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Zürcher Kongresszentrum: Verhandlungen um Geroldareal gescheitert
Ob der Neubau des Zürcher Kongresszentrums zu stehen kommt, ist fraglicher denn je. Der Eigentümer des Grundstücks ist mit den Konditionen des geplanten Landtauschs nicht einverstanden. Dies vermeldet die Onlineausgabe der «NZZ».
Zu den vielen offenen Fragen rund um den Neubau eines Kongresszentrums in der Stadt Zürich kommt eine neue: Weil die Stadt die Verhandlungen mit dem wichtigsten Grundeigentümer auf dem Geroldareal abgebrochen hat, prüft sie nun, ob das Zentrum dort auf weniger Raum realisiert werden könnte. Die «NZZ» zitiert eine Medienmitteilung des Hochbaudepartements. Der Stadtrat habe die Verhandlungen zum Geroldareal mit Georg Mayer-Sommer, dem wichtigsten Grundeigentümer, eingestellt. Die Stadt hatte ursprünglich geplant, mit Mayer-Sommer innerhalb des Areals einen Landtausch vorzunehmen. Nach Ansicht der Stadt hätte das Grundstück, das sie Mayer-Sommer anbot, einen höheren Wert als jenes, dass sie erhalten hätte. Deshalb forderte sie eine sogenannte Aufzahlung. Wie das Hochbaudepartement am Montag mitteilte, herrschten unterschiedliche Auffassungen über die Höhe dieser Aufzahlung. Ob deren Land auf dem Geroldareal zusammen mit demjenigen der Stadt genügend Fläche bietet, um das Kongresszentrum zu realisieren, müsse städtebaulich noch vertieft abgeklärt werden, heisst es weiter.