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Geschichte
Der Frauenbund Malters darf auf eine lange und reiche Geschichte zurückschauen. Er wurde 1904 durch Pfarrer Vogel als Mütterverein gegründet und 1970 zur Müttergemeinschaft umbenannt. Erst seit 1998 trägt der Verein seinen heutigen Namen. Die wichtigsten Aufgaben seit der Gründung waren religiöse Aufgaben, Monatsversammlungen, Erziehvorträge, Stricken und Nähen für caritative Zwecke. Vor allem in den Kriegsjahren sammelte der Verein für Arme und Flüchtlingskinder Kleider und Spielwaren und unterstützte die Wehmänner mit selber gestrickten Socken.
Zur besseren Erfassung der Vereinsmittlieder wurde die Pfarrei 1943 in 16 Kreise eingeteilt und ein Verzeichnis erstellt. Neue Aufgaben kamen im Laufe der Jahre hinzu. Ab 1967 machten Frauen Geburtstagsbesuche, Alleinstehenden-Besuche und überreichen Geschenke an Mütter mit Neugeborenen. 1957 wurde die Familienhilfe gegründet und von der Präsidentin selber die Familienhelferin vermittelt. Seit 1978 besteht die Wandergruppe. Regelmässig feiert der Verein einen eigenen Gottesdienst. Anfänglich war es die Müttermesse an jedem 4. Sonntag im Monat, seit 1981 ist es der letzte Dienstag mit anschliessendem Frauenzmorge.
Die Vorstandsarbeit wurde 1992 in sechs Ressorts eingeteilt. Die FMG Schachen gliederte sich 1996 organisatorisch an und der 1977 gegründete Zirkel junger Mütter nennt sich seit 1997 Kreis junger Eltern. Seit 1998 hat der Verein eigene Statuten und 2004 durfte der Frauenbund Malters sein 100jähriges Bestehen mit einem grossen Fest feiern.