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Die Credit Suisse hat im zweiten Quartal 2014 erwartungsgemäss einen hohen Verlust erlitten. Das ist einerseits auf die Busse im US-Steuerstreit zurückzuführen, aber auch auf einen Ertragsrückgang in der Vermögensverwaltung.
Die Busse im US-Steuerstreit schlägt sich mit 1,62 Milliarden Franken zu Buche, wie die Credit Suisse am Dienstag weiter mitteilte.
Der den Aktionären zurechenbare Verlust beläuft sich im zweiten Quartal 2014 auf 700 Millionen Franken. Der Geschäftsgang entwickelte sich im laufenden Jahr nicht schlecht, aber auch nicht berauschend, wie den weiteren Zahlen zu entnehmen ist.
In der Geschäftseinheit Private Banking & Wealth Management war ein Ertragsrückgang zu verzeichnen, der namentlich auf Vermögensabflüsse und tiefere Margen zurückzuführen war. Auf Grund der US-Busse resultierte unter dem Strich ein Verlust vor Steuern von 749 Millionen Franken im zweiten Quartal 2014.
Im Investmentbanking musste die Credit Suisse im zweiten Quartal 2014 ebenfalls einen Ertrags- und Gewinnrückgang gegenüber dem ersten Quartal 2014 hinnehmen. Zudem erhöhte sich im Berichtszeitraum auch das Aufwand-/Ertragsverhältnis von 75,8 Prozent auf 77,6 Prozent. Vor diesem Hintergrund sind weitere Kosteneinsparungen geplant.
So hat die Credit Suisse im Bereich Global Macro Products bereits den Ausstieg aus ihrem Rohstoffhandelsgeschäft beschlossen. Die Bank wird zudem ihr Devisengeschäft neu auf eine Kombination aus elektronischem und Telefonhandel für grössere und komplexere Transaktionen ausrichten.
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