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Es wäre der Stoff für eine Seifenoper: Exaltierte, mittelalte Milliardäre, Liebe, Freundschaft, eine erfolgreiche, schöne junge Frau, Betrug und viel Geld. Schauplatz – Art Basel Miami. Im Januar reichte Google Mitgründer Sergey Brin (48) die Scheidung von Nicole Shanahan (38) ein. Anscheinend wegen einer Affäre – und dies mutmasslich mit Brins Kumpel Elon Musk (51). Brin hatte wohl herausgefunden, dass Musk (51), der mit diversen Eroberungen wiederholt für Schlagzeilen sorgte, und Shanahan im Dezember 2021 auf der Art Basel Miami eine Affäre begonnen hatten. So zumindest vermeldete es das «Wallstreet Journal».
Pikantes Detail: Musk und Brin sind nicht nur stinkreich, sie waren bis dato auch gut befreundet. Musk schwärmte in Interviews gerne, wie er auf Brins Couch unterkam, wenn er im Valley übernachtete, und Brin soll Musk auch mal eine halbe Million geliehen haben, um Tesla zu helfen. Auch sonst sind die beiden wohl über mehrere Firmen verbandelt. Verganenen Januar leitete Brin die Scheidung von seiner Frau Nicole Shanahan ein. Standardformel der Begründung: «Unüberbrückbare Differenzen». Musk soll Brin anschliessend auf einer Party begegnet und um Vergebung gebeten haben. Brin habe wohl akzeptiert, dennoch brachen beide den Kontakt ab. Das Finanzportal «Bloomberg» vermeldete, Brin hätte kurz darauf seine Anteile an Musks Unternehmen verkauft.
Shanahan und Brin waren sich 2015 auf einem Yoga-Retreat begegnet, verliebten sich und galten fortan als eines der Silicon-Valley-Power-Paare. Sie ist eine erfolgreiche Patentanwältin und Gründerin und CEO von Clear Access IP, einer Firma, die Patente managt. Daneben engagiert sie sich für philanthropische Projekte, die sich unter anderem für soziale Gerechtigkeit und Klimalösungen einsetzen.
Shanahan wuchs unter schwierigen Familienverhältnissen auf. Die chinesisch-stämmige Mutter war bei ihrer Geburt gerade in die USA eingewandert und fand keine Arbeit. Der Vater litt unter psychischen Problemen. Shanahan sprach auch öffentlich über ihren lange unerfüllten Kinderwunsch. Im Jahr 2018 wurde sie dann schwanger, mit Sergey Brin hat sie eine Tochter. Sergey Brin, kam 1973 in Moskau zur Welt. Seine russisch-jüdischen Eltern siedelten 1979 in die Vereinigten Staaten über. Brin studierte Mathematik und Informatik, schloss das Studium aber bis heute nicht ab. Grund war seine Arbeit bei Google und dessen Börsengang, der ihn zum Multimilliardär machte.
Musk selber wies die Seitensprungvorwürfe weit von sich, sie seien «totaler Blödsinn», erklärte der Tesla- und SpaceX-Gründer in einem Tweet. «Sergey und ich sind Freunde und waren letzte Nacht zusammen auf einer Party!» Er und Brin seien weiterhin Freunde und nebenbei gestand er auch schon «ewig keinen Sex» mehr gehabt zu haben. Shanahan habe er in den letzten drei Jahren nur zweimal getroffen, jedes mal mit vielen anderen Leuten. Es sei «nichts Romantisches» gewesen. Ausserdem verkündete der Tech-Milliardär in einem weiteren Beitrag, hätte er schon «ewig keinen Sex» mehr gehabt.
In der Vergangenheit hatte sich Elon Musk, Sohn des Models May Musk, immer wieder mal als beziehungsmässig unstet erwiesen. Vor kurzem wurde bekannt, dass Shivon Zilis, eine Managerin seines Neurotechnologieunternehmens Neuralink, vor ein paar Monaten gemeinsame Zwillinge zur Welt gebracht hatte. Etwa zur gleichen Zeit bekam die kanadische Sängerin Grimes das zweite Kind mit Musk, ausgetragen von einer Leihmutter. Und während der Ehe mit der Autorin Justine Wilson, die vor 14 Jahren endete, wurde Musk Vater von fünf Söhnen.
In der anstehenden Scheidung zwischen Brin und Shanahan geht es um viel Geld. Sie soll eine Milliarde Dollar von Brin verlangen, viel mehr als ihr laut Ehevertrag zustehen soll. Sollten ihre Anwälte Erfolg haben, würde die Scheidung nach Bill Gates und Jeff Bezos zu den teuersten der Welt zählen.