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1954 in Glarus geboren. Zeichenlehrer an der Schule für Gestaltung Bern, Organisator und Kursleiter für www.malkurse.ch. Seit 1977 um 40 Ausstellungen und Beteiligungen im In- und Ausland.
Panels und Parts
Die Panels von 1994 bis 99 nehmen mit ihren Massen 170x55 cm Bezug auf die menschliche Körperhöhe und die Breite von Tapetenbahnen. Die Bildgrösse entspricht somit realen Masstäben und ist keine Verkleinerung der Wirklichkeit.
Frühere Panels thematisieren die Ornamentik der Tapete;
ab 97 ist die Ausgangslage ein beliebig gelegtes Linienmuster. Der
Rapport ist nicht mehr geometrisch, sondern konzeptuell.
Der langdauernde Malprozess thematisiert das Unterstützen
oder Stören der vorgegebenen Ausgangslage: Gemalte Linien und Kreuzungen
werden unterstützt oder unterbrochen; die Farbe ist als transparente
Folie oder als deckende Schicht reale Raumbildung der 3. Dimension
anstelle illusionistischer Tiefe mittels Perspektive.
Die Parts sind je 1/3 der Panelhöhe und in derselben
Bildidee; ein Bildrapport ist nicht mehr angestrebt. Der Ausschnitt
ist oft ausserhalb eines möglichen Bildzentrums, das auf den restlichen,
nicht existierenden 2/3 des fiktiven Panels liegen könnte.
Auch bei den Parts ist eigentlicher Bildgedanke das
Erschaffen eines realen, dreidimensionalen Farbraums.