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Auch die Regierung in Québec appellierte an Bombardier, "die Entscheidung zu überdenken", die Vergütung der Spitzenetage um 50% auf 40 Mio CAD anzuheben.
Die Lohnerhöhung für die Top-Manager sorgt auch in der Politik für heftige Kritik, da das Unternehmen zur Bewältigung finanzieller Schwierigkeiten öffentliche Gelder in Höhe von 1,7 Mrd CAD erhalten hat. Seit 2013 strich das Unternehmen 15'000 Stellen.
Konzernchef Pierre Beaudoin hatte am Freitagabend bereits seinen Verzicht auf die Erhöhung erklärt und sich dafür ausgesprochen, seine Vergütung für das Jahr 2016 auf den Stand des Vorjahres festzulegen. Die fünf anderen Geschäftsleitungsmitglieder äusserten sich jedoch bislang nicht. Bombardier verteidigte die Lohnerhöhung am Samstag noch. Die Vergütungspolitik des Unternehmens sei "gesund" und nötig, um "die besten Talente" zu gewinnen.
(AWP)