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SIFEM, die Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft, ist ein Teil der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Ihre Investitionen müssen in den strategischen Rahmen passen, der vom Parlament alle vier Jahre festgelegt wird, und die anderen Instrumente der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit ergänzen.
SIFEM ist eine sogenannte Impact-Investorin. Dies bedeutet, dass alle Investitionen von SIFEM mit der Absicht getätigt werden, messbare Entwicklungseffekte zu realisieren und bestimmte Ziele zu erreichen. Dazu gehört beispielsweise die Schaffung von Arbeitsplätzen, Kompetenzentwicklung, Steuerzahlungen, Vertiefung und Diversifikation des Finanzsektors sowie die Umsetzung von internationalen Best-Practice-Verfahren in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Standards, die alle mit Hilfe spezifischer Indikatoren erfasst werden.
SIFEM ist bestrebt, die Entwicklungseffekte ihrer Investitionen während des gesamten Investitionszyklus zu maximieren, d. h. von der Investitionsanalyse über die Investitionsentscheidungen und das Investitionsmanagement bis hin zum Monitoring der Investitionen. Zu diesem Zweck analysiert und überprüft SIFEM seit Januar 2018 den Beitrag ihrer Investitionen in vier Entwicklungsbereichen, die die strategischen Ziele widerspiegeln, die SIFEM von der Schweizer Regierung zugewiesen wurden, und die in vollem Einklang mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihren 17 Nachhaltigkeitszielen stehen, die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden, sowie mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens.
SIFEM verwendet seit 2018 eine spezifische „Theory of Change“ auf Portfolioebene, die auf einem logischen Rahmenmodell basiert. Die Theorie des Wandels von SIFEM unterstützt alle SIFEM-Investitionen mit der Überlegung, dass die Finanzintermediation eine zentrale Rolle für das Wachstum des Privatsektors in Entwicklungs- und Schwellenländern spielt. SIFEM konzentriert sich darauf, lokale Finanzintermediäre in ihrer Fähigkeit zu stärken, KMU und schnell wachsenden Unternehmen langfristiges Kapital zur Verfügung zu stellen. Die Rolle von SIFEM ist somit sowohl finanzieller (Bereitstellung von langfristigen Finanzierungen) als auch nicht-finanzieller Art (praktische Beratung von Finanzintermediären), und die Kombination dieser beiden Rollen trägt zur Nachhaltigkeit der Ergebnisse von SIFEM bei.
SIFEM investiert in erster Linie in Fonds, die sich an lokalen KMU und anderen wachstumsstarken Unternehmen in verschiedenen Sektoren beteiligen. SIFEM agiert auch als direkte Kreditgeberin, indem sie in lokale Finanzinstitute investiert, die ihrerseits Darlehen an Einzelkunden und lokale Unternehmen vergeben. Diese beiden Geschäftsbereiche müssen in unterschiedlichen Theorien des Wandels (nur auf Englisch vorhanden) ihren Niederschlag finden, d.h. eine für Fondsinvestitionen (SIFEM als Eigenkapitalgeberin) und eine andere für Finanzinstitutionen (SIFEM als Kreditgeberin).
Alle SIFEM-Investitionen tragen langfristig zur Gesamtwirkung bei, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise, wie die verschiedenen in Grafik 1 dargestellten Ergebnisse verdeutlichen. Jede SIFEM-Investition trägt mindestens zu den ersten beiden Ergebnissen bei (wirtschaftliche Lebensfähigkeit und Resilienz, wirtschaftliche Chancen und menschenwürdige Arbeitsplätze). Darüber hinaus können einige SIFEM-Investitionen auch zu zusätzlichen Entwicklungseffekten beitragen, die durch die Ergebnisse 3 (Soziale Inklusion) und 4 (Minderung des Klimawandels und Anpassung) erfasst werden, je nach den Merkmalen der einzelnen Investitionen.
Wie aus der Abbildung 1 ersichtlich ist, sind die Entwicklungsergebnisse von SIFEM mit spezifischen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) verbunden.
Entsprechend der Praxis anderer Entwicklungsfinanzierungsgesellschaften verwendet SIFEM ein Rahmenwerk für das Messen der Ergebnisse, dank dem die Ergebnisse auf Portfolioebene gemonitort und zusammengefasst werden können.