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Lebenspartner sind sich wie Eheleute zur Fürsorge und Unterstützung sowie zur gemeinsamen Lebensgestaltung verpflichtet. Sie tragen füreinander Verantwortung. Das bedeutet eine wechselseitige Unterstützung und Hilfeleistung in allen Lebenslagen.
Mütter wie auch Väter können sich bereits während einer heterosexuellen Beziehung bewusst werden, dass sie homosexuell oder bisexuell sind. Im Falle eines Coming-outs kommt es häufig zu Ehescheidungen.
Bringt eine Person ein Kind in die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft ein, für das sie das alleinige Sorgerecht besitzt, ist es wünschenswert, dass der Lebenspartner oder die Lebenspartnerin im gegenseitigen Einvernehmen auch in Angelegenheiten des täglichen Lebens (Schulbesuch, Betreuung, medizinische Versorgung) mitentscheiden darf.
Selbstverständlich gibt es auch gleichgeschlechtliche Paare (ohne vorherige heterosexuelle Ehe), die eine Mutter- oder Vaterrolle übernehmen wollen, zum Beispiel in Form einer Adoption. Den in eingetragener Partnerschaft lebenden Personen ist es bis jetzt – gemäss Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (Partnerschaftsgesetz, Inkraftsetzung 1. Januar 2007) – in der Schweiz nicht erlaubt, ein Kind zu adoptieren oder fortpflanzungsmedizinische Verfahren zu nutzen. Auch die Adoption von Kindern des Partners oder der Partnerin ist nicht möglich.
Schweiz
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