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Heute: Wettermodelle und «post processing»
Im 21. Jahrhundert bilden numerische Simulationen der Atmosphäre, kurz «Wettermodelle» das Rückgrat jeglicher Wetterprognose. Diese berechnen den Zustand der Atmosphäre, welche für diesen Zweck in ein feinmaschiges dreidimensionales Gitter aufgeteilt wird, für mehrere Wochen voraus unter Berücksichtigung der physikalischen Gesetze der Natur. MeteoSchweiz betreibt für die kurzfristige Prognose bis 5 Tage im Alpenraum ein eigenes Modellsystem, das COSMO, und nutzt für die erweiterte Mittelfristprognose das globale ECMWF Modellsystem.
Die Prognosen dieser Wettermodelle sind, wie an dieser Stelle schon oft beschrieben, mit Fehlern behaftet. So muss beispielsweise die durch Täler und Berge geprägte Erdoberfläche in den Alpen, also die sogenannte Orographie, geglättet werden, damit die Modelle überhaupt stabil laufen, wie die folgende Grafik am Beispiel der Gotthardregion illustriert.