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Im «Laufbahn-Info des Zürcher Laufbahnzentrums» berichtet Michael Milz von einem heute 50-jähriger Mann, der sich vor fünf Jahren beraten liess, wie er noch einen Berufsabschluss erwerben könne. Es wurde ihm geraten, dies über den direkten Zugang zum QV (oft als Weg über Art. 32 bezeichnet) zu tun. Als er sich bei der Berufsfachschule für den Unterricht anmelden wollte, erfuhr er, er könne seinen Berufsabschluss nur nachholen, wenn er auch eine feste Stelle habe. Seither ist dieser Mann auf der Suche nach einer festen Stelle, wie man im Laufbahnzentrum kürzlich erfahren hat. Ein Anruf seitens des Beraters beim Berufsinspektor ergab, dass Ausnahmen möglich seien.
Wer sich für eine Validierung anmeldet, der wird begleitet. Für Personen, die einen andern Weg wählen, geschieht dies - so weit ich weiss - nur im Kanton Genf. Das Beispiel zeigt, dass kurze oder gar einmalige Beratung von Erwachsenen, die einen Abschluss nachholen wollen, nicht reicht. Es braucht zwingend eine Begleitung während der Vorbereitung einer Ausbildung.
Wer’s nicht glaubt ist eingeladen, sich in eine 30- oder 50-jährige Person mit beschränkter Schulbildung zu versetzen, die den ganzen Tag auf einem Bauplatz, an einer Kasse oder in einer Werkstatt arbeitet, und abends oder am Wochenende versucht, anhand des offiziellen Merkblatts zum Nachholen eines Abschlusses ihren Weg zu finden. Sie wird u.a. eingeladen, 19 Fragen zu beantworten, wovon mehrere Behördenkontakte erfordern.