Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03588.jsonl.gz/2513

Hausyak
Der Yak wird wegen seiner Laute, die an ein Grunzen erinnern, auch Grunzochse genannt. Vor 5000 Jahren begannen die Bauern im Tibet mit der Domestikation, die aber bis heute nicht ganz abgeschlossen ist. Auch die Hausyaks sind wie ihre wilden Vorfahren sehr schreckhaft und wild. Kühe mit Jungtieren neigen zu aggressivem Verhalten. Beide Geschlechter tragen Hörner, doch gibt es Zuchtgebiete wie die Mongolei, wo nahezu alle Tiere beider Geschlechter ohne Hörner sind. Wildyaks sind dunkelbraun bis schwarz gefärbt, wogegen die Haustierform auch rötliche, weisse und gescheckte Fellfarben zeigen. Hausyaks bilden die Lebensgrundlage vieler Völker Zentralasiens. Sie liefern Milch, Fleisch, Leder, Haar und Wolle. Der getrocknete Kot wird als Brennmaterial verwendet.