Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/492

Mivos Quartet Mivos Quartet © Nadine Sherman
Do you not yet have a customer account? Please register here.
Late Night 1
Mivos Quartet | Saul Williams | Thomas Kessler
Kessler | Williams
Sat, 17.08. | 21.00 | No. 19723
Vergangenes Konzert
Mivos Quartet Mivos Quartet © Nadine Sherman
Saul Williams © Geordie Wood
17.
Aug
Saturday
21.00
Late Night 1
Mivos Quartet | Saul Williams | Thomas Kessler
At the beginning of the new millennium, when he was in his mid-60s, composer-in-residence Thomas Kessler dared to try something completely new: he fused rap and contemporary music. The starting point was his encounter with the U.S. poet Saul Williams, one of the founding fathers of the spoken-word movement. NGH WHT is their second collaboration. Kessler chose an unconventional way in which to set Williams’s text, which the poet describes as “a piece that speaks to the origins of hip hop, the essence of resistance.” Kessler “translated” Williams’s speech staccato directly into music: “The string quartet follows its breathless recitation like a synchronous track,” explains the composer, “at a tempo at which it would be very difficult to read the text.” The American Mivos Quartet will open this Late Night concert with Kessler’s String Quartet from 2013. All four musicians will be equipped with a live-electronic setup, allowing them to control their own sound via laptop. In parts, they sound like “four large symphony orchestras that are not on the stage but actually right there, filling up the space.”
With the friendly support of:
Fondation Suisa
Pro Helvetia, Swiss Arts Council
You can purchase the digital concert program here.
Mivos Quartet Mivos Quartet © Nadine Sherman
Mivos Quartet
Das in New York beheimatete Mivos Quartet, «eines der kühnsten und wildesten Ensembles für Neue Musik in Amerika» (The Chicago Reader), wurde 2008 gegründet und hat sich der Gegenwartsmusik verschrieben. Es hat zahlreiche neue Werke in Auftrag gegeben bzw. uraufgeführt und ist bestrebt, langfristig mit Komponistinnen und Komponisten unterschiedlicher musikästhetischer Orientierung zusammenzuarbeiten, unter ihnen Sam Pluta, Mark Barden, Richard Carrick, George Lewis, Eric Wubbels, Kate So-per, Scott Wollschleger und Patrick Higgins. Das Quartett vergibt zwei Kompositionspreise: den jährlich ausgelobten «Mivos/Kanter String Quartet Composition Prize», der Komponisten am Beginn ihrer Karriere unterstützen soll, sowie den «I Creation/Mivos Composition Prize» für Komponisten chinesischer Herkunft. Neben der Erweiterung des Streichquartett-Repertoires entwickeln die vier Musiker auch grenzüberschreitende Projekte, etwa in den Bereichen Multimedia oder Improvisation und in Zusammenarbeit mit Künstlern wie dem Slam-Poeten Saul Williams, den Saxophonisten Dan Blake, Ned Rothenberg und Chris Speed, dem Gitarristen Timucin Şahin und dem Trompeter Nate Wooley. Das Mivos Quartet gastierte bei renommierten Festivals wie der NY Phil Biennial, Wien Modern, den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, dem Düsseldorfer Asphalt Festival, dem HellHOT! New Music Festival in Hongkong und der Shanghai New Music Week, bei Música de Agora na Bahia, beim Aldeburgh Festival und bei Lo Spirito della Musica di Venezia. Überdies bietet das Mivos Quartet regelmässig Workshops an, so an zahlreichen amerikanischen Hochschulen sowie in Shanghai, Singapur, Hongkong und Istanbul. Das Quartett hat mehrere CDs und DVDs vorgelegt, darunter Reappearances (2013) und Garden of Diverging Paths (2016) sowie, gemeinsam mit Dan Blake, The Dust Moves (2016).Other dates
Saul Williams © Geordie Wood
Saul Williams
Der Dichter, Slam-Poet, Musiker und Schauspieler Saul Williams, geboren 1972 in Newburgh/New York, studierte am Morehouse College in Atlanta und an der New Yorker Tisch School of the Arts. Internationale Aufmerksamkeit brachte ihm neben seinen Texten das von Rick Rubin produzierte Debut-Album Amethyst Rock Star (2001) ein. Seither ist Williams in mehr als 30 Ländern aufgetreten und hat Vorträge an über 300 Universitäten gehalten. Er hat im Weissen Haus und im Louvre, im New Yorker Lincoln Center, in der Londoner Queen Eliza-beth Hall und im Opernhaus Sydney, aber auch in Townships, Gemeindezentren und Gefängnissen performt und mit so unterschiedlichen Künstlern wie der Band Nine Inch Nails, der Sängerin Erykah Badu oder dem Dichter Allen Ginsberg zusammengearbeitet. Auch hat er in zahlreichen Kino- und TV-Filmen mitgewirkt, etwa in Slam (1998), ausgezeichnet in Cannes und beim Sundance Film Festival.
August 2019Other dates
Thomas Kessler © Inge Zimmermann
Thomas Kessler
Thomas Kessler, geboren 1937, ist in diesem Sommer «composer-in-residence» von LUCERNE FESTIVAL. Nach dem Germanistik- und Romanistikstudium in seiner Geburtsstadt Zürich und in Paris studierte er in Berlin Komposition bei Heinz Friedrich Har-tig, Ernst Pepping und Boris Blacher, leitete dort anschliessend das Elec-tronic Beat Studio und wechselte später nach Nancy ans Centre universitaire international de formation et de recherche dramatique. Von 1973 bis 2000 lehrte er Komposition und Musiktheorie an der Musik-Akademie Basel, wo er das Elektronische Studio aufbaute. Gemeinsam mit Gérard Zinsstag gründete er in Zürich die Tage für Neue Musik, mit Wolfgang Heiniger rief er in Basel das «Echt!Zeit»-Festival für live-elektronische Musik ins Leben. Kessler wurde 2005 mit dem «Kompositionspreis Marguerite Staehelin» des Schweizer Tonkünstlervereins und 2018 mit dem Schweizer Musikpreis geehrt und ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste.
August 2019Other dates
The “Thomas Kessler Package”
20% discount when purchasing tickets to at least three different concerts with the music of composer-in-residence Thomas Kessler