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Temperatur-Monitoring in Schweizer Seen: Mit Messbojen im Murten-, Hallwiler- und Ägerisee untersuchen das BAFU, die Eawag und die kantonalen Fachstellen wie sich der Klimawandel auf die Schweizer Seen auswirkt.
Im Rahmen dieses vom BAFU finanzierten Pilotprojekts betreibt die Eawag in Zusammenarbeit mit den kantonalen Fachstellen seit dem Sommer respektive Herbst 2022 neue Temperaturmessstationen in drei Seen: im Murtensee (FR/VD), im Hallwilersee (AG/LU) und im Ägerisee (ZG). Im Murten- und Hallwilersee wird die Temperatur mit einer Messkette in verschiedenen Tiefen kontinuierlich gemessen, während im Ägerisee eine Temperatursonde mehrmals pro Tag von der Oberfläche an den Seegrund sinkt und so Temperaturprofile aufnimmt. Die Daten sind nahezu in Echtzeit öffentlich verfügbar und allen via Internet zugänglich.
In acht weiteren kleinen Seen in verschiedenen Regionen der Schweiz werden ähnliche Temperaturmessstationen betrieben, aber ohne Echtzeit-Übertragung. Ziel ist es, die Auswirkungen des Klimawandels auf diese Seen zu beobachten. Diese Seen sind u.a. bedeutend für die Trinkwasserversorgung, Fischerei, Erholung und Biodiversität.