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Lateinische Bezeichnung
Salvelinus alpinus salvelinus
Biosystematik
Klasse: Strahlenflosser
Ordnung: Lachsartige
Familie: Lachse
Körpermerkmale
Der Seesaibling hat einen torpedoförmigen Körper, der gestreckt, schlank und seitlich etwas zusammengedrückt ist. Die Mundspalte ist weit, der Körper mit kleinen Schuppen bedeckt. Die Färbung des Seesaiblings ist je nach Lebensraum unterschiedlich. Der Rücken ist meistens grau bis blau, die Flanken sind mit weissen oder roten Punkten bedeckt, der Bauch ist orange oder fast schon rötlich. Von den Forellen ist er durch die weisse Umrandung der Fett-, Brust-, Bauch- und Afterflosse unterscheidbar.
Man kann folgende drei Saiblingsformen unterscheiden:
- Tiefseesaibling (Schwarzreuther), der eine Länge bis 25 cm erreicht
- Normalsaibling mit einer Länge bis 40 cm
- Wildfangsaibling mit einer Länge bis 75 cm
Seesaibling ist auch unter folgenden Namen bekannt: Wandersaibling, Rotforelle, Rötel.
Vorkommen
Der Seesaibling ist in den Alpen, in Nordeuropa, Island und auf den Britischen Inseln verbreitet.
Lebensweise
Der Seesaibling hält sich vorzugsweise in klarem Wasser mit kiesigem Untergrund und steilen Ufern auf. Er bevorzugt kalte und sauerstoffreiche Gewässer. Am liebsten bewegt er sich in tieferen Wasserschichten, wo er auch auf seine Beute lauert. Im Fortpflanzungsverhalten unterscheidet man zwischen Grund- und Uferlaicher. Grundlaicher laichen im Juli bis August in 20 bis 80 m Tiefe. Uferlaicher laichen in Ufernähe zwischen September und Januar.
Ernährung
Auf dem Speiseplan des Seesaiblings stehen vor allem Larven, Muscheln und Kleinfische aller Art. Jungfische ernähren sich von Plankton.
bearbeitet von Viola