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Serena Williams zögert Rücktritt hinaus
Die Profikarriere von Serena Williams geht noch mindestens zwei Tage weiter. Sie hat auch mit 40 Jahren noch nicht genug.
Die Profikarriere von Serena Williams geht noch mindestens zwei Tage weiter. Sie hat auch mit 40 Jahren noch nicht genug.
Die wahrscheinlich grösste Tennisspielerin der Geschichte gewann in der 1. Runde gegen die Montenegrinerin Danka Kovinic (WTA 80) ohne Probleme 6:3, 6:3. Standesgemäss im schwarzen Dress mit funkelnden Glitzereffekten enttäuschte die 23-fache Grand-Slam-Siegerin nicht und bot unter den Augen ihres Ehemannes Alexis Ohanian und von Töchterchen Olympia eine gute Show ab - notabene 23 Jahre, nachdem sie gegen Martina Hingis im gleichen Stadion ihren ersten grossen Titel gewonnen hat. In der 2. Runde wird die Aufgabe am Mittwoch gegen die Weltnummer 2 Anett Kontaveit aus Estland dann ein grosses Stück schwieriger. Sie dürfte auch dann in der Night Session die Massen elektrisieren. Die 29'402 Fans auf der Anlage vom Montagabend stellten einen Rekord auf.
Tsitsipas ausgeschieden
Aus dem Fünfkampf um die Weltranglistenspitze ist nur noch ein Quartett übrig. Als Erster verabschiedete sich Stefanos Tsitsipas aus dem Rennen um die Nummer 1. Der Grieche scheiterte in der Startrunde 0:6, 1:6, 6:3, 5:7 am kolumbianischen Qualifikanten Daniel Galan (ATP 94). Dabei musste sich Tsitsipas wiederholt am rechten Arm behandeln lassen. Er sei verkrampft gewesen, erklärte der Grieche, das sei der grössere Faktor gewesen.
Alcaraz nach hartem Kampf
Im Rennen um die Weltranglistenspitze bleibt Carlos Alcaraz, der die jüngste Nummer 1 der Geschichte werden könnte. Der 19-jährige Spanier hatte gegen den nur 1.70 m grossen Argentinier Sebastian Baez (WTA 37) hart zu kämpfen, ehe dieser beim Stand von 5:7, 5:7, 0:2 mit Krampferscheinungen aufgeben musste.