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(griech.), Bezeichnung der Entstehungsweise derjenigen seitlichen Pflanzenglieder,
die nicht aus oberflächlichen, sondern im Innern des Gewebes liegenden Zellen ihren Anfang nehmen und daher aus der Oberfläche
hervorbrechen, wie z. B. die Äste der Equisetaceen (s. d.).
(grch.), in der Botanik diejenigen seitlichen Auszweigungen der Stammachsen und Wurzeln, die sich nicht aus oberflächlich
liegenden Zellen des Mutterorgans (exogen) entwickeln, sondern aus im Innern der Gewebe liegenden Zellen hervorgehen und
die über den letztern vorhandenen Zellenschichten durchbrechen.
Endogene Entstehung kommt bei allen
Nebenwurzeln und bei den meisten Adventivsprossen vor.
Die Verzweigung der Equisetenstämme (s. Equisetaceen), die man früher
ebenfalls als endogen ansah, erfolgt nach neuern Untersuchungen exogen, wie die der übrigen normalen Stammauszweigungen.