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Kardinal Koch, geboren 1950 in Emmenbrücke, studierte Theologie in München und in Luzern. Nach seiner Habilitation wurde er Honorarprofessor für Dogmatik, Ethik, Liturgiewissenschaft und Ökumenische Theologie an der Universität Luzern. 1995 erfolgte die Wahl zum Bischof von Basel. Kurt Koch war in den Jahren 2007 bis 2009 Präsident der Schweizer Bischofskonferenz. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2010 zum Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und verlieh ihm aus diesem Anlass den Titel eines Erzbischofs ad personam. Im selben Jahr nahm er ihn als Kardinaldiakon in das Kardinalskollegium auf. Kurt Koch hat über 60 Bücher und Schriften verfasst, darunter «Mut des Glaubens» (1979) und «Eucharistie» (2005).