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von vier Gipfeln an und erhebt sich zwischen dem
Simmelistock (2487 m) und dem Klein Engelhorn (ungefähr 2700 m) in dem kleinen
Massiv der
Engelhörner. Er wurde zum ersten
Male am von Miss Gertrud Lowthian
Bell mit U. und H.
Fuhrer bestiegen.
Sehr schwieriger Aufstieg, der von Rosenlaui aus geschieht.
oder
Sulzberg(Kt. St. Gallen,
Bez. Rorschach,
Gem.
Untereggen). 550 m. Ansehnliches
Schloss und
Schlossgut, nebst Pächter- und
Oekonomiegebäuden, umgeben
von einem Obstbaumpark, malerisch gelegen auf einem SW.-NO. streichenden, dem
Rorschacherberg
vorgelagerten Moränezug. Die ringsum freie Bergterrasse fällt auf drei
Seiten ziemlich steil ab; auf
der vierten wird die Burg mit
Graben und einstiger Fallbrücke bewehrt. Im S. liegt eine sanfte Wiesenmulde mit zwei von einem
Bach gespeisten
Weiern, deren grösserer 6 ha Fläche misst und zur Fischzucht benutzt wird.
Rationelle Land- und Forstwirtschaft. Prächtiger Privatsitz; 1,3 km von der Station
Goldach der Linie
St.
Gallen-Rorschach entfernt und mit bequemer Strassenverbindung. Telephon. Zahlreiche Trinkwasserquellen. Das
Schloss hat
eine interessante Geschichte. Aus dem 12. Jahrhundert datieren die Geschlechter von
Goldach,
Iltenriet und
Sulzberg, von denen
die letztern am längsten fortlebten und das
SchlossSulzberg erbauten. Sie gehörten zu den angesehensten
Edelleuten und Ministerialen der
Bischöfe von Konstanz und der Aebte zu St. Gallen.
Sie besassen längere Zeit die Kollatur der Kirche
zu
Goldach und die Gerichtsbarkeit über eine grössere Zahl von Ortschaften und Gehöften und hatten als ältesten Wohnsitz
die höher gelegene, verschwundene Burg
Altenburg.
Wir treffen
Sulzberger als
Zeugen verschiedener Verhandlungen geistlicher und weltlicher
Herrschaften der nähern und weitern
Umgebung vom 13.-15. Jahrh. Ritter Hermann von
Sulzberg setzte 1391 mit Bestätigung des
Bischofs von Konstanz seinen Sohn
Alexius zum Pfarrherrn von
Goldach ein und vermehrte die Vergabungen seiner Vorfahren an diese Kirche. Von
den nachfolgenden Besitzern des
Schlosses nennen wir die
Herren von
Rappenstein. Das reiche Geschlecht der Mötteli kam 1474-78
in den Besitz des
Schlosses und tat sehr viel für die Aeufnung der Kirche zu
Goldach, wo es auch eine Familiengruft hatte
und wo derzeit noch zunächst dem Kirchturm ihr Wappen in einem prachtvollen Grabmal in
Stein gehauen
zu schauen ist. Spätere Besitzer waren u. a. die Studer von
Winkelbach, die
Salis-Soglio aus Graubünden
etc.
2¼ Stunden von
Le Sepey, mit welchem Dorfe
sie durch einen steilen, nur mit kleinen
Karren passierbaren Weg verbunden sind. Im Winter, in welcher Jahreszeit nur einzelne
Häuser bewohnt sind, steht diese Gegend in Hinsicht auf den Verkehr in sehr ungünstiger Lage, wenn viel
Schnee liegt. 67 reform.
Ew. Kirchgemeinde
Ormont Dessous.
Weiden und Wälder. Der Untergrund ist Gips, der auf Flysch aufruht.