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Bern Arena: Sanierungsvariante wird vorangetrieben
Der Gemeinderat hat beschlossen, das Projekt der TU Eisstadion zur Sanierung der Bern Arena weiterzuverfolgen. Die TU Eisstadion hat nun drei Monate Zeit, verschiedene Auflagen des Gemeinderats zu erfüllen.
inf. Im Juni 2005 hat der Gemeinderat beschlossen, dass die Firma Karl Steiner AG und die TU Eisstadion (HRS Hans Rutishauser Suter AG und Marazzi Generalunternehmung AG) bis im August weitere Angaben zu den früher eingereichten Offerten für ein multifunktionales Eisstadion nachliefern können. Beide Gruppierungen haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht. Dabei hat sich gezeigt, dass die TU Eisstadion der Stadt nun keine Varianten mehr mit einem Stadionneubau unterbreitet hat. Der Gemeinderat hat deshalb diese Variante ebenfalls fallengelassen.
Die TU Eisstadion sieht für die Sanierung ein zweistufiges Verfahren vor, wonach in einem ersten Schritt das bestehende Stadion saniert und mit einer Mantelnutzung von 6’500 m2 ergänzt wird. Grundlage für die Sanierung bildet das Projekt der Architekten Schwaar & Partner und HMS Architekten AG. Parallel zur Sanierung soll das Planungsverfahren für das Bürogebäude für Swiss Olympic in Angriff genommen werden. Die Sanierungsvariante der Karl Steiner AG basiert ebenfalls auf dem Projekt Schwaar.
Ein Vergleich der Offerten zeigt, dass die Angaben der TU Eisstadion in vielen Punkten präziser ist. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, dieser Variante den Vorzug zu geben. Er hat unter gewissen Auflagen der TU Eisstadion für die nächsten drei Monate die Exklusivität der weiteren Ausarbeitung des Projekts erteilt. Dabei können die Sanierung des Eisstadions und die Realisierung eines Bürogebäudes unabhängig voneinander bearbeitet werden.
Sanierung der Bern Arena
Bis Ende November 2005 sollen Absichtserklärungen von Investorinnen und Investoren für die Sanierung und die Ablösung des Stadions vorliegen. Ebenfalls bis Ende November muss ein Konzept vorliegen, das sicherstellt, dass die Interessen der wichtigsten beteiligten Firmen und Institutionen weitgehend gewährt sind. Im weiteren ist festgehalten, dass das Ausseneisfeld inskünftig mindestens 2800 Quadratmeter gross ist. Die TU Eisstadion wird die Detailprojektierung vorantreiben und Baubewilligungsgesuch einreichen.
Planungsverfahren für das Bürogebäude
Damit das Planungsverfahren für das Bürogebäude, an dem Swiss Olympic und verschiedene nationale Sportverbände ihr Interesse bekundet haben, gestartet werden kann, müssen bis im September 2005 die Vorarbeiten abgeschlossen sein.