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Muttertag
Immer am zweiten Sonntag im Mai wird der Muttertag zelebriert.
Wer von und hat nicht in jungen Jahren seiner Mutter Gutscheine selbst gebastelt. Extra früh aufgestanden, um den Frühstückstisch liebevoll zu decken und mit liebevoller Deko geschmückt. Einfach der Mutter mal einen schönen Tag bereiten. Und danke sagen für all ihre Mühen.
Wie kam es zum Muttertag in der Schweiz?
Der Ursprung des Muttertags findet sich in den Vereinigten Staaten von Amerika. Nachdem dieser Tag anfangs nur in den USA zelebriert wurde, gab es 1912 eine Mother’s Day International Association gegründet. Vom Vereinigten Königreich wurde das Konzept schnell angenommen.
In der Schweiz ergriffen zwei Gruppierungen die Initiative für die Einführung des Muttertages: die Unions Chrétiennes de Jeunes Gens de la Suisse romande und die Heilsarmee. 1914 veröffentlichte erstere ihren Aufruf in ihrem Vereinsorgan, wobei sie sich ausdrücklich auf das angelsächsische Vorbild beriefen. In der französischsprachigen Schweiz stiess man bei reformierten Pfarrern auf ein gewisses Echo. Aber in der Deutschschweiz konnten sie mit ihrer Initiative nicht Fuss fassen. Die Heilsarmee startete erstmals im Sommer 1917 einen Aufruf zur Begehung eines Ehrentages für die Mutter, der die religiöse Berechtigung einer solchen Ehrung betonte.
Beide Initiativen waren in ihren jeweiligen Institutionen erfolgreich. Jedoch wurde der Muttertag bis in die zwanziger Jahre hinein auf kleine Kreise beschränkt zelebriert. Angeregt durch deutsche Kollegen begannen die schweizerischen Verbände der Floristen, der Gärtnermeister und der Konditormeister sich für den Muttertag zu engagieren. Auch wenn sie im Zentral- und in Ortskomitees, die den Muttertag propagierten, mitmachten, blieben sie meist in der Öffentlichkeit eher im Hintergrund. Die öffentlichen Aufrufe wurden durch ethisch engagierte Personen des öffentlichen Lebens unterzeichnet. Schlussendlich gelang 1930 der Durchbruch. Über die Presse, Flugblätter, das Radio, die Schaufenster der beteiligten Berufsleute wurde der Muttertag für den zweiten Maisonntag 1930 propagiert.
Ein grosses Danke an alle Mütter
Auch wenn man seiner Mutter jeden Tag dankbar ist, für all die Mühen, die sie Tag ein und Tag aus auf sich nimmt für ihre Kindern. Egal ob das Kind noch klein ist oder bereits erwachsen. Eine Mutterliebe geht nie vorbei. Man selbst wird immer das Kind bleiben. Um so schöner ist es einmal im Jahr einen kompletten Tag der Mutter zu widmen.
Angefangen mit einem wunderbaren Frühstück oder Brunch. Oftmals erhält die Mutter auch ein kleines Geschenk. Die kleinen basteln oftmals Gutscheine und schenken selbst gepflückte Blumen. Wenn man älter wird, überlegt man sich, über welche Kleinigkeit sich die eigene Mutter besonders freuen würde. Und wie wir ja alle wissen, liegt man mit kleinen Deko Ideen nicht verkehrt. Je nach Geschmack lässt sich so einiges finden. Entweder ein herziges Deko Schild, ein passender Untersetzer oder doch frühlingshafte Deko wie ein Pflanzset oder eine blumige kleine Giesskanne. Eine Kleinigkeit reicht, und das Herz der Mutter springt vor Freude.
Für den Nachmittag passt immer Kuchen zum Kaffee. Als kleine Anregung ein modernes Rezept für einen leckeren frischen Kuchen.
Avocado-Quarktorte
Zutaten (für 8 Personen):
2 Eiweisse
1 Prise Salz
60 Gramm feinster Zucker
2 Eigelbe
40 Gramm Mehl
20 Gramm gemahlene Mandeln
2 EL Kakaopulver
20 Gramm abgekühlte flüssige Butter
Saft einer Limette
2 EL Puderzucker
3 Avocados in Stücke geschnitten (ca. 480 Gramm)
2 Limetten, fein abgeschälte Schale, in Streifen, und ganzen Saft
300 Gramm Magerquark
100 Gramm Puderzucker
7 Blatt Gelatine (ca. 5 Minuten im kalten Wasser eingelegt und abgetropft)
2 EL siedendes Wasser
Zubereitung:
Blitz-Biskuitteig: Eiweisse mit dem Salz mit den Schwingbesen des Handrührgeräts steif schlagen. Zucker nach und nach beigeben, weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt. Eigelbe darunter rühren.
Mehl, Mandeln und Kakaopulver mischen, mit dem Gummischaber sorgfältig unter den Eischnee ziehen, Butter sorgfältig darunterziehen. Teig in die vorbereitete Form füllen.
Backen: ca. 18 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Biskuit herausnehmen, etwas abkühlen, Formenrand entfernen, auf ein Gitter stürzen, Boden und Papier entfernen. Limettensaft und Puderzucker gut verrühren, Biskuit einstechen, mit dem Saft beträufeln, auskühlen.
Avocados mit dem Limettensaft sehr fein pürieren, Quark und Puderzucker darunterrühren. Gelatine im Wasser auflösen, mit 3 EL Avocadomasse mischen, unter die restliche Masse ziehen.
Springform-Ring mit Klarsichtfolie auslegen, auf eine Tortenplatte stellen. Biskuit hineinlegen. Avocadomasse darauf verteilen, zugedeckt ca. 3 Std. im Kühlschrank fest werden lassen.
Beiseite gestellte Limettenschale im Wasser ca. 1 Min. blanchieren, mit einer Schaumkelle herausnehmen, kalt abspülen, abtropfen, trocken tupfen, im Zucker wenden, trocknen lassen.
Formenrand sorgfältig entfernen, Limettenzesten auf der Torte verteilen.
Hinweis:
Ich empfehle die Torte unbedingt nach ca. 3 Stunden im Kühlschrank zu servieren. Aufgrund von Verfärbungen ist es fürs Auge nicht geeignet sie am nächsten Tag noch zu servieren. Geschmacklich ist sie aber auch am zweiten Tag noch wunderbar. Leider lässt sich die Verfärbung nicht ganz vermeiden. Durch die Beigabe von Zitronen/Limettensaft bleibt die Farbe länger schön, durch Kontakt mit Sauerstoff kann es jedoch langsam zu einer Verfärbung kommen.
Ich hoffe, ich konnte Euch für Muttertag den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben.
Ich wünsche Euch nun viel Freude bei der Vorbereitung des bald kommenden wundervollen Traditionstag.
Eure Wunscherfüllerin