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WM-Serie-Rennen in Yokohama
21.08.2009
Nur eine Woche nach meinem Sieg am WM-Serie-Rennen in London fand heute schon das nächste Rennen der Serie statt, diesmal in Yokohama, Japan. Die Reise war lange und anstrengend, die Bedingungen im heissen, feuchten Klima von Asien komplett anders als noch in London. Ich habe seit den Olympischen Spielen in Peking vor einem Jahr nicht mehr in solchem Klima trainiert oder Rennen gemacht, trotzdem war ich zuversichtlich und erholte mich so gut wie möglich von Jetlag, dem Rennen vom letzten Samstag und den Reisestrapazen. Leider verpasste ich im Schwimmen um 20 Sekunden die zweite Gruppe, in der ich realistischerweise hätte sein können. Die Konstellation auf dem Rad war denkbar schlecht für mich: die vier schnellsten Schwimmerinnen versuchten, ihren Vorsprung zu vergrössern und arbeiteten gut zusammen, die grosse Gruppe dahinter versuchte, die vier so schnell wie möglich einzuholen. So war das Tempo der beiden Gruppen sehr hoch, und es war fast ein Ding der Unmöglichkeit, sie ganz alleine einzuholen. Ich gab jedoch nicht auf und arbeitete hart. Nach einem Zusammenschluss der beiden vorderen Gruppen wurde ihr Tempo ein wenig langsamer, und nach ca 30km gelang es mir endlich, die Spitzengruppe einzuholen. So wechselte ich mit den vordersten aufs Laufen und versuchte, mit der ersten Gruppe mitzulaufen. Leider hatte mich die lange Aufholjagd auf dem Rad im heissen Klima jedoch sehr viel Substanz gekostet, und ich musste abreissen lassen. Mit einem soliden Lauf kam ich am Ende auf Rang 10. Nach dem Sieg in London sicher nicht ein Traumresultat, doch ich habe aus schwierigen Bedingungen das Beste gemacht und bin deshalb zufrieden.