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Hüftdysplasie bei Neugeborenen wird am häufigsten von Radiologen und Kinderärzten festgestellt. Sie wird von Fachärzten bei einer Ultraschalluntersuchung der Hüfte festgestellt.
Einige Kinderärzte wünschen sich, das Ultraschallbild um + 90 Grad oder – 90 Grad drehen zu können, während Radiologen diese Funktion noch nie gefordert haben.
Warum?
Bild vom Kinderarzt
Beim Ultraschall, so habe ich gelernt, stellt in der Sagittalebene die linke Seite des Ultraschallbilds auf dem Bildschirm die Richtung des Kopfes des Patienten dar und die rechte die Richtung der Füße. Wenn ein Radiologe einen Ultraschall zur Früherkennung einer Hüftdysplasie bei Neugeborenen durchgeführt, wird diese übliche Ausrichtung angewandt.
Von Vorteil bei der üblichen Ausrichtung ist, dass sie sowohl bei der Untersuchung der linken als auch bei der rechten Hüfte angewandt werden kann. Sie müssen nur auf dem Bild notieren, welche Seite Sie untersuchen.
Manche Kinderärzte fordern, dass Ultraschallgeräte die Option bieten sollten, das Bild vertikal zu drehen. Und das verstehe ich nicht. Woher kommt diese Forderung? Warum?
Wann man eine Ultraschalluntersuchung zur Erkennung einer Hüftdysplasie bei einem Neugeborenen durchführt, liegt der kleine Patient in den meisten Fällen und bewegt sich nicht. Er ist also in horizontaler Position, ob er nun auf der linken oder rechten Seite liegt. Und das Bild horizontal auf dem Bildschirm zu lassen erscheint mir einfacher für die Diagnose, oder?
Vor allem müsste man bei der Drehung des Bildes um – 90 Grad zur Untersuchung der rechten Seite des kleinen Patienten das Bild auch kippen, damit der obere Bildschirmbereich der Richtung seines Kopfes entspricht…