Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03483.jsonl.gz/1044

Nach Andy Murray zieht auch Novak Djokovic in den Final des Masters-1000-Turniers von Miami ein. Der Weltranglisten-Leader bezwingt den Amerikaner John Isner in anderthalb Stunden 7:6, 6:2.
Isner hielt gegen den Turniersieger von 2007, 2011, 2012 und 2014 eine Stunde lang mit. Nach dem mit 3:7 verlorenen Tiebreak brach die Nummer 24 der Welt aber komplett ein. Der aufschlagsstarke Isner kassierte die ersten zwei Breaks des Turniers zum 1:4, Djokovic verwertete wenig später gleich den ersten Matchball. Beeindruckend war, dass Djokovic in 90 Minuten Spielzeit keinen einzigen Breakball zuliess und sogar mehr Asse (10:9) realisierte als der wohl beste Service-Spieler der ATP-Tour.
Im Final vom Sonntag gilt Djokovic als favorisiert. Der Serbe hat die letzten sechs Duelle mit Murray, zuletzt im Final des Australian Open und im Halbfinal von Indian Wells, allesamt für sich entschieden. In den Direktbegegnungen führt er 17:8. Djokovic und Murray treffen zum dritten Mal nach 2009 und 2012 im Endspiel von Key Biscayne aufeinander. Mit einem Finalsieg wäre Djokovic der erste Spieler, dem das Double Indian Wells/Miami drei Mal gelingen würde.
Hingis/Mirza erneut im Final
Das Double mit aufeinanderfolgenden Turniersiegen in Kalifornien und Florida könnte auch Martina Hingis schaffen. An der Seite der Inderin Sania Mirza gewann die Schweizerin den Doppel-Halbfinal gegen die letztjährigen Wimbledon-Finalistinnen Timea Babos/Kristina Mladenovic 6:2, 6:4. Das neu formierte Duo schaffte damit auch beim zweiten gemeinsamen Auftritt den Finaleinzug, die Gegnerinnen sind gewissermassen "alte Bekannte". Wie vor zwei Wochen treffen Hingis/Mirza am Sonntagabend Schweizer Zeit - im Anschluss an den Männerfinal (Beginn 19 Uhr) - auf die Russinnen Jekaterina Makarowa/Jelena Wesnina.