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"Doctors / Professors / Kings & Queens". Diese Box mit 4 CD's und liebevoller Dokumentation wurde vor längerer Zeit im Tages Anzeiger vorgestellt, und ich als Nichtkenner dieser Musik kam erst darauf, als ich darauf hingewiesen wurde. Nanu, ich riskierte es mal und kaufte das Ding, das bei uns offenbar nicht erhältlich ist. Ich habe das nicht bereut und stelle heute Abend einen Querschnitt vor. Wir hören kreolisches Französisch, Klezmer, N.O Rhythm n' Blues, Cajun, Blechmusik mit Tuba und einiges mehr.
Von 1956 bis 1971 machte Duke Ellington immer wieder auf eigene Rechnung Studioaufnahmen, welche nicht für die Veröffentlichung bestimmt waren. Es war Ellington's Gewohnheit, seine Werke auf Bänder zu dokumentieren, und die 10 CD dieser Serie repräsentieren sein persönliches Archiv von Kompositionen und Arrangements. Viele davon sind nie offiziell erschienen, darunter die beiden längeren Werke "The Degas Suite" und "The River". Die besten Balladen von Paul Gonsalves sind in dieser Kollektion enthalten, neben einmaligen Soli von Johnny Hodges, Shorty Baker, Willie Cook, Clark Terry, Cootie Williams und vor allem Ray Nance.
1. Set: The Sound of Jazz from CBS Television, 8.12.1957 Der Präsentator zeigt eine absolut einmalige und historische TV Produktion mit einer geballten Ladung Swing. Es sind die ganz Grossen der damaligen Swingzeit dabei wie Count Basie, Coleman Hawkins, Roy Eldridge, Ben Webster, Vic Dickenson, Benny Morton, Rex Stewart, Henry "Red" Allen, Doc Cheatham, Milt Hinton und viele, viele mehr.2. Set: Count Basie Orchestra im Kongresshaus Zürich, 6.2.1959 (Swiss TV) Auch diese Aufnahme ist historisch, zeigt es doch die Count Basie Big Band mit vielen bekannten Musikern in Höchstform. Auch das ein Hochgenuss in Swing. Beide Aufnahmen in S/W.
Dieser zweite Teil über Jay Jay Johnson umfasst die Jahre 1956 bis 1961. Das erfolgreiche Jay & Kai Quintet bestand bis Mitte 1956. Danach leitete J.J. Johnson meistens ein Quintett oder ein Sextett in verschiedenen Besetzungen, u.a. mit dem belgischen Saxophonisten Bobby Jaspar, dem Kornettisten Nat Adderley, und den Pianisten Hank Jones, Tommy Flanagan, Cedar Walton oder Victor Feldman. Sein Sextett mit dem Trompeter Freddie Hubbard und dem Tenorsaxophonisten Clifford Jordan, das bis Ende 1960 bestand, bezeichnete Johnson als seine beste Band.
Archie Shepp (ts, ss, voc, p, comp,) wurde am 24. Mai 1937 in Fort Lauderdale, Florida, geboren. Im kommenden Monat Mai kann er somit seinen 70. Geburtstag feiern. Einen Namen machte er sich insbesondere in den 1960er- und 1970er Jahren als einer der wichtigsten Repräsentanten der damaligen Jazz Avant-Garde. Er verfügt über eine sehr expressive Spielweise, die manchmal aggressiv wirkt, weshalb er oft als 'angry young man' etikettiert wurde. Diese Bezeichnung war nicht ganz abwegig, da sich Shepp auch politisch stark enga- gierte. So soll er einmal gesagt haben: "Jeder Ton, den ich spiele, ist politisch geprägt." Nach den 70er Jahren stellte sich bei ihm eine Hinwendung zu traditionelleren Formen ein. Archie Shepp war nicht nur Musiker, er betätigte sich auch als Theaterautor und an mehreren Universitäten als Professor für afro- amerikanische Musikgeschichte. Heute ist er auch bei vielen modern gerichte ten Jazzfans mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Aufgrund dieses Umstandes und des 70. Geburtstages wird der Referent versuchen, einen (un vollständigen) Überblick uber das musikalische Schaffen von Archie Shepp zu vermitteln.
Sims machte ein Viertel der ursprünglichen und später berühmten "Four Brot hers" aus, die bei Woody Herman's Second Herd Jazztongeschichte schrieb. Ein allerseits beliebter Musiker, der von vielen Grössen wie Benny Goodman, Herman, Stan Kenton und Gerry Mulligan umworben war bis er 1957 eine eigene Gruppe mit Al Cohn bildete, die mit Unterbrüchen bis zu seinem Tod Bestand hatte. Sims war ein vollständiger Jazzmusiker, begnadet mit grossem Wohlklang, einer nahezu perfekten Berherrschung seiner Instrumente und einem enormen Swing, der immer wieder seine Umgebung in Extase versetzte.
Der Referent präsentiert, bei diesem Groovin' High, alles Titel die mit "Blues For....." beginnen. Hier einige Beispiele dieser Nummern: Blues For Jimmy mit Henry "Red" Allen / Kid Ory; Blues For Basie mit Ray Bryant; Blues For George mit Benny Carter / Scott Hamilton; Blues For Yolande mit Coleman Hawkins / Ben Webster; Blues For A Playmate mit Frank Wess / Kenny Burrell.
Part 1: Lesser known Blues Shouters:
Freddie Gross (sic), Calvin Boze, Larry Darnell, Jimmy Nelson und andere, deren Ruhm vielleicht auf das Jahrzehnt nach dem zweiten Weltkrieg be- schränkt gewesen sein mag, verdienen es musikalisch, aus der Vergessenheit zurückgeholt zu werden.
Part 2: Lesser known Girl Pianists:
Neben den ganz grossen JazzpianistInnen wie Mary Lou Williams oder Patty Bown gab es- ebenfalls im Jahrzehnt nach dem zweiten Weltkrieg im Bereich des Jump und Rhythm' n' Blues- ein paar auch aus Sicht des Jazzhörers äusserst bemerkenswerte Pianistinnen, deren swingende und rockende Aufnahmen wir uns anhören, zum Beispiel Camille Howard oder Betty Hall Jones. Zur Ab- rundung kommt Patty Bown zum Zug, eine moderne Pianistin der 50ger Jahre, deren Aufnahmen heute leider viel zu wenig bekannt sind (sie spielte als Begleiterin mit Leuten des Kalibers von Gene Ammons und Don Byas, machte aber auch spannende Trio-Aufnahmen unter eigenem Namen).