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Fremdkörper Vagina vs. Dilatierter prävesikaler Ureter
Links im Bild: Es handelt sich bei dem unterhalb der Blase nach kaudal ausgerichteten Hohlraum um die Vagina, welche im Fornix einen Fremdkörper enthält. Dieser wurde endoskopisch entfernt und damit die Ursache des Ausflusses behoben. Als Screeningverfahren kann eine Ultraschalluntersuchung nützlich sein. Bei einer derart typischen Anamnese wie im Fallbeispiel kann direkt eine Endoskopie in Narkose vorgesehen werden. Rechts im Bild: Bei dem Hohlraum, welcher im Bild ebenfalls unterhalb der Blase liegt und ebenfalls nach kaudal ausgerichtet ist, handelt es sich um den Blasen-nahen Ureterabschnitt, der erweiters ist, jedoch keine echodichte Struktur enthält (wie dies bei einem prävesikalen Ureterkonkrement der Fall sein könnte). Der Hohlraum setzt sich im Gegensatz zum Ultraschall im gegenseitigen Fallbeispiel effektiv nicht distal der Blase nach kaudal fort und ist normalerweise nicht weit wie eine Vagina. Beide Fallbeispiele illustrieren die Möglichkeiten der Ultraschalldiagnostik im kleinen Becken.
Links im Bild: 6jähriges Mädchen mit chronischem, übelriechendem und eitrigem Fluor vaginalis, der zeitweilig auch blutig verfärbt ist. Links im Bild: Ultraschall des Unterbauches, transversaler Schnitt: Darstellung der Blase (oben) und eines längsverlaufenden Hohlraumes(unten im Bild). Gezielte Darstellung des oberen Anteils dieses Hohlraumes: Abbildung einer 44.3 auf 31.6 Millimeter messenden echodichten Struktur nahe der Blase. Rechts im Bild: 2 Monate alter Säugling mit rezidivierenden Harnwegsinfekt. Rechts im Bild: Ultraschall des Unterbauches, longitudinaler Schnitt: Darstellung der Blase (oben) und eines scheinbar quer ausgerichteten Hohlraumes (unten) ohne erkennbare echodichte Strukur, jedoch mit einem abrupten Abbruch des Lumens weiter nach unten.