Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03571.jsonl.gz/477

Hillary Clinton und ihr Mann Bill gelten als die grössten Geldsammler den Vereinigten Staaten. Viele der Millionenbeträge kommen von Regierungen, wie z.B. aus Deutschland und der Schweiz, aber auch von russischen Oligarchen.
Bill und Hillary Clinton definierten ihre Zeit seit Bill’s Amtszeit mit der wahllosen Vermittlung von wohlhabenden und korporativen Spendern. Zu ihnen gehören Exxon Mobil, Citi Bank und andere Unternehmen aus der ganzen Welt. Die oft sehr hohen Geldbeträge mit denen Hillary auch aus dem Ausland unterstützt wurde, auch die von ausländischen Regierungen, wurden über die Clinton Foundation gewaschen.
Diese Begeisterung der wohlhabendsten Einzelpersonen und Konzerne der Welt erstreckte sich auch auf die russische Oligarchie. Viele russische Milliardäre haben eine Beziehung zu den Clintons. Im Jahr 2015 berichtete die New York Times über die Beziehungen zwischen der Clinton-Stiftung und ihrem Vorstandsmitglied, dem kanadischen Finanzier Frank Giustra. Im Jahr 2008 schrieb die New York Times, dass Giustra 2,35 Millionen gespendet habe, um Zugang zu den Clintons zu bekommen und seine Beziehung als Hebel in einem Multi-Millionen-Dollar-Uran-Deal mit Kasachstan zu nutzen, einer ehemaligen Sowjetrepublik, die er zusammen mit Bill Clinton besuchte. Der Deal lief hervorragend für Hillary Clinton und sie verkaufte während ihrer Zeit als amerikanische Aussenministerin Russland ein Fünftel der gesamten amerikanischen Uran-Produktion. Damit hätte Russland viele Atombomben bauen können.
Als der Deal zustande gekommen war, erhielt Hillary Clinton eine geheime Spende an die Clinton Foundation über 31 Millionen Dollar, die in 4 Tranchen gestückelt war von Ian Telfer, dem Chef der russischen Uran-Firma, wie die New York Times berichtete. Diese Geldsummen wurden von den Clintons nicht öffentlich gemacht, trotz einer Vereinbarung die Hillary Clinton dem Weissen Haus unter Obama vorgeschlagen hatte, um alle Spender öffentlich zu benennen, heisst es in der New York Times.
Im Juni 2010 besuchte Bill Clinton Moskau, um eine Rede für 500.000 Dollar bei Renaissance Capital zu halten, eine russische Investmentbank im Besitz von Michail Prochorow, der diverse Unterhaltungszentren in Brooklyn New York besitzt. Im Jahr 2015 berichtete das Wall Street Journal, dass Clinton ein persönliches Dankeschön für die Rede von Wladimir Putin erhalten habe. In einer Pressemitteilung von Renaissance Capital hiess es, dass die Konferenz von einigen russischen Beamten und Führungskräften besucht wurde, mit denen Bill Clinton sehr gute Kontakte hatte. Doch Clintons Beziehungen zu den russischen Eliten begannen schon lange vor dieser Rede.
Im Jahr 2003 verlieh Bill Clinton den Golden Plate Award der Internationalen Akademie für Leistung in Washington DC an Milliardär Michail Fridman, dem Gründer und Besitzer der russischen Alfa Bank, der gleichen Bank, der später vorgeworfen wurde, dass einer ihrer Computer einen Server der Trump-Kampagne während der Wahl ausspioniert habe.