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Siedlungsentwicklung Büren a.A. zwischen 1800 - 1918
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Situation von Büren a.A.
Büren an der Aare besitzt einen mittelalterlichen Stadtkern, welcher auf dem rechten Aareufer als Brückenort zwischen Biel und Solothurn liegt. Die Kleinstadt wurde im Engnis zwischen dem Nordabhang des Städtiberges (Bürenberges) und dem Prallufer einer Aareschleife, auf dem Schwemmkegel des Mühlebaches, errichtet. An leicht erhöhter Lage sicherte sich die Siedlung vor den die Aareebene bis zur Juragewässerkorrektion immer wieder heimsuchenden Überschwemmungen. Das direkt am Flussufer liegende und hochwassergeschützte Städtchen, bot als erster Brückenort unterhalb des Bielerseeausflusses sowie der guten Verkehrslage aufgrund der alten, durch Büren führenden Römerstrasse von Aventicum und den Jurapässen sowie Vindonissa folgenden Königstrasse, gute Voraussetzungen, den Verkehr sowohl zu Wasser als auch zu Lande zu kontrollieren. Ein Warenumschlagplatz sowie das Marktrecht unterstützten die regionale Bedeutung von Büren a.A. Das Schloss (heute Bezirksverwaltung), die Stadtkirche, der Marktplatz und die Ländte sowie zahlreiche Gastwirtschaften sind noch heute Zeichen dieser vergangenen Stellung.
Heute ist Büren eine Kleinstadt abseits der Ende des 19. Jahrhunderts auf die gegenüberliegende Talseite, an den Jurafuss verlegten Handelswege. Büren zählt ca. 3200 Einwohner, wovon ca. 300 in der etwa 80 Wohnhäuser umfassenden, in ihrer Bausubstanz noch gut erhaltenen Altstadt leben. Dank Melioration und Juragewässerkorrektion ist Büren Zentrum eines relativ grossen Landwirtschaftsgebietes. Wirtschaftliche Bedeutung für den Ort haben ein vielfältiges Kleingewerbe sowie kleinere Zulieferbetriebe für Uhren- und Maschinenindustrie. Politisch ist Büren a.A. Sitz des gleichnamigen, 14 Gemeinden umfassenden Berner Amtsbezirkes.
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