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Der Einfluss von fremdsprachendidaktischen Verfahren auf das Sprachenlernen von erwachsenen Migrantinnen und Migranten in niederschwelligen Sprachkursen
Verantwortung: Prof. Thomas Studer und Peter Lenz (KFM); wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Malgorzata Barras, Fabienne Manz und Dr. Evelyne Pochon-Berger (KFM); 2012-2014
Im Rahmen des Zweitsprachenunterrichts für erwachsene MigrantInnen gibt es wenig gesichertes, d. h. auch empirisch untermauertes Wissen darüber, wie der Sprachunterricht für das Publikum, das spezifisch in sogenannten niederschwelligen Sprachkursen anzutreffen ist, hinsichtlich wesentlicher Aspekte (z. B. Wortschatzarbeit) optimal gestaltet werden soll. Das Ziel dieses Projekts besteht insbesondere darin, erfolgversprechende didaktische Elemente in ein Kurskonzept für den Unterricht von schulungewohnten Migrantinnen und Migranten zu integrieren und dieses in der Praxis mit einem eher konventionellen Kurskonzept im Rahmen einer empirischen Studie zu vergleichen. Mittels einer experimentellen Untersuchungsanlage soll überprüft werden, ob unterschiedliche didaktische Parameter auch zu unterschiedlichen, v. a. unterschiedlich guten Lern-Outcomes führen. Falls dies der Fall ist, können ggf. begründete didaktische Empfehlungen für den untersuchten Kurstyp gemacht werden.