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Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen oder einschränken müssen, um ein wegen Krankheit oder Unfall gesundheitlich schwer beeinträchtigtes minderjähriges Kind zu betreuen, haben seit dem 1. Juli 2021 Anspruch auf eine Betreuungsentschädigung in der Höhe von 80 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens, höchstens aber 196 Franken pro Tag. Der Unterbruch oder die Einschränkung der Erwerbstätigkeit wird über die Erwerbsersatzordnung (EO) entschädigt.
Sind die Anspruchsvoraussetzungen für die Betreuungsentschädigung gemäss den Artikeln 16n bis 16s des Erwerbsersatzgesetztes (EOG; SR 834.1) erfüllt, können die Arbeitnehmenden der kantonalen Verwaltung bei ihren Vorgesetzten einen maximal 14-wöchigen unbezahlten Urlaub zur Betreuung des schwer erkrankten oder verunfallten Kindes beantragen. Es besteht jedoch kein Anspruch auf Gewährung des unbezahlten Urlaubs. Vorgesetzte, die mit einer solchen Anfrage konfrontiert sind, wenden sich bitte an das Personalamt.
Dieser über die Erwerbsersatzordnung entschädigte Urlaub kann innerhalb von 18 Monaten am Stück, wochenweise oder an einzelnen Tagen bezogen und zwischen den Eltern aufgeteilt werden.
Weitere Informationen stehen auf der Homepage der Ausgleichskasse Solothurn AKSO zur Verfügung.