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Dario Cologna schafft an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Historisches. Der 31-jährige Münstertaler gewinnt das Skating-Rennen über 15 km mit Intervall-Start auf überlegene Weise.
Mit dem Gewinn seiner insgesamt vierten Olympia-Goldmedaille ist Cologna nun - gemeinsam mit Simon Ammann - der erfolgreichste Schweizer Winter-Olympionike aller Zeiten. Zudem ist er der erste Langläufer in der Geschichte der Winterspiele, der dreimal in Folge in der gleichen Disziplin (15 km) Gold gewinnen konnte.
Cologna zeigte fünf Tage nach seinem 6. Platz im Skiathlon im Alpensia Centre eine Machtdemonstration sondergleichen und verwies den Norweger Simen Hegstad Krüger, den Olympiasieger im Skiathlon, um 18,3 Sekunden auf Platz 2. Bronze sicherte Denis Spizow aus Russland. Der als Mitfavorit gestartete Norweger Martin Johnsrud Sundby ging als Vierter leer aus.
Cologna, der der Schweizer Olympia-Delegation in Südkorea die erste Goldmedaille bescherte, hatte bereits nach 6 km mit 11 Sekunden Vorsprung an der Spitze gelegen, nach 10 km betrug seine Marge gar 23 Sekunden. Im Ziel wurde der Münstertaler, der im Weltcup seit Silvester vier Rennen für sich entschieden hatte und deshalb als einer der ersten Sieganwärter nach Pyeongchang gereist war, von den Gefühlen übermannt und liess den Freudentränen freien Lauf.
Als zweitbester Schweizer klassierte sich Roman Furger mit 1:12 Minuten Rückstand auf Cologna im 12. Rang. Der Urner empfahl sich damit für eine Selektion für den Teamsprint von nächster Woche. Toni Livers und Candide Pralong schafften es derweil nicht unter die ersten 30.