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Die Schweizer Wettbewerbshüter haben eine "vertiefte Prüfung" der Übernahme von Cybernet durch die Swisscom angeordnet.
Die geplante Übernahme von Cybernet durch die Swisscom
ist noch nicht völlig im trockenen. Die schweizerische Wettbewerbskommission will den Deal nun zuerst auf Herz und Nieren abklopfen, bevor die endgültige Genehmigung erteilt wird.
Die beiden beteiligten Parteien müssen mit dem Vollzug des Geschäfts warten, bis die Weko ihren Entscheid gefällt hat. Wie uns Weko-Sprecher Patrik Ducrey erklärte, hat die Kommission nun bis zu höchstens vier Monate Zeit, um die Untersuchung durchzuführen. Der Entscheid könne aber durchaus auch schneller fallen.
Bei einer Vorprüfung des Deals, so die Weko, habe man "Anhaltspunkte" dafür gefunden, dass die geplante Übernahme "zu einer Begründung oder Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung im Bereich der Breitbandinternetdienste führt." Darum soll nun eine "vertiefte Prüfung" vorgenommen werden.
Probleme wittert die Weko bei Breitbandinternetdiensten und insbesondere im KMU-Kundensegment. Die Kommission will sicherstellen, dass die Übernahme hier nicht zu einer marktbeherrschenden Stellung führt. (Hans Jörg Maron)