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In regelmässigen Abständen veröffentlicht das Schweizer Fernsehen Beiträge aus ihrem Archiv auf YouTube. Diese Zeitdokumente anzusehen, ist ein Riesenspass.
Neulich stiess ich auf einen Beitrag des «Kassensturz» aus dem Jahr 1979, der die sexistische Werbung eines Hemdenherstellers auf die Schippe nimmt.
Bereits damals Frauenbilder in der Werbung zu hinterfragen, gereicht dem Schweizer Fernsehen zur Ehre – auch wenn es diesbezüglich vor der eigenen Tür genügend zu kehren gegeben hätte: Zahlreiche Beiträgen aus den 1960er- und 1970er-Jahren, die heute im Archiv zugänglich sind, zeichnen sich durch üblen Sexismus aus. Ein Kameraschwenk ins Dekolleté hier, ein flapsiger Frauenspruch da, siehe selbst:
Besondere Komplexe seitens der stets männlichen Reporter offenbaren sich beim Thema Automobil:
Deutschlands Konsul in Genf, Gottfried von Nostitz-Drzewiecky (1902-1976), galt bei den Nazis als politisch unzuverlässig. Von der Schweiz aus unterhielt er Kontakt zum Widerstand und erleichterte die Arbeit von Fluchthelfern.
In der Geschichtsschreibung finden sich bisweilen Lücken, die von der Forschung aufgrund überraschender Entdeckungen geschlossen werden können. Ein solches Beispiel ist das Wirken des deutschen Vizekonsuls Gottfried von Nostitz-Drzewiecky (1902-1976), der von 1940 bis zum Kriegsende in Genf stationiert war.
Seine Persönlichkeit blieb in der Schweiz völlig unbeachtet, aber Nachforschungen zur Geschichte einer Genfer Klinik haben Licht in seine Gesinnung gebracht. Was ist aber so …