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Networking
Das Space Physics Analysis Network, kurz SPAN genannt, wächst exponentiell über den Kurs des letzten Jahres hinaus. Während dieser Periode verdreifachte sich die Anzahl der Netzwerkkreise (network areas). Die Zahl der über SPAN erreichbaren Computer stieg auf über 1.600 VAX-SuperMiniSysteme.
Die Vielfalt der Netzwerkteilnehmer erforderte in letzter Zeit die Einrichtung einer Koordinations- und Informationszentrale. Das SPAN Network Information Center (SPAN-NIC), geleitet vom (US) National Space Science Data Center, übernahm die Aufgabe des Netzwerk Managements. Das SPANNIC verfügt über eine Datenbank zur Pflege und Verwaltung des SPAN-WAN (Wide Area Network). Die Datenbank ist auch für User erreichbar, denen ein Zugang zum SPAN-DECNET fehlt, denn es besteht eine Schnittstelle zum TELENET (X.25), dem NASA Packet Switched System (NPSS) und dem ARPANET.
SPAN bietet seinen Usern ebenfalls Schnittstellen zu anderen DECNET-LAN's (Local Area Networks), unter anderem HEPET, TEXNET und INFNET. Zusammen ergibt sich in der westlichen Welt ein Super-Netzwerk mit einem ziemlich gigantischen Potential an Forschung und Wissenschaft.
Die Struktur des SPAN der Vereinigten Staaten basiert auf den Verbindungen einer Vier-Sterne-Topologie. Jeder Stern des Netzes besitzt als seinen Kern einen sogenannten Router bzw. Knotenrechner. Router im SPAN sind das GSFC, MSFC, Jet Propulsion Lab (JPL) und das Johnson Space Center (JSC). Alle Router kommunizieren über 56 KBaud Standleitungen miteinander, sowie mit 9600 Baud, der niedrigsten Geschwindigkeit im DECNET, zu den Nebenrechnern.
Die europäische Komponente des US-SPAN, das EURO-SPAN, wächst ebenfalls rapide. Die DECNET-Schnittstelle zwischen EURO-SPAN und US-SPAN wird durch eine 9600 Baud DATEX-P-Verbindung hergestellt. Den europäischen Router verkörpert eine VAX 11/750 des European Space Operation Center (ESOC) in Darmstadt. Der ESOC Knoten teilt sich wiederum an andere deutsche Institute wie die European Molecular Biological Laboratories (EMBL) und das Max-Planck-Instiiut (MPI).
Im September 1986 wurde eine Vernetzung des SPAN mit weltweiten High Energy Physics Network (HEPNET) vorgenommen, welches ebenfalls auf der VAX/VMS DECNET-Ebene basiert. EURO-HEPNET und US-HEPNET bedienen sich einer X.25-Leitung zwischen dem europäischen Leitrechner VXCRNA, einem VAX8650-Cluster des CERN in Genf, sowie den Cal Tech Laboratories, dem Fermilab, und MIT in Boston/USA. Eine DECNET-Verknüpfung zwischen dem CERN Area 22 und dem Area 28 des MPI ist für den Sommer 1987 geplant.
Die größte DECNET-Area des SPAN stellt das TEXNET. TEXNET verknotet die drei Staats-Universitäten Texas A&M, das DECNET der Universität Texas, sowie die Universität von Huston. Allein im Januar 1997 waren über 400 VAXen dem TEXNET verbunden.
Nachfolgend sind die wichtigsten miteinander verknüpften DECNET-Areas aufgeführt:
1SPANLos Alamos National Laboratories
S. Stahl
[HaBi 2]
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