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WASHINGTON In seiner Siegesrede vor 200 000 jubelnden Anhängern in Chicago sprach Obama von einem Wandel, der sich in der Wahlnacht in Amerika vollzogen habe. Gleichzeitig warnte er vor übertriebenen Erwartungen. In vielen US-Städten wurde der erdrutschartige Sieg Obamas frenetisch gefeiert. Viele Menschen weinten vor Freude, nachdem die Fernsehsender den Sieg Obamas verkündet hatten. Nach dem Triumph muss Obama die im Wahlkampf gemachten Versprechen einlösen. So will er die Führungsrolle der USA in der Welt wiederherstellen und Truppen aus dem Irak abziehen. Daneben kann er sich auch Verhandlungen mit Iran vorstellen. Zu Hause will er eine Reform des Gesundheitssystems angehen und die alternativen Energien massiv ausbauen.
Durch die Hypotheken- und Finanzkrise hat er jedoch wenig Handlungsspielraum. Im frisch gewählten Kongress kann der 44. Präsident auf eine klare Mehrheit seiner Partei bauen: Die Demokraten gewannen bei den Wahlen in beiden Kammern des Parlaments Sitze hinzu. Der Sieg Obamas weckte Hoffnungen auf einen Neuanfang in den internationalen Beziehungen. Aus allen Kontinenten trafen Glückwünsche für Obama ein, die eigentliche aussenpolitische Wunschlisten waren. sda
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