Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03593.jsonl.gz/2796

21.August 2019
Circulation: Lebensbedrohliche Kreislauf-störung
Kreislauf
Regelmäßige Thoraxkompressionen, etwa im mittleren Drittel des Brustbeins, Frequenz 100/min, circa sechs Zentimeter Drucktiefe unterbrochen von Atemspenden im Verhältnis 30 Thoraxkompressionen zu zwei Atemspenden. Frühestmöglicher Einsatz eines Defibrilla-tors. Beat erklärte den Teilnehmer den Blutkreislauf. Alle hatten die Möglichkeit an den Phan-tomen (Erwachsenen, Jugendlichen, Baby) inkl. Defi zu üben.
Schock
Ohne weiter ins Detail zu gehen, können diese mehr oder minder ausgeprägten Sauerstoff-versorgungsstörungen als „Schock“ bezeichnet werde. Im Wesentlichen werden zwei Arten von Schock unterschieden. Zum einen kann die Kreislaufschwäche durch ein Pumpversagen des Herzens verursacht werden – das wäre der kardiogene, also der durch Herzversagen verursachte, Schock. Zum anderen kann ein Kreislaufversagen durch einen absoluten oder relativen Mangel an Blut verursacht werden. Dieser „Volumenmangel“ kann zum einen durch Blutverlust und zum anderen durch eine krankhafte Weitstellung von Blutgefässen verursacht werden.
Massnahmen zur Blutstillung
Körperstammnahe Blutungen, die sich nicht abbinden lassen, müssen manuell komprimiert werden. Besteht der Verdacht auf innere Blutungen im Bereich des Bauches, kann auch dort der Versuch unternommen werden, ein Fortschreiten der Blutung durch Kompression des Bauches zu verhindern. Blutungen am Hals müssen ebenfalls manuell komprimiert werden, da diese aus verständlichen Gründen nicht mit einem Tourniquet (Aderpresse) abgebunden werden können.
Die Samariter hatten die Gelegenheit alle möglichen Varianten der Blutstillung auszuprobieren von der Improvisation bis zum Tourniquet dem heutigen Standart der Blutstillung.