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Als Sieger feiern lassen durfte sich John Kristian Dahl, der den weltweit bedeutendsten Volkslauf bereits vor zwei Jahren hatte gewinnen können. Platz 2 ging an Stian Hoelgaard vor Anders Mölmen Höst. Auf die Siegerzeit von 4:08 Stunden büsste Cologna, der erstmals überhaupt über eine solch lange Distanz wettkampfmässig lief, lediglich anderthalb Sekunden ein. Zweitbester Schweizer wurde mit Ueli Schnider ein weiterer Weltcup-Athlet. Der letztjährige WM-Achte im Sprint klassierte sich mit 15 Sekunden Rückstand im 28. Rang. Konrad Hallenbarter bleibt damit vorerst der einzige Schweizer in der Siegerliste des Wasalaufs. Der Walliser gewann das Rennen von Sälen nach Mora 1983 und blieb dabei als erster Läufer unter vier Stunden.
Cologna hatte sich vor einem Monat nach wieder aufgetretenen Schmerzen in der Wade in Absprache mit seinen medizinischen Betreuern dazu entschieden, auf die Ski Tour Canada zu verzichten und vorzeitig aus dem Weltcup auszusteigen. Die Belastung für die Wade wurde angesichts von acht Rennen innerhalb von zwölf Tagen als zu stark eingestuft. Stattdessen schloss sich der dreimalige Olympiasieger im Hinblick auf den 92. Wasalauf temporär dem schwedischen Team Exspirit an und war dergestalt im längsten und ältesten Langlaufrennen der Welt der prominenteste Teilnehmer aus dem Weltcup.
Die nur leicht coupierte Strecke nach Mora absolvierte Cologna ausschliesslich in der auch im Weltcup immer wichtiger werdenden Doppelstock-Technik – und belastete dadurch die Wade deutlich weniger als beispielsweise vor Monatsfrist beim Fünfziger auf dem Holmenkollen. Allerdings traf er beim Wasalauf, der zur Langdistanz-Serie “Ski Classics” zählt, auf mehrere Spezialisten bezüglich des Doppelstock-Schubs.
Boner Vierte
Bei den Frauen belegte Seraina Boner beim Sieg der Österreicherin Katerina Smutna Platz 4. Zu ihrem vierten Podestplatz beim Wasalauf nach 2012, 2013 und 2015 fehlten der 33-jährigen Bündnerin etwas mehr als zweieinhalb Minuten. Die als Favoritin gestartete Schwedin Britta Johansson Norgren, die in diesem Winter bereits vier Rennen im Rahmen der Ski-Classics-Serie gewinnen konnte, wurde mit 2,85 Sekunden Rückstand auf die gebürtige Tschechin Smutna Zweite. Platz 3 ging dank Lina Korsgren ebenfalls an eine Schwedin. Mit Tatjana Stiffler (12.) und Rahel Imoberdorf beendeten zwei weitere Schweizerinnen das Rennen in Mittelschweden in den Top 15.
(SDA)