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Sergei Prokofjew (1891 – 1953)
Cellosonate C-Dur op. 119
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Sergei Rachmaninoff (1873 – 1943)
Trio élégiaque Nr. 1 g-Moll
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Anton Arensky (1861 – 1906)
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 32
Dieser Konzertabend bietet einen wunderbaren Überblick über 60 Jahre russische Kammermusik. Arenskys Klaviertrio datiert von 1894. Er komponierte es in Erinnerung an den grossartigen Cellisten Karl Dawidow, seines Zeichens Musikpädagoge in Leipzig und St. Petersburg. Arensky vertraut auf den unwiderstehlichen Melodiefluss, der so viele seiner besten Werke charakterisiert. Er schuf, auch in Anlehnung an Schumann und Tschaikowsky, ein ergreifend lyrisches Werk. Rachmaninoffs jugendliches Trio zollte Tschaikowsky Tribut, der 1893 gestorben war, und folgt in Ausdruck und Form dessen Trio. Rachmaninoffs Musik wohnt eine so unmittelbare Trauer inne, dass sie die damaligen Musiker beim Proben innehalten liess, um sich die Tränen abzuwischen. Prokofjews Cellosonate von 1949 entstand am Ende seiner Laufbahn als Komposition für Mstislaw Rostropowitsch. Nach dem öffentlichen Verriss von Prokofjews Arbeit im Jahr 1948 hob die Begeisterung des hoch begabten jungen Cellisten die Stimmung des Komponisten. In der Sonate klingen sowohl heldenhafte als auch philosophische Töne an, als wollte sie die Stärke des Komponisten angesichts seiner Gegner untermauern. Einige mögen sich an das Schlusskonzert des letzten Zaubersee-Festivals erinnern: Wir schätzen uns glücklich, auch dieses Jahr wieder Behzod Abduraimov und Truls Mørk begrüssen zu dürfen. Für die beiden Trios gesellt sich Ilya Gringolts zu ihnen.
Dinner: 18:30 Uhr
Vor dem Konzert bietet das Hotel Schweizerhof Luzern ein exklusives 3-Gang Menü an.
CHF 80 (exkl. Getränke)