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Kuh
Assoziation: - gefügig und produktiv,- nährender wenngleich passiver Aspekt des Selbst.
Fragestellung: - Bin ich passiv? Was nähre ich?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Häuslich,- Milch,- Fleisch,- passiv,- Herdentier.
Beschreibung: Kühe sind schon seit langer Zeit Haustiere und versorgen den Menschen sowohl mit Fleisch als auch mit Milch. Sie sind normalerweise passive Tiere, die dem gehorchen, der sie mit Futter versorgt. Sie leben gerne in Herden und haben meist ein sanftes Naturell.
Allgemeine Bedeutung: Der Teil von dir, der mit der Masse geht,- deine passiven Anteile,- ein Mangel des Hinterfragens.
Assoziation: Kuhäugig - sanfter, offener Blick.
Transzendente Bedeutung: Verstehen des Teils in dir, der sich leicht dem kollektiven Unbewußten unterordnen kann.
Psychologisch:
Die Kuh war in vorchristlichen Religionen ein Symbol für die Mutter-Gottheit und ist es in der indischen Religion immer noch. Kuh kann allgemein das Bedürfnis nach gefühlsmäßiger Geborgenheit anzeigen. Im Traum ist sie ein Bild für das Mütterliche und Nährende und des 'Sich- her- Schenkens'. Bei Frauen steht sie manchmal auch für einen sehr intensiven Wunsch nach einem Kind. Bei alleinstehenden Frauen gibt eine Kuh oft Hinweise darauf, daß es der Träumerin an Wärme, Geduld und Güte fehlt, daß sie recht anspruchslos dem Leben gegenübersteht und ihre mütterliche Seite mehr entwickeln sollte. Falls man eine von vielen Kühen in einer Herde war, hüte man sich davor, zu viel auf die Meinung anderer zu geben. Wer sieht, daß eine Kuh gemolken wird, kann sicher sein, daß man ihn im Wachleben ausnutzen will. Wer selbst eine Kuh melkt, möchte demnach eine Lage so ausnutzen, daß er finanziellen Gewinn daraus ziehen kann. Seltsamerweise verläuft sich die Kuh nur selten in Männerträume,- wenn es einmal der Fall ist, zeigt das meistens das Muttersöhnchen an.
Spirituell:
Im Mittelmeerraum ist die Kuh Attribut der Göttinnen der Liebe und der Fruchtbarkeit.
Volkstümlich:
(arab. ) :
?) finden,- träumt ein Mächtiger davon, wird er einen Schatz lauteren Goldes von einem anderen Fürsten erwerben.
- Fette Kühe prophezeien fruchtbare, magere und dünnleibige unfruchtbare Jahre,- entsprechend weisen feiste Ochsen auf gütige, magere aber auf unbarmherzige und ungerechte Fürsten.
- Findet jemand eine oder viele fette Kühe, wird er ein oder etliche gute und fruchtbare Jahre haben und in seinem Beruf nach oben kommen.
- Wenn einem träumt, wie er eine Kuh oder eine Herde Kühe findet, die mager sind, und sie in Besitz nimmt, wird er ein oder etliche harte Jahre ausstehen müssen, gemessen an der Zahl der Kühe, ferner Hungersnot, Schaden und Armut entsprechend deren Magerkeit.
- Träumt der Kaiser, man bringe ihm fette Kühe, wird er gesegnete, in Kriegszeiten glückliche Jahre haben, ferner Reichtum und Fruchtbarkeit des Landes entsprechend der Fettheit und Zahl der Kühe,- denn hat der Kaiser diesen Traum, deutet dieser auf alle, die unter seiner Herrschaft leben.
- Bringt man ihm magere und dünnleibige Kühe, wird er sorgenvolle Jahre in Kriegszeiten und Not im Land erleben entsprechend der Zahl und Magerkeit der Kühe, desgleichen auch alle seine Untertanen.
- Ißt jemand Rindfleisch, wird er von einem Mächtigen Vermögen erwerben, er wird auch einen Sohn zeugen.
- Butter von einer Kuh zu essen verspricht willkommenen, aber spät sich einstellenden Gewinn,- trinkt einer Kuhmilch, wird er Reichtümer aufhäufen.
- Melkt jemand eine Kuh und trinkt von der Milch, wird er die Freiheit erlangen, wenn er ein Sklave ist, vielleicht auch das Haus seines Herrn erben oder sich an dessen Stelle setzen,- ein gemeiner Mann wird noch größere Freude und Wonne haben,- dem Kaiser wird dieses Gesicht überreiche Freude schenken. Schafs- und Büffelmilch haben dieselbe Bedeutung.
- Scharrt einer Kuhmist zusammen, wird er entsprechend dessen Menge von großen Herren reiche Mittel erlangen.
- Findet jemand eine Rinderhaut und trägt sie fort, wird er den Besitz eines mächtigen Würdenträgers erben, ist es ein Rindskopf, den reichen Schatz eines Fürsten bekommen, weil der Kopf das Hirn birgt.
- Schlachtet jemand ein Rind in seinem Haus, wird er entsprechend der Menge Fleisch das Vermögen eines Mächtigen gewinnen, jedoch mit Furcht vor der Obrigkeit.
- Nimmt einer Leber und Lunge eines Rindes an sich, wird er (
- Findet jemand einen Rindermagen, wird ihm aus dem Hause eines Großen eine Wohltat zuteil werden,- der Magen ist nämlich das Haus eines Großen. Nimmt er von dem Blut des Tieres, wird er das Geld des Mächtigen bekommen.
- Euter kochen: Unglück im Spiel haben,-
- Kühe allgemein sehen: bessere Zeiten erhoffen können,- du wirst viel Glück haben,-
- weiden sehen: behagliches Leben,- Friede und Wohlstand,-
- fette: reiche Ernte,-
- magere: Not,-
- ohne Horn: ein Liebesverhältnis geht schlecht aus,-
- Kuhschweif: unangenehme Erfahrungen machen,-
- melken sehen: man nützt dich aus,-
- selbst melken: Erbschaft,- Wohlstand,-
- brüllen hören: du hast deinen Hausstand nicht in Ordnung,-
- liegen sehen: Krankheitsgefahr in der Familie,-
- decken sehen: du denkst an ein Liebesabenteuer,-
- kalben sehen: nach Schwierigkeiten am Anfang großer Geldeingang,-
- Kuhfleisch essen: Armut und Not.
(europ.) :
- verheißt eine Vergrößerung des Hausstandes und mahnt zur Dankbarkeit,- Suche nach ruhiger, beständiger Geborgenheit,-
- sehen: bringt viel Glück (außer bei mageren Kühen, die schlechte Zeiten anzeigen),- je mehr Kühe man sieht, desto mehr Gutes wird sich für einem ereignen,-
- die darauf wartet, gemolken zu werden: verspricht die Erfüllung von Wünschen,-
- melken: bedeutet Überfluß in allem,- man wird ohne große Mühe viel Geld verdienen,-
- sehen, wie eine gemolken wird: man hat das Gefühl, von einem Menschen schamlos ausgenutzt zu werden,-
- von einer verfolgt werden: bedeutet, daß man sich vor einem Feind in acht nehmen soll, der sonst in seiner Dummheit leicht gefährlich werden könnte,-
- eine töten sehen: man wird großen Schaden im Geschäft haben,-
- Kuhstall sehen: verheißt Heilung von einem Leiden.
(ind. ) :
(Siehe auch 'Haustier', 'Kalb', 'Mutter', 'Rind')
kühl
- magere: die Kranken werden wieder gesund,-
- melken: du wirst deinen Vater beerben,-
- schöne: Vorteile durch deinen Arbeitgeber.
Psychologisch:
Kühl wird im Sinne von erstarte und erkaltete Gefühle bezogen.
(Siehe auch 'Eis', 'Kalt')