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Sicherheitsmassnahmen an Bord schweizerischer Luftfahrzeuge
Für die sicherheitsmässige Kontrolle der Fluggäste und die Abwehr von strafbaren Handlungen an Bord schweizerischer Luftfahrzeuge im internationalen gewerbsmässigen Luftverkehr werden Sicherheitsbeauftragte, so genannte Tigers bzw. Foxes, eingesetzt. Zweck dieser Sicherheitsmassnahmen ist es, Flugzeugentführungen zu vereiteln und dadurch die Erpressbarkeit des Staates zu verhindern. Juristische Grundlage für den Einsatz von Flugsicherheitsbegleitern sind einerseits die Luftfahrtverordnung und andererseits die Verordnung des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) über Sicherheitsmassnahmen im Luftverkehr. Das Bundesamt für Polizei ist für die Ausbildung und Einsatzplanung der Sicherheitsbeauftragten verantwortlich.
Die an Bord schweizerischer Zivilluftfahrzeuge (Tigers) und auf besonders gefährdeten ausländischen Flughäfen (Foxes) zum Einsatz kommenden Sicherheitsbeauftragten werden vom Kommissariat SIBEL des Bundessicherheitsdienstes rekrutiert und ausgebildet. Zum Einsatz gelangen Angehörige von kantonalen und städtischen Polizeikorps, Grenzwächter sowie Angehörige der Militärischen Sicherheit (VBS).
nach oben Letzte Änderung 12.02.2015