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Historische Quellen zum Pegelstand des Zürichsees
Die Machbarkeitsstudie sollte die Auswertbarkeit von historischen
Pegelaufzeichnungen untersuchen.
Die erste Arbeit bestand im Auffinden der Quellen. Einige davon wurden testweise im Computer erfasst.
Solche rohen Messreihen müssen sorgfältig interpretiert
und auf Fehler untersucht werden.
Allein die optische Beurteilung der Grafik mit den auf heutige Werten umgerechneten Seeständen offenbart einige "Ausreisser". Manche lassen sich korrigieren, manche müssen durch einen Duchschnittswert ersetzt werden.
Eine etwas genauere Kontrolle lässt Aussagen über die effektive Genauigkeit der Zahlen zu. Beispielsweise sollten alle Zoll- und Halbzollwerte (1/2, 1, 1 1/2, 2, usw.) gleich häufig vorkommen. Das tun sie nicht; offenbar werden ganzzahlige Werte bevorzugt verwendet. Somit entspricht die Genauigkeit nur etwa einem Zoll (ca. 2.4 cm).
Neben eigentlichen Messreihen wurden auch Berichte über Einzelereignisse herangezogen und auf ihre Verwendbarkeit geprüft. Die Karte zeigt einige der Flächen, zu denen sich etwas über den Wasserstand aussagen liess. Sie wurden geometrisch vereinfacht im GIS erfasst und hier nach dem ableitbaren Wert des Pegelstandes eingefärbt. Das ist keine Messreihe, sondern bietet lediglich eine Übersicht über eine sehr ungenaue zusätzliche Quelleninformation.
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