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Sullivan habe auch die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz im Roten Meer zur Sprache gebracht, sagte die US-Vertreterin weiter. Die Rebellen werden vom Iran unterstützt. Aufgrund der Handelsbeziehungen zwischen China und dem Iran habe Peking ein Druckmittel gegenüber Teheran, hiess es. Sullivan habe darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, dass Peking sein «erhebliches Druckmittel gegenüber dem Iran» einsetze, um die Angriffe zu stoppen. «Wir haben China nicht zum ersten Mal aufgefordert, eine konstruktive Rolle zu spielen. Peking sagt, dass es diese Angelegenheit mit den Iranern bespricht.» Es sei aber offen, ob Peking sich in dieser Sache wirklich einbringe.
Xi und Biden waren zuletzt im November während des Gipfeltreffens des südostasiatischen Staatenbundes Asean im US-Bundesstaat Kalifornien zusammengekommen. Das Verhältnis der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt ist angespannt. Die USA hatten in der Vergangenheit zum Beispiel Wirtschaftssanktionen erhoben, die China den Zugang zu wichtiger Chip-Technologie verwehren soll. Auch China steuerte wirtschafts- und aussenpolitisch auf Konfrontationskurs.
Sullivan habe in dem Gespräch in Bangkok auch deutlich gemacht, dass die US-Regierung einseitige Änderungen am Status quo Taiwans ablehne, betonte die Beamtin. Peking betrachtet die ostasiatische Insel als Teil seines Territoriums, obwohl dort seit Jahrzehnten eine unabhängige, demokratisch gewählte Regierung an der Macht ist. Die USA wiederum sind ein wichtiger Verbündeter Taiwans.