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Naturgefahrenbulletin des Bundes
Ausgabedatum: Samstag, 17. Januar 2015 12:00 Uhr
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Ende des starken Schneefalls am Alpensüdhang und in den angrenzenden Gebieten
Ende der starken Schneefälle auf der Alpensüdseite und in den angrenzenden Gebieten.
Aktuelle Situation
Die kräftige Störung, welche auf der Alpensüdseite ergiebige Niederschläge verursacht hat, entfernt sich nach Österreich. In der Folge drehen die Höhenwinde auf Nord, was im Verlaufe des Nachmittags eine allmähliche Wetterbesserung nach sich zieht. Die Niederschläge begannen auf der Alpensüdseite und im Engadin am Donnerstagabend und hielten seither ohne Unterbruch an, dabei fand die intensivste Phase ab Freitagabend statt. Von Samstagmorgen an liessen die Niederschläge langsam nach. Insgesamt sind im genannten Zeitraum auf der Alpensüdseite 70 bis 100 mm und im Oberengadin 30 bis 50 mm Niederschlag gefallen. Die Schneefallgrenze war regional unterschiedlich. Im Misox und im Nordtessin lag sie auf der Talsohle, währendem sie sich weiter südlich auf über 1000 Metern befand. Die Neuschneemengen erreichten auf der Alpensüdseite rund 70 bis 100 cm, im Oberengadin kamen 30 bis 50 cm zusammen. Aufgrund der stürmischen Südwinde kam es in den Bergen verbreitet zu Schneeverfrachtungen, weshalb die Schneemächtigkeit innerhalb kurzer Distanz stark schwanken kann.
Prognose
Am Samstagnachmittag lassen die Niederschläge langsam nach und nehmen Schauercharakter an. Auf der Alpensüdseite gehen die Niederschläge am Samstagabend, im Oberengadin in der Nacht auf Sonntag zu Ende. In der Folge sind einige trockene Tage zu erwarten.