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Die Diskussion um den Zweiten Weltkrieg hat gezeigt, dass die akademische Geschichtsschreibung dazu neigt, sich ausschliesslich auf offizielle Dokumente und amtliche Quellen abzustützen. Die Lebensgeschichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen dagegen wird ausser Acht gelassen.
Heute ist erkannt, dass dadurch ein unvollständiges Geschichtsbild entsteht.
Um im Thurgau einer einseitigen Quellenlage entgegenzuwirken, sammelt das Frauenarchiv Archivalien von Frauen in und aus dem Kanton und bewahrt sie für die Nachwelt und die Forschung auf.