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Franklin Methode (FM) - Ein positiver Gedanke, ein Satz, ein Bild und es wirkt.
Denke im Alltag ab und zu an diese Bilder, damit sie Teil deiner Identität werden.
Übung: Heben und Senken der Schultern
Die Stimme ist ein wichtiger Bestandteil dieser Übung. Stimme und Sprache helfen uns dabei, uns aufzurichten. Stell dir vor, deine Schultern sind Luftmatratzen, die mit Luft aufgeblasen sind. Hebe sie bis zu den Ohren an. Oben angekommen öffnest du die Ventile der Luftmatratze „sssss“- die Luft entweicht und langsam senkt du die Schultern wieder ab. Die Schultern gleiten dabei wie Seifenstücke auf deinem Rücken nach unten. Der Kopf hingegen schwebt wie ein Ballon, der mir Helium gefüllt ist, nach oben.
Mit den Franklinbällen macht diese Übung noch mehr Spass. Nimm sie unter deine Achselhöhlen und lege die Schultern auf ihnen ab. Die Schultern werden getragen, statt eine Last zu tragen (ein ungewöhnliches Gefühl für die Schultern). Nun hebe erneut beide Schultern und senke sie wieder und integriere die Luftmatratze. Am Schluss lässt du die Bälle zu Boden fallen. Nachspüren – sind die Schultern nun eine Etage tiefer?
Übung: Herz-Atem-Faszien-Training
Dein Herz lieg in einem Raum, der durch beide Lungenflügel, das Zwerchfell, die Wirbelsäule und die erste Rippe begrenzt ist. Das Herz ist vom Herzbeutel, dem Perikard (Faszie), umgeben, welches durch seine Elastizität das Herz an seinem Ort hält. Das Herz ist nach unten direkt mit dem Zwerchfell, unserem Hauptatemmuskel, und nach oben über Bänder mit der Halswirbelsäule verbunden. Das Herz wird beim Atmen ständig massiert, beim Einatmen gedehnt und beim Ausatmen zusammengedrückt.
Atmen = Faszientraining.
Beobachte deine Atmung im Alltag- wann stockt dein Atem, obwohl du eigentlich weiter atmen könntest? z.B. beim Schuhe binden, Jacke anziehen? Atme weiter! Es genügt bereits, das Wort atmen zu denken, dein Körper wird ihm folgen.
Übung: Kiefer- und Nackenentspannung
Der Kiefer ist ein regelrechtes Auffanglager für Verspannungen, was sich oft in Kopfschmerzen, Tinnitus und Schwindel äussert.
Der hintere Teil des Unterkiefers, in Gelenknähe, ist der schwerere Teil. Stell dir vor, wie dieser Teil vom Schläfenbein nach unten hängt. Oder denke, ein kleines Ballönchen (rot) schwebt unter deinem Hinterkopf und hebt ihn leicht nach oben. Gleichzeitig hängt der Kiefer entspannt nach unten. Vielleicht spürst du, wie sich die Wirbelsäule verlängert, der Nacken lang
wird und sich der Atem beruhigt.
Übung: Körperzellen werden frühlingsfit
Unsere Körperzellen sind ständig mit Reinigung beschäftigt. Dafür verantwortlich sind die Lysosomen. Sie sind die Recyclinganstalt der Zellen. Manchmal stecken zu viele Stoffwechsel-Reststoffe in den Zellen, in der Form von Granula. Hilf deinen Zellen mit der Imagination aus der FM und stelle dir vor, wie sich diese dunklen Knoten auflösen und wieder durchlässig für aufbauende Stoffe werden.
Stell dir deine Zellen vor, wie das Licht, das aus einem Baum strahlt. Es ist fast so, als würden deine Zellen ein gesundes Aussehen und rosige Bäckchen bekommen.
Übung: Stärkung für das Becken im Sitzen
Ein starkes Becken befreit den Oberkörper und die Arme können sich dadurch mit dem Körperzentrum verbinden.
- Sitze ausgeglichen auf deinen Sitzhöckern und stell dir vor, die Oberfläche auf der du sitzt, sei aus weichem Ton. Sieh wie die Sitzhöcker langsam in diese Oberfläche einsinken und zwei Eindrücke gleicher Grösse erzeugen.
- Imaginiere im Sitzen, dass dein Becken von der Erde eingehüllt wird und tief in der Erde verwurzelt ist. Dein Oberkörper ist eine Pflanze, die sich wie eine Spirale aufwärts zum Himmel wendet und dreht.
Übung: Selbsthilfe bei Kopfschmerzen
Stell dir vor, dein Kopf ist ein mit Helium gefüllter Luftballon und schwebt. Imaginiere, wie der Ballon (Kopf) alleine durch das Gas angehoben wird, also durch den leeren Raum innerhalb des Kopfes.
Der Hals und die zentrale Achse des Körpers (Wirbelsäule) sind die Schnur, an der der Ballon befestigt ist. Die Schnur wiederum ist am Steissbein befestigt für eine gute Erdung.
Spüre wie dein Kopf leicht wird und ev. zaubert dieses Bild ein Lächeln auf dein Gesicht.
Übung: Lebendige Füsse und lockere Schultern
Nutze täglich jede freie Minute um deine Füsse zu trainieren. Die Füsse, das Becken und die Wirbelsäule bilden das Fundament von Schultergürtel und Kopf. Sollen die Schulter sich wohl fühlen, müssen diese drei Elemente harmonisch zusammenspielen.
Stehe auf einen Franklin Ball oder quer auf ein zusammengerolltes Handtuch und bewege die Zehen in alle Richtungen, wippe auf und ab und stell dir vor, wie ein Springbrunnen von unten her deine Füsse massiert, lockert und belebt. Atme dabei und bewege auch deinen Oberkörper mit, um die Übung zu intensivieren. Geniesse das Gefühl, wenn du wieder auf dem Boden stehst.
Verlege im Sommer dein Training in den Wald, auf Baumwurzeln, Steine, Wiese, etc.
Übung: Leichtigkeit zum bewegten Ausklang...
Schliesse kurz die Augen und sage dir „Mein Rücken ist beweglich, elastisch und frei."
Bewege dich, stell dir vor zwischen den Wirbeln sitzen bewegliche, farbige Luftballons, ein Wind schubst dich sanft von links, rechts, von hinten und von vorne…lass deine Wirbelsäule tanzen, ev. begleitet von Musik.
Die Ballons bewegen sich, deine Wirbel bewegen sich, deine Wirbelsäule ist beweglich, elastisch und frei und schwingt mit deinem Körper und deinen Gedanken. Auch die Atmung ist frei und du bist gut zentriert in deiner Mitte.