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Silbermedaille und persönliche Bestleistung für Lena Bussmann
Leichtathletik / Nachwuchsschweizermeisterschaften
An den Nachwuchsschweizermeisterschaften in Düdingen (U16/U18) und Winterthur (U20/U23) waren auch sechs Athletinnen und ein Athlet des STV Wilisau am Start. Lena Bussmann gewann im Hochsprung die Silbermedaille.
Nicht nach Wunsch lief es in Winterthur den beiden Willisauerinnen Céline Schwarzentruber und Michelle Scherrer. Céline Schwarzentruber verpasste den 100-Meter-Final in der Kategorie U23 um eine Hundertstelsekunde und das Podest im Weitsprung um drei Zentimeter. Mit 5.80m stellte sie immerhin eine Saisonbestleistung auf. Michelle Scherrer erwischte bei den Juniorinnen den langsameren von zwei 800-Meter-Vorläuferinnen. In 2:25.52 Minuten schied die angehende Primarlehrerin als Neuntplatzierte aus, wobei sie den Final der besten Acht um weniger als zwei Zehntelsekunden verpasste. In Düdingen kämpften die Athleten der Kategorien U16 und U18 um Gold, Silber und Bronze. Lena Bussmann gelang dabei einmal mehr ein toller Hochsprung-Wettkampf. Die Willisauerin, welche auch im nächsten Jahr noch in der Kategorie U18 startberechtigt ist, übersprang die Höhen von 1.55 bis 1.63 jeweils im ersten Versuch, ehe sie auf 1.66 zwei Fehlversuche hinnehmen musste. Anschliessend übersprang sie 1.69 im zweiten und 1.72m im dritten Versuch, womit sie ihre persönliche Bestleistung egalisierte. Auf 1.75 scheiterte sie danach dreimal. Damit sicherte sie sich verdient die Silbermedaille. Der Sieg ging derweil diskussionslos an die ein Jahr ältere Martihé Engondo, die alle Höhen bis 1.80 im ersten Versuch schaffte, ehe sie 1.82 ausliess und auf 1.84 dreimal scheiterte. «Nach einer nicht optimalen Saison verlief die Vorbereitung auf die SM nach Wunsch. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Nach den zwei Fehlversuchen auf 1.66 brauchte es schon etwas Nerven. Auf 1.75 fehlte nicht viel. Die Saison ist nun vorbei und ich freue mich bereits auf die nächste», so Lena Bussmann.
PB für Malena Bringold
Keine Exploits gelangen Jana Grüter, Til Schuppan und Jaël Arnold. Jana Grüter blieb in 70.57 Sekunden rund eine Sekunde über ihrer 400m-Hürden-Bestzeit, zeigte aber dennoch einen soliden Lauf und klassierte sich im 13. Rang. Til Schuppan darf mit seinem ersten Start an Nachwuchs-Schweizermeisterschaften zufrieden sein. Der Nebiker blieb in 11.74 Sekunden nur sechs Hundertstelsekunden über seiner persönlichen Bestzeit und klassierte sich damit auf dem 27. Rang von 34 Teilnehmenden. Keinen guten Tag erwischte U16-Athletin Jaël Arnold, die ebenfalls erstmals an einer SM am Start war. Mit 1.45m kam sie nicht an ihre Bestleistung von 1.56m heran und wurde 16. Auch wenn die Enttäuschung anfänglich überwog, konnte auch sie wichtige Erfahrungen sammeln. Malena Bringold stellte über 400m in einem mutigen Lauf mit 63.49 Sekunden eine persönliche Bestleistung auf und blieb erstmals unter der 64-Sekunden-Grenze. Als Neunte von 18 Teilnehmerinnen verpasste sie den Final der besten sechs bei ihrer ersten SM-Teilnahme um rund 1.4 Sekunden.