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Bildquelle: Pixabay / A Owen
Vor 20 Jahren blickten hunderttausende Europäerinnen und Europäer zum Himmel. Im August 1999 schob sich der Mond vor die Sonne und sorgte so für eine totale Sonnenfinsternis.
Zu reden gab die Totalität vom 11. August 1999 vor allem wegen diverser Weltuntergangstheorien die unter anderem besagten, dass die Sonne nach der Finsternis gar nicht mehr aufgehen würde. In der allgemeinen Aufregung rund um den bevorstehenden Jahrtausendwechsel fanden diese Theorie zahlreiche Anhänger. Bewahrheitet haben sie sich (zum Glück) nicht.
Während der rund zwei Minuten dauernden Finsternis schien das Leben in Europa praktisch still zu stehen. Auch im wortwörtlichen Sinn: Auf verschiedenen Autobahnen in Mitteleuropa kam es zu Staus mit mehreren hundert Kilometern Länge. Züge waren überfüllt und an mehreren Bahnhöfen mussten Fahrgäste abgewiesen werden.
Ein noch etwas spezielleres Erlebnis war der 11. August 1999 für jeweils hundert Personen, die diese Sonnenfinsternis an Bord dreier Concorde-Flugzeuge erleben konnten. Die Flugzeuge folgten dabei dem Verlauf des Kernschattens, so dass sich die Totalität für die Passagiere auf etwa 15 Minuten verlängerte, bevor der Kernschatten die mit maximal 2200 km/h fliegenden Maschinen überholt hatte.
Übrigens: Die nächste totale Sonnenfinsternis, bei der der Kernschatten über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinwegziehen wird, wird am 3. September 2081 stattfinden.
Erstellt am: 11. August 2019