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Aktuelles
|Walliser Einzelmeisterschaften 2014||18.10.2014|
|Am dritten Oktobersamstag fanden die Walliser Judo-Einzelmeisterschaften in St. Maurice statt. Mit 188 Anmeldungen wurde die hohe Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres (175) nochmals übertroffen; erneut waren Judokas aus allen 9 Judoclubs unseres Kantons am Start. Aus Naters traten 14 Kämpferinnen und Kämpfer die Reise in den westlichen Kantonsteil an und starteten in 17 Kategorien.

Beide Natischer Debutants (Anfänger) waren erfolgreich: Kaya Schmid konnte in ihrem Pool alle 3 Kämpfe gewinnen und wurde erste; Marcia Salzmann konnte nach Auftaktniederlage ihre weiteren Kämpfe gewinnen und beendete das Turnier auf Platz 2.
Bei den Schülern C (U11) starten Mädchen und Knaben gemeinsam. Kyaro Schmid liess nichts anbrennen; er gewann alle 5 Kämpfe mit Ippon und wurde Walliser Meister. Fabio Berchthold und Jennin Salzmann (je 5. Platz) sowie Julian Schmid und Tony Imfeld (je 7. Platz) verpassten trotz engagierten Judos und gewonnener Kämpfe die Podestplätze, ebenso Maxym Ritz, der zum ersten Mal bei einem Judoturnier antrat.
Bei den Schülern B (U13) konnte sich Diego Schmid eine Bronzemedaille erkämpfen; Hannes Salzmann (5. Platz) und Matteo Berchthold (7. Platz) blieben ohne Medaille. In der Altersklasse Schüler A (U15) sowie bei den Jugendlichen (U18) und Junioren (U21) traten keine Natischer an.
Bei den Erwachsenen (Elite) stand Barbara Huber in ihrer Kategorie wie auch in der Open Dames-Kategorie ganz oben; in der offenen Kategorie setzte sie sich unter anderem gegen Sarah Jungius durch, die zweite wurde; Sarah hatte zuvor bereits in ihrer Gewichtsklasse Silber gewonnen. Matthias Lengen wurde in seiner Kategorie Vizemeister und erreichte eine Bronzemedaille in der Open-Kategorie der Herren.
Die inklusive Debutants 4 Gold-, 4 Silber- und 2 Bronzemedaillen sind ein schönes Ergebnis für unseren kleinen Verein. Im Medaillenspiegel bedeutet dies Rang 6.
|Starke Oberwalliserinnen am Internationalen Gallus-Turnier||27.04.2014|
|Am letzten Aprilwochenende fand in St. Gallen das 21. Internationale Gallus-Turnier statt. Aus Naters traten die beiden Schwestern Sarah und Leah Jungius die weite Reise an. Sarah Jungius bestritt insgesamt sieben Kämpfe; zunächst konnte sie sich bei den Juniorinnen (U21) ins kleine Finale vorkämpfen, scheiterte dort jedoch an Mara Langbecker aus Bad Homburg, eine aktive Bundesliga-Kämpferin aus Deutschland. In der Kategorie Elite standen sich die beiden gleich zu Beginn erneut gegenüber. Diesmal behielt Sarah Jungius die Oberhand und ging nach Ippon durch einen Festhalter als Siegerin vom Tatami; leider folgten zwei Niederlagen. Mit dem 5. Platz (Juniorinnen) sowie 7. Platz (Elite) konnte sie für beide Kategorien Ranking-Punkte sammeln und hat gute Chancen, sich für die Schweizer Einzelmeisterschaften zu qualifizieren.

Bei den Schülerinnen A (U15) konnte sich Leah Jungius in allen drei Kämpfen durchsetzen und in diesem Jahr bereits ihren vierten Turniersieg verbuchen. In ihren insgesamt zehn Kämpfen mussten sich die beiden Schwestern mit Gegnerinnen aus der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Italien, Luxemburg und Österreich auseinandersetzen; zahlreiche weitere Nationen waren an dem gut besuchten Turnier vertreten, das so dem Namen gebenden Motto alle Ehre machte.
|Junge Natischer stark in Martigny||06.04.2014|
|Am ersten Sonntag im April findet traditionell ein Anfängerturnier in Martigny statt. Etwa 160 Judokas der Alterskategorien Schüler C (U11 und jünger) aus dem Wallis und dem Waadtland kamen ans Rhoneknie, um erste Wettkampferfahrung zu sammeln. Der Natischer Judoclub war mit acht Kämpferinnen und Kämpfern dabei, die von ihren Trainerinnen Barbara Huber und Sarah Jungius gecoacht wurden.

Besonders stark war der Auftritt von Marcia Salzmann und Kyaro Schmid, die in ihren Pools jeweils sämtliche Kämpfe gewannen und erste wurden. Fabio Berchtold musste sich einmal geschlagen geben und erkämpfte sich einen zweiten Rang. Dritte wurden Armin Abdian, Nico Pfammatter, Kaya Schmid, Julian Schmid und Kai Zeiter, die ebenfalls sehr engagiertes Judo zeigten.
Leah Jungius startete zeitgleich zum ersten Mal an einem Judoturnier in Deutschland. Am Pfalz-Ranglistenturnier in Zeiskam setzte sie sich in sämtlichen Kämpfen mit Ippon durch; unter anderem bezwang sie die Vorjahressiegerin. Der 1. Budo Club Zeiskam, der das Turnier in diesem Jahr zum 21. Mal ausgerichtet hat, ist der Heimatclub von Leo Held; dieser coachte von 1996-2008 die Schweizer Judo-Nationalmannschaft; Sergei Aschwanden gewann von ihm betreut eine Olympische Bronzemedaille in Peking; im Jahr 2008 war Held "Schweizer Trainer des Jahres".
|Gold und Bronze am Ornavasso-Cup 2014||23.03.2014|
|Am 23. März fand in der Klosi-Turnhalle in Naters der 34. Ornavasso-Cup statt. Das Oberwalliser Judoturnier ist im neuen Kantonalkader-Konzept 2014 des Schweizerischen Judoverbandes für die Alterskategorie U15 als eines der fünf „kleinen Rankingturniere“ gelistet; eine Aufwertung, die einerseits als Erfolg für die konsequente Arbeit im Club gewertet werden darf, andererseits die Attraktivität für stärkere Judokas aus der Schweiz und dem nahen Ausland erhöht. So kamen insgesamt etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Trainern, Eltern und Freunden aus der Schweiz sowie aus mehreren norditailienischen Clubs ins Wallis.

Der JC Taiyoo Naters-Brig war an seinem Heimturnier in diesem Jahr nur mit einem kleinen Team vertreten, das fünf aktive Kämpferinnen und Kämpfer umfasste. Zwei Natischer konnten sich auf´s Podest kämpfen: Leah Jungius, die bei den Mädchen (U15) alle Kämpfe gewann und mit der Goldmedaille belohnt wurde, und Kyaro Schmid (U13), der sich nach starker Vorrunde im Halbfinale knapp geschlagen geben musste und eine Bronzemedaille gewann. Die weiteren Natischer Judokas Tony Imfeld, Jennin Salzmann und Diego Schmid (alle U13) verpassten in ihren starken Kategorien die Medaillenränge jeweils knapp.
Die Mannschaftswertung entschied zum zweiten Mal nach 2003 eine italienische Equipe für sich: Polisportivo Besanese, die trotz Wintereinbruchs aus der Nähe von Monza ins Oberwallis gereist waren, durften den Hauptpokal mit nach Hause nehmen. Ein herzlicher Dank gebührt allen Helferinnen und Helfern, die sichtbar und unsichtbar zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben, sowie den Sponsoren, die mit ihrer grosszügigen Unterstützung die Durchführung dieses Anlasses ermöglicht haben.