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Bei einer Umstellung der Heizungsanlage haben Sie die Wahl zwischen den verschiedensten Heizsystemen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor und beginnen heute mit der Fernwärme.
Die Wärme wird in den meisten Fällen mithilfe von Kehrichtverbrennungsanlagen produziert und gelangt dann über ein grosses Verteilernetz zu den einzelnen Häusern oder versorgt ganze Quartiere. Sogenannte Nahwärmenetze werden mit der Wärme aus Abwasser, mit gewerblicher oder industrieller Abwärme oder aus Abgasen grösserer Heizanlagen gespeist.
Die Versorgung mit Nah- oder Fernwärme macht Sinn, wenn in Ihrer Nähe ein entsprechendes Netz vorhanden ist. Das erfahren Sie bei lokalen Wärmeverbunden, dem örtlichen Energieversorger oder in der Gemeindeverwaltung. Meist besteht ein Nah- bzw. Fernwärmenetz in dichter bebauten Gebieten wie Städten oder Dorfkernen.
Um mit Fernwärme beliefert zu werden, benötigen Sie einen entsprechenden Liefervertrag. Da die Preise in den einzelnen Kantonen stark variieren, sollten Sie sich beim Fernwärmeanbieter eine entsprechende Offerte einholen und die Kosten mit anderen Heizsystemen vergleichen. Fest steht, dass die Installationen für den Anschluss etwas teurer als bei anderen Heizungsanlagen sind. Dafür sind die Folgekosten geringer, so dass die Fernwärme durchaus rentabel sein kann.
Zu den Vorteilen der Fernwärme gehören vor allem diese:
Die Nachteile von Fernwärme sind u.a. folgende: