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Nein, das ist kein Tippfehler. Ihr habt richtig gelesen: Die Musik- und Modeikone Gwen Stefani feiert heute ihren 50. Geburtstag. Was sie in diesem halben Jahrhundert alles angestellt hat? Da wären kurze Schauspiel-Auftritte, vier Alben, über 30 Millionen verkaufte Platten, diverse Preise und ein eigenes Modelabel. Nicht übel. Und dabei hatte alles mit dem tragischen Tod eines Leadsängers angefangen.
Gwen Stefani, die Leadsängerin
Gwens Karriere startete mit der 90er-Band No Doubt. Der ursprüngliche Leadsänger der Band beging Selbstmord, weswegen sich die restlichen Mitglieder irgendwann nach einer neuen Stimme umhörten. Gwens Bruder, der damals am Keybord stand, zerrte sie zum Vorsingen – ein Glück im Unglück! Mit Gwen am Mikrofon rückte No Doubt mehr und mehr ins Rampenlicht, ihr Bruder stieg allerdings bald aus, um Zeichner für «Die Simpsons» zu werden (auch irgendwie cool). Mit dem Song «Don’t Speak» schaffte die Band 1996 schliesslich den internationalen Durchbruch.
Gwen Stefani, die Girlpower-Stimme
Gleichzeitig mit dem Aufstieg von No Doubt konnte Gwen auch als Solokünstlerin Erfolge verbuchen. Kein Wunder: Powerfrauen wie die platinblonde Sängerin mit den roten Lippen gab es zu der Zeit nicht viele. Gemeinsam mit Rapperin Eve produzierte sie deshalb im Alleingang den Song «Let Me Blow Ya Mind» und stürmte damit 2001 die weltweiten Charts. Die beiden Künstlerinnen kassierten im darauffolgenden Jahr sogar einen Grammy für ihren Hit!
Nach dieser Auszeichnung war es besiegelt: Gwen war aus der Musikbranche nicht mehr wegzudenken. Sie räumte in den 2000er-Jahren weitere Preise ab und kletterte dank diverser Kollaborationen immer weiter die Siegesleiter hoch. Den Grund für ihren Erfolg nannte sie uns gleich selbst (mitsingen erlaubt): «I ain't no Hoooollaback Giiiiirl!»
Gwen Stefani, die Designerin
Damit nicht genug: Im gleichen Jahr kam Gwens Modelabel L.A.M.B. (Abkürzung von Love Angel Music Baby, dem Namen ihres ersten Studioalbums) auf den Markt. Die Marke erfreute sich grosser Beliebtheit und wurde deshalb 2006 an der Olympus Fashion Week in New York präsentiert. L.A.M.B. verband verschiedene kulturelle Styles und begeisterte damit unter anderem Paris Hilton, Nicole Kidman und sogar Kanye West (der ja sonst eher seine eigenen Kreationen vergöttert).
Die Sängerin wollte danach noch eine Linie kreieren, die sich auch ihre jüngeren Fans leisten konnten. Und so – wer hätte es gedacht – lancierte Gwen Label Nummer 2. Diese stand unter dem Namen «Harajuku Lovers» (Harajuku war der Name ihrer erster Solotournee). Damit bekundete sie ihre grosse Liebe zum Modeviertel Harajuku in Tokio, Japan. Dementsprechend ausgefallen waren auch ihre Konzertoutfits und die Teile der Kollektion (Reminder: Bald ist Halloween – das ist Kostüm-Inspiration pur).
Gwen Stefani, das verliebte Jurymitglied
Auch heute ist Gwen noch immer ganz schön dick im Geschäft. Zwar sind eigene Songs inzwischen Mangelware, auftreten und seit 2018 auch Make-Up produzieren) tut sie aber trotzdem noch fleissig. Schon seit einiger Zeit ist die 50-Jährige Jurymitglied und Coach der amerikanischen Ausgabe von «The Voice» – hat dort übrigens auch ihren Lebenspartner Blake Shelton kennengelernt. Die beiden sind seit jeher ein Paar und batteln sich in der TV-Show mit Gesangstalenten.
Gwen Stefani, die ewig junge Mama
Eine ziemliche Leistung, die Gwen da in 50 Jahren hingepfeffert hat. Besonders wenn man bedenkt, dass sie keine Karrierefrau ohne Privatleben ist. Nö, Gwen ist auch noch Mama! Aus ihrer Ehe mit Bush-Sänger Gavin Rossdale hat sie drei Jungs, die sich laut eigenen Aussagen auch prächtig mit Boyfriend Blake verstehen.
Dass diese Frau, die noch immer mit langer Platinblond-Mähne und knalligem Lippenstift die Bühne rockt, tatsächlich 50 sein soll, können wir kaum glauben. Wir hätten deshalb nur noch eine Frage an Gwen: Wo genau finden wir deinen Jungbrunnen?