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Der Staatsrat hat seine Vorschläge betreffend die Erneuerung des Verwaltungsrates der Walliser Kantonalbank (WKB) für die Periode 2017/2021 verabschiedet. Er schlägt die Wiederwahl von Jean-Daniel Papilloud als Präsident sowie die Wahl von Stephan Imboden als Vizepräsident des Verwaltungsrates vor. Als Vertreter des Staates Wallis schlägt er die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Chantal Balet Emery, Fernand Mariétan, Yvan Rouvinet und Pascal Indermitte vor. Jean-Albert Ferrez und Pierre-Alain Grichting werden als neue Mitglieder vorgeschlagen. Schliesslich unterstützt der Staatsrat die Kandidaturen von Stephan Imboden und Gabriel Décaillet als Vertreter der Drittaktionäre, die nicht vom Staatsrat bezeichnet werden.
Am 26. April 2017 wird die Generalversammlung der WKB den Verwaltungsrat der Bank für die kommenden vier Jahre wählen. Im Hinblick auf diese Wahl und in Ausübung seiner gesetzlichen Befugnisse hat der Staatsrat seine Vorschläge zuhanden der Generalversammlung verabschiedet.
Vertreter des Staates Wallis im Verwaltungsrat
Als Vertreter des Staates Wallis werden die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Chantal Balet Emery aus Grimisuat, Fernand Mariétan aus Monthey, Jean-Daniel Papilloud aus St-Séverin/Conthey und Yvan Rouvinet aus Siders vorgeschlagen. Als neue Mitglieder, die den Staat Wallis vertreten und als Ersatz für Olivier Dumas und Jean-Pierre Bringhen, die beide die Amtsdauer-Limite erreicht haben, werden Jean-Albert Ferrez aus Bagnes (Verbier) und Pierre-Alain Grichting aus Naters vorgeschlagen.
Jean-Albert Ferrez ist im Besitz eines EPFL-Doktorats in Mathematik und Informatik. Als ehemaliges Vorstandsmitglied des Verbands der Walliser Industriellen kann er auf ein umfangreiches Netzwerk in den Walliser Wirtschaftskreisen zählen, insbesondere was den Energiesektor anbelangt. Er verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse im Bereich der Unternehmensführung und ist gegenwärtig Präsident des Verwaltungsrates der Téléverbier AG, die wie auch die WKB börsenkotiert ist, sowie Direktor der ESR (Energie Sion-Région AG).
Pierre-Alain Grichting ist seinerseits mit der Walliser Banken- und Wirtschaftswelt bestens vertraut. Er verfügt über eine umfassende Ausbildung im Finanzbereich und war während sechs Jahren (2007-2013) Direktor der UBS Wallis. Zudem hat er während zwei Jahren die Walliser Bankiervereinigung präsidiert. Pierre-Alain Grichting verfügt ebenfalls über ausgezeichnete Kenntnisse im Bereich der Unternehmensführung, die er sich bei der Zwissig Group und anderen bedeutenden Unternehmen wie Provins Valais, wo er als Verwaltungsratspräsident amtet, aneignen konnte.
Mitglieder des Verwaltungsrates als Vertreter der Minderheitsaktionäre
Der Staatsrat erkennt den Drittaktionären das Anrecht auf zwei Vertreter im Verwaltungsrat zu, dies unter Berücksichtigung ihres Anteils am Aktienkapital. Er unterstützt die Kandidaturen der bereits amtierenden Gabriel Décaillet und Stephan Imboden.
Präsidium des Verwaltungsrates
Der Staatsrat schlägt die Wiederwahl von Jean-Daniel Papilloud zum Präsidenten des Verwaltungsrates vor - ein Amt, das er bereits seit vier Jahren bekleidet. Jean-Daniel Papilloud hat seine gesamte berufliche Laufbahn bei Schweizer Grossbanken absolviert. 1992 trat er das Amt des Generaldirektors der WKB an. Später wurde er Präsident der Generaldirektion und seit dem 23. Mai 2012 ist er Vizepräsident des Verwaltungsrates. Seine Qualitäten und seine breite Berufserfahrung machen Jean-Daniel Papilloud zu einem kompetenten und erfolgreichen Präsidenten.
Vizepräsidium des Verwaltungsrates
Für das Vizepräsidium des Verwaltungsrates schlägt der Staatsrat Stephan Imboden vor, der bereits seit 2009 Mitglied des Verwaltungsrates der WKB ist. Stephan Imboden ist Anwalt und Notar in Siders, ist sehr gut im Oberwalliser Wirtschaftsgefüge vernetzt und ist Mitglied mehrerer Verwaltungsräte.
Angesichts seiner Qualitäten, seines beruflichen Werdegangs und seiner Erfahrung, die er bereits als Mitglied des Verwaltungsrates der WKB sammeln konnte, wird Stephan Imboden den Anforderungen des Amtes als Vizepräsident voll und ganz gerecht. Diese Wahl hat zudem den Vorteil, dass die Vertretung des Oberwallis verstärkt und die Vertretung der Drittaktionäre auf Ebene des Vizepräsidiums gewährleistet wird.