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Was können wir gegen die Schulhauszuteilung unseres Sohnes machen?
Wenn Sie mit der Schulhauszuteilung nicht einverstanden sind, etwa weil Ihr Sohn in einem anderen Schulhaus eingeteilt ist als alle seine Kindergartenfreunde, suchen Sie am besten als Erstes das Gespräch mit der Gemeinde.
Gerade wenn der Schulweg zu dem von Ihnen bevorzugte Schulhaus ungefährlicher ist haben Sie schon ein gutes Argument zur Hand. Dasselbe gilt, wenn das Schulhaus weiter von Ihrem Wohnort weg ist als dies die kommunalen oder kantonalen Rechtsgrundlagen vorsehen.
Kantonale Vorgaben wichtiger als Freundschaften
Das Argument, dass Ihr Sohn lieber mit seinen Freunden eingeschult werden möchte, können Sie natürlich auch anbringen, aber die Erfolgschancen sind hier geringer. Kann die Gemeinde etwa darlegen, dass sie die Schulhauszuteilung aufgrund von kantonalen Vorgaben etwa zur Klassengrösse so umgesetzt hat, wird es für Sie sehr schwierig, rechtlich dagegen vorzugehen.
Nach Grund für die Sonder-Platzierung fragen
Kann die Gemeinde hingegen keinen plausiblen Grund für die Sonder-Platzierung Ihres Sohnes nennen ist dies möglicherweise willkürlich und damit verfassungswidrig. Allerdings qualifizieren die Gerichte staatliche Entscheid nur selten als willkürlich. Namentlich dann, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dies nachzuweisen dürfte bei einer Schulhauszuteilung sehr schwierig sein.