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Informationen über Sarkome
Was ist ein Sarkom?
Das Sarkom (vom griechischen „Fleisch“, „Weichteile“, „Geschwulst“) ist ein bösartiger Tumor, der vom Stütz- bzw. Bindegewebe ausgeht. Zum Stützgewebe gehören zum Beispiel unsere Knochen (Osteosarkom), Muskeln (Leiomyosarkom, Rhabdomyosarkom) und auch das Fettgewebe (Liposarkom). In Abhängigkeit von der Ursprungszelle oder des –organes werden die Sarkome in über 100 Unterarten eingeteilt. Sarkome sind sehr seltene Tumore (<1% aller Tumorerkrankungen, ca. 400 Neuerkrankungen/Jahr in der Schweiz). Sie können im ganzen Körper vorkommen, sind jedoch am häufigsten an Armen und Beinen (in ca. 70% der Fälle) anzutreffen.
Was bedeutet die Diagnose Sarkom für mich?
Die Diagnose eines bösartigen Tumors stellt für jeden Patienten ein einschneidendes Ereignis dar. In der Zeit kurz vor und nach der endgültigen Diagnose finden viele Untersuchungen statt, um die Diagnose zu sichern und um die Ausbreitung des Sarkoms festzustellen (Röntgenuntersuchungen, Gewebeprobe des Tumors etc.). Von diesen Resultaten hängt das Ziel der Therapie und die Therapiearten daselbst ab. Diese Zeit ist meist durch Angst und Ungewissheit vor der Zukunft geprägt. Sobald alle Resultate vorliegen werden diese von Spezialisten aller Fachgebiete beurteilt, die bestmögliche Therapie empfohlen und so rasch wie möglich eingeleitet. Obwohl die Therapie, sei es Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie meist mit körperlichen Einschränkungen und auch psychischen Belastungssituationen verbunden ist, wird dieser Abschnitt häufig als angenehmer empfunden als die Zeit vor dem Therapiebeginn. Nach Abschluss der Therapie wird mit dem Ziel einen Krankheitsrückfall früh zu entdecken ein Nachsorgeplan zusammengestellt. Hiermit wird eine regelmässige Betreuung auch nach der Therapie sichergestellt.