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1. Welche Publikationstypen sind für ZORA ungeeignet?
Im allgemeinen nimmt ZORA folgende Publikationen NICHT auf:
- Abstracts (Konferenzbeiträge, die nur als Zusammenfassung publiziert werden)
- Blogbeiträge
- Skripte/Lehrunterlagen
- Interne, unveröffentlichte Forschungsberichte und Arbeiten (z.B. interne Forschungsberichte an Geldgeber, Kommissionen oder Ämter)
- Vorpublikationen (pre-prints), die noch nicht publiziert und Vorstufen zu späteren Verlags-Publikationen sind
- Poster
- Powerpoint-Präsentationen von Konferenzen
- Konferenzbeiträge und Vorträge, die nicht publiziert werden
- Artikel in Zeitungen, die nicht im Leitfaden aufgeführt sind
- reine Übersetzungen ohne Annotationen
- Bachelorarbeiten
2. Nimmt ZORA Working Papers aus den Wirtschaftswissenschaften auf?
Ja, Working Papers können als eigener Publikationstyp in ZORA erfasst werden und müssen immer mit Volltext eingegeben werden. Werden sie später zusätzlich als Journal Artikel veröffentlicht, ergibt dies einen zweiten Eintrag in ZORA.
3. Welche Konferenzbeiträge nimmt ZORA nicht auf?
Bei Konferenzbeiträgen nimmt ZORA bibliographische Angaben und Volltexte nur, wenn die Beiträge als ganze Artikel publiziert werden. Abstracts, Vorträge oder Poster ohne vollständige Artikel werden daher generell nicht in ZORA aufgenommen, wie im Leitfaden zu ZORA erwähnt.
Vorträge und Poster-Präsentationen können im Akademischen Bericht im Kapitel 3 "Forschung und Lehre" aufgeführt werden.
- Beispiel 1: Konferenzbeiträge an biomedizinischen Meetings werden sehr häufig nur als Abstract (Zusammenfassung) publiziert. Diese Abstracts sind oft in einer wissenschaftlichen Zeitschrift als Supplement publiziert, haben nur eine Seitenzahl, sind kurz, und mit anderen Abstracts zusammen im Supplement veröffentlicht. Sie sind für ZORA nicht geeignet.
- Beispiel 2: Konferenzbeiträge an Informatikmeetings werden sehr häufig als Artikel publiziert und sind dann für ZORA geeignet.
- Beispiel 3: Ein Conference Item wird in ZORA als „Speech“ oder „Lecture“ bezeichnet und ohne Volltext eingegeben. Die Recherche im Internet ergibt keinen Hinweis auf einen publizierten Artikel, oder nur, dass ein Vortrag gehalten wurde. Dies wird von der ZORA-Redaktion abgelehnt. Die E-mail Nachricht mit dem Ablehnungstext ermöglicht es dem Submitter, den publizierten Artikel in ZORA anzufügen, falls einer vorliegt, und das Conference Item wieder in ZORA einzugeben (deposit).
- Beispiel 4: Ein Conference Item wird in ZORA als „Speech“ oder „Lecture“ bezeichnet und mit dem publizierten Volltext eingegeben, der die Länge eines Artikels hat. Die Recherche im Internet zeigt nichts, oder nur, dass ein Vortrag gehalten wurde. Die ZORA-Redaktion nimmt das Conference Item an.
4. Welche Zeitungsartikel sind für ZORA ungeeignet?
Artikel aus Zeitungen, die nicht im Leitfaden der jeweiligen Fakultät erwähnt sind, werden nicht in ZORA aufgenommen.
5. Welche Dissertationen oder Habilitationen nimmt ZORA auf?
Alle Dissertationen und Habilitationen, die an einem Institut/Klinik/Zentrum der Universität Zürich entstanden sind. So auch Dissertationen, die an einem UZH-Institut oder UZH/ETH-Doppelinstitut entstanden, aber bei der ETH oder einer anderen Universität eingereicht worden sind. In einem solchen Fall wählt man das Leerfeld beim Feld "Faculty".
Ist jemand neu an der Universität Zürich und möchte seine frühere Dissertation oder Habilitation einer anderen Hochschule in ZORA erfasst haben, so liegt es in der Verantwortung des Instituts (Klinik, Zentrum), zu bestimmen, ob die Arbeit auf ZORA erfasst wird oder nicht.
Achtung: Seit 1. Juli 2018 werden alle neuen UZH-Dissertationen zentral von der Zentralbibliothek Zürich in ZORA erfasst.
6. Nimmt ZORA auch einen Zeitungsartikel auf, dessen Autor ein Journalist ist (bspw. der NZZ) und der Namen von UZH-Wissenschaftlern bloss erwähnt, ohne dass diese Wissenschaftler Autoren des Artikels sind?
Nein, die Forschenden der Universität Zürich sollten selber Autoren von Zeitungsartikeln sein, da ZORA den Forschungsoutput der UZH dokumentiert. Forschende können nicht nur im Text erwähnt werden, sie müssen selber Autoren oder zumindest Interviewpartner des Artikels sein. D.h. Interviews, in denen UZH-Forschende in der direkten Rede zu Wort kommen und die ihren Text ausführen, sind in Ordnung für ZORA. Als Autor gelten dann der Fragesteller (Redaktor der Zeitung) und der interviewte Forscher.
7. Wann können Berichte (Forschungsberichte) in ZORA aufgenommen werden und wann nicht?
Forschungsberichte können in ZORA erfasst werden, wenn sie von einer Organisation oder von einem Verlag publiziert werden. Dafür gibt es die Publikationskategorie 'Veröffentlichte Forschungsberichte / Published Research Report'. Interne unveröffentlichte Berichte, die beispielsweise für einen Geldgeber erstellt wurden, werden in ZORA nicht erfasst. (Wissenschaftlich umfassende Forschungsberichte im Sinne einer wissenschaftlichen Arbeit, die auf der Website des Forschers veröffentlicht werden und dort offen zugänglich sind, können als 'Wissenschaftliche Publikation in elektronischer Form' in ZORA erfasst werden).
8. Nimmt ZORA Neuauflagen eines Buches auf?
Ja, wenn es sich bei der Auflage um eine inhaltlich wesentlich geänderte Version handelt. Lediglich ein Neudruck ist nicht in ZORA anzugeben.
9. Nimmt ZORA Übersetzungen auf?
Reine Übersetzungen ohne Annotationen werden nicht in ZORA aufgenommen. Übersetzungen mit Annotationen (Anmerkungen) werden aufgenommen, der Übersetzer und Verfasser der Annotationen kann als Autor eingetragen werden.
- Beispiel 1, für ZORA ungeeignet: Übersetzung von "Im Tempel der Wildgänse". Verena Werner (Uebers.), Eduard Klopfenstein (Hrsg.). Berlin, be.bra verlag 2008 (Japan Edition). Eintrag im Bibliothekskatalog
- Beispiel 2, für ZORA geeignet: Hayashi, Sho und Kaufmann, Paulus: "Tanigawa Ken'ichi: Über das Jenseits". Annotierte Übersetzung aus dem Japanischen, in: Memoirs of the Faculty of Education and Regional Studies (Vol. 64), University of Fukui 2008. Eintrag in ZORA