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In der St. Jakobshalle punkteten am Sonntag mit Pius Schwizer (3. Rang) und Edouard Schmitz (7.) ausgerechnet jene zwei Reiter, die mit Blick auf die Teilnahme für den prestigeträchtigen Weltcupfinal in den USA noch im Hintertreffen lagen. Dies führte zum Zusammenschluss. Steve Guerdat (21. Zwischenrang), Bryan Balsiger (24.), Schmitz (32.) und Schwizer (37.) haben alle noch die Chance, mit einem Podestplatz an einem der vier ausstehenden Stationen Leipzig, Amsterdam, Bordeaux und Göteborg den Weltcupfinal zu erreichen. Dieser Event, zu dem aus Europa die Top 18 anreisen, bildet alljährlich das zweitwichtigste Championat neben dem Grossanlass im Sommer. Fuchs als Titelverteidiger ist gesetzt.
"Wir haben genügend Startplätze, um zu jonglieren", versichert der Equipenchef Michel Sorg. Nach jeder Station wird nun gerechnet, wer noch wie viele Punkte und Startmöglichkeiten braucht. "Ich bin weiterhin zuversichtlich, dass wir eine starke Mannschaft stellen werden", sagt Sorg. Mit Fuchs 2022 und Guerdat 2019 stellte die Schweiz zuletzt zweimal den Sieger.
Die Schweizer Equipe muss allerdings im Sommer 2023 noch nachholen, was sie 2022 verpasst hat: Die Olympia-Qualifikation für Paris 2024 ist noch nicht in trockene Tücher gelegt. Drei Tickets werden im September an den Europameisterschaften in Mailand vergeben, dieser Anlass geniesst Priorität. Aus diesem Grund werden Schwizer und Schmitz im Falle einer Qualifikation für Omaha nicht mit ihren Top-Pferden Vancouver, beziehungsweise Gamin in die USA reisen. Guerdat und Balsiger geniessen somit als Begleiter von Fuchs an den Weltcupfinal im Bundesstaat Nebraska Priorität.
(sda)