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Heute besuchte uns der Religionsphilosophe Roderich Nolte und gab uns einen eindrücklichen Überblick über den Forschungsstand bezüglich Zuverlässigkeit des Neuen Testaments. Aus dem Buch mit dem sinnigen Titel "I Don't Have Enough Face to be An Atheist" stammen die 10 Argumente, warum die Autoren des Neuen Testaments die Wahrheit sagten.
- Die Autoren des NT schrieben Dinge auf, die sie selber oder ihre Bewegung in ein unangenehmes Licht rückten.
- Die Autoren schrieben unangenehme Aussagen anderer über Jesus auf.
- Die Autoren des Neuen Testaments schrieben Worte Jesu mit sehr schwer zu erfüllenden Anforderungen auf.
- Die Autoren des NT unterschieden klar zwischen Jesu Worten und ihren eigenen Worten.
- Die Autoren des NT beschrieben Ereignisse bei Begräbnis und Auferstehung Jesu, die sie nicht erfunden hätten.
- Die Autoren des NT erwähnten mehr als 30 Personen, die durch außerbiblische Quellen historisch bestätigt wurden.
- Die Schriften des NT enthalten gewisse Abweichungen von einander in Details.
- Die Autoren des NT fordern ihre Leser heraus, die Fakten zu überprüfen, und auch Wunder nachzuprüfen.
- Die NT Autoren beschreiben Wunder wie alle anderen Ereignisse: mit einfachen Worten, ohne Ausschmückungen.
- Die Autoren des NT gaben 1500 Jahre alte Überzeugungen auf, nahmen neue an, und waren bereit, dafür zu sterben.
Im gleichen Buch werden 84 Fakten von Colin Hemer aufgelistet, die in den letzten 16 Kapiteln der Apostelgeschichte durch Geschichte und Archäologie bestätigt wurden. Du findest sie in diesem Blogartikel.
In gleicher Weise hat der Neutestamentler Craig L. Blomberg in "The Historical Reliability of the Gospels" 59 Fakten aus dem Johannesevangelium zusammengetragen, die historisch belegt sind. In diesem Aufsatz sind einige zusammengetragen.
Rod Nolte empfiehlt zudem die "undesigned coincidences" (die vielen Stellen, bei denen sich die Evangelien hervorragend ergänzen), für die Lydia McGrew argumentiert (Vorlesung; Zusammenstellung von Ressourcen). Sie sind ein hervorragendes Indiz für die historische Zuverlässigkeit und die Augenzeugenschaft der Autoren der Evangelien und des Paulus. Zudem die Vorlesung von Tim McGrew "Who Wrote the Gospels?".