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Wissenswertes zu Vietnam Rundreisen
Geographie und Sehenswürdigkeiten
Vietnam liegt in Südostasien und grenzt im Westen an Kambodscha und Laos und im Norden an China. Die vietnamesische Küste erstreckt sich auf etwa 3.000 Kilometer mit tausenden von Inseln am Golf von Thailand und dem Südchinesischen Meer. Die Fläche des Landes umfasst 331.114 Quadratkilometer – damit ist Vietnam ungefähr so groß wie Deutschland. Das Land besteht aus drei geographischen Regionen – dem tropischen Süden mit den Ausläufern des Mekong, der trockenen Region im Zentrum und dem Norden, der das Delta des Roten Flusses und das Hochland umfasst. Das fruchtbare Ackerland des Mekong Deltas im Süden ist für Vietnam von großer landwirtschaftlicher Bedeutung. Der Großteil Nordvietnams ist bergig oder hügelig und von Regenwald bedeckt. Das Flachland besteht aus dem Delta des Roten Flusses und den Küstenebenen nördlich und südlich des Deltas.
In Nordvietnam liegt die Hauptstadt Vietnams Hanoi. Das Stadtbild ist von den quirligen Gassen der Altstadt geprägt, in der sich die Einwohner in Straßenrestaurants mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. In Hanoi beeindruckt das monumentale Ho-Chi-Min Mausoleum, der Literaturtempel, die Einsäulenpagode oder eine Vorführung des traditionellen Wasserpuppentheaters.
Eine Bootstour auf einer Dschunke in der Halong Bucht ist ohne Zweifel einer der eindrucksvollsten Höhepunkte einer Vietnam Rundreise. Die traumhafte und atemberaubende Landschaft mit ihren Felsen aus Karststein ist eine der berühmtesten Attraktionen Nordvietnams.
Ein Geheimtipp ist die trockene Halong Bucht bei Ninh Binh, eine idyllische Gegend mit Bergen aus Karststein, Höhlen, Reisfeldern und Tempeln. Während einer Bootstour auf den vielen Flüssen, die die Landschaft durchziehen, erleben wir hautnah die typische Gegend mit ihren Reisterassen.
In Zentralvietnam erleben wir bei einer Rundreise die Weltkulturerbe Hue und Hoi An. In Hue bekommen wir einen Einblick in die Geschichte Vietnams. Der weitläufige Kaiserpalast, auch Zitadelle genannt, mit der verbotenen Stadt und eine Bootsfahrt auf dem Fluss der Wohlgerüche zu der Thienmu Pagode ermöglichen einen eindrucksvollen Besuch in Hue. Nördlich von Hue verlief die Demilitarisierte Zone, die bis zum Vietnamkrieg die Grenze zwischen dem Süden und dem Norden war.
Das Städtchen Hoi An war früher einer der wichtigsten südostasiatischen Häfen. Die Stadt ist geprägt durch südchinesische, japanische und europäische Einflüsse, die sich zu einer abwechslungsreichen Mischung zusammenfügen. In Hoi An bietet sich auch ein mehrtägiger Aufenthalt an um das authentische asiatische Lebensgefühl mit einem Badeurlaub an den Stränden zu kombinieren.
In Südvietnam erkunden wir die pulsierende Großstadt Saigon, heute Hochiminh City genannt. In Saigon besichtigen wir koloniale Bauwerke, wie die Katghedrale Notre Dame, das Opernhaus und die zentrale Post. Auch das quirlige Nachtleben können wir erkunden.
Von Saigon aus bietet sich auch ein Ausflug in das Mekongdelta an. Hier mündet einer der der größten Flüsse Asiens in das Südchinesische Meer. Die hunderte von Flussarme ermöglichen eine produktive Landwirtschaft. Bei einer Bootstour im Mekongdelta können Reisende die schwimmenden Märkte und idyllischen Dörfer besuchen.
Für einen Strandaufenthalt ist Südvietnam ebenfalls geeignet. Die Traumstrände an der Küste laden zu einem entspannten Ausklang einer aufregenden Rundreise ein. Die Orte Phan Thiet, Nha Trang und Ho Tram sind in 3-4 Stunden von Saigon aus zu erreichen. Eine weitere Empfehlung ist die Insel Phu Quoc, die nach einem einstündigen Flug von Saigon aus zu erreichen ist.
Die authentische Freundlichkeit der einheimischen Bevölkerung und die exotische und abwechslungsreiche Küche tragen zu einer unvergesslichen Reiseerfahrung bei.
Klima
Das Klima in Vietnam ist je nach Region unterschiedlich. Die beste Reisezeit für eine Gruppenreise oder Individualreise nach Vietnam ist zwischen November und März.
In Nordvietnam: Die kalte Jahreszeit bringt zwischen November und April Temperaturen um 16°C. Zwischen Mai und Oktober liegen die Durchschnittstemperaturen bei 30°C, es ist feucht und heiß.
In Zentralvietnam: Hier besteht eine Kombination aus dem Klima des Nordens und des Südens. Im Südteil gibt es weniger Niederschlag und die Temperaturen sind ähnlich denen im Süden. Mehr Niederschlag und deutliche Temperaturunterschiede sind in den nördlichen Regionen zu finden.
In Südvietnam: Die Temperaturen bleiben fast das ganze Jahr über konstant 25-30°C. Die Trockenzeit dauert von November bis April und die Regenzeit von Mai bis Oktober. Von Juli bis November wird Vietnam immer wieder von Taifunen heimgesucht.
Zeitunterschied
Der Zeitunterschied nach Deutschland beträgt MEZ + 6 Stunden, während der europäischen Sommerzeit + 5 Stunden.
Strom
Meistens 220 Volt, teilweise auf dem Land noch 110 Volt, und 50 Hz. Die üblichen Batterien sind überall erhältlich.
Einreise, Pass und Visum für eine Vietnam Rundreise
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen kurzfristigen Aufenthalt von maximal 15 Tagen aktuell kein Visum für die Einreise nach Vietnam. Die Visumseinholung für ausländische Teilnehmer (z. B. Schweizer, Österreicher) muss vor der Reise in Eigenregie bei den jeweils zuständigen Botschaften erfolgen. Deutsche Reiseteilnehmer, die sich länger als 15 Tage in Vietnam aufhalten (z. B. Badeverlängerungen) oder innerhalb von 30 Tagen ein zweites Mal nach Vietnam einreisen, etwa für eine Badeverlängerung in Vietnam nach einem Aufenthalt in Kambodscha, müssen ebenfalls vorab selbst ein Visum einholen. Ein reiner Transitaufenthalt zwecks Flugzeugwechsel auf einem vietnamesischen Flughafen z. B. auf dem direkten Rückweg von Kambodscha über Vietnam nach Frankfurt zählt nicht als erneute Einreise. Der Reisepass muss noch bis mindestens 6 Monaten nach Reiseende gültig sein.
Wissenswertes zu Kambodscha Rundreisen
Geographie und Sehenswürdigkeiten
Kambodscha liegt in Südostasien und gehört zu der unter französischer Kolonialherrschaft zusammengefassten Region Indochina. Es grenzt an Vietnam, Laos und Thailand. Die kambodschanische Küste erstreckt sich am Golf von Thailand auf etwa 340 Kilometer. Die Amtssprache ist kambodschanisch. Zwei Drittel von Kambodscha bestehen aus dem kambodschanischen Becken, dessen größte Flüsse der Mekong und der Tonle Sap sind. Das Becken liegt 5 bis 30 Meter über dem Meeresspiegel und wird während der Monsunzeit größtenteils überflutet. In den Provinzen in diesen Ebenen, die für Kambodscha von großer landwirtschaftlicher Bedeutung sind, lebt der größte Teil der Bevölkerung. Der Monsun und das Element Wasser bestimmen den Lebensrhythmus der Menschen in Kambodscha. Die Regenzeit von Mai bis Oktober verwandelt die Böden Jahr für Jahr in fruchtbares Ackerland. Auch die faszinierende Hochkultur von Angkor konnte nur dadurch entstehen, dass Wasser im Übermaß vorhanden war.
Die Hauptstadt Kambodschas ist Phnom Penh am Ufer des Mekongs. In Phnom Penh begeistern Bauwerke wie der Königspalast, die Silberpagode, der Tempel Wat Phrom und das Nationalmuseum. Bei einer geführten Tour durch das ehemalige Gefängnis Toul Sleng in der Gegend bei Phnom Penh, können wir in die grausame Geschichte der Roten Khmer eintauchen, die zwischen 1975 und 1979 Kambodscha regierten. Phnom Penh ist meist der Ausgangspunkt für den Reiseverlauf einer Rundreise.
In der Nähe der Stadt Siem Reap können wir den Größten Schatz der kambodschanischen Kultur besichtigen – die Tempelanlagen um Angkor Wat. Eine Besichtigung dieses Weltkulturerbes gehört zu jeder Rundreise in Kambodscha und lässt sich auch gut mit einer Rundreise in Vietnam kombinieren. Die Tempelanlagen sind eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Indochinas. Die Tempel bei Angkor wurden von den mächtigen Khmer zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert erbaut. Die indische Religion des Hinduismus und der Buddhismus prägten die Architektur des Königreichs. Der berühmteste Tempel ist der Angkor Wat. Der Tempel Ta Prohm wurde noch weitgehend in seinem überwachsenen Zustand belassen und lässt einen Reisenden wie einen Entdecker in die Vergangenheit eintauchen. Auch die Tempel Angkor Thom und Bayon ermöglichen einen Einblick in die Geschichte Kambodschas. Etwas außerhalb des Zentralbezirks liegt der wunderschöne Tempel Banteay Srei der mit filigranen Reliefmustern beeindruckt.
Der Tonle Sap See, einst ein Meeresarm, ist der größte Binnensee Südostasiens. Jedes Jahr während der Monsunzeit ändert sich die Fließrichtung des Flusses Tonle Sap, über den sonst das Wasser des Sees ins Mekong Delta abgeleitet wird. Vor den Toren von Phnom Penh begegnen sich der Fluss Tonle Sap und der Mekong. Bei einer Bootstour erleben wir hautnah das authentische Leben der einheimischen Bevölkerung in ihren schwimmenden Dörfern.
In Kambodscha empfehlen wir außerdem die durch koloniale Architektur geprägte Kleinstadt Battambang. Für einen Badeaufenthalt eignet sich die Küste im Süden Kambodschas. Die vorgelagerte Insel Koh Rong lädt zum Verweilen ein. Auch der Nähe der Küstenstadt Kampong Som, auch Sihanoukville genannt, auch dem Festland können wir uns, nach einer Erlebnisreise, am Sandstrand entspannen. Von hier aus bietet sich auch ein Ausflug in die einzigartigen Mangrovenwälder an.
Klima
Das Klima in Kambodscha wird vom Monsun bestimmt. Während der Regenzeit zwischen Mai und Oktober bläst der Südwestmonsun und bringt dem Land große Mengen an Niederschlag. Die Trockenzeit dauert von November bis April. Im Verlauf eines Jahres ändert sich vor allem die Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen bleiben hingegen fast konstant. Während der Regenzeit erhöht sich die Luftfeuchtigkeit bis auf 90%, doch in der Trockenzeit kann sie tagsüber sogar auf weniger als 50% sinken. Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen schwanken zwischen 30 und 34 Grad.
Die beste Reisezeit für eine Rundreise in Kambodscha ist zwischen November und März.
Zeitunterschied
Der Zeitunterschied nach Deutschland beträgt MEZ + 6 Stunden, während der europäischen Sommerzeit + 5 Stunden.
Stromversorgung
Stromspannung von 230 Volt/ 50 Hz, die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.
Einreise, Pass und Visum für eine Kambodscha Rundreise
Das Visum kann vorab bei der Botschaft eingeholt werden oder wird direkt bei der Einreise am Flughafen in Phnom Penh und Siem Reap erteilt. Dazu benötigen Sie die folgenden Unterlagen: Visaantrag (erhältlich am Visaschalter am Flughafen), 1 Passbild, Reisepass (mindestens noch 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig!), US $ 30 in bar (möglichst passend). Das Visum berechtigt zur einmaligen Einreise und einem Aufenthalt von max. 4 Wochen ab Einreisedatum.
Bitte beachten Sie unbedingt, dass der Reisepass noch mindestens zwei freien Seiten für den Visa‑Stempel haben muss.