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Nur der FC Wil war im Herbstpensum ähnlich erfolgreich wie die beiden Waadtländer Klubs. Vor den zweiten 18 Runden liegen Wil und Stade Lausanne-Ouchy gemeinsam an der Spitze, Yverdon folgt mit zwei Punkten Rückstand, Lausanne-Sport als Vierter hat sich um sechs Punkte distanzieren lassen.
Mit der Aufstockung von zehn auf zwölf Mannschaften wird das durchschnittliche Spielniveau im Oberhaus möglicherweise nicht stark sinken. Sinken wird jedoch der Zuschauerdurchschnitt, unbesehen davon, wer die beiden Direktaufsteiger sein werden.
In der laufenden Saison wird die Super League einen Rekord aufstellen. In den ersten 17 Runden besuchten im Schnitt über 13'000 die Spiele - fast 2000 mehr als in der Rekordsaison 2018/19. Yverdon und Stade Lausanne-Ouchy sind trotz ihrer guten Leistungen in dieser Saison die Klubs mit den wenigsten Zuschauern in der Challenge League. Beide bringen es pro Match nur auf etwas über tausend Zuschauer. In den letzten Jahren hatte in der Super League nur der FC Vaduz ähnlich niedrige Werte.
Verschiedene Mannschaften, die man weit vorne erwartet hatte, sind bisher vieles schuldig geblieben. Neben Lausanne-Sport sind dies Aarau sowie die mittlerweile abgeschlagenen Thun und Vaduz. Von Neuchâtel Xamax, dem Schlusslicht, ganz zu schweigen.
Andererseits erweisen sich auch die ersten drei nicht als konstant. Wil und Lausanne-Ouchy weisen sieben Verlustpunkte mehr auf als YB, der Leader der Super League. Wil und Stade Lausanne-Ouchy haben in 18 Spielen je 20 Punkte eingebüsst. Dies lässt darauf schliessen, dass schwächer klassierte Mannschaften gute Chancen haben, an die Spitze zu stossen, sobald ihnen eine Siegesserie gelingt.
(sda)