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Definition
Das Führungsinstrument Management by Objectives (MbO) wurde in den 1950er-Jahren vom amerikanischen Management-Guru Peter Drucker propagiert. Es ist seither ein der meist-verwendeten Führungs- und Personalmanagements-Instrumente weltweit. Im Deutsch-sprechenden Gebiet heisst es Führung mit Zielvereinbarungen . Das MbO soll einerseits die Karriereplanung der Mitarbeitenden unterstützen. Andererseits dient es als Basis für die Leistungsbeurteilung.
Heutiger Stand
Obwohl das MbO weiterhin bei den meisten Organisationen weltweit angewandt wir, haben seit ca.2010 zahlreiche Firmen darauf verzichtet. z.B. Accenture mit ihren 330’000 Mitarbeiter. In der Schweiz hat soeben die ZKB den gleichen Schritt unternommen. Dem Modell wird vorgeworfen, zu aufwendig zu sein und nicht mehr den Anforderungen der heutigen Anforderungen gewachsen zu sein.
Studien der intermedio
2015, bzw. 2016 hat die Zürcher Beratungsfirma intermedio zwei Studien zum Thema Management by Objectives durchgeführt. Die erste unter dem Titel „Transkulturelle Führung und Management by Objectives“ beantwortet die zwei folgenden Fragen:
- Ist ein Führungsinstrument, das vor über 60 Jahren konzipiert wurde, für die heutige Arbeitswelt noch zeitgemäss?
- Sind Führungsinstrumente wie das MbO universal, d.h. kulturunabhängig, anwendbar?
Gegenstand der zweiten Studie ist eine Umfrage über die Anwendung des Instruments in der Schweiz. Die Ergebnisse deuten auf einen tiefen Stellenwert und mangelnde Popularität. Dies sowohl by Mitarbeitenden als auch bei Führungskräften hin.