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Die Schweiz hat sich an vorderster Front für eine strikte Regulierung des globalen Waffenhandels eingesetzt. Menschenrechts-Organisationen erklären, ein Land mit einer humanitären Tradition habe eine besondere Rolle. Doch die Industrie befürchtet, sie könnte ihre Wettbewerbsfähigkeit einbüssen. Wie können diese scheinbar widersprüchlichen Interessen in Einklang gebracht werden?
Nach jahrelangen Verhandlungen wurde bei der UNO im April das erste rechtlich verbindliche Abkommen zur Regulierung des Multi-Milliarden-Business verabschiedet, mit dem Ziel, den Verkauf von Waffen in Konfliktgebieten einzudämmen. Die Schweiz hat sich für den Vertrag eingesetzt, auch wenn ihre eigene Gesetzgebung weiter geht als das Abkommen.