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Sattes Rubinrot, noch etwas verschlossenes Bukett nach roten Kirschen, Graphit, Zigarrenbox, Zedernholz, am Gaumen gute Fruchtkonzentration mit gut integrierter Säure, kräftiges Tannin von guter Qualität, noch etwas verhalten und strukturierter Abgang.
Die Rebflächen, die seit 2010 biologisch bewirtschaftet werden ? auf den Einsatz chemischer Düngemittel und anderer Herbizide wird verzichtet ? umfassen rund 26 Hektar. Durch die regelmässige Bearbeitung der Weinbergsböden und der Ausbringung ausgewählter organischer Stoffe kann sich das Terroir voll entfalten. Die Trauben werden von Hand gelesen, streng selektiert und in Kisten gesammelt. Die Ertragsmenge, die sich im mittleren Bereich bewegt, wird freiwillig begrenzt und schwankt zwischen 20 und 25 Hektolitern. Damit liegt sie weit unterhalb der Obergrenze der Appellation. Via Schwerkraft werden die Beeren in Edelstahl- und Betontanks befördert, in denen eine temperaturkontrollierte Maischegärung mit regelmässigem Untertauchen der Maische erfolgt. Es wird sowohl die Kalt- als auch die Warmvergärung angewendet. Für Rotweine wird eine lange Maischegärung angesetzt. Bei Weissweinen erfolgt die Vinifikation und der Ausbau in Holzfässern, bei Rotweinen ? je nach Cuvée ? in Fudern, Demi-Muid-Fässern oder in Betontanks.