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Eine Untersuchung der Präfektur Miyagi brachte eine harte Realität ans Tageslicht. Rund 10 % der Unternehmen, die Mitglied einer Industrie- und Handelskammer von Miyagi sind, haben nach dem Erdbeben und Tsunami vom 11. März 2011 den Betrieb eingestellt oder befinden sich in einer perspektivlosen Situation. Das sind rund 4’000 von insgesamt 38’786 Unternehmen.
Bereits aufgegeben haben 1’117 Firmen, 90% davon betrieben in der Küstenregion, wo der Tsunami vernichtende Schaden angerichtet hat. 1’080 Unternehmer wissen nicht mehr, wie weiter mit dem Geschäft laufen soll. Bei 1’762 Unternehmen hat man keine Auskunft erhalten.
Die Beitrittsrate der knapp 40 verschiedenen Industrie- und Handelskammer ist höchstens 54.4%. Vermutlich sind viele Kleinbetriebe bei keiner Kammer dabei. Es ist zu vermuten, dass es in der Tat mehr Unternehmen gibt, mit einer Geschäftsaufgabe gezwungen wurden und werden.
Ein Drittel der Unternehmen haben Schaden am Betriebsgebäude. An der Küste wurden 45.3% der Firmengebäude völlig zerstört. Trotzdem wollen 82.4% der betroffenen Firmen weiter das Geschäft betreiben.