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Vorerst kann das Wasser noch einen schwachen Chlorgeruch und -geschmack aufweisen, wie die Kantonsbehörden am Donnerstag mitteilten. Das ist aber ungefährlich.
Das Trinkwasser war mit Fäkalkeimen verschmutzt. Das kantonale Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen überprüfte die Wasserversorgung und gab sie frei.
Die Behörden raten der Bevölkerung, das Wasser einige Minuten lang laufen zu lassen, um eventuell noch vorhandene Keime aus den Leitungen zu spülen. Wasserfilter oder Filter gegen Kalk sollten gewechselt werden, gegebenenfalls unter Beizug einer Fachperson.
Die Einwohnerinnen und Einwohner von Gibloux durften ihr Leitungswasser seit Dienstagabend nicht mehr zum Trinken, Zähneputzen oder in der Küche verwenden, ohne es abgekocht zu haben. Geschirrspüler mussten sie mit der höchsten Temperaturstufe laufen lassen.
Bereits am Samstag gab es in elf Gemeinden des Saanebezirks Trinkwasserverschmutzungen, darunter Gibloux. Wegen der heftigen Regenfälle gerieten Fäkalkeime in die Wasserversorgungen.