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Mehr als ein Jahr nach dem Release von Mass Effect: Andromeda räumt BioWare Fehler auf und hinter dem Bildschirm ein.
Dass Mass Effect: Andromeda gerade zum Start im März 2017 ein technisches Desaster war, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Einige Patches retteten noch, was zu retten war, doch der schlechte Ruf des Spiels sorgte schnell dafür, dass sämtlicher Support seitens BioWare und EA eingestellt wurde. Nun räumt Mark Darrah, der inzwischen an Anthem arbeitet, ein, dass dass Sci-Fi-Rollenspiel "ein sehr fehlerhaftes Spiel, besonders zum Release" war.
Die Schuld wird allerdings erst einmal nicht in den eigenen Reihen gesucht, sondern äußeren Umständen zugeschoben. Unvorteilhaft sei beispielsweise der Release-Zeitraum im Jahr 2017 gewesen, in dem die Konkurrenz starke Titel wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Nioh, NieR: Automata und Horizon: Zero Dawn veröffentlicht hat. Dadurch hätte sich Mass Effect kaum beweisen können.
Darrah gesteht zwar ein, dass die Fehler von Mass Effect: Andromeda zum Release zu den durchwachsenen Kritiken beigetragen hätten, doch seiner Auffassung nach liegt die eigentliche Ursache dafür darin, dass zur selben Zeit Spiele veröffentlicht wurden, die sich in bestimmten Feldern besser geschlagen hätten. Ohne sie wären, zumindest glaubt Darrah das, die Wertungen durchaus besser ausgefallen.