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Tropische Wirbelstürme, die je nach Region unterschiedlich bezeichnet, Link öffnet in einem neuen Fenster werden, entfernen sich immer weiter vom Äquator. Im Durchschnitt haben sie sich in den vergangenen 30 Jahren jedes Jahrzehnt um mehr als 50 Kilometer in Richtung Pole bewegt. Das berichten Forscher von der US-Behörde für Wetter und Ozeanografie (NOAA). Auf der Nordhalbkugel wanderten die Stürme demnach im Schnitt rund 53 Kilometer in Richtung Nordpol, auf der Südhalbkugel 62 Kilometer in Richtung Südpol.
Besonders deutlich ist dieser Trend laut den Meteorologen im Pazifik und im südlichen Indischen Ozean. Im Atlantik hingegen gebe es dafür keine Anzeichen, und im nördlichen Indischen Ozean wanderten die wenigen Wirbelstürme zum Äquator hin – doch unter dem Strich gebe es einen Trend hin den Polen.
Manche Regionen der Welt, die bisher weitgehend von Wirbelstürmen verschont geblieben sind, dürften künftig häufiger betroffen sein. Andererseits, so die Forscher weiter, blieben die Menschen in einer Zone entlang des Äquators öfter verschont. Doch dieses Ausbleiben der Wirbelstürme könne in solchen Regionen zu Wassermangel führen.