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Am Freitag, als ich in Muttenz zum ersten Mal auf die Strecke ging, war sie trocken und ich kam gut damit zurecht. Leider regnete es dann den ganzen Samstag und ich wusste nicht recht, ob meine Reifenwahl die richtige sei. Am Sonntag ging ich am Morgen noch einmal auf die Strecke und aus der bisher eher nicht so technischen Abfahrt wurde eine Rutschpartie. Glücklicherweise regnete es aber am Sonntag nicht, sondern die Sonne kam hervor und die Strecke trocknete etwas ab. Da wir zuerst eine Runde auf der Pferderennbahn fuhren, erhoffte ich mir, dass ich trotz meinem dreissigsten Startplatzes einen Top-10-Rang erreichen könnte. Am Start kam ich super weg und konnte mich in einer Verfolgergruppe einreihen. Somit war ich also auf gutem Kurs, denn ich wollte unbedingt in die Top-10 fahren. In der letzten Runde probierte ich, mein Tempo noch einmal zu erhöhen und so konnte ich mich auf Position fünf vorkämpfen. Beim Schlusssprint verlor ich leider noch einen Rang, was mich natürlich schon etwas geärgert hatte. Aber nichtsdestotrotz ... mit diesem sechsten Rang bin ich sehr zufrieden, denn dies ist mein bisher bestes Resultat an einem BMC-Cup. Zu Hause entdeckte ich auf der Rangliste, dass ich zwei Mal die drittschnellste Rundenzeit erzielt hatte, was mich dann schon etwas stolz machte. Dies war das letzte Rennen des BMC-Cups und auf der Schlussrangliste bin ich nun auf Platz sechsundzwanzig. Mit diesem Rang bin ich jedoch nicht zufrieden, denn zu Beginn der Saison startete ich miserabel und erst bei den letzten drei Rennen konnte ich mein Können so richtig beweisen. Nur mit dem zehnten Platz auf der Lenzerheide, dem fünfzehnten Rang in Davos und dem sechsten Platz an diesem Wochenende in Muttenz bin ich sehr zufrieden.