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Viele sagen mir, dass sie Schwierigkeiten beim Meditieren haben. Dass sie keine Zeit haben oder immer noch tausend Ausreden finden, um nicht zu meditieren. Nun, ich habe ein sehr nützliches Geheimnis für die Meditation gefunden, das "sitzen und meditieren".
Offensichtlich ist der erste Punkt dieses Geheimnisses, sich hinzusetzen, und deshalb ist die Position für die Meditation grundlegend sitzend.
Hier kommen uns die Yoga-Sutras zu Hilfe:
Die Position für die Meditation sollte konstant, stabil und unbeweglich sowie bequem sein.
(sthira sukham asanam)
sthira = konstant, stabil, unbeweglich
sukham = bequem, volle Leichtigkeit
asanam = Position oder Haltung und in diesem Fall verbunden mit Meditation
Konstant, stabil und bequem sind die drei wesentlichen Merkmale der Sitzposition für die Meditation, die wir erhalten müssen.
Konstant, stabil und bequem sind die drei wesentlichen Merkmale der Sitzposition für die Meditation, die wir erhalten müssen.
Wenn man die Meditationspositionen der grossen spirituellen Traditionen der Welt untersucht, stellt man fest, dass sie alle eines gemeinsam haben – die unerschütterliche Stabilität eines Berges oder
eines Baumes. Schaue dir zum Beispiel die altägyptischen Pharaonen an, die in ihren knienden Haltungen dargestellt sind, oder die gekreuzten Buddha-Statuen. Ihre Basis ist breit, tief in der Erde verwurzelt, und sie scheinen zu sagen: "Ich kann nicht bewegt werden. Ich bin hier, um zu bleiben."
Wenn du gerade sitzt wie ein Berg oder ein Baum, fungiert dein Körper als Bindeglied zwischen Himmel und Erde – und verbindet analog dazu unseren physischen Körper, die verkörperte Existenz mit der heiligen und spirituellen Dimension des Seins. Neben dem spirituellen Aspekt ist es nicht zu übersehen, dass wir uns beim aufrechten Sitzen gut fühlen und wenn der Körper gesund ist, ist der Geist ruhig. Darüber hinaus ist es viel einfacher, längere Zeit still zu stehen, wenn die Wirbel wie Ziegelsteine ausgerichtet sind.
Natürlich kann man sich immer an die Wand lehnen – so könnte man meinen. Aber dein Körper neigt dazu, sich zu sehr zu entspannen, wenn du dich darauf stützt. Ich empfehle hier, nur den unteren Rücken auszuruhen. Du kannst eine gerollte Decke nehmen und sie zwischen die Wand und den ersten Teil deines Beckens legen. Dies gibt Unterstützung, um die gesamte Wirbelsäule ohne Anstrengung gerade zu halten.
So wie ein Baum tiefe Wurzeln schlagen muss, um nicht zu fallen, wenn er wächst, musst du eine bequeme Position für die untere Hälfte des Körpers finden, die so lange wie möglich, mindestens 15 bis 20 Minuten, haltbar ist. Nach mehreren Jahrtausenden des Experimentierens haben die grossen Meditationsmeister eine Handvoll traditioneller Positionen geschaffen, die besonders gut zu funktionieren scheinen. Von aussen sehen sie sehr unterschiedlich aus, aber in Wirklichkeit haben sie eine grundlegende Gemeinsamkeit: Das Becken ist leicht nach vorne geneigt, wodurch die natürliche Krümmung des unteren Rückens verdeutlicht wird.