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Donnerstag, 14:25 Uhr: Lorenzo fliegt mit Tempo 200 in der Ramshoek-Kurve ab, das linke Schlüsselbein bricht. Weil in Assens Spital lebenswichtige Operationen angesetzt sind, chartert sein Team einen Jet und überführt ihn nach Barcelona.
Freitag, 02:00 Uhr: In einer 2-stündigen OP wird dem Weltmeister der komplizierte Bruch mit einer Titanplatte und 8 Schrauben geflickt.
Freitag, Vormittag: Lorenzo fasst den Entschluss, am Abend zurück nach Assen zu fliegen.
Freitag, Nachmittag: In den Niederlanden angekommen, wird der Spanier einen Medizintest bestehen müssen.
Samstag, 09:40 Uhr: Termin für das Warm-Up. Sollte es regnen, wird Lorenzo jedoch auf einen Start verzichten. Seine Bestzeit aus dem 1. Training qualifiziert ihn mindestens für den 12. Startplatz, auch ohne Teilnahme am Qualifying.
Gesundheit gegen WM-Punkte
Ein zeitloser Gedanke: Jeder normale Mensch müsste sich nach einem Schlüsselbeinbruch, der Operation und den Reisestrapazen mindestens einen Monat erholen. Lorenzo dagegen setzt seine Gesundheit aufs Spiel, um im WM-Rennen möglichst wenig Terrain einzubüssen. Die spinnen, die Rennfahrer.