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Cyanotypien
Die Werkgruppe umfasst Cyanotypien auf Baumwolle, Seide und Viscose. Die Künstlerin mischt die Chemikalien im verdunkelten Atelier, befeuchtet die Stoffe in schwachem Licht und wringt anschliessend die übrige Flüssigkeit wieder aus. Nach dem Trocknungsvorgang der Textilien werden die Bildträger am Sonnenlicht oder unter einer Solariumlampe belichtet, was je nach Lichtintensität zwischen vier und zwanzig Minuten dauert. Innerhalb des experimentellen Arbeitsprozesses definieren Spuren vom Falten, Einwickeln oder Auflegen von Dingen die finale Gestaltung der Cyanotypien.