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Das Wichtigste in Kürze
- Der Fall der achtjährigen Maëlys hatte Frankreich entsetzt.
- Das Mädchen war im Jahr 2017 verschwunden und später tot aufgefunden worden.
- Nun ist ihr Mörder zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.
Im Prozess um die Entführung und Ermordung der achtjährigen Maëlys in Frankreich ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht in Grenoble legte am Freitag zudem eine Sicherungszeit von 22 Jahren fest. In dieser ist eine Abmilderung der Strafe nicht möglich. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP aus dem Gerichtssaal.
Maëlys verschwand 2017
Das Mädchen verschwand in den frühen Morgenstunden des 27. August 2017 von einer Hochzeit in einer kleinen Gemeinde in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. DNA-Spuren und Kameraaufnahmen erhärteten damals den Verdacht gegen den nun Verurteilten, der ebenfalls bei den Feierlichkeiten zugegen war.
Schliesslich führte er die Ermittler etwa ein halbes Jahr nach dem Verschwinden der Kleinen zu deren Leiche. Im Prozess gab der ehemalige Hundeführer zu, das Mädchen entführt und absichtlich getötet zu haben.
Mit dem Urteil entsprach das Gericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte eine Haftstrafe mit möglicher früherer Haftentlassung gefordert. Der Enddreissiger musste sich in dem dreiwöchigen Verfahren auch dafür verantworten, zwei Grosscousinen sexuell missbraucht zu haben. Die Kinder waren vier und sechs Jahre alt, als der Mann sich an ihnen verging.