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Ein Pendlerzug ist bei New York im morgendlichen Berufsverkehr bei voller Fahrt in einem Bahnhof verunglückt. Der Zug raste in Hoboken gegenüber Manhattan in einen Prellbock und wurde schwer beschädigt. Laut dem Gouverneur von New Jersey kam mindestens eine Person ums Leben. Über 100 weitere seien verletzt worden.
Über die Zahl der Toten und Verletzten hatte es angesichts der unübersichtlichen Lage zunächst unterschiedliche Angaben gegeben. Der Bahnhof von Hoboken ist einer der meistbenutzten Pendlerbahnhöfe im Umkreis von New York.
Der Zugfahrer hat das Unglück gemäss dem Gouverneur überlebt. Er liege schwer verletzt im Krankenhaus und arbeite mit den Behörden zusammen, um die Hintergründe des Unglücks aufzuklären.
Unklar, ob noch Verletzte im Wrack verharren
Zu den möglichen Ursachen des Unglücks lagen zunächst keine Angaben vor. Michael Larson, ein Angestellter der Verkehrsbehörde von New Jersey, sagte im Fernsehsender CNN, der Zug habe nicht wie vorgesehen im Bahnhof gehalten, sondern sei in voller Fahrt gegen den Betonblock am Ende des Gleises geknallt. Der Prellbock wurde demnach hochgeschleudert und fiel auf das Bahnhofsdach, das daraufhin einstürzte.
Eine Sprecherin der Verkehrsbehörde sagte, es sei noch unklar, mit welcher Geschwindigkeit der Zug in den Bahnhof hineingefahren sei. Nach ihren Angaben befanden sich rund 250 Menschen in dem Zug. Es sei unklar, ob einige von ihnen noch in dem Wrack eingeschlossen seien.
Erheblicher Sachschaden
Die US-Eisenbahnbehörde FRA teilte mit, Ermittler seien auf dem Weg nach Hoboken, das nur durch den Hudson River von Manhattan getrennt ist und im Bundesstaat New Jersey liegt. US-Fernsehsender zeigten Bilder des Bahnhofs, in dem erhebliche Sachschäden entstanden zu sein schienen.