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Mikrohaarpigmentierung
Es kann verschiedene Gründe geben, die eine Haartransplantation als nicht sinnvoll oder machbar erscheinen lässt: Die Person ist zu jung, im Donor-Bereich befinden sich nicht genügend geeignete Haare, ein chirurgischer Eingriff wird kategorisch ausgeschlossen oder der Patient möchte ein schnelleres Ergebnis als andere Behandlungen offerieren können.
In diesem Fall kann die Mikrohaarpigmentierung in Betracht gezogen werden: Diese ist einer Tätowierung ähnlich und imitiert das Aussehen von Haarstoppeln. Der Unterschied zur Tätowierung liegt darin, dass die Farbpigmente hier nur in die erste Hautschicht implementiert werden. Um allergische Reaktionen auszuschließen, werden hypoallergene Pigmente verwendet. Die Behandlung mit diesen Pigmenten findet in 2 bis 4 Sitzungen statt, die über wenige Stunden dauern. Die Farbpigmente verblassen im Laufe der Zeit, so dass das Ergebnis 7 bis 10 Jahre hält und dann aufgefrischt werden muss.
Die Mikrohaarpigmentierung ist in vielen Bereichen eine gute Ergänzung: Lässt das Deckhaar an Fülle missen, kann dadurch für eine optisch höhere Dichte gesorgt werden. Ist nicht genügend Spenderhaar zur Verfügung und eine Haartransplantation kann nur in Teilen durchgeführt werden, kann die Mikrohaarpigmentierung auch hier eingesetzt werden. Zudem lassen sich Narben “verstecken“ und im Falle einer PRP Behandlung können lichte Stellen abgedeckt werden.