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1. Vanillepulver
Vanillepulver ist auch unter der Bezeichnung gemahlene Vanille erhältlich. Dabei werden die Vanilleschoten getrocknet und anschliessend fein gemahlen. Vanillepulver ist in seinem Aroma sehr konzentriert, ½ Teelöffel entspricht dabei etwa 1 ganzen Vanilleschote. Für Gebäck, Cremen, Saucen usw. Vanillepulver ist dabei nicht zu verwechseln mit Vanillecremepulver, welches eine fertige Mischung aus Milchpulver, Zucker, Stärke, Vanille usw. ist, welche zur Zubereitung von Cremen oder Saucen verwendet wird.
2. Vanille-Kaviar
Beim Vanille-Kaviar handelt es sich um den reinen Vanillesamen. Vanille-Kaviar findet man bei uns eher selten, er ist leicht feucht und muss, wenn das Glas erst einmal angebrochen ist, am besten im Kühlschank aufbewahrt werden. Verwendet wird er wie Vanillepulver, ist dagegen jedoch weniger intensiv im Aroma. Für Gebäck, Cremen, Saucen usw.
3. Vanillezucker
Es gibt zwei Arten von Vanillezucker. Vanillezucker, bei dem Zucker mit Vanillepulver beziehungsweise gemahlener Vanille vermischt wird oder aber Vanillezucker, bei dem der Zucker mit Vanilleessenz aromatisiert wird. Letzterer weist durch die Essenz eine gleichmässige bräunliche Färbung auf. 1 Beutel von etwa 8 g entspricht etwa 1 Vanilleschote. Für Gebäck, Cremen, Saucen usw.
4. Vanilleessenz
Für Vanilleessenz- oder extrakt wird mittels Alkohol (meist Ethanol) das Aroma aus den Schoten gelöst, in dem man sie darin einweicht und ziehen lässt. Die bräunliche Flüssigkeit wird dabei je nach Produkt mit Zucker versetzt. 1–2 Teelöffel entsprechen dabei etwa 1 Vanilleschote. Für Gebäck, Cremen, Saucen usw.
5. Vanillepaste
Die pastöse Masse besteht je nach Fabrikat aus Zuckersirup, welcher mit Vanillepulver oder Vanillessenz aromatisiert wird. Für die richtige Konsistenz sorgen Binde- oder Verdickungsmittel, einige enthalten auch wenig Alkohol (Basis Vanilleessenz). 1 Teelöffel Vanillepaste entspricht etwa 1 Vanilleschote. Für Gebäck, Cremen, Saucen usw.
6. Vanilleschote
Die ganze Schote eignet sich vor allem für die Zubereitung von Saucen und Cremen, also da, wo die der Länge nach halbierte Schote im Ganzen verwendet beziehungsweise mitgekocht werden kann. Denn die meisten Aromastoffe sitzen nicht in den feinen schwarzen Samen, wie viele meinen, sondern in der Schale der Schote. Herausgelöst werden können diese jedoch nur, wenn man sie in einer Flüssigkeit wie Milch oder Rahm mitkocht oder darin ziehen lässt. Eingelegt in Zucker über mehrere Wochen kann die Vanille ebenfalls ihr Aroma an den Zucker abgeben. Für Saucen, Cremen, Konfitüren usw.