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Die kenianische Regierung teilt die Auffassung des UN-Sicherheitsrates im Rhodesienkonflikt und fordert eine lückenlose Umsetzung der Resolution. Auch die Beteiligung von Nicht-Mitgliedstaaten sei notwendig - es handle sich in dieser Sache weniger um eine rechtliche Frage, als vielmehr um die Durchsetzung eines Prinzips der politischen Moral. Laut dem Schweizer Botschafter in Nairobi hat die Rhodesienfrage mit der grundlegenden Forderung nach Mitbestimmung der afrikanischen Bevölkerung gerade in Afrika eine starke Symbolkraft erhalten. Die Erosion der bestehenden Ordnung könne daher trotz des Widerstands der weissen Minderheit nicht aufgehalten werden.