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Das Wichtigste in Kürze
- Der Kontakt mit gefährlichen oder ekligen Tieren ist in Australien alltäglich.
- Am Donnerstag unterbrach eine Riesen-Spinne eine Pressekonferenz zum Coronavirus.
- So reagierte die Ministerin, als das Tier an ihrem Beim hochkrabbelte.
Am vergangenen Donnerstag informierte die Gesundheitsministerin des australischen Bundesstaates Queensland über die Corona-Lage. Bei ihrer Rede wird Yvette D'ath aber unerwartet unterbrochen.
Plötzlich schreit sie leise auf und blickt an sich herunter. «Kann bitte jemand diese Spinne wegmachen?», fragt sie schliesslich in die Runde.
Haben Sie Angst vor Spinnen?
Eine riesige Huntsman-Spinne war unbemerkt ihr Bein hochgekrabbelt. Die Tiere werden bis zu 15 Zentimeter gross und gelten als die grössten Spinnen der Welt.
«Sagt mir, wenn sie in die Nähe meines Gesichts kommt»
Ihr Übersetzer für Gebärdensprache signalisiert pflichtbewusst, was geschehen ist, während die Ministerin scherzt: «Das zeigt nur, wie viel Kontrolle ich über mich habe. Ich mag Huntsman-Spinnen nicht, aber ich werde weitermachen und so tun, als hätte ich keine Spinne auf mir.»
«Sagt mir bitte einfach, wenn sie in die Nähe meines Gesichts kommen sollte», meint sie weiter.
Der gute Vorsatz hält aber nur kurz. Sekunden später zeigt jemand im Hintergrund auf das Krabbel-Vieh, das es sich auf dem Schuh von D'ath bequem gemacht hat. Die Ministerin kreischt auf und weicht zurück, bis das Tier sich offenbar davonmacht.
«Das war ein spannender Moment, oder?», kommentiert D'ath. «Wir haben das Coronavirus und wir haben Huntsman-Spinnen.»