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Stärker zusammen | Das Personal des Bundes und seiner Betriebe.
Der ETH-Rat hat an seiner
Sitzung vom Donnerstag, 13. Dezember 2018 entschieden, dass das Personal des
ETH-Bereichs gleich wie das Personal der Bundesverwaltung am 1. Januar 2019
eine Lohnerhöhung von 0.8% erhält. Der PVB und die anderen Personalvertreter
haben dieses Angebot an der Verhandlungssitzung vom 27. November abgelehnt. Sie
finden es eindeutig unzureichend. Die Partner haben vereinbart, sich Ende
Februar 2019 für neue Verhandlungen zu treffen, um über einen vollständig
Teuerungsausgleich von 1% zu diskutieren und damit das Verfahren des Bundes zu
befolgen.
Für den PVB ist der vollständige Teuerungsausgleich das Minimum, welches den Mitarbeitenden gewährt werden sollte. Er fordert eine reale Erhöhung in der Höhe von 1% zusätzlich zur Indexierung der Lebenshaltungskosten.
Der PVB ist der Meinung, dass das erklärte Ziel des ETH-Rats, weiterhin zur Weltelite zu gehören, bedeutet, die Wertschöpfung der von sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ETH-Bereichs geleisteten Arbeit, anzuerkennen. Zudem erfordern die im Jahr 2019 kontinuierlich steigenden Krankenkassenprämien und Beiträge der zweiten Säule eine Gehaltsanpassung für 2019.
Luc Python, Verbandssekretär des PVB, erinnerte den Präsidenten des ETH-Rates während der Verhandlung im November daran, dass das Engagement und die Zuverlässigkeit der Mitarbeitenden im ETH-Bereich belohnt werden müssen. Zudem hat das Parlament in dieser Wintersession das Budget des ETH-Bereichs für 2019 erhöht. Der PVB hat diesen Entscheid aktiv unterstützt. Er ist der Ansicht, dass die Mitarbeitenden des ETH-Bereichs Anspruch auf eine Reallohnerhöhung haben. «Noch nie zuvor hat der ETH-Bereich so viel Geld vom Parlament erhalten, da sollte auch das Personal davon profitieren», sagte Luc Python.
Nach intensiven Diskussionen sind die Sozialpartner schliesslich übereingekommen, im Februar 2019 weitere Verhandlungen zum Teuerungsausgleich zu führen.
Das Bundesamt für Statistik sieht für dieses Jahr eine Teuerung in der Höhe von 1% vor.
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