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Die Kallisophie geht auf den Forscher, Gelehrten und Künstler Carl Huter zurück, der von 1861 bis 1912 gelebt hat. Carl Huter war bestrebt, auf der Basis der genauen Beobachtung der Natur, der logischen Schlussfolgerung und der vertieften Innenschau das Wesen des Lebens zu ergründen.
Carl Huter war ein unermüdlicher, genialer Forscher und Künstler, der bis an sein Lebensende mit strebsamen Bemühen an einem der grössten Werke der Menschheitsgeschichte arbeitete. Sein geistiges Streben führte ihn zu über 200 neuen wissenschaftlichen Entdeckungen, welche viele Jahrzehnte nach seinem Tod erst anerkannt wurden. Neben immensen Leistungen in den unterschiedlichsten naturwissenschaftlichen Disziplinen betätigte sich Carl Huter in den Bereichen der Philosophie, der Medizin, der Psychologie, der Ethik, der Kunst und der Religion. Zu einer umfassenden Intelligenz von Huter trat eine von höchster Intuition geleitete Auffassungs- und Beobachtungsgabe, eine tief religiöse und ethische Haltung und ein starkes Gefühl für alles Schöne, Edle und Ideale.
"Ich wollte nicht das Kleinste der Religion und Ethik missen,
soweit sie mir gut erschienen. Ich wollte sie nur von allen
Irrtümern befreien und Neues und Besseres hinzufügen.
Indem ich den dogmatischen Ballast der Kirche beseitigte,
wollte ich aber ethisch nicht fallen, sondern steigen.
Daher musste ich oft um eine Idee wochen-, ja monatelang ringen,
ehe ich sie als gut anerkannt oder überwunden hatte.
Dabei ging ich stets gewissenhaft vor; denn es handelte sich hier
um die feinsten religiösen, wissenschaftlichen, philosophischen
und ethischen Fragen."
Carl Huter
Carl Huters Lebensgeschichte gleicht einem nie endenden Drama, welches gekennzeichnet ist von den höchsten Momenten des Glückes und des Leides, von Heiligkeit und Elend, von strahlender Gesundheit und schwerer Krankheit, von höchster Liebe und tiefstem Seelenschmerz.