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|In der Vor-Aufklärungsära hat man Angst und Panik mit Gebeten, Ritualen, Teufelsaustreibungen, Exorzizien oder gar Verbrennungen des Sündenbocks behandelt. Schriftsteller haben ihre Angst in dramaturgische, epische, existenzielle und auch dichterische Kunstwerke umgesetzt, denken wir nur an Kleist, Camus und Kafka. Maler haben sie in bildnerische Form zur Darstellung gebracht, wie z.B. Munch, Dahli u.a.m. Was wäre also die Kunst ohne die treibende Kraft der Angst. Kunst stellt also ebenfalls eine Form von Angstbewältigung dar, eine individuelle.
- Das Gefühl der Angst stellt an sich ein psychisches Warnsignal dar, das den Menschen davor warnen soll, einer Gefahr aus dem Wege zu gehen oder sie geschickt zu meistern, so dass die Überlebenschance maximiert wird.
- Angst ist somit eine psychisch empfundene Stressreaktion, die dem Überleben dient.|