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ETH Zurich :
Computer Science :
Pervasive Computing :
Distributed Systems :
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Abstract
Generierung von Kontextinformationen in Umgebungen kooperierender smarter Alltagsgegenstände (D)
Status: Abgeschlossen
Thema dieser Arbeit ist der Entwurf und die Umsetzung einer Plattform für die Generierung von Kontextinformationen in einer Umgebung kollaborierender smarter Alltagsgegenstände.
Smarte Alltagsgegenstände sind um Informationstechnologie und Sensoren erweiterte Dinge in unserem alltäglichen Umfeld, welche über Sensoren ihre Umgebung wahrnehmen und mit anderen Objekten in ihrer Umgebung drahtlos kommunizieren können. Durch diese Fähigkeiten sind sie in der Lage, den Kontext eines Benutzers festzustellen und darauf entsprechend zu reagieren. Applikationen auf diesen Objekten, die ihr Verhalten auf der Basis solcher Informationen adaptieren, nennt man kontextbewusst. Aufgrund der eingeschränkten Ressourcen der Plattformen, sind smarte Objekte jedoch selten in der Lage, den Kontext eines Benutzers allein festzustellen. Vielmehr bedarf es hierzu der Zusammenarbeit mit weiteren in der Umgebung befindlichen smarten Alltagsgegenständen, da nur dadurch eine genügend grosse Anzahl von Sensoren und anderen Ressourcen zur Verfügung steht. Auch die Tatsache, dass die einzelnen Sensoren im Allgemeinen qualitativ eher niederwertige Ergebnisse liefern, trägt zur Notwendigkeit kollaborativer Ansätze bei.
In dieser Arbeit soll folgende Architektur als grobe Richtlinie für die Umsetzung der Kontextherleitung dienen. Auf oberster Ebene befindet sich die Sprache SICL (Smart-Its Context Language), welche die Beschreibung von Kontextherleitungen ermöglicht. Diese Kontextherleitungen werden dabei durch Tupeltransformationen ausgedrückt und das Auslesen von Sensoren als Tupelgenerierungen. Ausgehend von einer Beschreibung in SICL wird die eigentliche Kontextherleitung automatisch von einem Compiler generiert und wie bereits angedeutet in Tupeltransformationen auf einem verteilten Tuple Space übersetzt.
Ziel dieser Arbeit ist es, in diese Aspekte den kollaborativen Ansatz vollständig zu integrieren. Dazu ist sowohl die Sprache SICL als auch die Infrastruktur für die Zusammenarbeit zwischen smarten Alltagsgegenständen entsprechend zu erweitern und die Performanz der Implementierung durch eine Beispielapplikation exemplarisch darzustellen. Für den nicht-konzeptionellen Teil dieser Arbeit sollen die BTnodes verwendet werden.
Student/Bearbeitet von: Pascal Keller
Contact/Ansprechpartner: Frank Siegemund