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Ob den Ketchup nun die Chinesen, die Briten oder die US-Amerikaner erfunden haben, bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Auch über die Herkunft des Namens streiten sich die Ketchup-Experten bis heute. Sicher ist auf jeden Fall, dass Ketchup nicht immer auf der Basis von Tomaten hergestellt wurde. So schmackhafte Zutaten wie Austern, Fisch oder Pilze waren bis anfangs des 19. Jahrhunderts die Ingredienzen für die "Würzsauce" namens Ketchup.
Erst 1812 wurde in Grossbritannien zum ersten Mal ein Ketchup-Rezept verfasst, in dem die Tomaten die Hauptrolle spielten. Es ist anzunehmen, dass der Koch oder die Köchin inspiriert war von den italienischen Rezepten für Tomatensauce, die zur selben Zeit in Grossbritannien bekannt und beliebt wurden.
Der Henry John Heinz - ein deutscher Auswanderer übrigens - kochte das Gemüse aus seinem Garten jedenfalls ein, um es auf der Strasse zu verkaufen - und landete damit in den USA einen Megahit.
Heute gibt's Tomatenketchup in rauchigen, süss-sauren, scharfen und den herkömmlich mild-süssen Ausführungen. Die ayurvedische Variante verzichtet gänzlich auf Essig und wartet dafür mit einem herrlich duftenden Gewürzbouquet auf.
Homemade Ketchup
Für 1 Glas Ketchup brauchst du:
Die Pelati zusammen mit der Flüssigkeit pürieren.
Ghee in einem tiefen Topf erhitzen, Kardamom, Nelken und Zimt dazugeben und das Ganze kurz anbraten, bis die Gewürze duften und die Nelken sich leicht aufblasen.
Dann den Topf für 5 Minuten vom Herd nehmen, damit die Gewürze etwas abkühlen können!
Pelati, Steinsalz und Chilipulver zu den Gewürzen geben und auf kleiner Flamme 20 Minuten köcheln lassen.
Anschliessend den Zucker unterrühren und ohne Deckel weiterköcheln, bis der Ketchup genügend eingedickt ist. Das dauert ungefähr 30 Minuten.
Zum Schluss die Gewürze mit einer Schaumkelle rausfischen und den Ketchup gleich geniessen oder in einem Glas mit Schraubverschluss kaltstellen.
Buen provecho!
Claudia