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Dies kann ihrem Jahresbericht 1998, der am 21. Juni 1999 veröffentlicht wurde, entnommen werden. Die Mengen der an die Umgebung abgegebenen radioaktiven Stoffe an den vier Standorten der Kernkraftwerke sowie beim Paul Scherrer Institut (PSI) waren auch im letzten Jahr wieder sehr gering und lagen weit unterhalb der behördlichen Grenzwerte. Beim Strahlenschutz wurden in allen schweizerischen Kernanlagen tiefe Werte für die Kollektivdosen des Personals erreicht, was auf umfangreiche radiologische Abschirmmassnahmen, optimale Arbeitsplanung und Forderungen der HSK zurückgeführt werden kann. Auch die Jahresgrenzwerte für die individuellen Strahlendosen des Personals wurden überall eingehalten.
Zum Zustand und Betrieb der fünf schweizerischen Kernkraftwerksblöcke und des PSI fällt die HSK ein positives Gesamturteil. Im weiteren zeigt sich die Behörde zufrieden, dass sie im Jahr 1998 nur fünf Vorkommnisse in den schweizerischen Kernanlagen zu klassieren hatte, was seit Jahren die tiefste Zahl darstellt. Vier dieser Vorkommnisse ordnete die HSK der Stufe 0 und eines der Stufe 1 auf der international gebräuchlichen Störfallbewertungsskala Ines zu.
Quelle
H.R. nach Jahresbericht 1998 über die nukleare Sicherheit und den Strahlenschutz in den schweizerischen Kernanlagen der HSK und nach HSK-Pressemitteilung vom 21. Juni 1999