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diese
Im Dunkel des Winterabends leuchtet das sanfthelle Licht des Marronistandes
wunderbar warm, idyllisch. Ich stosse gerade dazu, wie eine Frau Adieu sagt
und der Herr vor mir in der Schlange nachrückt. Gross gewachsen, gepflegt,
mit langem Mantel und Hut.
Sie wünschen?
Marroni, sagt der Herr mit einer markanten Stimme.
In dem Augenblick erkenne ich ihn. Direktor eines weltweit aktiven Konzerns.
Weit gereist, belesen, kulturaffin, attraktiv, um die 60, Charmeur.
Wir kennen uns.
Wieviel? fragt der Verkäufer.
Mein Bekannter zögert, fragt: Wieviel denn 100gr seien?
Der Verkäufer zeigt auf die kleinen der flach hängenden Tüten.
Mein Bekannter weiter: Wieviele Marronis denn dies ungefähr seien?
Ich runzle die Stirn und bin vor allem, ob seiner unsicheren Stimme erstaunt.
Der Verkäufer antwortet: eben, diese Tüte voll.
Mein Bekannter: Wieviel man denn so für den Glust üblicherweise bestelle?
Der Verkäufer: Mal 100gr, mal 200gr.
Mein Bekannter, weiter, fast schüchtern: Wieviel empfehlen sie mir zu nehmen?
Der Verkäufer sieht die Kundenschlange im Hintergrund wachsen.
Dann bestellt mein Bekannter, bedankt sich und dreht sich um.
Sieht mich, lacht. Hej, was machst du denn da?
Schön. Komm ich warte auf dich.
Dann. Sichtlich erfreut, hemmungslos...
Ich habe soeben zum 1. Mal in meinem Leben Marroni gekauft.
Ich schmunzle.
Ein Mann aus der grossen weiten Welt.