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Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens liess die Walliser Bankenvereinigung ein Buch schreiben, das ab Montag, 23. Dezember 2019 im Buchhandel erhältlich ist und ihre eigene Geschichte und die der verschiedenen Institute des Kantons nachzeichnet.
Die Banken spielten eine zentrale, aber eigentlich wenig bekannte Rolle in der Entwicklung der Walliser Wirtschaft. Eine Volkswirtschaft ohne Banken – das ist unvorstellbar. Ungeachtet ihrer Strukturen und ihrer Grösse ist den Bankinstituten eines gemeinsam: Sie stützen und nähren auch die Walliser Wirtschaft. Bei allen wichtigen Entwicklungsschritten sind die Banken dabei: Die ersten Institute treten Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Eisenbahnbau auf den Plan. Der ökonomische Horizont weitet sich aus und eine erste wirtschaftliche Revolution findet statt. Und die Banken sind auch dabei, wenn sich an der Schwelle des 20. Jahrhunderts die Grossindustrie ansiedelt und wenn sie später die Kraftwerkbauten nach dem Zweiten Weltkrieg den Kanton endgültig in die Neuzeit katapultieren.
Die Walliser Bankenvereinigung wird 1918 gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Rechte und Interessen des Bankensektors zu wahren. Sie ermöglicht persönliche Kontakte, bemüht sich um eine Koordination des Bankgeschäfts und behandelt ganz konkrete Problemstellungen. Seit 100 Jahren ist die WBV daher ein Ort der Begegnung und des Austausches im Dienste der Walliser Wirtschaft.