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Die Sammeltätigkeit der Schweizerische Nationalphonothek begann 1986. Durch das SUISA-Depositum sowie verschiedene andere Sammlungen konnte der Bestand mit zahlreichen früher erschienenen Tonträgern ergänzt werden. Da die Schweiz keine gesetzliche Ablieferungspflicht für veröffentlichte Tonträger kennt, darf Vollständigkeit im Sinne des Sammelauftrags nicht erwartet werden. Deshalb sind auch in den nach 1986 gesammelten Beständen nicht alle publizierten Tonträger enthalten. Alle Tonträger sind in der Datenbank der Nationalphonothek dokumentiert und können auf dieser Web-Site konsultiert werden.
Die Sammlungen enthalten:
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Produkte der Schallplattenindustrie
Die in den Sammlungen der Nationalphonothek enthaltenen Exemplare wurden von Verlegern, Produzenten, Autoren und Interpreten freiwillig der Nationalphonothek übergeben. Angekauft werden nur einzelne in kleinen ausländischen Verlagen erschienene Produktionen.
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Depositum SUISA
Die SUISA deponiert alle Tonträger, die sie im Zusammenhang mit der Verwaltung der Autoren- und Vervielfältigungsrechte erhält, in der Schweizerische Nationalphonothek. Das Depositum enthält zwei Arten von Tondokumenten
- Veröffentlichte Tonaufnahmen
- Werkanmeldungen auf unveröffentlichte Tonaufnahmen
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Tondokumente aus der wissenschaftlichen Forschung
- Depositum der Originalaufnahmen der ethnolinguistischen Forschungen Dr. Mario Vicaris aus der Valle di Blenio und der Valle Leventina
- Originaldokumente des Projekts "Wissenschaftliche Befragung zur Geschichte des Radios in der Schweiz" (Oral History)
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Depositum Schweizerische Nationalbibliothek
Zur Zeit sind die Tonträgerbestände der Schweizerischen Nationalbibliothek in der Schweizerische Nationalphonothek in Lugano deponiert. Die Benutzung erfolgt über den Ausleihdienst der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern oder der Schweizerische Nationalphonothek in Lugano.
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Aufnahmen mit historischen Radiosendungen (1932 bis ca. 1955)
Von 1992 bis 2002 führt die Nationalphonothek mit finanziellen Mitteln des Bundes und in enger Zusammenarbeit mit der SRG SSR idée suisse und Memoriav eine umfangreiche Rettungsaktion für Radiosendungen von 1932 bis 1955 durch, die direkt auf Platten geschnitten wurden. Der Inhalt der Platten wird vollständig 1:1 auf digitale Tonträger überspielt und in einer Datenbank dokumentiert, die hier oder auf der Web-Site von Memoriav konsultiert werden kann. Die Master-Kopien mit Sendungen aus den Studios Lugano, Lausanne, Genf, Basel, Zürich, Bern und Chur werden in der Schweizerische Nationalphonothek aufbewahrt.