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Die Genfer Cybersecurity-Firma Wisekey mit Holding-Sitz in Zug plant die übernahme der deutschen Firma Arago, die auf Künstliche Intelligenz fokussiert ist und an der Wisekey erst kürzlich fünf Prozent der Anteile erworben hatte. Eine Vertragsgrundlage mit entsprechenden Eckdaten sei dieser Tage bereits unterzeichnet worden, heisst es.
Wisekey wolle die KI-Aktivitäten von Arago mit dem eigenen "Internet of Things"-Bereich zu einer neuen Plattform verbinden, lassen die Genfer dazu wissen. Dazu habe man vorerst einmal ein "unverbindliches Term Sheet" unterschrieben, in dem die Absicht zum Kauf festgehalten werde. Darin werde Arago mit insgesamt 100 Millionen Franken bewertet.
Wisekey will die Übernahme in mehreren Schritten stemmen. Vorerst sei die Zeichnung neu ausgegebener Aktien von Arago durch Wisekey geplant. Dies hätte zum Ergebnis, dass aus der heutigen Minderheits- eine Mehrheitsbeteiligung würde. Anschliessend sei ein Verkauf aller Minderheitsanteile, die dann noch - direkt oder indirekt - von den verbliebenen Arago-Aktionären gehalten werden, an Wisekey geplant.
Noch ist es aber nicht so weit. Eine Übernahme bedarf zunächst der Genehmigung durch die Verwaltungsräte der beiden Unternehmen sowie der Zustimmung der Aktionäre. Ausserdem müsste so ein Deal dann noch von den Behörden abgesegnet werde.
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