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Kalender Detail
"In tiefster Finsternis..." Office des Ténèbres
Rituelles, gesungenes Stundengebet zu Karfreitag und Karsamstag
"In tiefster Finsternis hat er mich wohnen lassen"
Im Zentrum dieser besonderen Stundengebete, die sich liturgisch auf das Geschehen von Karfreitag und Karsamstag beziehen, stehen die Vertonungen der Klagelieder des Propheten Jeremias. Seine Klage über die Niederlage und Zerstörung Jerusalems wird auf die Passion bezogen. Die Lesungen werden gerahmt von Psalmen und Responsorien, die wiederum auf das Passionsgeschehen weisen.
Gestaltung
Die Liturgie wird vom Ritual der 15 Kerzen begleitet. Sie sind auf einem dreieckigen Leuchter aufgestellt und werden zu Beginn der Liturgie entzündet. Im Ablauf der Musik sind 14 kleine Zäsuren, Momente der Stille, in denen sie der Reihe nach gelöscht werden, bis zum Schluss nur noch die oberste Kerze übrigbleibt. Diese letzte Kerze, die Christus symbolisiert, wird brennend hinter den Altar gebracht und die ganze Kirche liegt in völliger Dunkelheit.
Bevor die Besucher den Raum betreten, werden sie mit der Liturgie und ihrem historischen Kontext vertraut gemacht, sodass sie die Aufführung in Stille und Konzentration - wie ein Ritual - erleben.
Musik
François Couperin, Michel Lambert und Sébastien de Brossard
Besetzung
Solenn' Lavanant-Linke und Jenny Högström (Gesang)
Ozan Karagöz (Gregorianischer Gesang)
Johannes Keller (Cembalo)
Sophie Lamberbourg (Viola da Gamba)
Inszenierung
Michael Kleine
Daten:
Karfreitag, 19. April 2019, 20.30 Uhr
Karsamstag, 20. April 2019, 20.30 Uhr
(An den beiden Abenden werden verschiedene Werke aufgeführt, passend zum liturgischen Geschehen.)
Kosten
Eintritt frei, Kollekte.