Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03381.jsonl.gz/1391

Besetzung:
Candy Dulfer (Altosax/Vocals)
Ulco Bed (Guitar)
Manuel Hugas (Bass)
Nicky Loman (Drums)
Arjen Mooijer (Keys)
Chance Howard (Vocals, Keys)
Ivan Peroti (Vocals)
Die niederländische Saxophonistin spielt weltweit die wichtigsten Festivals (North Sea Jazz, Cape Town Jazz, Montreux Jazz). Ihre schillernden Konzerte lassen die Kritiker schwärmen und eine Grammy-Nominierung sowie 2,5 Mio verkaufte Platten ihrer Soloalben machen sie zu einer der erfolgreichsten Jazz-Musikerinnen der Welt.
Als Tochter des Saxophonisten Hans Dulfer lernte sie Saxophon spielen wie andere Kinder laufen lernen. Sie schafft es, mit 18 Jahren als «opening act» für die Sängerin Madonna aufzutreten, und wird danach als Vorband für den Superstar Prince empfohlen. Die Zusammenarbeit mit Prince katapultiert Candy Dulfer ins Rampenlicht, und «Lily Was Here» hält sich wochenlang auf dem ersten Platz der holländischen Charts und wird auch ein Hit in England und den USA. Sie kann Saxophon spielen, schaut gut aus, und hat nach ihren Erfahrungen mit Madonna und Prince genug Selbstvertrauen eine eigene CD zu produzieren. «Saxuality» hiess denn auch folgerichtig ihr erstes eigenes Album von 1990, das sich weit über eine Million Mal verkaufte. Zwei Jahre nach «Saxuality» wird Candy Dulfer von ihrem ganz grossen Idol dem Saxophonisten Maceo Parker eingeladen. Das resultierende Album «Live on Planet Groove» ist einer der Meilensteine der «Happy Music». Candy hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie mit ihrer Musik einen breiten Geschmack treffen will, und dabei nicht die Welt neu erfinden muss. Oder anders gesagt: Wenn ihr Publikum Party-Musik will, dann macht sie auch Party-Musik. «It‘s My Life», so heisst eine ihrer schönsten Balladen. Der Erfolg gibt ihr Recht.

Candy Dulfer