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Rekordhohe Zuschauerzahlen, attraktive Play Offs und eine spannende Regular Season: das war die AXA Women's Super League 2021/2022.
Die AWSL 2021/2022 war reich an Höhepunkten. Erstmals in der Geschichte der höchsten Liga im Schweizer Frauenfussball wurde der Meister in einer Playoff-Serie gekürt. Der Modus 2021/22 sah in einer Zehner-Liga jeweils zwei Partien gegen jeden Kontrahenten vor. Anschliessend bestritten die besten acht Teams die Viertelfinals (mit Hin- und Rückspiel). Darauf folgten die Halbfinals (Hin- und Rückspiel) sowie am Pfingstmontag das grosse Endspiel im Stade de la Tuilière in Lausanne.
Das Finale
Das Duell um den Meistertitel spielte sich am Pfingstmontag zwischen Titelverteidiger Servette Chênois Féminin und Rekordmeister FC Zürich Frauen ab. Dass ein spektakuläres Spiel zu erwarten war, lag auf der Hand: Servette lag nach der Regular Season auf Platz 1 mit zwei Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierte FC Zürich. Dass sich die beiden im grossen Finale nichts schenken würden, war schnell klar: Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen (7:6 n.p. für den FCZ), wo sich der diesjährige Cupsieger schliesslich vor einer Rekordkulisse mit rund 2'000 Zuschauern den 23. Meistertitel und damit das 12. Double holte. Beide Teams spielen in der nächsten Saison in der Qualifikation für die UEFA Women's Champions League.
Der Auf- und Abstieg
Die beiden Letztplatzierten in der Regular Season bestritten mit den beiden bestplatzierten Teams der Nationalliga B eine Auf-/ Abstiegsrunde. Die beiden besten Teams verbleiben in der AWSL oder steigen in diese auf. Der FC Yverdon Féminin (Zweitletzter der Regular Season in der AWSL) konnte den Abstieg verhindern, die Frauen des FC Rapperswil-Jona schafften den Sprung in die höchste Spielklasse. Der FC Lugano Femminile - Tabellenletzter der Regular Season - hat sich aus finanziellen Gründen vorzeitig aus dem Meisterschaftsbetrieb zurückgezogen.
Die Torschützenköniginnen
Sina Cavelti (FC Luzern) ist die Torschützenkönigin der Saison 2021/2022. Sie schoss 17 Tore.
Grosse Karrieren gehen zu Ende
Nebst den üblichen Abgängen von Spielerinnen zu Saisonende beenden unter anderem die ehemalige Nationalspielerin Martina Moser (FC Zürich Frauen) und Sandy Maendly (Servette FCCF) in diesem Sommer ihre langjährigen Fussballkarrieren. Maendly bestreitet mit dem Nationalteam noch die UEFA Women’s EURO 2022 in England.
(SFV)
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