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Die Regierung von Simbabwe hat eine Einigung unterzeichnet, die vorsieht den vor rund 20 Jahren enteigneten weissen Farmern eine Entschädigung von 3,5 Milliarden Dollar zu zahlen, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Dieses bedeutsame Ereignis sei in vielerlei Hinsicht historisch, wird der Präsident von Simbabwe, Emmerson Mnangagwa, zitiert.
Die Milliardenzahlung sei keine Entschädigung für das enteignete Land selbst, sondern für die Infrastruktur auf dem Land, wie zum Beispiel Dämme, sagte Mnangagwa. Die Farmer sollen die Hälfte der Summe innerhalb eines Jahres erhalten und den Rest innerhalb von fünf Jahren.
Simbabwe galt einst als Kornkammer des Kontinents. Präsident Robert Mugabe, der das Land von 1987 bis 2017 führte, enteignete im Rahmen eine Landreform weisse Landwirte meist entschädigungslos. Die Betriebe gingen oft an Menschen ohne Erfahrung in der Landwirtschaft. Resultat: Die Produktion brach ein. Mit verheerenden wirtschaftlichen Folgen für das Land.