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Der diesjährige Maturapreis der Theologischen Fakultät zum Thema „Das Christentum und die Religionen“ wird an eine Schülerin des Gymnasiums Kirchenfeld in Bern verliehen. Die Jury, bestehend aus den Professoren dieser Lehrfächer sowie des Dekans der Theologischen Fakultät, hat beschlossen, den Preis an Frau Claudia VON BALLMOOS zu verleihen.
Die Arbeit hat einen Umfang von 42 Seiten und trägt den folgenden Titel:
Ring oder Thaali – alte und neue Wege zum Ja-Wort. Hinduistische und reformierte Bräuche im Vergleich
Das Ziel der Arbeit ist herauszufinden, ob sich in den letzten 30 Jahren die hinduistischen Bräuche der Migranten aus Sri Lanka oder die Reformierten der hier traditionell ansässigen Bevölkerung mehr verändert haben. Das Fazit lautet: bei den hinduistischen Bräuchen der eingewanderten Tamilen gibt es Anpassungen an die hiesige Umwelt und Kultur, aber auf der reformierten Seite gibt es viel radikalere Veränderungen (Trauungsritual für gleichgeschlechtliche Paare, Feiern in der Natur, unter Wasser, im Flug etc.). Die Autorin greift auf vielfältige Quellen zurück, auf Bücher, auf diverse Internetseiten, auf Interviews (im Anhang abgedruckt) und auf eigene Anschauung. Die Arbeit enthält viele anschauliche Bilder, Statistiken und Tabellen. Es handelt sich um eine gut recherchierte, aufgebaute und geschriebene Arbeit, welche durch die Betreuer eine sehr gute Note sowie eine sehr gute Kritik erhalten hatte.Der Preis ist mit CHF 500.- dotiert und wird Frau Claudia von Ballmoos anlässlich der nächsten Diplomfeier der Theologischen Fakultät im Frühjahr 2019 verliehen.