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Beim Schreiben von Onlinetexten müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden.
Die wichtigsten Informationen zum Leseverhalten der Nutzer und auf was Sie beim Texten achten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Leseverhalten
Das Online-Leseverhalten kann man in drei unterschiedliche Arten unterteilen:
- Lesen
- Scannen
- Skimmen
Beim “Lesen” ist die Infoaufnahme bei 100% und es können pro Minute etwa 150 Wörter aufgenommen werden.
Das systematische, schnelle Querlesen “Scannen” bringt bereits nur noch eine Infoaufnahme von 50%, wobei vorallem Überschriften, gut markierte Textstellen, einzelne Sätze und Aussagen und visuelle und multimediale Elemente wahrgenommen werden.
Nur noch 10 – 20% der Informationen werden beim “Skimmen” aufgenommen. Das gehetzte und flüchtige Überfliegen des Textes bringt den Vorteil, dass circa 1500 Wörter pro Minute verarbeitet werden können. Dafür werden beim “Skimmen” nur noch Haupttitel und deutlich markierte Textstellen wahrgenommen.
Ein Onlinetext wird nicht wie gewohnt linear von oben links nach unten rechts gelesen, sondern in Form des “sequentiellen Lesens”, also dem Springen von Textblöcken zu Textblöcken aufgenommen.
Umschreiben von Printtext auf Onlinetext
Die oben beschriebenen Online-Leseverhalten führen dazu, dass man seine Texte (aus Broschüren usw.) nicht 1:1 für die Web-Nutzung übernehmen sollte.
Beim Umschreiben der Texte können Sie nach folgenden Kriterien vorgehen:
- Gliederung des Textes:
Versuchen Sie den Text in Bezug auf thematischen Inhalt (Oberthemen, Unterthemen etc.) zu gliedern und viele Abschnitte bzw. Untertitel einzusetzen
- Ergänzender Inhalt:
Überlegen Sie sich, welche Inhalte mit Grafiken, Audio-, oder Videodateien oder multimedialen Inhalten umgesetzt werden können.
- Verknüpfungen erstellen:
Welche Inhalte könnten als Link separat abgelegt werden?
- Zielgruppengerecht schreiben:
Ist die Zielgruppe dieselbe wie beim Printtext oder sollte die Formulierung angepasst werden?
Qualitätsanspruch an Onlinetexte
Grundsätzlich sollte der Webnutzer beim Lesen der Texte die Firmenidentität spüren, auch wenn der Text von unterschiedlichen Personen geschrieben wurde. Eine definierte Unternehmenssprache bietet für alle Beteiligten ein Leitfaden betreffend Stil, Tonalität, Fachbegriffe, Produktebezeichnungen etc.
Natürlich sollten Onlinetexte sprachlich und stilistisch journalistischen Qualitätsmerkmalen entsprechen:
- verständlich
- sachlich
- direkt
- schnörkellos
- distanziert (Wir-Form möglich)
- nicht werbend
- wertfrei
Unterscheiden sie auch bewusst verschiedene Textsorten; ein Informationstext sollte anders geschrieben sein als ein Meinungs-, oder Werbetext.
Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung
Ein perfekter Onlinetext bringt nicht viel, wenn er nicht von Suchmaschinen gefunden und somit vom Nutzer gelesen wird. Die Texte sollten sich also an den Nutzern orientieren und für diesen einen Mehrwert bieten oder eine Interaktion veranlassen.
Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne zum Thema Onlinetexte und Suchmaschinenoptimierung.