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Bei Patienten mit einem fortgeschrittenen oder metastasierten Weichteilsarkom stehen die persönlichen Bedürfnisse und die Lebensqualität bei einem Entscheid für eine Behandlung stark im Vordergrund – vor allem in palliativen Situationen. Dabei muss beachtet werden, dass Therapie-Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Übelkeit oder Appetitlosigkeit die Lebensqualität stark einschränken können.
In der Studie «PazoQoL» wird untersucht, welche Lebensqualität Patienten mit einem fortgeschrittenen oder metastasierten Weichteilsarkom unter zwei verschiedenen Therapien haben. Da bekannt ist, dass Ärzte das Ausmass und die Relevanz von Nebenwirkungen oft anders einschätzen als Patienten, erfassen die Teilnehmenden dieser Studie ihre Lebensqualität selbst.
Die 150 Studienteilnehmenden werden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Die Patienten der einen Gruppe erhalten eine Standard-Chemotherapie gemäss Vorschlag des behandelnden Arztes. Die Patienten der anderen Gruppe nehmen täglich Pazopanib (Votrient®) ein - ein Medikament, das in der Schweiz zur Therapie von fortgeschrittenen Weichteilsarkomen zugelassen ist. In den ersten neun Wochen erfasst jeder Patient acht Mal seine Lebensqualität mittels standardisierten Fragebögen. Anschliessend folgt die Nachbeobachtungs-Phase, die maximal zwei Jahre dauert: Alle zwölf Wochen gehen die Patienten zur Kontrolle zum Arzt und füllen dort nochmals einen Fragebogen zur Lebensqualität aus.