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Starke Winde und heftige Regenfälle, verursacht durch den Tropensturm Ana, haben das Leben Tausender Kinder in vier Ländern im östlichen und südlichen Afrika erschüttert. Jüngsten Berichten zufolge wurden Teile von Madagaskar, Malawi, Mosambik und Simbabwe von dem ersten saisonalen Wirbelsturm in der Region getroffen.
In einigen Gebieten ist die Lage für Kinder und Familien nach wie vor katastrophal, da es immer noch regnet und die Wasserstände steigen. Der Tropensturm verdeutlicht erneut die Risiken und Folgen von Klimakatastrophen in der Region sowie die Notwendigkeit sofortiger humanitärer Hilfe – auch in den entlegensten Gebieten, die nur schwer zugänglich sind.
In Mosambik, wo sich die unsichere Lage weiterhin negativ auf die Ernährung der Kinder auswirkt, hat der jüngste Tropensturm eine weitere Krise für zu viele Kinder verursacht. Der heftige Sturm verursachte Überschwemmungen und beschädigte fast 10 500 Häuser sowie die öffentliche Infrastruktur, darunter Brücken, Stromleitungen, Schulen, Wassersysteme und Gesundheitseinrichtungen.
Mehr als 45 000 Menschen, darunter 23 000 Frauen und Kinder, werden nach dem Sturm, wahrscheinlich humanitäre Hilfe benötigen. Nach ersten Angaben wurden 12 Gesundheitseinrichtungen und 346 Klassenzimmer (137 Schulen) beschädigt oder zerstört. Dies betrifft über 27 000 Schüler, die kommenden Montag, dem 31. Januar, das neue Schuljahr beginnen sollten. Sie werden nun keinen Platz zum Lernen haben. Es wird erwartet, dass diese Zahlen noch steigen werden, da die Teams vor Ort die Lage noch immer bewerten.
UNICEF und seine Partner sind in den vier afrikanischen Ländern rund um die Uhr im Einsatz, um die Lage zu beurteilen und rasche Hilfe für Kinder und Gemeinden in Not zu mobilisieren. UNICEF entsendet Mitarbeitende und bereitet medizinische Hilfsgüter und Nahrungsmittel, Wasser-, Sanitär- und Hygienesets vor und richtet vorübergehende Lernräume ein, um Kinder und Familien zu unterstützen.
Elf Millionen Kinder im Jemen benötigen humanitäre Hilfe
Acht Jahre brutaler Gewalt und Bürgerkrieg haben das Leben von Millionen von Kindern im Jemen verwüstet. Laut UNICEF sind im ärmsten Land der arabischen Welt heute elf Millionen Mädchen und Jungen auf humanitäre Hilfe angewiesen.