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„Live by the code, die by the code. In the words of the ancients, one should make his decisions within the space of seven seconds. It is a matter of being determined and having the spirit to break right through to the other side.“ aus „Ghost Dog – The Way of the Samurai“ von Jim Jarmusch
Schwertkämpfe, Codes, Ehre, Tapferkeit, Gehorsam, das sind Begriffe, die mit Samuraifilmen assoziiert werden. Eigentlich waren die frühen Samurais, zunächst noch „Bushi“ (Krieger) genannt, mehr oder weniger gut ausgebildete Söldner, die für Grossgrundbesitzer in den Krieg zogen. Der Legende nach sind sie ethisch tadellose Ritter, Kämpfer, die dem Herren bis zum Tod loyal ergeben sind. In den meisten Samuraifilmen wird vor allem die Zeit ums 15. Jahrhundert herum thematisiert, wo die Zeit sich langsam verändert. Unter den verschiedenen Clans herrschen Unstimmigkeiten, die Samurais werden zu Ronins, arbeits-, bzw. herrenlose Samurais, die umher wandern.
Neben den wunderbar choreografierten eigentlichen Kampfhandlungen, geht es oft ums Überwinden des inneren Schweinehundes, um einen inneren Kampf. Es geht um Mut und Tapferkeit. Aber auch darum, Fehler wieder gutzumachen oder sich ganz einfach zu rächen. Das Überwindung eigener Schwächen und Hindernisse und die eigentlichen Kampfhandlungen, die wie bei Tarantinos „Kill Bill“ als stylishe Choreografien inszeniert werden, machen die Faszination der Samurai-Filme aus. Körperbeherrschung geht einher mit einem ruhigen Geist.