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Geltenbachhöhle
Die Geltenbachhöhle liegt im Berner Oberland in der Schweiz, unweit des Orts Kandersteg. Die zugänglichen Höhlenbereiche sind Teil eines Karstsystems, das den Südhang des unteren Gasterntals durchzieht. Die Höhle ist einzig über die Austrittsstelle des Geltenbachfalls zugänglich, einem Wasserfall, der aus einer 300 Meter hohen Felswand ins Tal stürzt.
Was ist ein Karstsystem?
Der Begriff Karst bezeichnet u. a. Hohlräume im Gestein, welche durch kohlensäurehaltiges Wasser ausgelaugt wurden (Korrosion). Das Wasser gelangt etwa über Klüfte und Spalten in den Fels, wo schliesslich Hohlräume und Karströhren entstehen, wobei letztere ein frühes Entwässerungsnetz bilden. In manchen Bereichen schreitet die Korrosion soweit voran, dass begehbare Höhlen entstehen. Verkarstungen finden überwiegend im Kalkgestein statt – so auch im Bereich des Geltenbachsystems.
- Karstsystem = Gesamtheit aller verbundener Hohlräume.
- Höhle = Grössere, dem Menschen zugängliche Hohlräume.
- Karstwassersystem = Unterirdisches Entwässerungsnetz im Karst. Die Zuflüsse stammen von der Oberfläche und treten oft als Karstquellen wieder zu Tage.
Länge und Ausdehnung
Bis zum Winter 2016/17 wurden in der Höhle 2995 Meter Gänge vermessen, die vom Eingang bis in die Südflanken des Unteren Tatelishorns führen. Das tatsächliche Ausmass des Systems ist aber weit grösser: So deutet etwa die geringe Wasserführung des Schwarzbachs (siehe Karte oben links) auf Abflüsse zum Geltenbachsystem hin. Demnach wäre es auch möglich, dass Bereiche um das Obere Tatelishorn verkarstet sind.
Zustieg
Eine Besonderheit der Höhle ist ihre schwierige Zugänglichkeit. Der Eingang befindet sich in 60 Metern Höhe, inmitten einer überhängenden Felswand, welche im vertikalen Aufstieg am Fixseil erklettert wird. Bereits der Zustieg zur Wand entspricht einer Hochgebirgstour mit zahlreichen Herausforderungen: So führt die Route über Steilhänge, Felsgrate und Geröllhalden sowie – je nach Witterung – über Schnee und Eisflächen.
Aufbau der Höhle
Erster Höhlenabschnitt
Der erste Abschnitt beginnt am Eingang auf 1564 Meter über Meer und steigt südwärts bis auf 1600 m. ü. M an. Er endet in etwa 700 m Luftlinie vom Eingang entfernt, wo sich das System in mehrere Ebenen aufteilt und deutlich ansteigt. Im Bereich dominieren grosse, oft runde und im Sommer wasserführende Stollen. Viele Bereiche sind nass und lehmig (Sedimente). Nach dem Eingang folgen bald ein tiefer Schacht und zwei kleine, etwa brusttiefe Seen.
Im weiteren Verlauf versperren mehrere Siphons den Weg. Es handelt sich dabei um kurze, mit Wasser gefüllte Gangabschnitte, die zum Teil tauchend passiert werden müssen. Der ehemals erste Siphon (Forrer-Siphon) existiert nicht mehr, weil die Felsüberdeckung gesprengt werden konnte.
Etwa 400 Meter vom Eingang entfernt befindet sich der sogenannte Feuerwehr-Siphon, dessen Name auf eine Durchquerung mit Feuerwehrhelm – samt notdürftig befestigter Lampe – zurückgeht. Wenn im Spätherbst die Zuflüsse nachlassen, versickert das Wasser langsam im Untergrund, weshalb der Siphon im Winter meist problemlos passierbar ist.
Der Rouiller-Siphon, benannt nach dem Erstbezwinger Philippe Roullier, führt über eine verblockte Engstelle unter Wasser auf 3 – 6 m Tiefe und nach einem waagerechten Teilstück wieder steiler an die Oberfläche. Die Länge wurde jedoch aufgrund der schwierigen Bedingungen noch nicht richtig vermessen. Von hinten speist eine Quelle den Siphon auch im Winter, so dass eine Entleerung unmöglich ist.
Im hinteren Teil gibt es einen 8 -10 m langen Abzweiger nach Osten, welcher noch nicht weiter erforscht ist, respektive nur einmal kurz von Patrick Freitag, zwecks Befestigung eines Seils, besucht wurde. Dies war aber nicht das eigentliche Ziel, denn er hatte durch die aufgewirbelten Sedimente kaum Sicht und daher den falschen Gang erwischt.
Der vierte Siphon – der sogenannte „Quietsch-Siphon“ – ist nur kurz. Der Fels ist vom sedimentreichen Gletscherwasser glattgeschliffen. Die Tauchlänge variiert, je nach Wasserstand, erheblich (ca. 2 – 6 m). Bei tiefem Wasserstand im Spätwinter war es auch schon möglich die Stelle ohne Tauchausrüstung zu passieren. Aufgrund der lehmigen Ablagerungen ist die Sicht im Wasser gleich Null, wie das folgende Beispiel des Höhlenforschers Samuel Trummer zeigt:
„Eine verlorene, notabene brennende Lampe wurde von mir nur unter erheblichem Suchen wiedergefunden, obschon sie nur ca. 30 cm unter der Wasseroberfläche lag.“
Zweiter Höhlenabschnitt
Dieser Abschnitt liegt etwas höher als der vorderste Teil und steigt nach hinten weiter an (1580 – 1668 m. ü. M). Von oben her gesehen beginnt dieser Teil ziemlich genau unter dem Unteren Tatelishorn, welches allerdings auf 2497 m und damit rund 900 Höhenmeter höher liegt. Es handelt sich um ein älteres, wesentlich komplexeres System, das Kalkverzierungen, Stalaktiten und Stalagmiten aufweist. Daraus lässt sich schliessen, dass dieser Abschnitt schon lange kein Schmelzwasser mehr führt.
Formenschatz in der Geltenbachhöhle
Nur zu Beginn gibt es noch ein paar Schächte und Spalten, welche einen Blick auf den tieferliegenden Grundwasserspiegel erlauben. Der Weg führt zunächst im 90-Grad-Winkel durch ein enges Loch hinab, das gegen unten hin wieder in die Waagerechte zieht. Hier passt noch knapp ein menschlicher Körper hindurch. Für grössere Materialtransporte bedeutet dieses Hindernis jedoch das Ende. Dem Ausgang folgt ein grosser Dom, wobei sich ein imposanter Blick in die Tiefe eröffnet.
Im weiteren Verlauf gilt es mehrere Steilstufen zu überwinden. Danach führt ein Gang mit schneeweissen Seitenwänden in einen Dom (Höhe 10 m / Durchmesser 5 m) mit reichen Kalkverzierungen. Am hinteren Ende hat offenbar ein Einbruch aus Schlamm und Geröll einen alten Gang verschlossen.
Dritter Höhlenabschnitt
Nach Beginn des dritten Abschnitts führt eine enge Passage ins vorerst letzte Gangsystem, das wie ein riesiger Spalt von Südosten nach Nordwesten abfällt (1660 – 1600 m. ü. M.). Dem gleichen Weg folgt das Wasser: Im Südosten speisen mehrere Quellen einen grossen Bach, der am nordwestlichen Ende in einem engen, schwarzen Schlund verschwindet.
Im dritten Abschnitt herrschen spaltenartige Gangformen vor, die zum Teil Kavernen von bis zu 30 Meter Höhe bilden. Dazu gibt es wenige runde Stollen, die auf eine ehemals grössere Wasseraktivität hindeuten.
Das Karstwassersystem
Die Entwässerung des Geltenbachsystems geschieht meist unterirdisch. Es ist unklar, wo das Wasser wieder auftaucht, denn auch Versuche mit Färbemittel (Tracer) zeigten keine Quellen an. Es darf aber angenommen werden, dass das System in den Grundwasserleiter des Gasterntals abtaucht, denn letzteres ist bis etwa 200 Meter unter die Talsohle mit wasserdurchlässigen Sanden und Lockergesteinen gefüllt.
Bei starken Zuflüssen ins Karstwassersystem wird der Geltenbachfall als Überlauf aktiv. Nach Trockenzeiten dauert dies länger, weil sich das unterirdische Flussnetz zuerst füllt. Als Vorboten für das Erwachen des Hauptfalls gelten die kleinen, auch Tränen genannten Wasserfälle: Sie springen jeweils vor dem Geltenbachfall an und liefern auch nach dessen Versiegen während rund einer Woche Wasser. Eine dritte Träne bleibt auch im Winter bestehen.
Der Überlauf des Karstwassersystems entspricht einer Schichtquelle, die von einer undurchlässigen Mergelschicht (Örlimergel) unterlegt ist. Gegen Westen hin wird das Wasser von einer abtauchenden Malmkalkbiegung gesammelt und dann nordwärts zur Felswand geleitet. Wie bei Karstquellen üblich, schwankt die Schüttung beträchtlich.
Die saisonalen Aktivitäten des Wasserfalls deuten auf erhebliche Zuflüsse der Schneeschmelze hin: Je nach Witterung wird der Fall ab Ende Mai bis Mitte Juni aktiv, um dann im Laufe des Augusts zu versiegen, wenn die letzten Schneereserven aufgebraucht sind. Regenfälle können bis in den Oktober zum Anspringen der Quelle führen.
Auffallend ist die Trübung des Höhlenbachs, die vermutlich von glazialen Schmelzwässern unbekannter Herkunft herrührt. Als Quellen wären Balmhorn– und Schwarzgletscher sowie kleinere Vereisungen um das Obere Tatelishorn denkbar. Analog zum Gletscherschwund versiegte der Wasserfall in den letzten Jahren öfter und früher, weshalb die Höhle künftig bereits im Herbst oder sogar Sommer zugänglich werden könnte.
Geschichte und Erforschung
1978 – 1979: Pioniere der ersten Stunde
Ein erster Aufstieg zum Höhleneingang wurde im November 1978 von sechs Bergführern aus Kandersteg versucht. Die Expedition scheiterte nach zwei Anläufen an fehlender Ausrüstung (namentlich Akkubohrmaschinen) sowie am brüchigen Gestein. Fast ein Jahr später, am 14. Oktober 1979, gelang nach sechs Tagen nervenaufreibender Arbeit der Aufstieg zum Portal. Nach der Installation eines Stahlseils konnte weiteres Material zur Befahrung* herangeschafft werden.
*Eine Höhle wird in der Fachsprache nicht etwa begangen, sondern befahren
Bei den Vorstössen ins Berginnere wurden drei kleine Seen mit Geländerseilen gesichert sowie ein Siphon mittels Schläuchen geleert. Dies war deshalb nötig, weil die Alpinisten keine vollständige (Tauch-) Ausrüstung zur Höhlenforschung besassen. So kam beim Überwinden eines Sees auch ein Schlauchboot zum Einsatz. Desweiteren warben die Forscher mit Diavorträgen um Gelder für die benötigte Ausrüstung.
Noch im selben Jahr, im Winter 1979, stiessen die Forscher etwa 400 Meter im Berginnern auf einen für sie unbezwingbaren Siphon (heute Feuerwehr-Siphon). Interessanterweise konnte diese Stelle bei späteren Expeditionen oft trockenen Fusses durchquert werden. Es stellt sich deshalb die Frage, ob die Erstbefahrer mit einem ungewöhnlich „nassen Winter“ zu kämpfen hatten. Als 1982 Peter Forrer auf einer Himalaya-Expedition am Nanga Parbat (Pakistan) tödlich verunglückte, brachen die übrigen Mitglieder ihre Forschungstätigkeit ab.
1989 – 1993: Schweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung
Im Jahr 1989 wagten Berner Höhlenforscher erneut den Aufstieg zum Portal. Dabei musste die überhängende Felswand nochmals bezwungen werden, weil das Stahlseil der Erstbesteiger gerissen war. Den alten Bohrhaken folgend, erreichten die Forscher im dritten Anlauf den Eingang. An der Oberseite des Portals wurde ein Stahlträger befestigt, der als Halterung für ein neues Fixseil diente. Etwa 550 m im Berginnern blockierte wiederum ein unpassierbarer Siphon den Weg.
Im März 1990 gelang es dem Tauchspezialisten Philippe Roullier den später nach ihm benannten Siphon zu überwinden – leider verstarb Roullier nur wenige Monate später im Unterwallis. In den Jahren 1991/92 folgten weitere, mitunter erfolglose Tauchvorstösse (zu viel Wasser in der Höhle). Neben Vermessungsarbeiten wurde ferner ein Versuch unternommen, die Decke über dem ersten Siphon zu sprengen.
Ab 1993 fand am Geltenbach während 18 Jahren keine Höhlenforschung mehr statt. Mit ein Grund waren Schiessübungen der Armee, bei denen das Portal – und damit auch die Fixseile – mit Flab-Kanonen (!) beschossen wurden. Desweiteren war schlichtweg der Aufwand zu gross geworden – gerade im Vergleich mit anderen Karstsystemen, wie etwa dem grösseren und besser zugänglichen Siebenhengste-Hohgantsystem am Thunersee.
2011 bis heute: Forschergruppe Crazy Cavers
Seit 2011 wird die Geltenbachhöhle von Hansueli Kallen (Kandersteg), Ronny Koller (Adelboden), Patrick Freitag (Kerzers) und Samuel Trummer (Frutigen) mit ihrem Team, Janus Jørgensen (Kandersteg) und Nando Bieri (St. Stefan) sowie Kollegen und Freunden nebenberuflich erforscht. Über die Forschergruppe Crazy Cavers Kandersteg läuft ein offenes Sponsoring, in dem sich Interessierte, Einheimische und Firmen auch finanziell grosszügig zeigen, um die hohen Kosten mitzutragen.
Die Forschergruppe besteht aus erfahrenen Alpinisten, die in der Klettertechnik und im Höhlentauchen bewandert sind. Weitere Talente des Teams werden in Planung und Logistik benötigt, denn sämtliche Ausrüstung muss zuerst ins Tal und von dort zur Höhle geschafft werden. Zudem müssen auch die Verhältnisse vor Ort berücksichtigt werden, seien es nun verschneite Zufahrtswege, Triebschnee oder mögliche Lawinenabgänge.
Solche Herausforderungen zu meistern, gehört aber letztlich zum Reiz ihres Schaffens, wie die Forscher beteuern. Neben Erfahrung und starken Nerven sind, gerade am Geltenbach, auch Vielseitigkeit und Einfallsreichtum gefragt. Im Team herrscht zudem eine lockere Atmosphäre, denn die Crazy Cavers sind auch abseits ihrer Tätigkeit befreundet.
Aktuell (Stand: Winter 2016/17) will das Team vermehrt in die Tiefe forschen, um weitere Aufschlüsse über die geologische Schichtung zu erlangen. Ferner ist auch die Installation eines Messsystems geplant, mit dem sich die Wasserstände der Siphons überwachen lassen. Damit sollen Daten zum Abflussgeschehen gesammelt werden, denn die Fliesswege im Geltenbachsystem sind bis heute nur teilweise bekannt.
Geologisches
Die Gesteinsschichten am Jegertosse bestehen aus verschiedenen Kalken und Mergeln der Öhrli-Formation, die vor 145 – 150 Millionen Jahren am Grund des Tethysmeers entstand. Im Zuge der Alpenfaltung wurde der einstige Meeresboden angehoben und verfaltet, wie es an der Südwand des Jegertosses eindrücklich sichtbar ist. In den selben Schichtfolgen entstand später das Geltenbachsystem, welches allerdings auf der anderen Talseite liegt.
Im Nordhang des Gasterntals scheint es weitere, höhlenähnliche Eingänge zu geben. Die Forscher schliessen nicht aus, dass dort ein weiteres Karstsystem existiert, das einst mit der Geltenbachhöhle verbunden war, als der Talboden noch bedeutend höher lag. Es darf daher mit Spannung erwartet werden, ob sich eine solche Hypothese erhärten lässt.
Wissenswertes und Kurioses
- Der Begriff Gälti bzw. Gelti bezeichnet den milchlosen Zustand einer Kuh vor der Geburt eines Kalbes. Der Name Geltenbach nimmt also direkten Bezug auf das Abflussverhalten des Höhlenbachs.
- Entwässerung der Höhle: Geltenbach → Kander → Aare → Rhein → Nordsee (Atlantik).
- Die Wassertemperatur in der Höhle beträgt etwa vier Grad – die Luft ist mit sechs Grad etwas wärmer. Diese Temperaturen schwanken im Jahresverlauf kaum.
- Im zweiten Teil der Höhle wurde ein mutmassliches Eisenvorkommen entdeckt. (Gesteinsproben stehen noch aus).
- Die roten Markierungen am Portal stammen vermutlich vom Militär.
- In seinem Tagebuch berichtet Philippe Roullier von zahlreichen Tausendfüssern hinter dem nach ihm benannten Siphon (Anmerkung: Es ist dies vielleicht eine einmalige Beobachtung, weil die Tiere womöglich an diesen Ort verdriftet wurden).
Reisetipp
Ein Besuch des Geltenbachfalls verbindet man am besten mit einer Wanderung durchs Gasterntal. Empfehlenswert ist etwa die Route von Selden nach Kandersteg, auf der sich eine wenig berührte Gebirgslandschaft erleben lässt.
Anfangs- und Endpunkt für die Wanderung ist der Bahnhof Kandersteg. Von dort aus gehts mit dem Gasterntalbus zum Hotel Gasterntal-Selden. Es folgt die Wanderung durchs Tal zum Berghotel Waldhaus. Die folgenden Bilder zeigen nur einige der zahllosen Schönheiten entlang des Weges:
Beim Waldhaus folgt der letzte Wegabschnitt durch die Chluse, einer steilen Schlucht am Ausgang des Gasterntals. Dort eilt die Kander in den Kanderfällen über zahllose Stufen und Wasserfälle die Schlucht hinab. Jenseits der Chluse folgt die Talstation der Seilbahn Kandersteg-Sunnbüel, wo eine (reguläre) Busverbindung zum Bahnhof Kandersteg besteht.
Dauer und Anforderungen
Die Marschzeit von Selden zur Talstation Sunnbüel beträgt knapp drei Stunden. Der Weg besitzt nur wenig Gefälle – einzig nach Selden und in der Chluse sind steilere Abschnitte zu überwinden. Es handelt sich um eine einfache Gebirgswanderung.
Hinweis: Der Gasterntalbus verkehrt vom 3. Juni bis zum 1. Oktober. Da es sich um ein Kleinbus/Taxi handelt, ist eine Platzreservation erforderlich. Siehe → Gasterntalbus
Dank
Das Forschungsprojekt am Geltenbach wird von zahlreichen Menschen aus der Region mitgetragen. Das Team Crazy Cavers möchte den folgenden Freunden und Bekannten sowie einheimischen Unternehmerinnen danken:
Der Autor Sebastian Wälti dankt den Crazy Cavers für die Gelegenheit, über ihre spannende Tätigkeit berichten zu dürfen. Wenn eine solch freundschaftliche Zusammenarbeit entsteht, ist stets auch der Weg das Ziel. Merci vielmal für die tolle Zeit mit euch.
Herzlichen Dank an Alexandra Holzer vom Hotel Gasterntal-Selden. Ihre freundliche Vermittlung machte diesen Bericht überhaupt erst möglich.
Vielen Dank an Hellmuth Stoller für die historischen Aufnahmen aus dem Archiv der Erstbefahrer.
Anhang
Über diesen Artikel
In der Geltenbachhöhle wird weit umfangreicher und präziser geforscht, als es hier gezeigt werden kann. Stattdessen soll eher ein Gefühl dafür vermittelt werden, dass es diese interessante Höhle gibt und wer dem Berg seine Geheimnisse entlockt. In diesem Sinne sei auch erwähnt, dass die Erkundung des Systems noch längst nicht abgeschlossen ist: Es darf mit Spannung erwartet werden, wie sich dieses komplexe Forschungsprojekt weiterentwickelt.
Fotos gesucht: Wir würden uns über historische Bilder für den Abschnitt Erforschung und Geschichte -1989 – 1993: Schweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung freuen.
Literatur
Erstbefahrungen und Aufbau der Schichtquelle:
Gerber, M. / Roullier, Ph. (1990); Geltenbachhöhle, anciennes et nouvelles explorations/Historische und neue Erforschung in der Geltenbachhöhle, „Stalactite“ – Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung, 40 Jahrgang – Heft 1 (1990), S. 14 – 17.
Karstkunde:
Website → spektrum.de → Lexikon der Geowissenschaften → Karst (abgerufen im Januar 2017)
Geologie Jegertosse und Geltenbachhöhle:
Geoinformationsplattform der Schweizerischen Eidgenossenschaft → map.geo.admin.ch → Geologischer Atlas GA25 (abgerufen im März 2017)
Website → strati.ch → Öhrli-Formation (abgerufen im März 2017)
Namensherkunft Geltenbach(höhle):
Website → Schweizerisches Idiotikon digital – Band II → S. 238 → Gälti (abgerufen im Dezember 2016)