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Damit ist auch klar, dass das «Final Four» vom 5. bis 9. Juni 2019 in Portugal stattfinden wird. Nur die Verbände der Gruppe 3 hatte sich für die Durchführung des Finalturniers bei der UEFA gemeldet. Portugal trifft am Dienstag zum Abschluss der Gruppenspiele auf Polen, das bereits als Absteiger in die Liga B feststeht.
Die Portugiesen hielten sich in Mailand zurück. Sie spielten defensiv, wurden lange Zeit dominiert, gerieten aber je länger die Partie dauerte, desto weniger in Gefahr, den angestrebten Punkt zu verpassen. Offensiv brachte der Europameister ohne Cristiano Ronaldo, der in diesem Herbst keine Länderspiele bestritt, allerdings wenig zu Stande. Erst in der Schlussphase flog durch Mittelfeldspieler William Carvalho ein erster und einziger gefährlicher Schuss auf das Tor von Italiens Keeper Gianluigi Donnarumma.
Italien hätte mit einem Sieg zumindest hoffen können, dank Schützenhilfe der Polen am nächsten Dienstag in Portugal den Gruppensieg doch noch zu realisieren. Aufgrund der Spielanteile wäre ein Erfolg der «Azzurri» durchaus verdient gewesen. Allerdings konnten sie das Tempo der ersten Halbzeit nicht durchspielen und kamen in der letzten halben Stunde kaum noch zum Abschluss.
Ein Jahr und vier Tage nach dem Drama, das sich gleichenorts im Stadio Giuseppe Meazza in den WM-Playoffs gegen Schweden abgespielt hat, sind die Italiener unter Roberto Mancini nur einen kleinen Schritt weiter. Spielerische Fortschritte sind zwar auszumachen, doch die Abschlussschwäche ist weiterhin nicht behoben.
Vor einem Jahr gegen Schweden erzielten die Italiener in 180 Minuten kein Tor. In der Nations League reichte es in vier Spielen zu zwei Treffern. Gegen Portugal vergab Stürmer Ciro Immobile einmal kläglich und scheiterte einmal an Portugals Keeper Rui Patricio, Abwehrchef Leonardo Bonucci setzte kurz vor der Pause einen Kopfball frei stehend knapp neben das Tor.