Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/186304

<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 125 des Parlamentsgesetzes reiche ich zuhanden des Bundesrates folgende Interpellation ein:</p><p>1. Welche technischen und rechtlichen Hindernisse haben die Bildung des neuen Konsortiums verhindert, das dafür hätte sorgen sollen, dass die Schifffahrt auf dem Schweizer Becken des Langensees ab dem heutigen Tag wieder aufgenommen wird?</p><p>2. Unter welchen Bedingungen ist die Bildung des fraglichen Konsortiums jetzt noch möglich?</p><p>3. Wie beurteilt der Bundesrat die bestehende Blockade und die Möglichkeit einer kurzfristigen Lösung in Anbetracht der Unsicherheit, die auf dem Personal lastet, und der konkreten Risiken für die bevorstehende Tourismussaison?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Am 13. März 2018 haben die GGNL und die SNL unter aktiver Mitwirkung von Vertretern des italienischen und schweizerischen Verkehrsministeriums die Verträge zur Gründung des "Consorzio Laghi" in Mailand unterschrieben.</p><p>Diese Verträge bilden die Grundlage für die Aufnahme des Schiffsbetriebes auf dem Schweizer Becken des Lago Maggiore und für die Wiederbeschäftigung von ehemaligen Angestellten der GGNL. Die Unterschrift der Verträge hat sich verzögert, da verschiedene technische Details zu regeln waren. Zudem stellten die Forderungen des Personals bezüglich Anstellungs- und Lohngarantien - trotz des Beitrages des Kantons Tessin - einen wirtschaftlichen Betrieb infrage.</p><p>Die SNL hat den Betrieb der Schifffahrt auf dem Lago Maggiore am 25. März 2018 - und damit rechtzeitig auf den Beginn der Tourismussaison - aufgenommen.</p>  Antwort des Bundesrates.