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Laut und deutlich spricht Simone Schönfuss über jenen spektakulären Abschnitt ihres Lebens, der mit ihrem Umzug vom tiefsten Schwarzwald in die Grossstadt Berlin seinen Anfang nahm, und sie als Domina in die Gefilde des sexuellen Dienstleistungsgewerbes führte. Frei von jeglicher zweideutigen Anzüglichkeit führt sie die Leser in die Welt ihres Dominastudios, berichtet Schockierendes von der Überdosis einer jungen Kollegin oder der bestialischen Enthauptung eines jungen Mädchens durch einen der Gäste und erzählt in amüsantem Plauderton von etraordinären Gelüsten einzelner Besucher. Etwa über den Herrn und Gastgeber, welcher angelegentlich eines"Hausbesuches", bis auf zwei Pfauenfedern zwischen den Pobacken nackt, zu Musik aus dem 17. Jahrhundert tanzt Laut und deutlich vernehmbar ebenfalls der Gedanke des"Leben und leben lassen", der Toleranz gegenüber dem Anderssein, welcher Couleur auch immer. Vor dem Hintergrund persönlicher und glaubensstarker Überzeugung wirbt Simone Schönfuss für den Abbau von Vorurteilen, für die"Revolution der geistigen Weitsichtigkeit in den Köpfen der Menschen".