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Der Franzose Jérôme Champagne hält ungeachtet der Pläne von FIFA-Präsident Sepp Blatter an seiner Kandidatur für das höchste Amt im Weltfussballverband fest. «Eine Wahl ist eine Wahl», sagte Champagne in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP. «Man hat schon manche Aussenseiter als Sieger gesehen.»
Ursprünglich hatte Champagne verkündet, seine Kandidatur zurückzuziehen, falls Blatter eine weitere Amtszeit ins Auge fasse. «Wir brauchen mehr als einen Kandidaten. Wir brauchen verschiedene Sichtweisen», so Champagne.
Der frühere FIFA-Direktor und ehemalige enge Vertraute Blatters hatte seine Anwartschaft auf das Präsidentenamt bei der FIFA im Februar als erster Bewerber offiziell angekündigt. Beobachter witterten dahinter einen mit Blatter abgesprochenen Schachzug, um den möglichen Kontrahenten Michel Platini aus der Reserve zu locken. Der UEFA-Präsident will seinen Entscheid in Bezug auf eine mögliche Kandidatur nicht vor der WM in Brasilien treffen.
Blatter hatte zuletzt mehrfach angekündigt, am 29. Mai 2015 beim FIFA-Kongress in Zürich erneut antreten zu wollen – für eine fünfte Amtszeit. (pre/si)
Seit 1930 findet die WM alle vier Jahre statt. Einzig die Pause während des zweiten Weltkriegs bildete eine Ausnahme. Doch nun wird dieser Rhythmus von der FIFA infrage gestellt. Für den geplanten Zwei-Jahres-Rhythmus hagelt es Kritik – von den Klubs, der UEFA und den Fans.
In Zukunft soll die Fussball-Weltmeisterschaft der Männer sowie der Frauen alle zwei statt alle vier Jahre stattfinden. Das ist der Wunsch der FIFA. Bereits im Mai stellte der saudi-arabische Verband einen Antrag auf eine Machbarkeitsstudie zu einem Zwei-Jahres-Rhythmus. Dieser wurde mit einer überwältigenden Mehrheit angenommen. Die Pläne werden immer konkreter.
Das Ziel sei es, den Nationalmannschaften mehr Chancen auf Titel zu geben, so Gianni Infantino. «Klubs haben die Möglichkeit, jedes …