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Urlaub auf Malta
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Die Republik Malta besteht aus drei Inseln und zwar Malta, Gozo und Comino. Die wilde, zerklüftete Landschaft übt auf Gäste einen besonderen Charme aus und lädt zu langen Spaziergängen ein. Um etwa 3.600 v. Chr. entstand die Tempelanlage von Ggantija, die zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde. Highlight ist die Hauptstadt Valletta, wo Sie neben gigantischen Befestigungsmauern eine quadratische Stadtanlage mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Bauwerken, Kirchen und Museen finden. Die Golden Bay ist eine der schönsten Badebuchten Maltas. In der Anchor Bay befindet sich das Filmdorf von Popeye. Der längste Sandstrand der Insel ist die Mellie?a Bay.
Die maltesische Hauptstadt Valletta ist mit ihren 5.730 Einwohnern die kleinste Hauptstadt Europas. Ebenso ist sie eine der am besten gesicherten Städte weltweit. Ein Ring aus Bastionen schützt die Stadt, die seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Valletta ist durch ihre rechteckige Anlage, die unzähligen Barockfassaden, bunte Fenstergiebel und enge Gassen bekannt. Höhepunkte sind die Lower Barraka Gardens und die St. John's Co-Cathedral.
Auch auf Malta gibt es eine Blaue Lagune, die von den Inseln Comino und Cominotto gebildet wird. Sie befindet sich zwischen der Hauptinsel Malta und der Nachbarinsel Gozo und besitzt einen atemberaubend schönen Blauton mit glasklarem Wasser. Die Blaue Lagune wird im Sommer von vielen kleinen Booten besucht. Gäste, die hier schwimmen wollen, sollten auch die unbewohnte Insel Comino besuchen.
Die ehemalige maltesische Hauptstadt Mdina wird mit ihren grade einmal 400 Einwohnern als die „Stadt der Stille“ bezeichnet. Die Strassen der Stadt wurden labyrinthartig angelegt, um feindliche Angreifer zu verwirren. Mdina diente bei der ersten Staffel von Game of Thrones als Drehort für King's Landing und das Stadttor als Stadttor von Königsmund. Das Stadtbild Mdinas ist geprägt von schmalen Gassen und den aus dem maltatypischen sandfarbenen Kalkstein errichteten Palästen und Kirchen.
Der San Anton Garten gehört zur Residenz des maltesischen Präsidenten, dem San Anton Palace. Die Gärten sind teilweise öffentlich zugänglich und beheimaten zahlreiche Pflanzen und Bäume aus der ganzen Welt. An der Nordwestseite des Gartens befindet sich der Schildkrötenbrunnen, in dem sich Schildkröten in der Sonne räkeln.
An der Nordküste Gozos befinden sich nahe der Xwejni Bay die Salzpfannen. Schon die Römer gewannen hier Salz und noch heute sind etwa 300 Salinen in Betrieb, die in den Monaten Mai bis September genutzt werden. Gäste können beobachten, wie Einheimische das Salz zusammenkehren. In der Nähe befindet sich die versteckte Schlucht Wied il-G?asri, die zum Baden einlädt.
St. Peter's Pool zählt zu den maltesischen Hotspots für Schwimmer. Während sich im Winter die Wellen an der Steilküste brechen, können Gäste im Sommer in glasklarem Wasser baden und von den Klippen in den St. Peter's Pool springen. Läuft man weiter den Klippen entlang, kommen Besucher an einer aussergewöhnlichen Steinformation, den „Remarkable Stones“ vorbei.
Das Radission Blu Resort Malta St Julian's besticht durch sein atemberaubendes Panorama und den Blick auf das Meer. Alle Geschäfte und Cafés von St. Julian's sind in nur wenigen Gehminuten erreichbar. Ebenso befindet sich die Hauptstadt Valletta in weniger als zehn Kilometern Entfernung. Gäste freuen dürfen sich auf ein traumhaftes Premium Zimmer mit Meerblick und Balkon freuen.
Das Pebbles Resort ist ein modernes Resort mit zahlreichen luxuriösen Einrichtungen. Gäste können im Pool entspannen oder an der Bar einen Cocktail in der Sonne geniessen. Die vielen historischen Sehenswürdigkeiten der St. Paul's Bay können vom Hotel aus besucht werden.
Das Hilton Malta befindet sich nur wenige Schritte vom historischen Zentrum St. Julians entfernt. Gäste können sich von den kulinarischen Köstlichkeiten des Restaurants „The Blue Elephant“ verwöhnen lassen oder im Spa eine Auszeit nehmen. Die idyllische Umgebung des Hotels lädt zum Erkunden und Geniessen des Ausblicks auf das Meer ein.
Malta ist ein traditionell katholisch geprägtes Land, weshalb hier die Feiertage wie Christi Himmelfahrt, Mariä Himmelfahrt und natürlich Karfreitag, Ostern und Weihnachten gefeiert werden. Daneben gibt es noch den Tag der Arbeit und besondere Nationalfeiertage, zu denen am 7. Juni der „Sette Giugno“ gehört. Dieser Tag erinnert an ein Ereignis aus dem Jahr 1919, als britische Truppen in eine Menschenmenge feuerten und dabei vier Menschen töteten.
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Die Malteser sind für ihre Leidenschaft für Musik bekannt. Folklore ist sehr beliebt. Die traditionelle Musik wird „Ghana“ genannt und ist auf vielen Festivals und bei nationalen Feiertagen zu hören. Eine beliebte Tradition auf Malta ist das samstägliche Barbecue. Die Einwohner begeben sich an die Küste, um dort mit Familie und Freunden Zeit zu verbringen. Die Samstage sind in der Regel mit Grillen verbunden, weshalb sich an den Küsten entlang viele Pavillons mit Produkten zum Grillen befinden. Die Küche Maltas ist von den zahlreichen Eroberern, die dort ihre Spuren hinterlassen haben, geprägt. Typische Gerichte sind ebenfalls durch ihre geografische Nähe zu Nordafrika und Sizilien geprägt und enthalten eine orientalische Note. Auch die Briten haben in der Kulinarik ihre Spuren hinterlassen, weshalb es noch heute überall auf Malta ein Britisches Frühstück gibt. Insgesamt existiert dort eine vielfältige, mediterrane Küche, bei der für Jeden etwas dabei ist.
Entscheiden Sie sich, eine der vielen Kirchen Maltas zu besuchen, sollten Sie sich angemessen kleiden. Mützen sind abzunehmen und Schultern sollten bedeckt sein. FKK oder „oben Ohne“ sind ebenfalls nicht erlaubt. Die Malteser zeichnen sich durch eine grosse Bescheidenheit aus, weshalb Sie als Gast nicht mit Reichtümern prahlen sollten. Sie sollten die Einheimischen wertschätzen und sich nicht über sie stellen. Fluchen und Blasphemie sind für Malteser beleidigend. Dennoch sind Viele für jede Art von Gesprächen offen. Achten Sie jedoch darauf, möglichst nicht über Politik, Sport oder Migration zu diskutieren, weil dies zu hitzigen Debatten oder gar Auseinandersetzungen führen kann.