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Er hatte sie alle: Gwen Stefani, Justin Bieber, Adele und sogar First Lady Michelle Obama: James Corden, 38, chauffiert in seiner «Late Late Show» Stars durch Los Angeles und singt mit ihnen ihre grössten Hits und Lieblingssongs. «Carpool Karaoke» ist mittlerweile Kult, jede Folge wird millionenfach angeklickt.
Seit März 2015 moderiert der Brite die US-Talkshow und ist mittlerweile einer der gefragtesten Comedians. Dabei war er davor in den USA ein Nobody und alle Welt wunderte sich, als der Sender CBS den «dicken Briten» zum Nachfolger von Craig Ferguson bestimmte. Alle Welt? Nicht ganz. Denn die Briten wussten bereits damals, was für ein Juwel Corden ist.
James Corden merkte schnell, dass aus ihm wohl kein Akademiker werden würde. Also verfolgte er lieber eine Karriere im Rampenlicht. Das erste Mal auf der Bühne stand er mit 18 Jahren für ein Musical. Ende der 90er spielte er in einer Serie über eine Boygroup namens Boyz Unlimited mit. Nicht trotz sondern gerade wegen seiner Figur bekam Corden zahlreiche Angebote. Auch in der TV-Serie «Fat Friends» sind seine Speckröllchen Thema.
Trash-Film - Oscar-Nomination - Nummer-1-Hit
Es folgten weitere Musicals und Serien, Theaterstücke und Filme. Corden liess sich nie in eine Schublade stecken und war keinem Genre abgeneigt. Er war sich nicht zu schade für Trash-Produktionen wie «Lesbian Vampire Killers», bekam aber auch Rollen in Oscar-nominierten Filmen wie «Into the Woods» mit Meryl Streep und Johnny Depp.
Doch der Brite bewies, dass er auch Talent hinter der Bühne hat. Mit der Serie «Gavin & Stacey» machte er sich auch als Autor einen Namen. 2009 moderierte er die «Brit Awards», er gewann einen «Tony Award» und mit dem Song «Shout» landete er sogar einen Nummer-1-Hit in Grossbritannien.
Der Sender CBS setzte auf Cordon und wurde nicht enttäuscht. Die Amerikaner, die nicht unbedingt dafür bekannt sind, britischen Humor zu verstehen, lieben den Engländer. James Corden kann locker mit seinen Kollegen Jimmy Fallon oder Jimmy Kimmel mithalten.
Erst vor wenigen Wochen holte er die Backstreet Boys in sein Studio und performte sogar mit ihnen - die Boyband-Erfahrung hat ihm ganz offensichtlich geholfen.
Und für Corden zahlt sich der Erfolg natürlich auch finanziell aus. Er ist gerade mit seiner Frau Julia und seinen Kindern Max und Carey in eine Luxus-Villa in Malibu gezogen: sechs Schlafzimmer, sieben Badezimmer, eine Outdoor-Feurstelle, ein Infinity-Pool und natürlich Meerblick. Kosten: 64'000 Dollar pro Monat, schreibt die «Daily Mail».
Bleibt die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolgs. Klar, James Corden ist witzig. Mit seiner Stimme hat er auch schon manchen Star in den Schatten gestellt. Aber vermutlich ist es die Tatsache, dass sich Corden nicht all zu ernst nimmt, sich für nichts schämt und für jeden Spass zu haben ist. Weiterer Beweis dafür ist dieses Video mit David Beckham: