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Eine Studie* mit 82 US-Pensionskassen bewies, dass die Performance zu 91.5% von der Strategie (der Vermögensaufteilung) abhängt. Geschickte Aktienauswahl oder das Timing sind zu vernachlässigen. [*(1977-1987 von Brinson/Singer/Beebower)]
Der durchschnittliche Privatanleger erzielte über die Jahre eine viel schlechtere jährliche Rendite im Vergleich zu den Indices. Dies bestätigen auch die untersuchten erzielten Jahresrenditen von US-Anlegern zwischen den Jahren 1990 bis 2009.
Hauptgrund dafür ist die Versuchung des Timings und somit des prozyklischen Verhaltens bei der «Jagd nach Rendite». Stockpicking und eine ungenügende Diversifikation sind weitere Gründe. Sie haben den Charakter von Wetten.
Zusammenfassend sind es folgende Gründe, die zum erfolgloseren Anlegen führen:
– Versuchung des Markt-Timings und daraus
– prozyklisches Anlageverhalten
– Versuchung des „Stockpickings“ (Wetten)
– Kosten und Spesen
Emotionale Momente sollte sich die Anlegerin oder der Anleger für andere Aktivitäten im Leben aufsparen. Bei Vermögensanlagen ist es weiser, auf einen disziplinierten professionellen Ansatz der Verwaltung zu vertrauen.
– Auswahl der Strategie mit dem richtigen Risikomass
– Diversifizierte Umsetzung nach Märkten
– Regelmässige Gleichgewichtung der Anlageklassen