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Stan Wawrinka (ATP 18) hat sein Comeback nach mehrwöchiger Turnierpause erfolgreich weitergeführt. Der 34-jährige Romand bezwang im Viertelfinal des ATP-Turniers von Antwerpen den gleichaltrigen Gilles Simon (ATP 49) mit 6:3, 6:7 (6:8), 6:2. Wie schon in der Runde zuvor gegen Feliciano Lopez stand Wawrinka dafür mehr als 2 Stunden auf dem Platz.
Unnötiger Umweg
Dabei hätte der dreifache Grand-Slam-Sieger die Partie deutlich früher beenden können. Nachdem er sich im 2. Durchgang das Break zurückgeholt hatte, verpasste es der Romand, im Tiebreak bei eigenem Service seinen ersten Matchball zu verwerten. Die Quittung folgte auf der Stelle: Simon glückten 3 Punkte in Folge und der Satzausgleich.
Aus dem Konzept bringen liess sich Wawrinka davon glücklicherweise nicht. Wie im optimal verlaufenen Startdurchgang, in welchem ihm 2 Breaks gelungen waren, nahm der Schweizer seinem Gegenüber im entscheidenden Satz gleich bei erster Gelegenheit den Service ab und liess wenig später ein 2. Break folgen.
Murray ebenfalls im Halbfinal
Andy Murray hat sich erstmals seit 2 Jahren wieder für einen Halbfinal auf der ATP-Tour qualifizieren können. Der Brite schlug in Antwerpen den rumänischen Qualifikanten Marius Copil mit 6:3, 6:7 (7:9), 6:4.
Nun gegen Sinner
In seinem ersten Halbfinal seit dem Turnier in Rotterdam im Februar wartet mit Jannik Sinner (ATP 119) ein spezieller Gegner auf Wawrinka. Der erst 18-jährige Italiener schlug im Viertelfinal den US-Amerikaner Frances Tiafoe 6:4, 3:6, 6:3 und ist der erste Spieler mit Jahrgang 2001, der an einem ATP-Turnier die Runde der letzten 4 erreicht.
Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 18.10.2019, 18:45 Uhr