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Die patentierten Therapien können eine klinische Anwendung im Rahmen der ischämischen Krankheiten haben, und können so die Revaskularisation und Regeneration der Bereiche fördern, die die Ischämie erlitten haben. Unter diesen Anwendungen heben sich die Behandlung des diabetischen Fusses und die kardiale Regeneration nach einem Herzinfarkt hervor. Die patentierten Methoden kombinieren Nabelschnurblutzellen mit endothelialen Vorläuferzellen – im ersten Patent — oder, im zweiten Patent, ausserdemmit Lipoprotein (a) (LPA), einem bioaktiven Lipid, das eine wichtige Rolle in mehreren zellulären Prozessen spielt, in einem Fibrin-Gel.
Chronische Wunden
Diese neue Therapie kann eine Hoffnung für eine Behandlung darstellen, da diese Krankheit schwerwiegende Folgen für die Lebensqualität der Patienten hat und es derzeit noch keine wirksame Behandlung gibt.
Prävalenz chronischer Wunden bei Diabetikern
Herzerkrankungen
Herzkrankheiten sind die Hauptursache für Sterbefälle und Behinderungen sowohl in industrialisierten Ländern, als auch in Entwicklungsländern. Sie sind für etwa 40 % aller menschlichen Todesfälle verantwortlich. Viele Patienten, die einen Herzinfarkt überleben, entwickeln eine chronische Herzkrankheit, die sogenannte Herzinsuffizienz, die mit einer zunehmenden Verschlechterung des Herzmuskels, der Bildung von Narbengewebe und der Dilatation und Dysfunktion des linken Ventrikels verbunden ist. Patienten mit schwerer ischämischer Herzinsuffizienz haben hohe Morbidität und Mortalität, und die Herztransplantation ist die einzig sichere Therapieoption, die momentan zur Verfügung steht.
Sobald das Patent angemeldet ist, ist der nächste Schritt die Entwicklung aller notwendigen Massnahmen, um die Anwendung dieser Therapie in klinischen Studien bei Diabetes-Patienten mit Ulzerationen am Fuss durchzuführen. Dies wird Stemlab ermöglichen, das therapeutische Potential bei dieser Art von Wunden bewerten zu können.
In den nächsten 3 Jahren sind die Phasen 1 und 2 der klinischen Studie vorgesehen. Dies wird eine der ersten klinischen Studien mit Stammzellen aus Nabelschnurblut in Europa sein.