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Bei TelePolis ist ein interessantes Interview zu den negativen Folgen der Privatisierung uns seinen Spielarten (Private-Public-Partnerships) erschienen, sowie ein Hinweis auf mögliche Auswege: Basisarbeit, Genossenschaften, direkte Demokratie (Informationsveranstaltungen). [1]
Sowohl Coop als auch Migros – die beiden grössten Detailisten in der Schweiz – sind nicht Genossenschaften. [2] Und doch sieht man, dass beide immer mehr “profesionalisieren” und die demokratischen Mechanismen nach und nach aushebeln. Schade!
Aber im Fall der Migros kann man sich dagegen engagieren: Migros Genossenschaftler werden und für Sorgim stimmen: “Wir treten mit einer eigenen Wahlliste an die Parlamentswahlen 2008 der Migros an.”
Tönt gut!
TelePolis zitiert aus einem Bericht (PDF) der Bundesstatistiker: 19% der Einwohner sind Einwanderer oder Kinder von Einwanderern. Beim kurzen überfliegen des Dokumentes ist mir im Kapitel “Migration” sonst nichts interessantes aufgefallen. Ein Grossteil der Diskussion betrifft die Definition von “Migrationshintergrund” und “Migrationserfahrung” und so weiter, und dann gibt es noch ein paar nicht besonders aufregende Alterspyramiden.
Hier in der Schweiz kenne ich nur die Zahlen über die Ausländer. Hier muss man je nach Herkunftsland bis zu zehn Jahren im gleichen Kanton leben und arbeiten, bis man Schweizer werden darf.
Zurück zum Telepolis Artikel. Ich fand die Prognose zur Bevölkerungszusammensetzung und die Schlussfolgerung für die Integrationspolitik gut:
Ein paar Paragraphen weiter oben fand ich auch die Formulierung interessant, “dass sich die Politiker der großen Parteien auch künftig den Realitäten verschließen können, in dem sie weiter Integration fordernd, deren Voraussetzungen verweigern, um den Stammtisch zu bedienen und zugleich soziale Probleme zu ethnisieren.” (Mit zwei Links auf weitere Telepolis Artikel [2][3].)