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Die Autorin Sibylle Berg hat in diesen Tagen den renommierten Schweizer Literaturpreis gewonnen für ihren düsteren Roman «GRM. Brainfuck.» Sibylle Berg? Da werden bei einigen Mountainbikern Erinnerungen wach. Im Jahr 2007 schrieb sie in einer Glosse, wie sehr sie Mountainbiker hasse. Diese seien nichts mehr als «in Neopren gewickelte Fleischwürste».
So düster und pessimistisch Bergs neues Buch sein soll, so negativ konnotiert waren ihre Zeilen in der Kolumne, die in der «Neuen Zürcher Zeitung» erschien. Sie schreibt im Zusammenhang mit ihren Erfahrungen mit Mountainbikern von «Ekel», von «drolligen Helmträgern», «hormonversuchten Jungmännern» oder von «kleinen Bankwürsten». Ihr dringendster Wunsch in Sachen Mountainbiker: «Mach die weg. Alle.»
Sibylle Berg mag eine angesehene und mittlerweile auch preisgekrönte Schriftstellerin sein, ihre Glosse über die Mountainbiker zeugt aber augenfällig von einer geistig eher beschränkten, vor allem aber verbitterten und hasserfüllten Denkweise.