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Stadt Zürich will im Sommer Quartierstrassen für Autos sperrenSchreiben Sie einen Kommentar
Das genaue Konzept wird momentan noch durch das städtische Tiefbauamt erarbeitet, wie das Verkehrsportal «mobimag.ch» am Montag berichtete. Anwohner und Gewerbetreibende sollen aber in die Gestaltung mit einbezogen werden.
Klar ist aber bereits jetzt, dass Zubringer, Handwerkerinnen und Handwerker, Velofahrende und Rettungsfahrzeuge die Strassen auch während der Sperre werden benutzen können. Auch der Güterumschlag ist nicht betroffen, wie das Tiefbauamt bestätigte.
Vom Fahrverbot während den Sommerferien betroffen sind die Zähringer- und Häringstrasse, die Fritschistrasse, die Rotwandstrasse zwischen Zeughaus- und Lutherstrasse, die Ankerstrasse zwischen Badener- und Zweierstrasse sowie die Konradstrasse zwischen Radgasse und Klingenstrasse.
Weil für den Auf- und Abbau jeweils eine Woche eingeplant wird, werden die Strassen nicht nur während der fünfwöchigen Sommerferien gesperrt sein, sondern insgesamt sieben Wochen. Auf den umliegenden Strassen werden in dieser Zeit Einbahnen und Fahrverbote aufgehoben.
«Die Idee ist, die Quartierstrassen temporär für den Aufenthalt zu nutzen, zum Beispiel für Kinder und Jugendliche, die ihre Sommerferien in der Stadt verbringen», wird Tiefbauamt-Sprecherin Evelyne Richiger zitiert. «Das lokale Gewerbe könnte eventuell seine Angebote im öffentlichen Raum sichtbarer machen.»