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Land und Leute
Ladakh ist eine unzugängliche Region im Indischen Himalaya an der Grenze zu Tibet, auf einer durchschnittlichen Höhe von 3500 - 6000 Metern. Das ehemalige, kleine Königreich ist nur sehr dünn besiedelt. Abgeschnitten vom Rest der Welt hat sich hier eine einzigartige buddhistische Kultur entwickelt, der die Bewohner bis heute treu geblieben sind.
Das raue Klima, der Niederschlagsmangel und die extremen Winter lassen nur in tiefen Lagen (bis immerhin 4500 Meter!) Ackerbau zu. Die wenigen Dörfer liegen wie kleine, grüne Oasen an den Flussläufen und viele Bauern sind noch mehrheitlich Selbstversorger. 1000-jährige Klosteranlagen stehen trutzig auf Felsspitzen und dominieren das Tal. Hier sind die Klöster immer noch voller Leben. Viele Familien senden wie in alten Zeiten einen Sohn ins Kloster zur Ausbildung als Mönch.
Das riesige Gebiet des Changthang-Hochplateaus (4500 - 6000 Meter), auf dem sich auch die Heimat der Kharnak-Nomaden befindet, wird nur von Nomaden und ihren Ziegen-, Schaf- und Yakherden durchstreift. Hier wird eine exzellente Qualität an Paschmina- und Kaschmirwolle produziert.