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Diese komplexe Operation für einen weltweit führenden Anbieter von Ausrüstungen und Komponenten, die von der Öl- und Gasindustrie verwendet werden, stellte das Projektlogistikunternehmen vor mehrere Herausforderungen: Der Ölbohrturm musste in einer sogenannten Double-Banking-Operation direkt von einem Schiff auf ein anderes verladen werden. Auf dem Weg ans Kaspische Meer galt es zudem, niedrige Abfertigungspunkte auf russischen Binnenwasserstrassen zu überwinden.
Vor der Ankunft in Constanta wurde der Bohrturm in drei Teile zerlegt und per Schwergutschiff verschickt. Das grösste Teil des Bohrturms war fast 13 m hoch. Das Gesamtgewicht der drei Teile betrug über 270 t. TGPs erste Arbeitsphase bestand darin, die Ladung von dem Schwergutschiff direkt auf ein Binnenschiff zu verladen. TGPs Projektmanager planten diese Double-Banking-Operation Monate im Voraus, um einen reibungslosen Umschlag zu gewährleisten und eine Verzögerung des Schwergutschiffes zu vermeiden. Dank dieser sorgfältigen Koordination konnte die Umladung an einem Tag abgeschlossen werden.
Das Binnenschiff machte sich Anfang September auf seine fast 3.000 km lange Reise ans Kaspische Meer. Die Route führte durch russische Binnenwasserstrassen, die zahlreiche infrastrukturelle Hindernisse wie z.B. niedrige Brücken und Hochspannungskabel enthielt. Der grösste Teil des Bohrturms lag nur knapp im Rahmen dessen, was auf der Wasserstrasse transportiert werden konnte – was den Transportprozess äusserst schwierig gestaltete. Da sich TGP der Komplexität dieser Route bewusst war, hatte das Unternehmen bereits im Vorfeld einen detaillierten Routenplan entwickelt, um mögliche Hindernisse zu vermeiden. Das Binnenschiff kam sicher an seinem endgültigen Bestimmungsort an, wo die Entladung ohne Zwischenfälle abgeschlossen werden konnte.
„Das TGP-Team musste millimetergenaue Präzisionsarbeit leisten, um diesen gigantischen Ölbohrturm zu liefern“, teilte Colin Charnock, CEO der Gruppe, mit. „Die Planung für den Transport begann Anfang Mai. Wir haben nichts unversucht gelassen, um die effizienteste und kostengünstigste Transportlösung für diese überdimensionale Fracht zu finden. Die sorgfältige Arbeit unseres Teams und der Einsatz von Smart Engineering machte dieses Projekt zu einem grossen Erfolg für unsere Gruppe und – was noch wichtiger ist – für unseren geschätzten Kunden.“