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Boeing hat drei Jahre nach der Übergabe des ersten «Dreamliners» an eine Fluglinie mit der Auslieferung der verlängerten Version des Langstreckenfliegers begonnen. Erster Kunde ist wie damals die japanische All Nippon Airways, die mit 29 Maschinen die grösste Flotte der hochmodernen Jets aus leichten Verbundwerkstoffen betreibt. Die neue Maschine wird ab August zunächst auf Inlandsflügen eingesetzt.
Die 787-9 ist sechs Meter länger als die Standardvariante 787-8 und kann dadurch bis zu 290 statt 250 Passagiere aufnehmen. Zudem kann die 787-9 dank grösserer Tanks 830 Kilometer weiter fliegen. Es ist auch eine dritte «Dreamliner»-Variante 787-10 geplant, die bis zu 330 Fluggäste fassen, aber eine geringere Reichweite haben soll.
Verkaufsschlager von Boeing
Der «Dreamliner» gehört mit insgesamt mehr als 1000 bestellten Maschinen zu den Verkaufsschlagern von Boeing, denn der Jet ist besonders sparsam. Probleme in der Entwicklung und technische Pannen im Flugbetrieb haben den Airbus-Rivalen jedoch viel Geld und Nerven gekostet. Mehr als 160 «Dreamliner» sind momentan im Betrieb.
(awp/dbe/vst)