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Seit zehn Jahren wendet der Internationale Flughafen Genf ein Umweltmanagement-System an, das in regelmässigen Abständen Bestandsaufnahmen der getroffenen Umweltschutzmassnahmen und die Aufstellung eines Dreijahresplans vorsieht.
Dazu betonte AIG-Generaldirektor Robert Deillon, dass der Internationale Flughafen Genf "sich bewusst ist, dass die Umweltbelastungen vor allem im Interesse der Anrainer konsequent eingedämmt werden müssen und dass er dafür auch bedeutende Mittel bereitstellt".
Marc Mounier, Leiter der Abteilung Umwelt und Rechtsfragen des AIG, erinnerte daran, dass die Umweltaspekte einen integralen Bestandteil der Tätigkeit des AIG und seiner Pläne bilden; dies gilt auch für alle Vereinbarungen zwischen dem Flughafen und seinen Partnern vor Ort.
Deshalb erhebt der Internationale Flughafen Genf seit mehr als zwei Jahrzehnten Umweltzuschläge als Anreize für die Fluggesellschaften, Genf mit umweltfreundlichen Maschinen anzufliegen. Diese Zuschläge fliessen in einen "Umweltfonds", der zur Finanzierung der Umweltschutzmassnahmen beiträgt.
Eine lange Liste bilden die vom AIG und seinen Partnern auf den verschiedensten Gebieten ergriffenen Massnahmen. Im Vordergrund stehen die Lärmbekämpfung und die Sauberhaltung der Luft; ebenfalls angestrebt wird die Eindämmung des durch den Flughafen hervorgerufenen Verkehrs – d.h. die Bewegungen von Fluggästen und Personal – sowie die Verringerung des Energieverbrauchs und die Erhaltung der Wasser-, Natur- und Bodenqualität oder die Verhütung grosser Gefahren.
Mehr Details über diese Massnahmen finden Sie auf der Seite www.gva.ch/environnement.
Die für den Zeitraum 2008-2010 angepeilten Ziele gelten sämtlichen Bereichen: Eindämmung der Lärmbelastung, der Gas- und Feinstaubemissionen der im Flughafenareal verkehrenden Fahrzeuge, vermehrte Verwendung nachhaltiger Verkehrsmittel durch Fluggäste und Personal, Verbesserung der Energieeffizienz bei gleichzeitiger Senkung der CO2-Emissionen, und verstärkte Abfallsortierung.