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Die Schiedsgerichtsbarkeit hat sich als Alternative zur staatlichen Gerichtsbarkeit etabliert. Dies gilt insbesondere im internationalen Bereich, in welchem sie zur Entscheidung von Streitigkeiten weit verbreitet ist. In Binnensachverhalten kommt die Schiedsgerichtsbarkeit zwar noch seltener zur Anwendung; indessen ist zu erwarten, dass die Binnenschiedsgerichtsbarkeit mit der Regelung in der ZPO ebenfalls vermehrt wahrgenommen werden wird.
Das vorliegende Buch richtet sich v.a. an Studierende und Juristen, welche einen ersten Zugang zur Schiedsgerichtsbarkeit gewinnen möchten. Besonderes Gewicht wird auf die Rechtsprechung des Schweizerischen Bundesgerichts und die Grundsätze des Schiedsrechts gelegt; aus Letzteren, insbesondere dem Grundsatz der Parteiautonomie, lassen sich die Antworten auf etliche Detailfragen ableiten, die sich nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis stellen. Zudem soll die Erläuterung der Schnittstellen zwischen dem Vertragsrecht und der prozessrechtlichen Materie zum besseren dogmatischen Verständnis der Schiedsgerichtsbarkeit beitragen.
Komplettiert wird das vorliegende Buch durch einen Abdruck von Texten, die für den Schweizer Schiedspraktiker von besonderer Relevanz sind, namentlich des New Yorker Übereinkommens, des 12. Kapitels des IPRG, des 3. Teils der ZPO, der Swiss Rules, der ICC Schiedsregeln sowie der IBA Guidelines on Conflicts of Interest in International Arbitration und der IBA Rules on the Taking of Evidence in International Arbitration.