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Das vorliegende Projekt hat zum Ziel, den Einfluss der anthropogenen Wassernutzung auf den Sedimenthaushalt im Rhonetal zu quantifizieren und Mechanismen zu erkennen, die zu einer veränderten Sedimentbilanz führen. Auslöser für die Projektidee ist die Beobachtung, dass die Sedimentationsraten im Genfersee während der letzten Jahrzehnte abgenommen haben. Eine mögliche Ursache könnte im veränderten Sedimentfluss liegen, hervorgerufen durch den Bau von Staudämmen. Dies führt einerseits dazu, dass Sediment hinter den Stauseen zurückgehalten wird. Andererseits kann ein geringerer Wasserabfluss unterhalb der Stauseen zu einem reduzierten Transportpotential der Vorfluter führen. Das Projekt hat zum Ziel, diese Mechanismen zu quantifizieren. Am Projekt beteiligen sich WissenschafterInnen der Uni Genf, Lausanne, Bern und der ETZ Zürich.