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Winterthur, 25. Januar 2018
Das Komitee “Ein Glasfasernetz für den Kanton Zürich!” hat am 16. Januar 2018 entschieden, die Unterschriftensammlung für die kantonale Initiative einzustellen. Der Entscheid wurde auf Basis der bisher eingegangenen, sowie an Sammelaktionen erhaltenen Unterschriften gefällt. Leider fehlen zu viele Unterschriften, um in der noch zur Verfügung stehenden Zeit und den vorhandenen Ressourcen die notwendigen Unterschriften aufzubringen.
Es ist dem Komitee leider nicht gelungen, das technisch anspruchsvolle Thema in der kurzen Zeit an die Stimmbevölkerung heranzutragen. Erfreulich war die Solidarität in den bereits mit FTTH-Glasfaser versorgten Städten. Anders gesagt: Wer bereits Glasfaserzugang hat, sieht die Vorteile und war auch bereit die Initiative zu unterschreiben – im Gegensatz zu den unterversorgten Gebieten, wo mehr Skepsis herrscht.
Erschwerend kommt hinzu, dass viele Einwohner den technischen Unterschied zwischen zukunftsgerichteten FTTH (Fiber to the Home) und dem von Swisscom vorangetriebenen FTTS-Ausbau (Fiber to the Street) nur schwer verstehen. Eine weitere Hürde sind die Marketingaktivitäten der Swisscom für den Glasfaserzugang via FTTS, die vom Komitee als unfair und falsch erachtet werden. Im Klartext ist der FTTS-Ausbau ein schnelleres Internet via veraltetem Kupferkabel, das nur für ein paar Jahre etwas mehr Geschwindigkeit bietet, aber wenig mit FTTH zu tun hat.
Das Initiativkomitee wird per sofort die Sammlung einstellen und erhaltene Spenden zurückerstatten, sofern dies möglich ist. Ein eventueller Restbetrag wird der Digitalen Gesellschaft Schweiz gespendet. Das Komitee dankt allen Helfern und Spendern für ihre finanzielle und moralische Unterstützung.