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Die Nationalbank hält bekanntlich nichts vom der Idee eines Staatsfonds analog jenem Norwegens. Das Öl der Skandinavier sei nicht gleichzusetzen mit dem harten Franken, betonte Thomas Jordan, Präsident der SNB an der GV erneut. In der NZZ wird das so zusammen gefasst:
Vergleiche etwa mit Norwegen, seien irreführend, sagte Thomas Jordan. Erdöl und andere geförderte Rohstoffressourcen würden ein Land wie Norwegen reicher machen, die Devisenreserven der Nationalbank hingegen seien nur der Gegenwert von aus geldpolitischen Gründen zusätzlich in Umlauf gebrachten Franken. Es müsse möglich bleiben, diese je nach geldpolitischer Lage dereinst auch wieder schnell zurückzunehmen. Wollte der Staat einen Teil der Devisenreserven der SNB übernehmen, müsste er diese von der SNB kaufen, was zu einer höheren Staatsverschuldung aber nicht zu mehr Reichtum führen würde. Höhere Gewinne könne im Übrigen ein Staatsfonds nur durch Eingehen höherer Risiken erzielen, wobei das Wechselkursrisiko nicht abgesichert werden könnte, ohne dass dadurch neuen Aufwertungsdruck auf den Franken entstünde. Für Jordan ist deshalb klar, dass ein Staatsfonds die Führung der Geldpolitik nur erschweren würde.