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Die gute Nachfrage spülte den Anbietern auch mehr Geld in die Kassen; der Exporterlös legte um 15,5 % auf 16,4 Mio Euro zu. Fast ein Drittel des Spermas wurde allein von Kunden in der Türkei bestellt; insgesamt waren das gut 1,5 Millionen Portionen.
Unter den wichtigen Abnehmern folgten Österreich mit etwas mehr als 591 '000 Packungen und China mit 448 400 Portionen. Russland, die Niederlande, Polen und Marokko zählten ebenfalls zu den wcihtigen Absatzmärkten. Die ADR wies darauf hin, dass auf wichtigen Märkten wie Russland und China weiterhin Handelshemmnisse wegen des Schmallenberg-Virus bestünden, die den Verkauf dorthin behinderten. Zudem habe die Türkei zusätzliche Anforderungen über das verhandelte Veterinärzertifikat hinaus erlassen, was den Export von deutschen Rindersamen in dieses Land erschwere.
Auch Lebendviehexport läuft gut
Auch der Rindviehexport aus Deutschland läuft rund. Trotz Problemen mit dem Schmallenberg-Virus konnten die deutschen Rinderexporteure im bisherigen Jahresverlauf mehr Tiere ins Ausland verkaufen als 2013. Wie das Landvolk Niedersachsen vergangene Woche auf Grundlage von Daten der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) berichtete, ist für das gesamte Kalenderjahr 2014 mit einer Rekordausfuhr von mehr als 800'000 Tieren zu rechnen.
Dabei wird der deutsche Rinderhandel von der hohen Stückzahl der Kälberlieferungen in die Niederlande geprägt. Während im vergangenen Jahr einschließlich der fast 6200 Zuchttiere insgesamt rund 500 000 Rinder dorthin verkauft wurden, legte der Export nach Holland in den ersten drei Quartalen 2014 laut AMI gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11 % auf fast 400 000 Tiere zu. Belgien, Spanien, Italien und Polen zählten zu den weiteren Großkunden der deutschen Anbieter, die hierzulande in den ersten neun Monaten 2014 allesamt mehr Tiere als in der vergleichbaren Vorjahresperiode orderten. Dagegen war der Absatz in Frankreich rückläufig, und das Algeriengeschäft litt unter den Handelsrestriktionen wegen des dortigen Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS).