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2003 erkrankte Fabio Hüther, Gründer und CEO der Umuntu, im Alter von acht Jahren an Knochenkrebs und die Chance zu überleben lag bei 50 Prozent. Der positive Heilungsverlauf verstärkte sein Bestreben, sich für die Gesellschaft und die Umwelt zu engagieren.
Bereits mit vierzehn Jahren gründete Fabio als Teenager deshalb seine erste eigene NGO namens „Bee The Change“, um sein Anliegen zu leben und möglichst viele Menschen positiv zu beeinflussen. Ein zweiter einschneidender Moment war für Fabio der Verlust seines afrikanischen Patenkindes durch Cholera – verursacht durch kontaminiertes Trinkwasser. Das war der Zeitpunkt als aus „Bee The Change“ „Umuntu“ wurde. Unter dem Leitsatz „I am, because we are“, der das WIR anstatt des einzelnen ICHs in den Vordergrund rückt, sowie der klaren Vision, sauberes Wasser jedem Menschen auf der Welt verfügbar zu machen.
Fabio begann, erste Hilfsprojekte vornehmlich in Afrika aufzubauen, weil er dort auf ein großes, lokales Netzwerk zurückgreifen konnte. Ziel war es, Bedürftige bei der Reinigung von Trinkwasser zu unterstützen. Schnell gab es weitere Hilfsprojekte, die Hilfe zur Selbsthilfe bei den Themen „sauberes Wasser“, Bildung oder Umwelt leisteten. Parallel, mit Hilfe von Geologen und später dazu auf Basis seines eigenen Ingenieur-Studiums, begann Fabio an einer völlig neuartigen Filtertechnologie zu forschen: Der Umuntu-Membran zur Filtration von Fremd- und Schadstoffen aus Wasser, die das Herzstück zur Verwirklichung der Umuntu-Vision „Sauberes Wasser ist ein Menschenrecht“ darstellt.