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Zyklon «Mahasen» nur noch ein Tropensturm
- Donnerstag, 16. Mai 2013, 9:08 Uhr, aktualisiert um 15:31 Uhr
Der Zyklon hat die Küste von Bangladesch mit viel Regen unter Wasser gesetzt. Doch die befürchtete Katastrophe ist nach erstem Augenschein ausgeblieben. Dennoch: neun Menschen kamen ums Leben.
Zyklon «Mahasen» war am Donnerstagmorgen mit etwa 100 km/h auf Bangladeschs Küste getroffen. Meteorologen berichteten, dass «Mahasen» sich danach abgeschwächt habe. Der Zyklon wurde später zu einem tropischen Sturm herabgestuft.
Laut der Behörde für Katastrophenschutz starben neun Menschen. Mehr als 500 Häuser wurden nach ersten Erkenntnissen beschädigt. Die Behörde meldete bis zu drei Meter hohe Sturmfluten in der Bucht von Bengalen.
Angst vor verheerenden Stürmen ist gross
Die an Bangladesch angrenzenden Regionen müssten mit schweren bis sehr schweren Regenfällen rechnen, teilten die Meteorologen weiter mit. Zudem werde mit Windgeschwindigkeiten bis zu 75 Kilometern in der Stunde gerechnet.
Auch Indien erwartete in den nordöstlichen Bundesstaaten Assam, Mizoram, Manipur, Tripura und Nagaland Sturmschäden an Häusern sowie Strom- und Telefonleitungen.
In Burma ging derweil in Erinnerung an Zyklon «Nargis» die Angst um. Durch den verheerenden Sturm waren 2008 mindestens 138'000 Menschen ums Leben gekommen.