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Es war an der WM 1997 in Australien, als Kilian Raemy letztmals geflogen war. Damals hatte er unter 200 Klassierten den 90. Rang belegt. Dann musste er sich nach einem Velosturz am Handgelenk operieren lassen: «Jetzt spüre ich fast nichts mehr. Ich kann wieder normal fliegen», sagt er nach seiner Rückkehr aus Italien.
Flieger aus 15 Nationen waren am Start. Am ersten Wettkampf (95,2 km) kam er auf den 50. Rang: «Ich bin zu verhalten geflogen, das war ein Fehler», meint Raemy zu seinem Flug. Am zweiten Tag (117,5 km) kam er auf den 33. Rang: «Ich kam nach 101,7 km zu Boden. Aber an diesem Tag haben nur vier Flieger das Goal geschafft. Mit diesem Resultat bin ich sehr zufrieden», hält Raemy fest.
9. Rang am letzten Tag
Am dritten Tag (87 km) gelang Kilian Raemy der 36. Rang: «35 Flieger waren im Goal, ich kam nach 84,3 km zu Boden und war der beste von denjenigen, die das Goal nicht schafften. Allgemein bin ich am zweiten und dritten Tag zu spät gestartet. Dabei ist für mich die Zeit für die günstige Thermik zu knapp geworden. Deshalb bin ich am vierten Wettkampftag früh gestartet. Die Entscheidung war richtig, denn ich flog sehr gut und erreichte den 9. Rang.» Nur zwei Flieger gelangten ins Goal. Raemy flog 66,7 km weit. «Das Wetter war ausser am Finaltag sehr gut. Wir sind jeden Tag im Durchschnitt 4 Stunden geflogen», hält
Raemy abschliessend, nach seinem Comeback, fest.
Der in Niedermuhren wohnhafte Berner René Leiser (Freiburger Delta- und Gleitschirmclub) belegte bei den Starrflüglern unter 16Teilnehmern den 4. Gesamtrang. In den Etappen kam er auf den 3., zwei 5. und einen 6. Rang.
Raemy und Leiser starten nun an den Schweizer Meisterschaften in Wald ZH.