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Jede Schneeflocke ist einzigartig, und doch haben sie alle eine sechseckige Grundform. Das hängt mit der Struktur der Wassermoleküle zusammen, die einen Winkel von etwa 120 Grad aufweisen. Einmalig macht sie ihre Entstehung, die das Magazin "TechnoScope" der Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften beschreibt.
In Wolken entstehen die ersten Eiskristalle teilweise direkt aus dem Wasserdampf, sie überspringen also die flüssige Phase und gehen von gasförmig direkt zu fest über, was Fachleute als Resublimation bezeichnen. Je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit bilden sich dabei verschiedene Formen, wie Plättchen, Sterne oder Nadeln. Diese verklumpen mit der Zeit zu grösseren Strukturen, werden dadurch schwerer und fallen auf die Erde.
Bei Temperaturen nur knapp unter dem Gefrierpunkt klumpen sich die Kristalle besser zusammen und formen daher relativ grosse Flocken. Bei tieferen Temperaturen bleiben sie kleiner.