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Auf der Concerto-Flasche des jüngsten Jahrgangs, des 2021ers, findet sich eine 40 auf dem Etikett, gross und in Gold, ergänzt mit den Jahreszahlen 1981–2021. Vergleichsweise klein ist unterhalb des Namens MAZZEI noch eine weitere Zahl zu entdecken: 1435. In jenem Jahr wurde Castello di Fonterutoli gegründet, als die Familie Mazzei im 15. Jahrhundert das umliegende Land erbte.
Der Concerto, ein Blend aus mehrheitlich Sangiovese und etwas Cabernet Sauvignon, feierte 1981 sein Début. Er gehörte damals als Vino da tavola klassiert zum Kreis der ersten zehn sogenannten «Supertuscans». Neu kreierten Weine, die aus der Unzufriedenheit mit den herrschenden traditionellen Vorschriften und der ökonomischen Krise im Chianti Classico entstanden waren. Auch aus dem Ehrgeiz heraus, international konkurrenzfähig zu bleiben, im Blick auf Franzosen oder Kalifornier, zwei gewichtige Mitbewerber im Weinmarkt. Gleichzeitig sollten mit hohem Qualitätsanspruch, neuem Weinstil und geringeren Mengen bessere Preise erzielt werden. Es war damals eine kleine Weinrevolution, ausgehend von der Toskana, die einen Hype bei zahlungskräftigen Weinliebhabern rund um den Globus auslöste.weiter lesenBitte einloggen fürs Weiterlesen. Sie sind noch nicht Abonnent? Hier geht es zu den Abo-Angeboten.