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Im Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) kam es heute Mittag (Mittwoch, 26. Juni 2002 kurz nach 12 Uhr) zu einer Schnellabschaltung des Reaktors infolge eines Spannungsunterbruchs nach einem Batterietest.
News
Im Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) kam es heute Morgen (Dienstag, 23. April 2002 kurz nach 6 Uhr) zu einer Schnellabschaltung des Reaktors infolge eines elektrischen Defekts in der externen Stromversorgung.
Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) veröffentlicht ihren Jahresbericht 2001. Sie äussert sich darin über die nukleare Sicherheit und den Strahlenschutz in den schweizerischen Kernanlagen und bei den Transporten radioaktiver Stoffe im Jahr 2001. Betriebsführung und Zustand der Kernanlagen sowie auch die Abwicklung der Transporte werden als gut bezeichnet. Auch unter ihrem neuen Direktor, Dr. Ulrich Schmocker, wird die HSK Abstriche an der nuklearen Sicherheit nicht zulassen, um den hohen Sicherheitsstand der Kernanlagen weiterhin zu gewährleisten.
Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) stellt fest, dass die schweizerischen Kernanlagen im Jahr 2001 wiederum auf einem hohen Sicherheitsniveau betrieben wurden. In den Kernkraftwerken und den übrigen Kernanlagen hat die HSK 18 Vorkommnisse gemäss ihren Richtlinien klassiert. Davon sind 17 auf der international gebräuchlichen Bewertungsskala (INES) auf der untersten Stufe (Stufe 0) registriert; ein Vorkommnis im KKW Leibstadt wurde mit Stufe 1 belegt. Der Strahlenschutz für Personal und Bevölkerung war während des ganzen Jahres überall sicher gewährleistet. Die Transporte abgebrannter Brennelemente zur Wiederaufarbeitung nach Frankreich und Grossbritannien sowie die Transporte von hochaktiven Abfällen und verbrauchten Brennelementen zum Zentralen Zwischenlager in Würenlingen, welches im Jahre 2001 den Betrieb aufnahm, wurden ordnungsgemäss und frei von Kontaminationen durchgeführt.
Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) hat heute (21. Dezember 2001) dem Kernkraftwerk Leibstadt die Freigabe zur Erhöhung der Leistung auf 114,7 Prozent erteilt. Es handelt sich dabei um die letzte Stufe der im Jahre 1998 vom Bundesrat bewilligten, stufenweisen Leistungserhöhung. Die HSK hat sich vorgängig davon überzeugt, dass die sicherheitstechnischen und betrieblichen Anforderungen sowie die behördlichen Bedingungen zur Leistungserhöhung erfüllt sind.
Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) hat sich Ende November 2001 der Zertifizierung nach ISO 9001 erfolgreich unterzogen. Die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) hat der HSK am 10. Dezember 2001 das Zertifikat überreicht.
Der erste schweizerische Lagerbehälter mit verglasten, hochradioaktiven Abfällen aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague ist am Mittwoch, 12. Dezember 2001 zum Zentralen Zwischenlager in Würenlingen geliefert worden. Der rund 115 Tonnen schwere Behälter enthält 28 Glaskokillen und wurde per Bahn in die Schweiz transportiert. Fachleute der HSK haben den Transport vom Grenzbahnhof bei Basel bis zur Lagerhalle mitverfolgt und kontrolliert.
Das UVEK hat auf den 1. Januar 2002 den diplomierten Physiker Dr. rer. nat. Ulrich Schmocker zum Direktor der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen ernannt. Er tritt die Nachfolge von Wolfgang Jeschki an, der Ende 2001 in den Ruhestand tritt.
Die Deutsch-Schweizerische Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen (DSK) hat ihre Jahrestagung vom 24. bis 26. Oktober 2001 in Rheinsberg abgehalten. Sie wurde gemeinsam geleitet von Dr. A. Matting, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und W. Jeschki, Direktor der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK). Themen an der Tagung waren u.a. der Informationsaustausch über den Schutzgrad der Kernkraftwerke gegen Terroranschläge sowie die Massnahmen und Studien, die dazu in den beiden Ländern ergriffen bzw. in Auftrag gegeben wurden. Weiter wurde das Vorgehen besprochen und beschlossen, um den gegenseitigen Informationsaustausch über die nukleare Entsorgung weiterzuführen und noch zu verstärken.