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Wegen der aktuellen Versorgungsstörung seien bei gewissen Medikamenten nicht mehr alle Packungsgrössen lieferbar, schrieb das BWL in einer Medienmitteilung. Deshalb bestehe die Gefahr, dass in gewissen Fällen mehr Medikamente abgegeben würden, als für eine Therapie notwendig seien. Die Reste müssten anschliessend entsorgt werden.
Mit der Massnahme könnte die verfügbaren Medikamente auf eine grössere Anzahl Patientinnen und Patienten ausgedehnt werden, hiess es weiter. Der Entscheid über die Dauer einer Therapie liege weiterhin bei den medizinischen Fachpersonen.
Die Patientinnen und Patienten erhielten aber nach wie vor die für eine erfolgreiche Therapie notwendige Menge. Die Massnahme werde so lange aufrecht erhalten, bis sich die Versorgungssituation stabilisiert habe.
(sda)