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Hierbei handelt es sich um eine sehr weit verbreitete Kategorie von Gläsern, die zwei Dinge gemeinsam haben:
Den Namen "Tumbler" (to tumble = stürzen, taumeln) erhielt die Glasform deshalb, da der Boden ursprünglich abgerundet war, sodass die damals metallenen Trinkgefässe nicht aufrecht hingestellt werden konnten. Das war im 17. Jahrhundert so gewollt, um den Konsum zu fördern - die Menschen mussten das Glas zügig leeren, denn in Ruhe abstellen konnten sie es zwischendurch nicht. Heutzutage sind Tumbler weit davon entfernt, umzukippen und herumzurollen.
Tumbler können nach oben hin leicht zu- oder auseinanderlaufen; generell sind die Wände jedoch geradlinig und die Trinköffnung gestaltet sich ebenso breit wie die Basis. Zur professionellen Verkostung eignen sich Tumbler daher nicht, da sich die Aromen der Flüssigkeit zu schnell verflüchtigen. Die Gläser eignen sich vor allem zum Servieren von Spirituosen "on the rocks". Urtypische Tumbler sind kurz und nehmen die Form von O.F.-Gläsern bzw. Whiskygläsern ein. In der amerikanischen Barszene werden derartige Tumbler auch als Rocks Glass bezeichnet. Tumbler können darüber hinaus die Form von kleinen Shotgläsern oder hochwandigen Highball Gläsern annehmen. Abgesehen von der breiten und stabilen Basis können die Gläser also sehr variabel ausgestaltet sein und verschiedene Grössen annehmen.
In einem Tumbler lassen sich eine Vielzahl von Softdrinks, Spirituosen, gemischten Drinks und Cocktails servieren. Dazu gehören sämtliche Sour- und Fizz-Variationen, Negroni, Caipirinha, Black Russian, Old Fashioned, Mint Julep, Bramble, Sazerac, Scotch & Soda, Mai Tai, Mojito und viele mehr. Dass Tumbler zur Grundausstattung von Bars und Restaurants zählen, ist aufgrund des vielseitigen Einsatzgebiets kein Wunder.
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