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Beim genaueren Betrachten der Wirbelsäule sehen wir deutliche Unterschiede der Anatomie als auch der „Normwerte“ des Bewegungsausmasses. Grund der unterschiedlichen Drehfähigkeit liegt bei der Anordnung der kleinen Wirbelgelenke. Die Halswirbelsäule als auch die Brustwirbelsäule haben ein grosses Bewegungsausmass in die Drehung (Rotation), die Lebenwirbelsäule jedoch ein sehr geringe.
In der Praxis ist es jedoch oftmals so, dass die Drehbeweglichkeit der Brustwirbelsäule sich im Verlaufe der Jahre deutlich reduziert hat – dieses liegt oftmals nur noch bei 15° statt 60°. Das natürliche Drehen der Brustwirbelsäule beim Gehen & beim Sport verlagert sich in die Lendenwirbelsäule, welche Beschwerden wie Überlastungsschmerzen, Hexenschuss, Bandscheibenprobleme, Arthrose etc. zur Folge haben. Um dies zu verhindern, müssen wir die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule erhalten respektive verbessern. Bei allen Drehübungen (Rotationsübungen) der Wirbelsäule steht die Aufrichtung dieser im Vordergrund – erhobenen Hauptes schaffen wir Platz zwischen den Wirbelgelenken und schaffen die Grundlage für eine bessere Drehbewegung.
Ausgangsstellung: Einbeinkniestand
Ausführung: das rechte Knie kraftvoll in den Boden zu schieben und den Kopf Richtung Decke auszurichten. Dann folgt die Rotation des Rumpfes nach links. Dabei soll sich das rechte Becken leicht nach hinten-unten-außen bewegen und die rechte Hand sich über den Rumpf nach links drehen. Die Bewegung bis zum individuellen Bewegungsende ausführen