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Herstellung Instandkaffee
Kaffeebohnen werden geröstet, gemahlen und anschliessend erfolgt eine Extraktion mittels Wasser. Der so hergestellte „Kaffee“ wird im Vakuum durch Wasserentzug zunächst aufkonzentriert und das Kaffeekonzentrat wird anschliessend in einem Sprühturm getrocknet.
Hierzu wird heisse Luft in den Sprühturm eingeleitet, die den Sprühtröpfchen das restliche Wasser entzieht. Das so gewonnene Kaffeepulver wird mit Stickstoff als Schutzgas verpackt und kann dann jederzeit in heisses Wasser eingerührt und als fertiger Kaffee serviert werden.
Porosität von Instantkaffee durch Gase steigern
Mittels des Einsatzes von Kohlendioxid und Stickstoff kann die Porosität des Kaffeepulvers und damit seine Löslichkeit erhöht werden.
Das Lösen von Kohlendioxid in dem flüssigen Kaffeekonzentrat erniedrigt dessen Viskosität und ermöglicht das Versprühen von Konzentraten mit hohem Feststoffanteil. Gleichzeitig erhöht das freiwerdende CO2 nach der Entspannung die Porosität der Kaffeepartikel.
Das Zumischen von Stickstoff zum flüssigen Kaffeekonzentrat verbessert das Sprühbild und ermöglicht die Herstellung kleiner Kaffeepartikel bei gleichbleibender Düsenkonstellation auf dem Sprühturm.
Vorteile:
- Einstellung der Pulvercharakteristik (Dichte, Porosität).
- Sprühtrocknung von Kaffeeextrakten mit hohem Feststoffanteil möglich.
- Kosteneinsparungen durch Energiereduzierung bei der Sprühtrockung.
Die Zumischung zum flüssigen Kaffeekonzentrat - als Einzelgas oder als Mischung mittels Gasmischer – erfolgt besonders vorteilhaft mittels der von Messer entwickelten Clapet-Düse.
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