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In den USA ist ein 56-jähriger Mann wegen des Mordes an einem Gefängniswärter hingerichtet worden. Rodney Berget wurde am Montagabend Ortszeit im Bundesstaat South Dakota für tot erklärt, wie die Strafvollzugsbehörde des US-Bundesstaates mitteilte.
Timeline of Rodney Berget execution:— The Death Watch (@the_death_watch) 30. Oktober 2018
Removed from cell: 6:57
Entered death chamber: 6:58
Strapped down: 7:02
IV: 7:05 (right arm), 7:07 (left arm)
Witnesses brought in: 7:08
Curtains opened: 7:23
Permission to proceed: 7:24
Last words: 7:25
Injection: 7:28
Death: 7:37
Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof einen Widerspruch abgewiesen, die Vollstreckung der Todesstrafe auszusetzen. Bergets Hinrichtung per Giftspritze war die vierte in dem Bundesstaat seit Wiedereinführung der Todesstrafe 1976.
Der 56-Jährige war 2012 zum Tode verurteilt worden, nachdem er ein Jahr zuvor bei einem gescheiterten Ausbruchsversuch einen Wärter getötet hatte. Berget sass lebenslänglich in Haft wegen zweifachen Mordversuchs und Vergewaltigung.
Der Fall hatte für Diskussionen gesorgt, weil Berget von diversen Personen eine psychische Behinderung nachgesagt wurde. Als Kind hatte er bei den Special Olympics teilgenommen, ein Anlass für geistig Behinderte.
Do you remember this kid? We grew up in Aberdeen, South Dakota, with him. Rodney Berget is being executed today in SD. He has impaired cognitive ability. He was in the Special Olympics as a child. Does South Dakota execute disabled people now? Pray for the Supreme Court! pic.twitter.com/zW8Bt6czxf— Michelle Kalehzan, Ph.D. (@MichelleKalehz1) 29. Oktober 2018
Sein älterer Bruder Roger James Berget war bereits vor 18 Jahren im Bundesstaat Oklahoma hingerichtet worden. Der 39-Jährige hatte 1985 einen Mann getötet, dessen Auto er stehlen wollte. Die Brüder stammten aus einer Familie mit Alkohol- und Gewaltproblemen. Bergets Hinrichtung war die 19. in den USA in diesem Jahr. (aeg/sda/afp)
Die Situation ist bekannt: Ein Verantwortlicher einer grossen Tech-Firma sitzt inmitten des US-Kongresses auf einem Stühlchen und muss die Fragen der Abgeordneten über sich ergehend lassen, die – gelinde gesagt – nicht gerade Digital Natives sind.
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