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Ich habe eine ausserordentlich bereichernde Erfahrung gemacht. In Galway ist es nicht schlimm, wenn dein Englischniveau nicht sehr gut ist. Die Einheimischen sagen dir gerne, wie Du mit dem Bus von der Schule nach Hause gelangen kannst. Wenn Du einen Sprachaufenthalt machst, auch wenn er nur so kurz wie meiner ist, lernst Du Englisch im Alltag. Dabei kannst Du dich in den einfachsten Situationen des täglichen Lebens zurechtfinden: im Supermarkt einkaufen, ein Fahrrad mieten, dich mit deiner Gastfamilie und ihren Kindern verständigen (auch wenn sich diese hin und wieder über dich und die Dämlichkeiten, die Du sagst, lustig machen). Ich rate dir an, diese Erfahrung zu machen und mit einer offenen Haltung anzureisen. Man sollte selbstverständlich auch aktiv an den Aktivitäten der Schule teilnehmen: an den Englischkursen, aber auch an den Kursen über die irische Kultur, die irischen Tänze, usw. Die Schule ist sehr gut organisiert und Du fühlst dich nie alleine. Nutze die Gelegenheit, Leute aus allen Ecken der Welt kennenzulernen.
Man sollte es nicht versäumen, die „Cliff of Moher“ zu besuchen, sich in der wunderschönen Bucht von Galway zu verlaufen, die Gegend des Connemara zu erforschen und natürlich eine Kneipentour in den irischen Pubs zu machen und dabei ein Live Konzert zu hören. Diese Erfahrung war für mich fabelhaft. Ich habe die Stadt besucht, viele Leute getroffen und Englisch sprechen gelernt. Ich kann mich also nicht beklagen. Der einzige Nachteil war, dass ich mit dem Fahrrad 5 km zurücklegen musste, um von der Schule nach Hause zu kommen. Ich nahm den Bus nicht, weil er zu teuer war, doch mit dem Fahrrad konnte ich auch verschiedene Orte besuchen.