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"Die Märkte hatten sich verstärkt auf eine 'Blaue Welle' mit den entsprechenden Konsequenzen für die Fiskal- und Handelspolitik eingestellt. Der aktuelle Wahlzwischenstand stellt einen klaren Sieg der Demokraten infrage und belastet entsprechend den DAX zum Börsenauftakt.
Dennoch gilt weiterhin: Für den DAX sollte sich ein Sieg Bidens positiver als ein erneuter Wahlerfolg Trumps auswirken. Ein weniger martialischer und erratischer Umgang mit den wichtigsten Handelspartnern sollte für mehr Planungssicherheit bei Unternehmen und Marktteilnehmern sorgen. Der DAX mit seiner globalen und prozyklischen Ausrichtung sollte von der reduzierten Unsicherheit bei der Handelspolitik profitieren. "