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smt ag ingenieure + planer
Die stadtbernische Baugeschichte wird anfangs 20.Jh. vom Wirken von Stadtingenieur Friedrich Steiner geprägt:
In seine Zeit fällt, als wohl markantester Eingriff, die Kanalisierung und Korrektion der Aare zwischen Untertorbrücke und Lorrainebad, eine Wohltat für das Matte- und das Altenberg-Quartier, bis dahin notorische Überschwemmungsgebiete: Die Ausführung erfolgt zwischen ca. 1912 und 1917.
In Steiner’s Stadtingenieur-Zeit fallen aber auch die ersten “schwarzen” Staubfreimachungen der nicht gepflästerten Ausfallstrassen und neuen Quartier-Erschliessungsstrassen, für welche er gerne auf die Dienste der “Aberli-Makadam” zurückgreift, eine junge und dynamische Bauunternehmung mit Sitz in Solothurn, welche sich der neumödischen Anwendung des schwarzen Goldes im Strassenbau verschrieben hat und welche Hans Steiner 1912 als Stadtingenieur hat mitbegründen helfen (das war damals offenbar noch möglich).
Auch die Umlegung der zunehmend stinkenden Mündung des Sulgenbachs in die Aare vom bisherigen Ort oberhalb der Stadt an eine Stelle unterhalb des Stadtkerns ist eine von Steiner’s Aufgaben.
Für die Projektierung und Bauleitung der anspruchsvollen Aufgabe eines bergmännisch vorgetriebenen Stollens im Lockergestein unter der Stadt hindurch (Marciavanti-Vortrieb unter Druckluft) lässt sich in Bern offenbar kein qualifiziertes Büro finden, weswegen Friedrich Steiner kurz entschlossen ein Ingenieurbüro gründet und diesem den entsprechenden Auftrag erteilt. Dieser Akt kostet ihn zwar seine Stelle als Stadtingenieur, er sichert ihm aber gleichzeitig sein berufliches Weiterkommen.
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