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Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und hielten den Pkw an. Bei der Kontrolle gab der 19-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck an, dass er den Führerschein zu Hause vergessen und auch sonst keinen Ausweis bei sich habe. Als die Beamten den Lenker aufforderten mit ihnen zu seinem Wohnort zu fahren, gab der Lenker zu, dass er keinen Führerschein besitzt.
Da das Fahrzeug auf einen 18-Jährigen aus dem Bezirk Gmunden zugelassen ist, fragten die Beamten, in welchem Verhältnis er zum Zulassungsbesitzer steht. Dabei gab der 19-Jährige an, dass der Pkw einem Freund gehöre, der zurzeit auf Urlaub in Bosnien ist und nicht weiß, dass er mit seinem Pkw herumfährt.
Bei der Vernehmung gab der 19-Jährige an, dass er den Schlüssel einen Tag vor dem Urlaubsantritt des Freundes mitgenommen habe. Einen Tag später sei er mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu seinem Freund gefahren und habe sich das Auto geholt. Heute sei er gerade auf dem Weg zur Arbeit gewesen, als er von der Polizei aufgehalten wurde.
Als Motiv gab er die Erleichterung des alltäglichen Lebens mit einem Pkw an. Er selbst sei gerade im Führerscheinkurs. Der 19-Jährige durfte in Gegenwart der Polizisten dem 18-Jährigen seine Spritztour beichten.