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Der Kreis Oberengadin umfasst das ganze Inntal samt Nebentälern von der historisch-politischen Grenze nördlich von Isola bis zur Punt ota, zur hohen Brücke, zwischen Cinuos-chel und Brail. Der Name Engadin, romanisch Engiadina, der in den ältesten Urkunden als Endena und Eniatina erscheint, stammt vom antiken Flussnamen Enus – Inn – wobei die Form Eniatina von Eniates – die Inn-Anwohner – hergeleitet wird. Ein besonderes landschaftliches Merkmal ist die Engadiner Seenplatte mit dem Silsersee, Silvaplanersee, Lej da Champfèr und St. Moritzersee.
Die Höhenlage des Oberengadins liegt zwischen 1'600 und 1'800 m ü.M., wodurch das Klima bestimmt wird. Das Oberengadin ist zwei Windströmungen ausgesetzt, dem Malojawind und der Brüscha. Es ist durch den Berninapass mit dem Puschlav / Val Poschiavo, durch den Malojapass mit dem Bergell / Val Bregaglia, durch den Julierpass mit dem Oberhalbstein / Surses und durch den Albulapass mit dem Albulatal / Val d'Alvra verbunden.
Geschichtlicher Abriss Kreis Oberengadin ⇒
Geschichte der Chesa Ruppanner ⇒