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Beschreibung
Pifferlinge wachsen in Nadel- und Laubwäldern der gemässigten Klimazonen (besonders in Jungwäldern von Fichte und Kiefer sowie an moosigen Wegrändern). Pfifferlinge wachsen oft auf grösseren zusammenhängenden Flächen, kreisel-, später trichterförmig und mit welligem Rand. Im Laubwald wächst der Pilz verstreuter. Der Hut kann einen Durchmesser von 2 bis 10 cm erreichen. Das trichterförmige Hutinnere verjüngt sich bei manchen Arten nach unten zu einem schlanken, 1 bis 10 cm langen Stiel. Die typische eidottergelbe Farbe ist bei grösseren Exemplaren aus dem Laubwald in der Regel blasser. Es gibt auch Arten, die eine orange, weissliche, bräunliche, graue oder fast schwarze Farbe aufweisen. Die unregelmässigen Lamellen auf der Unterseite unterscheiden den Pfifferling von den meisten anderen Lamellenpilzen.
Alle Pfifferlingsarten sind essbar. Sie werden in Europa sehr geschätzt, sind in Nordamerika und Australien aber weniger bekannt.
Durch unsachgemässes Ausreissen werden die langsam wachsenden Pfifferlinge leider immer seltener.
Frische Pfifferlinge sind von Sommer bis Herbst erhältlich. Die Unterseite weist gegabelte, lammellenähnliche Adern auf, die am Stiel bogig hinablaufen. Das Fleisch sollte weiss und fest sein. Geruch und Geschmack sollten charakteristisch pfefferig-würzig sein. Nicht zu empfehlen sind Pilze, die bereits leicht durchscheinend wirken.
Pfifferlinge halten sich in einer Papiertüte im Kühlschrank etwa für eine Woche. Gefroren können sie etwa ein Jahr gelagert werden. Getrocknete Pifferlinge sollten fest verschlossen an einem kühlen Ort aufbewahrt werden.nach oben
Pfifferlinge enthalten viel Kalium und Eisen.
Stark verschmutzte Pilze wäscht man kurz unter fliessendem Wasser. Danach werden sie abgetropft und abgetupft. Getrocknete Pilze werden vor der Zubereitung etwa 1 h in warmem Wasser eingelegt. Konservenware kann direkt verwendet werden.
Pfifferlinge passen als klassische Zutat zu Fleisch, Omelettes, Suppen und Saucen, Nudeln, sowie Reis und Hirse. Die Pfifferlinge brauchen beim schmoren oder anbraten nur 2 bis 5 min.