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Das Maihofschulhaus wurde 1906 vom damaligen Baudirektor Othmar Schnyder als erstes Quartierschulhaus auf dem rechten Reussufer erstellt. Es war im Lauf der Zeit renovationsbedürftig geworden. Im Weiteren fehlten für die heutige und zukünftige Nutzung zusätzliche Unterrichts- sowie Gruppen- und Arbeitsräume.
2009 wurde die Generalplan 4 AG nach einer Honorarsubmission als Architekt für die Gesamtsanierung bestimmt. Als Projektziele wurden eine Schulraumgestaltung, die auch zukünftigen Unterrichtsmethoden Rechnung trägt, die Erweiterung der Anlage im Innenhof, eine Sanierung unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, die vollständige Erneuerung der Gebäudetechnik und Massnahmen zur Erfüllung der Erdbebensicherheit formuliert.
Im Zusammenhang mit den geplanten Arbeiten wurde die Schulanlage Maihof ins kantonale Denkmalverzeichnis aufgenommen.
Der in Massivbauweise errichtete neue Hofeinbau bietet in den Obergeschossen Platz für frei unterteilbare Gruppenzimmer. Im Erdgeschoss ist die Bibliothek untergebracht und im Untergeschoss konnte durch die Ausweitung des Korridors eine Aula geschaffen werden.
Der durch einen Lichthof abgesetzte Neubau wird durch zwei seitliche Korridore erschlossen, die den Blick auf die frühere Hoffassade und die „Lichtbringer“ der Künstlerin Katharina Wieser freigeben.