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Überschwemmungen und Dürren beeinträchtigen 15 Millionen Menschen, von denen 53% unter Mangelernährung leidet. Die Dürre von 2006 war die bislang folgenschwerste und liess mehr als 5 Millionen Menschen hilfsbedürftig zurück.
Die Dürre von 2006 war die bislang folgenschwerste und liess mehr als 5 Millionen Menschen hilfsbedürftig zurück.
Zusätzlich zu einer wirtschaftlich extrem ungünstigen Umgebung hat Malawi sehr mit Aids zu kämpfen und zählt derzeit eine Million Betroffene.
Den Vereinten Nationen zufolge gehört Malawi zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Die sehr ungünstigen wirtschaftlichen Bedingungen werden durch die Dürreperioden, von denen das Land regelmässig betroffen ist, und die daraus resultierende Nahrungsmittelunsicherheit noch verschlimmert. Ein grosser Teil der Bevölkerung hat keinen Zugang zu Trinkwasser und setzt sich so den durch Wasser übertragbaren Krankheiten aus. Frauen und Kinder sind besonders gefährdet.
|70% der Bevölkerung lebt|
mit weniger als 1€ pro Tag
|42% der Kinder unter 5 weisen|
eine durch Mangelernährung
hervorgerufene Wachstumsverzögerung auf
|1 Millionen Menschen|
sind mit HIV infiziert
Islamic Relief verfügt in Folge der Hungersnot in Malawi seit 2006 über ein Büro vor Ort. Unsere Projekte in Malawi zielen auf die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber von Naturkatastrophen und die Bekämpfung der Nahrungsmittelunsicherheit ab. Islamic Relief führt hier Programme zu Wasser, sanitären Anlagen und Nahrungsmittelhilfe durch.
Das Land profitiert ausserdem von den saisonalen Programmen zu Ramadan und Kurban.
Islamic Relief Schweiz hat mehrere Projekte in Malawi unterstützt, darunter die Erbauung von Brunnen.