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Vor drei Monaten hat Alan Ruschel als einer von wenigen den Flugzeugabsturz bei Medellin überlebt. Jetzt trainiert er bereits mit dem Ball. Sein Ziel ist es, ab Mai wieder mit seiner Mannschaft Chapecoense zu trainieren. Der Fußball-Erstligist hat bei der Tragödie Ende November die Hälfte seines Teams, Trainer und Betreuer verloren.
Nur sechs der 77 Passagiere und der Crew haben den Absturz des Fluges Lamia 2933 in Kolumbien überlebt, unter ihnen drei Fußballer des Chapecoense. Alan Ruschel ist einer von ihnen. Von seinen schweren Verletzungen am Rücken scheint er sich gut zu erholen. Er hat in den sozialen Netzwerken ein Video gepostet, bei dem er in einem Fitness-Studio zu sehen ist, wie er mit dem Ball Spielsituationen wie Pässe übt.
Dass er möglichst schnell wieder aufs Spielfeld will, hat der 27-Jährige schon vor wenigen Wochen betont. Die Ärzte gehen davon aus, dass dieser Zeitpunkt schon in wenigen Monaten erreicht werden kann. Es werde nur noch die Konsolidierung seines Wirbelsäule abgewartet, bevor er intensivere Aktivitäten wie ein Training auf dem Spielfeld aufnehmen könne, heißt es.
Alan Ruschel hatte als erster der drei überlebenden Fußballer das Krankenhaus verlassen. Ebenso wie er hat auch der Mittelfeldspieler Neto schon im Januar in der Arena Condá, dem Heimstadion des Chapecoense, Physiotherapien aufgenommen.
Auch Neto will so schnell wie möglich wieder aufs Spielfeld. Torwart Follmann, dem ein Bein amputiert wurde, konzentriert sich ebenso auf seine Rekuperation. Er hat bereits das paralympische Trainingszentrum besucht. Angeboten wurde ihm auch eine Arbeitsstelle in seinem Club.