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Schwarzspecht
Der Schwarzspecht ist an seinen schwarzen Federn und dem roten Scheitel zu erkennen.
Schwarzspecht
DRYOCOPUS MARTIUS
Der Schwarzspecht ist die grösste einheimische Spechtart und ist für sein Hämmern bekannt. Dabei klopft er mit seinem langen Schnabel ein Loch in den Baum, um dann mit der Zunge Insekten zu erbeuten. Die Zunge des Schwarzspechtes hat mehrere spezielle Merkmale: Die Spitze ist klebrig und mit Widerhaken besetzt, so dass ihm kein Insekt entkommt. Ausserdem kann er sie bis ungefähr 5 Zentimeter über die Schnabelspitze ausfahren.
Der Körperbau des Schwarzspechtes sorgt dafür, dass er von den schnellen Hammerbewegungen keine Kopfschmerzen bekommt. Der Hals ist mit langen Muskeln bepackt und eine schwammige Knochenverbindung zwischen dem Schädel und der Wirbelsäule dient der Abfederung.
Spechte schaffen sich selbst einen Schlafplatz, indem sie Höhlen aus einem Baum schlagen. Dort verbringen sie die Nacht und fliegen nach Sonnenaufgang los, um Nahrung zu finden. Alle drei bis fünf Jahre baut ein Brutpaar eine neue Höhle, in der es ihre Jungen aufzieht. Die Höhlen werden auch gerne von anderen Tierarten genutzt und sind eine begehrte Ressource.
Im Natur- und Tierpark Goldau finden Sie den Schwarzspecht neben den Waldrappen in der Felsenvoliere.