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Weitere Informationen würden im Verlaufe des Nachmittags folgen, sagte Sven Infanger, Medienverantwortlicher der Urner FDP, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Über den Schlaganfall hatten am Montag Zeitungen von CH Media berichtet.
Ruedi Cathry, Präsident der Urner FDP, teilte mit, dass Steinegger eine Hirnblutung hatte und in medizinischen Händen sei. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut." Nach der stationären Behandlung im Spital werde Steinegger einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik antreten, um sich von den Folgen der Krankheit zu erholen und die körperliche Leistungsfähigkeit wieder aufzubauen.
Matthias Steinegger will für die FDP den Nationalratssitz zurückerobern, den sie bis 2015 während 99 Jahren ununterbrochen besetzt hatte. Der Sitz wird frei, nachdem Beat Arnold (SVP) aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antritt. Insgesamt steigen vier Kandidaten ins Rennen um den einzigen Urner Nationalratssitz.
Matthias Steinegger ist der Sohn des berühmten Urner alt Nationalrats Franz Steinegger. Der Betriebsleiter eines Sand- und Kieswerks in Flüelen sitzt seit 2012 im Landrat. Von 2014 bis 2018 präsidierte er die Kantonalpartei.
(sda)