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Hans Ziegler hat mehr Unternehmen von innen gesehen als die meisten Schweizer Manager.
Ausbildung. Nach einer kaufmännischen Lehre bei der Gemeindeverwaltung in Wald ZH und dem Abschluss als Betriebsökonom KSZ bildet sich Ziegler in den USA weiter. An der Texas Christian University in Dallas absolviert er Postgraduate-Programme in internationalem Management und IT.
Anstellungen. Ziegler, im Spätsommer 1952 geboren, steigt 1973 ins Berufsleben ein: Zunächst arbeitet er für die damalige Schweizerische Bankgesellschaft (SBG), später für Ericsson und Alcon Pharmaceuticals und kehrt dafür wieder nach Dallas, Texas, zurück. 1988 avanciert er zum Finanzchef der Usego-Waro-Gruppe, 1991 wechselt er in gleicher Funktion zum Warenhauskonzern Globus.
Selbständigkeit. 1996 stösst er zum leidenden Elektronikhändler Interdiscount, den er zügig abwickelt. Weitere Stationen sind die Niedermeyer-Gruppe in Wien, Elma Electronic. 2000 kommt er zur Softwarefirma Complet-e, die später in Pragmatica umfirmiert. 2003 schliesslich das Mandat, das ihm den Zweitnamen «der Sanierer» einbringt: Zerschlagung und Verkauf der Erb-Gruppe. Danach saniert er erfolgreich die überschuldete Swisslog. Nebenbei betreut er kleinere Mandate, auch im Ausland, in den Bereichen Krisenmanagement, Sanierungen oder M&A.
Verwaltungsrat. Aktuell amtet Ziegler als VR bei Oerlikon und Vögele, als Präsident bei Swisslog und Schlatter. Die Liste der früheren VR-Mandate umfasst Elma, Eschenmoser, Interdiscount, die Warenhauskette EPA und die Vekselberg nahestehende Neue Zürcher Bank.