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Die Verdaulichkeit der organischen Substanz (vOS) kann im Labor (in vitro) mit verschiedenen Methoden bestimmt werden: einerseits durch Verdauung der Futterprobe mit Pansensaft oder mit Enzymen, andererseits mittels Schätzung auf Grund der chemischen Zusammensetzung. In diesem Artikel zeigen wir, ob die mit vier verschiedenen Labormethoden bestimmte Verdaulichkeit mit derjenigen, welche in Tierfütterungsversuchen (in vivo) bestimmt wurde, übereinstimmt. Die mikrobiologische Methode (Verdauung des Futters mit Pansensaft) schätzte den In-vivo-Wert am besten. Die Berechnung der vOS mit Hilfe des Gehaltes an Zellwandbestandteilen und sekundären Inhaltsstoffen stimmte ebenfalls gut mit der In-vivo-Verdaulichkeit überein. Die Verwendung von Enzymen, an Stelle von Pansensaft, ergab die schlechteste Übereinstimmung.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.