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Die seit Februar wegen des Vorwurfs des Drogenschmuggels in Russland inhaftierte amerikanische Basketballerin Brittney Griner kann wie erhofft auf die Unterstützung von US-Präsident Joe Biden zählen. Laut dem Weissen Haus sagte Biden zu, sich um eine baldige Freilassung der zweifachen Olympiasiegerin zu bemühen.
In einem Telefonat bot er Brittney Griners Ehefrau Cherelle Griner seine Unterstützung an und versprach, dass die US-Regierung alle Möglichkeiten ausschöpfe, um Griner nach Hause zu holen. Diese hatte den US-Präsidenten zuvor in einem Brief um Hilfe gebeten.
Derweil verteidigt Russland Griners Anklage. «Versuche, den Fall so darzustellen, als ob die Amerikanerin unrechtmässig festgenommen wurde, halten keiner Kritik stand», sagte Alexej Saizew, der Sprecher des russischen Aussenministeriums. «Das Gesetz wurde gebrochen.»
Der Prozess gegen Griner begann am vergangenen Freitag. Die Starspielerin der WNBA, die auch in Russland spielte, war Mitte Februar am Moskauer Flughafen Scheremetjewo festgenommen worden. Nach Behördenangaben fanden Beamte in Griners Gepäck Kartuschen für E-Zigaretten mit Cannabisöl. Die Menge entsprach weniger als einem Gramm Cannabis in fester Form, wie die Staatsanwaltschaft erklärte. Auf Drogenschmuggel stehen in Russland bis zu zehn Jahre Gefängnis.
(yam/sda/dpa)
Auf der Flucht vor der Polizei sind in Österreich im Fahrzeug eines Schleppers drei Menschen ums Leben gekommen. Eine Frau und zwei Männer seien gestorben, nachdem sich der Kastenwagen überschlagen hatte, teilte ein Polizeisprecher mit. Insgesamt haben sich laut Behörden rund 20 Menschen in dem Wagen befunden, darunter auch Kinder. Sieben Insassen seien schwerer verletzt worden. Der Fahrer des Wagens sei festgenommen worden.