Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03412.jsonl.gz/2231

Longrange-Absehen, und was sie alles können!
Ein gutes Longrange-Absehen resp. das Zielfernrohr, in dem es steckt, ist ein wahres Multitool. Es hilft dir nicht nur in die Mitte zu treffen, es kann viel mehr!
Doch was ist ein Longrange-Absehen? Ein gutes Longrange-Absehen ist für Schüsse zwischen 800m bis 1800m optimiert! Es erlaubt:
- das Ziel schnell aufzunehmen
- es exakt einzumitten
- das Verkanten zu erkennen
- den Schuss resp. seinen Bullet Trace zu verfolgen
- den Einschlag sauber zu erkennen
- eine Korrektur zu ermitteln
- Haltepunkt zu schiessen
- Entfernungen zu messen
- Höhen- und Seitenkorrekturen ohne einklicken zu schiessen
- Neue Ziele zuzuweisen
- Schnelle Schüsse mittels Absehen bis 600m auszuführen
Gleichzeitig soll ein gutes Longrange-Absehen so einfach und unverbaut sein, wie möglich, und das ist ein Widerspruch zu all den Anforderungen, die wir an das Absehen stellen.
Doch beginnen wir etwas mit den Fähigkeiten der Schützen. In den Kursen, die ich leite, frage ich ab und zu, wer welches Absehen hat und welche Funktionen er darin findet. Aus seiner resp. ihrer Antwort habe ich eine recht gute Einschätzung über den Stand des Wissens. Typische Fragen sind z.B., was der Windwert seiner Windkorrekturpunkte im Tremor 3 Absehen ist, oder wie man mit dem Absehen eine Entfernung messen kann?
Daraus ergibt sich folgendes Bild:
- 50% der Schützen benutzt ihr Absehen ausschliesslich, um in die Mitte zu Zielen
- 30% der Schützen können mit der Einteilung eine Korrektur ermitteln
- 20% der Schützen nutzen ihr Absehen wie vom Entwickler vorgesehen
Das bedeutet, dass es bei 80% der Schützen keine Rolle spielt, welches Absehen sie haben, solange das Absehen aus einem Fadenkreuz und einer Einteilung besteht. Wenn du in einem Forum die Frage nach dem richtigen Absehen stellst, sind es mehrheitlich Rückmeldungen dieser 80%!
BDC Absehen gehören grundsätzlich nicht in den Bereich der Longrange-Absehen und werden in diesem Bericht nicht behandelt. Viele gestandene Schützen schiessen auch noch gerne mit MIL-Dot-Absehen, aber auch diese zähle ich nicht zu den modernen Absehen für das Longrangeschiessen.
Auch die Frage nach MOA oder MIL resp. mrad möchte ich nicht behandeln, nur so viel dazu, FFP und MIL sind heute bei unseren Zielfernrohren der absolute Standard, und nur wer genau weiss, warum er davon abweicht, sollte es auch machen! Mehr zu diesen Fragen findest du in folgendem Artikel: https://mittelkaliber.ch/zielfernrohrkauf-auf-was-muss-ich-achten/
Wer dabei die Bezeichnungen etwas vergleicht, trifft immer wieder die Abkürzung wie MSR, Tremor, MOAR etc.. Diese Abkürzungen stehen für einzelne Absehen oder ganze Familien von Absehen. Ich kann unmöglich alle Absehen aufzählen, mit denen ich schon geschossen habe, geschweige denn alle die es gibt. Darum eine Auswahl typischer Absehen, die bei Longrangezielfernrohren anzutreffen sind:
klassische LR-Absehen
- LRR MIL/P4L fein (Schmidt & Bender)
- MSR/MSR2 (FinnAccuracy)
- Mil R/C, MOAR (Night Force)
- PR-1, TMOA/Plus, Tri MOA (Leupold)
- SCR MOA (Burris)
Tannenbaum (Horus)-Absehen
- GR²ID (Schmidt & Bender)
- H27/H37/H59, Tremor 2/3/5 (Horus)
- Mil XT (Night Force)
- CMR-W/FFP CCH, Impact 14/23/29/32/45/60, PR2 (Leupold)
- Viper XLR, EBR 2C/7 (Vortex)
Viele Longrange-Zielfernrohre werden entweder mit einem klassischem oder einem Tannenbaum-Absehen ausgestattet, glaubt man den Diskussionen in den einschlägigen Foren, zunehmend mit Horus-Absehen, zum Beispiel dem Tremor 3.
Beide Absehenfamilien haben ihre Berechtigung, das Tremor-Absehen ist jedoch eher im Bereich bis 800m zuhause, und deshalb konzentrieren wir uns auf das klassische LR-Absehen.
MSR2 von FinnAccuracy und seine Verwandten
Eines der wohl typischsten aktuellen Longrange-Absehen ist das MRS2 von FinnAccuracy. Wie auch die Absehen von Horus werden die MSR-Absehen in Lizenz von mehreren Zielfernrohrherstellern eingesetzt, darunter auch Kahles, Steiner und Schmidt & Bender. Es beinhaltet alles, dass ein Longrange-Schütze braucht, und die meisten werden nie alle Funktionen benutzen,
Wir schauen uns den innersten Bereich an, also 5 mrad in jede Richtung aus dem Zentrum. Dies entspricht einem Bereich von 10m mal 10m auf 1’000m, also der Bereich, den ein LR-Schütze zu 100% nicht verlassen wird bei seinem ersten Schuss! Der halbwegs geübte LR-Schütze platziert seinen ersten Schuss trotz Wind und anderen Einflüssen in den von mir rot hinterlegten Trefferbereich von rund 5m Durchmesser auf 1’000m, und das ist hier auch der unverbaute Bereich.
In der Mitte befindet sich der freigestellte Fadenkreuz-Punkt, und das erlaubt gerade beim Schiessen auf eine Zielscheibe diesen Punkt wunderschön einzumitten. Es ist z.B. viel einfacher im Brünig Indoor auf 300m (Scheibe A) einen Punkt einzumitten, als das Fadenkreuz als solches. Das zentrale Fadenkreuz ist rot und beleuchtbar. Links und rechts daneben ist auf der Achse eine 0.2mil Einteilung zu sehen, kleine seitliche Korrekturen können also bei 1’000m Distanz auf 20cm genau gemessen und damit auf 10cm oder weniger angesagt resp. ausgeführt werden. Leider gibt es in der vertikalen Achse nicht die gleiche Einteilung. Jeweils auf 1mrad liegen vier Eckpunkte, die das Übertragen von Einschlägen auf die Messachse und damit das Haltepunktschiessen deutlich erleichtern. In diesem Bereich sollte der geübte LR-Schütze eine Korrektur auf 0.1mrad genau als Haltepunkt übernehmen oder als Spotter ansagen können.
Zusammen mit den zwei Hauptachsen helfen diese Punkte auch, ein Verkanten der Waffe zu verhindern. Viele Schützen haben eine kleine Wasserwaage am Gewehr, aber wer ohne dieses Hilfsmittel schiesst kann mittels der Markierungen recht gut die richtige Lage abschätzen.
Diese 5m im Durchmesser zu überblicken stellt schon eine Herausforderung da. Weiss man nicht wo der Einschlag zu erwarten ist und “verschwindet” dieser gleichsam im z.B. feuchten Boden, so wird es schwierig. Die Vorstellung, man überblicke den ganzen Zielhang ist unrealistisch, ersten weil gleichzeitig mehrere Schützen auf nahe beieinander stehende Ziele schiessen und deshalb verschiedene Einschläge zu sehen sind, zweitens ist selbst ein staubiger Einschlag bei Seitenwind recht schwierig auf seinen ursprünglichen Punkt festzumachen. Trotzdem würde ich mir bei diesem Absehen wünschen, dass der unverbaute Bereich deutlich grösser wäre.
Ein typische Bild, wie wir es im Gelände oft sehen, zeigt, wie schwierig es sein kann, einen Einschlag auszumachen. Das Bild zeigt einen rund 20mrad breiten Zielbereich. Unmöglich, das alles zu überblicken, vor allem wenn das Geschoss durch ein kleines Bäumchen verschluckt wird. Mann muss sich schon sehr konzertieren, den zentralen Zielbereich sauber zu beobachten. Das Flimmern der Mirage verhindert zudem ein gestochen scharfes Bild.
Zurück zu unseren MSR2-Ansehen, ein Detail stört mich bei diesem Absehen noch mehr. Auch wenn ich es als Absehen insgesamt für gelungen halte, so ist der Bereich oberhalb des Fadenkreuzes dem Bullet-Trace vorbehalten, also der Spur in der Luft, die das Geschoss durch den machschen Kegel hinterlässt. Das erste Mal, dass mir ein Absehen begegnete, dass dies berücksichtigte, war vor rund 6 Jahren das “MOAR” von Nightforce. Das MSR2 hat dies aufgenommen, aber jeder, der das “cleane” Absehen von Nightforce einmal im Einsatz hatte, wird diesen sehr feinen und unverbauten Aufbau vermissen. Der “Messbalken” im dritten mrad-Segment oberhalb des Zentrums stört mich beim MSR2 deshalb sehr, genau hier fliegt ja meine Kugel nach vorne. Insgesamt ist das komplett unverbaute MOAR bis heute ein Meilenstein, leider ein moa-Glas, was für mich nicht in Frage kommt.
Warum ist dieser Bullet Trace so wichtig? Oft ist es schwierig, zu erkennen, wo genau eine Kugel eingeschlagen ist und ob sie dabei über die Zielscheibe geflogen ist. Wer als Spotter gut beobachtet, bekommt mit dem Bullet Trace einen guten Hinweis, wo die Kugel hin ist.
Als nächstes sehen wir uns die beiden Messbereiche an, die sich links und rechts von der vertikalen Achse befinden. Aber warum sind diese beiden Messbereiche nur so zentral angeordnet und verbauen damit einen wichtigen Bereich?
Nun, das verdanken wir den Kollegen, die mit maximaler Vergrösserung schiessen, oder mit dem Zielfernrohr spotten, und da das MRS2 für die verschiedensten Hersteller ausgelegt ist wurde alles in diesen inneren Bereich gepackt. Schade!
Die linke Messscala hilft mir vor allem Ziele auszumessen. Habe ich also wie im Bild meiner beiden Stahlziele die Information, dass die rote Platte 50cm hoch ist, kann ich recht genau bestimmen, auf welcher Distanz mein Ziel liegt.
Wer bei der vorherrschenden Mirage und ganz genau hinschaut, wird erkennen, dass es etwas mehr als 0.5mrad sind. Die Formel lautet dementsprechend:
0.5m (Objektgrösse in Meter) mal 1000 geteilt durch 0.52mrad (abgelesener Wert in mrad) = 961m
Tatsächlich steht die Platte gemäss Rangefinder auf 970m. Gerade wer mehrere Objekte hat, die er ausmessen kann, kann eine Entfernung recht genau bestimmen! Und entgegen der Annahme, dass das doch kein Mensch braucht – nun ja, ich brauche diese Methode ab und zu. Gerade wenn ich für jemanden Spotte und er massiv unter oder oberhalb des Zieles auftrifft rechne ich mittels meiner Strichplatte im Spektiv nach, wie weit es in etwas bis zum Ziel ist.
In der Schweiz schiessen wir oft auf F-Scheiben, gerade mit den Einteigern. Diese Scheibe ist 45cm breit, aber wichtiger ist ihre Höhe, sie misst genau einen Meter! Also mit meinem Absehen im Spektiv angehalten und 1.2mrad abgelesen = ca. 830m ! Wir das geht? Nun ja, 1000 geteilt durch sechs (= ca. 166m) mal 5.
Etwas ausführlicher: 1m (Objektgrösse) x 1000/1.2 = 1000/(6/5) = 1000/6×5 (ausgeklammert) = 833m
Wer das oft genug macht (und wie ich gerne und viel rechnet) bekommt es schnell in den Griff. Sagt nun der Schütze, das Ziel liege auf 960m, dann weiss ich, warum er viel zu hoch liegt.
Die zweite auf der rechten Seite befindliche Scala kommt aus dem taktischen Bereich, und macht für mich für das zivile Longrange-Schiessen keinen Sinn. Ursprünglich wurde sie entwickelt, um den gegnerischen Körper auszumessen. Das ist bei einem 1.60m Mann und einem 1.95 Mann mit oder ohne Helm etc. recht schwierig und ich würde damit bis höchstens 800m arbeiten, also nicht im Bereich des Longrangeschiessens. Selbstverständlich kann es auch auf typische Mannscheiben angewendet werden, oder auf IPSC Scheiben, aber ich muss vorgängig wissen, was das Resultat ist. Damit kann ich in einem PRS Wettkampf auf 600m etwas Zeit gewinnen, im Präzisionsschuss auf 1’000m eher weniger! Hierfür sind diese “Quick Ranging Bars” auf Ziele mit einer Höhe von 1m und einer Breite von 50cm ausgelegt. Die Nummern von 4 bis 13 stehen für jeweils 100m, also z.B. 9 = 900m.
Aber ja, auch wir Longrangeschützen interessieren uns ab und zu genau für diese Frage, wie weit ist etwas entfernt, gerade wenn wir nur unser Spektiv oder Feldstecher mit Strichplatte dabei haben. Der für mich verlässlichste Indikator sind Häuser. Eine Türklinke liegt in den meisten Fällen auf 1.05m über der Türschwelle, die Stockwerkhöhe alter Häuser liegt bei rund 2.80m, neue Häuser haben schon 3.20m. Gartenzäune und -mauern sind in der Schweiz oft 80cm, da diese bis 80cm nicht bewilligungspflichtig sind. Und ein VW-Golf ist fast immer knapp 1.50m hoch, genau so wie ein Skoda Octavia, der übrigens um die 4.70 lang ist, wie auch andere Kombi’s. Und so findet jeder für sich seine Indikatoren, die er kennt.
Der nächste entscheidende Punkt ist das Haltepunktschiessen. Und jetzt kommt etwas, das schon fast an das Horus-Absehen erinnert. Schlägt mein Schuss nun im inneren Bereich ein, also in diesem 5m Kreis auf 1’000m, verzichte ich in der Regel auf eine weitere Korrektur am Turm und schicke den zweiten Schuss hinterher, auch um im gleichen Windfenster zu schiessen. Mit der Seitenkorrektur riskiere ich dabei wenig, aber Höhenkorrekturen so zu machen ist heikel, gerade bei sehr langen Schüssen in den subsonic-Bereich hinein, denn dort beginnt die Kugel spürbarer zu fallen. Das möchte ich an einer kleinen Skizze erläutern:
Zwei unterschiedliche Gelände, gleiches Ziel und gleicher Schuss, der als rote Linie in das Ziel “fällt”. Der Aufschlag wird im Gelände 1 deutlich höher wahrgenommen (blaue horizontale Linie), hier führt die Haltepunkt-Korrektur auch zum gewünschten Resultat. Im Gelände 2 fällt der Schuss weit hinter dem Ziel zu Boden, der Treffer erscheint auf Höhe der Oberkante des Zieles. Die vermeintlich minimale Haltepunktkorrektur nützt hier nichts, auch der nächste Schuss ist zu hoch. Nebenbei, genau solche Situationen gilt es als erfahrener Longrangeschütze zu meistern, und hier hilft euch auch euer Tremor 3 nichts, denn wer nun kopflos mit Haltepunkt schiesst hat verloren! Dass die Geländeform 2 auf vielen Schiessbahnen die Regel ist, zeigt, wie schwierig das saubere Ansprechen eines solchen Zieles sein kann, ich sage da nur mal das Stichwort “Schiessbahn 5 und 800m Ziel”, einige von euch wissen, wovon ich spreche. Und damit kommen wir zum zentralen Grund, warum Haltepunktkorrekturen nur nahe des Zieles Sinn machen! Zudem halte ich bei Problemen tendenziell gerne vor das Ziel, und auch zu diesen komplexeren Überlegungen habe ich einen Bericht geschrieben (https://mittelkaliber.ch/longrange-auf-1800m/).
Ein weitere Funktion meines Absehens ist es, neue Ziele zuzuweisen. Damit dies sauber geschieht, kann ich das neue Ziel mit Bezug zum alten Ziel ansagen, oder mit Bezug zu einer gut erkennbaren Geländemarkierung, zum Beispiel einem einzelnen grossen Baum.
Dabei gibt der Spotter zum Beispiel folgendes durch:
- Neues Ziel – Referenzpunkt unteres Ende der alten grossen Tanne
- Nach oben 11mil, nach rechts 6mil, grüne Platte mit rotem Punkt
- Entfernung 970m, Wind 4m/s von rechts
Damit gelingt es mittels des Absehens schnell auf ein bestimmtes Ziel zu kommen oder von einem zum anderen Ziel zu wechseln. Hört man ab und zu die recht verwirrlichen Diskussionen (ca. 5 Zielbreiten nach links….) über eine Seitenkorrektur oder die Lage eines neuen Zieles verwundert dies sehr, denn alle haben direkt vor sich ein hochpräzises Messinstrument, ihr Absehen! Oder sie sollten sich ein Spektiv mit Strichplatte zulegen 🙂
Als letzter Punkt kommt noch so etwas wie ein Geheimtipp. Wer wie ich z.B. seine Waffe auf eine geeignete Entfernung eingeschossen hat und die ersten Korrekturen gut kennt, kann folgenden Shortcut machen. Ich weiss zum Beispiel, dass ich bei meiner Waffe folgende grobe Korrekturen machen kann: bis 200m – Zentrum, 300m – 1mrad, 400m – 2 mrad, 500m – 3mrad, 600m – 4mrad. Damit schiesse ich relativ genau und nur mittels meines Absehens bis 600m, ohne zu rechnen, ohne zu klicken. Spinndrift ist bis zu dieser Entfernung kein grosses Thema, Wind schon eher.
Einen schnellen Schuss auf eine unbekannte mittlere Entfernung gebe ich ohne einklicken auf der 1mil-Markierung unterhalb des Fadenkreuzes ab. Damit habe ich so etwas wie eine GEE-Einstellung. Damit spare ich mir in diesem mittleren Bereich viel Zeit, gerade wenn diese zählt. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte findet die Informationen in einem eigenen Bericht.
Zurück zum Horus-Dilemma (https://mittelkaliber.ch/das-horus-dilemma/). Das Horus-Absehen verspricht mir absolut einfaches Haltepunktschiessen und minimaler Aufwand für Windkorrekturen, und das über 10mil oder mehr! Das mag für gewisse Anwendungen bis ca. 800m wohl funktionieren, aber in dem Sport, den ich betreibe, dem Longrangeschiessen bis 1’800m, kann es mir wenig helfen. Ein klassisches Absehen ist hier die richtige Wahl, am besten so unverbaut wie möglich. Dass jeder versucht, immer möglichst viel ins Absehen zu integrieren ist oft kontraproduktiv und ersetzt das Wissen und die Erfahrung des Schützen nicht.
Das vorgestellte MSR2 von FinnAccuracy kommt zur Zeit dem Optimum, wie ich es mir wünsche, sehr nahe, aber es gibt auch andere gute Absehen. Keep it clean – das ist das Motto!
An dieser Stelle wünsche ich noch allen ein gutes neues Jahr!
Alfred, 03.01.2021, SMKSG