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Obwohl ein Cross Country Rennen neunzig Minuten dauert, ist der Start sehr wichtig und kann womöglich über Sieg und Niederlage entscheiden.
Obwohl ich normalerweise einen guten Start erwische und ich mich gegen die anderen Fahrer gut behaupten kann, wurde ich beim vergangenen UCI MTB Weltcup am Start etwas eingeklemmt und schon wurde ich von mehreren Fahrern überholt. Dadurch musste ich die erste technische Passage etwa an vierzigster Stelle in Angriff nehmen. Dort musste ich mehrere Male absteigen und konnte nur zusehen, wie der Vorsprung der vordersten Fahrer immer grösser wurde.
Nach einer mühsamen ersten Runde überquerte ich die Ziellinie mit mehr als einer Minute Rückstand auf die Spitze auf dem dreiunddreissigsten Zwischenrang und machte mich dann auf die Aufholjagd. Mit immer schnellerwerdenden Rundenzeiten und einer sauberen Fahrweise konnte ich mich auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke Rang um Rang nach vorne arbeiten.
Am Ende meiner Aufholjagd erreichte ich das Ziel auf dem dreizehnten Schlussrang und konnte damit mein zweitbestes Weltcup-Ergebnis erzielen und noch ein weiteres Mal die geforderte WM-Norm erfüllen.
Das Rennen in La Bresse war auch das letzte Weltcup-Rennen der Saison und den Gesamtweltcup konnte ich auf dem 25. Gesamtrang beenden und dies obwohl ich das Rennen in Kanada ausgelassen hatte. Ich freue mich bereits jetzt auf die kommende Saison und hoffe, dass ich dann auch um die heissbegehrten Podest-Plätze mitkämpfen kann.
Das Rennen in La Bresse war der letzte richtige Test vor der Heimweltmeisterschaft und dieses Resultat stimmt mich sehr positiv und zeigt mir, dass ich für mein wichtigstes Rennen der Saison auf dem richtigen Weg bin.