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Bei Freihandelsabkommen (FHA) geht es nicht um einen grenzen- und schrankenlosen Handel. Ein FHA zielt im Wesentlichen darauf ab, den Handel zwischen zwei oder mehreren Ländern zu erleichtern, indem Handelsbarrieren abgebaut oder beseitigt werden und so der internationale Handel gefördert werden kann. Der Abbau von Zöllen ist ein zentrales Element in jedem Freihandelsabkommen und es wird angestrebt, diese möglichst weitgehend zu beseitigen. Jedoch werden sowohl eigene Sensitivitäten (Landwirtschaft) als auch solcher der Partnerländer berücksichtigt.
Der Inhalt der Freihandelsabkommen der Schweiz hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Während in der Anfangszeit lediglich der Warenhandel liberalisiert wurde, kamen im Laufe der Zeit weitere Bereiche hinzu, welche nun in den meisten Freihandelsabkommen auch geregelt werden, namentlich Dienstleistungen, Investitionen sowie das öffentliche Beschaffungswesen. Je nach Interesse und Möglichkeiten der Partnerländer werden diese Bereiche in einem Freihandelsabkommen geregelt. Seit 2010 sieht die Schweiz ausserdem in jedem FHA ein Kapitel zu Handel und nachhaltiger Entwicklung vor. Die verschiedenen Bereiche, welche die Schweiz in ihren FHA standardmässig zu integrieren versucht, werden nachfolgend im Detail beschrieben.