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Sergio entstammt dem Akkordeon-Mekka Castelfidardo in Norditalien, wo vor hundert Jahren zahlreiche Akkordeonbauer Ihre neusten Entwicklungen auf der Strasse präsentierten und spielten. Als Hohner Deutschland und Andere die Produktion aufnahmen, begann die Szene in Castelfidardo zu schrumpfen – heute gibt gerademal noch 2 grosse Produzenten. Weil das Geld für kein Klavier reichte, kaufte Ihm sein Vater ein Akkordeon. Eigentlich genial, denn es kann alles was ein Klavier auch kann, hat doppelt so viele Tasten und ist erst noch transportabel. «Die ersten 6 Tonleitern, dann gehen wir an einen Fussballmatch» meinte Sergios Papa. «Wenn du eine Mazurka, eine Polka und eine Tarantella komponierst, gibt’s ein Velo». So wurde Sergio früh zum Üben und Komponieren animiert. Später reiste er bis in den Norden Europas, liess sich schliesslich in der Schweiz am Kornhausplatz Bern nieder und gründete die Schule. Durch gute Kontakte im Süden konnte mit dem Import von Instrumenten Geld verdient werden. Man gründete Orchester mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und stellte Lehrerinnen ein. Mit Bass in der linken, Melodie in der rechten Hand, ist das Akkordeon ein vielseitiges Instrument und auf der ganzen Welt in unterschiedlichsten Varianten und Kulturen anzutreffen. Mazurka, Polka, Java, Tango, Folk, Pop, Rock, Jazz, ja sogar klassische Orchester.