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Interview mit Jo Lang
Erhellend ehrliche Aussagen von Jo Lang:
Als die SP in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts für die Einführung der AHV kämpfte, hatte sie das Fernziel Sozialismus.
Für die Landesverteidigung braucht es lediglich 22’000 Leute, wie der Bundesrat ja selbst einräumt. Der Grossteil der restlichen 58’000 Soldaten wird für Aufgaben wie die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit oder etwa die reibungslose Durchführung des WEF eingesetzt. Dafür ist mindestens der Einsatz der Wehrpflicht verfassungswidrig.
Die jüngst veröffentliche Dissertation von Gerhard M.Saladin, Jurist im Verteidigungsdepartement, kommt zum Schluss, dass Einsätze wie derjenige am WEF oder erst recht an der Fussball-EM mit der Wehrpflicht verfassungsrechtlich nicht vereinbar sind. Das bedeutet, dass kein Soldat zu solchen Einsätzen gezwungen werden darf. Wie bei den Auslandeinsätzen müsste strikt die Freiwilligkeit angewendet werden.
Die 35,6 Prozent der Armeeabschaffungsinitiative von 1989 zu erreichen, wäre schön. Mein persönliches Ziel ist allerdings ein Ja-Stimmenanteil von 40 Prozent.
Ganzes Interview auf bernerzeitung.ch
Kommentar:
Bei Zitat 2 und 3 berühren wir uns sogar leicht mit Jo Lang.