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This is a text translated from German to Rumantsch Grischun.
Vernehmlassung über neue Fremdsprachenlösung in der Primarschule und Schulleitungen eröffnet

In den Primarschulen Graubündens soll ab der 5. Klasse der obligatorische Englischunterricht als zweite Fremdsprache eingeführt werden. Zudem soll der Beginn der ersten Fremdsprache (Italienisch, Romanisch oder Deutsch) um ein Jahr auf die dritte Klasse vorverlegt werden. Dies sieht der Entwurf der Teilrevision des Gesetzes für die Volksschulen (Schulgesetz) vor, den die Bündner Regierung für die Vernehmlassung freigegeben hat.

Schwerpunkt der vorgeschlagenen Teilrevision ist die Einführung des obligatorischen Englischunterrichts als zweite Fremdsprache in den Primarschulen und Kleinklassen ab der 5. Klasse. Zudem wird der Beginn der ersten Fremdsprache für alle Schüler und Schülerinnen in der Primarschule gegenüber der heutigen Situation um ein Jahr auf die 3. Klasse vorverlegt. Dies betrifft je nach Sprachregion die Sprachen Italienisch, Romanisch oder Deutsch. Diese neue Fremdsprachenlösung für den Kanton Graubünden berücksichtigt einerseits die nationalen Empfehlungen und Vorgaben. Andererseits beachtet sie die spezifischen Rahmenbedingungen im Kanton, insbesondere die Dreisprachigkeit. In der Oktobersession 2004 hatte der Grosse Rat die Regierung beauftragt, die rechtlichen Anpassungen vorzubereiten, um Englisch auf der Primarstufe als Pflichtfach einzuführen.

Ausserdem sieht der Vernehmlassungsentwurf vor, kantonale Beiträge an die Kosten für Schulleitungspersonen von Primar-, Real- und Sekundarschulen einzuführen. Damit diese Beiträge ausgelöst werden können, sind Mindestvoraussetzungen bezüglich Anstellung, Ausbildung und Pflichten zu erfüllen. Diese werden in kantonalen Richtlinien festgelegt. Der Grund dafür sind die gestiegenen Anforderungen an die Schule und die Schulleitungen.

Die Vernehmlassungsunterlagen sind auf der Homepage des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements www.ekud.gr.ch abrufbar. Die Vernehmlassung dauert bis zum 30. September 2007.

Höhere Kantonsbeiträge für Sicherung von Burgruinen in Graubünden gesprochen

Die Sicherung von Burgruinen im Kanton Graubünden soll in den nächsten zehn Jahren mit höheren kantonalen Beiträgen unterstützt werden. Die Bündner Regierung hat im Rahmen des Projektes "Sicherung von Burgruinen im Kanton Graubünden" einen Kredit in Höhe von 4'730'000 Franken an die Kosten der Sicherung verschiedener Burgruinen im Kanton genehmigt. Die Freigabe der Mittel aus dem Landeslotteriefonds an die einzelnen Objekte wird die Regierung jeweils mit separatem Beschluss auf der Grundlage eines konkreten Projektes bewilligen. Die Sicherungs- und Konservierungsmassnahmen bei insgesamt 25 Burgruinen werden in mehreren Etappen im Verlauf der nächsten zehn Jahre ausgeführt.

Burgruinen gehören im Kanton Graubünden zu den besonders wertvollen kulturgeschichtlichen Baudenkmälern der profanen Architektur des Hoch- und Spätmittelalters. Ganz allgemein tragen sie wesentlich zum einzigartigen Charakter der Kulturlandschaft der Täler bei. Auch im 21. Jahrhundert sind sie ebenso identitätsstiftend für die einheimische Kultur wie sie für den Tourismus attraktiv wirken. Was Graubünden besonders auszeichnet, ist die grosse Anzahl von rund 250 Burganlagen.

Heute befinden sich zahlreiche Ruinen in einem zunehmend gefährdeten Zustand. In den vergangenen 30 Jahren wurden rund 30 Burg- und Kirchenruinen mit Beiträgen des Bundes und des Kantons konserviert und dokumentiert. In der Vergangenheit konnten Burgenrestaurierungen auf die namhafte Unterstützung durch den Bund zählen. Angesichts der Situation der Bundesfinanzen und der drastischen Kürzungen der Mittel für die Denkmalpflege ist die diesbezügliche Budgetsituation äusserst kritisch geworden. Der Bund hat sich bei einer Vielzahl von Restaurierungsprojekten aus der Finanzierung vollständig zurückgezogen.

Aus diesem Grund soll der kantonale Subventionsansatz, der normalerweise 16,8 Prozent beträgt, im Sinne einer Sonderfinanzierung auf 30 Prozent erhöht werden. Der erhöhte Beitragssatz von 30 Prozent gilt jedoch nur in Fällen, wo kein Bundesbeitrag geleistet wird. Das Gesamtvolumen der Kantonsbeiträge in Höhe von 4'730'000 Franken erscheint bei einer Etappierung der Projekte auf zehn Jahre finanziell verkraftbar. Die Burganlagen sind relativ gleichmässig über die Regionen des Kantons verteilt, sodass die Ausrichtung der Beiträge auch regionalpolitisch gesehen ausgewogen erfolgt.

Totalrevision der Handelsregisterverordnung wird begrüsst

Die Bündner Regierung begrüsst die vom Bund vorgeschlagene Totalrevision der Handelsregisterverordnung grundsätzlich. So erscheint es ihr sachlich richtig, die Handelsregisterverordnung systematisch dem geltenden, von zahlreichen Revisionen geprägten Recht und der gängigen Praxis anzupassen. Dadurch wird auch die Anwendung vereinfacht, was vor allem für die Wirtschaft einen Vorteil bedeutet. Ebenfalls erscheint es sachgerecht, dass an der bewährten Praxis grösstenteils festgehalten wurde und sich die Neuerungen auf Sachverhalte mit Anpassungsbedarf beschränken.

In ihrer Vernehmlassung befürwortet die Regierung die vorgesehene elektronische Führung von Tagesregister und Hauptregister, da dies der heute geltenden Praxis entspricht. Ebenfalls begrüsst sie, dass die Führung des Handelsregisteramtes nach wie vor den Kantonen überlassen bleibt. Ferner hält die Regierung die Einführung einer einzigen Rekursinstanz, welche eine gerichtliche Behörde sein muss, aus Gründen der Rechtsstaatlichkeit für geboten. Dies dient ausserdem einem raschen Verfahren. Kritisiert wird hingegen die zu kurze Frist, um das kantonale Recht bis zur geplanten Inkraftsetzung der Verordnung per 1. Januar 2008 anzupassen. Daher sollte in der Verordnung eine Übergangsbestimmung für die Anpassung des kantonalen Rechts eingebaut werden.

Aus Gemeinden und Regionen

- Igis: Der Zonenplan 1:2'000 Revision Tardis 2006 vom 21. Mai 2006 der Gemeinde Igis wird genehmigt.

- Zizers: Der Zonenplan 1:5'000 Teilrevision Industriegebiet Tardis vom 22. April 2007 der Gemeinde Zizers wird genehmigt.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen

- Gewerbliche Berufsschule Chur: Die Regierung hat das Bauprojekt für die Neueinrichtung eines Fachzimmers Bäcker/Konditoren in der Gewerblichen Berufsschule Chur genehmigt. An die Kosten wird ein Baubeitrag von maximal 215'325 Franken in Aussicht gestellt.

- Verband Graubündner Elektro-Installationsfirmen: Der Kanton leistet zusätzlich zum bereits früher gewährten Kantonsbeitrag von 362'750 Franken an das Bauprojekt für die Erweiterung des Ausbildungszentrums des Verbandes Graubündner Elektro-Installationsfirmen VGEI in Chur zur Deckung des ausfallenden Bundesbeitrages einen Beitrag von maximal 217'650 Franken.

- Institut für Kulturforschung Graubünden: Für den ersten Teil des Projekts "Sammlung rätoromanischer Volkslieder" (Arbeitstitel) des Instituts für Kulturforschung Graubünden wird in den Jahren 2007/2008 ein einmaliger Beitrag in der Höhe von maximal 70'000 Franken gewährt.

- Open Airs: Die Open Airs Bündner Festival (vormals Scharans), Bellaluna, Rheinwald, Trun, Safiental, Val Lumnezia, Chapella und Malans werden mit Defizitgarantien im Gesamtbetrag von maximal 35'000 Franken unterstützt.

Strassenprojekte

Die Regierung hat insgesamt 524'000 Franken für den Bau und die Sanierung des folgenden Strassenabschnitts bewilligt:

- Oberalpstrasse: Sanierung Deckbelag Lärmsanierung Tamins

Personelles

- Urs Flüeler, wohnhaft in Chur, ist zum Amtsleiter-Stellvertreter der Finanzkontrolle ernannt worden.

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung

Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

Data: 14.06.2007

Consultaziun davart ina nova soluziun per las linguas estras en la scola primara e per direcziuns da scola

En las scolas primaras dal chantun Grischun duai vegnir introducida l'instrucziun obligatorica d'englais sco segunda lingua estra a partir da la 5. classa. Ultra da quai duai vegnir cumenzà cun l'emprima lingua estra (rumantsch, talian u tudestg) gia en la 3. empè da en la 4. classa. Quai prevesa il sboz da la revisiun parziala da la lescha davart las scolas popularas dal chantun Grischun (lescha da scola) che la regenza grischuna ha dà en consultaziun.

Il punct central da la revisiun parziala proponida è l'introducziun da l'instrucziun obligatorica d'englais sco segunda lingua estra en las scolas primaras ed en las classas pitschnas a partir da la 5avla classa. Ultra da quai cumenzan tut las scolaras e tut ils scolars cun l'emprima lingua estra in onn pli baud che fin ussa, numnadamain gia en la 3. classa. Quai pertutga - tut tenor la regiun linguistica - il rumantsch, il talian u il tudestg. Questa nova soluziun per las linguas estras en il chantun Grischun resguarda d'ina vart las recumandaziuns e las prescripziuns naziunalas. Da l'autra vart tegna ella quint da las cundiziuns generalas specificas en il Grischun, en spezial da la trilinguitad. En la sessiun d'october dal 2004 ha il cussegl grond incumbensà la regenza da preparar las adattaziuns legalas per introducir l'englais sco rom obligatoric sin il stgalim da la scola primara.

Ultra da quai prevesa il sboz da consultaziun d'introducir contribuziuns chantunalas als custs per las persunas che dirigian scolas primaras, scolas realas u scolas secundaras. Per che questas contribuziuns possian vegnir liberadas, ston vegnir ademplidas premissas minimalas areguard l'engaschament, areguard la scolaziun ed areguard las obligaziuns. Quellas vegnan fixadas en las directivas chantunalas. Il motiv per conceder las contribuziuns èn las pretensiuns augmentadas a la scola ed a las direcziuns da scola.

Dals documents da consultaziun pon ins prender invista sin la pagina d'internet dal departament d'educaziun, cultura e protecziun da l'ambient, www.ekud.gr.ch. La consultaziun dura fin ils 30 da settember 2007.

Contribuziuns chantunalas pli autas per mantegnair ruinas da chastels en il Grischun

Il mantegniment da ruinas da chastels en il chantun Grischun duai vegnir sustegnì ils proxims diesch onns cun contribuziuns chantunalas pli autas. En il rom dal "project per mantegnair ruinas da chastels en il chantun Grischun" ha la regenza grischuna approvà in credit da 4'730'000 francs als custs per mantegnair differentas ruinas da chastels en il chantun. La regenza vegn a conceder quests meds finanzials or dal fond da la lottaria naziunala mintgamai cun in conclus separà sin basa d'in project concret. Las mesiras per mantegnair e per conservar en tut 25 ruinas da chastels vegnan prendidas durant ils proxims diesch onns, e quai en pliras etappas.

Ruinas da chastels tutgan en il chantun Grischun tar ils monuments architectonics ils pli custaivels da l'istorgia culturala da l'architectura profana dal temp autmedieval e dal temp medieval tardiv. En general contribueschan ellas essenzialmain al caracter unic da la cuntrada da cultura da las valladas. Er anc en il 21avel tschientaner na reflectan ellas betg mo l'identitad da la cultura indigena, ellas èn er attractivas per il turissem. Quai che distingua spezialmain il Grischun è il grond dumber da ca. 250 cumplexs da chastels.

Oz sa chattan bleras ruinas en in stadi pli e pli periclità. Ils ultims 30 onns èn ca. 30 ruinas da chastels e da baselgias vegnidas conservadas e documentadas cun contribuziuns da la confederaziun e dal chantun. En connex cun restauraziuns da chastels han ins pudì quintar durant ils onns passads cun grond sustegn da vart da la confederaziun. En vista a la situaziun finanziala da la confederaziun ed a las reducziuns drasticas dals meds finanzials per la tgira da monuments è la situaziun per il preventiv vegnida fitg critica en quest reguard. Tar divers projects da restauraziun è la confederaziun sa retratga cumplettamain da la finanziaziun.

Per quest motiv duai la tariffa da contribuziun chantunala, ch'è normalmain 16,8 pertschient, vegnir augmentada a 30 pertschient, e quai en il senn d'ina finanziaziun speziala. La tariffa da contribuziun da 30 pertschient vala dentant mo en cas, nua ch'i na vegnan pajadas naginas contribuziuns federalas. L'import total da las contribuziuns chantunalas da 4'730'000 francs para - sch'ils projects vegnan fatgs en etappas entaifer diesch onns - d'esser finanzialmain supportabel. Ils cumplexs da chastels èn repartids en furma relativamain eguala sin las regiuns dal chantun, uschia che las contribuziuns vegnan er pajadas egualmain areguard la politica regiunala.

La revisiun totala da l'ordinaziun davart il register da commerzi vegn sustegnida

La regenza grischuna sustegna da princip la revisiun totala da l'ordinaziun davart il register da commerzi proponida da la confederaziun. Uschia pari d'esser objectivamain correct d'adattar l'ordinaziun davart il register da commerzi sistematicamain al dretg vertent ch'è caracterisà da numerusas revisiuns ed a la pratica usitada. En quest connex vegn simplifitgada er l'applicaziun, quai ch'è in avantatg spezialmain per l'economia. I para er d'esser adequat che la pratica, ch'è sa cumprovada, è vegnida mantegnida per gronda part e che las novaziuns sa restrenschan sin ils fatgs che ston vegnir adattads.

En sia consultaziun beneventescha la regenza la direcziun electronica previsa da registers dal di e dal register principal. Quai correspunda numnadamain a la pratica che vala actualmain. Medemamain beneventescha la regenza che la direcziun da l'uffizi dal register da commerzi è anc adina surlaschada al chantun. Plinavant chatta la regenza che l'introducziun da l'unica instanza da recurs, la quala sto esser in'autoritad giudiziala, saja inditgada per motivs da la constituziunalitad. Tras quai vegn la procedura er pli speditiva. Crititgà vegn percunter ch'il termin planisà per l'entrada en vigur da l'ordinaziun, il 1. da schaner 2008, saja memia curt per adattar il dretg chantunal. Perquai duess vegnir integrada en l'ordinaziun ina disposiziun transitorica per adattar il dretg chantunal.

Da vischnancas e da regiuns

- Igis: Il plan da zonas 1:2'000 revisiun Tardis 2006 dals 21 da matg 2006 da la vischnanca dad Igis vegn approvà.

- Zizers: Il plan da zonas 1:5'000 da la revisiun parziala dal territori industrial Tardis dals 22 d'avrigl 2007 da la vischnanca da Zizers vegn approvà.

Contribuziuns chantunalas a differentas instituziuns

- Scola professiunala a Cuira: La regenza ha approvà il project da construcziun per endrizzar ina nova stanza professiunala per pastizieras/conditras e per pastiziers/conditers en la scola professiunala a Cuira. Als custs vegn garantida ina contribuziun da construcziun da maximalmain 215'325 francs.

- Uniun grischuna da las firmas d'installaziuns electricas: Il chantun paja - supplementarmain a la contribuziun chantunala da 362'750 ch'era vegnida garantida gia pli baud per il project da construcziun da l'engrondiment dal center da scolaziun da l'uniun grischuna da las firmas d'installaziuns electricas UGIE a Cuira - ina contribuziun da maximalmain 217'650 francs per cuvrir las perditas da las contribuziuns federalas.

- Institut per la perscrutaziun da la cultura grischuna: Per l'emprima part dal project "Collecziun da las chanzuns popularas rumantschas" (titel da lavur) da l'institut per la perscrutaziun da la cultura grischuna vegn concedida ils onns 2007/2008 ina contribuziun da maximalmain 70'000 francs.

- Open airs: Ils open airs "Bündner Festival" (pli baud Scharàns), Bellaluna, Valragn, Trun, Stussavgia, Val Lumnezia, Chapella e Malans vegnan sustegnids cun garanzias da deficit d'ina summa totala da maximalmain 35'000 francs.

Projects da vias

La regenza ha approvà totalmain 524'000 francs per construir e per sanar il suandant traject da via:

- via sursilvana: sanaziun da la cuvrida definitiva en connex cun la sanaziun cunter la canera a Tumein

Fatgs dal persunal

- Urs Flüeler, da Cuira, è vegnì nominà sco suppleant dal manader da l'uffizi da la controlla da finanzas.

Chanzlia chantunala dal Grischun

Gremi: regenza

Funtauna: rg chanzlia chantunala dal Grischun

Data: 14.06.2007