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Das Zurückschneiden von Hecken, Sträuchern und Bäumen dient der Verkehrssicherheit. Die Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen sind dazu verpflichtet, ihre Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, die in den Strassen-, beziehungsweise den Wegraum ragen, laufend zurück zu schneiden. Da das Wachstum der Pflanzen immer wieder unterschätzt wird und der Rückschnitt mehrmals im Jahr zu erfolgen hat, ist eine ständige Kontrolle des Lichtraumprofiles unerlässlich. Folgendes ist dabei zu beachten:
- Seitlich hat der Rückschnitt bis auf die Grundstücksgrenze (Parzellengrenze) zu erfolgen.
- Über Strassen muss die Fahrbahn bis auf eine Höhe von mindestens 4.50 m freigehalten werden.
- In den Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80cm und einer solchen von 3m gewährleistet sein.
- Verkehrssignale, Strassenlampen und Strassenbezeichnungen dürfen nicht verdeckt sein. Der Zugang zu Hydranten und anderen öffentlichen Anlagen muss gewährleistet sein. Bei Ausfahrten müssen die Sichtzonen unbedingt eingehalten werden.
Der Rückschnitt sollte vor Beginn der Vegetationsphase erfolgen. Die regionale Bauverwaltung wird in der zweiten Februarhälfte wiederum einen Rundgang durchs Dorf machen. Bei denjenigen Grundstücken, wo die Rückschnittarbeiten nicht oder nicht ausreichend ausgeführt wurden, wird die Verwaltung mittels eines Schreibens an die Eigentümerinnen und Eigentümer gelangen und sie zur Erledigung der notwendigen Arbeiten auffordern.
Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für die Mithilfe. Für Fragen steht Ihnen die regionale Bauverwaltung in Muri, Tel. 056 664 14 32 gerne zur Verfügung.