Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/190982

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, das Angebot von Online-Diskussionsplattformen, die bereits heute in der Schweiz erhältlich sind, zu prüfen und den Schulen unseres Landes vertrauenswürdige Optionen vorzuschlagen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist über die Verwendung von Online-Diskussionsplattformen an den Schweizer Schulen informiert. Er ist sich sowohl des Nutzens als auch der damit verbundenen Risiken bewusst. Deshalb hält er es für wichtig, dieser Thematik die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.</p><p>Die Regelung der Verwendung von Online-Instrumenten durch die obligatorische Schule liegt in der Verantwortung der Kantone, die diesbezüglich bereits aktiv geworden sind.</p><p>Beachtung erhalten dabei insbesondere auch datenschutzrechtliche Belange, wie der Strategie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) vom 21. Juni 2018 für den Umgang mit Wandel durch Digitalisierung im Bildungswesen zu entnehmen ist. Übergeordnetes Ziel der Strategie ist es, alle Schülerinnen und Schüler und alle Lernenden auf ihrem Weg zu eigenständigen und verantwortungsbewussten Menschen in einer durch Digitalisierung sich stetig verändernden Welt bestmöglich zu unterstützen.</p><p>Die Erstellung einer Analyse privatwirtschaftlicher Angebote für Online-Instrumente mit daraus für die Schule herzuleitenden Optionen liegt deshalb nicht in der Kompetenz des Bundes. Allfällig systemrelevante und bildungsstufenübergreifende Fragen werden im Rahmen der Bildungszusammenarbeit von Bund und Kantonen erörtert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.