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Die AMAs, ursprünglich gegründet, um mit den Grammys konkurrieren zu können, gehören zu den grössten Musikawards der USA. In den letzten fast 50 Jahren konnten sich lauter klangvolle Namen mit Trophäen eindecken. Michael Jackson beispielsweise war jahrelang Rekordhalter mit seinen 26 gewonnenen Awards - bis die Herrschaft von Taylor Swift begann. Mittlerweile sind die AMAs praktisch zur Hausverleihung des Country-Stars verkommen. Auch dieses Jahr das gewohnte Bild: Taylor staubte den Award für den «Favourite Artist of the Year» ab und baute ihren Rekord auf 32 gewonnene Trophäen aus. Rap-Artists blieben trotz einem äusserst erfolgreichen Jahr chancenlos gegen die Übermacht Taylor Swift. Hätte es nicht genügend Rapper*innen gegeben, die es verdient gehabt hätten, die Reigning Queen zu stürzen? Wir haben einige aufgelistet.
2020 kam man so schnell nicht an Lil Uzi vorbei. Mit «Eternal Atake» releaste er Anfang des Jahres sein langersehntes Comeback-Tape und sorgte mit über 400 Millionen Streams in der ersten Woche für das viertgrösste Streamingrelease überhaupt. «Baby Pluto» dominiert auch die amerikanischen Single-Charts: 2020 schafften es 46 (!) Songs mit seiner Beteiligung in die Billboard Hot 100. Erst letzte Woche releaste er in Zusammenarbeit mit Future das zweite Album des Jahres, das direkt auf Platz eins der Charts einstieg.
Der Mann aus North Calorina hat zwar bekanntlich nur einen Flow, dieser scheint aber immer noch genug zu unterhalten. Neben der fast schon obligatorischen Höchstposition in der ersten Woche nach seinem Album-Release - mit dem er übrigens auch in der Schweiz eine Top10-Platzierung erreichte - lieferte er einen der Hits des Jahres ab. «Rockstar» mit Roddy Ricch verbrachte auch in der Schweiz 7 Wochen auf Platz 1 und hält sich über 30 Wochen nach Release immer noch in der Hitparade.
Übrigens, auch Nativ versuchte sich schon am DaBaby-Flow:
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Die Rapperin der Stunde heisst Megan Thee Stallion. Mit ihrer Cardi B-Kollabo-Single «WAP» sorgte sie nicht nur für ordentlich Gesprächsstoff in konservativen Kreisen. Nein, sie sammelte damit auch Erfolg um Erfolg. In den ersten beiden Wochen nach Release platzierte sich der Hit gleich auf der Eins der Billboard Hot 100.
Noch mehr zur Kontroverse um den Song? Hier lang.
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Mit seinem Albumtitel «My Turn» behielt er recht. Denn kaum ein anderer nutzte das Seuchenjahr 2020 besser als der Altlanta-Trapper. Das Tape ist das meistverkaufte des Jahres und holte schon 2x Platin. Mit «The Bigger Picture» lieferte er die Hymne der BLM-Bewegung und mit dem Kollabosong «For The Night» sorgte er sogar Hierzulande für erste Ausrufezeichen. Schon 20 Wochen hät sich die Pop Smoke-Single in den Charts. Peak war Platz 7.
«For The Night» wurde übrigens von einem Schweizer mitproduziert:
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Das posthume Album «Legends Never Die» verkaufte sich in der Debütwoche knapp 500'000 Einheiten. Eine Marke, die nur die Grössten knacken. Bis heute ist es die zweitbeste Debütwoche des Jahres. 5 Songs des Albums schafften es in die Top10 der US-Single-Charts. Das schafften bisher nur Drake und die Beatles.
Roddy konnte an den AMAs ordentlich absahnen. Für sein Album «Please Excuse Me for Being Antisocial», mit dem er zuvor schon 2x Platin abstaubte, erhielt er den Award für das beste Rap-Album. Doch noch eindrücklicher war sein Erfolgs-Run mit den beiden Hit-Singles «The Box» und «Rockstar». Während Roddy mit «The Box» das TikTok-Game durchspielte, sorgte er mit der DaBaby-Kollabo «Rockstar» für einen der internationalen Radio-Hits des Jahres.
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