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Branchen wie Einzelhandel, Gastronomie, Luftfahrt und Tourismus leiden in vielen europäischen Ländern stark unter schweren koronarereignissen. Laut dem britischen Marktforscher Markit ist die Aktivität des Dienstleistungssektors im Euroraum im vergangenen Monat stärker zurückgegangen als erwartet. Der Dienstleistungssektor im Euroraum schrumpft seit vier Monaten in Folge.
Allerdings war der Rückgang im Dezember deutlich geringer als im november. Markit meldet Aktivitäten in der Branche basierend auf seinem Einkaufsmanagerindex. Der index für die Länder des Euroraums erreichte eine Endposition von 46,4. Bei einem Niveau über 50 steigt die Aktivität, unter der es zu einer Schrumpfung kommt. Der Rückgang war nun noch stärker ausgeprägt, als in einer vorläufigen Messung berichtet worden war. Im november wurde eine Position von 41.7 gemessen, was der niedrigste Stand seit Mai war.
In den meisten großen europäischen Volkswirtschaften war der Rückgang stärker ausgeprägt als bei der Veröffentlichung der vorläufigen zahlen. In Italien war dieser Rückgang am stärksten, in Frankreich und im Vereinigten Königreich war der Dienstleistungssektor mit einem minimalen Rückgang relativ gut aufgestellt. Spanien konnte mit einem viel weniger starken Rückgang der Aktivität überraschen als erwartet.
Der zusammengesetzte index der Dienstleistungen und Industrie im Euroraum verzeichnete im Dezember ein Niveau von 49.1. Dies bedeutet, dass die Wirtschaftstätigkeit im Euroraum im vergangenen Monat leicht zurückgegangen ist.