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Quelle: TeleZüri / Beitrag vom 11. September 2022
Jonathan Okita, der frisch aus Nijmegen verpflichtete kongolesische Mittelfeldspieler des FCZ, war im Guten wie im Üblen die Figur des Spiels. Er erzielte im Stade de Genève seine ersten zwei Meisterschaftstore. Er glich zum 1:1 und kurz nach der Pause zum 2:2 aus. Aber er schwächte seine Mannschaft für die letzten 23 Minuten. Nachdem er vorher wegen Spielverzögerung verwarnt worden war, sah er nach 72 Minuten die Gelb-rote Karte.
Das Team von Trainer Franco Foda hatte den Match in Unterzahl recht gut im Griff. Die favorisierten Servettiens, die zuletzt zweimal gewonnen hatten, erspielten sich keine klaren Torchancen mehr. Aber buchstäblich in letzter Sekunden spürten die Zürcher einen weiteren Schlag in den Nacken. Servettes defensiver Mittelfeldspieler David Douline verwertete aus kurzer Distanz mit einem Kopfball einen Corner von Théo Valls.
Die letzten drei Runden seiner Meistersaison 2021/22 eingerechnet, ist der FC Zürich seit elf Meisterschaftsspielen sieglos. Dies ist ex aequo die längste Negativserie der Zürcher in der Ära der Super League. Auch in der Abstiegssaison 2015/16 und in der ebenfalls missratenen Saison 2019/20 waren sie derart lange sieglos.
Hier gibt es den Ticker zum Nachlesen.