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Backups einer Festplatte (bzw. einer Festplatten-Partition) kann man grundsätzlich auf zwei Arten durchführen: Entweder man kopiert Datei für Datei auf ein Backup-Medium – oder man schreibt Spur um Spur in eine sogenannte Image-Datei, so dass man ein 1:1-Abbild der Festplatte erhält.
Partimage ist ein Backup-Programm der zweiten Kategorie, das unter Linux läuft. Nebst den für Linux typischen Dateisystemen (ext2, ext3, reiserfs-3) unterstützt es auch FAT16 und FAT 32 (DOS, Windows) und HPFS (OS/2). Die Unterstützung von HFS (Mac OS X) wird derzeit noch als “beta” klassifiziert, das NTFS der neueren Windows-Versionen gar als “experimental”.
Die Images können sowohl komprimiert (gzip, bzip2) als auch in mehrere Dateien gesplittet werden (beispielsweise um sie auf mehrere CDs/DVDs zu verteilen). Partitionen können auch über eine Netzwerkverbindung gesichert und zurückgeschrieben werden. Und dank der SystemRescueCd kann ein PC direkt ab CD oder USB-Stick gebootet werden, um ein Image zurückzuspielen.
Kurz: Partimage ist ein leistungsfähiges Tool – mit dem nicht unbedeutenden Nachteil, dass Mac- und Windows-Festplatten nur mit Einschränkungen gesichert werden können.