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Dario Cologna beendet das Massenstart-Rennen hinauf zur Alpe Cermis auf dem 6. Platz und rückte in der Gesamtwertung der Tour de Ski in den 7. Schlussrang vor. Alexander Bolschunow gewinnt zum ersten Mal die Tour de Ski.
Der Russe war im Schlussanstieg zur Alpe Cermis der Stärkste der Aspiranten auf den Gesamtsieg. Der Titelverteidiger Johannes Hösflot Klaebo hatte keine Chance. Der Norweger musste wie erwartet schon zu Beginn des Anstiegs abreisen lassen. Eher überraschend hielt hingegen Bolschunow mit seinem Landsmann Sergej Ustjugow nicht nur mit, sondern zog am Schluss sogar davon. In der Tour-Wertung war das Trio vor dem Start zur letzten Etappe nur durch 15 Sekunden getrennt gewesen.
Die traditionsreiche Etappe mit 400 Höhenmetern auf den letzten Kilometern wurde erstmals per Massenstart gestartet und nicht mit dem Handicap des Overall-Klassements. Als Erster kam der Norweger Simen Krüger oben auf der Alpe Cermis an. Bolschunow wurde Dritter, Dario Cologna Sechster mit 40 Sekunden Rückstand. In der Gesamtwertung rückte der Bündner noch in den 7. Rang vor.
Colognas Bilanz fiel überwiegend positiv aus. Seinen Reizhusten, der ihn im letzten Jahr noch zur Aufgabe zwang, bekam er einigermassen in den Griff, in dem er sich in den Sprints etwas zurücknahm und nicht die letzte Energie auspresste. In den Distanzrennen war er mit einer Ausnahme immer vorne dabei, in den ersten neun der Gesamtwertung finden sich neben dem Siebten Cologna je vier Russen und Norweger. Auch klassisch hielt die Problem-Wade, wegen der er den Saisonstart abbrechen musste, gut.
"Es fehlt etwas der Ausreisser nach oben", stellte der vierfache Olympiasieger fest. "Im Grossen und Ganzen bin ich aber zufrieden." Cologna sprach von einem Schritt nach vorne im Vergleich zum letzten Jahr.
Als Zweitbester des Swiss-Ski Teams klassierte sich Jonas Baumann sowohl in der Tages- als auch in der Gesamtwertung im 20. Rang. Roman Furger erreichte das Ziel auf der Alpe Cermis als 25., Jason Rüesch als 28. In der Tour-Gesamtwertung belegt Furger den 27. Platz unmittelbar vor Teamkollege Beda Klee.