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Für Schreibende ist dieser Begriff Teil des Spiels. Doch für «normale Menschen», also diejenigen unter euch, die sich nicht während Autofahrten mit imaginären Personen streiten, möchte ich ihn bei dieser Gelegenheit aufgreifen.
Nein, ich bin weder Bäckerin noch Bäckereifachverkäuferin.
Obwohl ich mir ein Berufsleben, umweht vom Duft frisch gebackener Köstlichkeiten, gut vorstellen könnte.
Der Brotjob, ist für die meisten Autoren der Job, in dem sie ihr Geld verdienen. Eben um für ihre Brötchen und andere Kleinigkeiten wie Miete, Krankenkasse, neue Socken und was man sonst so braucht, aufzukommen.
Für Selfpublisher ist es auch der Job, in dem das Geld erwirtschaftet wird, um ein Buchprojekt zu realisieren.
Lektorat, Korrektorat, Cover, Buchsatz, Druck, Marketing, Kaffee und Schokolade…
Es gehört einiges dazu, um einen druckreifen Roman zu produzieren.
Ich habe das Glück, dass mein Mann unsere Brötchen verdient.
Mein Job ist eher ein Krümeljob. Diese Krümel brauche ich, um mir Dienstleister wie unter anderen meine Lektorin leisten zu können.
Dieses Lektorat ist wiederrum ihr Brotjob um ihr Buch zu finanzieren. Aber das ist eine andere Geschichte.