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Die Evolution der Landpflanzen begann vor etwa 450 Millionen Jahren mit den Mosen.
Fundort: Abachtobel Horgen März 2020
Viele Indizien sprechen dafür, dass diese frühen Sporen von moosartigen Pflanzen gebildet wurden. Man nimmt daher an, dass die drei Gruppen der Moospflanzen – die Lebermoose (ca. 5500 Arten), die Hornmoose (ca. 200 Arten) und die Laubmoose (ca. 10000 Arten) – die ältesten Entwicklungslinien der Landpflanzen darstellen.
Die ältesten Fossilien vollständiger Landpflanzen stammen von der Wende des Silurs zum Devon und sind zwischen 425 und 400 Millionen Jahre alt, das Farn wurde „geboren“
Typischerweise besitzen Farne aufrechte, gabelig verzweigte Sprosse, die noch keine Blätter hatten, aber anders als bei den Moosen zum Teil schon ein Wasserleitsystem aus verholzten Zellen besassen, wie es für die Gefässpflanzen (Farnpflanzen und Samenpflanzen) kennzeichnend ist.
Foto aus meinem Garten im Oktober 2022.
Bereits bei diesen frühen Landpflanzen ist in den wurzelartigen unteren Bereichen eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen erkennbar. Offenbar waren die Pflanzen bei der Besiedlung des Landes von Anfang an auf eine enge Lebensgemeinschaft mit Pilzen angewiesen. Von diesen frühen Landpflanzen sind keine lebenden Vertreter erhalten geblieben.
Auch die Schachtelhalme und Farne lassen sich bis ins Devon zurückverfolgen. Die Schachtelhalme erlebten ihre Blütezeit im Karbon, vor 350 bis 290 Millionen Jahren, als sie auch baumförmige Vertreter hervorbrachten, die wie Siegel- und Schuppenbäume wichtiger Bestandteil der Steinkohle sind. Heute gibt es nur noch 15 Schachtelhalmarten.
Die Farne erlebten ihre grosse Auffächerung erst in der späten Kreidezeit, vor etwa 80 Millionen Jahren. Die meisten Farne sind damit jünger als die Blütenpflanzen, und man hat spekuliert, dass durch die Entstehung der Blütenpflanzen neue Lebensräume entstanden, die von den Farnen genutzt werden konnten. Die Farne umfassen heute ca. 10.300 Arten, und das Spektrum ihrer Lebensformen reicht von kleinen Wasserfarnen bis zu 20 m hohen Baumfarnen.
Temperatur, Standorte und Fortpflanzung:
Farne bevorzugen meistens kühleres und feuchteres Terrain. Das Muotatal ist besonders interessant wenn man sich für Farne interessiert, denn hier sollen über 200 versvchiedene Farne leben.
Foto aus meinem Garten beim Biotop im Oktober 2022.
Es gibt aber auch einige Exemplare wie die Mauerraute, die sonnenbeschienene Standorte mit trockenem Boden vorziehen. Die Pflanzen blühen nicht, sondern vermehren sich durch Sporen und einen Genrationswechsel. Blattrückseite mit den Sporen zur Fortpflanzung.
Auf der Rückseite sind die braunen Punkte zu sehen, die …
Photosynthese:
Ja mit dem Chlorophyl.
Farbe:
Grün.
Fortpflanzung:
Die Sporen vom Farn die braunen Dinger, befinden sich an der Unterseite der Wedel. Dort tauchen Kapseln auf, die in Häufchen zusammenstehen. Die Kapseln reifen gewöhnlich im Laufe des Sommers aus. Sie sind grünlich bis bräunlich gefärbt und in der Regel rundlich.
Sind die Kapseln reif, trocknen sie und die enthaltenen Sporen werden freigegeben. Der Wurmfarn kann beispielsweise in einer einzigen Kapsel bis zu 500 Sporen enthalten! Mit dem Wind werden die Sporen in der Welt verteilt.
Leben, geneissen, gehen und dem Neuen den Platz lassen. Kein Spruch der Spitäler oder Pharmarisen hi.
Es gibt aber auch farne die sonnige Standorte bevorzugen, das sind dann aber die Ausnahmen, die Aussenseiter.
Ein junges, besonders schönes Exemplar.
Seit März 2020 neben unserem Biotop.
Meistens unter der Erdoberfläche bildet der Farn einen Wurzelstock aus. An ihm liegen die feinen Wurzeln an.
Einige Farnarten wie beispielsweise der Trichterfarn lassen zusätzlich mehrere und meterlange Ausläufer entstehen. Mit ihnen verbreiten sich diese Gewächse gern unkontrolliert.
Links:
- Planet Wissen
- Schweiz Mobil
- Wissen macht Ah, die braunen Punkte auf der Rückseite
- Uni Göttingen, Heimliches Heiraten, feuchtes Ehebett
- Die Vielfallt der Farne
- bayern Alpha Bildungskanal, DER Farn
Noch in Bearbeitung