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Omega-3-Fettsäuren ist der einzige orthomolekulare Stoff, bei dem ich versucht bin zu sagen: «Nehmen Sie ihn regelmässig ein. Täglich, immer!»
Gut möglich, dass ich damit Supplementierungsgegner aus dem Busch hole, aber die müssten mir dann erstmal erzählen, wie sie zu ihrer Ration Omega-3-Fettsäuren kommen?
Unter Supplementation versteht man die gezielte und ergänzende Versorgung mit einzelnen Nährstoffen zusätzlich zur gewöhnlichen Nahrung.
Ich würde das nicht behaupten, wenn ich nicht gut belegte Gründe dazu hätte;
Es gibt biochemische Forschungen und Studien, wo die im folgenden beschriebenen Probleme bekannt sind. Gut möglich, dass sich die Statistiken folgender Krankheitsbilder ändern, wenn die Medizin vermehrt Omega-3 Fettsäuren einsetzt.
Psychische Erkrankungen: Depressionen, Borderline, Schizophrenie. Es gibt Erfolge bei Alzheimer Erkrankten.
Lernstörungen, ADS, Konzentrationsstörungen, Burn-Out.
Herz-Kreislauferkrankungen, Entzündungen, Infekte, Rheuma, Diabetes.
Es geht um’s Fischöl.
Omega-3-Fettsäuren werden in 2 Bestandteile unterteilt: in EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Früher wurden diese Fettsäuren als Vitamin F bezeichnet.
DHA ist ein wichtiger Bestandteil der reizleitenden Membranen des Gehirns. Es braucht diese Fettsäure für die Entwicklung und Funktion des Gehirns.
Es geht um die Denkfähigkeit.
Ich (und damit bin ich nicht alleine) vermuten noch weit mehr: DHA fördert die Fähigkeit des Gehirns, sich vom gewohnten linearen Denken zum vernetzten Denken hin zu entwickeln. Das kausale Denken von Ursache und Wirkung wird abgelöst durch eine Wahrnehmung, die komplexe Zusammenhänge zwischen Teilsystemen erfasst. Diese Fähigkeit bildet die Grundlage für das wache Bewusstsein.
Nach meiner Erfahrung wirken sie auch emotional stabilisierend. Der Betroffene ist ausgeglichener, klarer im Denken und weniger gereizt.
EPA reichert sich in der Zellmembran an. Es verbessert alle Funktionen der Zellen im Austausch von Stoffen. Die Fettsäure ist notwendig, um die Regenerierfähigkeit der Zelle aufrechzuerhalten.
Ich zitiere: Nach einer Aussage von Dr. Joseph R. Hibbeln vom National Institute of Health, «… kann man die Informationsübertragung durch die Synapsen um ein Tausendfaches steigern, indem man die Fettkonsistenz der Membranen verändert.»
Da jede Zelle sich in diesen Dingen gleicht und wir komplett aus Zellen bestehen, liegt es auf der Hand, wie sehr dieser Stoff vom menschlichen Körper gebraucht wird. Das Crux daran ist: Essentielle Fettsäuren können wir nicht selbst produzieren. Wir müssen sie zuführen.
Wie oft essen Sie Fische?
Omega-3 Fettsäuren finden sich in fettreichem Kaltwasserfisch. Ein umstrittenes Thema; die Medikamenten oder Schwermetallbelastung, Zuchtfische oder Wildfang, Ausbeutung der Meere.
Omega-3 in Meeresfischen:
- Thunfisch
- Makrele
- Lachs
- Hering
- Sardine
- … und in Algen, von denen die Fische leben.
- schauen Sie hier die „Fischtabelle“.
Pflanzliche Omega-3-Quellen: Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Rapsöl.
Das Dumme an den pflanzlichen EPA und DHA ist, ich zitiere: «Der erwachsene menschliche Körper wandelt Omega-3-Fettsäuren pflanzlicher Herkunft (α-Linolensäure) nur beschränkt in EPA und DHA um. Nur der Stoffwechsel von Neugeborenen ist zu einer verstärkten Umwandlung fähig, da sie die Stoffe für ihre Hirnentwicklung benötigen.» (Quelle: Wikipedia)
Omega-3-Quellen aus Ziegen- oder Schaftsmilch: Gegenüber dem Fisch ist der Gehalt sehr gering. (100 Gramm Lachs enthalten 60- bis 90-mal mehr Omega-3-Fettsäuren, als man durch das Trinken von 200 Milliliter Bio-Milch zu sich nimmt.) Nicht falsch verstehen: Der gesundheitliche Wert dieser Milchprodukte ist so wertvoll, dass der Konsum steigen sollte!
Um sich ausreichend mit Omega-3-Fettsäuren zu versorgen, empfehlen Experten etwa 300 mg EPA und DHA pro Tag – das entspricht etwa zwei Fischmahlzeiten pro Woche. Also bleibts dabei: Fische (und Schalentiere)! Oder gute EPA/DHA Kapseln!
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Linkempehlungen:
Gute Kurzinfo EPO/DHA. gematria.net.