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Seifen
Auch in Seifen können Ölauszüge gut verarbeitet werden.
Dazu eignen sich insbesondere Auszüge von Johanniskraut, Ringelblume, Kamille, Lavendel und andere die Haut heilende Kräuter.
Wirkstoffe können auch über ätherische Öle in die Seife eingebracht werden.
Dies ergibt eine herrlich duftende Seife.
Zur Schaumbildung wird meist Kokosfett in einem Anteil von über 10 bis 25 % verwendet.
1000 Gramm Seife, mit 20 % Überfettung, sehr mild:
530 Gramm Sheabutter,
140 Gramm Kokosfett,
330 Gramm Wasser,
70 Gramm Natriumhydroxid (NaOH)
Ich empfehle die Verwendung von kleineren Mengen für die ersten Versuche, kleinere Menge - weniger Kosten, kleinere Gefässe und somit einfacheres Arbeiten.
Sheabutter und Kokosfett schmelzen, bei maximal 40 bis 50 Grad.
Natriumhydroxid in kaltem Wasser verrühren bis sich alle Kristalle aufgelöst haben, dabei erhitzt sich das Wasser.
-> Immer die Kristalle in das Wasser geben, nie das Wasser in die Kristalle.
Zuerst das Wasser, dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheure.
Warten bis sich das Wasser auf 40 bis 50 Grad abgekühlt hat.
Anschliessend die Lauge in das warme Fett schütten, die ätherischen Öle dazu, und rühren bis die Masse puddingartige Konsistenz hat.
Dann umfüllen in eine passende Form.
Am nächsten Tag aus der Form nehmen, zuschneiden und bei Zimmertemperatur lagern und reifen lassen, mindestens 6 Wochen.
Bedenken sie immer:
Sie arbeiten mit einer ätzenden Lauge, daher treffen sie Vorkehrungen zum Schutz der Augen (Brille tragen), der Hände (Handschuhe tragen) und auch der Arbeitsflächen.
-> Diese Art von Seife herzustellen ist für Kinder kein geeignetes Hobby.