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Der Verwaltungsratpräsident von Glencore Xstrata tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Ein Sprecher des Zuger Rohstoffkonzerns bestätigte den Abgang. Der Schritt erfolgte, nachdem John Bond von den Aktionären an der Generalversammlung in Zug nicht in seinem Amt bestätigt wurde. Vermutlich hätten die Mitarbeiter, welche 37,5 Prozent an Glencore Xstrata halten, sich gegen die Wiederwahl gesträubt, schreibt die «Financial Times».
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Der jetzige Vize-Präsident und ehemalige BP-Manager Anthony «Tony» Hayward folgt nun ad interim auf Bond. Beim britischen Ölkonzern musste er 2010 zurücktreten. Ihm wurde vorgeworfen, die Katastrophe auf der Bohrinsel Deepwater Horizon und die folgende Ölprest im Golf von Mexiko verharmlost zu haben. Schon legendär ist seine Aussage während der Krise, er wolle sein «Leben zurück» - während Fischer um ihre Existenz bangten.
Wiederwahl zurückgezogen
Bereits am Donnerstag Vormittag kam es beim Rohstoffhandels- und Bergbaukonzern überraschend zu einer Mutation im Verwaltungsrat: Mitglied Steve Robson habe seinen sofortigen Rücktritt aus dem Gremium angekündigt, teilt der Konzern mit. Entsprechend werde der Antrag auf die Wiederwahl von Robson zuhanden der heute stattfindenden Generalversammlung zurückgezogen.
(muv/se/aho/awp/sda)