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Die Buteyko-Methode zur Behandlung von Asthma
Was ist die Buteyko-Methode?
Die Buteyko-Therapie versteht bronchiales Asthma nicht in erster Linie als Krankheit, sondern als einen physiologischen Abwehr-Mechanismus bei zu wenig CO2 (Kohlendioxid) in den Lungen. Indem der Körper die Bronchien zusammenzieht, versucht er, den Verlust von CO2 in den Lungen zu verhindern. Ein Mangel an CO2 in der Lunge entsteht, wenn die Aktivität des Stoffwechsels für die Luftzufuhr zu gering ist (möglich durch zu wenig körperliche Betätigung) oder der Strom der Luft für den Stoffwechsel grösser als benötigt ist (grosse/tiefe Atemzüge oder Hyperventilation). Für den Organismus gibt es mehrere Möglichkeiten, das CO2-Niveau aufrecht zu erhalten. Bei genetischer Veranlagung ist Asthma eine mögliche Reaktion des Körpers auf einen zu niedrigen CO2-Pegel. So gesehen ist Asthma keine Krankheit, sondern ein Verteidigungsmechanismus des Körpers.
Der russische Arzt Dr. Konstantin Buteyko erfand Mitte des letzten Jahrhunderts eine Behandlung, deren Ziel es war die Aufnahme von CO2 in den Lungen auf ein normales Niveau zurückzubringen und dadurch Bronchospasmen und Asthma-Anfällen vorzubeugen. Seine Erkenntnisse und Behandlungsformen werden in der Buteyko-Therapie vermittelt
Wie kann sie bei Asthma helfen?
Die Butekyo-Therapie ist eine Atemschulung, welche auch Achtsamkeit für sich selber vermittelt. Der Klient lernt durch Atemübungen den Luftstrom den Erfordernissen seines Stoffwechsels anzupassen. Ebenfalls wird gemeinsam nach den Ursachen gesucht, die das zu tiefe Atmen auslösen und wie diese Ursachen wahrgenommen und verändert werden können. Zu den auslösenden Faktoren zählen u.a. Mundatmung, gesteigerter Stress, übermässiges Atmen beim Sprechen, übermässiges Essen, häufige grosse/tiefe Atemzüge uvm.
Wie lange muss dieses Atmen geübt werden um die ersten Ergebnisse zu spüren?
Wer regelmässig übt (mind. 2 x täglich 30 Minuten), erfährt innert kurzer Zeit eine Verbesserung seiner Lebensqualität. Die Buteyko-Therapie versteht sich als eine Ergänzung zu schulmedizinischen Behandlungen. Werden die Übungen regelmässig und über längere Zeit angewendet, ist auch – nach Absprache mit dem Arzt – eine Reduzierung der Medikamente möglich.
Wofür ist diese Methode sonst hilfreich?
Die Buteyko-Therapie hilft bei allen Krankheiten, die durch Hyperventilation ausgelöst werden u.a. bei Heuschnupfen, Schnarchen, Apnoe, Herz-Kreislaufproblemen, chronischer Bronchitis, chronischem Schnupfen oder Sinusitis.
Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte im Frühjahr mit einer Buteyko-Therapie beginnen. So kann die kommende Pollen-Zeit erträglich bis sogar symptomfrei sein!
„Wer regelmässig übt (mind. 2 x täglich 30 Minuten), erfährt innert kurzer Zeit eine Verbesserung seiner Lebensqualität.“
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