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Reputation Economy
Reputation gehört zu den grossen immateriellen Vermögenswerten einer Firma. Sie ist die Gesamtheit dessen, wie ein Unternehmen von seinen Stakeholdern in allen Dimensionen wahrgenommen wird. Reputation entsteht aufgrund der Wahrnehmungen in der Vergangenheit. Und beeinflusst damit das Verhalten in der Zukunft.
Reputation ist kein ‘nice-to-have’ – sie ist ein wirtschaftlicher Faktor. Denn: Unternehmen mit einer guten Reputation
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machen bessere Geschäfte,
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sind wirtschaftlich erfolgreicher,
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werden von Kunden bevorzugt,
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ziehen die besseren Talente an,
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sind interessanter für Investoren und
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geniessen ein grösseres Vertrauen in der Öffentlichkeit.
Dass ein guter Ruf mit gutem Geschäft zusammenhängt, mag nicht überraschen. Es gelang Dr. Charles Fombrun jedoch erst in den 1990er Jahren, diesen Zusammenhang wissenschaftlich nachzuweisen. Und es bedurfte zahlreicher weiterer, weltweit durchgeführter Studien, um herauszufinden, welche Elemente Reputation definieren und erklären.
Reputationsökonomie hat heute jedoch noch eine weitere Dimension von bedeutender Tragweite: Die digitalen Spuren, die wir täglich im Netz und auf den Social Media hinterlassen; alle Arten von Bewertungen von Firmen, Organisationen, Produkten oder Personen führen zu einem "Social Score", einer digitalen Reputation - Reputation als Online-Währung in der digitalen Gesellschaft.
Reputationsgeführte Firmen kennen ihre Wahrnehmung bei den entscheidenden Interessengruppen. Sie wissen, wie sie in den einzelnen Reputationsdimensionen bewertet werden und wo Schwerpunkte zu setzen sind. Sie entscheiden auf Basis von Zahlen und Fakten über die relevanten Kommunikationsthemen. Sie erkennen die Zusammenhänge zwischen Reputation und Verhalten.
Und sie sind überzeugt, dass eine aktiv gemanagte Reputation zu besseren Unternehmensergebnissen und einem höheren Unternehmenswert führen.