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Zutaten
NährwertPro Portion
- 239 kKalorien
- 999 kJoule
- 18g Kohlenhydrate
- 8g Eiweiss
- 14g Fett
- 9 | 2012, S. 57
Zubereitung
Die Favebohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen.
Die Favebohnen abgiessen und kalt spülen. Wenn nötig die dicken Häutchen entfernen. Mit einer Schere die Lorbeerblätter dem Rand entlang einschneiden. Bohnen und Lorbeerblätter in eine Pfanne geben. Mit soviel Wasser bedecken, dass dieses etwa 2 cm höher als die Bohnen steht. Zugedeckt aufkochen, dann auf kleinem Feuer etwa 1½ Stunden kochen lassen.
Nach gut 1 Stunde Kochzeit die Kartoffeln schälen. Zu den Bohnen geben und mitgaren.
Den Broccoli rösten und in kleine, fingerkuppengrosse Röschen teilen. In wenig Salzwasser nur gerade etwa 3 Minuten knapp weich garen. Abschütten und kurz kalt abschrecken.
Die Zwiebel schälen, halbieren und grob hacken. In einer beschichteten Pfanne das Olivenöl (1) erhitzen und die Zwiebel darin weich dünsten.
Inzwischen die Oliven in Ringe oder Streifen schneiden. Zur Zwiebel geben und noch gut 1 Minute mitdünsten.
Aus Essig, Salz, Pfeffer sowie der zweiten Portion Olivenöl (2) eine Sauce rühren. Die noch warme Zwiebel-Oliven-Mischung sowie den Broccoli beifügen und alles sorgfältig mischen.
Die Saubohnen und Kartoffeln abschütten. Mit der dritten Portion Olivenöl (3) in ein hohes Gefäss geben und mit dem Stabmixer oder in einem Mixbecher pürieren. In eine flache Schüssel anrichten. Die Broccolimischung mitsamt Sauce darüber verteilen. Lauwarm oder abgekühlt, jedoch nie aus dem Kühlschrank servieren.
Apulien ist die Region der Antipasti, die oft als kleine Gemüsegerichte oder mit Fisch, Meeresfrüchten, Wurstwaren oder Käse serviert werden. Praktisch immer kommt vor dem Essen ein Püree aus Favebohnen, auch dicke Bohnen oder Saubohnen genannt, auf den Tisch. Dieses wird mit verschiedensten Gemüsen garniert, je nach Jahreszeit zum Beispiel mit Chicorée, Broccoli, Mangold oder Löwenzahn. Getrocknete Saubohnen gibt es geschält oder ungeschält zu kaufen. In letzterem Fall muss man die 1½-fache Menge Bohnen verwenden und nach dem Einweichen das grobe Häutchen der Bohnenkerne entfernen. Getrocknete Favebohnen sind in Lebensmittelgeschäften mit grossem italienischem Sortiment, in Bio-Läden oder in Reformhäusern erhältlich. Findet man keine Favebohnen, verwendet man die grossen weissen Soissonbohnen – das schmeckt zwar nicht authentisch, aber auch gut!