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Fahrer , der sich nach hinten wendet um sich von einem Passagier eine Zigarette geben zu lassen - deswegen die Herrschaft über das Fahrzeug verloren
Urteil vom: 5. Juli 2012
Prozessnummer: 6B_786/2011
Bei einem Tempo von 145 km/h auf der Autobahn verlor A. die Herrschaft über sein Fahrzeug und verursachte einen Unfall, bei dem seine drei Passagiere schwer verletzt wurden. Er wurde zu Recht wegen schwerer Körperverletzung und grober Verkehrsregelverletzung verurteilt. Er war dadurch abgelenkt, dass er sich nach hinten wandte, um sich von einem Passagier im Fond eine Zigarette geben zu lassen. Dabei hatte er die geforderte Aufmerksamkeit missachtet. Dieses Verhalten war umso gravierender, als er erst seit knapp einem Monat im Besitze des Führerausweises war, und er das erst vor kurzem erworbene Auto noch nicht kannte. Mit dem Unfall hatte er nicht nur seine Passagiere verletzt, sondern auch andere Strassenbenützer erheblich gefährdet.
(Quelle: A. Roth, G. Fiolka im Tagungsband Strassenverkehrsrechtstagung 24.- 25. 6. 2014, S. 321 ff)
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