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Der deutsche Zahlungsabwickler Wirecard hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG beauftragt, unabhängige Untersuchungen zu den Vorwürfen des Rechnungslegungsbetrugs durchzuführen. In der vergangenen Woche hat die Financial Times Dokumente des Unternehmens online gestellt, aus denen laut Wirtschaftszeitung hervorgeht, dass Wirecard die Gewinn- und Umsatzzahlen in betrügerischer Absicht gesteigert hat.
Wirecard hat bereits letzte Woche den Rechnungslegungsbetrug entschieden bestritten, wollte dann aber keine unabhängige Untersuchung. Das Unternehmen entscheidet sich jetzt dafür und hofft, dass eine unabhängige Untersuchung das Unternehmen befreien wird.
Im Verdacht steht ein Wirecard-Partnerunternehmen, Al Alam aus Dubai, auf das laut Zahlen Hunderte Millionen Dollar für Kunden und die Hälfte des operativen Ergebnisses von Wirecard im Jahr 2016 entfielen. Laut FT ist es zweifelhaft, dass Al Alam In der Tat hat Wirecard so viel Arbeit geleistet, weil viele Unternehmen, die als Kunden gemeldet wurden, nie von dem Unternehmen gehört hätten.
Wirecard beschuldigte zuvor FT-Journalisten, unter einer Obergrenze mit Investoren zu spielen, die auf einen Preisverfall spekulierten. Die Zeitung berichtete dann über Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungslegung einer Tochtergesellschaft in Singapur.