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Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich VWL - Umweltökonomie, Universität Leipzig (Institut für Öffentliche Finanzen und Public Management), Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima und dem darauf folgenden Beschluss der Bundesregierung bis zum Jahr 2022 alle Kernkraftwerke in Deutschland schrittweise abzuschalten und sich in diesem Zuge als erste Industrienation der Welt endgültig von der Atomkraft zu verabschieden, gewinnen Erneuerbare Energien immer mehr an Bedeutung.
Auch andere konventionelle Energieträger wie die fossilen Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) sollen unter anderem aufgrund deren sich bereits heute abzeichnenden Erschöpfung, bis 2050 sukzessive durch Erneuerbare Energien ersetzt werden, wodurch diese ebenfalls an Bedeutung zunehmen und in den Fokus der Betrachtung rücken.
Durch die damit einhergehenden Veränderungen bezüglich der Beschäftigung im Energiesektor, insbesondere der Beschäftigungswegfall in der konventionellen Energiebranche, ist es naheliegend, einen Blick auf die durch Erneuerbare Energien implizierten Beschäftigungseffekte, oder auch Arbeitsplatzeffekte genannt, zu werfen.
Zentrale Fragen sind dabei, inwieweit erneuerbare Energieträger konventionelle Energiequellen bezüglich deren Beschäftigtenzahlen substituieren können beziehungsweise ob und inwieweit deren Arbeitsplatzeffekte positiv ausfallen um insbesondere in wirtschaftsschwachen, peripheren Räumen mit hoher Arbeitslosigkeit einen lokalen, nachhaltigen Wirtschaftsfaktor zu bilden.
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