Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03447.jsonl.gz/283

Filmkritik: Ehrlich währt am längsten
Fletcher Reede (Jim Carrey) ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt. Mit seiner Gabe, Storys so zu wenden, dass sie perfekt auf seine Klientel massgeschneidert sind, gewinnt er Prozess um Prozess. Wie im Job greift Fletcher auch privat immer öfter zu Notlügen, beispielsweise, wenn es darum geht, wieso er seinen fünfjährigen Sohn Max (Justin Cooper) nicht bei seiner Ex-Frau Audrey (Maura Tierney) abholen kann oder dessen Geburtstag verpasst. Ganz zum Leidwesen von Max, welcher sich beim Ausblasen der Kerzen auf dem Geburtstagskuchen wünscht, dass sein Vater nur einen einzigen Tag nicht lügen könne.
Der Wunsch von Max geht in Erfüllung, Fletcher muss mit der neuen Situation zurechtkommen, da es ihm nicht mehr gelingt, die Unwahrheit über die Zunge zu bringen. Dummerweise steht er in einem wichtigen Scheidungsprozess als Anwalt vor Gericht und müsste den Prozess mit seinen Aussagen etwas optimieren, was ihm aber nicht gelingt. Erst als Audrey androht, mit ihrem neuen Partner Jerry (Cary Elwes) nach Boston zu ziehen und Max mitzunehmen, merkt Fletcher, wie viel ihm an seiner Familie liegt und dass er dringend mit dem Lügen aufhören muss.