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Das am Golf von Guinea gelegene afrikanische Land Nigeria hat eine Sperre des Kurznachrichtendiensts Twitter nach rund sieben Monaten wieder aufgehoben. Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst habe einige an ihn gestellte Bedingungen erfüllt, unter anderem mit Blick auf Besteuerung nach nigerianischem Recht und den Umgang mit verbotenen Veröffentlichungen. Darüber hinaus werde Twitter in Nigeria ein Büro eröffnen, heisst es.
Taliban-Anhänger, Impfgegner und Rechtsextreme nutzen audio-basierte Live-Chatrooms dank Twitter Spaces zur Verbreitung von Hassreden und Falschinformationen. Dies zeigt ein Bericht der "Washington Post". Das US-Medium hat zahlreiche Screenshots sowie Kommentare von Anwendern und Experten analysiert.
Twitter hat wegen des Vorwurfs staatsnaher Propaganda fast 3.500 chinesische Nutzerkonten gesperrt. 2.048 und damit deutlich mehr als die Hälfte der Konten hätten die Darstellung der Kommunistischen Partei zum Umgang mit der muslimischen Minderheit der Uiguren verbreitet, erklärte das Unternehmen. 112 weitere gesperrte Konten hätten in Verbindung zu einem Unternehmen gestanden, das von der Regionalregierung der Provinz Xinjiang unterstützt wird, in der die Uiguren leben.
Der Twitter-Algorithmus verstärkt einer Studie der Kurznachrichtenplattform zufolge eher Inhalte von Politikern und Politikerinnen sowie Medien rechts der Mitte. Diese wurden laut Twitter mehr gepusht als jene von Politikern und Medien links der Mitte. Der genaue Grund für die Bevorzugung ist laut Twitter unklar.
Elon Musk hat Jeff Bezos unter die Nase gerieben, dass er sich für erfolgreicher hält. Nachdem Amazon-Gründer Bezos auf Twitter seinen eigenen Werdegang lobte, konterte der Tesla-Chef kommentarlos mit dem Bild einer Silbermedaille. Musk ist in der Milliardärs-Rangliste des Finanzdienstes Bloomberg im Moment die klare Nummer 1 mit 222 Milliarden Dollar. Bezos folgt mit 191 Milliarden. Bei beiden basiert das Vermögen auf dem Wert ihrer Aktienbestände.
Der Internetdienst Twitter verkauft die auf mobile Werbung spezialisierte Firma Mopub. Der Kaufpreis betrage 1,05 Milliarden Dollar in bar, teilte Twitter mit. Neuer Eigentümer wird demnach die Technologiefirma Applovin, die Betreibern bei der Verbreitung von Apps hilft und eigene Anwendungen im Angebot hat, darunter Spiele. Die Übernahme soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.
Der frühere US-Präsident Donald Trump setzt seinen juristischen Kampf gegen die Sperrung seines Twitter-Kontos fort. Trump beantragte bei einem Gericht in Florida eine einstweilige Verfügung gegen den Kurznachrichtendienst – mit dem Ziel, die Blockade seines Accounts aufzuheben. In dem Gerichtsdokument argumentiert der Republikaner unter anderem, Twitter sei von Mitgliedern des US-Kongresses gezwungen worden, ihn zu zensieren.