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Lexikon
Parkinson
Die Parkinsonkrankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der es zu einem fortschreitenden Untergang von Nervenzellen im zentralen Nervensystem, besonders im Gehirn, kommt. Die Symptomatik der Parkinsonkrankheit ist sehr individuell. Zudem schreitet die Erkrankung nicht bei allen Patienten gleich schnell voran. Daher hat jeder Betroffene seinen «eigenen» Parkinson mit ganz individuell ausgeprägter Symptomatik.
- Unbeweglichkeit (Bradykinese, Akinese): Flüssige Bewegungsabläufe fallen zunehmend schwerer (z.B. Schreiben, Gehen).
- Steifheit (Rigor): Der Spannungszustand der Muskulatur ist ständig erhöht, vor allem an den Gliedmassen, die daher eingeschränkt beweglich sind.
- Zittern in Ruhe (Ruhetremor): Das Ruhezittern, ist anfangs in der Regel einseitig ausgeprägt. Die Arme sind meist stärker betroffen als die Beine.
- Haltungsinstabilität (Posturale Instabilität): Die Automatismen des aufrechten Gangs und des Gleichgewichts sind bei Parkinsonpatienten gestört, deshalb fällt es den des Betroffenen immer schwerer, die aufrechte Haltung beizubehalten. Eine gefährliche Folge hiervon sind Stürze.
Die Parkinsonkrankheit ist nicht heilbar, jedoch kann mit Physiotherapie eine grösstmögliche Selbständigkeit im Alltag erreicht werden und die Lebensqualität des Patienten entscheidend gesteigert werden.