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- Mit 110 zu 0 Stimmen hat sich der Grosse Rat hinter die Idee der Berufsweltmeisterschaften gestellt.
- Nun ist die Regierung am Zug. Sie will verschiedene Varianten prüfen.
Noch geht es nicht um eine definitive Kandidatur, vielmehr soll die Bündner Regierung aufzeigen, was in Sachen «World Skills» möglich wäre. Nun habe man den Auftrag des Parlaments, sagte Regierungsrat Martin Jäger (SP), man werde alles prüfen.
Alles heisst in diesem Fall, wann überhaupt eine Kandidatur Sinn machen würde. Schon im Jahr 2023 oder doch erst 2025? Würde man alleine oder gemeinsam mit dem Kanton St. Gallen und dem Fürstentum Liechtenstein kandidieren?
Vater der Idee, die Berufsweltmeisterschaften nach Graubünden zu holen, ist Grossrat Alessandro Della Vedova (CVP). Er ist überzeugt, «wir sind in der Lage so etwas zu organisieren».
Die Berufsweltmeisterschaften finden im Turnus von zwei Jahren statt. An den «WorldSkills» letztes Jahr in Abu Dhabi holte die Schweizer Delegation zwanzig Medaillen, davon elf goldene - so viele wie noch nie. Die Schweizer belegten in der Nationenwertung hinter China den zweiten Platz.