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An der EPFL haben Robotik-Forscher im Labor von Professor Jamie Paik winzige Roboter entwickelt, die auf individueller Ebene nur minimale physische Intelligenz zeigen, aber in der Lage sind, gemeinsam zu kommunizieren und zu handeln.
Obwohl einfach im Design und nur 10 Gramm schwer, verfügt jeder Roboter über mehrere Bewegungsmodi, um sich auf jeder Art von Oberfläche zu bewegen. Gemeinsam können sie Hindernisse schnell erkennen und überwinden und Objekte bewegen, die viel größer und schwerer sind als sie selbst. Die entsprechenden Forschungsergebnisse wurden in in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlicht.
Trotz gleicher Anatomie wird jedem Roboter je nach Situation eine spezifische Rolle zugewiesen. «Entdecker» erkennen physische Hindernisse auf ihrem Weg, wie Objekte, Täler und Berge. Nach dem Erkennen eines Hindernisses informieren sie den Rest der Gruppe. Dann gibt der «Leiter» die Anweisungen. Die «Arbeiter» hingegen bündeln ihre Kräfte, um Objekte zu bewegen. «Jeder Roboter kann, genau wie die Ameisen, verschiedene Rollen haben. Sie sind aber auch in der Lage, sofort neue Rollen übernehmen, wenn sie mit einer neuen Mission oder einer unbekannten Umgebung konfrontiert werden oder wenn andere Mitglieder verloren gehen. Das geht über das hinaus, was die echten Ameisen können», sagt Paik.
Diese Arbeit ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der EPFL und der Universität Osaka.