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Was ist Ecstasy? Woher kommt es? Woraus besteht es? Inhaltsstoffe? Wie wird es hergestellt? Dies und vieles mehr über die Droge Ecstasy erfahren sie auf unserer Website, welche wir zu Gunsten eines Naturkundeprojekts erstellt haben.
Ecstasy Geschichte: Die Geburtsstunde des Hauptwirkstoffes von Ecstasy, MDMA, liegt gar nicht ein mal so lange zurück. Am 24.12.1912 meldete das Pharmaunternehmen Merck den Wirkstoff MDMA zum Patent an. Jedoch war die Wirkung des Mittels unbekannt. Wahrscheinlich, weil man damals dachte, dass es schlank machen würde. Ecstasy, so wie wir es heute kennen, wurde erstmals im Jahre 1998 hergestellt. Man kennt es auch unter den Bezeichnungen Adam und XTC.
Herkunft: Aufgetaucht ist MDMA, nach dem es zum Patent angemeldet worden war, erstmals im zweiten Weltkrieg bei den Amerikanern. Dort kommt die fertige Droge, Ecstasy, nämlich ursprünglich her. Der genaue Ort des Ursprunges ist aber nicht bekannt.
Woraus sie besteht: Ecstasy besteht zu einem sehr grossen Teil aus dem obgenannten speziellen Wirkstoff. Dazu kommen dann aber auch noch etliche chemische Substanzen und Zusatzstoffe wie Verdickungsmittel, welche es ermöglichen den Stoff zu Pillen oder Tabletten zu pressen.
Inhaltsstoffe: Die genauen Inhaltsstoffe von Ecstasy sind MDMA, MDA, MDE, MDEA und MBDB. Je nach Hersteller beinhaltet die Droge möglicherweise Lactose, Saccharose und Farbstoffe, Koffein, Speed oder Ephedrin. In seltenen Fällen auch Substanzen wie PMA, Atropin oder Scopolamin und Halluzinogene, diese wirken toxisch sind und beeinträchtigen die die Gesundheit ernsthaft und sind möglicherweise sogar lebensbedrohlich.
Herstellung: Ecstasy kommt aus illegalen Drogenlabors. Geschätzte 80% aller weltweit vertriebenen Drogen stammen aus den Niederlanden. Wie dass es wirklich hergestellt wird, ist dann doch nur den echten Drogenhändlern bekannt.
Produkte: Ecstasy wird meistens in Form von Pillen und Tabletten verkauft, die sich in Farbe, Form, Durchmesser, Dicke, Gewicht und vor allem durch ihre Inhaltsstoffe voneinander unterscheiden. Aber auch in Pulverform wird es verkauft, jedoch unter dem Namen Molly. Viele der Pillen sind mit lustigen Prägungen versehen.
Auswirkungen auf den Körper: Die anregende Wirkung tritt ca. 20-80 Minuten nach der Einnahme ein, wobei zuerst Puls und Blutdruck steigen. Dann folgen oft weitere, eher unangenehme, Symptome wie Schwitzen, Kieferkrämpfe, Muskelzittern, Mundtrockenheit, Schwindel und Brechreiz. Ecstasy putscht auf und bewirkt Sinnes- und Bewusstseinsveränderungen und das Herz-Kreislauf-System wird angeregt. Ecstasy überlagert oder unterdrückt wichtige Alarmfunktionen des Körpers wie Schmerz, Hunger, Durst und Erschöpfung. Durch das fehlende Durstgefühl kommt es sehr häufig zu einem Flüssigkeitsverlust, der sich durch einen exzessiven Bewegungsdrang, wie zum Beispiel beim Tanzen, noch verstärkt. Der körperliche Mineralhaushalt ist erheblich gestört, was im schlimmsten Fall zu schweren Kreislaufzusammenbrüchen bis zur Todesfolge führen kann. Nach Abklingen des Rausches kommt es in der Regel zu Kopfschmerzen, depressiven Verstimmungen und Gedächtnisstörungen. Wie sie eingenommen wird: Meistens wird Ecstasy einfach mit einem Schluck Getränk runtergeschluckt. Menge max. 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht für Männer, max. 1.3 mg pro kg Körpergewicht für Frauen.
Nachweis der Droge: Nachweisbar ist die Droge im Blut während 24 Stunden, im Urin 1 bis 4 Tage und bei Haaranalysen wird die Zeit durch die Haarlänge bestimmt.
Konsumation: Ecstasy wird grundsätzlich auf der ganzen Welt konsumiert. Sie ist eine der beliebtesten Partydrogen. Der grösste Teil der Konsumenten lebt in Europa.
Folgen: Nach mehrmaligem Konsum der Droge ergeben sich schwere, dauerhafte Folgen auf den Körper. Diese sind unregelmäßiger Herzschlag, Herzschäden, Magenprobleme und Kreislaufschwierigkeiten. Schlafstörungen, zerstörte und verkrüppelte Nervenenden im Gehirn, veränderte Durchblutungsmuster im Gehirn, dauernde Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, Denkstörungen, (deutliche) Intelligenz-Einbußen, Sprachstörungen, Panikattacken und schwere Depressionen sind weitere Schädigungen am Körper.
Kosten: Zu Beginn der 90er Jahren, als Ecstasy gerade frisch auf dem Markt war, kostete eine Pille etwa 12,50 bis 15.- Euro. Dann, am Ende der 90er Jahren als die Produktion schon etwas fortgeschrittener war, kostete eine Pille nur noch etwa 5 bis 10 Euro. Doch jetzt im neuen Jahrtausend haben sich die Preise kaum verändert. Die Großhandelspreise von Ecstasy sind seit Beginn des neuen Jahrtausends sogar leicht, etwa um 5%, gefallen.
Prävention: Am besten schützt man sich, in dem man z.B. an Partys und anderen Anlässen nicht von irgendwelchen Personen Pillen, welche komisch aus sehen und nicht aus einer Originalverpackung stammen, zu sich nimmt. Auch seine Getränke sollte man nie aus den Augen lassen da sonst die Gefahr besteht, dass jemand etwas Schädliches hinein gibt. Ansonsten trägt jeder selber die Verantwortung was er zu sich nimmt.