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"Sommer und Religion" - Kammermusik-Soirée mit Bläserquintett
Das Bläserquintett der Zuger Sinfonietta verzaubert uns mit wunderbaren Sommerklängen mit Werken von Bach und Barber. Eine Zusammenarbeit der Kirchen und dem Verein Kultur Steinhausen.
Kirchenmusik zu Gottes Ehren, das wollte Johann Sebastian Bach bereits als 23-Jähriger schaffen. 1723 nahm er seinen Dienst als Thomaskantor in Leipzig auf und sollte ihn bis zu seinem Tod behalten. Bekannt wurde Bach unter anderem für seine Choräle sowie für seine für die Orgel komponierten Präludien und Fugen. Dabei lässt sich in seinen Werken der Einfluss anderer Komponisten gut erkennen. Das Concerto a-Moll BWV 593, ursprünglich ebenfalls für die Orgel komponiert, gehört dazu. Der Blick nach Italien zu Antonio Vivaldi inspirierte den Kirchenmusiker. Das Bläserquintett der Zuger Sinfonietta widmet sich nun den Bearbeitungen für Bläserensemble und lässt die Werke in einem anderen Licht erleuchten. Zum Abschluss dieser Soirée erklingt Samuel Barbers «Summer Music». Eine Aura von Melancholie, aber auch von sommerlicher Farbenpracht umgibt das Werk Barbers, der übrigens eine Vorliebe für Italien hatte.
Programm:
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Bach-Choral, bearbeitet für Bläserensemble
Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge d-Moll BWV 539, bearbeitet für Bläserensemble
Johann Sebastian Bach
Concerto a-Moll (nach Antonio Vivaldis op. 3 Nr. 8) BWV 593, bearbeitet für Bläserensemble
Samuel Barber (1910-1981)
«Summer Music» op. 31