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Diagnostische Laparoskopie und Adhäsiolyse
Bei der diagnostischen Laparoskopie geht es um eine Betrachtung der Bauchhöhle zur Klärung allfälliger Beschwerden.
Die meisten Organe des Bauchraumes können heute durch die sogenannten bildgebenden Untersuchungen (Ultraschall, MRI, CT, etc.) sehr genau ohne Invasivität beurteilt werden. Ein beträchtlicher Teil des Gastrointestinaltraktes (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dickdarm) kann zudem durch schlauchförmige endoskopische Systeme direkt von innen betrachtet werden.
Es bleiben aber doch immer wieder Patienten übrig, deren Bauchbeschwerden durch alle obgenannten Untersuchungen nicht erklärt werden können. Man spricht dann häufig von funktionellen Störungen oder schuldigt Verwachsungen bei vorbestehenden Bauchoperationen an. Direkt sichtbar sind solche Verwachsungen aber nur, wenn die Bauchhöhle selber eingesehen werden kann. Hierzu eignet sich die Laparoskopie in einem Teil der Fälle als diagnostisches und therapeutisches Verfahren. Ausmass und Art der Verwachsungen - meist erst bei der Operation selber beurteilbar - beeinflussen die Entscheidung des Chirurgen, ob das Komplikationsrisiko, welches mit dem operativen Lösen solcher Verwachsungen verbunden ist, verantwortbar ist. In einfachen Fällen können einzelne Narbenstränge durchtrennt und damit das Problem gelöst werden. Andere Patienten weisen zahlreiche Verklebungen zwischen den einzelnen Darmteilen auf und ein klarer Zusammenhang zu den beklagten Beschwerden ist nicht gegeben. Ein risikoreiches Operieren bei unsicheren Erfolgsaussichten wäre hier kaum zu vertreten. Eine genaue Besprechung des Problemes mit dem Patienten ist hier vor der Operation unabdingbar.