Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03439.jsonl.gz/1632

Einen Tag nach seiner Podest-Premiere im Europacup beendet Marco Kohler auch die zweite Abfahrt in Tarvisio auf dem Treppchen und wird Zweiter. Franjo von Allmen verpasst das Podest derweil nur knapp.
Am Donnerstag hatte Marco Kohler einen Meilenstein in seiner Karriere erreicht: In der ersten Abfahrt im italienischen Tarvisio fuhr der Berner Oberländer zum ersten Mal auf ein Europacup-Podest. 0.15 Sekunden hinter Sieger Stefan Rieser aus Österreich hatte er sich im 3. Rang klassiert.
Nun doppelte der 25-Jährige sogleich nach und nutzte die erste Gelegenheit, um seinem Premieren-Podium einen weiteren Treppchen-Platz folgen zu lassen. Bei der zweiten Abfahrt in Tarvisio klassierte sich Kohler erneut unter den besten drei – und verbesserte sein persönliches Bestergebnis gar noch um einen Rang; er wurde Zweiter. Vor der Sonne stand ihm erneut und diesmal einzig Stefan Rieser, der zwei Zehntelsekunden auf Kohler herausfahren konnte. Im 3. Rang klassierte sich Pietro Zazzi aus Italien, der sich am Donnerstag noch zwischen dem Österreicher und dem Schweizer hatte positionieren können.
Nur knapp am Podest vorbeigeschrammt ist derweil Franjo von Allmen. Der Boltiger verlor 0.47 Sekunden auf die Bestzeit, womit ihm nur eine Zehntelsekunde auf das Podest fehlten. Für den amtierenden Vize-Junioren-Weltmeister in der Abfahrt wäre es der erste Top-3-Platz im Europacup gewesen, nachdem er am Vortag mit dem 5. Platz bereits sein bis dahin bestes Europacup-Ergebnis egalisiert hatte. Dieses verbesserte er am Freitag mit dem 4. Rang.
Ebenfalls in den Top 10 klassierte sich Josua Mettler auf dem 9. Platz. Der aktuelle Führende in der Europacup-Gesamtwertung sammelte damit weitere wichtige Punkte.
Nächste Speed-Rennen Ende Januar
Für die Speed-Athleten steht im Europacup nach dem Halt in Tarvisio aufgrund der Junioren-Weltmeisterschaften vom 16. bis 25. Januar 2023 in St. Anton eine kurze Pause an. Sie werden ab 29. Januar in Orcières-Merlette wieder ins Renngeschehen eingreifen. In Frankreich werden gleich zwei Abfahrten sowie zwei Super-Gs ausgetragen.
Die Frauen hingegen fahren am Wochenende noch einmal im Europacup um Punkte. Für sie stehen zwei Slaloms an, die aufgrund der meteorologischen Lage vom Hasliberg nach Pozza di Fassa verlegt wurden.