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||Beat Keller & Reza Khota

play 11 Microexercises (2006) by Christian Wolff
Beat Keller, Reza Khota: elektrische Gitarren
Das Gitarrenduo Beat Keller & Reza Khota ist ein neues, kontinentübergreifendes Zusammenarbeitsprojekt.
Beat Keller und Reza Khota taten sich zusammen, als Beat Keller einen Künstleraufenthalt in Südafrika machte. Die beiden Gitarristen fanden trotz sehr unterschiedlicher Hintergründe viele Gemeinsamkeiten. Während Beat Keller eine Ausbildung als Jazzgitarrist und Komponist absolvierte, studierte Reza Khota klassische Gitarre und Improvisation. Beide Musiker sind gleichermassen in ihrem Element, wenn sie Jazz, Avantgarde oder Rock spielen oder die Grenzen zwischen den Musik-richtungen verwischen. Sie erkunden die akustischen Möglich-keiten elektrischer Gitarren mit Effekten im Kontext der zeitgenössischen E-Musik, insbesondere der Schule von John Cage.
Nach anfänglichem Experimentieren mit anderem Material beschloss das Duo, Teile der „Microexercises“ des amerikani-schen Komponisten Christian Wolff zu interpretieren. Keller kam mit Wolffs Musik in Berührung, als er mit ihm auf einer Tournee in der Schweiz in einem Sextett spielte. Wolff wird zusammen mit den Komponisten John Cage, Morton Feldman und Earle Brown der experimentellen New Yorker Schule zugerechnet. Da dieses Werk im Hinblick auf eine freie Instrumentierung verfasst worden war, entschieden sich Keller and Khota für eine Interpretation auf zwei elektrischen Gitarren.
Christian Wolff on Microexercises:
"Microexercises" were started when the Miniaturist Ensemble asked for a piece with no more than 100 notes in it. Having enjoyed making one such piece, I went on to make 21 more (and then a second collection, Grete, with an additional 14). Instrumentation and number of players are mostly open, as are selection of pieces, playing order, clef and transposition readings, and dynamics.
I like the notion of quite long pieces, and, more recently, also quite short ones (these have a history too: Beethoven's Bagatelles, Schumann, Webern, Cage's piano Haiku from the 1950s, Kurtag). I don't worry too much about intensity of focus; it's more about transitoriness and catching what's going by, then letting it go. And making each piece itself, not like the others, or, if repeated, there is also the possibility of its being different from itself.
Christian Wolff, July 2013
Biografien
Reza Khota Der in Johannesburg geborene Gitarrist studierte klassische Gitarre an der Wits University in Johannesburg, wo er einen Master-Abschluss erlangte. Schon von klein auf übte er sich in Improvisation und hörte sich die Aufnahmen von Miles Davis sowie all jener Künstler an, die unter dessen Einfluss Bekanntheit erlangten. Er spielte mit so ziemlich allen namhaften Jazzmusikern Südafrikas und trat an sämtlichen bedeutenden Festivals auf. Khota spielte in der Band „Babu“, deren Debutalbum „Up Roots“ weitherum grossen Anklang fand. Ein weiteres Projekt ist das „Reza Khota Quartet“ mit Buddy Wells, Shane Cooper und Jonno Sweetman. Khota wohnt heute in Kapstadt und spielt mit der Crème de la Crème der neuen Jazzszene.
<[http://www.rezakhota.com>www.rezakhota.com]
Beat Keller ist ein Schweizer Gitarrist und Komponist. Er studierte Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Theater Zürich und Komposition an der Musikhochschule/Jazzschule Luzern. Zu seinen aktuellen Projekten gehören Keller's <10>, ein 10köpfiges Ensemble, dem einige der interessantesten Musiker der jüngeren Generation der Schweizer Jazzszene angehören. Das Album von Keller's <10> wurde 2008 von All About Jazz - New York zum besten Debutalbum weltweit gekürt. Konzert-tourneen führten Keller durch die Schweiz, das benachbarte Europa sowie in die Vereinigten Staaten und nach Südafrika. Beat Keller lebt in Winterthur in der Nähe von Zürich. Vor Kurzem verbrachte er im Rahmen eines „Artist in Residence“ Programms der Schweizer Kulturstiftung „Pro Helvetia“ sechs Wochen in Kapstadt.
www.beatkeller.com
Christian Wolff (*1934 Nizza, Frankreich) ist ein Komponist, Lehrer und Performer. Seit 1941 lebt er in den Vereinigten Staaten. Er studierte Piano bei Grete Sultan und für kurze Zeit auch Komposition bei John Cage. Dieser sowie Morton Feldman und danach David Tudor und Earle Brown inspirierten und ermutigten ihn zu seinen Werken. Später wurde Wolff auch von Frederic Rzewski und Cornelius Cardew beeinflusst. Ausserdem pflegt Wolff langjährige Verbindungen mit Merce Cunningham und dessen Tanzkompanie. Als Improvisator spielte er mit der englischen Gruppe AMM, mit Christian Marclay, Takehisa Kosugi, Keith Rowe, Steve Lacy, Larry Polansky und Kui Dong. Der studierte Altphilologe unterrichtete Altphilologie an der Harvard University in Massachusetts. Später, von 1971 bis 1999, unterrichtete er Musik, vergleichende Literaturwissenschaft und Altphilologie am Dartmouth College in New Hampshire.
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Bitch Split Panic is an improvising power trio from Norway. Sigurd Ytre-Arne (live sampling), Morten Minothi Kristiansen (guitar) and Marius Simonsen (drums). A culture clash between the established and the unestablished, pop meets avant garde. The trio open mindedly explores basic elements of music making such as form, sound sources, contrast, rythm, melody and intense listening to build their own codes of communtication. Gloryfying mistakes and fusing their diverse backgrounds they produce visceral soundscapes and neurotic outbursts that flow naturally in a musical conversation. Bitch Split Panic has its own set of natural laws where familiar and unfamiliar sounds organically run side by side. Free of predjudice with regards to aesthetics their shows often differ vastly from one to the next. A wild horse in the wrong place.
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