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Schloss und Stedtli, Wimmis
Westlich der Burg, in der Port, durchbricht die Simme den Kalkriegel zwischen Simmenfluh und Burgfluh. Südlich der Burgfluh führte der Saumweg über die Spissen ins Simmental. Vielleicht stand auf dem östlichen Felssporn in der Burgfluh bereits zur Römerzeit Wachtturm. 933 wird von der Erbauung einer Burg zu „Vindmis“ berichtet. Im 13. Jahrhundert sind die Burg und das südöstlich vorgelagerte befestigte Stedtli Wimmis das Machtzentrum der Weissenburger. 1449 geht Wimmis zusammen mit Weissenburg, Erlenbach, Diemtigen und Reutigen an Bern über. In der Burg wird eine Kastlanei eingerichtet. Der hochmittelalterliche Bergfried mit dem zweigeschossigen Palas ist der älteste Teil. Der lange, gedeckte Treppenaufgang vom spätgotischen Tor an der Schlossgasse stammt vom Ende des 16. Jahrhunderts. Um 1745 erhält das Schloss Wimmis seine heutige Gestalt.
Kursiv bedeutet Originalzitat aus einer Inschrift.
Nr. X bedeutet die Gebäudeversicherungsnummer (Nr. GVB).
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Hausweg + Zahl oder Zahl allein entspricht der Nummer im Hauswegprospekt.