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- Jenny schafft es in Italien erstmals auf ein Weltcup-Podest
- Gasparin vergibt ansprechende Platzierung mit 3 Schiessfehlern am Schluss
- Skicrosser Niederer als einziger Schweizer in den Top 10
Beim ersten Saisonevent im italienischen Carezza musste sich Alpin-Snowboarderin Ladina Jenny erst im Final geschlagen geben. Die 22-jährige Glarnerin zog beim Parallel-Riesenslalom gegen die Tschechin Ester Ledecka den Kürzeren, realisierte als Zweite aber erstmals in ihrer Karriere einen Podestplatz. Knapp am Podest vorbei fuhr die letztjährige Gesamt-Weltcupsiegerin Julie Zogg, die Vierte wurde. Olympiasiegerin Patrizia Kummer kam als 14. noch nicht wie gewünscht auf Touren.
Bei den Männern verpasste Nevin Galmarini den Finaleinzug äusserst knapp. Der Silbergewinner von Sotschi scheiterte um eine Hundertstel am Russen Andrej Sobolew. Den kleinen Final entschied Galmarini gegen den österreichischen Routinier Andreas Prommegger dann souverän für sich.
Für Selina Gasparin hat das Verfolgungsrennen über 10 Kilometer in Hochfilzen mit einer Enttäuschung geendet. Nachdem die 31-Jährige am Freitag über 7,5 km Rang 11 belegt hatte, konnte sie die gute Ausgangslage nicht in ein Top-Resultat ummünzen und klassierte sich auf Platz 32. Gasparin unterliefen insgesamt 6 Schiessfehler, 3 davon an der letzten Scheibe. Einen Doppelsieg feierten mit Laura Dahlmeier und Maren Hammerschmidt die deutschen Athletinnen.
Bei den Männern lief Teamleader Benjamin Weger über 12,5 km auf Rang 24. Als 40. gestartet, rollte der Walliser das Feld von hinten auf. In den ersten beiden Schiessen (stehend) blieb Weger fehlerlos, nach den Liegend-Anschlägen musste er jeweils noch eine Strafrunde drehen. Den Sieg holte sich Gesamtweltcup-Leader Martin Fourcade dank einer starken Laufleistung.
Skicross: Angeschlagener Niederer auf Rang 8
Die Schweizer Skicrosser haben im französischen Val Thorens auch am zweiten Wettkampftag die Podestplätze verpasst. Als bester Schweizer klassierte sich Armin Niederer auf dem 8. Schlussrang. Der 28-Jährige war im Halbfinal zu Fall gekommen und konnte den kleinen Final nicht im Vollbesitz seiner Kräfte absolvieren. Als Sieger durfte sich der Franzose Jean-Fréderic Chapuis feiern lassen, der sich vor Thomas Harasser (Ö) und Christopher Delbosco aus Kanada durchsetzte.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 11.12.2015, 22:20 Uhr