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1100 Schulen in 39 Distrikten profitieren von diesem Projekt.
Verbesserung der Bildungsqualität in Afghanistan
Das Projekt zielt darauf ab die Qualität und Relevanz der Bildung in ländlichen Regionen Afghanistans zu verbessern. Damit können die Schulaufsichtsbehörden auf nationaler und dezentraler Ebene gestärkt, die Weiterbildung der Lehrkräfte gefördert und lokale Gemeinden bei der Verbesserung der Lernumgebungen vor Ort unterstützt werden. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Afghanischen Bildungsministerium sowie mit lokalen Bildungsbehörden und Schulleitungsausschüssen umgesetzt.
Das auf 10 Jahre angelegte Projekt wird von der Schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) unterstützt und seit 2019 in Afghanistan von einem Konsortium bestehend aus Aga Khan Foundation, CARE und Save the Children umgesetzt.
Ausgangslage
Seit dem Sturz der Taliban in 2001 hat sich die Anzahl der Kinder, die in Afghanistan zur Schule gehen fast verzehnfacht. 39% der Schülerinnen und Schüler sind unterdessen Mädchen und die Regierung sowie die internationale Gemeinschaft hat stark in den Ausbau der Schulinfrastruktur investiert. Afghanistan bleibt jedoch ein fragiler Kontext und noch immer haben schätzungsweise 3,7 Millionen Kinder keinen Zugang zur Schule.
Auch die Qualität der Bildung wird zunehmend als Problem erkannt. Zahlreiche Lehrkräfte stehen ohne Ausbildung vor ihren Klassen und SchülerInnen verlassen die Primarschule ohne richtig lesen und rechnen zu können, geschweige denn angemessen für die Herausforderungen vorbereitet zu sein, die sich ihnen in ihrem Leben stellen. Die Lernumgebungen an ländlichen Schulen sind mangelhaft un sie sind zu wenig sicher und inklusiv, vor allem für Mädchen und Kinder mit Behinderungen.
Ergebnisse
Auf politischer Ebene stärkt das Projekt das afghanische Bildungsministerium und seine Behörden auf nationaler und dezentraler Ebene, damit diese Lehrpersonen und Schulleitende bei der Bereitstellung einer Bildung von hoher Qualität besser unterstützen können. Das Projekt entwickelt verbesserte Arbeitsinstrumente für die Schulaufsicht und trägt zur gezielteren Weiterbildung von Schulinspektorinnen und Schulinspektoren und Lehrpersonen bei.
Auf lokaler Ebene mobilisiert das Projekt ländliche Gemeinden, damit diese die Lernumgebungen an ihren Schulen verbessern, die Transparenz erhöhen und Hürden beim Zugang zu einer qualitativ guten, gleichberechtigten, sicheren und inklusiven Bildung abbauen können.