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Neue Technologien hemmen die kindliche Kreativität
Kinder, die mit Tablets spielen, sind weniger kreativ und fantasievoll als die Kleinen, die sich mit Bauklötzen, Lego oder Teddybär beschäftigen. Das zeigt eine neue Studie der schwedischen Universität Uppsala.
Im Rahmen einer Gemeinschaftsstudie der Universität Uppsala und dem Institute of Education am University College London, wurden Spielaktivitäten von Vorschulkindern verglichen.
Die Ergebnisse der Studie widerlegen die Behauptung, dass neue Technologien Kinder kreativer machen würde. Die Forscher untersuchten das Spielmuster und Verhalten der Kinder, wenn sie mit Tablets anstelle von physischem Spielzeug spielten. Zwar war die Herangehensweise mit den Tablets forschender, dennoch gestaltete sich der Spieltrieb weniger fantasievoll. Ferner unterschieden sich die Spiele auf den Tablets von denjenigen, die die Kinder normalerweise im Vorschulalter spielen. Robin Samuelsson, Forscher an der Universität Uppsala betont:
Die Stude zeigt, dass wir vorsichtiger sein sollten, wenn wir Touchscreens bei Vorschulkindern einsetzen.
Weltweit haben sich Tablets in den kindlichen Alltag eingeschlichen; sowohl Pädagogen als auch Forscher sehen die Möglichkeiten, die neue Technologien mit sich bringen. Samuelsson bestätigt, dass das Erkundungsspiel mit Tablets durchaus Lernmechanismen biete, dennoch sollten sich Eltern und Lehrer bewusst sein, wie sich diese Spielform auf Kinder auswirke.
Die vorliegende Studie baut auf eine frühere auf, in der Interaktionsmuster zwischen Lehrern und Kindern bei der Nutzung von Tablets untersucht wurden. Dafür stand folgende Frage im Zentrum: Wie unterscheidet sich das Lesen von Büchern mit der Verwendung von Tablets? Es zeigte sich, dass Kinder in Situationen, in denen Tablets zum Einsatz kommen, weniger sprechen. Ferner haben Kinder in der Kommunikation mit Touchscreens neue, nonverbale Methoden entwickelt.
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