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Dieses Mal waren es die Wizards, die das Skore durch Läng eröffneten. Doch der Ball war in den vorangegangenen zehn Minuten mehrheitlich im Besitz der Gegnerinnen gewesen. Sie hatten einige gefährliche Aktionen, doch keine führte zum Tor, auch dank Töndury, die sehr gute Arbeit im Tor leistete, was später auch mit dem Best Player ausgezeichnet wurde. Nach diesem Tor fanden auch die Bernerinnen den Tritt und ein spannendes Spiel war lanciert. Bis Ende des Drittels fielen jedoch keine Tore mehr und die Wizards konnten mit einer Führung in die Pause gehen.
Im zweiten Drittel stellte sich die Frage: Würden die Zauberinnen ihre Führung behalten oder sogar noch ausbauen können, wie im letzten Spiel gegen die Emmentalerinnen? In der 22. Minute kam es zum Ausgleichtreffer der Skorpions, die Antwort darauf kam aber prompt: Siegenthaler und L. Kunz schossen die nächsten 2 Tore innerhalb von wenigen Sekunden. Darauf folgte in der 34.Minute das Tor von L. Quattrini zum 4:1. Nun forderte das Gastteam das Time-Out ein, kurz vor Ende des zweiten Drittels. Bis zur Pause war allerdings nichts mehr am Resultat zu rütteln.
Das letzte Drittel war noch einmal ein Kampf, geprägt von Strafen und nervenaufreibend für die Spielerinnen, aber auch für das Publikum. Zuerst gab es eine Zweiminutenstrafe wegen Stockschlags für Wizards, die Skorpions konnten dies aber nicht ausnutzen. Danach kam es zur einer Fünfminutenstrafe gegen die Skorpions, wegen hohen Stocks. Die Wizards konnten durch Joss auf Pass von Zumstein das 5:1 schiessen. Damit aber noch nicht genug, es gab nämlich eine weitere Strafe gegen die Skorpions und sie mussten zeitweise zu dritt, und dann wieder zu viert agieren. Allerdings mussten auch die Zauberinnen noch eine Strafe hinnehmen, eine weitere Zweiminutenstrafe wegen Stockschlags. Neue Spielform: vier gegen vier. So nahm dann auch Cattaneo das Time-Out, um ihren Spielerinnen wichtige Anweisungen zu geben. Die Skorpions ersetzten ihre Torhüterin durch eine sechste Spielerin und konnten in dieser doppelten Überzahl das 5:2, und kurz darauf sogar das 3:5 erzielen. Sie konnten aber nicht verhindern, dass Siegenthaler zum 6:3 ins leere Tor traf und die Wizards so kurz vor Schluss erlöste.
Das Spiel ging mit 6:3 zu Ende, die Leistung der Zauberinnen zeugt von Kampfgeist, sie müssen aber für die nächsten Spiele mitnehmen, dass man bis zum Schluss kämpfen und Ruhe bewahren muss.