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Er trägt den Namen einer Blüte und ist in Canterbury geboren. «Wäre er wenigstens in Canterbury Erzbischof geworden», werden die Strenggläubigen unter den Anglikanern einwerfen, falls ein Weibsbild von Orlando Bloom zu schwärmen wagt. Vielleicht muss ja nicht auf Teufel komm raus Bischof werden, wer vom lieben Gott mit so viel Schönheit bedacht wurde. Das finden Sie schwachsinnig? Ich auch. Dabei ist es nur die gegengeschlechtliche Variante eines Satzes, der vor sechs Tagen auf «NZZ Online» zu lesen war: «Sie trägt den Namen einer kostbar duftenden Blume und ist in Oxford geboren. ‹Hätte sie wenigstens in Oxford studiert›, werden die Blaustrümpfe unter den Akademikerinnen einwerfen, falls ein Mannsbild von Yasmin Le Bon zu schwärmen wagt. Vielleicht muss ja nicht auf Teufel komm raus studieren, wer vom lieben Gott mit so viel Schönheit bedacht wurde.»
Der da so hübsch deduziert, heisst nicht wie eine Blume, sondern Jürg Zbinden und hat trotz unauffälligen Erscheinungsbilds weder studiert noch den Beruf des Erzbischofs ergriffen. Dafür widmet er sich gern «Stilikonen» auf «NZZ Online» und präsentiert regelmässig Entbehrliches im Hochpreissegment als redaktioneller Mitarbeiter der «Weltwoche». Ach so.