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Die Schmiede ist nahezu im ursprünglichen Zustand. Fast alle Werkzeuge und Einrichtungen sind noch vorhanden. Die Schmiede ist voll funktionstüchtig, wird aber nur noch zu
Demonstrationszwecken in Betrieb gesetzt.
Früher stand hier eine „Hanfribi“, eine Einrichtung zum Brechen und Walzen von Hanfstängeln.
1810 erscheint in den Akten der Gebäudeversicherung eine Schmiede. 1840 brannte der Oberteil des Hauses ab. Die Schmiede im Kellergeschoss konnte weiter benutzt werden, aber das darüber liegende Haus wurde neu aufgebaut. Rund 200 Jahre lang war die Schmiede im Besitz der Familie Bicker und wird deshalb auch heute noch „Schmied Biggers“ genannt.
In einer Hammerschmiede werden die Hämmer, die 100 bis 300 kg wiegen, durch Wasserkraft angehoben. Diese schlagen bis zu 120 Mal pro Minute auf das rot glühende Werkstück.
Hier wurden hauptsächlich Werkzeuge geschmiedet, aber auch Hufeisen, Ketten und Nägel für Holzverbauungen. Die Pferde wurden auf dem gedeckten Vorplatz beschlagen.
Heute existieren noch ein grosses Wasserrad, das die schweren Hämmer anhebt, und eine Turbine, die das Essen-Gebläse und kleinere Maschinen antreibt. Dieses kleine „Wasserrad“ wird als Turbine bezeichnet, da das Wasser mit Druck aufs Rad geführt wird. Ein weiteres Wasserrad, das in neuerer Zeit durch einen Elektromotor ersetzt wurde, drehte den grossen Schleifstein.
Auf unserer Filme-Seite gibt es auch einen Videoclip, der einen Schmied an der Arbeit zeigt.
Hier 2 weitere Videoclips.