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Vor 20 Jahren schoss Riikka Välilä in Nagano als Topskorerin mit sieben Toren und fünf Assists in sechs Spielen die Finninnen zu Bronze. Im Frühling 2010 wurde sie Jahre nach ihrem Rücktritt als erst vierte Frau in die «Hall of Fame» aufgenommen. Vor fünf Jahren entschied sie sich zum Comeback. In Sotschi verpasste Finnland die angestrebte Medaille; an den Spielen von Pyeongchang holte Välilä Versäumtes nun aber nach.
Erst die Schweizer Hockey-Legende Bibi Torriani (1928 und 1948 in St. Moritz) und Japans Skispringer-Ikone Noriaki Kasai (1994 und 2014) gewannen wie Välilä an Olympischen Spielen verteilt über zwei Jahrzehnte zwei Medaillen.
Välilä zählte im finnischen Team auch mit 44 nicht zu den Mitläuferinnen. Die Mittelstürmerin führte den ersten Block an. Sie bekam von allen Angreiferinnen die meiste Eiszeit und verlor bloss acht von 25 Bullys.
Die Finninnen gingen im Spiel um Bronze gegen das Team OAR schon nach 143 Sekunden in Führung und gaben diese nie mehr ab. Vor vier Jahren in Sotschi hatte die Schweiz das Hockey-Turnier der Frauen mit nur zwei Siegen aus sechs Spielen auf im 3. Rang beendet. In Korea gewannen die Schweizerinnen fünf von sechs Partien, nicht aber die wichtigste – den Viertelfinal gegen die Russinnen (2:6-Niederlage).
(SDA)