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Die Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Boris Johnson dominiert die Titelblätter der Britischen Presse. Wir haben für euch die wichtigsten Meldungen zusammengestellt.
Die «Sun» enthält Kommentare von Iain Duncan Smith, einem konservativen Kollegen von Johnson, der sagt, er sei «zutiefst traurig, dass es dazu kommen musste». «Hoffen und beten wir. Das bedeutet nicht, dass er nicht durchkommt», zitiert die Zeitung Smith.
Die «Daily Mail» berichtet, wie «die Krise um Boris Johnsons Gesundheitszustand zu einem umfassenden Notfall wurde». Sein Arzt schickte ihn sofort ins Krankenhaus, nachdem er ihn bei einer Telefonkonferenz am Sonntag um Atem ringen sah.
Die Financial Times berichtet, Dominic Raab, Aussenminister von Grossbritannien, «verzichte auf die Vorstellung, Johnson sei immer noch verantwortlich». Er sagte, die Minister stellen nun sicher, dass der Plan des Premierministers zur Bekämpfung des Coronavirus umgesetzt werden wird.
Die «Daily Star» berichtet mit der Schlagzeile «Boris kämpft um sein Leben - kranker Premierminister wird beatmet» über die Neuigkeit, aber gleichzeitig auch über den Tod eines ehemaligen Bond-Girls, der Schauspielerin Honor Blackman, im Alter von 94 Jahren.
Die Headline der Times lautet «Premierminister auf Intensivstation» und bezieht sich auf Quellen, welche sagen, Johnson werde mit vier Liter Sauerstoff beatmet. Die «Times» meint, dies sei weit unter der normalen Schwelle von 15 Litern und schliesst daraus, der Fall von Johnson sei nicht so ernst sei, wie auf der Intensivstation behauptet wird.
The Metro berichtet, der Premierminister sei letzte Nacht bei Bewusstsein gewesen und vorsichtshalber bewegt worden, falls er an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden müsse. Ebenfalls wird der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan zitiert, welcher «für die rasche Genesung des Premierministers betet».
«Johnson auf der Intensivstation» - so lautet die Headline von The Telegraph. Auf den weiteren Seiten kritisiert der ehemalige Redaktor, Charles Moore, scharf die Kommentare des einstigen Whitehall-Mandarins Lord Kerslake, ein hochrangiger britischer Beamter im Ruhestand, welcher der BBC sagte, Johnson sollte seine «Position überdenken», wenn seine Krankheit weitergeht. Unter Berufung auf das Beispiel von Winston Churchill, der während des Zweiten Weltkriegs zwei schwere Krankheiten hatte, freut sich Moore auf die Genesung von Johnson und sagt: «Ich denke, sowohl Großbritannien als auch Boris haben eine stärkere Verfassung, als Lord Kerslake zulässt.»
Die «i» schreibt, dass Aussenminister Dominic Raab nun eigentlich verantwortlich für die Regierungsgeschäfte ist. (cki)
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