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TRIUMPH
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Hergestellt werden die Motorräder Triumph von dem britischen Unternehmen Triumph Motorcyles Limited in Hinckley. Bei der Marke handelt es sich um die zweitälteste Motorradmarke weltweit.
Geschichte des Triumph Motorrads
Gegründet wurde das Unternehmen als “The Triumph Cycle Company” im Jahr 1886 von Siegfried Bettmann in London. Zuerst stellte das Unternehmen Fahrräder her, das erste Motorrad wurde im Jahr 1902 angefertigt. Nur das indische Unternehmen Royal Enfield ist älter, sie produzierten das erste Motorrad im Jahr 1901. Zuerst wurden bei den Triumph Motorrädern fremde Motoren eingebaut. Den ersten selbst hergestellten Motor, einen drei PS starker Einzylinder-Viertaktmotor mit 363 ccm verwendete das Unternehmen bereits im Jahr 1905. Beim Motorradrennen auf der Insel “Isle of Man” um den Preis “Tourist Trophy” belegten Triumph Motorräder im Jahr 1907 den zweiten und dritten Platz, bereits ein Jahr später gewann Jack Marshall auf einem Triumph Motorrad das Rennen. Über 30.000 Motorräder fertigte das Unternehmen für die britische Armee im Ersten Weltkrieg an. Die Triumph Motorräder zählten neben den Marken Norton sowie BSA jahrzehntelang zu den besten Motorrädern der Welt. Modelle aus dieser Zeit zählen zu den begehrten Triumph Occasionen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Im Jahr 1936 übernahm Jack Sangster das Unternehmen, allerdings wurde die Fabrik in Coventry im Jahr 1940 vollkommen zerstört. Eine neue Fabrik wurde in Meriden aufgebaut und bereits gegen Kriegsende verliessen knapp 50.000 Militärmotorräder das Werk. Seit 1946 wurden wieder zivile Motorräder gebaut. Das Unternehmen BSA übernahm die Firma im Jahr 1951, sie firmierte aber weiterhin unter dem Namen Triumph. In den 1950er sowie den 1960er Jahren wurde das Triumph Motorrad in vielen Filmen mit Steve McQueen, Clint Eastwood sowie Marlon Brando gezeigt. Legendär ist der Film “The Wild One” mit Marlon Brando, in dem er ein Triumph Motorrad Thunderbird fährt. Das Modell ist als Triumph Occasion gefragt. Mitte der 1960er Jahre in Daytona Beach siegte erstmals bei einem Rennen ein Triumph Motorrad, bis dahin belegten immer Maschinen von Harley-Davidson die ersten Plätze.
Zusammenschluss und Neuanfang der Marke Triumph
Ende der 1960er Jahre hatte der Hersteller Schwierigkeiten, es wurde versäumt, die Produktpalette zu modernisieren. Japanische Motorräder waren überlegen, allerdings waren die hochwertigen Maschinen als Triumph Occasion beliebt. Im Jahr 1973 schloss sich das Unternehmen mit Norton Villiers zusammen, trotzdem wurde das Stammwerk in Meriden im Jahr 1983 geschlossen. In Hinckley in Grossbritannien wurde im Jahr 1990 ein Neuanfang gestartet. Erste Triumph Motorräder wurden Ende 1990 vorgestellt. Seitdem stieg die Nachfrage nach den beliebten Motorrädern ständig an. Allerdings hat das Triumph Motorrad der Neuzeit mit den Vorgängern technisch keine Gemeinsamkeiten mehr. Zu den beliebten Triumph Occasionen der letzten Jahre gehört das Modell Daytona 675.