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Claridenstock
und
Claridenhorn (Kt. Uri
und Glarus).
Der
Claridenstock (3270 m) ist der zentralste und zugleich der zweithöchste Gipfel
der nach ihm benannten Claridenkette oder der n. Randkette der
Tödigruppe, die zwischen
Schächenthal
und
Urnerboden einerseits und
Maderanerthal und
Sandalp andererseits von der Kleinen
Windgälle bei Amstäg bis zum
Kammerstock
bei
Linthal streicht. (Ueber dieselbe siehe den Art.
Clariden).
Er steht gerade s. vom Klausenpass, und an seiner S.-Seite scheiden sich der Hüfifirn und der Claridenfirn und zugleich die Kantone Uri und Glarus, während die N.-Seite ganz dem Kanton Uri angehört und vom Claridengletscher umlagert wird.
Eine nach SO. vorspringende Rippe, die teilweise den Hüfifirn vom Claridenfirn trennt, endigt mit dem niedrigern Claridenhorn (3104 m), das aber kein selbständiger Gipfel ist.
Seitdem am Altenorenstock eine Klubhütte (die Claridenhütte) steht, wird der ¶
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Claridenstock öfter bestiegen (3½ Stunden), wobei man den Claridenfirn in seiner ganzen Länge zu überschreiten hat.
Grössere Schwierigkeiten sind dabei keine vorhanden.
Erste Besteigung 1863 durch Eugen Rambert mit den Führern Streiff und Stüssi.