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Seine [EDK-Präsident H. U. Stöckling] Aussage, es sei undenkbar, «dass an Schweizer Schulen andere Sprachnormen gelten als in Deutschland», bedarf einer Einschränkung. Eine der besten Leistungen der neuen Rechtschreibung ist es, klare Regeln für ß und ss zu bieten.
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Wormser, Peter
Es wäre jetzt wünschenswert, dass möglichst alle mitmachen würden; wer nicht umlernen will, verweigert dies in der Regel einfach aus Bequemlichkeit. Dass beim und nach dem Umgewöhnen noch Fehler passieren werden, ist selbstverständlich und nichts Schreckliches.
Die Bindestrichregelung hat überhaupt nichts mit der neuen Rechtschreibung zu tun, sondern ist alt. […] Niemand verlangt, dass nächste Woche alle möglichen Strassenschilder ersetzt werden; was jetzt aber fällig ist, ist der Beschluss, dass in Zukunft richtig geschrieben wird.
Die Strassenbenenner wollen und wollen nicht kapieren, dass Kurt-Guggenheim-Strasse ein Wort ist, während die Freie Strasse zwei Wörter sein sollte. Zusätzlich wäre jetzt allmählich auch die neue Rechtschreibung zu beachten: Die Glatttalstrasse hat heute drei t im Glatttal, wenn sie richtig geschrieben wird.
Merkwürdig ist aber, dass die Protestbewegung so unglaublich spät einsetzte. Wenig beeindruckend ist auch, wenn einer der Protestler in der NZZ seine Haltung damit begründet, dass er «partout keine Lust habe», sich umzustellen.
«Beeindruckend» war in der NZZ zufällig getrennt, weshalb es als «beeindrukkend» im archiv verewigt wird.
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