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Stan Wawrinka bezahlt in seinem ersten Halbfinal seit über zweieinhalb Jahren für die Anstrengungen der letzten Tage. Nach 17 Minuten muss der 37-jährige Waadtländer beim Turnier von Metz aufgeben.
Es hätte sein sechster Match in den letzten sieben Tagen sein sollen. Doch schon von Beginn weg konnte Wawrinka nicht mit der gleichen Intensität spielen wie in den Partien zuvor, wie etwa am Donnerstag im Achtelfinal gegen den früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew. Beim Stand von 1:2, 30:40 gab der Lausanner auf.
Letztmals hatte Wawrinka vor fünf Jahren sechs Partien in so kurzer Zeit absolviert. Mit Siegen am Sonntag und Montag hatte er sich den Einzug ins Haupttableau erspielt. Dass er danach in der Halle von Metz so gut aufspielte, konnte niemand erwarten. Zuletzt hatte er in den letzten drei Monaten sechsmal in Folge verloren.
Wie ernst die Verletzung ist, bleibt abzuwarten. Beim US Open Ende August hatte er in der 1. Runde nach zwei gespielten Sätzen wegen Beschwerden im linken Oberschenkel aufgeben müssen. Beim Verlassen der Halle in Metz schien er nicht arg angeschlagen. Für nächste Woche ist der dreifache Grand-Slam-Turniersieger in Sofia eingeschrieben. Dort müsste er in der 1. Runde gegen den Italiener Fabio Fognini (ATP 54) antreten.
Es bleibt zu hoffen, dass der Schwung, den Wawrinka in Frankreich aufgenommen hat, nicht abrupt gestoppt wird. Dank den fünf Siegen in seiner erfolgreichsten Woche seit zwei Jahren macht er am Montag einen Sprung in der Weltrangliste von Platz 284 in die Top 200.