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Die Ordnung der Cystoflagellaten umfaßt die Leuchttierchen (besonders Noctiluca miliaris Surir.), kleine, mit bloßem Auge [* 3] eben noch sichtbare Bewohner des Meers, die an ihrem pfirsichförmigen Leibe einen starren Fortsatz und eine bewegliche Geißel tragen. Im Innern der festen Körperhülle bildet das Protoplasma vom Kern aus nach der Peripherie feine, verästelte Stränge, an denen die Körnchenbewegung schön zu beobachten ist;
zwischen den Strängen liegt eine hyaline (glashelle) Flüssigkeit.
Dieses winzige Wesen vornehmlich ist es, das, in ungezählten Scharen die Oberfläche gewisser Stellen der Meere belebend, das Meeresleuchten hervorbringen hilft.
Neben den Noktiluken giebt es indessen noch eine große Anzahl anderer Tiere aus allen Typen, die die Fähigkeit des Selbstleuchtens besitzen und unter Umständen an dem Hervorbringen des Meerleuchtens sich beteiligen (Quallen, Medusen, Würmer, [* 4] Manteltiere).
Die Cilioflagellaten oder Dinoflagellaten haben zwei Geißeln, eine Hauptgeißel am Vorder- oder Hinterende des Körpers, welche vom Körper abstehend das Schwimmen vermittelt, und eine Nebengeißel, die unterhalb jener entspringt, in einer Körperfurche liegt und einen Wellenbewegungen ausführenden Saum besitzt.