Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03411.jsonl.gz/1523

Formel 1 - 2017: Fahrer und Teams
l Die Formel 1 startet mit dem Großen Preis von Australien in die neue Saison. Am Start sind zehn Teams und 20 Fahrer. Nicht mehr dabei ist das Manor-Team. Ein Überblick über Fahrer und Teams in der Saison 2017.
Mercedes AMG F1
Für das Mercedes AMG F1 Team greifen Lewis Hamilton (Startnummer 44) und Valtteri Bottas (Startnummer 77) ins Lenkrad. Der Finne Bottas ersetzt Weltmeister Nico Rosberg, der den Rennhelm Ende vergangener Saison an den Nagel hängte. Der 1989 geborene Valtteri Bottas nahm erstmals 2013 an einem Grand Prix teil. Sein erstes Rennen war der Große Preis von Australien, den er im Williams auf Rang 14 beendete. Bottas konnte noch keinen Grand Prix gewinnen. Er fuhr zweimal auf Rang zwei und verbucht bis dato sieben dritte Plätze. Sein Teamkollege Lewis Hamilton. Der 32-jährige Brite ist seit 2007 in der Formel 1 unterwegs. Er ist dreifacher Formel-1-Fahrerweltmeister. Seine Titel errang er in den Jahren 2008, 2014 und 2015. Insgesamt konnte er 53 Grands Prix gewinnen. Das Auto ist ein F1 W08 EQ Power+. Getriebe und ERS stammen von Mercedes, die Bremsen von Brembo, die Felgen von OZ Racing.
Red Bull Racing
Daniel Ricciardo (Starnummer 3) und Max Verstappen (Startnummer 33) bilden das Fahrer-Team beim österreichischen Rennstall Red Bull Racing. Daniel Ricciardo ist Jahrgang 1989. Sein Formel-1-Debüt feierte der Australier 2011 in Großbritannien.Ricciardo konnte viermal einen Grand Prix gewinnen. Der Niederländer Max Verstappen fährt seit 2015 in der Formel 1. Bei seinem Debüt pilotierte er einen Toro Rosso. Auf dem Konto des 19-Jährigen steht ein Sieg. Der Red Bull RB 13 wird von einem Tag Heuer RB13 Motor von Renault beschleunigt. Das Getriebe stammt von Red Bull, das ERS von Renault. Das Stoppen übernehmen Brembo-Bremsen. Die Felgen stammen von OZ Racing.
Scuderia Ferrari
Ohne Änderung bleibt die Fahrerpaarung bei der Scuderia Ferrari. Sebastian Vettel (Startnummer 5) und Kimi Räikkönen (Startnummer 7) bilden das Fahrer-Team des italienischen Traditionsrennstalls. Der 29-jährige Vettel fuhr in den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2013 zum Weltmeistertitel. Der Finne Kimi Räikkönen ist Jahrgang 1979. Er wurde 2007 Formel-1-Weltmeister. Im selben Jahr debütierte Vettel bei Großen Preis der USA in einem BMW-Sauber F1 und belegte Rang acht. Räikkönens erster Formel-1-Auftritt datiert aus dem Jahr 2001 und fand in Australien statt. Im Sauber fuhr er damals auf Rang sechs. Das Rennwagen-Modell der Italiener heißt offiziell SF70H. Sebastian Vettel nennt seinen roten Renner in diesem Jahr Gina. Motor, Getriebe und ERS sind von Ferrari. Die Bremsen kommen von Brembo, die Felgen von OZ Racing.
Force India F1 Team
Die Fahrerpaarung bei dem indischen Force India F1 Team lautet Sergio Perez (Startnummer 11) und Esteban Ocon (Startnummer 31). Perez ist Mexikaner und debütierte 2011 beim Grand Prix in Australien. Dort wurde er disqualifiziert. Der 27-Jährige hat auf seinem Konto unter anderem zwei zweite und fünf dritte Ränge stehen. Esteban Ocon stieß 2016 beim Großen Preis von Belgien zum Formel-1-Zirkus. Der Force India VJM10 hat einen Mercedes-V6-Motor eingebaut. Mercedes steht auch auf dem Getriebe und dem ERS. Der indische Rennstall setzt auf Bremsen von AP Racing und auf Felgen von BBS.
Williams Martini Racing
Felipe Massa (Startnummer 19) und Lance Stroll (Startnummer 18) fahren für das Williams-Team um den Fahrer-WM-Titel und um die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Für Lance Stroll ist der Grand Prix in Australien das Debüt-Rennen in der Formel 1. Mit Felipe Massa, der eigentlich aufhören wollte, hat der Kanadier einen "alten Hasen" zur Seite. Massa ist seit 2002 in der Formel 1 unterwegs. Er bestritt 250 Grands Prix, fuhr elf Siege ein war 13 Mal Zweiter und 17 Mal Dritter. Im Williams FW40 setzt das Team auf ein Mercedes-Triebwerk. Ebenso stammt das ERS von Mercedes. Das Getriebe ist eine Eigenentwicklung. Gebremst wird der FW40 von Bremsen des Herstellers AP Racing. Die Felgen stammen von Apptech.
McLaren-Honda
Für das McLaren-Honda-Team gehen im Jahr 2017 Stoffel Vandoorne (Startnummer 2) und Fernando Alonso (Startnummer 14) ins Rennen. Vandoorne ist Belgier und seit dem Grand Prix von Bahrain 2016 als Fahrer in der Formel 1. Im McLaren belegte er Rang zehn. Der Spanier Fernando Alonso bestritt sein erstes Formel-1-Rennen im Jahr 2001 mit dem Grand Prix von Australien. Damals pilotierte er einen Minardi. Insgesamt war Alonso bei 272 Grands Prix dabei. In den Jahren 2005 und 2006 wurde er Fahrer-Weltmeister. Ansonsten konnte der Spanier 32 Grands Prix gewinnen. Dazu erreichte er 37 zweite und 28 dritte Plätze. Der McLaren-Honda MCL32 hat einen Honda-Motor verbaut. Getriebe und ERS stammen von McLaren. Das britische Team setzt bei den Bremsen auf Akebono, bei den Felgen auf Enkei.
Scuderia Toro Rosso
Für das italienische Toro-Rosso-Team fahren Daniil Kvyat (Startnummer 26) und Carlos Sainz jr. (Startnummer 55) um die Weltmeistertitel. Daniil Kvyat fährt seit Beginn der Saison 2014 in der Formel 1. Er konnte bisher je einen zweiten und einen dritten Platz verbuchen. Carlos Sainz jr. stieß ein Jahr später zur Formel 1. Das beste Resultat des Spaniers in einem Grands Prix war Rang sechs. Der Toro Rosso STR12 wird von einem Renault-Aggregat angetrieben. Und auch das ERS stammt von dem französischen Hersteller. Das Getriebe stammt von Red Bull. Die Bremsen liefert Brembo, die Felgen AppTech.
Haas F1 Team
Romain Grosjean (Startnummer 8) und Kevin Magnussen (Startnummer 20) sind für das amerikanische Haas F1 Team in der Formel 1 unterwegs. Der Franzose Grosjean debütierte 2009 beim Großen Preis von Europa in einem Renault und fuhr auf Rang 15. Der Däne Magnussen ist seit 2014 Formel-1-Pilot. Bei seinem Debütrennen in Australien fuhr er den McLaren- MP4-29 auf Rang zwei. In seiner Formel-1-Karriere wurde Grosjean zweimal Zweiter und achtmal Dritter. Der Haas VF17 F1 setzt bei Motor, Getriebe und ERS auf Ferrari. Die Bremsen kommen von Brembo, die Felgen von OZ Racing.
Renault Sport F1 Team
Nico Hülkenberg (Startnummer 27) und Jolyon Palmer (Startnummer 30) fahren für den französischen Rennstall Renault. Der Deutsche Hülkenberg ist seit 2010 in der Formel 1. Seine beste Platzierung bisher ist ein vierter Rang. Der Brite Palmer debütierte mit Beginn der Saison 2016 mit Renault und wurde Elfter. Der Renault liefert für den R. S. 17 Motor, Getriebe und ERS. Die Bremsen stammen von AP Racing und Brembo, die Felgen von OZ Racing.
Sauber F1 Team
Die Fahrer des Sauber F1 Teams heißen Marcus Ericsson (Startnummer 9) und Pascal Wehrlein (Startnummer 94). Der Schwede Ericsson ist seit 2014 in der Formel 1. Der Deutsche Pascal Wehrlein debütierte in Australien 2016. Der Sauber C36-Ferrari wird von Ferrari mit Motor, Getriebe und ERS beliefert. Die Bremsen kommen von Brembo, die Felgen von OZ Racing.
Bild: Renault