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Im Rahmen einer von der Staatsanwaltschaft STRADA geführten Untersuchung wegen schwerer Verletzung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel (BetmG) im Zusammenhang mit der Produktion und dem Handel von illegalen Cannabisprodukten führten die von der Gendarmerie Morges und der Drogenbrigade der Waadtländer Sicherheitspolizei gemeinsam durchgeführten Ermittlungen am 15. August 2023 in Lonay und im Kanton Genf gleichzeitig zu mehreren Verhaftungen und Hausdurchsuchungen.
Die Ermittlungen führten zur Beschlagnahmung von 650.7 Kilogramm Cannabisprodukten mit einem THC-Gehalt von über 1%, sowie 1.3 Kilogramm Kokain und 21.5 Gramm MDMA im geschätzten Wert von fast 5.4 Millionen Franken. In Lonay wurden zudem mehr als 10'000 Marihuanapflanzen entdeckt und zerstört, sowie sehr umfangreiches Anbaumaterial. Es handelt sich um eine der grössten Beschlagnahmungen von Betäubungsmitteln im Kanton.
Bisher wurden zwölf Personen wegen schwerer Verstöße gegen das BetmG angeklagt. Sie sind zwischen 28 und 49 Jahre alt und sind Schweizer, Franzosen, Portugiesen, Kolumbianer und Kongolesen. Zwei befinden sich derzeit noch in Untersuchungshaft.
An diesen Aktionen waren 11 Gendarmen und 18 Inspektoren und Inspektorinnen der Kriminalpolizei beteiligt. Sie erforderten den Einsatz von Einsatzgruppen aus den Kantonen Waadt und Genf sowie die Unterstützung der Drogenbrigade der Genfer Polizei und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit. Die Schule für Kriminalwissenschaften der Universität Lausanne arbeitete bei der Analyse der beschlagnahmten Drogen ebenfalls an den Operationen mit.
Quelle der Polizeimeldung für Polizeiticker: Kapo VD