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Schmerzen im unteren Rücken manifestieren sich häufig als Folge von Erkrankungen des Bewegungsapparates, zum Beispiel Osteochondrose, Radikulitis. Bei Frauen kann es auch an gynäkologischen Erkrankungen liegen. Rückenschmerzen im Lendenbereich werden als „schneidend", „dumpf", „stechend", „ziehend" und andere charakterisiert. Die Art der schmerzhaften Empfindungen hängt ganz von den Gründen ab, die sie verursacht haben.
Abhängig von den zugrunde liegenden Ursachen der Erkrankung können sich andere klinische Anzeichen der Krankheit mit den Schmerzen verbinden. Patienten klagen beispielsweise häufig über Taubheitsgefühle in Armen oder Beinen, Bewegungsstörungen, Muskelschwäche und verminderte Leistungsfähigkeit. Weitere Begleitsymptome sind Kopfschmerzen, Beschwerden im unteren Rückenbereich und Funktionsstörungen der inneren Organe.
Ursachen von Rückenschmerzen
- altersbedingte degenerativ-dystrophische Veränderungen in den Strukturen der Wirbelsäule und angrenzender Gewebe;
- schädigung von Nervenfasern und Nervenknoten in der Nähe der Wirbelsäule;
- entzündliche Prozesse in Knorpel- und Knochenstrukturen;
- Adikulitis in der Lendenwirbelsäule, Hexenschuss, Ischias, Bandscheibenvorfall und viele andere Erkrankungen des Bewegungsapparates;
- Blinddarmentzündung, Cholezystitis und andere entzündliche Läsionen der inneren Organe;
- fettleibigkeit vierten Grades, die eine hohe Belastung der Lendenwirbelsäule hervorruft;
- gutartige und bösartige Tumoren;
- Infektionskrankheiten, am häufigsten - infektiöse Läsionen des Knochengewebes;
- bei Frauen - Adnexitis, Torsion der Ovarialzyste, Schwangerschaft oder Menopause;
- bei Männern, Prostatitis oder Epididymitis.
Behandlung von Rückenschmerzen
Um die Art der Rückenschmerzen zu diagnostizieren, fragt der Neurologe einfach nach den Beschwerden. Und um die Ursache des Schmerzsyndroms herauszufinden, führt er eine umfassende Diagnose durch. Anamnese sammeln, zusätzliche Fragen stellen, den Patienten untersuchen, einfache körperliche Tests durchführen. Überweisung zu weiteren Studien - zum Beispiel zur allgemeinen Blut- und Urinanalyse, zum Röntgen oder zur Computertomographie der Lendenwirbelsäule.
Die Behandlung von Kreuzschmerzen ist in der Regel komplex. Zunächst wird die Ursache der Schmerzen identifiziert und eine spezialisierte Behandlung von den entsprechenden Spezialisten, zum Beispiel einem Rheumatologen, Gynäkologen, verordnet.
In der Remission empfiehlt er Physiotherapie, physiotherapeutische Verfahren, manuelle Therapie und andere Expositionsmethoden.
Was tun bei einem Anfall von Schmerzen im unteren Rücken?
Wenn Sie einen starken Anfall von Rückenschmerzen haben, müssen Sie Ihre Körpertemperatur messen. Wenn es erhöht ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Schmerzsyndrom durch einen infektiösen oder entzündlichen Prozess verursacht wird. Sie müssen sofort einen Arzt rufen oder in ein Krankenhaus gehen.
Wenn die Schmerzen durch eine Muskelzerrung oder -verletzung verursacht werden, nehmen Sie ein Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente und nehmen Sie eine bequeme Position ein. Und gehen Sie unbedingt zum Arzt.
Wenn Rückenschmerzen mit einer chronischen Erkrankung wie Osteochondrose einhergehen, ergreifen Sie die von Ihrem Arzt verordneten Maßnahmen.
Vorbeugung von Rückenschmerzen
- Führen Sie einen aktiven Lebensstil, um die Schwächung des Muskelkorsetts zu verhindern: Machen Sie morgens Übungen, gehen Sie spazieren oder trainieren Sie im Fitnessstudio;
- Heben Sie keine Gewichte oder betreiben Sie keinen Profisport ohne angemessenes Training;
- Behalten Sie die richtige Körperhaltung bei, insbesondere bei sitzender Tätigkeit, und machen Sie stündlich Pausen;
- Kommen Sie mindestens einmal im Jahr zu Vorsorgeuntersuchungen, um den asymptomatischen Krankheitsverlauf rechtzeitig zu erkennen.