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Der Park des Laténiums wurde vor dem Bau des Museums angelegt. Ab den 1990 er Jahren wurde hier der «Riesenblock von Monruz» (die 400 Tonnen schwere Blockbergung eines Jägerlagers von vor 15000 Jahren) gelagert und ein Team von Spezialhandwerkern rekonstruierte das bronzezeitliche Pfahlhaus sowie den Lastkahn aus der Römerzeit. Die Pflanzenarten wurden entsprechend ausgewählt, um eine Vorstellung der verschiedenen prähistorischen Landschaften der Region zu geben. Von Frühling bis Herbst ist die Fahrt von Neuchâtel nach Hauterive kostenlos.
Der Park des Laténiums wurde an der Stelle angelegt, an der in den 1980 er Jahren die Überreste von drei prähistorischen Fundstellen ausgegraben wurden. Bis in die 1970 er Jahre lag der Bereich, in dem sich heute das Museum und sein Park befinden, unter Wasser. Durch den Bau eines Polders konnte das Fundstellenareal von Champréveyres trockengelegt und erforscht werden. Es wurde anschliessend mit dem beim Autobahnbau anfallenden Erdmaterial verfüllt, aufgeschüttet und dann der Archäologiepark angelegt. Bei den Ausgrabungen wurden drei unterschiedliche Belegphasen erfasst: ein Dorf vom Ende der Bronzezeit (1056 – 871 v. Chr.), ein Dorf aus der Jungsteinzeit (von 3810 bis 3790 v. Chr.) und ein Lagerplatz von jungpaläolithischen Jägern (um 13’000 Jahre v. Chr.). Zahlreiche Objekte von diesem Fundplatz sind im Museum ausgestellt.