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Zwei Tabulaturschreibweisen sind verbreitet. Kurz Guitartabs genannt.
Es ist noch nicht allzu lange her als man den Blues nur mit Büchern lernen konnte. Es war die einzige Möglichkeit sich einen Lehrer zu sparen. In solchen Büchern traf man 2 Arten von Gitarrentabulaturen an.
Die einfache Tabulatur
Die ältere, die einfache Tabulatur, bei der sich die Angaben auf die Bünde einschränken in denen eine Note erzeugt wird, werden im ASCI Zeichensatz mit einem einfachen Text-Editor erstellt.
Bei solchen Tabulaturen waren Taktangaben oder etwa, wie der Ton angeschlagen wird, Bending-Notes usw. schwierig darzustellen. Verschiedene ASCI-Zeichen kamen zum Einsatz, um möglichst nahe an die Notation heranzukommen.
Die Notenlänge wurde nicht oder ungenau angegeben. Bei einigen war die Tonlänge durch die Anzahl der verwendeten Striche zwischen den Zahlen herauslesbar, die beste Methode war, sie von einem Tonträger herauszuhören zur Unterstützung.
Ein Tabulaturbeispiel im ASCI Zeichensatz
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Die notierte Tabulatur
Die moderne, notierte Tabulatur enthält alle Angaben die man braucht und steht der Notation in der Qualität in nichts nach. Bei der modernen Version ist es Möglich mittels Symbolen, wie bei den Noten, zum Beispiel string-bendings, Triolen, double-stop-bendings, hammer-on und -off's, anzugeben.
Bei beiden Tabulatursystemen werden die sechs Saiten als Linien dargestellt, wobei die untere der Linien, das tiefe E darstellt. Die Zahl auf der Linie gibt den Bund an in den gegriffen wird. Die Zeit wird bei der modernen Tabulatur gleich angegeben wie bei den Noten.
Notierter Tabulatur, oben das Notenabbild und darunter die erweiterte moderne Tabulatur.
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Tabulatur-Editoren
Durch Tabulatureditoren ist es möglich, sich gratis mit haufenweise Tabulatur-Material einzudecken, welches im Internet in vielen Portalen zum Download angeboten wird, um so das Gitarrespielen zu üben und zu lernen.
Die beste Tabulatur-Software für den Gitarristen ist sicher GuitarPro von Arobas Music. Sie ist jedoch Lizenzpflichtig und kostet ca. 60 $, aber seinen Preis meiner Meinung nach, mehr als wert. Copyright (C) 1997 - 2007 Arobas Music.
Ich habe noch nichts besseres gefunden, lass mich aber gerne eines besseren belehren, falls Ihr etwas kennt.
Für GuitarPro findet man tausende Tabulaturen im Netz um Stücke und Techniken zu üben oder nachzuspielen. Mit der Version 5 kann man Dateien von Vorgängerversionen abwärtskompatibel einlesen und bearbeiten, also die Dateiendungen .gtp .gp3 .gp4 und gp5.
Mit TuxGuitar hat man einen Tabulatur-Editor zur Verfügung der nicht ganz so Umfangreich ist wie GuitarPro, aber dennoch sehr gute Qualitäten aufweist. Man kann damit GuitarPro Tabs öffnen, Midi und .tef importieren. Das Programm erfordert das JavaRuntime Environment auf Deinem PC welches jedoch im Download enthalten ist, daher läuft es auf jedem Betriebssystem. Dieses Tool ist Freeware. Copyright (C) 2005 Julian Gabriel Casadesus.
Wichtig zu erwähnen wäre da noch PowerTab, ein sehr gutes Guitartool mit grossem Funktionsumfang und ebenfalls ein Tabulatur-Editor der als Freeware erhältlich. Überzeugt durch das Design und die Bedienung. Copyright (C) 1996 - 2000 Brad Larsen.
Bücher mit Tabulaturen
Es gibt immer noch hervoragende Blues-Bücher mit Tabulaturen. Per Zufall sind mir erst kürzlich vom Voggenreiterverlag zwei Bücher in die Hände gekommen, die ich als sehr gut bezeichnen würde um den Blues zu lernen. Diese beinhalten die Grundlagen, gehen aber bis zu sehr fortgeschrittenen Techniken recht tief in die Materie des Blues und seiner Spieltechnik ein. Sie beinhalten Tabulaturen und alle Lektionen als Hörbeispiele auf CD.
Der Autor dieser Bücher legt besonderen Wert darauf nicht nur das Solospiel zu erlernen, sondern die Begleittechniken, die oftmals sogar von sehr guten Bluesmusikern zuwenig ausgereift sind oder gänzlich fehlen, nicht zu vernachlässigen. Im Voggenreiterverlag unter "John Ganapes - Blues You Can Use" Band 1 und 2 zu finden.
Ein Komplettkurs für angehende Blues-Gitarristen.