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Weltweit sind im dritten Quartal dieses Jahres 67 Millionen PCs verkauft worden. Dies entspricht einem Minus von 3,6 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2016, so die vorläufigen Zahlen des IT-Research und Beratungsunternehmens Gartner. Es ist dies das zwölfte Quartal in Folge, in denen die PC-Auslieferungen rückläufig sind.
In der Emea-Region erreichten die Verkäufe in Q3 2017 total 19 Millionen Einheiten. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 1,1 Prozent weniger. Der Rückgang im westeuropäischen PC-Markt hat sich damit verlangsamt - für das vierte Quartal werden stabilere Ergebnisse erwartet.
"Es gab Anzeichen für eine Stabilisierung der PC-Branche in den Schlüsselregionen, einschliesslich Emea, Japan und Lateinamerika, jedoch konnten die vergleichsweise stabilen Verkäufe dort nicht die Ergebnisse des US-Marktes ausgleichen, welcher einen Rückgang von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal erlebt hat. Der Grund war eine sehr schwache Back-to-School-Saison", erklärt Mika Kitagawa, Principal Analyst bei Gartner. "Die Nachfrage nach Business-PCs, die aus Windows 10 Upgrades resultiert, ist weiterhin der Antrieb des PC-Absatzes in allen Regionen. Dennoch findet die Umstellung zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt."
Auffallend ist, dass HP Inc. mit 14,592 Millionen verkauften Einheiten und einem Marktanteil von 21,8 Prozent den chinesischen Rivalen Lenovo wieder knapp von der Spitze verdrängt hat. Lenova verkaufte 14,356 Millionen PCs und hält jetzt bei einem Marktanteil von 21,4 Prozent. Denn während HP Inc. einen Marktzuwachs von 4,4 Prozent zu verzeichnen hat, steht bei Lenovo ein Minus von 1,5 zu Buche. Überhaupt kann HP Inc. bereits das fünfte Quartal in Folge ein Plus in allen Schlüsselmarkten mit Ausnahme der USA vorweisen.