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Einer der Sotschi-Teilnehmer hält seit Jahrzehnten eine einzige Medaille bei den Winterspielen – und das, obwohl die Nation bei den Sommerspielen weit vorne mitspielt.
Eine einzige Medaille hat Rumänien bei den Olympischen Winterspielen bisher erringen können, noch dazu die bronzene. Damit bringt es das Land auf den stolzen letzten Platz im ewigen Medaillenspiegel, und das seit Zeiten, in denen Rumänien noch kommunistisch war.
1968 hatte das Zweiergespann Ion Panturu und Nicolae Neagoe das Kunststück vollbracht, im Bob schnell genug den Eiskanal herunterzurauschen, um das Treppchen zu besteigen. Die Winterspiele nahmen in jenem Jahr im französischen Grenoble ihren Lauf und in Rumänien regierte der junge Diktator Nicolae Ceausescu.
Der Trost: Erfolg bei den Sommerspielen
Seither war dem rumänischen Winterteam ein solcher Triumph nicht mehr vergönnt, auch wenn sie es 2014 in Sotschi erneut versuchen. Es wird wohl nur ein schwacher Trost für die Wintersportler sein, dass ihre Landeskollegen sie um Lichtjahre schlagen: Bei den Sommerspielen hat Rumänien bisher ganze 300 Medaillen erringen können und hält sich im weltweiten Vergleich auf einem respektablen 13. Platz in der ewigen Bestenliste.
Als nächste Zahl des Tages: Die teuerste Goldmedaille aller Zeiten