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Isabel Neligan, Violine, Irin und Schweizerin, wurde 1976 in Nyon geboren. Sie erhielt den ersten Geigenunterricht im Alter von 7 Jahren und spielte ihr erstes Konzert als Solistin mit zehn. Isabel studierte in Lausanne bei Jean Jaquerod und bekam 1999 den «1er Prix de Virtuosité avec les Félicitations du Jury». Als Stipendiatin der Friedl Wald- und ASM-Kiefer-Hablitzel-Stiftung setzte sie ihr Studium in Karlsruhe bei Prof. Ulf Hoelscher fort. Dort studierte sie auch Barockvioline bei Brian Dean. Wichtige Impulse gaben ihr die Begegnungen mit Ivry Gitlis, Alberto Lysy und Vladimir Spivakov. Drei Jahre lang spielte Isabel als Primgeigerin des Obligato Quartetts. Sie ist seit 2003 Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zürich. Parallel zum Orchester spielt sie mit diversen Ensembles und Orchestern als Konzertmeisterin und Kammermusikerin und wurde zu Festivals in Dänemark, Frankreich und der Schweiz eingeladen. Ausserdem spielt sie regelmässig als Gast mit “Hemlock Smith”, einer Pop-Folk Band aus der Romandie.
Johannes Gürth, Viola, stammt aus Wien und spielte 2 Jahre als ständiger Zuzüger der Wiener Staatsoper (Philharmoniker). Parallel dazu frönte er der österreichischen Volksmusik mit den „Banklgeigern“. Er war 2 Jahre Solobratschist der Camerata Salzburg mit Sandor Vegh. Johannes studierte nach Wien, Bern und Salzburg 1989 am Banff Centre of Fine Arts in Canada/Alberta. Seit 1990 ist er Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zürich, von «Salon Passion» sowie des «Wiener Salon Ensembles». Er wirkte in ca. 25 Kammermusikprojekten der Tonhalle Zürich mit und erhielt Einladungen zu Konzerten in Deutschland und Österreich. Weitere Interessen sind Alte Musik, Pop, Jazz, eigene Songs und das Saxophon!
Florian Walser, Klarinette, wurde in Zürich und Basel von Heinz Hofer, Elmar Schmid und Hans Rudolf Stalder ausgebildet. Während seines Studiums trat er ins Tonhalle-Orchester Zürich ein, wo er seit 21 Jahren tätig ist. Er begann sich bald auch in Kulturkommissionen und als Selbstveranstalter zu entfalten, woraus die Chällerkonzerte in Dietikon und in enger Zusammenarbeit mit den Benediktinerinnen die Gründung der Pfingstkonzerte und der Silvesterfeier im Kloster Fahr hervorgingen. Zusammen mit dem Schweizer Oktett machte er sich einen Namen als Arrangeur von klassischen und volksmusikalischen Werken, dabei entstanden die CDs «Heimwärts», «Verliebt i Züri» und «Marchstei». Als Mitarbeiter bei der Herausgabe der Volksmusiksammlung Hanny Christen kam er zum ersten Mal intensiv in Kontakt mit alten Schweizer Volksmusikquellen. 2010 edierte er die 63 Sagemattler-Tänze (1887) und 2011 die 50 ländlichen Tänze von Ferdinand Lötscher (1880). Für diese Musik gründete er die Streichkapelle «D’Sagemattler» und die Blechkapelle «eifachs.ch». Mit der «Stubete am See» gewann er den Wettbewerb «Echos» von Pro Helvetia. Dieses Festival für neue Schweizer Volksmusik in der Klassikhochburg Tonhalle findet alle 2 Jahre unter seiner Leitung statt. Mit Linard Bardill verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, das Gemeinschaftswerk «Nid so schnell, Wilhelm Tell» gewinnt 2010 die Auszeichnung “s’goldige Chrönli” für die beste Lieder-CD. 2012-2014 ist er Geschäfsführer des Zentrums für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik im Roothuus Gonten.
Heinz Saurer, Cornet, studierte Trompete am Konservatorium Zürich. Er schloss mit dem Orchester- und Lehrdiplom im Hauptfach Trompete bei Claude Rippas ab. Danach erlangte er an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau in der Trompetenklasse von Prof. Anthony Plog das Konzertreifediplom.
Heinz Saurer ist seit dem Jahre 2000 Solo-Trompeter im Tonhalle-Orchester Zürich und widmet sich nebenbei der Kammermusik. Er ist Mitglied im Sirius Brass Ensemble sowie im Swiss Brass Consort mit welchen er regelmäßige im In- und Ausland konzertiert. Seit 2003 ist Heinz Saurer regelässiger Gastdozent für Orchesterstellen und Probespieltraining an der Musik-Akademie der Stadt Basel. Ab 2011 ist Heinz Saurer Dozent an der ZHdK für das Variantfach Piccolo- und Barocktrompete.
Frank Sanderell, Kontrabass, studierte an der Hochschule der Künste Berlin bei Klaus Stoll. Er spielte schon während der Studienzeit als Zuzüger beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und bei den Berliner Philharmonikern. Frank war Gründungsmitglied des neuen Berliner Kammerorchesters und des Ensemble Oriol Berlin. Nach dem Studium wurde er zunächst Solobassist beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und anschliessend Solobassist beim Tonhalle-Orchester Zürich. Neben Auftritten als Kammermusiker, u.a. mit Maria João Pires, Radu Lupu, James Galway, dem Ensemble Wien-Berlin und Musica Antiqua Köln, war er Mitglied des von Georg Solti gegründeten „World Orchestra for Peace“ und des „Lucerne Festival Orchestra“ unter der Leitung von Claudio Abbado.
Immer bemüht um einen möglichst vielseitigen musikalischen Horizont, reicht sein Tätigkeitsfeld heute neben der Arbeit im Tonhalle-Orchester vom Tangoquintett bis zur rumänischen Volksmusik, umfasst neue Musik, experimentelle Programme, ebenso wie klassische Kammermusik- und Soloauftritte.