Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03363.jsonl.gz/1437

manuelle Lymphdrainage
Die manuelle Lymphdrainage ist eine Sonderform der Massage und wirkt auf das vegetative Nervensystem. Es wirkt beruhigend auf den Sympatikus, welcher für eine erhöhte Herztätigkeit, Stress, Wachzustand, Anspannung nötig ist und körperliche Arbeit fördert.
Durch die im Vergleich zur klassischen Massage, eher sanfte Berührung der Haut, hat die manuelle Lymphdrainage auch eine schmerzlindernde Wirkung. Durch die Berührung wird der Schmerz nicht mehr bis ins Gehirn weitergeleitet, sondern nur noch bis zum Rückenmark. So empfindet der Patient den Schmerz als weniger intensiv.
Auch kann ein Lymphödem ursächlich einer Krankheit oder eines Traumas (Unfall, wie z.B. Prellung) entstehen und die Lymphflüssigkeit strömt in das verletzte Gebiet, oder aufgrund einer Krankheit ist das Lymphsystem nicht mehr in der Lage die Flüssigkeit zurück in den Blutkreislauf zu transportieren.
Das Lymphsystem ist kein geschlossenes System (wie das des Blutes) und kann daher Flüssigkeit im Gewebe aufnehmen.
Eine weitere Möglichkeit, dass Lymphsystem zu unterstützen, ist das Bandagieren der belasteten Körperteile. Auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen, fördert den Rücktransport der Lymphe positiv.
Bewegung und genug Flüssigkeit, aktivieren zudem den Stoffwechsel und regen so die Lymphflüssigkeit zum Rücktransport an. Durch die Aktivierung der Muskelpumpe (Bewegung) wird zusätzlich der Rücktransport beschleunigt.