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Cropsey
(spr. króppsiĕ), Jasper F., amerikan. Landschaftsmaler, geb. 1823 auf Staten Island, wandte sich, nachdem er fünf Jahre lang die Baukunst erlernt hatte, der Malerei zu, ging 1847 zum erstenmal nach Europa, verlebte drei Jahre in Italien und brachte einen reichen Schatz von Skizzen nach New York zurück, die er dann ausführte. 1857 bis 1863 lebte er darauf in London, wo er eine Partie aus den Urwäldern westlich vom Alleghanygebirge, Herbst am Hudsonfluß (1862), Richmond Hill im Hochsommer, Herbst in den Weißen Bergen, Corfe Castle in Dorsetshire, Ansichten von Bonchurch auf der Insel Wight, Warwick Castle etc. ausstellte. 1861 wurde er Mitglied der New Yorker Zeichenakademie.
Nach Amerika zurückgekehrt, malte er vorzugsweise die Natur im herbstlichen Gewand, z. B. den Berg Jefferson in New Hampshire (1867). Von seinen spätern Landschaften verdienen besondere Erwähnung: eine Strandscene, der See Greenwood, Engpässe von Staten Island, aus dem südlichen Italien, die Ebenen von Sydney (Neuschottland), der große Tempel von Pästum und der Cedarsee in den Vereinigten Staaten. Als eins der ersten Mitglieder der amerikanischen Gesellschaft der Aquarellisten stellte er schon in den 60er Jahren mehrere Aquarelllandschaften aus.