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Nationaltrainer Patrick Fischer (40) muss sich nach seinem ersten WM-Abenteuer noch ein wenig gedulden. Sein Vertrag wird erst Mitte Juni verlängert.
Nationalmannschafts-Direktor Raeto Raffainer mochte unmittelbar nach dem letzten Spiel gegen Tschechien (4:5) und den verpassten Viertelfinals seinem Nationaltrainer noch nicht das Vertrauen aussprechen. Er sagte: «Wir werden Mitte Juni die Trainer für unsere Nationalmannschaft und das U20- Nationalteam engagieren.»
Die Vertragsverlängerung mit Patrick Fischer folgt also Mitte Juni. Der Kontrakt des Nationaltrainers wird bis zum Olympischen Turnier von 2018 verlängert – mit entsprechenden Optionen für eine Weiterführung der Zusammenarbeit bis zur Heim-WM 2020. Diskutiert wird nun auch die Zusammensetzung des Coaching-Teams. Ob bei der nächsten WM erneut Felix Hollenstein und Reto von Arx als Assistenten dabei sind oder ob die Führungscrew ergänzt wird (Lars Leuenberger).
Die offensive Ausrichtung («Pausenplatz-Hockey»), die hier in Moskau spektakulär wie nie seit 1998 war, soll gemäss Raeto Raffainer weitergeführt werden.
Damit die Stürmer künftig etwas besser ins Tor treffen, hat er ja bereits Michel Riesen als Schusstrainer für die Junioren-Nationalteams engagiert. Ein kluger Schritt: Der erste Schweizer NHL-Erstrunden-Draft (Edmontons Nr. 14 1997) war tatsächlich ein Kunstschütze. Die Scouts aus Edmonton verglichen seine Schussfertigkeit damals sogar mit jener von Jari Kurri. Wenn also einer unseren Nachwuchsstars eine gute Schusstechnik beibringen kann – dann er.