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Gemeinde Dietlikon

Dietlikon
Lange Zeit fristete die Gemeinde am Fusse des Hardwaldes ein eher verschlafenes Dasein. Die Gründung Dietlikons lässt sich aus dem Namen ableiten: Siedlungen mit Endungen auf "-ikon" sind alemannischen Ursprungs. Den Sippenführer Dietilo, vielleicht hiess er auch Dietelo oder Dieto ("Sohn des Volkes"), mag ein Wasservorkommen bewogen haben, sich in der Gegend des heutigen alten Dorfteils niederzulassen. 1124 erscheint der Name erstmals als "Dietlinchoven". Auf die Pioniere wartete harte Arbeit. Flurnamen wie Rüti, Rütenen, Brand, Blüttler und Stockwiesen lassen ahnen, wie dem Wald Raum für Wiesen und Acker abgetrotzt wurde. Schon früh wurde auch etwas Rebbau betrieben und der eher herbe Tropfen zusammen mit Getreide zur Zehntenablieferung verwendet. In Dietlikon war neben andern das Kloster Allerheiligen zu Schaffhausen begütert, die Kirchensteuer ging ans Kloster Wettingen. In der lokalen Geschichtsschreibung ist übrigens auch Graf Adalbert von Mörsburg (um 1100), die Grafen von Kyburg und im Zusammenhang mit der Burg und Vogtei Dübelstein, der zürcherische Bürgermeister Hans Waldmann erwähnt.