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Unter dem Begriff Falknerei fasst man in der Regel alle Aktivitäten zwischen Mensch und Greifvogel zusammen. Die Schweizerische Falkner-Vereinigung differenziert unter dem Wort "Falknerei" die folgenden zwei Formen mit Greifvögeln zu arbeiten:
Beizjagd: Dies ist die Kunst mit Greifvögel zu jagen. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Beizvogel kommt es zwischen Falkner und Vogel zu einer lockeren Bindung. Aufgabe des Beizjägers (Falkners) ist es, den Greifvogel bei seiner Jagd zu unterstützen. Die Beizjagd ist eine der ältesten Formen der Jagdausübung und hat ihren Ursprung in Asien. (ca. 400 v.Chr.) Von hier aus erreichte sie über Mittelasien den europäischen Kontinent und erlebte im Mittelalter mit Kaiser Friedrich II ihre Hochblüte. Mit aufkommen der Feuerwaffen verschwand die Beizjagd fast gänzlich, da die Jagd mit der Waffe um ein vielfaches effizienter ist. Erst in den 30er-Jahren unseres Jahrhunderts gewann die Jagd mit Greifvögel wieder an Bedeutung und hat auch heute ihre Berechtigung als eine ökologische und natürliche Art der Bejagung und Regulierung von Niederwild.
Flugshow:An Flugshows, in Falkenhöfen oder ähnlichen Einrichtungen werden dem Besucher Greifvögel vorgeführt. Diese Vorführungen haben nichts mit der Beizjagd zu tun sondern dienen der Unterhaltung. Solche Flugshows und Vorführungen kann man in der Regel auch für private Zwecke buchen.