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38% der Weltbevölkerung haben keinen täglichen Zugang zu sicheren Toiletten. Jeden Tag sterben mehr als 800 Kinder unter fünf Jahren an den Folgen von verschmutztem Wasser, fehlenden Toiletten und schlechten sanitären Einrichtungen.
660 MILLIONEN
Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser.
2,4 milliarden
Menschen haben zu Hause keinen Zugang zu Toiletten.
946 millionen
Menschen müssen ihr Geschäft im Freien verrichten.
DER ZUGANG ZU SAUBEREN TOILETTEN IST AUS FOLGENDEN GRÜNDEN WICHTIG:
Sicherheit vor Ansteckungen. Eine der Hauptursachen für viele Krankheiten ist der Gebrauch von Wasser, das durch menschliche Fäkalien verunreinigt ist. Eine Million Menschen sterben jedes Jahr allein an Durchfall. Der Zugang zu Toiletten hat grosse Auswirkungen auf den gesamten Wasserkreislauf, denn wo er fehlt, gelangen Fäkalien auf Umwegen in die Flüsse und das Grundwasser, aus denen die Bevölkerung dann das verunreinigte Wasser bezieht.
Eine Frage der Würde. Insbesondere für Frauen und Mädchen ist es sehr entwürdigend, das Geschäft im Freien verrichten zu müssen. Wenn Toiletten fehlen, bedeutet das für viele Mädchen, dass sie jeden Monat während der Periode von der Schule fernbleiben und somit einen grossen Teil ihrer Schulbildung verpassen.
DAS PROJEKT FÜR SICHERE UND MENSCHENWÜRDIGE TOILETTEN BEINHALTET DREI SCHRITTE
Toilettenbau:
Im 2019 legt Compassion Schweiz mit dem Projekt „Toiletten für alle" einen besonderen Schwerpunkt auf den Bau und die Renovierung von Toiletten und sanitären Anlagen. Bis Ende dieses Jahres sollen über 7‘200 Kinder in Bolivien, Tansania, Ghana und Togo Zugang zu sicheren Toiletten erhalten.
Hygieneschulung:
Die Mitarbeitenden von Compassion in den 7‘000 Kinderzentren schulen die Kinder in Sanitärhygiene und bringen ihnen bei, wie sie sich vor Krankheiten schützen können, die durch verunreinigtes Wasser entstehen.
Medizinische Betreuung:
Compassion führt bei jedem Patenkind regelmässige Gesundheitsvorsorgen durch und gewährleistet eine umfassende medizinische Versorgung. Jedes Kind erhält Standardimpfungen bei der Aufnahme ins Kinderzentrum. Wenn eine ärztliche Behandlung notwendig ist, wird diese ermöglicht.
Zum Beispiel in Kolumbien:
In zwei Compassion-Kinderzentren hatte man festgestellt, dass jedes dritte der 760 Kinder von Krankheiten betroffen war, die auf mangelnde hygienische Verhältnisse zurückzuführen war (35% Parasiten, 22% Hautkrankheiten, 25% Atemwegserkrankungen und 20% Genital- und Harnwegserkrankungen). Es waren also mehrere Hundert Kinder betroffen.
Im Jahr 2018 wurden deshalb neue Toiletten gebaut und ein 500-Liter-Wassertank montiert. Dazu wurden Hygieneschulungen durchgeführt. Seither hat sich die Gesundheit dieser Kinder deutlich verbessert.
ICH MÖCHTE MITHELFEN
MIT CHF 25.- ERMÖGLICHen sie EINEM KIND DEN ZUGANG ZU SICHEREN TOILETTEN!
Compassion baut und saniert Toiletten, schult Kinder in Hygiene und versorgt sie mit medizinischer Betreuung.