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Arbeitsstelle geSUCHT
Eine theoretische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen einer Substanzabhängigkeit auf den Übergang in die Erwerbstätigkeit und den Aufgaben, die sich daraus für die Soziale Arbeit ergeben
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit Substanzabhängigkeit im jungen Erwachsenenalter, wobei folgende Fragestellung beantwortet wird: «Welche Auswirkung kann eine Substanzabhängigkeit eines jungen Erwachsenen auf den Übergang in die Erwerbstätigkeit haben und welche Aufgaben ergeben sich daraus für die Soziale Arbeit unter Berücksichtigung des Lebensbewältigungskonzepts?» Damit der erste Teil dieser Fragestellung beantwortet werden kann, wird Substanzabhängigkeit mit der Entwicklungsaufgabe des Übergangs in die Erwerbstätigkeit in der Lebensphase des jungen Erwachsenenalters in Verbindung gebracht. Die Ausführungen zum Tripelmandat von Staub-Bernasconi, zum Lebensbewältigungskonzept von Böhnisch, zum bio-psycho-sozialen Modell und zur Sozialen Arbeit in der Suchthilfe mit Fokus auf dem betreuten Wohnen, bilden die Grundlage, um den zweiten Teil der Fragestellung zu diskutieren und beantworten. Als Ergebnis dieser Arbeit geht hervor, dass eine Substanzabhängigkeit unter anderem aufgrund der daraus entstehenden psychischen, physischen und sozialen Belastungen, Stigmatisierung und vernachlässigter Leistung zugunsten des Konsums den Übergang in die Erwerbstätigkeit erschweren. Diesbezüglich hat die Soziale Arbeit in der Suchthilfe in der Schweiz die Aufgabe, junge Erwachsene bei der beruflichen Integration zu unterstützen. Dies macht sie, indem sie jungen Erwachsenen gemäss Lebensbewältigungskonzept zum psychosozialen Gleichgewicht verhilft, soziale Ressourcen erschliesst und im Hilfeprozess interdisziplinär arbeitet.