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Tote nach Zyklon "Bingiza" auf Madagaskar
Ein tropischer Zyklon hat auf Madagaskar erhebliche Schäden angerichtet. "Bingiza" war Anfang der Woche mit Böen von bis zu 200 Kilometern pro Stunde über den nördlichen Teil der Tropeninsel hinweggezogen. Mindestens sechs Menschen wurden getötet, mehrere Tausend Häuser zerstört, darunter etliche Schulen.
Mit 155 Kilometern pro Stunde und Spitzenböen bis 195 Kilometern pro Stunde erreichte Bingiza sein Maximum. Auf dem Festland angekommen, schwächt sich der Zyklon ab, doch da die nördliche Spitze Madagaskars nicht sehr groß ist, wird Bingiza rasch wieder auf Wasser (Straßen von Mosambik) treffen und an Geschwindigkeit zulegen. Dadurch könnten auch die Küsten Tansanias und Mosambiks getroffen werden.
Mehr als 15.000 Menschen seien obdachlos. Nach heftigen Regenfällen stünde zudem der Ort Vangaindrano im Südosten unter Wasser, der Ort Farafangana drohe von den Fluten eingeschlossen zu werden. Hilfsorganisationen versuchten, die Bewohner mit Helikoptern zu erreichen.