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Ein französischer Polizei-Scharfschütze hat am Rande eines Auftritts von Präsident François Hollande versehentlich einen Schuss abgefeuert und zwei Menschen verletzt. Die Verletzten seien jeweils am Bein getroffen worden, sagte der örtliche Präfekt Pierre N'Gahane am Dienstag.
Der Schuss fiel im Ort Villognon nördlich von Angoulême im Westen des Landes, wo Hollande eine neue Bahn-Schnellstrecke einweihte. Auf einem Video war zu sehen, wie der Staatschef nach einem Knall seine Rede kurz unterbrach.
«Ich hoffe, dass nichts Schlimmes passiert ist», sagte er und wartete einen Moment ab, bevor er seine Ansprache fortsetzte. Nach Angaben N'Gahanes wurde eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Hollande habe vor seiner Abreise mit den Verletzten gesprochen. (sda/dpa)
Bei einem Krisentreffen zur Migration über den Ärmelkanal haben Frankreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland einen härteren Kampf gegen Schleuser vereinbart. Grossbritannien, das Ziel der mit kleinen Booten übersetzenden Flüchtlinge ist, wurde zur Schaffung legaler Migrationswege aufgerufen, sagte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin am Sonntagabend nach dem Treffen in Calais. Ausserdem müsse Grossbritannien die illegale Beschäftigung von Flüchtlingen erschweren. Vor einigen Tagen starben im Ärmelkanal 27 Menschen auf dem Weg nach Grossbritannien, weil ihr Boot kenterte.