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Gestützt durch die Planung eines US-Konjunkturprogramms sowie der Förderkürzung durch Saudi-Arabien erklimmen die Ölnotierungen neue Höchststände.
Aktuell befinden sich die Kurse auf dem höchsten Stand seit rund zehn Monaten. Wie lange dieser Trend anhält bleibt abzuwarten, da in Asien die Ölnachfrage einzubrechen droht. Mehrere Asiatische Länder verhängen umfangreichere Lockdowns um die erneute Ausbreitung der Pandemie zu stoppen. Für Auftrieb sorgen anhaltende Spannungen zwischen Südkorea und dem Iran. In der vergangenen Woche hat der Iran einen unter südkoreanischer Flagge fahrenden Chemietanker beschlagnahmt. Preisstützend wirkt auch die Normalisierung der Beziehungen zwischen Saudi-Arabien, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Ägypten, welche zu einem Anstieg nach Flugreisen und einer steigenden Nachfrage nach Kerosin in der Region führen dürfte. Zudem zeigen die Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) zum fünften Mal in Folge einen Abbau beim Rohöl, welcher deutlich über den Erwartungen lag. Im Fokus der Marktteilnehmer stehen heute die offiziellen Bestandsdaten des DOE (Department of Energy).