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In diesem Artikel geht es um die Verwässerung des rechtlichen Rahmens, auf dem humanitäre Massnahmen traditionell beruhen. Das Thema wird durch das Prisma des humanitären Völkerrechts betrachtet. Auch die damit verbundenen Herausforderungen für die staatliche Souveränität werden beleuchtet. Die Autoren zeichnen die wichtigsten Veränderungen der letzten Jahrzehnte nach, auch hinsichtlich der Bedürfnisse und der Auswirkungen auf die von Hilfsorganisationen verfolgte Politik sowie auf die klassischen Grundsätze der Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit und die Untergrabung altbewährter Rechte. Dabei zeigen sie die Risiken für einen bedarfsorientierten Humanitarismus auf, der sich eindeutig auf dem Rückzug befindet.