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Injektionsbehandlung
Botulinumtoxin ist ein Nervengift, welches aus einem gereinigten Protein aus einem Bakterium (Clostridium botulinum) hergestellt wird. Es begrenzt zeitlich die Überbringung des Botenstoffs, welcher den Muskel zum Zusammenziehen bringt und damit Falten hervorruft, und blockiert diesen.
Somit wird die Muskulatur ruhig gestellt. Da die Injektionen lokal erfolgen, wird der Gesichtsausdruck nicht beeinträchtigt.
Das Botulinum-Toxin wird mit einer feinen Nadel lokal im Bereich des „ruhig zu stellenden“ Muskels injiziiert. Die Injektion ist praktisch schmerzfrei, selten von einem leichten Brennen begleitet.
Vor der Therapie
Die Behandlung mit Botulinum-Toxin ist in folgenden Fällen nicht geeignet:
- Bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit
- Bei neuromuskulären Erkrankungen, wie Myasthenia gravis oder Eaton-Lambert Syndrom
- Bei Allergie auf Botulinum-Toxin oder Humanalbumin
- Weitere Hinweise und Abklärungen erfolgen während der Konsultation in der Praxis.
Nach der Therapie
Sofort nach der Behandlung sind Sie voll leistungsfähig und in keiner Weise beeinträchtigt.
Nach ca. 4 Tagen setzt der Effekt von Botulinum-Toxin ein.
Die endgültige Wirkung zeigt sich nach etwa 10–14 Tagen; sie bleibt für ca. 3-6 Monate erhalten. Danach muss die Behandlung erneut durchgeführt werden.
Komplikationen/Nebenwirkungen
Sehr selten kann an der Einstichstelle ein kleiner Bluterguss auftreten, welcher gut mit Make-up kaschiert werden kann. In seltenen Fällen kann es bei falscher Injektion/Diffusion zur ungewollten Lähmung von Muskelregionen führen, welche sich z.B. in einem hängenden Lid äussert (vollständig reversibel nach Abklingen der Botulinum-Toxin-Wirkung).