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Am Afrika-Cup in Gabun kommt es am Sonntag ab 20 Uhr zum dritten Mal zum Endspiel zwischen Ägypten und Kamerun. Die Kameruner bezwingen im zweiten Halbfinal das Team aus Ghana mit 2:0.
1986 und 2008 hatte sich Rekordsieger Ägypten (7 Trophäen) im Final gegen Kamerun seine Titel 3 und 6 gesichert, einmal mit einem 5:4 im Penaltyschiessen (nach 0:0) und einmal mit einem 1:0.
Heuer erreichte Kamerun eher unerwartet erstmals seit neun Jahren wieder den Final der Kontinental-Meisterschaft. Das Team des belgischen Ex-Internationalen Hugo Broos setzte sich im Halbfinal gegen Mitfavorit Ghana durch. Schon in den Viertelfinals hatte Kamerun mit Senegal einen der meistgenannten Titelanwärter ausgeschaltet, nachdem es sich in der Vorrunde gegen Gastgeber Gabun durchgesetzt hatte.
Der Erfolg von Kamerun ist umso erstaunlicher, als dass der Verband vor dem Turnier die Absage von acht teilweise namhaften Professionals aus europäischen Top-Ligen hatte entgegen nehmen müssen.
Die Tore im Halbfinal erzielten Michael Ngadeu-Ngadjui und Christian Bassogog in der Schlussphase. Sie stehen nicht in der Bundesliga, der Ligue 1 oder der Premier League unter Vertrag, sondern bei Slavia Prag und Aalborg.
Für Ghana endete dagegen ein weiteres Turnier mit einer Enttäuschung. Zum sechsten Mal in Folge standen die Black Stars in den Halbfinals - und wieder reichte es nicht zum ersten Triumph seit 1982.
SDA-ATS