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Das sehe ich etwas anders.
Eigentlich hatte John Hiatt keine Top-Hits, auch nicht auf diesem Album. Ok, 'Have A Little Faith In Me' war #14 in NL und ist auch durch Joe Cocker etwas bekannt geworden.
'Bring The Family', sein achtes Album, war aber zumindest ein Wendepunkt in seiner Karriere. War er bis dahin vor allem unter Musiker-Kollegen bekannt, die gerne seine Songs coverten, so knackte er zumindest mit dieser Scheibe zum ersten Mal die Top200 der US Billboard-Album-Charts, wenn es auch nur zu einem bescheidenen Platz 108 reichte. Zumindest wurde er ab diesem Album langsam auch unter den Musikkonsumenten etwas bekannter (mit Ausnahme von Schweden, dort waren seine Alben schon ab 1980 regelmäßig in den Top50).
Mit Ry Cooder (Gitarre), Jim Keltner (Drums) und Nick Lowe (Bass) hatte er eine hochkarätige Besetzung für das Album, mit denen er fünf Jahre später unter dem Bandnamen 'Little Village' nochmals ein Album einspielte.
Aber auch 'Bring The Family' ist ein gutes, solides Album geworden, wie man es von dem Mann gewöhnt ist. Allerdings für mich nicht sein Stärkstes, da gefallen mir zum Beispiel die späteren Werke 'Perfectly Good Guitar' oder vor allem auch 'Dirty Jeans and Mudslide Hymns' noch besser. Anspieltipps: 'Thing Called Love', 'Lipstick Sunset' und 'Have A Little Faith In Me'.
Meine Bewertung: 4+