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Die Methode geht auf den jüdischen Physiker Moshé Feldenkrais (1904 - 1984) zurück, der sie - aus eigener Bertroffenheit heraus - zur Behandlung von chronischen Verspannungen und Schmerzen entwickelte.
Die Feldenkrais-Methode betrachtet die individuelle Lernfähigkeit als wesentlichen Bestandteil von Gesundheit und Lebendigkeit. Sie beruht auf dem Neu-Erlernen von Bewegungen, auf der Form- und Wandelbarkeit von Nervenstrukturen.
Als Kind entwickeln wir unermüdlich eine Vielfalt von Bewegungen. Je älter wir werden, desto mehr neigen wir dazu, dieses riesige Bewegungspotential einzuschränken: Wir verlernen auf dem Boden zu sitzen, mit wenig Anstrengung vom Boden aufzustehen, in verschiedenen Positionen die Schuhe anzuziehen etc..
Im gewohnten Alltag bewegen wir uns meist völlig unbewusst in unseren gewohnten Mustern.
Über das Bewusstwerden, das Beobachten und differenzierte Wahrnehmen von Bewegungsabläufen, die sehr langsam und mit wenig Anstrengung ausgeführt werden, können festgefahrene Muster erkannt und neue Möglichkeiten erfahren und ausprobiert werden. Dies kann zu einer Reduktion von Schmerzen führen, zu grösserer Beweglichkeit und effizienterem Krafteinsatz, zu freierer Atmung, mehr Stabilität und besserer Koordination.
Die Lebensqualität (körperlich, seelisch und geistig) kann sich dadurch erheblich verbessern.
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