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In Erinnerungen an meine
verstorbene Mutter
Marta Martina Bühler Chandiramani (05.11.1921-17.04.2016)
Im April musste ich von meiner lieben Mutter für immer Abschied nehmen. Sie verstarb nach einem reich erfüllten Leben im 95. Lebensjahr und konnte friedlich einschlafen, zu ihrem Schöpfer heimkehren.
Sie hatte zahlreiche Geschwister und im Alter von 14 Jahren musste sie von zuhause fort, hinaus ins eigene Leben und in die Arbeit.
Sie war ein typisches Kind der Kriegs- und Nachkriegszeit, erzählte viel von ihrer Arbeit als Rotkreuzschwester in Wien, war immer fleissig am an der Arbeit, geschäftstüchtig, aber bescheiden, sparsam, fürsorglich und mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
Ihre Lieblingsbeschäftigung war vor allem das Reisen. Fast die halbe Welt hat sie besucht, insbesondere Indien, Neuseeland, Singapur, Österreich, USA, Ägypten und viele weitere Länder. In Spanien machte sie stets längere Ferien. Die Gartenarbeit liebe sie über alles und war fast jede freie Minute mit der Blumenpflege beschäftigt, insbesondere nach der Pensionierung.
Bis ins hohe Alter von 90 Jahren war sie eine gute Wanderkameradin, freute sich stets auf die Wochenendausflüge in die Berge, vor allem ins Walenseegebiet und nach Amden.
Leider musste sie aus gesundheitlichen Gründen vor knapp eineinhalb Jahren ins Pflegeheim. Dort hat sie sich zwar mit der Zeit einigermassen erholt, aber sie vermisste stets ihre Hausarbeit sowie den Garten und litt zunehmend an ihrer Geh- und Sehbehinderung.
Eines Morgens fiel sie beim Ankleiden hin. Leider waren ihre Organe zu schwach, um die relativ schweren Verletzungen zu überleben.