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Dem „Index der menschlichen Entwicklung“ (HDI) zufolge ist der Niger das ärmste Land der Welt sowohl in Bezug auf den Gesundheits- als auch den Entwicklungsstand.
In dem Binnenland hat mehr als die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu Trinkwasser.
Islamic Relief ist in Reaktion auf die Lebensmittelkrise im Jahr 2005 zum ersten Mal in Niger tätig geworden.
Nigers Wirtschaft und Bevölkerung gehören zu den am schnellsten wachsenden der Welt. Gleichzeitig gelingt es dem Land trotz seines Reichtums an natürlichen Ressourcen nicht, die Grundbedürfnisse seiner Bevölkerung zu erfüllen. In dieser von politischer Instabilität und Klimaschwankungen geschwächten Region haben mehr als 1,5 Millionen Menschen keinen gesicherten Zugang zu Nahrungsmitteln.
|20 Millionen Einwohner||Zwischen 4.000 und 6.000 Kinder sterben jedes Jahr an Mangelernährung||70% der Bevölkerung sind AnalphabetInnen|
Islamic Relief unterstützt Programme in den Bereichen Gesundheit, Wasser und sanitäre Anlagen, Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und Bildung. So hat Islamic Relief 35 Gemeindegesundheitszentren aufgebaut, die in die Ernährungszentren integriert sind. Letztere kommen den von der Lebensmittelunsicherheit betroffenen Frauen und Kindern zu Hilfe.
Das Land profitiert weiterhin von den saisonalen Programmen zu Ramadan und Kurban sowie von unserem Patenschaftsprogramm für Waisenkinder.
Islamic Relief Schweiz unterstützt seit mehreren Jahren diverse Projekte in Niger. Wir haben so zur Wiedernutzbarmachung von 20 Hektar brachliegender Fläche sowie zur Verbesserung der Wasserverteilungssysteme und der Produktivität beigetragen. Noternährungszentren wurden aufgebaut und auch zur Verminderung der Verletzbarkeit der Waisen im Patenschaftsprogramm und ihrer Mütter hat unser Büro beigetragen, indem ihnen kostenlose Gesundheitsdienste angeboten wurden.