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Die Bauvorhaben gehören zum Projekt «Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB), wie das Bundesamt am Verkehr (BAV) am Freitag mitteilte. Dazu genehmigte die Regierung die zweite Tranche mit elf Einzelprojekten.
Der Bau des Eppenbergtunnels zwischen Aarau und Olten schafft eine durchgehend vierspurige Strecke zwischen den beiden Mittellandstädten. Zum Tunnelbau steuert der Bund rund 670 Millionen Franken bei. Der Bau beginnt im Jahr 2013, die Inbetriebnahme ist für 2020 angesetzt.
Positiv wirkt sich der Bau des über drei Kilometer langen Tunnels vor allem auf die SBB-Paradestrecke zwischen Bern und Zürich aus. Während der Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend sollen dort ein dritter und vierter Zug pro Stunde verkehren können.
Im Regionalverkehr wird das Angebot zwischen Zofingen, Olten und Aarau ausgebaut. Weitere Ausbauprojekte betreffen die Zufahrten der NEAT sowie die Ergänzung der S-Bahn Zürich.
Das erste Paket, das der Bundesrat Mitte 2011 genehmigt hatte, umfasste zwölf Projekte mit Kosten von 440 Millionen Franken. Die Projekte standen vor allem im Zusammenhang mit der NEAT und der Durchmesserlinie Zürich. Weitere Vereinbarungen für Ausbauprojekte werden folgen.
ZEB ist das Nachfolgeprojekt von Bahn 2000 und soll bis 2025 realisiert werden. Das Parlament genehmigte für das Paket im Dezember 2008 einen Gesamtkredit von 5,4 Milliarden Franken. Die Ausbauten stehen auch im Zusammenhang mit dem Strategischen Entwicklungsprogramm Bahninfrastruktur (STEP), das bald im Parlament beraten wird. (npa/sda)