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Die Zugvögel, von denen hier die Rede ist, heissen im Rätoromanischen "randulinas" (Schwalben). Sie haben auch einer Gruppe von Menschen aus dem Engadin, die Ende des 18. und während des 19. Jahrhunderts aus wirtschaftlichen Gründen in die Fremde ziehen mussten, um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ihren Namen gegeben: die Randulins. Etliche von ihnen kamen als Cafetiers, Zuckerbäcker oder Hoteliers zu Vermögen und Ansehen, andere wurden krank und fanden in der Fremde ein frühes Grab. Wie die Schwalben, kehrten auch die Randulins im Sommer regelmässig in ihre Heimat zurück, wo sie herrschaftliche Alterssitze bauen liessen.
Die Sendung Minisguard «Utschels migrants» des rätoromanischen Fernsehens führt die kleinen und grossen Zuschauer auf eine sprachlich und bildlich einfache und verständliche Weise in die Lotse-Technik der Zugvögel ein und begleitet diese in wärmere Gefilde.