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Aktinische Keratosen sind Verhornungsstörungen der Haut, ausgelöst durch jahrzehntelange exzessive Sonnenbestrahlung. Betroffen sind vor allem Männer und hellhäutige Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Aktinische Keratosen sind Vorstufen des Stachelzell-Hautkrebses (Weisser Hautkrebs oder Spinaliom).
Unter obengenannten Bedingungen, entwickeln sich im Laufe von Jahren oder sogar Jahrzehnten veränderte Zellen in der Oberhaut. Diese atypischen Hautzellen vermehren sich in der normalen Struktur der oberen Hautschicht derart, dass es zu einer Verdickung der Hornschicht kommt.
Im Anfangsstadium zeigen sich wenige Zentimeter grosse Rötungen mit leichter Schuppenbildung. Im späteren Stadium nimmt die Verdickung der Hornschicht zu: Es bilden vermehrt Hautschuppen und sich dicke, zum Teil gelblich-braune Hornablagerungen. Die Oberfläche fühlt sich rauh und derb an. Aktinische Keratosen können auf Grund erhöhter Verletzlichkeit leichter bluten. Jucken oder brennen tun sie fast nie. Folgende Hautbereiche sind besonders betroffen:
Eine aktinische Keratose kann der Hautarzt in der Regel durch genaues Betrachten diagnostizieren. Die Diagnose wird durch eine Probe-Entnahme der Haut (Hautbiopsie) gesichert, die im Labor feingeweblich untersucht wird.
Zur Entfernung von aktinischen Keratosen gibt es eine Reihe von verschiedenen Methoden. Ein Herausschneiden ist in der Regel nicht notwendig, da die meisten Aktinischen Keratosen in der oberflächlichen Haut sitzen. Mit den heutigen Methoden lassen sich hervorragende kosmetische Ergebnisse erzielen. Einige Behandlungsformen benötigen mehrere Therapiesitzungen.
Die aktinischen Keratosen entwickelt sich nur sehr langsam (über Jahre oder Jahrzehnte) zum Stachelzell-Hautkrebs (Spinaliom). Die aktinische Keratose gilt als Krebsvorstufe des Spinalioms (Stachelzellhautkrebs). Deshalb ist es wichtig, bei Verdacht den Hautarzt (Dermatologen) aufzusuchen.
Direkte und intensive Sonnenbestrahlung ist zu vermeiden und die Haut mit Sonnenschutz (Cremes, Kleidung, Hut) zu schützen. Männer mit Glatze müssen sich besonders vorsehen. Nach der Therapie sind regelmässige hautärztliche Kontrollen anzuraten, da auch an anderen Hautstellen neue aktinische Keratosen auftreten können.
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