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Zentrierender Satz:
Jeden Tag bewege ich mich Richtung Vergebung.
Mantra:
Om Sasrvatva Namah - die Ganzheit des Universums is meine wahre Natur
"Hoffnung ist wie die Sonne, die auf unserer Reise den Schatten unserer Last hinter uns wirft." - Samuel Smiles
In der heutigen Meditation untersuchen wir die Rolle der Hoffnung im Heilungsprozess der Vergebung. Wir lernen, dass Schuldzuweisung, Urteilsvermögen und Groll auf falschen Wahrnehmungen unseres Ego beruhen und nicht von unserem wahren Selbst kommen. Wenn wir beginnen, Dinge vom Ort des gegenwärtigen Bewusstseins aus zu sehen, zerstreuen wir die Illusion, dass der Kern unseres Seins jemals verletzt, respektlos oder verletzlich sein könnte. Im gegenwärtigen Moment zu leben bedeutet, mit dieser Klarheit der Hoffnung zu leben, und in diesem Zustand vergeben wir uns automatisch für die Missverständnisse und die damit verbundenen verletzten Gefühle.
Aufgabe 1
Vergebung gibt die Hoffnung auf, dass die Vergangenheit anders hätte sein können. Um den Prozess der Vergebung zu beginnen, schreibe die Namen aller Personen auf, bei denen es dir schwer fällt, ihnen zu vergeben. Beschreibe nun, ohne dagegen anzukämpfen, deinen Groll loszulassen, einige Dinge, die du heute loslassen kannst. Zum Beispiel jemand schuldet dir Geld, du stellst diese Person in ein schlechtes Licht, Dinge, die die Person auch jemand anderem ausser dir angetan hat, ungute Gefühle, die erschöfen und müde machen, usw.
Aufgabe 2
Schreibe als Nächstes zu dieser Person oder zu einer anderen Person, der du gerne vergeben möchtest, zwei oder drei unangenehme Erinnerungen auf, die dich immer noch stören. Visualisiere für jede dieser Personen die Erinnerungen und bitte darum, dass sie sich auflösen. Atme tief durch und spüre, wie der Schmerz der Erinnerung nachlässt. Beobachte, wie sich das innere Bild in nichts auflöst. Beschreibe nun, wie du dich danach in deinem Geist und Körper fühlst. Fühlst du dich leichter? Offener und liebevoller?
Aufgabe 3
Der dritte Schritt im Prozess der Vergebung ist ein Neuanfang. Beschreibe eine Situation mit einer Person, der du gerne vergeben möchtest, wie du auf neue Weise interagieren kannst, z. B. zum Mittagessen ausgehen, ihr ein Geschenk machen oder eine freundliche Grußkarte schreiben. Beginne mit kleinen Dingen, bevor du grössere Interaktionen angehst, welche die Vergangenheit hochbringen könnten.