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Bilder werden im Gegensatz zu Originalvorlagen durch den Druckprozess im Kontrast und ihrer Brillanz stark beeinträchtigt. Der Umfang (Differenz der hellsten und dunkelsten Bildpartie) des Wiedergabedrucks liegt weit unter dem Umfang einer Vorlage.
Der Bildbearbeiter hat dadurch die Tendenz, den beeinträchtigten Kontrast mit einer möglichst hohen Flächendeckung in der Tiefe zu kompensieren.
Digitale Bilddaten mit Flächendeckung von 100% in jeder Prozessfarbe scheinen sehr kontrastreich, sind aber nicht druckbar. Es entstehen Probleme mit der Druckgeschwindigkeit, Farbverschmierungen und Farbtrocknung.
Regel
Durchschnittlich soll die Flächendeckung der Farbauszüge maximal 320% Gesamtsumme betragen. Dies kann je nach Drucktechnik stark abweichen. Im Zeitungsdruck werden Flächendeckungen von maximal 250% bevorzugt.
Würden somit die Farbsätze in der Tiefe je Farbe auf lediglich 80% (320% : 4 = 80%) Flächendeckung abgesetzt, würde kein Tiefschwarz erreicht.
Anstatt eine Schwarztiefe mit den Farben CMY aufzubauen, kann Schwarz in diese Lücke treten. Die sogenannten Unterfarben werden reduziert und mit Schwarz kompensiert.
Die Flächendeckung der Tiefen werden in den Farben CMY begrenzt und im Schwarz um den gekürzten Wert aufgerechnet.