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Am 17.03.2022 ist, wie in den amtlichen Publikationen vom 31.03.2022 mitgeteilt wurde, eine Petition eingereicht worden. Sie verlangt, dass der Radweg nicht wie im Bauprojekt vorgesehen verlegt werden soll. Insgesamt 26 Personen haben die Petition unterzeichnet. Da keine Ansprechperson genannt wurde, nimmt der Gemeinderat im amtlichen Publikationsorgan Stellung. Die nachfolgende Stellungnahme wurde mit dem Kanton, welcher für das Projekt verantwortlich zeichnet, abgesprochen.
Der Veloweg wurde bewusst direkt an die Kantonsstrasse verlegt. Mit dieser Anordnung werden die Vortrittsverhältnisse für die Velofahrenden im Einmündungsbereich des Verenawegs verbessert. Durch den direkt angrenzenden Veloweg erhalten die Velofahrenden automatisch und ohne zusätzliche Signale den Vortritt vor dem einmündenden Verkehr, welcher in den Verenaweg einbiegen will. Die Verkehrsteilnehmenden auf der K 107 nehmen die Velofahrenden zudem besser und eher wahr, wenn diese direkt bei der Einmündung queren. Somit können Missverständnisse verhindert werden.
Innerorts wird in der Regel auf die Trennung mit Grünstreifen verzichtet. Grünstreifen kommen vor allem ausserorts zum Einsatz, wo mit höheren Geschwindigkeiten gefahren wird. Solche Grün- bzw. Trennstreifen sind denn auch eher als Elemente des Ausserorts als des Innerorts zu betrachten. Die geplante, direkte Anordnung des Veloweges am Fahrbahnrand vereinfacht zudem die Abfahrt vom Veloweg in den Radstreifen auf der Kantonsstrasse.
Die Verkehrssicherheit ist nach wie vor gegeben. Durch die Radstreifenmarkierung auf der Kantonsstrasse wird der Verkehr zudem tendenziell vom Veloweg weggedrückt, was das Sicherheitsempfinden zusätzlich erhöht.
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