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Tanja Hamborgström
Jacqueline Koller
Logopäden/innen arbeiten mit Kindern, die mit der gesprochenen und / oder geschriebenen Sprache oder mit dem Erlernen von Lesen und Schreiben Mühe haben.
Zum Beispiel sind es Kinder, die
- mit dem Aussprechen einzelner Laute (z.B. s, sch) Mühe haben oder Laute vertauschen (z.B. k/t)
- für ihr Alter zu wenig Wörter sprechen/kennen
- keine ganzen und korrekten Sätze sprechen
- ihre Muttersprache sowie auch Deutsch schlecht verstehen (z. B. Aufträge ohne Hilfe durch Gesten nicht ausführen können)
- stottern
- den Mund stets offen lassen und oder falsch schlucken
- deren Stimme heiser, zu hoch oder „näselnd“ klingt
- beim Schreiben und/oder Lesen z.B. Buchstaben verwechseln
Diese Kinder brauchen mehr Unterstützung und Zeit für ihre Entwicklung als gleichaltrige Kinder. In der logopädischen Therapie wird die Sprache umfassend und gezielt gefördert. Logopädie ist also kein Nachhilfeunterricht und auch kein Deutsch für Fremdsprachige.
Die 45-minütige Therapie findet normalerweise einmal in der Woche während des Unterrichtes oder in Randstunden statt und ist für Eltern kostenlos.
In den meisten Gemeinden besteht, wie auch in Döttingen, jedoch eine Warteliste, das heisst, die Kinder müssen einige Zeit auf einen Therapieplatz warten.
Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Kind habe Probleme mit der Sprache, wenden Sie sich direkt an uns oder an die Lehrperson Ihres Kindes.
Logopädie-Zimmer: 056 268 80 73