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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00214 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Käch, Vorsitzende i.V. Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 1 7. Oktober 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Pensionskasse der Y.___ Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1976, war seit Juni 199 7 als Triebwerksme chaniker bei der Y.___, Z.___, sowie seit Juli 1999 in einer Nebentätigkeit bei der A.___, Zürich, tätig ( Urk. 7/6 -7 ). Am 2 9. Mai 2006 meldete er sich aufgrund der Folgen eines am 6. April 2005 erlittenen Motorradunfalls bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Unfallversi cherung Suva bei. Das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ wurde per 3 0. Juni 2007 beendet ( Urk. 7/17). Die IV-Stelle gewährte dem Versicherten Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung ( Urk. 7/24; Bericht vom 1 8. De zember 2007; Urk. 7/39) und ein Belastbarkeitstraining ( Urk. 7/43; Urk. 7/51; Be richt vom 3. Juli 2008; Urk. 7/53; Urk. 7/75). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3 0. März 2011 aufgrund der Unfallfolgen ab 1. Dezember 2008 eine Rente bei einem Erwerbsunfähigkeits grad von 54 % zu ( Urk. 7/98). Im Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/110; Urk. 7/116; Urk. 7/118) ging ein von der Suva im Rahmen des Revisionsverfahrens in Auftrag gegebenes Verlaufsgutach ten ( Urk. 7/120/2-65) ein. Sodann erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid ( Urk. 7/134), wogegen der Versicherte Einwände erhob ( Urk. 7/140; Urk. 7/148; Urk. 7/159). Mit Verfügung vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 7/168; Verfügungsteil 2 in Urk. 7/165; = Urk. 2 /1-2 ) sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. April 2006 eine ganze, ab 1. November 2006 eine Dreiviertels- und ab 1. September 2009 bis Juli 2013 eine halbe Rente zu. Die Suva reduzierte mit Verfügung vom 1 1. Juli 2013 ( Urk. 7/126) den Renten anspruch des Versicherten ab 1. August 2013 auf 38 %. Die gegen den Ein spracheentscheid vom 9. Januar 2015 ( Urk. 7/155) erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 1 5. April 2016 im Prozess Nr. UV.2015.00032 ab. Das Bundesgericht hiess die dagegen vom Versicherten erhobene Beschwerde mit Urteil vom 9. Dezember 2016 in dem Sinne teilweise gut, als es das Urteil des hiesigen Gerichts aufhob und die Sache zur Einholung eines Gerichtsgutachtens und neuer Entscheidung zurückwies ( Prozess Nr. 8C_348/2016 ). In Nachachtung dieses Urteils holte das hiesige Gericht im Prozess Nr. UV. 2016.00293 bei der B.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 2 2. Ok tober 2018 erstattet wurde ( Urk. 10). 2. Am 1 1. Februar 2016 erhob der Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 2 /1-2 ) mit dem Antrag auf Zusprache einer unbefristeten ganzen Invalidenrente ab 1. April 2006, eventuell einer unbefriste ten Dreiviertelsrente ab November 2006, subeventuell einer unbefristeten halben Rente ab 1. September 2009 ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 5. März 2016 ( Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 0. April 2016 mitgeteilt wurde ( Urk. 8). Mit Ge richtsverfügung vom 2 2. Mai 2019 ( Urk. 11) wurde das im Unfallversicherungs verfahren eingeholte Gerichtsgutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) zu den Akten genommen und den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme geboten. Der Beschwerdeführer äusserte sich dazu mit Eingabe vom 1 3. Juni 2019 ( Urk. 13). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Stellungnahme ( Urk. 14). Davon wurden die Parteien am 2 6. Juni 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 15). Am 1 1. Juli 2019 ( Urk. 16) wurde die Pensionskasse der Y.___ zum Ver fahren beigeladen. Diese äusserte sich innert Frist nicht, weshalb Verzicht auf Stellungnahme anzunehmen war (vgl. Urk. 16 Dispositiv-Ziffer 2). Davon wurden die Parteien am 2 4. September 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 18). In der Beschwerdesache Prozess Nr. UV.2016.00293 betreffend Ansprüche des Beschwerdeführers aus Unfallversicherung ergeht mit heutigem Datum ein Urteil. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d; Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. August 2008 E. 2.3; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflag e 2014, Rn 11 zu Art. 30–31 ). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prü fung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise gere gelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Dabei ist in anfechtungs- und streitge genständlicher Hinsicht irrelevant, ob eine rückwirkende Zusprechung einer ab gestuften oder befristeten Invalidenrente in einer oder in mehreren Verfügungen gleichen Datums eröffnet wird (BGE 131 V 164 Regeste; Urteil des Bundesge richts 8C_489/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 4.1 mit Hinweis). 1.4 Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmun gen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a der Verordnung über die Inval i denversicherung, IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinwei sen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revi sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog an wendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsände rung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bun desgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis). 1.5 Im gegenseitigen Verhältnis zwischen Invaliden- und Unfallversicherung besteht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig. Die IV-Stellen und die Unfallversiche rer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzu nehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Über nahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). 1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ei nander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid wie folgt ( Urk. 2/2) : Der Beschwerdeführer sei seit dem Unfalldatum vom 6. April 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Neben den Unfallfolgen bestün den auch unfallfremde gesundheitliche Einschränkungen. Nach Ablauf der ein jährigen Wartefrist sei ihm weiterhin keine Tätigkeit zumutbar gewesen. Am 2 2. August 2006 habe sich sein Gesundheitszustand verbessert; ab diesem Zeit punkt sei ihm eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar gewesen. Dabei habe bei einem behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn von 10 % ein Inva liditätsgrad von 60 % bestanden. Gestützt auf das Gutachten der C.___ sei von einer weiteren Verbesserung auszugehen; spätestens ab Mai 2009 habe eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % bestanden. Dabei ergebe sich mit einem Abzug von 10 % ein Invaliditätsgrad von 54 %. Das Verlaufsgutachten habe gezeigt, dass seit Oktober 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer angepassten Tätigkeit bestehe. Deshalb habe der Beschwerdeführer ab August 2013 keinen Rentenanspruch mehr. Die geltend gemachten beeinträch tigenden Kopfschmerzen seien medikamenteninduziert und demnach invaliden versicherungsrechtlich unbeachtlich. 2.2 Der Beschwerdeführer machte geltend ( Urk. 1), er leide nicht nur unter reinen Unfallfolgen, so dass der Beurteilung durch die Suva nicht gefolgt werden könne. So seien seine Kopfschmerzen arbeitsfähigkeitsbeeinflussend und zu berücksich tigen. Aus näher dargelegten Gründen sei die Rentenabstufung nicht korrekt, ins besondere sei nicht auf das Verlaufsgutachten der C.___ aus dem Jahr 2012 abzustellen und eine Verbesserung sei nicht eingetreten. Weiter sei der Einkommensvergleich falsch, insbesondere wäre eine Beförder ung zu berücksich tigen gewesen (S. 6 ff.). Zum Gerichtsgutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) hielt der Beschwerdefüh rer fest, es habe sich gezeigt, dass er seit September 2009 in einer angepassten Tätigkeit inital in einem geschützten Rahmen zu 50 % arbeitsfähig sei. Gemäss Gutachten seien die Kopfschmerzen unfallkausal ( Urk. 13). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer war ab Unfalldatum zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. Einwei sungsprotokoll des D.___, Urk. 7/158/661 Ziff. IV). Dies wurde in der Folge durchgehend bestätigt (vgl. Urk. 7/158/618; Urk. 7/158/ 620 ; Urk. 7/158/569; Urk. 7/158/563; Urk. 7/158/552; Urk. 7/158/520; Urk. 7/158/509). 3.2 Dr. med. E.___ stellte mit Bericht vom 2 0. Juli 2006 ( Urk. 7/13) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( lit. A): - residuelle diffuse Kopfschmerzen (therapieresistent) nach Contusio cerebri (Motorrad-Sturz) - Psychasthenie und kognitive Defizite - Defektheilung einer Glenoidfraktur linke Schulter, Residualschmerzen in Ruhe und mehr bei Belastung Ab 2 2. August 2006 sei der Beschwerdeführer im Rahmen eines Versuchs in der angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ( lit. B). Eine limitiert durch die linke Schulter und das Kopfweh angepasste Tätigkeit sei ab dem selben Datum halbtags zumutbar ( Urk. 7/13/4). 3. 3 Am 2 5. Juli 2006 ( Urk. 7/158/484-487) ergab die kreisärztliche Beurteilung durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, dass die initial bestehende leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung gebessert, aber noch nicht normalisiert sei. Es bleibe abzuwarten, wie sich die angestammte Tätigkeit anlasse, wenn vom Arbeiten zu therapeutischen Zwecken ab 2 2. August 2006 zum Fordern einer echten Leistung gewechselt werde. Es sei ein aktuelles Röntgenbild der Schulter notwendig, und die vom Beschwerdeführer geklagten intensiven Kopfschmerzen bis hin zu Lichtunverträglichkeit und Erbrechen sei en, sofern sie sich nicht beruhig t e n, von einem Neurologen zu beurteilen (S. 3 unten f.). 3.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, hielt mit Zeugnis vom 5. Oktober 2006 ( Urk. 7/158/463) zuhanden der Arbeitgeberin fest, der Be schwerdeführer könne ab sofort aus therapeutischen Gründen leichte Arbeiten im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag ausführen. Am 2. November 2006 ( Urk. 7/158/455) hielt Dr. G.___ fest, es handle sich um eine Rotatorenmanschet teninsuffizienz und Arthrofibrose bei Status nach Operation einer Glenoidfraktur im April 2005 und Status nach erneutem Trauma im August 2006 ( Ziff. 2d). Der Patient arbeite aus therapeutischen Gründen zu 50 % im angestammten Beruf als Flugzeugmechaniker. Es sei eine arthroskopische Revision der linken Schulter am 6. November 2006 vorgesehen ( Ziff. 4a und 5a; vgl. Operationsbericht; Urk. 7/158/449). Dr. G.___ schrieb am 1. Dezember 2006, der Beschwerdeführer werde nach dem Eingriff etwa zwei Monate zu 100 % arbeitsunfähig sein, danach seien leichte Tätigkeiten zeitweise denkbar. Die Arbeit als Triebwerksmechaniker könne er frühestens in drei bis vier Monaten aufnehmen. Arbeiten auf Tischhöhe seien frühestens zwei Monate, auf Schulterhöhe frühestens drei Monate postope rativ zumutbar ( Urk. 7/158/447). Mit Schreiben vom 1 5. Februar 2007 ( Urk. 7/158/433) hielt Dr. G.___ fest, die Rehabilitation der Schulter des Beschwerdeführers habe weiter leichte Fortschritte gemacht. Eine Präsenzzeit von einem halben Tag (50 % ) sei realistisch. Nicht möglich seien Arbeiten mit Gewichten oberhalb der Brusthöhe wegen der einge schränkten Beweglichkeit sowie der noch verminderten Belastbarkeit. 3.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, stellte in seinem Gutachten vom 1 9. März 2007 ( Urk. 7/16/10-29) folgende Diagnosen (S. 15): - Zustand nach Motorradunfall mit komplexem Verletzungsmechanismus mit: - mittelschwerem Schädelhirntrauma mit multiplen Kontusionierungen des Gehirns mit Kontusionsblutung des Gyrus frontalis medialis links sowie im Bereich der Capsula interna am Übergang zur Capsula externa links und caudofrontaler Hypodensität im Gyrus frontalis superior links - komplexer Schultergelenksverletzung mit mehrfragmentärer Glenoid fraktur links mit anterior-superiorem Limbusabriss und Zustand nach Schraubenosteosynthese des G l enoids links und Limbusfixation am 1 5. April 2004 - mit heute noch bestehender - leichter bis mittelschwerer kognitiver Beeinträchtigung mit insbeson dere Störung frontaler und suborticaler Hirnfunktionen mit Wesens veränderung - schmerzhafter Schultergelenksbeweglichkeit links - posttraumatischer Cephalea - leicht ausgeprägtem Cervicalsyndrom bei Zustand nach Halswirbelsäu lenabknickverletzung Eine 50%ige Tätigkeit in einer angepassten Arbeit mit allenfalls leicht reduzierter Leistung sollte umsetzbar sein, vorausgesetzt, es finde sich ein verständnisvoller Arbeitgeber. Eine abschliessende Beurteilung sei noch nicht möglich (S. 17 un ten). Im angestammten Beruf sei keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben. In einer zumutbaren angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit zwischen 25 und 50 %, es sei heute noch nicht abschliessend beurteilbar (S. 19 Ziff. 8). Bei der Beurteilung sei die Beeinträchtigung durch die linke Schulter nicht berücksichti gt worden (S. 20 Ziff. 12). 3.6 Am 1. September 2008 ( Urk. 7/59/6-11 ) führte Kreisarzt Dr. F.___ eine Ab schlussuntersuchung durch und hielt fest, die Schulterfunktion links sei auch nach dem operativen Eingriff deutlich eingeschränkt. Eine weitere Erholung könne nicht mehr erwartet werden. Die Reichweite der linken Hand sei begrenzt. Bis Schulterhöhe könnten bis 5 kg, bis Scheitelhöhe 2.5 kg gehandhabt werden. Rasch sich wiederholende Bewegungen, starke auf das Schultergelenk wirkende Schläge und Vibrationen seien zu vermeiden. Bei geeigneten Arbeiten sei ein ganztägiger Einsatz möglich. Die Residuen des Schädel-Hirn-Traumas seien gra vierender. Es sei im Frühling 2006 eine leichte bis mittelschwere Störung der neuropsychologischen Funktionen und eine geringe Belastbarkeit sowie eine Stressintoleranz festgestellt worden. Dazu kämen intensive migräneartige Kopf wehattacken, die im Schnitt den Patienten jeden zweiten Tag für mehrere Stunden weitgehend inaktivierten. Es sei nicht gelungen, dies medikamentös unter Kon trolle zu bringen. Es ergäben sich deshalb bei Arbeitsversuchen häufige Absen zen, was die Wiedereingliederung wegen erheblichen Fehlzeiten verunmögliche. Unter Berücksichtigung all dieser Elemente werde von einer beruflichen Rein tegration abgeraten. Auf der anderen Seite sei es bemerkenswert, dass es dem Patienten gelungen sei, seine Fahrbewilligung wieder zu erlangen. Es ergäben sich keine Ansätze für eine berufliche Wiedereingliederung, Kardinalproblem seien die neurologischen Aspekte (S. 5-6). 3.7 Die Ärzte der C.___ erstatteten ihre interdisziplinäre Beurteilung am 4. September 2009 ( Urk. 7/157/445-451 ) und führten aus, dass es infolge ei nes Unfalles im April 2005 zu einer traumatischen Hirnverletzung gekommen sei. Daraus hätten leicht- bis mittelgradige neuropsychologische Defizite resultiert, wobei der Endzustand vier Jahre nach dem Unfall erreicht sei. Es sei mit keiner wesentlichen Verbesserung mehr zu rechnen. Aufgrund der neuropsychologi schen Defizite sei die angestammte Arbeit als Triebwerkmechaniker nicht mehr zumutbar. Eine Teilarbeitsfähigkeit in beruflichen Tätigkeiten mit geringerer Ver antwortung und eher repetitivem Charakter sei im zeitlichen Rahmen von min destens 50 % zumutbar. Daneben leide der Beschwerdeführer an unfallfremden chronifizierten Kopf schmerzen vom Spannungstyp mit migräniformen Exazerbationen, deren Ätiolo gie unklar sei. Differentialdiagnostisch könnte ein Medikamentenübergerbrauch kopfschmerz vorliegen. Weitere Störungen aus dem neurologischen Formenkreis liessen sich nicht finden (S. 1 oben). Aus psychiatrischer Sicht könne eine aktuell nicht massgebende beziehungsweise die Arbeitsfähigkeit nicht kompromittierende rezidivierende depressive Störung und ein Verdacht auf eine organische Persönlichkeitsveränderung mit Stressin toleranz, Affektlabilität und aggressiven Impulsausbrüchen genannt werden. Zu sammenfassend könne keine für die Arbeitsfähigkeit relevante psychiatrische Störung mit Krankheitswert konstatiert werden (S. 1 unten). Aus orthopädischer Sicht bestehe eine durch das Trauma und die Operationen bedingte Bewegungseinschränkung der linken Schulter mit vor allem bei Belas tung auftretenden Schmerzen. In der körperlichen Untersuchung habe sich eine Einschränkung der Schulterbeweglichkeit sowohl bei aktiver wie passiver Prü fung gezeigt. Im Schulter-MRI vo m März 2006 hätten sich tendinostische Verän derungen im Bereich des Ansatzes der Supraspinatussehne gezeigt und es hätten sich Hinweise für eine retractile Capsulitis gefunden. Damit würden sich die kli nischen Defizite erklären lassen. Aus orthopädischer Sicht seien leichte bis mit telschwere körperliche Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ganztags zumutbar. Dabei seien Überkopfarbeiten auszuschliessen (S. 1 unten f.). Unter Berücksichtigung sowohl der neuropsychologischen wie auch der orthopä dischen Einschränkungen könnten dem Beschwerdeführer einfachere kognitive Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter und ohne Führungsfunktion und leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten unter Ausschluss von Überkopf arbeiten zumindest im Rahmen einer 50%igen Tätigkeit zugemutet werden (S. 2). 3.8 Die Ärzte der C.___ ergänzten ihr Gutachten am 18. November 2009 ( Urk. 7/67/7-8 ) und führten aus, dass aufgrund der neuropsychologischen Einschränkung (Aufmerksamkeit, Interferenzunterdrückung) einerseits und auf grund der Verhaltensauffälligkeiten andererseits (verminderte Stresstoleranz, er höhte emotionale Reagibilität, Tendenz zur Impulsivität) beim Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit eine zeitliche Einschränkung bestehe. Ein Halten des Konzentrationsniveaus beziehungsweise der Aufmerksamkeit über den ge samten Arbeitstag sei für den Beschwerdeführer mit traumatischer Hirnverletzung schwierig, eine vorzeitige Ermüdung auch bei eingeschränkten Leistungsanforde rungen sei oft der Fall, dies mit negativem Effekt auf die Verhaltensauffälligkei ten. Der Beschwerdeführer könnte in einer angepassten Tätigkeit in etwa 70 % arbeiten (S. 2). 3.9 Im weiteren Verlauf ergingen ein neurologischer Bericht von Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, SUVA Versicherungsmedizin, vom 11. August 2011 ( Urk. 7/ 157/398-400), eine erneute interdisziplinäre Beurteilung der Ärzte der C.___ vom 2. Oktober 2012 ( Urk. 7/120/2-8), ein zuhanden des Beschwerdeführers am 6. S eptember 2013 von Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie, erstat tetes Gutachten ( Urk. 7/136) sowie eine von den Ärzte n der C.___ am 23. Dezember 2014 dazu verfasste Stellungnahme ( Urk. 7/157/18-30). Diese Berichte waren gemäss dem im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ergan genen Urteil des Bundesgerichts vom 9. Dezember 2016 (8C_348/2016) nicht ge eignet, eine anspruchsrelevante Verbesserung des Gesundheitszustandes zu bele gen, beziehungsweise waren weitere medizinische Abklärungen in Form eines Gerichtsgutachtens notwendig (E. 5.2). Es wird deshalb auf eine Wiedergabe der genannten Berichte verzichtet. 3.10 3.10.1 Die Gutachterinnen und Gutachter der B.___ stellten in ihrem Gutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer allgemeininternistischen, psychiatrischen, neurologischen, neuropsychologischen, orthopädischen, laborchemischen und bildgebenden Untersuchung (vgl. S. 5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 f.): 1. Status nach Motorradunfall am 6. April 2005 mit - leichter bis mittelschwerer traumatischer Hirnverletzung nach EFNS (Eu ropäische Föderation der Neurologischen Gesellschaften) 2012 mit und bei Glasgow Coma Scale 9 bei Spitaleintritt sowie retro- und anterograder (posttraumatischer) Amnesie - Initialverletzungen: - Kontusionsblutung Gyrus frontalis medialis links, Capsula interna am Übergang zur Capsula externa links, caudofrontale Hypodensität Gyrus frontalis superior links, Ödem, traumatische Subarachnoidalblutung, diffuse axonale Scherverletzungen - initiale Funktionsstörungen (neuropsychologische Defizite): - aktenanamnestisch ausgeprägtes anamnestisches Syndrom, deutliche Antriebsminderung, partielle Desorientierung, Anosognosie, leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung mit Beeinträchtigung der Aufmerksamkeitsfunktionen, des sprachlichen Gedächtnisses, der Exe kutivfunktionen, des abstrakt-logischen Denkens. Perseverationsten denz, leichte Störung der Handlungsplanung, leichte Persönlichkeits änderung - Residuen: - neurologisch: delayed-onset persistierende Kopfschmerzen, zurückzu führen auf eine mittelschwere oder schwere traumatische Hirnverlet zung - neuropsychologisch: leichte bis mittelschwere neurokognitive Störung (ICD-10 F06.7), aktuell ohne Hinweise auf Symptomverdeutlichung o der Aggravation - ( neuro )psychiatrisch: organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) sowie Hinweise auf organische Persönlichkeits störung (ICD-10 F07.0) - bildgebend: persistierende posttraumatische Läsionen mit Nachweis zweier frontaler Mikrohämorrhagien, Gliose mit Atrophie des hinteren Anteils des Truncus corpus callosum bei: - Status nach zweitgradiger diffuser axonaler Scherverletzung, fokaler superfizieller Siderose linksorbital sowie rechtsfrontal im Rahmen der traumatischen Subachnaroidalblutung 2. initiale Verletzungen am Bewegungsapparat - Thoraxkontusion - mehrfragmentäre Glenoidfraktur links mit antero-superiorem Lim busabriss - Schraubenosteosynthese der Glenoidfraktur und Refixation des Lim bus-Abrisses mit Mitek -Ankern 2005 - konsekutive Arthrofibrose linkes Schultergelenk - Schulterarthroskopie mit Refixation des hinteren Labrums sowie Débri dement des Gelenkinnenraums 2006 - beginnende Omarthrose links 3. chronisches cervikovertebrales bis cervicozephales Schmerzsyndrom mit und bei - Status nach hochgradiger Spinalkanalstenose HWK 5/6 mit neuroforami nalen Engen - Status nach C6 und C7 Nervenwurzeldekompression beidseits und Anlage einer Spondylodese mittels Stand- Alone Cage C6/7 links sowie Zeichen eines minimalen linksbetonten Tetrapyramidalsyndroms 4. chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom - klinisch-neurologisch: aktuell ohne Hinweise auf eine radikuläre Reiz- und sensomotorische Ausfallsymptomatik - chronische muskuläre Rückenbeschwerden Dem Beschwerdeführer sei die bis zum Unfallzeitpunkt ausgeübte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker aufgrund der Unfallfolgen bleibend nicht mehr zumutbar (S. 14). Unter Berücksichtigung der neurokognitiven und psychiatrischen Befunde sowie der orthopädischen Einschränkungen bestehe für das körperliche Leiden ange passte Tätigkeiten ohne Überkopfarbeiten, ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, mit der Möglichkeit zu wechselbelastenden Arbeiten mit Wechsel zwischen Sitzen, G ehen und Stehen und ohne langdauernde Zwangspositionen wie Arbeiten in gebückter Haltung und Arbeiten in Kälte, gesamthaft gesehen eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (S. 15 oben). Bezüglich der neurologisch en /neurokognitiven/neuropsychiatrischen Einschrän kungen könne in Zusammenschau aller Befunde von einem in etwa unveränder ten Zustandsbild im Vergleich zum Zeitpunkt der Vorbeurteilung vo m September 2009 ausgegangen werden. Seit mindestens diesem Zeitpunkt sei die Arbeitsfä higkeit für angepasste Tätigkeiten aufgrund der im Vordergrund stehenden neu rologisch en /neurokognitiven Einschränkungen auf 50 % limitiert. Bezüglich der Beurteilung der durch die orthopädischen Diagnosen bedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit müsse hervorgehoben werden, dass sich der Gesundheitszu stand des Exploranden mit Hinzukommen der hochgradigen Spinalkanalstenose mit Kompression der Medulla spinalis in Höhe HWK 5/6 und der Diagnose von zervikalen Diskushernien (erstmals diagnostiziert durch MRI am 2 5. Oktober 2012) verschlechtert habe. Dies führe zwar nicht zu einer zeitlich höheren Ar beitsunfähigkeit über die obigen 50 % hinaus, jedoch zu qualitativen Limitierun gen (S. 15 Mitte). Insofern weiche die heutige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von der Vorein schätzung im Rahmen der Begutachtung vo m September 2009 und der Nachbe urteilung vom Oktober 2009 ab. Im Rahmen der Vorbeurteilung von 2009 an der C.___ sei aus orthopädischer Sicht von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten mit der alleinigen Berücksichtigung der Schulterbeschwerden ausgegangen worden. Im Oktober 2012 sei von einer lediglich noch durch die orthopädischen Beeinträchtigungen bedingten, rein qua litativen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen worden. Diese Ein schätzung könne heute aus neurologisch er /neuropsychologisch er /psychiatrischer Sicht nicht mehr geteilt werden, und auch aus orthopädischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand seit diesem Zeitpunkt verschlechter t. Die erstmalige Diag nostik bezüglich der Erkrankung der Halswirbelsäule sei nach dem Zeitpunkt der Nachbegutachtung an der C.___ erfolgt. In zeitlicher Hinsicht könne angenommen werden, dass spätestens mit dem Zeitpunkt der bildgebenden Darstellung der Veränderungen an der Halswirbelsäule vom Oktober 2012 eine orthopädisch zu begründende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch für opti mal angepasste Tätigkeiten bestanden habe, die über das im Rahmen de s im Ok tober 2012 postulierte n Mass (damals Annahme einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit) hinausgehe. Nach der Diskushernienoperation vom 3 0. Dezember 2015 habe über mindestens einen Zeitraum von vier Monaten eine volle Arbeitsunfä higkeit für sämtliche Tätigkeiten bestanden (S. 15). Bezüglich der neurologischen, neuropsychologischen und psychiatrischen Be funde gehe man von einem in etwa unveränderten Zustandsbild des Exploranden im Vergleich zur Vorbeurteilung in der C.___ aus. Hinsichtlich der orthopädischen Befunde liege mit Hinzukommen der Diagnosen an der Halswir belsäule und Diskushernienoperation vom 3 0. Dezember 2015 ein verschlechter tes Zustandsbild vor. Insgesamt sei derzeit von einer Restarbeitsfähigkeit von gesamthaft gesehen 50 % auszugehen. Diese Arbeitsfähigkeit könne prog nostisch aufgrund der langjährigen Dekonditionierung optimalerweise initial in einem geschützten Rahmen im Sinne einer guten Tagesstrukturierung umgesetzt werden, und in einem zweiten Schritt dann bei gutem Verlauf auch auf dem freien Arbeitsmarkt realisiert werden. Aufgrund der beschriebenen Einschränkungen der Stressbewältigung sollte kein erheblicher Zeitdruck bestehen, Stressspitzen soll ten im interpersonellen Kontakt vermieden werden können, dem Exploranden sollte nicht zu viel Verantwortung delegiert werden, ein wohlwollendes Umfeld wäre sicher hilfreich. Der Explorand würde von einer guten und klaren vorgege benen Arbeitsstrukturierung profitieren (S. 16 Mitte). Hinsichtlich der Schultererkrankung lägen keine wesentlichen Abweichungen zu Vorbeurteilungen vor (S. 17 oben). 3.10.2 Die psyc hiatrische Begutachtung ( Urk. 10 /4) ergab die Diagnose eines organi schen Psychosyndroms nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) und zusätzlich Hinweise auf eine Organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F07.0; S. 18). Im Jahr 2009 werde gutachterlich von der C.___ bereits ein Endzustand deklariert, was aus Sicht des Referenten vier Jahre nach dem Unfallereignis bei der Art der Schädigung durchaus auch plausibel sei. Zu diesem Zeitpunkt sei es bereits zu einer deutlichen Reduktion der oben beschriebenen, auf ein hirnorga nisches Psychosyndrom hinweisenden Symptomatik gekommen. Weniger gut nachvollziehbar sei die dann im Jahr 2012 konstatierte klinische Verbesserung, ausgelöst wahrscheinlich durch die attestierte Fahrfähigkeit des Exploranden, mit der dann gesehenen, letztendlich fast uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit selbst im angestammten Beruf als Flugzeugmechaniker. Hier sei bemerkt, dass hirnor ganische Residuen mit persönlichkeitsnahen Veränderungen sich erfahrungsge mäss durch neuropsychologische Untersuchungen schwer abbilden l ie ssen, dies insbesondere bei leichtgradiger Ausprägung. Gerade die aus Sicht des Referenten auch in der aktuellen Exploration eingeschränkte Introspektionsfähigkeit sowie die fremdanamnestischen Angaben bestätigten diese Annahme (S. 26 Mitte). Nach psychiatrischen Kriterien ergebe sich kein belastbarer Anhalt für eine klinische Verbesserung im Rahmen der Konsequenzen der hirnorganischen Affektion seit 200 9. Diese Einschätzung werde bestätigt durch die aktuelle neuropsychologische Begutachtung (S. 27 oben). Insgesamt ergäben die fachpsychiatrischen Stellung nahmen einschliesslich der aus C.___ im Jahr 2012 keine belastbaren Hinweise für eine psychiatrische Verschlechterung oder Verbesserung des Zustandsbildes (S. 30 Mitte). 3.10.3 Die neu rologische Begutachtung ( Urk. 10 /5) ergab, dass in Übereinstimmung mit den neurologischen Voreinschätzungen durch Dr. H.___ und Dr. J.___ die Diagnose eines chronischen posttraumatischen Kopfschmerzes, welcher sich auf dem Boden eines delayed-onset posttraumatischen Kopfschmerzes entwickelt habe, gestellt werde. Daraus resultiere die zusammenfassende Kopfschmerzdiag nose eines delayed-onset persistierenden Kopfschmerzes, zurückzuführen auf eine mittelschwere oder schwere traumatische Hirnverletzung. Die Kopfschmerz diagnose sei mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit natür lich kausal zum Unfall von 200 5. Im Gegensatz zur Beurteilung durch die Ärzte der C.___ aus dem Jahr 2015 zeigten sich im Zug der aktuellen Begutachtung unter Zuzug standardisierter Symptomvalidierungsverfahren keine Hinweise auf eine Symptomverzerrung oder gar Hinweise auf eine Aggravation. Das aktuell erhobene neurokognitive Störungsbild entspreche einer gesamthaft leichten bis mittelschweren Hirnfunktionsstörung mit leichten Minderleistungen in einzelnen kognitiven Funktionen aus dem Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Flexibilitätsbereich. Darüber hinaus zeichneten sich auffällig erhöhte Werte be züglich einer Fatigue ab (S. 23 unten f.). Es ergäben sich aktuell weitgehend ver gleichbare Diagnosen und Einschränkungen wie bereits bei der Beurteilung durch die C.___ 2009; eine eindeutige und vor allem namhafte Verbesse rung der Beschwerden und Befunde im Verlauf seit 2009 könne nicht verzeichnet werden. Damals sei eine berufliche Tätigkeit, bestehend aus einfachen Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter ohne Führungsfunktion im Rahmen von 50 % als zumutbar erachtet worden, was nachvollziehbar erscheine (S. 25 Mitte). Im Lang zeitverlauf und unter Würdigung der aktuell vorliegenden neuropsychologischen, psychiatrischen und neurologischen Diagnosen ergebe sich eine vergleichbare Befundkonstellation wie in den Vorbefunden aus dem Jahr 200 9. Diese könnten weitgehend unverändert bestätigt werden. Eine optimal adaptierte Tätigkeit unter Rücksichtnahme der durch die orthopädischen Befunde begründeten qualitativen Einschränkungen sei zu 50 % zumutbar. Das aktuell von neurologischer Seite postulierte mögliche intermittierende radikuläre Reizsyndrom und das nebenbe fundlich in der formalen Untersuchung festgestellte minimale linksbetonte Tet rapyramidalsyndrom führten zu keinen über die im orthopädischen Gutachten postulierten hinausgehenden Einschränkungen (S. 26 Mitte f.). 3.10.4 Gemäss dem neuropsychologischen Gutachter zeige ein Vergleich zwischen den zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhobenen neuropsychologischen Leistungen, dass das Leistungsbild im Verlauf keine wesentlichen Änderungen erfahren habe. Insbesondere sei die Leistung im Vergleich zur Suva-Begutachtung von 2009 nach wie vor als mittelgradig eingeschränkt zu beurteilen. Die Tatsache der ge gebenen Fahrtüchtigkeit müsse nicht notwendigerweise mit einer Einschränkung gewisser kognitiver Teilleistungen kontrastieren ( Urk. 10 /6 S. 20 Mitte). 3.10.5 Der orthopädische Gutachter hielt fest, die strukturellen Befunde an der linken Schulter und an der HWS erklärten die vom Exploranden angegeben massiven Einschränkungen ungenügend ( Urk. 23/7 S. 8 Mitte). Zusammen mit der Schä delverletzung sei anlässlich des Unfalls auch eine Thoraxkontusion diagnostiziert worden. Es sei von daher durchaus wahrscheinlich, dass die Struktur zwischen diesen beiden Organen, nämlich die Halswirbelsäule, beim Unfall ebenfalls er heblichen äusseren Kräften ausgesetzt gewesen sei. Die Hauptproblematik bestehe in den chronischen Kopfschmerzen und den Konzentrationsproblemen. Daneben habe der Beschwerdeführer immer auch Nackenschmerzen gehabt. Die Unfallkau salität der Diskushernien werde in der Stellungnahme der C.___ vom 2 3. Dezember 2014 nicht bestritten, hingegen sei man weiterhin der Mei nung gewesen, dass dies für die Kopfschmerzen nicht gelte, da diesen die typi schen Merkmale von posttraumatischen Kopfschmerzen fehlen würden (S. 11 Mitte f.). Aus heutiger Sicht habe sich der orthopädische Gesundheitszustand des Exploranden seit dem Zeitpunkt der gutachterlichen Einschätzung durch die C.___ vom Mai 2012 mit dem zwischenzeitlichen Hinzukommen der HWS-Problematik verschlechtert, insofern, dass die dadurch bedingten Funk tionseinschränkungen bei der der Rentenberechnung zugrundeliegenden ortho pädischen Beurteilung noch nicht in heutiger Ausprägung vorhanden gewesen und nicht mitberücksichtig t worden sei en (S. 12 oben). Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker sei nicht mehr zumut bar, daran habe sich nichts geändert. Die damals beschriebene Umfangsdifferenz zwischen linkem und rechtem Arm sei in etwa gleich geblieben. Sie übersteige jene, welche bei einem Rechtshänder üblich sei, nicht wesentlich, was darauf hin weise, dass der Beschwerdeführer den linken Arm nicht übermässig schone. Die rohe Kraft beim Händedruck sei gegenüber rechts deutlich vermindert, obwohl die Schulter dafür kaum eingesetzt werden müsse, was darauf hinweise, dass er versuche seine Problematik schlimmer darzustellen als sie sei. Darauf sei auch im Gutachten C.___ vom 2 3. Dezember 2014 hingewiesen worden. Darin werde festgehalten, dass sich klar messbare Diskrepanzen gezeigt hätten, welche die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers in Frage gestellt hätten. Diese Einschät zung decke sich mit der aktuellen Beobachtung. Radiologisch fänden sich Hin weise auf eine leichte Zunahme der Omarthrose, so dass es durchaus glaubhaft sei, dass Schulterschmerzen vorhanden seien (S. 12). Hinzu komme aus orthopädischer Sicht die Problematik der Halswirbelsäule. Die Diskushernien seien überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt. Sie seien nun operiert und mit Cages versorgt. Die präoperativ vorhandene neurologische Symptomatik habe sich wieder zurückgebildet bis auf eine Hyperästhesie des Zei gefingers. Der aktuelle Zustand der HWS entspreche jedoch nicht mehr dem status quo ante. Die verbleibende Beweglichkeit zwischen den Segmenten sei deutlich eingeschränkt. Dies habe einen Einfluss auf die Restbeweglichkeit der ganzen HWS, bedeute aber auch ein Risiko bezüglich späteren degenerativen Schäden in den Anschlusssegmenten. Die Schmerzen in der Nackenmuskulatur liessen sich mit dem Beweglichkeitsdefizit erklären. Die Röntgenbilder der HWS vom März 2017 zeigten auch eine deutliche Streckhaltung und somit eine statische Proble matik. Auch dies begründe chronische Nackenschmerzen. Für die thorakalen und lumbalen Schmerzen sehe man keine strukturelle Begründung. Die Röntgenbilder der LWS vom August 2016 zeigten altersentsprechend völlig normale Verhält nisse. Hier liege wahrscheinlich eine rein muskuläre Problematik vor (S. 13 oben). Der orthopädische Gutachter hielt fest, er teile die Einschätzung, wonach der Be schwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, nicht vollständig. Schon aus rein orthopädischer Beurteilung bestehe eine stärkere Ein schränkung auch für angepasste Tätigkeiten. Dies resultiere nicht aus einer ab weichenden Beurteilung der Schulterproblematik, sondern weil die HWS-Symptomatik nicht vernachlässigbar sei. Die Streckhaltung der HWS könne im Röntgenbild nicht simuliert werden, sondern sei eine reelle strukturelle Proble matik, welche dazu führe, dass die Nackenmuskulatur zur Aufrechterhaltung der Balance chronisch überlastet und verspannt werde. Dies begründe die chroni schen Nackenschmerzen sehr klar. Ob diese Problematik auch die chronischen Kopfschmerzen erkläre, müsse von neurologischer und neuropsychologischer Seite geklärt werden (S. 14 Mitte). Eine angepasste Tätigkeit dürfe keine Überkopfarbeiten beinhalten. Das Heben von Lasten sollte auf 10 kg beschränkt sein. Die Arbeit sollte abwechselnd mit Stehen, Sitzen und Gehen verbunden sein. Langdauernde Zwangshaltungen wie Arbeiten in gebückter Stellung über längere Zeit sollten vermieden werden. Auch länger dauernde Arbeiten in der Kälte seien ungeeignet. Für eine solche Tätigkeit sei der Explorand aus rein orthopädischer Sicht, unter Berücksichtigung der Schulterproblematik links und der HWS-Problematik, zu 70 % arbeitsfähig. Nicht berücksichtig t sei bei dieser Angabe die Problematik der chronischen Kopf schmerzen. Sollten diese einen Zusammenhang mit der HWS-Problematik haben oder Folge des Schädel-Hirn-Traumas sein, so würde sich der Grad der unfallbe dingten Arbeitsunfähigkeit erhöhen (S. 14). 3.10.6 Nach einer Konsensbesprechung kamen die Gutachterinnen und Gutachter zu fol gendem Schluss (S. 6 f.): Der Beschwerdeführer habe bei dem Unfall vom 6. April 2005 eine leichte bis mittelschwere traumatische Hirnverletzung nach EFNS (Eu ropäische Föderation der Neurologischen Gesellschaften) mit und bei Glasgow Coma Scale 9 bei Spitaleintritt sowie retro- und anterograder (posttraumatischer) Amnesie erlitten. Initial sei es dabei zu einer Kontusionsblutung im Bereich des Gyrus frontalis medialis links, der Capsula interna am Übergang zur Capsula ex terna links, einer caudofrontalen Hypodensität im Gyrus frontalis superior links mit Ödem, einer traumatischen Subarachnodialblutung und diffusen axonalen Scherverletzungen gekommen. Als Residuum dieses Unfalls persistiere aus neu rologischer Sicht ein delayed-onset persistierender Kopfschmerz, der auf die mit telschwere traumatische Hirnverletzung zurückgeführt werden könne. Aus neu ropsychologischer Sicht persistiere eine leichte bis mittelschwere neurokognitive Störung, aktuell ohne Hinweise auf Symptomverdeutlichung oder Aggravation. Aus psychiatrischer Sicht könne ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert werden, zusätzlich lägen Hinweise auf eine mögliche organische Persönlichkeitsstörung vor. Auf somatischem Gebiet habe der Beschwerdeführer beim Unfall vom 6. April 2005 eine Glenoidfraktur links, die osteosynthetisch versorgt worden sei, erlitten. Konsekutiv habe sich eine Arthrofibrose im Bereich des linken Schultergelenks entwickelt, zwischenzeitlich liege eine Omarthrose links vor. Zusätzlich bestehe beim Beschwerdeführer unfallunabhängig ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, aktuell ohne Hinweise auf radikuläre Reiz- oder sensomotori sche Ausfallsymptomatik. muskulär, siehe Orthopäde Darüber hinaus bestehe ein chronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom bei hoch gradiger Spinalkanalstenose HWK 5/6 mit Status nach C6- und C7-Nervenwur zelkompression beidseits, welche am 4. März 2016 operiert worden seien. Im Vergleich zu der Rentenzusprache / Verfügung der Suva vom 3 0. März 2011, welche auf der Begutachtung in der C.___ vom September 2009 basiert habe, habe sich aus heutiger Sicht in der Gesamtschau aller Befunde der Zustand des Beschwerdeführers aus neurologi sch er /neurokognitiver/neuro - psychiatrischer Sicht nicht verändert. Aus orthopä discher Sicht habe sich der Gesundheitszustand mit dem Hinzukommen der Er krankung an der HWS verschlechtert, dies jedoch ohne zusätzliche zeitliche Re levanz für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die vom Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls vom 6. April 2005 ausgeübte Tätigkeit als Triebwerks mechaniker könne aus gesamtmedizinischer Sicht seit dem Unfallereignis nicht mehr ausgeübt werden. Für eine angepasste Tätigkeit mit Heben und Bewegen von Lasten bis maximal 10 kg, mit Wechselbelastung, unter Vermeidung von Zwangshaltungen, unter Vermeidung von Überkopfarbeiten und unter Vermei dung von Arbeiten in der Kälte sowie unter Vermeidung von Arbeiten mit Zeit druck, ohne erhöhten Anspruch an kognitive Fähigkeiten und ohne Stressspitzen im interpersonellen Kontakt mit klar vorgegebener Arbeitsstrukturierung, bestehe in der Gesamtschau aller Befunde eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aufgrund der langjährigen Dekonditionierung sollte diese Restarbeitsfähigkeit anfangs in ei nem geschützten Umfeld umgesetzt werden. Hinweise auf Aggravation hätten sich bei aktuell validen neuropsychologischen Testbefunden nicht gefunden. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung könne aus psychiatrischer Sicht nicht diagnostiziert werden (S. 7). 4. 4.1 Nach Ablauf des Wartejahrs im April 2006 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass nach zuvor voller Arbeitsunfähigkeit ab August 2006 eine Arbeitsfä higkeit von 50 % bestanden habe, und berücksichtigte dies nach drei Monaten ab November 2006. Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) hielt im Juli 2006 fest, der Beschwerdeführer sei im Rahmen eines Versuchs in der angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig, eine angepasste Tätigkeit sei ab dem selben Datum halbtags zumutbar. Kreisarzt Dr. F.___ hielt vor Beginn des Arbeitsversuchs vom Sommer 2006 fest, es bleibe abzuwarten, wie sich die Tätigkeit anlasse, wenn eine echte Leistung ge fordert werde, und wies auf weitere notwendige Abklärungen der Schulter und allenfalls der Kopfschmerzen hin (vorstehend E. 3.3 ). Dr. G.___ bestätigte am 5. Oktober 2006 (vorstehend E. 3.4) eine Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag "aus therapeutischen Gründen", ebenso im Umfang von 50 % für die angestammte Tätigkeit. Am 6. November 2006 erfolgte jedoch die Arthroskopie der linken Schulter und danach bestand eine volle Arbeitsunfähigkeit von zwei Monaten. Angepasste Tätigkeiten hielt Dr. G.___ erst Mitte Februar 2007 wieder zu 50 % zumutbar. Auch Dr. H.___ (vorstehend E. 3.5) ging aus neurologischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von maximal 50 % - minimal 25 % - aus. Ab 8. März 2006 nahm der Beschwerdeführer zu therapeutischen Zwecken an einem Arbeitsversuch am angestammten Arbeitsplatz teil (vgl. Urk. 7/158/530). Ab Mitte August 2006 wurde von einer verwertbaren Arbeitsfähigkeit von 50 % am angestammten Arbeitsplatz ausgegangen (vgl. Urk. 7/158/488; Urk. 7/158/490-491). Am 3 0. August 2008 teilte der Beschwerdeführer der Ar beitgeberin mit, er könne die Arbeit aufgrund einer neuerlichen Schulterverlet zung nicht aufnehmen ( Urk. 7/158/469; vgl. auch Urk. 7/158/477). Im Januar 2007 nahm der Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit für zwei Stunden täglich wieder auf (vgl. Urk. 7/158/437). 4.2 Angesichts des Umstands, dass der Beschwerdeführer ab August 2006 die ange stammte Arbeit probeweise zu 5 0 % aufnahm und sämtliche zu diesem Zeitpunkt beteiligten Ärzte von einem Versuch oder therapeutischen Zweck der Tätigkeit ausgingen, kann nicht von einer stabilen Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden, zumal die Schulter- und die Kopfschmerzproblematik noch gar nicht umfassend geprüft worden und ihre Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit noch unklar war. Vielmehr ist mit Dr. G.___ und Dr. H.___ erst ab Februar 2007 von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, was ab Juni 2007 zu berücksichtigen ist und in der Folge auch Voraussetzung für die Eingliederungsmassnahmen der Beschwe rdegegnerin war (vgl. Urk. 7/26/1; Urk. 7/54). 4.3 Im September 2009 erfolgte die interdisziplinäre Beurteilung des Beschwerdefüh rers durch die Ärzte der C.___ (vorstehend E. 3.7). Diese stellten fest, dass die angestammte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker nicht mehr zu mutbar sei. In Tätigkeiten mit geringerer Verantwortung und eher repetitivem Charakter sei der Beschwerdeführer mindestens zu 50 % arbeitsfähig. Aufgrund des Umstands, dass diese Beurteilung zuhanden der Unfallversicherung abgege ben wurde, schlossen die Ärzte die Kopfschmerzen von der Einschätzung aus, indem sie festhielten, "daneben" leide der Beschwerdeführer an unfallfremden Kopfschmerzen, differentialdiagnosti sch an Medikamentenübergebrauch skopf schmerzen (vgl. vorstehend E. 3.7). Eine für die Arbeitsfähigkeit relevante psy chiatrische Störung mit Krankheitswert wurde nicht festgestellt. Aus orthopädi scher Sicht seien leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten auf dem allge meinen Arbeitsmarkt ganztags zumutbar. Zusammenfassend gingen die Ärzte un ter Berücksichtigung der neuropsychologischen und orthopädischen Einschrän kungen davon aus, dem Beschwerdeführer seien einfachere kognitive Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter und ohne Führungsfunktion und leichte bis mit telschwere körperliche Tätigkeiten unter Ausschluss von Überkopfarbeiten min destens zu 50 % zumutbar (vorstehend E. 3.7). Davon ist auszugehen; das Gut achten vermag den praxisgemässen Anfo rderungen (vgl. vorstehend E. 1.6 ) zu genügen und die Schlussfolgerungen wurden nachvollziehbar begründet. Nicht gefolgt werden kann hingegen der nachträglich abgegebenen Einschätzung, der Beschwerdeführer sei in einer angepassten Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig (vor stehend E. 3.8): Diese Beu rteilung wurde nicht begründet, und es ist nicht ersicht lich, worauf sich diese Abweichung zur zuvor attestierten Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % stützte. Angesichts der genauen Beschreibung der neuropsycholo gischen Einschränkungen (Aufmerksamkeit, Interferenzunterdrückung) und der Verhaltensauffälligkeiten (verminderte Stresstoleranz, erhöhte emotionale Reagi bilität, Tendenz zur Impulsivität ) wäre denn bei der Präzisierung durch die Gut achter auch eher eine weitere Reduktion und nicht eine Erhöhung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zu erwarten gewesen. Dies insbeso ndere, da ausdrücklich auf die Konzentrationss chwierigkeiten bei Personen mit traumatischer Hirnverletzung hingewiesen wurde. Dass im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren dennoch auf diese Beurteilung abgestellt und - rechtskräftig - von einer 70%igen Arbeits fähigkeit in angepassten Tätigkeiten ausgegangen wurde, ist im vorliegenden Verfahren von untergeordneter Bedeutung, zumal aus Sicht der Unfallversiche rung die Kopfschmerzen nicht zu berücksichtigen waren. Es besteht keine Bin dungswirkung zwischen Invaliden- und Unfallversicherung (vgl. vorstehend E. 1.5). Somit war 2009 weiterhin von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angepassten Tätigkeiten auszugehen. 4.4 Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Pra xis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachleute ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. (BGE 125 V 351 E. 3b/ aa ). Für ein Abweichen vom B.___ -Gutachten ( Urk. 10) besteht vorliegend kein Grund, denn es entspricht den praxisgemässen Beweisanforderungen (vgl. vorstehend E. 1.6 ) vollumfänglich und erlaubt eine nachvollziehbare und schlüssige Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführe r s. Dies wird denn von den Parte ien auch nicht in Frage gestell t. Die Gutachterinnen und Gutachter kamen nach genauer und umfassender Unter suchung interdisziplinär zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer die ange stammte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker nicht mehr zumutbar sei. Die Ar beitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten betrage aus orthopädischer, neurologi sch er /neurokognitiver und neuropsychiatrischer Sicht seit der Beurteilung durch die Ärzte der C.___ im September 2009 50 %. Zwar sei damals aus orthopädischer Sicht noch eine volle Arbeitsfähigkeit angenommen worden, dies bezüglich habe sich der Gesundheitszustand aufgrund der Erkrankung der Hals wirbelsäule jedoch verschlechtert. Vorübergehend habe nach der Diskushernien operation vom Dezember 2015 während mindestens vier Monaten eine volle Ar beitsunfähigkeit bestanden. Insgesamt sei somit von einer Restarbeitsfähigkeit von gesamthaft 50 % auszugehen (vorstehend E. 3. 10.1). Die Gutachter kamen zum Schluss, dass die Kopfschmerzen nicht auf einen Medikamentenüberge brauch zurückzuführen sind. Eine eindeutige und namhafte Verbesserung seit 2009 könne nicht verzeichnet werden (vorstehend E. 3. 10.3-4). Das neurologi sch e /neurokognitive/neuropsychiatrische Zustandsbild habe sich im Vergleich zur Vorbeurteilung vom September 2009 nicht verändert. Dass im Oktober 2012 lediglich noch eine orthopädische Beeinträchtigung bestanden hätte, könne nicht bestätigt werden (vorstehend E. 3. 10.1). Nach psychiatrischen Kriterien ergebe sich kein belastbarer Anhalt für eine klini sche Verbesserung im Rahmen der Konsequenzen der hirnorganischen Affektion seit 2009 (vorstehend E. 3. 10.2). In neurologischer Hinsicht zeigten sich aktuell weitgehend vergleichbare Diagnosen und Einschränkungen wie bereits 2009; eine namhafte und eindeutige Verbesserung könne nicht verzeichnet werden (vorste hend E. 3. 10.3). Auch aus neuropsychologischer Sicht habe sich keine Verände rung gezeigt; die Tatsache der gegebenen Fahrtüchtigkeit müsse nicht mit einer Einschränkung gewisser kognitiver Teilleistungen kontrastieren (vorstehend E. 3. 10.4). Die orthopädische Beurteilung ergab bezüglich der Halswirbelsäule eine vorübergehende Verschlechterung, welche sich jedoch nicht zusätzlich auf die 50%ige Arbeitsfähigkeit auswirke. Bezüglich der Schulter seien zwar Schmerzen glaubhaft, jedoch ergäben sich Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer den linken Arm nicht übermässig schone und versuche, seine Problematik schlimmer darzustellen, als sie sei. Bezüglich der thorakalen und lumbalen Schmerzen sei kein struktureller Grund gegeben und es zeigten sich bildgebend altersentspre chend völlig normale Verhältnisse (vgl. vorstehend E. 3. 10.5). Somit trat insgesamt seit 2009 keine Verbesserung ein. Das Belastungsprofil, wel ches sehr genau die Einschränkungen des Beschwerdeführers berücksichtigt, wurde wie folgt umschrieben (vorstehend E. 3. 10.6): Heben und Bewegen von Lasten bis maximal 10 kg, mit Wechselbelastung, unter Vermeidung von Zwangs haltungen, unter Vermeidung von Überkopfarbeiten und unter Vermeidung von Arbeiten in der Kälte sowie unter Vermeidung von Arbeiten mit Zeitdruck, ohne erhöhten Anspruch an kognitive Fähigkeiten und ohne Stressspitzen im interper sonellen Kontakt mit klar vorgegebener Arbeitsstrukturierung. Aufgrund der langjährigen Dekonditionierung sollte diese Restarbeitsfähigkeit anfangs in ei nem geschützten Umfeld umgesetzt werden. Solche Tätigkeiten sind weiterhin zu 50 % zumutbar. 4.5 Zusammenfassend ergibt sich somit folgender Verlauf der Arbeitsunfähigkeit nach Ablauf des Wartejahrs: Die angestammte Tätigkeit ist bleibend nicht mehr zumutbar. A b April 2006 bis Mai 2007 war der Beschwerdeführer in jeder Tätig keit zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 4.1 -4.2 ). Seit Juni 2007 besteht gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte der C.___ vom Sep tember 2009 und das Gerichtsgutachten vom Oktober 2018 andauernd eine Ar beitsfähigkeit von 50 % in angepassten Tätigkeiten; eine Verbesserung ist nicht eingetreten (vorsteh end E. 4. 3 -4. 4 ). 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be rechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2). 5.2 Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch ein beruflicher Aufstieg im Gesundheitsfall zu berücksich tigen, den eine versicherte Person normalerweise vollzogen hätte; dazu ist aller dings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne ge sundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend hö heres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich wei terzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prü fungen usw. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Bundesgerichts 9C_757/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hin weisen). 5.3 Vorab ist festzuhalten, dass bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit im Zeitraum von April 2006 bis Juni 2007 ein IV-Grad von 100 % bestand; ein Einkommensvergleich ist nicht notwendig. Im Jahr 2007 hätte d er Beschwerdeführer gemäss den gegenüber der Suva getä tigten Angaben der Arbeitgeberin Y.___ einen Jahreslohn von Fr. 69'373.50 inklusive 1 3. Monatslohn erzielt (vgl. Urk. 7/158/242). Im Arbeit geberbericht ( Urk. 7/15) wurde im Januar 2007 angegeben, der Beschwerdeführer würde heute ohne Gesundheitsschaden Fr. 5'391.20 monatlich verdienen. Dabei wurde der Vermerk "x 12" gemacht (vgl. Ziff. 16). In Ziff. 20 des Formulars ist jedoch durchgehend ein 1 3. Monatslohn erfasst, weshalb es sich bei dem Vermerk und unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Y.___ ge genüber der Suva ebenfalls einen 1 3. Monatslohn angab, um ein Versehen han deln dürfte. Gestützt auf den Arbeitgeberbericht ist somit von einem Validenein kommen von Fr. 70'085.6 0 ( Fr. 5'391.20 x 13) auszugehen. Hinzu kommt die Entschädigung aus der Nebentätigkeit, welche die Beschwerdegegnerin für das Jahr 2007 auf Fr. 6'682.84 festsetzte (vgl. Urk. 7/106/1). Somit ergibt sich für 2007 ein hypothetisches Va lideneinkommen von gerundet Fr. 76'768.--. Dass der Beschwerdeführer, wie geltend gemacht (vgl. Urk. 1 S. 15 unten f.), für eine Beförderung vorgesehen gewesen sei, stellt keinen genügend konkrete n An haltspunkt für einen ohne gesundheitliche Beeinträchtigung tatsächlich zu reali sierenden beruflichen Aufstieg dar und reicht daher nicht für ein entsprechend höheres Einkommen aus. Daran vermag auch die schriftliche Bestätigung des Per sonalverantwortlichen der Arbeitgeberin, wonach der Beschwerdeführer im Rah men der betriebsinternen Triebmechaniker-Laufbahn für eine weitere Beförde rung vorgesehen gewesen wäre ( Urk. 3/4), nichts zu ändern. Dabei handelt es sich um eine lediglich theoretische M öglichkeit und keine, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wäre. 5.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). Für die Invaliditätsbemessung wird bei Anwendung der LSE-Tabellen bis 2010 praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentral wert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochen stunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entspre chende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5.5 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 50 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätigkei ten offen. Dass diese Arbeitsfähigkeit initial idealerweise bei einem verständnis vollen Arbeitgeber aufgenommen werden sollte, steht einer Beschäftigung im ers ten Arbeitsmarkt nicht entgegen, was im Übrigen auch die B.___ -Gutachter bestä tigten (vgl. vorstehend E. 3.10.2). Es rechtfertigt sich daher, für die Bemessung des Invalideneinkommens auf den standardisierten Durchschnitt für einfache und repetitive Tätigkeiten in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors ab zustellen (LSE 2006 S. 25, Tabellengruppe TA1, Rubrik „Total“, Niveau 4). Das im Jahr 2006 von Männern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug Fr. 4'732.-- pro Monat, mithin Fr. 56'784.-- pro Jahr ( Fr. 4'732.-- x 12). Unter Berücksichtigung der Lohnent wicklung für das Jahr 2007 in Höhe von 1.6 % (Die Volkswirtschaft 12/2010 S. 91 Tabelle B10.2 Rubrik Nominal Total) und der durchschnittlichen wöchentli chen Arbeitszeit im Jahr 2007 von 41.7 Stunden ergibt sich ein Betrag von rund Fr. 60'145.-- ( Fr. 56'784.-- x 1.016 : 40 x 41.7). Bei einem Pensum von 50 % ergibt dies ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 30'072.2 5 ( Fr. 60'145.-- x 0. 5). Die Beschwerdegegnerin gewährte einen Abzug von 10 %, was nicht zu beanstanden ist und den Verhältnissen des Beschwerdeführers, ins besondere den zu berücksichtigenden Leistungseinschränkungen, angemessen Rechnung trägt. Somit beträgt das hypothetische Invalideneinkommen Fr. 27'06 5. -- ( Fr. 30'072.2 5 x 0.9). 5.6 Der Vergleich des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 76'768. -- mit dem hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 27'06 5. -- ergibt eine Einkommens einbusse von Fr. 49'703. --, was einem Invaliditätsgrad von rund 65 % ergibt. Da mit hat der Beschwerdeführer ab Juni 2007 Anspruch auf eine unbefristete Drei viertelsrente. 5.7 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer ab April 2006 bis Mai 2007 Anspruch auf eine ganze und ab Juni 2007 Anspruch auf eine unbefristete Dreiviertelsrente hat. Mit dieser Feststellung ist der angefochtene Entscheid abzuändern und die Be schwerde gutz u heissen. 5.8 Festzuhalten bleibt, dass das Bundesgericht in seinem zur Publikation vorgesehe nen Urteil vom 2 8. Januar 2019 (8C_163/2018) eine umfassende Mitwirkungs pflicht für IV-Rentenbezügerinnen und -bezüger statuiert hat, sodass diese nicht nur einen Anspruch auf, sondern auch eine Pflicht zur Teilnahme an zumutbaren Eingliederungsmassnahmen haben. Dies gilt auch bei Bezug einer Teilrente. Der Beschwerdeführer ist somit mit Unterstützung der Beschwerdegegnerin gehalten, sich aktiv um eine berufliche Eingliederung zu bemühen. 6. 6.1 Die Gerichtskosten nach Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind auf Fr. 1'0 00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Par tei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be deutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Ob siegens be messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer) und sind beim praxisgemässen Stunden ansatz von Fr. 220.-- (ohne MWSt ) für den bis Ende 2017 getätigten Aufwand auf Fr. 2'400.-- (inkl. MWSt von 8 % und Auslagenersatz) und für den Aufwand ab 2018 auf Fr. 1'700.-- (inkl. MWSt von 7.7 % und Auslagenersatz), somit auf insgesamt Fr. 4'100.-- fest zusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Guth eissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozi al versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 0. Januar 2016 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer ab 1. April 2006 bis 3 1. Mai 2007 Anspruch auf eine ganze In validenrente und ab 1. Juni 2007 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 4'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 5. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Kaspar Gehring - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen - Pensionskasse der Y.___ sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die Vorsitzende i.V.Die Gerichtsschreiberin KächTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00214 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Käch, Vorsitzende i.V. Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 1 7. Oktober 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Pensionskasse der Y.___ Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1976, war seit Juni 199 7 als Triebwerksme chaniker bei der Y.___, Z.___, sowie seit Juli 1999 in einer Nebentätigkeit bei der A.___, Zürich, tätig ( Urk. 7/6 -7 ). Am 2 9. Mai 2006 meldete er sich aufgrund der Folgen eines am 6. April 2005 erlittenen Motorradunfalls bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Unfallversi cherung Suva bei. Das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ wurde per 3 0. Juni 2007 beendet ( Urk. 7/17). Die IV-Stelle gewährte dem Versicherten Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung ( Urk. 7/24; Bericht vom 1 8. De zember 2007; Urk. 7/39) und ein Belastbarkeitstraining ( Urk. 7/43; Urk. 7/51; Be richt vom 3. Juli 2008; Urk. 7/53; Urk. 7/75). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3 0. März 2011 aufgrund der Unfallfolgen ab 1. Dezember 2008 eine Rente bei einem Erwerbsunfähigkeits grad von 54 % zu ( Urk. 7/98). Im Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/110; Urk. 7/116; Urk. 7/118) ging ein von der Suva im Rahmen des Revisionsverfahrens in Auftrag gegebenes Verlaufsgutach ten ( Urk. 7/120/2-65) ein. Sodann erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid ( Urk. 7/134), wogegen der Versicherte Einwände erhob ( Urk. 7/140; Urk. 7/148; Urk. 7/159). Mit Verfügung vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 7/168; Verfügungsteil 2 in Urk. 7/165; = Urk. 2 /1-2 ) sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. April 2006 eine ganze, ab 1. November 2006 eine Dreiviertels- und ab 1. September 2009 bis Juli 2013 eine halbe Rente zu. Die Suva reduzierte mit Verfügung vom 1 1. Juli 2013 ( Urk. 7/126) den Renten anspruch des Versicherten ab 1. August 2013 auf 38 %. Die gegen den Ein spracheentscheid vom 9. Januar 2015 ( Urk. 7/155) erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 1 5. April 2016 im Prozess Nr. UV.2015.00032 ab. Das Bundesgericht hiess die dagegen vom Versicherten erhobene Beschwerde mit Urteil vom 9. Dezember 2016 in dem Sinne teilweise gut, als es das Urteil des hiesigen Gerichts aufhob und die Sache zur Einholung eines Gerichtsgutachtens und neuer Entscheidung zurückwies ( Prozess Nr. 8C_348/2016 ). In Nachachtung dieses Urteils holte das hiesige Gericht im Prozess Nr. UV. 2016.00293 bei der B.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 2 2. Ok tober 2018 erstattet wurde ( Urk. 10). 2. Am 1 1. Februar 2016 erhob der Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 2 /1-2 ) mit dem Antrag auf Zusprache einer unbefristeten ganzen Invalidenrente ab 1. April 2006, eventuell einer unbefriste ten Dreiviertelsrente ab November 2006, subeventuell einer unbefristeten halben Rente ab 1. September 2009 ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 5. März 2016 ( Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 0. April 2016 mitgeteilt wurde ( Urk. 8). Mit Ge richtsverfügung vom 2 2. Mai 2019 ( Urk. 11) wurde das im Unfallversicherungs verfahren eingeholte Gerichtsgutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) zu den Akten genommen und den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme geboten. Der Beschwerdeführer äusserte sich dazu mit Eingabe vom 1 3. Juni 2019 ( Urk. 13). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Stellungnahme ( Urk. 14). Davon wurden die Parteien am 2 6. Juni 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 15). Am 1 1. Juli 2019 ( Urk. 16) wurde die Pensionskasse der Y.___ zum Ver fahren beigeladen. Diese äusserte sich innert Frist nicht, weshalb Verzicht auf Stellungnahme anzunehmen war (vgl. Urk. 16 Dispositiv-Ziffer 2). Davon wurden die Parteien am 2 4. September 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 18). In der Beschwerdesache Prozess Nr. UV.2016.00293 betreffend Ansprüche des Beschwerdeführers aus Unfallversicherung ergeht mit heutigem Datum ein Urteil. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d; Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. August 2008 E. 2.3; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflag e 2014, Rn 11 zu Art. 30–31 ). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prü fung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise gere gelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Dabei ist in anfechtungs- und streitge genständlicher Hinsicht irrelevant, ob eine rückwirkende Zusprechung einer ab gestuften oder befristeten Invalidenrente in einer oder in mehreren Verfügungen gleichen Datums eröffnet wird (BGE 131 V 164 Regeste; Urteil des Bundesge richts 8C_489/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 4.1 mit Hinweis). 1.4 Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmun gen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a der Verordnung über die Inval i denversicherung, IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinwei sen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revi sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog an wendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsände rung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bun desgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis). 1.5 Im gegenseitigen Verhältnis zwischen Invaliden- und Unfallversicherung besteht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig. Die IV-Stellen und die Unfallversiche rer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzu nehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Über nahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). 1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ei nander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid wie folgt ( Urk. 2/2) : Der Beschwerdeführer sei seit dem Unfalldatum vom 6. April 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Neben den Unfallfolgen bestün den auch unfallfremde gesundheitliche Einschränkungen. Nach Ablauf der ein jährigen Wartefrist sei ihm weiterhin keine Tätigkeit zumutbar gewesen. Am 2 2. August 2006 habe sich sein Gesundheitszustand verbessert; ab diesem Zeit punkt sei ihm eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar gewesen. Dabei habe bei einem behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn von 10 % ein Inva liditätsgrad von 60 % bestanden. Gestützt auf das Gutachten der C.___ sei von einer weiteren Verbesserung auszugehen; spätestens ab Mai 2009 habe eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % bestanden. Dabei ergebe sich mit einem Abzug von 10 % ein Invaliditätsgrad von 54 %. Das Verlaufsgutachten habe gezeigt, dass seit Oktober 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer angepassten Tätigkeit bestehe. Deshalb habe der Beschwerdeführer ab August 2013 keinen Rentenanspruch mehr. Die geltend gemachten beeinträch tigenden Kopfschmerzen seien medikamenteninduziert und demnach invaliden versicherungsrechtlich unbeachtlich. 2.2 Der Beschwerdeführer machte geltend ( Urk. 1), er leide nicht nur unter reinen Unfallfolgen, so dass der Beurteilung durch die Suva nicht gefolgt werden könne. So seien seine Kopfschmerzen arbeitsfähigkeitsbeeinflussend und zu berücksich tigen. Aus näher dargelegten Gründen sei die Rentenabstufung nicht korrekt, ins besondere sei nicht auf das Verlaufsgutachten der C.___ aus dem Jahr 2012 abzustellen und eine Verbesserung sei nicht eingetreten. Weiter sei der Einkommensvergleich falsch, insbesondere wäre eine Beförder ung zu berücksich tigen gewesen (S. 6 ff.). Zum Gerichtsgutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) hielt der Beschwerdefüh rer fest, es habe sich gezeigt, dass er seit September 2009 in einer angepassten Tätigkeit inital in einem geschützten Rahmen zu 50 % arbeitsfähig sei. Gemäss Gutachten seien die Kopfschmerzen unfallkausal ( Urk. 13). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer war ab Unfalldatum zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. Einwei sungsprotokoll des D.___, Urk. 7/158/661 Ziff. IV). Dies wurde in der Folge durchgehend bestätigt (vgl. Urk. 7/158/618; Urk. 7/158/ 620 ; Urk. 7/158/569; Urk. 7/158/563; Urk. 7/158/552; Urk. 7/158/520; Urk. 7/158/509). 3.2 Dr. med. E.___ stellte mit Bericht vom 2 0. Juli 2006 ( Urk. 7/13) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( lit. A): - residuelle diffuse Kopfschmerzen (therapieresistent) nach Contusio cerebri (Motorrad-Sturz) - Psychasthenie und kognitive Defizite - Defektheilung einer Glenoidfraktur linke Schulter, Residualschmerzen in Ruhe und mehr bei Belastung Ab 2 2. August 2006 sei der Beschwerdeführer im Rahmen eines Versuchs in der angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ( lit. B). Eine limitiert durch die linke Schulter und das Kopfweh angepasste Tätigkeit sei ab dem selben Datum halbtags zumutbar ( Urk. 7/13/4). 3. 3 Am 2 5. Juli 2006 ( Urk. 7/158/484-487) ergab die kreisärztliche Beurteilung durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, dass die initial bestehende leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung gebessert, aber noch nicht normalisiert sei. Es bleibe abzuwarten, wie sich die angestammte Tätigkeit anlasse, wenn vom Arbeiten zu therapeutischen Zwecken ab 2 2. August 2006 zum Fordern einer echten Leistung gewechselt werde. Es sei ein aktuelles Röntgenbild der Schulter notwendig, und die vom Beschwerdeführer geklagten intensiven Kopfschmerzen bis hin zu Lichtunverträglichkeit und Erbrechen sei en, sofern sie sich nicht beruhig t e n, von einem Neurologen zu beurteilen (S. 3 unten f.). 3.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, hielt mit Zeugnis vom 5. Oktober 2006 ( Urk. 7/158/463) zuhanden der Arbeitgeberin fest, der Be schwerdeführer könne ab sofort aus therapeutischen Gründen leichte Arbeiten im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag ausführen. Am 2. November 2006 ( Urk. 7/158/455) hielt Dr. G.___ fest, es handle sich um eine Rotatorenmanschet teninsuffizienz und Arthrofibrose bei Status nach Operation einer Glenoidfraktur im April 2005 und Status nach erneutem Trauma im August 2006 ( Ziff. 2d). Der Patient arbeite aus therapeutischen Gründen zu 50 % im angestammten Beruf als Flugzeugmechaniker. Es sei eine arthroskopische Revision der linken Schulter am 6. November 2006 vorgesehen ( Ziff. 4a und 5a; vgl. Operationsbericht; Urk. 7/158/449). Dr. G.___ schrieb am 1. Dezember 2006, der Beschwerdeführer werde nach dem Eingriff etwa zwei Monate zu 100 % arbeitsunfähig sein, danach seien leichte Tätigkeiten zeitweise denkbar. Die Arbeit als Triebwerksmechaniker könne er frühestens in drei bis vier Monaten aufnehmen. Arbeiten auf Tischhöhe seien frühestens zwei Monate, auf Schulterhöhe frühestens drei Monate postope rativ zumutbar ( Urk. 7/158/447). Mit Schreiben vom 1 5. Februar 2007 ( Urk. 7/158/433) hielt Dr. G.___ fest, die Rehabilitation der Schulter des Beschwerdeführers habe weiter leichte Fortschritte gemacht. Eine Präsenzzeit von einem halben Tag (50 % ) sei realistisch. Nicht möglich seien Arbeiten mit Gewichten oberhalb der Brusthöhe wegen der einge schränkten Beweglichkeit sowie der noch verminderten Belastbarkeit. 3.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, stellte in seinem Gutachten vom 1 9. März 2007 ( Urk. 7/16/10-29) folgende Diagnosen (S. 15): - Zustand nach Motorradunfall mit komplexem Verletzungsmechanismus mit: - mittelschwerem Schädelhirntrauma mit multiplen Kontusionierungen des Gehirns mit Kontusionsblutung des Gyrus frontalis medialis links sowie im Bereich der Capsula interna am Übergang zur Capsula externa links und caudofrontaler Hypodensität im Gyrus frontalis superior links - komplexer Schultergelenksverletzung mit mehrfragmentärer Glenoid fraktur links mit anterior-superiorem Limbusabriss und Zustand nach Schraubenosteosynthese des G l enoids links und Limbusfixation am 1 5. April 2004 - mit heute noch bestehender - leichter bis mittelschwerer kognitiver Beeinträchtigung mit insbeson dere Störung frontaler und suborticaler Hirnfunktionen mit Wesens veränderung - schmerzhafter Schultergelenksbeweglichkeit links - posttraumatischer Cephalea - leicht ausgeprägtem Cervicalsyndrom bei Zustand nach Halswirbelsäu lenabknickverletzung Eine 50%ige Tätigkeit in einer angepassten Arbeit mit allenfalls leicht reduzierter Leistung sollte umsetzbar sein, vorausgesetzt, es finde sich ein verständnisvoller Arbeitgeber. Eine abschliessende Beurteilung sei noch nicht möglich (S. 17 un ten). Im angestammten Beruf sei keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben. In einer zumutbaren angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit zwischen 25 und 50 %, es sei heute noch nicht abschliessend beurteilbar (S. 19 Ziff. 8). Bei der Beurteilung sei die Beeinträchtigung durch die linke Schulter nicht berücksichti gt worden (S. 20 Ziff. 12). 3.6 Am 1. September 2008 ( Urk. 7/59/6-11 ) führte Kreisarzt Dr. F.___ eine Ab schlussuntersuchung durch und hielt fest, die Schulterfunktion links sei auch nach dem operativen Eingriff deutlich eingeschränkt. Eine weitere Erholung könne nicht mehr erwartet werden. Die Reichweite der linken Hand sei begrenzt. Bis Schulterhöhe könnten bis 5 kg, bis Scheitelhöhe 2.5 kg gehandhabt werden. Rasch sich wiederholende Bewegungen, starke auf das Schultergelenk wirkende Schläge und Vibrationen seien zu vermeiden. Bei geeigneten Arbeiten sei ein ganztägiger Einsatz möglich. Die Residuen des Schädel-Hirn-Traumas seien gra vierender. Es sei im Frühling 2006 eine leichte bis mittelschwere Störung der neuropsychologischen Funktionen und eine geringe Belastbarkeit sowie eine Stressintoleranz festgestellt worden. Dazu kämen intensive migräneartige Kopf wehattacken, die im Schnitt den Patienten jeden zweiten Tag für mehrere Stunden weitgehend inaktivierten. Es sei nicht gelungen, dies medikamentös unter Kon trolle zu bringen. Es ergäben sich deshalb bei Arbeitsversuchen häufige Absen zen, was die Wiedereingliederung wegen erheblichen Fehlzeiten verunmögliche. Unter Berücksichtigung all dieser Elemente werde von einer beruflichen Rein tegration abgeraten. Auf der anderen Seite sei es bemerkenswert, dass es dem Patienten gelungen sei, seine Fahrbewilligung wieder zu erlangen. Es ergäben sich keine Ansätze für eine berufliche Wiedereingliederung, Kardinalproblem seien die neurologischen Aspekte (S. 5-6). 3.7 Die Ärzte der C.___ erstatteten ihre interdisziplinäre Beurteilung am 4. September 2009 ( Urk. 7/157/445-451 ) und führten aus, dass es infolge ei nes Unfalles im April 2005 zu einer traumatischen Hirnverletzung gekommen sei. Daraus hätten leicht- bis mittelgradige neuropsychologische Defizite resultiert, wobei der Endzustand vier Jahre nach dem Unfall erreicht sei. Es sei mit keiner wesentlichen Verbesserung mehr zu rechnen. Aufgrund der neuropsychologi schen Defizite sei die angestammte Arbeit als Triebwerkmechaniker nicht mehr zumutbar. Eine Teilarbeitsfähigkeit in beruflichen Tätigkeiten mit geringerer Ver antwortung und eher repetitivem Charakter sei im zeitlichen Rahmen von min destens 50 % zumutbar. Daneben leide der Beschwerdeführer an unfallfremden chronifizierten Kopf schmerzen vom Spannungstyp mit migräniformen Exazerbationen, deren Ätiolo gie unklar sei. Differentialdiagnostisch könnte ein Medikamentenübergerbrauch kopfschmerz vorliegen. Weitere Störungen aus dem neurologischen Formenkreis liessen sich nicht finden (S. 1 oben). Aus psychiatrischer Sicht könne eine aktuell nicht massgebende beziehungsweise die Arbeitsfähigkeit nicht kompromittierende rezidivierende depressive Störung und ein Verdacht auf eine organische Persönlichkeitsveränderung mit Stressin toleranz, Affektlabilität und aggressiven Impulsausbrüchen genannt werden. Zu sammenfassend könne keine für die Arbeitsfähigkeit relevante psychiatrische Störung mit Krankheitswert konstatiert werden (S. 1 unten). Aus orthopädischer Sicht bestehe eine durch das Trauma und die Operationen bedingte Bewegungseinschränkung der linken Schulter mit vor allem bei Belas tung auftretenden Schmerzen. In der körperlichen Untersuchung habe sich eine Einschränkung der Schulterbeweglichkeit sowohl bei aktiver wie passiver Prü fung gezeigt. Im Schulter-MRI vo m März 2006 hätten sich tendinostische Verän derungen im Bereich des Ansatzes der Supraspinatussehne gezeigt und es hätten sich Hinweise für eine retractile Capsulitis gefunden. Damit würden sich die kli nischen Defizite erklären lassen. Aus orthopädischer Sicht seien leichte bis mit telschwere körperliche Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ganztags zumutbar. Dabei seien Überkopfarbeiten auszuschliessen (S. 1 unten f.). Unter Berücksichtigung sowohl der neuropsychologischen wie auch der orthopä dischen Einschränkungen könnten dem Beschwerdeführer einfachere kognitive Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter und ohne Führungsfunktion und leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten unter Ausschluss von Überkopf arbeiten zumindest im Rahmen einer 50%igen Tätigkeit zugemutet werden (S. 2). 3.8 Die Ärzte der C.___ ergänzten ihr Gutachten am 18. November 2009 ( Urk. 7/67/7-8 ) und führten aus, dass aufgrund der neuropsychologischen Einschränkung (Aufmerksamkeit, Interferenzunterdrückung) einerseits und auf grund der Verhaltensauffälligkeiten andererseits (verminderte Stresstoleranz, er höhte emotionale Reagibilität, Tendenz zur Impulsivität) beim Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit eine zeitliche Einschränkung bestehe. Ein Halten des Konzentrationsniveaus beziehungsweise der Aufmerksamkeit über den ge samten Arbeitstag sei für den Beschwerdeführer mit traumatischer Hirnverletzung schwierig, eine vorzeitige Ermüdung auch bei eingeschränkten Leistungsanforde rungen sei oft der Fall, dies mit negativem Effekt auf die Verhaltensauffälligkei ten. Der Beschwerdeführer könnte in einer angepassten Tätigkeit in etwa 70 % arbeiten (S. 2). 3.9 Im weiteren Verlauf ergingen ein neurologischer Bericht von Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, SUVA Versicherungsmedizin, vom 11. August 2011 ( Urk. 7/ 157/398-400), eine erneute interdisziplinäre Beurteilung der Ärzte der C.___ vom 2. Oktober 2012 ( Urk. 7/120/2-8), ein zuhanden des Beschwerdeführers am 6. S eptember 2013 von Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie, erstat tetes Gutachten ( Urk. 7/136) sowie eine von den Ärzte n der C.___ am 23. Dezember 2014 dazu verfasste Stellungnahme ( Urk. 7/157/18-30). Diese Berichte waren gemäss dem im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ergan genen Urteil des Bundesgerichts vom 9. Dezember 2016 (8C_348/2016) nicht ge eignet, eine anspruchsrelevante Verbesserung des Gesundheitszustandes zu bele gen, beziehungsweise waren weitere medizinische Abklärungen in Form eines Gerichtsgutachtens notwendig (E. 5.2). Es wird deshalb auf eine Wiedergabe der genannten Berichte verzichtet. 3.10 3.10.1 Die Gutachterinnen und Gutachter der B.___ stellten in ihrem Gutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer allgemeininternistischen, psychiatrischen, neurologischen, neuropsychologischen, orthopädischen, laborchemischen und bildgebenden Untersuchung (vgl. S. 5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 f.): 1. Status nach Motorradunfall am 6. April 2005 mit - leichter bis mittelschwerer traumatischer Hirnverletzung nach EFNS (Eu ropäische Föderation der Neurologischen Gesellschaften) 2012 mit und bei Glasgow Coma Scale 9 bei Spitaleintritt sowie retro- und anterograder (posttraumatischer) Amnesie - Initialverletzungen: - Kontusionsblutung Gyrus frontalis medialis links, Capsula interna am Übergang zur Capsula externa links, caudofrontale Hypodensität Gyrus frontalis superior links, Ödem, traumatische Subarachnoidalblutung, diffuse axonale Scherverletzungen - initiale Funktionsstörungen (neuropsychologische Defizite): - aktenanamnestisch ausgeprägtes anamnestisches Syndrom, deutliche Antriebsminderung, partielle Desorientierung, Anosognosie, leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung mit Beeinträchtigung der Aufmerksamkeitsfunktionen, des sprachlichen Gedächtnisses, der Exe kutivfunktionen, des abstrakt-logischen Denkens. Perseverationsten denz, leichte Störung der Handlungsplanung, leichte Persönlichkeits änderung - Residuen: - neurologisch: delayed-onset persistierende Kopfschmerzen, zurückzu führen auf eine mittelschwere oder schwere traumatische Hirnverlet zung - neuropsychologisch: leichte bis mittelschwere neurokognitive Störung (ICD-10 F06.7), aktuell ohne Hinweise auf Symptomverdeutlichung o der Aggravation - ( neuro )psychiatrisch: organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) sowie Hinweise auf organische Persönlichkeits störung (ICD-10 F07.0) - bildgebend: persistierende posttraumatische Läsionen mit Nachweis zweier frontaler Mikrohämorrhagien, Gliose mit Atrophie des hinteren Anteils des Truncus corpus callosum bei: - Status nach zweitgradiger diffuser axonaler Scherverletzung, fokaler superfizieller Siderose linksorbital sowie rechtsfrontal im Rahmen der traumatischen Subachnaroidalblutung 2. initiale Verletzungen am Bewegungsapparat - Thoraxkontusion - mehrfragmentäre Glenoidfraktur links mit antero-superiorem Lim busabriss - Schraubenosteosynthese der Glenoidfraktur und Refixation des Lim bus-Abrisses mit Mitek -Ankern 2005 - konsekutive Arthrofibrose linkes Schultergelenk - Schulterarthroskopie mit Refixation des hinteren Labrums sowie Débri dement des Gelenkinnenraums 2006 - beginnende Omarthrose links 3. chronisches cervikovertebrales bis cervicozephales Schmerzsyndrom mit und bei - Status nach hochgradiger Spinalkanalstenose HWK 5/6 mit neuroforami nalen Engen - Status nach C6 und C7 Nervenwurzeldekompression beidseits und Anlage einer Spondylodese mittels Stand- Alone Cage C6/7 links sowie Zeichen eines minimalen linksbetonten Tetrapyramidalsyndroms 4. chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom - klinisch-neurologisch: aktuell ohne Hinweise auf eine radikuläre Reiz- und sensomotorische Ausfallsymptomatik - chronische muskuläre Rückenbeschwerden Dem Beschwerdeführer sei die bis zum Unfallzeitpunkt ausgeübte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker aufgrund der Unfallfolgen bleibend nicht mehr zumutbar (S. 14). Unter Berücksichtigung der neurokognitiven und psychiatrischen Befunde sowie der orthopädischen Einschränkungen bestehe für das körperliche Leiden ange passte Tätigkeiten ohne Überkopfarbeiten, ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, mit der Möglichkeit zu wechselbelastenden Arbeiten mit Wechsel zwischen Sitzen, G ehen und Stehen und ohne langdauernde Zwangspositionen wie Arbeiten in gebückter Haltung und Arbeiten in Kälte, gesamthaft gesehen eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (S. 15 oben). Bezüglich der neurologisch en /neurokognitiven/neuropsychiatrischen Einschrän kungen könne in Zusammenschau aller Befunde von einem in etwa unveränder ten Zustandsbild im Vergleich zum Zeitpunkt der Vorbeurteilung vo m September 2009 ausgegangen werden. Seit mindestens diesem Zeitpunkt sei die Arbeitsfä higkeit für angepasste Tätigkeiten aufgrund der im Vordergrund stehenden neu rologisch en /neurokognitiven Einschränkungen auf 50 % limitiert. Bezüglich der Beurteilung der durch die orthopädischen Diagnosen bedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit müsse hervorgehoben werden, dass sich der Gesundheitszu stand des Exploranden mit Hinzukommen der hochgradigen Spinalkanalstenose mit Kompression der Medulla spinalis in Höhe HWK 5/6 und der Diagnose von zervikalen Diskushernien (erstmals diagnostiziert durch MRI am 2 5. Oktober 2012) verschlechtert habe. Dies führe zwar nicht zu einer zeitlich höheren Ar beitsunfähigkeit über die obigen 50 % hinaus, jedoch zu qualitativen Limitierun gen (S. 15 Mitte). Insofern weiche die heutige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von der Vorein schätzung im Rahmen der Begutachtung vo m September 2009 und der Nachbe urteilung vom Oktober 2009 ab. Im Rahmen der Vorbeurteilung von 2009 an der C.___ sei aus orthopädischer Sicht von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten mit der alleinigen Berücksichtigung der Schulterbeschwerden ausgegangen worden. Im Oktober 2012 sei von einer lediglich noch durch die orthopädischen Beeinträchtigungen bedingten, rein qua litativen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen worden. Diese Ein schätzung könne heute aus neurologisch er /neuropsychologisch er /psychiatrischer Sicht nicht mehr geteilt werden, und auch aus orthopädischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand seit diesem Zeitpunkt verschlechter t. Die erstmalige Diag nostik bezüglich der Erkrankung der Halswirbelsäule sei nach dem Zeitpunkt der Nachbegutachtung an der C.___ erfolgt. In zeitlicher Hinsicht könne angenommen werden, dass spätestens mit dem Zeitpunkt der bildgebenden Darstellung der Veränderungen an der Halswirbelsäule vom Oktober 2012 eine orthopädisch zu begründende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch für opti mal angepasste Tätigkeiten bestanden habe, die über das im Rahmen de s im Ok tober 2012 postulierte n Mass (damals Annahme einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit) hinausgehe. Nach der Diskushernienoperation vom 3 0. Dezember 2015 habe über mindestens einen Zeitraum von vier Monaten eine volle Arbeitsunfä higkeit für sämtliche Tätigkeiten bestanden (S. 15). Bezüglich der neurologischen, neuropsychologischen und psychiatrischen Be funde gehe man von einem in etwa unveränderten Zustandsbild des Exploranden im Vergleich zur Vorbeurteilung in der C.___ aus. Hinsichtlich der orthopädischen Befunde liege mit Hinzukommen der Diagnosen an der Halswir belsäule und Diskushernienoperation vom 3 0. Dezember 2015 ein verschlechter tes Zustandsbild vor. Insgesamt sei derzeit von einer Restarbeitsfähigkeit von gesamthaft gesehen 50 % auszugehen. Diese Arbeitsfähigkeit könne prog nostisch aufgrund der langjährigen Dekonditionierung optimalerweise initial in einem geschützten Rahmen im Sinne einer guten Tagesstrukturierung umgesetzt werden, und in einem zweiten Schritt dann bei gutem Verlauf auch auf dem freien Arbeitsmarkt realisiert werden. Aufgrund der beschriebenen Einschränkungen der Stressbewältigung sollte kein erheblicher Zeitdruck bestehen, Stressspitzen soll ten im interpersonellen Kontakt vermieden werden können, dem Exploranden sollte nicht zu viel Verantwortung delegiert werden, ein wohlwollendes Umfeld wäre sicher hilfreich. Der Explorand würde von einer guten und klaren vorgege benen Arbeitsstrukturierung profitieren (S. 16 Mitte). Hinsichtlich der Schultererkrankung lägen keine wesentlichen Abweichungen zu Vorbeurteilungen vor (S. 17 oben). 3.10.2 Die psyc hiatrische Begutachtung ( Urk. 10 /4) ergab die Diagnose eines organi schen Psychosyndroms nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) und zusätzlich Hinweise auf eine Organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F07.0; S. 18). Im Jahr 2009 werde gutachterlich von der C.___ bereits ein Endzustand deklariert, was aus Sicht des Referenten vier Jahre nach dem Unfallereignis bei der Art der Schädigung durchaus auch plausibel sei. Zu diesem Zeitpunkt sei es bereits zu einer deutlichen Reduktion der oben beschriebenen, auf ein hirnorga nisches Psychosyndrom hinweisenden Symptomatik gekommen. Weniger gut nachvollziehbar sei die dann im Jahr 2012 konstatierte klinische Verbesserung, ausgelöst wahrscheinlich durch die attestierte Fahrfähigkeit des Exploranden, mit der dann gesehenen, letztendlich fast uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit selbst im angestammten Beruf als Flugzeugmechaniker. Hier sei bemerkt, dass hirnor ganische Residuen mit persönlichkeitsnahen Veränderungen sich erfahrungsge mäss durch neuropsychologische Untersuchungen schwer abbilden l ie ssen, dies insbesondere bei leichtgradiger Ausprägung. Gerade die aus Sicht des Referenten auch in der aktuellen Exploration eingeschränkte Introspektionsfähigkeit sowie die fremdanamnestischen Angaben bestätigten diese Annahme (S. 26 Mitte). Nach psychiatrischen Kriterien ergebe sich kein belastbarer Anhalt für eine klinische Verbesserung im Rahmen der Konsequenzen der hirnorganischen Affektion seit 200 9. Diese Einschätzung werde bestätigt durch die aktuelle neuropsychologische Begutachtung (S. 27 oben). Insgesamt ergäben die fachpsychiatrischen Stellung nahmen einschliesslich der aus C.___ im Jahr 2012 keine belastbaren Hinweise für eine psychiatrische Verschlechterung oder Verbesserung des Zustandsbildes (S. 30 Mitte). 3.10.3 Die neu rologische Begutachtung ( Urk. 10 /5) ergab, dass in Übereinstimmung mit den neurologischen Voreinschätzungen durch Dr. H.___ und Dr. J.___ die Diagnose eines chronischen posttraumatischen Kopfschmerzes, welcher sich auf dem Boden eines delayed-onset posttraumatischen Kopfschmerzes entwickelt habe, gestellt werde. Daraus resultiere die zusammenfassende Kopfschmerzdiag nose eines delayed-onset persistierenden Kopfschmerzes, zurückzuführen auf eine mittelschwere oder schwere traumatische Hirnverletzung. Die Kopfschmerz diagnose sei mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit natür lich kausal zum Unfall von 200 5. Im Gegensatz zur Beurteilung durch die Ärzte der C.___ aus dem Jahr 2015 zeigten sich im Zug der aktuellen Begutachtung unter Zuzug standardisierter Symptomvalidierungsverfahren keine Hinweise auf eine Symptomverzerrung oder gar Hinweise auf eine Aggravation. Das aktuell erhobene neurokognitive Störungsbild entspreche einer gesamthaft leichten bis mittelschweren Hirnfunktionsstörung mit leichten Minderleistungen in einzelnen kognitiven Funktionen aus dem Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Flexibilitätsbereich. Darüber hinaus zeichneten sich auffällig erhöhte Werte be züglich einer Fatigue ab (S. 23 unten f.). Es ergäben sich aktuell weitgehend ver gleichbare Diagnosen und Einschränkungen wie bereits bei der Beurteilung durch die C.___ 2009; eine eindeutige und vor allem namhafte Verbesse rung der Beschwerden und Befunde im Verlauf seit 2009 könne nicht verzeichnet werden. Damals sei eine berufliche Tätigkeit, bestehend aus einfachen Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter ohne Führungsfunktion im Rahmen von 50 % als zumutbar erachtet worden, was nachvollziehbar erscheine (S. 25 Mitte). Im Lang zeitverlauf und unter Würdigung der aktuell vorliegenden neuropsychologischen, psychiatrischen und neurologischen Diagnosen ergebe sich eine vergleichbare Befundkonstellation wie in den Vorbefunden aus dem Jahr 200 9. Diese könnten weitgehend unverändert bestätigt werden. Eine optimal adaptierte Tätigkeit unter Rücksichtnahme der durch die orthopädischen Befunde begründeten qualitativen Einschränkungen sei zu 50 % zumutbar. Das aktuell von neurologischer Seite postulierte mögliche intermittierende radikuläre Reizsyndrom und das nebenbe fundlich in der formalen Untersuchung festgestellte minimale linksbetonte Tet rapyramidalsyndrom führten zu keinen über die im orthopädischen Gutachten postulierten hinausgehenden Einschränkungen (S. 26 Mitte f.). 3.10.4 Gemäss dem neuropsychologischen Gutachter zeige ein Vergleich zwischen den zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhobenen neuropsychologischen Leistungen, dass das Leistungsbild im Verlauf keine wesentlichen Änderungen erfahren habe. Insbesondere sei die Leistung im Vergleich zur Suva-Begutachtung von 2009 nach wie vor als mittelgradig eingeschränkt zu beurteilen. Die Tatsache der ge gebenen Fahrtüchtigkeit müsse nicht notwendigerweise mit einer Einschränkung gewisser kognitiver Teilleistungen kontrastieren ( Urk. 10 /6 S. 20 Mitte). 3.10.5 Der orthopädische Gutachter hielt fest, die strukturellen Befunde an der linken Schulter und an der HWS erklärten die vom Exploranden angegeben massiven Einschränkungen ungenügend ( Urk. 23/7 S. 8 Mitte). Zusammen mit der Schä delverletzung sei anlässlich des Unfalls auch eine Thoraxkontusion diagnostiziert worden. Es sei von daher durchaus wahrscheinlich, dass die Struktur zwischen diesen beiden Organen, nämlich die Halswirbelsäule, beim Unfall ebenfalls er heblichen äusseren Kräften ausgesetzt gewesen sei. Die Hauptproblematik bestehe in den chronischen Kopfschmerzen und den Konzentrationsproblemen. Daneben habe der Beschwerdeführer immer auch Nackenschmerzen gehabt. Die Unfallkau salität der Diskushernien werde in der Stellungnahme der C.___ vom 2 3. Dezember 2014 nicht bestritten, hingegen sei man weiterhin der Mei nung gewesen, dass dies für die Kopfschmerzen nicht gelte, da diesen die typi schen Merkmale von posttraumatischen Kopfschmerzen fehlen würden (S. 11 Mitte f.). Aus heutiger Sicht habe sich der orthopädische Gesundheitszustand des Exploranden seit dem Zeitpunkt der gutachterlichen Einschätzung durch die C.___ vom Mai 2012 mit dem zwischenzeitlichen Hinzukommen der HWS-Problematik verschlechtert, insofern, dass die dadurch bedingten Funk tionseinschränkungen bei der der Rentenberechnung zugrundeliegenden ortho pädischen Beurteilung noch nicht in heutiger Ausprägung vorhanden gewesen und nicht mitberücksichtig t worden sei en (S. 12 oben). Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker sei nicht mehr zumut bar, daran habe sich nichts geändert. Die damals beschriebene Umfangsdifferenz zwischen linkem und rechtem Arm sei in etwa gleich geblieben. Sie übersteige jene, welche bei einem Rechtshänder üblich sei, nicht wesentlich, was darauf hin weise, dass der Beschwerdeführer den linken Arm nicht übermässig schone. Die rohe Kraft beim Händedruck sei gegenüber rechts deutlich vermindert, obwohl die Schulter dafür kaum eingesetzt werden müsse, was darauf hinweise, dass er versuche seine Problematik schlimmer darzustellen als sie sei. Darauf sei auch im Gutachten C.___ vom 2 3. Dezember 2014 hingewiesen worden. Darin werde festgehalten, dass sich klar messbare Diskrepanzen gezeigt hätten, welche die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers in Frage gestellt hätten. Diese Einschät zung decke sich mit der aktuellen Beobachtung. Radiologisch fänden sich Hin weise auf eine leichte Zunahme der Omarthrose, so dass es durchaus glaubhaft sei, dass Schulterschmerzen vorhanden seien (S. 12). Hinzu komme aus orthopädischer Sicht die Problematik der Halswirbelsäule. Die Diskushernien seien überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt. Sie seien nun operiert und mit Cages versorgt. Die präoperativ vorhandene neurologische Symptomatik habe sich wieder zurückgebildet bis auf eine Hyperästhesie des Zei gefingers. Der aktuelle Zustand der HWS entspreche jedoch nicht mehr dem status quo ante. Die verbleibende Beweglichkeit zwischen den Segmenten sei deutlich eingeschränkt. Dies habe einen Einfluss auf die Restbeweglichkeit der ganzen HWS, bedeute aber auch ein Risiko bezüglich späteren degenerativen Schäden in den Anschlusssegmenten. Die Schmerzen in der Nackenmuskulatur liessen sich mit dem Beweglichkeitsdefizit erklären. Die Röntgenbilder der HWS vom März 2017 zeigten auch eine deutliche Streckhaltung und somit eine statische Proble matik. Auch dies begründe chronische Nackenschmerzen. Für die thorakalen und lumbalen Schmerzen sehe man keine strukturelle Begründung. Die Röntgenbilder der LWS vom August 2016 zeigten altersentsprechend völlig normale Verhält nisse. Hier liege wahrscheinlich eine rein muskuläre Problematik vor (S. 13 oben). Der orthopädische Gutachter hielt fest, er teile die Einschätzung, wonach der Be schwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, nicht vollständig. Schon aus rein orthopädischer Beurteilung bestehe eine stärkere Ein schränkung auch für angepasste Tätigkeiten. Dies resultiere nicht aus einer ab weichenden Beurteilung der Schulterproblematik, sondern weil die HWS-Symptomatik nicht vernachlässigbar sei. Die Streckhaltung der HWS könne im Röntgenbild nicht simuliert werden, sondern sei eine reelle strukturelle Proble matik, welche dazu führe, dass die Nackenmuskulatur zur Aufrechterhaltung der Balance chronisch überlastet und verspannt werde. Dies begründe die chroni schen Nackenschmerzen sehr klar. Ob diese Problematik auch die chronischen Kopfschmerzen erkläre, müsse von neurologischer und neuropsychologischer Seite geklärt werden (S. 14 Mitte). Eine angepasste Tätigkeit dürfe keine Überkopfarbeiten beinhalten. Das Heben von Lasten sollte auf 10 kg beschränkt sein. Die Arbeit sollte abwechselnd mit Stehen, Sitzen und Gehen verbunden sein. Langdauernde Zwangshaltungen wie Arbeiten in gebückter Stellung über längere Zeit sollten vermieden werden. Auch länger dauernde Arbeiten in der Kälte seien ungeeignet. Für eine solche Tätigkeit sei der Explorand aus rein orthopädischer Sicht, unter Berücksichtigung der Schulterproblematik links und der HWS-Problematik, zu 70 % arbeitsfähig. Nicht berücksichtig t sei bei dieser Angabe die Problematik der chronischen Kopf schmerzen. Sollten diese einen Zusammenhang mit der HWS-Problematik haben oder Folge des Schädel-Hirn-Traumas sein, so würde sich der Grad der unfallbe dingten Arbeitsunfähigkeit erhöhen (S. 14). 3.10.6 Nach einer Konsensbesprechung kamen die Gutachterinnen und Gutachter zu fol gendem Schluss (S. 6 f.): Der Beschwerdeführer habe bei dem Unfall vom 6. April 2005 eine leichte bis mittelschwere traumatische Hirnverletzung nach EFNS (Eu ropäische Föderation der Neurologischen Gesellschaften) mit und bei Glasgow Coma Scale 9 bei Spitaleintritt sowie retro- und anterograder (posttraumatischer) Amnesie erlitten. Initial sei es dabei zu einer Kontusionsblutung im Bereich des Gyrus frontalis medialis links, der Capsula interna am Übergang zur Capsula ex terna links, einer caudofrontalen Hypodensität im Gyrus frontalis superior links mit Ödem, einer traumatischen Subarachnodialblutung und diffusen axonalen Scherverletzungen gekommen. Als Residuum dieses Unfalls persistiere aus neu rologischer Sicht ein delayed-onset persistierender Kopfschmerz, der auf die mit telschwere traumatische Hirnverletzung zurückgeführt werden könne. Aus neu ropsychologischer Sicht persistiere eine leichte bis mittelschwere neurokognitive Störung, aktuell ohne Hinweise auf Symptomverdeutlichung oder Aggravation. Aus psychiatrischer Sicht könne ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert werden, zusätzlich lägen Hinweise auf eine mögliche organische Persönlichkeitsstörung vor. Auf somatischem Gebiet habe der Beschwerdeführer beim Unfall vom 6. April 2005 eine Glenoidfraktur links, die osteosynthetisch versorgt worden sei, erlitten. Konsekutiv habe sich eine Arthrofibrose im Bereich des linken Schultergelenks entwickelt, zwischenzeitlich liege eine Omarthrose links vor. Zusätzlich bestehe beim Beschwerdeführer unfallunabhängig ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, aktuell ohne Hinweise auf radikuläre Reiz- oder sensomotori sche Ausfallsymptomatik. muskulär, siehe Orthopäde Darüber hinaus bestehe ein chronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom bei hoch gradiger Spinalkanalstenose HWK 5/6 mit Status nach C6- und C7-Nervenwur zelkompression beidseits, welche am 4. März 2016 operiert worden seien. Im Vergleich zu der Rentenzusprache / Verfügung der Suva vom 3 0. März 2011, welche auf der Begutachtung in der C.___ vom September 2009 basiert habe, habe sich aus heutiger Sicht in der Gesamtschau aller Befunde der Zustand des Beschwerdeführers aus neurologi sch er /neurokognitiver/neuro - psychiatrischer Sicht nicht verändert. Aus orthopä discher Sicht habe sich der Gesundheitszustand mit dem Hinzukommen der Er krankung an der HWS verschlechtert, dies jedoch ohne zusätzliche zeitliche Re levanz für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die vom Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls vom 6. April 2005 ausgeübte Tätigkeit als Triebwerks mechaniker könne aus gesamtmedizinischer Sicht seit dem Unfallereignis nicht mehr ausgeübt werden. Für eine angepasste Tätigkeit mit Heben und Bewegen von Lasten bis maximal 10 kg, mit Wechselbelastung, unter Vermeidung von Zwangshaltungen, unter Vermeidung von Überkopfarbeiten und unter Vermei dung von Arbeiten in der Kälte sowie unter Vermeidung von Arbeiten mit Zeit druck, ohne erhöhten Anspruch an kognitive Fähigkeiten und ohne Stressspitzen im interpersonellen Kontakt mit klar vorgegebener Arbeitsstrukturierung, bestehe in der Gesamtschau aller Befunde eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aufgrund der langjährigen Dekonditionierung sollte diese Restarbeitsfähigkeit anfangs in ei nem geschützten Umfeld umgesetzt werden. Hinweise auf Aggravation hätten sich bei aktuell validen neuropsychologischen Testbefunden nicht gefunden. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung könne aus psychiatrischer Sicht nicht diagnostiziert werden (S. 7). 4. 4.1 Nach Ablauf des Wartejahrs im April 2006 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass nach zuvor voller Arbeitsunfähigkeit ab August 2006 eine Arbeitsfä higkeit von 50 % bestanden habe, und berücksichtigte dies nach drei Monaten ab November 2006. Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) hielt im Juli 2006 fest, der Beschwerdeführer sei im Rahmen eines Versuchs in der angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig, eine angepasste Tätigkeit sei ab dem selben Datum halbtags zumutbar. Kreisarzt Dr. F.___ hielt vor Beginn des Arbeitsversuchs vom Sommer 2006 fest, es bleibe abzuwarten, wie sich die Tätigkeit anlasse, wenn eine echte Leistung ge fordert werde, und wies auf weitere notwendige Abklärungen der Schulter und allenfalls der Kopfschmerzen hin (vorstehend E. 3.3 ). Dr. G.___ bestätigte am 5. Oktober 2006 (vorstehend E. 3.4) eine Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag "aus therapeutischen Gründen", ebenso im Umfang von 50 % für die angestammte Tätigkeit. Am 6. November 2006 erfolgte jedoch die Arthroskopie der linken Schulter und danach bestand eine volle Arbeitsunfähigkeit von zwei Monaten. Angepasste Tätigkeiten hielt Dr. G.___ erst Mitte Februar 2007 wieder zu 50 % zumutbar. Auch Dr. H.___ (vorstehend E. 3.5) ging aus neurologischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von maximal 50 % - minimal 25 % - aus. Ab 8. März 2006 nahm der Beschwerdeführer zu therapeutischen Zwecken an einem Arbeitsversuch am angestammten Arbeitsplatz teil (vgl. Urk. 7/158/530). Ab Mitte August 2006 wurde von einer verwertbaren Arbeitsfähigkeit von 50 % am angestammten Arbeitsplatz ausgegangen (vgl. Urk. 7/158/488; Urk. 7/158/490-491). Am 3 0. August 2008 teilte der Beschwerdeführer der Ar beitgeberin mit, er könne die Arbeit aufgrund einer neuerlichen Schulterverlet zung nicht aufnehmen ( Urk. 7/158/469; vgl. auch Urk. 7/158/477). Im Januar 2007 nahm der Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit für zwei Stunden täglich wieder auf (vgl. Urk. 7/158/437). 4.2 Angesichts des Umstands, dass der Beschwerdeführer ab August 2006 die ange stammte Arbeit probeweise zu 5 0 % aufnahm und sämtliche zu diesem Zeitpunkt beteiligten Ärzte von einem Versuch oder therapeutischen Zweck der Tätigkeit ausgingen, kann nicht von einer stabilen Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden, zumal die Schulter- und die Kopfschmerzproblematik noch gar nicht umfassend geprüft worden und ihre Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit noch unklar war. Vielmehr ist mit Dr. G.___ und Dr. H.___ erst ab Februar 2007 von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, was ab Juni 2007 zu berücksichtigen ist und in der Folge auch Voraussetzung für die Eingliederungsmassnahmen der Beschwe rdegegnerin war (vgl. Urk. 7/26/1; Urk. 7/54). 4.3 Im September 2009 erfolgte die interdisziplinäre Beurteilung des Beschwerdefüh rers durch die Ärzte der C.___ (vorstehend E. 3.7). Diese stellten fest, dass die angestammte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker nicht mehr zu mutbar sei. In Tätigkeiten mit geringerer Verantwortung und eher repetitivem Charakter sei der Beschwerdeführer mindestens zu 50 % arbeitsfähig. Aufgrund des Umstands, dass diese Beurteilung zuhanden der Unfallversicherung abgege ben wurde, schlossen die Ärzte die Kopfschmerzen von der Einschätzung aus, indem sie festhielten, "daneben" leide der Beschwerdeführer an unfallfremden Kopfschmerzen, differentialdiagnosti sch an Medikamentenübergebrauch skopf schmerzen (vgl. vorstehend E. 3.7). Eine für die Arbeitsfähigkeit relevante psy chiatrische Störung mit Krankheitswert wurde nicht festgestellt. Aus orthopädi scher Sicht seien leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten auf dem allge meinen Arbeitsmarkt ganztags zumutbar. Zusammenfassend gingen die Ärzte un ter Berücksichtigung der neuropsychologischen und orthopädischen Einschrän kungen davon aus, dem Beschwerdeführer seien einfachere kognitive Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter und ohne Führungsfunktion und leichte bis mit telschwere körperliche Tätigkeiten unter Ausschluss von Überkopfarbeiten min destens zu 50 % zumutbar (vorstehend E. 3.7). Davon ist auszugehen; das Gut achten vermag den praxisgemässen Anfo rderungen (vgl. vorstehend E. 1.6 ) zu genügen und die Schlussfolgerungen wurden nachvollziehbar begründet. Nicht gefolgt werden kann hingegen der nachträglich abgegebenen Einschätzung, der Beschwerdeführer sei in einer angepassten Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig (vor stehend E. 3.8): Diese Beu rteilung wurde nicht begründet, und es ist nicht ersicht lich, worauf sich diese Abweichung zur zuvor attestierten Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % stützte. Angesichts der genauen Beschreibung der neuropsycholo gischen Einschränkungen (Aufmerksamkeit, Interferenzunterdrückung) und der Verhaltensauffälligkeiten (verminderte Stresstoleranz, erhöhte emotionale Reagi bilität, Tendenz zur Impulsivität ) wäre denn bei der Präzisierung durch die Gut achter auch eher eine weitere Reduktion und nicht eine Erhöhung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zu erwarten gewesen. Dies insbeso ndere, da ausdrücklich auf die Konzentrationss chwierigkeiten bei Personen mit traumatischer Hirnverletzung hingewiesen wurde. Dass im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren dennoch auf diese Beurteilung abgestellt und - rechtskräftig - von einer 70%igen Arbeits fähigkeit in angepassten Tätigkeiten ausgegangen wurde, ist im vorliegenden Verfahren von untergeordneter Bedeutung, zumal aus Sicht der Unfallversiche rung die Kopfschmerzen nicht zu berücksichtigen waren. Es besteht keine Bin dungswirkung zwischen Invaliden- und Unfallversicherung (vgl. vorstehend E. 1.5). Somit war 2009 weiterhin von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angepassten Tätigkeiten auszugehen. 4.4 Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Pra xis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachleute ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. (BGE 125 V 351 E. 3b/ aa ). Für ein Abweichen vom B.___ -Gutachten ( Urk. 10) besteht vorliegend kein Grund, denn es entspricht den praxisgemässen Beweisanforderungen (vgl. vorstehend E. 1.6 ) vollumfänglich und erlaubt eine nachvollziehbare und schlüssige Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführe r s. Dies wird denn von den Parte ien auch nicht in Frage gestell t. Die Gutachterinnen und Gutachter kamen nach genauer und umfassender Unter suchung interdisziplinär zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer die ange stammte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker nicht mehr zumutbar sei. Die Ar beitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten betrage aus orthopädischer, neurologi sch er /neurokognitiver und neuropsychiatrischer Sicht seit der Beurteilung durch die Ärzte der C.___ im September 2009 50 %. Zwar sei damals aus orthopädischer Sicht noch eine volle Arbeitsfähigkeit angenommen worden, dies bezüglich habe sich der Gesundheitszustand aufgrund der Erkrankung der Hals wirbelsäule jedoch verschlechtert. Vorübergehend habe nach der Diskushernien operation vom Dezember 2015 während mindestens vier Monaten eine volle Ar beitsunfähigkeit bestanden. Insgesamt sei somit von einer Restarbeitsfähigkeit von gesamthaft 50 % auszugehen (vorstehend E. 3. 10.1). Die Gutachter kamen zum Schluss, dass die Kopfschmerzen nicht auf einen Medikamentenüberge brauch zurückzuführen sind. Eine eindeutige und namhafte Verbesserung seit 2009 könne nicht verzeichnet werden (vorstehend E. 3. 10.3-4). Das neurologi sch e /neurokognitive/neuropsychiatrische Zustandsbild habe sich im Vergleich zur Vorbeurteilung vom September 2009 nicht verändert. Dass im Oktober 2012 lediglich noch eine orthopädische Beeinträchtigung bestanden hätte, könne nicht bestätigt werden (vorstehend E. 3. 10.1). Nach psychiatrischen Kriterien ergebe sich kein belastbarer Anhalt für eine klini sche Verbesserung im Rahmen der Konsequenzen der hirnorganischen Affektion seit 2009 (vorstehend E. 3. 10.2). In neurologischer Hinsicht zeigten sich aktuell weitgehend vergleichbare Diagnosen und Einschränkungen wie bereits 2009; eine namhafte und eindeutige Verbesserung könne nicht verzeichnet werden (vorste hend E. 3. 10.3). Auch aus neuropsychologischer Sicht habe sich keine Verände rung gezeigt; die Tatsache der gegebenen Fahrtüchtigkeit müsse nicht mit einer Einschränkung gewisser kognitiver Teilleistungen kontrastieren (vorstehend E. 3. 10.4). Die orthopädische Beurteilung ergab bezüglich der Halswirbelsäule eine vorübergehende Verschlechterung, welche sich jedoch nicht zusätzlich auf die 50%ige Arbeitsfähigkeit auswirke. Bezüglich der Schulter seien zwar Schmerzen glaubhaft, jedoch ergäben sich Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer den linken Arm nicht übermässig schone und versuche, seine Problematik schlimmer darzustellen, als sie sei. Bezüglich der thorakalen und lumbalen Schmerzen sei kein struktureller Grund gegeben und es zeigten sich bildgebend altersentspre chend völlig normale Verhältnisse (vgl. vorstehend E. 3. 10.5). Somit trat insgesamt seit 2009 keine Verbesserung ein. Das Belastungsprofil, wel ches sehr genau die Einschränkungen des Beschwerdeführers berücksichtigt, wurde wie folgt umschrieben (vorstehend E. 3. 10.6): Heben und Bewegen von Lasten bis maximal 10 kg, mit Wechselbelastung, unter Vermeidung von Zwangs haltungen, unter Vermeidung von Überkopfarbeiten und unter Vermeidung von Arbeiten in der Kälte sowie unter Vermeidung von Arbeiten mit Zeitdruck, ohne erhöhten Anspruch an kognitive Fähigkeiten und ohne Stressspitzen im interper sonellen Kontakt mit klar vorgegebener Arbeitsstrukturierung. Aufgrund der langjährigen Dekonditionierung sollte diese Restarbeitsfähigkeit anfangs in ei nem geschützten Umfeld umgesetzt werden. Solche Tätigkeiten sind weiterhin zu 50 % zumutbar. 4.5 Zusammenfassend ergibt sich somit folgender Verlauf der Arbeitsunfähigkeit nach Ablauf des Wartejahrs: Die angestammte Tätigkeit ist bleibend nicht mehr zumutbar. A b April 2006 bis Mai 2007 war der Beschwerdeführer in jeder Tätig keit zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 4.1 -4.2 ). Seit Juni 2007 besteht gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte der C.___ vom Sep tember 2009 und das Gerichtsgutachten vom Oktober 2018 andauernd eine Ar beitsfähigkeit von 50 % in angepassten Tätigkeiten; eine Verbesserung ist nicht eingetreten (vorsteh end E. 4. 3 -4. 4 ). 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be rechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2). 5.2 Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch ein beruflicher Aufstieg im Gesundheitsfall zu berücksich tigen, den eine versicherte Person normalerweise vollzogen hätte; dazu ist aller dings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne ge sundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend hö heres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich wei terzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prü fungen usw. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Bundesgerichts 9C_757/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hin weisen). 5.3 Vorab ist festzuhalten, dass bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit im Zeitraum von April 2006 bis Juni 2007 ein IV-Grad von 100 % bestand; ein Einkommensvergleich ist nicht notwendig. Im Jahr 2007 hätte d er Beschwerdeführer gemäss den gegenüber der Suva getä tigten Angaben der Arbeitgeberin Y.___ einen Jahreslohn von Fr. 69'373.50 inklusive 1 3. Monatslohn erzielt (vgl. Urk. 7/158/242). Im Arbeit geberbericht ( Urk. 7/15) wurde im Januar 2007 angegeben, der Beschwerdeführer würde heute ohne Gesundheitsschaden Fr. 5'391.20 monatlich verdienen. Dabei wurde der Vermerk "x 12" gemacht (vgl. Ziff. 16). In Ziff. 20 des Formulars ist jedoch durchgehend ein 1 3. Monatslohn erfasst, weshalb es sich bei dem Vermerk und unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Y.___ ge genüber der Suva ebenfalls einen 1 3. Monatslohn angab, um ein Versehen han deln dürfte. Gestützt auf den Arbeitgeberbericht ist somit von einem Validenein kommen von Fr. 70'085.6 0 ( Fr. 5'391.20 x 13) auszugehen. Hinzu kommt die Entschädigung aus der Nebentätigkeit, welche die Beschwerdegegnerin für das Jahr 2007 auf Fr. 6'682.84 festsetzte (vgl. Urk. 7/106/1). Somit ergibt sich für 2007 ein hypothetisches Va lideneinkommen von gerundet Fr. 76'768.--. Dass der Beschwerdeführer, wie geltend gemacht (vgl. Urk. 1 S. 15 unten f.), für eine Beförderung vorgesehen gewesen sei, stellt keinen genügend konkrete n An haltspunkt für einen ohne gesundheitliche Beeinträchtigung tatsächlich zu reali sierenden beruflichen Aufstieg dar und reicht daher nicht für ein entsprechend höheres Einkommen aus. Daran vermag auch die schriftliche Bestätigung des Per sonalverantwortlichen der Arbeitgeberin, wonach der Beschwerdeführer im Rah men der betriebsinternen Triebmechaniker-Laufbahn für eine weitere Beförde rung vorgesehen gewesen wäre ( Urk. 3/4), nichts zu ändern. Dabei handelt es sich um eine lediglich theoretische M öglichkeit und keine, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wäre. 5.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). Für die Invaliditätsbemessung wird bei Anwendung der LSE-Tabellen bis 2010 praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentral wert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochen stunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entspre chende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5.5 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 50 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätigkei ten offen. Dass diese Arbeitsfähigkeit initial idealerweise bei einem verständnis vollen Arbeitgeber aufgenommen werden sollte, steht einer Beschäftigung im ers ten Arbeitsmarkt nicht entgegen, was im Übrigen auch die B.___ -Gutachter bestä tigten (vgl. vorstehend E. 3.10.2). Es rechtfertigt sich daher, für die Bemessung des Invalideneinkommens auf den standardisierten Durchschnitt für einfache und repetitive Tätigkeiten in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors ab zustellen (LSE 2006 S. 25, Tabellengruppe TA1, Rubrik „Total“, Niveau 4). Das im Jahr 2006 von Männern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug Fr. 4'732.-- pro Monat, mithin Fr. 56'784.-- pro Jahr ( Fr. 4'732.-- x 12). Unter Berücksichtigung der Lohnent wicklung für das Jahr 2007 in Höhe von 1.6 % (Die Volkswirtschaft 12/2010 S. 91 Tabelle B10.2 Rubrik Nominal Total) und der durchschnittlichen wöchentli chen Arbeitszeit im Jahr 2007 von 41.7 Stunden ergibt sich ein Betrag von rund Fr. 60'145.-- ( Fr. 56'784.-- x 1.016 : 40 x 41.7). Bei einem Pensum von 50 % ergibt dies ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 30'072.2 5 ( Fr. 60'145.-- x 0. 5). Die Beschwerdegegnerin gewährte einen Abzug von 10 %, was nicht zu beanstanden ist und den Verhältnissen des Beschwerdeführers, ins besondere den zu berücksichtigenden Leistungseinschränkungen, angemessen Rechnung trägt. Somit beträgt das hypothetische Invalideneinkommen Fr. 27'06 5. -- ( Fr. 30'072.2 5 x 0.9). 5.6 Der Vergleich des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 76'768. -- mit dem hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 27'06 5. -- ergibt eine Einkommens einbusse von Fr. 49'703. --, was einem Invaliditätsgrad von rund 65 % ergibt. Da mit hat der Beschwerdeführer ab Juni 2007 Anspruch auf eine unbefristete Drei viertelsrente. 5.7 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer ab April 2006 bis Mai 2007 Anspruch auf eine ganze und ab Juni 2007 Anspruch auf eine unbefristete Dreiviertelsrente hat. Mit dieser Feststellung ist der angefochtene Entscheid abzuändern und die Be schwerde gutz u heissen. 5.8 Festzuhalten bleibt, dass das Bundesgericht in seinem zur Publikation vorgesehe nen Urteil vom 2 8. Januar 2019 (8C_163/2018) eine umfassende Mitwirkungs pflicht für IV-Rentenbezügerinnen und -bezüger statuiert hat, sodass diese nicht nur einen Anspruch auf, sondern auch eine Pflicht zur Teilnahme an zumutbaren Eingliederungsmassnahmen haben. Dies gilt auch bei Bezug einer Teilrente. Der Beschwerdeführer ist somit mit Unterstützung der Beschwerdegegnerin gehalten, sich aktiv um eine berufliche Eingliederung zu bemühen. 6. 6.1 Die Gerichtskosten nach Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind auf Fr. 1'0 00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Par tei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be deutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Ob siegens be messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer) und sind beim praxisgemässen Stunden ansatz von Fr. 220.-- (ohne MWSt ) für den bis Ende 2017 getätigten Aufwand auf Fr. 2'400.-- (inkl. MWSt von 8 % und Auslagenersatz) und für den Aufwand ab 2018 auf Fr. 1'700.-- (inkl. MWSt von 7.7 % und Auslagenersatz), somit auf insgesamt Fr. 4'100.-- fest zusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Guth eissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozi al versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 0. Januar 2016 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer ab 1. April 2006 bis 3 1. Mai 2007 Anspruch auf eine ganze In validenrente und ab 1. Juni 2007 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 4'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 5. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Kaspar Gehring - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen - Pensionskasse der Y.___ sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die Vorsitzende i.V.Die Gerichtsschreiberin KächTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00214 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Käch, Vorsitzende i.V. Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 1 7. Oktober 2019

IV.2016.00214

IV.2016.00214

IV.2016.00214 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Käch, Vorsitzende i.V. Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Sozialversicherungsrichterin Käch, Vorsitzende i.V. Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 1 7. Oktober 2019

Urteil vom 1 7. Oktober 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring

vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring KSPartner

KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Pensionskasse der Y.___

Pensionskasse der Y.___ Beigeladene

Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1976, war seit Juni 199 7 als Triebwerksme chaniker bei der Y.___, Z.___, sowie seit Juli 1999 in einer Nebentätigkeit bei der A.___, Zürich, tätig ( Urk. 7/6 -7 ). Am 2 9. Mai 2006 meldete er sich aufgrund der Folgen eines am 6. April 2005 erlittenen Motorradunfalls bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Unfallversi cherung Suva bei. Das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ wurde per 3 0. Juni 2007 beendet ( Urk. 7/17). Die IV-Stelle gewährte dem Versicherten Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung ( Urk. 7/24; Bericht vom 1 8. De zember 2007; Urk. 7/39) und ein Belastbarkeitstraining ( Urk. 7/43; Urk. 7/51; Be richt vom 3. Juli 2008; Urk. 7/53; Urk. 7/75).

1. X.___, geboren 1976, war seit Juni 199 7 als Triebwerksme chaniker bei der Y.___, Z.___, sowie seit Juli 1999 in einer Nebentätigkeit bei der A.___, Zürich, tätig ( Urk. 7/6 -7 ). Am 2 9. Mai 2006 meldete er sich aufgrund der Folgen eines am 6. April 2005 erlittenen Motorradunfalls bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Unfallversi cherung Suva bei. Das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ wurde per 3 0. Juni 2007 beendet ( Urk. 7/17). Die IV-Stelle gewährte dem Versicherten Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung ( Urk. 7/24; Bericht vom 1 8. De zember 2007; Urk. 7/39) und ein Belastbarkeitstraining ( Urk. 7/43; Urk. 7/51; Be richt vom 3. Juli 2008; Urk. 7/53; Urk. 7/75). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3 0. März 2011 aufgrund der Unfallfolgen ab 1. Dezember 2008 eine Rente bei einem Erwerbsunfähigkeits grad von 54 % zu ( Urk. 7/98).

Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3 0. März 2011 aufgrund der Unfallfolgen ab 1. Dezember 2008 eine Rente bei einem Erwerbsunfähigkeits grad von 54 % zu ( Urk. 7/98). Im Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/110; Urk. 7/116; Urk. 7/118) ging ein von der Suva im Rahmen des Revisionsverfahrens in Auftrag gegebenes Verlaufsgutach ten ( Urk. 7/120/2-65) ein. Sodann erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid ( Urk. 7/134), wogegen der Versicherte Einwände erhob ( Urk. 7/140; Urk. 7/148; Urk. 7/159). Mit Verfügung vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 7/168; Verfügungsteil 2 in Urk. 7/165; = Urk. 2 /1-2 ) sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. April 2006 eine ganze, ab 1. November 2006 eine Dreiviertels- und ab 1. September 2009 bis Juli 2013 eine halbe Rente zu.

Im Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/110; Urk. 7/116; Urk. 7/118) ging ein von der Suva im Rahmen des Revisionsverfahrens in Auftrag gegebenes Verlaufsgutach ten ( Urk. 7/120/2-65) ein. Sodann erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid ( Urk. 7/134), wogegen der Versicherte Einwände erhob ( Urk. 7/140; Urk. 7/148; Urk. 7/159). Mit Verfügung vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 7/168; Verfügungsteil 2 in Urk. 7/165; = Urk. 2 /1-2 ) sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. April 2006 eine ganze, ab 1. November 2006 eine Dreiviertels- und ab 1. September 2009 bis Juli 2013 eine halbe Rente zu. Die Suva reduzierte mit Verfügung vom 1 1. Juli 2013 ( Urk. 7/126) den Renten anspruch des Versicherten ab 1. August 2013 auf 38 %. Die gegen den Ein spracheentscheid vom 9. Januar 2015 ( Urk. 7/155) erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 1 5. April 2016 im Prozess Nr. UV.2015.00032 ab. Das Bundesgericht hiess die dagegen vom Versicherten erhobene Beschwerde mit Urteil vom 9. Dezember 2016 in dem Sinne teilweise gut, als es das Urteil des hiesigen Gerichts aufhob und die Sache zur Einholung eines Gerichtsgutachtens und neuer Entscheidung zurückwies ( Prozess Nr. 8C_348/2016 ). In Nachachtung dieses Urteils holte das hiesige Gericht im Prozess Nr. UV. 2016.00293 bei der B.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 2 2. Ok tober 2018 erstattet wurde ( Urk. 10).

Die Suva reduzierte mit Verfügung vom 1 1. Juli 2013 ( Urk. 7/126) den Renten anspruch des Versicherten ab 1. August 2013 auf 38 %. Die gegen den Ein spracheentscheid vom 9. Januar 2015 ( Urk. 7/155) erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 1 5. April 2016 im Prozess Nr. UV.2015.00032 ab. Das Bundesgericht hiess die dagegen vom Versicherten erhobene Beschwerde mit Urteil vom 9. Dezember 2016 in dem Sinne teilweise gut, als es das Urteil des hiesigen Gerichts aufhob und die Sache zur Einholung eines Gerichtsgutachtens und neuer Entscheidung zurückwies ( Prozess Nr. 8C_348/2016 ). In Nachachtung dieses Urteils holte das hiesige Gericht im Prozess Nr. UV. 2016.00293 bei der B.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 2 2. Ok tober 2018 erstattet wurde ( Urk. 10). 2. Am 1 1. Februar 2016 erhob der Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 2 /1-2 ) mit dem Antrag auf Zusprache einer unbefristeten ganzen Invalidenrente ab 1. April 2006, eventuell einer unbefriste ten Dreiviertelsrente ab November 2006, subeventuell einer unbefristeten halben Rente ab 1. September 2009 ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 5. März 2016 ( Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 0. April 2016 mitgeteilt wurde ( Urk. 8). Mit Ge richtsverfügung vom 2 2. Mai 2019 ( Urk. 11) wurde das im Unfallversicherungs verfahren eingeholte Gerichtsgutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) zu den Akten genommen und den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme geboten. Der Beschwerdeführer äusserte sich dazu mit Eingabe vom 1 3. Juni 2019 ( Urk. 13). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Stellungnahme ( Urk. 14). Davon wurden die Parteien am 2 6. Juni 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 15). Am 1 1. Juli 2019 ( Urk. 16) wurde die Pensionskasse der Y.___ zum Ver fahren beigeladen. Diese äusserte sich innert Frist nicht, weshalb Verzicht auf Stellungnahme anzunehmen war (vgl. Urk. 16 Dispositiv-Ziffer 2). Davon wurden die Parteien am 2 4. September 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 18).

2. Am 1 1. Februar 2016 erhob der Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 2 /1-2 ) mit dem Antrag auf Zusprache einer unbefristeten ganzen Invalidenrente ab 1. April 2006, eventuell einer unbefriste ten Dreiviertelsrente ab November 2006, subeventuell einer unbefristeten halben Rente ab 1. September 2009 ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 5. März 2016 ( Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 0. April 2016 mitgeteilt wurde ( Urk. 8). Mit Ge richtsverfügung vom 2 2. Mai 2019 ( Urk. 11) wurde das im Unfallversicherungs verfahren eingeholte Gerichtsgutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) zu den Akten genommen und den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme geboten. Der Beschwerdeführer äusserte sich dazu mit Eingabe vom 1 3. Juni 2019 ( Urk. 13). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Stellungnahme ( Urk. 14). Davon wurden die Parteien am 2 6. Juni 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 15). Am 1 1. Juli 2019 ( Urk. 16) wurde die Pensionskasse der Y.___ zum Ver fahren beigeladen. Diese äusserte sich innert Frist nicht, weshalb Verzicht auf Stellungnahme anzunehmen war (vgl. Urk. 16 Dispositiv-Ziffer 2). Davon wurden die Parteien am 2 4. September 2019 in Kenntnis gesetzt ( Urk. 18). In der Beschwerdesache Prozess Nr. UV.2016.00293 betreffend Ansprüche des Beschwerdeführers aus Unfallversicherung ergeht mit heutigem Datum ein Urteil.

In der Beschwerdesache Prozess Nr. UV.2016.00293 betreffend Ansprüche des Beschwerdeführers aus Unfallversicherung ergeht mit heutigem Datum ein Urteil. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d; Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. August 2008 E. 2.3; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflag e 2014, Rn 11 zu Art. 30–31 ). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1).

1.3 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d; Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. August 2008 E. 2.3; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflag e 2014, Rn 11 zu Art. 30–31 ). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prü fung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise gere gelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Dabei ist in anfechtungs- und streitge genständlicher Hinsicht irrelevant, ob eine rückwirkende Zusprechung einer ab gestuften oder befristeten Invalidenrente in einer oder in mehreren Verfügungen gleichen Datums eröffnet wird (BGE 131 V 164 Regeste; Urteil des Bundesge richts 8C_489/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 4.1 mit Hinweis).

Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prü fung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise gere gelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Dabei ist in anfechtungs- und streitge genständlicher Hinsicht irrelevant, ob eine rückwirkende Zusprechung einer ab gestuften oder befristeten Invalidenrente in einer oder in mehreren Verfügungen gleichen Datums eröffnet wird (BGE 131 V 164 Regeste; Urteil des Bundesge richts 8C_489/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 4.1 mit Hinweis). 1.4 Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmun gen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a der Verordnung über die Inval i denversicherung, IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinwei sen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revi sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog an wendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsände rung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bun desgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis).

1.4 Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmun gen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a der Verordnung über die Inval i denversicherung, IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinwei sen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revi sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog an wendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsände rung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bun desgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis). 1.5 Im gegenseitigen Verhältnis zwischen Invaliden- und Unfallversicherung besteht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig. Die IV-Stellen und die Unfallversiche rer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzu nehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Über nahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1).

1.5 Im gegenseitigen Verhältnis zwischen Invaliden- und Unfallversicherung besteht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig. Die IV-Stellen und die Unfallversiche rer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzu nehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Über nahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). 1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ei nander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ei nander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid wie folgt ( Urk. 2/2) : Der Beschwerdeführer sei seit dem Unfalldatum vom 6. April 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Neben den Unfallfolgen bestün den auch unfallfremde gesundheitliche Einschränkungen. Nach Ablauf der ein jährigen Wartefrist sei ihm weiterhin keine Tätigkeit zumutbar gewesen. Am 2 2. August 2006 habe sich sein Gesundheitszustand verbessert; ab diesem Zeit punkt sei ihm eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar gewesen. Dabei habe bei einem behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn von 10 % ein Inva liditätsgrad von 60 % bestanden. Gestützt auf das Gutachten der C.___ sei von einer weiteren Verbesserung auszugehen; spätestens ab Mai 2009 habe eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % bestanden. Dabei ergebe sich mit einem Abzug von 10 % ein Invaliditätsgrad von 54 %. Das Verlaufsgutachten habe gezeigt, dass seit Oktober 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer angepassten Tätigkeit bestehe. Deshalb habe der Beschwerdeführer ab August 2013 keinen Rentenanspruch mehr. Die geltend gemachten beeinträch tigenden Kopfschmerzen seien medikamenteninduziert und demnach invaliden versicherungsrechtlich unbeachtlich.

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid wie folgt ( Urk. 2/2) : Der Beschwerdeführer sei seit dem Unfalldatum vom 6. April 2005 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Neben den Unfallfolgen bestün den auch unfallfremde gesundheitliche Einschränkungen. Nach Ablauf der ein jährigen Wartefrist sei ihm weiterhin keine Tätigkeit zumutbar gewesen. Am 2 2. August 2006 habe sich sein Gesundheitszustand verbessert; ab diesem Zeit punkt sei ihm eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar gewesen. Dabei habe bei einem behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn von 10 % ein Inva liditätsgrad von 60 % bestanden. Gestützt auf das Gutachten der C.___ sei von einer weiteren Verbesserung auszugehen; spätestens ab Mai 2009 habe eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % bestanden. Dabei ergebe sich mit einem Abzug von 10 % ein Invaliditätsgrad von 54 %. Das Verlaufsgutachten habe gezeigt, dass seit Oktober 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer angepassten Tätigkeit bestehe. Deshalb habe der Beschwerdeführer ab August 2013 keinen Rentenanspruch mehr. Die geltend gemachten beeinträch tigenden Kopfschmerzen seien medikamenteninduziert und demnach invaliden versicherungsrechtlich unbeachtlich. 2.2 Der Beschwerdeführer machte geltend ( Urk. 1), er leide nicht nur unter reinen Unfallfolgen, so dass der Beurteilung durch die Suva nicht gefolgt werden könne. So seien seine Kopfschmerzen arbeitsfähigkeitsbeeinflussend und zu berücksich tigen. Aus näher dargelegten Gründen sei die Rentenabstufung nicht korrekt, ins besondere sei nicht auf das Verlaufsgutachten der C.___ aus dem Jahr 2012 abzustellen und eine Verbesserung sei nicht eingetreten. Weiter sei der Einkommensvergleich falsch, insbesondere wäre eine Beförder ung zu berücksich tigen gewesen (S. 6 ff.).

2.2 Der Beschwerdeführer machte geltend ( Urk. 1), er leide nicht nur unter reinen Unfallfolgen, so dass der Beurteilung durch die Suva nicht gefolgt werden könne. So seien seine Kopfschmerzen arbeitsfähigkeitsbeeinflussend und zu berücksich tigen. Aus näher dargelegten Gründen sei die Rentenabstufung nicht korrekt, ins besondere sei nicht auf das Verlaufsgutachten der C.___ aus dem Jahr 2012 abzustellen und eine Verbesserung sei nicht eingetreten. Weiter sei der Einkommensvergleich falsch, insbesondere wäre eine Beförder ung zu berücksich tigen gewesen (S. 6 ff.). Zum Gerichtsgutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) hielt der Beschwerdefüh rer fest, es habe sich gezeigt, dass er seit September 2009 in einer angepassten Tätigkeit inital in einem geschützten Rahmen zu 50 % arbeitsfähig sei. Gemäss Gutachten seien die Kopfschmerzen unfallkausal ( Urk. 13).

Zum Gerichtsgutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) hielt der Beschwerdefüh rer fest, es habe sich gezeigt, dass er seit September 2009 in einer angepassten Tätigkeit inital in einem geschützten Rahmen zu 50 % arbeitsfähig sei. Gemäss Gutachten seien die Kopfschmerzen unfallkausal ( Urk. 13). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.

2.3 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. 3.

3. 3.1 Der Beschwerdeführer war ab Unfalldatum zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. Einwei sungsprotokoll des D.___, Urk. 7/158/661 Ziff. IV). Dies wurde in der Folge durchgehend bestätigt (vgl. Urk. 7/158/618; Urk. 7/158/ 620 ; Urk. 7/158/569; Urk. 7/158/563; Urk. 7/158/552; Urk. 7/158/520; Urk. 7/158/509).

3.1 Der Beschwerdeführer war ab Unfalldatum zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. Einwei sungsprotokoll des D.___, Urk. 7/158/661 Ziff. IV). Dies wurde in der Folge durchgehend bestätigt (vgl. Urk. 7/158/618; Urk. 7/158/ 620 ; Urk. 7/158/569; Urk. 7/158/563; Urk. 7/158/552; Urk. 7/158/520; Urk. 7/158/509). 3.2 Dr. med. E.___ stellte mit Bericht vom 2 0. Juli 2006 ( Urk. 7/13) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( lit. A):

3.2 Dr. med. E.___ stellte mit Bericht vom 2 0. Juli 2006 ( Urk. 7/13) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( lit. A): - residuelle diffuse Kopfschmerzen (therapieresistent) nach Contusio cerebri (Motorrad-Sturz)

residuelle diffuse Kopfschmerzen (therapieresistent) nach Contusio cerebri (Motorrad-Sturz) - Psychasthenie und kognitive Defizite

Psychasthenie und kognitive Defizite - Defektheilung einer Glenoidfraktur linke Schulter, Residualschmerzen in Ruhe und mehr bei Belastung

Defektheilung einer Glenoidfraktur linke Schulter, Residualschmerzen in Ruhe und mehr bei Belastung Ab 2 2. August 2006 sei der Beschwerdeführer im Rahmen eines Versuchs in der angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ( lit. B). Eine limitiert durch die linke Schulter und das Kopfweh angepasste Tätigkeit sei ab dem selben Datum halbtags zumutbar ( Urk. 7/13/4).

Ab 2 2. August 2006 sei der Beschwerdeführer im Rahmen eines Versuchs in der angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ( lit. B). Eine limitiert durch die linke Schulter und das Kopfweh angepasste Tätigkeit sei ab dem selben Datum halbtags zumutbar ( Urk. 7/13/4). 3. 3 Am 2 5. Juli 2006 ( Urk. 7/158/484-487) ergab die kreisärztliche Beurteilung durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, dass die initial bestehende leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung gebessert, aber noch nicht normalisiert sei. Es bleibe abzuwarten, wie sich die angestammte Tätigkeit anlasse, wenn vom Arbeiten zu therapeutischen Zwecken ab 2 2. August 2006 zum Fordern einer echten Leistung gewechselt werde. Es sei ein aktuelles Röntgenbild der Schulter notwendig, und die vom Beschwerdeführer geklagten intensiven Kopfschmerzen bis hin zu Lichtunverträglichkeit und Erbrechen sei en, sofern sie sich nicht beruhig t e n, von einem Neurologen zu beurteilen (S. 3 unten f.).

3. 3 Am 2 5. Juli 2006 ( Urk. 7/158/484-487) ergab die kreisärztliche Beurteilung durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, dass die initial bestehende leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung gebessert, aber noch nicht normalisiert sei. Es bleibe abzuwarten, wie sich die angestammte Tätigkeit anlasse, wenn vom Arbeiten zu therapeutischen Zwecken ab 2 2. August 2006 zum Fordern einer echten Leistung gewechselt werde. Es sei ein aktuelles Röntgenbild der Schulter notwendig, und die vom Beschwerdeführer geklagten intensiven Kopfschmerzen bis hin zu Lichtunverträglichkeit und Erbrechen sei en, sofern sie sich nicht beruhig t e n, von einem Neurologen zu beurteilen (S. 3 unten f.). 3.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, hielt mit Zeugnis vom 5. Oktober 2006 ( Urk. 7/158/463) zuhanden der Arbeitgeberin fest, der Be schwerdeführer könne ab sofort aus therapeutischen Gründen leichte Arbeiten im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag ausführen. Am 2. November 2006 ( Urk. 7/158/455) hielt Dr. G.___ fest, es handle sich um eine Rotatorenmanschet teninsuffizienz und Arthrofibrose bei Status nach Operation einer Glenoidfraktur im April 2005 und Status nach erneutem Trauma im August 2006 ( Ziff. 2d). Der Patient arbeite aus therapeutischen Gründen zu 50 % im angestammten Beruf als Flugzeugmechaniker. Es sei eine arthroskopische Revision der linken Schulter am 6. November 2006 vorgesehen ( Ziff. 4a und 5a; vgl. Operationsbericht; Urk. 7/158/449). Dr. G.___ schrieb am 1. Dezember 2006, der Beschwerdeführer werde nach dem Eingriff etwa zwei Monate zu 100 % arbeitsunfähig sein, danach seien leichte Tätigkeiten zeitweise denkbar. Die Arbeit als Triebwerksmechaniker könne er frühestens in drei bis vier Monaten aufnehmen. Arbeiten auf Tischhöhe seien frühestens zwei Monate, auf Schulterhöhe frühestens drei Monate postope rativ zumutbar ( Urk. 7/158/447).

3.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, hielt mit Zeugnis vom 5. Oktober 2006 ( Urk. 7/158/463) zuhanden der Arbeitgeberin fest, der Be schwerdeführer könne ab sofort aus therapeutischen Gründen leichte Arbeiten im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag ausführen. Am 2. November 2006 ( Urk. 7/158/455) hielt Dr. G.___ fest, es handle sich um eine Rotatorenmanschet teninsuffizienz und Arthrofibrose bei Status nach Operation einer Glenoidfraktur im April 2005 und Status nach erneutem Trauma im August 2006 ( Ziff. 2d). Der Patient arbeite aus therapeutischen Gründen zu 50 % im angestammten Beruf als Flugzeugmechaniker. Es sei eine arthroskopische Revision der linken Schulter am 6. November 2006 vorgesehen ( Ziff. 4a und 5a; vgl. Operationsbericht; Urk. 7/158/449). Dr. G.___ schrieb am 1. Dezember 2006, der Beschwerdeführer werde nach dem Eingriff etwa zwei Monate zu 100 % arbeitsunfähig sein, danach seien leichte Tätigkeiten zeitweise denkbar. Die Arbeit als Triebwerksmechaniker könne er frühestens in drei bis vier Monaten aufnehmen. Arbeiten auf Tischhöhe seien frühestens zwei Monate, auf Schulterhöhe frühestens drei Monate postope rativ zumutbar ( Urk. 7/158/447). Mit Schreiben vom 1 5. Februar 2007 ( Urk. 7/158/433) hielt Dr. G.___ fest, die Rehabilitation der Schulter des Beschwerdeführers habe weiter leichte Fortschritte gemacht. Eine Präsenzzeit von einem halben Tag (50 % ) sei realistisch. Nicht möglich seien Arbeiten mit Gewichten oberhalb der Brusthöhe wegen der einge schränkten Beweglichkeit sowie der noch verminderten Belastbarkeit.

Mit Schreiben vom 1 5. Februar 2007 ( Urk. 7/158/433) hielt Dr. G.___ fest, die Rehabilitation der Schulter des Beschwerdeführers habe weiter leichte Fortschritte gemacht. Eine Präsenzzeit von einem halben Tag (50 % ) sei realistisch. Nicht möglich seien Arbeiten mit Gewichten oberhalb der Brusthöhe wegen der einge schränkten Beweglichkeit sowie der noch verminderten Belastbarkeit. 3.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, stellte in seinem Gutachten vom 1 9. März 2007 ( Urk. 7/16/10-29) folgende Diagnosen (S. 15):

3.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, stellte in seinem Gutachten vom 1 9. März 2007 ( Urk. 7/16/10-29) folgende Diagnosen (S. 15): - Zustand nach Motorradunfall mit komplexem Verletzungsmechanismus mit:

Zustand nach Motorradunfall mit komplexem Verletzungsmechanismus mit: - mittelschwerem Schädelhirntrauma mit multiplen Kontusionierungen des Gehirns mit Kontusionsblutung des Gyrus frontalis medialis links sowie im Bereich der Capsula interna am Übergang zur Capsula externa links und caudofrontaler Hypodensität im Gyrus frontalis superior links

mittelschwerem Schädelhirntrauma mit multiplen Kontusionierungen des Gehirns mit Kontusionsblutung des Gyrus frontalis medialis links sowie im Bereich der Capsula interna am Übergang zur Capsula externa links und caudofrontaler Hypodensität im Gyrus frontalis superior links - komplexer Schultergelenksverletzung mit mehrfragmentärer Glenoid fraktur links mit anterior-superiorem Limbusabriss und Zustand nach Schraubenosteosynthese des G l enoids links und Limbusfixation am 1 5. April 2004

komplexer Schultergelenksverletzung mit mehrfragmentärer Glenoid fraktur links mit anterior-superiorem Limbusabriss und Zustand nach Schraubenosteosynthese des G l enoids links und Limbusfixation am 1 5. April 2004 - mit heute noch bestehender

mit heute noch bestehender - leichter bis mittelschwerer kognitiver Beeinträchtigung mit insbeson dere Störung frontaler und suborticaler Hirnfunktionen mit Wesens veränderung

leichter bis mittelschwerer kognitiver Beeinträchtigung mit insbeson dere Störung frontaler und suborticaler Hirnfunktionen mit Wesens veränderung - schmerzhafter Schultergelenksbeweglichkeit links

schmerzhafter Schultergelenksbeweglichkeit links - posttraumatischer Cephalea

posttraumatischer Cephalea - leicht ausgeprägtem Cervicalsyndrom bei Zustand nach Halswirbelsäu lenabknickverletzung

leicht ausgeprägtem Cervicalsyndrom bei Zustand nach Halswirbelsäu lenabknickverletzung Eine 50%ige Tätigkeit in einer angepassten Arbeit mit allenfalls leicht reduzierter Leistung sollte umsetzbar sein, vorausgesetzt, es finde sich ein verständnisvoller Arbeitgeber. Eine abschliessende Beurteilung sei noch nicht möglich (S. 17 un ten). Im angestammten Beruf sei keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben. In einer zumutbaren angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit zwischen 25 und 50 %, es sei heute noch nicht abschliessend beurteilbar (S. 19 Ziff. 8). Bei der Beurteilung sei die Beeinträchtigung durch die linke Schulter nicht berücksichti gt worden (S. 20 Ziff. 12).

Eine 50%ige Tätigkeit in einer angepassten Arbeit mit allenfalls leicht reduzierter Leistung sollte umsetzbar sein, vorausgesetzt, es finde sich ein verständnisvoller Arbeitgeber. Eine abschliessende Beurteilung sei noch nicht möglich (S. 17 un ten). Im angestammten Beruf sei keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben. In einer zumutbaren angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit zwischen 25 und 50 %, es sei heute noch nicht abschliessend beurteilbar (S. 19 Ziff. 8). Bei der Beurteilung sei die Beeinträchtigung durch die linke Schulter nicht berücksichti gt worden (S. 20 Ziff. 12). 3.6 Am 1. September 2008 ( Urk. 7/59/6-11 ) führte Kreisarzt Dr. F.___ eine Ab schlussuntersuchung durch und hielt fest, die Schulterfunktion links sei auch nach dem operativen Eingriff deutlich eingeschränkt. Eine weitere Erholung könne nicht mehr erwartet werden. Die Reichweite der linken Hand sei begrenzt. Bis Schulterhöhe könnten bis 5 kg, bis Scheitelhöhe 2.5 kg gehandhabt werden. Rasch sich wiederholende Bewegungen, starke auf das Schultergelenk wirkende Schläge und Vibrationen seien zu vermeiden. Bei geeigneten Arbeiten sei ein ganztägiger Einsatz möglich. Die Residuen des Schädel-Hirn-Traumas seien gra vierender. Es sei im Frühling 2006 eine leichte bis mittelschwere Störung der neuropsychologischen Funktionen und eine geringe Belastbarkeit sowie eine Stressintoleranz festgestellt worden. Dazu kämen intensive migräneartige Kopf wehattacken, die im Schnitt den Patienten jeden zweiten Tag für mehrere Stunden weitgehend inaktivierten. Es sei nicht gelungen, dies medikamentös unter Kon trolle zu bringen. Es ergäben sich deshalb bei Arbeitsversuchen häufige Absen zen, was die Wiedereingliederung wegen erheblichen Fehlzeiten verunmögliche. Unter Berücksichtigung all dieser Elemente werde von einer beruflichen Rein tegration abgeraten. Auf der anderen Seite sei es bemerkenswert, dass es dem Patienten gelungen sei, seine Fahrbewilligung wieder zu erlangen. Es ergäben sich keine Ansätze für eine berufliche Wiedereingliederung, Kardinalproblem seien die neurologischen Aspekte (S. 5-6).

3.6 Am 1. September 2008 ( Urk. 7/59/6-11 ) führte Kreisarzt Dr. F.___ eine Ab schlussuntersuchung durch und hielt fest, die Schulterfunktion links sei auch nach dem operativen Eingriff deutlich eingeschränkt. Eine weitere Erholung könne nicht mehr erwartet werden. Die Reichweite der linken Hand sei begrenzt. Bis Schulterhöhe könnten bis 5 kg, bis Scheitelhöhe 2.5 kg gehandhabt werden. Rasch sich wiederholende Bewegungen, starke auf das Schultergelenk wirkende Schläge und Vibrationen seien zu vermeiden. Bei geeigneten Arbeiten sei ein ganztägiger Einsatz möglich. Die Residuen des Schädel-Hirn-Traumas seien gra vierender. Es sei im Frühling 2006 eine leichte bis mittelschwere Störung der neuropsychologischen Funktionen und eine geringe Belastbarkeit sowie eine Stressintoleranz festgestellt worden. Dazu kämen intensive migräneartige Kopf wehattacken, die im Schnitt den Patienten jeden zweiten Tag für mehrere Stunden weitgehend inaktivierten. Es sei nicht gelungen, dies medikamentös unter Kon trolle zu bringen. Es ergäben sich deshalb bei Arbeitsversuchen häufige Absen zen, was die Wiedereingliederung wegen erheblichen Fehlzeiten verunmögliche. Unter Berücksichtigung all dieser Elemente werde von einer beruflichen Rein tegration abgeraten. Auf der anderen Seite sei es bemerkenswert, dass es dem Patienten gelungen sei, seine Fahrbewilligung wieder zu erlangen. Es ergäben sich keine Ansätze für eine berufliche Wiedereingliederung, Kardinalproblem seien die neurologischen Aspekte (S. 5-6). 3.7 Die Ärzte der C.___ erstatteten ihre interdisziplinäre Beurteilung am 4. September 2009 ( Urk. 7/157/445-451 ) und führten aus, dass es infolge ei nes Unfalles im April 2005 zu einer traumatischen Hirnverletzung gekommen sei. Daraus hätten leicht- bis mittelgradige neuropsychologische Defizite resultiert, wobei der Endzustand vier Jahre nach dem Unfall erreicht sei. Es sei mit keiner wesentlichen Verbesserung mehr zu rechnen. Aufgrund der neuropsychologi schen Defizite sei die angestammte Arbeit als Triebwerkmechaniker nicht mehr zumutbar. Eine Teilarbeitsfähigkeit in beruflichen Tätigkeiten mit geringerer Ver antwortung und eher repetitivem Charakter sei im zeitlichen Rahmen von min destens 50 % zumutbar.

3.7 Die Ärzte der C.___ erstatteten ihre interdisziplinäre Beurteilung am 4. September 2009 ( Urk. 7/157/445-451 ) und führten aus, dass es infolge ei nes Unfalles im April 2005 zu einer traumatischen Hirnverletzung gekommen sei. Daraus hätten leicht- bis mittelgradige neuropsychologische Defizite resultiert, wobei der Endzustand vier Jahre nach dem Unfall erreicht sei. Es sei mit keiner wesentlichen Verbesserung mehr zu rechnen. Aufgrund der neuropsychologi schen Defizite sei die angestammte Arbeit als Triebwerkmechaniker nicht mehr zumutbar. Eine Teilarbeitsfähigkeit in beruflichen Tätigkeiten mit geringerer Ver antwortung und eher repetitivem Charakter sei im zeitlichen Rahmen von min destens 50 % zumutbar. Daneben leide der Beschwerdeführer an unfallfremden chronifizierten Kopf schmerzen vom Spannungstyp mit migräniformen Exazerbationen, deren Ätiolo gie unklar sei. Differentialdiagnostisch könnte ein Medikamentenübergerbrauch kopfschmerz vorliegen. Weitere Störungen aus dem neurologischen Formenkreis liessen sich nicht finden (S. 1 oben).

Daneben leide der Beschwerdeführer an unfallfremden chronifizierten Kopf schmerzen vom Spannungstyp mit migräniformen Exazerbationen, deren Ätiolo gie unklar sei. Differentialdiagnostisch könnte ein Medikamentenübergerbrauch kopfschmerz vorliegen. Weitere Störungen aus dem neurologischen Formenkreis liessen sich nicht finden (S. 1 oben). Aus psychiatrischer Sicht könne eine aktuell nicht massgebende beziehungsweise die Arbeitsfähigkeit nicht kompromittierende rezidivierende depressive Störung und ein Verdacht auf eine organische Persönlichkeitsveränderung mit Stressin toleranz, Affektlabilität und aggressiven Impulsausbrüchen genannt werden. Zu sammenfassend könne keine für die Arbeitsfähigkeit relevante psychiatrische Störung mit Krankheitswert konstatiert werden (S. 1 unten).

Aus psychiatrischer Sicht könne eine aktuell nicht massgebende beziehungsweise die Arbeitsfähigkeit nicht kompromittierende rezidivierende depressive Störung und ein Verdacht auf eine organische Persönlichkeitsveränderung mit Stressin toleranz, Affektlabilität und aggressiven Impulsausbrüchen genannt werden. Zu sammenfassend könne keine für die Arbeitsfähigkeit relevante psychiatrische Störung mit Krankheitswert konstatiert werden (S. 1 unten). Aus orthopädischer Sicht bestehe eine durch das Trauma und die Operationen bedingte Bewegungseinschränkung der linken Schulter mit vor allem bei Belas tung auftretenden Schmerzen. In der körperlichen Untersuchung habe sich eine Einschränkung der Schulterbeweglichkeit sowohl bei aktiver wie passiver Prü fung gezeigt. Im Schulter-MRI vo m März 2006 hätten sich tendinostische Verän derungen im Bereich des Ansatzes der Supraspinatussehne gezeigt und es hätten sich Hinweise für eine retractile Capsulitis gefunden. Damit würden sich die kli nischen Defizite erklären lassen. Aus orthopädischer Sicht seien leichte bis mit telschwere körperliche Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ganztags zumutbar. Dabei seien Überkopfarbeiten auszuschliessen (S. 1 unten f.).

Aus orthopädischer Sicht bestehe eine durch das Trauma und die Operationen bedingte Bewegungseinschränkung der linken Schulter mit vor allem bei Belas tung auftretenden Schmerzen. In der körperlichen Untersuchung habe sich eine Einschränkung der Schulterbeweglichkeit sowohl bei aktiver wie passiver Prü fung gezeigt. Im Schulter-MRI vo m März 2006 hätten sich tendinostische Verän derungen im Bereich des Ansatzes der Supraspinatussehne gezeigt und es hätten sich Hinweise für eine retractile Capsulitis gefunden. Damit würden sich die kli nischen Defizite erklären lassen. Aus orthopädischer Sicht seien leichte bis mit telschwere körperliche Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ganztags zumutbar. Dabei seien Überkopfarbeiten auszuschliessen (S. 1 unten f.). Unter Berücksichtigung sowohl der neuropsychologischen wie auch der orthopä dischen Einschränkungen könnten dem Beschwerdeführer einfachere kognitive Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter und ohne Führungsfunktion und leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten unter Ausschluss von Überkopf arbeiten zumindest im Rahmen einer 50%igen Tätigkeit zugemutet werden (S. 2).

Unter Berücksichtigung sowohl der neuropsychologischen wie auch der orthopä dischen Einschränkungen könnten dem Beschwerdeführer einfachere kognitive Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter und ohne Führungsfunktion und leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten unter Ausschluss von Überkopf arbeiten zumindest im Rahmen einer 50%igen Tätigkeit zugemutet werden (S. 2). 3.8 Die Ärzte der C.___ ergänzten ihr Gutachten am 18. November 2009 ( Urk. 7/67/7-8 ) und führten aus, dass aufgrund der neuropsychologischen Einschränkung (Aufmerksamkeit, Interferenzunterdrückung) einerseits und auf grund der Verhaltensauffälligkeiten andererseits (verminderte Stresstoleranz, er höhte emotionale Reagibilität, Tendenz zur Impulsivität) beim Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit eine zeitliche Einschränkung bestehe. Ein Halten des Konzentrationsniveaus beziehungsweise der Aufmerksamkeit über den ge samten Arbeitstag sei für den Beschwerdeführer mit traumatischer Hirnverletzung schwierig, eine vorzeitige Ermüdung auch bei eingeschränkten Leistungsanforde rungen sei oft der Fall, dies mit negativem Effekt auf die Verhaltensauffälligkei ten. Der Beschwerdeführer könnte in einer angepassten Tätigkeit in etwa 70 % arbeiten (S. 2).

3.8 Die Ärzte der C.___ ergänzten ihr Gutachten am 18. November 2009 ( Urk. 7/67/7-8 ) und führten aus, dass aufgrund der neuropsychologischen Einschränkung (Aufmerksamkeit, Interferenzunterdrückung) einerseits und auf grund der Verhaltensauffälligkeiten andererseits (verminderte Stresstoleranz, er höhte emotionale Reagibilität, Tendenz zur Impulsivität) beim Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit eine zeitliche Einschränkung bestehe. Ein Halten des Konzentrationsniveaus beziehungsweise der Aufmerksamkeit über den ge samten Arbeitstag sei für den Beschwerdeführer mit traumatischer Hirnverletzung schwierig, eine vorzeitige Ermüdung auch bei eingeschränkten Leistungsanforde rungen sei oft der Fall, dies mit negativem Effekt auf die Verhaltensauffälligkei ten. Der Beschwerdeführer könnte in einer angepassten Tätigkeit in etwa 70 % arbeiten (S. 2). 3.9 Im weiteren Verlauf ergingen ein neurologischer Bericht von Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, SUVA Versicherungsmedizin, vom 11. August 2011 ( Urk. 7/ 157/398-400), eine erneute interdisziplinäre Beurteilung der Ärzte der C.___ vom 2. Oktober 2012 ( Urk. 7/120/2-8), ein zuhanden des Beschwerdeführers am 6. S eptember 2013 von Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie, erstat tetes Gutachten ( Urk. 7/136) sowie eine von den Ärzte n der C.___ am 23. Dezember 2014 dazu verfasste Stellungnahme ( Urk. 7/157/18-30). Diese Berichte waren gemäss dem im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ergan genen Urteil des Bundesgerichts vom 9. Dezember 2016 (8C_348/2016) nicht ge eignet, eine anspruchsrelevante Verbesserung des Gesundheitszustandes zu bele gen, beziehungsweise waren weitere medizinische Abklärungen in Form eines Gerichtsgutachtens notwendig (E. 5.2). Es wird deshalb auf eine Wiedergabe der genannten Berichte verzichtet.

3.9 Im weiteren Verlauf ergingen ein neurologischer Bericht von Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, SUVA Versicherungsmedizin, vom 11. August 2011 ( Urk. 7/ 157/398-400), eine erneute interdisziplinäre Beurteilung der Ärzte der C.___ vom 2. Oktober 2012 ( Urk. 7/120/2-8), ein zuhanden des Beschwerdeführers am 6. S eptember 2013 von Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie, erstat tetes Gutachten ( Urk. 7/136) sowie eine von den Ärzte n der C.___ am 23. Dezember 2014 dazu verfasste Stellungnahme ( Urk. 7/157/18-30). Diese Berichte waren gemäss dem im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ergan genen Urteil des Bundesgerichts vom 9. Dezember 2016 (8C_348/2016) nicht ge eignet, eine anspruchsrelevante Verbesserung des Gesundheitszustandes zu bele gen, beziehungsweise waren weitere medizinische Abklärungen in Form eines Gerichtsgutachtens notwendig (E. 5.2). Es wird deshalb auf eine Wiedergabe der genannten Berichte verzichtet. 3.10

3.10 3.10.1 Die Gutachterinnen und Gutachter der B.___ stellten in ihrem Gutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer allgemeininternistischen, psychiatrischen, neurologischen, neuropsychologischen, orthopädischen, laborchemischen und bildgebenden Untersuchung (vgl. S. 5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 f.):

3.10.1 Die Gutachterinnen und Gutachter der B.___ stellten in ihrem Gutachten vom 2 2. Oktober 2018 ( Urk. 10) nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer allgemeininternistischen, psychiatrischen, neurologischen, neuropsychologischen, orthopädischen, laborchemischen und bildgebenden Untersuchung (vgl. S. 5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 f.): 1. Status nach Motorradunfall am 6. April 2005 mit

1. Status nach Motorradunfall am 6. April 2005 mit - leichter bis mittelschwerer traumatischer Hirnverletzung nach EFNS (Eu ropäische Föderation der Neurologischen Gesellschaften) 2012 mit und bei Glasgow Coma Scale 9 bei Spitaleintritt sowie retro- und anterograder (posttraumatischer) Amnesie

leichter bis mittelschwerer traumatischer Hirnverletzung nach EFNS (Eu ropäische Föderation der Neurologischen Gesellschaften) 2012 mit und bei Glasgow Coma Scale 9 bei Spitaleintritt sowie retro- und anterograder (posttraumatischer) Amnesie - Initialverletzungen:

Initialverletzungen: - Kontusionsblutung Gyrus frontalis medialis links, Capsula interna am Übergang zur Capsula externa links, caudofrontale Hypodensität Gyrus frontalis superior links, Ödem, traumatische Subarachnoidalblutung, diffuse axonale Scherverletzungen

Kontusionsblutung Gyrus frontalis medialis links, Capsula interna am Übergang zur Capsula externa links, caudofrontale Hypodensität Gyrus frontalis superior links, Ödem, traumatische Subarachnoidalblutung, diffuse axonale Scherverletzungen - initiale Funktionsstörungen (neuropsychologische Defizite):

initiale Funktionsstörungen (neuropsychologische Defizite): - aktenanamnestisch ausgeprägtes anamnestisches Syndrom, deutliche Antriebsminderung, partielle Desorientierung, Anosognosie, leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung mit Beeinträchtigung der Aufmerksamkeitsfunktionen, des sprachlichen Gedächtnisses, der Exe kutivfunktionen, des abstrakt-logischen Denkens. Perseverationsten denz, leichte Störung der Handlungsplanung, leichte Persönlichkeits änderung

aktenanamnestisch ausgeprägtes anamnestisches Syndrom, deutliche Antriebsminderung, partielle Desorientierung, Anosognosie, leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung mit Beeinträchtigung der Aufmerksamkeitsfunktionen, des sprachlichen Gedächtnisses, der Exe kutivfunktionen, des abstrakt-logischen Denkens. Perseverationsten denz, leichte Störung der Handlungsplanung, leichte Persönlichkeits änderung - Residuen:

Residuen: - neurologisch: delayed-onset persistierende Kopfschmerzen, zurückzu führen auf eine mittelschwere oder schwere traumatische Hirnverlet zung

neurologisch: delayed-onset persistierende Kopfschmerzen, zurückzu führen auf eine mittelschwere oder schwere traumatische Hirnverlet zung - neuropsychologisch: leichte bis mittelschwere neurokognitive Störung (ICD-10 F06.7), aktuell ohne Hinweise auf Symptomverdeutlichung o der Aggravation

neuropsychologisch: leichte bis mittelschwere neurokognitive Störung (ICD-10 F06.7), aktuell ohne Hinweise auf Symptomverdeutlichung o der Aggravation - ( neuro )psychiatrisch: organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) sowie Hinweise auf organische Persönlichkeits störung (ICD-10 F07.0)

( neuro )psychiatrisch: organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) sowie Hinweise auf organische Persönlichkeits störung (ICD-10 F07.0) - bildgebend: persistierende posttraumatische Läsionen mit Nachweis zweier frontaler Mikrohämorrhagien, Gliose mit Atrophie des hinteren Anteils des Truncus corpus callosum bei:

bildgebend: persistierende posttraumatische Läsionen mit Nachweis zweier frontaler Mikrohämorrhagien, Gliose mit Atrophie des hinteren Anteils des Truncus corpus callosum bei: - Status nach zweitgradiger diffuser axonaler Scherverletzung, fokaler superfizieller Siderose linksorbital sowie rechtsfrontal im Rahmen der traumatischen Subachnaroidalblutung

Status nach zweitgradiger diffuser axonaler Scherverletzung, fokaler superfizieller Siderose linksorbital sowie rechtsfrontal im Rahmen der traumatischen Subachnaroidalblutung 2. initiale Verletzungen am Bewegungsapparat

2. initiale Verletzungen am Bewegungsapparat - Thoraxkontusion

Thoraxkontusion - mehrfragmentäre Glenoidfraktur links mit antero-superiorem Lim busabriss

mehrfragmentäre Glenoidfraktur links mit antero-superiorem Lim busabriss - Schraubenosteosynthese der Glenoidfraktur und Refixation des Lim bus-Abrisses mit Mitek -Ankern 2005

Schraubenosteosynthese der Glenoidfraktur und Refixation des Lim bus-Abrisses mit Mitek -Ankern 2005 - konsekutive Arthrofibrose linkes Schultergelenk

konsekutive Arthrofibrose linkes Schultergelenk - Schulterarthroskopie mit Refixation des hinteren Labrums sowie Débri dement des Gelenkinnenraums 2006

Schulterarthroskopie mit Refixation des hinteren Labrums sowie Débri dement des Gelenkinnenraums 2006 - beginnende Omarthrose links

beginnende Omarthrose links 3. chronisches cervikovertebrales bis cervicozephales Schmerzsyndrom mit und bei

3. chronisches cervikovertebrales bis cervicozephales Schmerzsyndrom mit und bei - Status nach hochgradiger Spinalkanalstenose HWK 5/6 mit neuroforami nalen Engen

Status nach hochgradiger Spinalkanalstenose HWK 5/6 mit neuroforami nalen Engen - Status nach C6 und C7 Nervenwurzeldekompression beidseits und Anlage einer Spondylodese mittels Stand- Alone Cage C6/7 links sowie Zeichen eines minimalen linksbetonten Tetrapyramidalsyndroms

Status nach C6 und C7 Nervenwurzeldekompression beidseits und Anlage einer Spondylodese mittels Stand- Alone Cage C6/7 links sowie Zeichen eines minimalen linksbetonten Tetrapyramidalsyndroms 4. chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom

4. chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom - klinisch-neurologisch: aktuell ohne Hinweise auf eine radikuläre Reiz- und sensomotorische Ausfallsymptomatik

klinisch-neurologisch: aktuell ohne Hinweise auf eine radikuläre Reiz- und sensomotorische Ausfallsymptomatik - chronische muskuläre Rückenbeschwerden

chronische muskuläre Rückenbeschwerden Dem Beschwerdeführer sei die bis zum Unfallzeitpunkt ausgeübte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker aufgrund der Unfallfolgen bleibend nicht mehr zumutbar (S. 14).

Dem Beschwerdeführer sei die bis zum Unfallzeitpunkt ausgeübte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker aufgrund der Unfallfolgen bleibend nicht mehr zumutbar (S. 14). Unter Berücksichtigung der neurokognitiven und psychiatrischen Befunde sowie der orthopädischen Einschränkungen bestehe für das körperliche Leiden ange passte Tätigkeiten ohne Überkopfarbeiten, ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, mit der Möglichkeit zu wechselbelastenden Arbeiten mit Wechsel zwischen Sitzen, G ehen und Stehen und ohne langdauernde Zwangspositionen wie Arbeiten in gebückter Haltung und Arbeiten in Kälte, gesamthaft gesehen eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (S. 15 oben).

Unter Berücksichtigung der neurokognitiven und psychiatrischen Befunde sowie der orthopädischen Einschränkungen bestehe für das körperliche Leiden ange passte Tätigkeiten ohne Überkopfarbeiten, ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, mit der Möglichkeit zu wechselbelastenden Arbeiten mit Wechsel zwischen Sitzen, G ehen und Stehen und ohne langdauernde Zwangspositionen wie Arbeiten in gebückter Haltung und Arbeiten in Kälte, gesamthaft gesehen eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (S. 15 oben). Bezüglich der neurologisch en /neurokognitiven/neuropsychiatrischen Einschrän kungen könne in Zusammenschau aller Befunde von einem in etwa unveränder ten Zustandsbild im Vergleich zum Zeitpunkt der Vorbeurteilung vo m September 2009 ausgegangen werden. Seit mindestens diesem Zeitpunkt sei die Arbeitsfä higkeit für angepasste Tätigkeiten aufgrund der im Vordergrund stehenden neu rologisch en /neurokognitiven Einschränkungen auf 50 % limitiert. Bezüglich der Beurteilung der durch die orthopädischen Diagnosen bedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit müsse hervorgehoben werden, dass sich der Gesundheitszu stand des Exploranden mit Hinzukommen der hochgradigen Spinalkanalstenose mit Kompression der Medulla spinalis in Höhe HWK 5/6 und der Diagnose von zervikalen Diskushernien (erstmals diagnostiziert durch MRI am 2 5. Oktober 2012) verschlechtert habe. Dies führe zwar nicht zu einer zeitlich höheren Ar beitsunfähigkeit über die obigen 50 % hinaus, jedoch zu qualitativen Limitierun gen (S. 15 Mitte).

Bezüglich der neurologisch en /neurokognitiven/neuropsychiatrischen Einschrän kungen könne in Zusammenschau aller Befunde von einem in etwa unveränder ten Zustandsbild im Vergleich zum Zeitpunkt der Vorbeurteilung vo m September 2009 ausgegangen werden. Seit mindestens diesem Zeitpunkt sei die Arbeitsfä higkeit für angepasste Tätigkeiten aufgrund der im Vordergrund stehenden neu rologisch en /neurokognitiven Einschränkungen auf 50 % limitiert. Bezüglich der Beurteilung der durch die orthopädischen Diagnosen bedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit müsse hervorgehoben werden, dass sich der Gesundheitszu stand des Exploranden mit Hinzukommen der hochgradigen Spinalkanalstenose mit Kompression der Medulla spinalis in Höhe HWK 5/6 und der Diagnose von zervikalen Diskushernien (erstmals diagnostiziert durch MRI am 2 5. Oktober 2012) verschlechtert habe. Dies führe zwar nicht zu einer zeitlich höheren Ar beitsunfähigkeit über die obigen 50 % hinaus, jedoch zu qualitativen Limitierun gen (S. 15 Mitte). Insofern weiche die heutige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von der Vorein schätzung im Rahmen der Begutachtung vo m September 2009 und der Nachbe urteilung vom Oktober 2009 ab. Im Rahmen der Vorbeurteilung von 2009 an der C.___ sei aus orthopädischer Sicht von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten mit der alleinigen Berücksichtigung der Schulterbeschwerden ausgegangen worden. Im Oktober 2012 sei von einer lediglich noch durch die orthopädischen Beeinträchtigungen bedingten, rein qua litativen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen worden. Diese Ein schätzung könne heute aus neurologisch er /neuropsychologisch er /psychiatrischer Sicht nicht mehr geteilt werden, und auch aus orthopädischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand seit diesem Zeitpunkt verschlechter t. Die erstmalige Diag nostik bezüglich der Erkrankung der Halswirbelsäule sei nach dem Zeitpunkt der Nachbegutachtung an der C.___ erfolgt. In zeitlicher Hinsicht könne angenommen werden, dass spätestens mit dem Zeitpunkt der bildgebenden Darstellung der Veränderungen an der Halswirbelsäule vom Oktober 2012 eine orthopädisch zu begründende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch für opti mal angepasste Tätigkeiten bestanden habe, die über das im Rahmen de s im Ok tober 2012 postulierte n Mass (damals Annahme einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit) hinausgehe. Nach der Diskushernienoperation vom 3 0. Dezember 2015 habe über mindestens einen Zeitraum von vier Monaten eine volle Arbeitsunfä higkeit für sämtliche Tätigkeiten bestanden (S. 15).

Insofern weiche die heutige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von der Vorein schätzung im Rahmen der Begutachtung vo m September 2009 und der Nachbe urteilung vom Oktober 2009 ab. Im Rahmen der Vorbeurteilung von 2009 an der C.___ sei aus orthopädischer Sicht von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten mit der alleinigen Berücksichtigung der Schulterbeschwerden ausgegangen worden. Im Oktober 2012 sei von einer lediglich noch durch die orthopädischen Beeinträchtigungen bedingten, rein qua litativen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen worden. Diese Ein schätzung könne heute aus neurologisch er /neuropsychologisch er /psychiatrischer Sicht nicht mehr geteilt werden, und auch aus orthopädischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand seit diesem Zeitpunkt verschlechter t. Die erstmalige Diag nostik bezüglich der Erkrankung der Halswirbelsäule sei nach dem Zeitpunkt der Nachbegutachtung an der C.___ erfolgt. In zeitlicher Hinsicht könne angenommen werden, dass spätestens mit dem Zeitpunkt der bildgebenden Darstellung der Veränderungen an der Halswirbelsäule vom Oktober 2012 eine orthopädisch zu begründende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch für opti mal angepasste Tätigkeiten bestanden habe, die über das im Rahmen de s im Ok tober 2012 postulierte n Mass (damals Annahme einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit) hinausgehe. Nach der Diskushernienoperation vom 3 0. Dezember 2015 habe über mindestens einen Zeitraum von vier Monaten eine volle Arbeitsunfä higkeit für sämtliche Tätigkeiten bestanden (S. 15). Bezüglich der neurologischen, neuropsychologischen und psychiatrischen Be funde gehe man von einem in etwa unveränderten Zustandsbild des Exploranden im Vergleich zur Vorbeurteilung in der C.___ aus. Hinsichtlich der orthopädischen Befunde liege mit Hinzukommen der Diagnosen an der Halswir belsäule und Diskushernienoperation vom 3 0. Dezember 2015 ein verschlechter tes Zustandsbild vor. Insgesamt sei derzeit von einer Restarbeitsfähigkeit von gesamthaft gesehen 50 % auszugehen. Diese Arbeitsfähigkeit könne prog nostisch aufgrund der langjährigen Dekonditionierung optimalerweise initial in einem geschützten Rahmen im Sinne einer guten Tagesstrukturierung umgesetzt werden, und in einem zweiten Schritt dann bei gutem Verlauf auch auf dem freien Arbeitsmarkt realisiert werden. Aufgrund der beschriebenen Einschränkungen der Stressbewältigung sollte kein erheblicher Zeitdruck bestehen, Stressspitzen soll ten im interpersonellen Kontakt vermieden werden können, dem Exploranden sollte nicht zu viel Verantwortung delegiert werden, ein wohlwollendes Umfeld wäre sicher hilfreich. Der Explorand würde von einer guten und klaren vorgege benen Arbeitsstrukturierung profitieren (S. 16 Mitte).

Bezüglich der neurologischen, neuropsychologischen und psychiatrischen Be funde gehe man von einem in etwa unveränderten Zustandsbild des Exploranden im Vergleich zur Vorbeurteilung in der C.___ aus. Hinsichtlich der orthopädischen Befunde liege mit Hinzukommen der Diagnosen an der Halswir belsäule und Diskushernienoperation vom 3 0. Dezember 2015 ein verschlechter tes Zustandsbild vor. Insgesamt sei derzeit von einer Restarbeitsfähigkeit von gesamthaft gesehen 50 % auszugehen. Diese Arbeitsfähigkeit könne prog nostisch aufgrund der langjährigen Dekonditionierung optimalerweise initial in einem geschützten Rahmen im Sinne einer guten Tagesstrukturierung umgesetzt werden, und in einem zweiten Schritt dann bei gutem Verlauf auch auf dem freien Arbeitsmarkt realisiert werden. Aufgrund der beschriebenen Einschränkungen der Stressbewältigung sollte kein erheblicher Zeitdruck bestehen, Stressspitzen soll ten im interpersonellen Kontakt vermieden werden können, dem Exploranden sollte nicht zu viel Verantwortung delegiert werden, ein wohlwollendes Umfeld wäre sicher hilfreich. Der Explorand würde von einer guten und klaren vorgege benen Arbeitsstrukturierung profitieren (S. 16 Mitte). Hinsichtlich der Schultererkrankung lägen keine wesentlichen Abweichungen zu Vorbeurteilungen vor (S. 17 oben).

Hinsichtlich der Schultererkrankung lägen keine wesentlichen Abweichungen zu Vorbeurteilungen vor (S. 17 oben). 3.10.2 Die psyc hiatrische Begutachtung ( Urk. 10 /4) ergab die Diagnose eines organi schen Psychosyndroms nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) und zusätzlich Hinweise auf eine Organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F07.0; S. 18). Im Jahr 2009 werde gutachterlich von der C.___ bereits ein Endzustand deklariert, was aus Sicht des Referenten vier Jahre nach dem Unfallereignis bei der Art der Schädigung durchaus auch plausibel sei. Zu diesem Zeitpunkt sei es bereits zu einer deutlichen Reduktion der oben beschriebenen, auf ein hirnorga nisches Psychosyndrom hinweisenden Symptomatik gekommen. Weniger gut nachvollziehbar sei die dann im Jahr 2012 konstatierte klinische Verbesserung, ausgelöst wahrscheinlich durch die attestierte Fahrfähigkeit des Exploranden, mit der dann gesehenen, letztendlich fast uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit selbst im angestammten Beruf als Flugzeugmechaniker. Hier sei bemerkt, dass hirnor ganische Residuen mit persönlichkeitsnahen Veränderungen sich erfahrungsge mäss durch neuropsychologische Untersuchungen schwer abbilden l ie ssen, dies insbesondere bei leichtgradiger Ausprägung. Gerade die aus Sicht des Referenten auch in der aktuellen Exploration eingeschränkte Introspektionsfähigkeit sowie die fremdanamnestischen Angaben bestätigten diese Annahme (S. 26 Mitte). Nach psychiatrischen Kriterien ergebe sich kein belastbarer Anhalt für eine klinische Verbesserung im Rahmen der Konsequenzen der hirnorganischen Affektion seit 200 9. Diese Einschätzung werde bestätigt durch die aktuelle neuropsychologische Begutachtung (S. 27 oben). Insgesamt ergäben die fachpsychiatrischen Stellung nahmen einschliesslich der aus C.___ im Jahr 2012 keine belastbaren Hinweise für eine psychiatrische Verschlechterung oder Verbesserung des Zustandsbildes (S. 30 Mitte).

3.10.2 Die psyc hiatrische Begutachtung ( Urk. 10 /4) ergab die Diagnose eines organi schen Psychosyndroms nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) und zusätzlich Hinweise auf eine Organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F07.0; S. 18). Im Jahr 2009 werde gutachterlich von der C.___ bereits ein Endzustand deklariert, was aus Sicht des Referenten vier Jahre nach dem Unfallereignis bei der Art der Schädigung durchaus auch plausibel sei. Zu diesem Zeitpunkt sei es bereits zu einer deutlichen Reduktion der oben beschriebenen, auf ein hirnorga nisches Psychosyndrom hinweisenden Symptomatik gekommen. Weniger gut nachvollziehbar sei die dann im Jahr 2012 konstatierte klinische Verbesserung, ausgelöst wahrscheinlich durch die attestierte Fahrfähigkeit des Exploranden, mit der dann gesehenen, letztendlich fast uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit selbst im angestammten Beruf als Flugzeugmechaniker. Hier sei bemerkt, dass hirnor ganische Residuen mit persönlichkeitsnahen Veränderungen sich erfahrungsge mäss durch neuropsychologische Untersuchungen schwer abbilden l ie ssen, dies insbesondere bei leichtgradiger Ausprägung. Gerade die aus Sicht des Referenten auch in der aktuellen Exploration eingeschränkte Introspektionsfähigkeit sowie die fremdanamnestischen Angaben bestätigten diese Annahme (S. 26 Mitte). Nach psychiatrischen Kriterien ergebe sich kein belastbarer Anhalt für eine klinische Verbesserung im Rahmen der Konsequenzen der hirnorganischen Affektion seit 200 9. Diese Einschätzung werde bestätigt durch die aktuelle neuropsychologische Begutachtung (S. 27 oben). Insgesamt ergäben die fachpsychiatrischen Stellung nahmen einschliesslich der aus C.___ im Jahr 2012 keine belastbaren Hinweise für eine psychiatrische Verschlechterung oder Verbesserung des Zustandsbildes (S. 30 Mitte). 3.10.3 Die neu rologische Begutachtung ( Urk. 10 /5) ergab, dass in Übereinstimmung mit den neurologischen Voreinschätzungen durch Dr. H.___ und Dr. J.___ die Diagnose eines chronischen posttraumatischen Kopfschmerzes, welcher sich auf dem Boden eines delayed-onset posttraumatischen Kopfschmerzes entwickelt habe, gestellt werde. Daraus resultiere die zusammenfassende Kopfschmerzdiag nose eines delayed-onset persistierenden Kopfschmerzes, zurückzuführen auf eine mittelschwere oder schwere traumatische Hirnverletzung. Die Kopfschmerz diagnose sei mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit natür lich kausal zum Unfall von 200 5. Im Gegensatz zur Beurteilung durch die Ärzte der C.___ aus dem Jahr 2015 zeigten sich im Zug der aktuellen Begutachtung unter Zuzug standardisierter Symptomvalidierungsverfahren keine Hinweise auf eine Symptomverzerrung oder gar Hinweise auf eine Aggravation. Das aktuell erhobene neurokognitive Störungsbild entspreche einer gesamthaft leichten bis mittelschweren Hirnfunktionsstörung mit leichten Minderleistungen in einzelnen kognitiven Funktionen aus dem Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Flexibilitätsbereich. Darüber hinaus zeichneten sich auffällig erhöhte Werte be züglich einer Fatigue ab (S. 23 unten f.). Es ergäben sich aktuell weitgehend ver gleichbare Diagnosen und Einschränkungen wie bereits bei der Beurteilung durch die C.___ 2009; eine eindeutige und vor allem namhafte Verbesse rung der Beschwerden und Befunde im Verlauf seit 2009 könne nicht verzeichnet werden. Damals sei eine berufliche Tätigkeit, bestehend aus einfachen Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter ohne Führungsfunktion im Rahmen von 50 % als zumutbar erachtet worden, was nachvollziehbar erscheine (S. 25 Mitte). Im Lang zeitverlauf und unter Würdigung der aktuell vorliegenden neuropsychologischen, psychiatrischen und neurologischen Diagnosen ergebe sich eine vergleichbare Befundkonstellation wie in den Vorbefunden aus dem Jahr 200 9. Diese könnten weitgehend unverändert bestätigt werden. Eine optimal adaptierte Tätigkeit unter Rücksichtnahme der durch die orthopädischen Befunde begründeten qualitativen Einschränkungen sei zu 50 % zumutbar. Das aktuell von neurologischer Seite postulierte mögliche intermittierende radikuläre Reizsyndrom und das nebenbe fundlich in der formalen Untersuchung festgestellte minimale linksbetonte Tet rapyramidalsyndrom führten zu keinen über die im orthopädischen Gutachten postulierten hinausgehenden Einschränkungen (S. 26 Mitte f.).

3.10.3 Die neu rologische Begutachtung ( Urk. 10 /5) ergab, dass in Übereinstimmung mit den neurologischen Voreinschätzungen durch Dr. H.___ und Dr. J.___ die Diagnose eines chronischen posttraumatischen Kopfschmerzes, welcher sich auf dem Boden eines delayed-onset posttraumatischen Kopfschmerzes entwickelt habe, gestellt werde. Daraus resultiere die zusammenfassende Kopfschmerzdiag nose eines delayed-onset persistierenden Kopfschmerzes, zurückzuführen auf eine mittelschwere oder schwere traumatische Hirnverletzung. Die Kopfschmerz diagnose sei mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit natür lich kausal zum Unfall von 200 5. Im Gegensatz zur Beurteilung durch die Ärzte der C.___ aus dem Jahr 2015 zeigten sich im Zug der aktuellen Begutachtung unter Zuzug standardisierter Symptomvalidierungsverfahren keine Hinweise auf eine Symptomverzerrung oder gar Hinweise auf eine Aggravation. Das aktuell erhobene neurokognitive Störungsbild entspreche einer gesamthaft leichten bis mittelschweren Hirnfunktionsstörung mit leichten Minderleistungen in einzelnen kognitiven Funktionen aus dem Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Flexibilitätsbereich. Darüber hinaus zeichneten sich auffällig erhöhte Werte be züglich einer Fatigue ab (S. 23 unten f.). Es ergäben sich aktuell weitgehend ver gleichbare Diagnosen und Einschränkungen wie bereits bei der Beurteilung durch die C.___ 2009; eine eindeutige und vor allem namhafte Verbesse rung der Beschwerden und Befunde im Verlauf seit 2009 könne nicht verzeichnet werden. Damals sei eine berufliche Tätigkeit, bestehend aus einfachen Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter ohne Führungsfunktion im Rahmen von 50 % als zumutbar erachtet worden, was nachvollziehbar erscheine (S. 25 Mitte). Im Lang zeitverlauf und unter Würdigung der aktuell vorliegenden neuropsychologischen, psychiatrischen und neurologischen Diagnosen ergebe sich eine vergleichbare Befundkonstellation wie in den Vorbefunden aus dem Jahr 200 9. Diese könnten weitgehend unverändert bestätigt werden. Eine optimal adaptierte Tätigkeit unter Rücksichtnahme der durch die orthopädischen Befunde begründeten qualitativen Einschränkungen sei zu 50 % zumutbar. Das aktuell von neurologischer Seite postulierte mögliche intermittierende radikuläre Reizsyndrom und das nebenbe fundlich in der formalen Untersuchung festgestellte minimale linksbetonte Tet rapyramidalsyndrom führten zu keinen über die im orthopädischen Gutachten postulierten hinausgehenden Einschränkungen (S. 26 Mitte f.). 3.10.4 Gemäss dem neuropsychologischen Gutachter zeige ein Vergleich zwischen den zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhobenen neuropsychologischen Leistungen, dass das Leistungsbild im Verlauf keine wesentlichen Änderungen erfahren habe. Insbesondere sei die Leistung im Vergleich zur Suva-Begutachtung von 2009 nach wie vor als mittelgradig eingeschränkt zu beurteilen. Die Tatsache der ge gebenen Fahrtüchtigkeit müsse nicht notwendigerweise mit einer Einschränkung gewisser kognitiver Teilleistungen kontrastieren ( Urk. 10 /6 S. 20 Mitte).

3.10.4 Gemäss dem neuropsychologischen Gutachter zeige ein Vergleich zwischen den zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhobenen neuropsychologischen Leistungen, dass das Leistungsbild im Verlauf keine wesentlichen Änderungen erfahren habe. Insbesondere sei die Leistung im Vergleich zur Suva-Begutachtung von 2009 nach wie vor als mittelgradig eingeschränkt zu beurteilen. Die Tatsache der ge gebenen Fahrtüchtigkeit müsse nicht notwendigerweise mit einer Einschränkung gewisser kognitiver Teilleistungen kontrastieren ( Urk. 10 /6 S. 20 Mitte). 3.10.5 Der orthopädische Gutachter hielt fest, die strukturellen Befunde an der linken Schulter und an der HWS erklärten die vom Exploranden angegeben massiven Einschränkungen ungenügend ( Urk. 23/7 S. 8 Mitte). Zusammen mit der Schä delverletzung sei anlässlich des Unfalls auch eine Thoraxkontusion diagnostiziert worden. Es sei von daher durchaus wahrscheinlich, dass die Struktur zwischen diesen beiden Organen, nämlich die Halswirbelsäule, beim Unfall ebenfalls er heblichen äusseren Kräften ausgesetzt gewesen sei. Die Hauptproblematik bestehe in den chronischen Kopfschmerzen und den Konzentrationsproblemen. Daneben habe der Beschwerdeführer immer auch Nackenschmerzen gehabt. Die Unfallkau salität der Diskushernien werde in der Stellungnahme der C.___ vom 2 3. Dezember 2014 nicht bestritten, hingegen sei man weiterhin der Mei nung gewesen, dass dies für die Kopfschmerzen nicht gelte, da diesen die typi schen Merkmale von posttraumatischen Kopfschmerzen fehlen würden (S. 11 Mitte f.). Aus heutiger Sicht habe sich der orthopädische Gesundheitszustand des Exploranden seit dem Zeitpunkt der gutachterlichen Einschätzung durch die C.___ vom Mai 2012 mit dem zwischenzeitlichen Hinzukommen der HWS-Problematik verschlechtert, insofern, dass die dadurch bedingten Funk tionseinschränkungen bei der der Rentenberechnung zugrundeliegenden ortho pädischen Beurteilung noch nicht in heutiger Ausprägung vorhanden gewesen und nicht mitberücksichtig t worden sei en (S. 12 oben).

3.10.5 Der orthopädische Gutachter hielt fest, die strukturellen Befunde an der linken Schulter und an der HWS erklärten die vom Exploranden angegeben massiven Einschränkungen ungenügend ( Urk. 23/7 S. 8 Mitte). Zusammen mit der Schä delverletzung sei anlässlich des Unfalls auch eine Thoraxkontusion diagnostiziert worden. Es sei von daher durchaus wahrscheinlich, dass die Struktur zwischen diesen beiden Organen, nämlich die Halswirbelsäule, beim Unfall ebenfalls er heblichen äusseren Kräften ausgesetzt gewesen sei. Die Hauptproblematik bestehe in den chronischen Kopfschmerzen und den Konzentrationsproblemen. Daneben habe der Beschwerdeführer immer auch Nackenschmerzen gehabt. Die Unfallkau salität der Diskushernien werde in der Stellungnahme der C.___ vom 2 3. Dezember 2014 nicht bestritten, hingegen sei man weiterhin der Mei nung gewesen, dass dies für die Kopfschmerzen nicht gelte, da diesen die typi schen Merkmale von posttraumatischen Kopfschmerzen fehlen würden (S. 11 Mitte f.). Aus heutiger Sicht habe sich der orthopädische Gesundheitszustand des Exploranden seit dem Zeitpunkt der gutachterlichen Einschätzung durch die C.___ vom Mai 2012 mit dem zwischenzeitlichen Hinzukommen der HWS-Problematik verschlechtert, insofern, dass die dadurch bedingten Funk tionseinschränkungen bei der der Rentenberechnung zugrundeliegenden ortho pädischen Beurteilung noch nicht in heutiger Ausprägung vorhanden gewesen und nicht mitberücksichtig t worden sei en (S. 12 oben). Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker sei nicht mehr zumut bar, daran habe sich nichts geändert. Die damals beschriebene Umfangsdifferenz zwischen linkem und rechtem Arm sei in etwa gleich geblieben. Sie übersteige jene, welche bei einem Rechtshänder üblich sei, nicht wesentlich, was darauf hin weise, dass der Beschwerdeführer den linken Arm nicht übermässig schone. Die rohe Kraft beim Händedruck sei gegenüber rechts deutlich vermindert, obwohl die Schulter dafür kaum eingesetzt werden müsse, was darauf hinweise, dass er versuche seine Problematik schlimmer darzustellen als sie sei. Darauf sei auch im Gutachten C.___ vom 2 3. Dezember 2014 hingewiesen worden. Darin werde festgehalten, dass sich klar messbare Diskrepanzen gezeigt hätten, welche die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers in Frage gestellt hätten. Diese Einschät zung decke sich mit der aktuellen Beobachtung. Radiologisch fänden sich Hin weise auf eine leichte Zunahme der Omarthrose, so dass es durchaus glaubhaft sei, dass Schulterschmerzen vorhanden seien (S. 12).

Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker sei nicht mehr zumut bar, daran habe sich nichts geändert. Die damals beschriebene Umfangsdifferenz zwischen linkem und rechtem Arm sei in etwa gleich geblieben. Sie übersteige jene, welche bei einem Rechtshänder üblich sei, nicht wesentlich, was darauf hin weise, dass der Beschwerdeführer den linken Arm nicht übermässig schone. Die rohe Kraft beim Händedruck sei gegenüber rechts deutlich vermindert, obwohl die Schulter dafür kaum eingesetzt werden müsse, was darauf hinweise, dass er versuche seine Problematik schlimmer darzustellen als sie sei. Darauf sei auch im Gutachten C.___ vom 2 3. Dezember 2014 hingewiesen worden. Darin werde festgehalten, dass sich klar messbare Diskrepanzen gezeigt hätten, welche die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers in Frage gestellt hätten. Diese Einschät zung decke sich mit der aktuellen Beobachtung. Radiologisch fänden sich Hin weise auf eine leichte Zunahme der Omarthrose, so dass es durchaus glaubhaft sei, dass Schulterschmerzen vorhanden seien (S. 12). Hinzu komme aus orthopädischer Sicht die Problematik der Halswirbelsäule. Die Diskushernien seien überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt. Sie seien nun operiert und mit Cages versorgt. Die präoperativ vorhandene neurologische Symptomatik habe sich wieder zurückgebildet bis auf eine Hyperästhesie des Zei gefingers. Der aktuelle Zustand der HWS entspreche jedoch nicht mehr dem status quo ante. Die verbleibende Beweglichkeit zwischen den Segmenten sei deutlich eingeschränkt. Dies habe einen Einfluss auf die Restbeweglichkeit der ganzen HWS, bedeute aber auch ein Risiko bezüglich späteren degenerativen Schäden in den Anschlusssegmenten. Die Schmerzen in der Nackenmuskulatur liessen sich mit dem Beweglichkeitsdefizit erklären. Die Röntgenbilder der HWS vom März 2017 zeigten auch eine deutliche Streckhaltung und somit eine statische Proble matik. Auch dies begründe chronische Nackenschmerzen. Für die thorakalen und lumbalen Schmerzen sehe man keine strukturelle Begründung. Die Röntgenbilder der LWS vom August 2016 zeigten altersentsprechend völlig normale Verhält nisse. Hier liege wahrscheinlich eine rein muskuläre Problematik vor (S. 13 oben).

Hinzu komme aus orthopädischer Sicht die Problematik der Halswirbelsäule. Die Diskushernien seien überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt. Sie seien nun operiert und mit Cages versorgt. Die präoperativ vorhandene neurologische Symptomatik habe sich wieder zurückgebildet bis auf eine Hyperästhesie des Zei gefingers. Der aktuelle Zustand der HWS entspreche jedoch nicht mehr dem status quo ante. Die verbleibende Beweglichkeit zwischen den Segmenten sei deutlich eingeschränkt. Dies habe einen Einfluss auf die Restbeweglichkeit der ganzen HWS, bedeute aber auch ein Risiko bezüglich späteren degenerativen Schäden in den Anschlusssegmenten. Die Schmerzen in der Nackenmuskulatur liessen sich mit dem Beweglichkeitsdefizit erklären. Die Röntgenbilder der HWS vom März 2017 zeigten auch eine deutliche Streckhaltung und somit eine statische Proble matik. Auch dies begründe chronische Nackenschmerzen. Für die thorakalen und lumbalen Schmerzen sehe man keine strukturelle Begründung. Die Röntgenbilder der LWS vom August 2016 zeigten altersentsprechend völlig normale Verhält nisse. Hier liege wahrscheinlich eine rein muskuläre Problematik vor (S. 13 oben). Der orthopädische Gutachter hielt fest, er teile die Einschätzung, wonach der Be schwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, nicht vollständig. Schon aus rein orthopädischer Beurteilung bestehe eine stärkere Ein schränkung auch für angepasste Tätigkeiten. Dies resultiere nicht aus einer ab weichenden Beurteilung der Schulterproblematik, sondern weil die HWS-Symptomatik nicht vernachlässigbar sei. Die Streckhaltung der HWS könne im Röntgenbild nicht simuliert werden, sondern sei eine reelle strukturelle Proble matik, welche dazu führe, dass die Nackenmuskulatur zur Aufrechterhaltung der Balance chronisch überlastet und verspannt werde. Dies begründe die chroni schen Nackenschmerzen sehr klar. Ob diese Problematik auch die chronischen Kopfschmerzen erkläre, müsse von neurologischer und neuropsychologischer Seite geklärt werden (S. 14 Mitte).

Der orthopädische Gutachter hielt fest, er teile die Einschätzung, wonach der Be schwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, nicht vollständig. Schon aus rein orthopädischer Beurteilung bestehe eine stärkere Ein schränkung auch für angepasste Tätigkeiten. Dies resultiere nicht aus einer ab weichenden Beurteilung der Schulterproblematik, sondern weil die HWS-Symptomatik nicht vernachlässigbar sei. Die Streckhaltung der HWS könne im Röntgenbild nicht simuliert werden, sondern sei eine reelle strukturelle Proble matik, welche dazu führe, dass die Nackenmuskulatur zur Aufrechterhaltung der Balance chronisch überlastet und verspannt werde. Dies begründe die chroni schen Nackenschmerzen sehr klar. Ob diese Problematik auch die chronischen Kopfschmerzen erkläre, müsse von neurologischer und neuropsychologischer Seite geklärt werden (S. 14 Mitte). Eine angepasste Tätigkeit dürfe keine Überkopfarbeiten beinhalten. Das Heben von Lasten sollte auf 10 kg beschränkt sein. Die Arbeit sollte abwechselnd mit Stehen, Sitzen und Gehen verbunden sein. Langdauernde Zwangshaltungen wie Arbeiten in gebückter Stellung über längere Zeit sollten vermieden werden. Auch länger dauernde Arbeiten in der Kälte seien ungeeignet. Für eine solche Tätigkeit sei der Explorand aus rein orthopädischer Sicht, unter Berücksichtigung der Schulterproblematik links und der HWS-Problematik, zu 70 % arbeitsfähig. Nicht berücksichtig t sei bei dieser Angabe die Problematik der chronischen Kopf schmerzen. Sollten diese einen Zusammenhang mit der HWS-Problematik haben oder Folge des Schädel-Hirn-Traumas sein, so würde sich der Grad der unfallbe dingten Arbeitsunfähigkeit erhöhen (S. 14).

Eine angepasste Tätigkeit dürfe keine Überkopfarbeiten beinhalten. Das Heben von Lasten sollte auf 10 kg beschränkt sein. Die Arbeit sollte abwechselnd mit Stehen, Sitzen und Gehen verbunden sein. Langdauernde Zwangshaltungen wie Arbeiten in gebückter Stellung über längere Zeit sollten vermieden werden. Auch länger dauernde Arbeiten in der Kälte seien ungeeignet. Für eine solche Tätigkeit sei der Explorand aus rein orthopädischer Sicht, unter Berücksichtigung der Schulterproblematik links und der HWS-Problematik, zu 70 % arbeitsfähig. Nicht berücksichtig t sei bei dieser Angabe die Problematik der chronischen Kopf schmerzen. Sollten diese einen Zusammenhang mit der HWS-Problematik haben oder Folge des Schädel-Hirn-Traumas sein, so würde sich der Grad der unfallbe dingten Arbeitsunfähigkeit erhöhen (S. 14). 3.10.6 Nach einer Konsensbesprechung kamen die Gutachterinnen und Gutachter zu fol gendem Schluss (S. 6 f.): Der Beschwerdeführer habe bei dem Unfall vom 6. April 2005 eine leichte bis mittelschwere traumatische Hirnverletzung nach EFNS (Eu ropäische Föderation der Neurologischen Gesellschaften) mit und bei Glasgow Coma Scale 9 bei Spitaleintritt sowie retro- und anterograder (posttraumatischer) Amnesie erlitten. Initial sei es dabei zu einer Kontusionsblutung im Bereich des Gyrus frontalis medialis links, der Capsula interna am Übergang zur Capsula ex terna links, einer caudofrontalen Hypodensität im Gyrus frontalis superior links mit Ödem, einer traumatischen Subarachnodialblutung und diffusen axonalen Scherverletzungen gekommen. Als Residuum dieses Unfalls persistiere aus neu rologischer Sicht ein delayed-onset persistierender Kopfschmerz, der auf die mit telschwere traumatische Hirnverletzung zurückgeführt werden könne. Aus neu ropsychologischer Sicht persistiere eine leichte bis mittelschwere neurokognitive Störung, aktuell ohne Hinweise auf Symptomverdeutlichung oder Aggravation. Aus psychiatrischer Sicht könne ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert werden, zusätzlich lägen Hinweise auf eine mögliche organische Persönlichkeitsstörung vor.

3.10.6 Nach einer Konsensbesprechung kamen die Gutachterinnen und Gutachter zu fol gendem Schluss (S. 6 f.): Der Beschwerdeführer habe bei dem Unfall vom 6. April 2005 eine leichte bis mittelschwere traumatische Hirnverletzung nach EFNS (Eu ropäische Föderation der Neurologischen Gesellschaften) mit und bei Glasgow Coma Scale 9 bei Spitaleintritt sowie retro- und anterograder (posttraumatischer) Amnesie erlitten. Initial sei es dabei zu einer Kontusionsblutung im Bereich des Gyrus frontalis medialis links, der Capsula interna am Übergang zur Capsula ex terna links, einer caudofrontalen Hypodensität im Gyrus frontalis superior links mit Ödem, einer traumatischen Subarachnodialblutung und diffusen axonalen Scherverletzungen gekommen. Als Residuum dieses Unfalls persistiere aus neu rologischer Sicht ein delayed-onset persistierender Kopfschmerz, der auf die mit telschwere traumatische Hirnverletzung zurückgeführt werden könne. Aus neu ropsychologischer Sicht persistiere eine leichte bis mittelschwere neurokognitive Störung, aktuell ohne Hinweise auf Symptomverdeutlichung oder Aggravation. Aus psychiatrischer Sicht könne ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert werden, zusätzlich lägen Hinweise auf eine mögliche organische Persönlichkeitsstörung vor. Auf somatischem Gebiet habe der Beschwerdeführer beim Unfall vom 6. April 2005 eine Glenoidfraktur links, die osteosynthetisch versorgt worden sei, erlitten. Konsekutiv habe sich eine Arthrofibrose im Bereich des linken Schultergelenks entwickelt, zwischenzeitlich liege eine Omarthrose links vor. Zusätzlich bestehe beim Beschwerdeführer unfallunabhängig ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, aktuell ohne Hinweise auf radikuläre Reiz- oder sensomotori sche Ausfallsymptomatik. muskulär, siehe Orthopäde Darüber hinaus bestehe ein chronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom bei hoch gradiger Spinalkanalstenose HWK 5/6 mit Status nach C6- und C7-Nervenwur zelkompression beidseits, welche am 4. März 2016 operiert worden seien.

Auf somatischem Gebiet habe der Beschwerdeführer beim Unfall vom 6. April 2005 eine Glenoidfraktur links, die osteosynthetisch versorgt worden sei, erlitten. Konsekutiv habe sich eine Arthrofibrose im Bereich des linken Schultergelenks entwickelt, zwischenzeitlich liege eine Omarthrose links vor. Zusätzlich bestehe beim Beschwerdeführer unfallunabhängig ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, aktuell ohne Hinweise auf radikuläre Reiz- oder sensomotori sche Ausfallsymptomatik. muskulär, siehe Orthopäde Darüber hinaus bestehe ein chronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom bei hoch gradiger Spinalkanalstenose HWK 5/6 mit Status nach C6- und C7-Nervenwur zelkompression beidseits, welche am 4. März 2016 operiert worden seien. Im Vergleich zu der Rentenzusprache / Verfügung der Suva vom 3 0. März 2011, welche auf der Begutachtung in der C.___ vom September 2009 basiert habe, habe sich aus heutiger Sicht in der Gesamtschau aller Befunde der Zustand des Beschwerdeführers aus neurologi sch er /neurokognitiver/neuro - psychiatrischer Sicht nicht verändert. Aus orthopä discher Sicht habe sich der Gesundheitszustand mit dem Hinzukommen der Er krankung an der HWS verschlechtert, dies jedoch ohne zusätzliche zeitliche Re levanz für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die vom Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls vom 6. April 2005 ausgeübte Tätigkeit als Triebwerks mechaniker könne aus gesamtmedizinischer Sicht seit dem Unfallereignis nicht mehr ausgeübt werden. Für eine angepasste Tätigkeit mit Heben und Bewegen von Lasten bis maximal 10 kg, mit Wechselbelastung, unter Vermeidung von Zwangshaltungen, unter Vermeidung von Überkopfarbeiten und unter Vermei dung von Arbeiten in der Kälte sowie unter Vermeidung von Arbeiten mit Zeit druck, ohne erhöhten Anspruch an kognitive Fähigkeiten und ohne Stressspitzen im interpersonellen Kontakt mit klar vorgegebener Arbeitsstrukturierung, bestehe in der Gesamtschau aller Befunde eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aufgrund der langjährigen Dekonditionierung sollte diese Restarbeitsfähigkeit anfangs in ei nem geschützten Umfeld umgesetzt werden. Hinweise auf Aggravation hätten sich bei aktuell validen neuropsychologischen Testbefunden nicht gefunden. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung könne aus psychiatrischer Sicht nicht diagnostiziert werden (S. 7).

Im Vergleich zu der Rentenzusprache / Verfügung der Suva vom 3 0. März 2011, welche auf der Begutachtung in der C.___ vom September 2009 basiert habe, habe sich aus heutiger Sicht in der Gesamtschau aller Befunde der Zustand des Beschwerdeführers aus neurologi sch er /neurokognitiver/neuro psychiatrischer Sicht nicht verändert. Aus orthopä discher Sicht habe sich der Gesundheitszustand mit dem Hinzukommen der Er krankung an der HWS verschlechtert, dies jedoch ohne zusätzliche zeitliche Re levanz für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die vom Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls vom 6. April 2005 ausgeübte Tätigkeit als Triebwerks mechaniker könne aus gesamtmedizinischer Sicht seit dem Unfallereignis nicht mehr ausgeübt werden. Für eine angepasste Tätigkeit mit Heben und Bewegen von Lasten bis maximal 10 kg, mit Wechselbelastung, unter Vermeidung von Zwangshaltungen, unter Vermeidung von Überkopfarbeiten und unter Vermei dung von Arbeiten in der Kälte sowie unter Vermeidung von Arbeiten mit Zeit druck, ohne erhöhten Anspruch an kognitive Fähigkeiten und ohne Stressspitzen im interpersonellen Kontakt mit klar vorgegebener Arbeitsstrukturierung, bestehe in der Gesamtschau aller Befunde eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aufgrund der langjährigen Dekonditionierung sollte diese Restarbeitsfähigkeit anfangs in ei nem geschützten Umfeld umgesetzt werden. Hinweise auf Aggravation hätten sich bei aktuell validen neuropsychologischen Testbefunden nicht gefunden. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung könne aus psychiatrischer Sicht nicht diagnostiziert werden (S. 7). 4.

4. 4.1 Nach Ablauf des Wartejahrs im April 2006 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass nach zuvor voller Arbeitsunfähigkeit ab August 2006 eine Arbeitsfä higkeit von 50 % bestanden habe, und berücksichtigte dies nach drei Monaten ab November 2006.

4.1 Nach Ablauf des Wartejahrs im April 2006 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass nach zuvor voller Arbeitsunfähigkeit ab August 2006 eine Arbeitsfä higkeit von 50 % bestanden habe, und berücksichtigte dies nach drei Monaten ab November 2006. Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) hielt im Juli 2006 fest, der Beschwerdeführer sei im Rahmen eines Versuchs in der angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig, eine angepasste Tätigkeit sei ab dem selben Datum halbtags zumutbar. Kreisarzt Dr. F.___ hielt vor Beginn des Arbeitsversuchs vom Sommer 2006 fest, es bleibe abzuwarten, wie sich die Tätigkeit anlasse, wenn eine echte Leistung ge fordert werde, und wies auf weitere notwendige Abklärungen der Schulter und allenfalls der Kopfschmerzen hin (vorstehend E. 3.3 ). Dr. G.___ bestätigte am 5. Oktober 2006 (vorstehend E. 3.4) eine Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag "aus therapeutischen Gründen", ebenso im Umfang von 50 % für die angestammte Tätigkeit. Am 6. November 2006 erfolgte jedoch die Arthroskopie der linken Schulter und danach bestand eine volle Arbeitsunfähigkeit von zwei Monaten. Angepasste Tätigkeiten hielt Dr. G.___ erst Mitte Februar 2007 wieder zu 50 % zumutbar. Auch Dr. H.___ (vorstehend E. 3.5) ging aus neurologischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von maximal 50 % - minimal 25 % - aus.

Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) hielt im Juli 2006 fest, der Beschwerdeführer sei im Rahmen eines Versuchs in der angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig, eine angepasste Tätigkeit sei ab dem selben Datum halbtags zumutbar. Kreisarzt Dr. F.___ hielt vor Beginn des Arbeitsversuchs vom Sommer 2006 fest, es bleibe abzuwarten, wie sich die Tätigkeit anlasse, wenn eine echte Leistung ge fordert werde, und wies auf weitere notwendige Abklärungen der Schulter und allenfalls der Kopfschmerzen hin (vorstehend E. 3.3 ). Dr. G.___ bestätigte am 5. Oktober 2006 (vorstehend E. 3.4) eine Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag "aus therapeutischen Gründen", ebenso im Umfang von 50 % für die angestammte Tätigkeit. Am 6. November 2006 erfolgte jedoch die Arthroskopie der linken Schulter und danach bestand eine volle Arbeitsunfähigkeit von zwei Monaten. Angepasste Tätigkeiten hielt Dr. G.___ erst Mitte Februar 2007 wieder zu 50 % zumutbar. Auch Dr. H.___ (vorstehend E. 3.5) ging aus neurologischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von maximal 50 % - minimal 25 % - aus. Ab 8. März 2006 nahm der Beschwerdeführer zu therapeutischen Zwecken an einem Arbeitsversuch am angestammten Arbeitsplatz teil (vgl. Urk. 7/158/530). Ab Mitte August 2006 wurde von einer verwertbaren Arbeitsfähigkeit von 50 % am angestammten Arbeitsplatz ausgegangen (vgl. Urk. 7/158/488; Urk. 7/158/490-491). Am 3 0. August 2008 teilte der Beschwerdeführer der Ar beitgeberin mit, er könne die Arbeit aufgrund einer neuerlichen Schulterverlet zung nicht aufnehmen ( Urk. 7/158/469; vgl. auch Urk. 7/158/477). Im Januar 2007 nahm der Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit für zwei Stunden täglich wieder auf (vgl. Urk. 7/158/437).

Ab 8. März 2006 nahm der Beschwerdeführer zu therapeutischen Zwecken an einem Arbeitsversuch am angestammten Arbeitsplatz teil (vgl. Urk. 7/158/530). Ab Mitte August 2006 wurde von einer verwertbaren Arbeitsfähigkeit von 50 % am angestammten Arbeitsplatz ausgegangen (vgl. Urk. 7/158/488; Urk. 7/158/490-491). Am 3 0. August 2008 teilte der Beschwerdeführer der Ar beitgeberin mit, er könne die Arbeit aufgrund einer neuerlichen Schulterverlet zung nicht aufnehmen ( Urk. 7/158/469; vgl. auch Urk. 7/158/477). Im Januar 2007 nahm der Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit für zwei Stunden täglich wieder auf (vgl. Urk. 7/158/437). 4.2 Angesichts des Umstands, dass der Beschwerdeführer ab August 2006 die ange stammte Arbeit probeweise zu 5 0 % aufnahm und sämtliche zu diesem Zeitpunkt beteiligten Ärzte von einem Versuch oder therapeutischen Zweck der Tätigkeit ausgingen, kann nicht von einer stabilen Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden, zumal die Schulter- und die Kopfschmerzproblematik noch gar nicht umfassend geprüft worden und ihre Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit noch unklar war. Vielmehr ist mit Dr. G.___ und Dr. H.___ erst ab Februar 2007 von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, was ab Juni 2007 zu berücksichtigen ist und in der Folge auch Voraussetzung für die Eingliederungsmassnahmen der Beschwe rdegegnerin war (vgl. Urk. 7/26/1; Urk. 7/54).

4.2 Angesichts des Umstands, dass der Beschwerdeführer ab August 2006 die ange stammte Arbeit probeweise zu 5 0 % aufnahm und sämtliche zu diesem Zeitpunkt beteiligten Ärzte von einem Versuch oder therapeutischen Zweck der Tätigkeit ausgingen, kann nicht von einer stabilen Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden, zumal die Schulter- und die Kopfschmerzproblematik noch gar nicht umfassend geprüft worden und ihre Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit noch unklar war. Vielmehr ist mit Dr. G.___ und Dr. H.___ erst ab Februar 2007 von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, was ab Juni 2007 zu berücksichtigen ist und in der Folge auch Voraussetzung für die Eingliederungsmassnahmen der Beschwe rdegegnerin war (vgl. Urk. 7/26/1; Urk. 7/54). 4.3 Im September 2009 erfolgte die interdisziplinäre Beurteilung des Beschwerdefüh rers durch die Ärzte der C.___ (vorstehend E. 3.7). Diese stellten fest, dass die angestammte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker nicht mehr zu mutbar sei. In Tätigkeiten mit geringerer Verantwortung und eher repetitivem Charakter sei der Beschwerdeführer mindestens zu 50 % arbeitsfähig. Aufgrund des Umstands, dass diese Beurteilung zuhanden der Unfallversicherung abgege ben wurde, schlossen die Ärzte die Kopfschmerzen von der Einschätzung aus, indem sie festhielten, "daneben" leide der Beschwerdeführer an unfallfremden Kopfschmerzen, differentialdiagnosti sch an Medikamentenübergebrauch skopf schmerzen (vgl. vorstehend E. 3.7). Eine für die Arbeitsfähigkeit relevante psy chiatrische Störung mit Krankheitswert wurde nicht festgestellt. Aus orthopädi scher Sicht seien leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten auf dem allge meinen Arbeitsmarkt ganztags zumutbar. Zusammenfassend gingen die Ärzte un ter Berücksichtigung der neuropsychologischen und orthopädischen Einschrän kungen davon aus, dem Beschwerdeführer seien einfachere kognitive Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter und ohne Führungsfunktion und leichte bis mit telschwere körperliche Tätigkeiten unter Ausschluss von Überkopfarbeiten min destens zu 50 % zumutbar (vorstehend E. 3.7). Davon ist auszugehen; das Gut achten vermag den praxisgemässen Anfo rderungen (vgl. vorstehend E. 1.6 ) zu genügen und die Schlussfolgerungen wurden nachvollziehbar begründet. Nicht gefolgt werden kann hingegen der nachträglich abgegebenen Einschätzung, der Beschwerdeführer sei in einer angepassten Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig (vor stehend E. 3.8): Diese Beu rteilung wurde nicht begründet, und es ist nicht ersicht lich, worauf sich diese Abweichung zur zuvor attestierten Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % stützte. Angesichts der genauen Beschreibung der neuropsycholo gischen Einschränkungen (Aufmerksamkeit, Interferenzunterdrückung) und der Verhaltensauffälligkeiten (verminderte Stresstoleranz, erhöhte emotionale Reagi bilität, Tendenz zur Impulsivität ) wäre denn bei der Präzisierung durch die Gut achter auch eher eine weitere Reduktion und nicht eine Erhöhung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zu erwarten gewesen. Dies insbeso ndere, da ausdrücklich auf die Konzentrationss chwierigkeiten bei Personen mit traumatischer Hirnverletzung hingewiesen wurde. Dass im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren dennoch auf diese Beurteilung abgestellt und - rechtskräftig - von einer 70%igen Arbeits fähigkeit in angepassten Tätigkeiten ausgegangen wurde, ist im vorliegenden Verfahren von untergeordneter Bedeutung, zumal aus Sicht der Unfallversiche rung die Kopfschmerzen nicht zu berücksichtigen waren. Es besteht keine Bin dungswirkung zwischen Invaliden- und Unfallversicherung (vgl. vorstehend E. 1.5).

4.3 Im September 2009 erfolgte die interdisziplinäre Beurteilung des Beschwerdefüh rers durch die Ärzte der C.___ (vorstehend E. 3.7). Diese stellten fest, dass die angestammte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker nicht mehr zu mutbar sei. In Tätigkeiten mit geringerer Verantwortung und eher repetitivem Charakter sei der Beschwerdeführer mindestens zu 50 % arbeitsfähig. Aufgrund des Umstands, dass diese Beurteilung zuhanden der Unfallversicherung abgege ben wurde, schlossen die Ärzte die Kopfschmerzen von der Einschätzung aus, indem sie festhielten, "daneben" leide der Beschwerdeführer an unfallfremden Kopfschmerzen, differentialdiagnosti sch an Medikamentenübergebrauch skopf schmerzen (vgl. vorstehend E. 3.7). Eine für die Arbeitsfähigkeit relevante psy chiatrische Störung mit Krankheitswert wurde nicht festgestellt. Aus orthopädi scher Sicht seien leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten auf dem allge meinen Arbeitsmarkt ganztags zumutbar. Zusammenfassend gingen die Ärzte un ter Berücksichtigung der neuropsychologischen und orthopädischen Einschrän kungen davon aus, dem Beschwerdeführer seien einfachere kognitive Tätigkeiten mit teils repetitivem Charakter und ohne Führungsfunktion und leichte bis mit telschwere körperliche Tätigkeiten unter Ausschluss von Überkopfarbeiten min destens zu 50 % zumutbar (vorstehend E. 3.7). Davon ist auszugehen; das Gut achten vermag den praxisgemässen Anfo rderungen (vgl. vorstehend E. 1.6 ) zu genügen und die Schlussfolgerungen wurden nachvollziehbar begründet. Nicht gefolgt werden kann hingegen der nachträglich abgegebenen Einschätzung, der Beschwerdeführer sei in einer angepassten Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig (vor stehend E. 3.8): Diese Beu rteilung wurde nicht begründet, und es ist nicht ersicht lich, worauf sich diese Abweichung zur zuvor attestierten Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % stützte. Angesichts der genauen Beschreibung der neuropsycholo gischen Einschränkungen (Aufmerksamkeit, Interferenzunterdrückung) und der Verhaltensauffälligkeiten (verminderte Stresstoleranz, erhöhte emotionale Reagi bilität, Tendenz zur Impulsivität ) wäre denn bei der Präzisierung durch die Gut achter auch eher eine weitere Reduktion und nicht eine Erhöhung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zu erwarten gewesen. Dies insbeso ndere, da ausdrücklich auf die Konzentrationss chwierigkeiten bei Personen mit traumatischer Hirnverletzung hingewiesen wurde. Dass im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren dennoch auf diese Beurteilung abgestellt und - rechtskräftig - von einer 70%igen Arbeits fähigkeit in angepassten Tätigkeiten ausgegangen wurde, ist im vorliegenden Verfahren von untergeordneter Bedeutung, zumal aus Sicht der Unfallversiche rung die Kopfschmerzen nicht zu berücksichtigen waren. Es besteht keine Bin dungswirkung zwischen Invaliden- und Unfallversicherung (vgl. vorstehend E. 1.5). Somit war 2009 weiterhin von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angepassten Tätigkeiten auszugehen.

Somit war 2009 weiterhin von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angepassten Tätigkeiten auszugehen. 4.4 Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Pra xis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachleute ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. (BGE 125 V 351 E. 3b/ aa ). Für ein Abweichen vom B.___ -Gutachten ( Urk. 10) besteht vorliegend kein Grund, denn es entspricht den praxisgemässen Beweisanforderungen (vgl. vorstehend E. 1.6 ) vollumfänglich und erlaubt eine nachvollziehbare und schlüssige Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführe r s. Dies wird denn von den Parte ien auch nicht in Frage gestell t.

4.4 Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Pra xis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachleute ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. (BGE 125 V 351 E. 3b/ aa ). Für ein Abweichen vom B.___ -Gutachten ( Urk. 10) besteht vorliegend kein Grund, denn es entspricht den praxisgemässen Beweisanforderungen (vgl. vorstehend E. 1.6 ) vollumfänglich und erlaubt eine nachvollziehbare und schlüssige Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführe r s. Dies wird denn von den Parte ien auch nicht in Frage gestell t. Die Gutachterinnen und Gutachter kamen nach genauer und umfassender Unter suchung interdisziplinär zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer die ange stammte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker nicht mehr zumutbar sei. Die Ar beitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten betrage aus orthopädischer, neurologi sch er /neurokognitiver und neuropsychiatrischer Sicht seit der Beurteilung durch die Ärzte der C.___ im September 2009 50 %. Zwar sei damals aus orthopädischer Sicht noch eine volle Arbeitsfähigkeit angenommen worden, dies bezüglich habe sich der Gesundheitszustand aufgrund der Erkrankung der Hals wirbelsäule jedoch verschlechtert. Vorübergehend habe nach der Diskushernien operation vom Dezember 2015 während mindestens vier Monaten eine volle Ar beitsunfähigkeit bestanden. Insgesamt sei somit von einer Restarbeitsfähigkeit von gesamthaft 50 % auszugehen (vorstehend E. 3. 10.1). Die Gutachter kamen zum Schluss, dass die Kopfschmerzen nicht auf einen Medikamentenüberge brauch zurückzuführen sind. Eine eindeutige und namhafte Verbesserung seit 2009 könne nicht verzeichnet werden (vorstehend E. 3. 10.3-4). Das neurologi sch e /neurokognitive/neuropsychiatrische Zustandsbild habe sich im Vergleich zur Vorbeurteilung vom September 2009 nicht verändert. Dass im Oktober 2012 lediglich noch eine orthopädische Beeinträchtigung bestanden hätte, könne nicht bestätigt werden (vorstehend E. 3. 10.1).

Die Gutachterinnen und Gutachter kamen nach genauer und umfassender Unter suchung interdisziplinär zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer die ange stammte Tätigkeit als Triebwerksmechaniker nicht mehr zumutbar sei. Die Ar beitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten betrage aus orthopädischer, neurologi sch er /neurokognitiver und neuropsychiatrischer Sicht seit der Beurteilung durch die Ärzte der C.___ im September 2009 50 %. Zwar sei damals aus orthopädischer Sicht noch eine volle Arbeitsfähigkeit angenommen worden, dies bezüglich habe sich der Gesundheitszustand aufgrund der Erkrankung der Hals wirbelsäule jedoch verschlechtert. Vorübergehend habe nach der Diskushernien operation vom Dezember 2015 während mindestens vier Monaten eine volle Ar beitsunfähigkeit bestanden. Insgesamt sei somit von einer Restarbeitsfähigkeit von gesamthaft 50 % auszugehen (vorstehend E. 3. 10.1). Die Gutachter kamen zum Schluss, dass die Kopfschmerzen nicht auf einen Medikamentenüberge brauch zurückzuführen sind. Eine eindeutige und namhafte Verbesserung seit 2009 könne nicht verzeichnet werden (vorstehend E. 3. 10.3-4). Das neurologi sch e /neurokognitive/neuropsychiatrische Zustandsbild habe sich im Vergleich zur Vorbeurteilung vom September 2009 nicht verändert. Dass im Oktober 2012 lediglich noch eine orthopädische Beeinträchtigung bestanden hätte, könne nicht bestätigt werden (vorstehend E. 3. 10.1). Nach psychiatrischen Kriterien ergebe sich kein belastbarer Anhalt für eine klini sche Verbesserung im Rahmen der Konsequenzen der hirnorganischen Affektion seit 2009 (vorstehend E. 3. 10.2). In neurologischer Hinsicht zeigten sich aktuell weitgehend vergleichbare Diagnosen und Einschränkungen wie bereits 2009; eine namhafte und eindeutige Verbesserung könne nicht verzeichnet werden (vorste hend E. 3. 10.3). Auch aus neuropsychologischer Sicht habe sich keine Verände rung gezeigt; die Tatsache der gegebenen Fahrtüchtigkeit müsse nicht mit einer Einschränkung gewisser kognitiver Teilleistungen kontrastieren (vorstehend E. 3. 10.4). Die orthopädische Beurteilung ergab bezüglich der Halswirbelsäule eine vorübergehende Verschlechterung, welche sich jedoch nicht zusätzlich auf die 50%ige Arbeitsfähigkeit auswirke. Bezüglich der Schulter seien zwar Schmerzen glaubhaft, jedoch ergäben sich Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer den linken Arm nicht übermässig schone und versuche, seine Problematik schlimmer darzustellen, als sie sei. Bezüglich der thorakalen und lumbalen Schmerzen sei kein struktureller Grund gegeben und es zeigten sich bildgebend altersentspre chend völlig normale Verhältnisse (vgl. vorstehend E. 3. 10.5).

Nach psychiatrischen Kriterien ergebe sich kein belastbarer Anhalt für eine klini sche Verbesserung im Rahmen der Konsequenzen der hirnorganischen Affektion seit 2009 (vorstehend E. 3. 10.2). In neurologischer Hinsicht zeigten sich aktuell weitgehend vergleichbare Diagnosen und Einschränkungen wie bereits 2009; eine namhafte und eindeutige Verbesserung könne nicht verzeichnet werden (vorste hend E. 3. 10.3). Auch aus neuropsychologischer Sicht habe sich keine Verände rung gezeigt; die Tatsache der gegebenen Fahrtüchtigkeit müsse nicht mit einer Einschränkung gewisser kognitiver Teilleistungen kontrastieren (vorstehend E. 3. 10.4). Die orthopädische Beurteilung ergab bezüglich der Halswirbelsäule eine vorübergehende Verschlechterung, welche sich jedoch nicht zusätzlich auf die 50%ige Arbeitsfähigkeit auswirke. Bezüglich der Schulter seien zwar Schmerzen glaubhaft, jedoch ergäben sich Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer den linken Arm nicht übermässig schone und versuche, seine Problematik schlimmer darzustellen, als sie sei. Bezüglich der thorakalen und lumbalen Schmerzen sei kein struktureller Grund gegeben und es zeigten sich bildgebend altersentspre chend völlig normale Verhältnisse (vgl. vorstehend E. 3. 10.5). Somit trat insgesamt seit 2009 keine Verbesserung ein. Das Belastungsprofil, wel ches sehr genau die Einschränkungen des Beschwerdeführers berücksichtigt, wurde wie folgt umschrieben (vorstehend E. 3. 10.6): Heben und Bewegen von Lasten bis maximal 10 kg, mit Wechselbelastung, unter Vermeidung von Zwangs haltungen, unter Vermeidung von Überkopfarbeiten und unter Vermeidung von Arbeiten in der Kälte sowie unter Vermeidung von Arbeiten mit Zeitdruck, ohne erhöhten Anspruch an kognitive Fähigkeiten und ohne Stressspitzen im interper sonellen Kontakt mit klar vorgegebener Arbeitsstrukturierung. Aufgrund der langjährigen Dekonditionierung sollte diese Restarbeitsfähigkeit anfangs in ei nem geschützten Umfeld umgesetzt werden. Solche Tätigkeiten sind weiterhin zu 50 % zumutbar.

Somit trat insgesamt seit 2009 keine Verbesserung ein. Das Belastungsprofil, wel ches sehr genau die Einschränkungen des Beschwerdeführers berücksichtigt, wurde wie folgt umschrieben (vorstehend E. 3. 10.6): Heben und Bewegen von Lasten bis maximal 10 kg, mit Wechselbelastung, unter Vermeidung von Zwangs haltungen, unter Vermeidung von Überkopfarbeiten und unter Vermeidung von Arbeiten in der Kälte sowie unter Vermeidung von Arbeiten mit Zeitdruck, ohne erhöhten Anspruch an kognitive Fähigkeiten und ohne Stressspitzen im interper sonellen Kontakt mit klar vorgegebener Arbeitsstrukturierung. Aufgrund der langjährigen Dekonditionierung sollte diese Restarbeitsfähigkeit anfangs in ei nem geschützten Umfeld umgesetzt werden. Solche Tätigkeiten sind weiterhin zu 50 % zumutbar. 4.5 Zusammenfassend ergibt sich somit folgender Verlauf der Arbeitsunfähigkeit nach Ablauf des Wartejahrs: Die angestammte Tätigkeit ist bleibend nicht mehr zumutbar. A b April 2006 bis Mai 2007 war der Beschwerdeführer in jeder Tätig keit zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 4.1 -4.2 ). Seit Juni 2007 besteht gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte der C.___ vom Sep tember 2009 und das Gerichtsgutachten vom Oktober 2018 andauernd eine Ar beitsfähigkeit von 50 % in angepassten Tätigkeiten; eine Verbesserung ist nicht eingetreten (vorsteh end E. 4. 3 -4. 4 ).

4.5 Zusammenfassend ergibt sich somit folgender Verlauf der Arbeitsunfähigkeit nach Ablauf des Wartejahrs: Die angestammte Tätigkeit ist bleibend nicht mehr zumutbar. A b April 2006 bis Mai 2007 war der Beschwerdeführer in jeder Tätig keit zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 4.1 -4.2 ). Seit Juni 2007 besteht gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte der C.___ vom Sep tember 2009 und das Gerichtsgutachten vom Oktober 2018 andauernd eine Ar beitsfähigkeit von 50 % in angepassten Tätigkeiten; eine Verbesserung ist nicht eingetreten (vorsteh end E. 4. 3 -4. 4 ). 5.

5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be rechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).

Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be rechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2). 5.2 Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch ein beruflicher Aufstieg im Gesundheitsfall zu berücksich tigen, den eine versicherte Person normalerweise vollzogen hätte; dazu ist aller dings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne ge sundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend hö heres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich wei terzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prü fungen usw. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Bundesgerichts 9C_757/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hin weisen).

5.2 Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch ein beruflicher Aufstieg im Gesundheitsfall zu berücksich tigen, den eine versicherte Person normalerweise vollzogen hätte; dazu ist aller dings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne ge sundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend hö heres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich wei terzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prü fungen usw. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Bundesgerichts 9C_757/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hin weisen). 5.3 Vorab ist festzuhalten, dass bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit im Zeitraum von April 2006 bis Juni 2007 ein IV-Grad von 100 % bestand; ein Einkommensvergleich ist nicht notwendig.

5.3 Vorab ist festzuhalten, dass bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit im Zeitraum von April 2006 bis Juni 2007 ein IV-Grad von 100 % bestand; ein Einkommensvergleich ist nicht notwendig. Im Jahr 2007 hätte d er Beschwerdeführer gemäss den gegenüber der Suva getä tigten Angaben der Arbeitgeberin Y.___ einen Jahreslohn von Fr. 69'373.50 inklusive 1 3. Monatslohn erzielt (vgl. Urk. 7/158/242). Im Arbeit geberbericht ( Urk. 7/15) wurde im Januar 2007 angegeben, der Beschwerdeführer würde heute ohne Gesundheitsschaden Fr. 5'391.20 monatlich verdienen. Dabei wurde der Vermerk "x 12" gemacht (vgl. Ziff. 16). In Ziff. 20 des Formulars ist jedoch durchgehend ein 1 3. Monatslohn erfasst, weshalb es sich bei dem Vermerk und unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Y.___ ge genüber der Suva ebenfalls einen 1 3. Monatslohn angab, um ein Versehen han deln dürfte. Gestützt auf den Arbeitgeberbericht ist somit von einem Validenein kommen von Fr. 70'085.6 0 ( Fr. 5'391.20 x 13) auszugehen. Hinzu kommt die Entschädigung aus der Nebentätigkeit, welche die Beschwerdegegnerin für das Jahr 2007 auf Fr. 6'682.84 festsetzte (vgl. Urk. 7/106/1). Somit ergibt sich für 2007 ein hypothetisches Va lideneinkommen von gerundet Fr. 76'768.--.

Im Jahr 2007 hätte d er Beschwerdeführer gemäss den gegenüber der Suva getä tigten Angaben der Arbeitgeberin Y.___ einen Jahreslohn von Fr. 69'373.50 inklusive 1 3. Monatslohn erzielt (vgl. Urk. 7/158/242). Im Arbeit geberbericht ( Urk. 7/15) wurde im Januar 2007 angegeben, der Beschwerdeführer würde heute ohne Gesundheitsschaden Fr. 5'391.20 monatlich verdienen. Dabei wurde der Vermerk "x 12" gemacht (vgl. Ziff. 16). In Ziff. 20 des Formulars ist jedoch durchgehend ein 1 3. Monatslohn erfasst, weshalb es sich bei dem Vermerk und unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Y.___ ge genüber der Suva ebenfalls einen 1 3. Monatslohn angab, um ein Versehen han deln dürfte. Gestützt auf den Arbeitgeberbericht ist somit von einem Validenein kommen von Fr. 70'085.6 0 ( Fr. 5'391.20 x 13) auszugehen. Hinzu kommt die Entschädigung aus der Nebentätigkeit, welche die Beschwerdegegnerin für das Jahr 2007 auf Fr. 6'682.84 festsetzte (vgl. Urk. 7/106/1). Somit ergibt sich für 2007 ein hypothetisches Va lideneinkommen von gerundet Fr. 76'768.--. Dass der Beschwerdeführer, wie geltend gemacht (vgl. Urk. 1 S. 15 unten f.), für eine Beförderung vorgesehen gewesen sei, stellt keinen genügend konkrete n An haltspunkt für einen ohne gesundheitliche Beeinträchtigung tatsächlich zu reali sierenden beruflichen Aufstieg dar und reicht daher nicht für ein entsprechend höheres Einkommen aus. Daran vermag auch die schriftliche Bestätigung des Per sonalverantwortlichen der Arbeitgeberin, wonach der Beschwerdeführer im Rah men der betriebsinternen Triebmechaniker-Laufbahn für eine weitere Beförde rung vorgesehen gewesen wäre ( Urk. 3/4), nichts zu ändern. Dabei handelt es sich um eine lediglich theoretische M öglichkeit und keine, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wäre.

Dass der Beschwerdeführer, wie geltend gemacht (vgl. Urk. 1 S. 15 unten f.), für eine Beförderung vorgesehen gewesen sei, stellt keinen genügend konkrete n An haltspunkt für einen ohne gesundheitliche Beeinträchtigung tatsächlich zu reali sierenden beruflichen Aufstieg dar und reicht daher nicht für ein entsprechend höheres Einkommen aus. Daran vermag auch die schriftliche Bestätigung des Per sonalverantwortlichen der Arbeitgeberin, wonach der Beschwerdeführer im Rah men der betriebsinternen Triebmechaniker-Laufbahn für eine weitere Beförde rung vorgesehen gewesen wäre ( Urk. 3/4), nichts zu ändern. Dabei handelt es sich um eine lediglich theoretische M öglichkeit und keine, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wäre. 5.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).

5.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). Für die Invaliditätsbemessung wird bei Anwendung der LSE-Tabellen bis 2010 praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentral wert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochen stunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entspre chende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

Für die Invaliditätsbemessung wird bei Anwendung der LSE-Tabellen bis 2010 praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentral wert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochen stunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entspre chende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5.5 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 50 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätigkei ten offen. Dass diese Arbeitsfähigkeit initial idealerweise bei einem verständnis vollen Arbeitgeber aufgenommen werden sollte, steht einer Beschäftigung im ers ten Arbeitsmarkt nicht entgegen, was im Übrigen auch die B.___ -Gutachter bestä tigten (vgl. vorstehend E. 3.10.2). Es rechtfertigt sich daher, für die Bemessung des Invalideneinkommens auf den standardisierten Durchschnitt für einfache und repetitive Tätigkeiten in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors ab zustellen (LSE 2006 S. 25, Tabellengruppe TA1, Rubrik „Total“, Niveau 4).

5.5 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 50 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätigkei ten offen. Dass diese Arbeitsfähigkeit initial idealerweise bei einem verständnis vollen Arbeitgeber aufgenommen werden sollte, steht einer Beschäftigung im ers ten Arbeitsmarkt nicht entgegen, was im Übrigen auch die B.___ -Gutachter bestä tigten (vgl. vorstehend E. 3.10.2). Es rechtfertigt sich daher, für die Bemessung des Invalideneinkommens auf den standardisierten Durchschnitt für einfache und repetitive Tätigkeiten in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors ab zustellen (LSE 2006 S. 25, Tabellengruppe TA1, Rubrik „Total“, Niveau 4). Das im Jahr 2006 von Männern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug Fr. 4'732.-- pro Monat, mithin Fr. 56'784.-- pro Jahr ( Fr. 4'732.-- x 12). Unter Berücksichtigung der Lohnent wicklung für das Jahr 2007 in Höhe von 1.6 % (Die Volkswirtschaft 12/2010 S. 91 Tabelle B10.2 Rubrik Nominal Total) und der durchschnittlichen wöchentli chen Arbeitszeit im Jahr 2007 von 41.7 Stunden ergibt sich ein Betrag von rund Fr. 60'145.-- ( Fr. 56'784.-- x 1.016 : 40 x 41.7). Bei einem Pensum von 50 % ergibt dies ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 30'072.2 5 ( Fr. 60'145.-- x 0. 5). Die Beschwerdegegnerin gewährte einen Abzug von 10 %, was nicht zu beanstanden ist und den Verhältnissen des Beschwerdeführers, ins besondere den zu berücksichtigenden Leistungseinschränkungen, angemessen Rechnung trägt. Somit beträgt das hypothetische Invalideneinkommen Fr. 27'06 5. -- ( Fr. 30'072.2 5 x 0.9).

Das im Jahr 2006 von Männern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug Fr. 4'732.-- pro Monat, mithin Fr. 56'784.-- pro Jahr ( Fr. 4'732.-- x 12). Unter Berücksichtigung der Lohnent wicklung für das Jahr 2007 in Höhe von 1.6 % (Die Volkswirtschaft 12/2010 S. 91 Tabelle B10.2 Rubrik Nominal Total) und der durchschnittlichen wöchentli chen Arbeitszeit im Jahr 2007 von 41.7 Stunden ergibt sich ein Betrag von rund Fr. 60'145.-- ( Fr. 56'784.-- x 1.016 : 40 x 41.7). Bei einem Pensum von 50 % ergibt dies ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 30'072.2 5 ( Fr. 60'145.-- x 0. 5). Die Beschwerdegegnerin gewährte einen Abzug von 10 %, was nicht zu beanstanden ist und den Verhältnissen des Beschwerdeführers, ins besondere den zu berücksichtigenden Leistungseinschränkungen, angemessen Rechnung trägt. Somit beträgt das hypothetische Invalideneinkommen Fr. 27'06 5. ( Fr. 30'072.2 5 x 0.9). 5.6 Der Vergleich des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 76'768. -- mit dem hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 27'06 5. -- ergibt eine Einkommens einbusse von Fr. 49'703. --, was einem Invaliditätsgrad von rund 65 % ergibt. Da mit hat der Beschwerdeführer ab Juni 2007 Anspruch auf eine unbefristete Drei viertelsrente.

5.6 Der Vergleich des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 76'768. mit dem hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 27'06 5. ergibt eine Einkommens einbusse von Fr. 49'703., was einem Invaliditätsgrad von rund 65 % ergibt. Da mit hat der Beschwerdeführer ab Juni 2007 Anspruch auf eine unbefristete Drei viertelsrente. 5.7 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer ab April 2006 bis Mai 2007 Anspruch auf eine ganze und ab Juni 2007 Anspruch auf eine unbefristete Dreiviertelsrente hat.

5.7 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer ab April 2006 bis Mai 2007 Anspruch auf eine ganze und ab Juni 2007 Anspruch auf eine unbefristete Dreiviertelsrente hat. Mit dieser Feststellung ist der angefochtene Entscheid abzuändern und die Be schwerde gutz u heissen.

Mit dieser Feststellung ist der angefochtene Entscheid abzuändern und die Be schwerde gutz u heissen. 5.8 Festzuhalten bleibt, dass das Bundesgericht in seinem zur Publikation vorgesehe nen Urteil vom 2 8. Januar 2019 (8C_163/2018) eine umfassende Mitwirkungs pflicht für IV-Rentenbezügerinnen und -bezüger statuiert hat, sodass diese nicht nur einen Anspruch auf, sondern auch eine Pflicht zur Teilnahme an zumutbaren Eingliederungsmassnahmen haben. Dies gilt auch bei Bezug einer Teilrente. Der Beschwerdeführer ist somit mit Unterstützung der Beschwerdegegnerin gehalten, sich aktiv um eine berufliche Eingliederung zu bemühen.

5.8 Festzuhalten bleibt, dass das Bundesgericht in seinem zur Publikation vorgesehe nen Urteil vom 2 8. Januar 2019 (8C_163/2018) eine umfassende Mitwirkungs pflicht für IV-Rentenbezügerinnen und -bezüger statuiert hat, sodass diese nicht nur einen Anspruch auf, sondern auch eine Pflicht zur Teilnahme an zumutbaren Eingliederungsmassnahmen haben. Dies gilt auch bei Bezug einer Teilrente. Der Beschwerdeführer ist somit mit Unterstützung der Beschwerdegegnerin gehalten, sich aktiv um eine berufliche Eingliederung zu bemühen. 6.

6. 6.1 Die Gerichtskosten nach Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind auf Fr. 1'0 00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.1 Die Gerichtskosten nach Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind auf Fr. 1'0 00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Par tei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be deutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Ob siegens be messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer) und sind beim praxisgemässen Stunden ansatz von Fr. 220.-- (ohne MWSt ) für den bis Ende 2017 getätigten Aufwand auf Fr. 2'400.-- (inkl. MWSt von 8 % und Auslagenersatz) und für den Aufwand ab 2018 auf Fr. 1'700.-- (inkl. MWSt von 7.7 % und Auslagenersatz), somit auf insgesamt Fr. 4'100.-- fest zusetzen.

6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Par tei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be deutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Ob siegens be messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer) und sind beim praxisgemässen Stunden ansatz von Fr. 220.-- (ohne MWSt ) für den bis Ende 2017 getätigten Aufwand auf Fr. 2'400.-- (inkl. MWSt von 8 % und Auslagenersatz) und für den Aufwand ab 2018 auf Fr. 1'700.-- (inkl. MWSt von 7.7 % und Auslagenersatz), somit auf insgesamt Fr. 4'100.-- fest zusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Guth eissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozi al versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 0. Januar 2016 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer ab 1. April 2006 bis 3 1. Mai 2007 Anspruch auf eine ganze In validenrente und ab 1. Juni 2007 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat.

1. In Guth eissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozi al versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 0. Januar 2016 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer ab 1. April 2006 bis 3 1. Mai 2007 Anspruch auf eine ganze In validenrente und ab 1. Juni 2007 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 4'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 4'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 5. Zustellung gegen Empfangsschein an:

5. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Kaspar Gehring

Rechtsanwalt Kaspar Gehring - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen - Pensionskasse der Y.___

Pensionskasse der Y.___ sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die Vorsitzende i.V.Die Gerichtsschreiberin

KächTiefenbacher