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Programm
- Jean-Philippe Rameau
- Ouverture - Entrée de Polymnie - Danse des Sauvages
- Johannes Kapsberger
- Sonata arpeggiata (Theorbe Solo)
- Joseph-Marie-Clément Dall´Abaco
- Caprices Nr. 1, 5 und 8 (Violoncello Solo)
- Michel Blavet
- Sonate für Flöte und Basso Continuo in d-Moll "La Vibray" op. 2/2
- Heinrich Ignaz Biber
- Sonate Representativa für Violine und Basso Continuo
- Jean-Marie Leclair
- Triosonate d-Moll op.4 Nr.1
- Georg Philipp Telemann
- Triosonate a-Moll TWV 42:a4
- Antonio Vivaldi
- La Follia
Ensemble:
Hanspeter Oggier - Panflöte
Daniel Rumler - Barockvioline
Eugene Lifschitz - Barockvioloncello
Valéry Burot - Theorbe
Der schweizerische Panflötist Hanspeter Oggier spielt regelmässig mit bekannten Persönlichkeiten aus der Barockwelt, wie Luca Pianca, Mitgründer des italienischen "Il Giardino Armonico" oder Michel Kiener, Student Gustav Leonhardts, zusammen. Durch intensiven Austausch mit Meistern aus dem Instrumentenbau und der historischen Aufführungspraxis eignete sich der Walliser jahrhundertealtes Wissen an - die Quintessenz europäischer Kultur - und entwickelte eine sehr individuelle, höchst artikulierte und innigst expressive Spielweise. Die Panflöte findet ihren Ursprung in der griechischen Mythologie; die Legende besagt, dass der griechische Hirtengott Pan liebestrunken die Nymphe Syrinx verfolgte und sie, vor ihm fliehend, auf ihr Bitten hin vom Flussgott Ladon in ein Schilfrohr verwandelt wurde. Als der Atem des Gottes den Schilf streifte entstanden ergreifende Klänge. Pan schnitt das Schilfrohr ab und fertigte daraus eine Flöte, in dem er immer grösser werdende Rohrteil aneinander reihte.
Daniel Rumler spielt seit einigen Jahren in Barockensembles wie dem von Stephen Smith gegründeten "Ensemble Corund" mit. Durch die an der Hochschule Luzern dozierenden Giuliano Carmingnola und Igor Karsko erhielt er Weisung auf der Barockgeige.
Eugene Lifschitz erhielt seine Ausbildung auf mehreren Kontinenten, vorerst in Moskau, später in den USA und abschliessend in Deutschland. Seine rege Konzertaktivität führte ihn als Solisten in zahlreiche Länder Europas und Amerikas. In den letzten Jahren beschäftigte er sich intensiv mit dem Barockcello und trat mit renommierten Barockensembles auf. Er besuchte Meisterkurse um sich auf diesem spezifischen Gebiet weiterzubilden.
Valéry Burot durchlief seine Ausbildung auf der klassischen Gitarre, wendete sich zusätzlich der romantischen Gitarre zu und verfolgte den Weg zum Ursprung bis zur Theorbe. Weisung auf diesem einst sehr wichtigen Instrument - zur Zeit Ludwig XVI. war die Laute ein sehr angesehenes Instrument und das Spiel auf ihr galt als Königsdisziplin - erhielt er zuerst von Professoren der Schola Cantorum Basiliensis und anschliessend bei Luca Pianca, Mitgründer des italienischen "Il Giardino Armonico".
Das Programm wirft Licht auf die einzelnen Instrumente im Solo und in der zweiten Hälfte als Barockquartett. Diese Konfiguration war eine häufig anzutreffende Besetzung im Barock, mit zwei Solostimmen und Generalbass.
Gespielt werden Meisterwerke französischer, deutscher und italienischer Komponisten. Die Musik ist Mal lustig, Mal dramatisch, Mal edel…