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Wie der jährlichen Übersicht des Japan Atomic Industrial Forum (JAIF) zu entnehmen ist, haben die japanischen Elektrizitätsversorger im Rechnungsjahr 1997, das vom 1. April 1997 bis zum 31. März 1998 dauerte, für die Kernenergie 5,8% mehr ausgegeben als im Vorjahr, nämlich Yen 1716 Mrd.
Im Geschäftsjahr 1997/98 haben die Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) auf unrentablen Wasserkraftwerken nochmals Sonderabschreibungen vorgenommen, um den Strom aus diesen Anlagen auch auf einem sich in absehbarer Zeit öffnenden Markt absetzen zu können.
Im Kernkraftwerk Beznau der Nordostschweizerischen Kraftwerke werden in einem neu erstellten, geschützten Zusatzgebäude Tanks eingebaut, um bei Betriebsstörungen über eine grössere Reserve an Speisewasser zu verfügen.
Eine Mehrheit der Deutschen glaubt, dass ein "Hau-Ruck"-Ausstieg dem Ansehen ihres Landes schadet. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Dimap, das die Bild-Zeitung und der MDR in Auftrag gegeben hatten.
Deutlich weniger Vertrauen in die Zukunft der Kernenergie als noch vor einem oder zwei Jahren verzeichnet eine im Dezember 1998 durchgeführte repräsentative Meinungsumfrage unter den Wählern in Frankreich, während bei Fragen zur Wirtschaftlichkeit der Kernenergie, Radioaktivität und Abfallbeseitigung die Ergebnisse im wesentlichen unverändert sind.
Die drei japanischen Kernkraftwerksbetreiber Japan Atomic Power Co. (JAPCO), Kansai Electric Power Co. (KEPCO) und Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) richten sich darauf ein, ihre ältesten Kernkraftwerksblöcke während 60 Jahren zu betreiben.
Das französische Institut Gustave-Roussy (IGR), ein europaweit führendes Zentrum zur Behandlung von Krebskrankheiten, und das Institut de protection et de sûreté nucléaire (IPSN) wollen bei der Forschung im Bereich Radiopathologie und Radiobiologie zusammenspannen.