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Am 20. September 1936 wurde Peter Stulz in Tafers als erstes von sieben Kindern der Eltern Josef und Cecile Stulz-Gauch geboren. Dort verbrachte er auch seine Schul- und Jugendzeit.
Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte er in Freiburg eine Lehre als Metzger. Diesem Beruf blieb er sein Leben lang treu. Während 43 Jahren arbeitete er im Betrieb der Familie Zosso in Schmitten. Auch nach seinem wohlverdienten Ruhestand half er als Metzger bei Max Jungo in St. Antoni aus.
Im Jahre 1961 führte er Lydia Baeriswyl von der Schärnera an den Traualtar. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor, die sie mit viel Zuneigung grosszogen. Peter Stulz war ein liebevoller und treubesorgter Vater. Zu seinen Schwiegertöchtern hatte er eine gute Beziehung. Stolz war er auf seine fünf Grosskinder, denen er gerne von früheren Zeiten erzählte und mit denen er gerne Spässe machte. Wie liebte er es, im Kreise seiner Familie fröhliche und gesellige Stunden zu verbringen.
Im Jahre 1989 konnte die Familie von Schmitten in das Elternheim von seiner Gattin Lydia in die Schärnera bei Heitenried ziehen. Mit viel Freude hegte und pflegte er den Garten und die Umgebung.
Seine grosse Leidenschaft war die Kaninchenzucht, die er mit Liebe und grossem Erfolg betätigte. So nahm er an zahlreichen Ausstellungen teil. Er war Mitglied der ornithologischen Vereine Bösingen und Tafers. In Tafers war er viele Jahre Kassier, später hatte er das Amt des Präsidenten inne. Zu seinen Hobbies gehörte auch das Turnen im TSV Schmitten. Gewissenhaft verwaltete er mehrere Jahre die Kasse dieses Vereines. Mit der Männerriege klopfte er gerne einen Jass. Jodelmusik erfreute das Herz von Peter Stulz. Er selber sang mehrere Jahre aktiv in einem Jodlerklub mit: Zuerst in Tafers im Echo vo Maggenberg, später dann im Schützenchörli Schmitten.
Peter Stulz war ein weltoffener Mensch mit viel Respekt allen Menschen gegenüber. Er hatte ein sonniges Gemüt, war immer hilfsbereit und hatte einen feinen Humor.
Am 30. Juni stürzte Peter Stulz in seinem Kaninchenstall. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu, an deren Folgen er am Nachmittag des 1. Juli verstarb. Uns verlässt ein wertvoller und liebenswürdiger Mensch, der uns fehlen wird. Seine Spuren werden uns noch lange an ihn erinnern. Eing.