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Aufgrund der grassierenden Corona-Pandemie sind Arbeitgebende verpflichtet, ein besonderes Augenmerk auf den Gesundheitsschutz zu werfen. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit einer Schliessung des Betriebs rechnen.
In diesen Tagen ist es besonders wichtig, die Massnahmen zum Gesundheitsschutz einzuhalten. Die Arbeitgebenden sind angehalten, die vom Bundesrat und dem Bundesamt für Gesundheit erlassenen Massnahmen während der Arbeit strikte zu befolgen. Diese gelten zusätzlich zu den Vorgaben des Arbeitsgesetzes zum Gesundheitsschutz (Art. 6). Dies dient dem Schutz der Mitarbeitenden wie auch der Kundschaft.
Welche Schutzmassnahmen müssen Betriebe befolgen?
Bei Unternehmen und Betrieben im Bauhaupt- und -nebengewerbe, die trotz Corona-Krise weiterhin arbeiten, sind die Arbeitgebenden verpflichtet, die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit betreffend Hygiene und sozialer Distanz einzuhalten. Das bedeutet insbesondere:
- die Anzahl der anwesenden Personen auf Baustellen oder in Betrieben entsprechend zu limitieren,
- die Baustellen- und Betriebsorganisation anzupassen und
- Menschenansammlungen von mehr als 5 Personen in Pausenräumen und Kantinen zu verhindern (Art. 7d, Abs. 1 COVID-19-Verordnung 2).
Schützen Sie Ihre Mitarbeitenden!
Die zuständigen kantonalen Behörden können einzelne Betriebe oder Baustellen schliessen, falls die Pflichten nicht eingehalten werden (Art. 7d Abs. 3 COVID-19-Verordnung 2).
Vorgehen bei Nichteinhalten der Schutzmassnahmen
Wer feststellt, dass die Schutzmassnahmen in einem Betrieb oder auf einer Baustelle nicht eingehalten werden, kann dies bei folgenden Stellen melden: