Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/145896

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Forschung nach den Auswirkungen von Aluminium auf die Gesundheit wird derzeit fatalerweise nicht als besonders wichtig angesehen. Dennoch zeigen immer mehr Studien, dass Aluminium problematische Eigenschaften hat, besonders als brustkrebsfördernder Stoff. Inzwischen gibt es zahlreiche Hinweise eines direkten Zusammenhangs zwischen Aluminium und Brustkrebs, z. B. durch den Nachweis von einem erhöhten Aluminiumgehalt in der Brust bei Brustkrebspatientinnen. Im Kosmetikbereich gibt es seit mehreren Jahren Alternativen ohne Aluminium, sodass dieser Risikofaktor für Brustkrebs umgehend beseitigt werden kann.</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Verbot von Deodorants mit Aluminiumsalzen auf dem Schweizer Markt zu prüfen und darüber Bericht zu erstatten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der wissenschaftliche Ausschuss "Verbrauchersicherheit" der EU-Kommission hat die vorhandenen wissenschaftlichen Studien zu Aluminium in Kosmetikprodukten analysiert und im April 2014 eine Risikobewertung veröffentlicht. Danach gibt es keine Hinweise, dass die Verwendung von Aluminium enthaltenden Kosmetik- und Hautpflegeprodukten das Risiko von Brustkrebs oder anderen Krankheiten erhöht. Der Ausschuss weist jedoch auch darauf hin, dass aktuell zu wenig Daten vorliegen, um abschliessend sichere Konzentrationsgrenzen festzulegen, und dass weitere Studien notwendig sind.</p><p>Der Bundesrat verfolgt die weiteren Abklärungen über mögliche Verwendungseinschränkungen von Aluminium in Kosmetika aufmerksam und wird in Abstimmung mit der EU mögliche Massnahmen prüfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.