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2,5 km nw. der Station
Balerna der Linie
Bellinzona-Lugano-Chiasso
der Gotthardbahn. Am 9. Februar wird hier zugleich das
Fest der Heiligen gefeiert und ein Jahrmarkt gehalten, zu welchen Anlässen
zahlreiche Gläubige und Händler sich einfinden.
Gemeinde, mit
Craischtas
und
Sielva: 105
Häuser, 385 Ew. (wovon 242 Reformierte und 143 Katholiken) romanischer Zunge;
Dorf:Häuser, 333 Ew.
Kirche mit gotischem Chor aus dem Ende des 16. Jahrhunderts.
Wiesenbau und Viehzucht.
Fremdenindustrie, Gasthöfe.
Fund eines
Bronzemessers aus der ersten Eisenzeit.
Den Namen Santa Maria (oder IV.
Cantoniera) trägt auch das an der Vereinigung der
Wormserjochstrasse mit der Stiefserjochstrasse und etwa 400 m von der Schweizer Grenze entfernte Schutzhaus
(mit Gasthof und einem italienischen Post- und Telegraphenbureau).
Maria(Val) (Kt. Tessin,
Bez. Blenio).
1917-893 m. So heisst das vom Lukmanierpass (1917 m) erst sö., dann ö. sich senkende und
bei Olivone endende Thal, das vom obersten Teil des Brenno durchflossen wird. Es wird rechts begleitet
von der Felskette, die von der O.- und S.-Seite des Val Piora zum Pizzo di Molare streicht, und links von dem sanfter gestalteten
Rücken der Costa. Vom Lukmanier kommt man in dem anfänglich nur schwach sich senkenden Thal an einem schneeweissen
Gipslager und an den Ruinen des ehemaligen Hospizes Casaccia (1819 m) vorbei zum Wirtshaus Pian di Segno (1680 m; 5,5 km von
der Passhöhe).
Schon vorher hat sich bei der genannten Hospizruine von der Poststrasse der Weg abgezweigt, der s. über den Passo Predelp
(2154 m) nach Faido hinüberführt. Unterhalb Pian di Segno führt die Strasse durch eine kurze Wald- und
Felsenge und betritt dann das wiederum offene Gelände der Alp Campra. Dann folgt wieder eine Thalenge mit mehreren starken
Strassenkehren bis MonteCamperio mit Hospiz und prächtigem Blick auf den dörfergeschmückten Thalkessel von Olivone, endlich
die grösste Schlinge der ganzen Strasse mit weiter Ausbiegung nach S. und wieder nach N. und endlich
ö. hinab nach Olivone. Im untersten Teil des Thals liegen auf der linken Seite des Brenno die von der Strasse nicht berührten
DörferSomascona und Scona, und über diesen erhebt sich der fast ganz unbewaldete Kegel des Toira (2101
m), während sonst der untere Teil des Thales von MonteCamperio bis Pian di Segno und zum Teil noch weiter hinauf ordentlich
bewaldet ist (wenn auch nicht in der Thalsohle, so doch an den untern Abhängen der beiden Thalseiten).