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In Weltrekordzeit war die 22-jährige McLaughlin bereits Olympiasiegerin in Tokio geworden. In jenem Rennen, in dem auch ihre Landsfrau Dalilah Muhammad unter der alten Bestmarke blieb, senkte sie den Wert gleich um 44 Hundertstel. Die 51,90 hatte McLaughlin einen guten Monat zuvor ebenfalls in Eugene an den Ausscheidungswettkämpfen, den sogenannten Trials, erreicht und war damit als erste Athletin unter 52 Sekunden geblieben.
Muhammad war in Eugene, wo neben den Meistertiteln auch die Startplätze für die gleichenorts im nächsten Monat stattfindenden Weltmeisterschaften vergeben werden, nicht am Start. Die Weltmeisterin, vor Beginn der Dominanz von McLaughlin selber Weltrekordhalterin, konnte wegen einer Oberschenkelverletzung nicht antreten. Als Titelverteidigerin ist sie im Juli aber gleichwohl teilnahmeberechtigt. (dab/sda)