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Joe, einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart, reist mir Frau und Sohn nach Schweden, um den Nobelpreis entgegenzunehmen. Er geniesst die Aufmerksamkeit in vollen Zügen, während seine Frau Joan ihm im Hintergrund die perfekte Unterstützung bietet – mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie.Doch die titelgebende Ehefrau hält es im Schatten des Schriftstellergatten kaum mehr aus und ihre stoische Fassade beginnt zu bröckeln. Auch schwelt schon seit Längerem ein Konflikt zwischen Joe und seinem Sohn, der ebenfalls Schriftsteller werden möchte und unter der mangelnden Anerkennung seines Vaters leidet. Zu allem Überfluss ist ein Journalist, der eine Biografie verfassen möchte, daran, ein dunkles Familiengeheimnis aufzudecken.
Eine Satire über Frauen im männerzentrierten Literaturbetrieb, basierend auf dem gleichnamigen, 2003 erschienenen Roman der amerikanischen Autorin Meg Wolitzer.
Glenn Close spielt ihre Rolle als aufopfernde Gattin grandios. In den Rückblenden, in denen sie in jungen Jahren zu sehen ist, wird sie von ihrer 1988 geborenen Tochter Annie Starke verkörpert. Die 71-jährige Close, die im Januar bei den Golden Globes für ihre Rolle als Joan Castleman den Preis als beste Schauspielerin gewann, ging bei den Oscarverleihungen einmal mehr leer aus – in Zeiten von #MeToo und zunehmender weiblicher Selbstermächtigung wäre der Preis für diese grosse Schauspielerin gerade für diese Rolle mehr als verdient gewesen.