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13.03.2023
Una Prelle (Harfe) & Stephan Britt (Klarinette)
ab 19:30 Uhr Barbetrieb
20:00 Uhr Konzert
freier Eintritt
(Kollekte zur Deckung der Kosten für das CD-Projekt)
Una Prelle (Harfe) & Stephan Britt (Klarinette)
Fundraising einmal anders. Der Klarinettist Stephan Britt plant ein CD-Projekt. Dafür hat Die Zürcher Musikerin Margrit Schenker eigens Stücke für Klarinette-Solo zu den vier Grundelementen komponiert. Den Anfang macht das Thema "Luft".
Mit Una Prelle, Harfe und Stephan Britt, Klarinette, erklingen Werke u.a. von Johann Sebastian Bach, Gustav Mahler & Franz Schubert.
Die Einnahmen der Kollekte vom Extra-Konzert am 13. März werden vollumfänglich für die Kosten der CD-Aufnahmen verwendet.
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Una Prelle wuchs in einer Musikerfamilie auf und begann mit sieben Jahren Harfe zu spielen. Da es weder Fernseher noch Radio gab, wurde im Elternhaus fleissig musiziert... Sie studierte bei Chantal Mathieu in Lausanne und schloss ihre Ausbildung bei Han-an Liu in Köln mit dem Solistendiplom ab. In den Jahren darauf gewann sie beim Salvi-Wettbewerb 1993 und beim Deutschen Musikwettbewerb 1994 jeweils den ersten Preis und es erschien eine Solo-CD beim Platten-Label „Prima-Vera“. Neben der Konzertharfe gilt ihr Interesse auch der keltischen Harfe (selbstgebaut bei Rüdiger Oppermann) und der klassischen Harfe (Louis XVI-Harfe, gebaut von Beat Wolf). Seit 1996 ist sie Solo-Harfenistin der Philharmonia Zürich und als Solistin sowie in verschiedenen Kammermusikformationen tätig.
Stephan Britt hatte die erste Begegnung mit der Klarinette schon sehr früh. Der vielfältige und berührende Klang beeindruckte und faszinierte den Jungen so sehr, dass ihm klar wurde, sich zeitlebens damit beschäftigen zu wollen.
1993 knüpfte er erste Kontakte zum Konservatorium Winterthur. Stephan Britt war mit 18 Jahren der jüngste seines Faches und studierte an der Hochschule der Künste Winterthur-Zürich bei Rolf Gmür Klarinette im Hauptfach und erwarb 1997 das Lehr- und Orchesterdiplom. Weitere wichtige Impulse erhielt der junge Musiker als erster Praktikant in der neu gegründeten Orchesterakademie der Oper Zürich von 1998-2000. Stephan Britt ist zweifacher Preisträger des Migros Kulturprozents und des Hans Ninck-Musikpreises 1995.
Die Welt der Berge erfuhr er schon als kleines Kind intensiv. Ferien auf dem Bauernhof prägten seine Liebe zur Natur. Nebst der Musik ist für Stephan Britt die Sprache der Stille eine wichtige Lebensquelle. Im Jahre 2000 suchte er für einige Tage das ehemalige Kapuzinerkloster in Altdorf auf, um sich aus dem Alltagsleben zurück zu ziehen. Nach wiederholten Aufenthalten dort lernte er den Kapuziner und Schriftsteller Anton Rotzetter kennen und gründete mit ihm 2006 die QUATEMBERKONZERTE „Sprache der Musik – Musik der Sprache“. Diese Konzertreihe hat sich als wichtiger Kulturträger im Kanton Uri etabliert.
Auch Kammermusik liegt ihm sehr am Herzen. 1998 gründete er ein Kammerorchester und war künstlerischer Leiter verschiedener Projekte, wie „Weil(l) Kurt heute hundert wird“ oder „Histoire du Soldat“ von Igor Strawinsky sowie „Bach im Fluss der Zeit“ mit der Barockgeigerin Maya Homburger. Zurzeit musiziert er mit der Pianistin Voichita Nica, der Harfenistin Una Prelle, den Organistinnen Patricia Ott und Annerös Hulliger sowie dem Belenus Quartett.