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Die Richemont Marken Cartier, Montblanc und IWC, die am SIHH in Genf, der nächste Woche beginnt, verkaufen sich offiziell nur schleppend, da die Lager beim Handel zu sind. Es wurden von den Marken Überproduktionen gefertigt und der Handel wurde mit Uhren überschwemmt. Um die Liquidität der Händler zu sichern, landen diese Marken schlussendlich auf dem Graumarkt und werden zum Teil 50% unter dem Fachhandelspreis verkauft.
Der Luxusgüterkonzern Richemont setzte im letzten Quartal 3,1 Milliarden Euro um, was einem Plus von 1 Prozent entspricht. Während Richemont insgesamt ein Wachstum von 7 Prozent verzeichnet, stagniert das Geschäft mit den Luxusuhren-Marken wie Cartier, Montblanc oder IWC.
Grund: Der Lagergestand bei den Uhrenhändlern ist noch zu hoch, weshalb sie weniger bestellen. Auch im Grosshandel schrumpften die Verkäufe, weil Richemont Uhren zurückkaufte. Der Konzern befürchtet, dass die Händler bei zu hohen Lagerbeständen zu grosse Rabatte gewähren, um ihre Liquidität zu gewährleisten. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Print-Ausgabe.