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Der Begriff „Immunität“ steht in der Medizin sowohl für „Unempfindlichkeit“ wie auch für „Schutz gegen Krankheitserreger, Antigene und Gifte“. Er umschreibt die Fähigkeit, Abwehrstoffe (sog. Antikörper) gegen solche Pathogene zu bilden. In der Politik ist damit auch die „Unantastbarkeit von Amts- und Würdenträgern“ gemeint; dafür kennt man aber – anders als beim Pferd - keine biologischen Zusammenhänge.
Beim jungen Pferd spielt die körpereigene Abwehr in Bezug auf Infektionskrankheiten eine überaus grosse Rolle. Der Grund dafür liegt darin, dass Antikörper bei Equiden aus anatomischen Gründen während der Trächtigkeit nicht ins Blut des Foetus übertreten können. Dafür gelangen die Antikörper im Euter ins Kolostrum (Bieschmilch), um dann nach der Geburt vom Fohlen aufgenommen zu werden. In den ersten Lebensstunden kann deren Darm diese grossen Moleküle aufnehmen. An uns liegt es, u.a. mittels Impfungen für gehaltvolles Kolostrum zu sorgen und dessen Aufnahme sicherzustellen; im Zweifelsfalle ist eine Kontrolle (Blutuntersuchung) angezeigt. Für die ersten Lebensmonate sind die Fohlen dann passiv geschützt und ihre aktiven Impfungen sind nachher gut überlegt mit dem Absetzen zu koordinieren.
Produkte zur Unterstützung der Immunität: