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Der Hexenhammer kann als eines der schrecklichsten Bücher der Geschichte angesehen werden.
Das Werk zweier Dominikaner, Heinrich Kramer und Jacobus Sprenger, wurde 1486 veröffentlicht und wurde für drei Jahrhunderte zum Handbuch für die Jagd auf Hexen und Hexenmeister in ganz Europa. Es beschreibt die verschiedenen Handlungen, die als teuflisch inspiriert oder als offenkundige Ketzerei angesehen werden, mit den entsprechenden und grausamen Strafen. Schreckliche Qualen und Folterungen, die mit dem Tod auf dem Scheiterhaufen endeten, sind die Manifestation eines dunklen Zeitalters der Angst, des Blutvergiessens und des religiösen Fanatismus, das Katholiken und Protestanten gemeinsam war und das unmöglich aus der Geschichte getilgt werden kann.
Auch heute noch ist es bewegend und erschreckend, dieses Werk zu lesen, das seinerzeit von Papst Innozenz III. gebilligt wurde. Es ist jedoch unerlässlich, um aus erster Hand zu erfahren, wie unwürdig die ungerechten und unbegreiflichen Ereignisse aus heutiger Sicht sind, die jedoch zu einer Vergangenheit gehören, die nicht ausgelöscht werden kann.