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Identifizierung verminter Zonen, Kampfmittelbeseitigung und Schulung der Bevölkerung
Projektdauer: 2012-2018
Hintergrund:
Die Demokratische Republik Kongo ist trotz Rohstoffreichtum eines der ärmsten Länder Welt und kommt seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe. Vergangene und laufende bewaffnete Konflikte hinterlassen eine grossflächige Kontaminierung durch Minen, andere explosive Kriegsmunitionsrückstände sowie schlecht gesicherte Waffenlager.
Dank internationaler Anstrengungen kommt die Minenräumung voran. Seit den nationalen Erhebungen im Jahr 2014 konnten 65% der vermuteten Minenfelder freigegeben werden. Die verbleibenden 35% befinden sich in schwierigen Gebieten. Somit bleibt offen, ob die DR Kongo das Ziel der vollständigen Entminung bis 2021 gemäss Ottawa-Vertrag erreichen wird. Aber auch dann wird es noch viel Arbeit bezüglich der Beseitigung von Kampfmitteln geben.
Partner vor Ort:
Direkter Kooperationspartner in der DR Kongo ist die lokale Organisation Afrilam (Afrique pour la Lutte Antimines). Afrilam verfügt über fachlich sehr gut ausgebildete Mitarbeiter und wurde im Jahr 2012 als einzige Organisation der Region akkreditiert.
Aktivitäten 2018:
Dieses Jahr führt Afrilam Untersuchungen und Schulungen in den Regionen Nyiragongo und Rutshuru (Nord-Kivu) durch. Die identifizierten Kampfmittel werden durch das erfahrene Team beseitigt.