Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03653.jsonl.gz/501

Ihre Hairstylistin hatte Whitney Houston im Hotelzimmer in Beverly Hills
gefunden. Leblos in der Badewanne. Der Kopf unter Wasser, die Beine in
der Luft.
Zuvor hatte Whitney Houston zwei Tage lang durchgefeiert. Am Donnerstag
wirkte sie laut Augenzeugen im Hollywood-Nachtclub "Tru" desorientiert,
hatte einen Kratzer am Handgelenk, Blut lief ihr Bein herunter. Am Freitag
machte die Soul-Diva erneut Party, sei "laut und übermütig"
gewesen.
Hatte Whitney Houston nach einem 48-stündigen Party-Marathon
das Bewusstsein verloren und war deswegen ertrunken? Die
Wiederbelebungsversuche der Coiffeuse scheiterten, als Todeszeitpunkt
wird von den Gerichtsmedizinern 15.55 Uhr Ortszeit angegeben. Im Zimmer
lagen verschreibungspflichtige Medikamente wie Valium und Xanax.
Die Obduktion ist mittlerweile abgeschlossen, die Todesursache wird aber
bis auf weiteres noch nicht bekannt gegeben.
Nachtrag vom 13. Februar:
Spiegel.
Die Gramma Musikpreise sind durch den Tod von Houston überschattet.
The Show must go on. Der Spiegel schreibt:
Die Aufgabe, diesen krassen Konflikt vergessen zu machen, lastet in
erster Linie auf der 30-jährigen Jennifer Hudson, die für ihren
Auftritt fünf Minuten Zeit hat. Ihr Gedenken an Houston ist schnell
noch ins Programm hineingeschrieben worden. Tatsächlich hat Hudson
eine der seltenen R&B-Stimmen, die sich heutzutage noch an Whitney House.