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Einige Mitglieder wurden vor kurzem durch die CSS aufgefordert, einen VVG Tarif- und Zusammenarbeitsvertrag zu unterschreiben. Ansonsten droht die CSS damit, Leistungen der betroffenen Therapeuten nicht mehr zu vergüten. Diese Verträge wurden von der CSS ohne Rücksprache und Information mit dem TCM Fachverband Schweiz, der OdA AM oder der CAMsuisse verschickt. Sämtliche Verbände distanzieren sich klar von diesem Vorgehen der CSS, zumal in diesem Schreiben Fakten nicht korrekt dargestellt oder nicht respektiert werden. Es findet am 6. August 2020 ein Gespräch zwischen der CSS und den Verbänden, vertreten durch die CAMsuisse, statt.
Wie sollen betroffene Therapeut*innen vorgehen?
Honoraranpassungen:
Die Dachorganisationen empfehlen betroffenen Therapeut*innen, ihre Tarife per 1. August auf das von der CSS festgelegte Niveau von 11 Franken pro 5 Minuten für Therapeuten ohne höheres Diplom respektive 13 Franken für Therapeuten mit höherem Diplom zu senken (die CSS versteht unter höherem Diplom das eidg. Diplom oder das Zertifikat OdA AM). Damit ist gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen weiterhin vergütet werden.
Weitere Vertragsvereinbarungen:
Der gesamte VVG Tarif- und Zusammenarbeitsvertrag wird Thema der Gespräche zwischen der CAMsuisse und der CSS sein. Wir informieren baldmöglichst über das Ergebnis des Austausches.
Von einer Vertragsunterzeichnung raten wir ab. Allenfalls können Sie der CSS ein kurzes Schreiben zustellen, in welchem Sie versichern, sich auch ohne Unterzeichnung des Vertrages ab 1. August 2020 an die durch die CSS in diesem Vertrag festgesetzten Honoraransätze zu halten, grundsätzlich jedoch die Gesprächsergebnisse zwischen der CAMsuisse und der CSS abwarten.