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Microplastics: mikroskopisch kleine Kunstoffpartikel, die im Meer treiben oder sich an Stränden ansammeln. Sie stellen eine Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Der Blog soll wissenschaftliche Fakten vermitteln, Lösungsansätze zur Diskussion stellen und eine breitere Öffentlichkeit für das Problem sensibilisieren. Das UsitawiNetwork, ein Netzwerk, das sich für nachhaltige Entwicklung einsetzt, unterstützt den Blog.
Eine Kurzdokumentation über die Spezies Gemeiner Plastiksack und sein Verhalten in freier Wildbahn (ca. 4min, in Englisch):
Narrated by Academy Award-winner Jeremy Irons, this «mockumentary» video, hammers home the stark reality of California’s plastic bag pollution situation:
Nachdem wir tagelang und konstant frontalen Gegenwind direkt von Maui her hatten, beschlossen wir, nach Honolulu zu segeln. Auf Grund des Gegenwindes und der grossen Gegenströmung mussten wir einen Kurs von 180° fahren. Der Kurs nach Maui wäre zu diesem Zeitpunkt etwa 110° gewesen.
Wir haben viele BeachCleanUp Volunteers in unserer Crew. Shannon Waters koordiniert sogar die BeachCleanUps der gesamten Bay Area in Kalifornien. So kommt es nicht überraschend, dass wir unsere Zeit auch für einen Clean Up nutzen. Wir wählten den Strand im Sea Side Paradise, welches ein Vergnügungspark ist. Der Strand liegt aber einiges entfernt von den Bahnen selbst und wird vermutlich täglich gesäubert. Wir probierten das neue NOAA Protokoll aus. NOAA entwickelt eine Clean Up Methode, die flächendeckend eingesetzt werden kann, so dass man die einzelnen Orte punkto Müllmenge vergleichen kann. Die Methodenwahl hat einen grossen Einfluss darauf, welche Menge gesammelt werden kann. Wir werden einige Verbesserungsvorschläge machen können und so hoffentlich mithelfen, dass bald eine gute Datenbank erstellt werden kann.
Letzten Sonntag fand ein Plastic Pollution Symposium an der Universität von Tokyo statt, an dem wir teilnahmen. Der Tag begann mit einer schier endlosen Anreise, während der wir etwa tausend Mal umstiegen. Zum Glück wurden wir von zwei Studentinnen der Uni abgeholt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir sonst zur rechten Zeit angekommen wären. Weiterlesen »
Wer bereits jetzt Genaueres über die geplante Expedition wissen will, sollte sich diesen Link anschauen: CNN berichtet über den ersten Abschnitt der Expedition, die sprunghafte Zunahme der Kunststoffpartikeldichte in den Ozeanen und die damit verbundene Gefahr, dass Organismen, die den Plastikabfall besiedeln können, andere maritime Organismen verdrängen könnten. Sie erwähnen auch die Verantwortung, die Produzenten von Kunststoffprodukten tragen, den ganzen Kreislauf ihrer Ware schon bei der Produktion mitzudenken. Sehr lesenswert und auch erschreckend («wir ziehen unsere Schleppnetze durch eine Plastiksuppe»).
Es ist an der Zeit, Sie auf die Tsunami Debris Expedition hinzuweisen. 5 Gyres, Algalita Marine Research Foundation und Pangaea Explorations brechen diesen Mai auf, um das Debris Feld im Pazifik zu untersuchen. Ein Team bestehend aus Forschern und interessierten Einzelpersonen wird zuerst von den Marshall Islands (eine Inselgruppe ausserhalb Australiens) im Zick-Zack durch den Western Pacific Gyre nach Tokyo segeln, im Juni folgt Teil 2 von Tokyo horizontal durch den North Pacific Gyre nach Hawaii.
Viele Fragen möchten mit dieser Forschungsreise beantwortet werden. Kann man in Fischen Toxine finden und stimmen diese mit denen in Plastik überein? Wie schnell bewegt sich das Tsunami Debris Feld und wie ist es zusammengesetzt? Wie schnell bewegt sich Plastik im Meerwasser? Wie schnell wird Plastik von Meeresorganismen besiedelt? Wie vermischt sich das Tsunami Debris Feld mit dem North Pacific Garbage Patch? Natürlich ist die Liste endlos und man wir erst im Verlaufe der Reise herausfinden, wie viel sich tatsächlich schon beantworten lässt. Der grosse Vorteil, den man jetzt im Pazifik vorfindet, ist natürlich, dass man das Zeitpunkt kennt, an welchem der Plastik ins Meer geschwemmt wurde. Das ganze Tsunami Debris Feld stammt — wie es der Name schon sagt — vom Tsunami März 2011.
Das beste an der ganzen Sache ist, dass im Juni Sie live mit Blogposts und Tweets von See gefüttert werden! Ich (Laura Iten) werde dank dem Usitawi Network bei Leg 2 (Tokyo– Hawaii) dabei sein können und etwa 30 Tage auf See verbringen mit den führenden Forschern im Bereich Plastic Pollution. Im nächsten Blog werde ich genauer auf die einzelnen Ziele und Methoden eingehen.
Shrilk heisst die Zukunft, wenn es nach den Forschern von Harvard geht. Das Institut für «Biologically Inspired Engineering» hat ein Material hervorgebracht, das sich als äussert stark und biologisch abbaubar herausgestellt hat. Dazu kommt, dass es sich günstig produzieren lässt. Vielleicht der ideale Weg in eine Zukunft mit weniger Plastik?
In der Nahrungskette sind Reduzenten oder Destruenten, wie sie auch genannt werden, dafür da, organische Substanzen abzubauen und diese in anorganisches Material umzuwandeln. Ein Beispiel dafür sind Pilze. Nun haben Studenten und Professoren der Universität Yale Pilze (Pestalotiopsis microspora) gefunden, die unter Sauerstoffausschluss (anaerob) Plastic Polyurethan (PUR) abbauen können. Weiterlesen »