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|70%||Sangiovese|
|20%||Merlot|
|10%||Cabernet-Sauvignon|
Die Hauptmenge wird in der zweiten Septemberwoche manuell geerntet. Ein Rest bleibt am Stock bis Ende Oktober hängen, womit die Trauben leicht austrocknen (rosinieren). Die geernteten Mengen werden separat gekeltert, wobei eine Maischegärung während 2 Wochen erfolgt. Der Ausbau in Barriques dauert rund 3 Monate.
Brillante, blickdichte und rubinrote Farbe. Das Bouquet ist sehr fein und elegant mit beerigen Noten sowie einem Hauch von Vanille. Im Gaumen zeigt sich der RIPA äusserst vollmundig, weich und körperreich. Die samtigen Tannine sind gut eingebunden. Der RIPA besitzt einen langen Abgang mit einem würzigen Ausklang.
Governo all'uso toscano (auch nur Governo genannt) bezeichnet ein für den Chianti typisches Vinifikationsverfahren, durch die der Wein einer zweiten Gärung unterzogen wird. Nach der Haupternte wird ein Teil der Trauben nicht zur sofortigen Vinifizierung verwendet, sondern weiter am Stock hängen gelassen. Damit rosinieren diese Trauben und erreichen damit eine höhere Dichte und einen höheren Zuckergehalt. Die Trauben der Haupternte werden auf herkömmliche Art verarbeitet. Nach Abschluss der alkoholischen Gärung wird der Most, der zuvor rosinierten Trauben beigefügt, wodurch eine weitere und gleichzeitig verlängerte Gärung in Gang gesetzt wird. Das Resultat ist ein Wein, welcher voller, alkoholreicher ist und ein runderes, weicheres Geschmacksbild aufweist. Die Ursprünge des Governo-Verfahrens reichen bis in das Mittelalter zurück und wurde später im „Chianti-Rezept? des Barons Ricasoli sogar vorgeschrieben. Eine ähnliche Technik wird zur Herstellung des Ripasso della Valpolicella benutzt.