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Trotz der starken Wirtschaftsflaute werden Länder wie die Schweiz auch weiterhin auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sein, insbesondere für Tätigkeiten, die die Einheimischen nicht ausführen können oder wollen. Zu diesem Schluss kommt die Internationale Organisation für Migration (IOM), wie ihrem "Weltmigrationsbericht 2008" zu entnehmen ist.
"Während der Finanzkrise in Asien in den 90er Jahren ist der Bedarf an ausländischen Arbeitskräften trotz wirtschaftlicher Not nicht zurückgegangen", betont Gervais Appave, einer der Autoren des Berichts, auf swissinfo.ch. "In Phasen des Abflauens der gesamten Wirtschaft ist es noch wichtiger als sonst, Migrationsbewegungen zu planen."
In ihrem Migrationsbericht 2008 gibt die IOM bekannt, dass es weltweit inzwischen mehr als 200 Millionen internationale Migrantinnen und Migranten gibt, also zweieinhalb Mal so viele wie 1965. Die meisten Arbeitsmigranten leben in Europa. 2005, im letzten Vergleichsjahr, waren es 70,6 Millionen, gegenüber 45,1 Millionen in den USA.
Die Mehrheit der Beschäftigten stammt aus Asien. Bis 2030 werden voraussichtlich 40% aller Arbeitnehmenden in der Welt aus China oder Indien stammen.Erwähnenswert ist auch, dass die Schweiz mit 22,9% Zuwanderern den drittgrössten Ausländeranteil in Europa hat, gemessen an der Einwohnerzahl. Nur Luxemburg (37,3%) und Liechtenstein (33,5%) wiesen 2005 einen noch höheren Anteil an Ausländern auf.
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