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Dieses Lied habe ich ausgewählt, weil es Harmonisch im Refrain sehr spannend ist.
Die Gesangslinie wird transponiert ohne wirklich transponiert zu werden! 😛
Spannend ist hierbei der E Dur, welcher in C Dur eigentlich nichts zu suchen hat, trotzdem aber super klingt. Siehe: Modaler Austausch -> Phrygisch Dominant.
Danach wird mit einem F Dur und G Dur (IV. und V. Stufe) auf die Tonika (in unserem Fall „C“) vorbereitet, welche dann auch tatsächlich gespielt wird.
Die Akkorde sind also zuerst: E, Am, G, C. Danach wird mit F, G den C vorbereitet und danach alles um einen Akkord nach hinten geschoben und das G durch einen F ersetzt, also: C, E, Am, F.
So klingt es, als würde man zweimal die gleiche Akkordabfolge spielen (E, Am, G, C) obwohl das natürlich nicht gemacht wird.
Durch diese „Transposition“, welche eigentlich gar keine ist, weil wir die Tonart nicht verändern, sondern lediglich die Akkordabfolge innerhalb der Tonart so wechseln, dass die Abstände der einzelnen Akkorde zwar gleich bleiben, aber nicht mehr dieselben Akkorde sind, erreichen wir den gleichen „öffnenden“ Effekt, welchen wir auch durch einen Tonartwechsel (zB. alles zwei Töne höher spielen) erreichen würden.
Diesen Trick könnte man jetzt also eigentlich nutzen und in eigene Kompositionen einfliessen lassen.