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Corona in Kenia
8. 6. 2020
Kenya ergriff früh drastische Massnahmen, um eine breite Corona-Pandemie im Land zu verhindern.
Sämtliche Schulen sind seit März geschlossen, eine Ausgangssperre zwischen 19 Uhr und 7 Uhr wurde verhängt und die Hotspots wie Nairobi und Mombasa mit einerm Ein- und Ausreiseverbot belegt. Anfangs Juni gab es rund 2100 Ansteckungen und 71 Tote.
Die Märkte waren geschlossen und zahlreiche Menschen wurden entweder entlassen oder ohne Lohn freigestellt.
Seit der Abriegelung von Nairobi konnte der Field Officer Makaani nicht mehr besuchen. Er organisierte die Arbeiten auf der Farm so gut wie möglich via Telefon. Die Computerkurse mussten auf Anordnung des Dorfchefs eingestellt werden.
Im Gegensatz zu den Menschen in der Stadt leiden die Dorfbewohner keinen Hunger. Sie konnten dank den ausgiebigen Regenfällen im letzten Jahr genügend Vorräte anlegen.