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Das Werk für variables Ensemble und einen Sprecher «Coming together» des amerikanischen Komponisten und Pianisten Frederic Rzewski entstand im Herbst 1971. Kurz vorher, im September 1971, hatten die Insassen des Gefängnisses in Attica, gelegen im US-Bundesstaat New York, gegen die ihrer Ansicht nach unmenschlichen Haftbedingungen revoltiert und einige Wärter als Geiseln genommen. Auf Befehl des Gouverneurs stürmte die Nationalgarde das Gefängnis und machte der Revolte ein Ende, insgesamt 32 Menschen, darunter auch einige der Geiseln, wurden getötet. Einer der Getöteten war der Bombenattentäter Sam Melville, der im Frühjahr 1971 aus dem Gefängnis einen Brief an seinen Bruder geschrieben hatte, in dem er zwar auch die dort herrschenden Zustände beschrieb, vor allem aber über seinen Umgang mit der Situation und vor allem seine Zeit-Erfahrung reflektierte. Diese Komposition ist zu einem Paradebeispiel für Musik des Widerstands geworden. Sie zieht das Publikum aufgrund einer konsequent durchkonstruierten Architektur und genau kalkulierten Schlusssteigerung in seinen Bann.
Die Musik des palästinensischen Komponisten Samir Odeh-Tamimi strahlt eine ähnliche Kraft aus. Der deutsche Komponist Mathias Spahlinger ist in seinen Werken äusserst konsequent und kompromisslos. Beide Musiker verstehen sich als politische Komponisten.
Sylvia Nopper (Gesang), Lucas Rössner (Sprecher), Ensemble Phoenix Basel, Jürg Henneberger (Musikalische Leitung)
Frederic Rzewski (*1938): «Coming Together» für Sprecher und Ensemble (1971); Samir Odeh-Tamimi (*1970): «Alif» (2014) für Alt und Ensemble; Mathias Spahlinger (*1944): «Verlorener Weg I & II» für Ensemble (1999/2000)
19:00 Uhr Konzerteinführung mit Jürg Henneberger
120 Minuten, mit Pause
CHF 35.-/25.-/15.- (frei wählbar an der Abendkasse oder im Vorverkauf)
Freier Eintritt gilt für Personen mit Aufenthaltsbewilligung N, F oder S. / CHF 5.- Studierende der Hochschule für Musik FHNW und des Musikwissenschaftlichen Seminars der Uni Basel / CHF 10.- Mitglieder Colourkey und Kinder unter 12 Jahren.
Besuchende wählen den Eintrittspreis zwischen drei verschiedenen Preisstufen selbst:
CHF 35.- / 25.- / 15.-
Preise frei wählbar: CHF 350.- / 250.- / 150.-
Im Saisonabo sind fast alle Vorstellungen in der Spielzeit 22/23 inbegriffen. Ausgenommen sind Veranstaltungen, bei denen der Vorverkauf nicht über Gare du Nord abgewickelt wird, wie beispielsweise Festivals, Kooperationsveranstaltungen etc. Diese werden entsprechend angegeben und im Monatsprogramm und auf der Website gesondert gekennzeichnet.
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Freier Eintritt für Personen mit Aufenthaltsbewilligung N, F oder S.
Studierende der Hochschule für Musik FHNW und des Musikwissenschaftlichen Seminars der Uni Basel haben weiterhin Zutritt zum Preis von CHF 5.-.
Colourkey Mitglieder und Kinder unter 12 Jahren bezahlen CHF 10.-
Die Bar du Nord öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Einlass in der Regel zehn Minuten vor Vorstellungsbeginn.
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