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Freiburg/Milly-la-Forêt Jean Tinguely hat bereits 1969 mit den Arbeiten an seinem gigantischen Kunstwerk «Cyclop» in den französischen Wäldern bei Milly-la-Forêt begonnen. 1994, 25 Jahre nach Beginn seines Schaffens und sieben Jahre, nachdem er die Skulptur dem französischen Staat überlassen hatte, wurde das Kunstwerk durch den damaligen Präsidenten François Mitterand eingeweiht. Jean Tinguely nahm an dieser Feier nicht mehr teil: Er war drei Jahre zuvor unerwartet gestorben.
Allein die Dimensionen des Werkes veranschaulichen, welche Energie das Künstlerkollektiv – denn Tinguely liess viele andere Künstler an seinem Schaffen teilhaben – anspornte: Knapp 23 Meter hoch ist der überdimensionale Kopf ohne Körper, 350 Tonnen schwer – ein Ohr wiegt bereits eine Tonne. Innerhalb dieser Konstruktion führt ein labyrinthartiger Weg vorbei an Klang-, Schauspiel- und Kunstwerken der verschiedenen Künstler.
Drei Reisen im Mai geplant
René Progin, Freund und Wegbegleiter von Jean Tinguely, organisiert anlässlich des 20. Todestages des Künstlers drei Reisen nach Milly-la-Forêt. Dabei werden die Teilnehmer einen Zwischenhalt in Château-Chinon einlegen, das ein Wasserspiel von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely beherbergt. Die Reisen finden im Mai statt. cf