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Beim Bauen wird in der Regel der Boden ausgehoben, zwischengelagert und gegebenenfalls später weiterverwendet. Dabei besteht die Gefahr, dass mit Schadstoffen belasteter Boden unkontrolliert verschoben wird und so bisher unbelastete Standorte verunreinigt werden. Die «Wegleitung Bodenaushub» des Bundes hält verbindlich fest, wie dies verhindert werden kann.
Im Bodenbelastungsgebiet Dornach sind in der Regel die obersten 20 cm mit Schwermetallen belastet. Die Böden wurden abhängig von der Schadstoffbelastung in drei Belastungszonen und eine unbelastete Zone unterteilt (siehe Glossar). Dadurch müssen Bauherren keine eigenen Untersuchungen mehr durchführen, um Aufschluss über die zulässigen Verwendungsmöglichkeiten oder die notwendige Entsorgung des Bodenmaterials zu erhalten. Ausnahmen bilden so genannte belastete Standorte im Sinne des Altlastenrechts.
Ausserhalb der drei Belastungszonen gilt das Bodenmaterial als unbelastet. Es kann daher ohne Einschränkungen verwendet werden.
Richtwertzone
In der Richtwertzone ausgehobener Boden - in der Regel die obersten 20 cm - wird als schwach belasteter Bodenaushub bezeichnet. Für ihn bestehen Einschränkungen im Hinblick auf seine Verwendbarkeit.
Prüfwert- und Sanierungswertzone
In der Regel werden die obersten 20 cm Bodenaushub als stark belastet klassiert. Er darf nicht weiter verwendet werden. Seine Entsorgung richtet sich nach der Höhe der Schadstoffbelastung.