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In eurer Umfrage haben 40% der Frauen angegeben, in ihrer Institution keine geschlechtsspezifische Verzerrungen zu erkennen. 27% geben an, auch schon positive Effekte erlebt zu haben im Zusammenhang mit ihrem Geschlecht. Ist das nicht positiv?
Dass ein Drittel der Frauen auch schon positive Erfahrungen gemacht hat, ist sicher erfreulich. Negativ ist, dass über ein Viertel angegeben hat, mehrheitlich negative Erfahrungen zu machen – bei den Männern liegt dieser Anteil unter 10%. Das zeigt schon, dass es noch viel zu tun gibt.
45% der Frauen würden eine Geschlechter Quote für akademische Positionen bejahen. Bei den Männern sind es nur 28%. Haben die Männer einfach Angst um ihre Jobs?
Wenn man genauer hinschaut, woher welche Antworten kommen, wird es interessant: Vor allem die Männer, die vor oder in einer Postdoc-Position sind, lehnen Genderquoten am stärksten ab. Da scheinen Konkurrenz und Betroffenheit schon eine Rolle zu spielen. Aber interessanterweise sind auch circa 25% der Frauen gegen Quoten.