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Die Polizei vermutet wird, dass sie bereits am Montag ertranken. Die Stadt war nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen über mehrere Tage hinweg zum Katastrophengebiet erklärt worden. Am Dienstag entspannte sich die Lage in Townsville etwas. Die nationale Wetterbehörde sagte für die nächsten Tage jedoch wieder starken Regen voraus.
Grosse Teile der Stadt stehen immer noch unter Wasser. Mehrere hundert Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. Sie sind nun in Notunterkünften untergebracht. Townsville liegt an der australischen Ostküste, in der Nähe des weltgrössten Korallenriffs Great Barrier Reef. In der Stadt leben etwa 190'000 Menschen.
Nach Schätzungen der örtlichen Feuerwehr sind möglicherweise mehr als 1000 Häuser überschwemmt. Einen genauen Überblick habe man jedoch nicht, sagte Sprecherin Katarina Carroll. Am Dienstag besuchte Australiens Premierminister Scott Morrison die Stadt, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Anschliessend sagte er, die Situation sei «herzzerreissend».
Zwischenzeitlich hatten Bewohner auch davon berichtet, dass die Fluten Krokodile in die Stadt gespült hätten. In der Umgebung von Townsville sind tatsächlich Krokodile zuhause. Bis Dienstagabend (Ortszeit) wurden jedoch keine solchen Zwischenfälle bekannt.