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Der Auftakt war vielversprechend: Gleich bei seinem allerersten Versuch an der Snooker-WM in Sheffield versenkte Qualifikant Alexander Ursenbacher eine lange Rote. Der Profi aus Rheinfelden legte sogleich ein 54er-Break vor und sicherte sich später den 1. Frame.
Doch bald schon war es mit der Herrlichkeit für den Schweizer vorbei. Ursenbacher, der sehr offensiv und teils etwas ungeduldig auftrat, unterliefen einige entscheidende Fehler. So brachte er seinen Gegner, die Weltnummer 15 Barry Hawkins aus England, zurück ins Spiel.
Ursenbacher braucht ein Wunder
Und der Favorit, der etwas unsicher gestartet war, liess sich nicht zweimal bitten. Hawkins bestrafte Ursenbachers Fehler resolut und zog auf 4:1 davon. Zwar konnte der 24-jährige Ursenbacher, der sich als 1. Spieler aus dem deutschsprachigen Raum für eine WM qualifiziert hatte, den 6. Frame für sich entscheiden und auf 2:4 verkürzen. Doch die letzten 3 Frames in der 1. Session sicherte sich dann wieder Hawkins.
Und so braucht Ursenbacher (Weltnummer 87) in der 2. Session am Mittwoch (ab 14:00 Uhr) ein mittelgrosses Wunder, um die Achtelfinals doch noch zu erreichen. Wer in der im Best-of-19-Modus gespielten Startrunde zuerst 10 Frames gewinnt, kommt eine Runde weiter.