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Die Mezzosopranistin Barbara Hölzl, die im oberbayerischen Bad Tölz geboren wurde, studierte bei Helmut Banzhaf am Richard-Strauss-Konservatorium in München und später an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ausserdem absolvierte sie Meisterkurse bei Hans Hotter, James King und Josef Metternich. Sie war Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb von s’Hertogenbosch, Preisträgerin des Schumann-Liedwettbewerbs in Zwickau und wurde mit einem Würdigungspreis der Republik Österreich ausgezeichnet. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht der Konzertbereich mit einem Repertoire von der Renaissance bis zur Gegenwart. Dabei arbeitete Barbara Hölzl sowohl mit namhaften «traditionellen» Sinfonieorchestern wie den Wiener Philharmonikern und Symphonikern, dem Oslo Philharmonic Orchestra oder den Bamberger Symphonikern als auch mit Spezialensembles der Alten Musik und der Moderne zusammen, darunter der Concentus Musicus und das Klangforum Wien. Barbara Hölzl konzertierte unter der Leitung von Rudolf Barschai, René Clemencic, Vladimir Fedosseyev, Nikolaus Harnoncourt, Sigiswald Kuijken, Neville Marriner, Wolfgang Sawallisch, Peter Schreier und Bruno Weil. Zu ihren Engagements in jüngerer Zeit zählen Auftritte mit Beethovens Missa Solemnis beim Prager Frühling, Mendelssohns Elias in der Zürcher Tonhalle, Bach-Kantaten im Wiener Konzerthaus und Schönbergs Gurreliedern im Rahmen der Wiener Festwochen. Unter ihren zahlreichen CD-Einspielungen seien vor allem die Aufnahmen von Mozarts Requiem und Haydns Schöpfungsmesse mit dem kanadischen Ensemble Tafelmusik erwähnt; unlängst veröffentlichte Barbara Hölzl eine Platte mit spanischen Liedern von Federico Garcia Lorca und Enrique Granados.
Dezember 2008