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Karl Lagerfeld (77) träumte von einer Karriere als Comic-Zeichner, bevor er als Designer erfolgreich wurde. Der Mode-Zar wurde bei der jährlichen Wohltätigkeitsveranstaltung der 'Gordon Parks Foundation' für seine Kreativität geehrt und der Star ergriff die Gelegenheit in einer kleinen Rede über seine Karriere zu plaudern.
«Ich denke, dass ich alles probiert habe, wozu ich in der Lage bin. Deshalb entwickle ich lieber weiter, was ich mache, sonst könnte ich noch vom Wege abkommen», sagte er. Der Designer besitzt sein eigenes Label und arbeitet ausserdem für die Modehäuser 'Chanel' und 'Fendi'. Vor kurzem veröffentlichte er ein Buch, arbeitete als Regisseur sowie als Fotograf und entwarf spezielle Flaschen für Coca Cola light. Obwohl der Modeschöpfer mit dem Verlauf seiner Karriere zufrieden ist, hätte er in seiner Jugend gern mehr Zeit beim Zeichnen von Trickfilmen verbracht. Lagerfeld verriet, dass dieser Bereich zu seinen grossen Leidenschaften zähle.
Als Kind wollte Karl Lagerfeld Comics und Illustrationen anfertigen. /
Fotoreihe für «Chanel»
«Wenn ich mehr Zeit hätte, dann würde ich Zeichentrickfilme und Illustrationen machen. Davon träumte ich, bevor ich realisierte, dass ich gut in Fashion-Dingen bin. Es gibt ein deutsches Magazin namens 'Simplicissimus', dass ich besonders mag. Das kann eine ganze Geschichte in nur einer Zeile erzählen», berichtete er weiterhin. Der Mode-Star schoss erst vor kurzem die 'Chanel'-Kampagne und machte die Aufnahmen in einem Passbild-Automaten. Viele Leute erwarten schon ganz gespannt die Fotoreihe. Freja Beha Erichsen zählt zu den Models, die auf den Aufnahmen erscheinen. «Er weiss ganz genau, was er will. Er hat eine Vision in seinem Kopf und er ist sehr kreativ und er hat für jede Aufnahme neue Ideen, das macht meinen Job besonders leicht», erklärte sie 'The Cut' über die Arbeitsweise von Karl Lagerfeld.