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Präsentation:
Diese Kommission setzt sich aus etwa 10 Personen zusammen, die sich je nach Sprachbegabung um einen bestimmten Bereich kümmern. Diese Mitarbeiter haben den Auftrag, so viele speläologische Veröffentlichungen wie möglich zu sammeln.
Die Bibliothek umfasst 3000 Bücher, 5000 Sonderdrucke und 800 verschiedene Ausgaben von Zeitschriften, die sich alle mit der Höhlenforschung beschäftigen. Von der Bibliothek aus findet derzeit ein Austausch von 350 Zeitschriften mit der ganzen Welt statt.
Die Kommission verfolgt zwei Ziele:
- Das Sammeln und Aufbewahren sämtlicher nationaler und internationaler Veröffentlichungen mit einem Bezug zur Höhlenforschung
- Bekanntmachung dieser Veröffentlichungen durch die Herausgabe eines kompletten Verzeichnisses und das Ausleihen der Werke; die Höhlenforschungsbibliothek ist zu den selben Zeiten geöffnet wie die städtische Bibliotehk von La Chaux-de-Fonds.
Ein Computer erlaubt den schnellen Zugriff auf den Katalog und bietet Möglichkeiten zur Literatursuche.
Geschichtliches:
Die Bibliothek der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung (SGH) wurde 1956 gegründet. Ein Grundstock bestand bereits vor der Gründung in Form von Werken, die in einem Koffer zu jeder Versammlung der SGH mitgebracht wurden.
Raymond Gigon, Mitglied der SGH und des Spéléo-Clubs des Montagnes Neuchâteloises, Lehrer in La Chaux-de-Fonds, wird 1956 erster offizieller Bibliothekar der SGH.
Die ersten Räumlichkeiten der Bibliothek befanden sich in der Wohnung des Bibliothekars, anschliessend in einem Studio. Dank der Hilfe der Universität von Neuenburg kann die ständig wachsende Bibliothek im geologischen Institut untergebracht werden.
1969 erscheint die erste Nummer des «Bulletin Bibliographique Spéléologique» (BBS) (Bibliographische Höhlenforschungsbroschüre), herausgegeben von R. Gigon und R. Bernasconi. In dieser Broschüre werden jährlich die in der Bibliothek eingegangenen Veröffentlichungen analysiert und in einer kurzen Zusammenfassung veröffentlicht. Die SGH-Bibliothek wird dank der Qualität des BBS und der grossen Anzahl eingegangener und analysierten Werke zu einer Dokumentationszentrale der Internationalen Union der Höhlenforscher.
Mit dem Tod von Raymond Gigon 1981 erfolgt eine kurze Ruhepause. Im folgenden Jahr zieht die Bibliothek in die Kellerräume der städtischen Bibliothek von La Chaux-de-Fonds. Diese neuen Räumlichkeiten werden offiziell am 17. April 1982 eingeweiht. Der Raum, in dem die Schweizerische Höhlenforschungsbibliothek untergebracht ist, wird ihrem Gründer und Förderer, Raymond Gigon, in Erinnerung an seine 25jährige Tätigkeit gewidmet.
Öffnungszeiten:
Die Öffnungszeiten entsprechen denjenigen der städtischen Bibliothek von la Chaux-de-Fonds.
Für den kostenlosen Zutritt benötigt man eine Identitätskarte oder den SGH-Mitgliederausweis. Ausgeliehen werden nur Bücher; Sonderdrucke und Zeitschriften können nur an Ort und Stelle eingesehen werden. Es ist auch möglich, Bücher per Post auszuleihen.
Adresse:
Schriftliche Anfrage für Bücher oder Fotokopien unter Angabe aller notwendigen Angaben an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax an: +41 (0)32 967 68 29
Für die Ausleihung zwischen Bibliotheken, bitte email unter allen notwendigen Angaben an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Für jegliche Art von Informationen wenden Sie Sich bitte an den Verantwortlichen der SGH Bibliothek:
(siehe: Kontakte)