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Tschipo
Manchmal ist das, was man im Kopf hat, viel wahrer als das, was es sonst gibt.
Wenn Tschipo nachts träumt, findet sich immer ein Stück seines Traums am nächsten Morgen in seinem Zimmer - manchmal der Geruch nach Teer, weil Tschipo von einer Baustelle geträumt hat, oder der Duft von Tannennadeln, weil Tschipo mit seinem Vater im Traum durch einen Wald spaziert ist. Das ist ja noch nicht richtig bedrohlich. Aber als handfeste Gegenstände in Tschipos Bett liegen und er eines Nachts die Wohnung flutet, weil er träumt er sitzt in einem Boot und angelt, kommen die Eltern doch ins Grübeln und Tschipo zum Arzt.
Die Pillen helfen zwar, nicht mehr zu träumen, aber Tschipo wird ganz traurig. Und eines Morgens ist er einfach fort. Statt in seinem Bett erwacht Tschipo auf einer Insel und trifft dort Tschako, der genauso stark und folgenreich träumen kann wie er. Gemeinsam erleben sie ein großes Abenteuer. Sie treffen auf König Snarco IV., der schon fast sein ganzes Inselreich kaputt geträumt hat.