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59 Jahre lang - von 1945 bis 2004 - war die Firma Rivarossi aus dem norditalienischen Como ein bekannter und unter Eisenbahnfreunden geschätzter Anbieter relativ hochwertiger Modelleisenbahnen. Ende 2004 ging Rivarossi - einst von Alessandro Rossi und Antonio Riva gegründet - in der Lima-Gruppe (mit Lima, Jouef, Arnold und Pocher) auf.
Bereits verhältnismässig früh wurde Kunststoff als Werkstoff verwendet, das unter Hardcore-Modellbahnern lange Zeit verpönt war. Erst anch und nach realiserten die Sammler und Modellbahner, dass der Kunststoff-Spritzguss wesentlich detaillierte Modelle hervorbrachte, die erst noch deutlich günstiger waren. Rivarossi war in der Schweiz verhältnismässig wenig verbreitet; im oberen Preissegment war Pocher die führende Marke, im untersten überflutete Lima die Warenhäuser mit ihrer Billigware. Die eigentliche Rehabilitation von Rivarossi in der Schweiz erfolgte meines Erachtens erst in den 80er-Jahren mit dem Aufkommen der modellgetreuen CIWL-Wagen des Orient-Express.
Rivarossi-Rollmaterial hat seinen eigenen Charme, weshalb ich gerne ein paar besondere Modelle hier vorstelle.
Gerne verweise ich auf die Website "Rivarossi Memory" unserer italienischen Hobbykolleg*innen, die das Sammelgebiet des ehemaligen Herstellers aus Como sehr umfassend zusammentragen.