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Die Höheren Fachschulen gehören der Tertiärstufe des Schweizerischen Bildungssystems an und stehen den Eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen (z.B. Meister) nahe. Sowohl die Höheren Fachschulen wie auch die eidgenössische Berufs- und höheren Fachprüfungen sind unter dem Begriff “Höhere Berufsbildung / Diplomstufe” zusammengefasst.
Die “Hochschulstufe” setzt sich zusammen aus den Fachhochschulen sowie den Universitäten und der ETH.
Das Bildungsziel der Höheren Fachschulen umfasst die höhere berufliche Qualifikation und die Vorbereitung auf Führungsfunktionen. Die Nähe zur Praxis wird dabei stark beibehalten.
Das Bildungsprofil ist stark auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet, indem vor allem auf folgende Punkte eingegangen wird:
- Spezialisierung
- Förderung der Entwicklung innovativer Ideen
- Förderung der Herstellung wettbewerbsfähiger Produkte
- Beherrschen der Produktionsprozesse
In der Schweiz existieren über 100 Höhere Fachschulen mit vom BTT (Bundesamt für Berufsbildung und Technologie) anerkannten Bildungsgängen. Im Jahr 2006 wurden über 4000 Diplome ausgestellt, wovon auf die Höheren Fachschulen für Technik rund die Hälfte, ca. 1500, entfielen.
Die Konferenz der Höheren Fachschulen bemüht sich um einen verständlicheren und international anerkannten Titel. Hier der Bericht HFK
und das Begleitschreiben.
Mehr Informationen zu den Höheren Fachschulen finden Sie bei der ODEC, dem Verband der dipl. Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen www.odec-edu.ch
Wie wirkt sich die Weiterbildung in Bezug auf meine künftigen Lohn aus? Bericht ODEC Salärstudie HF 2013/14: Praxisorientiertes Studium an Höheren Fachschulen (HF) zahlt sich aus.
Die Volkswirtschaft: Der individuelle Ertrag einer höheren Berufsbildung
BSFDiplomstatistik HF 2010 Abschlüsse Höhere Berufsbildung 2011