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Die Broschüre des Kantons Zürich zeigt anhand von Fallbeispielen auf, wie sich hohe Dichte mit funktionierender Verkehrserschliessung vereinbaren lässt.
Der Kanton Zürich ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Aber auch für das kommende Jahrzehnt lassen die Prognosen ein stetes Bevölkerungswachstum erwarten, das durch Siedlungsentwicklung nach innen bewältigt werden soll. Die bestehende Siedlungsstruktur soll nachverdichtet werden. Zusätzliche Dichte führt aber auch zu zusätzlichem Verkehr in oft bereits stark mit Verkehr belasteten Gebieten.
EBP erarbeitete für den Kanton Zürich eine Publikation, welche anhand von Fallbeispielen aufzeigt, wie innerhalb dieser Spannungsfelder ein Ausgleich der Interessen erreicht werden kann und gute Lösungen möglich sind. Die Broschüre richtet sich an Gemeinden (Behörden und Verwaltung), an Planerinnen und Planer sowie an Personen aus der Immobilienbranche.
Anhand einer Analyse der Beispiele werden Empfehlungen hergeleitet. Dabei werden Erfolgsfaktoren für dichte Überbauungen genannt, bei denen aktiv mit der Herausforderung der entstehenden Mobilität umgegangen wird. Die Vereinbarkeit hoher Dichten mit funktionierender Verkehrserschliessung, ausreichender Freiraumversorgung und hoher Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum wird postuliert. Die lokale verkehrliche Leistungsfähigkeit ist als relative Qualitätsgrenze aufzufassen und eine Abwägung ist im Einzelfall vorzunehmen.
Bildquelle: G. Sengün
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