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Das hat mit der Sonne zu tun. Wenn sie aufgeht, wird es Morgen. Und wenn sie untergeht, wird es Abend. So wirkt es, wenn wir in den Himmel schauen. In Wirklichkeit aber geht die Sonne gar nicht auf und unter. Vielmehr ist es die Erde, die sich bewegt. Wir können ihre Bewegung aber nicht spüren. Sie dreht sich ständig um sich selbst – ähnlich wie die Surrlis (Kreisel) oder der Fidget Spinner (diese drehenden Dinger, mit denen nun alle Kids spielen).
Stell dich mal vor eine Lampe, die nicht von oben, sondern von der Seite her leuchtet. Tu nun so, als ob du die Erde wärst, und die Lampe wäre die Sonne. Sobald sie scheint, wirst du vorne hell und hinten am Rücken dunkel. Wenn du dieser «Sonne» nun den Rücken zudrehst, wird es auf deiner Vorderseite dunkel.
So ist das auch mit der Erde: Diejenige Seite, die sich von der Sonne abwendet, wird dunkel. Die Menschen auf dieser Seite denken dann: «Aha, jetzt geht die Sonne unter.» Für sie wird es Abend. Umgekehrt wird es auf der anderen Seite der Erde hell. Wir sagen dann: «Die Sonne geht auf.»
Tag und Nacht wechseln sich immer ab, weil sich die Erde immer und immer dreht. Darum folgt auf jeden Tag ein Abend.
Du hast einen herzigen Mond gemalt. Wenn er aufgeht, kehrt Ruhe ein. Du kuschelst dich ins Bett, kannst ausruhen, träumen – und sicher darauf vertrauen, dass es nach jeder Nacht wieder einen Morgen gibt.
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