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Luftbelastung
Die Luftverschmutzung hat Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und verursacht Beschwerden wie Atemwegsreizungen, Beeinträchtigung der Lungenfunktion oder Krebs. Eine chronische Einwirkung von Luftschadstoffen auf den menschlichen Organismus kann sogar zu vorzeitigen Todesfällen führen. Der Indikator ist ein Mass für die gesundheitsgefährdende Luftbelastung.
Beobachtete Entwicklung

Der Langzeit-Belastungs-Index (LBI) im Kanton Luzern liegt in den Messjahren seit 2005 konstant bei 3. Gemäss dem LBI-Beurteilungsraster entspricht dies einer deutlichen Luftschadstoffbelastung, bei der gesundheitliche Beschwerden auftreten können.
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Es ist weder eine Zu- noch eine Abnahme zu beobachten. Erwünscht wäre eine Abnahme.
Definition
Der Langzeit-Belastungs-Index (LBI) ist ein Mischindex zur Beurteilung der Luftqualität und wird auf Basis der jährlichen Werte der Konzentrationen der drei Luftschadstoffe Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub (PM10) und Ozon (O3) berechnet. Diese Luftschadstoffe werden einerseits nach dem Mass der Grenzwertüberschreitung gemäss der Luftreinhalte-Verordnung (LVR) und andererseits aufgrund ihrer unterschiedlichen chronischen gesundheitlichen Auswirkungen gewichtet. Der LBI wurde zunächst für die Berechnung auf der Ebene einer Messstation konzipiert. Unter Berücksichtigung der Bevölkerungsdichte wurde anschliessend ein bevölkerungsgewichteter LBI für den gesamten Kanton ermittelt. Die Beurteilungsskala der LBI mit ganzen Zahlen reicht von 1 (= geringe Belastung) bis 6 (= sehr hohe Belastung).