Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03178.jsonl.gz/2443

TYPO3\CMS\Extbase\Persistence\ObjectStorageprototypeobject (1 items)0000000012762bec000000007a05d532 =>Koch\KochDistribution\Domain\Model\FileReferenceprototypepersistent entity (uid=69178, pid=317)previewImage =>protectedNULL uidLocal =>protected58224 (integer) originalResource =>protectedNULL uid =>protected69178 (integer) _localizedUid =>protected69178 (integer)modified_languageUid =>protected-1 (integer)modified_versionedUid =>protected69178 (integer)modifiedpid =>protected317 (integer)
Im Nordisch-Bereich von Swiss-Ski kommt es auf der obersten Führungsebene zu einem Wechsel. Hippolyt Kempf gibt die Leitung der Nordisch-Direktion ab. Seine Nachfolge tritt die Norwegerin Guri Knotten an.
Nach rund zwei Jahrzehnten Verbandstätigkeit in verschiedenen Funktionen ist Hippolyt Kempf mit dem Wunsch an Swiss-Ski gelangt, sich ab dem 1. Juli wieder hauptberuflich als Sportökonom beim Bundesamt für Sport (BASPO) für den Schweizer Sport zu engagieren. Der 56-jährige Luzerner gibt seine Tätigkeit als Nordisch-Direktor von Swiss-Ski auf und scheidet entsprechend auch aus der Geschäftsleitung des Verbandes aus.
Für Swiss-Ski war der Olympiasieger von 1988 in der Nordischen Kombination seit 2001 in verschiedenen Positionen tätig gewesen. Unter anderem war er ab 2009 während mehr als einem Jahrzehnt als Chef für das Schweizer Langlauf-Team verantwortlich. In jener Zeit erlebte der Schweizer Langlauf die mit Abstand erfolgreichste Phase in der Geschichte von Swiss-Ski. Neben den überragenden Erfolgen von Dario Cologna (unter anderem je vier Olympiasiege, Gesamtweltcup-Siege und Triumphe an der Tour de Ski) fällt in jene Zeit auch die feste Integration der Schweizer Etappenorte Lenzerheide und Val Müstair in den Kalender der Tour de Ski sowie die Ausrichtung der nordischen Junioren-Ski-Weltmeisterschaften 2018 (Kandersteg/Goms).
Im Frühjahr 2020 übernahm Kempf bei Swiss-Ski als Direktor die Leitung der nordischen Sportarten Langlauf, Nordische Kombination, Skispringen und Biathlon. In dieser Funktion war der dreimalige Olympia-Medaillengewinner massgeblich an der Entwicklung der Grossveranstaltungsstrategie von Swiss-Ski sowie an der erfolgreichen Kandidatur für die Biathlon-WM 2025 in Lenzerheide beteiligt.
«Hippolyt Kempf hat den nordischen Skisport hierzulande in verschiedenen Führungspositionen geprägt und entscheidend weiterentwickelt», sagt Bernhard Aregger, CEO von Swiss-Ski. «Dank seiner grossen Expertise, seinem sportpolitischen Netzwerk und seiner grossen Leidenschaft für die nordischen Sportarten gelang es unserem Verband, viele wichtige Projekte zu initiieren und entscheidend voranzutreiben. Hierfür möchte ich mich bei Hippolyt Kempf im Namen der gesamten Schweizer Schneesport-Familie herzlich bedanken.»
Knotten in neuer Funktion zurück bei Swiss-Ski
Mit Guri Knotten (ehemals Hetland) gelang es Swiss-Ski, eine in der Schweizer Nordisch-Szene bestens bekannte und in der Vergangenheit sehr erfolgreiche Persönlichkeit für die Nachfolge von Hippolyt Kempf zu gewinnen. Zwischen 2010 und 2014 war die 47-jährige Norwegerin als Cheftrainerin für das Schweizer Langlauf-Team verantwortlich gewesen. Während dieses ersten Engagements bei Swiss-Ski gewann Dario Cologna je zweimal den Gesamtweltcup und die Tour de Ski, 2013 im Val di Fiemme WM-Gold im Skiathlon und als Krönung bei den Olympischen Spielen in Sotschi zweimal Olympia-Gold. Knotten, während vieler Jahre auch Managerin von Norwegens Langlauf-Ikone Marit Björgen, gilt als hervorragende Organisatorin, die innerhalb der internationalen nordischen Skisport-Welt bestens vernetzt ist. Unter anderem war sie Projektleiterin der erfolgreichen Kandidatur Trondheims für die Nordisch-WM 2025.
«Ich habe wunderbare Erinnerungen an die Jahre als Trainerin bei Swiss-Ski. Der Kontakt zu einigen Personen, mit welche ich nun wieder zusammenarbeiten werde, ist auch nach meiner Rückkehr nach Norwegen nie abgebrochen. Ich freue mich sehr, künftig die nordischen Sportarten des Verbandes als Direktorin zu leiten, die damit verbundenen Herausforderungen in Angriff zu nehmen und die sich bietenden Chancen – ich denke da unter anderem an die Biathlon-WM 2025 im eigenen Land – bestmöglich zu nutzen», erklärt Guri Knotten, die 2014 anlässlich der Sports Awards zur Schweizer Trainerin des Jahres gewählt worden war.
Knotten nimmt ihre Tätigkeit bei Swiss-Ski per 1. September auf. Bis dahin liegt die interimistische Leitung des Nordisch-Bereichs ab sofort bei Bernhard Aregger. Als Nordisch-Direktorin ist Knotten künftig die direkte Vorgesetzte der Disziplinenchefs Langlauf (vakant), Skispringen/Nordische Kombination (Berni Schödler) und Biathlon (Lukas Keel). Sie verantwortet in dieser Funktion die strategische sportliche Entwicklung in diesen vier Sportarten von Swiss-Ski. Wie die Sportdirektoren Ski Alpin (Walter Reusser) und Snowboard/Ski Freestyle/Telemark (Sacha Giger) ist Knotten direkt dem CEO Bernhard Aregger unterstellt und Mitglied der Geschäftsleitung des Verbandes.