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Die US-amerikanische Netzwerkausrüsterin Cisco System hat mit Watermarking kürzlich eine Erweiterung ihres Videokonferenzsystems Webex vorgestellt. Watermarking soll das unautorisierte Aufzeichnen und Veröffentlichen vertraulicher Informationen aus Videokonferenzen deutlich erschweren, betonte das kalifornische Unternehmen mit Zentrale in San Jose in einer Aussendung.
Damit werde es möglich, vertrauliche Besprechungen online abzuhalten, aktuelle Produktstrategien zu diskutieren, die IT-Security zu erörtern oder Pläne zu schmieden, die nur für einen fest definierten Personenkreis bestimmt seien und diesen nicht verlassen dürften. Das unerlaubte Mitschneiden und Teilen besprochener geheimer Inhalte, deren Leak zu schweren Schäden für ein Unternehmen führen könnten, könnten damit unterbunden werden. Wenn Watermarking für ein Meeting aktiviert ist, lasse sich für jedes Endgerät im Call – Laptop, Telefon oder Konferenzraum-Gerät – eine eindeutige Audiokennung erstellen. Sie enthalte Informationen über das Unternehmen, die Besprechung und das Endgerät, das bei der Aufzeichnung in Verwendung war.
Wird eine nicht autorisierte Meeting-Aufzeichnung entdeckt, könne der Compliance-Officer die Mediendatei in Webex Control Hub hochladen und sehen, von welchem Meeting, Teilnehmer und Gerät die Aufzeichnung stammt. Watermarking stelle somit einen weiteren Baustein in der Zero-Trust-Strategie von Webex dar, betont Cisco.
Der Name Cisco leitet sich übrigens von den beiden letzten Silben des Gründungsortes San Francisco ab. Das Firmenlogo zeigt in Form von blauen senkrechten Balken ein Kammspektrum eines periodischen Signals, das an die Form der Golden Gate Bridge erinnert. Im letzten Geschäftsjahr erwirtschaftete der von Chuck Robbins gelenkte Konzern einen Umsatz in Höhe von 49,8 Milliarden Dollar.
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