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UPDATE 8. Juli 2009: Bilder der NASA beweisen einen massiven Rückgang der Eisdicke in der Arktis. Dass die Eisflächen abnehmen, ist Forschern seit längerem bekannt. Neue Satellitenaufnahmen, welche die Nasa am Dienstag (Ortszeit) in Washington präsentierte, brachten nun zum Vorschein, dass auch das Volumen schwindet. Je dünner das Eis ist, umso schneller schmilzt es im Sommer (Quelle: newsnetz.ch).
Wie der Tages-Anzeiger heute bekannt gab, wirkt sich der Klimawandel deutlich messbar auf die Gletscher in der Schweiz aus. In den letzten 10 Jahren sind laut einem ETH-Forschungsbericht etwa 12% des Eis-Volumens der Schweizer Alpen geschmolzen. Im Originaltext tönt da so:
We estimate the total ice volume present in the Swiss Alps in the year 1999 to be 74 +- 9 km3. About 12% of this volume was lost between 1999 and 2008. The extraordinarily warm year 2003 caused a volume loss of about 3.5%. (Quelle: Abstract des Artikels in Global and Planetary Change)
Natürlich kann man den Hitzesommer 2003 nicht mit dem „Klimawandel“ gleich setzen. Weit beängstigender ist die Gesamtentwicklung über die letzten Jahre. Das letzte Jahrzehnt war gesamthaft gesehen das wärmste seit 150 Jahren. Und eine weitere Erhöhung der Durchschnittstemperatur zeichnet sich ab. Und bereits heute entspricht das gesamte in den Gletschern gespeicherte Wasser nur noch zwei Dritteln des Genfersees.