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Das Pendlerblatt wird nun auch zum Filmstudio: Zum ersten Mal hat «20 Minuten» einen Dokumentarfilm in Spielfilmlänge realisiert. «Do you remember me?» kommt im März 2022 in die Kinos und wurde nun für den Preis «Opera Prima» der Solothurner Filmtage nominiert.
Daneben sei der Film über das Thema Mädchenbeschneidung auch für die «Impact Days des Filmfestivals und Forum für Menschenrechte FIFDH» in Genf selektioniert sowie vom Berlin Indie Film Festival in der Kategorie «Best Documentary» nominiert, wie «20 Minuten» am Dienstag schreibt.
Verwirklicht wurde er von Désirée Pomper, Helena Müller und Murat Temel. Die Filmemacherinnen und Filmemacher von «20 Minuten» haben laut eigenen Angaben zwei Jahre an ihrem Werk gearbeitet.
Konkret handelt es sich bei «Do you remember me?» um eine Dokumentation von Sara Aduse, einer jungen Frau aus Zürich, die als 7-Jährige in Äthiopien beschnitten wurde. Der Film dokumentiert ihre Reise in ihre Heimatstadt Harar, wo sie sich auf die Suche nach ihrer damaligen Beschneiderin macht.
Während der Reise entdeckt Sara, dass trotz staatlichem Verbot in Äthiopien weiterhin Mädchen beschnitten werden und wird zur Aktivistin gegen Mädchenbeschneidung.
Der Dokumentarfilm, in dem fünf Sprachen (Schweizerdeutsch, Englisch, Hararisch, Amharisch und Oromo) gesprochen werden, wurde auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch untertitelt. Für die Filmmusik war Marcel Vaid verantwortlich.