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Beim Absturz eines Militärflugzeugs auf ein Wohnheim für Behinderte ist in Frankreich mindestens ein Mensch getötet worden. Unklar ist, wie viele Bewohner zum Unglückszeitpunkt in dem Haus waren.
Im französischen Landesinneren sind bei einem Flugunglück am Mittwochabend mindestens ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Nach Behördenangaben stürzte ein Militärflugzeug vom Typ Alpha Jet in eine Behinderteneinrichtung etwa zehn Kilometer vom Zentrum der Stadt Tours. Die beiden Piloten konnten sich per Fallschirm retten.
Am Boden kam ein 63-jähriger Mann ums Leben. Fünf Bewohner des Heims wurden nach französischen Medienberichten verletzt, einer von ihnen schwer. Laut BBC, die sich auf die französische Luftwaffe beruft, blieben die Piloten unverletzt. Sie befanden sich auf einem Trainingsflug, an Bord waren ein Flugschüler und ein Ausbilder.
Als Unglücksursache gaben französische Behörden einen «technischen Zwischenfall» an, nannten jedoch keine Einzelheiten. Unklar ist auch, wie viele der insgesamt rund 75 Bewohner sich zum Zeitpunkt des Unglücks in der betroffenen Einrichtung aufhielten. Beim Alpha Jet handelt es sich um einen zweistrahligen Jagdbomber deutsch-französischer Bauart, der traditionell als Ausbildungsflugzeug eingesetzt wird. Die Bundeswehr stellte den Flugzeugtyp 1997 ausser Dienst. (rls/dpa/AFP)