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Die Pannenserie bei der Opel-Mutter General Motors setzt sich mit einem Rückruf von Suzuki fort. Der japanische Autobauer beordert in den USA gut 184’000 Fahrzeuge wegen Brandgefahr in die Werkstätten zurück. Betroffen sind Modelle der Marken Forenza und Reno, die zwischen 2004 und 2008 von GM gebaut wurden, wie am Freitag aus Unterlagen der US-Behörde für Verkehrssicherheit hervorgeht.
Demnach kann es zu einer Überhitzung der Scheinwerfer kommen, was wiederum einen Brand auslösen könnte. Wegen des gleichen Problems hatte GM bereits am Mittwoch weltweit 284’000 eigene Autos – davon allein 218’000 in den USA – in die Werkstätten zurückbeordert.
Software-Fehler bei Toyota
Insgesamt hat der größte US-Autobauer in diesem Jahr bereits fast 16 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen. Darunter alleine rund 2,6 Millionen Autos wegen defekter Zündschlösser, die für 13 Todesfälle verantwortlich sein sollen.
Wegen Airbag-Problemen ruft auch Toyota weltweit mehr als 50'000 Geländewagen in die Werkstätten zurück. Grund sei ein Fehler in der Software, die die Grösse des Beifahrers berechne, teilte der japanische Weltmarktführer am Freitag mit. Das System messe stets einen kleinen Beifahrer, so dass bei einem Unfall die Kraft des Sicherheitsgurtes nicht ausreichen könnte.
Rund 45'500 der betroffenen Wagen wurden in den USA verkauft, etwa 3400 in Kanada, 1300 in Mexiko und rund 20 in Deutschland. Erst am Tag zuvor hatte Toyota 466'000 Autos wegen Problemen mit den Bremsen und dem Ersatzrad zur Reparatur gebeten.
(reuters/me)