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- Mathieu van der Poel entscheidet die 15. Ausgabe der Strade Bianche für sich.
- Der Niederländer setzte sich kurz vor dem Ziel von seinen letzten Verfolgern ab.
- Stefan Küng fährt als bester Schweizer auf Rang 34.
Mathieu van der Poel war zum Auftakt der Frühjahrsklassiker in Italien nicht zu schlagen. Der 26-jährige Niederländer gewann die Strade Bianche vor dem Franzosen Julian Alaphilippe und dem Kolumbianer Egan Bernal.
Die Entscheidung im 184 Kilometer langen Rennen mit Start und Ziel in Siena fiel wenige hundert Meter vor dem Ziel, als Van der Poel im letzten Aufstieg unwiderstehlich antrat und seine verbliebenen Mitfahrer stehenliess. Der Rückstand von Alaphilippe und Bernal betrug im Ziel 5 respektive 20 Sekunden.
Vorjahressieger verpasst Podium
Wer die Podestplätze unter sich ausmachen würde, zeichnete sich rund 12 Kilometer vor dem Ziel ab, als sich die drei Podestfahrer auf dem letzten Schotterabschnitt von einer 7-köpfigen Spitzengruppe absetzen konnten, in der auch Vorjahressieger Wout van Aert Unterschlupf gefunden hatte. Der Belgier, der zuvor bei 3 Teilnahmen 3 Mal aufs Podest gefahren war, verpasste in diesem Jahr als 4. erstmals das Podest.
Die Schweizer hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Stefan Küng fuhr mit 6:43 Minuten Rückstand als bester Schweizer auf Rang 34. 8 Sekunden dahinter folgte Mauro Schmid auf Platz 44. Der 21-jährigen Nachwuchshoffnung gelang damit ein ansprechendes Debüt auf der World Tour.
Niederländischer Sieg auch bei den Frauen
Auch im Frauen-Rennen stand eine Niederländerin zuoberst auf dem Podest. Chantal van den Broek-Blaask setzte sich im 136 Kilometer langen Rennen vor Elisa Longo Borghini (ITA) und der Weltmeisterin Anna van der Breggen (NED) durch.
Die Siegerin griff wenige Kilometer vor dem Ziel mit Longo Borghini an und hängte sich ans Hinterrad der Italienerin. Im Schlussaufstieg erfolgte dann ihre entscheidende Attacke. Elise Chabbey fuhr als beste Schweizerin auf Rang 19, Marlen Reusser wurde 27.