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Das Appartementhaus ordnet sich bezüglich seines Massstabs und der Materialität in das städtebauliche Gefüge entlang der Oberen Heslibachstrasse ein. Das relativ kleine 8-Familienhaus bietet die Gelegenheit, das Bild eines repetitiven Geschosswohnungsbaus zu brechen und mit wenigen Variationen in den Fassaden die Anmut eines individuellen Wohnhauses zu erlangen. Diese Strategie verhilft dem Haus zu einer guten Adresse und einer klaren Identität. Die modernistische Architektursprache von Le Corbusier kommt hier als Hommage an die frühe Moderne zum Ausdruck und zitiert einige von Corbusier formulierten Themen. Die Fassaden verstehen sich als komponierte Tableaus, welche mit grösseren und kleineren Formen in Spannung gesetzt werden; ähnlich dem Aufbau eines konstruktivistischen Bildes. Dabei bilden leicht auskragende, farbige Loggiakörper oder die Eingangspartie die grossen Felder, während die Zimmerfenster eher kleine Rechtecke darstellen. Als Kontrast dient die komplett eingefärbte Nordfassade. Das von einem Fachgutachter geprüfte Projekt wurde gemäss den Sonderbauvorschriften entwickelt. Dank sorgfältig gestalteter Architektur konnte die Ausnutzung massgeblich erhöht werden.
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