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Antizyklische Finanzpolitik
Gegen den Konjunkturverlauf gerichteter Einsatz der Finanzpolitk: In der Rezession muss der Staat die Ausgaben erhöhen und die Einnahmen kürzen: im Aufschwung muss er die Ausgaben kürzen und die Einnahmen erhöhen.
Automatische Stabilisatoren
Insbesondere die Steuereinnahmen, die Arbeitslosenunterstützung und die Schuldenbremse sorgen dafür, dass die Veränderung des Staatsbudget automatisch antizyklisch wirkt.
Crowding-out
Durch staatliches Handeln werden privatwirtschaftliche Aktivitäten verdrängt z.B. Verdrängung von privaten Investitionen durch ansteigende Zinsen als Folge einer zunehmenden Staatsverschuldung.
Fiskalimpuls
Veränderung des strukturellen Saldos der Staatsrechnung im Verhältnis zum BIP. Zeigt die Wirkung (expansiv oder restriktiv) der Finanzpolitik an.
Keynesiansche Konzeption
Vertraut nicht auf die Selbstheilung der Wirtschaft. Erbringt den Nachweis eines Gleichgewichts bei Unterbeschäftigung. Daraus wird die Notwendigkeit von staatlichen Eingriffen (antizyklische Finanzpolitik) abgeleitet.
Klassische Konzeption
Geht auf Adam Smith zurück. Vertraut in die Selbstheilungskräfte der Wirtschaft. Deshalb soll sich der Staat von Eingriffen in die Wirtschaft fernhalten.
Monetaristische Konzeption
Geht auf Milton Friedmann zurück. In der Geldmenge wird der entscheidende Einflussfaktor für den Konjunkturverlauf gesehen. Die Nationalbank muss deshalb versuchen, die Geldmenge auf das Wachstum des Produktoinspotenzials auszurichten.
Nachtwächterstaat
Die Hauptaufgabe des Staates besteht darin. die Rahmenbedingungen der Wirtschaft möglichst positiv zu gestalten: Er sorgt für Ruhe, Ordnung und Sicherheit. Der Staat betreibt keine Konjunkturpolitik.