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Die Winterthurer Stimmberechtigten haben am Sonntag (21.05.) dem Verkauf des Winterthurer "Casino" an eine Künstlergruppe klar zugestimmt. 21'839 Ja standen lediglich 7'946 Nein gegenüber. Die Stimmbeteiligung betrug 55 Prozent.Dieser Inhalt wurde am 21. Mai 2000 - 14:55 publiziert
Vors Volk kam die Casino-Vorlage, weil ein SVP-Gemeinderat - gegen den Willen seiner Partei - das Referendum gegen den Beschluss des Parlamentes ergriffen und 1239 Unterschriften gegen das Comedyhaus-Projekt gesammelt hatte.
Giacobbos Künstlergruppe, die sich zur Casino Theater AG zusammengeschlossen hat, kann nun die sanierungsbedürftige Liegenschaft Casino in der Altstadt für 300'000 Franken kaufen. Die Stadt Winterthur gewährt ein unverzinsliches Darlehen von zwei Millionen Franken.
Mit dem Kaufvertrag wird die Casino Theater AG verpflichtet, in der Liegenschaft ein Kulturzentrum einzurichten, das Restaurant weiter zu betreiben und die Säle für Anlässe zur Verfügung zu stellen. Die Stadt erhält ein Vor- sowie ein Rückkaufsrecht.
Viktor Giacobbo erklärte sich nach Bekanntwerden des Abstimmungsergebnisses erfreut über das Resultat, das er in dieser Deutlichkeit nicht erwartet habe.
Die Stimmenden hätten damit anerkannt, dass die Künstlergruppe etwas für die Stadt Winterthur
und die gesamte Kleinkunstszene der Schweiz tun wolle. Nach umfassenden Renovierungsarbeiten soll das Comedy-Haus etwa im Mai 2002 eröffnet werden.
swissinfo und Agenturen
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