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Im Fed-Cup-Playoff zwischen den USA und der Schweiz in San Antonio steht es nach dem ersten Tag 1:1.
Nach dem überraschenden Sieg von Viktorija Golubic (WTA 80) zum Auftakt gegen Madison Keys (WTA 14) konnte Timea Bacsinszky (WTA 111) im zweiten Einzel nicht auf 2:0 erhöhen. Die Waadtländerin unterlag der Weltnummer 8 Sloane Stephens in gut eineinhalb Stunden 4:6, 3:6.
Trotz des grossen Ranking-Unterschieds lieferten sich die beiden ein spektakuläres und vor allem im zweiten oft hochklassiges Duell. Die 26-jährige Amerikanerin machte in beiden Sätzen ein frühes Handicap – 1:3 im ersten, 0:2 im zweiten Satz – wett und war in den entscheidenden Momenten eine Spur abgeklärter. Vor allem verteilte sie deutlich weniger Geschenke als zuvor Keys gegen Golubic. Im mit 6000 Fans fast ausverkauften Freeman Coliseum konnte die Amerikanerin ihre Nervosität nie ablegen und beging in nur 81 Minuten nicht weniger als 47 unerzwungene Fehler. Da die Zürcherin gleichzeitig taktisch sehr clever agierte, resultierte ein überraschender 6:2, 6:3-Sieg für Golubic.
Damit ist vor den zwei weiteren Einzeln und dem allenfalls entscheidenden Doppel am Ostersonntag (ab 21.00 Uhr) alles offen. In Texas geht es um den Aufstieg (für die Schweiz) respektive Verbleib in der Weltgruppe der besten acht Nationen. Im Sommer könnte allerdings eine Reform des Fed Cups beschlossen und die Weltgruppe auf auf 16 Teams erhöht werden. Dann wäre auch der Verlierer 2020 in der Elite dabei.