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A person is a person, no matter how small.
Wieso versucht der Elefant, eine wacklige Hängebrücke zu überqueren? Weil er die winzig kleinen Bewohner von Whoville in Sicherheit bringen muss. Was sich wie ein misslungener Witz anhört, ist die Handlung des äusserst vergnüglichen Animationsfilms «Horton Hears a Who!» nach dem Bilderbuch von Dr. Seuss.
Der Elefant nennt sich Horton (Stimme von Jim Carrey) und ist ein schüchterner, aber charmanter Bewohner des Dschungels von Nool. Eines Tages, als er sich gerade ein Bad gönnt, hört er plötzlich ein Geräusch. Das scheint aus einem vorbeischwebenden Staubkorn zu kommen. Existiert darauf etwa ein klitzekleines Lebewesen? Horton versucht Kontakt aufzunehmen. Das gelingt ihm auch tatsächlich. Wie sich herausstellt, befindet sich auf dem Staubkorn eine ganze Stadt. Dort wohnen ganz sorglos die Whos.
Horton erzählt seinen Freunden im Dschungel von seiner Entdeckung. Das hört jedoch die Kängaruhmutter (Carol Burnett) überhaupt nicht gerne, denn dadurch könnte die Fantasie der Kinder angeregt werden. Das wiederum würde letztlich zu Anarchie führen. Während nun also Horton ein sicheres Plätzchen für Whoville sucht, versucht die Kängaruhmutter, das gefahrvolle Staubkorn zu zerstören. Der Bürgermeister von Whoville (Steve Carell) bangt derweil um die Sicherheit seiner Mitbürger, insbesondere seiner 96 Töchter und seines Sohnes JoJo.
Nachdem die ebenfalls aus der Feder von Dr. Seuss stammenden Geschichten «How the Grinch Stole Christmas» und «The Cat in the Hat» als trickreiche Realfilme verwirklicht worden sind, haben sich die Produzenten von «Horton Hears a Who!» für die Technik des Animationsfilms entschieden. Das gibt den Filmemachern noch mehr Freiheiten, um die aberwitzige Geschichte möglichst fantasievoll voranzutreiben. Formal haben sich die Regisseure nicht sonderlich streng an die farblich zurückhaltend gestaltete Vorlage des Bilderbuchschöpfers gehalten. Stattdessen haben sie ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und tauchen den Dschungel von Nool und Whoville in spektakuläre Farben und Formen.
Inhaltlich ist die Umsetzung der wilden Fantasie hingegen meist sehr nahe an der Quelle. Einerseits wurden die Verse aus der Vorlage übernommen, andererseits wurde der respektvolle Umgang mit den Figuren beibehalten. Die Handlung wurde aber auch durch rasante Einlagen und Anspielungen an Filme («I love the smell of bananas in the morning») und politische Ereignisse («By the end of the decade, we will put a speck on mount Nool», «I can feel the diplomatic processes beginning to break down») angereichert.
Die Figuren aus der Fantasie von Dr. Seuss sind schon von Grund auf Geschöpfe von allerhöchster Liebenswürdigkeit. In der Umsetzung der Regisseure Jimmy Hayward und Steve Martino und der Drehbuchautoren Ken Daurio und Cinco Paul beflügeln sie nicht nur die Fantasie, sondern bringen auch die Lachmuskeln in Form. «Horton Hears a Who!» ist eine liebenswürdige und stellenweise urkomische Expedition in die Fantasiewelt von Dr. Seuss.
Die Blu-ray-Disc bietet tadellose Bildqualität und eine relativ dezente, aber an den wichtigen Stellen sehr wirkungsvolle Tonspur. Als Bonusmaterial ist zunächst einmal ein Audiokommentar der Regisseure enthalten. Zudem lassen sich mehrere entfallene Szenen und diverse zwischen 4 und 8 Minuten lange Beiträge über die Entstehung des Animationsfilms und seine simple, aber zutreffende Botschaft betrachten. Für Fans von «Ice Age» ist zudem der Kurzfilm «Surviving Sid» vorhanden, in dem das Faultier Sid bei einem Ausflug unabsichtlich für ein Naturwunder sorgt.
Bewertung:
Bildqualität (Blu-ray):
Tonqualität (Blu-ray):
Bonusmaterial (Blu-ray):
(Fotos: ©Fox)
Ein Kommentar to “«Dr. Seuss’ Horton Hears a Who!» (Blu-ray)”
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