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1. Durchzogener Beginn
Mit Turniersiegen in Chennai und Dubai feierte Wawrinka schon zu Jahresbeginn Erfolge. Dem gegenüber standen jedoch vorzeitige Outs in Melbourne (Achtelfinal), Marseille (Viertelfinal), Indian Wells (Achtelfinal) und Miami (2. Runde).
2. Hoffnungsvolle Sandplatz-Saison
Die Sandplatz-Saison sollte mehr Konstanz bringen, und an den French Open stiess Titelverteidiger Wawrinka bis in die Halbfinals vor. Doch schon vor der 4-Satz-Niederlage sagte er über seinen Gegner: «Murray ist mir weit voraus, seine Karriere ist sehr, sehr eindrücklich.»
3. Krönung am US-Open
Für die Rasen-Turniere wurde Richard Kraijcek als Berater engagiert. Resultat: 3 Matches, 2 Niederlagen. Die Olympia-Teilnahme wiederum fiel Rückenproblemen zum Opfer. Wenig deutete auf das hin, was dann folgte: 4 spektakuläre Final-Sätze gegen Novak Djokovic bescherten dem Romand in New York den 3. Grand-Slam-Titel.
4. Am Rheinknie läuft es wieder nicht
Erstmals seit 2011 überstand Wawrinka in Basel wieder die Startrunde. Im Viertelfinal war aber gegen Mischa Zverev, dem bei 46 gespielten Punkten kein einziger unerzwungener Fehler unterlief, Schluss. Seinen Traum vom Turniergewinn in der Schweiz hatte sich Wawrinka bereits im Mai in Genf erfüllt.
5. Nach London die wohlverdienten Ferien
Bei seinen ersten drei Teilnahmen an den ATP World Tour Finals hatte Wawrinka die Halbfinals erreicht. 2016 fehlte dafür in London die Energie. Dem Schweizer bleibt nun Zeit, um sich für neue Heldentaten im 2017 zu erholen.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.11.2016, 15:00 Uhr