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Kennen Sie diese Situation? Sie haben Beschwerden beim Wasserlassen, Sie müssen häufiger Wasserlassen und haben währenddessen Schmerzen? Oder Sie haben nur einen ganz schwachen Harnstrahl oder einen Strahl, der immer wieder unterbrochen ist. Das sind Signale Ihres Körpers.
Für jeden Mann über 45 Jahre sollte die jährliche Vorsorgeuntersuchung der Prostata eine Selbstverständlichkeit sein. Die dabei durchgeführte Tastuntersuchung der Prostata ist unkompliziert und schmerzlos.
Bei Prostataerkrankung kann es sich um eine Prostatavergrößerung, eine entzündete Prostata oder um Prostatakrebs handeln.
Es gibt verschiedene Arten von Prostatauntersuchungen. Welche Prostatauntersuchung am sinnvollsten ist, hängt von den Symptomen ab. Anbei die 8 häufigsten Untersuchungen.
Prostatauntersuchungen beginnen meistens mit einem ausführlichen Gespräch und einer Bestandsaufnahme. Die Fragen behandeln Themen wie die Art und die Häufigkeit der Beschwerden beim Wasserlassen sowie die Trink- und Toilettengewohnheiten.
Auf Basis der Symptome und der Antworten wird die Prostata untersucht. Dies geschieht in erster Linie durch eine Rektaluntersuchung. Hierbei wird die Prostata über den Anus abgetastet. Der Arzt erhält hierdurch einen ersten Eindruck über Ihre Prostata und stellt eventuell die Bildung von Knötchen fest.
Beim Verdacht auf Prostatakrebs wird mittels einer dünnen Nadel ein Stückchen des Gewebes aus der Prostata entnommen. Dieses Gewebestück wird dann im Labor unter einem Mikroskop näher untersucht.
Bei dem PSA-Test wird das Blut auf den PSA-Wert hin untersucht (PSA steht für Prostata-Spezifisches-Antigen). Hierbei handelt es sich um ein Eiweiß, das in der Prostata produziert wird. Ein erhöhter PSA-Wert deutet auf eine Prostataentzündung, eine Prostatavergrößerung oder auf Prostatakrebs hin
Falls Sie die Blase nicht vollständig entleeren können, empfiehlt es sich, den Kerantiningehalt in Ihrem Blut untersuchen zu lassen. Der Wert gibt Aufschluss über die Nierenfunktion. Eine vergrößerte Prostata kann nämlich auch zu Nierenfunktionsstörungen führen.
Bei Verdacht auf eine Infektion wird der Harn auf enthaltene Bakterien hin untersucht und auf andere Mikro-Organismen sowie auf das Vorhandensein der roten Blutzellen.
Bei der Harnstrahlmessung müssen Sie eine volle Blase mit Harndrang in einen speziellen Becher entleeren. Der Messer misst dabei die Kraft des Strahls.
Mit einer Ultraschall-Aufnahme kann die Grösse einer Prostata bestimmt werden. Hierfür wird ein fingerbreites Gerät in den Anus eingeführt.
Anhand der gewählten Prostatauntersuchung kann der Arzt gemeinsam mit Ihnen entscheiden, welche Behandlung am besten geeignet ist.
Achten Sie auf Ihre gesunde Ernährung und bewegen Sie sich häufig und regelmässig.