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Präsident Dieter F. Uchtdorf von der Ersten Präsidentschaft, dem höchsten Führungsgremium der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, kam im Mai bei einer zweiwöchigen Europareise mit Mitgliedern und Freunden der Kirche in sechs Ländern zusammen. Seine Botschaften kündeten von Glauben und Freude.
'Sein Besuch hat alle aufgerichtet und alle getröstet, die Sorgen haben', sagte Elder Patrick Kearon, Präsident des Gebiets Europa. 'Sie werden sich ihr Leben lang an ihre persönliche Begegnung mit Präsident Dieter F. Uchtdorf erinnern. Er hat allen deutlich gemacht, dass Jesus Christus ihr Freund und Erretter ist.'
Präsident Uchtdorfs Reise war auch von zwei historischen Ereignissen in Tschechien gekennzeichnet.
Das erste fand am 15. Mai, also am Pfingstsonntag, statt. An diesem christlichen Feiertag leitete Präsident Uchtdorf die Gründung des Pfahles Prag, des ersten Pfahls in Tschechien. Mehrere hundert Gläubige kamen zu einem besonderen Gottesdienst zusammen und bestätigten Martin Pilka als ersten Präsidenten des Pfahls sowie Michal Hanzal und Roman Čadeni als seineRatgeber.
Am Donnerstag, dem 19. Mai, kehrte Präsident Uchtdorf in den Nordosten von Tschechien zurück, und zwar nach Ostrau, wo er während des Zweiten Weltkriegs als deutscher Staatsangehöriger zur Welt gekommen war.
Im Februar hatte er in einem Interview über seine Kindheitserinnerungen gesprochen und erzählt, wie er sein Zuhause zweimal verloren hat. Die Mitglieder der Kirche hatte Präsident Uchtdorf anschließend aufgefordert, den scharenweise nach Europa kommenden Flüchtlingen mit Mitgefühl zu begegnen. Bei seiner Reise nach Europa kam er in Brüssel mit Jugendlichen und weiteren anderen ehrenamtlichen Helfern zusammen, die Hygienepäckchen für Flüchtlinge zusammenstellten. Anlässlich eines Besuchs der Flüchtlingsunterkunft in der tschechischen Stadt Havířov informierte er sich außerdem über das Schicksal der Flüchtlinge, die dort versorgt werden.
Bei Sonderkonferenzen und -andachten in Belgien, Frankreich, der Schweiz, England und Nordirland wendete sich Präsident Uchtdorf an tausende Gläubige. In Brüssel machte er den Missionaren Mut, in Zürich schulte er Führungsbeamte, und in Manchester erteilte er Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Rat.
Präsident Uchtdorf wurde am 3. Februar 2008 als Zweiter Ratgeber in die Erste Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage berufen.
Die Mitglieder der Ersten Präsidentschaft sind besondere Zeugen für Jesus Christus. Sie wurden berufen, um überall auf der Welt über ihn zu sprechen und für ihn Zeugnis abzulegen. Bei ihren häufigen Reisen wenden sie sich in größeren Versammlungen mit aufbauenden Worten an die Mitglieder der Kirche ebenso wie an Andersgläubige, und sie kommen mit den jeweiligen Führungsbeamten der Kirche zusammen.