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Caster Semenya sorgte in Monaco für das Glanzlicht des Abends. Die Südafrikanerin lief in 1:55,33 Minuten eine Jahresweltbestzeit, einen National- sowie einen Diamond-League-Rekord. So schnell war seit 8 Jahren keine Athletin mehr unterwegs gewesen.
Sprunger zieht ihr Rennen durch
Lea Sprunger zeigte nach EM-Bronze vor knapp einer Woche auch in Monaco eine gute Leistung. Trotz verhaltenem Start reichte es ihr über 400 m Hürden zu Platz 5. Die auf der Bahn nebenan gestartete Cassandra Tate (USA) lief bereits nach 100 m zu ihr auf, die 26-Jährige liess sich dadurch jedoch nicht beirren. Wie am vergangenen Sonntag in Amsterdam vermochte Sprunger auf den letzten Metern zuzusetzen. Letztlich blieb sie eine Hundertstelsekunde über ihrer Zeit im EM-Final.
Der Sieg ging in 54,09 Sekunden an die Britin Eilidh Doyle. Platz 3 hinter Tate (54,63) sicherte sich die dänische Europameisterin Sara Petersen (54,81).
Schippers erneut nicht zu schlagen
Über 100 m der Frauen lieferte Dafne Schippers eine weitere Machtdemonstration ab. Die niederländische Europameisterin erwischte einen guten Start, lief stets vorne weg und distanzierte die Konkurrenz in 10,94 Sekunden um 18 Hundertstelsekunden und mehr. Die Jamaikanerin Veronica Campbell-Brown musste sich mit Rang 2 begnügen.
Sieg und Verletzung bei Tamberi
Im Hochsprung der Männer erlebte Gianmarco Tamberi ein Wechselbad der Gefühle. Der italienische Europameister siegte mit persönlicher Bestleistung (2,39 m), verletzte sich beim Versuch, die Höhe von 2,41 m zu meistern, jedoch am Fuss. Er konnte die Anlage nicht selbst verlassen und musste abtransportiert werden.
Sendebezug: sportlive Diamond League, SRF zwei, 15.7.16, 20 Uhr