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Pieterlen
Reformierte Kirche
Die reformierte Kirche Pieterlen, ehemals St. Martin, ist eine romanische Saalkirche, die auf Tufffelsen über einem alemannischen Gräberfeld steht. Die Apsis wurde im 14. Jahrhundert durch einen Rechteckchor mit Eckstreben ersetzt. 1858 wurde das Schiff verlängert und erhöht. Die Kreuzrippenbündel im zweijochigen Chor ruhen auf kurzen Diensten mit Blattkapitellen. Der westliche Schlussstein zeigt eine ungewöhnliche Ikonographie mit drei menschlichen Schenkeln als Trinitätssymbol. Zur Ausstattung gehören u.a. Glasgemälde aus dem Jahr 1941 von Paul Zehnder.
- Kunstführer durch die Schweiz, hg. von Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2006-2012, Bd. 3, S. 680.