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Hilfe zur Selbsthilfe in Rumänien
Bruno (†) und Yvonne Schwengeler gründeten 1968 einen christlichen Verlag im Rheintal (Schweiz).
Einige Jahre nachdem der Diktator Ceausescu gestürzt war, brachte das Ehepaar ihre Zeitschrift „ethos“ nach Rumänien. Die Armut, die Bruno Schwengeler dort antraf, erschütterte ihn. Deshalb rollten schon bald erste Hilfstransporte nach Craiova, damit Kinder Kleider und eine warme Mahlzeit pro Tag erhielten.
Das Ehepaar stellte bald fest, dass die Menschen dort mehr benötigten, als Lebensmittel und Kleider. Vor allem sollte auch der Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ verwirklicht werden. Nachdem im Jahre 2000 die Stiftung „ethos open hands“ christlich-soziale Osthilfe gegründet war, ermöglichten Spenden der Leserinnen und Leser den Menschen in Rumänien mit grösseren Projekten zu helfen.
Die Gründung einer Baufirma brachte Familienvätern die dringend benötigte Arbeit. So wurden 27 Einfamilienhäuser, ein Schulhaus, ein Altersheim und ein Ärztehaus gebaut. In der Nähe von Craiova entstand ein grosser Landwirtschaftsbetrieb.
Der Betrieb einer Bäckerei und eines Kiosks ermöglichte es, Hilfsbedürftige mit Suppe, Gemüse und Brot zu versorgen.
Die Schreinerei erledigt verschiedenste Holzarbeiten. Das Team „Essen auf Rädern“ bringt Hilfe zu Personen, die krank, behindert oder alt sind. Zu den Tätigkeiten des Hilfswerkes „ethos open hands“ gehört im Weiteren der Besuch von Gefängnisinsassen, die Unterstützung von Altersheimbewohnern in der Stadt und der Unterhalt eines eigenen Heims für ältere Mitmenschen.