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Die Macher der US-Zeichentrickserie «Die Simpsons» haben vor 16 Jahren hellseherische Fähigkeiten bewiesen: Sie sahen die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten voraus.
In der im Jahr 2000 in den USA ausgestrahlten Folge «Barts Blick in die Zukunft» hat der am Mittwoch frisch gewählte US-Präsident Trump seine fiktive Amtszeit gerade beendet - und Amerika in den Ruin getrieben.
Eine Präsidentschaft Trumps erschien damals allerdings keineswegs abwegig: Der Unternehmer hatte sich 1999 für die Nominierung als Kandidat der Reform Party beworben, die Kampagne aber bald darauf wieder beendet.
Trump als einen Präsidenten mit verheerender Bilanz zu zeichnen, sei damals «eine Warnung an Amerika» gewesen, sagte der Autor der Folge, Dan Greaney, im März dem «Hollywood Reporter». Es habe zu der Aussicht gepasst, dass «Amerika verrückt wird».
In der Episode stellt sich Bart Simpson die Zukunft seiner Familie vor: Er selbst ist ein Verlierer, während seine Schwester Lisa gerade neue Präsidentin der USA geworden ist. Ihr Vorgänger im Amt ist Trump.
Er hat das Land in den wirtschaftlichen Ruin geritten. «Wir sind pleite», sagt ein Berater Lisas auf die Frage, wie ernst die Lage sei. «Die Simpsons haben immer die Auswüchse der amerikanischen Kultur behandelt», sagte Autor Greaney. «Und Trump ist genau das.» (sda/dpa)