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Geschichte der tschechischen Sprache – Übersetzungsbüro Schnellübersetzer
Tschechisch (tschechisch čeština oder český jazyk), veraltet auch Böhmisch genannt, ist innerhalb der indogermanischen Sprachen Teil der westslawischen Sprachen. Die Zahl der Tschechisch-Muttersprachler umfasst in etwa 12 Millionen Menschen. Der überwiegende Teil hiervon – gut 10 Millionen – lebt in Tschechien. Tschechisch ist in der Tschechischen Republik entsprechend auch Amtssprache. In den angrenzenden Ländern wie zum Beispiel Österreich, Slowakei und sogar im Banat wird Tschechisch allerdings auch gesprochen. Seit dem Beitritt Tschechiens zur Europäischen Union ist Tschechisch auch eine der offizielle EU-Amtssprachen. Haben Sie geschäftlich in Tschechien zu tun oder haben Familie dort, denen Sie eine Freude machen möchten, ist vielleicht auch für Sie eine Übersetzung ins Tschechische oder aus dem Tschechischen sinnvoll. Wir bieten Ihnen professionelle Übersetzungen zu günstigen Konditionen besonders schnell. Nehmen Sie einfach telefonisch oder via E-Mail Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne.
Tschechisch: Entwicklung und Geschichte
Im heutigen Sprachraum Tschechiens war die erste slawische Schriftsprache das Altkirchenslawisch. Eingeführt wurde sie ab dem Jahr 863 von den Brüdern Methodius und Kyrill in Grossmähren. Erste Belege des Böhmischen (Bohemisch) sind durch religiöse Lieder sowie kurze Texte überliefert. Diese stammen aus dem zwölften und dreizehnten Jahrhundert. In den folgenden zwei Jahrhunderten prägte die höfische Literatur diese slawische Sprache. Weiterhin folgte im 14. Jahrhundert die Übersetzung der Bibeltexte ins Tschechische, jedoch nicht als zusammenhängendes Werk. Mit Beginn dieses Jahrhunderts führte Jan Hus (christlicher Theologe) auch die Schriftsprache ein, welche sich am Prager Dialekt orientierte. Eine klassische Bibelübersetzung ins Tschechische, Kralitzer Bibel genannt, erschien allerdings erst Ende des sechzehnten Jahrhunderts. Anschliessend war Tschechisch im oberschlesischen Teil des Landes Urkundensprache und verdrängte dabei vorübergehend die deutsche Sprache. Dies hatte den Vorteil, dass die dortige slawischsprachige Bevölkerung diese Sprache besser verstand und die Prager Kanzlei eine taugliche Verwaltungssprache entwickelte.
Tschechisch: Wurzeln der modernen Sprache
Im Jahr 1620, nach der sogenannten Schlacht am Weissen Berg, drängten die Gegenreformation und die Herrschaft des Hauses Habsburg die tschechische Schriftsprache und das gesprochene Tschechisch zurück. Dafür wurde wiederrum das Deutsche präsenter. Es folgte die „Nationale Wiedergeburt“ zwischen den Jahren 1780 und 1848. In diesem Zeitraum wurde die tschechische Sprache der vergangenen Jahrhunderte kritisiert. So entstand eine modernere tschechische Sprache, entwickelt von Josef Dobrovský, Josef Jungmann, Jan Kollar und Pavel Jozef Šafařík, welche sich sehr deutlich an das Tschechisch des sechzehnten Jahrhunderts orientierte. Erst im Jahr 1880 erhielt diese Sprache jedoch den Status einer Amtssprache. Mittlerweile gewinnt Tschechisch wieder an Bedeutung und wird so auch für Handelsbeziehung in Tschechien immer wichtiger. Benötigen auch Sie professionelle Übersetzungen aus oder ins Tschechische, freuen wir uns auf Ihren Kontakt.

Erwin Vroom
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