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Markversagen bei Wettbewerbsbeschränkung:
Der vollkommene Wettbewerb setzt eine so grosse Zahl an Anbieter voraus, dass kein Unternehmen den Preis eines Gutes beeinflussen kann. Da diese nicht immer möglich ist, ist ein einschreiten des Staates unverzichtbar. Mit den Beschränkungen des Wettbewerbs erreicht man dass die Produkte künstlich Knapp werden und so die Nachfrage und auch der Preis steigt. Mögliche Einschränkungen sind, Zölle, Einfuhrkontingente, Produkte und Produktionsnormen, Monopole des Staates, usw....
Marktversagen bei öffentlichen Gütern:
In diesem Fall versagt der Markt bei Gütern welche von Privaten Anbietern nicht angeboten werden, obwohl eine Kaufkräftige Nachfrage vorhanden ist. Wenn es für das Gut kein Recht auf persönlichen Konsum gibt und so jeder das Produkt Konsumieren kann (Ausschlussprinzip), ist niemand bereit für das Produkt zu Bezahlen. Z.B. die öffentliche sicherheit oder die Strassenbeleuchtung und die gute Luft in den Bergen usw...
Beispiele:
-Mögliches Versagen Service Public (GA ist zu Günstig = zu viele SBB Fahrer)
- Verschwendung von freien Güter (Verschmutzung von Seen und Flüssen)
- Moral Hazard = Prämien Zahlen für Versicherung und dafür eine Gegenleistung kassieren (unberechtigt)
Marktversagen bei Externen Effekten:
Marktversagen tritt auch dann auf, wenn nicht alle Kosten, die bi der Produktion oder beim Konsum anfallen, vom Verursacher getragen werden (z.B. Abgasse beim Fahren auf der Autobahn). Da diese Kosten meistens die Allgemeinheit tragen muss spricht man von „externen Kosten“. Umgekehrt gibt es auch Fälle, wo die Produktion eines Gutes externen Nutzen stiftet (z.B. Privater Garten absorbiert Abgasse in der Luft). Weill auch hier das Ausschlussverfahren nicht Funktioniert versagt der Markt.
Marktversagen bei asymmetrischer Information:
Da nicht alle Marktteilnehmer über die gleichen Informationen verfügen, können die besser Informierten Tauschpartner die Überlegenheit Ihres wissen zu Ihren vorteilen verwenden. Da so der eine Tauschpartner zu viele Leistungen bezieht oder die falschen Leistungen, versagt auch hier der Markt. Die Überlegenheit des einen Tauschpartners nennt man auch „adverse selection“.