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Curdin Melcher (1970–2003) hat seine Kindheit zusammen mit seiner jüngeren Schwester in einer romanischsprachigen Familie verbracht, zuerst in Liestal und später in Samedan. Er hat bis kurz vor der Matura die Mittelschule im Engadin besucht, anschliessend die Schule für angewandte Linguistik SAL in Zürich. Er lebte mehrere Jahre in Zürich und Umgebung sowie in seiner Lieblingsstadt, Luzern. Besonders von seinem Aufenthalt in New York war er auch sehr angetan. Gerne kehrte er aber auch immer wieder zurück ins Engadin zu seinen Eltern.
Curdins sehnlichster Wunsch war: Schreiben, schreiben, schreiben … Die Ansprüche, die er an sich selbst und die Perfektion seiner Texte stellte, waren gross. Zu Lebzeiten war ihm jedoch leider keine Publikation seiner literarischen Texte vergönnt. Nach tiefer Lebenskrise und Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken wählte er den Freitod. Er starb am Pfingstsonntag, dem 8. Juni 2003, in Zürich.
Autorenfoto: © Romano Crüzer
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