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Nach dem ersten Lauf hatte Meyer sogar vom ersten Weltcup-Sieg träumen dürfen. Bei Halbzeit lag sie in Führung. Die Fahrt im Final-Durchgang war dann wesentlich weniger sauber, weshalb sie noch um zwei Positionen zurückfiel. Auf Gewinnerin Kaillie Humphries büsste Meyer in der Endabrechnung 0,19 Sekunden ein.
Für Rang 2, der von der Deutschen Cathleen Martini belegt wurde, fehlte Meyer nur eine Hundertstelsekunde. Dennoch war sie mit dem Abschneiden zufrieden. Denn die erste Hälfte des laufenden Weltcups war gar nicht nach ihrem Gusto verlaufen. Sie vermisste Konstanz. Dank Durchhaltewillen hat sie nun Krisensymptome bekämpfen können.
Neue Anschieberin
Für Meyer ist es insgesamt der siebte Weltcup-Podestplatz in ihrer Karriere als Pilotin. Der letzte Podiums-Rang liegt aber schon mehr als ein Jahr zurück. Geschafft hat Meyer es in St. Moritz nun mit der neuen Anschieberin Tanja Mayer. Die 20-Jährige aus Sommeri im Thurgau bestritt im Engadin erst ihr zweites Weltcup-Rennen. Mayer gilt als Talent in der Leichtathletik-Disziplin Siebenkampf.