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Bei der Zigarre handelt es sich um ein Genussmittel, welches aus Tabakblättern besteht. Sie funktioniert in der Handhabung wie eine gewöhnliche Zigarette. Am Ende der Stange wird sie entzündet und der Rauch wird dann von unten nach oben gesogen. Häufig werden diese Zigarren auch als Stumpen in den Ländern wie Schweiz, Österreich und Deutschland bezeichnet. Früher schrieb man die Zigarre mit "Cigarre". Im Jahre 1902 änderte sich dies in das heut bekannte Wort Zigarre.
Von vielen Personen, welche generell rauchen, wird das Rauchen und die Lagerung von Zigarren als aufwendig bezeichnet, was wohl an deren Grösse liegt. Zudem stehen die Zigarren in der Gesellschaft als Statussymbol fest.
Bestandteil von Zigarren
Die Zigarren besitzen eine Einlage aus getrockneten Blättern aus Tabak, welche von einem sogenannten Umblatt umschlossen sind. Bei diesem Teil von Zigarren wird von einem Wickel gesprochen. Jedoch werden für die Einlage meist geschnittene oder auch komplette, ganze Tabakblätter verwendet. Das äusserste Blatt bei den Zigarren wird auch als Deckblatt bezeichnet und muss extra geschnitten werden. Über dem Umblatt befindet sich in den Zigarren das Deckblatt. Dort, wo die Zigarren immer angezündet werden, befindet sich der Zigarrenfuss. Das Gegenteil vom Zigarrenfuss ist das andere Ende, hier wird vom Zigarrenkopf gesprochen, welches sich die Raucher beim Anzünden in den Mund stecken. In einigen Zigarren kann Nähe des Kopfendes ein Zigarrenring gefunden werden, der die Zigarren mit der entsprechenden Manufaktur kennzeichnet.
Die Formen und Typen einer Zigarre
Shortfiller
Bei den oben gennannten Zigarren bestehen deren Tabakeinlagen aus geschnittenem Tabak, auch Scrap Filler genannt, welcher in ein festes Umblatt eingehüllt wird. Die daraus entstehende Puppe weisst die spätere Form der Zigarre auf. Damit diese Zigarre fertig ist, wird noch ein gleichmässiges Deckblatt gerollt.
Bei Shortfiller handelt es sich um gewöhnliche europäische Zigarren, welche für ein niedriges Geld zu erwerben sind. Ausserdem werden sie trocken geraucht und auch gelagert.
Longfiller
Bei dieser Form der Zigarre besteht das Innere aus ganzen Blättern, nämlich den Strips.
Hier werden die Zigarrenblätter von dem Zigarrenroller zusammengelegt und mit einem entsprechenden Umblatt zur Puppe gewickelt. Am Schluss wird die Puppe durch einen besonderen Kleber fixiert. Bei der Produktion dieser Art von Zigarre werden kaum Maschinen eingesetzt, da die Fertigung enormes Fingerspitzengefühl erfordert. Auch der verwendete Tabak in diesen Zigarren ist viel hochwertiger als der von den Shortfillern.
Die Zigarrentypen
Wie auch die üblichen Zigaretten, gibt es die Zigarren in verschiedenen Formaten auf dem Markt zu erwerben. Eines der bekanntesten Formate ist die Corona. Sie besitzt eine Länge von rund 140 mm und einen Durchmesser von 16 mm.
Ausserdem gibt es noch die Panatela, bei ihr handelt es sich um eine dünnere Zigarre mit einem Durchmesser von ca. 14 mm. Bei einer Robusto, wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um eine Zigarre mit einer Dicke von rund 19,84 mm, ist von der Länge her jedoch etwas kleiner dafür sehr robust.
Die Technik beim Konsumieren
Vor dem Rauchen einer Zigarre muss bei den meisten Typen erst das Ende des Kopfes geöffnet werden. Zigarren in der Durchschnittsklasse sind bereits vorgeschnitten. Für sehr lange Zigarren ist die Benutzung eines speziellen Bohrers notwendig.
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