Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03486.jsonl.gz/1612

Mit Hilfe des Ultraschalls misst der Arzt zwischen der 10. und 14. Schwangerschaftswoche die Hautfalte im Nacken des Kindes. Je dicker die Nackenfalte ist, umso höher ist das Risiko für ein Down-Syndrom. Trotzdem können mit dieser einfachen Methode bis 80 % der erkrankten Föten erkannt werden.
Eine verdickte Nackenfalte kann aber auch andere, harmlosere Ursachen haben. Deshalb wird der Nackenfaltentest im Zweifelsfall mit einer Untersuchung des mütterlichen Bluts (Serumscreening) kombiniert. Sind diese Resultate ebenfalls krankheitsverdächtig, wird eine genauere Testmethode angewendet (Chorionbiopsie, Amniozentese).