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Loïc Meillard schafft es in einem Rennen der Überraschungen in diesem Winter zum ersten Mal aufs Podest. Schneller als Meillard waren zwei Konkurrenten, die nicht dem Kreis der Favoriten angehört hatten. Der Franzose Nils Allègre siegte vor dem Italiener Guglielmo Bosca. Allègre wies zweimal Rang 4 als bisherige Bestergebnisse aus, Bosca Platz 5, erreicht vor gut zwei Wochen im Super-G in Wengen.
Marco Odermatt klassierte sich mit drei Hundertsteln Rückstand auf Meillard auf Platz 4. Der Dominator der Szene beendete damit zum ersten Mal nach zwölf Klassierungen unter den ersten drei einen Super-G abseits der Podestränge.
Die Schweizer überzeugten auf dem eher leichten Parcours auch als Team. Stefan Rogentin steigerte sein Saisonbestergebnis um zwei Positionen auf Rang 7. Der mit der Nummer 44 gestartete Franjo von Allmen deutete mit Platz 9, der der Egalisierung seines Weltcup-Bestwerts gleichkommt, ein weiteres Mal sein Talent an. Arnaud Boisset, Gino Caviezel und Justin Murisier folgten hinter Allègres Landsmann Cyprien Sarrazin, dem in den letzten Wochen grössten Widersacher von Odermatt, in den Rängen 12 bis 14.
(sda)
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