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Auf gedüngten Flächen wachsen ein Drittel weniger Pflanzenarten als auf vergleichbaren ungedüngten Flächen. Dies wurde in einem wissenschaftlichen Versuch an der Universität Zürich festgestellt.
Ein wissenschaftlicher Versuch an der Universität Zürich, bei dem das Wuchsverhalten verschiedener Pflanzengemeinschaften unter Einfluss von Dünger getestet wurde, hat ergeben, dass gedüngte Flächen bis zu einem Drittel weniger Pflanzenarten aufweisen. Als wichtigster Faktor wurde dabei das Licht ermittelt und nicht etwa die Nährstoffe im Boden. Kein Artenverlust auf den gedüngten Flächen wurde dann festgestellt, wenn zusätzliche, künstliche Lichtquellen eingesetzt wurden.
Um die Wurzelkonkurrenz zu testen, wurden im zweiten Jahr Sämlinge eingepflanzt mit einem geschützten Wurzelballen. Dies hatte aber keinen Einfluss auf die Pflanzenvielfalt: sowohl auf den beleuchteten, als auf den natürlich belichteten starben die Jungpflanzen ab.
(The Plantsman, 3/2009)