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Wie der Ressortchef am Montag vergangener Woche mitteilte, wurden im pflanzlichen Bereich Projekte für die Produktion von Gewächshausgemüse, für die Gemüselagerung und für die Verarbeitung von Obst und Beeren ausgesucht. Bei der tierischen Produktion erhielten Vorhaben zur Milch- und
Rindfleischerzeugung sowie zur Schweine- und Geflügelhaltung den Zuschlag.
Die Programmteilnahme ermögliche den Investoren die Aufnahme zinsverbilligter Bankkredite über insgesamt 265,9 Mrd. Rbl (4,6 Mrd. Fr.). Darüber hinaus wird die russische Regierung im Rahmen eines im Herbst vergangenen Jahres gestarteten branchenübergreifenden Sonderprogramms auch die Errichtung von drei weiteren landwirtschaftlichen Produktionsstätten mit zinsverbilligten Darlehen fördern, berichtete die Moskauer Wirtschaftszeitung „Vedomosti“.
Dabei geht es zum einen um den Bau einer Schweineproduktionsanlage und den Ausbau einer Zuckerfabrik durch Rusagro, den bedeutendsten landwirtschaftlichen Produzenten Russlands, zum anderen um die Errichtung eines Milchviehbetriebes durch das landesgrösste Milcherzeugerunternehmen EkoNiva. Für dieses Sonderprogramm hat die russische Zentralbank für dieses Jahr insgesamt 50 Mrd. Rbl (870 Mio. Fr.) reserviert und ausserdem eine Verdopplung des Förderbetrages angekündigt. In diesem Rahmen wird derzeit bereits die Errichtung zweier Geflügelproduktionsanlagen finanziert.