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mit Marc Gehlhaar, Selva (E)
Statik: Walter Mazzarolo, Allschwil
Als polygonaler Solitär schmiegen sich die Kanten des Gesundheitsamts den perspektivischen Fluchten an und führen so die Bewegungsströme. Verschmolzen mit der Topografie durch ein im Erdboden liegendes Eingangsgeschoss führt das Haus mit der Aufnahme des Mauer-Motivs, der Anknüpfung an die Blockrandbebauung, die Typologien des Ortes weiter. Strassenseitig ist das Gebäude über Eck grosszügig zu betreten. Hier sind die öffentlichen Einrichtungen untergebracht. Fussläufig von der Stadt kommend, kann man das Gebäude von der Parkseite aus betreten, es passieren oder sich direkt zu den öffentlichen Bürobereichen der Abteilung Gesundheitswesen bewegen. In den oberen Geschossen sind alle weiteren Abteilungen des Amtes angeordnet. Die Gebäudeausformung reagiert auf die Klimasituation, der sommerlichen Hitze und der starken Blendung. Ähnlich wie bei den Bauten der Termiten sorgen Ringkanäle und ein Netzwerk von feinen Poren in den Aussenwänden für Belüftung. In einer heissen Umwelt ist es so möglich, einen Lebensraum mit konstanter Temperatur und Klima zu schaffen. So entsteht eine geschützte Welt mit nachhaltigen energieeffizienten Mitteln. Im Gesundheitsamt wird über den Innenhof und den zahlreichen Öffnungszonen die Luftzirkulation sichergestellt. Vom Eingangsgeschoss, kühl im Erdreich, zirkuliert die Luft über das Atrium und über mehrere Zustromöffnungen nach oben. Zusätzlich verhindert die Verschattung der Gitterfassade aus Ziegeln und der vom Erdreich her kühlende Innenhof eine Überhitzung des Gebäudes.