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Am 25ten Juni 2021, stürzte die 3 jährige Labrador Hündin, Simba, oberhalb der Papierfabrik Landquart in den Mühlbach, und wurde weggeschwemmt. Da es auf der ganzen Strecke leider keinen Sicherheitszäune gibt, die den Zugang zum Mühlbach unmöglich machen würden, war es auch ein Leichtes für Simba, in den Bach zu gelangen (auch eine potentielle Gefahr für alle anderen Lebewesen, inkl. Kleinkinder).
Trotz wehementer Rettungsversuche einer Freundin der Besitzerin, konnte nur noch beobachtet werden, wie Simba im Überlauf des reissenden Baches verschwand.
Das sofortige Alarmieren der Kantonspolizei brachte keinen Erfolg in der Suche.
Um ca 19 Uhr des selben Tages, wurden wir angefragt, die Suche nach Simba zu übernehmen.
Am gleichen Abend noch, versuchten wir , mit Hilfe der Mitarbeiter der Papierfabrik Landquart, eine Möglichkeit zu finden, den Mühlbach trocken zu legen. Leider ohne Erfolg.
Auf meine Frage an die zuständige Person des Mühlbachunterhalts, wieviel Auffanggitter es geben würde in diesem Bach, und ob eine Trockenlegung möglich sei, wurde mir erklärt, dass keine solchen Gitter vorhanden seien, sonder man habe einige Schikanen in den Fluss gesetzt, um die Fliessgeschwindifkeit zu verringern und eine Trockenlegung sei unwahrscheinlich zu bewerkstelligen.
Es gab auch einige Sichtungen von Simba, in Richtung Brücke, die sich aber als falsch herausstellen.
Auch am folge Tag blieb unsere Suche Erfolglos.
Aus dem Engadin erhielten wir dann Unterstützung durch Marco (dog montains).
Mit vereintem Druck auf die zuständigen Stellen, konnten wir in Zusammenarbeit mit Marco, und der Hilfsbereitschaft der Papierfabrik Landquart und der RhyPower, eine Trockenlegung des Mühlbaches erwirken.
Am 28ten Juni 2021, wurde Marco beim durchwaten des stillgelegten Mühlbachs fündig. Kurz vor dem Einfluss des Mühlbach in den Rhein, verhinderten einige Bäume, dass Simba in den Rhein gespühlt wurde.
Leider konnte Simbabnur noch tot geborgen werden. Wir konnten feststellen dass sie bereits kurz nach dem Sturz in den Bach, vermutlich durch den Aufprall gegen die in den Bach eingefügten Schikanen, den Tod gefunden hatte.
Eine traurige Geschichte für alle Beteiligten.
Ich möchte hier noch hinweisen, dass niemand am Tod von Simba die Schuld trägt, und eine Rettung aus diesen reissenden Fluten, ein unmöglichen Unterfangen gewesen wäre.
Ich danke allen Beteiligten für den tollen und selbstlosen Einsatz. Speziellen Dank auch an Herrn Marco Iten (dog-montain), Herrn Bruno Tscholl mit Freundin Cornelia, Herr Langer von der Rhy Power, und den Mitarbeitern der Papierfabrik Landquart und der Kantonspolizei. Für die Sicherheit, die einen solchen Vorfall in Zukunft verhindern sollen, durch Auffanggitter an strategischen Punkten, und einem Sicherheits Zaun entlang des ganzen Mühlbaches, werden wir uns, in Zusammenarbeit mit den entsprechenden und zuständigen Stellen, einsetzen.
DENN SO ETWAS DARF NICHT MEHR GESCHEHEN.
Alles Gute Euch allen
Guido
Tierambulanz Chur