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Haushaltmikrowellengeräte arbeiten bei einer Schwingungsfrequenz von 2'450 Megahertz (MHz), was ungefähr einer Wellenlänge von 10 cm entspricht. Sie liegen zwischen der Wärmestrahlung (Infrarot) und den Radiowellen (UKW). So wie die Sonne Licht strahlt, kann man auch bei Mikrowellen von Strahlung sprechen. Dies hat allerdings nichts mit ionisierender Strahlung zu tun, wie sie im Bereich der Kern- (Atom-) Physik auftritt. Diese liegt auf der anderen Seite des sichtbaren Lichts und ihre Frequenz ist über eine Milliarde mal höher.
Wasser besteht bekanntlich aus H2O-Molekülen. Das Besondere an diesen Molekülen ist, dass sie wie kleine Magnete ausgebildet sind, mit je einem Plus- und einem Minuspol an den Enden. Wird ein Magnetfeld von aussen angelegt, richten sich diese Moleküle wie Kompassnadeln aus. Wechselt nun dieses Magnetfeld, wie dies bei Mikrowellen der Fall ist, so richten sich die Moleküle neu aus. Geschieht dies sehr schnell, so entsteht eine so schnelle Bewegung, dass sich die Moleküle aneinander reiben und es entsteht Reibungswärme, wodurch sich das Wasser erhitzt.
Detaillierte Informationen zum Funktionieren von Mikrowellengeräten finden Sie hier.