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Die Anwendungen reichen vom Drucken feinster leitender Drähte, die Mikro-Elektroden darstellen, um elektrische Ströme zu transportieren bis hin zum Aufbringen einzelner Proteine, die in einem kleinen Tropfen eines Lösungsmittels gezielt auf eine Oberfläche, in unserem Fall freitragendes Graphene, gesprüht werden können.
Wir wollen diese neu aufgekommene Technologie an der Universität Zürich nutzen, um Innovationen im Bereich der Oberflächenphysik, Biophysik und der Physikalischen Chemie damit zu generieren. Die Möglichkeit Tropfen mit nur Femtoliter (10-15 Liter) Volumina mit einer Genauigkeit von 200 nm zu platzieren, wird uns ganz neue Möglichkeiten eröffnen, wie die Visualisierung individueller Elektronen Transfer Prozesse, das gezielte Deponieren in wohl definierten Strukturen von Proteinen auf Graphene und die Musterherstellung einzelner magnetischer Cluster auf Oberflächen. In Bezug auf biologische Fragestellungen werden wir einzelne Biomoleküle gezielt in Flüssigkeits-Fallen bringen und einzelne Proteine gezielt auf Zell- oder Gewebe-Oberflächen mit einer Präzision von 200 nm anbringen können, um damit Forschung im Bereich der Evolutionsbiologie zu betreiben.
Wir erwarten, dass diese Technologie wichtige neue Möglichkeiten eröffnen wird, die den Forschungsplatz Schweiz in den Gebieten Strukturbiologie, Biochemie und der Physik und Chemie an Oberflächen stärken wird.