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Ziel der Magenband-Operation ist, den Magen in einen Vor- und einen Restmagen zu unterteilen. Durch den kleinen Vormagen wird bereits bei Aufnahme geringer Nahrungsmengen ein Sättigungsgefühl erreicht.
Beim Magenband wird ein verstellbarer Ring um den Magen platziert, welcher mittels eines Portsystems, das unter die Haut implantiert wird, enger oder weiter gestellt werden kann.
Der Gewichtsverlust nach fünf bis zehn Jahren beträgt durchschnittlich 40 bis 50 Prozent des Übergewichtes.
Circa 50 Prozent der Magenbänder müssen nach fünf Jahren wieder entfernt werden und zwar aufgrund der Tatsache, dass viele Patienten trotz Magenband ein starkes Hungergefühl haben. Das Magenband beeinflusst im Gegensatz zum Magenbypass und zum Schlauchmagen das Hungergefühl nicht. Deshalb haben die Patienten grosse Mühe, sich an die Nahrungsrestriktion zu halten. Dies führt dazu, dass sich die Speiseröhre mit der Zeit ausdehnt und chronischer, störender, saurer Reflux auftritt, der die Lebensqualität verschlechtert und der Speiseröhre schadet.