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Das Wichtigste in Kürze:
- China händigte die beschlagnahmte US-Forschungsdrohne den USA aus.
- Die USA hatten die Drohne routinemässig im Südchinesischen Meer eingesetzt.
- Peking hatte bereits angekündigt, die Drohne zurückzugeben.
- Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte indes verlauten lassen, dass China die Drohne auch behalten könne.
China hat eine in internationalen Gewässern beschlagnahmte US-Forschungsdrohne zurückgeben. Nach «freundlichen Gesprächen» sei die Unterwasserdrohne ausgehändigt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Peking mit.
Nach Angaben des Pentagons hatte das US-Militär das unbemannte Unterwasserfahrzeug vergangene Woche routinemässig im Südchinesischen Meer nahe den Philippinen zum Sammeln ozeanographischer Daten eingesetzt. Es wollte die Drohne gerade bergen, als ein chinesisches Marineschiff eingriff.
Trump sorgt für Zündstoff
Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund eines angespannten Verhältnisses Chinas und der USA. Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte Peking mit einem direkten Telefonat mit Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen verärgert und danach die Ein-China-Politik der USA infrage gestellt.
Die Beschlagnahmung der Drohne bezeichnete er über Twitter als «beispiellosen» Vorgang und regte an, China zu sagen «dass wir die Drohne, die sie stahlen, nicht wieder haben wollen».
Peking hatte bereits kurz nach dem Vorfall verkündete, die Drohne zurückgeben zu wollen, aber gleichzeitig Amerikas «langjährige» Praxis «militärischer Erkundungen aus nächster Nähe» in von China beanspruchten Gewässern angeprangert.