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Renée Colliard gewann 1956 an den Spielen in Cortina d'Ampezzo Gold und war damit Vorgängerin von Vreni Schneider. Die Glarnerin wurde 1988 in Calgary und 1994 in Lillehammer Olympiasiegerin im Slalom.
Es war ein ganz kalter Tag, der 30. Januar 1956. "Das Thermometer zeigte minus 28 Grad", erzählte Renée Colliard später einmal. "Die Piste war eisig. Ich startete mit der Nummer eins, was bei diesen Bedingungen ein Vorteil war." Die 23-jährige Romande fühlte sich auch im zweiten Lauf im Element, fuhr erneut Bestzeit und machte die Überraschung mit über drei Sekunden Vorsprung perfekt.
Renée Colliard absolvierte noch während ihrer Aktivzeit als Skirennfahrerin ein Pharmazie-Studium. Zu Beginn der Sechzigerjahre siedelte sie, in der Zwischenzeit verheiratet, als Renée Feraud nach Crans-Montana über und eröffnete dort eine Apotheke.
(sda)