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Weitere Zucht- und Sportveranstaltungen die von anderen Sektionen des SVPK's organisiert werden, finden Sie unter www.svpk.ch
Gymkhanas sind nach Zeit oder Punkten gewertete Geschicklichkeitswettbewerbe die für einzelne Reiterpaare oder Mannschaften ausgeschrieben werden. Der Ursprung der
Gymkhanas liegt in den traditionellen englischen Mounted Games, reinen Mannschaftsprüfungen, meist in Form von Stafetten. Gymkhanas werden heute in der ganzen Schweiz für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene durchgeführt, wobei der Reiter alleine mit seinem Pony einen Parcours absolviert. Die zu bewältigenden Hindernisse prüfen Zuverlässigkeit und Gehorsam des Ponys sowie die Geschicklichkeit
des Reiters.
Gymkhanas sind für Einsteiger geeignet, die selbständig in den drei Grundgangarten reiten können.
Dressurmässige Arbeit ist ein wichtiger Teil jeder reiterlichen Ausbildung. Im offiziellen Sport sind als Basis die GA-Prüfungen vorgesehen. Viele Reiter, vor allem
von weniger im Sporttyp stehenden Ponys, wagen sich jedoch dort nicht an den Start. Aus diesem Grunde wurde die Gehorsamprüfung SVPK geschaffen. Sie bietet Ponyreitern eine erste Gelegenheit sich
nach den Massstäben einer offiziellen Dressurprüfung benoten zu lassen. Allerdings werden hier vor allem die korrekte reiterliche Leistung und das Herausbringen des Ponys bewertet und nicht die
Gangarten des Ponys.
Die Gehorsamprüfung ist nur Reitern zu empfehlen, welche regelmässig seriösen Reitunterricht im Viereck besuchen.
Mitte Februar findet jeweils im NPZ Bern die Hengstkörung statt. In den Monaten August und September führen verschiedene Sektionen ihre Zuchtschauen durch, an denen
die präsentierten Tiere nach den Zielen des Rasse-Standards von Richtern beurteilt und rangiert werden. Diese bilden sich durch Besuche von Seminaren, Veranstaltungen und Gestüten im In- und Ausland
regelmässig weiter. Identifikationsbeauftragte nehmen das Signalement der Importtiere sowie der Fohlen bei Fuss der Stute auf. Übertragen auf die Abstammungspapiere soll das Signalement eine
möglichst zweifelsfreie Identifikation gewährleisten. Für Ponys, mit denen man züchten möchte, wird an der Schau zudem das obligatorische Körprotokoll erstellt. Von den Hengsten wird zusätzlich eine
DNA-Analyse verlangt, damit die korrekte Abstammung von Fohlen jederzeit nachprüfbar ist.
Den Höhepunkt der Schausaison bildet die Nationale Ponyschau, an der die Nationalen Rassesieger und aus ihnen das schönste Pony aus Schweizer Zucht erkoren werden.
In einem Parcours gilt es, Hindernisse in einer vorgegebenen Reihenfolge zu überwinden. Man unterscheidet Steilsprünge, Hochweitsprünge (Oxer oder Triple Barre), (Wasser-)Gräben oder Naturhindernisse wie Wälle. Hindernisse können einzeln, als Distanzen oder als offene/geschlossene Kombinationen mehrerer Einzelhindernisse auftreten. Die häufigste Art der Wertung einer Prüfung ist „Wertung A mit Zeitmessung“: derjenige mit den wenigsten Strafpunkten - welche für Hindernisfehler, Verweigerungen oder Zeitüberschreitung notiert werden – in der schnellsten Zeit gewinnt. Springreiter-Turniere, die mit den heutigen vergleichbar sind, kamen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf. Den modernen Springsitz setzte der italienische Rittmeister Federico Caprilli durch.

Das Dressurreiten hat das rittige Pferd zum Ziel, das auf minimale Signale („Hilfen“) hin zum exakten Ausführen einer gewünschten Aufgabe („Lektion“) veranlasst werden kann. Die dressurmäßige Ausbildung des Pferdes stellt die Grundlage jeder reiterlichen Betätigung dar und findet ihre Vollendung in der Hohen Schule. Maßgeblich für die Ausbildung aller Pferde in der Dressur ist die sogenannte Skala der Ausbildung. An Turnieren werden verschiedene Programme geritten. Die Lektionen in Schritt, Trab und Galopp werden entweder in einer vorgegebenen Reihenfolge geritten, oder können in der Kür selber zusammengestellt und mit Musik untermalt werden. Die Dressuraufgaben werden mit Noten von 0 bis 10 bewertet, welche in Prozentpunkte umgerechnet werden. Der Reiter mit der höchsten Gesamt-Prozentzahl ist Sieger. Das Dressurreiten als Sport entstand Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Vergleich zwischen Offizieren und war, wie die meisten reitsportlichen Disziplinen, anfangs ausschließlich diesen vorbehalten.