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Mit einer Umfrage erhoben wir die Bedürfnisse nicht binärer Menschen in Bezug auf die staatliche Erfassung ihres Geschlechts. Über 200 Personen haben sich daran beteiligt und bringen ein deutliches Bedürfnis nach Anerkennung zum Ausdruck.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Gut drei Viertel der Teilnehmer_innen würden grundsätzlich einen nicht binären Geschlechtseintrag beantragen, wenn es einen solchen gäbe.
- Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer_innen geben an, dass sie am liebsten keinen Geschlechtseintrag hätten. Auch auf die Frage, wie ihr Geschlechtseintrag heissen würde, wenn sie ganz frei entscheiden könnten, ist die häufigste Antwort die Ablehnung eines amtlich registrierten Geschlechts.
- Gefragt nach ihrem bevorzugten Geschlechtseintrag nennen die Teilnehmer_innen insgesamt 14 grundsätzlich verschiedene Präferenzen.
- Nur 4 Prozent der Teilnehmer_innen würden auf einen neuen, nicht binären Geschlechtseintrag verzichten, weil sie nicht über ihre Papiere geoutet werden möchten.
- Von fünf vorgeschlagenen nicht binären Geschlechtsmarkern wird «X» als am besten und «unbestimmt» als am unpassendsten bewertet.