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Am 21. September hat der Staatsrat einen Beschluss mit den neuen Richtlinien über die während der Coronazeit von den Reglementen bezüglich das Staatspersonal abweichenden Bestimmungen verabschiedet. Damit werden die Richtlinien vom 28. Juni 2021 ersetzt.
Zusammenfassung der wichtigsten vom Staatsrat für sein Personal beschlossenen Regeln (Neuheiten in kursiv)
- Generell brauchen die Mitarbeitenden des Staates kein Covid-Zertifikat am Arbeitsplatz;
- in den Büros: keine Maskenpflicht, ausser der Abstand (mindestens 1,5 Meter) kann nicht eingehalten werden und es kann nicht garantiert werden, dass die Räume gelüftet werden (Artikel 9 des SRB vom 21. September 2021);
- Schalter/Eingangshalle/Warteräume: Maskenpflicht für das Personal und für das Publikum (Artikel 8.1)
- interne Sitzungen (nur mit Staatspersonal): an Sitzungen in persönlicher Anwesenheit keine Maskenpflicht, ausser die Sicherheitsvorschriften (Abstand 1,5 Meter, Lüften usw.) können nicht eingehalten werden (Artikel 10);
- Sitzungen mit Externen am Arbeitsplatz: Maskenpflicht, ausser für Teilnehmende mit Covid-Zertifikat (Artikel 7.1);
- Sitzungen mit Externen in ihren Büros: Verlangt der Organisator ein Covid-Zertifikat, so übernimmt der Arbeitgeber Staat bis zum 31. Dezember 2021 über die Spesenabrechnung der Verwaltungseinheit die Kosten für den Test der nicht-genesenen und nicht-geimpften Personen. Die für den Test aufgewendete Zeit gilt nicht als Arbeitszeit (Artikel 8.3);
- Veranstaltungen mit Externen in staatlichen Räumlichkeiten: Es gilt die Pflicht zur Vorlage eines Covid-Zertifikats. Wenn die Teilnahme obligatorisch ist, übernimmt der Arbeitgeber Staat die Kosten des Tests bis zum 31. Dezember 2021 via die Spesenabrechnung der Verwaltungseinheit. Die für den Test aufgewendete Zeit gilt nicht als Arbeitszeit. Ist die Teilnahme nicht obligatorisch, so geht der Test zu Lasten der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters (Artikel 13);
- Festanlässe in den Räumlichkeiten des Staates: Gelten als nicht-obligatorisch, und es muss ein Covid-Zertifikat vorgewiesen werden. Der Test geht zu Lasten der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters, und die für den Test aufgewendete Zeit gilt nicht als Arbeitszeit (Artikel 13);
- Ausnahmen können direkt mit den Anstellungsbehörden geregelt werden (Artikel 16).
Eine weitere Anpassung betrifft die Definition einer vollständig geimpften Person (Artikel 4.3)
Vollständig geimpft ist:
- wer zwei Impfdosen erhalten hat, ODER
- wer bereits eine bestätigte (durch PCR-Test, Antigen-Schnelltest oder serologischen Test) Coronainfektion durchgemacht und frühestens vier Wochen nach der Infektion eine Impfdosis erhalten hat.
Coronavirus - Häufige Fragen des Staatspersonals - 21.09.2021
Staatsratsbeschluss (SRB) - Breites und repetitives Testen des Staatspersonals 11.05.2021
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COVID-19 stellt uns im Alltag vor Herausforderungen, dabei ist auch der Arbeitsplatz keine Ausnahme. Die Führungskräfte des Staats Freiburg und ihre Mitarbeitenden müssen ihr Verhalten an diese Realität anpassen und gleichzeitig den öffentlichen Auftrag des Staats sicherstellen. Wie reagieren, wenn Mitarbeitende oder eine ihnen nahestehende Person vom COVID-19 betroffen sind? Welches sind die zu befolgenden Schritte, wer muss informiert werden usw.? Um diese Fragen zu beantworten, hat der Staat Freiburg Checklisten für Führungskräfte erarbeitet. Diese beziehen sich auf die häufigsten Situationen, denen Führungskräfte begegnen können.
Beratungsstelle Espace Gesundheit Soziales
Die derzeitige Situation und die getroffenen Massnahmen können zu erheblichen Ängsten und Befürchtungen führen. Als Angestellte des Staates Freiburg können Sie, wenn Sie sich dazu veranlasst fühlen, die Beratungsstelle Espace Gesundheit Soziales um Unterstützung bitten (026 305 59 55, <email-pii>, www.fr.ch/cess).