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The Wall
Andrea De Cesaris
De Cesaris kam als ehemaliger Kart-Weltmeister im Alter von 18 Jahren in die Formel 3. 1979 wechselte er in die Formel 2. Hier fuhr er für das von Ron Dennis geleitete britische Team Project Four Racing, für das er 1980 einen Sieg und zwei zweite Plätze herausfuhr. De Cesaris war 1980 Fünfter der Formel-2-Europameisterschaft.
Zum Ende des Jahres 1980 debütierte er in der Formel 1. In den folgenden 14 Jahren war er fester Bestandteil des Starterfeldes. Er fuhr in diesem Zeitraum für zehn Rennställe aus Italien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Meisst allerdings mit sehr schlechtem Material
De Cesaris fuhr 2x auf Platz 2 3x auf Platz 3 und holte einmal die Pole Position.
Bern
Die 1191 gegründete Zähringerstadt ist mit ihren charakteristischen Lauben teilweise in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Seit 1218 Freie Reichsstadt, trat Bern 1353 der Eidgenossenschaft bei und entwickelte sich bis ins 16. Jahrhundert zum grössten Stadtstaat nördlich der Alpen. 1983 wurde die Berner Altstadt in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Die Stadt Bern liegt auf 542 m ü. M. im Schweizer Mittelland beidseits der Aare zwischen dem Hausberg Gurten im Süden und dem Bantiger im Osten. Die Aare umfliesst die Berner Altstadt mit einer nach Osten ausgreifenden Schleife (Aareschlaufe). Sie ist im Bereich der Altstadt und nördlich davon mit einem schmalen Tal rund 30 bis 50 Meter tief in die Umgebung eingesenkt.
Ford Escort RS 2000
Der von den britischen Ford-Werken entwickelte erste Escort mit seinem charakteristischen Kühlergrill (auch „Hundeknochen“ genannt) wurde ab dem 17. November 1967 im britischen Halewood produziert.
Anfang Januar 1968 wurde der Escort in Marokko der Presse vorgestellt. Wenige Tage später fand die offizielle Präsentation anlässlich des Brüsseler Autosalons statt. Die Verkaufszahlen übertrafen die optimistischen Erwartungen des Herstellers bereits nach zwei Monaten um 30 %. Weniger als fünf Monate nach der Vorstellung lief am 4. Juni 1968 bereits der 100.000 Escort in Halewood vom Band. In Deutschland verließ der erste Wagen am 16. Januar 1970 in Saarlouis das Werk. Die 1968 und 1969 in Deutschland verkauften Wagen wurden im britischen Werk produziert.
Gesine Cukrowski
Gesine Cukrowski, Tochter einer gelernten Krankenschwester und freischaffenden Künstlerin und eines Ingenieurs, besuchte das katholische Gymnasium St. Marien in Berlin-Neukölln.
1991 gab Gesine Cukrowski ihr Kinodebüt in Hellmuth Costards Film Aufstand der Dinge. Ihren Durchbruch im Fernsehen hatte sie an der Seite von Benno Fürmann in der RTL-Serie aus dem Ruhrpott Und tschüss!.
Mit dem Film Die Schläfer gelang der Schauspielerin 1998 ein großer Erfolg, ebenso mit der ZDF-Serie Der letzte Zeuge, in der sie von 1998 bis 2007 an der Seite von Ulrich Mühe und Jörg Gudzuhn eine Gerichtsmedizinerin spielte.
Nach dem Tod Mühes erklärte Gesine Cukrowski nach Gesprächen mit dem ZDF über die Süddeutsche Zeitung, dass sie „aus Respekt und Zuneigung zu ihrem verstorbenen Serienpartner Ulrich Mühe“ für weitere Folgen nicht zur Verfügung stehen werde; die Serie wurde daraufhin eingestellt.
Gilles Villeneuve
Von 1978 bis 1982 startete Villeneuve bei 67 Formel-1-Grands-Prix, bei 66 von ihnen für die Scuderia Ferrari. In der Formel-1-Saison 1979 wurde er Zweiter der Weltmeisterschaft.
Villeneuve fuhr in der Formel 1 nur 67 Rennen, wovon 66 für den Ferrari Rennstall. Er gewann 6 Rennen startete 2x von der Pole Position. Sein Bubenhaftes äussere wollte so gar nicht zu seinem wilden Fahrstiel passen. Ein Fahrstiel welcher ihn jedoch in die herzen der Fans katapultierte.
Beim Abschlusstraining des Großen Preises von Belgien 1982 kollidierte Villeneuve mit dem langsam fahrenden Jochen Mass, wobei sich Villeneuve lebensbedrohliche Verletzungen zuzog und wenige Stunden später starb.
Kawasaki ZRX 1200
Die Kawasaki-Tradition vom starken Reihenvierzylinder verkörpert keine so nachdrücklich wie die ZRX 1200 R. Denn hinter ihrer kleinen Lenkerverkleidung mutiert man immer noch zum Eddie Lawson im Kampf mit beachtlichen Gewalten. Die 80er sind wieder voll im Trend. Musik, Klamotten: Alles wieder schwer im Stil der »Eighties«. Kawasaki scheint dieses Revival geahnt zu haben. Nicht, weil sie das eine oder andere Kleinod im Programm haben, das schon vor 20 Jahren angeboten wurde. Sondern weil sich bereits die Vorgängerin der ZRX 1200 R dem Trend der 80er verschrieben hatte.
Freilich nur äußerlich. die ZRX ist Leistungsmässig sowie fahrdynamisch auf der Höhe der Zeit sein. Mit beinahe sakraler Demut hingegen ließen die sonst so eifrigen Kawasaki-Designer die Zeichenstifte zum Glück in der Schublade.
Marie Therese Nadig
Sie war in den 1970er und zu Beginn der 1980er Jahre besonders in den Disziplinen Abfahrt, Riesenslalom und Kombination erfolgreich. Dabei stand sie aber oft im Schatten ihrer österreichischen Konkurrentin Annemarie Moser-Pröll. Insgesamt gewann sie 24 Weltcuprennen; in der Saison 1980/81 entschied sie ausserdem die Gesamtwertung für sich. Ihr grösster Erfolg war der Gewinn der Abfahrts- und Riesenslalom-Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo. Eine Abfahrts-Bronzemedaille kam bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid hinzu.
Nach ihrem Rücktritt vom Spitzensport im Jahr 1981 war sie zwei Jahrzehnte lang als Trainerin tätig, zuerst in Liechtenstein, später in der Schweiz.
Neoplan Cityliner
Der Cityliner ist ein Reisebus, der seit den 1970er Jahren von der Firma Neoplan (inzwischen von MAN übernommen) hergestellt wird. Auf der IAA 2000 wurde eine Studie des „Cityliner 2000“ im leistenlosen Design der neuen Reisebusmodelle vorgestellt. Im Rahmen der Einführung der Abgas-Gesetzgebung Euro 3 erfolgte 2001 eine Straffung des Modellprogramms. Das Programm wurde mit drei neuen Fahrzeug-Varianten fortgeführt (Cityliner 12 m – N1116; Cityliner Hoch 12 m, dreiachsig – N1116/3; Cityliner hoch 13,7 m, dreiachsig – N1116/3HL). Das Modellprogramm erhielt die Modellpflege der fünften Generation N1116 inklusive aller sicherheitsrelevanten Weiterentwicklungen. Die Front erhielt die markanten Dreifach-Rundscheinwerfer-Einheiten. Das Heck wurde von der markanten trapezförmigen Heckscheibe geprägt. 2003 führte Neoplan seine Comfort-Serie auch in der Cityliner-Baureihe ein. Der Cityliner HC – „Hoch Comfort“ – mit einer Länge von 12,84 Metern füllte eine bestehende Marktnische der gewichtsunkritischen Dreiachser, bei gleichzeitiger Erhöhung der Fahrgastsitzreihen ohne Komforteinbußen.
Postauto Schweiz
Das erste Postauto verkehrte am 1. Juni 1906 von Bern nach Detligen. 1919 folgten am Simplon die Fahrten über die Alpenpässe. Die Schweizerische Reisepost, wie der Postautodienst bis in die 1990er Jahre hiess, ersetzte nach und nach die Pferdeposten durch Postautos, erschloss aber dank des Monopols (Postregal, siehe oben) auch zahlreiche neue Gebiete.
Die Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) hielten einen Teil der Fahrzeuge selbst. Diese Busse trugen wie alle der Post gehörenden Autos Kontrollschilder mit dem Vermerk «P» anstelle der üblichen Kantonsabkürzung. Mehrheitlich vergaben die PTT den Transportauftrag privaten Busunternehmern, den Postautohaltern. Diese Geschäftspolitik wird noch heute aufrechterhalten. Die Postautos hatten grösstenteils am Heck eine Pforte, damit das Transportgut der Post einfacher ein- und ausgeladen werden konnte. Sie waren zumeist Schweizer Fabrikate von Saurer, Berna und FBW. Dazu kamen ähnliche Busse von Mercedes und Volvo. Sie wurden in den 1990er Jahren flächendeckend von moderneren Bussen abgelöst.
Steiner Reisen Messen
Am 1. Januar 2004 übergab Martin Steiner seinen Betrieb an seinen bestens ausgebildeten Sohn Philipp Steiner. Seine Laufbahn erstreckt sich vom Lastwagenmechaniker, über den kaufmännischen Bereich, Reisebürofachmann bis hin zum Betriebsökonom FH.
Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen 33 Mitarbeiter, von den Standorten Messen und Schnottwil aus betrieb das Unternehmen mit 21 Fahrzeugen 12 Postautolinien in der Region Solothurn, Lyss, Jegenstorf und Zollikofen.
Im Dezember 2010 übernahm die Firma Steiner im Auftrag der Postauto Schweiz AG auch den Ortsbusbetrieb in Lyss.
Tyrrell P24
Der Tyrrell P34, auch als „Six-Wheeler“ bekannt, war ein Formel-1-Rennwagen, der vom Tyrrell-Renningenieur Derek Gardner konstruiert wurde. Der Wagen nutzte vier speziell angefertigte 10-Zoll Vorderreifen und zwei normale Hinterreifen. Die kleineren Vorderreifen sollten den Luftwiderstand des Wagens reduzieren. Da kleinere Reifen jedoch eine geringere Bodenhaftung bedeuteten, wurden vier Reifen verwendet, um dies auszugleichen. Durch eine komplexe Radaufhängung konnten alle vier Vorderreifen gelenkt werden. Der Wagen hatte seinen ersten Einsatz beim Großen Preis von Spanien 1976 und war sehr konkurrenzfähig. Die Fahrer Jody Scheckter und Patrick Depailler erzielten gute Ergebnisse mit dem Wagen. Während Depailler den Wagen durchweg lobte, erkannte Scheckter, dass durch die langsame Entwicklung der speziellen Goodyear-Reifen der Erfolg nur kurzzeitig sein würde. Seinen größten Erfolg hatte der Wagen im selben Jahr beim GP in Schweden, Scheckter und Depailler belegten den ersten und zweiten Platz. Scheckter ist bis heute der einzige Fahrer, der ein Rennen in einem sechsrädrigen Wagen gewonnen hat.
Yamaha TDM
Das erste Modell mit Namen TDM 850 hatte das werksseitige Kürzel 3VD und wurde von 1991 bis 1995 produziert. Sie ist mit einem Parallel-Twin ausgerüstet, der ab der 4TX-Baureihe 1996 mit 270° Kurbelversatz läuft. Ab 2001 begann Yamaha die TDM 900 (RN08) mit neuem Aluminiumrahmen und strafferem Fahrwerk zu produzieren. Seit 2005 ist sie (in Deutschland serienmäßig) mit Antiblockiersystem und elektronischer Wegfahrsperre erhältlich (RN11). Die RN18 (2007) ist die letzte Evolutionsstufe dieses Maschinentyps.
Die TDM ist ein von einem Geländemotorrad („Enduro“) abgeleiteter sogenannter Allrounder, also sowohl Reisemotorrad als auch halbverkleidete Straßenmaschine. Yamaha selbst verkauft die TDM 850 als Sporttourer. Ab der 4TX wurde der Zweizylinder statt mit den ursprünglichen 360° mit einem Hubzapfenversatz von 270° versehen. Diese Änderung verhalf dem Motor zum Klang von V-Motoren, der allerdings durch die originale Auspuffanlage wieder stark gedämpft wurde.
Die TDM gilt allgemein als gut verarbeitet und sehr zuverlässig. Das Fahrwerk und die Sitzposition sind komfortabel und tourentauglich. Der Motor hat viel Drehmoment und Leistung, wurde aber häufig wegen zu hoher Lastwechselreaktionen und – vor allem beim ersten Modell 3VD – wegen hohen Kraftstoff-Verbrauches kritisiert. Ab dem Modell 4TX haben die Lastwechselreaktionen abgenommen, auch der Kraftstoffverbrauch wird im Allgemeinen als sparsam im Vergleich mit anderen Sporttouringmaschinen betrachtet.
Young Boys Bern
Der BSC Young Boys ist ein Sportverein aus Bern. Die Vereinsfarben sind Gelb und Schwarz. Der Vereinsname wird gewöhnlich zu YB oder BSC YB abgekürzt, wobei das Y immer als I ausgesprochen wird. Im Ausland ist YB als Young Boys Bern bekannt.
Bekannt ist vor allem die Fussball-Abteilung des Klubs, deren erste Mannschaft in der Schweizer Super League spielt und bisher zwölfmal Schweizer Meister sowie sechsmal Schweizer Cupsieger wurde. Im Jahr 1957 wurde YB als erster Fussballverein zum Schweizer Team des Jahres gewählt. International gehört YB zu den erfolgreichsten Schweizer Fussballclubs, 1959 erreichten die Berner den Halbfinal des Europapokals der Landesmeister.
Die Heimspiele trägt die erste Fussballmannschaft des BSC Young Boys seit 2005 im Stade de Suisse aus, wo früher das Wankdorfstadion stand. Die Berner Young Boys gehören zu den bekanntesten und traditionsreichsten Fussballclubs der Schweiz. Verglichen mit anderen Schweizer Clubs hat der BSC eine aktive und treue Fangemeinde und war über lange Zeit der mitgliederstärkste Verein. Mit gegen 18'000 Vereinsmitgliedern und verkauften Jahreskarten (die auch Mitgliedschaften sind) im Jahr 2018 ist YB der grösste Fussballverein der Schweiz. YB besitzt eine grosse Juniorenabteilung. Die U21 (YB II) spielt in der 1. Liga Classic (vierthöchste Spielklasse). Die Frauenfussball-Mannschaft spielt ebenfalls in der höchsten Schweizer Spielklasse, der Nationalliga A.
Wendy Holderner
Wendy Holdener stammt aus Unteriberg im Kanton Schwyz, wo sie auch heute noch lebt. Sie erhielt an der Sportmittelschule Engelberg eine Ausbildung als Hotelfachangestellte. Die ersten FIS-Rennen bestritt sie im November 2008 im Alter von 15 Jahren. Im Winter 2009/10 fuhr sie auf dieser Stufe regelmässig unter die besten zehn und erzielte im Februar 2010 ihren ersten Sieg. Bei der Junioren-WM 2010 fuhr sie in der Abfahrt auf den fünften Platz. Auch bei den Schweizer Meisterschaften 2010 verpasste sie als Vierte der Abfahrt nur knapp eine Medaille.Sie gehört seit 2013 der Nationalmannschaft von Swiss-Ski an und ist insbesondere im Slalom und der Kombination erfolgreich.
In letzterer Disziplin gewann sie in den Saisons 2015/16 und 2017/18 die Disziplinenwertung, 2017 wurde sie Weltmeisterin. Bei Olympischen Spielen gewann sie je eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille.
Zakspeed Ford Racing
Zakspeed ist ein seit 1968 im Automobilrennsport tätiger Rennstall mit Sitz in Niederzissen/Eifel. Gegründet wurde er von Erich Zakowski. In den 1970ern und 1980ern bestritt Zakspeed mit den Ford-Modellen Ford Escort und Capri die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) sehr erfolgreich. Zakspeed gewann in den Jahren 1973 bis 1976 und 1981 den Meistertitel und war damit 1973 und 1974 sogar erfolgreicher als das ebenfalls angetretene Ford-Werksteam. Ab Ende der 1970er Jahre waren die reinrassigen Renntourenwagen der Gruppe 5 mit einem selbstentwickelten Vierzylinder-Turbomotor ausgestattet. Die 1,4-Liter-Variante für die sogenannte „kleine“ Division bis 2000 cm³ (Turbo-Handicap-Faktor 1,4) leistete ca. 400 PS, die spätere Variante mit ca. 1,7 Liter für die Große Division über 500 PS. Mit solch einem Super-Capri wurde die Nordschleife des Nürburgrings fast so schnell umrundet wie noch einige Jahre zuvor von der Formel 1.