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Invasive Muschelarten
Die Asiatische oder Grobgestreifte Körbchenmuschel, die Quagga-Dreikantmuschel und die Wandermuschel sind in der Schweiz problematisch.
Die Wandermuschel wurde in den 60er Jahren in Schweizer Gewässer eingeschleppt, während die Grobgestreifte Körbchenmuschel erst nach dem Jahr 2000 und die Quagga-Dreikantmuschel erst 2016 in der Schweiz nachgewiesen wurden. Wahrscheinlich wurden alle drei Arten mit Schiffen unbeabsichtigt eingeschleppt. Deshalb Boote vor jedem Gewässerwechsel:
1. genau kontrollieren
2. gründlich reinigen
3. komplett austrocknen.
Hierzulande verdrängen die invasiven Muscheln durch ihre flächendeckende Ausbreitung die einheimischen Arten. Sie wachsen gerne auf Trinkwasserleitungen und Ansaugrohren von Kühlsystemen und verstopfen diese. Dies verursacht erhöhte Ausgaben für den Unterhalt. Ausserdem können Schalen von toten Tieren, welche sich in Massen am Seeboden ansammeln, sogar den Schiffsverkehr behindern und müssen ausgebaggert werden.
|Name||Asiatische oder Grobgestreifte Körbchenmuschel (Corbicula fluminea), Quagga-Dreikantmuschel (Dreissena rostriformis bugensis), Wandermuschel (Dreissena poymorpha)|
|Herkunft||

Die Wandermuschel und die Quagga-Dreikantmuschel stammen aus dem Gebiet des Schwarzen Meers. Die Körbchenmuschel stammt ursprünglich aus Asien.
|Vorkommen||Dichte Bestände in diversen Seen und Flüssen in der Schweiz.|
|Art der Verbreitung||Die invasiven Muschelarten werden angeheftet an Bootsrümpfen oder als Larven, welche im Ballast- oder Kühlwasser von Booten gefangen sind, von Gewässer zu Gewässer verbreitet.|
|Gefahr||

Natur
Infrastruktur
|Bekämpfung||

Muscheln dürfen nicht in anderen Gewässern ausgesetzt werden. Damit Muscheln auch nicht unbeabsichtig verbreitet werden können, müssen Boote und andere Wassersportgeräte vor dem Transport in ein anderes Gewässer kontrolliert, gründlich gereinigt (mit Hochdruckreiniger) und vollständig getrocknet werden.

Quellen