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Daniel Rüttimann (Mitte) forderte mit seinem Vorstoss die Regierung auf, sich aktiv für Lösungen einzubringen, denn die Sachbeschädigungen und Gewalt gewisser Fangruppen seien ein unverständliches Ärgernis für die Bevölkerung.
Linke und Bürgerliche gegen personalisierte Tickets
In der Debatte wurde dabei vor allem von den personalisierten Eintrittskarten gesprochen. Um diese zu verhindern, sprachen sich linke und bürgerliche Votanten gegen das Postulat aus. Personalisierte Tickets nützten nichts bei Gewaltereignissen ausserhalb des Stadions, hiess es etwa.
David Roth (SP) bezeichnete personalisierte Tickets als Angriff auf die Fankultur und als Teil des Problems. Jonas Heeb (Grüne) sagte, Gewalt sei ein Problem der Gesellschaft, nicht des Fussballs. Melanie Setz (SP) forderte deswegen deeskalierende Massnahmen und Dialogkultur.
Andreas Bärtschi (FDP) bezeichnete die personalisierten Eintrittskarten als Scheinlösung, die einen grossen Aufwand nach sich ziehe. Inge Lichtsteiner (Mitte) sagte dagegen, Corona habe gezeigt, dass personalisierte Tickets funktionieren können.
Eine von mehreren Massnahmen
Simon Howald (GLP) unterstützte grundsätzlich personalisierte Tickets. Für ihn war aber auch klar, dass dies nur eine von mehreren Massnahmen sein könne.
Zur Zeit laufen schweizweite Abklärungen der Sicherheitsdirektoren von Kantonen und Städten und der Swiss Super League für ein Projekt zur Einführung personalisierter Eintrittskarten.