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Hammerhead waren Ende der 70er eine weitere von zahllosen Combos im britischen Königreich, sprich in diesem Fall aus Workington, Cumbria, die sich im Sog der NWOBHM anschickten, auch gross raus zu kommen. Wie die Geschichte aber zeigt, gelang das letztlich nur wenigen, und die meisten anderen Bands blieben, wenn auch aus teils unterschiedlichen Gründen, auf der Strecke. Wenn man sich heute Tygers Of Pan Tang, Praying Mantis, Demon, Diamond Head, Raven oder Satan anhört, dann hätten, neben ein paar überraschend guten Scheiben der Neuzeit, auch diverse alte Schoten durchaus Potenzial ausgewiesen. Hammerhead dachten das 1978 mit ihrem ersten 6-Track Demo auch, aber das Ganze klingt über vierzig Jahre später und restauriert immer noch sehr dürftig. Der vermeintliche "Hit" «Time Will Tell», der 1981 mangels Interesse der Plattenfirmen (wen wunderts?) in Eigenregie veröffentlicht wurde, erwies sich ebenso wenig als Türöffner. Legt man zum Beispiel «On Through The Night» von Def Leppard (1980) neben dran, ist klar warum. 2005 legten die beiden verbliebenen Ur-Members Brian Hodgson (v/g) und Steve Archer (b) den Hebel nochmals um und veröffentlichten im gleichen Jahr mit «Headonizm» das full-lenght Debüt doch noch, wow! Doch auch damit reichte es nur für ein knappes "nett, aber nicht zwingend", und danach dauerte es eine ganze Dekade (!) bis zum drögen Zweitling «The Sin Eater». High Roller haben jedoch alles richtig gemacht und letztlich alles aus Hammerhead heraus gepresst. «Destroyer» als Anthology ist nur was für beinharte NWOBHM-Nostalgiker.
Rockslave