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Die Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und Agroscope Changins-Wädenswil ACW führten von 2006 bis und mit 2008 an sechs beziehungsweise sieben Standorten Sortenversuche mit Rohrschwingel (Festuca arundinacea Schreber) und Timothe (Phleum pratense L.) durch. Hierfür haben wir folgende Eigenschaften systematisch erhoben: Ertrag, Jugendentwicklung, Güte des Bestandes, Konkurrenzkraft, Resistenz gegen Blattkrankheiten, Überwinterung, Ausdauer und verdauliche organische Substanz . Zudem wurde beim Rohrschwingel die Feinheit der Blätter und beim Timothe die Anbaueignung für höhere Lagen beurteilt. Aus den Ergebnissen haben wir für jede Sorte einen Indexwert berechnet, um die Sorten zu bewerten und miteinander zu vergleichen. Vier Neuzüchtungen von Rohrschwingel werden in die «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» aufgenommen: «Callina», «Otaria», «Dauphine» und «Elodie». Die bisher empfohlenen Sorten «Elfina» und «Kora» werden aufgrund der Ergebnisse von der Liste gestrichen. Sie können noch bis Ende 2011 als empfohlene Sorten verkauft werden. Beim Timothe erreichte keine Neuzüchtung einen Indexwert, der eine Empfehlung zulässt. Von den wieder geprüften, bereits empfohlenen Sorten erreichten alle den für eine weitere Empfehlung notwendigen Indexwert. Da der Verkauf der bereits empfohlenen Sorte «Richmond» gestoppt wurde, wird sie von der Liste gestrichen.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.