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Ein sanft streichelndes Bouquet von dunklen Kirschen, Himbeeren, dunkler Schokolade, Sattelleder und etwas geräuchertem Holz. Am Gaumen mittelkräftig mit weichem Tannin und gut ausbalanciert.
Auf einer Terrasse, die von zwei kleinen Kuppen überragt und von zwei Bächen begrenzt wird, kamen schon sehr früh in der Geschichte die Menschen und entdeckten die Vorzüge dieser winzigen Quarzkiesel namens "Graves". Bereits in der gallo-römischen Epoche entstand der Begriff des Terroirs. Er wurde später in Burdigala (Bordeaux) bestätigt, als diese Terrasse in mittelalterlichen Manuskripten und alten Karten als "Haut-Brion" bezeichnet wurde. Die Legende war geboren...
18 bis 22 Monate in ca. 80% neuen Barriques.
Als im September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach, liess Clarence Dillon, ursprünglich Bankier aus New York, Château Haut-Brion zu einem Krankenhaus umbauen, um verwundete Offiziere der französischen Armee aufzunehmen. Kein anderes, so prestigeträchtiges Weingut war ähnlich lange mit einer amerikanischen Familie verbunden, die Frankreich und seine Lebensart liebt.