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Dieses Buch über die Zauberpflanze Alraune (Mandragora) verbindet zwei wesentliche Aspekte, die auf neuen Forschungen beruhen. Dadurch entsteht ein neues Bild des magischen Nachtschattengewächses, das seine herausragende Stellung in der Kutlurgeschichte und der Zauberbotanik aufzeigt.
Die alkaloidreiche Alraune,deren Zubereitungen in der Antike bei chirurgischen Eingriffen zur lokalen Betäubung verwendet und deren betörend duftende Früchte in der Bibel als "Liebesäpfel" besungen wurden, galt als "Königin der Zauberkräuter".
Die im heissen Mittelmeerraum und vorderen Orient heimische Pflanze wurde als menschenähnlich betrachtet. Als "Menschenwurzel", "Galgenmännle", "Adamshaupt" und "Lebensspender" geistert sie durch Legenden und Mythen. Sie berauschte die Phantasie früher Geschichtsschreiber, Naturkundler - bis hin zu Romanschriftstellern, Comiczeichnern und Filmemachern.
All dies breiten die Autoren in Wort und Bild aus. Sie erkunden ihre Pharmakologie, ihren Stellenwert in der Antike und ihre Rolle in Magie und Kunst und liefern in Anhängen unter anderem eine kommentierte Bibliographie.