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Hier geht es zur Automatischen Vermittlung
Im Januar 1878 wurde in New Heaven die erste handvermittelte Umschaltstation in Betrieb genommen. Die Konstruktion erlaubte die Vermittlung von 8 Teilnehmern.
1880 wurde in der Schweiz am Rennweg in Zürich die erste Zentrale in der Schweiz von der Zürcher Telefongesellschaft in Betrieb genommen. In den Anfangszeiten wurde die Vermittlung nur zu Bürozeiten Betrieben.
An der Vermittlung einer Verbindung zwischen Zürich und Winterthur waren sechs Telefonistinnen beteiligt. Für die Vermittlung wurden zwischen der Ortszentrale und der Fernzentrale Dienstleitungen eingesetzt. Die Telefonistin in der Ortszentrale machte eine Dienstverbindung zur Anmeldetelefonistin in der Fernzentrale, welche alle Angaben zur gewünschten Verbindung auf einem Formular notierte. Dieses Formular wurde dann von einer Courrière zur Telefonistin für die Vermittlung gebracht, welche mit der Telefonistin der Fernzentrale des Ortes des gewünschten Abonnenten Kontakt aufnahm. Von dort wurde dann mit der Ortszentrale Kontakt aufgenommen.
Die Telefonistinnen waren während ihrer Arbeit Gefahren ausgesetzt. So war die Vermittlung während Gewittern nicht ungefährlich. Unfälle mit schweren Verletzungen kamen leider vor. Dazu kamen
Abonnenten welche ihrer Wut durch Abläuten während des Gesprächs mit der Telefonistin zum Ausdruck brachten, was zur Schädigung des Gehörs führen konnte.
Bei den Telefonistinnen herrschte eine hohe Fluktuation. Nebst monotoner harter Arbeit, welche nicht selten zu gesundheitlichen Schädigungen führte, mussten Telefonistinnen bei Verheiratung ihre Tätigkeit aufgeben.