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Im Rahmen der vergebenen Konzession verlangt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) vom Genève Aéroport, alle zwei Jahre eine Übung in einem realistischen Szenario durchzuführen, um die unterschiedlichen Sicherheitsvorrichtungen für den Ernstfall zu testen Die diesjährige Übung fand in der Nacht vom 8. auf den 9. Dezember statt und hatte zum Zweck, insbesondere die Sicherheit der Infrastrukturen und die Passagiersicherheit zu testen. Entsprechend dem Titel „Vaccum 2017“ ging es bei dieser Übung darum, Passagiere so schnell wie möglich aus dem öffentlichen Bereich in den Sicherheitsbereich zu evakuieren und dabei die für solche Situationen geltenden Sicherheitsverfahren einzuhalten und die Sicherheit von Passagieren und Personal zu gewährleisten.
In dieser Nacht herrschte reger Betrieb im Terminal 1 und auf dem Rollfeld des Genève Aéroport. Während rund Hundert Statisten – Passagiere eines fiktiven Fluges nach Santiago de Compostela – die Sicherheitskontrolle passierten, brach ein Feuer aus und im öffentlichen Bereich des Flughafens ertönte der Alarm. Die Situation zwang die Sicherheitskräfte dazu, die Evakuierung des Sicherheitsbereichs im Terminal auf das Rollfeld einzuleiten. Weitere Feuer im Innern der Gebäude und auf dem Rollfeld lösten eine Kette von Aktionen aus.
Die Einsatzkräfte des Rettungs- und Brandbekämpfungsdienstes des Flughafens (SSLIA) wurden schnell vor Ort gerufen und standen an mehreren Stellen gleichzeitig im Einsatz.
Alle an der Übung Beteiligten, vom Flughafenpersonal bis zu den Statisten, haben ihre Aufgaben erfolgreich ausgeführt. Die für solche Situationen in den Notfallzentralen ausgearbeiteten Abläufe konnten somit getestet und überprüft werden.
Die Schlüsse und Erkenntnisse aus dieser Übung müssen in den nächsten Monaten vom BAZL und vom Genève Aéroport eingehend ausgewertet und analysiert werden.
Genf, 9. Dezember 2017
<email-pii>, stellvertretende Pressesprecherin, + 41 79 773 18 01