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|Inhalt||FIGURPROPORTION|
|Mann und Frau||Verglichen mit dem skelett des mannes, zeigt das der frau allgemein einen zarteren knochenbau. Der schädel ist proportional ein wenig kleiner, der brustkorb etwas länger, schmaler und oben rundlicher, so dass die die schultern stärker abfallen und der hals meist länger und schmaler erscheint. Das becken ist wesentlich breiter. Daraus resultiert einmal der engere tailleneinzug, zum anderen die stärkere einwärtsneigung der oberschenkel. Die hände und füsse sind proportional kürzer und schmaler.

Die muskulatur ist bei mann und frau gleich angelegt, jedoch an weiblichen figuren weniger deutlich zu erkennen - nicht nur aufgrund ihrer schwacheren ausbildung, sondern auch wegen des stärkeren oberhautfettgewebes. Infolgedessen erscheinen die äusseren wie innere konturen bei frauengestalten weicher und runder. Ausserdem treten beim mann noch gut erkennbare skelettpartien bei der frau oft weniger deutlich hervor.
|Kindchenschema||Wenn wir ein kleinkind sehen, verhalten wir uns zu ihm gegenüber instinktiv liebevoll; wir fühlen einen drang, es zu streicheln, auf den arm zu nehmen... Diese reaktion tritt geradezu automatisch immer wieder auf - auch beim anblick von tierkindern und anderen 'herzigen' objekten.

Der verhaltensforscher Konrad Lorenz entdeckte 1943, dass dieses verhalten angeboren ist. Er nannte diese reaktion brutpflegeschema oder auch kindchenschema. Der pflegetrieb wird ausgelöst durch ganz bestimmte merkmale des kleinkindes, sogenannte schlüsselreize:
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