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Lara Gut-Behrami hat das Podest auch im dritten Speedrennen in Cortina d’Ampezzo innerhalb von 48 Stunden knapp verpasst.
Die Tessinerin fuhr im Super-G drei Hundertstel hinter der drittplatzierten Italienerin Marta Bassino auf den 4. Platz.
Nach Platz 5 in der ersten Abfahrt am Freitag mit 17 Hundertsteln Rückstand zum Podest und Platz 4 am Samstag eine Hundertstel hinter der drittplatzierten Elena Curtoni, fehlten Gut-Behrami dieses Mal drei Hundertstel zum sechsten Podestplatz der Saison.
Auch Gisin, Hählen und Holdener in Top 15
Den Sieg holte sich die Norwegerin Ragnhild Mowinckel, drei Zehntel vor der Österreicherin Cornelia Hütter und 47 Hundertstel vor der Italienerin Marta Bassino. Als zweitbeste Schweizerin klassierte sich Michelle Gisin im 10. Rang, gefolgt von Joana Hählen (12.) und Wendy Holdener (14.).
Corinne Suter verzichtete nach ihrem Sturz in der ersten Abfahrt am Freitag auf weitere Starts in Cortina. Auch Sofia Goggia trat nicht zum Super-G an. Die italienische Abfahrtsdominatorin verspürte Schmerzen im Knie, nachdem sie am Samstag gestürzt war.
Mikaela Shiffrin bleibt vorerst bei 82 Weltcupsiegen stehen. Die Amerikanerin, die um den Jahreswechsel in sechs von sieben Rennen triumphiert hat und mit der Rekordsiegerin Lindsey Vonn gleichgezogen ist, belegte Platz 7. Es war erst ihr zweiter Super-G in diesem Winter, den ersten hat sie in St. Moritz gewonnen.
Mowinckel nach zwei Kreuzbandrissen wieder vorne
Mowinckel unterstrich mit ihrem ersten Saisonsieg und dem zweiten Podestplatz nach Rang 3 im Super-G von Lake Louise, dass sie im Februar an der WM in Courchevel und Méribel wieder zum Kreis der Medaillenanwärterinnen gehört. Der Aufstieg der dreifachen Junioren-Weltmeisterin und WM-Bronzegewinnerin von 2019 in der Kombination war vor vier Jahren ins Stocken geraten. Sie zog sich innerhalb von acht Monaten zwei Kreuzbandrisse zu.
Insgesamt ist es der dritte Weltcupsieg für die 30-jährige Allrounderin, die vor den Verletzungen vor allem im Riesenslalom zu den Besten gehört hatte.
Für einen Schreckmoment sorgte am Sonntag Juliana Suter. Die 24-jährige Schwyzerin hob bei einer Welle spektakulär ab und stürzte schwer, konnte sich aber aus eigener Kraft aufrappeln.