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Neue Studie belegt die gesteigerte Leistungsfähigkeit nach einer kurzen Meditation.
Eine Studie hat gezeigt, dass wir nicht lange Monate oder Jahre studieren müssen, um von den positiven Wirkungen der Meditation zu profitieren. Zehn Minuten Meditationspraxis sollen bereits genügen um kognitive Aufgaben genauer und schneller lösen zu können, als eine Vergleichsgruppe, die nicht meditiert hat, wie eine Studie zeigt.
Dies soll auch Menschen zugutekommen, die zuvor noch nicht meditiert hatten.
Die Studie
Durchgeführt wurde die Studie unter Studenten der Yale University und des Swarthmore College in den USA. Ein Teil der Probanden musste sich eine zehnminütige Meditation anhören, bevor sie im Anschluss kognitive Aufgaben lösen sollten. Die Kontrollgruppe wiederum widmete sich gleich den gestellten Aufgaben ohne Meditation.
Wie sich zeigte, absolvierten die Teilnehmer der Meditationsgruppe die kognitiven Aufgaben genauer und schneller als die Vergleichsgruppe.
Meditation als Einstimmung bei Prüfungen?
Dass Menschen, die regelmässig meditieren, bei kognitiven Tests besser abschneiden, ist mittlerweile bekannt, lt. Hedy Kober, der Hauptautorin der Studie. Neu ist, dass die Meditation auch als Einstimmung oder schnelle Hilfe dienen kann.
Wem helfen Meditationen für eine gesteigerte Leistung in kurzer Zeit?
Innerhalb der Teilnehmergruppe zeigte sich, dass die Teilnehmer, die einen hohen Wert an Neurotizismus aufwiesen, von der Meditation weniger profitierten.
Was ist Neurotizismus?
Neben anderen Eigenschaften wie Perfektionismus, Aufgeschlossenheit, Empathie und Geselligkeit gehört auch Neurotizismus zur Basis einer jeden Persönlichkeit.
Personen, die jedoch einen hohen Wert an Neurotizismus aufweisen, neigen häufig zu Nervosität, innerer Unruhe, Unsicherheit, Reizbarkeit, Angst oder Melancholie. Diese Personengruppe reagiert sensibler auf Stress und zeigt sich eher unzufrieden.
Hier stellt sich die Studienleiterin die Frage, ob diesen Personen längere und regelmässige Meditationen empfohlen werden sollten, um ihre kognitiven Ergebnisse zu verbessern? Damit möchte sich die Professorin für Psychologie in kommenden Studien befassen.
Die gesamte Studie wurde im Fachjournal „Frontiers of Neuroscience“ veröffentlicht.