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Hoch über dem Grossen Aletschgletscher, zwischen dem Fusshorn und dem Zenbächenhorn thronen zwei Gebirgsgletscher, der Driest- und der Zenbächengletscher. Gebirgsgletscher bilden die Hälfte der Gletscherfläche in den Alpen. Namengebend für die beiden Gletscher sind die beiden in ihrer Nähe liegenden Alpen (Driest bzw. Ze Bächu). Im Vergleich zum Grossen Aletschgletscher sind sie winzig klein. Der Driestgletscher weist eine Fläche von rund 2 km2 und der Zenbächengletscher eine Fläche von rund 1 km2 auf. Sie enden im Unterschied zu einem Talgletscher in einer breiten Front und sind weniger dick. Seit dem letzten Hochstand der Alpengletscher um 1850 haben sie rund die Hälfte ihrer Fläche eingebüsst.
Sowohl am Driest- wie auch am Zenbächengletscher sind die Moränenwälle von 1850 gut erkennbar. Sie tragen noch kaum Vegetation. Im Unterschied zu diesen sind die ihnen vorgelagerten späteiszeitlichen, sichelförmig geschwungenen Moränenwälle vollständig überwachsen. Als diese gegen Ende der Eiszeit (Späteiszeit) vor ca. 12‘300 Jahren abgelagert wurden, flossen der Driest- und der Zenbächengletscher mit dem Grossen Aletschgletscher zusammen.