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Die Kaffee-Kooperative Caficultores de Manizales in Kolumbien
Die Kooperative wurde am 22. August 1960 in der Gemeinde Caldas gegründet. Von Anfang an wurde sie von der «Federación Nacional de Cafeteros» mit Kapital für den Bau einer modernen Infrastruktur unterstützt. Die Gründung der Kooperative war notwendig, um den Kaffeebauern einen fairen Preis zu zahlen und zur Verbesserung der Lebensqualität der Kaffeebauern und ihrer Familien.
Qualität und Produktivität: Um die Qualität auf den Plantagen zu verbessern, werden Sanierungen der Abwassersysteme durchgeführt. Agronomen werden geschult und erhalten technische Unterstützung.
Zur Vorbeugung von Landflucht investiert die Kooperative einen Teil der Fairtrade-Prämie in das Escuela y Café Programm. Dabei handelt es sich um eine öffentlich private Partnerschaft von fünf Universitäten und dem Comitée de Cafeteros de Caldas (gehört zur FNCC), die ein Agronomie-Studium anbieten. Finanziell wird das Projekt von der Kooperative mitgetragen (20% der Gewinne müssen gesetzlich in Bildung investiert werden).
Frauenprogramm: Ein Teil der Fairtrade-Prämie wird in Programme zur Förderung von Frauen investiert.
Ökonomie: Ein zentraler Punkt für die Mitglieder der Kaffee-Kooperative ist eine Verbesserung der Altersvorsorge. Mit den Prämien-Geldern werden Bestattungs- und Lebensversicherungen für die Mitglieder finanziert. Die Kooperative will in Zukunft seinen Mitgliedern den Zugang zum staatlichen BEPS-Programm (Rentenfonds) ermöglichen.
Ebenfalls wird die Kreditvergabe für Mitglieder der Kooperative vereinfacht.
Gesundheit: Die Kooperative investiert ein Teil der Fairtrade-Prämie in die Verbesserung der medizinischen Versorgung (BIVE). Dies ermöglicht den Mitgliedern vergünstigte Behandlungen bei Spezialisten oder macht prioritäre Behandlungen innerhalb von fünf Tagen möglich. Ebenfalls gibt es ein Programm für die Behandlung von Tieren.
Sonstiges: Die Kooperative veranstaltet eine Verlosung und finanziert den 20 Gewinnerfamilien eine Erlebniswoche.