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Der frühere französische Präsident Jacques Chirac ist am Sonntag wegen eines Lungeninfekts in ein Spital eingeliefert worden. Der 83-Jährige wird in der Pariser Klinik Pitié-Salpêtrière behandelt und soll dort einige Tage bleiben, wie sein Schwiegersohn Frédéric Salat-Baroux mitteilte.
Chirac wurde ins Krankenhaus gebracht, nachdem er mit seiner Frau Bernadette von einem mehrwöchigen Aufenthalt im Süden Marokkos zurückgekehrt war. Aus dem Umfeld des früheren Präsidenten hiess es, Chirac sei bei Bewusstsein.
Der konservative Politiker stand zwischen 1995 und 2007 an der französischen Staatsspitze und war bekannt für seine robuste Gesundheit. Im September 2005 erlitt er aber einen Schlaganfall, von dessen Folgen er sich nie ganz erholte.
In den vergangenen Jahren musste Chirac wiederholt ins Spital, im Dezember 2015 wurde er zwei Wochen lang wegen eines anhaltenden Schwächezustands in einer Klinik behandelt.
In der Öffentlichkeit tritt Chirac nur noch sehr selten auf. Seine Frau sagte im Januar 2014, er werde sich öffentlich nicht mehr äussern, da er teils Probleme mit seinem Erinnerungsvermögen habe. Sein bisher letzter öffentlicher Auftritt war am 21. November 2014, als er in Paris der Preisverleihung einer nach ihm benannten Stiftung beiwohnte.
Nach der Nachricht von seiner erneuten Erkrankung gab es am Sonntag von vielen Seiten Genesungswünsche. Sein ehemaliger Premierminister Alain Juppé sowie Ex-Präsident Nicolas Sarkozy, die beide um die Kandidatur der Konservativen bei der Präsidentenwahl im nächsten Frühjahr konkurrieren, wünschten dem 83-Jährigen schnelle Genesung. (wst/sda/afp)
Der Terroranschlag eines Rechtsextremen in Halle ist gerade einen Tag alt, da postet der AfD-Landtagsabgeordnete in Sachsen, Roland Ulbrich, folgende Frage auf Facebook:
Eine Antwort liefert er nicht. Natürlich nicht. Die Frage dient allein dazu, die «Gegner» zu provozieren und die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren. Und sie will vor allem eines: offen sein – nach ganz rechts.
Die Folge: Die Anhänger liken den Beitrag und die Brüskierten fragen zu recht:
Noch schlimmer als die kalkulierte …