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Am 19. März 2021 debattierte der Nationalrat über die Abschreibung oder Verlängerung von zwei parlamentarischen Initiativen der ehemaligen Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz betreffend die Einführung einer Betreuungszulage für pflegende Angehörige (11.411) und die Schaffung von Rahmenbedingungen, um pflegenden Angehörigen eine Auszeit zu ermöglichen (11.412). Leider hat der Nationalrat mit 105 zu 82 Stimmen entschieden, die beiden Initiativen abzuschreiben.
Alzheimer Schweiz bedauert, dass die Anliegen der pflegenden Angehörigen kein Gehör gefunden haben. Zwar hat die Anfang Jahr erfolgte Teilinkraftsetzung des neuen Bundesgesetzes über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung gewisse Verbesserungen gebracht, doch diese sind nur ein erster Schritt, um der hohen Belastung Rechnung zu tragen, die mit der Betreuung und Pflege einer demenzkranken Person einhergehen. Aus der Sicht unserer Organisation müssen die Angehörigen, die sowohl in beruflicher als auch in persönlicher Hinsicht grosse Opfer erbringen, vermehrt persönlich und finanziell unterstützt werden, um langfristig Pflegeleistungen übernehmen zu können. Alzheimer Schweiz bedauert das Scheitern dieser beiden parlamentarischen Initiativen und betrachtet sie, insbesondere angesichts der dreimaligen Fristverlängerung, als weitere verpasste Chance.
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