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Die Ruine Neu Homburg liegt in der Gemeinde Läufelfingen im Kanton Baselland. Sie steht an der engsten Stelle das Tals, um den Weg zwischen der Stadt Basel und dem heutigen Schweizer Mittelland zu kontrollieren. Die Burg wurde 1240 durch den Grafen Hermann IV von Frohburg erbaut. Anfangs 13. Jahrhundert wurde die Burg inklusiven den Dörfern um die Burg an den Bischof von Basel verkauft und um 1400 ging sie in den Besitz der Stadt Basel über. In den nächsten 400 Jahren wurde die Burg als Sitz der Landvögte genutzt, die die Amtei Homburg verwalteten.
Im 15. und 16. Jahrhundert gab es Grenzkonflikte mit den benachbarten Solothurnern. Aufgrund dessen wurde die Burg ausgebaut und verstärkt.
1798 gab die Stadt Basel die Burg auf und anschliessend wurde diese von der umliegenden Bevölkerung niedergebrannt. Der Geist der Französischen Revolution hatte auch hier die Bevölkerung gegen die Obrigkeit aufgebracht.
Heute ist die Ruine zu Fuss gut erreichbar. Je nach Weg muss man durch den Wald der Riesen. Diese Riesen sind sehr freundlich und lassen einen passieren, sofern und das machen wir ja sowieso immer, den Abfall wieder mitnehmen.
Die Ruine ist ein schöner Ort, um zu verweilen. Es ist möglich bis auf den höchsten Punkt hochzusteigen und die Aussicht zu geniessen. Rundherum hat es mehrere Grillstellen die einen einladen eine Wurst zu bräteln.
Nun habe ich Winterfotos und eines weiss ich heute schon, es wird noch Sommerfotos geben.