Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03209.jsonl.gz/693

Rückkauf der Schweizerische Centralbahn durch den Bund
Geschichte
Wie alle grossen Privatbahnen wurde die Schweizerische Centralbahn von der Eidgenossenschaft übernommen. Schon vor es eine Rechtsgrundlage gab das, Eisenbahngesellschaften durch den Bund zu betreiben wurde dem Bundesrat 1891 von einem Bankenkonsortium die Mehrheit an der Schweizerischen Centralbahn angeboten. Das hoch umstrittene Geschäft wurde von der Bundesversammlung gutgeheissen, doch wurde gegen diesen Beschluss das Referendum erhoben. Bei der Volksabstimmung wollten die Mehrheit der Schweizer Männer nicht das der Bund die Mehrheit der Centralbahn übernimmt.
Langsam änderte sich die Stimmung im Land die Befürworter einer Staatsbahn wurde immer grösser. Das Parlament verabschiedete im Oktober 1897 das Bundesgesetz betreffend die Erwerbung und den Betrieb von Eisenbahnen auf Rechnung des Bundes und die Organisation der Verwaltung der Schweizerischen Bundesbahnen. Gegen dieses Bundesgesetz wurde das Referendum ergriffen. So mussten die Schweizer Männer über den Rückkauf der fünf Grössten Privatbahnen abstimmen.
Der Abstimmungstermin wurde auf das Frühste Datum das Möglich war festgesetzt, des das Geschäft war äusserster Dringlichkeit geboten, den ein Teil der Konzessionen der Schweizerischen Nordostbahn war der Kündigungstermin für den Rückkauf anzukünden im Februar 1898. Das Schweizer Volk stimmte deutlich dem Bundesgesetz betreffend die Erwerbung und den Betrieb von Eisenbahnen auf Rechnung des Bundes und die Organisation der Verwaltung der Schweizerischen Bundesbahnen zu, damit war der Weg Frei für den Rückkauf der fünf Grossen Privatbahnen.
Für einen Konzessionsgemässen Rückkauf der Linien der Centralbahn musste die Ankündigung vor dem 1.Mai 1898 angekündigt werden. Naturgemäss waren sich die Bundesbehörde und die Organe der Schweizerischen Centralbahn über den Ertragswert nicht einig. Schliesslich musste das Bundesgericht über die Berechnung des Reinertrages urteilen.
Auch wenn der Konzession gemässe Rückkauf der Centralbahn einfacher gestaltete als zum Beispiel bei der NOB, bevorzugten die Behörden einen Freihändigen Kauf der SCB. So war es möglich vor dem Konzessionsgemässen Übernahme den 1.Mai1903 die Centralbahn zu übernehmen. Die Bundesbehörden und die Centralbahn konnten sich schliesslich finden, die SCB die ihr Vermögen an den Bund abtrat erhielt dafür Bundesobligation. Die Obligationäre der SCB, konnten ihre Forderungen beim Bund einfordern.
Die Verwaltung der Centralbahn wurde bis zur endgültigen Übergabe an die Schweizerischen Bundesbahnen beauftragt den Betrieb weiterzuführen. Die Direktion behielt ihre Kompetenzen, für Geschäfte wo es die Zustimmung des Verwaltungsrat benötigte musste das Eisenbahndepartement beziehungsweise ab dem 1.Juli1901 der Generaldirektion der Schweizerischen Bundesbahnen vorgelegt werden.
Der Kaufvertrag für die Schweizerische Centralbahn, war für die Übernahme der anderen grossen Privatbahnen als Vorlage. Ein Nachtzug der Centralbahn wurde die ehre am 1. Januar 1902 als erster zu der Schweizerischen Bundesbahn zu gälten.
Zur Centralbahn gehörten neben ihren Strecken auch die Gemeinschaftsbahnen, Bözbergbahn, Aargauische Südbahn, und Wohlen-Bremgarten die im gemeinsam besitz mit der Nordostbahn stand. Die SCB besass in Basel Anteile an der Baseler-Verbindungsbahn, die sie gemeinsam mit der Grossherzogliche Badische Staatsbahn besass. Sowie die auf Schweizer Gebiet liegende Elsässerbahn, vom Centralbahnhof Basel nach St. Johan. Der betrieb letzteren wurde an die Reichseisenbahn Elsass-Lothringen verpachtet.