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Der englisch amerikanische Gitarrist trifft während zwei Tagen (27. & 28.5.) Schweizer Musiker und Musikerinnen. Der Multiinstrumentalist Fred Frith gehört zu den Ikonen der Musik-Avantgarde und hat über die Jahre hinweg auch hierzulande eine grosse Anzahl von Musikerinnen und Musikern beeinflusst. In der Berner Zentrale für neue Musik lädt die WIM Bern (Werkstatt für improvisierte Musik) zum Fest ein. Zusammen mit Schweizer Musikerinnen und Musikern wird die breite Palette von Frith’s vielfältigem Schaffen in einem zweitägigen Anlass präsentiert, welcher mit dem Auftritt eines Gross-Ensembles am Samstag abend enden wird. Fred Frith, geboren 1949 in Heathfield, East Sussex, England begann im Alter von 5 Jahren mit dem Violine-Spiel, später kamen das Klavier und mit 13 Jahren die Gitarre hinzu. Während seines Studiums in Cambridge gründete er 1968 mit dem Saxophonisten Tim Hodgkinson die wegweisende Independent Band Henry Cow, zu denen u.a. Chris Cutler, John Greaves und Lindsay Cooper gehörten. Nach der Auflösung von Henry Cow ging Frith 1979 nach New York, wo er mit Künstlern der Downtown-Szene um Tom Cora, Bob Ostertag, Ikue Mori und John Zorn in Kontakt kam. Die Arbeit von Fred Frith ist seit dem ungewöhnlich vielfältig. Er arbeitete u.a. mit Amy Denio, Brian Eno, Half Japanese, Material, The Residents, Robert Wyatt, Heiner Goebbels und Yo Yo Ma, produzierte Alben für The Orthotonics, David Moss, Tenko und V- Effect, war Bassist in John Zorns Band Naked City und gründete so unterschiedliche Formationen wie The Guitar Quartett, Massacre (mit Bill Laswell und Charles Hayward) und Skeleton Crew (mit Tom Cora und Zeena Parkins).An diesem Anlass in der Dampfzentrale wird man Fred Frith in seiner Vielseitigkeit sowohl als Improvisator und Komponisten wie auch als Dirigent des Ensembles erleben können.