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geb. --.--.----
undefined und Ondansetron beeinflussen sich gegenseitig
Kombination vermeiden
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Effekt
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet [Charbit B, 2008]. Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ wie Chlorpromazin können ebenfalls die QT-Zeit verlängern und das Risiko von Torsades de pointes erhöhen [De Ponti F, 2002]. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Empfehlung
Die Kombination sollte vermieden werden. Falls diese zwingend erforderlich ist, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit empfohlen (insbesondere wenn Ondansetron i.v. appliziert wird, falls Risikofaktoren für Arrhythmien vorliegen (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie) und bei Änderungen der medikamentösen Therapie).
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung am 29.05.2018