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Verdicchio - Hintergrund & Geschichte
Die Weissweinsorte Verdicchio ist bereits seit antiken Zeiten in Italien bekannt, wo sie in den Regionen Marken, Umbrien und Abruzzen sowie auf Sardinien angebaut wird. Ihre erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 16. Jahrhundert, allerdings besagt eine überlieferte Legende, dass der Westgoten-Anführer Alarich I. sein Heer schon im Jahr 410 mit Verdicchio-Wein versorgt haben soll, bevor sie sich dazu aufmachten, Rom zu plündern.
Die Rebpflanze gehört zur Trebbiano-Familie und ist andernorts auch als «Trebbiano di Soave» bzw. «Trebbiano di Lugana» bekannt. Die wahre Identität der Verdicchio-Rebe konnte jedoch erst in jüngerer Zeit mithilfe von DNA-Analysen festgestellt werden, wobei ihre Abstammung bis heute ungeklärt ist.
Die Rebfläche des Verdicchios beträgt in Italien über 4'600 Hektar. Anpflanzungen in Übersee nehmen hingegen nur wenige Hektar ein.
Die Trauben ergeben frische, gut strukturierte Weine, die Aromen von Pfirsichen, Äpfeln, Zitronen und Mandeln liefern. Dank der kräftigen Säure eignen sich die Grundweine auch gut zur Schaumweinerzeugung.
Gepaart werden sollten die Aperitif-Weine vorzugsweise mit Prosciutto, herzhaftem Blätterteig-Gebäck, Quiche oder Soufflé.
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