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Nach dem 2. Weltkrieg wurden in den Schweizer Alpen verschiedene Militärunterkünfte nicht mehr benötigt. Einer dieser Bauten lag im Gebiet von Vermigel im Unteralptal, südöstlich von Andermatt und wurde 1946 der Sektion Zofingen des SAC zur Benützung und Wartung überlassen. Die Sektion stattete die Hütte mit Wolldecken, Geschirr und Brennholz aus und kam so zu einem Stützpunkt für 20 Personen. Diese Unterkunft wurde Vermigelhütte benannt. Die Hütte war an eine Felswand gebaut, bekam wenig Sonnenlicht und lag im Winter ganz unter einer Schneedecke. Vorsorglich wurde jeweils im Herbst eine Schaufel an der Fahnenstange befestigt, damit man den Eingang freischaufeln konnte. Diese Hütte ist heute in Privatbesitz. Der Aufenthalt in dieser Hütte war damals eine feuchte und leicht modrige Angelegenheit. Deshalb tauchte schon bald der Wunsch nach einer Hütte an einem sonnigen Standort auf. Dank dem unermüdlichen Einsatz des damaligen Hüttenchefs, Robert Wülser, wurde dieser Traum in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts war. 1971 wurde als erstes die Wasserversorgung erstellt. 1972 bis 1974 wurde in Fronarbeit und dank vielen Spenden die neue Hütte gebaut. Im Herbst 1974 konnte die neue Vermigelhütte, sie behielt ihren Namen, auf Sunnsbiel eingeweiht werden.