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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00449 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Curiger Urteil vom 1 6. Juli 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas Advokatur Glavas AG Markusstrasse 10, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1979 geborene X.___ meldete sich am 16. Januar 2014 (Ein gangsdatum) unter Hinweis auf ein chronisches Erschöpfungssyndrom, eine Fibromyalgie, ständige Schmerzen sowie wiederkehrende Depressionen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/5). Diese tätigte erwerbliche (Urk. 7/9, 7/14) sowie medizinische (Urk. 7/16) Abklärungen und zog die Akten des Vorsorgeversicherers bei (Urk. 7/11). Mit Schreiben vom 1 1. Juni 2014 teilte sie der Versicherten mit, die Arbeitsvermittlung werde abgeschlossen (Urk. 7/18). Daraufhin meldete sich die Versicherte am 4. April 2016 erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4, 7/21). Nachdem die IV-Stelle aktuelle Arztberichte eingeholt (Urk. 7/25, 7/32) sowie die Akten des Vorsorgeversicherers (Urk. 7/28) beigezogen hatte, gab sie die Erstel lung eines polydisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle des Y.___ ( Z.___ ) in Auftrag, welches am 7. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 7/44). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. April 2018 einen Anspruch der Versicherten auf Leistun gen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 7/76]). 2. Dagegen erhob diese mit Eingabe vom 8. Mai 2018 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei auf zuheben und es sei ihr eine Teilrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die Verwaltung zurück zuweisen, damit diese eine Verlaufsbegutachtung durch führen lasse ( Urk. 1 S. 2). Zudem legte sie Berichte der A.___ auf (Urk. 3/3- 6). Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Juni 2018 angezeigt wurde (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 1.4 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 1.5 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 1. 6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 7 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die Abklärungen hätten gezeigt, dass die Einschränkungen mehrheitlich auf psychosoziale Belastungsfaktoren zu rückzuführen seien. Zudem verfüge die Versicherte über ein gutes soziales Um feld, habe einen geregelten Tagesablauf und könne ihren Hobbys nachgehen. Auch zeige die psychiatrische Behandlung Wirkung. Es liege daher kein invalidi sierender Gesundheitsschaden vor (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, aus den medizinischen Unterlagen gehe hervor, dass ihre psychischen Beschwerden nicht auf psychoso ziale Faktoren zurückzuführen seien. Vielmehr seien diese erst aufgrund ihrer psychiatris chen Erkrankung entstanden. Die Gutachter seien zum Schluss gekom men, sie sei bloss zu 50 % arbeitsfähig. Dabei sei zu berücksichtigen, dass sie kurz nach einem stationären Aufenthalt in der Klinik begutachtet worden sei. Damals sei es ihr vorübergehend besser gegangen. Kurz nach der Begutachtung habe sich ihr Zustand jedoch wieder verschlechtert, weshalb die IV-Stelle verpflichtet ge wesen wäre, eine Verlaufsbegutachtung zu veranlassen. Selbst wenn indes trotz dieses Umstands auf das Gutachten abgestellt würde, hätte die IV-Stelle ihr eine halbe Invalidenrente zusprechen müssen (Urk. 1). 3. 3.1 Im Z.___ -Gutachten vom 7. Dezember 2016 wurden folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/44 S. 10): - rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte bis mittelgradige depres sive Episode (ICD-10: F 33.1) - chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10: F 54.4) - Somatisierungsstörung (ICD-10: F 45.0) - c hronisch-unspezifische lumbal und zervikal betonte, teils auch diffuse Beschwerden des Bewegungsapparates mit wechselnder, nicht- radikulärer Schmerzausstrahlung in beide Beine und in die Vorderarme - klinisch frei bewegliche HWS und LWS, minimale Palpationsdolenzen und Muskelverspannungen nuchal - radiologisch keine Missbildungsanomalien und keine signifikanten de generativen Veränderungen der HWS und LWS (Röntgen 24.8.2016) - klinisch und laborimmunologisch keine Zeichen eines systementzünd lichen-rheumatologischen Leidens, keine Hinweise auf eine neuromus kuläre Erkrankung Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 7/44 S. 10): - leichte Valgus -Knicksenkfussdeformität beidseits - Status nach HWS-Distorsion bei Sturz auf den Hinterkopf, gemäss Anga ben 2008 3.2 Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über Gliederschmerzen. Im Vordergrund stünden lumbale flächige Schmerzen mit Ausstrahlung nach gluteal beidseits und diffus in beide Beine. Seit einem statio nären Klinikaufenthalt vor wenigen Wochen seien die Beschwerden regredient (Urk. 7/44 S. 42-43). Das Gangbild sei unauffällig. Das Aus- und Ankleide n erfolge flüssig ohn e Schmerzsignalisation. Die Rumpfhaltung im Stehen sei unauffällig, jedoch etwas aton mit grobbogiger LWS-Hyperlordose. Die Sehnenansätze an der Linea nuchalis seien druckdolent, rechts mehr als links. In Bauchlage würden diffuse leichtgradige Klopf- und Palpationsdolenzen über den dorsalen Fortsätzen der LWS angegeben (Urk. 7/44 S. 45-46). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus muskuloskelettärer Sicht sei die Ver sicherte in ihrer angestammten Tätigkeit, die als körperlich leicht bis höchstens gelegentlich mittelschwer anzusehen sei, vollständig arbeitsfähig (Urk. 7/44 S. 51). 3.3 Im psychiatrischen Teilgutachten wurde festgehalten, die Explorandin klage über eine extreme Erschöpfung. Zudem leide sie unter Angstzuständen. Die Bewälti gung des Alltags bereite ihr Mühe. Sie habe diffuse Schmerzen im Rücken sowie in den Beinen, die sich seit ihrer Hospitalisation in einer Klinik jedoch gebessert hätten. Die Stimmung sei g etrübt. Nach der Entlassung aus der Klinik habe sich ihr psychiatrischer Zustand wieder verschlechtert. Sie sei verzweifelt, habe eine Antriebsstörung und halte praktisch keine Belastungen aus (Urk. 7/44 S. 28-29). Die Explorandin sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Im Gespräch würde sich kein Anhalt für kognitive Störungen zeigen. Im Affekt wirke sie leicht depressiv und gebe immer wieder an, sich erschöpft zu fühlen. Der Gedankengang sei geordnet, die affektive Schwingungsfähigkeit erhalten (Urk. 7/44 S. 32). Die Explorandin weise ein depressives Zustandsbild auf, das einer mittelgradigen depressiven Episode entspreche und durch eine morgendliche Antriebsstörung, schnelle Ermüdbarkeit, einen depressiven Affekt und eine herabgesetzte affektive Schwingungsfähigkeit bedingt sei. Die Explorandin sei in der Durchhaltefähigkeit sowie in der Belastbarkeit deutlich eingeschränkt. Sie sei jedoch fähig zur Pla nung und Strukturierung von Aufgaben, da sie den gesamten Haushalt besorge und die Kinder betreue. Auch die Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompe tenzen sei grundsätzlich erhalten (Urk. 7/44 S. 3 3 ). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, die Versicherte sei in ihrer angestamm ten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 7/44 S. 35). 3.4 I n der interdisziplinären Zusammenfassung führten die Gutachter aus, die Versi cherte sei aufgrund einer psychosozialen Belastungssituation mit zunehmender psychiatrischer Dekompensation ein paar Wochen vor ihrer Hospitalisation am 2 2. Juni 2016 vollständig arbeitsunfähig geworden. Seit ihrem Austritt aus der Klinik am 4. August 2016 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sowohl in ange stammter wie auch in angepasster Tätigkeit (Urk. 7/44 S. 12-13). 4. 4. 1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Begutachtung sei kurz nach ihrem Klinikaustritt erfolgt, als es ihr vorübergehend besser gegangen sei. Die IV-Stelle habe zu Unrecht keine Verlaufsbegutachtung in Auftr ag gegeben. Damit habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt ( Urk. 1). Dem ist entgegenzuhalten, dass die IV-Stelle am 1 4. November 2017 einen Ver laufsbericht der A.___ einholte ( Urk. 7/71). In diesem w u rden ge genüber dem Austrittsbericht vom 2 5. August 2016 keine relevanten Befundver änderungen beschrieben. Als Diagnose wurde unter anderem eine depressive Stö rung, gegenwärtig in einer mittelgra digen Episode, aufgeführt (Urk. 7/71 S. 2). Im Austrittsbericht vom 2 5. August 2016 war demgegenüber von einer gegen wärtig schweren Episode berichtet worden ( Urk. 7/44 S. 62), was eher für eine Verbesserung des Gesundheitszustandes spricht. Es ist daher nicht zu beanstan den, dass die IV-Stelle keine weiteren Abklärungen veranlasste und von einem – seit Begutachtungstermin – unveränderten Gesundheitszustand ausging. 4.2 Das rheumatologische Teilgutachten beruht auf sorgfältigen und allseitigen Un tersuchungen ( Urk. 7/44 S. 45-47 ), berücksichtig t die geklagten Beschwerden ( Urk. 7/44 S. 42-43 ) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben wor den ( Urk. 7/44 S. 17-24 ). Der Gutachter hat detaillierte Befunde erhoben und hieraus begründete Diagnosen gestellt, die medizinischen Zustände und Zusam menhänge schlüssig dargelegt und seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar be gründet. Diese s Teilgutachten erfüllt die rechtsprechungsgemässen Anforderun gen an beweistaugliche Entscheidungsgrundlagen, weshalb darauf abgestellt wer den kann. Die psychiatrische Gutachterin tätigte zwar Untersuchungen. Sie erhob indes nur wenige objektive Befunde. Grösstenteils beschränkte sie sich darauf, subjektive Befindlichkeiten der Beschwerdeführerin wiederzugeben. Unübersehbar finden sich zudem Widersprüche im Gutachten. So wird unter dem Titel « Darstellung und Diskussion der funktionellen Auswirkungen » von einem sozialen Rückzug berichtet. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, die Explorandin sei in der Lage, den Haushalt zu besorgen und sich um die Kinder zu kümmern. Zudem sei ihre Fähigkeit zu Spontanaktivitäten erhalten ( Urk. 7/44 S. 34). Unter dem Titel «Funktionsstörungen» wird demgegenüber dargelegt, die Explorandin habe den Kontakt zu Dritten aufrecht erhalten können. Hingegen sei sie in ihrer Fähigkeit zu Spontanaktivitäten und zur Haushaltsversorgung eingeschränkt (Ur k. 7/44 S. 32). Unter dem Titel « P sychopathologischer Befund» wird von einer erhaltenen affektiven Schwingungsfähigkeit berichtet (Urk. 7/44 S. 32). Gleichzeitig begrün det die Gutachterin die Herleitung ihrer Diagnose damit, dass die affektive Schwingungsfähigkeit herabgesetzt sei (Urk. 7/44 S. 33). Weiter berichtet die Gut achterin von einer manifesten psychosozialen Belastung durch die familiäre Si tuation mit einer schwierigen Trennungssituation und der Alleinbetreuung von zwei Kindern (Urk. 7/44 S. 34), unterlässt es jedoch, den Anteil der krankheitsbe dingten Arbeitsunfähigkeit davon abzugrenzen. Unklar erscheint ferner, wie der Umstand, dass die Beschwerdeführerin über einen geregelten Tagesablauf verfügt (Urk. 7/44 S. 31), während der Untersuchung keine Aufmerksamkeits- und Kon zentrationsschwierigkeiten dokumentiert wurden und d ie affektive Schwingungs fähigkei t erhalten ist (Urk. 7/44 S. 32), mit der Diagnose einer leichten bis mit telgradigen depressiven Episode zu vereinbaren ist. Daher erscheint fraglich, ob auf die Einschätzung der psychiatrischen Gutachterin abgestellt werden kann. Selbst wenn dies indes der Fall wäre, würde sich im Ergebnis nichts ändern, wie nachfolgende Erwägungen zeigen. 5. 5.1 Wie die Beschwerdeführerin richtig ausführt (Urk. 1), sind gemäss bundesgericht licher Rechtsprechung grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (vgl. E. 1.3). Nach folgend ist deshalb die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin anhand der vom Bundesgericht genannten Indikatoren zu prüfen. 5.2 Unter dem Aspekt « funktioneller Schweregrad » ist in Betracht zu ziehen, dass die diagnoserelevanten Befunde und Symptome nicht ausgeprägt erscheinen. Der im Rahmen der Begutachtung erhobene Psychostatus war weitgehend unauffällig. Hinweise auf Störungen der kognitiven Funktionen lagen nicht vor, die affektive Schwingungsfähigkeit war erhalten ( Urk. 7/44 S. 32 ). Auch im Bericht der A.___ vom 25. August 2016 wurden keine ausgeprägten Symptome doku mentiert. Vielmehr wurde festgehalten, es hätten weder Aufmerksamkeits- noch Konzentrationsstörungen oder Auffassungsstörungen bestanden (Urk. 7/44 S. 63). Da der Psychostatus bei Aufnahme in die Klink erhoben wurde, sind die unauffälligen Befunde nicht auf den Behandlungserfolg des stationären Aufent halts zurückzuführ en. Zu berücksichtigen ist ferner, dass in den Berichten von psychosozialen Belastungsfaktoren berichtet wird. So wurde im Bericht der A.___ vom 16. März 2017 ausgeführt, als auslösende sowie aufrecht erhaltende Faktoren für die psychischen Beschwerden sei die erhöhte Belastung durch die alleinige Erziehung der Kinder anzusehen (Urk. 3/3 S. 3). Auch im Be richt vom 7. Juli 2017 wurde von psychosozialen Belastungsfaktoren wie dem Tod der Grossmutter und damit einhergehenden finanziellen Nöten berichtet (Urk. 3/6). Die Beschwerdeführerin gab gegenüber der behandelnden Ärztin an, sie habe sich mit der alleinigen Erziehung der beiden Kinder sowie den finan ziellen Problemen zunehmend überfordert gefühlt (Urk. 3/3 S. 1). Die stationären Aufenthalte in der Klinik erfolgten denn jeweils auch kurz nach Lebensereignis sen, welche die Beschwerdeführerin schwer belasteten. So trat sie erstmals nach der Trennung des Ehemannes sowie ihres neuen Lebenspartners in die Klini k ein (Urk. 7/44 S. 62). Den zweiten stationären Aufenthalt trat sie nach dem Tod ihrer Grossmutter, zu welcher sie e i n besonders enges Verhältnis hatte, an (Urk. 3/3 S. 1). Weiter geht aus den Unterlagen hervor, dass die Beschwerdeführerin von den Behandlungen stark profitieren konnte. So schilderte sie anlässlich der Be gutachtung, die Schmerzen seien nach dem Klinikaufenthalt, während dem sie auch physiotherapeutisch behandelt worden sei, stark zurückgegangen. Auch sei sie weniger erschöpft, seitdem sie in der Klinik gewesen sei (Urk. 7/44 S. 6). Im Austrittsbericht der A.___ vom 16. März 2017 wird von einem stabilen, teilremittierten Zustand berichtet (Urk. 3/3 S. 3). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 7) kann daher nicht von einer Therapieresistenz ausgegangen werden. Psychiatrisch liegt e ine Komorbidität vor, wobei im Gutachten nicht erläutert wurde, inwiefern sich diese zusätzlich einschränkend auswirken sollte. 5.3 Zum Komplex « Persönlichkeit » ist festzuhalten, dass keine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde (Urk. 7/44 S. 12). Hinsichtlich des Komplexes „Sozialer Kon text“ ist zu berücksichtigen, dass zahlreiche Ressourcen vorhanden sind. Die Be schwerdeführerin hat ausreichend viele soziale Kontakte (Urk. 3/5 S. 4), zwei Kin der, die sie betreut, und wird von ihren Eltern unterstützt ( Urk. 7/44 S. 44). Damit verfügt sie über ein intaktes soziales Umfeld. 5.4 Zum ­ beweisrechtlich entscheidenden ­ Aspekt der Konsistenz ist zu erwähnen, dass die Beschwerdeführerin über einen geregelten Tagesablauf verfügt und diverse Freizeitaktivitäten ausübt. So macht sie Yoga, trifft sich mit Müttern anderer Kinder, unternimmt etwas mit ihren Kindern oder fährt diese zu Frei zeitaktivitäten, macht Achtsamkeitsübungen, liest und schaut sich Filme an (Urk. 7/44 S. 6-7, 6/44 S. 31). Es kann daher nicht von einer gleichmässigen Ein schränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ge sprochen werden. Zu berücksichtigen ist ferner, dass im Rahmen einer neuropsy chologischen Testung am 7. Juli 2017 keine neuropsych olog ische Störung objek tiviert werden konnte. Vielmehr waren die Leistungen altersentsprechend bis überdurchschnittlich. Aus neuropsychologischer Sicht seien keine Einschränkun gen der Funktions- und Arbeitsfähigkeit zu erwarten (Urk. 3/6 S. 5). 5.5 Zusammenfassend ergibt sich aus der Prüfung der Standardindikatoren und deren Gesamtwürdigung, dass die Beschwerdeführerin bei Ausschöpfung der vorhan denen Ressourcen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in der Lage ist, ihre an gestammte Tätigkeit zu verrichten. Dafür sprechen nebst den objektiven Befun den insbeson dere das intakte soziale Umfeld sowie die geregelte Tagesstruktur. Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass kein invalidisierender Gesundheits schaden vorliegt. Der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass sich im Ergebnis nichts ändern würde, wenn mit den Gutachtern von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausge gangen würde, wie nachstehende Erwägungen zeigen. 6. 6.1 Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihres ersten Kindes ein Jahr lang nicht arbeitete und danach ein Pensum von 20 % ausübte. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes pausierte sie während sechs Mo naten und nahm danach die Arbeitstätigkeit im Rahmen von 35 % wieder auf (Urk. 7/44 S. 5). Auch im Anmeldeformular zum Leistungsbezug gab sie an, bisher mit einem Pensum von 34,8 % tätig gewesen zu sein (Urk. 7/5 S. 4). Weiter ist den Akten zu entnehmen, dass das zweite Kind im Jahr 2010 geboren wurde und beide Kinder sehr betreuungsintensiv sind (Urk. 3/5 S. 5), wobei die Beschwerde führerin die Betreuung nicht abgeben möchte. So führte ihr Psychiater im Bericht vom 16. Juni 2016 aus, die Beschwerdeführerin wolle ihre Kinder unbedingt selber betreuen (Urk. 7/32 S. 3). Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist daher erstellt, dass die Beschwerdeführerin trotz der inzwischen erfolgten Trennung von ihrem Ehemann auch bei guter Gesundheit ihr Arbeitspensum nicht entscheidend erhöht hätte. Sie ist daher als zu mindestens 50 % im Aufgabenbereich tätig zu qualifizieren. 6.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zu nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Ad dierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) in Art. 27 bis Ab satz 2–4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am 10. April 2018 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungsbestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dau erleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist ent sprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeit punkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). 6. 3 6.3.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 6.3.2 Gemäss gutachterlicher Einschätzung ist die Beschwerdeführerin in der Lage, ihre angestammte Tätigkeit zu 50 % auszuüben. Damit erübrigt sich ein ziffernmässi ger Einkommensvergleich, und es kann eine Gegenüberstellung blosser Prozent zahlen vorgenommen werden ( Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1 8. Februar 2014 E. 3.2). In Bezug auf den Erwerbsbereich ergibt sich bis zum 31. Dezember 2017 aufgrund dessen, dass die Beschwerdeführerin als 50 % er werbstätig zu qualifizieren ist, ein Teilinvaliditätsgrad von 0 %. Ab Januar 2018 ist der Teilinvaliditätsgrad aufgrund der neuen Berechnungsmethode demgegen über auf 25 % (0,5 x 50 %) festzusetzen. 6.4 Trotz der Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige mit Aufga benbereich führte die Beschwerdegegnerin keine Haushaltsabklärung durch. Den Akten ist indes zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin den Haushalt selber erledigt, wobei sie für die administrative Tätigkeit Hilfe von der Spitex erhält (Urk. 7/44 S. 31). Gemäss dem Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung ist der administrative Teil der Hausarbeiten mit maxi mal 10 % zu gewichten (KSIH, Rz. 3087), womit die Einschränkung im Aufga benbereich höchstens 10 % betragen könnte. Da die Beschwerdeführerin als zu 50 % im Aufgabenbereich zu qualifizieren ist, ergibt sich somit ein Teilinvalidi tätsgrad von maximal 5 % (0,5 x 10 %). 6.5 Werden die beiden Betätigungsfelder gesamthaft betrachtet, resultiert für die Zeit bis am 3 1. Dezember 2017 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 5 % ( 0 % + 5 % ) und für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein solcher von 30 % ( 25 % + 5 % ). 7. Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 1 0. April 2018 im Resultat nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 8. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Mark A. Glavas - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelCuriger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00449 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Curiger Urteil vom 1 6. Juli 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas Advokatur Glavas AG Markusstrasse 10, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1979 geborene X.___ meldete sich am 16. Januar 2014 (Ein gangsdatum) unter Hinweis auf ein chronisches Erschöpfungssyndrom, eine Fibromyalgie, ständige Schmerzen sowie wiederkehrende Depressionen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/5). Diese tätigte erwerbliche (Urk. 7/9, 7/14) sowie medizinische (Urk. 7/16) Abklärungen und zog die Akten des Vorsorgeversicherers bei (Urk. 7/11). Mit Schreiben vom 1 1. Juni 2014 teilte sie der Versicherten mit, die Arbeitsvermittlung werde abgeschlossen (Urk. 7/18). Daraufhin meldete sich die Versicherte am 4. April 2016 erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4, 7/21). Nachdem die IV-Stelle aktuelle Arztberichte eingeholt (Urk. 7/25, 7/32) sowie die Akten des Vorsorgeversicherers (Urk. 7/28) beigezogen hatte, gab sie die Erstel lung eines polydisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle des Y.___ ( Z.___ ) in Auftrag, welches am 7. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 7/44). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. April 2018 einen Anspruch der Versicherten auf Leistun gen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 7/76]). 2. Dagegen erhob diese mit Eingabe vom 8. Mai 2018 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei auf zuheben und es sei ihr eine Teilrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die Verwaltung zurück zuweisen, damit diese eine Verlaufsbegutachtung durch führen lasse ( Urk. 1 S. 2). Zudem legte sie Berichte der A.___ auf (Urk. 3/3- 6). Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Juni 2018 angezeigt wurde (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 1.4 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 1.5 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 1. 6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 7 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die Abklärungen hätten gezeigt, dass die Einschränkungen mehrheitlich auf psychosoziale Belastungsfaktoren zu rückzuführen seien. Zudem verfüge die Versicherte über ein gutes soziales Um feld, habe einen geregelten Tagesablauf und könne ihren Hobbys nachgehen. Auch zeige die psychiatrische Behandlung Wirkung. Es liege daher kein invalidi sierender Gesundheitsschaden vor (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, aus den medizinischen Unterlagen gehe hervor, dass ihre psychischen Beschwerden nicht auf psychoso ziale Faktoren zurückzuführen seien. Vielmehr seien diese erst aufgrund ihrer psychiatris chen Erkrankung entstanden. Die Gutachter seien zum Schluss gekom men, sie sei bloss zu 50 % arbeitsfähig. Dabei sei zu berücksichtigen, dass sie kurz nach einem stationären Aufenthalt in der Klinik begutachtet worden sei. Damals sei es ihr vorübergehend besser gegangen. Kurz nach der Begutachtung habe sich ihr Zustand jedoch wieder verschlechtert, weshalb die IV-Stelle verpflichtet ge wesen wäre, eine Verlaufsbegutachtung zu veranlassen. Selbst wenn indes trotz dieses Umstands auf das Gutachten abgestellt würde, hätte die IV-Stelle ihr eine halbe Invalidenrente zusprechen müssen (Urk. 1). 3. 3.1 Im Z.___ -Gutachten vom 7. Dezember 2016 wurden folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/44 S. 10): - rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte bis mittelgradige depres sive Episode (ICD-10: F 33.1) - chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10: F 54.4) - Somatisierungsstörung (ICD-10: F 45.0) - c hronisch-unspezifische lumbal und zervikal betonte, teils auch diffuse Beschwerden des Bewegungsapparates mit wechselnder, nicht- radikulärer Schmerzausstrahlung in beide Beine und in die Vorderarme - klinisch frei bewegliche HWS und LWS, minimale Palpationsdolenzen und Muskelverspannungen nuchal - radiologisch keine Missbildungsanomalien und keine signifikanten de generativen Veränderungen der HWS und LWS (Röntgen 24.8.2016) - klinisch und laborimmunologisch keine Zeichen eines systementzünd lichen-rheumatologischen Leidens, keine Hinweise auf eine neuromus kuläre Erkrankung Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 7/44 S. 10): - leichte Valgus -Knicksenkfussdeformität beidseits - Status nach HWS-Distorsion bei Sturz auf den Hinterkopf, gemäss Anga ben 2008 3.2 Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über Gliederschmerzen. Im Vordergrund stünden lumbale flächige Schmerzen mit Ausstrahlung nach gluteal beidseits und diffus in beide Beine. Seit einem statio nären Klinikaufenthalt vor wenigen Wochen seien die Beschwerden regredient (Urk. 7/44 S. 42-43). Das Gangbild sei unauffällig. Das Aus- und Ankleide n erfolge flüssig ohn e Schmerzsignalisation. Die Rumpfhaltung im Stehen sei unauffällig, jedoch etwas aton mit grobbogiger LWS-Hyperlordose. Die Sehnenansätze an der Linea nuchalis seien druckdolent, rechts mehr als links. In Bauchlage würden diffuse leichtgradige Klopf- und Palpationsdolenzen über den dorsalen Fortsätzen der LWS angegeben (Urk. 7/44 S. 45-46). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus muskuloskelettärer Sicht sei die Ver sicherte in ihrer angestammten Tätigkeit, die als körperlich leicht bis höchstens gelegentlich mittelschwer anzusehen sei, vollständig arbeitsfähig (Urk. 7/44 S. 51). 3.3 Im psychiatrischen Teilgutachten wurde festgehalten, die Explorandin klage über eine extreme Erschöpfung. Zudem leide sie unter Angstzuständen. Die Bewälti gung des Alltags bereite ihr Mühe. Sie habe diffuse Schmerzen im Rücken sowie in den Beinen, die sich seit ihrer Hospitalisation in einer Klinik jedoch gebessert hätten. Die Stimmung sei g etrübt. Nach der Entlassung aus der Klinik habe sich ihr psychiatrischer Zustand wieder verschlechtert. Sie sei verzweifelt, habe eine Antriebsstörung und halte praktisch keine Belastungen aus (Urk. 7/44 S. 28-29). Die Explorandin sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Im Gespräch würde sich kein Anhalt für kognitive Störungen zeigen. Im Affekt wirke sie leicht depressiv und gebe immer wieder an, sich erschöpft zu fühlen. Der Gedankengang sei geordnet, die affektive Schwingungsfähigkeit erhalten (Urk. 7/44 S. 32). Die Explorandin weise ein depressives Zustandsbild auf, das einer mittelgradigen depressiven Episode entspreche und durch eine morgendliche Antriebsstörung, schnelle Ermüdbarkeit, einen depressiven Affekt und eine herabgesetzte affektive Schwingungsfähigkeit bedingt sei. Die Explorandin sei in der Durchhaltefähigkeit sowie in der Belastbarkeit deutlich eingeschränkt. Sie sei jedoch fähig zur Pla nung und Strukturierung von Aufgaben, da sie den gesamten Haushalt besorge und die Kinder betreue. Auch die Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompe tenzen sei grundsätzlich erhalten (Urk. 7/44 S. 3 3 ). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, die Versicherte sei in ihrer angestamm ten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 7/44 S. 35). 3.4 I n der interdisziplinären Zusammenfassung führten die Gutachter aus, die Versi cherte sei aufgrund einer psychosozialen Belastungssituation mit zunehmender psychiatrischer Dekompensation ein paar Wochen vor ihrer Hospitalisation am 2 2. Juni 2016 vollständig arbeitsunfähig geworden. Seit ihrem Austritt aus der Klinik am 4. August 2016 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sowohl in ange stammter wie auch in angepasster Tätigkeit (Urk. 7/44 S. 12-13). 4. 4. 1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Begutachtung sei kurz nach ihrem Klinikaustritt erfolgt, als es ihr vorübergehend besser gegangen sei. Die IV-Stelle habe zu Unrecht keine Verlaufsbegutachtung in Auftr ag gegeben. Damit habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt ( Urk. 1). Dem ist entgegenzuhalten, dass die IV-Stelle am 1 4. November 2017 einen Ver laufsbericht der A.___ einholte ( Urk. 7/71). In diesem w u rden ge genüber dem Austrittsbericht vom 2 5. August 2016 keine relevanten Befundver änderungen beschrieben. Als Diagnose wurde unter anderem eine depressive Stö rung, gegenwärtig in einer mittelgra digen Episode, aufgeführt (Urk. 7/71 S. 2). Im Austrittsbericht vom 2 5. August 2016 war demgegenüber von einer gegen wärtig schweren Episode berichtet worden ( Urk. 7/44 S. 62), was eher für eine Verbesserung des Gesundheitszustandes spricht. Es ist daher nicht zu beanstan den, dass die IV-Stelle keine weiteren Abklärungen veranlasste und von einem – seit Begutachtungstermin – unveränderten Gesundheitszustand ausging. 4.2 Das rheumatologische Teilgutachten beruht auf sorgfältigen und allseitigen Un tersuchungen ( Urk. 7/44 S. 45-47 ), berücksichtig t die geklagten Beschwerden ( Urk. 7/44 S. 42-43 ) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben wor den ( Urk. 7/44 S. 17-24 ). Der Gutachter hat detaillierte Befunde erhoben und hieraus begründete Diagnosen gestellt, die medizinischen Zustände und Zusam menhänge schlüssig dargelegt und seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar be gründet. Diese s Teilgutachten erfüllt die rechtsprechungsgemässen Anforderun gen an beweistaugliche Entscheidungsgrundlagen, weshalb darauf abgestellt wer den kann. Die psychiatrische Gutachterin tätigte zwar Untersuchungen. Sie erhob indes nur wenige objektive Befunde. Grösstenteils beschränkte sie sich darauf, subjektive Befindlichkeiten der Beschwerdeführerin wiederzugeben. Unübersehbar finden sich zudem Widersprüche im Gutachten. So wird unter dem Titel « Darstellung und Diskussion der funktionellen Auswirkungen » von einem sozialen Rückzug berichtet. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, die Explorandin sei in der Lage, den Haushalt zu besorgen und sich um die Kinder zu kümmern. Zudem sei ihre Fähigkeit zu Spontanaktivitäten erhalten ( Urk. 7/44 S. 34). Unter dem Titel «Funktionsstörungen» wird demgegenüber dargelegt, die Explorandin habe den Kontakt zu Dritten aufrecht erhalten können. Hingegen sei sie in ihrer Fähigkeit zu Spontanaktivitäten und zur Haushaltsversorgung eingeschränkt (Ur k. 7/44 S. 32). Unter dem Titel « P sychopathologischer Befund» wird von einer erhaltenen affektiven Schwingungsfähigkeit berichtet (Urk. 7/44 S. 32). Gleichzeitig begrün det die Gutachterin die Herleitung ihrer Diagnose damit, dass die affektive Schwingungsfähigkeit herabgesetzt sei (Urk. 7/44 S. 33). Weiter berichtet die Gut achterin von einer manifesten psychosozialen Belastung durch die familiäre Si tuation mit einer schwierigen Trennungssituation und der Alleinbetreuung von zwei Kindern (Urk. 7/44 S. 34), unterlässt es jedoch, den Anteil der krankheitsbe dingten Arbeitsunfähigkeit davon abzugrenzen. Unklar erscheint ferner, wie der Umstand, dass die Beschwerdeführerin über einen geregelten Tagesablauf verfügt (Urk. 7/44 S. 31), während der Untersuchung keine Aufmerksamkeits- und Kon zentrationsschwierigkeiten dokumentiert wurden und d ie affektive Schwingungs fähigkei t erhalten ist (Urk. 7/44 S. 32), mit der Diagnose einer leichten bis mit telgradigen depressiven Episode zu vereinbaren ist. Daher erscheint fraglich, ob auf die Einschätzung der psychiatrischen Gutachterin abgestellt werden kann. Selbst wenn dies indes der Fall wäre, würde sich im Ergebnis nichts ändern, wie nachfolgende Erwägungen zeigen. 5. 5.1 Wie die Beschwerdeführerin richtig ausführt (Urk. 1), sind gemäss bundesgericht licher Rechtsprechung grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (vgl. E. 1.3). Nach folgend ist deshalb die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin anhand der vom Bundesgericht genannten Indikatoren zu prüfen. 5.2 Unter dem Aspekt « funktioneller Schweregrad » ist in Betracht zu ziehen, dass die diagnoserelevanten Befunde und Symptome nicht ausgeprägt erscheinen. Der im Rahmen der Begutachtung erhobene Psychostatus war weitgehend unauffällig. Hinweise auf Störungen der kognitiven Funktionen lagen nicht vor, die affektive Schwingungsfähigkeit war erhalten ( Urk. 7/44 S. 32 ). Auch im Bericht der A.___ vom 25. August 2016 wurden keine ausgeprägten Symptome doku mentiert. Vielmehr wurde festgehalten, es hätten weder Aufmerksamkeits- noch Konzentrationsstörungen oder Auffassungsstörungen bestanden (Urk. 7/44 S. 63). Da der Psychostatus bei Aufnahme in die Klink erhoben wurde, sind die unauffälligen Befunde nicht auf den Behandlungserfolg des stationären Aufent halts zurückzuführ en. Zu berücksichtigen ist ferner, dass in den Berichten von psychosozialen Belastungsfaktoren berichtet wird. So wurde im Bericht der A.___ vom 16. März 2017 ausgeführt, als auslösende sowie aufrecht erhaltende Faktoren für die psychischen Beschwerden sei die erhöhte Belastung durch die alleinige Erziehung der Kinder anzusehen (Urk. 3/3 S. 3). Auch im Be richt vom 7. Juli 2017 wurde von psychosozialen Belastungsfaktoren wie dem Tod der Grossmutter und damit einhergehenden finanziellen Nöten berichtet (Urk. 3/6). Die Beschwerdeführerin gab gegenüber der behandelnden Ärztin an, sie habe sich mit der alleinigen Erziehung der beiden Kinder sowie den finan ziellen Problemen zunehmend überfordert gefühlt (Urk. 3/3 S. 1). Die stationären Aufenthalte in der Klinik erfolgten denn jeweils auch kurz nach Lebensereignis sen, welche die Beschwerdeführerin schwer belasteten. So trat sie erstmals nach der Trennung des Ehemannes sowie ihres neuen Lebenspartners in die Klini k ein (Urk. 7/44 S. 62). Den zweiten stationären Aufenthalt trat sie nach dem Tod ihrer Grossmutter, zu welcher sie e i n besonders enges Verhältnis hatte, an (Urk. 3/3 S. 1). Weiter geht aus den Unterlagen hervor, dass die Beschwerdeführerin von den Behandlungen stark profitieren konnte. So schilderte sie anlässlich der Be gutachtung, die Schmerzen seien nach dem Klinikaufenthalt, während dem sie auch physiotherapeutisch behandelt worden sei, stark zurückgegangen. Auch sei sie weniger erschöpft, seitdem sie in der Klinik gewesen sei (Urk. 7/44 S. 6). Im Austrittsbericht der A.___ vom 16. März 2017 wird von einem stabilen, teilremittierten Zustand berichtet (Urk. 3/3 S. 3). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 7) kann daher nicht von einer Therapieresistenz ausgegangen werden. Psychiatrisch liegt e ine Komorbidität vor, wobei im Gutachten nicht erläutert wurde, inwiefern sich diese zusätzlich einschränkend auswirken sollte. 5.3 Zum Komplex « Persönlichkeit » ist festzuhalten, dass keine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde (Urk. 7/44 S. 12). Hinsichtlich des Komplexes „Sozialer Kon text“ ist zu berücksichtigen, dass zahlreiche Ressourcen vorhanden sind. Die Be schwerdeführerin hat ausreichend viele soziale Kontakte (Urk. 3/5 S. 4), zwei Kin der, die sie betreut, und wird von ihren Eltern unterstützt ( Urk. 7/44 S. 44). Damit verfügt sie über ein intaktes soziales Umfeld. 5.4 Zum ­ beweisrechtlich entscheidenden ­ Aspekt der Konsistenz ist zu erwähnen, dass die Beschwerdeführerin über einen geregelten Tagesablauf verfügt und diverse Freizeitaktivitäten ausübt. So macht sie Yoga, trifft sich mit Müttern anderer Kinder, unternimmt etwas mit ihren Kindern oder fährt diese zu Frei zeitaktivitäten, macht Achtsamkeitsübungen, liest und schaut sich Filme an (Urk. 7/44 S. 6-7, 6/44 S. 31). Es kann daher nicht von einer gleichmässigen Ein schränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ge sprochen werden. Zu berücksichtigen ist ferner, dass im Rahmen einer neuropsy chologischen Testung am 7. Juli 2017 keine neuropsych olog ische Störung objek tiviert werden konnte. Vielmehr waren die Leistungen altersentsprechend bis überdurchschnittlich. Aus neuropsychologischer Sicht seien keine Einschränkun gen der Funktions- und Arbeitsfähigkeit zu erwarten (Urk. 3/6 S. 5). 5.5 Zusammenfassend ergibt sich aus der Prüfung der Standardindikatoren und deren Gesamtwürdigung, dass die Beschwerdeführerin bei Ausschöpfung der vorhan denen Ressourcen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in der Lage ist, ihre an gestammte Tätigkeit zu verrichten. Dafür sprechen nebst den objektiven Befun den insbeson dere das intakte soziale Umfeld sowie die geregelte Tagesstruktur. Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass kein invalidisierender Gesundheits schaden vorliegt. Der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass sich im Ergebnis nichts ändern würde, wenn mit den Gutachtern von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausge gangen würde, wie nachstehende Erwägungen zeigen. 6. 6.1 Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihres ersten Kindes ein Jahr lang nicht arbeitete und danach ein Pensum von 20 % ausübte. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes pausierte sie während sechs Mo naten und nahm danach die Arbeitstätigkeit im Rahmen von 35 % wieder auf (Urk. 7/44 S. 5). Auch im Anmeldeformular zum Leistungsbezug gab sie an, bisher mit einem Pensum von 34,8 % tätig gewesen zu sein (Urk. 7/5 S. 4). Weiter ist den Akten zu entnehmen, dass das zweite Kind im Jahr 2010 geboren wurde und beide Kinder sehr betreuungsintensiv sind (Urk. 3/5 S. 5), wobei die Beschwerde führerin die Betreuung nicht abgeben möchte. So führte ihr Psychiater im Bericht vom 16. Juni 2016 aus, die Beschwerdeführerin wolle ihre Kinder unbedingt selber betreuen (Urk. 7/32 S. 3). Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist daher erstellt, dass die Beschwerdeführerin trotz der inzwischen erfolgten Trennung von ihrem Ehemann auch bei guter Gesundheit ihr Arbeitspensum nicht entscheidend erhöht hätte. Sie ist daher als zu mindestens 50 % im Aufgabenbereich tätig zu qualifizieren. 6.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zu nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Ad dierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) in Art. 27 bis Ab satz 2–4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am 10. April 2018 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungsbestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dau erleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist ent sprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeit punkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). 6. 3 6.3.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 6.3.2 Gemäss gutachterlicher Einschätzung ist die Beschwerdeführerin in der Lage, ihre angestammte Tätigkeit zu 50 % auszuüben. Damit erübrigt sich ein ziffernmässi ger Einkommensvergleich, und es kann eine Gegenüberstellung blosser Prozent zahlen vorgenommen werden ( Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1 8. Februar 2014 E. 3.2). In Bezug auf den Erwerbsbereich ergibt sich bis zum 31. Dezember 2017 aufgrund dessen, dass die Beschwerdeführerin als 50 % er werbstätig zu qualifizieren ist, ein Teilinvaliditätsgrad von 0 %. Ab Januar 2018 ist der Teilinvaliditätsgrad aufgrund der neuen Berechnungsmethode demgegen über auf 25 % (0,5 x 50 %) festzusetzen. 6.4 Trotz der Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige mit Aufga benbereich führte die Beschwerdegegnerin keine Haushaltsabklärung durch. Den Akten ist indes zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin den Haushalt selber erledigt, wobei sie für die administrative Tätigkeit Hilfe von der Spitex erhält (Urk. 7/44 S. 31). Gemäss dem Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung ist der administrative Teil der Hausarbeiten mit maxi mal 10 % zu gewichten (KSIH, Rz. 3087), womit die Einschränkung im Aufga benbereich höchstens 10 % betragen könnte. Da die Beschwerdeführerin als zu 50 % im Aufgabenbereich zu qualifizieren ist, ergibt sich somit ein Teilinvalidi tätsgrad von maximal 5 % (0,5 x 10 %). 6.5 Werden die beiden Betätigungsfelder gesamthaft betrachtet, resultiert für die Zeit bis am 3 1. Dezember 2017 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 5 % ( 0 % + 5 % ) und für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein solcher von 30 % ( 25 % + 5 % ). 7. Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 1 0. April 2018 im Resultat nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 8. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Mark A. Glavas - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelCuriger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00449 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Curiger Urteil vom 1 6. Juli 2019

IV.2018.00449

IV.2018.00449

IV.2018.00449 V. Kammer

V. Kammer

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Curiger

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Curiger

Urteil vom 1 6. Juli 2019

Urteil vom 1 6. Juli 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas

vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas Advokatur Glavas AG

Advokatur Glavas AG Markusstrasse 10, 8006 Zürich

Markusstrasse 10, 8006 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1979 geborene X.___ meldete sich am 16. Januar 2014 (Ein gangsdatum) unter Hinweis auf ein chronisches Erschöpfungssyndrom, eine Fibromyalgie, ständige Schmerzen sowie wiederkehrende Depressionen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/5). Diese tätigte erwerbliche (Urk. 7/9, 7/14) sowie medizinische (Urk. 7/16) Abklärungen und zog die Akten des Vorsorgeversicherers bei (Urk. 7/11). Mit Schreiben vom 1 1. Juni 2014 teilte sie der Versicherten mit, die Arbeitsvermittlung werde abgeschlossen (Urk. 7/18). Daraufhin meldete sich die Versicherte am 4. April 2016 erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4, 7/21). Nachdem die IV-Stelle aktuelle Arztberichte eingeholt (Urk. 7/25, 7/32) sowie die Akten des Vorsorgeversicherers (Urk. 7/28) beigezogen hatte, gab sie die Erstel lung eines polydisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle des Y.___ ( Z.___ ) in Auftrag, welches am 7. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 7/44). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. April 2018 einen Anspruch der Versicherten auf Leistun gen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 7/76]).

1. Die 1979 geborene X.___ meldete sich am 16. Januar 2014 (Ein gangsdatum) unter Hinweis auf ein chronisches Erschöpfungssyndrom, eine Fibromyalgie, ständige Schmerzen sowie wiederkehrende Depressionen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/5). Diese tätigte erwerbliche (Urk. 7/9, 7/14) sowie medizinische (Urk. 7/16) Abklärungen und zog die Akten des Vorsorgeversicherers bei (Urk. 7/11). Mit Schreiben vom 1 1. Juni 2014 teilte sie der Versicherten mit, die Arbeitsvermittlung werde abgeschlossen (Urk. 7/18). Daraufhin meldete sich die Versicherte am 4. April 2016 erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4, 7/21). Nachdem die IV-Stelle aktuelle Arztberichte eingeholt (Urk. 7/25, 7/32) sowie die Akten des Vorsorgeversicherers (Urk. 7/28) beigezogen hatte, gab sie die Erstel lung eines polydisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle des Y.___ ( Z.___ ) in Auftrag, welches am 7. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 7/44). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. April 2018 einen Anspruch der Versicherten auf Leistun gen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 7/76]). 2. Dagegen erhob diese mit Eingabe vom 8. Mai 2018 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei auf zuheben und es sei ihr eine Teilrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die Verwaltung zurück zuweisen, damit diese eine Verlaufsbegutachtung durch führen lasse ( Urk. 1 S. 2). Zudem legte sie Berichte der A.___ auf (Urk. 3/3- 6).

2. Dagegen erhob diese mit Eingabe vom 8. Mai 2018 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei auf zuheben und es sei ihr eine Teilrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die Verwaltung zurück zuweisen, damit diese eine Verlaufsbegutachtung durch führen lasse ( Urk. 1 S. 2). Zudem legte sie Berichte der A.___ auf (Urk. 3/3- 6). Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Juni 2018 angezeigt wurde (Urk. 8).

Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Juni 2018 angezeigt wurde (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1).

1.3 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).

Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 1.4 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

1.4 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)

Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)

Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)

Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4).

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 1.5 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).

1.5 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).

Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).

Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 1. 6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1. 6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 7 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

1. 7 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die Abklärungen hätten gezeigt, dass die Einschränkungen mehrheitlich auf psychosoziale Belastungsfaktoren zu rückzuführen seien. Zudem verfüge die Versicherte über ein gutes soziales Um feld, habe einen geregelten Tagesablauf und könne ihren Hobbys nachgehen. Auch zeige die psychiatrische Behandlung Wirkung. Es liege daher kein invalidi sierender Gesundheitsschaden vor (Urk. 2).

2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die Abklärungen hätten gezeigt, dass die Einschränkungen mehrheitlich auf psychosoziale Belastungsfaktoren zu rückzuführen seien. Zudem verfüge die Versicherte über ein gutes soziales Um feld, habe einen geregelten Tagesablauf und könne ihren Hobbys nachgehen. Auch zeige die psychiatrische Behandlung Wirkung. Es liege daher kein invalidi sierender Gesundheitsschaden vor (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, aus den medizinischen Unterlagen gehe hervor, dass ihre psychischen Beschwerden nicht auf psychoso ziale Faktoren zurückzuführen seien. Vielmehr seien diese erst aufgrund ihrer psychiatris chen Erkrankung entstanden. Die Gutachter seien zum Schluss gekom men, sie sei bloss zu 50 % arbeitsfähig. Dabei sei zu berücksichtigen, dass sie kurz nach einem stationären Aufenthalt in der Klinik begutachtet worden sei. Damals sei es ihr vorübergehend besser gegangen. Kurz nach der Begutachtung habe sich ihr Zustand jedoch wieder verschlechtert, weshalb die IV-Stelle verpflichtet ge wesen wäre, eine Verlaufsbegutachtung zu veranlassen. Selbst wenn indes trotz dieses Umstands auf das Gutachten abgestellt würde, hätte die IV-Stelle ihr eine halbe Invalidenrente zusprechen müssen (Urk. 1).

2.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, aus den medizinischen Unterlagen gehe hervor, dass ihre psychischen Beschwerden nicht auf psychoso ziale Faktoren zurückzuführen seien. Vielmehr seien diese erst aufgrund ihrer psychiatris chen Erkrankung entstanden. Die Gutachter seien zum Schluss gekom men, sie sei bloss zu 50 % arbeitsfähig. Dabei sei zu berücksichtigen, dass sie kurz nach einem stationären Aufenthalt in der Klinik begutachtet worden sei. Damals sei es ihr vorübergehend besser gegangen. Kurz nach der Begutachtung habe sich ihr Zustand jedoch wieder verschlechtert, weshalb die IV-Stelle verpflichtet ge wesen wäre, eine Verlaufsbegutachtung zu veranlassen. Selbst wenn indes trotz dieses Umstands auf das Gutachten abgestellt würde, hätte die IV-Stelle ihr eine halbe Invalidenrente zusprechen müssen (Urk. 1). 3.

3. 3.1 Im Z.___ -Gutachten vom 7. Dezember 2016 wurden folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/44 S. 10):

3.1 Im Z.___ -Gutachten vom 7. Dezember 2016 wurden folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/44 S. 10): - rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte bis mittelgradige depres sive Episode (ICD-10: F 33.1)

rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte bis mittelgradige depres sive Episode (ICD-10: F 33.1) - chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10: F 54.4)

chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10: F 54.4) - Somatisierungsstörung (ICD-10: F 45.0)

Somatisierungsstörung (ICD-10: F 45.0) - c hronisch-unspezifische lumbal und zervikal betonte, teils auch diffuse Beschwerden des Bewegungsapparates mit wechselnder, nicht- radikulärer Schmerzausstrahlung in beide Beine und in die Vorderarme

c hronisch-unspezifische lumbal und zervikal betonte, teils auch diffuse Beschwerden des Bewegungsapparates mit wechselnder, nicht- radikulärer Schmerzausstrahlung in beide Beine und in die Vorderarme - klinisch frei bewegliche HWS und LWS, minimale Palpationsdolenzen und Muskelverspannungen nuchal

klinisch frei bewegliche HWS und LWS, minimale Palpationsdolenzen und Muskelverspannungen nuchal - radiologisch keine Missbildungsanomalien und keine signifikanten de generativen Veränderungen der HWS und LWS (Röntgen 24.8.2016)

radiologisch keine Missbildungsanomalien und keine signifikanten de generativen Veränderungen der HWS und LWS (Röntgen 24.8.2016) - klinisch und laborimmunologisch keine Zeichen eines systementzünd lichen-rheumatologischen Leidens, keine Hinweise auf eine neuromus kuläre Erkrankung

klinisch und laborimmunologisch keine Zeichen eines systementzünd lichen-rheumatologischen Leidens, keine Hinweise auf eine neuromus kuläre Erkrankung Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 7/44 S. 10):

Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 7/44 S. 10): - leichte Valgus -Knicksenkfussdeformität beidseits

leichte Valgus -Knicksenkfussdeformität beidseits - Status nach HWS-Distorsion bei Sturz auf den Hinterkopf, gemäss Anga ben 2008

Status nach HWS-Distorsion bei Sturz auf den Hinterkopf, gemäss Anga ben 2008 3.2 Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über Gliederschmerzen. Im Vordergrund stünden lumbale flächige Schmerzen mit Ausstrahlung nach gluteal beidseits und diffus in beide Beine. Seit einem statio nären Klinikaufenthalt vor wenigen Wochen seien die Beschwerden regredient (Urk. 7/44 S. 42-43).

3.2 Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über Gliederschmerzen. Im Vordergrund stünden lumbale flächige Schmerzen mit Ausstrahlung nach gluteal beidseits und diffus in beide Beine. Seit einem statio nären Klinikaufenthalt vor wenigen Wochen seien die Beschwerden regredient (Urk. 7/44 S. 42-43). Das Gangbild sei unauffällig. Das Aus- und Ankleide n erfolge flüssig ohn e Schmerzsignalisation. Die Rumpfhaltung im Stehen sei unauffällig, jedoch etwas aton mit grobbogiger LWS-Hyperlordose. Die Sehnenansätze an der Linea nuchalis seien druckdolent, rechts mehr als links. In Bauchlage würden diffuse leichtgradige Klopf- und Palpationsdolenzen über den dorsalen Fortsätzen der LWS angegeben (Urk. 7/44 S. 45-46).

Das Gangbild sei unauffällig. Das Aus- und Ankleide n erfolge flüssig ohn e Schmerzsignalisation. Die Rumpfhaltung im Stehen sei unauffällig, jedoch etwas aton mit grobbogiger LWS-Hyperlordose. Die Sehnenansätze an der Linea nuchalis seien druckdolent, rechts mehr als links. In Bauchlage würden diffuse leichtgradige Klopf- und Palpationsdolenzen über den dorsalen Fortsätzen der LWS angegeben (Urk. 7/44 S. 45-46). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus muskuloskelettärer Sicht sei die Ver sicherte in ihrer angestammten Tätigkeit, die als körperlich leicht bis höchstens gelegentlich mittelschwer anzusehen sei, vollständig arbeitsfähig (Urk. 7/44 S. 51).

Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus muskuloskelettärer Sicht sei die Ver sicherte in ihrer angestammten Tätigkeit, die als körperlich leicht bis höchstens gelegentlich mittelschwer anzusehen sei, vollständig arbeitsfähig (Urk. 7/44 S. 51). 3.3 Im psychiatrischen Teilgutachten wurde festgehalten, die Explorandin klage über eine extreme Erschöpfung. Zudem leide sie unter Angstzuständen. Die Bewälti gung des Alltags bereite ihr Mühe. Sie habe diffuse Schmerzen im Rücken sowie in den Beinen, die sich seit ihrer Hospitalisation in einer Klinik jedoch gebessert hätten. Die Stimmung sei g etrübt. Nach der Entlassung aus der Klinik habe sich ihr psychiatrischer Zustand wieder verschlechtert. Sie sei verzweifelt, habe eine Antriebsstörung und halte praktisch keine Belastungen aus (Urk. 7/44 S. 28-29).

3.3 Im psychiatrischen Teilgutachten wurde festgehalten, die Explorandin klage über eine extreme Erschöpfung. Zudem leide sie unter Angstzuständen. Die Bewälti gung des Alltags bereite ihr Mühe. Sie habe diffuse Schmerzen im Rücken sowie in den Beinen, die sich seit ihrer Hospitalisation in einer Klinik jedoch gebessert hätten. Die Stimmung sei g etrübt. Nach der Entlassung aus der Klinik habe sich ihr psychiatrischer Zustand wieder verschlechtert. Sie sei verzweifelt, habe eine Antriebsstörung und halte praktisch keine Belastungen aus (Urk. 7/44 S. 28-29). Die Explorandin sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Im Gespräch würde sich kein Anhalt für kognitive Störungen zeigen. Im Affekt wirke sie leicht depressiv und gebe immer wieder an, sich erschöpft zu fühlen. Der Gedankengang sei geordnet, die affektive Schwingungsfähigkeit erhalten (Urk. 7/44 S. 32).

Die Explorandin sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Im Gespräch würde sich kein Anhalt für kognitive Störungen zeigen. Im Affekt wirke sie leicht depressiv und gebe immer wieder an, sich erschöpft zu fühlen. Der Gedankengang sei geordnet, die affektive Schwingungsfähigkeit erhalten (Urk. 7/44 S. 32). Die Explorandin weise ein depressives Zustandsbild auf, das einer mittelgradigen depressiven Episode entspreche und durch eine morgendliche Antriebsstörung, schnelle Ermüdbarkeit, einen depressiven Affekt und eine herabgesetzte affektive Schwingungsfähigkeit bedingt sei. Die Explorandin sei in der Durchhaltefähigkeit sowie in der Belastbarkeit deutlich eingeschränkt. Sie sei jedoch fähig zur Pla nung und Strukturierung von Aufgaben, da sie den gesamten Haushalt besorge und die Kinder betreue. Auch die Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompe tenzen sei grundsätzlich erhalten (Urk. 7/44 S. 3 3 ).

Die Explorandin weise ein depressives Zustandsbild auf, das einer mittelgradigen depressiven Episode entspreche und durch eine morgendliche Antriebsstörung, schnelle Ermüdbarkeit, einen depressiven Affekt und eine herabgesetzte affektive Schwingungsfähigkeit bedingt sei. Die Explorandin sei in der Durchhaltefähigkeit sowie in der Belastbarkeit deutlich eingeschränkt. Sie sei jedoch fähig zur Pla nung und Strukturierung von Aufgaben, da sie den gesamten Haushalt besorge und die Kinder betreue. Auch die Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompe tenzen sei grundsätzlich erhalten (Urk. 7/44 S. 3 3 ). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, die Versicherte sei in ihrer angestamm ten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 7/44 S. 35).

Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, die Versicherte sei in ihrer angestamm ten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 7/44 S. 35). 3.4 I n der interdisziplinären Zusammenfassung führten die Gutachter aus, die Versi cherte sei aufgrund einer psychosozialen Belastungssituation mit zunehmender psychiatrischer Dekompensation ein paar Wochen vor ihrer Hospitalisation am 2 2. Juni 2016 vollständig arbeitsunfähig geworden. Seit ihrem Austritt aus der Klinik am 4. August 2016 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sowohl in ange stammter wie auch in angepasster Tätigkeit (Urk. 7/44 S. 12-13).

3.4 I n der interdisziplinären Zusammenfassung führten die Gutachter aus, die Versi cherte sei aufgrund einer psychosozialen Belastungssituation mit zunehmender psychiatrischer Dekompensation ein paar Wochen vor ihrer Hospitalisation am 2 2. Juni 2016 vollständig arbeitsunfähig geworden. Seit ihrem Austritt aus der Klinik am 4. August 2016 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sowohl in ange stammter wie auch in angepasster Tätigkeit (Urk. 7/44 S. 12-13). 4.

4. 4. 1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Begutachtung sei kurz nach ihrem Klinikaustritt erfolgt, als es ihr vorübergehend besser gegangen sei. Die IV-Stelle habe zu Unrecht keine Verlaufsbegutachtung in Auftr ag gegeben. Damit habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt ( Urk. 1).

4. 1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Begutachtung sei kurz nach ihrem Klinikaustritt erfolgt, als es ihr vorübergehend besser gegangen sei. Die IV-Stelle habe zu Unrecht keine Verlaufsbegutachtung in Auftr ag gegeben. Damit habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt ( Urk. 1). Dem ist entgegenzuhalten, dass die IV-Stelle am 1 4. November 2017 einen Ver laufsbericht der A.___ einholte ( Urk. 7/71). In diesem w u rden ge genüber dem Austrittsbericht vom 2 5. August 2016 keine relevanten Befundver änderungen beschrieben. Als Diagnose wurde unter anderem eine depressive Stö rung, gegenwärtig in einer mittelgra digen Episode, aufgeführt (Urk. 7/71 S. 2). Im Austrittsbericht vom 2 5. August 2016 war demgegenüber von einer gegen wärtig schweren Episode berichtet worden ( Urk. 7/44 S. 62), was eher für eine Verbesserung des Gesundheitszustandes spricht. Es ist daher nicht zu beanstan den, dass die IV-Stelle keine weiteren Abklärungen veranlasste und von einem – seit Begutachtungstermin – unveränderten Gesundheitszustand ausging.

Dem ist entgegenzuhalten, dass die IV-Stelle am 1 4. November 2017 einen Ver laufsbericht der A.___ einholte ( Urk. 7/71). In diesem w u rden ge genüber dem Austrittsbericht vom 2 5. August 2016 keine relevanten Befundver änderungen beschrieben. Als Diagnose wurde unter anderem eine depressive Stö rung, gegenwärtig in einer mittelgra digen Episode, aufgeführt (Urk. 7/71 S. 2). Im Austrittsbericht vom 2 5. August 2016 war demgegenüber von einer gegen wärtig schweren Episode berichtet worden ( Urk. 7/44 S. 62), was eher für eine Verbesserung des Gesundheitszustandes spricht. Es ist daher nicht zu beanstan den, dass die IV-Stelle keine weiteren Abklärungen veranlasste und von einem – seit Begutachtungstermin – unveränderten Gesundheitszustand ausging. 4.2 Das rheumatologische Teilgutachten beruht auf sorgfältigen und allseitigen Un tersuchungen ( Urk. 7/44 S. 45-47 ), berücksichtig t die geklagten Beschwerden ( Urk. 7/44 S. 42-43 ) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben wor den ( Urk. 7/44 S. 17-24 ). Der Gutachter hat detaillierte Befunde erhoben und hieraus begründete Diagnosen gestellt, die medizinischen Zustände und Zusam menhänge schlüssig dargelegt und seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar be gründet. Diese s Teilgutachten erfüllt die rechtsprechungsgemässen Anforderun gen an beweistaugliche Entscheidungsgrundlagen, weshalb darauf abgestellt wer den kann.

4.2 Das rheumatologische Teilgutachten beruht auf sorgfältigen und allseitigen Un tersuchungen ( Urk. 7/44 S. 45-47 ), berücksichtig t die geklagten Beschwerden ( Urk. 7/44 S. 42-43 ) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben wor den ( Urk. 7/44 S. 17-24 ). Der Gutachter hat detaillierte Befunde erhoben und hieraus begründete Diagnosen gestellt, die medizinischen Zustände und Zusam menhänge schlüssig dargelegt und seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar be gründet. Diese s Teilgutachten erfüllt die rechtsprechungsgemässen Anforderun gen an beweistaugliche Entscheidungsgrundlagen, weshalb darauf abgestellt wer den kann. Die psychiatrische Gutachterin tätigte zwar Untersuchungen. Sie erhob indes nur wenige objektive Befunde. Grösstenteils beschränkte sie sich darauf, subjektive Befindlichkeiten der Beschwerdeführerin wiederzugeben. Unübersehbar finden sich zudem Widersprüche im Gutachten. So wird unter dem Titel « Darstellung und Diskussion der funktionellen Auswirkungen » von einem sozialen Rückzug berichtet. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, die Explorandin sei in der Lage, den Haushalt zu besorgen und sich um die Kinder zu kümmern. Zudem sei ihre Fähigkeit zu Spontanaktivitäten erhalten ( Urk. 7/44 S. 34). Unter dem Titel «Funktionsstörungen» wird demgegenüber dargelegt, die Explorandin habe den Kontakt zu Dritten aufrecht erhalten können. Hingegen sei sie in ihrer Fähigkeit zu Spontanaktivitäten und zur Haushaltsversorgung eingeschränkt (Ur k. 7/44 S. 32). Unter dem Titel « P sychopathologischer Befund» wird von einer erhaltenen affektiven Schwingungsfähigkeit berichtet (Urk. 7/44 S. 32). Gleichzeitig begrün det die Gutachterin die Herleitung ihrer Diagnose damit, dass die affektive Schwingungsfähigkeit herabgesetzt sei (Urk. 7/44 S. 33). Weiter berichtet die Gut achterin von einer manifesten psychosozialen Belastung durch die familiäre Si tuation mit einer schwierigen Trennungssituation und der Alleinbetreuung von zwei Kindern (Urk. 7/44 S. 34), unterlässt es jedoch, den Anteil der krankheitsbe dingten Arbeitsunfähigkeit davon abzugrenzen. Unklar erscheint ferner, wie der Umstand, dass die Beschwerdeführerin über einen geregelten Tagesablauf verfügt (Urk. 7/44 S. 31), während der Untersuchung keine Aufmerksamkeits- und Kon zentrationsschwierigkeiten dokumentiert wurden und d ie affektive Schwingungs fähigkei t erhalten ist (Urk. 7/44 S. 32), mit der Diagnose einer leichten bis mit telgradigen depressiven Episode zu vereinbaren ist. Daher erscheint fraglich, ob auf die Einschätzung der psychiatrischen Gutachterin abgestellt werden kann. Selbst wenn dies indes der Fall wäre, würde sich im Ergebnis nichts ändern, wie nachfolgende Erwägungen zeigen.

Die psychiatrische Gutachterin tätigte zwar Untersuchungen. Sie erhob indes nur wenige objektive Befunde. Grösstenteils beschränkte sie sich darauf, subjektive Befindlichkeiten der Beschwerdeführerin wiederzugeben. Unübersehbar finden sich zudem Widersprüche im Gutachten. So wird unter dem Titel « Darstellung und Diskussion der funktionellen Auswirkungen » von einem sozialen Rückzug berichtet. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, die Explorandin sei in der Lage, den Haushalt zu besorgen und sich um die Kinder zu kümmern. Zudem sei ihre Fähigkeit zu Spontanaktivitäten erhalten ( Urk. 7/44 S. 34). Unter dem Titel «Funktionsstörungen» wird demgegenüber dargelegt, die Explorandin habe den Kontakt zu Dritten aufrecht erhalten können. Hingegen sei sie in ihrer Fähigkeit zu Spontanaktivitäten und zur Haushaltsversorgung eingeschränkt (Ur k. 7/44 S. 32). Unter dem Titel « P sychopathologischer Befund» wird von einer erhaltenen affektiven Schwingungsfähigkeit berichtet (Urk. 7/44 S. 32). Gleichzeitig begrün det die Gutachterin die Herleitung ihrer Diagnose damit, dass die affektive Schwingungsfähigkeit herabgesetzt sei (Urk. 7/44 S. 33). Weiter berichtet die Gut achterin von einer manifesten psychosozialen Belastung durch die familiäre Si tuation mit einer schwierigen Trennungssituation und der Alleinbetreuung von zwei Kindern (Urk. 7/44 S. 34), unterlässt es jedoch, den Anteil der krankheitsbe dingten Arbeitsunfähigkeit davon abzugrenzen. Unklar erscheint ferner, wie der Umstand, dass die Beschwerdeführerin über einen geregelten Tagesablauf verfügt (Urk. 7/44 S. 31), während der Untersuchung keine Aufmerksamkeits- und Kon zentrationsschwierigkeiten dokumentiert wurden und d ie affektive Schwingungs fähigkei t erhalten ist (Urk. 7/44 S. 32), mit der Diagnose einer leichten bis mit telgradigen depressiven Episode zu vereinbaren ist. Daher erscheint fraglich, ob auf die Einschätzung der psychiatrischen Gutachterin abgestellt werden kann. Selbst wenn dies indes der Fall wäre, würde sich im Ergebnis nichts ändern, wie nachfolgende Erwägungen zeigen. 5.

5. 5.1 Wie die Beschwerdeführerin richtig ausführt (Urk. 1), sind gemäss bundesgericht licher Rechtsprechung grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (vgl. E. 1.3). Nach folgend ist deshalb die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin anhand der vom Bundesgericht genannten Indikatoren zu prüfen.

5.1 Wie die Beschwerdeführerin richtig ausführt (Urk. 1), sind gemäss bundesgericht licher Rechtsprechung grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (vgl. E. 1.3). Nach folgend ist deshalb die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin anhand der vom Bundesgericht genannten Indikatoren zu prüfen. 5.2 Unter dem Aspekt « funktioneller Schweregrad » ist in Betracht zu ziehen, dass die diagnoserelevanten Befunde und Symptome nicht ausgeprägt erscheinen. Der im Rahmen der Begutachtung erhobene Psychostatus war weitgehend unauffällig. Hinweise auf Störungen der kognitiven Funktionen lagen nicht vor, die affektive Schwingungsfähigkeit war erhalten ( Urk. 7/44 S. 32 ). Auch im Bericht der A.___ vom 25. August 2016 wurden keine ausgeprägten Symptome doku mentiert. Vielmehr wurde festgehalten, es hätten weder Aufmerksamkeits- noch Konzentrationsstörungen oder Auffassungsstörungen bestanden (Urk. 7/44 S. 63). Da der Psychostatus bei Aufnahme in die Klink erhoben wurde, sind die unauffälligen Befunde nicht auf den Behandlungserfolg des stationären Aufent halts zurückzuführ en. Zu berücksichtigen ist ferner, dass in den Berichten von psychosozialen Belastungsfaktoren berichtet wird. So wurde im Bericht der A.___ vom 16. März 2017 ausgeführt, als auslösende sowie aufrecht erhaltende Faktoren für die psychischen Beschwerden sei die erhöhte Belastung durch die alleinige Erziehung der Kinder anzusehen (Urk. 3/3 S. 3). Auch im Be richt vom 7. Juli 2017 wurde von psychosozialen Belastungsfaktoren wie dem Tod der Grossmutter und damit einhergehenden finanziellen Nöten berichtet (Urk. 3/6). Die Beschwerdeführerin gab gegenüber der behandelnden Ärztin an, sie habe sich mit der alleinigen Erziehung der beiden Kinder sowie den finan ziellen Problemen zunehmend überfordert gefühlt (Urk. 3/3 S. 1). Die stationären Aufenthalte in der Klinik erfolgten denn jeweils auch kurz nach Lebensereignis sen, welche die Beschwerdeführerin schwer belasteten. So trat sie erstmals nach der Trennung des Ehemannes sowie ihres neuen Lebenspartners in die Klini k ein (Urk. 7/44 S. 62). Den zweiten stationären Aufenthalt trat sie nach dem Tod ihrer Grossmutter, zu welcher sie e i n besonders enges Verhältnis hatte, an (Urk. 3/3 S. 1). Weiter geht aus den Unterlagen hervor, dass die Beschwerdeführerin von den Behandlungen stark profitieren konnte. So schilderte sie anlässlich der Be gutachtung, die Schmerzen seien nach dem Klinikaufenthalt, während dem sie auch physiotherapeutisch behandelt worden sei, stark zurückgegangen. Auch sei sie weniger erschöpft, seitdem sie in der Klinik gewesen sei (Urk. 7/44 S. 6). Im Austrittsbericht der A.___ vom 16. März 2017 wird von einem stabilen, teilremittierten Zustand berichtet (Urk. 3/3 S. 3). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 7) kann daher nicht von einer Therapieresistenz ausgegangen werden.

5.2 Unter dem Aspekt « funktioneller Schweregrad » ist in Betracht zu ziehen, dass die diagnoserelevanten Befunde und Symptome nicht ausgeprägt erscheinen. Der im Rahmen der Begutachtung erhobene Psychostatus war weitgehend unauffällig. Hinweise auf Störungen der kognitiven Funktionen lagen nicht vor, die affektive Schwingungsfähigkeit war erhalten ( Urk. 7/44 S. 32 ). Auch im Bericht der A.___ vom 25. August 2016 wurden keine ausgeprägten Symptome doku mentiert. Vielmehr wurde festgehalten, es hätten weder Aufmerksamkeits- noch Konzentrationsstörungen oder Auffassungsstörungen bestanden (Urk. 7/44 S. 63). Da der Psychostatus bei Aufnahme in die Klink erhoben wurde, sind die unauffälligen Befunde nicht auf den Behandlungserfolg des stationären Aufent halts zurückzuführ en. Zu berücksichtigen ist ferner, dass in den Berichten von psychosozialen Belastungsfaktoren berichtet wird. So wurde im Bericht der A.___ vom 16. März 2017 ausgeführt, als auslösende sowie aufrecht erhaltende Faktoren für die psychischen Beschwerden sei die erhöhte Belastung durch die alleinige Erziehung der Kinder anzusehen (Urk. 3/3 S. 3). Auch im Be richt vom 7. Juli 2017 wurde von psychosozialen Belastungsfaktoren wie dem Tod der Grossmutter und damit einhergehenden finanziellen Nöten berichtet (Urk. 3/6). Die Beschwerdeführerin gab gegenüber der behandelnden Ärztin an, sie habe sich mit der alleinigen Erziehung der beiden Kinder sowie den finan ziellen Problemen zunehmend überfordert gefühlt (Urk. 3/3 S. 1). Die stationären Aufenthalte in der Klinik erfolgten denn jeweils auch kurz nach Lebensereignis sen, welche die Beschwerdeführerin schwer belasteten. So trat sie erstmals nach der Trennung des Ehemannes sowie ihres neuen Lebenspartners in die Klini k ein (Urk. 7/44 S. 62). Den zweiten stationären Aufenthalt trat sie nach dem Tod ihrer Grossmutter, zu welcher sie e i n besonders enges Verhältnis hatte, an (Urk. 3/3 S. 1). Weiter geht aus den Unterlagen hervor, dass die Beschwerdeführerin von den Behandlungen stark profitieren konnte. So schilderte sie anlässlich der Be gutachtung, die Schmerzen seien nach dem Klinikaufenthalt, während dem sie auch physiotherapeutisch behandelt worden sei, stark zurückgegangen. Auch sei sie weniger erschöpft, seitdem sie in der Klinik gewesen sei (Urk. 7/44 S. 6). Im Austrittsbericht der A.___ vom 16. März 2017 wird von einem stabilen, teilremittierten Zustand berichtet (Urk. 3/3 S. 3). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 7) kann daher nicht von einer Therapieresistenz ausgegangen werden. Psychiatrisch liegt e ine Komorbidität vor, wobei im Gutachten nicht erläutert wurde, inwiefern sich diese zusätzlich einschränkend auswirken sollte.

Psychiatrisch liegt e ine Komorbidität vor, wobei im Gutachten nicht erläutert wurde, inwiefern sich diese zusätzlich einschränkend auswirken sollte. 5.3 Zum Komplex « Persönlichkeit » ist festzuhalten, dass keine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde (Urk. 7/44 S. 12). Hinsichtlich des Komplexes „Sozialer Kon text“ ist zu berücksichtigen, dass zahlreiche Ressourcen vorhanden sind. Die Be schwerdeführerin hat ausreichend viele soziale Kontakte (Urk. 3/5 S. 4), zwei Kin der, die sie betreut, und wird von ihren Eltern unterstützt ( Urk. 7/44 S. 44). Damit verfügt sie über ein intaktes soziales Umfeld.

5.3 Zum Komplex « Persönlichkeit » ist festzuhalten, dass keine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde (Urk. 7/44 S. 12). Hinsichtlich des Komplexes „Sozialer Kon text“ ist zu berücksichtigen, dass zahlreiche Ressourcen vorhanden sind. Die Be schwerdeführerin hat ausreichend viele soziale Kontakte (Urk. 3/5 S. 4), zwei Kin der, die sie betreut, und wird von ihren Eltern unterstützt ( Urk. 7/44 S. 44). Damit verfügt sie über ein intaktes soziales Umfeld. 5.4 Zum ­ beweisrechtlich entscheidenden ­ Aspekt der Konsistenz ist zu erwähnen, dass die Beschwerdeführerin über einen geregelten Tagesablauf verfügt und diverse Freizeitaktivitäten ausübt. So macht sie Yoga, trifft sich mit Müttern anderer Kinder, unternimmt etwas mit ihren Kindern oder fährt diese zu Frei zeitaktivitäten, macht Achtsamkeitsübungen, liest und schaut sich Filme an (Urk. 7/44 S. 6-7, 6/44 S. 31). Es kann daher nicht von einer gleichmässigen Ein schränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ge sprochen werden. Zu berücksichtigen ist ferner, dass im Rahmen einer neuropsy chologischen Testung am 7. Juli 2017 keine neuropsych olog ische Störung objek tiviert werden konnte. Vielmehr waren die Leistungen altersentsprechend bis überdurchschnittlich. Aus neuropsychologischer Sicht seien keine Einschränkun gen der Funktions- und Arbeitsfähigkeit zu erwarten (Urk. 3/6 S. 5).

5.4 Zum ­ beweisrechtlich entscheidenden ­ Aspekt der Konsistenz ist zu erwähnen, dass die Beschwerdeführerin über einen geregelten Tagesablauf verfügt und diverse Freizeitaktivitäten ausübt. So macht sie Yoga, trifft sich mit Müttern anderer Kinder, unternimmt etwas mit ihren Kindern oder fährt diese zu Frei zeitaktivitäten, macht Achtsamkeitsübungen, liest und schaut sich Filme an (Urk. 7/44 S. 6-7, 6/44 S. 31). Es kann daher nicht von einer gleichmässigen Ein schränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ge sprochen werden. Zu berücksichtigen ist ferner, dass im Rahmen einer neuropsy chologischen Testung am 7. Juli 2017 keine neuropsych olog ische Störung objek tiviert werden konnte. Vielmehr waren die Leistungen altersentsprechend bis überdurchschnittlich. Aus neuropsychologischer Sicht seien keine Einschränkun gen der Funktions- und Arbeitsfähigkeit zu erwarten (Urk. 3/6 S. 5). 5.5 Zusammenfassend ergibt sich aus der Prüfung der Standardindikatoren und deren Gesamtwürdigung, dass die Beschwerdeführerin bei Ausschöpfung der vorhan denen Ressourcen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in der Lage ist, ihre an gestammte Tätigkeit zu verrichten. Dafür sprechen nebst den objektiven Befun den insbeson dere das intakte soziale Umfeld sowie die geregelte Tagesstruktur. Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass kein invalidisierender Gesundheits schaden vorliegt.

5.5 Zusammenfassend ergibt sich aus der Prüfung der Standardindikatoren und deren Gesamtwürdigung, dass die Beschwerdeführerin bei Ausschöpfung der vorhan denen Ressourcen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in der Lage ist, ihre an gestammte Tätigkeit zu verrichten. Dafür sprechen nebst den objektiven Befun den insbeson dere das intakte soziale Umfeld sowie die geregelte Tagesstruktur. Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass kein invalidisierender Gesundheits schaden vorliegt. Der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass sich im Ergebnis nichts ändern würde, wenn mit den Gutachtern von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausge gangen würde, wie nachstehende Erwägungen zeigen.

Der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass sich im Ergebnis nichts ändern würde, wenn mit den Gutachtern von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausge gangen würde, wie nachstehende Erwägungen zeigen. 6.

6. 6.1 Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihres ersten Kindes ein Jahr lang nicht arbeitete und danach ein Pensum von 20 % ausübte. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes pausierte sie während sechs Mo naten und nahm danach die Arbeitstätigkeit im Rahmen von 35 % wieder auf (Urk. 7/44 S. 5). Auch im Anmeldeformular zum Leistungsbezug gab sie an, bisher mit einem Pensum von 34,8 % tätig gewesen zu sein (Urk. 7/5 S. 4). Weiter ist den Akten zu entnehmen, dass das zweite Kind im Jahr 2010 geboren wurde und beide Kinder sehr betreuungsintensiv sind (Urk. 3/5 S. 5), wobei die Beschwerde führerin die Betreuung nicht abgeben möchte. So führte ihr Psychiater im Bericht vom 16. Juni 2016 aus, die Beschwerdeführerin wolle ihre Kinder unbedingt selber betreuen (Urk. 7/32 S. 3). Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist daher erstellt, dass die Beschwerdeführerin trotz der inzwischen erfolgten Trennung von ihrem Ehemann auch bei guter Gesundheit ihr Arbeitspensum nicht entscheidend erhöht hätte. Sie ist daher als zu mindestens 50 % im Aufgabenbereich tätig zu qualifizieren.

6.1 Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihres ersten Kindes ein Jahr lang nicht arbeitete und danach ein Pensum von 20 % ausübte. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes pausierte sie während sechs Mo naten und nahm danach die Arbeitstätigkeit im Rahmen von 35 % wieder auf (Urk. 7/44 S. 5). Auch im Anmeldeformular zum Leistungsbezug gab sie an, bisher mit einem Pensum von 34,8 % tätig gewesen zu sein (Urk. 7/5 S. 4). Weiter ist den Akten zu entnehmen, dass das zweite Kind im Jahr 2010 geboren wurde und beide Kinder sehr betreuungsintensiv sind (Urk. 3/5 S. 5), wobei die Beschwerde führerin die Betreuung nicht abgeben möchte. So führte ihr Psychiater im Bericht vom 16. Juni 2016 aus, die Beschwerdeführerin wolle ihre Kinder unbedingt selber betreuen (Urk. 7/32 S. 3). Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist daher erstellt, dass die Beschwerdeführerin trotz der inzwischen erfolgten Trennung von ihrem Ehemann auch bei guter Gesundheit ihr Arbeitspensum nicht entscheidend erhöht hätte. Sie ist daher als zu mindestens 50 % im Aufgabenbereich tätig zu qualifizieren. 6.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen).

6.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zu nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Ad dierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).

Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zu nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Ad dierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) in Art. 27 bis Ab satz 2–4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen).

Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) in Art. 27 bis Ab satz 2–4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am 10. April 2018 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungsbestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dau erleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist ent sprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeit punkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1).

Die angefochtene Verfügung ist am 10. April 2018 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungsbestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dau erleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist ent sprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeit punkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). 6. 3

6. 3 6.3.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

6.3.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 6.3.2 Gemäss gutachterlicher Einschätzung ist die Beschwerdeführerin in der Lage, ihre angestammte Tätigkeit zu 50 % auszuüben. Damit erübrigt sich ein ziffernmässi ger Einkommensvergleich, und es kann eine Gegenüberstellung blosser Prozent zahlen vorgenommen werden ( Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1 8. Februar 2014 E. 3.2). In Bezug auf den Erwerbsbereich ergibt sich bis zum 31. Dezember 2017 aufgrund dessen, dass die Beschwerdeführerin als 50 % er werbstätig zu qualifizieren ist, ein Teilinvaliditätsgrad von 0 %. Ab Januar 2018 ist der Teilinvaliditätsgrad aufgrund der neuen Berechnungsmethode demgegen über auf 25 % (0,5 x 50 %) festzusetzen.

6.3.2 Gemäss gutachterlicher Einschätzung ist die Beschwerdeführerin in der Lage, ihre angestammte Tätigkeit zu 50 % auszuüben. Damit erübrigt sich ein ziffernmässi ger Einkommensvergleich, und es kann eine Gegenüberstellung blosser Prozent zahlen vorgenommen werden ( Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1 8. Februar 2014 E. 3.2). In Bezug auf den Erwerbsbereich ergibt sich bis zum 31. Dezember 2017 aufgrund dessen, dass die Beschwerdeführerin als 50 % er werbstätig zu qualifizieren ist, ein Teilinvaliditätsgrad von 0 %. Ab Januar 2018 ist der Teilinvaliditätsgrad aufgrund der neuen Berechnungsmethode demgegen über auf 25 % (0,5 x 50 %) festzusetzen. 6.4 Trotz der Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige mit Aufga benbereich führte die Beschwerdegegnerin keine Haushaltsabklärung durch. Den Akten ist indes zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin den Haushalt selber erledigt, wobei sie für die administrative Tätigkeit Hilfe von der Spitex erhält (Urk. 7/44 S. 31). Gemäss dem Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung ist der administrative Teil der Hausarbeiten mit maxi mal 10 % zu gewichten (KSIH, Rz. 3087), womit die Einschränkung im Aufga benbereich höchstens 10 % betragen könnte. Da die Beschwerdeführerin als zu 50 % im Aufgabenbereich zu qualifizieren ist, ergibt sich somit ein Teilinvalidi tätsgrad von maximal 5 % (0,5 x 10 %).

6.4 Trotz der Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige mit Aufga benbereich führte die Beschwerdegegnerin keine Haushaltsabklärung durch. Den Akten ist indes zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin den Haushalt selber erledigt, wobei sie für die administrative Tätigkeit Hilfe von der Spitex erhält (Urk. 7/44 S. 31). Gemäss dem Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung ist der administrative Teil der Hausarbeiten mit maxi mal 10 % zu gewichten (KSIH, Rz. 3087), womit die Einschränkung im Aufga benbereich höchstens 10 % betragen könnte. Da die Beschwerdeführerin als zu 50 % im Aufgabenbereich zu qualifizieren ist, ergibt sich somit ein Teilinvalidi tätsgrad von maximal 5 % (0,5 x 10 %). 6.5 Werden die beiden Betätigungsfelder gesamthaft betrachtet, resultiert für die Zeit bis am 3 1. Dezember 2017 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 5 % ( 0 % + 5 % ) und für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein solcher von 30 % ( 25 % + 5 % ).

6.5 Werden die beiden Betätigungsfelder gesamthaft betrachtet, resultiert für die Zeit bis am 3 1. Dezember 2017 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 5 % ( 0 % 5 % ) und für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein solcher von 30 % ( 25 % 5 % ). 7. Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 1 0. April 2018 im Resultat nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

7. Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 1 0. April 2018 im Resultat nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 8. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

8. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Mark A. Glavas

Rechtsanwalt Mark A. Glavas - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

VogelCuriger