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Internationale Robotik-Olympiade: Drei Schweizer Teams brillieren
Vom 18. bis 21. November 2021 fand das internationale Finale der World Robot Olympiad (WRO) statt, an dem Jugendliche aus über 65 verschiedenen Ländern teilnahmen. Drei Schweizer Teams waren mit von der Partie, eines in jeder Altersgruppe.
Das Team AVALOQ: Mael Strasser (AG) et Quirin Meier (AG)
Das Team bin-rädi: David Jenny (SG), Jesse Born (AG) und Aaron Griesser (ZH)
Das Team bin-rädi: David Jenny (SG), Jesse Born (AG) und Aaron Griesser (ZH)
Das Team AVALOQ: Mael Strasser (AG) und Quirin Meier (AG)
Vom 18. bis 21. November 2021 fand das internationale Finale der World Robot Olympiad (WRO) statt, an dem Jugendliche aus über 65 verschiedenen Ländern teilnahmen. Drei Schweizer Teams waren mit von der Partie, eines in jeder Altersgruppe:
Elias2 (Elementary - 8 bis 12 Jahre) : Elias Looser (ZH) und Elias Zimmerli (ZH)
AVALOQ (Junior - 13 bis 15 Jahre) : Mael Strasser (AG) und Quirin Meier (AG)
bin-rädi (Senior - 16 bis 19 Jahre) : Aaron Griesser (ZH), David Jenny (SG) und Jesse Born (AG)
Die Teams Elias 2 und AVALOQ landeten auf dem 21. Platz der Rangliste, während das Team bin-rädi den zehnten Platz erreichte. "Die Teams haben in einem starken Umfeld sehr gute Ränge erreicht. Was mich vor allem gefreut hat, ist, wie die Teams zusammengearbeitet haben", freut sich Markus Born, Direktor der Schweizer Robotik-Olympiade.
Ein Wettbewerb auf hohem Niveau
Am Donnerstag und am Freitag warteten technische Herausforderungen auf die Teilnehmenden. Sie hatten jeweils 24 Stunden Zeit, um ihre Lösungen einzureichen, denn keine Delegation sollte aufgrund ihrer Zeitzone einen Vorsprung haben. Die Roboter mussten eine Reihe von genau vorgegebenen Bewegungen auf einer Spielmatte ausführen. Anschließend mussten die Jugendlichen Videos einsenden, in denen sie ihren Roboter vorführten. "Das Niveau dieses internationalen Finales entsprach dem Schweizer Niveau, das relativ anspruchsvoll war", betonte Aaron Griesser, der bereits zum fünften Mal in Folge teilnahm.
Europa trifft sich im Alpenparadies
Dieses Jahr konnte das Finale nicht im Gastgeberland Deutschland stattfinden. Für das Organisationsteam der Schweizer Robotik-Olympiade war jedoch klar, dass sie auf den internationalen Austausch nicht verzichten wollten. Sie beschlossen daher, ein Treffen für die mitteleuropäischen Delegationen in Stoos (SZ) zu organisieren. Es kamen Delegationen aus Italien, Dänemark und Österreich. "Nachdem ich die Einladung erhalten habe, habe ich sofort zugesagt", erzählt die Betreuerin der dänischen Delegation begeistert.
Ab Donnerstag trafen sich die verschiedenen Teams dann zu einem internationalen Wettbewerb, der als Mix zwischen virtueller und Präsenzveranstaltung stattfand. Um die Woche noch unvergesslicher zu gestalten, standen zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm, wie zum Beispiel eine Fahrt mit der Stoosbahn, der steilsten Standseilbahn der Welt. Am letzten Abend gingen die Teams gemeinsam Fondue essen und spielten Lotto. Es war ein einzigartiger Moment des kulturellen Austauschs. Zwischen Gelächter und angeregten Gesprächen konnte man Zahlen in allerlei Sprachen hören: "zwöiesibezg", "dieci", "forty-three".
Engagierte Jugendliche
Die Schweizer Robotik-Olympiade hat ihre Mission erfüllt und den Jugendlichen eine Woche geboten, die sowohl wissenschaftlich als auch menschlich bereichernd war. "Es war phänomenal. Diese Begegnungen sind das, was mich am meisten prägt. Mehr als die Ergebnisse oder unsere Leistung", sagt Aaron. Nächstes Jahr werden David und Aaron zu alt sein, um nochmal teilzunehmen. Dennoch ist das Abenteuer Robotik-Olympiade für sie noch nicht zu Ende: Sie werden als Freiwillige bei der Organisation des Wettbewerbs mithelfen.