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Die digitale Revolution ist noch nicht zu enden. Sie hat nicht einmal richtig begonnen.
Die PC-Revolution der 1990er Jahre war ein Vorspiel zur digitalen Revolution. Sie hat für die Durchdringung der Arbeitswelt mit Computern gesorgt. Das Potenzial der Computerisierung ist noch nicht ausgeschöpft.
Die Entwicklung von Roboter macht grosse Fortschritte. Viele neuartige Systeme befinden sich im Prototypen-Stadium und stehen vor die Serien-Produktion.
Im Verlaufe der nächsten zehn Jahre werden Roboter die Landwirtschaft, das Gesundheitswesen und die Industrie revolutionieren. Die kognitiven Fähigkeiten und die Eigenintelligenz der Roboter nehmen von Tag zu Tag zu.
Dank der Roboter wird es in fünf bis acht Jahren zu einem Rationalisierungs-Schub kommen. Viele Arbeitsplätze werden endgültig verloren gehen.
Roboter und Computer machen die Menschen arbeitslos. Das Ziel den Menschen von der schweren körperlichen Arbeit zu befreien, wird noch in dieser Dekade erreicht.
Mit der Digitalisierung werden viele Arbeitsplätze verschwinden.
Die technologische Entwicklung stellt die Gesellschaft, vor der grossen Herausforderung die Erwerbsarbeit neu zu verteilen. Arbeit für alle wird es im Sinne der industriellen Gesellschaft nicht mehr geben.
- Wird die Arbeit auf alle gerecht verteilt?
- Gibt es nur Arbeit für jeden Dritten?
- Wenn die Arbeit verteilt wird, wer kommt für die Einkommenseinbussen auf?
- Von was Leben die Menschen die von der Arbeitswelt ausgeschlossen sind?
Um die Existenz der Gesellschaft zu sichern, führt kein Weg am bedingungslosen Grundeinkommen vorbei. Wenn es keine Arbeitsplätze mehr gibt, braucht es keine Arbeitsvermittlung mehr. Die Sozialhilfe braucht es auch nicht mehr. Wo es keine Arbeit gibt, kann niemand in die Arbeitswelt eingegliedert werden.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist eine schöne Sache, nur muss es jemand finanzieren.
Die nahe liegendste Methode um das Grundeinkommen zu finanzieren ist eine 50-prozentige Konsumsteuer. Eine Konsumsteuer, die anstelle der Einkommens- und Vermögenssteuer erhoben wird.
Eine Konsumsteuer ist gerecht, weil sie Maschinenarbeit und Menschenarbeit steuerlich gleich behandelt. Dadurch, dass sie Maschinenarbeit teurer wird, sinkt der Anreiz Arbeitsplätze wegzurationalisieren.
Mit der Besteuerung der Maschinenarbeit wird die Gesellschaft an der digitalen Dividende beteiligt.
Kapitalgewinne können mit der Finanztransaktionssteuer besteuert werden. Die Gleichstellung der Kapitalgewinne mit den Mechanisierungsgewinnen ist gerecht. Jedes Einkommen, egal ob es durch Arbeit, Maschinen oder Finanzgeschäfte erwirtschaftet, sollte besteuert werden.