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Die Weltcup-Rennen in Crans-Montana wären - ähnlich wie diejenigen der Männer in Adelboden und Wengen - ohne die Unterstützung der Armee schwer durchführbar.
Aufbau der Tribünengerüste, der Unterkunftszelte und des gesamten Zielbereichs, Pistenpräparierung, Installation von zwei Kilometer Sicherheitsnetzen - die über 200 Angehörigen der Armee des Infanteriebataillons 1 sind in ihrem WK-Einsatz seit dem 21. Februar immer zur Stelle und vielseitig einsetzbar. Auch dank ihnen verliefen die Aufbauarbeiten auf der Piste Mont Lachaux reibungslos.
"Die Zusammenarbeit mit der Armee funktioniert hervorragend", sagt der OK-Verantwortliche für das Militär, Edgar Gillioz, gegenüber dem Walliser Boten. Die streng hierarchische Organisation führe zu einer extrem speditiven Arbeitsweise. Egal, ob die Hilfe ganz früh am Morgen oder bei arktischen Temperaturen um minus 20 Grad erforderlich ist.
Auch aus zwei anderen Gründen ist der Armeeeinsatz zu Gunsten der Weltcup-Rennen in Crans-Montana fast unverzichtbar. Ob beispielsweise zivile und freiwillige Helfer in der erforderlichen Grösse mobilisiert werden könnten, wäre sehr ungewiss. Auch die Finanzierung, um diese Helfer bezahlen zu können, wäre schwierig und mit dem aktuellen Budget kaum zu vereinbaren.
DEPREZphoto SA, Crans-Montana