Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03471.jsonl.gz/2494

Beschreibung
Ziel der Veranstaltung ist es. eine neue, zeitgenössische Lektüre dieses raffinierten kosmologischen Systems zu vermitteln. Erstaunliche Parallelen mit den Konzepten der Quantenmechanik werden aufgezeigt. Die grundlegenden Prinzipien des Yi Jing werden kurz erläutert. Wie generieren die elementaren Yin-Yang Konzepte die 64 Figuren des Yi Jing, die der Dynamik aller Prozesse zugrunde liegen? Was haben diese Figuren mit der Struktur der DNA, welche für die ganze Vielfalt der Biosphäre verantwortlich ist, gemeinsam? Was ist das Synchronizitätsprinzip, das Carl Gustav Jung, Gründer der analytischen Psychoanalyse und Wolfgang Pauli, Physiker und Nobelpreisträger, in den dreissiger Jahren postulierten? Was verbindet das Yi Jing mit diesem neuen Prinzip, das nicht-kausale Ereignisketten als Dimensionen der Realität zulässt? Könnten die morphischen Felder, deren Existenz Rupert Sheldrake vorausahnt und experimentell legitimiert, mit dem Yi Jing „visualisiert“ werden? Am Schluss der Veranstaltung wird eine kollektive Yi Jing Session ausgeführt, analysiert und interpretiert.
Das Yi Jing System soll in einer neuen „Wissenschaftlichkeit“ positioniert und als Werkzeug rehabilitiert werden, welches eine neuartige Ergründung der Sinnhaftigkeit des Geschehens ermöglicht.
Referent
Gabriel Felley
Ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der FHNW (Fachhochschule Nordwestschweiz). Er studierte Physik an der ETHZ. Seit über 40 Jahren beschäftigt er sich mit dem Yi Jing System, das er als eine universelle Theorie betrachtet, welche die Vielfalt aller Wandlungen der Natur, samt ihrer Wechselwirkungen qualitativ erklären kann. Er hat darüber zahlreiche Artikel geschrieben und Referate gehalten sowohl in Europa wie auch in China, Vietnam und in den USA.