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Signalmunition bezeichnet spezielle Geschosse, die durch Licht, Rauch oder ein Explosionsgeräusch Aufmerksamkeit erregen. Sie finden vor allem in Bereichen Anwendung, in denen Menschen in unübersichtlichen Gebieten in Not geraten können.
Aufbau und Verwendung von Signalmunition
Signalmunition wird aus herkömmlichen oder gesondert gefertigten Handfeuerwaffen, wie Signalpistolen, verschossen. Das Prinzip ähnelt dem herkömmlicher Munition. Eine Treibladung presst einen Signalkörper aus der Waffe.
Anwendungsgebiete von Signalmunition
Durch die Verwendung spezieller Inhaltsstoffe sind verschiedene Signale möglich: - Licht: Mithilfe pyrotechnischer Mittel kommt es für einen gewissen Zeitraum zur Abgabe farbigen oder weißen Lichts. Dies kann Personen auf einen bestimmten Ort hinweisen und so etwa bei der Rettung in Not geratener Menschen helfen. Insbesondere in der Schifffahrt findet diese Form der Signalmunition häufig Anwendung. Bei Sicherheitsbehörden und beim Militär ist auch die Ausleuchtung eines bestimmten Gebietes möglich. Dabei bremst ein Fallschirm den Leuchtkörper im Fall und verlängert die Leuchtdauer. - Rauch: Durch Beifügung von Rauchpulver zieht das Geschoss eine Nebelfahne hinter sich her. So ist die Lokalisierung aus großer Entfernung in weitläufigen Gebieten noch einfacher. Bei Tageslicht wird farbiger Rauch zudem oft besser wahrgenommen als leuchtende Munition allein. - Geräusch: Schließlich ist auch das Verschießen von akustischen Signalen möglich. Dort wo eine optische Orientierung nicht erwünscht oder möglich ist, kann ein Explosionsgeräusch hilfreich sein. Auch als Ablenkungs- oder Schockmanöver setzen Militär und Polizei derartige Signalmunition ein.