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Laut Alexander Fernandez, dem CEO der Streamline Media Group, wird der Coronavirus nicht nur für Verzögerungen bei Hardware sorgen, Spiele werden davon ebenfalls betroffen sein. "Man kann sehen, dass der Virus die Industrie erfasst hat. So ziemlich jedes Treffen, das ich hatte, endete mit einer Form von 'Haben Sie Ressourcen? Ich brauche Hilfe'. Die Dinge sind im Moment verrückt," so Alexander Fernandez.
Alexander Fernandez ist dafür der richtige Ansprechpartner, denn als Chef der Streamline Media Group leitet er eines der führenden AAA-Co-Entwicklungs-Unternehmen in Südostasien mit einer Kundenliste, die Microsoft, Sony, Epic Games, Capcom und Square Enix umfasst. Streamline verfügt über Hunderte von Mitarbeitern, die alle geschult wurden, um die grössten Unternehmen der Branche bei der Entwicklung von AAA-Produkten zu unterstützen.
"Etwa zwei Drittel des externen Entwicklungs-Outsourcing-Angebots befinden sich in China - und sie sind völlig aus den Fugen geraten," so Alexander Fernandez. "Diejenigen, die in der Entwicklung arbeiten, sehen oder fühlen es bereits. Ich glaube, es wird ein oder zwei Quartale dauern, bis das Ausmass durch verpasste Termine oder Entwicklungsverzögerungen deutlich wird." Das wird bei Unternehmen zu grossen finanziellen Schäden führen. Alexander Fernandez sieht ausserdem Auswirkungen auf die nächste Generation von Konsolen. Kommt es tatsächlich zu Verschiebungen?