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10 Uhr – Theodosius Florentini (23. Mai 1808 in Münster, Graubünden, Schweiz – 15. Februar 1865 in Heiden, Appenzell ) war ein Schweizer Kapuzinermönch, Gründer katholischer Orden und Institutionen.
Später gründete Pater Theodosius die Gemeinde der Barmherzigen Schwestern in Ingenbohl. Beide waren aktiv an pädagogischen Arbeiten beteiligt; Die Schwestern der Barmherzigkeit richteten außerdem Häuser für Arme und Kranke ein und übernahmen eine private Krankenpflege.
1845 wurde er Dekan in der Kathedrale Mariä Himmelfahrt in Chur. In der Zwischenzeit war Pater Theodosius selbst als Schulmeister beschäftigt. Er beaufsichtigte die Volksschulen, die neben den Armen auch von anderen besucht werden. Er förderte weiterführende Schulen und befürwortete den technischen Unterricht für Lehrlinge und Arbeiter. Er gründete erneut die Unterdrückten Jesuit College, Maria-Hilf zu Schwyz. Um das katholische Leben neu zu beleben, nahm er an Volksmissionen und Exerzitien für Priester teil.
Die Einrichtung der Jahreskonferenz der Schweizer Bischöfe war weitgehend seinen Bemühungen zu verdanken. Um Schweizer Katholiken zusammenzubringen, um das katholische Gefühl zu stärken und soziale Arbeiten zu organisieren, gründete er die Pius-Gesellschaft.