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Das 29. Internationale Filmfestival Freiburg (FIFF) hat einen neuen Besucherrekord aufgestellt: Über 40'000 Filmfans besuchten das Festival in den vergangenen acht Tagen. Der mexikanische Film «González» von Christian Díaz Pardo gewann den Grossen Preis Regard d’or im Wert von 30'000 Franken.
Der Film erzählt die Geschichte von González, der in einem heruntergekommenen Zimmer in Mexico City haust und - arbeitslos und hoch verschuldet - eine Stelle im Callcenter einer neo-evangelistischen Freikirche annimmt. Bald stellt er fest, dass mit unehrenhaften Methoden aus dem Glauben der Klienten Profit geschlagen wird.
Die Jury hält den Film für gesellschaftlich relevant, humorvoll, überraschend und provozierend.
Der Spezialpreis der Jury geht an den Film «Ata»des jungen tibetischen Mönchs Chakme Rinpoche. Eine lobende Erwähnung der Internationalen Jury Langfilme findet «Flapping in the Middle of Nowhere» der Vietnamesin Diep Hoang Nguyen.
Den Publikumspreis heimste der Film «Corn Island» des georgischen Regisseurs George Ovashvili ein. Über alle Kategorien wurden Preisgelder in der Höhe von 62'500 Franken vergeben. Die Schweiz war mit Ursula Meier und Bettina Oberli in der internationalen Jury sowie mit Edi Stöckli vertreten.
Insgesamt waren in den letzten acht Tagen 150 Filme aus 57 Ländern zu sehen. Die diesjährige Ausgabe stand unter dem Motto «Freiheit», das aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden sollte. Die nächste Ausgabe des FIFF findet vom 12. bis 19. März 2016 statt. (feb/sda)