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Mi 19. Aug | 19.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Rezital 2 – Klavier und Gesang ─ ABGESAGT
Sir András Schiff | Jan Petryka | Ema Nikolovska
Sir András Schiff wurde 1953 in Budapest geboren. Den ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Elisabeth Vadász, später setzte er sein Studium bei Pál Kadosa, György Kurtág und Ferenc Rados in seiner Heimatstadt sowie bei George Malcolm in London fort. Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit stehen die Klavierwerke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin, Schumann und Bartók. Seit 2004 hat Schiff den kompletten Zyklus aller Klaviersonaten Beethovens in mehr als zwanzig Städten aufgeführt und auf CD eingespielt. Regelmässig tritt er mit international bedeutenden Orchestern und Dirigenten auf; einen Schwerpunkt setzt er indes auf die Interpretation der Klavierkonzerte von Bach, Beethoven und Mozart unter eigener Leitung. Zu diesem Zweck gründete er 1999 die Cappella Andrea Barca, doch auch mit dem Chamber Orchestra of Europe arbeitet er eng zusammen. Seit früher Jugendzeit ist Schiff überdies ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Von 1989 bis 1998 leitete er die Musiktage Mondsee, von 1995 bis 2013 die Ittinger Pfingstkonzerte (gemeinsam mit Heinz Holliger), und seit 1998 führt er in Vicenza die Konzertreihe «Omaggio a Palladio» durch. Als Pädagoge ist er an der Barenboim-Said-Akademie in Berlin tätig. Sir András Schiff wurde mit dem Robert-Schumann-Preis (2011), der Goldenen Mozart-Medaille (2012) und der Goldmedaille der Londoner Ro-yal Philharmonic Society (2013) ausgezeichnet. Im Juni 2014 erhob ihn Queen Elizabeth II. in den Adelsstand, 2018 verlieh ihm Prince Charles als Präsident des Royal College of Music die Ehrendoktorwürde. 2017 erschien sein Buch Musik kommt aus der Stille. Sir András Schiff hat gegen die alarmierende politische Entwicklung in Ungarn Stellung bezogen. Nach beleidigenden Angriffen von Seiten ungarischer Nationalisten zog er die Konsequenz, in seiner Heimat keine Konzerte mehr zu geben.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) mit einem Rezital am 21. August 1990 und Werken von Janáček, Bartók, Schubert und Haydn.
Juli 2019