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Die Kommission ist nach einer ausführlichen Debatte auf die Kulturbotschaft 2021-2024 eingetreten, nachdem sie am 13. Mai 2020 die Stellungnahmen verschiedener Akteure der Schweizer Kulturlandschaft zur Kenntnis genommen und sich mit ihnen ausgetauscht hatte. In der Kulturbotschaft formuliert der Bundesrat die strategische Ausrichtung der Kulturpolitik in der Förderperiode 2021–2024 und beantragt Finanzmittel in der Höhe von insgesamt 934,5 Millionen Franken für deren Umsetzung.
Mit 11 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung hat die Kommission eine Kommissionsmotion angenommen, die zusätzliche Gelder zugunsten des baukulturellen Erbes sowie zur kurzfristigen Unterstützung der regionalen Wirtschaft fordert:
«Der Bundesrat wird beauftragt, den Finanznotstand beim baukulturellen Erbe mit zusätzlich 50 Millionen Franken zum normalen Rahmenkredit zu lindern, um kurzfristig lokale und regionale Restaurierungsaufträge sowie denkmalverträgliche energetische Sanierungen auszulösen. Dabei kann der Bundesanteil erhöht werden, um die Gelder rasch auszulösen.»
Eine Minderheit der Kommission (Keller Peter, de Montmollin, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Kutter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian) lehnt diese Kommissionsmotion ab.