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Die Tripartite Kommission für Arbeitsintegrationsmassnahmen (KAIM) ist eine regierungsrätliche Kommission. Mit Beschluss Nr. 1256 vom 12. November 2013 stimmte der Regierungsrat der Zusammenführung der einstigen Kommission für den Arbeitslosenhilfsfonds (ALHF) wie auch der Kommission für Arbeitsintegrationsmassnahmen für Sozialhilfeempfangende (KAS) zu.
Für das operative Controlling der Arbeitsintegrationsmassnahmen (AIM) und für die Geschäftsstelle der KAIM ist das Dienstleistungszentrum Arbeitsmarktliche Angebote (DLZ AA) der Dienststelle wira zuständig.
Somit steuert, führt und überwacht die KAIM den Einsatz aller kantonalen Mittel zur Unterstützung der Arbeitsintegration für Sozialhilfeempfangende auf strategischer und operativer Ebene aus einer Hand, effizient und wirksam.
In der Tripartiten Kommission für Arbeitsintegrationsmassnahmen (KAIM) sind der Kanton, die Gemeinden und die Arbeitgeber- sowie Arbeitnehmerseite vertreten und sie besteht aus folgenden Mitgliedern: Kommission KAIM
Die Finanzierung der Projekte und Massnahmen der KAIM erfolgt grundsätzlich je hälftig durch Gemeinden und Kanton, wobei der Kantonsanteil zur Hälfte durch den Arbeitslosenhilfsfonds (ALHF) und damit durch die Arbeitgeberschaft gedeckt wird. Gemäss Art. 9, Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über die Arbeitslosenversicherung und den Arbeitslosenhilfsfonds führt der Kanton Luzern einen solchen Fonds. Damit dieser ALHF seine gesetzliche Aufgabe erfüllen kann, muss die KAIM ausgewählte Projekte und Massnahmen auch ausschliesslich mit Mitteln aus dem ALHF finanzieren können.
Die KAIM hat dem Regierungsrat jährlich einen Antrag zur Verwendung der Mittel vorzulegen.