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4 wirkungsvolle Übungen fürs Mentaltraining im Sport
Bist du mental stark genug? Möchtest du dir einen Vorteil gegenüber deinen Gegnern verschaffen? Weisst du, wie du dich in Drucksituationen durchsetzen kannst und dein Bestes geben kannst? Mache diese 4 Übungen regelmässig, um deine mentale Stärke zu verbessern.
Mentale Stärke ist die Fähigkeit, in unterschiedlichen Situationen konstant Höchstleistungen zu erbringen. Jeder Sportler kann lernen, mental widerstandsfähiger zu sein und dies unabhängig von seinem Leistungsniveau oder Talent. Jeder Sportler kann seine mentale Stärke nutzen, um sein Potenzial herauszuholen und sich einen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten zu verschaffen.
Übungen fürs Mentaltraining im Sport
Die mental starken Athleten sind diejenigen, die den Ball bekommen, wenn es darauf ankommt. Die Mannschaft führen können auch in schwierigen Situationen und konstant ihr Bestes geben, egal was um sie herum passiert. Wenn du diese Person sein möchtest, solltest du jetzt damit beginnen, an deiner mentalen Stärke zu arbeiten. Hier sind 5 Übungen, die du für den Anfang machen kannst:
1. Verbessere deine Selbstwahrnehmung: Sei dir deiner Stärken und Schwächen bewusst, damit du an ihnen arbeiten kannst. Sobald du besser über dich Bescheid weisst, kannst du diese anschliessend auch nutzen.
Es ist wichtig Situationen zu erkennen, mit denen du bei Wettkämpfen nur schwer umgehen kannst. Das können zum Beispiel bestimmte Fehler oder mehrere Fehler sein, ein frustrierender Gegner, oder weitere schlechte Entscheidungen. Sobald du dies getan hast, solltest du einen Plan machen, den du in Zukunft befolgst, wenn diese Situationen auftreten. Dazu sollten Gedanken, Strategien für Körperreaktionen, Verhaltensweisen und ein Spielplan für dein Spiel oder Match gehören. Schreibe dies alles ganz genau auf ein Blatt Papier auf.
Der letzte Schritt besteht darin den neuen Plan zu üben, zunächst im Training und dann im Wettkampf. Anfangs mag es eine Herausforderung sein deine natürliche Denk- und Verhaltensweise in bestimmten Situationen zu ändern, aber wie bei jeder neuen Fähigkeit wird dies mit der Zeit automatisch geschehen.
2. Werde widerstandsfähig: Entwickle eine Routine, mit der du dich nach Fehlern schnell wieder aufraffen und auf die Gegenwart konzentrieren kannst. Ziel ist es, vor jedem Punkt, jedem Spiel oder jeder Fähigkeit die gleiche Mentalität zu entwickeln. So kannst du dann im Wettkampf die gleiche Leistung erbringen wie im Training.
Wenn du diese Routine erfolgreich anwendest, wirst du widerstandsfähiger und bist eher in der Lage in jeder Situation dein Bestes zu geben. Eine Routine zur Neufokussierung umfasst sowohl körperliche als auch mentale Schritte, die du jedes Mal ausführen kannst, wenn du dich neu konzentrieren musst. Um deine eigene Routine zu entwickeln, befolge die nachstehenden Schritte:
- Eine emotionale Entspannung, die es dir erlaubt, Gefühle zu akzeptieren und kontrolliert loszulassen.
- Kehre in den gegenwärtigen Moment zurück, indem du tief atmest und deine Muskeln entspannst.
- Bringe deinen Fokus zurück. Du kannst zum Beispiel Schlagworte oder Fokuspunkte verwenden.
3. Das Selbstvertrauen stärken: Um immer wieder daran glauben zu können, dass du gute Leistungen erbringen kannst, kannst du dich auch an frühere Erfolge erinnern.
Versuche zunächst diese Übung: Schreibe 3 frühere Leistungen auf, bei denen du eine schwierige Situation gemeistert hast und trotzdem dein Bestes geben konntest. Schreibe nun auch auf, wie du das geschafft hast. Es ist auch hilfreich, Bilder im Kopf zu visualisieren, wie du das erreicht hast. Es ist gut, eine Liste dieser Situationen zu haben, auf die du dich konzentrieren kannst, wenn du anfängst an dir selbst zu zweifeln. So kannst du diese Liste verwenden, um dein Selbstvertrauen bei Auftritten zu stärken, insbesondere wenn du nicht gut spielst oder wenn du unter Druck dein Bestes geben möchtest.
4. Zähes Denken: Um geistig stark zu sein, muss man einen starken Geist haben. Ein starker Geist bedeutet, dass du deine Selbstgespräche beherrschst und selbst entscheidest, welche Gedanken du verwenden kannst. Wenn du deine Gedanken loslassen kannst, bleibst du in der sogenannten «Zone» und behälts deinen Fokus bei. Du musst in der Lage sein zu erkennen, wann diese negativen oder wenig hilfreichen Gedanken aufkommen und anschliessend dies Gedanken «stoppen» zu können.
Es ist wichtig, die Arten von Gedanken zu verstehen, die dir schaden und helfen können, deine Gefühle und deine Leistung zu steuern. Sobald du dies verstanden hast, kannst du eine Liste positiver und hilfreicher Gedanken erstellen, die du in schwierigen Situationen verwenden kannst, um deine mentale Stärke zu verbessern.
Eine Übung, mit der du beginnen können, ist: Gedankenstopp. Zunächst musst du erkennen, wann du einen negativen oder wenig hilfreichen Gedanken hast. Für den nächsten Schritt kannst du dir ein grosses rotes Stoppschild oder ein rotes Blinklicht vorstellen. Sage dir sofort “STOP” zu dir selbst oder mache beides gleichzeitig.
Dadurch wird der negative Gedanke unterbrochen. Konzentriere dich dann wieder auf das, was du in der Gegenwart tun musst, um den nächsten Schritt zu machen. Übe diese Technik zunächst so oft wie möglich im Training. Wie jede Fähigkeit braucht es Zeit diese zu entwickeln.
Dann wünsche ich nun viel Spass bei der Umsetzung dieser 4 Techniken und viel Erfolg!
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