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Projekt
Bei dieser interaktiven Installation reagieren Schirme auf Bewegung. Sie lassen abstrahierte Motive ostschweizer und chinesischer Stickereien erkennen. Die Konstruktion, das Verhalten und somit das Wirken der Schirme ist in der Schweiz und in China verankert. Das Öffnen und das damit verbundene Präsentieren von Farbe und Form weist Ähnlichkeiten auf mit dem Aufgehen einer Lotusblüte. Die Holzkonstruktion der einzelnen Objekte gleicht, wenngleich in vereinfachter und mechanisch anmutender Form, der Bauweise chinesischer Ölpapierschirme.
Künstler
Giacomo Pedemonte, 1991, machte den Bachelor in Interaction Design an der Zürcher Hochschule der Künste. Die von ihm konzipierte interaktive Installation wurde mit Unterstützung seiner Kommilitonen Marco Lüthi und Fidel Thomet realisiert. Auch den Raum an sich liessen sie in das Gesamtkonzept einfliessen: 17 Schirme verteilen sich an der Decke des gut frequentierten Durchgangs und bilden ein Blumenmeer, das – musikalisch untermalt – poetisch auf die Passanten wirkt.
Standort
Das Haus Appenzell wird von der Ernst Hohl-Kulturstiftung betrieben. Es versteht sich als Schaufenster der ostschweizerischen Kultur und als Initiantin und Trägerin verschiedenster Promotionsaktivitäten. Die Stiftungsaktivitäten sind geprägt von Tradition, Weltoffenheit und Qualität sowie einem kulturverbindenden Element. Das Haus Appenzell wurde 1911 von den Architekten Huwyler und Cuttat im Neo-Renaissance-Stil erbaut und war jahrzehntelang das führende Stilmöbel-Fachgeschäft der Schweiz. 2006 wurde es in die Ernst Hohl-Kulturstiftung überführt.