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Drei Löcher vor Schluss war der viermalige Majorturnier-Sieger McIlroy so gut wie chancenlos. Auf der 16. Spielbahn jedoch lochte er den Ball aus rund 125 Metern mit einem Wedge zum Eagle ein, und am 18. Loch machte er mit einem Birdie einen weiteren Schlag gut. So konnte er die Amerikaner Kevin Chappell und Ryan Moore in ein Stechen zwingen. Chappell fiel als erster aus der Entscheidung, während McIlroy und Moore sich noch drei weitere Löcher lang duellierten. Schliesslich erspielte sich McIlroy seinen 13. Sieg auf der US PGA Tour – in der Wertung der Europa Tour siegte er ebenfalls 13 Mal – mit einem Birdie aus fast fünf Metern.
McIlroy verdiente in Atlanta eine Unsumme Geld, das er bei seinem Vermögen in dreistelliger Millionenhöhe längst nicht mehr nötig hätte. Für den Sieg bekam er 1,53 Millionen Dollar, für den Gesamtsieg im Fed-Ex-Cup 10 Millionen Dollar in Form einer Rente.
McIlroy ist der erste Golfer, der vier Turniere der jährlich über vier Turniere führenden FedEx-Cup-Finalserie gewinnen konnte. Bis heute hat Tiger Woods als einziger Spieler den FedEx-Cup zweimal für sich entschieden. Das war in den Jahren 2007 und 2009.
(SDA)