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Erling Haaland ist mit Norwegen weiter in absoluter Hochform. Im skandinavischen Nations-League-Duell gegen Schweden erzielte der künftige Stürmer von Manchester City beim 2:1-Sieg gleich beide Tore. Zunächst traf der 21-jährige Superstar nach 20 Minuten per Foulelfmeter, in der zweiten Halbzeit ließ er dann per Flachschuss das 2:0 folgen. Wenig später hatte Haaland, der in 19 Länderspielen nun auf 18 Treffer kommt, sogar noch die Chance auf den Hatrrick, er scheiterte jedoch freistehend an Torwart Robin Olsen.
Mindestens ebenso aufsehenerregend wie seine Tore war auch sein Scharmützel mit Schwedens Alexander Milosevic. Sein Gegenspieler redete während der Partie offenbar immer wieder aggressiv auf Haaland ein und soll ihn auch mehrmals beschimpft haben. «Zuerst hat er mich eine Hure genannt – ich kann aber mit Sicherheit sagen, dass ich das nicht bin», erklärte der Stürmer beim norwegischen Sender TV2 mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Haaland betonte zudem, Milosevic habe gesagt, «dass er mir die Beine brechen wird». Der norwegische Hüne reagierte jedoch auf seine Weise auf die Drohung: «Anderthalb Minuten später habe ich getroffen. Das war gut.» Und Haaland liess es sich nicht nehmen, sein zweites persönliches Erfolgserlebnis mit einem spöttischen Jubel in Richtung Milosevic zu feiern.
Der schwedische Verteidiger selbst bestritt nach dem Spiel sämtliche Vorwürfe von Haaland. Dessen Äusserungen seien «ziemlich unhöflich, weil ich kein Norwegisch spreche und er kein Schwedisch», sagte Milosevic: «Ich spreche auf dem Platz kein Englisch, deshalb wundert es mich, dass er Dinge behauptet, die ich nicht gesagt habe.»
Haaland kümmerten die Aussagen seines Gegenspielers allerdings nicht mehr. Lieber feierte er mit seinen Teamkollegen in den Katakomben des Stadions den zweiten Nations-League-Sieg im zweiten Spiel. Gespielt wurde bei der kleinen Kabinen-Party auch der «Haaland, Haaland»-Song von DJ 11 zur Melodie des «Dschingis Khan»-Lieds «Moskau, Moskau» aus dem Jahr 1979 – ganz zur Freude natürlich von Haaland. Doch auch seine Teamkollegen schienen sich köstlich zu amüsieren.
Mit Milosevic wird es für Haaland übrigens bald ein Wiedersehen geben. Nach der Partie gegen Slowenien vom Donnerstag kommt es am Sonntag zum neuerlichen Duell gegen Nachbar Schweden. Kein Prophet, wer da die nächsten Provokationen und Nickligkeiten vorhersieht. (pre)
Sie haben aus ihrer vor knapp zwei Jahren publik gemachten Liebe nie ein Geheimnis gemacht. Sie lassen die Öffentlichkeit an ihrem Glück teilhaben, über die sozialen Medien gewähren sie auch Einblicke in ihr Leben abseits der Rennpisten. «Wir haben nichts zu verbergen. Es ist uns wichtig, dass uns die Leute nicht nur als Skifahrer kennen. Wir wollen auch die andere Seite zeigen. Die Leute sollen wissen, dass wir normale Menschen sind», sagt Kilde.