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Die Pipi-Debatte an Olympia geht nach den Äusserungen von US-Schwimmerin Carly Geehr weiter. Auch Superstar Ryan Lochte soll sich gelegentlich im Schwimmbecken erleichtern.
«Fast 100 Prozent der Schwimmer pinkeln ins Becken.» Mit dieser Behauptung sorgte US-Schwimmerin Carly Geehr (26) für gelbe Köpfe an Olympia. Ist das 50-m-Becken des Aquatic Centre in London ein riesiges Urinal?
Die medizinische Erklärung liefert die 26-jährige Amerikanerin gleich nach: «Je grösser die Anspannung vor einem Rennen, desto realistischer ist die Gefahr, vor dem Start nicht pinkeln zu können. Adrenalin und Nerven verursachen ein Chaos im System deines Körpers. Ich kenne viele Schwimmer, die dann erst ganz kurz vor dem Startsprung mal müssen.»
Auch Superstar Ryan Lochte gibt zu, ins olympische Schwimmbecken gepinkelt zu haben. «Nicht während der Rennen, aber beim Aufwärmen», sagte der 28-jährige Amerikaner in einer US-Radio-Show. Viele der Schwimmer würden das machen, ergänzte der fünffache Medaillengewinner von London. Seine Erklärung: «Das liegt glaube ich am Chlorwasser. Da muss man automatisch pinkeln.» (rae/Si)