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Unterirdische Brauereigeschichte an der Buchhalde
Michel Schultheiss
Der Vorplatz ist mit Dornengestrüpp überwachsen. Mitten in einem efeubewachsenen Gemäuer befindet sich ein löchriges Holztor. Sein mit Spinnweben verhangenes Gitterfenster gewährt Einblick in einen finsteren Korridor. Dieser geheimnisvolle Eingang lässt sich oberhalb vom Wenkenhof, unmittelbar am Gemeindebann finden. Weiter oben im Wald, auf dem Weg zum Steinbruch, ist zudem der Ausgang eines Schachtes zu entdecken. An die Nutzung des verwaisten Bauwerks im Gebiet ‹an der Buchhalde› erinnert der Bierkellerweg, der die Bettingerstrasse mit der Höhenstrasse verbindet.1
Heutzutage mag der Keller an der Bettingerstrasse 212 unscheinbar wirken. Er ist aber einer der letzten Zeugen der Riehener Brauereigeschichte des 19. Jahrhunderts. Auch wenn die Quellenlage zur einstigen Lagerhalle an der Buchhalde dünn ist, lässt sich im Kontext der aufstrebenden Bierproduktion einiges darüber sagen. Bier- beziehungsweise Eiskeller spielten nämlich in der Zeit vor den Kühlmaschinen eine wichtige Rolle. Sowohl bei der Abkühlung der heissen Würze als auch bei der Nachgärung und der Lagerung des Biers wurde Eis benötigt. Zudem wollten die Brauer vermeiden, dass das Bier in den Sommermonaten ‹kippte›, und waren daher auf gut gekühlte Kelleranlagen angewiesen. Wenn der Standort der Brauerei dafür nicht geeignet war, grub man sie vor allem in bewaldeten Berghängen, die gegen Norden exponiert waren.2
Die Entwicklung hin zu Bierkellern mit Natureis nahm im 19. Jahrhundert Fahrt auf. In der Bierhochburg Bayern zum Beispiel durfte untergäriges Bier wegen der benötigten niedrigen Gärtemperatur von 4–9 °Grad Celsius im Sommer nicht produziert werden. Es galt ein Sudverbot zwischen dem Georgs- und dem Michaeltag, sprich zwischen 23. April und 29. September. Daher wurde im März und April auf Vorrat gebraut. Mit der steigenden Bierproduktion landete vermehrt Natureis in den Bierkellern. In München und Nürnberg kam etwa ab 1830 Eis aus Seen und Kanälen zum Einsatz. Die Eiskammern wurden dabei an die Gär- und Lagerkeller angebaut. Der Bedarf an Eis stieg in Bayern ab der Mitte des 19. Jahrhunderts rasant, sodass die Brauereien in milden Wintern das Eis für teures Geld von weit her beschaffen mussten. Die verbesserten Kühlmöglichkeiten führten schliesslich dazu, dass das Sommersudverbot in Bayern 1865 abgeschafft wurde.3
DIE ZEIT DER EISKELLER IN DER REGION BASEL
Auch in der Region Basel hielt diese Kühlmethode im 19. Jahrhundert Einzug. Mit dem Eis erhofften sich die Produzenten einerseits eine stabile Lagerung und andererseits, dass sie unabhängig von der Jahreszeit brauen konnten. So hält etwa Walter Mangold fest: «Die sehr ungenügenden Felsenkeller waren in den sechziger und siebziger Jahren durch Natureiskühlung verbessert worden. Eine wirkliche Unabhängigkeit von den unberechenbaren meteorologischen Schwankungen war aber dadurch noch nicht erreicht. Erst die künstlichen Kühlanlagen ermöglichten eine gewisse Stabilisierung der Produktion und ihre Anpassung an den Konsumbedarf.»4 Die Kühlung mit Natureis war eine aufwändige Angelegenheit. Dafür wurden Blöcke aus eigens angelegten Eisweihern in die Keller transportiert. Letztere waren auch in Riehen bekannt. Um die Jahrhundertwende etwa wurde das Teichwasser im Winter für die Eisproduktion auf die Felder geleitet.5
Bis in die 1840er-Jahre gab es in Basel noch keine besonderen Bier- und Gärkeller, sondern nur gewöhnliche Hauskeller.6 Das änderte sich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Region. So wird etwa in Sissach ein Graben ‹Bierchäller› genannt, was auf einen 1853 erstellten Eiskeller eines Brauers zurückgeht. Zudem gibt es Keller, die in Vergessenheit gerieten und per Zufall wiederentdeckt wurden, so etwa in Binningen. Ein weiteres Beispiel ist der 2013 freigelegte ‹Bierchäller› an der Rünenbergerstrasse in Gelterkinden. Dieser dürfte der Brauerei Farnsburg ab den 1860ern zur Einlagerung von Natureis gedient haben.7 Zu erwähnen ist auch der Felsenkeller von Magden, den Feldschlösschen-Mitgründer Theophil Roniger anno 1868 erstellte. Mit der Einführung der Kühlmaschinen verlor er seinen Zweck. Die Feldschlösschen-Brauerei sanierte ihn 2006, sodass er heute als Teil des Betriebsmuseums besucht werden kann.8
DIE BRAUEREI IM LINDENHOF
Der Bierkeller an der Bettingerstrasse wurde ebenfalls Mitte des 19. Jahrhunderts ausgehoben. Während der kurzen Blüte des Riehener Brauereihandwerks spielte er eine wichtige Rolle. Diese ging einher mit dem Aufstieg des Biers in Basel und der Region. «Basel, die Weinstadt, hatte sich in nicht einmal hundert Jahren zu einem Bierzentrum entwickelt», bemerkt etwa Mario Nanni, Kenner der Basler Brauereigeschichte.9
Im Rebbaudorf Riehen konnte der Gerstensaft zunächst nur zögerlich Fuss fassen. Der Waisenvater Johann Jakob Riedtmann baute 1826 im Socingut an der Oberdorfstras-se 15 eine Brauerei, wo heute die Alterswohnungen des Landpfrundhauses stehen. Riedtmanns Geschäftsvorhaben stiess auf den erbitterten Widerstand der Weinbauern und hatte nicht lange Bestand.10 Es brauchte weitere Anläufe, bis sich das Brauereigewerbe dauerhaft etablieren konnte. Die frühen riskanten Unternehmungen mündeten in einer Reihe von Konkursen.
1843 erwarb Alfred Kray aus dem badischen Friesenheim den vorderen Teil der Parzelle beim Lindenhof an der Baselstrasse 11 und errichtete dort ein Brauereigebäude. Dafür musste er bei verschiedenen Geldgebern Kredite aufnehmen und verschuldete sich. Der Kupferschmied Carl Steinmann übernahm das Unternehmen und eröffnete 1846 eine Bierwirtschaft mit einer Kegelbahn. Ein Jahr später ging auch er Konkurs. Das Wohnhaus und die Brauerei wurden versteigert. Einen nächsten Versuch wagte Samuel Schäffer, Besitzer der Wirtschaft zur Harmonie und Musikliebhaber. Ab 1848 schenkte er selbstgebrautes Bier aus. Doch auch sein Geschäft erlitt nach wenigen Jahren Schiffbruch.11
ERSTE HINWEISE AUF DEN BIERKELLER MITTE DES 19. JAHRHUNDERTS
Aus der Zeit der Lindenhof-Brauerei unter Samuel Schäffer finden sich erste urkundliche Hinweise auf den Bierkeller an der Bettingerstrasse. Genaue Angaben über das Baujahr sind nicht bekannt. Wie Albin Kaspar schreibt, liess Schäffer ihn um das Jahr 1850 beim Wenkenhof erbauen.12 Folgende Quellen legen dies nahe: Am 6. August 1853 wurde die Brauerei samt Wohnhaus «und dem Bierkeller beim Wenkenhof» vergantet.13 Noch deutlichere Hinweise auf den Bierkeller und dessen Standort finden wir im Gantrodel vom 23. August 1853. Bei der Vergantung der Güter von Samuel Schäffer wird Folgendes erwähnt: «Holzland nebst Felsen- und Bierkeller, am Wenkenbuck […] Bettinger Baselweg […]».14 Bei der Gant der Brauerei unter dem Vorgänger Carl Steinmann anno 1847 wird hingegen noch kein Keller erwähnt.15 Dies legt die Vermutung nahe, dass der Keller danach erbaut worden sein muss, aber noch vor 1853.
Nicht zu verwechseln ist er mit einem anderen Bierkeller in Riehen. Der Brauer Ludwig Faesch errichtete 1857 beim Bettinger Ruhstuhl ebenfalls eine Lagerhalle. Das Areal befindet sich beim Friedhof Hörnli.16
Der etwas abgelegene Standort des Kellers beim Wenkenbuck hat womöglich mit der Beschaffenheit des Bodens zu tun. Er liegt in der sogenannten Flexurzone, dem Übergangsbereich zwischen Oberrheingraben und Dinkelbergblock, der zum Tafeljura zählt. Durch die Absenkung des Oberrheingrabens, die vor etwa 45 Millionen Jahren begann, verschoben sich an dessen Rändern die geologischen Schichten. Dabei wurde auch der Muschelkalk, in dem sich der Bierkeller befindet, nach Westen zum Oberrheingraben hin verbogen und an vielen Verwerfungen kleinräumig zerbrochen. Vielleicht hatte hier bereits eine Höhle existiert, die dann für den Bierkeller ausgebaut wurde. Vorteilhaft war auch die Ausrichtung gegen Norden.17
Der Keller an der Bettingerstrasse war kurz nach seiner Errichtung vermutlich gut gefüllt. Samuel Schäffers Nachfolger hatten nämlich Erfolg mit ihrem Bier. Die Brauerei im Lindenhof mitsamt dem Keller erwarb 1854 der Brauer Emanuel Merian-Falkner, auch bekannt als ‹Käsmerian›. Sein Sohn Benjamin, der den Spitznamen ‹der Wilde› trug, übernahm die Liegenschaft wenige Jahre später aus der Erbmasse seines Vaters. Sein Associé im Betrieb war Louis Dietrich aus Karlsruhe, Braumeister der Burgvogtei. In Riehen war er auch als Fähnrich und Präsident des Liederkranzes bekannt. Merian und Dietrich erwarben in Basel das Gesellschaftshaus zum Greifen und verbuchten dort Erfolge mit ihrem Bierausschank. Nach dem Tod von Benjamin Merian 1863 übernahm Louis Dietrich die Bierbrauerei zum Greifen. Er liess an der Amerbachstrasse in Basel einen grossen Keller erstellen.18
VOM BIERKELLER ZUM OBSTLAGER
Die Bierlager wanderten um 1870 von Riehen nach Basel ab.19 Eduard Eckenstein erinnert sich an die Beweggründe des Brauers: «Der alte Keller oben am Wenkenhof […] war längst zu klein geworden, und überdies das Bedürfnis entstanden, denselben näher bei der Stadtkundschaft zu haben.»20 Bei der Übergabe des Betriebs an seinen Sohn gab Louis Dietrich 1886 den Brauerei- und Mälzereibetrieb in Riehen ganz auf. Die Produktion konzentrierte sich nun ganz auf den Standort an der Amerbachstrasse. Louis Dietrich Junior und sein Bruder Wilhelm betrieben die Firma unter dem Namen ‹Bierbrauerei zum Greifen, Gebrüder Dietrich›. Die Brauerei ging im 20. Jahrhundert in der Warteck AG auf.21
Mit der Verlagerung des Brauereiwesens von Riehen nach Kleinbasel wurde der Bierkeller seinem Namen nicht mehr gerecht. Ohnehin setzte die Brauerei Dietrich gegen Ende des 19. Jahrhunderts als eine der ersten auf künstliche Kühlung. 1892 kaufte ein Bauer den Keller beim Wenkenbuck und nutzte ihn als Aufbewahrungsort für Obst.22
Aus den folgenden Jahrzehnten finden sich kaum schriftliche Quellen über den Bierkeller. Daher müssen wir uns auf mündliche Zeugnisse stützen: Offenbar blieb die landwirtschaftliche Nutzung über einige Zeit bestehen. Im 20. Jahrhundert hatten die drei Riehener Familien Fischer, Wenk und Sulzer Besitzanteile am Keller. Wie Alfred Wenk als Vertreter der einstigen Eigentümerfamilien sagt, habe der Keller während des Zweiten Weltkriegs als Lagerort eine wichtige Rolle gespielt. Die Dreiteilung zwischen den besagten Familien soll schon vor dem Krieg bestanden haben. Der Eingangsbereich zum Bierkeller sah damals anders aus. «Es hatte einen Vorbau, der aber wegen der grossen Feuchtigkeit morsch wurde und abgerissen werden musste», erinnert sich Alfred Wenk. Auch der ehemalige Gemeindepräsident Willi Fischer bestätigt, dass es einst einen Schopf zum Ein- und Ausladen des Obstes gegeben habe. Die Nutzungsmöglichkeiten seien aber begrenzt gewesen: «Die Feuchtigkeit war ein grosses Problem in diesem Keller», erinnert er sich. Nicht nur als Lagerraum, sondern auch für gesellschaftliche Anlässe spielte der unterirdische Bau eine Rolle. «Wir haben dort Feste gefeiert», berichtet Willi Fischer. Die Jugendgruppe des Jünglingsbunds führte etwa in den 1960er-Jahren Festivitäten im Bierkeller durch. «Zu dieser Zeit wurde er praktisch nicht als Obstkeller genutzt.» Erst ein paar Jahre später seien dort erneut Äpfel und Kartoffeln gelagert worden.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde dieser Lagerraum offenbar obsolet. Fünf Mitglieder der Familien Fischer, Sulzer und Wenk verkauften die Parzelle im November 1986. Wie aus dem Vertrag hervorgeht, veräusserten sie «achtzehn Aren dreiundfünfzig Quadratmeter mit Schopf, Wald» für 25 000 Franken.23 Wie sich Alfred Wenk erinnert, wurde der Ertrag unter den Familien aufgeteilt. Ende Dezember 1987 wechselte der Keller abermals den Besitzer. Wie eine Baupublikation aus dem Jahr 1988 angibt, wollte der neue Eigentümer den Keller als Weinlager und zur Degustation umgestalten.24 Die Idee, aus dem Bier- einen Weinkeller zu machen, fruchtete nicht. Wie der Besitzer auf Anfrage sagt, sei das Baugesuch damals nicht bewilligt worden. Anschliessend habe er den Keller nicht mehr genutzt.
EIN KINDERSCHRECK IM UNTERIRDISCHEN GANG
Der Hohlraum des Bierkellers beflügelte in Riehen auch die Fantasie: Er steht in Verbindung mit einem Schauermärchen. Darauf lässt ein Gedicht in der ‹Riehener Zeitung› von 1923 schliessen. Es stammt aus der Feder von Julius Ammann. Der Appenzeller Mundartdichter lebte während vielen Jahren in Bettingen und arbeitete als Lehrer beziehungsweise als Hausvater in den Taubstummenanstalten Riehen und Bettingen. Unter dem Pseudonym Sebastian Hämpfeli veröffentlichte er in der ehemaligen ‹National-Zeitung› und in der ‹Riehener Zeitung› auch Mundartpoesie.25 In seinem Gedicht ‹s’ Wänketier› beschreibt er ein Monster, das es auf unartige Kinder abgesehen hat.26
Auch Emil Iselin erwähnt im Zusammenhang mit Riehener Geistergeschichten ein Tier beim Wenkenhof. Es reiht sich ein in die Erzählungen über andere Spukgestalten wie das Hohligasstier an der Bäumligasse und ein weiteres Wesen, das bei der Hueb als Hund oder Kalb die Menschen erschreckte.27 Diese Riehener Ungeheuer ähneln anderen Tiergestalten aus der Region. Zu nennen wären etwa das Kägentier, das im einstigen Wald zwischen Aesch und Reinach am Birsufer gehaust haben soll und vor dem sich Kinder beim Holzsammeln in Acht nehmen sollten, sowie das kalbsähnliche Taltier von Rothenfluh oder das Basler Spalentier, das seine Gestalt verändern konnte.28
Wie die genannten Bestien ist auch das Wenkentier im Gedicht von Sebastian Hämpfeli nicht genauer definiert. Vieles deutet darauf hin, dass mit seinem Versteck, dem Loch «bim Wänke ume Rank», der Bierkeller gemeint sein könnte. Noch klarer wird das in einem Artikel in der ‹Schweizer Volkskunde› von 1946. Fritz Dettwiler-Ammann nimmt dort Bezug auf das Schauermärchen. Er nennt den Bierkeller zwar nicht explizit, doch die Ortsbeschreibung legt es nahe. Nicht nur die Lage an der Bettingerstrasse, sondern auch der Verweis auf den oben erwähnten und mittlerweile abgerissenen Schuppen ist zu finden: «Dort, wo heute die Hauptstrasse von Riehen nach Bettingen oberhalb des Wenkenhofes einen scharfen Rank nach links macht, befindet sich ein alter Schopf, der durch eine moderne Plakatwand beinahe verdeckt wird. Durch diesen Schopf gelangt man in einen tief in den Berg hinein reichenden unterirdischen Gang, der sich ursprünglich bis zum Hornfelsen hinzog. Heute ist dieser Gang teilweise verschüttet und zugemauert. Er dient als Obstlager, da die Temperatur gleichmässig kühl ist.»29
Die hyperbolische Beschreibung eines unterirdischen Gangs bis zum Hornfelsen mag der Fantasie entsprungen sein. Die Beschreibung des Standorts wie auch die Beschreibung als Obstlager weist aber darauf hin, dass der Bierkeller zu dieser Erzählung inspiriert haben muss. Wie Fritz Dettwiler schreibt, soll das der Sage nach «böse Tier» gelegentlich Opfer aus der Bevölkerung geholt haben. Um das Wenkentier in Schach zu halten, helfe Grölen, Brüllen oder lautes Zählen und Beten. In den unterirdischen Korridoren war offenbar nicht nur ein Monster zuhause. Früher sollen auch «Vagabunden und anderes lichtscheues Gesindel im Gang übernachtet habe[n]». Aus diesem Grund sei es nie ganz geheuer gewesen beim Wenkenkeller. Heute sei es um das Wenkentier aber ruhiger geworden. Nachdem der Autobus auch nachts nach Bettingen fahre und die Strasse elektrisch beleuchtet sei, traue sich das Ungeheuer offenbar nicht mehr aus dem Versteck.30
So bleibt es bis heute: Nicht nur das Wenkentier ist verschwunden. Seit rund 150 Jahren findet man dort weder Eis noch Bier mehr. Auch Obst sucht man da seit Jahrzehnten vergeblich. Nachdem der Versuch gescheitert ist, ihn in ein Weinlager umzuwandeln, steht der geschichtsträchtige Keller leer.
1
Jürgen Mischke / Inga Siegfried (Hg.):
Die Ortsnamen von Riehen und Bettingen, Basel 2013, S. 81.
2
Dominik Wunderlin: Ohne Eiseskälte kein Biergenuss. Von Eisweihern, Eiskellern und dem eiskalten Geschäft, in: Baselbieter Heimatblätter 80, Heft 4 (2015), S. 105–125,
hier S. 108–110.
3
Michael Nadler: Brauereien (19. Jahrhundert), in: Historisches Lexikon Bayerns, 2020, URL: www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Brauereien_(19._Jahrhundert), Zugriff: 04.07.2021.
4
Walter Mangold: Wandlungen des Basler Brauereiwesens, in: Zeitschrift für schweizerische Statistik und Volkswirtschaft, Jg. 69, Heft 2, 1933, S. 222–254, hier S. 234.
5
Jakob Frey: Vom Wässern der Riehener Matten, in: z’Rieche 1963, S. 19–23, hier S. 20.
6
Mangold, Basler Brauereiwesen, S. 227.
7
Wunderlin, Eiseskälte, S. 108f.
8
Gaby Gerber: Über Theophil Ronigers Mut, einen Felsenkeller zu bauen, in: Rheinfelder Neujahrsblätter 63 (2007), S. 104–113.
9
Mario Nanni: Die Geschichte der Brauereien beider Basel und Rheinfeldens, Basel 2009, S. 82.
10
Michael Raith: Gemeindekunde Riehen, Riehen 1980, S. 96; Nanni, Geschichte der Brauereien, S. 209.
11
Albin Kaspar et. al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft III, Riehen 2017, S. 32f.; Eduard Eckenstein: Geschichte der Bierbrauerei Basel, Basel 1902, S. 110f.
12
Kaspar, Häuser in Riehen III, S. 33.
13
Dokumentationsstelle Riehen, Grundbuch Riehen, HGR 247 Baselstrasse 11, A 523?, Lindenhof, nach Kantons-Blatt BS 1853/2 S. 51f.
14
Staatsarchiv Basel-Stadt, Schreibereien, D7, Riehen, Bettingen, Kleinhüningen. Gantrödel. Nr. 105, 1853.
15
Ebd. Schreibereien, D7, Nr. 219, 1847.
16
Staatsarchiv Basel-Stadt, Gemeindearchiv Riehen, E 6,3, Brandlager Buch der Gemeinde Riehen, 1830–1872, Nr. 218, 1857.
17
Auskunft von der Angewandten und Umwelt-
geologie, Departement Umweltwissenschaften, Universität Basel.
18
Louis Dietrich-Böhme, in: Nationalzeitung, 2. Mai 1933; Eckenstein, Bierbrauerei Basel, S. 111f.; Kaspar, Häuser in Riehen III, S. 32–34.
19
Raith, Gemeindekunde, S. 96.
20
Eckenstein, Bierbrauerei Basel, S. 112.
21
Ebd., S. 112f.; Nanni, Geschichte der Brauereien, S. 181; Kaspar, Häuser in Riehen III, S. 34.
22
Raith, Gemeindekunde, S. 96.
23
Kaufvertrag von 1986, Privatarchiv von Alfred Wenk.
24
Kantonsblatt 1988/1, S. 771.
25
Hans Krattiger: Julius Ammann alias Sebastian Hämpfeli, in: z’Rieche 1982, S. 155–167.
26
Riehener Zeitung, 30. November 1923.
27
L[udwig] Emil Iselin: Geschichte des Dorfes Riehen, Basel 1923, S. 264f.
28
Peter Keckeis (Hg.): Sagen der Schweiz. Basel und Baselland, Zürich 1986.
29
Fritz Dettwiler-Ammann: Das Wenkentier (Ein Bettinger Dorftier), in: Schweizer Volkskunde, Jg. 36, Heft 1 (1946), S. 94f., hier S. 94.
30
Ebd., S. 95.