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Die Grundrechte sind das Fundament unserer Gesellschaft. Sie gewähren Freiheiten und Schutz. Sie gelten für alle Menschen in der Schweiz. Die Grundrechte bilden die Basis für die Beziehungen zwischen Staatsorganen und Privatpersonen, zum Teil auch unter Privaten. Ein wichtiges Grundrecht in diesem Zusammenhang ist die Rechtsgleichheit.
Rechtsgleichheit bedeutet, dass alle Personen vor dem Gesetz gleich sind (unabhängig von ihrer Herkunft, Rasse, Alter, Sprache etc.) und dass Mann und Frau gleichberechtigt sind.
Der Artikel zur Gleichstellung von Mann und Frau wurde 1981 in die Bundesverfassung aufgenommen, er verbietet die Diskriminierung von Frauen. So fordert das Eherecht seit 1988 in der Schweiz Partnerschaft in der Ehe. So können heute wichtige Entscheidungen im gemeinsamen Haushalt nur mit Einwilligung beider Partner getroffen werden. Auf vielen Dokumenten bedarf es der Unterschrift von Mann und Frau: Mietvertrag, Kauf- oder Verkauf von Liegenschaften, Kreditverträge, etc. Auch in Fragen der Kindererziehung sind beide Partner gleichberechtigt. Das Gesetz für die Gleichstellung von Mann und Frau von 1995 verlangt gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Mit der Einführung eines Gesetzes gegen häusliche Gewalt erhalten gewaltbetroffene Frauen das Recht, gewalttätige Partner aus der gemeinsamen Wohnung wegweisen zu lassen. Die politische Mitbestimmung mit dem Stimm- und Wahlrecht haben die Schweizer Frauen seit 1971 auf Bundesebene und seit 1990 (Appenzell IR) auch in allen Kantonen.
Bekämpfung von Gewalt: Im Auftrag des Bundesrates verstärkt die Fachstelle gegen Gewalt den Kampf gegen Gewalt, vor allem die Gewalt gegen Frauen soll verringert werden.
Die Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen Thurgau unterstützt Frauen auf ihrem Weg aus ihrer Gewaltsituation. Das Beratungsangebot richtet sich an:
Rheinstrasse 8
8500 Frauenfeld
052 720 39 90