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Wie gehen Menschen mit Behinderung (MmB) in Uganda mit Technologien in den Bereichen Transport, Rehabilitation und Kommunikation um? Das Projekt verfolgt das Ziel, theoretische Ansätze sowie angewandte Konzepte und Modelle für eine lokale Technologie-Integration im Rahmen globaler Entwicklungsstratgien zu erarbeiten. Zusammen mit Interessengruppen, staatlichen Organisationen und NGOs sollen forschungsbasierte Ideen in Pilotprojekten umgesetzt werden.
In den Ländern des subsaharischen Afrika hingegen hat die Mehrheit der MmB nur einen beschränkten Zugang zu Technologien. Zudem sind diese nicht an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Durch die Analyse der Rollen, Auswirkungen, Potentiale von Technologien in Uganda werden soziale, ökonomische und politische Möglichkeiten und Räume, die sich MmB durch die Aneignung von Technologien schaffen, in den Vordergrund gestellt. Im Zentrum stehen Kompetenzen, Fertigkeiten und Kreativität von MmB im Umgang mit Technologien die, so die These, nicht nur in soziale, politische und wirtschaftliche Prozesse eingebunden, sondern erst durch diese Prozesse als solche definiert, angeeignet oder abgelehnt werden.
Die Forschungen verfolgen einen holistischen Ansatz mit Behinderung verstanden als körperliches und sozio-kulturelles Phänomen. Sie wird nicht als „Ausnahmezustand“ gesehen, sondern als integrative Erfahrung einer Gesellschaft.
Behinderung wurde als Querschnittsthema in die Entwicklungszusammenarbeit aufgenommen und wird als Ursache und als Auswirkung von Armut angesehen. Diese Ansätze berücksichtigen lokale Ansätze und Möglichkeiten nur ungenügend. MmB wird oftmals eine rein passive Rolle zugewiesen. Das Ziel des Projektes ist, Wissen über lokale Initiativen und Ressourcen unter der Berücksichtigung und Betonung von Fertigkeiten und Fähigkeiten von MmB zu generieren.