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Untertitel: Jaun beging seinen 411. Schafscheid
Autor: Von WALTER BUCHS
Die aufgeführten Tiere waren zum grossen Teil in einer guten Verfassung, auch wenn der Sommer sich nicht nur von der schönen Seite zeigte. Es gab Hagelschlag. Im Juni war es zu trocken und anfangs August lag während einer Woche jeden Morgen bereits Reif. Doch insgesamt hatte es genügend Gras.
Von der Proviande, der Genossenschaft für Schlachtvieh, wurden 108 Tiere übernommen, die allerdings grösstenteils von auswärts nach Jaun transportiert wurden. Die Schlachtlämmer gingen dabei für 4.50 bis 5.00 Fr. pro Kilo und die Weidelämmer im Durchschnitt für 4.50 Fr. Für die Verkäufer ist das ein eher bescheidener Erlös, doch die Tiere wurden generell als etwas zu leicht bewertet.
Grosses Interesse der Marktfahrer
Wie in den früheren Jahren hatten auf dem Marktgelände wiederum zwischen 65 bis 70 Marktfahrer und andere Standbetreiber ihre Zelte aufgeschlagen. Erneut musste die Marktkommission aus Platzgründen 20 bis 25 Anfragen abschlägig beantworten.
Seit vielen Jahren ist der Jauner Schafscheid nicht bloss ein Kleinviehmarkt, sondern vielmehr ein Volksfest und ein beliebter Treffpunkt. Auf dem offiziellen Parkplatz wurden weit über 600 Autos gezählt, so dass die Zahl der Besucher insgesamt wieder auf rund 2000 geschätzt wurde. Auf der Kantonalstrasse durchs Dorf und zwischen den Ständen herrschte damit während Stunden ein reges Treiben.