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Am 12. Juli 1921 wurde Josefine Baechler-Jenny als achtes von neun Kindern der Eltern Jakob und Virginia Jenny-Huber im Gässli Rechthalten geboren. Die Primarschule besuchte sie in Rechthalten. Ihre Eltern bewirtschafteten ein kleines Heimetli, und Vater Jakob arbeitete zusätzlich als Strassenwärter beim Kanton. Das verlangte von der Familie zu Hause einen besonderen Einsatz. So lernte Josefine schon früh auch die harte Arbeit kennen.
Am 13. Juli 1944 heiratete sie Albin Baechler vom Entenmoos. Aus ihrer Ehe entsprossen zwei Kinder. 1945 wurde Sohn Leo geboren, und acht Jahre später, 1953, erblickte Tochter Rösi das Licht der Welt. Josefine war immer sehr optimistisch und zuversichtlich. Sie war eine christliche Frau und der Kirche sehr zugewandt, sie war lange Jahre Mitglied des Müttervereins und auch dessen Vorstandsmitglied. 32 Jahre lang war sie zudem Mitglied des gemischten Chors. Der Pfarrkirche Rechthalten leistete sie viele Jahre wertvolle Dienste als Lektorin und Kommunionshelferin. Auch ihre heranwachsenden Gross- und Urgrosskinder bereiteten Josefine Baechler-Jenny viel Freude.
Ihre Lebenszeit umfasste beinahe ein Jahrhundert. Mit zunehmendem Alter machten sich auch verschiedene Gebrechen bemerkbar. Aber bis zum neunzigsten Lebensjahr konnte sie ihren Lebensabend noch daheim in ihrem geliebten Entenmoos verbringen. Als sie dann auf den Rollstuhl angewiesen war, zog sie schweren Herzens ins Pflegeheim Maggenberg Tafers. Dank ihrer positiven Einstellung gewöhnte sie sich aber rasch daran und freute sich stets über jeden freundlichen Besuch.
Nach einem schweren Sturz konnte sich Josefine Baechler-Jenny nicht mehr erholen, und so ist sie am 22. November 2020 nach einem reich erfüllten Leben friedlich eingeschlafen.