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...er Start in den Tag. Die aufgehende Sonne schien auf die Wolkenuntergrenze der noch vorhandenen Warmfrontbewölkung. Apropos Wolkenuntergrenze: Diese schauen wir uns heute mal genauer an.
Wetter
...er Start in den Tag. Die aufgehende Sonne schien auf die Wolkenuntergrenze der noch vorhandenen Warmfrontbewölkung. Apropos Wolkenuntergrenze: Diese schauen wir uns heute mal genauer an.
In der Nacht überquerte eine Warmfront den Alpenraum. Diese Warmfront war nicht besonders aktiv und brachte daher kaum Niederschlag.
Auf dem Radarbild ist zwar Niederschlag dargestellt, aber dieser verdunstete auf seinem Weg bis zum Boden, so dass ihn die Pluviometer nicht registrierten. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass lokal dennoch ein wenig Niederschlag wahrgenommen wurde.
Die Warmfront führte zwar zu keinem nennenswerten Niederschlag, jedoch zu einer ausgedehnten Bewölkung und einem farbenfrohen Sonnenaufgang.
Ein besonderes Merkmal von Warmfronten ist die mit Frontannäherung sinkende Wolkenuntergrenze. Betrachten wir dafür einen Querschnitt durch eine idealisierte Warmfront:
Kalte Luft ist schwerer als das gleiche Volumen an warmer Luft. Dementsprechend schiebt sich die warme Luft über die vorhandene kalte Luftmasse. Die Warmfront neigt sich demnach ziemlich stark mit der Höhe, sprich die Bodenwarmfront hinkt der Warmfront in der Höhe hinterher. Dadurch, dass sich die Warmfront in der Höhe schon weit vor der Bodenwarmfront und oftmals auch weit vor dem Niederschlagsgebiet befindet, kann anhand der aufziehenden Bewölkung der Aufzug einer Warmfront beobachtet werden.
Zunächst zieren dünne Cirren den Himmel, welche sich immer mehr verdichten und allmählich in Altostratus und schlussendlich zu Nimbostratus (mit Niederschlag) übergehen. Nicht nur anhand der Wolken, sondern auch anhand der absinkenden Wolkenuntergrenze lässt sich ein Warmfrontaufzug erkennen. Mit sogenannten Ceilometern, konnte dies gestern Abend schön eingefangen werden:
Nach der Front ist vor der Front: Dies ist wohl die treffendste Aussage für die Wetterentwicklung dieser Woche. Nachdem gestern zuerst eine Kaltfront und anschliessend eine Warmfront über den Alpenraum zog, überquerte heute eine Kaltfront die Schweiz. Auf der Alpennordseite blieb es meist bewölkt. In Richtung Süden und Alpen wurde zwar auch kaum oder wenig Sonne registriert, jedoch war die Bewölkung weniger dicht und sorgte so für einen freundlichen Vormittag.