Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03251.jsonl.gz/2339

Petersilie gehört zu der Familie der Doldengewächse (Apiaceae). Sie wächst wild auf trockenen, steinigen Sandboden im Mittelmeergebiet, auf den Kanaren und natürlich in ganz Europa. Auch bekannt unter den Namen Petergrün, Peterli, Petersil, Peterle und Silk. Die Petersilie lässt sich in zwei Arten unterteilen, und zwar die glatte Blattpetersilie (Apium Selinum) und die krause Petersilie (Apium Crispum). Die Petersilie ist das bekannteste Küchenkraut. Dass die Petersilie auch eine Heilpflanze ist, ist den Meisten unbekannt. Die Blätter und Wurzeln besitzen die gleichen Inhaltsstoffe. Sie enthalten ätherische Öle, Flavonoide, Kumarine, Eisen, Vitamin E, A und sehr viel Vitamin C. Daneben auch Apiin, Apiol, Apiolin, Furocumarin, Gerbsäure, Glykoside, Myristicin, Salicylate, Thymol, Umbelliferon, Violaxanthin und Zink. Durch ihren hohen Vitamin C Gehalt wirkt sie belebend und hilft wie auch der vor kurzem vorgestellte Schnittlauch gegen Frühjahrsmüdigkeit. Petersilie regt aber auch den gesamten Verdauungsvorgang an und wirkt harntreibend und förderlich auf Niere und Blase. Peterli gehört auch zu den regelmässigen Garnituren und Ergänzungen der Salatbar in der VEGELATERIA.