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Gestern hat das Open Air St. Gallen (OASG) eine grosse Tranche Bands für dieses Jahr bekannt gegeben. Wir rocken den Event mit zwölf Fragen dazu!
1. Gleich die erste Ausgabe im Jahr 1977, welche noch auf dem Ätschberg bei Abtwil stattfand, stand unter einem schlechten Stern. Weshalb?
Wie auch im Jahr danach musste das Festival am Sonntag wegen des starken Regens vorzeitig abgebrochen werden.
2. Wann fand das erste OASG statt, an dem es nicht regnete?
Nach dem Umzug ins Sittertobel besuchten 1981 10‘000 Fans das Open Air – und erhielten zum ersten Mal keinen einzigen Regentropfen auf den Kopf.
3. Crosby Stills & Nash spielten im Jahr 1983 und waren bis dahin die teuerste Verpflichtung. Wieviel kosteten sie?
Eine Viertelmillion Franken wurde für das Hippie-Trio hingeblättert…
4. Welches war die erste aktuelle Nummer 1 der Hitparade, die am OASG live gespielt wurde?
Als 1985 Opus «Live is life» anstimmten, war der Song aktuell an der Spitze der Hitparade.
5. Wie ist der Verlauf der Festivaldauer in den letzten vierzig Jahren?
Die ersten neun Jahre dauerte das Festival jeweils zwei Tage. Zum 10-Jahres-Jubiläum im Jahr 1986 wurde es auf drei Tage ausgeweitet, das nächste Jahr aber wieder auf zwei Tage redimensioniert. 1991 wird das OASG wiederum auf drei Tage ausgedehnt und ab 2010 findet es jeweils an vier Tagen statt.
6. Welcher Künstler lieferte 1989 auf der Bühne einen lauten Streit mit den Programmverantwortlichen?
Herbert Grönemeyer warf den Veranstaltern vor Livepublikum undurchsichtige Geschäftsführung vor, weshalb es zum lautstarken Disput kam. Das OASG veröffentlichte danach die Liste der Sonderwünsche Grönemeyers, welche unter anderem einen separaten Duschzugang mit sechs Duschen, ein eigenes Verpflegungszelt mit Wasseranschluss, drei komplette Büros, 100 weisse Handtücher, 100 Kilogramm Eis und 20 Liter Milch sowie eine Bardame in Strapsen beinhaltete.
7. Was wollten Linkin Park im Jahr 2011?
Die Herren haben doch tatsächlich gedacht, dass die Veranstalter auf dem ganzen Gelände ein Rauchverbot durchsetzen…
8. Und was bezeichnete der ehemalige Künstlerbetreuer Fritz Portner als «absurdesten Wunsch», den er je am OASG erfüllen sollte?
Eine amerikanische Band – welche, ist leider nicht bekannt – kam direkt aus Nordamerika, wo sie aufgrund heftigen Schneetreibens einige Konzerte absagen musste. Also verlangte sie zur Sicherheit einen Schneepflug im Sittertobel… die Organisatoren klärten dann das Management kurzerhand über das hiesige Klima auf – und man verzichtete dann darauf, den Pflug zu organisieren.
9. Mit Neil Young, Midnight Oil und dem Wu Tang Clan sagten 1997 gleich drei Super-Acts ab. Was war kein Grund dafür?
Neil Young musste wegen einem Schnitt im Finger seine Sommertour absagen, Midnight Oil verlängerten ihre Studiozeit und der Wu Tang Clan weigerte sich, in New York in ein Flugzeug zu steigen…
10. 2012 wurden total 110‘000 Tageseintritte verkauft. Wieviele Getränke flossen durch die Kehlen der Besucher/innen?
Der Kampf Bier gegen Mineralwasser wurde ganz klar vom Bier gewonnen…
11. Als 2014 das Zeltdepot eingeführt wurde, wurden wieviele Prozent der Zelte wieder mitgenommen?
Trotz schlechten Wetterbedingungen am Sonntag wurden 75 Prozent der Zelte wieder mitgenommen.
12. Das OASG verzeichnet mittlerweile über 100‘000 Eintritte. Wieviele Personen besuchten das Festival bei seiner ersten Ausgabe?
2048 fanden sich bei einem Eintrittspreis von 15-18 Franken ein um 13 Bands zu hören.