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Der Politologe Henri Ménudier, geboren 1940, Professor an der Universität Paris III – Sorbonne Nouvelle (Institut d`Allemand), gilt als Fachmann in den Bereichen «Deutschland nach 1945» sowie in deutsch-französischen und europäischen Fragen. Von 2001 bis 2005 war er Präsident des «Bureau International de Liaison et de Documentation» sowie Direktor der Revue «Documents». Seit 2005 bekleidet er das Amt des Direktors des «Centre Universitaire d’Asnieres». Zu seinen Veröffentlichungen zählen «La vie politique en Allemagne féderale», «Das Deutschlandbild der Franzosen in den siebziger Jahren», «Parteien und Wahlen im politischen System der Bundesrepublik Deutschland» und «Das Deutsch-Französische Jugendwerk. Ein exemplarischer Beitrag zur Einheit Europas». Daneben hat Henri Ménudier zahlreiche Schriften und Aufsätze in Sammelwerken verfasst. Er hat an vielen Radio- und Fernsehsendungen in Deutschland und Frankreich teilgenommen sowie rund zwanzig Dokumentarfilme für das deutsche Fernsehen produziert.