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Beim Metall Inertgas Schweissen (Schweissverfahren 131) von Nichteisenwerkstoffen – Schweissverfahren 131 (DIN EN ISO 4063) – wird der abschmelzende Schweisszusatz – der Schweissdraht – von einer Drahtförderung mechanisiert zugeführt und schmilzt im Lichtbogen ab.
Das geschmolzene Metall wird durch Abkühlung fest und stellt eine zuverlässige Verbindung der zu verschweissenden Bauteile dar.
Während des MIG-Schweiss-Prozesses wird durch eine Düse Schutzgas zugeführt. Dieses verhindert das Eindringen von Sauerstoff und Verunreinigungen aus der Atmosphäre in das Schweissbad und schützt das Schmelzbad somit vor Oxidation.
Durch die Zuführung von Prozessgasen wird die Schweissstelle vor der umgebenden Atmosphäre geschützt.
Beim Lichtbogenschweissen von Werkstoffen wie Nichteisenmetallen wie Aluminium, Kupfer oder Titan werden inerte Gase wie Argon, Helium sowie deren Gemische eingesetzt. Im Prozessgas enthaltene Verunreinigungen wie Sauerstoff (O2), Wasserdampf (H2O) sowie Staub, etc. können die Reaktion beeinflussen. Diese Verunreinigungen sind unerwünscht.