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Einheit der Kirche und Homosexualität – Vorstand beginnt Diskussion
September 22, 2020
Wo steht eigentlich der Prozess im Zusammenhang mit dem schwierigen Thema «Einheit der Kirche und Homosexualität»?
Ursprünglich sollte bereits an der für Juni 2020 geplanten Jährlichen Konferenz das Thema diskutiert werden. Die Spurgruppe Zukunft EMK war dafür seit Oktober 2019 an der Arbeit. Die Pandemie verzögerte die Arbeit jedoch auf allen Ebenen.
So wurde die Generalkonferenz um mehr als ein Jahr in den Sommer 2021 verschoben. Auch konnte sich die Spurgruppe im Frühjahr nicht wie geplant vor Ort in Basel treffen. Sie arbeitete jedoch auf der Basis der Rückmeldungen aus den Januartagungen in der Schweiz und denen vom Februar in Frankreich an den Szenarien weiter. Noch im März 2020 traf sie sich zu einer Videokonferenz und beauftragte eine kleine Gruppe, an den Szenarien weiterzuarbeiten.
Beginn des Diskussionsprozesses im Vorstand
Am 5. September 2020 konnte sich die Spurgruppe wieder in Basel treffen. An diesem Tag wurde noch einmal intensiv diskutiert und gearbeitet. Am Schluss des Tages konnte sie das Resultat ihrer Arbeit zuhanden des Vorstands der Jährlichen Konferenz genehmigen.
Der Vorstand der Jährlichen Konferenz behandelte den Bericht der Spurgruppe an seiner Retraite vom 18. und 19. September zum ersten Mal. Er wird das Gespräch und die Arbeit daran in seiner Retraite im Dezember weiterführen. Anschliessend wird er das Resultat seiner Beratungen veröffentlichen.
Die nächsten Schritte
Im Moment ist angedacht, dass von Januar bis März 2021 Möglichkeiten zum Gespräch für die Mitglieder der Jährlichen Konferenz und die Bezirke und Gemeinden angeboten werden. In welcher Form genau, ist noch unsicher. Das wird unter anderem von der Entwicklung der Pandemie abhängen.
Weiter ist vorgesehen, dass an der Jährlichen Konferenz 2021 in Thun genügend Zeit sein wird für Gespräche über ein mögliches Zukunftsszenarium für die EMK in der Schweiz, Frankreich und Nordafrika.