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Mit dem Umbau will die Zuger Stromzähler-Herstellerin auf die "strukturellen Veränderungen am Markt" reagieren. In Prag will das Unternehmen ein "Shared Services Center" aufzubauen, in welchem die geschäftsunterstützenden Funktionen gebündelt werden sollen. Dieses soll die operative Tätigkeit im dritten Quartal 2017 aufnehmen. Parallel dazu soll in Nürnberg ein "Center of Excellence" eingerichtet werden, in dem spezialisierte Ressourcen für die Länder der gesamten Region EMEA gebündelt werden sollen.
Des weiteren kündigt das Unternehmen den Ausstieg aus "Nicht-Kernaktivitäten", einschliesslich des Lastmanagementsystem-Geschäfts, an. Für dieses sehe es "günstigere Perspektiven ausserhalb des Unternehmens". Der globale Konzernsitz, der Hauptsitz der Region EMEA sowie ein wichtiges F&E-Zentrum bleiben weiterhin in Zug, bekräftigt Landis+Gyr in der Mitteilung.
Landis+Gyr hatte im Geschäftsjahr 2016/17 (per 31. Mai) einen Umsatz von 1,657 Mrd USD erzielt, ein Plus von 5,6% gegenüber dem Vorjahresresultat. Alle drei Regionen Amerikas, EMEA und Asien Pazifik hätten zu diesem Wachstum beigetragen. Der angeschlagene Mutterkonzern Toshiba hatte zuletzt bestätigt, Gebote für einen Verkauf von Landis+Gyr einzuholen. Auch ein Börsengang des Unternehmens war als mögliche Alternative genannt worden.
tp/uh
(AWP)