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Minderung von Schwall-Sunk
Die Speicherung von Wasser in Stauseen erlaubt die Produktion von Spitzenstrom in Zeiten erhöhten Bedarfs. Die bedarfsabhängige Produktion führt zu stark und schnell wechselnden Abflüssen unterhalb der Wasserrückgabe (Schwall-Sunk).
In der Schweiz produzieren rund 125 Wasserkraftwerke Schwall-Sunk; gegen 30 Prozent der hydrologisch überwachten Schweizer Fliessgewässer sind davon betroffen (Baumann und Klaus 2003).
Das revidierte Gewässerschutzgesetz verlangte, dass die Kantone bis Ende 2014 ein Inventar aller Anlagen erstellten, die Schwall erzeugen (GSchG Art. 39a). Sie verordnen die Sanierungspflicht, inkl. Frist und Art der Sanierung.
Die Inhaber der Anlagen sind bis 2030 verpflichtet, die Sanierungsmassnahmen zu konkretisieren, umzusetzen und ihren Erfolg zu kontrollieren.