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Gute Verkehrsinfrastrukturen und gut funktionierende öffentliche Verkehrsangebote sind ein wichtiger Erfolgsfaktor des Lebens- und Wirtschaftsraumes Schweiz. Deshalb unterstützt die öffentliche Hand den öffentlichen Verkehr (öV) und den Schienengüterverkehr: Bund, Kantone und Gemeinden zahlen rund die Hälfte dieser Verkehrskosten. Die andere Hälfte bezahlen die Nutzerinnen und Nutzer.
Der Bund, vertreten durch das Bundesamt für Verkehr (BAV), gibt jährlich gegen sechs Milliarden Franken für den öV und den Schienengüterverkehr aus. Die grössten Posten im Kompetenzbereich des BAV sind:
- der Substanzerhalt und der Ausbau der Bahninfrastruktur (rund 4,5 Milliarden Franken pro Jahr),
- die Abgeltungen für den regionalen Personenverkehr (rund eine Milliarde Franken pro Jahr ),
- sowie die Förderung des Güterverkehrs auf der Schiene (rund 200 Millionen Franken pro Jahr).
Das BAV vollzieht damit die von Regierung und Parlament beschlossene Verkehrspolitik, die in mehreren Volksabstimmungen gutgeheissen worden ist. Sie ist darauf ausgerichtet, die öffentlichen Verkehrsmittel (Bahn, Tram, Bus, Seilbahn und Schiff) und den Schienengüterverkehr zu fördern.
Dafür stehen folgende drei Finanzierungsquellen zur Verfügung:
- der Bahninfrastrukturfonds (BIF) zur Finanzierung des Betriebs, des Substanzerhalts und des Ausbaus der Eisenbahninfrastruktur
- das ordentliche Bundesbudget für Betriebsabgeltungen und Investitionsbeiträge zur Förderung des Bahngüterverkehrs durch die Alpen und in der Fläche sowie Betriebsabgeltungen für den regionalen Personenverkehr (Bahn, Bus, Seilbahn, Schiff) und
- der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF), der Beiträge an die Finanzierung von Tram- und Busprojekten in den Agglomerationen leistet.
Einen umfassenden Überblick über die Kosten und die Finanzierung des Verkehrs gibt eine Broschüre des Bundesamtes für Statistik.