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Die Viersäulenpolitik der Schweiz ist pragmatisch und wirkungsorientiert. Ein erheblicher Rückgang der Drogentodesfälle und der Beschaffungskriminalität, die Verbesserung der Gesundheit der Abhängigen und das Verschwinden der offenen Drogenszenen können als wichtigste Erfolge genannt werden.
Die Säule «Prävention» trägt zur Verringerung des Drogenkonsums bei, indem der Einstieg in den Drogenkonsum und die Suchtentwicklung verhindert werden.
Die Säule «Therapie» trägt zur Verringerung des Drogenkonsums bei, indem sie den nachhaltigen Ausstieg aus der Sucht ermöglicht bzw. auf die Erhaltung dieser Möglichkeit hinwirkt. Zudem fördert sie die soziale Integration und die Gesundheit der behandelten Personen.
Die Säule «Schadensminderung» trägt zur Verringerung der negativen Folgen des Drogenkonsums auf die Konsumierenden sowie indirekt auch auf die Gesellschaft bei, indem sie einen individuell und sozial weniger problematischen Drogenkonsum ermöglicht.
Die Säule «Repression und Marktregulierung» trägt mit geeigneten regulativen Massnahmen zur Durchsetzung des Verbots von illegalen Drogen dazu bei, die negativen Folgen des Drogenkonsums für die Gesellschaft zu vermindern.
Das Würfelmodell
Der Würfel dient als Denkmodell zur Umsetzung der Viersäulenstrategie und zur Entwicklung einer kohärenten und wirksamen Suchtpolitik.
Das Würfelmodell ist eine Weiterentwicklung des Viersäulenmodells. Die Differenzierung der vier Säulen und die Erweiterung um die Dimensionen Substanzen und Konsummuster.
Die Konsummuster sind in drei Kategorien unterteilt: «Risikoarmer» Konsum, «problematischer» Konsum und «Abhängigkeit».
Die Politik des Kantons Freiburg gründet auf diesem Modell; für ihre Umsetzung fördert sie die Entwicklung verschiedener Programme und Pläne.