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Supercomputer
Estland ist als 21. EU-Staat der Europäischen Deklaration zu Supercomputern (High Performance Computing/ HPC) beigetreten, gab die EU-Kommission am Freitag bekannt. Das Ziel sei es, die nationalen Ressourcen der EU-Staaten zu bündeln und in den Jahren 2022 bis 2023 einen der drei leistungsstärksten Rechner der Welt herzustellen. Damit will die EU vor allem im wissenschaftlichen Wettbewerb mit den USA und Asien bestehen.
Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat für das Blue Brain Project, eine Schweizer Hirnforschungsinitiative der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), einen Supercomputer der nächsten Generation gebaut, um das Gehirn von Säugetieren digital zu rekonstruieren und zu simulieren. Der neue Supercomputer, genannt Blue Brain 5, soll für die simulationsbasierte Forschung, Analyse und Visualisierung eingesetzt werden, um das Verständnis des Gehirns zu fördern.
Die Entwicklung des von Fujitsu und Riken gemeinsam entwickelten Supercomputers Post-K schreitet offenbar in grossen Schritten voran. Das japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie sieht ihn als Nachfolger des K-Computers. Fujitsu und Riken wollen Post-K voraussichtlich 2021 in den vollen Betrieb nehmen. Den CPU-Prototyp, der das Kernstück von Post-K ausmachen wird, hat Fujitsu laut Mitteilung bereits fertiggestellt.
Im Rennen um den schnellsten Supercomputer der Welt haben die Vereinigten Staaten nach mehr als fünf Jahren die Krone von den Chinesen wieder zurückerobert. Neu an der Spitze steht mit "Summit" eine Rechenanlage von IBM, die 122,3 Petflops (Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde) auf die Schiene bringt. Mit 19,590 Petaflops liegt die Schweizer Cray "Piz Daint" des Swiss National Supercomputing Centres (CSCS) an sechster Stelle und ist damit die schnellste Maschine Europas.
Auf Basis der ARM-Architektur wollen HPE, Arm sowie drei Universitäten aus Grossbritannien den laut eigenen Angaben grössten Supercomputer sowohl im akademischen als auch im wirtschaftlichen Umfeld entwickeln. Mit ihm soll die Digitalisierung im Vereinigten Königreich weiter vorangetrieben werden, heisst es.
Ein neuer Supercomputer mit der Bezeichnung "Mach-2" der Linzer Johannes Kepler Universität ist am Montag gestartet worden. Die Anlage kann bis zu 77,4 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen. Das Vorgängermodell in Linz war schon seit 2011 in Betrieb, jedoch mittlerweile den Anforderungen der Forschung nicht mehr gewachsen. Deshalb wurde ein Rechner vom Typ "SGI UV 3000" der Firma Hewlett Packard Enterprise (HPE) installiert. Damit wird die Rechenleistung in etwa verdreifacht. Die Anschaffung kostete rund 1,6 Millionen Euro.
Die EU will Medienberichten zufolge rund eine Milliarde Euro (1,172 Mrd. Schweizer Franken) in neue Supercomputer investieren. Die EU-Kommission hat demnach einen Plan zum Aufbau einer sogenannten Höchstleistungsrecheninfrastruktur skizziert. Diese soll spätestens 2023 in der Lage sein, mindestens eine Trillion (10 hoch 18) Rechenoperationen pro Sekunde auszuführen.
Swisscom schreitet beim Ausbau des Gigabit-Mobilfunknetz weiter voran. Ab sofort sind elf Städte und 15 Swisscom-Shops mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde versorgt, wie der Konzern in einem Communiqué bekannt gibt. Punktuell verfügbar ist das Gigabit-Netz nun in Zürich, Bern, Genf, Basel, Lausanne, Lugano, St. Gallen, Luzern, Sitten, Chur und Freiburg. Zwölf Smartphones verschiedener Gerätehersteller unterstützen diese Geschwindigkeit.
2017 ist das Jahr des Linux-Rechners – zumindest was Supercomputer betrifft. Sämtliche 500 schnellsten Computer operieren nämlich allesamt mit dem offenen Betriebssystem. Zwei Computer ohne Linux gab es in dem Ranking im Oktober 2017 noch – diese wurden im November nun aus der Rangliste entfernt. China führt das Supercomputer-Ranking an: 202 Rechner aus dem Reich der Mitte befinden sich in der Rangliste. Dahinter ist die USA mit insgesamt 144 Rechnern. Die Rangliste wird seit Juni 1993 geführt – damals war Linux kein Thema.