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Italiens Regierung steht hinter den Plänen von Stahl-Hersteller ArcelorMittal zum Kauf des krisengeplagten Werks Ilva. Es produziert im strukturschwachen Süden des Stiefels.
Die italienische Regierung steht hinter den Plänen des Stahl-Herstellers ArcelorMittal zur Übernahme des krisengeplagten Werks Ilva im strukturschwachen Süden des Landes. Industrieminister Carlo Calenda unterschrieb ein entsprechendes Dekret. Es unterstützt das 1,8 Milliarden Euro schwere Gebot von ArcelorMittal zusammen mit der Industriegruppe Marcegaglia für Europas grösstes Stahlwerk. Sie haben sich Reuters-Informationen zufolge gegen eine Gruppe um den indischen Stahlkonzern JSW Steel durchgesetzt.
Der italienische Staat hatte 2015 die Kontrolle über das angeschlagene Werk in der Nähe des Hafens von Tarent übernommen, um in der Region Arbeitsplätze zu erhalten und die starke Umweltverschmutzung im Umfeld des Werkes in den Griff zu bekommen. Gewerkschaften fürchten nun aber einen Kahlschlag.
(reuters/chb/gku)