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Zürcher Studie beweist: Schulkinder geben das Virus seltener weiter
Dass Kinder sich gleich häufig mit dem Coronavirus anstecken können, hat die Studie «Ciao-Corona» im Herbst nachgewiesen. Doch die grosse, unbeantwortete Frage war: Geben die Kinder das Virus nun auch gleich häufig weiter? Dies besonders, da die Schulen nun geöffnet sind, denn es geht auch um die Frage: Wie gefährdet sind Lehrer? Das Resultat stimmt zuversichtlich.
Die Universität Zürich testete zum zweiten mal 2500 Zürcher Schulkinder in 130 Klassen und 55 Schulen, mit einem Antikörpertest. Dieser zeigt, ob man sich in der Vergangenheit mit dem Coronavirus infiziert hat. Diese zweite Untersuchung wurde im Oktober und November durchgeführt, also dann, als die Infektionszahlen schon nach oben schnellten und sich das Virus wieder stark in der Bevölkerung verbreitete.
Das Resultat: Knapp 8 Prozent aller Kinder hatten eine Corona-Infektion durchgemacht. Keine ganzen Schulen und nur sehr wenige Klassen zeigten eine Häufung von Corona-Infektionen: Von den 130 Klassen gab es nur sieben mit drei und mehr Schülern oder Lehrern, die Antikörper hatten. Von diesen sieben, fanden die Infektionen in drei Klassen nachweislich an anderen Orten wie zum Beispiel in den Ferien statt. Somit gab es nur in vier Klassen sogenannte «Cluster», also Ansteckungshäufungen.
Zudem konnte in einer Substudie von Anfang Dezember das Virus mittels Akuttests (Abstrich) bei nur einem von 641 Kindern nachgewiesen werden.