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Übermittlung
Die Ziele für die beiden Artillerie-Geschütze mussten von Beobachtern, die sich in exponierter Stelle im Gelände befanden, erkannt und das Feuer nachher korrigiert werden. Die Verbindung mit den Beobachtunsstellen war entscheidend für einen wirkungsvollen Einsatz der Geschütze. Entsprechend gross ware der Aufwand. Ein erheblicher Teil der Festungsbesatzung bestand aus Telefonisten und Funkern.
Die Verbindungen im Bereich des vorderen Rheinwalds erfolgte via Telefon. Ein spezielles Telefonkabel führte via Lai Lung ins Gebiet von Lai da Vons und überspannte dort als Freileitung das Steilertal. So konnte eine driekte Verbindung zu den Beobachtunsposten im Bereich des Stutzhornes hergestellt werden, deren Aufgabe es war, die Splügenachse zu beobachten. Auch von anderen Positionen im Gelände konnten Telefonverbindungen zu Beobachtern oder zur Infanterie hergestellt werden.
Schwieriger war die Verbindung mit den Beobachtunsposten im hinteren Rheinwald, die die San Bernardino Achse zu überwachen hatten. Diese musste über Funk erfolgen. Es gab damals keine Transistorengeräte. Die Funkgeräte waren schwere Monster. Der Strom wurde mit einem ebenfalls schwergewichtigen Tretgenerator erzeugt. Sprachübermittlung war nicht möglich. Die Meldungen wurden verschlüsselt, mit Morsezeichen übermittelt und schlussendlich wieder entschlüsselt. Es dauerte dementsprechend lange, bis die Informationen in der Feuerleistelle ankamen und in Schiesselemente umgerechnet werden konnten.