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Armagnac-Spezialitäten
Grundlage für Armagnac sind Weißweine,insgesamt sind zehn Rebsorten zugelassen. Die Rebstöcke müssen ein Alter von fünf Jahren erreicht haben, ehe ihre Trauben erstmals verwendet werden dürfen. Der Grundwein wird nach traditionellen Regeln zubereitet. Weder Schwefeldioxid noch Zucker darf zugefügt werden, während des Gärungsprozesses ist auch ein Umfüllen verboten.
Der Wein wird in kupfernen Brennblasen nach dem kontinuierlichen Verfahren nur einmal gebrannt. Hierin besteht der Unterschied zum Cognac, der nach Charentaiser Methode in einer geschlossenen Brennblase zweimal gebrannt wird. Die weitere Lagerung erfolgt in Fässern mit 225 bis 420 Liter Inhalt, die aus der typischen Gascogner „Schwarzen Eiche“ hergestellt werden. Für die Fertigung der Holzfässer aus der Steineiche der Gascogne wird das Holz sechs Jahre lang gelagert, bevor es verarbeitet wird. Im Gegensatz zu den oft uralten Cognac-Fässern, die immer wieder neu eingesetzt werden, benutzt man für den Armagnac für jede Ernte neue Fässer. Dieses Holz verleiht dem Branntwein sein unverwechselbares Bouquet und seine typische Bernsteinfarbe.
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