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3. Den Beamer aussuchen
Der Beamer überträgt das Bild auf die Leinwand (oder Wand). Dies geschieht mittels Funk, Kabel oder WLAN, sodass auch gestreamt werden kann. Meist ist eine externe Bildquelle erforderlich, etwa ein DVD/Blu-ray-Player oder ein Notebook. Moderne Geräte können jedoch direkt ins WLAN-Netzwerk integriert werden. Montiert bzw. positioniert wird der Beamer in der Regel an der Decke oder auf oder unter einem Tisch. Es gibt allerdings auch Modelle, die sich in einem Schrank platzieren lassen. Verfügt der Beamer über «Lensshift», kann er überdies abseits der Bildachse stehen. Diese trennt den Raum längsseitig in zwei gleiche Hälften. Ein wichtiges Kriterium bei der Beamer-Wahl ist die Bildauflösung. Hochwertig ist die Full-HD-Auflösung, die 1920 x 1080 Pixeln entspricht. Auch der Geräuschpegel des Beamers ist ein Aspekt beim Kauf. Empfehlenswert ist eine Betriebslautstärke, die unter 30 Dezibel liegt.
4. Das Sound-System definieren
Ein guter Klang ist für das Kinoerlebnis ebenfalls wesentlich. Zur Auswahl stehen Soundbars und Heimkinosysteme. Eine Soundbar befindet sich in einem länglichen Gehäuse mit in der Regel mindestens zwei integrierten Lautsprechern und gibt den ganzen Ton wieder. Ihr Vorteil liegt vor allem im dezenten Look und den meist tieferen Preisen. Aufwändiger sind die Heimkinosysteme mit Surround-Sound von 5.1 und mehr. Die erste Ziffer, in unserem Beispiel 5, steht für die Anzahl Lautsprecher oder Kanäle. Die Ziffer nach dem Punkt, in unserem Beispiel 1, gibt die Menge der Basskanäle an. Platziert werden die Elemente wie folgt: Der Center-Lautsprecher gehört zentriert unter die Leinwand, zwei Lautsprecher werden links und rechts platziert und zwei weitere Lautsprecher an der Rückwand. Qualitativ noch hochwertigere Systeme erzeugen eine noch realitätsnähere Klanglandschaft. Beim Surround-System Dolby Atmos zum Beispiel kommt der Klang auch von oben.