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Die Ergebnisse einer neuer Studie von Klimaforschern weisen auf eine düstere Zunkunft für den Umweltschutz hin. Mit Hilfe eines psychologischen Experiments haben Forscher gezeigt wie gering die Bereitschaft ist, für kommende Generationen auf eigene Gewinne zu verzichten.
Das durchgeführte Experiment ist eine angepasste Form des Öffentliche-Güter-Spiels, welches in der Verhaltenspsychologie oft zur Anwendung kommt. Die Gruppen erhielten pro Spieler je 40 Euro und konnten entscheiden wie viel sie spenden oder behalten wollen. Spendete eine Gruppe mehr als die Hälfte des Kapitals, wendeten sie den Klimawandel symbolisch ab und wurden mit 45 Euro pro Spieler belohnt.
Da der Nutzen des Klimaschutzes jedoch erst später sichtbar wird, wurden drei Szenarien simuliert. Wird das Spendenziel erreicht, bekommen die Spieler beim ersten Szenario ihr Vermögen einen Tag nach dem Experiment, beim zweiten Szenario sieben Wochen später und beim letzten Szenario bekommen sie es gar nicht ausgezahlt. Die Spendengelder im dritten Szenario flossen in eine Klimaschutzmassnahme, in diesem Fall in die Pflanzung von Eichen.
Keine der Gruppen erreichte das Spendenziel im dritten Szenario. Nur vier von zehn Gruppen waren im zweiten Szenario erfolgreich, jedoch im ersten Szenario erreichten sieben Gruppen das Spendenziel. Dieses Ergebnis zeigt auf, dass der Mensch lieber für sich wirtschaftet, anstatt für künftige Generationen zu investieren. Selber kann man keinen Nutzen aus der Investition ziehen und darum erlahmt die Bereitschaft.
Dies ist beunruhigend und erschreckend. Es erklärt auch zum Teil wieso die Klimagipfel bisher keine konkreten Massnahmen hervorgebracht haben. Jedoch zeigt es auch auf, wie man in Zukunft vorgehen muss. Es müssen kurzfristige Anreize geschaffen werden, denn es reicht nicht aus auf die Vorteile der künftigen Generationen zu verweisen.
Bild: von NASA Derivative work-החבלן [Public domain], via Wikimedia Commons und By PatcrePatcre (Own workOwn work) [Public domain], via Wikimedia Commons