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Nairobi - Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF warnt vor den Folgen der Dürre für die Kinder am Horn von Afrika. Fast fünf Millionen Kinder hungerten in Somalia, wo wegen des Bürgerkriegs die Versorgung besonders schwierig ist, sagte eine UNICEF-Sprecherin.
Nach Informationen der UNO sind mehr als 24 Millionen Menschen in Somalia, Dschibuti, Äthiopien, Eritrea, Kenia und Teilen Ugandas auf Lebensmittelhilfe und humanitäre Hilfe angewiesen. Das sind vier Millionen mehr als noch Anfang Jahr. UNICEF schätzt, dass rund 500'000 Kinder lebensbedrohlich unterernährt sind.
Ende Dezember hatte die UNICEF nur gut ein Drittel der Mittel zur Verfügung, die für Nothilfe in den sechs betroffenen Ländern benötigt werden.
Die Regenzeit und auch das Wetterphänomen "El Niño" könnten in den nächsten Wochen Überflutungen, Erdrutsche und Schlammlawinen auslösen. In Kenia hat die Regierung bereits Notfallpläne für die Evakuierung bedrohter Dörfer an Flüssen und Berghängen vorbereitet.
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