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Alstom habe seit geraumer Zeit ein Auge auf die Thales-Signaltechnik geworfen, schreibt das Blatt weiter. Der Zughersteller würde sie gerne mit der eigenen Technik für Signalisierung verschmelzen, die vor einem Jahr durch den Verkauf des Energiegeschäftes an General Electric hinzukam. Französischen Medienberichten zufolge habe das Unternehmen bereits mit der Vorbereitung einer Übernahme die Bank Rothschild betraut. Am Ende spielte jedoch die französische Regierung nicht mit, auch wenn es im Wirtschafts- und Finanzministerium offenbar Befürworter einer Neuordnung gegeben habe.
Vor zwei Jahren war Alstom aufgespalten worden; den grösseren Bereich des Energieturbinenbaus kaufte der US-Konzern General Electric, das kleinere Geschäft der Bahnherstellung blieb in den Händen des Alstom-Konzerns. Eine lange Übernahmeschlacht war vorausgegangen, die der Siemens-Konzern mit seinem Partner Mitsubishi verlor.
Anfang September kündigte Alstom an, fast die komplette Fertigung seines ältesten Werkes in Frankreich zu schliessen. Die Regierung suchte händeringend nach einer Lösung und beschloss schliesslich vom Alstom-Werk in Belfort 15 zusätzliche Hochgeschwindigkeitszüge zu bestellen, um so den drohenden Verlust von 400 Arbeitsplätzen abzuwenden./mne/fbr
(AWP)