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Asthma und Ventolin: Vorsicht vor unsachgemäßer Anwendung
In der Pollensaison sind viele von uns mehr oder weniger mit dem sogenannten „Heuschnupfen“ konfrontiert.
Die Folge ist eine Entzündung unserer Atemwegsschleimhäute, die zu wiederholtem Niesen, roten und tränenden Augen führt, bei manchen aber auch stärkere Beschwerden und eine Entzündung der Bronchien entstehen kann, die Asthma auslösen kann.
Kurz gesagt handelt es sich bei Asthma um eine Verengung des Bronchialraums, wodurch das Volumen der eingeatmeten Luft abnimmt. Weniger Luft bedeutet weniger Sauerstoff, und dies kann von einfachen Beschwerden bei körperlicher Aktivität bis hin zu lebensbedrohlichen Beschwerden in schweren Fällen reichen. Wenn Sie Asthma haben, wurde Ihnen möglicherweise Ventolin zur Behandlung Ihres Asthmas aufgrund von Anstrengung oder zusätzlich zu einer anderen Behandlung zur Behandlung von beginnendem oder mittelschwerem Asthma verschrieben.
Viele Patienten empfinden dieses Mittel als sehr wirksam, um nicht zu sagen als Wunder, denn dieser Bronchodilatator entspannt die Bronchialmuskulatur schnell und ermöglicht es Ihnen, innerhalb von 10 Minuten wieder normal zu atmen. Daher besteht für Asthmatiker die Gefahr, ihren Zustand zu minimieren und sich nur mit diesem Produkt zu behandeln.
Denken Sie daran, dass dieses Arzneimittel nur auf die Muskulatur der Bronchien einwirkt, indem es diese entspannt. Ihr Atemvolumen nimmt schnell zu und Sie atmen besser. Es ist nur vorübergehend, und wenn Sie keine Langzeitbehandlung (Kortikosteroide) erhalten, um die Entzündung zu kontrollieren und die Krankheit einzudämmen, sollten Sie sich vor der Gegenreaktion hüten!
Moral: Nur Ihr Arzt weiß, welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist. Befolgen Sie seine Anweisungen.