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Die Jodlerinnen und Jodler messen sich in den Kategorien Einzeljodlerin (EJF), Einzeljodler (EJM), Jodler Duett (JD), Jodler
Terzett (JT), Jodler Quartett (JQ), Jodlergruppe (JG), mit oder ohne musikalische Begleitung.
Der Jodlernachwuchs tritt in den Kategorien Jodler-Nachwuchs Kleinformation (JNK) und Jodler-Nachwuchsgruppe (JNG) auf.
Den Jodelgesang kennt man in der Schweiz einerseits als Jodellied und andrerseits als Naturjodel. Das Jodellied besteht in der Regel aus einem Text in drei Strophen und anschliessendem Jodel. Der Naturjodel, oder bei uns viel auch Naturjutz genannt, ist eine Melodie ohne Worte, die das Empfinden der Bergler und Aelpler zum Ausdruck bringt. Er wird vor allem im Appenzell, im Toggenburg, im Berner Oberland und in der Zentralschweiz sehr intensiv gepflegt. Die Ursprünge des Jodelns gehen auf vorhistorische Zeiten zurück: Jodelnd verständigten sich Hirten und Sammler, Waldarbeiter und Köhler. In den Alpen wurde von Alp zu Alp mit Jauchzern kommuniziert oder das Vieh mit Jodlern angelockt. Die Zentralschweiz gilt als eine der Schweizer Jodel-Hochburgen.