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Ananīas,
Sohn des Nebedäus, Hoherpriester von 50 bis 60 n. Chr., wurde von dem Statthalter Syriens, Quadratus, gebunden nach Rom [* 2] gesendet, erhielt aber nach glücklicher Beendigung seines Prozesses vom Kaiser Claudius die Erlaubnis, in sein Vaterland zurückzukehren, und verwaltete hier wieder das Hohepriesteramt. Er ließ den vor den Hohen Rat zur Verantwortung gezogenen Apostel Paulus mißhandeln und trat später gegen ihn als Ankläger vor dem Statthalter Felix auf.
Beim Ausbruch des Jüdischen Kriegs ward er erschlagen. ¶