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Beschreibung
Wie lebten die Rheintalerinnen im 19. und 20. Jahrhundert?
Wie lange brauchte die Ferggerin zu Fuss über den Ruppen nach St. Gallen, wo sie die Aufträge für ihre Handstickerinnen entgegennahm? Warum zog die Oberin des Klosters Maria Hilf nach Ecuador? Und was geschah mit den Rheintalerinnen, die den rigiden gesellschaftlichen Moralvorstellungen nicht entsprachen?
Ob in der Fabrik oder in Heimarbeit: Die florierende Textilindustrie bot den Rheintalerinnen eine Vielzahl von Arbeitsplätzen. Ihr Eintritt in die Politik dagegen verlief ausgesprochen harzig. Die erste Rheintaler Nationalrätin wurde zwar schon 1971 gewählt, doch legte sie ihr Mandat im garstigen Umfeld nach nur einer Amtsdauer nieder.
Die Rheintaler Autorin Jolanda Spirig führt durch Altstätten, Rebstein und Widnau, liest kurze Passagen aus ihren Büchern, rückt weitere Frauen aus der Region ins Zentrum und zeigt Querverbindungen auf. Was hat die renommierte Altstätter Clownin Gardi Hutter mit den Kriessner Schürzennäherinnen zu tun? Und was bewegt die erste Gemeindepräsidentin des Kantons St. Gallen oder die neue Widnauer Bundesrichterin?
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erwünscht.