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5-jährig ist See Siang Wong, als seine Eltern ihm ein Klavier in den Keller des Restaurants stellen, in dem sie arbeiten, sozusagen als Beschäftigungstherapie für das Einzelkind. Der Kleine beginnt, das Innenleben und den Klang des Instruments zu erforschen der Beginn einer grossen Liebe.
Der Sohn chinesischer Eltern wächst in Holland auf, 17-jährig zieht es ihn zum Studieren in die Schweiz und mit 22 Jahren wird er der jüngste Dozent, den die Zürcher Hochschule der Künste je angestellt hat. Heute, mit 35, schaut er auf eine Diskografie zurück, die ungewöhnlich lang und ungewöhnlich breit ist. Er ist einfach zu interessiert, sagt er selbst, eben gerade weil er zwischen verschiedenen Kulturen aufgewachsen ist.