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Für die meisten Kinder ist die Trinkschokolade zum Frühstück eine Selbstverständlichkeit. Auch für Erwachsene gehört eine «heisse Schoggi» in vielen Situationen einfach dazu. Zum Beispiel zu einem spannenden Buch, einem knisternden Kaminfeuer und einer warmen Wolldecke. Dementsprechend gross ist das Angebot an Kakao- und Schokoladenpulver im Handel. Meist lässt die Gestaltung der Verpackung schon von weitem erkennen, für welche Zielgruppe das Pulver konzipiert ist: Bei Produkten für Kinder zieren meist lustige Tiere und andere Comicfiguren den Beutel oder die Dose. Bei Kakao- und Schokoladenpulver für Erwachsene steht in der Regel der Geschmack im Vordergrund. Hier zieren meist aufwändig fotografierte Schokoladenstückchen die Verpackung.
Was viele Menschen nicht wissen: Lange bevor es Schokolade in Form von Osterhasen, Schokoriegeln und Tafelschokolade gab, wurde sie getrunken. Als eigentliche Erfinder der Trinkschokolade gelten die Olmeken. Ein Volk, das im heutigen Mexiko zu Hause war. Sie züchteten Kakaobäume und tranken Kakao bei religiösen Zeremonien. Die ersten schriftlichen Hinweise auf Kakao haben die Maya hinterlassen. Zum Beispiel auf gravierten Tongefässen, die sie ihren Verstorbenen mit ins Grab legten. 1984 haben Forscher in Guatemala eine Grabstätte entdeckt. Sie enthielt zahlreiche Gegenstände zum Trinken flüssiger Schokolade. Auf einem Topf sind zwei Schriftzeichen zu sehen, die das Wort «cacao» darstellen. Als die Forscher den Topf im Labor untersuchten, fanden sie darin Spuren von Koffein und Theobromin. Beide Stoffe kommen in Kakao vor.