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In ihrem hochgelobten Debüt «Das geträumte Land» (Kiepenheuer & Witsch 2017, aus dem amerikanischen Englisch von Maria Hummitzsch) erzählt Imbolo Mbue die Geschichte zweier Familien in New York: Jende Jonga, der mit Frau und Sohn von Kamerun nach Amerika emigriert ist, bekommt einen Job als Chauffeur bei Clark Edwards, Manager der Lehman Brothers Bank. Durch die sich anbahnende Bankenkrise werden die Machtverhältnisse neu gemischt. Differenziert und nachdenklich schildert der Roman anhand grosser Themen – Familie, Immigration, Heimat und Gesellschaft – die Fragilität des sogenannten amerikanischen Traums. Die Autorin ist in Limbe, Kamerun, aufgewachsen. Sie hat u.a an der Columbia University studiert. »Das geträumte Land« ist ihr erster Roman. In Zürich wird sie sich mit ihrer Übersetzerin unterhalten.