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Die Toilette funktioniert mit Sonne und Wind
In der Schweiz stösst man schnell auf diese unglaublichen autonomen Toiletten, die zu 100% mit natürlicher Energie betrieben werden.
Geräumige, angenehme Toiletten ohne schlechte Gerüche
Deutsche und italienische Touristen, die auf unseren Schweizer Campingplätzen übernachtet haben oder in unseren Parks spazieren gegangen sind, haben die innovativen und technologischen Kazuba-Toiletten sicherlich ausprobiert. Ihre Worte beschreiben die wichtigsten Aspekte dieser Toiletten perfekt: „grosszügig“, „angenehm“ und „ohne schlechte Gerüche“.
Das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis und die minimale Umweltbelastung sind die Vorteile, welche die Behörden überzeugt haben, sie auf dem Schweizer Territorium zu installieren.
Das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis und die minimale Umweltbelastung sind die Vorteile, welche die Behörden überzeugt haben, sie auf dem Schweizer Territorium zu installieren.
Die ökologische Bedeutung des Namens Kazuba
Doch woher kommt der Name für diese innovative Toilette? In einer der afrikanischen Sprachen bedeutet „Kazuba“ „Gott der Sonne“. Das Grundkonzept der Kazuba-Toilette stammt aus dem südlichen Afrika, wo es vor zehn Jahren von ein paar jungen Franzosen entdeckt und neu erfunden wurde, um es den europäischen Standards anzupassen.
Tatsächlich liegen dem innovativen Betrieb die Hitze der Sonne und die Kraft des Windes zugrunde, die ausreichend sind, um einen kontinuierlichen Luftstrom zu erzeugen, der die Feststoffe entwässert und die Flüssigkeiten verdunsten lässt, wodurch das Entweichen von schlechten Gerüchen verhindert wird.
Eine Toilette für jeden Anlass
Bisher wurden in Europa mehr als 700 Kazuba-Toiletten installiert: auf Campingplätzen, in Nationalparks, in sportlichen Einrichtungen, auf Spielplätzen, in Stadtgärten, in der Nähe von Seen und Radwegen.
Dies bestätigt auch Tony Colangelo in einem Interview über das Schweizer Territorium: „In dem Gebiet, in dem sie aufgestellt wurden, finden viele Veranstaltungen, Festivals und Konzerte statt, die von jungen Leuten besucht werden und es wird viel Bier getrunken; die Toiletten werden täglich von etwa 150 Besuchern aufgesucht.“
Im Folgenden sehen Sie den Originalartikel, erschienen 2016 in <strong>Baubio</strong>.