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Mit TV-Serien wie «Supergirl»,«WandaVision» und der bevorstehenden «Hawkeye» Show, in der Hailee Steinfeld die Superhero-Rolle von Jeremy Renner übernimmt, scheinen die Frauen dieses Genres die Fernsehwelt zu dominieren. Anlässlich des Superheld:innen-Abends am Sonntag, 17. Oktober mit «Avengers: Endgame» auf SRF Zwei, werfen wir einen Blick auf einige der coolsten Superheldinnen am Bildschirm.
Batgirl oder Barbara Gordon
Jahrzehnte lang retteten Batman, Superman oder Spiderman die Welt, während die Frauen dieses Comicbuch-Universums in ihrem Schatten standen. In der «Batman» TV-Serie der 60er Jahre war Batgirl Barbara Gordon (Yvonne Craig), in einem violettem Bodysuit und mit passendem, mit weissen Spitzen verzierten Motorrad, zur Bibliothekarin reduziert, die Bruce Wayne mit ihrem Wissen nur unterstützte. Seither haben sich die Superheldinnen aber emanzipiert und «Batgirl» kriegt demnächst ihre eigene TV-Serie. Die erste Staffel mit Leslie Grace (In The Hights) in der Titelrolle wird derzeit gedreht.
Die «Batman» TV-Serie der 60er Jahre läuft täglich auf SyFy und kann auf Amazon Video und iTunes gestreamt werden.
Supergirl oder Kara Denvers
Kara Zor-El, wie Supermans Cousine in ihrer Muttersprache heisst, hatte einige mehr oder weniger erfolgreiche Inkarnationen. Helen Slater spielte diese Figur im von Kritikern verschmähten «Supergirl» Film aus dem Jahre 1984. 2007 tauchte sie, gespielt von Laura Vandervoort, in der erfolgreichen «Smallville» TV-Show auf und seit 2015 hat sie ihre eigene Fernsehserie. Gespielt vom Broadway-Star Melissa Benoist (Glee) rettete «Supergirl» sechs Jahre lang die Welt vor allem Bösen, aber dieses Jahr wurde die Serie abgesetzt.
Die ersten drei Staffeln von «Supergirl» gibt es auf Netflix.
Scarlet Witch oder Wanda Maximoff
Wanda ist eine etwas komplexere Superheldin. Sie begann ihre Karriere im Marvel Universum als Scarlet Witch, als Bösewicht mit einem enormen Hass auf Tony Stark, denn eine seiner Raketen tötete Wandas Eltern. Als sie realisiert, dass sie sich auf der falschen Seite des Schicksals befindet, hat Wanda einen Sinneswandel und tritt den Avengers bei. Die bei Kritikern und Zuschauern beliebte TV-Serie «WandaVision» folgt Wanda und ihrem Ehemann Vision, einem Androiden gespielt von Paul Bettany, deren gemeinsames Leben sich abspielt, als wäre es eine TV-Sitcom.
Die erste Staffel von «WandaVision» ist auf Disney+ zu sehen.
Wonder Woman oder Diana Prince
Mit den Erfolgen der beiden «Wonder Woman» Filme mit Gal Godot in der Hauptrolle vergisst man leicht, dass diese Superheldin in den 70er Jahren in einer erfolgreichen TV-Serie ihre Anfänge hatte. Lynda Carter, in patriotische Hotpants gekleidet, spielte die Amazone mit dem goldenem Lasso der Wahrheit vier Jahren lang. Während sie damals die Bösewichte mit Pirouetten und frisch frisiertem Haar in die Knie zwang, kennen wir die Figur heute aus den Filmen «Wonder Woman» und «Wonder Woman 1984» als die fähige Halbgöttin, die sie ist.
«Wonder Woman 1984» ist auf Sky Show und «Wonder Woman» auf Netflix zu sehen, drei Staffeln der TV-Serie können im englischen Original auf Amazon, iTunes und Google Play gestreamt werden.
Hawkeye oder Kate Bishop
Eine Ablösung der Garde scheint sich beim Avenger-Mitglied «Hawkeye» abzuspielen. In einer zu den Festtagen angekündigten Miniserie übergibt Clint Barton (Jeremy Renner) seinen Bogen, den Köcher und die Pfeile an Kate Bishop (Hailee Steinfeld), eine junge Frau, die schliesslich die Rolle von Hawkeye in den Avengers übernehmen wird. Na darauf sind wir mal aber gespannt wie ein Flitzbogen.
«Hawkeye» läuft ab November auf Disney+