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1. Das Dschungelbuch: Das Ende wird vorausgesagt
Als Mogli den Affenkönig Louie trifft, will dieser unbedingt das Geheimnis des Feuers wissen. Während der (grossartigen) Gesangseinlage «Dubiduuu, Ich wär so gern wie duhuhuuu», erklärt Louie, dass er das Affenleben satt hat und viel lieber Mensch sein würde. Für Louie liegt der Unterschied zwischen Tier und Mensch, in der Bändigung des Feuers. Als Mogli am Ende des Films gegen den Tiger Shir Khan kämpft, ist er ihm völlig unterlegen - bis er das Feuer gegen ihn einsetzt.
2. Shaun of the Dead: Der ganze Plot wird vorausgesagt
Als am Anfang des Films Ed Shaun tröstet, verrät er den ganzen Plot des Films. Er sagt: «Weisst du was wir morgen machen sollten? Einfach weiter trinken! Als erstes eine Bloody Mary, dann auf einen Happen in King's Head, danach ein paar bei der kleinen Prinzessin, torkeln dann zurück und peng... zurück in die Bar für Shots.»
Am nächsten Morgen treffen die beiden auf einen blutigen Zombie namens Mary, fahren zu Shauns Mutter, wo sein Stiefvater gebissen wurde, fahren zu seiner (Ex-)Freundin, um sie zu retten, schleichen sich als Zombies durch die Menge und verschanzen sich am Schluss in der Bar, wo sie auf Zombies schiessen.
3. Departed - Unter Feinden: Das X markiert die Stelle
Der Thriller, für den Martin Scorsese endlich seinen ersten Regie-Oscar bekommen hat (und übrigens ein Remake des chinesischen Films «Infernal Affairs» ist), ist vollgestopft mit Hinweisen auf die tödlichen Schicksale der Figuren. Alle Personen, die im Film sterben, werden mit einem «X» markiert. In den obigen Szenen wird auf den baldigen Tod der Figuren hingewiesen, aber durch den gesamten Film stosst man auf das «X» in Schatten, Gittern usw.
4. Jurassic Park - Das Leben findet einen Weg
Im Labor lernen die Besucher, dass die Dinosaurier im Park allesamt weiblich sind und eine unkontrollierte Vermehrung somit verhindert wird. Der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm (wieso war der eigentlich dort..?) prophezeit jedoch, dass die Natur sich nicht kontrollieren lässt und dass das Leben immer einen Weg findet. Wie sich im Verlaufe des Films herausstellt, behält der skurrile Philosoph recht, doch schon am Anfang des Films wird genau darauf hingewiesen. Als die Gäste im Hubschrauber sind, bemerkt Dr. Grant, dass sein Gürtel sich nicht schliessen lässt. Er hat anders als die anderen, zwei «weibliche» Elemente die nicht kompatibel sind, doch Dr. Grant bindet die zwei Enden einfach zusammen und findet einen Weg.
5. Reservoir Dogs: Der Verräter wird vorausgesagt
Als Reservoir Dogs 1992 das Sundance Film Festival eröffnete, war er der meist diskutierte Film und verhalf Tarantino zu seinem Durchbruch (übrigens schon wieder ein chinesisches Remake von «City on Fire»). Im Thriller versuchen die Ganoven nach einem schiefgelaufenen Juwelenraub herauszufinden, wer unter ihnen der Verräter (verdeckter Cop) ist. Der Zuschauer hätte es jedoch von Anfang an merken können. In der legendären Anfangsszene, als die Gruppe über Sinn und Zweck von Trinkgeld diskutiert, weigert sich ein Ganove etwas dazu zu steuern. Als der Boss der Gang später fragt, wer von ihnen kein Trinkgeld gegeben hat, zögert der verdeckte Cop nicht, seinen Partner zu verraten, während die anderen schweigen. An einem anderen Punkt fährt der Sohn des Bosses zur Gang, um das Problem zu schlichten. Als er mit dem Auto vorbeifährt, sieht man kurz einen orangenen Ballon in der Luft fliegen. Der Codename des Cops ist «Mr. Orange».
6. Star Wars - Das Imperium schlägt zurück: Wie der Vater, so der Sohn
Als 1980 der zweite Teil von Star Wars in die Kinos kam, verliessen Millionen von Menschen geschockt das Kino. Darth Vader ist der Vater von Luke! Der berühmteste Film-Twist der Geschichte, wurde zum meist (falsch) zitierten Satz («Nein, ich bin dein Vater» ist richtig - nicht «Luke, ich bin dein Vater»). Doch aufmerksame Zuschauer hätten das Ende bereits früher ahnen sollen. Zum Beispiel ist die Ähnlichkeit von «Vader» zu «Vater» kein Zufall! Ein weiterer Hinweis findet sich in der Mitte des Films. Als Luke auf Dagobah mit Meister Yoda trainiert, findet er eine geheimnisvolle Höhle, die er betreten muss. Als der Junge fragt, was in der Höhle sei, antwortet Yoda «nur was du mit dir nimmst». In der Höhle kämpft Luke gegen eine Vision von Darth Vader. Als er ihm den Kopf abschlägt, findet er sein eigenes Gesicht im Helm.
7. Jeder Pixar-Film: zeigt Hinweise auf den neuen Film
Pixar-Filme platzen fast vor versteckten Botschaften. Zum Beispiel taucht «A113» in jedem Pixar-Film auf. Die Kombination ist eine Referenz auf ein Klassenzimmer des California Arts Institute, wo die Mehrheit der Künstler studiert haben. Besonders spannend sind jedoch die versteckten Figuren von zukünftigen Pixarfilmen.
8. Fight Club: Mehrere Hinweise, dass Tyler nicht echt ist
Durch den gesamten Film finden sich Hinweise darauf, dass Tyler Durden nur eine imaginäre Person vom Hauptdarsteller ist (dessen Name übrigens nie genannt wird). Bereits ganz am Anfang und später durch den ganzen Film tauchen Filmschnipsel von Tyler auf. Tyler, der in einem Kino arbeitet, fügt Ausschnitte von Pornos in Kinderfilme ein. Nachdem das Appartement von Edward Norton in die Luft fliegt, ruft er Tyler an. Dieser nimmt das Telefon jedoch nicht ab, sondern ruft auf das öffentliche Telefon zurück. Wenn man sich das Telefon jedoch genauer anschaut, sieht man, dass dieses gar keine eingehenden Anrufe annimt. In einer anderen Szene, in der sie vorsätzlich einen Autounfall bauen, sitzt Tyler am Steuer. Nach dem Unfall wird jedoch Edward Norton aus dem Fahrersitz gezogen. In einer anderen Szene, als die beiden den Bus betreten, zahlt Edward Norton den Fahrpreis, Tyler läuft aber einfach vorbei. Als Edward Norton sich im Büro selbst zusammenschlägt, sagt er «aus irgendeinem Grund erinnert mich das an meinen ersten Kampf mit Tyler».
9. Sieben: Das Ende wird vorausgesagt
Der Regisseur David Fincher ist ein berüchtigter Kontrollfreak. Seine Filme (siehe oben Fight Club), sind voller Details die keinem Zuschauer auffallen würden. Im Film «Sieben» suchen zwei Polizisten einen Mörder, der die sieben Todsünden nachstellt. Das gefundene Tagebuch des Mörders lies Fincher für 15'000 Dollar herstellen. Bevor sein Thriller «Sieben» in die Kinos kam, war nicht mal bekannt, wer den Bösewicht spielen wird. Erst im aller letzten Moment stellt sich der Mörder als Kevin Spacey heraus (nicht mal in den Credits wird der Schauspieler erwähnt). Kurz vor dem Filmende sieht man eine Aufnahme von Tracy Mills, der Frau des Polizisten. Das Bild ist seltsam zugeschnitten und der Bildrand schneidet ihr den Kopf ab. Dem Perfektionisten Fincher, der einer der wenigen in Hollywood ist, der ein Bild noch richtig in Szene setzt, wäre ein solcher Fauxpas nie unterlaufen. Der vermeintliche Fehler weist natürlich auf das tragische Schicksal von Tracy hin.