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Die Qualität der bestehenden Anlage liegt in der durch die grossen Einzelbäume geprägten Parkatmosphäre, welche die Plätze zwischen den Schulhäusern und der Bahnhofstrasse ausstrahlen. Diese parkartige Disposition vermag die Schulanlage ins Quartier mit seinen stattlichen Gebäuden und schönen Gärten einzubinden und bildet den Anknüpfungspunkt für den Entwurf.
Der neue Komplex von Turnhalle und Aula tritt oberirdisch mit zwei pavillonartigen Volumen in Erscheinung und gliedert den gesamten Aussenraum zwischen den Schulhäusern und der Bahnhofstrasse neu. Die Turnhalle ist ein niedriges auf die effektive Hallenfläche reduziertes Volumen, das mit seiner kurzen Seite an der Bahnhofstrasse steht und über die Längsseiten in die Tiefe der Anlage führt. Der neue Hauptakteur ist das solitäre Aulagebäude, das den Pausenplatz neu zoniert. Eine umlaufende Arkade im Erdgeschoss bietet eine allseitige Zugänglichkeit und Ersatz für die alte Pausenplatzüberdachung. Empfangen wird der Besucher in einem grosszügigen Foyer, das den neuen Eingang für Aula und Sportnutzung bildet. Die Aula liegt im überhohen Obergeschoss, einem eigentlichen Piano Nobile und bietet dank der freigespielten Fassade einen allseitigen Überblick über die Schulanlage.
ARGE mit Beat Jaeggli Architekt, Zürich
Bauherrschaft Gemeinde Altdorf
Wettbewerb Offener Projektwettbewerb, 2011
Bauingenieur ABüro Thomas Boyle + Partner AG, Zürich
Visualisierung Mireille Allemann