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Washington - Die derzeitige Mission der US-Raumfähre "Discovery" zur Internationalen Raumstation (ISS) wird um einen Tag verlängert. Die routinemässige Inspektion des Hitzeschildes solle vorgenommen werden, solange die Raumfähre noch an die ISS angekoppelt sei.
Dies teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Das Kommunikationssystem der "Discovery" funktioniere nicht richtig, weshalb die Videoaufnahmen sowie die Ergebnisse der Laser-Untersuchung des Hitzeschildes von der ISS aus zum Kontrollzentrum gesendet werden sollten.
Normalerweise wird der Hitzeschild einer Raumfähre auf mögliche Schäden untersucht, nachdem sie von der ISS abgedockt hat. Die Hitzeschild-Kacheln werden bei Shuttle-Missionen mit besonderer Aufmerksamkeit untersucht, seit 2003 die Raumfähre "Columbia" mit sieben Astronauten an Bord wegen Schäden am Hitzeschild in der Atmosphäre verglühte.
Durch die Verlängerung dauert die "Discovery"-Mission jetzt 14 Tage. Die Landung sei nun für den 19. April um 14.54 Uhr MESZ vorgesehen, erklärte die NASA. Die US-Raumfähre war am Montag gestartet und hatte am Donnerstag an der ISS angekoppelt.
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