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Es ist die erste Wahl seit dem Tod von Singapurs Gründungsvaters Lee Kuan Yew, des Vaters des heutigen Regierungschefs Lee Hsien Loong. Die Opposition tritt erstmals in allen Wahlkreisen an und hofft, genügend Sitze für die Etablierung eines Zwei-Parteien-Systems in Singapur zu erringen.
Das Land wird seit mehr als einem halben Jahrhundert von der Regierungspartei PAP beherrscht, bei der Wahl 2011 fiel ihr Stimmenanteil allerdings auf ein Allzeittief von rund 60 Prozent. Die Opposition setzte im Wahlkampf stark auf Online-Netzwerke, um den von der Regierung kontrollierten Zeitungen und Sendern etwas entgegenzusetzen.
Ministerpräsident Lee hatte die Wahl angesichts der sich verschlechternden Wirtschaftslage Singapurs angesetzt. Weitere Themen des Wahlkampfs waren Einwanderung, die hohen Lebenskosten und die Ausgrenzung von Armen und Alten.
Bei den vorherigen Wahlen hatte die PAP 80 Sitze errungen, die oppositionelle Arbeiterpartei kam auf sieben Mandate.