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Tätigkeiten
Petrografen/-innen (Petrologen/-innen) arbeiten auf einem Teilgebiet der Erdwissenschaften, das sich aus der Mineralogie zu einer selbständigen Richtung entwickelt hat. Sie untersuchen und beschreiben Entstehung, Form, Mineralbestandteile und Vorkommen der Gesteine. Mit Hilfe der Thermodynamik und Festkörperphysik versuchen sie auf rechnerischem Wege die Bildungsbedingungen zu erfassen. Dann simulieren und verändern sie diese unter Variierung der Druck- und Temperaturbedingungen in speziellen Behältern (Autoklaven), einerseits um geologische Werdeprozesse zu rekonstruieren, andrerseits um Verwendungsmöglichkeiten in der Industrie, wie Zement, Keramik, Glas und Metalle, zu entwickeln sowie neue Stoffe zu schaffen. Traditionellerweise beschäftigen sie sich vor allem mit erstarrten (magmatischen) und umgewandelten (metamorphen) Gesteinen, Geologen/-innen hingegen mit abgelagerten (sedimentären). Methodisch ist die Tätigkeit gegliedert in Feldarbeit, Laboruntersuchung, Computerauswertung der Daten und Erstellen geologischer Karten.
Petrografen/-innen arbeiten vor allem in Forschungslaboratorien der Industrie, an Hochschulinstituten und Museen sowie im Bildungsbereich.
Ausbildung
Übliche/r Ausbildungsweg/e
- Master Universitäre Hochschule