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Ciao Giancarlo
Sehr schön, deine ersten Bilder. Herzlich willkommen!
Gruss Renato
Ciao Giancarlo
Sehr schön, deine ersten Bilder. Herzlich willkommen!
Gruss Renato
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Nun noch zu den Speiseleitungen:
Dort wende ich eine etwas andere Technik an. Weil diese Drähte nicht gespannt werden müssen, hänge ich sie an die Isolatoren.
Als erstes spanne ich ein paar Drähte (0.2 mm Durchmesser) auf einem Brett wie Gitarrensaiten mit Nägeln fest und besprühe diese von allen Seiten mit Aluminium-Spray aus der Dose.
Nach dem Trocknen können diese abgeschnitten werden, und das eine Ende wird mit einer kleinen Rundzange gebogen.
Mit dieser Öse hänge ich den Draht am Isolator des einen Mastes ein und ziehe ihn zum Isolator des nächsten Mastes.
An der Stelle, wo der Draht unter dem Isolator ist, muss die zweite Schlaufe gemacht werden und kann dort eingehängt werden.
Dann noch den Draht möglichst nahe am Isolator abschneiden und man sieht ab etwa 10 cm Distanz kaum mehr, dass es nur eingehängt ist. Auf den Bildern natürlich schon .
Achten sollte man darauf, dass alle Leitungen gleich stark gespannt sind. Das ist nicht ganz einfach, denn wenn eine zu stark zieht, hängen die restlichen, am gleichen Mast angeschlossenen Leitungen durch. Ev. muss man dann die Öse noch etwas verschieben.
Gruss Renato
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Jetzt zum Bau der Leitungen:
Beim Fahrdraht handelt es sich um den 0.3 mm Draht von Weichenwalter (weiss die Zusammensetzung grad nicht mehr).
Dieser wurde an einem ersten Mast angelötet und dann, als durchgehender, möglichst langer Draht an den weiteren Masten vorbeigezogen. Bei jedem Mast gut spannen und unter Zugspannung den Draht von oben her verlöten.
Die Masten müssen sehr stabil sein. Deshalb verwende ich die Grundmasten (ohne Ausleger) von Sommerfeldt. Wegen der Speiseleitung oberhalb des Fahrdrahtes muss ich die in der Gegend von Carolina mit Messing-H-Profilen verlängern. Wenn der Mast gut angeschraubt ist, ist er sehr standhaft. Wenn die Ausleger gut gelötet sind, ist das Ganze sehr stabil.
Bei jedem weitern Mast wird der Draht so gespannt, dass der letzte Mast nicht einseitig in eine Richtung gespannt bleibt und dass die Leitung genügend Spannung hat.
Das Tragseil oben wird mit 0.2 mm Draht ebenfalls verlötet, jedoch bewusst mit sehr wenig bis gar keiner Spannung. Wenn man nachher die Verbindungsdrähte vom Fahrseil zum Tragseil anlötet, darf sich der untere Fahrdraht nicht anheben, sondern das obere Tragseil sollte sich senken. Diese Verbindungsdrähte sind zwischen den Masten etwas kürzer (1-2 mm) .
Das Löten dieser kleinen Teile klappt bei mir am besten mit Löthonig. Aber auch so ist es ziemlich heikel und braucht viel Übung. Wichtig ist, dass kein Lötzinn unterhalb des Fahrdrahtes zu liegen kommt, damit die Stromabnehmer nicht hängen bleiben.
Wenn alles passt, sprühe ich die Leitungen mit Aluminium-Spray ein. Dabei muss unbedingt alles andere (Isolatoren, Gleis, und die ganze Umgebung) abgedeckt werden.
Am Schluss sieht's dann etwa so aus:
Hier noch ein Film, den ich noch vor dem Einfärben der Leitungen gemacht hatte:
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Guten Morgen
Danke für Euer überwältigendes Feedback!
Also, fangen wir mal bei der Lampe an. Natürlich eine Eigenlösung . Sie ist aus Messingplättchen gemacht, welche zu einem Gehäuse zusammengelötet wurden. Leider habe ich davon kein Foto mehr. Nur eines wo das Gehäuse schon mit Aluminium-Spray eingefärbt wurde und innen mit Heissleim verstärkt. Der Kupferlackdraht für die LED wurde durch ein Bohrloch gefädelt und um den Mast (ebenfalls Messing) geführt. Später habe ich diese Leitung längs dem Mast entlang heruntergezogen, damit es weniger auffällt als spiralförmig.
Zwei aktuelle Fotos ohne Licht und mit, wo auch die Abdeckung der Lampe drauf ist (durchsichtige Folie):
Angeschlossen ist die Lampe an einer Lightcontrol von BIDIB und so programmiet, damit es beim Einschalten kurz flackert und dann die Helligkeit nur langsam ansteigt.
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Guten Abend allerseits
Inzwischen habe ich die Fahrleitung in Carolina fertig gestellt. Es ist praktisch identisch mit dem Vorbild. Sie ist so gemacht, dass die Stromabnehmer ausgefahren werden können. Allerdings musste ich die Federn etwas dehnen, damit sie nicht mehr so stark sind. D.h. ich habe die originalen in die Schachtel getan und andere gestreckt. (Es waren übrigens Federn aus dem Blatteinzug eines ausgeschlachteten Tintenstrahldruckers. Die passen perfekt für diesen Zweck).
Erstmals ist, auch dank der Messing-Fahrleitung in der Doppelspur-Wendel, meine ganze Anlage mit hochgelassenen Pantos befahrbahr. Das funktioniert erstaunlich gut.
Bald folgt noch mehr....
Gruss Renato
Hallo Heiko
Das ist unglaublich schön und kaum mehr zu überbieten!
Gruss Renato
Hallo Stefan
Ich mache es genau wie mein Vorredner, nur mit Messing, und meine Wendel ist aus Karton. Da kann ich die Nägel einfach reinstecken und bei Bedarf noch etwas mit Leim fixieren.
Bei dir sieht aber alles noch etwas stabiler aus.
Gruss Renato
Hallo Peter
Ich mische die Strassenfarbe auch selber. Weiss, wenig schwarz und ein kleiner Tropfen gelb trifft für mich die Realität sehr gut.
Gruss Renato
aber ich finde, es wirkt dennoch recht interessant.
Salü Heiko
Interessant? Sensationell ist das Ganze! Bis ins letzte Details sieht das super realistisch aus. und auch der Zaun auf der Mauer ist dir perfekt gelungen.
Gruss Renato
Salü Tom
Da entsteht wieder etwas aussergewöhnliches. Deine Begrünung ist schon einsame Spitze!
Und was hast du jetzt für einen "Draht" beim Weidezaun genommen? (Ich nehme an, der Weidezaun steht auch wirklich unter Strom, gell )
Gruss Renato
Salü Giorgio
Unglaublich! 😃 Unsereins kann glaub ich alles erdenkliche realisieren. Sei es noch so ein kleines Detail oder noch so schwierig zu realisieren. Ich bringe jetzt keine neue Idee mehr, damit du Ruhe hast und das verlängerte Wochenende noch geniessen kannst .
Gruss Renato
Salü Giorgio
Wunderschön! Jetzt fehlt nur noch, dass sich die Zeiger im Führerstand bewegen .
Gruss Renato
Danke für den Aufwand Giorgio. Es hat sich gelohnt. Sehr schön!
Ich kann mir gut vorstellen, dass noch Kuhfladen aus dem 3D Drucker folgen...
… oder einfach nur aus der Farbtube dürfte reichen.
Peter, das sieht so realistisch aus, dass man meinen könnte, die Modellkühe hätten wirklich das Gras abgefressen.
Gruss Renato
Aber bekommst du nicht noch die Saurer typischen Felgen auf die neuen Achsen transplantiert?
Danke Peter.
Ralf, du triffst den wunden Punkt. Bin gerade daran, die Felgen zu verbessern. Die originalen sind aus einem Guss mit den Reifen. Die habe ich zwar auseinanderschnipseln und mit Gummireifen überziehen können. Aber dass diese Räder sauber an die Achsen passen, v.a. vorne, das scheint mir ziemlich schwierig. Wahrscheinlich färbe ich einfach die grauen Felgen um.
Hallo zusammen
Danke für die vielen Kommentare. Das motiviert für weitere Arbeiten, wie z.B. dem Umbau des Saurer 2DM.
Hier die Auslegeordnung, wo man sieht, was alles reinmuss, damit der Militärlastwagen selber fahren kann:
Da gab es schon ein paar knifflige Dinge, wie die an einer Art seitlichen Antennen angebrachten Positionslichter und Blinker. Ein Zurüstteil, an das ich je zwei 0402er LEDs montieren musste:
Auch an der Rückseite versuchte ich die LEDs für Heckleuchte/Bremslicht und Blinker möglichst dort anzubringen, wo sie hingehören:
Am Schluss habe ich mit Pulverfarbe etwas gealtert, bzw. die Farbe möglichst ans Original versicht anzugleichen.
Hier das Original:
Im Vergleich zum usprünglichen Modell kommt die Farbe doch näher ans Vorbild:
Wenn da nicht ein kleiner Lötfehler beim Verbinden der Funkeinheit mit dem Dekoder passiert wäre, hätte ich den Umbau relativ schnell bewältigt gehabt.
Hier noch das ganze in Aktion:
Gruss Renato
Hallo zusammen
Danke für's Verschieben und für die motivierenden Kommentare.
Ein paar Bäume weiter sieht die Situation wie folgt aus:
Es werden aber immer noch Bäume produziert....
Dazwischen habe ich das 411er Krokodil digitalisiert und zugerüstet. Das war ziemlich anspruchsvoll.
Die LEDs in die Leuchten einzubauen ging noch einigermassen:
Zuerst habe ich die Linse entfernt und den Laternenkörper-Innenraum etwas erweitert, damit die LED reinpasst. Die Linse musste hinten leicht abgeschliffen werden. Dann durch ein Loch die mit Kupferlackdraht versehene warmweisse 0603-LED einführen, Leim dazu und die Linse von vorne aufkleben. Sieht fast aus wie vorher. Die LED ist über einen 100 kOhm Widerstand an den Zimo-Dekoder angeschlossen, so dass die Lichtstärke stimmt.
Die Zurüstteile sind extrem klein und friemelig. Und irgendwo gab es mehrmals Kurzschluss, so dass mehrere LED-Laternen ein zweites Mal aufgebohrt und neu mit LED bestückt werden mussten. Zudem verhakeln sich die Gelenke bei der kleinsten Berührung von Drähten oder Klebeband.
Noch nicht perfekt aber es funktioniert wieder alles.
Gruss Renato
... ich hab mal den Thread nach einer sinnvollen Trennstelle (Vorstellung und dann Anlagenbericht) durchsucht - wenn, dann würde ich den Thread gesamthaft mit einem neuen Titel zu den Anlagen transferieren.
Salü Giorgio
Das kannst Du gerne machen, wenn es nicht zu viel Aufwand ist. Nenn ihn doch "Zernez - Carolina".
Danke und Gruss
Renato
Guten Morgen
Vielen Dank für Eure Kommentare!
Endlich, es hat wiedermal geregnet!. Der Tantermozzabach führt etwas Wasser. Dadurch sind auch Pflanzen gewachsen - zumindest auf der Zernezer Seite.
24 Bäume später sieht die Schlucht so aus:
Gruss und ein schönes Wochenende!
Renato
PS: Sollte dieses Thema nicht besser mal in den Anlangenteil verschoben werden?
Tom : sollte es? Ich habe es bisher hier belassen, weil so die ganze Entstehungsgeschichte an einem Stück ist. Weiss nicht, ob es umgezogen werden müsste/sollte/könnte? Von mir aus passt's.
Salü Thomas
Danke für den tollen Film. Deine Anlage ist wunderschön, mit so vielen Details. Das macht Lust auf einen grösseren Masstab...
Gruss Renato