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Innovationskompetenz: Schweiz auf Platz 1, Deutschland nur Platz 12
Beim Global Innovation Index 2015 (GII) nimmt die Schweiz die Spitzenposition ein, gefolgt von Grossbritannien und Schweden. Finnland ist von Rang 4 im Vorjahr auf den sechsten Platz abgestiegen.
Hierdurch rücken die Niederlande und die USA auf Rang 4 beziehungsweise 5 auf. Ebenfalls unter den Top Ten befinden sich Singapur, Irland, Luxemburg und Dänemark. Deutschland landet nur auf Platz 12.
Warum liegt Deutschland nicht vorne?
Deutschland konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessern, erreicht aber dennoch nur Rang 12. An kreativen Ideen fehlt es in Deutschland zwar nicht. Doch Bildungsausgaben relativ zum BIP, Unternehmensgründungen sowie die Trainingsausgaben in Unternehmen hinken international hinterher.
Beim Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien ist Deutschland weltweit auf dem 5. Rang stark positioniert, liegt aber bei deren Nutzung im internationalen Vergleich mit Platz 24 zurück. Bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung schneidet die Bundesrepublik mit 2,85 Prozent des BIP verhältnismässig gut ab. Auch bei den Patentanmeldungen je 100’000 Einwohner liegt die deutsche Industrie recht weit vorne.
In der Einfachheit Unternehmen zu gründen ist Deutschland weltweit auf Rang 93, in der tatsächlichen Anzahl von Unternehmensgründungen je tausend Einwohner auf Rang 59.
Global Innovation Index
Der GII gilt weltweit als wichtigstes Instrument, um die Innovationsfähigkeit von Ländern zu messen. Der GII 2015 beruht auf 79 einzelnen Indikatoren für 141 Länder. Er wird von der französischen Business School INSEAD, der Cornell University und der World Intellectual Property Organization (WIPO) der Vereinten Nationen herausgegeben.
Artikel von: A.T. Kearney
Oberstes Bild: © Rawpixel / Shutterstock.com