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Nach der offiziellen Version ist SBX-1 ein mobiles Unterwasserradar und Raketenabwehrsystem, das für den Einsatz auf hoher See konzipiert ist und den härtesten Wetterbedingungen widerstehen kann.
SBX-1 ist Teil des Ground-Based Midcourse Defense (GMD) Systems, das von der Missile Defense Agency (MDA) entwickelt wurde. Die Entscheidung, das System auf einer mobilen Plattform auf See zu installieren, soll es ermöglichen, das Schiff in Gebiete zu verlegen, in denen es für eine verbesserte Raketenabwehr benötigt wird.
Die Radarantenne hat eine Fläche von 384 m² und besteht aus 45.000 Halbleiter-Sende- und Empfangsmodulen auf einer achteckigen flachen Basis, die im Azimut um ±270 Grad und in der Höhe von 0 bis 85 Grad bewegt werden kann, insgesamt 22.000 Module. Die maximale Azimut- und Elevationsgeschwindigkeit beträgt etwa 5-8 Grad pro Sekunde. Zusätzlich zur physischen Bewegung der Basis kann der Radarstrahl auch elektronisch außerhalb des Sichtfelds gesteuert werden (Details geheim). Diese Konfiguration ermöglicht es dem Radar, Ziele über sehr große Entfernungen zu erkennen und zu verfolgen.
Der Radarstrahl kann ein Objekt von der Größe eines Baseballs in einer Entfernung von 2.500 Meilen (ca. 4.023 km) erkennen. Das Radar verwendet etwa 69.632 mehrteilige Schaltkreise, um Signale zu senden, zu empfangen und zu verstärken.
Die Plattform kann Vorräte und Treibstoff für einen Zeitraum von 60 Tagen speichern. Neben der Energie, die das Radar verbraucht, wird das Schiff auch von elektrischen Motoren angetrieben, die viel Strom benötigen. Zur Unterstützung aller anderen elektrischen Geräte verfügt das Schiff derzeit über sechs 3,6-Megawatt-Generatoren (12-Zylinder Caterpillar-Dieselmotoren). Die Generatoren sind in zwei Abteilungen untergebracht, eine an Backbord und eine an Steuerbord.
Das Radar basiert auf dem Radar des THAAD-Theaterraketenabwehrsystems und ist Teil des geschichteten ballistischen Raketenabwehrsystems (BMDS) der US Missile Defense Agency (MDA). Ein wesentlicher Unterschied zu Aegis ist die Nutzung des X-Bandes im SBX. Aegis nutzt das S-Band und Patriot das höhere C-Band. Die Frequenz des X-Bandes ist noch höher, sodass die kürzere Wellenlänge eine feinere Auflösung der verfolgten Objekte ermöglicht.
Das System wurde zwischen 2002 und 2005 von Boeing entwickelt und lange vor der Öffentlichkeit geheim gehalten. Die Kosten belaufen sich auf 900 Millionen US-Dollar. Die Plattform wurde erstmals am 9. Januar 2006 gesichtet, als das Schiff zur Reparatur in Pearl Harbor einlief.
Der CO2-Ausstoß dieser stationären Plattform entspricht dem von 500.000 Dieselfahrzeugen pro Jahr. Aber das ist für die Amerikaner kein Problem, ebenso wenig wie die Störung der Erdatmosphäre oder der Tier- und Pflanzenwelt.
Nominell ist die SBX-1 dem Hafen von Adak in Alaska zugeordnet, doch bis heute ist sie dort nie aufgetaucht.
Das SBX-1 soll das einzige seiner Art sein. Seit Juli 2011 sind jedoch weitere kleinere US-Radargeräte im Pazifik unterwegs, „die den vom SBX-1 nicht abgedeckten Bereich erfassen“.
Manche behaupten, SBX-1 sei weit mehr als ein Raketenabwehr- und Radarbeobachtungssystem, es sei Teil von HAARP und werde zur Klimamanipulation u. a. in Europa eingesetzt. Das Video unten zeigt eine verdeckte Aufnahme des Systems in Aktion.
SBX-1— Carine Knapen (@CarineKnapen) August 8, 2023
Volgens de officiële versie is SBX-1 een mobiele onderwaterradarinstallatie en raketverdedigings-programma dat bedoeld is om in open zee te worden geplaatst en bestand is tegen de zwaarste weersomstandigheden.https://t.co/viETtEVjUOhttps://t.co/CIIYPzGqFm
SBX-1 maakt… pic.twitter.com/DlZJymVK7J