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Wälder,
Wiesen, fette Alpweiden. Pfarrkirche L'Assomption. Ueber die
Saane eine schöne, 1838 vom Ingenieur Chaley erbaute
Hängebrücke. Altes
Schloss der
Herren von Corbières. Pfarrer von Corbières war der aus
Broc gebürtige
Dekan Dematraz (1742-1824), ein hervorragender Botaniker, dessen Herbar im
Freiburger kantonalen Museum aufbewahrt ist. Heimat
der Familie
Blanc, deren Glieder sich als Staatsbeamte und Geistliche auszeichneten. Corbières war einst ein
Flecken oder
sogar eine kleine Stadt mit Ringmauern und
Porten, die sich beträchtlicher
Freiheiten erfreute. Noch 1614 erhob
der
Ort von jeder zum Unterhalt der Befestigungen bestimmten Wagenladung Steine ein Ohmgeld von einem
Gulden. Schon 1172 eigene
Baronie; um 1453 vom
Grafen von Savoyen dem
Grafen Franz von
Greierz zu
Lehen gegeben. Als der
GrafMichel von
Greierz ein auf Corbières
aufgenommenes Anleihen von 9200 Dukaten zurückzuzahlen nicht im
Stande war, legte 1553 die Stadt
Freiburg
Hand auf den
Ort und gestaltete ihn zum Sitz eines Landvogtes um.
Das Dorf
verdankt seine Entstehung dem Benediktinerkloster und spätern Kapitel von
Moutier-Grandval, dem das ganze umliegende Gebiet
der sog.
Prévôté (Propstei) zu Eigen war und das einzelne Parzellen zur Urbarmachung an bäuerische Ansiedler verlieh.
Es bildete sich zunächst ein
WeilerCorcelles, dem die Chorherren neben dem Waldbenutzungsrecht den fortgesetzten
Anbau von neuen Parzellen überliessen, so dass sich aus dieser Siedelung bald ein Dorf und eine eigene Gemeinde entwickelten.
Neben diesem ihrem freien Eigentum bewirtschafteten die Ansiedler noch als Pächter eine Reihe von Grundstücken des
Klosters,
dem sie dafür bis 1798 zu jährlichen Abgaben verpflichtet waren.
leJorat(Kt. Waadt,
Bez. Oron).
780 m. Gem. und Dorf, im zentralen
Jorat, an der Strasse
Echallens-Mézières und an einer
Abzweigung der Strasse
Montpreveyres-Moudon; 7,5 km nw.
Oron la Ville, 8 km sw.
Moudon und 5,5 km w. der
Station
Ecublens-Rue der Linie
Lausanne-Payerne-Lyss. Postablage, Telegraph, Telephon; Postwagen
Echallens-Mézières. Gemeinde,
mit
Riau-Graubon und einer Reihe von Einzelhöfen: 98
Häuser, 535 reform. Ew.; Dorf: 40
Häuser, 223 Ew. Kirchgem.
Montpreveyres.
Ackerbau. Backsteinfabrik;
Mühle.
Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Im Mittelalter eigeneHerrschaft, deren
erste Besitzer um die Mitte des 12. Jahrhunderts urkundlich genannt werden. Ging zu Beginn des 14. Jahrhunderts teilweise
an das Geschlecht de
Bottens, im spätern Verlaufe des nämlichen Jahrhunderts als Ganzes an
Girard Mestral aus
Lutry, um die
Mitte des 15. Jahrhunderts an das Geschlecht de
Prez, 1589 an Isbrand de Crousaz und im 17. Jahrhundert
durch Erbschaft an Paul de Chandieu über, in dessen Besitz sie bis zu Ende des 18. Jahrhunderts verblieb. Im 19. Jahrhundert
wechselte das
Schlossgut mehrfach seinen Eigentümer; heute ausgedehnter landwirtschaftlicher Betrieb.