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Die Vorreiter: Johann Heinrich Schulze
Im Mittelalter bemerkten Alchimisten, dass Silbersalze lichtempfindlich sind und verwandten sie, um unterschiedliche Materialien wie Holz und Elfenbein zu färben. Zur Zeit der Renaissance entdeckten die Alchimisten dann Silberchlorid. Ein gewisser Fabricius soll 1566 bemerkt haben, dass sich dieses, wenn es dem Licht ausgesetzt wird, dunkelblau verfärbt.
Die erste wissenschaftliche Studie über Reaktionen bestimmter chemischer Verbindungen von Silber wurde 1727 von Johann Heinrich Schulze veröffentlicht, einem deutschen Anatomieprofessor, der sich für Chemie begeisterte und als Erster behauptete, dass Silbersalz lichtempfindlich sei und somit der Fotografie den Weg bahnte.
Illustration:
Johann Heinrich Schulze (Josef Maria Eder, Geschichte der Photographie, Halle, 1890)