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Der Künstler Ryder Ripps und sein Geschäftspartner Jeremy Cahen müssen in einem Urheberrechtsstreit 1,6 Millionen US-Dollar an Bored Ape Yacht Club-Erfinder Yuga Labs zahlen. Richter John F. Walter vom US-Bezirksgericht ordnete an, dass Ripps und Cahen für die Rückzahlung und Schadensersatz sowie Anwaltskosten aufkommen müssen. Yuga Labs erhielt 1,38 Millionen Dollar für die Rückzahlung und 200.000 Dollar für die gesetzlichen Schäden im Zusammenhang mit Verstößen gegen Cybersquatting. Der Richter bezeichnete auch die Markenrechtsverletzung als “besonderen Fall” und verpflichtete Ripps und Cahen, die Anwaltsgebühren und Kosten zu übernehmen. Yuga Labs hatte im Juni 2022 Klage eingereicht, nachdem Ripps begonnen hatte, RR/BAYC-NFTs zu verkaufen, die identisch mit der Bored Ape Yacht Club-Kollektion von Yuga Labs waren. Ripps behauptete, die NFTs seien appropriative Kunst, die darauf abzielt, BAYC zu untergraben, da er darin rechtsextreme Bilder sah. Yuga Labs verklagte Ripps wegen Markenrechtsverletzung und Cybersquatting und argumentierte, dass Ripps potenzielle Kunden verwirre. Im April entschied Richter Walter zugunsten von Yuga in Bezug auf die falsche Herkunftsangabe und das Cybersquatting. Der Richter verwendete den Rogers-Test, um die freie kreative Ausdrucksweise zu schützen.
Überblick
Der Künstler Ryder Ripps und sein Geschäftspartner Jeremy Cahen wurden in einem Urheberrechtsverletzungsfall dazu verurteilt, 1,6 Millionen Dollar an den Schöpfer der Bored Ape Yacht Club, Yuga Labs, zu zahlen. Das Urteil von Richter John F. Walter umfasst die Herausgabe von Gewinnen, Schadensersatz sowie Anwaltskosten. Ripps hatte RR/BAYC NFTs verkauft, die identisch mit der Bored Ape Yacht Club-Kollektion von Yuga Labs waren, und behauptete, es handele sich um Appropriation Art, die darauf abziele, Yuga Labs zu untergraben.
Der Urheberrechtsverletzungsfall
Im Juni 2022 reichte Yuga Labs eine Klage gegen Ryder Ripps ein, nachdem er begonnen hatte, RR/BAYC NFTs zu verkaufen, die identisch mit der Bored Ape Yacht Club-Kollektion von Yuga Labs waren. Die Klage beschuldigte Ripps der Markenrechtsverletzung und des Cybersquattings und behauptete, dass die Ähnlichkeiten der NFTs potenzielle Kunden verwirrten.
Hintergrund des Bored Ape Yacht Club
Der Bored Ape Yacht Club (BAYC) ist eine beliebte Sammlung von NFTs, die von Yuga Labs erstellt wurde. Die Kollektion umfasst einzigartige, cartoonartige Affencharaktere mit verschiedenen Merkmalen und Accessoires. Sie erlangte auf dem NFT-Markt erhebliche Beliebtheit und Wert.
Ripps’ Behauptung der Appropriation Art
Ryder Ripps verteidigte sich, indem er behauptete, dass die RR/BAYC NFTs eine Form von Appropriation Art seien, die darauf abzielt, den Bored Ape Yacht Club zu untergraben. Er argumentierte, dass er die vorhandene Kunst verwendete, um das aus seiner Sicht rechtsextreme Bildmaterial innerhalb der BAYC-Kollektion zu kritisieren.
Das Urteil von Richter Walter
Nach Prüfung des Falls entschied Richter John F. Walter zugunsten von Yuga Labs. Der Richter ordnete an, dass Ryder Ripps und Jeremy Cahen insgesamt 1,6 Millionen Dollar, einschließlich Herausgabe von Gewinnen und Schadensersatz, zahlen müssen.
Herausgabe von Gewinnen und Schadensersatz
Im Rahmen des Urteils sprach Richter Walter Yuga Labs 1,38 Millionen Dollar für die Herausgabe von Gewinnen zu. Die Herausgabe von Gewinnen ist eine rechtliche Maßnahme, die vom Verletzer verlangt, alle Gewinne, die aus der Urheberrechtsverletzung erzielt wurden, abzugeben. Der Richter gewährte außerdem 200.000 Dollar als Schadensersatz für Verstöße gegen das Cybersquatting.
Feststellung der Markenrechtsverletzung
Richter Walter stuft die Markenrechtsverletzung von Ripps und Cahen als “außergewöhnlichen Fall” ein. Diese Einstufung deutet darauf hin, dass die Verletzung erheblich und absichtlich war. Als Folge hiervon ordnete der Richter auch an, dass die Beklagten die Anwaltskosten von Yuga Labs tragen müssen.
Anwendung des Rogers Tests
Im April, vor dem endgültigen Urteil, wandte Richter Walter im vorliegenden Urheberrechtsverletzungsfall den Rogers Test an. Der Rogers Test ist ein rechtlicher Rahmen, der das geistige Eigentum mit der freien kreativen Ausdrucksweise in Einklang bringt. Durch die Anwendung dieses Tests schützte der Richter das Recht von Ripps, Appropriation Art zu schaffen, die bestehende Kunst kritisiert, berücksichtigte aber auch die potenzielle Verwirrung der Kunden, die durch die Urheberrechtsverletzung verursacht wurde.
Fazit
Das Urteil in dem Urheberrechtsverletzungsfall zwischen Ryder Ripps, Jeremy Cahen und Yuga Labs führte zu einer Zahlung von 1,6 Millionen Dollar zugunsten von Yuga Labs. Der Fall verdeutlicht die Spannung zwischen künstlerischem Ausdruck und Urheberrechtsverletzung, wobei der Richter den Rogers Test anwandte, um die kreative Freiheit von Ripps zu schützen und gleichzeitig den Schaden durch die Markenrechtsverletzung und das Cybersquatting anzuerkennen. Dieses Urteil erinnert daran, wie wichtig es ist, geistige Eigentumsrechte zu respektieren und die möglichen Folgen zu bedenken, wenn man die Arbeit anderer ohne Erlaubnis appropiert.[ad_2]
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