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Die Baubewilligungsbehörde muss im Rahmen des Baubewilligungsverfahren die Bauherrin oder den Bauherrn (bzw. Grundeigentümer, Grundeigentümerin) auf die Anforderungen betreffend Radonschutz aufmerksam machen.
Die Bauherrschaft muss dafür besorgt sein, dass präventive Massnahmen getroffen werden, um die Radonkonzentration in Räumen mit Personenaufenthalt unter dem Referenzwert von 300 Bq/m3 zu halten.
Im Kanton Solothurn werden die Baubehörden der Gemeinden die Gebäudeeigentümer respektive die Bauherrschaft im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens mit einem Informationsblatt über den Radonschutz bei Neu- und Umbauten informieren.
Es wird empfohlen, die Vorgaben des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereines (SIA) zu berücksichtigen. Insbesondere sollten die Massnahmen bezüglich Radonschutz aus der SIA-Norm 180/2014 «Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden» konsequent umgesetzt werden. Zu den Basismassnahmen gehören eine ausreichende Abdichtung gegenüber dem Erdreich und eine ausgeglichene Luftbilanz.
Gesetzliche Grundlage: Art. 163 Abs. 1 und Abs. 2 Strahlenschutzverordnung (StSV, SR 814.501).