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Im Stanley-Cup-Final ist wieder alles offen. Die Nashville Predators entschieden mit 4:1 auch das zweite Heimspiel für sich und glichen in der Best-of-7-Serie zum 2:2 aus.
Die Basis zum Sieg legten die mit den Berner Verteidigern Roman Josi und Yannick Weber angetretenen Predators im Mitteldrittel, das sie 2:0 gewannen. Frederick Gaudreau mit einem «Buebetrickli» (24.) und Viktor Arvidsson nach einem Konter (34.) brachten Nashville 3:1 in Front. Das 2:1 gaben die Schiedsrichter erst nach einer Unterbrechung und Konsultation der Videobilder.
Dass die Predators nach 40 Minuten mit zwei Toren führten, lag einerseits an der hervorragenden Effizienz. Für die drei Treffer benötigten sie bloss zwölf Schüsse. Andererseits präsentierte sich der finnische Keeper Pekka Rinne, der bei den zwei Niederlagen in Pittsburgh bloss 28 von 36 Schüssen abgewehrt hatte, in blendender Form. Vor dem 2:1 gelangen ihm gleich zwei Schlüsselparaden, zuerst gegen Jake Guentzel (23.) und dann gegen den solo auf ihn losstürmenden Chris Kunitz (24.) In der 30. Minute verhinderte er zweimal das 2:2. Zunächst scheiterte Sidney Crosby alleine vor Rinne, dann rettete er auf spektakuläre Weise gegen Guentzel.
Im letzten Drittel liess Nashville nichts mehr anbrennen. In der 57. Minute machte Filip Forsberg mit einem Schuss ins leere Tor alles klar. Mark Streit war bei den Penguins auch im vierten Finalspiel überzählig. Die fünfte Partie findet in der Nacht auf Freitag in Pittsburgh statt. (abu/sda)