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Das Team von Heinz Günthardt schlägt Deutschland und spielt nun gegen Tschechien um den Halbfinal-Einzug. Nach Viktorija Golubic gewann auch Teamleaderin Belinda Bencic ihr Einzel, womit die Schweizerinnen vor dem abschliessenden Doppel vorentscheidend mit 2:0 in Führung liegen. Bencic (WTA 17) setzte sich in einem knapp zweistündigen intensiven Schlagabtausch gegen Angelique Kerber (WTA 9) 5:7, 6:2, 6:2 durch.
«Ich bin zufrieden, dass ich die Partie nach einem etwas merkwürdigen ersten Satz noch wenden konnte», sagte Bencic, die bei ihrem Comeback nach ihrer Knieverletzung ein emotionales Auf und Ab erlebte. Nun freue sie sich auf das Duell am Donnerstag in der O2-Arena gegen Tschechien, wobei sie sich in der Landessprache beim tschechischen Publikum für die Unterstützung bedankte.
Dass die Schweiz am Donnerstag quasi einen Viertelfinal gegen den Gastgeber bestreiten kann, war schon nach dem ersten Einzel klar gewesen. Viktorija Golubic (WTA 45) hatte gegen Andrea Petkovic in der kleineren der beiden Hallen in der O2-Arena einen Blitzstart hingelegt. Nach zwölf Minuten führte die Zürcherin, die gegenüber Jil Teichmann den Vorzug erhalten hatte, bereits 4:0. Danach glich sich das Spielgeschehen im ersten Duell der beiden aus.
Im zweiten Durchgang lagen die Vorteile lange auf Seiten von Petkovic (WTA 76). Beim Stand von 5:4 vergab die ehemalige Top-Ten-Spielerin als Rückschlägerin drei Chancen zum Satzausgleich. Golubic schöpfte aus den abgewehrten Satzbällen Energie und schaffte im Gegenzug das einzige Break im zweiten Durchgang. Nach 1:38 Stunden verwertete sie mit einem Vorhand-Winner ihren ersten Matchball.