Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/81862

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Befragung 2007 des Bundespersonals hat ergeben, dass die Arbeitszufriedenheit in der Bundesverwaltung abgenommen hat und die Resignation nach wie vor auf einem kritischen Niveau ist.</p><p>Welche Massnahmen ergreift der Bundesrat?</p><p>Was veranlasst ihn zur Aussage, die nach der letzten Befragung eingeleiteten Massnahmen zeigten "offenbar" Wirkung?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Arbeitszufriedenheit des Bundespersonals ist in den letzten Jahren immer leicht, aber kontinuierlich gesunken. Die Resignation liegt zwar auf hohem Niveau. Der Resignationsanstieg, der sich in den Jahren 2004/05 gezeigt hatte, konnte jedoch gestoppt und der Wert wieder gesenkt werden. Damit zeigt die Tendenz in die positive Richtung, was wir auf die an verschiedenen Orten eingeleiteten Massnahmen zurückführen. Das Ziel ist jedoch noch nicht erreicht.</p><p>Die Ergebnisse der Personalbefragung 2007 sollen helfen, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen. Allfälliger Handlungsbedarf kann erkannt, analysiert und mit geeigneten Massnahmen stufengerecht und situationsadäquat angegangen werden.</p><p>Nebst Handlungsbedarf hat die Befragung des Personals aber auch positive Aspekte ergeben. So ist das Bundespersonal engagiert, identifiziert sich mit der Verwaltungseinheit und verfügt über eine hohe Veränderungsbereitschaft. Die Zusammenarbeit im Team, der persönliche Zielvereinbarungsprozess sowie die Arbeitsinhalte werden als Stärken der Bundesverwaltung angesehen.</p><p>Auf Stufe Gesamtbund wirkungsvolle Massnahmen zu ergreifen ist aufgrund der Vielfältigkeit der Bundesverwaltung schwierig (unterschiedliche Amtskulturen, unterschiedliche Tätigkeitsfelder usw.). Nichtsdestotrotz ist der Bundesrat bemüht, die Befragungsergebnisse zu nutzen und in die verschiedenen Arbeiten einfliessen zu lassen. Die Ausbildung der Führungskräfte, als wichtige Motivatoren für die Mitarbeitenden, ist sicher ein zentraler Ansatzpunkt.</p>