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Im Spital schlief Luigi Taveri im Alter von 88 Jahren friedlich ein, berichteten mehrere Medien. «Luigi ist heute friedlich im Beisein der Familie gestorben», sagte seine Tochter Blanca gegenüber dem Online-Portal speedweek.com den Tod des ehemaligen Schweizer Sportstars.
In seiner aktiven Karriere gewann Taveri in den 60er-Jahren dreimal den WM-Titel in der 125er-Kategorie. Der Zürcher ist nicht nur einer der erfolgreichsten Schweizer Motorradfahrer, sondern auch einer der populärsten Schweizer Sportler seiner Zeit – in derselben Kategorie wie Radsport-Legende Ferdy Kübler (gestorben 2016) oder die Formel-1-Rennfahrer Clay Regazzoni (2006) und Jo Siffert (1971).
Bewunderung in Fernost
Vor allem in Japan wurde der Zürcher vergöttert und verehrt. 1967 wurde Taveri von Soichiro Honda, dem Gründer des grössten Motorrad-Herstellers der Welt, nach Japan eingeladen. Mister Hondas Bemühungen, Taveri zum Comeback zu bewegen, fruchteten nicht. Aber Soichiro Honda ernannte seinen Schweizer Freund zum Honda-Botschafter auf Lebenszeit.