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Phuket war schon immer eine strategisch wichtige Insel im Indischen Ozean. Im 2. Jahrhundert nach Chr. wurde die Insel erstmals erwähnte, von einem griechischen Seefahrer. Schon viele vor diesem und auch viele nach ihm suchten in den Buchten der Insel Schutz vor Stürmen auf der Überfahrt zur malayischen Halbinsel. Später kamen die Franzosen, Holländer und Briten auf die Insel und bauten hier einen florierenden Zinnhandel auf. Die Einheimischen fanden Arbeit in der Bewirtung der Handelslegionen und im Bergbau. Der Zinnhandel hielt die Insel bis in die 1980er Jahre über Wasser, bis der Zinnpreis stark verfiel. Damals zogen die meisten Händler ab. Doch Fremde beherbergte die Insel dann nicht weniger. Denn das Ende vom Zinnhandel markierte auch gleichzeitig den Beginn des Tourismus auf der Insel.
Aufstieg zum Massentourismusort
Heute gilt die Insel Phuket als eine der wichtigsten Urlaubs-Destinationen in Thailand. Die Bevölkerung arbeitet hier fast ausschließlich im Tourismus. Etwas anderes hat die Insel fast auch nicht zu bieten als eine sehr gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Die meisten Urlauber kommen vor allem wegen der schönen Strände auf die Insel. Doch das Paradies ist ins Wanken geraten und hat 2004 offenbar, wie verletzlich es doch ist. Der Tsunami, der über Weihnachten 2004 nicht nur in Thailand Tod und Verderben brachte, traf vor allem Phuket sehr stark. Hier starben sehr viele Einheimische und auch Touristen. Die Tsunami-Welle traf hier nämlich kaum auf Widerstand von Land. Die Insel hat sich inzwischen erholt und gilt wieder als eine der schönsten und auch teuersten Orte Thailands.