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Der interne Zinssatz (oder interne Zinsfuss) ist eine jährliche Durchschnittsrendite, welche für eine Abfolge von Einnahmen und Ausgaben mit zugehörigen Zeitpunkten («Zahlungsstrom») berechnet werden kann. Das zugehörige Berechnungsverfahren nennt sich «Methode des Internen Zinssatzes/Zinsfusses» (auf Englisch «Internal Rate of Return», kurz IRR).
Das Verfahren des internen Zinssatzes berücksichtigt neben der Höhe der Ein- und Ausgaben auch die Zeitpunkte der Zahlungen.
In vielen Fällen ist die Berechnung des internen Zinsfusses mit einer geschlossenen Formel nicht möglich – es muss daher auf ein nummerisches Nullstellenverfahren zurückgegriffen werden.
Das Berechnungsverfahren kann jedoch nicht bei allen Zahlungsströmen angewendet werden; es kann sein, dass kein Ergebnis oder aber mehrere interne Zinssätze resultieren. In bestimmten Fällen wie der Vergabe eines Kredits, welcher in Raten zurückgezahlt wird, gibt es jedoch immer genau einen internen Zinssatz des Zahlungsstroms.
Im Zusammenhang mit Konsumkrediten entspricht der effektive Jahreszinssatz dem internen Zinssatz. Dabei wird der Kredit als Investition betrachtet, zu welcher verschiedene Einnahmen (Tilgungszahlungen und Zahlung der Kreditkosten) gehören.