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„Wenn du das Universum verstehen willst, dann denke in Kategorien wie Energie, Frequenzen und Vibration. – Nikola Tesla
Der natürliche Kammerton 432 Hz ist die Tonfrequenz, die mit dem Menschen, der Natur und dem Kosmos im EIN-KLANG schwingt.
Unser Körper und unsere Zellen schwingen auf den Grundton 432 Hz. Töne in dieser Frequenz können unsere Zellen harmonisieren und den Körper in seiner Heilung unterstützen. Die Frequenz 432 Hz kann auch unsere Gehirnhälften ausgleichen und einen gesunden Stoffwechsel fördern.
Hz=Hertz gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an. 1939 wurde auf der Internationalen Stimmtonkonferenz der Standard-Kammerton auf Ton a1 = 440 bei 20° C festgelegt.1Im Oktober 1953 wurde diese Frequenz zur ISO-Norm (ISO = International Organization for Standardization in Genf). 40 000 Musiker haben gegen diese Entwicklung eine Petition eingereicht, um den Kammerton 440 Hz als Standard zu verhindern, jedoch ohne Erfolg. Die meisten Musikinstrumente werden in 440 Hz gebaut, doch lassen sich beispielsweise Klavier, Geige und Gitarre leicht umstimmen auf den harmonischen Ton 432 Hz. Da der Kammerton der Ton ist, auf den die Instrumente einer Gruppe gestimmt werden, heißt das, dass heute der Großteil der Musik (ca.95%) auf der Basis des Kammertones 440 Hz (ISO-Norm) produziert wird. 2
Der Schweizer Wissenschaftler und Sachbuchautor Hans Cousto wurde durch die Berechnung der „harmonikalen Kammertöne“ bekannt, die er von astronomischen Begebenheiten abgeleitet hat. Mittels Oktavgesetz transponierte er Planetenumlaufbahnen in hörbare Töne. So schwingt die Erde in ihrem Jahreston in der 32. Oktave auf Cis – bei 136 Hz. Der Jahreston der Erde ergibt sich aus der Schwingung, die die Zeit eines Jahres, also die Dauer einer kompletten Reise der Erde um die Sonne, in Anspruch nimmt. Dieser Jahreston ist das OM, die Urschwingung, der immerwährende Ton. Dieses Cis bei 136 Hz entspricht in Indien dem natürlichen Kammerton, auf den die Grundstimmung der Sitar und das heilige OM intoniert wird. Folgt man nun diesem Grundton in seiner natürlichen Tonfolge nach oben, gelangt man zum a1 = 432 Hz.
Auch schwingt das cortische Organ im Innenohr, das spiralförmig ist und den Gleichgewichtssinn regelt, in Harmonie mit dem natürlichen Kammerton. Ist der Mensch den heute allgegenwärtigen Schwingungen und der Musik auf 440 Hz Basis ausgesetzt, so entsteht dadurch Stress und Anspannung. Damit diese „künstlichen“ Töne in das natürlich angelegte Resonanzsystem des Menschen angeglichen und integriert werden können, müssen die Töne vom Ohr und vom Gehirn zurechtgebogen bzw. zurechtgehört werden. So ist zu verstehen, dass Musik in 432 Hz Wohltat und Entspannung für den Menschen bedeutet. 3
1962 fand die Anthroposophin Maria Renold allein durch ihr Gehör die fünf chromatischen Töne als geometrische Mitteltöne zwischen den diatonischen Tönen. Das Resultat ist eine Tonleiter, welche das freie Durchschreiten aller Dur- und Moll-Tonleitern ermöglicht und gehörsmäßig echt klingt. Diese nannte sie die Zwölf-Quintentöne-Leiter. Sie wird hier eine Stimmung der Mitte genannt, da sie nicht nur zwischen dem heute üblichen Kammerton und dem viel tieferen Barock-Kammerton gestimmt ist, sondern auch, weil sie direkt zur Mitte des Menschen, zum Herzen, spricht. Dazu hat sie eine sonnenhafte, strahlende Qualität. 4
Das erste Mal, als ein Klavier in der Mittleren Stimmung gestimmt wurde, wurde es auf a1 = 440 Hz gestimmt. Es klang zwar schön, aber es entstand eine – in ihrer Familie eine Seltenheit – sehr schlechte Stimmung unter den Familienmitgliedern d.h. die soziale Wirkung war nicht gerade positiv. Einige Zeit später erfuhr Maria Renold von Steiners Kammertonangabe C = 128 Hz, welche durch ihre Stimmmethode den Kammerton A = 432 Hz ergibt. Das Klavier wurde neu gestimmt, und es herrschte Harmonie unter den anwesenden 5 Personen. 5
Gehörexperiment6
Beeindruckt von ihrer Erfahrung, machte Renold unzählige Gehörexperimente, um die Wirklichkeit ihrer Beobachtung zu überprüfen und der Bedeutung von Steiners Angaben näher zu kommen. Renold untersuchte musikalisch gebildete und ungebildete Menschen in Amerika und Europa.
Sie fand heraus, dass, obwohl a1= 440 Hz und c1= 261.656 Hz die bekanntesten Töne waren, über 90% der Probanden a1= 432 Hz und c1 = 256 Hz bevorzugten. Einige Aussagen zu C waren:
C1= 256 Hz gehöre zum Menschen, gebe viel Raum, klinge ruhig, angenehm und voll, klinge wie ein Grundton durch den ganzen Menschen.
Zum c1 = 261.656 Hz sagten über 90%, es klinge stechend, irritierend und unangenehm, kopfmäßig, intellektuell, mache nervös.
Weitere Experimente wurden mit dem entsprechend tieferen C, c1= 252 gemacht.
Dazu sagten die Probanden, dieser Ton erzeuge ein Gefühl von körperlicher Bequemlichkeit, wirke einschläfernd, habe aber zugleich eine kalkulierende, erbarmungslose Qualität.
Experimente, die mit einem Frequenzgenerator auf einer Stahlplatte mit Sandkörnern erzeugt wurden7
Die Klänge einer Oktave lauten:
Do, Re, Mi, Fa, So, La, Ti, Do = C, D, E, F, G, A, H, C
Aus voriger Tabelle ist eindeutig ersichtlich, dass die Figuren mit dem Kammerton 432 Hz ganzheitlicher sind als die Figuren mit dem Kammerton 440 Hz.
Im Buch „Spirituelle Psychologie“ beschreibt Dr. Ekkirala Krishnamacharya die okkulte Klaviatur von Zahlen, Form, Farbe und Ton.
Der Ton ist die Ursache des Lebens. Die vitale Materie wird im Menschen durch das Äußern von Klang auf der ätherischen Ebene stabilisiert. Jeder Ton erzeugt auch eine spezifische Farbe auf der ätherischen Ebene und diese wiederum ist die Ursache für die Form auf der ätherischen Ebene. Wir können auch aus der Tabelle erkennen, dass die verschiedenen Töne der Tonleiter, je nach Kammerton, auch unterschiedliche Formen hervorbringen. Das gilt aber auch für die Farbe, die der jeweilige Ton hervorbringt. 8
Durch ein Musikstück wird der Raum mit unterschiedlichen Klangfarben erfüllt. Die Klangfarben wiederum berühren die Herzebene mehr oder gar nicht, je nach dem Kammerton 432 Hz oder 440 Hz. Dies zeigen die Gehörexperimente von Maria Renold sehr eindrücklich. Dies bestätigte auch ein mir befreundeter Chorleiter, dem ich von dem Kammerton 432 Hz erzählte. Er setzte das in seinem Chor (ohne Instrumente) sofort um und war seinerseits überrascht über die Reaktionen im Publikum. Es waren Emotionen der Berührung auf der Herzebene und der Freudentränen zu sehen.
Nach Maria Renold führt der Kammerton 440 Hz eindeutig zur Abspaltung des Körpers von dem Bewusstsein und ruft antisoziales Verhalten hervor.
„Es sind ja nur 8 Hz Differenz zu dem Kammerton a1= 440 Hz und dem natürlichen Kammerton a1 = 432 Hz. Mit jeder Oktave verdoppelt sich aber die Differenz zum natürlichen Kammerton A1= 432 Hz.
|Tonhöhe||Frequenz Hz||Frequenz Hz||Differenz in Hz|
|a1||440||432||8|
|a2||880||864||16|
|a3||1760||1728||32|
|a4||3520||3456||64|
Je höher die Töne werden, desto weiter entfernen sie sich vom natürlichen Tonsystem. In der Praxis heißt das, dass eine Sopran-Sängerin die oberen Töne fast nicht mehr erreichen kann. 9
Dr. Masaru Emoto10 hat mit seinen bekannten Wasserkristallbildern eindrücklich gezeigt, was Musik für Kristallstrukturen im Wasser hinterlässt. Wenn wir dies auf den menschlichen Körper übertragen, der ja zu ca. 70% aus Wasser besteht, dann bekommt die Aussage von Frau Maria Renold noch mehr Gewicht. Wenn wir da noch das Gehirn mit 85% Wasseranteil betrachten, wird uns bewusst, dass der Ton, die Musik unser Gehirn stark moduliert.
Dies zeigen die Wasserkristallbilder von Dr. Emoto, wie unser Gemüt und das tägliche Stimmungsbild durch Musik verändert und manipuliert werden können.
Dieses Wissen führt unmittelbar zur Frage:
Wie gestalte ich zukünftig meinen Alltag auf gedanklicher und sprachlicher Ebene und wie gehe ich mit Musik und Tonmedien um?
Kontakt
Herwig Öhre
<email-pii>
Literatur
1 Wikipedia: standard pitch
2 Raum & Zeit Magazine 208/2017, page 62-65
3 Hans Cousto: Die kosmische Oktave: Der Weg zum universellen Einklang
4 Maria Renold: Von Intervallen, Tonleitern, Tönen und dem Kammerton C ≐128 Hertz.“ Hz, Goetheanum Verlag
5 Maria Renold: „Von Intervallen, Tonleitern, Tönen und dem Kammerton C ≐128 Hertz“, Goetheanum Verlag
6 Maria Renold: „Von Intervallen, Tonleitern, Tönen und dem Kammerton C ≐128 Hz“, Goetheanum Verlag, mit separatem Faltblatt „Die Wanderung des Tones C aus dem Widder in die Fische nach der eurythmischen Tonspirale Rudolf Steiners“, Gebundenes Buch – 1. Januar 1998
7 YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=1zw0uWCNsyw Cymatics experiment tonoscope 432-440Hz.avi
8 Ekkirala Krishnamacharya: Spirituelle Psychologie
9 Georg Maier, Kammerton 432 Hz, Die Frequenz für eine harmonische Welt
10 Dr. Masaru Emoto, Messages from Water, ISBN 4-939098-00-1