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György–Keszthelyer Eisenbahn (10 km), hat (1890) 6195 magyar.
E., Post,
Telegraph,
[* 3]
Bezirksgericht,
Pfarrkirche (14. Jahrh), ein gräflich Festeticssches Schloß, ein
kath. Untergymnasium, eine landwirtschaftliche Lehranstalt mit
Musterwirtschaft, ein Seebad sowie ein Mineralbad beim
Bache
Héviz (d. i. Warmwasser),
Weinbau und Fischerei.
[* 4]
Ketel, Cornelis, holländ.
Maler, geb. 1548 zu Gouda, gest. 1616 zu
Amsterdam,
[* 7] ist einer
der bedeutendsten ältern
Vertreter der niederländ. Malerei. In seinen Schützenstücken,
die freilich noch eine steif schematische
Anordnung zeigen, ist er ein interessanter Vorgänger von
FransHals.
Mehrere seiner
Werke befinden sich im Museum zu
Amsterdam.
organische
Verbindungen, die die für die
Ketone charakteristische CO-Gruppe und die für
die
Alkohole charakteristische C(OH)-Gruppe verbunden enthalten und infolge davon die Eigentümlichkeiten beider Körperklassen
besitzen.
Der einfachste Ketonalkohol ist der Acetonalkohol (Acetol,Acetylcarbinol), CH₃·CO·CH₂·OH.
Auch der
Fruchtzucker,
CH₂ OH (CH OH)₃·CO·CH₂·OH, ist ein Ketonalkohol.
CH₃·CO·H CH₃·CO·CH₃ C₆H₅·CO·C₆H₅ Aldehyd Aceton Benzophenon.
Das
Aceton ist das einfachste Keton.
Aldehyde und Ketone zeigen manche
Ähnlichkeiten. Die hauptsächlichsten
allgemeinen Bildungsweisen der Ketone sind folgende:
2) Die
Kalksalze organischer Säuren liefern bei der trocknen
Destillation
[* 8] unter
Bildung von kohlensaurem Kalk Ketone, z. B.: CH₃·CO·O·Ca·O·CO·CH₃ =
essigsaurer Kalk CH₃·O·CH₃ + CaCO₃ Aceton. Bei Verwendung der
Kalksalze
zweier verschiedenen Säuren entstehen sog. gemischte Ketone, so z. B. aus essigsaurem
und propionsaurem Kalk das Methyläthylketon, CH₃·CO·CH₂·CH₃.
3) DurchEinwirkung von Zinkalkylen auf Säurechloride bilden sich Ketone nach folgender
Gleichung: 2CH₃.COCl + Zn(C₂H₅)₂ =
Acetylchlorid Zinkäthyl 2CH₃.CO.C₂H₅ + ZnCl₂ Methyläthylketon
Zinkchlorid.
4) Aus dem
Acetessigester (s. d.) und seinen
Derivaten kann man durch Spaltung beliebige Ketone darstellen.
Die kompliziertern Ketone bezeichnet man jetzt auch in etwas anderer
Weise; so würde das erwähnte Methyläthylketon Ketobutan
genannt werden. Die Ketone sind meist flüchtige Flüssigkeiten von starkem, oft angenehmem
Geruch; die Ketone mit aromatischen Radikalen,
wie das Benzophenon, sind feste, aber leicht schmelzende
Substanzen. Durch Reduktion entstehen aus den
Ketone sekundäre
Alkohole, durch
Oxydationsmittel, wie
Chromsäure, werden sie zu Säuren oxydiert, indem unter Spaltung der
Kohlenstoffkette
die Carbonylgruppe CO zur Carboxylgruppe COOH wird.
Aceton liefert auf diese
WeiseEssigsäure und
Kohlensäure:
CH₃·CO·CH₃ + 4O = CH₃·COOH + CO₂ + H₂O. Mit saurem schwefligsaurem Natrium vereinigen sich die Ketone zu
krystallisierten (Bisulfit-)Verbindungen, die durch Sodalösung wieder unter Rückbildung der Ketone zerfallen.
Diese Reaktion bietet ein ausgezeichnetes Hilfsmittel, die Ketone abzuscheiden und durch Umkrystallisieren zu reinigen.
Mit
Blausäure geben die Ketone Cyanhydrine, z. B.:
(CH₃)₂CO + HCN = (CH₃)₂·C(OH)·CN Aceton Blausäure Acetoncyanhydrin.
Durch Verseifung der Cyangruppe CN mit
Alkalien lassen sich hieraus hydroxylierte Säuren darstellen. Mit
Hydroxylamin und
Phenylhydrazin verbinden sich die Ketone unter
Austritt von Wasser. Die entstehenden
Verbindungen sind die
Oxime
und
Hydrazone. Mit
Ammoniak und
Ammen geben sie meist komplizierte stickstoffhaltige Verbindungen u. s. w. Diese große Reaktionsfähigkeit
macht die Ketone zu einer in der wissenschaftlichen
Chemie sehr wichtigen Körpergruppe.
organische
Verbindungen, die gleichzeitig die Eigenschaften von Säuren und von
Ketonen besitzen, die also außer der Fähigkeit,
Salze, Ester u. s. w. zu bilden, auch mit
Hydroxylamin,
Phenylhydrazin und
Natriumbisulfit
Verbindungen eingehen u. s. w. In
Bezug auf ihre chem. Konstitution sind sie dadurch ausgezeichnet, daß
sie die Carboxylgruppe COOH und die Carbonylgruppe CO enthalten. Je nach der
Stellung dieser beiden Gruppen im
Molekül zueinander
unterscheidet man α-, β-, γ-Ketonsäuren. Die nachfolgenden
Beispiele erläutern die chem. Konstitution
und die Nomenklatur dieser Säuren. CH₃·CO·COOH,
Brenztraubensäure oder α-Ketopropionsäure.
Artikel, die man unter K
vermißt, sind unter C aufzusuchen.
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CH3·CO·CH2·COOH, Acetessigsäure oder β-Ketobuttersäure. CH3·CO·CH2·CH2·COOH, Lävulinsäure, Acetylpropionsäure
oder γ-Ketovaleriansäure. COOH·CO·CH2·COOH, Oxalessigsäure oder Ketobernsteinsäure.