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Schwarze Birne
Birnenförmig schwarze kleine Tomate im Anfangsstadium der Selektion.
Hier sieht man wie sich verschiedene Linien aufspalten.
Etwas zum experimentieren und schauen was entsteht
Zweck dieser Kreuzungen ist es die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Anthocyane als Antioxidantien in die Kulturtomate zu bringen.
Die Arbeit begann durch Jim Meyers und Kollegen von der Oregan State University die erfolgreich Solanum chilense und Solanum cheesmaniae mit Kulturtomaten gekreuzt, um Kulturtomaten mit blauen Früchten zu bekommen. Dabei wurden zwei verschiedene Allele aus den beiden Wildformen in der Kulturtomate kombiniert (das Aft-Allel aus S. chilense und das atv-Allel aus S. cheesmaniae), um eine ausreichend starke Blaufärbung zu erzeugen (Mes et al. 2008). Aus diesen Arbeiten ist die Sorte Indigo Rose entstanden. Weiter Sorten kamen dann noch dazu.
Mehr Infos zu diesen Arbeiten findet man auf der Seite der Oregon State University.
Unsere Züchtungen entstammen dann Arbeiten von Tom Wagner, dem Züchter der Green Zebra-Tomate der früh begann eigene Sorten zu entwickeln, da blaue Tomaten doch auch einen gewissen ästhetischen Reiz haben.
Deshalb entwickelt die Arche Noah in Österreich in einem partizipativem Ansatz auch sogenannte Sternparadeiser. Für diese Züchtungen haben wir auch Material abgegeben.
Ein weiterer Aspekt, der meist im Bereich der Gentechnik-Kritik eine Rolle spielt und den ich immer wieder in in Kursen anspreche, ist die Überschreitung der Artgrenzen durch die Kreuzung von wilden Tomatenarten mit der Kulturtomate und was im biologischen Sinn Artgrenzen sind.
Samenfest: Ja