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Das Wichtigste in Kürze
- Seit dem Ukraine-Krieg sterben immer mehr Putin-Vertraute unter mysteriösen Umständen.
- Nun ist der ehemalige Chef einer russischen Forschungseinrichtung ums Leben gekommen.
- Dieser arbeitete eng mit dem russischen Verteidigungsministerium zusammen.
Am Mittwoch ist eine weitere Person aus dem Umfeld Putins ums Leben gekommen. Es handelt sich um den ehemaligen Leiter des Moskauer Staatlichen Luftfahrtinstituts (MAI): Anatoly Garashchenko.
Im Alter von 73 Jahren soll dieser am Hauptsitz des MAI in Moskau «auf einer Treppe ausgerutscht» sein. Berichten zufolge war der Mann sofort tot.
Das MAI arbeitet unter anderem auch im Bereich der Raumfahrt und mit dem russischen Verteidigungsministerium eng zusammen.
Der Todesfall reiht sich ein in eine lange Serie von mysteriösen tödlichen Unfällen und gesundheitlichen Notfällen im Ukraine-Krieg: Vor rund einer Woche starb der Chefredakteur der russischen Boulevardzeitung «Komsomolskaja Prawda», Wladimir Sungorkin. Offizielle Todesursache: plötzlicher Schlaganfall.
Immer mehr mysteriöse Todesfälle seit Ukraine-Krieg
Zu Beginn der Woche wurde auch bekannt, dass Iwan Perschorin ums Leben gekommen ist. Dieser war Zuständiger für die Russische Gesellschaft für die Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis.
Wie «ZDF» berichtet, war er somit für die Erschliessung von Bodenschätzen in der Arktis verantwortlich. Angeblich stürzte er am vergangenen Samstag von seiner fahrenden Privatjacht.
Die mysteriösen Todesfälle in Russland häufen sich. Glauben Sie an einen Zufall?
Ebenfalls in diesem Monat starb Ravil Maganow. Er war Vorstandsvorsitzender beim Öl-Riesen Rawil Maganow und soll aus einem Spital-Fenster gestürzt sein. Angeblich, als er beim Zigaretten rauchen gestolpert sei.
Bereits im August wurde der russische US-Investor und Kreml-Kritiker Dan Rapoport in Washington tot aufgefunden. Und zwar kurz nachdem er sich über Putins Waffen lustig machte. Die Behörden ziehen einen Suizid in Betracht, doch Rapoports Umfeld sieht dies anders.