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HEAVY METAL
Ausstellung zu Simon Ungers im Deutschen Architekturmuseum
Am 17.6. eröffnet in Frankfurt am Main eine Ausstellung mit Arbeiten aus den letzten Lebensjahren des Architekten und Künstlers Simon Ungers.
Zwischen 1969 und 2000 lebte Simon Ungers in den USA, wo er und sein Vater, der Architekt Oswald Mathias Ungers, zeitweilig an der Cornell University unterrichteten. Weltweite Beachtung fand das 1992 in New York gebaute „T-House“, ein Stahlgebäude in Form eines riesigen „T“. In Deutschland polarisierte sein Wettbewerbsentwurf für das Berliner „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ die Öffentlichkeit, das 1994 mit einem 1. Preis ausgezeichnet, jedoch nicht realisiert wurde.
In der Ausstellung im DAM werden Entwürfe aus den letzten zwei Lebensjahren des Künstlers zu sehen sein, die größtenteils noch nie ausgestellt waren. Auch ohne konkreten Auftraggeber arbeitete Ungers unablässig daran, Bauten in immer neuen Variationen zu entwickeln. Meist sind es Idealarchitekturen, deren oft kühne Konstruktion in der Realität des Bauens oft an die Grenzen der Belastbarkeit geführt hätten. Massivität und Leichtigkeit wurden von Simon Ungers bei den in Stahl geplanten Bauten in beispielloser Weise miteinander in Verbindung gebracht. Das DAM zeigt mehrere seiner Museumsentwürfe sowie Beispiele aus Ungers’ intensiver Beschäftigung mit den Themen Bibliothek, Kathedrale und Theater.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Kurator ist Oliver Elser.
18.06.08 - 31.08.08 Simon Ungers: Heavy Metal
[ LINK DAM ]
[ LINK T-House in Google Maps ]