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Autor: Mireille Rotzetter
«Das war ein lustiges Rennen», lacht die 22-jährige Siegerin Maya Chollet im Ziel. «Es hat viel Spass gemacht.» Die Bergläuferin zeigt sich zufrieden über ihre Zeit von 35:57 Minuten. «Am Murtenlauf war ich sehr schlecht.» Sie habe daraufhin eine Pause eingelegt, was sich offensichtlich ausbezahlt hat. Bereits bei der dritten Treppe konnte Maya Chollet die Siegerin des letzten Jahres, Ruth Gavin, überholen und Vorsprung aufbauen. «Der härteste Teil des Rennens war für mich das flache Stück ungefähr in der Hälfte der Strecke», so Chollet. «Ich habe immer gedacht: Jetzt kommt dann gleich Ruth. Als sie sich aber nicht näherte, wusste ich, dass ich gewinnen konnte.» Ruth Gavin wurde mit einer Zeit von 36:22 Zweite, gefolgt von Bettina Maurer.
Erstaunen über seinen klaren Sieg in einer Zeit von 30:18 äusserte der diesjährig schnellste Freiburger am Murtenlauf, Thomas Mészàros: «Es ist das dritte Wochenende in Folge, an dem ich ein Rennen bestreite. Zudem habe ich letzte Woche viel trainiert, ich bin etwa 90 Kilometer gelaufen.» Er habe deshalb mit Müdigkeit gerechnet und die Tzampata ohne Erwartungen absolviert. «Ich konnte ohne Druck laufen.» Es sei ihm zudem zugute gekommen, dass der Start relativ langsam war. «Da ich die Tzampata zum ersten Mal gemacht habe, bin ich am Anfang einfach mitgelaufen. So konnte ich Kräfte sparen für den harten Schlussteil.»
Mit seinem guten Resultat am Murtenlauf und der Zeit von 1:09 am Halbmarathon in Halwil hat Mészàros seine Saisonziele erreicht: «Jetzt mache ich alles nur noch zum Spass!» Zweiter bei den Männern wurde Gabriel Lombrisier, Sieger im letzten Jahr, gefolgt von Daniel Brodard.