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Für den letztjährigen Stanley-Cup-Champion wird es langsam eng: Die Chicago Blackhawks liegen in der Serie gegen die St.Louis Blues nach vier Spielen mit 1:3 zurück. Ein Grund dafür ist, dass die Blues bislang das «bösere» Team sind. Das versucht Blackhawks-Goalie Corey Crawford in Spiel 4 (4:3 für St.Louis) zu ändern. Als Blues-Stürmer Robby Fabbri bei einem Abschlussversuch im zweiten Drittel den Keeper leicht rammt, sieht dieser rot.
Ausser sich vor Wut fährt Crawford aus seinem Kasten und knöpft sich Fabbri vor. Der Keeper hat zunächst das Nachsehen, siegt danach aber nach Punkten. Zu einer Goalie-Prügelei wie im Teststpiel zwischen Weissrussland und Lettland kommt es übrigens nicht: Sein Gegenüber Brian Elliott hat keine Lust, sich ins Getümmel zu schmeissen. (pre)
Es ist eine kitschige Geschichte mit Luca Sbisa mittendrin. Der Zuger Verteidiger kann mit den Vegas Golden Knights als vierter Schweizer den Stanley Cup gewinnen. Die erste Finalpartie gegen die Washington Capitals findet schon in der Nacht auf morgen statt.
Bislang durften aus der Schweiz erst die Torhüter David Aebischer (2001 mit den Colorado Avalanche) und Martin Gerber (2006 mit den Carolina Hurricanes) sowie Verteidiger Mark Streit (2017 mit den Pittsburgh Penguins) den Stanley Cup in die Höhe stemmen. Dennoch würde Luca Sbisa bei einem Triumph der Golden Knights wohl für eine Premiere sorgen.
Denn das oben genannte Trio kam in den jeweiligen Finals während keiner Sekunde zum Einsatz. Sbisa dagegen ist bei Las Vegas, das seine erste NHL-Saison …