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DCM ist Instrument UND Methode zur Förderung
der Lebensqualität für Menschen mit Demenz
DCM misst Lebens- und Pflegequalität
Die DCM-Evaluation bedeutet eine teilnehmende, strukturierte, regelgeleitete Beobachtung von Menschen mit Demenz. Sie misst in fünfminütigen Zeitabschnitten, gesammelt über sechs bis acht Stunden, das Verhalten von Demenzbetroffenen und den dazugehörigen Affekt und Kontakt. Die Evaluation erlaubt es der Beobachterin (Mapperin), eine Einschätzung des Grades an relativem Wohlbefinden oder Unwohlsein (Tom Kitwood, 2005) der Personen mit Demenz vorzunehmen.
Das DCM ermöglicht auch, die Qualität der Interaktionen zwischen Pflegenden und Gepflegten aufzuzeigen.
Sich in die Lage von jemandem zu versetzen, der mit Demenz lebt, ist nicht einfach. DCM ist ein Instrument, Pflegenden und Pflegeteams dabei zu helfen, genau dies zu tun.
DCM fördert den Lernprozess in Person-zentrierter Haltung, die Teamentwicklung in der Praxis und damit die Lebensqualität von Menschen mit Demenz. Daraus resultiert eine hohe Arbeitszufriedenheit der Pflegenden.