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Der Touring Club Schweiz (TCS) optimiert derzeit die Notfalltransporte - besonders was die Kosten betrifft. Mit Hilfe einer "medizinischen Zelle" und eigenen Spezialisten organisiert er von Fall zu Fall den notwendigen Notfalltransport für seine Mitglieder.
Dabei arbeitet der TCS neuerdings nicht mehr nur mit der Rega zusammen, sondern auch mit der Alpine Air Ambulance (AAA). TCS-Mediensprecher Stephan Müller bestätigte der Nachrichtenagentur eine entsprechende Meldung der Zeitung "Sonntag".
Der TCS habe dieses Jahr eine Minderheitsbeteiligung an diesem Schweizer Flugambulanz Unternehmen gekauft. Die Alpine Air Ambulance (AAA) ist seit April 2011 im Handelsregister eingetragen und gehört zur Lions Air AG.
Der TCS werde selbstverständlich auch weiterhin mit der Rega zusammenarbeiten, sagte Müller. Der Entscheid, auch mit der AAA zusammenzuarbeiten, sei nicht wegen eines Streits gefällt worden. Da aber Rega-Rücktransporte unter Umständen sehr teuer zu stehen kämen, würden kleinere Fälle nun mit der AAA abgewickelt.
Eigene Flotte denkbar
Im "Sonntag" erwähnt TCS-Generaldirektor Bruno Ehrler, dass es vorstellbar sei, über die AAA eine eigene Ambulanz- und Helikopterflotte anzuschaffen. Konkreteres wollte Müller dazu nicht sagen.
Der TCS hat in den vergangenen Jahren Kosten in Millionenhöhe eingespart insbesondere mit dem Abbau von 150 Stellen im Jahr 2009. Damals schloss der TCS 24 Geschäftsstellen und verkaufte sein gesamtes Reisegeschäft.