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Basler Brunnen
Der Brunnen befindet sich am St. Alban-Rheinweg (Alte Schifflände) Tram 3 - Waldenburgerstrasse. Der Brunnen ist seit 1913 in Betrieb.
Für den Bau des Breite-Bad-Brunnens wurde Sandstein verwendet. An beiden Seiten lehnt sich der Brunnen an die Ufermauer. Der Wasserspeier ragt aus dem Maul einer steinernen Maske.
Der Brunnen steht nahe dem Rheinbad "Breite", das 1898 erbaut wurde. Hier kann man, geschützt vor Schiffen und Brückenpfeilern, im Rhein baden.
Dieser Brunnen steht an der Ecke Birsstrasse/Redingbrücke, nahe der Bus 36 Haltestelle "Redingstrasse". Die Künstlerin heisst Rosa Bratteler und der Brunnen ist seit 1946 in Betrieb.
Auf der Brunnensäule, aus der ein Wasserspeier ragt, sitzt ein Mädchen mit einer Katze. Die Brunnenschale ist oval und unten an der Säule hat es eine Hundetränke. Eine Besichtigung dieses Brunnens kann gut mit einem Spaziergang entlang der Birs kombiniert werden.
Dieser Brunnen steht in der Andreas Heusler-Strasse (Anlage), vor dem Gebäude der Wirtschaftsmittelschule. Der Brunnen wurde von Emil Knöll erschaffen und ist seit 1943 in Betrieb.
In der Wirtschaftskrise der dreissiger Jahre wurde der Arbeitsrappen eingeführt. Von jedem Franken Lohn wurde ein Rappen abgezweigt, um die Wirtschaft - vornehmlich bauliche Objekte - wieder anzukurbeln. Innerhalb von zehn Jahren kamen mehr als 40 Millionen Franken zusammen. In den 1950er Jahren wurden mit dem übriggebliebenen Kapital des Arbeitsrappens Altwohnungen renoviert.
Die Figur aus Bronze (Fischmännlein) steht auf in der Mitte der Bronzeschale und zeigt in der offenen rechten Hand ein Geldstück (eben den Arbeitsrappen). Die heutige Wirtschaftsmittelschule wurde 1943 mit Hilfe des Arbeitsrappens gebaut. Der Brunnen wurde deshalb als Erinnerung an diese Massnahme vor dieser Schule erstellt.
Dieser Brunnen steht in der Utengasse 32, neben dem kantonalen Arbeitsamt. Die Brunnenskulptur wurde von Jakob Probst erschaffen und der Brunnen ist seit 1932 in Betrieb.
Die Skulptur aus Stein heisst "Faun mit Tier". Sie steht auf einer erhöhten viereckigen Mauer. Das Gebäude sowie der Brunnen haben eine identische Farbe. Bereits im Jahre 1284 (!!) hat die Utengasse ihren heutigen Namen erhalten. Die enge Gasse wird beidseitig von alten Häusern geprägt.
Die Antonier sind ein altrömisches Geschlecht. Neben dem Brunnen liegt ein prachtvoller Garten, der aber nicht öffentlich zugänglich ist. Die heutige Rheingasse erscheint bereits 1347 in den Akten als "Ringgasse". Die enge Gasse wird beidseitig von alten Häusern geprägt.
Dieser Brunnen ist wohl der bekannteste in Basel und befindet sich auf dem Theatervorplatz / Steinenberg / Klostergasse. Er ist nach den Ideen von Jean Tinguely erbaut und ist seit 1977 in Betrieb.
Am 14. Juni 2002 fand anlässlich dem 25jährigen Bestehen des Brunnens ein grosses Fest statt. Auf dem Beckenrand standen unzählige Fackeln, die sich im Wasser eindrucksvoll spiegelten. Dazu gab es 25 feurige Salutschüsse. Dieser Feuerzauber hätte Jean Tinguely bestimmt gefallen. Ab und zu kommt sogar eine Ente auf Besuch.
Das Eis ist eine grosse Belastung für die Figuren. Im Winter 1982/83 waren einzelne Figuren durch die Kraft des Eises in Dutzende Stücke zerborsten. Aus diesem Grund wurden die Figuren mit Stützen verstärkt, um Schäden durch Eis möglichst in Grenzen zu halten.
Er steht auf dem Andreasplatz (Innenhof neben "Hasenburg") und ist seit dem 17. Jahrhundert (seit 1867 an diesem Platz) in Betrieb. Die Erbauer sind Jean Hym 1916 (1. Nachhauung) / Ludwig Stocker 1973 (2. Nachhauung). Der Brunnen ist seit 1915 unter Denkmalschutz.
Bereits im 14. Jahrhundert wird ein Affenbrunnen in Basel erwähnt. Dieser wurde im Jahre 1585 abgebrochen. Ein "neuer" Affe entstand im 17. Jahrhundert. Er trägt neben einem Hut auch ein Hemd und ist gerade am Verspeisen von Trauben. Der Affe wurde 1867 auf den heutigen Affenbrunnen gesetzt.
Dieser Brunnen steht an der Ecke Allschwilerstrasse / Colmarerstrasse, wurde von Louis Weber erbaut und ist seit 1933 in Betrieb.
Die Bronzeplastik auf der Brunnensäule zeigt ein Mädchen, auf dessen Hand ein Vogel sitzt. Mit seinem Volumen gehört dieser Brunnen zu den grösseren in der Stadt. Die grosszügige Grünfläche, die den Brunnen umgibt, lädt zum Verweilen ein.
Der Brunnen befindet sich auf dem Martinkirchsplatz und ist seit 1899 in Betrieb.
In der Person der Figur sehen viele Leute Henman Sevogel. Sevogel war Anführer der Basler Mannschaft bei der "Schlacht von St. Jakob" im Jahre 1444. Er ist mit einem Schwert, einem Dolch, einem Basler Wappenschild und einer Hellebarde ausgerüstet.
Die Säule mit der Figur befindet sich seit 1899 an diesem Platz. Seit seiner Versetzung erfuhr die Figur bereits vier Neubemalungen. Der Brunnentrog ist sechseckig und daneben befindet sich ein Sudeltröglein. Vom Hof aus hat man die Möglichkeit, auf fast "kurvenlosen" Weg, entweder zur Schifflände, auf den Marktplatz oder auf den Münsterplatz zu kommen.
Der Brunnen befindet sich am Claraplatz / Seite Rebgasse erbaut vom Künstler Wilhelm Gerstel. Der Brunnen ist seit 1954 in Betrieb.
Der Brunnentrog hat nicht weniger wie sechzehn Ecken. Jede zweite Trogwand ist mit einem Bild versehen. Es ist ein steinernes Bilderbuch für Kinder. Die Plastik auf der Brunnensäule zeigt ein Mädchen in Schwarzwäldertracht. Der Brunnen soll im Zeichen menschlicher Hilfe nach dem zweiten Weltkrieg stehen. Die Figur verkörpert das Symbol für karitative Hilfe mit der Blume in ihrer rechten Hand und wurde von der badischen Nachbarschaft gestiftet.
Im Hintergrund befindet sich die Kirche "St. Clara", die aus dem frühen 14. Jahrhundert stammt und seit ihrer Entstehung immer wieder erweitert wurde.
Der Zschokke Brunnen befindet sich Ecke St. Albangraben / Dufourstrasse (beim Kunstmuseum) und wurde vom Künstler Alexander Zschokke erbaut. Der Brunnen ist seit 1935 (Brunnen unterer Teil) und 1941 (Figur/Brunnen komplett) in Betrieb.
In Basel gibt es einige Brunnen, von denen niemand weiss, wer sie überhaupt geschaffen oder entworfen hat. Um einem "Vergessen" des Namens des Erschaffers zuvorzukommen, hat man diesen Brunnen nach seinem Erschaffer benannt.
Auf dem Brunnenrand sind drei Wasserspeier angebracht. In der Mitte befindet sich eine Bronzeschale, in der mehrere nicht sichtbare Wasserspeiern angebracht sind, auf der ein eiserner Sockel steht. An diesem hat es zahlreiche Tier- und Menschenfiguren, aus deren Mäulern Wasser spritzt.
Auf dem Sockel stehen drei männliche Gestalten aus verschiedenen Lebensabschnitten. Der junge Mann blickt in die Weite der Welt am Rhein, der einte, der Flöte spielt und ein bisschen verträumt in die Welt schaut, ist altersmässig an der Pubertätsgrenze einzustufen. Beim dritten Mann handelt es sich um einen alten Mann, dessen Haupt mit Lorbeeren gekrönt ist.
Der Brunnen mit dem 80 cm hohen Rand fasst 50'000 Liter Wasser. Die Bronzeschale oben hat einen Durchmesser von vier Metern und ist die grösste je in der Schweiz am Stück gegossene Schale. Das Becken unten hat einen Durchmesser von neun Metern und wurde aus Beton gegossen. Zusätzlich wurde es mit Natursteinen umkleidet.
Dieser Brunnen befindet sich an der Augustinergasse 1 / Rheinsprung (nahe dem Naturhistorischen Museum). Der Brunnen ist seit 1837 (Brunnstock) und seit 1846 an diesem Platz in Betrieb. Seit 1915 steht er unter Denkmalschutz.
1468 erscheint bereits ein "Augustinergassebrunnen" in den Akten. Dieser wurde 1530 mit einem Brunnstock samt Basilisk, der auf das Basel-Schild hinunterblickt, geschmückt. Er hiess "Alter Augustinerbrunnen" und wurde 1846 durch den heutigen "Augustinerbrunnen" ersetzt. Das Original des Brunnstocks befindet sich im Historischen Museum. Der Brunnen verfügt über einen rechteckigen Trog. Die dunkelrote Säule, aus der ein Wasserspeier ragt, ist mit Engelsköpfen verziert. Die Augustiner waren eine katholische Ordensgemeinschaft, die Ende des 13. Jahrhunderts in Basel lebten.
Der Brunnen befindet sich in der Elisabethen-Anlage beim Centralbahnplatz und ist seit 1865 in Betrieb. Die Figur zeigt einen Knaben, der mit grosser Anstrengung gegen das Gewicht der Gans kämpfen muss. Der Brunnentrog ist rund und aussen muschelförmig verziert. Die kleine ruhige Insel, um die sich der Verkehr wälzt, lädt zum Verweilen ein.