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Der Kanton Luzern nahm die Untersuchungen rund um potentielle Dioxin-Quellen vor, nachdem 2021 in Lausanne in der Umgebung einer Kehrichtverbrennungsanlage eine stark erhöhte Bodenbelastung mit dem Gift festgestellt worden war. Ziel sei es gewesen, mögliche Dioxinbelastungen zu identifizieren, die über den Luftweg in den Boden gelangt sein könnten, teilte die Staatskanzlei mit.
Der Kanton Luzern führte die Tests dort durch, wo sich Rauchgas ausbreitete. Untersucht wurden folglich die Böden bei der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage Ibach in der Stadt Luzern, beim Krematorium in Luzern, bei der Giesserei und dem Stahlwerk in Emmen sowie bei der Papierfabrik in Perlen.
Insgesamt wurden in zwei Etappen im November 2022 und im Juli 2023 an 29 Standorten Bodenproben entnommen. Eine erhebliche Belastung habe nicht festgestellt werden können, hiess es in der Mitteilung. Nur in Ibach und beim Krematorium seien leicht erhöhte Dioxinkonzentrationen festgestellt worden. Es sei davon auszugehen, dass für Menschen, Tiere und Pflanzen keine Gefährdung durch Dioxine bestehe.