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Das Leben auf Nowaya Zemlya ist in dieser verlassenen Gegend karg und unwirtlich. Die Bevölkerung konzentriert sich auf die Städte Beluschja Guba und das benachbarte Rogatschewo. Insgesamt sind etwa 3.000 Menschen offiziell registriert. Praktisch alle arbeiten für die russischen Streitkräfte im kaum zugänglichen Archipel . Nun wird es durch eine schnellere Internetverbindung für die Bevölkerung einfacher, sich mit dem russischen Festland und den Menschen daheim in Verbindung zu setzen.
Im Rahmen der Entwicklung der arktischen Truppengruppe des russischen Verteidigungsministeriums wird kontinuierlich daran gearbeitet, die sozialen Lebensbedingungen des Militärpersonals, des Zivilpersonals und seiner Familien zu verbessern. Das breiteste Spektrum an Problemen wird gelöst. Damit wurden die Arbeiten zur Schaffung eines Hochgeschwindigkeits-Internetzugangs auf dem Gebiet der Garnison von Novaya Zemlya abgeschlossen.
Das High Speed Internet wird durch eine Satellitenverbindung ermöglicht. In einigen Jahren könnte der Archipel eine noch schnellere Verbindung erhalten. In Planung ist ein transarktisches Glasfaserkabel welches zwischen Japan und Norwegen verlegt werden soll, wie der russische Telekommunikationsanbieter MegaFon und die norwegische Newsplattform The Independent Barents Observer im August vermeldet hatten.
Das lang erwartete Hochgeschwindigkeits-Internet bietet eine sozial bedeutende Einrichtung der Bewohner. Darunter befinden sich eine Schule, je ein Kindergarten, ein Offiziershaus, ein Militärkrankenhaus. Profitieren wird auch das Hauptquartier der Jugendarmeeabteilung von «Arktika», wodurch das Interesse und die Beteiligung der jungen Generation der Bewohner von Novaya Zemlya am Bildungsprozess gesteigert wird. Für die Bewohner der kleinen Polarsiedlung wird es dadurch ebenfalls für Kultur und Freizeit erheblich mehr Möglichkeiten geben.
Dies berichtete das Ministerium für Information und Massenkommunikation des Verteidigungsministeriums in einer Veröffentlichung.
Heiner Kubny, Polarjournal