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Aufgrund der positiven Resonanz der Leserschaft über das erste Buch der Trolley Mission, das von Markus Lenz im Jahre 2014 veröffentlicht wurde, entstand die Buchreihe „Die Trolley Mission der US Air Force“, die in mehreren Einzelbänden ausgewählte, bislang unveröffentlichte Luftbilder von deutschen Städten zur „Stunde Nulll" beinhaltet. Im Band Nr. 3 ist eine Luftbildserie mit insgesamt elf Luftbildern von Münster in der grösstmöglichen Auflösung abgedruckt. Das Aufnahmedatum der Luftbilder entspricht tatsächlich dem Buchtitel, nämlich dem 12. Mai 1945. Um dem Wunsch der Leserschaft nachzukommen, ist das Buch ausschliesslich auf hochwertigem Fotopapier mit 200g/m² in bestmöglicher Fotoqualität gedruckt. Luftbilder sind formatfüllend - beispielsweise im Ausmass 42,0 cm x 29,7 cm - auf einer Doppelseite abgedruckt. Die Flugroute der Trolley Mission über Münster: Aus Nordwesten heranfliegend beginnt die Luftbildserie von Münster mit einem Überflug der ehemaligen Kaserne an der Steinfurter Strasse und setzt sich mit südöstlichem Steuerkurs bis zum historischen Stadtzentrum fort. Zu sehen sind die Verläufe der Schulstrasse und Wilhelmstrasse, später folgen der Schlossplatz, die Überwasserkirche, der St. Paulus Dom sowie die Lambertikirche. Hinter der Altstadt bzw. zum Bahnhof hin fliegend, wurden die Erlöserkirche zwischen der Eisenbahnstrasse und Friedrichstrasse sowie die restlos zerstörten Häuserreihen entlang der Warendorfer Strasse fotografiert. Im weiteren Verlauf sind der Berliner Platz, die Kanalpromenade und das Wohngebiet am Dortmund-Ems-Kanal sowie die Herz-Jesu-Kirche und der Stadthafen zu sehen. Im Anschluss an diese Luftbildserie sind weitere Schräg-Luftbilder abgedruckt: Zu sehen sind u.a. Ansichten vom zerstörten Hauptbahnhof, das Gelände am Fernmeldeturm bzw. dem heutigen Wasserbecken am Stephanweg, der Dortmund-Ems-Kanal bei Sankt Mauritz, die Lagerhäuser an den Speichern im Stadtteil Coerde sowie der völlig zerstörte Fliegerhorst der Luftwaffe, nämlich der Flugplatz Münster-Handorf.
Portrait
Der Autor Markus Lenz, Privatpilot und Luftfahrthistoriker, forscht im Bereich der Luftfahrt-Kartographie und Luftfahrtgeschichte. Schwerpunkte bilden u.a. die Geschichte ehemaliger Flughäfen und Flugplätze in den 1920’er und 1930’er Jahren, die Entwicklung von Verbänden und Vereinen im Luftsport sowie die geheimen Militäreinsätze der US-amerikanischen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.