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Die MHI ist das sechste Mitglied des internationalen Industrieteams, das gemeinsam technische und wirtschaftliche Studien zur Entwicklung einer fortgeschrittenen Anlage für die Behandlung bestrahlter Kernbrennbrennstoffe mit Spaltstoffrückführung in den USA sowie einer neuen Generation fortgeschrittener Schneller Reaktoren ausführen will. Im Rahmen der GNEP hatte das DOE im Mai 2007 Konzeptstudien für solche Anlagen ausgeschrieben und die Industrie eingeladen, Vorschläge einzureichen. Das Ziel ist, bis 2020 Pilotanlagen in Betrieb zu nehmen.
Hochkarätiges Industrieteam
Dem Industrieteam gehören heute sechs international tätige Mitglieder an. Gegründet wurde es durch die amerikanische Tochtergesellschaft der französischen Areva-Gruppe, die Areva Inc., die amerikanische BWX Technologies Inc. (BWXT), ein Unternehmen der McDermott International Inc. im Spaltstoffbereich, und die amerikanische Washington Group International (WNG), einem Ingenieurunternehmen der URS Corporation. Im Frühling 2007 schlossen sich dem Team die Japan Nuclear Fuel Ltd. (JNFL), ein Unternehmen der japanischen Elektrizitätswirtschaft für den Bau und Betrieb von Kernbrennstoffanlagen, und die amerikanische Battelle Memorial Inc., eine unabhängige Forschung- und Entwicklungsgruppe, an. Die jetzt beigetretene MHI bringt industrielle Erfahrung beim Bau Schneller Reaktoren ein.
Die Führung bei der Erstellung der Konzeptstudie für ein konsolidiertes Kernbrennstoffzentrum (Consolidated Fuel Treatment Center) soll bei der Areva liegen, während die MHI die Führung bei der Konzeptstudie für einen fortschrittlichen Recyclingreaktor (Advanced Recycling Reactor) übernehmen soll.
Mitsubishi FBR Systems, Inc. gegründet
Nach der Wahl der MHI als federführende Lieferantin für einen Demonstrationsbrüter in Japan hat das Unternehmen in Tokio eine neue, unabhängige Tochterfirma, die Mitsubishi FBR Systems, Inc. (MFBR) gegründet. Diese hat die Geschäftstätigkeit am 1. Juli 2007 aufgenommen und wird im Auftrag der Japan Atomic Energy Agency alle Arbeiten koordinieren, die zur Auslegung, dem Bau und der Inbetriebnahme eines Schnellen Brutreaktors mit Natriumkühlung nötig sind. Das Ziel ist, die ingenieurtechnische Auslegung bis 2015 abzuschliessen, um bis 2025 einen Demonstrationsreaktor in Betrieb nehmen zu können.
Quelle
P.B. nach MHI, Medienmitteilungen, 22. und 25. Juni, Areva-Gruppe, Medienmitteilung, 22. Juni, und WNG, Pressemitteilung 29. März 2007