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Gondo (deutsch Ruden) ist ein Schweizer Bergdorf zwischen dem Simplonpass und der Schweizer Grenze zu Italien. Gondo gehört zur Gemeinde Zwischbergen (inoffiziell auch Zwischbergen-Gondo oder Gondo-Zwischbergen genannt). Ruden, der alte deutsche Name von Gondo, stammt aus dem indogermanischen Rudaz und bedeutet „Erz“.
Das Dorf wurde am 14. Oktober 2000 durch eine Hangmure stark in Mitleidenschaft gezogen und hatte 13 Todesopfer zu beklagen. In der Folge wurde es wieder aufgebaut und am 14. Oktober 2004 neu eingeweiht. Vor der Katastrophe 2000 hatte das Dorf über 120 Einwohner, 2007 lebten noch 80 Einwohner in Gondo. Die Schule musste 2007 nach Simplon-Dorf verlegt werden. Das Dorf lebt vor allem vom Durchgangsverkehr und dem Handel mit Tabak und Benzin. Dank des neu aufgebauten Stockalperturms, der Goldmine und den zahlreichen Wanderwegen besitzt das Dorf auch im Tourismus Möglichkeiten.