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- Mehrerer Tornados haben im US-Bundesstaat Tennessee mindestens 25 Todesopfer gefordert.
- Zudem sind schwere Sachschäden entstanden.
- Die genaue Zahl der Verletzten sei noch unklar, erklärte der örtliche Katastrophenschutz am Dienstag.
Nach Angaben des Bürgermeisters von Nashville, John Cooper, wurden in der Stadt 150 Menschen in Krankenhäuser gebracht. 48 Gebäude stürzten demnach ein. Im Fernsehen waren auch Aufnahmen von beschädigten Brücken und Strassen zu sehen.
Rund 73'000 Menschen in der Stadt Nashville und angrenzenden Gebieten hatten demnach keinen Strom mehr. Die ganze Nation trauere nach dem «sehr schrecklichen» und «teuflischen» Tornado mit den Betroffenen, sagte US-Präsident Donald Trump.
Er werde das Katastrophengebiet in dem südöstlichen Bundesstaat am Freitag besuchen, erklärte Trump in Washington. Die Regierung werde auch beim Wiederaufbau helfen, versprach er. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, erklärte, sie danke den Einsatzkräften und bete für jene, die noch vermisst würden.
Notstand ausgerufen
Tennessees Gouverneur Bill Lee sagte, dies sei ein «sehr tragischer und schwieriger Tag» für Tennessee. Er sprach von unglaublichen Schäden. Rettungskräfte seien in den betroffenen Gebieten in der Stadt Nashville und Umgebung in vollem Einsatz, erklärte er. Der Notstand wurde ausgerufen und vier Notunterkünfte eröffnet.
Der örtliche Fernsehsender WKRN sprach von Dutzenden Verletzten, Trump von «vielen» Verletzten. Viele Häuser und Gebäude waren schwer beschädigt, viele Bäume umgeknickt. Auch Strassen und Brücken seien beschädigt worden, erklärte der Katastrophenschutz. Die Behörde ermahnte Anwohner, beschädigte Gebäude nicht zu betreten.
Vorwahlen betroffen
- Tennessee ist einer der 14 US-Bundesstaaten, in denen am Dienstag die Vorwahlen der Demokraten stattfinden.
- Nach Angaben des Bürgermeisters von Nashville gab es an 15 Wahllokalen Schäden durch den Sturm. Dies entspreche weniger als zehn Prozent aller Wahllokale.
- Deshalb würden einige Wahllokale länger geöffnet bleiben, teilte die demokratische Partei in Tennessee mit.
- Die Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur äusserten sich erschüttert über die Schäden durch die Tornados.
Der Südosten der USA wird immer wieder von heftigen Stürmen heimgesucht. Vor genau einem Jahr kamen bei mehreren schweren Tornados im südlich von Tennessee gelegenen Bundesstaat Alabama 23 Menschen ums Leben.