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Internationales Privatrecht
Das internationale Privatrecht (IPR; Kollisionsrecht) kommt bei denjenigen privatrechtlichen Sachverhalten zur Anwendung, die einen internationalen Bezug aufweisen. Dabei beantwortet das IPR hauptsächlich folgende Fragen: Welches Gericht ist zuständig? Welches nationale Recht ist anwendbar? Unter welchen Bedingungen kann ein Entscheid, der in einem Staat gefällt wurde, in einem anderen Staat anerkannt und vollstreckt werden?
In der Schweiz sind die entsprechenden Regeln im Bundesgesetz über das Internationale Privatrecht vom 18. Dezember 1987 (IPRG; SR 291) kodifiziert. Einige Bereiche sind durch Staatsverträge geregelt. Gewisse von diesen sind im Rahmen verschiedener Gremien wie der Haager Konferenz für internationales Privatrecht, der UNO-Kommission für internationales Handelsrecht (UNCITRAL) oder von UNIDROIT ausgehandelt worden.
Der Fachbereich IPR kann keine Auskünfte über ausländisches Recht erteilen. Dasselbe gilt für die Frage der Durchsetzung privatrechtlicher Forderungen im Ausland.
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Fachbereich Internationales Privatrecht
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