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Auf dem Novartis Campus in Basel hat EBP im Rahmen des Projekts Square einen Park mit darunterliegendem multifunktionalem Keller geplant. Im Park sind zudem ein ca. 30 mal 8 Meter grosser, verglaster Pavillon und ein elegantes Treppenhausdach eingebettet.
Der multifunktionale Keller dient zur Hauptsache als Einstellhalle für Fahrräder und für ausgewählte Fahrzeuge. Zusätzlich enthalten sind eine WC-Anlage, ein Lagerraum und Technikräume. Der Zugang zur Einstellhalle ist offen und erfolgt über eine Rampe und zwei skulptural gestaltete Treppenaufgänge.
EBP plante den multifunktionalen Keller, den Park und den Pavillon als Generalplaner in einer Arbeitsgemeinschaft mit Stauffer Rösch Landschaftsarchitekten. Dabei war Stauffer Rösch für den Park und EBP für die Planung und das Baumanagement aller Bauwerke unter dem, resp. im Park verantwortlich. Für die Architektur des multifunktionalen Kellers und des Treppenhausdachs zeichnet Marco Serra verantwortlich.
Im gesamten Projekt wird die Rundung als gestalterisches Element sowohl im grossen wie auch im kleinen Massstab eingesetzt – als kreisrunde Deckenkassetten, als Ausrundung der Raumecken und der Treppenaufgänge sowie als Wellenform der sichtbaren Wandoberflächen. Die Ansprüche an die Planung und die Herstellung der Betonbauteile waren insgesamt sehr hoch.
Die Wände bestehen aus einem Beton mit Weisszement und zusätzlich 4 Prozent Weisspigment. Ihre Wellenform wurde durch projektspezifisch hergestellte Einlegematrizen erzeugt. Die Herstellung der Matrizen und der runden Schalungen war sehr aufwändig. Deshalb hat EBP bei der Planung darauf geachtet, dass die verschiedenen Rundungen möglichst kostengünstig, das heisst mit einer minimalen Anzahl von Schalungselementen hergestellt werden konnten. Um zu verhindern, dass die bei den Etappengrenzen vorstehenden Bewehrungen Rostspuren auf den weissen Wandflächen erzeugen, wurden teilweise verzinkte Bewehrungen verwendet.
Die Einfahrtsrampe verfügt zur Verbesserung der Übersicht und somit der Verkehrssicherheit auf der Kurveninnenseite über ein sehr breites Schrammbord. Rampe und Schrammbord sind je eigenständige verwundene Flächen. Die Rampendecke folgt diesen beiden Flächen in konstantem Höhenabstand und ist somit eine Kombination von zwei ineinander übergehenden, verwundenen Flächen.
Beeindruckend ist auch die Deckenspannweite von 9.5 Meter – besonders im Wissen darum, dass der darüber liegende Park eine 1.5 Meter hohe Erdaufschüttung erfordert. Die Decke ist dementsprechend 80 Zentimeter stark. Durch eine Reduktion auf 40 Zentimeter in den runden Kassetten wird Platz für die kreisrunden, von Licht Kunst Licht entworfenen Leuchten geschaffen, die dem Raum seinen unverwechselbaren Charakter geben.
Bildquelle: ADRIANO A. BIONDO - www.biondopictures.com