Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/162654

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 19. Juni 2015 findet der erste nationale Pärkemarkt statt.</p><p>- Sind Produkte aus diesen Pärken wertvoller, und/oder konkurrenzieren sie nicht die ebenso wertvollen Produkte, die ausserhalb dieser Pärke erzeugt werden?</p><p>- Wird hier nicht mit mit Steuergeldern finanzierten Hochglanzprospekten eine marktverzerrende Situation geschaffen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die schweizerische Pärkegesetzgebung in Natur- und Heimatschutzgesetz und Pärkeverordnung sieht das Produktelabel explizit vor. Gemäss Botschaft zur Teilrevision des Natur- und Heimatschutzgesetzes ist das Produktelabel als marktwirtschaftliches Instrument eines der tragenden Elemente der Strategie des Bundes, die Errichtung insbesondere von Nationalpärken und regionalen Naturpärken zu unterstützen.</p><p>Das Produktelabel kennzeichnet Waren und Dienstleistungen im Sinne einer Herkunfts- und Qualitätsbezeichnung. Gemäss Artikel 11 der Pärkeverordnung sind die Verwendung lokaler Ressourcen und die Herstellung auf nachhaltige Weise zentrale Anforderungen. Das Produktelabel steht den Pärken zur Verfügung, um die wirtschaftlichen Aktivitäten im Park auszubauen.</p><p>Der Bund unterstützt den Pärkemarkt finanziell im Rahmen seines Auftrages zur Bekanntmachung des Park- und Produktelabels gemäss Artikel 29 Absatz 4 der Pärkeverordnung. Dadurch, dass der Bund einzig das Label zur Verfügung stellt, liegt keine Marktverzerrung vor. Herstellung und Zertifizierung sowie marktstützende Massnahmen sind von den Finanzhilfen des Bundes für die Pärke ausgeschlossen.</p>