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Die Begegnung mit Quentin Tarantino sollte sein Leben für immer verändern: Christoph Waltz arbeitete vor seinem Hollywood-Durchbruch jahrelang weitgehend unbekannt in deutschen Film- und Fernsehproduktionen. Oder im Österreichischen Fernsehen in der Kindersendung «Am Dam Des».
Dann kam Tarantino und die Rolle des zynischen SS-Offiziers Hans Landa in «Inglourious Basterds» und damit auch sein erster Oscar.
Seitdem ist er in Hollywood und weltweit kein Unbekannter mehr. Und jeder will mit ihm Filme machen.
Zweiter Oscar wieder mit Tarantino
Auch seinen zweiten Oscar verdankt Waltz Quentin Tarantino. Dieser gab ihm die Rolle des Sklavenbefreiers in seinem Western «Django Unchained». Schon hier liebte man seinen Dialekt und sein intelligentes Schauspiel.
Missverstandener Christoph Waltz
Er hat das Image als strenger und trockener Mensch. Dies versucht er zwar immer wieder in lustigen Talkshows abzulegen, was nur bedingt gelingt. «Er ist ein netter Kerl, er wird nur missverstanden», sagte Tarantino einmal über ihn.
Privatleben fast unbekannt
Privat kennt man Christoph Waltz praktisch nicht. Sein Privatleben hält er erfolgreich unter Verschluss. Was man weiss: Er ist mit einer Kostümbildnerin in zweiter Ehe verheiratet und hat eine Tochter. Aus erster Ehe stammen drei weitere Kinder. Mehr ist nicht bekannt. Sein Management verrät nicht einmal, wie er seinen heutigen 60. Geburtstag feiern wird. Wahrscheinlich irgendwo unterwegs oder gerade am Filmset seines aktuellen Projekts «Downsizing».