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Er stellte den vom neuen Eigentümer geforderten Sanierungsplan namens "Pace" vor. Teil des Plans ist die "notwendige und nachhaltige Reduzierung der Lohnkosten", wie Opel mitteilte. Dies solle etwa durch "innovative Arbeitszeitkonzepte, freiwillige Programme oder Angebote für Altersteilzeit erreicht werden.
Die Effizienz bei Marketingausgaben will das Unternehmen um mehr als zehn Prozent verbessern, der Anteil der allgemeinen Verwaltungskosten am Umsatz soll von 5,6 Prozent auf 4,7 Prozent sinken. Bis 2020 sollen so die Kosten pro Fahrzeug um 700 Euro reduziert werden, wie Lohscheller ankündigte.
Als Teil der PSA-Gruppe erwartet Opel Synergieeffekte in Höhe von jährlich 1,1 Milliarden Euro bis 2020 und sogar 1,7 Milliarden Euro bis 2026. Der deutsche Autobauer werde "vollen Zugriff auf die Technologien der PSA-Gruppe" haben und so in der Lage sein, bis 2024 Elektroautos in allen Pkw-Baureihen anzubieten. Schon 2020 sollen vier Modellreihen mit Elektroantrieb auf dem Markt sein, darunter der nächste Corsa.
Wachstum verspricht sich der Autobauer auch durch die Expansion: Bis 2022 werde Opel auf mehr als 20 neuen Exportmärkten Autos verkaufen, kündigte Lohscheller an. Beim bisherigen Eigentümer General Motors (GM) aus den USA waren die Märkte für Opel stark eingeschränkt.
Der französische Autobauer hat Opel und Vauxhall für 1,3 Milliarden Euro vom US-Autokonzern General Motors übernommen. Opel-Chef Michael Lohscheller kündigte bei der offiziellen Übernahme Anfang August das Sanierungskonzept "binnen 100 Tagen" an.
Die Mitarbeiter sorgen sich um ihre Arbeitsplätze: PSA gab bislang Garantien für Jobs und Standorte bis 2018. Opel und Vauxhall haben zusammen 38'000 Mitarbeiter, rund 18'000 davon arbeiten für Opel in Deutschland.