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Wissensmanagement: Fliegen wurde erst erfolgreich, als man aufhörte, Vögel zu imitieren
Wissensmanagement mit Semantic MediaWiki. Ein Beitrag des GRYPS-Anbieter FDS Consulting GmbH
Worin besteht der Unterschied zwischen einem Phänomen, einem Prinzip, einem Konzept und einer Implementierung ("Umsetzung")?
Nehmen Sie das Beispiel des Phänomens "Fliegen": die vier grundlegenden Prinzipien sind Auftrieb, Gewicht, Schub und Luftwiderstand. Mögliche grundlegende Konzepte sind Helikopter, Flächenflugzeug, Ballon oder Rakete, welche schliesslich als Eurocopter, A380, Breitling Orbiter respektive Ariane umgesetzt wurden. Der Grund weshalb Fliegen erst im 19. Jahrhundert vielversprechend wurde, besteht darin, dass die Tüftler bis dahin versuchten, das Konzept des Vogelflugs umzusetzen. Stattdessen hätten sie sich der Prinzipien des Fliegens bewusst werden müssen, wobei sie erkannt hätten, dass das Konzept des Vogelfluges ab einem bestimmten Gewicht an seine Grenzen gelangt. Um das Gewicht eines Menschen nachhaltig, brauchbar schnell und sicher durch die Luft zu bewegen, war die Entwicklung alternativer leistungsfähiger Konzepte, wie eben zum Beispiel eines Hubschraubers, notwendig.
Modernes Wissensmanagement erfordert Umdenken
Wissensmanagement wird erst dann vielversprechend, wenn man aufhört, auf einem Computer das Konzept von Papierseiten, Büchern, Ordnern und Gestellen zu imitieren. Stattdessen muss man die grundlegenden Prinzipien eines vielversprechenden Wissensmanagements sowie die dafür geeignete Leistungsfähigkeit von Computern verstehen. Ein erfolgreicher Zürcher IT-Unternehmer, der sein Geschäft an Microsoft verkaufte, sagte mir einmal: "Frage nicht Deine Kunden, sondern überzeuge sie." Die nützliche Verwaltung von Wissen ist eine branchenunabhängige Aufgabe eines jeden Unternehmens und kann sich daher an allgemeinen "Prinzipien des Wissensmanagements" orientieren. Damit bleibt mir die Herausforderung, Sie von diesen Prinzipien zu überzeugen und Sie einsehen zu lassen, dass das System "Semantic MediaWiki" diese Prinzipien äusserst leistungsfähig und preiswert umsetzt.
Ein durchschnittlicher tragbarer Computer kann heute 150'000 MIPS (Millionen Instruktionen pro Sekunde) ausführen. Dennoch verwenden die meisten Leute ihren Laptop im Zusammenhang mit Wissensmanagement wie eine bessere Schreibmaschine, die nun kein Papier mehr benötigt, den Text einfach korrigiert und umstrukturiert sowie das Dokument verschickt oder druckt. Oder auch wie einen besseren Taschenrechner, der sehr viele Felder gleichzeitig berechnen kann. Dies ist eine Verschwendung von Leistungsfähigkeit sondergleichen. Dem kann jedoch begegnet werden, indem verstanden wird, wie
- die Aufgaben des Wissensmanagements zwischen Menschen und Computern aufgeteilt werden und
- wie diese Aufgaben einem Computer beigebracht werden können.
Nehmen wir an, Sie müssen einen neuen Sachbearbeiter einarbeiten. Dies hört sich in der Regel etwa so an: "Das ist das und das ist das. Im Falle von dem müssen Sie dann das, wobei das davon abhängt, ob dies. Ansonsten gilt das. Zudem hängt an jedem Kunden dies und das." Im Prinzip erklären Sie also die Dinge und Zusammenhänge, die für Ihren neuen Sachbearbeiter wichtig sind. Dies ist die sogenannte "Ontologie" des Aufgabenbereiches Ihres neuen Sachbearbeiters. Einmal von diesem verinnerlicht, können Sie Ihren Sachbearbeiter jederzeit fragen: "Was ist das?" Er wird Ihnen zum Beispiel antworten: "Das ist der Anhang zum Traktandenpunkt 2 unserer letzten Wochensitzung."
Ein Semantic MediaWiki erlaubt es Ihnen nun, genau dasselbe mit Ihrem Computer zu tun. Ein Unterschied zu Ihrem Sachbearbeiter besteht darin, dass Ihr Computer relativ schwer von Begriff ist. Dafür ist er signifikant schneller, präziser und ausdauernder als Ihr Sachbearbeiter, sobald er seine Aufgaben einmal genau verstanden hat.
Was sind Ihre Aufgaben?
- Verstehen Sie, worin die Wissensmanagementstärken Ihres Computers bestehen.
- Verstehen Sie, wie Sie Ihren Computer dementsprechend am besten einarbeiten.
- Verstehen Sie, wie Sie die neue Zusammenarbeit mit Ihrem Computer am besten gestalten.
All das und mehr lernen Sie in den Semantic MediaWiki Kursen des Linux Competence Centers in Zürich. Wenn Sie fliegen wollen, dann können Sie sich vermeintlich einfach an Vögeln orientieren. Mit einem Flugzeug und dem Besuch einer Flugschule wird es aber besser gehen.
|Linux Competence Center

FDS Consulting GmbH
Reitergasse 6
8004 Zürich
044 534 6677
www.linux-competence-center.ch
|Lex Sulzer arbeitet beim Linux Competence Center in Zürich und entwickelt und realisiert Semantic MediaWiki Wissensmanagement Systeme für Einzelpersonen, Teams und Organisationen.|