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Ein New York Times Artikel berichtet von einer Studie
von Gabriele Oettingen einer Psychologin der New York Universität, die untersucht, ob
"positives Denken" zu mehr Erfolg führt oder nicht.
Sind Optimisten erfolgreicher als Pessimisten?
Hilft positives Denken etwa, dass man in einer gewollten Diaet Gewicht verliert?
Das Resultat ist, dass je positiver die Gedanken waren, desto weniger gut haben
die Probanden abgeschnitten. Verschiedene andere Studien von Oettinger bestätigen das:
auch mit Kindern als auch in anderen Ländern und anderen Zielen, wie
einen Partner zu finden, einen Job zu kriegen, gute Noten zu haben.
Diejenigen, die über den Erfolg fantasieren haben, haben im Allgemeinen
weniger Erfolg. Das optimistische Denken hat sie behindert, das Ziel zu erreichen.
Die Erklärung der Autorin: das positive Denken entspannt, bringt den Blutdruck
runter und reduziert die Energie und die Motivation.
Das positive Denken ist zwar angenehm, es kann aber auch behindern und verhindert die harte
Arbeit, die notwendig ist, um Ziele zu erreichen.
Die Autorin hat die Erkenntnisse im Buch "Rethinking Positive Thinking" beschrieben:
Sie fasst es auf Youtube zusammen mit
"Träumer sind oft keine Macher"
Positive Träume können trotzdem helfen, wenn sie mit einem Sinn für Realität
verbunden werden. Ein Prozess WOOP soll Erfolg bringen:
WOOP steht für "Wish, Outcome, Obstacles, Plan", das übersetzt heisst:
"Wunsch, Ziel, Hindernisse und Plan"
Was ist mein Wunsch? Visualisiere den Erfolg.
Was blockiert? Mache einen Plan.