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Die Stadt Sion ist im Rhonetal eingebettet. Ihre topographische Besonderheit sind ihre in die Landschaft ragenden Hügel. Sie waren seit Urzeiten von Menschen besiedelt, die auf ihnen Beobachtungs- und Verteidigungsanlagen errichteten.
Die bemerkenswertesten Festungen von Sion erhoben sich auf den beiden Felshügeln Valeria und Tourbillon. Auf dem höheren der beiden Hügel, liess der Bischof von Sion gegen 1300 ein Schloss errichten, das er zu seiner Sommerresidenz machte.
Auf seinen Ausläufern befinden sich die Türme des Schlosses Majoria und des Viztumschlosses. Auf dem anderen Hügel befindet sich die Basilika von Valeria, welche von den ehemaligen Behausungen der Domherren umgeben ist.
Ihnen gegenüber, am anderen Ende der Stadt, erhebt sich der Hügel von Montorge. Spärliche Reste von Ruinen zeugen von dem einstigen Schloss, das 1417 durch einen Brand zerstört und nie wieder aufgebaut wurde.