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Gespräche über eine potenzielle Übernahme befänden sich noch in einer frühen Phase, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) am Montag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Seagen kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 30 Milliarden US-Dollar, dazu wäre eine Prämie auf den Aktienkurs fällig. Eine Übernahme könnte dabei auf eine Reihe von Hürden stossen, etwa kartellrechtlich.
Laut "WSJ" befand sich Seagen im vergangenen Jahr in Gesprächen mit dem Konkurrenten Merck & Co über eine Übernahme im Wert von insgesamt 40 Milliarden Dollar oder mehr, der Deal kam jedoch nicht zustande. Bereits damals soll Pfizer Interesse an Seagen gezeigt haben, wie es hiess. Seagen verfügt über einige vielversprechende Krebstherapien.
Pfizer müsse bis 2030 geschätzte 17 Milliarden Dollar Umsatzeinbussen durch Patentverluste ausgleichen. Das Unternehmen sitze derzeit auf einem Geldberg von knapp 23 Milliarden Dollar durch Einnahmen aus Verkäufen seiner Corona-Impfstoffe sowie weiterer Produkte./nas/ngu/mis
(AWP)