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Das ausgehende 18. Jahrhundert war eine dramatische Phase der Schweizer Geschichte, die das Land vor eine Zerreissprobe stellte und es für immer veränderte.
Der Geist der Aufklärung wehte durch Europa, die Zeichen der Zeit standen auf Aufbruch. Der Ruf nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit wurde auch in der Schweiz immer lauter und führte zu landesweiten Macht- und Freiheitskämpfen.
Mit ihrem Einmarsch setzten die französischen Truppen 1798 dem Ganzen ein Ende und lösten mit der Gründung der Helvetischen Republik die alte Eidgenossenschaft ab. Aus der verworrenen und verwirrenden Epoche entstand schliesslich die moderne Schweiz.
Wie bei der letztjährigen Theaterproduktion zur Murtenschlacht werden auch im neuen Stück "Helvetische Revolution - Eine Idee von Freiheit" belegte Ereignisse und Personen mit fiktiven Handlungssträngen und Figuren verwoben, wie die Produktionsfirma am Mittwoch mitteilte.
In dem Stück kreuzen sich etwa die Wege des Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi und einer jungen Frau, die in einer Zeitung über die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit schreibt.
Die Eigenproduktion wird von Mitte Mai bis Anfang Juli 2016 insgesamt 32 Mal aufgeführt. Das Stück wird auf Französisch untertitelt. Die gedeckte Tribüne hoch über dem Murtensee zählt rund 1350 Plätze. Detaillierte Informationen zum Casting will die Produktionsfirma im Spätherbst bekannt geben.
Mirco Vogelsang übernimmt nach der "Murtenschlacht" die Regie auch beim neuen Stück. Vogelsang schrieb unter anderem das Libretto für das Musical "Die Schwarzen Brüder" und führte Regie beim Musical "Alperose".
Autor des Bühnenstücks ist Daniel Howald. Er ist dem Publikum unter anderem aus der Serie "die Schweizer" des Schweizer Fernsehens SRF bekannt. Er schrieb das Drehbuch zur Folge über Alfred Escher und Stefano Franscini.
Shooting für das Plakat: https://www.youtube.com/watch?v=IjLGQ_CML-o