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Der britische Reisekonzern Thomas Cook zieht den Verkauf seiner 103 Flugzeuge in Betracht. «Wir sind in einer frühen Phase einer strategischen Revision und werden alle Optionen prüfen», sagt der Schweizer CEO Peter Fankhauser. Das schwächelnde Unternehmen braucht dringend Geld, um in hochpreisige Hotels und digitalen Vertrieb zu investieren.
Sowohl der Hitzesommer 2018 wie auch hohe Preise auf den Kanarischen Inseln hätten die Winterbuchungen negativ beeinflusst, räumt Fankhauser ein. Durch den Brexit komme in Grossbritannien zudem eine gewisse Verunsicherung bei den Konsumenten hinzu. Insgesamt sei im erste Unternehmensquartal die schwächere Entwicklung in Grossbritannien und Skandinavien teilweise durch eine bessere Performance in Zentraleuropa ausgeglichen worden.
Nach dem ersten Quartal von Oktober bis Dezember 2018 weist Thomas Cook einen operativen Verlust von 60 Millionen Pfund (68 Millionen Franken) aus, einen um 30 Prozent angewachsenen Verlsut gegenüber dem Vorjahr.
Zu den Thomas Cook Group Airlines gehören neben Condor die Fluglinien Thomas Cook Airlines UK, Thomas Cook Airlines Scandinavia sowie die noch relativ jungen Schwestern Thomas Cook Airlines Balearics und die von Air Berlin übernommene Gesellschaft Thomas Cook Aviation mit einer Flotte von insgesamt 103 Flugzeugen.