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Der Bund soll den Missbrauch von "Soft Air Guns" und Waffen-Nachbildungen bekämpfen. Nach dem Nationalrat fordert auch der Ständerat eine gesetzliche Regelung. Er hat eine entsprechende Motion überwiesen.
Der Nationalrat, die grosse Parlamentskammer, nahm die Motion seiner Sicherheits-Politischen Kommission (SIK) bereits in der Herbstsession an. 1997 hatten Bundesrat und Parlament eine Regelung für Imitations-Schusswaffen noch abgelehnt. Mit der (im wahrsten Sinn des Wortes) explosionsartigen Verbreitung nachgebildeter Waffen hat sich laut SIK die Lage seither massiv verschärft.
Von "Soft Air Guns" gehe eine erhebliche Verletzungsgefahr aus. Waffen-Nachbildungen stellten zudem wegen der Verwechslungsgefahr ein grosses Sicherheitsrisiko dar, hielt die SIK fest. Gefordert wird eine Regelung der Importbestimmungen und des Verkaufs.
"Soft Air Guns" sind Waffennachbildungen aus Kunststoff, mit denen Plastik- oder Metallkugeln verschossen werden können. Die Geschossenergie ist weitaus höher als bei Spielzeugwaffen. Daneben geht es um Modellwaffen aus Metall, die von Originalwaffen kaum zu unterscheiden sind.
swissinfo und Agenturen