Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03287.jsonl.gz/58

Bereits seit einer Weile hat man bei Yahoo daran gearbeitet, seine milliardenschweren Alibaba-Anteile in ein Spin-off auszulagern (Swiss IT Reseller berichtete). Nun scheint man diesen Plan auf Eis gelegt zu haben. Laut eines Berichts von "CNBC" sowie der "New York Times", die sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, hält Yahoo vorerst an seinen Alibaba-Anteilen fest und prüft andere Optionen – darunter auch den Verkauf seines Kerngeschäfts.
Yahoo-CEO Marissa Mayer (Bild) wollte ursprünglich Yahoos 15-Prozent-Anteil an Alibaba sowie eine Service-Einheit für kleine Unternehmen in eine neue Firma namens Aabaco auslagern. Mit diesem Schritt wollte sie dafür sorgen, dass man sich bei Yahoo wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren kann. Bei gewissen Investoren stiess dieser Plan allerdings auf wenig Gegenliebe.
Update: Mittlerweile hat Yahoo in einer Medienmitteilung bestätigt, dass man die Pläne für ein Alibaba-Spin-off verworfen hat. Der Vorstand werde nun weitere Alternativen evaluieren, um den Anteil an Alibaba vom restlichen Unternehmen loszulösen. Dabei ist etwa die Rede davon, das restliche Yahoo-Geschäft – abgesehen von Alibaba – in ein neu gegründetes Unternehmen zu überführen.
(abr)
Update: Yahoo hält an Alibaba-Anteilen fest
Update: Yahoo hält an Alibaba-Anteilen fest
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
9. Dezember 2015 - Entgegen bisheriger Pläne scheint Yahoo rund um CEO Marissa Mayer seine Alibaba-Anteile nicht veräussern zu wollen. Vielmehr soll das Kerngeschäft abgestossen werden.
Weitere Artikel zum Thema
4. Dezember 2015 - Yahoo erwägt, sein Kerngeschäft zu veräussern. Zu den ersten Kaufinteressenten soll unter anderen das Mutterhaus des Dating-Dienstes Tinder gehören.
2. Dezember 2015 - Yahoo unter CEO Marissa Mayer soll einen Verkauf seines Internet-Kerngeschäfts in Betracht ziehen.
28. Januar 2015 - Yahoo hat die Zahlen fürs vierte Quartal 2014 veröffentlicht und gleichzeitig angekündigt, dass die Beteiligung an Alibaba zwecks Steueroptimierung ausgelagert wird.