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Zu den Nasennebenhöhlen gehören die Stirnhöhlen, Kieferhöhlen, Siebbeinzellen und Keilbeinhöhle. Eine Entzündung der Schleimhaut, die diese Nasennebenhöhlen auskleidet, bezeichnet man als Sinusitis. Wenn Sie Druck oder Schmerzen im Gesicht oder den Ohren verspüren, übermässig (eventuell auch eitrig) Nasensekret ausläuft oder Ihr Geruchsinn vermindert ist, kann eine derartige Entzündung bestehen. Nach der Untersuchung berät Sie der Arzt über Behandlungsmassnahmen.
Bei ausgedehnten Nasennebenhöhlenentzündungen, welche nicht auf Medikamente ansprechen, wird von chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen (länger als 3 Monate bestehend) gesprochen. Diese lassen sich häufig nur durch eine operative und medikamentöse Therapie behandeln.
Minimal-Invasive chirurgische Methoden für die Behandlung sind abhängig vom Ausmass der Erkrankung.
- Ballon-Sinuplastik™
- Funktionelle endoskopische Nebenhöhlenchirurgie
- Offene, d.h. von aussen durchgeführte Nasennebenhöhlenchirurgie
In den meisten Fällen ist heute eine minimal-invasive Operationsmethode möglich.