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Es wurde nachgewiesen, dass Änderungen der Lebensweise, insbesondere der Ernährung, der Schlüssel zu wahrer und dauerhafter Heilung sind, indem sie den „Nährboden“ verändern, auf dem die Krankheiten gedeihen, an denen die Industriegesellschaften vorwiegend leiden. Um den „Nährboden“ zu bereinigen, ist es notwendig, den Verbrauch bzw. die Einnahme synthetischer und toxischer Moleküle (Medikamente, Zusatzstoffe, hydrogenierte Fette, Kosmetika, verschmutzte Luft), „toter“, manipulierter und verfälschter Nahrungsmittel, einfache Zucker und Fleisch einzustellen oder wenigstens zu reduzieren; auf der anderen Seite muss man die Zufuhr „lebendiger“, frischer Lebensmittel erhöhen, die reich an Enzymen, Mineralien, Vitamine und Antioxidantien sind.
Der Saft von Gräsern bietet uns diese Nährstoffe in großer Fülle, seine tiefgrüne Farbe überträgt uns die Kraft der Natur. Diese Kraft ist die einzige, die wirklich in der Lage ist, zu heilen. Wenn wir täglich grünes Superfood zu uns nehmen, machen wir einen Schritt nach vorn bei der Verteidigung unserer Gesundheit gegen die Angriffe, denen sie jeden Tag trotz unserer Bemühungen ausgesetzt ist.
Moderne Extraktions- und Verarbeitungsverfahren für das Gerstengras gestatten es, einen dehydrierten Saft voller Vitalkraft zu gewinnen, dessen Nährkraft, nachdem er mit Wasser verdünnt wurde, vergleichbar mit dem des frisch ausgepressten Saftes ist.
Gerstengrassaft hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack, an den man sich leicht gewöhnt, bis man ihn schließlich ausgesprochen schmackhaft finden wird.
Die ersten Zubereitungen von Getreidegrassaft wurden zu Beginn der dreißiger Jahre in den Vereinigten Staaten auf den Markt gebracht, der große Durchbruch aber kam später, als Dr. Ann Wigmore, die an Kolitis litt und in Selbstversuchen die Wirksamkeit von Grassaft feststellen konnte, im Jahr 1968 das Hippokrates Health Institute gründete, wo sie mit Erfolg Patienten, die an den verschiedensten Krankheiten litten (einschließlich Krebs), einfach mit Getreidegrassaft und rohen, enzymreichen Lebensmitteln heilte. In den 80er Jahren gelang es Dr. Hagiwara, der auch eine Krankheit hinter sich hatte, die er nur mit grünen Pflanzensäften heilen konnte, als Erster eine Technik zu entwickeln, mit deren Hilfe ein Extrakt aus den Gerstenkeimlingen hergestellt werden konnte, in dem alle Nährstoffe erhalten blieben. Die verschiedenen, in dieser Branche tätigen Unternehmen bedienen sich heute patentierter Herstellungsverfahren, mit denen die maximale Lebenskraft des Grassaftes gewährleistet wird.
Fragen und Antworten
Welches sind die Vorteile von Gerstengrassaft?
In einem Glas von diesem Saft finden Sie ein natürliches, vollständiges und ausgewogenes Powerfood. Es bietet eine Vielzahl aktiver Enzyme, Vitamine (enthält auch Vitamin B12), Mineralien, Antioxidantien, Folsäure, Chlorophyll und andere wichtige pflanzliche Nährstoffe. Der Saft enthält unter anderem einen hohen Anteil an SOD (Superoxid-Dismutase), ein potentes Enzym, das einen der gefährlichsten freien Radikale, das Superoxid, verantwortlich für irreparable Zellschäden, neutralisieren kann. Zudem besitzt er ausgezeichnete entschlackende und entgiftende Funktionen.
Der Gerstengrassaft ist vor allem wegen seines hohen Gehalts an Mineralien eines der Nahrungsmittel mit der größten Alkalinisierungskapazität, was von grundlegender Bedeutung bei der Bekämpfung der schädlichen Auswirkungen unserer gewohnten westlichen Ernährung ist. Saures Blut ist der ideale Nährboden für die Entwicklung vieler Krankheiten, Krebs nicht ausgeschlossen. Eine wachsende Zahl ganzheitlich arbeitender Ärzte stimmt mit der Bedeutung des Säure-Basen-Gleichgewichts für die Gesundheit überein (man denke auch an die großen Pioniere, Dr. Bircher und Frau Dr. Kousmine, die sich bereits in den zwanziger Jahren für die Möglichkeit der Heilung der kraftzehrendsten Krankheiten durch eine Korrektur der Ernährung einsetzten). Viele stehen heute hinter der Auffassung, dass die bloße Wiederherstellung dieses Gleichgewichts (das Blut eines gesunden Körpers muss leicht alkalisch sein) für die Heilung der meisten Krankheiten, von Rheuma über Diabetes bis zum Krebs, ausreicht.
In der westlichen Ernährung macht der übermäßige Verzehr von Fleisch, tierischem Eiweiß, manipulierten Lebensmitteln, synthetischen Medikamenten, gekochten Speisen, mit Kohlensäure versetzten und gesüßten Softdrinks, Weißmehl und Zucker unser Blut zu sauer, daher hat unser Körper einen immer größeren Bedarf an Mineralien, um die schädlichen Auswirkungen dieser Tatsache zu neutralisieren. Woher nimmt der Körper diese Mineralien? Mit unserer gewohnten Ernährung führen wir einerseits unserem Körper nicht genügend Mineralien zu, andererseits erzeugen wir dadurch gerade einen außergewöhnlich hohen Bedarf an Mineralien, um die überschüssige Säure zu puffern! Unser Körper muss alles Mögliche unternehmen, um die Übersäuerung des Blutes zu neutralisieren, daher zieht er das Calcium hierfür aus unseren Knochen ab! Diese Art von „Selbstverdauung“ ist verantwortlich für das Fortschreiten der Osteoporose.
Daher sollten wir zunächst versuchen, den Konsum von Lebensmitteln einzuschränken, die Ursache der Übersäuerung sind, dann erhöhen wir die Aufnahme pflanzlicher Nahrungsmittel, die nicht nur reich an Calcium, sondern auch an Magnesium (das in Milch nicht vorkommt) und der für alle Funktionen unseres Körpers wesentlichen Mineralien sind, sodass unser Körper auf der verzweifelten Suche nach seinem verlorenen Gleichgewicht nicht gezwungen ist, das Calcium in seinen eigenen Knochen zu „stehlen“. Mit der täglichen Aufnahme von Gerstengrassaft, der neben seinem Reichtum an Calcium und Magnesium alle für die lebenswichtigen Prozesse unseres Körpers unverzichtbaren Mineralien enthält, kooperieren wir mit der Intelligenz von Mutter Natur.
Wie sollte man Gerstengrassaft am besten zu sich nehmen?
Am besten trinkt man ihn auf nüchternen Magen, 20 Minuten vor den Mahlzeiten oder zwei Stunden danach, damit das Essen die Aufnahme der Nährstoffe nicht stört. Er darf nicht mit heißem Wasser vermischt werden, da Hitze die aktiven Enzyme zerstört.
Ist eine Überdosierung möglich?
Gerstengras ist kein Medikament, sondern ein vollwertiges Nahrungsmittel. Eine Überdosierung ist sehr unwahrscheinlich, ebenso, wie es unwahrscheinlich ist, eine „Überdosis“ von grünem Salat zu sich zu nehmen.
Kann Gerstengrassaft bei der Gewichtsabnahme helfen?
Ja, denn im Vergleich zu der Fülle von Nährstoffen enthält er extrem wenige Kalorien. Wenn Sie einem Programm zur Gewichtsabnahme folgen, wird Ihr Körper von dem Verzehr von Gerstengras profitieren. Es liefert Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Enzyme, sehr wenig Fett und praktisch keine Kalorien; die erhöhte Enzymaktivität beschleunigt den Fettstoffwechsel. Es kann auch beispielsweise als Ersatz für eine der Mahlzeiten des Tages verwendet werden; allerdings ist Gerstengras ein Nahrungsergänzungsmittel und nicht dafür bestimmt, Mahlzeiten dauerhaft zu ersetzen.
Kann ich mit Gerstengrassaft eine Fastenkur machen?
Ja, Gerstengras ist die perfekte Nahrungsergänzung beim Fasten, weil es kalorienarm ist. Zusätzlich liefern seine Proteine und komplexen Kohlenhydrate Energie für den Stoffwechsel.
Wozu dienen die Enzyme?
Unser Körper benötigt Enzyme für alles Mögliche, angefangen bei der Verdauung bis zur Regulierung der Hormone; sie dienen bei allen Prozessen des Lebens als Katalysatoren. Sie sind in Hülle und Fülle in frischen, rohen Lebensmitteln enthalten, sie werden zerstört durch industrielle Verarbeitung, durch Konservierungsverfahren und durch das Kochen. Gerstengrassaft versorgt den Körper mit Hunderten von aktiven Enzymen, zusätzlich zu den Mineralien, die sie zum Ausüben ihrer Funktion benötigen.
Wieviel Zucker ist im Gerstengrassaft enthalten?
Kleine Mengen von Zucker, wie sie natürlicherweise in Gras vorkommen. Er kann ohne Weiteres von allen zu sich genommen werden, die ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren müssen; und nicht nur das – da der Zusammenhang zwischen dem Blutsäurepegel (pH) und dem Blutzuckerspiegel nachgewiesen wurde, hat Gerstengras dank seiner alkalisierenden Wirkung hilfreiche Auswirkungen bei Diabetes.
Enthält Gerstengrassaft Gluten?
Nein. Der zu Pulver verarbeitete Saft wird nicht aus den Samen gewonnen, sondern aus den jungen Blättern, die kein Gluten enthalten.
Was bewirkt das Chlorophyll in unserem Körper?
Chlorophyll ist ein natürliches Entgiftungsmittel und hilft dabei, Giftstoffe aus dem Darm und anderen Geweben zu beseitigen, es hilft auch gegen Mundgeruch. Chlorophyll fördert die Sauerstoffversorgung der Gewebe, indem es eine Zunahme der den Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen bewirkt, daneben hat es antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen, was beispielsweise auch bei Gastritis und Darmentzündungen eine heilsame Wirkung ausübt.
Ist es das Gleiche, wenn ich Gerstengrassaft trinke und ein Multivitaminpräparat zu mir nehme?
Der Vorteil von Gerstengrassaft gegenüber Multivitaminpräparaten liegt darin, dass er eine viel größere Bandbreite von Nährstoffen enthält, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen, genauso wie die Natur es will.
Kann ich zusammen mit Gerstengras auch andere Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen?
Selbstverständlich, Gerstengras ist ein komplettes, natürliches Nahrungsmittel, das keine Wechselwirkungen mit anderen Vitamin-Ergänzungsmitteln aufweist und bei dem dank seiner ausgewogenen Zusammensetzung kein Risiko einer Überdosierung bei gleichzeitiger Einnahme anderer Ergänzungsmittel besteht; stattdessen ergänzen viele Nährstoffe sich gegenseitig in ihrer Wirkung und können bei gleichzeitiger Einnahme mehr heilsame Wirkungen aufweisen, als einzeln genommen.
Kann ich Gerstengrassaft während der Schwangerschaft trinken?
Ja, er ist eine ideale, ausgewogene und sichere Nahrungsergänzung. Er enthält große Mengen leicht assimilierbaren Eisens und Folsäure.
Kann ich auch eine größere Menge zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren?
Das sollte man besser nicht tun. Nachdem das Pulver in Flüssigkeit aufgelöst wurde, muss der Saft innerhalb von 10-15 Minuten getrunken werden, da die aktiven Wirkstoffe nicht mehr geschützt sind, wie in ihrem dehydrierten Zustand – nach der Zubereitung setzen normale Oxidations- und Abbauprozesse ein.
Kann Gerstengrassaft zu Verstopfung führen?
Gerstengras begünstigt die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora und hat daher einen positiven Einfluss auf die Darmpassage und die Bildung von Gasen. Es ist schon immer als natürliches Regulierungsmittel der Darmtätigkeit verwendet worden und führt nicht zu Verstopfung.
Ist Gerstengrassaft auch für Kinder geeignet?
Ja. Unsere Empfehlung lautet jedoch, Kindern, im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht, kleinere Portionen zu geben. Ab einem Alter von 10 Jahren können Kinder schon die komplette Portion zu sich nehmen, denn da ihr Gewicht unter dem von Erwachsenen liegt, haben sie im Allgemeinen einen aktiveren Stoffwechsel.
Er ist das Ideale für Kinder, die nicht so gern rohes Obst und Gemüse zu sich nehmen. Man kann ihn auch mit Saft mischen.
Gerstengrassaft kann von allen, selbst von Babys genommen werden, und hat praktisch keine Gegenanzeigen.
Der Sonnenschutzfilter ist grün! Neuere Studien haben nachgewiesen, dass wir uns einfach durch den Verzehr von großen Mengen grüner Nahrungsmittel schützen können. Diese enthalten von Natur aus Bioflavonoide und Antioxidantien, die darauf spezialisiert sind, die durch die Sonne verursachten Schäden zu reparieren, und unterstützen damit auch die natürliche Fähigkeit unseres Körpers, seine Zellen vor der UV-Strahlung zu schützen.