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39:2 Siege seit dem bitteren Aus im US-Open-Halbfinal 2011. 22:2 Siege in diesem Jahr, Titel in Rotterdam, Dubai und jetzt in Indian Wells. Roger Federer (30) ist der Mann der Stunde und feiert im Indian Wells Tennis Garden den 73. ATP-Titel seiner Karriere.
Nach seinem eindrücklichen Halbfinal-Sieg gegen Angstgegner Rafael Nadal (6:3, 6:4) revanchiert er sich im Final am amerikanischen Aufschlaghünen John Isner (ATP 11) für die 4-Satz-Pleite im Davis Cup Anfang Februar.
Gegen den Mann, der im Halbfinal Titelverteidiger Novak Djokovic (24) ausschaltete und erstmals in seiner Karriere in die Top Ten der Weltrangliste vorstossen wird, muss Federer bei windigen Bedingungen im ersten Satz den Umweg über das Tiebreak (9:7) nehmen. Im zweiten Umgang breakt Federer zum 4:3 und zum 6:3.
«Es war eine harte Woche. Ich war ja zu Turnierbeginn noch krank. Ich bin froh, dass ich hier bis zum Schluss durchgehalten habe», sagt Federer nach verwandeltem Matchball im Platzinterview.
Federer setzt sich in der kalifornischen Wüste zum vierten Mal nach 2004, 2005 und 2006 die Krone auf und ist damit alleiniger Rekordhalter in Indian Wells. Mit seinem 19. Titel bei einem ATP1000-Turnier zieht er auch in dieser Kategorie mit dem bisherigen Spitzenreiter Rafael Nadal (25) gleich.
Scheitert der French-Open-Sieger beim nächsten Turnier in Miami bereits im Halbfinal und Federer gelingt zum dritten Mal nach 2005 und 2006 der Doppelpack bei den beiden Masters1000-Turnieren in Nordamerika, überholt der Baselbieter den Spanier sogar in der Weltrangliste.