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Das römische Reich war unter anderem auf dem Rücken seiner Sklaven erbaut und Sklaven waren im alten Rom buchstäblich in allen Lebensbereichen zu finden. Doch wie sah das Leben eines solchen Sklaven aus? Welche Geschichten hätte er uns zu erzählen? Wie sah der Alltag in einem vornehmen Patrizierhaus aus seiner Sicht aus? Machen Sie sich bereit für eine spannende Erzählstunde voller kleiner Gerüchte, grosser Ereignisse und alltäglicher Begebenheiten. Der Haussklave Geta steht Ihnen im Römerhaus Rede und Antwort. Mit Heribert Rausch, Deutschland.
Ausser im Haus wurden Sklaven auch auf dem Feld, im Strassen- und Brückenbau, in Steinbrüchen, Bergwerken etc. eingesetzt. Haussklaven wie Geta (und natürlich auch Sklavinnen) hatten alle Aufgaben im Haushalt zu erledigen. Sie putzten, wuschen, kochten, bedienten bei Festgelagen, musizierten und tanzten.
Gut ausgebildeten Sklaven wurden gerne als Hauslehrer, Buchhalter oder Ärzte eingesetzt und konnten für ihre Herren zu wichtigen Beratern und Vertrauten werden. Auf diese Weise kamen einige Sklaven, auch wenn sie nicht frei waren, zu Macht und Ansehen. Im besten Fall wurden sie nach einer längeren Dienstzeit sogar frei gelassen – ein Umstand, den sie nach ihrem Tod stolz auf ihren Grabsteinen vermerken liessen.