Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03144.jsonl.gz/150

Die Höhere Berufsbildung ermöglicht Höherqualifizierung - und das heute schon. Allerdings wird sie zu oft unter ihrem Wert gehandelt. Die Höhere Berufsbildung muss deshalb als qualitativ hochstehende Fortsetzung der beruflichen Grundbildung aufgewertet und besser sichtbar gemacht werden. Jährlich erwerben rund 26‘700 Personen einen Abschluss der höheren Berufsbildung und erlangen damit Qualifikationen, die zum Ausüben einer anspruchs- und verantwortungsvollen Berufstätigkeit erforderlich sind. Berufsleuten mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder einem gleichwertigen Abschluss auf Sekundarstufe II ermöglicht die höhere Berufsbildung eine Spezialisierung und ein Vertiefen des Fachwissens. Ausserdem können Qualifikationen im Bereich der Unternehmensführung erlangt werden.
Verordnung des Hochschulrates über die Koordination der Lehre an den Schweizer Hochschulen (Anhörung)
Höhere Fachschulen brauchen eine bessere Positionierung
Die Motion 18.3392 der WBK-Nationalrat verlangt, „dass die höheren Fachschulen mit eidgenössisch anerkannten Bildungsgängen und ihre Abschlüsse national und international klar als Teil der schweizerischen Berufsbildung positioniert sind.“ Diese Motion wurde heute vom Nationalrat ohne Abstimmung und mit Zustimmung des Bundesrates überwiesen.
Ständerat sagt Ja zur Stärkung der Höheren Fachschulen
Die Bildungsgänge der Höheren Fachschulen sind arbeitsmarktnahe Ausbildungen auf Tertiärstufe. An diesem Grundsatz soll nicht gerüttelt werden. Aber Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist der Meinung, dass sie endlich einen Bezeichnungsschutz erhalten sollen.