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Vielleicht ist dir der grüne Frosch auf der FUSETEA-Flasche bereits aufgefallen: Seit Juli 2019 ist der Tee im FUSETEA-Eistee Rainforest Alliance-zertifiziert und neu wird auf jeder Flasche ein Frosch-Siegel abgedruckt. Doch was bedeutet der grüne Frosch genau? Und was unterscheidet die Rainforest Alliance von Fairtrade-Zertifizierten? Wir haben die Antworten.
1. Die Rainforest Alliance gibt es schon seit 32 Jahren
Es waren eine Masseuse, ein Toxikologe, ein Theaterarbeiter, ein zurückgekehrter Freiwilliger des Friedenskorps und ein junger China-Experte, die die Rainforest Alliance 1986 gründeten. Die fünf Gründungsmitglieder hatten etwas gemeinsam: Sie sorgten sich um den Regenwald und dessen Abrodung. Damals wurden jede Minute 20 Hektaren Regenwald zerstört. Deshalb riefen sie zu einer Konferenz – und gründeten die Rainforest Alliance.
Während ihrer Konferenz entwickelten sie ihre Idee: Durch die Zertifizierung nachhaltig bewirtschafteter Wälder und der Unterstützung von Bauern bei der Suche nach einem Markt für ihre nachhaltig angebauten Produkte könnte die Umwelt geschützt, die Lebensgrundlagen von Urwaldbewohnern verbessert und die Holzwirtschaft verändert werden.
Heute ist diese Idee zu einer mächtigen, globalen Bewegung geworden, die mehr als 85 Länder rund um den Globus umfasst und die Rechte und das Wohlergehen der Bauern sowie die lokale Tierwelt und die Umwelt unterstützt.
2. Der grüne Frosch ist ein Symbol für die Umwelt
Die Rainforest Alliance zertifizierte erstmals 1991 Forstbetriebe, ab 1992 kamen Landwirtschaftsunternehmen dazu.
Heute sind 7 Millionen Hektaren Wälder und Landwirtschaftsbetriebe zertifiziert – das ist etwa die doppelte Fläche der Schweiz.
3. Die Rainforest Alliance ist auch in der Tourismus-Branche aktiv
Die Rainforest Alliance zertifiziert nicht nur Forst- und Landwirtschaftsunternehmen, sondern auch Hotels.
1993 begann die Rainforest Alliance mit einem Pilotprojekt in Costa Rica, die Tourismusindustrie genauer unter die Lupe zu nehmen.
Zusammen mit Hotels, in- und ausländischen Reiseveranstaltern und anderen Tourismusunternehmen half die Rainforest Alliance, ökologische, soziale und wirtschaftliche Praktiken in der Tourismus-Branche zu verbessern.
Heute können Hotels das Rainforest Alliance-Siegel erhalten, wenn sie die nahen Ökosysteme schützen, die natürlichen Ressourcen sinnvoll nutzen, den Klimawandel eindämmen und Vorteile für die soziale und kulturelle Entwicklung der umliegenden Gemeinden schaffen.
Bis jetzt zählen 71 Hotels und Resorts in Südamerika zu den zertifizierten Unternehmen.
4. Der Unterschied zwischen Fairtrade und der Rainforest Alliance liegt in einem Minimums-Preis
Bei all den unterschiedlichen Zertifizierungsmöglichkeiten fühlt man sich schnell etwas verwirrt. Aber der Unterschied ist eigentlich ganz simpel: Während Fairtrade-Labels den Bauern einen Minimums-Preis für ihre Produkte garantieren, setzt die Rainforest Alliance auf die Ausbildung in nachhaltigen Themen und stellt damit eine langfristige Qualitätssteigerung sicher.
Fairtrade stellt also sicher, dass Bauern einen bestimmten Preis für ihre Produkte bekommen, während dies bei der Rainforest Alliance nicht der Fall ist.
Dafür begleitet die Rainforest Alliance ihre Bauern näher, bildet sie aus und lässt sie strengere Kriterien einhalten. Ein Beispiel: Die Rainforest Alliance lehrt Bauern, wie sie aus der Kaffeepulpe, der Hülle der Bohnen, Dünger machen können. So müssen die Bauern kein Geld mehr für Dünger ausgeben.
Die gesteigerte Qualität zahlt sich schlussendlich in der höheren Zahlungsbereitschaft für die Produkte mit dem Rainforest Alliance-Siegel aus – und in der gesteigerten Nachhaltigkeit.
5. Der Tee im FUSETEA ist zu 100 Prozent Rainforest Alliance-zertifiziert
Mit der Zertifizierung verpflichtet sich