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Der Hund ist der beste Freund des Menschen und in der Schweiz hinter der Katze das zweitbeliebteste Haustier. Gemäss der Schweizer Tierdatenbank Identitas lebten Ende 2022 555'340 Hunde in der Schweiz. Im Gegensatz zu Katzen sind Hunde in der Schweiz registrierungspflichtig, weshalb die Daten eine viel grössere Aussagekraft haben als beim häufigsten Haustier. Bei den Katzen sind hierzulande aktuell knapp unter 710'000 Tiere registriert, die Hauskatzen-Population wird aber auf rund zwei Millionen geschätzt.
Aber zurück zu den Hunden: Lange nahm der Hundebestand in der Schweiz kontinuierlich zu, mit Beginn der Corona-Pandemie stieg die Kurve dann plötzlich markant an. Statt rund 7000 Hunden wurden in der Schweiz plötzlich rund 11'000 Vierbeiner pro Jahr neu angeschafft. Zum zweiten Mal seit März 2020 hat der Bestand in den letzten Monaten nun aber wieder leicht abgenommen.
Die beliebteste reine Hunderasse (also ohne Mischlinge und Kreuzungen) ist in der Schweiz aktuell der Chihuahua mit knapp 29'000 Tieren. Knapp dahinter auf Rang 2 folgt mit etwas mehr als 25'000 Tieren der Labrador. Als Dritter aufs Podest schafft es der Yorkshire Terrier mit rund 18'000 Tieren.
Von allen Schweizer Gemeinden leben am meisten Hunde in der Stadt Genf. Über 10'000 Tiere sind registriert, allerdings gehört die Calvin-Stadt auch zu den bevölkerungsreichsten Gemeinden der Schweiz. Dahinter folgen mit Zürich, Lausanne, Basel und Lugano weitere urbane Zentren.
Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man die Anzahl der Hunde in den Gemeinden pro 100 Einwohner berechnet. An der Spitze liegen plötzlich bevölkerungsschwache Gemeinden mit verhältnismässig vielen Vierbeinern. Hunde-Hotspots sind beispielsweise der Jura und das Tessin.
Am meisten Hunde pro 100 Einwohner gibt es in der Gemeinde Treytorrens VD in der Nähe von Payerne: 107 Hunde leben in der 114-Seelen-Gemeinde, davon sind 91 Tibet-Spaniel. Der Grund: Im Ort gibt es eine Zucht dieser spezifischen Rasse.
Bei den häufigsten Hundenamen liegen seit Jahren die gleichen Verdächtigen an der Spitze. Bei den Hündinnen ist Luna der mit Abstand häufigste Name, gefolgt von Kira und Nala. Bei den Rüden ist Rocky der beliebteste Name, Lucky und Max komplettieren hier das Podest.
Nach wie vor wird ein grosser Teil der in der Schweiz lebenden Hunde aus dem Ausland importiert. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden pro Monat im Schnitt über 2800 Tiere importiert – exportiert wurden in der gleichen Zeit durchschnittlich lediglich 420 pro Monat.
Die meisten Hundeimporte stammen aus den Schweizer Nachbarländern Deutschland, Frankreich und Italien. 2022 wurden mit 16'251 mehr als die Hälfte aller Importe (30'754) aus diesen drei Staaten eingeführt. Dahinter kommen mit Spanien, Rumänien, Portugal, Ungarn und der Slowakei weniger renommierte Länder. Denn nicht immer entspricht die dortige Tierhaltung den Schweizer Standards.
Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung eines Schlittelunfalls in Schwarzsee zu Recht eingestellt. Dies hat das Bundesgericht entschieden. Eine heute 60-Jährige fuhr 2020 gegen einen Holzpfosten und verletzte sich schwer. Entgegen der Ansicht der Frau war der Pfosten mit einer gut sichtbaren orangen Schutzmatte ausreichend gesichert.