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Die zuständige Ministerin für Energie und Bodenschätze, Phumzile Mlambo-Ngcuka, betonte in der Parlamentsdebatte über das Budget ihres Ministeriums, die Kernenergie könne alsTeil des Energiemixes nicht vermieden werden. Mlambo-Ngcuka meinte wörtlich: "Die Kernenergie wird uns helfen, die Energie-Vielfalt zu erhöhen, die Versorgungssicherheit zu verbessern und die energiebedingten Emissionen zu verringern. Südafrika muss erwachen und die Realität sehen: Wir haben keine unbeschränkten Kohlereserven. Realistisch betrachtet haben wir davon weniger als früher gedacht. Südafrika hat auch kein Öl und kein Gas, deshalb kommen wir um die Kernenergie nicht herum."
Südafrika ist momentan daran, das weitere Vorgehen auf dem Gebiet der radioaktiven Abfälle zu klären: Nach der Genehmigung eines Vorgehensentwurfs und Strategiedokuments über die Behandlung von radioaktiven Abfällen wurden in der Nähe von Kernanlagen mehrere öffentliche Hearings durchgeführt, weitere sollen folgen, um die Öffentlichkeit in die Entwicklung einzubeziehen. Bis Ende dieses Jahres, so der Plan, soll die Strategie zu den radioaktiven Abfällen abgeschlossen werden. Seit 1984 respektive 1985 betreibt Südafrika am Standort Koeberg zwei Kernkraftwerke mit je 921 MW Leistung.
Quelle
H.R. nach NucNet, 23. Juni 2004