Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03433.jsonl.gz/783

Dies war übrigens nicht das erste Mal, dass May mit ihren Tanzeinlagen für Spott im Internet gesorgt hat. Auf ihrer Afrikareise tanzte sie mit Grundschülern. Daraufhin wurde ihr der Spitzname «Maybot» verliehen.
Am Gotthard? Klingelt was? Schweiz? Hier haben sie mal rein gar nichts zurückzuholen. Aber fühlen Sie sich frei jederzeit unser Land zu verlassen. Es wird sie niemand vermissen. Ciao Cara ...— Claudine Vandenbergh (@WatchAbroad) 24. Juli 2018
In der Wochenzeitung sagte Zanetti Ende September, man könne doch selber ausprobieren, wie das mit dem Eis sei. «Wenn man es in einem Glas schmelzen lässt, steigt das Wasser nicht, es sinkt.» Das alleine zeige doch schon, dass die Klimatheorie eine einzige Lüge sei. «Die Linken haben diese Theorie entwickelt, um das Leben der Menschen zu kontrollieren, das ist für mich eine Form des Terrors», lässt sich Zanetti von der Zeitung zitieren.
Zwar stimmt es tatsächlich, dass der Wasserstand im Glas nicht steigt, wenn das Eis darin schmilzt. Das liegt daran, dass Eis eine geringere Dichte als Wasser hat, was bedeutet, dass das gefrorene Wasser mehr Platz einnimmt als die gleiche Menge an flüssigem Wasser. Schmilzt das Eis, so bleibt der Wasserstand im Glas darum gleich.
Anders als dies Zanetti schlussfolgert, ist das Experiment im Glas aber kein Beweis dafür, dass der Wasserspiegel auf der Erde nicht ansteigt durch das Schmelzen der Polkappen. Denn das Eiswürfelexperiment gilt nur für schwimmendes Eis. Dazu gehört das arktische Meereis am Nordpol. Dieser ist von einer dicken Eisschicht bedeckt, die auf dem Meer schwimmt. Obwohl die Eisfläche im Winter dicker ist als im Sommer, steigt und sinkt der Meeresspiegel nicht.
Hingegen in der Antarktis, in Grönland oder auf Gebirgsgletschern liegt das Eis zum grössten Teil auf dem Festland. Wenn dieses schmilzt, fliesst das Wasser ins Meer und der Wasserspiegel steigt.