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Ein Teil der Sportler wurde dafür während einer Stunde mit blauem monochromatischem Licht bestrahlt, wie die Universität Basel am Freitag mitteilte. Die weiteren Athleten wurden hellem Licht oder einem Kontrolllicht ausgesetzt. Unmittelbar danach erfolgte ein zwölfminütiger Leistungstest auf dem Fahrrad-Ergometer.
Das blaue Licht verbesserte die Fähigkeit der Athleten deutlich, ihre Leistung im Endspurt des Zeitfahrens zu erhöhen, wie die Forschenden des Departements für Sport, Bewegung und Gesundheit im Fachblatt "Frontiers in Physiology" berichten. Die Steigerung stand zudem in Zusammenhang mit der eingesetzten Menge an blauem Licht.
Länger, aber nicht besser
Wie bereits bekannt war, verringert blaues Licht die Produktion des "Schlafhormons" Melatonin. Durch die Bestrahlung der Athleten wurde das Melatonin wirksam unterdrückt und der Schlaf-Wach-Rhythmus der Sportler beeinflusst. Keinen Einfluss hatte das blaue Licht dagegen auf die Maximalleistung der Athleten.
Wie die Studie weiter zeigte, ist helles Licht weniger wirksam. Die Unterschiede zum Kontrolllicht seien bei hellem Licht nicht signifikant besser gewesen. Da im Spitzensport jedoch selbst geringe Unterschiede relevant sind, soll dies in weiteren Studien genauer untersucht werden.
Mit den Erkenntnissen könnten Nachteile bei Wettkämpfen am späten Abend ausgeglichen werden. Während der Hauptsendezeit des Fernsehens können viele Athleten aufgrund ihres Schlaf-Wach-Rhythmus häufig nicht mehr ihre volle Höchstleistung erzielen.