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5B4. Zitate über das Bewusstsein, das Gewissen und das Heiligkeitsgefühl
1. Zitate von Carl Huter
Carl Huter macht an verschiedenen Stellen kurze Aussagen über das Bewusstsein, das Gewissen und das Heiligkeitsgefühl.
1.1 Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, V. Lehrbrief, neunte Lektion:
Zitat Anfang:
- Da nun dem Schweräther ebenso wie dem Fliehäther (Anmerkung: ein Begriff von Huter für Bewegungsäther) Empfindungsäther anhaftet, diese Anhaftung bei beiden aber grundverschieden ist, so ist auch die Wirkung des Odes grundverschieden von der der Medioma und der chemischen Materie.
- Die Medioma, die Muttersubstanz der chemischen Materie, verschliesst die Empfindungsmaterie in ihren Mittelpunkt, der Fliehäther und das Od tragen sie an die Peripherie.
- Die Medioma trägt demnach Innenbewusstsein, das Od Aussenbewusstsein.
- Da aber weder Innen- noch Aussenbewusstsein zum Sichselbstbewusstsein kommen können, da hierzu beides zusammengehört, so sind beide, Medioma wie auch Od, trotz anhaftender Empfindungsenergie nicht selbstbewusst und allein für sich nicht lebensfähig.
Zitat Ende.
Anmerkung
Hier gibt Huter erstmals eine naturwissenschaftliche Erläuterung über das Bewusstsein:
- Carl Huter beschreibt die Medioma und das Od in folgender Weise, siehe Rubrik 6C. Vier qualitative Stoff-Elemente Ziffer 1, 2, 6 und 7.
a. Die Medioma ist aus einer Verdichtung der Schwerätherteilen entstanden.
b. Das Od ist ein schwach mit Schweräther und stark mit Empfindungsäther geladener Fliehäther, und es sympathisiert mit der von mir entdeckten Heliodakraft, da es zu dieser stets in sympathische Neigung und Beziehung tritt, aber es ist eine von der Medioma und von der Helioda grundverschiedene Äthersubstanz
c. Od und Medioma werden von Huter als Substanz, Stoff resp. Materie bezeichnet.
d. Sie sind ätherische Zwischenstoffe und haben eine andere stoffliche Qualität. Huter unterscheidet 4 stoffliche Qualitäten: Urwelt-Äther, chemische Materie, ätherische Zwischenstoffe und der Lebenskraftstoff Helioda.
e. Od und Medioma sind chemisch kaum nachweisbar.
- Beide Substanzen enthalten Empfindungsmaterie und diese lässt, vermutlich in direkter, aber magischer Weise, das Bewusstsein entstehen in Form eines Innen- resp. Aussenbewusstsein.
- In der lebenden Zelle sind Medioma und Od vereinigt. Hier entsteht aus der Kombination von Innen- und Aussenbewusstsein das Sichselbstbewusstsein.
1.2 Carl Huter: Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, 1911.
I. Teil, 5. Die Hutersche Schöpfungsentwicklungslehre
- Meine Wissenschaft lehrt: Jeder Materie haftet Empfindungsenergie an.
- Das Empfinden ist primärer Natur, aus ihm ist alle Kraft, alle Stoffveränderung und jede Formbildung hervorgegangen. Im Empfinden wurzelt die Schöpferkraft aller Dinge, aus ihr ist auch das Leben hervorgegangen. Empfinden ist Leben. Was uns als Eiweiss, als organische beseelte Materie erscheint, ist nur eine höhere konzentrierte Tätigkeit vieler empfindender Ätherteile im Dienste einer Individualität, einer Einheit, eines bestimmt abgegrenzten organisierten Stoffteiles.
- Aus diesem Grunde organisiert und formt die Empfindungsenergie den Stoff, und in ihr wurzelt meinen vergleichenden Forschungen nach jede chemische Energie und jede höhere geistige Energie wie Gedächtnis, Bewusstsein, Wille usw.
1.3 Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, V. Lehrbrief, zehnte Lektion:
- "Wo sitzt nun das Bewusstsein, das Empfinden, der Wille zum Leben und der Wille zum Fortentwickeln in solcher Zelle? - Es muss doch eine Zentrale, eine Kraft dafür vorhanden sein. In der Tat ist nun diese Kraft in der Helioda und die Zentrale im Zentrosoma vorhanden."
1.4 Carl Huter: Überzeugungsgelübde oder der neue Welt- und Lebensglaube, Juli 1908.
Dieser Fachartikel ist enthalten in: Carl Huter: Die neue Weltanschauung, 1908.
Dieser Text wird in der Rubrik 5A2. Erläuterungen I erläutert.
Unter Ziffer 17 schreibt Huter:
Zitat Anfang:
- Diese, aus dem seelischen Mutterstoff der Leichtmedioma, in welcher in höherem Masse die Empfindungsenergie gebunden ist, abgespaltete und gesammelte Empfindungsfeinmaterie und Energie im lebenden Eiweiss, nennt Carl Huter die selbständige Lebenskraft oder Helioda.
- Die Helioda ist dreifacher Natur,
a. einmal rein empfindend, d. h. mit Empfinden aufnehmend, diese ist die negative Helioda,
b. sodann strahlend, das ist alle Körperteile durchstrahlend, dieses ist die positive Helioda;
c. und drittens, der tätige noch wenig erforschte Zwischenteil, der innerlich und äusserlich die Materie organisiert.
In dieser Art stellt sie das magische Bewusstsein dar.
- Es ist das Bewusstsein, das jedem Individualwesen als Gewissen und Heiligkeitsgefühl innewohnt und das auch mit dem Materiellen ausserhalb des Ichs korrespondieren kann, sozusagen mit dem Schicksal und dem Weltgewissen in Verbindung steht.
Zitat Ende.
Anmerkung
In der Rubrik 5D. Nervensystem befinden sich weitere wichtige Erkenntnisse Huters über das Bewusstsein.
Weitere wichtige Erläuterungen Huter über das Bewusstsein sind im Moment nicht bekannt.
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