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Früher war alles einfacher. Da war Merlin der bärtige alte Zauberer aus der Artussage. Doch dann kamen Kinofilme, Jugendbücher und Fernsehserien, in denen Merlin von glattrasierten Teenagern gespielt wurde. Mit der unvermeidlichen Folge, dass heute allerhand Merlins in Schweizer Sandkasten anzutreffen sind.
Bei uns kam der Name in den 1980er Jahren auf, kurz nach der Erstausstrahlung der gleichnamigen Fernsehserie 1979. Mit dem Erfolg des Fantasy-Genres nahm seine Popularität zu und erreichte 2004 seinen vorläufigen Höhepunkt mit 27 Exemplaren.
Wer die Diskussionen im Internet verfolgt, weiss, dass Merlin bei einigen Leuten ein umstrittener Name mit Spottpotential ist. Die Merlins nehmen es gelassen. Einer schreibt: «Meine Standardantwort auf die Frage: ‹Wo ist denn dein Zauberstab?› kann man sich, glaube ich, gut vorstellen.»
Quelle: BFS. Hier können Sie nach Ihrem eigenen Namen suchen.