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Schneckenhaus-Mauerbiene
Schneckenhaus-Mauerbiene (Osmia rufohirta)
Die Schneckenhaus-Mauerbiene, auch Rothaarige Schneckenbiene genannt, besiedelt Grubenareale, Ruderalflächen, Felshänge, Magerwiesen und Rebberge, die mit Felsaufschlüssen oder Trockenmauern durchsetzt sind. Sie lebt solitär und kommt in der Nordschweiz, im Jura, Genferseegebiet sowie im westlichen Mittelland vor.
Ihre Nester baut sie oberirdisch in leere Schneckengehäuser. Allerdings müssen es ganz bestimmte sein, denn sie bevorzugt die verlassenen Häuschen der Westlichen Heideschnecke (Helicella itala) und der Östlichen Heideschnecke (Helicella obvia). Um das Schneckenhaus auszukleiden, stellt das Weibchen aus zerkauten Pflanzenteilen eine Art Mörtel her. Ganz zum Schluss wird der Eingang noch mit kleinen Steinchen und Erde verschlossen. In jedem Schneckenhaus befindet sich nur je eine Brutzelle.
Sie ist ist kein Pollenspezialist, sammelt für ihre Brutzellen aber hauptsächlich Schmetterlingsblütler. Eine besondere Vorliebe hat sie zu Klee und Esparsette.
Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Osmia rufohirta
Flugzeit: Mitte Mai bis Anfang Juli
Status CH: Gefährdet
Foto: Andreas Müller
Pollenpflanzen: Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia), Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
Unterstützende Pflanzen: Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia), Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)