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Symptome
Die Symptome können sehr unterschiedlich sein: Brennen, Jucken, wie Stecknadeln, wie ein Messerstich, elektrische Stromstösse, wie ein Bluterguss. Die Penetration ist sehr schmerzhaft, meist im Bereich des Vestibulums (oberflächliche Dyspareunie), teilweise ist sie auch unmöglich. Empfindung von Schmerz in diesem Bereich kann in den drauf folgenden Stunden und auch Tagen andauern.
Dieses Missempfinden kann auch ohne Penetration wahrgenommen werden. Auch vaginale Trockenheit kommt oft vor. Das spontane Brennen kann sich bis zum Anus und/oder die Klitoris ausbreiten, sowohl spontan als auch nach Kontakt.
In schwerwiegenden Fällen kann die Patientin nicht sitzen, spürt Schmerzen beim Gehen, empfindet Erleichterung nur beim Liegen mit ausgespreizten Beinen ohne Unterhose.
Die Schleimhaut ist häufig gereizt, rötlich, violett gefärbt und geschwollen. Manchmal bilden sich Fissuren, meist nach einer Penetration, beim hinteren Scheideneingang. Brennen beim Urinieren ist ein weiteres häufiges Symptom, besonders zum Ende des Urinierens oder kurz danach, auch Minuten später anhaltend. Ausgelöst durch den Kontakt des Urins mit seinen darin enthaltenden Salzen mit der vulvären Schleimhaut.
Ist zudem die Beckenbodenmuskulatur hyperton, sind miktionale Symptome sowohl bei der Blasenfüllung (häufiges Wasserlassen, Blasendruck), als auch bei der Blasenentleerung (Verzögerung, schwacher Strahl, sofortiger Urinabgang, nicht vollständige Entleerung oder auch notwendige Rumpfbewegungen zur Blasenentleerung) mögliche begleitende Beschwerden.
Die Symptome sind nicht immer in gleicher Intensität vorhanden, sie variieren im Laufe des Tages, oft intensiver im Laufe des Nachmittags bis zum Abend, nachts und beim Aufwachen am Morgen werden sie seltener wahrgenommen. Die Beschwerden variieren auch manchmal mit dem hormonellen Zyklus. Häufig vermehrte Schmerzen kurz vor oder nach der Blutung, mit Kälte, Feuchtigkeit, sportlicher Aktivität (Spinning, usw.) und auch emotionalem Stress.
Mit der Einnahme von Antibiotika oder lokalem Eincremen mit chemischen Substanzen (Kortison, Waschlotionen, Medikamente gegen Pilzinfektionen, Hormonen) können sich die Symptome verschlimmern.