Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03595.jsonl.gz/1470

Der ehemalige brasilianische Weltfussballer Ronaldo wird Hauptaktionär vom spanischen Verein Real Valladolid. Wir haben die 8 wichtigsten Fragen und Antworten zur Übernahme durch den zweifachen Weltmeister.
Der
Alte Dicke Originale. Ronaldo Luís Nazário de Lima, wie der mittlerweile 42-Jährige mit vollem Namen heisst. Der Brasilianer wurde 1994 und 2002 Weltmeister und in den Jahren 1996, 1997 und 2002 Weltfussballer.
Mit Real Madrid, Real Sociedad, Real Betis und Real Valladolid spielen vier «Reals» in der spanischen La Liga. Ronaldo übernimmt Real Valladolid, welches erst letzte Saison wieder in die oberste Liga aufgestiegen ist. Der grösste Erfolg des Klubs ist der Gewinn des spanischen Ligapokals 1984.
«Wir wollen wachsen und alles erreichen, was uns möglich ist. Ich verwende vier Worte, um unsere Vereinspolitik zu definieren: Wettbewerbsfähigkeit, Transparenz, Revolution und Soziale Kompetenz», so beschrieb Ronaldo seine Ziele bei der Vorstellung am Montag.
Ronaldo hat 51 Prozent der Anteile am Klub und übernimmt als Vorstandsvorsitzender. Präsident bleibt aber vorerst Carlos Suarez, der dieses Amt seit 2001 ausführt.
Die Ziele sind hoch bei Real Valladolid. Man wolle in eine neue Dimension vorstossen, von der man nicht einmal zu träumen gewagt habe, hiess es von Präsident Carlos Suarez, der bezüglich Ronaldo ergänzte: «Er ist ein Idol, das einen Traum lebt.»
Nein, Ronaldo hielt bereits Anteile am ehemaligen US-Profiklub Fort Lauderdale Strikers. Der brasilianischen Zeitung «Folha» sagte er kürzlich, dass er Interesse habe, einen Verein in England oder Spanien zu übernehmen: «Ich will etwas Innovatives machen. Ich denke, ich bin für diese Herausforderung bereit»
«Ich versichere euch, dass ihr in mir einen Liebhaber von Castilla-Leon (die Region in der Valladolid liegt), Valladolid und Real Valladolid habt», versicherte Ronaldo bei seiner Vorstellung. Der «Liebhaber» zahlte Medienberichten zufolge 30 Millionen Euro, um die Mehrheit der Aktien zu übernehmen.
Unspektakulär. Noch kein Tor erzielte das Team von Trainer Sergio. Immerhin gab es gegen Numancia und Girona jeweils ein torloses Remis und gegen Barcelona eine knappe 0:1-Niederlage. Damit hat Valladolid momentan sowohl die schwächste Offensive als auch die beste Defensive der Liga.