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Das Amt für Umwelt überwacht die Luftqualität in den städtischen und regionalen Zentren und in ländlichen Gebieten mittels kontinuierlich messenden Stationen und Passivsammlern.
Im Jahr 2019 überschritten die Ozonkonzentrationen an allen Standorten die Grenzwerte und es ist nicht absehbar, dass die Ozonbelastung in den nächsten Jahren unter den Grenzwerten zu liegen kommt.
Die Stickstoffdioxidwerte waren in der Nähe von stark befahrenen Strassen zu hoch. Dennoch ist generell eine abnehmende Tendenz zu beobachten. Diese erfreuliche Tendenz gilt ebenfalls für Feinstaub PM10; es wurde 2019 ein weiteres Mal keine Überschreitung der Grenzwerte festgestellt. Auch bei den kleineren Partikeln PM2.5 wurde der Grenzwert respektiert.
Das Jahresmittel von Ammoniak lag an allen Messstellen deutlich über dem Grenzwert für Moose und Flechten und teilweise ebenfalls über dem Grenzwert-Bereich für höhere Pflanzen.
In seiner Sitzung vom 18. November 2019 hat der Staatsrat den neuen Massnahmenplan Luftreinhaltung angenommen, mit dem Ziel, die Luftqualität im Kanton zu verbessern. Der Plan sieht zwölf Massnahmen in den Bereichen Mobilität, Energie und Landwirtschaft vor; dazu gehören etwa der Betrieb von Buslinien mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, die Förderung der Elektromobilität, strengere Werte für die Holzheizungen in den Agglomerationen Freiburg und Bulle oder die Reduktion der Ammoniakemissionen bei der Lagerung von Gülle. Der Massnahmenplan trat am 1. Januar 2020 in Kraft.
Die Luftverschmutzung ist kein unabwendbares Schicksal. Individuelle, oft einfache Verhaltensweisen können dazu beitragen die Qualität unserer Luft zu verbessern.