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Durch das Vakuum kommt es häufig zur Bildung von Hämatomen (Blutergüssen) sowie auch zu Rötungen oder einer Druck- und Berührungsempfindlichkeit. Diese halten in der Regel lediglich einige Stunden bis Tage an.
Eine etwaig auftretende Schwellung bildet sich in der Regel schnell zurück. In sehr seltenen Fällen könnte der Übergang zwischen den behandelten und unbehandelten Arealen zu erkennen sein. Durch die geschwungene Form und das Ausstrahlen der Kälte auf das umliegende Gewebe, sind Unregelmäßigkeiten jedoch nicht zu erwarten.
Auch eine lokal begrenzte Entzündung des Fettgewebes kann in sehr seltenen Fällen durch die Kälte-Zufuhr ausgelöst werden. Diese tritt häufig in Zusammenhang mit entzündlichen Darmerkrankungen und Kollagenosen auf. Es wird auch diskutiert, dass folgende Faktoren die Auslöser sein könnten: Pille, Süßstoffe, Pilzinfektionen, Schläge. Oft heilen die Knoten in kurzer Zeit ab, es gibt aber auch jahrelange Verläufe.
Bei der Einnahme von Akne-Präparaten, Hormonen, Antibiotika oder Malariamittel kann es zu einer möglichen postinflammatorischen Hyperpigmentierung kommen. Diese löst sich aber im Normalfall in kurzer Zeit wieder auf.