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Sarastro Quartett Der Tod und das Mädchen
Was soll man dazu denken: Zwischen dem Jugendwerk des gut 16-Jährigen und dem berühmten Streichquartett «Der Tod und das Mädchen» liegen wenig mehr als 10 Jahre. 10 Jahre vom frischen Jugend- zum kühnen Spätwerk.
«…Sollst sanft in meinen Armen schlafen.». Schuberts spätes Streichquartett greift in Variationen sein Lied «Der Tod und das Mädchen» auf. «Etwas Rechtes» könnte aus ihm werden, hat er als Jugendlicher einst gesagt. Begonnen hat er als enthusiastischer Verehrer Mozarts. Dann war Beethoven sein Vorbild. Und dann wurde er zu dem eigenständigen Komponisten, der die Tore zu einem bislang unbekannten Land weit öffnete.
Sie sind in den Konzerten der Winterklassik schon bestens eingeführt: die Musiker des Sarastro Quartetts. Nach der Gründung vor über 25 Jahren in Winterthur sind heute mit den beiden Geigern Ralph Orendain und Roman Conrad noch zwei Gründungsmitglieder dabei. Marie-Luise Hermann spielt seit 2020 die Viola, Lehel Donath seit 2013 das Cello.
Charakteristisch für das Quartett ist das intensive gemeinsame Arbeiten: Die Mitglieder sind alle gleichermassen an der Auswahl und Erarbeitung der Konzertprogramme beteiligt. Erklärtes Ziel ist es, Bezüge zwischen den Werken zu suchen, was immer wieder zu spannenden Konzertprogrammen führt.
Ralph Orendain, 1. Violine
Roman Conrad, 2. Violine
Marie-Luise Hermann, Viola
Lehel Donath, Violoncello
Moderation: H.-U. Munzinger
Platzreservation erforderlich