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Mit dem Launch der Xeon E5-2600-Serie bringt Intel eine Reihe neuer Dual- bis 8-Core-Serverprozessoren auf den Markt. Entsprechende Produkte von Acer, Dell, HP und Co. dürften in Bälde folgen. Die Prozessoren der E5-2600-Serie unterstützen jeweils bis zu 768 Gigabyte Systemspeicher und sollen je nach Leistung und Anzahl der Kerne zu Stückpreisen von 198 und 2050 Dollar zu haben sein.
Im zweiten Quartal soll der Startschuss für eine Reihe weiterer Server-CPUs fallen, so zum Beispiel der für die nächste Generation von Itanium-Prozessoren. Auch unter dem Codenamen "Poulson“ bekannt, soll der Tukwila-Nachfolger mit acht Kernen über drei Milliarden Transistoren vereinen.
Im Zuge der neuen Plattform "Carlow" mit den auch "Ivy Bridge-H2“ genannten Prozessoren der Xeon-Serie E3-1200v2 vollzieht sich bei Intel auch im Serverbereich der lange erwartete Generationswechsel von der 32- zur 22-Nanometer-Fertigung. Die Plattform soll vor allem im Workstation-Bereich Einsatz finden und die E3-1200v2-Prozessoren mit dem C216-Chipsatz kombinieren. Elf der Dual- und Quad-Core-Prozessoren der Serie Xeon E3-1200v2 hat Intel insgesamt angekündigt. Die Preise sollen von 189 bis 884 Dollar reichen.
Darüber hinaus soll im zweiten Quartal auch die "Romley-EN"-Plattform vom Stapel gehen. Als Gegengewicht gegen AMDs "Valencia" auf Basis der Bulldozer-Architektur soll diese "Sandy Bridge"-Prozessoren der Serie Xeon E5-2400 mit dem C600-Chipsatz vereinen. Insgesamt wird es neun dieser Sandy-Bridge-CPUs geben, die mit vier bis acht Kernen zwischen 192 und 1'140 US-Dollar kosten sollen. (kh)