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Snowboard Freestyle
Die erfolgreiche Snowboard Freestyle Equipe unter der Führung von Cheftrainer Pepe Regazzi absolvierten das Konditionstraining primär in Tenero und Magglingen. Michael Schärer, Moritz Thönen, Jonas Bösiger und David Hablützel profitierten von der Spitzensportförderung der Armee und schlossen die Sportler-RS ab.
Ab Mitte August nutzte das Halfpipe Team die sehr guten Schneebedingungen auf der Südhalbkugel. Im neuseeländischen Cardrona bereiteten sich die Halfpipe-Spezialisten auf den gleichenorts stattfindenden Weltcup-Auftakt vor. Pat Burgener setzte mit dem dritten Rang ein erstes Ausrufezeichen für die anstehende Olympia-Saison. Bis zum zweiten Weltcup vom 7. bis 9. Dezember in Copper (USA) trainiert das Team in der heimischen Halfpipe, auf dem Gletscher von Saas Fee.
Auf die Frage, wie es Iouri Podladtchikov nach seinem Kreuzbandriss Mitte März geht, antwortet Giger: «Iouri hat bis jetzt eine super Reha hingelegt. Er hat den Trick, bei dem er sich an der WM verletzt hat, exakt sieben Monate später bereits wieder gemacht. Der Fahrplan stimmt, aber er hat natürlich noch einen grossen Trainingsrückstand.»
Das Slopestyle- und Big Air-Team reiste ins australische Perisher und holten sich für den ersten Weltcup in Cardrona (zwei Top 12 Plätze durch Nicolas Huber und Moritz Thönen) den letzten Schliff. Am 4. November folgt in Kopenhagen (DEN) der erste Big Air Weltcup. Bis dahin stehen Konditionstrainings im NLZ Davos und weitere Schneetrainings in Saas Fee auf dem Fahrplan. «Die Athleten sind bereit. Boris Mouton ist nach seinem Knöchelbruch wieder zurück im Training. Auch Lucien Koch hat nach seiner langwierigen Verletzungspause das Training wiederaufgenommen. Es wird sich zeigen, ob Koch diese Saison bereits in den Wettkampf zurückkehren kann», informiert Giger über die Gesundheitszustände der Athleten.
Bei den Frauen haben Sina Candrian und Elena Könz ihr Vorbereitung ausschliesslich in Saas Fee bestritten, während sich Isa Derungs, Carla Somaini und Lia Mara Bösch ebenfalls in Australien und Neuseeland vorbereitet haben.
Olympia 2018: Die Erwartungen
«Im Slopestyle und Big Air rechnen wir uns Chancen auf ein Olympisches Diplom», formuliert Giger die Erwartungen und ergänzt, «die Konkurrenz ist enorm stark; alleine Kanada stellt vier Top Kandidaten für einen Finaleinzug. Der Vorstoss bis ins Finale wäre ein gutes Resultat.»
In der Halfpipe? «Bei den Männern hoffen wir auf ein Podium», erklärt Sacha Giger das angestrebte Ziel. Teamleader sind Pat Burgener und der amtierende Olympiasieger Iouri Podladtchikov. Klarer Favorit auf die Goldmedaille ist im Moment aber der Australier Scotty James, der bereits vergangene Saison WM Gold holte.
Bei den Frauen erholt sich Verena Rohrer vom Kreuzbandriss, den sie sich im Sommertraining in Les Deux Alpes zugezogen hat. «Mit sehr viel Glück und guter Rehabilitation besteht eine minime Chance, dass Verena an den Start gehen kann», fasst Giger die Situation zusammen.
Die grosse Bühne zu Hause
Unmittelbar vor den olympischen Spielen steht die europäische Freestyle-Hochburg Laax im Zentrum des Geschehens: Vom 17. bis 20. Januar 2018 wird das prestigeträchtige LAAX Open zu einem letzten Gradmesser der Halfpipe und Slopestyle Weltspitze.
Gecoacht werden die Athleten unverändert von Pepe Regazzi (Cheftrainer), Giacomo Kratter (Halfpipe), Dani Wieser (Slopestyle) und Isa Jud (Frauen). Einzige Veränderung im Trainerstab: Rookie-Trainer Andreas Rüegge konzentriert sich auf die Tätigkeiten im NLZ Engelberg. Sacha Giger: «Für Rüegge konnten wir Remo Thaler als neuen Freestyle Trainer in der Trainingsgruppe 2 anstellen.» Thaler war vorher am Sportgymnasium Davos als Snowboardtrainer tätig.