Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/194505

<h2>SubmittedText<h2><p>Im Fürstentum Liechtenstein wird der Betrieb der Buslinien bald wieder ausgeschrieben. Zurzeit fährt die Postauto Schweiz AG die meisten Strecken. Wie waren die Geschäftsergebnisse der Postauto Liechtenstein Anstalt (100-prozentige Tochter der Postauto Schweiz AG) pro Jahr in den Jahren 2001 bis 2017?</p><p>- Wurde zu buchhalterischen Tricks gegriffen?</p><p>- Falls ja, zu welchen?</p><p>- Wie wurden allfällige Verluste ausgeglichen?</p><p>- Wird das Unternehmen bei der kommenden Ausschreibung wieder mitbieten und versuchen, lokale Anbieter auszustechen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Fürstentum Liechtenstein sowie im schweizerischen und österreichischen Grenzgebiet betreibt Postauto Liechtenstein, eine Tochter der Postauto Schweiz AG, im Auftrag von Liemobil 14 Linien. Die Leistungen des öffentlichen Linienbusverkehrs im Fürstentum Liechtenstein werden alle zehn Jahre vom Besteller (Liemobil) nach liechtensteinischem Gesetz öffentlich ausgeschrieben. Postauto Liechtenstein hat im Jahr 2011 die Ausschreibung für die Jahre 2012 bis 2021 gewonnen. Die Post geht gemäss heutigem Wissensstand davon aus, dass das Fürstentum Liechtenstein von den unrechtmässigen Buchungen bei der Postauto Schweiz AG nicht betroffen ist. Die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen sind abzuwarten. Postauto Liechtenstein weist seit 2001 - mit Ausnahme der Jahre 2010, 2011, 2012 - ein ausgeglichenes bzw. positives Ergebnis aus.</p>