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Die Temperatur in der Atmosphäre ergibt sich im Wesentlichen aufgrund des Unterschiedes von Sonneneinstrahlung und Erdabstrahlung. Wenn z.B. die Erdabstrahlung kleiner wird, erhöht sich die Temperatur auf der Erde. Die Grösse der Erdabstrahlung wird vor allem bestimmt durch die Treibhausgase. Treibhausgase nehmen einen Teil der Abstrahlungsenergie auf und dadurch erwärmt sich die Atmosphäre. Das heisst die Zunahme der Treibhausgase führt zur Erwärmung des Klimas.
Welchen Einfluss hat CO2 auf die Klimaerwärmung?
Es gibt verschiedene Treibhausgase wie CO2, CH4, N2O, Ozon etc. Die Problematik ist, dass sich die Konzentration von CO2 (Kohlendioxid) in der Atmosphäre in den letzten rund 200 Jahren sehr stark erhöht hat. Der durchschnittliche Wert war lange Zeit unter 300 ppm. Dieser ist aber mittlerweile auf über 400 ppm angestiegen.
CO2 entsteht bei Verbrennungsprozessen und auch durch Atmung der Lebewesen. Pflanzen wandeln CO2 wieder in Sauerstoff um. Wenn ein Gleichgewicht zwischen CO2 Produktion und CO2 Abbau besteht, bleibt die CO2 Konzentration in der Atmosphäre unverändert. Durch menschliche Aktivitäten, insbesondere die Verbrennung von fossilen Energieträger (Öl, Gas, Kohl), wurde dieses Gleichgewicht gestört und die CO2 Konzentration ist massiv angestiegen.
PS: Oft wird geschrieben, dass der Anteil von CO2 in der Luft sehr klein ist und daher kein Problem sei. Der CO2 beträgt aktuell rund 420 ppm. Die Einheit “ppm” bedeutet parts per million (Teile pro Million). D.h. 420 ppm sind rund 0.042% oder 0.42 Promille. Dies ist tatsächlich nicht ein grosser Anteil der Luft. Das Problem ist jedoch einerseits die grosse Wirkung, welche CO2 auch in kleinen Konzentrationen als Treibhausgas hat. Andererseits sehr problematisch ist der massive Anstieg von unter 300 auf mittlerweile über 400 ppm. Schliesslich gibt es auch viele andere Stoffe, welche - auch in kleinen Dosen - grosse Wirkung haben. Z.B. ist ein Blutalkoholanteil von 0.4 Promille durchaus schon gut festzustellen.