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Bei der Ankunft stellte die Patrouille fest, dass tatsächlich verschiedene Verwaltungsgebäude aufgebrochen worden. Dann führte die Patrouille zusammen mit den polizeilichen technischen Diensten eine Ortsbesichtigung durch, um das Ausmass der Schäden im Erdgeschoss festzustellen.
Als sie im Keller ankamen, bemerkten die Arbeiter das ein Safe gewaltsamen aufgebrochen wurde. Gleichzeitig wurden sie durch einen starken Säuregeruch irritiert. Als sie feststellten, dass ein 30-Liter-Behälter mit flüssigem, korrosivem Material angebohrt worden war und sich auf dem Boden ausgebreitet hatte, verliessen sie sofort das Gelände und wandten sich an den SIS 6/12 Kommandanten. Als er nach Delémont kam, bat er die GIAC (Atomic and Chemical Intervention Group) von Delémont, das SIS zu verstärken.
In der Folge griffen mehr als 40 Personen an Ort und Stelle ein. Die Feuerwehrleute mussten eingreifen, ausgerüstet mit Atemschutzmasken und Schutzkleidung. Der Umkreis des Gebäudes wurde gesperrt und der Verkehr auf der Rue du Vieux-Moulin gestoppt.
Während der gesamten Intervention wurden jedoch keine Risiken für die umliegende Bevölkerung festgestellt. Die Neutralisierung des Chemieunfalls, die Reinigung und die Wiederherstellung der Räumlichkeiten dauerte bis zum frühen Nachmittag um ca 13.30 Uhr.
Eine umfassende Untersuchung wurde eingeleitet.
Artikelfoto: Symbolbild