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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Die Frauen des VfL Wolfsburg mit den Schweizerinnen Noëlle Maritz und Lara Dickenmann verpassen den dritten Champions-League-Titel. Im Final unterliegen sie Olympique Lyon 1:4 nach Verlängerung. Nachdem zuvor während über 90 Minuten keine Mannschaft jubeln konnte, fielen die Tore in den ersten Minuten der Verlängerung reihenweise. Keine drei Minuten waren gespielt, da sorgte die dänische Internationale Pernille Harder mit einem Energieanfall für die Führung der deutschen Aussenseiterinnen.
Der Treffer lenkte das Spiel jedoch nicht in die Bahnen der Deutschen. Praktisch mit dem Wiederanpfiff schafften es die Französinnen, eine gelb-rote Karte gegen Alexandra Popp zu provozieren. Und die numerische Überzahl nutzten sie, um innerhalb von fünf Minuten von 0:1 auf 3:1 zu stellen.Trotz spielerischer Überlegenheit musste Olympique Lyon bis in die Verlängerung, um sich zum dritten Mal in Folge und zum insgesamt fünften Mal den Champions-League-Titel zu sichern. (sda)
Stan Wawrinka (ATP 25) trifft beim am Sonntag beginnenden French Open auf den Spanier Guillermo Garcia-Lopez (ATP 71), gegen den er in Paris schon mal verloren hat. In der 2. Runde könnte Wawrinka auf den Russen Karen Chatschanow (ATP 39) oder den Österreicher Andreas Haider-Maurer (ATP 412) treffen.
Im gleichen Tableauviertel wie Wawrinka befinden sich mit Alexander Zverev (ATP 3) und Dominic Thiem (ATP 8) zwei der stärksten Herausforderer von Rafael Nadal. Der Spanier beginnt die Titelverteidigung gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow (ATP 54). Sein erster gesetzter Gegner könnte in der 3. Runde Richard Gasquet (ATP 32) sein.
Auf Novak Djokovic könnte der Mallorquiner erst im Final treffen. Djokovic spielt in der 1. Runde gegen einen Qualifikanten.
Im Frauentableau wurden die ungesetzten Schweizerinnen von den schwierigsten Aufgaben verschont. Belinda Bencic (WTA 72) und Timea Bacsinszky (WTA 63) treffen in der 1. Runde auf Qualifikantinnen. Stefanie Vögele (WTA 100) bekommt es mit der Ukrainerin Lesia Zurenko (WTA 40) zu tun, gegen die sie Anfang März im Final von Acapulco ihren ersten WTA-Titel verpasst hat.
Die ebenfalls ungesetzte Serena Williams spielt zum Auftakt gegen die Tschechin Kristyna Pliskova (WTA 70). Im Achtelfinal könnte die Amerikanerin auf Maria Scharapowa (WTA 29) treffen.
Stan Wawrinka ist am ATP-Sandplatzturnier in Genf in den Viertelfinals ausgeschieden. Der als Nummer 3 gesetzte Waadtländer, der die zweite Saisonhälfte 2017 verpasst und in diesem Jahr bis vor dem Genfer Turnier erst acht Partien bestritten hatte, unterlag dem Ungarn Martin Fucsovics, Nummer 60 der Weltrangliste, 4:6, 0:6. (sda)
Simon Yates, der Leader des Giro d'Italia, hat sein Leadertrikot in der 18. Etappe nur mit Mühe verteidigt. Der Brite liegt nur noch rund eine halbe Minute vor dem zweitplatzierten Tom Dumoulin. Den Tagessieg sicherte sich der Deutsche Maximilian Schachmann.
Lange hatte wenig darauf hingedeutet, dass Yates bei der Bergankunft in Prato Nevoso in Schwierigkeiten kommen würde. Auf den letzten beiden Kilometern verlor er allerdings den Kontakt zu den anderen Favoriten um Dumoulin, den Italiener Domenico Pozzovivo und seinen Landsmann Chris Froome. Er verlor eine knappe halbe Minute auf Vorjahressieger Dumoulin, rettete die «Maglia rosa» aber ins Ziel.
Mit dem Etappensieg hatten die besten Fahrer des Gesamtklassements nichts zu tun. Dieser ging mit Schachmann an ein Mitglied einer ursprünglich 12-köpfigen Spitzengruppe, die einen Maximalvorsprung von 16 Minuten auf das Feld herausfuhr.
Der 24-Jährige Fahrer der Mannschaft Quick-Step Floors besass im Finale nach 196 Kilometern am meisten Kräfte. Schachmann, der den grössten Erfolg seiner Karriere feierte, siegte 10 Sekunden vor dem Spanier Ruben Plaza und 16 Sekunden vor dem Italiener Mattia Cattaneo. (sda)
Der Schweizer WM-Gruppengegner Serbien geht vorerst mit 27 Spielern in die Vorbereitung auf das Turnier in Russland. Zum erweiterten Kader von Nationalcoach Mladen Krstajic gehören auch die in der Schweiz geborenen Aleksandar Prijovic und Milos Veljkovic.
Bis spätestens am 4. Juni muss Serbien sein Kader auf 23 Spieler reduzieren. Vor den WM-Gruppenspielen gegen Costa Rica (17. Juni), die Schweiz (22. Juni) und Brasilien (27. Juni) bestreitet die Mannschaft in Graz Testpartien gegen Chile und Bolivien. (pre/sda)
Die Red-Bull-Fahrer dominierten den ersten Trainingstag zum Grand Prix von Monaco nach Belieben: Daniel Ricciardo fuhr zweimal die Bestzeit vor seinem Teamkollegen Max Verstappen. Red Bull fährt im Fürstentum am Sonntag sein 250. WM-Rennen und könnte sich mit einem Sieg das schönste Jubiläums-Geschenk gleich selber machen. Der letzte Sieg für die Bullen in Monaco holte Mark Webber 2012.
Hinter dem Niederländer Verstappen, der zwei Zehntel langsamer als Ricciardo war, verlor Sebastian Vettel im Ferrari bereits mehr als eine halbe Sekunde, war wenigstens einen Hauch schneller als WM-Leader Lewis Hamilton im Mercedes. Der Deutsche liegt in der Gesamtwertung 17 Zähler hinter dem vierfachen Weltmeister.
Das interne Duell im Team Alfa Romeo Sauber entschied der monegassische Rookie Charles Leclerc zweimal für sich. Der 20-Jährige, der nur wenige Meter neben der ersten Kurve wohnt, war vor seinem Heimrennen sieben und sechs Zehntel schneller als Teamkollege Marcus Ericsson. Der Monegasse belegte die Ränge 16 und 17, der Schwede klassierte sich im 19. und 20. Rang. (pre/sda)
Der Champions-League-Final 2020 findet im Atatürk-Olympiastadion in der türkischen Millionenmetropole Istanbul statt. Dies entschied das UEFA-Exekutivkomitee bei ihrer Sitzung in Kiew. Die 76'000 Zuschauer fassende Spielstätte war bereits 2005 Schauplatz des Endspiels in der Königsklasse, als Liverpool in einem denkwürdigen Spiel Milan nach einer 0:3-Pausenrückstand im Penaltyschiessen besiegte.
Für 2019 steht bereits Madrid mit dem neuen Atlético-Stadion als Ausrichter fest. Der Europa-League-Final in zwei Jahren wird im polnischen Danzig stattfinden, der Supercup zwischen den Siegern der beiden Europacup-Wettbewerbe steigt in Porto. (pre/sda)
Mit Sam Querrey (ATP 13) ist die Nummer 1 beim Geneva Open bereits bei seinem ersten Einsatz gescheitert. Der Amerikaner unterlag nach einem Freilos in der 1. Runde dem Argentinier Guido Pella (ATP 81) mit 5:7, 7:6, 6:7.
Zweieinhalb Stunden lang wehrte sich Querrey gegen die frühe Niederlage. Im zweiten Satz machte er zunächst einen 2:4-Rückstand wett und wehrte im Tiebreak einen Matchball ab. (ram/sda)
Gemäss dem FIFA-Chefarzt Michel D'Hooghe werden die Dopingkontrollen während der WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) unter Aufsicht des Weltverbandes und völlig ohne Beteiligung der russischen Gastgeber durchgeführt. Der Prozess «vom Beginn bis zum Ende» solle «von der FIFA ohne russisches Eingreifen» geschehen, sagte D'Hooghe zu «The Times».
Bei den Olympischen Winterspielen 2014 hatte es einen grossen Dopingskandal um manipulierte Proben gegeben. Die Personen, welche an der WM die zu kontrollierenden Spieler vom Feld begleiten, werden von der FIFA eingesetzt und «nicht-russisch» sein. Die Proben werden in einem Labor in Lausanne analysiert. (ram/sda)
Der kolumbianische Stürmer Radamel Falcao (32) wurde in Spanien wegen Steuerbetrugs zu einer Geldbusse von neun Millionen Euro und 16 Monaten Gefängnis verurteilt. Der 70-fache Internationale hatte laut den Behörden während seiner Zeit bei Atletico Madrid 2012 und 2013 insgesamt rund 5,6 Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschleust.
Einnahmen aus Bildrechten waren mittels eines Netzes aus Briefkastenfirmen unter anderem auf den britischen Jungferninseln und in Irland verborgen worden. Der aktuell in Frankreich bei der AS Monaco engagierte Falcao hatte bereits im vergangenen Juli 8,2 Millionen Euro an den spanischen Fiskus überwiesen. (ram/sda)
Nach dem Meistertitel gewinnt Dinamo Zagreb auch den kroatischen Cup. Matchwinner im Final gegen Hajduk Split ist der Schweizer Nationalstürmer Mario Gavranovic. Zehn Minuten nach der Pause erzielt er den einzigen Treffer der Partie. Und empfiehlt sich so auch nachdrücklich fürs WM-Team. (ram)
Die Boston Celtics sind nur noch ein Sieg vom Finaleinzug in der NBA entfernt. Sie setzen sich zuhause im fünften Halbfinal-Duell gegen die Cleveland Cavaliers mit 96:83 durch. In der Best-of-7-Serie führt Boston nun mit 3:2 Siegen.
Bester Werfer in den Reihen der Celtics, die im zehnten Playoff-Heimspiel zum zehnten Sieg kamen, war der erst 20-jährige Jayson Tatum mit 24 Punkten. Al Horford liess sich mit 15 Zählern und 12 Rebounds ein Double-Double notieren. Mit einem weiteren Erfolg in der Nacht auf Samstag (Schweizer Zeit) in Cleveland würde der Rekordchampion erstmals seit 2010 wieder den NBA-Final erreichen. (ram/sda)
Stan Wawrinka gewann seine Auftaktpartie beim Geneva Open. Der Waadtländer bezwang in der 2. Runde den Amerikaner Jared Donaldson (ATP 57) 6:3, 6:4.
Der dreifache Sieger von Grand-Slam-Turnieren zeigte bei seiner zweiten Partie auf der roten Unterlage in dieser Saison eine solide Leistung - vor einer Woche in Rom hatte Stan Wawrinka noch eine Erstrunden-Niederlage kassiert. Donaldson erhielt nun während der ganzen Partie nie einen Ball, um den Aufschlag der Weltranglisten-Nummer 25 zu durchbrechen.
Dem Romand gelang vor dem Heimpublikum ein Start nach Mass. In nur 27 Minuten und einem Break zum 4:2 war der erste Satz in trockene Tücher gelegt. Danach leistete Donaldson, der vor zwei Jahren in Cincinnati gegen Wawrinka bereits eine Niederlage auf Hartplatz kassiert hatte, mehr Widerstand. Im siebten Game zahlte sich Wawrinkas Hartnäckigkeit aber aus. Er verwertete den dritten Breakball zur 4:3-Führung. Die anschliessenden zwei Aufschlagspiele brachte er zu null durch.
Elia Viviani hat die 17. Etappe des Giro d'Italia gewonnen und seinen bereits vierten Sieg in dieser Rundfahrt gefeiert. Nach 155 km überquerte der sprintstarke Italiener die Ziellinie in Iseo vor dem ebenfalls schon zweimal siegreichen Iren Sam Bennett. Dritter wurde Niccolo Bonifazio aus Italien.
Im Gesamtklassement ergaben sich am Mittwoch keine Veränderungen. Der Brite Simon Yates führt nach wie vor mit 56 Sekunden Vorsprung vor dem niederländischen Vorjahressieger Tom Dumoulin. Der Rückstand des drittklassierten Italieners Domenico Pozzovivo beträgt bereits mehr als drei Minuten.
Die 18. Etappe vom Donnerstag führt über 196 km von Abbiategrasso hinauf zur Skistation Prato Nevoso. (zap/sda)
Manchester United bleibt in der Rangliste der 32 wertvollsten Fussballklubs Europas einsame Spitze. In einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG wird der Wert des englischen Giganten mit 3,255 Milliarden Euro beziffert. Dahinter folgen die spanischen Spitzenklubs Real Madrid (2,920 Milliarden Euro) und FC Barcelona (2,783 Milliarden) sowie der deutsche Rekordmeister Bayern München (2,552 Milliarden).
Erst an zwölfter Stelle liegt Borussia Dortmund mit 1,060 Milliarden Euro, der Bundesliga-Konkurrent FC Schalke 04 folgt auf Rang 14 mit 673 Millionen Euro. Der Champions-League-Finalist Liverpool konnte seinen Wert um 19 Prozent auf 1,580 Milliarden Euro steigern. Die Grundlage der Studie bildet laut KPMG eine Analyse der neuesten öffentlich zugänglichen Jahresabschlüsse der 32 ausgewählten europäischen Klubs. (pre/sda)
Die von FIFA-Präsident Gianni Infantino vorangetriebene Reform der Klub-WM steht nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» offenbar vor dem Aus. Wie die Zeitung berichtet, habe der stellvertretende FIFA-Generalsekretär Zvonimir Boban, ein enger Vertrauter Infantinos, den europäischen Topklubs bereits mitgeteilt, das vorläufig nichts aus dem Projekt werde.
Infantino will die Klub-Weltmeisterschaft von 7 auf 24 Teams erweitern und damit zusammen mit der Einführung einer globalen Nations League 25 Milliarden Dollar von Investoren kassieren. Diese Pläne waren auf heftige Gegenwehr gestossen, zumal Walliser FIFA-Präsident kaum Details preisgegeben hatte. Widerstand kommt vor allem aus Europa.
Infantino hatte den Mitgliedern des FIFA-Councils bei ihrem Treffen Mitte März in Bogotá eine Offerte präsentiert. In diesen Plänen soll die FIFA angeblich einen Anteil von 51 Prozent an der Unternehmung besitzen, die Geldgeber sollen die milliardenschweren Einnahmen garantieren. (pre/sda)
Ian Gut, der jüngere Bruder von Swiss-Ski-Athletin Lara Gut, entscheidet sich für einen Nationenwechsel und fährt in Zukunft für das Fürstentum Liechtenstein. Nach mehreren Jahren im C-Kader könne dies seiner Karriere nur gut tun, heisst es im Communiqué von Swiss-Ski.
«Zum Glück besitze ich auch den Liechtensteinischen Pass. Ich bin bereits als 13-Jähriger im Skiclub Triesenberg für Liechtenstein gestartet. Ich bin überzeugt, dass sich dieser Wechsel positiv auswirken wird», so Gut. Der Tessiner wird zu Beginn der Saison der von Wolfgang Auderer geleiteten Europacup-Gruppe angehören. (pre/sda)