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Nach dem 0:0 beim FC Thun am Freitagabend war einerseits klar, dass der FCB die Meisterschaft auf dem dritten Rang beenden wird und andererseits, dass er im letzten Quartal der Meisterschaft am zweitmeisten Punkte holen würde im Vergleich zu den anderen drei davor. Nach einem sehr starken Start mit 22 Zählern aus den ersten neun Partien baute der FCB danach ab, kam zwischen der 10. und der 18. Runde noch auf vierzehn Zähler und den darauffolgenden neun Partien noch auf 10. Aus den letzten acht Begegnungen resultierten nun schon 15 Punkte für Rotblau.
Gewinnt man nun auch die Derniere kam man also sicher von einem sehr guten ersten Viertel einem mediokren zweiten, einem unbefriedigenden dritten und wieder einem guten letzten Viertel sprechen. Auf alle Fälle wird aber die erste Hälfte die bessere gewesen sein für Rotblau, den in der holte man, je nach dem Ausgang vom Spiel gegen den FC Luzern, elf bis acht Punkte mehr als in der Rückrunde.
Beide Teams im Cup noch dabei
Umgekehrt erging es dem FC Luzern: Dieser holte sich den Schwung für eine gute zweite Meisterschaftshälfte ausgerechnet im letzten Spiel der Hinrunde mit einem 2:1-Heimsieg gegen den FCB. Mit demselben Resultat endete dann auch die gleiche Begegnung zum Restart nach dem Meisterschaftsunterbruch und der FC Luzern war nur noch vier Punkte von einem Europacupplatz entfernt. Seither gewann er aber nur noch zwei Spiele und wird sich daher mit einer Platzierung zwischen Rang 5 und 6 zufrieden geben müssen. Trotzdem war die Punkteausbeute in der Rückrunde um einiges höher als in den ersten 18 Runden, egal wie nun das letzte Spiel im St. Jakob-Park enden wird.
Die Saison wird nach dieser Ligaderniere aber für beide Teams noch nicht beendet sein: Am gleichen Abend, an dem der FCB Eintracht Frankfurt zum Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League empfängt, tritt der FC Luzern zuhause gegen den BSC Young Boys in den Viertelfinals des Helvetia Schweizer Cup an. Vielleicht kommt es dann im Verlauf des Augusts in diesem Wettbewerb also nochmals zum Duell zwischen dem FCL und dem FCB, das wäre dann auch endgültig die Derniere – und zwar die, einer sehr speziellen Spielzeit. Jetzt gilt es aber zunächst die Meisterschaft zu beenden, bevor man sich den kommenden Aufgaben widmen kann. Und in diesem Ligaabschlussspiel muss der FCB auf die verletzten Jonas Omlin, Afimico Pululu, Eric Ramires und Luca Zuffi sowie auf den gesperrten Omar Alderete verzichten.