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Blizzard hat in einer kurzen Geschichte ziemlich eindeutig ein Outing für einen der ersten Overwatch-Charaktere niedergeschrieben. Aber interessiert er sich wirklich nur für das eigene Geschlecht?
Etwas abseits vom alltäglichen Spielgeschehen hat Blizzard eine schönes Zeichen gesetzt. Einer ein weiterer der Helden, die in Overwatch bereits seit Anfang an dabei sind, hat einen LGBT-Hintergrund. Soldier 76 wurde kürzlich eine Kurzgeschichte namens "Bastet" spendiert, etwas Licht in die bisher unbekannte Sexualität des Charakters bringt. So scheint es, als wäre Soldier 76 schwul oder wenigstens bisexuell. Zu einem früheren Zeitpunkt hat er sich in einer romantischen Beziehung mit einem Mann namens Vincent befunden.
Diese neue Information raubt anderen Details der Geschichte etwas Aufmerksamkeit. Dazu zählt die fortgesetzte Mission von Ana und Soldier sowie ein neuer Skin für Erstgenannte. 76's Sexualität wurde bisher nicht mit einem Wort thematisiert, viele Fans scheint diese Enthüllung zu überraschen. Andere LGBT-Charaktere aus Overwatch sind Tracer, die in einem Comic eine Beziehung mit einer Freundin hat und Zarya, die sich als bisexuell identifiziert.
Dennoch scheint die Vielfalt der Heldenauswahl manch einem Fan nicht zu reichen. Nach der Enthüllung der letzten Heldin Ashe wurden Stimmen laut, die sich über das Fehlen eines weiblichen schwarzen Helden echauffierten. Dieser Ärger vervielfältigte sich sogar noch, als bekannt wurde, dass Ashe und Mercy ursprünglich sogar eine dunklere Hautfarbe haben sollten. Derzeit sind noch mindestens sechs weitere spielbare Helden geplant. Gut möglich, das Blizzard diese Lücke noch schließen wird.