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Bei der Adipositas handelt es sich um eine
Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit starkem Übergewicht, die durch eine
über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes gekennzeichnet
ist.
Nach der WHO-Definition liegt eine
Adipositas ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 kg/m² vor, wobei drei
Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI
herangezogen wird. Bei einem BMI grösser 40 kg/ m² spricht man von einer
Adipositas permagna oder morbiden Adipositas.
Übergewicht tritt gehäuft unter
Lebensbedingungen auf, die durch wenig körperliche Aktivität und Nahrungsüberfluss
geprägt sind. In der Schweiz geht man von 30-40 % erwachsenen Menschen mit
Übergewicht aus. Adipositas ist ein hoher Risikofaktor für
die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kommen andere Erkrankungen
wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Fettstoffwechselstörungen
(erhöhtes Cholesterin, bzw. LDL) oder Bluthochdruck dazu, wird die Gefahr einer
Herz-Kreislauf-Erkrankung (Metabolisches Syndrom) nochmals deutlich erhöht.
Oft treten psychische und sogar
wirtschaftliche Schäden für die Betroffenen auf, weil Fettleibigkeit
gesellschaftlich nicht toleriert wird und Betroffene häufig sozial und beruflich
ausgegrenzt werden.
Unsere Programme, ein Einzel- und ein Gruppenprogramm, bieten im Anschluss an die Indikationsgespräche, eine internistische Eintrittsuntersuchung, eine Überprüfung des Ess- und Bewegungsverhaltens sowie eine psychologische Standortbestimmung an. Ziel ist es durch Verhaltensanpassungen eine Gewichtsreduktion zu erreichen.
Wichtig für die Teilnahme ist eine positive Motivation und Bereitschaft zu Veränderungen.