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Von der Barnard-Familie und ihrer Santa Lucia Distillery wird der Chairman's Rum hergestellt. Die Barnards erreichten St. Lucia um das Jahr 1930 und erbauten eine Brennerei, um die bei der Zuckerherstellung anfallende Melasse in Rum umzuwandeln. Da in den nachfolgenden Jahren die Zuckerproduktion zurückging, was man auf den boomenden Zuckerrübenanbau in Europa zurückführen konnte, machten nach und nach auch die Rumbrennereien auf der karibischen Insel dicht. Die zwei verbliebenen Brennereien formten eine Kooperative und somit entstand die bis heute bestehenden St. Lucia Distillers. Nachdem 1960 die letzten Zuckerrohrfelder aufgegeben wurden, musste man sich nach einer neuen Melassequelle umschauen. Es wurde ein Pakt mit einigen Zuckerproduzenten in British-Guyana geschlossen und Chairman's Reserve, entstanden in 1999, wird bis heute aus ausschliesslich guyanischer Melasse gebrannt. St. Lucia Distillers verfügt über verschiedene Hefestämme, zwei Column Stills und mehrere Kupferbrennblasen. Somit lässt sich eine grosse Varietät an Rums brennen - allen gemein ist die hohe Qualität. Es befinden sich vier Varianten des Chairman's Rum im Sortiment: Der White Rum ist ein Blend aus Coffey- und Pot Stills und lagert sechs bis elf Jahre lang in ex-Bourbonfässern. Der Chairman's Reserve Original wird auf die gleiche Art und Weise hergestellt, lagert aber nur fünf Jahre lang. Der Reserve Spiced Rum wird zusätzlich mit Früchten und Gewürzen der Region aromatisiert. Eine Besonderheit stellt der Reserve Forgotten Casks dar: Nach einem Feuer im Jahr 2007 musste man viele Rumfässer umlagern. Nachdem der Kellermeister aber den Lagerungsort einiger Fässer vergessen hatte, konnte man diese später nicht mehr für das Blending der anderen Rums verwenden. Somit entschloss man sich dazu, diese als Spezialedition abzufüllen.
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