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Falls Sie sich fragen warum es zwei unterschiedliche Preislisten gibt, so ist die Erklärung hierfür denkbar einfach. Je nachdem in welchem Land ein Diamant verkauft wird muss die lokale
Mehrwertsteuer dementsprechend addiert werden. Falls Sie sich fragen warum es zwei unterschiedliche Preislisten gibt, so ist die Erklärung hierfür denkbar einfach. Der klassische
Brillantschliff steht in der Beliebtheit nach wie vor unangefochten an der Spitze und speziell bei diesem muss man höhere Schleifverluste in Kauf nehmen, vor allen Dingen, wenn man bei
der Qualität keine Abstriche machen möchte. Das wird logischerweise auch in den Preislisten berücksichtigt und daher gibt es eine dementsprechende Preisdifferenz. Wenn man
beispielsweise zur Veranschaulichung einen 1 carat Diamanten im Prinzess-Schliff in der besten Qualität (D/FL, US$ 16`100.-pro carat) mit einem Diamanten im Brillantschliff gleicher
Karatur und Qualität (D/FL, US$ 20`700.-pro carat) vergleicht, so muss man momentan für den Brillanten 4`600.- US$ mehr bezahlen, das entspricht einem Plus von knapp 30%.
Im Januar 2016 hat Martin Rapaport zusätzliche Vorgaben herausgegeben, nach denen insbesondere die runden Brillanten in bestimmte Abstufungen A1 (das Beste) -A5, B1-B5, C1-C5 unterteilt werden,
je nachdem welche spezifischen Kriterien diese erfüllen. Die Rapaport Preisliste für Brillanten basiert auf «A3» Diamanten, und daher werden im Hause Koenig ausschliesslich A1 – A3 Diamanten
verwendet; also für unsere Kunden keine Kompromisse. Wie sie sehen ist dies ein sehr komplexes Thema und man sollte nur gleiches mit gleichem vergleichen.