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Das Takotsubo-Syndrom, auch Broken-Heart-Syndrom genannt, wird vom Angstzentrum des Gehirns ausgelöst. Das fanden Forscher des Massachusetts General Hospital in Boston heraus. Sie untersuchten Patientendaten eines Versicherers. Dabei analysierten sie Patientinnen, deren Gehirn bildgebend untersucht worden war.
Das Corpus amygdaloidum zeigte dabei eine grössere Aktivität. Dieser Teil des Gehirns ist das Angst- und Stresszentrum. Hier werden Emotionen an Körperreaktionen gekoppelt. So kann hier die Produktion von Stresshormonen ausgelöst werden. Diese können dem Herzen zusetzen: Typisch für das Broken-Heart-Syndrom ist eine erweiterte linke Herzkammer, die eine Schwächung der Pumpleistung des Herzens verursacht. Die Beschwerden sind meist vorübergehend. Ihnen voran geht meist eine emotionale Krise wie Trauer oder Wut. Aber auch grosse Freude kann das Gehirn zu einer Stressreaktion verleiten.
Die Verortung der auslösenden Areale im Gehirn kann die Vorsorge erleichtern und die Behandlung des Takotsubo-Syndroms absichern.