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Jeder Mensch lernt auf unterschiedliche Weise, sei es visuell (sehen), auditiv (hören) oder kinästhetisch (fühlen). Durch die Identifizierung deines eigenen Lernstils kannst du geeignete Lernmethoden und Lerntechniken wie z.B., Mindmaps, Hörbücher oder praktische Übungen nutzen, um das Gelernte besser aufzunehmen und zu verarbeiten.
Warum sind Lernmethoden und Lerntechniken hilfreich bei deiner Weiterbildung?
Die Bedeutung effektiver Lernmethoden und Lerntechniken liegt darin, dass sie dir helfen, dein Lernpotenzial voll auszuschöpfen und deine Weiterbildung effizienter zu gestalten. Eine gut durchdachte und strukturierte Herangehensweise ermöglicht es dir, deine Zeit optimal zu nutzen und die Lerninhalte besser zu verstehen und anzuwenden.
Was ist der Unterschied zwischen Lernmethoden und Lerntechniken?
Lernmethoden
Eine Lernmethode umfasst einen strukturierteren Rahmen oder eine Reihe von Schritten, die verwendet werden, um ein bestimmtes Lernziel zu erreichen. Eine Lernmethode kann verschiedene Lerntechniken beinhalten und diese in einer kohärenten Art und Weise integrieren. Beispiele für Lernmethoden sind;
- Das SQ3R-Modell (Skim, Question, Read, Recite, Review) zum effektiven Lesen und Textverständnis
- Das KWL-Modell (Know, Want to know, Learned) zur Aktivierung von Vorwissen
- Das 5-Schritte-Modell zur Problemlösung
Lerntechniken
Eine Lerntechnik bezieht sich auf spezifische Strategien oder Techniken, die verwendet werden, um das Lernen effektiver zu gestalten. Es sind praktische Ansätze, die dir helfen, Informationen besser zu verstehen, zu behalten und abzurufen. Lerntechniken sind Teil von Lernmethoden und dienen dazu, den Lernprozess zu optimieren.
Beispiele für Lerntechniken sind;
- Das Anwenden von Mnemotechniken (Gedächtnistechniken)
- Aktives Lernen
- Visualisieren von Informationen
- Durchführen von Wiederholungsübungen (Spaced Repetition)
Wir haben untenstehend die besten Lernmethoden und Lerntechniken für dich zusammengestellt, welche dir helfen sollen, effektiver zu lernen und deine Weiterbildung erfolgreich zu bewältigen;
Die Top 5 Lernmethoden
Die Wahl der richtigen Lernmethode ist entscheidend, wenn du eine berufsbegleitende Weiterbildung absolvieren möchtest. Hier sind unsere «Top 5 Favoriten»;
1. Das SQ3R-Modell
Das SQ3R-Modell ist eine Lese- und Lernstrategie, die entwickelt wurde, um das Verständnis und das behaltene Wissen beim Lesen von Texten zu verbessern. Diese Methode beinhaltet fünf Schritte;
1. Survey (Überblick verschaffen)
Bevor mit dem eigentlichen Lesen begonnen wird, solltest du dir einen Überblick über den Text verschaffen. Das beinhaltet das Lesen der Überschriften, Untertitel, Einleitungen und Zusammenfassungen sowie das Betrachten von Grafiken oder Aufzählungen. Dadurch erhältst du einen ersten Eindruck vom Inhalt und der Struktur des Textes.
2. Question (Fragen stellen)
Nach dem Überblick formulierst du Fragen, die du beim Lesen beantworten möchtest. Das stellt sicher, dass du aktiv liest und dich auf bestimmte Informationen fokussierst.
3. Read (Lesen)
Nun beginnst du mit dem Lesen des Textes. Dabei solltest du die Fragen im Hinterkopf behalten und gezielt nach den Antworten suchen. Es ist hilfreich, wichtige Informationen zu markieren oder Notizen zu machen.
4. Recite (Wiedergeben)
Nachdem der Text gelesen wurde, solltest du versuchen, das Gelesene in eigenen Worten wiederzugeben. Dadurch wird das Verständnis vertieft und das behaltene Wissen überprüft.
5. Review (Wiederholen)
Zum Abschluss erfolgt eine Wiederholung des Gelernten. Du gehst den Text erneut durch und überprüfst dein Verständnis, beantwortest die zuvor gestellten Fragen und stellst sicher, dass das Wissen langfristig in deinem Gedächtnis bleibt.
2. Das KWL-Modell
Das KWL-Modell ist eine Lernstrategie, die darauf abzielt, das Verständnis und die Verarbeitung von Informationen zu verbessern. Es steht für „Know-Want-Learn“ (Wissen-Wollen-Lernen).
1. Know (Wissen)
In diesem Schritt werden die vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen zu einem bestimmten Thema aktiviert. Die Lernenden reflektieren darüber, was sie bereits wissen und bringen dieses Wissen in Verbindung mit dem neuen Lerninhalt.
2. Want (Wollen)
Hier formulieren die Lernenden ihre Fragen und Interessen zum Thema. Sie überlegen, was sie gerne über das Thema erfahren möchten und welche Aspekte sie genauer erkunden wollen.
3. Learn (Lernen)
In diesem Schritt geht es darum, die Fragen und Interessen der Lernenden zu beantworten und das fehlende Wissen zu erwerben. Die Lernenden lesen, recherchieren, führen Experimente durch oder nutzen andere Lernmethoden, um neue Informationen zu erlangen.
3. Das 5-Schritte-Modell zur Problemlösung
Dieses Modell ist eine systematische Methode, um Probleme effektiv anzugehen und Lösungen zu finden. Es gibt verschiedene Varianten dieses Modells, aber im Allgemeinen umfasst es folgende Schritte:
1. Schritt
Problem identifizieren und definieren; In diesem Schritt geht es darum, das Problem klar zu erkennen und zu definieren. Es ist wichtig, das Problem genau zu verstehen und die zugrunde liegenden Ursachen zu analysieren.
2. Schritt
Informationen sammeln und analysieren; Um eine fundierte Lösung zu finden, ist es notwendig, relevante Informationen zu sammeln. Dies kann durch Recherche, Datenanalyse, Befragungen oder andere Methoden erfolgen.
3. Schritt
Lösungen entwickeln; Basierend auf den gesammelten Informationen werden verschiedene Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Kreatives Denken und das Einbeziehen verschiedener Perspektiven können dir dabei helfen, alternative Lösungsansätze zu finden.
4. Schritt
Lösungen auswählen und umsetzen; In diesem Schritt werden die besten Lösungsmöglichkeiten ausgewählt. Die Entscheidung basiert auf der Bewertung der verschiedenen Lösungen und deren Auswirkungen. Anschliessend wird ein Aktionsplan erstellt, um die gewählte Lösung umzusetzen.
5. Schritt
Überprüfen und bewerten; Nach der Umsetzung der Lösung ist es wichtig, die Ergebnisse zu überprüfen und zu bewerten. Wurde das Problem erfolgreich gelöst? Gibt es Verbesserungspotenzial?
Das 5-Schritte-Modell zur Problemlösung ist ein flexibles Werkzeug, das in verschiedenen Bereichen und Situationen angewendet werden kann. Es fördert einen strukturierten Ansatz zur Problemlösung und ermöglicht eine systematische Vorgehensweise, um effektive Lösungen zu finden.
4. Die Loci-Methode
Diese Methode ist eine Gedächtnistechnik, die auf dem Prinzip der räumlichen Verankerung beruht. Loci steht für »Loci of an Imaginary Journey» (Orte einer imaginären Reise). Die Loci-Methode wurde bereits in der Antike von römischen Rednern wie Cicero und Quintilian verwendet, um sich lange Reden und komplexe Informationen zu merken.
Die Loci-Methode funktioniert folgendermassen:
A. Wähle einen vertrauten Ort (Making a memory Place)
Wähle einen realen Ort, den du gut kennst, wie beispielsweise dein Zuhause, deine Schule oder deinen Arbeitsplatz. Dieser Ort dient als deine mentale Gedächtnisstütze.
B. Schaffe mentale Bilder (Defining a path)
Stelle dir bildhaft vor, wie du durch diesen Ort gehst. Stelle dir bestimmte Stationen oder markante Punkte vor, die du auf deinem imaginären Weg passierst. Diese Stationen werden später als Ankerpunkte für die Informationen dienen, die du dir merken möchtest.
C. Verknüpfe Informationen mit den Stationen (Encoding the list)
Stelle dir vor, wie du die Informationen, die du dir merken möchtest, mit den einzelnen Stationen verbindest. Visualisiere lebhafte und aussergewöhnliche Bilder, um die Informationen besser zu verankern. Je ungewöhnlicher die Bilder sind, desto leichter wirst du dich später an die Informationen erinnern können.
D. Gehe die Stationen mental durch (Recalling the list)
Wenn du dich später an die Informationen erinnern möchtest, stelle dir erneut vor, wie du die Stationen deines vertrauten Ortes abgehst. Erinnere dich an die verknüpften Bilder und die damit verbundenen Informationen. Indem du die Route abläufst, rufst du die gespeicherten Informationen ab.
Die LOCI-Methode basiert auf dem Prinzip, dass wir uns besser an visuelle und räumliche Informationen erinnern können. Indem du Informationen mit konkreten Orten verknüpfst und dir lebhafte Bilder vorstellst, nutzt du das räumliche Gedächtnis, um dir komplexe Informationen leichter merken zu können. Diese Methode kann besonders nützlich sein, um sich längere Vorträge, Präsentationen, Listen oder andere Informationen einzuprägen.
5. Die auditive Lernmethode
Die auditive Lernmethode bezieht sich auf eine Lernstrategie, bei der das Hören und das auditive Verarbeiten von Informationen im Vordergrund stehen. Menschen, die von der auditiven Lernmethode profitieren, nehmen Informationen am besten auf, wenn sie diese hören oder sich laut vorlesen.
1. Hören von Vorlesungen oder Vorträgen
Auditive Lernende bevorzugen das Zuhören von Vorlesungen oder Vorträgen, da sie Informationen am besten durch das Gehör erfassen können. Sie hören aktiv zu und konzentrieren sich darauf, den gesprochenen Inhalt zu verstehen und zu verarbeiten.
2. Diskussionen und Gruppenarbeiten
Durch die Teilnahme an Diskussionen oder Gruppenarbeiten hast du die Möglichkeit, Informationen durch das Hören der Beiträge anderer zu erfassen und dein eigenes Verständnis zu erweitern.
3. Laut vorlesen
Das Hören deiner eigenen Stimme unterstützt dich beim Verinnerlichen der Informationen und erleichtert die Verknüpfung von auditiven und sprachlichen Aspekten.
4. Verwendung von Hörbüchern oder Hörmaterial
Auditive Lernende nutzen gerne Hörbücher, Podcasts oder andere audiovisuelle Materialien, um Informationen zu erhalten. Durch das Hören von Inhalten kannst du dein Verständnis verbessern.
5. Aufnahme von Lernmaterial
Das Aufnehmen von Vorlesungen oder dem eigenen Sprechen kann für auditive Lernende hilfreich sein. Durch das erneute Abspielen der Aufnahmen kannst du das Gelernte erneut hören und dein Gedächtnis auffrischen.
Die Top 10 Lerntechniken
Effiziente Lerntechniken sind ausschlaggebend, damit du effektiv neue Skills erwerben und dein Wissen vertiefen kannst. Hier sind unsere «Top 10 Favoriten»;
1. Anwenden von Mnemotechniken (Gedächtnistechniken)
Mnemotechniken sind Gedächtnistechniken, die dir helfen, komplexe Informationen besser zu merken. Beispiele für Mnemotechniken sind die Verwendung von Eselsbrücken, Mindmaps, Akronymen, Reim- oder Visualisierungstechniken.
Durch die Verknüpfung des neuen Wissens mit bereits vorhandenem Wissen oder das Erschaffen von Bildern im Kopf kann dein Erinnerungsvermögen gesteigert werden.
2. Wiederholung (Spaced Repetition)
Informationen regelmässig zu wiederholen ist ein effektiver Weg, um das Gelernte langfristig im Gedächtnis zu verankern. «Spaced Repetition»beinhaltet die Aufteilung des Lernens in mehrere Sitzungen über einen längeren Zeitraum hinweg. Indem du das Gelernte wiederholst und die Wiederholungen über die Zeit verteilst, wird dein Gedächtnis gestärkt und der Abruf von Informationen erleichtert.
3. Die ABC-Lerntechnik
Diese Lerntechnik basiert auf der Idee, dass das aktive Wiederholen und die Organisation von Informationen, das Behalten und Verstehen erleichtern. Die Buchstaben A, B und C stehen dabei für drei Schritte: Auswählen, Bearbeiten und Codieren.
1. Auswählen
Beginne damit, die relevanten Informationen aus dem Lernmaterial auszuwählen. Identifiziere die Schlüsselkonzepte, Hauptpunkte oder wichtige Fakten, die du lernen möchtest. Dies kann durch das Markieren, Unterstreichen oder Hervorheben der relevanten Passagen im Text erfolgen.
2. Bearbeiten
Bearbeite die ausgewählten Informationen, indem du sie auf deine eigene Art und Weise zusammenfasst, umformulierst oder strukturierst. Schreibe die Informationen in eigenen Worten um, erstelle Zusammenfassungen, Mind Maps oder Diagramme, um die Verbindung zwischen den Konzepten herzustellen.
3. Codieren
Codiere die Informationen, um sie besser in dein Gedächtnis einzuprägen. Nutze dabei verschiedene Techniken wie Visualisierung, Verknüpfung oder Eselsbrücken. Stelle dir lebhafte Bilder vor, um abstrakte Konzepte darzustellen, verknüpfe Informationen mit bereits vorhandenem Wissen oder erstelle Merksätze oder Reime, um Fakten leichter zu behalten.
4. Karteikarten
Die Lerntechnik mit Karteikarten funktioniert folgendermassen;
1. Erstellen der Karteikarten
Schreibe auf der Vorderseite einer Karteikarte eine Frage, ein Stichwort oder ein zu lernendes Element. Auf der Rückseite der Karteikarte schreibst du die entsprechende Antwort, Definition oder Erläuterung.
2. Abfrage der Informationen
Nimm eine Karteikarte aus dem Stapel und lies die Frage oder das Stichwort auf der Vorderseite. Versuche, die Antwort oder die Lösung aus dem Gedächtnis abzurufen, bevor du die Karte umdrehst, um die Antwort zu überprüfen.
3. Überprüfung der Antwort
Drehe die Karteikarte um und vergleiche deine Antwort mit der auf der Rückseite der Karteikarte angegebenen Antwort oder Erklärung. Wenn deine Antwort korrekt war, lege die Karteikarte in einen Stapel mit den richtig beantworteten Karten. Wenn du die Frage falsch beantwortet hast oder Schwierigkeiten hattest, lege die Karteikarte in einen separaten Stapel für weitere Wiederholungen.
4. Wiederholung
Wiederhole diesen Prozess mit den verbleibenden Karteikarten. Gehe den Stapel immer wieder durch und versuche, die Fragen oder Stichworte auf der Vorderseite richtig zu beantworten, bevor du die Antworten überprüfst. Konzentriere dich besonders auf die Karten, bei denen du Schwierigkeiten hattest, und wiederhole sie so oft, bis du sie sicher beherrschst.
5. Fortschrittliche Wiederholung
Nutze die sortierten Stapel von Karteikarten, um deine Wiederholungen zu organisieren und deine Fortschritte zu verfolgen. Wiederhole die Karten regelmässig und konzentriere dich verstärkt auf diejenigen, die du zunächst schwerer beantworten konntest. Durch die wiederholte Abfrage werden die Informationen besser in deinem Gedächtnis verankert.
5. Lerngruppen
Lernen in einer Gruppe bringt viele Vorteile mit sich;
- Austausch von Informationen; Durch den Austausch von Informationen und Ideen können die Lernenden voneinander lernen und ihr Verständnis erweitern.
- Motivation; Lerngruppen bieten eine unterstützende Umgebung, in der die Mitglieder sich gegenseitig motivieren und ermutigen können. Durch den gemeinsamen Fortschritt und die gegenseitige Unterstützung entsteht ein positives Lernklima, das die Motivation steigert und das Durchhaltevermögen fördert.
- Aufteilung der Arbeit; In einer Lerngruppe können die Lernenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten teilen. Dies ermöglicht eine effiziente Nutzung der Ressourcen und eine bessere Bewältigung des Lernmaterials. Durch die Verteilung der Arbeit kann jeder Lernende sein Wissen in einem bestimmten Bereich vertiefen und dann sein Wissen mit anderen teilen.
- Problemlösungsfähigkeiten; In einer Lerngruppe können die Mitglieder gemeinsam an Aufgaben und Problemen arbeiten. Durch den Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit bei der Lösung von Problemen können die Lernenden ihre analytischen und kreativen Fähigkeiten entwickeln. Sie können verschiedene Perspektiven einnehmen und alternative Lösungsansätze entdecken.
- Soziales Lernen; Eine Lerngruppe bietet die Möglichkeit, soziale Fähigkeiten und zwischenmenschliche Beziehungen zu entwickeln. Die Mitglieder können ihre Kommunikations– und Teamfähigkeiten verbessern und von der Zusammenarbeit mit anderen profitieren. Das Lernen in der Gruppe fördert auch die Diversität.
6. Multisensorisches Lernen
Anstatt sich ausschliesslich auf das Lesen von Texten oder das Zuhören von Vorträgen zu verlassen, verwendet das multisensorische Lernen verschiedene Sinneskanäle, wie Sehen, Hören, Berühren, Bewegung und manchmal sogar den Geschmackssinn oder den Geruchssinn, um Informationen zu verarbeiten und zu lernen.
Der Grundgedanke hinter dem multisensorischen Lernen ist, dass Menschen besser lernen und Informationen effektiver behalten, wenn sie mehrere Sinneskanäle gleichzeitig nutzen. Durch die Aktivierung mehrerer Sinne werden verschiedene Bereiche des Gehirns stimuliert und die Aufmerksamkeit, das Verständnis und die Erinnerungsfähigkeit verbessert.
7. Kognitive Verknüpfung
Die kognitive Verknüpfung, die auch als „Assoziationslernen“ bezeichnet wird, ist eine Lerntechnik, die darauf abzielt, Informationen durch das Herstellen von Verbindungen und Assoziationen zu speichern und abzurufen. Diese Technik basiert auf der Annahme, dass das Gehirn Informationen besser aufnimmt, wenn sie mit bereits vorhandenem Wissen oder anderen Sinneseindrücken verknüpft werden.
Möglichkeiten für kognitive Verknüpfungen sind z.B., Analogien und Metaphern, Visualisierungen und Emotionale Verknüpfungen.
8. Mindset und Motivation
Ein positiver Mindset und Motivation sind zwar keine Lerntechniken im herkömmlichen Sinne, haben aber einen starken Einfluss auf dein Lernen und deinen Lernerfolg;
- Ein starkes, positives Lern-Mindset kann dazu beitragen, Herausforderungen anzunehmen, Rückschläge zu überwinden und resilient zu bleiben.
- Eine hohe Motivation kann die Lernbereitschaft steigern, die Beharrlichkeit bei Herausforderungen stärken und eine positive Einstellung zum Lernen aufrechterhalten.
9. Lernpausen
Das Gehirn benötigt regelmässige Pausen, um sich zu erholen und Energie zu tanken. Intensives Lernen über einen längeren Zeitraum kann zu Ermüdung und nachlassender Konzentration führen. Pausen ermöglichen es dem Gehirn, sich zu regenerieren und frisch zu bleiben, was die Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit steigert.
Pausen können auch die Kreativität und das innovative Denken fördern. Indem du dem Gehirn eine Pause vom direkten Lernen gibst, ermöglicht es Raum für freies Denken und neue Ideen. Oftmals entstehen die besten Lösungsansätze und kreative Gedanken in Zeiten der Entspannung und Erholung.
Die Länge und Häufigkeit der Pausen können je nach Person und Art des Lernens variieren. Einige bevorzugen kurze Pausen, z.B. alle 30 Minuten, während andere längere Pausen nach ein oder zwei Stunden bevorzugen. Experimentiere und finde heraus, was für dich am besten funktioniert.
10. Nutzung von verschiedenen Technologien
Die Nutzung von verschiedenen Technologien hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und bietet eine Vielzahl von Vorteilen;
1. Zugang zu umfangreichen Informationen
Das Internet bietet eine Vielzahl von Lernmaterialien, Online-Kursen, E-Books, wissenschaftlichen Artikeln und Videos, die es Lernenden ermöglichen, ihr Wissen zu erweitern und tiefer in ein Thema einzutauchen.
2. Flexibilität und zeitunabhängiges Lernen
E-Learning-Plattformen und Online-Kurse bieten Flexibilität, da Lerninhalte jederzeit und überall abgerufen werden können. Dies ist besonders vorteilhaft für Menschen mit vollem Terminkalender, Berufstätige, die sich weiterbilden möchten, oder Lernende, die in entlegenen Gebieten leben und möglicherweise keinen Zugang zu traditionellen Bildungseinrichtungen haben.
3. Kollaboratives Lernen
Lernplattformen, soziale Medien und Communities bieten Möglichkeiten zum Austausch von Ideen, zum gemeinsamen Lösen von Aufgaben und zur Zusammenarbeit an Projekten. Die Zusammenarbeit mit anderen Lernenden fördert das kritische Denken und die Entwicklung sozialer Kompetenzen.
Gestalte deine berufliche Weiterbildung effizienter und entspannter
Lerntechniken und Lernmethoden ermöglichen es dir, deine berufliche Weiterbildung effizienter und entspannter zu gestalten. Sie bieten Werkzeuge und Strategien, um deinen Lernerfolg zu maximieren und deine beruflichen Ziele zu erreichen.
In einer Zeit, in der lebenslanges Lernen und kontinuierliche Weiterbildung relevant sind, sollten berufstätige Erwachsene diese Ansätze nutzen, um ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben und sich neue Möglichkeiten zu erschliessen.
Möchtest du demnächst eine Weiterbildung starten? Oder brauchst du eine Beratung, welche Weiterbildung am besten zu deinen persönlichen Bedürfnissen passt?
Gerne kannst du unseren CEO und Co-Founder, René Beeler, unter [email protected] kontaktieren und einen Termin mit ihm vereinbaren, um über deine Anliegen zu sprechen. René freut sich, dir bei deiner Entscheidung behilflich zu sein.