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Was ist Forex?
Forex (Foreign Exchange) – auch bekannt als FX oder Devisenhandel – ist der Tausch einer Währung gegen eine Andere zu einem vorher vereinbarten Preis. Währungen werden in einem dezentralisierten Markt, zwischen den verschiedenen Marktteilnehmern wie Banken, Fonds und privaten Anlegern gehandelt. Beim Forex Handel spekuliert der Händler (Trader) auf eine Kursbewegung einer Währung im Vergleich zu einer anderen. Man handelt somit immer ein Währungspaar, z.B. EUR/USD. Eröffnet man eine Position kauft man immer eine Währung und verkauft die Andere gleichzeitig.
Der Forex Markt ist der grösste weltweit gehandelte Markt mit einem durchschnittlichen Umsatz von mehr als 5 Billionen US-Dollar pro Tag. Der Forex Markt ist Sonntags ab 23:00 Uhr bis Freitags 23:00 Uhr europäischer Zeit rund um die Uhr „geöffnet“.
Was ist Copy-Trading?
Copy-Trading läuft über den grössten und liquidesten Finanzmarkt der Welt, den Forexmarkt. Copy-Trading ermöglicht es, Trades von professionellen Tradern automatisch zu kopieren. Dies funktioniert alles über getrennte Konten, das heisst der Investor behält immer die volle Kontrolle über sein Investment. Das Kapital liegt auf dem eigenen Brokerkonto und der Trader hat auf die Konten und die damit hinterlegten Gelder keinen Zugriff.
Was ist ein Forex Broker?
Im Englischen bezeichnet der Begriff Broker einen Mitarbeiter im Wertpapiergeschäft, der aber im Gegensatz zum Trader oder Börsenhändler ausschliesslich Aufträge seiner Kunden ausführt und nicht auf eigene Rechnung handelt. Wer von einem Broker spricht, meint damit meist ein Unternehmen, nämlich die Depotbank. Die wickelt Aufträge von Kunden über die Börse ab, sie handelt also nicht auf eigene Rechnung, sondern für einen Kunden.
Ein Forex Broker kauft und verkauft also Währungen in Deinem Auftrag. Der Vorteil eines Forex-Brokers besteht in der Möglichkeit, Devisenpaare weltweit handeln zu können. Forex-Broker versuchen, ihre Kosten möglichst zu reduzieren, um auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Wenn Du über einen Broker tradest, bezahlst Du trotzdem einige Gebühren, wie z. B. den Spread.
Dabei liegt die Aufgabe der Broker vor allem in der Bereitstellung von Kursen für die an der Börse gehandelten Basiswerte. Des Weiteren werden auch Analysen und relevante Nachrichten rund um den Handel mit Finanzprodukten, benutzerfreundliche Handelsplattformen und Demokonten angeboten. So wird der Handel mit den verschiedensten Finanzprodukten vor allem für Einsteiger erleichtert.
Forex Spread erklärt
In der Finanzwelt ist der Spread die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs eines Assets. Wie viele andere Finanzmärkte, bietet dir der Forexmarkt beim Öffnen einer Positionen zwei Preise. Wenn Du eine Long-Position eröffnen möchtest, tradest Du zum Kaufkurs (Geldkurs), welcher etwas höher liegt als der aktuelle Marktpreis. Möchtest Du eine Short-Position öffnen, tradest Du zum Verkaufspreis. Dieser liegt etwas unter dem aktuellen Marktpreis.
Forex Hebel erklärt
Durch einen Hebel kannst Du deinen Gewinn am Markt um ein Vielfaches steigern, ohne dafür zusätzliches Investitionskapital aufzuwenden. Stattdessen leistest du eine kleinere Einzahlung, auch Margin genannt und leihst dir so ein Vielfaches deiner Einzahlung beim Broker aus. Wenn Du eine gehebelte Position schliesst, basiert dein Gewinn oder Verlust auf der Gesamtgrösse des Trades. Während der Hebelhandel deine Gewinne vergrössert, bringt er auch das Risiko verstärkter Verluste mit sich, einschließlich solcher, die deine Marge überschreiten können. Für einen sicheren Umgang mit dem Hebelhandel ist es daher äusserst wichtig, zu lernen, wie man sein Risiko verwaltet.
Forex Pip erklärt
Pips sind die Einheiten, die verwendet werden, um die Bewegung innerhalb eines Devisenpaares zu messen. Ein Pip entspricht in der Regel einer einstelligen Bewegung in der vierten Dezimalstelle eines Währungspaares. Wenn sich also GBP/USD von $1,35361 auf $1,35371 bewegt, dann hat es einen einzigen Pip bewegt.
Die Ausnahme von dieser Regel ist, wenn die Notierungswährung in viel kleineren Stückelungen notiert ist, wobei das bemerkenswerteste Beispiel der japanische Yen ist. Hier bildet eine Bewegung in der zweiten Dezimalstelle einen einzelnen Pip. Wenn sich EUR/JPY also von ¥106.452 auf ¥106.462 bewegt, hat sich die Währung lediglich einen Pip bewegt.
Forex Drawdown erklärt
Der Drawdown (abgekürzt DD genannt) ist der relative Wertverlust einer Anlage bis sie den Ursprungswert wieder erreicht. Ein Drawdown wird üblicherweise als Prozentsatz angegeben. Wenn ein Handelskonto USD 10'000.– enthält und das Guthaben auf USD 9'000.– fällt, bevor es wieder über USD 10'000.– steigt, wurde auf dem Handelskonto ein Drawdown von 10% verzeichnet.