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Die Käsereigenossenschaft Valposchiavo hat mit Hartkäse aus Bio-Milch grossen Erfolg. Sie ist am 27. Februar in Lavin im Unterengadin mit dem Bio-Grischun-Preis 2009 ausgezeichnet worden. Der biolgische Landbau hat sich im Puschlav in den letzten zwei Jahrzehnten immer stärker durchgesetzt. Inzwischen wird im Tal ausschliesslich Bio-Milch produziert. 15 Landwirte liefern ihre Milch in die Sennerei in San Carlo. Pro Jahr werden 750'000 Kilogramm zu 75 Tonnen Hartkäse verarbeitet.
Die Umstellung auf Bio nützt der Umwelt, zahlt sich aber auch wirtschaftlich aus. Die Genossenschaft kann den Bauern mit 90 Rappen für den Liter Milch einen hohen Preis bezahlen. Die Käserei erhält den Preis, weil sie die erste in Graubünden war, welche ausschliesslich Bio-Milch verarbeitete. Der Bio-Grischun-Preis wird Personen und Institutionen verliehen, die sich um den biologischen Landbau verdient gemacht haben.
Die Käsereigenossenschaft Valposchiavo hat mit Hartkäse aus Bio-Milch grossen Erfolg. Sie ist am 27. Februar in Lavin im Unterengadin mit dem Bio-Grischun-Preis 2009 ausgezeichnet worden. Der biolgische Landbau hat sich im Puschlav in den letzten zwei Jahrzehnten immer stärker durchgesetzt. Inzwischen wird im Tal ausschliesslich Bio-Milch produziert. 15 Landwirte liefern ihre Milch in die Sennerei in San Carlo. Pro Jahr werden 750'000 Kilogramm zu 75 Tonnen Hartkäse verarbeitet.
2009 ist ein entscheidendes Jahr für den Parc Adula. Jahresziele des Nationalparkprojekts im Grenzgebiet der Kantone Graubünden und Tessin sind der Abschluss des Managementplans sowie das Vernehmlassungsverfahren und die Genehmigung durch die zuständigen Behörden der Gemeinden und Kantone. Im Januar 2010 soll das Dokument dem Bund zur Prüfung im Hinblick auf die folgende “Errichtungsphase”. Das Nationalparkprojekt betrifft die vier Regionen Surselva, regioViamala, Tre Valli und Mesolcina/Calanca.
Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung vom 25. Februar 2009.
Dreieinhalb Jahre nach Annahme einer Initiative zur Begrenzung von Bauvorhaben für Ferienzwecke hat die Bündner Regierung den entsprechenden Richtplan mit präzisierten Ausnahmebestimmungen genehmigt. Von der Kontingentierung befreit werden könnten nur Zweitwohnungsprojekte von «überwiegendem volkswirtschaftlichen Interesse». Dank der Präzisierung seien Ausnahmeregelungen nun ausschliesslich zur Querfinanzierung von Erstwohnungen oder Hotelbetten möglich.
Der Richtplan zur Begrenzung des Zweitwohnungsbaus geht zurück auf eine Initiative, welche 2005 in allen elf Oberengadiner Gemeinden angenommen wurde. Die Intiative begrenzt den Bau von Ferienwohnungen auf 12000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche im Jahr. Die Umsetzung der Initiative war im Frühjahr 2007 zunächst am Veto einzelner Gemeinden gescheitert. Weil der Kreisrat danach durch eine Verfassungsänderung zum Regionalverband wurde, fiel die Verabschiedung des Richtplans aber in dessen Kompetenz.
Den berggebiete.ch-Newsletter vom Februar 2009 ist verfügbar. Schwerpunkt des Newsletters sind die Kolumne "Was macht Regionalprojekte erfolgreich?" von Brigitte Keller und praktikable Projekte.
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Schweiz Tourismus wirbt diesen Sommer mit der internationalen Kampagne «Naturreisen» für Naturpärke. Schweiz Tourismus will für das Marketing-Konzept in den nächsten Monaten 32.7 Millionen Franken ausgeben.
Im Zentrum der Kampagne «Naturreisen» stehen die Naturpärke. Schweiz Tourismus wirbt international unter anderem mit den neun neuen Schweizer Naturgebieten. Damit komme man dem weltweiten Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit entgegen. Partner der diesjährigen Sommerkampagne «Naturreisen» ist das Bundesamt für Umwelt (BAFU). Beworben werden neben dem Parc Ela im Bündnerland und dem Chasseral im Jura auch der Naturpark Thunersee-Hohgant oder der Wildnispark Zürich-Sihlwald. Ebenfalls Teil der Sommerkampagne sind der Nationalpark sowie die Unesco-Natur-Welterbegebiete wie der Tessiner Saurierberg Monte San Giorgio.
Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung "Neue Naturpärke sind starke Trümpfe für die Schweiz" vom 23. Februar 2009.
Für Darlehen und Beiträge an regionale Projekte in Berggebieten und im ländlichen Raum hat der Regierungsrat des Kantons Bern für 2009 einen Rahmenkredit von 11.7 Millionen Franken aus dem Investitionshilfefonds bewilligt. Die Projekte sollen ein nachhaltiges Wachstum ermöglichen sowie Kooperationen und den Strukturwandel unterstützen. Mit dem Rahmenkredit setzt der Kanton Bern die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Regionalpolitik um, das auf Anfang 2008 in Kraft getreten ist.
Der Kanton Bern konzentriert sich auf die fünf strategischen Handlungsachsen Tourismus, Industrie, Erneuerbare Energien, Reformen und innovative Angebote. Weitere Informationen zum Umsetzungsprogramm der NRP für die Jahre 2008-2011 des Kantons Bern finden Sie bei der Netzwerkstelle Regionalentwicklung regiosuisse.
Crise oblige, la commission de l'énergie du Conseil des Etats propose de retarder d'une année l'entrée en vigueur de la hausse projetée. Les cantons de montagne devront patienter.
Pour en savoir plus: "La hausse de la redevance hydraulique attendra", Le Nouvelliste, 13 février 2009.
Der Bündner Prozess zur Destinationsbildung verläuft zielgerecht, die Ostschweizer Destinationen stehen und das Tessin hat drei Destinationen gebildet, die von Ticino Turismo geführt werden. In der Zentralschweiz sind zwei Destinationsmanagement-Organisationen im Aufbau, im Waadtland stehen sie teilweise bereits. Im Wallis sind an und für sich fünf Regionen gebildet, doch gegen die geplante Tourismusabgabe regt sich Widerstand. Harzig verläuft der Prozess dagegen im Kanton Bern. Der Kanton lässt der Destinationsbildung bis 2010 Zeit, dann will er eingreifen. Eine Option ist, die Marke Berner Oberland zu reaktivieren.
Weitere Informationen finden Sie in einem Auszug zur Destinationsbildung aus der aktuellen hotelrevue vom 19. Februar 2009.
Das Projekt Naturpark Beverin hat einen weiteren Meilenstein bewältigt. Am Mittwoch 18.02.2009 wurde in Wergenstein der Verein Naturpark Beverin, von allen beteiligten Gemeinden und vielen Interessierten aus der Bevölkerung, gegründet.
Nachdem das Parkprojekt bisher von der Fundaziun Capricorn getragen wurde, konnte am Mittwochabend 18.02.2009 das regionenübergreifende Projekt in die Hände der beteiligten Gemeinden und der Bevölkerung übergeben werden. Dafür wurde von den Anwesenden Gemeindedelegierten der Verein Naturpark Beverin gegründet. Die Vereinsgründung ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung des Projektes Naturpark Beverin. Die Übergabe des Vorhabens an die Öffentlichkeit entspricht einem wichtigen Stiftungszweck der Fundaziun Capricorn, die innovative Impulse für eine nachhaltige Regionalentwicklung initiieren will.
Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung "Vereinsgründung Naturpark Beverin in Wergenstein" vom 19. Februar 2009.
Schweiz Tourismus (ST) und die Schweizer Berghilfe (SBH) lancieren zusammen ein Impulsprogramm für den natur- und kulturnahen Tourismus in Berggebieten. Eine Jury hat vier Pilotdestinationen definiert, die am Programm teilnehmen können: St-Ursanne/Clos du Doubs (JU), das Safiental (GR), die Moosalp/Augstbordregion (VS) sowie das Obere Emmental inklusive zwei Gemeinden aus dem Entlebuch (BE/LU).
Das Ziel des Impulsprogrammes ist es, das Angebot und die Kooperationen entlang der gesamten touristischen Leistungskette zu verbessern und die Vermarktung zu stärken. In den vier Pilotdestinationen startet im Juni je ein lokaler Projektleiter mit seiner Arbeit. Die Schweizer Berghilfe leistet die Finanzhilfe an die Pilotregionen und Schweiz Tourismus betreut die Projekte.
Für das Förderprogrammen haben sich 26 Tourismusregionen aus allen Teilen der Schweiz beworben. Viele der Bewerber erfüllten die gestellten Anforderungen. So müssen die Regionen im Berggebiet liegen, dürfen nicht mehr als 50'000 Hotellogiernächte pro Jahr und Gemeinde aufweisen und sollen mindestens 20 Kilometer vom nächsten alpinen Tourismuszentrum entfernt sein. Bei der Auswahl der Pilotregionen berücksichtigte die Jury zudem das touristische Entwicklungspotenzial und weitere Kriterien wie beispielsweise die geografische Lage.
Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung vom 18. Februar, in der Beschreibung des Projektes "Enjoy Switzerland in Partnerschaft mit der Schweizer Berghilfe" sowie im Artikel "Hilfe für vier Regionen" in der aktuellen Ausgabe der htr hotel revue.