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Solar Butterfly sei ein komplett autarkes "Tiny House", ein Kleinstgebäude also, teilten die Promotoren mit. Wie ein Schmetterling die Flügel, könne der Wohnwagen seine 80 Quadratmeter grossen Solarpanels ausbreiten und Strom produzieren. Mit diesem könne auch das Auto, das den Butterfly ziehe, betrieben werden.
Promotor der Solar Butterfly ist Louis Palmer. Er war vor 14 Jahren mit einem solarbetriebenen Auto um die Welt gefahren. Entwickelt worden war das zehn Meter lange und 2750 Kilogramm schwere Gefährt von der Hochschule Luzern. Wenn es die Solarflügel geöffnet hat, kommt es auf eine Spannweite von über 14 Meter.
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Solar Butterfly zeige, wie eine Familie heute ohne CO2-Emissionen leben, reisen und arbeiten könne, teilten die Promotoren mit. Der Wohnwagen sei zum grössten Teil aus wiederaufbereiteten PET-Flaschen gefertigt worden, die aus dem Meer gefischt worden seien.
300 Kilometer pro Tag
Das "Tiny House" ist nach Angaben der Promotoren mit sechs Betten ausgestattet, verfügt über eine Küche, ein Bad, eine Dusche, fliessend Wasser und eine Klimaanlage. Das Gefährt soll mit der Sonnenenergie bis zu 300 Kilometer pro Tag fahren können.
Mit dem Solar Butterfly wollen die Organisatoren der Bevölkerung zeigen, dass es Lösungen für ein nachhaltiges Leben gebe. Das Projekt geht deswegen auf Reisen. Bis Mitte Juni fährt es durch die Schweiz, dann beginnt es eine Tournee durch Europa, Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Afrika. Am 12. Dezember 2025 soll der Solar Butterfly pünktlich zum 10. Jahrestag des Klimaabkommens in der französischen Hauptstadt Paris ankommen.