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Der Labrador hat seinen Ursprung auf der Insel Neufundland Kanadas, wo es seine Aufgabe war, die mit Fisch gefüllten Fischernetze an Land zu ziehen, da die Fischer sich dem felsigen Festland nicht nähern konnten. Heutzutage ist der Labrador-Retriever weiterhin ein beliebter Jagd- und Blindenführhund und zugleich ein beliebter Familienhund; er wird auch als Rettungshund verwendet. Das Wort „Retriever“ stammt aus dem Wort „retrouve“, was „zurückbringen“ bedeutet.
Der Labrador ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund, der Familie und Kinder liebt. Sie müssen Ihre Kinder nicht von ihm fernhalten, denn Labradore wurden erzogen, ihren Kiefer nicht zu benutzen (damit bei der Jagd die Beute nicht verletzt wurde), darüber hinaus toleriert er sogar Zerren leicht. Er ist spielerisch und hat eine ausgezeichnete Nase (daher wird er oft zur Drogen- oder Pilzsuche verwendet). Es ist wichtig, mit ihm liebevoll umzugehen, da er einen sensiblen Charakter hat. Als Haushund ist er nicht geeignet. Der Labrador ist sehr intelligent und vernünftig. Man sagt, er sei der beste Familienhund und kann sogar „Familienmitglied“ werden. Er geht freundlich mit anderen Hunden um; er ist treu und zutraulich. Aufgrund seines Ursprungs als Fischerhund weist er eine große Wasserfreudigkeit auf. Es lohnt sich seine guten Eigenschaften auszunutzen, denn diese Rasse kann vielfältig eingesetzt werden.
Die Schulterhöhe beträgt bei Rüden ca. 56 – 57 cm, bei Hündinnen ca. 54 – 56 cm. Das Gewicht beträgt zwischen 30-40 kg. Labradore haben eine Lebenserwartung von 12-15 Jahren.
Sein Fell ist ziemlich kurz und hat meistens eine gelbliche Farbe, kann aber auch in Schwarz, Schokoladenbraun und in seltenen Fällen in Silber vorkommen.
Der Labrador mag Wandern, Bergklettern und längere Ausflüge sehr. Im hohen Alter genügt ein längerer Spaziergang am Wochenende.
Da er sehr intelligent ist, lernt er sehr schnell; während es für einige Hunde schwer ist zu lernen, dass sie den Ball zurückbringen sollen, geht es beim Labrador so leicht wie das Einmaleins. Er benötigt Aufmerksamkeit.
Man sollte ihm nicht zu viel füttern, denn er nimmt sehr schnell zu.