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Die verträumte katholische Felsenkapelle am Känzeliweg stammt aus dem Jahre 1770. Der Name Felsenkapelle weist auf die zwischen Felsen gelegene Kapelle.
Beschreibung
In früheren Zeiten hiess dieser Ort Schwesternborn. Die Sage erzählt, dass zur Zeit des Kaisers Albrecht von Österreich - anfangs des 14. Jahrhunderts - drei fromme Schwestern sich in diese Wildnis zurückgezogen haben, um gewalttätigen Vögten, die sie entführen wollten, zu entfliehen. Sie haben dort ein heiliges Leben geführt. Nach dem Tod der letzten der drei Schwestern ist nach der Legende eine Quelle mit heilendem Wasser entsprungen. Viele Menschen suchten Heilung, in dem sie im kalten Wasser, das in einen Trog geleitet wurde, badeten. Daher stammt der Name Kaltbad.
Die erste Kapelle wurde 1585 eingeweiht. Im Jahre 1779 liess Ammann Justus Zimmermann die Kapelle abbrechen und an ihrer Stelle durch Architekt Jakob Singer einen Neubau errichten. Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht Leute zur Kapelle kommen und ein Opferlicht anzünden mit ihren Anliegen im Herzen.
Die Kapelle fasst 120 Personen und eignet sich bestens für Hochzeiten und Taufen. Für Anfragen zu Hochzeiten oder Taufen wenden Sie sich an das Katholische Pfarramt in Weggis. Für einen anschliessenden Apéro oder ein Essen bieten sich die umliegenden Gastbetriebe in Rigi Kaltbad wärmstens an.