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Das Wetter machte übers Wochenende einige Kapriolen.
BLANCA BURRI
Der Samstag begann rech freundlich, bis sich die Wolken über dem Saanenland zusammenzogen und schliesslich ein kontinuierlicher Regenschauer niederging. Begleitet wurde er von leichtem Windgestöber. Am Sonntag wurde es weniger gemütlich, als Föhn durch das Tal fegte. Später kühlte es deutlich ab und ein Gräupelschauer ging nieder. Am frühen Abend begann es dann zu schneien. Bis am Montagmorgen schneite es kontinuierlich weiter. Die Schneedecke lag am Montagmorgen im Talboden bei 20 cm und verwandelte das Saanenland in ein Winterwunderland.
Auf dem Glacier 3000 gab es im gleichen Zeitraum einen Meter Neuschnee. «Aufgrund der starken Winde hat es den Schnee im Martinstal und auf der Oldenegg leider verweht», bedauert Claudia von Siebenthal, Mediensprecherin von Glacier 3000, auf Anfrage. Trotzdem zeigte sie sich über den grosszügigen Schneefall erfreut. Am Samstag war der Skibetrieb auf dem Gletscher trotz des wechselhaften Wetters geöffnet, die Bahn beförderte rund 600 Personen. «Aufgrund der Wetterverhältnisse sind wir mit dieser Anzahl zufrieden», so von Siebenthal. Am Sonntag jedoch konnte die Bahn aufgrund des starken Windes nicht in Betrieb genommen werden. Auch am Montag blies der Wind in der Höhe noch mit 40 km/h. Ein Besuch auf 3000 m ü. M. war bei –12°C ein recht winterliches Schneeabenteuer.