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This is a text translated from German to Rumantsch Grischun.
Regierung genehmigt Aroser Nutzungsplanung für das Hotel- Projekt im Gebiet Prätschli

Die Bündner Regierung hat die vom Aroser Stimmvolk beschlossene Ortsplanungsergänzung, mit welcher die planerische Voraussetzung für ein Vierstern-Hotel mit Wellness-Resort im Gebiet Prätschli geschaffen wurde, grundsätzlich genehmigt. Gleichzeitig hat die Regierung die dagegen eingereichten Beschwerden von benachbarten Grundeigentümern abgewiesen und die Stellungnahmen der Umweltorganisationen behandelt.

Angesichts der im Verhältnis zum eigentlichen Siedlungsgebiet von Arosa peripheren und exponierten Lage des Projektgebietes sowie mit Rücksicht auf die landschaftlichen Werte und naturschützerischen Potenziale im betroffenen Raum kam die Regierung indessen nicht umhin, die Genehmigung der Planung mit diversen Auflagen und Vorgaben zu verbinden. So muss der Hotelneubau hohen gestalterisch-architektonischen Ansprüchen genügen, und die in der jetzigen Planung vorgesehene Anordnung der Baukörper ist im Interesse einer landschaftsverträglicheren Angliederung an die bestehende Baustruktur der Siedlung Prätschli zu optimieren. Ferner ist eine noch weitergehende Schonung des nahe gelegenen Flachmoors "Riedboden" anzustreben, und es sind die erforderlichen Ersatzmassnahmen zu treffen. Um die Umsetzung dieser Vorgaben sicherzustellen, hat die Gemeinde den ohnehin vorgesehenen Quartierplan als Arealplan auszugestalten, welcher der Genehmigung durch die Regierung unterliegt.

Das Prätschli-Projekt liegt aus Sicht der Regierung in einem erheblichen öffentlichen Interesse. Arosa musste in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen einen markanten und bedrohlichen Rückgang der Anzahl traditioneller Hotelbetten hinnehmen. Projekte wie das vorliegende Wellness-Hotel sind geeignet, diesen negativen Trend abzufedern und dem Tourismus neue Impulse zu verleihen. Das öffentliche Interesse, welches für den Hotelneubau spricht, überwiegt nach Auffassung der Regierung gesamthaft die entgegenstehenden landschaftsschützerischen Anliegen, sofern die erwähnten Auflagen und Vorgaben in der weiteren Projektentwicklung berücksichtigt werden.

Graubünden unterstützt Harmonisierung der obligatorischen Schule und der Sonderschulung

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) plant, mit zwei Konkordaten die obligatorische Schule und die Sonderschulung besser zu harmonisieren. Die Bündner Regierung betrachtet den Entwurf der Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) als solide Basis für die Entwicklung des schweizerischen Schulsystems. Die Qualität und Durchlässigkeit des Schulsystems soll auf gesamtschweizerischer Ebene gesichert und Mobilitätshindernisse sollen abgebaut werden. Das Konkordat definiert die wichtigsten Eckwerte wie Schuleintritt und Dauer der Schulstufen und legt die übergeordneten Ziele fest. Das HarmoS-Konkordat soll im Herbst 2007 zur Ratifizierung in den Kantonen verabschiedet werden.

Mit diesen Weichenstellungen liessen sich qualitative Verbesserungen einleiten, stellt die Regierung in ihrer Vernehmlassung fest. Das Konkordat sei Garant dafür, dass zentrale Anliegen der Schule breit abgestützt und gemeinsam weiter entwickelt werden. Begrüsst wird die Festlegung von Bildungsstandards sowie die Harmonisierung der Lehrpläne und Lehrmittel. Die Regierung verlangt, dass der dreisprachige Kanton Graubünden in Bezug auf die Fremdsprachen von der allgemeinen Regelung abweichende Lösungen realisieren kann.

Ebenfalls begrüsst wird von der Regierung der Vernehmlassungsentwurf der EDK zur Interkantonalen Vereinbarung über die Zusammenarbeit im sonderpädagogischen Bereich. Diese enthält für den Bereich der Sonderschulung einheitliche Grundsätze und Regelungen. Die EDK ebnet damit den Weg, in den verschiedenen Kantonen im Sonderschulbereich eine vergleichbare Behandlung der Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen sicherzustellen, hält die Regierung fest.

Regierung begrüsst Parlamentarische Initiative zum Schutz der Bevölkerung und Wirtschaft vor dem Passivrauchen

Die Bündner Regierung begrüsst die vorgeschlagene Teilrevision des Bundesgesetzes über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel, welche ein Rauchverbot an Arbeitsplätzen vorsieht. Wie die Regierung in ihrer Vernehmlassungsantwort zur Parlamentarischen Initiative zum Schutz der Bevölkerung und der Wirtschaft vor dem Passivrauchen festhält, werden dadurch nicht nur die Arbeitnehmenden, sondern auch ein Grossteil der Bevölkerung vor den gesundheitsschädigenden Folgen des Passivrauchens geschützt.

Die Regierung weist dabei auch auf den Entwurf für eine Teilrevision des Gesetzes über das Gesundheitswesen des Kantons Graubünden hin. Dieser sieht vor, zum Schutze der Nichtraucher vor dem Passivrauchen in öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen mit Ausnahme von separaten Raucherräumen das Rauchen zu untersagen.

Ausbildungsdienste der Armee im Ausland nur restriktiv zulassen

Die Bündner Regierung ist der Auffassung, dass die Durchführung von obligatorischen Ausbildungsdiensten der Armee im Ausland nur auf wenige, ausgewählte Bereiche und Waffengattungen beschränkt werden soll. Von solchen Ausbildungen profitieren soll beispielsweise die Flugwaffe, die schon in früheren Jahren aufgrund von bilateralen Abkommen Flugplätze und Übungsräume im Ausland nutzen konnte. Die vorliegende Revision der Armeeorganisation sieht vor, dass die Milizangehörigen der Armee neu zu Ausbildungsdiensten im Ausland verpflichtet werden können. Betroffen sind die Angehörigen der Panzertruppe, der Artillerie sowie der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen.

Eine möglichst restriktive Durchführung solcher Ausbildungsdienste drängt sich nach Ansicht der Regierung vor allem deshalb auf, weil die Wirtschaft eine längere Abwesenheit von sechs bis acht Wochen der Militärdienstpflichtigen noch schlechter verkraften würde. Wie in der Vernehmlassungsantwort weiter ausgeführt wird, seien in der Schweiz grundsätzlich genügend Schiessplätze vorhanden. Zudem könnten die speziellen Gegebenheiten der Schweiz im Ausland in der Regel gar nicht oder zumindest nicht besser trainiert werden.

Aus Gemeinden und Regionen

- Pignia: Die Regierung hat das Projekt "Sanierung Lawinenverbauung Vallatscha und Tgapadeals" der Gemeinde Pignia genehmigt. An die subventionsberechtigten Kosten von 280'000 Franken wird ein Kantonsbeitrag von höchstens 42'000 Franken zugesichert.

- Roveredo: Die anlässlich der Gemeindeversammlung der Gemeinde Roveredo vom 24. September 2006 beschlossene Teilrevision der Gemeindeverfassung wird genehmigt.

- Versam: Die anlässlich der Gemeindeversammlung der Gemeinde Versam vom 22. Juni 2006 beschlossene Teilrevision der Gemeindeverfassung wird genehmigt.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen

- Italienischsprachige Gruppe für das Unterrichtsmaterial: Der Kanton Graubünden leistet maximal jährlich 5'000 Franken an die nicht durch übrige Beiträge gedeckten Restkosten der Italienischsprachigen Gruppe für das Unterrichtsmaterial (GLIMI) für die Jahre 2007 bis 2011. Das GLIMI unterstützt die Realisierung didaktischer Unterrichtshilfen, die sich für den Unterricht an beruflichen Schulen eignen.

- Publikation "Byzanz in Disentis": An die Herausgabe des ersten Bandes der Publikation "Byzanz in Disentis" wird ein Beitrag von 10'000 Franken geleistet.

- Almanacco Mesolcina-Calanca 2007: Die Herausgabe des Almanacco Mesolcina-Calanca 2007 wird mit einem Beitrag von 6'000 Franken unterstützt.

- Sportveranstaltung: Die Regierung hat aus dem Sport-Fonds 8'300 Franken für das Arge Alp Eishockeyturnier vom 2. bis 4. Januar 2007 in Bellinzona gesprochen.

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung

Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

Data: 23.11.2006

La regenza approvescha la planisaziun d'utilisaziun dad Arosa concernent il project d'in hotel en il territori da Prätschli

La regenza grischuna ha approvà da princip la cumplettaziun da la planisaziun locala che las votantas e ch'ils votants dad Arosa han concludì. Cun questa cumplettaziun da la planisaziun locala è vegnida stgaffida la premissa planisatorica per in hotel da quatter stailas cun in resort da wellness en il territori da Prätschli. Il medem mument ha la regenza refusà ils recurs da proprietarias e da proprietaris da bains immobigliars vischins ch'èn vegnids fatgs cunter quest project e tractà las posiziuns da las organisaziuns da l'ambient.

En vista a la situaziun dal territori da project ch'è - en cumparegliaziun cun il territori d'abitadi sco tal dad Arosa - perifera ed exponida sco er resguardond las valurs da la cuntrada e dals potenzials da la protecziun da la natira en il territori pertutgà n'ha la regenza dentant betg pudì far auter che da colliar l'approvaziun da la planisaziun cun differentas prescripziuns e cundiziuns. Uschia sto la construcziun da l'hotel nov satisfar ad autas pretensiuns tant da la concepziun sco er da l'architectura e l'arranschament dals cubus sco ch'el è previs en la planisaziun actuala sto - or dal puntg da vista da la cuntrada - vegnir optimà en l'interess d'ina meglra integraziun en la structura architectonica existenta da l'abitadi da Prätschli. Plinavant stoi vegnir prendì en mira da schanegiar anc pli fitg la palì planiva "Riedboden" che sa chatta en la vischinanza, ed i ston vegnir prendidas las mesiras substitutivas necessarias. Per garantir la realisaziun da questas directivas sto la vischnanca concepir il plan da quartier sco plan d'areal. Quel è stà previs en mintga cas ed è suttamess a l'approvaziun tras la regenza.

Tenor la regenza è il project da Prätschli d'in interess public considerabel. Ils ultims onns ha Arosa stuì acceptar - per differents motivs - in regress marcant e precar dal dumber da letgs da hotel tradiziunals. Projects sco il hotel da wellness en discussiun èn adattads da fermar quest trend negativ e da dar novs impuls al turissem. L'interess public che pleda per la nova construcziun da l'hotel è - tenor l'opiniun da la regenza - tut en tut pli grond ch'ils giavischs da la protecziun da la cuntrada che s'opponan a tala, premess che las prescripziuns e che las cundiziuns menziunadas vegnian resguardadas en l'ulteriur svilup dal project.

Il Grischun sustegna l'armonisaziun da la scola obligatorica e da la scolaziun speziala

Cun dus concordats planisescha la conferenza svizra da las directuras e dals directurs chantunals da l'educaziun publica (CDEP) d'armonisar meglier la scola obligatorica e la scolaziun speziala. La regenza grischuna resguarda il sboz da la cunvegna interchantunala davart l'armonisaziun da la scola obligatorica (concordat da HarmoS) sco basa solida per il svilup dal sistem svizzer da scola. La qualitad e la permeabilitad dal sistem da scola duain vegnir garantidas en l'entira Svizra ed impediments da mobilitad duain vegnir reducids. Il concordat definescha las datas da basa las pli impurtantas, sco l'entrada en scola e la durada dals stgalims da scola, e fixescha las finamiras surordinadas. L'atun 2007 duai il concordat da HarmoS vegnir deliberà per la ratificaziun en ils chantuns.

Cun tscherner questa direcziun hajan pudì vegnir instradadas meglieraziuns qualitativas ha la regenza constatà en sia consultaziun. Il concordat garanteschia che giavischs centrals da la scola vegnian fundads bain e vegnian sviluppads vinavant communablamain. Beneventada vegn la fixaziun da standards da furmaziun sco er l'armonisaziun dals plans d'instrucziun e dals meds d'instrucziun. Areguard las linguas estras pretenda la regenza ch'il chantun Grischun sco chantun triling possia realisar soluziuns che divergeschan da las regulaziuns generalas.

Plinavant beneventa la regenza il sboz da consultaziun da la CDEP concernent la cunvegna interchantunala davart la collavuraziun en il sectur da la pedagogia speziala. Quella cuntegna princips unifitgads e regulaziuns unifitgadas per il sectur da la scolaziun speziala. Uschia avria la CDEP la via per garantir in tractament cumparegliabel en il sectur da la scola speziala dals uffants e dals giuvenils cun dischavantatgs u cun impediments en ils differents chantuns, constatescha la regenza.

La regenza beneventa l'iniziativa parlamentara per proteger la populaziun e l'economia cunter il fimar passiv

La regenza grischuna beneventa la revisiun parziala da la lescha federala davart la lavur en l'industria, en il mastergn ed en il commerzi ch'è vegnida proponida e che prevesa in scumond da fimar a plazzas da lavur. Sco che la regenza constatescha en sia resposta da consultaziun davart l'iniziativa parlamentara per proteger la populaziun e l'economia cunter il fimar passiv, na vegnan uschia betg mo protegids las lavurantas ed ils lavurants cunter las consequenzas nuschaivlas ch'il fimar passiv ha per la sanadad, mabain er ina gronda part da la populaziun.

La regenza renviescha en quest connex er al sboz per ina revisiun parziala da la lescha davart ils fatgs da sanadad dal chantun Grischun. Per proteger las nunfimadras ed ils nunfimaders cunter il fimar passiv prevesa quella da scumandar il fimar en localitads serradas ch'èn accessiblas al public, e quai cun excepziun da localitads separadas per fimadras e per fimaders.

Permetter ils servetschs d'instrucziun da l'armada a l'exteriur mo en moda restrictiva

La regenza grischuna è da l'opiniun che la realisaziun da servetschs d'instrucziun obligatorics da l'armada a l'exteriur duai vegnir restrenschida mo a tscherts paucs secturs e geners d'armas. Da talas instrucziuns duai per exempel profitar l'aviaziun militara che ha gia pudì utilisar plazzas aviaticas e territoris d'exercizi a l'exteriur ils onns passads sin basa da cunvegnas bilateralas. La revisiun da l'organisaziun da l'armada qua avant maun prevesa che las appartegnentas e ch'ils appartegnents da l'armada da milissa duain da nov pudair vegnir obligads da far in servetsch d'instrucziun a l'exteriur. Quai pertutga las appartegnentas ed ils appartegnents da las truppas da chars armads, da l'artigliaria sco er da las truppas aviaticas e da las truppas da defensiun cunter aviuns.

Tenor la regenza s'impona ina realisaziun uschè restrictiva sco pussaivel da tals servetschs d'instrucziun oravant tut, perquai che l'economia supportass anc main in'absenza da sis fin otg emnas da las persunas ch'èn obligadas da far servetsch militar. Sco ch'i vegn declerà vinavant en la resposta da consultaziun sajan da princip avant maun en Svizra avunda plazzas da tir. Ultra da quai na pudessan las cundiziuns spezialas da la Svizra per regla betg vegnir trenadas a l'exteriur, u almain betg meglier ch'èn Svizra sezza.

Da vischnancas e da regiuns

- Pignia: La regenza ha approvà il project concernent la sanaziun dal rempar da lavinas Vallatscha e Tgapadeals da la vischnanca da Pignia. Als custs cun dretg da subvenziun da 280'000 francs vegn garantida ina contribuziun chantunala da maximalmain 42'000 francs.

- Roveredo: La revisiun parziala da la constituziun communala da la vischnanca da Roveredo, concludida da la radunanza communala dals 24 da settember 2006, vegn approvada.

- Versomi: La revisiun parziala da la constituziun communala da la vischnanca da Versomi, concludida da la radunanza communala dals 22 da zercladur 2006, vegn approvada.

Contribuziuns chantunalas a differentas instituziuns

- Gruppa da lingua taliana per il material d'instrucziun: Il chantun Grischun paja mintga onn maximalmain 5'000 francs als custs restants che na vegnan betg cuvrids tras autras contribuziuns da la gruppa da lingua taliana per il material d'instrucziun (GLIMI) per ils onns 2007 fin 2011. La GLIMI sustegna la realisaziun d'agids didactics per l'instrucziun ch'èn adattads per l'instrucziun a scolas professiunalas.

- Publicaziun "Bizanz a Mustér": Per edir l'emprim tom da la publicaziun "Bizanz a Mustér" vegn pajada ina contribuziun da 10'000 francs.

- Almanacco Mesolcina-Calanca 2007: L'ediziun dal "almanacco Mesolcina-Calanca 2007" vegn sustegnida cun ina contribuziun da 6'000 francs.

- Occurrenza da sport: La regenza ha deliberà 8'300 francs dal fond da sport per il turnier da hockey sin glatsch da la ARGE ALP che ha lieu dals 2 fin ils 4 da schaner 2007 a Bellinzona.

Chanzlia chantunala dal Grischun

Gremi: regenza

Funtauna: rg chanzlia chantunala dal Grischun

Data: 23.11.2006