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Das Mykotoxin Zearalenon verursacht bedeutende Schäden in der Schweinehaltung. Es führt bei Sauen unter anderem durch seine östrogenähnliche Wirkung zu verschiedenen Fruchtbarkeitsstörungen. Bei Ebern treten Probleme erst bei höherer Belastung des Futters als bei den weiblichen Tieren auf. Zearalenon wird von Fusarien gebildet, die zu den typischen Feldpilzen gehören. Sie befallen vor allem lebende Pflanzen, können sich aber bei entsprechenden Lagerbedingungen auch auf geernteten Futtermitteln vermehren. Um das zu vermeiden darf Getreide nur mit einem maximalen Wassergehalt von 14 % eingelagert werden. Am häufigsten wird Zearalenon auf Mais nachgewiesen, aber auch Rauhfutter und verschiedene Getreidesorten, sowie Soja können betroffen sein.
In einem Versuch wurden drei verschiedene Dosierungen von TOXO-XL während 3 Wochen getestet. In jeder Gruppe befanden sich 8 Sauen mit ca. 30 kg Körpergewicht. Ausser bei der Positivkontrolle wurde dem Futter Zearalenon in einer Konzentration von 1'000 ppm zugefügt. Das TOXO-XL wurde mit 1, 2.5 und 5 kg/t eingesetzt.
Bei den Sauen konnte folgendes festgestellt werden:
- Zearalenon führt in dieser Konzentration bei Sauen zu Leberschädigung, erhöhtem Östrogenspiegel und Veränderungen an den Geschlechtsorganen (höheres Eierstockgewicht, Vulvavergrösserung).
- TOXO-XL verhindert die Leberschädigung durch Zearalenon.
- TOXO-XL reduziert den Östrogenspiegel und den Blutwert des sehr stark hormonell wirksame Zearalenon-Metaboliten α-Zearalanol.
- Toxo-XL verringert die Veränderungen an den Geschlechtsorganen durch Zearalenon.
Hohe Bindungskapazität von TOXO-XL:
- Zearalenon:90%
- Ochratoxin: 98%
- Fumosin: 98%