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Die Zecken sind eine Ordnung der Milben, die der Überordnung Parasitiformes zugeordnet werden. Unter den Zecken finden sich die größten Milbenarten. Alle Arten sind blutsaugende Ektoparasiten an Wirbeltieren. Viele Zeckenarten sind bedeutende Krankheitsüberträger.
Im Frühling und Herbst ist daher Vorsicht geboten.
Zecken halten sich in Bodennähe, maximal auf einer Höhe von circa 80cm auf. Dementsprechend ist die Gefahr für Papageien eher Gering.
Falls ein Befall doch eintrifft, sollte eine Zecke möglichst bald entfernt werden, um eine allfällige Entzündung oder bakterielle Infektion so gering wie möglich zu halten.
Eine Vorbehandlung mit Gel, Oel oder Zerquetschen ist unbedingt zu unterlassen, weil dadurch die Erreger erst recht übertragen werden. Die Zecken, die sich im Gefieder der Vögel vergraben und in der Haut festbeißen, erkennt man meist nur, indem man die Vogelfedern vorsichtig auseinander schiebt.
Manche Zecken sitzen jedoch so ungünstig, dass sie nur vom Tierarzt entfernt werden können. Ist ein Vogel gleichzeitig von mehreren dieser Parasiten befallen, kann der Tierarzt ein Stärkungspräparat einsetzen, um den extremen Blutverlust, den sie verursachen, auszugleichen.
Vorbeugungen gegen diese Unliebsamen Tiere bei Papageien sind nicht zu empfehlen. Man kann die Äste
welche man in die Voliere einbringt, mit einem kräftigen Wasserstrahl abspritzen, um ganz sicher zu gehen dass man die Parasiten nicht einschleust.