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Nachdem der Blog von Herrn Hottinger “Schweizer, wieder mehr Ferien im eigenen Land” durch themenfremde Statements verfälscht worden ist, versuche ich es mit einem neuen Blog, erweitert mit dem Thema “Einkaufen in der Schweiz”.
Schon vor der Aufgabe des Wechselkurses des Frankens gegenüber dem Euro gab es happige Preisunterschiede sowohl im Tourismusbereich wie auch bei den Einkaufspreisen. Mit der Erstarkung des Schweizerfrankens nach der Aufgabe des Wechselkurses haben diese Unterschiede noch zugenommen.
Was sind die Gründe für die Hochpreisinsel Schweiz?
Sind es Löhne, Mieten?
Sind es Handelshürden für die Lebensmittel (Ausschluss vom Cassis-de-Dijon-Prinzip, das die hiesige Anerkennung von Zulassungen in der EU umfasst)?
Sind es Sonderregeln für die Landwirtschaft?
Ist es das zahnlose Kartellgesetz (Schweiz-Zuschläge bei Importen)?
Meine Frage: Sind SchweizerInnen, die in der Schweiz Ferien verbringen und in der Schweiz einkaufen vaterlandsliebend oder dumm, und sind diejenigen, die Ferien im Ausland verbringen und ennet der Grenze einkaufen “Landesverräter” oder preisbewusst?