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Das Wichtigste in Kürze
- Im Juli trat Boris Johnson als Premier zurück.
- Finanziell steht der Politiker auch ohne dieses Amt gut da.
- Für eine Rede in den USA erhielt Johnson im Oktober über 300'000 Franken.
Auch nach dem Verlust seines Postens als Premier muss sich Boris Johnson keine finanziellen Sorgen machen. Allein mit Reden verdient der Politiker prächtig. Gut zwei Monate nach seinem Ausscheiden aus der Downing Street hat für Boris Johnson eine zweite, durchaus lukrative Karriere begonnen.
Wie aus dem Nebeneinkünfte-Register hervorgeht, erhielt Johnson im Oktober für eine Rede in den USA mehr als 300'000 Franken. Als Arbeitszeit gab er 8 Stunden und 30 Minuten an.
Nebeneinkünfte mit Reden
In Grossbritannien müssen Abgeordnete ihre Nebeneinkünfte genau dokumentieren und in dem alle 28 Tage aktualisierten Register veröffentlichen. Darin steht auch, dass Johnson zuvor zu einem Verband von Versicherungsagenten und -maklern reiste.
Eingeladen hatte der Medienmogul Rupert Murdoch. Den Besuch Johnsons liess sich der «Fox»-Besitzer umgerechnet rund 13'000 Franken kosten.
Auch Johnsons Vorgängerin Theresa May erzielt mit Reden regelmässig hohe Nebeneinkünfte. Doch im Vergleich mit Johnson erscheinen ihre Honorare bescheiden. Sie gab in dem jüngsten Registereintrag an, knapp 110'000 Franken für einen Auftritt in den USA erhalten zu haben.