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New York (awp) - Der Ölbohrkonzern Transocean hat frühere Angaben zum Moratorium im Golf von Mexiko bestätigt. Der vorläufige Stopp für bestimmte Tiefseebohrungen in der Region gilt demnach bis 30. November 2010. Das Unternehmen hatte 14 Anlagen vor Ort, die für Aufträge im Wert von 7,6 Mrd USD stehen. Sollten Kunden von Vereinbarungen zurücktreten, würden 2,1 Mrd USD wegfallen, führte CEO Steven Newman am Mittwoch an der Barclays Capital Energy Power Conference aus.
Er rechne nicht damit, dass das Moratorium über den 30. November hinaus verlängert werde, sagte er weiter. Insgesamt dürfte die Massnahme nach Einschätzung des Managements nur begrenzte kurzfristige finanzielle Auswirkungen haben. Für die zweite Jahreshälfte 2010 wird der Einfluss auf den Umsatz mit 165 Mio USD angegeben.
Mit Blick auf den Untersuchungsbericht des Ölkonzerns BP zur Explosion und zum Untergang der Plattform "Deepwater Horizon" erklärte der Transocean-CEO, er stimme damit überein, dass eine Kombination von Ereignissen zu dem Unglück geführt habe.
Dem Anfang September veröffentlichten BP-Bericht zufolge kam es nicht durch einen einzigen Faktor am 20. April zu der Katastrophe. Vielmehr waren es mehrere Fehler von Mensch und Technik, die sich zu einer fatalen Kette aufreihten. Eine Zementabdichtung war schlecht gemacht, die Crew auf der Bohrinsel reagierte nicht schnell genug. Ein Sicherheitsventil schloss nicht automatisch.
Zuletzt hatte Transocean in einer Stelllungnahme erklärt, BP habe eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die zwar Kosten eingespart, die Risken zum Teil aber signifikant erhöht hätten. Eigene Untersuchungen dauerten demnach an.
cc/uh
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