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Abfälle
Siedlungsabfälle nehmen weiter zu
Im Jahr 2012 sind im Kanton Thurgau rund 400 kg Kehricht pro Einwohner angefallen. Die Gesamtmenge brennbarer, nicht verwertbarer Siedlungsabfälle betrug 102’300 Tonnen, was einem Anstieg von knapp 9 % gegenüber 2010 entspricht. Unter Berücksichtigung des Bevölkerungswachstums stieg die Gesamtmenge der Siedlungsabfälle zwischen 2010 und 2012 um rund 5 %, der Zuwachs lag damit im gesamtschweizerischen Schnitt.
Im gleichen Zeitraum ist die Menge an gesammelten Wertstoffen, welche zum grössten Teil wiederverwertet werden können, weitgehend konstant geblieben. Stark gesunken sind seit 2010 hingegen die Mengen kompostierter und vergärter organischer Abfälle. Dies ist vor allem auf die vermehrte Kompostierung bzw. auf die landwirtschaftliche Co-Vergärung von Thurgauer Material in den umliegenden Kantonen zurückzuführen.
Abnahme der offenen Kubaturen bei weiterhin hohem Aushubanfall
Die Material-Abbautätigkeit ist auch im Jahr 2012 weiter zurückgegangen und liegt erneut unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Etwa 730’000 m3 Aushub wurden 2012 in Kiesgruben und Deponien abgelagert. Die offenen Kubaturen zur Ablagerung von unverschmutztem Aushub sind auf 650’000 m3 gesunken. Innerhalb der letzten zehn Jahre wurden die offenen Kubaturen damit auf fast einen Fünftel reduziert.