Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/265615

<h2>SubmittedText<h2><p><span style="color:black;">Die Durchführung der Women’s EURO 25 ist eine Riesenchance für unser Land. Wie damals bei der Euro 2008 soll der Bund seine Verantwortung wahrnehmen und zusammen mit Kantonen und Host Cities für einen nachhaltigen, erfolgreichen Event sorgen. Der Bundesrat wird beauftragt, die Durchführung der UEFA Women’s EURO 2025 mit 15 Millionen Franken zu unterstützen und diese in den Bereichen Sportförderung, Landeskommunikation und öV-Ticketintegration einzusetzen. In den betroffenen Verwaltungseinheiten ist eine Kompensation von je mindestens 20% anzustreben.</span></p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat sieht die Women&rsquo;s EURO 2025 (WEURO25) weiterhin als grosse Chance f&uuml;r die Weiterentwicklung der F&ouml;rderstrukturen- und -angebote im Frauenfussball und im Frauensport generell. Der Anlass eignet sich hervorragend, um den Stellenwert und die Ausstrahlung des Frauenfussballs auf ein neues Niveau zu heben. Der Anlass soll dazu beitragen, das Interesse und die Begeisterung f&uuml;r das aktive Sportreiben in allen Bev&ouml;lkerungskreisen weiter zu wecken und zu f&ouml;rdern. Auch entspricht der Anlass der vom Bundesrat zur Kenntnis genommenen Strategie Sportgrossanl&auml;sse, welche einen besonderen Wert auf die ressourcenschonende und nachhaltige Organisation und Durchf&uuml;hrung legt. Er ist nach wie vor &uuml;berzeugt, dass der Sport und die Schweiz als Ganzes von der Ausstrahlung der WEURO25 wird profitieren k&ouml;nnen.&nbsp;</p><p>Der Bundesrat hat unter Ber&uuml;cksichtigung der angespannten Finanzlage des Bundes am 31. Januar 2024 beschlossen, das Gesamtprojekt WEURO25 im Umfang von 4 Millionen Franken zu unterst&uuml;tzen. Dabei richtet er den Fokus auf die Unterst&uuml;tzung von Massnahmen zur F&ouml;rderung des Sports. Im Zuge der WEURO25 sollen in den n&auml;chsten Jahren die Kr&auml;fte der privaten und &ouml;ffentlichen Partner in der F&ouml;rderung des Frauenfussballs geb&uuml;ndelt und damit eine nachhaltige Verbesserung der Strukturen im Frauenfussball erreicht werden.</p><p>Aus finanzpolitischen Gr&uuml;nden lehnt der Bundesrat Beitr&auml;ge an die Verg&uuml;nstigung der Nutzung des &ouml;ffentlichen Verkehrs sowie f&uuml;r die spezifische Landeskommunikation (Zusatzauftrag an Schweiz Tourismus) ab.&nbsp;</p><p>Die WEURO25 unterscheidet sich insbesondere bez&uuml;glich der Zusammensetzung des Publikums massgeblich von der EURO08. Diese hat einen erheblichen Einfluss auf die vorzukehrenden Sicherheitsmassnahmen. Ein grosser Teil der Beitr&auml;ge des Bundes an die EURO08 dienten der Finanzierung der im Vergleich zur WEURO25 erheblich h&ouml;heren Sicherheitskosten.</p><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.