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Im Allgemeinen ist jeder geeignet, der gesund genug ist, um z.B. eine normale Zahn-Extraktion zu ertragen. Einige Erkrankungen, Zustände können aber die Lebensdauer eines Implantates senken, oder sogar diese Methode kontraindizieren.
Solche Erkrankungen sind z.B.: unbehandelte Zuckerkrankheit, Störung des Knochenstoff-Wechsels, Behandlung mit Cytostatika, Ummunddepressiva, Antidepressiva oder mit der Blutgerinnung verhindernde Medikamente, schwere Herz- oder Gefässerkrankungen, Alkoholismus und Nikotinabhängigkeit, Schwangerschaft, Zustände mit schwerwiegenden Störungen des Kauapparates wie z.B. Fehlentwicklungen der Kieferknochen, Knochenbrüche in Implantatnähe oder andere pathologische Veränderungen.
Eine der Hauptfaktoren ist aber der qualitative und quantitative Zustand der Kieferknochen, die man aber durch klinische und röntgenologische Untersuchungen beurteilen kann. Ein implantatgestützter Zahnersatz bedeutet aber nur für denjenigen einen Vorteil, der mit grosser Sorgfalt um eine hervorragende Mundhygiene bemüht ist!