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Mehr als 30 Nordkoreaner haben Berichten zufolge die Seegrenze zu Südkorea im Gelben Meer überquert. Elf Männer und 20 Frauen aus Nordkorea seien am Samstag mit einem Fischerboot auf der südkoreanischen Insel Yeonpyeong angekommen.
Das berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Sonntag unter Berufung auf Regierungskreise. Die Zeitung "Dong-A Ilbo" veröffentlichte einen ähnlich lautenden Bericht.
Den zitierten Regierungskreisen zufolge wurden die 31 Nordkoreaner von Armee- und Geheimdienstvertretern dazu befragt, wie ihnen die Überquerung der Seegrenze gelungen sei. Ein Armeevertreter sagte Yonhap, die Ermittler prüften auch die Möglichkeit, dass das Boot der Nordkoreaner abgetrieben sei.
Im November war es an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea zu Spannungen gekommen, als die nordkoreanische Armee die Insel Yeonpyeong beschoss und vier Südkoreaner tötete. Zuletzt hatten beide Seite aber ihren Willen zu Gesprächen bekundet.
SDA-ATS