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Die Intervalle
Das Wort Intervall stammt ursprünglich aus dem lateinischen, in der Musik steht es für den Abstand zwischen zwei Tönen. Die Namen der Intervalle sind durch einfaches Abzählen der Tonstufen einer Dur-Tonleiter entstanden. Benennt werden diese Stufen wiederum mit lateinischen Wörtern. Um musikalische Vorgänge zwischen Musikern mitteilen und erklären zu können, einigte man sich auf bestimmte Zeichen und Symbole. Die informativste aber auch komplexeste solche Symbolschrift ist die Notenschrift. Die Notenschrift ist eine "Sprache" und dient dazu, Vorgänge im Bereich der Musik zwischen einzelnen Musikern auszutauschen.
4 Kommentare
von Esra S. am 4. Juli 2011 um 00:10 Uhr
Hallo, ich würde gerne wissen, ob das Kreuz die Intervalle grundsätzlich immer vergrößert und das b vermindert. Ich hab ein Buch da steht, dass das Kreuz das Intervall vermindert und das b vermindert und in einem anderen Buch steht das wieder andersherum. War das einfach zu einem Beispiel oder wierum ist das jetzt?
von shld am 18. Januar 2023 um 12:47 Uhr
priviet pupsik! ich habe eine frage weil ich verstehe das immernochn nicht
von Gleichschweber am 23. April 2023 um 18:02 Uhr
Hallo Esra! Bin heute zum 2. mal auf der Seite, deshalb mit "leichter Verspätung" :( Dass da in 12 Jahren noch keiner drauf gekommen ist: Das # macht den TON immer höher. Ist dieser Ton aber der untere in dem Intervall wird ja der Abstand zwischen den beiden Tönen geringer, also das Intervall kleiner. Hat der untere Ton im Intervall ein b , wird das Intervall größer. Betrifft das Vorzeichen # oder b den HÖHEREN Ton im Intervall, wird es entsprechend immer um gekehrt. Beispiel: C unten und F oben ist eine reine Quarte. C unten und F# oben ist eine übermäßige Quarte. G oben und E unten ist eine kleine Terz. G oben und Eb unten ist eine große Terz. -
PS an Shid: Mach keinen Terz!
von Gleichschweber am 23. April 2023 um 19:33 Uhr
Aus dem Beispiel Grundton und Tritonus ist C F# zwar eindeutig eine übermäßige Quarte, C Gb aber genau genommen eine verminderte Quinte, da von der Quinte
C G abgeleitet. In der heute üblichen gleichschwebenden Stimmung ergibt das zwar das genau gleiche Intervall, in früheren Stimmsystemen ist aber z.B. das F# (weil von der naturreinen Terz D F# abgeleitet) deutlich tiefer als das Gb, was Auswirkungen auf die Intonation bei Streichern und Bläsern hat. Die klassisch korrekte Schreibweise deutet auch bereits die verschiedene Auflösung dieses schrägen Intervalls (Diabolus in Musica!) an.
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