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Das SECO engagiert sich aktiv sowohl mit bilateralen Massnahmen wie auf multilateraler Ebene für die Bekämpfung der Korruption. Korruption ist in vielen Empfängerländern ein allgegenwärtiges Problem und führt dazu, dass der öffentliche Sektor nicht funktioniert, das Vertrauen in die Regierungen schwindet und die Effizienz der Massnahmen vermindert wird.
Auch der Privatsektor leidet unter Korruption, was zu einer schlechten Allokation von Ressourcen und Produktionsfaktoren führt und Investoren abschreckt. Korruption schadet dem Wachstum und belastet die ärmsten Bevölkerungsschichten unverhältnismässig. Daher muss alles getan werden, um der Korruption einen Riegel zu schieben.
Die Interventionen des SECO zielen darauf ab, die Entwicklungsländer in ihrem Kampf gegen die Korruption zu unterstützen. Die Massnahmen des SECO tragen dazu bei, die institutionellen und menschlichen Kapazitäten bezüglich Transparenz und Effizienz zu verstärken sowie die potentielle Fehlleitung finanzieller Hilfe durch ein wirksames Kontrollsystem in verschiedenen Phasen des Projekts zu reduzieren. Konkret unterstützt das SECO Programme zur Verbesserung der Transparenz in Bezug auf Budgetführung und Vergabe von öffentlichen Aufträgen, Reformen im Bereich Zollverwaltung oder die Einführung von Klauseln zur Verhinderung der Korruption in allen Verträgen und Abkommen mit Partnerländern oder ausführenden Agenturen.
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