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Semester- und Diplomarbeiten über Musik
Im Rahmen meines Nachdiplomstudiums hatte ich eine ganze Reihe von Arbeiten zu schreiben; Eine Auswahl ist hier erstmals gesammelt.
Link Semester- und Diplomarbeiten
Erlebniscollagen über Opern und Konzerte
1992 war ein Schlüsseljahr; ich feierte meinen 50. Geburtstag, bestand die Aufnahme-Prüfung ans Rose-Bruford-College für Theatre and Opera Studies und begann im 1993 mein Opernstudium, das bis zum Jahre 2002 dauern sollte. Eines der ersten Fächer war “talking about music”; dort lernten wir, unsere Opern- und Konzerterlebnisse aufzuschreiben. Nicht alle, aber die wegweisenden. Zuerst vorwiegend diejenigen, die wir während des Opernstudiums gehabt und die durch Interviews mit den Protagonisten noch vertieft wurden. Dank viermaligen Residential Schools pro Jahr (von 1993-2001) besuchte und beschrieb ich jeweils 8-10 Opern in London. Und als Hausaufgabe diejenigen, die wir in der Zwischenzeit – in der Schweiz oder anderswo – gesehen haben. Zusammen ergab das schon mal durchschnittlich 30 Opern – pro Jahr; mit Ausnahme der Jahre 2001-04, wo ich als Zentralpräsident des Schweizerischen Turnverbandes meinen Opernkonsum etwas reduzieren musste zugunsten des Besuches von Turn- und Verbandsanlässen.
Ich habe mich vorwiegend konzentriert auf Erlebnisberichte zu Opern, eher ausnahmsweise zu Konzerten.
Meine Erlebnisberichten sind Text-Collagen und beinhalten die Schilderung des visuellen und des vokalen Eindrucks. Es sind explizit nicht Kritiken, und sie sind nicht objektiv und auch nicht frei von Wiederholungen. Dr. Robert Cannon MBE lehrte mich, Gehörtes und Gesehenes mit Entdeckungen zu verbinden, die mich selbst veränderten. Manchmal ist oft eine Referenz zu früher gesehenen Vorstellungen zu finden, oft auch zum Werk, zum Programmheft, zu Interviews etc. Ich habe mich ja schon früher – seit meinem 14. Lebensjahr – der Oper verschrieben, nur in einem etwas geringeren Ausmass und fast völlig auf die Schweiz konzentriert. 40 Jahre mit durchschnittlich 25 Aufführungen pro Jahr, ergibt von 1956 bis ins Jahr 2007 ca 1000 Opernabende. Seit 1993 führe ich akribisch Buch und mache mir über (fast) jede Aufführung Notizen, sammle Programme etc. 400 dieser Erlebnisberichte veröffentlichte ich im Jahre 2007. Die Berichte haben unterschiedliche Länge. Für das Studium vorgeschrieben waren mind. 250 Wörter; eine Höchstzahl war nicht angegeben. Durchschnittlich sind meine Betrachtungen etwa 400 Wörter lang.
Wenn mir gar nichts eingefallen ist – auch das kam vor – schrieb ich nichts.
Aktives Hören und Beschreiben von Konzerten habe ich erst später gelernt, und zwar bei Dr. Stefan Schaub
Alle Ringe (zyklische Aufführungen des “Rings des Nibelungen”)
Berichte über Musikseminare
Späte Streichquartette von Beethoven bis Schubert
h-moll-Messe und Matthäuspassion in Eisenach
Ulm 06 (Ravel, Schubert, Verdi)
Köln 06 (Dvorak, R. Strauss, Mozart)
Ulm 07 (Händel, Berlioz, Beethoven)
Durbach 07: Klassik unter der Lupe
Baden-Baden 07: Klangmagier Strauss und Wagner
Die Sinfonien von Gustav Mahler, 4.-7.6.07 in Durbach
Regiekurs in Aarau, Theatertage
Seminar: Ein Weg zu Schostakowitsch mit Dr. St. Schaub in Durbach
3 wegweisende Musikseminare in Köln zu Schlüsselwerken Bachs, Beethovens und Schuberts
Seminar über die beiden grössten Variationszyklen der Musikgeschichte
Seminare in Ulm (Beethoven auf dem Höhepunkt, Faszination Rossini, ein Weg zu Bruckner)
Seminar Musikpsychologie und Musikästhetik
Ueberblick
Teil 1
Teil 2
Seminar “Die Walküre” vom 30.4.-3.5.08