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Zudem geht S&P davon aus, dass die Schweizer Regierung eine starke fiskalische und aussenwirtschaftliche Bilanz beibehalten wird. Die Schweiz könne dank ihrer starken fiskalischen und externen Puffer, ihrer widerstandsfähigen und diversifizierten Wirtschaft, ihrer flexiblen Geldpolitik und ihrer wirkungsvollen Politik mögliche externe und interne Schocks überstehen, schrieb S&P.
Die Schweizer Wirtschaft habe die indirekten Auswirkungen des Ukraine-Krieges gut überstanden. Die Ratingagentur geht davon aus, dass die wettbewerbsfähige, offene Wirtschaft eine Phase konjunkturbedingter Nachfrageschwäche der wichtigsten Handelspartner überstehen werde. Man erwarte auch nicht, dass die vom Staat geförderte Zusammenlegung der beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse das steuerliche und wirtschaftliche Profil der Schweiz ernsthaft beeinträchtigen werde, hiess es weiter.
Die Agentur erwartet ein Wachstum der Schweizer Wirtschaft in diesem Jahr um 0,8 Prozent. Die Inlandsnachfrage werde weiterhin der wichtigste Wachstumsmotor sein, da die Exporte unter der geringeren Nachfrage der wichtigsten Handelspartner, insbesondere in der Eurozone, litten, hiess es.
Gesenkt werden könnte das Rating dagegen, wenn sich die Vorhersehbarkeit und Effektivität der Politik verschlechtern würde oder externe Schocks die Exporte und die Zahlungsbilanzposition wesentlich verschlechtern würden. Auch das Auftreten von Eventualverbindlichkeiten aus der Finanzbranche könnte sich negativ auf die Ratings auswirken. "Wir halten solche Szenarien derzeit jedoch für unwahrscheinlich", schrieb S&P.
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