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Durch den verstärkten Einsatz privatwirtschaftlicher Söldnerfirmen in den asymmetrischen Kriegen des 20. und 21. Jahrhunderts scheinen die Staaten ihr in langwierigen Prozessen seit dem Spätmittelalter errungenes Gewaltmonopol allmählich aufzugeben. Diese Entwicklung verstärkte in den letzten Jahren die Bemühungen der Forschung, die historischen Wurzeln des Solddiensts zu untersuchen. Dabei blieb die Miliz als grundlegender Bestandteil der vormodernen Heeresverfassung in Städten, Republiken und Fürstenstaaten weitgehend unbeachtet.