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Die Schweiz ist weltweit nicht gerade für ihre Kampfsportler bekannt. Dennoch gibt es im Land seit mehreren Jahrzehnten eine blühende Szene von Kampfsportlern und Kampfkünsten. So sind die Athleten des Landes auch international sehr erfolgreich. Ein sehr wichtiger Grund für diesen Erfolg liegt dabei in einigen ausländischen Meistern der Kampfkunst, die in die Schweiz gingen, um dort die Künste populär zu machen. Einer dieser Meister ist Shaofan Zhu, der das TianDi Wushu lehrt. In diesem kurzen Artikel stellen wir den Meister kurz vor.
Der Meister Shaofan Zhu kam Mitte der 80 er Jahre des 20. Jahrhunderts in die Schweiz. Er ist der Gründer und auch der Leiter des China Wushu Institutes. Er selbst stammt dabei aus dem Süden Chinas. Da er seit seiner frühen Kindheit im Wushu ausgebildet wurde, beherrscht er zahlreiche Techniken, die von diversen Arten des Faustkampfes über Waffentechniken bis hin zu traditionellen Wushu Tierformen reichen.
Er selbst kann auf eine lange und erfolgreiche Laufbahn als Athlet zurückblicken, in deren Verlauf er unter anderem im Jahr 2000 den Titel des Wushu Europameisters erlangte. Nach seiner aktiven Karriere verschrieb er sich der Förderung des Sports und war als Nationaltrainer des Schweizer Taijiquan Kaders verantwortlich. Ab dem Jahr 2007 übernahm er die Talentförderung des Kindernachwuchses. Hier suchte er neue Mitglieder für den Wushu Nationalkader der Eidgenossenschaft aus.
Neben diesen auf Wushu bezogenen Tätigkeiten hat Shaofan Zhu sich außerdem durch mehrere Studien weiteres Wissen angeeignet. So ist er in der Traditionellen Chinesischen Medizin ausgebildet und reicht sein Wissen in diesen Bereichen auch an seine Schüler weiter. Darüber hinaus steht er in engem Kontakt und stetigem Austausch mit der Chinese Wushu Association, die das höchste internationale Organ für die Kampfkunst darstellt. Durch diese Kontakte ermöglicht er seinen Schülern aus der Schweiz zahlreiche Reisen in das Reich der Mitte, wo sie sich weiter ausbilden lassen können.