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Die grossen Schweizer Städte sind isoliert betrachtet zu «klein», um sich mit den
grossen europäischen Metropolen messen zu können. Als Antwort auf die globale
Herausforderung verfolgt die schweizerische Raumordnungspolitik deshalb die Strategie
polyzentrischer Netze von Gross-, Mittel- und Kleinstädten, welche sich in verschiedenen
Funktionen optimal ergänzen und in ihrer Gesamtheit jene Vorteile bieten, die eine Grossstadt im europäischen Massstab vorweisen kann.
Die Vertiefungsstudie untersucht aus einer volkswirtschaftlichen Optik die spezifische Rolle der verschiedenen Agglomerationen innerhalb des schweizerischen Städtesystems. Diese Fragen werden behandelt:
- Welche Agglomerationen haben als Arbeitsplatzstandorte überproportionale Bedeutung? In welchen Agglomerationen ist die Wohnfunktion besonders ausgeprägt?
- Welche Funktionen übernehmen die einzelnen Agglomerationen im Schweizerischen Städtesystem (wirtschaftliche Spezialisierung)?
- Welche Änderungen sind zwischen 1995 und 2005 in der branchenspezifischen Ausrichtung der einzelnen Agglomerationen zu beobachten?
- Welche Unterschiede zwischen den Agglomerationen bestehen in Bezug auf die Qualifikationsstruktur der Erwerbsbevölkerung? Wie entwickelte sich die Qualifikationsstruktur der Arbeitskräfte in den Schweizer Agglomerationen zwischen 1990 und 2000?
- Wie präsentieren sich die Arbeitsmarktbeziehungen zwischen den Agglomerationen? Wie entwickelten sich die Pendlersaldi der Agglomerationen im Zeitverlauf?