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Na Li, die 2011 und 2013 in Melbourne im Endspiel gestanden hatte, brachte den 1. Satz in nur 22 Minuten ins Trockene. «Da hat sie mir eine Lektion erteilt», sagte Bencic.
Die Dominanz der Weltranglisten-Vierten äusserte sich auch darin, dass die Schweizerin bei eigenem Aufschlag zu keinem einzigen Spielball kam.
Bencic legt zweimal vor
Bei Temperaturen um 40 Grand schlichen sich im Spiel von Li im 2. Durchgang zahlreiche Fehler ein, wodurch Bencic zusehends besser ins Match fand. «Ich versuchte, aggressiver zu spielen und auch mein Service funktionierte besser». Die krasse Aussenseiterin konnte gar zweimal mit Break zum 2:1 und 4:3 vorlegen, musste diesen Vorteil jeweils aber umgehend wieder abgeben.
Bei 4:3 vergab Bencic zwei Spielbälle zum 5:3 und im Tiebreak konnte sie zur 6:5-Führung aufschlagen. Doch just in diesen wichtigen Momenten spielte Li ihre grosse Klasse aus. Nach 1:20 Stunden verwertete die French-Open-Siegerin von 2011 ihren ersten Matchball mit einem Rückhand-Winner.
Trotz der Niederlage kann das Grand-Slam-Debüt von Bencic als Erfolg gewertet werden.«Es war ein grossartiges Gefühl», so die 16-Jährige über ihren Auftritt in der Rod Laver Arena. «Ich habe immer zu mir selbst gesagt: da will ich einmal spielen.»
Grosser Sprung in der Weltrangliste
Dank ihrem Erstrunden-Sieg gegen Kimiko Date-Krumm (Jap) wird die Schweizerin mit slowakischen Wurzeln im WTA-Ranking rund 30 Plätze gutmachen.
Als nächstes hat die (Noch-)Weltnummer 187 eine Teilnahme am WTA-Turnier im thailändischen Pattaya geplant.