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Die Beteiligungsgesellschaft KKR hat gut 8,2 Millionen Aktien, Raiffeisen Informatik und die Erben von Mitgründer Patrick Winter haben jeweils rund 4,4 Millionen Aktien von Softwareone zu einem Stückpreis von 22,50 Franken verkauft. Dass teilte das Unternehmen am heutigen 19. Juni mit. Die Verkäufe würden rund 11% des Aktienkapitals ausmachen. Nach dem für den 23. Juni 2020 erwarteten Abschluss der Transaktion, würden die drei Parteien noch 5,18%, 2,78% beziehungsweise 2,75%, so das Unternehmen in einer Mitteilung.
Durch die Verkäufe erhöhe sich der Aktienanteil für den Handel an der Börse auf über 55%. Mit rund 29% bleiben die Gründungsaktionäre Daniel von Stockar, Beat Curti und René Gilli zusammen die grössten Aktionäre.
Infolge der Transaktion verändert sich auch der Verwaltungsrat: Johannes Huth, einer der beiden Vertreter von KKR sowie Andreas Fleischmann als Vertreter von Raiffeisen Informatik verlassen das Gremium. Ausserdem wird betont, dass die Transaktion in Einklang stehe "mit der Vereinbarung unter den Hauptaktionären zur Koordination von Verkäufen, die im Zusammenhang mit dem Börsengang von Softwareone im Oktober 2019 abgeschlossen wurde".
Die auf den Handel mit Softwarelizenzen spezialisierte Firma aus dem Kanton Nidwalden, zählt seit der grossen Übernahme
von Comparex im Herbst 2018 heute rund 5400 Mitarbeitende und ist in mehr als 90 Ländern aktiv. Softwareone war im Oktober 2019
an die Börse gegangen. Zuvor war spekuliert worden
, dass mit dem IPO eine Marktkapitalisierung von rund 4 Milliarden Franken erreicht werden könne. Beim tatsächlich Börsengang belief diese sich auf rund 2,9 Milliarden Franken.