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Angesichts der wachsenden Dynamik internationaler Handelsbeziehungen gewinnt die Konkurrenzfähigkeit bezüglich der Umweltwirkungen von Schweizer Lebensmitteln gegenüber Importen an Bedeutung. Agroscope untersuchte die Umweltwirkungen von Weizenbrot, Futtergerste, Speisekartoffeln, Käse und Rindfleisch aus der Schweiz und aus wichtigen Importländern. Käse und Kartoffeln aus der Schweiz waren ähnlich oder günstiger zu bewerten als Importe. Beim Käse spielten das gute Graswachstum und der geringe Kraftfuttereinsatz in der Milchproduktion eine Rolle, bei den Speisekartoffeln die kürzeren Transportdistanzen. Die übrigen Schweizer Produkte schnitten uneinheitlich ab. Innerhalb der Schweiz unterschieden sich die Produktionssysteme stark in ihren Umweltwirkungen. Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, dass die alleinige Einhaltung der Vorgaben des Ökologischen Leistungsnachweises noch keine Gewähr ist für eine ökologisch günstigere Produktion verglichen mit Importländern. Um eine Schweizer Qualitätsführerschaft im Bereich Umwelt zu erreichen, sollten daher Massnahmen differenziert und durch quantitative Wirkungsziele ergänzt werden.
Symbiotische Stickstofffixierung durch Bakterien im Boden im Zusammenleben mit Leguminosen führt zu einem reduzierten Düngerbedarf. Auf Landwirtschaftsbetrieben kann diese Grösse jedoch nicht einfach gemessen werden. Nun haben Forschende von Agroscope eine Schätzmethode entwickelt, die es erlaubt, die Stickstoffeinträge über die symbiotische Fixierung auf Betriebsebene abzuschätzen.
Mit der Zunahme der globalen und regionalen Temperatur hat sich die Vegetationszeit auch in der Schweiz deutlich verlängert. Agroscope zeigt mit Daten des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie die Entwicklung der Vegetationsperiode seit Beginn des letzten Jahrhunderts.
Die mineralischen Phosphorreserven für die Herstellung von Düngemitteln dürften in einigen Jahrzehnten weltweit erschöpft sein. Diese Studie zeigt einen Weg auf, wie ein Nebenprodukt der Schweizer Industrie für die Phosphatdüngung rezykliert werden kann.