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Parkhaus und Kindergarten eHnv in Yverdon-les-Bains
Zwei Gebäude bilden dieses Wettbewerbsprojekt: eine Kinderkrippe und ein Parkhaus. Beide Bauwerke sind nach demselben Prinzip konzipiert: Träger, die eine Verbunddecke tragen. Eine Betonplatte ruht auf den Trägern, und die Verbindung wird durch Aussteifungen gewährleistet, die nach dem Einbau mit einem Vergussmörtel umhüllt werden, der die Verbindungsbewehrung umschliesst.
Im Parkhaus bilden die Träger ein Raster, das es ermöglicht, die Decken entlang der Fassaden des Gebäudes auskragend zu gestalten und die Anzahl der Pfeiler auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch werden die Belastungen ausgeglichen und die Struktur kann optimiert werden. Die grossen Spannweiten ermöglichen auch eine Reduzierung der Anzahl der schwimmenden Pfähle, um die Auswirkungen auf den geschützten Grundwasserleiter zu minimieren.
Modularität war der Kern des entwickelten strukturellen Prinzips. Über den Fundamenten sind alle Elemente vorgefertigt und mechanisch verbunden, um einen einfachen Rückbau zu ermöglichen. Die Betonplatte ruht auf den Trägern, und die Module sind entsprechend ausgelegt. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen. Zum einen wird Mörtel verwendet, um die Träger mit der Betonplatte zu verbinden und als Verbundelement zu wirken. Zum anderen werden die Toleranzen zwischen den Trägern und der Betonplatte durch Schwindmörtel ausgeglichen, der in eine flexible Membran gegossen wird. Der Mörtel verhindert jedoch nicht den Rückbau des Bauwerks. Die Module der Verbunddecke können mit einem Kran entfernt werden, und die Membran ermöglicht das Entfernen des verwendeten Mörtels am Rande der Decke.
Um eine längere Nutzung des Gebäudes zu ermöglichen, wird das Volumen dimensioniert, um mit Verwaltungsräumen und einem zentralen Atrium umgebaut zu werden.