Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03223.jsonl.gz/884

FreiburgEnergiesparende Leuchten, nicht jede Ecke gleich erhellen, zwischen Mitternacht und sechs Uhr früh die Beleuchtung des öffentlichen Raums einschränken: Mit diesen Mitteln möchten die Generalrätinnen Christa Mutter (Grüne) und Christel Berset (SP) in der Stadt Freiburg Energie sparen.
Kandelaber erneuern
Der Gemeinderat stellt in seiner Antwort fest, dass Freiburg für die Beleuchtung der Strassen etwa gleich viel Energie verbraucht wie die meisten vergleichbaren Städte in der Romandie. Er zeigt aber auch auf, dass die Leistung von etwas mehr als der Hälfte aller Kandelaber und Leuchten verbesserungswürdig ist. Der Gemeinderat will nun den Energiekonsum einschränken, indem weniger starke Leuchten eingesetzt werden und indem die veralteten Kandelaber nach und nach durch modernere ersetzt werden.
Nachts bleibts hell
So sieht der Gemeinderat im Budget 2008 160 000 Franken vor, um Strassenbeleuchtungen mit geringer Strahlkraft zu ersetzen; das ist doppelt so viel wie im Jahr 2007. Dazu kommen 200 000 Franken für den generellen Unterhalt; darin ist auch das Ersetzen der Kandelaber enthalten. 2007 waren für diesen Bereich 20 000 Franken weniger budgetiert gewesen. Eine andere Sparmöglichkeit lässt der Gemeinderat links liegen: In der Nacht will er die Beleuchtung nicht zurückfahren. njb