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d. Eigene Aktien
Nach Art. 959c Abs. 2 Ziff. 4 und 5 OR müssen sowohl die direkt und indirekt gehaltenen Anteile als auch Erwerb und Veräusserung eigener Anteile im Anhang angegeben werden.
Der Erwerb eigener Anteile ist eine Rückerstattung von einbezahltem Kapital an Gesellschafter. Verlangt sind neben der mengenmässigen Angabe eigener Anteile beim Unternehmen und bei durch das Unternehmen kontrollierten Gesellschaften auch Angaben zum Vorgang des Erwerbs und zur Veräusserung: Anzugeben sind das Datum, die Anzahl und Art der Aktien sowie bezahlte Kaufpreise.
Rechtlich dürfen eigene Aktien nicht mehr aktiviert werden. Eigene Aktien sind somit keine Vermögenswerte mehr (Art. 959a Abs.2 Ziff.3).
Begriffliches:
- «Die Aktiengesellschaft darf eigene Aktien erwerben, wenn frei verwendbares Eigenkapital in der Höhe des Anschaffungswerts vorhanden ist (Art. 659 OR). Unter dem Begriff «eigene Aktien» werden Aktien der erwerbenden Gesellschaft selbst verstanden.»
- «Der Umfang der erwerbbaren eigenen Aktien ist auf 10 % des Aktienkapitals limitiert. Ausnahmsweise wird ein Anteil von 20 % vom Gesetz erlaubt (Art. 659 Abs. 2 OR), wenn im Zusammenhang mit einer Übertragbarkeitsbeschränkung Namenaktien erworben werden.»