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Schröpfen
Das Schröpfen ist mehr als 5000 Jahre alt
Die Schröpfbehandlung ist Jahrtausende alt, älter als der Aderlass und die Blutegeltherapie. Im klassischen Griechenland gab es einen Gott des Schröpfens «Telesphorus».
Wir unterscheiden das blutige und das unblutige Schröpfen.
Wie wirkt die unblutige Schröpftherapie
Durch das Setzen von unter Vakuum stehenden Schröpfgläsern auf die Haut wird eine Saugwirkung auf das darunter liegende Gewebe ausgeübt. Das unblutige Schröpfen ist einerseits ein Hautreizmittel mit einer optimalen Wirkung im Sinne einer Eigenblutbehandlung durch den erzeugten Bluterguss, andererseits werden unter Beachtung der Hautzonen innere Organe sowie Funktionskreise wesentlich beeinflusst.
Wie wirkt die blutige Schröpftherapie
Durch das Setzen von unter Vakuum stehenden Schöpfgläsern auf die vorher leicht eingeritzte Haut wird eine Saugwirkung auf das darunter liegende Gewebe ausgeübt und Blut angesaugt. Das blutige Schröpfen kann als örtlicher Aderlass angesehen werden. Er wirkt entzündungshemmend, schmerz- und krampfstillend, blutverdünnend und blutreinigend und hat auf den Organismus eine ausleitende, entlastende Wirkung. Es hat einen wesentlichen Einfluss auf das Stoffwechsel- und Kreislaufgeschehen.
Erfolgreich eingesetzt wird das Schröpfen bei
- akuten und chronischen Entzündungen
- Hals-, Nasen-, Ohrenerkrankungen
- Atemwegserkrankungen
- Erkrankungen des Verdauungsapparates
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Schwächezustände, z.B. niedriger Blutdruck, chronische Müdigkeit
Nicht geschröpft werden darf bei
- Blutgerinnungsstörungen
Die Art des Schröpfens, unblutig oder blutig, ist abhängig vom energetischen Zustand ob Energie zugeführt oder abgeleitet werden sollte.
Schröpfmassage
Bei der Schröpfmassage wird die Haut mit einem gewählten therapeutischen Öl eingerieben, dann wird ein Schröpfglas mit Vakuum gesetzt und die Hautoberfläche mit kreisenden Bewegungen massiert. Durch diese Massagetechnik werden alle Hautschichten und das Bindegewebe massiv durchblutet. Zudem werden die einzelnen Hautschichten von einander gelöst.
Erfolgreich eingesetzt wird die Schröpfmassage bei
- Muskelverspannungen
- Ablagerungen im Bindegewebe
Gut zu wissenDas Schröpfen, richtig angewendet, ist unschädlich und löst auch keine ungünstigen Nebenwirkungen aus. Die Erfolge aber sind oft beeindruckend und kommen dabei rasch zustande, denn der Körper reagiert auf das Schröpfen am richtigen Ort innerhalb von Stunden.Gerne berate ich Sie bei der Wahl zu ihrer Schröpftherapie.