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Bischofberger startet in Russland mit guten Erinnerungen
Zwei Wochen nach dem Weltcuprennen im georgischen Bakuriani steht für die Skicrosser die nächste Etappe im tiefen Osten an.
Am Samstag tragen sie ein Rennen in Sunny Valley aus. Was erst nach einer kalifornischen Winterdestination klingen mag, liegt tatsächlich in Sibirien, nahe der Millionenstadt Tscheljabinsk.
An Russland hat Marc Bischofberger allerdings sehr gute Erinnerungen. Vor einem Jahr, am 23. Februar 2020, feierte der 30-Jährige dort seinen letzten Weltcupsieg. Es war ein Sieg mit Ansage: Erst fuhr er in der Qualifikation die beste Zeit heraus, dann gewann er das Rennen vor dem Kanadier Kevin Drury und dem Franzosen Arnaud Bovolenta. Es war Bischofbergers vierter Weltcupsieg nach der Doublette in Innichen 2017 und Val Thorens 2015.
Auch am Samstag darf mit dem Oberegger durchaus gerechnet werden. Bischofberger belegt in der Weltcupwertung als fünftbester Schweizer zwar nur den 17. Rang (166 Punkte), dies ist aber hauptsächlich einer langen Verletzungspause geschuldet, die ihn zum Saisonstart ausgebremst hatte. In den Weltcuprennen, die er danach bestreiten konnte, zeigte er jeweils gute Auftritte. Die letzten beiden Resultate sind ein siebter Platz in Bakuriani und ein vierter Rang in Reiteralm.
Das Wochenende in Sunny Valley startet am Freitag (Schweizer Zeit 9.35 Uhr) mit der Qualifikation, am Samstag beginnt um 9 Uhr Schweizer Zeit das Rennen.