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Arealidentität und Ensemble
Die bestehende Arealidentität wird als Ausgangspunkt gewählt um einen urbanen und gemischtgenutzten Quartierbaustein mit eigenem Charakter und einer spannungsvollen Vielfalt zu schaffen. Durch Teilerhalt der additiven Hallenstrukturen sowie Einbindung der historischen Fabrikvillen soll das Potenzial des historischen Ensembles aktiviert und gewürdigt werden.
Freiraum
Die gewählte Anordnung schafft im Inneren des Areals attraktive Freiräume in Form von Quartierplatz- und Garten. Bestehende Bäume werden in das Konzept eingebunden und sorgen zusammen mit der üppigen Begrünung auf dem Platz und im Hof für ein angenehmes Stadtklima.
Städtebau
Für das Werkhofareal wird eine Bebauungsstruktur mit drei Neubauten vorgeschlagen, die das bestehende Konglomerat ergänzen und spezifische Freiräume ausbilden. Während zwei fünfgeschossige Zeilenbauten im Südwesten einen lärmberuhigten Hofraum fassen, ergänzt ein turmartiger Kopfbau die Shedhalle und das Ensemble um die ehemaligen Fabrikvillen. Als neuer Kopfbau bildet das Werkhaus die Adresse und den öffentlichsten Punkt des Areals. Mit seinen sechs Geschossen verankert es das Quartierzentrum entlang der Hochstrasse und bespielt zusammen mit den Bestandesbauten den Platz, welcher sich zum umliegenden Quartier hin öffnet. Es entsteht eine informelle und quartiermassstäbliche Urbanität, die von den angrenzenden (halb-)öffentlichen Nutzungen lebt