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Wetter
Beim Wetter können alle mitreden - es ist ein tägliches Gesprächsthema. Das wechselnde Wetter nehmen wir sehr subjektiv über Bewölkung, Sonnenschein, Regen, Wind, Hitze und Kälte wahr.
Die Atmosphäre
Das Wetter findet in der Atmosphäre statt, einer vergleichsweise dünnen Luftschicht, welche die Erde umgibt (etwa wie die Schale eines Apfels). Angetrieben wird die “Wettermaschine“ durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung und die Bodenbeschaffenheit (Meer/Festland), also durch die Erwärmung der Erde.
Der physikalische Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort, der durch meteorologische Elemente und ihr Zusammenspiel gezeichnet ist, wird als Wetter definiert. Das Wetter spielt sich vorwiegend in der untersten Schicht der Atmosphäre, der Troposphäre, ab. Die unterschiedliche Erwärmung der Erdoberfläche und der darüber liegenden Luftschichten führen zu Wetterabläufen. Die Erwärmung hängt von der geographischen Breite, der Verteilung von Meer und Land, der Vegetation, Meeresströme, usw. ab. Das Wetter charakterisiert man mit fundamentalen Grössen wie Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Drucktendenz, Windrichtung und -geschwindigkeit, Bewölkung, Sichtweite und Niederschlag.
Die Witterung ist der allgemeine, durchschnittliche oder existierende Charakter des Wetterablaufs in einem bestimmten Zeitraum von einigen Tagen (z.B. Schlechtwetterphase) bis zu ganzen Jahrzehnten.
Das Klima fasst alle Wettererscheinungen zusammen, die den mittleren Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort beschreiben. Dieses wird durch die Gesamteigenschaften (Mittelwerte, Extremwerte, Häufigkeiten, ...) über einen Referenzzeitraum von 30 Jahren dargestellt.
Die Jahreszeiten
Die Erde umrundet die Sonne nicht nur auf einer Ellipse, sondern auch auf einer geneigten Umlaufbahn. Im Nordsommer ist die Nordhalbkugel der Sonne zugeneigt, die Sonnenstrahlen fallen steiler als im Winter auf die Erdoberfläche und sorgen entsprechend für eine stärkere Erwärmung. Im Nordwinter ist die Südhalbkugel der Sonne zugeneigt. Auf der Südhalbkugel herrscht dann Sommer.
Wegen der thermischen Trägheit der Erde folgen Erwärmung und Abkühlung den Höchst- und Tiefstständen der Sonne mit einer Verzögerung von ein bis zwei Monaten.
Die unterschiedlichen Abstände der Erde zur Sonne (sonnennächster Punkt Anfang Januar) spielen dagegen keine Rolle bei den Jahreszeiten Sommer, Herbst, Winter und Frühling.