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Zusammen mit den Marktpartnern entlang der Wertschöpfungskette erstellt Swiss Granum Anbauempfehlungen zur Steuerung des Angebots in der Schweiz, wie die Branchenorganisation in einer Medienmitteilung schreibt.
Beim Brotweizenwird eine Aufteilung der Produktion auf die Klassen von 40% TOP, 40% Klasse I und 20% Klasse II angestrebt. Dinkel ist stark nachgefragt, was zu einer Erhöhung der Richtpreise geführt hat.
Um die Auslandabhängigkeit im Bereich Futtermittelrohstoffe reduzieren zu können, wird empfohlen, die Anbaufläche von Futterweizen, Körnermais und Eiweisserbsen auszudehnen, von Gerste sowie von Triticale beizubehalten.
Beim Raps sind die Zuteilungen des Schweizerischen Getreideproduzentenverbandes (SGPV) massgebend, wie es weiter heisst. Aufgrund der guten Nachfrage sind zusätzliche Rapsproduzenten weiterhin gesucht, da gemäss SGPV die Zielmenge von 106’000 Tonnen Raps noch nicht erreicht ist.
Bei den Sonnenblumen bildet die Zuteilung des SGPV ebenfalls die Basis für den Anbau. Für produzierte Mengen ausserhalb der Zuteilung besteht keine Abnahmegarantie.
Bei Soja bestehen Verträge mit Verarbeitern, welche den Absatz einer zum Vorjahr höheren Sojamenge im Futtersektor erlauben. Der Anbau kann somit deutlich ausgebaut werden.