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Legislaturindikator: Militärdienst für Friedensförderung im Ausland
Auszug aus dem Legislaturziel 11: Die Schweiz setzt sich mit ihrer internationalen Zusammenarbeit für eine Welt in Frieden und ohne Armut ein. Dieser Einsatz stellt zugleich eine längerfristige Investition in die Sicherheit und den Wohlstand in der Schweiz und in der Welt dar.
Bedeutung des Indikators: Friedensförderung im internationalen Rahmen ist einer der drei Aufträge der Schweizer Armee und ist als solcher im Militärgesetz verankert. Die Schweizer Armee beteiligt sich seit 1953 weltweit an friedensfördernden Missionen.
Der Indikator zeigt die Anzahl Diensttage, welche Angehörige der Armee jährlich in Einsätzen für die militärische Friedensförderung im Ausland erbringen.
Quantifizierbares Ziel: Die Schweiz engagiert sich weiterhin an militärischer Friedensförderung im Ausland.
2022 leistete die Armee 91 895 Diensttage für die militärische Friedensförderung im Ausland, 2021 waren es 91 278 Diensttage.
Die Anzahl geleisteter Diensttage der Armee im Rahmen von friedensfördernden Missionen hat zwischen 2001 und 2017 zugenommen. Nach einer zwischenzeitlichen Abnahme war zuletzt wieder eine Zunahme zu verzeichnen: 2022 wurden 91 895 Einsatztage von der Schweizer Armee geleistet (Vorjahr: 91 278). Durchschnittlich standen täglich 252 Angehörige der Schweizer Armee im militärischen Friedenseinsatz.
Einsatztage nach Missionen
Der Hauptteil entfiel mit 70% auf den Einsatz der Schweizer Armee im Kosovo (SWISSCOY). Im Rahmen von UNO-Minenräumprogrammen wurden von Schweizer Experten 3531 Einsatztage geleistet. Die Schweizer Armee beteiligte sich zudem mit 7874 Diensttagen an der Mission EUFOR ALTHEA in Bosnien-Herzegowina sowie an diversen UNO-Missionen, in deren Rahmen Schweizer Militärbeobachter 16 399 Diensttage leisteten.