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|MITTELSTRECKE|

Mittelstrecken sind in der Leichtathletik die Laufstrecken von 800 Meter bis zur englischen Meile (1609 m). Auch andere, selten gelaufene Streckenlängen wie 600 Meter oder 2000 Meter werden meist unter Mittelstrecken eingeordnet, um sie von Sprintstrecken und Langstrecken abzugrenzen. Die 3000-m-Strecke und der 3000-m-Hindernislauf werden in Statistiken gelegentlich den Mittelstrecken zugeordnet, sind aber genau genommen Langstrecken.
Der 800-Meter-Lauf ist eine Disziplin in der Leichtathletik. Zusammen mit dem 1500-Meter-Lauf und dem Meilenlauf gehört er zu den Mittelstrecken.
1000-Meter-Lauf. Zu laufen sind auf einer 400-Meter-Bahn zweieinhalb Stadionrunden. Der Start erfolgt am 200-Meter-Punkt, also vor der Kurve zur Zielgeraden im Stehen von einer gekrümmten Startlinie. Der 1000-Meter-Lauf wird selten bei großen Freiluft-Sportfesten und häufiger in der Halle sowie in Jugend- und Schülerwettkämpfen gelaufen
1500-Meter-Lauf. Zu laufen sind auf einer 400-Meter-Bahn zunächst 300 Meter einer Runde und dann drei volle Stadionrunden. Gestartet wird nach der ersten Kurve im Stehen von einer gekrümmten Startlinie.
Der Meilenlauf ist ein Lauf über eine englische Meile (1609,344 m). Er ist eine nicht olympische Disziplin der Leichtathletik. Es ist die einzige nicht in metrischer Einheit gemessene Strecke, über die die IAAF noch Weltrekorde führt.