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Nach der enttäuschenden Leistung am vergangenen Mittwoch in Schaffhausen gegen den WM-Dritten Slowenien (20:33) präsentierten sich die Schweizer in der ersten Hälfte stark verbessert. Nach einem 6:9-Rückstand (16.) gingen sie bis zur 27. Minute 13:11 in Führung. Zur Pause lagen sie 13:12 vorne. Erinnerungen an den starken Auftritt im Hinspiel im Hallenstadion wurden wach, als die Schweizer bloss mit 22:23 unterlegen waren.
Nach der Pause fanden sie dann aber lange Zeit kein Konzept mehr gegen die nun äusserst kompakt verteidigenden Deutschen. Bis zur 52. Minute gelangen den Schweizern bloss vier Treffer, allesamt durch Star-Regisseur Andy Schmid erzielt. Als Folge davon gerieten sie 17:25 in Rückstand.
Der exzellent aufgelegte Schmid erzielte genau die Hälfte der Tore seines Teams und unterstrich, warum er vor kurzem zum vierten Mal in Serie zum besten Spieler der Bundesliga gewählt worden war. Er alleine konnte es aber auch nicht richten, obwohl die makellosen Deutschen diverse Stammspieler schonten. Auf fünf Treffer brachte es Luka Maros.
Obwohl die Schweizer sämtliche sechs Partien in der EM-Qualifikation verloren, darf die erste Saison unter Suter insgesamt als ermutigend bezeichnet werden. Die stark verjüngte Mannschaft zeigte gute Ansätze. Es war aber auch deutlich zu sehen, dass noch viel Arbeit bevorsteht, um endlich wieder einmal an internationalen Meisterschaften dabei zu sein.
(SDA)