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Am Dienstag testete die Schweizer Armee in Payerne (VD) das französische Kampfflugzeug Rafale vom Hersteller Dassault. Es ist das dritte von fünf Flugzeugtypen, die von der Armee getestet werden, um den Tiger und die F/A-18 zu ersetzen.
Zwei Rafale F3R-Modelle wurden diese Woche in acht verschiedenen Missionen bewertet. Da es sich beim Kampfjet Rafale um einen Zweisitzer handelt, konnte neben dem französischen Pilot auch ein Schweizer Pilot mitfliegen.
Laut Jean-Michel Meyer, Leiter des Berner Büros von Rafale International, seien es Leute von Armasuisse und von der Schweizer Luftwaffe, die die Systeme, Sensoren und Fähigkeiten des Kampfjets testen.
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Meyer preist die Flexibilität des Fliegers und seine Leistung: «Der Schweizer Luftraum ist relativ klein, man muss schnell intervenieren können, schnell hoch sein und eine grosse Ausdauer haben.» Automatische Systeme würden der Besatzung zudem helfen, Unfälle im topografisch anspruchsvollen Gebirge zu vermeiden. (sda/aeg)
Ex-Kampfjetpilot Claude Nicollier empfahl an einer Pressekonferenz am Donnerstag der VBS-Führung, das Schweizer Stimmvolk zur Anschaffung von neuen Kampfflugzeugen zu befragen. Mit diesen drei Argumenten werden die Befürworter und Gegner im Abstimmungskampf aufwarten.
Die Schweizer Armee braucht für ihre Wehrhaftigkeit auch eine Luftwaffe, sagen Befürworter eines neuen Flugzeugkaufs. Die F-5, die in den 70er-Jahren gekauft wurden, werden ausgemustert und die in den 90er-Jahren angeschafften F/A-18 stossen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.
Die Schweiz verfüge deshalb zwar über einige einsatzfähige Flugzeuge, diese müssten aber in absehbarer Zeit ersetzt werden. Deshalb sei es jetzt an der Zeit, sich nach neuen Flugzeugtypen für die Luftabwehr umzuschauen.
Warum …