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Geschichte
Die Argessa AG, frühere Illsee Turtmann AG, bezweckt die Nutzbarmachung der Wasserkräfte der «Turtmänna», des «Meretschibaches» und des «Illbaches» zur Gewinnung von elektrischer Energie.
Am 12. Februar 1918 wurde erstmals die Konzession für eine Dauer von 99 Jahren erteilt. Die produzierte Energie wurde in den ersten Jahrzehnten vorwiegend für die Aluminiumindustrie im Wallis genutzt.
Die Illsee - Turtmannwerke wurden in den Jahren 1923 bis 1926 gebaut und sind eine klassische Kombination eines Laufkraftwerkes und eines Akkumulierwerkes. Im Jahr 1943 wurde das Speichervermögen des Illseewerkes durch Erhöhung der Staumauer und durch Aufstellen einer Pumpengruppe wesentlich erweitert . Ein entsprechender Artikel aus dem Jahr 1943 kann im untenstehenden Link gelesen werden.Artikel Pumpspeicheranlage Illsee (Schweiz. Bauzeitung, 20.3.1943)
Im Jahr 1954 wurde in Turtmann eine zusäzliche Maschinengruppe installiert, um das Laufwasser vom Hübschweidli zu verarbeiten. Seit dem Jahr 1954 wurde die Leistung der Produktionsanlagen nicht mehr ausgebaut. Dies hat teilweise mit der Staumauer der KW Gougra im Turtmanntal zu tun, welche das gesamte Wasser des Gletschers ins Eifischtal überleitet.
Beim Heimfall der Kraftwerksanlagen wurde die Konzession im Jahr 2007 an die Argessa erteilt. Als Aktionäre der neuen Konzessionärin trat die Gemeinde Ergisch zu 63% sowie die Axpo Power AG zu 35% auf. Die restlichen 2% besitzen die übrigen Konzessionsgemeinden mit einem Anteil von je 0,5%. Im Jahr 2017 veräusserte die Axpo Power AG ihren 35%-Anteil an den Energie Service Biel/Bienne.