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Die SVP vertritt zwar eine bürgerliche Politik und setzt sich engagiert gegen den EU-Betritt und für die Unabhängigkeit der Schweiz ein. Doch ist die SVP auch eine Partei, die zunehmend vom Zeitgeist erfasst wird (wenn auch mit einer Verzögerung von ca. 20 Jahren).
In wichtigen ethischen Fragen ist die SVP inzwischen kein verlässlicher Partner mehr: Zwar hat der SVP-Zentralvorstand knapp die Nein-Parole zur PID beschlossen, doch waren 80% der SVP-Parlamentarier für die Vorlage.
Die Tabelle weiter unten zeigt auf, wo die EDU in wichtigen Fragen eine andere Parole als die SVP beschlossen hat.
Warum EDU und nicht EVP wählen?
Die EVP ist als Ganzes ziemlich klar Mitte-Links positioniert (vgl. Smartmaps der EVP, EDU und SVP).
Wer eher eine bürgerliche Politik unterstützen möchte, ist daher bei der EDU gut aufgehoben. Obwohl die EVP in wichtigen ethischen Fragen (z.B. PID) eigentlich ein engagierter und verlässlicher Partner ist, haben einige EVP-Exponenten aus Sicht der EDU eine zu liberale Haltung.
Immer weniger distanzieren sich Politikerinnen und Politiker aus den Reihen der EVP vom Zeitgeist und dem damit einhergehenden humanistischen, liberalen Werteverlust und tolerieren Homosexualität.