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Die Anteilseigner von Twitter haben der Übernahme des Unternehmens durch Tech-Milliardär Elon Musk wie erwartet zugestimmt. Die Mehrheit der Aktionäre votierte am Dienstag für die Annahme des im April von Musk unterbreiteten Kaufangebots in Höhe von 54,20 US-Dollar pro Aktie. Allerdings hat der Tesla -Chef seine insgesamt rund 44 Milliarden Dollar (43,98 Mrd Euro) schwere Offerte längst wieder für ungültig erklärt. Ein Gericht soll nun im Oktober bei einem Prozess in Delaware darüber entscheiden, ob Musk vom Kauf zurücktreten kann oder nicht.
Multimilliardär Elon Musk wirft Twitter unter anderem Falschangaben zu Fake-Accounts vor und hält die Kaufvereinbarung deshalb für hinfällig. Der Konzern will den Deal aber vor Gericht durchsetzen.
Neue Brisanz erhielt die Angelegenheit durch die scharfe Kritik des im Januar gefeuerten ehemaligen Sicherheitschef von Twitter, Peiter Zatko, vor dem US-Senat am Dienstag. Zatko kritisierte vor dem US-Senat erneut die gravierenden Lücken Twitters beim Schutz von Nutzerdaten des Mikroblogging-Dienstes. Die Mängel der Internetplattform seien während seiner Zeit dort so schlimm gewesen, dass sie sogar ein Risiko für die Nationale Sicherheit darstellten, erklärte Zatko. Der IT-Experte, der auch unter seinem aus früheren Hacker-Zeiten stammenden Pseudonym "Mudge" bekannt ist, bezeichnete die Zustände bei Twitter als "tickende Bombe an Sicherheitsschwachstellen".