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Delarze/Röösli verpassen Medaille klar
Der Schweizer Doppelzweier mit Barnabé Delarze und Roman Röösli verpasst die angestrebte Olympia-Medaille. Im Final bleibt das Schweizer Duo chancenlos und klassiert sich abgeschlagen im 5. Rang.
Delarze/Röösli mussten im Final rasch erkennen, dass sich der Traum von Olympia-Gold nicht erfüllen würde. Das horrende Tempo des späteren Olympiasiegers aus Frankreich mit Hugo Boucheron/Matthieu Androdias und der Niederländer Melvin Twellaar/Stef Broenink konnten die Schweizer nicht mitgehen.
Enttäuschend war allerdings, wie rasch Delarze/Röösli auch im Kampf um Bronze an Land gegen die chinesischen Weltmeister Liu Zhiyu/Zhang Liang verloren. Schon bis zur Rennhälfte lag die Medaille um mehr als drei Sekunden ausser Reichweite, bis ins Ziel verloren die Schweizer als Fünfte über fünf Sekunden auf Bronze. Für Delarze/Röösli setzte sich damit fort, was sich in den Halbfinals angedeutet hatte.
Andere Teams kamen mit den Bedingungen im Sea Forest Waterway besser zurecht, als Delarze/Röösli. Es sei einiges zu verbessern, hatte Röösli nach dem eben noch so geschafften Final-Einzug gesagt. Röösli/Delarze steigerten sich nicht genug und hatten bei der Medaillen-Entscheidung zudem den Nachteil, von Aussenbahn 1 ins Rennen zu starten.
Patricia Merz/Frédérique Rol im B-Final
Patricia Merz und Frédérique Rol müssen mit dem Leichtgewichts-Doppelzweier in den B-Final. Im Halbfinal blieb das Schweizer Duo im Kampf um die Spitzenplätze chancenlos. Merz/Rol hatten sich den Platz im Halbfinal durch einen Sieg im Hoffnungslauf am Sonntag gesichert, verloren im Kampf um die Finalteilnahme allerdings früh den Anschluss an die schnellsten Teams. Mit Team-Grossbritannien Frankreich und den Niederlanden ruderten die Favoritinnen vom Start an vorne weg und kämpfen am Donnerstag um Olympia-Edelmetall.
Für Merz/Rol geht es im B-Final immerhin noch um ein olympisches Diplom. Die Chancen darauf sind intakt, auch dies belegte der Halbfinal. Die Schweizerinnen zeigten sich nach verhaltenem Start auf der zweiten Rennhälfte stark. Auf den letzten 500 Metern verloren sie auf die Topzeit nur noch etwas mehr als eine Sekunde und fingen sogar das irische Duo im Kampf um den 4. Rang noch ab.
Schweizer Vierer ohne Steuermann mit Andrin Gulich, Joel Schürch, Markus Kessler und Paul Jacquot beendete das Olympia-Pensum derweil mit einem 9. Rang. Im B-Final blieb das Schweizer Quartett gegen Polen und Kanada chancenlos, liess jedoch Südafrika klar hinter sich. Die Schweizer hatten hier eine Top-6-Klassierung angestrebt.
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