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Von 1861 bis zu seinem Tod im Jahr 1893 verbrachte der irische Physiker und Alpinist John Tyndall die Sommer in den Schweizer Alpen, vornehmlich an seinem Lieblingsort, der Belalp. Nach dessen Tod liess seine Frau Louisa das Denkmal 1911 auf der Belalp errichten. Es sollte ihrer tiefen Zuneigung zu ihrem Gatten und der Verbundenheit mit Land und Leuten in der Region Ausdruck verleihen.
Der Gedenkstein
Das Tyndall-Denkmal steht auf dem Triembiel. Der Gedenkstein, gewidmet dem irischen Naturwissenschaftler John Tyndall, ist ein natürlicher Findling aus einer nahen gelegenen Senke. Der Stein ist 4.75m hoch und 1.5m dick. Er wurde nach dem Entwurf des Landschaftsarchitekten Fernand Corevon aus Genf vom Natischer Steinmetz Lorenzo Giovangrandi behauen und beschriftet.
Die Inschrift lautet: Raised to her all beloved by Luisa his wife to mark a place of memories.
Beim zweiten Teil der Inschrift unterlief dem Steinmetz jedoch ein kleiner Fehler:
Diese ihm Liebe Stätte widmet die Gemeinde Naters dem edlen Englischen Naturforscher ihrem Ehrenburger.