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Invalidenversicherung
Wie wird der Invaliditätsgrad in der Invalidenversicherung bemessen?
Zur Bemessung des Invalididätsgrades werden je nach Erwerbsstatus der versicherten Person 3 verschiedene Methoden angewendet.
Für Erwerbstätige wird der Invaliditätsgrad mittels eines Einkommensvergleichs zwischen dem Valideneinkommen (Einkommen ohne Invalidität) und dem Invalideneinkommen (Einkommen mit Invalidität) bemessen. Die prozentuale Einkommenseinbusse ergibt den Invaliditätsgrad.
Für Nichterwerbstätige wird der Invaliditätsgrad mittels eines Betätigungsvergleichs bemessen. So wird abgeklärt, wie stark die Einschränkung, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen, ist. Dabei wird der Aufgabenbereich Haushalt nach den verschiedenen Tätigkeiten aufgeschlüsselt und für jede dieser Tätigkeiten die Einschränkung separat bemessen und anschliessend daraus ein Gesamtinvaliditätsgrad gebildet.
Für Teilerwerbstätige wird die gemischte Methode angewendet. Hier wird für den Teil der Erwerbstätigkeit ein Einkommensvergleich, für den Teil der Nichterwerbstätigkeit ein Betätigungsvergleich vorgenommen und daraus ein Gesamtinvaliditätsgrad gebildet.