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Förderangebote für Fremdsprachige
|Betroffene Stufe(n):||Kindergarten (Jahre 1-2)|
Primarstufe (Jahre 3-8)
Sekundarstufe I
Berufliche Grundbildung (schulischer Teil)
|Nationaler Kontext|
Kulturell und muttersprachlich heterogen zusammengesetzte Klassen machen einen differenzierten Unterricht notwendig. Dabei sind didaktische und methodische Herausforderungen zu lösen. Die diesbezüglichen Bestrebungen der Kantone und Gemeinden basieren auf verschiedenen Empfehlungen der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Die angestrebten Grundsätze gehen von einer bestmöglichen Integration der Kinder mit Migrationshintergrund – ab dem Kindergarten – ins Bildungswesen aus, unter Sicherstellung der Pflege ihrer heimatlichen Sprache und Kultur. Gemäss der Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) unterstützen die Kantone, die dem Konkordat beigetreten sind, durch organisatorische Massnahmen die von den Herkunftsländern und den verschiedenen Sprachgemeinschaften durchgeführten Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur.
Es gibt verschiedene Massnahmen für fremdsprachige Kinder und Jugendliche: Je nachdem wird für neu zugezogene fremdsprachige Lernende für eine begrenzte Zeit Unterricht in Klassen angeboten, in denen sie auf den Besuch der Regelschule vorbereitet werden. Es gibt Kantone, in denen keine speziellen Klassen für Fremdsprachige geführt werden, die Lernenden besuchen unterstützt durch ambulante Förderangebote die Regelklassen. Oft besuchen fremdsprachige Lernende die Fremdsprachigenklasse nur in bestimmten Fächern. Um neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I den Übertritt in die berufliche Ausbildung oder in weiterführende Schulen zu erleichtern, stehen besondere Ausbildungsangebote zur Verfügung. So werden Jugendliche in spezifischen Integrationsprogrammen in ihrer Berufsfindung und ihrer Integration in die Arbeitswelt unterstützt.
1. Hauptergebnisse
Förderung in der Unterrichtssprache: Im Kindergarten (Schuljahre 1-2) sowie auf der Primarstufe (Schuljahre 3-8) und Sekundarstufe I existieren in allen Kantonen Fördermassnahmen in der Unterrichtssprache für fremdsprachige Kinder. Meistens handelt es sich dabei um Förderkurse ergänzend zum Unterricht in der Regelklasse. Spezielle Klassen für Fremdsprachige (Integrationsklassen, classes d'accueil etc.) sind weniger stark verbreitet; im Kindergarten (Schuljahre 1-2) nur in wenigen Kantonen, auf Primarstufe (Schuljahre 3-8) und auf Sekundarstufe I in der Hälfte der Kantone. In den Berufsfachschulen bestehen in gut der Hälfte der Kantone Fördermassnahmen in der Unterrichtssprache.
Maximaler Umfang: Der maximale Umfang variiert nach Art des Förderangebots: Es gibt sowohl kurze Angebote (einige Wochen bis Monate) mit hoher Wochenlektionszahl als auch längerfristige Angebote (ein bis mehrere Jahre) mit geringer Wochenlektionszahl (oft zwischen 1-3 Wochenlektionen).
2. Ergebnisse im Detail
|Frage(n)||Rohdaten|
|Wie werden gemäss kantonalen Regelungen fremdsprachige Lernende in der Unterrichtssprache gefördert?||Förderformen:|
Kindergarten / Jahre 1-2
Primarstufe / Jahre 3-8
Sekundarstufe I
Berufliche Grundbildung (schulischer Teil)
|Welches ist der maximale Umfang des Förderunterrichts für fremdsprachige Kinder? Bitte geben Sie den Umfang in Anzahl Lektionen pro Woche über eine bestimmte Zeitspanne an (bspw. 2 Wochenlektionen während einem Jahr).||Umfang:|
Kindergarten / Jahre 1-2
Primarstufe / Jahre 3-8
Sekundarstufe I
Berufliche Grundbildung (schulischer Teil)