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Der vedischen Ansicht zufolge begannen diese sampradayas bei der Schöpfung des Universums und bestehen bis zur heutigen Zeit in der Person des guru für den jeweiligen Schüler fort. Dank der Konsistenz der Übermittlung sind alle vorangegangenen gurus in den Lehren des gegenwärtigen spirituellen Meisters gegenwärtig. Der Schüler empfängt die reine vedische Botschaft auf die gleiche Weise, wie jemand eine Mango von einer Anzahl von Männern empfangen mag, die auf den Zweigen eines Mangobaumes sitzen. Der Mann im Wipfel des Baumes pflückt die Frucht und gibt sie vorsichtig an den Mann unter sich weiter. So kommt die Frucht von Mann zu Mann herunter und erreicht schliesslich unbeschädigt und unverändert den Mann am Boden.
Man mag fragen, ob eine Linie von Lehrern überhaupt die Botschaft ohne Änderung oder Zusatz ganz genau von einem zum anderen weitergeben kann. Nicht jeder kann es sich erlauben zu sagen, er verkünde vedisches Wissen in der Nachfolge der vergangenen Lehrer - nur ein vollkommener guru.