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Wenn der Löffel aus Metall ist, wirkt er wie ein Spiegel. Er ist aber nicht flach wie ein normaler Spiegel, sondern gebogen. Wegen dieser Wölbung zeigt er dir eine verkehrte Welt. Du siehst dich kopfüber, seitenverkehrt und verzerrt.
Es gibt eine Wissenschaft, die heisst Physik. Sie untersucht die Rätsel der Natur. Das hat sie über dein Löffelgeheimnis herausgefunden: Wenn Licht auf einen Spiegel fällt, wirft der das Licht zurück. Das macht er auch mit jedem Bild, das auf ihn trifft, zum Beispiel mit deinem Gesicht. Er schickt es dir zurück – ähnlich wie eine Wand, die dir einen Ball zurückspielt, den du zu ihr geworfen hast.
Wäre die Wand aber gebogen – so wie der Löffel gewölbt ist – würde sie den Ball in ungewohnte Richtungen schicken. Auch der gewölbte Löffel wirft das Bild (die Lichtstrahlen) in eine andere Richtung. Er lenkt es von oben nach unten und von unten nach oben um. Halte mal deinen Finger ganz nah vor den Löffel. Bei diesem kleinen Abstand passiert etwas anderes: Der Löffel vergrössert deinen Finger und stellt ihn nicht auf den Kopf.
Hat dein Mami einen Kosmetikspiegel im Bad? Darin kannst du den «Löffel-Effekt» noch besser beobachten. Im Rückspiegel eines Autos wiederum wird alles verkleinert. Darum kann der Rückspiegel mehr als ein normaler Spiegel zeigen, genau so wie übrigens die Rückseite eines Löffels auch.
VIDEOS & LINKS
Der Löffel verhält sich wie ein Hohlspiegel:
Wie funktioniert ein Spiegel (für grössere):
Das Reflexionsgesetz (einfach erklärt)
Die komischen Grimassen in einem Lachspiegel:
Die Spiegelexperimente dank Zerrspiegeln und Spiegellabirinth im Gletschergarten Luzern
Zum Löffel: Dieses lustige Gedicht solltest du kennen