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Regelarmaturen
Druckreduzierventil
ohne Hilfsenergie, für Flüssigkeiten und Gase
Die Aufgabe von Druckminderventilen (auch als Druckreduzierventile, nachdruckgesteuerte Regler bezeichnet) besteht darin, dass bei einem schwankenden (variablen) oder konstanten Vordruck des Dampfes, auf einen konstanten, vom Vordruck abhängigen Nachdruck (Minderdruck) reduziert wird.
Die Druckreduzierung erfolgt durch Drosselung des freien Querschnitts zwischen Sitz und Kegel. Jede Druckänderung wird auf der Nachdruckseite sofort in eine Hubbewegung des Ventilkegels umgesetzt.
Bei Nullverbrauch, das heißt, wenn der Verbrauch auf der Minderdruckseite null ist, schließt das Ventil nicht dicht ab.
Die Druckminderventile sind geeignet für kompressible Medien, wie z.B. Druckluft, Erdgas, Stickstoff, sowie für inkompressible Medien, wie z.B. Wasser, Öl, Kraftstoffe, Flüssiggas (Propan, Butan) usw.
Sie werden hauptsächlich in den Industrieanlagen, dem Anlagenbau und der Verfahrenstechnik eingesetzt.
Die Druckminderventile können mit Flansch-, Schweißenden- oder Gewindeanschlüssen geliefert werden.