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Es ist kaum zu glauben, aber vielleicht trotzdem so gewesen. Dieser Bericht weist aber einmal mehr darauf hin, dass die Spitäler entweder nicht gerne das Szepter aus der Hand geben wollen oder sonst tatsächlich mit zu vagen Formulierungen in Patientenverfügungen konfrontiert sind, die sie vor Probleme stellen. Wieder einmal wird aufgeworfen, dass die Formulierung „wünsche keine lebenserhaltenden Massnahmen“ viele Ärzte vor ein Dilemma stellen würde. Inwiefern dies ein Problem sein sollte, dazu wird im Bericht nichts gesagt. Mir scheint jedoch klar, dass diese Formulierung immer in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden muss. Es ist doch völlig einleuchtend, dass damit bspw. nicht gemeint sein kann, dass ein Patient/Patientin die vorübergehend beatmet oder auch intubiert werden muss, ohne dass irgendwelche gravierende Schäden erkennbar oder absehbar sind, keine derartigen „lebenserhaltenden Massnahmen“ mehr möchte. Zum guten Glück herrschen in der Schweiz keine US-Verhältnisse mit drohenden ruinösen Klagen gegen Spitäler, sodass der gesunde Menschenverstand immer noch walten kann.