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botanisch Morus alba
Maulbeeren sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie werden sechs bis fünfzehn Meter hoch und haben eine graubraune Rinde. Nebenblätter sind immer vorhanden, können aber frühzeitig abfallen. Die Blattform kann auch am selben Baum beträchtlich variieren. Sie sind einhäusig und eingeschlechtlich (monözisch).
Die grünen Blätter der Weißen Maulbeere dienen der Zucht des Seidenwicklers und waren der hauptsächliche Zweck, zu dem die Maulbeerbäume nach Europa eingeführt worden sind, ganze Landschaften - hauptsächlich in Südeuropa - wurden mit Maulbeerbäumen, der Seidenraupenzucht und durch die Seidenproduktion geprägt.
Die Früchte der drei genannten Arten sind essbar. Das Aussehen erinnert stark an Brombeeren, die Farbe reicht von cremefarben (Weiße Maulbeere) über rot bis zu schwarz. Allerdings lässt sich die Art nicht über die Fruchtfarbe bestimmen, da es auch Weiße Maulbeeren mit dunklen Früchten gibt. Maulbeerfrüchte sind sehr süß und saftig, wobei die Weiße Maulbeere teils als fade gilt, während die Rote und Schwarze Maulbeere intensiver im Geschmack und aromatischer ist. Die Früchte am Baum reifen nach und nach im Laufe mehrerer Wochen und können daher nicht gleichzeitig abgeerntet werden. In manchen Ländern legt man Tücher oder Folien unter die Bäume, die reifen Maulbeeren fallen dann beim Schütteln herab, während die noch unreifen Früchte weiter an den Zweigen bleiben. Als Marktobst haben frische Maulbeeren praktisch keine Bedeutung, da sie zu weich und saftig für den Transport sind und zu schnell verderben.
Die getrocknete Maulbeere erlangt immer mehr Beliebtheit. Ihr Geschmack ähnelt etwas dem von Rosinen, hinterlässt jedoch keinen Nachgeschmack. Die Maulbeeren verlieren beim Trocknen ihre Farbe und sehen sandfarben bis transparent aus, werden sehr fest und haben eine rauhe Außenhülle.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Maulbeeren