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Amtlicher Name und redaktionelle Schreibweise - wann wird was verwendet?
In offiziellen Dokumenten, wie Verträgen oder im Umgang mit Behörden, tritt die Empa als «Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt» auf. Da wir eine nationale Institution sind, existieren auch offizielle Übersetzungen:
- Laboratoire fédéral dessai des matériaux et de recherche (französisch)
- Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology (englisch)
- Laboratorio federale di prova dei materiali e di ricerca (italienisch)
- Institut federal da controlla da material e da perscrutaziun (rätoromanisch).
Unser eigentlicher Name ist in allen Sprachen «Empa» und nicht «LFEM» etc. Weil die amtliche Bezeichnung der Empa nicht mehr ihrer strategischen Ausrichtung entspricht, wird sie nur noch restriktiv gebraucht. Im redaktionellen Alltag schreiben und sprechen wir von der «Empa»; in wissenschaftlichen Publikationen wird «Empa. Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology» benutzt.
Warum kein anderer Name?
Immer wieder gab es Anstösse, die Empa umzutaufen. Doch ebenso häufig entschied sich die Empa gegen einen Namenswechsel. Zu verbreitet, zu gut etabliert, zu wertvoll ist dieser «Brand», um ihn durch einen anderen zu ersetzen.
Warum «Empa» und nicht «EMPA»?
Häufig taucht auch die Frage auf, weshalb «Empa» und nicht «EMPA» die korrekte Schreibweise sei. Das Wort «Empa» ist ein Akronym, ein Kurzwort aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter, und wird als eigenes Wort gesprochen. In der deutschen Sprache haben sich übrigens immer wieder Substantive entwickelt, die ursprünglich eigentliche Kunstworte waren, z.B. Laser und Aids aus «Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation» bzw. «Acquired Immune Deficiency Syndrom».