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Jetzt sprudelt das Wasser
Zugang zu sauberem Wasser:
Für uns eine Selbstverständlichkeit in Afrika immer noch eine Seltenheit, Wasser ist die Grundlage allen Lebens.
Wasser ist in Afrika äusserst kostbar und zu manchen Zeiten rar.
Für viele Afrikanerinnen und Kinder gehört die Wasserbeschaffung zu den täglichen Schwerarbeiten.
Da gibt es den Fluss aus dem Wasser geschöpft, in dem gebadet und gewaschen wird. Zur Trockenzeit wird der Fluss zum Rinnsal. Mit viel Geduld und Geschick kann ein Becken gefüllt werden, das unter Umständen kilometerweit auf dem Kopf nach Hause getragen wird. Dieses Wasser muss vor dem Trinken abgekocht und gefiltert werden.
Etwas anders sieht das Wasser aus dem Ziehbrunnen aus. Meistens wird es aus einer Tiefe von 12–15 Metern geschöpft. Obwohl die Wasserqualität schon etwas besser aussieht, heisst dies noch lange nicht, dass es nun sauber ist. Tiefergelegte Ziehbrunnen von ungefähr 20 Metern liefern immerhin schon einmal klares Wasser. Dieses wird von der einheimischen Bevölkerung bereits als Trinkwasser genutzt.
Als AVE in Sotouboua seine Tätigkeit aufnahm, waren solche Wassernutzungen an der Tagesordnung. Bezüglich Gesundheit kamen aber schnell einmal Bedenken auf, wegen des Wasserkonsums. Die Wasserqualität sollte verbessert werden. Dieser Anspruch konnte nur mit einer Tiefenbohrung von 90 Metern erfüllt werden. Im Jahre 2015 wurde so eine Bohrung durchgeführt. Seither fliesst sauberes Trinkwasser aus dem Wasserhahn für Haushalt und Garten. Fertig ist die Wasserschlepperei. Auf die Gesundheit hat das saubere Trinkwasser einen wesentlichen Einfluss. Zum Ausdruck kommt dies bei den Spitalrechnungen. Mit sauberem Wasser gesünder leben!