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Beim Absturz eines Heissluftballons in der Türkei sind am Montag drei brasilianische Touristen ums Leben gekommen. Zudem wurden 22 Menschen verletzt, nachdem der Ballon über den Felsenlandschaften Kappadokiens mit dem Korb eines zweiten Ballons zusammengeprallt war.
Der Unglücksballon sei mit dem Korb eines über ihm fliegenden Ballons zusammengestossen, sagte Gouverneur Abdurrahman Savas. "Der niedriger fliegende Ballon wurde beschädigt und stürzte schnell ab", sagte Savas unter Berufung auf Augenzeugen.
Bei der Kollision war die Hülle aufgerissen, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Der Ballon stürzte aus etwa 300 Metern Höhe zu Boden. An Bord seien Touristen aus Spanien, Brasilien und Argentinien gewesen, sagte Savas.
Alle Verletzten wurden in Spitälern behandelt. Viele der Verletzten haben Knochenbrüche. Die türkische Luftfahrtbehörde ordnete eine Untersuchung an. Zum Unglücksort nahe der Ortschaft Ürgüp (Provinz Nevsehir) waren zahlreiche Rettungsmannschaften geschickt worden.
Kappadokien zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ballonfahrten dort sind eine beliebte Attraktion für Touristen, die den Blick auf Höhlenklöster und gewaltige Felsformationen erleben wollen. Oft starten Dutzende Ballons zu den Touren.
Vor vier Jahren war in der Region bei einem Zusammenstoss von zwei Ballons bereits ein Brite ums Leben gekommen.