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Halb in Südafrika, halb in Botswana. Halb liegend, halb stehend. Halb lebendig, halb tot.
Zum Foto:
Wir sehen einen Kameldorn-Baum im Nossob-Tal des Kgalagadi Nationalparkes. Er steht im Flussbett und somit auf der Grenze zwischen Südafrika und Botswana. Der Baum ist schon leicht angeschlagen: Ein mächtiger Ast liegt tot am Boden und ist schon fast verrottet. Auf der anderen Seite hat der Baum grüne Triebe und lebt. Ein wundervolles Bild, das die Härte aber auch den Überlebenswillen in diesen Trockengebieten zeigt.
Technisches: Canon EOS 500D mit Canon EF-S 17-55 bei 17mm, Belichtung: 1/200s, Blende: 14, ISO: 200
Zu den Bäumen:
Im Kgalagadi sind die dominierenden Bäume die Akazien. Speziell die Kameldorn-Akazie mit Ihren Schoten, die an den Fußabdruck eines Kamels erinnern, sehen wir immer wieder. Mal treten die Akazien nur als Busch hervor und mal - je älter desto mehr - als großer Baum.
Der Kameldorn wächst sehr langsam. Dadurch ist das Holz sehr dicht und schwer und gibt ein wunderbares Feuerholz ab, welches lange und gleichmäßig brennt. Die Kunst besteht darin, das Feuer überhaupt zu entfachen.
Die Wurzeln der Kameldornakazien sollen teilweise bis zu 60 Meter tief ins Grundwasser reichen.
Auch die Tiere lieben die Bäume. Sei es für den Nestbau, als Nahrung oder wegen ihres Schattens.
Hier dient eine Kameldornakazie als Schattenbaum auf dem Picknickplatz.