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In der zweiten Dezemberhälfte 2012 wurde ein atypischer Fall von Boviner Spongiformer Enzephalopathie (BSE) bei einer Kuh im brasilianischen Bundesstaat Paraná entdeckt. Von den chinesischen Behörden wurde in der Folge ein Einfuhrverbot verhängt.
Brasiliens Landwirtschaftsminister Neri Geller wertete die Marktöffnung als Anerkennung für die Qualität von brasilianischem Rindfleisch und des BSE-Überwachungssystems. Brasiliens Rindfleischbranche könne durch die Aufhebung des Embargos noch weiter an Stärke gewinnen. China ist zwar ein wichtiger Wachstumsmarkt, gehörte vor Schliessung der Grenzen allerdings nicht zu den Top-Abnehmern brasilianischer Rindfleischexporteure.
Laut Zahlen deren Verbandes Abiec bezog die Volksrepublik im Jahr 2012 Rindfleisch im Wert von insgesamt 72 Mio. US-Dollar (64 Mio. Fr.) aus dem südamerikanischen Land. Insgesamt beliefen sich die brasilianischen Rindfleischausfuhren in diesem Jahr auf 4,5 Mrd. USD (4 Mrd. Fr.). Wichtigster Abnehmer war Russland mit einer Bezugsmenge von zusammen 1,0 Mrd. USD (890 Mio. Fr.).
Umrechnungskurs: 1 USD = 0,89 CHF