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Melitracen und Psycholeptika und Venlafaxin beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Arrhythmien
Mechanismus
Unter Therapie mit Neuroleptika wie Flupentixol bzw. Flupentixol/Melitracen wurden Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG beschrieben. In Kombination mit Venlafaxin, welches ebenfalls mit einer QTc-Verlängerung in Verbindung gebracht wurde, sind additive Effekte möglich.
Effekt
Unter den Arzneistoffen sind Verlängerungen des QT-Intervalls im EKG beschrieben. In Kombination kann das Risiko für ventrikuläre Arrhythmien erhöht sein. Zudem kann es zu einer Verstärkung gemeinsamer unerwünschter Effekte wie z.B. Schwindel, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Krampfschwellensenkung oder Mundtrockenheit kommen.
Empfehlung
Eine Monitorisierung der QTc-Zeit im EKG und Kontrollen der Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium und Magnesium) sollten durchgeführt werden. Auf das verstärkte Auftreten unerwünschter Effekte sollte geachtet werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018