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Einem Konzernsprecher zufolge geht es um Nachzahlungen in Zusammenhang mit dem ehemaligen Tochterunternehmen SBS Group, einer inzwischen verkauften Sendergruppe, die auch in Schweden vertreten war. Als die Gruppe noch in Besitz von ProSiebenSat.1 war, habe der Konzern ein Modell entwickelt, das günstige Steuern ermöglichte, sagte der Sprecher. Diesem Modell habe Schweden inzwischen eine Riegel vorgeschoben und verlange rückwirkend gesparte Steuern zurück. Ein schwedisches Finanzgericht wies nun bereits in zweiter Instanz die Beschwerde des Medienkonzerns dagegen zurück.
Zwar will ProSiebenSat.1 weiter gerichtlich gegen die Entscheidung vorgehen, wie der Sprecher sagte. Rückstellungen müssen Unternehmen aber in der Regel erst bilden, wenn sie es für überwiegend wahrscheinlich halten, dass sie das Geld auch abrufen müssen./fri/jon/stb
(AWP)