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"Ich habe jetzt eine kleine Ahnung davon, wie hart es ist, hier zu leben, erst recht, wenn man nicht gesund ist", sagte sie der "Schweizer Illustrierten" (SI).
Gisin besuchte eine Woche lang Familien und Dorfversammlungen. Sie hörte sich endlose Begrüssungsreden von Dorfältesten an, liess sich von Volkstänzen unterhalten und in die ortsübliche Tracht einkleiden. Vor allem aber informierte sie sich über ein vom Schweizerischen Roten Kreuz betreutes Gesundheitszentrum in einem Dorf ohne Strom, fliessendes Wasser und Toiletten.
Ein kleines Mädchen, dessen Körpergrösse von Gisin gemessen wurde, reagierte äusserst skeptisch auf die weisse Frau, wie auf den SI-Fotos zu sehen ist. Umso begeisterter waren Jungs im Dorf über ein Skifilm-Video auf Gisins Handy.