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"In den untersuchten Kriegszeiten haben sich die Todesfälle pro Monat verdoppelt, mit einem Anstieg der Verletzungsschwere und der Anzahl der Wunden pro Opfer" - J.F Kelly et al (2008)
Die verfügbaren Technologien zur Bewältigung von katastrophaler Blutungen im Kampf sind erheblich fortgeschritten, so dass mehr Soldaten bei Kriegsverletzungen "überleben" können.
Noch heute, fast ein Jahrzehnt nach dem offiziellen Ende des Konflikts, besteht immer noch Unsicherheit über die Genauigkeit der Verletzungs- und Sterblichkeitsstatistiken aus dem Irak-Krieg. Die 2013 veröffentlichten Zahlen beziffern die Zahl der direkten Kriegstoten auf 189.000, wobei etwa 32.223 Soldaten physisch verletzt wurden.
1. Eine Sache, die wir gesehen haben, ist jedoch, dass die Verletzungen, die von den Truppen während des Krieges erlitten wurden, im Laufe des Konflikts an Schwere zunahmen.
2. Die Autoren der Studie von JF Kelly im Jahr 2008, in der Wund-Verletzungsschweregrad von 2003 bis 2006 bewertet und verglichen wurde, stellten fest, dass sich "in den untersuchten Kriegszeiten die Todesfälle pro Monat verdoppelt haben, mit einem Anstieg sowohl der Verletzungsschwere als auch der Anzahl der Wunden pro Opfer". Daraus lässt sich ableiten, dass Kriege im Laufe ihrer Geschichte nur allmählich gewalttätiger werden. Nicht nur in Bezug auf die Gesamtzahl der Todesopfer, sondern auch auf die Verletzungen und Leiden des Servicepersonals und der Zivilopfer.
Die Minimierung des Schadens für Truppen und Zivilisten steht im Mittelpunkt der Militärärzte, weshalb sich die medizinische Versorgungstechnik auf dem Schlachtfeld ständig weiterentwickelt. Seit der Studie von JF Kelly sind die verfügbaren Technologien, zur Bewältigung katastrophaler Blutungen im Kampf, erheblich fortgeschritten, so dass mehr Soldaten Kriegsverletzungen überleben können.
Es war diese klare Notwendigkeit, mehr verletzten Soldaten bei der Rückkehr in ihre Familien zu helfen, die 2006 zur Entwicklung der patentierten chitosanbasierten, hämostatischen Technologie von Celox führte. Wir befinden uns nun in der vierten Generation dieser hämostatischen Technologie in Form von Celox Rapid, einem schnell wirkenden hämostatischen Gaze, der die Kompressionszeit auf 60 Sekunden oder bis zum Stillstand der Blutung reduzieren kann.
3. Das Celox Rapid ist die perfekt geeignet, für eine intensive Umgebung mit hohem Druck an der Frontlinie.
Die Entwicklung von Celox hat Soldaten im Einsatz nachweislich geholfen. Eine retrospektive Studie von M Winstanley, J E Smith und C Wright aus dem Jahr 2018 analysierte Daten des britischen Verteidigungsministeriums (MOD). Diese Daten aus den Jahren 2003 bis 2014 konzentrierten sich auf die Konflikte im Irak und in Afghanistan und versuchten insbesondere, die Wirksamkeit hämostatischer Mittel bei der Behandlung von katastrophalen Blutungen zu bestimmen.
Diese Forschung zeigte, dass von den drei verwendeten hämostatischen Verbänden - Celox, Hemcon und Quickclot - im Untersuchungszeitraum nur eine statistisch signifikante Verbesserung des Überlebens zeigte: Celox. Insbesondere die Erhöhung der Überlebensfähigkeit mit Celox hämostatischer Gaze zeigte sich am deutlichsten bei schwereren Verletzungen.
4. Die Forschung kommt zu dem Schluss, dass die weitere Verwendung von hämostatischen Mitteln im Rahmen der anfänglichen Blutungskontrolle bei konfliktverletzten Patienten unterstützt. Dies ist eine weitere wertvolle Lektion aus dem Irak-Krieg. Es wird gezeigt, dass hämostatische Mittel mehr Truppen helfen, auch potenziell tödliche Verletzungen zu überleben, daher sollten Ärzte sicherstellen, dass sie mit den effektivsten ausgestattet sind.
Nach 4 Jahren, nach dem offiziellen Ende des Irak-Krieges, sind die Auswirkungen in der Region noch immer spürbar. Da langwierige Kriegsführung immer häufiger wird, müssen wir alle die Lehren aus diesem Konflikt ziehen, um die Schäden und den Tod in Zukunft zu minimieren.