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Im Herbst 2010 hat der Bundesrat das schweizerische Verhandlungsmandat erweitert. Dieses berücksichtigt die jüngsten Rechtsentwicklungen in der EU, namentlich das dritte Energiebinnenmarktpaket, und zielt langfristig auf ein umfassendes Energieabkommen mit der EU ab. Im Vordergrund steht dabei für beide Seiten die Versorgungssicherheit, die im stark vernetzten Energiebereich von keinem Land alleine erreicht werden kann. Ein Vertrag Schweiz-EU soll deshalb den grenzüberschreitenden Stromhandel regeln, die Sicherheitsstandards harmonisieren, den freien Marktzugang absichern sowie eine Mitwirkung der Schweiz in den verschiedenen Gremien garantieren.
Die Öffnung des schweizerischen Strommarktes ist eine Grundvoraussetzung für den Abschluss eines Stromabkommens mit der EU.