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Davon hätten 130 Millionen den Premiumdienst abonniert, für den monatliche Gebühren fällig werden. Dies waren mehr als erwartet. Die in New York notierte Spotify-Aktie legte vorbörslich fast zwei Prozent zu. Im Vorjahreszeitraum waren die monatlichen Nutzerzahlen um 25 Prozent in die Höhe geklettert.
Werbeeinnahmen unter Erwartungen
Der Umsatz des Musikstreaming-Pioniers, der inzwischen mit Angeboten von Apple, Amazon sowie Tencent Music konkurriert, stieg zum Jahresstart um 22 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Dagegen legten die Werbeeinnahmen, entgegen der Erwartung des Managements, nicht zu. Spotify begründete dies mit den Auswirkungen der Coronakrise: Im März seien Anzeigenkampagnen gekündigt oder pausiert worden.
Weniger Einstellungen
Wegen der Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen werde der Stellenaufbau verlangsamt, kündigte Spotify an. Der Betriebsverlust verringerte sich im ersten Quartal auf 15 Millionen Dollar von 47 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Im laufenden Quartal will Spotify die Zahl der monatlich aktiven Nutzer auf 289 bis 299 Millionen steigern und den Umsatz damit auf 1,75 bis 1,95 Milliarden Dollar erhöhen. Zugleich senkte das Management die Prognose für den Gesamtumsatz 2020 auf eine Spanne von 7,65 bis 8,05 Milliarden Dollar von bisher 8,08 bis 8,48 Milliarden Dollar. (SDA)