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Die Schweizer Lotterien und Wetten haben im Jahr 2015 2,75 Milliarden Franken umgesetzt, wie aus der heute veröffentlichten Lotterie- und Wettstatistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) hervorgeht. Durchschnittlich spielten die Schweizer mit 331 Franken pro Person – und gewannen dabei wieder 224 Franken zurück. Die ertragsstärksten Spiele sind nach wie vor die beiden Zahlenlottos "Swiss Lotto" und "Euro Millions". Sie werden gesamtschweizerisch von Swisslos (Deutschschweiz und Tessin) und Loterie Romande (Westschweiz) angeboten und erzielten 46,5% des gesamten Bruttospielertrags.
Swisslos macht am meisten Spielertrag
Von den 2,75 Milliarden Franken, die im Jahr 2015 in der Schweiz mit bewilligten Lotterien und Sportwetten umgesetzt wurden, wurden 1,86 Milliarden Franken wieder in Form von Gewinnen an die Spieler ausbezahlt. Die Differenz bildet der sogenannte Bruttospielertrag, welcher 895 Millionen Franken beträgt.
Gewinn geht an Sportdachverbände und an Lotterie- und Sportfonds
Rund 99,8% dieser Bruttospielerträge wurden im Jahr 2015 durch die grossen Spielveranstalter Swisslos (deutsche Schweiz und Tessin) und Loterie Romande (Westschweiz) erwirtschaftet. Sie schütteten im vergangenen Jahr insgesamt 564 Millionen Franken an die kantonalen Lotterie- und Sportfonds sowie an direkt begünstigte Sportdachverbände aus. Die übrigen Erträge entfallen auf Kleinlotterien, die von Vereinen zur Finanzierung einzelner Vereinsaktivitäten organisiert werden.
Schweizer gewannen 224 Franken pro Person!
Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht der Umsatz einem durchschnittlichen Spieleinsatz von 331 Franken pro Person. Gewonnen wurden pro Kopf im Durchschnitt 224 Franken.
Quelle: Bundesamt für Justiz
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