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Die Stadt Freiburg hat die Kunstschaffenden für die Künstlerresidenzen 2023-2024 ausgewählt: Die Elektro-Pop-Band Baron.e, zusammengesetzt aus Faustine Pochon und Arnaud Rolle, wird ein Jahr in der Cité des Arts in Paris verbringen und die Keramikerin Séverine Emery-Jaquier sechs Monate in Kairo verweilen. Dort wird sie sich von der Stadt inspirieren lassen, um das Thema der Fortbewegung zu erkunden. Das Duo seinerseits wird an der Vorbereitung und Veröffentlichung seines ersten Albums arbeiten.
Die Elektro-Pop-Band Baron.e und die Keramikerin Séverine Emery-Jaquier wurden für die von der Stadt Freiburg unterstützten Künstlerresidenzen im Ausland 2023-2024 ausgewählt.
Die Jury ist besonders von den grossen künstlerischen Qualitäten überzeugt. Sollte die Pandemie die Auslandsaufenthalte verhindern, wird die Stadt Freiburg die vorgesehenen Stipendien aufrechterhalten und örtliche Residenzen anbieten.
Wurzeln schlagen in der Ville Lumière
Faustine Pochon und Arnaud Rolle von der Band Baron.e werden vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 im Atelier Jean Tinguely in der Cité des Arts in Paris verweilen. Die beiden Freiburger Kunstschaffenden arbeiten bereits mit einer Pariser Agentur zusammen und möchten sich noch stärker in dieser Stadt etablieren, um dort ihre Kontakte zu vertiefen und sich langfristig ganz ihrer Musik zu widmen. Ziel ihres Aufenthalts ist es, ihr erstes Album fertig zu stellen und dessen Herausgabe im Jahr 2024 vorzubereiten. Diese Residenz ist eine Fortsetzung der Unterstützung der Stadt Freiburg für die Gruppe Baron.e: Unterstützung für die Produktion ihrer zweiten EP im Jahr 2021; finanzielle Unterstützung für die Entwicklung ihrer Karriere im Jahr 2021.
Die Residenz in Paris wird in Zusammenarbeit mit der Cité Internationale des Arts in Paris angeboten. Die Stadt schreibt die Residenz abwechselnd mit dem Staat Freiburg jedes zweite Jahr aus.
Eintauchen in Kairo
Die Keramikerin Séverine Emery-Jaquier ihrerseits wird sich vom 1. August 2023 bis zum 31. Januar 2024 in Kairo aufhalten. Im Rahmen ihres Residenzprojekts wird die Freiburgerin in die ägyptische Metropole eintauchen, um ihre Erkundungen rund um Fortbewegung, Lehm sowie ihren Bezug zur Architektur weiterzuentwickeln. Ihre Streifzüge durch die pulsierende Hauptstadt eines politisch und ökologisch fragilen Landes und die daraus resultierenden Begegnungen werden als Inspiration für die Schaffung von Kunsteinrichtungen dienen, die mit dem, was vor Ort verfügbar ist, Gestalt annehmen werden. Die Residenz in Kairo wird von der Städtekonferenz Kultur (SKK) angeboten.
Séverine-Emery-Jaquier präsentiert ihre Projekte und Kreationen bis zum 6. November 2022 in den Arkaden der Kulturregie. Diese Werke sind während einer dreimonatigen Kunstresidenz in der Fundaziun Nairs in Scuol/GR entstanden.