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Die um akquisitionsbedingten Aufwand bereinigte Bruttomarge kam bei 46% zu liegen, während die Bruttomarge gemäss IFRS 40% betrug nach 57% bzw. 54% im Vorjahresquartal. Der Rückgang wird in einer Mitteilung vom Montagabend auf die Unterauslastung des Produktionsstandorts in Singapur zurückgeführt. Diese spiegle den derzeitigen Kapazitätsausbau zur Unterstützung hochvolumiger Produktanläufe wider, die im dritten Quartal 2017 erwartet wird.
Das Betriebsergebnis EBIT sank mit -13,8 Mio EUR in die Verlustzone, nachdem im Vorjahr noch ein positiver EBIT von 19,7 Mio erzielt worden war. Den akquisitionsbedingten Aufwand ausgeklammert, resultiert ein EBIT-Gewinn von 4,1 Mio EUR. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 16,2 Mio EUR nach einem Gewinn von 13,6 Mio im Startquartal 2016.
Die von AMS vorgelegten Zahlen haben die Prognosen der Analysten bei Umsatz und bereinigtem EBIT übertroffen, beim Reingewinn hingegen verfehlt. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 145,8 Mio EUR, einem EBIT von 0,4 Mio und einem Reinergebnis von -11,4 Mio gerechnet.
Für das zweite Quartal 2017 rechnet AMS mit einem Umsatz im Bereich von 174 bis 181 Mio EUR und einer bereinigten operativen Marge im Bereich der Gewinnschwelle. Die Vorbereitungen für Produkthochläufe im zweiten Halbjahr 2017 verlaufen den Angaben zufolge vollständig nach Plan, zugleich würden erhöhte Kundenprognosen und eine höhere Umsatzpipeline zu einer starken Anhebung der Investitionen führen. Das mittelfristige Umsatzwachstumsziel sei derzeit in Überarbeitung nach oben.
cp/uh
(AWP)