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Stadtgärten in New York
In den ärmeren Vierteln der Metropole leisten urbane Gärten einen elementaren Beitrag zur gesunden Ernährung der Bevölkerung.
Das Gesicht ist hochrot, die Stirn glänzt. Die volle Schubkarre steht vor Seth Fisher und möchte weggefahren werden, aber er stützt sich auf seine Schaufel, wischt sich mit dem Rücken seines Gartenhandschuhs die Haare von den Brillengläsern und winkt ab. Pause. »Ich liebe diese Arbeit, ich bin nur einfach nicht in der richtigen Verfassung dafür«, sagt Fisher. Er ist schmal gebaut und ein wenig bleich. Fisher ist Student und kommt aus Staten Island, dem südlichsten Stadtviertel New Yorks. Dort ist er bei der Occupy-Bewegung aktiv. Für heute hat die New York City Community Garden Coalition gemeinsam mit Occupy Wallstreet zur »Unkonferenz« aufgerufen. In der gesamten Stadt bieten sie in Gemeinschaftsgärten Workshops zu Umwelt- und Nahrungsmittelgerechtigkeit an.
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