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Die Tumoren des Zentralnervensystems bilden eine sehr inhomogene Gruppe von Malignomen. Ihre Vielfalt erklärt sich zum Grossteil aus den vielen im Zentralnervensystem vorhandenen unterschiedlichen Geweben und Strukturen, aus denen sie hervorgehen können. Aufgrund der geringen Strahlenempfindlichkeit des Zentralnervensystems sind relativ hohe und damit effektive Strahlendosen bei sehr guter subjektiver und objektiver Verträglichkeit applizierbar. Das Zielvolumen kann das gesamte Neurokranium mit Rückenmark umfassen (Medulloblastom) oder einen Durchmesser von nur einigen Millimetern haben (Metastasen). Hier wird Strahlentherapie insbesondere eingesetzt, wenn der Tumor ausgedehnt ist oder/und eine Operation nicht in Frage kommt. Tumoren können präoperativ bestrahlt werden (sogenannte neoadjuvante Therapie), um eine Tumorverkleinerung zu erzielen und dadurch eine Operation zu ermöglichen.
Bestrahlungsverfahren