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|Auszüge aus dem Buch

Advaita-Satsang-Bewegung
Die so genannte Advaita- oder Satsang-Bewegung, ursprünglich von Indien herkommend, entstand im Westen zu Beginn der 90er-Jahre. Als wichtigster neuerer Vertreter des Advaita (Sanskrit a-dvaita = Nichtzweiheit, Lehre der Nichtdualität), der einflussreichsten philosophischen Richtung des Hinduismus, gilt der indische Heilige und Guru Ramana Maharshi (18791950), welcher jedoch zeitlebens kein Guru sein wollte. Seine grundlegende Frage war: Wer bin ich? Maharshi ging es dabei nicht darum eine Antwort auf diese Frage zu finden, sondern um die Erkenntnis, dass ein persönliches «Ich» gar nicht existiert, dass nur «das Eine» wirklich sei, welches man Gott, «Alles» oder was auch immer nennen könne. Dieses Einswerden mit dem Selbst wird mit einem Erwachen aus der Maya (Illusion) verglichen, auch Erleuchtung genannt. So wird Advaita auch als die Lehre der Nichtzweiheit bezeichnet. Die Begegnung mit einem derart «erwachten» Lehrer wird Satsang (von sat = Wahrheit und sang = Zusammenkommen) genannt. So bedeutet Satsang auch Gemeinschaft von Wahrheitssuchenden und Zusammensein mit dem «erwachten» Lehrer. In den letzten Jahren sind auch im deutschsprachigen Raum immer mehr Personen in Erscheinung getreten, die für sich in Anspruch nehmen, einen Zustand des «Erwachens» oder des «Einsseins» erreicht zu haben. Diese aus der Illusion «erwachten» Personen (erwacht heisst zu erkennen, dass keine Trennung, keine Dualität besteht) möchten nun ihrerseits den nach Befreiung Suchenden behilflich sein, selbst zu «erwachen». Im Gegensatz zu anderen spirituellen Bewegungen, welche vielfach strukuriert sind, gibt es (in der Regel) um die verschiedenen «Lehrer» keine Organisation oder Mitgliedschaft. So sind Interessierte meistens nicht auf einen bestimmten Lehrer fixiert und besuchen die Satsangs verschiedener Lehrer, wenn es auch vorkommen kann, dass jemand «seinen» Lehrer gefunden hat und nicht mehr bei anderen weitersucht.
Die meisten der hier auftretenden Satsang-Lehrer berufen sich auf Ramana Maharshi. Mehrere dieser Personen waren Schüler von Osho (früher Bhagwan Shree Rajneesh). Nach Oshos Tod 1990 suchten viele Schüler eine neue Leitfigur, die sie in Sri H.W. L. Poonjaji (19101997) fanden, einem Schüler von Ramana Maharshi. Sri Poonjaji, auch Papaji genannt, liess sich im Todesjahr von Osho in der indischen Grossstadt Lucknow nieder und scharte schnell eine grössere Zahl westlicher Schüler um sich. Einige von ihnen wurden (nach ihrem Erwachen) von Sri Poonja beauftragt, in den Westen zu gehen und selbst die «Lehre der Nichtdualität» weiterzugeben. Ob Schüler von Osho oder nicht, ein auffallend grosser Teil der Satsang-Lehrer beruft sich auf die Linie von Ramana Maharshi Sri Poonjaji.
Eine kleinere Anzahl von Erwachten beruft sich auf Ramesh S. Balsekar (geb. 1917 in Bombay, Indien), der als einer der bedeutendsten lebenden Lehrer der indischen Advaita-Vedanta-Tradition bezeichnet wird (Vedanta: Ende der Veden, Ende des Wissens). Eine dritte Gruppe bilden diejenigen Lehrer, die keiner traditionellen Linie zugerechnet werden können. Zu ihnen gehören beispielsweise die Amerikanerin Byron Katie oder der Schweizer Mario Mantese, die ebenso zum weiteren Umfeld der Satsang-Szene hinzugerechnet werden können.
Wie in anderen Ländern auch, hat sich im deutschsprachigen Raum eine eigentliche Satsang-Szene gebildet. Im Gegensatz zu den tradionellen Gurus, die meistens mit Bart und mit Blumen bekränzt auf einem erhöhten Podest ihre Teachings und Segnungen (Darshan) erteilen und die Huldigungen ihrer Jünger entgegennehmen, sind die Satsang-Lehrer in Kleidung und Auftreten von einer manchmal ernüchternden Einfachheit. Dies zeigt sich auch an den Namen der verschiedenen Lehrer. So gibt es «Satsang mit Artur», «Satsang mit Hans-Jörg», mit Gertrud, mit Susan und anderen mehr. Auch in der Schweiz gibt es verschiedene Personen, die von sich in Anspruch nehmen, «erwacht» zu sein (wobei zu bemerken ist, dass diese Personen nicht von sich behaupten «erleuchtet» zu sein, sondern vielmehr die Tatsache unterstreichen, dass ein persönliches «Ich» gar nie existiert und nie etwas anderes bestanden habe als unpersönliches, unveränderliches Bewusstsein). Deshalb gebe es auch «keine Lehre, keinen Lehrer, keinen Schüler».
Die Kernaussage der Satsang-Bewegung ist die, dass «Erleuchtung», sprich «Erwachen», für jeden im jetzigen Moment erreichbar sei. Die einzige Notwendigkeit sei, alle Konzepte, Ideen und Überzeugungen über das Leben über Bord zu werfen, auch die Idee, dass irgendetwas fehlen könnte, Erleuchtung mit eingeschlossen. Erleuchtung ist bereits da, sie muss sich nur noch bewusst gemacht werden.
Beim Satsang werden in der Regel die ersten Minuten schweigend verbracht, wobei der Lehrer vorne sitzt. Darnach sucht der Lehrer von seinem Sitz aus mit jeder anwesenden Person den Augenkontakt. Meistens können dann Fragen gestellt werden, wobei die Fragenden vielmals nach vorne gebeten werden, um sich neben den Lehrer oder die Lehrerin zu setzen. Der Lehrer wirft die Fragen auf den Fragenden zurück, mit der Aufforderung, zu untersuchen, «wer» die Frage stellt oder «wer» es sei, der von sich behaupte, ein bestimmtes Problem zu haben. Viele der Veranstaltungen haben auch einen psychotherapeutischen Charakter. So kommt es öfter vor, dass Teilnehmer, die nach vorne kommen, in Tränen ausbrechen oder andere starke Emotionen zeigen, um wenig später (durch das Gespräch mit dem Lehrer) in befreiendes Lachen auszubrechen. Manchmal wird auch von tief greifenden Veränderungen gesprochen. Die Satsangs, die vielfach Entertainment-Charakter besitzen, werden meistens von Musik untermalt.
Leader im deutschen Raum ist sicherlich OM C. Parkin, dessen Satsangs und Seminare mittlerweile von hunderten von Personen besucht werden. Aber auch Samarpan und der Inder Dr. Awatramani haben einen gewissen Bekanntsheitgrad erreicht, Letzterer hauptsächlich in Zürich, wo er sich jeweils im Frühling und Herbst für mehrere Monate aufhält. Erwähnenswert sind auch Saajid und Henk Goorhuis, die beide seit längerer Zeit in der Schweiz leben und auch in Zürich regelmässig Satsangs geben. Vielfach werden von den verschiedenen Lehrern im Anschluss an den Satsang-Abend mehrtägige Retreats angeboten, die in Zürich oder an anderen Orten in der Schweiz, meistens in spirituellen Zentren, abgehalten werden. Nachfolgend werden diejenigen Lehrer aufgeführt, die ihre Satsangs mehr oder weniger regelmässig auch in Zürich abhalten. Diese Liste ist nicht vollständig, da es Lehrer gibt, die zwar die Schweiz, jedoch nicht Zürich besuchen und es auch immer wieder neue Lehrer gibt. Informationen über die schweizerische Satsang-Szene sind erhältlich beim:
Literatur:
Kontakt:
Advaita House
Vom Advaita House in Kilchberg bei Zürich werden Seminare von Ramesh S. Balsekar, der jährlich einmal Deutschland besucht, auf Video aufgenommen und vertrieben. Manchmal werden auch Satsangs mit Wayne Liquorman (siehe unten) durchgeführt.
Kontakt:
Advaita House, Hannes und Indrani Fausch, Dorfstrasse 122, 8802 Kilchberg, Tel. 01 7153881, Fax 01 7153889
Artur
Artur (geb. 1967), ein gebürtiger Pole, lebt heute in Freiburg, Deutschland. Eine tiefe Sehnsucht brachte ihn zum Satsang von Samarpan (siehe unten). Um das allumfassende Bewusstsein zu realisieren, löste er sich von allen Bindungen und lebte in einem wunschlosen und glückseligen Zustand. In dieser Glückseligkeit fiel auch der Wunsch nach Erleuchtung von ihm ab. Ein paar Monate später geschah plötzlich das «Erwachen». Die Vorstellung von einem Ich verschwand, zurück blieben reines Bewusstsein und tiefer Friede. Die äussere Welt wurde durchschaut als Erscheinung im Bewusstsein. Diese Erfahrung möchte Artur mit Suchenden in seinen Satsangs teilen.
Kontakt:
Gesellschaft für Selbsterkenntnis durch Meditation
Dr. Bhagwan Awatramani (geb. 1941) verbrachte den grössten Teil seiner Kindheit in einer Schule am Fusse des Himalajas, wo er mit 22 Jahren von seinem Guru eingeweiht wurde. Darnach praktizierte er 25 Jahre als Arzt in Bombay, Indien. Seit ein paar Jahren unterrichtet Dr. Awatramani seine «Teachings in Silence», die, wie es schon der Name sagt, meistens schweigend abgehalten werden, nicht nur in Indien, sondern auch in der Schweiz, Deutschland, Kanada und den USA. Neben der Advaita-Vedanta fühlt sich Dr. Awatramani auch von der Sufi-Tradition beeinflusst. In Matheran, Indien, besteht ein aschramähnliches Haus, welches im Winter besonders von Schweizern besucht wird. Im Frühling und Herbst hält sich Dr. Awatramani in Zürich auf, wo er neben regelmässigen Meditationen bei sich zu Hause sowie in der Buchhandlung im Licht auch Privatkonsultationen anbietet.
Kontakt:
Henk Goorhuis
Henk Goorhuis (geb. 1955) erlebte mit 34 Jahren eine spontane, unbeabsichtigte Kundalini-Erweckung (Kundalini: Sanskrit Schlange = spirituelle Energie). Was während Jahren eine traumatische Erfahrung gewesen ist, entpuppte sich nach langer Suche als Tor zur grenzenlosen Freiheit. Der erste Meilenstein in diesem Prozess war die Begegnung mit einem Yogi im Aschram von Osho (Bhagwan) in Poona, Indien. Ein zweiter Meilenstein war ein Treffen mit seinem Herz-Guru, dem tibetischen Mönch Geshe Kelsang Gyatso (Vajrayana-Buddhismus), durch den er in das höchste Yoga-Tantra (magisch-mystische Praktik im Hinduismus und tibetischen Buddhismus) eingeweiht wurde. Die Beschäftigung mit Advaita, mit christlicher Mystik und mit anderen spirituellen Schulen führte ihn zur Erkenntnis, dass wahre Begegnung mit anderen Menschen immer im nichtdualen, erleuchteten Bewusstsein stattfindet, welches wir alle sind. Ausser regelmässigen Meditationsabenden in Basel und Zürich werden auch Retreats durchgeführt.
Treffen:
In der Regel jeweils montags um 18.30 Uhr an der Klingenstrasse 42, 8005 Zürich
Kontakt:
Nachfolgend ein Schreiben, das dem Verfasser dieses Religionsführers von Henk Goorhuis zugestellt wurde. Da darin interessante Aspekte des Erwachens und der Erleuchtung beschrieben werden, wird es in dieses Handbuch aufgenommen: «Ich nehme für mich nicht in Anspruch, erwacht zu sein. Ich unterscheide zwischen der Erweckung (auch ‹kleines Erwachen› genannt), das heisst dem ersten Erlebnis der Ichlosigkeit, und der Erleuchtung (auch ‹grosses Erwachen› genannt), welche den vollständigen Tod des Egos bedeutet. Von meinem Herz-Meister, dem tibetischen Mönch Geshe Kelsang Gyatso, kenne ich zwei einfache Kriterien für die volle Erleuchtung. Das erste ist, dass man den Tiefschlaf bewusst erlebt, das zweite ist, dass man mit dem Atmen aufhören könnte, ohne eine Atemnot zu verspüren. Beides sind Zeichen für den vollständigen Tod des Egos und der vollständigen Befreiung. Beides erfülle ich nicht und empfinde mich daher nicht als erwacht oder erleuchtet. Auch in der Satsang-Tradition gibt es diese Unterscheidung: Beim kleinen Erwachen ‹fällt der Tropfen in den Ozean›, das heisst, es gibt immer noch eine Art ‹Ich›, welches darin versinkt, beim grossen Erwachen ‹fällt der Ozean in den Tropfen›, das heisst, das ganze Universum fällt in dich hinein, und es gibt niemanden mehr, der in irgendetwas versinken kann. Dann gibt es keine Bewegung (= Karma) mehr, und das Ego ist ganz gestorben. In der ursprünglichen Advaita-Tradition durfte nur Satsang geben, wer überhaupt kein Ego mehr hat, also bei der vollen Erleuchtung. Daher kam die Aufforderung zu sprechen immer vom Lehrer, da man sich selbst sehr täuschen kann. Häufig glaubt man selber, kein Ego mehr zu haben, dabei hat es sich nur gut versteckt. Selbst ernannte Lehrer gab es daher früher nicht. Heute ist eine Inflation in der Verwendung des Wortes ‹Erleuchtung› festzustellen, da immer häufiger Menschen sich selbst als erleuchtet bezeichnen, was im Widerspruch zur Ichlosigkeit steht. Der Satz ‹Ich bin erleuchtet› ist ein logischer Widerspruch.»
Wayne Liquorman
Wayne Liquorman, geb. 1951 in Los Angeles, ein früherer Geschäftsmann und etliche Jahre drogen- und alkoholabhängig, traf in den 80er-Jahren seinen Lehrer Ramesh S. Balsekar. 1988 erfolgte sein Erwachen. 1996 bekam er von seinen Lehrer (nach anfänglichem Protest) den Auftrag, selbst Satsangs abzuhalten. Bis zum Jahr 2001 wurden vom Advaita House in Kilchberg bei Zürich regelmässig Veranstaltungen mit Wayne durchgeführt. Weitere Veranstaltungen bleiben zurzeit offen.
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Madhukar
Der ehemalige Fernsehjournalist Madhukar (Sanskrit: Geliebter, süss wie Honig) wurde 1957 in Stuttgart geboren und lebt zurzeit in Amsterdam. Er war weltweit als Meditations- und Yogalehrer tätig und beschäftigte sich mit Christentum, tibetischem Buddhismus, Schamanismus, Yoga, Tantra und NLP (Neurolinguistisches Programmieren = Methode, die effektive Möglichkeiten der Kommunikation finden und entsprechende Verhaltensänderungen bewirken möchte). Auf ein erstes Erleuchtungserlebnis folgte die Erkenntnis, dass dies noch nicht die endgültige Realisation des Selbst gewesen sei. Schliesslich begegnete er seinem Guru Sri H.W. L. Poonjaji, durch den er auf seine wahre Natur verwiesen wurde.
Madhukar wird als einfacher und witziger, jedoch radikaler Guru beschrieben. Satsang, öffentliche Gespräche und Retreats (in denen auch Musik eine Rolle spielt) werden in Europa, USA, Indien und Südostasien abgehalten. Madhukar fordert Erwachen im Jetzt: «Ein wahrer Lehrer will, dass du frei bist, und zwar jetzt! Nicht in zehn Jahren, nicht im nächsten Leben, nicht im Himmel, nicht nach vielen Jahren harter Praxis. Jetzt.»
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OM C. Parkin
Cedric Parkin studierte drei Jahre Psychologie, später erfolgte eine Ausbildung zum Heilpraktiker. Nach Beschäftigung mit Sufismus und Schamanismus erhielt er eine mehrjährige Einweisung in die Lehren des Enneagrams (das Enneagramm beschreibt neun Grundstrukturen der Persönlichkeit) durch Eli Jaxon-Bear aus Hawaii. 1990, nach einem fast tödlichen Autounfall, war Parkin für zwei Tage klinisch tot. Als er erwachte, habe er erkannt, dass «Ich bin», das heisst seine Person, mit welcher er sich identifiziert hatte, nur ein Traum gewesen sei. Im selben Jahr begegnete er seiner Lehrerin Gangaji, durch die er endgültig erwacht ist. Sri Poonjaji aus Lucknow, Indien, den er später getroffen hat, gab ihm den Namen OM. Nach einer Zeit der Zurückgezogenheit in den USA begann er ab Herbst 1994 das innere Wissen in Satsangs zu teilen.
1995 gründete er mit Anhängern und Freunden die Satsang Allionce, welche ausser den Satsangs mit OM und Erwachten aus dem Umkreis von OM auch Enneagramm-Kurse veranstaltet. Sitz ist Hamburg, Veranstaltungsorte ausser im deutschsprachigen Bereich in Spanien und Frankreich. Jeweils Ende des Jahres besucht OMC. Parkin für ein paar Tage auch Zürich. Auf der Schweibenalp im Kanton Bern wird zudem für jeweils ca. zehn Tage ein Sommer-Retreat mit OM C. Parkin organisiert.
Literatur:
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Saajid G. Zandolini
Saajid (arab. einer, der Gott verehrt) wurde 1954 in Karlsruhe, D, geboren und lebte und wirkte (unter anderem als Kunstmaler) 26 Jahre in Bern, seit 2002 in Basel. Mit ca. 18 Jahren erfuhr er ein spontanes Erwachen zur unpersönlichen Buddha-Natur, in der ein persönliches «Ich» als Illusion erkannt werde und das Individuum sich nicht mehr als begrenzte Person erfahre. Das Leben ist von ihm wie ein dreidimensionaler Film erfahren worden, gefolgt von der Erkenntnis: «Ich» existiere nicht. Dies ist der Beginn (und das Ende) einer langjährigen spirituellen Entwirrung gewesen. Seine darauf folgende, über drei Jahrzehnte dauernde Wahrheitssuche (vor allem bei Osho, von dem er seinen Namen erhalten hat) führte ihn hinaus aus allen Religionen, weg von Gefühlen der Angst und Panik, hin zu immer heller blühenden Gärten, zu wilden bis zarten Ekstasen, bis hin zur ruhigen, sanften Erkenntnis, dass sich dieses «Sein» nie verändert habe. Dieses Sein sei frei von «Ich», jenseits von «Begreifen» endlos tief und unendlich nah. Saajid hält Satsangs in Basel, Biel und Zürich. Zudem werden Satsang-Retreats in der Schweiz, Deutschland und Lanzarote (Spanien) angeboten. In Zürich findet Satsang mit Saajid in der Regel einmal monatlich in der Buchhandlung im Licht an der Oberdorfstrasse nähe Bellevue statt.
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Samarpan
Samarpan, mit bürgerlichem Name Sam Golden, geb. 1941 in San Francisco, erhielt seinen Namen von Osho (Bhagwan). In einem Retreat von Gangaji, einer Schülerin von Poonjaji, welcher wiederum Schüler von Ramana Maharshi gewesen ist, erfuhr er seine Selbstverwirklichung. Seit 1996 hält Samarpan in Europa Satsangs und Retreats ab, welche jeweils von einer Musikerin begleitet werden. Samarpan möchte einen Weg aufzeigen, der erlaube, bekannte Erfahrungen von einem neuen Standpunkt aus zu betrachten, der sowohl entspannt als auch bestärkt. Samarpan sehe alles vom Standpunkt der absoluten Wahrheit aus. Er erlaube dem Betrachter, dies als die einzige Möglichkeit zu erfahren, die es gibt. Jährlich zweimal besucht Samarpan für jeweils eine Woche Zürich.
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Isaac Shapiro
Isaac Shapiro, geb. 1950 in Johannesburg, Südafrika, ist einer der ersten Satsang-Lehrer, die regelmässig nach Deutschland gekommen sind. Mit 19 hatte er eine Erfahrung der bedingungslosen Liebe und wusste, dass dies die Realität sei. Als diese Erfahrung verblasste, entschied er sich dafür, dauerhaft durch den Schleier sehen zu wollen, und seine Suche begann. 1991 brachte ihn die Suche nach Indien, wo er Sri Poonjaji begegnete. Von ihm wurde er im selben Jahr, wie andere auch, beauftragt, im Westen selbst Satsangs abzuhalten. Isaac selbst hat jedoch nicht das Gefühl, «Satsang zu geben», vielmehr wisse er, dass jeder durch sich selbst zu beglückender Bedürfnislosigkeit und vollkommenem Erfülltsein finden könne. Das zu lieben, was ist, empfindet Isaac Shapiro als das Einfachste und Tiefste. Im Herbst 1992 kam Isaac ein erstes Mal nach Zürich.
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Eckhart Tolle
Eckhart Tolle wurde in Deutschland geboren. Mit 29 Jahren löschte eine tiefe spirituelle Transformation seine alte Identität praktisch aus und führte zu einer grundlegenden Wandlung seines Lebens. Tolle lebt seit 1996 in Vancouver, Kanda. Im deutschsprachigen Raum ist er vor allem durch sein 1997 erstmals erschienenes Buch «Jetzt, die Kraft der Gegenwart» bekannt. In diesem Leitfaden zum spirituellen Erwachen wird der Leser aufgefordert, jetzt ins «Jetzt» zu kommen und wahre Begegnung mit dem Selbst zu erfahren. Durch seine Reisen gibt er seine Lehre und zugleich seine Gegenwärtigkeit einer wachsenden Zuhöherschaft weiter. In Zürich existiert eine Eckhart Tolle Silent Local Group.
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Byron Katie
Byron Katie ist die Begründerin von «The Work», einer Fragemethode, bei der man die eigenen Glaubenssätze und Urteile über andere Menschen aufschreibt und sie dann auf sich selbst umdreht. So könne man erkennen, dass die Umwelt ein perfekter Spiegel seiner selbst sei. Byron Katie, die sich nicht als Guru, Meister oder Lehrer, sondern als Freundin bezeichnet, bereist auch den deutschsprachigen Raum. Inzwischen haben sich auch hier verschiedene «The Work»-Gruppen gebildet, so auch in Zürich. Mit «The Work» werden belastende Gedanken und Überzeugungen unter die Lupe genommen und untersucht. Themen sind unter anderem: Was ist meine Angelegenheit, was ist deine Angelegenheit? Was geschieht, wenn ich nicht einverstanden bin, mit dem, was ist? Mein Umgang mit mir selbst: Selbstkritik, Anschuldigungen, Bemängelungen und Anforderungen an mich selbst. «The Work» wird in Workshops, Abendgruppen oder Einzelsitzungen weitergegeben.
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Mario Mantese
Der Schweizer Mario Mantese kann zu keiner bestimmten Tradition gezählt werden. In den 70er-Jahren wurde er Mitglied der amerikanischen Soul-Funk-Gruppe Heatwafe, die mit Hits wie «Boogie Nights» die Hitparaden eroberten 1978, nach einem Galaabend in London, wurde er auf seinem Heimweg von einem Unbekannten mit einem Messer niedergestochen, mitten ins Herz. Bereits mehrere Minuten klinisch tot und mit einem grossen Blutverlust, wurde er in ein Spital eingeliefert. Während der langen Operation am offenen Herzen fiel er in ein tiefes Koma, das fast fünf Wochen dauerte. Während der Zeit des Todes habe er eine gewaltige Reise durch das Jenseits durchlebt. Dieses tief greifende Erlebnis transformierte ihn völlig (die Reise durch das Jenseits wird in seinem ersten Buch Vision des Todes eindrücklich beschrieben).
Nach dem Erwachen aus dem Koma war er blind, stumm und vollkommen gelähmt. Durch seine lange Reise durch das Jenseits entdeckte er jedoch gewaltige verborgene Kräfte und das unendliche Universum in sich selbst. Dank diesen neuen umfassenden spirituellen Einsichten und einem ungeheuren Willen habe er sich selbst wieder hergestellt. Heute sieht er, spricht er und kann wieder gehen. Mario Mantese ist seitAnfang der 80er-Jahre als spiritueller Lehrer tätig und hält in verschiedenen Ländern Vorträge und Seminare, wo seine Erlebnisse und tiefen Einsichten an die Menschen weitergegeben werden. In der Regel dreimal jährlich besucht Mario Mantese auch Zürich, wo er eintägige Semiare abhält.
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Sangha Zürich
Die Sangha (Gemeinschaft) Zürich wurde im Jahr 2000 von Personen aus dem Umfeld von OM C. Parkin (siehe oben) ins Leben gerufen. Die Treffen (Sein in Wahrheit) sind für alle gedacht, die sich für Advaita interessieren. Jemand erklärt sich im Vorfeld dazu bereit, die Gruppe zu leiten. Er oder sie ist einfach dafür verantwortlich, dass die Präsenz des (inneren) Lehrers respektiert wird. In der Regel werden die Abende mit einer Zeit der Stille begonnen. Wenn sich jemand gedrängt fühlt, mitzuteilen, was ihn im Moment berührt, kann er seine Gedanken zum Ausdruck bringen. Hie und da werden auch Kassetten von OM C. Parkin oder anderen Satsang-Lehrern abgespielt.
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