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«Ich glaube, Gott hat mir eine Gabe gegeben»
Bei ihrem Gold-Lauf liess die Jamaikanerin zwei andere Landsfrauen hinter sich. Sie erreichte das Ziel nach 10,67 Sekunden, minim langsamer als bei ihrer absoluten Bestleistung, welche sie im vergangenen Jahr im schweizerischen Lausanne mit 10,60 Sekunden gelaufen war.
Zu ihrem WM-Lauf sagte sie: «Ich glaube fest daran, dass ich schneller laufen kann, und weil ich daran glaube, werde ich nicht aufhören, bis ich es getan habe. Das Geheimnis meines Erfolgs ist, dass ich eine Konkurrentin bin. Ich liebe den Wettkampf und ich glaube, dass Gott mir eine Gabe gegeben hat. Ich arbeite hart, ich bin fleissig, ich bin entschlossen, und ich will immer mehr.»
Froh über «Hattrick» und Gott
Sie freute sich, dass das Finale der 100-Meter-Sprintdistanz mit einem jamaikanischen Hattrick endete. «Ich bin froh, dass wir es geschafft haben. Die USA hatten bei den Männern den Hattrick über 100 Meter geschafft, wir konnten nicht zulassen, dass sie uns die Show stehlen.» Ihr Mann Jason und ihr Sohn Zyon verfolgten das Rennen vor Ort mit.
Verschiedentlich nimmt Shelly-Ann Fraser-Pryce in den Sozialen Medien Bezug auf ihren christlichen Glauben. So schrieb sie beispielsweise vor kurzem: «Ich danke Gott jeden Tag dafür, wie er mich geformt hat und für die Stimme, die er mir gegeben hat. Und ich setze sie ein, um der nächsten Generation von Sportlerinnen das Leben zu erleichtern.»
Datum: 22.07.2022
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Infochretienne / Instagram