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… und zeigt, dass Wertschätzung mit der bewussten Wahrnehmung des Gegenübers anfängt.
Wie verhalte ich mich im Alltag?
«Eine Dozentin teilte geben Ende des ersten Semesters ihren Studierenden einen Fragebogen aus. Sie sollten Fragen zu ihrer Motivation und zur Hochschule beantworten. Die letzte Frage fiel aus dem Rahmen, sie lautete: „Wie heisst die Person mit Vornamen, die regelmässig diesen Raum reinigt?“ Die meisten hatten die Reinigungskraft bereits einige Male gesehen und sie wussten, dass sie um die 50 Jahre alt war, dunkle Haare hatte und ein freundliches Lachen. Aber ihren Namen? Niemand hatte je mit ihr gesprochen. So liessen die meisten das Antwortfeld leer – bis auf die wenigen, die einfach rieten.
Beim Abgeben sprach ein Student die Dozentin direkt auf diese letzte Frage an: „Wird diese Frage Einfluss auf meine Note haben?“, wollte er wissen. „Ja“, antwortete die Dozentin und schob nach: „In Ihrer Karriere werden Sie jede Menge Menschen kennenlernen. Und alle werden sehr wichtig sein. Und ich meine wirklich ALLE. Jede und jeder einzelne davon verdient Ihre Aufmerksamkeit und Zuwendung – im Minimum ein Lächeln.“
Der Student vergass diese Vorlesung nie – ebenso wenig wie den Namen der Reinigungskraft, denn tags drauf erkundigte er sich: Er hiess Jose.»
Herzliche Grüsse
Gisela Bürgler
Ideen-Quelle: Internet
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