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Am 7. Oktober ist Joênia Wapichana als erste indigene Frau in die Abgeordnetenkammer Brasiliens gewählt worden. Jetzt hat sie von den Vereinten Nationen mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet worden.
Die Aktivistin aus dem brasilianischen Amazonas-Regenwald ist eine der fünf Persönlichkeiten, denen die UN dieses Jahr den Menschenrechtspreis zugedacht hat. Die Auszeichnung hat für sie mehr als eine symbolische Bedeutung. Durch sie werde die Welt stärker auf die indigenen Völker aufmerksam, sagte die 43-Jährige. Er kann zudem auch dabei helfen, die indigenen Völker zu schützen, so Joênia Wapichana.
Den Preis selbst hat sie kurzerhand den Indio-Frauen gewidmet. Bisher sind nur wenige indigene Frauen in den Mittelpunkt der Medien geraten, wie sie in einem Interview für die UN-News ausführt. Laut Joênia Wapichana existieren aber viele, die sich genau wie sie für die Menschenrechte stark machen.
Joênia Batista de Carvalho, die den Namen ihres Volkes Wapichana als Nachnamen angenommen hat, hat als erste Indigene Brasiliens Recht studiert und wurde als erste Indio-Frau Anwältin.
Sie setzt sich unermüdlich für die Rechte der Ureinwohner Brasiliens und ebenso für die Ausweisung von Indio-Territorien ein. 2013 wurde sie zur Präsidentin der brasiianischen Kommission der Verteidigung der Rechte der indigenen Völker gewählt.
Ausgewählt wurde sie, Rebeca Gyumi (Tansania), Front Line Defenders (Irland) und die im Febraur 2018 verstorbene Asma Jahnguir (Pakistan) von einem speziellen Komitee der UN unter über 300 Nominierungen. Die Preisvergabe selbst wird im Dezember in New York stattfinden.
Dann wird sie sich in die Liste mit Persönlichkeiten wie Martin Luther King, Nelson Mandela und Malala Yusafzai einreihen, die ebenso mit dem UN-Menschenrechtspreises ausgezeichnet wurden.