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Beim Elektrofischen scheuchen Elektroden an den Schleppnetzen am Meeresboden lebende Plattfische wie Schollen und Seezungen sowie Krabben auf, um sie in die Netze zu treiben.
Grundsätzlich ist diese Methode in der EU zwar untersagt, doch hat die EU-Kommission im Jahre 2007 das Elektrofischen für maximal fünf Prozent der Fischereiflotte eines EU-Staates zugelassen - und nur im südlichen Teil der Nordsee. Neu soll die bis jetzt existierende Obergrenze von fünf Prozent aufgehoben, die geographische Begrenzung aber beibehalten werden.
Die Vorlage geht nun an den Rat der EU-Staaten, dem Gremium der EU-Mitgliedstaaten, der in der Frage gespalten ist. Parlament und Rat entscheiden in der Frage gemeinsam, sie müssen daher versuchen, einen Kompromiss zu finden.