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Fällkniven
Firmenportrait
F1 – die kurze Version des Piloten Survival Messers. Das Messer und die Philosophie dahinter ist die Basis der Firma, welche 1984 gegründet wurde. Bereits ein Jahr nach der Gründung präsentierte die Firma den ersten farbigen Katalog mit exklusiven Messern aus Europa, Japan und den USA. 1987 kam eine Anfrage vom Schwedischen Militär. Sie benötigten ein besseres Survival-Messer für die Piloten der Air Force und ihre Suche auf dem bisherigen Markt war erfolglos verlaufen. Zu klein, zu gross, zu gefährlich; keines genügte den Ansprüchen. Der Firmeninhaber, Peter Hjortberger begann zu tüfteln. Zu der Zeit waren Armeemesser entweder sehr simpel oder gehörten zur WWII Tradition (Bajonette in verschiedenen Ausführungen). Peter durchsuchte Kataloge und Magazine mit neuen Ideen aus Amerika. Das Messer sollte aus Edelstahl und extrem starkem Stahl bestehen. Der Schaft sollte sicher sein und ergonomisch in der Hand liegen. Er sollte in jeder Situation Sicherheit bieten, sogar bei Kälte und Nässe. Piloten sind bei einem Notausstieg aus dem Flieger grossen Kräften ausgesetzt. Damit dabei der Anzug dabei nicht beschädigt wird, müsste das Messer leicht sein. Zudem sollte es für den extremen Gebraucht konzipiert sein. Peter machte eine erste Skizze. Heraus kam ein modernes Jagdmesser mit einer ziemlich dicken, konischen Klinge aus speziellem High-end-Stahl (ATS34, Hitachi Metals, Japan) und ein wohlgeformter Schaft aus Thermorum-Kunststoff. Das einzige Problem: Peter hatte nicht über den Preis für das Messer nachgedacht. Aber keiner der anderen Anbieter konnte die Air Force überzeugen. So konnte Fällkniven im August 1995 die ersten Messer liefern. Ein Jahr später wurden die Messer auf dem zivilen Markt verkauft. Der Verkauf lief gut, zu dieser Zeit gab es sonst fast nur Klappmesser auf dem Markt. So war Peter also ein Pionier mit seinem massengefertigten high-end Messer aus edlem Stahl. Viele Mitstreiter versuchten, das Messer zu kopieren, aber keiner kam an das Original heran. Fällkniven ist noch immer der Marktführer für Survival- und Jagd-Messer. Das Messer lief so gut, dass der Verkauf anderer Marken eingestellt wurde und Fällkniven sich ganz auf seine eigenen Produkte konzentriert: Fällkniven Qualitäts-Messer. Heute ist die Auswahl an Fällkniven Messern sehr gross, die Messer werden weltweit vertrieben. Jedoch haben alle die Grundidee des F1 inne. Sie sollen hochwertig, aus starkem Stahl und sicher und komfortabel im Handling sein. Und Peter schaut noch immer nicht auf die Kosten beim Designen... Für die Zukunft ist ebenfalls gesorgt: Die SAAB GROUP garantiert die Abnahme für viele weitere Jahre. Ein modernes, minimalistisch designtes Jagdmesser aus dem Arctic Circle ganz im Norden von Schweden ist noch immer das meist gekaufte Jagd und Survival Messer auf der Welt.
Hauptsitz:
Schweden
Fertigung in:
Japan und Europa
Die Schwedischen Messer werden in Japan gefertigt, in kleinen, sehr spezialisierten Handwerks Firmen. Alle Messerscheiden werden in Europa hergestellt. Die Entwürfe, Entwicklung und Teste werden in Schweden, am Arctic Circle erstellt und durchgeführt.
Das Eisen für die Messer kommt aus einer Mine 140 nördlich der Firma. Heute wierden anstelle von ATS34 Stahl Laminate verwendet: Laminat VG10 (Lam. VG10), Laminat Cobalt-Special (Lam. CoS) und Laminat Super Gold Powder Steel (3G). Die Form ist die gleiche wie vor 30 Jahren.
Es gibt keine etablierten Standards oder CE Normen für Messer. Fällkniven sagt von sich, weltweit Massstäbe zu setzen für die sichersten, schärfsten und stärksten Messer der Welt.
Was ist eigentlich Edelstahl? Edelstahl gibt es erst seit gut hundert Jahren, während Carbonstahl bereits seit tausenden Jahren bekannt ist. In der Metallverarbeitung ist Edelstahl auch als Inox Stahl bekannt. Ein Stahl, mit einem Minimum Anteil von 10.5% Chrom.
Messer von Fällkniven sollen Produkte fürs Leben sein – oder am besten an spätere Generationen weitergegeben werden. Daher repariert das Unternehmen beschädigte Messer und ersetzt den Schaft bei Bedarf. Die Gebäude von Fällkniven werden mit geothermischer Energie geheizt und sind wegen der im Winter extrem tief herrschenden Temperaturen sehr gut isoliert. Beleuchtet wird die Firma ausschliesslich mittels LED Lampen. Abfall wird getrennt entsorgt und wo möglich recycelt.
Gefragt nach der Brisanz, die Armee zu beliefern, verweist Fällkniven auf die lange Tradition der Jagd, welche den Messern zugrunde liegt. Ein gutes Jagdmesser sei eben auch ein gutes Survival Messer.