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Hier wurde eine Huf- und Wagenschmiede betrieben. Im Wasserrechtskataster von 1898 ist diese Werkstatt als Hammerschmiede eingetragen.
In Grabs gab es im späteren 19. und bis gegen Mitte des 20. Jahrhunderts weit über hundert Pferde. Entsprechend viele Hufeisen und Wagen aller Art wurden benötigt.
Wann diese Schmiede erbaut wurde, ist nicht bekannt. Der älteste Eintrag, der in den Bestandesbüchern der Gebäudeversicherung des Kantons St. Gallen gefunden wurde, stammt von 1846.
Man weiss, dass früher ein unterschlächtiges Wasserrad diverse Maschinen antrieb. Das Wasserrecht wurde 1947 an den Kanton zurückgegeben und das Wasserrad abmontiert.
Den Akten im Staatsarchiv St. Gallen ist zu entnehmen, dass der damalige Schmied, das Wasserrecht 1947 dem unteren Benutzer verkaufen wollte. Auch der obere Nutzer wollte das Recht erwerben. Jetzt meldete sich der Staat mit der Belehrung, dass diese Wasserrechte gar nicht verkauft, sondern nur dem Staat zurückgegeben werden können.
Der jetzige Besitzer ist Hufschmied und Landmaschinenmechaniker. Er übernahm die Schmiede 1965. In dieser Werkstatt werden nach wie vor verschiedene Schlosser- und Schmiedearbeiten ausgeführt.