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Grösste Stadt am See ist Verbania mit seinen Teilorten Intra und Pallanza. Sehenswert sind die berühmten Botanischen Gärten der Villa Taranto (0,16 km²), ein Geschenk ihres Gründers, Kapitän Neil Mac Eacharn, an Italien. Tausende, aus aller Welt importierte Pflanzen, sowie seltene, in Europa zum Teil auch einzigartige botanische Sammlungen lassen sich hier studieren. Südlich von Verbania weitet sich der See zum Golf von Verbania, wo der Toce in den See einmündet.
Am Golf liegt Stresa, das mit seinen Belle-Epoque-Villen und -Hotelpalästen heute noch den Charme eines mondänen Nobelkurortes ausstrahlt. In Stresa befindert sich der Zoologische Garten der Villa Pallavicino. Jahrhunderte alte Bäume und viele freilebende Tierarten lasse sich dort bewundern. In der Stadt fanden einige historisch bedeutsame Konferenzen statt (1. und 2. Konferenz von Stresa (1935, 1958), Bilderberg-Konferenz 2004).
Weiter südlich liegt die Stadt Arona. Zwei Kilometer nördlich von Arona wurde 1624 eine 23 m hohe Kupfer-Kolossalstatue (35 m mit Sockel) von Karl Borromäus errichtet, die bis zum Bau der Freiheitsstatue in New York die höchste von innen begehbare Statue war. Südlich des Sees, bei Sesto Calende, liegt ein unter Naturschutz gestelltes Auengebiet an.
Auf der Ostseite des Sees befindet sich das in den steil aufragenden Felsen hineingebaute Kloster Santa Caterina del Sasso, sowie die Stadt Luino mit ihrem bekanntem Wochenmarkt. Bei Brissago befinden sich die zwei Isole di Brissago mit ihrem botanischen Garten. Nördlich von Cannero Riviera liegen zwei Inselchen, genannt Castelli di Cannero.