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Das Schweizer Davis-Cup-Team muss am Wochenende im Kampf gegen den Abstieg aus der Weltgruppe gegen Kasachstan in Astana auf Roger Federer verzichten. Der Weltranglisten-Dritte begründete seine Absage mit zu grosser Müdigkeit.
Kommt er oder kommt er nicht? Seit Tagen beschäftigte die Tennis-Schweiz die Frage, ob das Davis-Cup-Team in den Abstiegsplayoffs gegen Kasachstan auf Roger Federer zählen kann.
Erst am Mittwochnachmittag - weniger als 48 Stunden vor Beginn des ersten Einzels - wurden das Geheimnis gelüftet und der Entscheid publiziert.
Er spüre die Müdigkeit nach den sehr intensiven Wochen in Nordamerika noch zu sehr, liess Federer auf seiner Homepage verlauten.
Damit verzichtet der 16-fache Major-Gewinner erstmals seit seinem Davis-Cup-Debüt 1999 komplett auf einen Einsatz für sein Heimatland in einem Kalenderjahr.
Seit 2005 hatte der 29-jährige Baselbieter zwar immer zu Beginn des Jahres in den ersten Begegnungen gefehlt, war dem Team aber in den Playoffs um den Auf- beziehungsweise gegen den Abstieg im Herbst jeweils zur Verfügung gestanden.
Die Rolle des Schweizer Teamleaders in Kasachstan übernimmt damit erneut Stanislas Wawrinka (ATP 20).
swissinfo.ch und Agenturen
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