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Einfache Anfrage “BVD-Bekämpfung: Eine Aufgabe mit vielen Herausforderungen”
Die Bovine Virus-Diarrhoe, kurz BVD, ist eine hartnäckige Virusinfektion bei Rindern, die bei betroffenen Tieren Frühaborte, Missbildungen beim Kalb oder Fruchtbarkeitsprobleme auslösen kann. In den letzten Jahren konnten die Infektionen dank aufwendigen Massnahmen stark reduziert werden. Seit einiger Zeit haben die Meldungen über Infektionen im Thurgau aber wieder stark zugenommen. Die Infektionen beschäftigen die betroffenen Betriebe und ihre Verantwortlichen zum Teil sehr intensiv.
In diesem Zusammenhang stelle ich der Regierung folgende Fragen:
- Wie viele Betriebe sind im Thurgau aktuell von BVD betroffen und ist bekannt wie viele Tiere auf diesen Betrieben infiziert sein könnten?
- Mit welchen Aktivitäten will die Regierung die momentane Infektionswelle zeitnah in den Griff bekommen?
- Wie funktioniert die Überwachung von Betrieben die BVD hatten, gibt es einen Rhythmus für Nachkontrollen bei diesen Betrieben und wie sieht die personelle Situation bei den Kontrollen aus.
- Wer übernimmt die anfallenden Kosten eines Tierhalters, wenn dieser durch Zukauf von Tieren aus einem mit BVD betroffenen Betrieb, der wieder freigegeben wurde, das Virus in seinen Stall einschleppt?
- Kann sich die Regierung vorstellen, dass, wenn ein Tierhalter zur Bekämpfung der Infektion freiwillig Proben nimmt, die Untersuchungskosten dieser Proben zu übernehmen?