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Der Sahel-Staat Niger wird immer wieder von Dürren heimgesucht. Da es auch in normalen Zeiten nur sehr wenig und unregelmässig regnet, werden die Ernten der Bauernfamilien stark beeinträchtigt. Durch diese schwierigen klimatischen Verhältnisse geraten die Menschen in eine äusserst prekäre Lage. HEKS fördert deshalb den Anbau und die Bewässerung von Gemüse sowie die Pflanzung von Moringa-Bäumen. Die Anbauflächen werden mit solarbetriebenen Brunnen und einem Bewässerungssystem ausgestattet. Die Produzentenfamilien erhalten Arbeitsinstrumente zum kollektiven Gebrauch und werden bei der Vermarktung ihrer Produkte unterstützt.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren rund 1370 Haushalte (8300 Personen) in acht Dörfern.
Ziele:
Ziel des Projekts ist es, die Moringa- und Gemüse-Produktion zu fördern und damit die Ernährungssituation und das Einkommen der Familien zu verbessern. Die Bauernfamilien erwerben Wissen über ökologische Anbautechniken sowie zur Verarbeitung und Lagerung von Moringa-Produkten. Ein weiteres Ziel besteht darin, den Bauernfamilien den Zugang zu den lokalen Märkten zu erschliessen.
Aktivitäten:
Die insgesamt 30 Hektaren umfassenden Moringa- und Gemüseanbauflächen in acht Dörfern werden mit solarbetriebenen Brunnen und einem Bewässerungssystem ausgestattet. Die Produzentenfamilien erhalten Arbeitsinstrumente zum kollektiven Gebrauch. Dafür müssen sie eine kleine Summe in eine Gemeinschaftskasse zahlen. Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, werden die Moringa-ProduzentInnen unterstützt, Techniken zur Kompostierung und ökologischen Schädlingsbekämpfung zu entwickeln. Überschüssige Moringa werden auf den lokalen Märkten verkauft. Die Bauernfamilien werden darin bestärkt, für ihre Produkte einen fairen Preis auf den lokalen Märkten zu erzielen. Dazu organisieren sie sich in Kooperativen.