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Der Deckungsgrad entspricht dem Verhältnis des effektiv vorhandenen Vermögens zum versicherungstechnisch notwendigen Vorsorgevermögen. Bei einem Deckungsgrad von unter 100% wird von einer Unterdeckung gesprochen, bei über 100% von einer Überdeckung.
Im Vergleich zum versicherungstechnischen Deckungsgrad (offizieller Deckungsgrad) liegt der ökonomische Deckungsgrad tiefer, weil in diesem Fall das den laufenden Renten zugrundeliegende Kapital mit einem risikofreien Zinssatz berechnet wird. Diese Methode entspricht eher der Risikofähigkeit einer Pensionskasse.
Die Tafeln, auch Sterbetafeln genannt, geben Auskunft, wie viele Personen einer grossen Gruppe pro Altersjahr sterben. Es lassen sich die Lebenserwartung eines neugeborenen Kindes und die Lebenserwartung einer Person in einem bestimmten Alter errechnen. Für die Berechnung des Umwandlungssatzes ist die Restlebenserwartung einer Person im Alter von 65 Jahren wichtig. Dafür gibt es zwei unterschiedliche Systeme: die Periodentafel und die Generationentafel.
Die Periodensterbetafel ist eine Momentaufnahme. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines 10-jährigen Kindes wird im gleichen Zeitraum wie jene einer 65-jährigen Person gemessen. Das 10-jährige Kind wird aber in 55 Jahren, wenn es 65-jährig ist, höchstwahrscheinlich eine höhere Restlebenserwartung haben, als eine heute 65-jährige Person. Die Generationensterbetafel berücksichtigt die steigende Lebenserwartung und zwar auch nach der Pensionierung. Unter Experten gilt diese Grundlage deshalb als zuverlässiger.
Siehe «Versicherungstechnische Grundlagen».
Neben dem technischen Deckungsgrad publiziert die BVK bereits seit 2014 auch den ökonomischen Deckungsgrad. Bei der Berechnung des ökonomischen Deckungsgrad berücksichtigt man, dass laufende Renten gesetzlich garantiert sind und im Falle einer ungenügenden Rendite nicht reduziert werden können. Die Rentenverpflichtungen werden aus diesem Grund mit einem risikoarmen Zinssatz von -0,14 Prozent (Stand: 31. Dezember 2019) berechnet. Der ökonomische Deckungsgrad liefert eine aussagekräftige Information über die tatsächliche finanzielle Lage (Risikofähigkeit) einer Pensionskasse. Ein Wert von unter 100 Prozent zeigt auch, dass die Aktivversicherten einen Teil des Anlagerisikos für die Rentenbeziehenden tragen. Der ökonomische Deckungsgrad eignet sich zum Vergleich mit anderen Pensionskassen.
Die monatliche Spargutschrift wird Ihrem individuellen Sparguthaben gutgeschrieben und aus den Sparbeiträgen des Arbeitnehmers und Arbeitgebers finanziert. Je grösser das Sparguthaben zum Zeitpunkt der Pensionierung, desto höher sind Ihre Altersleistungen – und umgekehrt.