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C. Schauenberg, der in jenen Jahren Kadett war, schrieb 1908 über das Jugenfest 1843:
Am Jugendfest 1843 regnete es wieder und deshalb wurde das Manöver in die Stadt verlegt. Die Freischar bildeten die Gegner. Ihr Anführer war Oberst Suter „zum Schweizerhaus“, Manöverleiter Oberst Jakob Suter und Fritz Suter, Geometer, ihr Neffe, seit 1840 Leitoffizier des Kadettenkorps.
Nach 12 Uhr zogen die Kadetten durch das Schützentörli und um den Graben bis zum unteren Eingang. Vor dem heutigen Stadtgarten rüsteten sie sich zum Sturm. Schon an der Stelle, wo das untere Tor stand, war aus Baumaterialien, aus denen das jetzige Wirtschaftsgebäude am Platze des alten, 1842 abgebrannten erbaut wurde, eine etagenhohe Barrikade errichtet worden, eine zweite bei der Kreuzung der Hauptgasse aus Leiter- und Mistwägen, und andern Gegenständen, eine dritte und vierte beim Rabenbrunnen und bei der Wirtschaft Lehmann (Café Holliger). Den Engpass zwischen dem später abgebrochenen oberen Teile des Spitals und dem Hause Dülly (damals Küfer Senn) sperrten zwei gewaltige Lagerfässer, zwischen denen die Läufe der zwei Sechspfünderkanonen des Freischarenkorps hervor guckten. Alle diese Barrikaden mussten von den Kadetten nach und nach in heissem Kampfe erstürmt werden. Am Schlusse zogen sich die Freischaren in die damalige Taubstummenanstalt, nun Säckelmeisteramt, zurück; aus den Fenstern des Turms und des Hauses schossen sie auf das sie belagernde Kadettenkorps, dem sie sich gegen 4 Uhr endlich ergaben. Es war dies wohl das amüsanteste Manöver meiner Kadettenjahre. Viele Scheiben kostete der Donner der Kanonen solchen, die nicht die Vorsicht gebrauchten, alle Fenster zu öffnen.