Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/202185

<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss Artikel 76 des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen fördert der Bund Aus- und Weiterbildungen von Programmschaffenden durch Beiträge an Aus- und Weiterbildungsinstitutionen.</p><p>1. Um was für Aus- und Weiterbildungen handelt es sich hierbei?</p><p>2. Wie hoch sind die Kosten für diese Kurse und wie viele Personen dürfen solche Kurse besuchen?</p><p>3. Was kosten diese Kurse den Bund?</p><p>4. Nach welchen Kriterien werden Personen für den Besuch solcher Kurse ausgewählt?</p><p>5. Gibt es Aus- und Weiterbildungen im Ausland?</p><p>6. Wenn ja, welche Ausbildungsthemen werden dort behandelt? Wie viel Geld fliesst in ausländische Aus- und Weiterbildungsinstitutionen? Wer besucht diese Kurse im Ausland? Wieso können diese Kurse nicht bei einem einheimischen Aus- und Weiterbildungsinstitut besucht werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1.-4. Gemäss den Vorgaben in Artikel 76 des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen sowie Artikel 72 der Radio- und Fernsehverordnung fördert der Bund die Aus- und Weiterbildung Programmschaffender elektronischer Medien mit zirka einer Million Franken jährlich. </p><p>Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) richtet die Subventionen nicht Einzelpersonen aus. Laut den gesetzlichen Vorgaben spricht das Bakom die Beiträge Institutionen zu, die kontinuierlich ein bedeutendes Aus- und Weiterbildungsangebot im Bereich des Informationsjournalismus führen. Solche Ausbildungsinstitutionen sind, das MAZ - Die Schweizer Journalistenschule in Luzern, die Radioschule Klipp und Klang in Zürich, das Centre de formation au journalisme et aux médias (CFJM) in Lausanne sowie der Corso di Giornalismo della Svizzera Italiana in Lugano. </p><p>5. Nein. Der Bund subventioniert keine Aus- und Weiterbildungen von Programmschaffenden elektronischer Medien im Ausland.</p>  Antwort des Bundesrates.