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Fiva hält in Innichen die Schweizer Fahne hoch
Der Bündner Skicrosser ist beim Weltcuprennen im italienischen Innichen als Dritter aufs Podest gefahren. Gewonnen hat der Slowene Filip Flisar.
Der Bündner Skicrosser ist beim Weltcuprennen im italienischen Innichen als Dritter aufs Podest gefahren. Gewonnen hat der Slowene Filip Flisar.
Der 30-jährige Bündner profitierte im Final davon, dass der vor ihm fahrende französische Weltcup-Leader Jean-Frédéric Chapuis im untersten Streckenteil einen groben Fahrfehler beging. Dadurch konnte Fiva vorbeiziehen. Für den Sieger des zweiten Rennens von Val Thorens war es die 15. Top-3-Klassierung seiner Karriere. Der Tagessieg ging an den slowenischen Weltmeister Filip Flisar.
Die übrigen arrivierten Schweizer Fahrer beendeten das erste von zwei Rennen in den Dolomiten mit unterschiedlicher Gemütslage. Marc Bischofberger realisierte als Siebter seine bereits vierte Top-10-Klassierung der Saison.
Dagegen konnte der Prättigauer Armin Niederer seine guten Leistungen aus der Qualifikation zum wiederholten Mal im Rennen nicht wiederholen. Der Schnellste der Vorausscheidung schaffte es zum vierten Mal nicht über den Viertelfinal hinaus.
Smith knapp neben dem Podest
Im Frauenrennen verpasste Fanny Smith den Podestplatz. Die 24-jährige Waadtländerin wurde im Final nach einem schwachen Start hinter der Deutschen Heidi Zacher sowie den beiden Kanadierinnen Marielle Thompson und Georgia Simmerling undankbare Vierte.
In Innichen wird am Donnerstag zum Abschluss der «Cross Alps Tour» (zu vergleichen mit der Tour de Ski im Langlauf) mit Wettkämpfen in Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz ein zweites Rennen ausgetragen.
Holmlund wohl schwerer verletzt als vermutet
In Innichen rückten die sportlichen Ereignisse für einmal in den Hintergrund. Dies, nachdem die Top-Athletin Anna Holmlund einen schweren Trainingssturz erlitt und seither im Koma liegt. Die ersten Untersuchungen ergaben noch schwerwiegendere Verletzungen als zunächst angenommen. (so/sda)