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Im Luzerner Voralpengebiet muss eine Bergbauernfamilie ihr Projekt für ein neues Zweigenerationen-Wohnhaus aufgrund regulatorischer Vorgaben mehrfach überarbeiten. Die schlussendlich bewilligte Gebäude-Variante ist baulich anspruchsvoller und verursacht Mehrkosten. Die Familie mit einem kleinen Kind kann diese nicht alleine tragen.
Die junge Bauernfamilie konnte ihren Betrieb im hügeligen Luzerner Hinterland vor zwei Jahren von den Eltern übernehmen. Sie hält Mutterkühe und Schweine. Ohne das Zusatzeinkommen der Frau, die Teilzeit im Gesundheitsbereich arbeitet, kommen die Bergler nicht über die Runden. Das alte Wohnhaus auf dem Betreib wird von den Eltern bewohnt. Es ist direkt an den Stall angebaut und befindet sich in einem schlechten Zustand. Ursprünglich wollte man eine zweite Wohnung für die jüngere Generation ins Haus integrieren, doch musste dieses Vorhaben aufgrund der maroden Bausubstanz fallen gelassen werden. Die Betriebsleiterfamilie muss darum mit ihrem zweijährigen Buben in einer Mietwohnung im Dorf wohnen. Um Wohnraum für beide Generationen – die Arbeitskraft der Eltern wird weiter benötigt – auf dem Betrieb zu schaffen, will die Betriebsleiterfamilie ein neues freistehendes Wohnhaus mit zwei Wohnungen bauen. Das kostengünstige Projekt muss aufgrund von Einsprachen mehrfach überarbeitet werden. Die Behörden verlangen, dass das neue Gebäude ebenfalls an den Stall gebaut wird und gleichen Dimensionen aufweist. Aus diesem Grund kommt es teurer zu stehen als ursprünglich geplant. Die Familie ist mit der Finanzierung des Zukunftsprojektes überfordert und ersucht darum die Schweizer Berghilfe um Unterstützung.