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Das Obergericht hat das Urteil des Bezirksgerichts Brugg bestätigt und den Täter für mehrfachen Mord schuldig gesprochen. Der Mann muss somit lebenslänglich ins Gefängnis. Wie die Aargauer Zeitung schreibt, ordnete das Obergericht ausserdem eine vollzugsbegleitende ambulante Massnahme an. Zudem wird der Kosovare für die Dauer von 15 Jahren des Landes verwiesen. Den Privatklägerinnen und Privatklägern muss er insgesamt mehr als 200'000 Franken Genugtuung und Schadenersatz zahlen.
Wie ArgoviaToday berichtete, hat der damals 54-jährige Mann aus dem Kosovo vor vier Jahren seine Frau und deren Schwester erstochen. Das Bezirksgericht Brugg hat ihn wegen mehrfachen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Dagegen hat sich der damals 54-Jährige gewehrt. Seiner Aussage nach hat es sich bei dem Vorfall um einen Unfall gehandelt. Der Kosovare hatte deshalb vor zwei Wochen vor Obergericht auf Totschlag statt Mord plädiert und eine Freiheitsstrafe von maximal sechs Jahren gefordert.
Quelle: TeleM1
Mit der Forderung ist er nun vor dem Obergericht abgeblitzt. Nachdem das schriftlich begründete Urteil angefertigt worden ist, haben die Parteien 30 Tage Zeit, um das Urteil ans Bundesgericht weiterzuziehen.
(red.)