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Bei einem terminalen Patienten bildete sich innert kürzester Zeit, trotz regelmässigen Mobilisieren auf dem li Trochanter ein Decubitus Grad 2. Patient fühlte sich in einer Art Embryostellung auf der li Seite am wohlsten.
Die Angehörigen hatten ein Schaffell eingebetet und auch an den Füssen trug der Patient Fellfinkli. Was ist dazu zu sagen? Gibt es fundierte Literatur dazu? Welche Argumente sprechen dafür oder dagegen?
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Grundsätzlich haben sterbende Patienten ein hohes Dekubitusrisiko. Die spezifische Gefährdung sollte so früh wie möglich eingeschätzt und entschieden werden, ob eine Spezialmatratze verwendet werden sollte, dh. diese für das spezifische Risiko sinnvoll ist, und der Patient darauf komfortabel liegt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die mit (wenn mgl. Patient und den Angehörigen) besprochen werden sollten (Kaltschaummatratzen (Auflagen), Wechseldruckkmatratzen).
fundierte Literatur:)
Die Europäische Leitlinie Dekubitus:http://www.epuap.org/guidelines/QRG_Prevention_in_German.pdf schreibt zu Schaffellen folgendes:
5. Benutzung anderer Druck verteilender Unterlagen zur Prävention von
Dekubitus
5.1. Verwenden Sie keine synthetischen Schaffelle, ausgeschnittene oder
ringförmige Hilfsmittel und mit Wasser gefüllte Handschuhe. (Stärke der
Evidenz = C)
5.2. Natürliche Schaffelle können möglicherweise bei der Prävention von
Dekubitus hilfreich sein. (Stärke der Evidenz =
Einige Studien zeigen, dass die Verwendung von natürlichen Schaffellen
möglicherweise die Vermeidung von Dekubitus unterstützen kann.
Wichtig scheint mir in dieser Situation die Angehörigen in ihrer Situation ebenfalls zu unterstützen und mglchst ihre Ideen ernst zu nehmen und die Haut des betroffenen zu beobachten und entsprechend zu entscheiden.
zusätzlich Literatur zB Ellershaw J., Wilkinson S (ed) 2011, Care of the Dying, a pathway to excellence / Liverpool Care Pathway. und Sibbald R G. et al., 2009, SCALE, Skin Changes at life's End. Skin and wound care.
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