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Forscher auf der ganzen Welt versuchen verzweifelt einen Impfstoff gegen das Coronavirus auf den Markt zu bringen. Der 17-fache Grand-Slam-Champion Novak Djokovic ist davon nicht begeistert.
Noch gibt es keinen Impfstoff gegen das Coronavirus, doch das sollte sich früher oder später ändern. Novak Djokovic hat sich bereits gegen eine verpflichtende Coronavirus-Impfung ausgesprochen. «Ich persönlich bin gegen Impfungen. Ich möchte nicht, dass mich jemand zwingt, einen Impfstoff einzunehmen, um reisen zu können», so die Weltnummer eins im Männertennis auf Facebook.
Er wisse nicht, ob er sich würde impfen lassen, sollte dies für Tennisspieler obligatorisch sein. «Ich werde eine Entscheidung treffen müssen.» Und weiter: «Ich habe meine eigenen Gedanken zu der Angelegenheit, und ob sich diese Gedanken irgendwann ändern werden, weiss ich nicht.»
Offiziell ist die Tennistour bis am 13. Juli unterbrochen, manche befürchten, dass in diesem Jahr überhaupt nicht mehr gespielt werden kann und wenn doch, dann möglicherweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit, respektive ohne Fans. Alles Zukunftsmusik, auch der mögliche Impfstoff.
Der Serbe sagt: «Die Saison wird offiziell wieder beginnen, wenn alle zu 100 Prozent sicher sind, dass die Menschen zurückkehren können, dass es kein Risiko gibt, dass die Menschen gegen das Virus resistent sind, und das braucht Zeit.» Vielleicht sogar unendlich viel Zeit, denn eine 100-prozentige Sicherheit, die würde auch ein Impfstoff nicht garantieren können.