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Alle Schweizerinnen und Schweizer, die 18 Jahre oder älter sind und die nicht wegen Geisteskrankheit und Geistesschwäche entmündigt sind, sind in Bundesangelegenheiten im Besitz ihrer politischen Rechte. Die Auslandschweizerinnen und -schweizer nehmen an den Eidgenössischen Wahlen ebenfalls teil.
Die Eidgenössischen Wahlen 2019 sind auf den 20. Oktober 2019 angesetzt. Ein zweiter Wahlgang für die Wahl des Ständerats findet falls nötig am 10. November 2019 statt. Mehr Infos über den 2. Wahlgang
Das Verfahren zum korrekten Ausfüllen der Wahllisten für die Wahl in den Nationalrat und den Ständerat.
Die gewählten Personen sind die Volksvertreter in Bern. Sie bilden die gesetzgebende Gewalt auf Bundesebene, das Äquivalent dazu auf der kantonal-freiburgischen Ebene ist der Grosse Rat. Es ist wichtig seine Meinung auszudrücken und für die Kandidatinnen und Kandidaten zu stimmen, welche dieselben Ideen wie ich vertreten.
Ja. Jede Bürgerin und jeder Bürger mit dem Stimmrecht ist auch in den Nationalrat wählbar.
Der Ständerat setzt sich aus 46 Vertreterinnen und Vertretern der Kantone zusammen.
Zwei Personen sind pro Kanton zu wählen. Die Halbkantone haben Anrecht auf je eine Vertreterin oder einen Vertreter.
Der Nationalrat setzt sich aus 200 Vertreterinnen und Vertretern des Volkes zusammen.
Freiburg hat «Anrecht» auf sieben Nationalrätinnen und Nationalräte (proportional zur Bevölkerung des Kantons).
Nein, das Kumulieren ist nur in der Nationalratswahl erlaubt.
Wie in beinahe allen anderen Kantonen wird auch im Kanton Freiburg nach dem Majorzwahlsystem gewählt. Nur die Kantone Jura und Neuenburg kennen das Proporzsystem.
Es braucht mehr als 50 % der Stimmen, um gewählt zu werden: die Hälfte der gültigen Wahlzettel plus einer, um genau zu sein, was dem absoluten Mehr entspricht. Mit zehn Kandidaten, die auf 9 Listen vorgeschlagen werden, kann ein zweiter Wahlgang erforderlich sein, um die zwei freiburgischen Vertreterinnen und Vertreter zu wählen. Es ist auch möglich, dass im ersten Wahlgang keine Kandidatin und/oder kein Kandidat das absolute Mehr erreicht, aber dass sich vor dem zweiten Wahlgang 8 Kandidatinnen und/oder Kandidaten entscheiden, sich zurückziehen, was einen zweiten Wahlgang sinnlos machen würde.
Im zweiten Wahlgang geht der Sitz an die Kandidatin oder den Kandidaten, der am meisten Stimmen erzielt. Man spricht dann von einem relativen Mehr.
Der Urnengang für die Wahl in den Nationalrat läuft nach dem Proporzwahlverfahren ab. Dieser Modus hat zum Ziel, Mandate im Verhältnis zur Zahl der erhaltenen Stimmen zuzuteilen, damit die Zusammensetzung des Parlaments so korrekt wie möglich die Kräfteverhältnisse der verschiedenen politischen Parteien widerspiegelt.
Listenverbindungen: Man spricht von einer Listenverbindung, wenn zwei Parteien oder auch mehr sich dafür entscheiden zusammenzugehen.
Die Summe aller Stimmen der verbundenen Parteien werden nun für die Sitzzuteilung berücksichtigt. Erst am Schluss werden den Kandidatinnen und Kandidaten die Sitze zugeteilt.
Unterlistenverbindung: Die Unterlistenverbindung ist eine Verbindung unter den verschiedenen Parteisektionen des Kantons. Zum Beispiel gehen die «Jungen Grünen» und die «Grünen» eine Unterlistenverbindung ein. Beide sind sie Teil der politischen Partei X. Die Stimmen der Listen «Junge Grüne» und «Grüne» werden der Partei X zugerechnet.
Die Nationalrätinnen und -räte (Parlamentsmitglieder) werden vom Volk nach dem Proporzwahlsystem gewählt, Ausnahmen bilden hier die Halbkantone und die Kantone Uri, Glarus, Appenzell-Innerrhoden, Appenzell-Ausserrhoden, Obwalden und Nidwalden, die ihre Parlamentsmitglieder nach dem Majorzwahlsystem wählen.
Für den Ständerat sind die Wahlmodi der Urnengänge in der Schweiz nicht überall gleich. Jeder Kanton kann für das Wahlverfahren seine eigenen anzuwendenden Regeln aufstellen.
Eine Legislatur dauert vier Jahre.
Der Ständerat und der Nationalrat bilden gemeinsam die Vereinigte Bundesversammlung.
Die ihnen zugeordneten Aufgaben sind identisch. Sie tagen und debattieren im Wesentlichen separat. Aber sie behandeln die gleichen Gegenstände. Wenn ihre Meinungen auseinandergehen, bereinigen sie ihre Divergenzen.
Ihre Hauptaufgabe ist es, auf der Bundesebene Gesetze zu verabschieden (gesetzgebende Gewalt).
Das Parlament verfügt auch über Kompetenzen der Oberaufsicht, namentlich im Bereich der Anwendung von Gesetzen in der Bundesverwaltung und über die Tätigkeit der Bundesgerichte.
Gemeinsam bilden die Mitglieder des Ständerats und des Nationalrats die Vereinigte Bundesversammlung. Diese wählt die sieben Mitglieder des Bundesrates, die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler und die Richterinnen oder Richter des Bundesgerichts.
Jedes Jahr während der Wintersession wählt sie auch die Bundespräsidentin oder den Bundespräsidenten sowie die Vize-Bundespräsidentin oder den Vize-Bundespräsidenten unter den sieben Bundesrätinnen und Bundesräten. Im Falle einer militärischen Bedrohung wählt sie auch den General als Oberbefehlshaber der Armee.
Der Ständerat kann sich auch Kammer der Kantone oder auch kleine Kammer nennen.
Der Nationalrat ist die Kammer des Volks oder auch die grosse Kammer.
Die beiden Räte stehen, was ihre Kompetenzen betrifft, auf gleicher Ebene.
Die Mitglieder des Ständerats (46), die Senatorinnen und Senatoren, und die Mitglieder des Nationalrats (200), die Abgeordneten, tagen im Bundeshaus in Bern.
Es bestehen viele Möglichkeiten, sich zu informieren …
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