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Aigle–Ollon–Monthey
|Kürzel||AOM|
|Bahntyp||Schmalspurbahn|
|Betriebseröffnung||1907-04-02|
|Mutiert||Ab 1946-01-01 Aigle–Ollon–Monthey–Champéry|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die 1907 eröffnete und von Beginn an elektrisch (Gleichstrom) betriebene AOM war im Besitz einer Aktiengesellschaft. Die Bahn erschloss durch die Ebene der Rhone den etwas abseits der Simplon-Hauptlinie gelegenen Ort Monthey und diente vorab dem Personenverkehr. Bis 1911 wies dabei die Statistik lediglich eine Einheitsklasse aus, danach zwei Klassen.
1910 wandelte die AOM, die stets mit finanziellen Engpässen zu kämpfen hatte, ihre beträchtlichen kurzfristigen Verbindlichkeiten in feste Anleihen um. Ob die in der Statistik aufgeführten Zinsdienste tatsächlich (vollumfänglich) geleistet wurden, ist fraglich. Die Betriebsergebnisse der AOM lagen zwar immer im positiven Bereich, genügten aber meistens nicht, um den Zinspflichten gänzlich nachkommen zu können. Der stets vorhandene Passivsaldo sowie die schwebenden Schulden nahmen ab 1913 einigermassen kontinuierlich zu. Die Kriegsjahre verschlechterten die finanzielle Lage nicht dramatisch, aber zusehends.
Ab 1915 verbuchte die AOM gewisse Kosten für Hochbauten neu bei den elektrischen Einrichtungen. Entsprechend sanken respektive stiegen die jeweiligen Werte in der Baurechnung. Schleierhaft ist, woher die Reserven ab 1913 stammten. Diese lagen gemäss der Statistik im Erneuerungsfond. In der Gewinn- und Verlustrechnung (Variablen Rückstellungen respektive ordentliche Abschreibungen) wies sie aber für die AOM keine solchen Einzahlungen aus. Wir haben die Angaben der Statistik übernommen, obwohl sie unklar sind.
Erwähnungen
Diese Bahn wird auch in den Kommentaren folgender Bahnen erwähnt: