Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03593.jsonl.gz/2428

Vor der WM war ich aufgrund der komplett flachen Strecke recht skeptisch ob sich die intensive Vorbereitung auszahlen wird. Nach dem obligatorischen Streckencheck 1-2 Tage vor den Wettkämpfen folgt als erstes das Zeitfahren, mit 31 Kilometern doch eine recht lange Strecke. Ich konnte eine für mich persönlich gute Leistung abrufen und landete auf dem 7. Rang. Ein gutes Ergebnis, aber um das höchste verbandsinterne Qualifaktionskriterium im Hinblick auf die Paralympics nächstes Jahr zu erreichen wollte ich im Strassenrennen eine Medaille gewinnen. In verschieden Klassen starteten wir mit ca. 75 Fahrern auf eine Strecke von 66 Kilometern. Ich war immer aufmerksam und an den engeren und kurvigeren Passagen des Rundkurses meistens recht gut positioniert. Es gab einige Stürze denen ich allen aus dem Weg gehen konnte. Auf den finalen Kilometern des Kurses war trotzdem eine noch recht grosse Gruppe zusammen. Ich positionierte mich gut auf den letzten Kilometern und konnte die Position auch verteidigen. Die Wattleistung auf den letzten 2-3 Kilometern war die höchste der ganzen Saison. Auf die mit 150 Metern recht kurze Zielgerade bog ich als Zweiter ein und konnte den Sprint um Gold für mich entscheiden.
…mehr dazu in der Dezember-Ausgabe der Vereins-Zeitschrift "Sattelfest".
© Oliver Kremer 2019, sports.pixolli.com