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Zurzeit werden diese nicht-invasiven, pränatalen Tests für rund 950 Franken vergütet, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte. Durchgeführt werden diese Untersuchungen, wenn bei einem Ersttrimester-Test mit Nackenfaltenmessung und Blutanalysen ein Trisomie-Risiko von 1:1000 oder mehr festgestellt worden ist.
In solchen Fällen übernimmt seit dem Sommer 2015 die Grundversicherung die Kosten. Auf diesem Weg können etwa das Down-Syndrom (Trisomie 21), aber auch andere Chromosomendefekte erkannt werden.
Neues Blutzucker-Messsystem
Weiter vergütet die obligatorische Krankenpflegeversicherung ab Juli ein neues System zur Überwachung des Glucose-Spiegels für Diabetikerinnen und Diabetiker, die ihren Zuckerspiegel sehr häufig messen müssen. Das neue System verwendet Sensoren, welche zwei Wochen getragen werden können. Dadurch entfallen die häufigen Einzelmessungen. Die Vergütung ist vorläufig auf zwei Jahre befristet.
In den Kantonen Neuenburg und Jura sowie den bernjurassischen Bezirken des Kantons Bern ist zudem ein Programm zur Früherkennung von Darmkrebs geplant, das in nächster Zeit lanciert werden soll. Die Untersuchungen in diesem Früherkennungsprogramm werden ab dem 1. Juli 2017 von der Franchise befreit. Ähnliche Programme bestehen bereits in den Kantonen Uri und Waadt.