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Obwohl sich Novak Djokovic (ATP 1) in New York enorm wohl fühlt und zum 4. Mal in Serie den Showdown bestreitet, liegt die Favoritenrolle bei Rafael Nadal (ATP 2). Der Mallorquiner hat zwar im Halbfinal gegen Richard Gasquet erstmals im Turnierverlauf ein Service-Game abgegeben, ist aber 2013 auch nach 21 Partien auf Hartplatz noch ungeschlagen und hat in diesem Jahr 59 von 62 Partien gewonnen.
Nadal, der im Head-to-Head gegen Djokovic mit 21:15 führt, steht im 13. Turnier des Jahres zum 12. Mal im Endspiel. Aus der Reihe fällt einzig Wimbledon, als er in der Startrunde verletzungsbedingt an Steve Darcis scheiterte.
Djokovic mit kleiner Durststrecke
Auch Djokovic kann in diesem Jahr nicht mit Rückkehrer Nadal mithalten. Der Serbe gewann seinen letzten von bisher drei Saisontiteln im April in Monte-Carlo und musste zuletzt bei Grand-Slam-Turnieren bittere Niederlagen hinnehmen. In Paris verlor er im Halbfinal gegen Nadal, in Wimbledon hiess sein Bezwinger im Endspiel Andy Murray.
Auf Hartplatz ist Djokovic aber noch immer der Masstab. Die Weltnummer 1 steht zum 7. Mal in Folge bei einem Hartplatz-Major im Final und hat von den sechs bisherigen Endspielen nur zwei verloren. Das Final-Duell Nadal gegen Djokovic gab es bei den US Open bereits zweimal: 2010 siegte der Spanier, ein Jahr später war es der Serbe.
Nadal kann nicht Nummer 1 werden
Diese Zahlen machen deutlich: In Flushing Meadows werden die beiden derzeit stärksten Spieler um die letzte Grand-Slam-Trophäe des Jahres kämpfen. Auf die Weltrangliste hat dieses Match (vorerst) aber keinen Einfluss: Mit dem Halbfinal-Sieg gegen Stanislas Wawrinka hat sich Djokovic die Nummer-1-Position übers Turnierende hinaus gesichert.
TV-Hinweis
Verfolgen Sie den Männerfinal der US Open am Montagabend ab 23:05 Uhr live auf SRF zwei und im Livestream.