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Das im Juli 2014 über der Ostukraine abgestürzte Flugzeug der Malaysian Airlines ist von einer Luftabwehrrakete vom Typ Buk abgeschossen worden. 298 Menschen kamen dabei ums Leben.
Das im Juli 2014 über der Ostukraine abgestürzte Flugzeug der Malaysian Airlines ist von einer Luftabwehrrakete vom Typ Buk abgeschossen worden. Eine Buk-Rakete sei auf der linken Seite des Cockpits von Flug MH17 eingeschlagen, erklärten die niederländischen Ermittler bei der Vorlage des Abschlussberichts zu dem Unglück.
Dabei waren alle 298 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Da die meisten Opfer aus den Niederlanden kamen, hat das Land die Leitung der Untersuchung.
Schnell bewusstlos
Die Passagiere des über der Ostukraine abgeschossenen Flugs MH17 haben nach Berichten niederländischer Medien den Absturz ihrer Maschine kaum bewusst erlebt. Das teilten Angehörige der Opfer niederländischen Reportern in Den Haag mit.
Sie waren zuvor über die Ergebnisse der Untersuchung zur Ursache der Katastrophe informiert worden. Demnach sollen die 298 Menschen an Bord des malaysischen Flugzeugs innerhalb weniger Sekunden das Bewusstsein verloren haben.
Der Abschlussbericht des niederländischen Sicherheitsrates wurde auf dem Militärflugplatz Gilze-Rijen im Süden der Niederlande veröffentlicht. Erwartet wird, dass das Gremium bestätigt, dass die Boeing von einer Luftabwehrrakete des russischen Typs Buk abgeschossen worden war. Die Ukraine und Russland machen sich gegenseitig für den Abschuss verantwortlich.
Die Kommission erklärte, Russland widerspreche dem Bericht sowohl was den Typ des Sprengkopfes als auch der Rakete angehe.
(sda/chb)