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Ausschnitt:
2012 haben wir dann die Initiative gestartet, um das Grundeinkommen zu promoten. Wir haben Vertreter aus ganz unterschiedlichen Bereichen in unseren Reihen, unter anderem aus der Politik, Wirtschaft und aus dem Kulturbereich. Natürlich ist es auch sehr gut, wenn man hochrangige Mitstreiter hat, zum Beispiel in unserem Fall den ehemaligen Bundesratssprecher Oswald Sigg.
Eine Grundsatzentscheidung von der Lancierung war, ob wir eine detaillierte Verfassungsinitiative vorlegen oder uns auf den minimalen Grundsatz beschränken. Wir haben uns letztlich für den minimalen Grundsatz entschieden. Wir sehen die genaue Ausarbeitung in Gesetzen—und damit die Finanzierung— eben auch als eine Aufgabe, die die Politiker vornehmen können. Uns geht es vor allem um den Anstoß aus der Bevölkerung.
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Wichtig ist, dass Menschen die Idee des Grundeinkommens überhaupt denken können und über sich selbst reflektieren. Das wäre schon ein Riesenerfolg für uns. Deswegen heißt es auch immer, das Grundeinkommen sei keine sozialpolitische Idee, sondern eine Lebenseinstellung.
Es geht uns nicht darum, nur den Armen etwas zu geben, sondern allen etwas zu geben. Es geht darum, dass sich alle fragen, was sie mit einem Grundeinkommen tun würden.
Ich will, dass wir uns alle fragen: Was tu ich da eigentlich? Übernehme ich Verantwortung für mein Leben? Und würde ich das, womit ich mich so den ganzen Tag befasse, auch tun, wenn für mein Einkommen gesorgt wäre?