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Maschinenfabrik F. & P. Aecherli & Co. AG.
Anfangs der 80er Jahre fing Josef Aecherli in Reiden an mit landwirtschaftlichen Maschinen zu handeln. Der Handel entwickelte sich von Jahr zu Jahr. Es ergab sich die Notwendigkeit, diese Maschinen selber reparieren zu können, denn in jener Zeit war es nicht leicht jemanden zu finden, der sich darauf verstand. Vater Aecherli richtete deshalb in der Spreuerkammer seiner Mühle im Unterwasser eine kleine Reparaturwerkstätte ein. Seine heranwachsenden Söhne, die schon frühzeitig mithelfen mussten, begnügten sich aber bald nicht mehr damit, nur Maschinen zu reparieren, sondern fingen an, nach eigenen Ideen neue zu bauen. 1911 wurde die erste Jauchepumpe „VERTIKAL“ montiert, mit der sie drei Jahre später an der Landesausstellung: in Bern mit der silbernen Medaille ausgezeichnet wurden. Auf die Zentrifugalpumpen folgten die ersten Hochdruckpumpen und das Rührwerk “PERFEKT“. Die Werkstatt musste vergrössert werden. 1934 konnte der erste Motormäher verkauft werden. Einige Jahre später kam die erste Motorseilwinde auf den Markt. Hand in Hand mit der Entwicklung der Hochdruckpumpen ging der Bau von Jaucheverschlauchungs- und Beregnungsanlagen. 1951 wurde das Gebäude an der Wigger bezogen. Die aus einer kleinen Werkstatt hervorgegangene Fabrik in ihrem Gebiet, speziell in Beregnungsanlagen, führend und beschäftigt nahezu 70 Arbeiter. Zuverlässige Angestellte und Arbeiter und moderne Werkzeugmaschinen bürgen für eine hohe Qualität der „Aecherli“-Maschinen. Im März 1987 ging die Firma in Konkurs.