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Zwei Nordkoreanern ist über die Seegrenze die Flucht nach Südkorea gelungen. Die beiden Männer schwammen durch das Gelbe Meer und wurden am frühen Donnerstagmorgen vor der Insel Gyodongdo von Marinesoldaten aufgegriffen, wie das Wiedervereinigungsministerium in Seoul mitteilte.
Die Flüchtlinge, bei denen es sich offenbar um Vater und Sohn handle, hätten die Anerkennung als Überläufer beantragt. Die schwer gesicherte Insel Gyodongdo liegt etwa 2,5 Kilometer von der nächstgelegenen Küste im kommunistischen Norden entfernt.
Es ist sehr selten, dass Nordkoreaner über das Meer nach Südkorea gelangen. Ende Juli hatte Südkorea einen aus Seenot geretteten nordkoreanischen Fischer aufgenommen.
Alljährlich versuchen hunderte Nordkoreaner die Flucht aus dem Land. Die meisten wählen den Weg über China und andere Drittstaaten nach Südkorea. Nord- und Südkorea befinden sich seit dem Ende des Korea-Krieges (1950 bis 1953) formell weiter im Kriegszustand. (trs/sda/afp)
Nach einem Dutzend Raketentests in diesem Jahr hat Nordkorea seinen wichtigsten Nationalfeiertag ohne Säbelrasseln gefeiert. Das Staatsfernsehen zeigte am Freitagabend (Ortszeit) zum 110. Geburtstag des «ewigen Präsidenten» Kim Il Sung eine Massenveranstaltung in der Hauptstadt Pjöngjang. Tausende junger Menschen tanzten demnach auf dem nach dem früheren Staatschef benannten Platz. Frauen trugen bunte traditionelle Kostüme. Im Anschluss sollte zum «Tag der Sonne» auch ein grosses Feuerwerk stattfinden. Ob auch Machthaber Kim Jong Un als Zuschauer anwesend war, blieb unklar.