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Gesamt
CHF 440.50
Mojca Erdmann
Sopran
Mojca Erdmann © Felix Broede/DG
Die in Hamburg geborene Sopranistin Mojca Erdmann sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen im Kinderchor an der dortigen Staatsoper. Nach dem Abitur studierte sie Violine und absolvierte ihre Gesangsausbildung bei Hans Sotin in Köln. 2002 erhielt sie beim Bundeswettbewerb Gesang nicht nur den Ersten Preis, sondern auch eine Auszeichnung als beste Interpretin zeitgenössischer Musik. Ihre Vorliebe für Werke der Gegenwart spiegelt sich in zahlreichen Engagements: 2009 gestaltete sie die Uraufführung von Wolfgang Rihms Monodram Proserpina bei den Schwetzinger Festspielen, und auch bei der Weltpremiere seines Dionysos in Salzburg (2010) wirkte sie mit; 2012 war sie mit Rodion Schtschedrins Kleopatra und die Schlange bei den Salzburger Pfingstspielen zu erleben, 2016 mit Miroslav Srnkas South Pole an der Bayerischen Staatsoper. Ihre Karriere begann Mojca Erdmann als Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin. 2006 gab sie als Mozarts Zaide ihren Einstand bei den Salzburger Festspielen; 2007 und 2009 gestaltete sie dort die Zelmira in Haydns Armida, 2014 folgte die Sophie im Rosenkavalier. Sir Simon Rattle verpflichtete Mojca Erdmann für Aufführungen von Janáčeks Jenůfa und Ravels L’Enfant et les sortilèges. 2008 war sie unter seiner Stabführung als Waldvogel im Siegfried bei den Festspielen von Aix-en-Provence zu erleben. 2011 debutierte Mojca Erdmann als Zerlina im Don Giovanni an der Metropolitan Opera in New York, 2012 sang sie an der Berliner Staatsoper ihre erste Lulu, und 2014 eröffnete sie als Marzelline in Fidelio die Saison der Mailänder Scala. Zuletzt, im Herbst 2016, war sie mit der Susanna in Mozarts Figaro erstmals am Gran Teatre del Liceu in Barcelona zu Gast; Anfang 2017 interpretierte sie Beat Furrers Spazio immergente bei der Salzburger Mozartwoche und Werke von Dai Fujikura sowie Harrison Birtwistle beim Ultraschall Festival in Berlin.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 2. September 2007 mit Ligetis Requiem in einem Konzert mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott.
Februar 2017