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Von lt. clavis „Schlüssel“, im übertragenen Sinne auch „Taste“, bezeichnet heute das moderne, weiterentwickelte Hammerklavier, also ein Musikinstrument, bei dem auf Tastendruck über eine spezielle Mechanik Hämmerchen gegen Saiten geschlagen werden. Die ebenfalls übliche Bezeichnung Pianoforte oder verkürzt Piano entstand, weil das Hammerklavier erstmals die Möglichkeit bot, die Lautstärke jederzeit stufenlos zwischen leise (piano) und laut (forte) zu verändern. Die heutigen Hauptformen des Klaviers sind der Flügel und das Pianino. Das heutige Klavier ist hinsichtlich der Bedienung ein Tasteninstrument, hinsichtlich der Erregungsart ein Schlaginstrument und hinsichtlich des schwingenden Mediums ein Saiteninstrument.
Eine charakteristische Entwicklung des 20. Jahrhunderts sind die elektronischen Tasteninstrumente.
Aus ihnen entwickelten sich selbstständige und neue Instrumentengruppen, so beispielsweise das Rhodes Piano, welche meist für andere Musikstile als das klassische Piano Verwendung finden.
So hat beispielsweise ein Keyboard nicht mehr viel mit einem Klavier zu tun.
Eine ganz andere Entwicklungslinie, welche in den 1980er Jahren begann, steht hinter den Digitalpianos. Im Gegensatz zu früheren Neuentwicklungen in der Geschichte des Klaviers, ist das Ziel nicht die Verbesserung des Bestehenden oder die Erschaffung von etwas Neuem, sondern im Gegenteil die Absicht, das „Original“ möglichst genau zu imitieren.
Digitale Instrumente bieten gegenüber akustischen Klavieren nicht nur Nachteile, sondern auch bestimmte Vorzüge, wobei die Bandbreite und Qualität dieser Instrumenten sehr stark variieren kann. Viele Digitalpianos verfügen über digitale Schnittstellen und können sowohl zur Aufnahme der darauf gespielten Musik als auch zur Wiedergabe eingesetzt werden. Sie sind verhältnismäßig leicht und brauchen kaum Wartung.
Die Lautstärke lässt sich regulieren und das Instrument kann mit Kopfhörern gespielt werden. Dafür reicht der Klang und das Anschlagsgefühl eines Digitalpianos nicht an ein echtes Klavier heran.
Kontaktdaten der Instrumentallehrperson:
Kordula Gisler
Gustav Bridel-Weg 6
2503 Biel
032 315 18 60