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Zugegeben: Mit der lauten, muffigen und ratternden «Tube», wie sie der gemeine Pendler kennt, hatte das da nichts zu tun. Abgesperrt war die Station Baker Street, und die U-Bahn fuhr nirgends hin. Aber eine Königin kommt ja auch nicht alle Tage vorbei.
Der Besuch zum 150-Jahre-Jubiläum der «Tube»? Königinnen-Routine. Händeschütteln, lächeln. Gemessenen Schrittes die Stufen herabsteigen. So tun, als würde man sich wirklich für die Ausstattung im Führerstand der Bahn interessierten. Verständnisvoll nicken und «yes, yes» murmeln. Eine Namenstafel enthüllen.
Die Queen und die «Tube», das hat schon früher funktioniert. 1969 war sie die erste Monarchin überhaupt, die sich unter die Erde wagte. Das war bei der Eröffnung der Victoria Lane.
Für den Lacher des Tages sorgte die schwangere Herzogin Kate. Sie bekam von Verantwortlichen der U-Bahn einen Sticker überreicht: «Baby on board». Diesen stecken sich schwangere Bahnfahrerinnen an, damit sie wenn nötig einen Sitzplatz bekommen.
Ende Januar hatte bereits Prinz Charles die «Tube» beehrt. 3 Minuten Fahrt, von der Station Farringdon zur Station King's Cross. Für Charles war das, nach unterschiedlichen Anagben, die erste U-Bahn-Fahrt seit 1986 oder 1979.