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Anatolij war früher verheiratet, zog mit seiner Frau Larissa zwei Kinder gross und arbeitete in einem AKW. Im Sommer 1997 passierte ihm ein Unfall. Nach einem Kopfsprung in einen Fluss verletzte er sich an der Halswirbelsäule. Einige Wochen lag er bewusstlos im Spital und die Prognosen waren nicht gut. Doch der Mann blieb am Leben, musste sich aber allmählich neuen Umständen anpassen. Seine Frau mitsamt den Kindern verliess ihn. Anatolij wurde gehbehindert und zog zu seiner Mutter. Der Behinderte ist auf fremde Hilfe angewiesen. Die staatliche Invalidenrente ist so gering, dass er nicht einmal die Nebenkosten bezahlen konnte. Die verordnete medizinische Behandlung war für Anatolij unerschwinglich. Der Mann konnte seine Hände nur mühsam bewegen. Letzten Sommer hatte seine Mutter Maria (geb. 1947) zudem einen Hirnschlag. Sie brauchte Medikamente. Anatolij musste für sich spezielle Infusionen und Spritzen besorgen, die den Impulsdurchgang im beschädigten Halsbereich besser öffnen sollen. Ausserdem waren seine Nieren krank und er brauchte Salben gegen Prellungen.
Anatolij und seine Mutter äussern den gutherzigen Bürgerinnen und Bürgern aus der Schweiz ihren aufrichtigen Dank für die geleistete Spende, die sie für Anatolijs Behandlung und die unterstützende Medizin für seine Mutter ausgegeben haben.