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|Schlussbild Bildweg "Verwandlungen in Zürich"|

Daniel Ambühl,
"Verwandlungen in Zürich", 1998/1999
Ein Walfisch schwimmt auf Zürich zu. Er sieht aus wie eine kleine Insel, auf welcher ein Haus errichtet wurde, ein Paar sich umarmt und eine Wiege steht. Das Auge des Wals ist eine Sonne und eine Wasserfontäne entspringt aus ihm. In vielen Märchen wird das Traumbild beschrieben des Lebens auf dem Rücken eines grossen Fisches, dem Leviathan, lebendiger Ort des Lebens. Der Walfisch ist aber in biblischen Bildern immer auch Zeichen der glücklichen Heimkehr. Jonah wird von einem Wal verschluckt, als sein Schiff in einen Sturm gerät und er über Bord geworfen wird. Der Walfisch bringt ihn zurück und spuckt ihn an Land. In vielen Bildern von Daniel Ambühl taucht immer wieder der "Weltfisch " auf. Er ist ein Bild für den Menschen, der im Fliessen der Zeit, im Wasser, unterwegs ist, und der Welt, die er in seinem Wunsch in sich trägt, da draussen in der Wirklichkeit begegnen möchte. Manchmal ist dieser Mensch stumm und sprachlos wie ein Fisch, manchmal aber auch mit anderen zusammen zappelnd in einem Schiff, dem Gleichnis der Gemeinschaft der Menschen. So ist auch in diesem Schlussbild der Fisch und das Schiff im Bild des Wals vereint.