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- Eine Woche vor der Parlamentswahl in Grossbritannien haben die Köpfe der beiden grossen Parteien im Fernsehen nochmal um die Wählergunst geworben.
- Ein direktes Duell von Premierministerin Theresa May und Oppositionsführer Jeremy Corbyn gab es auch diesmal nicht. Beide beantworteten nacheinander Fragen aus dem Publikum.
- Bei der Fernsehsendung ging es es auch um den Brexit.
Kurz vor der Parlamentswahl in Grossbritannien am 8. Juni haben die Vorsitzenden der beiden grossen Parteien ihre Qualitäten als Brexit-Verhandler betont. «Meine Partei ist die einzige Partei, die den Willen des britischen Volkes respektiert», sagte die konservative Premierministerin Theresa May bei einer BBC-Fernsehsendung vor Studiopublikum.
Sie werde in Brüssel die besten Bedingungen für ihr Land erstreiten. Gute Handelsbeziehungen seien auch im Interesse der verbleibenden EU-Staaten, so die Premierministerin.
Rechte von EU-Bürgern in Grossbritannien sichern
Labour-Chef Jeremy Corbyn betonte, dass auch seine Partei ein «grossartiges Team von erfahrenen Leuten» für die Brexit-Verhandlungen habe. Er werde aber nicht auf Konfrontation setzen, sondern auf Kompromisse. So wolle er etwa die Rechte von EU-Bürgern in Grossbritannien sofort sichern.
Zudem wolle seine Partei auch «gegen das furchtbare Ausmass der Ungleichheit in diesem Land» vorgehen. Er wolle ein Vereinigtes Königreich, das weder durch Armut noch durch Rassismus gespalten sei, so Corbyn.