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So überwintern unsere Tiere
Einige Tiere lieben den Winter, anderen ist es in unseren Breitengraden zu kalt und sie ziehen sich zurück in Höhlen oder in wärmere Gefilde. Jede Art hat eine andere Strategie, um in der drohenden Kälte zu überleben.
Schneehasen:
Obwohl wir sie selten zu Gesicht bekommen, gibt es in der Schweiz freilebende Schneehasen. Sie trotzen unserer Kälte, indem sie sich einen dicken, schützenden Winterpelz zulegen. Damit sie im Schnee besonders gut voranhoppeln können, verfügen Sie über stark behaarte und breite Pfoten.
Alpenschneehuhn:
Auch dieses Tier nehmen wir selten mit unseren Augen wahr. Das Schneehuhn hat ähnlich wie der Hase ein dickes Wintergefieder, welches sogar an den Füssen vorhanden ist.
Eichhörnchen:
Das Eichhörnchen verschläft jeden Tag einen guten Teil. Es ist während ein bis zwei Stunden aktiv und sucht sich während dieser Zeit Nahrung in der Natur. Die restlichen Stunden verbringt es in seinem Bau und schläft. Das sie jedoch nicht durchschlafen, werden sie nicht zu den Winterschläfern gezählt.
Murmeltiere, Siebenschläfer und Igel:
Diese Tiere suchen sich vor der grossen Kälte einen Unterschlupf, verkriechen sich darin und ihre Körpertemperatur sinkt beinahe auf Umgebungstemperatur ab. Dies schaffen sie, indem sie über den Sommer Fettreserven anfressen und während dem Winter die Herzfrequenz und Atmung stark reduzieren. Trotzdem erwachen die Tiere zwischendurch im Winter, vermutlich um ihr Immunsystem und Gehirn fit zu halten.
Maulwurf und Waldspitzmaus:
Um den Winter ohne Probleme zu überstehen, haben diesen beiden Tiere eine drastische Methode ausgewählt. Sie schrumpfen während der kalten Jahreszeit. Sie geben Fettreserven ab und verschiedene Organe verlieren an Grösse. Die Spitzmaus reduziert ihr Gewicht um ungefähr ein Fünftel.
Kleine Singvögel:
Sie bevorzugen das gegenseitige Aufwärmen. Dafür bilden sie Schlafgemeinschaften und tauschen dabei regelmässig ihren Platz – jeder darf einmal in die Mitte.
Bienen:
Die Bienen kuscheln gerne in ihren Waben und dabei ist die Königin jeweils in der Mitte. Die Bienen am Rand vibrieren mit ihren Muskeln und erzeugen dadurch Wärme, welche in die Mitte abgegeben wird.
Zugvögel und Störche:
Diese zwei Arten fliegen im Herbst der Wärme entgegen und verbringen die Winterzeit am Mittelmeer oder sogar in Afrika. Im Frühling kommen sie wieder zurück und verbringen die wärmere Zeit bei uns.
Suchen Sie mit Ihren Kindern Bilder der Tiere heraus, damit sie die Schlafgewohnheiten mit dem Bild verbinden können.
Welche Art zu Überwintern würde Ihnen entsprechen, wenn Sie ein Tier wären?