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Ballett beginnt man mit Vorteil beim Erreichen der Kindergarten- oder Schulreife. Im Vordergrund stehen zuerst Koordination, Rhythmik, spielerisches Angewöhnen an grundlegende Ballettschritte und -bewegungsabläufe - sowohl allein als auch in der Gruppe.
Mit dem Erreichen höherer Ausbildungsstufen werden die Grundschritte zu immer
komplizierteren und längeren Schrittfolgen und Tänzen verknüpft. Damit stellen sich auch zunehmende Anforderungen an die Konzentration und die Kondition.
Mit dem Spitzentanz darf keinesfalls zu früh begonnen werden; dies könnte schwerwiegende Schäden nach sich ziehen! Wann mit Spitze begonnen werden kann, hängt vom Alter, von der Entwicklung der Füsse, vom Trainingsstand und dem erreichten Niveau ab.
In der Regel wird ein Kind mit zwölf Jahren (frühestens mit 10 Jahren) zum ersten Mal auf der Spitze stehen.
Unabhängige Experten des R.A.D überprüfen regelmässig das Niveau der Schüler und der Schule. Sowohl die Schüler als auch deren Eltern erhalten damit regelmässig von einer unabhängigen Instanz Auskunft über die Ausbildungsfortschritte und damit auch eine Garantie für die Qualität des Unterrichts.
Das R.A.D.-Prüfungssystem kennt die Stufen Pre-Primary, Primary, Grade 1,2,3,4,5 für die Fortgeschrittenen Grade 6, 7, 8, respektive parallel dazu und mit ausgeprägterem Leistungsprofil: Intermediate Foundation, Intermediate, Advanced Foundation und Advanced 1.
Danach folgen weitere Stufen, die meist nur noch im Rahmen einer Berufsausbildung erreicht werden, wie Advanced 2 und Solo Seal.
Für jede dieser Stufen sind die technischen Anforderungen in einem Syllabus genau festgeschrieben. Kindern, die die Prüfungen mit sehr guten Resultaten abschliessen, steht auch die Teilnahme an einem jeweils im Sommer stattfindenden Lager offen: In diesem vom Dance Suisse organisierten Ballettlager erhalten diese Kinder Kontakt zu anderen Kindern aus anderen Ballettschulen und auch anderen Stilrichtungen.