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Darlehen und private Stiftungen
Darlehen müssen – im Gegensatz zu Stipendien – nach Abschluss der Ausbildung mit Zins zurückbezahlt werden. Für die Beantragung gelten prinzipiell die gleichen Bedingungen, allerdings sind die Vergabekriterien etwas grosszügiger. Zum Beispiel können Sie ein Darlehen in Verbindung mit einem Stipendium für das Abschlussjahr Ihres Studiums beantragen, um sich während dieser Zeit von einem notwendigen Nebenerwerb zu entlasten. Darlehen können auch bewilligt werden, wenn aus finanziellen Gründen kein Stipendienanspruch besteht, aber die Ausbildung ohne Beiträge gefährdet wäre.
In der Regel werden Darlehen nur für Ausbildungen auf der Tertiärstufe bewilligt (Höhere Fachschulen, Fachhochschulen sowie Universitäten und ETH). Ein bewilligtes Darlehen muss durch eine Solidarschuldnerschaft abgesichert werden. In der Regel handelt es sich dabei um den Vater oder die Mutter.
Rückzahlungsplan und Verzinsung
Während der laufenden Ausbildung trägt der Kanton die Darlehenszinsen. Bei Abschluss oder Abbruch der Aus- oder Weiterbildung beginnt die Verzinsung der aufgelaufenen Kapitalschuld. Das Darlehen wird zu einem Zinssatz von gegenwärtig 4% verzinst.
Die Rückzahlung erfolgt nach einem Plan, der auf die ökonomischen Verhältnisse der Schuldner Rücksicht nimmt und nach Abschluss der Ausbildung festgelegt wird. Die jährlichen Rückzahlungsraten betragen mindestens ein Zwölftel der Schuld und nicht weniger als jährlich CHF 2’400.–.
Private Stiftungen und Fonds
Stipendien und Ausbildungsdarlehen werden auch von privaten Stiftungen und Fonds vergeben. Einen Überblick über diese Institutionen vermittelt das «Basler Stipendienverzeichnis», das vom Amt für Ausbildungsbeiträge herausgegeben wird (siehe Publikationen).