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Nach der Einführung des neuen Direktzahlungssystems der Agrarpolitik 2014–2017 (AP 14–17) beklagten Landwirtinnen und Landwirte den zunehmenden administrativen Aufwand. Um Handlungsempfehlungen für eine Verringerung des administrativen Aufwandes zu erarbeiten, ist sowohl das Wissen um die Wahrnehmung des Aufwands als auch um den tatsächlichen Aufwand wichtig. Dies wurde am Beispiel des Programms zur Förderung der graslandbasierten Milch- und Fleischproduktion (GMF) untersucht. Eine Befragung von 892 Landwirtinnen und Landwirte ergab, dass die Wahrnehmung des administrativen Aufwands nicht mit dem tatsächlich geleisteten Aufwand korreliert. Auch führen Reklamationen bei Kontrollen des ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN) dazu, dass Landwirtinnen und Landwirte ihren administrativen Aufwand höher einschätzen. Ausserdem nehmen Landwirtinnen und Landwirte, welche die Neuerungen im Zuge des Gesamtpakets AP 14–17 als schwer verständlich empfinden, ihren administrativen Zusatzaufwand deutlich stärker wahr. Um den wahrgenommenen administrativen Aufwand zu reduzieren, sollte deshalb nicht nur die Datenerfassung vereinfacht werden, sondern auch das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit der Agrarpolitik verbessert werden.
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Welche Faktoren beeinflussen die Wahrnehmung des administrativen Aufwands?