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Das Weingut der Familie Collalto gehört zu den ältesten in Italien. Seine Geschichte reicht über 500 Jahre bis in das 15. Jahrhundert zurück. Der Grossteil der Weingärten liegt an den Hügeln, die auf der linken Seite des Piave-Flusses langsam in die Prosecco-Region ansteigen. Grosses Augenmerk wird auf die Vinifizierung der Weine gelegt. In den letzten Jahren wurde sehr viel Geld in modernste Kellereitechnik investiert. Ein Team von hochmotivierten nologen arbeitet ständig an der Verbesserung der Qualität. Dieses Bemühen wurde mittlerweile durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt. Fast alle Weine der Cantina Collalto wurden mit einem oder zwei Kelchen im Gambero Rosso, einem der bedeutenden italienischen Weinführer, ausgezeichnet. Besonderer Wert wird auf die lange Reifung von Rotweinen gelegt. Der Cabernet Riserva, der Cabernet Podere Torrai und die Cuvée Colli di Conegliano Rosso gelangen erst im fünften Jahr nach der Ernte in den Verkauf.
Prosecco ist ursprünglich der Name einer alten Rebsorte aus Venetien. Seit 2009 ist, nach EG-Verordnung, Prosecco nicht mehr der Name einer Rebsorte, sondern eine Herkunftsbezeichnung für das spezielle Anbaugebiet im Veneto. Heute heisst die Traubensorte Glera. Die Glera-Weine aus den Gemeinden Valdobbiadene und Conegliano dürfen den Status eines DOCG/DOCP -Prosecco bei Einhaltung vorgeschriebener Qualitätsstandards tragen. Weine, Perlweine und Sekte aus der gleichen Traube aus anderen Teilen der Region, dürfen die Bezeichnung IGT/IGP tragen. Im Unterschied zum Champagner, wo die zweite Gärung in der Flasche erfolgen muss, wird Prosecco nur selten im aufwändigeren Flaschengärverfahren hergestellt. Prosecco wird üblicherweise nach der Méthode Charmat produziert (Tankgärung). Neben den unterschiedlichen Typen der Spumanti (Brut, Dry, Extra Dry) kennt man den Frizzante (Perlwein) und den Stillwein aus Glera.