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Biography / Biografie
Während
der Lehre als Maschinenmechaniker erste Malversuche.
1965 Kunstakademie in Oslo
1967 erste Ausstellung in einer Winterthurer Waschanstalt
1968 Eidgenössisches Kunststipendium (ebenso 1973, 1985)
1968–69 Kunstakademie in Den Haag.
1971, 1973, 1975 und 1977 Stipendien des Kantons Zürich, 1974 und 1976 der
StEO-Stifung
1977 Stipendium der Pro Arte und 1978 der Cassinelli-Vogel-Stiftung.
Ab 1976 Aufenthalte in den Cinqueterre.
1977 lässt sich Hartmann in Zürich nieder
1986 auf der Osterinsel.
1988 Atelier der Stadt Zürich in New York.
Hartmann
stirbt im Alter von 48 Jahren.
Exhibitions / Ausstellungen
Solo Shows / Einzelausstellungen
Zahlreiche Einzelausstellungen,
darunter regelmässig in der Galerie Chichio Haller in Zürich,
1977 Einzelausstellung Kunsthaus Glarus
1990 Kunsthalle Winterthur
verschiedene Ausstellungen in der Westschweiz, in Den Haag und Köln.
1993 Retrospektive in der Galerie im Riegelhaus in Hüttwilen
Group Shows / Gruppenausstellungen
1981 Word as Image im Alternative Museum, New
York
1982 Schreibkunst im Kunstgewerbemuseum in Zürich
1982
Schreibgestik in der Galerie Scheidegger in Zürich
1986 im Kunsthaus Zug
zusammen mit Herbert Lienhard und Jörg Schwerzmann
1993 Schrift +
Zeichen in der Galerie H in Burgdorf.
1992–93 Atelier der Stadt Zürich in
Genua.
Werner
Hartmann beginnt in den 60er Jahren mit grossformatigen tachistischen, zum
Teil monochromen Ölgemälden. Bis Mitte der 70er Jahre sieht man durchaus
Bezüge zur Landschaft.
Aus dick aufgetragenen Farbflecken lösen sich dann aber allmählich
hieroglyphenartige Schriftzeichen, anfangs noch als Buchstaben lesbar,
danach zunehmend abstrakter und einfacher in der Form.
Hartmann
wendet sich mehr und mehr dem Aquarell und der Tusche zu, greift zu rein
zeichnerischen Mitteln. So entsteht seine prägnante, aus Piktogrammen
zusammengesetzte Bildsprache. Er verwendet gebrauchtes Material, wie zum
Beispiel Holzstücke, verwendet sie als Bildträger und überzieht sie mit seinen
Zeichen. Sie werden zu Objekten, die wie fingierte Kulturrelikte wirken.
Die linearen, oft in schwarzer Tusche ausgeführten Zeichen werden auf Holz,
Papier und Leinen gezeichnet. Während manche der Werke, wie geschriebene
Texten, horizontal gegliedert sind und sich in ihnen absatzartige Unterbrüche
und Einschübe erkennen lassen, bilden andere ein gleichmässiges All-over
skripturalistischer Zeichen. In einzelnen Arbeiten tauchen Buchstaben, zum
Teil auch Sätze, oder gegenständliche, oft figürliche Elemente auf.
Hartmanns
kreiert seine ganz eigenen Hieroglyphen (Fisch und Rad tauchen oft auf) - sie
sind nicht lesbar, nur intuitiv zu erfassen
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