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Stoffkunde: Was ist ein Krepp-Gewebe?
Der Begriff „Krepp“ ist eine Eindeutschung des Französischen „la crêpe“. Gemeint ist ein Stoff mit einer krausen, körnig-unruhigen Oberflächenstruktur.
Es entsteht durch ein gezielt unregelmässiges Verflechten der Fäden oder ein Überdrehen der Garne.
Es gibt so genannten „Echten Krepp“, der durch die überdrehten Garne erreicht wird, sowie „Unechten Krepp“, der besonders unregelmässig und körnig ist. Bekannte Krepp-Arten sind oberflächig schimmerndes Crêpe de Chine, glattes Crêpe Satin und an Chiffon erinnerndes Crêpe Georgette. Da Krepp-Gewebe sehr elastisch ist und sich dem Körper gut anpassen kann, sorgt es für einen hohen Tragekomfort. Gerne wird es beispielsweise für feminine, weich fallende Abendroben, Blusen und Tücher verwendet.
Artikel von: fashionpress.de
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