Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03206.jsonl.gz/3563

Es war das Jahr 1993. Ich hatte zu dieser Zeit das Amt des Einkäufers im Vorstand der Sankt Niklausgesellschaft inne. An einer Vorstandsitzung hat mich der damalige Präsident Markus Geisseler gebeten mir Gedanken über ein neues Logo zu machen.
Vor mir auf dem Tisch, im Sääli des Restaurant Bahnhof Littau, lag ein runder Bierdeckel. Mir kam die Idee, das Logo müsste kreisrund sein. So sah ich schon eine Mitra und ein Littauer Wappen vereint im Kreise dieses Bierdeckels. Die kreisrunde Form wählte ich, weil sie die Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit und eine Einheit darstellen sollte. Ich entwarf eine mehrfarbige und eine einfarbige Version, damit man beim Druck Kosten sparen konnte. Zu dieser Zeit waren mehrfarbige Drucke teuer und wir einigten uns auf einen einfarbigen blauen Druck für Kuverts im Format C5.
Wollte man zu dieser Zeit jemand sein, musste man einen Ansteck-Pin produzieren, um das neue Logo der Öffentlichkeit bekannt zu machen. So liessen wir 500 Pins herstellen. 100 davon waren sogar
nummerierte. 1994 anlässlich des 20-jährigen Jubiläums wurde das neue Logo den Mitgliedern vorgestellt. Gleichzeitig fand in diesem Jahr in Littau das 46. Zentralschweizerischen Jodlerfest statt.
So konnte das neue Logo auch der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.
Mit dem Einzug des digitalen Zeitalters wurde das Logo jedoch öfter mehrfarbig verwendet.
Emmenbrücke im Februar 2014
Herbert Muther