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20.09.00
Beim Abbrand von Kernbrennstoff entstehen neben Spaltprodukten auch Transurane, hauptsächlich Plutonium. Dieses bildet sich durch Neutronen-Einfang aus Uran-238. Die Isotope Plutonium-239 und -241 sind wie Uran-235 spaltbar, liefern Energie und ermöglichen dadurch eine bessere Ausnutzung des Brennstoffs. Ist der herkömmliche Uranoxidbrennstoff einmal verbraucht, enthält er in der Regel rund 1% Plutonium. Der Spaltstoff kann durch Wiederaufarbeitung abgetrennt und zu Uran-Plutonium-Mischoxid-(Mox-) Brennstoff verarbeitet werden. Die Kernkraftwerke Beznau und Gösgen setzen neben Uran-Brennelementen auch erfolgreich Mox-Brennelemente zur Energieproduktion ein.