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Der Bundesrat hat diese Woche die Verhandlungen mit der EU für ein Agrarfreihandelsabkommen begonnen. Bio Suisse begrüsse die Verhandlungen, werde aber zu einem Abkommen nur stehen können, sofern der Bundesrat den Zollabbau mit dem Ziel eines erfolgreichen Schweizerischen Lebensmittel- und Agrarsektors verknüpfe. Dazu brauche es eine politische Strategie und den Einbezug der ganzen Wertschöpfungskette. Diese Qualitätsstrategie müsse oberstes Ziel sein.
Die Qualitätsstrategie wie Bio Suisse sie sich vorstellt, setzt auf wirtschaftliche, ökologische und soziale Prosperität und steht im Gegensatz zu einer reinen Mengenstrategie, welche mit möglichst tiefen Preisen die Marktposition sichern will. Aus einem Freihandelsabkommen mit der EU sollen die Marktakteure auf allen Stufen wirtschaftliche Vorteile generieren.
Mit der Qualitätsstrategie könnten sich Schweizer Produkte für den Export klar positionieren. Doch noch wichtiger scheint Bio Suisse die Produktion von hochwertigen Schweizer Lebensmitteln für den Inlandmarkt. Ziel müsse es sein, den heutigen Inlandanteil an Lebensmitteln von zirka 60 Prozent mindestens zu halten.
(Website Bio Suisse)