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Als Alexander Bolschunow auf der ersten Skating-Runde die Vorentscheidung suchte, folgten bloss noch fünf Norweger und der Brite Andrew Musgrave - der dann abreissen liess.
Cologna drohte zwischenzeitlich der Einbruch. Der 34-Jährige fing sich allerdings auf und fand im ersten grossen Verfolgerfeld Unterschlupf. Auf der Zielgeraden behauptete er den 10. Rang. In Colognas Rücken überzeugte Jason Rüesch mit Platz 15. Jonas Baumann als 20. und Candide Pralong als 30. schlugen sich achtbar, was auf einen guten Auftritt mit der Staffel hoffen lässt.
Der kompletteste Distanzläufer holte nach sieben Mal Silber das erste Gold am Grossanlass. Der Sieg von Bolschunow war mehr als verdient - nicht nur mit Blick auf die Karriere, sondern auch auf den Rennverlauf. Der Russe musste sich alleine gegen fünf Norweger behaupten, die mit Johannes Hösflot Klaebo für einen Sprint oder mit Simen Hegstad Krüger und Hans Christer Holund für ein Ausscheidungsrennen für jeglichen Rennverlauf ein heisses Eisen im Feuer hatten.
Bolschunow blieb keine andere Variante als das Tempo-Bolzen. Er riss das Feld derart auseinander, dass die Sechsergruppe auf der letzten Runde um 47 Sekunden getrennt wurde. Den letzten Verfolgern Krüger und Holund liess er auf der Zielgeraden keine Chance. Platz 7 ging mit 1:30 Minuten Rückstand an Musgrave, danach folgte bereits der Pulk mit Cologna und Rüesch.
Text: Swiss Ski/sda