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Nur in einem Umfeld, in dem die Kuh sich wohl fühlt, kann sie ihr Leistungspotential voll ausschöpfen. Der Melkstand ist ein Teil dieses Umfeldes. Auch wenn die Melkanlage nach ISO-Norm 5707 installiert ist, stellt der Betreiber eines neuen Melkstandes oftmals nicht nur Vorteile fest, sondern macht Beobachtungen, die auf ungünstige Verhältnisse hinweisen: Kühe gehen nicht freiwillig in den Melkstand, Koten vor dem Betreten des Melkstandes beziehungsweise während des Melkens, Sie sind während des Melkens unruhig und schlagen die Melkeinheiten (ME) ab, Sie lassen sich nicht leer ausmelken, Der Melker fühlt sich während und nach dem Melken unwohl und gestresst. Resultate von unseren Messungen und Untersuchungen der letzten zwei Jahren zeigen, dass ein bisher wenig beachtetes Phänomen – Luftschall (Lärm) und Körperschall (Vibrationen) – Ursachen für dieses veränderte Verhalten sein kann. Lärm und Vibrationen können für Mensch und Tier unangenehm sein und gar die Vakuumstabilität der Melkanlage negativ beeinflussen
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.
Nutztiere
Lazzari G., Münger A., Eggerschwiler L., Borda-Molina D., Seifert J., Camarinha-Silva A., Schrade S., Zähner M., Zeyer K., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Zur Verminderung des Methanausstosses bei Milchkühen zeigen tanninhaltige Futtermittel wie Akazie oder Esparsette einen messbaren Effekt. Da diese Futtermittel jedoch teilweise zu Produktivitätseinbussen führen, ist ihr Einsatz mit Sorgfalt zu bewerten.