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Die abstürzende Masse bricht oft an geologischen Trennflächen, Spalten und Klüften ab (Bruchform). Stein- und Blockschlag ist die Folge der stetigen Verwitterung und des damit verbundenen Zerfalls einer Felswand. Herkunftsgebiet können neben Felsgebieten auch Lockergesteinszonen (Sturzmaterial, Gehängeschutt, Moräne) sein. Beim Felssturz stürzen grössere Gesteinspakete ab. Ein einzelnes Felssturzvolumen kann 100 bis 100'000 m3 umfassen.
In Abhängigkeit von Hangneigung und Oberflächenrauhigkeit bewegt sich das Stein- und Blockschlagmaterial auf der Sturzbahn fallend, springend und rollend sowie teilweise gleitend zu Tal. Dabei werden Geschwindigkeiten in der Grössenordnung von 20 bis über 100 km/h beobachtet. Die Geschwindigkeit eines Felssturzes jedoch kann gegen 150 km/h erreichen. Bei Hangneigungen unter ca. 25-30° kommen die Steine und Blöcke meistens zum Stillstand. Im Auslaufbereich bilden sich oft Schutthalden oder Schuttkegel.
Angesichts der hohen Geschwindigkeiten kann bereits ein Steinschlag mit relativ kleinen Steinen tödlich sein. Grössere Steine und Blöcke haben auf ihrer Sturzbahn generell eine hohe Zerstörungskraft, die erst beim Ausrollen kurz vor dem Stillstand abnimmt. Bei Felsstürzen führen die grossen Massen zu Überschüttungen, zu Zerstörungen und zu Geländeveränderungen auf grösseren Flächen.
Stein- und Blockschlag tritt oft plötzlich auf ohne vorankündigende Ereignisse. Die Vorwarnzeit ist daher so kurz, dass kaum Zeit für eine Evakuation bleibt. Ein Felssturz hingegen kündigt sich gelegentlich durch vermehrte Stein- und Blockschlagaktivität einige Tage oder Wochen im Voraus an. So können entsprechende Notmassnahmen eingeleitet werden.
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