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Die „Wilhelmina“ ist seit beinahe 100 Jahren ein Ort der Lebensfreude, Glück, Erholung, Inspiration und schlauer Lösungen. Die Geschichte des Hauses auf dem „Prätschli“ beginnt mit seiner Errichtung durch eine Walser - Familie im Jahre 1760. Während der Sommermonate diente das Haus den Bergbauern als Unterkunft und Ruheort nach harter Arbeit.
Mit den Anfängen des Tourismus Ende der Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde das Haus für eine ganzjährige Nutzung ertüchtigt. Der Holländer Pieter Marius Kerdel - Großvater des heutigen Eigentümers – erwarb das Haus, nannte es nach der damaligen Holländischen Königin „Wilhelmina“ und versah die Fensterklappen mit dem Typischen „Orange“ als Protest gegen die Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in die Niederlande.
In den fünfziger und sechziger Jahren trainierte die Jugend von Holland in Arosa für Olympia. Die Herren waren im Skihaus „Bergfrieden“ und die Damen in der „Wilhelmina“ untergebracht. Seit dieser Zeit nennen die Einheimischen das Kleinod ihr „Holländerhaus“.
Zwei Enkel des Holländers Pieter Marius Kerdel richteten dann das Haus für die Bedürfnisse ihrer Familien aus. Zunächst entwickelte Pieter Kerdel die „Wilhelmina“ zu einem vollwertigen Wohnhaus. Das heutige Gewand des Chalets schuf Christian Albert Jacke (-Kerdel), der die „Wilhelmina“ 1997 übernahm. Das aus dem Jahre 1850 stammende Stallgebäude ließ er 2010 neu aufrichten und wählte mit „Ella“ den Namen seiner holländischen Mutter und seiner jüngeren Tochter.