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Islamic Relief fordert dazu auf, Treibstoff in den Gazastreifen zu liefern, da sich die Krankenhäuser in der gesamten Region ohne Strom und Licht befinden.
Die Krankenhäuser im Gaza-Streifen stehen kurz vor einem Stromausfall in den nächsten Tagen, da der Treibstoff in der belagerten Enklave zur Neige geht. Das indonesische Krankenhaus in Gaza war bereits gestern ohne Strom.
Hier gibt unser stellvertretender Direktor, Zia Salik, ein Update zur Situation und Antworten auf andere häufig gestellte Fragen, die eingegangen sind. Wir ermutigen Sie, weiterhin Fragen zu stellen, und wir werden unser Bestes tun, um transparent zu sein.
In Bosnien- Herzegowina ist die Lage für Migranten nach wie vor schwierig. Viele Migranten und Flüchtlinge durchqueren das Land mit dem Ziel, die Europäische Union zu erreichen und stoßen dabei aber häufig auf Hindernisse wie eine einschränkende Migrationspolitik, überfüllte Auffanglager sowie auch karge Lebensbedingungen.
Darüber hinaus werden einige Migranten Opfer von Gewaltübergriffen und Ausbeutung durch Menschenhändler und anderen Kriminellen.
Die Regierung und humanitäre Organisationen bemühen sich, den Migranten beizustehen, doch die Herausforderungen bleiben zahlreich aufgrund des Drucks, den die begrenzten Ressourcen ausüben.
Ziel des Projekts ist die Bereitstellung von Kleidung (Pullover, Jacke, Socken, Hemden, Schuhe usw.) und Hygienepaketen (Kamm, Rasierschaum, Einwegrasierer, Haarshampoo 500 ml, Duschbad 500 ml, Zahnpasta, Zahnbürste, Baumwollhandtuch usw.) für 967 Migranten.
Begünstigte : 967 Migranten
Budget : 120.000 CHF
Die Lage der Flüchtlinge in Bangladesch lässt sich weiterhin als schwierig an. Sie leben in überfüllten Lagern in Cox’s Bazar und Bhasan Char, wo die Lebensbedingungen prekär sind und große Anforderungen stellen in Bezug auf Gesundheit, Ernährungssicherheit und Zugriff zu sauberem Trinkwasser wie auch auf die sanitären Anlagen. Die Flüchtlinge sind zahlreichen Gefahren ausgesetzt, darunter Krankheiten, Stürme, Überschwemmungen und Waldbrände. Bhasan Char ist eine kleine Insel im Brahmaputra-Delta in Bangladesch. Das Lager beherbergt derzeit Rohingya-Vertriebene. Die Regierung begann im Dezember 2020 mit der Verlegung von Flüchtlingen in dieses Lager, um die Überbelegung in den bestehenden Lagern in Cox’s Bazar zu vermindern.
Der Standort ist recht abgelegen und schwer zugänglich, was die humanitären Maßnahmen erschwert. In den letzten Monaten wurde die Versorgungskette für Flüssiggas unterbrochen. Flüssiggas ist für die Flüchtlinge von entscheidendster Bedeutung, da es die einzige Möglichkeit für sie ist, kochen zu können und sich somit zu ernähren.
Ziel des Projekts ist es, 5400 LPG -Flaschen an Familien in den Lagern zu verteilen, damit sie angemessen kochen und sich ernähren können.
Begünstigte : 1 800 Flüchtlingsfamilien
Budget: 100.000 CHF, d.h. 500 CHF für 10 Familien
Nothilfe für Dialysepatienten im Landkreis Al-Hodeidah in Jemen
In Jemen ist die humanitäre Situation aufgrund des Krieges und der anhaltenden humanitären Krise als sehr ernst zu betrachten. Durch die Kämpfe wurden die Infrastruktur, die Gesundheitssysteme und das Grundversorgungs-System beschädigt, was zu einem Mangel an Nahrungsmitteln, Trinkwasser und anderen wichtigen Mitteln geführt hat.
Unterernährung und Krankheiten sind weitgehend verbreitet und die COVID-19-Pandemie hat die Schwierigkeiten nur noch verschärft. Darüber hinaus haben fehlende Zugangsmöglichkeiten zu humanitärer Hilfe, Gewaltausübungen und die sich verschlechternde Wirtschaftslage das Leid der Zivilbevölkerung noch verstärkt.
Dialysegeräten und medizinischem Personal auszustatten. Diese Ausrüstung wird rund um die Uhr ohne Unterbrechung in Betrieb sein, um die Dialysepatienten zu unterstützen. Jedes Gerät kann täglich das Leben von 8 Menschen retten und diese Geräte können jahrelang betrieben werden, was eine nachhaltige Hilfe für mit Nierenversagen gefährdete Patienten darstellt.
Begünstigte : 140 Personen, die an Nierenversagen leiden.
Budget: 100.000 CHF, d. h. 700 CHF pro Person.
Pakistan ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder, obwohl seine CO2-Bilanz nur 1% ausmacht. Das Land wurde im Sommer 2022 von einer der schlimmsten Überschwemmungs-Katastrophen mit rekordbrechenden Regenfällen heimgesucht.
Neben diesen starken Regenfällen hat auch das Auftauen von 7000 Gletschern im Norden Pakistans erheblich dazu beigetragen, dass die Wasserstände in den Staudämmen und Flüssen anstiegen, was schnell zu Überschwemmungen führte. 33 Millionen Menschen in 116 Distrikten waren von den Überschwemmungen betroffen.
Das Ziel des Projekts ist es, eine tragbare Wasserfilteranlage zu installieren. Die Begünstigten werden dann über sauberes und trinkbares Wasser verfügen können, das ihnen dank eines Verteilersystems mit Tankwagen angeliefert werden wird. Der Filterplan erbringt täglich bis zu 300 Kubikmeter gereinigtes Wasser, was etwa 300.000 Litern entspricht.
Als wirksamer Beitrag, die durch Wasser übertragenen Krankheiten in den von Überschwemmungen betroffenen Gebieten verringern zu können.
Begünstigte : 60 000 Menschen
Budget : 100 000 CHF
Die Waffenkonflikte und Gewaltausübungen in der Region hatten zur Folge, dass nun viele Kinder keine Eltern mehr haben. Die Waisen können mit Problemen wie Armut, Diskriminierung und dem Mangel angemessener Pflege wie auch Bildung konfrontiert sein.
Im Zusammenhang mit der hohen Inflation und Arbeitslosigkeit wird es für die Pflege-Familien von Waisenkindern immer schwieriger, allen Auslagen gerecht zu werden.
Das Ziel des Projekts ist, 200 Waisenkindern eine Berufsausbildung zu ermöglichen, damit sie über ein wirtschaftliches Einkommen verfügen können, indem sie Unternehmer werden.
Begünstigte : 200 Waisenkinder
Budget : 100 000 CHF
Die humanitäre Lage in Gaza ist sehr prekär, da die über 2 Millionen Menschen in hohem Maß mit Problemen wie Armut, Arbeitslosigkeit, Ernährungsunsicherheit und mangelhaften Infrastrukturen konfrontiert sind.
Die Region ist regelmäßigen Konflikten und einer Blockade ausgesetzt, die den Zugriff zu grundlegenden Gütern, den Wirtschaftswachstum und die Bewegungsfreiheit einschränken.
Die Verbesserung der Sanitär-, Wasser- und Hygieneversorgung in 27 Vorschulen im Gazastreifen wird den Schülern den Zugang zu sauberem Trinkwasser, korrekter Hygiene und Sauberkeit in einer inklusiven und effektiven Lernumgebung ermöglichen und so wasserbedingte Krankheiten vermindern.
Das Projekt sieht die Sanierung grundlegender sanitärer Einrichtungen vor (Abwasseranschlüsse, Latrinen, Wasserstellen und Handwascheinrichtungen). Außerdem soll die Wasserversorgung durch die Installation von Wasseranlagen verbessert und die Speicherkapazität erhöht werden.
Begünstigte : 8.100 Schülerinnen und Schüler
Budget : 150.000 CHF, d.h. 5.500 CHFpro Schule oder 200 für 10 Schüler/innen
Krebskranke Kinder in Gaza befinden sich in einer schwierigen Situation aufgrund des Mangels an Medikamenten und eines angemessenen Gesundheitswesens.
Der Krieg und die Blockade beeinträchtigen das Gesundheitssystem in Gaza weiterhin stark, was die Behandlungsmöglichkeiten für krebskranke Kinder erschwert. Darüber hinaus sind viele Eltern finanziell leider nicht in der Lage, die hohen Kosten tragen zu können, die mit der Gesundheitsversorgung ihrer
kranken Kinder verbunden sind.
Dies kann weithin zu einem Mangel an angemessener Pflege und einer Steigerung der Kindersterblichkeit führen
Das Ziel dieses Projekts ist es, den krebskranken Kindern eine umfassende Bildung zukommen zu lassen, und zwar einerseits durch Hilfe bei der medizinischen Behandlung und andererseits durch wirksame Unterstützung dank
einer gemeindenahen Schulbegleitung
Begünstigte:
200 krebskranke Kinder und Jugendliche
Budget : Budget
200.000 CHF
Die humanitäre Lage In Somalia ist aufgrund mehrerer Faktoren äußerst kritisch, bedingt durch Waffen- Konflikte, lang anhaltende Dürren und Überschwemmungen, fehlendem Zugriff zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, akute und chronische Unterernährung sowie Mangel an Medikamenten und grundlegender Gesundheitsversorgung. Geflüchtete sind aufgrund mangelnder Mittel und eines beschränkten Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen besonders gefährdet.
Die COVID-19-Pandemie hat die bestehenden Probleme noch mehr verschärft, indem sie den Zugang zur Gesundheitsversorgung und Zugriff auf Nahrungsmittel weiterhin erschwert hat. Die Hauptopfer dieser Situation sind Frauen und Kinder, aufgrund der geschlechtsspezifischen Diskriminierung und der erhöhten Anfälligkeit bei unterernährten und kranken Kindern.
Das Ziel dieses Projekts ist es, die Ernährung der Geflüchteten in den Lagern in Afgooye und Daynile am nordwestlichen Rand der Stadt Mogadischu zu verbessern. Dieses Flüchtlingslager wurde nach massiven Dürreperioden in Mogadischu eingerichtet. Das Lager nimmt heute mehr als 200.000 Familien auf und es werden weiterhin täglich Ankünfte aus Shabelle verzeichnet, was auf die wiederkehrenden Dürren und Konflikte zurückzuführen ist.
Mit dem Projekt soll eine Gesundheitseinrichtung unterstützt werden, die außer einem ambulanten Pflegeprogramm auch ein therapeutisches Fertignahrungsprogramm bietet.
Begünstigte: 2400 Frauen und Kinder, die an Unterernährung leiden.
Budget : 500 000 CHF, d.h.210 CHF pro Person
Derzeit beherbergt Jordanien mehr als 650.000 Flüchtlinge, die wegen des Bürgerkriegs hauptsächlich aus Syrien kommen. Obwohl das Land vielen Geflüchteten einen sicheren Zufluchtsort geboten hat, haben die schwierige wirtschaftliche Lage Jordaniens und die Überlastung der öffentlichen Dienste zu echten Problemstellungen für die Vertriebenen und die aufnehmenden Gemeinden geführt.
Das Ziel des Projekts ist, den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderungen zu fördern, indem ihnen medizinische Geräte und psychosoziale Betreuung zur Verfügung gestellt werden.
Bei den betreffenden medizinischen Geräten handelt es sich um Hörgeräte, Brillen, Rollstühle, Gehhilfen, Gehstöcke und medizinische Pflegebetten.
Begünstigte: 100 schutzbedürftige Personen mit einer Behinderung
Budget : 100.000 CHF, d. h. 1.000 CHF pro Person
Derzeit beherbergt Jordanien mehr als 650.000 Flüchtlinge, die wegen des Bürgerkriegs hauptsächlich aus Syrien kommen. Obwohl das Land vielen Geflüchteten einen sicheren Zufluchtsort geboten hat, haben die schwierige wirtschaftliche Lage Jordaniens und die Überlastung der öffentlichen Dienste zu echten Problemstellungen für die Vertriebenen und die aufnehmenden Gemeinden geführt.
Das Ziel des Projekts ist, den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderungen zu fördern, indem ihnen medizinische Geräte und psychosoziale Betreuung zur Verfügung gestellt werden.
Bei den betreffenden medizinischen Geräten handelt es sich um Hörgeräte, Brillen, Rollstühle, Gehhilfen, Gehstöcke und medizinische Pflegebetten.
Begünstigte: 120.000 Menschen und 12 Gesundheitszentren
Budget : 200.000 Euro, d. h. 100 CHF für 100 Personen
Im Sudan ist die humanitäre Lage wegen der anhaltenden Waffenkonflikte in einigen Teilen des Landes, der Armut und wirtschaftlichen Schwäche sowie des Mangels an grundlegenden Dienstleistungen wie sauberem Trinkwasser und Gesundheitsversorgung wirklich besorgniserregend. Flüchtlinge und durch Gewalt vertriebene Bewohner sind besonders gefährdet und benötigen dringend humanitäre Hilfe.
Nach Schätzungen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) gab es im Jahr 2021 rund 1,7 Millionen Binnenvertriebene und etwa 711.000 Geflüchtete. Flüchtlinge und Binnenvertriebene stehen vor großen, echten Problemen und benötigen humanitäre Hilfe, um ihre Grundbedürfnisse zu decken.
Das vorgeschlagene Projekt zielt darauf hin, auf die unmittelbare Notwendigkeit einer Verbesserung des Ernährungszustands von Kindern und schwangeren sowie stillenden Müttern einzugehen. Darüber hinaus wird es das Ernährungssystem stärken, den allgemeinen Ernährungszustand verbessern und die Anfälligkeit der Zielbegünstigten bei vorkommenden Traumen verringern.
Auf diese Weise wird das Projekt erheblich die Unterernährung, welches die Haupttodesursache bei Kindern unter fünf Jahren sowie den Müttern ist, reduzieren.
Begünstigte: 33 000 Personen
Budget : 200 000 CHF
Obwohl sich das Gesundheitssystem im Kosovo entwickelt, hat das Jahrzehnt fehlender Investitionen in der Vorkriegszeit das Land mit einem Defizit im Gesundheitssystem der jugoslawischen Ära zurückgelassen. Selbst für einfache medizinische Untersuchungen suchen viele Menschen die Nachbarländer auf, da die medizinische und sanitäre Infrastruktur unterdurchschnittlich ist. Der Gesundheitszustand im Kosovo ist einer der schlechtesten in Südosteuropa, 12% der Todesfälle sind auf Infektionskrankheiten zurückzuführen. Unter diesen Bedingungen sind besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen den größten Risiken ausgesetzt: Frauen, Kinder und ältere Menschen sind aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht in der Lage, regelmäßig zum Arzt zu gehen und auf ihre Gesundheit zu achten.
Aufgrund mangelnder Chancen und Kenntnisse, die vor allem junge Menschen an den Rand der Gesellschaft drängen, sind viele nicht in der Lage, einen wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen, was sich in wachsender Armut niederschlägt.
Eines der Ziele dieses Projektes ist es, den am meisten gefährdeten Menschen – armen Familien, stillenden Müttern, Neugeborenen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen – in der Gemeinde Vushtri eine Gesundheitsversorgung zu bieten. Einfache alltägliche Aufgaben wie Ankleiden, Aufstehen oder Hausarbeit können von älteren Menschen nicht mehr bewältigt werden, da sie oft alleine gelassen werden.
Das zweite Ziel des Projekts ist es, den ärmsten Bauernfamilien landwirtschaftliche Geräte zur Verfügung zu stellen, um ihnen die Arbeit zu erleichtern und ihre Lebensbedingungen zu verbessern.
Begünstigte: 10.000 Patienten und 110 landwirtschaftliche Familien.
Budget : 120 000 CHF
In Mali leiden fast 5 Millionen Menschen unter Ernährungsunsicherheit. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist nach wie vor sehr schwierig. Landesweit haben 23% der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
In dieser Situation sind die Betroffenen auf Oberflächenwasser aus Tümpeln und Teichen in Gossi und anderen 20 km entfernten Orten angewiesen, um ihre täglichen Bedürfnisse wie Trinken, Kochen, Waschen etc. zu befriedigen. Sie sind häufig wasserbedingten Krankheiten wie Durchfall, Hautkrankheiten, Drakunkulose etc. ausgesetzt.
Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Ernährungssicherheit durch die Anlage von Gemüsegärten zum Anbau und zur gemeinsamen Nutzung sowie die Verbesserung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser durch den Bau von drei Brunnen mit Wasserleitungen.
Begünstigte: 100 Produzenten und 3300 Menschen
Budget : 150 000 CHF