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Die Verantwortlichen beim Schweizer Eishockeyverband sind auf der Suche nach einem ausländischen Assistenten für Nationaltrainer Patrick Fischer fündig geworden: Der Schwede Tommy Albelin übernimmt den Posten.
Damit verfügt die Schweizer Nationalmannschaft ab der kommenden Saison über einen ausgewiesenen Fachmann im Defensivbereich. Albelin absolvierte als Verteidiger für die New Jersey Devils sowie die Calgary Flames über 1000 Spiele in der NHL, mit New Jersey gewann er zweimal den Stanley Cup (1995 und 2003).
An der letzten WM in Russland setzte der Verband mit Fischer, Reto von Arx und Felix Hollenstein auf ein Coaching-Trio, das während seiner Aktivzeit im Sturm spielte. «Die WM-Analysen haben gezeigt, dass die Schwachstellen der Nationalmannschaften im defensiven Bereich zu orten sind», begründet Raeto Raffainer, der Chef sämtlicher Nationalmannschaften, den Entscheid.
Nach seiner Aktivzeit amtete Albelin von 2007 bis 2015 als Assistenzcoach der New Jersey Devils (NHL) und der Albany Devils (AHL). An den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver assistierte er ausserdem das schwedische Nationalteam.
Albelin wird sich in erster Linie um die Schweizer A-Nationalmannschaft kümmern. An der U20-Weltmeisterschaft wird er zudem den Coaching-Staff um den neuen Headcoach Christian Wohlwend ergänzen.
Albelin freue sich sehr auf die Aufgabe, sagt er im Communiqué des Verbands. «Als mich die Anfrage von Swiss Ice Hockey erreichte, zögerte ich nicht, diese Chance wahrzunehmen. Es ist ein wichtiger Schritt in meiner Karriere und ich bin sehr motiviert, für das Schweizer Nationalmannschaftsprogramm zu arbeiten», wird der 52-Jährige zitiert.
Nicht mehr zum Coaching-Staff der A-Nationalmannschaft gehören die beiden bisherigen Assistenten von Patrick Fischer. Mit Reto von Arx hätte der Eishockeyverband zwar gerne weiter gemacht, doch der langjährige Davoser Stürmer verzichtete auf den Job, weil die Zusammenarbeit mit Felix Hollenstein beendet wurde. Im Gegensatz zu Hollenstein bleibt von Arx dem Verband aber erhalten. Der 39-Jährige steht auch künftig für die U17-Nationalmannschaft zur Verfügung. (drd/sda)