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Dass die Schweizer ernsthaft um die Medaillen kämpfen würden, hatte nicht unbedingt erwartet werden können - obwohl sie an den Weltmeisterschaften zuletzt Gold (2019) und Silber (2021) gewonnen haben. Das verletzungsbedingte Fehlen von Carole Bouvard, der Nummer 1 bei den Schweizer Frauen, schien zu schwer zu wiegen.
Doch insbesondere dank einem starken Pirmin Werner stiess das Schweizer Trio in den zweiten Finaldurchgang mit den besten vier Equipen vor. Werner erhielt für seinen ersten «Back Double Full-Full-Double Full» 128 Punkte, der zweithöchste Wert des ganzen Wettbewerbs.
Am Ende reichte es den ersatzgeschwächten Schweizern dennoch nicht ganz zum Coup. Werner musste im zweiten Umgang Punkteabzüge hinnehmen, und auch Noé Roth und der jungen Ersatzathletin Alexandra Bär gelangen die zweiten Sprünge nicht optimal. Am Ende fehlten auf die drittklassierten Kanadier rund 15 Punkte.
Gold sicherten sich nach einem hochklassigen Wettkampf die USA vor dem favorisierten China, das eine empfindliche Niederlage hinnehmen musste. Gestartet waren nur sechs Teams, die Schweizer liessen aber unter anderen die starken Russen hinter sich.