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Im Jahr 2010 rückte Aziz Shokhakimov schlagartig ins internationale Rampenlicht, als er mit erst 21 Jahren den Zweiten Preis des angesehenen Internationalen Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs der Bamberger Symphoniker gewann.
Seitdem ist Aziz Shokhakimov Einladungen von etlichen renommierten Klangkörpern gefolgt und gastierte u.a. bei der Staatskapelle Dresden, der Kammerphilharmonie Bremen, dem SWR Sinfonieorchester, dem HR-Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Wiener Symphonikern, dem London Philharmonic Orchestra oder dem Houston Symphony Orchestra.
Neben seiner sinfonischen Tätigkeit ist Aziz Shokhakimov auch im Bereich der Oper aktiv. Seit 2015 hält er eine Position als Erster Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein inne und dirigierte u.a. Vorstellungen von b.36 (mit Musik von Tschaikowskis Schwanensee), Puccinis Tosca, Tschaikowskis Pique Dame, und Strauss‘ Salome. Er leitete zusätzlich eine Neuproduktion von Rimski-Korsakows Der goldene Hahn, inszeniert von Barrie Kosky beim Festival d’Aix-en-Provence. Im August 2016 gewann er den prestigeträchtigen «Young Conductors Award» der Salzburger Festspiele. Erstmals kehrte er im August 2017 für das Preisträgerkonzert mit dem RSO Wien zurück und dirigierte 2019 das Eröffnungskonzert mit dem Mozarteumorchester und Patricia Kopatchinskaja.
Aziz Shokhakimov wurde 1988 in Taschkent (Usbekistan) geboren und als Sechsjähriger in die Uspenskij-Musikschule für musikalisch hochbegabte Kinder aufgenommen. Dort lernte er zu¬nächst Violine und Bratsche, später kam eine dirigentische Ausbildung bei Vladimir Neymer hinzu. Bereits im Alter von 13 Jahren gab er vor dem Nationalen Symphonieorchester Usbekistan mit Beethovens Fünfter Symphonie und Liszts Erstem Klavierkonzert sein Dirigentendebüt, ein Jahr später leitete er erstmals eine Vorstellung von Carmen in der Usbekischen Nationaloper.