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Nach Ausbruch der französischen Revolution 1789 kamen Flüchtlinge nach Solothurn, vor allem Priester und Adlige und erzählten von den Gräueln und Massenhinrichtungen. Wegen der bedrohlichen Lage wurde den Schwestern erlaubt, sich für den Notfall Zivilkleider zu beschaffen und ein Bündel mit dem Nötigsten zur Flucht bereit zu halten
Am Vormittag des 3. März 1798 kämpften die Solothurner Truppen westlich der Stadt gegen die vordringende französische Armee. Auf Anraten der Kapuziner erlaubte die Oberin den Schwestern, die wollten und konnten, zu fliehen, östlich der Stadt mit der Fähre über die Aare, zu Fuss nach Deitingen, von dort mit Pferdefuhrwerken über St. Urban und Sursee nach Zug. Dazu brauchten sie drei Tage. Nach drei Wochen wagten sie nach Solothurn zurückzukehren.
In der Karwoche 1799 erhielten die Schwestern den Befehl, binnen zwei Tagen ihr Kloster zu verlassen und zu räumen. Es sollte ein französisches Lazarett werden. Die Namen-Jesu-Schwestern fanden freundliche Aufnahme im benachbarten Kloster Visitation.