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Jahrhunderte lang galt das von Walsern besiedelte Avers – sie kamen vom Tessin – als «vergessenes Tal». Die Schlucht des Averser Rheins verunmöglichte den Kontakt mit dem nördlichen Teil Graubündens. Erst der Bau einer Strasse nahm der Bevölkerung ihre «Fastydi», wie im einheimischen Dialekt die Unannehmlichkeiten und Sorgen heissen. Seither haben die Avner Zugang zum Norden. 22 von ihnen leben heute noch im hintersten Weiler Juf – auf 2‘126 Metern. Es ist die höchstgelegene ganzjährig bewohnte Siedlung in Europa.