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Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt und dieser sofort auf die Haut des Patienten gesetzt wird. Das Erhitzen erfolgt durch einen in Alkohol getauchten Wattebausch oder ein Stück Baumwollstoff, die jeweils angezündet werden. Alternativ kann der Unterdruck durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden.
Lokal entsteht durch das Saugen beim Schröpfen ein Hämatom. Dies bewirkt nach den Theorien der TCM eine Bewegung des Blutes und fördert den geschmeidigen Fluss des Qi. Ausserdem wird durch das Schröpfen die Oberfläche geöffnet, so dass beispielsweise bei Erkältungserkrankungen, die Pathogene ausgeleitet werden können.
Bei der Moxibustion (Moxa) werden spezifische Akupunkturpunkte oder Regionen erwärmt und somit stimuliert. Moxa kommt vor allem zum Einsatz bei chronischen Erkrankungen, Schwächezuständen und Beschwerden am Bewegungsapparat. Moxa kann auch erfolgreich bei der Behandlung von Menstruationsproblemen sowie in der Schwangerschaft eingesetzt werden.
Eine bekannte Anwendung der Moxibustion, stellt die Beckenend-Lage des Kindes dar. Durch das Erwärmen spezifischer Punkte, kann durch das Anregen der Gebärmuttermuskulatur das Drehen des Kindes begünstigt werden.
Die Verwendung von Moxa ist vielseitig. Die Methode stammt aus den nördlichen, kühleren Regionen Chinas. Das dafür verwendete Beifusskraut wird in verschiedenen Formen zur Reiz- und Erwärmungstherapie eingesetzt.
Gua Sha besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut mit einer abgerundeten Kante. Üblicherweise wird ein chinesischer Porzellansuppenlöffel, eine abgenutzte Münze, abgerundete Tierhörner oder Jade verwendet. Die abgerundete Kante wird auf die eingeölte Haut gedrückt und entlang der Muskeln oder der Meridiane in ca. 10 bis 15cm langen Zügen bewegt. Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung (Sha) in der Haut, wobei es zur Hautrötung und evtl. Hämatombildung kommt. Es dauert normalerweise 2 bis 4 Tage, bis diese wieder verschwinden. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung nach der Behandlung.
Erkältung, Fieber
Husten, Bronchitis, Asthma
Muskelschmerzen, Steifheit, Bänder- / Sehnenprobleme
Kreislaufschwäche
Schmerzen
Kopfschmerzen, Migräne
Fibromyalgie
Frauenleiden
Urologische Problemen
Verdauungsproblemen
Unterstützend bei Rauschmittelvergiftungen