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Dieser dürfte sich zwischen 170 und 180 Millionen Pfund - 201 bis 213 Millionen Euro - bewegen, teilte der börsennotierte Fussball-Club vergangene Woche mit. In dem am 30. Juni abgelaufenen Geschäftsjahr hatte der bereinigte Kerngewinn noch den Rekordwert von 192 Millionen Pfund erreicht. Beim Umsatz wird hingegen ein Anstieg auf 530 bis 540 Millionen Pfund erwartet, nachdem es in der abgelaufenen Spielzeit 515 Millionen waren. Grund dafür ist der neue Fernsehvertrag, der den Clubs der Premier League deutlich mehr Einnahmen beschert.
Sportlich lief es für die Mannschaft von Trainer Jose Mourinho bisher ganz ordentlich. ManU gewann die ersten drei Meisterschaftsspiele, verlor aber letztes Wochenende das Stadtderby gegen City und rutschte dadurch auf den dritten Tabellenrang ab. Der deutsche Star Bastian Schweinsteiger wurde bislang in keinem Spiel berücksichtigt, obwohl er fit ist. Mourinho sieht keinen Platz mehr für den Weltmeister, zumal das Mittelfeld mit dem Franzosen Paul Pogba verstärkt wurde - mit etwa 105 Millionen Euro der bislang teuerste Spielertransfer.
In der abgelaufenen Saison kam Manchester United nur auf Rang fünf, was die Teilnahme an der Champions League kostete. Trainer Louis van Gaal wurde deshalb durch Mourinho ersetzt. Der Club, der von der amerikanischen Familie Glazer kontrolliert wird, hat bislang 20 Mal die englische Meisterschaft gewonnen.
(Reuters)