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„The Strokes“-Frontmann Julian Casablancas ist der Meinung, dass das Internet einen negativen Effekt darauf hat, welche Künstler im Mainstream erfolgreich sind. Dem „Varitey Magazine“ sagte der Musiker dazu: „Ich habe wirklich geglaubt, dass die Kapazität des Internets den Leuten Zugang zum Allerbesten aus der Musik gibt. (…) Stattdessen wird die Musik von einem kapitalistischen Profit-Spiel vereinnahmt. Ich dachte, das Internet würde die Beziehung zwischen Qualität und Mainstream balancieren, aber das Gegenteil ist der Fall. Qualität wird aus der Musik herausgesaugt. ‚One Direction‘ haben vier Millionen Aufrufe und die besten Künstler von heute erhalten nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit.“ Und weiter meinte Casablancas: „Meine Mission ist dieselbe wie seit dem ersten Tag geblieben: Etwas zu machen, dass einen künstlerischen Wert hat und das in den Mainstream zu bringen. (…) Ich strebe danach, einen Welt zu bauen, in der ‚Velvet Underground‘ populärer sind als die ‚Rolling Stones‘. Oder in der Ariel Pink genauso populär ist wie Ed Sheeran.“
Übrigens: Julian Casablancas wird am 30. März das Album seines Nebenprojekts „The Voidz“ unter dem Titel „Virtue“ veröffentlichten.
QUELLE: FIRSTNEWS FOTO: The Strokes (Quelle: Sony Music)