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Ariane Koch, geboren 1988. Sie studierte Bildende Kunst und Interdisziplinarität. Sie schreibt – auch in Kollaboration – Theater- und Performancetexte, Hörspiele und Prosa. Die Texte wurden vielfach aufgeführt und ausgezeichnet. «Die Aufdrängung» ist ihr Debütroman.
«Die Aufdrängung» ist das Debüt der Basler Autorin Ariane Koch, dem richtigerweise schon das Zeug zum Klassiker (Nicole Seifert in der «Zeit») attestiert wird. Darin wird die Routine einer jungen Frau jäh unterbrochen: In ihrer Kleinstadt, in der nie etwas Interessantes passiert, taucht ein Gast auf und verunsichert die Gewissheiten der Protagonistin und der Leser*innen. Zwischen Mensch und Tier changierend, löst seine Ankunft Fragen nach Selbstbildern, Fremdzuschreibungen und Machtgelüsten aus.
«Dort, wo der Gast hergekommen ist, ist er jetzt nicht mehr. Dort, wo er war, ist jetzt nur noch ein Nicht-Gast. Dort, wo der Gast nicht mehr ist, hat es jemand mit einer Leere zu tun, vielleicht einer pulsierenden Leere. Jemand sieht sich mit der Abwesenheit des Gastes konfrontiert. Jemand ist vielleicht verwundert, vielleicht traurig, vielleicht froh darüber.»
Lesung und Gespräch
Kurzlesung