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Bei der Auswinterungsrevision im Langstroth 2/3 Flachzargenbetrieb wird das Volk zirka Mitte Februar auf eine Zarge komprimiert und mit Futterteig versorgt.
Leere Seitenwaben werden durch volle Futterwaben bis ans bereits vorhandene Brutnest ersetzt. Da das Bienenvolk nun kompakt und warm sitzt, muss der aufgelegte Futterteig regelmässig kontrolliert werden! Da das Volk keine grossen Vorräte mehr hat, darf die Verfügbarkeit des Futterteigs nicht versiegen.
Folgende Argumente sprechen für dieses Vorgehen:
- Die Reduktion auf nur eine Zarge 2/3 Langstroth komprimiert das Volk und ermöglicht den Bienen ein optimales Beheizen des Brutnestes.
- Die Qualität des eingelagerten Winterfutters in den oberen Zargen kann durch den Winter stark gelitten haben. Im Extremfall wird das Futter von den Bienen nichtmehr angerührt. Dann verhungern sie unter vollen Futterzargen.
- Aufgelegter Futterteig garantiert einen brutnestnahen Zugang zu qualitativ einwandfreiem Futter.
Fazit
Wir haben dieses Verfahren im Februar 2019 das erste Mal angewandt und sind begeistert. Trotz einer längeren kalten Schnee/Regen-Periode zeigten die Völker am ersten warmen Tag Mitte März einen enormen Zuwachs und Flugbetrieb.