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Konflikte zwischen Kindern im Kindergartenalter
Förderung eines konstruktiven Umgangs mit Konflikten
Konflikte zwischen Kindern im Kindergartenalter kommen häufig vor. Sie sind wichtige Bestandteile des Sozialisationsprozesses und der Identitätsentwicklung der Kinder und sollten daher nicht im Keim erstickt werden. Ob ein Konflikt positive oder negative Auswirkungen auf den Entwicklungsprozess des Kindes hat, hängt davon ab, wie der Konflikt bearbeitet wird. Aus diesem Grund wird in dieser Bachelorarbeit der Frage nachgegangen, wie Kinder in der Weiterentwicklung ihrer emotionalen sowie sozialen Kompetenzen im Hort und im Kindergarten gefördert werden können, damit sie Konflikte konstruktiv lösen können. Die Arbeit unterliegt einer lebensweltorientierten Perspektive. Zur Beantwortung der Fragestellung wird Bezug genommen auf die Gedanken von Mead zur Identitätsentwicklung im Rahmen von «play» und «game» sowie auf das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung von Hurrelmann. Des Weiteren werden das Modell der emotionalen Kompetenz von Saarni, das Konzept der sozialen Kompetenz nach Rose-Krasnor sowie das Konzept der Affektiven Sozialen Kompetenz von Halberstadt, Denham und. Dunsmore diskutiert. Der Umgang mit Konflikten findet unter dem Spannungsbogen von Konkurrenz und Kooperation statt. Auf der einen Seite liegt die Kooperation, bei welcher auf die Interessen des Gegenübers eingegangen wird, auf der anderen Seite liegt die Konkurrenz, bei der es um die Erreichung der eigenen Interessen geht. Um einen Konflikt konstruktiv lösen zu können, muss die Balance dazwischen gefunden werden. Damit dies gelingt, werden emotionale sowie soziale Kompetenzen in den Bereichen Empathie und Kommunikation benötigt. Die Förderung dieser Kompetenzen kann beispielsweise mit dem Programm PFAD erfolgen.