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Die USA führen nach zweieinhalb Jahren Pause wieder die Liste der Supercomputer an. Laut der heute veröffentlichten Liste der Top 500 ist die IBM-Anlage Sequoia im Lawrence Livermore National Laboratory des US-Energieministeriums mit einer Leistung von 16,32 Peta-Flops (Billiarden Rechenschritte) der weltschnellste Rechner. Mit der Anlage, einem Blue Gene/Q-System, werden unter anderem neue Energiequellen erforscht.
Das „K“-System, das nun mit 10,51 Peta-Flops statt des ersten den zweiten Platz belegt, steht im japanischen Kobe und wird im Riken-Institut für physikalische und chemische Forschung eingesetzt. Es gilt als eines der energieeffizientesten Systeme weltweit. Auf dem dritten Platz folgt „Mira“, ein IBM-System, das vom Argonne National Laboratory im US-Bundesstaat Illinois betrieben wird und auf 8,15 Peta-Flops kommt.
Gleich zwei Rechenanlagen aus Deutschland schafften es ebenfalls unter die schnellsten zehn Rechner der Welt. Der erst kürzlich von IBM fertiggestellte Supercomputer „SuperMuc“ im Leibniz-Rechenzentrum bei München ist mit 2,8 Peta-Flops Europas leistungsfähigste Anlage und rangiert in der aktuellen Top-500-Liste auf Platz vier. Die Rechenanlage JuQueen im Forschungszentrum Jülich, ebenfalls von IBM, liegt mit 1,38 Peta-Flops auf dem achten Platz.
China ist ebenfalls mit zwei Supercomputern in den Top Ten vertreten, die USA mit insgesamt drei und Italien und Frankreich mit jeweils einem.
Der schnellste Rechner der Schweiz liegt auf Platz 57. Dabei handelt es sich um die Anlage "Monte Rosa", die aus einem Cray XE6, Opteron 6272 16C 2.10 GHz besteht und beim Swiss Scientific Computing Center (CSCS) steht. Dieses System, das vergangenes Jahr noch auf Rang 34 platziert war, schafft eine Leistung von 401856 Gigaflops/s. Monte Rosa ist denn auch der einzige helvetische Supercomputer in den Top 500.