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Asbesthaltige Materialien stellen also solche oft keine direkte Gesundheitsgefährdung dar.
Die Gefahr besteht dann, wenn Asbestfasern eingeatmet werden können.
Aufgrund der hervorragenden physikalischen Eigenschaften wurde Asbest zur Herstellung von mehr als 3500 Produkten verwendet.
Bei den verwendeten Produkten ist es wichtig, die Art der Einbindung von Asbest zu unterscheiden:
- Asbest fest gebunden: solche Materialien sind eher hart oder zäh und der Asbest kann nur durch mechanische Einwirkung (brechen, sägen, schleifen, …) herausgelöst werden. Dazu gehören beispielsweise Asbestzementprodukte und Fliesenkleber.
- Asbest schwach gebunden: solche Materialien sind eher weich, weisen geringe Dichten auf und zerbrechen oder zerfallen schon bei geringfügiger Einwirkung. Dazu gehören beispielsweise Leichtbauplatten oder Karton.
Die Art und Menge des Asbests im Produkt, sowie die Einwirkungen aus der Umgebung, bestimmen die Intensität einer potentiellen Asbestfreisetzung in die Raumluft. Durch die Materialanalyse und die Beurteilung der Asbestbindung, kann die potenzielle Freisetzung von Asbest und die Möglichkeit einer Gesundheitsgefährdung abgeschätzt werden.