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Unwetter im Rückblick
Schäden durch Orkantief "Vera"
Straßen und Schienenwege blockiert
Am 8. Dezember 2006 sorgte das Orkantief "Vera" in Mitteleuropa für zahlreiche Sturmschäden. In Frankreich brach in Teilen des Landes die Stromversorgung zusammen, in Paris wurde ein Mann von einem herabfallenden Werbeschild erschlagen. In den Niederungen wurden Böen bis 130 km/h gemessen. Auf dem 2254 Meter hohen Patscherkofel in Tirol erreichte der Föhnsturm in Böen bis 169 km/h.
Auf dem Brocken im Harz wurde eine Böe von 191 km/h gemessen. Im Westen Deutschlands kam es auch in den Niederungen zu Windgeschwindigkeiten bis 110 km/h. Dabei knickten in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Bäume um und Gegenstände wirbelten durch die Luft. In Nordrhein-Westfalen gab es mindestens drei Verletzte. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen und Schienen. Im Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen) entgleiste ein Zug. Im Regierungsbezirk Münster waren die Autobahnen durch querliegende Bäume blockiert. Mitarbeiter von Polizei und Feuerwehr waren im Dauereinsatz.