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Über Jahrzehnte verbesserten sich die Ergebnisse in Intelligenztests unaufhörlich. Doch jetzt ist der Trend gebrochen. In Industrieländern sinkt die durchschnittliche Punktzahl inzwischen wieder deutlich. Woran liegt das?
Selbst an müden Montagen konnte man sich im Büro früher mit einem Gedanken trösten: Vor 100 Jahren wären die meisten von uns Genies gewesen. Zumindest laut Intelligenztest. Wer heute einen Intelligenzquotienten (IQ) von 100 erreicht, gilt als mittelmässig begabt. Anfang des 20. Jahrhunderts aber hätte eine ähnliche Testleistung für etwa 130 Punkte gereicht - was einer Hochbegabung entspricht.