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Grundsätzlich:
Ein Humbucker besteht aus zwei Single-Coil-Pickups, die gegenläufig gewickelt sind und umgekehrt ausgerichtete Magnetfelder haben. Die Saitenschwingung erzeugt nun durch die entgegengesetzten Magnetfelder phasenverdrehte Signale in den Spulen, was aber durch die gegenläufige Wicklung wieder ausgeglichen wird – so addieren sich die Signale beider Spulen. Nebengeräusche (z. B. aus dem Stromnetz eingestreute Brummtöne) wirken dagegen gleichphasig auf beide Spulen ein und werden darum durch die gegenläufigen Wicklungen ausgelöscht. So wird praktisch nur das Nutzsignal an den Verstärker übertragen.
Die Spulen des Humbuckers können verschieden geschaltet werden. Voraussetung hierfür ist es das alle Spulenenden herausgeführt sind.
Humbucker Seriell:
Wie es der Name schon sagt werde im Seriell Modedie beiden Spulen in Resie geschaltet. Das Ende der einen Spule wird mit dem Anfang der zweiten Spule verbunden. Dies ergibt den fettesten Sound und ist die Urverdrahtung eines Humbuckers. Teil Humbucker sind fix so verdrahtet und somit werden auch nicht alle Spulenende herausgeführt
Humbucker Parallel:
Beim Parallel Mode werden die beiden Spulenanfänge und die beiden Spulenenden miteinenader verbunden und ergibt einen klareren, weniger mittenbetonten Sound mit geringerem Output. der Humbuckereffekt bleibt jedoch bestehen.
Single-Coil: (Kurzschliessen einer Spule)
Werden alle Spulenenden herausgeführt besteht die Möglichkeit eine Spule des Humbuckers abzutrennen bzw kurzzuschliessen. Der Tonabnehmer arbeitet dann wie ein Single-Coil. Der Brummunterdrückungseffekt ist dann nicht mehr gegeben. Der Sigle-Coil Mode liefert deutlich mehr Höhen