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erschienen bei Stimme Russlands
Danke an André
Der Leiter des Instituts für Radiophysik in Lausanne, François Bochud, hat der Stimme Russlands in einem Exklusivinterview bestätigt, dass der frühere Chef der Palästinensischen Autonomie Jassir Arafat infolge einer Poloniumvergiftung gestorben ist. Bochud erzählte:
„Wir haben eine ganze Reihe von Untersuchungen durchgeführt und größere Mengen von Blei und Polonium in Arafats Knochen festgestellt. Ein hohes Niveau dieser Substanzen im Organismus kann man sich ohne äußere Einmischung unmöglich vorstellen. Wir haben alle nur möglichen Ursachen erforscht, wurden aber gezwungen, sie zu verwerfen.
Wir haben zwei Situationen miteinander verglichen. In einem Fall lag eine Bleivergiftung vor, und im anderen keine. Und es kommt heraus, dass unsere Resultate, ausgehend von der Version einer Vergiftung, logischer aussehen.
Jene Poloniumdosis, die in Arafats Körper entdeckt wurde, ist eines unnatürlichen Ursprungs, denn in der Natur gibt es eine solche Menge an dieser Substanz schlicht und einfach nicht.
Allerdings lässt sich der Fakt einer Vergiftung mit hundertprozentiger Genauigkeit nicht nachweisen. Mit jenen Mustern, die uns zur Verfügung standen, ist es nicht einfach zu arbeiten. Dazu sind seit dem Todeszeitpunkt acht Jahre vergangen. All das hat die Aufgabe verkompliziert. Doch andere Erklärungen außer einer Vergiftung haben wir nicht.