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Die vier Jahreszeiten mit Roberto González Monjas
Antonio Vivaldi
Wir sind zurück!
Mit rund zehn Konzerten vom 10. Juni bis 5. Juli können wir Sie nach dem abrupten Stopp im März nun doch noch musikalisch in den Sommer begleiten! Die Programme dauern maximal 45 Minuten und werden ohne Pause dargeboten. Die Orchesterbesetzung und Zuschauerzahl sind reduziert, damit Sicherheitsabstände und Vorschriften eingehalten werden können. Die Konzerte müssen mit einigen Besonderheiten durchgeführt werden, wofür wir Sie um Verständnis und Kooperation bitten. Wir freuen uns auf Sie!
Wären Vivaldis "Vier Jahreszeiten" wohl auch so ungemein beliebt, wenn es sich einfach um vier "normale" Violinkonzerte ohne thematischen Titel handeln würde? Die Frage ist müssig, denn Vivaldi selbst hat die Konzerte so betitelt und jedem der vier ein ? vermutlich selbst gedichtetes ? Sonett vorangestellt, das den Inhalt des Konzerts in Worten schildert. Im ersten Konzert "Frühling" sind zwitschernde Vögel, säuselnde Zephirwinde, tanzende Nymphen und Hirten angesagt. Im "Sommer" glüht die Sonne, schmachten Mensch und Vieh, und ein donnerrollendes Gewitter versetzt sie in Ängste. Im "Herbst" feiern die Bauern mit Tanz und Gesang, die Jäger gehen zur Jagd ? und ein Wild wird nach langer Hetzjagd erlegt. Im "Winter" ist die Natur starr vor Kälte, und im besonders berühmten langsamen Satz dröppelt der Eisregen an die Fensterscheiben. Alle sitzen gerne in der warmen Stube.