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Der 1885 in Baden bei Wien geborene Josef Frank zählt zu den bedeutenden europäischen Architekten des 20. Jahrhunderts und mit seinen Entwürfen für Textilien und Möbel auch zu den bis heute wichtigen Gestaltern der Moderne. Der zunehmende Antisemitismus zwang Frank 1933 zur Emigration, zuerst nach Schweden, dann 1939-1947 in die USA. Danach lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod 1967 wieder in Schweden.
«Josef Frank - Spaces» ist seinen Einfamilienhäusern gewidmet. Die Einführung beleuchtet die Entwicklungslinien innerhalb von Franks Entwürfen und geht den Einflüssen nach, die sein Schaffen prägten: Das «Raumplan»-Konzept von Adolf Loos, Ideen von Le Corbusier und Hermann Muthesius' Standardwerk «Das englische Haus». Auch Franks eigene Konzepte von der Fortbewegung im Haus und zur architektonischen Erschliessung werden behandelt.
Der zweite Teil des Buchs stellt sechs Einfamilienhäuser detailliert mit Plänen, Fotos sowie beschreibenden Texten vor und interpretiert sie in ihren Charakteristiken. Darunter sind die Villa Claëson in Falsterbo (Schweden), die Villa Wien XIII, das House MS in Los Angeles und die Villa Beer in Wien. Dazu kommt ein Werkverzeichnis sämtlicher Einfamilienhäuser Josef Franks in Form einer ausklappbaren Zeittafel.
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