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TRIVAPOR ist Eigentümer des Dampfschiffs und stellt es seit 2014 der LNM Navigation SA zur Verfügung.
Der Verwaltungsrat der LNM stimmte damals dem Betrieb des Schiffes unter der Bedingung zu, dass dieses das finanzielle Ergebnis des Unternehmens nicht verschlechtere. Der Betrieb eines Dampfschiffes ist tatsächlich teurer als der eines modernen Schiffes, vor allem wegen der grösseren Besatzung (Maschinist und Hilfsmaschinist) und des höheren Treibstoffverbrauchs gegenüber einem Dieselaggregat der gleichen Leistungsklasse.
TRIVAPOR erhält keine Miete und beteiligt sich gezielt an der Instandhaltung des Schiffes.
Die LNM hingegen verpflichtet sich vertraglich, das Schiff mindestens von Ende Mai bis Ende September an mindestens vier Tagen pro Woche für Fahrten auf den Drei-Seen zu betreiben. Sie muss ausserdem einen Billettverkauf praktizieren, der mit den anderen Schiffen ihrer Flotte identisch ist, um den Zugang zum Schiff für alle zu gewährleisten.
Darüber hinaus muss sie Mitarbeiter einstellen, die für den Betrieb und Unterhalt des Dampfschiffs ausgebildet sind und das Schiff gemäss den Anforderungen und der üblichen Praxis instand halten können.
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine Kostenanalyse, die sich ausschliesslich auf die Ausgaben konzentriert, nicht zufriedenstellend ist. Sie berücksichtigt nicht, dass gleichzeitig die Zahl der Passagiere und damit die Einnahmen gestiegen sind. Darüber hinaus wird das Image des Dampfers in grossem Umfang für die Tourismuswerbung der Region genutzt und generiert so Erträge, die über die reine Schifffahrt hinausgehen.