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In der Stadt Zürich steigen die Mieten, weil der Bund nicht mehr zahlt. Von den 6500 subventionierten Wohnungen werden bis in einigen Jahren ein Fünftel teurer, wie der «Tages-Anzeiger» schätzt.
Der Grund: Der Bund subventioniert Mieten mit dem nationalen Zusatzverbilligungsprogramm. 2015 zahlte dieser insgesamt 1.96 Millionen Franken dafür. Nach 25 Jahren läuft das Programm jedoch aus, so dass die letzten Subventionen in neun Jahren verteilt werden.
Teilweise steigen die Mieten ab dann bis zu 90 Prozent. Eine Lösung könnte das Modell à la Kanton Neuenburg sein: Die Zusatzkosten übernehmen dort zu einem gleichen Teil Kanton, Gemeinde, Eigentümer und Mieter. (rwy)
Highlight
Wohnungssubventionen produzieren eine abhängige Wählerklientel, die Subventionen gerhören darum komplett abgeschafft. Besser ist es vernünftige Löhne durchzusetzen, z.B. durch das konsequente Verhindern von Lohndumping.
Untersuchung zeigt: «Carlos» wurde «diskriminierend und erniedrigend» behandelt
Keine Matratze, kein Hofgang, nur mit einem Poncho bekleidet: Zwar wurde der als «Carlos» bekannt gewordene 21-Jährige in der Untersuchungshaft in Pfäffikon ZH teilweise «objektiv diskriminierend und erniedrigend» behandelt, nicht aber konventions- und verfassungswidrig. So lautet das Resultat der Administrativuntersuchung. Dennoch gibt es personelle Konsequenzen.
Nachdem der Anwalt von «Carlos» Vorwürfe erhoben hatte, sein Mandant sei in der Untersuchungshaft in Pfäffikon schlecht behandelt …