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Schweizer Modemuseum
Das Schweizer Modemuseum zeigt seine Sammlungen im Schloss von Yverdon-les-Bains. Hier sind auch die Archive des Yverdoner Bürgers und Modeschöpfers Robert Piguet untergebracht, der in Paris in der Haute Couture tätig war.
Das 1982 eröffnete Schweizer Modemuseum veranstaltet Wechselausstellungen und weitere Aktivitäten im Schloss von Yverdon-les-Bains.
Den Grundstock der Sammlung bilden die Archive des Modeschöpfers Robert Piguet (geb. 1898 in Yverdon-les-Bains, gest. 1953 Lausanne), der in Paris seinen Haute-Couture-Salon (1933-1951) besass. Piguet, der zuerst für Paul Poiret und später im Modehaus Redfern arbeitete, eröffnete 1933 seinen eigenen Salon und engagierte junge Stylisten wie Christian Dior, Marc Bohan und Hubert de Givenchy. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere beschäftigte er in seinem Modehaus in der französischen Hauptstadt mehr als 400 Personen.
Zur Museumssammlung gehören rund 5000 Kleidungsstücke und Accessoires vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
In dieser bedeutenden Sammlung findet das Schweizer Modemuseum das Material für seine ständigen und temporären Ausstellungen zu verschiedenen Themen: Filmkostüme, Facetten der zeitgenössischen Haute Couture der Schweiz; Kreationen von Gianni Versace; Prototypen der Haute Couture und High-Tech-Stoffe.