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Vivendi erklärte am Freitag, die Ermittlungen seien das Ergebnis einer "unbegründeten und beleidigenden Klage", die die Familie des italienischen Unternehmers und Ex-Ministerpräsidenten, Silvio Berlusconi, eingereicht habe, nachdem Vivendi seinen Anteil an Mediaset erhöht hatte. "Das ist keinesfalls eine Anschuldigung gegen eine Person", heisst es in der Stellungnahme.
Die beiden Unternehmen liegen seit Monaten im Clinch. Vivendi hatte im Dezember seinen Anteil beim Berlusconi-Unternehmen Mediaset auf fast 30 Prozent erhöht. Die Italiener sprachen von einer feindlichen Übernahme. Berlusconis Holding Fininvest hatte daraufhin gegen den französischen Konzern Anzeige wegen Marktmanipulation erstattet. Fininvest wirft Vivendi vor, den Kurs der Mediaset-Aktien gedrückt zu haben. Fininvest wollte sich am Freitag nicht dazu äussern./reu/DP/fbr
(AWP)