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CES: Sony schlägt MicrosoftUhr | Aktualisiert
Sony hat den Streaming-Dienst Playstation Now angekündigt und freut sich über Verkaufsrekorde seiner Playstation 4. Mitbewerber Microsoft fährt mit seiner Xbox One weniger erfolgreich.
Sony hat an der CES Playstation Now vorgestellt. Der Streaming-Dienst für Playstation 4 und Playstation 3 soll im Sommer in den USA starten und bietet Spiele älterer Playstation-Modelle. Zu einem späteren Zeitpunkt soll der Dienst auch für andere Geräte verfügbar sein wie etwa Sonys Playstation Vita, Smartphones, Tablets oder auch Smart-TVs. Wann der Dienst auch in Europa verfügbar sein wird, konnte Sony nicht bekannt geben.
Verkaufserfolg Playstation 4
Dafür meldete Sony erfolgreiche Zahlen seiner Playstation 4. Wie der Hersteller mitteilt, konnten bis 28. Dezember weltweit 4,2 Millionen Playstation 4 abgesetzt werden. Damit ist sie Sonys erfolgreichste Konsole, erklärte Andrew House, Präsident und CEO von Sony Computer Entertainment, während seiner CES-Keynote. Zudem gab Sony bekannt, weitere Konsolen nach Europa ausliefern zu wollen, um Engpässe zu vermeiden. Lieferungen nach Grossbritannien sind zumindest bestätigt.
Microsoft gab bekannt, dass bis Ende 2013 3 Millionen Xbox One abgesetzt wurden. Beide Hersteller brachten Ende November ihre neue Konsolengeneration heraus. Microsofts Xbox One war zum Verkaufsstart aber lediglich in 13 Ländern erhältlich, während Sony mit der Playstation 4 in 34 Ländern loslegte. Aktuell ist die Playstation 4 in 53 Ländern erhältlich.
Xbox One erst im Herbst?
Auch in der Schweiz verzögert sich der Marktstart der Xbox One. Microsoft-Sprecherin Mila Dimic erklärte auf Anfrage, dass die Konsole in diesem Jahr erscheinen werde, ein genauer Termin steht aber nicht fest. Eine Meldung des Blicks vom vergangenen Dezember, dass sich der Launch der neuen Konsole noch bis Herbst verzögern könnte, konnte Dimic nicht bestätigen.
Im Sommer vergangenen Jahres erklärte die Sprecherin als Grund für die Verzögerung Schweizer Besonderheiten wie eine dreisprachige Konsolenversion oder die Schweizer Währung im Online-Shop. Ein weiterer Verzögerungsgrund sei der Aufbau von Partnerschaften für lokale Apps und Inhalte.