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Hommage an den höchsten Glarner Berg
Eine Hommage an den Berg. Kompaktheit der Form und Wirkung trotz Schlichtheit in Material und Farbe. Das Einfamilienhaus liegt in leichter Hanglage mit herrlicher Aussicht auf den Tödi und ins Sernftal. Der einfache Baukörper passt sich durch seine Grösse und Ausrichtung in das Wohnquartier aus den 40er Jahren ein. Die Bauparzelle gehörte einst zum südlich gelegenen Haus, welches von Architekt Hans Leuzinger 1945 für den damaligen Therma Direktor gebaut hat.
Der Neubau von Haus Tödi liegt mit seiner Ausrichtung parallel zur Falllinie des Hangs und verbindet dadurch zwei Quartierstrassen, die das zweigeschossige Gebäude auf unterschiedlichen Ebenen erschliessen.
Die untere Ebene ist als Sockelgeschoss ausgebildet und offenbart sich aufgrund des Terrainverlaufs nur im hangabwärts liegenden Bereich. Es beherbergt Nebenräume und Garage, die über die untere Quartierstrasse erschlossen ist.
Der Hauptzugang erfolgt über die die zweite Ebene von der oberen Quartierstrasse her, wobei das Gebäude nur eingeschossig in Erscheinung tritt. In diesem Geschoss sind Aufenthaltsräume und Schlafzimmer untergebracht, die durch geschickt platzierte und unterschiedlich ausformulierte Öffnungen eine beeindruckende Aussicht Richtung Sernftal und auf den Tödi eröffnen. Durch das weit auskragende Flachdach und die horizontale Lärchenholzschalung werden die Horizontalität des Gebäudes und die atemberaubende Aussicht auf die umgebende Bergwelt unterstrichen.