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In Litauen gibt es ein temporäres Migrantenzentrum in Alytus (Stadt zwischen der polnischen Grenze und Vilnius): Dies ist der Ausgangspunkt für Migrierende, die nicht wissen, wohin sie gehen sollen. In diesem Migrantenzentrum arbeitet Save the Children mit anderen NGOs, dem Innenministerium, mit der Grenzpolizei sowie der örtlichen Gemeinde zusammen. Migrierende kommen kurzfristig hier unter, können schlafen, werden verpflegt und mit dem Nötigsten versorgt. Darüber hinaus wurde ein Call Center errichtet, damit sich Geflüchtete, die nicht weiterwissen, melden können. Die derzeitige Telefonnummer wird in eine nationale Hotline umgewandelt. Sie wird Familien aus der Ukraine an eines der elf Save the Children-Familienuntersützungsteams weiterleiten, die in allen fünf grösseren Städten und anderen Teilen des Landes stationiert sind.
Save the Children hat das offizielle Mandat, sich um Kinder und schwangere Frauen zu kümmern. Dafür werden u.a. kinderfreundliche Räume eingerichtet. In Alytus gibt es deshalb eine örtliche Kindertagesstätte, die von Save the Children betreut wird. In Marijampole ist zudem ein zweites Migrationszentrum von der Regierung geplant.
Ein weiterer kinderfreundlicher Raum wird in Kaunas eröffnet. Save the Children arbeitet in allen sechs Registrierungszentren. Das Team verteilt lebenswichtige Non-Food-Artikel und bietet Sozial- und Vermittlungsdienste an.