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Der Schwimm-Olympiasieger von 2004 und 2008 (jeweils 4x200 m Freistil) gab zu, sich rund eine Stunde im Kapitol aufgehalten zu haben, um die Bescheinigung des Kongresses über den Wahlsieg von Joe Biden gegen Donald Trump zu behindern. Zudem habe Keller demokratische Politiker beleidigt und die Arbeit der Polizei behindert.
Der 39-Jährige wolle 2000 US-Dollar Entschädigung zahlen und mit den Ermittlern zusammenarbeiten, im Gegenzug erhofft sich der ehemalige Schwimmer ein Fallenlassen der Anklage.
Happige Strafe droht
Beim Angriff hatte Keller eine Trainingsanzug-Jacke des US-Olympiateams getragen, auch deswegen war der 1,98 m grosse Ex-Athlet identifiziert worden. Die Jacke habe er anschliessend ebenso weggeworfen wie sein Telefon inklusive einer Speicherkarte mit Fotos und Videos, berichtete Keller. Dem Olympiasieger droht eine Gefängnisstrafe von bis zu 27 Monaten.