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Der Abriss der Anlage sei die einzig richtige Massnahme nach der Tragödie, teilte die Leitung des Freizeitparks Schlitterbahn in Kansas City (USA) mit.
Mit dem Abbau solle begonnen werden, sobald die Ermittlungen zu dem Unglück abgeschlossen seien und eine Erlaubnis des Gerichts vorliege.
Auf der Wasserrutsche mit dem deutschen Namen «Verruckt» war der zehnjährige Caleb Thomas Schwab Anfang August tödlich verunglückt. Er ist der Sohn eines republikanischen Abgeordneten im Parlament von Kansas. Nach Angaben von Ermittlern wurde der Junge enthauptet.
Bei der Fahrt sollen sich Augenzeugen zufolge die Nylon-Sicherheitsgurte gelöst haben.
Laut «Guinness Buch der Rekorde» handelt es sich mit gut 51 Metern um die höchste Wasserrutsche der Welt – sie ist höher als die Niagarafälle. Laut Website des Parks werden zwei oder drei Personen, die mindestens 1,37 Meter gross sein müssen, auf einem Floss festgeschnallt. Das Floss schiesst die Bahn hinunter und wird danach über eine Welle gejagt, um noch ein zweites Mal in die Tiefe zu rasen.
Seit dem Unglück ist die Rutsche geschlossen. Sie war nur zwei Jahre in Betrieb.
Deutsche Bezeichnungen sind im US-Staat geläufig, da Rund ein Drittel der Einwanderer in Kansas aus Deutschland stammen. (SDA/sas)Publiziert am 24.11.2016 | Aktualisiert am 15.12.2016