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Die von den Schiedsrichtern nicht geahndeten Checks von Julien Sprunger gegen Daniel Rubin und von Noah Rod gegen Andrea Glauser in den NLA-Playoffs haben für hitzige Diskussionen gesorgt. Wie ist es möglich, dass die Unparteiischen solche klaren Regelverstösse übersehen? Könnte das den Refs in der NHL auch passieren?
Oh ja, das könnte es nicht nur, das tut es sogar. In der Partie zwischen den Colorado Avalanche und den Anaheim Ducks checkt Avalanche-Captain Gabriel Landeskog beim Stand von 3:0 den Ducks-Verteidiger Simon Després mit voller Wucht in den Nacken. Ein Crosscheck der gröberen Sorte, der von den Refs aber nicht einmal geahndet wird. Vielleicht, weil Després weiterspielen kann?
Landeskog kommt jedenfalls ohne Strafe davon – zumindest vorerst. Die NHL wird den Schweden wohl nachträglich sperren. Schliesslich ist der 23-Jährige in dieser Saison schon einmal negativ aufgefallen. Im November wurde er nach einem Check gegen den Kopf von Bostons Brad Marchand für zwei Spiele gesperrt. (pre)
So tief wie der SCB ist seit Einführung der Playoffs (1986) noch kein Meister gesunken. Die Krise ist nicht den Launen der Hockey-Götter geschuldet. Sondern der sportlichen SCB-Misswirtschaft.
Seit gegen Ende des 19. Jahrhunderts irgendwo im Osten Kanadas das erste Eishockeyspiel ausgetragen worden ist, gilt ein ehernes Gesetz: Alles beginnt und alles endet mit dem Torhüter. Alle, die dieses Gesetz missachten, werden von den Hockeygöttern bestraft.
Selbst die offensiv besten Teams der Geschichte – zum Beispiel die Montréal Canadiens der 1970er Jahre, Wayne Gretzkys Edmonton Oilers oder Victor Tichonows sowjetisches Nationalteam («Big Red Machine») – verdanken ihre Triumphe auch …