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Etwas mehr als drei Wochen nach dem Olympiasieg fährt Lara Gut-Behrami in Lenzerheide als Dritte im Super-G aufs Podest. Der Sieg geht an die Französin Romane Miradoli, die erstmals im Weltcup siegt.
Nach dem enttäuschenden letzten Wochenende mit dem 19. Platz und dem Ausscheiden in den Abfahrten von Crans-Montana zeigte sich Lara Gut-Behrami beim nächsten Heimrennen wieder auf der Höhe. Auf der eisigen und selektiven Piste im Bündnerland erreichte sie den fünften Podestplatz in dieser Saison – den dritten im Super-G.
Besser als die Tessiner Olympiasiegerin und Weltmeisterin in dieser Disziplin bewältigten die Strecke nur die Französin Romane Miradoli und die offenbar wieder erstarkte Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Miradoli zeigte von oben bis unten eine fast fehlerfreie Fahrt, was umso erstaunlicher war, weil vier der sieben vor ihr gestarteten Fahrerinnen ausschieden.
Bei ihrem ersten Sieg im Weltcup – bis anhin waren drei 5. Plätze, den letzten vor mehr als drei Jahren herausgefahren, ihre besten Ergebnisse – war Miradoli 38 Hundertstel schneller als Shiffrin. Die Amerikanerin verblüffte mit dem 2. Platz wohl auch sich selbst. Die grosse Verliererin der Winterspiele jubelte im Ziel jedenfalls mehr als bei unzähligen ihrer 73 Weltcup-Siege.
Dank dem 2. Rang übernahm Shiffrin im Gesamtweltcup wieder die alleinige Führung vor Petra Vlhova, die in Lenzerheide auf Platz 18 kam. Die Italienerin Federica Brignone entschied derweil den Disziplinen-Weltcup im zweitletzten Super-G der Saison dank dem 9. Platz für sich; die einzige, verbliebene Konkurrentin, ihre Landsfrau Elena Curtoni, schied aus.
Neben Lara Gut-Behrami klassierte sich von den Swiss-Ski-Fahrerinnen nur noch die Olympia-Dritte Michelle Gisin als Achte in den Top Ten. Wendy Holdener (11.), Joana Hählen (14.), Priska Nufer (17.), Jasmine Flury (19.), Corinne Suter (20.) und Jasmina Suter (21.) fuhren fast geschlossen in die Ränge 11 bis 21.