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Bergente
Der Asteroid (8438) Marila ist nach dem lateinischen Namen der Bergente benannt.
Bergente
AYTHYA MARILA
Der Erpel der nordischen Bergente hat einen schwarzen Kopf mit auffällig grünlichem Glanz, das Weibchen ist bräunlich gefärbt. Männchen wie auch Weibchen ähneln stark der Reiherente, können aber durch einige Merkmale von diesen unterschieden werden. So hat die Bergente einen etwas runderen Scheitel, keinen Federschopf auf dem Hinterkopf und einen weissen Ring um den Schnabel. Zudem ist die Oberseite der männlichen Bergente grau meliert, die der Reiherente satt schwarz.
Die Bergente gehört zu den sogenannten Tauchenten, das heisst, auf der Suche nach Nahrung taucht sie komplett unter Wasser. Ihre Tauchgänge gehen normalerweise 3 – 12 Meter tief, sie kann aber bis zu 30 Meter tief tauchen.
Die Bergente ist fast auf der ganzen Nordhalbkugel verbreitet. Ihre Brutgebiete liegen an den Seen der Tundra und Waldtundra. Dort legt sie ihr Neste am Wasser im Ried, unter Büschen oder zwischen Felsgestein an oder brütet in Kolonien mit Möwen oder Seeschwalben auf Inseln. Während 26 – 28 Tagen werden 7 – 12 Eier vom Weibchen ausgebrütet. Die Männchen bleiben lange beim brütenden Weibchen, einzelne helfen sogar bei der Aufzucht. Im Alter von rund 45 Tagen werden die Jungvögel flugfähig.
Den Winter verbringen die Bergenten vor allem an den Küsten der gemässigten Breiten, manche Populationen überwintern auch im hohen Norden Skandinaviens oder Südalaskas. Bergenten sind nur für eine Saison verpaart und suchen sich jeweils im Winter einen neuen Brutpartner.
Die Bergenten im Natur- und Tierpark Goldau befinden sich auf dem Waldweiher.