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Der Gewinner der letztjährigen Tour de France kam in der Schlussphase der 4. Etappe von Murten nach Arlesheim zu Fall. Thomas konnte das Rennen daraufhin nicht mehr fortsetzen.
Er wurde ins Baselbieter Kantonsspital Bruderholz überführt. Später meldete sein Team Ineos, Thomas habe «Abschürfungen an der Schulter und einen Cut über dem rechten Auge davongetragen». Die französische Tageszeitung Le Monde berichtete am Abend unter Berufung auf den Rennstall zudem, Thomas habe keine Brüche erlitten. Immerhin ist der Start an der in zweieinhalb Wochen beginnenden Tour de France nicht gefährdet, wie sein Team weiter mitteilte.
Nächster Rückschlag für Ineos
Vor Wochenfrist hatte nach einem schweren Trainingssturz der vierfache Tour-Sieger Chris Froome Forfait für die Frankreich-Rundfahrt geben müssen. Auch wenn Thomas dieses Horrorszenario erspart bleibt, ärgert man sich im Team.
Es gab eine Kurve, die nicht markiert war.
Für Gabriel Rasch, einer der beiden sportlichen Leiter von Ineos, war die Streckenführung an der Tour de Suisse ungenügend. «Es gab eine Kurve, die nicht markiert war», so Rasch, der den Unfall aus dem Wagen miterlebt hatte.
Bei Tour de Romandie auf dem Podest
Thomas hatte sich zuletzt in aufsteigender Form präsentiert und seine Ambitionen auf den zweiten Sieg in der Frankreich-Rundfahrt unter anderem mit einem 3. Gesamtrang an der Tour de Romandie untermauert.
Im vergangenen Jahr gewann er die «Grande Boucle» vor dem Niederländer Tom Dumoulin und Froome.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.06.19, 15:30 Uhr