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Die Stadt Freiburg legt die Wiederaufwertung der Pierre-Aeby-Gasse öffentlich auf. Das Projekt sieht vor, die Räume der Bevölkerung und den Ladengeschäften zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig einen Teil der Parkplätze beizubehalten. Ein partizipatives Vorgehen hat es den Bewohnern und den Ladeninhabern der Verkehrsader ermöglicht, ihre Bedürfnisse und Wünsche zum Ausdruck zu bringen.
Die Pierre-Aeby-Gasse erhält ein neues Gesicht. Im Amtsblatt von Freitag, 5. November, erscheint die öffentliche Auflage der Wiederaufwertung dieser Verkehrsader des Burgquartiers. Die Stadt hat die Arbeiten für den Anschluss der Gasse an das Fernwärmenetz als Gelegenheit genutzt, diese neu zu gestalten.
Die Stadt Freiburg hat die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Ladenbesitzer in vier Workshops im Rahmen eines partizipativen Vorgehens befragt. Die wichtigsten Forderungen lauteten, das Leben auf der Gasse und den Plätzen zu fördern, den Raum zu begrünen, den Verkehrsfluss zu verlangsamen und zu begrenzen, um den Fussgängern mehr Platz zu verschaffen, sowie die Parkmöglichkeiten optimaler zu gestalten.
Mehr Platz für die Bevölkerung
Die Stadt Freiburg hat beschlossen, die Gasse in eine Begegnungszone mit Einbahnverkehr umzuwandeln. Dies hat den Vorteil, dass die Rückgabe von Raum an die Bevölkerung mit der Beibehaltung von zwölf Parkplätzen in Übereinstimmung gebracht werden kann.
Drei Plätze werden es der Bevölkerung ermöglichen, sich zu besammeln. Der wichtigste Platz ist derjenige des Fischmarktes. Das Projekt zielt darauf ab, die gebaute Umwelt dieses Platzes aufzuwerten, indem die Aktivität der Bewohnerinnen und Bewohner gefördert wird. Ein Pflastersteinbelag wird bis zum Fuss des gegenüberliegenden Gebäudes verlegt. Dies soll auch dazu dienen, den Automobilisten optisch zu signalisieren, dass sie einen gemeinsam genutzten Raum durchqueren. Ein zweiter, kleinerer Platz befindet sich am Gasseneingang neben dem Gebäude der Universität Freiburg und wird mit einem durchlässigen mineralischen Belag versehen. Der dritte Platz liegt im Süden auf der Höhe des Gebäudes Nr. 10 und wird gegenwärtig von Mobility-Autos belegt, die andernorts abgestellt werden. Im Anschluss daran wird das Trottoir vor den Gebäuden Nr. 4 bis 8 verbreitert, um einen «Sockel» zu schaffen, der von den Restaurants und Ladengeschäften im Erdgeschoss genutzt werden kann, um die Schaffung von Geselligkeit zu begünstigen. Die bestehenden Bäume bleiben erhalten, und es werden drei zusätzliche Exemplare angepflanzt.
Die Bauarbeiten beginnen nach dem Anschluss der Pierre-Aeby-Gasse an das Fernwärmenetz. Die Baustelle sollte im Herbst 2022 eröffnet werden können.
Die öffentliche Auflage findet vom 5. November bis zum 6. Dezember statt. Die entsprechenden Dokumente können beim Dienst für Stadtplanung und Architektur, Joseph-Piller-Gasse 7, während den Öffnungszeiten (8-12 Uhr, 14-17 Uhr) und beim Oberamt des Saanebezirks, Reichengasse 51, während den Öffnungszeiten (8.30-11.30 Uhr, 14-16.30 Uhr) eingesehen werden.