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Einer der bekanntesten und umstrittensten Fernsehjournalisten der USA hört auf: Der rechtspopulistische Moderator Glenn Beck will noch in diesem Jahr seine tägliche Sendung beenden, wie die Produktionsgesellschaft und der Sender Fox News in New York mitteilten.
Gründe nannten beide nicht. Die Show hatte nach dem Start vor gut zwei Jahren Traumquoten, litt zuletzt aber unter Zuschauerschwund.
Beck galt als rechtes Aushängeschild des rechten Nachrichtensenders Fox News. Immer wieder griff er Politik und Politiker der Demokraten an und attackierte die der Republikaner nur, wenn er sie als zu weich einstufte.
Im Gegensatz zur journalistischen Neutralitätspflicht machte er sich auch immer für die erzkonservative Tea-Party-Bewegung stark. Beck hatte mehrere Bücher geschrieben.
Beck war immer gegen Abtreibung, Klimaschutzpolitik und Sozialhilfe und immer für Selbstverantwortung, das Recht auf Waffenbesitz, wenig Staat und viel Kirche. Seine Haltung sorgte selbst im konservativen Lager oft für Diskussionen.
Der Rechtspopulist war ein medialer Gegenspieler des Linkspopulisten Keith Olbermann. Olbermann hatte Ende Januar überraschend seine täglichen Sendungen beim Sender NBC beendet.
SDA-ATS