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Harry Potter and the Sorcerer's Stone (2001)
Harry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter and the Sorcerer's Stone (2001) Harry Potter und der Stein der Weisen
Oder: Einkommensstarker Zauberlehrling
Da die Eltern von Harry Potter (Daniel Radcliffe) ums Leben kommen, als er noch ein kleines Baby ist, wächst Harry bei Onkel Vernon (Richard Griffiths), Tante Petunia (Fiona Shaw) und Cousin Dudley (Harry Melling) auf. Doch bei ihnen wird er schlecht behandelt und nur mit Widerwillen im Haus geduldet. Sein Zimmer befindet sich in einem besenkammerähnlichen Raum unter der Treppe und zudem gehen sie mit ihm um, als ob er ein Sklave für den Haushalt wäre. Harry lernt mit seiner Situation umzugehen und sich zu gedulden: ‚Irgendwann werd ichs ihnen bestimmt heimzahlen können.'
Eines Tages besucht die gesamt Familie den Zoo und Harry bemerkt, dass er mit der Schlange sprechen kann. Zudem schafft er es seinen nervenden Cousin in einen Käfig einzusperren, indem er einfach für kurze Zeit die schützende Glaswand verschwinden lässt. Mit dieser Aktion dreht sich Harrys Leben um 180°: Er entdeckt seine magischen Fähigkeiten.
Schon bald darauf erhält er einen Brief von der Hogwarts Schule für Hexen und Zauberer, welche ihn gerne als Schüler aufnehmen würde. Doch die Vorfreude ist kurz darauf verflogen, denn seine Stiefeltern vernichten alle ankommenden Briefe, die an ihn adressiert sind und geben ihm somit keine Möglichkeit, sich anzumelden. Selbst als die ganze Familie regelrecht mit Post überflutet wird, geben sie nicht auf und ziehen mit Harry an einen verlassenen Ort, weitab von zuhause.
Am 11. Geburtstag von Harry Potter, gibts plötzlich einen grossen Knall und Hagrid (Robbie Coltrane) steht unter der Tür. Er gratuliert dem kleinen Harry zu seinem Geburtstag und wundert sich, warum er nicht interessiert sei, an die Hogwart Schule zu kommen. Harry erzählt ihm alles über seine Stiefeltern und was er von seinen richtigen Eltern zu wissen glaubt. Hagrid ist bestürzt und erklärt ihm, dass seine Eltern von einem bösartigen Zauberer umgebracht wurden, er jedoch verschont blieb, da sich seine Mutter für ihn geopfert habe.
Hagrid überzeugt Harry davon in die Howart Schule zu kommen oder anders gesagt: Er wies die Gegenargumente der Stiefeltern schlichtweg ab. Zusammen tätigen die beiden alle notwendigen Einkäufe für die neue Schule und Harry freut sich enorm auf den neuen Lebensabschnitt. Schlussendlich bekommt er noch das Zugticket und nach einer kurzen Suche von Perron 9 ¾, befindet er sich auch schon auf dem Weg zu seiner neuen Heimat. Unterwegs lernt Harry auch gleich noch seine zwei besten Freunde kennen: Hermione Granger (Emma Watson) und Ron Weasley (Rupert Grint).
Während des ersten Schuljahres auf Hogwart werden die drei nach einiges zusammen durchmachen und erleben ...
DVD-Rating
Nun also habe ich ihn doch gesehen, den Potter Harry mit seinen Zauberkünsten (Tricks darf man ja nicht sagen, dafür sind Siegfried und Roy zuständig...) und ich gebe gerne zu, dass ich mich zunächst geärgert habe, den Bösewicht allzu früh entdeckt zu haben. Doch so einfach durfte es natürlich nicht sein und, juhui, ich habe mich geirrt. Eine freudige Überraschung für einen, der die Bücher von J.K. Rowling nicht kennt. Was soll ich nun zum Stein der Weisen sagen? Überaus spannend ist die Geschichte nicht gerade, allzu originell eigentlich auch nicht (Potter-Fans werden mich steinigen), aber Spitzhut, Zauberstab und Tarnmantel sind irgendwie doch olle Kamellen. Wirklich faszinierend fand ich das Real-Action-Schachspiel, hingegen konnte mich das sagenumwobene Quidditch nicht vom Hocker reissen, überdies fand ich die Spezialeffekte gerade hier nicht sonderlich gelungen. Ein wenig mehr Freude haben mir schon die alteingesessenen Darsteller wie John Hurt, Richard Harris oder Maggie Smith gemacht. Für mich hingegen gänzlich unverständlich ist, wie man diesen Film ab 6 Jahren freigeben kann - als ob die Knirpse verstünden, was da vor sich ginge. Aber wenn man natürlich die ganze Familie ins Kino bringen kann, liegt schon mal ein tieferer Zensuransatz drin. Geld ist eben doch (fast) alles. Nun, das kann man freilich dem Film nicht ankreiden, der mich immerhin neugierig auf die Fortsetzung macht, die soll ja nämlich doch eine Spur düsterer ausfallen (freigegeben ab 7). Mal sehen...!
Die Features des 2-DVD-Sets sind nicht über alle Zweifel erhaben. Gut, sie sind eindeutig Kind- und vielleicht Fangerecht ausgelegt und mögen dem geneigten Zauberlehrling Spass bereiten, doch irgendwelche Rätsel bestehen um endlich zu den deleted scenes zu gelangen, das kann schon nerven. Wirklich müssig sind die Interviews mit den Machern, die zu jenem Zeitpunkt scheinbar hundemüde oder übel gelaunt waren. Zumindest kann ich mir die Absenz jeglicher Begeisterung nicht anders erklären ("ja, wir hatten die Kinder nur während 4 Stunden pro Tag, das war schon sehr hart..."), so dass ich mir denn auch nicht mehr die Audiokommentare anhören mochte.
OutNow.CH:
27.05.2002 / pb
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