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Der bedeutendste Bau in der Schweiz aus den späten 1930er Jahren, eine gelungene Synthese von August Perrets Klassizismus und Le Corbusiers Neuem Bau.
Bei der Gründung der katholischen internationalen Universität 1889 durch den Kanton wurde diese zunächst im sogenannten Lyzeum, einem Nebengebäude des ehemaligen Jesuitenkollegs, untergebracht. Die Naturwissenschaften wurden 1896 in die ehemalige Waggonfabrik ins Pérolles verlegt, die Fakultät der Geisteswissenschaften bezogen einen 1939-41 erstellten Neubau am Platz des ehemaligen Friedhofs Miséricorde. Die Pläne wurden von dem in Paris ansässigen Schweizer Architekten Denis Honegger unter Mitarbeit des einheimischen, im Betonbau erfahrenen, Fernand Dumas erstellt. Die umstrittene Erweiterung im selben Stil und die Schliessung des Gevierts wurde nach einer alten Skizze und unter Aufsicht Honeggers, 1978 ausgeführt. Der Qualitätsunterschied zum Altbau ist auffallend.