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Auf einer Wüstendüne inmitten einer abgelegenen Sumpflandschaft bei Morrillos am Pazifik liegt seit Juni eine Struktur, die ausschliesslich aus Kiefernholz besteht. Die Holzkonstruktion der chilenischen Izquierdo Lehmann Arquitectos besteht lediglich aus verleimten Verbindungen – auf Metall wurde verzichtet. Alle Räume, bis auf den nach oben gerichteten Raum im Zentrum, öffnen sich mit durchgehenden Fensterflächen auf die Weite der ruralen Landschaft. Die deckenbildenden Balken finden an der umlaufenden Stützenreihe, die an den Enden der quadratischen Plattform ruht, einen Abschluss. Zwischen den Stützen sind 72 Holztüren angebracht, die es den Bewohnern ermöglichen, den Grad der Öffnung selbst zu entscheiden. Bis zu sechs Personen können sich in drei Schlafzimmern einmieten, die mit einer zentral situierten Gemeinschaftsküche und grosszügigem Wohnzimmer mit Aussenraum ergänzt werden. Mit dem Entwurf strebten die Architekten eine Überlagerung von Motel und Hütte an, was ihnen mit dem dynamischen Zusammenspiel zwischen gemeinschaftlichen und privaten Räumen auch gelungen ist.
Architektur: Izquierdo Lehmann Arquitectos
Fotografie: Tomas Rodriguez – Luis Izquierdo W.