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Rezept 1 (aus Kochbuch von 1913):
Die möglichst frisch aus dem Garten kommenden Salatköpfe werden von den äusseren Blättern befreit, die grösseren inneren Blätter und die dicken Blattrippen durch einen Schnitt von unten her geteilt. Die zarten Blattrippen dürfen nicht weggeworfen werden, da sie am meisten von den, dem Salat eigenen, Mineralsalzen enthalten. Die Blätter werden ein paar Mal durch reichlich frisches Wasser durchgewaschen, ohne sie jedoch im Wasser liegenzulassen und ohne sie zu drücken, damit der Salat ansehnlich bleibt. In einem Salatkorb aus Drahtgeflecht oder in einer reinen Serviette schwenkt man den Salat trocken.
Dann wird folgende Salatsauce in einer grossen Schüssel bereit gemacht: Auf jede Person 1/2 Esslöffel Öl. Auf drei Löffel Öl sind zwei Löffel Essig oder ein Löffel Zitronensaft zu nehmen, nach Belieben ein Teelöffel Senf, eine Prise Pfeffer und Schnittlauch, auch eine Prise Zucker; Salz unter allen Umständen, jedoch mässig. Diese Sauce wird gut gemischt und dann der Salat recht gründlich, jedoch ohne ihn zu drücken, darunter gemengt. Man kann in Viertel geschnittene hart gekochte Eier darauf geben.