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Die Gräber stammen aus dem vierten Jahrhundert nach Christus, wie der Kanton Tessin mitteilte. Sie wurden mit Trockenmauern hergestellt und mit grossen Steinplatten überdeckt.
Die Gegenstände, die man in den Gräbern gefunden hat, waren Teil des Alltags der Verstorbenen: Eisenwerkzeuge wie Sicheln, Äxte, Messer und Dolche oder Handspindeln – Steinscheiben mit einem Loch in der Mitte, die für das Spinnen genutzt wurden.
Bauern und Schafzüchter
Die Gegenstände zeugen von einer Gesellschaft, die stark an ein bestimmtes Gebiet gebunden war und sich der Landwirtschaft und der Schafzucht verschrieben hat, wie der Kanton weiter schreibt.
Die Ausgrabungen werden noch bis Ende April weitergeführt. Sie dürften weitere wichtige Zeugnisse antiker Völker auf Kantonsgebiet zum Vorschein bringen. Danach werden zwei Häuser und ein privates Schwimmbad auf dem Grundstück stehen, wie Rossana Cardani Vergani, Chefin des Tessiner Amts für Archäologie, sagte.