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Eine Blasenhalsenge oder Blasenhalsstenose ist eine Verengung am Übergang von der Blase zur Prostata, der Urin kann so nur erschwert aus der Blase abfliessen. Bei einer Blasenhalsenge ist der Harnstrahl abgeschwächt, auch wiederkehrende Blasenentzündungen oder ein Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen können die Folge sein.
Ist die Blasenhalsenge im Anfangsstadium überwiegend durch eine Muskelverkrampfung bedingt, können Medikamente wie Alpha-Blocker versucht werden.
Ist die Verengung fortgeschritten und überwiegend durch eine Vernarbung bedingt, so wird eine operativen Eröffnung durchgeführt. Der kurze Eingriff kann in Vollnarkose oder auch unter Spinalanästhesie erfolgen. Hierbei wird die Verengung mit Hilfe eines über die Harnröhre eingeführten optischen Instrumentes und eines elektrischen Häkchens eingeschnitten (Blasenhalsinzision) oder mit einer elektrischen Schlinge das gesamte narbige Gewebe als Blasenhalsrekonstruktion abgetragen. Blutungen aus eröffneten Gefäßen werden mit elektischem Strom gestillt. Nach dem Eingriff wird ein Dauerkatheter wird eingelegt und danach für wenige Tage belassen. Nach Entfernung des Katheters ist die Blasenentleerung wieder ungestört und mit gutem Harnstrahl möglich.