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Energieverbrauch 1996 und früher bis 2011: Mit dem Einbau einer Wärmerückgewinnung im Laborgebäude in Dübendorf und der Inbetriebnahme einer Seewasserwärmepumpe in Kastanienbaum in den Jahren 1997-1998 sowie weiteren Massnahmen sank der Energieverbrauch für Wärme von 9 TJ auf weniger als 5 TJ pro Jahr. Der Stromverbrauch für die Eawag insgesamt ist weiter angestiegen.
Durch diverse Massnahmen im Gebäudebereich liess sich der Energieverbrauch für Wärme und Kälte auf ein tiefes Niveau senken. Der Bedarf an Heizenergie konnte 1998 durch die Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage im Laborgebäude von 4 TJ auf 1.5 TJ gesenkt werden. Mit der Sanierung von 2009 wurde die Wärmerückgewinnung in diesem Gebäude nochmals wesentlich erhöht. Anfangs 2008 wurde in Dübendorf die gasbeheizte Mietliegenschaft Chriesbach abgegeben. Sie wurde durch das Forum Chriesbach – einem Neubau nach den Kriterien nachhaltiger Entwicklung – ersetzt. Die Aufstockung und die energetische Sanierung des alten Bürogebäudes waren per Ende 2007 abgeschlossen.
Die Eawag bezieht in Dübendorf ihre Wärme hauptsächlich von der Empa Heizzentrale. Ca. 25 % dieser Fernwärme kommen aus der Abwärmenutzung (Wärmepumpe), der Rest von einem Gasheizkraftwerk,welches das alte Blockheizkraftwerk ersetzt hat. Derzeit erfolgt ein Wechsel zu sparsameren Technologien mit weniger CO2-Ausstoss und höherem Anteil an erneuerbarer Energie.
Das Forschungszentrum für Limnologie in Kastanienbaum wird seit 1997 durch eine Seewasser- Wärmepumpe geheizt, was zu einer Senkung des Ölbedarfs von 1 TJ auf knapp 0.1 TJ führte. Das Bootshaus wurde 2007 saniert. 2010 wurden Bürocontainer durch einen Minergie-P Holzpavillon ersetzt. Es ist der erste Minergie-P Holzpavillon in der Schweiz. Das Seenforschungslabor wurde 2011 - 2013 erneuert und dabei energetisch verbessert.