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In Asien wurden Kampfsportwaffen bereits im 15. Jahrhundert hergestellt. Kampfsportwaffen können in zwei Gruppen eingeteilt werden – Waffen mit und ohne Klinge.
- In Asien wurden chinesische Stahlschwerter ab der Zhou-Dynastie um 1.000 v.Chr. verwendet. Das japanische Katana (Samurai-Schwert) hat eine gebogene, einschneidige Klinge mit einem langen Griff. Weitere Versionen sind ein gerades Schwert, Chokuto, ein zweischneidiges Schwert, Tsurugi, und ein gebogenes Langschwert, Tachi, das im 13. Jahrhundert in Mode war.
- Das Sai entstammt dem Kobudo-Karate. Ein Angreifer kann damit entwaffnet oder mit verschiedenen Offensivschlägen kampfunfähig gemacht werden. Es kann auch eine Showwaffe sein, die in vielen Kampfsportdemos auf der ganzen Welt verwendet wird.
- Der Stab oder Bo ist eine beliebte Waffe unter Kampfsportlern, da er eine große Reichweite hat. Die Legende besagt, dass er ursprünglich zum Tragen von Körben mit Erntegut sowie von Milch oder Fisch gedacht war.
- Das Nunchaku ist eine traditionelle Kampfsportwaffe aus Okinawa. Es besteht aus zwei Stöcken, die durch eine kurze Kette oder ein Seil verbunden sind. Es wurde durch Bruce Lee populär, der als der einflussreichste Kampfkünstler aller Zeiten gilt. Ein modernes Nunchaku kann aus Holz, Kunststoff, Metall oder Glasfaser hergestellt werden.
- Eskrima-Stöcke – Eskrima ist eine Kampfkunst aus den Philippinen. Die Waffe der Wahl in dieser Kampfkunst ist der Eskrima-Stock, der in verschiedenen Versionen erhältlich ist.