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Im Frühjahr 1820 öffnet die „Zürcher Thierarzneischule“ in einem früheren Wirtshaus an der Badenerstrasse als Provisorium ihre Pforten.
Zwei Lehrer (ein Arzt und ein Tierarzt) bilden deren Schüler innert eines Jahres zu patentierten Tierärzten aus.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten bezieht diese „Berufsschule“ 1833
das Scharfrichter- und Wasenamt in der Selnau. Sie wird 1834 per Gesetz zu einer ständigen Institution. Die steigende Anzahl Schüler erfordert mehr Dozenten und auch grössere Räumlichkeiten.
Nach Mitte des 19.Jahrunderts finden sich Studenten aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland ein. Die Studiendauer erhöht sich auf 4 Jahre.
1902 entsteht aus der Tierarzneischule dieVeterinärmedizinische Fakultät der Universität Zürich. Neue Gebäulichkeiten werden in der Selnau gebaut. Schon zu dieser Zeit sucht man nach einem neuen Standort.
1960 erfolgt nach einer Volksabstimmung der Baubeginn des neuen Tierspitals an der Winterthurerstrasse. 1963 wird der Neubau bezogen.
1970 – 1994 folgen weitere Erweiterungen wie ein Demonstrations- hörsaal, ein Diagnostikzentrum, ein Zentrum für Leistungsmedizin und eine grössere Nutztierklinik. Nach 1999 werden der Neubau der Kleintierklinik und eine umfassende Renovation des Fakultätsgebäudes realisiert. Anlässlich des 100 Jahr-Jubiläums der Fakultät 2002 kann auch ein Museum zur Geschichte der Veterinärmedizin eröffnet werden.
Die heutige Vetsuisss-Fakultät vereinigt die Standorte Bern und Zürich unter einem Dach.