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Anstelle der vielen Beiträge von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen sollen die Facebook-Nutzer künftig mehr Nachrichten von Freunden und Familie zu sehen bekommen. Das weltgrösste soziale Onlinenetzwerk damit wieder stärker auf das ursprüngliche Ziel besinnen, persönliche Verbindungen zu ermöglichen, wie Gründer und Chef Mark Zuckerberg in einem Facebook-Beitrag notierte. Der Weg "back to the roots" gehe auf Wünsche von Nutzern zurück, heisst es.
Kinder sind im Internet einem markanten emotionalen Risiko ausgesetzt und werden durch den dauerhaften Bezug zu Social Media unruhiger. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung von "The Children's Commissioner".
Facebook-Chef Mark Zuckerberg will sein Soziales Netzwerk im Neuen Jahr verbessern. In der Neujahrsbotschaft auf seiner Facebook-Seite hiess es heute, dass die Welt "besorgt" sei und dass es für Facebook "viel zu tun" geben. Nämlich den Schutz vor Missbrauch und Hass, vor Einmischung einiger Staaten, und auch dafür zu sorgen, dass die auf Facebook verbrachte Zeit gut angelegt sei.
Die US-amerikanische Kongressbibliothek hat vom Plan verabschiedet, jede jemals verschickte Twitter-Botschaft zu archivieren. Die als grösste Bibliothek der Welt geltende Institution hat bekannt gegeben, ab 1. Jänner nur noch ausgewählte Tweets zu archivieren. Als Grund verwies die Bibliothek auf die nicht mehr bewältigbare Masse der Twitter-Botschaften.
Auf Versprechen, entschiedener gegen Hass und Gewalt vorzugehen, lässt Twitter neben neuen Regeln offenbar auch tatsächlich Taten folgen. So hat der Kurznachrichtendienst drei Accounts gesperrt, die mit der britischen rechtsextremen Gruppierung "Britain First" in Verbindung stehen. Deren stellvertretende Vorsitzende Jayda Fransen hatte Ende November internationalere Bekanntheit erlangt, nachdem US-Präsident Donald Trump von ihr veröffentlichte muslimfeindliche Hetzvideos retweetet hatte.
Neun europäische Nachrichtenagenturen fordern in einem offenen Brief eine bessere Vergütung für die von grossen Internetkonzernen verbreiteten Medien-Informationen. Gratis-Informationen im Internet seien ein "Mythos", heisst es in dem Aufruf, der in der französischen Zeitung "Le Monde" veröffentlicht wurde. Facebook etwa wolle nach eigenen Angaben der grösste Medienkonzern der Welt werden, heisst es in dem Schreiben. "Aber weder Facebook noch Google haben eine Redaktion oder nationale wie internationale Netzwerke zum Sammeln und Produzieren von Nachrichten."
Genauso selbstverständlich wie im Privatleben möchten Mitarbeiter heute auch bei der Kommunikation am Arbeitsplatz Videos nutzen. Die IT steht deshalb vor der Herausforderung, das Medium Video in die vorhandenen Infrastrukturen zu integrieren. Das kann sie am besten mit einer Enterprise-Video-Plattform meistern.
Der Mikroblogging-Dienst Twitter mit Sitz in San Francisco kündigt eine Vereinfachung für Tweet-Tiraden an. Fortan werde es möglich sein, einzelne Mitteilungen miteinander zu verknüpfen, so das kalifornische Unternehmen.
Der frühere US-Präsident Barack Obama hatte im August dieses Jahres bei Twitter ein Bild von sich mit mehreren Kindern veröffentlicht und dazu geschrieben, niemand komme mit Hassgefühlen auf andere Menschen "aufgrund der Hautfarbe, der Herkunft oder der Religion" auf die Welt. Der Tweet erhielt bislang fast 4,6 Millionen Likes und wurde 1,7 Millionen Mal weiterverbreitet. Damit führt Obama das diesjährige Twitter-Ranking an.
Kinder und Jugendliche im Vereinigten Königreich sind zunehmend in sozialen Medien unterwegs, ohne das dafür vorgesehene Alter erreicht zu haben. Bereits um die Hälfte der elf- und zwölfjährigen Briten verfügt dort über ein Profil, obwohl die meisten Plattformen erst ein Eintrittsalter von 13 Jahren erlauben. Zu diesem Fazit kommt der diesjährige Bericht zur Mediennutzung von Eltern und Kindern der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom.