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Die Entführung eines Busses hat die Polizei in der brasilianischen Millionenstadt Rio de Janeiro beendet. Der Geiselnehmer sei von einem Elite-Scharfschützen erschossen worden, als er das auf einer Brücke stehende Fahrzeug kurz verliess und wieder einsteigen wollte.
Das berichtete das Portal G1 am Dienstag unter Berufung auf die Militärpolizei. Alle 37 Menschen an Bord des Busses seien unverletzt geblieben. Der Mann habe eine Spielzeugwaffe gehabt, hiess es. Sein Motiv war zunächst nicht bekannt.
Der Bewaffnete hatte den Bus am frühen Dienstagmorgen auf einer stark befahrenen Brücke, die Rio mit der Stadt Niterói verbindet, in seine Gewalt gebracht. Beamte verhandelten den Berichten zufolge mehr als drei Stunden mit ihm. In der Zeit habe er fünf bis sechs Geiseln freigelassen, hiess es. Über die Zahl der Passagiere hatte es widersprüchliche Angaben gegeben. Die Brücke war stundenlang in beide Richtungen gesperrt. (aeg/sda/dpa)
In der brasilianischen Zuckerhut-Metropole Rio de Janeiro ist der weltberühmte Karneval am Freitag offiziell eröffnet worden. Die Paraden der Sambaschulen begannen verspätet. Zuvor hatten heftige Gewitterschauer den Veranstaltungsort unter Wasser gesetzt.
Vor nicht voll besetzten Tribünen zog die erste Sambaschule «Unidos da Ponte» um kurz nach 23 Uhr in den weltberühmten Sambódromo in der Innenstadt ein. Der Regen hatte die Strasse teilweise überflutet, das Wasser stand stellenweise …