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Am Donnerstagabend den 7. September 2017 sammelten die Berner Amnesty-Gruppen vor der Kulisse einer Grenzmauer aus Kartonkisten Unterschriften für die Flüchtlinge. Diese haben auf ihrer Reise nach Europa verschiedene Grenzen und Mauern zu überwinden. Mit den Unterschriften bitten wir den Bundesrat, sichere und legale Fluchtwege zu öffnen sowie auch verletztliche Flüchtlinge nicht strikt nach der Dublin-Verordnung in das Erstasylland zurückzuschicken. Damit verhindert werden kann, dass Familien mit Kindern nicht auseinandergerissen oder Personen mit medizinischen Problemen nach Italien oder Griechenland zurückgeschickt werden.
Die Schweiz soll den Ermessensspielraum, den die Dublin-Verordnung explizit vorsieht, vermehrt nutzen. Das internationale Recht und insbesondere die Uno-Kinderrechtskonvention sollen von Bund und Kantonen respektiert werden.