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Kreative Umsetzung des
Themas «Gewalt an der Schule»
Die Klasse 2.D3 des Kollegiums Heilig Kreuz hat sich während einer Woche mit dem Thema «Gewalt an der Schule» auseinander gesetzt. Daraus ist ein Film entstanden.
Für die Themenwoche wurden die Schüler durch den Dokumentarfilm «Bowling for Columbine» von Oscar-Preisträger Michael Moore und das Buch «She said Yes», das von Misty Bernall, der Mutter eines Opfers des Columbine-Highschool-Massakers, geschrieben wurde, inspiriert.
Filmemacher engagiert
Ziel der Spezialwoche war es, das vorher im Rahmen des Deutschunterrichts geschriebene Drehbuch zu verfilmen und parallel dazu ein Dossier zum Thema «Gewalt an der Schule» zusammenzustellen. Zu den Vorbereitungen dieser Projektwoche gehörten die Rollenverteilung und das Engagieren von Lukas Ramseyer, einem jungen Filmemacher aus Bern, der das Drehen des Filmes erleichtern sollte.
Zu Beginn der Woche befasste sich ein Teil der Klasse mit den Dreharbeiten und mit der Komposition der Filmmusik. Die besten Szenen wurden geschnitten und dann zu einem Film zusammengefasst.
Missverständnis mit fatalen Folgen
Der Film «Paranoia» handelt von einer Schülerin, die sich ausgeschlossen und gepeinigt fühlt. Allerdings handelt es sich dabei um ein Missverständnis, denn die anderen Schüler sind eigentlich an der Integration des Mädchens interessiert, was jedoch nahezu aussichtslos ist. Der Film findet mit dem Selbstmord des Mädchens ein tragisches Ende.
«Paranoia» wird in der Woche nach den Osterferien am Kollegium Heilig Kreuz vorgeführt. Das Dossier zum Thema «Gewalt an der Schule» wird als Begleitmaterial zum Film aufgelegt.
Wer nicht mit den Dreharbeiten beschäftigt war, hatte die Aufgabe, Interviews mit Lehrern oder Direktoren von verschiedenen Orientierungsschulen (Wünnewil, Düdingen, Murten, Plaffeien und OS Perolles) durchzuführen.
Unterschiede zwischen OS-Zentren
Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schulen sind enorm. Gibt es an der einen Schule fast keine körperliche Gewalt, kam es an anderen schon öfter zu Schlägereien. Dafür spielt an anderen Schulen psychische z. B. Gewalt, wie Mobbing, eine viel grössere Rolle. Die Strafen der Schulleitung sind dementsprechend verschieden.
Wie erwartet kommt es bei Mädchen fast ausschliesslich zu verbalen Konflikten. Mit Ausnahme einer Schule, an der es häufig zu Ausschreitungen kommt, wird Vandalismus vor allem ausserhalb der Schulzeiten ausgeübt. FN/Comm.