Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03537.jsonl.gz/1564

Cher in mach Rascht,
Auf die Anfänge des Tourismus hier auf dem Hasliberg folgten schwierige Jahre. Der erste Weltkrieg, der plötzliche Tod ihres Mannes, die Krisenzeit der 30er Jahre und der darauf folgende zweite Weltkrieg waren große Herausforderungen für die Pension. Nur Elises Mut, ihr Durchhaltevermögen und der starke Zusammenhalt der Familie machten ein Weiterbestehen des Gletscherblicks möglich.
Nachdem Samuel und Marie den elterlichen Betrieb verlassen hatten, übernahm Johann Friedrich ab 1944 gemeinsam mit seiner Frau Frida den Gletscherblick. Die fünf Kinder Johannes, Anneliese, Rosine, Christine und Peter teilten Ihre Eltern mit den Gästen. Dadurch schlossen sie aber auch viele Freundschaften mit Gästen aus aller Welt, die zum Teil noch bis heute andauern.
Die Zahl der Gäste stieg jährlich. Dadurch konnten 1954 eine Zentralheizung eingebaut und alle Zimmer mit fliessendem Wasser versehen werden. Der Betrieb konnte somit auch im Winter offen gehalten werden. Durch den Bau der Gondelbahn 1959, wurde der Hasliberg auch zu einem attraktiven Wintersportort. Wie schon 1964 mit dem „Neubau“ von zwölf Doppelzimmern wurde das Hotel 2004 erneut an die veränderten Bedürfnisse der Gäste angepasst. Unter Leitung der dritten Generation, hielten acht Eigentumswohnungen und eine moderne Hotelküche Einzug in das Haus.