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Die Zahl der Verordnungen (Verschreibung rezeptpflichtiger Medikamente) nahm 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3.4% zu und lag bei rund 64.4 Millionen. Im Durchschnitt entfielen auf jede in der Schweiz lebende Person etwas mehr als sieben Verordnungen. Gut zwei Drittel aller Verordnungen waren für Menschen bestimmt, die älter als 40 waren. 57% aller Verordnungen wurden an Frauen ausgestellt.
Die Bedeutung der Herz-Kreislauf-Krankheiten spiegelt sich nicht nur in der Liste der Todesursachen wider, sondern auch in der Statistik der ambulanten Verordnungen. Neben den Medikamenten zur Behandlung von Krankheiten des Nervensystems nehmen die Herz-Kreislauf-Präparate darin eine führende Position ein.
Im Langzeitvergleich zeigen sich keine wesentlichen Verschiebungen der Anteile der verschiedenen Therapiegebiete. Die Zahl der Verordnungen hat zwar zugenommen, aber gleichzeitig ist auch die Bevölkerung gewachsen. Entsprechend ist die Zahl der Verordnungen pro Kopf nur wenig angestiegen. Aufgrund einer Änderung in der Datenerhebung sind die Zahlen vor und nach 2010 ohnehin nur beschränkt miteinander vergleichbar.