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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel hatte in seiner Historie einige grosse Spieler unter Vertrag.
- Neben Clublegenden wie Helmut Benthaus und Ottmar Hitzfeld auch Nati-Stars wie Alex Frei.
- Auch spätere Weltstars wie Ivan Rakitic und Mohamed Salah nutzten den FCB als Sprungbrett.
Rekord-Nationaltorschützen, Champions-League-Sieger und sogar WM-Finalisten: In der fast 130-jährigen Vereinsgeschichte haben schon viele Stars das Trikot des FC Basel übergestreift. Die folgenden Spieler sind deshalb nur eine kleine Auswahl der besten FCB-Spieler aller Zeiten.
Mit Benthaus kommt der Erfolg
Richtig erfolgreich war der FC Basel lange Zeit nicht. Mit Karli Odermatt konnte der FCB 1963 zwar den Cup gewinnen. Die erste goldene Ära begann am Rheinknie aber 1965 mit der Verpflichtung von Helmut Benthaus.
Er bildete zusammen mit Odermatt das dominierende Mittelfeld und agierte zusätzlich als Trainer. Bis 1971 führte der Deutsche den FCB zu drei Meistertiteln und einem Cupsieg. In der Abwehr stand zu dieser Zeit eine weitere FCB-Legende: Otto Demarmels, der seine ganze Karriere am Rheinknie verbrachte und über 300 Spiele absolvierte.
Anschliessend hing Benthaus seine Nockenschuhe an den Nagel und die Pfeife Vollzeit um den Hals. Als Trainer gewann er bis 1982 die Meisterschaft vier weitere Male, den Cup einmal.
In dieser Zeit entdeckt er Ottmar Hitzfeld, der vier Saisons in Basel spielt. Später gewinnt der Deutsche als Trainer mit den Bayern und Dortmund die Champions League und unzählige Male die deutsche Meisterschaft. Zweimal wird Hitzfeld sogar zum Weltclubtrainer des Jahres gewählt.
Wiederaufstieg und Erfolge in der NLA
Mit dem Abgang von Benthaus 1982 endete die erfolgreiche Zeit des FCB. Es folgte sogar der Abstieg in die Zweitklassigkeit. Dort, in der NLB, wurde Massimo Ceccaroni zur prägenden Figur. Der Aussenverteidiger verhalf den Baslern zum Wiederaufstieg und zum Titel.
Es war der erste seit 22 Jahren und gleichbedeutend mit Ceccaronis Karriereende. Doch da waren bereits weitere spätere Vereinslegenden im Team. So zum Beispiel Pascal Zuberbühler, der grosse und laute Goalie. Er hütete von 2001 bis 2006 das Tor des FCB und der Schweizer Nati.
In dieser Zeit holte Basel drei Meistertitel. Mit dabei waren auch Beni Huggel und Marco Streller, zwei weitere wichtige Stützen in Basel und der Nati. Streller ist bis heute der klare Rekordtorschütze der Basler. Doch alle drei zog es ins Ausland.
Zurück blieb Scott Chipperfield. Der Australier war von 2001 bis 2012 ein Bebbi und kommt auf 379 Spiele. Damit hat er am drittmeisten Spiele absolviert, vor ihm liegt Huggel, der 2007 wie Streller nach Basel zurückkehrte. Zur selben Zeit gab Fabian Frei, der Rekordspieler, sein Debüt.
Die Titel-Serie des FC Basel
Nach zwei Jahren ohne Meistertitel war der FCB 2008 wieder der beste Verein der Schweiz. 2009 begann dann die dominante Zeit des FC Basel. Acht Meistertitel in Serie und drei Cupsiege war die Ausbeute.
Während dieser Zeit war das Kader gespickt mit FCB-Legenden: Valentin Stocker spielte von 2007 bis 2014 in Basel. 2018 kehrte er nach einem verletzungsbedingt wenig erfolgreichen Auslandsabenteuer zurück und führt die Bebbi als Captain an.
Mit Alex Frei absolvierte der Rekordtorschütze und frühere FCB-Junior und -Spieler ab 2009 vier weitere Spielzeiten in Basel. Die Gesamtausbeute in Rot-Blau: 167 Spiele und 108 Tore, zweifacher Torschützenkönig, vier Meistertitel und zwei Cupsiege.
Mit Xherdan Shaqiri (2009-2012) und Granit Xhaka (2010-2012) schafften auch zwei der aktuell besten Schweizer Fussballer ihren Durchbruch in Basel. Xhakas Weg führte ihn via Gladbach zu Arsenal, wo er zwischenzeitlich das Captain-Amt innehatte.
Der FC Basel als Sprungbrett für Weltstars
Er ist nicht der einzige Champions League, der den FC Basel als Sprungbrett nutzte: Auch der kroatische Weltstar Ivan Rakitic spielte in Basel (2005-2007). Er gewann mit dem FC Barcelona so ziemlich alles, was es zu gewinnen gibt. Mit Kroatien stand er sogar Final der WM 2018 in Russland.
Mit der Nationalmannschaft hat Mohammed Salah, der von 2012 bis 2014 in Basel spielte, weniger Erfolg. Dafür räumt der Liverpool-Star in der Premier League ab: Meister, Torschützenkönig und sogar Afrikas Fussballer des Jahres darf er sich nennen.