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Dennoch können sie mit ihren Auftritten in der Steiermark zufrieden sein. Manni/Röthlisberger, die am gleichen Tag Geburtstag haben, erzielten mit dem Total von 145,23 Punkten eine persönliche Bestleistung (zuvor 138,81). Bei den ersten drei EM-Teilnahmen hatten sie die Kür noch verpasst.
Gold sicherten sich die WM-Zweiten Victoria Sinizina/Nikita Kazalapow (220,42), die zum ersten Mal überhaupt zusammen auf dem EM-Podest standen. Das russische Duo setzte sich um 0,14 Punkte vor Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron durch. Bei der Benotung der Franzosen, die nach dem Kurzprogramm hauchdünn geführt hatten, liessen sich die Preisrichter sehr viel Zeit. Papadakis/Cizeron verpassten es, zum sechsten Mal in Serie Europameister zu werden. Bei einem Triumph hätten sie zu den russischen Rekordhaltern Ljudmila Pachomowa/Alexander Gorschkow aufgeschlossen, die in den 70er Jahren sechs EM-Titel geholt haben. Bronze ging an Alexandra Stepanowa/Iwan Bukin aus Russland, die zum vierten Mal eine EM-Medaille gewannen.