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Wert und Volumen der globalen M&A-Deals sanken um 27 Prozent. Trotzdem konnte die Credit Suisse als Financial Adviser massiv zulegen, während die UBS Boden verlor.
Figurierte die Credit Suisse im globalen M&A-Geschäft 2008 noch auf Platz acht, so verbesserte sie ihre Position mit 199 Deals zum Marktwert von 288 Milliarden Dollar innerhalb eines Jahres auf Platz sechs. Dies ergab der «Global M&A Round-Up» der britischen Beratungsfirma Mergermarket.
Im europäischen Markt gelang der Credit Suisse 2009 mit 96 Deals über 219 Milliarden Dollar ein Sprung um drei Ränge auf Platz drei. Im britischen Markt landete sie mit 36 Deals über 162 Milliarden Dollar sogar von Platz vier auf eins.
Ganz anders die UBS: Das UBS Investment Banking verschlechterte sich 2009 im globalen M&A-Geschäft mit 194 Deals über 264 Milliarden Dollar von Rang fünf auf sieben. Im europäischen Markt konnte die UBS mit 105 Deals über 166 Milliarden Dollar Rang fünf halten. Im britischen Markt fiel sie dagegen mit 36 Deals über 98 Milliarden Dollar von Platz zwei auf sechs zurück.
Hoffnungen für 2010
2009 war ein schlechtes M&A-Jahr. Allein in Europa sank der Wert der angekündigten Deals um 55 Prozent verglichen mit 2008. Das vierte Quartal war mit 2523 angekündigten Deals über 626.8 Milliarden Dollar jedoch das beste seit dem dritten Quartal 2008. Damit hoffen Investment Banker auf eine Trendwende im Jahr 2010.
Ob dies auch für die UBS die Trendwende bedeutet ist unsicher. UBS CEO Oswald Grübel hat jedenfalls grosse Ambitionen im Investmentbanking. Die CS ist in diesem Geschäft seit jeher aktiv.