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Ein geringes Selbstwertgefühl ist ein wesentlicher Grund für das Posten körperenthüllender Online-Beiträge, speziell in Social Media. Das ist eine Kernaussage der Studie "Making the body public: Implications of the new standards of body image", die kürzlich vom National Institute of Mental Health And Neuro Sciences (Nimhans) durchgeführt und im "International Journal of Social Psychiatry" veröffentlicht wurde.
Beispielhaft wird dabei eine Influencerin genannt, die depressiv wurde, als sie für offenherzige Selfies in den Sozialen Medien weder Likes noch Kommentare erhielt. "Menschen mit geringem Selbstwertgefühl aufgrund schlechter Bildung und anderer Gründe verwenden solche körperenthüllenden Social-Media-Posts", sagt der leitende Studien-Autor Manoj Kumar Sharma vom Nimhans. Hauptziel dieses Exhibitionismus sei es, sexuelle Attraktivität zu vermitteln. Entsprechende Videos seien etwa bei den Short Film Video Content Services (SFVCS) weit verbreitet und verfügbar. "Die Ähnlichkeiten zwischen diesen körperenthüllenden Videos und Softcore-Pornomaterial sind verblüffend", so Sharma.
Millionen von Zuschauern teilten laut Studie solche oft sorgfältig aufbereiteten Amateurvideos. Diese Filme könnten bei Zuschauern bestehende psychologische Probleme wie Sucht, soziale Probleme und negatives Wohlbefinden verschlimmern. Wenn Social-Media-Influencer für die Kamera posieren, ahmen sie häufig Prominente durch ähnliche Kostüme, Make-up und Manierismen nach, heisst es. Dabei helfen Videobearbeitungstricks. "Die Content-Ersteller neigen dazu, einen Status erlangen zu wollen, als seien sie selbst berühmt, indem sie vor der Kamera entsprechend posieren. Jeder Social-Media-Influencer versucht, zum Mikro-Promi zu werden", heisst es in der Studie.
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