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São Paulo - Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva will sich nach dem Ende seiner Amtszeit in vier Monaten der Armuts- und Hungerbekämpfung in Lateinamerika und Afrika widmen.
Er wolle den betroffenen Regionen die Erfahrungen aus den sozialen Projekten bringen, die in seiner achtjährigen Amtszeit umgesetzt worden seien, erklärte Lula in seiner am Dienstag in einigen Zeitung gedruckten Kolumne "Der Präsident antwortet".
International anerkannt sind vor allem der von seiner Regierung eingeführte Unterstützungsfonds für arme Familien ("Bolsa Familia") und das Programm "Fome Zero" (Null Hunger).
Politisch wolle er sich über die Arbeiterpartei (PT) mit "Körper und Seele" für eine Politikreform in Brasilien einsetzen, sagte Lula, der am 3. Oktober zur Präsidentschaftswahl nicht mehr antreten darf.
Allerdings will der 64-Jährige vom 1. Januar an erstmal eine Pause einlegen. "Nachdem ich acht Jahre lang permanent eingebunden war, auch an Wochenenden und in den Ferien, will ich zuerst mal nichts tun, das heisst, ein wenig ausspannen."
SDA-ATS