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Im Jahr 2011 profitierten vor allem die guten Cabernet-Lagen im Médoc vom Witterungsverlauf und brachten gesunde und duftige Cabernet-Sauvignon-Trauben in die Keller. Die besten Resultate damit erzielten Château Lafite Rothschild und Château Margaux. Es ist reine Geschmackssache, für welchen der beiden Weine Sie sich entscheiden, da beide Weltklasse geworden sind. Der Château Margaux zeigt bei diesem Jahrgang die wunderbar klassische Aromatik von schwarz-blauer und rotbeeriger Frucht mit einem Hauch Minze und noblem Zedernholz. Er wird sich harmonisch entwickeln, da er komplett ideal balanciert ist, und in spätestens zehn Jahren gleich viel Trinkfreude machen wie aktuell der Margaux 2001.
Terroir
Ohne diese leidenschaftliche Arbeit und die Aufmerksamkeit der Menschen würde ein Kieshügel niemals ein so privilegierter Weinberg werden. Es war notwendig, die am besten geeigneten Rebsorten auszuwählen, ihre Anbaubedingungen zu definieren und die Techniken der Weinbereitung und des Ausbaus zu verfeinern. Diese Arbeit dauert nun schon seit fast fünfhundert Jahren an.
Vinifikation / Ausbau
Ausbau 36 Monate in französischen Barrique-Fässern.
Geschichte
Das Weingut, das seit dem XII. Jahrhundert bekannt ist, wurde "La Mothe de Margaux" (der Margaux-Hügel) genannt und hatte damals noch keine Reben. Der alte Name kommt nicht von ungefähr, denn in einer flachen Region wie dem Médoc ist der kleinste "Hügel" leicht zu erkennen, und die besten Weine werden immer in Hanglagen erzeugt, die eine gute Drainage gewährleisten.