Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03497.jsonl.gz/673

« ZurückWeiter »
Mittlere Kolbengeschwindigkeit in der Sekunde Den Dampf für die Maschine liefert ein besonderer Röhrenkessel mit zwei Feuerungen und 1209m Heizfläche; derselbe wird durch einen vom Kessel selbst betriebenen Injector mit kaltem Wasser gespeist. An dieser Maschine sind Versuche angestellt worden, über welche in Dingl. polyt. Journ. Bd. 258 H. 6 S. 284 nach Armengaud, Publ. industr., berichtet ist.
Dauer des Dampfeintrittes Mittlere Dauer desselben Luftverdünnung im Condensator Umlaufszahl in der Minute.
650mm 105mm
65mm. 1250mm 61 bis 64
2,580m.
Die Versuche dauerten 10 Tage. Während derselben betrug der sehr gleichmässige Dampfdruck im mittel 4,5kg/qcm. Gefeuert wurde mit gesiebter magerer Kohle von 15 pCt. Aschengehalt. In der ganzen Zeit wurde immer dasselbe Material und zwar stets in Knütteln von der gleichen Stärke und zu Draht von derselben Nummer ausgewalzt. Zur Messung des Wassers diente ein geaichter Kasten, aus welchem der Injector saugte. Die Kohle wurde gewogen und die Anzahl der Arbeitsstunden genau bemerkt. Während der Arbeit wurde eine grofse Menge Diagramme genommen; die Endzahlen entsprechen also einem wirklichen mittleren Arbeitsgange; sie sind durchaus günstige zu nennen.
Die während des Walzens mit dem Richards'schen Indicator genommenen Diagramme ergaben: .
0,04 bis 0,10 0,070 70,5cm 62.
Es wurden 12 Diagramme genommen, wobei man den Bleistift jedesmal 1 Minute lang aufzeichnen liefs; die Diagramme wurden in allen Stadien des Walzens verzeichnet. Zur Berechnung wurde der Mittelwert aus den Diagrammen und die mittlere Ordinate genommen. Man erhielt solchergestalt:
Selbstverlag des Vereines.
Stromleitung eine zweimalige Verwandlung von mechanischer in elektrische Arbeit und zurück stattfinde. Hiergegen erwidert Hr. Epstein unter Bezugnahme auf ein ausgeführtes Beispiel, dass bei Stromleitung der Verlust notwendig gröfser sein müsse.
Auf eine Anfrage des Hrn. Zacharias nach der Bewährung einer Accumulator-Anlage für Licht-Betrieb (an Stelle des früheren ausschliefslichen Maschinenbetriebes) erwidert Hr. Epstein, dass genaue Betriebskosten noch nicht festgestellt, jedoch der Kohlenverbrauch nicht gröfser als früher sei.
Vermischtes.
Hr. Kohlert erkundigt sich nach der längst in Aussicht ge-. stellten Eröffnung des Accumulatoren - Betriebes auf einer Berliner Strafsenbahn; Hr. Epstein bezeichnet dieselbe als unmittelbar bevorstehend.
An Stelle des verhinderten Hrn. Ad. Herzberg trägt Hr. Martens vor: Ueber Papierprüfung. Wegen dieses Vortrages ist auf die Veröffentlichungen des Vereines zur Beförderung des Gewerbfleifses zu verweisen. In der Verhandlung wird bemerkt, dass Alter und Feuchtigkeitszustand des Papieres erheblichen Einfluss auf seine Festigkeit haben.
deutscher Ingenieure.
festgestellt, um eine für die Praxis ausreichende Uebereinstimmung mit Versuchen zu ergeben.
Für die Versuche in Creusot kann man also den jeweiligen Füllungsgrad genügend genau bestimmen. Ist aber der Fülangsgrad mit der für eine Beurteilung der »Möglichkeit« eines Versuchsresultates wohl mehr als genügenden Genauigkeit bestimmt, so muss in diesem Falle trotz des grofsen Vertrauens, welches Hr. Nimax in die Creusot'schen Versuche setzt, ein Irrtum vorliegen.
Jedenfalls wäre es im Interesse der Sache erwünscht, wenn auch andere geschätzte Mitglieder des Vereines sich über diesen Fall äufsern würden.
Riga, den 8. December 1885.
Mittlerer Dampfdruck
•
Indicirte Arbeit 1,821,385 × 62 Wasserverbrauch für Pfkr. und Stunde Kohlenverbrauch >>
»
»
=
>>
1,385 kg/qcm 156 Pfkr. 7,60kg 1,14 kg 6,66kg. Gegenwärtig arbeitet die Versuchsmaschine mit der erhöhten Kolbengeschwindigkeit von 2,71m in 1 Sek.
Verdampftes Wasser für 1kg Kohle
Die Werke zu Creusot besitzen ein Triowalzwerk, welches unmittelbar durch eine Corlissmaschine von 900 Pfkr. und mit 60 Umgängen bei 1,6m Kolbenhub getrieben wird. Die Kolbengeschwindigkeit beträgt also hier 3,2m. Der Dampfverbrauch beläuft sich auf 7,5kg für Pfkr. und Stunde.
W. Böttcher.
Im Anschluss an unseren Bericht über den Arns'schen Luftdruckhammer in No. 42 d. Bl. macht uns der Erfinder die Mitteilung, dass abweichend von der Patentzeichnung die beiden Kolbenkörper ohne Spannringe einfach glatt und passend zum Cylinder gedreht und nur mit einer Anzahl kleiner Rinnen versehen werden, welche das Schmieröl aufnehmen und den Kolben dadurch dicht halten.
Commissionsverlag und Expedition: Julius Springer in Berlin N.
Erklärung.
Die Gascommission des Aachener Bezirksvereines, welche von der Zuschrift des Hrn. Fritz W. Lürmann an die verehrliche Redaction in No. 34 der Zeitschrift Kenntnis genommen hat, fühlt sich nicht veranlasst, ihre Stellung zu der neuen Heizmethode von Friedrich Siemens für jetzt zu ändern. Sie ist der Ansicht, dass noch weitere positive Resultate der neuen Methode bekannt sein müssen, ehe über das Verfahren und seine theoretischen Grundlagen endgiltig entschieden werden kann.
Die Gascommission des Aachener Bezirksvereines.
A. W. Schade's Buchdruckerei (L. Schade) in Berlin 8.
deutscher Ingenieure.
Klasse 76. Spinnerei.
78110. R. Staub und A. Monfats, Kämmmaschine .
Klasse 86. Weberei.
77371. Sächsische Webstuhlfabrik, Schutz vorrichtung
499. G. Browning, G. Browningjun, und W. C. Brow-
Klasse 87. Werkzeuge.
77622. M. Langheinrich, Schraubenschlüssel
Gebrauchsmusterrolle.
Klasse 88. Wind- und Wasserkraftmaschinen.
725. M. J. F. Timmermans, Wasserhaltungsmaschine
558. R. Gadow, Bockwindmühle .
# 29814. B. Stein, Achsenregulator
461. W. Förster, Parallelzange
859. W. Owen und W. K. Birkinshaw, Kopfstück für
82879. J. Wolsten croft, Druckluftwerkzeug
•