Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03148.jsonl.gz/334

Weil die ersten 90 Trainingsminuten in Singapur noch bei Dämmerung gefahren werden und nicht wie das Rennen am Sonntag unter Flutlicht, hat die erste Zeitenliste noch wenig Aussagekraft.
Daniel Ricciardo realisierte mit 1:39,711 Minuten die Bestzeit und war nur 0,220 Sekunden langsamer als Sebastian Vettel vor einem Jahr im Qualifying. Sein Red-Bull-Teamkollegen Max Verstappen verlor 0,201 Sekunden, Vettel nur acht Hundertstel mehr. Als Vierter konnte nur noch Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen den Rückstand unter einer Minute halten (0,775).
Der 5,063 km lange Strassenkurs gehört wie schon oft in der Vergangenheit in Singapur zu den «Problemstrecken» von Mercedes, wie es Teamchef Toto Wolff ausdrückt. In Zahlen heisst das: Weltmeister Lewis Hamilton verlor als Sechster 1,5 Sekunden, Valtteri Bottas als Achter 1,7 Sekunden. Allerdings: Mercedes verwendete im Gegensatz zu den anderen Topteams nur Softreifen, aber nicht die schnelleren Hypersoftreifen.
Trotz Drehern von vielen Fahrern gab es im ersten Training nur einen Crash. Den verursachte eine Minute vor Ende der künftige Ferrari-Fahrer Charles Leclerc. Die Mechaniker bei Alfa Romeo Sauber dürften bis zum Start des zweiten Trainings (14.30 Uhr Schweizer Zeit) einiges zu tun haben. Der Monegasse klassierte sich als Neunter in den Top Ten, Teamkollege Marcus Ericsson knapp ausserhalb als Elfter.