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"Twitter fordert, dass Herr Musk und die anderen Musk-Parteien ihren Verpflichtungen aus der Vereinbarung nachkommen, einschliesslich ihrer Verpflichtungen, sich nach besten Kräften zu bemühen, die vorgesehenen Transaktionen zu vollziehen und wirksam werden zu lassen", heisst es in einem Schreiben des Social-Media-Riesen an Musk, das auf Sonntag datiert ist und am Montag bei den Aufsichtsbehörden eingereicht wurde. Twitter habe - anders als von Musk behauptet - nicht gegen seine Verpflichtungen aus dem Fusionsvertrag verstossen. Die Übereinkunft sei weiterhin gültig und das Unternehmen werde Schritte zum Abschluss des Geschäfts unternehmen. Musk verletzte mit der Aufkündigung des Delas wissentlich und absichtlich die Vereinbarung.
Musk hatte am Freitag nach US-Börsenschluss erklärt, die Übernahme im Volumen von 44 Milliarden Dollar platzen zu lassen. Zur Begründung gab er an, Twitter habe mehrere Punkte der Übernahme-Vereinbarung gebrochen. Das Twitter-Management hatte in einer ersten Reaktion erklärt, man werde Rechtsmittel einlegen, um die Übernahme doch durchzuziehen. Twitter werde Anfang dieser Woche eine Klage in Delaware einreichen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen Reuters. Experten halten die Rechtsposition von Twitter für stark, schliessen aber nicht aus, dass sich das Unternehmen in Nachverhandlungen auf einen geringeren Übernahmepreis einlassen könnte.
Die Twitter-Aktie schloss am Freitag mit einem Minus von 11,3 Prozent bei 32,65 Dollar, was einem Abschlag von 40 Prozent auf das Angebot von Musk von 54,20 Dollar entspricht. Im erweiterten Handel erholten sie sich um weniger als ein Prozent. Die Tesla-Papiere brachen um fast sieben Prozent ein.
(Reuters)