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Swiss Olympic hat die zwei Judokas des Judo Club Uster, Fabienne Kocher und Nils Stump, für die Olympischen Spiele in Tokio selektioniert. Das Olympiaturnier im Heimatland ihrer Sportart wird für die beiden zu einer besonderen Herausforderung werden.
Dem Judoturnier kommt an den Olympischen Spielen in Tokio eine spezielle Bedeutung zu: Schliesslich ist Japan das Heimatland der Sportart, und Judo gehörte 1964, als die Olympischen Spiele zum ersten Mal in Tokio stattfanden, erstmals zum olympischen Programm. Der Jurassier Eric Hänni gewann damals die Silbermedaille in der Kategorie bis 68 kg und sorgte damit für die weitere Verbreitung des Sports in der Schweiz.
57 Jahre später vertreten mit Fabienne Kocher und Nils Stump zwei Judokas die Schweiz an den Olympischen Spielen in Tokio. Auf Antrag des Schweizerischen Judo- und Jiu-Jitsu-Verbands hat die Selektionskommission von Swiss Olympic die beiden für Tokyo 2020 selektioniert. Stump, der in der Kategorie bis 73 kg antritt, sicherte sich seinen Quotenplatz dank Rang 18 in der Weltrangliste.
Mit Fabienne Kocher und Evelyne Tschopp hatten in der Kategorie bis 52 kg zwei Schweizerinnen die Selektionskriterien via die Platzierung in der Weltrangliste erfüllt. Da pro Kategorie und pro Land nur eine Athletin in Tokio teilnahmeberechtigt ist, schlug der Verband der Selektionskommission von Swiss Olympic nach reiflicher Überlegung Fabienne Kocher zur Selektion vor. Kocher liegt in der Weltrangliste knapp vor Tschopp und hatte zuletzt an den Weltmeisterschaften die Bronzemedaille gewonnen. Die Selektionskommission entsprach diesem Antrag und selektionierte Fabienne Kocher. Evelyne Tschopp wird als Ersatzathletin nach Tokio reisen.