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Im kanadischen Mont-Sainte Anne feiert die Olympiasiegerin Jolanda Neff ihren ersten Weltcupsieg in dieser Saison im Cross-Country. Ein starkes Rennen zeigte auch Nino Schurter.
Die Ostschweizerin setzte sich bei wechselnd starkem Regen in der zweiten von fünf Runden ab und zog unwiderstehlich davon. Zweitbeste Schweizerin ist Alessandra Keller auf dem 5. Platz.
Im Ziel hatte Neff fast eine Minute Vorsprung auf die zweitplatzierte Österreicherin Mona Mitterwallner. Zwischen ihrem 12. und dem 13. Weltcupsieg liegen fast vier Jahre. Letztmals hatte sie im September 2018 in La Bresse gewonnen.
Der Mountainbike-Klassiker in der frankokanadischen Provinz Québec ist aber Neffs Lieblingsrennen. Im Weltcup wurde sie auf dieser Strecke noch gar nie bezwungen, am Freitag gewann sie auch das Short-Race. An der WM 2019 holte sie hinter der diesmal fehlenden Französin Pauline Ferrand-Prévot die Silbermedaille. Auch diesmal spielte sie ihre stupenden technischen Fähigkeiten auf dem anspruchsvollen Parcours voll aus.
Sina Frei und Linda Indergand, die Olympia-Zweite und -Dritte von Tokio, mussten wie auch bei den Männern Mathias Flückiger gesundheitsbedingt auf die beiden Rennen in Übersee von letzter Woche in Snowshoe und am Sonntag in Kanada verzichten.
Colombos erster Podestplatz
Auch bei den Männern gab es einen Schweizer Podestplatz. Der Tessiner Filippo Colombo belegte hinter dem überlegenen Franzosen Titouan Carod, der seinen ersten Weltcup-Sieg feierte, den 2. Platz. Dritter wurde wie bei den Olympischen Spielen der Spanier David Valero Serrano. Für Colombo war es nach drei 5. Plätzen der erste Podestplatz im olympischen Cross-Country.
Ein starkes Rennen zeigte auch Nino Schurter. Trotz einer schmerzhaften Rippenprellung fuhr der Weltmeister in den 6. Rang und baute seine Führung im Gesamt-Weltcup aus.