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They are young. Full of ideas and energy. Brimming with hope and a bright smile on their lips. They come from a large number of countries, including Syria, South Sudan, Iraq, Guinea or El Salvador. One day, they were uprooted. Because of war, persecution or various forms of indignity. Today, they are refugees and are rebuilding their lives in a new country. In Germany, the United States, Morocco, Costa Rica, Uganda, Australia, and elsewhere. They are in school or working. What they have in common: a solid commitment to helping refugees.
They are all members of the
Global Youth Advisory Council, which was created by the UN High Commissioner for Refugees and is supported by Switzerland. To mark World Refugee Day, we asked them to describe their commitment – which is always rooted in a highly personal narrative.
12 reasons to get involved
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In brief
The Global Youth Advisory Council
The number of people forced to flee their homes continues to climb. The United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) estimates that there are
25.4 million refugees worldwide, most of whom live in developing countries. More than half of these refugees are children and young adults.
On 19 September 2016, the United Nations General Assembly adopted the
New York Declaration, a series of commitments designed to improve protections for refugees and migrants. This declaration laid the groundwork for two agreements that will be adopted in 2018: a global compact on refugees and a global compact for safe, orderly and regular migration.
The
Global Youth Advisory Council (GYAC) was created by the UNHCR and the Women's Refugee Commission (WRC). The GYAC provides input into
UNHRC's policies, priorities, and programs including contributing to the Global Compact on Refugees.
Switzerland has been committed to supporting this project alongside the UNHCR and the WRC from the start.
The GYAC is made up of 15 young refugees from around the world. They represent more than 1,200 refugee youth who, at workshops held in 2015 and 2016 in around 20 countries, came up with a seven-point action plan for young people. The GYAC meets regularly in Geneva and once a month via video conference. All youth are also very active in their communities.
Two questions for…
Pietro Mona, ambassador for development, forced displacement and migration at the Swiss Federal Department of Foreign Affairs (FDFA)
What is the FDFA's link with the Global Youth Advisory Council?
We support the Global Youth Advisory Council because we believe that young refugees must play a role in shaping the international community's response to their plight. Young people have specific needs and they have ambitions, but they also have something to offer, which we must not overlook. We cannot let them become a lost generation! This is for their own good and for the good of their host countries as well.
Why is it important for Switzerland to get involved?
All too often, young refugees these days are overlooked. Insufficient attention is paid to the needs of both children and adults. One way of addressing this is by giving 15- to 24-year-olds a chance to help shape public policies.
Genf ist es gewohnt, Staatsoberhäupter und auch Päpste zu empfangen: Nach Paul VI. (1969) und Johannes Paul II. (1982 und 1984) wird am 21. Juni 2018 Papst Franziskus erwartet. Nur wenigen Städten der Welt wird diese Ehre zuteil, etwa New York mit dem UNO-Hauptsitz oder Jerusalem mit seinen heiligen Stätten und seiner religiösen Vielfalt. Die Calvinstadt übt eine ähnliche Anziehungskraft auf den Vatikan aus – und bietet sogar noch etwas mehr. Papst Franziskus kommt als Nachbar. Die Schweiz ist das Heimatland seiner Schweizergardisten, und unsere humanitäre Politik, unsere Friedens- und Neutralitätspolitik weisen viele Gemeinsamkeiten mit der Politik des Heiligen Stuhls auf.
Der Papst wird von Bundespräsident Alain Berset, Bundesrätin Doris Leuthard und EDA-Vorsteher Ignazio Cassis empfangen.
40’000 Pilgerinnen und Pilger in Genf
Papst Franziskus kommt aber nicht für ein Gespräch hinter verschlossenen Türen, fernab der Öffentlichkeit. Er besucht den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), der sein 70-jähriges Bestehen feiert. Seine ökumenische Pilgerreise ist von Anfang bis zum Schluss eine Schweizer Reise. Umrahmt vom protokollarischen Zeremoniell am Flughafen beginnt der Papstbesuch mit einem Treffen mit Bundespräsident Alain Berset und schliesst mit einer grossen Messe im Palexpo, die vom Fernsehen weltweit ausgestrahlt wird. Genf Tourismus bereitet sich auf 40’000 Pilgerinnen und Pilger vor.
Und die Ökumene? Auch zu diesem Thema gibt es «Swiss Stories». Der im 20. Jahrhundert eingeleitete Dialog zwischen den christlichen Konfessionen beendete einen jahrhundertelangen Religionskrieg und trägt bis heute zur Entschärfung bewaffneter Konflikte bei. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten «500 Jahre Reformation» von 2017 in Wittenberg (Deutschland) hatten lediglich die Schweizer Katholiken und Protestanten einen gemeinsamen Pavillon. Kardinal Kurt Koch, gebürtiger Luzerner und ehemaliger Bischof von Basel, ist Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen. Er hat Papst Franziskus überzeugt, aus den rund hundert Einladungen diejenige Genfs und der Schweiz für seinen Besuch vom 21. Juni auszuwählen.
Politiker, eine Miss Schweiz und ein Bernhardiner
Seit seiner Wahl im Jahr 2013 hat Papst Franziskus bereits fünf Bundesratsmitglieder empfangen (darunter drei Bundespräsidenten). Sie alle haben ihm zu verstehen gegeben, dass er jederzeit in der Schweiz willkommen ist. Am 6. Mai 2016 statteten Bundespräsident, Nationalratspräsidentin und Ständeratspräsident dem Vatikan gemeinsam einen Besuch ab, ein Novum in unserer Geschichte. Der charismatische Pontifex und die renommierte Schweizergarde ziehen viele Schweizerinnen und Schweizer nach Rom: Parlamentsmitglieder, Kantonsvertreter und andere, darunter auch mehrere Blasorchester. Der Schweizer Botschafter beim Heiligen Stuhl hat bereits eine Reihe von Schweizerinnen und Schweizern zum Papst begleitet: den Schriftsteller und Goncourt-Finalisten Metin Arditi, eine Gruppe von dreissig Ausgegrenzten und Obdachlosen, Miss Schweiz Lauriane Sallin und einen Bernhardiner!
Bernhardiner Magnum und eine Delegation aus der Schweiz und Italien mit Botschafter Pierre-Yves Fux im Vatikan am 18. Mai 2016 ©EDA
Bundespräsident Ueli Maurer und Papst Franziskus am 6. Mai 2013 im Vatikan.
Papst Franziskus begrüsst Bundesrat Alain Berset im Mai 2015 auf dem Petersplatz in Rom.
Papst Franziskus trifft den damaligen Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann im Mai 2016 im Vatikan.
Bundespräsidentin Doris Leuthard unterhält sich anlässlich ihres offiziellen Besuchs im Vatikan mit Papst Franziskus, Mai 2017.
Bilder: ©Keystone
Langjähriger politischer Dialog
Der Vatikan sieht die Schweiz als Land des Dialogs, aber auch der Debatte und ist sich der zum Teil starken Polarisierung innerhalb der katholischen Kirche bewusst. In der Schweiz gibt es mehrere Reformationsstädte, wo sich die Lokalbevölkerung selbst dem Protestantismus zuwandte. Hier wurde der Schulbesuch für alle Kinder eingeführt, während die Gegenreformation in den katholischen Kantonen die Errichtung katholischer Schulen und barocker Kirchen zur Folge hatte. Für den Vatikan ist die Schweiz zudem eine langjährige loyale Partnerin: seit 500 Jahren durch die Schweizergarde, seit 1500 Jahren durch die Abtei Saint-Maurice. Statt Sonderbund und Kulturkampf gibt es heute den Ökumenischen Rat der Kirchen und, als Folge der Einwanderung, andere christliche, vor allem orthodoxe Gemeinschaften.
Schweizergardisten auf der Treppe zum Damasushof im Apostolischen Palast. ©Keystone
Diese Schweiz wird Papst Franziskus besuchen. Am Ende der Gangway, noch vor der Ehrenformation der Schweizer Armee, wird er zwei uniformierte Schweizergardisten sehen – eine Tradition, die der Schweiz vorbehalten ist. Mit Bundespräsident Alain Berset wird er das 2005 auf dem Petersplatz begonnene Gespräch auf Spanisch weiterführen. Im Palexpo wird er die Obdachlosen wiedersehen, die er während des Heiligen Jahres getroffen hat, wie auch viele andere Schweizer Pilgerinnen und Pilger, die ebenfalls in Rom waren.
Kosten und Sicherheit
Wozu dient ein Papstbesuch, der viel kostet, den Strassen- und Flugverkehr beeinträchtigt und Sicherheitsfragen aufwirft? Ziel ist es, den Menschen einen kurzen direkten Kontakt zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten der Welt zu ermöglichen. Ausserdem wird der Besuch Gelegenheit bieten, eine Friedensbotschaft aus dem internationalen Genf, der Stadt des Friedens, in die Welt hinaus zu senden. Es dreht sich aber nicht alles um den Pontifex: Die Delegation des Bundesrats wird auch mit der «Nummer 2» im Vatikan, Kardinal Parolin, Gespräche führen. Der Staatssekretär Seiner Heiligkeit ist ein Mann für schwierige oder unmögliche Verhandlungen, ein diskreter Gesprächspartner zahlreicher politischer, religiöser und zivilgesellschaftlicher Entscheidungsträger.
Der spektakuläre und gleichzeitig intime Kurz-Staatsbesuch bietet also auch Gelegenheit für einen politischen Dialog, wie ihn die Schweiz mit den meisten Ländern der Welt führt, nur dass er besonders grosse Aufmerksamkeit erhalten und zweifellos auch viele Emotionen auslösen wird.
Pierre-Yves Fux
Schweizer Botschafter in Slowenien, Zypern und beim Heiligen Stuhl.
twitter.com/pyfux &
twitter.com/PIFux
Warum hat die Schweiz keine Botschaft beim Papst in Rom?
Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten hat die Schweiz bis heute keinen in Rom residierenden Botschafter beim Hl. Stuhl. Der schweizerische Botschafter beim Heiligen Stuhl besucht aber sehr regelmässig die Ewige Stadt.
Die Vertretung des Vatikans (Apostolische Nuntiatur) in der Schweiz ist die älteste ständige Vertretungen des Heiligen Stuhls nördlich der Alpen. Sie wurde im Jahr 1597 in Luzern eröffnet. Doch war der Vertreter des Papstes (Nuntius) bis 1803 nur bei den katholischen Kantonen akkreditiert. Zudem war die Nuntiatur bis in die 1990er Jahre die einzige offizielle Kontaktstelle zwischen den beiden Staaten. Ein Grund dafür liegt in der konfessionellen Spaltung der Schweiz in katholische und reformierte Kantone. Um nach Sonderbundkrieg und Kulturkampf den konfessionellen Frieden zu wahren, verzichtete die Schweiz auf einen eigenen Botschafter beim Vatikan.
Erst anlässlich des Papstbesuchs im Jahr 2004 ernannte der Bundesrat einen Botschafter beim Heiligen Stuhl. Seitdem wird die Eidgenossenschaft von einem Botschafter mit Seitenakkreditierung vertreten.
Der Libanon ist das Land mit der weltweit grössten Zahl von Flüchtlingen im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung. In diesem Land, das kleiner ist als die Schweiz, ist beinahe jeder vierte Bewohner ein Flüchtling. Seit 2010 unterstützt die DEZA die lokale NGO Tahaddi, die in einem benachteiligten Viertel im Süden Beiruts arbeitet, wo syrische und palästinensische Flüchtlinge Seite an Seite mit der libanesischen Bevölkerung leben. Zu den Mitarbeitenden von Tahaddi gehören junge Erwachsene aus der Nachbarschaft, wie Nadia*, die uns ihre Geschichte erzählt.
«Ich heisse Nadia. Ich bin Libanesin, 18 Jahre alt, und arbeite seit drei Jahren als Klassenassistentin in einer Vorschulklasse der Organisation Tahaddi Libanon. Ich bin selbst im Tahaddi Education Center zur Schule gegangen. Als Klassenassistentin unterstütze ich die Lehrperson, indem ich z. B. Bücher vorlese, Aktivitäten im Kreis durchführe, den Kindern mit Arbeitsblättern helfe oder die Pausenaufsicht ausübe.
PODCAST
Klassenzimmerstimmung: Die Kinder lernen zählen
Ich wurde mit sieben Jahren in der ersten Klasse in Tahaddi eingeschult. Ich blieb, solange ich konnte, im Gegensatz zu meinen älteren Schwestern, die alle früher von der Schule abgingen. Meine Familie ist der Auffassung, dass ein Mädchen mit 12 Jahren zu Hause bleiben sollte, bis es heiratet. Selbst wenn eine Jugendliche erst 12 Jahre alt ist: Wenn ein Mann um ihre Hand anhält und die Eltern einverstanden sind, muss sie ihn heiraten. Meine älteren Schwestern gingen nicht gerne zur Schule. Sie zogen es vor, sie früh aufzugeben, um zu heiraten. Ich war anders; ich wollte weiter lernen.
Nach meinem letzten Jahr in Tahaddi hatte ich die Möglichkeit, mich für eine kurze Berufsausbildung einzuschreiben. Meine Mutter verbat mir jedoch, weiterzumachen, sie wollte, dass ich zu Hause bleibe. Zum Glück unterstützte mich mein Vater. Er willigte ein, dass ich eine Kurzausbildung als Coiffeuse besuchen konnte. Ich war ehrlich gesagt nicht begeistert vom Coiffeurhandwerk, aber ich suchte nach einer Möglichkeit, meine Ausbildung fortzusetzen und dem Schicksal meiner älteren Schwestern zu entgehen, die alle jung geheiratet haben. Nach Abschluss meiner Ausbildung hatte ich Mühe, Arbeit zu finden, bis Tahaddi mir die Stelle als Klassenassistentin anbot. An dem Tag, an dem ich aufhöre zu arbeiten, werde ich heiraten müssen.
PODCAST
Schulstimmung: Die Kinder spielen auf dem Pausenplatz
Ich bin stärker geworden. Ich kann jetzt «Nein» sagen. Mein Einkommen verschafft mir Gehör in der Familie. Mir ist klar geworden, dass ich mehr aus meinem Leben machen kann, ich kann meine eigene Zukunft gestalten. Ich will etwas Sinnvolles mit meinem Leben anfangen. Ich will studieren und arbeiten. Die Zeit für Heirat und Kinder wird kommen, aber zuerst möchte ich eine Berufsausbildung abschliessen. Ich hoffe, nächstes Jahr eine Lehre als Kleinkindererzieherin beginnen zu können und diese abzuschliessen.
Was ich in Tahaddi gelernt habe, hat meine Sicht auf vieles verändert, was in unserer Gemeinschaft typisch ist: zum Beispiel die Gewalt. Ich weiss jetzt, das Gewalt keine Probleme löst. In unserer Gegend gibt es viel Gewalt, und ich träume davon, in ein anderes Viertel zu ziehen. Ich schlafe mit Angst ein und wache mit Angst auf. Einmal hatten unsere Nachbarn viel getrunken und Drogen genommen, und dann beschlossen sie, unser Haus in Brand zu setzen. Sie haben grundlos so viel niedergebrannt.
Aber ich habe auch Hoffnung, wenn ich meine jüngste Schwester sehe, die dieses Jahr im Tahaddi Education Center eingeschult wurde. Sie ist wie ich; sie lernt gerne.»
PODCAST
Schulstimmung: Die Klingel läutet das Ende des Schultages ein
Die Schweiz engagiert sich im Libanon für den Schutz besonders verletzlicher Personen
«Mehr als 1 Million syrische Flüchtlinge und 174'000 palästinensische Flüchtlinge leben im Libanon. Der demografische Druck im Zusammenhang mit der Einwanderung ist in allen Bereichen des täglichen Lebens spürbar. Er wirkt sich noch stärker in armen Gegenden aus, wo der Bedarf an Bildung, medizinischer Versorgung und Wasser besonders gross ist.
Die Schweiz engagiert sich im Libanon für den Schutz besonders verletzlicher Personen, unabhängig von ihrer Herkunft, Rasse oder politischen Überzeugung. Die Unterstützung der NGO Tahaddi ist ein Beispiel für die Hilfe der Schweiz.»
Monika Schmutz Kirgöz, Schweizer Botschafterin im Libanon
* Name zur Wahrung der Anonymität geändert.
Das Quartier Hay el Gharbé, Beirut, wo Nadia arbeitet. ©EDA

|No, this isn't actually my picture. I just haven't gotten around to updating this section. It's good to know that someone is reading every last word though. Thanks!