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Ein durchaus erheblicher Anteil der Steuern der Einwohner von Küsnacht, Zumikon und Zollikon fliesst an die Stadt Winterthur, die meines Wissens bisher kein Zeichen des Dankes gegeben hat, obwohl diese Praxis den Winterthurern zu erheblichem Wohlstand verholfen hat. Weil die Goldküstenbewohner in diesem Fall „taxes without representation“ zahlen, was in Amerika zur bekannten Revolution gegen Grossbritannien geführt hat, wäre ein jährlich wiederkehrender Tag des Dankes, ein Goldküstentag in Winterthur, vergleichbar den Erntedankfesten, angebracht.
Immerhin renovieren die Winterthurer ihre einstige Arbeiterstadt mit diesem Geld ganz ansehnlich. Sie haben das Unglück der Griechen vermieden, mit dem Geld von aussen den eigenen Missstand noch zu befördern, wobei dies als griechische Praxis gelten darf: Schon Perikles ruinierte den Stadtstaat von Athen, hinterliess aber den Parthenon; die heutigen Griechen haben eine unpünktliche U-Bahn und ein frühzeitig ruiniertes olympisches Stadion. Im kommenden Jahr werden Zumikon und Zollikon, FDP-Anträgen folgend, mehr Steuern bezahlen müssen. Welche Stadien braucht Winterthur?