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2019 wurden in der Stadt St.Gallen je 1000 in der Stadt wohnhafter Haushalte mit Kindern gut zehn neue potenzielle Familienwohnungen erstellt. Dieser Wert liegt deutlich tiefer als im Kanton und ist auch im Vergleich der zehn grössten Städte der Schweiz auf unterdurchschnittlichem Niveau. Dies trifft auch auf Basel, Genf und Bern zu. In Luzern war die Bautätigkeit bei potenziellen Familienwohnungen hingegen mehr als doppelt so hoch.
Die Anzahl neu erstellter Wohnungen mit vier und mehr Zimmern pro 1000 Haushalte mit Kindern gibt Hinweise darauf, in welchem Umfang durch den Wohnungsneubau ein auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnittenes Wohungsangebot geschaffen wird. Ein solches Wohnungsangebot ist insofern bedeutend, als junge Familien eine starke Tendenz zum Umzug in ein familienfreundliches Umfeld aufweisen.
Anzahl der im Berichtsjahr fertig gestellten Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern geteilt durch die Anzahl Privathaushalte mit mindestens einem Erwachsenen und einem Kind, multipliziert mit 1000. Als Kinder gelten Personen unter 18 Jahren.
Neu erstellte Wohnungen sind im Berichtsjahr fertig gestellte Wohnungen. Unter einer Wohnung ist die Gesamtheit der Räume zu verstehen, die eine bauliche Einheit bilden und einen eigenen Zugang entweder von aussen oder von einem gemeinsamen Bereich innerhalb des Gebäudes (Treppenhaus) haben. Eine Wohnung im Sinne der Statistik verfügt über eine Kocheinrichtung (Küche oder Kochnische). Ein Einfamilienhaus besteht aus einer Wohnung. Als Zimmer gelten Wohnräume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, nicht aber Küche, Badezimmer, Duschen, Toiletten, Reduits, Korridore, halbe Zimmer, Veranden sowie zusätzliche separate Wohnräume ausserhalb der Wohnung.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 15.12.2022
Die Infografik und die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...