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Wer vielleicht bisher gemeint haben sollte, „Stichprobe“ heisse auf Englisch „stitch rehearsal“ oder „Mittelwert“ heisse „middle value“ oder der englische Marktforscherausdruck „Universe“ habe etwas mit Astronomie zu tun, der (oder die) wird von diesem neuen Werk eines Besseren belehrt. In ihrem neuen Sammelband „Glossary of Research and Sampling Terms For Internet, Telephone and Mail Surveys Survey“ listet die Marktforschungsfirma Survey Sampling International SSI. mit Hauptsitz in Kalifornien, USA, mehrere hundert Fachbegriffe aus allen Bereichen der modernen Marktforschung, zusammen mit Kurzdefinitionen, auf. Fein säuberlich, in alfabetischer Reihenfolge – von A wie A & A (Attitude and Awareness studies) bis Z wie ZIP Analysis (Analyse der US-Postleitzahlen und Telefonkreise) -- sind die wichtigsten forschungsmethodischen, statistischen und computertechnischen Fachausdrücke der Marktforschungsbranche, made in USA, ziemlich vollständig darin enthalten. Interessieren Sie sich vielleicht dafür, was beispielsweise die folgenden englischen Begriffe im Zusammenhang mit Marktforschung auf Deutsch bedeuten: Dropout Rate; Incentive; Estimated Telephone Households; HTML; JPEG, Major Wage Earner; Nixie Rate; Omnibus; Random Digit Dialing; Satisficing; Screenout; Standard Deviation; Two-Stage Sampling; Type I & II Error? Wenn ja, ist das vorliegende Glossar für Sie, wie überhaupt generell für Auftraggeber oder Empfänger/Leser von US-amerikanischen Marktforschungsstudien zu empfehlen. Klicken Sie hier, um anhand von eigenen Übersetzungen und Erläuterungen der wenigen, hier nur beispielhaft genannten Stichworte einen Eindruck vom Inhalt dieses Verzeichnisses zu bekommen.
Planen Sie eine firmeninterne Meinungsumfrage bei den Mitarbeitenden? Vor der erstmaligen Durchführung einer Mitarbeiterumfrage (Personalumfrage) im Unternehmen stellen sich immer wieder die gleichen, wichtigen strategischen, organisatorischen, forschungsmethodischen und psychologischen Fragen. Diese müssen zuerst sinnvoll und zweckmäßig beantwortet werden, bevor mit der eigentlichen Durchführung der Umfrage begonnen werden kann. Nach unseren Erfahrungen lassen sie sich in die folgenden sieben wichtigsten Grundprobleme zusammenfassen: Es geht erstens um die Motivation und Begründung der Umfrage: warum wird überhaupt befragt? Zweitens um die Festlegung des Befragtenkreises bzw. der Grundgesamtheit, d.h. wer wird befragt? Drittens um Gegenstand und Inhalt der Umfrage: Was oder über was wird befragt? Viertens um die Wahl geeigneter Befragungsmethoden: Wie wird befragt? Fünftens muss die organisatorische und administrative Durchführung der Umfrage festgelegt werden. Sechstens um die Auswertung der Umfrage, wie soll ausgewertet werden und wer ist dafür verantwortlich? Siebtens: Was geschieht „danach“ mit den Ergebnissen, wenn sie denn einmal vorliegen, das heisst: Wie werden die Ergebnisse angewandt und umgesetzt? Klicken Sie hier, um das ganze, bisher unveröffentlichte WISO-Arbeitspapier mit Checkliste und möglichen Antworten auf diese Fragen, PDF, 22 Seiten, gratis downzuloaden.
Oft ist in einer frühen Projektphase einer Mitarbeiterumfrage ein offenes, flexibles und wenig strukturiertes, d.h. exploratives, somit qualitativ orientiertes Vorgehen zur Gewinnung von vertieften Einsichten am besten geeignet. Die gewonnenen Hypothesen und Fragestellungen können später in der zweiten Phase, mit einer breit angelegten Repräsentativbefragung, quantitativ verifiziert werden. Unter Leitung des Moderators diskutieren die Teilnehmer intensiv und detailliert ein bestimmtes, vorgegebenes Thema. Solche Gruppengespräche dauern bis zu zwei Stunden und werden in der psychologischen Marketing- und Personalforschung häufig durchgeführt. Pro Sitzung nehmen in der Regel ca. 10 bis 12 Personen teil. Idealerweise werden jeweils mindestens drei bis vier Gruppendiskussionen mit unterschiedlichen Befragtenkategorien, realisiert. Klicken Sie hier, um das ganze, bisher unveröffentlichte WISO-Arbeitspapier, PDF, 11 Seiten, gratis downzuloaden.
Im Januar/Februar 1999 führten wir im Auftrag der Klinikleitung einer renommierten schweizerischen Privatklinik bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine schriftliche Meinungsumfrage durch. Deren Hauptziele bestanden darin, Entscheidungsgrundlagen für die Weiterentwicklung der Personalpolitik für die Zukunft zu liefern, Gründe für die Fluktuation zu ermitteln sowie allfällige Mängel in Bezug auf Arbeitszufriedenheit, Information und Kommunikation, Betriebsklima, interne Zusammenarbeit und Unternehmungskultur zu ergründen. Die Auswertung basiert auf 251 ausgefüllten und auswertbaren von total 391 ver schickten Fragebogen. Das entspricht einem Rücklauf von fast zwei Dritteln (64 %) und ist ein gutes Ergebnis. Die Antworten dürfen als repräsentativ für das ganze Personal aufgefasst werden. Die wichtigsten Umfrageergebnisse werden kurz zusammengefasst. Klicken Sie hier, um den bisher unveröffentlichten Bericht als WI.SO DOK 4/99 (© Copyright März 1999, PDF, 9 Seiten) gratis downzuloaden.
Dieser Spezialbericht präsentiert ausgewählte Ergebnisse der Personalumfrage in einer renommierten Privatklinik über die Zusammenarbeit mit den Ärzten aus der Sicht der Mitarbeitenden. Wo Menschen zusammenarbeiten, spielt es eine grosse Rolle, wie man mit Kollegen und Kolleginnen, mit den Chefs und anderen Beziehungspartnern auskommt. Wie werden die zwischenmenschlichen Beziehungen zu ihnen vom Personal beurteilt? Die dritte wichtige Bezugsgruppe und Ansprechpartner der Mitarbeitenden, neben Arbeitskollegen und Vorgesetzten, sind in einer Privatklinik mit Belegarztsystem die externen Ärzte als medizinische Fachleute und Experten. In der Mitarbeiterumfrage wurde deshalb eine spezielle Frage nach der Zufriedenheit mit den Beziehungen zu den Ärzten gestellt. In der Dreiecksbeziehung Vorgesetzte-Pflegende-Ärzte erscheint die Beziehung zwischen den letzten beiden Partnern als die kritischste und problematischste. Dies zeigen die Antworten auf die Frage: „Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit den Ärzten, mit denen Sie selbst zu tun haben?“. Klicken Sie hier, um den bisher unveröffentlichten Artikel als WI.SO DOK 4/99 (© Copyright September 1999, PDF, 6 Seiten) gratis downzuloaden.
Die bewusste Schaffung und Erhaltung hoher Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden gilt in der Literatur als wichtige Voraussetzung für hohe Kundenzufriedenheit - und umgekehrt. Die beiden Bereiche sollen sich, so lautet die gängige Hypothese, gegenseitig bedingen und positiv beeinflussen. Gemäss diesen Vorstellungen führt hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter, über deren bessere Leistungen, zu gesteigerter Attraktivität des Unternehmens und zu höherer Kundenzufriedenheit. Dieser behauptete positive Zusammenhang zwischen Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit wurde von WISO an Hand empirischer Daten aus einer unserer Mitarbeiterumfrage am Beispiel einer renommierten Privatklinik kritisch unter die Lupe genommen. Es zeigt sich nämlich, dass hinter diese These zumindest im vorliegenden Fall ein Fragezeichen zu setzen ist. Klicken Sie hier, um den bisher unveröffentlichten Artikel als WI.SO DOK 2/01 (© Copyright Oktober 2001, PDF, 8 Seiten) gratis downzuloaden.
Immer mehr Industrie- und Dienstleistungsunternehmungen und die öffentliche Verwaltung führen heute Erhebungen bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch. Regelmässige, systematische und standardisierte Personalumfragen sind bewährte betriebswirtschaftliche Diagnoseinstrumente. Sie dienen dazu, den Stand der Mitarbeiterzufriedenheit, aber auch das interne Image und die Attraktivität einer Unternehmung als Arbeitgeber aus der Sicht der eigenen Mitarbeitenden zu messen. Der vorliegende Artikel bezieht sich auf eine unserer Personalumfragen in einem grossen Industriebetrieb. Aus der Fülle der vorhandenen Umfragedaten greifen wir hier beispielhaft jene heraus, welche sich auf den Themenblock "Zufriedenheit mit Information und Kommunikation" beziehen. In diesem Bereich haben wir die zwei wichtigsten Aspekte, nämlich a) das Informationsangebot seitens der Unternehmung einerseits (Informationsquellen) und b) die Informationsnachfrage und -bedürf nisse der Mitarbeiter andererseits, abgefragt. Klicken Sie hier, um den bisher unveröffentlichten Artikel als WI.SO DOK 3/04 (© Copyright Oktober 2004, PDF, 11 Seiten) gratis downzuloaden.
Eine neue Thematik, eine neue Rubrik in der WISO-Webseite: In Zukunft werden hier in unregelmässigen Abständen Themen und Fragen aus dem Bereich Forschungsmethodik behandelt und zur Diskussion gestellt (siehe AKTUELL Januar 2010). Hier ist das Thema eine empirische Untersuchung über den Zusammenhang zwischen der Länge von Fragebogen und Befragtenverhalten und deren Einfluss auf die Qualität der erhobenen Daten. Somit geht es um "Forschung über Forschung". Die Länge der Fragebogen in Umfragen, speziell in Online-Umfragen, ist nach wie vor ein Streitpunkt in der Marktforschungsbranche. Die einen empfehlen, die Fragebogen möglichst kurz zu halten, um die Teilnahmebereitschaft der Befragten zu fördern. So wird z.B. gesagt, Online-Umfragen sollten nicht länger als 20 Minuten dauern. Bei längeren Interviews nehme die Ermüdung der Befragten zu, die Aufmerksamkeit ab und die Datenqualität sinke. Andere wiederum halten nichts von diesem Ratschlag: Kurze Fragebogen, so versichern sie, könnten nicht die benötigte Information in ausreichendem Umfang erheben. Um den möglichen Effekt der Fragebogenlänge auf die Antwortqualität genauer zu untersuchen, hat Survey Sampling International (SSI) letztes Jahr ein Feldexperiment mit zwei Umfragen durchgeführt. In einem neueren Artikel wird ausführlich über Design, Durchführung und Ergebnisse dieser empirischen Untersuchung berichtet.
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Eines der Hauptziele von Umfragen im Betrieb ist die systematische und objektive Messung der Zufriedenheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit verschiedenen Aspekten ihr Arbeit. Unter dem Titel "Mitarbeiterumfragen im Betrieb als Marktforschung in eigener Sache - eine Langzeitstudie" präsentieren die Leiter der beiden beteiligten Institute, Rolf Schoch (WI.SO) und Andreas Kühn (know.ch), ihren Forschungsbericht über drei Online-Umfragen in den Jahren 2004 bis 2008 in einem mittelgrossen Schweizer Unternehmen. Der Artikel erscheint in dem soeben publizierten Jahrbuch 2010 "Markt- und Sozialforschung" des vsms Verband Schweizer Markt- und Sozialforscher. Der Text und die Farbdiagramme betreffen Umfrageergebnisse betreffend zwischenmenschliche Beziehungen und Betriebsklima, Mitwirkungsmöglichkeiten bei Planungen und Entscheidungen und die Unternehmungskultur in der Sicht der Mitarbeitenden.
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Wie angekündigt wird Anfangs Juli 2010 das langerwartete diesjährige Jahrbuch "Markt- und Sozialforschung" erscheinen. Herausgegeben vom Verband Schweizer Markt- und Sozialforscher; Redaktor ( Dr. Pirmin Schallberger), richtet es sich v.a. an Markt- und Sozialforscher/-innen in Instituten und Betrieben, ferner an Auftraggeber /-innen von Untersuchungen und Studien, an interessierte Werbe-, Marketing-, Verkaufs- und PR-Spezialisten sowie an Studierende und Dozierende an Universitäten und Hochschulen. Das Jahrbuch (158 Seiten) vermittelt ein aktuelles Bild über die Markt-, Meinungs- und Sozialforschung in der Schweiz. Es enthält u.a. fast zwei Dutzend einzelne Artikel über methodische Grundsatzprobleme, innovative Erhebungsmethoden und Fallstudien (best practice-Beispiele). WI.SO ist darin mit einem eigenen Beitrag über Mitarbeiterumfragen (S. 90-93) vertreten; siehe AKTUELL Juli 2010. Buchbestellungen an <email-pii> oder direkt unter www.vsms-asms.ch/publikationen
Alinghi und Alinghi-Sponsoring sind nach wie vor beliebte Themen für Semester- und Diplomarbeiten von Uni-Studenten; dies belegen auch heute noch periodische Anfragen und Bitten von Kandidaten für Umfragedaten von WI.SO.
Unter ganz anderen Aspekten analysiert Judith Arnold in einem ausführlichen Artikel das Alinghi-Sponsoring, speziell der UBS, und zwar hauptsächlich die Sportberichterstattung des Schweizer Fernsehens (SF) zur Segelregatta 2007 in Valencia. Die SRG wurde wegen der Alinghi-Sendungen zum America's Cup gerügt. Der Vorwurf: "Schleichwerbung an Bord". In einer Verfügung des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) als Aufsichtsbehörde vom 25. April 2010 wird ausgeführt, die SRG habe das Werbeverbot für Sponsoren verletzt. Kritisiert wird die "auffällig ins Bild gerückte Logo-Präsenz der UBS auf dem Schiff Alinghi", wie sie laut WI.SO-Umfrage auch von den befragen Fernsehzuschauern wahrgenommen wurde. Darauf folgt nun eine Rüge der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) wegen Gratis-Schleichwerbung - vor allem für den Hauptsponsor UBS. Eingehend werden die Sponsoringmassnahmen, die Werbemittel und -aussagen der Grossbank dargestellt, und es werden Umfrageergebnisse der WI-SO Sponsoringstudie über den Bekanntheitsgrad aller Sponsoringfirmen in der Öffentlichkeit zitiert.
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Eine neue Thematik, eine neue Rubrik in der WISO-Webseite: In Zukunft werden hier in unregelmässigen Abständen Themen und Fragen aus dem Bereich Forschungsmethodik behandelt und zur Diskussion gestellt siehe AKTUELL Januar 2010. Hier geht es um das hochaktuelle Thema Teilnahmebereitschaft bzw. Widerstand der Befragten bei Online-Umfragen und Möglichkeiten zur Überwindung von Nonresponse.
In einem neuen Artikel befasst sich Kees de Jong, CEO von Survey Sampling International (SSI), mit Widerständen der Befragten gegen die Teilnahme an (zu) langen Umfragen und Panels im Internet. Online-Surveys wurden in der Marktforschungsbranche vor etwa 15 Jahren eingeführt. Die neue Befragungstechnologie war damals eine Herausforderung. Teilnahme- und Responsequoten waren noch anständig und die Leute schienen gerne an Umfragen mitzumachen. Die neue Technologie hat sich seither, nach verhaltenen Anfängen, rasant entwickelt und verbreitet ? auch in der Schweiz. Noch Anfang des Jahrzehnts entfielen vom gesamten Branchenumsatz der Schweizer Marktforschungsinstitute kaum 2 % auf Online-Umfragen; 2009 betrug der Umsatzanteil bereits 16 % (Quelle: Jahrbuch 2010 Markt- und Sozialforschung des vsms Verband Schweizer Markt- und Sozialforscher, S. 6-7; http://www.vsms-asms.ch/publikationen). Heute leben wir in einer Welt, in der das Onlineverhalten der Menschen sich dramatisch verändert hat. Eigenartigerweise scheint ausgerechnet die Marktforschungsbranche diesen Wandel noch kaum richtig bemerkt zu haben. Die Art wie sie Versuchspersonen für Umfragen auswählen und motivieren will, ist immer noch fast dieselbe wir vor zehn Jahren. Heutzutage konkurriert sie um die Aufmerksamkeit der Leute, und sie verliert. Als Resultat stellt man fest, dass immer weniger Leute bereit sind, an Online-Panels teilzunehmen oder lange Umfragen zu absolvieren. Die Responsequoten bei E-Mail-Umfragen sind gesunken, Anklickraten sind niedriger geworden und Befragte steigen immer öfters vorzeitig aus. Marktforscher finden sich im Wettbewerb mit Online Games, Magazinen, YouTube, Facebook, Twitter und Tausenden anderer interessanter interaktiver Seiten und Applikationen. Kann dieser Kampf ohne Veränderungen des Vorgehens gewonnen werden? Der Autor schlägt sieben einfache, bodenständige Lösungen in seinem Artikel vor. Lesen Sie mehr über diesen Artikel.
Am 8. Februar 2010 beginnt endlich der Kampf des Defenders des America's Cup (AC) der Société Nautique de Genève mit dem Katamaran Alinghi 5 unter ihrem Präsidenten und Steuermann Ernesto Bertarelli gegen den Herausforderer BMW Oracle von Larry Ellison's Golden Gate Yacht Club. Alinghi hatte den AC, die älteste und prestigereichste Segelregatta der Welt, 2003 erstmals in Auckland/Neuseeland für die Schweiz gewonnen und 2007 erfolgreich in Spanien verteidigt. 2010 , nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten mit Ellison, konnte das Team vor Valencia im neuesten Rennen mit dem Gegner nicht mithalten und verlor den America's Cup Match gegen BMW Oracle in nur zwei Rennen 2 : 0.
Fotos von den Booten : http://www.flickr.com/photos/alinghiteam/tags/bestofalinghi5/show/
Fotos von der Siegesfeier: http://www.flickr.com/photos/alinghiteam/tags/33rdacday7/show/
WI.SO hatte jeweils in den Jahren 2003 und 2007 repräsentative Meinungsumfragen in der Schweizer Bevölkerung über das Alinghi-Sponsoring, über Bekanntheitsgrad und Image der beteiligten Sponsorfirmen, durchgeführt und darüber berichtet (siehe AKTUELLES Juli 2008 und Januar 2008).
Dieses Jahr war die Zahl der Sponsorfirmen wesentlich geringer als 2007, nachdem UBS, Nespresso und andere "ausgestiegen" waren. Statt wie letztes Mal acht unterstützten 2010 nur noch zwei, nämlich die Uhrenfirma Hublot sowie Wisekey, Alinghi finanziell als Sponsoren. Die Logos:
Hublot hatte speziell für den 33rd AC eine innovative Gedenk-Uhr mit dem Alinghi-Signet drauf kreiert und am 18. Januar 2010 in Genf feierlich lanciert: die King Power Alinghi. Siehe Video von der Übergabefeier mit der offiziellen Einführung von King Power Alinghi, mit Geleitworten von Jean-Claude Biver, Hublot CEO, und Bertarelli.
http://www.hublot.com/site/#/EN/NEWS/1000981
Links: Jean-Claude Biver, Hublot CEO, und
Ernesto Bertarelli, Alinghi Team Präsident
Die Trophäe ging somit 2010 in die USA. Wie sich diese Niederlage von Alinghi auf den Bekanntheitsgrad, das Image und das Renommee der diesjährigen beiden Sponsorfirmen auswirkt, ist nicht bekannt , da keine Marktforschungsstudie darüber durchgeführt (bzw. publiziert) wird.
Eine neue Thematik, eine neue Rubrik in der WISO-Webseite: In Zukunft werden hier in unregelmässigen Abständen Themen und Fragen aus dem Bereich Forschungsmethodik behandelt und zur Diskussion gestellt. Den Auftakt macht hier eine wenig bekannte Problematik bei Umfragen zur Konsumentenzufriedenheit.
Zwei Marketingprofessoren der Kellogg School of Management an der Northwestern University (Evanston IL, USA) haben davor gewarnt, dass Konsumenten Marktforschungsumfragen dazu benutzen können, ihre Frustration über eine Marke oder ein Produkt loszuwerden, wenn sie nicht ausreichend Gelegenheit erhalten, ihren Unmut auszudrücken. David Gals und Dereck Ruckers Studie "Answering the Unasked Question" hat etwas entdeckt, was die Autoren "Response Substitution" nennen - ein Phänomen, wonach Konsumenten ihre Meinung in einer Umfrage verfälschen können, weil sie etwas ausdrücken wollen, wonach sie gar nicht gefragt worden waren. Lesen Sie mehr über diesen Artikel: