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Boulder-Wettkampf in Saint-Légier
Sonntag, 23. Februar 1997 Dieser Wettkampf war der erste seiner Art in der Romandie und zählte für die permanente Swiss-Ranking-Wertung. Trotz einer eher mageren Beteiligung ( etwa 20 Teilnehmer ) war ihm ein schöner Erfolg beschieden.
Das Bouldern ( oder Blockklettern ) wird dadurch charakterisiert, dass es in Bodennähe ( d.h. unangeseilt ) eine kürzere Abfolge von Kletterzüge auszuführen gilt. Es handelt sich somit um eine relativ einfache, weitgehend risikolose Kletteraktivität, die nur Kletterfinken, ein Paar Shorts, Magnesia sowie eine entsprechende Technik und eine gewisse Neugier voraussetzt.
Die Vorbereitung des Parcours war Reto Hartmann, seiner Frau Anne sowie Frédéric Nicole anvertraut. Der jedermann offenstehende Wettkampf fand ohne vorgängige Isolation der Teilnehmer statt und bot auch für Anfänger bewältigbare Kletterpassagen. Jede gelöste Aufgabe berechtigte zum Übergang zur nächsthöheren Stufe. Die grösstenteils sehr jungen Wettkämpfer haben sich an fünf Stationen gemessen ( Grat, Querung einer Platte, Querung im Überhang, Überhang, Dach ), wovon jede fünf Aufgaben mit zunehmender Schwierigkeit aufwies.
In der Kategorie Damen hat Emmanuelle Vaucher aus Lausanne vor Laure Donzé aus Pruntrut den Sieg errungen. Bei den Herren Kategorie Elite gewann Raphaël Lâchât aus Pruntrut vor dem Walliser José Caron aus Fully. Was die Kategorie Herren open anbelangt, hat Tristan Cordonier aus Chavannes VD den ersten Platz vor Didier Berthod aus Bramois VS belegt.
Die vollständige Rangliste ist über Internet an der Adresse www.red-point.ch erhältlich.
Das nächste Treffen in Saint-Légier findet am 6. und 7. Dezember 1997 anlässlich des populären Kletterwettkampfes und des Finale des Swiss Cup statt.
Claude Remy, Vers-l'Eglise VD ( ü