Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03302.jsonl.gz/2708

Das Bauvolumen wird auf dem konvexen Grundstück serpent-förmig angelegt. Die im Nordosten vorherrschende Randbebauung wird übernommen und sucht mittels präzis definierter Freiflächen den Übergang zur kleinformatigen Parzellenstruktur im Südwesten.
Die durchgehend viergeschossige Bebauung gestattet einen hohen Freiflächenanteil und eine optimale Belichtung der Wohnungen; die Baumasse wirkt ruhig und gesetzt. Der Mäander wird an mehreren Stellen unterbrochen, um die Verknüpfung mit den umliegenden Quartieren zu gewährleisten.
Der 12 m breite Winkel entlang Lerchenhof/Kreuzstrasse ist als klassischer Nordsüd bzw. Ostwest-Typ konzipiert. Die Wohnungsgrundrisse sind durch einen innen liegenden Flur, der zum Wohnbereich führt, gegliedert. Gegenüber orientieren sich die 13,5 m tiefen Bauten entlang der Brühlstrasse nach dem ruhigen Innenhof und sperren die Immissionen des Verkehrs weitgehend aus. Um das Morgen- und Abendlicht einzufangen, sind diese Grundrisse durchlässig gestaltet. Sie weisen einen Kern auf, in dem sich Bad, Abstellkammer und Küche aneinander fügen und die Einheiten in Wohn- und Schlafbereich trennen.