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Pantoffeln
Psychologisch:
Wer im Traum Pantoffeln trägt, hat im Wachleben einen Drang zur Bequemlichkeit, aus der manche Ehe- oder Familienkrise entstehen kann. Gehen wir in alten Pantoffeln, fällt es uns im Wachleben schwer, neue Wege zu beschreiten. Die meisten Träumer schämen sich der Pantoffeln, weil sie sie als Zeichen eigener Minderwertigkeit empfinden und deshalb fürchten, eines Tages unter den Pantoffel zu kommen,- Leisetreter zu werden.
Volkstümlich:
(arab. ) :
- sehen: Ruhe und Frieden erlangen, ein gemächliches Leben führen,-
- aus Holz: du bist der Herr im Hause,-
- aus Leder: du bist arbeitsscheu und bringst es zu nichts,-
- aus Stoff: deine Sparsamkeit wird dir Glück bringen,-
- haben: du wirst dich gut verheiraten,-
- sticken: Zufriedenheit,-
- kaufen: du wirst unglücklich sein, denn du wirst vom Gatten oder der Gattin beherrscht und beendest schließlich die Ehe,-
- als Geschenk erhalten: du machst dich jemanden dienstbar,- man wird bald eine ernste Beziehung eingehen, die unter Umständen zur Ehe führen kann,- ist man verheiratet, sollte man sich vor einem Seitensprung hüten,-
- jemandem nachwerfen: man wird bald den Ärger eines nahestehenden Menschen zu spüren bekommen,-
- werfen: du hast einen großen Zorn auf einen Menschen, wagst es aber kein Wort zu sagen,-
- zerrissene sehen oder selbst zerreißen: Unstimmigkeiten, Streit und Verdruß in der Ehe,-
- tragen: von anderen unterjocht werden,- man sollte sich von den Meinungen seiner Mitmenschen nicht beeinflussen lassen, wenn er wichtige Entscheidungen zu treffen hat, und möglicher Kritik offen, aber nicht demütig gegenüberstehen,-
- verschlissene tragen: Man würde klüger tun, bei seinem alten Partner zu bleiben, denn man ist viel zu sehr in seinen alten Gewohnheiten festgefahren, als daß man sich im neuen Leben zurechtfinden könnte.
- suchen: du möchtest Frieden stiften, hast aber wenig Erfolg,-
- sich mit einem auf dem Kopf sehen: es wäre mehr Selbstbewußtsein erforderlich, wenn man seine Persönlichkeit nicht einbüßen will.
(europ.) :
- zeugt von materieller Einstellung, die Vorteile vor die eigenen Wünsche stellen will,-
- sehen: Mahnung, sich nicht unterkriegen zu lassen,- auch: Streitigkeiten in der Familie stehen bevor,-
- im Laden ausgestellt sehen: man braucht nicht zu kaufen und entgeht damit vielen Unannehmlichkeiten,-
- kaufen: man wird eine große Dummheit begehen,-
- geschenkt erhalten: verheißt für Ledige baldige Verlobung oder Verheiratung,- für Verheiratete: man wird sich dem Willen des Ehegatten fügen müssen,-
- tragen: Zank im eigenen Haus,- eine häßliche häusliche Szene ist zu erwarten,-
- auf dem Kopf tragen: man macht sich für jeden zum Narren, etwas Selbstbewußtsein wäre dringend erforderlich,-
- zerrissene tragen: eine Beziehungs- oder Ehekrise spitzt sich langsam zu,-
- verschlissene tragen: man will aus seiner Beziehungs- oder Ehe ausbrechen, es wäre aber klüger beim alten Partner zu bleiben, denn in einem neuen Leben würde man nicht zurecht kommen,-
- Holzpantoffel: man droht, herrschsüchtig zu werden.
(ind. ) :
?
- Träumt einer, er ziehe neue, wohlriechende Pantoffel an, wird er Armen aus seinen Mitteln Almosen stiften, sind jene aber übelriechend, wegen deren üblen Geruchs auf Grund seiner dürftigen Spenden in üblen Ruf kommen. Der Pantoffel schützt nämlich den Fuß, dieser aber bedeutet einen Knecht, ferner Geld und des Menschen Lebensunterhalt,- Bestand und Erhalt all dessen hängt aber von dem Mitleid mit den Armen ab, und deswegen legen Wohl- oder übler Geruch Zeugnis davon ab.
- Zieht einer farbige Pantoffel an, werden seine Almosen mehr Ehre einlegen entsprechend den oben ausgelegten Farbtönen, ausgenommen Gelb,- denn diese Farbe bedeutet mangelnde Unterstützung.
- Träumt jemand, seine Pantoffel seien verbrannt, wird er vom Landesfürsten hinsichtlich seiner Knechte und seines Vermögens mit harter Strafe belegt werden,- sind sie ihm durch Lug und Trug eines Feindes gestohlen worden, bedeutet es Plagen und Schwierigkeiten wegen seiner Knechte und seines Reichtums.
- Träumt der Kaiser, er ziehe neue Pantoffel an, wird er entsprechend deren Festigkeit seine besten und vertrautesten Knechte reich beschenken. Erblickt er an den Pantoffeln schadhafte Stellen, deutet das auf seine Knechte. Drücken sie ihn, wird er seine Knechte so schlecht behandeln, wie die Schuhe ihn drücken. Träumt er, sein Fuß sei lahm geworden, aber er heile ihn wieder, wird die Lähmung die Gefährdung, die Heilung die Zurechtweisung seines Knechtes anzeigen entsprechend dem Erfolg der Heilkur.
- bekommen: du wirst für andere deine Ehre opfern,-
- tragen: warum bist du in deiner Ehe nicht zufrieden
(Siehe auch 'Hausschuhe', 'Schuhe')
- zerrissene: ängstige dich nicht.