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Terrenus – Portalegre, Alentejo
- Die Terrenus-Weine stammen aus den nördlichsten Weinbergen des Alentejo
- Hergestellt von Rui Reguinga, einem der renommiertesten Winzer Portugals
- Von über 90 Jahre alten Reben
- Verschnitte nur aus einheimischen portugiesischen Rebsorten
- Hochgelegene Weinberge
- Alle Trauben werden biologisch angebaut
Die Alentejo Region
Alentejo ist die grösste Region Portugals. Sie erstreckt sich über fast 250 km von der Nordgrenze Portugals, nördlich von Portalegre, bis zur Algarve im Süden und 160 km vom Atlantik im Westen bis zur spanischen Grenze im Osten. Das Wort Alentejo ist arabischen Ursprungs, da diese Region viele Jahrhunderte lang den Mauren gehörte. Wörtlich bedeutet der Name «jenseits des Tejo», des Flusses, der westlich von der spanischen Grenze bei Lissabon ins Meer fliesst.
Der grösste Teil dieser riesigen Provinz liegt südwestlich von Lissabon – ein heisses, trockenes, flaches und dünn besiedeltes Gebiet mit Korkeichen, verschlafenen Dörfern und leeren Strassen. Nur Portalegre, die nördlichste Weinregion des Alentejo, liegt nordwestlich von Lissabon. Hier ist die Landschaft gebirgiger und zerklüfteter, und auf den Hügeln befinden sich alte Festungsdörfer, die einst zur Verteidigung gegen den alten Feind Spanien dienten. Kork-, Oliven- und Eukalyptusbäume gedeihen inmitten von freilaufenden Schafherden; verschlafene, weiss getünchte Dörfer liegen direkt neben grossen römischen und maurischen Ruinen. Ein Besuch hier versetzt einen zurück in eine andere Zeit…
Ganz oben im Norden von Portalegre liegt der dramatisch schöne Gebirgszug und Nationalpark Sao Memede, dessen Bergspitzen über 1000m hoch sind. Hier, an den kühlen Nordhängen dieser Berge, unterhalb des auf einem Hügel gelegenen Festungsdorfes Marvao, baut Rui Reguinga seine Trauben an. Es sind die nördlichsten und klimatisch kältesten Weinberge des Alentejo.
Rui Reguinga
Rui Reguinga ist einer der renommiertesten Winzer Portugals. Als diplomierter Agronom der Universitäten Lissabon und Bordeaux hat er sich in den letzten 30 Jahren ein umfassendes Wissen über die besten Terroirs Portugals angeeignet. Heute ist er einer der gefragtesten Weinberater des Landes und wurde 2009 von Portugals renommiertester Weinzeitschrift Revista de Vinhos zum «Winzer des Jahres» gekürt.
Rui ist der festen Überzeugung, dass grosser Wein im Weinberg hergestellt wird. Er hat eine tiefe Leidenschaft für alte Reben und die Unterregion Portalegre im Alentejo. Seit er 2004 sein Terrenus-Projekt ins Leben gerufen hat, hat er geduldig Parzelle für Parzelle 12,5 Hektar der ältesten Reben der Region erworben, die sich auf sieben kleine Weinberge verteilen. Für Rui muss eine alte Rebe mindestens 90 Jahre alt sein, bevor er die Bezeichnung «vinhas velhas» auf dem Etikett anbringt, also mindestens doppelt so alt, wie in vielen anderen europäischen Weinregionen!
Die Weinberge
Die Weinberge von Rui sind für jeden Weinliebhaber eine wahre Augenweide. 22 verschiedene einheimische Rebsorten wachsen an alten, wurzelechten Buschreben (auch «Gobelet» genannt). Ihre Blätter spenden den Trauben Schatten vor der heissen Hochsommersonne. Wie vor 100 oder mehr Jahren üblich, wurden hier viele verschiedene Rebsorten im selben Weinberg gepflanzt, so dass rote Trincadeira- und Alicante Bouschet-Trauben direkt neben weissen Arinto- oder Fernao Pires-Trauben wachsen können! Jeder von Ruis Weinen ist eine «Feldmischung» aus den verschiedenen Trauben, die in jedem seiner Weinberge wachsen. Und jeder ist typisch für sein einzigartiges Terroir im nördlichen Alentejo.
Die Böden in diesem Gebiet bestehen aus Granit, Schiefer und Kalkstein; darunter befindet sich ein alter Meeresboden. Die Wurzeln von Ruis alten Reben sind auf der Suche nach Wasser bis zu 20 m und mehr in die Tiefe gewachsen. Diese Kombination aus zerklüftetem, steinigem Terroir und altem maritimen Einfluss verleiht den Weinen aus diesen alten Reben eine bemerkenswerte salzige Mineralität.
Ruis Weinberge liegen zwischen 600 und 800 m Höhe und profitieren von starken kühlenden Winden und sehr niedrigen Nachttemperaturen. Im Sommer liegen die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bei über 20 °C, was einen grossen Einfluss auf die Frische und Eleganz seiner Weine hat.
Rui behandelt alle seine Reben biologisch und ohne Zusatz von Chemikalien. Seine alten Reben sollen so lange wie möglich Wein produzieren und dies kann, so Rui, am besten durch die Erhaltung eines natürlichen Ökosystems und sauberer, gesunder Böden gewährleistet werden. Die winzigen Erträge dieser alten Weinberge – weniger als ein Glas pro Rebstock – verleihen den Weinen der Terrenus-Reihe eine beeindruckende Tiefe und Komplexität.
Die Weinherstellung
In der Kellerei setzt Rui auf minimalistische Weinbereitungstechniken und verwendet wilde Hefen, die in seinen Weinbergen wachsen, um die Weine natürlich zu vergären. Seine kleine Kellerei verfügt über eine erstaunliche Vielfalt an Gärbehältern – «Zementeier», Edelstahltanks, Tonamphoren und Eichenfässer in verschiedenen Grössen! So kann er jede Weinbergsparzelle separat vergären und ausbauen, und zwar nach der Methode, die er für jeden einzelnen Wein für am besten geeignet hält. Ausserdem verfügt er über einen kleinen Fasskeller, in dem er seine Spitzenweine «Reserva» und die Weine der ältesten Weinberge ausbaut.