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Das Zürcher Forum, 1968 als Einzelunternehmung gegründet, erbringt, vermittelt und fördert künstlerische und kulturelle Aktivitäten. Das Zürcher Forum veranstaltete in früheren Jahren vorwiegend Konzerte, kleinere Wanderausstellungen, Dichterlesungen, Kurse, Vorträge, Tagungen sowie Aktionen, um neue Kunstfreunde oder sozial und geografisch benachteiligte Publikumsschichten zu gewinnen. Es steht auch anderen Veranstaltern, die ähnliche Anliegen erfolgen, in Bezug auf Programmgestaltung und Organisation beratend bei.
Jährlich wiederkehrende Veranstaltungen waren: Extrakonzerte für Betagte und Behinderte im Rahmen der Zürcher Junifestwochen, die Orpheus-Konzerte für junge Solisten, Aufführungen mit ausländischen Volkskunstensembles sowie das Kerzenziehen auf dem Bürkliplatz in Zürich
Als gemeinnützige Organisation unter der Leitung und Verantwortung ihres Gründers, Georg Müller, Dr. h.c. et h.c., verfolgt sie auch das Ziel, Künstlerisches mit Sozialem zu verbinden und pflegt die Zusammenarbeit mit karitativen Organisationen. Im Verlauf seines gut fünfzigjährigen Bestehens hat das Zürcher Forum weit über 1000 Veranstaltungen durchgeführt, wobei insgesamt mehrere tausend Künstler, Wissenschaftler, Techniker und Vertreter anderer Sparten beschäftigt werden konnten.
Seit dem Jahr 1984 hat sich das Zürcher Forum darauf spezialisiert, naturwissenschaftliche Ausstellungen zu konzipieren und durchzuführen. Zu den bisherigen Grossverantaltungen zählen die Expo Henry Moore, die PHÄNOMENA (Schweiz, Deutschland, Holland und Südafrika) und die nationale Forschungsausstellung Heureka. Mit der Heureka wurde erstmals in einem europäischen Land eine interaktive Gesamtschau aktueller Forschung und ihrer Entwicklungsgeschichte geschaffen. Für die Stadt Magdeburg konzipierte das Zürcher Forum den Jahrtausendturm und seine Ausstellung "So wurde die Welt verändert". Diese ist heute noch täglich geöffnet.