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28./ 29./ 30. März 2019 in Bern: Quendra Multimedia, eine freie Theaterkompanie aus dem Kosovo, untersucht mit ihrer aktuellen Produktion, ob die sexuelle Befreiung im Balkan möglich ist.
In einer konservativen, homophoben Provinzstadt beschliesst ein homosexuelles Paar zu heiraten. Dieses Vorhaben fällt ausgerechnet mit dem Bau einer italienischen Kondom-Fabrik zusammen. Das Schlachthaustheater schreibt dazu: "Eine Posse über die LGBT-Politik im Balkan und in Europa".
Die FESPACO feiert ihr 50jähriges Bestehen. Mit Pauken und Trompeten und vor viel Prominenz aus Politik und Showbiz ging am Samstag, den 2. März 2019, die Siegerehrung der 26. Ausgabe des Festival Panafricain du Cinéma et de la Télévision de Ouagadougou über die Bühne. Den begehrten Etalon d’or de Yennenga in der Kategorie Fiktion, Langspielfilm, erhielt der Ruander Joël Karekezi für MERCY OF THE JUNGLE. Angesiedelt im zweiten Kongokrieg, vier Jahre nach dem Genozid in Ruanda, schlagen sich zwei Soldaten durch den Dschungel Kivus in der DR Kongo.
Der silberne Etalon ging an eine ägyptische Produktion, KARMA von Khaled Youssef. Mit dem bronzenen Etalon wurde Mahmoud Ben Mahmoud, Tunesien, für sein Drama FATWA ausgezeichnet: Recherchen um den mysteriösen Tod ihres Sohnes führen die Eltern in Abgründe islamistischer Radikalisierung.
Die Vergabe des Preises für die beste weibliche Hauptrolle ist ein bemerkenswertes Bekenntnis für eine offene Gesellschaft. Ausgezeichnet wurde Samantha Mugatsia für ihre Leistung in RAFIKI von Wanuri Kahui, Kenia. Darin spielt sie Kena. Zwischen ihr und der Studentin Ziki bahnt sich eine Liebesbeziehung in einem homophoben Umfeld an. Der Film wurde in Kenia verboten. Gegenwärtig tourt er in der Deutschweiz und im Tessin.
Einer unserer „coup de coeur“ KETEKE holte immerhin den zweiten Preis in der Kategorie bestes Drehbuch. In diesem charmant-schrägen „rail-movie“ von Peter Sedufia aus Ghana verpasst ein junges Ehepaar, das im Nirgendwo wartet, seinen Zug.
Viele Musiker nutzen heute Internet und Social Media geschickt, um ihre Musik selbst zu produzieren und diese zu vermarkten. Das eröffnet auch
Künstlerinnen aus dem globalen Süden neue Möglichkeiten. Ausgehend vom "Show-Me"-Festival im Moods Zürich vom letzten Oktober lässt das DEZA-Magazin "Eine Welt" den südafrikanischen Rapper Robin Thirdfloor und den Festival-Mitinitiator Blick Bassy zu Wort kommen. Robin wird voraussichtlich im Herbst 2019 in der Schweiz auf Tournée sein! 'Eine Welt' als pdf (Artikel auf Seite 39).
Untergasse 21
2502 Biel/Bienne
www.lesinge.ch
8903 Brimensdorf
rue de Carouge 50
1205 Genève
www.croix-rouge-ge.ch
Place des Planches 4
1820 Montreux
www.mymontreux.ch/culture-communaute/associations-culturelles/ancienne-po
Av. de Vertou 2
1110 Morges
www.beausobre.ch
via Municipio
6600 Muralto
www.teatro-fauni.ch
Rue des Evaux 2
1213 Onex
Hirschengraben 42
8001 Zürich
www.mmfestival.ch
Gessnerallee
8001 Zürich
www.gessnerallee.ch
Ende Februar war sie an der Berner Jazzwerkstatt mit zwei Konzerten zu Gast, nun tourt sie ab Ende März durch vier Schweizer Städte: Zum Auftakt einer dreimonatigen Residency am Basler Bird’s Eye Jazz Club spielt die südafrikanische Pianistin und Sängerin Thandi Ntuli mit ihrem Sextett in Basel, Biel, Zürich und Bern. In ihren Kompositionen entfaltet sie schlichte, meditative Themen und erweitert sie um stets neue Harmonien. Begleitet wird sie von einer hochkarätigen Johannesburger Rhythmsection, ergänzt mit den Bläsern Benedikt Reising und Lukas Thoeni. Konzertdaten