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Die genetischen Analysen an Proben von Nutztieren, welche zwischen Sommer und Herbst getötet wurden, bestätigen die Präsenz einer neuen Wölfin, welche im Wallis im August 2014 erstmals nachgewiesen und mit W14 bezeichnet wurde.
Das Laboratoire de biologie de la conservation de l'Université de Lausanne zeigt auf, dass der Wolfsangriff vom 20.09.2014 in der Region von Unterbäch von der Wölfin W14 verursacht wurde. Dieselbe Wölfin wurde mehr als einen Monat zuvor beim Angriff auf eine Schafherde am 12.08.2014 auf der Alpe Arpille auf Gebiet der Gemeinde Evolène als Verursacher nachgewiesen und danach mit der Bezeichnung F14 versehen. Diese Wölfin wurde zuvor an keinem anderen Ort in der Schweiz nachgewiesen.
Weiter ergeben die der DJFW am 29.10.2014 zugestellten Analysen einen Wolf italienischer Abstammung beim Schafriss am Orte Schüfle in der Nähe eines Wohnhauses auf Gebiet der Gemeinde Eischoll. Die individuelle Zuordnung ist bisher noch nicht erfolgt und befindet sich in Bearbeitung. Es ist deshalb noch nicht klar, ob dieses Schaf von der Wölfin F14 oder dem Wolf M46 gerissen wurde, welcher im vergangenen Sommer auf den Alpen Törbeltälli, Bürchen, Ginals und Turtmanntal wiederholt Schafe angegriffen und gerissen hat.
Die Untersuchung der Proben des am 18.10.2014 in Gampel getöteten Schafes erlaubte keinen Rückschluss auf die Anwesenheit eines Wolfes. In allen drei untersuchten Proben konnte lediglich die DNA von Fuchs nachgewiesen werden.