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Zum Begriff Nachhaltigkeit
Ursprünglich aus der Holzwirtschaft
Der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft und wurde im frühen 18. Jahrhundert vor dem Hintergrund einer zunehmenden überregionalen Holznot geprägt. 1713 verwendete ihn Carl von Carlowitz (1645-1714), der Oberberghauptmann in Kursachsen.
Definition
Nachhaltigkeit bedeutet, dass Vorräte so genutzt werden, dass sie dauerhaft genutzt werden können und die Vorräte sich durch Wachstum wieder erneuern können.
Komplizierter (nach Wikipedia): Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (vor allem von Lebewesen und Ökosystemen) gewährleistet werden soll.
Gewinnstreben und Nachhaltigkeit
Kurzfristig ist das Gewinnstreben der Marktwirtschaft nicht mit Nachhaltigkeit vereinbar. Wird die Ausbeutung der Vorräte begrenzt, kann weniger Gewinn erzielt werden.
Beispiele
In weiten Teilen Europas wurden Wälder in der Renaissance für den Schiffsbau übermässig abgeholzt, was teilweise heute noch Auswirkungen hat.
Die Abholzung der Primärwälder (Urwälder) beispielsweise in Brasilien, Elfenbeinküste oder Indonesien erfolgen so schnell und radikal, dass die Wälder sich nicht mehr erholen können.
Die Befischung der Meere ist so stark, dass sich die Fischbestände nicht mehr richtig erholen können.
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