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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00275 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 3 0. September 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich gegen Unfallversicherung Stadt Zürich Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Helsana Unfall AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1982, erlitt am 23. Dezember 1997 als Schüler einen Unfall, als er sich bei einem Treppensturz das rechte Knie verdrehte (Korbhen kelläsion des Meniskus und Ruptur des vorderen Kreuzbandes). Am 30. Dezember 1997 erfolgte eine Naht des Meniskusrisses und am 5. März 1998 wurde eine Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes vorgenommen (Urk. 11/K3-4). Die Helsana Versicherungen AG, als damaliger Krankenversicherer, kam für die be treffenden Behandlungskosten auf (Urk. 11/K2). A b August 1999 war X.___ als Praktikant beim Y.___ angestellt und bei der Helsana Unfall AG gegen Unfallfolgen versichert. Aufgrund eines Sturzes mit dem Snowboard am 10. Januar 2000 (Urk. 11/K1) kam es zu einem erneuten Riss des Meniskus Knie rechts, woraufhin am 13. Januar 2000 ein arthroskopischer Eingriff statt fand, bei dem der Meniskus refixiert wurde (Urk. 11/ M2 ). Die Helsana Unfall AG kam für die betreffenden Behandlungskosten auf und schloss den Schadensfall im März 2000 formlos ab (Urk. 11/M4). S eit dem 1. März 2000 arbeitete der Ver sicherte als Praktikant auf der Pflegeabteilung des Z.___. In dieser Eigen schaft war er bei der heutigen Unfallversicherung Stadt Zürich gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. Mai 2000 verletzte er sich das rechte Kniegelenk, als er im Gartenhaus etwas holen wollte und sich beim Umdrehen das rechte Knie verdrehte (Urk. 7/G1). Am 7. Juli 2000 wurde eine partielle Meniskektomie, eine Entfernung der alten Schrauben und eine er neute K r euzband ersatz plastik durchgeführt (Urk. 7/ M2 ). Die Unfallversicherung Stadt Zürich erbrachte bis anfangs 2001 Versicherungsleistungen (vgl. Urk. 7/M15 S. 1). Nach einem Basketballspiel am 2 8. Mai 2017 (ohne Verletzungsmechanismus) traten ein massiver Gelenkserguss sowie zunehmende Schmerzen am rechten Knie auf, die am 3 0. Mai 2017 zur Arbeitsniederlegung als Maurer und Vorstellung im A.___ der B.___, Zürich, führten ( Urk. 6/M8). Wegen einer chronischen vorderen Insta bilität des rechten Knies mit einer postero -medialen Gonarthrose, einer Meniskus läsion postero -lateral und postero -medial sowie einer Synov itis wurde der Versicherte am 22. Juni und am 14. Dezem ber 2017 im C.___, D.___, operiert (Urk. 3/8, Urk. 3/10). Im November 2017 ersuchte der Versicherte die Unfallversicherung Stadt Zürich um Ausrichtung von Versicherungsleistungen aufgrund eines Rück falls respektive von Spätfolgen des Unfallereignisses vom 29. Mai 2000 (vgl. Urk. 1 S. 4). Im Zuge ihrer Abklärungen holte die Unfallversicherung Stadt Zürich ins be sondere ein Gutachten eines Facharztes für orthopädische Chirurgie FMH sowie die Stellungnahme ihres beratenden Arztes ein (Urk. 7/M13-14). Hernach lehnte sie ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 10. Juli 2018 ab (Urk. 7/G26), wo gegen der Versicherte am 10. September 2018 Einsprache erhob (Urk. 7/G30). Mit Ein sprache entscheid vom 15. Oktober 2018 wies die Unfallversicherung Stadt Zürich die Einsprache ab (Urk. 2 = Urk. 7/G35 ). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 14. November 2018 Beschwerde und bean tragte, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 15. Oktober 2018 sei die Un fallversicherung Stadt Zürich zu verpflichten, die Leistungen nach dem Bundes gesetz über die Unfallversicherung (UVG) zu erbringen, und die Sache sei zur weiteren Ab klärung des Umfangs der Leistungspflicht an die Unfallversicherung Stadt Zürich zurück zu weisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, dass die Helsana Unfall AG zum Verfahren beizuladen sei. Eventualiter sei das Beschwerdeverfahren bis zum Leistungsentscheid der Helsana Unfall AG zu sis tieren (Urk. 1 S. 2). Die Unfallversicherung Stadt Zürich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. November 2018 Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 7/G1-G39, Urk. 7/M1-M15, Urk. 7/T1-T2]). Mit Verfügung vom 4. Dezember 2018 wurde die Helsana Unfall AG zum Prozess beigeladen und ihr Frist angesetzt, um zu den Eingaben des Beschwerdeführers und der Beschwerdegegnerin Stellung zu nehmen (Urk. 8). Mit Eingabe vom 25. Januar 2019 liess sich die Beigeladene vernehmen und ersuchte um Abwei sung der Beschwerde (Urk. 10, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 11/K1-K11, Urk. 11/M1-M6 ). Mit Verfügung vom 29. Januar 2019 wurde der Antrag des Beschwerdeführers auf Sistierung des Verfahrens abgewiesen und dem Beschwerdeführer sowie der Beschwerdegegnerin Frist angesetzt, um zur Stellungnahme der Beigeladenen so wie deren Akten Stellung zu nehmen (Urk. 12). Mit Eingaben vom 5. Februar (Urk. 14) und vom 4. April 2019 (Urk. 17) reichten die Parteien je eine Stellung nahme ein, woraufhin allen Verfahrensbeteiligten mit Verfügung vom 5. April 2019 (Urk. 18) die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich zu den Eingaben zu äus sern. Die Parteien liessen sich sodann mit Eingabe vom 9. April (Urk. 19) bezie hungsweise 29. April 2019 (Urk. 21) vernehmen. Nachdem die Beigeladene keine weitere Stellungnahme mehr einreichte, wurde der Schriftenwechsel mit Verfü gung vom 5. Juni 2019 geschlossen (Urk. 22). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebro chen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der ge nannten Über gangsbestimmungen). Die vorliegend in Frage kommenden Unfallereignisse haben sich allesamt vor dem 1. Januar 2017 ereignet (vgl. Sachverhalt E. 1), weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 G emäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt (Abs. 1). Für die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt das UVG das Vorliegen eines Unfalls oder einer unfallähnlichen Körperschä digung (Art. 6 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV) voraus. Gemäss Art. 6 Abs. 3 UVG hat die Versicherung ihre Leistungen für Schädigun gen zu erbringen, die der versicherten Person bei der Heilbehandlung ( Art. 10 UVG) zugefügt werden. Danach hat die Unfallversicherung für Schäden einzu stehen, die durch Krankenpflegemassnahmen (Heilbehandlung) im Anschluss an versicherte Unfälle herbeigeführt werden, ohne dass diese behandlungsbedingte Schadensverursachung den Unfallbegriff, den Tatbestand des haftpflichtrechtli chen Kunstfehlers oder der strafrechtlich relevanten Körperschädigung erfüllen müsste (BGE 118 V 286 E. 3b). 1.3 1.3.1 Gemäss Art. 9 Abs. 1 UVV gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schä digende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli chen Körper (BGE 122 V 230 E. 1 mit Hinweisen). 1.3.2 Nach der Definition des Unfalls bezieht sich das Be griffsmerkmal der Ungewöhn lichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebens bereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ob dies zutrifft, beur teilt sich im Einzelfall, wobei grundsätzlich nur die objektiven Verumständungen in Be tracht fallen (BGE 122 V 230 E. 1, 121 V 35 E. 1a, je mit Hinweisen). 1.4 Bei den unfallähnlichen Körperschädigungen im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV entfällt im Vergleich zu den eigentlichen Unfällen einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hingegen auch bei den unfall ähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erforder nis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, worunter ein ausserhalb des Kör pers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälliger – eben unfallähnlicher – Ein fluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen ( BGE 129 V 466 E. 2.2, 4.1; 123 V 43 E. 2b). Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Faktors ist ein gestei gertes Schädigungspotenzial, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefah renlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die physiologische Bean spruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder stellt keinen äusseren Faktor dar ( BGE 129 V 466 E. 4.2.2, 4.3). Ein äusserer Faktor mit erheb lichem Schädigungspotenzial liegt nach der Rechtsprechung vor, wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, verbunden ist ( BGE 129 V 466 E. 4.2.2 ). Erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderungen der Körperlage, die nach un fallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, so etwa beim plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei heftigen belastenden Bewe gungen oder bei einer wegen äusserer Einflüsse unkontrollierbar gewordenen Po sitionsänderu ng (BGE 129 V 466 E. 4.2.3 ). 1.5 1.5.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vor handensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht wer den kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä di gende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Wor ten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heit liche Störung entfiele (BGE 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Be schwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Be weis würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan spruches nicht (BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen). 1.5.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Er folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 125 V 456 E. 5a, 123 V 98 E. 3d, 139 E. 3c, 122 V 415 E. 2a, 121 V 45 E. 3a mit Hinwei sen; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 172 E. 3a). 1.6 Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt ( Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, mög licherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfaller eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein na türlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine ). Bei Rückfällen und Spätfolgen obliegt es der versicherten Person, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderun gen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausalzusammen hangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus. Werden durch einen Unfall Beschwerden verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis verursachten Schaden, spätere Gesundheitsstörungen dagegen nur, wenn eindeutige Brückensymptome gegeben sind ( Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen ). 1. 7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 f. E. 3b/ ee mit Hinweis). 2. 2.1 Der Beschwerdeführer führte in seiner Beschwerdeschrift im Wesentlichen aus, nach der ersten Operation im März 1998 habe trotz VKB-Plastik eine gewisse Instabilität des Knies vorgelegen. Die Re-Traumatisierung (Überdehnung) des vor deren Kreuzbands und ein erneutes Einreissen des Meniskus seien anlässlich des Snowboard-Unfalls von 2000 geschehen, woraufhin der Meniskus erneut genäht worden sei. Die Knie-Distorsion Ende Mai 2000 habe dann jedoch schon wieder zu einem Reissen des Meniskus geführt und erst nach diesem Ereignis sei auch die Indikation zur erneuten Kre uzbandplastik gestellt worden. E s sei erwiesen, dass die Operation vom 7. Juli 2000 völlig unzureichend durchgeführt wurde. Statt die Instabilität zu beseitigen, habe die Operation zu noch grösseren Schäden und den heutigen Spätfolgen geführt. Die heutige Situation sei somit hauptsäch lich durch die Operation vom 7. Juli 2000 verursacht worden. Dabei sei umstrit ten, o b diese Operation aufgrund der Ruptur des Meniskus nach der Kniedistor sion Ende Mai 2000 Anlass für diese Operation war. Im Falle alternativer Kausa lität sei der für den letzten Unfall leistungspflichtige Versicherer auch für Rück fälle und Spätfolgen zuständig, was wiederum die Beschwerdegegnerin wäre (Urk. 1 S. 5-6). 2.2 Demgegenüber stellt sich d ie Beschwerdegegnerin in ihrem abweisenden Ein sprachee ntscheid im Wesentlichen auf den Standpunkt, die Instabilität am Knie gelenk bilde das Hauptproblem. Diese Instabilität bestehe gemäss der Beurteilung von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, seit 1997, wobei diese nicht entstanden wäre, hätte der erste Operateur (Operation vom 5. März 1998) eine stabile Kreuz bandrekonstruktion vorgenommen. Selbst wenn nun der zweite Operateur (Ope ration vom 7. Juli 2000) schwierige Verhältnisse vorgefunden habe, welche er nicht optimal habe meistern können, habe die erste Operation die Instabilität ur sächlich verursacht. Selbst in der Annahme, dass die zweite Operation eine rich tunggebende Verschlimmeru ng zur Folge gehabt hätte, sei diese nicht aufgrund des bagatellären Alltagsereignisses vom 29. Mai 2000, sondern durch das viel erheblichere Snowboard-Unfallereignis vom Januar 2000 medizinisch indiziert gewesen. Im Sinne einer Kausalkette bestünde in diesem Annahmefall somit im Verhältnis vom ersten zum zweiten Ereignis eine überholende Kausalität. Da die zweite Operation somit nicht durch das Ereignis vom 29. Mai 2000 indiziert ge wesen sei, würde Art. 6 Abs. 3 UVG für das hier relevante Ereignis keine Anwen dung finden (Urk. 2 S. 4-5, vgl. auch Urk. 14 ). 2.3 Die Beigeladene hielt in ihrer Stellungnahme im Wesentlich en fest, gemäss ver trauensärztlicher Beurteilung von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Or thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sei die Insuf fizienz der vorderen Kreuzbandplastik aufgrund der Operation vom 5. März 1998 und mithin das Unfallereignis vom 23. Dezember 1997 als mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit kausal für die heutigen Folgeschäden. In die sem Sinne sei seine Beurteilung deckungsgleich mit den Stellungnahmen von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, und Dr. E.___. Demnach habe der Snow boardunfall vom 10. Januar 2000 nur zu einer vorübergehenden Verschlimme rung geführt, zumal im März 2000 der Schadenfall behandlungsseitig habe ab geschlossen werden können. Dementsprechend sei nicht die Helsana, sondern die aktuelle Krankenkasse des Beschwerdeführer s für das Unfallereignis im Jahr 1997 leistungspflichtig. Dem Beschwerdeführer gelinge es aufgrund der vorhandenen medizinischen Beurteilungen von Dr. F.___, Dr. G.___ und Dr. E.___ nicht, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Kausalität zwischen den zu Beginn des Jahres 2017 wieder auftretenden Beschwerden und dem Ereignis vom 10. Januar 2000 nachzuweisen. Zudem habe gemäss den Unterlagen in den knapp 17 Jahren seit dem Fallabschluss im März 2000 keine ärztliche Behandlung die Unfallfolgen vom 10. Januar 2000 betreffend stattgefunden, womit die für die Kausalitätsbeurteilung wesentlichen Brückensymptome fehlen würden (Urk. 10 S. 3 -4 Rz 5 -6 ). 3. 3.1 Im Rahmen der Kniegelenksarthroskopie vom 22. Juni 2017 stellte Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Chirurgie, eine vordere Instabilität im rechten Knie fest. Bildgebend hätten sich Meniskusläsionen postero -medial und postero -lateral sowie eine beginnende postero -mediale Gonarthrose gezeigt. Die Computertomo graphie habe grosse Knochendefekte gezeigt, vor allem im Schienbeinkopf bei Status nach VKB-Plastiken 1996 und 200 0. Der Leidensdruck des Beschwerde führer s sei inzwischen erheblich. Aufgrund des jungen Alters werde ein gelenk erhaltendes Konzept angestrebt. Intraoperativ hätte sich eine massive Synovitis vor allem anterior gezeigt. Hier bestünden Vernarbungen, vor allem im Bereiche des Meniskusvorderhornes medial. Der Knorpel am Femur sei erstaunlich gut er halten. Lediglich posterior sei der Knorpel ausgedünnt, der Knochen liege jedoch nicht frei. Das Tibiaplateau zeige in der vorderen Hälfte ebenfalls einen komplet ten Knorpelüberzug. Dieser sei gegen posterior vollständig abgerieben. Hier liege der Knochen frei und der postero -mediale Meniskus sei ebenfalls komplett dege neriert. Intermediär und ventral sei der mediale Meniskus erhalten. Intercondylär sei das hintere Kreuzband intakt. Das vorder e Kreuzband sei insuffizient. Es fän den sich hier noch Restfasern. Das Kreuzband sei insgesamt eher dorsal positio niert, so dass keine Isometrie gegeben sei. Auch intraoperativ zeige sich eine massive vordere Schublade von mehr als 10 mm. Im lateralen Kompartiment fän den sich sehr schöne Knorpelverhältnisse. Der laterale Meniskus zeige einen klei nen Radiärriss. Femoropatellar würden sich insgesamt sehr schöne Verhältnisse zeigen. Hier fänden sich nur leichte, oberflächliche Degenerationen des Knorpels (Grad I - II). Aufgrund dieser Situation erscheine es sinnvoll, das Gelenk nochmals mit einer VKB-Plastik zu stabilisieren (Urk. 3/8, Urk. 6/M12 ). 3.2 In seiner Beurteilung zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 6. Juni 2018 diag nostizierte Dr. G.___ eine sekundäre, medial betonte Gonarthrose und chroni sche Zentralpfeilerinsuffizienz mit/bei Status nach multiplen Eingriffen seit 1997 (Urk. 3/12 S. 8). E s sei aktenkundig und unbestritten, dass der Beschwerdeführer das rechte Knie am 23. Dezember 1997 gravierend verletzt habe. Daraufhin er folgten die primäre Meniskusnaht und in einer zweiten Operation die VKB-Plastik. Die initial durchgeführte Meniskusnaht sei überwiegend wahrscheinlich beim Snowboard-Trauma verletzt worden und habe am 13. Januar 2000 revidiert werden müssen. Bereits zu diesem Zeitpunkt sei eine altersunübliche Tendenz einer medialen Gonarthrose festgestellt und erkannt worden, dass die VKB-Plastik insuffizient gewesen sei. Die Unfallmeldung lasse vor diesem Hintergrund die Schlussfolgerung zu, dass es sich beim «Ereignis» (Drehbewegung: 13. September 2000 [richtig wohl: 29. Mai 2000]) um ein « Giving-way » gehandelt habe, ergo um eine überwiegend wahrscheinliche Folge eben dieser Zentralpfeilerinsuffizienz mit konsekutiv erneuter Beeinträchtigung des medialen Meniskus. Bei der nächs ten Revision am 7. Juli 2000 habe ein weiteres und unüblich rasches Fortschreiten der medialen Gonarthrose festgestellt werden müssen. Aus den RX-Bildern ergebe sich, dass die femorale Fixation der VKB-Plastik bei dieser Operation als maximal «suboptimal» (eigentlich als schlecht) bezeichnet werden müsse (Urk. 3/12 S. 7 ). Bei den heutigen Beschwerden handle es sich aufgrund der medizinischen Be funde nicht um Spätfolgen beziehungsweise einen Rückfall des Ereignisses vom 29. Mai 200 0. Die Evaluation der zeitnahen Akten ergebe, dass das gemeldete Ereignis am 29. Mai 2000 retrospektiv zwar im engeren Sinn als richtunggebende Verschlimmerung des traumatisch bedingten Vorzustandes bezeichnet werden könne/müsse, dies aber nur vordergründig und «nur» im Zusammenhang mit dem Meniskusproblem. Das banale Ereignis im Alltag könne nämlich nur im Rahmen einer vorbestehenden Zentralpfeilerinsuffizienz, welche am 13. Januar 2000 intraoperativ festgestellt worden sei, eintreten (Urk. 3/12 S. 9). Das Hauptproblem (Instabilität mit der konsekutiven, schicksalhaften, «natürlichen» Folge – Giving-way – bei insuffizienter VKB-Plastik) habe es aber erst «ermöglicht», dass die Meniskusnaht erneut rerupturiert sei, wobei nicht unerwähnt bleiben dürfe, dass die perifokale (sekundäre) Knorpelveränderung (als Folge des Unfalls 1997) als Prädisposition für eine Meniskusbeeinträchtigung zu bezeichnen sei. Selbst ein vorher gesunder Meniskus werde bei einem Giving-way oft verletzt. Zusammen gefasst sei demnach der Snowboard-Unfall im Verlauf bis heute überwiegend wahrscheinlich die Hauptursache der Problematik (Urk. 3/12 S. 9). 3.3 Dr. E.___ bestätigte in seiner zuhanden der Beschwerdegegnerin abgegebenen Beurteilung vom 26. Juni 2018 die Einschätzung von Dr. G.___, dass die Insta bilität das Hauptproblem darstelle. Für diese Instabilität gebe es drei Ursachen: Erstens habe der Beschwerdeführer nach einer vorderen Kreuzbandrekonstruktion unvernünftige Sportarten durchgeführt, zweitens habe der erste Operateur eine vordere Kreuzbandplastik operiert, die relativ schnell zu einer Instabilität geführt habe, womit es eine ungenügende Rekonstruktion gewesen sei, drittens habe der zweite Operateur die Kreuzband-Re-Plastik schlecht durchgeführt (Ausbruch der hinteren Kondylenwand, insuffiziente Spannung des Transplantates ). Aufgrund der ungenügenden Stabilität des vorderen Kreuzbandtransplantates sei es zu einer Überlastung der Meniskusnaht gekommen, welche anlässlich des Snowboardstur zes im Januar 2000 definitiv wieder gerissen sei. Das Kniegelenk sei seit 1997 mehrheitlich instabil. Die chronische Insuffizienz des vorderen Kreuzbandes müsse zwangsläufig zu einer Überlastung des Knorpels und damit zu einer lang sam progredienten Gonarthrose führen. Eine Meniskusnaht, respektive später eine Teilmeniskektomie würden zwangsläufig zu einer Überlastung des medialen Ge lenkspaltes führen und seien damit ebenfalls für das Auftreten einer langsam progredienten Gonarthrose verantwortlich zu machen. Jede Meniskus-Teilresek tion schwäche die Pufferwirkung des medialen Meniskus und dies führe zu einer Überlastung des medialen Kompartiment e s. Die Meniskusproblematik sei erst durch die Instabilität des Kreuzbandtransplantates entstanden. In der Regel halte eine Meniskusnaht bei einer stabilen Kreuzbandsituation. Hätte der erste Operateur eine stabile vordere Kreuzbandrekonstruktion durchge führt, dann wäre an diesem Kniegelenk keine Spät-Problematik aufgetreten. Der zweite Operateur habe schwierige Verhältnisse vorgefunden, habe die Situation nicht meistern können und eine schlechte Schraubenposition im Femur gesetzt und damit wieder eine Instabilität erzeugt. Gesamthaft gesehen sei der Meniskus nur eine sekundäre Problematik, die Hauptursache sei die Instabilität (Urk. 3/13). 3.4 Dr. F.___ diagnostizierte in seinem zuhanden der Beigeladenen erstatteten Be richt vom 8. Januar 2019 eine chronische Insuffizienz der vorderen Kreuzband plastik rechts mit postero -medialer Gonarthrose sowie medialer und lateraler Me niskusläsion. Die erhobenen Befunde und Diagnosen würden überwiegend wahr scheinlich mit dem Unfall vom 10. Januar 2000 in einem natürlichen Kausalzu sammenhang stehen. Nach dem Snowboardsturz am 10. Januar 2000 sei arthro skopisch neben dem erneuten Riss des medialen Meniskus eine Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik aus dem Jahre 1998 festgestellt, damals jedoch vorerst so belassen worden. Aufgrund der belassenen Insuffizienz der vorderen Kreuz bandplastik sei es am 29. Mai 2000 im Rahmen eines Bagatelltraumas zu einem erneuten Riss des medialen Meniskus gekommen, weshalb am 7. Juli 2000 eine mediale Teilmeniskektomie und erneute vordere Kreuzbandplastik notwendig ge worden sei. Bei einem bestehenden Vorzustand sei die Frage (nach dem natürli chen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1 0. Januar 2000) aber nicht eindeu tig zu beantworten. Im Rahmen des Bagatelltraumas vom 29. Mai 2000 sei wieder eine Instabilität des medialen Meniskus beziehungsweise ein Ausreissen der Naht festgestellt worden, bei im Januar 2000 diagnostizierter Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik. Somit wäre grundsätzlich davon auszugehen, dass der Unfall vom 10. Januar 2000 zu einer richtunggebenden Verschlimmerung geführt habe, da die Instabilität nicht behoben worden sei. Bei einer solchen Beurteilung würde jedoch der Vorzustand aus dem Jahre 1997 ausser Betracht bleiben. Insgesamt handle es sich um einen sehr komplexen Fall, der aus rein medizini scher Sicht nicht abschliessend beurteilt werden könne. Es würden sich folgende Fragen stellen: ( 1. ) Bei dem Unfallereignis vom 10. Januar 2000 sei eine Insuffi zienz der vorderen Kreuzbandplastik, jedoch keine Läsion festgestellt worden. Es sei von einer Überdehnung des Transplantates ausgegangen worden bei fester Verankerung sowohl femoral als auch tibial. Bei intaktem Transplantat stelle sich die Frage, ob die zu niedrige Bandspannung nicht bereits seit der Operation vom 5. März 1998 bestanden habe. Bereits bei der ersten vorderen Kreuzbandplastik vom 5. März 1998 habe es Probleme mit der femoralen Fixation des Transplan tates gegeben, vermutlich sei gemäss Operationsbericht die dorsale Wand ausge brochen. Somit sei gut vorstellbar, dass die Insuffizienz der vorderen Kreuzband plastik bereits vor dem Unfall vom 10. Januar 2000 vorgelegen und der Snow boardunfall entsprechend nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung ge führt habe. Die gesamte heutige Problematik mit der bereits vorhandenen postero -medialen Gonarthrose wäre dann auf das Unfallereignis aus dem Jahre 1997 zurückzuführen. ( 2. ) Im Rahmen des Bagatelltraumas vom 29. Mai 2000 habe ein Teil des Innenmeniskus entfernt werden müssen. Allein hierdurch be stehe ein erhöhtes Arthroserisiko. Die dann durchgeführte erneute vordere Kreuz bandplastik sei bereits durch zwei Gutachter als schlecht beurteilt worden. Bei der Arthroskopie vom 22. Juni 2017 hätten sich von der vorderen Kreuzbandplastik nur noch Restfasern gefunden, was ebenfalls für eine Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik vom 7. Juli 2000 spreche. Auch wenn der körperlich schwerar beitende Beschwerdeführer (Maurer) gemäss Unterlagen über viele Jahre angeb lich beschwerdefrei gewesen sei, sei das Instabilitätsproblem mit der Operation vom 13. Januar 2000 nicht gelöst mit den entsprechenden Folgeschäden von h eute (mediale Gonarthrose). Ob die heutigen Folgeschäden und die daher erneu ten Operationen im Jahr 2017 auf die Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik vom 7. Juli 2000 oder auf die nicht behandelte Insuffizienz der vorderen Kreuz bandplastik im Rahmen des Unfalls vom 10. Januar 2000 oder schlussendlich auf das primäre Unfallereignis von 1997 zurückzuführen sei, sei für ihn eine juristi sche Frage (Urk. 11/M6 S. 1-2 ). 4. 4.1 Strittig und zu klären ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für den im Jahr 2017 bestehenden Gesundheitsschaden, der im Juni und Dezember 2017 zwei operative Eingriffe erforderte und zu einer Arbeitsunfähigkeit ab Ende Mai 2017 geführt hat. Der zur Beurteilung des Leistungsanspruches relevante medizinische Sachverhalt fusst hauptsächlich auf den drei ärztliche n Berichte n von Dr. G.___, Dr. E.___ und Dr. F.___ (vgl. E. 3.2- 3. 4). Von Seiten der Parteien wurden keine Einwände gegen die Beweiskraft dieser Berichte erhoben. Es bestehen denn auch keine An haltspunkte dafür, welche daran zweifeln liessen, dass die betreffenden Berichte die rechtsprechungsgemässen Vorau ssetzungen erfüllen (vgl. E. 1.7 ). Auf die ärzt lichen Berichte von Dr. G.___, Dr. E.___ und Dr. F.___ kann somit abgestellt werden. 4. 2 Der de r Rückfall meldung zugrundeliegende Gesundheitsschaden blieb unter den Parteien unbestritten und ist anhand der Berichte von Dr. H.___ ausgewiesen (Urk. 3/8-11 ): Im Juni 2017 wurde eine chronische vordere Instabilität des rech ten Kniegelenks mit postero -medialer Gonarthrose, Meniskusläsion postero -late ral, Meniskusläsion postero -medial und Synovitis festgestellt. Dr. H.___ erachtete es aufgrund der Ergebnisse der bilanzierenden Arthroskopie vom 23. Juni 2017 als sinnvoll, das Kniegelenk nochmals mit eine r VKB-Plastik zu stabilisieren (Urk. 3/8). Dementsprechend wurde am 14. Dezember 2017 eine Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes eingesetzt (Urk. 3/10). 4.3 Der Beschwerdeführer war ab dem 1. März 2000 bei der Beschwerdegegnerin ver sichert. Als potentielle Anknüpfungspunkte für eine Leistungspflicht der Be schwerdegegnerin für den Rückfall respektive die Spätfolgen fallen vor diesem Hintergrund das Ereignis vom 29. Mai 2000 sowie der am 7. Juli 2000 durchge führte ärztliche Eingriff in Betracht ( vgl. Sachverhalt E. 1.2 ). 4.4 Am 29. Mai 2000 wollte der Beschwerdeführer im Gartenhaus etwas holen, drehte sich um und verdrehte sich das rechte Knie (Unfallmeldung vom 8. Juni 2000, Urk. 7/G1). Dabei zog er sich eine Meniskusreläsion im Hinterhorn medial des rechten Kniegelenks zu (Urk. 11/M5). Dem ges childerten Ereignis mangelt es an einer plötzlichen schädigenden Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Fak tors auf den menschlichen Körper, um es als Unfall im Rechtssinne qualifizieren zu können (vgl. E. 1.3). Vielmehr ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dem Meniskusriss ein gewöhnlicher physiologischer Bewe gungsablauf voranging. So bezeichneten denn auch Dr. G.___ und Dr. F.___ das Ereignis als «banales Ereignis im Alltag» bzw. als «Bagatelltrauma», welches nur aufgrund der vorbestehenden Instabilität des Kniegelenks habe geschehen können ( vgl. E. 3.2 und E. 3.4). V or dem 1. Januar 2017 wurde auch für eine unfallähnliche Körperschädigung noch ein plötzliches Ereignis als Auslösungs faktor (sog. s innfälliges Ereignis) vorausgesetzt (vgl. E. 1.4). E in solches fehlt je doch bei einem gewöhnlichen physiologischen Bewegungsablauf wie dem Vor liegenden, weshalb das Ereignis vom 29. Mai 2000 auch nicht als unfallähnliche Körperschädigung zu qualifizieren ist. Dementsprechend stellt das Ereignis vom 29. Mai 2000 k ein versichertes Unfallereignis dar und es kann gestützt darauf keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin begründet werden. Zu prüfen bleibt jedoch, inwiefern der operative Eingriff vom 7. Juli 2000 ( Me niskektomie, Entfernung der alten Schrauben, Vornahme einer erneuten Kreuz band ersatz plastik; Urk. 3/7) an sich den Unfallbegriff erfüllt. 4.5 4.5.1 Auch ein ärztlicher Eingriff hat sämtliche Voraussetzungen des Unfallbegriffs zu erfüllen, wobei die Begriffsmerkmal e der Ungewöhnlichkeit der Einwirkung eines äusseren Faktors ebenso Gel tung beanspruchen (vgl. E. 1.3.2 ). Die Frage, ob eine ärztliche Vorkehr als mehr oder weniger ungewöhnlicher äusserer Faktor zu be trachten ist, ist aufgrund objektiver medizinischer Kriterien zu beantworten. Sie ist nur dann zu bejahen, wenn die ärztliche Vorkehr als solche den Charakter des ungewöhnlichen äusseren Faktors aufweist; denn das Merkmal der Ausserge wöhnlichkeit bezieht sich nach der Definition des Unfallbegriffs nicht auf die Wirkungen des äusseren Faktors, sondern allein auf diesen selber. Nach der Praxis ist es mit dem Erfordernis der Aussergewöhnlichkeit streng zu nehmen, wenn eine medizinische Massnahme in Frage steht. Damit eine solche Vorkehr als un gewöhnlicher äuss erer Faktor qualifiziert werden kann, muss ihre Vornahme un ter den jeweils gegebenen Umständen vom medizinisch Üblichen ganz erheblich abweichen und zudem, objektiv betrachtet, entsprechend grosse Risiken in sich schliessen. Im Rahmen einer Krankheitsbehandlung, für welche der Unfallversi cherer nicht leistungspflichtig ist, kann ein Behandlungsfehler ausnahmsweise den Unfallbegriff erfüllen, nämlich wenn es sich um grobe und ausserordentliche Verwechslungen und Ungeschicklichkeiten oder sogar um absichtliche Schädi gungen handelt, mit denen niemand rechnet noch zu rechnen braucht. Ob ein Unfall im Sinne des obligatorischen Unfallversicherungsrechts vorliegt, beurteilt sich unabhängig davon, ob der beteiligte Mediziner einen Kunstfehler begangen hat, der eine (zivil- oder öffentlichrechtliche ) Haftung begründet. Ebensowenig besteht eine Bindung an eine allfällige strafrechtliche Beurteilung des ärztlichen Verhaltens (BGE 118 V 283 E. 2.b mit Hinweisen). 4.5.2 Dr. G.___ beurteilte die femorale Fixation der VKB-Plastik als « maximal sub optimal (eigentlich als schlecht) » (vgl. E. 3.2). Die femorale Interferenzschraube liege nicht nur absolut falsch (keine korrekte, langstreckige Interferenz – volle Schraubenlänge – möglich, höchstens bzw. eventuell ein «eintrittsnahes», sicher aber insuffizientes Verklemmen, was eine Integration verhindere), sondern habe auch einen relevanten Zusatzschaden (Verletzung der dorsalen Kortikalis ) be wirkt. Tibial sei die Bio-Interferenzschraube korrekt platziert worden, retrospektiv erscheine aber fraglich, ob so eine suffiziente Verankerung habe gewährleistet werden können (Urk. 3/12 S. 5). Dr. E.___ bestätigte sodann, dass die Operation schlecht durchgeführt worden sei und verwies auf den Ausbruch d er hinteren Kondylenwand sowie eine insuffiziente Spannung des Transplantates (vgl. E. 3.3). Relativierend wies Dr. E.___ jedoch darauf hin, dass der Operateur am 7. Juli 2000 auf schwierige Verhältnisse bei vorbestehender Instabilität des Kniegelenks getroffen sei (E. 3.3). Bereits anlässlich der ersten vorderen Kreuzbandplastik vom 5. März 1998 konnte beim Eindrehen der Polylaktatschraube femoral kein festes Gefühl erreicht werden und wurde befürchtet, dass die dorsale Wand etwas aus gebrochen war (Urk. 3/4). So wies denn auch Dr. F.___ darauf hin, dass es bereits bei der Operation vom 5. März 1998 Probleme mit der femoralen Fixation des Transplantates gegeben habe und vermutlich die dorsale Wand ausgebrochen sei (vgl. E. 3.4). Dem Operationsbericht vom 10. Juli 2000 ist sodann zu entnehmen, dass die Interferenzschraube im femoralen Block anfänglich keinen guten Halt gefunden hat. Der Operateur hatte das Gefühl, die Schraube würde durch die noch nicht resorbierte Interferenzschraube behindert. Daraufhin wurde die Eindreh richtung etwas geändert, woraufhin die Schraube fixiert werden konnte (Urk. 3/7). Aufgrund der konkreten Umstände – insbesondere des ausgewiesenen Vorzustandes – kann das Herausbrechen aus der dorsalen Wand bei der zweiten VKB-Plastik im Juli 2000 nicht als völlig unerwartet eingetretener Zusatzschaden eingestuft werden (vgl. E. 4.5.1). Neben dem Herausbrechen der dorsalen Wand erschöpft sich die Kritik am ärzt lichen Eingriff darin, dass keine suffiziente Spannung erreicht werden konnte. Bei der nach dem Eingriff (nach wie vor) bestehenden Insuffizienz handelt es sich um eine unerwünschte Wirkung des Eingriffs als äusserem Faktor, was jedoch nicht die Ungewöhnlichkeit des Eingriffs an sich zu begründen vermag (vgl. E. 1.3.2 und E. 4.5.1 ). Den postoperativen ärztlichen Beurteilungen sind darüber hinaus keine Anzeichen dafür zu entnehmen, dass der Eingriff an sich unter den gegebenen Umständen vom medizinisch üblichen abgewichen ist und erhebliche Risiken an sich barg. Vor diesem Hintergrund ist nicht mit überwiegender Wahr scheinlichkeit darauf zu schliessen, dass dem ärztlichen Eingriff eine grobe und ausserordentliche Ungeschicklichkeit des Operateurs innewohnte. Vielmehr ist – mit der Beschwerdegegnerin (vgl. E. 2.2) – davon auszugehen, dass der Operateur am 7. Juli 2000 auf schwierige Verhältnisse traf, welche er nicht optimal zu meis tern vermochte, womit die strengen Anforderungen an den Ungewöhnlichkeits begriff n icht erfüllt werden. Der ärztliche Eingriff vom 7. Juli 2000 stellt damit keinen Unfall im Rechtssinne dar. 4.6 Da keine weiteren potentiell versicherten Ereignisse infrage kommen, kann eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ausgeschlossen werden. E rgänzend ist – insbesondere der Argumentation slinie der Prozessparteien ge schuldet – darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Ereignisse vom 29. Mai und 7. Juli 2000 auch dann keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin bestehen würde, wenn diese Ereignisse den gesetzlichen Unfallbegriff erfüllten. So kamen Dr. G.___ und Dr. E.___ – entgegen der Interpretation des Beschwerdeführer s (vgl. Urk. 1 S. 6) – einhellig zum Schluss, dass der im Rahmen des Rückfalls res pektive der Spätfolgen geltend gemachte Gesundheitsschaden überwiegend wahr scheinlich auf ein vor dem 1. März 2000 stattgehabtes Ereignis kausal zurückzu führen ist (E. 3.2-3. 3 ). Ü bereinstimmend wird davon ausgegangen, dass die für den Gesundheitsschaden primär verantwortliche Instabilität des Kniegelenks spä testens seit dem Snowboardunfall vom 10. Januar 2000 bestanden hat, was auch mit den am 13. Januar 2000 erhobenen intraoperativen Befunden in Einklang steht (Urk. 3/5). Da vor dem 1. März 2000 keine Versicherungsdeckung bei der Beschwerdegegnerin bestand, kommt sie somit auch unter dem Blickwinkel der natürlichen Kausalität nicht als Leistungspflichtige in Frage. Vorliegend würde es dem Beschwerdeführer nicht gelingen den – aufgrund der Zeitspanne von 17 Jah ren zwischen dem (hypothetisch) versicherten Ereignis und dem Eintritt des Ge sundheitsschadens besonders anspruchsvollen (vgl. E. 1.6 ) – Wahrscheinlich keitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhangs zu erbringen. Dass Dr. F.___ die Operation vom 7. Juli 2000 – neben dem Unfall vom 10. Januar 2000 und dem primären Unfallereignis von 1997 – als mögliche (Teil-)Ursache für die In stabilität erachtet (vgl. E. 3.4), vermag daran nichts zu ändern. 4.7 Kommen weder das Ereignis vom 2 9. Mai 2000 noch die darauffolgende Opera tion vom 7. Juli 2000 als natürlich kausale Ursache im Sinne eines versicherten Unfalles für die im Jahre 2017 festgestellten Rückfälle oder Spätfolgen in Frage, greift auch Art. 100 Abs. 3 UVV nicht. Diese Bestimmung setzt voraus, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass ein Gesundheitsschaden Folge eines Unfalles ist, jedoch die Zuordnung zu einem von mehreren in Frage kom menden Unfallereignissen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit möglich ist (vgl. RKUV 2002 Nr. U 469 S. 522, U 417/01 E. 3a). Ein solcher Sachverhalt liegt – jedenfalls im Verhältnis zur Beschwerdegegnerin – nicht vor. 5. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin in ihrem Einsprache entscheid vom 15. Oktober 2018 eine Leistungspflicht zu R echt verneinte. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Yolanda Schweri - Unfallversicherung Stadt Zürich - Helsana Unfall AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00275 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 3 0. September 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich gegen Unfallversicherung Stadt Zürich Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Helsana Unfall AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1982, erlitt am 23. Dezember 1997 als Schüler einen Unfall, als er sich bei einem Treppensturz das rechte Knie verdrehte (Korbhen kelläsion des Meniskus und Ruptur des vorderen Kreuzbandes). Am 30. Dezember 1997 erfolgte eine Naht des Meniskusrisses und am 5. März 1998 wurde eine Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes vorgenommen (Urk. 11/K3-4). Die Helsana Versicherungen AG, als damaliger Krankenversicherer, kam für die be treffenden Behandlungskosten auf (Urk. 11/K2). A b August 1999 war X.___ als Praktikant beim Y.___ angestellt und bei der Helsana Unfall AG gegen Unfallfolgen versichert. Aufgrund eines Sturzes mit dem Snowboard am 10. Januar 2000 (Urk. 11/K1) kam es zu einem erneuten Riss des Meniskus Knie rechts, woraufhin am 13. Januar 2000 ein arthroskopischer Eingriff statt fand, bei dem der Meniskus refixiert wurde (Urk. 11/ M2 ). Die Helsana Unfall AG kam für die betreffenden Behandlungskosten auf und schloss den Schadensfall im März 2000 formlos ab (Urk. 11/M4). S eit dem 1. März 2000 arbeitete der Ver sicherte als Praktikant auf der Pflegeabteilung des Z.___. In dieser Eigen schaft war er bei der heutigen Unfallversicherung Stadt Zürich gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. Mai 2000 verletzte er sich das rechte Kniegelenk, als er im Gartenhaus etwas holen wollte und sich beim Umdrehen das rechte Knie verdrehte (Urk. 7/G1). Am 7. Juli 2000 wurde eine partielle Meniskektomie, eine Entfernung der alten Schrauben und eine er neute K r euzband ersatz plastik durchgeführt (Urk. 7/ M2 ). Die Unfallversicherung Stadt Zürich erbrachte bis anfangs 2001 Versicherungsleistungen (vgl. Urk. 7/M15 S. 1). Nach einem Basketballspiel am 2 8. Mai 2017 (ohne Verletzungsmechanismus) traten ein massiver Gelenkserguss sowie zunehmende Schmerzen am rechten Knie auf, die am 3 0. Mai 2017 zur Arbeitsniederlegung als Maurer und Vorstellung im A.___ der B.___, Zürich, führten ( Urk. 6/M8). Wegen einer chronischen vorderen Insta bilität des rechten Knies mit einer postero -medialen Gonarthrose, einer Meniskus läsion postero -lateral und postero -medial sowie einer Synov itis wurde der Versicherte am 22. Juni und am 14. Dezem ber 2017 im C.___, D.___, operiert (Urk. 3/8, Urk. 3/10). Im November 2017 ersuchte der Versicherte die Unfallversicherung Stadt Zürich um Ausrichtung von Versicherungsleistungen aufgrund eines Rück falls respektive von Spätfolgen des Unfallereignisses vom 29. Mai 2000 (vgl. Urk. 1 S. 4). Im Zuge ihrer Abklärungen holte die Unfallversicherung Stadt Zürich ins be sondere ein Gutachten eines Facharztes für orthopädische Chirurgie FMH sowie die Stellungnahme ihres beratenden Arztes ein (Urk. 7/M13-14). Hernach lehnte sie ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 10. Juli 2018 ab (Urk. 7/G26), wo gegen der Versicherte am 10. September 2018 Einsprache erhob (Urk. 7/G30). Mit Ein sprache entscheid vom 15. Oktober 2018 wies die Unfallversicherung Stadt Zürich die Einsprache ab (Urk. 2 = Urk. 7/G35 ). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 14. November 2018 Beschwerde und bean tragte, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 15. Oktober 2018 sei die Un fallversicherung Stadt Zürich zu verpflichten, die Leistungen nach dem Bundes gesetz über die Unfallversicherung (UVG) zu erbringen, und die Sache sei zur weiteren Ab klärung des Umfangs der Leistungspflicht an die Unfallversicherung Stadt Zürich zurück zu weisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, dass die Helsana Unfall AG zum Verfahren beizuladen sei. Eventualiter sei das Beschwerdeverfahren bis zum Leistungsentscheid der Helsana Unfall AG zu sis tieren (Urk. 1 S. 2). Die Unfallversicherung Stadt Zürich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. November 2018 Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 7/G1-G39, Urk. 7/M1-M15, Urk. 7/T1-T2]). Mit Verfügung vom 4. Dezember 2018 wurde die Helsana Unfall AG zum Prozess beigeladen und ihr Frist angesetzt, um zu den Eingaben des Beschwerdeführers und der Beschwerdegegnerin Stellung zu nehmen (Urk. 8). Mit Eingabe vom 25. Januar 2019 liess sich die Beigeladene vernehmen und ersuchte um Abwei sung der Beschwerde (Urk. 10, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 11/K1-K11, Urk. 11/M1-M6 ). Mit Verfügung vom 29. Januar 2019 wurde der Antrag des Beschwerdeführers auf Sistierung des Verfahrens abgewiesen und dem Beschwerdeführer sowie der Beschwerdegegnerin Frist angesetzt, um zur Stellungnahme der Beigeladenen so wie deren Akten Stellung zu nehmen (Urk. 12). Mit Eingaben vom 5. Februar (Urk. 14) und vom 4. April 2019 (Urk. 17) reichten die Parteien je eine Stellung nahme ein, woraufhin allen Verfahrensbeteiligten mit Verfügung vom 5. April 2019 (Urk. 18) die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich zu den Eingaben zu äus sern. Die Parteien liessen sich sodann mit Eingabe vom 9. April (Urk. 19) bezie hungsweise 29. April 2019 (Urk. 21) vernehmen. Nachdem die Beigeladene keine weitere Stellungnahme mehr einreichte, wurde der Schriftenwechsel mit Verfü gung vom 5. Juni 2019 geschlossen (Urk. 22). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebro chen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der ge nannten Über gangsbestimmungen). Die vorliegend in Frage kommenden Unfallereignisse haben sich allesamt vor dem 1. Januar 2017 ereignet (vgl. Sachverhalt E. 1), weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 G emäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt (Abs. 1). Für die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt das UVG das Vorliegen eines Unfalls oder einer unfallähnlichen Körperschä digung (Art. 6 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV) voraus. Gemäss Art. 6 Abs. 3 UVG hat die Versicherung ihre Leistungen für Schädigun gen zu erbringen, die der versicherten Person bei der Heilbehandlung ( Art. 10 UVG) zugefügt werden. Danach hat die Unfallversicherung für Schäden einzu stehen, die durch Krankenpflegemassnahmen (Heilbehandlung) im Anschluss an versicherte Unfälle herbeigeführt werden, ohne dass diese behandlungsbedingte Schadensverursachung den Unfallbegriff, den Tatbestand des haftpflichtrechtli chen Kunstfehlers oder der strafrechtlich relevanten Körperschädigung erfüllen müsste (BGE 118 V 286 E. 3b). 1.3 1.3.1 Gemäss Art. 9 Abs. 1 UVV gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schä digende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli chen Körper (BGE 122 V 230 E. 1 mit Hinweisen). 1.3.2 Nach der Definition des Unfalls bezieht sich das Be griffsmerkmal der Ungewöhn lichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebens bereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ob dies zutrifft, beur teilt sich im Einzelfall, wobei grundsätzlich nur die objektiven Verumständungen in Be tracht fallen (BGE 122 V 230 E. 1, 121 V 35 E. 1a, je mit Hinweisen). 1.4 Bei den unfallähnlichen Körperschädigungen im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV entfällt im Vergleich zu den eigentlichen Unfällen einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hingegen auch bei den unfall ähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erforder nis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, worunter ein ausserhalb des Kör pers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälliger – eben unfallähnlicher – Ein fluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen ( BGE 129 V 466 E. 2.2, 4.1; 123 V 43 E. 2b). Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Faktors ist ein gestei gertes Schädigungspotenzial, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefah renlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die physiologische Bean spruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder stellt keinen äusseren Faktor dar ( BGE 129 V 466 E. 4.2.2, 4.3). Ein äusserer Faktor mit erheb lichem Schädigungspotenzial liegt nach der Rechtsprechung vor, wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, verbunden ist ( BGE 129 V 466 E. 4.2.2 ). Erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderungen der Körperlage, die nach un fallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, so etwa beim plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei heftigen belastenden Bewe gungen oder bei einer wegen äusserer Einflüsse unkontrollierbar gewordenen Po sitionsänderu ng (BGE 129 V 466 E. 4.2.3 ). 1.5 1.5.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vor handensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht wer den kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä di gende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Wor ten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heit liche Störung entfiele (BGE 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Be schwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Be weis würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan spruches nicht (BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen). 1.5.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Er folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 125 V 456 E. 5a, 123 V 98 E. 3d, 139 E. 3c, 122 V 415 E. 2a, 121 V 45 E. 3a mit Hinwei sen; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 172 E. 3a). 1.6 Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt ( Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, mög licherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfaller eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein na türlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine ). Bei Rückfällen und Spätfolgen obliegt es der versicherten Person, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderun gen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausalzusammen hangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus. Werden durch einen Unfall Beschwerden verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis verursachten Schaden, spätere Gesundheitsstörungen dagegen nur, wenn eindeutige Brückensymptome gegeben sind ( Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen ). 1. 7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 f. E. 3b/ ee mit Hinweis). 2. 2.1 Der Beschwerdeführer führte in seiner Beschwerdeschrift im Wesentlichen aus, nach der ersten Operation im März 1998 habe trotz VKB-Plastik eine gewisse Instabilität des Knies vorgelegen. Die Re-Traumatisierung (Überdehnung) des vor deren Kreuzbands und ein erneutes Einreissen des Meniskus seien anlässlich des Snowboard-Unfalls von 2000 geschehen, woraufhin der Meniskus erneut genäht worden sei. Die Knie-Distorsion Ende Mai 2000 habe dann jedoch schon wieder zu einem Reissen des Meniskus geführt und erst nach diesem Ereignis sei auch die Indikation zur erneuten Kre uzbandplastik gestellt worden. E s sei erwiesen, dass die Operation vom 7. Juli 2000 völlig unzureichend durchgeführt wurde. Statt die Instabilität zu beseitigen, habe die Operation zu noch grösseren Schäden und den heutigen Spätfolgen geführt. Die heutige Situation sei somit hauptsäch lich durch die Operation vom 7. Juli 2000 verursacht worden. Dabei sei umstrit ten, o b diese Operation aufgrund der Ruptur des Meniskus nach der Kniedistor sion Ende Mai 2000 Anlass für diese Operation war. Im Falle alternativer Kausa lität sei der für den letzten Unfall leistungspflichtige Versicherer auch für Rück fälle und Spätfolgen zuständig, was wiederum die Beschwerdegegnerin wäre (Urk. 1 S. 5-6). 2.2 Demgegenüber stellt sich d ie Beschwerdegegnerin in ihrem abweisenden Ein sprachee ntscheid im Wesentlichen auf den Standpunkt, die Instabilität am Knie gelenk bilde das Hauptproblem. Diese Instabilität bestehe gemäss der Beurteilung von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, seit 1997, wobei diese nicht entstanden wäre, hätte der erste Operateur (Operation vom 5. März 1998) eine stabile Kreuz bandrekonstruktion vorgenommen. Selbst wenn nun der zweite Operateur (Ope ration vom 7. Juli 2000) schwierige Verhältnisse vorgefunden habe, welche er nicht optimal habe meistern können, habe die erste Operation die Instabilität ur sächlich verursacht. Selbst in der Annahme, dass die zweite Operation eine rich tunggebende Verschlimmeru ng zur Folge gehabt hätte, sei diese nicht aufgrund des bagatellären Alltagsereignisses vom 29. Mai 2000, sondern durch das viel erheblichere Snowboard-Unfallereignis vom Januar 2000 medizinisch indiziert gewesen. Im Sinne einer Kausalkette bestünde in diesem Annahmefall somit im Verhältnis vom ersten zum zweiten Ereignis eine überholende Kausalität. Da die zweite Operation somit nicht durch das Ereignis vom 29. Mai 2000 indiziert ge wesen sei, würde Art. 6 Abs. 3 UVG für das hier relevante Ereignis keine Anwen dung finden (Urk. 2 S. 4-5, vgl. auch Urk. 14 ). 2.3 Die Beigeladene hielt in ihrer Stellungnahme im Wesentlich en fest, gemäss ver trauensärztlicher Beurteilung von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Or thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sei die Insuf fizienz der vorderen Kreuzbandplastik aufgrund der Operation vom 5. März 1998 und mithin das Unfallereignis vom 23. Dezember 1997 als mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit kausal für die heutigen Folgeschäden. In die sem Sinne sei seine Beurteilung deckungsgleich mit den Stellungnahmen von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, und Dr. E.___. Demnach habe der Snow boardunfall vom 10. Januar 2000 nur zu einer vorübergehenden Verschlimme rung geführt, zumal im März 2000 der Schadenfall behandlungsseitig habe ab geschlossen werden können. Dementsprechend sei nicht die Helsana, sondern die aktuelle Krankenkasse des Beschwerdeführer s für das Unfallereignis im Jahr 1997 leistungspflichtig. Dem Beschwerdeführer gelinge es aufgrund der vorhandenen medizinischen Beurteilungen von Dr. F.___, Dr. G.___ und Dr. E.___ nicht, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Kausalität zwischen den zu Beginn des Jahres 2017 wieder auftretenden Beschwerden und dem Ereignis vom 10. Januar 2000 nachzuweisen. Zudem habe gemäss den Unterlagen in den knapp 17 Jahren seit dem Fallabschluss im März 2000 keine ärztliche Behandlung die Unfallfolgen vom 10. Januar 2000 betreffend stattgefunden, womit die für die Kausalitätsbeurteilung wesentlichen Brückensymptome fehlen würden (Urk. 10 S. 3 -4 Rz 5 -6 ). 3. 3.1 Im Rahmen der Kniegelenksarthroskopie vom 22. Juni 2017 stellte Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Chirurgie, eine vordere Instabilität im rechten Knie fest. Bildgebend hätten sich Meniskusläsionen postero -medial und postero -lateral sowie eine beginnende postero -mediale Gonarthrose gezeigt. Die Computertomo graphie habe grosse Knochendefekte gezeigt, vor allem im Schienbeinkopf bei Status nach VKB-Plastiken 1996 und 200 0. Der Leidensdruck des Beschwerde führer s sei inzwischen erheblich. Aufgrund des jungen Alters werde ein gelenk erhaltendes Konzept angestrebt. Intraoperativ hätte sich eine massive Synovitis vor allem anterior gezeigt. Hier bestünden Vernarbungen, vor allem im Bereiche des Meniskusvorderhornes medial. Der Knorpel am Femur sei erstaunlich gut er halten. Lediglich posterior sei der Knorpel ausgedünnt, der Knochen liege jedoch nicht frei. Das Tibiaplateau zeige in der vorderen Hälfte ebenfalls einen komplet ten Knorpelüberzug. Dieser sei gegen posterior vollständig abgerieben. Hier liege der Knochen frei und der postero -mediale Meniskus sei ebenfalls komplett dege neriert. Intermediär und ventral sei der mediale Meniskus erhalten. Intercondylär sei das hintere Kreuzband intakt. Das vorder e Kreuzband sei insuffizient. Es fän den sich hier noch Restfasern. Das Kreuzband sei insgesamt eher dorsal positio niert, so dass keine Isometrie gegeben sei. Auch intraoperativ zeige sich eine massive vordere Schublade von mehr als 10 mm. Im lateralen Kompartiment fän den sich sehr schöne Knorpelverhältnisse. Der laterale Meniskus zeige einen klei nen Radiärriss. Femoropatellar würden sich insgesamt sehr schöne Verhältnisse zeigen. Hier fänden sich nur leichte, oberflächliche Degenerationen des Knorpels (Grad I - II). Aufgrund dieser Situation erscheine es sinnvoll, das Gelenk nochmals mit einer VKB-Plastik zu stabilisieren (Urk. 3/8, Urk. 6/M12 ). 3.2 In seiner Beurteilung zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 6. Juni 2018 diag nostizierte Dr. G.___ eine sekundäre, medial betonte Gonarthrose und chroni sche Zentralpfeilerinsuffizienz mit/bei Status nach multiplen Eingriffen seit 1997 (Urk. 3/12 S. 8). E s sei aktenkundig und unbestritten, dass der Beschwerdeführer das rechte Knie am 23. Dezember 1997 gravierend verletzt habe. Daraufhin er folgten die primäre Meniskusnaht und in einer zweiten Operation die VKB-Plastik. Die initial durchgeführte Meniskusnaht sei überwiegend wahrscheinlich beim Snowboard-Trauma verletzt worden und habe am 13. Januar 2000 revidiert werden müssen. Bereits zu diesem Zeitpunkt sei eine altersunübliche Tendenz einer medialen Gonarthrose festgestellt und erkannt worden, dass die VKB-Plastik insuffizient gewesen sei. Die Unfallmeldung lasse vor diesem Hintergrund die Schlussfolgerung zu, dass es sich beim «Ereignis» (Drehbewegung: 13. September 2000 [richtig wohl: 29. Mai 2000]) um ein « Giving-way » gehandelt habe, ergo um eine überwiegend wahrscheinliche Folge eben dieser Zentralpfeilerinsuffizienz mit konsekutiv erneuter Beeinträchtigung des medialen Meniskus. Bei der nächs ten Revision am 7. Juli 2000 habe ein weiteres und unüblich rasches Fortschreiten der medialen Gonarthrose festgestellt werden müssen. Aus den RX-Bildern ergebe sich, dass die femorale Fixation der VKB-Plastik bei dieser Operation als maximal «suboptimal» (eigentlich als schlecht) bezeichnet werden müsse (Urk. 3/12 S. 7 ). Bei den heutigen Beschwerden handle es sich aufgrund der medizinischen Be funde nicht um Spätfolgen beziehungsweise einen Rückfall des Ereignisses vom 29. Mai 200 0. Die Evaluation der zeitnahen Akten ergebe, dass das gemeldete Ereignis am 29. Mai 2000 retrospektiv zwar im engeren Sinn als richtunggebende Verschlimmerung des traumatisch bedingten Vorzustandes bezeichnet werden könne/müsse, dies aber nur vordergründig und «nur» im Zusammenhang mit dem Meniskusproblem. Das banale Ereignis im Alltag könne nämlich nur im Rahmen einer vorbestehenden Zentralpfeilerinsuffizienz, welche am 13. Januar 2000 intraoperativ festgestellt worden sei, eintreten (Urk. 3/12 S. 9). Das Hauptproblem (Instabilität mit der konsekutiven, schicksalhaften, «natürlichen» Folge – Giving-way – bei insuffizienter VKB-Plastik) habe es aber erst «ermöglicht», dass die Meniskusnaht erneut rerupturiert sei, wobei nicht unerwähnt bleiben dürfe, dass die perifokale (sekundäre) Knorpelveränderung (als Folge des Unfalls 1997) als Prädisposition für eine Meniskusbeeinträchtigung zu bezeichnen sei. Selbst ein vorher gesunder Meniskus werde bei einem Giving-way oft verletzt. Zusammen gefasst sei demnach der Snowboard-Unfall im Verlauf bis heute überwiegend wahrscheinlich die Hauptursache der Problematik (Urk. 3/12 S. 9). 3.3 Dr. E.___ bestätigte in seiner zuhanden der Beschwerdegegnerin abgegebenen Beurteilung vom 26. Juni 2018 die Einschätzung von Dr. G.___, dass die Insta bilität das Hauptproblem darstelle. Für diese Instabilität gebe es drei Ursachen: Erstens habe der Beschwerdeführer nach einer vorderen Kreuzbandrekonstruktion unvernünftige Sportarten durchgeführt, zweitens habe der erste Operateur eine vordere Kreuzbandplastik operiert, die relativ schnell zu einer Instabilität geführt habe, womit es eine ungenügende Rekonstruktion gewesen sei, drittens habe der zweite Operateur die Kreuzband-Re-Plastik schlecht durchgeführt (Ausbruch der hinteren Kondylenwand, insuffiziente Spannung des Transplantates ). Aufgrund der ungenügenden Stabilität des vorderen Kreuzbandtransplantates sei es zu einer Überlastung der Meniskusnaht gekommen, welche anlässlich des Snowboardstur zes im Januar 2000 definitiv wieder gerissen sei. Das Kniegelenk sei seit 1997 mehrheitlich instabil. Die chronische Insuffizienz des vorderen Kreuzbandes müsse zwangsläufig zu einer Überlastung des Knorpels und damit zu einer lang sam progredienten Gonarthrose führen. Eine Meniskusnaht, respektive später eine Teilmeniskektomie würden zwangsläufig zu einer Überlastung des medialen Ge lenkspaltes führen und seien damit ebenfalls für das Auftreten einer langsam progredienten Gonarthrose verantwortlich zu machen. Jede Meniskus-Teilresek tion schwäche die Pufferwirkung des medialen Meniskus und dies führe zu einer Überlastung des medialen Kompartiment e s. Die Meniskusproblematik sei erst durch die Instabilität des Kreuzbandtransplantates entstanden. In der Regel halte eine Meniskusnaht bei einer stabilen Kreuzbandsituation. Hätte der erste Operateur eine stabile vordere Kreuzbandrekonstruktion durchge führt, dann wäre an diesem Kniegelenk keine Spät-Problematik aufgetreten. Der zweite Operateur habe schwierige Verhältnisse vorgefunden, habe die Situation nicht meistern können und eine schlechte Schraubenposition im Femur gesetzt und damit wieder eine Instabilität erzeugt. Gesamthaft gesehen sei der Meniskus nur eine sekundäre Problematik, die Hauptursache sei die Instabilität (Urk. 3/13). 3.4 Dr. F.___ diagnostizierte in seinem zuhanden der Beigeladenen erstatteten Be richt vom 8. Januar 2019 eine chronische Insuffizienz der vorderen Kreuzband plastik rechts mit postero -medialer Gonarthrose sowie medialer und lateraler Me niskusläsion. Die erhobenen Befunde und Diagnosen würden überwiegend wahr scheinlich mit dem Unfall vom 10. Januar 2000 in einem natürlichen Kausalzu sammenhang stehen. Nach dem Snowboardsturz am 10. Januar 2000 sei arthro skopisch neben dem erneuten Riss des medialen Meniskus eine Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik aus dem Jahre 1998 festgestellt, damals jedoch vorerst so belassen worden. Aufgrund der belassenen Insuffizienz der vorderen Kreuz bandplastik sei es am 29. Mai 2000 im Rahmen eines Bagatelltraumas zu einem erneuten Riss des medialen Meniskus gekommen, weshalb am 7. Juli 2000 eine mediale Teilmeniskektomie und erneute vordere Kreuzbandplastik notwendig ge worden sei. Bei einem bestehenden Vorzustand sei die Frage (nach dem natürli chen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1 0. Januar 2000) aber nicht eindeu tig zu beantworten. Im Rahmen des Bagatelltraumas vom 29. Mai 2000 sei wieder eine Instabilität des medialen Meniskus beziehungsweise ein Ausreissen der Naht festgestellt worden, bei im Januar 2000 diagnostizierter Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik. Somit wäre grundsätzlich davon auszugehen, dass der Unfall vom 10. Januar 2000 zu einer richtunggebenden Verschlimmerung geführt habe, da die Instabilität nicht behoben worden sei. Bei einer solchen Beurteilung würde jedoch der Vorzustand aus dem Jahre 1997 ausser Betracht bleiben. Insgesamt handle es sich um einen sehr komplexen Fall, der aus rein medizini scher Sicht nicht abschliessend beurteilt werden könne. Es würden sich folgende Fragen stellen: ( 1. ) Bei dem Unfallereignis vom 10. Januar 2000 sei eine Insuffi zienz der vorderen Kreuzbandplastik, jedoch keine Läsion festgestellt worden. Es sei von einer Überdehnung des Transplantates ausgegangen worden bei fester Verankerung sowohl femoral als auch tibial. Bei intaktem Transplantat stelle sich die Frage, ob die zu niedrige Bandspannung nicht bereits seit der Operation vom 5. März 1998 bestanden habe. Bereits bei der ersten vorderen Kreuzbandplastik vom 5. März 1998 habe es Probleme mit der femoralen Fixation des Transplan tates gegeben, vermutlich sei gemäss Operationsbericht die dorsale Wand ausge brochen. Somit sei gut vorstellbar, dass die Insuffizienz der vorderen Kreuzband plastik bereits vor dem Unfall vom 10. Januar 2000 vorgelegen und der Snow boardunfall entsprechend nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung ge führt habe. Die gesamte heutige Problematik mit der bereits vorhandenen postero -medialen Gonarthrose wäre dann auf das Unfallereignis aus dem Jahre 1997 zurückzuführen. ( 2. ) Im Rahmen des Bagatelltraumas vom 29. Mai 2000 habe ein Teil des Innenmeniskus entfernt werden müssen. Allein hierdurch be stehe ein erhöhtes Arthroserisiko. Die dann durchgeführte erneute vordere Kreuz bandplastik sei bereits durch zwei Gutachter als schlecht beurteilt worden. Bei der Arthroskopie vom 22. Juni 2017 hätten sich von der vorderen Kreuzbandplastik nur noch Restfasern gefunden, was ebenfalls für eine Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik vom 7. Juli 2000 spreche. Auch wenn der körperlich schwerar beitende Beschwerdeführer (Maurer) gemäss Unterlagen über viele Jahre angeb lich beschwerdefrei gewesen sei, sei das Instabilitätsproblem mit der Operation vom 13. Januar 2000 nicht gelöst mit den entsprechenden Folgeschäden von h eute (mediale Gonarthrose). Ob die heutigen Folgeschäden und die daher erneu ten Operationen im Jahr 2017 auf die Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik vom 7. Juli 2000 oder auf die nicht behandelte Insuffizienz der vorderen Kreuz bandplastik im Rahmen des Unfalls vom 10. Januar 2000 oder schlussendlich auf das primäre Unfallereignis von 1997 zurückzuführen sei, sei für ihn eine juristi sche Frage (Urk. 11/M6 S. 1-2 ). 4. 4.1 Strittig und zu klären ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für den im Jahr 2017 bestehenden Gesundheitsschaden, der im Juni und Dezember 2017 zwei operative Eingriffe erforderte und zu einer Arbeitsunfähigkeit ab Ende Mai 2017 geführt hat. Der zur Beurteilung des Leistungsanspruches relevante medizinische Sachverhalt fusst hauptsächlich auf den drei ärztliche n Berichte n von Dr. G.___, Dr. E.___ und Dr. F.___ (vgl. E. 3.2- 3. 4). Von Seiten der Parteien wurden keine Einwände gegen die Beweiskraft dieser Berichte erhoben. Es bestehen denn auch keine An haltspunkte dafür, welche daran zweifeln liessen, dass die betreffenden Berichte die rechtsprechungsgemässen Vorau ssetzungen erfüllen (vgl. E. 1.7 ). Auf die ärzt lichen Berichte von Dr. G.___, Dr. E.___ und Dr. F.___ kann somit abgestellt werden. 4. 2 Der de r Rückfall meldung zugrundeliegende Gesundheitsschaden blieb unter den Parteien unbestritten und ist anhand der Berichte von Dr. H.___ ausgewiesen (Urk. 3/8-11 ): Im Juni 2017 wurde eine chronische vordere Instabilität des rech ten Kniegelenks mit postero -medialer Gonarthrose, Meniskusläsion postero -late ral, Meniskusläsion postero -medial und Synovitis festgestellt. Dr. H.___ erachtete es aufgrund der Ergebnisse der bilanzierenden Arthroskopie vom 23. Juni 2017 als sinnvoll, das Kniegelenk nochmals mit eine r VKB-Plastik zu stabilisieren (Urk. 3/8). Dementsprechend wurde am 14. Dezember 2017 eine Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes eingesetzt (Urk. 3/10). 4.3 Der Beschwerdeführer war ab dem 1. März 2000 bei der Beschwerdegegnerin ver sichert. Als potentielle Anknüpfungspunkte für eine Leistungspflicht der Be schwerdegegnerin für den Rückfall respektive die Spätfolgen fallen vor diesem Hintergrund das Ereignis vom 29. Mai 2000 sowie der am 7. Juli 2000 durchge führte ärztliche Eingriff in Betracht ( vgl. Sachverhalt E. 1.2 ). 4.4 Am 29. Mai 2000 wollte der Beschwerdeführer im Gartenhaus etwas holen, drehte sich um und verdrehte sich das rechte Knie (Unfallmeldung vom 8. Juni 2000, Urk. 7/G1). Dabei zog er sich eine Meniskusreläsion im Hinterhorn medial des rechten Kniegelenks zu (Urk. 11/M5). Dem ges childerten Ereignis mangelt es an einer plötzlichen schädigenden Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Fak tors auf den menschlichen Körper, um es als Unfall im Rechtssinne qualifizieren zu können (vgl. E. 1.3). Vielmehr ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dem Meniskusriss ein gewöhnlicher physiologischer Bewe gungsablauf voranging. So bezeichneten denn auch Dr. G.___ und Dr. F.___ das Ereignis als «banales Ereignis im Alltag» bzw. als «Bagatelltrauma», welches nur aufgrund der vorbestehenden Instabilität des Kniegelenks habe geschehen können ( vgl. E. 3.2 und E. 3.4). V or dem 1. Januar 2017 wurde auch für eine unfallähnliche Körperschädigung noch ein plötzliches Ereignis als Auslösungs faktor (sog. s innfälliges Ereignis) vorausgesetzt (vgl. E. 1.4). E in solches fehlt je doch bei einem gewöhnlichen physiologischen Bewegungsablauf wie dem Vor liegenden, weshalb das Ereignis vom 29. Mai 2000 auch nicht als unfallähnliche Körperschädigung zu qualifizieren ist. Dementsprechend stellt das Ereignis vom 29. Mai 2000 k ein versichertes Unfallereignis dar und es kann gestützt darauf keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin begründet werden. Zu prüfen bleibt jedoch, inwiefern der operative Eingriff vom 7. Juli 2000 ( Me niskektomie, Entfernung der alten Schrauben, Vornahme einer erneuten Kreuz band ersatz plastik; Urk. 3/7) an sich den Unfallbegriff erfüllt. 4.5 4.5.1 Auch ein ärztlicher Eingriff hat sämtliche Voraussetzungen des Unfallbegriffs zu erfüllen, wobei die Begriffsmerkmal e der Ungewöhnlichkeit der Einwirkung eines äusseren Faktors ebenso Gel tung beanspruchen (vgl. E. 1.3.2 ). Die Frage, ob eine ärztliche Vorkehr als mehr oder weniger ungewöhnlicher äusserer Faktor zu be trachten ist, ist aufgrund objektiver medizinischer Kriterien zu beantworten. Sie ist nur dann zu bejahen, wenn die ärztliche Vorkehr als solche den Charakter des ungewöhnlichen äusseren Faktors aufweist; denn das Merkmal der Ausserge wöhnlichkeit bezieht sich nach der Definition des Unfallbegriffs nicht auf die Wirkungen des äusseren Faktors, sondern allein auf diesen selber. Nach der Praxis ist es mit dem Erfordernis der Aussergewöhnlichkeit streng zu nehmen, wenn eine medizinische Massnahme in Frage steht. Damit eine solche Vorkehr als un gewöhnlicher äuss erer Faktor qualifiziert werden kann, muss ihre Vornahme un ter den jeweils gegebenen Umständen vom medizinisch Üblichen ganz erheblich abweichen und zudem, objektiv betrachtet, entsprechend grosse Risiken in sich schliessen. Im Rahmen einer Krankheitsbehandlung, für welche der Unfallversi cherer nicht leistungspflichtig ist, kann ein Behandlungsfehler ausnahmsweise den Unfallbegriff erfüllen, nämlich wenn es sich um grobe und ausserordentliche Verwechslungen und Ungeschicklichkeiten oder sogar um absichtliche Schädi gungen handelt, mit denen niemand rechnet noch zu rechnen braucht. Ob ein Unfall im Sinne des obligatorischen Unfallversicherungsrechts vorliegt, beurteilt sich unabhängig davon, ob der beteiligte Mediziner einen Kunstfehler begangen hat, der eine (zivil- oder öffentlichrechtliche ) Haftung begründet. Ebensowenig besteht eine Bindung an eine allfällige strafrechtliche Beurteilung des ärztlichen Verhaltens (BGE 118 V 283 E. 2.b mit Hinweisen). 4.5.2 Dr. G.___ beurteilte die femorale Fixation der VKB-Plastik als « maximal sub optimal (eigentlich als schlecht) » (vgl. E. 3.2). Die femorale Interferenzschraube liege nicht nur absolut falsch (keine korrekte, langstreckige Interferenz – volle Schraubenlänge – möglich, höchstens bzw. eventuell ein «eintrittsnahes», sicher aber insuffizientes Verklemmen, was eine Integration verhindere), sondern habe auch einen relevanten Zusatzschaden (Verletzung der dorsalen Kortikalis ) be wirkt. Tibial sei die Bio-Interferenzschraube korrekt platziert worden, retrospektiv erscheine aber fraglich, ob so eine suffiziente Verankerung habe gewährleistet werden können (Urk. 3/12 S. 5). Dr. E.___ bestätigte sodann, dass die Operation schlecht durchgeführt worden sei und verwies auf den Ausbruch d er hinteren Kondylenwand sowie eine insuffiziente Spannung des Transplantates (vgl. E. 3.3). Relativierend wies Dr. E.___ jedoch darauf hin, dass der Operateur am 7. Juli 2000 auf schwierige Verhältnisse bei vorbestehender Instabilität des Kniegelenks getroffen sei (E. 3.3). Bereits anlässlich der ersten vorderen Kreuzbandplastik vom 5. März 1998 konnte beim Eindrehen der Polylaktatschraube femoral kein festes Gefühl erreicht werden und wurde befürchtet, dass die dorsale Wand etwas aus gebrochen war (Urk. 3/4). So wies denn auch Dr. F.___ darauf hin, dass es bereits bei der Operation vom 5. März 1998 Probleme mit der femoralen Fixation des Transplantates gegeben habe und vermutlich die dorsale Wand ausgebrochen sei (vgl. E. 3.4). Dem Operationsbericht vom 10. Juli 2000 ist sodann zu entnehmen, dass die Interferenzschraube im femoralen Block anfänglich keinen guten Halt gefunden hat. Der Operateur hatte das Gefühl, die Schraube würde durch die noch nicht resorbierte Interferenzschraube behindert. Daraufhin wurde die Eindreh richtung etwas geändert, woraufhin die Schraube fixiert werden konnte (Urk. 3/7). Aufgrund der konkreten Umstände – insbesondere des ausgewiesenen Vorzustandes – kann das Herausbrechen aus der dorsalen Wand bei der zweiten VKB-Plastik im Juli 2000 nicht als völlig unerwartet eingetretener Zusatzschaden eingestuft werden (vgl. E. 4.5.1). Neben dem Herausbrechen der dorsalen Wand erschöpft sich die Kritik am ärzt lichen Eingriff darin, dass keine suffiziente Spannung erreicht werden konnte. Bei der nach dem Eingriff (nach wie vor) bestehenden Insuffizienz handelt es sich um eine unerwünschte Wirkung des Eingriffs als äusserem Faktor, was jedoch nicht die Ungewöhnlichkeit des Eingriffs an sich zu begründen vermag (vgl. E. 1.3.2 und E. 4.5.1 ). Den postoperativen ärztlichen Beurteilungen sind darüber hinaus keine Anzeichen dafür zu entnehmen, dass der Eingriff an sich unter den gegebenen Umständen vom medizinisch üblichen abgewichen ist und erhebliche Risiken an sich barg. Vor diesem Hintergrund ist nicht mit überwiegender Wahr scheinlichkeit darauf zu schliessen, dass dem ärztlichen Eingriff eine grobe und ausserordentliche Ungeschicklichkeit des Operateurs innewohnte. Vielmehr ist – mit der Beschwerdegegnerin (vgl. E. 2.2) – davon auszugehen, dass der Operateur am 7. Juli 2000 auf schwierige Verhältnisse traf, welche er nicht optimal zu meis tern vermochte, womit die strengen Anforderungen an den Ungewöhnlichkeits begriff n icht erfüllt werden. Der ärztliche Eingriff vom 7. Juli 2000 stellt damit keinen Unfall im Rechtssinne dar. 4.6 Da keine weiteren potentiell versicherten Ereignisse infrage kommen, kann eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ausgeschlossen werden. E rgänzend ist – insbesondere der Argumentation slinie der Prozessparteien ge schuldet – darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Ereignisse vom 29. Mai und 7. Juli 2000 auch dann keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin bestehen würde, wenn diese Ereignisse den gesetzlichen Unfallbegriff erfüllten. So kamen Dr. G.___ und Dr. E.___ – entgegen der Interpretation des Beschwerdeführer s (vgl. Urk. 1 S. 6) – einhellig zum Schluss, dass der im Rahmen des Rückfalls res pektive der Spätfolgen geltend gemachte Gesundheitsschaden überwiegend wahr scheinlich auf ein vor dem 1. März 2000 stattgehabtes Ereignis kausal zurückzu führen ist (E. 3.2-3. 3 ). Ü bereinstimmend wird davon ausgegangen, dass die für den Gesundheitsschaden primär verantwortliche Instabilität des Kniegelenks spä testens seit dem Snowboardunfall vom 10. Januar 2000 bestanden hat, was auch mit den am 13. Januar 2000 erhobenen intraoperativen Befunden in Einklang steht (Urk. 3/5). Da vor dem 1. März 2000 keine Versicherungsdeckung bei der Beschwerdegegnerin bestand, kommt sie somit auch unter dem Blickwinkel der natürlichen Kausalität nicht als Leistungspflichtige in Frage. Vorliegend würde es dem Beschwerdeführer nicht gelingen den – aufgrund der Zeitspanne von 17 Jah ren zwischen dem (hypothetisch) versicherten Ereignis und dem Eintritt des Ge sundheitsschadens besonders anspruchsvollen (vgl. E. 1.6 ) – Wahrscheinlich keitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhangs zu erbringen. Dass Dr. F.___ die Operation vom 7. Juli 2000 – neben dem Unfall vom 10. Januar 2000 und dem primären Unfallereignis von 1997 – als mögliche (Teil-)Ursache für die In stabilität erachtet (vgl. E. 3.4), vermag daran nichts zu ändern. 4.7 Kommen weder das Ereignis vom 2 9. Mai 2000 noch die darauffolgende Opera tion vom 7. Juli 2000 als natürlich kausale Ursache im Sinne eines versicherten Unfalles für die im Jahre 2017 festgestellten Rückfälle oder Spätfolgen in Frage, greift auch Art. 100 Abs. 3 UVV nicht. Diese Bestimmung setzt voraus, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass ein Gesundheitsschaden Folge eines Unfalles ist, jedoch die Zuordnung zu einem von mehreren in Frage kom menden Unfallereignissen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit möglich ist (vgl. RKUV 2002 Nr. U 469 S. 522, U 417/01 E. 3a). Ein solcher Sachverhalt liegt – jedenfalls im Verhältnis zur Beschwerdegegnerin – nicht vor. 5. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin in ihrem Einsprache entscheid vom 15. Oktober 2018 eine Leistungspflicht zu R echt verneinte. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Yolanda Schweri - Unfallversicherung Stadt Zürich - Helsana Unfall AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2018.00275 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 3 0. September 2019

UV.2018.00275

UV.2018.00275

UV.2018.00275 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler

Urteil vom 3 0. September 2019

Urteil vom 3 0. September 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri

vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich

Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich gegen

gegen Unfallversicherung Stadt Zürich

Unfallversicherung Stadt Zürich Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich

Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Helsana Unfall AG

Helsana Unfall AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf

Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beigeladene

Beigeladene Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1982, erlitt am 23. Dezember 1997 als Schüler einen Unfall, als er sich bei einem Treppensturz das rechte Knie verdrehte (Korbhen kelläsion des Meniskus und Ruptur des vorderen Kreuzbandes). Am 30. Dezember 1997 erfolgte eine Naht des Meniskusrisses und am 5. März 1998 wurde eine Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes vorgenommen (Urk. 11/K3-4). Die Helsana Versicherungen AG, als damaliger Krankenversicherer, kam für die be treffenden Behandlungskosten auf (Urk. 11/K2). A b August 1999 war X.___ als Praktikant beim Y.___ angestellt und bei der Helsana Unfall AG gegen Unfallfolgen versichert. Aufgrund eines Sturzes mit dem Snowboard am 10. Januar 2000 (Urk. 11/K1) kam es zu einem erneuten Riss des Meniskus Knie rechts, woraufhin am 13. Januar 2000 ein arthroskopischer Eingriff statt fand, bei dem der Meniskus refixiert wurde (Urk. 11/ M2 ). Die Helsana Unfall AG kam für die betreffenden Behandlungskosten auf und schloss den Schadensfall im März 2000 formlos ab (Urk. 11/M4). S eit dem 1. März 2000 arbeitete der Ver sicherte als Praktikant auf der Pflegeabteilung des Z.___. In dieser Eigen schaft war er bei der heutigen Unfallversicherung Stadt Zürich gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. Mai 2000 verletzte er sich das rechte Kniegelenk, als er im Gartenhaus etwas holen wollte und sich beim Umdrehen das rechte Knie verdrehte (Urk. 7/G1). Am 7. Juli 2000 wurde eine partielle Meniskektomie, eine Entfernung der alten Schrauben und eine er neute K r euzband ersatz plastik durchgeführt (Urk. 7/ M2 ). Die Unfallversicherung Stadt Zürich erbrachte bis anfangs 2001 Versicherungsleistungen (vgl. Urk. 7/M15 S. 1).

1. X.___, geboren 1982, erlitt am 23. Dezember 1997 als Schüler einen Unfall, als er sich bei einem Treppensturz das rechte Knie verdrehte (Korbhen kelläsion des Meniskus und Ruptur des vorderen Kreuzbandes). Am 30. Dezember 1997 erfolgte eine Naht des Meniskusrisses und am 5. März 1998 wurde eine Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes vorgenommen (Urk. 11/K3-4). Die Helsana Versicherungen AG, als damaliger Krankenversicherer, kam für die be treffenden Behandlungskosten auf (Urk. 11/K2). A b August 1999 war X.___ als Praktikant beim Y.___ angestellt und bei der Helsana Unfall AG gegen Unfallfolgen versichert. Aufgrund eines Sturzes mit dem Snowboard am 10. Januar 2000 (Urk. 11/K1) kam es zu einem erneuten Riss des Meniskus Knie rechts, woraufhin am 13. Januar 2000 ein arthroskopischer Eingriff statt fand, bei dem der Meniskus refixiert wurde (Urk. 11/ M2 ). Die Helsana Unfall AG kam für die betreffenden Behandlungskosten auf und schloss den Schadensfall im März 2000 formlos ab (Urk. 11/M4). S eit dem 1. März 2000 arbeitete der Ver sicherte als Praktikant auf der Pflegeabteilung des Z.___. In dieser Eigen schaft war er bei der heutigen Unfallversicherung Stadt Zürich gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. Mai 2000 verletzte er sich das rechte Kniegelenk, als er im Gartenhaus etwas holen wollte und sich beim Umdrehen das rechte Knie verdrehte (Urk. 7/G1). Am 7. Juli 2000 wurde eine partielle Meniskektomie, eine Entfernung der alten Schrauben und eine er neute K r euzband ersatz plastik durchgeführt (Urk. 7/ M2 ). Die Unfallversicherung Stadt Zürich erbrachte bis anfangs 2001 Versicherungsleistungen (vgl. Urk. 7/M15 S. 1). Nach einem Basketballspiel am 2 8. Mai 2017 (ohne Verletzungsmechanismus) traten ein massiver Gelenkserguss sowie zunehmende Schmerzen am rechten Knie auf, die am 3 0. Mai 2017 zur Arbeitsniederlegung als Maurer und Vorstellung im A.___ der B.___, Zürich, führten ( Urk. 6/M8). Wegen einer chronischen vorderen Insta bilität des rechten Knies mit einer postero -medialen Gonarthrose, einer Meniskus läsion postero -lateral und postero -medial sowie einer Synov itis wurde der Versicherte am 22. Juni und am 14. Dezem ber 2017 im C.___, D.___, operiert (Urk. 3/8, Urk. 3/10). Im November 2017 ersuchte der Versicherte die Unfallversicherung Stadt Zürich um Ausrichtung von Versicherungsleistungen aufgrund eines Rück falls respektive von Spätfolgen des Unfallereignisses vom 29. Mai 2000 (vgl. Urk. 1 S. 4). Im Zuge ihrer Abklärungen holte die Unfallversicherung Stadt Zürich ins be sondere ein Gutachten eines Facharztes für orthopädische Chirurgie FMH sowie die Stellungnahme ihres beratenden Arztes ein (Urk. 7/M13-14). Hernach lehnte sie ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 10. Juli 2018 ab (Urk. 7/G26), wo gegen der Versicherte am 10. September 2018 Einsprache erhob (Urk. 7/G30). Mit Ein sprache entscheid vom 15. Oktober 2018 wies die Unfallversicherung Stadt Zürich die Einsprache ab (Urk. 2 = Urk. 7/G35 ).

Nach einem Basketballspiel am 2 8. Mai 2017 (ohne Verletzungsmechanismus) traten ein massiver Gelenkserguss sowie zunehmende Schmerzen am rechten Knie auf, die am 3 0. Mai 2017 zur Arbeitsniederlegung als Maurer und Vorstellung im A.___ der B.___, Zürich, führten ( Urk. 6/M8). Wegen einer chronischen vorderen Insta bilität des rechten Knies mit einer postero -medialen Gonarthrose, einer Meniskus läsion postero -lateral und postero -medial sowie einer Synov itis wurde der Versicherte am 22. Juni und am 14. Dezem ber 2017 im C.___, D.___, operiert (Urk. 3/8, Urk. 3/10). Im November 2017 ersuchte der Versicherte die Unfallversicherung Stadt Zürich um Ausrichtung von Versicherungsleistungen aufgrund eines Rück falls respektive von Spätfolgen des Unfallereignisses vom 29. Mai 2000 (vgl. Urk. 1 S. 4). Im Zuge ihrer Abklärungen holte die Unfallversicherung Stadt Zürich ins be sondere ein Gutachten eines Facharztes für orthopädische Chirurgie FMH sowie die Stellungnahme ihres beratenden Arztes ein (Urk. 7/M13-14). Hernach lehnte sie ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 10. Juli 2018 ab (Urk. 7/G26), wo gegen der Versicherte am 10. September 2018 Einsprache erhob (Urk. 7/G30). Mit Ein sprache entscheid vom 15. Oktober 2018 wies die Unfallversicherung Stadt Zürich die Einsprache ab (Urk. 2 = Urk. 7/G35 ). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 14. November 2018 Beschwerde und bean tragte, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 15. Oktober 2018 sei die Un fallversicherung Stadt Zürich zu verpflichten, die Leistungen nach dem Bundes gesetz über die Unfallversicherung (UVG) zu erbringen, und die Sache sei zur weiteren Ab klärung des Umfangs der Leistungspflicht an die Unfallversicherung Stadt Zürich zurück zu weisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, dass die Helsana Unfall AG zum Verfahren beizuladen sei. Eventualiter sei das Beschwerdeverfahren bis zum Leistungsentscheid der Helsana Unfall AG zu sis tieren (Urk. 1 S. 2).

2. Dagegen erhob der Versicherte am 14. November 2018 Beschwerde und bean tragte, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 15. Oktober 2018 sei die Un fallversicherung Stadt Zürich zu verpflichten, die Leistungen nach dem Bundes gesetz über die Unfallversicherung (UVG) zu erbringen, und die Sache sei zur weiteren Ab klärung des Umfangs der Leistungspflicht an die Unfallversicherung Stadt Zürich zurück zu weisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, dass die Helsana Unfall AG zum Verfahren beizuladen sei. Eventualiter sei das Beschwerdeverfahren bis zum Leistungsentscheid der Helsana Unfall AG zu sis tieren (Urk. 1 S. 2). Die Unfallversicherung Stadt Zürich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. November 2018 Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 7/G1-G39, Urk. 7/M1-M15, Urk. 7/T1-T2]).

Die Unfallversicherung Stadt Zürich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. November 2018 Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 7/G1-G39, Urk. 7/M1-M15, Urk. 7/T1-T2]). Mit Verfügung vom 4. Dezember 2018 wurde die Helsana Unfall AG zum Prozess beigeladen und ihr Frist angesetzt, um zu den Eingaben des Beschwerdeführers und der Beschwerdegegnerin Stellung zu nehmen (Urk. 8). Mit Eingabe vom 25. Januar 2019 liess sich die Beigeladene vernehmen und ersuchte um Abwei sung der Beschwerde (Urk. 10, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 11/K1-K11, Urk. 11/M1-M6 ).

Mit Verfügung vom 4. Dezember 2018 wurde die Helsana Unfall AG zum Prozess beigeladen und ihr Frist angesetzt, um zu den Eingaben des Beschwerdeführers und der Beschwerdegegnerin Stellung zu nehmen (Urk. 8). Mit Eingabe vom 25. Januar 2019 liess sich die Beigeladene vernehmen und ersuchte um Abwei sung der Beschwerde (Urk. 10, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 11/K1-K11, Urk. 11/M1-M6 ). Mit Verfügung vom 29. Januar 2019 wurde der Antrag des Beschwerdeführers auf Sistierung des Verfahrens abgewiesen und dem Beschwerdeführer sowie der Beschwerdegegnerin Frist angesetzt, um zur Stellungnahme der Beigeladenen so wie deren Akten Stellung zu nehmen (Urk. 12). Mit Eingaben vom 5. Februar (Urk. 14) und vom 4. April 2019 (Urk. 17) reichten die Parteien je eine Stellung nahme ein, woraufhin allen Verfahrensbeteiligten mit Verfügung vom 5. April 2019 (Urk. 18) die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich zu den Eingaben zu äus sern. Die Parteien liessen sich sodann mit Eingabe vom 9. April (Urk. 19) bezie hungsweise 29. April 2019 (Urk. 21) vernehmen. Nachdem die Beigeladene keine weitere Stellungnahme mehr einreichte, wurde der Schriftenwechsel mit Verfü gung vom 5. Juni 2019 geschlossen (Urk. 22).

Mit Verfügung vom 29. Januar 2019 wurde der Antrag des Beschwerdeführers auf Sistierung des Verfahrens abgewiesen und dem Beschwerdeführer sowie der Beschwerdegegnerin Frist angesetzt, um zur Stellungnahme der Beigeladenen so wie deren Akten Stellung zu nehmen (Urk. 12). Mit Eingaben vom 5. Februar (Urk. 14) und vom 4. April 2019 (Urk. 17) reichten die Parteien je eine Stellung nahme ein, woraufhin allen Verfahrensbeteiligten mit Verfügung vom 5. April 2019 (Urk. 18) die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich zu den Eingaben zu äus sern. Die Parteien liessen sich sodann mit Eingabe vom 9. April (Urk. 19) bezie hungsweise 29. April 2019 (Urk. 21) vernehmen. Nachdem die Beigeladene keine weitere Stellungnahme mehr einreichte, wurde der Schriftenwechsel mit Verfü gung vom 5. Juni 2019 geschlossen (Urk. 22). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebro chen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der ge nannten Über gangsbestimmungen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebro chen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der ge nannten Über gangsbestimmungen). Die vorliegend in Frage kommenden Unfallereignisse haben sich allesamt vor dem 1. Januar 2017 ereignet (vgl. Sachverhalt E. 1), weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

Die vorliegend in Frage kommenden Unfallereignisse haben sich allesamt vor dem 1. Januar 2017 ereignet (vgl. Sachverhalt E. 1), weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 G emäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt (Abs. 1). Für die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt das UVG das Vorliegen eines Unfalls oder einer unfallähnlichen Körperschä digung (Art. 6 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV) voraus.

1.2 G emäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt (Abs. 1). Für die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt das UVG das Vorliegen eines Unfalls oder einer unfallähnlichen Körperschä digung (Art. 6 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV) voraus. Gemäss Art. 6 Abs. 3 UVG hat die Versicherung ihre Leistungen für Schädigun gen zu erbringen, die der versicherten Person bei der Heilbehandlung ( Art. 10 UVG) zugefügt werden. Danach hat die Unfallversicherung für Schäden einzu stehen, die durch Krankenpflegemassnahmen (Heilbehandlung) im Anschluss an versicherte Unfälle herbeigeführt werden, ohne dass diese behandlungsbedingte Schadensverursachung den Unfallbegriff, den Tatbestand des haftpflichtrechtli chen Kunstfehlers oder der strafrechtlich relevanten Körperschädigung erfüllen müsste (BGE 118 V 286 E. 3b).

Gemäss Art. 6 Abs. 3 UVG hat die Versicherung ihre Leistungen für Schädigun gen zu erbringen, die der versicherten Person bei der Heilbehandlung ( Art. 10 UVG) zugefügt werden. Danach hat die Unfallversicherung für Schäden einzu stehen, die durch Krankenpflegemassnahmen (Heilbehandlung) im Anschluss an versicherte Unfälle herbeigeführt werden, ohne dass diese behandlungsbedingte Schadensverursachung den Unfallbegriff, den Tatbestand des haftpflichtrechtli chen Kunstfehlers oder der strafrechtlich relevanten Körperschädigung erfüllen müsste (BGE 118 V 286 E. 3b). 1.3

1.3 1.3.1 Gemäss Art. 9 Abs. 1 UVV gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schä digende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli chen Körper (BGE 122 V 230 E. 1 mit Hinweisen).

1.3.1 Gemäss Art. 9 Abs. 1 UVV gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schä digende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli chen Körper (BGE 122 V 230 E. 1 mit Hinweisen). 1.3.2 Nach der Definition des Unfalls bezieht sich das Be griffsmerkmal der Ungewöhn lichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebens bereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ob dies zutrifft, beur teilt sich im Einzelfall, wobei grundsätzlich nur die objektiven Verumständungen in Be tracht fallen (BGE 122 V 230 E. 1, 121 V 35 E. 1a, je mit Hinweisen).

1.3.2 Nach der Definition des Unfalls bezieht sich das Be griffsmerkmal der Ungewöhn lichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebens bereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ob dies zutrifft, beur teilt sich im Einzelfall, wobei grundsätzlich nur die objektiven Verumständungen in Be tracht fallen (BGE 122 V 230 E. 1, 121 V 35 E. 1a, je mit Hinweisen). 1.4 Bei den unfallähnlichen Körperschädigungen im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV entfällt im Vergleich zu den eigentlichen Unfällen einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hingegen auch bei den unfall ähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erforder nis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, worunter ein ausserhalb des Kör pers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälliger – eben unfallähnlicher – Ein fluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen ( BGE 129 V 466 E. 2.2, 4.1; 123 V 43 E. 2b). Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Faktors ist ein gestei gertes Schädigungspotenzial, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefah renlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die physiologische Bean spruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder stellt keinen äusseren Faktor dar ( BGE 129 V 466 E. 4.2.2, 4.3). Ein äusserer Faktor mit erheb lichem Schädigungspotenzial liegt nach der Rechtsprechung vor, wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, verbunden ist ( BGE 129 V 466 E. 4.2.2 ). Erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderungen der Körperlage, die nach un fallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, so etwa beim plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei heftigen belastenden Bewe gungen oder bei einer wegen äusserer Einflüsse unkontrollierbar gewordenen Po sitionsänderu ng (BGE 129 V 466 E. 4.2.3 ).

1.4 Bei den unfallähnlichen Körperschädigungen im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV entfällt im Vergleich zu den eigentlichen Unfällen einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hingegen auch bei den unfall ähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erforder nis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, worunter ein ausserhalb des Kör pers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälliger – eben unfallähnlicher – Ein fluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen ( BGE 129 V 466 E. 2.2, 4.1; 123 V 43 E. 2b). Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Faktors ist ein gestei gertes Schädigungspotenzial, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefah renlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die physiologische Bean spruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder stellt keinen äusseren Faktor dar ( BGE 129 V 466 E. 4.2.2, 4.3). Ein äusserer Faktor mit erheb lichem Schädigungspotenzial liegt nach der Rechtsprechung vor, wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, verbunden ist ( BGE 129 V 466 E. 4.2.2 ). Erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderungen der Körperlage, die nach un fallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, so etwa beim plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei heftigen belastenden Bewe gungen oder bei einer wegen äusserer Einflüsse unkontrollierbar gewordenen Po sitionsänderu ng (BGE 129 V 466 E. 4.2.3 ). 1.5

1.5 1.5.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vor handensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht wer den kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä di gende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Wor ten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heit liche Störung entfiele (BGE 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.5.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vor handensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht wer den kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä di gende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Wor ten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heit liche Störung entfiele (BGE 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Be schwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Be weis würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan spruches nicht (BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Be schwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Be weis würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan spruches nicht (BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen). 1.5.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Er folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 125 V 456 E. 5a, 123 V 98 E. 3d, 139 E. 3c, 122 V 415 E. 2a, 121 V 45 E. 3a mit Hinwei sen; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 172 E. 3a).

1.5.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Er folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 125 V 456 E. 5a, 123 V 98 E. 3d, 139 E. 3c, 122 V 415 E. 2a, 121 V 45 E. 3a mit Hinwei sen; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 172 E. 3a). 1.6 Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt ( Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, mög licherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).

1.6 Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt ( Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, mög licherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfaller eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein na türlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine ).

Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfaller eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein na türlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine ). Bei Rückfällen und Spätfolgen obliegt es der versicherten Person, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderun gen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausalzusammen hangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus. Werden durch einen Unfall Beschwerden verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis verursachten Schaden, spätere Gesundheitsstörungen dagegen nur, wenn eindeutige Brückensymptome gegeben sind ( Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen ).

Bei Rückfällen und Spätfolgen obliegt es der versicherten Person, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderun gen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausalzusammen hangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus. Werden durch einen Unfall Beschwerden verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis verursachten Schaden, spätere Gesundheitsstörungen dagegen nur, wenn eindeutige Brückensymptome gegeben sind ( Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen ). 1. 7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1. 7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 f. E. 3b/ ee mit Hinweis).

Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 f. E. 3b/ ee mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Der Beschwerdeführer führte in seiner Beschwerdeschrift im Wesentlichen aus, nach der ersten Operation im März 1998 habe trotz VKB-Plastik eine gewisse Instabilität des Knies vorgelegen. Die Re-Traumatisierung (Überdehnung) des vor deren Kreuzbands und ein erneutes Einreissen des Meniskus seien anlässlich des Snowboard-Unfalls von 2000 geschehen, woraufhin der Meniskus erneut genäht worden sei. Die Knie-Distorsion Ende Mai 2000 habe dann jedoch schon wieder zu einem Reissen des Meniskus geführt und erst nach diesem Ereignis sei auch die Indikation zur erneuten Kre uzbandplastik gestellt worden. E s sei erwiesen, dass die Operation vom 7. Juli 2000 völlig unzureichend durchgeführt wurde. Statt die Instabilität zu beseitigen, habe die Operation zu noch grösseren Schäden und den heutigen Spätfolgen geführt. Die heutige Situation sei somit hauptsäch lich durch die Operation vom 7. Juli 2000 verursacht worden. Dabei sei umstrit ten, o b diese Operation aufgrund der Ruptur des Meniskus nach der Kniedistor sion Ende Mai 2000 Anlass für diese Operation war. Im Falle alternativer Kausa lität sei der für den letzten Unfall leistungspflichtige Versicherer auch für Rück fälle und Spätfolgen zuständig, was wiederum die Beschwerdegegnerin wäre (Urk. 1 S. 5-6).

2.1 Der Beschwerdeführer führte in seiner Beschwerdeschrift im Wesentlichen aus, nach der ersten Operation im März 1998 habe trotz VKB-Plastik eine gewisse Instabilität des Knies vorgelegen. Die Re-Traumatisierung (Überdehnung) des vor deren Kreuzbands und ein erneutes Einreissen des Meniskus seien anlässlich des Snowboard-Unfalls von 2000 geschehen, woraufhin der Meniskus erneut genäht worden sei. Die Knie-Distorsion Ende Mai 2000 habe dann jedoch schon wieder zu einem Reissen des Meniskus geführt und erst nach diesem Ereignis sei auch die Indikation zur erneuten Kre uzbandplastik gestellt worden. E s sei erwiesen, dass die Operation vom 7. Juli 2000 völlig unzureichend durchgeführt wurde. Statt die Instabilität zu beseitigen, habe die Operation zu noch grösseren Schäden und den heutigen Spätfolgen geführt. Die heutige Situation sei somit hauptsäch lich durch die Operation vom 7. Juli 2000 verursacht worden. Dabei sei umstrit ten, o b diese Operation aufgrund der Ruptur des Meniskus nach der Kniedistor sion Ende Mai 2000 Anlass für diese Operation war. Im Falle alternativer Kausa lität sei der für den letzten Unfall leistungspflichtige Versicherer auch für Rück fälle und Spätfolgen zuständig, was wiederum die Beschwerdegegnerin wäre (Urk. 1 S. 5-6). 2.2 Demgegenüber stellt sich d ie Beschwerdegegnerin in ihrem abweisenden Ein sprachee ntscheid im Wesentlichen auf den Standpunkt, die Instabilität am Knie gelenk bilde das Hauptproblem. Diese Instabilität bestehe gemäss der Beurteilung von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, seit 1997, wobei diese nicht entstanden wäre, hätte der erste Operateur (Operation vom 5. März 1998) eine stabile Kreuz bandrekonstruktion vorgenommen. Selbst wenn nun der zweite Operateur (Ope ration vom 7. Juli 2000) schwierige Verhältnisse vorgefunden habe, welche er nicht optimal habe meistern können, habe die erste Operation die Instabilität ur sächlich verursacht. Selbst in der Annahme, dass die zweite Operation eine rich tunggebende Verschlimmeru ng zur Folge gehabt hätte, sei diese nicht aufgrund des bagatellären Alltagsereignisses vom 29. Mai 2000, sondern durch das viel erheblichere Snowboard-Unfallereignis vom Januar 2000 medizinisch indiziert gewesen. Im Sinne einer Kausalkette bestünde in diesem Annahmefall somit im Verhältnis vom ersten zum zweiten Ereignis eine überholende Kausalität. Da die zweite Operation somit nicht durch das Ereignis vom 29. Mai 2000 indiziert ge wesen sei, würde Art. 6 Abs. 3 UVG für das hier relevante Ereignis keine Anwen dung finden (Urk. 2 S. 4-5, vgl. auch Urk. 14 ).

2.2 Demgegenüber stellt sich d ie Beschwerdegegnerin in ihrem abweisenden Ein sprachee ntscheid im Wesentlichen auf den Standpunkt, die Instabilität am Knie gelenk bilde das Hauptproblem. Diese Instabilität bestehe gemäss der Beurteilung von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, seit 1997, wobei diese nicht entstanden wäre, hätte der erste Operateur (Operation vom 5. März 1998) eine stabile Kreuz bandrekonstruktion vorgenommen. Selbst wenn nun der zweite Operateur (Ope ration vom 7. Juli 2000) schwierige Verhältnisse vorgefunden habe, welche er nicht optimal habe meistern können, habe die erste Operation die Instabilität ur sächlich verursacht. Selbst in der Annahme, dass die zweite Operation eine rich tunggebende Verschlimmeru ng zur Folge gehabt hätte, sei diese nicht aufgrund des bagatellären Alltagsereignisses vom 29. Mai 2000, sondern durch das viel erheblichere Snowboard-Unfallereignis vom Januar 2000 medizinisch indiziert gewesen. Im Sinne einer Kausalkette bestünde in diesem Annahmefall somit im Verhältnis vom ersten zum zweiten Ereignis eine überholende Kausalität. Da die zweite Operation somit nicht durch das Ereignis vom 29. Mai 2000 indiziert ge wesen sei, würde Art. 6 Abs. 3 UVG für das hier relevante Ereignis keine Anwen dung finden (Urk. 2 S. 4-5, vgl. auch Urk. 14 ). 2.3 Die Beigeladene hielt in ihrer Stellungnahme im Wesentlich en fest, gemäss ver trauensärztlicher Beurteilung von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Or thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sei die Insuf fizienz der vorderen Kreuzbandplastik aufgrund der Operation vom 5. März 1998 und mithin das Unfallereignis vom 23. Dezember 1997 als mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit kausal für die heutigen Folgeschäden. In die sem Sinne sei seine Beurteilung deckungsgleich mit den Stellungnahmen von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, und Dr. E.___. Demnach habe der Snow boardunfall vom 10. Januar 2000 nur zu einer vorübergehenden Verschlimme rung geführt, zumal im März 2000 der Schadenfall behandlungsseitig habe ab geschlossen werden können. Dementsprechend sei nicht die Helsana, sondern die aktuelle Krankenkasse des Beschwerdeführer s für das Unfallereignis im Jahr 1997 leistungspflichtig. Dem Beschwerdeführer gelinge es aufgrund der vorhandenen medizinischen Beurteilungen von Dr. F.___, Dr. G.___ und Dr. E.___ nicht, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Kausalität zwischen den zu Beginn des Jahres 2017 wieder auftretenden Beschwerden und dem Ereignis vom 10. Januar 2000 nachzuweisen. Zudem habe gemäss den Unterlagen in den knapp 17 Jahren seit dem Fallabschluss im März 2000 keine ärztliche Behandlung die Unfallfolgen vom 10. Januar 2000 betreffend stattgefunden, womit die für die Kausalitätsbeurteilung wesentlichen Brückensymptome fehlen würden (Urk. 10 S. 3 -4 Rz 5 -6 ).

2.3 Die Beigeladene hielt in ihrer Stellungnahme im Wesentlich en fest, gemäss ver trauensärztlicher Beurteilung von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Or thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sei die Insuf fizienz der vorderen Kreuzbandplastik aufgrund der Operation vom 5. März 1998 und mithin das Unfallereignis vom 23. Dezember 1997 als mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit kausal für die heutigen Folgeschäden. In die sem Sinne sei seine Beurteilung deckungsgleich mit den Stellungnahmen von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, und Dr. E.___. Demnach habe der Snow boardunfall vom 10. Januar 2000 nur zu einer vorübergehenden Verschlimme rung geführt, zumal im März 2000 der Schadenfall behandlungsseitig habe ab geschlossen werden können. Dementsprechend sei nicht die Helsana, sondern die aktuelle Krankenkasse des Beschwerdeführer s für das Unfallereignis im Jahr 1997 leistungspflichtig. Dem Beschwerdeführer gelinge es aufgrund der vorhandenen medizinischen Beurteilungen von Dr. F.___, Dr. G.___ und Dr. E.___ nicht, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Kausalität zwischen den zu Beginn des Jahres 2017 wieder auftretenden Beschwerden und dem Ereignis vom 10. Januar 2000 nachzuweisen. Zudem habe gemäss den Unterlagen in den knapp 17 Jahren seit dem Fallabschluss im März 2000 keine ärztliche Behandlung die Unfallfolgen vom 10. Januar 2000 betreffend stattgefunden, womit die für die Kausalitätsbeurteilung wesentlichen Brückensymptome fehlen würden (Urk. 10 S. 3 -4 Rz 5 -6 ). 3.

3. 3.1 Im Rahmen der Kniegelenksarthroskopie vom 22. Juni 2017 stellte Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Chirurgie, eine vordere Instabilität im rechten Knie fest. Bildgebend hätten sich Meniskusläsionen postero -medial und postero -lateral sowie eine beginnende postero -mediale Gonarthrose gezeigt. Die Computertomo graphie habe grosse Knochendefekte gezeigt, vor allem im Schienbeinkopf bei Status nach VKB-Plastiken 1996 und 200 0. Der Leidensdruck des Beschwerde führer s sei inzwischen erheblich. Aufgrund des jungen Alters werde ein gelenk erhaltendes Konzept angestrebt. Intraoperativ hätte sich eine massive Synovitis vor allem anterior gezeigt. Hier bestünden Vernarbungen, vor allem im Bereiche des Meniskusvorderhornes medial. Der Knorpel am Femur sei erstaunlich gut er halten. Lediglich posterior sei der Knorpel ausgedünnt, der Knochen liege jedoch nicht frei. Das Tibiaplateau zeige in der vorderen Hälfte ebenfalls einen komplet ten Knorpelüberzug. Dieser sei gegen posterior vollständig abgerieben. Hier liege der Knochen frei und der postero -mediale Meniskus sei ebenfalls komplett dege neriert. Intermediär und ventral sei der mediale Meniskus erhalten. Intercondylär sei das hintere Kreuzband intakt. Das vorder e Kreuzband sei insuffizient. Es fän den sich hier noch Restfasern. Das Kreuzband sei insgesamt eher dorsal positio niert, so dass keine Isometrie gegeben sei. Auch intraoperativ zeige sich eine massive vordere Schublade von mehr als 10 mm. Im lateralen Kompartiment fän den sich sehr schöne Knorpelverhältnisse. Der laterale Meniskus zeige einen klei nen Radiärriss. Femoropatellar würden sich insgesamt sehr schöne Verhältnisse zeigen. Hier fänden sich nur leichte, oberflächliche Degenerationen des Knorpels (Grad I - II). Aufgrund dieser Situation erscheine es sinnvoll, das Gelenk nochmals mit einer VKB-Plastik zu stabilisieren (Urk. 3/8, Urk. 6/M12 ).

3.1 Im Rahmen der Kniegelenksarthroskopie vom 22. Juni 2017 stellte Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Chirurgie, eine vordere Instabilität im rechten Knie fest. Bildgebend hätten sich Meniskusläsionen postero -medial und postero -lateral sowie eine beginnende postero -mediale Gonarthrose gezeigt. Die Computertomo graphie habe grosse Knochendefekte gezeigt, vor allem im Schienbeinkopf bei Status nach VKB-Plastiken 1996 und 200 0. Der Leidensdruck des Beschwerde führer s sei inzwischen erheblich. Aufgrund des jungen Alters werde ein gelenk erhaltendes Konzept angestrebt. Intraoperativ hätte sich eine massive Synovitis vor allem anterior gezeigt. Hier bestünden Vernarbungen, vor allem im Bereiche des Meniskusvorderhornes medial. Der Knorpel am Femur sei erstaunlich gut er halten. Lediglich posterior sei der Knorpel ausgedünnt, der Knochen liege jedoch nicht frei. Das Tibiaplateau zeige in der vorderen Hälfte ebenfalls einen komplet ten Knorpelüberzug. Dieser sei gegen posterior vollständig abgerieben. Hier liege der Knochen frei und der postero -mediale Meniskus sei ebenfalls komplett dege neriert. Intermediär und ventral sei der mediale Meniskus erhalten. Intercondylär sei das hintere Kreuzband intakt. Das vorder e Kreuzband sei insuffizient. Es fän den sich hier noch Restfasern. Das Kreuzband sei insgesamt eher dorsal positio niert, so dass keine Isometrie gegeben sei. Auch intraoperativ zeige sich eine massive vordere Schublade von mehr als 10 mm. Im lateralen Kompartiment fän den sich sehr schöne Knorpelverhältnisse. Der laterale Meniskus zeige einen klei nen Radiärriss. Femoropatellar würden sich insgesamt sehr schöne Verhältnisse zeigen. Hier fänden sich nur leichte, oberflächliche Degenerationen des Knorpels (Grad I - II). Aufgrund dieser Situation erscheine es sinnvoll, das Gelenk nochmals mit einer VKB-Plastik zu stabilisieren (Urk. 3/8, Urk. 6/M12 ). 3.2 In seiner Beurteilung zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 6. Juni 2018 diag nostizierte Dr. G.___ eine sekundäre, medial betonte Gonarthrose und chroni sche Zentralpfeilerinsuffizienz mit/bei Status nach multiplen Eingriffen seit 1997 (Urk. 3/12 S. 8). E s sei aktenkundig und unbestritten, dass der Beschwerdeführer das rechte Knie am 23. Dezember 1997 gravierend verletzt habe. Daraufhin er folgten die primäre Meniskusnaht und in einer zweiten Operation die VKB-Plastik. Die initial durchgeführte Meniskusnaht sei überwiegend wahrscheinlich beim Snowboard-Trauma verletzt worden und habe am 13. Januar 2000 revidiert werden müssen. Bereits zu diesem Zeitpunkt sei eine altersunübliche Tendenz einer medialen Gonarthrose festgestellt und erkannt worden, dass die VKB-Plastik insuffizient gewesen sei. Die Unfallmeldung lasse vor diesem Hintergrund die Schlussfolgerung zu, dass es sich beim «Ereignis» (Drehbewegung: 13. September 2000 [richtig wohl: 29. Mai 2000]) um ein « Giving-way » gehandelt habe, ergo um eine überwiegend wahrscheinliche Folge eben dieser Zentralpfeilerinsuffizienz mit konsekutiv erneuter Beeinträchtigung des medialen Meniskus. Bei der nächs ten Revision am 7. Juli 2000 habe ein weiteres und unüblich rasches Fortschreiten der medialen Gonarthrose festgestellt werden müssen. Aus den RX-Bildern ergebe sich, dass die femorale Fixation der VKB-Plastik bei dieser Operation als maximal «suboptimal» (eigentlich als schlecht) bezeichnet werden müsse (Urk. 3/12 S. 7 ).

3.2 In seiner Beurteilung zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 6. Juni 2018 diag nostizierte Dr. G.___ eine sekundäre, medial betonte Gonarthrose und chroni sche Zentralpfeilerinsuffizienz mit/bei Status nach multiplen Eingriffen seit 1997 (Urk. 3/12 S. 8). E s sei aktenkundig und unbestritten, dass der Beschwerdeführer das rechte Knie am 23. Dezember 1997 gravierend verletzt habe. Daraufhin er folgten die primäre Meniskusnaht und in einer zweiten Operation die VKB-Plastik. Die initial durchgeführte Meniskusnaht sei überwiegend wahrscheinlich beim Snowboard-Trauma verletzt worden und habe am 13. Januar 2000 revidiert werden müssen. Bereits zu diesem Zeitpunkt sei eine altersunübliche Tendenz einer medialen Gonarthrose festgestellt und erkannt worden, dass die VKB-Plastik insuffizient gewesen sei. Die Unfallmeldung lasse vor diesem Hintergrund die Schlussfolgerung zu, dass es sich beim «Ereignis» (Drehbewegung: 13. September 2000 [richtig wohl: 29. Mai 2000]) um ein « Giving-way » gehandelt habe, ergo um eine überwiegend wahrscheinliche Folge eben dieser Zentralpfeilerinsuffizienz mit konsekutiv erneuter Beeinträchtigung des medialen Meniskus. Bei der nächs ten Revision am 7. Juli 2000 habe ein weiteres und unüblich rasches Fortschreiten der medialen Gonarthrose festgestellt werden müssen. Aus den RX-Bildern ergebe sich, dass die femorale Fixation der VKB-Plastik bei dieser Operation als maximal «suboptimal» (eigentlich als schlecht) bezeichnet werden müsse (Urk. 3/12 S. 7 ). Bei den heutigen Beschwerden handle es sich aufgrund der medizinischen Be funde nicht um Spätfolgen beziehungsweise einen Rückfall des Ereignisses vom 29. Mai 200 0. Die Evaluation der zeitnahen Akten ergebe, dass das gemeldete Ereignis am 29. Mai 2000 retrospektiv zwar im engeren Sinn als richtunggebende Verschlimmerung des traumatisch bedingten Vorzustandes bezeichnet werden könne/müsse, dies aber nur vordergründig und «nur» im Zusammenhang mit dem Meniskusproblem. Das banale Ereignis im Alltag könne nämlich nur im Rahmen einer vorbestehenden Zentralpfeilerinsuffizienz, welche am 13. Januar 2000 intraoperativ festgestellt worden sei, eintreten (Urk. 3/12 S. 9). Das Hauptproblem (Instabilität mit der konsekutiven, schicksalhaften, «natürlichen» Folge – Giving-way – bei insuffizienter VKB-Plastik) habe es aber erst «ermöglicht», dass die Meniskusnaht erneut rerupturiert sei, wobei nicht unerwähnt bleiben dürfe, dass die perifokale (sekundäre) Knorpelveränderung (als Folge des Unfalls 1997) als Prädisposition für eine Meniskusbeeinträchtigung zu bezeichnen sei. Selbst ein vorher gesunder Meniskus werde bei einem Giving-way oft verletzt. Zusammen gefasst sei demnach der Snowboard-Unfall im Verlauf bis heute überwiegend wahrscheinlich die Hauptursache der Problematik (Urk. 3/12 S. 9).

Bei den heutigen Beschwerden handle es sich aufgrund der medizinischen Be funde nicht um Spätfolgen beziehungsweise einen Rückfall des Ereignisses vom 29. Mai 200 0. Die Evaluation der zeitnahen Akten ergebe, dass das gemeldete Ereignis am 29. Mai 2000 retrospektiv zwar im engeren Sinn als richtunggebende Verschlimmerung des traumatisch bedingten Vorzustandes bezeichnet werden könne/müsse, dies aber nur vordergründig und «nur» im Zusammenhang mit dem Meniskusproblem. Das banale Ereignis im Alltag könne nämlich nur im Rahmen einer vorbestehenden Zentralpfeilerinsuffizienz, welche am 13. Januar 2000 intraoperativ festgestellt worden sei, eintreten (Urk. 3/12 S. 9). Das Hauptproblem (Instabilität mit der konsekutiven, schicksalhaften, «natürlichen» Folge – Giving-way – bei insuffizienter VKB-Plastik) habe es aber erst «ermöglicht», dass die Meniskusnaht erneut rerupturiert sei, wobei nicht unerwähnt bleiben dürfe, dass die perifokale (sekundäre) Knorpelveränderung (als Folge des Unfalls 1997) als Prädisposition für eine Meniskusbeeinträchtigung zu bezeichnen sei. Selbst ein vorher gesunder Meniskus werde bei einem Giving-way oft verletzt. Zusammen gefasst sei demnach der Snowboard-Unfall im Verlauf bis heute überwiegend wahrscheinlich die Hauptursache der Problematik (Urk. 3/12 S. 9). 3.3 Dr. E.___ bestätigte in seiner zuhanden der Beschwerdegegnerin abgegebenen Beurteilung vom 26. Juni 2018 die Einschätzung von Dr. G.___, dass die Insta bilität das Hauptproblem darstelle. Für diese Instabilität gebe es drei Ursachen: Erstens habe der Beschwerdeführer nach einer vorderen Kreuzbandrekonstruktion unvernünftige Sportarten durchgeführt, zweitens habe der erste Operateur eine vordere Kreuzbandplastik operiert, die relativ schnell zu einer Instabilität geführt habe, womit es eine ungenügende Rekonstruktion gewesen sei, drittens habe der zweite Operateur die Kreuzband-Re-Plastik schlecht durchgeführt (Ausbruch der hinteren Kondylenwand, insuffiziente Spannung des Transplantates ). Aufgrund der ungenügenden Stabilität des vorderen Kreuzbandtransplantates sei es zu einer Überlastung der Meniskusnaht gekommen, welche anlässlich des Snowboardstur zes im Januar 2000 definitiv wieder gerissen sei. Das Kniegelenk sei seit 1997 mehrheitlich instabil. Die chronische Insuffizienz des vorderen Kreuzbandes müsse zwangsläufig zu einer Überlastung des Knorpels und damit zu einer lang sam progredienten Gonarthrose führen. Eine Meniskusnaht, respektive später eine Teilmeniskektomie würden zwangsläufig zu einer Überlastung des medialen Ge lenkspaltes führen und seien damit ebenfalls für das Auftreten einer langsam progredienten Gonarthrose verantwortlich zu machen. Jede Meniskus-Teilresek tion schwäche die Pufferwirkung des medialen Meniskus und dies führe zu einer Überlastung des medialen Kompartiment e s. Die Meniskusproblematik sei erst durch die Instabilität des Kreuzbandtransplantates entstanden. In der Regel halte eine Meniskusnaht bei einer stabilen Kreuzbandsituation.

3.3 Dr. E.___ bestätigte in seiner zuhanden der Beschwerdegegnerin abgegebenen Beurteilung vom 26. Juni 2018 die Einschätzung von Dr. G.___, dass die Insta bilität das Hauptproblem darstelle. Für diese Instabilität gebe es drei Ursachen: Erstens habe der Beschwerdeführer nach einer vorderen Kreuzbandrekonstruktion unvernünftige Sportarten durchgeführt, zweitens habe der erste Operateur eine vordere Kreuzbandplastik operiert, die relativ schnell zu einer Instabilität geführt habe, womit es eine ungenügende Rekonstruktion gewesen sei, drittens habe der zweite Operateur die Kreuzband-Re-Plastik schlecht durchgeführt (Ausbruch der hinteren Kondylenwand, insuffiziente Spannung des Transplantates ). Aufgrund der ungenügenden Stabilität des vorderen Kreuzbandtransplantates sei es zu einer Überlastung der Meniskusnaht gekommen, welche anlässlich des Snowboardstur zes im Januar 2000 definitiv wieder gerissen sei. Das Kniegelenk sei seit 1997 mehrheitlich instabil. Die chronische Insuffizienz des vorderen Kreuzbandes müsse zwangsläufig zu einer Überlastung des Knorpels und damit zu einer lang sam progredienten Gonarthrose führen. Eine Meniskusnaht, respektive später eine Teilmeniskektomie würden zwangsläufig zu einer Überlastung des medialen Ge lenkspaltes führen und seien damit ebenfalls für das Auftreten einer langsam progredienten Gonarthrose verantwortlich zu machen. Jede Meniskus-Teilresek tion schwäche die Pufferwirkung des medialen Meniskus und dies führe zu einer Überlastung des medialen Kompartiment e s. Die Meniskusproblematik sei erst durch die Instabilität des Kreuzbandtransplantates entstanden. In der Regel halte eine Meniskusnaht bei einer stabilen Kreuzbandsituation. Hätte der erste Operateur eine stabile vordere Kreuzbandrekonstruktion durchge führt, dann wäre an diesem Kniegelenk keine Spät-Problematik aufgetreten. Der zweite Operateur habe schwierige Verhältnisse vorgefunden, habe die Situation nicht meistern können und eine schlechte Schraubenposition im Femur gesetzt und damit wieder eine Instabilität erzeugt. Gesamthaft gesehen sei der Meniskus nur eine sekundäre Problematik, die Hauptursache sei die Instabilität (Urk. 3/13).

Hätte der erste Operateur eine stabile vordere Kreuzbandrekonstruktion durchge führt, dann wäre an diesem Kniegelenk keine Spät-Problematik aufgetreten. Der zweite Operateur habe schwierige Verhältnisse vorgefunden, habe die Situation nicht meistern können und eine schlechte Schraubenposition im Femur gesetzt und damit wieder eine Instabilität erzeugt. Gesamthaft gesehen sei der Meniskus nur eine sekundäre Problematik, die Hauptursache sei die Instabilität (Urk. 3/13). 3.4 Dr. F.___ diagnostizierte in seinem zuhanden der Beigeladenen erstatteten Be richt vom 8. Januar 2019 eine chronische Insuffizienz der vorderen Kreuzband plastik rechts mit postero -medialer Gonarthrose sowie medialer und lateraler Me niskusläsion. Die erhobenen Befunde und Diagnosen würden überwiegend wahr scheinlich mit dem Unfall vom 10. Januar 2000 in einem natürlichen Kausalzu sammenhang stehen. Nach dem Snowboardsturz am 10. Januar 2000 sei arthro skopisch neben dem erneuten Riss des medialen Meniskus eine Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik aus dem Jahre 1998 festgestellt, damals jedoch vorerst so belassen worden. Aufgrund der belassenen Insuffizienz der vorderen Kreuz bandplastik sei es am 29. Mai 2000 im Rahmen eines Bagatelltraumas zu einem erneuten Riss des medialen Meniskus gekommen, weshalb am 7. Juli 2000 eine mediale Teilmeniskektomie und erneute vordere Kreuzbandplastik notwendig ge worden sei. Bei einem bestehenden Vorzustand sei die Frage (nach dem natürli chen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1 0. Januar 2000) aber nicht eindeu tig zu beantworten. Im Rahmen des Bagatelltraumas vom 29. Mai 2000 sei wieder eine Instabilität des medialen Meniskus beziehungsweise ein Ausreissen der Naht festgestellt worden, bei im Januar 2000 diagnostizierter Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik. Somit wäre grundsätzlich davon auszugehen, dass der Unfall vom 10. Januar 2000 zu einer richtunggebenden Verschlimmerung geführt habe, da die Instabilität nicht behoben worden sei. Bei einer solchen Beurteilung würde jedoch der Vorzustand aus dem Jahre 1997 ausser Betracht bleiben.

3.4 Dr. F.___ diagnostizierte in seinem zuhanden der Beigeladenen erstatteten Be richt vom 8. Januar 2019 eine chronische Insuffizienz der vorderen Kreuzband plastik rechts mit postero -medialer Gonarthrose sowie medialer und lateraler Me niskusläsion. Die erhobenen Befunde und Diagnosen würden überwiegend wahr scheinlich mit dem Unfall vom 10. Januar 2000 in einem natürlichen Kausalzu sammenhang stehen. Nach dem Snowboardsturz am 10. Januar 2000 sei arthro skopisch neben dem erneuten Riss des medialen Meniskus eine Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik aus dem Jahre 1998 festgestellt, damals jedoch vorerst so belassen worden. Aufgrund der belassenen Insuffizienz der vorderen Kreuz bandplastik sei es am 29. Mai 2000 im Rahmen eines Bagatelltraumas zu einem erneuten Riss des medialen Meniskus gekommen, weshalb am 7. Juli 2000 eine mediale Teilmeniskektomie und erneute vordere Kreuzbandplastik notwendig ge worden sei. Bei einem bestehenden Vorzustand sei die Frage (nach dem natürli chen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1 0. Januar 2000) aber nicht eindeu tig zu beantworten. Im Rahmen des Bagatelltraumas vom 29. Mai 2000 sei wieder eine Instabilität des medialen Meniskus beziehungsweise ein Ausreissen der Naht festgestellt worden, bei im Januar 2000 diagnostizierter Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik. Somit wäre grundsätzlich davon auszugehen, dass der Unfall vom 10. Januar 2000 zu einer richtunggebenden Verschlimmerung geführt habe, da die Instabilität nicht behoben worden sei. Bei einer solchen Beurteilung würde jedoch der Vorzustand aus dem Jahre 1997 ausser Betracht bleiben. Insgesamt handle es sich um einen sehr komplexen Fall, der aus rein medizini scher Sicht nicht abschliessend beurteilt werden könne. Es würden sich folgende Fragen stellen: ( 1. ) Bei dem Unfallereignis vom 10. Januar 2000 sei eine Insuffi zienz der vorderen Kreuzbandplastik, jedoch keine Läsion festgestellt worden. Es sei von einer Überdehnung des Transplantates ausgegangen worden bei fester Verankerung sowohl femoral als auch tibial. Bei intaktem Transplantat stelle sich die Frage, ob die zu niedrige Bandspannung nicht bereits seit der Operation vom 5. März 1998 bestanden habe. Bereits bei der ersten vorderen Kreuzbandplastik vom 5. März 1998 habe es Probleme mit der femoralen Fixation des Transplan tates gegeben, vermutlich sei gemäss Operationsbericht die dorsale Wand ausge brochen. Somit sei gut vorstellbar, dass die Insuffizienz der vorderen Kreuzband plastik bereits vor dem Unfall vom 10. Januar 2000 vorgelegen und der Snow boardunfall entsprechend nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung ge führt habe. Die gesamte heutige Problematik mit der bereits vorhandenen postero -medialen Gonarthrose wäre dann auf das Unfallereignis aus dem Jahre 1997 zurückzuführen. ( 2. ) Im Rahmen des Bagatelltraumas vom 29. Mai 2000 habe ein Teil des Innenmeniskus entfernt werden müssen. Allein hierdurch be stehe ein erhöhtes Arthroserisiko. Die dann durchgeführte erneute vordere Kreuz bandplastik sei bereits durch zwei Gutachter als schlecht beurteilt worden. Bei der Arthroskopie vom 22. Juni 2017 hätten sich von der vorderen Kreuzbandplastik nur noch Restfasern gefunden, was ebenfalls für eine Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik vom 7. Juli 2000 spreche. Auch wenn der körperlich schwerar beitende Beschwerdeführer (Maurer) gemäss Unterlagen über viele Jahre angeb lich beschwerdefrei gewesen sei, sei das Instabilitätsproblem mit der Operation vom 13. Januar 2000 nicht gelöst mit den entsprechenden Folgeschäden von h eute (mediale Gonarthrose). Ob die heutigen Folgeschäden und die daher erneu ten Operationen im Jahr 2017 auf die Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik vom 7. Juli 2000 oder auf die nicht behandelte Insuffizienz der vorderen Kreuz bandplastik im Rahmen des Unfalls vom 10. Januar 2000 oder schlussendlich auf das primäre Unfallereignis von 1997 zurückzuführen sei, sei für ihn eine juristi sche Frage (Urk. 11/M6 S. 1-2 ).

Insgesamt handle es sich um einen sehr komplexen Fall, der aus rein medizini scher Sicht nicht abschliessend beurteilt werden könne. Es würden sich folgende Fragen stellen: ( 1. ) Bei dem Unfallereignis vom 10. Januar 2000 sei eine Insuffi zienz der vorderen Kreuzbandplastik, jedoch keine Läsion festgestellt worden. Es sei von einer Überdehnung des Transplantates ausgegangen worden bei fester Verankerung sowohl femoral als auch tibial. Bei intaktem Transplantat stelle sich die Frage, ob die zu niedrige Bandspannung nicht bereits seit der Operation vom 5. März 1998 bestanden habe. Bereits bei der ersten vorderen Kreuzbandplastik vom 5. März 1998 habe es Probleme mit der femoralen Fixation des Transplan tates gegeben, vermutlich sei gemäss Operationsbericht die dorsale Wand ausge brochen. Somit sei gut vorstellbar, dass die Insuffizienz der vorderen Kreuzband plastik bereits vor dem Unfall vom 10. Januar 2000 vorgelegen und der Snow boardunfall entsprechend nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung ge führt habe. Die gesamte heutige Problematik mit der bereits vorhandenen postero -medialen Gonarthrose wäre dann auf das Unfallereignis aus dem Jahre 1997 zurückzuführen. ( 2. ) Im Rahmen des Bagatelltraumas vom 29. Mai 2000 habe ein Teil des Innenmeniskus entfernt werden müssen. Allein hierdurch be stehe ein erhöhtes Arthroserisiko. Die dann durchgeführte erneute vordere Kreuz bandplastik sei bereits durch zwei Gutachter als schlecht beurteilt worden. Bei der Arthroskopie vom 22. Juni 2017 hätten sich von der vorderen Kreuzbandplastik nur noch Restfasern gefunden, was ebenfalls für eine Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik vom 7. Juli 2000 spreche. Auch wenn der körperlich schwerar beitende Beschwerdeführer (Maurer) gemäss Unterlagen über viele Jahre angeb lich beschwerdefrei gewesen sei, sei das Instabilitätsproblem mit der Operation vom 13. Januar 2000 nicht gelöst mit den entsprechenden Folgeschäden von h eute (mediale Gonarthrose). Ob die heutigen Folgeschäden und die daher erneu ten Operationen im Jahr 2017 auf die Insuffizienz der vorderen Kreuzbandplastik vom 7. Juli 2000 oder auf die nicht behandelte Insuffizienz der vorderen Kreuz bandplastik im Rahmen des Unfalls vom 10. Januar 2000 oder schlussendlich auf das primäre Unfallereignis von 1997 zurückzuführen sei, sei für ihn eine juristi sche Frage (Urk. 11/M6 S. 1-2 ). 4.

4. 4.1 Strittig und zu klären ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für den im Jahr 2017 bestehenden Gesundheitsschaden, der im Juni und Dezember 2017 zwei operative Eingriffe erforderte und zu einer Arbeitsunfähigkeit ab Ende Mai 2017 geführt hat.

4.1 Strittig und zu klären ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für den im Jahr 2017 bestehenden Gesundheitsschaden, der im Juni und Dezember 2017 zwei operative Eingriffe erforderte und zu einer Arbeitsunfähigkeit ab Ende Mai 2017 geführt hat. Der zur Beurteilung des Leistungsanspruches relevante medizinische Sachverhalt fusst hauptsächlich auf den drei ärztliche n Berichte n von Dr. G.___, Dr. E.___ und Dr. F.___ (vgl. E. 3.2- 3. 4). Von Seiten der Parteien wurden keine Einwände gegen die Beweiskraft dieser Berichte erhoben. Es bestehen denn auch keine An haltspunkte dafür, welche daran zweifeln liessen, dass die betreffenden Berichte die rechtsprechungsgemässen Vorau ssetzungen erfüllen (vgl. E. 1.7 ). Auf die ärzt lichen Berichte von Dr. G.___, Dr. E.___ und Dr. F.___ kann somit abgestellt werden.

Der zur Beurteilung des Leistungsanspruches relevante medizinische Sachverhalt fusst hauptsächlich auf den drei ärztliche n Berichte n von Dr. G.___, Dr. E.___ und Dr. F.___ (vgl. E. 3.2- 3. 4). Von Seiten der Parteien wurden keine Einwände gegen die Beweiskraft dieser Berichte erhoben. Es bestehen denn auch keine An haltspunkte dafür, welche daran zweifeln liessen, dass die betreffenden Berichte die rechtsprechungsgemässen Vorau ssetzungen erfüllen (vgl. E. 1.7 ). Auf die ärzt lichen Berichte von Dr. G.___, Dr. E.___ und Dr. F.___ kann somit abgestellt werden. 4. 2 Der de r Rückfall meldung zugrundeliegende Gesundheitsschaden blieb unter den Parteien unbestritten und ist anhand der Berichte von Dr. H.___ ausgewiesen (Urk. 3/8-11 ): Im Juni 2017 wurde eine chronische vordere Instabilität des rech ten Kniegelenks mit postero -medialer Gonarthrose, Meniskusläsion postero -late ral, Meniskusläsion postero -medial und Synovitis festgestellt. Dr. H.___ erachtete es aufgrund der Ergebnisse der bilanzierenden Arthroskopie vom 23. Juni 2017 als sinnvoll, das Kniegelenk nochmals mit eine r VKB-Plastik zu stabilisieren (Urk. 3/8). Dementsprechend wurde am 14. Dezember 2017 eine Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes eingesetzt (Urk. 3/10).

4. 2 Der de r Rückfall meldung zugrundeliegende Gesundheitsschaden blieb unter den Parteien unbestritten und ist anhand der Berichte von Dr. H.___ ausgewiesen (Urk. 3/8-11 ): Im Juni 2017 wurde eine chronische vordere Instabilität des rech ten Kniegelenks mit postero -medialer Gonarthrose, Meniskusläsion postero -late ral, Meniskusläsion postero -medial und Synovitis festgestellt. Dr. H.___ erachtete es aufgrund der Ergebnisse der bilanzierenden Arthroskopie vom 23. Juni 2017 als sinnvoll, das Kniegelenk nochmals mit eine r VKB-Plastik zu stabilisieren (Urk. 3/8). Dementsprechend wurde am 14. Dezember 2017 eine Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes eingesetzt (Urk. 3/10). 4.3 Der Beschwerdeführer war ab dem 1. März 2000 bei der Beschwerdegegnerin ver sichert. Als potentielle Anknüpfungspunkte für eine Leistungspflicht der Be schwerdegegnerin für den Rückfall respektive die Spätfolgen fallen vor diesem Hintergrund das Ereignis vom 29. Mai 2000 sowie der am 7. Juli 2000 durchge führte ärztliche Eingriff in Betracht ( vgl. Sachverhalt E. 1.2 ).

4.3 Der Beschwerdeführer war ab dem 1. März 2000 bei der Beschwerdegegnerin ver sichert. Als potentielle Anknüpfungspunkte für eine Leistungspflicht der Be schwerdegegnerin für den Rückfall respektive die Spätfolgen fallen vor diesem Hintergrund das Ereignis vom 29. Mai 2000 sowie der am 7. Juli 2000 durchge führte ärztliche Eingriff in Betracht ( vgl. Sachverhalt E. 1.2 ). 4.4 Am 29. Mai 2000 wollte der Beschwerdeführer im Gartenhaus etwas holen, drehte sich um und verdrehte sich das rechte Knie (Unfallmeldung vom 8. Juni 2000, Urk. 7/G1). Dabei zog er sich eine Meniskusreläsion im Hinterhorn medial des rechten Kniegelenks zu (Urk. 11/M5). Dem ges childerten Ereignis mangelt es an einer plötzlichen schädigenden Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Fak tors auf den menschlichen Körper, um es als Unfall im Rechtssinne qualifizieren zu können (vgl. E. 1.3). Vielmehr ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dem Meniskusriss ein gewöhnlicher physiologischer Bewe gungsablauf voranging. So bezeichneten denn auch Dr. G.___ und Dr. F.___ das Ereignis als «banales Ereignis im Alltag» bzw. als «Bagatelltrauma», welches nur aufgrund der vorbestehenden Instabilität des Kniegelenks habe geschehen können ( vgl. E. 3.2 und E. 3.4). V or dem 1. Januar 2017 wurde auch für eine unfallähnliche Körperschädigung noch ein plötzliches Ereignis als Auslösungs faktor (sog. s innfälliges Ereignis) vorausgesetzt (vgl. E. 1.4). E in solches fehlt je doch bei einem gewöhnlichen physiologischen Bewegungsablauf wie dem Vor liegenden, weshalb das Ereignis vom 29. Mai 2000 auch nicht als unfallähnliche Körperschädigung zu qualifizieren ist. Dementsprechend stellt das Ereignis vom 29. Mai 2000 k ein versichertes Unfallereignis dar und es kann gestützt darauf keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin begründet werden.

4.4 Am 29. Mai 2000 wollte der Beschwerdeführer im Gartenhaus etwas holen, drehte sich um und verdrehte sich das rechte Knie (Unfallmeldung vom 8. Juni 2000, Urk. 7/G1). Dabei zog er sich eine Meniskusreläsion im Hinterhorn medial des rechten Kniegelenks zu (Urk. 11/M5). Dem ges childerten Ereignis mangelt es an einer plötzlichen schädigenden Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Fak tors auf den menschlichen Körper, um es als Unfall im Rechtssinne qualifizieren zu können (vgl. E. 1.3). Vielmehr ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dem Meniskusriss ein gewöhnlicher physiologischer Bewe gungsablauf voranging. So bezeichneten denn auch Dr. G.___ und Dr. F.___ das Ereignis als «banales Ereignis im Alltag» bzw. als «Bagatelltrauma», welches nur aufgrund der vorbestehenden Instabilität des Kniegelenks habe geschehen können ( vgl. E. 3.2 und E. 3.4). V or dem 1. Januar 2017 wurde auch für eine unfallähnliche Körperschädigung noch ein plötzliches Ereignis als Auslösungs faktor (sog. s innfälliges Ereignis) vorausgesetzt (vgl. E. 1.4). E in solches fehlt je doch bei einem gewöhnlichen physiologischen Bewegungsablauf wie dem Vor liegenden, weshalb das Ereignis vom 29. Mai 2000 auch nicht als unfallähnliche Körperschädigung zu qualifizieren ist. Dementsprechend stellt das Ereignis vom 29. Mai 2000 k ein versichertes Unfallereignis dar und es kann gestützt darauf keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin begründet werden. Zu prüfen bleibt jedoch, inwiefern der operative Eingriff vom 7. Juli 2000 ( Me niskektomie, Entfernung der alten Schrauben, Vornahme einer erneuten Kreuz band ersatz plastik; Urk. 3/7) an sich den Unfallbegriff erfüllt.

Zu prüfen bleibt jedoch, inwiefern der operative Eingriff vom 7. Juli 2000 ( Me niskektomie, Entfernung der alten Schrauben, Vornahme einer erneuten Kreuz band ersatz plastik; Urk. 3/7) an sich den Unfallbegriff erfüllt. 4.5

4.5 4.5.1 Auch ein ärztlicher Eingriff hat sämtliche Voraussetzungen des Unfallbegriffs zu erfüllen, wobei die Begriffsmerkmal e der Ungewöhnlichkeit der Einwirkung eines äusseren Faktors ebenso Gel tung beanspruchen (vgl. E. 1.3.2 ). Die Frage, ob eine ärztliche Vorkehr als mehr oder weniger ungewöhnlicher äusserer Faktor zu be trachten ist, ist aufgrund objektiver medizinischer Kriterien zu beantworten. Sie ist nur dann zu bejahen, wenn die ärztliche Vorkehr als solche den Charakter des ungewöhnlichen äusseren Faktors aufweist; denn das Merkmal der Ausserge wöhnlichkeit bezieht sich nach der Definition des Unfallbegriffs nicht auf die Wirkungen des äusseren Faktors, sondern allein auf diesen selber. Nach der Praxis ist es mit dem Erfordernis der Aussergewöhnlichkeit streng zu nehmen, wenn eine medizinische Massnahme in Frage steht. Damit eine solche Vorkehr als un gewöhnlicher äuss erer Faktor qualifiziert werden kann, muss ihre Vornahme un ter den jeweils gegebenen Umständen vom medizinisch Üblichen ganz erheblich abweichen und zudem, objektiv betrachtet, entsprechend grosse Risiken in sich schliessen. Im Rahmen einer Krankheitsbehandlung, für welche der Unfallversi cherer nicht leistungspflichtig ist, kann ein Behandlungsfehler ausnahmsweise den Unfallbegriff erfüllen, nämlich wenn es sich um grobe und ausserordentliche Verwechslungen und Ungeschicklichkeiten oder sogar um absichtliche Schädi gungen handelt, mit denen niemand rechnet noch zu rechnen braucht. Ob ein Unfall im Sinne des obligatorischen Unfallversicherungsrechts vorliegt, beurteilt sich unabhängig davon, ob der beteiligte Mediziner einen Kunstfehler begangen hat, der eine (zivil- oder öffentlichrechtliche ) Haftung begründet. Ebensowenig besteht eine Bindung an eine allfällige strafrechtliche Beurteilung des ärztlichen Verhaltens (BGE 118 V 283 E. 2.b mit Hinweisen).

4.5.1 Auch ein ärztlicher Eingriff hat sämtliche Voraussetzungen des Unfallbegriffs zu erfüllen, wobei die Begriffsmerkmal e der Ungewöhnlichkeit der Einwirkung eines äusseren Faktors ebenso Gel tung beanspruchen (vgl. E. 1.3.2 ). Die Frage, ob eine ärztliche Vorkehr als mehr oder weniger ungewöhnlicher äusserer Faktor zu be trachten ist, ist aufgrund objektiver medizinischer Kriterien zu beantworten. Sie ist nur dann zu bejahen, wenn die ärztliche Vorkehr als solche den Charakter des ungewöhnlichen äusseren Faktors aufweist; denn das Merkmal der Ausserge wöhnlichkeit bezieht sich nach der Definition des Unfallbegriffs nicht auf die Wirkungen des äusseren Faktors, sondern allein auf diesen selber. Nach der Praxis ist es mit dem Erfordernis der Aussergewöhnlichkeit streng zu nehmen, wenn eine medizinische Massnahme in Frage steht. Damit eine solche Vorkehr als un gewöhnlicher äuss erer Faktor qualifiziert werden kann, muss ihre Vornahme un ter den jeweils gegebenen Umständen vom medizinisch Üblichen ganz erheblich abweichen und zudem, objektiv betrachtet, entsprechend grosse Risiken in sich schliessen. Im Rahmen einer Krankheitsbehandlung, für welche der Unfallversi cherer nicht leistungspflichtig ist, kann ein Behandlungsfehler ausnahmsweise den Unfallbegriff erfüllen, nämlich wenn es sich um grobe und ausserordentliche Verwechslungen und Ungeschicklichkeiten oder sogar um absichtliche Schädi gungen handelt, mit denen niemand rechnet noch zu rechnen braucht. Ob ein Unfall im Sinne des obligatorischen Unfallversicherungsrechts vorliegt, beurteilt sich unabhängig davon, ob der beteiligte Mediziner einen Kunstfehler begangen hat, der eine (zivil- oder öffentlichrechtliche ) Haftung begründet. Ebensowenig besteht eine Bindung an eine allfällige strafrechtliche Beurteilung des ärztlichen Verhaltens (BGE 118 V 283 E. 2.b mit Hinweisen). 4.5.2 Dr. G.___ beurteilte die femorale Fixation der VKB-Plastik als « maximal sub optimal (eigentlich als schlecht) » (vgl. E. 3.2). Die femorale Interferenzschraube liege nicht nur absolut falsch (keine korrekte, langstreckige Interferenz – volle Schraubenlänge – möglich, höchstens bzw. eventuell ein «eintrittsnahes», sicher aber insuffizientes Verklemmen, was eine Integration verhindere), sondern habe auch einen relevanten Zusatzschaden (Verletzung der dorsalen Kortikalis ) be wirkt. Tibial sei die Bio-Interferenzschraube korrekt platziert worden, retrospektiv erscheine aber fraglich, ob so eine suffiziente Verankerung habe gewährleistet werden können (Urk. 3/12 S. 5). Dr. E.___ bestätigte sodann, dass die Operation schlecht durchgeführt worden sei und verwies auf den Ausbruch d er hinteren Kondylenwand sowie eine insuffiziente Spannung des Transplantates (vgl. E. 3.3). Relativierend wies Dr. E.___ jedoch darauf hin, dass der Operateur am 7. Juli 2000 auf schwierige Verhältnisse bei vorbestehender Instabilität des Kniegelenks getroffen sei (E. 3.3). Bereits anlässlich der ersten vorderen Kreuzbandplastik vom 5. März 1998 konnte beim Eindrehen der Polylaktatschraube femoral kein festes Gefühl erreicht werden und wurde befürchtet, dass die dorsale Wand etwas aus gebrochen war (Urk. 3/4). So wies denn auch Dr. F.___ darauf hin, dass es bereits bei der Operation vom 5. März 1998 Probleme mit der femoralen Fixation des Transplantates gegeben habe und vermutlich die dorsale Wand ausgebrochen sei (vgl. E. 3.4). Dem Operationsbericht vom 10. Juli 2000 ist sodann zu entnehmen, dass die Interferenzschraube im femoralen Block anfänglich keinen guten Halt gefunden hat. Der Operateur hatte das Gefühl, die Schraube würde durch die noch nicht resorbierte Interferenzschraube behindert. Daraufhin wurde die Eindreh richtung etwas geändert, woraufhin die Schraube fixiert werden konnte (Urk. 3/7). Aufgrund der konkreten Umstände – insbesondere des ausgewiesenen Vorzustandes – kann das Herausbrechen aus der dorsalen Wand bei der zweiten VKB-Plastik im Juli 2000 nicht als völlig unerwartet eingetretener Zusatzschaden eingestuft werden (vgl. E. 4.5.1).

4.5.2 Dr. G.___ beurteilte die femorale Fixation der VKB-Plastik als « maximal sub optimal (eigentlich als schlecht) » (vgl. E. 3.2). Die femorale Interferenzschraube liege nicht nur absolut falsch (keine korrekte, langstreckige Interferenz – volle Schraubenlänge – möglich, höchstens bzw. eventuell ein «eintrittsnahes», sicher aber insuffizientes Verklemmen, was eine Integration verhindere), sondern habe auch einen relevanten Zusatzschaden (Verletzung der dorsalen Kortikalis ) be wirkt. Tibial sei die Bio-Interferenzschraube korrekt platziert worden, retrospektiv erscheine aber fraglich, ob so eine suffiziente Verankerung habe gewährleistet werden können (Urk. 3/12 S. 5). Dr. E.___ bestätigte sodann, dass die Operation schlecht durchgeführt worden sei und verwies auf den Ausbruch d er hinteren Kondylenwand sowie eine insuffiziente Spannung des Transplantates (vgl. E. 3.3). Relativierend wies Dr. E.___ jedoch darauf hin, dass der Operateur am 7. Juli 2000 auf schwierige Verhältnisse bei vorbestehender Instabilität des Kniegelenks getroffen sei (E. 3.3). Bereits anlässlich der ersten vorderen Kreuzbandplastik vom 5. März 1998 konnte beim Eindrehen der Polylaktatschraube femoral kein festes Gefühl erreicht werden und wurde befürchtet, dass die dorsale Wand etwas aus gebrochen war (Urk. 3/4). So wies denn auch Dr. F.___ darauf hin, dass es bereits bei der Operation vom 5. März 1998 Probleme mit der femoralen Fixation des Transplantates gegeben habe und vermutlich die dorsale Wand ausgebrochen sei (vgl. E. 3.4). Dem Operationsbericht vom 10. Juli 2000 ist sodann zu entnehmen, dass die Interferenzschraube im femoralen Block anfänglich keinen guten Halt gefunden hat. Der Operateur hatte das Gefühl, die Schraube würde durch die noch nicht resorbierte Interferenzschraube behindert. Daraufhin wurde die Eindreh richtung etwas geändert, woraufhin die Schraube fixiert werden konnte (Urk. 3/7). Aufgrund der konkreten Umstände – insbesondere des ausgewiesenen Vorzustandes – kann das Herausbrechen aus der dorsalen Wand bei der zweiten VKB-Plastik im Juli 2000 nicht als völlig unerwartet eingetretener Zusatzschaden eingestuft werden (vgl. E. 4.5.1). Neben dem Herausbrechen der dorsalen Wand erschöpft sich die Kritik am ärzt lichen Eingriff darin, dass keine suffiziente Spannung erreicht werden konnte. Bei der nach dem Eingriff (nach wie vor) bestehenden Insuffizienz handelt es sich um eine unerwünschte Wirkung des Eingriffs als äusserem Faktor, was jedoch nicht die Ungewöhnlichkeit des Eingriffs an sich zu begründen vermag (vgl. E. 1.3.2 und E. 4.5.1 ). Den postoperativen ärztlichen Beurteilungen sind darüber hinaus keine Anzeichen dafür zu entnehmen, dass der Eingriff an sich unter den gegebenen Umständen vom medizinisch üblichen abgewichen ist und erhebliche Risiken an sich barg. Vor diesem Hintergrund ist nicht mit überwiegender Wahr scheinlichkeit darauf zu schliessen, dass dem ärztlichen Eingriff eine grobe und ausserordentliche Ungeschicklichkeit des Operateurs innewohnte. Vielmehr ist – mit der Beschwerdegegnerin (vgl. E. 2.2) – davon auszugehen, dass der Operateur am 7. Juli 2000 auf schwierige Verhältnisse traf, welche er nicht optimal zu meis tern vermochte, womit die strengen Anforderungen an den Ungewöhnlichkeits begriff n icht erfüllt werden. Der ärztliche Eingriff vom 7. Juli 2000 stellt damit keinen Unfall im Rechtssinne dar.

Neben dem Herausbrechen der dorsalen Wand erschöpft sich die Kritik am ärzt lichen Eingriff darin, dass keine suffiziente Spannung erreicht werden konnte. Bei der nach dem Eingriff (nach wie vor) bestehenden Insuffizienz handelt es sich um eine unerwünschte Wirkung des Eingriffs als äusserem Faktor, was jedoch nicht die Ungewöhnlichkeit des Eingriffs an sich zu begründen vermag (vgl. E. 1.3.2 und E. 4.5.1 ). Den postoperativen ärztlichen Beurteilungen sind darüber hinaus keine Anzeichen dafür zu entnehmen, dass der Eingriff an sich unter den gegebenen Umständen vom medizinisch üblichen abgewichen ist und erhebliche Risiken an sich barg. Vor diesem Hintergrund ist nicht mit überwiegender Wahr scheinlichkeit darauf zu schliessen, dass dem ärztlichen Eingriff eine grobe und ausserordentliche Ungeschicklichkeit des Operateurs innewohnte. Vielmehr ist – mit der Beschwerdegegnerin (vgl. E. 2.2) – davon auszugehen, dass der Operateur am 7. Juli 2000 auf schwierige Verhältnisse traf, welche er nicht optimal zu meis tern vermochte, womit die strengen Anforderungen an den Ungewöhnlichkeits begriff n icht erfüllt werden. Der ärztliche Eingriff vom 7. Juli 2000 stellt damit keinen Unfall im Rechtssinne dar. 4.6 Da keine weiteren potentiell versicherten Ereignisse infrage kommen, kann eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ausgeschlossen werden.

4.6 Da keine weiteren potentiell versicherten Ereignisse infrage kommen, kann eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ausgeschlossen werden. E rgänzend ist – insbesondere der Argumentation slinie der Prozessparteien ge schuldet – darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Ereignisse vom 29. Mai und 7. Juli 2000 auch dann keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin bestehen würde, wenn diese Ereignisse den gesetzlichen Unfallbegriff erfüllten. So kamen Dr. G.___ und Dr. E.___ – entgegen der Interpretation des Beschwerdeführer s (vgl. Urk. 1 S. 6) – einhellig zum Schluss, dass der im Rahmen des Rückfalls res pektive der Spätfolgen geltend gemachte Gesundheitsschaden überwiegend wahr scheinlich auf ein vor dem 1. März 2000 stattgehabtes Ereignis kausal zurückzu führen ist (E. 3.2-3. 3 ). Ü bereinstimmend wird davon ausgegangen, dass die für den Gesundheitsschaden primär verantwortliche Instabilität des Kniegelenks spä testens seit dem Snowboardunfall vom 10. Januar 2000 bestanden hat, was auch mit den am 13. Januar 2000 erhobenen intraoperativen Befunden in Einklang steht (Urk. 3/5). Da vor dem 1. März 2000 keine Versicherungsdeckung bei der Beschwerdegegnerin bestand, kommt sie somit auch unter dem Blickwinkel der natürlichen Kausalität nicht als Leistungspflichtige in Frage. Vorliegend würde es dem Beschwerdeführer nicht gelingen den – aufgrund der Zeitspanne von 17 Jah ren zwischen dem (hypothetisch) versicherten Ereignis und dem Eintritt des Ge sundheitsschadens besonders anspruchsvollen (vgl. E. 1.6 ) – Wahrscheinlich keitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhangs zu erbringen. Dass Dr. F.___ die Operation vom 7. Juli 2000 – neben dem Unfall vom 10. Januar 2000 und dem primären Unfallereignis von 1997 – als mögliche (Teil-)Ursache für die In stabilität erachtet (vgl. E. 3.4), vermag daran nichts zu ändern.

E rgänzend ist – insbesondere der Argumentation slinie der Prozessparteien ge schuldet – darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Ereignisse vom 29. Mai und 7. Juli 2000 auch dann keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin bestehen würde, wenn diese Ereignisse den gesetzlichen Unfallbegriff erfüllten. So kamen Dr. G.___ und Dr. E.___ – entgegen der Interpretation des Beschwerdeführer s (vgl. Urk. 1 S. 6) – einhellig zum Schluss, dass der im Rahmen des Rückfalls res pektive der Spätfolgen geltend gemachte Gesundheitsschaden überwiegend wahr scheinlich auf ein vor dem 1. März 2000 stattgehabtes Ereignis kausal zurückzu führen ist (E. 3.2-3. 3 ). Ü bereinstimmend wird davon ausgegangen, dass die für den Gesundheitsschaden primär verantwortliche Instabilität des Kniegelenks spä testens seit dem Snowboardunfall vom 10. Januar 2000 bestanden hat, was auch mit den am 13. Januar 2000 erhobenen intraoperativen Befunden in Einklang steht (Urk. 3/5). Da vor dem 1. März 2000 keine Versicherungsdeckung bei der Beschwerdegegnerin bestand, kommt sie somit auch unter dem Blickwinkel der natürlichen Kausalität nicht als Leistungspflichtige in Frage. Vorliegend würde es dem Beschwerdeführer nicht gelingen den – aufgrund der Zeitspanne von 17 Jah ren zwischen dem (hypothetisch) versicherten Ereignis und dem Eintritt des Ge sundheitsschadens besonders anspruchsvollen (vgl. E. 1.6 ) – Wahrscheinlich keitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhangs zu erbringen. Dass Dr. F.___ die Operation vom 7. Juli 2000 – neben dem Unfall vom 10. Januar 2000 und dem primären Unfallereignis von 1997 – als mögliche (Teil-)Ursache für die In stabilität erachtet (vgl. E. 3.4), vermag daran nichts zu ändern. 4.7 Kommen weder das Ereignis vom 2 9. Mai 2000 noch die darauffolgende Opera tion vom 7. Juli 2000 als natürlich kausale Ursache im Sinne eines versicherten Unfalles für die im Jahre 2017 festgestellten Rückfälle oder Spätfolgen in Frage, greift auch Art. 100 Abs. 3 UVV nicht. Diese Bestimmung setzt voraus, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass ein Gesundheitsschaden Folge eines Unfalles ist, jedoch die Zuordnung zu einem von mehreren in Frage kom menden Unfallereignissen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit möglich ist (vgl. RKUV 2002 Nr. U 469 S. 522, U 417/01 E. 3a). Ein solcher Sachverhalt liegt – jedenfalls im Verhältnis zur Beschwerdegegnerin – nicht vor.

4.7 Kommen weder das Ereignis vom 2 9. Mai 2000 noch die darauffolgende Opera tion vom 7. Juli 2000 als natürlich kausale Ursache im Sinne eines versicherten Unfalles für die im Jahre 2017 festgestellten Rückfälle oder Spätfolgen in Frage, greift auch Art. 100 Abs. 3 UVV nicht. Diese Bestimmung setzt voraus, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass ein Gesundheitsschaden Folge eines Unfalles ist, jedoch die Zuordnung zu einem von mehreren in Frage kom menden Unfallereignissen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit möglich ist (vgl. RKUV 2002 Nr. U 469 S. 522, U 417/01 E. 3a). Ein solcher Sachverhalt liegt – jedenfalls im Verhältnis zur Beschwerdegegnerin – nicht vor. 5. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin in ihrem Einsprache entscheid vom 15. Oktober 2018 eine Leistungspflicht zu R echt verneinte. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

5. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin in ihrem Einsprache entscheid vom 15. Oktober 2018 eine Leistungspflicht zu R echt verneinte. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Yolanda Schweri

Rechtsanwältin Yolanda Schweri - Unfallversicherung Stadt Zürich

Unfallversicherung Stadt Zürich - Helsana Unfall AG

Helsana Unfall AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstKübler