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Das Handelsblatt zeigt im Artikel Weniger Kaffee aus Brasilien auf, wie verheerend die Folgen des Klimawandels für die brasilianischen Kaffeefarmer sind:
Die Farmer im traditionellen Kaffeeanbaugebiet der Zona da Mata, nördlich von São Paulo, registrieren bereits steigende Temperaturen. Der Anbau des qualitativ hochwertigen Arabica-Kaffees ist dort nur noch in Höhen von über 500 Metern sicher. In tieferen Lagen stellen die Kaffeefarmer wegen zu hoher Temperaturen auf Eukalyptus oder Viehzucht um. Das Agro-Forschungsinstitut Embrapa konzentriert sich jetzt darauf, hitzeresistente Arabica-Sorten zu entwickeln. Das staatliche Institut schätzt, dass beim Ansteigen der Durchschnittstemperatur um nur ein Grad ein Viertel der Kaffeeplantagen eingehen würden. Eine Alternative wäre der Anbau der resistenteren Robusta-Sorten. Derzeit produziert Brasilien rund 30 Prozent Robusta- und 70 Prozent Arabica-Kaffee.