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Die Mediation ist Teil der Guten Dienste der Schweiz und gehört zu ihren aussenpolitischen Prioritäten. Die Schweiz erhält entweder Vermittlungsanfragen von Konfliktparteien oder stellt diesen ihre Dienste als Mediatorin zu Verfügung. Sie vermittelt selber oder unterstützt Verhandlungsparteien und Mediationen Dritter. Zudem fördert sie die Professionalisierung der Mediation in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft.
Die Schweiz ist eine international anerkannte und gefragte Partnerin in der Mediation von Friedensverhandlungen und in der Unterstützung von Mediations- und Friedensprozessen. In den vergangenen Jahren begleitete sie in mehr als 20 Ländern über 30 Friedensprozesse. Vermehrt stellt die Schweiz auch internationalen Organisationen wie der UNO oder der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE Expertinnen und Experten zur Verfügung, die im Auftrag der Organisation in Konflikten vermitteln.
Im Einverständnis mit den Konfliktparteien schafft die Schweiz den nötigen Freiraum für Verhandlungen – ohne selber Partei zu ergreifen oder den Inhalt zu beeinflussen. Sie unterstützt die Parteien darin, Ursachen zu identifizieren, ihre Anliegen zu formulieren und Lösungen zu erarbeiten.
Unterschieden werden fünf Arten von Vermittlungsdiensten: