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Die Weichteile des Körpers werden durch die Anwendung von Ultraschallwellen ohne Belastung durch ionisierende Strahlen dargestellt und sind somit für den menschlichen Körper ungefährlich. Daher kann dieses bildgebende Verfahren auch während der Schwangerschaft unbedenklich oder ergänzend zur MRT/CT angewendet werden.
Ultraschalluntersuchungen sind unter anderem geeignet zur Abklärung von Erkrankungen des Bauchraumes und Beckens, Halses (einschliesslich der Schilddrüse) sowie der weiblichen Brust.
In speziellen Fällen werden auch Gelenke oder andere Körperregionen mit Ultraschall untersucht. Bei einer Punktion kann die Nadel mit Ultraschall kontrolliert und in das Zielgebiet geführt werden.
Die Doppler-/ Duplexultraschall ist heute eine Routinemethode zur Untersuchung von Gefässerkrankungen. Sie dient unter anderem dem Nachweis von Gefässverschlüssen (wie bei der Beinvenenthrombose) oder dem Nachweis von Gefässeinengungen (z.B. bei Arteriosklerose der Hals- oder Beingefässe). Die Messwerte lassen sich anschliessend als Farben oder als Geräusche darstellen.
Wichtig bei einem Ultraschall vom Bauch ist, dass die Patienten nüchtern zur Untersuchung kommen. Deshalb wird diese Untersuchung meistens am Morgen durchgeführt. Essensreste im Magen-Darmtrakt erschweren die Ultraschall-Untersuchung erheblich und schränken die diagnostische Aussagekraft ein.
Für einen Ultraschall der Weichteile oder der Gelenke ist keine Vorbereitung nötig. Bei einer Ultraschall-Untersuchung des Unterbauches, der ableitenden Harnwege oder der Blase/Prostata ist es wichtig, mit voller Blase zur Untersuchung zu erscheinen.
Diese Untersuchung wird von einem Radiologen durchgeführt und dauert zwischen 15 bis 30 Minuten.