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Auf der anderen Seite konnten als sogenannte sichere Anlageformen wie der japanische Yen oder der Schweizer Franken nur leicht zulegen. Der Goldpreis gab sogar leicht nach. Alles in allem fiel die Reaktion an den Finanzmärkten auf das gescheiterte Referendum in Italien deutlich verhaltener aus als zum Beispiel bei der Wahl Donald Trums zum US-Präsidenten im November oder dem Brexit-Votum in Grossbritannien im Juni.
Der Euro kostete zuletzt 1,0546 Dollar und damit 1,11 Prozent weniger als am Freitagabend. In einer ersten Reaktion auf den Ausgang der Abstimmung in Italien war die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich bis auf 1,0506 Dollar - und damit auf den tiefsten Stand seit Frühjahr 2015 - gefallen.
Da der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi kurz nach der Bekanntgabe des Referendumausgangs seinen Rücktritt angekündigt hatte, konnte der Euro seine Verluste begrenzen. Sollte Renzi schnell zurücktreten, würde es möglicherweise kein langes Machtvakuum und die damit einhergehende Unsicherheit an den Finanzmärkten geben.
An den Aktienmärkten waren die Abschläge daher auch deutlich geringer als noch zum Beispiel vor wenigen Wochen bei der Trump-Wahl. In Japan büsste der Leitindex Nikkei 225 zuletzt rund 0,75 Prozent ein - der Index war in den vergangenen Wochen allerdings auch deutlich gestiegen. In Deutschland wird der Dax beim Broker IG knapp vier Stunden vor Handelsstart mit einem Abschlag von rund einem halben Prozent auf 10 460 Punkte erwartet./zb/DP/zb
(AWP)