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An der Börse und bei Firmenübernahmen werden gerne Codewörter benutzt, um Marktphänomene zu beschreiben. Die kuriosesten Begriffe im Überblick.
Es sind lustige und eigenartige Wörter, die sich Börsenhändler und Investoren immer wieder zurufen. Sie handeln von Schweinen, Hunden, Pilgern – oder sogar von Jennifer Lopez. Aber jeder dieser Begriffe steht für ein Martktphänomen, das Verhalten eines Investors oder die Performance einer Firma.
Wird ein Investor als Schwein betitelt, gilt er beispielsweise als unüberlegt, masslos und gierig. Bekommt er den Übernamen Schaf, heisst das, dass er keinerlei Strategie hat und blind den Anweisungen seines Finanzberaters folgt. Der Strauss-Investor hingegen verhält sich passiv, langsam und dumm.
Kängurus und Kriegskinder
Schon besser schaut es aus, wenn etwa eine Firma den Übernamen Schneewittchen bekommt. Hüten sollte sich jede Firma hingegen vor den Beinamen Zombie und lebender Toter: Damit wird ausgedrückt, dass die Firma kurz vor der Pleite steht.
Auch einzelne Aktienkategorien erhalten interessante Übernahmen. So gelten Anteilscheine australischer Firmen im Börsensprech als «Kängurus». Wenn eine Firma, die Pistolen, Panzer oder anderes Kriegsgerät herstellt, Aktien ausgibt, spricht man von Kriegskindern.
Der Phantasie von Investoren und Merger-Fachleuten sind keine Grenzen gesetzt – mehr dazu in der Bildergalerie oben.