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Dieser Lebensabschnitt ist gekennzeichnet durch unregelmässig und meist schwächer werdende Regelblutungen und schliesslich deren Ausbleiben. Die Wechseljahre dauern an bis sich der Hormonhaushalt auf einem neuen Niveau stabilisiert hat; sie beginnen überwiegend zwischen dem 45. und 50. und enden zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr. Typische Beschwerden (s. unten) müssen nicht während der ganzen Zeitspanne bestehen bleiben.
Nicht alle in diesem Zusammenhang verwendeten Ausdrücke werden scharf voneinander abgegrenzt, sondern teils synonym gebraucht.
ist ein Synonym für Wechseljahre und abgeleitet aus dem Griechischen.
Drei bis sechs Jahre vor der Menopause („vor“ lateinisch „prä“) nimmt die Produktion von weiblichen Hormonen (Progesteron, später Östrogene) allmählich ab. Zyklusstörungen sind ein häufiges Symptom und es beginnen erste Wechseljahrbeschwerden (s. unten).
Die Auslegung dieses Begriffs ist uneinheitlich, man muss gut hinhören, um zu merken, was im Einzelfall gemeint ist.
Das ist die Zeitspanne nach dem Sistieren des monatlichen Zyklus („nach“ lateinisch „post“). Hormonelle Veränderungen finden noch statt, während die Ausfallserscheinungen nach und nach verschwinden. Diese Lebensphase ist gewöhnlich mit dem 65. Lebensjahr abgeschlossen.
Während der Wechseljahre gehen die Reifung von Eizellen und die Hormonbildung in den Eierstöcken allmählich zurück und hören dann gänzlich auf. Entsprechendes gilt für monatliche Blutungen und Fruchtbarkeit.
Ein verfrühtes Auftreten der Wechseljahre kann bedingt sein durch:
Ein Teil der Frauen erlebt diesen Lebensabschnitt ohne Probleme, doch die Mehrzahl – etwa zwei Drittel – hat leichtere oder heftigere Beschwerden.
Die Wechseljahre gehören zum normalen Alterungsprozess und lassen sich nicht verhindern, doch können einige unangenehme Begleiterscheinungen gemildert werden.
Der zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr unregelmässiger werdende Zyklus an sich erfordert keinen Arztbesuch, ausser bei starken psychischen oder körperlichen Beschwerden. Diese lassen sich durch pflanzliche Präparate, Hormone (HET= Hormonersatztherapie), Beruhigungsmittel, gegebenenfalls Mittel gegen Depressionen oder andere Psychopharmaka lindern. Wegen der möglichen Nebenwirkungen und Interaktionen (Wechselwirkungen) mit anderen Medikamenten ist eine Beratung auch vor der Einnahme pflanzlicher Präparate angezeigt.
Regelmässige Krebs-Vorsorgeuntersuchungen bleiben im Klimakterium und danach empfehlenswert, denn bösartige Erkrankungen können weiterhin auftreten, z.B. auch Brustkrebs.