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Bei der Knochendichtemessung wird der Mineralgehalt bzw. der Kalksalzgehalt des Knochens gemessen.
Die Untersuchung wird häufig auch Dexa (Dual Energy X-Ray Absorptiometry) oder Osteodensitometrie genannt.
Anwendung findet dieses Verfahren bei Verdacht auf Osteoporose (Knochenschwund), der behandelnde Arzt empfiehlt eine Knochendichtemessung, u.a. auch, um einen Therapieverlauf bzw. Therapieerfolg zu kontrollieren.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt die Osteoporose zu den zehn wichtigsten Erkrankungen der Gegenwart. Ab einem Alter von ca. 30-40 Jahren nimmt der Calciumgehalt der Knochen sehr langsam kontinuierlich ab.
Die Knochendichtemessung ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, um frühzeitig eine Minderung der Knochendichte zu erkennen, wenn Risikofaktoren für eine Osteoprose bestehen (z.B. Alter und Geschlecht, wenig körperliche Bewegung, Calciummangel, Unterversorgung mit Vitamin D, Mangel an Oestrogen (bei älteren Frauen), übermässiger Alkohol- und Nikotinkonsum, Medikamenteneinnahme (z.B. Cortison), familiäre Vorbelastung).
Bei einer frühzeitigen Erkennung einer Osteoporose und ggf. Einleitung einer Therapie können Folgeerkrankungen wie Knochenbrüche verhindert werden.
Während der Untersuchung liegt der Patient bequem auf einer Untersuchungsliege, ein niedrig dosierter Röntgen-Fächerstrahl misst an der Lendenwirbelsäule und der Hüfte den Calciumgehalt der Knochen. Die Auswertung der gewonnenen Messdaten erfolgt computergesteuert im Anschluss an die ca. 20 min. dauernde Untersuchung.
Bei wiederkehrenden Knochendichtemessungen werden die Ergebnisse der Vorjahre in das aktuelle Resultat als Verlaufskontrolle mit eingerechnet.
In fast allen Fällen übernimmt die Krankenkasse diese wichtige Untersuchung.