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Zunahme der weltweiten Kernkraftkapazität
Im Verlauf des Jahres 2015 hat die weltweit installierte Kernkraftwerkskapazität weiter zugenommen. Im Januar ging die chinesische Einheit Fangjiashan-2 ans Netz und im Februar Shin-Wolsong-2 in Südkorea. Im März folgten in China Hongyanhe-3, Ningde-3 und Yangjiang-2, im August Fuqing-2. Mit Yangjiang-3 und Fangchenggang-1 im Oktober sowie Changjiang-1 im November wurden in China 2015 insgesamt acht Reaktoren mit dem Netz verbunden. Somit sind in China derzeit 30 Einheiten in Betrieb und 21 im Bau. 43 weitere Reaktoren sind geplant. Im Dezember nahm der Schnelle Brüter Belojarsk-4 in Russland den Betrieb auf.
In Japan wurden Ende April fünf Einheiten endgültig stillgelegt: Genkai-1, Shimane-1, Tsuruga-1 sowie Mihama-1 und -2. Am 27. Juni 2015 ging das deutsche Werk Grafenrheinfeld ausser Betrieb und Ende Dezember Wylfa-2 in Grossbritannien.
6300 MW mehr nukleare Leistung
Ende 2015 umfasste somit der zivile Kernkraftwerkspark der Welt, einschliesslich der Kernkraftwerke in Japan, die wieder in Betrieb gehen sollen, insgesamt 442 Reaktoren. Die Gesamt-Nettoleistung stieg im Verlauf des Jahres auf rund 382'700 MW (Ende 2014: 376'400 MW). Der Anteil der Kernenergie an der globalen Stromproduktion lag praktisch unverändert bei rund 11%. Darüber hinaus sind 66 Reaktoren in Bau und gut 150 in Planung.
Diese und weitere laufend aktualisierte Informationen und Grafiken zu allen Kernkraftwerken der Welt sowie Links zu E-Bulletin-Nachrichten über die Standorte finden Sie auf der interaktiven Plattform www.nuclearplanet.ch.
Matthias Rey
Media Relations
Nuklearforum Schweiz
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