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Als disruptive Technik bezeichne ich eine Innovation, die eine bestehende Technik verdrängt, obwohl sie anfangs gegenüber den etablierten Produkten - durch spezifische Nachteile - oder Preis - unterlegen ist.
Beispiele:
In Bezug auf Kapazität, Zuverlässigkeit und Preis liegen heute z. B. Flash-Speicher gegenüber Festplatten weit hinten, deshalb werden weiter Festplatten in PCs eingebaut. Weil Flash-Speicher jedoch sehr klein sind und wenig Energie verbrauchen, werden sie in neuen Gebieten eingesetzt, etwa in USB-Sticks, in Digitalkameras und in MP3-Playern. Aufgrund des großen Erfolgs in den neuen Märkten setzen zwei Entwicklungen zugunsten der disruptiven Technologie ein: Die Absatzzahlen von Flash-Speichern steigen, wodurch die Preise fallen und die Speicher immer besser werden.
Neuer Pneu von Gooyear.
...hier geht es ... um den Lageenergiespeicher, der eher das Gegenteil von disruptiv darstellt. Ich finde die Idee dieses Speichers so genial wie ein AKW (als Idee), aber eben leider nicht disruptiv, sondern etwas für grosse Kapitalisten (=Stromkonzerne, die heute noch AKWs bauen). Deshalb habe ich schon früher nach einem disruptiven Lagespeicher gefragt.
Die aktuelle Analyse zeigt, dass der Lageenergiespeicher strategisch falsch konzipiert oder vor allem lanciert ist, gerade weil er nicht disruptiv gedacht ist.
Wenn der Lagespeicher im grossen Stil wirtschaftlich und effizient realsiert wird, ist er eine konventionelle Grosskapitaltechnologie, die vor allem andern rentieren muss. Wenn wir dagegen kleine Lagespeicher realisieren, die disruptive Nachteile haben, dann werden wir den Durchbruch bald erleben - (bös gemeint) vielleicht können wir ja wie bei den PV chinesische Billigarbeiter einsetzen, solange die Technologie noch unverhältnismässig teuer ist, weil sie ganz in den Kinderschuhen steckt (sozusagen chinesische Kinderarbeit für 2 Dollar pro Tag ohne Umweltauflagen)?
Literatur:
Clayton M. Christensen, The Innovators Dilemma: Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren, ASIN: B0069YNVWU (e-book) Clayton M. Christensen (* 6. April 1952 in Salt Lake City, Utah) ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler. Sein Forschungsschwerpunkt ist Innovation in Unternehmen. In seinem Buch The Innovator's Dilemma (1997) erörtert er seine Theorie der disruptiven Technologie. Er war Bischof der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.[1] Seit 1992 ist Christensen an der Harvard Business School Professor für Betriebswirtschaft. Zuvor war er für die Boston Consulting Group tätig.
[Photovoltaik, Dampfschiffes ]
[Warum Stromkonzerne keine Solarzellen bauen]
[Photovoltaik als disruptive Technologie]
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