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Das Licht- und Kraftwerk Glattfelden, kurz genannt LKW, verdankt seine Entstehung vor allem einigen weitsichtigen, initiativen Bürgern, die schon früh die Bedeutung der Elektrizität erkannten. Sie waren von der Idee, ein eigenes kleines Kraftwerk zu bauen, nicht mehr abzubringen.
An der Gründungsversammlung wurde im Vorwort zum Protokoll wörtlich festgehalten: «Unter der Firma: Licht- und Kraftwerk Glattfelden hat sich mit Sitz in Glattfelden unterm 22. Mai 1898 eine Genossenschaft gegründet.»
Im Wissen, dass die Glatt im Unterland das grösste Gefälle aufweist, wurde mit dem Kauf der Mühle von Frau Gloor das Vorhaben zielstrebig vorangetrieben.
Das altgediente Mühlrad musste weichen. Die Firma Rieter & Co. lieferte zwei kleinere Turbinen, eine von 30 und eine von 20 PS. Die Turbinen erzeugten den Strom für die Dreschmaschine, die Mühle und das später entstandene Sägewerk, die Strassenbeleuchtung und die Hausinstallationen.