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Das Bundesamt für Statistik gab am Dienstag bekannt, dass der Schweizer Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) zwischen April und Juni 2022 gegenüber dem Vorquartal um 2,7% auf 113,2 Punkte gestiegen sei. Das ist ein grösserer Anstieg als der vom Vorjahresquartal mit 7,5 %.
Der Gesamtindex stieg im Vergleich zum Vorquartal aufgrund von Preissteigerungen sowohl bei Eigentumswohnungen (+3,3 %) als auch bei Einfamilienhäusern (+2,0 %). Lediglich in mittelgrossen städtischen Gemeinden sanken die Preise für Einfamilienhäuser. Die Eigentumswohnungen wurden hingegen in sämtlichen Gemeindetypen teurer, am meisten nahmen die Preise aber in der Kategorie der städtischen Gemeinden aufgrund einer grossen Agglomeration zu.
Der IMPI ist ein neuer Indikator, der seit dem dritten Quartal 2020 publiziert wird. Gemäss Schweizerischem BFS wird er aus dem Durchschnitt von etwa 7000 Transaktionen über alle Landesteile der Schweiz abgeleitet.
Autorin: Sophie Pixis