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Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigten, dass sich viele Obwaldnerinnen und Obwaldner von der Politik der amtierenden Nationalrätin nicht abgeholt fühlten, teilte die GLP Obwalden am Montag mit. Deshalb setze sie sich bei den Nationalratswahlen im Herbst 2023 dafür ein, dass es zu keinen stillen Wahlen komme.
Einigkeit herrsche darüber, dass die GLP Obwalden eine Kandidatin oder ein Kandidaten mit Werten aus der politischen Mitte unterstützen werde, schreibt die Partei.
Unklar ist noch, ob die GLP mit einer eigenen Kandidatur ins Rennen steigt. In erster Linie sei es wichtig, dass die Kräfte der "politischen Mitte" gebündelt würden, um mit einer "tragfähigen Einer-Kandidatur" anzutreten.
Monika Rüegger von der SVP hatte 2019 den einzigen Obwaldner Nationalratssitz gewonnen. Sie schaffte die Wahl knapp vor CVP-Mitglied Peter Krummenacher, der von einem überparteilichen Komitee nominiert worden war.
Rüegger holte den SVP-Sitz zurück, den Christoph von Rotz 2011 nach nur einer Legislatur an CSP-Kandidat Karl Vogler hatte abgeben müssen. Vogler trat 2019 nicht mehr zur Wiederwahl an, seine Partei gab den Sitz mangels Kandidaten kampflos auf.
(sda)