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Der Waadtländer Staatsrat hat eine Unterbrechung der Installation von 5G-Antennen beschlossen. Er hat dies am Dienstag während einer Debatte im Grossrat über eine Resolution zu dieser Technologie angekündigt.
«Der Staatsrat hat beschlossen, die Installation von 5G-Antennen, bis auf Weiteres auszusetzen», sagte Staatsrätin Jacqueline de Quattro (FDP). Sie ergriff das Wort nach einer langen Debatte zu einer Resolution des Grünen-Politikers Raphael Mahaim.
Der Abgeordnete forderte in seinem Text ein Moratorium für Antennen «mindestens» bis zu dem im Sommer erwarteten Bericht des Bundesamts für Umwelt (Bafu).
Der Grossrat änderte den Text jedoch leicht ab. Mit 91 zu 26 Stimmen bei 13 Enthaltungen schrieben die Abgeordneten ein «bis» statt «mindestens» fest.
Bis Mitte 2019 soll eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Bafu einen Bericht mit Empfehlungen zum Bereich Mobilfunk und Strahlung verfassen. Den Einsatz der Arbeitsgruppe hatte noch die ehemalige Bundesrätin Doris Leuthard im vergangenen Herbst veranlasst.
Mit der Vergabe der 5G-Frequenzen Anfang Februar ist die Diskussion um die gesundheitlichen Gefahren, die von Handyantennen ausgehen, in der Schweiz neu lanciert worden. (sda)