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Dann müssen Sie berücksichtigen, dass eine im Handelsregister eingetragene Einzelfirma juristisch betrachtet nicht in eine GmbH umgewandelt werden kann. Vielmehr wird eine Vermögensübertragung nach dem Fusionsgesetz vorgenommen. Das heisst, dass alle Aktiven und Passiven der Einzelfirma als Sacheinlage in die GmbH übertragen werden. Da die Einzelfirma dann weiter bestand hat, muss noch ein Antrag auf Löschung an das Handelsregister am Sitz der Firma gestellt werden. Die Übernahme einer Einzelfirma in eine GmbH ist also wesentlich aufwendiger als eine Gründung mit Bareinlage.
Zu berücksichtigen ist, dass das Eigenkapital der bestehenden Einzelfirma mindestens CHF 20´000.00 betragen muss. Sollte das Eigenkapital nicht ausreichen, so kann zusätzlich noch eine Bareinlage für den Restbetrag geleistet werden.
Für die Durchführung der Übertragung muss zunächst eine Übernahmebilanz erstellt werden. Diese Aufgabe übernimmt meist der Treuhänder. Im Anschluss muss der sogenannte Übertragungsvertrag erstellt werden, darin sind die Aktiven und Passiven der Einzelfirma aufzuführen. Ein zugelassener Revisor muss den Gründungsbericht und die Übernahmebilanz auf Richtigkeit prüfen. Hierfür muss genügend Zeit eingeplant werden, da die Arbeiten je nach Art der Sacheinlage umfangreicher ausfallen können.
Nach der Beurkundung und Eintragung im Handelsregister besteht sodann eine GmbH. Der Vorteil der Führung einer GmbH liegt darin, dass keine persönliche Haftung durch den Inhaber besteht, wie bei der Einzelfirma. Bei der GmbH haftet nur das Unternehmen und zwar nur bis zur Höhe der Einlage.
Für jeden Einzelfall sollte abgewägt werden, ob es sinnvoller ist eine GmbH neu zu gründen, oder eine Übernahme der Einzelfirma vorzunehmen.