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The Yorkshire Ramblers' Club Journal
Die Fahrten der Yorkshire Ramblers, die in der neuesten Nummer des Organs dieses kleinen, aber rührigen Vereins beschrieben werden, sind, soweit sie sich an die Oberfläche der Erde halten, meist Kletterpartien: Mr. Erik Ullén bringt sehr muntere Kletter-Reminiszenzen aus den Skagastöltinderne in Norwegen, Mr. F. Botterill schildert die ungemein schwierige Erklimmung des Pillar, Rock in Cumberland über die Nordwestseite, sowie in einem andern Artikel einen Übergang über die Strahlegg im Berner Oberland, die zwar sonst nicht zu den Kletterpartien gehört, aber dazu gemacht werden kann, wenn man wie Mr. Botterill und seine Gefährten an einem recht heißen Tag, kurze Zeit nach reichlichem Schneefall, so spät vom Pavillon Dollfus aufbricht, so daß man erst nachmittags 2 Uhr beim Bergschrund anlangt und nun der Lawinen wegen den Aufstieg statt durch eines der beiden Couloirs über die Felsen ungefähr mitten zwischen dem Lauteraarhorn und dem Strahlegghorn nehmen muß.
Das unterirdische Exkursionsgebiet der Ramblers wird in vier Arbeiten behandelt: Dr. A. E. Dwerryhouse gibt eine kurze populäre Studie über die Entstehung der Höhlen und Trichterlöcher im Kalkgebirge, Mr. A. E. Horn und Mr. J. H. Buckley erstatten Bericht über die Erforschung und Vermessung der Gaping Ghyll-Höhle am Ingleborough Hill, und Mr. C. A. Hill über einen Fund menschlicher Knochen im Kalksinter der Scoskahöhle bei Arncliffe in Yorkshire, aus deren Maßen und Formen er mit großem Scharfsinn deduziert, diese rühren von einer zirka 40jährigen, 160 cm. großen, häßlichen Keltin der Bronzezeit her, die vor zirka 1500—2000 Jahren schwer verwundet in Scoska Zuflucht gesucht und den Tod gefunden habe!
Es gibt aber, wie es scheint, im Y. R. C. immer noch Leute, die weder passionierte Felskraxler noch Höhlenwühler sind, sondern, der Tradition und dem Namen des Clubs getreu, ohne besondern Zweck wandern um des Wanderns willen, und ein solcher Rambler alten Schlags schildert denn auch, mit gutem Humor und feinem Gefühl für die intimen Reize der heimischen Landschaft, die Lust des freien fröhlichen Bum-melns über Berg und Tal, auf den weiten Hochmooren und Heiden des Penninischen Landrückens.
Den Rest des gut ausgestatteten und namentlich sehr instruktiv illustrierten Heftes nehmen Vereinsnachrichten und bibliographische Notizen ein, sowie ein warmer Nachruf an den hochverdienten englischen Clubisten Ch. Ed. Mathews, der seit 1892 Ehrenmitglied des Y. R. C. war und an dessen Gedeihen nicht weniger werktätigen Anteil nahm, als an dem des Alpine Club, zu dessen Gründern er gehörte. A. W.