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Die Bergregion, welche nicht das ganze Simmental vertritt, ist am 23. März 2012 beauftragt worden, den Entscheid über den «richtigen» Standort zu fällen. Was soll das? Die Fakten sind klar; es braucht keine tiefschürfenden Abklärungen mehr. Analysen sind in den vergangenen Jahren mehr als genug gemacht worden!
Bereits am 27. September 2007 lieferte das Architekturbüro Lanzrein + Partner der STS AG eine Studie über den baulichen Zustand der Spitäler Saanen und Zweisimmen ab. Darin steht wortgetreu folgendes:
Saanen: Ohne substantielle Rückbauten erscheint das Erweiterungspotential der heutigen Anlage für spitalnahe Nutzungen gering, d.h. ein selbständiger Neubau auf dem westlichen Teil der Parzelle, höchstens mit einem Verbindungsgang mit dem Altbau verbunden, bleibt unter dieser Voraussetzung die einzige Option. Wesentlich mehr Möglichkeiten eröffnen sich bei einem Rückbau des gesamten Altbaues 1948. Obschon dieser Gebäudeteil alles andere als abbruchreif ist, könnte dieses Szenario, besonders für alternative Nutzungen prüfenswert und sinnvoll sein.
Zweisimmen: Das Spitalgebäude hat ein sehr geringes Potential für spitalfremde Nutzungen (z.B. Wohnungen), resp. für entsprechende, vom Aufwand her wirtschaftlich vertretbare, Umbauten.
Hingegen besteht ein baulich/räumliches Erweiterungspotential durch eine Verlängerung des Bettenhauses in östlicher Richtung. Dasselbe gilt – ohne oder mit Abbruch des bestehenden Behandlungstraktes – für eine Erweiterung in nördlicher Richtung. Hier setzt allerdings die Topographie gewisse Grenzen (stark ansteigender Hang im Norden).
Diesen Sachverhalt hat die IG Spitalversorgung dem Regierungsrat am 20. Oktober 2009 schriftlich mitgeteilt und der STS AG ist dieser als Auftraggeberin der Untersuchung seit 2007 ohnehin bekannt.
Erstellt am: 12.04.2012