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Der schwedische Gripen-Hersteller Saab hat laut NZZ «Fortschritte bei den Kompensationsgeschäften» bekannt gegeben. Um dem Schweizer Parlament den Kauf der Gripen-Flugzeuge schmackhaft zu machen, hat sich Schweden verpflichtet, Schweizer Unternehmen Aufträge im Gesamtwert von 2,5 Milliarden Franken zu vergeben. Bis Ende 2012 waren davon Aufträge im Wert von 250 Millionen abgeschlossen.
Die Westschweizer Kantone waren bisher damit unzufrieden und die Mehrheit der welschen Parlamentarier zeigte sich gegenüber dem Kauf der Militärjets skeptisch. Mit einer zusätzlichen Auftragsvergabe im Wert von 54 Millionen Franken erhält die Westschweiz jetzt insgesamt 30 Prozent des bisherigen Auftragsvolumens, wie Saab Sprecher Mike Helmy in der Westschweizer Zeitung «Le Matin» gross verkündete.
Merke: Ob die Parlamentarier dem Saab-Milliardengeschäft zustimmen, hängt weniger von sicherheitspolitischen Überlegungen ab als von der Aussicht auf gute Geschäfte von Branchen, welche die Parlamentarier vertreten oder denen sie nahe stehen.
Der Nationalrat wird frühestens im Herbst über den Kauf der Flugzeuge entscheiden.
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Keine