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Die Ausführungen des berühmt gewordenen italienischen Erzbischofs Carlo Maria Viganò im Corona-Ausschuss vom 27.5.2022, über die wir hier berichtet haben, sind in der Ausschuss-Sitzung Nr. 107 vom 3.6.2022 besonders über die Themen des „tiefen Staates“ und der „tiefen Kirche“ fortgesetzt worden. Viganò betont, dass beide eng zusammenhingen, dass sie „nur zwei Deklinationen derselben subversiven Kuppel“ seien, „die sich die Macht angeeignet“ habe. Es sind von großer Sachkenntnis geführte radikale Beschreibungen der treibenden weltpolitischen Kräfte hinter den äußeren Ereignissen und institutionellen Fassaden, die für jeden Anlass sein sollten, sich selbst auf Erkenntnissuche zu begeben.
Rechtsanwältin Viviane Fischer beginnt mit der erneuten Vorstellung von Erzbischof Viganò (im Video der 107. Sitzung ab min. 2:53:36) (hl):
Viviane Fischer:
„Wir haben noch einen berühmten Gast, er war letzte Woche schon bei uns im Untersuchungsausschuss, und wir haben ihm drei Fragen gestellt, und er hat sie beantwortet. Heute ist er wieder bei uns, um noch einige Fragen zu beantworten, die wir im Voraus gestellt haben.
Ich freue mich, Erzbischof Carlo Maria Viganò zu begrüßen. Er ist nicht nur Erzbischof, er ist auch emeritierter Diplomat der Vatikan-Stadt, er hat als apostolischer Nuntius in den Vereinigten Staaten gearbeitet vom 19. Oktober 2011 bis zum 3. April 2016, und er hat zwei große Skandale im Vatikan veröffentlicht. In 2012 hat er die finanzielle Korruption im Vatikan aufgedeckt, und 2018 hat er Papst Franziskus und andere Kirchenführer