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Lieber Hans Peter
Ich glaube wenn wir diese ganzen Begebenheiten mit der Einfachheit des Glaubens betrachten sehen wir in diesen Bildern eine wunderbare Anwendung auf das Werk unseres Herrn Jesus Christus.
Beginnen wir mit einer kleinen Zusammenfassung der einzelnen Männer und wofür sie stehen.
Wir haben in Mose das Bild des Gesetzes, welches den Menschen nicht rettet und welcher auch nicht ins gelobte Land einziehen durfte.
In Josua sehen wir hingegen den durch Glauben geretteten Menschen welcher ins das gelobte Land führt.
Mit dem Elia haben wir das Bild des wiedergeborenen Gläubigen welcher vom Herrn entrückt wird.
Bei Mose sehen wir dass er in die Herrlichkeit Gottes trat und danach die Anweisung erhielt für die Stiftshütte, der Ort welcher Gott bestimmt hatte um Gemeinschaft mit seinem Volk zu haben
Wenn wir das Bild der Stiftshütte betrachten dann sehen wir dort drei verschiedene Orte, den Vorhof, das Heiligtum und das Allerheiligste.
Mose, im BILDNIS, nicht als der der von Gott erwählte Mensch, hatte als das Gesetz, im Bild als das Volk, Zutritt in den Vorhof.
Josua, im BILD als der Führer ins "heilige Land" (Sach2,16) zeigt den Zutritt ins Heiligtum.
Elia, im BILD der Entrückung zeigt den Zutritt ins Allerheiligste.
So haben wir auch die Aufteilung des Johannes-Evangeliums, welches als einziges NICHT beschreibt wie der Herr Jesus fastet in der Wüste.
Die synoptischen Evangelien beschreiben den Herrn in seiner "menschlichen" Weise, als wahrer König, als wahrer Diener, & als den wahren Menschen.
Jedoch das Johannes-Evangelium zeigt uns den Herrn Jesus als den Sohn Gottes.
So haben wir im Johannes_Evangelium in den ersten 12 Kapiteln das Bild des Herrn mit dem Volk im Vorhof der Stiftshütte, Kapitel 13-16 beschreiben uns den Zutritt ins Heiligtum welches nur von den Priestern betreten werden durfte.
Kapitel 17 zeigt uns dann den Blick ins Allerheiligste wo wir den Sohn finden der zum Vater betet.
Vielerorts wird hier gesagt dass dies das "hohepriesterliche Gebet" sei, ich möchte jedoch diesen Ausdruck nicht gebrauchen da wir den Herrn im Hebräerbrief im Himmel als Hohepriester sehen.
So zeigen uns diese Bilder dieser Männer den Ablauf bis zur Versammlung, für welche der Zugang zum Herrn immer offen ist & nicht durch verschiedene Vorhäge verschlossen ist.
Um in der Sprache eines Militärs zu sprechen sehen wir dass die einzelnen Männer jeweils an eiern "Befehlsausgabe" teilgenommen haben & danach für die Geschichte für das Volk entscheidende Dinge getan haben.
Im Bezug auf die Versammlung sehen wir dass der Herr 40 Tage lang mit seinen "Offizieren" über Dinge redete, welche das Reich Gottes betreffen.
Und erst nach dieser Zeit, ich denke dies waren spezielle Lehrstunden, waren die Apostel in der Lage zu begreifen was der Herr für ein weiteres Vorgehen wollte.
Wir sehen dass kurz nach der Entrückung des Herrn Jesus der Petrus ausstehen konnte und quasi kurzfristig die Führung der Versammlung übernehmen konnte.
Wir haben zusammen beim Studium des Buches Sacharia gesehen dass der Herr in Kapitel 7 das Fasten bezw. die Art und Weise wie das Volk dabei vorging verabscheute.
Der Herr wollte und will Menschen welche sich von ganzem Herzen für Ihn einsetzen und sich dabei "Absondern", also ein fasten von der Welt und ihrer Begehrlichkeit, so wie beim Fasten aufs Essen verzichtet wird und nur beschränkt getrunken.
Soviel ich weiss gibt der Herr nur einmal eine Anweisung nicht zu essen, in 3. Mo 23,14, aber ich bitte um Korrektur wenn ich etwas übersehen habe.
Liebe Grüsse
Ernö