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Gold war einmal wichtig. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg sammelte jedes große Industrieland so viel physisches Gold wie möglich. Es stabilisierte Währungen und signalisierte Unabhängigkeit.
Doch mit dem Ende des Goldstandards im Jahr 1971 begannen die meisten Länder, ihre Reserven zu verkaufen. So stark, dass man 1999 eine Vereinbarung schloss, mit der die Menge Gold, die Zentralbanken verkaufen konnten, eingeschränkt wurde. Heute besitzt die kanadische Zentralbank genau Null Unzen Gold. Trotz der Vereinbarung hatten die meisten Länder ihre Goldreserven weiterhin so schnell wie möglich verkauft.
Zumindest bis vor ein paar Jahren, als eine handvoll Länder den Kurs umkehrte. Zentralbanken begannen aufs Heftigste damit, Gold zu kaufen; und bisher haben sie damit auch nicht aufgehört.
Im letzten Quartal 2018 erwarben Zentralbanken mehr Gold als in jedem anderen Quartal seitdem. Bis zum Ende des Jahres besaßen die Zentralbanken kollektiv etwa 1,064 Milliarden Unzen Gold (etwa 33.200 Tonnen). Das entspricht etwa einem Fünftel allen Goldes, das bisher abgebaut wurde.
Im ersten Halbjahr 2019 kauften Zentralbanken 11,97 Millionen Unzen Gold (374 Tonnen). Erneut…..