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Eine Mischinkontinenz ist eine Kombination von plötzlich auftretendem, starkem Harndrang und unfreiwilligem Urinabgang infolge von körperlichen Anstrengungen.
Nicht selten liegen beide Formen der Inkontinenz (Drang- und Belastungsinkontinenz) gleichzeitig vor. In diesen Fällen sprechen wir von Mischinkontinenz.
Meist ergibt sich aus einer Belastungsinkontinenz ein Verhalten, häufiger vorsorglich zur Toilette zu gehen und wenig zu trinken. Auf diese Weise wird auf Dauer die Blase «kleintrainiert» und genau das Gegenteil erreicht, beziehungsweise das Problem verstärkt, denn Betroffene verspüren schon bei noch geringer Blasenfüllung wieder einen Drang.
- Was kennzeichnet eine Mischinkontinenz?
- Was tun bei Mischinkontinenz?
Was kennzeichnet eine Mischinkontinenz?
Wenn betroffene Personen gleichzeitig Symptome einer Dranginkontinenz sowie einer Belastungsinkontinenz zeigen, spricht die Medizin von einer Mischinkontinenz.
So leiden die Betroffenen nicht nur unter einem ausgeprägten Harndrang, sondern verlieren zudem bei körperlicher Belastung ungewollt Urin.
Was tun bei Mischinkontinenz?
Bei beiden Inkontinenzformen kann regelmässiges Beckenbodentraining sowie ein gezieltes Beckentraining eine geeignete Therapiemassnahme sein. Je nach Schweregrad ist möglicherweise eine zusätzliche medikamentöse Behandlung oder – bei stärkeren Beschwerden – eine operative Massnahme notwendig, um die Inkontinenz in den Griff zu bekommen.