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Was darf man schreiben, wann soll man schweigen? Sieben preisgekrönte Reporterinnen und Reporter darüber, wie man Nähe herstellt, Distanz gewinnt, mit Erwartungen von Protagonisten umgeht – und an all dem scheitern kann.
Egon Erwin Kisch (1885–1948) war der berühmteste Reporter deutscher Sprache. Hier posiert er 1929 in Chicago. Der Titel eines seiner Bücher wurde zu seinem Beinamen: «Der rasende Reporter.»
Nicht im Dienst der Porträtierten
«Nach Erscheinen des Artikels erwacht gar mancher wie die gutgläubige Witwe, die den netten jungen Mann bei sich hat wohnen lassen und jetzt erkennt, dass er mitsamt ihrem Silber abgehauen ist.» So beschreibt ein…