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<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reichen wir folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Artikel 62 und Artikel 63 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (SR 142.20) werden je durch folgenden zusätzlichen Absatz ergänzt:</p><p>Die Bewilligung muss widerrufen werden, wenn die Ausländerin oder der Ausländer wegen einer der folgenden Straftaten rechtskräftig verurteilt ist:</p><p>- vorsätzliche Tötung (Art. 111 StGB);</p><p>- Mord (Art. 112 StGB);</p><p>- schwere Körperverletzung (Art. 122 StGB);</p><p>- qualifizierter Raub (Art. 140 Ziff. 2-4 StGB);</p><p>- Nötigung (Art. 181 StGB), sofern die Nötigung im Zusammenhang mit der Schliessung einer Ehe im Sinn von Artikel 94ff. ZGB steht;</p><p>- Menschenhandel (Art. 182 StGB);</p><p>- Freiheitsberaubung und Entführung (Art. 183 StGB);</p><p>- Geiselnahme (Art. 185 StGB);</p><p>- Vergewaltigung (Art. 190 StGB);</p><p>- Ausnützung der Notlage (Art. 193 StGB);</p><p>- Förderung der Prostitution (Art. 195 StGB);</p><p>- übrige Sexualdelikte (Art. 187-189, 191, 192, 194, 197-200 StGB), sofern der Strafrichter für diese allein oder in Verbindung mit anderen Delikten eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten oder mehr ausgesprochen hat;</p><p>- Inzest (Art. 213 StGB);</p><p>- mehrfache Ehe oder eingetragene Partnerschaft (Art. 215 StGB);</p><p>- kriminelle Organisation (Art. 260ter StGB);</p><p>- Gefährdung der öffentlichen Sicherheit mit Waffen (Art. 260quater StGB);</p><p>- Finanzierung des Terrorismus (Art. 260quinquies StGB);</p><p>- Völkermord (Art. 264 StGB);</p><p>- Geldwäscherei in schweren Fällen (Art. 305bis Abs. 2 StGB);</p><p>- schwere Betäubungsmitteldelikte (Art. 19 Ziff. 2 BetmG), sofern der Strafrichter eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten oder mehr ausgesprochen hat.</p><p>Ist der Vollzug der Wegweisung aus zwingenden völkerrechtlichen Gründen nicht möglich oder nicht zulässig, so verfügt das Bundesamt die vorläufige Aufnahme.</p><p>Ist die Ausländerin oder der Ausländer minderjährig, so verfügt das Bundesamt die vorläufige Aufnahme. Das Bundesamt hebt die vorläufige Aufnahme auf, wenn die Ausländerin oder der Ausländer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Vorbehalten bleibt die Fortführung der vorläufigen Aufnahme, wenn der Vollzug der Wegweisung aus zwingenden völkerrechtlichen Gründen nicht möglich oder nicht zulässig ist.</p><p>Gesuche um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung von diesen vorläufig aufgenommenen Ausländern sind auch nach Ablauf der fünfjährigen Frist gemäss Artikel 84 Absatz 5 ausgeschlossen.</p>