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Der Schweizer Pressefotograf des Jahres heisst Guillaume Perret . Er wurde am Mittwoch in Bern zum Hauptsieger gewählt.
Die Reinhardt von Graffenried Stiftungexterner Link hatte zuvor die Gewinnerinnen und Gewinner in sechs Kategorien bekanntgegeben.
Perret wurde in der Kategorie Porträt für seine Bilder von Daniela Mossenta ausgezeichnet. Die Fotoserie zeigt die 67-Jährige aus Neuenburg, "die an Brustkrebs leidet und nach Operation und Chemotherapie selbstbestimmt ihren Körper zeigt".
Der Gewinner in der Kategorie Aktualität heisst Reto Oeschger, wie die Fondation Reinhardt von Graffenried am Freitag mitteilte. Sein Bild "Die dunkle Seite des Jürg Jegge" zeigt den ehemaligen Zürcher Sonderschullehrer nach den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen als "gebrochenen Mann", wie die Jury schreibt.
Nils Ackermann, der 2015 den Hauptpreis gewonnen hatte, siegt in diesem Jahr in der Kategorie Schweizer Reportagen für sein Bild "Opération Valmy" von Pierre Maudet. Ackermann begleitete den FDP-Bundesratskandidaten auf seiner Werbetour durch die Schweiz.
Als "Poesie in der Pressefotografie" bezeichnet die Jury die Bilderserie von Karin Hofer "Reinen Wein einschenken" über einen Winzer, der Naturwein herstellt. Sie wurde in der Kategorie Alltag ausgezeichnet. In der Kategorie Sport siegt Simon Tanner mit seiner "Assoziationen zu Wachstum und Wahnsinn im Fussball", wie es in der Begründung heisst.
Auf die "Hinterhältigkeit des Krieges" verweist Alex Kühni, der Gewinner in der Kategorie Ausland. Das ausgezeichnet Bild zeigt einen Scharfschützen in Mosul.
(Alle Bildrechte bei den Autoren, Text SDA/ATS)