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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete im Mittagshandel 115,75 US-Dollar und damit drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 17 Cent auf 105,77 Dollar.
Gestützt wurden die Ölpreise laut Händlern durch die freundliche Stimmung an den Aktienmärkten. Diese pendeln aber weiter in einer vergleichsweise engen Spanne. Während die anhaltenden Spannungen und Kriegsaktionen in Libyen und Nordafrika die Preise tendenziell weiter stützten, verunsichere die Lage in Japan weiterhin, hiess es. Zwei Wochen nach der Naturkatastrophe in Japan gibt es Hinweise auf eine fortschreitende Zerstörung von Reaktorblock 3 im Atomkraftwerk Fukushima.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 110,81 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/tw
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