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Die Vollzugsstelle für den Zivildienst kann nur Projekte von anerkannten Einsatzbetrieben unterstützen, welche in der Schweiz realisiert werden. In der Landschaftspflege müssen sie Einsätze für ganze Gruppen von Zivildienstleistenden ermöglichen – die übliche Beschränkung betreffend maximaler Anzahl Zivis entfällt. Die Einsätze müssen praktische Arbeiten im Umweltschutz, im Naturschutz, in der Wald- oder Landschaftspflege oder in der Kulturgütererhaltung enthalten. Möglich ist auch die Unterstützung administrativer Arbeiten, die mit den Einsätzen der Zivis in Zusammenhang stehen.
Es werden nur Kosten erstattet, die durch Zivis verursacht werden; höchstens jedoch 35% der budgetierten Projektkosten. Möglich ist die Erstattung der Kosten beispielsweise für Spesen, Transporte, Material, die Administration oder die Projektleitung. Sie müssen jedoch klar von den Kosten anderer Projekte (z.B. der Freiwilligenarbeit) abgegrenzt werden können. Ein gesuchstellender Einsatzbetrieb muss nachweisen, dass er alle anderen Finanzierungsquellen ausgeschöpft hat und dass das Projekt trotz Sparanstrengungen aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden könnte.
Einsatzbetriebe haben keinen Rechtsanspruch auf Finanzhilfe. Der Zivildienst kann Gesuche nur dann unterstützen, wenn er am Projekt besonders interessiert ist und die finanziellen Mittel vorhanden sind.
Letzte Änderung 17.06.2016