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Wenn sich Mikaela Shiffrin auf den sozialen Medien zu Wort meldet, dann erreicht sie ein Millionenpublikum. Diese Plattformen nutzt sie auch immer wieder, um auf Missstände aufmerksam zu machen.
Mikaela Shiffrin ist viel mehr als ein Ausnahmetalent auf zwei Latten, das zu allem Überfluss auch noch mit einer Engelsstimme gesegnet ist. Beispiel gefällig?
Die erfolgreichste Skifahrerin der letzten Jahre ist auch abseits der Piste eine Kämpferin. Und vor allem nimmt die 25-jährige US-Amerikanerin ihre Vorbildfunktion wahr. Bereits im März appellierte sie an die Menschen, die Anweisungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu befolgen. Im Gegensatz zum US-Präsidenten Donald Trump hat sie den Ernst der Lage rasch erkannt.
Shiffrin will nicht schweigen
Nun erhebt Shiffrin im Zusammenhang mit dem tragischen Tod von George Floyd erneut ihre Stimme. Via Instagram richtet sie Worte an ihre Follower, die zum Nachdenken anregen:
«Vielleicht ist es nicht mein Problem … Ich habe im Moment mit so vielen eigenen Angelegenheiten zu tun. Mit zu vielen Dingen die mich belasten. Ich kann keine Last mehr tragen. Es betrifft mich nicht direkt, also wird es keine Rolle spielen, wenn ich mich jetzt nicht dagegen erhebe … FALSCH.
Nur zu, sagen Sie mir, dass ich ein Athlet bin und dass ich in meiner Spur bleiben soll. Sagen Sie mir, dass ich zu Ihrer Unterhaltung geschaffen bin. Sagen Sie mir, dass ich mich aus der Politik und Themen dieser Art heraushalten soll … und dann sehen Sie sich selbst im Spiegel an und sagen Sie, was immer Sie sagen müssen, damit Sie nachts einschlafen können.
Ich hoffe, dass jeder von uns, bis die Welt gerechter wird, respektvoll miteinander umgeht und handelt, jede Nacht einschlafen kann, wenn er diese Worte im Kopf wie einen Widerhall hört: Ich kann nicht atmen! Ich kann nicht atmen! (I can’t breathe.)»