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Das Piercing wird im Bereich des Ohrknorpels an einem der Akupunkturpunkte, die zur Migränebehandlung genutzt werden, gesetzt. Eine Verbesserung kann auf den Placebo-Effekt zurückgeführt werden. Vereinfacht ausgedrückt setzt die erkrankte Person so hohe Erwartungen in das Piercing, dass sie sich unterbewusst stark beeinflusst – und die erwünschte Veränderung tatsächlich wahrnimmt.
Aufgrund der nicht nachweisbaren Wirkung und der möglichen Gesundheitsrisiken sollten Migräne-Patienten von einem entsprechenden Piercing absehen. Stattdessen sollten sie mit ihrem Arzt sprechen und konventionelle Behandlungsmethoden nutzen.