Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03329.jsonl.gz/1272

Sie haben noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier.
Die Sopranistin Sally Matthews, die aus Southampton stammt, erhielt ihre Gesangsausbildung bei Cynthia Jolly sowie Johanna Peters und absolvierte das Opernstudio an der Guildhall School of Music and Drama in London. Noch während ihres Studiums wurde ihr 1999 der renommierte «Kathleen Ferrier Award» verliehen. Praktische Bühnenerfahrungen erwarb sie sich anschliessend als Mitglied im «Young Artist Programme» am Royal Opera House. Dort debutierte sie 2001 als Nannetta in Verdis Falstaff unter der Stabführung von Bernard Haitink; seither interpretierte sie am Covent Garden Mozart-Partien wie Pamina, Fiordiligi oder Sifare und gestaltete die Anne Trulove in Strawinskys The Rake’s Progress. Auch ihre ersten Auftritte auf dem europäischen Festland liessen nicht lange auf sich warten: So gastierte Sally Matthews als Cavallis Calisto an der Bayerischen Staatsoper, wo sie wenig später als Titelheldin in der Uraufführung von Unsuk Chins Alice in Wonderland zu erleben war; an der Nederlandse Opera Amsterdam interpretierte sie die Sophie im Rosenkavalier und Händels Deidamia, am Theater an der Wien übernahm sie die Governess in Brittens The Turn of the Screw und die Blanche in Poulencs Les Dialogues des Carmélites. Im Dezember 2010 schliesslich gab Sally Matthews ihren Einstand an der Wiener Staatsoper, wo sie als Donna Anna in einer Neuproduktion des Don Giovanni mitwirkte. Sally Matthews verfügt über ein reiches Konzertrepertoire: Unter Leitung von Simon Rattle sang sie Orffs Carmina Burana und Schumanns Das Paradies und die Peri, unter Daniel Harding die Poèmes pour Mi von Olivier Messiaen, unter Seiji Ozawa Mendelssohns Elias, und bei den BBC Proms brachte sie mit Roger Norrington Haydns Jahreszeiten zur Aufführung. Sally Matthews ist auch eine gefragte Liedinterpretin; Rezitale führen sie in das Amsterdamer Concertgebouw, die Londoner Wigmore Hall und nach Brüssel.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 2. April 2009 mit Beethovens Neunter Sinfonie, gespielt vom Chamber Orchestra of Europe unter Bernard Haitink.
Dezember 2010