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Inhaltsverzeichnis
Ausgangslage
Am 26. September 2011 hat der Bildungsrat den Ausbildungsgang mit Doppelabschluss «Zweisprachige Maturität/International Baccalaureate» der Kantonsschule Rämibühl, Realgymnasium, zugesprochen. Eine Überprüfung der Stundentafel für diesen Ausbildungsgang durch eine von der Schulkommission eingesetzte Kommission hat ergeben, dass zwei Änderungen an der Stundentafel vorgenommen werden sollten, um die Schülerinnen und Schüler dieser Klassen im Vergleich zu Schülerinnen und Schülern der Regelklassen in gewissen Bereichen nicht zu benachteiligen. Die Kommission, bestehend aus Mitgliedern der Schulleitung, der Schulkommission, einer externen Expertin sowie Vertretungen des Gesamtkonvents, schlägt vor, das Fach Chemie zu stärken sowie den Informatikunterricht in der dritten Klasse wieder einzuführen.
Erwägungen
B. I. Im fünften Schuljahr soll neu Chemie mit zwei Lektionen im ersten Semester unterrichtet werden und im zweiten Semester mit zwei Lektionen alle zwei Wochen, abwechselnd mit Physik. Dies bedeutet zwei zusätzliche Lektionen Chemie im Semester 5.1 sowie eine im Semester 5.2, während Physik eine Lektion in diesem Semester abgibt. Insgesamt würde die die Unterrichtszeit in der fünften Jahrgangsstufe um eine Lektion erhöht.
Seit der Einführung des Ausbildungsgangs «Zweisprachige Maturität/International Baccalaureate» hat sich gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler dieses Ausbildungsgangs, die als Ergänzungsfach Chemie wählen, mit der aktuell gültigen Stundentafel keinen optimalen Einstieg in dieses Fach finden. Dies im Gegensatz zu Schülerinnen und Schüler in Regelklassen, die auch im fünften Schuljahr Chemieunterricht geniessen. Die naturwissenschaftlichen Fachschaften monierten zu Recht, dass der Anschluss an das Ergänzungsfach Chemie somit für die Schülerinnen und Schüler aus dem IB-Lehrgang nicht gegeben sei. Mit den zusätzlichen Lektionen in Chemie wird dieser Anschluss wieder sichergestellt.
Zudem stellt das System des vierzehntäglichen Abwechselns von Physik- und Chemielektionen eine Chance für den Unterricht in diesen Fächern dar. Die beiden betroffenen Lehrpersonen müssen sich miteinander absprechen und können vermehrt interdisziplinäre Unterrichtseinheiten durchführen.
B. II. Der zweite Vorschlag der Kommission bezieht sich auf das Grundlagenfach Informatik, das an der Kantonsschule Rämibühl, Realgymnasium, von Schülerinnen und Schülern in Regelklassen in der dritten Jahrgangsstufe besucht wird. Bei der Konzeption des Ausbildungsgangs «Zweisprachige Maturität/International Baccalaureate» wurde auf dieses Angebot verzichtet. Es hat sich mittlerweile jedoch gezeigt, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler ebenfalls in den Genuss des Kurses kommen sollten, da sie die dort erworbenen Kenntnisse in Theorie und Praxis der Informatik in verschiedenen Unterrichtsprojekten auf der gymnasialen Oberstufe (Auswertung von Feldarbeiten in Biologie und Geographie, Maturitätsarbeit, etc.) anwenden können sollten. Diese Änderung hätte eine Ergänzung um eine Lektion im dritten Schuljahr zur Folge.
Die beiden beantragten Stundentafeländerungen führen im dritten und fünften Schuljahr zu einer Erhöhung des Unterrichtsangebots um je eine Jahreslektion. Insgesamt wären in diesem Bildungsgang in den MAR-Jahren neu 131 Lektionen (bisher 129) vorgesehen. Somit wird die Stundentafel die zulässige Obergrenze von 132 Lektionen einhalten.
Der Antrag der Kantonsschule Rämibühl, Realgymnasium, auf eine Stundentafeländerung im Bildungsgang «Zweisprachige Maturität/International Baccalaureate» im dritten und fünften Schuljahr ist zu bewilligen. Die Umsetzung erfolgt auf Beginn des Schuljahres 2013/14.
Antrag
Auf Antrag der Bildungsdirektion beschliesst der Bildungsrat:
- Die beantragte Stundentafeländerung des Realgymnasiums Rämibühl wird auf Beginn des Schuljahres 2013/14 bewilligt.
- Publikation des Bildungsratsbeschlusses in geeigneter Form im Schulblatt und im Internet.
- Mitteilung an die Kantonsschule Rämibühl, Realgymnasium; den Präsidenten der Präsidentenkonferenz Schulkommissionen Mittelschulen, Herrn Eric Huggenberger; den Präsidenten der Schulleiterkonferenz Mittelschulen, Herrn Dr. Urs Bamert; den Präsidenten der Lehrpersonenkonferenz Mittelschulen, Herrn Martin Lüscher, sowie das Mittelschul- und Berufsbildungsamt