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Bei Timberland setzen wir uns dafür ein, einen inklusiven Raum zu schaffen, innen und außen.Mehr anzeigen
Chukkas haben ihre Namen wahrscheinlich von der Chukka (oder Chukker), einem Abschnitt eines Polospiels, der ein Viertel der Gesamtdauer ausmacht. Mysteriös ist nun, woher die Verbindung zu den Schuhen kommt, da das Spiel in knielangen Reitstiefeln gespielt wird, nicht in knöchelhohen. Eine Theorie ist, dass sie nach dem Spiel getragen wurden, aber eigentlich weiß es niemand ganz genau.
Was wir wissen ist, dass der Chukka jetzt zur Grundausstattung in Sachen Schuhen gehört und sowohl in formellen als auch in lässigen Umgebungen getragen wird. Der ursprüngliche Chukka war hellbraun und hatte zwei oder drei Schnürsenkel-Löcher, das oberste auf der Höhe des Knöchels. Heutzutage ist der Begriff viel weitläufiger und kann verschiedene Stiefeletten, ohne Begrenzung auf die Anzahl der Löcher und in einer Reihe an Farben umfassen. Was trägt man also zu Chukkas? Wir finden es heraus.
Da Chukkas formell oder lässig sein können, können sie zu Jeans, Hosen oder einem Anzug getragen werden. Im Allgemeinen passt ein Modell aus Wildleder in Khaki am besten zu Jeans, während schwarze oder braune Glattleder-Chukkas etwas formeller wirken. Worauf man aber auf jeden Fall achten sollte ist, dass das Hosenbein am Knöchel nicht zu eng ist.
Du solltest auf jeden Fall an den hohen Knöchel des Chukkas denken, wenn du entscheidest, wie weit das Bein deiner Hose oder Jeans sein soll. Ist das Hosenbein zu schmal, gleitet es nicht richtig über den Stiefel und wird zusammengedrückt. Ist es zu weit, könnte dein Look an die Hippiezeit der 70er-Jahre erinnern. Der Chukka verleiht deinem Outfit immer einen smarten Touch, auch, wenn du ansonsten eher informell gekleidet bist. Darum solltest du besser bei langen Hosen bleiben, Shorts passen nicht so gut.
In modernen Zeiten sind Chukkas Alltagsschuhe, die entweder schick oder etwas lockerer gestylt werden können, aber nie komplett leger. In der Vergangenheit wurden sie von Soldaten im Nordafrika-Einsatz verwendet, um keinen Sand durchzulassen, während sie gleichzeitig nicht zu schwer waren.
„Chukka“ ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Styles, sodass du sie zu formellen oder halbformellen Anlässen tragen kannst. Für halbformelle Gelegenheiten eignet sich z. B. der American Craft-Chukka; etwas lässiger ist der Adventure 2.0. Oder du nimmst ein sportliches Modell wie den Newmarket-Chukka.
Chukkas können das ganze Jahr getragen werden – sie sind sogar ideal für den Winter, da die hohen Seiten einen gewissen Schutz vor dem kalten Boden bieten. Vorsicht allerdings mit klassischen Wildleder-Chukkas: Sie können bei Regen und Schnee ihr Finish verlieren.
Für herausforderndere Tätigkeiten im Winter als nur den Weg zur Arbeit, wie zum Beispiel Arbeit im Freien oder Ausflüge aufs Land, solltest du aber Chukkas im Outdoor-Stil, die wir ebenfalls anbieten, in Betracht ziehen. Sie teilen viele Eigenschaften mit Wanderschuhen, haben aber eine urbane Sohle.
Der Hauptunterschied zwischen Chukkas und Desert Boots ist die Sohle. Desert Boots haben eine flache, aber raue Kreppsohle mit kleinem Absatz. Chukkas haben entweder eine Ledersohle oder eine normale, griffige Gummisohle, je nachdem, wie formell das Modell ist.
Tatsächlich sind Desert Boots eine Art Chukka und man kann ihre Geschichte durch den Stil zurückverfolgen. Desert Boots sind nie wirklich gedacht, um zu formellerer Kleidung getragen zu werden. Sie haben ein robusteres und simpleres Design, auch, wenn sie fachmännisch gefertigt sind. Desert Boots haben fast immer einen sandigen oder braunen Farbton und sind aus Wildleder gefertigt; eine Anspielung auf ihre historischen Wurzeln im Krieg und in der Wüste.
Chukka ist nur eine Art von Schuh, nicht eine bestimmte Marke oder ein bestimmtes Produkt. Das heißt, einige sind wasserdicht, andere nicht. Es hängt ganz von ihrem Verwendungszweck ab. Outdoor-Chukkas für den Sport sind wahrscheinlich wasserdicht, ein formelleres Modell vielleicht nicht. Als Mittelding gibt es auch noch Chukkas, die im alltäglichen, allgemeinen Gebrauch wasserbeständig sind.
Die oben genannten Schuhe im Outdoor-Stil sind wasserdicht und somit auch für nasses und verschneites Terrain geeignet. Allerdings gibt es auch urbanere Chukkas, die ebenfalls wasserdicht sind. So zum Beispiel der Larchmont-Chukka: Er ist 100 % wasserdicht und die Sohle hat ein griffiges, tiefes Profil, sodass du auch bei heftigem Regen immer noch trocken und sicher unterwegs bist.
Die für formelle Kleidung designten Chukkas sind nicht zum Wandern gedacht. Es könnte sogar gefährlich sein, sie in unwegsamen, steilen Geländen zu tragen. Wenn dir der Stil von Chukkas gefällt und du Wanderschuhe möchtest, gibt es jedoch Modelle, die genau für solche Aktivitäten entwickelt wurden.
Unser Field Trekker-Schuh ist, wie der Name schon sagt, perfekt zum Wandern und hat relativ hohe Seiten für maximalen Komfort und Stabilität. Er ist atmungsaktiv und mit festen Sohlen und Mittelsohlen ausgestattet. Somit ist er ein tolles Chukka-Modell für Ausflüge in die Berge.
Ein geheimnisvoller Name, der Hintergrund im Militär, sowohl formelle, lässige als auch sportliche Designs und tausende Interpretationen – der Chukka entzieht sich fast aller Klassifizierung. Aber sobald man ein Paar anzieht, bekommt man sofort ein Gefühl von Komfort, Trittsicherheit und Stilbewusstsein, und man weiß zweifellos, dass es ein Chukka ist. Entdecke jetzt unsere verschiedenen Modelle und Designs und hol dir ein Stück Geschichte nach Hause.