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Physisches Gold wertet systematisch auf gegenüber den ungedeckten Währungen wie US-Dollar, Euro und Co: Die Goldmengenvermehrung bleibt weit hinter der Ausweitung der offiziellen Geldmengen zurück. Und dieser Trend dürfte in den kommdenen Jahren zunehmen – und den Goldpreis antreiben.
Es ist allgemein bekannt, dass das Gold relativ knapp ist. Damit ist üblicherweise gemeint, dass die Vermehrung der Goldmenge hinter der Vermehrung anderer Gütermenge zurückbleibt. Genauer: Dass das Wachstum der Goldmenge hinter der Ausweitung der ungedeckten Papiergeldmengen zurückbleibt. Genau das ist seit vielen Jahrzehnten beobachtbar.
Abb. 1 zeigt beispielhaft die Entwicklung der US-Dollar-Geldmenge und der Weltgoldmenge für die Zeit 1900 bis 2018. Die US-Dollar-Geldmenge ist im Durchschnitt der Betrachtungsperiode um 6,4 Prozent pro Jahr gestiegen, die Weltgoldmenge hingegen nur um 1,8 Prozent. Das ist der Grund dafür, dass sich im Zeitablauf eine gewaltige Lücke aufgetan hat zwischen der US-Dollar-Geldmenge (stellvertretend für die Welt-Geldmenge) und der Goldmenge.
Quelle: USGS, Federal Reserve of St. Louis; Berechnungen Degussa. Die Serien sind inde-xiert (1900 = 100).
Nun lassen sich aber aus der Tatsache, dass die US-Dollar-Geldmenge…..