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Überbauung
Herbag-Areal
Auf
dem 2005 gekauften rund 40'000 m2
umfassenden Grundstück des Herbag-Areals bestehen zum Teil
längerfristige Mietverträge. Eine
Umnutzung kann deshalb frühestens ab 2017 ins Auge gefasst werden.
Angesichts
des aufwendigen Umzonungs- und Projektierungsverfahrens beschloss die
Bürgerschaft 2009, die Planung frühzeitig an die Hand zu nehmen und
bewilligte einen Kredit für einen Studienwettbewerb.
Damit wurde der Rahmen der früheren Machbarkeitsstudien
ausgedehnt und städtebauliche Studien erwartet.
Eine
Jury aus Fachexperten und dem Verwaltungsrat beurteilte die
eingereichten Arbeiten und empfahl den Beitrag des Teams Nahako Hara
Zeno Vogel zur Weiterbearbeitung.
Dafür bewilligte die
Bürgerschaft im März 2012 den entsprechenden Kredit.

1.
Vorstudie: Es wird das Entwicklungspotenzial für den gesamten Teil
südlich
der Allmeindstrasse betrachtet. Diese Studie soll Auskunft
geben über künftige
Freiräume, Landschaft, Transformationen, Dichte und dient zur
Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes.
2.
Richtplan: Entwerfen
eines Masterplanes für das Herbag-Areal sowie Aufzeigen von
Überbauungs- und Gestaltungsmöglichkeiten im erweiterten
Perimeter.
3+4.
Gestaltungsplan: Ziel dieses Auftrages ist es, einen genehmigten
Gestaltungsplan zu erhalten, welcher die Grundlage für eine etappierte Überbauung bildet.
Im
März 2013 nahm die Schweizer Bevölkerung das revidierte
Raumplanungsgesetz an, was (auch) für die weitere Planung auf dem
Herbag-Areal Auswirkungen hatte:
Solange
diese Richtpläne vom Bund nicht genehmigt werden herrscht eine gewisse
Rechtsunsicherheit, was an Umzonungen grosser Industrie- in Wohn und
Gewerbezonen möglich ist und entsprechend sind die kantonalen Ämter
mit verbindlichen Aussagen eher zurückhaltend.
- Am 1.
Mai 2014 trat ein Moratorium in Kraft, wonach während der Überarbeitung
der kantonalen Richtpläne Neueinzonungen nur bei flächengleicher
Auszung möglich sind.
- Die Kantone wurden angehalten, ihre Richtpläne innert 5 Jahren zu überarbeiten.
2015 wurde aber klar, dass Umzonungen (auch grosser Flächen) nicht
unter das Moratorium fallen, da dadurch die Bauzonen insgesamt nicht
vergrössert werden. Damit war der Weg für eine Teilzonenplanänderung
grundsätzlich frei.
Die Planer wurden angewiesen, ein Richtprojekt über die gesamte Fläch
zu erarbeiten. dieses soll dann die Grundlage für die Ausarbeitung des
Teilzonenplanes durch den Ortsplaner der politischen Gemeinde.
Im Septembver 2016 wurde der Gemeinderat ersucht, diesen Auftrag zu
erteilen und das Vorprüfungsverfahren beim AREG in die Wege zu leiten.