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Die BayernLB erwägt rechtliche Schritte gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone. Die Bank verfolge aufmerksam, ob die Staatsanwaltschaft München - wie in Medienberichten zu lesen - Anklage gegen Ecclestone erheben werde, sagte BayernLB-Finanzchef Stephan Winkelmeier. «Wir warten logischerweise ab, was Staatsanwaltschaft und die Anwälte von Herrn Ecclestone in diesem Verfahren tun. Wir warten aber nicht passiv ab, sondern sind achtsam und aufmerksam und nehmen die Ergebnisse dann mit Sicherheit auf.»
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Die BayernLB hatte bereits im Oktober 2012 in einem Brief an Ecclestones Anwälte Schadenersatzansprüche angemeldet. Dieses Schreiben basierte auf Aussagen des früheren BayerLB-Risikochefs Gerhard Gribkowsky, der 2005 für den Verkauf der Formel-1-Anteile der Bank an den britischen Investor CVC verantwortlich war. Gribkowsky war im vergangenen Jahr wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er wirtschaftete bei dem Deal dem Gericht zufolge in die eigene Tasche. Gribkowsky gab vor Gericht an, von Ecclestone Bestechungsgeld erhalten und den Verkauf dafür in dessen Sinn beeinflusst zu haben.
Ecclestone und seine Anwälte weisen die Vorwürfe zurück. «Ich bin unschuldig», sagte der Brite der «Bild»-Zeitung. Einen Rücktritt als Formel-1-Chef wegen der gegen ihn erhobenen Bestechungsvorwürfe schloss er aus. «Die Anteilseigner werden darüber zu entscheiden haben. Wenn mein Vertrag mit der Firma ausläuft, können sie mich ersetzen, wenn sie es wollen.»
(chb/aho/reuters)