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Max Uehlinger, Bildhauer
1894-1981, geboren in Zürich, gestorben in Minusio
1894-1981, geboren in Zürich, gestorben in Minusio
Bürger von Neuenkirch, Schaffhausen. Mit 13 Jahren kam er nach Basel, wo der die Schulen besuchte und die Matur bestand. Studium der Architektur an der ETH in Zürich. Während des Studiums entdeckte er seine Liebe zur Bildhauerei. Nach dem Aktivdienst im Ersten Weltkrieg beendete er seine akademische Laufbahn und wandte sich der Bildhauerei zu. 1920 beteiligte er sich an der Ausstellung „Junge Basler Bildhauer“ in der Basler Kunsthalle, wo auch Hermann Hesse Aquarelle ausstellte. 1920-1923 Aufenthalt in Paris an der „Académie Grande Chaumière“ und „Académie Colarossi“. Er kam 1924 mit seiner Familie nach Minusio, wo er zurückgezogen lebte und arbeitete. Uehlinger gestaltete neben vielen anderen Werken den Kreuzweg in der St. Antoniuskirche in Basel, die 1927 als erste Schweizer Kirche in reiner Eisenbetonausführung eröffnet wurde. Der Maler Hans Stocker gestaltete zusammen mit seinem Bruder die Glasfenster dieser Kirche. 1936 stellte er an der „Biennale“ in Venedig aus. Er war bekannt mit dem Dichter Stefan George, befreundet mit dem Maler Bruno Nizzola und dem Bildhauer Wilhelm Schwerzmann. www.maxuehlinger.com.