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Die Zukunft des Schweizer Films: Englisch?
An der diesjährigen "La Rencontre" des Forums für die Zweisprachigkeit am Festival du Film Français d'Helvétie standen wiederum die Sprachen im Vordergrund. Auf dem Podium stellten sich die Schauspielerin Isabelle Caillat und die Regisseure Valentin Rotelli und Pierre-Adrian Irlé dem Publikum vor und diskutieren zusammen mit Virginie Borel und Jessica Gygax über die Zukunft des Schweizer Films anhand ihres Werkes "All that remains", dass in Biel als Schweizer Premiere gezeigt wurde. Mit dem ersten Preis des Kurzfilmwettbewerbs zum Thema "Wenn Sprachen sich begegnen" wurde der Berner Filmemacher Gregor Frei ausgezeichnet für seinen Film "Handschlag".
Valentin Rotelli, Pierre-Adrian Irlé, Virginie Borel und Isabelle Caillat diskutieren über die Bedeutung der Sprachen im Film "All that remains".
Nicht nur ihre eigenen Erlebnisse mit verschiedenen Sprachen waren ein Thema der spannenden Diskussionsrunde, sondern auch, ob der Schweizer Film nur erfolgreich sein kann, wenn er in Englisch ist, wie dies auch für "All that remains" der Fall ist. "Viele Schweizer Filme werden in Deutsch oder Französisch gedreht, aber es stimmt schon, dass ein Film in Englisch die besseren Chancen auf dem internationalen Parkett hat", gesteht Valentin Rotelli. "Aber wir haben das Englische nicht aus wirtschaftlichen Gründen für unseren Film gewählt, sondern weil die Geschichte in Japan und in den USA spielt, und sich Menschen aus ganz verschiedenen Sprach- und Kulturkreisen begegnen. Das Englische ist ihre gemeinsame Sprache", fügt Pierre-Adrian Irlé an.
Jessica Gygax und Virginie Borel übergeben den ersten Preis an Gregor Frei für seinen Kurzfilm "Handschlag" .