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Bloomberg hat vor einigen Tagen darüber berichtet, dass Sony Interactive Entertainment im Jahr 2019 einen Pitch von Sony Bend für "Days Gone 2" abgelehnt hat, wahrscheinlich wegen der Verkaufszahlen und der Kritik. Laut dem Creative-Director und Autor von "Days Gone", John Garvin, hat das Kaufverhalten der Spieler eine Mitschuld. "Ich habe eine Meinung zu etwas, das dein Publikum interessieren könnte, und es könnte einige von ihnen verärgern. Wenn du ein Spiel liebst, kaufe es zum verdammten Vollpreis. Ich kann dir gar nicht sagen, wie oft ich Gamer gesehen habe, die gesagt haben: Ja, das habe ich im Angebot bekommen, ich habe es durch PS Plus bekommen, was auch immer," so der Entwickler im Podcast des "God of War"-Schöpfers David Jaffe.
Er ergänzte: "Ich sage nur, man weiss nicht ob man ein Spiel mag, bis man es gespielt hat, aber man sollte sich nicht beschweren, wenn ein Spiel keine Fortsetzung bekommt, wenn es zum Launch nicht unterstützt wurde. Es ist so, dass God of War zum Launch eine wie auch immer grosse Anzahl von Millionen von Verkäufen hatte und Days Gone nicht. Ich spreche nur für mich persönlich als Entwickler, ich arbeite nicht für Sony, ich weiss nicht, wie die Zahlen sind."
Zudem hat sich John Garvin darüber geäussert, wie sehr man bei Sony Interactive Entertainment auf den Metacritic-Wert achtet. "Metacritic ist alles" für Sony, heisst es. Der niedrige Metacritic-Wert von "Days Gone" (er liegt aktuell bei 71) führte dann zu seinem Weggang als auch zur Ablehnung von "Days Gone 2". "Das ist einfach die Realität von Sony. Die Metacritic-Wertung ist alles. Wenn du der Creative-Director eines Franchise bist und dein Spiel einen Wert von 70 erreicht, wirst du nicht lange der Creative-Director dieses Franchise sein," so John Garvin.