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Das Wetter hat wieder umgeschlagen und es ist angenehm kühl und trocken. Wir folgen den Kuhpfaden das Tal hinuter und obwohl wir einen Corall finden, gibt es niergendwo wirklich was zu futtern für die Pferde, bis wir endlich gegen Mittag auf eine Sumpfwiese stossen, die in der Hanglage einigermassen trocken ist, so dass die Pferde dort ungestraft grasen können. Wir sind inzwischen ganz nahe an der Chilenischen Grenze und der Pfad verläuft genau dieser Grenze entlang. Wir essen unser Mittagessen, bestehend aus Salami (sehr fett und mit Paprica durchsetzt), Käse (völlig geschmackfrei) und Nüssen und Dörrobst, sowie Mantecol, einer Erdnussbutter-Paste, die ein Grieche in Argentinien populär gemacht hat. Als wir kurz vor Careleufu auf ein Puesto treffen, hat Rubio plötzlich eine Kolik, ohne dass er Schwitzen würde, aber er schmeisst sich hin, um seinen Schmerzen entgegen zu wirken. Wir satteln ihn ab, und Pat gibt ihm ihre Kügelchen. Eine Stunde später ist der Spuk vorbei und Rubio steht wieder auf und grast. Offensichtlich hat er an der Sumpfweide, in seiner Gier, irgendwas gefressen, was er hätte sein lassen sollen. Wir satteln wieder auf und gehen weiter, und treffen nicht viel später auf einen älteren Mann, den wir fragen, ob wir bei ihm übernachten könnten. Er ist der Bruder des Gauchos, den wir am Lago Vintter getroffen haben. Er sagt uns, dass es was kosten würde, aber er macht einen freundlichen Eindruck und wir willigen ein, ohne nach den genauen Kosten zu fragen.