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Was bedeutet Craniosacral
Der Name „craniosacral“ setzt sich zusammen aus den Begriffen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum). Die beiden Pole bilden mit den Gehirn- und Rückenmarksmembranen eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen.
So läuft eine Behandlung ab
Während der Behandlung liegt der Patient bekleidet in Rückenlage auf der Behandlungsliege. Durch sanfte einfühlsame Zug- oder Druckkräfte mit den Handflächen oder Fingern kann der Kör-per jetzt seine Geschichte erzählen. Behandelt wird hauptsächlich vom Schädel bis zum Kreuzbein also Kopf, Nacken, Brust, Wirbelsäule und Becken.
So wirkt die craniosacrale Behandlung
Mit diesen feinen Berührungen wird der körpereigene Rhythmus wieder ausbalanciert. Dadurch wird die Eigenregulierung des Körpers eingeleitet und der Patient wird auf dem Weg zur Selbstheilung unterstützt.
Die craniosacrale Behandlung ist wissenschaftlich erwiesen und kann auch sehr gut mit anderen Therapieformen (z. B. klassische Massage) kombiniert werden.
Anwendungsgebiete
• Nach Traumen insbesondere Schleudertrauma
• Bei Rückenschmerzen, Nackenbeschwerden, Wirbelsäulenproblemen
• Kopfschmerzen, Verspannungen, Migräne
• Bei Störungen des vegetativen Nervensystems (z. B. Stress)
• Innere Unruhe, Angst, Depressionen, Schlafstörungen
Dauer
60 Minuten (Bruttozeit)