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Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik (FAT) in Tänikon hat die Zahlen der Wirtschaftlichkeit der wichtigsten Betriebszweige für das Jahr 1995 veröffentlicht. Die Ertragszahlen weisen gegenüber dem Vorjahr geringere Beträge aus. Nur bei den Kartoffeln (+ 5,8 Prozent) Zuckerrüben (+3,9 %) und dem Raps (+ 32,9 %) liegen sie für 1995 über dem Vorjahresergebnis. Bei den Kartoffeln hatten die hohen Richtpreise für Verarbeitungskartoffeln einen Einfluss. Im Sektor Zuckerrüben war ein besonders hoher Zuckergehalt bestimmend. Beim Raps waren deutlich höhere Naturalerträge der Grund für das gute Abschneiden.
Tiefere Prämien und der Markt drücken auf Preise
Beim Getreide fallen die direktkostenfreien Erträge unter anderem deswegen geringer aus, weil die Extensoprämien um 200 auf 600 Franken reduziert wurden. Die beim Weizen um 5,5 % geringeren Erträge sind mit dem hohen Rückbehalt für die Verwertung erklärbar; der höhere Naturalertrag konnte den tieferen Preis nicht wettmachen. Beim Roggen nahm der Ertrag um 6,6 % ab, bei der Gerste war der Rückgang mit knapp 2 % dagegen bescheiden. Um volle 10 % sank das Betriebszweigergebnis 1995 der Rindviehhaltung. Der Schlachtviehpreis erlebte einen Zusammenbruch. Er machte sich auch sehr stark bei der Schweinezucht (über die Hälfte weniger) bemerkbar, wo die tiefen Ferkelpreise eine Rolle spielten. Dank tieferen Futterpreisen fiel der Rückgang hier nicht noch deutlicher aus. LID