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Pisco ist das Nationalgetränk von Peru und Chile. Die Herstellung reicht mehrere Jahrhunderte zurück. Es begann mit der europäischen Kolonialisierung als die Weinreben nach Südamerika gebracht wurden. Die erste Erwähnung einer Herstellung eines Traubendestillates in Peru war 1610. Um einen Liter Pisco herzustellen benötigt man 6 bis 7kg Trauben. Die Basis anders wie bei einem Grappa oder Cognac ist aus fermentiertem Traubenmost. Zur Herstellung kann man verschiedenen Traubensorten verwenden, zum einen die aromatischen Trauben wie Torontel, Itali, Muskateller, Albilla und die nicht aromatischen Traubensorten wie Quebranta, Mollerm Uvina, Negra Criolla. Der Pisco kann eine Mischung aus verschiedenen Traubensorten sein und wird dann Acholado genannt. Ein Pisco aus einer einzigen Traubensorte wird Puro genannt. Ein entscheidender Punkt bei der Produktion ist die Destillation, denn diese darf nur einmal erfolgen. Es muss also der Geschmack und der Alkoholgehalt am ende stimmen. Anschliessend wird der peruanische Pisco für mindestens drei Monate im Edelstahltank gelagert und darf dann nicht noch weiter gelagert werden in anderen Fässern. So möchte man die unverfälschten Aromen der Trauben erhalten.
Der Name Pisco bekam das Getränk wahrscheinlich von der gleichnamigen Stadt Pisco in Peru. Diese hat den Namen von den Ureinwohnern den Quechua Indianern erhalten, denn in ihrer Sprache bedeutet Pisco: Vogel oder fliegender Vogel. Dies kommt von der grossen Artenvielfalt in der Region. Der Pisco wird nicht dort hergestellt, lediglich verschifft. Die Produzenten produzieren diesen in der Region und bringen diesen zum Vertrieb dort hin. Zum anderen werden aber auch die traditionellen Tonkrüge in welchen der Pisco aufbewahrt wird Piscos genannt.