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16 Mal haben sich Mourinho und Guardiola als Trainer bislang gegenübergestanden, die Bilanz spricht klar zugunsten des 45-jährigen und damit acht Jahre jüngeren Katalanen. 7:3 lautet das Verhältnis der Siege zugunsten von Guardiola, der im Sommer nach drei Jahren Bayern München verlassen hat und zu Manchester City gewechselt ist. Sechs Duelle der beiden endeten Remis.
Kennengelernt haben sich die beiden Ende der Neunzigerjahre in Barcelona, als Mourinho als Assistenztrainer bei «Barça» mit dem Spieler Guardiola zuerst unter Bobby Robson und danach unter Louis van Gaal arbeitete. Pep und Mou feierten gemeinsame Erfolge: 1997 gewannen die Katalanen den Europacup der Cupsieger, 1998 und 1999 wurde Barcelona spanischer Meister.
Ein erstes «Duell» lieferten sich die beiden 2008 abseits des Rasens, als es um die Nachfolge von Frank Rijkaard als Cheftrainer bei «Barça» ging. Der im Herbst 2007 bei Chelsea freigestellte Mourinho und Guardiola, der damalige Coach des B-Teams der Katalanen, standen in der Endausscheidung um den Job, den letztlich Guardiola zugesprochen erhielt.
Mourinho heuerte bei Inter Mailand an. Auf dem Weg zum Champions-League-Triumph mit den Italienerin 2010 eliminierte der Portugiese im Halbfinal das von Guardiola trainierte «Barça», wobei Mourinho nach dem 0:1 im Rückspiel von der «schönsten Niederlage seines Lebens» sprach. Die Rivalität war lanciert und fand in den Jahren 2010 bis 2012 ihren Höhepunkt, als sich die beiden als Trainer der Erzrivalen Real Madrid (Mourinho) und Barcelona (Guardiola) wiederholt gegenüberstanden.
Im ersten Aufeinandertreffen in der Premier League geht es am Samstag im Old Trafford um die vorübergehende Vorherrschaft in Manchester und in der Premier League. Neben City und der United steht nach drei Spieltagen in England nur Chelsea noch ohne Punktverlust zu Buche. Die «Blues» treten am Sonntag auswärts gegen Swansea an.
Das erste Heimspiel der Saison bestreitet der FC Liverpool. Die «Reds» empfangen an der renovierten Anfield Road, die neuerdings 54’000 Zuschauern Platz bietet, den Meister Leicester City. Das Team von Claudio Ranieri kann erstmals auf den neu verpflichteten Stürmer Islam Slimani zählen. Der algerische Internationale war für die Klub-Rekordsummer von knapp 40 Millionen Franken von Sporting Lissabon übernommen worden.
Granit Xhaka empfängt mit Arsenal am Samstag zuhause Southampton, zwischen West Ham United und Watford kommt es zum Schweizer Duell zwischen Edimilson Fernandes und Valon Behrami. Xherdan Shaqiri fehlt beim Heimspiel von Stoke City gegen Tottenham Hotspur noch immer aufgrund einer Wadenverletzung, Torhüter Eldin Jakupovic gastiert mit Hull City bei Burnley.
(SDA)