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Heilpflanzen / Heilkräuter, man könnte sie auch Arzneipflanzen nennen, dienen wegen ihres hohen Wirkstoffgehaltes zur Bereitung von heilenden Mitteln und Arzneien.
Die ganzen Pflanzen, Teile oder bestimmte Stoffe (Blüten, Blätter, Stängel, Samen, Harz, etc.) werden meist getrocknet zur Arzneigewinnung verarbeitet. Die Behandlung von Krankheiten mit Heilpflanzen wird als Phytotherapie bezeichnet.
Nach genauer Diagnose werden entsprechende Kräuter als Tinktur, Tee oder in spagyrischer Form verabreicht.
Jede Pflanze, die der pharmazeutischen Biologie zur entsprechenden Anwendung als Medikament bekannt ist, kann als Heilpflanze bezeichnet werden.
Der Anbau und die Nutzung von Pflanzen zur Heilung lässt sich bereits in altägyptischen, indischen und chinesischen Texten nachweisen. In Europa setzt sich die Verwendung von europäischen (heimischen) Heilkräutern immer mehr durch.
Interessant ist, dass manche Pflanzen, die ursprünglich wichtige Heilkräuter waren, heute zu den Genussmitteln gezählt werden; zum Beispiel Tee, Kaffee oder Tabak.
Zum Thema Küchenkräuter, die nächsten Verwandten der Heilpflanzen, betreten wir die zauberhafte Welt der Gewürze welche auch entsprechend eingesetzt werden. Aus einer Vielzahl sollen nur Pfeffer, Zimt, Basilikum, Safran, Nelken, Vanille, Muskat, Ingwer als prominente Vertreter genannt werden.