Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03423.jsonl.gz/1545

Muss eine Veranstaltung aufgrund behördlicher Anordnung infolge der Covid-19-Epidemie abgesagt oder verschoben werden oder kann sie nur reduziert durchgeführt werden (mind. 30% Reduktion der Personenanzahl), kann das Veranstaltungsunternehmen, das dem Schutzschirm unterstellt ist, ein Gesuch um Auszahlung der Unterstützungsleistung stellen.
Die Leistung des Kantons an das Veranstaltungsunternehmen bemisst sich nach den ungedeckten Kosten. Diese umfassen die effektiven Ausgaben, die in direktem Zusammenhang mit der Veranstaltung stehen, abzüglich der effektiven Einnahmen. Zu den Einnahmen zählen auch Subventionen oder Entschädigungen der öffentlichen Hand, inkl. Kultur- und Sportunterstützungen und Beiträgen aus dem Swisslos-Fonds. Bei einer Absage der Veranstaltung müssen die ungedeckten Kosten mittels folgender Unterlagen belegt werden:
- Rechnungsabschluss der Veranstaltung mit Ausgaben und Einnahmen, inkl. sämtlicher Belege;
- Nachweis über die Rückerstattung der Ticketeinnahmen;
- Ausweis über Beiträge der öffentlichen Hand
- Ausweis über die Massnahmen, die zur Schadensminderung ergriffen wurden.
Ein allenfalls entgangener Gewinn wird nicht entschädigt. Das Veranstaltungsunternehmen trägt pro Veranstaltung von den ungedeckten Kosten eine Franchise von 5000 Franken und vom verbleibenden Betrag einen Selbstbehalt von 10 Prozent.
Die Kostenübernahme des Kantons beträgt pro Veranstaltung höchstens 5 Millionen Franken.
Das Gesuch ist zu richten an: <email-pii>.