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Lange Arbeitstage hinter dem Lenkrad führen dazu, dass viele Lkw-Fahrer Schmerzen im oberen Rückenbereich haben. Henrik Gustafsson, 27, ist einer von ihnen. Vor fünf Jahren traten bei einem Ferntransport nach Norwegen Probleme mit einem Muskel hinter seiner linken Schulter auf.
Henrik Gustafsson gab das Fernfahren deswegen auf und begann, zusammen mit seinem Vater im Wald Holz zu transportieren. Außerdem fing er mit Gewichtstraining an, doch das Problem verschwand nicht völlig.
Vor eineinhalb Jahren jedoch erhielt Henrik Gustafsson die Gelegenheit, den neuen Volvo FH mit Volvo Dynamic Steering in Praxistests zu erproben. Seitdem fühlt sich sein Rücken viel besser an.
„Der Unterschied ist, dass ich jetzt nicht mehr ständig nervös bin und zurückhaltend fahren muss. Mit Volvo Dynamic Steering ist der Lkw sehr stabil", berichtet Henrik Gustafsson.
Berufsbedingte Verletzungen und Erkrankungen sind ein altbekanntes Problem. Laut einer von Volvo Trucks mit 160 europäischen Lkw-Fahrern durchgeführten Studie litt über die Hälfte an Schulter- und Nackenschmerzen. Die meisten Teilnehmer an der 2011 und 2012 durchgeführten Studie waren Männer, die im Fernverkehr arbeiten.
Eine weitere, von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz im Jahr 2011 durchgeführte Studie ergab, dass im europäischen Transportsektor 54 % der Frauen und 37 % der Männer Probleme mit dem Muskel- und Knochenapparat haben. Diese konzentrieren sich oft auf Rücken, Schultern und Nacken der Fahrer.
Peter Bark, der im schwedischen Verkehrsforschungsinstitut, einer Forschungseinrichtung für Transport und Logistik, Gesundheits- und Sicherheitsfragen untersucht, erklärt die Gründe.
„Die Muskelanspannung an Armen und Nacken stellt zusammen mit den sich wiederholenden Bewegungen eine große Belastung für bestimmte Muskelgruppen dar. Wenn man das Lenkrad beim Lenken fest anpackt, führt dies zu noch größerer Spannung, würde ich annehmen.
Größere Muskeln wie der Bizeps sind nicht so empfindlich, aber wenn man den Unterarm und bestimmte Muskeln, die mit den Fingern und Händen verbunden sind, anspannt, besteht die Gefahr der Ermüdung. Auch Schulteranspannnung führt zu Ermüdung, die sich dann bis in den Nacken ausbreiten kann."
Die neue Volvo Dynamic Steering verringert die Bewegungen des Lenkrads, die ansonsten durch Unebenheiten der Fahrbahn entstehen würden, erheblich. Sie macht das Lenken nicht nur einfacher und bequemer für den Fahrer, sondern ist langfristig auch schonender für Muskeln und Gelenke.
Bei Fahrten mit niedriger Geschwindigkeit auf normalen Straßen verringert Volvo Dynamic Steering den zum Drehen des Lenkrads benötigten Kraftaufwand um rund 75 Prozent. Auf holprigen Straßen absorbiert sie Stöße fast vollständig, zu 95-100 %.
In Kombination mit dem automatisierten I-Shift-Getriebe bedeutet dies, dass der Druck, dem der Fahrer ausgesetzt ist, enorm reduziert wird. Jonas Nordqvist arbeitet als Product Features and Profitability Manager bei Volvo Trucks.
„Wenn man mal all das, was dem Fahrer außerhalb des Lkw zustoßen kann, beiseite lässt, dann sind sich wiederholende Bewegungen durch Straßenunebenheiten sowie durch das Lenken und Schalten - auch als 'Ganzkörper-Vibrationen' bezeichnet - die wichtigste Ursache berufsbedingter Verletzungen und Erkrankungen.
Eine Straße ist nie völlig eben, der Körper wird ständig durchgeschüttelt. Dies ist ein Auslöser des RSI-Syndroms (Repetitive Strain Injury). Es ist eine Überstrapazierung des Muskels, wie beispielsweise auch beim Tennisarm."
Genau das passiert, wenn der Fahrer Rücken- oder Nackenschmerzen bekommt - er sitzt still, während der Körper auf und ab schaukelt. Er dreht das Lenkrad mit einem gewissen Kraftaufwand, und je größer der Kraftaufwand, desto höher das Erkrankungsrisiko.
Die Rückenschmerzen von Henrik Gustafsson stellten sich als klassische Berufserkrankung heraus. Deshalb fiel die Wahl leicht, als er und sein Vater einen neuen Lkw kauften - einen neuen Volvo FH mit Volvo Dynamic Steering.
„Früher habe ich mich beim Lenken auf schmalen, kurvenreichen Straßen angespannt. Mit Volvo Dynamic Steering ist das Lenkrad ruhig, sogar auf holpriger Fahrbahn, wenn eine seitliche Kraft ausgeübt wird, die normalerweise am Lenkrad rütteln würde.
Dies wird vom System absorbiert, so dass ich als Fahrer entspannter sitzen kann. Meine Haltung beim Fahren ist heute völlig anders als früher", berichtet Henrik Gustafsson.
Volvo Dynamic Steering beruht auf einer konventionellen mechanischen Lenkung, bei der eine Lenkspindel mit einem Lenkgetriebe verbunden ist. Eine hydraulische Servoeinheit sorgt für genügend Kraft, die den Fahrer beim Drehen der Räder unterstützt.
Bei dem neuen System von Volvo kommt ein elektronisch gesteuerter Elektromotor hinzu, der mit der Lenkspindel verbunden ist. Dieser Elektromotor funktioniert in Verbindung mit der hydraulischen Servolenkung und wird mehrere tausend Mal pro Sekunde durch das elektronische Steuergerät geregelt.
Im unteren Geschwindigkeitsbereich sorgt der Elektromotor für zusätzliche Kraft. Bei höheren Geschwindigkeiten regelt der Elektromotor automatisch die Lenkung und kompensiert Unregelmäßigkeiten, die beispielsweise durch Seitenwind oder Unebenheiten auf der Straße verursacht und auf das Lenkrad übertragen werden.
2011 und 2012 hat Volvo Trucks in Zusammenarbeit mit 160 Lkw-Fahrern in ganz Europa eine Fahrer-ID-Befragung durchgeführt. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer gab an, Probleme mit Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen zu haben. Die meisten Befragungsteilnehmer waren Männer, die im Fernverkehr arbeiten.
Laut der 2011 von OSHA durchgeführten Studie „Occupational safety and health in the transport sector", hatten 54 % der im europäischen Transportsektor tätigen Frauen und 37 % der Männer Probleme mit dem Bewegungsapparat. Bei Lkw-Fahrern konzentrieren sich oft auf Rücken, Schultern und Nacken.
Die Befragung ergab, dass 43 % der im Transportwesen Beschäftigten Beschwerden im unteren Rückenbereich haben. Rückenprobleme, die oft auf mechanische Vibration zurückgehen, sind die häufigste Berufserkrankung bei Berufsfahrern in Belgien.
Von den arbeitsbedingten Verletzungen und Erkrankungen bei spanischen Berufsfahrern zwischen 2000 und 2005 betrafen 90 % den Muskelapparat oder das Knochengerüst. Die gesamte Studie kann in vollem Umfang hier gelesen werden.
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Remo Motta
Leiter Marketing
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