Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03262.jsonl.gz/2578

Laut der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung sollte ein Erwachsener etwa 1,5 Liter Wasser am Tag trinken. 20 Prozent dieser Menge kann über die feste Nahrung aufgenommen werden. Sich starr an Zahlen festzuklammern, bringt aber nichts. Unser Körper signalisiert uns normalerweise sehr zuverlässig, wann es wieder Zeit ist, etwas zu trinken.
Auf den Durst achten
Durst empfindet man, wenn die Blutkonzentration um zwei Prozent steigt. Eine so genannte Dehydrierung tritt aber erst ab fünf Prozent ein. Wichtig ist, dass man bei Durst immer trinkt und ihn nicht unterdrückt.
Trinkrituale einbauen
Ältere Menschen und Kinder sind weniger durstig und sollten deswegen regelmässig ans Trinken erinnert werden. Hier helfen feste Rituale: Ein Glas zu jeder Mahlzeit oder ein Krug, der durch den Tag hindurch geleert wird.
Trinken schützt das Herz
US-Wissenschafter haben herausgefunden, dass bereits ein Wasserdefizit von 1 Prozent im Körper das Risiko stark erhöht, in den nächsten 25 Jahren an Herzinsuffizienz zu erkranken. Je grösser das Defizit, desto grösser also das Risiko.
Warnsignale, dass man zu wenig Wasser trinkt:
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Konzentrationsstörungen
- Spröde bis rissige Lippen
- Müdigkeit
- Trockene Haut