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Insgesamt drei hölzerne Wehre, eines am oberen Binzmühleweiher, eines bei der Abzweigung des Mühlkanals und das letzte am Auslauf des unteren Mühleweihers. Der obere Weiher diente der Mühle als Wasserreserve und half für einen gleichmässigen Wasserlauf. In trockenen Sommern schloss man nachts das Wehr teilweise. Es kam allerdings nur selten vor, denn der Grundwasservorrat unter der Buhn, der die Neubrunnenquelle belieferte, reagierte erst mit mehrwöchiger Verspätung mit reduzierter Wassermenge.
Auch die Fischer achteten darauf, dass die Schleuse nicht ganz geschlossen wurde, um die Fische im Unterlauf nicht zu gefährden. Das Wehr wurde von Leuten des Binzmüllers bedient, die mit allen Interessierten in Verbindung standen und wussten, worauf sie zu achten hatten. Diese Wehre wurden erst 1922 entfernt, also gleichzeitig mit der Eindolung des Bachs im unteren Abschnitt.