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Caracas - Mit einem demonstrativen Schulterschluss haben die Präsidenten Venezuelas und Irans, Hugo Chávez und Mahmud Ahmadinedschad, ihre "strategische Partnerschaft" bekräftigt. Die Regierungen beider Länder gehören zu den schärfsten Kritikern der USA und Israels.
Chávez bezeichnete seinen Amtskollegen bei einem Empfang in Caracas als "Freund und Bruder" und "Gladiator des antiimperialistischen Kampfes". Ahmadinedschad würdigte im Gegenzug die "bewundernswerte" Rolle, die Chávez in Lateinamerika spiele.
Sowohl der linksgerichtete Staatschef Venezuelas als auch der erzkonservative Ahmadinedschad zeigten sich entschlossen, die bilateralen Beziehungen auszubauen. Chávez hatte seinen Gast bei dessen vierten Venezuela-Besuch mit militärischen Ehren im Präsidentenpalast "Miraflores" empfangen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Wirtschaftsbeziehungen. Bereits bei einem Besuch von Chávez im vergangenen September in Teheran waren mehr als 250 Kooperationsabkommen abschlossen worden. Beide Staatschefs unterzeichneten nun weitere 70 Abkommen unter anderem im Energiebereich und in der Landwirtschaft.
Vor dem Besuch Ahmadinedschads kam es auch in Venezuela zu Protesten. Oppositionelle bezeichneten den iranischen Präsidenten als "Diktator". Venezuela war die letzte Station von Ahmadinedschads Südamerika-Reise. Zuvor war er zu Gesprächen in Brasilien und Bolivien.
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