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Die Geschichte von Togo
Vorzeit
Die vorkoloniale Geschichte Togos ist die Geschichte vieler Stämme, z.B. der Volksstamm der Ewe im Süden Togos, die ein Beispiel des Afrikas der Afrikaner geben. Von Nigeria herkommend, liessen sie sich am Fluss Mono nieder und sich in Fon, Ewe und Adja spalteten. Die Fon gründeten die Königreiche Benin, die Ewe wanderten nach Notsé, von dort vertrieben, flüchtend und zerstreut gründeten sie Kpalimé, Atakpam, Lomé und die Lagunendörfer. Die Ewe hatten vor Ankunft der Europäer eine hohe Stufe der Zivilisation erreicht. Ihre religiösen Bräuche und Sitten sind bodenständige, alte Kulturen.
Ankunft der Europäer
Die Europäer sind im 15. und 17. Jahrhundert erstmals um die Küsten Westafrikas gesegelt. Sie unterwarfen diese Völker unter anderem mit der Überlegenheit ihrer Waffen und setzten sich mit grosser Brutalität durch. Togo gehörte zur so genannten Sklavenküste, einem Zentrum des europäischen Sklavenhandels.
Kolonialzeit
1471 wurde Togo das erste Mal von Europäern betreten. Die Küste wurde auch Sklavenküste genannt. Grund hierfür war die damals betriebene Verschiffung von Menschen des afrikanischen Landes nach Kuba und Brasilien. 1884 wurde das Küstenland zum deutschen Schutzgebiet gemacht. Zu Anfang des ersten Weltkriegs wurde Togo zwischen dem königlichen England und Frankreich aufgeteilt. Der französische Teil erhielt 1960 die Unabhängigkeit.
UNESCO-Weltkulturerbe
Die rund 500 Quadratkilometer umfassende Kulturlandschaft aus landwirtschaftlich genutzten Flächen, Wäldern und Dörfern verdankt ihre Auszeichnung als Welterbe den Takienta-Wohntürmen ihrer Bewohner, der Batammariba.
Koutammakou – ein Landstrich im nordöstlichen Togo mit Ausläufern bis nach Benin – beherbergt eine der Hauptattraktionen des Landes: die Tata-Gehöfte der Batammariba (Tamberma) mit ihren Takienta-Turmhäusern, die zu einem Symbol des Landes geworden sind. Ein Haushalt bewohnt gewöhnlich ein ringförmig angelegtes Gehöft (»Tata«) aus kreisrunden Einraumgebäuden, die durch eine Mauer miteinander verbunden sind. Die bis zu zweistöckigen Gebäude haben unterschiedliche Funktionen und dienen als Wohnraum oder Getreidespeicher. Oben werden sie teils durch flache, teils durch spitzkegelförmige Strohdächer abgeschlossen, was ihnen in Verbindung mit dem Baumaterial Lehm ein anmutiges Aussehen verleiht. Die Wohntürme sowie ihre Anordnung innerhalb der Dörfer spiegeln die Sozialstruktur der Batammariba wider.
(Quelle: togolese.de)