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Die Kirche von St-Symphorien wurde als erste katholische Kirche von Lavaux um 590 auf den Ruinen einer römischen Villa des ehemaligen Dorfes „Glerula“ errichtet. Dieses Dorf wurd 563 zerstört, als der sogenannte Tauredunum-Erdrutsch am Genfersee eine zerstörerische Unterwasser-Schlammlawine auslöste. Die vom Bischof Marius gegründete neue Pfarrgemeinde hat dem nach und nach wieder aufgebauten Dorf seinen Namen gegeben. Die Ruinen der Villa von Glerula können im Untergeschoss der Kirche besichtigt werden.
Die Kirche von St-Saphorin, wie wir sie heute kennen, wurde von Sébastien de Montfalcon im Jahr 1520 errichtet. Kurz nach Ende ihrer Fertigstellung im Jahr 1536, während der Berner Invasion, wird sie zu einem protestantischen Tempel, in dem auch heute noch ein reformierter Gottesdienst stattfindet. Sowohl die heilige Stätte, als auch die römischen Ruinen im Untergeschoss, das antike Mobiliar, die Original-Glasfenster und die drei Glocken aus dem 16. und 17. Jahrhundert stehen auf der Liste der Denkmäler von nationaler Bedeutung.