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Moderator gewinnt 83. Grossen Preis von St. Moritz
Moderator gewann den auf 800 m verkürzten 83. Grossen Preis von St. Moritz der Evangelos Pistiolis Foundation unter Clément Lheureux bei nicht einfachen Bedingungen knapp.
Moderator gewann den auf 800 m verkürzten 83. Grossen Preis von St. Moritz der Evangelos Pistiolis Foundation unter Clément Lheureux bei nicht einfachen Bedingungen knapp.
Die sehr warmen Temperaturen führten am dritten Tag des Genesis-White-Turf-Meetings dazu, dass immer mehr Wasser von unten durchdrückte und zum Beispiel die Tribünen innert Kürze im Wasser standen, sodass diese geschlossen werden mussten.
Nachdem im ersten Flachrennen der Favorit Identified im letzten Bogen weggerutscht und reiterlos geworden war, ging man über die Bücher und änderte das Programm. Die Skikjöring-Prüfung und das Trabrennen wurden über die vorgesehenen Distanzen gelaufen, das abschliessende Flachrennen wieder über 800 Meter.
11'000 Zuschauer waren an diesem sonnigen und warmen Renntag zugegen, sie setzten am Totalisator rund 113'000 Franken um.
Moderator vor Movin Time
Nach dem Zwischenfall im ersten Flachrennen wurde der Grosse Preis um eine halbe Stunde verschoben. Man wollte versuchen, die Oberfläche an den heiklen Stellen aufzurauen. Letztlich wurde der GP auf 800 m verkürzt. Völlig veränderte Voraussetzungen also, denn die Pferde, welche über 2000 m hätten laufen sollen, verfügen über Steher- und weniger über Sprinterqualitäten. Der optimale Start gelang schliesslich Moderator im Besitze von Anton und Verena Kräuliger.
Gegen das Ziel zeichnete sich ein Zweikampf zwischen dem 11:1-Aussenseiter Moderator und Movin Time ab, den Moderator mit einer Kopflänge Vorsprung für sich entschied. Massgeblichen Anteil am Erfolg hatte der Champion Jockey Clément Lheureux, wie auch Trainer Andreas Schärer zu Protokoll gab. Der Favorit Top Max (Rene Piechulek) zog sich eine Länge hinter Movin Time (Jozef Bojko) ebenfalls gut aus der Affäre, Vorjahressieger Furioso wurde Vierter.
Turbulente Sprintprüfung
Im Sprintrennen schien alles nach Plan zu laufen. In Abwesenheit von Favorit und Vorsonntagssieger Whaze, rückte Identified in die Favoritenrolle auf. Diesmal sprang er bestens ab, ging sofort in Front und galoppierte mit Blazing Comet an seiner Seite an der Spitze durch den letzten Bogen. Doch dort rutschte er weg, Rene Piechulek musste zu Boden und einige Konkurrenten wurden aus dem Konzept gebracht. Jenny Langhard konnte The Iconist aus diesem Zwichenfall heraushalten und das Paar gewann das Rennen vor Ventura Tormenta und Tapeten Toni. The Iconist wechselte erst diese Woche in den Besitz von Hannelore Würtenberger und in den Trainingsstall von Isabelle Klein.
Im letzten Rennen der Veranstaltung, dem auf 800 m verkürzten Flachrennen setzte sich Mark Hännis Play All Day unter Rene Piechulek durch, der die Angriffe von Saphira Dream (Sibylle Vogt) und Fiesta (Jenny Langhard) souverän abwehrte. Play All Day wird von Karin Weber-Suter trainiert.
Moonflight im Credit Suisse Grand Prix
Nach dem GP stand die Skikjöring-Prüfung an, und dieses Rennen wurde wieder über die gesamte Renndistanz gelaufen. Moonflight startete dieses Mal regulär und wies mit Valeria Schiergen auf den Skiern alle Angriffe ab. Der von Peter Schiergen trainierte Schimmel im Besitze des Stalles Murezzan Racing Stable verwies Atlantico auf den Ehrenplatz. Dank zwei zweiten Plätzen konnte sich Valeria Selina Walther, die Fahrerin von Atlantico, zur neuen Königin des Engadins krönen lassen. Auch der drittplatzierte Los Angeles wurde von einer Frau, Leta Joos, gefahren.
Im Grand Prix Pontresina kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Dominatoren der bisherigen Trabrennen, Fourteenth of July H.C. und Kiss Forever H.C. Letzterer trat zudem als Titelverteidiger an und Stephanie Theiler platzierte ihn sogleich im Rücken von Fourteenth of July und Jean-Bernard Matthey, der die Spitze übernommen hatte. Zwar griff Theiler im Einlauf an, doch Hedy Schlatters Achtjähriger war stets Herr der Lage und errang den dritten Schneesieg bei ebenso vielen Starts. Der Neuling Diamant de Beylev (Valérie Henry) wurde Dritter.