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Als Funktionalismus bezeichne ich soziologische Theorieansätze, die soziale Phänomene auf ihre soziale Funktion in bzw. für die betreffende Gesellschaft hin erklären. In der soziologischen Systemtheorie bedeutet dies, dass Systemen eine Funktion unterstellt wird, und Prozesse und Strukturen darin in Hinblick auf diese Funktion analysiert werden. Bedeutsam geworden sind solche funktionalistischen Theorien im Strukturfunktionalismus von T. Parsons.
Als Strukturalismus bezeichne ich eine komplementäre Perspektive.
Ein Äquivalenzfunktionalismus geht immer auch von der Annahme aus, dass Systeme spezifische Lösungen für spezifische Probleme darstellen, die auch anders gelöst und darum auch ersetzt werden können. Hinsichtlich des Internets könnte man fragen: für welches Problem ist das Internet eine Lösung?