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Warum befindet sich das Ferienzentrum der Action Biblique Gemeinden in Isenfluh?
Der Gründer des Werkes der Action Biblique, Hugh Edward Alexander, ein Schotte, hatte eine besondere Liebe für diese Gegend des Berner Oberlandes Gegend, namentlich für das Dorf Wengen. Als es in den Kriegsjahren 1939-1945 galt, einen Schweizer Ort für die Jugendlager zu finden, die bisher in Frankreich stattgefunden hatten, wurde H. E. Alexander vom Bergdorf Isenfluh angezogen, das von Wengen aus auf der anderen Seite des Lauterbrunnentales gut zu sehen war. Könnte jenes verlassene Berghotel nicht
dafür diesem Zweck dienen?
Der Kauf des Grundstücks und alle nachfolgenden Entwicklungen, Bau- und Renovierungsarbeiten, wurden durch Gaben der Mitglieder und Freunde der Action Biblique finanziert.
Die ersten Lager
Im Sommer 1943 fanden die ersten Lager im Berghaus statt. Seitdem werden auf diesem Grundstück jedes Jahr Jugendlager und Aktivitäten für Erwachsene organisiert : früher nur im Sommer, heute übers ganze Jahr verteilt.
Das Berghaus
Das wichtigste Gebäude auf dem Grundstück, das ehemalige Berghotel, wurde in mehreren Etappen vollständig renoviert. Es können jetzt 80 Personen unter angenehmen Bedingungen beherbergt werden. Die im Jahre 2001 erfolgten Umbauarbeiten erlaubten, es mit einer modernen Küche, einer wunderschönen Galerie-Essraum und einem Personenlift auszustatten.
DIE JUNGFRAU
Über den Jungfrau-Gipfel verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis. Der Berg ist ausserordentlich vielgestaltig. Im Norden und Nordwesten, auf ihrer „weiblichen“ Schauseite (vgl. Foto) sind ihr Wengen-Jungfrau, Schneehorn, das Silberhorn, das Chly Silberhoren und der „Schwarzmönch“ vorgelagert sowie die zerrissenen Kühlauenen- und Giessengletscher. Im Westen erhebt sie sich fast eisfrei volle 3250 Meter über dem hinteren Lauterbrunnental. Es ist dies (nach dem Mont Blanc) der zweithöchste direkte Abhang in den Alpen. Ihre Südwand erhebt sich über dem versteckten Rottalgletscher und ihre Ostwand über den Firnen am Jungfraujoch.
Die Pläne, auf die Jungfrau eine Bergbahn zu bauen, wurden aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nicht realisiert. Die ursprünglich bis unter den Gipfel geplante Jungfraubahn[1] wurde bis 1912 mit Endstation Jungfraujoch fertiggestellt.