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Die Teilnahme am Weltcupfinal in Soldeu hat gezeigt, im Sport kann es plötzlich schnell gehen. Vor drei Wochen war diese Teilnahme noch nicht der kleinste Gedanken wert, und plötzlich steht man oben im Starttor des letzten Weltcuprennen und befindet sich mitten in der Weltelite. Eine Geschichte, die halt eben nur der Sport schreibt. Aber die Geschichte, bis es soweit war, würde vermutlich einige
Bücher füllen, mit vielen Entbehrungen, Enttäuschungen, aber auch Hoffnungen und Erfolge. Und sie dauerte ca. 20 Jahre…., wenn man die Zeit von meinem ersten Skirennen an zählt. Das heutige Rennen brachte mir die Bestätigung des 4. Ranges in Kranjska Gora. Im Steilhang kurz vor dem Ziel mit einer Schrecksekunde gespickt, aber wenn man in Form ist, meistert man zum Glück auch solche Momente. So war der 13. Rang eine erfreuliche Leistung, weil es mich in eine gute Ausgangslage
für den 2. Lauf brachte. In diesem legte ich los wie die Feuerwehr, verpasste dann aber im flacheren Abschnitt die Wellen, und die mich einige Zehntel und einen weiteren Top Ten Platz kosteten. Aber nichts desto trotz, mit dem 12. Rang realisierte ich mein zweitbestes Resultat im Weltcup und holte nochmals wertvolle Weltcuppunkte.
Mit 96 Punkten klassiere ich mich auf dem 23. Platz und punktete in vier von sechs Rennen. Die Rennen in Beaver Creek und Val d’Isere sowie das Parallelrennen in Alta Badia habe ich nicht bestritten. In der WSCL-Liste, welche massgebend für die Startliste der ersten Rennen von nächster Saison ist, bin ich im Moment auf dem 21. Platz, wobei es hier noch Verschiebungen aufgrund von Rücktritten und Verletztenstatus geben könnte. Ich bin also nicht nur angekommen im Weltcup, sondern habe mich zumindest vorerst auch dort festgesetzt 😊.