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Sein Baby zu massieren ist keine angeborene Praktik. Es existieren verschiedene Arten von Babymassagen, die sich in manchen Kulturen unterscheiden. Die allgemein verwendeten Öle im Winter sind die Senföle, die wärmeerzeugend sind. Im Sommer benützt man Kokosnussöl, das für seine erfrischende Eigenschaft bekannt ist. Für die Babymassagen gibt es keine allgemeinen Anweisungen. Die Mütter warten die Reaktion Ihrer Kinder ab. Es gibt also keine indische Methode, sie ist eher eine Philosophie.
Die indische Massage ist seit jeher eine alte Tradition und wird jeden Tag beim Baby angewendet, bis es Laufen kann.
Die Massage ist eine Lehre, die die Struktur des Körpers korrigiert, die Funktion der Organe, die Aufnahme der Ernährung verbessert und die Durchblutung erleichtert. "So wird es von Kiran Vyas beschrieben, Autor verschiedener Bücher über die indische Massage. Die Bewegungen verlaufen wie die Wellen, langsam, rythmisch und erzielen einen wohltuende Entspannung.
Die afrikanische Massage:
In vielen afrikanischen Regionen gehören Massagen zur täglichen Pflege. Die Techniken und Öle die gebraucht werden, sind in jedem Land anders. Die Massagen werden nach dem Bad mit Mandelöl oder "Karitébutter" durchgeführt. Man beginnt mit den Massagen sofort nach der Geburt und setzt damit fort, bis das Kind drei, vier Jahre alt ist.
Mit weichen, rhythmischen Bewegungen, werden die Glieder, der Kopf und der Rücken massiert. Nachher nimmt man das Kind, Kopf und Arme nach unten und hält es bei den Fussknöcheln. Nachher wird es in die Luft geworfen um seine Wachsamkeit zu wecken. Wir müssen erwähnen, dass viele Europäische Ärzte davor warnen, dass Manipulationen dieser Art für das Baby gefährlich sein können und schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können. Darum sollten nur erfahrene Afrikaner solche Massagen ausführen.
Bibliographie:
Babymassagen
Dr. Alan Heath et Nicki Brainbridge
Hachette