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Nizoral Crème bekämpft Pilzinfektionen der Haut, deren Erreger Fadenpilze (Dermatophyten) und Hefen sind.
Nizoral Crème wird zur Behandlung von verschiedenen oberflächlichen Pilzerkrankungen am Rumpf, in der Leistengegend, an den Füssen und an den Händen sowie zur Behandlung des seborrhoischen Ekzems verwendet.
Nizoral Crème wird zudem zur Behandlung der Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) verwendet.
Bereits während der ersten Behandlungstage mit Nizoral Crème verspürt der Patient eine Besserung durch die Linderung des Juckreizes, der häufig zusammen mit einer Pilzinfektion auftritt.
Nizoral Crème darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.
Waschen Sie nach der Anwendung von Nizoral Crème Ihre Hände, um eine Übertragung auf andere Körperstellen oder Personen zu vermeiden. Benützen Sie ein separates Handtuch zum Abtrocknen der erkrankten Stellen. Hygienische Massnahmen (z.B. tägliches Waschen der befallenen Stellen, häufiges Wechseln der Kleidungsstücke, welche mit den betroffenen Körperstellen in Kontakt kommen).
Wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe von Nizoral Crème oder andere Imidazol-Derivate allergisch reagieren, sollten Sie dieses Produkt nicht anwenden. Überempfindlichkeitsreaktionen äussern sich durch Juckreiz, Brennen und gerötete Haut nach Anwendung der Crème auf der Haut. Wenn derartige Reaktionen auftreten, sollten Sie Nizoral Crème nicht weiter anwenden und Ihren Arzt oder Ihre Ärztin informieren.
Verwenden Sie Nizoral Crème nicht am Auge. Waschen Sie Ihre Hände, nachdem Sie Nizoral Crème aufgetragen haben.
Wenn Sie zur Zeit ein kortikosteroïdhaltiges Arzneimittel zur äusserlichen Anwendung (z.B. in Form einer Salbe, Lotion oder Crème) verwenden, sollten Sie dies unbedingt Ihrem Arzt resp. Ihrer Ärztin mitteilen. Er oder sie wird entscheiden, wann und wie Sie mit der Behandlung von Nizoral Crème beginnen sollen. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker resp. Ihre Ärztin, Apothekerin. Sollten starke Hautausschläge auftreten, ist der Arzt/die Ärztin aufzusuchen.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, sollten Sie Nizoral Crème ausschliesslich nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin anwenden.
Bei einer Anwendung während der Stillzeit ist der Brustbereich auszusparen.
Wenn vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet, wird Nizoral Crème wie folgt angewendet:
Hautpilzinfektionen am Rumpf, in der Leistengegend, an den Füssen und Händen: Nizoral Crème 1× täglich auf die befallenen Hautstellen auftragen.
Seborrhoisches Ekzem: Nizoral Crème 1?2× täglich auftragen. Nach 2?4 Wochen kann die Crème noch einmal oder zweimal wöchentlich angewendet werden, um die Wirkung aufrecht zu erhalten.
Die Behandlung muss ununterbrochen bis zum völligen Verschwinden der Pilzherde und noch mehrere Tage darüber hinaus erfolgen. Im Allgemeinen beträgt die Behandlungsdauer 2?4 Wochen; Fusspilze erfordern eine längere Behandlung von 4?6 Wochen. Tritt nach vier Behandlungswochen keine Besserung ein, sollte der Arzt oder die Ärztin aufgesucht werden.
Beim erstmaligen Gebrauch von Nizoral Crème die Tube öffnen und die Abdeckung der Öffnung mit dem Dorn in der Verschlussrückseite durchstossen.
Waschen Sie die betroffenen Hautstellen und trocknen Sie sie gut. Dann tragen Sie mit den Fingerspitzen Nizoral Crème auf die infektiösen Hautpartien und deren Rand hinaus auf. Waschen Sie danach Ihre Hände, um eine Übertragung auf andere Körperstellen oder Personen zu vermeiden. Häufiges Wechseln der Kleidungsstücke begünstigt den Behandlungserfolg ebenfalls. Bei Fusspilz wird die zusätzliche Anwendung eines gegen Pilzinfektionen wirksamen Puders oder Sprays für Schuhe und Strümpfe empfohlen.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Die Anwendung und Sicherheit von Nizoral Crème bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Nizoral Crème auftreten:
Häufig kann es zu Reaktionen an der Applikationsstelle wie einem Brennen der Haut, geröteter Haut oder Juckreiz kommen.
Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen, Hautausschlag, Schuppung oder Schälen der Haut, klebrige oder trockene Haut, unangenehmes Gefühl an der Applikationsstelle, Irritationen, lokales Ekzem, Entzündungen oder Blutungen auftreten.
In sehr seltenen Fällen kann Nesselsucht auftreten.
Wird Nizoral Crème übermässig oder mehr als empfohlen angewendet, kann dies zu Rötungen oder Schwellungen der Haut oder einem brennenden Gefühl führen. Stoppen Sie in diesem Fall die Behandlung mit Nizoral, damit die Symptome abklingen können. Nizoral Crème sollte nicht eingenommen werden. Wurde Nizoral Crème versehentlich eingenommen, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin auf.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Apothekerin informieren.
Nizoral Crème sollte bei Raumtemperatur (15?25 °C) und wie alle Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Nach Beendigung der Behandlung können Sie das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrem Arzt, Apotheker resp. Ihrer Ärztin oder Ihrer Apothekerin zum fachgerechten Entsorgen zurückbringen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Apothekerin, welche über die ausführliche Fachinformation verfügen.
1 g Nizoral Crème enthält 20 mg Ketoconazol (Wirkstoff), Propylenglycol, Antioxidans E 221 (Natriumsulfit) sowie weitere Hilfsstoffe.
46100 (Swissmedic).
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Tube zu 30 g Crème*.
Janssen-Cilag AG, Baar, ZG.
Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2010 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.