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Sind gemeinsame Mahlzeiten eher eine Qual? Haben Sie das Gefühl, die Verbindung zu Ihrem Kind zu verlieren?
Neigt Ihr Kind zu Wutausbrüchen oder flüchtet am Liebsten vor Ihnen oder bestimmten Geräuschen?
Dann könnte Ihr Kind unter Misophonie leiden.
Nach meiner langjährigen Erfahrung mit Misophonie und den davon betroffenen Misophonikern, deuten bisher alle Anzeichen auf einen Start in der Kindheit, ab ca. dem 5.Lebensjahr, oder im jugendlichen Alter hin. Daher ist es empfehlenswert, so früh wie möglich mit einer Misophonie-Therapie zu beginnen. Einzelne Trigger werden unbehandelt über die Jahre schlimmer und mehr.
Wenn Sie nachfolgende Fragen mehrheitlich mit JA beantworten können, sollten Sie schnellst möglich Unterstützung für Ihr Kind suchen:
Ein Misophoniker kann nicht erklären, warum bestimmte Geräusche, vorwiegend von Menschen ausgelöst, zu Wutausbrüchen verleiten und Kindern können dies noch weniger erklären. Sie leiden in bestimmten Situationen und bei verschiedensten Geräuschen und dieser Leidensdruck äussert sich z.B. in Wutausbrüchen.
Kinder, die unter Misophonie leiden, fühlen sich unverstanden, werden oft als überempfindlich gemassregelt und fühlen sich hilflos. Dies führt dazu, dass sie sich als Falsch und ungeliebt wahrnehmen. Sie befinden sich in einem Teufelskreis, aus dem sie alleine nicht heraus-kommen. Gleichzeitig machen sie die Erfahrung, dass der Leidensdruck immer grösser wird. Einerseits ist das Leiden unter den Triggern und gleichzeitig deuten Sie Alles als Kritik an ihrer Person.
Geschwister fühlen sich verleitet, den Misophoniker noch zu hänseln. Schulkameraden nutzen die Gelegenheit zu mobben und dem Betroffenen das Leben noch schwerer zu machen. Misophoniker fühlen sich irgendwie falsch in dieser Welt, denn statt Verbesserungen, stellen sie eher eine Verschlimmerung der Symptome wahr.
Da die Misophonie bereits beim jungen Menschen startet, sollte früh begonnen werden, dem Kind und auch der Familie Lösungswege
aufzuzeigen. Misophonie fängt versteckt und klein an, zu Beginn eher unbemerkt und steigert sich im Laufe der Jahre.
Bei Kindern beginne ich ab dem 9. Lebensjahr mit Misophonie-Therapie, ein Alter, in dem bereits eine gute Zusammenarbeit möglich ist. Ich selbst komme aus der Kinder- und Jugendarbeit, habe fast 30 Jahre mit Kindern gearbeitet und genau deshalb, würde ich auch niemals vorher mit der Arbeit beginnen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, mit einem Elternteil zu arbeiten, was ebenso hilfreich ist.
Ich arbeite mehrheitlich mit Hypnosetherapie (Hypnose bei Kindern ist jedoch anders als bei Erwachsenen)aber auch lösungsorientiert
mit unterschiedlichsten Methoden.
An der ersten Sitzung (Dauer 2 Stunden) nimmt ein Elternteil mit Kind teil und wir starten mit einem Informationsgespräch. Sie und Ihr Kind berichten mir von der Misophonie, ich kläre über meine Arbeitsweise und Methoden auf. Vor allem schaffen wir aber Vertrauen in diesem Gespräch. Im 2. Teil arbeite ich mit Ihrem Kind alleine weiter und in Folgesitzungen ebenfalls alleine mit Ihrem Kind. Ich halte Sie zwischenzeitlich auf dem Laufenden über Vorgehen und Arbeitsschritte.
Ich kann nicht sagen, wie viele Sitzungen benötigt werden, das hängt vom Umfang der Misophonie, aber auch von der Zusammenarbeit
ab. In der Regel stellt man aber erste Verbesserungen nach 3-5 Sitzungen fest.
Praxis für
Misophonie-Therapie & Hypnose
Martina Kammerer
Haager Strasse 53
9473 Gams SG
:SERVICE:
ÖV-Nutzer können kostenfrei ab Bahnhof Buchs/SG von mir abgeholt werden.
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