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Sanierung des Fundamentes der Jakobuskirche
Mitte August begannen die Arbeiten am Fundament der historischen Kirche. Der Grund dafür ist die stets aufsteigende Feuchtigkeit im Sockelbereich, die auf der Natursteinmauer den Verputz im unteren Bereich der Kirche zum Abblättern bringt. Die Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und der Firma BWS Labor AG in Winterthur, vertreten durch Rafael Lenz, dessen Tätigkeit sich mit Schwerpunkt beim Mauerwerk und Verputz befindet. Ausführendes Unternehmen ist das Steinacher Baugeschäft Peterer unter der Leitung von Walter Peterer. Er rechnet mit einem zeitlichen Aufwand von drei bis vier Wochen.
Mit Ausnahme der Eingänge zur Kirche und Sakristei werden diese Ausbesserungen rund um die Kirch ausgeführt. Bei einer ersten Kontrolle bei der Freilegung des Fundamentes auf 40 Zentimeter Tiefe wurde festgestellt, dass es in einem guten Zustand ist. Das freigelegte Fundament wird nun zubetoniert, um künftig das Aufsteigen der Feuchtigkeit zu verhindern.
Der im Jahr 1742 in Angriff genommene Bau der Steinacher Jakobuskirche war nicht unproblematisch. Der Baugrund, bestehend aus altem Schwemmland und Seekreide, erwies sich als wenig stabil. 1500 Pfähle, gehauen aus dem Holz schwarzer Erlen, wurden zur Stabilisierung in den Boden gerammt. Anlässlich der aktuellen Bauarbeiten besteht die Möglichkeit, auf diese Pfähle zu stossen. Für alle Beteiligten wäre dies eine willkommene Gelegenheit, einen Blick in den Unterbau der Kirche werfen zu können und diesen fotografisch zu dokumentieren.