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Das auf einer Befragung von Einkaufsmanagern basierende Barometer des Instituts IHS Markit stieg im August auf 50,6 Zähler nach 49,4 Punkten im Juli. Damit wurde die Wachstumsschwelle von 50 Stellen erstmals seit Februar überschritten. Der ebenfalls am Dienstag veröffentlichte breiter angelegte Indikator, der die gesamten Geschäftsaktivitäten des Sektors misst, signalisiert allerdings mit 49,6 Punkten weiterhin einen Rückgang.
Lahmende Exporte und schrumpfende Investitionen hatten das Wachstum der Wirtschaft des Fernost-Landes im zweiten Quartal fast zum Erliegen gebracht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zog von April bis Juni auf das Jahr hochgerechnet nur noch um 0,2 Prozent an.
Die Regierung hat Anfang August zusätzliche Ausgaben von umgerechnet etwa 118 Milliarden Euro für Projekte auf allen staatlichen Ebenen beschlossen. Sie will so die maue Wirtschaft ankurbeln. Einem Entwurf zufolge ist ein umgerechnet rund 29 Milliarden Euro schwerer Nachtragshaushalt geplant, der zur Finanzierung des Konjunkturpakets beitragen soll. Der Internationale Währungsfonds rechnet für dieses Jahr nur mit einem Wachstum der japanischen Wirtschaft von 0,3 Prozent und für 2017 mit 0,1 Prozent.
(Reuters)