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Die zwei grossen Aquarelle des Schweizer Malers Johannes Hauenstein (1775-1812) zeigen je eine alpine Seelandschaft mit Personenstaffage. Eine geografische Verortung der beiden Motive ist nicht ganz einfach. Womöglich ist dasjenige mit dem Eselsreiter eine Ansicht des Iseosees oder aber des Vierwaldstättersees mit idealisiert-angepasster Perspektive. Das andere mit Kapelle und zwei sich unterhaltenden Personen zeigt einen See, der offenbar in einer alpinen Hochgebirgslandschaft liegt, welche der Gegend um den später entstandenen Grimselsee ähnelt.
Gut möglich, dass beide Motive entweder in Norditalien oder aber in Österreich liegen, denn der Landschaftsmaler Johannes Hauenstein verbrachte nach seiner Ausbildung bei Johann Heinrich Wüest (1741-1821) in Zürich und einem Jahr in München längere Zeit in Italien, wo seine Motivwahl und sein Malstil geprägt wurden.
Der im Aargauischen Tegerfelden geborene Hauenstein lebte nach seiner Rückkehr aus Italien bis zu seinem Tod in Schaffhausen. Zu seinen bekanntesten Schülern gehörte der Bildhauer Johann Jakob Oechslin (1802-1873).
Die beiden grossformatigen Aquarelle sind primär in Braun- und Grautönen gehalten. Sie sind punktuell weiss respektive blau gehöht. Das eine ist signiert mit "Hauenstein", datiert mit 1807 und ortsbezeichnet mit Zürich. Das andere ist unsigniert, doch auf dem Passepartout von späterer Hand mit Hauenstein als Urheber und der Jahreszahl 1807 bezeichnet.
Jedes Aquarell ist physisch in einem sehr guten und intakten Zustand mit normalen Altersspuren wie einer Verfärbung des Papiers und stellenweisen Stockfleckchen. Beide sind je fix in einem identischen Passepartout gefasst.
Lichtmasse: 37,5x50cm
Masse total: 47,5x60cm
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CHF 550.00Preis
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