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Mehrfamilienhaus Wegacher, Brütten
Das Quartier rund um den Wegacher in Brütten ist gekennzeichnet durch grosszügige Einfamilienhäuser mit Satteldächern und viel Umschwung. Im Zuge eines Studienauftrags galt es nach Lösungen für einen Ersatzneubau eines Einfamilienhauses zu suchen, welcher sich trotz doppelt so grosser Ausnützung selbstverständlich in das Quartier einfügt und die bestehenden Qualitäten des Ortes aufrechterhält.
Durch die Gliederung des Mehrfamilienhauses mit sechs Wohnungen in zwei Gebäudeteile wird einerseits auf die Körnung der umliegenden Bauten reagiert und gleichzeitig eine optimale Ausrichtung und Besonnung aller Wohnungen gewährleistet.
Das Gebäude wird bewusst im Nordosten des Grundstücks platziert und erstreckt sich über die gesamte Länge der Parzelle, sodass ein grosszügiger, vorgelagerter Garten im Südwesten entstehen kann. Durch das Versetzen der beiden Gebäudeteile im Grundriss und in der Höhe um ein halbes Geschoss wird das Gebäude sanft in die Topographie eingebettet, gleichzeitig resultiert daraus eine grosszügige Zugangssituation im Untergeschoss des Gebäudes.
Die Auf- und Abbewegung des Dachrandes akzentuiert den Verlauf des Terrains und verleiht dem Gebäude eine identitätsstiftende Silhouette.
Die sich in der Konstruktion wiederspiegelnde Massivität des Gebäudes, wird durch ein Spiel von Bandfenstern und Lochöffnungen aufgebrochen und durch die Gliederung der Fassade in zusammenhängende Felder entsteht eine wohltuende Massstäblichkeit.
«Lorenz Dahinden
Die Auf- und Abbewegung des Dachrandes akzentuiert den Verlauf des Terrains und verleiht dem Gebäude eine identitätsstiftende Silhouette.»