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Das HENNIEZ Mineralwasser ist nach dem gleichnamigen Dorf benannt, in dessen unmittelbarer Umgebung sowohl die Quelle als auch die Fabrik liegen. Henniez ist eine Gemeinde im Kanton Waadt, auf halbem Weg zwischen Moudon und Payerne im Bezirk Broye-Vully. Das Dorf zählt rund 350 Einwohner.
Das Mineralwasser stammt aus dem Gebiet oberhalb des Dorfes, der Domäne von Henniez, die sich über eine Fläche von beinahe 120 Hektaren erstreckt. Ein naturbelassener Gürtel aus Wiesen und Wäldern mit mehr als 70’000 Bäumen vieler Arten – Fichten, Birken, Eichen, Linden, Kastanien und Haseln – leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Quelle.
Im Wald von Henniez entspringen mehreren Quellen. Eine der ältesten trägt den Namen «Bonne Fontaine» (guter Brunnen) und wurde vermutlich schon von den Kelten genutzt. Sie lieferte das Mineralwasser für HENNIEZ Lithinée, wird aber heute nicht mehr verwendet.
Ein Mitarbeiter von HENNIEZ ist für den Unterhalt der Domäne zuständig. Durch deren Pflege schützen wir die Quelle und gewährleisten damit ihre Nachhaltigkeit für künftige Generationen.
Seit Frühling 2009 sind im Domäne von Henniez 20 Bienenstöcke angesiedelt, die Honig produzieren. Die Bienen gedeihen bestens, da auf den 120 Hektaren keinerlei Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden. Sommerbienen leben drei bis sechs Wochen, Winterbienen hingegen drei bis sechs Monate.
Alles beginnt mit den Regentropfen, die im Erdreich versickern und bei ihrer Reise durch die Tiefen des Waldbodens und durch die Gesteinsschichten gereinigt und mit Mineralien angereichert werden. Diese unterirdische Reise dauert sieben bis zehn Jahre. Das mit Mineralsalzen und Spurenelementen angereicherte Wasser tritt dann im Herzen der Domäne zu Tage.
Sieben Wasserquellen aus dem gleichen Einzugsgebiet, das allgemein als «Sillon d’Henniez» bekannt ist, liefern die erforderlichen Mengen für die Abfüllung von durchschnittlich 20 bis 22 Kubikmeter pro Stunde und einer Temperatur zwischen 9 und 11,5 Grad, je nach Jahreszeit.
Nestlé Waters Suisse engagiert sich für den Naturschutz:
Dies betrifft die Domäne von Henniez, die Quellen und in weiterem Sinn auch die natürlichen Ressourcen der Region. Das Programm ECO-Broye zielt darauf ab, mehr als 2’400 Hektaren im erweiterten Umland des Quellgebiets zu schützen. Die lokale wirtschaftliche Entwicklung und die ökologischen Initiativen sollen synchronisiert und stimuliert werden.
Zu diesem Zweck arbeiten Experten auf partnerschaftlicher Basis mit Landwirten sowie den kantonalen und kommunalen Behörden, aber auch mit der regionalen Wirtschaft zusammen.
«Die Massnahmen von Nestlé Waters sind der Beweis dafür, dass man grosse Industrie und Ökologie nicht mehr gegeneinander ausspielen kann», sagt Yannick Escher, Gemeindepräsident von Henniez. «Ausserdem ist es auch ein motivierendes und positives Zeichen sowohl für die Gemeinden als auch für die Bürger, eine realistische, auf Nachhaltigkeit angelegte Entwicklung zu verfolgen.»
Die bisher umgesetzten Projekte:
1. Schutz von mehr als 120 Hektaren rund um die Quelle, das heisst, keinerlei intensive Landwirtschaft sowie Verzicht auf Pestizide und Pflanzenschutzmittel.
2. Waldbewirtschaftung auf der Domäne von Henniez und in deren Umland: Bäume dienen der Wiederherstellung des Ökosystems und agieren als Reinigungsfilter.
3. Einrichtung ökologischer Korridore zwischen Waldgebieten, um die Wanderung von Tieren zu fördern und so einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten.
4. Renaturierung eines Teichs und eines Flusses.
5. Anlegen gestufter Waldränder.
6. Förderung der Biodiversität durch Anpflanzen von 30 alten Obstbaumsorten.
7. Kombination hoher und niedriger Obstbaumhecken mit Feldbäumen.
8. Bau einer Biogasanlage zur Verwertung landwirtschaftlicher und industrieller Abfälle.
All diese Massnahmen zielen auf den nachhaltigen Schutz des regionalen Ökosystems ab: Tiere, Böden, Luft, Wälder, Bäume und Wasserressourcen.
Im Juni 2016 wurde in unmittelbarer Nähe zur Abfüllanlage des HENNIEZ Mineralwassers die grösste landwirtschaftliche Biogasanlage der Schweiz in Betrieb genommen.
Die vom Stromerzeuger Groupe E Greenwatt finanzierte, erbaute und betriebene Anlage, verwertet jährlich 23’000 Tonnen natürlicher Gülle, die von rund 25 Landwirten aus der Region angeliefert wird. Darüber hinaus werden 3’800 Tonnen pro Jahr organischer Abfälle aus der nahen Produktion und Wiederverwertung von NESPRESSO und NESCAFE in Biogas umgewandelt. Das Biogas wird in 4 Millionen Kilowattstunden Strom sowie 4,5 Millionen Kilowattstunden Wärme pro Jahr umgewandelt, was dem Bedarf von fast 1000 Haushalten entspricht. Nestlé Waters Schweiz nutzt einen Teil der produzierten Wärme in seiner HENNIEZ Abfüllanlage.
Der Anteil an erneuerbarer Energien, der in dieser Fabrik für Wärme genutzt wird, beläuft sich auf mehr als 65% (12 Monate ab August 2016). Beim Stromverbrauch liegt dieser Wert schon jetzt bei 100%. Durch den Ersatz fossiler Energie mittels Biogasanlagen verhindern Nestlé Waters Suisse und seine Partner in der HENNIEZ Fabrik jährlich den Ausstoss von insgesamt 1’300 Tonnen CO2 in die Atmosphäre.
Die Produktion von Biogas generiert auch einen hochwertigen Biodünger. Im Vergleich zur Ausbringung von Gülle ist dieser Gärrest geruchlos. Zudem hat er einen höheren Nährwert und wird von den Pflanzen besser absorbiert. Darüber hinaus erfüllt er alle Kriterien zum Erhalt des Biosiegels. Dieser Dünger wird den Landwirten zur Verfügung gestellt, die am Biogasprojekt teilnehmen.