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Die Entwicklungsstörungen der weiblichen Brust haben ihre Ursache in der Regel vor der Geburt. Die häufigste Fehlbildung ist dabei die Ungleichheit der Brust (Anisomastie). Die Fehlentwicklung der Brustdrüse zeigt sich in einer tubulären Brustform bis hin zum völligen Fehlen der Brustanlage, welches als Amazonenbrust bezeichnet wird.
Die Vielfalt der Entwicklungsstörungen der weiblichen Brust beanspruchen unterschiedliche Korrekturtechniken, die ausschliesslich individuell anzupassen sind. Der optimale Zeitpunkt einer möglichen Korrektur ist nach der körperlichen Ausreifung der Patientin. In der heutigen Zeit ist diesbezüglich von einem Lebensalter zwischen 18 und 21 Jahren auszugehen. Spätere Korrekturen sind jedoch problemlos möglich. Jede Patientin ist einzigartig und beansprucht eine spezifische Behandlung, wobei möglichst vielfältige Verfahren zur Verfügung stehen sollten, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erreichen. Lokale Brustformungstechniken mit oder ohne Implantat finden dabei Anwendung.