Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03353.jsonl.gz/2890

Die Westschweizer Softwareschmiede stagnierte letztes Jahr auf dem Niveau von 2008.
Die Westschweizer Softwareschmiede Elca erreichte in den letzten Jahren meist zweistellige Umsatzwachstumszahlen. Das Krisenjahr 2009 zwang die Romands allerrdings zu einen Zwischenstopp, wie aus einigen heute veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Elca selbst bezeichnet das vergangene Jahr als "Jahr der Konsolidierung".
Der Umsatz von Elca sank 2009 verglichen mit 2008 leicht von 72 auf 71 Millionen Franken, und die Bruttomarge verharrte laut Elca auf dem Niveau von 2008. Da gleichzeitig die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 10 Millionen Franken erhöht wurden, resultierte daraus ein "neutraler" Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und unter dem Strich ein "geringer" Verlust. (Genauer äussert sich Elca dieses Jahr nicht zur Gewinnrechnung). Ein Jahr früher
betrug der Nettogewinn noch eine Million Franken.
Trotz der Umsatzstagnation betont Elca, dass auch 2009 "zahlreiche" neue Kunden, darunter sowohl Grossunternehmen als auch KMU, hinzugekommen seien. Besonders erfolgreich sei man bei Aufträgen in den Bereichen Enterprise Content Management (ECM) und Customer Relationship Management (CRM) gewesen.
Für 2010 wittert Elca-CEO Daniel Gorostidi nun weitere Morgenluft: "Es zeichnet sich ein Ende des zuletzt vorherrschenden Insourcing-Trends ab, da sich die Unternehmen wieder vermehrt auf externe Partner verlassen wollen. Dies bietet uns viel versprechende Aussichten." Um die Position als qualitativ hochstehender Amnbieter sicher zu stellen, sollen die Investitionen in Forschung und Entwicklung laut Gorostidi auch dieses Jahr hochgehalten werden. (hjm).