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Research Projects

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Curriculum Vitae
Renate Schubert ist Professorin für Nationalökonomie an der ETH Zürich. Nach Promotion zum Dr. rer. pol. in Tübingen und Habilitation an der TH Darmstadt kam R. Schubert Ende 1992 nach Zürich. Zwischen Promotion und Habilitation absolvierte sie ein Postgraduierten-Studium am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Berlin, betrieb Feldforschung in Costa Rica und war als Consultant bei Lahmeyer International in Frankfurt/M. tätig. In den 80er Jahren arbeitete R. Schubert an verschiedenen Projekten in Entwicklungsländern (Niger, Burkina Faso, Costa Rica, etc.). Zwischen 1990 und 1991 war sie Professorin für Nationalökonomie an der Universität Regensburg und zwischen 1991 und 1992 an der Universität Tübingen. In Tübingen war sie zudem Vize-Direktorin des Internationalen Zentrums der Universität. R. Schubert verbrachte verschiedene ein- bis dreimonatige Aufenthalte an diversen Universitäten, wie der Universität Warschau, Haverford College, MIT, Oxford University, etc.
Von 1993 bis 2006 leitete R. Schubert das Institut für Wirtschaftsforschung der ETH. Von Oktober 1997 bis Oktober 1999 leitete sie das Departement "Recht und Ökonomie". Vom 1.10.1999 bis 30.9.2001 war sie Vorsteherin des Departements für Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften; ab 1.10.2001 war sie für ein Jahr stellvertretende Vorsteherin. Von Oktober 2001 bis Oktober 2004 war sie Mitglied des Departements-Ausschusses. R. Schubert ist Mitglied der Planungskommission und des Tenure Committees der ETH Zürich. Im Sommer 2006 gründete R. Schubert zusammen mit fünf Kolleginnen und Kollegen das interdisziplinäre Institut für Umweltenscheidungen (Institute for Environmental Decisions IED), das sie seither auch leitet.
R. Schubert ist Mitglied des Vereins für Socialpolitik und war zwischen 1992 und 2000 Vorstandsmitglied des Vereins. Sie ist Mitglied verschiedener Fachausschüsse des Vereins und leitete von 1996 bis 2000 als Vorsitzende den Ausschuss Entwicklungsländer. Sie gehört der European und American Economic Association sowie der European Association for Decision Making an und war Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Bonn (1992-2005). Von 1997 bis 2000 war sie Mitglied der Beratenden Kommission für Internationale Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit. In den Jahren 1997/98 leitete Frau Schubert im Auftrag des Bayrischen Wissenschaftsministeriums eine Arbeitsgruppe zur Evaluierung der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der bayrischen Landesuniversitäten. Zwischen 2000 und 2004 war R. Schubert Mitglied des Hochschulrates der Universität Regensburg. Frau Schubert war Forschungsrätin beim Schweizerischen Nationalfonds (1994-2004) und Mitglied von Senat und Hauptausschuss der DFG (1999-2005). Seit November 2000 gehört R. Schubert dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) an, ab 2003 als stellvertretende Vorsitzende und von 2004 bis 2008 als Vorsitzende dieses Beirats. Seit Februar 2004 ist sie Mitglied des Advisory Boards des Center for Research on Environmental Decisions (CRED) an der Columbia University. Von Anfang 2005 bis Ende 2007 war R. Schubert Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Konjunkturfragen.
R. Schubert ist Mitglied in verschiedenen Jurys, zum Beispiel zur Vergabe des deutschen Bundesumweltpreises. Sie nahm an den Evaluierungen zur Exzellenz-Initiative in Deutschland teil. Weiter leitet sie den Projektverbund ClimPol (Climate Policy Making for Enhanced Technological and Institutional Innovations) des ETH-Bereichs CCES (Competence Center for Environment and Sustainability). Seit 2007 ist R. Schubert Vizepräsidentin des Nord-Süd-Zentrums der ETH und im Besonderen für die Forschungszusammenarbeit zwischen ETH und UNEP zuständig. Seit Dezember 2008 ist sie Delegierte des ETH-Präsidenten für Chancengleichheit. Seit November 2011 ist sie Mitglied des Aufsichtsrats des Karlsruhe Institute of Technology (KIT), seit März 2012 ist sie Vorsitzende des Aufsichtsrats.
Ein Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit von R. Schubert liegt bei Arbeiten über Risikowahrnehmung sowie über ökonomische Aspekte von Nachhaltigkeitsfragen. R. Schubert publizierte Arbeiten in den Bereichen Entscheidungs-, Risiko- und Versicherungsforschung, Energie- und Umweltökonomie, Frauenforschung sowie Studien über Probleme von Entwicklungsländern.
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