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Maximilian Schnaus gewinnt
Eine internationale Jury wählte den Berliner Organisten aus vier Finalisten aus. Er wird das Eröffnungskonzert des V. Internationalen Kirchenmusikkongresses am 21. Oktober in Bern spielen.
Am 20. März wurde im Rahmen der Berner Museumsnacht das Finale des Internationalen Berner Orgelwettbewerbs durchgeführt, eine Gemeinschaftsproduktion des V. Internationalen Kirchenmusikkongress, des Kirchenklangfests cantars 2015, des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds und der Kirchgemeinde Münster Bern. Es spielten Samuel Cosandey, Schweiz, Kensuke Ohira, Japan, Maximilian Schnaus, Deutschland, und Simone Vebber, Italien.
Die internationale Jury setzte sich zusammen aus Präsident Laurent Mettraux, Vizepräsident des Schweizerischen Tonkünstlervereins, Elisabeth Zawadke, Musikhochschule Luzern, Bernhard Haas, Musikhochschule München, Dominik Susteck, Kunststation St. Peter Köln, und Daniel Glaus, Hochschule der Künste Bern und Organist am Berner Münster. Wie sie in ihrem Bericht mitteilte, empfahl die Jury der Programmkommission des V. Internationalen Kirchenmusikkongresses, Maximilian Schnaus für das Eröffnungskonzert am 21. Oktober in Bern einzuladen. Samuel Cosandey aus Bex, dessen Spiel und visionäre Programmation lobende Anerkennung gefunden habe, soll in einem anderen Konzert Coïncidences (2013) von Antoine Fachard aufführen. Die Jury zeigte sich erfreut über die Darbietungen, alle Präsentationen hätten sich durch höchstes Niveau ausgezeichnet.
Der Organist und Komponist Maximilian Schnaus wurde 1986 in Bad Neustadt geboren. Er studierte Kirchenmusik und Orgel in Hannover und Amsterdam, u. a. bei Pier Damiano Peretti und Jacques von Oortmerssen, und erhielt Stipendien der Yehudi-Menuhin-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Februar 2014 legte er in der Klasse von Leo van Doeselaar an der Universität der Künste Berlin sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Seit 2014 ist er Organist der Sophienkirche in Berlin-Mitte.