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Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn
3. Philharmonisches Konzert
Franz Schubert
Ouvertüre und Entr’acte der Bühnenmusik zu «Rosamunde, Fürstin von Zypern» D 797
Pjotr Tschaikowski
«Rokoko-Variationen» A-Dur op. 33
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-Moll («Schottische»)
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Die Philharmonischen Konzerte werden unterstützt von Evelyn und Herbert Axelrod
Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn
Kurzgefasst
Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn
Es ist schon seit einer Weile bekannt: Der weltweit renommierte Dirigent Gianandrea Noseda wird ab der Spielzeit 2021/22 den Posten des Generalmusikdirektors am Opernhaus Zürich übernehmen. Der Italiener, der gegenwärtig als Chefdirigent des National Symphony Orchestra in Washington, D.C. tätig ist und von 2007 bis 2018 mit grossem Erfolg als Musikdirektor des Teatro Regio Torino wirkte, hat bereits mehrfach am Pult der Philharmonia Zürich gestanden, darunter 2016/17 in der Neuproduktion von Sergej Prokofjews Oper Der feurige Engel sowie in einer Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis Macbeth.
Im Januar 2020 wird Gianandrea Noseda zum ersten Mal in seiner Position als designierter Generalmusikdirektor ein Philharmonisches Konzert dirigieren. Neben Ouvertüre und Entr’acte der Bühnenmusik zu Rosamunde von Franz Schubert steht die Sinfonie a-Moll op. 56, die sogenannte Schottische, von Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Mendelssohn begann die Arbeit an dieser Sinfonie 1829 unter dem Eindruck einer Schottlandreise, vollendete das Werk, das oft als seine grösste Leistung auf dem Gebiet der Sinfonie betrachtet wird, aber erst 12 Jahre später. Ein besonderes Highlight des Konzerts versprechen auch die virtuosen Rokoko-Variationen von Pjotr Tschaikowski zu werden: Als Solist ist der junge armenische Cellist Narek Hakhnazaryan zu erleben.
Gianandrea Noseda, Dirigent
Gianandrea Noseda
Gianandrea Noseda wurde im Januar 2016 zum siebten Musikdirektor des National Symphony Orchestra Washington DC ernannt und begann seine Amtszeit mit der Saison 2017/18. Er ist Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und des Israel Philharmonic Orchestra, Erster Dirigent des Orquestra de Cadaqués und Künstlerischer Leiter des Stresa Festivals in Italien. Von 2007 bis 2018 war er Musikdirektor des Teatro Regio Torino. Seit 2002 dirigiert Noseda regelmässig Produktionen an der Met in New York. Noseda stand am Pult der Berliner Philharmoniker, des Chicago Symphony Orchestra, des Cleveland Orchestra, des Orchestra della Scala, der Münchner Philharmoniker, des Met Orchestra, der New York Philharmonic, des NHK Symphony Orchestra, des Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, des Orchestre de Paris, des Orchestre National de France, des Philadelphia Orchestra, im Royal Opera House, den Salzburger Festspielen, den Wiener Philharmonikern und dem Opernhaus Zürich. Höhepunkte der Saison 2018/19 sind eine zwölfwöchige Zusammenarbeit mit dem National Symphony Orchestra, die Einladung des Orchesters in die Carnegie Hall im Mai 2019 sowie die Fortsetzung seiner mehrjährigen Tournee mit dem London Symphony Orchestra, deren Aufnahme der gesamten Schostakowitsch-Sinfonien ab September 2018 auf LSO Live veröffentlicht wurde. Ebenfalls kehrte er an die Metropolitan Opera zurück, um eine Neuinszenierung von Adriana Lecouvreur mit Anna Netrebko zu leiten. Seine intensive Aufnahmetätigkeit umfasst mehr als 60 CDs. Sein Projekt Musica Italiana, das er vor mehr als zehn Jahren ins Leben gerufen hat, hat das unterschätzte italienische Repertoire des 20. Jahrhunderts in den Fokus gestellt und viele Meisterwerke wieder ans Licht gebracht. Der in Mailand geborene Noseda ist Cavaliere Ufficiale al Merito della Repubblica Italiana. Im Jahr 2015 wurde er als Musical America's Conductor of the Year geehrt und bei den International Opera Awards 2016 zum Dirigenten des Jahres ernannt. Ab der Saison 2O21/22 wird er Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich sein.