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Der Bau der Poyabrücke werde nicht in Frage gestellt: Kantonsingenieur André Magnin zeigt sich zuversichtlich. Ein privater Beschwerdeführer ist bis vor Bundesgericht gegangen, um die Abholzung eines Waldstückes auf der Palatinat-Seite zu verhindern. «Sollte das Bundesgericht dem Beschwerdeführer recht geben, geht es um die Frage der Entschädigung, nicht um den Brückenbau an sich», sagt Magnin. Darum werde der Kanton mit dem Bau beginnen, auch wenn das Bundesgericht die Beschwerde noch nicht behandelt habe: «Die aufschiebende Wirkung betrifft nur die Rodung, nicht den Brückenbau», sagt Magnin.
Der private Beschwerdeführer wehrt sich gegen die Rodung der Bäume, weil er befürchtet, dass dadurch eine Quelle in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Er ist nicht selber Besitzer des betroffenen Waldstückes, das jedoch in privater Hand ist.
Insgesamt werden für den Bau der Poyabrücke 5400 Quadratmeter Wald gerodet; im Gegenzug forstet der Kanton Freiburg 6000 Quadratmeter Wald auf. Die Mehrheit der Bäume wird auf der Palatinat-Seite gefällt. Im Poya-Park müssen nur sehr wenige Bäume weichen. njb