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Das Team Aargau-Solothurn gewinnt die Schweizer Jugend- Mannschaftsmeisterschaft. Mit dabei der Lenzburger SCL1-Spieler Can-Elian Barth. Die Mannschaft AG-SO konnte alle 5 Runden der Nationalliga
A gewinnen und setzte sich im Finalturnier in Bern erst mit 3:1 gegen Riehen (Halbfinale) und dann mit 2½:1½ gegen Payerne durch.
Der U-20 Spieler Can-Elian bewegt sich seit zwei Jahren auf einem ELO-Niveau von über 2050 und konnte in den fünf Nationalliga-A Runden und den beiden Finalspielen insgesamt 3½ Punkte beisteuern.
Wir gratulieren herzlich zu diesem schönen Erfolg.
Wie alles andere in diesem Jahr wurde auch die Blitzmeisterschaft von der Pandemie geprägt: Das Herbstblitz konnte als einziges in der Krone gespielt werden. Das Chlausblitz und das Frühlingsblitz fanden (sehr erfolgreich allerdings) Online auf Lichess als öffentliche Turniere statt.
Die Turnierleitung entschied, trotzdem eine Blitzwertung zu erstellen und so den Blitzmeister zu küren..
Gewonnen hat Michael Wigger, der alle 3 Turniere spielte und 17 Punkte aus 23 Partien (Erfolgsquote 74%) erreichte. Auf Rang 2 ist Sebastian Hoffmann 12.5 Punkten aus 14 Spielen (zwei Turniere) und Dritter ist Martin Schmied mit 11 aus 16 (ebenfalls 2 Turniere).
Sebastian Hoffmann feiert ein knappes Jahr nach seinem Beitritt zum Schachclub Lenzburg bereits seinen ersten Titel.
Die diesjährige Austragung des Club-Cups war geprägt durch viele pandemiebedingte Rückzüge. Allerdings betrafen diese alle die gleiche Tableau-Hälfte - und nicht derjenige des späteren
Siegers. Sein Gegner Sandro Wächter konnte dank einem Erstrundensieg und den Absagen bis in den Final vorstossen. Dort aber bekam er aber eine Hürde, die mit plus 600 ELO
respekteinflössende Ausmasse aufwies.
Sandro, der die weissen Steine führen durfte, liess sich davon nicht beirren und versuchte sein Glück mit einer höchst aggressiv gespielten Eröffnung. Er wählte das Morra-Gambit, das sein Gegner aber ablehnte. Trotzdem schaffte es Sandro, mit seinem unvermittelten Angriff, den Gegner in der Eröffnungsphase leicht zu irritieren und Zeit verbrauchen zu lassen. Sebastian behielt aber die Übersicht, während Sandros unerschrockener Ansturm seine Opfer forderte. Zunächst in der Figur eines Springers, der sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte und wenig später holte Sebastian zum Gegenschlag aus und sicherte sich auch noch eine Qualität. Und so nahm die Finalpartie dann doch den Verlauf, den die Wettbüros vorhergesehen hatten.
Damit gewinnt mit Sebastian einer der Top-Favoriten und auch einer, der alle Runden hatte spielen müssen. Wir gratulieren ihm herzlich zu seinem ersten Titel beim Schachclub Lenzburg.