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Die Schlachtung habe sich als einzige vernünftige Lösung aufgedrängt, heisst es in einer Mitteilung des Thurgauer Veterinäramtes. Mitte Oktober hatte ein 23jähriger Hobbybauer im Kanton Thurgau die im Keller gehaltenen, schlachtreifen Hühner aus Überforderung in einem Wald ausgesetzt. Aus Seuchengefahr und der vorerst unklaren Herkunft der Tiere wollte das Veterinäramt die Tiere sofort töten. Der kantonale Tierschutzverband wehrte sich aber dagegen und bot an, diese Tiere zu übernehmen, damit sie nicht sinnlos getötet würden.
Gefährliches Übergewicht
Da es sich bei diesen Tieren um speziell gezüchtete Masthühner handelte, welche nach fünf Wochen schlachtreif werden und danach infolge Übergewichts zu leiden beginnen, entschied das Veterinäramt, die noch 144 lebenden Tiere zu schlachten. Das Fleisch wurde gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt. Der Tierschutzverband hatte sich zuvor geweigert, die Auflagen zur weiteren Haltung der Hühner zu erfüllen.
SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 12:03 Uhr; SRF, Schweiz Aktuell, 19:00 Uhr