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Man kann zu Recht sagen, dass Prinz Harry (38) es sich mit seiner Familie spätestens seit seinem Enthüllungsbuch mit dem Titel «Spare» ziemlich verscherzt hat. Die Anschuldigungen gegen die Royal Family von jemanden aus ihren eigenen Reihen gingen um die Welt und dürften wohl nicht völlig spurlos an Bruder Prinz William (40) oder Vater King Charles III. (74) vorbei gegangen sein. Es war zum Teil sogar schon die Rede davon, dass Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan (41) nicht zur Krönung von Charles am 6. Mai dieses Jahres eingeladen werden – zumal verschiedene Quellen behaupteten, dass die beiden nicht begeistert von der Tatsache gewesen sein sollen, dass die Krönung am selben Tag stattfindet, wie der Geburtstag ihres Sohnes Archie (3).
Die Sussexes sind wohl doch eingeladen
Diverse Familienmitglieder sollen auch vermutet haben, dass die Sussexes selbst mit nicht mit einer Einladung rechneten und darum eine Ausrede suchten, dem Event fernzubleiben. Der Palast bestätigte nun aber, dass Harry und Meghan sehr wohl eingeladen sind und man vermute auch stark, dass sie nach Grossbritannien kommen werden, schreibt die «Sun». Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren laufen und ein Mitarbeiter des Hofes versichert der Zeitung gegenüber: «Sie werden auf jeden Fall eingeladen, und wir gehen davon aus, dass sie kommen werden.»
Harry und Charles sollen für eine Versöhnung offen sein
Harry äusserte bereits in diversen Interviews vor der Veröffentlichung seines Buchs Anfang Januar, dass seine Tür stets offen stehe, sollte sich seine Familie mit ihm versöhnen wollen. «Der Ball liegt in ihrem Feld», sagte der Herzog von Sussex zum britischen TV-Moderator Tom Bradby.
Wie der «Mirror» schreibt, sei die Royal-Expertin Emily Nash davon überzeugt, dass Harry und Charles momentan in Verhandlungen stünden, um die Bedingungen der Teilnahme von Harry und Meghan zu diskutieren. Eine dieser Bedingungen wäre etwa, dass die in den USA lebenden Royals nicht mit den aktiv für die Krone abreitenden Senior Royals auf dem Balkon des Buckingham Palastes stehen dürften. Das würde also heissen, dass Harry und Meghan künftig genau so behandelt werden, wie etwa Harrys Cousinen Prinzessin Beatrice (34) und Prinzessin Eugenie (32). Die Schwestern erscheinen zu offiziellen Anlässen, führen aber sonst ihr eigenes Leben und haben eigene Jobs.
Sogar die Kirche wurde eingeschaltet
Laut «Mail on Sunday» soll King Charles III. sogar den Erzbischof von Canterbury gebeten haben, an Harry heranzutreten und mit ihm über eine mögliche Teilnahme und damit potenzielle Versöhnung zu sprechen. Justin Welby soll wohl vor allem dabei helfen, zwischen Harry und seinem älteren Bruder William zu schlichten und zu verhandeln, denn vor allem der Prinz von Wales soll von den Anschuldigungen in «Spare» tief verletzt gewesen sein. Ausserdem soll der Geistliche mit Harry und Meghan darüber reden, bei einer möglichen Teilnahme nicht «ungebührlich» aufzutreten und damit den historischen Moment von Charles womöglich noch zu überschatten.
Besuch müsste nicht lange dauern
Harry und Meghan kamen schon zum Thronjubiläum der verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96) im vergangenen Sommer für einen kurzen Besuch nach Grossbritannien, um mit den Royals zu feiern. Lange blieb das Paar allerdings nicht und reiste bei der nächstmöglichen Gelegenheit wieder zurück in die USA. Ein so kurzes Intermezzo wäre also auch durchaus zur Krönung von King Charles III. denkbar. «DailyMail» gibt allerdings zu bedenken, dass vielleicht auch nur Harry zur Zeremonie erscheinen könnte und auch nicht lange in seiner alten Heimat weilen könnte, da, wie gesagt, der vierte Geburtstag seines Erstgeborenen auf das gleiche Datum fällt wie die Krönung. Laut der britischen Zeitung wäre das auch ein Grund für Meghan, ihren Ehemann erst gar nicht zu begleiten.
Dürften sie nach einer Teilnahme ihre Titel behalten?
Nachdem Harry seine Memoiren veröffentlicht hatte und darin kein gutes Haar an der Royal Family liess, wurden Stimmen laut, man solle den Sussexes die Titel entziehen, wenn sie so wenig von der Königsfamilie halten würden. Sogar im Parlament sprach man sich teilweise dafür aus und Bob Seely, ein Abgeordneter der konservativen Partei, hat beschlossen, einen Gesetzesentwurf einzubringen, der Harry und Meghan ihrer Titel berauben könnte.
Sollten Harry und Meghan sich aber dazu entscheiden, an der Krönung teilzunehmen, mit der Voraussetzung, dass sie einen prominenten Platz in der Westminster Abbey während der Zeremonie erhalten, soll King Charles III. sich dazu durchgerungen haben, ihnen die Titel nicht abzuerkennen. Das könnte unter Umständen also durchaus ein Anreiz für Harry und Meghan sein, im Mai nach Grossbritannien zu fliegen – und zwar gemeinsam.