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Eine der Neuerungen des Vorentwurfs basiert auf der parlamentarischen Initiative ‹Flexibilisierung der Waldflächenpolitik›, welche das eidgenössische Parlament 2012 verabschiedet hat. Gemäss dem Vorentwurf wird dem Staatsrat gestattet, auf dem ganzen Kantonsgebiet eine statische Waldgrenze festzulegen, die im kantonalen Kataster angemerkt wird.
Die Revision bietet auch Gelegenheit, bestimmte Regeln zu den Bewirtschaftungsstrukturen zu lockern. So wird die Zusammenlegung von Betriebseinheiten erleichtert, welche als eigentliche Forstbetriebe funktionieren. Die Aufnahme von Privatwaldeigentümern in die Betriebseinheiten wird gefördert, bleibt aber freiwillig.
Schliesslich ist auch vorgesehen, eine Konsultativkommission für den Wald einzusetzen. Diese hat den Auftrag, die Umsetzung der Ziele der kantonalen Waldrichtplanung zu kontrollieren.