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Seit Freitag haben die Ölpreise wieder nachgegeben, nachdem sie seit Anfang April deutlich gestiegen waren. Der wieder gestiegene Wechselkurs des US-Dollar belastet laut Commerzbank die Ölpreise. Zudem sei zuletzt die Risikoaversion nach schwachen Konjunkturdaten aus den USA in China gestiegen. Unterstützung könnten die Ölpreise laut Commerzbank von Waldbränden in der kanadischen Ölprovinz Alberta erhalten. Der Ölsandproduzent Suncor Energy habe angekündigt, seine Ölproduktion in der betroffenen Region zu reduzieren.
Am Nachmittag werden Zahlen zu den Rohöllagerbeständen in den USA veröffentlicht. Experten rechnen mit einem Anstieg auf ein neues Rekordniveau. Allerdings werden neben den Lagerbeständen derzeit vor allem auch die Zahlen zur US-Ölförderung beachtet, die zeitgleich veröffentlicht werden. Die Förderung war zuletzt auf den tiefsten Stand seit Oktober 2014 gesunken.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 41,02 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 1,45 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/bgf/stb
(AWP)