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Da seine Reise nicht politisch motiviert sei, fühle er sich von der Schweizer Regierung nicht brüskiert, wenn er während seinem Schweizbesuch nicht offiziell empfangen werde, meint der Dalai Lama.
Am 4. und 5. August wird das religiöse und politische Oberhaupt der Tibeter in Lausanne zwei längere Vorträge zum Thema "Die Kunst des Glücks" halten. Erwartet werden über 12'000 Besucherinnen und Besucher.
Am Donnerstag nimmt der Dalai Lama in Genf an einer chinesisch-tibetischen Konferenz teil. Willkommen geheissen wird er von der Nationalrats-Präsidentin Chiara Simoneschi-Cortesi. Sie vertritt den Bundesrat, der einen offiziellen Empfang vermeidet.
Er sei gekommen, um Buddhismus zu lehren und wolle niemandem Unannehmlichkeiten bereiten, erklärte der Dalai Lama.
Seit 1973 hat er die Schweiz 21 Mal besucht. Hierzulande haben rund 4000 Tibeter eine neue Heimat gefunden. Es ist die drittgrösste Auslandtibeter-Gemeinde der Welt.
Der Dalai Lama äusserte sich dennoch zum Kampf um Autonomie der Tibeter. Er habe die Hoffnung "nicht ganz" aufgegeben, noch zu seinen Lebzeiten mit der chinesischen Führung eine Übereinkunft zu erzielen.
Es gebe Anzeichen, dass der letzten Oktober zum Erliegen gekommene Dialog zwischen Peking und den Tibetern wieder aufgenommen werden könnte. Die chinesische Führung scheine in der Minderheitenpoltik gespalten zu sein, erklärte er.
Gerade nach den jüngsten Unruhen zwischen Uiguren und Han-Chinesen gebe es Stimmen, die eine Kursänderung befürworteten.
swissinfo.ch und Agenturen