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Autor: Mediscope
Die gutartige Prostatavergrösserung ist eine sehr häufige Erkrankung beim älter werdenden Mann. Der medizinische Fachbegriff dafür heisst benigne Prostatahyperplasie oder abgekürzt BPH . Auch die Begriffe Prostatahypertrophie und Prostataadenom meinen das Gleiche.
Die Prostata sitzt vom Damm aus gesehen vor der Blase - daher ihr Name Vorsteherdrüse - und umschliesst die Harnröhre. Sie besteht aus einem äusseren Drüsenmantel und einem inneren Drüsenkern.
Das gutartige Wachstum findet vor allem im Drüsenkern statt, welcher unmittelbar der Harnröhre anliegt. Je nachdem, in welche Richtung das Wachstum der Drüse erfolgt, entstehen unterschiedliche Beschwerden.
Die Ursache für die BPH ist noch nicht definitiv geklärt. Folgende Risikofaktoren für die Entwicklung einer BPH sind bekannt:
Hinweise auf eine gutartige Prostatavergrösserung sind bei Männern mit 50 Jahren in 20% und bei Männern mit 60 Jahren in 50% der Fälle zu finden. 90% der Männer über 80 haben eine vergrösserte Prostata.
Bei einer Vergrösserung der Prostata wird die Harnröhre zunehmend eingeengt. Deshalb muss die Blase den Urin gegen einen höheren Widerstand auspressen, was zu einer Reizung der Blase mit ihren typischen Beschwerden führt. Das vermehrte Pressen führt auch dazu, dass sich die Blase mit der Zeit nicht mehr ganz entleert, es kommt zur Restharnbildung.
Zur Diagnose einer Prostatavergrösserung werden verschiedene Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:
Die Beschwerden werden von jedem Mann unterschiedlich toleriert. Wichtig ist, dass eine Überdehnung der Harnblase und ein chronischer Rückstau mit Schädigung der Nieren vermieden wird. Je nach Schweregrad kommen verschiedene Behandlungsmethoden in Frage.
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