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Das diesbezügliche weinerliche Getue der Männer ist reine Polemik. Bis heute kenne ich keinen Mann, der seine Karriere an den Nagel gehängt hätte, um sich um Kinder und Haushalt zu kümmern und bereit wäre, dafür Armut und Abhängigkeit vom Sozialamt auf sich zu nehmen und auf alle Annehmlichkeiten des Lebens zu verzichten. Die Folge davon ist dann auch noch die Altersarmut, weil Arbeit mit und für eigene Kinder von der Gesellschaft weder geschätzt noch honoriert wird. Das Gezerre um die Kinder bei Scheidung ist reine Machtdemonstration. Wäre ich in einer solchen Situation, würde ich die Kinder sofort beim Mann lassen, unabhängig und frei mein weiteres Leben gestalten und jeden 2. Sonntag mit den Kindern in den Zoo gehen. Der Mann könnte sich dann gerne mit Hausaufgaben, kranken Kindern, deren grösseren und kleineren Unfällen, Zahnschmerzen, Raufereien, Zwängeleien, Schulschwänzereien, pubertären Anwandlungen, etc.,etc., etc. auseinandersetzen, während ich nach Büroschluss gemütlich mit den KollegInnen die "Happy Hour" an einer Bar zelebrieren würde.