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(Kt. Aargau
und Basel Land).
597 m. 2 km langer Höhenzug, zwischen den Thälern des Buuserbaches und des Mölinbaches von S.
nach N. ziehend und 1 km ö. Maisprach. Zum grossen Teil bewaldet, am S.-Ende aber auch mit einigen kleinen
Rebbergen bestanden.
Mühle. Auf Boden von Schönenberg befinden
sich der sog. Klein Rigi und der die Burgruine Last tragende Schönenberg, welche beiden Höhen eine hübsche Aussicht
auf das Thurthal, das Säntisgebirge und die Churfirsten bieten.
Der Ort trägt in alten Urkunden den Namen Thuruftisdorf.
Seine
heutige Bezeichnung hat er von der Burg Last oder Schönenberg erhalten, deren Eigentümer in den Urkunden oft als Zeugen auftreten. 1470 zählte
der Ort, der wie Bischofszell dem Bischof von Konstanz gehörte, 40 Herdstätten. 1525 beschwerte sich die
Ortschaft bei der Tagsatzung über die Härte, mit der sie bei der Einnahme der Burg Last behandelt worden sei.
Mit dem Bischof
hatten die Bewohner des öftern konfessionelle Streitigkeiten.
Nach 1703 kam Schönenberg kirchlich zuerst zu Neukirch und
dann zu Sulgen.
(Kt. Zürich,
Bez. Horgen).
600-750 m. Gem. mit zerstreut gelegenen Häusergruppen, auf der Hochfläche zwischen dem Zürichsee
und dem Sihlthal und 3 km w. der Station Samstagern der Linie Wädenswil-Einsiedeln. Zusammen mit Aesch,
Egg, Külpen, Langwies, Mühlestalden, Rotenblatt, Saubad, Schönenberg Kirche, Stollen, Tanne, Wolfbühl, Vorder Schönenberg und
Zweierhof: 210 Häuser, 1135 Ew. (wovon 129 Katholiken). Reform. Pfarrei. Viehzucht.
Bis zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Schönenberg nach Wädenswil kirchgenössig. 1697/98 richteten die
Bewohner verschiedener Weiler und Höfe eine Petition an die Regierung, um die kirchliche Selbständigkeit zu erwerben. Nachdem 1701 mit
dem Bau einer Kirche und des Pfarrhauses begonnen worden war, erfolgte 1702 die Errichtung der besonderen Pfarrei, zu der
Hütten bis 1752 eine Filiale bildete. 1764 wurde Schönenberg auch in Armensachen von Wädenswil abgelöst.
Die Kollatur besass der Kleine Rat von Zürich.
Der Ort war ein Bestandteil der Landvogtei Wädenswil, welche Herrschaft 1342/1549 an
die Stadt Zürich gekommen war. Die Bewohner von
mehr
Schönenberg nahmen am Bockenkrieg (1804) hervorragenden Anteil. Jakob Kleiner von der Tanne befehligte als Hauptmann eine
Abteilung Aufständischer und war zeitweilig Stellvertreter des Oberanführers Jakob Willi. Er wurde nach der Unterdrückung
des Aufstandes zum Tode verurteilt und hingerichtet. (Denkmal in Affoltern am Albis). Ein anderer Bürger von Schönenberg,
Konrad Hauser, war Willi's Sekretär und wurde zu 15 Jahren Gefangenschaft verurteilt, entfloh aber schon 1806 mit
andern Leidensgenossen aus dem Schlosse Dischingen bei Ulm, wohin er von der Zürcher Regierung verschickt worden war. Vergl.
Kägi, Joh. Heinr. Geschichte der Herrschaft und Gemeinde Wädenswil. Wädenswil 1867. Schneebeli. Der Bockenkrieg. Stäfa 1904.
670 und 592 m. Zwei Gruppen von zusammen 7 Häusern am O.-Hang
des Hasenberges, 2 km sw. der Station Dietikon der Linie Zürich-Baden-Brugg und 2,5 km n. der Station Rudolfstetten der
elektrischen Bahn Dietikon-Bremgarten. 56 kathol. Ew. Kirchgemeinde Spreitenbach.