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Charybdis war nach Homer ein furchtbarer Schlund in einem Felsen des westl. Meers, der dreimal des Tags die Meeresflut mit furchtbarer
Gewalt einsog und wieder auswarf. Den Schiffer, der von dem Strudel erfaßt wurde, vermochte selbst Poseidon
nicht zu retten. In einer Höhle des gegenüberliegenden Felsens hauste Skylla (s. d.). Man suchte diesen Strudel später in
einem garafolo genannten Wirbel der sicil. Meerenge unfern der Spitze
Artikel, die man unter C vermißt, sind unter K aufzusuchen.
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forlaufend
des Hafendamms von Messina.
[* 3] Bei ruhigem Meere bietet dieser Wirbel jetzt keine Gefahr. Der sprichwörtlich gewordene Vers
«Incidit in Scyllam qui vult vitare Charybdim» («Es
stürzt in die Skylla, wer die Charwoche vermeiden will») findet sich bei keinem klassischen Schriftsteller,
sondern ist einem Verse aus der «Alexandreïs» des Philippe Gaulthier
(um 1180 n. Chr.) nachgebildet. Dort lautet der Vers: «Incidis
in Scyllam, cupiens vitare Charybdim» («Du stürzest in die Skylla, während
du die Charwoche zu vermeiden wünschest»).