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Der Chipdesign-Spezialist ARM
wünscht höhere Einkünfte. In Zukunft sollen die Hersteller von Geräten mit ARM-basierten Prozessoren Lizenzgebühren abliefern, wie ein Beitrag der "Financial Times"
(Paywall) verlauten lässt. Bisher wurden die Lizenzen auf Basis der Preise der SoCs berechnet und vergeben, nun sollen die Preise der Smartphones, Tablets etc. die Grundlage der Berechnung bilden. Der FT-Artikel beruft sich auf diverse Quellen, unter anderem bei Qualcomm, Mediatek, Xiaomi und Oppo. Der Schritt erfolgt vor dem von ARM-Eigner Softbank bis Ende 2023 angezielten IPO. Man munkelt, Softbank wolle damit den Marktwert des faktischen Monopols von ARM ausloten.
Im Beitrag nennt die Zeitung auch den Analysten Sravan Kundojjala von Techinsights, der sich regelmässig zu den ARM-Lizenzabgaben äussert. Demnach kassiert ARM pro Chip aktuell Lizenzgebühren von ein bis zwei Prozent der Chip-Preise. Die Preise für ARM-basierte SOCs liegen je nach Hersteller im zweistelligen Dollarbereich. Dazu kommt jeweils eine Gebühr für die Erlaubnis, dass Hersteller wie Qualcomm oder Apple generell ARM-basierte Chips designen dürfen.
(ubi)