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Wie viele öffentliche Bauten neueren Datums findet auch das geplante zentrale Verwaltungsgebäude in Bülach seine Adresse nicht mehr in der gewachsenen Altstadt, sondern wird Teil eines städtebaulich recht undifferenzierten Siedlungsteppichs des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Zusammen mit einer bestehenden Veranstaltungshalle bildet der vorgeschlagene Bau das Zentrum eines künftigen Stadtparks.
Die verschiedenen Verwaltungsbereiche der Stadt Bülach sollen künftig an einem Ort konzentriert werden. Peripher zur Altstadt gelegen, besetzt das geplante Verwaltungsgebäude einen grosszügigen, mehrheitlich landschaftlich geprägten Freiraum. Es bildet zusammen mit der gut frequentierten Stadthalle ein Ensemble. Das Gebäudepaar hierarchisiert die baulichen Setzungen auf dem Areal und schafft ein klares Zentrum für den künftigen Stadtpark.
Stadthalle und Verwaltungsgebäude bilden ein ausgewogenes Gleichgewicht. Zwischen sich generieren sie einen gegenüber der Umgebung leicht erhöhten Platz, der als Aufenthaltsbereich für die publikumswirksamen Nutzungen seiner Anrainer und einer klaren Adressbildung dient. In der volumetrischen Ausprägung vermittelt das neue Verwaltungsgebäude zwischen dem Anspruch an eine repräsentative Geste zum Platz hin und der Einbindung in die vorherrschenden Traufhöhen der umgebenden Bebauungen.
Die äussere Gestalt des Gebäudes findet eine innenräumliche Entsprechung in einer grosszügigen, zentral angeordneten, räumlich gestuften Halle. Analog einer barocken Schnittfigur zeichnet der Innenraum die äussere Gebäudeform nach, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Massstäblichkeiten zwischen innen- und aussenräumlichen Gegebenheiten.