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Obwohl neun Jahre jünger als Simon Ammann stand Schlierenzauer oft gemeinsam mit dem Schweizer, der in diesem Winter seine 25. und wohl letzte Weltcupsaison in Angriff nimmt, auf dem Podest. Der Tiroler war 2011 Weltmeister von der Grossschanze (Ammann 3.) und 2008 im Skifliegen. Daneben holte er acht weitere WM-Titel mit dem Team.
Schlierenzauer gewann auch je zweimal die prestigeträchtige Vierschanzentournee und den Gesamt-Weltcup. Während Ammann in seinem Palmarès einzig die Tournee fehlt, ist die Lücke beim Österreicher der Olympiasieg im Einzel. 2010 holte er zwar mit dem Team Gold, im Einzel musste er sich aber sowohl von der kleinen als auch von der grossen Schanze mit Bronze begnügen - jeweils hinter Ammann und Adam Malysz.
In seinem Blog meinte Schlierenzauer: «Die letzten Monate waren für mich herausfordernd. In positiver Hinsicht. Durch die Verletzungspause hatte ich ausreichend Zeit und den nötigen Abstand, um Vergangenes aufzuarbeiten und zu schauen, wo ich jetzt stehe.» Die vergangene Saison hatte er wegen einer Knieverletzung kurz vor Beginn der WM in Oberstdorf im Februar beenden müssen. Der letzte Weltcupsieg Schlierenzauers liegt bereits fast sieben Jahre zurück.
«Meine aktive Karriere zu beenden ist mir nach all dem, was ich als Spitzensportler erleben durfte, nicht leicht gefallen - aber die Entscheidung fühlt sich ebenso wie der Zeitpunkt richtig an», stellt er nun fest. Was er in Zukunft plant, gab er nicht bekannt.