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Private Anlagegesellschaften reicher Familien haben laut einem Bericht der Personalvermittlungsgesellschaft Agreus Group dort die grösste Anzahl von Top-Führungskräften, die mehr als 396'000 Dollar pro Jahr einstreichen. Etwa 40 Prozent der Chief Executive Officers verdienen mehr als das, ebenso wie ein Drittel der Chief Investment Officers und ein Viertel der Chief Operating Officers.
Rund 36 Prozent der Family-Office-CEOs im asiatisch-pazifischen Raum haben ein Jahressalär, das diesen Betrag übersteigt, während dies in Europa, Südamerika und Afrika bei weniger als einem Viertel der Befragten der Fall ist. Dies geht aus dem Vergütungsbericht hervor, für den 671 Family-Office-Führungskräfte befragt wurden.
Spitzenlöhne in den USA
“Um das grösste Paket zu bekommen, sollte man in den USA sein”, sagte Tayyab Mohamed, Präsident für den US-Markt bei Agreus in London. “Die Talentpools in den USA, aus denen Family-Office-Mitarbeiter normalerweise rekrutiert werden - beispielsweise Bankensektor oder Unternehmensberatung - sind bereits sehr gut bezahlt.”
Family Offices haben in diesem Jahrhundert stark zugenommen, angetrieben durch das Vermögenswachstum in den Bereichen Technologie, Finanzen und Immobilien. Nach Angaben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY gibt es weltweit mehr als 10'000 Single-Family-Offices, von denen mindestens die Hälfte in den letzten zwei Jahrzehnten gegründet wurde, einschliesslich jenen von Eric Schmidt von Alphabet und Medienspross James Murdoch.
Laut dem Bloomberg Billionaires Index lebt ein Viertel der 500 reichsten Menschen der Welt in den USA. Etwa 6 Prozent der Family Offices des Landes verwalten ein Vermögen von mehr als 5 Milliarden Dollar, während laut Agreus etwa ein Drittel 500 Millionen Dollar oder weniger betreut. New York, Kalifornien und Florida sind die beliebtesten Standorte.
(Bloomberg)