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forlaufend
felnd, diesem selbst die Würde eines Hetmans der Kosaken unter poln. Oberhoheit an; doch erlangten
die Kosaken in den Unterhandlungen die ersehnten
Freiheiten nicht, und es kam zu neuen Kämpfen. Als endlich das Kosakenheer
bei Beresteczko von den
Polen besiegt wurde, unterwarf sich 1654
Chmelnizkij mit seinen Kosaken dem russ.
Zaren
Alexej Michailowitsch. Hieraus entspann sich ein
Krieg zwischen den
Russen und
Polen, der mit dem Frieden zu
Andrussowo (s. d.)
schloß.
Chmelnizkij starb 1873 wurde
Chmelnizkij, dem «Befreier
Südrußlands», eine Reiterstatue in Kiew
[* 3] errichtet.
Vgl. Kostomarow, Bogdan
Chmelnizkij (2 Bde., Petersb.
1859). -
Sein Sohn,
Georg
Chmelnizkij, wurde 1660 auf Betreiben
Rußlands von einigen Kosakenstämmen zum Hetman gewählt
gegen den Hetman Wychowski, der im
Vertrage zu Hadziacz die Kosaken wieder mit dem Mutterlande vereinigt hatte. Aber auch
Chmelnizkij suchte die noch Abtrünnigen wieder dem Mutterlande zuzuführen, geriet nun mit den
Russen in Streit, wurde bei Kaniew 1662 besiegt,
setzte trotzdem den aussichtslosen Kampf fort und fand in demselben seinen
Tod.