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Citizen Science und partizipative Forschung setzen darauf, dass Bürger*innen motiviert und interessiert sind, sich freiwillig an wissenschaftlichen Projekten zu beteiligen. Eine aktuelle Studie untersuchte die Bereitschaft der Schweizer Gesamtbevölkerung, sich an Forschung zu beteiligen.
Zwei Forschungsfragen standen im Zentrum:
Wie steht es um die Motivation und Bereitschaft der Schweizer Bevölkerung, sich aktiv an partizipativer Forschung zu beteiligen?
Wer ist unter welchen Umständen bereit, Zeit und Energie für partizipative Forschungsprojekte aufzuwenden?
Die Studie fokussierte auf die Wohnbevölkerung der Schweiz ab 18 Jahren. Es wurden schweizweit 1’394 Interviews mittels Onlinebefragung geführt. Optional erfolgten postalische Befragungen (für Haushalte ohne Internetanschluss). Die Befragung fand zwischen dem 12. Oktober 2020 und dem 20. Dezember 2020 statt.
Die Studienergebnisse zeigen, dass es ein Potenzial von Bürger*innen gibt, die an partizipativer Forschung interessiert sind: 48 % der Befragten könnten sich eine Beteiligung an partizipativen Forschungsprojekten vorstellen. Die Mehrheit (83 %) würde mindestens ein paar Stunden im Monat dafür investieren. Vor allem jüngere Personen, Personen mit höherer Bildung und Personen mit einer Offenheit für wissenschaftliche Themen sind daran interessiert, an partizipativen Forschungsprojekten teilzunehmen.
Die Studie wurde von Dr. Alexander Seifert, Fachhochschule Nordwestschweiz in Zusammenarbeit mit der Partizipativen Wissenschaftsakademie und Prof. Dr. Mike Schäfer, Institut für Kommunikationswissenschaft- und Medienforschung der UZH durchgeführt. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Projektseite.