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Gehört zu dem
steilwandigen und stark zerrissenen Felsenzirkus, der das ganz in den Verrucano des N.-Flügels der
Glarner Doppelfalte eingeschnittene
Murgthal im S. abschliesst.
Glied der Kette des
Spitzmeilen (2505 m), die sich vom
Saurenstock aus nach
N. abzweigt und deren rechts- und linksseitigen Verästelungen zahlreiche schöne und wenig hohe Gipfel tragen.
Die Mehrzahl
dieser dem Goggeien benachbarten Gipfel
(Magereu 2528 m,
Gulmen 2714 m, u., weiter nach S.,
Spitzmeilen) tragen zu oberst eine
Kappe von Keuper und sehr plastischem und fossilreichem Lias, während der Gipfel des Goggeien selbst
blos aus Keuper, d. h. dem roten sog. Quartenschiefer und Rötidolomit, besteht.
Demselben N.-Flügel der
Glarner Doppelfalte
(oder, nach neuerer Auffassung, derselben n. Ueberschiebungsscholle) gehört auch noch der Gufelistock (2436 m) nö.
Schwanden
an.
Auf dem Gipfel Spuren von um einen ehemaligen Wachtturm gezogenen und im miocänen
Sand ausgegrabenen römischen
Wallgräben.
Der Hügel ist in geologischer Beziehung bemerkenswert.
Seinen Sockel bildet bunte Nagelfluh mit alpinen Geröllen,
darauf folgen Sande mit Ostrea crassissima und Cerithium lignitarum (= C. crassum), wie sie für die
Faluns der Touraine charakteristisch sind;
weiter oben findet sich Nagelfluh mit vorwiegend jurassischen, von einer
schönen
Pholade (Pholas cylindrica) durchbohrten Geröllen, deren blos von der Oxydation gebleichte Schalen sich in den Bohrlöchern
noch vollständig erhalten haben. Im gleichen Niveau treffen wir auch noch eine Art von Vivipara, sowie HelixSteinheimensis
und H. subvermiculata.
Der Gipfel des Hügels endlich besteht aus sehr fossilreichen Oeningerkalken mit Helix Renevieri und
H. geniculata, Limnæa dilatata, Gillia utriculosa, Anodonta sp.Golat und Angolat sind im
Berner Jura mehrfach vorkommende
Dialektformen für
Goule.
(Kt. St. Gallen,
Bez. Rorschach).
459 m. Gem. und Pfarrdorf, nahe dem rechten Ufer der Goldach und 2 km sw.
Rorschach.
Station der Linie St. Gallen-Rorschach. Postbureau, Telegraph, Telephon. Die ziemlich ausgedehnte Gemeinde umfasst ausser
dem Dorf Goldach noch den
WeilerRiet und das
Dorf Unter Goldach und zählt in 243
Häusern, 2278 Ew. (wovon 599 Reformierte);
Dorf: 132
Häuser, 1205 Ew. Das Dorf hat sich durch seine industrielle Tätigkeit rasch gehoben;
es zählt
heute eine grosse Maschinenstickerei,
Sägen, eine Käserei und eine Buchdruckerei.
Mühlen. Marmorschleifereien. Bretterhandel.
Eine chromotypographische Anstalt. Das von
Weinbergen, Obstbaumgärten und
Wiesen umgebene Dorf liegt wie mitten in einem wahren
Garten. Verschiedene Vereine. Ueber dem Dorf schöne Kirche mit harmonischem Geläute. Auf dem Friedhof das schöne
Grabmal der Edeln von
Rappenstein, genannt Mötteli, eines auf der benachbarten Burg
Sulzberg sitzenden reichen Geschlechtes,
dem im 13. Jahrhundert die Gerichtshoheit über Goldach zustand und das 1549 erlosch. 789: Goldaha; 847: Coldaa; 850: Coldaha.
Die schon zur Reformation übergetretenen Bewohner kehrten 1532 wieder zur katholischen Kirche zurück. Bei der
Organisation des Kantons St. Gallen
1803 wurde Goldach der Gemeinde
Mörswil angegliedert, aber schon 1826 zur eigenen Zivil- und Kirchgemeinde
erhoben. Vom
Platz vor der Kirche schöne Aussicht auf die romantische
Schlucht der
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Goldach, die AppenzellerBerge und den Bodensee. Schöne steinerne Eisenbahnbrücke. Im Dorf hat man ein Bronzebeil gefunden.
435 m. Schönes Dorf, an der Strasse St. Gallen-Rorschach, 1 km nö. der Station
Goldach der Linie St. Gallen-Rorschach und zwischen Rorschach und Goldach, welche beiden Orte es in beinahe
ununterbrochener Häuserfolge mit einander verbindet. 111 Häuser, 1073 kathol. Ew. Acker-, Wein- und Ostbau.
Stickerei. Hat
sich in letzter Zeit stark entwickelt und besonders auf der Seite gegen Goldach zu bedeutend vergrössert.