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Es war ein harter Schlag für die Basler, als die Fasnacht 2020 aufgrund des Coronavirus abgesagt wurde. Larvenmacher, Laternenmaler und Kostümschneider haben nun Angst vor finanziellen Einbussen im nächsten Jahr.
75 bis 90 Prozent der Fasnachtsformationen würden die für die Fasnacht 2020 gekauften Kostüme und Larven im nächsten Jahr verwenden, heisst es in der Interpellation von Peter Bochsler. Zahlreiche Einmannbetriebe würden dann nicht von Kurzarbeit profitieren können, müssten aber trotzdem die Miete und die Nebenkosten der Läden und Ateliers zahlen.
Kein hohes Niveau ohne Fasnachtskünstler
Ohne die Fasnachtskünstler wäre die Basler Fasnacht nicht auf ihrem derzeit hohen Niveau, argumentiert Peter Bochsler, der die Interpellation eingereicht hat. Aus diesem Grund wird nun die Unterstützung der Basler Regierung gefordert. «Es muss eine Lösung gefunden werden, wie diese Institutionen im Interesse der kulturellen Tradition und im Zusammenspiel mit der gesamten, von der Fasnacht profitierenden, Wirtschaft überleben können.», schreibt Peter Bochsler.
Die Interpellation wirft die Frage auf, wie die Einzel- und Kleinstunternehmen unterstützt werden, «wenn bei ihnen ab Herbst 2020 die finanzielle Situation prekär wird». Ideen, wie die Unterstützung mit einem Lotteriefonds oder Kompetenzkonto sowie eine Solidaritäts-Fasnachtsplakette werden darin erwähnt.
Bisher hat die Basler Regierung noch keine finanzielle Unterstützung für die Fasnachtskünstler in Aussicht gestellt.