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„Das Einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren.“ Es ist eine solche Erinnerung, die den preisgekrönten Regisseur Markus Imhoof sein Leben lang begleitet hat.
Filme
„If the bee disappears from the surface of the Earth, man would have no more than four years left to live.” – Einstein
Drehbuch zu einer Hochstapler Geschichte von Markus Imhoof. Die Illusionen der Finanzkrise hat die Fiktion leider eingeholt.
Arbeitstitel „Tabu“ Drehbuch von Markus Imhoof auf Grund einjähriger Recherchen über Frauenhandel in Berlin, der Schweiz, Polen, der Ukraine und Moldawien. Co-Autor Holger Franke („Alles auf Zucker“) Der Bund lehnt einen Produktionsbeitrag ab mit der Begründung: „Die Gratwanderung zwischen Tragödie und Komödie scheint fragil.“ Das war allerdings unsere Absicht. Maria Simon; Probefoto
Frühling 1912. Erst auf der Hochzeitsreise wird Georgette klar, dass ihr Mann sie vor allem wegen der Fabrik ihres Vaters geheiratet hat. Sie tauscht ihr Leben mit einer verängstigten jungen Frau, die in Indien einen ihr unbekannten Missionar heiraten soll und geht heimlich an ihrer Stelle von Bord des Dampfers.
Der Grossen Illusion (1937), dem berühmten Werk Jean Renoirs, das den Mythos von der gastfreundlichen Schweiz bestätigte, stellt Imhoof kleinere Werke entgegen, die Risse in dem zu optimistischen Denkmalsockel zeigen.
Auf einem einsamen Gipfel des Berges ist ein Wetterbeobachter stationiert, der täglich seine Messungen ins Tal telegraphiert, von wo sie nach Rom, Paris, Berlin und Wien weitergeleitet werden. Während des langen Winters ist er abgeschnitten vom Rest der Welt. Nach einem tragischen Unfall will man die einsame Station erstmals mit einem Ehepaar besetzen.
Der Film basiert auf dem autobiographischen Roman «Die Reise» von Bernhard Vesper, dem Sohn eines berühmten Nazi-Dichters und Lebensgefährte der Terroristin Gudrun Ensslin.
Dokumentarfilm über das Haus in Mailand, in dem Imhoof sein Atelier hatte, eine typische Mailänder «casa di righiera», in der jedes Zimmer eine eigene Haustür auf die gemeinsame Galerie im Hof hat, eine fröhliche Variante der Gefängnisarchitektur.
Einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe von Flüchtlingen ist während des letzten Krieges der heimliche Grenzübertritt in die Schweiz gelungen. Sie alle können nicht wissen, dass diese Zuflucht trügerisch ist, dass Flüchtlinge «nur aus Rassengründen» kein Anrecht auf Asyl haben.
Nach dem Bühnenstück «Eisenwichser» von Heinrich Henkel Für die schweizerdeutsche Fassung arbeitete Imhoof unerkannt als Eisenwichser in den unterirdischen Kanälen der Firma Sulzer in Winterthur.
Unaufhaltsames Schneetreiben schneidet ein Bergdorf von der Aussenwelt ab, bevor Touristen und eine Gruppe Soldaten mit ihren kranken Pferden aus dem Tal entkommen.
Fluchtgefahr zeigt die Geschichte des 23-jährigen Bruno Kuhn, der wegen einem dummen Vergehen, in das er mehr hineinschlittert, als dass er es begeht, ins Gefängnis kommt.
ODER MAN IST, WAS MAN ISST – Der Film handelt von der Gefrässigkeit, wobei das Thema Essen auch als Beispiel für andere Stoffwechselvorgänge steht. Ausgangspunkt der spielerischen Collage ist der Energiesatz: «Alle Naturvorgänge sind nur Energieumwandlungen, niemals aber Energieerzeugung oder Energievernichtung.»
Der mit finanzieller Unterstützung der Kavallerieverbände entstandene Dokumentarfilm zeichnet ein kritisches Bild der berittenen Truppen. Der Film wirft die Frage auf, ob diese Waffengattung noch zeitgemäss oder nur ein unrealistisches Symbol des Schweizer Wehrwillens sei.
Produziert von Bernard Lang (Ciné Groupe, Zürich) für Pro Helvetia und das Schweizer Fernsehen. Kamera Hans Liechti und Pio Corradi George Rouiller, Bildhauer, Genf Henri Presset, Bildhauer, Genf Hans Vögeli, Bildhauer, Bern Remo Rossi, Bildhauer, Locarno Otto Tschumi, Surrealistischer Maler, Bern
«Der Sechzehnjährige, der an seinem Geburtstag aus der Familie ausbricht und mit dem Auto seines Vaters einen Unfall baut, ist als Figur repräsentativ für Markus Imhoofs ständige Beschäftigung mit der Gestalt des Vaters, sei dieser nun leiblich oder sei er personifiziert in den Gestalten der organisierten Gesellschaft, des verordnenden Staates, der diktierenden Gruppe.
Der Dokumentarfilm handelt von der Problematik des schweizerischen Strafvollzuges. Er versucht anhand eines Einzelfalls, die Mechanismen aufzuzeigen, denen ein Gefangener in der Anstalt ausgesetzt ist.
Prinzessin auf der Suche nach ihrem Prinzen gerät ins Chaos von Metropolis. Buch und Regie Markus Imhoof Kamera Peter Lattmann Mit den Marionetten von Erich Weiss.
Tellparodie, Gessler als Professor, Tell als freiheitskämpfender Schüler. Lustvolle Revolution im Gymnasium.