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Der Stadtrat hat am 6. November 2019 an einer Medienkonferenz seine Überarbeitung der kommunalen Richtpläne vorgestellt, über die nun der Gemeinderat beschliessen wird.
In der Überarbeitung des kommunalen Richtplans Verkehr schlägt der Stadtrat namentlich vor, den Historischen Parkplatzkompromiss zu überarbeiten. Stimmt der Gemeinderat zu, können in der City und den citynahen Gebieten oberirdische Parkplätze neu so aufgehoben werden, dass die Gesamtzahl der öffentlich zugänglichen Parkplätze in diesem Gebiet den Stand von 1990 um maximal 10 Prozent unterschreiten darf.*
Nach der Medienkonferenz unterhielt sich der anwesende Redaktor des Tages-Anzeigers mit den Stadträten Richard Wolff und André Odermatt sowie einer Fachfrau des Tiefbauamts. Seitens Stadt wurde dargelegt, dass in der Innenstadt, also in der City und den citynahen Gebieten, «in der Regel» ein Parkplatz in einem der Parkhäuser der City oder der citynahen Gebiete zu finden sei. Diese Aussage hat der Tages-Anzeiger nun überprüft, die Recherche ist in der Ausgabe vom 22. November 2019 zu finden.
Der Artikel ist korrekt, gründlich und differenziert. Irritierend ist seitens Stadt hingegen der Versuch, einen Gegensatz zu den Aussagen am Rande der Medienkonferenz herzustellen, zeigt der Zeitungsartikel doch anschaulich auf, dass es im Gebiet des Historischen Kompromisses zwar einerseits Parkhäuser gibt, die oft voll belegt sind, andererseits aber auch solche, die fast oder gar nie ausgelastet sind. Damit geht der Tages-Anzeiger sogar noch weiter als die Stadt, denn nach den Zahlen des Tages-Anzeigers war in dem von ihm untersuchten Zeitraum nicht nur «in der Regel», sondern immer ein Parkplatz in einem Parkhaus in der City und den citynahen Gebieten zu finden. Mit dem Parkleitsystem werden Autofahrende zu einem Parkhaus mit freien Plätzen geführt.
*Korrektur, 2. Dezember 2019