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Zum dritten Mal in Folge gewinnt die Dänin Annika Langvad beim Weltcup das «Short Track» Eröffnungsrennen. Alessandra Keller belegt hinter Anne Tauber Platz drei. Bei den Männern siegt Mathieu Van der Poel Solo. Dahinter fährt Nino Schurter auf Platz zwei vor Maxime Marotte.
Alessandra Keller kann sich über die gesamte Renndistanz in den vorderen Reihen behaupten. Etwa zur Hälfte übernimmt sie sogar mal die Führung, als Langvad einen kleinen Fehler begeht. Die Siegerin von Albstadt und Nove Mesto kann sich aber schliesslich wieder an die Spitze setzen. Die Weltcup-Gesamtführende Annika Langvad greift in der vorletzten von zehn Runden an und distanziert die Niederländerin Anne Tauber um fünf und Alessandra Keller um zehn Sekunden.
Alessandra Keller verliert ihren zweiten Rang noch an Anne Tauber, zeigt sich hinterher aber vollkommen zufrieden.
«Ich habe mich super gefühlt und bin mit dem Ergebnis auf jeden Fall glücklich. Das ist ein gutes Zeichen für Sonntag», kommentiert Keller ihr Ergebnis.
Der 1.0 Kilometer lange Kurs beinhaltet im Gegensatz zu den beiden ersten Auflagen in Albstadt und Nove Mesto einen kräftigen Anstieg. Den nutzt Jolanda Neff gleich in Runde eins zu einem Angriff. Das zahlt sich allerdings nicht aus.
«Ich wollte einfach mal schauen was passiert», erklärt Neff. «Und passiert ist dann, dass ich eingebrochen bin. Erst in den letzten beiden Runden war ich wieder etwas erholt und habe noch zwei Plätze gut gemacht. Ich dachte, dass es auf diesem Kurs grössere Abstände gibt, aber es ist lange zusammen geblieben.»
Als Achte sichert sie sich für Sonntag noch die erste Startreihe.
Van der Poel nicht zu schlagen
Auf der schweren Ein-Kilometer-Runde im Commezzadura/Val di Sole bildet sich nach dem ersten Renn-Drittel eine dreiköpfige Spitzengruppe. Lars Forster, Nino Schurter und Mathieu van der Poel können sich absetzen, während hinter ihnen elf Fahrer eine grosse Gruppe bilden.
In die fällt Lars Forster dann zurück als Nino Schurter das Tempo verschärft. Doch Mathieu van der Poel kann kontern, übernimmt die Spitze und fährt dem Bündner davon.
Schurter kann nicht mehr aufschliessen, hält sich aber gleichzeitig die Verfolger vom Leibe. Die bleiben bis zur Schlussrunde mehr oder weniger in dieser Formation, und es ist Maxime Marotte, der sich den dritten Podestplatz holt.
«Das hier ist ein anspruchsvoller Kurs. Und der Kampf mit Mathieu war hart. Ich war ein bisschen ängstlich, hier zu viel zu geben, das mein gutes Gefühl am Sonntag beeinflussen würde. Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit meinem zweiten Platz; es war auf jeden Fall ein guter Zweikampf. Es ist eben so, dass das Short-Track-Rennen die Form am Sonntag beeinflusst. Man hat das auch in Nove Mesto gesehen. Und gerade auf einem so harten Kurs wie dem hier, in Val di Sole, merkt man das», sagt Schurter.
Er glaubt, dass einige Fahrer an diesem Tag schon viel Energie verloren haben, welche, die er sich noch zurückgehalten hat.
Florian Vogel und Mathias Flückiger behaupten sich in dieser Gruppe und landen auf den Plätzen fünf und sechs und damit auch in der ersten Startreihe für Sonntag.
Flückiger ist in der Anfangsphase zwei, dreimal in ein Gerangel verwickelt und muss deshalb mühsam wieder Plätze gut machen. Und das ist auf dem Kurs nicht so einfach, denn meist gibt es nur eine schnelle Linie.
«Vom Windschatten konntest du hier gar nicht profitieren», blickt Mathias Flückiger zurück.