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Tom Dumoulin, der bisherige Leader, konnte in der letzten Steigung vor dem Ziel in Arezzo in der Toskana nicht mehr mithalten. Gewinner der Etappe wurde der Italiener Gianluca Brambilla, der sich einen Solo-Erfolg aus einer Fluchtgruppe heraus sicherte und gleichzeitig auch die Führung in der Gesamtwertung übernahm. Der 28-jährige aus der Lombardei errang damit seinen mit Abstand grössten Erfolg. Als 22. der Gesamtwertung war er zur Etappe gestartet, da er aber die Gruppe mit den Favoriten um 1:41 Minuten hinter sich lassen konnte, durfte er sich auch in Rosa einkleiden lassen. Dumoulin traf gar mit fast drei Minuten Rückstand im Ziel ein.
In der Gesamtwertung liegt nun Brambilla 23 Sekunden vor dem Russen Ilnur Sakarin, dem letztjährigen Gesamtsieger der Tour de Romandie. Der Holländer Steven Kruijswijk folgt 33 Sekunden zurück als Dritter. Der Spanier Alejandro Valverde und der Italiener Vincenzo Nibali, die beiden meistgenannten Favoriten auf den Giro-Gesamtsieg, verbesserten sich auf die Ränge 4 und 5, mit nunmehr 36 bzw. 45 Sekunden Rückstand.
Brambilla gehörte ursprünglich einer 13-köpfigen Spitzengruppe an, der das Feld einen zu grosszügigen Vorsprung gewährte. 40 km vor dem Ziel lagen die Flüchtlinge fünf Minuten vor dem Feld. Im Aufstieg zum letzten Hindernis des Tages, der mit einer Naturstrasse besetzten Alpe di Poti, setzte sich der Italiener alleine ab. Auf dem Kulminationspunkt lag Brambilla noch immer über zwei Minuten vor Valverde und Co. Und diese Reserve liess sich der Italiener nicht mehr nehmen.
(SDA)