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Ort: Celerina Jahr: 2006
Im alten Dorfkern von Celerina haben sich noch einige historische Engadinerhäuser des 17. Jahrhunderts erhalten, allerdings in grösstenteils erneuertem Zustand. Zu ihnen gehört auch die Chesa Farrer. Eine Besonderheit der Chesa Farrer sind die drei übereinander gestaffelten, überhohen Räume im hinteren Teil des Wohntrakts: eine vertikale Raumfolge von Keller, Küche und repräsentativem Gewölbesaal. Das Verhalten herrschaftliche Haus wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts Als Bauernhaus genutzt. In mehreren Etappen wurde die Chesa Farrer dann zu einem Gasthaus mit Restaurant umgebaut.
Die meisten neueren An- und Einbauten entfernten wir. Dieser Rückbau auf die historische Substanz brachte die ursprünglichen grosszügigen Raumsequenzen zum Vorschein. Den verbleibenden Teil des ursprünglichen Ökonomietrakts füllten wir aus mit einem von der Fassade zurückversetzten und von der alten Konstruktion unabhängigen Einbau, der als Wohnraum dient. Die originalen Rundbogenöffnungen der Stallscheune füllten wir mit Holzlamellen, die verschieden schräg gestellt werden können, um den Grad der Öffnung und den Lichteinfall zu dosieren.