Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/1944

In Europa können Hunde von einer Vielzahl verschiedener Parasiten infiziert sein.
Spulwürmer und Hakenwürmer werden von Hund zu Hund durch direkten Kontakt übertragen, das Tier kann sich aber auch durch Schnüffeln an Exkrementen infizieren. Deshalb wird eine regelmässige Entwurmung 4x jährlich empfohlen.
Der Fuchsbandwurm ist für Hunde weitgehend ungefährlich, kann beim Menschen aber sehr grossen Schaden anrichten. Die nur unter dem Mikroskop sichtbaren Wurmeier bleiben zu Millionen im Fell der Vierbeiner hängen und verteilen sich so auch in unserem Wohn- und Lebensraum. Geraten die Fuchsbandwurmeier in den menschlichen Verdauungstrakt, gelangen die Larven in die Leber, wo sie sich über Jahre hinweg ausbreiten und tumorartig wuchern.
Gefährdet sind Hunde mit Zugang zu Wildtieren, speziell dem Fuchs, Hunde die Aas fressen oder regelmässig unbeaufsichtigten Auslauf haben. Deshalb empfehlen wir, Familienhunde mit Kontakt zu Kindern, älteren oder immungeschwächten Personen monatlich zu entwurmen.
Junghunde können schon vor der Geburt, aber auch durch Aufnahme von Muttermilch mit Spulwürmern infiziert sein. Deshalb empfehlen wir die regelmässige Entwurmung von Welpen im Abstand von 2 Wochen bis zur ersten Impfung. Danach bis halbjährig sollte ihr Junghund einmal pro Monat entwurmt werden. Natürlich ist eine Entwurmung des Muttertieres ebenfalls angezeigt.
Sämtliche Entwurmungspräparate für Hunde erhalten Sie bei uns während den Praxisöffnungszeiten.