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Als die Hollywood-Schönheit Angelina Jolie, 38, im Mai 2013 verkündete, dass sie ihre Brüste abnehmen liess, um ihr Brustkrebsrisiko zu senken, löste sie damit eine rege Diskussion aus. Ihre Chancen zu erkranken lagen erst bei 87 Prozent, danach bei fünf. Die Entscheidung sei ihr nicht leicht gefallen, sagte sie damals. Doch sie sei glücklich darüber, dass sie sie getroffen habe. Diesen Schritt zu wagen, ist auch für andere betroffene Frauen nicht einfach. Deshalb wird Angelina Jolie noch heute oft in Gespräche verwickelt und um Rat gefragt.
«Wo immer ich hingehe, begegne ich Frauen, die mit mir über Gesundheitsfragen, Frauenthemen, Brust- oder Eierstockkrebs diskutieren wollen», sagt die 38-jährige Schauspielerin gegenüber «Entertainment Weekly». Auch mit Männern habe sie schon oft gesprochen - über die Gesundheit deren Töchter oder Ehefrauen. «Ich fühle mich den Menschen nahe, die sich mit den gleichen Themen beschäftigen müssen. Die haben teilweise auch ihre Eltern verloren oder erwägen eine Operation, weil sie sich Gedanken um ihre Kinder machen.»
Ein Schicksal, dass Angelina Jolie teilt. Ihre Mutter erlag im Alter von 56 Jahren dem Brustkrebs, später verstarb ihre Tante an der heimtückischen Krankheit. «Ich kann meinen Kindern sagen, dass sie sich nicht davor fürchten müssen, mich an Brustkrebs zu verlieren», begründete Angelina Jolie ihre Entscheidung damals. Ihr Entschluss zur zweifachen Mastektomie gab Millionen Frauen neuen Mut im Kampf gegen Brustkrebs. «Ich war sehr, sehr bewegt durch all die Unterstützung und Freundlichkeit, die so viele Menschen mir entgegenbrachten», sagt der Hollywood-Star rückblickend.