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Die Kresse tröstet mir ihrem satten Grün über die graue Winterzeit hinweg. Das ursprünglich aus dem Orient stammende Blattgemüse gibt es als Garten-, Brunnen- und Kapuzinerkresse, wobei die Gartenkresse am populärsten ist. Sie hat kleinere, zartere Blättchen als Brunnenkresse, ist aber einiges schärfer und sollte eher sparsam verwendet werden. Brunnenkresse hingegen bietet sich als feines Gemüse an und die aparten Blüten der Kapuzinerkresse als essbare Dekoration. Kresse enthält viel Vitamin C und A, Eisen, Kalium und Kalzium. Sie sollte möglichst frisch genossen werden. Ihr Name geht auf das indogermanische «gres» zurück, was knabbern bedeutet. Kresse wird tatsächlich meist roh gegessen, etwa in Salat, macht sich aber auch in Suppe gut.