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Für die Anwendung einer kontinuierlichen Verbesserung hat sich in den vergangenen Jahren Lean Six Sigma als ein Industriestandard etabliert. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss zweier bekannter Optimierungsmodelle, die jeder für sich bereits eine lange Tradition hat: Lean Management und Six Sigma.
Lean Manufacturing kam ursprünglich aus Japan und wurde ab etwa 1990 ausserhalb Japans populär. Six Sigma andererseits begann etwa 1980 bei Motorola – als ihr eigenes internes Programm zur Erzielung hoher kundenorientierter Qualität. Globales Interesse für Six Sigma entwickelte sich ab jenem Zeitpunkt, wo Jack Welch (General Electric) Six Sigma zum alleinigen Qualitätsoptimierungsprogramm erklärt hatte. Der Ausdruck Lean Six Sigma wurde etwa 2000 von George zum ersten Mal erwähnt.
Seit dieser Zeit gibt es unter Experten die Diskussion, ob es tatsächlich Sinn macht beide Modelle miteinander zu verbinden. Ausser Zweifel steht dabei, dass beide Modelle im Rahmen von Qualitäts- und Prozessoptimierungen ihre Berechtigungen haben. Um umfassende Optimierungen erzielen zu können, braucht es aber die Kenntnis beider Schulen. Der Lean Manufacturing-Schule und der Six Sigma-Schule.
Daher sollten Ihre Mitarbeitenden beides kennen und anwenden. Bilden Sie Ihre Belegschaft sowohl in Lean Manufacturing als auch in Six Sigma aus! Entwickeln Sie das Gespür, wann das eine Modell und wann das andere Modell anzuwenden ist. Denn es ist nicht die Frage, ob beides einzeln oder kombiniert anzuwenden ist, sondern es ist mehr die Frage, wie wende ich die beiden Modelle an, um eine herausragende Leistung in meiner Organisation zu erreichen.