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Wie wärs, wenn wir zu Ostern mal wieder ein altes Spiel aus unserer Kindheit hervorkramen? Diese Ostereiersuche ist völlig gewichtsneutral…
- Druckt euch die Vorlage aus oder zeichnet euch selber zwei Spielfelder auf. Die Grösse der Felder könnt ihr variieren: Je grösser das Feld, desto länger dauert das Spiel.
- Nummeriert die eine Seite des Feldes mit Zahlen, die andere mit Buchstaben. Damit ist jedes Feld eindeutig mit einem Zahlen-Buchstaben-Code versehen (z.B. A1, D5, G7 usw.).
- Legt als nächstes fest, wie viele Eier ihr verstecken wollt und wie gross diese sind. Beide Parteien verstecken gleich viele Eier auf dem Spielplan.
- Beispiel: 4×1 Feld + 3×2 Felder + 2×3 Felder + 1×4 Felder. Die Eier dürfen sich gegenseitig nicht berühren, auch nicht übers Eck. Die Felder eines Eis müssen auf einer Linie gerade angeordnet sein. Ihr dürft die Eier aber direkt am Rand des Spielfelds verstecken.
- Hier gilt: Je voller das Spielfeld, desto kürzer die Spieldauer.
- Jedes Team versteckt nun auf dem ersten Plan seine Ostereier. Tut dies geheim, die anderen sollen nicht wissen, wo ihr eure Verstecke ausgesucht habt.
- 1. Runde: Beratet im Team, nach welchem Muster ihr im Folgenden die Eier des anderen Teams finden wollt. Erstellt dazu eine Liste mit den Feldern, die ihr der Reihe nach absucht (z.B. G3, A1, C4, …).
- Wenn beide Teams bereit sind, startet ihr: Das erste Team gibt den ersten Tipp ab. Das zweite Team gibt bekannt, ob sich auf dem entsprechenden Feld ein Ei befindet. Dann gibt es im Gegenzug seinen ersten Tipp ab. Gewonnen hat das Team, dass als erstes alle Eier des anderen Teams gefunden hat.
- 2. Runde: Versteckt auf einem neuen Plan wieder eure Ostereier. Dieses Mal macht ihr nun keinen Plan für die Suche, sondern entscheidet spontan, wo ihr jeweils als nächstes suchen wollt. Es gewinnt wiederum das Team, das als erstes alle Ostereier des anderen Teams gefunden hat.
Ihr könnt euch denken, dass die erste Runde recht frustrierend sein wird. Die zweite Runde werdet ihr viel schneller durchlaufen können. Die beiden Runden veranschaulichen, wieso es Sinn machen kann, iterativ zu arbeiten, d.h. nicht von anfang an in einem Plan alle Schritte festzuhalten, sondern spontan auf den Kontext zu reagieren.