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Sie ist erst 16 Jahre alt, Ostschweizerin - und seit Samstag, 6. Juli 2013, Wimbledon-Siegerin: Belinda Bencic gewinnt das Finale gegen die 17-jährige Amerikanerin Taylor Townsend bei den Juniorinnen. Damit geht sie als zweite Schweizerin nach Martina Hingis und sechste Spielerin in der Open Era, die im selben Jahr die Juniorinnen-Turniere in Paris und Wimbledon gewinnt, in die Geschichte ein.
Dabei legt Bencic einen denkbar schlechten Start im Final-Spiel hin, liegt nach nur knapp einer Viertelstunde mit 0:4 zurück. Spätestens ab dem zweiten Satz gibt sie dann aber den Ton auf dem Platz an - und gewinnt nach 2 Stunden und 17 Minuten die Partie.
Mit drei Jahren hält Belinda Bencic erstmals ein Racket in der Hand. Spätestens mit sieben wird sie mit Martina Hingis verglichen, weil sie bei deren Mutter, Melanie Molitor, trainieren darf. Auf Juniorinnen-Stufe hat sie nun im Alter von 16 Jahren fast alles erreicht.