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Übersetzen Sie nicht in Ihre Muttersprache
Im Artikel „Wie die Gedächtnisse funktionieren“ haben wir Ihnen erklärt, dass Sie Verbindungen herstellen müssen, um die Informationen leichter zu kodieren. Und das ist auch richtig. Aber wenn Sie eine Sprache lernen, sollten Sie keine Verbindungen zu Ihrer Muttersprache herstellen. Sie müssen die neuen Vokabeln mit dem Bild, dem Geruch oder dem Gefühl verbinden, das Sie von diesem Wort haben. Nehmen wir ein Beispiel: Sie lernen das Wort „Die Tür“. Stellen Sie sich eine Tür vor und verknüpfen Sie das Wort mit diesem Bild. Oder stellen Sie sich das Geräusch einer zuschlagenden Tür vor.
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Die verschiedenen Sinne nutzen
Informationen werden von unseren Sinnen aufgenommen. Je mehr verschiedene Kanäle wir nutzen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Informationen zu uns gelangen. Wir sind lebendig, wir empfinden Emotionen und erleben das Leben durch unsere Sinne. Machen Sie das Gleiche mit dem Wortschatz.
Sie lernen das Wort „Die Tür“, also stellen Sie sich vor eine Tür, gehen Sie hinein, gehen Sie hinaus, fühlen Sie die Beschaffenheit.
Tipp für besonders schwierige Wörter: Fühlen Sie das Wort mit allen Sinnen.
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Den Raum nutzen
Das Gedächtnis braucht Organisation, um Informationen kodieren zu können. Raum ist ein hervorragendes Mittel, um ihm diese Aufgabe zu erleichtern.
So können Sie den Raum nutzen: Verbinden Sie einen Raum oder die Ecke eines Raums mit einem Element. Sagen Sie sich zum Beispiel: „Im Wohnzimmer lerne ich alle Wörter im Singular“. Oder „in der Küche lerne ich die Wörter des Themas Umwelt“. Sie stehen vor Ihren Wörtern: Platzieren Sie die Wörter im Singular im Wohnzimmer, die Wörter in der weiblichen Form im Schlafzimmer. Gehen Sie dabei hin und her. Anschließend können Sie die Wörter mischen und jedes Wort einem Raum zuordnen. Dieser Trick erweist sich als besonders effektiv beim Lernen der Bestimmungswörter im Deutschen.
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Erstellen Sie thematische Wochen
Leben Sie Ihre Vokabeln und fördern Sie so deren Einprägung, indem Sie Themenwochen festlegen. Sie lernen Wörter zum Thema „Freizeit“, erstellen Sie sich eine Themenwoche und leben Sie die Wörter! Lernen Sie nur die Wörter, die mit dieser Kategorie verbunden sind, gehen Sie bowlen, sehen Sie sich einen Dokumentationsfilm über das Angeln an (natürlich in Ihrer Lernsprache), testen Sie ein neues Hobby. Die Wörter werden nicht nur mit etwas Konkretem verbunden, sondern Sie werden auch positive Emotionen erleben, die das Lernen fördern: die Aufregung, ein neues Hobby auszuprobieren, das Lachen und die Freude, wenn Sie bowlen. Es wird also die positive Einstellung und die Verbindung, die Sie mit der Lernsprache haben, verstärken.
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Verbinden Sie die Wörter mit dem realen Leben
Als Fortsetzung oder Ergänzung zu Tipp 4 ist Tipp 5 ein Tipp, der eine dauerhafte Enkodierung von Wissen im Langzeitgedächtnis ermöglicht: Es geht darum, die gelernten Wörter mit dem Alltag zu verknüpfen. Beispiel:
– Sie lernen den Wortschatz zum Thema „Kleidung“? Gehen Sie hinaus, um etwas anzuprobieren, und lernen Sie dabei. Sie probieren eine Hose an, sagen Sie in der Lernsprache „Ich ziehe eine Hose an.“.
– Sie lernen den Wortschatz zum Thema „Geschmack“? Gehen Sie nach draußen, um verschiedene Eissorten zu probieren, und lernen Sie bewusst, indem Sie Ihre Gefühle mit dem Wort verbinden.
– Sie lernen den Wortschatz zum Thema „Möbel“? Machen Sie einen Rundgang durch Ihre Wohnung und gehen Sie dabei von Möbelstück zu Möbelstück.
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Erstellen von Vokabelkärtchen
Die kleinen Vokabelkarten sind ein wertvolles Hilfsmittel: Sie können überall mitgenommen und verwendet werden und sie können eine Grundlage für ein Spiel bilden. Aber Vorsicht, damit die Karten noch effektiver werden, beachten Sie folgendes:
– Übersetzen Sie die Wörter nicht in Ihre Muttersprache.
– Schreiben Sie einen Satz und nicht nur das Wort: Wir merken uns nämlich ein Wort am besten in seinem Kontext und wenn es einen Sinn ergibt.
Hier ein Beispiel für Etiketten (Vorder- und Rückseite) :
7. Brauchen Sie Ihr Musikinstrument
Dieser Tipp ist ideal für Personen, die ein Musikinstrument spielen und gerne Melodien kreieren.
Erstellen Sie eine kleine Melodie, die Sie beim Lernen begleitet, und „singen“ Sie dann Ihre Wörter.
Sie spielen kein Instrument? Das ist kein Problem! Erstellen Sie einen Rhythmus mit Ihren Händen oder Stäbchen; auch das funktioniert wunderbar!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren dieser Lerntipps. Zögern Sie nicht, uns ein Feedback zu geben.
Bis bald!
Ihr SWISS LINGUA-Team