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Der im Iran inhaftierte US-Reporter Jason Rezaian ist den USA zufolge wegen nicht bekannter Vorwürfe angeklagt worden. Der Richter habe zudem das Gesuch des "Washington-Post"-Journalisten abgelehnt, gegen Bewährung auf freien Fuss zu kommen, teilte Aussenminister John Kerry mit.
Zugang zu einem Anwalt habe er nicht gehabt. Kerry teile die Sorge von Rezaians Familie, dass der Inhaftierte körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt sei und nicht angemessen medizinisch betreut werde.
"Jason stellte keine Gefahr für die iranische Regierung oder die Sicherheit des Irans dar", sagte Kerry. Er forderte, sämtliche Anklagen fallen und Rezaian umgehend frei zu lassen.
Der Iran lehnt es laut Kerry ab, den USA mit Hilfe der Schweiz konsularischen Zugang zu Rezaian zu ermöglichen. Dieser besitzt die iranische sowie die US-Staatsbürgerschaft.
Der Korrespondent und seine Frau Yeganeh Salehi, die für die arabische Zeitung "The National" arbeitet, waren Ende Juli unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet worden. Salehi wurde im Oktober gegen Kaution freigelassen. Ihr Mann sitzt im Gefängnis Ewin in Teheran.