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Als Substrat zur Biogaserzeugung werden die bei der Tierhaltung anfallende Gülle oder Mist, pflanzliche Restprodukte und organische Abfälle verwendet. Das Funktionsprinzip einer Biogasanlage ist einfach: Die Gülle wird zusammen mit den festen Stoffen, wie Silagen von Mais, Gras oder Getreide in den Anmaischbehälter (Mischbehälter) gefördert und zu einem homogenen Substrat vermischt und vorerhitzt. Die Verweilzeit beträgt hier ca. 1,5 – 2,5 Tage (Hydrolysezeit). Hiernach gelangt das Substrat in den Fermentationsprozess (Fermenter). Im Fermenter verweilt es 30-45 Tage, bei einer Temperatur von ca. 40°C, = mesophiler Bereich, wobei durch die Aktivität der Mikroorganismen Biogas gebildet wird. Um die Bildung von Schwimmdecken und Sinkschichten zu verhindern, muss das Substrat ständig gerührt werden. Dadurch wird zusätzlich das Entweichen der entstanden Gase erleichtert. Die Menge gebildeten Gases hängt neben dem Substrat von der Verweildauer und der Betriebstemperatur ab. Die meisten Anlagen werden im mesophilen Temperaturbereich gefahren, d.h. bei etwa 35-40°C. Das vergorene Substrat gelangt im Anschluss in ein Endlager
Biogas lässt sich grundsätzlich in allen bekannten Gasgeräten und Maschinen verwenden. Eine sehr effiziente Nutzung der hochwertigen Energiequelle Biogas stellt der Betrieb einer Kraft-Wärme-Kopplung in einem Blockheizkraftwerk dar. Das Biogas ist dabei Brennstoff für einen umgerüsteten Diesel- oder Benzinmotor, der zur Stromgewinnung einen Generator antreibt. Die dabei anfallende Abwärme des Motors wird als Heizwärme genutzt. Der produzierte Strom wird in Haushalten oder Betrieben verwendet und die Überschüsse in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
angenommen:
zur Erzielung von mindestens 1,0 MW elektrischer Energie