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Paris/Madrid - Die neue Kältewelle hat zu Wochenbeginn auch Frankreich und Spanien erreicht: Im Süden Frankreichs seien an einigen Orten bis zu 40 Zentimeter Schnee gefallen, teilte der Wetterdienst mit.
Etwa 250 Menschen blieben im Département Gard auf verschneiten Strassen stecken und verbrachten die Nacht in Notunterkünften. In zahlreichen Orten fielen die Schulbusse aus. Der Flughafen von Nîmes war zeitweise geschlossen, Flüge wurden nach Montpellier umgeleitet.
Der Grenzübergang zwischen Frankreich und Spanien bei La Jonquera, einer der wichtigsten Übergänge zwischen beiden Ländern, wurde gesperrt. In Katalonien im Nordosten Spaniens waren nach Angaben der Verkehrsbehörden mehr als 50 Fernstrassen nur mit Schneeketten passierbar.
Auch in Spanien fiel an vielen Orten der Unterricht aus, weil die Schulbusse nicht fahren konnten. Die Behörden hatten für weite Teile Nordspaniens eine Unwetterwarnung gegeben. In Katalonien wurden nach einem Kälteeinbruch Temperaturen von bis zu minus neun Grad erwartet.
Dichter Sahara-Staub hat unterdessen am Morgen weite Teile Griechenlands in rötliche Farbe getaucht. "Als ob wir auf dem Mars wären", kommentierten viele Menschen den ungewohnten Anblick.
Zudem gab es stürmische Winde. Mehrere Fährverbindungen zu den Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres waren unterbrochen. Auch die fast drei Kilometer lange Brücke Rion-Antirrion, die Westgriechenland mit der Halbinsel Peloponnes nahe Patras verbindet, musste wegen Windstärke elf vorübergehend geschlossen werden, berichtete das Staatsradio.
SDA-ATS