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Die Tiefepsychologie geht von der Annahme aus, dass gegenwärtiges Erleben und Verhalten in vergangenen frühkindlichen Erfahrungen wurzelt. Sigmund Freud übernahm den Begriff der Tiefenpsychologie vom Zürcher Psychiater Eugen Bleuler (1857 – 1939).
S. Freud entwickelte ein Phasenmodell der kindlichen Entwicklung. Je nachdem, wie das Kind diese Phasen durchläuft, bilden sich beim Erwachsenen bestimmte Charaktereigenschaften heraus.
Im Strukturmodell der Persönlichkeit benutzt er drei Instanzen:
- das Ich
- das Es und
- das Über-Ich
Was ein Mensch tut, ist das Ergebnis des Konflikts dieser drei Instanzen.
S. Freud führte die Begriffe des “Unbewussten” ein für psychische Prozesse, die “in der Tiefe” der menschlichen Seele ablaufen.
S. Freud war der erste, der versuchte, das Phänomen eines unbewussten Seelenlebens mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen.