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Bevor die Arche Noah ihre Tiere wieder ins Land ziehen liess, trat Noah nach draussen um die Lage zu inspizieren, da traf sein Blick auf ein wundervolles fünfarmiges Etwas, welches sich bitter weinend an die Arche klammerte. Sorgfältig nahm Noah das Wesen in seine Hände und erfuhr, dass es ein Seestern war, so traurig war der Stern, weil es den männlichen Seestern verloren hatte und sich nun nie fortpflanzen konnte. Da weinte Noah, er war so traurig versagt zu haben, er hatte die Seesterne gar nicht gekannt, er flehte Gott um Verzeihung an. Gott hob den Seestern direkt in den Himmel, er schenkte ihm tausende von Freunden, der Himmel glitzerte nur so von ihnen, doch der Seestern war der hellste und ihm wurde eine grosse Aufgabe prophezeit. Noah war getröstet. Tausende von Jahren vergingen, da lebte ein armes Maultier auf einer schrecklichen Farm. Es musste die schwersten Lasten tragen und bekam kaum zu Essen. Der überaus böse und brutale Farmer suchte nach einer Lösung das Maultier loszuwerden, am einfachsten wäre es gewesen, es in der Wüste stehen zu lassen. Doch da dieser Mann so geldgierig war, nahm er das gebeutelte Tier doch noch mit zum Markt, er hoffte doch noch auf einen Batzen. Mit auf dem Karren war das fette Schwein, es wusste genau was ihm bevorstand, doch es war ruhig und lächelte, es war eine Freundin des Maultiers geworden und hatte ihm eine wichtige Nachricht zugetragen, So versuchte denn auch das Maultier zu glauben, dass das Schwein an einen besseren Ort kam und es selbst auch dahin kommen würde. Es hatte auch von einem wundersamen Stern gehört, und dass es noch eine grosse Aufgabe vor sich habe. Als nun aber der Farmer das Maultier nicht an den Händler los wurde, war er zornig und schlug wild auf es ein. Plötzlich bot ihm eine grosse Hand Einhalt und ein Mann namens Joseph kaufte ihm das Maultier ab. Nun war das Maultier glücklich, es trug immer noch eine schwere Last, nämlich Josephs schwangere Frau Maria, aber es wurde zärtlich geliebt. In einer ganz besonderen Nacht durfte es ein Wunder miterleben um dies geborene Kind und einen ganz besonderen Frieden im Stall. Da starb das Maultier und es schwebte empor zum grossen “See”-Stern, glücklich sah es dort das Schwein und alle anderen Tiere wieder und erfuhr vom gütigen Farmer, alles war gut.
Fazit
Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte? Oder einfach ein Märchen, das schön ist und Bambaren hat sich von ein paar Figuren und Namen aus der Bibel inspirieren lassen. Denn im Vorwort erklärt uns der Autor seine katholische Kindheit und weist nun auf die Geschichte vom Seestern hin, welche allen Religionen verbinden soll oder kann.
Meine Wertung: 4/10
Sergio Bambaren / Der kleine Seestern – Die Geschichte einer besonderen Mission
Verlag: Piper, Seiten: 77
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