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Die Prosaedition wird von Dr. Christa Baumberger (Nachlasskuratorin Hennings, SLA) und Prof. Nicola Behrmann (Rutgers University, New Jersey/USA) herausgegeben, unter Mitarbeit von Simone Sumpf.
Mit ihrem ersten Roman «Gefängnis» (1919) sorgte Emmy Hennings weitherum für Aufsehen. Nach Erscheinen ihres zweiten Romans «Das Brandmal» im Jahr 1920 galt sie als eine der wichtigsten Schriftstellerinnen ihrer Generation. Die 1923 erschienene Erzählung «Das ewige Lied» jedoch blieb nahezu unbemerkt.
Die beiden Prosabände enthalten diese Texte nach dem Erstdruck ediert. «Gefängnis» wird begleitet von zwei weiteren unpublizierten Gefängnis-Romanen aus dem Nachlass.
Die Ausgabe schafft verschiedene Zugänge zu den Texten: Ein ausführlicher Stellenkommentar legt die vielschichtigen intertextuellen Bezüge offen, und eine umfassende Sammlung zeitgenössischer Rezensionen zeigt die breite Wirkung der Romane. Die Nachworte bieten eine detaillierte Aufarbeitung der lebensgeschichtlichen Zusammenhänge, der Textgenese und Ästhetik von Emmy Hennings‘ frühen Prosatexten.
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