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EVZ im zum ersten Mal im Halbfinal der Champions Hockey League
«Es ist wie ein Spiel 7 in einer Playoff-Serie», hatte EVZ-Trainer Dan Tangnes im Vorfeld der Partie zu seinen Schützlingen gesagt. Die beiden Teams lieferten sich vor bescheidenen 3953 Zuschauern ein hart umkämpftes Duell, das gerade so gut auf die andere Seite hätte kippen können. Von daher entbehrte es nicht einer gewissen Logik, dass die Entscheidung in der Verlängerung fiel. In dieser zeichnete der Amerikaner Brian O’Neill nach 3:49 Minuten für den Siegtreffer verantwortlich.
In der regulären Spielzeit war der EVZ in der 24. Minute durch Justin Abdelkader, der sitzend erfolgreich war, in Führung gegangen. Viereinhalb Minuten später glichen die Gäste dank Alex Jergl aus, wobei der ansonsten starke Zuger Keeper Leonardo Genoni keine gute Figur machte. Danach vergaben beide Teams gute Möglichkeiten. In der 20. Minute verschoss Sven Senteler einen Penalty.
Der EV Zug ist erst das dritte Schweizer Team nach Davos in der Saison 2015/2016 und Fribourg-Gottéron 2016/2017, das sich seit der Wiederbelebung der Champions Hockey League vor acht Jahren für die Runde der letzten vier qualifiziert.
Auf Tappara Tampara trafen die Zuger schon viermal in diesem Wettbewerb: Die Bilanz ist mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen negativ. Allerdings gewannen die Zentralschweizer im bisher letzten Aufeinandertreffen im November 2019 (3:1). Die Finnen schalteten im Viertelfinal in der Neuauflage des letzten Finals den schwedischen Sieger Rögle mit dem Gesamtskore von 7:4 aus.