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Unsere Antwort auf Gleichgültigkeit
Einwände, die wir hören, sind zum Beispiel: „Sie werden nie eine Genehmigung bekommen“, oder „Bauvorschriften erlauben es nicht“, oder „die Leute werden es nie akzeptieren“.
Der letzte Einwand ist absolut richtig. Das akzeptieren wir nicht. Je eher wir uns dem widersetzen, desto grösser sind unsere Erfolgsaussichten. Das ist der Grund für diese Webseite und für unseren Aufruf zur friedlichen Mobilisierung.
Die ersten beiden Einwände sind ebenfalls relevant. Es ist in der Tat schwierig, sich ein solches pharaonische und krankhaft zerstörerische Projekt hier in der Schweiz vorzustellen; wir sind kein Drittweltland. Dies führt jedoch nicht dazu, dass unser Handeln ungültig wird:
- Wenn Spekulanten sich dessen bewusst sind, könnte das bedeuten, dass sie ihre Investoren bestehlen wollen; solche Pläne, die unseren Berg als Geisel nehmen, sind fast so inakzeptabel wie Beton selbst.
- Dinge ändern sich, Gesetze entwickeln sich. Wer hätte noch vor 10 Jahren geglaubt, dass unsere Zentralbank die Regeln der Zimbabwe School of Economics so begeistert übernommen hätte? Schliesslich befinden wir uns in der „neuen Normalität“, einer schönen neuen Welt, in der Schuldenmonetarisierung, negative Zinsen und “Helikoptergeld“ keine Lachnummer mehr sind. Wer hätte gedacht, dass wir so schnell unsere finanzielle Privatsphäre verlieren würden? Oder dass die Volksabstimmung offensichtlich ignoriert wird? Oder dass die öffentlichen Medien so viel fremde Propaganda wiedergeben würden? Wann immer wir darauf verzichten, uns auszudrücken, im Sinne der Wahrheit zu handeln, akzeptieren wir implizit Tyrannei.
- Ihr Projekt hat in Monte Brè so wenig Bedeutung, dass es unwahrscheinlich ist, selbst wenn sie es schaffen, ihre “Markenresidenzen“ zu den gewünschten Preisen zu verkaufen; so würden wir uns mit einem alpinen Äquivalent dieser “Geisterstädte“ an der spanischen Küste wiederfinden, die in der Vergangenheit schön war.
Die Spekulanten, die dieses Projekt leiten, haben beträchtliches Gewicht und Einfluss. Denken Sie nicht, dass sie keine intelligenten und erfahrenen „Investoren“ sind. Sie mögen unsere Regeln und Traditionen für rückschrittlich und unangemessen halten, aber sie können uns ihren Alptraum nicht aufzwingen, wenn wir uns entscheiden, aus ihm aufzuwachen. Sie wollen noch ein paar Millionen mehr machen, wir wollen unsere Gemeinde und unseren Berg retten. Gemeinsam werden wir das, was für unsere Region und für unseren Berg richtig ist, durchsetzen.