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Aktuell hungern bis zu 783 Millionen Menschen weltweit, so die Diakonie Österreich in einer Medienmitteilung. Aufgrund der Verteuerungen von Getreide, Lebensmitteln und Energie könnten sich Menschen, die in Armut lebten, kein Essen mehr leisten. Aber auch Dürren und andere Naturkatastrophen bedinge durch die Klimaerhitzung verursachen einen Anstieg der Zahl der Hungernden. Und weiterhin seien Menschen in Konfliktregionen, wie in Afghanistan, Syrien oder Jemen, besonders von Hunger betroffen.
Viele Regionen Ostafrikas würden durch die langanhaltende Dürre zunehmend unbewohnbar, so die Mitteilung. Die Menschen verlören ihre Lebensgrundlage, Flüsse und Wasserlöcher seien ausgetrocknet, Ernten verdorrten und ganze Viehherden verendeten.
Eine weitere Verschlechterung, unter der die Menschen litten, sei, dass die Bedingungen für den Gemüsebau immer schwieriger oder in manchen Regionen unmöglich würden, so die Diakonie und Brot für die Welt Österreich weiter.
Hungerbekämpfung verlange mittlerweile andere Konzepte. Die Ernährungskrise könne nicht mit Produktionssteigerungen bei industriellem Getreideanbau bekämpft werden. Das habe die jüngere Vergangenheit traurigerweise bereits bewiesen, so die Mitteilung weiter.
Kurzfristig müsse Nothilfe bereitgestellt werden, langfristig sei ein Umbau der globalen Nahrungssysteme unerlässlich. Hunger sei ein Verteilungsproblem, denn es sei klar, dass weltweit genügend Nahrung produziert würde, um alle Menschen zu ernähren.