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Schweizer Wirtschaft ist gegenüber China verletzlicher, als die Handelszahlen vermuten lassen
Die Ökonomen der Credit Suisse haben in einer neuen Studie „Wachstumsmotor China stottert“ versucht, mehr Licht in die Handelszahlen Schweiz – China zu bringen und haben einige interessante Fakten zusammengetragen. Dies vor dem Hintergrund, dass die Ausfuhren der Schweiz nach China (noch) relativ gering sind. Allein in unsere nördlich angrenzenden Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg wird doppelt so viel exportiert. Doch das Handelsvolumen ist ein trügerisches Mass für die Abhängigkeit der Schweiz von China.
Was würde nun passieren, wenn China einen markanten Wachstumseinbruch erlitte? Was würde es namentlich für die Schweizer Wirtschaft bedeuten, wenn China eine ähnlich starke und anhaltende Krise durchleiden müsste, wie sie ab den frühen neunziger Jahren in Japan zu beobachten war? In dieser Studie versuchen die CS-Ökonomen auch solche Fragen zu beantworten. Sie betonen, dass ein solches Szenario angesichts der hohen Verschuldung Chinas mittelfristig nicht auszuschliessen sei.
Der blosse Blick auf den bescheidenen Anteil Chinas an den Schweizer Exporten greift aber zu kurz. Daher untersucht die Credit Suisse zusätzlich die Exportelastizität. Dabei zeigt sich, dass die Elastizität im Fall der Schweiz statistisch nicht signifikant ist. Dies im Unterschied zu Ländern wie Deutschland, den USA, Japan oder Italien, die bei Schwankungen in China deutliche Ausschläge verzeichnen. Und das wird indirekt auch die Schweiz verspüren.