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Dies sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen am Sonntag zur Nachrichtenagentur Reuters. Eine Einigung werde womöglich schon diese Woche bekanntgegeben. Es gebe aber keinen Automatismus. Die Verhandlungen könnten auch in letzter Minute noch scheitern.
Vertreter der beteiligten Unternehmen und Investoren waren nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
Time ist neben dem gleichnamigen Magazin auch für die Publikationen "Sports Illustrated" und "Fortune" bekannt. Die Übernahme wäre ein Coup für Meredith. Der Medienkonzern war dieses Jahr bereits und auch 2013 mit Verhandlungen über einen Time-Kauf gescheitert. Der jetzige Vorstoss wird von den milliardenschweren Brüdern Charles und David Koch unterstützt. Unklar blieb zunächst, wie stark ihr Einfluss bei einer erfolgreichen Transaktion sein wird. In der Vergangenheit hatten sie Interesse am Kauf der Zeitungen "Los Angeles Times" und "Chicago Tribune" erkennen lassen.
Meredith vertreibt unter anderem Magazine für Eigenheimbesitzer und Gartenfans sowie zu Familienthemen. Der Konzern kommt an der Börse auf einen Wert von 2,7 Milliarden Dollar.
Time-Aktien kosteten an der Wall Street zuletzt 16,90 Dollar. Das Unternehmen ist damit 1,68 Milliarden Dollar wert. Der Verlag schwächelt aber, weil die Auflage schrumpft und sich Werbekunden umorientieren. Im dritten Quartal war der Umsatz um fast zehn Prozent auf 679 Millionen Dollar eingebrochen. Das Time-Management reagiert darauf mit Einsparungen, einer neuen Digital-Strategie und erwägt Verkäufe einzelner Titel.
(SDA)