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Edmund Mooser wurde am 1. Juli 1921 in Lausanne geboren.. Seinen Vater lernte er nie kennen. Als Edmund Mooser vier Monate alt war, holte ihn die Tante Ida nach Jaun und brachte ihn zu seinen Grosseltern Melanie und Seraphin Mooser-Buchs. Schon sehr früh musste Edmund mit zwei seiner Onkel auf die Alp, um Kühe und Schafe zu hüten. Bis er 1941 in die Rekrutenschule kam, kannte Edmund Mooser nichts anderes als die Jauner Berge und die Arbeit im Wald.
Nach der Rekrutenschule bot sich ihm eine Anstellung bei der Festungswacht in Jaun. Schon bald lernte er seine zukünftige Frau Ottilia Bächler aus dem Sensebezirk kennen. Dieser Ehe wurden sieben Kinder geschenkt.
Edmund Mooser war ein ruhiger, besonnener Mann; er regte sich nicht so schnell auf. Er liebte es, Zeitungen zu lesen, Radio zu hören und interessierte sich für die Politik. So kam es, dass er im Pfarreirat mitwirkte, und nach acht Jahren wurde er in den Gemeinderat gewählt, wo er wiederum während acht Jahren sein Amt ausübte. Edmund Mooser blieb ganze 40 Jahre bis zu seiner Pensionierung der Festungswacht treu. Dort hat er es bis zum Feldweibel gebracht. 1986 wurde er pensioniert, und er zügelte mit seiner Frau nach Brünisried und 1997 nach Alterswil. Da fühlten sie sich wohl und zu Hause. Auch im hohen Alter von 80 Jahren war Edmund Mooser noch gerne mit dem Velo unterwegs. Seine Velotouren führten ihn durch den ganzen Sensebezirk.
Als seine liebe Frau Ottilia 2009 verstorben war, kamen für ihn die einsamen Tage. In den letzten Jahren hat sein Gehör stetig abgenommen, deswegen zog er sich immer mehr in seine eigene Welt zurück. Dank der Spitex, seinen Kindern und zwei guten Betreuerinnen war es ihm möglich, sein Leben in der eigenen Wohnung weiterzuführen.
Im März 2013, kurz vor seinem 92. Geburtstag, kam er aus altersbedingten Gründen ins Pflegeheim Maggenberg nach Tafers, wo er am 20. Dezember 2015 friedlich einschlafen durfte. Eing.