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Neben Sachbüchern hat buchplanet.ch auch Romane zum Titanic-Desaster vom 14./15. April 1912 zu bieten, so zum Beispiel Erik Fosnes Hansens Choral am Ende der Reise.
Am 10. April 1912 besteigt das Schiffsorchester in Southampton die Titanic; Sieben Musiker aus verschiedenen Ländern, die sich untereinander grösstenteils völlig fremd sind. Sie sollen für die Passagiere musizieren – und das tun sie auch, und zwar bis zum bitteren Ende. In den paar wenigen Tagen, die den Musikern bis zu ihrem Tod noch bleiben, erinnert sich jeder an sein Leben, an Liebe und Leid, an Erfolg und Misserfolg. Der Kapellmeister, ein ehemaliger Medizinstudent; Der zweite Geiger, ein junger österreichischer Jude, der von zuhause durchgebrannt ist; Der senile Bassist aus Italien; der schweigsame Pianist, der hinter seiner geheimnisvollen, undurchdringlichen Fassade eine grosse Vergangenheit verbirgt… Doch ausser diesen Biographien erlebt der Leser auch die Tage auf dem Schiff der Superlative, er trifft Kapitän Smith, der kurz vor dem Ruhestand steht, Chefingenieur Andrews, der dauernd herumwuselt, um zu überprüfen, ob alles läuft wie geschmiert, und den Oberkellner Gatti, der während der Arbeit esoterischen Träumereien nachhängt.
Übrigens sind diese Musiker nicht identisch mit dem historischen Titanic-Orchester. Aber wenn diese Geschichte auch nicht wahr ist, so ist sie doch jedenfalls gut erfunden.