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Der Bundesrat hat am 1. März 2021 den Schutz besonders gefährdeter Arbeitnehmer weiter präzisiert.
1. März 2021
Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat kürzlich zusammen mit der Eidgenössischen Kommission für Impffragen EKIF eine Impfstrategie ausgearbeitet, deren Hauptziel es ist, schwere Krankheitsverläufe und die Anzahl Todesfälle reduzieren. Die Zielgruppe sind daher die besonders gefährdeten Personen, und in der ersten Phase werden innerhalb der besonders gefährdeten Personen diejenigen Personen mit dem höchsten Risiko priorisiert. Im Rahmen der Arbeiten für die Impfstrategie wurde die Literatur erneut gesichtet und bewertet.
Das BAG hat die Liste der besonders gefährdeten Personen (Anhang 7 der COVID-3-Verordnung) per 1. März 2021 nach Zustimmung durch die SGED angepasst und derenWebsite «Besonders gefährdete Personen» dementsprechend aktualisiert.
20. April 2020
A joint statement by the
Swiss Society for Endocrinology and Diabetology (SGED-SSED)
Swiss Association for the Study of Metabolism and Obesity (ASEMO)
Swiss Society for the Study of Morbid Obesity and Metabolic Disorders (SMOB)
- Based on early data from Asia, patients at high risk of developing severe respiratory complications from CoV-2-SARS infection causing COVID-19 disease include individuals with associated comorbidities (hypertension, cardiovascular disease, chronic lung disorders, diabetes, disorders and therapies associated with immunosuppression, cancer), and advanced age (for current synopsis see also: Federal Office of Public Health publication RS 818.101.24, supplement 6, pp. 31-33).
- Obesity has initially not been identified as an independent risk factor for COVID-19 disease.
- There is no evidence that the Sars-Cov-2 virus infects more obese patients than individuals with a weight considered to be within the normal range.
- Recent evidence now suggests that patients with severe obesity (BMI ≥35 kg/m2) may be more vulnerable to the effects of CoV-2-SARS infection, and that they are at higher risk of serious complications, including the risk of requiring invasive mechanical ventilation in the event of respiratory failure (1-3).
- Based on these data (1-3), the SGED, ASEMO and SMOB suggest that severe obesity (BMI ≥35 kg/m2; Grade 2 and BMI ≥40 kg/m2; Grade 3) be considered an independent risk factor affecting the outcomes of COVID-19 disease.
- Individuals with severe obesity should be carefully evaluated for the presence of other risk factors and, in the case of suspected CoV-2-SARS infection, priority screening is recommended.
- Patients with severe obesity should be counseled about protective measures to minimize the risk of contracting CoV-2-SARS infection.
- Simonnet A, Chetboun M, Poissy J, Raverdy V, Noulette J, Duhamel A, et al. High prevalence of obesity in severe acute respiratory syndrome coronavirus-2 (SARS-CoV-2) requiring invasive mechanical ventilation. Obesity. 2020 Apr 9. doi: 10.1002/oby.22831. [Epub ahead of print]
- Petrilli CM, Jones SA, Yang J, Rajagopalan H, O'Donnell LF, Chernyak Y, et al. Factors associated with hospitalization and critical illness among 4,103 patients with Covid-19 disease in New York City. 2020. BMJ. medRxiv preprint doi: doi.org/10.1101/2<ip-pii>57794
- Lighter J, Phillips M, Hochman S, Sterling S, Johnson D, Francois F, et al. Obesity in patients younger than 60 years is a risk factor for Covid-19 hospital admission. Clin Infect Dis. 2020 Apr 9. pii: ciaa415. doi: 10.1093/cid/ciaa415. [Epub ahead of print]
8. April 2020
3. April 2020
20. März 2020
- Es gibt keine wissenschaftlichen Daten, dass COVID-19 Patienten mit Diabetes mellitus mehr trifft als den Rest der Bevölkerung
- Es gibt keine Daten, die einen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Blutzuckerspiegel und dem Risiko einer COVID-19 Infektion aufzeigen, dagegen ist das Auftreten Pneumonien und deren Schweregrad erhöht, wenn der Blutzuckerspiegel vor dem Essen höher als 9 mmol/l ist. Eine gute Blutzuckerkontrolle reduziert das Infektionsrisiko und die Schwere der Infektion.
- Das Risiko einer schweren COVID-19 Infektion ist bei Vorliegen von Co-Morbiditäten erhöht (Herz-/Kreislauferkrankungen, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Niereninsuffizienz, Transplantationen und Krebs) und bei Erwachsenen über 65 Jahre.
- Das Risiko sich mit dem COVID-19 zu infizieren existiert unabhängig vom Diabetes Typ (Typ 1, Typ 2, andere). Es gibt keine Daten zur Häufigkeit des Auftretens von schweren COVID-19-Verläufen bei Patientinnen und Patient mit den verschiedenen Diabetes-Typen.
- Kinder mit einem Typ1-Diabetes die von COVID-19 betroffen sind, zeigen meist moderate Symptome, und bis jetzt wurden keine schweren Verläufe bei Kindern unter 10 Jahren festgestellt.
- Im Falle einer COVID-19-Infektion – oder bei jeder anderen Infektion – steigt der Bedarf an Insulin. Allerdings klagen einige von COVID-19 Betroffene über Appetitlosigkeit, was ein gewisses Risiko für Hypoglykämien nach sich ziehen kann. Eine intensivierte Überwachung des Blutzuckerspiegels ist somit empfohlen.
- Wichtig ist, dass Diabetikerinnen und Diabetiker auch weiterhin regelmässig medizinisch kontrolliert warden (z.B. mittels Telefonanrufen, Videokonferenzen oder auch Kontrolle in der Sprechstunde).
- Zögern Sie nicht, im Falle von unerklärlichen Symptomen, Polyurie (vermehrte Harnmenge) und Polydipsie (vermehrter Durst), umgehend Ihre Gesundheitsfachperson zu kontaktieren.
- Bei hohem Fieber (>40°) oder schweren Atembeschwerden kontaktieren Sie umgehend Ihren behandelnden Arzt.
- Eine blutdrucksenkende Therapie muss fortgesetzt werden, eine Therapieänderung kann nur von Ihrem behandelnden Arzt verordnet werden.
- Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, dass die Einnahme von nichtsteroidalen, entzündungshemmenden Medikamenten ein erhöhtes Risiko schwerere Verläufe von COVID-19 Infektionen mit sich ziehen. Eine Therapieänderung muss mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.