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Kata bedeutet im Japanischen Form. Eine Kata ist eine genau festgelegte Abfolge von verschiedenen Techniken. Um sie zu beherrschen, zu verstehen und ohne Fehler zeigen zu können, braucht es viel Übung, Geduld und Konzentration. Schon die kleinste Abweichung, wie ein falschen Griff am Rever oder einen Schritt zu viel, gilt als Fehler. Kann ein Judoka eine Kata korrekt vorzeigen, hat er die Prinzipien der darin enthaltenen Techniken verstanden und kann diese umsetzen.
Katas sind ein Hauptbestandteil der Dan-Prüfungen (Schwarzgutprüfungen). Je nach Dan-Grad muss eine oder mehrere Katas den Experten vorgeführt werden. Dabei ist die Reihenfolge genau zu beachten, aber auch die Wirksamkeit, die Harmonie und der richtige Rhythmus sind entscheidend.
Kata als Wettkampf-Form
Der schweizerische Judoverband (SJV) organisiert regelmässig Kata-Turniere für Anfänger und Fortgeschrittene (Schweizermeisterschaft). Die Teilnehmer „kämpfen“ in zweier Teams um Gold, indem sie versuchen, die perfekte Kata vorzuzeigen. Es gibt auch eine Nationalmannschaft – das SWISS Kata Team.
Die unterschiedlichen Kata-Formen
Es existieren viele verschiedene Katas. Die bekanntesten sind:
- Nage-No-Kata (braucht es für die 1. Dan-Prüfung)
- Katame-No-Kata (2. Dan).
Die meisten Judokas erlernen als erste Form die Nage-No-Kata. Durch sie sollen die Trainierenden ein besseres Verständnis für die Techniken bekommen, die sie oft im Randori verwenden. Sie wird auch Randori-No-Kata genannt. Die darin enthaltenen Würfe sind der jeweiligen Wurffamilie zugeordnet. Daraus entstand eine Kata mit 5 Teilen. Die Techniken werden rechts und links gezeigt.
Te-Waza (Handwürfe)
Uki-Otoshi
Ippon-Seoi-Nage
Kata-Guruma
Koshi-Waza (Hüftwürfe)
Uki-Goshi
Harai-Goshi
Tsuri-Komi-Goshi
Ashi-Waza (Fusstechniken)
Okuri-Ashi-Barai
Sasae-Tsuri-Komi-Ashi
Uchi-Mata
Ma-Sutemi-Waza (gerade Selbstfalltechniken)
Tomoe-Nage
Ura-Nage
Sumi-Gaeshi
Yoko-Sutemi-Waza (seitliche Selbstfalltechniken)
Yoko-Gake
Yoko-Guruma
Uki-Waza