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Beim Brühen zollt der Barista der Kaffeebohne höchsten Respekt. Er weiss, dass die vorangegangenen Arbeiten zwischen 15 und 20 Monate dauern und mit viel Mühe und Aufwand verbunden sind.
Es ist im Interesse des Kaffeebauers, dass das gewonnene Rohprodukt die höchstmögliche Qualität erreicht. Diese kann durch die Pflege während der Reifezeit, die Ernte und die Aufbereitung beeinflusst werden. Die Aufbereitung dient der Gewinnung der Kaffeebohne — des eigentlichen Samens — aus der Frucht. Dies kann mit oder ohne Hilfe von Wasser geschehen. Demzufolge unterscheidet man grundsätzlich zwischen dem trockenen und nassen Verfahren. Die verschiedenen Aufbereitungsarten erzeugen unterschiedliche Geschmacksnuancen.
Erst durch das Rösten entfaltet sich der Charakter des Kaffees und er gewinnt seine individuelle, besondere Note. Für die sogenannte Veredelung des Rohkaffees ist der Röstmeister zuständig. Er versteht es die verschiedenen Bohnen im richtigen Verhältnis zueinander so zu mischen und anschließend zu rösten, dass das Ergebnis dem gewünschten Geschmacksprofil entspricht.