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Senshido ist eines der wichtigen Elemente in unserem Training. Da es die notwendige Explosivität zum Bestehen einer realen Auseinandersetzung im extremen Nahkampf besonders gut entwickelt, ergänzt Senshido die Vorgehensweisen aus dem Krav Maga und den Combatives für die Selbstverteidigung auf ideale Weise. Als Senshido Affiliates unter Patrick R. (Headcoach Senshido Germany und Senshido Full Instructor unter Richard Dimitri) legen wir sehr viel Wert auf realistisches und dynamisches Training.
Die fünf Prinzipen von Senshido
Die 5 Senshido-Prinzipien sind immer anwendbar, wenn es zur körperlichen Auseinandersetzung kommt. Sie erfordern ein angemessenes Training und mentale Vorbereitung. Sind sie jedoch einmal erlernt, werden sie zu unvergesslichen und unvergänglichen Fähigkeiten und lassen sich auf alle Selbstverteidigungs- und Kampfsport-Systeme anwenden.
1. Ökonomie der Bewegung
Verschwende keine Zeit und Energie für unnötige Bewegungen. Bewegungsökonomie spart mentale und körperliche Energie. Energie ist ein Schlüsselfaktor in der Selbstverteidigung. In den meisten Fällen führen Stress, Angst und Adrenalin zu einem mentalen Energieverlust, der wiederum die körperliche Energie ausbrennt.
2. Nicht-telegrafische Bewegung
Teile dem Angreifer Deine Absicht nicht durch unnötige Bewegungen vor dem Angriff mit. Dazu gehören Gesichtsausdrücke, Verlagerung des Körpergewichts, Verlagerung des Blicks, eigenwillige Bewegungen vor dem Schlag und das Aufziehen. Dein Angriff sollte explosiv und plötzlich erfolgen, vorzugsweise bereits in der Phase der verbalen Kommunikation.
3. Näheste Waffe zum besten Ziel
Schlage zu, ohne dem Gegner die Möglichkeit zu geben, den Schlag zu vereiteln, zu blocken, zu blockieren, zu parieren oder zu kontern. Dazu musst Du mit der Körperwaffe zuschlagen, die dem nächsten offenen oder verfügbaren Ziel des Gegners am nächsten ist. Optimalerweise ist der erste Schlag bereits kampfentscheidend. Wenn nicht, ist er der Auftakt zu weiteren offensiven Aktionen.
4. Primäre Ziele
Ein Kampf sollte so schnell wie möglich beendet sein. Trotzdem muss der Einsatz von Gewalt der Situation angepasst werden. Eine Bedrohung mit maximalem Gewaltpotenzial erfordert den Einsatz von extremer Gewalt. Die primären Ziele sind die Augen und die Kehle, da wir diese instinktiv schützen wollen. Andere Ziele sind sekundär. Schlage an so vielen verschiedenen Körperstellen und so oft wie nötig zu, um die Augen und die Kehle zu erreichen und den Gegner zu schwächen.
5. Taktile Sensibilität
Verlasse Dich im Nahbereich auf den kinästhetischen Sinneskanal. Dialog und Kommunikation ermöglichen es einem Angreifer oft, in den Nahbereich zu gelangen. Hier hat er die Möglichkeit, zu greifen, zu würgen, zu schubsen, zu tackeln, in den Schwitzkasten zu nehmen, mit dem Messer zu drohen und anzugreifen oder auch zu Boden zu reissen. Im Nahkampf mit Körperkontakt ist die Hand viel schneller als das Auge. Wenn der Gegner beschließt, ein Messer aus seiner Tasche zu ziehen, wirst Du es viel eher spüren als sehen.
Die Senshido Trainingsmodule
Wir unterrichten die folgenden Module aus dem Senshido Curriculum.
- Fundamentals: Senshido Grundlagen
- Multiple Opponents: Verteidigung gegen mehrere Gegner
- Submission Termination: Bodenkampf
- Cutting Edge: Messerabwehr
- Shredder: Extremer Nahkampf
Der Senshido Shredder
Der Senshido «Shredder» ist ein äusserst effektives und leicht zu erlernendes Werkzeug zur Verteidigung gegen körperliche Gewalt im extremen Nahbereich.
Er kann gegen jegliche Angriffe in der Nahdistanz, wie Umklammern, Festhalten, Schwitzkasten und Würfe, Vergewaltigungsversuche und Ground and Pound eingesetzt werden.
Der Shredder ist sowohl als Stand Alone System wie auch als ideale Ergänzung zu ringerischen Vorgehensweisen beziehungsweise dem Clinch sehr gut geeignet. Deshalb integriert er sich optimal in unser Training.
Der Shredder ist die Umsetzung der 5 Senshido Prinzipien im extremen Nahbereich einer körperlichen Auseinandersetzung. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht auf Feinmotorik setzt, sondern ein grobes und brachiales Vorgehen (mit Stössen, Schlägen, kratzen, reissen, beissen) beinhaltet.
Diese grobmotorischen Mechaniken werden möglichst schnell nacheinander ausgeführt. Die Grobmotorik, die Geschwindigkeit und die Positionierung des eigenen Körpers sowie die Positionierung des Angreifers unter Berücksichtigung der 5 Prinzipien ergeben das Shredder Konzept.
Der Shredder wird drillorientiert unter dynamischen Bedingungen unterrichtet. Es gibt keine vorgefertigten Techniken, sondern das Training findet unter den sich stetig ändernden Bedingungen einer körperlichen Auseinandersetzung umgesetzt.
Weitere Informationen findest Du unter https://www.senshido.com/