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Von den kühler werdenden Bergregionen zog es uns hinunter in die Hügelgebiete von Okhaldhunga, einem Distrikt im Aufschwung. Dies nicht zuletzt dank Schweizerischer Entwicklungszusammenarbeit, die sich zusammen mit lokalen und internationalen Partnern primär auf die Wiederbewaldung und auf Entwicklungskorridore entlang von neu angelegten oder ausgebauten Strassen konzentriert.
Die Programme sind gross und in schwierigem und weitläufigem Gelände, das vielerorts von Erosion betroffen ist, angesiedelt. Auch in diesem Distrikt ist die Mehrheit der Dörfer weiterhin ohne Strassenanbindung und weite Gebiete werden zur Gewinnung von Ackerland, Viehfutter und Feuerholz entwaldet. Aber es tut sich etwas.
Auch im Film, der in Rumjatar, einem Dorf auf einem Tafelberg zwischen zwei Flüssen entstand, ist der wirtschaftliche Wandel das Hauptthema. Die Perspektivenlosigkeit in gewissen Bereichen der Landwirtschaft und Schwierigkeiten in der Wollproduktion werden eingefangen, Verbindungen zur Arbeitsmigration hergestellt. Aber auch Zukunftsperspektiven, wie die Möglichkeit von einem aufkommenden Tourismus und Kleingewerbe werden filmisch dargestellt.
Die Storyline war dementsprechend komplex, und oft diskutierten wir mit der lokalen Filmcrew bis in die späten Abendstunden die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der filmischen Umsetzung.
Vom Ergebnis war die Dorfbevölkerung sichtlich berührt – nicht nur aufgrund des wunderschönen Kinoortes und dem Vollmond, der uns durch den Filmabend begleitete.