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Nachdem Microsoft zuletzt etliche Entwickler aufkaufte und in die Xbox Game Studios integrierte, versucht sich mittlerweile auch Sony daran, die eigene Entwicklerriege und damit die exklusiven Spiele für die eigenen Konsolen zu erweitern. Ein erster Deal war im vergangenen Jahr der Kauf von Insomniac Games - und den ließ sich Sony durchaus eine Stange Geld kosten.
Im Herbst letzten Jahres ließ Sony aufhorchen, als man offiziell bestätigte, das Entwicklerstudio Insomniac Games aufgekauft zu haben. Die bis dahin unabhängigen Entwickler hatten zuvor vornehmlich durch weitestgehend PlayStation-exklusive Spielereihen wie Ratchet & Clank auf sich aufmerksam gemacht und lieferten zudem den PS4-exklusiven Hit Spider-Man ab.
Künftig wird Insomniac aufgrund des Deals nur noch für Sony direkt entwickeln, und das hat den PlayStation-Hersteller eine ganze Stange Geld gekostet. Wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht sowie aus einer Meldung an die US Securities and Exchange Commission hervor geht, ließ sich Sony die Einverleibung der Studios satte 229 Millionen US-Dollar kosten.
Sony hatte den Deal Ende August 2019 offiziell bekannt gemacht, ein Jahr nach dem Release von Spider-Man, das sich über 13 Millionen Mal verkaufte. Woran Insomniac als nächstes für Sony werkelt, ist weiter nicht offiziell bekannt. Gerüchteweise soll sich bereits Marvel's Spider-Man 2 für die PS5 in Arbeit befinden, ein Statement steht aber eben noch aus.
Insomniac Games war 1994 gegründert worden. Der Entwickler hat unter anderem auch weitere namhafte Spielereihen wie Spyro the Dragon oder Resistance hervorgebracht, wagte mit Sunset Overdrive 2014 aber beispielsweise einen exklusiven Ausflug auf die Xbox One.