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Langsames Schliessen der Blende, wodurch das Bild langsam bis zum Schwarz abdunkelt. Geeignet für Szenen- und Film- ende. Gegenstück ist die Aufblende. Optische Auf- bzw. Abblende wird mit Hilfe der Objektivblende erzielt, elektronische Auf- oder Abblende erfolgt durch Steuern des Bildsignals gegen Null (Abblende) bzw. bis zum Sollwert (Aufblende).
Auch Nachspann, ist eine Folge von Schrifttiteln, evtl. kombiniert bzw. unterlegt mit Bildern, die am Ende eines Films gezeigt wird und in der die Mitwirkenden der Produktion aufgeführt sind, wenn dies nicht schon im Vorspann geschehen ist.
4:2:2 Abtastung: Die beiden Farbsignale (Chrominanz werden in jeder Zeile nur halb so häufig abgetastet wie das Schwarzweisssignal (Luminanz) 4:2:0 Abtastung: Die beiden Farbsignale (Chrominanz) werden in jeder zweiten Zeile gar nicht abgetastet ("0"). In den anderen Zeilen geschieht das Abtasten nur halb so häufig ("2") wie das des Schwarzweisssignals ("4").
Aufnahmefehler, bei dem die Kamera über die optische Achse bewegt wird. Dadurch scheinen bewegte Motive dann plötzlich in die andere Richtung zu fahren, Menschen auf der anderen Seite zu sitzen usw.
Kurzform für Akkumulator. Bis zu 1000mal wiederaufladbare Energiezelle zur Stromversorgung des Camcorders. Tiefentladung vermindert die Lebensdauer, deshalb regelmässig laden.
Alpha steht für einen Zwischenschritt in der Prozedur der Durchsichtigkeitsdefinition eines Bildes. Der Alpha-Wert steht dabei für den Grad der Transparenz: 0% bedeutet, dass nichts von dem betreffenden Bild sichtbar bleibt, 50% würde eine exakte Mischung aus dem Bild und dem Hintergrund bewirken, und 100% würde das Bild voll deckend abbilden. Alpha-Werte können sich auf das gesamte Bild beziehen, aber auch für jeden Bildpunkt (Pixel) einzeln definiert sein. So können Bilder einer Animation den Hintergrund durchscheinend definieren, um die Objekte der Animation auf einer Videosequenz aufliegen zu lassen.
Diese Prozedur nennt man auch Kantenglättung. Sie bewirkt eine graduelle Anpassung der Farben eines Bildes, um pixelartige Treppchen zu vermeiden. Eine schräge Linie erscheint so nicht wie eine Treppe, sondern wie eine leicht unscharfe, aber gerade Linie. Bei Videobildern ist dies sehr wichtig, denn die Grundauflösung von Video ist sehr gering.
Nachvertonungsmöglichkeit am Rekorder. Der Ton kann neu aufgespielt werden, die Bildinformation wird dabei nicht gelöscht.
Gegenstück zur Abblende, wobei sich hier die Blende langsam öffnet, das Bild erscheint aus dem Schwarz. Geeignet für Szenen- oder Filmanfang.
Wird in MHz und Pixel angegeben. Je höher die Auflösung ist, desto schärfer werden feine Strukturen wiedergegeben.
Bilder, die in den hellen Teilen jegliche Zeichnung verloren haben.
Automatische Scharfeinstellung.
"Audio/Video Interleaved" (Bild/Ton verschachtelt) Dateiformat von Video für Windows. Aufgrund von Beschränkungen des Formats kann eine Videodatei nicht grösser als 2 GB sein. Dieses Limit kann heutzutage umgangen werden, indem spezielle Software wie FastCap mehrere Dateien lückenlos hintereinander abspielt.
Professionelles Videosystem ua für Aussenreportagen, verwendet 1/2-Zoll-Format.
Veraltetes Video-Heimsystem mit Kassettenformat 1/2 Zoll.
Lässt der Kameramann vor einem bewegten Motiv, damit das Motiv nicht jeden Augenblick gegen den Bildrand zu stossen scheint.
Werden Aufnahmen von Computerbildschirmen gemacht, dann sind bei der Wiedergabe streifenförmige Störungen zu erkennen, die aus den Unterschieden zwischen Aufzeichnungsgeschwindigkeit der Kamera (50 Halbbilder pro Sekunde) und der Bildwiederholfrequenz (60 70 Hz) herrühren. Hat die Kamera keine Angleichsmöglichkeit, so findet sich eventuell mit etwas Glück eine Einstellung des Hochgeschwindigkeitsverschlusses, bei der diese Streifen nicht auftreten oder zumindest gemildert sind.
Entsteht, wenn dasselbe Motiv unmittelbar nacheinander aus verschiedenen Kamerapositionen aufgenommen wird, denn das Motiv scheint dabei von einem Bildort zu einem anderen zu hüpfen. Abhilfe bringt ein Zwischenschnitt.
Schneller Vor- und Rücklauf des Rekorders mit sichtbarem Bild.
Siehe: Enhancer
Kann beim Zoomobjektiv kontinuierlich verstellt werden. In Weitwinkelstellung werden meist nur zwischen 40° und 50° Bildwinkel erreicht. Damit haben diese Camcorder keine echte Weitwinkeleinstellung. In Telestellung verringert sich der Bildwinkel auf 10° und weniger.
Begriff aus der Computer-Terminologie. Der Begriff bezieht sich auf die Farbauflösung eines Bildpunktes bzw. eines Bildes. Da ein Computer einen Bildpunkt nicht immer gleich hochauflösend definiert, sondern diesem nur eine bestimmte Speichermenge zubilligt, können Computerbilder zwischen zwei Farben (Schwarz/Weiss) und Echtfarbdarstellung (16,7 Millionen Farben) aufweisen. Ein S/W-Bild ist also eine Bitplane tief, ein 256-Farben-Bild ist 8 Bitplanes tief und ein Echtfarb-Bild ist 24 Bitplanes tief.
Ein "leeres" Videosignal, welches aber alle nötigen Synchronisationssignale enthält. Ein Video Capture Board benötigt ein einwandfreies Videosignal, bevor eine Digitalisierung gestartet werden kann.
Lamellenkonstruktion, mit der sich die Objektivöffnung automatisch oder manuell vergrössern bzw. verkleinern lässt, um den Lichteinfall und damit die Belichtung zu regeln. Die Schärfentiefe ist umso grösser, je kleiner diese Öffnung ist.
Alle Camcorder besitzen eine Blendenautomatik. Die Blende wird selbsttätig eingestellt, um die richtige Belichtung zu gewährleisten.
(Blaue Schachtel) ist ein elektronischer Trick. Mit einem speziellen Trickgerät kann eine einfarbige (meist blaue) Fläche gegen ein anderes, beliebiges Motiv ersetzt werden. So ist es beispielsweise möglich, hinter dem Nachrichtensprecher im Fernsehen auf einer blauen Tafel die aktuellen Fotos und Nachrichten einzublenden oder eine Person im Studio in eine Südseelandschaft zu versetzen. Die Blue-Box-Technik ist mittlerweile auch in hochwertigen Videomischpulten für Amateure zugänglich.
Die Überlagerung zweier Videosignale, die durch Definition eines durchsichtigen Farbbereiches den Vordergrund und den Hintergrund definiert. Beispiel: Im Vordergrund läuft ein Mann vor einer blauen Wand. Im Hintergrund zeigt das Bild eine Wüstenlandschaft. Blau wird als durchsichtig definiert. Der Mann läuft jetzt in der Wüstenlandschaft. Diese Technik ist die Grundlage vieler Spezialeffekte in Film und Fernsehen.
Steckverbinder mit Bajonett für FBAS-Videosignale.
Bezeichnet den Abstand des optischen Objektivmittelpunkts zum Brennpunkt, in dem sich der Bildwandler findet. Mit der Brennweite ändert sich auch der Bildwinkel - kurze Brennweiten ergeben grosse Bildwinkel (Weitwinkel), lange Brennweiten kleine Bildwinkel (Tele).
Busmaster-fähige PCI-Karten wie die AV Master können Daten selbständig ohne CPU-Hilfe lesen oder schreiben. Das ermöglicht höheren Datendurchsatz. So schickt eine moderne Videoschnittkarte die Videodaten gleichzeitig an den Festplattenkontroller wie an die Grafikkarte zur Inlay-Darstellung.
Aufnahmeeinheit aus Kamera und Rekorder, integriert in einem Gehäuse. Camcorder zeichnen sich durch Handlichkeit und geringes Gewicht aus.
Charge Cuppled Device. Lichtempfindlicher Chip als Bildaufnahmesensor in modernen Videocameras. Bei hochwertigen Camcordern je einer fuer die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Lichtempfindlicher, billiger und robuster als die früher verwendeten Röhren.
Internationale Norm (jetzt ITU-R 601) zur Digitalisierung von Videosignalen (4:2:2 Quantisierung mit 8 oder 10 Bit Tiefe von 720 Luminanz-Samples pro Bildzeile), auch als D1 bezeichnet. Die Pixel sind in dieser Norm nicht exakt rechteckig; bei Darstellung auf dem Computermonitor erscheinen die Bilder deshalb leicht verzerrt.
Steckverbinder für Audio- oder Videosignale.
Übersteuerung von Audiosignalen. Dies tritt auf, wenn die Lautstärkepegel den zulässigen Bereich überschreiten. Dies führt zu einem Abschneiden (Clipping) des Signals, was zu einer hörbaren Störung ausarten kann.
Nah dran. Ausdruck für Nahaufnahmen.
Kurzform aus Compression (Kompression, Verdichtung) und Decompression (Dekompression, Wiederaufblasen). Kann für einen Software-Algorythmus oder einen Hardware-Chipsatz verwendet werden.
Zusammenfügen, die Verbindung von mehreren Bildern. Begriff für die komplexe Bearbeitung von Bild-/Filmmaterial, die über reine Schnittfunktionen hinausgeht.
Titel, der als Textband seitlich durchs Bild läuft.
Die Datenmenge, die innerhalb einer bestimmten Zeit übertragen wird, z.B. 3 MB/Sekunde. Wichtige Grösse bei der Auswahl von Festplatten für den nonlinearen Videoschnitt als auch für die erzielbare Bildqualität. Um ruckelnde Wiedergabe zu vermeiden, muss eine Datenrate gewählt werden, die die Festplatte garantiert kontinuierlich liefern kann. Begrenzungen einer einzelnen Platte können mittels RAID umgangen werden.
Logarithmisches Mass für die Verstärkung bzw. Absenkung von Video- und Audiosignalen. Ein Abfall 6 dB entspricht einer Halbierung der ursprünglichen Signalstärke.
Die Konvertierung von analogen Signalen in digitale Signale. Dies kann sich auf Video und Audio beziehen. Die seh- und hörbaren Signale werden in computerverständliche Bits und Bytes verwandelt.
Rollwagen, auf dem das Kamerastativ befestigt wird. Ermöglicht ruckfreie, weiche Kamerafahrten allerdings nur auf ebenem Grund. Im professionellen Bereich bietet das Dolly auch Platz für Kameramann/Assistent und wird oft auf eigens verlegten Schienen eingesetzt.
Im Drehbuch werden die einzelnen hör- und sichtbaren Inhalte der Einstellungen minutiös festgelegt. In der linken Spalte wird das Bild möglichst genau beschrieben, rechts der Ton.
Grafische Darstellung einer Filmproduktion mit Aufnahmeort, Motiven, Darstellern, Drehtagen, Tag- oder Nachtaufnahmen usw.
Ein Fehler in der Beschichtung des Videobandes, der im Bild als Blitz oder Schnee erscheint.
"Digital Video", ein neuer Standard für digitale Videokassettenrecorder und Camcorder. Die Videodaten werden für die Aufzeichnung mit einem Verfahren, das dem Motion JPEG ähnelt, auf ein Fünftel komprimiert. Als Verbindung zwischen Recordern bzw. Camcorder/PC dient ein schneller serieller Bus ("FireWire", IEEE-1394, i-Link) die Schnittstelle, die im Festplattenbereich als Nachfahre von SCSI gehandelt wird. Mini-DV verwndet besonders kompakte Kassetten. Eine billigere Variante stammt von Sony, heisst "Digital-8" und ist zu HI8-Kassetten abwärtskompatibel.
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