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Die renommierte Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) bei Genf hat einen Gastforscher nach dessen umstrittenem Vortrag über die angebliche Untauglichkeit von Frauen in der Physik suspendiert.
Alessandro Strumia von der Universität Pisa habe unter anderem gesagt, die Physik sei «von Männern erfunden und aufgebaut» worden. Unqualifizierte Frauen würden heute aus politischen Gründen Posten in den Naturwissenschaften einfordern. Strumia löste mit seinen Äusserungen Empörung aus.
Das CERN beendete am Montag vorerst jegliche Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftler, wie das Institut in einer Erklärung mitteilte. Zuvor hatte das CERN bereits entschieden, Strumias Vortragsmaterial von der Website des Instituts zu entfernen. Strumia hatte bei einer Konferenz zur Rolle von Frauen in der Physik argumentiert, die Physik sei «nicht sexistisch gegenüber Frauen».
Der Vortrag verärgerte mehrere Frauen, die an der Konferenz teilnahmen. Sie warfen Strumia in sozialen Online-Netzwerken Sexismus vor.
Der Frauenanteil unter den CERN-Beschäftigten liegt nach Angaben der Institution bei weniger als 20 Prozent. Allerdings wird die Einrichtung seit 2016 von einer Frau, der Italienerin Fabiola Gianotti, geleitet.
(amü/sda)
«Erfolg schafft bekanntlich Neider», sagte der Zürcher Staranwalt Lorenz Erni gleich zu Beginn seines Plädoyers im Raiffeisen-Prozess, mit dem er seinen Mandanten Pierin Vincenz zu entlasten hoffte. Neid sei vermutlich auch die Triebfeder gewesen, die einen nicht bekannten Whistleblower dazu bewogen, dem Finanzblog «Inside Paradeplatz» eine Banküberweisung zuzuspielen, mit der 2.9 Millionen Franken vom einen Hauptangeklagten Beat Stocker zu Pierin Vincenz geflossen waren.