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Gerald Klatskin
* 1910 in New York City; † 25. März 1986 in Hamden, Connecticut
Gerald Klatskin, ein US-amerikanischer Gastroenterologe, ist 1910 in New York City geboren. Er studiert Medizin an der Cornell University in Ithaca, New York, und promoviert 1933. Seine Zusammenarbeit mit der Yale Universität beginnt er mit seiner Ausbildung als Pathologe am Yale-New Haven (Connecticut) Krankenhaus und am Strong Memorial Hospital in Rochester, New York. Während seiner Tätigkeit als Militärarzt im Zweiten Weltkrieg in Kalkutta, Indien, beginnt sich Klatskin für Hepatitis-Probleme zu interessieren. Nach dem Krieg kehrt er nach Yale zurück und baut ein Labor auf, in dem er die Zusammenhänge zwischen biochemischen und biologischen Anomalien und die klinischen Merkmale einer erkrankten Leber studiert. 1947 führt er die erste Leberbiopsie durch. 1952 ist er der erste Preisträger des Francis Gilman Blake Award von Yale für herausragende Lehre in der Medizin. Er beschreibt 1965 die Eigenschaften des nach ihm benannten Klatskin Tumors. Zu Lebzeiten gelingt es Klatskin nicht, einen histologischen Atlas der Lebererkrankungen zu veröffentlichen, was erst sein Kollege Harold Conn 1993 realisiert. Gerald Klatskin ist emeritierter David Paige Smith Professor an der Yale School of Medicine, als er am 25. März 1986 in Hamden, Connecticut, stirbt.
Bekannt ist Gerald Klatskin durch die Eponyme Klatskin Tumor, Kaplan-Klatskin Syndrom, Klatskin-Nadel,
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Gerald Klatskin u.a. mit Harold Conn.
Quellen
http://radiographics.rsna.org/content/26/2/465.long
http://radiographics.rsna.org/content/26/2/465.long
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2595709/
http://<ip-pii>/doctor.cfm/3489.html