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Die Diode
Die Diode (griech.: di zwei, doppelt; hodos Weg) ist ein elektronisches Bauelement. Eine Diode besitzt die Fähigkeit, für Strom, der in eine Richtung fliesst, durchlässig, für Strom, der entgegengesetzt durch den Leiter fliesst, jedoch ein Isolator zu sein. Hierdurch ist eine Gleichrichtung des Stroms ermöglicht, da Strom die Diode nur in eine Richtung passieren kann. Der Begriff Diode wird synonym für dem Begriff ungesteuerter Gleichrichter verwendet.
Eine Diode besteht aus einer Anode und einer Kahtode. Wird die Anode positiv geschaltet, lässt die Diode den Strom durch. Die Kathode ist in diesem Fall negativ geladen. Durch Umpolung, d.h. wenn die Anode negativ und die Kathode geschaltet wird, sperrt die Diode und es wird kein Strom durgelassen.
Dioden kann man mit einem mechanischen Rückschlagventil vergleichen, da dieses auch nur Massenfluss in eine Richtung erlaubt. Vorgänger der Dioden waren die Elektronenröhren.
Schaltzeichen
1904 wurde eine Röhrendiode als Gleichrichter eingesetzt. Sie bestand aus Kathode und Anode.
Die Funktionsweise der Halbleiter-Dioden basiert auf der Sperrschicht eines p-n-Übergangs.
Bauformen sind die Spitzendiode (Detektor 1874) und die Flächendiode (1938).
Die Diode besitzt eine Durchfluss- und eine Sperrrichtung. Das hat zur Folge, dass Gleichstrom nur fließen kann, wenn die Polarität richtig gewählt wird und bei Wechselstrom nur eine Stromrichtung durchgelassen wird.
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- Foto einer Auswahl von Dioden, ganz links: Brückengleichrichter
Neben der einfachen Diode gibt es eine Reihe von speziellen Halbleiterdioden für unterschiedliche Einsatzzwecke:
- Laserdiode
- Leistungsgleichrichter (p+sn+-Diode)
- LED Leuchtdiode
- Photodiode
- Schottky-Diode
- Solarzelle
- Step-Recover-Diode
- Supressordiode
- Thyristor
- Tunnel-Diode
- Varaktor (variable Reaktance) Kapazitätsdiode
- Vierschichtdiode
- Zener-Diode oder Z-Diode