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Augustenkarree München
Das Augustenkarree liegt in einer Abfolge von mehreren Dreiecksflächen, die durch den diagonalen Einschnitt der Dachauer-Strasse ins Maxvorstadt-Quartier entstehen. Diese Dreiecke funktionieren entweder als Verkehrs- oder Grünflächen oder werden baulich besetzt. Grosse Bauten nehmen dabei die Strassenfluchten auf und beziehen sich in ihrer formalen Ausbildung auf die Thematik der umliegenden Blockrandbebauung. Die klein bemessene Fläche des Augustenkarrees soll durch ein Gebäude und einen öffentlichen Aussenraum besetzt werden. Durch das Zusammenspiel eines freistehenden Solitärbaus, dessen Fassaden gegenüber den Strassenfluchten leicht abgedreht sind, entstehen differenzierte räumliche Zuordnungen. Im Norden der öffentliche Platz mit Bushaltestelle, Brunnen, Nachmittagssonne und den Zugängen in die Gastro- und Verkaufsflächen, im Süden ein kleiner Vorplatz an der Augusten-Strasse mit dem Zugang in die Bürogeschosse. Entsprechend der Logik der Aussenraumbildung über die eigenständige Gebäudegeometrie erscheint das Gebäude als Objekt im Stadtraum. Es wird als Skulptur verstanden, deren architektonischer Ausdruck durch den Einsatz minimaler Gestaltungsmittel geprägt wird. Das Energiekonzept zielt auf ein „Low- Exergy Zero-Emission“- Gebäude ab. Dies wird in Kombination von schlanken Gebäudetechnikkomponenten, z.B. dezentralen Zulufteinheiten, und dem Einsatz von erneuerbaren Energiequellen, u. A. einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, erreicht.