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Der Jahresabschluss wurde soeben veröffentlicht: die Rendite beträgt 5.3%
Cembra steigert Reingewinn
Die Cembra Money Bank hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 die Gewinnzahlen verbessert.
Unter dem Strich verblieb im ersten Geschäftsjahr als eigenständige Bank ein um 5% höherer Reingewinn von 139,9 Mio CHF, wie die auf Konsumkredite spezialisierte Bank am Donnerstag mitteilte. Die Aktionäre erhalten eine Dividendenerhöhung auf 3,10 CHF je Aktie nach 2,85 CHF im Vorjahr. Darüber hinaus will das Unternehmen bis zu 100 Mio CHF Überschusskapital für Aktienrückkäufe von einem Grossaktionär verwenden, falls dieser eine grössere Anzahl Aktien veräussern sollte; begründet wird der Entscheid mit der guten Kapitalisierung.
Die Cembra Money Bank erwirtschaftete 2014 einen um 7% gesteigerten Betriebsertrag von 379,4 Mio CHF. Dabei stieg der Zinserfolg, der knapp 80% der Einnahmen ausmacht, vor allem dank verbesserten Refinanzierungskosten. Einen deutlichen Anstieg verzeichneten aber auch die Einnahmen aus Kommissionen und Gebühren (21% des Nettoertrags) dank höheren Gebühreneinnahmen im Kreditkartengeschäft.
Der Geschäftsaufwand fiel mit 161,4 Mio CHF um 10% niedriger aus als im Vorjahr. Bereinigt um die mit dem Börsengang verbundenen einmaligen Kosten im Jahr 2013 resultierte noch ein Anstieg um 4%. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich auf 42,5% (Vorjahr bereinigt 44%).
Insgesamt habe man in einem leicht rückläufigen Markt die Marktposition im Privatkreditgeschäft konsolidiert, schreibt die Bank. Die Forderungen gegenüber Kunden verharrten in diesem Geschäft mit 1,86 Mrd CHF auf unverändertem Niveau. Vor allem wegen einem Anstieg im Kreditkartengeschäft erhöhten sich die Forderungen gegenüber Kunden um 2% auf 4,08 Mrd CHF.
Erwartungen übertroffen
Mit den Ergebnissen hat Cembra die Erwartungen der Analysten übertroffen. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) waren diese von einem Betriebsertrag von 375 Mio und einem Reingewinn von 135 Mio CHF ausgegangen.
Für das laufende Jahr erwartet Cembra einen "anhaltenden Preisdruck in gewissen Geschäftsbereichen", die Zinssätze dürften auf historischem Niveau verharren. Für 2015 erwartet die Bank einen ausgewiesenen Gewinn pro Aktie zwischen 4,50 und 4,70 CHF (2014: 4,67 CHF).
Zürich (awp) - Der Hauptaktionär der Cembra Money Bank, die amerikanische General Electric (GE), hat am Morgen seinen 31,54%-Anteil an der Bank an diverse institutionelle Investoren komplett verkauft. Dabei hat Cembra selbst rund 1,8 Mio eigene Aktien, oder rund 6,0% der Anteile, für 100 Mio CHF in einem Akteinrückkauf erworben, wie die Bank am Donnerstag mitteilt.
Der Preis pro Aktie belief sich auf 55,50 CHF (Schlusskurs 6.5. 58,80 CHF), heisst es weiter. Der Verkauf der Beteiligung wurde im Rahmen eines beschleunigten Book-Building-Verfahrens über die Tochtergesellschaft GE Capital Swiss Funding abgewickelt.
Der Rückkauf wird aus Gewinnreserven finanziert und erfolge in Übereinstimmung mit der im Februar veröffentlichten Absicht, Überschusskapital für Aktienrückkäufe zu verwenden, schreibt Cembra weiter. Da sich dadurch die Kapitaleinlagereserven nicht reduzieren, sei man weiterhin in der Lage, verrechnungssteuerfreie Dividendenausschüttungen vorzunehmen, betont die Bank.
Für Cembra ergeben sich durch den Beteiligungsverkauf zusätzliche Emissionsabgaben von bis zu 3,4 Mio CHF vor Steuern (2,7 Mio nach Steuern) sowie ein zusätzlicher nominaler Steuervorteil von bis zu 16,3 Mio. Dieser werde im Abschluss nach US GAAP als Anpassung des Eigenkapitals erfasst. Entsprechend passt Cembra den erwarteten Gewinn pro Aktie für 2015 neu auf eine Bandbreite von 4,60 bis 4,80 CHF an, von zuvor 4,50 bis 4,70 CHF.
Cembra will die erworbenen Titel als eigene Aktien halten und über deren Verwendung zu gegebener Zeit entscheiden. Der Anteil der sich im Streubesitz befindlichen Aktien steigt mit der Transaktion auf rund 94%.
Hedgefonds werden in der Öffentlichkeit gerne mit "Heuschrecken" verglichen. Wie ihre vermeintlichen Artgenossen tauchen auch sie aus dem Nichts auf, fallen über ein Unternehmen her und lassen dieses nicht selten in einem desolaten Zustand zurück.
Als Pionier auf dem Gebiet der Hedgefonds gilt hierzulande Rainer-Marc Frey. Doch wer glaubt, dass auch ihm der Ruf jener zweifelhaften Spezies anhaftet, der irrt. Ansonsten wäre seine langjährige Tätigkeit für den Verwaltungsrat der Grossbank UBS vermutlich nicht zu verantworten gewesen. Auf eigenen Wunsch liess sich Frey an der letztjährigen Generalversammlung allerdings nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen.
Seither hat der Financier wieder mehr Zeit für seine Beteiligungsgesellschaft Horizon21. Frey kontrolliert unter anderem Aktienpakete an bekannten Publikumsgesellschaften wie dem Geschäftsdienstleister DKSH oder der ehemaligen Swissair-Tochter Gategroup.
Seit gestern ist bekannt, dass sich Frey auch bei der Cembra Money Bank eingekauft hat. Gemäss einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX hält der ehemalige Hedgefonds-Manager neuerdings 4,63 Prozent aller ausstehenden Aktien.
Über die Beweggründe für den Einstieg beim Konsumkreditanbieter lässt sich vorerst nur spekulieren. Dass die Offenlegungsmeldung nur wenige Tage auf die millionenschwere Beteiligungsplatzierung des ehemaligen Mutterhauses General Electric folgt, dürfte allerdings mehr als ein blosser Zufall sein.
Obschon die Geschäftsaussichten der Cembra Money Bank in Analystenkreisen sehr unterschiedlich beurteilt werden, sind sich die Experten in einem Punkt allesamt einig: Den Aktionären winkt auf Jahre hinaus eine attraktiv hohe Dividende.
Analysten gehen für die nächsten Jahre von einer Ausschüttung zwischen 3,20 und 3,50 Franken je Aktie aus. Aus heutiger Sicht entspricht das einer jährlichen Rendite von mindestens 5,4 Prozent, was die ehemalige Tochter von General Electric zu einer interessanten Dividendenperle macht.
Der Einstieg von Rainer-Marc Frey bei der Cembra Money Bank hat Signalwirkung und dürfte andere Grossinvestoren ebenfalls auf die Aktien aufmerksam machen. Die konstant hohe Rendite macht die Papiere zu einem weiterhin attraktiven Investment, auch wenn man sich über die langfristigen Geschäftsaussichten streiten kann. http://www.cash.ch/news/top_news/...deckt_dividendenperle-3326216-771
18-05-2015 06:20 de awp Cembra Money Bank: Rainer-Marc Frey hält 4,63% 15-05-2015 05:59 de awp Wdh Cembra Money Bank: UBS erhöht Anteil auf 5,41% und Pictet auf 5,15% 15-05-2015 05:51 fr awp Cembra Money Bank: UBS monte à 5,41% et Pictet à 5,15%
Während die UBS ein Kursziel von CHF 63 nennt, positionieren sich die Bank Vontobel und die Credit Suisse mit einem Kursziel von CHF 64 resp. CHF 65 eine Spur optimistischer. Aktiencheck.de sieht sogar ein Aufwärtspotenzial bis CHF 70!
Zudem könnte die Dvidende von CHF 3.10 auf CHF 3.30 angehoben werden.
Super Meldung von heute: Der Kooperationsvertrag mit der Migros für die Cumulus-MasterCard-Kreditkarte wurde bis 2022 verlängert. Einiges vor Vertragsablauf...
Die überwiegende Mehrheit der 693'000 Cembra Kreditkarten entfallen auf die Cumulus-MasterCard (Stand Ende Juni 2016). Somit wäre ein Vertragsende im 2018 schmerzlich gewesen... Ein allzu später Abschluss des Vertrages, wäre zwischenzeitlich auch schlecht gewesen. Somit echt ne gute Botschaft.
Mittlerweile steht der Kurs bei CHF 75.20. Darf so ruhig weitergehen:-)
Vorerst interessieren mich die Zahlen vom 23.02.17 sowie die effektive Dividendenerhöhung deutlich mehr. Mal schauen, ob auch ein Aktienrückkäufsprogramm oder eine Sonderdividende kommuniziert wird. Alternativ werden die Aktionäre mit weiteren Übernahmegelegenheiten vertröstet.
Unglaublich, mittlerweile steht der Kurs bereits bei CHF 78.95 :-)
Heute hat Cembra die Jahreszahlen kommuniziert und die Erwartungen in etwa erfüllt. Eine Überraschung gab es bei der Dividende. Erhöhung um CHF 0.1 auf CHF 3.45 plus CHF 1.00 als Sonderdividende. Also ein Total von CHF 4.45.
Diese Nachricht kommt sehr gut an. Der Titel steigt um 5.1% auf CHF 83.75. Da kommt Freude auf:-)