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IDFC-Mitgliedsbanken sichern Unterstützung für den "Grünen Klimafonds" zu
Frankfurt (ots) -
19 führende Entwicklungsbanken haben ihre Unterstützung für den Grünen Klimafonds zugesagt, um den Klimaschutz "gemeinsam voranzutreiben"
Der International Development Finance Club (IDFC), ein Netzwerk aus 19 führenden Entwicklungsbanken aus aller Welt, wird eine sogenannte "Smart Partnership" zur Unterstützung des "Grünen Klimafonds" und seiner Initiativen anbieten. Der Grüne Klimafonds ist das neu eingeführte, wesentliche Instrument der Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC). Das Angebot des IDFC baut auf die auf dem Weltklimagipfel 2011 (COP-17) beschlossene "Durban Platform" auf, die einen Kurswechsels in den künftigen Klimaschutzbemühungen einläuten soll.
Die Mitglieder des IDFC sichern den von ihnen bedienten Kunden ihre Unterstützung zu. Ziel ist der Aufbau von Partnerschaften zur Förderung und Hebelung der Mittel des Grünen Klimafonds und die Schaffung innovativer Umweltschutzinstrumente zur Vorbereitung seiner Operationalisierung innerhalb der nächsten zwei Jahre.
"Der IDFC ist der Auffassung, dass eine funktionierende Partnerschaft zwischen dem Fonds und nationalen, sub-regionalen und internationalen Entwicklungsbanken einen spürbaren Einfluss auf globale Anstrengungen zur Erreichung der Ziele der internationalen Gemeinschaft zur Bekämpfung des Klimawandels haben kann," betonte Paul Baloyi, stellvertretender Vorsitzender des IDFC und Vorstandsvorsitzender der südafrikanischen Entwicklungsbank DBSA.
"Gemeinsam verfügen die IDFC-Mitglieder über bedeutendes entwicklungspolitisches und klimabezogenes Know-how, das sie dem Interimssekretariat des Grünen Klimafonds für die Erarbeitung von Programmen, Regelwerken, Verfahren, Finanzprodukten und das Portfoliomanagement anbieten können," sagte Jacques Moineville, stellvertretender Generaldirektor der Agence Française de Développement (AFD).
"Unsere Mitglieder können eine messbare Erfolgsbilanz bei der Einbeziehung der Problemstellungen des Klimawandels und verwandter Risiken in ihre jeweiligen entwicklungspolitischen Mandate vorweisen. Wir sind daher gut aufgestellt, den Grünen Klimafonds dabei zu unterstützen, Klimafinanzierungen in nationale und regionale Programme und Projekte einfließen zu lassen. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, das Potenzial des Grünen Klimafonds zu heben, um Entwicklungsländer schneller zur Umsetzung ihrer Mitigations- und Adaptationsmaßnahmen zu befähigen," sagte Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des IDFC und Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe.
"Die Mitglieder des IDFC genießen die Akzeptanz und das Vertrauen sowohl der Geber- und Empfängerländer aufgrund ihrer engen Verzahnung mit nationalen und subnationalen Politiken, ihrer historischen Beteiligung an der Schaffung von Infrastruktur und industrieller Entwicklung, sowie ihrer umfassenden Felderfahrung in einer breiten Palette von entwicklungspolitischen Themen," sagte Ligia Castro, Direktorin für Umwelt bei der lateinamerikanischen Entwicklungsbank CAF.
"Die IDFC-Mitglieder können Klimaprogramme zeitnah und effizient durchführen, indem sie Ressourcen wie Darlehen, Zuschüsse und technische Unterstützung über etablierte und zuverlässige Durchführungsnetzwerke einsetzen, vermitteln, durchleiten und eine Hebelwirkung der Mittel erzielen," erläuterte Elvio Lima Gaspar, Direktor der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES.
"Die IDFC-Mitglieder wollen die über den Grünen Klimafonds bereitgestellten Mittel durch eine Vielzahl von gemischten Finanzierungsinstrumenten deutlich aufstocken und dazu beitragen, höhere Beiträge des Privatsektors an Klimaschutzmaßnahmen wirksam zu mobilisieren," fügte Paul Baloyi hinzu.
Kontakt:
Weitere Informationen zum IDFC finden Sie unter www.idfc.org. Für Fragen im Zusammenhang mit dem IDFC steht Ihnen Frau Dr. Charis Pöthig zur Verfügung. E-Mail: <email-pii>, Tel. +49 69 7431 4683.