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Im Mittelmeer sind seit Jahresbeginn mehr als 1’500 Menschen ertrunken oder verschollen. Diese Zahl gab die Internationale Organisation für Migration am Freitag in Genf bekannt. Demnach starben auf der zentralen Mittelmeerroute nach Italien und Malta 1’111 Menschen; auf dem Weg nach Spanien waren es 304, in den Gewässern vor Griechenland und Zypern 89. Gemessen an der stark zurückgegangenen Zahl der Ankünfte sei 2018 eines der tödlichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen, so die UNO-Organisation.