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Erstmals werden als Erweiterung der Film- und Kinostatistik provisorische Zahlen zu Video on Demand (VoD) präsentiert. Diese Kennzahlen basieren auf einer Vollerhebung bei allen in der Schweiz aktiven VoD-Anbietern, welche gemäss Filmverordnung (SR 443.11) meldepflichtig sind.
Berücksichtigt wurden digitale Käufe und Mieten (TVoD) sowie Abrufe von Filmen auf Abonnementsdiensten (SVoD). Die Erhebung umfasst alle VoD-Filme, welche in der Schweiz angeboten wurden, jedoch keine Serien.
Die Miete von Filmen auf VoD-Plattformen verliert zunehmend an Attraktivität. Zwischen 2017 und 2019 nahm die Zahl der digitalen Filmmieten um rund 30% auf 6,77 Millionen ab. Auch die Pandemie verhalf dem Mietangebot nicht zu einem neuen Aufschwung und die Nachfrage fiel 2020 erneut um 7% auf 6,32 Millionen Mieten.
In den letzten Jahren zeigt der Trend bei den VoD-Filmkäufen etwas überraschend zunächst nach oben. Zwischen 2017 und 2019 nahmen die Anzahl digitaler Filmkäufe auf VoD-Plattformen um 25% auf 1,29 Millionen zu. 2020 gingen die Käufe jedoch um 6% zurück (1,22 Mio. Käufe).
Die globalen Abrufe auf Abonnementsdiensten (SVoD) können nicht dargestellt werden, da die Anbieter die Abrufe nicht nach einer einheitlichen Definition liefern. Während die digitalen Käufe stagnieren und die Mieten abnehmen, verzeichnet die grosse Mehrheit der SVoD-Anbieter mindestens zweistellige Wachstumsraten. Im Jahr 2020 verzeichnete lediglich ein Unternehmen einen minimalen Rückgang, alle anderen legten um mindestens 39% zu.
Ausführliche Statistiken zur Nachfrage nach VoD-Filmen werden für das Jahr 2019 im Herbst 2021 aufgeschaltet und ab März 2022 mit aktuellen Zahlen ergänzt.
Detaillierte Statistiken zum Filmangebot auf VoD werden für das Jahr 2019 im Herbst 2021 aufgeschaltet und ab März 2022 mit aktuellen Zahlen ergänzt.