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Verringerung des Ausbeutungsrisikos
Terre des hommes setzt Präventivmassnahmen um, damit für zur Arbeit gezwungene Kinder Alternativen gefunden werden oder der Eintritt in die Arbeitswelt hinausgezögert wird, was das Ausbeutungsrisiko verringert. Die Präventionsarbeit erfolgt in Form von Sensibilisierungskampagnen, einkommensgenerierenden Aktivitäten, der Stärkung des Bildungssystems und Hilfe für Familien.
Schutz für ausgebeutete Kinder
Ist die ausgeübte Arbeit für ein Kind gefährlich, muss alles unternommen werden, damit es sie aufgibt. Tdh unterstützt das betroffene Kind und seine Familie bei der Suche nach einer Alternative wie den Schulbesuch oder eine Berufsausbildung. Ist die ausgeübte Arbeit für ein Kind ungefährlich, suchen wir zusammen mit dem Kind, seiner Gemeinschaft und seinem Arbeitgeber nach Verbesserungsmöglichkeiten und stellen sicher, dass das Kind den benötigten Zugang zu Bildung, Gesundheitsdiensten und Schutz hat.
Begleitung von migrierenden Kindern
Viele Kinder werden ausgebeutet, nachdem sie ihr Zuhause auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen verlassen haben. Sie ziehen vom Land in städtische Gebiete, migrieren innerhalb des Heimatlandes oder in ein Nachbarland. Tdh schenkt diesen migrierenden Kindern besondere Aufmerksamkeit. In Westafrika sind wir ins sechs Ländern (Guinea, Mali, Burkina Faso, Togo, Benin und Nigeria) tätig und helfen rund 15'000 Kindern. In Europa setzen wir uns für einen besseren Schutz von Kindermigranten ein und arbeiten daran, dass sie in den Transit- und Zielländern Zugang zur Grundversorgung erhalten.