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Im Viertel Sonnebierg in Helmsange stand bis ins 4. Jahrhundert n. Chr. eine römische Villa.
Diese war sehr gross. Sie sah ähnlich aus, wie diejenige in Echternach. Wenn auch etwas kleiner.
Auf dem Hügel Raschpëtzer befand sich ein Wassersammlungsystem. Über mehrere hundert Meter wurde das Wasser aus dem Hügel gesammelt und versorgte vermutlich die Villa in Helmsange. Offensichtlich wurden noch andere Villen mit diesem Wasser versorgt.
Im Abstand von einigen Metern bestanden zudem Wartungsstollen. Das Wassersystem wurde in den vergangenen Jahren untersucht, allerdings ist noch nicht der ganze Verlauf erfasst.
Die Villa kann jederzeit besucht werden. Die Informationstafeln waren - obschon die Standorte schon vorbereitet waren - bei meinem Besuch noch nicht angebracht. Das Wasserleitungssystem ist ebenfalls jederzeit offen. Allerdings können die Schächte nur von oben eingesehen werden. Zwei davon sind beleuchtet. Ein Schacht ist zudem jeden Sonntag von 14.30 - 17.30 Uhr zugänglich (1. April - 31. Oktober).