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Keizan Zenji wurde 1264 in der Provinz Echizen geboren, was in der heutigen Präfektur Fukui liegt. Im Alter von acht Jahren rasierte er sich den Kopf und trat in Eiheiji ein.
Im Gegensatz zu Dogen Zenji, der das innere Selbst tief erforschte, zeichnete sich Keizan Zenji durch seine Fähigkeit aus, nach außen zu blicken und die Lehren tapfer zu verbreiten. Für die Soto Zen-Schule sind die Lehren dieser beiden Gründer eng miteinander verbunden. Sie verbreiteten den Weg des Buddha, wobei der eine introvertiert vorging und der andere extrovertiert.
Keizan war Verfechter der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Er förderte aktiv seine Schülerinnen, ordnungsgemäße Priesterinnen zu werden. Da zu dieser Zeit Frauen unberechtigterweise an den Rand der Gesellschaft gedrängt waren, war dies wahrlich revolutionär. Man glaubt, dass darin der Ursprung der Nonnen der Soto Zen-Schule liegt, und aus diesem Grund fanden viele Frauen Zuflucht bei Buddha, Dharma und Sangha.
Keizan Zenji verfasste das Denkoroku (Bericht von der Übertragung des Lichtes). Dieses Buch erklärt die Umstände, unter denen Shakyamuni Buddhas Dharma über die achtundzwanzig Ahnen in Indien, die dreiundzwanzig Patriarchen in China, über Dogen Zenji in Japan bis zum Lehrer von Keizan, Tettsu Gikai, übertragen worden war.
Im Jahre 1321, als er achtundfünfzig Jahre alt war, wurde Keizan Zenji ein Tempel namens Morookaji in Noto (heute Präfektur Ishikawa) gestiftet, den er dann in Sojiji umbenannte. Dies war der Ursprung von Sojiji in Yokohama, welcher neben Eiheiji der andere Daihonzan (Haupttempel) der Soto Zen-Schule ist.
Keizan Zenji verstarb 1325 im Alter von fünfundsechzig Jahren.
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