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Bei zwei Abdankungen predigte ich über das Gleichnis vom grossen Festessen im Himmel. Wer da in dieser Geschichte mit Gott am Tisch sitzt, sind gar nicht die, welche zuerst eingeladen wurden. – Von Reto Nägelin
Inhalt des Gleichnisses
Ein Mann schickt seinen Knecht, um Gäste zu einem grossen Abendmahl in seinem Haus einzuladen. Keiner der Gäste hat jedoch Zeit. Einer muss einen neugekauften Acker besehen, ein anderer ein neugekauftes Joch eines Ochsen und ein dritter hat gerade eben erst geheiratet. Als der Mann dies hört, wird er zornig und schickt seinen Knecht los, um alle Armen, Krüppel, Lahmen und Blinden einzuladen. So wird sein Haus voll. Das Gleichnis schliesst mit der Feststellung des Mannes, dass keiner der ursprünglich eingeladenen Gäste an seinem Abendmahl teilnehmen wird.
(Wikipedia, abgerufen am 18. September 2020)