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Für Belinda Bencic bedeutet die zweite Runde des Rasen-Turniers in Birmingham Endstation. Die 17-jährige Ostschweizerin unterliegt Titelverteidigerin Daniela Hantuchova 1:6, 4:6. Bencic stand gegen die 14 Jahre ältere und in der Weltrangliste um 46 Positionen besser klassierte Slowakin vor allem im ersten Satz auf verlorenem Posten. Nach einem Regenunterbruch beim Stand von 1:1 gab der Schweizer Teenager gleich acht Games in Serie ab. Erst als es im zweiten Satz 0:3 hiess, wurde Bencic' Gegenwehr stärker.
Die letztjährige Siegerin des Junioren-Turniers von Wimbledon schaffte zunächst ihr einziges Break und brachte danach auch endlich wieder einmal ihren Service durch. Danach wehrte sie beim Stand von 2:5 mehrere Matchbälle ab. Bencic kam gar nochmals auf 4:5 heran, doch letztlich sollte ihr die Wende gegen die Weltnummer 31 nicht mehr gelingen. Nach 87 Minuten durfte sich Hantuchova, die das Rasen-Turnier vor Jahresfrist gewonnen hatte, über den Einzug in die Achtelfinals freuen.
Ebenfalls in Birmingham scheiterte Stefanie Vögele bei ihrer Saison-Premiere auf Rasen auf Anhieb. Die Aargauerin verlor in der ersten Runde gegen Monica Puig aus Puerto Rico 7:6 (7:3), 2:6, 2:6. Vögele musste sich beim Vorbereitungs-Event auf Wimbledon zum bereits neunten Mal in der laufenden Saison nach der ersten Runde verabschieden – bei nunmehr 15 gespielten Turnieren eine miserable Bilanz für die als Nummer 76 nach wie vor bestklassierte Schweizerin. (pre/si)
Zwei Spiele, zweimal den ersten Satz vergeigt. Roger Federer sucht am US Open das Geheimnis für bessere Starts.
Roger Federer zog gestern nach seinem erkrampften 3:6, 6:2, 6:3, 6:4-Erfolg gegen Damir Dzumhur Klartext. «Meine Gegner spielten wie erwartet. Was ich nicht erwartet hatte waren 20 oder 25 Fehler von mir in einem Satz», so der Maestro über seine holprigen Siege in den ersten beiden Runden.
Sowohl in der 1. Runde gegen den Inder Sumit Nagal als auch in der 2. Runde gegen den Bosnier Dzumhur stand der 20-fache Grand-Slam-Champion im ersten Satz ziemlich neben den Schuhen, setzte sich aber am Ende …