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Der Junge aus Jakutien war früh entschlossen, seine Solokarriere mit der Zähigkeit eines Sibiriers zu verfolgen. Wie ihm der Sprung aus der eisigen Heimat nach Moskau und schliesslich in die Schweiz gelang, zeigt diese SRF-Koproduktion.
In Sergey Tanins Heimat wird Kohle abgebaut, im Winter fährt man mit dem Auto über gefrorene Flüsse, frostige Hände sind alltäglicher als virtuose Finger. Doch sein Ziel der Pianistenkarriere stand schon in seinen Kinderjahren fest. Sergey lernte sich zu behaupten, als Kind im Musikinternat, fern von den Eltern, als junger Erwachsener am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und nun in der Schweiz, wo er 2018 am Concours Géza Anda triumphierte.
Helen Stehli Pfisters Film «Sergey Tanin – Der Pianist, der aus der Kälte kam» ist die Langzeitbeobachtung eines Hochbegabten, der zwischen Heimweh nach Sibirien und Dankbarkeit für seine weitere Ausbildung in der Schweiz seine Künstlerpersönlichkeit entwickelt.
Sergei Rachmaninow: Prelude op. 2 Nr. 3
Christian Sinding: «Frühlingsrauschen» op. 32 Nr. 3
Johannes Brahms: Intermezzo op. 118 Nr. 2
Ludwig van Beethoven: Allegro con brio aus der Sinfonie Nr. 5
Johann Sebastian Bach: Präludium Nr. 3 Cis-Dur BWV 848
Frédéric Chopin: Prelude op. 28 Nr. 15
Jerome David Kern: «All the Things You Are»
Antônio Carlos Jobim: «Wave»
George Shearing: «Lullaby of Birdland»
George Gershwin: «I Got Rhythm»
Charl du Plessis: Improvisationen nach Wunsch des Publikums