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Schon von Geburt weg war ich mit dem Eisenbahnvirus infiziert. Mein Vater war bis 1961 Lokomotivführer bei der SBB, teilweise noch auf Dampflokomotiven. Zuerst im Depot Bellinzona und später im Depot Basel. Damalige Strecken die er noch unter Dampf befuhr waren in der Südschweiz Luinio – Bellinzona und in der Nordwestschweiz Basel – Zürich, Basel – Delsberg und schwere Güterzüge aus den Häfen Kleinhüningen und Birsfelden nach dem Rangierbahnhof Muttenz sowie Rangiermanöver im Raume Basel.
Im Alter von 8 Jahren war meine erste Berührung mit der Modelleisenbahn. Im Elternhaus meines Göttis existierte eine Modelleisenbahn welche er mit seinen Brüdern betrieb. Auch hatte er bei meinen Grosseltern eine Modelleisenbahnanlage auf dem Estrich. Wenn ich bei den Grosseltern weilte durfte ich damit spielen. (Es war eine WESA Anlage). Als er Sie abbaute und durch eine Märklinanlage ersetzte bekam ich das ganze Schienen- und Rollmaterial geschenkt. Das war der Beging meiner Modelleisenbahnkarriere. Nach dem Zügeln meiner Eltern hatte ich die Möglichkeit im Estrich des Hauses eine riesige Anlage zu bauen. Die WESA war als Nebenbahn integriert. Die Anlage bestand bis zum Auszug aus dem Elternhaus. Das gesamte Schienen- und Rollmaterial verkaufte ich einem Kollegen (ausser die WESA). In den folgenden Jahren hatte ich Modelleisenbahn nicht mehr viel am Hut. Erstens fehlte der Platz und ich wandte mich dem Schiffsmodellbau zu. Mehrere Jahre war ich mit meinen Modellbooten (Nachbau Schlepper Vogel Gryff, französisches Kanalschiff, Schlepper) in der näheren Umgebung von Basel auf den Weihern anzutreffen. In dieser Zeit wurde auch das Schienen- und Rollmaterial der WESA verkauft und in die Modellboote investiert. Auch einen Vesuch mit dem Modellfliegen gab es in dieser Zeit, aber er war nur von kurzer Dauer. Nach dem Absturz des Segelfliegers war diese Thema schon wieder vorbei.
Erst mit dem Aufkommen von Bemo fand ich wieder zur Modelleisenbahn zurück. Am Anfang war es nur reines Sammeln von Modellen der Furka Oberalp Bahn und der Brig Visp Zermattbahn Fahrzeugen.
Im Jahre 1988/89 wurden in einer Modelleisenbahnzeitschrift Kollegen für den Modulbau gesucht. Auf dieses Inserat hin, meldete ich mich. Bald darauf fand die Gründungsversammlung der Modulbau Freunde Basel.
Zuerst baute ich in der Spur H0m Module. Hauptsächlich entstanden Module mit Walliser Motiven. (Bahnhof von Münster im Bauzustand von 1980, Rhoneviadukt mit Einfahrt Kehrtunnel unterhalb Gletsch). Parallel dazu sammle ich Fahrzeuge der FO, BVZ und DFB sowie vereinzelt auch der RhB. Heute umfasst die H0m Sammlung auch noch Fahrzeuge der MGB, die Nachfolgebahn von FO und BVZ.
Später baute ich eine komplette Doppelspur H0 Rundmodulanlage in Gleichstrom mit einem Dreischienengeleise im Bahnhof. Damit ist der Anschluss an die H0m Anlage möglich. Das markanteste Modul ist das des Bietschtalviaduktes. Die Anlage steht heute im Clublokal der Modulbau Freunde Basel und wird eifrig von unseren H0-ler befahren. Paralell dazu sammle ich Fahrzeuge der BLS, vereinzelt der SBB. Ferner sammle ich auch Fahrzeuge der Königlich Bayrischen Staatseisenbahn in der Epoche I.
Zwischenseitlich begann ich auch mit der Spur 0 zu liebäugeln. Leider blieb es nicht nur dabei, sondern auch da brach wieder die Sammelleidenschaft durch. Meiner ganzer Stolz ist ein kompletter BLS Zug bestehend aus zwei Re 4/4 mit Gepäck-, Personenwagen und dem ehemaligen Käsewagen. Auch sammelte ich in dieser Spur Modelltraktoren und Unimog`s. Das bewog mich dazu mit einer neuen Spurweite im Modulbau anzufangen. Damit war die die Geburtsstunde der Spur 0e und 0 Modulanlagen geboren. Mehrere Jahre war ich mit der 0e Anlage unterwegs, heute aber nur noch mit der 0 Modulanlage.
Seit September 2011 habe ich Dank eines grosszügigen Sponsors ein eigenes Gespann für den Transport der jeweiligen Anlage zu den Ausstellungen.