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Eine wesentliche Rolle spielten dabei zwei Spieler, die in Genf aufgewachsen sind: Denis Zakaria und Zeki Amdouni.
"Denis hat bewiesen, dass er nach einer schwierigen Phase wieder zu einer starken Form gefunden hat", sagte Nationaltrainer Murat Yakin. "Er hat heute mit seiner Dynamik überzeugt und sehr viele Akzente gesetzt." Der 26-Jährige hatte in dieser Saison noch wenig Einsatzmöglichkeiten erhalten. Nachdem er im September von Juventus zu Chelsea ausgeliehen worden war, musste er auch da mit der Rolle als Ergänzungsspieler vorliebnehmen. Im Januar, gerade als er endlich zu Einsätzen mit den Londoner gekommen war, verletzte sich Zakaria dann auch noch.
Im Nationalteam, wo Zakaria zuletzt ebenfalls nur noch zweite Wahl war, kam er zum Auftakt der EM-Qualifikation zum Zug, weil Djibril Sow verletzt ausfiel. Mit überzeugenden Leistungen hat er die Chance genutzt. "Wir haben gesehen, dass das System mit dem Dreiermittelfeld funktioniert", hielt Yakin fest.
Auf der rechten Seite bewies Yakin Mut und liess Renato Steffen, der gegen Belarus drei Tore geschossen hatte, vorerst auf der Bank. Stattdessen gab er dem 22-jährigen Amdouni die Möglichkeit, sich zu beweisen. "Am Anfang war er wohl noch ein bisschen nervös", sagte Yakin und bezog sich auf einige verstolperte Bälle und verpasste Abschlussmöglichkeiten. "Mit der Zeit hat er aber ins Spiel gefunden. Dass er derzeit viel Selbstvertrauen hat, wussten wir. Schön, dass er die gute Form mit ins Nationalteam genommen hat."
(sda)