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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00839 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 9. Juni 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Györffy Peyrot, Schlegel und Györffy Rechtsanwälte Beethovenstrasse 47, 8002 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1956 geborene X.___, gelernter Metallbauschlosser, arbei tete seit dem 1. Januar 2001 als Tankrevisor bei der Y.___ AG und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er der Suva am 3. Dezember 2004 Probleme im Zusammenhang mit dem Einatmen von Farbdämpfen meld ete (Urk. 11/60/741 ; vgl. auch Arbeitgeberbe richt vom 3 0. Mai 2006, Urk. 11/14 ). Am 2 7. März 2005 rutschte X.___ mit einer Schleifmaschine ab und verspürte anschliessend Schmerzen in der rechten Schulter und im Hüftgelenksbereich. In der Folge wurde er arbeitsunfähig geschrieben (Unfallmeldung vom 2 2. April 2005, Urk. 11/12/172, Arztzeug nis UVG von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 2 0. Mai 2005, 11/12/17 0 ). Die Suva erbrachte Taggeldleistungen (vgl. Taggeldabrechnungen, Urk. 11/12/4-13). Am 1 2. Dezember 2005 erlitt der Versicherte einen Autounfall, wobei d er am 2 1. De zember 2005 erstbehan delnde Dr. Z.___ eine Distorsion der HWS diagnostizierte (Unfallmeldung UVG vom 1 2. Januar 2006, Urk. 1 1/60/237, und Arztzeugnis UVG von Dr. Z.___ vom 2 7. Januar 2006, Urk. 11/60/235). Am 1 1. April 2006 meldete sich X.___ bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/ 7 ). A m 2 1. Mai 2006 erlitt X.___ als Beifahrer erneut einen Autounfall ( vgl. Tele fonnotiz vom 7. Juli 2006, Urk. 11/60/186 ). In der Folge wurde er a m 11. August 2006 (Bericht vom 1 4. August 2006, Urk. 11/60/409-414) und am 2 9. Mai 2007 ( Bericht vom 2 9. Mai 2007, Urk. 11/60/668-672) vom Suva-Kreisarzt Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht. Nachdem der Versicherte versucht hatte, mit Unterstützu ng der Arbeitslosenversicherung eine selbständige Erwerbstätig keit aufzunehmen ( Schreiben des Amtes für Wirtschaft und Arbeit vom 1 4. Mai 2007, Urk. 1 1/32 ; vgl. Verlaufsprotokoll Berufsberatung, Urk. 11/425 ) und ab 1. Oktober 2007 wieder eine r 50%ige Erwerbstätigkeit nachging, teilte Dr. Z.___ der Suva am 31. Januar 2008 mit, dass der Versi cherte wieder unter starke n Schmerzen leide ( Urk. 11/60/608 ). Die Suva stellte m it Verfügung vom 2 5. März 2008 ( Urk. 11/47 ) betreffend die Ver kehrsunfälle vo m 1 2. Dezember 2005 und vom 21. Mai 2006 ihre Versiche rungsleistungen per sofort ein. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Mit Verfügung vom 2 0. Juni 2008 ( Urk. 11/52) sprach die Suva dem Versicherten aufgrund durch den Unfal l vom 2 7. März 2005 verursachte Schulterbeschwerden mit Beginn ab 1. Juni 2008 eine auf einer Erwerbsein busse von 21 % beruhende Rente und eine auf einer Einbusse der Integrität von 7,5 % basierende Entschädigung zu. Nachdem X.___ dagegen am 1 0. Juli 2008 Einspr ache hatte erheben lassen (Urk. 1 1 /60/543 ), wurde er am 2 7. Oktober 2009 von Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates, von der Abteilung Versicherungsmedizin der S uva unter sucht (Gutachten vom 3. November 2009, Urk. 11/60/283-312 ). Mit Ent scheid vom 1 1. Januar 2011 wies die S uva die Einsprache ab ( Urk. 11/67 ). Die IV-Stelle gab im Februar 2011 (vgl. Mitteilung vom 1 1. Februar 2011, Urk. 11/72) bei der MEDAS C.___ GmbH (nachfolgend: Medas C.___ ) ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welche s am 1 7. Januar 2012 erstattet wurde ( Urk. 11/84). Mit Vorbescheid vom 2 8. März 2012 stellte die IV-Stelle in Aussicht, dem Versicherten für die Zeit von März 2006 bis August 2006 eine ganze und für die Zeit von September 2006 bis Mai 2007 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen ( Urk. 11/87). Dagegen erhob der Versi cherte Einwand (Einwand vom 8. Mai 2012, Urk. 11/93, und Begründung vom 2 7. August 2012, U rk. 11/105), wobei er nachträglich einen Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie, einreichte (Bericht vom 2 1. September 2012, Urk. 11/110, Ein gabe vom 1 9. Oktober 2012, Urk. 11/111). Mit Urteil vom 2 3. August 2012 wies das hiesige Gericht die von X.___ gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 1 1. Januar 2011 erhobene Beschwerde ab (Prozess Nr. UV.2011.00 0 52). Am 1 4. ( Urk. 11/118) bzw. am 2 7. November 2012 ( Urk. 11/117) antwortete die Medas C.___ auf Zusatzfragen der IV-Stelle ( Urk. 11/113). Nachdem sich der Versicherte dazu am 9. August 2013 ( Urk. 11/126) unter Beilage eines Berichts von Dr. D.___ vom 2 9. Juli 2013 sowie weiterer Arztberichte (Urk. 11/125) hatte vernehmen lassen, gab die IV-Stelle bei der M edas E.___ ein weiteres polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (Mit te i lung vom 2 3. April 2014, Urk. 11/145). Dieses wurde am 2 6. Juni 2014 erstattet ( Urk. 11/148). D er Versicherte nahm dazu am 1 7. Dezember 2014 Stellung ( Urk. 11/157). M it Verfügungen vom 1 6. Juni 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für die Zeit vom 1. März bis 3 1. Oktober 2006 eine ganze und für die Zeit vom 1. November 2006 bis 3 1. Juli 2007 eine Drei viertelsrente zu ( Urk. 2/1 und Urk. 2/2). 2. Dagegen liess X.___ am 2 4. August 2015 durch Rechtsanwalt Viktor Györffy Beschwerde erheben u nd beantragen, es sei ihm auch ab 1. November 2006 eine ganze Invalidenr ente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht beantrag t e er die unentgeltliche Prozessführung und die Bestellung von Rechtsanwalt Viktor Györffy als unentgeltlichen Rechtsvertreter ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragt e mit Beschwerdeantwort vom 30. September 2015 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), was dem Beschwerdeführer am 5. Oktober 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Mit Verfü gung vom 1 5. März 2017 ( Urk. 13) wurde dem Beschwerdeführer Frist ange setzt, um zu erklären, ob er über eine Rechtsschutzversicherung verfüge und um bei bestehender Versicherung anzugeben, aus welchem Grund eine Kos ten - übernahme abgelehnt worden sei. Mit Eingabe vom 4. April 2017 ( Urk. 16) erklärte der Beschwerdeführer, dass er über eine Rechtsschutzversi cherung verfüge, welche im Umfang von einem Drittel für die anfallenden Kosten aufkomme (vgl. auch Schreiben der CAP Rechtsschutz- Versiche rungs - gesellschaft AG vom 3 1. März 2017, Urk. 17/1). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch nach Oktober 2006 noch An sp ruch auf eine ganze Invalidenrente hat. 2. 2.1 Am 1. Januar 2008 und am 1. Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts (ATSG) in Kraft getreten. Der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt hat sich teilweise vor dem Inkraft treten der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 verwirklicht, weshalb bis 31. Dezember 2007 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab 1. Januar 2008 auf die neuen Normen der 5. IV-Revision abzustellen ist (BGE 130 V 445). Diese Revision hat allerdings keine substanziellen Änderungen bei der Invaliditätsbemessung gebracht ( Urteil 8C_106/2013 vom 3 1. Mai 2013 E. 2 mit Hinweis). Die Gesetzesbestimmungen werden – soweit nichts anderes vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a am 1. Januar 2012 unverändert gebliebenen Fassung zitiert. 2. 2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 ATSG beziehungsweise ab der 5. IV-Revision Art. 7 Abs. 1 ATSG, in deren Rahmen Art. 7 ATSG durch einen zweiten Absatz ergänzt wurde, gemäss welchem für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen sind und eine Erwerbsunfähigkeit zudem nur vorliegt, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ). Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 3 1. Dezember 2007 gültig gewese nen Fassung beziehungsweise Art. 28 Abs. 2 IVG in der Fassung gültig ab 1. Januar 2008 haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind. 2. 3 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades ein getreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revi sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hin weisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). 2.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 3. 3.1 Kreisarzt Dr. A.___ erklärte mit Bericht vom 1 4. August 200 6 ( Urk. 11/60/409-414 ), in Bezug auf die zwei Verkehrsunfälle (1 2. Dezember 2005 und 2 1. Mai 2006) seien di e heutigen Befunde sehr diskret. Der Status quo sine sei per 1. Oktober 2006 festzulegen (Abschluss der physiotherapeu tischen Behandlungen). Bezüglich der HWS-Symptomatik bestehe somatisch keine Arbeitsunfähigkeit. Die rechte Schulter rechtfertige hingegen eine reduzierte Einsatz- und Belastungsfähigkeit. Grundsätzlich sei jedoch eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit gewähr leistet. Die definitive Beurteilung des Zumutbarkeitsprofils werde auf Anfang 2007 fällig mit Abschluss der Behandlungen an der rechten Schulter. Das Zumutbarkeitsprofil werde sich jedoch kaum noch ändern. Eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer vollschichtig zumutbar. Eine solche Tätigkeit müsse wechselbelastend sein. Zusatzbelastungen seien vom Boden bis Hüfthöhe im Umfang von 10 bis 15 Kilogramm vereinzelt, von Hüfthöhe bis über Schulterhöhe im möglichen Bewegungsumfang abnehmend von 5 bis 2 Kilogramm möglich. In den unteren Bewegungssegmenten bis Schul - ter höhe bestehe ein uneingeschränkter Bewegungsumfang. Nicht zumutbar seien ausschliessliche Tätigkeiten auf Schulterhöhe oder darüber, kraftvolle Stoss -, Zug- und Drehbewegungen, kraftvolles repetitives Zupacken, schwere Arbeiten wie Pickeln, Schaufeln, Bohren, Vibrationen, Schläge und Spitzen sowie Zwangshaltungen. 3. 2 Dr. A.___ untersuchte den Beschwerdeführer am 2 9. Mai 2007 erneut. Er hielt dazu im Bericht vom gleichen Tag (Urk. 11/60/668-672) fest, er habe beim Beschwerdeführer bereits im 2006 keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit von Seiten der HWS mehr festgestellt. Unterdessen sei wieder eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im Unfallschein eingetragen. Er könne d ies nicht nachvollziehen. Bezüglich HWS-Distorsionstraumata seien keine wesentli chen somatischen Residuen mehr festzustellen. Sodann bestehe ohne die entsprechende Exposition pulmonal keine Einschränkung der Arbeitsfähig keit. Betreffend die rechte Schulter sei eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit fest gelegt. Dies könne er aufgrund der bisherigen beruflichen Tätigkeit nachvoll ziehen und bestätigen. Das am 1 4. August 2006 ausformulierte Zumutbar keitsprofil habe weiter Gültigkeit. 3. 3 Dr. B.___ hielt gestützt auf die medizinischen Akten und die Ergebnisse sei ner Unte rsuchung des Beschwerdeführers mit Bericht vom 3. November 2009 ( Urk. 11/60/283-312 ) als unfallbedingte Diagnose fest : - leicht- bis mässiggradige Bewegungseinschränkung des r echten Schul tergelenks mit - leichtgradiger Minderung der Kraft der an der Bildung der Rotato renma nschette beteiligten Muskulatur - leichtgradigem coracoidalem Impingement Unfallunabhängig bestünden eine Adipositas und eine leichtgradige Bewe gungseinschränkung beider Hüftgelenke mit endgradigem Rotationsschmerz auf der rechten Seite. Subjektiv leide der Beschwerdeführer unter unregel mässig auftretenden Kopfschmerzen, einer Schwindelsymptomatik und Ohr geräuschen ( Urk. 11/60/305 ). Eine angepasste Tätigkeit könne ganztags ver richtet werden ( Urk. 11/60/ 311 ). 3.4 Dr. med. F.___, FMH Neurologie, vom O.___ stellte im Bericht an Dr. Z.___ vom 1 2. September 2011 die folgenden Diagnosen ( Urk. 11/84/81): - cerebrale Kleingefässerkrankung ( supratentoriell, pontin ) mit/bei - leichter neuropsychologischer Funktionsstörung und Gangunsicher heit - vaskulären Risikofaktoren: Nikotinkonsum, arterielle Hypertonie, Adipositas - Schlafapnoe-Syndrom mit - 38 Apnoen/h Schlaf von max. 40 Sek. Dauer - massiven Sauerstoff- Desaturationen - erhöhter Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche und leichter neu rokognitiver Funktionsstörung - Hemispasmus facialis links bei neurovaskulärer Kompression des Ner vus facialis durch eine sehr elongierte Arteria vertebralis und zusätz lich durch absteigenden AICA-Ast - Tinnitus - benigner parox y smaler Lagerungsschwindel ausgehend vom rechten hori zontalen und rechten posterioren Bogengang - Zervikalgien bei degenerativen Veränderungen der HWS ( foraminale Einengung C4/5 rechts, weniger ausgeprägt C3/4 links), rechtsbetont mit rechtsbetont eingeschränkter HWS-Rotation, ohne radikuläre Ausfälle sowie bei Status nach zweimaligem HWS-Distorsionstrauma - leichtgradiges Polyneuropathie-Syndrom, wahrscheinlich aethyltoxi scher Genese - leichtgradiges periodic limb movement -Syndrom ( Polysomnographie vom 25./26.7.2011) - Hepatopathie, wahrscheinlich aethyltoxischer Genese - Status nach Lösungsmittelexposition 2004 - physiologisch verstärkte Kopf- und Händetremor Zu den Auswirkungen der im Bericht näher umschriebenen Untersuchungsbe funde auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äus serte sich Dr. F.___ nicht (Urk. 11/84/81-85). 3. 5 Die Gutachter der M edas C.___ nannten mit Gutachten vom 17. Januar 2012 ( Urk. 11/84) als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 11/84/40 ; vgl. auch Urk. 11/117-118 ): - c hronische Schulterschmerzen rechts (ICD-10 M75.8) seit 2005 mit/bei - Bizepstendinopathie - s ubacromi ale m Impingement - Verdacht auf erneute SLAP-Läsion - AC- Gelenksarthropathie - a bgelaufene r Schultergelenksdistorsion März 2005 - a rthroskopische r SLAP- Refixation und Acromioplastik im Januar 2006 Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ( Urk. 11/84/40-41): - c hronisches zervikobrachiales und zervik o zephales Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.0 und M53.1) seit 2006 - muskuläre Dysbalance - leichtgradige degenerative Veränderungen C3-C5 - abgelaufene HWS-Distorsion ohne strukturelle Schädigung im Dezember 2005 und im Mai 2006 - Schlafapnoesyndrom (Erstdiagnose Juli 2011, ICD-10 G47.3) - schädlicher Gebrauch von Alkohol, anamnestisch Abhängigkeitssyn drom - leichtgradige, periphere, distale Polyneuropathie - Hepatopathie - benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (Erstdiagnose 2001, ICD-10 H81.1) - neuroradiologisch nachgewiesene Mikroangiopathie ( pontin, supraten toriell, Erstdiagnose November 2011, ICD-10 I67.8) - kardiovaskuläre Risikofaktoren: Tabakrauchen, arterielle Hyperto nie - Hemispas mu s facialis links durch Kompression des Nervus facialis durch elongierte Arteria vertebralis (Erstdiagnose Juli 2011, ICD - 10 G51.3) - Tinnitus aurium (Erstmanifestation 2005, ICD-10 H93.1) - p sychische und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krank heiten (ICD-10 F54) seit 2005 Bimanuelle Tätigkeiten auf oder über Schulterhöhe seien für den Beschwerde führe r nicht mehr möglich. Die bisherige Tätigkeit sei daher überwiegend wahrscheinlich auf Da u er nicht mehr zumutbar. Die Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit begründe sich durch ein physisches Leiden ( Urk. 11/84/50). Eine angepasste Tätigkeit könne der Beschwerdeführer seit dem 1 4. August 2006 zu 50 % und seit dem 2 9. Mai 2007 zu 100 % ausüben. Zumutbar seien wechselnd belastende Tätigkeiten in Wechselhaltung, körperlich leicht bis gelegentlich mittelsch w er, ohne häufige Tätigkeiten auf oder über Schulter höhe, ohne Klettern und Bewegen auf Leitern oder Gerüsten ( Urk. 11/84/52 +56 ). 3.6 Dr. D.___ und lic. phil. G.___, klinische Psychologin, führten im Bericht vom 2 1. September 2012 als somatische Diagnosen die im Bericht des Zentrums für Neurologie vom 1 2. September 2011 genannten (vgl. E. 3.4) und als psychiatrischen Diagnosen eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine Störung durch Tabak (ICD-10 F17.1) sowie ein metabolischen Syndrom an. Sie vermuteten, dass die beschriebenen körperlichen Beschwerden wie Schwindel, Gleichgewichtsstö rungen mit Gangunsicherheit und Druck im Kopf von den Unfällen verur sacht worden seien. Einen direkten Zusammenhang mit dem phasenweise erhöhten Alkoholkonsum sähen sie nicht. Es sei jedoch offensichtlich, dass der Alkoholkonsum die Beschwerden verstärke. Insgesamt werde die Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten auf 20 % bis 30 % geschätzt ( Urk. 11/110). 3. 7 Dr. D.___ führte mit psychiatrischem Verlaufsbericht v om 29. Juli 2013 ( Urk. 11/125) als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörung (ICD-10 F07.8) in Verbindung mit einer mittelgradigen, aber zunehmenden kog n itiven Beeinträchtigung nach ICD-10 F06.7 an. Der Beginn dieser komplexeren neuropsychiatrischen Störung sei nicht genau datierbar, eine Entwicklung lasse sich rekonstruieren ab etwa 2005/200 6. Über die zugrundeliegende Ätiopathogenes e seien zum derzeitigen Zeitpunkt kein e detaillierten Aussagen möglich, was jedoch für die Beantwortung der sozialpsychiatrischen und versicherungsmedizinischen Fragestellung unerheblich sei. Das neuropsychiatrische Störungsbild sei syn dromal erfassbar und stehe in engem Zusammenhang mit einer cerebralen Kleingefässerkrankung und einem Schlafapnoe-Syndrom sowie Zervikalgien bei degenerativer Veränderung der HWS und Status nach Distorsionstraum a. Die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei weiterhin beeinträchtigt durch einen paroxysmalen Lagerungsschwindel unbekannter Genese sowie durch einen physiologisch verstärkten Kopf- und Händetremor; intermittierend komme es zu einer Visusverschlechterung, weshalb funktio nal - optometrische Kontrollen im H.___ durchgeführt würden. Konsekutiv müsse ein Visualtraining durchgeführt werden, eine Colorbrille sei verordnet worden. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfäh i gkeit seien eine rezidivierende depressive Störung, welche gegenwärtig remittiert sei (ICD-10 F33.4), und der Tabak- und Alkoholabusus (ein Abhängigkeitssyndrom liege nicht vor), welcher weiterhin zu diagnostizieren, aber seit Vorsommer 2013 rückläufig sei (ICD-10 F10.1 und F17.1). Beim Beschwerdeführer seien die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie die Durch haltefähigkeit mittelschwer bis schwerer eingeschränkt. Leichter bis mittel schwer beeinträchtigt stellten sich die Funktionsbereiche Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen, Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompete n zen, Entscheidungs- und Urteilsfäh i gkeit, Selbstbehauptungsfä hig keit, Kontaktfä h i gkeit zu D ritten und Fähigkeit zu familiären bzw. intimen Beziehungen dar. Gar nicht bis nur minim reduziert seien die Gruppenfähig keit, die Fähigkeit zu Spontanaktivitäten (dies beziehe sich primär auf Tätig keiten im vertrauten sozialen und häuslichen Umfeld), die Fähigkeit zur Selbstpflege, und die Verkehrsfähigkeit (wobei nur die passive Verkehrsfä higkeit gemeint sei, nicht jedoch die aktive, die deutlich schwerer beein trächtigt sei ; Urk. 11/125/28-29). Der Beschwerdeführer sei in seinem angestammten Beruf als Monteur anhal tend zu 80 bis 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeits un fähigkeit in einem lei densadaptierten Tätigkeitsfeld sei ebenfalls als höhergradig einzuschätzen. In Prozenten ausgedrückt sei der Grad der Arbeitsunfähigkeit auf etwa 65 % festzulegen. Die genannten Arbeitsunfähigkeiten seien ab Mai 2007 anzu nehmen, wobei noch bis etwa Ende 2010 von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % und etwas mehr ausgegangen werden könne ( Urk. 11/125/29-30). 3. 8 Die Gutachter der M edas E.___ nannten mit Gutachten vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 11/148) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 11/148/40) : - c hronisch e Schmer zen und Funktionseinbussen der rechten Schulter und des rechten dominanten Armes bei Status nach Schulterdistor sion im März 2005 durch einen Arbeitsunfall mit SLAP-Läsion ( Dis cus glenoidalis ), arthroskopischer Refix ation und Acromioplastik im Jan u a r 200 6. Daraufhin Komplikationen mit erheblichen Infektprob lemen und der Notwendigkeit einer längeren stationären antibioti schen Therapie, später in einem MRI Feststellung einer erneuten Läsion mit Tendinopathie der langen Bizepssehne (ICD-10 M75.0) - Störung des visuo -optischen Systems wahrscheinlich auf der Grund lage einer subkortikalen arteriosklerotische n Enzephalopathie ( bild morphologisch ) Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gut achter ( Urk. 11/148/40-41) : - d ysfunktionale Krankheitsverarbeitung (ICD-10 F54) - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig als remittiert zu bezeichnen (ICD-10 F83.4) - d er vorbekannte Tabak- und Alkoholabusus (ein Abhängigkeitssyn drom liegt nich t vor) ist weiterhin zu diagnostiz ieren, jedoch seit Vorsommer 2013 rückläufig als Ergebnis der Behandlung seit Oktober 2012 (ICD-10 F10.1 und F17.1) - m inimes Karpaltunnelsyndrom rechts - Ausschluss Polyneuropathie - l eichte chronische neurogene Schädigung C6 ohne funktionell-motori sche Symptome - Tinnitus aurium - a rterielle Hypertonie - Adipositas Grad I - Status nach Hepatitis 1986, aktuell erhöhte Leberwerte - Schlafapnoe-Syndrom - c hronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechts bei degenerati ven Veränderungen der mittleren und unteren H WS Seit März 2005 bestehe in der spezialisieren Tätigkeit als Revisor von unterir dischen Grosstanks/Pflichtlagertanks des Bundes und deren Beschichtungen sowie im erlernten Beruf als Metallbauschlosser eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit ( Urk. 11/148/44). Körperlich leichtere industrielle Tätigkeiten im Metallbau oder vergleichbare Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rech t en domi nanten Armes und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe blieben durch die Einschränkungen in der rechten Schulter erschwert, sie füh r ten auch zu ver langsamten Bewegungsabläufen und einem erhöhten Pausenbedürfnis, was zu einer geschätzten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von etwa 20 % führe, dies bezogen auf ein volles Arbeitspensum ( Urk. 11/148/45). Aus neurologischer Sicht seien Arbeiten, welche räumliches Sehen umfassten, nicht mehr möglich. Nicht mehr möglich seien zudem Arbeiten auf Leitern und Gerüsten mit Absturzgefahr sowie feinmotorische Arbeiten, die optische Kontrolle benötigten ( Urk. 11/148/38). Aus psychiatrisch-versicherungsmedi zinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die Willensanstrengung voll zumutbar. Er leide an keiner psychischen Störung von erheblicher Schwere, Intensität und Ausprägung und Dauer, die seine Willensanstren g ung bee i n trä chtigen würde ( Urk. 11/148/46). 3. 9 Am 2 2. Juli 2014 wurden in der Klinik I.___ MR der LWS und der HWS des Beschwerdeführers erstellt. Prof. Dr. med. J.___ hielt hierzu mit Bericht vom gleichen Tag an Dr. F.___ vom Zentrum für Neurologie ( Urk. 3/3) fest, es zeigten sich keine spinalen Engen zervikal oder l um bal. In der HWS seien die Neuroforamina bei HWK 5/6 und HWK 6/7 leicht bis mit telgradig eingeengt (passend zu r C6 Symptomatik auch Betonung bei HWK 5/6). Dadurch ergebe sich eine leichte C6 Wurzelkompression rechts neuro foraminal. Im Vergleich hierzu jedoch auch stärkere mittelgradige neuro fo raminale Engen lägen rechts beton t bei HWK 3/4 und 4/5 mit Betonung bei HWK 3/4 vor. Dadurch ergebe sich eine stärkere mittelgradige C4 und C5 Wurzelkompression rechts betont im Vergleich zu r C6 Wurzel rechts. In der LWS liege eine nur leichte Bandscheibenaussackung bei LWK 3/4 und etwas stärker bei LWK 5/SWK 1 links paramedian, jedoch kein e Wurzelkompression vor. Es bestehe keine knöcherne neuroforaminale Enge lumbal, jedoch eine aktivierte Osteochrondrose bei LWK 2/ 3. Es liege zudem ein Pontin hyperin tense T2 Zonen diffus ( Mikroangiopathie ) vor. 3. 10 Dr. F.___ erklärte mit Beri ch t an Dr. D.___ vom 4. September 2014, das 2011 beschriebene Beschwerdebild präsentiere sich im Verlauf im Wesentlichen unverändert. Neben einer cerebralen Mikorangiopathie mit supra- und infraten t o ri eller ( pontiner ) Manifestation mit Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen, Okulomotorik und Koordination komme es rezidi vierend zu einem benigne n paroxysmalen Lagerungsschwindel mit Schwin del und Verstärk ung der Gangunsicherheit, begün stigt durch ein chronisches Zervi kalsyndrom nach HWS-Distorsions traum a (zweimalig) und bei mehr segmentalen degenerativen Veränderungen mit leichtgradiger radikulärer Ausfallsymptomati k C6 rechts und Residuen einer Ar m plexus-Läsion rechts. Hinzu k ämen ein Tremor-Syndrom mit Eigenschaften eines essentiellen Tre mors und physiologisch verstärkten Tremors und ein leichtgradiges Poly neuropathie-Syndrom der Beine, überlager t von einer leichtgradigen Druck neuropathie der Plantanerven (rechts lateral). Hinweise auf einen neurodege nerativen Prozess, eine metabolische-toxische Enzephalopathie oder eine infektiöse Enzephalopathie ergäben sich nicht. Das Schlafapnoe-Syndrom sei unter CPAP-Therapie regredient, gemäss aktuellem Polysomnograp hie -Befund noch besserungsfähig. Es imponierten zudem periodische Beinbewe gungen während des Schlafs (PLMS) progredient, wahrscheinlich aufgrund der inzwischen etablierten antidepressiven medikamentösen The r apie, unter anderen zur Verbesserung einer Durchschlafstörung, welche in Anbetracht der Konstellation der Befunde ( Ak t imetrie, Polysomnographie ) sowie der persistierenden Tagesmüdigkeit nach wie vor relevant sei (Urk. 3/4). 3. 11 Mit Bericht vom 2 0. Juni 2015 ( Urk. 11/189) erklärte Dr. D.___, der Beschwerdeführer hab e seit der Begutachtung in der M edas E.___ den Alkoholkonsum deutlich reduzieren könne n und auch noch weiter an Körpergewicht abgenommen. Die Schlafstörungen seien leicht gebessert, d as Allgemein befinden sei auf bescheidenem Niveau stabilisiert, insbesondere durch eine mässiggradige, aber dauerhafte Anhebung der depressiven Stim mungslage mittels einer geeigneten Medikaton. Es ergäben sich jedoch keine substantiell relevanten Veränderungen gegenüber den Aussagen seines Gut achtens vom 5. Mai 2014 (vgl. Urk. 11/148/17-18). Im Vordergrund des kli nischen Bildes stünden die erheblichen und anhaltenden Defizit e in der (selektiven und vor allem geteilten) Aufmerksamkeit, der Konzentration, dem psychophysi s chen und auch mentalen Durchhaltevermögen sowie dem Anpassungs- und Umstellungsvermögen. 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin ging in den angefochtenen Verfügungen vom 16. Juni 2015 ( Urk. 2/1 und Urk. 2/2) davon aus, dass der Beschwerdeführer seit März 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Gemäss den ihr – bei Erlass des ersten Vorbescheides vom 2 8. März 2012 (Urk. 11/87) - vorliegenden medizinischen Unterlagen habe zunächst auch in einer ange passten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Von August 2006 bis April 2007 sei der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig gewesen. Seit Mai 2007 sei eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Der Invaliditätsgrad betrage ab März 2006 100 %, ab August 2006 62 % und ab Mai 2007 23 %, dies unter Berücksichtigung einer durch die Bewegungs- und Belastbarkeitseinschränkung bedingten Leis tungsminderung von 20 % auf Seiten des Invalideneinkommens. Aus dem in Würdigung des Einwandes des Beschwerdeführers in Auftrag gegebenen Gutachten der Medas E.___ resultiere aus versicherungsmedizinischer Sicht dieselbe Einschätzung wie im Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012, womit keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Verschlechterung dargestellt worden sei ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte dagegen im Wesentlichen vor, dass das Gutach ten der Medas E.___, auf welches die Beschwerdegegnerin pri mär abstelle, die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Stellungnahmen klar nicht erfülle und deshalb keine Verbesserung seines Gesundheitszustandes ab November 2006 resp. August 2007 belege. Aus der Beurteilung von Dr. D.___ ergebe sich vielmehr, dass nach wie vor keine verwertbare Arbeitsfähigkeit vorliege ( Urk. 1). 4.2 4.2.1 Gegen das polydisziplinäre Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012 ( Urk. 11/84) hatte der Beschwerdeführer im Einwand vom 2 7. August 2012 (gegen den ersten Vorbescheid vom 2 8. März 2012, Urk. 11/87) insbe sondere vorgebracht, entgegen dem Gutachtensauftrag der Beschwerdegeg nerin sei in der Medas C.___ keine neurologische und neuropsychiatri sche Untersuchung durchgeführt worden. Es beruhe daher nicht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen. Im Übrigen überzeuge es auch in seinen Feststellungen und Schlussfolgerungen nicht ( Urk. 11/105/3). 4.2.2 Es trifft zu, dass die Beschwerdegegnerin der Medas C.___ den Auftrag erteilt hatte, eine neurologische Abklärung und eventuell auch eine neu ropsychologische Abklärung vorzunehmen ( Urk. 11/71; vgl. Urk. 11/86/8). G rundsätzlich blieb es jedoch gleichwohl der Medas C.___ überlassen, über Art und Umfang der aufgrund der konkreten ärztlichen Fragestellung erforderlic hen Untersuchungen zu befinden ( vgl. Urteil e des Bundesgerichtes 8C_639/2011 vom 5. Januar 2012 E. 4.3.4 und 9C_830/2009 vom 2 7. Januar 2010 E. 3.3 ). Am 7. und 2 3. Juni 2011 fanden in der Medas C.___ internistische resp. rheumatologische und psychiatrische Untersuchungen statt ( Urk. 11/84/1). Während im internistischen und psychiatrischen Teilgutachten kein Hinweis angebracht worden war, dass noch zusätzliche Abklärungen i n einem weite ren medizinischen Fachbereich erforderlich seien, war im rheumatologischen Teilgutachten empfohlen worden, eine neurologische Abklärung vorzuneh men resp. die Ergebnisse des vom Beschwerdeführers bereits auf den 1 2. Juli 2011 vereinbarten Termins für eine neurologische Untersuchung im Zentrum für Neurologie abzuwarten ( Urk. 11/84/65; vgl. Urk. 11/84/2). Dr. F.___ vom Zentrum für Neurologie hat im betreffenden Bericht vom 12. September 2011 ( Urk. 11/84/81-85, vgl. E. 3.4) detaillierte Angaben zu den vom Beschwerdeführer ihr gegenüber geklagten Beschwerden, den kli nischen Befunden, den Ergebnissen der von ihr veranlassten Zusatzuntersu chungen ( Laboruntersuchung, MR des Schädels, Elektroneuromyographie, neuropsychologische Abklärung, Schlafuntersuchung [vgl. Urk. 11/84/86-97]) und zu den Diagnosen gemacht. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Gutachter der Medas C.___ von eigenen neurologischen und neu ropsychologischen Untersuchungen abgesehen und sich darauf beschränkt haben, die im Bericht von Dr. F.___ beschriebenen Abklärungsergebnisse zu würdigen (Urk. 11/84/2 und Urk. 11/84/48-49; vgl. auch Urk. 11/117). 4.2.3 Die Gutachter der Medas C.___ stellten im Rahmen der Gesamtbeurtei lung – in Übereinstimmung mit der Befundlage - fest, dass aus internisti scher und allgemeinmedizinischer Sicht keine arbeitsrelevanten pathologi schen Befunde bestünden ( Urk. 11/84/47). Auf rheumatologischem Gebiet lägen unverändert eine belastungsabhängige Schmerzsymptomatik und ein geschränkte Funktion am rechten Schultergelenk vor, wobei anhand der Voruntersuchungen von einer erneuten oder fortbestehenden Läsion des oberen Labrums auszugehen sei. Ausserdem bestünden Hinweise auf eine AC-Gelenksarthrose und eine Tendinopathie der langen Bizepssehne. Diese Veränderungen stellten ausreichende Korrelate für die Schmerz- und Funkti onseinschränkung dar (Urk. 11/84/47). Zum psychischen Gesundheitszustand führten die Gutachter – ebenfalls in Übereinstimmung mit den im psychiat rischen Teilgutachten festgehaltenen Befunden und Diagnosen (Alkoholmiss brauch [ICD-10 F10.1], dysfunktionale Krankheitsverarbeitung [ICD-10 F54]) – aus, aktuell bestehe keine psychische Störung von Krankheitswert. Der chronische Alkoholgebrauch werde - neben anderen ursächlichen Faktoren im somatischen Bereich - als Teilursache der vom Beschwerdeführer be - schriebenen Allgemeinsymptome (Benommenheit, Vigilanzstörungen, kog nitive Störungen) betrachtet (Urk. 11/84/47-48). Zum Bericht von Dr. F.___ vom 1 2. September 2011 bemerkten die Gutachter, dass die darin genannten Diagnosen aus Gutachtersicht nachvollziehbar seien ( Urk. 11/84/53; vgl. auch Urk. 11/84/48). Ob die leichtgradigen neuropsychologischen Funkti onsstörungen und die Gangunsicherheit auf die zerebrale Mikroangiopathie, wie sie im MRI des Neurocraniums dokumentiert sei, zurückgeführt werden könne, müsse aus Gutachtersicht offen bleiben. Es gebe auch zahlreiche andere Gründe für die leichtgradigen kognitiven Einschränkungen und für die Gangunsicherheit, die bei der klinischen Prüfung nicht besonders ausge prägt gewesen sei ( Urk. 11/84/53), nämlich die genannten psychischen Fak toren und die Folgen des erhöhten Alkoholkonsums sowie der Schlafapnoe ( Urk. 11/84/48). Zu den aufgrund der festgestellten Störungen bestehenden Beeinträchtigun gen hielten die Gutachter der Medas C.___ fest, dass auf der psychischen Ebene leichtgradige kognitive Einschränkungen vorhanden seien, welche sich einerseits auf Flexibilität sowie Anpassungs- und Umstellungsvermögen hemmend auswirken könnten. Anderseits sei ein verlangsamtes Arbeitstempo vorstellbar. Aus Gutachtersicht bestehe eine Beeinflussbarkeit dieser Beein trächtigungen, weshalb sich daraus keine relevanten (andauernden) Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit ergäben ( Urk. 11/84/49; vgl. Urk. 11/84/48 [Behandlungsmöglichkeiten]). Auf der somatischen Ebene bestünden Beeinträchtigungen am rechten Schultergürtel resp. der rechten oberen Extremität, weshalb der Beschwerdeführer Aktivitäten, die den Ein satz des rechten Arms auf oder über Schulterhöhe erforderten, nicht mehr ausüben könne. Dazu gehöre auch die früherer Arbeitstätigkeit als Monteur in der Tankrevision. Für andere Tätigkeiten resultierten qualitative Ein schränkungen. Gangunsicherheit und Schwindelsymptome seien multifakto riell begründet, behandelbar und durch Modifikation der Risikofaktoren abzubauen. Kurzfristig resultierten Beeinträchtigungen für gefahrengeneigte Tätigkeiten (mit Absturzgefahr, an laufenden Maschinen etc.). Die Gutachter der Medas C.___ gelangten, wie erwähnt, zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfä hig, in einer dem von ihnen formulierten Belastungsprofil entsprechenden angepassten Tätigkeit jedoch seit Mai 2007 zu 100 % arbeitsfähig sei. Diese Beurteilung erscheint aufgrund der besagten gutachterlichen Feststellungen grundsätzlich nachvollziehbar. Ob die Gutachter der Medas C.___ die von Dr. F.___ festgestellten leichten kognitiven Defizite angesichts dessen, dass diese möglicherweise (auch) durch die zerebrale Mikroangiopathie bedingt sind, zu Recht als vorübergehend erachtet haben, kann aufgrund der nachfolgenden Erwägungen offen bleiben (vgl. E. 5.4). 4.2.4 Entgegen der vom Beschwerdeführer im Rahmen des ersten Vorbescheidver fahrens vertretenen Auffassung enthält der Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. September 2012 (vgl. E. 3.6) keine Angaben, welche die von den Gutachtern der Medas C.___ vorgenommene Beurteilung in Frage stel len. Aus rechtlicher Sicht gilt dies umso mehr, als leichte bis mittelgradige depressive Störungen in der Regel invalidenversicherungsrechtlich zu keiner relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_813/2016 vom 1 0. März 2017 E. 4 mit Hinweisen). 4.2.5 Das Gutachten der MEDAS C.___ vom 1 7. Januar 2012 stellt demnach grundsätzlich eine zuverlässige Grundlage zur Beurteilung des damaligen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers dar. Davon ging gemäss Aktenlage zunächst auch die Beschwerdegegnerin aus, wobei sie aber auf grund des vom Beschwerdeführer eingereichten Berichtes von Dr. D.___ vom 2 9. Juli 2013 (vgl. E. 3.7) letztlich zum Schluss gelangte, dass nun zusätzlich eine neurologische Untersuchung angezeigt sei. Da das Gut achten der Medas C.___ bereits zwei Jahre zuvor erstellt worden war, gab sie in der Folge nicht nur eine neurologische Begutachtung, sondern auch eine internistische, rheumatologische und psychiatrische Verlaufsbegut achtung in Auftrag (vgl. Stellungnahmen des Rechtsdienstes vom 6. Januar 2014 sowie des RAD vom 2. September 2013 und 6. Januar 2014, Urk. 11/158/3-4; vgl. auch Urk. 11/137-138). 4.3 4.3.1 Im Mai 2014 wurde der Beschwerdeführer in der Medas E.___ internis tisch, rheumatologisch, neurologisch und psychiatrisch begutachtet ( Urk. 11/148/1). 4.3.2 Zur - vom Beschwerdeführer als vollkommen unzureichend bezeichneten ( Urk. 1 S. 5) - neurologischen Begutachtung ( Urk. 11/148/34-40) ist zu bemerken, dass der neurologische Teilgutachter der Medas E.___ eine aktuelle Anamnese aus neurologischer Sicht sowie einen vollständigen kli nischen neurologischen Status erhob ( Urk. 11/148/36), Röntgenuntersuchun gen der HWS und der Schulter sowie eine elektrophysiologische Untersu chung veranlasste und einen Bericht der Radiologie K.___ betreffend die cerebrale MRI-Untersuchung vom 14. Juli 2011 einholte ( Urk. 11/148/22, Urk. 11/148/36-37, Urk. 11/148/49-53). Im Rahmen der von ihm vorgenom menen Beurteilung verwies er vorab auf die im Jahr 2011 im Zentrum für Neurologie durchgeführte ausgiebige neurologische Diagnostik. In Auseinan dersetzung damit sowie den von ihm getätigten Untersuchungsergebnissen stellte er fest, dass sich bei der von ihm durchgeführten Untersuchung kein Anhalt auf einen Hemispasmus facialis gefunden habe, wenn auch die bild gebende Diagnostik vom Juli 2011 eine Kompression des Nervus facialis durch eine elongierte Arteria vertebralis ergeben habe. Dies habe durch die in der Medas E.___ durchgeführte radiologische Nachbegutachtung wei testgehend nachvollzogen werden können. Der Beschwerdeführer habe von einem unsystematischen Schwindel mit Schwankgefühl und Unsicherheit im Rahmen visuo -optischer Eindrücke berichtet. Insbesondere beim Fehlen eines räumlichen Eindruckes käme es zu derartigen Schwindelsymptomen. Schwindel im Sinne eines benignen paroxismalen Lagerungsschwindels wür den nicht mehr berichtet. Bei der klinisch-neurologischen Untersuchung seien Lagerungsproben und der Kopfimpulstest negativ gewesen. Der Beschwerdeführer habe über neuropsychologische Störungen mit Konzentra tionsstörungen und verminderter Leistungsfähigkeit im Rahmen von Mul titaskaufgaben berichtet, die bei nachgewiesener Mikroangiopathie im Rah men einer arteriellen Hypertonie entstanden seien und ihn weiterhin handi capierten. Differentialdiagnostisch sei an einen beginnenden Morbus Wilson zu denken. Darüber hinaus bestünden Schmerzen der HWS mit Ausstrahlung in die rechte Schulter. Zeitweilig komme es zu Kribbelparästhesien in den zweiten bis dritten Finger. Bei der klinisch-neurologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer eine Hypästhesie und Hypalgesie der Finger II-IV angegeben. Das Hofmann- Tinel’sche Zeichen über dem Nervus medianus rechts habe sich positiv gefunden, der Phalen -Test sei negativ gewesen. In der neurophysiologischen Untersuc hung hätten sich ein minimales K arpal tunnelsyndrom rechts, keine Polyneuropathie sowie eine leichte chronische Schädigung C6 gezeigt. Letztere sei ohne funktionell-motorische Symptome. Der neurologische Gutachter l egte somit unter Bezugnahme auf die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden – schlüssig - dar, welche der im Bericht von Dr. F.___ angeführten Befunde sich im Rahmen der von ihm getätigten - umfassend erscheinenden – neurologischen Abklärungen bestä tigen resp. nicht bestätigen liessen und welche n euen Befunde sich zeigten. Dabei gelangte er – wie die Gutachter der Medas C.___ - zum Schluss, dass (auch) die aktuellen neurologischen Befunde der vollzeitlichen Aus übung einer angepassten Tätigkeit nicht entgegenstehen. Als angepasst erachtete er aber im Gegensatz zu den Gutachtern der Medas C.___ nur leichte körperliche Arbeiten ohne Anforderungen an die visuo -optische Kon trolle ( Urk. 11/84/38-39). 4.3.3 Die internistische Gutachterin sowie der rheumatologische und der psychiatri sche Gutachter der Medas E.___ knüpften bei ihren Beurtei lungen an den Feststellungen im Gutachten der MEDAS C.___ an, was nach dem Gesagten nicht zu beanstanden ist (vgl. E. 4.2.5). Die internistische Gutachterin befand, dass ein stabiler Gesundheitszustand vorliege ( Urk. 11/148/43). Der rheumatologische Gutachter stellte – in hinreichender Auseinandersetzung mit den Vorakten - fest, dass sich der Gesundheitszu stand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung im Januar 2012 nicht verändert habe. Übereinstimmend mit dem rheumatologischen Gutachter der Medas C.___ bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit i n angestammter Tätigkeit und im erlernten Beruf, hingegen wären angepasste leichtere Tätig keiten ohne Belastung des rechten Arms und Tätigkeiten über Schulterhöhe mit gewissen Einschränkungen möglich. Angepasst seien berufsnahe körper lich leichtere industrielle Tätigkeiten im Metallbau oder vergleichbare Tätig keiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rechten dominanten Armes und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe. Auch diese Tätigkeiten blie ben durch die Einschränkungen in der rechten Schulter erschwert und führ ten auch zu verlangsamten Bewegungsabläufen und einem erhöhten Pausen bedarf, was zu einer geschätzten Arbeitsunfähigkeit von ca. 20 % führe, dies bezogen auf ein volles Arbeitspensum ( Urk. 11/148/33). Der psychiatrische Gutachter gelangte – unter expliziter Bezugnahme auch auf die Berichte von Dr. D.___ vom 2 1. September 2012 (vgl. E. 3.6), 29. März 2013 (vgl. E. 3.7) und vom 5. Mai 2014 ( Urk. 11/148/17-18) - zum Schluss, dass seit Januar 2012 ein unveränderter psychopathologischer Zustand bzw. unveränderte Diagnosen vorlägen und aus psychiatrischer Sicht – weiterhin - keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe ( Urk. 11/148/25-29). 4.3.4 Eine neuropsychologische Abklärung wurde in der Medas E.___ nicht durchgeführt. Ob neuropsychologische Abklärungen erforderlich sind, um den Gesundheitszustand einer versicherten Person beurteilen zu können, liegt, wie bereits erwähnt, im Ermessen der begutachtenden Ärzte (vgl. E. 4.2.2). Im Übrigen besteht aufgrund der gutachterlichen Feststellungen kein Grund zur Annahme, dass bezüglich der im Bericht von Dr. F.___ vom 1 2. September 2011 sowie im Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012 beschriebenen leichten kognitiven Defizite eine Verschlech terung eingetreten sein könnte (vgl. Urk. 11/148/21 und Urk. 11/148/24; vgl. auch E. 3.10). Aufgrund der nachfolgenden Erwägungen ändert sodann am Ergebnis nichts, wenn die von den Gutachtern der Medas C.___ beschriebenen (möglichen) Auswirkungen der leichten kognitiven Defizite auf die Arbeitsfähigkeit – entgegen deren Beurteilung (vgl. E. 4.2.3) - im Rahmen der Invaliditätsbemessung berücksichtigt werden (vgl. E. 5.4). 4.3.5 Im Rahmen der Gesamtbeurteilung attestierten die Gutachter der Medas E.___ dem Beschwerdeführer – wie die Gutachter der Medas C.___ – in der bisherigen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Beurteilung der MEDAS C.___, wonach der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit (seit Mai 2007) zu 100 % arbeitsfähig sei, haben sie grundsätzlich ebenfalls bestätigt. Aufgrund der besagten Feststellungen im neurologischen und rheumatologischen Teilgutachten attestierten sie dem Beschwerdeführer aber weitergehende qualitative Einschränkungen (nur körperlich leichte Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchung des rechten Arms und ohne Arbeiten über Schulterhöhe; keine Tätigkeiten, welche räumliches Sehen erfordern; keine feinmotorischen Tätigkeiten, welche eine optische Kontrolle benötigen) sowie eine quantitative Einschränkung ( Leistungsmin derung von 20 % bezogen auf ein Vollzeitpensum). 4.3.6 Das Gutachten der Medas E.___ beruht demnach durchaus auf den erfor derlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in ausreichender Ausei nandersetzung mit den Vorakten erstattet, berücksichtigt die vom Beschwer deführer geklagten Beschwerden und leuchtet in der Darlegung der medizi nischen Zustände grundsätzlich ein. Von daher besteht – entgegen der Auf fassung des Beschwerdeführers - kein Grund, die von den Gutachtern der Medas E.___ vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in Frage zu stellen. Zu den von ihnen attestierten qualitativen Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit ist allerdings anzumerken, dass die visuellen Defizite gemäss Aktenlage 2006/2007 offenbar erfolgreich behandelt worden waren und sich erst im Jahr 2013 wieder verstärkten ( Urk. 11/60/381 und Urk. 11/125). Ihre – von derjenigen der Gutachter der Medas C.___ abweichende – Ein schätzung, wonach wegen der Schulterbeschwerden bezogen auf ein Voll pensum zusätzlich eine quantitative Beeinträchtigung von 20 % auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe, leuchtet sodann nicht ohne weiteres ein. Insofern erscheint die von den Gutachtern der Medas E.___ vorgenom mene Beurteilung jedenfalls als äusserst grosszügig. 4.3.7 Die weiteren in den Akten liegenden Arztberichte stehen dieser Schlussfolge rung nicht entgegen. Laut den Angaben von Dr. F.___ im – in Kenntnis des aktuellen MRI der HWS und LWS vom 2 2. Juli 2014 ( Urk. 3/3; vgl. E. 3.9) erstatteten und unter anderem auch auf aktuellen klinischen neurologischen Untersuchungen beruhenden - Bericht vom 4. September 2014 ( Urk. 3/4; vgl. E. 3.10) ist das in ihrem Bericht vom 1 2. September 2011 (vgl. E. 3.4) beschriebene Beschwerdebild im Wesentlichen unverändert geblieben. Namentlich beste hen gemäss ihrer Beurteilung – weiterhin (vgl. Urk. 11/84/82) - keine Hin weise auf einen neurodegenerativen Prozess. Hinweise auf einen - vom neu rologischen Gutachter der MEDAS C.___ zur Diskussion gestellten und von ihr abgeklärten – Morbus Wilson verneinte sie ( Urk. 3/4 S. 2). Unter dem Titel „klinische Befunde/Neuropsychologie“ hielt sie sodann fest, dass der Beschwerdeführer im Gespräch und im Verhalten unauffällig sei ( Urk. 3/4 S. 4). Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äusserte sie sich – auch in diesem Bericht – nicht. Zu den Aussagen von Dr. D.___ ist vorab zu bemerken, dass b ei der Würdigung der Einschätzung behandelnder Ärzte der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden darf und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). In Bezug auf Dr. D.___ kommt hinzu, dass er in seinem Verlaufsbericht vom 2 0. Juni 2015 (vgl. E. 3.11) abschliessend darum ersuchte, den ablehnenden Rentenbescheid noch einmal gründlich zu überdenken und gegebenenfalls zu revidieren. Ansonsten sei davon auszugehen, dass die strittige Angelegenheit alsdann dem Sozialversicherungsgericht übergeben werde ( Urk. 11/189/6). Damit sind seine Aussagen als jene eines Interessenvertreters und n icht als solche eines objektiven medizinischen Experten zu qualifizieren, so dass deren Beweiswert erheblich geschmälert wird (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_725/2016 vom 9. Februar 2017 E. 5.2.1 mit Hinweis). Ausserdem hat Dr. D.___ in seinem Bericht vom 2 9. Juli 2013 ( Urk. 11/125) – wie bereits im Bericht vom 21. September 2012 ( Urk. 11/110) - somatische und psychische Befunde nicht klar voneinander getrennt, was zur Nachvoll ziehbarkeit seiner Beurteilung aber erforderlich gewesen wäre (vgl. auch Urk. 11/117-118). Zu den von ihm im Bericht vom 29. Juli 2013 beschriebe nen Ergebnissen der in seiner Praxis durchgeführten neuropsychologischen Tests ist zu bemerken, dass diese gemäss Beschrieb der Testanlage auf der optische n Wahrnehmung basierten (vgl. Urk. 11/125/21-23). Dass der Beschwerdeführer bei diesen Tests wesentlich schlechter abschnitt als im Juli 2011 im Zentrum für Neurologie (Urk. 11/84/86-89), dürfte demnach - auch - mit den (von den Gutachtern der Medas E.___ bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigten) visuellen Defiziten zu erklären sein. Aus serdem hatte Dr. L.___ in seinem Bericht vom 21. September 2012 selbst eingeräumt, dass die körperlichen Beschwerden durch den - laut seinem Bericht vom 2 9. Juli 2013 weiterhin zu diagnostizierenden – Alko holabusus verstärkt würden (vgl. E. 3.6 und E. 3.7). Bei den kognitiven Defi ziten dürfte dies aber fraglos ebenfalls der Fall (gewesen) sein. 4.4 Die Beschwerdegegnerin ging – wie dargelegt (E. 4.1) - davon aus, dass der Beschwerdeführer ab März 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich einge schränkt war, dass in einer angepassten Tätigkeit ab August 2006 jedoch wieder eine 5 0%ige und ab Mai 2007 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestan den habe. Dies e Beurteilung steht zeitlich in Übereinstimmung mit den Ein schätzung en von Dr. A.___ (E. 3.1 und E. 3.2), welcher den Beschwerdefüh rer im August 2006 bzw. Mai 2007 untersucht hatte, und wurde von den Gutachtern der Medas C.___ ausdrücklich bestätigt. Die Gutachter der Medas E.___ stellten ihrerseits fest, dass auch seit Januar 2012 in einer angepassten Tätigkeit gemäss dem von ihnen formulierten Belastungsprofil eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, mit einer Minderung der Leistungsfähigkeit von 20 %, bestehe ( Urk. 11/148/46). Dass sich der Gesundheitszustand sowie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit der Begutachtung in der Medas E.___ bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung verschlech tert hat, wurde von ihm nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. 4.5 Demnach kann ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass dem Beschwer deführer zumindest körperlich leichte Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rechten dominanten Armes und ohne Arbeiten über Schulterhöhe, welche kein räumliches Sehen erfordern, nicht auf Leitern und Gerüsten mit Absturzgefahr ausgeführt werden müssen und keine feinmotorische Arbeiten, die optische Kontrolle benötigen, beinhalten, seit August 2006 zu 50 %, mit einer Leistungsminderung von 10 % (= 50 % der von den Gutachtern der Medas E.___ bezogen auf ein Vollpensums attestierten Leistungsminderung von 20 % ), und seit Mai 2007 zu 100 %, mit einer Leistungsminderung von 20 %, zumutbar sind. 5. 5.1 Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzuneh men. Hierbei gilt es zu beachten, dass für die Berechnung des Valideneinkommens nicht, wie in der angefochtenen Verfügung (vgl. Urk. 2/2) festgehalten, das Jahr 2011, sondern hinsichtlich der Herabsetzung der Rente aufgrund einer wiederlangten 50%igen Arbeitsfähigkeit das Jahr 2006 und hinsichtlich des Erreichen s einer 100%igen Arbeitsfähigkeit das Jahr 2007 massgebend ist. 5.2 Das Einkommen des Beschwerdeführers bei der Y.___ AG betrug in den Jahren 2003 und 2004 Fr. 5‘900. -- pro Monat. Zusätzlich erhielt er einen 13. Monatslohn in Höhe von Fr. 2‘9 5 0.--. Gemäss den Angaben der Y.___ AG im Fragebogen für Arbeitgebende vom 3 0. Mai 2006 hätte der Monatslohn des Beschwerdeführers auch aktuell Fr. 5‘900.-- betragen ( Urk. 11/14). Gestützt auf diese Angaben bemass die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen 2006 mit Fr. 73‘750.-- (= [Fr. 5‘900.-- x 12] + Fr. 2‘950.--), was grosszügig erscheint (vgl. Urk. 11/60/637) und denn vom Beschwer deführer auch nicht beanstandet wurde. Unter Berücksichtigung der Nomi nallohnentwicklung ( von 2‘014 Punkten im Jahr 2006 auf 2‘047 Punkte im Jahr 2007 ; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Ent wicklung der Nominallöhne, Männer, Total, T39) resultiert für das Jahr 2007 ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 74‘958.40. 5.3 5.3.1 Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaus sich ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bun desge richts 9C_734/2013 vom 1 3. März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1). Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1 3. März 2000 und U 176/98 vom 1 7. April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozia len Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2 9. August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2 2. April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen). Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Fak tor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungs pflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Mög lichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil des Bun desgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbeson dere auf BGE 107 V 17 E. 2c). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminde rungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfest stellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). 5.3.2 Dem Beschwerdeführer stehen selbst unter Beachtung des von den Gutach tern der Medas E.___ äusserst grosszügig formulierten Zumutbarkeits profils (E. 4.3.6-7 ) durchaus noch diverse Arbeitstätigkeiten offen, zumal er über eine abgeschlossene Berufslehre verfügt ( Urk. 11/7/4). In Anbetracht dessen und unter Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt, als das Gutachten der M edas E.___ (Urk. 11/148 ) erstattet wurde, noch nicht ganz 58 Jahre alt war, ihm somit noch mehr als sieben Jahre bis zur ordentlichen Pensionierung blieben, und dass das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen relativ hohe Hür den entwickelt hat (vgl. Urteil 8C_345/2013 vom 10. September 2013 E. 4.3.3), ist dem Beschwerdeführer die Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch möglich und zumutbar (vgl. den Einwand des Beschwerdeführers, Urk. 1 S. 9+ 10 ). 5.4 5.4.1 Das Invalideneinkommen bemass die Beschwerdegegnerin aufgrund der Tabel lenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik, wobei sie vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) der Tabelle TA1, Anfor derungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), Männer, Total, ausging (Urk. 2 ). Dieser betrug im Jahr 2006 Fr. 5‘608.-- (vgl. LSE 2006 S. 25). Dazu ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer gemäss Aktenlage gelernter Metallbauschlosser ist. Als solcher versah er ab 1977 verschiedene Stellen im Metallbau, im Rohrleitungsbau, im Anlagebau und im Bereich Montage. Ab 2001 bis zum ersten Unfall im Jahr 2005 war er als Tankrevisor bei der Y.___ AG tätig ( Urk. 11/60/453-454, Urk. 11/84/30, Urk. 11/148/18 und Urk. 11/14). Diese Tätigkeiten sind dem Beschwerdeführer nicht mehr zumut bar. Konkrete Erwerbsmög lichkeiten in einer be stimmten Branche sind nicht ersichtlich. Im Weiteren verfügt er zwar gemäss seinen Angaben unter anderem auch über ein Verständnis für technische Zusammenhänge, PC-Kenntnisse, Erfahrung, Montagegruppen zu leiten und die Fähigkeit, Anweisungen zu geben (Urk. 11/60/456). Mit Blick auf die bundesgerichtli che Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter welchen sich die Ein stufung im Anforderungsniveau 3 rechtfertigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_386/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 6.2 mit zahlreichen Hinweisen ), stellt sich indessen gleichwohl die Frage, ob die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zu Recht im Anforderungsniveau 3 eingestuft hat. Die Frage kann jedoch aufgrund der nachfolgenden Erwägungen offen bleiben, sind die Schlussfolgerungen der Beschwerdegegnerin doch auch dann zu bestätigen, wenn das Anforderungsniveau 4 herangezogen wird. 5.4.2 Der monatliche Bruttolohnes (Zentralwert) für im Anforderungsniveau 4 (einfa che und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor tätige Männer betrug im Jahr 2006 Fr. 4‘732.-- (LSE 2006 TA1 Total). Bei einer im Jahr 2006 betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden ( Bundesamt für Statistik, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T 03.02.03.01.04.01) resultiert ein Einkommen im Jahr 2006 von Fr. 59‘197.30 (= Fr. 4‘732.-- : 40 x 41,7 x 12). Für das Jahr 2007 ergibt sich unter Berück sichtigung der Nominallohnentwicklung (von 2 ‘ 014 Punkten im Jahr 2006 auf 2‘047 Punkte im Jahr 2007; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Entwicklung der Nominallöhne, Männer, Total, T39) ein Einkom men von Fr. 60‘167.30 (= Fr. 4‘732.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2014 x 2047). Bei einem dem Beschwerdeführer zumutbaren Pensum von 50 % (ab August 2006) beträgt das hypothetische Einkommen demnach Fr. 29‘598.65 (= Fr. 59‘197.30 x 0,5), bei einem solchen von 100 % (ab Mai 2007) Fr. 60‘167.3 0. Unter Berücksichtigung der von den Gutachtern der Medas E.___ attestierten quantitativen Leistungsminderung (10 % bei einem Pensum von 50 %, 20 % bei einem Pensum von 100 %, vgl. E. 4.5) resultiert ab August 2006 ein hypothetisches Einkommen von Fr. 26‘638.80 (= Fr. 29‘598.65 x 0,9) und ab Mai 2007 ein solches von Fr. 48‘133.80 (= Fr. 60‘167.30 x 0,8). 5.4.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behin derung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Abzug ist unter Würdigung der Umstän de im Einzelfall nach pflichtge mäs sem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kö rperlich leichter Hilfsarbeitertätig keit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bere its in der Beurteilung der medi zini schen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben G esichtspunkts führen dürfen (Ur teil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 mit wei te ren Hinweisen). Wie dargelegt, erscheint die von den Gutachtern der Medas E.___ beschei nigte (quantitative) Leistungsminderung von 10 % (Pensum 50 % ) resp. von 20 % (Pensum 100 % ) als äusserst grosszügig (vgl. E. 4.5). Ein (zusätzlicher) leidensbedingter Abzug wegen der von den Gutachtern der Medas E.___ attestierten qualitativen Beeinträchtigungen erscheint daher nicht angezeigt. Die im Gutachten der Medas C.___ beschriebenen (möglichen) Auswirkungen der kognitiven Defizite (vgl. E. 4.2.3) ändern daran nichts: Einer möglichen Verlangsamung wurde mit der attestierten quantitativen Leistungsminderung hinreichend Rechnung getragen. Im Wei teren erscheint es zwar denkbar, dass der Beschwerdeführer wegen der kog nitiven Defizite auf eine verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen angewiesen ist. Dies ist aber ebenfalls nicht als eigenständi gen abzugsfähigen Umstand zu betrachten (Urteil des Bundesgerichts 8C_ 693/2014 vom 2 2. Januar 2015 E. 4.4.2 mit Hinweisen). Ohnehin wirken sich ( bloss ) leichte kognitive Defizite bei Hilfsarbeiten nicht zwingend lohn senkend aus. Gleiches gilt für den Faktor Alter ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_482 /2016 vom 15. September 2016 E. 5.4.3 mit Hinweisen ). Bei einem aufgrund der LSE 2006 ermittelten Tabellenlohn anerkennt zwar die Recht sprechung bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teil zeitlich tätig sein können, einen Abzug vom Tabellenlohn. Der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige Person krankheitsbedingt ledig lich reduziert leistungsfähig ist, rechtfertigt hingegen keinen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit hinaus gehenden Abzug (Urteil des Bundesgerichts 9C_380/2015 vom 1 7. November 2015 E. 3.2.3 mit Hinweis). Vom ermittelten Einkommen von Fr. 26‘638.80 (ab August 2006) ist dem nach nur (aber immerhin) ein Teilzeitabzug von maximal 10 % vorzuneh men. Ab August resultiert demnach ein Invalideneinkommen von maximal Fr. 23‘974.90 (= Fr. 26‘638.80 x 0,9). Im Vergleich zum ermittelten Validen einkommen 2006 von Fr. 73‘750.-- ergibt sich eine Erwerbseinbusse von 49‘ 775.10 resp. ein Invalid itätsgrad von 67 %. Für die Vornahme eines Abzuges vom ermittelten Einkommen von 48‘133.80 (ab Mai 2007) besteht nach dem Gesagten demgegenüber kein Anlass. Im Vergleich zum ermittelten Valideneinkommen 2007 von Fr. 74‘958.40 resul tiert somit ab Mai 2007 eine Erwerbseinbusse von Fr. 26‘824.60 resp. ein Invaliditätsgrad von 36 %. 5.5 Die nach dem Gesagten ab August 2006 resp. ab Mai 2007 ausgewiesene Verbesserung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wurde von der Beschwerdegegnerin ab dem 1. November 2006 resp. ab dem 1. August 2007 berücksichtigt. Dies gibt zu keinen Bemerkungen Anlass ( Art. 88a Abs. 1 IVV; vgl. E. 2.3 und Urteile des Bundesgerichtes 8C_94/2013 vom 8. Juli 2014 E. 4 und 8C_232/2015 vom 3 0. September 2016 E. 4.4). 6. Demnach ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer ab dem 1. November 2006 nur noch eine Dreivier telsrente und ab dem 1. August 2007 keine Rente mehr zugesprochen hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 7. 7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist abweichend von Art. 61 lit. a ATSG das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei gerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kosten pflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorlie gend ist die Kostenpauschale auf Fr. 800.-- f estzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeich net werden. Der Beschwerdeführer verfügt zudem nicht über die finanziellen Mittel um für die Kosten des vorlie genden Verfahrens aufzukommen ( Urk. 8 und Urk. 9/1-4). Nachdem seine Rechtsschutzversicherung nur im Umfang von einem Drittel für die anfallenden Gerichtskosten aufkommt (vgl. Urk. 17 /1 ), ist er im ungedeckten Umfang, das heisst für Fr. 533.30 ( zwei Drittel von Fr. 800.--), prozessual bedürftig. In diesem Umfang ist ihm a ntragsgemäss ( Urk. 1) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen (vgl. BGE 100 V 62). 7.2 Im vorliegenden Verfahren war eine anwaltliche Vertretung de s Beschwerde führer s geboten. Rechtsanwalt Viktor Györffy machte mit sein er Honorarnote ( Urk. 17/2) einen Aufwand von 10 Stunden und 5 Minuten sowie Barausla gen von Fr. 50.15 geltend. Bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- resultiert insgesamt ein Entschädigungsanspruch von Fr. 2‘449.95 ( inkl. MWSt ; [{10 + 5/60} x Fr. 220.-- + Fr. 50.15] x 1,08; Urk. 17/2). Die Rechtsschutzversicherung des Beschwerdeführers erteilte Kostengutspra che für F r. 1‘034.45 ( Urk. 16 und Urk. 17/1 ). I m ungedeckt verbliebenen Umfang von Fr. 1‘ 415.50 (Fr. 2‘449.95 – Fr. 1‘034.45) ist Rechtsanwalt Viktor Györffy, welcher als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen ist, aus der Ger ichtskasse zu entschädigen. 7.3 Kommt d er Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhält nisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unent geltlich e Rechtspflege verpflichten ( § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht, GSVGer ). Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuchs vom 2 4. August 2015 wird de m Beschwerdeführer Rechtsanw alt Viktor Györffy, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Ver fahren bestellt, und es wird ihm im von seiner Rechtsschutzversi cherung nicht gedeckten Umfang die unentgeltliche Prozessführung gewährt, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Zufolge teilweiser Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten von Fr. 800. -- im Umfang von Fr. 533.30 einst weilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. Rechnung und Ein zahlungsschein werden de m Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Viktor Györffy, Zürich, wird im Umfang von Fr. 1‘415.50 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungs pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Viktor Györffy - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstWyler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00839 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 9. Juni 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Györffy Peyrot, Schlegel und Györffy Rechtsanwälte Beethovenstrasse 47, 8002 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1956 geborene X.___, gelernter Metallbauschlosser, arbei tete seit dem 1. Januar 2001 als Tankrevisor bei der Y.___ AG und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er der Suva am 3. Dezember 2004 Probleme im Zusammenhang mit dem Einatmen von Farbdämpfen meld ete (Urk. 11/60/741 ; vgl. auch Arbeitgeberbe richt vom 3 0. Mai 2006, Urk. 11/14 ). Am 2 7. März 2005 rutschte X.___ mit einer Schleifmaschine ab und verspürte anschliessend Schmerzen in der rechten Schulter und im Hüftgelenksbereich. In der Folge wurde er arbeitsunfähig geschrieben (Unfallmeldung vom 2 2. April 2005, Urk. 11/12/172, Arztzeug nis UVG von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 2 0. Mai 2005, 11/12/17 0 ). Die Suva erbrachte Taggeldleistungen (vgl. Taggeldabrechnungen, Urk. 11/12/4-13). Am 1 2. Dezember 2005 erlitt der Versicherte einen Autounfall, wobei d er am 2 1. De zember 2005 erstbehan delnde Dr. Z.___ eine Distorsion der HWS diagnostizierte (Unfallmeldung UVG vom 1 2. Januar 2006, Urk. 1 1/60/237, und Arztzeugnis UVG von Dr. Z.___ vom 2 7. Januar 2006, Urk. 11/60/235). Am 1 1. April 2006 meldete sich X.___ bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/ 7 ). A m 2 1. Mai 2006 erlitt X.___ als Beifahrer erneut einen Autounfall ( vgl. Tele fonnotiz vom 7. Juli 2006, Urk. 11/60/186 ). In der Folge wurde er a m 11. August 2006 (Bericht vom 1 4. August 2006, Urk. 11/60/409-414) und am 2 9. Mai 2007 ( Bericht vom 2 9. Mai 2007, Urk. 11/60/668-672) vom Suva-Kreisarzt Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht. Nachdem der Versicherte versucht hatte, mit Unterstützu ng der Arbeitslosenversicherung eine selbständige Erwerbstätig keit aufzunehmen ( Schreiben des Amtes für Wirtschaft und Arbeit vom 1 4. Mai 2007, Urk. 1 1/32 ; vgl. Verlaufsprotokoll Berufsberatung, Urk. 11/425 ) und ab 1. Oktober 2007 wieder eine r 50%ige Erwerbstätigkeit nachging, teilte Dr. Z.___ der Suva am 31. Januar 2008 mit, dass der Versi cherte wieder unter starke n Schmerzen leide ( Urk. 11/60/608 ). Die Suva stellte m it Verfügung vom 2 5. März 2008 ( Urk. 11/47 ) betreffend die Ver kehrsunfälle vo m 1 2. Dezember 2005 und vom 21. Mai 2006 ihre Versiche rungsleistungen per sofort ein. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Mit Verfügung vom 2 0. Juni 2008 ( Urk. 11/52) sprach die Suva dem Versicherten aufgrund durch den Unfal l vom 2 7. März 2005 verursachte Schulterbeschwerden mit Beginn ab 1. Juni 2008 eine auf einer Erwerbsein busse von 21 % beruhende Rente und eine auf einer Einbusse der Integrität von 7,5 % basierende Entschädigung zu. Nachdem X.___ dagegen am 1 0. Juli 2008 Einspr ache hatte erheben lassen (Urk. 1 1 /60/543 ), wurde er am 2 7. Oktober 2009 von Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates, von der Abteilung Versicherungsmedizin der S uva unter sucht (Gutachten vom 3. November 2009, Urk. 11/60/283-312 ). Mit Ent scheid vom 1 1. Januar 2011 wies die S uva die Einsprache ab ( Urk. 11/67 ). Die IV-Stelle gab im Februar 2011 (vgl. Mitteilung vom 1 1. Februar 2011, Urk. 11/72) bei der MEDAS C.___ GmbH (nachfolgend: Medas C.___ ) ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welche s am 1 7. Januar 2012 erstattet wurde ( Urk. 11/84). Mit Vorbescheid vom 2 8. März 2012 stellte die IV-Stelle in Aussicht, dem Versicherten für die Zeit von März 2006 bis August 2006 eine ganze und für die Zeit von September 2006 bis Mai 2007 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen ( Urk. 11/87). Dagegen erhob der Versi cherte Einwand (Einwand vom 8. Mai 2012, Urk. 11/93, und Begründung vom 2 7. August 2012, U rk. 11/105), wobei er nachträglich einen Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie, einreichte (Bericht vom 2 1. September 2012, Urk. 11/110, Ein gabe vom 1 9. Oktober 2012, Urk. 11/111). Mit Urteil vom 2 3. August 2012 wies das hiesige Gericht die von X.___ gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 1 1. Januar 2011 erhobene Beschwerde ab (Prozess Nr. UV.2011.00 0 52). Am 1 4. ( Urk. 11/118) bzw. am 2 7. November 2012 ( Urk. 11/117) antwortete die Medas C.___ auf Zusatzfragen der IV-Stelle ( Urk. 11/113). Nachdem sich der Versicherte dazu am 9. August 2013 ( Urk. 11/126) unter Beilage eines Berichts von Dr. D.___ vom 2 9. Juli 2013 sowie weiterer Arztberichte (Urk. 11/125) hatte vernehmen lassen, gab die IV-Stelle bei der M edas E.___ ein weiteres polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (Mit te i lung vom 2 3. April 2014, Urk. 11/145). Dieses wurde am 2 6. Juni 2014 erstattet ( Urk. 11/148). D er Versicherte nahm dazu am 1 7. Dezember 2014 Stellung ( Urk. 11/157). M it Verfügungen vom 1 6. Juni 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für die Zeit vom 1. März bis 3 1. Oktober 2006 eine ganze und für die Zeit vom 1. November 2006 bis 3 1. Juli 2007 eine Drei viertelsrente zu ( Urk. 2/1 und Urk. 2/2). 2. Dagegen liess X.___ am 2 4. August 2015 durch Rechtsanwalt Viktor Györffy Beschwerde erheben u nd beantragen, es sei ihm auch ab 1. November 2006 eine ganze Invalidenr ente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht beantrag t e er die unentgeltliche Prozessführung und die Bestellung von Rechtsanwalt Viktor Györffy als unentgeltlichen Rechtsvertreter ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragt e mit Beschwerdeantwort vom 30. September 2015 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), was dem Beschwerdeführer am 5. Oktober 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Mit Verfü gung vom 1 5. März 2017 ( Urk. 13) wurde dem Beschwerdeführer Frist ange setzt, um zu erklären, ob er über eine Rechtsschutzversicherung verfüge und um bei bestehender Versicherung anzugeben, aus welchem Grund eine Kos ten - übernahme abgelehnt worden sei. Mit Eingabe vom 4. April 2017 ( Urk. 16) erklärte der Beschwerdeführer, dass er über eine Rechtsschutzversi cherung verfüge, welche im Umfang von einem Drittel für die anfallenden Kosten aufkomme (vgl. auch Schreiben der CAP Rechtsschutz- Versiche rungs - gesellschaft AG vom 3 1. März 2017, Urk. 17/1). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch nach Oktober 2006 noch An sp ruch auf eine ganze Invalidenrente hat. 2. 2.1 Am 1. Januar 2008 und am 1. Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts (ATSG) in Kraft getreten. Der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt hat sich teilweise vor dem Inkraft treten der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 verwirklicht, weshalb bis 31. Dezember 2007 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab 1. Januar 2008 auf die neuen Normen der 5. IV-Revision abzustellen ist (BGE 130 V 445). Diese Revision hat allerdings keine substanziellen Änderungen bei der Invaliditätsbemessung gebracht ( Urteil 8C_106/2013 vom 3 1. Mai 2013 E. 2 mit Hinweis). Die Gesetzesbestimmungen werden – soweit nichts anderes vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a am 1. Januar 2012 unverändert gebliebenen Fassung zitiert. 2. 2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 ATSG beziehungsweise ab der 5. IV-Revision Art. 7 Abs. 1 ATSG, in deren Rahmen Art. 7 ATSG durch einen zweiten Absatz ergänzt wurde, gemäss welchem für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen sind und eine Erwerbsunfähigkeit zudem nur vorliegt, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ). Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 3 1. Dezember 2007 gültig gewese nen Fassung beziehungsweise Art. 28 Abs. 2 IVG in der Fassung gültig ab 1. Januar 2008 haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind. 2. 3 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades ein getreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revi sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hin weisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). 2.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 3. 3.1 Kreisarzt Dr. A.___ erklärte mit Bericht vom 1 4. August 200 6 ( Urk. 11/60/409-414 ), in Bezug auf die zwei Verkehrsunfälle (1 2. Dezember 2005 und 2 1. Mai 2006) seien di e heutigen Befunde sehr diskret. Der Status quo sine sei per 1. Oktober 2006 festzulegen (Abschluss der physiotherapeu tischen Behandlungen). Bezüglich der HWS-Symptomatik bestehe somatisch keine Arbeitsunfähigkeit. Die rechte Schulter rechtfertige hingegen eine reduzierte Einsatz- und Belastungsfähigkeit. Grundsätzlich sei jedoch eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit gewähr leistet. Die definitive Beurteilung des Zumutbarkeitsprofils werde auf Anfang 2007 fällig mit Abschluss der Behandlungen an der rechten Schulter. Das Zumutbarkeitsprofil werde sich jedoch kaum noch ändern. Eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer vollschichtig zumutbar. Eine solche Tätigkeit müsse wechselbelastend sein. Zusatzbelastungen seien vom Boden bis Hüfthöhe im Umfang von 10 bis 15 Kilogramm vereinzelt, von Hüfthöhe bis über Schulterhöhe im möglichen Bewegungsumfang abnehmend von 5 bis 2 Kilogramm möglich. In den unteren Bewegungssegmenten bis Schul - ter höhe bestehe ein uneingeschränkter Bewegungsumfang. Nicht zumutbar seien ausschliessliche Tätigkeiten auf Schulterhöhe oder darüber, kraftvolle Stoss -, Zug- und Drehbewegungen, kraftvolles repetitives Zupacken, schwere Arbeiten wie Pickeln, Schaufeln, Bohren, Vibrationen, Schläge und Spitzen sowie Zwangshaltungen. 3. 2 Dr. A.___ untersuchte den Beschwerdeführer am 2 9. Mai 2007 erneut. Er hielt dazu im Bericht vom gleichen Tag (Urk. 11/60/668-672) fest, er habe beim Beschwerdeführer bereits im 2006 keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit von Seiten der HWS mehr festgestellt. Unterdessen sei wieder eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im Unfallschein eingetragen. Er könne d ies nicht nachvollziehen. Bezüglich HWS-Distorsionstraumata seien keine wesentli chen somatischen Residuen mehr festzustellen. Sodann bestehe ohne die entsprechende Exposition pulmonal keine Einschränkung der Arbeitsfähig keit. Betreffend die rechte Schulter sei eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit fest gelegt. Dies könne er aufgrund der bisherigen beruflichen Tätigkeit nachvoll ziehen und bestätigen. Das am 1 4. August 2006 ausformulierte Zumutbar keitsprofil habe weiter Gültigkeit. 3. 3 Dr. B.___ hielt gestützt auf die medizinischen Akten und die Ergebnisse sei ner Unte rsuchung des Beschwerdeführers mit Bericht vom 3. November 2009 ( Urk. 11/60/283-312 ) als unfallbedingte Diagnose fest : - leicht- bis mässiggradige Bewegungseinschränkung des r echten Schul tergelenks mit - leichtgradiger Minderung der Kraft der an der Bildung der Rotato renma nschette beteiligten Muskulatur - leichtgradigem coracoidalem Impingement Unfallunabhängig bestünden eine Adipositas und eine leichtgradige Bewe gungseinschränkung beider Hüftgelenke mit endgradigem Rotationsschmerz auf der rechten Seite. Subjektiv leide der Beschwerdeführer unter unregel mässig auftretenden Kopfschmerzen, einer Schwindelsymptomatik und Ohr geräuschen ( Urk. 11/60/305 ). Eine angepasste Tätigkeit könne ganztags ver richtet werden ( Urk. 11/60/ 311 ). 3.4 Dr. med. F.___, FMH Neurologie, vom O.___ stellte im Bericht an Dr. Z.___ vom 1 2. September 2011 die folgenden Diagnosen ( Urk. 11/84/81): - cerebrale Kleingefässerkrankung ( supratentoriell, pontin ) mit/bei - leichter neuropsychologischer Funktionsstörung und Gangunsicher heit - vaskulären Risikofaktoren: Nikotinkonsum, arterielle Hypertonie, Adipositas - Schlafapnoe-Syndrom mit - 38 Apnoen/h Schlaf von max. 40 Sek. Dauer - massiven Sauerstoff- Desaturationen - erhöhter Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche und leichter neu rokognitiver Funktionsstörung - Hemispasmus facialis links bei neurovaskulärer Kompression des Ner vus facialis durch eine sehr elongierte Arteria vertebralis und zusätz lich durch absteigenden AICA-Ast - Tinnitus - benigner parox y smaler Lagerungsschwindel ausgehend vom rechten hori zontalen und rechten posterioren Bogengang - Zervikalgien bei degenerativen Veränderungen der HWS ( foraminale Einengung C4/5 rechts, weniger ausgeprägt C3/4 links), rechtsbetont mit rechtsbetont eingeschränkter HWS-Rotation, ohne radikuläre Ausfälle sowie bei Status nach zweimaligem HWS-Distorsionstrauma - leichtgradiges Polyneuropathie-Syndrom, wahrscheinlich aethyltoxi scher Genese - leichtgradiges periodic limb movement -Syndrom ( Polysomnographie vom 25./26.7.2011) - Hepatopathie, wahrscheinlich aethyltoxischer Genese - Status nach Lösungsmittelexposition 2004 - physiologisch verstärkte Kopf- und Händetremor Zu den Auswirkungen der im Bericht näher umschriebenen Untersuchungsbe funde auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äus serte sich Dr. F.___ nicht (Urk. 11/84/81-85). 3. 5 Die Gutachter der M edas C.___ nannten mit Gutachten vom 17. Januar 2012 ( Urk. 11/84) als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 11/84/40 ; vgl. auch Urk. 11/117-118 ): - c hronische Schulterschmerzen rechts (ICD-10 M75.8) seit 2005 mit/bei - Bizepstendinopathie - s ubacromi ale m Impingement - Verdacht auf erneute SLAP-Läsion - AC- Gelenksarthropathie - a bgelaufene r Schultergelenksdistorsion März 2005 - a rthroskopische r SLAP- Refixation und Acromioplastik im Januar 2006 Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ( Urk. 11/84/40-41): - c hronisches zervikobrachiales und zervik o zephales Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.0 und M53.1) seit 2006 - muskuläre Dysbalance - leichtgradige degenerative Veränderungen C3-C5 - abgelaufene HWS-Distorsion ohne strukturelle Schädigung im Dezember 2005 und im Mai 2006 - Schlafapnoesyndrom (Erstdiagnose Juli 2011, ICD-10 G47.3) - schädlicher Gebrauch von Alkohol, anamnestisch Abhängigkeitssyn drom - leichtgradige, periphere, distale Polyneuropathie - Hepatopathie - benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (Erstdiagnose 2001, ICD-10 H81.1) - neuroradiologisch nachgewiesene Mikroangiopathie ( pontin, supraten toriell, Erstdiagnose November 2011, ICD-10 I67.8) - kardiovaskuläre Risikofaktoren: Tabakrauchen, arterielle Hyperto nie - Hemispas mu s facialis links durch Kompression des Nervus facialis durch elongierte Arteria vertebralis (Erstdiagnose Juli 2011, ICD - 10 G51.3) - Tinnitus aurium (Erstmanifestation 2005, ICD-10 H93.1) - p sychische und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krank heiten (ICD-10 F54) seit 2005 Bimanuelle Tätigkeiten auf oder über Schulterhöhe seien für den Beschwerde führe r nicht mehr möglich. Die bisherige Tätigkeit sei daher überwiegend wahrscheinlich auf Da u er nicht mehr zumutbar. Die Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit begründe sich durch ein physisches Leiden ( Urk. 11/84/50). Eine angepasste Tätigkeit könne der Beschwerdeführer seit dem 1 4. August 2006 zu 50 % und seit dem 2 9. Mai 2007 zu 100 % ausüben. Zumutbar seien wechselnd belastende Tätigkeiten in Wechselhaltung, körperlich leicht bis gelegentlich mittelsch w er, ohne häufige Tätigkeiten auf oder über Schulter höhe, ohne Klettern und Bewegen auf Leitern oder Gerüsten ( Urk. 11/84/52 +56 ). 3.6 Dr. D.___ und lic. phil. G.___, klinische Psychologin, führten im Bericht vom 2 1. September 2012 als somatische Diagnosen die im Bericht des Zentrums für Neurologie vom 1 2. September 2011 genannten (vgl. E. 3.4) und als psychiatrischen Diagnosen eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine Störung durch Tabak (ICD-10 F17.1) sowie ein metabolischen Syndrom an. Sie vermuteten, dass die beschriebenen körperlichen Beschwerden wie Schwindel, Gleichgewichtsstö rungen mit Gangunsicherheit und Druck im Kopf von den Unfällen verur sacht worden seien. Einen direkten Zusammenhang mit dem phasenweise erhöhten Alkoholkonsum sähen sie nicht. Es sei jedoch offensichtlich, dass der Alkoholkonsum die Beschwerden verstärke. Insgesamt werde die Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten auf 20 % bis 30 % geschätzt ( Urk. 11/110). 3. 7 Dr. D.___ führte mit psychiatrischem Verlaufsbericht v om 29. Juli 2013 ( Urk. 11/125) als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörung (ICD-10 F07.8) in Verbindung mit einer mittelgradigen, aber zunehmenden kog n itiven Beeinträchtigung nach ICD-10 F06.7 an. Der Beginn dieser komplexeren neuropsychiatrischen Störung sei nicht genau datierbar, eine Entwicklung lasse sich rekonstruieren ab etwa 2005/200 6. Über die zugrundeliegende Ätiopathogenes e seien zum derzeitigen Zeitpunkt kein e detaillierten Aussagen möglich, was jedoch für die Beantwortung der sozialpsychiatrischen und versicherungsmedizinischen Fragestellung unerheblich sei. Das neuropsychiatrische Störungsbild sei syn dromal erfassbar und stehe in engem Zusammenhang mit einer cerebralen Kleingefässerkrankung und einem Schlafapnoe-Syndrom sowie Zervikalgien bei degenerativer Veränderung der HWS und Status nach Distorsionstraum a. Die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei weiterhin beeinträchtigt durch einen paroxysmalen Lagerungsschwindel unbekannter Genese sowie durch einen physiologisch verstärkten Kopf- und Händetremor; intermittierend komme es zu einer Visusverschlechterung, weshalb funktio nal - optometrische Kontrollen im H.___ durchgeführt würden. Konsekutiv müsse ein Visualtraining durchgeführt werden, eine Colorbrille sei verordnet worden. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfäh i gkeit seien eine rezidivierende depressive Störung, welche gegenwärtig remittiert sei (ICD-10 F33.4), und der Tabak- und Alkoholabusus (ein Abhängigkeitssyndrom liege nicht vor), welcher weiterhin zu diagnostizieren, aber seit Vorsommer 2013 rückläufig sei (ICD-10 F10.1 und F17.1). Beim Beschwerdeführer seien die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie die Durch haltefähigkeit mittelschwer bis schwerer eingeschränkt. Leichter bis mittel schwer beeinträchtigt stellten sich die Funktionsbereiche Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen, Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompete n zen, Entscheidungs- und Urteilsfäh i gkeit, Selbstbehauptungsfä hig keit, Kontaktfä h i gkeit zu D ritten und Fähigkeit zu familiären bzw. intimen Beziehungen dar. Gar nicht bis nur minim reduziert seien die Gruppenfähig keit, die Fähigkeit zu Spontanaktivitäten (dies beziehe sich primär auf Tätig keiten im vertrauten sozialen und häuslichen Umfeld), die Fähigkeit zur Selbstpflege, und die Verkehrsfähigkeit (wobei nur die passive Verkehrsfä higkeit gemeint sei, nicht jedoch die aktive, die deutlich schwerer beein trächtigt sei ; Urk. 11/125/28-29). Der Beschwerdeführer sei in seinem angestammten Beruf als Monteur anhal tend zu 80 bis 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeits un fähigkeit in einem lei densadaptierten Tätigkeitsfeld sei ebenfalls als höhergradig einzuschätzen. In Prozenten ausgedrückt sei der Grad der Arbeitsunfähigkeit auf etwa 65 % festzulegen. Die genannten Arbeitsunfähigkeiten seien ab Mai 2007 anzu nehmen, wobei noch bis etwa Ende 2010 von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % und etwas mehr ausgegangen werden könne ( Urk. 11/125/29-30). 3. 8 Die Gutachter der M edas E.___ nannten mit Gutachten vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 11/148) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 11/148/40) : - c hronisch e Schmer zen und Funktionseinbussen der rechten Schulter und des rechten dominanten Armes bei Status nach Schulterdistor sion im März 2005 durch einen Arbeitsunfall mit SLAP-Läsion ( Dis cus glenoidalis ), arthroskopischer Refix ation und Acromioplastik im Jan u a r 200 6. Daraufhin Komplikationen mit erheblichen Infektprob lemen und der Notwendigkeit einer längeren stationären antibioti schen Therapie, später in einem MRI Feststellung einer erneuten Läsion mit Tendinopathie der langen Bizepssehne (ICD-10 M75.0) - Störung des visuo -optischen Systems wahrscheinlich auf der Grund lage einer subkortikalen arteriosklerotische n Enzephalopathie ( bild morphologisch ) Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gut achter ( Urk. 11/148/40-41) : - d ysfunktionale Krankheitsverarbeitung (ICD-10 F54) - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig als remittiert zu bezeichnen (ICD-10 F83.4) - d er vorbekannte Tabak- und Alkoholabusus (ein Abhängigkeitssyn drom liegt nich t vor) ist weiterhin zu diagnostiz ieren, jedoch seit Vorsommer 2013 rückläufig als Ergebnis der Behandlung seit Oktober 2012 (ICD-10 F10.1 und F17.1) - m inimes Karpaltunnelsyndrom rechts - Ausschluss Polyneuropathie - l eichte chronische neurogene Schädigung C6 ohne funktionell-motori sche Symptome - Tinnitus aurium - a rterielle Hypertonie - Adipositas Grad I - Status nach Hepatitis 1986, aktuell erhöhte Leberwerte - Schlafapnoe-Syndrom - c hronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechts bei degenerati ven Veränderungen der mittleren und unteren H WS Seit März 2005 bestehe in der spezialisieren Tätigkeit als Revisor von unterir dischen Grosstanks/Pflichtlagertanks des Bundes und deren Beschichtungen sowie im erlernten Beruf als Metallbauschlosser eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit ( Urk. 11/148/44). Körperlich leichtere industrielle Tätigkeiten im Metallbau oder vergleichbare Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rech t en domi nanten Armes und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe blieben durch die Einschränkungen in der rechten Schulter erschwert, sie füh r ten auch zu ver langsamten Bewegungsabläufen und einem erhöhten Pausenbedürfnis, was zu einer geschätzten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von etwa 20 % führe, dies bezogen auf ein volles Arbeitspensum ( Urk. 11/148/45). Aus neurologischer Sicht seien Arbeiten, welche räumliches Sehen umfassten, nicht mehr möglich. Nicht mehr möglich seien zudem Arbeiten auf Leitern und Gerüsten mit Absturzgefahr sowie feinmotorische Arbeiten, die optische Kontrolle benötigten ( Urk. 11/148/38). Aus psychiatrisch-versicherungsmedi zinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die Willensanstrengung voll zumutbar. Er leide an keiner psychischen Störung von erheblicher Schwere, Intensität und Ausprägung und Dauer, die seine Willensanstren g ung bee i n trä chtigen würde ( Urk. 11/148/46). 3. 9 Am 2 2. Juli 2014 wurden in der Klinik I.___ MR der LWS und der HWS des Beschwerdeführers erstellt. Prof. Dr. med. J.___ hielt hierzu mit Bericht vom gleichen Tag an Dr. F.___ vom Zentrum für Neurologie ( Urk. 3/3) fest, es zeigten sich keine spinalen Engen zervikal oder l um bal. In der HWS seien die Neuroforamina bei HWK 5/6 und HWK 6/7 leicht bis mit telgradig eingeengt (passend zu r C6 Symptomatik auch Betonung bei HWK 5/6). Dadurch ergebe sich eine leichte C6 Wurzelkompression rechts neuro foraminal. Im Vergleich hierzu jedoch auch stärkere mittelgradige neuro fo raminale Engen lägen rechts beton t bei HWK 3/4 und 4/5 mit Betonung bei HWK 3/4 vor. Dadurch ergebe sich eine stärkere mittelgradige C4 und C5 Wurzelkompression rechts betont im Vergleich zu r C6 Wurzel rechts. In der LWS liege eine nur leichte Bandscheibenaussackung bei LWK 3/4 und etwas stärker bei LWK 5/SWK 1 links paramedian, jedoch kein e Wurzelkompression vor. Es bestehe keine knöcherne neuroforaminale Enge lumbal, jedoch eine aktivierte Osteochrondrose bei LWK 2/ 3. Es liege zudem ein Pontin hyperin tense T2 Zonen diffus ( Mikroangiopathie ) vor. 3. 10 Dr. F.___ erklärte mit Beri ch t an Dr. D.___ vom 4. September 2014, das 2011 beschriebene Beschwerdebild präsentiere sich im Verlauf im Wesentlichen unverändert. Neben einer cerebralen Mikorangiopathie mit supra- und infraten t o ri eller ( pontiner ) Manifestation mit Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen, Okulomotorik und Koordination komme es rezidi vierend zu einem benigne n paroxysmalen Lagerungsschwindel mit Schwin del und Verstärk ung der Gangunsicherheit, begün stigt durch ein chronisches Zervi kalsyndrom nach HWS-Distorsions traum a (zweimalig) und bei mehr segmentalen degenerativen Veränderungen mit leichtgradiger radikulärer Ausfallsymptomati k C6 rechts und Residuen einer Ar m plexus-Läsion rechts. Hinzu k ämen ein Tremor-Syndrom mit Eigenschaften eines essentiellen Tre mors und physiologisch verstärkten Tremors und ein leichtgradiges Poly neuropathie-Syndrom der Beine, überlager t von einer leichtgradigen Druck neuropathie der Plantanerven (rechts lateral). Hinweise auf einen neurodege nerativen Prozess, eine metabolische-toxische Enzephalopathie oder eine infektiöse Enzephalopathie ergäben sich nicht. Das Schlafapnoe-Syndrom sei unter CPAP-Therapie regredient, gemäss aktuellem Polysomnograp hie -Befund noch besserungsfähig. Es imponierten zudem periodische Beinbewe gungen während des Schlafs (PLMS) progredient, wahrscheinlich aufgrund der inzwischen etablierten antidepressiven medikamentösen The r apie, unter anderen zur Verbesserung einer Durchschlafstörung, welche in Anbetracht der Konstellation der Befunde ( Ak t imetrie, Polysomnographie ) sowie der persistierenden Tagesmüdigkeit nach wie vor relevant sei (Urk. 3/4). 3. 11 Mit Bericht vom 2 0. Juni 2015 ( Urk. 11/189) erklärte Dr. D.___, der Beschwerdeführer hab e seit der Begutachtung in der M edas E.___ den Alkoholkonsum deutlich reduzieren könne n und auch noch weiter an Körpergewicht abgenommen. Die Schlafstörungen seien leicht gebessert, d as Allgemein befinden sei auf bescheidenem Niveau stabilisiert, insbesondere durch eine mässiggradige, aber dauerhafte Anhebung der depressiven Stim mungslage mittels einer geeigneten Medikaton. Es ergäben sich jedoch keine substantiell relevanten Veränderungen gegenüber den Aussagen seines Gut achtens vom 5. Mai 2014 (vgl. Urk. 11/148/17-18). Im Vordergrund des kli nischen Bildes stünden die erheblichen und anhaltenden Defizit e in der (selektiven und vor allem geteilten) Aufmerksamkeit, der Konzentration, dem psychophysi s chen und auch mentalen Durchhaltevermögen sowie dem Anpassungs- und Umstellungsvermögen. 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin ging in den angefochtenen Verfügungen vom 16. Juni 2015 ( Urk. 2/1 und Urk. 2/2) davon aus, dass der Beschwerdeführer seit März 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Gemäss den ihr – bei Erlass des ersten Vorbescheides vom 2 8. März 2012 (Urk. 11/87) - vorliegenden medizinischen Unterlagen habe zunächst auch in einer ange passten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Von August 2006 bis April 2007 sei der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig gewesen. Seit Mai 2007 sei eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Der Invaliditätsgrad betrage ab März 2006 100 %, ab August 2006 62 % und ab Mai 2007 23 %, dies unter Berücksichtigung einer durch die Bewegungs- und Belastbarkeitseinschränkung bedingten Leis tungsminderung von 20 % auf Seiten des Invalideneinkommens. Aus dem in Würdigung des Einwandes des Beschwerdeführers in Auftrag gegebenen Gutachten der Medas E.___ resultiere aus versicherungsmedizinischer Sicht dieselbe Einschätzung wie im Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012, womit keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Verschlechterung dargestellt worden sei ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte dagegen im Wesentlichen vor, dass das Gutach ten der Medas E.___, auf welches die Beschwerdegegnerin pri mär abstelle, die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Stellungnahmen klar nicht erfülle und deshalb keine Verbesserung seines Gesundheitszustandes ab November 2006 resp. August 2007 belege. Aus der Beurteilung von Dr. D.___ ergebe sich vielmehr, dass nach wie vor keine verwertbare Arbeitsfähigkeit vorliege ( Urk. 1). 4.2 4.2.1 Gegen das polydisziplinäre Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012 ( Urk. 11/84) hatte der Beschwerdeführer im Einwand vom 2 7. August 2012 (gegen den ersten Vorbescheid vom 2 8. März 2012, Urk. 11/87) insbe sondere vorgebracht, entgegen dem Gutachtensauftrag der Beschwerdegeg nerin sei in der Medas C.___ keine neurologische und neuropsychiatri sche Untersuchung durchgeführt worden. Es beruhe daher nicht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen. Im Übrigen überzeuge es auch in seinen Feststellungen und Schlussfolgerungen nicht ( Urk. 11/105/3). 4.2.2 Es trifft zu, dass die Beschwerdegegnerin der Medas C.___ den Auftrag erteilt hatte, eine neurologische Abklärung und eventuell auch eine neu ropsychologische Abklärung vorzunehmen ( Urk. 11/71; vgl. Urk. 11/86/8). G rundsätzlich blieb es jedoch gleichwohl der Medas C.___ überlassen, über Art und Umfang der aufgrund der konkreten ärztlichen Fragestellung erforderlic hen Untersuchungen zu befinden ( vgl. Urteil e des Bundesgerichtes 8C_639/2011 vom 5. Januar 2012 E. 4.3.4 und 9C_830/2009 vom 2 7. Januar 2010 E. 3.3 ). Am 7. und 2 3. Juni 2011 fanden in der Medas C.___ internistische resp. rheumatologische und psychiatrische Untersuchungen statt ( Urk. 11/84/1). Während im internistischen und psychiatrischen Teilgutachten kein Hinweis angebracht worden war, dass noch zusätzliche Abklärungen i n einem weite ren medizinischen Fachbereich erforderlich seien, war im rheumatologischen Teilgutachten empfohlen worden, eine neurologische Abklärung vorzuneh men resp. die Ergebnisse des vom Beschwerdeführers bereits auf den 1 2. Juli 2011 vereinbarten Termins für eine neurologische Untersuchung im Zentrum für Neurologie abzuwarten ( Urk. 11/84/65; vgl. Urk. 11/84/2). Dr. F.___ vom Zentrum für Neurologie hat im betreffenden Bericht vom 12. September 2011 ( Urk. 11/84/81-85, vgl. E. 3.4) detaillierte Angaben zu den vom Beschwerdeführer ihr gegenüber geklagten Beschwerden, den kli nischen Befunden, den Ergebnissen der von ihr veranlassten Zusatzuntersu chungen ( Laboruntersuchung, MR des Schädels, Elektroneuromyographie, neuropsychologische Abklärung, Schlafuntersuchung [vgl. Urk. 11/84/86-97]) und zu den Diagnosen gemacht. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Gutachter der Medas C.___ von eigenen neurologischen und neu ropsychologischen Untersuchungen abgesehen und sich darauf beschränkt haben, die im Bericht von Dr. F.___ beschriebenen Abklärungsergebnisse zu würdigen (Urk. 11/84/2 und Urk. 11/84/48-49; vgl. auch Urk. 11/117). 4.2.3 Die Gutachter der Medas C.___ stellten im Rahmen der Gesamtbeurtei lung – in Übereinstimmung mit der Befundlage - fest, dass aus internisti scher und allgemeinmedizinischer Sicht keine arbeitsrelevanten pathologi schen Befunde bestünden ( Urk. 11/84/47). Auf rheumatologischem Gebiet lägen unverändert eine belastungsabhängige Schmerzsymptomatik und ein geschränkte Funktion am rechten Schultergelenk vor, wobei anhand der Voruntersuchungen von einer erneuten oder fortbestehenden Läsion des oberen Labrums auszugehen sei. Ausserdem bestünden Hinweise auf eine AC-Gelenksarthrose und eine Tendinopathie der langen Bizepssehne. Diese Veränderungen stellten ausreichende Korrelate für die Schmerz- und Funkti onseinschränkung dar (Urk. 11/84/47). Zum psychischen Gesundheitszustand führten die Gutachter – ebenfalls in Übereinstimmung mit den im psychiat rischen Teilgutachten festgehaltenen Befunden und Diagnosen (Alkoholmiss brauch [ICD-10 F10.1], dysfunktionale Krankheitsverarbeitung [ICD-10 F54]) – aus, aktuell bestehe keine psychische Störung von Krankheitswert. Der chronische Alkoholgebrauch werde - neben anderen ursächlichen Faktoren im somatischen Bereich - als Teilursache der vom Beschwerdeführer be - schriebenen Allgemeinsymptome (Benommenheit, Vigilanzstörungen, kog nitive Störungen) betrachtet (Urk. 11/84/47-48). Zum Bericht von Dr. F.___ vom 1 2. September 2011 bemerkten die Gutachter, dass die darin genannten Diagnosen aus Gutachtersicht nachvollziehbar seien ( Urk. 11/84/53; vgl. auch Urk. 11/84/48). Ob die leichtgradigen neuropsychologischen Funkti onsstörungen und die Gangunsicherheit auf die zerebrale Mikroangiopathie, wie sie im MRI des Neurocraniums dokumentiert sei, zurückgeführt werden könne, müsse aus Gutachtersicht offen bleiben. Es gebe auch zahlreiche andere Gründe für die leichtgradigen kognitiven Einschränkungen und für die Gangunsicherheit, die bei der klinischen Prüfung nicht besonders ausge prägt gewesen sei ( Urk. 11/84/53), nämlich die genannten psychischen Fak toren und die Folgen des erhöhten Alkoholkonsums sowie der Schlafapnoe ( Urk. 11/84/48). Zu den aufgrund der festgestellten Störungen bestehenden Beeinträchtigun gen hielten die Gutachter der Medas C.___ fest, dass auf der psychischen Ebene leichtgradige kognitive Einschränkungen vorhanden seien, welche sich einerseits auf Flexibilität sowie Anpassungs- und Umstellungsvermögen hemmend auswirken könnten. Anderseits sei ein verlangsamtes Arbeitstempo vorstellbar. Aus Gutachtersicht bestehe eine Beeinflussbarkeit dieser Beein trächtigungen, weshalb sich daraus keine relevanten (andauernden) Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit ergäben ( Urk. 11/84/49; vgl. Urk. 11/84/48 [Behandlungsmöglichkeiten]). Auf der somatischen Ebene bestünden Beeinträchtigungen am rechten Schultergürtel resp. der rechten oberen Extremität, weshalb der Beschwerdeführer Aktivitäten, die den Ein satz des rechten Arms auf oder über Schulterhöhe erforderten, nicht mehr ausüben könne. Dazu gehöre auch die früherer Arbeitstätigkeit als Monteur in der Tankrevision. Für andere Tätigkeiten resultierten qualitative Ein schränkungen. Gangunsicherheit und Schwindelsymptome seien multifakto riell begründet, behandelbar und durch Modifikation der Risikofaktoren abzubauen. Kurzfristig resultierten Beeinträchtigungen für gefahrengeneigte Tätigkeiten (mit Absturzgefahr, an laufenden Maschinen etc.). Die Gutachter der Medas C.___ gelangten, wie erwähnt, zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfä hig, in einer dem von ihnen formulierten Belastungsprofil entsprechenden angepassten Tätigkeit jedoch seit Mai 2007 zu 100 % arbeitsfähig sei. Diese Beurteilung erscheint aufgrund der besagten gutachterlichen Feststellungen grundsätzlich nachvollziehbar. Ob die Gutachter der Medas C.___ die von Dr. F.___ festgestellten leichten kognitiven Defizite angesichts dessen, dass diese möglicherweise (auch) durch die zerebrale Mikroangiopathie bedingt sind, zu Recht als vorübergehend erachtet haben, kann aufgrund der nachfolgenden Erwägungen offen bleiben (vgl. E. 5.4). 4.2.4 Entgegen der vom Beschwerdeführer im Rahmen des ersten Vorbescheidver fahrens vertretenen Auffassung enthält der Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. September 2012 (vgl. E. 3.6) keine Angaben, welche die von den Gutachtern der Medas C.___ vorgenommene Beurteilung in Frage stel len. Aus rechtlicher Sicht gilt dies umso mehr, als leichte bis mittelgradige depressive Störungen in der Regel invalidenversicherungsrechtlich zu keiner relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_813/2016 vom 1 0. März 2017 E. 4 mit Hinweisen). 4.2.5 Das Gutachten der MEDAS C.___ vom 1 7. Januar 2012 stellt demnach grundsätzlich eine zuverlässige Grundlage zur Beurteilung des damaligen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers dar. Davon ging gemäss Aktenlage zunächst auch die Beschwerdegegnerin aus, wobei sie aber auf grund des vom Beschwerdeführer eingereichten Berichtes von Dr. D.___ vom 2 9. Juli 2013 (vgl. E. 3.7) letztlich zum Schluss gelangte, dass nun zusätzlich eine neurologische Untersuchung angezeigt sei. Da das Gut achten der Medas C.___ bereits zwei Jahre zuvor erstellt worden war, gab sie in der Folge nicht nur eine neurologische Begutachtung, sondern auch eine internistische, rheumatologische und psychiatrische Verlaufsbegut achtung in Auftrag (vgl. Stellungnahmen des Rechtsdienstes vom 6. Januar 2014 sowie des RAD vom 2. September 2013 und 6. Januar 2014, Urk. 11/158/3-4; vgl. auch Urk. 11/137-138). 4.3 4.3.1 Im Mai 2014 wurde der Beschwerdeführer in der Medas E.___ internis tisch, rheumatologisch, neurologisch und psychiatrisch begutachtet ( Urk. 11/148/1). 4.3.2 Zur - vom Beschwerdeführer als vollkommen unzureichend bezeichneten ( Urk. 1 S. 5) - neurologischen Begutachtung ( Urk. 11/148/34-40) ist zu bemerken, dass der neurologische Teilgutachter der Medas E.___ eine aktuelle Anamnese aus neurologischer Sicht sowie einen vollständigen kli nischen neurologischen Status erhob ( Urk. 11/148/36), Röntgenuntersuchun gen der HWS und der Schulter sowie eine elektrophysiologische Untersu chung veranlasste und einen Bericht der Radiologie K.___ betreffend die cerebrale MRI-Untersuchung vom 14. Juli 2011 einholte ( Urk. 11/148/22, Urk. 11/148/36-37, Urk. 11/148/49-53). Im Rahmen der von ihm vorgenom menen Beurteilung verwies er vorab auf die im Jahr 2011 im Zentrum für Neurologie durchgeführte ausgiebige neurologische Diagnostik. In Auseinan dersetzung damit sowie den von ihm getätigten Untersuchungsergebnissen stellte er fest, dass sich bei der von ihm durchgeführten Untersuchung kein Anhalt auf einen Hemispasmus facialis gefunden habe, wenn auch die bild gebende Diagnostik vom Juli 2011 eine Kompression des Nervus facialis durch eine elongierte Arteria vertebralis ergeben habe. Dies habe durch die in der Medas E.___ durchgeführte radiologische Nachbegutachtung wei testgehend nachvollzogen werden können. Der Beschwerdeführer habe von einem unsystematischen Schwindel mit Schwankgefühl und Unsicherheit im Rahmen visuo -optischer Eindrücke berichtet. Insbesondere beim Fehlen eines räumlichen Eindruckes käme es zu derartigen Schwindelsymptomen. Schwindel im Sinne eines benignen paroxismalen Lagerungsschwindels wür den nicht mehr berichtet. Bei der klinisch-neurologischen Untersuchung seien Lagerungsproben und der Kopfimpulstest negativ gewesen. Der Beschwerdeführer habe über neuropsychologische Störungen mit Konzentra tionsstörungen und verminderter Leistungsfähigkeit im Rahmen von Mul titaskaufgaben berichtet, die bei nachgewiesener Mikroangiopathie im Rah men einer arteriellen Hypertonie entstanden seien und ihn weiterhin handi capierten. Differentialdiagnostisch sei an einen beginnenden Morbus Wilson zu denken. Darüber hinaus bestünden Schmerzen der HWS mit Ausstrahlung in die rechte Schulter. Zeitweilig komme es zu Kribbelparästhesien in den zweiten bis dritten Finger. Bei der klinisch-neurologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer eine Hypästhesie und Hypalgesie der Finger II-IV angegeben. Das Hofmann- Tinel’sche Zeichen über dem Nervus medianus rechts habe sich positiv gefunden, der Phalen -Test sei negativ gewesen. In der neurophysiologischen Untersuc hung hätten sich ein minimales K arpal tunnelsyndrom rechts, keine Polyneuropathie sowie eine leichte chronische Schädigung C6 gezeigt. Letztere sei ohne funktionell-motorische Symptome. Der neurologische Gutachter l egte somit unter Bezugnahme auf die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden – schlüssig - dar, welche der im Bericht von Dr. F.___ angeführten Befunde sich im Rahmen der von ihm getätigten - umfassend erscheinenden – neurologischen Abklärungen bestä tigen resp. nicht bestätigen liessen und welche n euen Befunde sich zeigten. Dabei gelangte er – wie die Gutachter der Medas C.___ - zum Schluss, dass (auch) die aktuellen neurologischen Befunde der vollzeitlichen Aus übung einer angepassten Tätigkeit nicht entgegenstehen. Als angepasst erachtete er aber im Gegensatz zu den Gutachtern der Medas C.___ nur leichte körperliche Arbeiten ohne Anforderungen an die visuo -optische Kon trolle ( Urk. 11/84/38-39). 4.3.3 Die internistische Gutachterin sowie der rheumatologische und der psychiatri sche Gutachter der Medas E.___ knüpften bei ihren Beurtei lungen an den Feststellungen im Gutachten der MEDAS C.___ an, was nach dem Gesagten nicht zu beanstanden ist (vgl. E. 4.2.5). Die internistische Gutachterin befand, dass ein stabiler Gesundheitszustand vorliege ( Urk. 11/148/43). Der rheumatologische Gutachter stellte – in hinreichender Auseinandersetzung mit den Vorakten - fest, dass sich der Gesundheitszu stand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung im Januar 2012 nicht verändert habe. Übereinstimmend mit dem rheumatologischen Gutachter der Medas C.___ bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit i n angestammter Tätigkeit und im erlernten Beruf, hingegen wären angepasste leichtere Tätig keiten ohne Belastung des rechten Arms und Tätigkeiten über Schulterhöhe mit gewissen Einschränkungen möglich. Angepasst seien berufsnahe körper lich leichtere industrielle Tätigkeiten im Metallbau oder vergleichbare Tätig keiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rechten dominanten Armes und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe. Auch diese Tätigkeiten blie ben durch die Einschränkungen in der rechten Schulter erschwert und führ ten auch zu verlangsamten Bewegungsabläufen und einem erhöhten Pausen bedarf, was zu einer geschätzten Arbeitsunfähigkeit von ca. 20 % führe, dies bezogen auf ein volles Arbeitspensum ( Urk. 11/148/33). Der psychiatrische Gutachter gelangte – unter expliziter Bezugnahme auch auf die Berichte von Dr. D.___ vom 2 1. September 2012 (vgl. E. 3.6), 29. März 2013 (vgl. E. 3.7) und vom 5. Mai 2014 ( Urk. 11/148/17-18) - zum Schluss, dass seit Januar 2012 ein unveränderter psychopathologischer Zustand bzw. unveränderte Diagnosen vorlägen und aus psychiatrischer Sicht – weiterhin - keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe ( Urk. 11/148/25-29). 4.3.4 Eine neuropsychologische Abklärung wurde in der Medas E.___ nicht durchgeführt. Ob neuropsychologische Abklärungen erforderlich sind, um den Gesundheitszustand einer versicherten Person beurteilen zu können, liegt, wie bereits erwähnt, im Ermessen der begutachtenden Ärzte (vgl. E. 4.2.2). Im Übrigen besteht aufgrund der gutachterlichen Feststellungen kein Grund zur Annahme, dass bezüglich der im Bericht von Dr. F.___ vom 1 2. September 2011 sowie im Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012 beschriebenen leichten kognitiven Defizite eine Verschlech terung eingetreten sein könnte (vgl. Urk. 11/148/21 und Urk. 11/148/24; vgl. auch E. 3.10). Aufgrund der nachfolgenden Erwägungen ändert sodann am Ergebnis nichts, wenn die von den Gutachtern der Medas C.___ beschriebenen (möglichen) Auswirkungen der leichten kognitiven Defizite auf die Arbeitsfähigkeit – entgegen deren Beurteilung (vgl. E. 4.2.3) - im Rahmen der Invaliditätsbemessung berücksichtigt werden (vgl. E. 5.4). 4.3.5 Im Rahmen der Gesamtbeurteilung attestierten die Gutachter der Medas E.___ dem Beschwerdeführer – wie die Gutachter der Medas C.___ – in der bisherigen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Beurteilung der MEDAS C.___, wonach der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit (seit Mai 2007) zu 100 % arbeitsfähig sei, haben sie grundsätzlich ebenfalls bestätigt. Aufgrund der besagten Feststellungen im neurologischen und rheumatologischen Teilgutachten attestierten sie dem Beschwerdeführer aber weitergehende qualitative Einschränkungen (nur körperlich leichte Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchung des rechten Arms und ohne Arbeiten über Schulterhöhe; keine Tätigkeiten, welche räumliches Sehen erfordern; keine feinmotorischen Tätigkeiten, welche eine optische Kontrolle benötigen) sowie eine quantitative Einschränkung ( Leistungsmin derung von 20 % bezogen auf ein Vollzeitpensum). 4.3.6 Das Gutachten der Medas E.___ beruht demnach durchaus auf den erfor derlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in ausreichender Ausei nandersetzung mit den Vorakten erstattet, berücksichtigt die vom Beschwer deführer geklagten Beschwerden und leuchtet in der Darlegung der medizi nischen Zustände grundsätzlich ein. Von daher besteht – entgegen der Auf fassung des Beschwerdeführers - kein Grund, die von den Gutachtern der Medas E.___ vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in Frage zu stellen. Zu den von ihnen attestierten qualitativen Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit ist allerdings anzumerken, dass die visuellen Defizite gemäss Aktenlage 2006/2007 offenbar erfolgreich behandelt worden waren und sich erst im Jahr 2013 wieder verstärkten ( Urk. 11/60/381 und Urk. 11/125). Ihre – von derjenigen der Gutachter der Medas C.___ abweichende – Ein schätzung, wonach wegen der Schulterbeschwerden bezogen auf ein Voll pensum zusätzlich eine quantitative Beeinträchtigung von 20 % auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe, leuchtet sodann nicht ohne weiteres ein. Insofern erscheint die von den Gutachtern der Medas E.___ vorgenom mene Beurteilung jedenfalls als äusserst grosszügig. 4.3.7 Die weiteren in den Akten liegenden Arztberichte stehen dieser Schlussfolge rung nicht entgegen. Laut den Angaben von Dr. F.___ im – in Kenntnis des aktuellen MRI der HWS und LWS vom 2 2. Juli 2014 ( Urk. 3/3; vgl. E. 3.9) erstatteten und unter anderem auch auf aktuellen klinischen neurologischen Untersuchungen beruhenden - Bericht vom 4. September 2014 ( Urk. 3/4; vgl. E. 3.10) ist das in ihrem Bericht vom 1 2. September 2011 (vgl. E. 3.4) beschriebene Beschwerdebild im Wesentlichen unverändert geblieben. Namentlich beste hen gemäss ihrer Beurteilung – weiterhin (vgl. Urk. 11/84/82) - keine Hin weise auf einen neurodegenerativen Prozess. Hinweise auf einen - vom neu rologischen Gutachter der MEDAS C.___ zur Diskussion gestellten und von ihr abgeklärten – Morbus Wilson verneinte sie ( Urk. 3/4 S. 2). Unter dem Titel „klinische Befunde/Neuropsychologie“ hielt sie sodann fest, dass der Beschwerdeführer im Gespräch und im Verhalten unauffällig sei ( Urk. 3/4 S. 4). Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äusserte sie sich – auch in diesem Bericht – nicht. Zu den Aussagen von Dr. D.___ ist vorab zu bemerken, dass b ei der Würdigung der Einschätzung behandelnder Ärzte der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden darf und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). In Bezug auf Dr. D.___ kommt hinzu, dass er in seinem Verlaufsbericht vom 2 0. Juni 2015 (vgl. E. 3.11) abschliessend darum ersuchte, den ablehnenden Rentenbescheid noch einmal gründlich zu überdenken und gegebenenfalls zu revidieren. Ansonsten sei davon auszugehen, dass die strittige Angelegenheit alsdann dem Sozialversicherungsgericht übergeben werde ( Urk. 11/189/6). Damit sind seine Aussagen als jene eines Interessenvertreters und n icht als solche eines objektiven medizinischen Experten zu qualifizieren, so dass deren Beweiswert erheblich geschmälert wird (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_725/2016 vom 9. Februar 2017 E. 5.2.1 mit Hinweis). Ausserdem hat Dr. D.___ in seinem Bericht vom 2 9. Juli 2013 ( Urk. 11/125) – wie bereits im Bericht vom 21. September 2012 ( Urk. 11/110) - somatische und psychische Befunde nicht klar voneinander getrennt, was zur Nachvoll ziehbarkeit seiner Beurteilung aber erforderlich gewesen wäre (vgl. auch Urk. 11/117-118). Zu den von ihm im Bericht vom 29. Juli 2013 beschriebe nen Ergebnissen der in seiner Praxis durchgeführten neuropsychologischen Tests ist zu bemerken, dass diese gemäss Beschrieb der Testanlage auf der optische n Wahrnehmung basierten (vgl. Urk. 11/125/21-23). Dass der Beschwerdeführer bei diesen Tests wesentlich schlechter abschnitt als im Juli 2011 im Zentrum für Neurologie (Urk. 11/84/86-89), dürfte demnach - auch - mit den (von den Gutachtern der Medas E.___ bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigten) visuellen Defiziten zu erklären sein. Aus serdem hatte Dr. L.___ in seinem Bericht vom 21. September 2012 selbst eingeräumt, dass die körperlichen Beschwerden durch den - laut seinem Bericht vom 2 9. Juli 2013 weiterhin zu diagnostizierenden – Alko holabusus verstärkt würden (vgl. E. 3.6 und E. 3.7). Bei den kognitiven Defi ziten dürfte dies aber fraglos ebenfalls der Fall (gewesen) sein. 4.4 Die Beschwerdegegnerin ging – wie dargelegt (E. 4.1) - davon aus, dass der Beschwerdeführer ab März 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich einge schränkt war, dass in einer angepassten Tätigkeit ab August 2006 jedoch wieder eine 5 0%ige und ab Mai 2007 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestan den habe. Dies e Beurteilung steht zeitlich in Übereinstimmung mit den Ein schätzung en von Dr. A.___ (E. 3.1 und E. 3.2), welcher den Beschwerdefüh rer im August 2006 bzw. Mai 2007 untersucht hatte, und wurde von den Gutachtern der Medas C.___ ausdrücklich bestätigt. Die Gutachter der Medas E.___ stellten ihrerseits fest, dass auch seit Januar 2012 in einer angepassten Tätigkeit gemäss dem von ihnen formulierten Belastungsprofil eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, mit einer Minderung der Leistungsfähigkeit von 20 %, bestehe ( Urk. 11/148/46). Dass sich der Gesundheitszustand sowie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit der Begutachtung in der Medas E.___ bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung verschlech tert hat, wurde von ihm nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. 4.5 Demnach kann ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass dem Beschwer deführer zumindest körperlich leichte Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rechten dominanten Armes und ohne Arbeiten über Schulterhöhe, welche kein räumliches Sehen erfordern, nicht auf Leitern und Gerüsten mit Absturzgefahr ausgeführt werden müssen und keine feinmotorische Arbeiten, die optische Kontrolle benötigen, beinhalten, seit August 2006 zu 50 %, mit einer Leistungsminderung von 10 % (= 50 % der von den Gutachtern der Medas E.___ bezogen auf ein Vollpensums attestierten Leistungsminderung von 20 % ), und seit Mai 2007 zu 100 %, mit einer Leistungsminderung von 20 %, zumutbar sind. 5. 5.1 Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzuneh men. Hierbei gilt es zu beachten, dass für die Berechnung des Valideneinkommens nicht, wie in der angefochtenen Verfügung (vgl. Urk. 2/2) festgehalten, das Jahr 2011, sondern hinsichtlich der Herabsetzung der Rente aufgrund einer wiederlangten 50%igen Arbeitsfähigkeit das Jahr 2006 und hinsichtlich des Erreichen s einer 100%igen Arbeitsfähigkeit das Jahr 2007 massgebend ist. 5.2 Das Einkommen des Beschwerdeführers bei der Y.___ AG betrug in den Jahren 2003 und 2004 Fr. 5‘900. -- pro Monat. Zusätzlich erhielt er einen 13. Monatslohn in Höhe von Fr. 2‘9 5 0.--. Gemäss den Angaben der Y.___ AG im Fragebogen für Arbeitgebende vom 3 0. Mai 2006 hätte der Monatslohn des Beschwerdeführers auch aktuell Fr. 5‘900.-- betragen ( Urk. 11/14). Gestützt auf diese Angaben bemass die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen 2006 mit Fr. 73‘750.-- (= [Fr. 5‘900.-- x 12] + Fr. 2‘950.--), was grosszügig erscheint (vgl. Urk. 11/60/637) und denn vom Beschwer deführer auch nicht beanstandet wurde. Unter Berücksichtigung der Nomi nallohnentwicklung ( von 2‘014 Punkten im Jahr 2006 auf 2‘047 Punkte im Jahr 2007 ; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Ent wicklung der Nominallöhne, Männer, Total, T39) resultiert für das Jahr 2007 ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 74‘958.40. 5.3 5.3.1 Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaus sich ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bun desge richts 9C_734/2013 vom 1 3. März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1). Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1 3. März 2000 und U 176/98 vom 1 7. April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozia len Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2 9. August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2 2. April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen). Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Fak tor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungs pflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Mög lichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil des Bun desgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbeson dere auf BGE 107 V 17 E. 2c). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminde rungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfest stellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). 5.3.2 Dem Beschwerdeführer stehen selbst unter Beachtung des von den Gutach tern der Medas E.___ äusserst grosszügig formulierten Zumutbarkeits profils (E. 4.3.6-7 ) durchaus noch diverse Arbeitstätigkeiten offen, zumal er über eine abgeschlossene Berufslehre verfügt ( Urk. 11/7/4). In Anbetracht dessen und unter Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt, als das Gutachten der M edas E.___ (Urk. 11/148 ) erstattet wurde, noch nicht ganz 58 Jahre alt war, ihm somit noch mehr als sieben Jahre bis zur ordentlichen Pensionierung blieben, und dass das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen relativ hohe Hür den entwickelt hat (vgl. Urteil 8C_345/2013 vom 10. September 2013 E. 4.3.3), ist dem Beschwerdeführer die Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch möglich und zumutbar (vgl. den Einwand des Beschwerdeführers, Urk. 1 S. 9+ 10 ). 5.4 5.4.1 Das Invalideneinkommen bemass die Beschwerdegegnerin aufgrund der Tabel lenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik, wobei sie vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) der Tabelle TA1, Anfor derungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), Männer, Total, ausging (Urk. 2 ). Dieser betrug im Jahr 2006 Fr. 5‘608.-- (vgl. LSE 2006 S. 25). Dazu ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer gemäss Aktenlage gelernter Metallbauschlosser ist. Als solcher versah er ab 1977 verschiedene Stellen im Metallbau, im Rohrleitungsbau, im Anlagebau und im Bereich Montage. Ab 2001 bis zum ersten Unfall im Jahr 2005 war er als Tankrevisor bei der Y.___ AG tätig ( Urk. 11/60/453-454, Urk. 11/84/30, Urk. 11/148/18 und Urk. 11/14). Diese Tätigkeiten sind dem Beschwerdeführer nicht mehr zumut bar. Konkrete Erwerbsmög lichkeiten in einer be stimmten Branche sind nicht ersichtlich. Im Weiteren verfügt er zwar gemäss seinen Angaben unter anderem auch über ein Verständnis für technische Zusammenhänge, PC-Kenntnisse, Erfahrung, Montagegruppen zu leiten und die Fähigkeit, Anweisungen zu geben (Urk. 11/60/456). Mit Blick auf die bundesgerichtli che Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter welchen sich die Ein stufung im Anforderungsniveau 3 rechtfertigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_386/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 6.2 mit zahlreichen Hinweisen ), stellt sich indessen gleichwohl die Frage, ob die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zu Recht im Anforderungsniveau 3 eingestuft hat. Die Frage kann jedoch aufgrund der nachfolgenden Erwägungen offen bleiben, sind die Schlussfolgerungen der Beschwerdegegnerin doch auch dann zu bestätigen, wenn das Anforderungsniveau 4 herangezogen wird. 5.4.2 Der monatliche Bruttolohnes (Zentralwert) für im Anforderungsniveau 4 (einfa che und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor tätige Männer betrug im Jahr 2006 Fr. 4‘732.-- (LSE 2006 TA1 Total). Bei einer im Jahr 2006 betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden ( Bundesamt für Statistik, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T 03.02.03.01.04.01) resultiert ein Einkommen im Jahr 2006 von Fr. 59‘197.30 (= Fr. 4‘732.-- : 40 x 41,7 x 12). Für das Jahr 2007 ergibt sich unter Berück sichtigung der Nominallohnentwicklung (von 2 ‘ 014 Punkten im Jahr 2006 auf 2‘047 Punkte im Jahr 2007; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Entwicklung der Nominallöhne, Männer, Total, T39) ein Einkom men von Fr. 60‘167.30 (= Fr. 4‘732.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2014 x 2047). Bei einem dem Beschwerdeführer zumutbaren Pensum von 50 % (ab August 2006) beträgt das hypothetische Einkommen demnach Fr. 29‘598.65 (= Fr. 59‘197.30 x 0,5), bei einem solchen von 100 % (ab Mai 2007) Fr. 60‘167.3 0. Unter Berücksichtigung der von den Gutachtern der Medas E.___ attestierten quantitativen Leistungsminderung (10 % bei einem Pensum von 50 %, 20 % bei einem Pensum von 100 %, vgl. E. 4.5) resultiert ab August 2006 ein hypothetisches Einkommen von Fr. 26‘638.80 (= Fr. 29‘598.65 x 0,9) und ab Mai 2007 ein solches von Fr. 48‘133.80 (= Fr. 60‘167.30 x 0,8). 5.4.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behin derung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Abzug ist unter Würdigung der Umstän de im Einzelfall nach pflichtge mäs sem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kö rperlich leichter Hilfsarbeitertätig keit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bere its in der Beurteilung der medi zini schen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben G esichtspunkts führen dürfen (Ur teil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 mit wei te ren Hinweisen). Wie dargelegt, erscheint die von den Gutachtern der Medas E.___ beschei nigte (quantitative) Leistungsminderung von 10 % (Pensum 50 % ) resp. von 20 % (Pensum 100 % ) als äusserst grosszügig (vgl. E. 4.5). Ein (zusätzlicher) leidensbedingter Abzug wegen der von den Gutachtern der Medas E.___ attestierten qualitativen Beeinträchtigungen erscheint daher nicht angezeigt. Die im Gutachten der Medas C.___ beschriebenen (möglichen) Auswirkungen der kognitiven Defizite (vgl. E. 4.2.3) ändern daran nichts: Einer möglichen Verlangsamung wurde mit der attestierten quantitativen Leistungsminderung hinreichend Rechnung getragen. Im Wei teren erscheint es zwar denkbar, dass der Beschwerdeführer wegen der kog nitiven Defizite auf eine verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen angewiesen ist. Dies ist aber ebenfalls nicht als eigenständi gen abzugsfähigen Umstand zu betrachten (Urteil des Bundesgerichts 8C_ 693/2014 vom 2 2. Januar 2015 E. 4.4.2 mit Hinweisen). Ohnehin wirken sich ( bloss ) leichte kognitive Defizite bei Hilfsarbeiten nicht zwingend lohn senkend aus. Gleiches gilt für den Faktor Alter ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_482 /2016 vom 15. September 2016 E. 5.4.3 mit Hinweisen ). Bei einem aufgrund der LSE 2006 ermittelten Tabellenlohn anerkennt zwar die Recht sprechung bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teil zeitlich tätig sein können, einen Abzug vom Tabellenlohn. Der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige Person krankheitsbedingt ledig lich reduziert leistungsfähig ist, rechtfertigt hingegen keinen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit hinaus gehenden Abzug (Urteil des Bundesgerichts 9C_380/2015 vom 1 7. November 2015 E. 3.2.3 mit Hinweis). Vom ermittelten Einkommen von Fr. 26‘638.80 (ab August 2006) ist dem nach nur (aber immerhin) ein Teilzeitabzug von maximal 10 % vorzuneh men. Ab August resultiert demnach ein Invalideneinkommen von maximal Fr. 23‘974.90 (= Fr. 26‘638.80 x 0,9). Im Vergleich zum ermittelten Validen einkommen 2006 von Fr. 73‘750.-- ergibt sich eine Erwerbseinbusse von 49‘ 775.10 resp. ein Invalid itätsgrad von 67 %. Für die Vornahme eines Abzuges vom ermittelten Einkommen von 48‘133.80 (ab Mai 2007) besteht nach dem Gesagten demgegenüber kein Anlass. Im Vergleich zum ermittelten Valideneinkommen 2007 von Fr. 74‘958.40 resul tiert somit ab Mai 2007 eine Erwerbseinbusse von Fr. 26‘824.60 resp. ein Invaliditätsgrad von 36 %. 5.5 Die nach dem Gesagten ab August 2006 resp. ab Mai 2007 ausgewiesene Verbesserung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wurde von der Beschwerdegegnerin ab dem 1. November 2006 resp. ab dem 1. August 2007 berücksichtigt. Dies gibt zu keinen Bemerkungen Anlass ( Art. 88a Abs. 1 IVV; vgl. E. 2.3 und Urteile des Bundesgerichtes 8C_94/2013 vom 8. Juli 2014 E. 4 und 8C_232/2015 vom 3 0. September 2016 E. 4.4). 6. Demnach ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer ab dem 1. November 2006 nur noch eine Dreivier telsrente und ab dem 1. August 2007 keine Rente mehr zugesprochen hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 7. 7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist abweichend von Art. 61 lit. a ATSG das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei gerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kosten pflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorlie gend ist die Kostenpauschale auf Fr. 800.-- f estzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeich net werden. Der Beschwerdeführer verfügt zudem nicht über die finanziellen Mittel um für die Kosten des vorlie genden Verfahrens aufzukommen ( Urk. 8 und Urk. 9/1-4). Nachdem seine Rechtsschutzversicherung nur im Umfang von einem Drittel für die anfallenden Gerichtskosten aufkommt (vgl. Urk. 17 /1 ), ist er im ungedeckten Umfang, das heisst für Fr. 533.30 ( zwei Drittel von Fr. 800.--), prozessual bedürftig. In diesem Umfang ist ihm a ntragsgemäss ( Urk. 1) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen (vgl. BGE 100 V 62). 7.2 Im vorliegenden Verfahren war eine anwaltliche Vertretung de s Beschwerde führer s geboten. Rechtsanwalt Viktor Györffy machte mit sein er Honorarnote ( Urk. 17/2) einen Aufwand von 10 Stunden und 5 Minuten sowie Barausla gen von Fr. 50.15 geltend. Bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- resultiert insgesamt ein Entschädigungsanspruch von Fr. 2‘449.95 ( inkl. MWSt ; [{10 + 5/60} x Fr. 220.-- + Fr. 50.15] x 1,08; Urk. 17/2). Die Rechtsschutzversicherung des Beschwerdeführers erteilte Kostengutspra che für F r. 1‘034.45 ( Urk. 16 und Urk. 17/1 ). I m ungedeckt verbliebenen Umfang von Fr. 1‘ 415.50 (Fr. 2‘449.95 – Fr. 1‘034.45) ist Rechtsanwalt Viktor Györffy, welcher als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen ist, aus der Ger ichtskasse zu entschädigen. 7.3 Kommt d er Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhält nisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unent geltlich e Rechtspflege verpflichten ( § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht, GSVGer ). Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuchs vom 2 4. August 2015 wird de m Beschwerdeführer Rechtsanw alt Viktor Györffy, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Ver fahren bestellt, und es wird ihm im von seiner Rechtsschutzversi cherung nicht gedeckten Umfang die unentgeltliche Prozessführung gewährt, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Zufolge teilweiser Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten von Fr. 800. -- im Umfang von Fr. 533.30 einst weilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. Rechnung und Ein zahlungsschein werden de m Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Viktor Györffy, Zürich, wird im Umfang von Fr. 1‘415.50 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungs pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Viktor Györffy - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstWyler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00839 IV.2015.00839

IV.2015.00839 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Ersatzrichterin Bänninger Schäppi

Gerichtsschreiber Wyler

Urteil vom 9. Juni 2017

Urteil vom 9. Juni 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Györffy

vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Györffy Peyrot, Schlegel und Györffy Rechtsanwälte

Peyrot, Schlegel und Györffy Rechtsanwälte Beethovenstrasse 47, 8002 Zürich

Beethovenstrasse 47, 8002 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1956 geborene X.___, gelernter Metallbauschlosser, arbei tete seit dem 1. Januar 2001 als Tankrevisor bei der Y.___ AG und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er der Suva am 3. Dezember 2004 Probleme im Zusammenhang mit dem Einatmen von Farbdämpfen meld ete (Urk. 11/60/741 ; vgl. auch Arbeitgeberbe richt vom 3 0. Mai 2006, Urk. 11/14 ). Am 2 7. März 2005 rutschte X.___ mit einer Schleifmaschine ab und verspürte anschliessend Schmerzen in der rechten Schulter und im Hüftgelenksbereich. In der Folge wurde er arbeitsunfähig geschrieben (Unfallmeldung vom 2 2. April 2005, Urk. 11/12/172, Arztzeug nis UVG von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 2 0. Mai 2005, 11/12/17 0 ). Die Suva erbrachte Taggeldleistungen (vgl. Taggeldabrechnungen, Urk. 11/12/4-13). Am 1 2. Dezember 2005 erlitt der Versicherte einen Autounfall, wobei d er am 2 1. De zember 2005 erstbehan delnde Dr. Z.___ eine Distorsion der HWS diagnostizierte (Unfallmeldung UVG vom 1 2. Januar 2006, Urk. 1 1/60/237, und Arztzeugnis UVG von Dr. Z.___ vom 2 7. Januar 2006, Urk. 11/60/235).

1. Der 1956 geborene X.___, gelernter Metallbauschlosser, arbei tete seit dem 1. Januar 2001 als Tankrevisor bei der Y.___ AG und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er der Suva am 3. Dezember 2004 Probleme im Zusammenhang mit dem Einatmen von Farbdämpfen meld ete (Urk. 11/60/741 ; vgl. auch Arbeitgeberbe richt vom 3 0. Mai 2006, Urk. 11/14 ). Am 2 7. März 2005 rutschte X.___ mit einer Schleifmaschine ab und verspürte anschliessend Schmerzen in der rechten Schulter und im Hüftgelenksbereich. In der Folge wurde er arbeitsunfähig geschrieben (Unfallmeldung vom 2 2. April 2005, Urk. 11/12/172, Arztzeug nis UVG von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 2 0. Mai 2005, 11/12/17 0 ). Die Suva erbrachte Taggeldleistungen (vgl. Taggeldabrechnungen, Urk. 11/12/4-13). Am 1 2. Dezember 2005 erlitt der Versicherte einen Autounfall, wobei d er am 2 1. De zember 2005 erstbehan delnde Dr. Z.___ eine Distorsion der HWS diagnostizierte (Unfallmeldung UVG vom 1 2. Januar 2006, Urk. 1 1/60/237, und Arztzeugnis UVG von Dr. Z.___ vom 2 7. Januar 2006, Urk. 11/60/235). Am 1 1. April 2006 meldete sich X.___ bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/ 7 ).

Am 1 1. April 2006 meldete sich X.___ bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/ 7 ). A m 2 1. Mai 2006 erlitt X.___ als Beifahrer erneut einen Autounfall ( vgl. Tele fonnotiz vom 7. Juli 2006, Urk. 11/60/186 ). In der Folge wurde er a m 11. August 2006 (Bericht vom 1 4. August 2006, Urk. 11/60/409-414) und am 2 9. Mai 2007 ( Bericht vom 2 9. Mai 2007, Urk. 11/60/668-672) vom Suva-Kreisarzt Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht. Nachdem der Versicherte versucht hatte, mit Unterstützu ng der Arbeitslosenversicherung eine selbständige Erwerbstätig keit aufzunehmen ( Schreiben des Amtes für Wirtschaft und Arbeit vom 1 4. Mai 2007, Urk. 1 1/32 ; vgl. Verlaufsprotokoll Berufsberatung, Urk. 11/425 ) und ab 1. Oktober 2007 wieder eine r 50%ige Erwerbstätigkeit nachging, teilte Dr. Z.___ der Suva am 31. Januar 2008 mit, dass der Versi cherte wieder unter starke n Schmerzen leide ( Urk. 11/60/608 ). Die Suva stellte m it Verfügung vom 2 5. März 2008 ( Urk. 11/47 ) betreffend die Ver kehrsunfälle vo m 1 2. Dezember 2005 und vom 21. Mai 2006 ihre Versiche rungsleistungen per sofort ein. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Mit Verfügung vom 2 0. Juni 2008 ( Urk. 11/52) sprach die Suva dem Versicherten aufgrund durch den Unfal l vom 2 7. März 2005 verursachte Schulterbeschwerden mit Beginn ab 1. Juni 2008 eine auf einer Erwerbsein busse von 21 % beruhende Rente und eine auf einer Einbusse der Integrität von 7,5 % basierende Entschädigung zu. Nachdem X.___ dagegen am 1 0. Juli 2008 Einspr ache hatte erheben lassen (Urk. 1 1 /60/543 ), wurde er am 2 7. Oktober 2009 von Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates, von der Abteilung Versicherungsmedizin der S uva unter sucht (Gutachten vom 3. November 2009, Urk. 11/60/283-312 ). Mit Ent scheid vom 1 1. Januar 2011 wies die S uva die Einsprache ab ( Urk. 11/67 ).

A m 2 1. Mai 2006 erlitt X.___ als Beifahrer erneut einen Autounfall ( vgl. Tele fonnotiz vom 7. Juli 2006, Urk. 11/60/186 ). In der Folge wurde er a m 11. August 2006 (Bericht vom 1 4. August 2006, Urk. 11/60/409-414) und am 2 9. Mai 2007 ( Bericht vom 2 9. Mai 2007, Urk. 11/60/668-672) vom Suva-Kreisarzt Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht. Nachdem der Versicherte versucht hatte, mit Unterstützu ng der Arbeitslosenversicherung eine selbständige Erwerbstätig keit aufzunehmen ( Schreiben des Amtes für Wirtschaft und Arbeit vom 1 4. Mai 2007, Urk. 1 1/32 ; vgl. Verlaufsprotokoll Berufsberatung, Urk. 11/425 ) und ab 1. Oktober 2007 wieder eine r 50%ige Erwerbstätigkeit nachging, teilte Dr. Z.___ der Suva am 31. Januar 2008 mit, dass der Versi cherte wieder unter starke n Schmerzen leide ( Urk. 11/60/608 ). Die Suva stellte m it Verfügung vom 2 5. März 2008 ( Urk. 11/47 ) betreffend die Ver kehrsunfälle vo m 1 2. Dezember 2005 und vom 21. Mai 2006 ihre Versiche rungsleistungen per sofort ein. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Mit Verfügung vom 2 0. Juni 2008 ( Urk. 11/52) sprach die Suva dem Versicherten aufgrund durch den Unfal l vom 2 7. März 2005 verursachte Schulterbeschwerden mit Beginn ab 1. Juni 2008 eine auf einer Erwerbsein busse von 21 % beruhende Rente und eine auf einer Einbusse der Integrität von 7,5 % basierende Entschädigung zu. Nachdem X.___ dagegen am 1 0. Juli 2008 Einspr ache hatte erheben lassen (Urk. 1 1 /60/543 ), wurde er am 2 7. Oktober 2009 von Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates, von der Abteilung Versicherungsmedizin der S uva unter sucht (Gutachten vom 3. November 2009, Urk. 11/60/283-312 ). Mit Ent scheid vom 1 1. Januar 2011 wies die S uva die Einsprache ab ( Urk. 11/67 ). Die IV-Stelle gab im Februar 2011 (vgl. Mitteilung vom 1 1. Februar 2011, Urk. 11/72) bei der MEDAS C.___ GmbH (nachfolgend: Medas C.___ ) ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welche s am 1 7. Januar 2012 erstattet wurde ( Urk. 11/84). Mit Vorbescheid vom 2 8. März 2012 stellte die IV-Stelle in Aussicht, dem Versicherten für die Zeit von März 2006 bis August 2006 eine ganze und für die Zeit von September 2006 bis Mai 2007 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen ( Urk. 11/87). Dagegen erhob der Versi cherte Einwand (Einwand vom 8. Mai 2012, Urk. 11/93, und Begründung vom 2 7. August 2012, U rk. 11/105), wobei er nachträglich einen Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie, einreichte (Bericht vom 2 1. September 2012, Urk. 11/110, Ein gabe vom 1 9. Oktober 2012, Urk. 11/111).

Die IV-Stelle gab im Februar 2011 (vgl. Mitteilung vom 1 1. Februar 2011, Urk. 11/72) bei der MEDAS C.___ GmbH (nachfolgend: Medas C.___ ) ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welche s am 1 7. Januar 2012 erstattet wurde ( Urk. 11/84). Mit Vorbescheid vom 2 8. März 2012 stellte die IV-Stelle in Aussicht, dem Versicherten für die Zeit von März 2006 bis August 2006 eine ganze und für die Zeit von September 2006 bis Mai 2007 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen ( Urk. 11/87). Dagegen erhob der Versi cherte Einwand (Einwand vom 8. Mai 2012, Urk. 11/93, und Begründung vom 2 7. August 2012, U rk. 11/105), wobei er nachträglich einen Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie, einreichte (Bericht vom 2 1. September 2012, Urk. 11/110, Ein gabe vom 1 9. Oktober 2012, Urk. 11/111). Mit Urteil vom 2 3. August 2012 wies das hiesige Gericht die von X.___ gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 1 1. Januar 2011 erhobene Beschwerde ab (Prozess Nr. UV.2011.00 0 52).

Mit Urteil vom 2 3. August 2012 wies das hiesige Gericht die von X.___ gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 1 1. Januar 2011 erhobene Beschwerde ab (Prozess Nr. UV.2011.00 0 52). Am 1 4. ( Urk. 11/118) bzw. am 2 7. November 2012 ( Urk. 11/117) antwortete die Medas C.___ auf Zusatzfragen der IV-Stelle ( Urk. 11/113). Nachdem sich der Versicherte dazu am 9. August 2013 ( Urk. 11/126) unter Beilage eines Berichts von Dr. D.___ vom 2 9. Juli 2013 sowie weiterer Arztberichte (Urk. 11/125) hatte vernehmen lassen, gab die IV-Stelle bei der M edas E.___ ein weiteres polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (Mit te i lung vom 2 3. April 2014, Urk. 11/145). Dieses wurde am 2 6. Juni 2014 erstattet ( Urk. 11/148). D er Versicherte nahm dazu am 1 7. Dezember 2014 Stellung ( Urk. 11/157). M it Verfügungen vom 1 6. Juni 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für die Zeit vom 1. März bis 3 1. Oktober 2006 eine ganze und für die Zeit vom 1. November 2006 bis 3 1. Juli 2007 eine Drei viertelsrente zu ( Urk. 2/1 und Urk. 2/2).

Am 1 4. ( Urk. 11/118) bzw. am 2 7. November 2012 ( Urk. 11/117) antwortete die Medas C.___ auf Zusatzfragen der IV-Stelle ( Urk. 11/113). Nachdem sich der Versicherte dazu am 9. August 2013 ( Urk. 11/126) unter Beilage eines Berichts von Dr. D.___ vom 2 9. Juli 2013 sowie weiterer Arztberichte (Urk. 11/125) hatte vernehmen lassen, gab die IV-Stelle bei der M edas E.___ ein weiteres polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (Mit te i lung vom 2 3. April 2014, Urk. 11/145). Dieses wurde am 2 6. Juni 2014 erstattet ( Urk. 11/148). D er Versicherte nahm dazu am 1 7. Dezember 2014 Stellung ( Urk. 11/157). M it Verfügungen vom 1 6. Juni 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für die Zeit vom 1. März bis 3 1. Oktober 2006 eine ganze und für die Zeit vom 1. November 2006 bis 3 1. Juli 2007 eine Drei viertelsrente zu ( Urk. 2/1 und Urk. 2/2). 2. Dagegen liess X.___ am 2 4. August 2015 durch Rechtsanwalt Viktor Györffy Beschwerde erheben u nd beantragen, es sei ihm auch ab 1. November 2006 eine ganze Invalidenr ente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht beantrag t e er die unentgeltliche Prozessführung und die Bestellung von Rechtsanwalt Viktor Györffy als unentgeltlichen Rechtsvertreter ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragt e mit Beschwerdeantwort vom 30. September 2015 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), was dem Beschwerdeführer am 5. Oktober 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Mit Verfü gung vom 1 5. März 2017 ( Urk. 13) wurde dem Beschwerdeführer Frist ange setzt, um zu erklären, ob er über eine Rechtsschutzversicherung verfüge und um bei bestehender Versicherung anzugeben, aus welchem Grund eine Kos ten - übernahme abgelehnt worden sei. Mit Eingabe vom 4. April 2017 ( Urk. 16) erklärte der Beschwerdeführer, dass er über eine Rechtsschutzversi cherung verfüge, welche im Umfang von einem Drittel für die anfallenden Kosten aufkomme (vgl. auch Schreiben der CAP Rechtsschutz- Versiche rungs - gesellschaft AG vom 3 1. März 2017, Urk. 17/1).

2. Dagegen liess X.___ am 2 4. August 2015 durch Rechtsanwalt Viktor Györffy Beschwerde erheben u nd beantragen, es sei ihm auch ab 1. November 2006 eine ganze Invalidenr ente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht beantrag t e er die unentgeltliche Prozessführung und die Bestellung von Rechtsanwalt Viktor Györffy als unentgeltlichen Rechtsvertreter ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragt e mit Beschwerdeantwort vom 30. September 2015 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), was dem Beschwerdeführer am 5. Oktober 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Mit Verfü gung vom 1 5. März 2017 ( Urk. 13) wurde dem Beschwerdeführer Frist ange setzt, um zu erklären, ob er über eine Rechtsschutzversicherung verfüge und um bei bestehender Versicherung anzugeben, aus welchem Grund eine Kos ten übernahme abgelehnt worden sei. Mit Eingabe vom 4. April 2017 ( Urk. 16) erklärte der Beschwerdeführer, dass er über eine Rechtsschutzversi cherung verfüge, welche im Umfang von einem Drittel für die anfallenden Kosten aufkomme (vgl. auch Schreiben der CAP Rechtsschutz- Versiche rungs gesellschaft AG vom 3 1. März 2017, Urk. 17/1). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch nach Oktober 2006 noch An sp ruch auf eine ganze Invalidenrente hat.

1. Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch nach Oktober 2006 noch An sp ruch auf eine ganze Invalidenrente hat. 2.

2. 2.1 Am 1. Januar 2008 und am 1. Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts (ATSG) in Kraft getreten.

2.1 Am 1. Januar 2008 und am 1. Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts (ATSG) in Kraft getreten. Der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt hat sich teilweise vor dem Inkraft treten der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 verwirklicht, weshalb bis 31. Dezember 2007 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab 1. Januar 2008 auf die neuen Normen der 5. IV-Revision abzustellen ist (BGE 130 V 445). Diese Revision hat allerdings keine substanziellen Änderungen bei der Invaliditätsbemessung gebracht ( Urteil 8C_106/2013 vom 3 1. Mai 2013 E. 2 mit Hinweis).

Der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt hat sich teilweise vor dem Inkraft treten der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 verwirklicht, weshalb bis 31. Dezember 2007 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab 1. Januar 2008 auf die neuen Normen der 5. IV-Revision abzustellen ist (BGE 130 V 445). Diese Revision hat allerdings keine substanziellen Änderungen bei der Invaliditätsbemessung gebracht ( Urteil 8C_106/2013 vom 3 1. Mai 2013 E. 2 mit Hinweis). Die Gesetzesbestimmungen werden – soweit nichts anderes vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a am 1. Januar 2012 unverändert gebliebenen Fassung zitiert.

Die Gesetzesbestimmungen werden – soweit nichts anderes vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a am 1. Januar 2012 unverändert gebliebenen Fassung zitiert. 2. 2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 ATSG beziehungsweise ab der 5. IV-Revision Art. 7 Abs. 1 ATSG, in deren Rahmen Art. 7 ATSG durch einen zweiten Absatz ergänzt wurde, gemäss welchem für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen sind und eine Erwerbsunfähigkeit zudem nur vorliegt, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ).

2. 2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 ATSG beziehungsweise ab der 5. IV-Revision Art. 7 Abs. 1 ATSG, in deren Rahmen Art. 7 ATSG durch einen zweiten Absatz ergänzt wurde, gemäss welchem für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen sind und eine Erwerbsunfähigkeit zudem nur vorliegt, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ). Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 3 1. Dezember 2007 gültig gewese nen Fassung beziehungsweise Art. 28 Abs. 2 IVG in der Fassung gültig ab 1. Januar 2008 haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind.

Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 3 1. Dezember 2007 gültig gewese nen Fassung beziehungsweise Art. 28 Abs. 2 IVG in der Fassung gültig ab 1. Januar 2008 haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind. 2. 3 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades ein getreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revi sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hin weisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5).

2. 3 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades ein getreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revi sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hin weisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). 2.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

2.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 3.

3. 3.1 Kreisarzt Dr. A.___ erklärte mit Bericht vom 1 4. August 200 6 ( Urk. 11/60/409-414 ), in Bezug auf die zwei Verkehrsunfälle (1 2. Dezember 2005 und 2 1. Mai 2006) seien di e heutigen Befunde sehr diskret. Der Status quo sine sei per 1. Oktober 2006 festzulegen (Abschluss der physiotherapeu tischen Behandlungen). Bezüglich der HWS-Symptomatik bestehe somatisch keine Arbeitsunfähigkeit. Die rechte Schulter rechtfertige hingegen eine reduzierte Einsatz- und Belastungsfähigkeit. Grundsätzlich sei jedoch eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit gewähr leistet. Die definitive Beurteilung des Zumutbarkeitsprofils werde auf Anfang 2007 fällig mit Abschluss der Behandlungen an der rechten Schulter. Das Zumutbarkeitsprofil werde sich jedoch kaum noch ändern. Eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer vollschichtig zumutbar. Eine solche Tätigkeit müsse wechselbelastend sein. Zusatzbelastungen seien vom Boden bis Hüfthöhe im Umfang von 10 bis 15 Kilogramm vereinzelt, von Hüfthöhe bis über Schulterhöhe im möglichen Bewegungsumfang abnehmend von 5 bis 2 Kilogramm möglich. In den unteren Bewegungssegmenten bis Schul - ter höhe bestehe ein uneingeschränkter Bewegungsumfang. Nicht zumutbar seien ausschliessliche Tätigkeiten auf Schulterhöhe oder darüber, kraftvolle Stoss -, Zug- und Drehbewegungen, kraftvolles repetitives Zupacken, schwere Arbeiten wie Pickeln, Schaufeln, Bohren, Vibrationen, Schläge und Spitzen sowie Zwangshaltungen.

3.1 Kreisarzt Dr. A.___ erklärte mit Bericht vom 1 4. August 200 6 ( Urk. 11/60/409-414 ), in Bezug auf die zwei Verkehrsunfälle (1 2. Dezember 2005 und 2 1. Mai 2006) seien di e heutigen Befunde sehr diskret. Der Status quo sine sei per 1. Oktober 2006 festzulegen (Abschluss der physiotherapeu tischen Behandlungen). Bezüglich der HWS-Symptomatik bestehe somatisch keine Arbeitsunfähigkeit. Die rechte Schulter rechtfertige hingegen eine reduzierte Einsatz- und Belastungsfähigkeit. Grundsätzlich sei jedoch eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit gewähr leistet. Die definitive Beurteilung des Zumutbarkeitsprofils werde auf Anfang 2007 fällig mit Abschluss der Behandlungen an der rechten Schulter. Das Zumutbarkeitsprofil werde sich jedoch kaum noch ändern. Eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer vollschichtig zumutbar. Eine solche Tätigkeit müsse wechselbelastend sein. Zusatzbelastungen seien vom Boden bis Hüfthöhe im Umfang von 10 bis 15 Kilogramm vereinzelt, von Hüfthöhe bis über Schulterhöhe im möglichen Bewegungsumfang abnehmend von 5 bis 2 Kilogramm möglich. In den unteren Bewegungssegmenten bis Schul ter höhe bestehe ein uneingeschränkter Bewegungsumfang. Nicht zumutbar seien ausschliessliche Tätigkeiten auf Schulterhöhe oder darüber, kraftvolle Stoss -, Zug- und Drehbewegungen, kraftvolles repetitives Zupacken, schwere Arbeiten wie Pickeln, Schaufeln, Bohren, Vibrationen, Schläge und Spitzen sowie Zwangshaltungen. 3. 2 Dr. A.___ untersuchte den Beschwerdeführer am 2 9. Mai 2007 erneut. Er hielt dazu im Bericht vom gleichen Tag (Urk. 11/60/668-672) fest, er habe beim Beschwerdeführer bereits im 2006 keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit von Seiten der HWS mehr festgestellt. Unterdessen sei wieder eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im Unfallschein eingetragen. Er könne d ies nicht nachvollziehen. Bezüglich HWS-Distorsionstraumata seien keine wesentli chen somatischen Residuen mehr festzustellen. Sodann bestehe ohne die entsprechende Exposition pulmonal keine Einschränkung der Arbeitsfähig keit. Betreffend die rechte Schulter sei eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit fest gelegt. Dies könne er aufgrund der bisherigen beruflichen Tätigkeit nachvoll ziehen und bestätigen. Das am 1 4. August 2006 ausformulierte Zumutbar keitsprofil habe weiter Gültigkeit.

3. 2 Dr. A.___ untersuchte den Beschwerdeführer am 2 9. Mai 2007 erneut. Er hielt dazu im Bericht vom gleichen Tag (Urk. 11/60/668-672) fest, er habe beim Beschwerdeführer bereits im 2006 keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit von Seiten der HWS mehr festgestellt. Unterdessen sei wieder eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im Unfallschein eingetragen. Er könne d ies nicht nachvollziehen. Bezüglich HWS-Distorsionstraumata seien keine wesentli chen somatischen Residuen mehr festzustellen. Sodann bestehe ohne die entsprechende Exposition pulmonal keine Einschränkung der Arbeitsfähig keit. Betreffend die rechte Schulter sei eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit fest gelegt. Dies könne er aufgrund der bisherigen beruflichen Tätigkeit nachvoll ziehen und bestätigen. Das am 1 4. August 2006 ausformulierte Zumutbar keitsprofil habe weiter Gültigkeit. 3. 3 Dr. B.___ hielt gestützt auf die medizinischen Akten und die Ergebnisse sei ner Unte rsuchung des Beschwerdeführers mit Bericht vom 3. November 2009 ( Urk. 11/60/283-312 ) als unfallbedingte Diagnose fest :

3. 3 Dr. B.___ hielt gestützt auf die medizinischen Akten und die Ergebnisse sei ner Unte rsuchung des Beschwerdeführers mit Bericht vom 3. November 2009 ( Urk. 11/60/283-312 ) als unfallbedingte Diagnose fest : - leicht- bis mässiggradige Bewegungseinschränkung des r echten Schul tergelenks mit

leicht- bis mässiggradige Bewegungseinschränkung des r echten Schul tergelenks mit - leichtgradiger Minderung der Kraft der an der Bildung der Rotato renma nschette beteiligten Muskulatur

leichtgradiger Minderung der Kraft der an der Bildung der Rotato renma nschette beteiligten Muskulatur - leichtgradigem coracoidalem Impingement

leichtgradigem coracoidalem Impingement Unfallunabhängig bestünden eine Adipositas und eine leichtgradige Bewe gungseinschränkung beider Hüftgelenke mit endgradigem Rotationsschmerz auf der rechten Seite. Subjektiv leide der Beschwerdeführer unter unregel mässig auftretenden Kopfschmerzen, einer Schwindelsymptomatik und Ohr geräuschen ( Urk. 11/60/305 ). Eine angepasste Tätigkeit könne ganztags ver richtet werden ( Urk. 11/60/ 311 ).

Unfallunabhängig bestünden eine Adipositas und eine leichtgradige Bewe gungseinschränkung beider Hüftgelenke mit endgradigem Rotationsschmerz auf der rechten Seite. Subjektiv leide der Beschwerdeführer unter unregel mässig auftretenden Kopfschmerzen, einer Schwindelsymptomatik und Ohr geräuschen ( Urk. 11/60/305 ). Eine angepasste Tätigkeit könne ganztags ver richtet werden ( Urk. 11/60/ 311 ). 3.4 Dr. med. F.___, FMH Neurologie, vom O.___ stellte im Bericht an Dr. Z.___ vom 1 2. September 2011 die folgenden Diagnosen ( Urk. 11/84/81):

3.4 Dr. med. F.___, FMH Neurologie, vom O.___ stellte im Bericht an Dr. Z.___ vom 1 2. September 2011 die folgenden Diagnosen ( Urk. 11/84/81): - cerebrale Kleingefässerkrankung ( supratentoriell, pontin ) mit/bei

cerebrale Kleingefässerkrankung ( supratentoriell, pontin ) mit/bei - leichter neuropsychologischer Funktionsstörung und Gangunsicher heit

leichter neuropsychologischer Funktionsstörung und Gangunsicher heit - vaskulären Risikofaktoren: Nikotinkonsum, arterielle Hypertonie, Adipositas

vaskulären Risikofaktoren: Nikotinkonsum, arterielle Hypertonie, Adipositas - Schlafapnoe-Syndrom mit

Schlafapnoe-Syndrom mit - 38 Apnoen/h Schlaf von max. 40 Sek. Dauer

38 Apnoen/h Schlaf von max. 40 Sek. Dauer - massiven Sauerstoff- Desaturationen

massiven Sauerstoff- Desaturationen - erhöhter Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche und leichter neu rokognitiver Funktionsstörung

erhöhter Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche und leichter neu rokognitiver Funktionsstörung - Hemispasmus facialis links bei neurovaskulärer Kompression des Ner vus facialis durch eine sehr elongierte Arteria vertebralis und zusätz lich durch absteigenden AICA-Ast

Hemispasmus facialis links bei neurovaskulärer Kompression des Ner vus facialis durch eine sehr elongierte Arteria vertebralis und zusätz lich durch absteigenden AICA-Ast - Tinnitus

Tinnitus - benigner parox y smaler Lagerungsschwindel ausgehend vom rechten hori zontalen und rechten posterioren Bogengang

benigner parox y smaler Lagerungsschwindel ausgehend vom rechten hori zontalen und rechten posterioren Bogengang - Zervikalgien bei degenerativen Veränderungen der HWS ( foraminale Einengung C4/5 rechts, weniger ausgeprägt C3/4 links), rechtsbetont mit rechtsbetont eingeschränkter HWS-Rotation, ohne radikuläre Ausfälle sowie bei Status nach zweimaligem HWS-Distorsionstrauma

Zervikalgien bei degenerativen Veränderungen der HWS ( foraminale Einengung C4/5 rechts, weniger ausgeprägt C3/4 links), rechtsbetont mit rechtsbetont eingeschränkter HWS-Rotation, ohne radikuläre Ausfälle sowie bei Status nach zweimaligem HWS-Distorsionstrauma - leichtgradiges Polyneuropathie-Syndrom, wahrscheinlich aethyltoxi scher Genese

leichtgradiges Polyneuropathie-Syndrom, wahrscheinlich aethyltoxi scher Genese - leichtgradiges periodic limb movement -Syndrom ( Polysomnographie vom 25./26.7.2011)

leichtgradiges periodic limb movement -Syndrom ( Polysomnographie vom 25./26.7.2011) - Hepatopathie, wahrscheinlich aethyltoxischer Genese

Hepatopathie, wahrscheinlich aethyltoxischer Genese - Status nach Lösungsmittelexposition 2004

Status nach Lösungsmittelexposition 2004 - physiologisch verstärkte Kopf- und Händetremor

physiologisch verstärkte Kopf- und Händetremor Zu den Auswirkungen der im Bericht näher umschriebenen Untersuchungsbe funde auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äus serte sich Dr. F.___ nicht (Urk. 11/84/81-85).

Zu den Auswirkungen der im Bericht näher umschriebenen Untersuchungsbe funde auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äus serte sich Dr. F.___ nicht (Urk. 11/84/81-85). 3. 5 Die Gutachter der M edas C.___ nannten mit Gutachten vom 17. Januar 2012 ( Urk. 11/84) als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 11/84/40 ; vgl. auch Urk. 11/117-118 ):

3. 5 Die Gutachter der M edas C.___ nannten mit Gutachten vom 17. Januar 2012 ( Urk. 11/84) als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 11/84/40 ; vgl. auch Urk. 11/117-118 ): - c hronische Schulterschmerzen rechts (ICD-10 M75.8) seit 2005 mit/bei

c hronische Schulterschmerzen rechts (ICD-10 M75.8) seit 2005 mit/bei - Bizepstendinopathie

Bizepstendinopathie - s ubacromi ale m Impingement

s ubacromi ale m Impingement - Verdacht auf erneute SLAP-Läsion

Verdacht auf erneute SLAP-Läsion - AC- Gelenksarthropathie

AC- Gelenksarthropathie - a bgelaufene r Schultergelenksdistorsion März 2005

a bgelaufene r Schultergelenksdistorsion März 2005 - a rthroskopische r SLAP- Refixation und Acromioplastik im Januar 2006

a rthroskopische r SLAP- Refixation und Acromioplastik im Januar 2006 Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ( Urk. 11/84/40-41):

Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ( Urk. 11/84/40-41): - c hronisches zervikobrachiales und zervik o zephales Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.0 und M53.1) seit 2006

c hronisches zervikobrachiales und zervik o zephales Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.0 und M53.1) seit 2006 - muskuläre Dysbalance

muskuläre Dysbalance - leichtgradige degenerative Veränderungen C3-C5

leichtgradige degenerative Veränderungen C3-C5 - abgelaufene HWS-Distorsion ohne strukturelle Schädigung im Dezember 2005 und im Mai 2006

abgelaufene HWS-Distorsion ohne strukturelle Schädigung im Dezember 2005 und im Mai 2006 - Schlafapnoesyndrom (Erstdiagnose Juli 2011, ICD-10 G47.3)

Schlafapnoesyndrom (Erstdiagnose Juli 2011, ICD-10 G47.3) - schädlicher Gebrauch von Alkohol, anamnestisch Abhängigkeitssyn drom

schädlicher Gebrauch von Alkohol, anamnestisch Abhängigkeitssyn drom - leichtgradige, periphere, distale Polyneuropathie

leichtgradige, periphere, distale Polyneuropathie - Hepatopathie

Hepatopathie - benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (Erstdiagnose 2001, ICD-10 H81.1)

benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (Erstdiagnose 2001, ICD-10 H81.1) - neuroradiologisch nachgewiesene Mikroangiopathie ( pontin, supraten toriell, Erstdiagnose November 2011, ICD-10 I67.8)

neuroradiologisch nachgewiesene Mikroangiopathie ( pontin, supraten toriell, Erstdiagnose November 2011, ICD-10 I67.8) - kardiovaskuläre Risikofaktoren: Tabakrauchen, arterielle Hyperto nie

kardiovaskuläre Risikofaktoren: Tabakrauchen, arterielle Hyperto nie - Hemispas mu s facialis links durch Kompression des Nervus facialis durch elongierte Arteria vertebralis (Erstdiagnose Juli 2011, ICD - 10 G51.3)

Hemispas mu s facialis links durch Kompression des Nervus facialis durch elongierte Arteria vertebralis (Erstdiagnose Juli 2011, ICD 10 G51.3) - Tinnitus aurium (Erstmanifestation 2005, ICD-10 H93.1)

Tinnitus aurium (Erstmanifestation 2005, ICD-10 H93.1) - p sychische und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krank heiten (ICD-10 F54) seit 2005

p sychische und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krank heiten (ICD-10 F54) seit 2005 Bimanuelle Tätigkeiten auf oder über Schulterhöhe seien für den Beschwerde führe r nicht mehr möglich. Die bisherige Tätigkeit sei daher überwiegend wahrscheinlich auf Da u er nicht mehr zumutbar. Die Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit begründe sich durch ein physisches Leiden ( Urk. 11/84/50).

Bimanuelle Tätigkeiten auf oder über Schulterhöhe seien für den Beschwerde führe r nicht mehr möglich. Die bisherige Tätigkeit sei daher überwiegend wahrscheinlich auf Da u er nicht mehr zumutbar. Die Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit begründe sich durch ein physisches Leiden ( Urk. 11/84/50). Eine angepasste Tätigkeit könne der Beschwerdeführer seit dem 1 4. August 2006 zu 50 % und seit dem 2 9. Mai 2007 zu 100 % ausüben. Zumutbar seien wechselnd belastende Tätigkeiten in Wechselhaltung, körperlich leicht bis gelegentlich mittelsch w er, ohne häufige Tätigkeiten auf oder über Schulter höhe, ohne Klettern und Bewegen auf Leitern oder Gerüsten ( Urk. 11/84/52 +56 ).

Eine angepasste Tätigkeit könne der Beschwerdeführer seit dem 1 4. August 2006 zu 50 % und seit dem 2 9. Mai 2007 zu 100 % ausüben. Zumutbar seien wechselnd belastende Tätigkeiten in Wechselhaltung, körperlich leicht bis gelegentlich mittelsch w er, ohne häufige Tätigkeiten auf oder über Schulter höhe, ohne Klettern und Bewegen auf Leitern oder Gerüsten ( Urk. 11/84/52 +56 ). 3.6 Dr. D.___ und lic. phil. G.___, klinische Psychologin, führten im Bericht vom 2 1. September 2012 als somatische Diagnosen die im Bericht des Zentrums für Neurologie vom 1 2. September 2011 genannten (vgl. E. 3.4) und als psychiatrischen Diagnosen eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine Störung durch Tabak (ICD-10 F17.1) sowie ein metabolischen Syndrom an. Sie vermuteten, dass die beschriebenen körperlichen Beschwerden wie Schwindel, Gleichgewichtsstö rungen mit Gangunsicherheit und Druck im Kopf von den Unfällen verur sacht worden seien. Einen direkten Zusammenhang mit dem phasenweise erhöhten Alkoholkonsum sähen sie nicht. Es sei jedoch offensichtlich, dass der Alkoholkonsum die Beschwerden verstärke. Insgesamt werde die Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten auf 20 % bis 30 % geschätzt ( Urk. 11/110).

3.6 Dr. D.___ und lic. phil. G.___, klinische Psychologin, führten im Bericht vom 2 1. September 2012 als somatische Diagnosen die im Bericht des Zentrums für Neurologie vom 1 2. September 2011 genannten (vgl. E. 3.4) und als psychiatrischen Diagnosen eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine Störung durch Tabak (ICD-10 F17.1) sowie ein metabolischen Syndrom an. Sie vermuteten, dass die beschriebenen körperlichen Beschwerden wie Schwindel, Gleichgewichtsstö rungen mit Gangunsicherheit und Druck im Kopf von den Unfällen verur sacht worden seien. Einen direkten Zusammenhang mit dem phasenweise erhöhten Alkoholkonsum sähen sie nicht. Es sei jedoch offensichtlich, dass der Alkoholkonsum die Beschwerden verstärke. Insgesamt werde die Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten auf 20 % bis 30 % geschätzt ( Urk. 11/110). 3. 7 Dr. D.___ führte mit psychiatrischem Verlaufsbericht v om 29. Juli 2013 ( Urk. 11/125) als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörung (ICD-10 F07.8) in Verbindung mit einer mittelgradigen, aber zunehmenden kog n itiven Beeinträchtigung nach ICD-10 F06.7 an. Der Beginn dieser komplexeren neuropsychiatrischen Störung sei nicht genau datierbar, eine Entwicklung lasse sich rekonstruieren ab etwa 2005/200 6. Über die zugrundeliegende Ätiopathogenes e seien zum derzeitigen Zeitpunkt kein e detaillierten Aussagen möglich, was jedoch für die Beantwortung der sozialpsychiatrischen und versicherungsmedizinischen Fragestellung unerheblich sei. Das neuropsychiatrische Störungsbild sei syn dromal erfassbar und stehe in engem Zusammenhang mit einer cerebralen Kleingefässerkrankung und einem Schlafapnoe-Syndrom sowie Zervikalgien bei degenerativer Veränderung der HWS und Status nach Distorsionstraum a. Die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei weiterhin beeinträchtigt durch einen paroxysmalen Lagerungsschwindel unbekannter Genese sowie durch einen physiologisch verstärkten Kopf- und Händetremor; intermittierend komme es zu einer Visusverschlechterung, weshalb funktio nal - optometrische Kontrollen im H.___ durchgeführt würden. Konsekutiv müsse ein Visualtraining durchgeführt werden, eine Colorbrille sei verordnet worden. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfäh i gkeit seien eine rezidivierende depressive Störung, welche gegenwärtig remittiert sei (ICD-10 F33.4), und der Tabak- und Alkoholabusus (ein Abhängigkeitssyndrom liege nicht vor), welcher weiterhin zu diagnostizieren, aber seit Vorsommer 2013 rückläufig sei (ICD-10 F10.1 und F17.1).

3. 7 Dr. D.___ führte mit psychiatrischem Verlaufsbericht v om 29. Juli 2013 ( Urk. 11/125) als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörung (ICD-10 F07.8) in Verbindung mit einer mittelgradigen, aber zunehmenden kog n itiven Beeinträchtigung nach ICD-10 F06.7 an. Der Beginn dieser komplexeren neuropsychiatrischen Störung sei nicht genau datierbar, eine Entwicklung lasse sich rekonstruieren ab etwa 2005/200 6. Über die zugrundeliegende Ätiopathogenes e seien zum derzeitigen Zeitpunkt kein e detaillierten Aussagen möglich, was jedoch für die Beantwortung der sozialpsychiatrischen und versicherungsmedizinischen Fragestellung unerheblich sei. Das neuropsychiatrische Störungsbild sei syn dromal erfassbar und stehe in engem Zusammenhang mit einer cerebralen Kleingefässerkrankung und einem Schlafapnoe-Syndrom sowie Zervikalgien bei degenerativer Veränderung der HWS und Status nach Distorsionstraum a. Die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei weiterhin beeinträchtigt durch einen paroxysmalen Lagerungsschwindel unbekannter Genese sowie durch einen physiologisch verstärkten Kopf- und Händetremor; intermittierend komme es zu einer Visusverschlechterung, weshalb funktio nal optometrische Kontrollen im H.___ durchgeführt würden. Konsekutiv müsse ein Visualtraining durchgeführt werden, eine Colorbrille sei verordnet worden. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfäh i gkeit seien eine rezidivierende depressive Störung, welche gegenwärtig remittiert sei (ICD-10 F33.4), und der Tabak- und Alkoholabusus (ein Abhängigkeitssyndrom liege nicht vor), welcher weiterhin zu diagnostizieren, aber seit Vorsommer 2013 rückläufig sei (ICD-10 F10.1 und F17.1). Beim Beschwerdeführer seien die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie die Durch haltefähigkeit mittelschwer bis schwerer eingeschränkt. Leichter bis mittel schwer beeinträchtigt stellten sich die Funktionsbereiche Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen, Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompete n zen, Entscheidungs- und Urteilsfäh i gkeit, Selbstbehauptungsfä hig keit, Kontaktfä h i gkeit zu D ritten und Fähigkeit zu familiären bzw. intimen Beziehungen dar. Gar nicht bis nur minim reduziert seien die Gruppenfähig keit, die Fähigkeit zu Spontanaktivitäten (dies beziehe sich primär auf Tätig keiten im vertrauten sozialen und häuslichen Umfeld), die Fähigkeit zur Selbstpflege, und die Verkehrsfähigkeit (wobei nur die passive Verkehrsfä higkeit gemeint sei, nicht jedoch die aktive, die deutlich schwerer beein trächtigt sei ; Urk. 11/125/28-29).

Beim Beschwerdeführer seien die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie die Durch haltefähigkeit mittelschwer bis schwerer eingeschränkt. Leichter bis mittel schwer beeinträchtigt stellten sich die Funktionsbereiche Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen, Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompete n zen, Entscheidungs- und Urteilsfäh i gkeit, Selbstbehauptungsfä hig keit, Kontaktfä h i gkeit zu D ritten und Fähigkeit zu familiären bzw. intimen Beziehungen dar. Gar nicht bis nur minim reduziert seien die Gruppenfähig keit, die Fähigkeit zu Spontanaktivitäten (dies beziehe sich primär auf Tätig keiten im vertrauten sozialen und häuslichen Umfeld), die Fähigkeit zur Selbstpflege, und die Verkehrsfähigkeit (wobei nur die passive Verkehrsfä higkeit gemeint sei, nicht jedoch die aktive, die deutlich schwerer beein trächtigt sei ; Urk. 11/125/28-29). Der Beschwerdeführer sei in seinem angestammten Beruf als Monteur anhal tend zu 80 bis 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeits un fähigkeit in einem lei densadaptierten Tätigkeitsfeld sei ebenfalls als höhergradig einzuschätzen. In Prozenten ausgedrückt sei der Grad der Arbeitsunfähigkeit auf etwa 65 % festzulegen. Die genannten Arbeitsunfähigkeiten seien ab Mai 2007 anzu nehmen, wobei noch bis etwa Ende 2010 von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % und etwas mehr ausgegangen werden könne ( Urk. 11/125/29-30).

Der Beschwerdeführer sei in seinem angestammten Beruf als Monteur anhal tend zu 80 bis 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeits un fähigkeit in einem lei densadaptierten Tätigkeitsfeld sei ebenfalls als höhergradig einzuschätzen. In Prozenten ausgedrückt sei der Grad der Arbeitsunfähigkeit auf etwa 65 % festzulegen. Die genannten Arbeitsunfähigkeiten seien ab Mai 2007 anzu nehmen, wobei noch bis etwa Ende 2010 von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % und etwas mehr ausgegangen werden könne ( Urk. 11/125/29-30). 3. 8 Die Gutachter der M edas E.___ nannten mit Gutachten vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 11/148) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 11/148/40) :

3. 8 Die Gutachter der M edas E.___ nannten mit Gutachten vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 11/148) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 11/148/40) : - c hronisch e Schmer zen und Funktionseinbussen der rechten Schulter und des rechten dominanten Armes bei Status nach Schulterdistor sion im März 2005 durch einen Arbeitsunfall mit SLAP-Läsion ( Dis cus glenoidalis ), arthroskopischer Refix ation und Acromioplastik im Jan u a r 200 6. Daraufhin Komplikationen mit erheblichen Infektprob lemen und der Notwendigkeit einer längeren stationären antibioti schen Therapie, später in einem MRI Feststellung einer erneuten Läsion mit Tendinopathie der langen Bizepssehne (ICD-10 M75.0)

c hronisch e Schmer zen und Funktionseinbussen der rechten Schulter und des rechten dominanten Armes bei Status nach Schulterdistor sion im März 2005 durch einen Arbeitsunfall mit SLAP-Läsion ( Dis cus glenoidalis ), arthroskopischer Refix ation und Acromioplastik im Jan u a r 200 6. Daraufhin Komplikationen mit erheblichen Infektprob lemen und der Notwendigkeit einer längeren stationären antibioti schen Therapie, später in einem MRI Feststellung einer erneuten Läsion mit Tendinopathie der langen Bizepssehne (ICD-10 M75.0) - Störung des visuo -optischen Systems wahrscheinlich auf der Grund lage einer subkortikalen arteriosklerotische n Enzephalopathie ( bild morphologisch )

Störung des visuo -optischen Systems wahrscheinlich auf der Grund lage einer subkortikalen arteriosklerotische n Enzephalopathie ( bild morphologisch ) Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gut achter ( Urk. 11/148/40-41) :

Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gut achter ( Urk. 11/148/40-41) : - d ysfunktionale Krankheitsverarbeitung (ICD-10 F54)

d ysfunktionale Krankheitsverarbeitung (ICD-10 F54) - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig als remittiert zu bezeichnen (ICD-10 F83.4)

r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig als remittiert zu bezeichnen (ICD-10 F83.4) - d er vorbekannte Tabak- und Alkoholabusus (ein Abhängigkeitssyn drom liegt nich t vor) ist weiterhin zu diagnostiz ieren, jedoch seit Vorsommer 2013 rückläufig als Ergebnis der Behandlung seit Oktober 2012 (ICD-10 F10.1 und F17.1)

d er vorbekannte Tabak- und Alkoholabusus (ein Abhängigkeitssyn drom liegt nich t vor) ist weiterhin zu diagnostiz ieren, jedoch seit Vorsommer 2013 rückläufig als Ergebnis der Behandlung seit Oktober 2012 (ICD-10 F10.1 und F17.1) - m inimes Karpaltunnelsyndrom rechts

m inimes Karpaltunnelsyndrom rechts - Ausschluss Polyneuropathie

Ausschluss Polyneuropathie - l eichte chronische neurogene Schädigung C6 ohne funktionell-motori sche Symptome

l eichte chronische neurogene Schädigung C6 ohne funktionell-motori sche Symptome - Tinnitus aurium

Tinnitus aurium - a rterielle Hypertonie

a rterielle Hypertonie - Adipositas Grad I

Adipositas Grad I - Status nach Hepatitis 1986, aktuell erhöhte Leberwerte

Status nach Hepatitis 1986, aktuell erhöhte Leberwerte - Schlafapnoe-Syndrom

Schlafapnoe-Syndrom - c hronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechts bei degenerati ven Veränderungen der mittleren und unteren H WS

c hronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechts bei degenerati ven Veränderungen der mittleren und unteren H WS Seit März 2005 bestehe in der spezialisieren Tätigkeit als Revisor von unterir dischen Grosstanks/Pflichtlagertanks des Bundes und deren Beschichtungen sowie im erlernten Beruf als Metallbauschlosser eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit ( Urk. 11/148/44).

Seit März 2005 bestehe in der spezialisieren Tätigkeit als Revisor von unterir dischen Grosstanks/Pflichtlagertanks des Bundes und deren Beschichtungen sowie im erlernten Beruf als Metallbauschlosser eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit ( Urk. 11/148/44). Körperlich leichtere industrielle Tätigkeiten im Metallbau oder vergleichbare Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rech t en domi nanten Armes und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe blieben durch die Einschränkungen in der rechten Schulter erschwert, sie füh r ten auch zu ver langsamten Bewegungsabläufen und einem erhöhten Pausenbedürfnis, was zu einer geschätzten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von etwa 20 % führe, dies bezogen auf ein volles Arbeitspensum ( Urk. 11/148/45). Aus neurologischer Sicht seien Arbeiten, welche räumliches Sehen umfassten, nicht mehr möglich. Nicht mehr möglich seien zudem Arbeiten auf Leitern und Gerüsten mit Absturzgefahr sowie feinmotorische Arbeiten, die optische Kontrolle benötigten ( Urk. 11/148/38). Aus psychiatrisch-versicherungsmedi zinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die Willensanstrengung voll zumutbar. Er leide an keiner psychischen Störung von erheblicher Schwere, Intensität und Ausprägung und Dauer, die seine Willensanstren g ung bee i n trä chtigen würde ( Urk. 11/148/46).

Körperlich leichtere industrielle Tätigkeiten im Metallbau oder vergleichbare Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rech t en domi nanten Armes und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe blieben durch die Einschränkungen in der rechten Schulter erschwert, sie füh r ten auch zu ver langsamten Bewegungsabläufen und einem erhöhten Pausenbedürfnis, was zu einer geschätzten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von etwa 20 % führe, dies bezogen auf ein volles Arbeitspensum ( Urk. 11/148/45). Aus neurologischer Sicht seien Arbeiten, welche räumliches Sehen umfassten, nicht mehr möglich. Nicht mehr möglich seien zudem Arbeiten auf Leitern und Gerüsten mit Absturzgefahr sowie feinmotorische Arbeiten, die optische Kontrolle benötigten ( Urk. 11/148/38). Aus psychiatrisch-versicherungsmedi zinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die Willensanstrengung voll zumutbar. Er leide an keiner psychischen Störung von erheblicher Schwere, Intensität und Ausprägung und Dauer, die seine Willensanstren g ung bee i n trä chtigen würde ( Urk. 11/148/46). 3. 9 Am 2 2. Juli 2014 wurden in der Klinik I.___ MR der LWS und der HWS des Beschwerdeführers erstellt. Prof. Dr. med. J.___ hielt hierzu mit Bericht vom gleichen Tag an Dr. F.___ vom Zentrum für Neurologie ( Urk. 3/3) fest, es zeigten sich keine spinalen Engen zervikal oder l um bal. In der HWS seien die Neuroforamina bei HWK 5/6 und HWK 6/7 leicht bis mit telgradig eingeengt (passend zu r C6 Symptomatik auch Betonung bei HWK 5/6). Dadurch ergebe sich eine leichte C6 Wurzelkompression rechts neuro foraminal. Im Vergleich hierzu jedoch auch stärkere mittelgradige neuro fo raminale Engen lägen rechts beton t bei HWK 3/4 und 4/5 mit Betonung bei HWK 3/4 vor. Dadurch ergebe sich eine stärkere mittelgradige C4 und C5 Wurzelkompression rechts betont im Vergleich zu r C6 Wurzel rechts. In der LWS liege eine nur leichte Bandscheibenaussackung bei LWK 3/4 und etwas stärker bei LWK 5/SWK 1 links paramedian, jedoch kein e Wurzelkompression vor. Es bestehe keine knöcherne neuroforaminale Enge lumbal, jedoch eine aktivierte Osteochrondrose bei LWK 2/ 3. Es liege zudem ein Pontin hyperin tense T2 Zonen diffus ( Mikroangiopathie ) vor.

3. 9 Am 2 2. Juli 2014 wurden in der Klinik I.___ MR der LWS und der HWS des Beschwerdeführers erstellt. Prof. Dr. med. J.___ hielt hierzu mit Bericht vom gleichen Tag an Dr. F.___ vom Zentrum für Neurologie ( Urk. 3/3) fest, es zeigten sich keine spinalen Engen zervikal oder l um bal. In der HWS seien die Neuroforamina bei HWK 5/6 und HWK 6/7 leicht bis mit telgradig eingeengt (passend zu r C6 Symptomatik auch Betonung bei HWK 5/6). Dadurch ergebe sich eine leichte C6 Wurzelkompression rechts neuro foraminal. Im Vergleich hierzu jedoch auch stärkere mittelgradige neuro fo raminale Engen lägen rechts beton t bei HWK 3/4 und 4/5 mit Betonung bei HWK 3/4 vor. Dadurch ergebe sich eine stärkere mittelgradige C4 und C5 Wurzelkompression rechts betont im Vergleich zu r C6 Wurzel rechts. In der LWS liege eine nur leichte Bandscheibenaussackung bei LWK 3/4 und etwas stärker bei LWK 5/SWK 1 links paramedian, jedoch kein e Wurzelkompression vor. Es bestehe keine knöcherne neuroforaminale Enge lumbal, jedoch eine aktivierte Osteochrondrose bei LWK 2/ 3. Es liege zudem ein Pontin hyperin tense T2 Zonen diffus ( Mikroangiopathie ) vor. 3. 10 Dr. F.___ erklärte mit Beri ch t an Dr. D.___ vom 4. September 2014, das 2011 beschriebene Beschwerdebild präsentiere sich im Verlauf im Wesentlichen unverändert. Neben einer cerebralen Mikorangiopathie mit supra- und infraten t o ri eller ( pontiner ) Manifestation mit Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen, Okulomotorik und Koordination komme es rezidi vierend zu einem benigne n paroxysmalen Lagerungsschwindel mit Schwin del und Verstärk ung der Gangunsicherheit, begün stigt durch ein chronisches Zervi kalsyndrom nach HWS-Distorsions traum a (zweimalig) und bei mehr segmentalen degenerativen Veränderungen mit leichtgradiger radikulärer Ausfallsymptomati k C6 rechts und Residuen einer Ar m plexus-Läsion rechts. Hinzu k ämen ein Tremor-Syndrom mit Eigenschaften eines essentiellen Tre mors und physiologisch verstärkten Tremors und ein leichtgradiges Poly neuropathie-Syndrom der Beine, überlager t von einer leichtgradigen Druck neuropathie der Plantanerven (rechts lateral). Hinweise auf einen neurodege nerativen Prozess, eine metabolische-toxische Enzephalopathie oder eine infektiöse Enzephalopathie ergäben sich nicht. Das Schlafapnoe-Syndrom sei unter CPAP-Therapie regredient, gemäss aktuellem Polysomnograp hie -Befund noch besserungsfähig. Es imponierten zudem periodische Beinbewe gungen während des Schlafs (PLMS) progredient, wahrscheinlich aufgrund der inzwischen etablierten antidepressiven medikamentösen The r apie, unter anderen zur Verbesserung einer Durchschlafstörung, welche in Anbetracht der Konstellation der Befunde ( Ak t imetrie, Polysomnographie ) sowie der persistierenden Tagesmüdigkeit nach wie vor relevant sei (Urk. 3/4).

3. 10 Dr. F.___ erklärte mit Beri ch t an Dr. D.___ vom 4. September 2014, das 2011 beschriebene Beschwerdebild präsentiere sich im Verlauf im Wesentlichen unverändert. Neben einer cerebralen Mikorangiopathie mit supra- und infraten t o ri eller ( pontiner ) Manifestation mit Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen, Okulomotorik und Koordination komme es rezidi vierend zu einem benigne n paroxysmalen Lagerungsschwindel mit Schwin del und Verstärk ung der Gangunsicherheit, begün stigt durch ein chronisches Zervi kalsyndrom nach HWS-Distorsions traum a (zweimalig) und bei mehr segmentalen degenerativen Veränderungen mit leichtgradiger radikulärer Ausfallsymptomati k C6 rechts und Residuen einer Ar m plexus-Läsion rechts. Hinzu k ämen ein Tremor-Syndrom mit Eigenschaften eines essentiellen Tre mors und physiologisch verstärkten Tremors und ein leichtgradiges Poly neuropathie-Syndrom der Beine, überlager t von einer leichtgradigen Druck neuropathie der Plantanerven (rechts lateral). Hinweise auf einen neurodege nerativen Prozess, eine metabolische-toxische Enzephalopathie oder eine infektiöse Enzephalopathie ergäben sich nicht. Das Schlafapnoe-Syndrom sei unter CPAP-Therapie regredient, gemäss aktuellem Polysomnograp hie -Befund noch besserungsfähig. Es imponierten zudem periodische Beinbewe gungen während des Schlafs (PLMS) progredient, wahrscheinlich aufgrund der inzwischen etablierten antidepressiven medikamentösen The r apie, unter anderen zur Verbesserung einer Durchschlafstörung, welche in Anbetracht der Konstellation der Befunde ( Ak t imetrie, Polysomnographie ) sowie der persistierenden Tagesmüdigkeit nach wie vor relevant sei (Urk. 3/4). 3. 11 Mit Bericht vom 2 0. Juni 2015 ( Urk. 11/189) erklärte Dr. D.___, der Beschwerdeführer hab e seit der Begutachtung in der M edas E.___ den Alkoholkonsum deutlich reduzieren könne n und auch noch weiter an Körpergewicht abgenommen. Die Schlafstörungen seien leicht gebessert, d as Allgemein befinden sei auf bescheidenem Niveau stabilisiert, insbesondere durch eine mässiggradige, aber dauerhafte Anhebung der depressiven Stim mungslage mittels einer geeigneten Medikaton. Es ergäben sich jedoch keine substantiell relevanten Veränderungen gegenüber den Aussagen seines Gut achtens vom 5. Mai 2014 (vgl. Urk. 11/148/17-18). Im Vordergrund des kli nischen Bildes stünden die erheblichen und anhaltenden Defizit e in der (selektiven und vor allem geteilten) Aufmerksamkeit, der Konzentration, dem psychophysi s chen und auch mentalen Durchhaltevermögen sowie dem Anpassungs- und Umstellungsvermögen.

3. 11 Mit Bericht vom 2 0. Juni 2015 ( Urk. 11/189) erklärte Dr. D.___, der Beschwerdeführer hab e seit der Begutachtung in der M edas E.___ den Alkoholkonsum deutlich reduzieren könne n und auch noch weiter an Körpergewicht abgenommen. Die Schlafstörungen seien leicht gebessert, d as Allgemein befinden sei auf bescheidenem Niveau stabilisiert, insbesondere durch eine mässiggradige, aber dauerhafte Anhebung der depressiven Stim mungslage mittels einer geeigneten Medikaton. Es ergäben sich jedoch keine substantiell relevanten Veränderungen gegenüber den Aussagen seines Gut achtens vom 5. Mai 2014 (vgl. Urk. 11/148/17-18). Im Vordergrund des kli nischen Bildes stünden die erheblichen und anhaltenden Defizit e in der (selektiven und vor allem geteilten) Aufmerksamkeit, der Konzentration, dem psychophysi s chen und auch mentalen Durchhaltevermögen sowie dem Anpassungs- und Umstellungsvermögen. 4.

4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin ging in den angefochtenen Verfügungen vom 16. Juni 2015 ( Urk. 2/1 und Urk. 2/2) davon aus, dass der Beschwerdeführer seit März 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Gemäss den ihr – bei Erlass des ersten Vorbescheides vom 2 8. März 2012 (Urk. 11/87) - vorliegenden medizinischen Unterlagen habe zunächst auch in einer ange passten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Von August 2006 bis April 2007 sei der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig gewesen. Seit Mai 2007 sei eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Der Invaliditätsgrad betrage ab März 2006 100 %, ab August 2006 62 % und ab Mai 2007 23 %, dies unter Berücksichtigung einer durch die Bewegungs- und Belastbarkeitseinschränkung bedingten Leis tungsminderung von 20 % auf Seiten des Invalideneinkommens. Aus dem in Würdigung des Einwandes des Beschwerdeführers in Auftrag gegebenen Gutachten der Medas E.___ resultiere aus versicherungsmedizinischer Sicht dieselbe Einschätzung wie im Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012, womit keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Verschlechterung dargestellt worden sei ( Urk. 2).

4.1 Die Beschwerdegegnerin ging in den angefochtenen Verfügungen vom 16. Juni 2015 ( Urk. 2/1 und Urk. 2/2) davon aus, dass der Beschwerdeführer seit März 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Gemäss den ihr – bei Erlass des ersten Vorbescheides vom 2 8. März 2012 (Urk. 11/87) - vorliegenden medizinischen Unterlagen habe zunächst auch in einer ange passten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Von August 2006 bis April 2007 sei der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig gewesen. Seit Mai 2007 sei eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Der Invaliditätsgrad betrage ab März 2006 100 %, ab August 2006 62 % und ab Mai 2007 23 %, dies unter Berücksichtigung einer durch die Bewegungs- und Belastbarkeitseinschränkung bedingten Leis tungsminderung von 20 % auf Seiten des Invalideneinkommens. Aus dem in Würdigung des Einwandes des Beschwerdeführers in Auftrag gegebenen Gutachten der Medas E.___ resultiere aus versicherungsmedizinischer Sicht dieselbe Einschätzung wie im Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012, womit keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Verschlechterung dargestellt worden sei ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte dagegen im Wesentlichen vor, dass das Gutach ten der Medas E.___, auf welches die Beschwerdegegnerin pri mär abstelle, die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Stellungnahmen klar nicht erfülle und deshalb keine Verbesserung seines Gesundheitszustandes ab November 2006 resp. August 2007 belege. Aus der Beurteilung von Dr. D.___ ergebe sich vielmehr, dass nach wie vor keine verwertbare Arbeitsfähigkeit vorliege ( Urk. 1).

Der Beschwerdeführer brachte dagegen im Wesentlichen vor, dass das Gutach ten der Medas E.___, auf welches die Beschwerdegegnerin pri mär abstelle, die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Stellungnahmen klar nicht erfülle und deshalb keine Verbesserung seines Gesundheitszustandes ab November 2006 resp. August 2007 belege. Aus der Beurteilung von Dr. D.___ ergebe sich vielmehr, dass nach wie vor keine verwertbare Arbeitsfähigkeit vorliege ( Urk. 1). 4.2

4.2 4.2.1 Gegen das polydisziplinäre Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012 ( Urk. 11/84) hatte der Beschwerdeführer im Einwand vom 2 7. August 2012 (gegen den ersten Vorbescheid vom 2 8. März 2012, Urk. 11/87) insbe sondere vorgebracht, entgegen dem Gutachtensauftrag der Beschwerdegeg nerin sei in der Medas C.___ keine neurologische und neuropsychiatri sche Untersuchung durchgeführt worden. Es beruhe daher nicht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen. Im Übrigen überzeuge es auch in seinen Feststellungen und Schlussfolgerungen nicht ( Urk. 11/105/3).

4.2.1 Gegen das polydisziplinäre Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012 ( Urk. 11/84) hatte der Beschwerdeführer im Einwand vom 2 7. August 2012 (gegen den ersten Vorbescheid vom 2 8. März 2012, Urk. 11/87) insbe sondere vorgebracht, entgegen dem Gutachtensauftrag der Beschwerdegeg nerin sei in der Medas C.___ keine neurologische und neuropsychiatri sche Untersuchung durchgeführt worden. Es beruhe daher nicht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen. Im Übrigen überzeuge es auch in seinen Feststellungen und Schlussfolgerungen nicht ( Urk. 11/105/3). 4.2.2 Es trifft zu, dass die Beschwerdegegnerin der Medas C.___ den Auftrag erteilt hatte, eine neurologische Abklärung und eventuell auch eine neu ropsychologische Abklärung vorzunehmen ( Urk. 11/71; vgl. Urk. 11/86/8). G rundsätzlich blieb es jedoch gleichwohl der Medas C.___ überlassen, über Art und Umfang der aufgrund der konkreten ärztlichen Fragestellung erforderlic hen Untersuchungen zu befinden ( vgl. Urteil e des Bundesgerichtes 8C_639/2011 vom 5. Januar 2012 E. 4.3.4 und 9C_830/2009 vom 2 7. Januar 2010 E. 3.3 ).

4.2.2 Es trifft zu, dass die Beschwerdegegnerin der Medas C.___ den Auftrag erteilt hatte, eine neurologische Abklärung und eventuell auch eine neu ropsychologische Abklärung vorzunehmen ( Urk. 11/71; vgl. Urk. 11/86/8). G rundsätzlich blieb es jedoch gleichwohl der Medas C.___ überlassen, über Art und Umfang der aufgrund der konkreten ärztlichen Fragestellung erforderlic hen Untersuchungen zu befinden ( vgl. Urteil e des Bundesgerichtes 8C_639/2011 vom 5. Januar 2012 E. 4.3.4 und 9C_830/2009 vom 2 7. Januar 2010 E. 3.3 ). Am 7. und 2 3. Juni 2011 fanden in der Medas C.___ internistische resp. rheumatologische und psychiatrische Untersuchungen statt ( Urk. 11/84/1). Während im internistischen und psychiatrischen Teilgutachten kein Hinweis angebracht worden war, dass noch zusätzliche Abklärungen i n einem weite ren medizinischen Fachbereich erforderlich seien, war im rheumatologischen Teilgutachten empfohlen worden, eine neurologische Abklärung vorzuneh men resp. die Ergebnisse des vom Beschwerdeführers bereits auf den 1 2. Juli 2011 vereinbarten Termins für eine neurologische Untersuchung im Zentrum für Neurologie abzuwarten ( Urk. 11/84/65; vgl. Urk. 11/84/2).

Am 7. und 2 3. Juni 2011 fanden in der Medas C.___ internistische resp. rheumatologische und psychiatrische Untersuchungen statt ( Urk. 11/84/1). Während im internistischen und psychiatrischen Teilgutachten kein Hinweis angebracht worden war, dass noch zusätzliche Abklärungen i n einem weite ren medizinischen Fachbereich erforderlich seien, war im rheumatologischen Teilgutachten empfohlen worden, eine neurologische Abklärung vorzuneh men resp. die Ergebnisse des vom Beschwerdeführers bereits auf den 1 2. Juli 2011 vereinbarten Termins für eine neurologische Untersuchung im Zentrum für Neurologie abzuwarten ( Urk. 11/84/65; vgl. Urk. 11/84/2). Dr. F.___ vom Zentrum für Neurologie hat im betreffenden Bericht vom 12. September 2011 ( Urk. 11/84/81-85, vgl. E. 3.4) detaillierte Angaben zu den vom Beschwerdeführer ihr gegenüber geklagten Beschwerden, den kli nischen Befunden, den Ergebnissen der von ihr veranlassten Zusatzuntersu chungen ( Laboruntersuchung, MR des Schädels, Elektroneuromyographie, neuropsychologische Abklärung, Schlafuntersuchung [vgl. Urk. 11/84/86-97]) und zu den Diagnosen gemacht. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Gutachter der Medas C.___ von eigenen neurologischen und neu ropsychologischen Untersuchungen abgesehen und sich darauf beschränkt haben, die im Bericht von Dr. F.___ beschriebenen Abklärungsergebnisse zu würdigen (Urk. 11/84/2 und Urk. 11/84/48-49; vgl. auch Urk. 11/117).

Dr. F.___ vom Zentrum für Neurologie hat im betreffenden Bericht vom 12. September 2011 ( Urk. 11/84/81-85, vgl. E. 3.4) detaillierte Angaben zu den vom Beschwerdeführer ihr gegenüber geklagten Beschwerden, den kli nischen Befunden, den Ergebnissen der von ihr veranlassten Zusatzuntersu chungen ( Laboruntersuchung, MR des Schädels, Elektroneuromyographie, neuropsychologische Abklärung, Schlafuntersuchung [vgl. Urk. 11/84/86-97]) und zu den Diagnosen gemacht. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Gutachter der Medas C.___ von eigenen neurologischen und neu ropsychologischen Untersuchungen abgesehen und sich darauf beschränkt haben, die im Bericht von Dr. F.___ beschriebenen Abklärungsergebnisse zu würdigen (Urk. 11/84/2 und Urk. 11/84/48-49; vgl. auch Urk. 11/117). 4.2.3 Die Gutachter der Medas C.___ stellten im Rahmen der Gesamtbeurtei lung – in Übereinstimmung mit der Befundlage - fest, dass aus internisti scher und allgemeinmedizinischer Sicht keine arbeitsrelevanten pathologi schen Befunde bestünden ( Urk. 11/84/47). Auf rheumatologischem Gebiet lägen unverändert eine belastungsabhängige Schmerzsymptomatik und ein geschränkte Funktion am rechten Schultergelenk vor, wobei anhand der Voruntersuchungen von einer erneuten oder fortbestehenden Läsion des oberen Labrums auszugehen sei. Ausserdem bestünden Hinweise auf eine AC-Gelenksarthrose und eine Tendinopathie der langen Bizepssehne. Diese Veränderungen stellten ausreichende Korrelate für die Schmerz- und Funkti onseinschränkung dar (Urk. 11/84/47). Zum psychischen Gesundheitszustand führten die Gutachter – ebenfalls in Übereinstimmung mit den im psychiat rischen Teilgutachten festgehaltenen Befunden und Diagnosen (Alkoholmiss brauch [ICD-10 F10.1], dysfunktionale Krankheitsverarbeitung [ICD-10 F54]) – aus, aktuell bestehe keine psychische Störung von Krankheitswert. Der chronische Alkoholgebrauch werde - neben anderen ursächlichen Faktoren im somatischen Bereich - als Teilursache der vom Beschwerdeführer be - schriebenen Allgemeinsymptome (Benommenheit, Vigilanzstörungen, kog nitive Störungen) betrachtet (Urk. 11/84/47-48). Zum Bericht von Dr. F.___ vom 1 2. September 2011 bemerkten die Gutachter, dass die darin genannten Diagnosen aus Gutachtersicht nachvollziehbar seien ( Urk. 11/84/53; vgl. auch Urk. 11/84/48). Ob die leichtgradigen neuropsychologischen Funkti onsstörungen und die Gangunsicherheit auf die zerebrale Mikroangiopathie, wie sie im MRI des Neurocraniums dokumentiert sei, zurückgeführt werden könne, müsse aus Gutachtersicht offen bleiben. Es gebe auch zahlreiche andere Gründe für die leichtgradigen kognitiven Einschränkungen und für die Gangunsicherheit, die bei der klinischen Prüfung nicht besonders ausge prägt gewesen sei ( Urk. 11/84/53), nämlich die genannten psychischen Fak toren und die Folgen des erhöhten Alkoholkonsums sowie der Schlafapnoe ( Urk. 11/84/48).

4.2.3 Die Gutachter der Medas C.___ stellten im Rahmen der Gesamtbeurtei lung – in Übereinstimmung mit der Befundlage - fest, dass aus internisti scher und allgemeinmedizinischer Sicht keine arbeitsrelevanten pathologi schen Befunde bestünden ( Urk. 11/84/47). Auf rheumatologischem Gebiet lägen unverändert eine belastungsabhängige Schmerzsymptomatik und ein geschränkte Funktion am rechten Schultergelenk vor, wobei anhand der Voruntersuchungen von einer erneuten oder fortbestehenden Läsion des oberen Labrums auszugehen sei. Ausserdem bestünden Hinweise auf eine AC-Gelenksarthrose und eine Tendinopathie der langen Bizepssehne. Diese Veränderungen stellten ausreichende Korrelate für die Schmerz- und Funkti onseinschränkung dar (Urk. 11/84/47). Zum psychischen Gesundheitszustand führten die Gutachter – ebenfalls in Übereinstimmung mit den im psychiat rischen Teilgutachten festgehaltenen Befunden und Diagnosen (Alkoholmiss brauch [ICD-10 F10.1], dysfunktionale Krankheitsverarbeitung [ICD-10 F54]) – aus, aktuell bestehe keine psychische Störung von Krankheitswert. Der chronische Alkoholgebrauch werde - neben anderen ursächlichen Faktoren im somatischen Bereich - als Teilursache der vom Beschwerdeführer be schriebenen Allgemeinsymptome (Benommenheit, Vigilanzstörungen, kog nitive Störungen) betrachtet (Urk. 11/84/47-48). Zum Bericht von Dr. F.___ vom 1 2. September 2011 bemerkten die Gutachter, dass die darin genannten Diagnosen aus Gutachtersicht nachvollziehbar seien ( Urk. 11/84/53; vgl. auch Urk. 11/84/48). Ob die leichtgradigen neuropsychologischen Funkti onsstörungen und die Gangunsicherheit auf die zerebrale Mikroangiopathie, wie sie im MRI des Neurocraniums dokumentiert sei, zurückgeführt werden könne, müsse aus Gutachtersicht offen bleiben. Es gebe auch zahlreiche andere Gründe für die leichtgradigen kognitiven Einschränkungen und für die Gangunsicherheit, die bei der klinischen Prüfung nicht besonders ausge prägt gewesen sei ( Urk. 11/84/53), nämlich die genannten psychischen Fak toren und die Folgen des erhöhten Alkoholkonsums sowie der Schlafapnoe ( Urk. 11/84/48). Zu den aufgrund der festgestellten Störungen bestehenden Beeinträchtigun gen hielten die Gutachter der Medas C.___ fest, dass auf der psychischen Ebene leichtgradige kognitive Einschränkungen vorhanden seien, welche sich einerseits auf Flexibilität sowie Anpassungs- und Umstellungsvermögen hemmend auswirken könnten. Anderseits sei ein verlangsamtes Arbeitstempo vorstellbar. Aus Gutachtersicht bestehe eine Beeinflussbarkeit dieser Beein trächtigungen, weshalb sich daraus keine relevanten (andauernden) Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit ergäben ( Urk. 11/84/49; vgl. Urk. 11/84/48 [Behandlungsmöglichkeiten]). Auf der somatischen Ebene bestünden Beeinträchtigungen am rechten Schultergürtel resp. der rechten oberen Extremität, weshalb der Beschwerdeführer Aktivitäten, die den Ein satz des rechten Arms auf oder über Schulterhöhe erforderten, nicht mehr ausüben könne. Dazu gehöre auch die früherer Arbeitstätigkeit als Monteur in der Tankrevision. Für andere Tätigkeiten resultierten qualitative Ein schränkungen. Gangunsicherheit und Schwindelsymptome seien multifakto riell begründet, behandelbar und durch Modifikation der Risikofaktoren abzubauen. Kurzfristig resultierten Beeinträchtigungen für gefahrengeneigte Tätigkeiten (mit Absturzgefahr, an laufenden Maschinen etc.).

Zu den aufgrund der festgestellten Störungen bestehenden Beeinträchtigun gen hielten die Gutachter der Medas C.___ fest, dass auf der psychischen Ebene leichtgradige kognitive Einschränkungen vorhanden seien, welche sich einerseits auf Flexibilität sowie Anpassungs- und Umstellungsvermögen hemmend auswirken könnten. Anderseits sei ein verlangsamtes Arbeitstempo vorstellbar. Aus Gutachtersicht bestehe eine Beeinflussbarkeit dieser Beein trächtigungen, weshalb sich daraus keine relevanten (andauernden) Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit ergäben ( Urk. 11/84/49; vgl. Urk. 11/84/48 [Behandlungsmöglichkeiten]). Auf der somatischen Ebene bestünden Beeinträchtigungen am rechten Schultergürtel resp. der rechten oberen Extremität, weshalb der Beschwerdeführer Aktivitäten, die den Ein satz des rechten Arms auf oder über Schulterhöhe erforderten, nicht mehr ausüben könne. Dazu gehöre auch die früherer Arbeitstätigkeit als Monteur in der Tankrevision. Für andere Tätigkeiten resultierten qualitative Ein schränkungen. Gangunsicherheit und Schwindelsymptome seien multifakto riell begründet, behandelbar und durch Modifikation der Risikofaktoren abzubauen. Kurzfristig resultierten Beeinträchtigungen für gefahrengeneigte Tätigkeiten (mit Absturzgefahr, an laufenden Maschinen etc.). Die Gutachter der Medas C.___ gelangten, wie erwähnt, zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfä hig, in einer dem von ihnen formulierten Belastungsprofil entsprechenden angepassten Tätigkeit jedoch seit Mai 2007 zu 100 % arbeitsfähig sei. Diese Beurteilung erscheint aufgrund der besagten gutachterlichen Feststellungen grundsätzlich nachvollziehbar. Ob die Gutachter der Medas C.___ die von Dr. F.___ festgestellten leichten kognitiven Defizite angesichts dessen, dass diese möglicherweise (auch) durch die zerebrale Mikroangiopathie bedingt sind, zu Recht als vorübergehend erachtet haben, kann aufgrund der nachfolgenden Erwägungen offen bleiben (vgl. E. 5.4).

Die Gutachter der Medas C.___ gelangten, wie erwähnt, zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfä hig, in einer dem von ihnen formulierten Belastungsprofil entsprechenden angepassten Tätigkeit jedoch seit Mai 2007 zu 100 % arbeitsfähig sei. Diese Beurteilung erscheint aufgrund der besagten gutachterlichen Feststellungen grundsätzlich nachvollziehbar. Ob die Gutachter der Medas C.___ die von Dr. F.___ festgestellten leichten kognitiven Defizite angesichts dessen, dass diese möglicherweise (auch) durch die zerebrale Mikroangiopathie bedingt sind, zu Recht als vorübergehend erachtet haben, kann aufgrund der nachfolgenden Erwägungen offen bleiben (vgl. E. 5.4). 4.2.4 Entgegen der vom Beschwerdeführer im Rahmen des ersten Vorbescheidver fahrens vertretenen Auffassung enthält der Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. September 2012 (vgl. E. 3.6) keine Angaben, welche die von den Gutachtern der Medas C.___ vorgenommene Beurteilung in Frage stel len. Aus rechtlicher Sicht gilt dies umso mehr, als leichte bis mittelgradige depressive Störungen in der Regel invalidenversicherungsrechtlich zu keiner relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_813/2016 vom 1 0. März 2017 E. 4 mit Hinweisen).

4.2.4 Entgegen der vom Beschwerdeführer im Rahmen des ersten Vorbescheidver fahrens vertretenen Auffassung enthält der Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. September 2012 (vgl. E. 3.6) keine Angaben, welche die von den Gutachtern der Medas C.___ vorgenommene Beurteilung in Frage stel len. Aus rechtlicher Sicht gilt dies umso mehr, als leichte bis mittelgradige depressive Störungen in der Regel invalidenversicherungsrechtlich zu keiner relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_813/2016 vom 1 0. März 2017 E. 4 mit Hinweisen). 4.2.5 Das Gutachten der MEDAS C.___ vom 1 7. Januar 2012 stellt demnach grundsätzlich eine zuverlässige Grundlage zur Beurteilung des damaligen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers dar. Davon ging gemäss Aktenlage zunächst auch die Beschwerdegegnerin aus, wobei sie aber auf grund des vom Beschwerdeführer eingereichten Berichtes von Dr. D.___ vom 2 9. Juli 2013 (vgl. E. 3.7) letztlich zum Schluss gelangte, dass nun zusätzlich eine neurologische Untersuchung angezeigt sei. Da das Gut achten der Medas C.___ bereits zwei Jahre zuvor erstellt worden war, gab sie in der Folge nicht nur eine neurologische Begutachtung, sondern auch eine internistische, rheumatologische und psychiatrische Verlaufsbegut achtung in Auftrag (vgl. Stellungnahmen des Rechtsdienstes vom 6. Januar 2014 sowie des RAD vom 2. September 2013 und 6. Januar 2014, Urk. 11/158/3-4; vgl. auch Urk. 11/137-138).

4.2.5 Das Gutachten der MEDAS C.___ vom 1 7. Januar 2012 stellt demnach grundsätzlich eine zuverlässige Grundlage zur Beurteilung des damaligen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers dar. Davon ging gemäss Aktenlage zunächst auch die Beschwerdegegnerin aus, wobei sie aber auf grund des vom Beschwerdeführer eingereichten Berichtes von Dr. D.___ vom 2 9. Juli 2013 (vgl. E. 3.7) letztlich zum Schluss gelangte, dass nun zusätzlich eine neurologische Untersuchung angezeigt sei. Da das Gut achten der Medas C.___ bereits zwei Jahre zuvor erstellt worden war, gab sie in der Folge nicht nur eine neurologische Begutachtung, sondern auch eine internistische, rheumatologische und psychiatrische Verlaufsbegut achtung in Auftrag (vgl. Stellungnahmen des Rechtsdienstes vom 6. Januar 2014 sowie des RAD vom 2. September 2013 und 6. Januar 2014, Urk. 11/158/3-4; vgl. auch Urk. 11/137-138). 4.3

4.3 4.3.1 Im Mai 2014 wurde der Beschwerdeführer in der Medas E.___ internis tisch, rheumatologisch, neurologisch und psychiatrisch begutachtet ( Urk. 11/148/1).

4.3.1 Im Mai 2014 wurde der Beschwerdeführer in der Medas E.___ internis tisch, rheumatologisch, neurologisch und psychiatrisch begutachtet ( Urk. 11/148/1). 4.3.2 Zur - vom Beschwerdeführer als vollkommen unzureichend bezeichneten ( Urk. 1 S. 5) - neurologischen Begutachtung ( Urk. 11/148/34-40) ist zu bemerken, dass der neurologische Teilgutachter der Medas E.___ eine aktuelle Anamnese aus neurologischer Sicht sowie einen vollständigen kli nischen neurologischen Status erhob ( Urk. 11/148/36), Röntgenuntersuchun gen der HWS und der Schulter sowie eine elektrophysiologische Untersu chung veranlasste und einen Bericht der Radiologie K.___ betreffend die cerebrale MRI-Untersuchung vom 14. Juli 2011 einholte ( Urk. 11/148/22, Urk. 11/148/36-37, Urk. 11/148/49-53). Im Rahmen der von ihm vorgenom menen Beurteilung verwies er vorab auf die im Jahr 2011 im Zentrum für Neurologie durchgeführte ausgiebige neurologische Diagnostik. In Auseinan dersetzung damit sowie den von ihm getätigten Untersuchungsergebnissen stellte er fest, dass sich bei der von ihm durchgeführten Untersuchung kein Anhalt auf einen Hemispasmus facialis gefunden habe, wenn auch die bild gebende Diagnostik vom Juli 2011 eine Kompression des Nervus facialis durch eine elongierte Arteria vertebralis ergeben habe. Dies habe durch die in der Medas E.___ durchgeführte radiologische Nachbegutachtung wei testgehend nachvollzogen werden können. Der Beschwerdeführer habe von einem unsystematischen Schwindel mit Schwankgefühl und Unsicherheit im Rahmen visuo -optischer Eindrücke berichtet. Insbesondere beim Fehlen eines räumlichen Eindruckes käme es zu derartigen Schwindelsymptomen. Schwindel im Sinne eines benignen paroxismalen Lagerungsschwindels wür den nicht mehr berichtet. Bei der klinisch-neurologischen Untersuchung seien Lagerungsproben und der Kopfimpulstest negativ gewesen. Der Beschwerdeführer habe über neuropsychologische Störungen mit Konzentra tionsstörungen und verminderter Leistungsfähigkeit im Rahmen von Mul titaskaufgaben berichtet, die bei nachgewiesener Mikroangiopathie im Rah men einer arteriellen Hypertonie entstanden seien und ihn weiterhin handi capierten. Differentialdiagnostisch sei an einen beginnenden Morbus Wilson zu denken. Darüber hinaus bestünden Schmerzen der HWS mit Ausstrahlung in die rechte Schulter. Zeitweilig komme es zu Kribbelparästhesien in den zweiten bis dritten Finger. Bei der klinisch-neurologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer eine Hypästhesie und Hypalgesie der Finger II-IV angegeben. Das Hofmann- Tinel’sche Zeichen über dem Nervus medianus rechts habe sich positiv gefunden, der Phalen -Test sei negativ gewesen. In der neurophysiologischen Untersuc hung hätten sich ein minimales K arpal tunnelsyndrom rechts, keine Polyneuropathie sowie eine leichte chronische Schädigung C6 gezeigt. Letztere sei ohne funktionell-motorische Symptome.

4.3.2 Zur - vom Beschwerdeführer als vollkommen unzureichend bezeichneten ( Urk. 1 S. 5) - neurologischen Begutachtung ( Urk. 11/148/34-40) ist zu bemerken, dass der neurologische Teilgutachter der Medas E.___ eine aktuelle Anamnese aus neurologischer Sicht sowie einen vollständigen kli nischen neurologischen Status erhob ( Urk. 11/148/36), Röntgenuntersuchun gen der HWS und der Schulter sowie eine elektrophysiologische Untersu chung veranlasste und einen Bericht der Radiologie K.___ betreffend die cerebrale MRI-Untersuchung vom 14. Juli 2011 einholte ( Urk. 11/148/22, Urk. 11/148/36-37, Urk. 11/148/49-53). Im Rahmen der von ihm vorgenom menen Beurteilung verwies er vorab auf die im Jahr 2011 im Zentrum für Neurologie durchgeführte ausgiebige neurologische Diagnostik. In Auseinan dersetzung damit sowie den von ihm getätigten Untersuchungsergebnissen stellte er fest, dass sich bei der von ihm durchgeführten Untersuchung kein Anhalt auf einen Hemispasmus facialis gefunden habe, wenn auch die bild gebende Diagnostik vom Juli 2011 eine Kompression des Nervus facialis durch eine elongierte Arteria vertebralis ergeben habe. Dies habe durch die in der Medas E.___ durchgeführte radiologische Nachbegutachtung wei testgehend nachvollzogen werden können. Der Beschwerdeführer habe von einem unsystematischen Schwindel mit Schwankgefühl und Unsicherheit im Rahmen visuo -optischer Eindrücke berichtet. Insbesondere beim Fehlen eines räumlichen Eindruckes käme es zu derartigen Schwindelsymptomen. Schwindel im Sinne eines benignen paroxismalen Lagerungsschwindels wür den nicht mehr berichtet. Bei der klinisch-neurologischen Untersuchung seien Lagerungsproben und der Kopfimpulstest negativ gewesen. Der Beschwerdeführer habe über neuropsychologische Störungen mit Konzentra tionsstörungen und verminderter Leistungsfähigkeit im Rahmen von Mul titaskaufgaben berichtet, die bei nachgewiesener Mikroangiopathie im Rah men einer arteriellen Hypertonie entstanden seien und ihn weiterhin handi capierten. Differentialdiagnostisch sei an einen beginnenden Morbus Wilson zu denken. Darüber hinaus bestünden Schmerzen der HWS mit Ausstrahlung in die rechte Schulter. Zeitweilig komme es zu Kribbelparästhesien in den zweiten bis dritten Finger. Bei der klinisch-neurologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer eine Hypästhesie und Hypalgesie der Finger II-IV angegeben. Das Hofmann- Tinel’sche Zeichen über dem Nervus medianus rechts habe sich positiv gefunden, der Phalen -Test sei negativ gewesen. In der neurophysiologischen Untersuc hung hätten sich ein minimales K arpal tunnelsyndrom rechts, keine Polyneuropathie sowie eine leichte chronische Schädigung C6 gezeigt. Letztere sei ohne funktionell-motorische Symptome. Der neurologische Gutachter l egte somit unter Bezugnahme auf die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden – schlüssig - dar, welche der im Bericht von Dr. F.___ angeführten Befunde sich im Rahmen der von ihm getätigten - umfassend erscheinenden – neurologischen Abklärungen bestä tigen resp. nicht bestätigen liessen und welche n euen Befunde sich zeigten. Dabei gelangte er – wie die Gutachter der Medas C.___ - zum Schluss, dass (auch) die aktuellen neurologischen Befunde der vollzeitlichen Aus übung einer angepassten Tätigkeit nicht entgegenstehen. Als angepasst erachtete er aber im Gegensatz zu den Gutachtern der Medas C.___ nur leichte körperliche Arbeiten ohne Anforderungen an die visuo -optische Kon trolle ( Urk. 11/84/38-39).

Der neurologische Gutachter l egte somit unter Bezugnahme auf die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden – schlüssig - dar, welche der im Bericht von Dr. F.___ angeführten Befunde sich im Rahmen der von ihm getätigten - umfassend erscheinenden – neurologischen Abklärungen bestä tigen resp. nicht bestätigen liessen und welche n euen Befunde sich zeigten. Dabei gelangte er – wie die Gutachter der Medas C.___ - zum Schluss, dass (auch) die aktuellen neurologischen Befunde der vollzeitlichen Aus übung einer angepassten Tätigkeit nicht entgegenstehen. Als angepasst erachtete er aber im Gegensatz zu den Gutachtern der Medas C.___ nur leichte körperliche Arbeiten ohne Anforderungen an die visuo -optische Kon trolle ( Urk. 11/84/38-39). 4.3.3 Die internistische Gutachterin sowie der rheumatologische und der psychiatri sche Gutachter der Medas E.___ knüpften bei ihren Beurtei lungen an den Feststellungen im Gutachten der MEDAS C.___ an, was nach dem Gesagten nicht zu beanstanden ist (vgl. E. 4.2.5). Die internistische Gutachterin befand, dass ein stabiler Gesundheitszustand vorliege ( Urk. 11/148/43). Der rheumatologische Gutachter stellte – in hinreichender Auseinandersetzung mit den Vorakten - fest, dass sich der Gesundheitszu stand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung im Januar 2012 nicht verändert habe. Übereinstimmend mit dem rheumatologischen Gutachter der Medas C.___ bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit i n angestammter Tätigkeit und im erlernten Beruf, hingegen wären angepasste leichtere Tätig keiten ohne Belastung des rechten Arms und Tätigkeiten über Schulterhöhe mit gewissen Einschränkungen möglich. Angepasst seien berufsnahe körper lich leichtere industrielle Tätigkeiten im Metallbau oder vergleichbare Tätig keiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rechten dominanten Armes und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe. Auch diese Tätigkeiten blie ben durch die Einschränkungen in der rechten Schulter erschwert und führ ten auch zu verlangsamten Bewegungsabläufen und einem erhöhten Pausen bedarf, was zu einer geschätzten Arbeitsunfähigkeit von ca. 20 % führe, dies bezogen auf ein volles Arbeitspensum ( Urk. 11/148/33). Der psychiatrische Gutachter gelangte – unter expliziter Bezugnahme auch auf die Berichte von Dr. D.___ vom 2 1. September 2012 (vgl. E. 3.6), 29. März 2013 (vgl. E. 3.7) und vom 5. Mai 2014 ( Urk. 11/148/17-18) - zum Schluss, dass seit Januar 2012 ein unveränderter psychopathologischer Zustand bzw. unveränderte Diagnosen vorlägen und aus psychiatrischer Sicht – weiterhin - keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe ( Urk. 11/148/25-29).

4.3.3 Die internistische Gutachterin sowie der rheumatologische und der psychiatri sche Gutachter der Medas E.___ knüpften bei ihren Beurtei lungen an den Feststellungen im Gutachten der MEDAS C.___ an, was nach dem Gesagten nicht zu beanstanden ist (vgl. E. 4.2.5). Die internistische Gutachterin befand, dass ein stabiler Gesundheitszustand vorliege ( Urk. 11/148/43). Der rheumatologische Gutachter stellte – in hinreichender Auseinandersetzung mit den Vorakten - fest, dass sich der Gesundheitszu stand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung im Januar 2012 nicht verändert habe. Übereinstimmend mit dem rheumatologischen Gutachter der Medas C.___ bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit i n angestammter Tätigkeit und im erlernten Beruf, hingegen wären angepasste leichtere Tätig keiten ohne Belastung des rechten Arms und Tätigkeiten über Schulterhöhe mit gewissen Einschränkungen möglich. Angepasst seien berufsnahe körper lich leichtere industrielle Tätigkeiten im Metallbau oder vergleichbare Tätig keiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rechten dominanten Armes und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe. Auch diese Tätigkeiten blie ben durch die Einschränkungen in der rechten Schulter erschwert und führ ten auch zu verlangsamten Bewegungsabläufen und einem erhöhten Pausen bedarf, was zu einer geschätzten Arbeitsunfähigkeit von ca. 20 % führe, dies bezogen auf ein volles Arbeitspensum ( Urk. 11/148/33). Der psychiatrische Gutachter gelangte – unter expliziter Bezugnahme auch auf die Berichte von Dr. D.___ vom 2 1. September 2012 (vgl. E. 3.6), 29. März 2013 (vgl. E. 3.7) und vom 5. Mai 2014 ( Urk. 11/148/17-18) - zum Schluss, dass seit Januar 2012 ein unveränderter psychopathologischer Zustand bzw. unveränderte Diagnosen vorlägen und aus psychiatrischer Sicht – weiterhin - keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe ( Urk. 11/148/25-29). 4.3.4 Eine neuropsychologische Abklärung wurde in der Medas E.___ nicht durchgeführt. Ob neuropsychologische Abklärungen erforderlich sind, um den Gesundheitszustand einer versicherten Person beurteilen zu können, liegt, wie bereits erwähnt, im Ermessen der begutachtenden Ärzte (vgl. E. 4.2.2). Im Übrigen besteht aufgrund der gutachterlichen Feststellungen kein Grund zur Annahme, dass bezüglich der im Bericht von Dr. F.___ vom 1 2. September 2011 sowie im Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012 beschriebenen leichten kognitiven Defizite eine Verschlech terung eingetreten sein könnte (vgl. Urk. 11/148/21 und Urk. 11/148/24; vgl. auch E. 3.10). Aufgrund der nachfolgenden Erwägungen ändert sodann am Ergebnis nichts, wenn die von den Gutachtern der Medas C.___ beschriebenen (möglichen) Auswirkungen der leichten kognitiven Defizite auf die Arbeitsfähigkeit – entgegen deren Beurteilung (vgl. E. 4.2.3) - im Rahmen der Invaliditätsbemessung berücksichtigt werden (vgl. E. 5.4).

4.3.4 Eine neuropsychologische Abklärung wurde in der Medas E.___ nicht durchgeführt. Ob neuropsychologische Abklärungen erforderlich sind, um den Gesundheitszustand einer versicherten Person beurteilen zu können, liegt, wie bereits erwähnt, im Ermessen der begutachtenden Ärzte (vgl. E. 4.2.2). Im Übrigen besteht aufgrund der gutachterlichen Feststellungen kein Grund zur Annahme, dass bezüglich der im Bericht von Dr. F.___ vom 1 2. September 2011 sowie im Gutachten der Medas C.___ vom 1 7. Januar 2012 beschriebenen leichten kognitiven Defizite eine Verschlech terung eingetreten sein könnte (vgl. Urk. 11/148/21 und Urk. 11/148/24; vgl. auch E. 3.10). Aufgrund der nachfolgenden Erwägungen ändert sodann am Ergebnis nichts, wenn die von den Gutachtern der Medas C.___ beschriebenen (möglichen) Auswirkungen der leichten kognitiven Defizite auf die Arbeitsfähigkeit – entgegen deren Beurteilung (vgl. E. 4.2.3) - im Rahmen der Invaliditätsbemessung berücksichtigt werden (vgl. E. 5.4). 4.3.5 Im Rahmen der Gesamtbeurteilung attestierten die Gutachter der Medas E.___ dem Beschwerdeführer – wie die Gutachter der Medas C.___ – in der bisherigen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Beurteilung der MEDAS C.___, wonach der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit (seit Mai 2007) zu 100 % arbeitsfähig sei, haben sie grundsätzlich ebenfalls bestätigt. Aufgrund der besagten Feststellungen im neurologischen und rheumatologischen Teilgutachten attestierten sie dem Beschwerdeführer aber weitergehende qualitative Einschränkungen (nur körperlich leichte Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchung des rechten Arms und ohne Arbeiten über Schulterhöhe; keine Tätigkeiten, welche räumliches Sehen erfordern; keine feinmotorischen Tätigkeiten, welche eine optische Kontrolle benötigen) sowie eine quantitative Einschränkung ( Leistungsmin derung von 20 % bezogen auf ein Vollzeitpensum).

4.3.5 Im Rahmen der Gesamtbeurteilung attestierten die Gutachter der Medas E.___ dem Beschwerdeführer – wie die Gutachter der Medas C.___ – in der bisherigen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Beurteilung der MEDAS C.___, wonach der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit (seit Mai 2007) zu 100 % arbeitsfähig sei, haben sie grundsätzlich ebenfalls bestätigt. Aufgrund der besagten Feststellungen im neurologischen und rheumatologischen Teilgutachten attestierten sie dem Beschwerdeführer aber weitergehende qualitative Einschränkungen (nur körperlich leichte Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchung des rechten Arms und ohne Arbeiten über Schulterhöhe; keine Tätigkeiten, welche räumliches Sehen erfordern; keine feinmotorischen Tätigkeiten, welche eine optische Kontrolle benötigen) sowie eine quantitative Einschränkung ( Leistungsmin derung von 20 % bezogen auf ein Vollzeitpensum). 4.3.6 Das Gutachten der Medas E.___ beruht demnach durchaus auf den erfor derlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in ausreichender Ausei nandersetzung mit den Vorakten erstattet, berücksichtigt die vom Beschwer deführer geklagten Beschwerden und leuchtet in der Darlegung der medizi nischen Zustände grundsätzlich ein. Von daher besteht – entgegen der Auf fassung des Beschwerdeführers - kein Grund, die von den Gutachtern der Medas E.___ vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in Frage zu stellen. Zu den von ihnen attestierten qualitativen Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit ist allerdings anzumerken, dass die visuellen Defizite gemäss Aktenlage 2006/2007 offenbar erfolgreich behandelt worden waren und sich erst im Jahr 2013 wieder verstärkten ( Urk. 11/60/381 und Urk. 11/125). Ihre – von derjenigen der Gutachter der Medas C.___ abweichende – Ein schätzung, wonach wegen der Schulterbeschwerden bezogen auf ein Voll pensum zusätzlich eine quantitative Beeinträchtigung von 20 % auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe, leuchtet sodann nicht ohne weiteres ein. Insofern erscheint die von den Gutachtern der Medas E.___ vorgenom mene Beurteilung jedenfalls als äusserst grosszügig.

4.3.6 Das Gutachten der Medas E.___ beruht demnach durchaus auf den erfor derlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in ausreichender Ausei nandersetzung mit den Vorakten erstattet, berücksichtigt die vom Beschwer deführer geklagten Beschwerden und leuchtet in der Darlegung der medizi nischen Zustände grundsätzlich ein. Von daher besteht – entgegen der Auf fassung des Beschwerdeführers - kein Grund, die von den Gutachtern der Medas E.___ vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in Frage zu stellen. Zu den von ihnen attestierten qualitativen Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit ist allerdings anzumerken, dass die visuellen Defizite gemäss Aktenlage 2006/2007 offenbar erfolgreich behandelt worden waren und sich erst im Jahr 2013 wieder verstärkten ( Urk. 11/60/381 und Urk. 11/125). Ihre – von derjenigen der Gutachter der Medas C.___ abweichende – Ein schätzung, wonach wegen der Schulterbeschwerden bezogen auf ein Voll pensum zusätzlich eine quantitative Beeinträchtigung von 20 % auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe, leuchtet sodann nicht ohne weiteres ein. Insofern erscheint die von den Gutachtern der Medas E.___ vorgenom mene Beurteilung jedenfalls als äusserst grosszügig. 4.3.7 Die weiteren in den Akten liegenden Arztberichte stehen dieser Schlussfolge rung nicht entgegen.

4.3.7 Die weiteren in den Akten liegenden Arztberichte stehen dieser Schlussfolge rung nicht entgegen. Laut den Angaben von Dr. F.___ im – in Kenntnis des aktuellen MRI der HWS und LWS vom 2 2. Juli 2014 ( Urk. 3/3; vgl. E. 3.9) erstatteten und unter anderem auch auf aktuellen klinischen neurologischen Untersuchungen beruhenden - Bericht vom 4. September 2014 ( Urk. 3/4; vgl. E. 3.10) ist das in ihrem Bericht vom 1 2. September 2011 (vgl. E. 3.4) beschriebene Beschwerdebild im Wesentlichen unverändert geblieben. Namentlich beste hen gemäss ihrer Beurteilung – weiterhin (vgl. Urk. 11/84/82) - keine Hin weise auf einen neurodegenerativen Prozess. Hinweise auf einen - vom neu rologischen Gutachter der MEDAS C.___ zur Diskussion gestellten und von ihr abgeklärten – Morbus Wilson verneinte sie ( Urk. 3/4 S. 2). Unter dem Titel „klinische Befunde/Neuropsychologie“ hielt sie sodann fest, dass der Beschwerdeführer im Gespräch und im Verhalten unauffällig sei ( Urk. 3/4 S. 4). Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äusserte sie sich – auch in diesem Bericht – nicht.

Laut den Angaben von Dr. F.___ im – in Kenntnis des aktuellen MRI der HWS und LWS vom 2 2. Juli 2014 ( Urk. 3/3; vgl. E. 3.9) erstatteten und unter anderem auch auf aktuellen klinischen neurologischen Untersuchungen beruhenden - Bericht vom 4. September 2014 ( Urk. 3/4; vgl. E. 3.10) ist das in ihrem Bericht vom 1 2. September 2011 (vgl. E. 3.4) beschriebene Beschwerdebild im Wesentlichen unverändert geblieben. Namentlich beste hen gemäss ihrer Beurteilung – weiterhin (vgl. Urk. 11/84/82) - keine Hin weise auf einen neurodegenerativen Prozess. Hinweise auf einen - vom neu rologischen Gutachter der MEDAS C.___ zur Diskussion gestellten und von ihr abgeklärten – Morbus Wilson verneinte sie ( Urk. 3/4 S. 2). Unter dem Titel „klinische Befunde/Neuropsychologie“ hielt sie sodann fest, dass der Beschwerdeführer im Gespräch und im Verhalten unauffällig sei ( Urk. 3/4 S. 4). Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äusserte sie sich – auch in diesem Bericht – nicht. Zu den Aussagen von Dr. D.___ ist vorab zu bemerken, dass b ei der Würdigung der Einschätzung behandelnder Ärzte der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden darf und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). In Bezug auf Dr. D.___ kommt hinzu, dass er in seinem Verlaufsbericht vom 2 0. Juni 2015 (vgl. E. 3.11) abschliessend darum ersuchte, den ablehnenden Rentenbescheid noch einmal gründlich zu überdenken und gegebenenfalls zu revidieren. Ansonsten sei davon auszugehen, dass die strittige Angelegenheit alsdann dem Sozialversicherungsgericht übergeben werde ( Urk. 11/189/6). Damit sind seine Aussagen als jene eines Interessenvertreters und n icht als solche eines objektiven medizinischen Experten zu qualifizieren, so dass deren Beweiswert erheblich geschmälert wird (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_725/2016 vom 9. Februar 2017 E. 5.2.1 mit Hinweis). Ausserdem hat Dr. D.___ in seinem Bericht vom 2 9. Juli 2013 ( Urk. 11/125) – wie bereits im Bericht vom 21. September 2012 ( Urk. 11/110) - somatische und psychische Befunde nicht klar voneinander getrennt, was zur Nachvoll ziehbarkeit seiner Beurteilung aber erforderlich gewesen wäre (vgl. auch Urk. 11/117-118). Zu den von ihm im Bericht vom 29. Juli 2013 beschriebe nen Ergebnissen der in seiner Praxis durchgeführten neuropsychologischen Tests ist zu bemerken, dass diese gemäss Beschrieb der Testanlage auf der optische n Wahrnehmung basierten (vgl. Urk. 11/125/21-23). Dass der Beschwerdeführer bei diesen Tests wesentlich schlechter abschnitt als im Juli 2011 im Zentrum für Neurologie (Urk. 11/84/86-89), dürfte demnach - auch - mit den (von den Gutachtern der Medas E.___ bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigten) visuellen Defiziten zu erklären sein. Aus serdem hatte Dr. L.___ in seinem Bericht vom 21. September 2012 selbst eingeräumt, dass die körperlichen Beschwerden durch den - laut seinem Bericht vom 2 9. Juli 2013 weiterhin zu diagnostizierenden – Alko holabusus verstärkt würden (vgl. E. 3.6 und E. 3.7). Bei den kognitiven Defi ziten dürfte dies aber fraglos ebenfalls der Fall (gewesen) sein.

Zu den Aussagen von Dr. D.___ ist vorab zu bemerken, dass b ei der Würdigung der Einschätzung behandelnder Ärzte der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden darf und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). In Bezug auf Dr. D.___ kommt hinzu, dass er in seinem Verlaufsbericht vom 2 0. Juni 2015 (vgl. E. 3.11) abschliessend darum ersuchte, den ablehnenden Rentenbescheid noch einmal gründlich zu überdenken und gegebenenfalls zu revidieren. Ansonsten sei davon auszugehen, dass die strittige Angelegenheit alsdann dem Sozialversicherungsgericht übergeben werde ( Urk. 11/189/6). Damit sind seine Aussagen als jene eines Interessenvertreters und n icht als solche eines objektiven medizinischen Experten zu qualifizieren, so dass deren Beweiswert erheblich geschmälert wird (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_725/2016 vom 9. Februar 2017 E. 5.2.1 mit Hinweis). Ausserdem hat Dr. D.___ in seinem Bericht vom 2 9. Juli 2013 ( Urk. 11/125) – wie bereits im Bericht vom 21. September 2012 ( Urk. 11/110) - somatische und psychische Befunde nicht klar voneinander getrennt, was zur Nachvoll ziehbarkeit seiner Beurteilung aber erforderlich gewesen wäre (vgl. auch Urk. 11/117-118). Zu den von ihm im Bericht vom 29. Juli 2013 beschriebe nen Ergebnissen der in seiner Praxis durchgeführten neuropsychologischen Tests ist zu bemerken, dass diese gemäss Beschrieb der Testanlage auf der optische n Wahrnehmung basierten (vgl. Urk. 11/125/21-23). Dass der Beschwerdeführer bei diesen Tests wesentlich schlechter abschnitt als im Juli 2011 im Zentrum für Neurologie (Urk. 11/84/86-89), dürfte demnach - auch - mit den (von den Gutachtern der Medas E.___ bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigten) visuellen Defiziten zu erklären sein. Aus serdem hatte Dr. L.___ in seinem Bericht vom 21. September 2012 selbst eingeräumt, dass die körperlichen Beschwerden durch den - laut seinem Bericht vom 2 9. Juli 2013 weiterhin zu diagnostizierenden – Alko holabusus verstärkt würden (vgl. E. 3.6 und E. 3.7). Bei den kognitiven Defi ziten dürfte dies aber fraglos ebenfalls der Fall (gewesen) sein. 4.4 Die Beschwerdegegnerin ging – wie dargelegt (E. 4.1) - davon aus, dass der Beschwerdeführer ab März 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich einge schränkt war, dass in einer angepassten Tätigkeit ab August 2006 jedoch wieder eine 5 0%ige und ab Mai 2007 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestan den habe. Dies e Beurteilung steht zeitlich in Übereinstimmung mit den Ein schätzung en von Dr. A.___ (E. 3.1 und E. 3.2), welcher den Beschwerdefüh rer im August 2006 bzw. Mai 2007 untersucht hatte, und wurde von den Gutachtern der Medas C.___ ausdrücklich bestätigt. Die Gutachter der Medas E.___ stellten ihrerseits fest, dass auch seit Januar 2012 in einer angepassten Tätigkeit gemäss dem von ihnen formulierten Belastungsprofil eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, mit einer Minderung der Leistungsfähigkeit von 20 %, bestehe ( Urk. 11/148/46). Dass sich der Gesundheitszustand sowie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit der Begutachtung in der Medas E.___ bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung verschlech tert hat, wurde von ihm nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich.

4.4 Die Beschwerdegegnerin ging – wie dargelegt (E. 4.1) - davon aus, dass der Beschwerdeführer ab März 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich einge schränkt war, dass in einer angepassten Tätigkeit ab August 2006 jedoch wieder eine 5 0%ige und ab Mai 2007 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestan den habe. Dies e Beurteilung steht zeitlich in Übereinstimmung mit den Ein schätzung en von Dr. A.___ (E. 3.1 und E. 3.2), welcher den Beschwerdefüh rer im August 2006 bzw. Mai 2007 untersucht hatte, und wurde von den Gutachtern der Medas C.___ ausdrücklich bestätigt. Die Gutachter der Medas E.___ stellten ihrerseits fest, dass auch seit Januar 2012 in einer angepassten Tätigkeit gemäss dem von ihnen formulierten Belastungsprofil eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, mit einer Minderung der Leistungsfähigkeit von 20 %, bestehe ( Urk. 11/148/46). Dass sich der Gesundheitszustand sowie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit der Begutachtung in der Medas E.___ bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung verschlech tert hat, wurde von ihm nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. 4.5 Demnach kann ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass dem Beschwer deführer zumindest körperlich leichte Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rechten dominanten Armes und ohne Arbeiten über Schulterhöhe, welche kein räumliches Sehen erfordern, nicht auf Leitern und Gerüsten mit Absturzgefahr ausgeführt werden müssen und keine feinmotorische Arbeiten, die optische Kontrolle benötigen, beinhalten, seit August 2006 zu 50 %, mit einer Leistungsminderung von 10 % (= 50 % der von den Gutachtern der Medas E.___ bezogen auf ein Vollpensums attestierten Leistungsminderung von 20 % ), und seit Mai 2007 zu 100 %, mit einer Leistungsminderung von 20 %, zumutbar sind.

4.5 Demnach kann ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass dem Beschwer deführer zumindest körperlich leichte Tätigkeiten ohne stärkere kraftmässige Beanspruchungen des rechten dominanten Armes und ohne Arbeiten über Schulterhöhe, welche kein räumliches Sehen erfordern, nicht auf Leitern und Gerüsten mit Absturzgefahr ausgeführt werden müssen und keine feinmotorische Arbeiten, die optische Kontrolle benötigen, beinhalten, seit August 2006 zu 50 %, mit einer Leistungsminderung von 10 % (= 50 % der von den Gutachtern der Medas E.___ bezogen auf ein Vollpensums attestierten Leistungsminderung von 20 % ), und seit Mai 2007 zu 100 %, mit einer Leistungsminderung von 20 %, zumutbar sind. 5.

5. 5.1 Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzuneh men.

5.1 Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzuneh men. Hierbei gilt es zu beachten, dass für die Berechnung des Valideneinkommens nicht, wie in der angefochtenen Verfügung (vgl. Urk. 2/2) festgehalten, das Jahr 2011, sondern hinsichtlich der Herabsetzung der Rente aufgrund einer wiederlangten 50%igen Arbeitsfähigkeit das Jahr 2006 und hinsichtlich des Erreichen s einer 100%igen Arbeitsfähigkeit das Jahr 2007 massgebend ist.

Hierbei gilt es zu beachten, dass für die Berechnung des Valideneinkommens nicht, wie in der angefochtenen Verfügung (vgl. Urk. 2/2) festgehalten, das Jahr 2011, sondern hinsichtlich der Herabsetzung der Rente aufgrund einer wiederlangten 50%igen Arbeitsfähigkeit das Jahr 2006 und hinsichtlich des Erreichen s einer 100%igen Arbeitsfähigkeit das Jahr 2007 massgebend ist. 5.2 Das Einkommen des Beschwerdeführers bei der Y.___ AG betrug in den Jahren 2003 und 2004 Fr. 5‘900. -- pro Monat. Zusätzlich erhielt er einen 13. Monatslohn in Höhe von Fr. 2‘9 5 0.--. Gemäss den Angaben der Y.___ AG im Fragebogen für Arbeitgebende vom 3 0. Mai 2006 hätte der Monatslohn des Beschwerdeführers auch aktuell Fr. 5‘900.-- betragen ( Urk. 11/14). Gestützt auf diese Angaben bemass die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen 2006 mit Fr. 73‘750.-- (= [Fr. 5‘900.-- x 12] + Fr. 2‘950.--), was grosszügig erscheint (vgl. Urk. 11/60/637) und denn vom Beschwer deführer auch nicht beanstandet wurde. Unter Berücksichtigung der Nomi nallohnentwicklung ( von 2‘014 Punkten im Jahr 2006 auf 2‘047 Punkte im Jahr 2007 ; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Ent wicklung der Nominallöhne, Männer, Total, T39) resultiert für das Jahr 2007 ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 74‘958.40.

5.2 Das Einkommen des Beschwerdeführers bei der Y.___ AG betrug in den Jahren 2003 und 2004 Fr. 5‘900. pro Monat. Zusätzlich erhielt er einen 13. Monatslohn in Höhe von Fr. 2‘9 5 0.--. Gemäss den Angaben der Y.___ AG im Fragebogen für Arbeitgebende vom 3 0. Mai 2006 hätte der Monatslohn des Beschwerdeführers auch aktuell Fr. 5‘900.-- betragen ( Urk. 11/14). Gestützt auf diese Angaben bemass die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen 2006 mit Fr. 73‘750.-- (= [Fr. 5‘900.-- x 12] + Fr. 2‘950.--), was grosszügig erscheint (vgl. Urk. 11/60/637) und denn vom Beschwer deführer auch nicht beanstandet wurde. Unter Berücksichtigung der Nomi nallohnentwicklung ( von 2‘014 Punkten im Jahr 2006 auf 2‘047 Punkte im Jahr 2007 ; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Ent wicklung der Nominallöhne, Männer, Total, T39) resultiert für das Jahr 2007 ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 74‘958.40. 5.3

5.3 5.3.1 Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaus sich ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bun desge richts 9C_734/2013 vom 1 3. März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).

5.3.1 Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaus sich ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bun desge richts 9C_734/2013 vom 1 3. März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1). Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1 3. März 2000 und U 176/98 vom 1 7. April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozia len Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2 9. August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2 2. April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen).

Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1 3. März 2000 und U 176/98 vom 1 7. April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozia len Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2 9. August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2 2. April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen). Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Fak tor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungs pflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Mög lichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil des Bun desgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbeson dere auf BGE 107 V 17 E. 2c).

Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Fak tor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungs pflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Mög lichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil des Bun desgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbeson dere auf BGE 107 V 17 E. 2c). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminde rungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfest stellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).

Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminde rungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfest stellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). 5.3.2 Dem Beschwerdeführer stehen selbst unter Beachtung des von den Gutach tern der Medas E.___ äusserst grosszügig formulierten Zumutbarkeits profils (E. 4.3.6-7 ) durchaus noch diverse Arbeitstätigkeiten offen, zumal er über eine abgeschlossene Berufslehre verfügt ( Urk. 11/7/4). In Anbetracht dessen und unter Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt, als das Gutachten der M edas E.___ (Urk. 11/148 ) erstattet wurde, noch nicht ganz 58 Jahre alt war, ihm somit noch mehr als sieben Jahre bis zur ordentlichen Pensionierung blieben, und dass das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen relativ hohe Hür den entwickelt hat (vgl. Urteil 8C_345/2013 vom 10. September 2013 E. 4.3.3), ist dem Beschwerdeführer die Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch möglich und zumutbar (vgl. den Einwand des Beschwerdeführers, Urk. 1 S. 9+ 10 ).

5.3.2 Dem Beschwerdeführer stehen selbst unter Beachtung des von den Gutach tern der Medas E.___ äusserst grosszügig formulierten Zumutbarkeits profils (E. 4.3.6-7 ) durchaus noch diverse Arbeitstätigkeiten offen, zumal er über eine abgeschlossene Berufslehre verfügt ( Urk. 11/7/4). In Anbetracht dessen und unter Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt, als das Gutachten der M edas E.___ (Urk. 11/148 ) erstattet wurde, noch nicht ganz 58 Jahre alt war, ihm somit noch mehr als sieben Jahre bis zur ordentlichen Pensionierung blieben, und dass das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen relativ hohe Hür den entwickelt hat (vgl. Urteil 8C_345/2013 vom 10. September 2013 E. 4.3.3), ist dem Beschwerdeführer die Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch möglich und zumutbar (vgl. den Einwand des Beschwerdeführers, Urk. 1 S. 9+ 10 ). 5.4

5.4 5.4.1 Das Invalideneinkommen bemass die Beschwerdegegnerin aufgrund der Tabel lenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik, wobei sie vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) der Tabelle TA1, Anfor derungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), Männer, Total, ausging (Urk. 2 ). Dieser betrug im Jahr 2006 Fr. 5‘608.-- (vgl. LSE 2006 S. 25).

5.4.1 Das Invalideneinkommen bemass die Beschwerdegegnerin aufgrund der Tabel lenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik, wobei sie vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) der Tabelle TA1, Anfor derungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), Männer, Total, ausging (Urk. 2 ). Dieser betrug im Jahr 2006 Fr. 5‘608.-- (vgl. LSE 2006 S. 25). Dazu ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer gemäss Aktenlage gelernter Metallbauschlosser ist. Als solcher versah er ab 1977 verschiedene Stellen im Metallbau, im Rohrleitungsbau, im Anlagebau und im Bereich Montage. Ab 2001 bis zum ersten Unfall im Jahr 2005 war er als Tankrevisor bei der Y.___ AG tätig ( Urk. 11/60/453-454, Urk. 11/84/30, Urk. 11/148/18 und Urk. 11/14). Diese Tätigkeiten sind dem Beschwerdeführer nicht mehr zumut bar. Konkrete Erwerbsmög lichkeiten in einer be stimmten Branche sind nicht ersichtlich. Im Weiteren verfügt er zwar gemäss seinen Angaben unter anderem auch über ein Verständnis für technische Zusammenhänge, PC-Kenntnisse, Erfahrung, Montagegruppen zu leiten und die Fähigkeit, Anweisungen zu geben (Urk. 11/60/456). Mit Blick auf die bundesgerichtli che Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter welchen sich die Ein stufung im Anforderungsniveau 3 rechtfertigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_386/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 6.2 mit zahlreichen Hinweisen ), stellt sich indessen gleichwohl die Frage, ob die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zu Recht im Anforderungsniveau 3 eingestuft hat. Die Frage kann jedoch aufgrund der nachfolgenden Erwägungen offen bleiben, sind die Schlussfolgerungen der Beschwerdegegnerin doch auch dann zu bestätigen, wenn das Anforderungsniveau 4 herangezogen wird.

Dazu ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer gemäss Aktenlage gelernter Metallbauschlosser ist. Als solcher versah er ab 1977 verschiedene Stellen im Metallbau, im Rohrleitungsbau, im Anlagebau und im Bereich Montage. Ab 2001 bis zum ersten Unfall im Jahr 2005 war er als Tankrevisor bei der Y.___ AG tätig ( Urk. 11/60/453-454, Urk. 11/84/30, Urk. 11/148/18 und Urk. 11/14). Diese Tätigkeiten sind dem Beschwerdeführer nicht mehr zumut bar. Konkrete Erwerbsmög lichkeiten in einer be stimmten Branche sind nicht ersichtlich. Im Weiteren verfügt er zwar gemäss seinen Angaben unter anderem auch über ein Verständnis für technische Zusammenhänge, PC-Kenntnisse, Erfahrung, Montagegruppen zu leiten und die Fähigkeit, Anweisungen zu geben (Urk. 11/60/456). Mit Blick auf die bundesgerichtli che Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter welchen sich die Ein stufung im Anforderungsniveau 3 rechtfertigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_386/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 6.2 mit zahlreichen Hinweisen ), stellt sich indessen gleichwohl die Frage, ob die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zu Recht im Anforderungsniveau 3 eingestuft hat. Die Frage kann jedoch aufgrund der nachfolgenden Erwägungen offen bleiben, sind die Schlussfolgerungen der Beschwerdegegnerin doch auch dann zu bestätigen, wenn das Anforderungsniveau 4 herangezogen wird. 5.4.2 Der monatliche Bruttolohnes (Zentralwert) für im Anforderungsniveau 4 (einfa che und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor tätige Männer betrug im Jahr 2006 Fr. 4‘732.-- (LSE 2006 TA1 Total). Bei einer im Jahr 2006 betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden ( Bundesamt für Statistik, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T 03.02.03.01.04.01) resultiert ein Einkommen im Jahr 2006 von Fr. 59‘197.30 (= Fr. 4‘732.-- : 40 x 41,7 x 12). Für das Jahr 2007 ergibt sich unter Berück sichtigung der Nominallohnentwicklung (von 2 ‘ 014 Punkten im Jahr 2006 auf 2‘047 Punkte im Jahr 2007; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Entwicklung der Nominallöhne, Männer, Total, T39) ein Einkom men von Fr. 60‘167.30 (= Fr. 4‘732.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2014 x 2047).

5.4.2 Der monatliche Bruttolohnes (Zentralwert) für im Anforderungsniveau 4 (einfa che und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor tätige Männer betrug im Jahr 2006 Fr. 4‘732.-- (LSE 2006 TA1 Total). Bei einer im Jahr 2006 betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden ( Bundesamt für Statistik, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T 03.02.03.01.04.01) resultiert ein Einkommen im Jahr 2006 von Fr. 59‘197.30 (= Fr. 4‘732.-- : 40 x 41,7 x 12). Für das Jahr 2007 ergibt sich unter Berück sichtigung der Nominallohnentwicklung (von 2 ‘ 014 Punkten im Jahr 2006 auf 2‘047 Punkte im Jahr 2007; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Entwicklung der Nominallöhne, Männer, Total, T39) ein Einkom men von Fr. 60‘167.30 (= Fr. 4‘732.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2014 x 2047). Bei einem dem Beschwerdeführer zumutbaren Pensum von 50 % (ab August 2006) beträgt das hypothetische Einkommen demnach Fr. 29‘598.65 (= Fr. 59‘197.30 x 0,5), bei einem solchen von 100 % (ab Mai 2007) Fr. 60‘167.3 0. Unter Berücksichtigung der von den Gutachtern der Medas E.___ attestierten quantitativen Leistungsminderung (10 % bei einem Pensum von 50 %, 20 % bei einem Pensum von 100 %, vgl. E. 4.5) resultiert ab August 2006 ein hypothetisches Einkommen von Fr. 26‘638.80 (= Fr. 29‘598.65 x 0,9) und ab Mai 2007 ein solches von Fr. 48‘133.80 (= Fr. 60‘167.30 x 0,8).

Bei einem dem Beschwerdeführer zumutbaren Pensum von 50 % (ab August 2006) beträgt das hypothetische Einkommen demnach Fr. 29‘598.65 (= Fr. 59‘197.30 x 0,5), bei einem solchen von 100 % (ab Mai 2007) Fr. 60‘167.3 0. Unter Berücksichtigung der von den Gutachtern der Medas E.___ attestierten quantitativen Leistungsminderung (10 % bei einem Pensum von 50 %, 20 % bei einem Pensum von 100 %, vgl. E. 4.5) resultiert ab August 2006 ein hypothetisches Einkommen von Fr. 26‘638.80 (= Fr. 29‘598.65 x 0,9) und ab Mai 2007 ein solches von Fr. 48‘133.80 (= Fr. 60‘167.30 x 0,8). 5.4.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behin derung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Abzug ist unter Würdigung der Umstän de im Einzelfall nach pflichtge mäs sem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kö rperlich leichter Hilfsarbeitertätig keit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bere its in der Beurteilung der medi zini schen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben G esichtspunkts führen dürfen (Ur teil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 mit wei te ren Hinweisen).

5.4.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behin derung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Abzug ist unter Würdigung der Umstän de im Einzelfall nach pflichtge mäs sem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kö rperlich leichter Hilfsarbeitertätig keit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bere its in der Beurteilung der medi zini schen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben G esichtspunkts führen dürfen (Ur teil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 mit wei te ren Hinweisen). Wie dargelegt, erscheint die von den Gutachtern der Medas E.___ beschei nigte (quantitative) Leistungsminderung von 10 % (Pensum 50 % ) resp. von 20 % (Pensum 100 % ) als äusserst grosszügig (vgl. E. 4.5). Ein (zusätzlicher) leidensbedingter Abzug wegen der von den Gutachtern der Medas E.___ attestierten qualitativen Beeinträchtigungen erscheint daher nicht angezeigt. Die im Gutachten der Medas C.___ beschriebenen (möglichen) Auswirkungen der kognitiven Defizite (vgl. E. 4.2.3) ändern daran nichts: Einer möglichen Verlangsamung wurde mit der attestierten quantitativen Leistungsminderung hinreichend Rechnung getragen. Im Wei teren erscheint es zwar denkbar, dass der Beschwerdeführer wegen der kog nitiven Defizite auf eine verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen angewiesen ist. Dies ist aber ebenfalls nicht als eigenständi gen abzugsfähigen Umstand zu betrachten (Urteil des Bundesgerichts 8C_ 693/2014 vom 2 2. Januar 2015 E. 4.4.2 mit Hinweisen). Ohnehin wirken sich ( bloss ) leichte kognitive Defizite bei Hilfsarbeiten nicht zwingend lohn senkend aus. Gleiches gilt für den Faktor Alter ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_482 /2016 vom 15. September 2016 E. 5.4.3 mit Hinweisen ). Bei einem aufgrund der LSE 2006 ermittelten Tabellenlohn anerkennt zwar die Recht sprechung bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teil zeitlich tätig sein können, einen Abzug vom Tabellenlohn. Der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige Person krankheitsbedingt ledig lich reduziert leistungsfähig ist, rechtfertigt hingegen keinen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit hinaus gehenden Abzug (Urteil des Bundesgerichts 9C_380/2015 vom 1 7. November 2015 E. 3.2.3 mit Hinweis).

Wie dargelegt, erscheint die von den Gutachtern der Medas E.___ beschei nigte (quantitative) Leistungsminderung von 10 % (Pensum 50 % ) resp. von 20 % (Pensum 100 % ) als äusserst grosszügig (vgl. E. 4.5). Ein (zusätzlicher) leidensbedingter Abzug wegen der von den Gutachtern der Medas E.___ attestierten qualitativen Beeinträchtigungen erscheint daher nicht angezeigt. Die im Gutachten der Medas C.___ beschriebenen (möglichen) Auswirkungen der kognitiven Defizite (vgl. E. 4.2.3) ändern daran nichts: Einer möglichen Verlangsamung wurde mit der attestierten quantitativen Leistungsminderung hinreichend Rechnung getragen. Im Wei teren erscheint es zwar denkbar, dass der Beschwerdeführer wegen der kog nitiven Defizite auf eine verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen angewiesen ist. Dies ist aber ebenfalls nicht als eigenständi gen abzugsfähigen Umstand zu betrachten (Urteil des Bundesgerichts 8C_ 693/2014 vom 2 2. Januar 2015 E. 4.4.2 mit Hinweisen). Ohnehin wirken sich ( bloss ) leichte kognitive Defizite bei Hilfsarbeiten nicht zwingend lohn senkend aus. Gleiches gilt für den Faktor Alter ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_482 /2016 vom 15. September 2016 E. 5.4.3 mit Hinweisen ). Bei einem aufgrund der LSE 2006 ermittelten Tabellenlohn anerkennt zwar die Recht sprechung bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teil zeitlich tätig sein können, einen Abzug vom Tabellenlohn. Der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige Person krankheitsbedingt ledig lich reduziert leistungsfähig ist, rechtfertigt hingegen keinen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit hinaus gehenden Abzug (Urteil des Bundesgerichts 9C_380/2015 vom 1 7. November 2015 E. 3.2.3 mit Hinweis). Vom ermittelten Einkommen von Fr. 26‘638.80 (ab August 2006) ist dem nach nur (aber immerhin) ein Teilzeitabzug von maximal 10 % vorzuneh men. Ab August resultiert demnach ein Invalideneinkommen von maximal Fr. 23‘974.90 (= Fr. 26‘638.80 x 0,9). Im Vergleich zum ermittelten Validen einkommen 2006 von Fr. 73‘750.-- ergibt sich eine Erwerbseinbusse von 49‘ 775.10 resp. ein Invalid itätsgrad von 67 %.

Vom ermittelten Einkommen von Fr. 26‘638.80 (ab August 2006) ist dem nach nur (aber immerhin) ein Teilzeitabzug von maximal 10 % vorzuneh men. Ab August resultiert demnach ein Invalideneinkommen von maximal Fr. 23‘974.90 (= Fr. 26‘638.80 x 0,9). Im Vergleich zum ermittelten Validen einkommen 2006 von Fr. 73‘750.-- ergibt sich eine Erwerbseinbusse von 49‘ 775.10 resp. ein Invalid itätsgrad von 67 %. Für die Vornahme eines Abzuges vom ermittelten Einkommen von 48‘133.80 (ab Mai 2007) besteht nach dem Gesagten demgegenüber kein Anlass. Im Vergleich zum ermittelten Valideneinkommen 2007 von Fr. 74‘958.40 resul tiert somit ab Mai 2007 eine Erwerbseinbusse von Fr. 26‘824.60 resp. ein Invaliditätsgrad von 36 %.

Für die Vornahme eines Abzuges vom ermittelten Einkommen von 48‘133.80 (ab Mai 2007) besteht nach dem Gesagten demgegenüber kein Anlass. Im Vergleich zum ermittelten Valideneinkommen 2007 von Fr. 74‘958.40 resul tiert somit ab Mai 2007 eine Erwerbseinbusse von Fr. 26‘824.60 resp. ein Invaliditätsgrad von 36 %. 5.5 Die nach dem Gesagten ab August 2006 resp. ab Mai 2007 ausgewiesene Verbesserung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wurde von der Beschwerdegegnerin ab dem 1. November 2006 resp. ab dem 1. August 2007 berücksichtigt. Dies gibt zu keinen Bemerkungen Anlass ( Art. 88a Abs. 1 IVV; vgl. E. 2.3 und Urteile des Bundesgerichtes 8C_94/2013 vom 8. Juli 2014 E. 4 und 8C_232/2015 vom 3 0. September 2016 E. 4.4).

5.5 Die nach dem Gesagten ab August 2006 resp. ab Mai 2007 ausgewiesene Verbesserung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wurde von der Beschwerdegegnerin ab dem 1. November 2006 resp. ab dem 1. August 2007 berücksichtigt. Dies gibt zu keinen Bemerkungen Anlass ( Art. 88a Abs. 1 IVV; vgl. E. 2.3 und Urteile des Bundesgerichtes 8C_94/2013 vom 8. Juli 2014 E. 4 und 8C_232/2015 vom 3 0. September 2016 E. 4.4). 6. Demnach ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer ab dem 1. November 2006 nur noch eine Dreivier telsrente und ab dem 1. August 2007 keine Rente mehr zugesprochen hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

6. Demnach ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer ab dem 1. November 2006 nur noch eine Dreivier telsrente und ab dem 1. August 2007 keine Rente mehr zugesprochen hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 7.

7. 7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist abweichend von Art. 61 lit. a ATSG das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei gerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kosten pflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorlie gend ist die Kostenpauschale auf Fr. 800.-- f estzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist abweichend von Art. 61 lit. a ATSG das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei gerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kosten pflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorlie gend ist die Kostenpauschale auf Fr. 800.-- f estzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeich net werden. Der Beschwerdeführer verfügt zudem nicht über die finanziellen Mittel um für die Kosten des vorlie genden Verfahrens aufzukommen ( Urk. 8 und Urk. 9/1-4). Nachdem seine Rechtsschutzversicherung nur im Umfang von einem Drittel für die anfallenden Gerichtskosten aufkommt (vgl. Urk. 17 /1 ), ist er im ungedeckten Umfang, das heisst für Fr. 533.30 ( zwei Drittel von Fr. 800.--), prozessual bedürftig. In diesem Umfang ist ihm a ntragsgemäss ( Urk. 1) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen (vgl. BGE 100 V 62).

Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeich net werden. Der Beschwerdeführer verfügt zudem nicht über die finanziellen Mittel um für die Kosten des vorlie genden Verfahrens aufzukommen ( Urk. 8 und Urk. 9/1-4). Nachdem seine Rechtsschutzversicherung nur im Umfang von einem Drittel für die anfallenden Gerichtskosten aufkommt (vgl. Urk. 17 /1 ), ist er im ungedeckten Umfang, das heisst für Fr. 533.30 ( zwei Drittel von Fr. 800.--), prozessual bedürftig. In diesem Umfang ist ihm a ntragsgemäss ( Urk. 1) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen (vgl. BGE 100 V 62). 7.2 Im vorliegenden Verfahren war eine anwaltliche Vertretung de s Beschwerde führer s geboten. Rechtsanwalt Viktor Györffy machte mit sein er Honorarnote ( Urk. 17/2) einen Aufwand von 10 Stunden und 5 Minuten sowie Barausla gen von Fr. 50.15 geltend. Bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- resultiert insgesamt ein Entschädigungsanspruch von Fr. 2‘449.95 ( inkl. MWSt ; [{10 + 5/60} x Fr. 220.-- + Fr. 50.15] x 1,08; Urk. 17/2). Die Rechtsschutzversicherung des Beschwerdeführers erteilte Kostengutspra che für F r. 1‘034.45 ( Urk. 16 und Urk. 17/1 ). I m ungedeckt verbliebenen Umfang von Fr. 1‘ 415.50 (Fr. 2‘449.95 – Fr. 1‘034.45) ist Rechtsanwalt Viktor Györffy, welcher als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen ist, aus der Ger ichtskasse zu entschädigen.

7.2 Im vorliegenden Verfahren war eine anwaltliche Vertretung de s Beschwerde führer s geboten. Rechtsanwalt Viktor Györffy machte mit sein er Honorarnote ( Urk. 17/2) einen Aufwand von 10 Stunden und 5 Minuten sowie Barausla gen von Fr. 50.15 geltend. Bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- resultiert insgesamt ein Entschädigungsanspruch von Fr. 2‘449.95 ( inkl. MWSt ; [{10 + 5/60} x Fr. 220.-- + Fr. 50.15] x 1,08; Urk. 17/2). Die Rechtsschutzversicherung des Beschwerdeführers erteilte Kostengutspra che für F r. 1‘034.45 ( Urk. 16 und Urk. 17/1 ). I m ungedeckt verbliebenen Umfang von Fr. 1‘ 415.50 (Fr. 2‘449.95 – Fr. 1‘034.45) ist Rechtsanwalt Viktor Györffy, welcher als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen ist, aus der Ger ichtskasse zu entschädigen. 7.3 Kommt d er Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhält nisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unent geltlich e Rechtspflege verpflichten ( § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht, GSVGer ).

7.3 Kommt d er Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhält nisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unent geltlich e Rechtspflege verpflichten ( § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht, GSVGer ). Das Gericht beschliesst :

Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuchs vom 2 4. August 2015 wird de m Beschwerdeführer Rechtsanw alt Viktor Györffy, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Ver fahren bestellt, und es wird ihm im von seiner Rechtsschutzversi cherung nicht gedeckten Umfang die unentgeltliche Prozessführung gewährt,

In Bewilligung des Gesuchs vom 2 4. August 2015 wird de m Beschwerdeführer Rechtsanw alt Viktor Györffy, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Ver fahren bestellt, und es wird ihm im von seiner Rechtsschutzversi cherung nicht gedeckten Umfang die unentgeltliche Prozessführung gewährt, und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen

1. Die Beschwerde wird abgewiesen 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Zufolge teilweiser Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten von Fr. 800. -- im Umfang von Fr. 533.30 einst weilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. Rechnung und Ein zahlungsschein werden de m Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Zufolge teilweiser Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten von Fr. 800. -- im Umfang von Fr. 533.30 einst weilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. Rechnung und Ein zahlungsschein werden de m Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Viktor Györffy, Zürich, wird im Umfang von Fr. 1‘415.50 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungs pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Viktor Györffy, Zürich, wird im Umfang von Fr. 1‘415.50 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungs pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Viktor Györffy

Rechtsanwalt Viktor Györffy - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstWyler