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Between Time and Space; 2015; Motor; Acrylglas; Gummibänder.
Martin Fröhlich bezeichnet sich als Ingenieur, Künstler und freier Erfinder von Dingen, nach welchen die Menschheit nicht gefragt hat. Getrieben von der Neugier für die technologischen Möglichkeiten und der Lust, deren Möglichkeiten zu erforschen, kreiert er immer wieder neue und unbekannte Ebenen der Realität. Die Arbeit „Between Time and Space“ spielt mit der menschlichen Wahrnehmung von Raum: ein kompliziertes Getriebe, das von einem kleinen Motor angetrieben wird, bewegt Zahnräder und Hebel aus Acrylglas. Sechs elastische Bänder kreieren die Illusion eines im Raum rotierenden Würfels, der von vorne betrachtet wird. Der Künstler schuf eine Hommage an die ersten Computer-generierten dreidimensionalen Körper, deren Bild allerdings von einer mit dem Auge nicht wahrnehmbare „Macht“ geschaffen werden – dem Computer, der im Hintergrund alle dafür nötigen Schritte berechnet und erschafft. Martin Fröhlich hingegen arbeitet mit sichtbaren und mechanischen Hilfsmitteln; er versucht sie erst gar nicht vor den Betrachtenden zu verstecken. Seine Konstruktion erinnert insbesondere wegen den Zahnrädern und den auch als „Zeiger“ fungierenden Armen an eine Uhr bzw. an zwei Uhrwerke; eines davon dreht sich im Uhrzeigersinn, das andere entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch schafft der Künstler eine enge Verbindung zwischen der Zeit und dem Raum.