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Die internationalen Geldgeber setzen Tunesien unter Druck, vereinbarte Reformen umzusetzen und die Ausgaben zu senken. Die tunesischen Staatskonzerne verbuchten im vergangenen Jahr Verluste von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro. Die Gehälter im öffentlichen Dienst in Tunesien machen 13,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus. Das ist weltweit eine der höchsten Quoten.
Der neue Ministerpräsident Youssef Chahed hatte in der vergangenen Woche angekündigt, seine Regierung werde das Wirtschaftswachstum ankurbeln und neue Stellen schaffen. Sollte die Krise des nordafrikanischen Landes nicht überwunden werden, seien im kommenden Jahr drastische Sparmassnahmen, neue Steuern und ein Stellenabbau im öffentlichen Dienst unvermeidbar.
(AWP)