Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03578.jsonl.gz/554

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft
Ziel
Einführung eines Systems zur sozialen und ökologischen Rückverfolgbarkeit für die Textil-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie.
Partner
Aus dem Accelerator sind wirtschaftliche Erfolgsstorys hervorgegangen, so auch die von FairTrace. Die Geschichte dieses jungen Unternehmens begann mit einem KTIProjekt, an dem das waadtländische KMU Importexa, das Institut Icare und die HES-SO Valais-Wallis beteiligt waren. Importexa ist auf das Design von Kleidungsstücken und Accessoires nach Mass spezialisiert. Seit Jahren versucht diese Firma, langfristige Partnerschaften mit Produktionsfabriken aufzubauen. Mit dem Ziel, ihre Lieferanten besser nachverfolgen zu können, hat sie sich an Icare und die HES-SO Valais-Wallis gewandt und das KTI-Projekt durchgeführt.
Infos in Echtzeit von den Lieferanten
Die zwei Institute haben ein Echtzeitinformationssystem entwickelt, das es ermöglicht, ein Produkt in jeder Produktionsphase zu verfolgen. Die Information kann vor Ort über stationäre oder mobile Geräte erfasst werden. Sie wird anschliessend an den Benutzer weitergeleitet, der sie auswertet und bei Bedarf seinen Kunden zur Verfügung stellen kann.
Da die Entwicklung und Vermarktung eines Rückverfolgbarkeitstools nicht das Kerngeschäft von Importexa ist, wurde ein neues Unternehmen, die FairTrace SA, im TechnoArk von Siders in unmittelbarer Nähe der Partnerinstitute gegründet.
Vermarktungsfähiges Produkt in der Entwicklung
Nachdem Importexa den Nutzen der Anwendung für die eigene Verwendung festgestellt hatte, hat sie beschlossen, die Entwicklung des Tools fortzusetzen, um daraus ein richtiges vermarktungsfähiges Produkt für andere Unternehmen des Textilsektors, aber auch für weitere Wirtschaftszweige wie die Kosmetik und den Nahrungsmittelsektor zu machen.
Um dies zu erreichen, lief 2013 ein Projekt des Accelerators The Ark mit dem Ziel der Entwicklung der Anwendung « FairTrace » bis zur Industriereife. Es ging darum, die Infrastruktur für die Produktionseinführung vorzubereiten, die Industrialisierung der Softwareprogramme zu verstärken, ein Werkzeug für die Neukundengewinnung zu entwickeln und die Integration eines Vertriebskanals in der Kosmetik vorzubereiten. Dieses Projekt wird zu konkreten Ergebnissen führen. Das Jungunternehmen beschäftigte Ende 2013 (bereits) zwei Personen. Dies ist also erst der Anfang einer wundervollen Geschichte ...
Besuchen Sie die Web-Seite von FairTrace hier.