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Verschiedene Tierschutz-Organisationen protestieren im US-amerikanischen Bundesstaat Florida gegen das Färben von Küken.
"Barmherzige Organisationen werden jedes Jahr nach Ostern mit diesen Tieren überschwemmt", sagte Don Anthony von der "Animal Rights Foundation of Florida". Circa 25 US-amerikanische Bundesstaaten haben Gesetze, die das Färben von Tieren einschränken.
Letzten Monat wurde jedoch ein 45 Jahre altes Gesetz zum Färben der Tiere aufgehoben, da ein Hundebesitzer an einem Wettbewerb teilnehmen wollte. Nun können ab dem 01. Juli 2012 in Florida wieder Tiere gefärbt und verkauft werden, was ein Problem für die Tierschützer ist. Denn damit ist der Weg zum Färben von neugeborenen Küken und deren Verkauf geebnet.
Diese Praktik ist seit Jahren in verschiedenen Ländern zu Ostern bekannt und beliebt. Dabei wird einem Embryo innerhalb des Eis ein Farbstoff injiziert, oder die Küken werden nach dem Schlüpfen mit Farbe besprüht. Während Hühnerzüchter behaupten, dass die Gesundheit der Hühner nicht betroffen sei, sehen Tierrechtler darin eine Gefahr. "Das Gesetz beschütze Tausende Tiere vor dem Vernachlässigen und Misshandeln und sollte nicht wegen der Laune eines Hundebesitzers, der seinen Pudel Lila färben will, aufgehoben werden." Gleichzeitig erlaubt die Gesetzesänderung auch, dass Küken und Hasen nur wenige Tage nach der Geburt verkauft werden können. Ellyn Bogdanoff, ein republikanischer Senator, will davon allerdings nichts gewusst haben. Auch PETA hat sich in die Diskussion eingeschaltet und einen Brief geschrieben.
The Animal Rights Foundation of Florida (ARFF) has sent a letter to Florida Governor Rick Scott urging him to veto House Bill 1197. The bill includes an ill-conceived amendment introduced by State Senator Ellen Bogdanoff that would repeal an existing state law (828.161) that prohibits the dyeing or coloring of rabbits, chickens and other animals. The law also makes it unlawful to sell or give away baby chickens or ducklings under 4 weeks of age or rabbits under 2 months of age.
ARFF has also contacted Sen. Bogdanoff urging her to withdraw her support of the bill. In the letter to Sen. Bogdanoff, ARFF President Nanci Alexander wrote: "Since your office has stated you had no idea of the consequences of this amendment, I respectfully request that you redeem yourself by asking the governor not to sign the bill as is."
Bunnies, chicks or ducklings are often purchased on a whim by people unaware of the time and expense that is required to properly care for them. Allowing the coloring of animals, and the sale of baby animals, makes it more likely that the animals will be neglected or abandoned.
"We are disappointed that before Sen. Bogdanoff added this amendment, she failed to consult veterinarians, animal welfare organizations and enforcement agencies, the Wildlife Care Center, or the Animal Rights Foundation of Florida," said ARFF Communications Director Don Anthony. "All would have told her that such a proposal would be irresponsible."