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La danse du singe et du poisson
Pierre-Alain Meier – Kambodscha
Fünfzehn Jahre nach der Barbarei des Pol-Pot-Regimes kehrt der Filmemacher Rity Panh in sein Heimatland zurück, um Neak Srê (Das Reisfeld) zu drehen. In den fast vier Jahren des Terrors der Roten Khmer (1975 – 1979), wurden Zehntausende kambodschanische Kinder getötet, oft auf grausamste Weise. Die Bilder, die uns sofort in den Sinn kommen, wenn wir an die Schrecken des Krieges denken, sind nicht eine zerstörte Stadt oder gar ein Massengrab, sondern die Augen der Kinder, die überlebt haben.
Die sieben jungen Schauspielerinnen des Films, die alle während des schrecklichen Völkermords oder in den Jahren der Besatzung danach geboren wurden, hatten das starke Bedürfnis, dem allgegenwärtigen Tod zu widerstehen, indem sie den Schrecken des Verlassenwerdens und das Glück, geliebt zu werden, viel stärker als anderswo darstellten. Wir wollten versuchen, dies zu dokumentieren.
Pierre-Alain Meier, April 1994
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