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Nach dem Zusammenbruch des Alten Bern wurden die ehemaligen Landvogt-Häuser versteigert. So auch das aus dem 14. respektive 16. Jahrhundert stammende „Herbsthaus“ des Zisterzienserinnen-Klosters, später der Landvögte von Fraubrunnen in Twann. Erworben wurde es vom Twanner Rebschaffner Sigmund Conrad Irlet. Die heutigen Besitzerinnen sind seine Ur-, Ur-, Urenkelinnen. Das nunmehr private Haus erfuhr seit 1804 einige Erweiterungen und Umgestaltungen. Doch sowohl der Dachstuhl (spätes 16. Jahrhundert) als auch die Halle, die Kammern, das Studier- und Wohn- und Ess-Zimmer verraten die historische Substanz. Ebenso die zahlreichen Dokumente. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts „leben“ darin auch die Pfahlbauer. Die Irlets gehören seit damals zu den Liebhaber-Pfahlbauforschern am Bielersee, insbesondere Karl Irlet (Négociant und Amtsrichter) und Carl Irlet (Pfarrer). Letzterer richtete in den Jahrzehnten 1930/40 in der von Louise Irlet-Feitknecht geführten, ehemaligen „Tuchhandlung Karl Irlet“ (bis 1926) das jetzige Pfahlbaumuseum Dr. h.c. Carl Irlet ein. Es gilt als eines der letzten noch erhaltenen aus dieser Zeit. Bis 1947 war das Haus überdies Weinbau-Betrieb.