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Der November brachte auf der Alpennordseite längere Phasen mit Hochnebel, während die Bergebiete und die Alpensüdseite sonnige Tage verzeichneten. Zum Monatsbeginn fiel in den Ostalpen reichlich Neuschnee. Gegen Monatsende schneite es beidseits der Alpen bis in die Niederungen. Der Herbst war verbreitet niederschlagsarm und insgesamt sehr sonnig. Lokal wurde einer der sonnigsten Herbste der letzten 60 Jahre registriert.
Regional kühler November
Die Novembertemperatur blieb in den tieferen Lagen der Alpennordseite 0,5 °C unter der Norm 1981−2010. Lokal gab es Novemberwerte bis 1 °C unter der Norm, so zum Beispiel in Basel oder in St. Gallen.
In höheren Lagen stieg die Novembertemperatur im Mittel knapp über die Norm 1981−2010. Einzelne Gipfellagen verzeichneten knapp 1 °C über der Norm. Südlich der Alpen bewegte sich die Novembertemperatur um 0,5 °C über der Norm 1981−2010.
Im landesweiten Mittel erreichte die Novembertemperatur die Norm 1981−2010 von 1,2 °C. Die ab 2022 verwendete Norm 1991−2020 kommt auf 1,7 °C zu liegen. Zwischen den beiden Normperioden liegt also eine Erwärmung von 0,5 °C. Die vorindustrielle Novembernorm 1871−1900 lag bei 0,3 °C. Seither ist der November in der Schweiz um 1,4 °C wärmer geworden.
Viel Sonnenschein
Dank der sonnigen Monate September und Oktober blickt die Schweiz auf einen insgesamt sehr sonnigen Herbst zurück. Lokal war es einer der sonnigsten Herbste der letzten 60 Jahre.
Der September erfreute vor allem die Alpennordseite mit weit überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer. Gebietsweise wurde einer der sonnigsten September der letzten 60 Jahre registriert. Überaus sonnig präsentierte sich auch der Oktober, erneut vor allem auf der Alpennordseite. Genf registrierte den sechstsonnigsten Oktober seit Messbeginn 1897. Im November blieb die Sonnenscheindauer als Folge des häufigen Hochnebels in vielen Gebieten unter der Norm 1981‒2010. Werte über der Norm gab es vor allem in Berglagen.