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Mit der Wahl von Dr. Dr. h.c. Emanuel Stickelberger an der 21. Jahresversammlung am 10. Oktober 1943 in Baden als neuer Vorsitzender wurde die Basler Ära eingeläutet. Stickelberger war ein grosser Sammler von Helvetika, Exlibris, Reformations- und Barockliteratur sowie Verfasser historischer Romane und Erzählungen. Für Wohl und Gedeihen der Gesellschaft setzte er sein ganzes Schaffen ein. Den Vorsatz einer eigenen Zeitschrift konnte er 1944 mit der Gründung der Stultifera navis umsetzen. Damit hatte die Gesellschaft erstmals ihr eigenes Mitteilungsblatt. Seine Skepsis, dass die Schweiz zu klein sei für eine eigene Bücherzeitschrift, erwies sich nur allzu bald als unbegründet. Sie hat zwar ab 1957 beim Übergang in die Zürcher Ära den Namen abgegeben und wird seither neu benannt als Librarium weitergeführt. Unter Stickelbergers Redaktion ist die Stultifera navis als bedeutendste Leistung der Basler Ära zu zählen. Aber auch Geselligkeit und Weiterausbau der Mitgliederzahl waren wichtige Anliegen, die festlichen Jahresversammlungen wurden wie bis anhin an stets wechselnden Orten weitergeführt. Der 1921 festgelegte numerus clausus von maximal 200 Mitgliedern wurde bereits 1931 auf 250 und 1943 auf 500 Mitglieder erweitert.
So wie die Zeitschrift bei den Mitgliedern an Wertschätzung gewann, verloren die jährlichen Buchgaben aus Kostengründen an Bedeutung und wurden in immer längeren Abständen publiziert. Sie waren nun nur noch den Mitgliedern zugedacht und mussten von diesen käuflich erworben werden. In einem Gratulationsbrief zum siebzigsten Geburtstag von Stickelberger 1954 schrieb R.A. Schröder, dass man sich zwar an den Heften der „Navis stultifera“ sehr freuen könne, dass sie nun aber ihren Namen zu Unrecht trage und besser „Navis fructifera“ heissen sollte, führe sie doch jedes Mal „Lese“-Frucht in zweifachem Sinne mit sich.