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Als Reaktion auf die verehrenden Brände im Mount Kenya National Park Anfang März, reichten die kenianischen Behörden einen Antrag auf Finanzhilfe bei der Rapid Response Facility (RRF) ein und erhielten den Höchstbetrag von 30.000 US Dollar zugesprochen. Diese Unterstützung ermöglicht die Finanzierung von Hubschrauberflügen, um die Risikobereiche des Parks zu überwachen und bei neuen Brandausbrüchen mit Wasserlöschflugzeugen umgehend eingreifen zu können.
Die Rapid Response Facility (RRF) wurde 2006 als Partnerschaft zwischen dem UNESCO-Weltkulturerbe-Zentrum, Fauna & Flora International (FFI) und der Fondation Franz Weber ins Leben gerufen, mit dem Ziel auf drohende oder bereits eingetretene Umweltkatastrophen sofort und unbürokratisch reagieren können – wie es nun in Kenia dringend der Fall war.
Denn seit dem Ausbruch der Flammen im Nationalpark wurden bereits mehr als 20.000 Hektar Land zerstört. Obwohl durch das schnelle Einschreiten der RRF zum Glück ein Grossteil der Brände kontrolliert werden konnte, bleibt die Situation weiterhin kritisch. Alle Teams im Mount Kenya National Park sind weiterhin in Alarmbereitschaft, denn die Regenzeit in diesem Gebiet wird erst zwischen Ende März und Anfang April erwartet. Die Mittel des RRF finanzieren die Überwachung der Risikozonen des Parks, und würden einen schnellen Einsatz von Wasserlöschflugzeugen im Fall von weiteren Brandausbrüchen ermöglichen.
Der Mount Kenya National Park wurde 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Der über 2124 Quadratkilometer grosse Park ist Teil der der traditionellen Migrationsroute der afrikanischen Elefanten und spielt eine wichtige Rolle für den Erhalt und Schutz vieler Wildtiere. Die Fondation Franz Weber ist dankbar, dank der Unterstützung ihrer Gönnerinnen und Gönner und mittels der Partnerschaft mit der UNESCO schnell die so wichtige Hilfe leisten zu können.
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