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Tipps für die Durchführung
Teil 1, die Einführung in die Umfrage, soll die Grundlage für die tatsächliche Umfrage (Teil 2) legen. Zu Beginn können Sie ausdrücklich sagen, dass die übung Jugendlichen ein Gefühl dafür vermitteln soll, wie wertvoll ihr persönlicher Beitrag für den demokratischen Prozess ist. Es ist ratsam, diesen Aspekt zu betonen, statt sie davon «überzeugen» zu wollen, zur Wahl zu gehen. Erklären Sie, dass jedes Gruppenmitglied am Ende selbst seine Entscheidung treffen soll, dass es dafür aber relevant ist zu wissen, welche Gründe für das Wählen sprechen.
Versuchen Sie die Diskussion darüber, ob Menschen gewählt haben oder nicht (Punkt 4), so «objektiv» wie möglich zu halten, statt die «Wähler/innen» aufzufordern, die «Nichtwähler/innen» umzustimmen. Verbringen Sie nicht zu viel Zeit mit dieser Diskussion, sie soll nur den Rahmen für die Umfrage abgeben.
Wenn Sie darüber sprechen, wie man ein Interview durchführt (Punkt 7), sollten Sie die Schwierigkeiten berücksichtigen, denen die Gruppe bei der Durchführung einer solchen Umfrage begegnen könnte. In einigen Gemeinden fühlen sich die Leute vielleicht unbehaglich, wenn sie von Unbekannten auf der Strasse ausgefragt werden. In diesem Fall ist es evtl. besser, wenn die Gruppenmitglieder ihren Freundes- und Bekanntenkreis befragen.
Es ist äusserst wichtig abzuschätzen, wie viele Informationen die Gruppe in der Analyse verarbeiten kann. Erfragen Sie nicht so viel, dass die Teilnehmenden sich beim Rechnen in Details verlieren. Bei grossen Gruppen sollten die einzelnen Paare weniger Personen befragen als bei kleinen Gruppen.