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Am Paradeplatz werden die Teilnehmer zur Abdankung von Dorothea Wolf-Meister (eine der Letzten Bewohnerinnen des Kratzquartiers) begrüsst. Das Kratzquartier lag zwischen Bahnhofstrasse, Fraumünster, Limmat und Börsenstrasse. Es wurde zugunsten der Stadtentwicklung bis 1889 vollständig abgetragen. Die Gedenkfeier ist als Spaziergang durch das Quartier angelegt. Erst nach einiger Zeit wird klar, dass man sich im Zürich von 1876 bewegt. Die Geschichte von Dorothea und die Beschreibung des in Vergessenheit geratenen Kratzquartiers stehen im ständigen Widerspruch zu den prunkvollen Bauten des heutigen Stadthausviertels.
Eine Installation im Treppenhaus der "Vertiefung Mediale Künste" vermittelt zusätzlich einen Eindruck des Kratzquartiers und der damaligen Zeit. Dabei dient das Tagblatt vom 9. Juni 1876 - Dorotheas Todesdatum als Hintergrund. Auf welchem Kopien aus dem Baugeschichtlichen Archiv Zürich angebracht sind, welche den Zustand des Quartiers vor seiner umfassenden Neugestaltung zeigen.
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Das Forschungsprojekt "archiv performativ" untersucht Fragen der Dokumention und Weiterschreibung von Performance-Kunst. In diesem Set wurden für das Medienarchiv fünf Performances beispielhaft aufbereitet. Die Resultate des Forschungsprojekts finden sich unter: http://www.zhdk.ch/?archivperformativ
SNF / Dore Forschungsprojekt archiv performativ: Ein Modell-Konzept zur Dokumentation und Aktualisierung von Performancekunst, Institute for Cultural Studies in the Arts (ICS), Zürcher Hochschule der Künste ZHdK (Laufzeit: April 2010 bis Juni 2012)
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Ein Audio-Performance-Netzwerk dessen Strukturen als selbstorganisierter Informations- und Kommunikationsraum von deren Usern selbst generiert wird.
Diese Diplomarbeit ist ein Versuch das Potential des Netzes, in Bezug auf kollektive Produktion von Musik und deren Rezeption, auszuloten. Das Konzept bricht mit dem Rahmen der Rezipierbarkeit im physischen Raum. Denkt ihn aber als Teilaspekt mit. Das Konzept ist aber nicht prinzipiell auf die Rezeptionsfähigkeit in einem physischen Raum ausgerichtet. Die Anlage soll den User (ob er sich zur Rezeption oder Partizipation entscheidet) in seiner Fokusierung auf eine spontane musikalisch Handlung unterstützen.
Die Basis bildet das Softwarekonzept. Darauf aufbauend realisiere ich ein Model und führe eine Testreihe durch. Mein Interesse liegt im weiteren darin, auf Basis dieser Arbeit und einer weiteren technisch funktionalen Fixierung, das Projekt für eine breitere Community verfügbar zu machen, und so weiterentwickelt zu werden. Die Website kann unter folgender Adresse
eingesehen werden.
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"Die Evolution des Lebens, besonders die Entwicklung immer höherer Arten, hat mit dem Menschen nicht ihr Ende gefunden, sondern geht weiter. Der Unterschied zu früher ist aber der, daß nicht nur die Natur neue Arten hervorbringt, sondern daß mit dem Menschen zum ersten Mal auf diesem Planeten ein Wesen entstanden ist, das über soviel wissenschaftliches und technisches Geschick verfügt, daß es bewußt und gezielt neue Arten hervorbringen kann. Im Verlaufe einer bewußt und gezielt betriebenen Evolution könnten höhere Lebewesen entstehen, die intellektuell, kulturell, ethisch, ästhetisch und gefühlsmäßig /emotional soweit über uns Menschen stehen, wie wir über den Affen. So wie wir Menschen vereinfacht ausgedrückt „Transschimpansen“ sind, so würden diese Wesen „Transhumane“ sein. (Andere benutzen hier den Begriff „Post-Humane“.)"
Peter Möller, 1999, Was ist Transhumanismus?
Solche Ansichten sind weniger ungewöhnlich als sie das vielleicht scheinen. Wir begegnen ihnen immer wieder. Sie werden von seriösen Wissenschaftlern wie von spekulativen Science Fiction Autoren, von globalen Konzernen und auch von d.i.y. Bastlern, von optimistischen Techno-Enthusiasten wie auch von pessimistischen Kritikern geäussert. Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, und nicht einfach die Ansichten eines Lagers übernimmt, begibt sich in eine Grauzone von Wissenschaft und Fiktion, in der Utopien und Dystopien kaum noch voneinander zu trennen sind. Diese Ideen beziehen ihre Kraft nicht zuletzt dadurch, dass sie uralte Mythen (etwa: ewige Jugend) in eine gegenwärtige Form bringen und damit tiefe Sehnsüchte und Wünsche der Menschen ansprechen.
Die Performance Genderfiktion bewegt sich durch diese Grauzone und lotet das Spannungsfeld der körperlichen Perfektionierung und der Entstehung eines neuen Menschenbilds aus.
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Die kybernetische Wende in den 1950er Jahren hat unsere Technologien und unser Denken nachhaltig verändert und bringt neue Formen der Organisation, des Handelns und des Wissens hervor. Auch wenn Künstler sich immer wieder mit diesem kulturtechnischen Umbruch auseinandergesetzt haben, so ist doch erst mit den von den Sozialwissenschaften ausgehenden Diskursen um Wissenschaft und Technik ein theoretischer Zugang zu den Effekten der Kybernetik geschaffen worden.
Aus einem gemeinsamen Interesse für die performativen Möglichkeiten von Medientechnologien heraus haben die medialen Künste und die Musik ein praxisbasiertes Wissen geschaffen. Dabei haben die Konzepte von Emergenz und Performativität eine neue Perspektive auf die Frage nach Handlungsmacht jenseits von Steuerung und Regelung ermöglicht, die sowohl für die Künste als auch für die Wissenschaften interessant ist.
Ziel des Workshops ist es, die Diskurse der Sozial- und Medienwissenschaften mit dem Wissen und den Erfahrungen der Künste in einen Dialog treten zu lassen.
Konzeption
shusha Niederberger, Birk Weiberg, Oliver ‹Olsen› Wolf, Daniel Bisig
Respondenten
Jens Badura, Dieter Mersch
Mit Unterstützung durch Z+, Zürcher Hochschule der Künste
Corner College
Kochstrasse 1
8004 Zürich
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Vom 4. bis 7. März 2015 zeigt der Showroom Z+ im Toni-Areal 22 Beiträge zum Thema «Gender ver/handeln». In disziplinenübergreifenden Installationen, Performances, Filmen, Theateraufführungen und Talks werden Konstruktionen von Körper und Geschlecht sowie Rollenmodelle künstlerisch befragt und neu in Szene gesetzt. Der Showroom wird veranstaltet von Z+, der Plattform für disziplinenübergreifende Aktivitäten an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Der Eintritt ist frei.
Beiträge in der Kaskadenhalle, dem Aktionsraum, den Galerien, dem Kunstraum und dem Kino im Toni-Areal bieten Kostproben von aktuellen Produktionen an der ZHdK. Wie sind die neuen Heldinnen von Videogames beschaffen? Wie sieht die neue Männlichkeit auf der Theaterbühne aus? Inwiefern kann man in den Künsten Geschlechterrollen einfach tauschen? Besuchende des Showroom Z+ können mit den involvierten Künstlerinnen und Künstlern in einen Dialog treten und sich auf Formatexperimente einlassen.
Tagung «Session Gender» mit internationalen Gästen
Am Freitag 6. März 2015 findet im Rahmen des Showrooms die Session Gender statt. Die Tagung mit internationalen Gästen wie Ain Bailey (Soundkünstlerin und DJ, London) und Antke Engel (Philosophin, Institut für Queer Theory, Berlin) agiert an der Schnittstelle von Theorie und künstlerischer Praxis. Sie verbindet unterschiedliche Disziplinen und Wissenskulturen und bietet die Möglichkeit, Einsicht in aktuelle Gender-Debatten in den Künsten zu erhalten.
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Instant City Reloaded is a project shared by the Zurich University of the Arts (ZHdK) and today’s incarnation of Cabaret Voltaire, the birthplace of Dada in Zurich, in collaboration with Central Saint Martins. It is adapted from a concept by Archigram, the experimental architecture group from London active in the 1960s and 1970s, sought to bring together in art disparate parts of society by means of provisional performance spaces. A large delegation from Zurich will infiltrate London with their inflatable “Dada tent” for three days. Reconvening on the fourth day at the Central Saint Martins at King’s Cross, they will conduct an orgiastic 12-hour event-marathon where artists, lecturers, poets and performers from all over the world will trade metaphorical as well as physical blows inside a very real boxing ring.The event-marathon forms tribute to the proto-Dadaist, pugilist and poet Arthur Cravan. He was the self-proclaimed nephew of Oscar Wilde and he believed passionately that art was not just a matter of the mind, but also of heart and guts.(Source: http://www.zurichmeetslondon.org/events/instant-ci…)
Street-Art als Strategieelement in der Gestaltung der Stadt und wie wird sie von der
Werbung angeeignet und gar vereinnahmt.
Die Aktion „Wool up the City“, eine Urban Knitting-Aktion in Zusammenarbeit mit der
Warenhauskette „Manor“, war für mich der Auslöser, die Wechselwirkung von Street-
Art und Werbung im öffentlichen Raum genauer zu analysieren. Ich habe drei aktuelle
Marketing-Beispiele herausgegriffen und sie in den Kontext von Street-Art gestellt.