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Bienenwachs war in früheren Zeiten ein Hauptgrund, warum Bienen überhaupt gehalten wurden. Mit dem Wachs wurden Kerzen hergestellt. Die Kerzen dienten der Beleuchtung. Insbesondere in den Klöstern war die Beleuchtung der Kirche für das Gebet in der Nacht und am frühen Morgen sehr wichtig.
Die Bienen schwitzen feine Wachsplättchen aus ihrem Körper und verbauen diese in die typische sechseckige Wabenstruktur.
Bienenwachs besteht aus Kohlenwasserstoff, Einfachester, Doppelester, sonstigen Ester (Ester entstehen durch eine Reaktion von Säuren mit Alkohol oder Phenol) und Fettsäuren. Leider ist es in den letzten Jahren dazu gekommen, dass Bienenwachs mit Paraffin (gesättigte Kohlenwasserstoffe) einem Erdölprodukt, vermischt wurde. Das ist dem Bienenwachs abträglich. Der Schmelzpunkt, in der Regel zwischen 61-65° C, sinkt. Das kann dazu führen, dass die Bienen bei heisser Witterung den Stock nicht genügend kühlen können und die Wachsplatten abschmelzen. Die Brut, der Honig und viele Bienen gehen dabei verloren. Auch die Königin kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher wird der Qualität des Wachses ein grösseres Augenmerk gegeben, als bisher. Pantscherei sollte für jeden Imker, jede Imkerin ein No go sein.