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Dass Getreide in Mühlen gemahlen und zu Mehl verarbeitet wird, wissen die meisten. Aber wer arbeitet eigentlich in Mühlen? Die naheliegendste Antwort lautet: der Müller. Und es ist auch die richtige Antwort. Allerdings ist der Müller von heute nicht mehr der Mann, der staubig um die Mahlsteine herumläuft und schwere Säcke trägt, sondern ein hochqualifizierter Mitarbeiter.
Der Müller von heute geniesst eine dreijährige Ausbildung, die mit einem eidgenössischen Diplom, natürlich nach bestandener Abschlussprüfung, abgeschlossen wird. Er ist in der Lage, den gesamten Produktionsprozess zu steuern.
Der Müller ist für die Annahme der Rohstoffe zuständig, die er sorgfältig analysieren muss, bevor er sie zur Lagerung bereitstellt. In einem zweiten Schritt ist der Müller für die Planung und Überwachung der Getreidereinigung und des anschließenden Mahlprozess zuständig. Dazu setzt er modernste Computersysteme ein. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Qualitätskontrolle, während der verschiedenen Mahlphasen, und natürlich wartet er die Hauptmaschinen, wann immer dies nötig ist.
Der Müller ist in der Regel nicht der einzige Fachmann in einem modernen Mühlenbetrieb: Er untersteht einem "Müllereitechniker", der normalerweise der Betriebsleiter einer Mühle ist.
Aber was unterscheidet einen Müller von einem " Müllereitechniker "? Der Müllereitechniker ist die "zweite Stufe" der Ausbildung im Bereich Müller: Er ist in der Lage, eine Mahlanlage so zu modifizieren, zu planen und zu organisieren, dass die Qualitätserwartungen des Kunden erfüllt werden. Normalerweise ist es auch seine Aufgabe, den Prozess zu optimieren, um die Ressourcen besser zu verwalten. Der Techniker ist auch direkt für das firmeneigene Analyselabor zuständig, von dem er die Daten erhält, die er einerseits zur Optimierung der Getreidemischungen für die Vermahlung und andererseits zur Einstellung der einzelnen Maschinen, die den Prozess ausmachen, verwendet.