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Reussbote - Vier aufregende Jahrzehnte Tennis und Squash im «Gfeend»
Am 28.04.2017 hat der Reussbote über den TSR berichtet:
Mit einem Eröffnungsapéro feierte der Tennis- und Squash-Club Rohrdorferberg am vergangenen Samstag stilvoll
seinen runden Geburtstag.
Am kommenden Wochenende gehts los mit der Interclub-Meisterschaft. Bruno Kohler, Gründungsmitglied und aktuell
Vizepräsident, hat im Archiv des Klubs gestöbert.
1977: Im Frühsommer gelangt Andreas Kern an den damaligen Niederrohrdorfer Gemeinderat Richard Eichenberger,
um die Möglichkeiten für den Bau einer Tennis- und Squash-Anlage abzuklären. Aufgrund dieser Privatinitiative
hat sich die Gemeinde Niederrohrdorf bereit erklärt, an idyllischer Lage im «Gfeend» 50 Aren Land zu günstigen Bedingungen im Baurecht zur Verfügung zu stellen. Darauf konstituiert sich eine Gruppe von Tennis- und Squash-Interessierten zu einem Verein. Im September reicht Architekt Kern ein Projekt der Bauverwaltung zur Bewilligung ein. Der erste Präsident des Tennis- und Squas-Clubs Rohrdorf heisst Peter Probst.
1978: Am 15. Januar findet die erste ausserordentliche Generalversammlung statt, zwei Monate später erfolgt der Spatenstich zur Tennis- und Squash-Anlage. Nach rekordverdächtig kurzer Bauzeit von drei Monaten kann die Anlage am 17. Juni eröffnet werden. Am 1. August verursacht ein heftiges Gewitter einen beträchtlichen Wasserschaden in den Squashhallen – es sollte nicht das letzte Mal sein.
1981: Der TSR darf sich in seinem vierten Vereinsjahr bereits über einen Meister in seinen Reihen freuen. Der Niederrohrdorfer Reto Staubli räumt an den kantonalen Junioren-Meisterschaften gross ab.
1991: In Chur wird der 21-jährige Reto Staubli erstmals Schweizer Meister. Er gewinnt den Final in fünf Sätzen gegen Marc Walder. In der offiziellen ATP-Weltrangliste steht Staubli auf Rang 670. Ein Jahr später wiederholt der Niederrohrdorfer in Biel seinen (zweiten) nationalen Titel. Er ist da schon ein guter Bekannter eines gewissen Roger Federer.
2004: Roger Federer steht im Wimbledon-Final gegen Andy Roddick. Nach dem verlorenen ersten Satz bespricht
er sich mit seinem langjährigen Kumpel Reto Staubli. Der Niederrohrdorfer – in keiner offiziellen Funktion in
Federers Entourage – meint, Federer müsse offensiver spielen. Drei Sätze später reckt Federer die Trophäe gen
Himmel.
2011: Der Chlauslauf Rohrdorf ist am Ende, nur noch ein paar Hundert Unentwegte machen mit. Was tun? Kurz
entschlossen übernimmt der Tennis und Squash-Club Rohrdorferberg die Organsation des Traditionsanlasses.
Mit Erfolg! Die Teilnehmerzahlen steigen an, im Dezember 2016 rennen 1267 Männer, Frauen und Kinder mit.
2017: Mit einem Bestand von 280 Mitgliedern – darunter 150 aktive Tennisspieler und 50 aktive Squasher – gehört der TSR Rohrdorferberg zu den grösseren Vereinen der Region.
Ruedi Burkart
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|Reussbote 2017-04-28: Vier aufregende Jahrzehnte Tennis und Squash im «Gfeend»|