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Ein Zahnimplantat ist ein chirurgisch eingesetztes Hilfsteil, welches in der Lage ist, sich mit dem Knochen des Kiefers zu vereinigen und damit eine zahnärztliche Rekonstruktion stützen kann. Damit kann eine Krone, eine Brücke oder auch eine Prothese fixiert werden. Manchmal werden Implantate auch als Anker für die kieferorthopädische Zahnkorrektur verwendet.
Die Basis moderner Implantate ist die sogenannte Osseointegration, bei der speziell behandelte Materialien wie Titan eine innige Beziehung mit dem Knochen eingehen und mit ihm verwachsen.
In einem ersten Schritt wird das Implantat eingesetzt, sodass es sich mit dem Knochen verbinden kann. Nach der nötigen Einheilungszeit kann es belastet werden, indem zum Beispiel eine Krone darauf fixiert wird. Damit lässt sich ein natürlich aussehender Zahnersatz gewährleisten.
Der Erfolg oder Misserfolg von Implantaten steht in Abhängigkeit des allgemeinen Gesundheitszustands des Patienten und des Zustands seines Mundes, seiner Zähne und des Kieferknochens. In Zusammenhang mit diesem Zustand erfolgt die Planung der bevorstehenden Behandlung in enger Zusammenarbeit mit dem Patienten und seinem Privatzahnarzt.
Für gewisse Personen sind vorausgehende Behandlungsschritte, wie der Sinuslift, Schleimhauttransplantationen oder Knochenaufbauten notwendig, um eine ideale Situation für die Aufnahme von Implantaten zu gewährleisten.
Die Risiken und Nebenwirkungen einer Implantat-Therapie teilen sich auf in jene, welche beim Operieren (Blutungen, Nervenverletzungen) und jene die nach der Operation auftreten können (Infektionen, Störung der Einheilung). Ferner gibt es mögliche Spätkomplikationen, wie Peri-Implantitis oder mechanisches Versagen. Diese Risiken werden im Sinne einer korrekten Aufklärung der Patienten genannt und sollen nicht vor der Behandlung abschrecken. Die Erfolgsrate von Implantaten liegt zwischen 93% und 98% und ist damit sehr hoch!