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Wie MeteoNews mitteilt, zeigte sich der Oktober 2018 im Vergleich zur Normwertperiode von 1981 bis 2010 an verschiedenen Stationen deutlich zu warm. Die Temperaturabweichung betrug zwischen 0,5 und 2,5 Grad. Vor allem in den Alpentälern und im Süden fiel der Monat verhältnismässig mild aus. In Chur betrug die Temperaturabweichung 2 Grad, in Sitten 2,1 Grad und in Lugano 2,4 Grad. In Locarno-Monti erreicht der Oktober 2018 mit einer Durchschnittstemperatur von 14,2 Grad sogar den Podestplatz und ist dort der wärmste Oktober seit Messbeginn.
Darüber hinaus erwies sich der Oktober 2018 als überdurchschnittlich sonnig. Ein Überschuss von bis zu 70 Prozent wurde in Aarau verzeichnet, aber auch in Bern, St. Gallen und Zürich gab es über 50 Prozent mehr Sonnenstunden als im Mittel. Diese milden und sonnigen Verhältnisse können mit der stabil anhaltenden Hochdrucklage begründet werden. Dadurch wurden sehr warme und trockene Luftmassen in den Alpenraum geführt.
Kräftige Regengüsse im Süden
In der Folge blieb auch der grosse Niederschlag zunächst aus. Auf der Alpennordseite ergaben sich teilweise grosse Niederschlagsdefizite. In La Chaux-de-Fonds fiel knapp 20 Prozent des normalen Niederschlags, auch in Genf, Bern und Basel konnte nur ungefähr die Hälfte der üblichen Regenmenge gemessen werden.
Dass an den Stationen Chur, Lugano, Samedan und Vaduz dennoch ein derart hoher Niederschlagsüberschuss verzeichnet wurde, ist auf die ausgeprägte Südstaulage zum Ende des Monats zurückzuführen. Vor allem auf der Alpensüdseite kam es zu kräftigen Regengüssen. Zum Monatsabschluss machten sich auch bereits die ersten Wintervorboten bemerkbar, am letzten Oktoberwochenende fielen Schneeflocken bis in tiefe Lagen.