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Die argentinische Gesellschaft sieht sich im Fußball (Futbol) widerspiegelt und hat ihre Idiosynkrasie um ihn herum aufgebaut, was bedeutet, dass Futbol die Art und Weise beeinflusst, wie die Argentinier*innen die Welt wahrnehmen, sich ausdrücken, glauben und fühlen.
Die folgende Arbeit ist das Ergebnis einer selbstreflexiven und ethnographischen Recherche des Autors in der Stadt Buenos Aires, wo der berühmteste Sport der Welt, nicht nur eine sportliche Betätigung darstellt, sondern ein komplexes soziokulturelles Phänomen, das sich mit der Zeit zu einem Generator kollektiver Identitäten und individueller Subjektivitäten entwickelt hat.
Durch einen sozialen und visuellen Ansatz bricht diese Arbeit das spezifische Phänomen des Futbol im Fall von Argentinien auf, legt seine politischen und religiösen Facetten frei und zeigt, wie diese durch verschiedene symbolische Darstellungen im chaotischen Ausdruck des Alltagslebens von Buenos Aires ineinandergreifen.