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Was wir über Glucosamin wissen?
Glucosamin ist eine normal vorkommende Substanz, die chemisch als ein Aminozucker identifiziert wird. Es fungiert als Grundlage für eine Vielzahl von nützlichen Partikeln in Ihrem Körper, ist aber hauptsächlich für die Entwicklung und auch die Erhaltung von Knorpel in den Gelenken bekannt. Glucosamin findet sich zusätzlich in einigen tierischen und anderen nicht-menschlichen Geweben, bestehend aus Muschelhüllen, Tierknochen und Pilzen. Ergänzende Arten von Glucosamin werden oft aus diesen natürlichen Quellen hergestellt. Glucosamin wird häufig sowohl zur Belohnung als auch zur Vorbeugung von Gelenkerkrankungen, wie z. B. Osteoarthritis, eingesetzt. Es kann oral eingenommen werden oder äußerlich in einer Creme oder Salbe angewendet werden.
Wie wirkt Glucosamin?
Glucosamin ist eine chemische Verbindung, die natürlich sowohl in menschlichen als auch in tierischen Zellen vorkommt. Beim Menschen hilft es, Knorpel zu entwickeln und wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, um mit Gelenkerkrankungen wie Arthrose umzugehen. [1]
Wie ist die Funktion
Der Körper nutzt Glucosamin zum Aufbau sowie zur Fixierung von Knorpelmaterial. Knorpelmaterial ist ein vielseitiges, zähes, gummiartiges Bindegewebe, das die Knochen in den Gelenken abschirmt. Es bietet Polsterung und verhindert, dass die Knochen aneinander reiben. Mit zunehmendem Alter kann der Knorpel an Flexibilität verlieren und sich abbauen. [2] Dies kann zu Schmerzen, Entzündungen und Gewebeschäden führen, wie sie beispielsweise bei Arthrose auftreten.
Es gibt einige Beweise dafür, dass Glucosamin diesen Prozess verlangsamen und die Gesundheit des Knorpels begünstigen kann. Glucosamin kommt normalerweise im Körper vor, aber der Gehalt sinkt mit zunehmendem Alter. Mit der Zeit kann dieser Rückgang zu einer Verschlechterung der Gelenke beitragen.
Was ist Glucosamin sowie Chondroitin Sulfat?
Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat sind natürlich vorkommende Verbindungen, die in den Bindegewebszellen des Körpers gefunden werden, einschließlich des Knorpelmaterials, das die Knochenabschlüsse in den Gelenken bedeckt. [3] Glucosaminsulfatfunktionen sind die primäre Grundlage für Proteoglykane, große Moleküle im Knorpelmaterial, die ihm viskoelastische (puffernde) Wohn- oder Handelseigenschaften verleihen. Wenn es durch den Mund eingenommen wird, wird Glucosaminsulfat bequem direkt in das System absorbiert und kann auch schon vier Stunden nach der Einnahme im Knorpelmaterial nachweisbar sein.
Ähnlich wie nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente hat Glucosaminsulfat nachweislich deutliche entzündungshemmende Wirkungen. Zusätzlich zeigte das Glucosamin-Supplement in einigen Laboruntersuchungen auch eine sichere Wirkung auf den Knorpel. Diese Studien deuten darauf hin, dass Glucosaminsulfat den mit Arthrose verbundenen Abbau von Knorpelmaterial verhindern könnte und auch das Potenzial hat, den Aufbau von Knorpelmaterial zu unterstützen. [4]
Glucosaminhydrochlorid, eine weitere Art von Glucosamin, ist als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und gilt als ebenso wirksam wie die Sulfatart, obwohl es weniger abgeschlossene Forschungsstudien gibt, die überprüft werden können. Dieser Hydrochlorid-Typ von Glucosamin ist viel besser für die Absorption direkt im Körper verfügbar; als Ergebnis liefert eine kleinere Dosis eine vergleichbare Menge im System.
Chondroitinsulfat ist ein größeres Molekül, das ebenfalls im Knorpel vorkommt. Chondroitinsulfat wurde genau genommen viel weniger gründlich erforscht, aber sehr frühe Ergebnisse zeigen, dass es ebenfalls als entzündungshemmend sowie schmerzlindernd zu wirken scheint. Einige Forschungslaboruntersuchungen deuten darauf hin, dass Chondroitinsulfat den Knorpelabbau im Zusammenhang mit Osteoarthritis reduzieren und auch die Entwicklung von Knorpelmaterial fördern kann.
Wahrscheinliche negative Auswirkungen
Glucosamin-Präparate sind wahrscheinlich für die meisten Menschen sicher. Nichtsdestotrotz bestehen einige Gefahren.
Zu den denkbaren negativen Reaktionen gehören [1]:
- Brechreiz sowie Erbrechen
- Durchfall
- Herzklopfen
- Magenschmerzen
Sie dürfen Glucosamin nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen, da es keine Beweise für seine Sicherheit gibt.
Glucosamin kann die Blutzuckerkontrolle bei Personen mit Diabetes verschlechtern, obwohl dieses Risiko relativ gering ist. Wenn Sie Diabetes haben oder Diabetes-Medikamente einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Glucosamin einnehmen.
Glucosamin ist wahrscheinlich für die meisten Menschen risikofrei. Es wurde genau über einige mäßige Magenverstimmungen berichtet. Wenn Sie Diabetes haben, könnte Glucosamin Ihre Blutzuckerkontrolle verschlimmern.
Quellenverzeichnis:
- https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17270442/
- https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/D-glucosamine
- https://medlineplus.gov/druginfo/natural/807.html
- https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24738579/