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Häufig beobachtete Impfnebenwirkung
Aktivierung von Autoimmunkrankheiten
Bei den Kontrollstudien zu den genbasierten Corona-Impfstoffen wurden Krebspatienten und Menschen mit Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Multipler Sklerose von vornherein ausgeschlossen. Daher gibt es keinerlei Daten zu möglicherweise unerwünschten Wirkungen. Umso wichtiger sind daher die Beobachtungen durch Ärzte in der Praxis, die dazu beitragen können, die Impfempfehlungen bei diesen Patientengruppen evtl. noch einmal neu zu überdenken.
Fall: Aufflackern von Multipler Sklerose
Vor 20 Jahren kam eine MS-Patientin in die Clinica Dr. Spinedi im Tessin, in der ich damals als homöopathischer Arzt tätig war. Sie konnte nicht mehr richtig laufen und nur an der Wand entlanggehen, wenn sie sich mit den Händen abstützte. Wir haben sie homöopathisch behandelt, und nach 4 Wochen verliess sie die Klinik frei gehend. Anschliessend pilgerte sie zum Erstaunen aller entlang des Jakobswegs.
Während der letzten 20 Jahre hatte sie unter meiner kontinuierlichen begleitenden homöopathischen Behandlung keinen einzigen Schub mehr erlitten. Nun jedoch hatte sie sich impfen lassen und bekam daraufhin wieder MS-Schübe mit Schwindelzuständen. Ende April 2021 erhielt sie die 1. Impfung mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer. Danach begannen Kopfschmerzen und das ständige Gefühl, nicht mehr klar im Kopf und ganz wackelig auf den Beinen zu sein. Es war der gleiche Zustand wie vor 20 Jahren, als wir die Therapie bei ihr begannen. An der Hand hatte sie rheumaähnliche Schmerzen. Anfang Juni 2021 erhielt sie dann die 2. Impfung. Daraufhin begannen ihre Kieferknochen zu schmerzen, und der gesamte Nasenbereich fühlte sich wund an. Im Kopf entstand eine Art Schwindelgefühl, und sie fühlte sich immer unsicherer auf den Beinen. 3 Wochen nach der 2. Impfung kippte sie plötzlich beim Gehen unvermittelt nach vorn, fiel direkt auf ihr Gesicht. Das ganze Gesicht war aufgeschlagen.
Therapie:
Zunächst bekam die 68-jährige Patientin Arnica C200 aufgrund ihres Unfalls. Dann erzählte sie mir, sie habe seit der Impfung eine Art Depression und Angst vor dem Altwerden entwickelt. Sie sei total wackelig und unsicher auf den Beinen. Wegen des Schwindels, der Nervenbeteiligung und der diffusen Ängste gab ich ihr Phosphorus in der Q3-Potenz alle 2 Tage, vorher noch Thuja C200 zum Abfangen der Impfnebenwirkungen.
Nach 5 Tagen mit Phosphorus Q3 gab es noch immer keinerlei Besserung der Symptome. Ich dachte an eine mögliche Blockade durch die Impfung und gab ihr Nux vomica C200 zur Entgiftung. Anschliessend sollte sie mit Phosphorus in den Q-Potenzen weitermachen.
Nach 28 Tagen meldete sie sich wieder und berichtete freudig, dass ihre Energie zurückgekehrt sei. Der Schwindel sei um 80 % besser, das Wackelige in den Beinen verschwunden, und sie mache nun jeden Tag einen Spaziergang.
Anfang Oktober 2021 steckte sie sich – obwohl doppelt geimpft – mit Corona an. Sie hatte Kopf- und Gliederschmerzen, Druck in der Brust, Druckschmerz beim Bewegen der Augen und großen Durst. Das sind typische Bryonia-Symptome, und mit Bryonia C200 in Wasser aufgelöst, 3 Tage lang, besserten sich alle Symptome.
Mittlerweile habe ich über 300 Corona-Patienten behandelt. Das Hauptmittel war in den meisten Fällen Bryonia. Allen konnte mit der Homöopathie geholfen werden.
Erfahrungsberichte
Der homöopathische Arzt Dr. Jens Wurster hat in den letzten Monaten mehr als 400 Fälle von Nebenwirkungen der neuartigen Impfstoffe im Zuge der Corona-Impfungen dokumentiert. In diesem Artikel möchte er anhand von Beispielfällen aufzeigen, welche vielversprechenden Möglichkeiten die Homöopathie und die Naturheilkunde bei der Behandlung von Beschwerden nach einer Covid-Impfung bieten können. Denn die Homöopathie ist eine wunderbare Heilkunst: Sie hilft nicht nur im Falle einer Infektion, sondern kann auch mögliche Impffolgen wirksam lindern.
Meiner Erfahrung nach reagieren Patienten, die nach einer Impfung mit den genbasierten Corona-Impfstoffen (mRNA-Vakzine und Vektorimpfstoffe) unerwünschte Reaktionen entwickelt haben, sehr gut auf homöopathische Arzneien. Die Behandlung ist jedoch komplexer als bei der akuten Form der Covid-19-Erkrankung und gehört auf jeden Fall in die Hände eines erfahrenen Homöopathen.
Mein Anliegen als Arzt ist es, betroffenen Patienten zu helfen und aufzuzeigen, wie man aufgetretene Nebenwirkungen der Impfungen mit bestimmten homöopathischen Mitteln und Nahrungsergänzungsmitteln behandeln kann. Ausserdem ist es möglich, bereits im Vorfeld die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Nebenwirkungen zu reduzieren, sodass z. B. das Risiko einer allergischen Reaktion oder einer Myokarditis (Herzmuskelentzündung) verringert werden kann. Viele Menschen sind nach den Impfungen auch chronisch krank geworden oder fühlen sich ständig müde und erschöpft. Auch in diesen Fällen kann es möglich sein, die Gesundheit zurückzuerlangen und wieder ein normales Leben zu führen.
Über den Autor
Dr. med. Jens Wurster ist als homöopathischer Arzt in eigener Praxis in Minusio (Ortsteil von Locarno, Schweiz) tätig. Er arbeitete mehr als 20 Jahre mit Dr. Spinedi in der Krebsklinik Clinica Dr. Spinedi im Tessin. Außerdem ist er Autor des Buches „Die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierenden Tumoren“.
Dr. Wurster gehört zu den namhaften Homöopathen, die im Rahmen des Online-Homöopathie-Kongresses United to Heal ihre Erkenntnisse und Erfahrungen in der homöopathischen Behandlung von Covid-19 mitgeteilt haben.
Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschliesslich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens.