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Nur in einem Umfeld, in dem die Kuh sich wohl fühlt, kann sie ihr Leistungspotential voll ausschöpfen. Der Melkstand ist ein Teil dieses Umfeldes. Auch wenn die Melkanlage nach ISO-Norm 5707 installiert ist, stellt der Betreiber eines neuen Melkstandes oftmals nicht nur Vorteile fest, sondern macht Beobachtungen, die auf ungünstige Verhältnisse hinweisen: Kühe gehen nicht freiwillig in den Melkstand, Koten vor dem Betreten des Melkstandes beziehungsweise während des Melkens, Sie sind während des Melkens unruhig und schlagen die Melkeinheiten (ME) ab, Sie lassen sich nicht leer ausmelken, Der Melker fühlt sich während und nach dem Melken unwohl und gestresst. Resultate von unseren Messungen und Untersuchungen der letzten zwei Jahren zeigen, dass ein bisher wenig beachtetes Phänomen – Luftschall (Lärm) und Körperschall (Vibrationen) – Ursachen für dieses veränderte Verhalten sein kann. Lärm und Vibrationen können für Mensch und Tier unangenehm sein und gar die Vakuumstabilität der Melkanlage negativ beeinflussen
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.