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Nach diversen Streiks der rund tausend Beschäftigten, die mehr Lohn und eine bessere Krankenversicherung forderten, steht das Trump Taj Mahal vor dem Ende. Das nach dem republikanischen Präsidentschaftsanwärter Donald Trump benannte Kasinohotel in der Spielerstadt Atlantic City war einst Trumps ganzer Stolz. Während seiner Eröffnung im Jahr 1990 war der Amüsiertempel so etwas wie der Inbegriff von Pomp und Luxus. Donald Trump pries ihn sogar als «das achte Weltwunder». Es war damals das grösste und teuerste Kasinohotel der Welt. Eine Milliarde Dollar soll es laut der «Frankfurter Allgemeine» gekostet haben, allein für die Kronleuchter hat Trump angeblich einen zweistelligen Millionenbetrag hingelegt.
Doch bereits ein Jahr nach der Eröffnung musste Trump für die Spielhölle mit den goldenen Kuppeln Insolvenz anmelden. Das Taj rutschte später noch dreimal in die Insolvenz, zuletzt im September 2014. Der Unternehmer hatte sich zwar 2009 aus Atlantic City zurückgezogen, nur sein Name leuchtet noch rot am Gebäude. Nach dem Verkauf des Taj Mahal an Milliardär Carl Icahn hielt Trump bis März dieses Jahres im Gegenzug für seinen Namen noch eine Beteiligung am Trump Taj Mahal. Dennoch fällt das endgültige Aus auf sein Image zurück. Das Haus verliere derzeit mehrere Millionen Dollar im Monat, und angesichts des Streiks sehe man «keinen Weg zur Profitabilität», hiess es am Mittwoch in einer Mitteilung der Inhabergesellschaft Tropicana Entertainment. Nach dem Feiertag Labor Day Anfang September soll der Betrieb eingestellt werden, 3000 Menschen verlieren ihre Jobs.