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Im Vergleich mit den anderen Kantonen weist der Kanton St.Gallen beim Export einen hohen Anteil an Investitionsgütern, also Maschinen und Apparaten aus, nämlich 49,3 Prozent. Damit liegt er auch weit über dem gesamtschweizerischen Mittel von 23,0 Prozent. Zu je rund einem Viertel exportiert der Kanton St.Gallen Rohstoffe und Halbfabrikate sowie Konsumgüter.
Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Messung des Verwendungszwecks liegt darin, dass Konsumgüter in überdurchschnittlichem Mass kurzfristigen Konjunkturschwankungen unterliegen. Die Nachfrage nach Vorleistungen (Rohstoffe/Halbfabrikate) und Investitionsgütern (Maschinen und Apparate) steht in Zusammenhang mit der längerfristigen konjunkturellen Entwicklung.
Preis nach Verwendungszweck in Prozent des Totals der Warenexporte. Die Klassifikation von exportierten oder importierten Waren nach Verwendungszweck richtet sich nach den folgenden Regeln: Dient eine Ware in erster Linie dem privaten Konsum, erhält Sie die Kategorie "Konsumgüter". Wird eine Ware zur Produktion von anderen Waren im Sinne einer Vorleistung verwendet, die unmittelbar in den Produktionsprozess einfliesst, so wird sie dem Verwendungszweck "Rohstoffe, Halbfabrikate" oder "Energieträger" zugeteilt. Handelt es sich bei einer Ware um eine Anschaffung im Sinne eines Investitionsgutes, so wird ihm die Kategorie "Maschinen und Apparate" vergeben. Den Zolltarifnummern ist der Verwendungszweck fix zugewiesen.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 31.05.2020
Die Infografik sowie die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...
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Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen
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