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Viele von uns kennen die Bilder aus asiatischen Städten. Mit schweren Baggern und Abbruchmaschinen lässt die Regierung ganze Stadtteile zerstören, um Raum für moderne Gebäude zu machen. Bestes Beispiel dafür ist Peking. Dort wurde nicht zuletzt wegen den Olympischen Spiele viele historische Gebäude zerstört. Die Bewohner erhalten eine geringe finanzielle Entschädigung oder werden vertrieben. Ganz anders agieren die Mitglieder des Projektes "Illegal Architecture"
in Taipei. Die Architekten Wang Shu, Marco Casagrande, Hsieh Ying-Chun und Roan Ching-Yueh erweitern beispielsweise ohne Genehmigung stillgelegte Gebäude oder bauen auch schon einmal eine kleine Unterkunft für illegale Einwanderer. Schöne Idee.
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