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Quentin ist Schweizer Jugenddelegierter und Teil der offiziellen Schweizer Delegation. Unter den zahlreichen behandelten Themen, wie die Anpassung an die globale Erwärmung, den Ausgleich von klimabedingten Schäden und Wasseranstieg, wurde das globale Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, immer aktueller und heftiger diskutiert. Der "Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen" (IPCC) warnt, dass die Bemühungen zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen derzeit bei weitem nicht ausreichen, um dieses Temperaturziel zu halten.
Angesichts des derzeitigen Temperaturanstiegs von etwa 1,2°C und im Sinne der Transparenz sagt Quentin: "Es geht darum zuzugeben, dass das 1,5°C-Ziel nicht eingehalten werden kann. Jetzt gilt es, aus diesem Misserfolg zu lernen und alles zu tun, um den Anstieg so nah wie möglich an 1,5°C zu halten. Jede weitere Dezimalstelle des Temperaturanstiegs wird die Häufigkeit und Intensität der Folgen der globalen Erwärmung, z. B. Dürren, Überschwemmungen, Wasseranstiege usw., drastisch verschärfen".
Vor Ort nahm Quentin an den Verhandlungen über die Climate Empowerment Action teil, die sich mit den Themen Bildung, Ausbildung, öffentliches Bewusstsein, öffentliche Beteiligung, öffentlicher Zugang zu Informationen und internationale Zusammenarbeit in Fragen der globalen Erwärmung befasst. Diese Verhandlungen führten zu einem historischen Aktionsplan. Er vertrat die Schweiz auch bei den Workshops zur Erleichterung des Meinungsaustauschs, bei denen er verschiedene Länder zu ihrer Politik zur Emissionsreduzierung befragte. Auch Fragen, die Klima und Gender miteinander verknüpfen, standen im Zentrum seines Interesses. Vor Ort baute er Beziehungen zu jungen Delegierten aus vielen Ländern auf. Diese jungen Menschen sind immer stärker in den COP-Prozess eingebunden. Dies spiegelt sich auch bei der Implementierung des ersten Pavillons wider, der speziell Kindern und Jugendlichen gewidmet ist. Diese Vertretung der Jugend ist wichtig, um die Entscheidungsträger*innen von morgen und die Menschen, die ihr ganzes Leben lang mit den Folgen der globalen Erwärmung leben müssen, besser repräsentieren zu können. Am Ende der COP fragt sich Quentin nach deren Sinn: "Diese Klimakonferenzen mögen extrem langsam erscheinen, wenn es darum geht, so wichtige globale Probleme anzugehen, dennoch: Wie würde die Klimasituation ohne internationale Zusammenarbeit aussehen? Zweifellos viel schlimmer!