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Wie funktioniert das Auge?
Der kugelförmige Augapfel, der gut geschützt in der Augenhöhle liegt, ist aus drei Schichten aufgebaut: der Lederhaut, der Aderhaut und der Netzhaut. Er wird vom Glaskörper gefüllt und enthält die Linse, die sich zwischen der vorderen und der hinteren Augenkammer befindet. An der Vorderseite des Auges liegen Bindehaut und Hornhaut. Unter der Hornhaut befindet sich die Iris. Die Iris umgibt die Linse. Diese verengt oder weitet sich, je nachdem, ob es hell oder dunkel ist.
Die Tränenflüssigkeit sorgt dafür, dass Fremdkörper und andere Störungen aus der Umwelt kontinuierlich durch den Lidschlag weggewischt werden.
Ist die Tränenproduktion gestört, trocknet die Augenoberfläche aus - es entsteht das typische "Sandkorngefühl". Anhaltendes Arbeiten am Bildschirm begünstig ebenfalls das Austrocknen der Bindehaut. Durch die Bildschirmarbeit vermindert sich der natürliche Lidschlag, sodass der Feuchtigkeitsverlust im Auge weiter zunimmt. Die Folge davon: Reizungen, Rötungen, überschiessende Tränen aufgrund des gestörten Feuchtigkeitsfilms und Entzündungen.
Auch Sonne, Wind und trockene Wärme können die Augen unangenehm reizen. Fahrradfahren oder Schwimmen in Hallen- und Freibädern kann zu roten, tränenden Augen führen. Häufig auftretende Augenbeschwerden sind Bindehautentzündungen, trockene Augen und Gerstenkorn.