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20. Januar 2021: Botschafterinnen der Hoffnung
Bibelvers
10 Zu diesen Frauen gehörten Maria aus Magdala, Johanna, Maria, die Mutter von Jakobus, und noch etliche andere. 11 Aber die Apostel hielten ihren Bericht für leeres Gerede und glaubten den Frauen kein Wort. 12 Doch Petrus sprang auf und lief zum Grab. Als er hineinschaute, sah er außer den Leinentüchern nichts. Verwundert ging er in die Stadt zurück.
Lk 24,10-12
1 Am Sonntagmorgen, dem ersten Tag der neuen Woche, ging Maria aus Magdala noch vor Sonnenaufgang zum Grab. Da sah sie, dass der Stein, mit dem das Grab verschlossen gewesen war, nicht mehr vor dem Eingang lag. 2 Sofort lief sie zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus sehr lieb hatte. Aufgeregt berichtete sie ihnen: »Sie haben den Herrn aus dem Grab geholt, und wir wissen nicht, wohin sie ihn gebracht haben!« 3 Da beeilten sich Petrus und der andere Jünger, um möglichst schnell zum Grab zu kommen. 4 Gemeinsam liefen sie los, aber der andere war schneller als Petrus und kam zuerst dort an. 5 Ohne hineinzugehen, schaute er in die Grabkammer und sah die Leinentücher dort liegen. 6 Dann kam auch Simon Petrus. Er ging in das Grab hinein und sah ebenfalls die Leinentücher 7 zusammen mit dem Tuch, das den Kopf von Jesus bedeckt hatte. Es lag nicht zwischen den Leinentüchern, sondern zusammengefaltet an der Seite. 8 Jetzt ging auch der andere Jünger, der zuerst angekommen war, in die Grabkammer. Er sah sich darin um, und nun glaubte er, dass Jesus von den Toten auferstanden war.[1] 9 Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Heilige Schrift noch nicht verstanden, in der es heißt, dass Jesus von den Toten auferstehen muss. 10 Danach gingen die beiden Jünger nach Hause zurück.
Joh 20,1-10
Fragen für die Diskussion
- Die Frauen werden zu den ersten Zeugen der Auferstehung. Das ist in der damaligen Zeit eigentlich eine Anmassung. Was sagt das über Gott aus?
- Die Frauen lassen sich von den Umständen nicht aufhalten und ziehen zum Grab. Wo möchtest du in deinem Leben mutige Schritte gehen aller Hindernissen und Herausforderungen zum trotz?
- Die Frauen werden zu Botschafterinnen der Hoffnung für die Jünger. Wo kannst du in der aktuellen Krise zu einer Hoffnungsträgerin/einem Hoffnungsträger für eine Person in deinem Umfeld werden?
- In welchen Situationen kannst du dich in deiner eigenen Hoffnungslosigkeit, in deinen Nöten und Schwierigkeiten von Menschen herausfordern lassen, so wie Petrus sich von den Frauen hat herausfordern lassen?
- Ausblick: Was verändert das leere Grab für Petrus und seine Beziehung zu Jesus? Was bedeutet die Auferstehung für dich?
Merkvers
«Da erinnerten sich die Frauen an diese Worte von Jesus. Sie liefen vom Grab in die Stadt zurück, um den elf Aposteln und den anderen Jüngern zu berichten, was sie erlebt hatten. Zu diesen Frauen gehörten Maria aus Magdala, Johanna, Maria, die Mutter von Jakobus, und noch etliche andere. Aber die Apostel hielten ihren Bericht für leeres Gerede und glaubten den Frauen kein Wort. Doch Petrus sprang auf und lief zum Grab. Als er hineinschaute, sah er außer den Leinentüchern nichts. Verwundert ging er in die Stadt zurück.»
Lk 24,8-12
ANLEITUNG
Die Treffen in Kleingruppen laufen meistens unterschiedlich ab. Eine Kleingruppe hat aber immer die folgenden vier Ziele: 1) Persönlicher Austausch zum persönlichen Alltag, 2) Gemeinsames Gebet, 3) Inspirierende Inhalte und vertiefende Diskussionen, 4) Persönliche Anliegen teilen und einander tragen. Das Treffen einer Kleingruppe dauert im Normalfall 60-90 Minuten. Der folgende Ablauf hat sich bewährt:
- 10min Begrüssung, Austausch, Gebet
- (20min Video-Input, falls nicht vorher Teil des Programms)
- 10min Bibeltext
- 30min Gruppendiskussion
- 20min Dankbarkeit & Gebetsanliegen, Gemeinsames Gebet