Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03255.jsonl.gz/1914

Digitales Negativ: Als digitales Negativ wird das rohe, unverarbeitete Digitalbild bezeichnet. Im Gegensatz zu den JPG-Dateien, welche durch die Kameraelektronik verarbeitet, speziell berechnet und komprimiert werden, speichert die Kamera RAW-Bilder praktisch ohne Bearbeitung auf dem Speicherchip ab.
Digitales Negativ:
Hintergrund ist, dass jeder Pixel, bzw. die Fotodiode, nur Helligkeitswerte speichern kann. Deshalb werden auf die lichtempfindlichen Dioden Farbfilter gelegt: 50% der Pixel erhalten einen grünen und je 25% einen roten und blauen Filter.
Die Software berechnet dann aus den einzelnen benachbarten Pixel die endgültige Farbe. Beim RAW-Format oder digitalen Negativ bleiben die Informationen der einzelnen Pixel original erhalten, beim JPG-Format werden diese mit den benachbarten Pixel-Werten verrechnet.
Digitale Negative lassen eine grössere Farbtiefe und feinere Helligkeitsabstufungen zu. Die Nachkorrektur von Bildern erreicht eine deutlich höhere Qualität als bei JPG-Bildern. Der Dynamikumfang ist deutlich grösser. Das Bild oben wäre im JPG-Format ohne Belichtungsreihen und HDR-Zusammenfügung undenkbar.
Seitencode: DT279