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Islands Mitte-Rechts-Bündnis hat sich zum Sieger der Wahlen erklärt. Der voraussichtlich neue Ministerpräsident Bjarni Benediktsson von der konservativen Unabhängigkeitspartei und Sigmundur David Gunlaugsson von der liberalen Fortschrittspartei erklärten am Sonntag in Reykjavik ihre Bereitschaft zu Koalitionsverhandlungen.
Die beiden Parteien wollen die bisherige Regierung der Sozialdemokratin Jóhanna Sigurdardóttir ablösen. Sie stellen nach der Auszählung von gut zwei Drittel der Stimmen 37 der 63 Abgeordneten im neuen Parlament.
Die Sozialdemokraten und die bisher mit ihnen regierenden Links-Grünen holten zusammen nur noch 17 Sitze und verloren dabei fast die Hälfte ihrer Stimmenzahl. Als wichtigster Grund gilt Unzufriedenheit mit der Verteilung der Krisenlasten unter den 320'000 Isländern nach dem Bankenkollaps 2008.
SDA-ATS