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Neben dem linken Ja-Komitee für die beiden AHV-Vorlagen vom 24. September (die FN berichteten) hat sich auch ein bürgerliches Ja-Komitee konstituiert. Obwohl es seine Arbeit bereits Anfang Juli aufgenommen hatte, trat es gestern anlässlich einer Pressekonferenz in der Freiburger Grenette erstmals in Erscheinung. Dabei erläuterten mehrere prominente Vertreter des Komitees ihre Gründe für eine Annahme der Rentenreform und die damit einhergehende Erhöhung der Mehrwertsteuer: der CVP-Kantonalpräsident, Grossrat André Schoenenweid (Freiburg); die CVP-Nationalräte Dominique de Buman und Christine Bulliard-Marbach; der CVP-Staatsrat Olivier Curty; Magali Corpataux, die politische Sekretärin der Partei; Blaise Fasel, Freiburger Generalrat und Vertreter der Jungen CVP; sowie Paul Coudret, Rentner und Vizepräsident der Grünliberalen Partei Freiburg. Die Vertretung der BDP musste sich entschuldigen lassen.
«Die beiden Ja-Komitees stehen nicht in Konkurrenz zueinander», hielt Dominique de Buman fest. Die Aufteilung in zwei verschiedene Ja-Kampagnen – die eine blau, die andere rot – sei vielmehr auf Bundesebene entschieden worden und habe in erster Linie politische Gründe. Das bürgerliche Komitee werde unter anderem von diversen Arbeitgeber- und Bauernverbänden unterstützt, und für diese wäre es schlicht nicht denkbar gewesen, in einem Komitee zusammen mit linken Parteien und Gewerkschaftsvertretern zu agieren. Man arbeite aber bei Veranstaltungen Hand in Hand.