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Zum Unterhalt zählen Nahrung, Kleidung, Obdach, Pflege, Erziehung, Freizeit, schulische und berufliche Ausbildung sowie die Absicherung vor Risiken, Unfällen und Krankheiten. Lassen sich die Eltern scheiden, dann wird in der Regel ein Wohnsitz für das Kind gewählt.
Der Elternteil, bei welchem das Kind im Haushalt lebt, erhält die alleinige Obhut. Allerdings behalten beide Eltern nach der Scheidung das gemeinsame Sorgerecht, sofern keine triftigen Gründe für das alleinige Sorgerecht sprechen.
Wohnt das Kind bei beiden Elternteilen wird meist eine alternierende Obhut zwischen den Ehepartnern vereinbart.
Ganz gleich welcher Elternteil, die Sorgeberechtigten haben die Pflicht, die Pflege und Erziehung des Kindes zu übernehmen. Leben die Eltern getrennt, übernimmt ein Elternteil die hauptsächliche Betreuung und der andere Elternteil leistet seinen Beitrag durch Geldleistungen.
Diese Verpflichtung übernimmt er durch die Zahlung von Alimenten in der Schweiz. Die Zahlungen decken die Kosten für den unmittelbaren Lebensunterhalt wie Kleidung, Ernährung, Betreuung, Erziehung, Ausbildung und Kindesschutzmassnahmen.
Die Alimente entsprechen den Bedürfnissen des Kindes und der Lebensstellung und Leistungsfähigkeit der Eltern.