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Die Handbikerin Sandra Stöckli hat sich im EM-Zeitfahren im österreichischen Schwanenstadt die Silbermedaille gesichert. Benjamin Früh wird in der MH1-Kategorie starker Vierter. Die Schweizer Handbiker messen sich am Sonntag im EM-Strassenrennen.
„Es ist eine Riesenfreude“, sagt Sandra Stöckli nach der Zielankunft in Schwanenstadt. Sie musste sich im Kampf gegen die Uhr nur der Niederländerin Jennette Jansen geschlagen geben, die in der Kategorie WH4 Sieg um Sieg einfährt.
Bei den Männern zeigten Benjamin Früh und Alain Tuor gute Leistungen in der MH1-Kategorie. Sie landeten auf dem vierten, respektive auf dem fünften Rang. Heinz Frei gelang eine Top-Ten-Platzierung in der umkämpften MH3-Kategorie. „Hier ist die Leistungsdichte besonders hoch“, sagt Handbike Nationaltrainer Michael Würmli.
In seinen Augen hat Felix Frohofer mit einer guten Leistung seine Nominierung bestätigt. Der 28-jährige Handbiker hatte zuvor Weltcup-Rennen wegen der Teilnahme an der Spitzensport-RS verpasst.
Der Spiezer Fabian Recher hatte mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, fuhr das Rennen aber zu Ende. Er rechnet sich im Strassenrennen am Sonntag grössere Chancen aus. Es ist zugleich der letzte EM-Wettkampf der Schweizer Handbiker*innen.
Den Auftakt zur EM in Österreich machte am Donnerstag die Team-Staffel, die hinter Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien auf dem fünften Platz das Ziel erreichte.
Am Freitag greifen die Standcycler*innen und Dreirad-Fahrer*innen zum ersten Mal ins EM-Geschehen ein: Sie messen sich ebenfalls im Zeitfahren und zwar in Lochen am See.