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geb. 1964 in Berlin, besuchte in Lörrach das humanistische Gymnasium. Während dieser Zeit war er Mitglied der Knabenkantorei Basel. Einer kurzen Karriere als Keyboarder folgte das Studium der Alten Musik in Basel. Einem Diplom für Orgel bei Jean-Claude Zehnder und für Cembalo bei Andreas Staier schlossen sich Studien bei Jesper B. Christensen und Gustav Leonhardt an. Weitere wesentliche Impulse erhielt er von Michael Radulescu, Egon Schwarb, Harald Vogel, Rudolf Meyer, Rudolf Lutz, Jordi Savall und René Jacobs. Er konzertiert als Solist und mit verschiedenen Ensembles (u.a. La Cetra, La Fenice, Akademie für alte Musik, Ensemble 415, Die Freitagsakademie) in mehreren Ländern Europas. Bötticher ist Professor für Cembalo, Orgel, Generalbass und Kammermusik an der Schola Cantorum. An der Musikhochschule Basel unterrichtet er Aufführungspraxis älterer Musik. Kurse und Vorträge führten ihn an die Musikhochschulen Luzern, Zürich, Karlsruhe, Frankfurt, Leipzig, Prag, Warschau und Bogotá. Er ist Organist an der Predigerkirche Basel und Mitinitiator der seit 2004 laufenden Reihe «Bachkantaten in der Predigerkirche». Wissenschaftliche Veröffentlichungen (u.a. im Bachjahrbuch und als Coautor des Artikels «Generalbass» in MGG2) zeigen seine vielseitigen Forschungsinteressen im Bereich der Aufführungspraxis und Musikästhetik; verschiedene Radio- und CD-Aufnahmen mit dokumentieren sein Faible für unbekanntere Komponisten. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Basel.