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Die Kreuzigung Jesu und der besondere Karfreitag vom 19. April 2019
von Claude Weiss
Ostern ist definiert als der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond, der auf der Widder/Waage-Achse stattgefunden hat. Allerdings gibt es gewisse Einschränkungen, die damit zu tun haben, dass die katholische Kirche, als sie die entsprechenden Regeln definierte, auf umständliche Tabellen abstellen musste, die den heutigen Kenntnissen über den Frühlingsanfang und den ersten Vollmond der Widder/Waage-Achse nicht ganz gerecht werden. So gilt bei der Festlegung von Ostern die Einschränkung, dass der Eintritt der Sonne ins Widder-Zeichen nur dann berücksichtigt wird, wenn er frühestens am 21. März und nicht bereits am 20. März stattfindet. In einem solchen Fall verschiebt sich die Kalkulation für Ostern bis zum Sonntag nach dem darauffolgenden Vollmond (sogenanntes Osterparadoxon).
Wie Claude Weiss in seinem Artikel anmerkt, war dies auch 2019 der Fall, denn der Eintritt der Sonne ins Widder-Zeichen ereignete sich in Mitteleuropa am späten Abend des 20. März, und der Vollmond, der auf 0 Grad Widder/Waage folgte, fand am 21. März, kurz vor 3.00 Uhr MEZ, statt. Durch die Verschiebung des Osterdatums ergab sich dann aber ein höchst interessanter Karfreitag, mit Konstellationen, die auffällig an die Kreuzigung von Jesus Christus erinnern, wie der Autor in der Folge zeigt.
Um dies deutlich zu machen, befasst sich Claude Weiss zuerst mit der Frage, wann die Kreuzigung Jesu denn tatsächlich resp. höchstwahrscheinlich stattgefunden hat. Dafür diskutiert er verschiedene Quellen und zeigt, dass moderne Forschungen auf zwei Daten (im April des Jahres 30 oder im April des Jahres 33) verweisen. Weitere Untersuchungen machen das zweite Datum am wahrscheinlichsten. Wie sich dieses astrologisch präsentiert und welche astronomischen Zusammenhänge sich daraus ergeben, ist Thema des weiteren Teils dieses Artikels.
Im letzten Abschnitt seines Beitrags deutet Claude Weiss das Horoskop für das wahrscheinlichste Datum der Kreuzigung Jesu sowie jenes, das sich daraus für die Auferstehung zwei Tage später ergibt.
Claude Weiss, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Astrologie; Herausgeber der Zeitschrift ASTROLOGIE HEUTE; gründete 1978 die Astrodata AG, welche astrologische Textanalysen anbietet; Präsident des Schweizer Astrologenbundes (SAB) von 1987 bis 2019; gefragter Referent an internationalen Kongressen; Bücher: «Warum wir uns inkarnieren», «Horoskopanalyse» Bd. 1 & Bd. 2 (Bd. 2 neu überarbeitet und erweitert), «Karmische Horoskopanalyse», Bd. 1 & Bd. 2, Mitautor der Bücher «Pluto – Eros, Dämon und Transformation», «Die Lilith-Fibel», «Wendezeit 2010–2012», «Visionen einer neuen Zeit», E-Mail: Claude Weiss