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Ziel:
Bei der Übung „Unter etwas durchlaufen“ lernt dein Hund auf ein Zeichen hin, unter etwas durchzulaufen oder durchzukriechen. Je nach Höhe des Gegenstands.
Der Gegenstand, unter den dein Hund laufen soll, muss so stabil sein, dass er nicht durch eine Berührung hochgedrückt werden kann. Gerade Labbis etc. neigen dazu, einfach „hindurch“ zu marschieren.
Trainingsaufbau:
Such dir eine Hürde, z. B. eine Bank oder ein Ast im Wald unter der dein Hund durchlaufen soll. Dabei ist die Hürde allerdings nicht so tief, dass der Hund kriechen muss. Schliesslich wollen wir nicht das Kriechen üben, sondern das „unter etwas her gehen“.
Hocke dich neben die Hürde, dein Hund befindet sich hinter dir. Nimm ein Leckerchen in die Hand, die deinem Hund zugewandt ist (Führhand). Locke deinen Hund mit der Führhand unter der Hürde durch. Wenn er sich unter der Hürde befindet, gibst du ihm das Leckerchen und legst einige Zentimeter weiter vor seiner Nase ein weiteres Leckerchen auf die Erde. Das ist wichtig, denn so muss er noch weiterlaufen, um daran zu kommen.
Sobald das gut funktioniert und dein Hund die Handlung verstanden hat, trainiere es aus dem Laufen heraus. Geh mit deinem Hund auf eine Hürde zu und gib kurz vorher mit der Führhand das Zeichen für drunter und nimm deinen Oberkörper deutlich mit nach unten. Auf der anderen Seite der Hürde belohnst du ihn mit einem Leckerchen.
Steigerung:
• Auf Entfernung deinen Hund unter eine Hürde schicken.
• Arbeite mit anderen Gegenständen z.B. Stühle, Tische.
Meisterübung:
Bitte deinen Partner oder eine dir gut bekannte Person, sich mit weit auseinandergespreizten Beinen in einiger Entfernung hinzustellen. Lass deinen Hund auch unter diese „Hürde“ durchlaufen.
Tipp:
Falls du Kinder hast, können sie sich ebenfalls hintereinander aufstellen, die Beine spreizen und der Hund läuft drunter her. Das gibt bestimmt tolle Fotomotive fürs Familienalbum!