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Alois Lauper wurde am 19. Oktober 1924 in Eggelried bei Wünnewil geboren. Er war der Erstgeborene seiner Eltern Martha und Pius Lauper-Schmutz. Schon früh wurde er mit dem Tod konfrontiert. Als er zwei Jahre alt war, verlor er seinen Vater. Ein Jahr später starb seine jüngere Schwester. Seine Mutter und er zügelten ins Birch bei Überstorf zur Familie seines Onkels Isidor. Einige Jahre später heiratete die Mutter zum zweiten Mal, Franz Spicher aus Überstorf. Die Familie zog ins Dorf, auf einen Bauernhof in Pacht. Später wohnten sie im Guldifeld und kauften dort einen kleinen Bauernhof. Seine Mutter betrieb einen Spezereiladen. In den folgenden Jahren erweiterte sich die Familie um drei Geschwister.
Alois besuchte die Primar- und Regionalschule in Überstorf und später die Sekundarschule in Tafers. Anschliessend begann er die Käserlehre in Romont. Zwei weitere Stationen während der Lehre waren in den Kantonen Aargau und Luzern. Die RS absolvierte er im Tessin. Die Meisterprüfung als Käser legte er in Bagewil bei Wünnewil ab. Dort lernte er seine zukünftige Ehefrau, Ingeborg Riedo aus Amtmerswil, kennen und lieben. Am 19. Juni 1950 heirateten sie, und er übernahm im gleichen Jahr die Käserei in Friesenheid bei Schmitten. Seinen Beruf übte er stets mit Begeisterung und grossem Engagement aus.
Er wurde Vater von sechs Kindern. Die Pflichterfüllung im Beruf und seine grosse Familie bedeuteten ihm alles. Gerne diskutierte er mit ihnen oder begeisterte sie für einen Jass. Daneben betätigte er sich als leidenschaftlicher Kaninchenzüchter. Ferien gönnte er sich lange nicht. Erst im Pensionsalter erlaubten sie sich einige Reisen ins Ausland. In jüngeren Jahren bezeichnete er den Militärdienst in verschiedenen Regionen der Schweiz als Ferien, wo er auch seine Geografiekenntnisse erweitern konnte.
Mit 63 Jahren, davon 37 in Friesenheid, ging er in Pension und bezog mit seiner Gattin das Eigenheim in Pfaffenholz bei Wünnewil. Dort fühlten sie sich sofort wohl. Die sehr gute und überaus hilfsbereite Nachbarschaft bekamen sie in guten wie in schwierigen Zeiten wärmstens zu spüren. is ins Jahr 2008 durfte er sich einer relativ guten Gesundheit erfreuen. Von der Operation im selben Jahr erholte er sich nur langsam. Seit April 2009 plagten ihn sehr starke Rückenschmerzen, die ihn schliesslich zu einer Spitaleinweisung zwangen. Nach einigen Wochen kamen Komplikationen dazu, und sein Gesundheitszustand verschlechterte sich so rapid, dass eine Heilung nicht mehr möglich war. Am 22. Juni 2009 wurde er von seinem Leiden erlöst. In den Herzen seiner Angehörigen lebt er weiter. Eing.