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Das Hearings-Spektakel zur Bundesratswahl geht wieder los: Die Parteien betonen wie wichtig ein seriöses Hearing ist. Die politische Positionen des potentiellen Bundesrates sollen bekannt und die Persönlichkeit von Bundesratsformat sein.
Vor vier Jahren empfahlen die Parteien jedoch am Tag der Wahl eine Politikerin zu wählen, von welcher die meisten nicht mal wussten, wie man deren Namen schreibt, geschweige denn, was sie für Eigenschaften hat und was ihre politischen Positionen sind. Sie war weder Mitglied des Nationalrates noch des Ständerates, so dass nur die wenigsten von den Wahlberechtigten diese Person kannten. Die Empfehlung wurde zu einem so späten Zeitpunkt ausgesprochen, so dass die Wahlberechtigten keine Chance mehr hatten, sich zu informieren und sich selbst eine Meinung zu bilden.
Es wäre wünschenswert, wenn diesmal die gewählten Parlamentarier sich vor dem Abstimmen eine eigene Meinung zu den Kandidaten bilden würden, ob mittels Hearing oder mittels Analyse des Verhaltens in der Vergangenheit ist weniger wichtig.