Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03176.jsonl.gz/1702

Pooja, geboren 2002, ist eine äusserst liebenswerte junge Frau, die für alle ein Lächeln hat. Sie hat zwei jüngere Schwestern, die Mutter ist Hausfrau, der Vater Tagelöhner auf den Reisfeldern eines kleinen Dorfes im Distrikt Mednipur in Westbengalen/Indien. Er verdient monatlich ca. INR 2000.- bis 3000.- = ca. CHF 25.- bis 40.-. Davon muss der Vater die fünfköpfige Familie ernähren, was selbst auf dem Lande kaum zum Überleben reicht. Gibt es keine Arbeit, erhält er keinen Lohn.
Pooja wurde mit einem schweren Herzfehler geboren, der rasch hätte operiert werden müssen, doch fehlten der Familie die finanziellen Mittel für eine Operation. Im Laufe der Jahre nahm Poojas körperliche Leistungsfähigkeit zunehmend ab. Üblicherweise ist es Aufgabe einer jungen Frau in Poojas Alter, im Haushalt vielfältige Aufgaben zu übernehmen wie z.B. Wasser an den Pumpen zu holen und nach Hause zu tragen, Wäsche zu waschen etc. Von all diesen Aufgaben hat Poojas Mutter sie befreit, um sie möglichst zu schonen.
In der Hoffnung, Pooja doch noch helfen zu können, wandte sich ihr Vater über einen Cousin an we care. We care übernahm darauf die Kosten für die gründlichen medizinischen Abklärungen der damals 16-jährigen Pooja, doch leider ergaben diese Abklärungen, dass Pooja nicht mehr operiert werden kann. Der schwere Herzfehler hat über die Jahre zu krankhaften Veränderungen am Herzen selber, aber auch an den Lungengefässen geführt, und diese Veränderungen können nicht rückgängig gemacht werden. Würde Pooja in dieser Situation operiert, würde ihr Herz anschliessend rasch versagen und Pooja sterben.
Um ihr trotzdem den Alltag zu erleichtern und möglichst lange eine befriedigende Lebensqualität aufrechtzuerhalten, übernimmt we care die Kosten für Poojas Medikamente und die regelmässigen ärztlichen Kontrollen. Zudem erhält die Familie von we care einen finanziellen Beitrag, damit Pooja, aber auch ihre beiden jüngeren Schwestern, sich gesünder ernähren können – für Pooja könnte das auch eine Verlängerung ihres Lebens bedeuten, ist ihre Lebenserwartung doch deutlich eingeschränkt.
Auf den Schulbesuch wollte Pooja aber keinesfalls verzichten. Nach Abschluss des Schlussexamens (12. Klasse) eröffnete sie im Dorf einen kleinen Laden, um so zum Einkommen ihrer Familie beizutragen. Sie kümmert sich liebevoll um ihre zwei jüngeren Schwestern, denen sie zu einer guten Ausbildung verhelfen will.
Für die ‚we care‘ Homepage werden keine Spendengelder verwendet.