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Borussia Dortmund und Inter Mailand lieferten sich ein Fernduell um einen Platz in der K.o.-Runde der Champions League mit dem besseren Ende für die Deutschen. Der Mannschaft von Lucien Favre gelang in der 61. Minute durch Julian Brandt der 2:1-Siegtreffer gegen Slavia Prag. Der deutsche Internationale traf aus spitzem Winkel nach einer Vorlage von Jadon Sancho, der nach zehn Minuten das 1:0 geschossen hatte.
Der bereits ausgeschiedene tschechische Meister verlangte den Dortmundern einiges ab und brachte sie mit dem 1:1 kurz vor der Pause unter Zugzwang. Die zweite Führung verteidigte Dortmund trotz der Gelb-Roten Karte gegen Julian Weigl zu Beginn der Schlussviertelstunde erfolgreich. Dabei spielte Roman Bürki eine entscheidende Rolle. Der Berner Keeper zeigte über die gesamten 90 Minuten ein halbes Dutzend starke Interventionen.
Inter Mailand hätte aus eigener Kraft erstmals seit 2011 die Achtelfinals in der Champions League erreichen können. Doch die Mannschaft von Antonio Conte verlor gegen den Gruppensieger Barcelona, der auf diverse Leistungsträger verzichtete, daheim mit 1:2. Nach dem katalanischen Führungstreffer von Carles Perez gelang den Mailändern zum Ende der ersten Halbzeit der Ausgleich durch Romelu Lukaku. Der 17-jährige Anssumane Fati zerstörte die letzten Hoffnungen der Gastgeber mit dem 2:1 in der 87. Minute und wurde gleichzeitig der jüngste Torschütze in der Geschichte der Champions League.
Inter Mailand spielt im kommenden Jahr in der Europa League – genauso wie Ajax Amsterdam. Die Überflieger aus der letzten Saison, die nur ganz knapp den Final verpasst hatten, unterlagen daheim gegen Valencia mit 0:1. Der spanische Internationale Rodrigo traf Mitte der ersten Halbzeit zum Sieg.
Neben Valencia überholte auch Chelsea die Amsterdamer in der Gruppe H. Die Londoner bekundeten gegen das sieglose Lille beim 2:1 wenig Mühe, zumal die Franzosen mit einer B-Mannschaft angetreten waren. Der junge Stürmer Tammy Abraham und der routinierte Verteidiger Cesar Azpilicueta sorgten für die vorentscheidende 2:0-Führung.
Salzburg verpasst den Coup
Salzburg hätte gegen Liverpool (0:2) mit einem Heimsieg nicht nur den erstmaligen Vorstoss einer österreichischen Mannschaft in die K.o.-Runde der Champions League bewerkstelligen, sondern auch den Titelverteidiger aus dem Rennen werfen können. Fast eine Stunde lang hielten die vom Amerikaner Jesse Marsch trainierten Gastgeber gut mit und konnte vom Coup träumen. Dann sorgte der Leader der Premier League innerhalb von 100 Sekunden für die Entscheidung durch den früheren Salzburger Naby Keïta und den Ex-Basler Mohamed Salah, der zuvor drei hervorragende Möglichkeiten ausgelassen hatte.
Napoli sorgte schon in der ersten Halbzeit gegen das Schlusslicht Genk für den Unterschied. Der polnische Stürmer Arkadiusz Milik erzielte in den ersten 38 Minuten einen Hattrick und war damit hauptverantwortlich dafür, dass der 17-jährige Goalie Maarten Vandevoort einen unangenehmen Europacup-Einstand erlebte. Der jüngste in der Champions League je eingesetzte Goalie vertändelte nach weniger als drei Minuten den Ball und ermöglichte den Neapolitanern die frühe Führung. Den Penalty zum 3:0 verschuldete der Teenager mit einer ungestümen Aktionen.
Lyon dank Aufholjagd weiter
Lyon schaffte es dank dem 2:2 gegen das bereits vor dem letzten Spieltag qualifizierte Leipzig in die nächste Runde. Die Franzosen holten den nötigen Punkt nach dem 0:2-Pausenrückstand dank den Toren von Houssem Aouar und Memphis Depay. Benfica Lissabon mit dem in der Schlussphase eingewechselten Haris Seferovic sicherte sich mit dem 3:0-Heimsieg gegen Zenit St. Petersburg noch den Vorstoss in die K.o.-Runde der Europa League.