Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03311.jsonl.gz/290

Alle Teile riechen und schmecken stark gewürzhaft. Die hell braungraue, sehr weiche Wurzel
[* 7] riecht stark balsamisch, schmeckt
bitterlich, zugleich etwas süßlich und enthält ätherisches Öl, Harz, Zucker
[* 8] etc. Sie ist offizinell und wird bisweilen
als Diuretikum benutzt. Man führte den Liebstöckel im Mittelalter in den Arzneischatz ein, weil man ihn
irrtümlich für das Ligusticum der Alten hielt. Karl d. Gr. befahl den Anbau in den kaiserlichen Gärten.