Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03337.jsonl.gz/2787

Der Amerikaner Terry Wallis, der eine Hirnverletzung erlitten hatte, dämmerte 19 Jahre in einem leichten Wachkomma dahin. Dann begann er plötzlich zu sprechen. Im Jahr 1984 durchbrach der Amerikaner Terry Wallis mit seinem Auto ein Brückengeländer. Das Auto stürzte acht Meter tief in ein vertrocknetes Bachbett. Wallis erlitt eine schwere Hirnverletzung. Durch die Kraft des Aufpralls wurden die Fasern zwischen den beiden Hälften seines Kleinhirns zerrissen. Als man ihn fand, war er schon im Koma. Die folgenden 19 Jahre verdämmerte Wallis beinahe bewusstlos, wobei die Ärzte von einem sogenannten "minimalen Bewusstseinszustand" sprachen. Am 11. Juni 2003 begrüsste Wallis seine Mutter, die ihn im Pflegeheim besuchte, plötzlich mit "Mom".
Medizinische Untersuchungen haben gezeigt, dass in Terry Wallis Hirn offenbar neue Nervenbahnen gewachsen sind.
Die vollständige Geschichte von Terry Wallis finden Sie in SPIEGEL 34/2006.
In der Schweiz ist vor allem das Rehab Basel auf die Betreuung von Wachkomapatienten spezialisiert. Informationen zur Betreuung von Wachkomapatienten finden Sie hier.
vgl. zu Hirnverletzungen auch "www.rahuber.ch/Hirnverletzungen".