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In der Bundesverfassung heisst es, der Bund sorge dafür, dass die Landwirtschaft durch eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag zur dezentralen Besiedelung des Landes leistet (Art. 104). Die Sicherstellung der dezentralen Besiedelung ist also eine gesetzlich vorgeschriebene Tatsache.
Um die dezentrale Besiedelung sicherstellen zu können, stehen dem Bund verschiedene Instrumente zur Verfügung:
- Er kann Investitionshilfen, Bürgschaften und Zinskostenbeiträge für das Berggebiet und Finanzhilfen für Zusammenarbeitungsprojekte im ländlichen Raum gewähren
- Zugunsten wirtschaftlicher Erneuerungsgebiete können Finanzhilfen gewährt werden
Im Jahr 2006 hat der Bund ein Bundesgesetz über die Handhabung der Regionalpolitik erlassen. Dieses soll die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Regionen stärken, deren Wertschöpfung erhöhen und so zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in den Regionen und zur Erhaltung einer dezentralen Besiedlung beitragen. Gestützt auf diese Grundlage wurde die aktuelle Regionalpotikit 2008-2015 entwickelt und befindet sich nun in der Umsetzungsphase.