Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/112201

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Berner Regierung hat am 30. November 2010 im Grossrat eine Frage beantwortet betreffend den fehlenden Radioempfang in den A16-Tunneln zwischen Biel und Péry-Reuchenette.</p><p>Der Berner Regierungsrat hat erklärt, dass er nicht mehr zuständig ist, da dieser Teil der Transjurane in der Verantwortlichkeit des Bundes liegt. Die zuständige Direktorin habe mehrmals beim Bund interveniert, um die UKW-Kanäle in diesen Tunnel einbauen zu können.</p><p>Kann der Bundesrat über den heutigen Stand der Dinge Auskunft geben, insbesondere darüber, wann endlich der Radioempfang in den Transjurane-Tunneln vorgesehen ist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bund hat seit der Übernahme der Nationalstrassen im Jahr 2008 höchste Priorität darauf gelegt, ein sicheres, effizientes, gut funktionierendes und qualitativ hochstehendes Strassennetz zu gewährleisten. Die Arbeiten auf dem Nationalstrassennetz werden dabei so geplant und gesteuert, dass sie möglichst geringe Behinderungen für den Verkehr zur Folge haben. Im Rahmen von globalen Erhaltungsprojekten werden Nationalstrassenabschnitte deshalb gesamthaft erneuert. Dabei werden Beläge, Brücken, Tunnel, Signalisationen, Elektromechanik usw. miteinander saniert.</p><p>Der Nationalstrassenabschnitt Biel-La Reuchenette wurde vom Kanton Bern in den Jahren 1962 bis 1965 (Bergspur) bzw. 1975 bis 1980 (Talspur) gebaut. Voraussichtlich 2014 bis 2017 muss der Abschnitt nun saniert werden (Vorarbeiten 2013, Sanierung der Bergspur 2014/15, Sanierung der Talspur 2016/17). Im Rahmen dieser Sanierung werden die Tunnel mit Radioanlagen ausgerüstet.</p>