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Die erste Eisenbahnstrecke auf Schweizer Boden führte vom französischen St. Louis nach Basel, eröffnet wurde die Strecke im Juni 1844. Die erste ausschliesslich auf Schweizer Boden gebaute Eisenbahnstrecke wurde 1847 zwischen Zürich und Baden eröffnet. Nachdem das in 1852 verabschiedete Eisenbahngesetz festgelegt hatte, dass Eisenbahnen durch Private gebaut und betrieben werden sollten, setzte ein richtiger Eisenbahn-Bauboom ein. Erst zwischen 1901 und 1909 wurden die damals 5 grössten Privatbahnen in die Schweizerischen Bundesbahnen überführt.
Der Kohlemangel im ersten Weltkrieg war der Anlass zum frühen Beginn der Elektrifizierung der Strecken, 1928 war bereits mehr als die Hälfte der Strecken elektrisch betrieben, und 1960 konnte die Elektrifizierung abgeschlossen werden. Heute hat die Schweiz mit rund 5.000 Kilometern eines der dichtesten Eisenbahnnetze der Welt, und die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Schweizer Bahnen gilt in der ganzen Welt als vorbildlich.