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Von der Kalahari zum Limpopo
Umgeben von seinen Nachbarländern Namibia, Zambia, Zimbabwe und Südafrika gilt Botswana
als eines der letzten Länder auf dem afrikanischen Kontinent, welches noch über eine grösstenteils unberührte und ursprüngliche Natur verfügt. Mit 582’000 km2 ist Botswana 14-mal grösser als die Schweiz, zählt aber nur rund knapp 2 Mio. Einwohner. Neben der Hauptstadt Gaborone ist vor allem Maun am Südende des Okavango Deltas bekannt. Dieses einst unbedeutende Dorf hat sich in den letzten Jahren zur Safarihauptstadt Botswanas gewandelt.
Ideales Safariwetter
Die höchsten Temperaturen werden im Januar, die tiefsten im Juli gemessen. Welche Jahreszeit
auch immer für eine Safari gewählt wird, man darf tagsüber mit meist wolkenlosem Himmel rechnen: ideales Safariwetter! Im Winter kann das Thermometer in der Nacht unter den Gefrierpunkt fallen. Mit Regenfällen muss von Dezember bis März gerechnet werden; als beste Reisezeit gilt der Zeitraum von April bis November.
Okavango Delta und Makgadikgadi Pfanne
Grösser könnten die Gegensätze nicht sein! Einerseits das Okavango Delta mit dem nach Regenfällen ca. 15’000 km2 grossen Wassersystem und andernseits die Makgadikgadi Ebene mit der grössten, fast permanent ausgetrockneten Salzpfanne der Welt (6500 km2). Safarigebiete sind das Okavango Delta, das Moremi Wildschutzgebiet, der Savuti Marsh, der Chobe Nationalpark und das Central Kalahari Game Reserve.
Intaktes Ökosystem
Botswana verfügt über eine demokratisch gewählte Mehrparteien-Regierung. Diese hat den unschätzbaren touristischen Wert des noch intakten Ökosystems im Okavango Delta erkannt und setzt alles daran, dieses auch für die Zukunft zu erhalten. Es ist dieser Grundhaltung zu verdanken, dass zwischenzeitlich fast 20% der Landesfläche zu weltweit bekannten Natur- und Wildschutzgebieten erklärt worden sind. Bei einer Bevölkerungsdichte von durchschnittlich 4 Einwohnern pro km2 ein Unterfangen, dass sich gut mit den Ansprüchen der Tswanas vereinbaren lässt. Die meisten Einwohner leben in der Hauptstadt Gaborone und in Francistown. Das Binnenland ist reich an Bodenschätzen und dank seiner stabilen politischen Lage ein Anziehungspunkt für Investoren aus aller Welt, wie auch für anspruchsvolle Safarigäste.