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Gefässmissbildungen (Arteriovenöse Malformationen)
Wie auch bei gutartigen Tumoren beruht die Behandlung von Gefässmissbildungen häufig auf einer Kombination mehrerer Behandlungstechniken. Neben interventionellem Verschluss (Embolisation/«Verkleben») der Tumorgefässe und operativer Entfernung bietet sich die radiochirurgische Bestrahlung als weitere Behandlungsmöglichkeit an. Dabei kommt es Monate nach erfolgter Behandlung zu einer zunehmenden Vernarbung und Schrumpfung der Missbildung und einer allmählichen Reduktion der Blutungsgefahr, die Obliterationsrate beträgt 54–92 Prozent.