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Die Gemeinde Tenna, in Graubünden, fing einen großen Bären, der ihr viel Schaden zugefügt hatte; sie wollte ihn dafür grausam bestrafen, um an dem wilden Brummer für immer ein Exempel zu statuieren; da trat ein wildes Mannli unter die Versammlung und sagte: "'s grusigst ist, lant e hürotha" (das grausigste ist's, wenn ihr ihn heiraten laßt). Die Sentenz des wilden Mannlis wurde von nun an im Munde des Volkes ein Sprichwort.
Textquelle: Deutsche Volkssagen. Hg. v. Leander Petzoldt. München 1978. S.198