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Mosambik zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Land ist geprägt von Korruption und kommt wirtschaftlich nicht vom Fleck. Das «Land der freundlichen Menschen» – «Terra da Boa Gente» – nannten die portugiesischen Entdecker den Ostafrikanischen Küstenabschnitt bei ihrer Ankunft. Später haben sie ihn kolonialisiert und ausgebeutet. Die Gefahr der Ausbeutung besteht auch heute.
Die Menschen aber, welche die Reporterin in Mosambik trifft, die kämpfen: Für eine bessere Zukunft, für die Natur und für Gerechtigkeit.
Bauer Alberto Mondlaned kämpft täglich um das Überleben seiner Familie. Das wichtigste Produkt auf seinem Hof sind Cashewnüsse. Die anhaltende Dürre gefährdet das Werk von Generationen. An der Küste bekämpfen Umweltschützer Narciso Naposa und Jannemann Conradie die Wilderer, welche für den chinesischen Markt Haifische und Schildkröten jagen. Kleinststadt Bürgermeister Manuel de Araujo wird von seinen Anhängern hoffnungsvoll ‚Obama von Mosambik‘ genannt. Er hat dem Raubbau der Rohstoffe, der Umweltzerstörung und Armut den Kampf angesagt. Rund 15‘000 Mosambikaner arbeiteten in den 80er Jahren im sozialistischen Bruderstaat DDR. Als die Mauer fiel, kehrten sie zurück. Auf ihren Lohn warten sie bis heute. Seit 25 Jahren kämpfen Jose Kandido Cuambe und seine Schicksalsgenossen in Maputo für Gerechtigkeit. Für den Portugiesen Pedro Taborna ist die Hauptstadt Mosambiks das neue Zuhause. In der Hoffnung auf ein besseres Leben zog der Optimist in die ehemalige Kolonie. Er hat alles zurückgelassen, inklusive seiner Freundin. Noch versucht er sie von einem Leben in der neuen afrikanischen Heimat zu überzeugen.