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Gute Leistungen der Freiburger Pistolenschützen beim Final der Gruppenmeisterschaft 10 m: Drei Vereine konnten sich für den Masterfinal qualifizieren, Schmitten-Flamatt landete am Ende als bestes Team auf Rang 5.
Insgesamt 127 Gruppen waren im Verlauf des Jahres in zwei Hauptrunden gegeneinander angetreten und versuchten dabei, sich für den Final der Gruppenmeisterschaft Pistole 10 m zu qualifizieren. Die besten 15 durften nun am Wochenende in der Schiessanlage Thurau in Wil um die Medaillen kämpfen. Mit Schmitten-Flamatt, Tafers, Bulle und Villeneuve schafften es auch vier Gruppen aus dem Kanton Freiburg ans grosse Schweizer Finale.
Tafers scheitert im Halbfinal
In einer ersten Phase (Halbfinal) wurde das 15er-Teilnehmerfeld auf acht Gruppen reduziert. In dieser Wettkampfphase dominierte Titelverteidiger Stans die Konkurrenz und erzielte mit 1499 Punkten das beste Resultat, gefolgt von Qualifikationssieger Lausanne Carabiniers (1487) und Mitfavorit Genève Arquebuse (1486). Die Sportschützen Schmitten-Flamatt (Dominik Brülhart, Markus Linder, Sandro Lörtscher, Laurent Stritt), die ihren besten Schützen Gregory Emmenegger kurzfristig wegen einer Erkrankung durch Markus Linder ersetzen mussten, belegten nach einer soliden Leistung den guten 5. Rang. Auch das siebtplatzierte Villeneuve (1463) sowie Bulle (1461) schafften es, sich für den Masterfinal der besten acht zu qualifizieren.
Weniger erfolgreich war das Team aus Tafers mit der nationalen Kaderschützin Jessica Waeber, Heribert Sturny, Hans-Peter Baeriswyl und Rachel Poffet. Mit 1436 Punkten belegte das Sensler Quartett nur den enttäuschenden 11. Rang und musste bei der Medaillenentscheidung zuschauen.
Schmitten-Flamatt im Pech
Im Masterfinal wurden die Karten neu gemischt, alle Punkte wurden wieder auf null gestellt. Das Finalprogramm – in Zehntelswertung gemessen – hatte es in sich: Die Teams mussten zuerst zwei Mal fünf Schüsse in 250 Sekunden absolvieren. Anschliessend erfolgte ein Ausscheidungsschiessen, wobei jedes Mal nach zwei zusätzlichen Einzelschüssen in je 50 Sekunden das letztplatzierte Team ausschied, bis am Ende nur noch zwei Teams übrig blieben. Diese beiden teilten mit zwei weiteren Einzelschüssen Gold und Silber unter sich auf.
Überraschend schied Medaillenfavorit Genève Arquebuse bereits nach der ersten Eliminationsrunde aus. In der nächsten Runde erwischte es Bulle (Rang 7), danach musste auch Villeneuve (Rang 6) seine Sachen packen. Schmitten-Flamatt war bis zum 13. Schuss auf Medaillenkurs, ehe eine 3,2 von Brülhart die Hoffnungen auf Edelmetall knickte. Der Schuss habe sich beim Herunterfahren mit der Luftpistole in Zielhalteraum zu früh gelöst, erklärte der Unglücksrabe sein Missgeschick. So beendete Schmitten-Flamatt den Wettkampf auf dem an sich guten 5. Rang – wissend, dass an diesem Tag aber mehr möglich gewesen wäre.
Der Kampf um die Medaillen wurde lange Zeit von Lausanne Carbiniers angeführt, bevor Itingen und St. Fiden auf der Zielgeraden noch vorbeiziehen konnten. Gold holte schlussendlich das Quartett aus dem sankt-gallischen St. Fiden (Dominik Manser, Andreas und Alexander Riedener, Frederik Zurschmiede) mit 5,6 Punkten Vorsprung auf die Baselländer.
Stans, das den Halbfinal dominiert hatte, musste sich mit Rang 4 begnügen. Immerhin konnte sich sein Schütze Patrick Scheuber über das Tageshöchstresultat von ausgezeichneten 386 Punkten freuen.
St. Antönien bei den Junioren eine Klasse für sich
Bei den Junioren gewann mit sagenhaften 15,2 Punkten Vorsprung die Gruppe St. Antönien aus dem Bündnerland die Goldmedaille. Hochgerechnet auf vier Schützen hätte dieses Nachwuchs-Trio bei der Elite die Bronzemedaille gewonnen. Silber ging an Rümlang, und Bronze holte Uetendorf. Villeneuve II (Amélie Mast, Isabella Reusser, Nathan Rey) klassierte sich als bestes Freiburger Team auf dem guten 6. Rang.