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von Jürg Lindecker, Unternehmensberater und Präsident der GEP 1986 - 2000
Die Gründer der GEP hatten bei ihrem Vorhaben kein Vorbild, auf das sie zurückgreifen konnten, aber auch keine Partikulärinteressen, die sie zu vertreten gehabt hätten. Ihr Ziel war, nebst der Unterstützung ihrer „Alma Mater“ durch eine strikte Orientierung an den Bedürfnissen der Fachpraxis, das Schaffen eines über die Grenzen der Kantone, der Konfessionen und der Sprachen hinausreichenden eidgenössischen „Corpsgeistes“. Bis zur 1969 erfolgten Umwandlung der EPUL in die „Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne“ war das Eidgenössische Polytechnikum und die nachmalige ETH, mit der GEP als deren in die zivile Gesellschaft hinausreichenden Arm, nebst der Schweizer Armee die einzige nationale Begegnungstätte der nichtpolitischen Eliten, welche die Bande zu schmieden hatten, die das kulurell, wirtschaftlich und konfessionell so unterschiedliche Land in Zeiten des Aufbaus und der Bewährung, der Prosperität und der Krise, des Friedens und des Krieges nachhaltig zusammenhalten sollten.
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2011
ETHistory 1855-2005
| Last update:
7.10.2005 |
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