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Am Vorabend wurde eine 84-jährige Patientin mit Anstrengungsdyspnoe und thorakalem Druckgefühl auf Ihre Station aufgenommen. Auf dem Notfall wurde ein bisher nicht bekanntes tachykardes Vorhofflimmern festgestellt und eine frequenzkontrollierende Therapie mit einem Betablocker und eine orale Antikoagulation (DOAC) begonnen.
Bei der Patientin ist eine langjährige arterielle Hypertonie bekannt, ansonsten ist die Patientin rüstig und gesund, bis dato keine Medikamente. Alkohol wird verneint, die Patientin ist aber eine moderate Kaffeetrinkerin. Die Schilddrüsenfunktion ist normal. Im Status fällt ein unregelmässiger Puls mit peripherem Defizit auf – zentral gemessen ist die Patientin weiterhin tachykard. In der Auskultation finden sich leise Herztöne, keine Geräusche, die Lungenauskultation ist bland.
Auf der Visite möchte die Patientin wissen, ob es sich nicht auch um einen Herzinfarkt handeln könne, denn sie habe immer noch ein unangenehmes Druckgefühl. Die Pflege erkundigt sich, ob die Patientin trotzdem ihren Kaffee trinken darf und Ihr Kaderarzt fragt, ob Sie bereits eine Elektrokardioversion angemeldet haben.
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