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Schwerwiegende Erlebnisse wie z.B. Bedrohung und Gefährdung des Lebens; der unerwartete oder gewaltsame Tod eines anderen Menschen; Gewalt und Schmerz können lang anhaltende, auch körperliche Reaktionen auslösen. Dazu gehören Müdigkeitm Schlaflosigkeitm Albträume, Verwirrung bis hin zu Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwäche, Schwindel, Herzflattern, z.T. Herz-/Atembeschwerden, Druckgefühl in Hals und Brust, Brechreiz, Durchfall, Muskelverspannungen, Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Menstruationsstörungen, verändertes Sexualbedürfnis.
Gefühllosigkeit
Möglicherweise wird Ihnen das ganze Ausmass des Unglücks nur langsam bewusst. Sie fühlen sich abgestumpft. Das Ereignis mag Ihnen unwirklich erscheinen, wie ein schlechter Traum vorkommen. Die Umgebung wertet dies oft und fälschlicherweise als "Stärke" oder "Sorglosigkeit".
Familie und soziale Bindung
Durch das Teilen belastender Erfahrungen können sich neue Freundschaften und Kontakte entwickeln. Andererseits können aber auch vorhandene Beziehungen belastet werden und Konflikte entstehen. Vielleicht haben Sie den Eindruck, dass Sie zu wenig oder auf falsche Weise unterstützt werden oder dass Sie selbst nicht so viel geben können, wie von Ihnen erwartet wird.