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Seit meinem Buch aus dem Jahr 1995, „Bedrohte Schweiz, wohin?“, worin ich die Krise der alten Schweiz, der heutigen B-Schweiz, voraus sagte, die von einer globalisierten A-Schweiz („Zugerisierung“) abgelöst wird, werde ich von Akademien aller Art eingeladen, dort unter mehr oder weniger Gleichgesinnten zu diskutieren.
Wer nicht über eine Akademie für gebildete Christen verfügt, ist die Römisch-Katholische Kirche der Schweiz, deren oberstes Organ, die Schweizerische Bischofskonferenz, vorzugsweise im Geheimen tagt und entscheidet. In einer Zeit, wo das katholische Christentum aufgrund eigenen Fehlverhaltens und externer Angriffe bedroht wie selten in seiner Geschichte ist, wäre eine solche Akademie nützlicher denn je. Sie würde den Glauben jener Meinungsbildner stärken, die mehr als das Gebet wollen.
Meine deutschsprachigen Bibeln im Haus werde ich jetzt, zum 400jährigen Jubiläum, mit einer King James-Bibel erweitern, schon alleine deshalb, weil es ein schottischer König war, der sie schreiben liess. Sie ist das schottisch-englische Pendant zur deutschen Luther-Bibel; beide haben die Sprachen ihrer Staatsbürger geformt.
Die römisch-katholische Kirche der Schweiz ist weitgehend „sprachlos“ geworden. Dabei waren es die intelligenten Heiligen und Bischöfe dieser Kirche, die unsere Kultur geschaffen haben