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Der Rohstoffkonzern teilte am Montagabend mit, dass er die Einigung des ehemaligen Mitarbeiters des Glencore-Ölgeschäfts mit dem Justizministerium der Vereinigten Staaten (DOJ) zur Kenntnis nehme. Das beschriebene Verhalten sei inakzeptabel und habe bei Glencore keinen Platz.
Der Konzern habe in vollem Umfang mit dem DOJ und den anderen US-Behörden kooperiert und werde dies auch weiterhin tun. Ausserdem habe man eine ganze Reihe von Massnahmen gegen solche Fälle ergriffen und verpflichte sich, ethisch und verantwortungsvoll zu handeln.
Gegen Kaution auf freiem Fuss
Der fehlbare Ex-Angestellte von Glencore war laut Informationen der Nachrichtenagenturen Bloomberg und Reuters bis 2019 im Vereinigten Königreich für Glencore tätig. Er bleibe nun gegen Bezahlung einer Kaution von 500'000 US-Dollar auf freiem Fuss.
Laut der Staatsanwaltschaft flossen Bestechungsgelder an Beamte in Nigeria und anderswo. Im Austausch dafür habe die «Nigerian National Petroleum Corp» Ölverträge vergeben und lukrativere Ölsorten zu günstigeren Lieferbedingungen geliefert.