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Commission internationale des glaciers: Les variations périodiques des glaciers
Extrait des annales de glaciologie, t. VI. Novembre 1911, pag. 81—103.
In gewohnter Weise wird über die Gletscherschwankungen in den beobachteten Ländern der Erde berichtet. Über die Schweizeralpen berichten F. A. Forel und E. Muret, welche für den Glacier du Sex Rouge und den Untern Grindelwaldgletscher eine sichere, für 7 weitere eine wahrscheinliche, für 8 Schweizergletscher eine zweifelhafte Zunahme konstatieren. Über die Gletscher der Ostalpen, zu welchen auch die Silvrettagruppe gerechnet wird, berichtet Ed. Brückner; danach zeigt der Jamtalerferner keine Veränderungen. Über die italienischen Alpen, zu denen die Südabhänge des Mont Blanc, Monte Rosa und der Bernina-Disgrazia gerechnet werden, berichtet Olinto Mannelli. Die früheren Rückzüge scheinen zum Stillstand gekommen zu sein. Über die französischen Alpen berichtet Charles Rabot nach zahlreichen Beobachtungen und Messungen verschiedener Gelehrter. Danach wäre die in den Berichten De Lucs, de Saussures und Bourrits eine große Rolle spielende Eiscalotte des Buet, die bis 1860 und später noch recht ansehnlich war, fast völlig verschwunden, während am Mont Ruan die Gletscher vorzustoßen scheinen. Im Mont Blanc-Gebiet dominiert immer noch der Rückgang. Weitere Beobachtungen, auf die ich nicht eingehen will, weil sie uns ferner liegen, werden registriert aus Schweden, Norwegen, Afrika, Nordamerika. Überall in Europa scheinen die Beobachtungen durch ungünstige Witterung im Jahre 1910 erschwert worden zu sein.Redaktion.