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Eine 19:21, 18:21-Niederlage in 33 Minuten gegen das zweitbeste europäische Duo der Olympia-Qualifikationsphase und der 9. Rang sind keine Schande. Heidrich/Kissling konnten mit dem dreifachen Europameister Nummerdor und dessen 2,11 m grossen Partner Varenhorst gut mithalten. In den entscheidenden Momenten zahlte sich dann die Routine der Turnierfavoriten aus.
Dass mit Heidrich/Kissling, der nominellen Nummer 5 der Schweizer Männer, nach dem Ausscheiden der sieben anderen Duos die sehr vagen Medaillenhoffnungen aufrecht erhielten, war schon bemerkenswert. Noch bemerkenswerter ist aber, dass die beiden eigentlich gar nicht für die Turnierteilnahme vorgesehen waren. Die Wild Card erhielten sie vom europäischen Verband. Dieser zog Heidrich/Kissling den besser klassierten Quentin Métral/Michiel Zandbergen vor.
(SDA)