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Wie der WWF Schweiz meldet, ist der Bestand des stark gefährdeten Iberischen Luchses (Lynx pardinus) von 94 Tieren im Jahr 2002 auf 1111 im Jahr 2020 angestiegen. Die Population hat sich innerhalb der letzten 20 Jahre in Spanien und Portugal mehr als verzehnfacht.
Es gibt nach neuster Zählung 239 fortpflanzungsfähige Weibchen zu 27 im Jahr 2002, was das Überleben der bedrohten Grosskatze bedeutend erhöht. Für das langfristige Gedeihen braucht es aber 3000 bis 3500 Tiere und etwa 750 fortpflanzungsfähige Weibchen.
Deshalb gehen die Schutzarbeiten weiter: Illegale Abschüsse und Schlingfallen werden bekämpft und juristisch verfolgt. Der Wildkaninchenbestand wird gefördert. Denn die Wildkaninchen sind das wichtigste Beutetier des Luchses. Durch Wildkorridore sollen die Lebensräume der kleinen Luchspopulationen besser vernetzt werden.
Der Iberische Luchs ist etwas kleiner als sein Verwandter, der Eurasische Luchs (Lynx lynx). Letzterer wurde vor 40 Jahren wieder in der Schweiz angesiedelt. Es leben knapp 300 Luchse in der Schweiz – eine kleine Population, die verletzlich ist.
Bildquellen
- Iberischer_Luchs_1: https://www.lynxexsitu.es/ auf Wikimedia