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Papst Benedikt XVI hat in Sydney zum zweiten Mal Männer und Frauen getroffen, die in jungen Jahren von katholischen Priestern sexuell missbraucht worden sind. Kurz vor seiner Abreise aus Australien lud er vier Opfer und Vertreter von Opferverbänden zu einer privaten Messe in eine Kapelle ein. Es war ein privates Treffen im kleinen Kreis. Der Papst nahm sich Zeit mit jedem einzeln zu sprechen. Den Opfern versprach er, für sie und ihre Familien zu beten. Dieses Treffen stand nicht auf dem offiziellen Programm. Für die Opfer in Australien war es eine grosse Geste, sie hatten die ganze Zeit ein persönliches Treffen mit dem Papst gefordert und nicht nur versöhnliche Worte.