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Das «Bermuda-Dreieck» soll zum «Jean-Tinguely-Platz» werden
Eine grosse, viereckige Fläche soll es werden, welche von der Placette und «Cité 2000» in der Breite sowie von den beiden Kreiseln in der Länge beschränkt wird. Die bisherige Diagonale wird damit aufgehoben und der Verkehr rundherumgeleitet. Syndic Dominique de Buman vergleicht das Projekt mit «einem zentralen Platz, wie man ihn aus Italien kennt».
Das Bauamt habe zwar bereits eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, erzählt er weiter, aber noch ist kein politischer Entscheid gefallen. Er gibt sich jedoch angesichts der momentanen misslichen Verkehrssituation in der Innenstadt davon überzeugt, dass der Platz errichtet wird, denn auf irgendeine Weise müsse der Raum neu gestaltet werden.
Entwicklung wird mit
Plätzen markiert
Das Gesamtkonzept mit der Aneinanderreihung von Plätzen vergleicht er mit jenem im französischen Lyon:Jeder Entwicklungsschritt der Stadt gehe einher mit dem Bau eines neuen Platzes. Wenn man von der Kathedrale heraufkommt, überquert man zunächst den Lindenplatz, nach der Lausannegasse den Georges-Python-Platz und in Zukunft eben den Jean-Tinguely-Platz.
Das Dossier des Projektes liegt in den Händen des Freiburger Architekten Serge Charrière, welcher jedoch noch keine präziseren Informationen geben will:«Es handelt sich um ein Vorprojekt. Und um den Platz zu bauen, muss zuerst die Änderung eines Teiles der Überbauung
Wie die genaue Gestaltung des Platzes aussehen soll, das will momentan weder der Syndic noch der Architekt sagen; von einem Springbrunnen bis zu einem weiteren Tinguely-Kunstwerk ist hier also noch alles offen.
Ein Casino unter dem Platz?
Im Untergrund plant jedoch laut Dominique de Buman die französische «Compagnie Européenne de Casino» (CEC) ihr Kursaal-Projekt. Ein Casino unter dem Jean-Tinguely-Platz ist für die Stadt finanziell interessant, weil die Compagnie anbietet, einen Teil der Investitionen zu tragen – und vor allem ist es ein wichtiger Trumpf in den Händen der CEC im Rennen um das attraktivste Dossier.