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In einem spektakulären Massensprint hat sich Marcel Kittel den Sieg in der 3. Etappe des Giro d'Italia geholt. Im Ziel in Dublin zog der Deutsche nach 187 Kilometern auf den allerletzten Metern noch um eine Radlänge am Briten Ben Swift vorbei, der schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.
«Ich dachte schon, dass ich die Etappe verloren hätte, denn ich war in keiner guten Position», gab Kittel nach dem Sieg zu. «Ich weiss nicht, woher ich die Körner noch geholt habe. Ich bin überglücklich.»
Kittel machte sich an seinem 26. Geburtstag gleich selber das wohl schönste Geschenk, indem er den zweiten Etappensieg innert 24 Stunden feierte. Im Gesamtklassement gab es keine Änderungen, bevor der Giro-Tross nach Italien aufbrach. In der Maglia Rosa wird nach dem Transfer am Dienstag weiterhin der Australier Michael Matthews fahren. (ram)
16. Juli 1978: Michel Pollentier stürmt an der Tour de France zu einem prestigeträchtigen Solosieg und ins Maillot Jaune. Doch als der Belgier nach den 21 Kehren hinauf nach Alpe d'Huez versucht, die Dopingprobe zu sabotieren, wird er sofort nach Hause geschickt.
Es gibt steilere Berge. Ewig lange Alpenpässe. Strassen mit noch mehr Kehren. Und doch kann man es drehen und wenden, wie man will: Es gibt keinen berühmteren Anstieg als jenen rund 13 Kilometer langen hinauf nach Alpe d'Huez. Muss ein durchschnittlicher Sportfan, der sich nicht ausgiebig mit dem Radsport befasst, den mythischsten aller Anstiege nennen – dann ist die Chance gross, dass seine Antwort «Alpe d'Huez» heisst.
Entsprechend prestigeträchtig ist ein Sieg in diesem Wintersportort in den …