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Die 74-jährige ehemalige Tennisspielerin spricht sich dafür aus, dass es bei den Männern an Grand Slams keine Spiele über fünf Sätze mehr gibt. Billie Jean King, die selber zwölf Grand Slams gewonnen hat – darunter sechs an Wimbledon – sagte gemäss der britischen «BBC», dass die Matches zu lange dauern würden.
Das Wichtigste in Kürze
- Die WTA-Gründerin Billie Jean King will, dass Männer bei Grand Slams künftig nicht mehr über fünf Sätze gehen müssen.
- Gemäss der ehemaligen Nummer Eins koste dies die Männer nämlich zu viel Energie.
- Zudem möchten gemäss der 74-Jährigen, die Zuschauer lieber Qualität statt Quantität sehen.
Die Gründerin der «Women's Tennis Association», also der Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen (WTA) sagte, dass Frauen ebenfalls über fünf Sätze spielen könnten, aber die Zuschauer «Qualität statt Quantität» möchten. «Im Unterhaltungssektor wirst du nicht besser bezahlt, wenn du länger spielst», so King beim Launch der WTA-Finals in Singapur.
Die Diskussion rund um die Kürzung der Grand-Slam-Spiele der Männer sowie die zeitlich sehr engen Termine bei Turnieren ist nicht neu und wurde in letzter Zeit wegen verschiedenen verletzungsbedingten Ausfällen neu lanciert. Allein in den letzten zwölf Monaten mussten sich nämlich Tennis-Stars wie Andy Murray, Rafael Nadal, Novak Djokovic oder der Schweizer Wawrinka längere Zeit von ernsthaften Verletzungen erholen.
Damit soll Schluss sein findet King, die die WTA im Jahr 1973 gründete: «Alle sagen immer Frauen wollen keine fünf Sätze spielen, aber ich will, dass Männer nicht mehr fünf Sätze spielen. Es kostet sie zu viel Energie».