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UHC Riehen – Basel United 5:2 (2:1)
Im ersten Spiel traf man auf den ewigen Stadtkonkurrenten. Dabei wollte man sich für die Niederlage in der Hinrunde revanchieren. In der ersten Phase des Spiels spielten die Riehener sehr konzentriert und die Basler kamen kaum zu Chancen. Allerdings arbeiteten auch die Schwarz-Roten sehr konzentriert und liessen den Riehenern kaum Spielraum. Nach ungefähr zehn Minuten öffneten sich die Räume nach und nach, und so kam es auf beiden Seiten zu Chancen. Lukas Strickler hielt die Bälle von den Maschen fern, während sein Gegenüber in der 13. Minute das erste Mal hinter sich greifen musste. Claudio Strickler hatte ihn contre-pied erwischt. Basel begann, den Druck zu erhöhen: Sie probierten vermehrt, den Angriffsauslöser zu zweit anzugreifen, was ihnen aber nie gelang. In der 17. Minute konnte sich Schmidlin aus solch einer Umklammerung lösen, spielte den Pass in den Raum zu Martin Frei und dieser erzielte das 2:0. Kurz vor der Pause erzielte United nach einem Riehener Fehlpass im Mittelfeld den Anschlusstreffer. Es war dies die einzige Unkonzentriertheit der Halbzeit. Kurz nach dem Seitenwechsel liess Claudio Strickler seinen Gegenspieler an der Bande passieren. Dieser bedankte sich für den Freiraum und bestrafte den Fehler mit dem Ausgleich; das Spiel konnte von vorne beginnen. Doch weiterhin war es Riehen, die das Geschehen weitgehend unter Kontrolle hatten und immer wieder für Unordnung vor dem Basler Tor sorgten. In der 31. Minute erzielte Yves Wüthrich mit einem satten Weitschuss das 3:2. Danach wurde Claudio Strickler wegen Beinstellens auf die Strafbank geschickt. Es schien, als würden sich die Riehener die gute Ausgangslage verspielen. Doch das Boxplay funktionierte ausserordentlich gut; die Basler verzeichneten einen einzigen Schuss aufs Tor, den Lukas Strickler mühelos parierte. In der Minute nach Claudio Stricklers Rückkehr wurde er auch gleich wieder zurück geschickt in die „Kühlbox“, doch auch diesmal wurde der Riehener Beton nicht geknackt. Im Gegenteil: Kurz nach seiner Rückkehr aufs Feld bediente er mit einem feinen Querpass Martin Frei, der das spektakuläre 4:2 erzielte: Bevor der Ball in die Maschen fiel, berührte er beide Pfosten. Doch noch waren drei Minuten zu spielen und Riehen kassierte eine weitere Strafe, die sie wiederum unbeschadet überstanden. Den Schlusspunkt setzte Martin Frei acht Sekunden vor Schluss mit seinem dritten Tor des Spiels; er erwischte den Torhüter zwischen den Beinen. Mit diesem Sieg war klar, dass die Riehener die Saison auf dem fünften Platz abschliessen werden.
UHC Riehen – UHC Frenkendorf-Füllinsdorf 11:5 (6:1)
Die Riehener traten mit halb so viel Feldspielern wie ihr Gegner an; somit war die Taktik klar: Im Angriff sollte nur das nötigste getan werden, um die Kräfte für die Abwehr zu sparen. Dieser Offensiv-Minimalismus drohte bereits nach 14 Sekunden zu einer schwierigen Aufgabe zu werden, als Lukas Strickler einen harmlosen Ball nicht festhalten konnte und ihn ins eigene Tor beförderte. Es war dies sein erster grober Fehler in dieser Saison. Doch Frenkendorf verhielt sich zu ungeschickt: Allzu oft drückten sie aufs Tempo und vergassen dabei den Ball und die Abwehr. Mal für Mal konnten zwei Riehener allein oder gegen einen Gegenspieler Richtung Tor ziehen, und eins ums andere Mal konterten sie so die Baselbieter aus. Nach 20 Minuten stand es 6:1; Riehen erzielte sechs lehrbuchmässige Kontertore, ohne viel fürs Spiel getan zu haben. Nach der Pause ging das Schützenfest weiter, nach 30 Minuten stand es 10:2 für Riehen. Dann liess die Konzentration erheblich nach, die Müdigkeit machte sich doch noch breit. Die Fehler häuften sich und innert zwei Minuten schmolz der komfortable Vorsprung um drei Tore. Doch die angefangene Aufholjagd endete jäh, als ein Frenkendörfer Claudio Strickler hinter dem Riehener Tor mit Stock und Füssen traktierte. Der Schiedsrichter sprach eine Fünf-Minuten-Strafe aus, was in den Augen sämtlicher Anwesenden definitiv ein zu hartes Verdikt war. Die Strafe wurde von Yves Wüthrich noch zum elften Tor genutzt. In den restlichen fünf Minuten agierten die Riehener souverän und unnahbar und brachten den Sieg ungefährdet ins Trockene. Damit wurde die Saison mit einem starken Spiel beendet. Es bleibt noch zu erwähnen, dass der Schiedsrichter, der das vierte B-Junioren-Spiel mit Riehener Beteiligung dieser Saison, einmal mehr nicht auf der Höhe des Geschehens war, diesmal allerdings nicht gegen, sondern für Riehen pfiff (was ebenso wie das Gegenteil in keiner Weise zu begrüssen ist).