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Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro ist wie erwartet von der Wahlkommission offiziell zum Sieger der Präsidentschaftswahl erklärt worden. Die Opposition anerkennt das Ergebnis nicht. Sie fordert eine neue Wahl.
<p>Maduro habe rund 5,8 Millionen Stimmen erhalten, wie das Wahlamt des südamerikanischen Landes am Sonntagabend (Ortszeit) bekannt gab. Oppositionskandidat Henri Falcón kam demnach auf 1,8 Millionen Stimmen. Auf den evangelikalen Prediger Javier Bertucci entfielen rund 925'000 Stimmen.</p>
<p>Falcón hatte zuvor bereits erklärt, die Wahl nicht anzuerkennen und Neuwahlen gefordert. </p>
<p>An der umstrittenen Wahl nahm nur etwa jeder dritte Wahlberechtigte teil. Bis zur Schliessung der Wahllokale habe die Beteiligung bei rund 32 Prozent gelegen, verlautete am Sonntag aus der Wahlkommission. Bei der Abstimmung im Jahr 2015 lag die Wahlbeteiligung bei 80 Prozent. </p>