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Die spanische Davis-Cup-Equipe, die soeben aus der Weltgruppe abgestiegen ist, erhält nach dem Rücktritt von Carlos Moya eine Frau als Team-Captain. Der Verband RFET kündigte an, dass Gala Leon Garcia (40) auf die nächste Saison hin den Posten übernehmen werde. Details zum Engagement sollen heute Dienstag an einer Pressekonferenz in Sevilla bekannt gegeben werden.
Leon Garcia ist bereits beim Verband angestellt. Sie arbeitet seit diesem Sommer als Sportdirektorin für RFET. Leon Garcia ist eine einstige Profi-Spielerin. Ihre erfolgreichste Zeit hatte sie 2000 erlebt. In jenem Jahr holte sie in ihrer Geburtsstadt Madrid auf Sand ihren einzigen Titel auf der WTA-Tour und kletterte sie bis auf Position 27 der Weltrangliste.
Es ist das erste Mal in der Geschichte des spanischen Tennis-Verbands, dass das Davis-Cup-Team von einer Frau geführt wird. Dass eine Frau im Männer-Tennis eine leitende Coaching-Funktion übernimmt, ist allerdings kein Novum. Jüngstes Beispiel ist die Zusammenarbeit von Andy Murray mit Amélie Mauresmo. (si/afp)
Nach Roger Federers erneutem Verzicht auf die Sandplatzsaison wirft sich die Frage auf: Ist der Schweizer ein Feigling, Rafael Nadal auf dessen stärkster Unterlage aus dem Weg zu gehen, oder ist er einfach nur clever?
Ein bisschen angefressen schien Roger Federer (36) schon. Seine Antworten waren immer noch höflich und durchdacht, aber doch knapper als sonst. Klar, da war Enttäuschung. Eine Niederlage sei nicht das Ende der Welt und es sei auch okay, einmal zu verlieren, hatte er vor einer Woche in Indian Wells nach der Final-Niederlage noch jovial gesagt.
Über Niederlagen lässt es sich ja auch einfach sinnieren, wenn man so sehr ans Gewinnen gewöhnt ist wie er. Doch zwei Mal in Folge? Das war ihm lange …