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Der Wetziker Verkabelungsspezialist Reichle & De-Massari (R&M) hat im zweiten Halbjahr 2008 die Finanzkrise zu spüren bekommen. Insgesamt konnte R&M den Umsatz im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf 247 Millionen Franken steigern. Er blieb damit aber unter den Erwartungen. Das EBIT lag Ende 2008 bei 8 Prozent, schrumpfte jedoch infolge einer freiwilligen Sanierungsmassnahme der Pensionskasse auf 7 Prozent.
Die Umsätze stiegen vor allem in den Regionen Deutschland (plus 14,2 Prozent), Mittlerer Osten (plus 63,4 Prozent) und Lateinamerika (plus 75,4 Prozent) sowie Zentral- und Osteuropa.
Zwei Drittel des Umsatzes werden mit strukturierten Gebäudeverkabelungen (Private Networks) erzielt. Dieser Bereich ist seit 2008 leicht rückläufig. Dank höheren Umsätzen (plus 18 Prozent) im Bereich Telekom (Public Networks) konnte R&M einen Umsatzrückgang in der Gruppe auffangen. Der Zuwachs in dieser Sparte wurde vorwiegend mit Glasfaserprojekten generiert.
Der Heimmarkt Schweiz geriet im vergangenen Jahr stark unter Druck. Tiefere Auftragsvolumen aus Grossprojekten sowie zurückhaltende Investitionen im Banken- und Finanzsektor - und zunehmend auch in anderen Branchen - waren direkt zu spüren, schreibt R&M. Grosskunden stellten Investitionen zurück. Dieser Auftragsrückgang, den R&M Schweiz teilweise mit Geschäften im Bereich Private Networks kompensieren konnte, schlug mit einem Minus von 10,5 Prozent zu Buche.
R&M will in Zukunft vor allem in die Glasfaser-Technologie investieren. (mim)