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20.00 Uhr, Munotzinne
mit Übertiteln
Dauer ca. 2 Std.15 Min. (Ende inkl. Pause ca. 22.15 Uhr)
Wiktor Bockman, Musikalische Leitung
Philippe de Bros, Regie
Sabina Bisholt, Sopran
(Mimi) ist vor allem in Schweden längst keine Unbekannte mehr. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und machte sich in einer Reihe von Konzerten einen Namen. Ihr Potential wurde in mehreren Wettbewerben erkannt und mit einem Stipendium belohnt. Mi chiamano Mimì, O suave fanciulla und andere Glanzstücke der Oper La Bohème sind Herausforderungen, denen sie gewachsen ist.
Mihail Mihaylov, Tenor
Mihail Mihaylov wurde 1987 im bulgarischen Veliko Tarnovo geboren. Nach einem Geigenstudium begann er mit 16 Jahren seine Gesangsausbildung. Seinen Abschluß machte er an der Nationalen Musikakademie ‘Prof. Pantcho Vladigerov’ in Sofia.
Im Alter von 22 Jahren hatte er sein Operndebüt als Almaviva in Rossinis Barbiere di Siviglia. 2013 debütierte er in Verdis Requiem in London in der Royal Festival Hall mit dem Royal
Philharmonic Orchestra
Alina Godunov, Sopran
(Mimi) ist russischer Muttersprache und erhielt ihre Ausbildung überwiegend in Deutschland, Italien und der Schweiz. Hier liegt auch der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit, ergänzt durch regelmäßige Auftritte in England, Russland und dem asiatischen Raum. Mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer sängerische Qualität und Erfahrung empfiehlt sie sich für die Rolle der Mimi.
Serguei Afonin, Bariton
(Marcello) wurde in Penza (Russland) geboren. Er siedelte später in die Schweiz über, wo er im Wesentlichen seine Ausbildung erhielt und 2016 mit dem Master of Arts in Specialized Music Performance am Schweizer Opernstudio, Hochschule der Künste Bern abschloss. Die Staatshochschule für Musik der A.V. Nezhdanova in Odessa, wo er den Bechelor erwarb, sowie die Opernwerkstatt an der Hochschule für Musik Zürich sind wichtige Stationen seiner künstlerischen Biographie.
Lisa Algozzini, Sopran
(Musetta) ist eine junge italo-amerikanische Sopranistin, die bereits viel Lob erhielt für ihre beeindruckende Bühnenpräsenz und die farbige, italienisch anmutende Qualität ihrer Stimme. Wichtige Stationen ihrer künstlerischen Erfolge sind u.a. New York, Los Angeles, Athen, Wien, Rom, Berlin/Schloss Rheinsberg u.v.m. Bei den Munot Opernspiele können wir sie uns als Musetta vorstellen.
Mine Yuecel, Sopran
Musetta, Mit großem Erfolg begeisterte Mine Yücel, die in Deutschland geborene und aufgewachsene Sopranistin das Publikum und die Presse als Fiordiligi (Cosi fan tutte). Kritiker der Zeitung „Die Welt“ zeichnete sie als eine mit einem
„koloraturgewandten wie beseelten Organ“ faszinierende Sopranistin aus. Heute wird Mine Yücel von Professor Thomas Heyer betreut. Die anfängliche Gesangsausbildung bei Cordula Sodt vertiefte sie im Studium an den Musikhochschulen Hannover und Köln.
Marek Pobuda, Bariton
(Schaundard) hat seinen Master in Bratislava erworben und ist ein vielseitiges Talent. Er überzeugte beispielsweise in Mozartopern durch die Darstellung sehr unterschiedlicher Charaktere wie Figaro, Papageno, Leporello oder Masetto. Proms, Auftritte bei Benefizveranstaltungen und gesellschaftlichen Ereignissen gehören ebenso zu seiner Performance wie die klassischen Opernpartien. Er würde als Schaunard gut zu dem umtriebigen und immer zu Späßen aufgelegten Freundeskreis um Rodolfo passen.
Jonas Jud, Bass
(Colline) sammelte bereits als Gymnasiast erste Bühnenerfahrungen, als er bei der Schulaufführung der Zauberflöte die Rolle des Sarastro übernahm. Der 1. Preis im Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs in Lugano war ein weiterer Schritt auf seinem musikalischen Weg. Seitdem profiliert sich der junge Sänger mit Partien seines Fachs und wird ab Herbst das Musikstudium an der Zürcher Hochschule der Künste aufnehmen.
La Bohème (G. Puccini)
Vor dem Hintergrund der altehrwürdigen Munot-Zinne präsentieren sich die jungen Sängerinnen und Sänger des hochtalentierten internationalen Nachwuchses und entführen uns nach Paris, in die Zeit um 1830.
Schauplatz der Oper ist das QuartierLatin, Hochburg der Bohémiens, Treffpunkt intellektueller Randgruppen, Maler, Musiker, Dichter und Philosophen. Sie feiern das Leben, haben kein Geld, sind von Turbulenz und Übermut getrieben, ignorieren Konventionen und Normen. Musikalisch interpretiert in rasanten Gesangs- und Chorpartien. Diese intensiv ausgekostete Leichtigkeit des Lebens trifft unvermittelt auf die Ernsthaftigkeit großer Gefühle. Im Mittelpunkt steht die Liebe zwischen Mimi, dem Mädchen von nebenan, und Rodolfo, dem Poeten. Mimi ist an Schwindsucht erkrankt und somit beginnt eine Liebe im Zeichen des Todes, atmosphärisch übersetzt in gefühlsintensive, innige Melodieführungen. Puccini spannt den musikalischen Bogen zwischen Freude und Mutlosigkeit, Übermut und Verzweiflung.