Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03489.jsonl.gz/2282

Damit die Novizinnen in Ksara nicht frieren
Die Schwestern von Jabboulé bitten um unsere Hilfe. Sonnenkollektoren auf ihrem Novizinnenhaus in Ksara in der Bekaaebene sollen die teure Stromheizung und den Dieselgenerator ersetzen. Die Solaranlage könnte innerhalb eines Monats montiert werden und kostet 5‘500 US-Dollar.
Novizinnenhaus in Ksara
Im Novizinnenhaus in Ksara gibt es eine Stromheizung und einen Dieselgenerator. Der libanesische Staat versorgt das Dorf in der Nähe von Jabboulé in der Bekaaebene jeweils zwei Stunden am Tag und zwei Stunden in der Nacht mit Strom. Nun in dieser Zeit können die Schwestern dieses Gebäude, in dem drei Schwestern und drei Novizinnen leben, mit kleinen Stromgeräten beheizen. Ansonsten sind sie auf einen mit Diesel betriebenen Generator angewiesen, für der sie sehr viel Geld kostet.
Novinzinnenmeisterin mit Novizinnen
Das Haus widmet sich fünf Hauptaufgaben: die theologische Ausbildung des Ordensnachwuchses, die liturgische und spirituelle Ausbildung von Schwestern aus der Gemeinschaft sowie die liturgische und pastorale Animation in den benachbarten Pfarreien. Im Erdgeschoss führen die Schwestern einen kleinen Laden, wo sie Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs zu günstigen Preisen an die lokale Bevölkerung verkaufen.
Die Solaranlage, die innerhalb eines Monats montiert werden könnte – die kälteste Zeit im Libanon ist in den Monaten Februar bis März -, würde die Lebensbedingungen der Schwestern deutlich verbessern und ihre finanzielle Situation entlasten.
Andreas Baumeister