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Vielleicht ist der Kindergartenlehrperson, der Lehrperson, der Schulpsychologin oder dem Schulpsychologen, der Kinderärztin oder dem Kinderarzt aufgefallen, dass ein Kind Mühe mit seinen Bewegungen und seinem „Körpergspüri“ hat.
Möglicherweise wurde zu Hause festgestellt, wie sich ein Kind in gewissen alltäglichen Situationen schwertut, zum Beispiel beim An- und Ausziehen, im Umgang mit dem Essbesteck, beim Basteln, Zeichnen, Schreiben, Klettern oder beim Velofahren.
Kinder mit Entwicklungsverzögerungen zeigen Auffälligkeiten in ihrem Bewegungsverhalten: Sie können kaum ruhig sitzen, bewegen sich sehr ungeschickt und stolpern über ihre eigenen Füsse; oder aber sie sind sehr ängstlich und gehemmt und weichen Bewegungsangeboten aus. Die möglichen Ursachen für solches Verhalten sind verschieden und vielfältig.
Zwischen Wahrnehmung, Denken, Bewegung und Emotionen besteht ein Zusammenhang. Gestützt auf diese Erkenntnis kann die Psychomotorik-Therapie die Entwicklung dieser Kinder fördern. Diese sollen sich neue Bewegungsmuster erarbeiten und lernen, ihren Körper zu entspannen, bewusster zu spüren und die Bewegungen besser zu steuern.