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Das ASTRA möchte weitere private Initiativen im Bereich der Elektromobilität fördern, indem es einen Projektaufruf für den Bau von Schnellladehubs lanciert. Zu diesem Zweck stellt es Dritten Flächen im Perimeter der Nationalstrassen zur Verfügung. Dies ist eine der neuen Massnahmen, die das ASTRA im Rahmen der Roadmap Elektromobilität 2025 vorschlägt.
Bereits heute entsteht auf den Nationalstrassen ein dichtes Netz von Schnellladestationen, einerseits auf Raststätten und andererseits auf Rastplätzen. Das ASTRA möchte nun noch einen Schritt weitergehen und weitere Flächen im Perimeter der Nationalstrassen für die Realisierung von Schnellladehubs zur Verfügung stellen. Angesichts des erheblichen Arbeitsaufwands, der mit der Prüfung aller potenziellen Standorte verbunden wäre, und der Vielfalt der Konzepte für Schnellladehubs verzichtet das ASTRA auf eine Vorauswahl von Parzellen und überlässt die Bewertung den interessierten Unternehmen. Jedes Unternehmen, das an diesem Projekt interessiert ist, kann einen Antrag auf Reservation von bis zu 40 Standorten gleichzeitig einreichen. Bei positiver Bewertung des Antrags wird eine Reservationsvereinbarung zwischen den beiden Parteien geschlossen, die drei Jahre lang gültig ist. Alle sechs Monate wird ein Projektstatusbericht angefordert, und am Ende der Vereinbarung muss ein abgeschlossenes Projekt zur Beantragung einer Baubewilligung bereit sein. Jedes Unternehmen kann gleichzeitig maximal 20 Reservationen halten und in den nächsten zehn Jahren maximal zehn Projekte realisieren.
Angesichts der beträchtlichen Anzahl an eingereichten Reservationsanträgen hat das ASTRA beschlossen, den Projektaufruf vorübergehend auszusetzen, bis eine klare Strategie für die Behandlung künftiger Antragsdossiers verabschiedet ist.