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Ockel,
Eduard, Tier- und Landschaftsmaler, geb. zu Schwante bei Kremmen (Provinz Brandenburg), studierte anfangs Landwirtschaft und widmete sich dann in Berlin unter Steffeck der Tiermalerei. 1858 ging er nach Paris, arbeitete unter Couture, besuchte die Normandie und siedelte sich 1859 im Wald von Fontainebleau an. Seine mit der Landschaft verbundenen Tierbilder behandeln mit gleicher Vorliebe anfangs die Haustiere, später das Rot- und Schwarzwild, oft in stark aufgeregten Momenten, mit großer Bravour, aber auch etwas manieriert skizzenhaft. Eins seiner ersten Bilder waren die Kühe am Feenteich in Fontainebleau (Nationalgallerie zu ¶
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Berlin); später folgten: Kühe auf der Wiese, pflügende Ochsen (1866), Kuhstall in der Mark (von derbem Naturalismus), Kühe bei Touques, austretende Rehe, Hochwild am Feenteich im Spätherbst, auf der Heimkehr;
mehr landschaftlicher Art sind: Rochers de St. Christy, Straße am Markttag in Touques, Herbstabend in der Mark (Nationalgallerie) u. a. 1874 malte er auch zwei große Apostelbilder für die Kirche seiner Vaterstadt.
Seit mehreren Jahren lebt er wieder in Berlin.