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Helsinki scheint sich für Romain Duguet zu einem seiner Lieblingsturniere zu entwickeln. Vor einem Jahr gewann er an gleicher Stätte sein erstes Weltcupturnier und in diesem Jahr doppelte der gebürtige Franzose gleich nach. Mit der zwölfjährigen Franzosenstute Quorida de Treho zeigte er eine fantastische und risikoreiche Stechrunde und gewann den mit 150'000 Euro dotierten Grossen Preis in souveräner Art und Weise.
15 Paare erreichten mit einer Blankorunde die Barrage, darunter Duguet sowie der Olympiavierte Steve Guerdat mit Bianca. Martin Fuchs, der dritte Schweizer in der Weltcupqualifikation, klassierte sich mit dem schnellsten «Vierer» an 16. Stelle.
Guerdat, der wie in Oslo (NOR) erneut auf die zehnjährige Schwedenstute Bianca setzte, ritt vor Duguet in die Arena. Bis dahin war der Franzose Mathieu Billot mit Shiva d'Amaury mit einer Blankorunde und einer schnellen Zeit in Führung. Guerdat blieb zwar fehlerlos, musste sich aber der Zeit geschlagen geben und klassierte sich am Schluss auf dem guten fünften Platz.
Duguet musste am Schluss noch einmal zittern, als die Letztstarterin Meredith Michaels-Beerbaum mit Comanche ihre Barrage in Angriff nahm. Die Deutsche blieb ebenfalls fehlerfrei, kam aber nicht mehr an die Zeit von Duguet und Billot heran und beendete an dritter Stelle.
Vereinfacht kann man sagen, dass der olympische Pferdesport sich aus drei Quellen entwickelt hat: der höfischen Reiterei (Dressur), dem Militär (Vielseitigkeit) und dem Bauernstand (Springen). Die...
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