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Neuseeland unternimmt einen neuen Anlauf für eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zum Schutz von Zivilisten im Syrien-Krieg. Das nicht-ständige Mitglied des Gremiums legte den Entwurf am Mittwoch in New York den übrigen Mitgliedern vor.
Verlangt wird in der Resolution ein Ende aller Angriffe, die zivile Opfer zur Folge haben könnten, insbesondere in der umkämpften Grossstadt Aleppo. Erst am Wochenende war ein ähnlicher Resolutionsentwurf am Veto Russlands gescheitert.
Der Sicherheitsrat habe eine Verantwortung, sich mit dem wichtigsten Thema auf seiner Agenda zu befassen, sagte Neuseelands UNO-Botschafter Gerard van Bohemen. Einfach aufzugeben, sei inakzeptabel.
Die syrische Regierung hat im September mithilfe der russischen Luftwaffe und vom Iran unterstützten Milizen eine Offensive zur Eroberung der von Rebellen gehaltenen Teile Aleppos gestartet. Mehr als 250'000 Menschen stecken in der Stadt fest.
Diplomaten zufolge dürfte Neuseelands Resolutionsentwurf diesen Donnerstag bei einem Mittagessen von Ratsvertretern und UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon besprochen werden. (sda/reu)