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Braucht mein Hund im Winter zusätzlich Vitamin D?
Wir alle wissen, dass bei uns Menschen der Vitamin D-Spiegel im Winter sinkt, da wir bedeutend weniger Sonnenlicht tanken können als im Sommer. Viele von uns gleichen den Mangel daher mit Präparaten aus. Nun stellt sich die Frage, ob auch der Hund einen erhöhten Bedarf hat und ob dieser «künstlich» gedeckt werden sollte. Die Antwort hier ist ein klares NEIN. Der Grund hierfür ist eine dadurch verursachte
Vitamin D-Hypervitaminose
Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Hund, im Gegensatz zu uns, auf Grund seines Fells, kein Vitamin D mit Hilfe der Sonnenstrahlen produzieren kann. Der Bedarf wird daher ganzjährig über das Futter gedeckt, welche heutzutage ausreichend Vitamin D enthalten. Da Vitamin D zu den fettlöslichen Vitaminen zählt, wird dieses im Körper gespeichert und kumuliert sich bei übermässiger Gabe.
Doch was macht es so schädlich?
Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Calciumhomöostase und der damit verbundenen Mineralisierung der Knochen. Führt man dem Hund nun übermässig viel Vitamin D zu, welches nicht benötigt wird, führt dies durch einen erhöhten Gehalt von Calcium im Blut zu einer allgemeinen Weichteilverkalkung von der die Gefässe, Nieren, das Herz, die Lunge sowie der Gastrointestinaltrakt betroffen sein können. Zudem kann es zu einer Störung der Knochenmineralisation und insbesondere im Wachstum zu Knochen-Deformationen führen.
Wenn Sie ihrem Hund also etwas Gutes tun und sein Immunsystem im Winter unterstützen möchten, greifen Sie besser auf natürliche Nahrungsmittel wie zum Beispiel Topinambur, Pastinaken oder Chicorée zurück.