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In der Schweiz führt beispielsweise Manor das FOS-Label. Es ist hierzulande weniger verbreitet als MSC. Für über die Hälfte der Fisch-Bestände, die «Friend of the Sea» zertifiziert, gibt es laut Studie keine verlässlichen Daten für nachhaltiges Arbeiten.
Betrachtet man nur den Rest, stammen 81 Prozent aus nicht überfischten Beständen. Bei 7 Prozent wurde das Siegel inzwischen suspendiert - aufgrund der Studie.12 Prozent der zertifizierten Fische stammen noch aus überfischten Beständen.
«FOS-Fischer oft Kleinbetriebe»
Der Fischerei-Experte Rainer Froese bewertet FOS differenziert: «Insgesamt kommen die bei unsere Studie etwas besser weg. Das Problem bei Friend of the Sea war, dass für viele Bestände keine ausreichende Informationen vorlagen. Aber wo Informationen vorlagen, kamen sie deutlich besser weg als MSC.»
Zum Problem der mangelhaften Daten sagt «Friend of the Sea»: Rund die Hälfte der FOS-zertifizierten Fischereien seien Kleinbetriebe und keine industriellen Fischereien. Viele befänden sich in Entwicklungsländern, in welchen verlässliche Fischbestandes-Daten eher die Ausnahme bilden.