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Die Ursachen dieser Preisdifferenzen sind auf die unterschiedlichen Kosten zurückzuführen, die bei der Übertragung, Transformierung und Verteilung des Stroms entstehen. In der Schweiz entfallen für den durchschnittlichen Haushalt-Strombezug rund 33% des Preises auf die Produktion, rund 5% auf die Stromübertragung in Überland- und Regionalnetzen und 40% auf die regionale bzw. lokale Verteilung. Dazu kommen rund 7% für Mehrwertsteuer und Energieabgaben sowie 15% für die Kosten beim Kunden. Diese Kosten umfassen beim Haushaltkunden die Zählermiete, Zählerablesung, Rechnungsstellung und Installationskontrolle. Sie werden als sogenannte Grundgebühr verrechnet. Beim Hochspannungskunden sind diese Kosten entsprechend kleiner und es entfallen die Transformations- und Verteilkosten im Niederspannungsbereich.
Quelle
VSE-"Strom-Grafik", Dezember 1999