Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03355.jsonl.gz/2874

In der Futterbauregion Ruswil/Buttisholz (LU) wurden 1998 gesamthaft nur 16 Tagfalter-Arten beobachtet. 84 % der 892 beobachteten Individuen gehörten drei Weisslingsarten an. Als etwas artenreicher erwies sich die Ackerbauregion des Rafzerfeldes, wo 1998 total 966 Tagfalter beobachtet wurden, die 22 Arten angehörten. Von den 135 Spinnen-Arten, die wir in Ruswil/Buttisholz gefangen haben, kamen 4 Arten ausschliesslich in ökologischen Ausgleichsflächen vor. Im Rafzerfeld waren von 127 gefangenen Spinnen-Arten 5 ausschliesslich in ökologischen Ausgleichsflächen zu finden.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Bei Pflanzenschutzbehandlungen in Obstkulturen mit Drohnen kann es zu Abdrift und somit zu einer Exposition von Anwohnern und Passantinnen kommen. Die Studie zeigt, dass diese potentiellen Risiken im aktuellen Zulassungsverfahren berücksichtigt sind.
FiBL-Versuche haben gezeigt, dass mit der Umstellung auf biologischen Anbau auch gefährdete Arten der Roten Liste, wie der Dreispitzige Kamelläufer (Amara tricuspidata) gefördert werden können. Diese Art und andere samenfressende Arten unterstützten durch Samenfrass von Kräutern und Gräsern die natürliche Unkrautbekämpfung.