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Nachdem es in der Community und bei Spieleentwicklern für Aufregung gesorgt hatte, veröffentlichte Unity ein Statement auf Twitter. Darin hiess es: “Wir haben zugehört. Wir entschuldigen uns für die Verwirrung und den Ärger, den die am Dienstag angekündigte Richtlinie für Laufzeitgebühren verursacht hat. Wir nehmen euer Feedback ernst und führen Gespräche mit unserem Team, unserer Community, unseren Kunden und Partnern. In den nächsten Tagen werden wir eine überarbeitete Richtlinie veröffentlichen. Vielen Dank für eure ehrlichen und konstruktiven Kommentare.”
Wie die neuen Richtlinien vom Unity Preismodell genau aussehen, werden wir erst in ein paar Tagen erfahren. Die Reaktionen unter ihrem Statement sind jedoch eindeutig. Die Community ist enttäuscht, und viele haben das Vertrauen in Unity vollständig verloren. Ein Nutzer namens Night Sky drückt es so aus: “Gut. Aber selbst wenn ihr das Laufzeitpreismodell komplett zurücknehmt, wird euch niemand mehr vertrauen. Ihr habt das Ansehen eures Unternehmens unwiderruflich beschädigt.”
Das neue Unity Preismodell
Wenn du nicht genau weisst um was es genau geht. Unity hat in den letzten Tagen ein neues Preismodell für ihre Engine angekündigt. Diese sollte nach Plan Anfang 2024 in Kraft treten. Ab dem 1. Januar 2024 führt Unity eine neue Gebühr ein, die sich nach der Anzahl der Spielinstallationen richtet. Jedes Mal, wenn jemand ein Spiel herunterlädt, wird die Unity Runtime auf seinem Gerät installiert. Unity sagt, dass diese Gebühr die Entwickler entlastet, da sie nicht mehr einen Prozentsatz ihres Umsatzes abgeben müssen. Wenn du den kostenlosen Unity-Service nutzt, zahlst du 20 Cent pro Installation, nachdem dein Spiel 200.000 Mal heruntergeladen wurde und du 200.000 Dollar Umsatz erzielst. Wenn du für den Unity Pro-Plan zahlst, gelten andere Regeln mit höheren Schwellenwerten und niedrigeren Gebühren.