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Auf der Lysimeteranlage Bern-Liebefeld wurde zwischen 2002 und 2009 der Einfluss der Düngerform auf den Sickerwasseranfall und die Nährstoffauswaschung in einer Fruchtfolge untersucht. Mit rein organischer Düngung wurden leicht höhere Pflanzenerträge erzielt als mit rein mineralischer oder organisch-mineralischer Düngung. Dies dürfte unter anderem eine Folge davon sein, dass in einem Lysimeterversuch ein optimales Hofdüngermanagement möglich ist. Die drei Düngungsverfahren unterschieden sich hingegen nur wenig in den Sickerwassermengen, den Nitratkonzentrationen des Sickerwassers sowie den ausgewaschenen Nährstofffrachten. Diese wurden viel stärker durch die klimatischen Bedingungen und die angebaute Kultur beeinflusst. Mit einer längeren Versuchsdauer hätte vermutlich infolge der langen Nachwirkung des organischen Stickstoffs eine stärkere Differenzierung der Verfahren erzielt werden können. Einerseits führt diese Nachwirkung im Laufe der Jahre zu leichten Ertragssteigerungen, andererseits muss aber infolge der stärkeren Humusmineralisierung auch mit einer Zunahme der Auswaschungsverluste gerechnet werden.
Die Minderung der Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln soll vom Bund mit Hilfe eines Risikoindikators überprüft werden. Dieser berücksichtigt auch den Umsetzungsgrad von Risikominderungsmassnahmen in der Praxis. Mittels einer Studie wurde dieser Umsetzungsgrad geschätzt.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.