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Die Studie zur Resonanz der Ausschaffungsinitiative liefert mediensoziologische Gründe, weshalb die Initiative - und nicht der Gegenvorschlag - sich letztlich an der Urne durchsetzen konnte:
Obwohl der Gegenvorschlag die meiste Zustimmung und Resonanz in der Medienöffentlichkeit erfährt, wird er gleichzeitig mit Problembezügen begründet, welche die Hauptanliegen der Ausschaffungsinitiative teilen oder zumindest nicht zurückweisen: So wird die hauptsächliche Problemdeutung der Initiative – „kriminelle Ausländer“ als dringliches, lösungsbedürftiges Problem – kaum bestritten.
Dies bedeutet, dass auch jenseits der SVP eine solche Problematisierung des Fremden akzeptiert wird. Unterschiede zeigen sich primär in den Lösungsvorschlägen. Somit hat die medienvermittelte Debatte partei- und medienübergreifend die Dringlichkeit des Problems "krimineller Ausländer" verstärkt, was letztlich den Wahlausgang mit beeinflusst haben dürfte.