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«Ein Buchladen für alle – Bücher für alle» so betitelt der britische Künstler Robert Cottingham die Farblithografie, die sich seit 1983 in der Sammlung des Kunstmuseum Thun befindet. Die Arbeit stammt aus den 1970er-Jahren, als Cottingham für kurze Zeit in London lebt und als einer der bedeutendsten Vertreter der Kunstströmung Pop-Art gilt. Zu sehen sind Schriftzüge aus der Reklamewelt in einem urbanen Kontext. Sie widerspiegeln das Interesse des Künstlers an Beschriftungen und den Möglichkeiten der Typografie einerseits, der Aussagekraft und psychologischen Auswirkungen von isolierten Worten auf die Wahrnehmung der Umwelt andererseits. In den 1960er-Jahren beginnt die künstlerische Karriere Cottinghams. Neben der Pop-Art-Kunst erlangt er auch als Fotorealist an Bekanntheit, sich selbst bezeichnet er jedoch als realistischen Maler. Ende der 1970er-Jahre folgt eine Phase, in der Cottingham immer komplexere und ausgedehntere Abbildungen von Fassaden und ganzen Nachbarschaften in seinen Gemälden festhält.
Katrin Sperry
Das Bild ist kein Foto.
Es ist gezeichnet und dann gedruckt.
Es zeigt Werbung.
Das ist ein häufiges Motiv* in der Pop Art*.
Der Titel:
Ein Buch-laden für alle
Bücher für alle.
Wie wirken diese Worte?
* Motiv
* Pop Art
Pop-Art ist eine Kunst-richtung.
Vor allem in Amerika und England
in den 50er und 60er Jahren.
Die Bilder und Skulpturen haben kräftige Farben.
Ihre Themen: Stadt, Alltag, Konsum.