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Interpellation: Quartiernahe Kindertagesstätte in der Weststadt
Interpellation der SP-Fraktion, Erstunterzeichnende: Philipp Jenni und Felix Epper
Begründung:
Kindertagesstätten verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, tragen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und der Familienarmut bei und erhöhen die Bildungschancen von benachteiligten Kindern.
Trotzdem sind die Kindertagesstätten in der Stadt Solothurn heute über die Quartiere sehr ungleich verteilt. Insbesondere fehlt eine Kindertagesstätte in der Weststadt (bzw. im Gebiet zwischen der Aare und der Bahnlinie Solothurn-Biel). Dies erstaunt, ist die Weststadt doch ein sehr bevölkerungsreicher Stadtteil mit überdurchschnittlich vielen Kindern. (1) Zudem ist aufgrund der Baulandreserven und der Entwicklung im Weitblick mit einem weiteren Bevölkerungswachstum in der Weststadt zu rechnen.
In diesem Zusammenhang bitten wir das Stadtpräsidium um die Beantwortung der folgenden Fragen:
- Wie viele Kinder aus der Weststadt besuchen heute eine Kindertagesstätte?
- Über welche Möglichkeiten verfügt die Stadt, zur Schaffung einer Kindertagesstätte in Quartieren ohne Kindertagesstätte (finanziell, planerisch, durch ein eigenes Angebot etc.) zu fördern?
- Über welche konkrete Möglichkeiten verfügt die Stadt, zur Schaffung einer Kindertagesstätte in der Weststadt zu fördern?
- Ist die Stadt bereit, sich für die Schaffung einer Kindertagesstätte z.B. im Rahmen der weiteren Planung des Weitblickes einzusetzen oder selbst ein solches Angebot in der Weststadt zu betreiben?
Solothurn, 30. Juni 2020
Für die Sozialdemokratische Partei der Stadt Solothurn und im eigenen Namen:
Philipp Jenni und Felix Epper
(1) Stadt Solothurn, Bericht zur Stadtanalyse, 2014 (Abb. 8:Altersstrukturen der Bevölkerung in den Stadtteilen in Prozent, 2012 Quelle: Einwohnerdienste).