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Eine Person sei in ernstem Zustand in ein Spital gebracht worden, sagte der Feuerwehrchef von Baltimore, James Wallace, am Dienstagmorgen (Ortszeit) während einer online übertragenen Pressekonferenz. Die andere Person habe medizinische Hilfe abgelehnt.
Nach mindestens sieben weiteren Menschen werde weiterhin gesucht. Die Zahl der Vermissten sei vorläufig und könne noch steigen, hiess es. Es handle sich um einen «sehr grossen Vorfall». Berichten, wonach sich zum Zeitpunkt der Kollision Arbeiter auf der Brücke befunden hatten, werde nachgegangen, sagte Wallace weiter.
Ein Containerschiff hatte in der Nacht zum Dienstag einen Pfeiler der vierspurigen Francis Scott Key Bridge gerammt und die Brücke damit weitgehend zum Einsturz gebracht.
Die Besatzung des Schiffes sei weiterhin an Bord, sagte Wallace weiter. Sie stehe mit der Küstenwache in Kontakt. Die «New York Times» hatte zuvor unter Berufung auf eine Mitteilung der Eigentümer des Schiffes berichtet, dass es an Bord keine Verletzten gebe.
Die Ursache des Vorfalls war zum Zeitpunkt der Pressekonferenz weiterhin unbekannt. Es lägen derzeit «absolut keine Hinweise» darauf vor, dass das Schiff die Brücke absichtlich gerammt habe, sagte der Polizeipräsident von Baltimore, Richard Worley.
Der Gouverneur des Bundesstaates Maryland, Wes Moore, rief indessen den Notstand aus. Man arbeite teamübergreifend zusammen, um nun schnell auch von der US-Regierung Hilfe anfordern zu können, hiess es in einer Stellungnahme auf der Plattform X.