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Helmut Lotti überzeugt mit seiner Vielseitigkeit
Helmut Lottis Karriere nahm seinen Lauf, als er 1989 beim niederländischen Sender KRO an der «Soundmixshow» von Hendrikus «Henny» Huisman teilnahm. Als einziger Belgier stand er im Final mit seiner Interpretation von Elvis Presleys «My Boy» und belegte den zweiten Platz. Knappe zwei Monate nach seinem Auftritt unterschrieb er bereits seinen ersten Plattenvertrag bei BMG Ariola und bekam den Künstlernamen Helmut Lotti verpasst (sein gebürtiger Nachname ist Lotigiers). Damals fand er diesen Namen «furchtbar», wie er in einem Interview sagte. Bereits sein Debütalbum als Popsänger, «Vlaamse Nachten» (1989), erreichte auf Anhieb die Spitze der belgischen Hitparade und wurde mit Gold ausgezeichnet. Fünf Jahre später bekam Lotti eine Anfrage, mit dem 23-köpfigen «Golden Symphonic Orchestra» Konzerte zu geben, in denen er Interpretationen klassischer Kompositionen vortrug. Das Orchestra begleitet Lotti seither auf all seinen Alben und auf sämtlichen Tourneen. Für seine beeindruckende Version des Lucio Dalla-Klassikers «Caruso» bekam der sympathische Sänger Minuten lang stehende Ovationen, so dass sein Manager den Vorschlag unterbreitete, ein Album mit klassischen Titeln aufzunehmen. Diese Idee verhalf dem Belgier zu seinem Durchbruch. «Helmut Lotti Goes Classic» wurde 1995 veröffentlicht. Die 18 Interpretationen klassischer Melodien und Arien präsentieren Helmut Lotti in gesanglicher Bestform. Das Werk wurde in der Folge mit zwölf Platinauszeichnungen geehrt. In den darauffolgenden Jahren erschienen zwei weitere «Helmut Lotti Goes Classic»-Alben, die allesamt zu Verkaufsschlagern wurden. Mit seinen Ausflügen in die klassische Welt wurde Lottis Neugierde nach anderen Musikstilen geweckt. Nach einigen Tourneen in Südafrika war es wieder sein Manager, der den Vorschlag machte, eine CD mit traditionellen Liedern Afrikas aufzunehmen. «Classics Out Of Africa» wurde 1999 veröffentlicht und hielt sich insgesamt 50 Wochen in den deutschen Charts. Dieses Album stellt damit das bisher erfolgreichste Werk Helmut Lottis in Deutschland dar. Auch im übrigen deutschsprachigen Raum sorgt er seither immer wieder für Aufsehen und ausverkaufte Tourneen. Nach weiteren musikalischen Höhenflügen mit Latino-, Elvis Presley- oder russischen Volksliedern entdeckte der Künstler die Welt der Swing- und Big-Band-Musik. Sein aktuelles Album «Time To Swing» besticht durch grandiose Interpretationen von Berühmtheiten wie Frank Sinatra, Charles Trenet oder Jim Croce. Auch seine Eigenkompositionen überzeugen durch hohe Musikalität. Das Duett «L.O.V.E.» mit der hervorragenden Jazzsängerin Clare Teal ist ein hörenswertes Beispiel für die grosse Bandbreite dieses Werks. Am Dienstag, 2. März 2010 (20 Uhr) ist Helmut Lotti im Rahmen seines 20 jährigen Bühnenjubiläums mit dem Programm «Classics and more» im Zürcher Kongresshaus zu erleben.
Quelle: www.goodnews.ch