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Wirkung
Dier Wirksamkeit und Verträglichkeit von Medikamenten wird im Rahmen der Zulassung gründlich geprüft. Der Nutzen muss das Risiko übersteigen. Trotzdem verursachen Medikamente nicht nur erwünschte Wirkungen, sondern auch unerwünschte Wirkungen. Man kann sagen: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.
Dabei ist insbesondere das Suchtpotential gewisser Medikamente zu berücksichtigen. Schon die Einnahme von verschriebenen Dosen mancher Medikamente verändert die Wahrnehmung, das Empfinden oder die Reaktionsfähigkeit, ohne dass man das selbst merkt. Bei einer unangepassten Einnahme (zu lange, zu hohe Dosis), um vielleicht eine bestimmte Befindlichkeit zu erreichen, können neue psychische und körperliche Symptome auftreten. Schlimmstenfalls sind bleibende Gesundheitsschäden möglich. Lesen Sie deshalb auch immer die Packungsbeilage oder sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt oder Apothekerin / Apotheker.
Medikamente mit Abhängigkeitspotential
- Schlaf- und Beruhigungsmittel (Hypnotika/Sedativa)
- Angstlösende Mittel (Anxiolytika)
- Opioidhaltige und nicht opioidhaltige Schmerzmittel (Analgetika)
- Mischanalgetika (Kombination eines nicht-opioidhaltigen Schmerzmittels mit Koffein oder einem zusätzlichen opioidhaltigen Schmerzmittel z.B. Kodein)
- Anregungsmittel (Stimulanzien)
Entzugssymptome von Medikamenten wie Angstzustände und Schlaflosigkeit sind manchmal nicht von den anfänglich behandelten Beschwerden zu unterscheiden. Dies sollte beachtet werden, um nicht in einen Teufelskreis des Aus- und Wiedereinstiegs in die Medikamente zu gelangen.