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Mumbai (awp/sda/afd) - Der grösste indische Mikrokredit-Finanzierer SKS Microfinance will an die Börse gehen, um mehr Geld vergeben zu können. Die Ausgabe der Aktien werde bis zu 350 Mio. Dollar bringen, erklärte das im südindischen Hyderabad angesiedelte Unternehmen am Montag.
Dies werde es erlauben, SKS auszubauen. SKS will 22 Prozent seiner Anteile an die Börse bringen, den Grossteil davon sollen institutionelle Investoren übernehmen.
SKS wurde 2003 gegründet und betreibt mehr als 2000 Filialen in 19 indischen Bundesstaaten. Seit der Gründung liehen sieben Millionen Menschen Kleinstbeträge bei der Bank. Die Kreditnehmer zahlen ihre Darlehen wöchentlich zurück, die Rückzahlrate liegt bei 99 Prozent.
Bei Mikrokrediten werden kleinste Summen an arme Menschen vergeben, die von klassischen Banken keine Unterstützung bekämen. Mit dieser Starthilfe können sie sich eine Existenz aufbauen - beispielsweise durch den Kauf von Saatgut, einer Kuh oder einer Nähmaschine.
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