Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03205.jsonl.gz/3193

Die Köpfe hinter «Saw», «The Conjuring», «Insidious» und «Halloween» planen Zusammenarbeit
Grusel-Mastermind James Wan und Erfolgsproduzent Jason Blum wollen ihre Firmen ab dem kommenden Jahr zusammenlegen, um gemeinsam mehr Horrorfilme auf die Kinowelt loszulassen.
Wer sich auch nur ein bisschen in der Welt der Horrorfilme auskennt, der ist in den vergangenen 15 Jahren nicht an James Wan und Jason Blum vorbeigekommen. Der Australier Wan hat solch bekannte Franchises wie Saw, Insidious und The Conjuring erschaffen. Der Amerikaner Blum wurde derweil nach dem Erfolg der Paranormal Activity-Reihe zu dem grossen Horrorproduzenten, dessen Produktionsfirma Blumhouse über die Jahre zur bekannten Marke geworden ist und Filme wie The Purge, Ouija, Get Out, Split, Happy Death Day sowie die Halloween-Trilogie möglich gemacht hat. Wie der Hollywood Reporter meldet, wollen Blum und Wan in Zukunft näher zusammenarbeiten.
Zwar haben die beiden schon bei der Insidious-Reihe zusammengespannt, doch will man in Zukunft gemeinsam mehr Projekte angehen. Das war in den vergangenen Jahren nicht immer leicht zu bewerkstelligen, da Wan einen Auswertungsdeal mit dem Studio Warner Bros. hatte, während die Blumhouse-Filme mehrheitlich bei Universal zu Hause waren. Da Wans Deal mit Warner Bros. im Frühling 2022 ausgelaufen ist und das Studio keine Anstalten gemacht hat, diesen zu verlängern, könnte es nun zum Wechsel zu Universal kommen.
Der Plan ist, dass Wan mit seiner Produktionsfirma Atomic Monster zu Universal wechselt, wo man zusammen mit Blumhouse und Universal eine neue Horror-Superschmiede gründen würde. Blumhouse und Atomic Monster sollen dabei aber weiterhin autonom bleiben. Für Universal würde sich die Anzahl Horrorfilme, die man pro Jahr herausbringen würde, dadurch steigen. Wie Blum vorrechnet: «Normalerweise bringen wir nicht mehr als drei oder vier Kinofilme pro Jahr heraus, und ich hoffe, dass wir mit James diese Zahl auf sechs bis acht Kinofilme verdoppeln können.»
Für Universal wäre dieser Deal ein absoluter Glücksfall. Neben Comicverfilmungen gehören Horrorfilme zu jenen Werken, die an den Kinokassen weiterhin sehr gut funktionieren. Dies besonders auch, weil Horrorfilme relativ günstig produziert werden können.
Universal, Wan und Blum hofffen, den Deal Anfang 2023 abschliessen zu können.