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Der Bündner Immobilienunternehmer Remo Stoffel schuldet einem früheren Geschäftspartner angeblich 6,7 Millionen Franken. In Liechtenstein soll ein rechtskräftiger Zahlungsbefehl in dieser Höhe vorliegen.
Den Millionen-Betrag soll Remo Stoffel seinem früheren Geschäftspartner Hannjörg Hereth zahlen, wie die «Handelszeitung» in ihrer neuesten Ausgabe berichtet. Hereth ist einer von zwei Geschäftspartnern, mit denen Remo Stoffel im Frühling 2005 die ehemalige Swissair-Tochter Avireal kaufte.
Nach einem Machtkampf im Unternehmen verkaufte Hereth seine Avireal-Aktien im Jahre 2008 an Stoffel und zog sich aus der Firma zurück. Stoffel und Hereth aber hörten nicht auf, um Geld zu streiten.
«Skurrile Aufführungen»
Stoffel, der in seinem Heimatdorf Vals GR einen 381 Meter hohen Turm bauen will, teilte am Mittwoch auf Anfrage im Zusammenhang mit dem Zahlbefehl mit, es handle sich um eine in der Schweiz längst abgeschlossene Auseinandersetzung. Mit dem Urteil eines Schweizer Schiedsgerichts von 2012 seien alle Vorwürfe von Hannjörg Hereth abgewiesen worden.
Zudem habe Hereth ihn mit einer Million Franken «ausseramtlich» entschädigen müssen, so Stoffel. Wenn Hereth glaube, Forderungen stellen zu können, müsse er dies in der Schweiz tun «und nicht im Fürstentum Liechtenstein skurrile Aufführungen veranstalten». (SDA)Publiziert am 16.11.2016 | Aktualisiert am 16.11.2016