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Auf der Presseseite der Kirche war im Oktober zu lesen, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beabsichtige, die Anzahl ihrer 421 Missionen besser dem Bedarf in den einzelnen Regionen der Welt anzupassen. Heute gibt die Kirche die Neuordnung der Grenzen von 19 Missionen sowie die Gründung fünf neuer Missionen bekannt. Infolge dieser Änderungen beträgt die Gesamtzahl der Missionen 407.
Im Juli 2018 werden folgende Missionen eröffnet:
- Brasilien-Mission Rio de Janeiro Süd
- Elfenbeinküste-Mission Yamoussoukro
- Nigeria-Mission Ibadan
- Philippinen-Mission Cabanatuan
- Simbabwe-Mission Bulawayo
Darüber hinaus ordnet die Kirche im Juli 2018 die Grenzen der folgenden 19 Missionen neu und legt diese mit angrenzenden Missionen zusammen:
- Australien-Mission Sydney Nord
- Bulgarien-Mission Sofia
- Kalifornien-Mission Modesto
- Kalifornien-Mission San Fernando
- England-Mission London Süd
- Griechenland-Mission Athen
- Illinois-Mission Chicago West
- Mexiko-Mission Ciudad Obregón
- Mexiko-Mission Reynosa
- Mississippi-Mission Jackson
- New-York-Mission New York Süd
- Ohio-Mission Cleveland
- Portugal-Mission Porto
- Rumänisch-Moldawische Mission
- Russland-Mission Samara
- Spanien-Mission Málaga
- Ukraine-Mission Lemberg
- Utah-Mission Logan
- Washington-Mission Federal Way
Änderungen an Missionsgrenzen sind nicht ungewöhnlich. Seit Präsident Thomas S. Monson 2012 die Änderungen bei den Altersgrenzen für den Missionsdienst bekanntgab, hat die Kirche 76 neue Missionen gegründet, um dem enormen Zuwachs an Missionaren gerecht zu werden. Deren Zahl stieg innerhalb weniger Jahre von 58.000 auf 88.000 an. Nach dieser ersten Welle hat sich die Zahl der Missionare mittlerweile bei etwa 68.000 eingepegelt, was den Erwartungen entspricht.
Wenn es weniger Missionare gibt, werden nicht nur weniger Missionen gebraucht, sondern es gewinnt auch zunehmend an Bedeutung, dass die Missionare gut durchdacht dort eingesetzt werden, wo der größte Bedarf besteht. Vor diesem Hintergrund wurden die fünf neuen Missionen geschaffen.
„Wir möchten, dass die Missionare sich an Orten und in Situationen befinden, wo sie den Menschen am besten helfen können, sei es durch Verbreitung des Evangeliums Jesu Christi oder durch gemeinnützigen Dienst“, erklärt Elder Brent H. Nielson, Generalautorität-Siebziger und Direktor der Missionsabteilung. „Dabei orientieren wir uns am Erretter: Wir wollen etwas im Leben einzelner Menschen bewirken, und das ganz individuell und überall auf der Welt. Das erfordert kontinuierliche Planung und Organisation.“
In der Church News (eine Zeitung, die sich in erster Linie an Mitglieder der Kirche richtet) finden Sie eine Liste, aus der hervorgeht, welche neuen Missionspräsidenten für welche Missionen zuständig sind.
Einzelheiten zu Missionszusammenlegungen werden den Eltern der Missionare in den betroffenen Missionen demnächst von den Missionspräsidenten mitgeteilt.