Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03300.jsonl.gz/1408

Ski-WM 2023 in Courchevel-Méribel
Die alpine Ski-WM 2023 findet in Courchevel-Méribel statt. Die Station in den Savoyer Alpen setzt sich in der Wahl gegen den österreichischen Ort Saalbach-Hinterglemm durch.
Den Entscheid fällte das FIS-Komitee an einer Sitzung im Rahmen des FIS-Kongresses in der griechischen Hafenstadt Pylos auf der Halbinsel Peloponnes. In Frankreich fanden letztmals 2009 alpine Weltmeisterschaften statt. Damals war Val d'Isère Ausrichter.
Zu einer Premiere für Titelkämpfe kommt Courchevel-Méribel dennoch nicht. 1992 fanden in Méribel die Frauen-Rennen anlässlich der Olympischen Winterspiele von Albertville statt. Die Männer fuhren damals in Val d'Isère.
Die beiden Skiorte Courchevel und Méribel liegen 17 Kilometer auseinander. In Courchevel finden regelmässig Weltcup-Slaloms und -Riesenslaloms der Frauen statt. In der vergangenen Saison wurden ein Riesenslalom und ein Parallel-Slalom durchgeführt; beide Rennen gewann Mikaela Shiffrin. Méribel war 2015 Austragungsort des Weltcupfinales.
Das unterlegene Saalbach-Hinterglemm, das die WM vor 27 Jahren durchführen durfte - mit dem Abfahrtstitel von Franz Heinzer als Schweizer Höhepunkt -, wird für die Titelkämpfe 2025 erneut kandidieren. Dannzumal steigt auch Crans-Montana in den Wahlring. Schon jetzt ist klar, dass die Walliser Station Aussenseiter sein wird und wohl eher auf den Zuschlag für die WM 2027 oder 2029 hoffen muss. Die nächsten Titelkämpfe der Alpinen werden im kommenden Winter in Are durchgeführt, 2021 finden sie in Cortina d'Ampezzo statt.
In Pylos wurden auch die Weltmeisterschaften 2023 im Ski nordisch und Ski Freestyle/Snowboard vergeben sowie die WM 2022 im Skifliegen. Die Titelkämpfe der Nordischen werden in fünf Jahren erstmals in Planica in Slowenien stattfinden, die nächsten werden in Seefeld (2019) beziehungsweise in Oberstdorf (2021) durchgeführt. 2022 findet die Skiflug-WM im norwegischen Vikersund statt. Die WM 2023 im Ski Freestyle und Snowboard wurde nach Bakuriani in Georgien vergeben.