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Das historische Gebäude am Hauptplatz - als Rathaus 1419 und Ratsstube 1433 erstmals erwähnt, Täfer im Saal 1471 - ist Eigentum der Ortsgemeinde. Es umfasst die Rathauswirtschaft (Parterre und 1. Stock) und den Ratssaal mit Richterstübli (2. Stock).
Das spätgotische Portal zum Ratssaal mit reichprofilierten doppelseitigen Kielbogen wurde aus einem einzigen Eichenstamm angefertigt. Ein gusseiserner Renaissanceofen (Jahreszahl 1572) ist repräsentativstes Ausstattungsstück.
In der Eingangshalle befindet sich das päpstliche "Juliuspanner" mit goldenen Rosen, das den Rapperswilern von Kardinal Schinner 1512 als Anerkennung für ihre Solddienste im Pavierfeldzug verliehen wurde.
Sehenswert sind der Gold- und Silberschatz, der runde Ratstisch von Conrad Lütprand (1618), die Gemälde der Rapperswiler Künstler Felix Maria Diogg und Johann Michael Hunger sowie die wertvollen Bestände an Glasmalerei. Im Ratssaal tagt das Berzirksgericht, im Richterstübli - das auch Trauzimmer ist - der Ortsverwaltungsrat.
Der Brauch "Eis-zwei-Geissebei" an der Fasnacht in Rapperswil wird in dieser Örtlichkeit durchgeführt.