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PCR-Analyse
Der Nachweis von Borrelien in der Zecke erfolgt mittels PCR-Analyse.
PCR ist die Abkürzung für Polymerase-Kettenreaktion (engl. Polymerase Chain Reaction). Diese Labormethode wird zur Vervielfältigung und so zum Nachweis von bestimmten DNA-Abschnitten angewendet. Sie ist seit über 15 Jahren bekannt und weltweit anerkannt. Heutzutage wird die Methode zunehmend in der klinischen Routinediagnostik genutzt.
Bei der an Zecken angewandten PCR-Analyse werden spezifische DNA-Abschnitte, welche die Borrelien eindeutig identifizieren, vervielfältigt, so dass ein eindeutiger Nachweis möglich ist. Der Vorteil liegt darin, dass geringste Mengen der Borrelien-DNA ausreichen, um einen eindeutigen Nachweis zu erhalten.
Das Ergebnis der Untersuchung liegt innerhalb kürzester Zeit vor und dient somit als Entscheidungshilfe für eine hinreichende Therapie. Ein positives PCR-Signal zeigt an, dass die Zecke Borrelien enthält und eine Übertragung stattgefunden haben kann – jedoch nicht muss. Ein negatives Ergebnis ergibt den Nachweis, dass die Zecke frei von Borrelien war. Halten Sie dennoch die Stichwunde im Auge, denn ein negatives Ergebnis schliesst nicht eine mögliche Infektion durch andere Zeckenstiche oder andere Krankheitserreger (beispielsweise von anderen Zeckenkrankheiten wie FSME) aus.