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Über WhatsApp wurden schon viele Dramen ausgetragen – es wurde gestritten, geghostet, Schluss gemacht, blockiert, Nachrichten wurden an falsche Personen verschickt oder der WhatsApp-Status wurde missverstanden. Doch auch Freundschaften wurden durch WhatsApp gefestigt, Liebesnachrichten wurden verfasst, es haben sich Leute verliebt und Beziehungsstatus sind über Nachrichten definiert worden.
Vor 15 Jahren erblickte die App das Licht der Welt und veränderte das weltweite Kommunikationsverhalten für immer. Hier ein Überblick zu den wichtigsten Zahlen und Fakten.
WhatsApp wurde offiziell am 24. Februar 2009 als Chat-App-Dienst von den zwei ehemaligen Yahoo-Mitarbeitern Brian Acton und Jan Koum gegründet. Zunächst war die App nur für iOS verfügbar und konzentrierte sich vor allem auf Statusmeldungen.
Die User nutzten die App jedoch schnell als Sofortnachrichtendienst und legten damit den Grundstein für das, was die App werden sollte. In WhatsApp 2.0 wurde die Messaging-Funktion integriert, die später das bestimmende Merkmal der App sein sollte. WhatsApp 2.0 war ein sofortiger Erfolg und erreichte schnell 250'000 aktive Nutzer.
Noch im selben Jahr integrierte WhatsApp Multimedia-Messaging und wurde 2010 auch für Android veröffentlicht. Ein Jahr später wurden bereits eine Milliarde Nachrichten pro Tag verschickt. Anfang 2013 konnte WhatsApp 200 Millionen aktive Nutzer verzeichnen.
Facebook übernahm im Februar 2014 WhatsApp für 19 Milliarden Dollar, was bis heute eine der grössten Tech-Akquisitionen der Geschichte ist.
In über 100 Ländern ist WhatsApp heute der beliebteste Messaging-Dienst. WhatsApp hat über zwei Milliarden aktive Nutzer und ist eine der wenigen Apps, die über fünf Milliarden Mal heruntergeladen wurden.
Mitte 2023 konnte WhatsApp weltweit 2,78 Milliarden aktive Nutzer vorweisen. Die Entwicklung der Nutzerzahlen zeigt seit der Gründung kontinuierlich nach oben.
Im letzten Jahr bestand die weltweite Nutzerbasis von WhatsApp aus 47,1 Prozent weiblichen Nutzerinnen und 52,8 Prozent männlichen Nutzern.
Laut data.ai intelligence verbrachten WhatsApp-Nutzer im letzten Jahr weltweit durchschnittlich 16 Stunden und 45 Minuten pro Monat oder 33,5 Minuten pro Tag mit der App.
Laut einem Tweet von Will Cathcart, dem aktuellen Leiter von WhatsApp, wurden im Jahr 2020 täglich mehr als 100 Milliarden Nachrichten über WhatsApp verschickt.
2023 hat sich die Anzahl an täglich verschickten Nachrichten auf 140 Milliarden erhöht. Das bedeutet, dass im letzten Jahr jede Stunde etwa 5,833 Milliarden Nachrichten ausgetauscht wurden, jede Minute 97 Millionen Nachrichten und jede Sekunde etwa 1,6 Millionen Nachrichten gesendet wurden.
Allein im Oktober 2023 wurde die App laut den Daten von AppFigures rund 36 Millionen Mal heruntergeladen. Das ist deutlich unter dem Höchststand von 63 Millionen Downloads im Januar 2020, aber über den 32 Millionen Downloads vom September 2023. Weltweit war WhatsApp im Oktober 2023 die am viertmeisten heruntergeladene App. Seit dem Start von WhatsApp wurde die App über fünf Milliarden Mal auf iOS oder Android heruntergeladen.
WhatsApp ist in 180 Ländern verfügbar. In einem Land ist die App besonders beliebt: Indien hat mit 535,8 Millionen monatlichen Usern die höchste Anzahl an WhatsApp-Nutzern weltweit.
Sechs Länder haben die Nutzung von WhatsApp verboten: China, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuba, Iran, Syrien und Nordkorea. Die meisten dieser Länder verbieten WhatsApp aus sicherheitspolitischen Gründen, während andere die lokalen Telekommunikationsunternehmen fördern wollen.
Auch in der Schweiz ist WhatsApp die meistgenutzte soziale Plattform, gefolgt von Facebook und Instagram. Der Messenger-Dienst wird nicht nur am meisten genutzt, die App gehört auch in der Schweiz zu den beliebtesten Marken. Laut dem «Brand Indicator Switzerland»-Ranking 2024 ist WhatsApp die zweitbeliebteste Marke der Schweizerinnen und Schweizer nach der Migros. Im letzten Jahr war der Messenger-Dienst sogar auf Platz 1.
Mit einer Vergleichszahlung will der Elektroauto-Hersteller Tesla einen Gerichtsprozess um einen Todesfall mit seinem Fahrassistenz-System «Autopilot» quasi im letzten Moment abwenden. Die Verhandlung sollte diese Woche im kalifornischen San José beginnen.