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Die Schweizer Behörden online
Auch wenn Sie das ordentliche Rentenalter erreicht haben, dürfen Sie weiter erwerbstätig sein. In diesem Fall können Sie den Bezug Ihrer AHV-Rente um mindestens 1 Jahr und um höchstens 5 Jahre aufschieben oder trotz Ihrer Erwerbstätigkeit die Rente beziehen. Die AHV-Beiträge, die Sie nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters bezahlen, sind Solidaritätsbeiträge und haben keinen Einfluss mehr auf die Höhe Ihrer Rente.
Wenn Sie nach Ihrer Pensionierung weiter erwerbstätig sind, werden von Ihrem Lohn auch weiter die AHV-, IV- und Erwerbsersatz-Beiträge abgezogen. Die Beiträge an die Arbeitslosenversicherung fallen jedoch weg, da Sie im Rentenalter keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mehr haben.
Die Beiträge werden auf dem Teil des Lohnes erhoben, der einen bestimmten Freibetrag übersteigt (im Moment 1400 Franken pro Monat bzw. 16 800 Franken pro Jahr). Wenn Sie für mehrere Arbeitgeber arbeiten, gilt der Freibetrag für jede dieser Anstellungen.
Normalerweise beginnt die Rente der zweiten Säule mit dem Erreichen des ordentlichen Rentenalters zu laufen. Die Vorsorgeeinrichtungen können aber die Auszahlung der Rente bis zur Vollendung des 70. Altersjahr aufschieben. In dieser Zeitspanne werden grundsätzlich keine Beiträge für die zweite Säule mehr erhoben: Ihr Altersguthaben erhöht sich in diesem Fall trotz Verlängerung der Erwerbstätigkeit nicht. Hingegen erhöht sich grundsätzlich der sogenannte Rentenumwandlungssatz und damit die Rente. Wenden Sie sich an Ihre Pensionskasse.