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Der Freiburger Jazzmusiker Max Jendly hat eine Big Band mit 24 Musikern gegründet, die Max Jendly Jazz Big Band. Als Trägerorganisation fungiert ein Verein unter dem Präsidium von Jean Marc Métrailler. Der Verein solle später in eine Stiftung umgewandelt werden, um den langfristigen Bestand des Projekts zu gewährleisten, schreibt Max Jendly in einer Medienmitteilung.
Grosse Ziele
Tatsächlich hat der 72-jährige ehemalige Konservatoriumslehrer für Jazzpiano ambitionierte Ziele: Innerhalb von sechs Jahren soll die Big Band zu einer festen Institution der Freiburger Kulturlandschaft werden, die von der öffentlichen Hand und von privaten Geldgebern unterstützt und analog zum Freiburger Kammerorchester von einem professionellen Chefdirigenten geführt werden soll. Diesem Dirigenten will Jendly zu gegebener Zeit die Leitung des Ensembles übergeben.
Aktuell besteht die Formation aus dreizehn Berufsmusikern und elf halbprofessionellen Musikern respektive fortgeschrittenen Amateuren. Zur Besetzung gehören auch zwei Sängerinnen, eine Basstrompete, eine Querflöte und ein Vibrafon, um die traditionelle Big-Band-Musik mit neuen Klangfarben zu erweitern. Weitere Musiker sollen ab Ende 2018 dazukommen.
Erstes Konzert im November
Für die nächsten sechs Jahre kündigt Max Jendly eine Konzerttrilogie mit dem Titel «Triptyk 2022» an. Diese startet im kommenden November im Nouveau Monde mit der Uraufführung eines Werks von Max Jendly. Danach folgt ein Programm aus Werken des Trompeters Miles Davis und des Arrangeurs Gil Evans, für das die Band mit dem New Yorker Gastdirigenten Joe Muccioli zusammenarbeiten wird. Den Abschluss der Trilogie bildet eine Kreation mit einem sinfonischen Ensemble, wiederum mit einer Komposition von Max Jendly.