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Die Schrift.
Die Ersten waren wohl die Sumerer, etwa 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung: Im alten mittleren Osten zwischen Euphrat und Tigris begannen Menschen damit, flüchtige Worte und Gedanken in etwas Festes und Dauerhaftes zu wandeln: Sie entwickelten die Keil-Schrift.
Mit der Erfindung von Byblos um etwa 1700 v. Chr., später von den Griechen „Alphabet“ genannt, wurde die Basis geschaffen, um nicht nur Zeichen, sondern auch Laute und somit auch Texte zu schreiben und zu überliefern.
Die Rohrfeder
In der Antike wurde seit frühesten Zeiten mit der Rohrfeder (lat. arundo, calamus) aus Binsen-, Bambus oder Schilfrohr geschrieben. Die Humanisten schrieben mit der Rohrfeder, die sie vom Orient übernahmen.
Federkiel
Erst relativ spät – zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert nach Chr. - kommt der Federkiel allmählich in Gebrauch. Ein Federkiel ist ein Schreibgerät das aus Federn grosser Vögel, meist von Gänsen, gemacht wurde. Diese Schreibfedern wurden im Mittelalter verwendet, um auf Pergament oder Papier zu schreiben.
Federhalter
Schreib- und Rechenmeister Johann Neudörf(f)er, der Ältere aus Nürnberg erwähnte schon 1544 die ersten Schreibfedern aus Eisen. Federn aus Stahl werden erst 200 Jahre später erwähnt. Mit der Erfindung der Feder aus Stahl verloren Vogelfedern und Rohr an Bedeutung.
Seit bald 30 Jahren sammle, restauriere und dokumentiere ich alte Füllfederhalter. Im Rahmen meiner Sammlertätigkeit sind mir insbesondere zwei Marken mit den Namen "ASKA" und "Monte Rosa" aufgefallen. Meine Recherchen ergaben, dass es sich hier um zwei Marken handelt, deren Ursprung in der Schweiz liegen. Im Gegensatz zu den grossen europäischen und amerikanischen Marken ist weder in der Literatur noch im Internet etwas Konkretes über alte Schweizer Füllfedern dokumentiert.
Deshalb betrachte ich es als erstrebenswert, mittels umfassende Recherchen einen Überblick über die Produktion und den Vertrieb von Füllfedern in der Schweiz zu schaffen und aufzeigen, dass auch in der Schweiz eine - wenn auch kleine, aber feine – Füllfederhalter und Goldfeder-Produktion stattgefunden hat.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
Daniel C. Holzer