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Three…Extremes
Story:
3 Geschichten von drei verschiedenen Regisseuren:
1. Story: In „Dumplings“ sucht die ehemalige Schauspielerin Lee Ching die schöne Mei auf, die in HK lebt. Von ihr behauptet man, dass sie ein Mittel kennt, um schön, jung und attraktiv zu bleiben. Und genau das will Lee Ching, denn im Bett klappt es mit dem Mann nicht sehr gut. So besucht sie Mei einige Male, aber die Speise sprich das Mittel, welches sie essen muss, kommt nicht aus dem Supermarkt…
2. Story: In „Cut“ wird der erfolgreiche und reiche Film-Regisseur Ryu in den eigenen vier Wänden von einem Unbekannten, der sich später als ehemaliger Statist zu erkennen gibt, überwältigt und unschädlich gemacht. Auch dessen Frau, eine Pianistin, wird gefesselt. Dann stellt der Statist seine Forderung: Ryu soll ein Kind erwürgen, welches der Statist entführt hat. Wenn nicht, schneidet er Ryus Frau einen Finger nach dem anderen ab.
3. Story: In „Box“ handelt die Geschichte von zwei Schwestern namens Kyoko und Shoko. Kyoko hat jede Nacht einen Alptraum und als sie eines Tages dem Geist ihrer toten Schwester Shoko begegnet, kommen ihre Erinnerungen an die tragische Kindheit wieder hoch.
Meine Meinung:
Episodenfilm à la Die Nacht der Schreie oder H.P. Lovecrafts Necronomicon aus dem asiatischen Raum (China / Südkorea / Japan). Drei grosse Regisseure, darunter u.a. Takashi Miike (Dead Or Alive, Audition, Fudoh: The New Generation, Ichi- The Killer, IZO, Gozu, Zebraman, Visitor Q) und Park Chan-Wook (Old Boy, Sympathy For Mr. Vengeance, Sympathy For Lady Vengeance), haben je einen Film mit einer Spieldauer von ca. 40 Minuten abgeliefert. Die erste Episode ist schon recht eklig, gut gespielt und spannend und ist von Fruit Chan, der mir allerdings nix sagt. Nur eines fand ich an der ersten Geschichte nicht gut: Das Ende, welches irgendwie mitten drin aufhört. Die zweite Episode von Park Chan-Wook ist eindeutig die beste. Was sich anhört wie eine Kurzszene aus den SAW Filmen verkommt bei ihm zu einem spannenden, dramatischen und überzeugenden Werk, welches auf der einen Seite recht derb, auf der anderen aber auch sehr makaber ist. Ein weiteres Plus sind die schönen Kamerafahrten, die z.T. fast schon an einen Dario Argento erinnern. In der dritten Episode kommt dann noch der Japaner Miike an die Reihe. Sein Beitrag ist nicht uninteressant, aber auch alles andere als ein Highlight, was zum einen an dem abstrakten Ende und einer unspektakulären Inszenierung liegt. War wohl nicht sein Tag, den sowas kann Miike besser.
Fazit: Im Grossen und Ganzen sehr abwechslungsreich, spannend, unterhaltsam und interessant. Doch denke ich auch, dass Three…Extremes ein Film ist, denn man sich bestimmt nicht mehr so schnell anschauen wird.
O: Three... Extremes
HK / Südkorea / Japan 2004
R: Fruit Chan, Park Chan-Wook, Takashi Miike
D: Miriam Yeung, Bai Ling, Lee Byung-Hun, Lim Won-Hee, Kyoko Hasegawa
Laufzeit der dt. DVD von e-m-s: 121:12 Min.
Fassungen: Kenne nur die dt. Doppel DVD sprich „2 DVD Special Edition“ von e-m-s, welche in einem Schuber daherkommt und wirklich nett anzusehen ist. Da ich mit der Old Boy und The Machinist DVD von e-m-s sehr zufrieden war, habe ich mir auch Three…Extremes ausgeliehen, und siehe da: Auch hier kann die DVD überzeugen. Der Film ist ungeschnitten und O-Ton (= Japanisch, Kantonesisch, Koreanisch mit dt. Subs) gibt es auch. Allerdings bietet nur die dt. Tonspur das Tonformat DTS, und diese ist solide gelungen, wie die dt. Synchro auch. Da gibt sich e-m-s schon Mühe. Am Bild gibt es auch nix auszusetzen. Auf Disc zwei gibt es sehr viele Extras (z.B. ein Making of, Trailer, eine Bildergalerie etc.). Gibt es auch als Einzel-DVD.
Geschrieben von: MPAA
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