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Der Seehund ist ein Säugetier, das hauptsächlich im Wasser lebt und an seine Umwelt perfekt angepasst ist. Er kann bis zu 200 Meter tief tauchen, dabei 12 Minuten unter Wasser bleiben und sogar 30 Minuten lang auf dem Meeresgrund schlafen. Wie alle hochentwickelten Tiere ist er sehr neugierig und spielfreudig. Im Unterschied zu Ohrenrobben und Walross können Seehunde ihre Hinterfüsse nicht unter den Körper bewegen, darum wirken sie an Land unbeholfen. Gebärt eine Mutter zwei Junge, nimmt sie nur eines an. Das andere, das als Heuler bezeichnet wird, verhungert. Die Muttermilch der Seehunde ist mit einem Fettgehalt von 45 Prozent äusserst nahrhaft. Jeden Tag legen die Jungtiere bis zu 1,5 Kilogramm Körpergewicht zu. Nach etwa fünf Wochen erfolgt die Umstellung von Milch auf Fisch. Der Zoo Zürich verfüttert pro Jahr um die 5 Tonnen Fisch, vor allem Makrelen und Heringe. Diese Meeresfische werden in der Nordsee gefangen und gelangen tiefgefroren zu uns. Die Fische werden gefroren gelagert, portionenweise täglich frisch aufgetaut, zusätzlich mit Mineraltabletten gespickt und an die Seehunde und Pinguine verfüttert.