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Saccharose oder Haushaltszucker kommt in vielen Früchten und Pflanzen vor und wird vor allem aus Zuckerrohr und Zuckerrüben gewonnen. In der Antike süssten die Menschen mit Honig oder Zuckerrohrsaft. Das Verfahren, aus Zuckerrohrsaft Zucker zu kristallisieren, wurde vermutlich im 4. Jahrhundert nach Christus in Indien entwickelt. Über arabische Händler gelangte dieses Wissen im Mittelalter nach Europa und von dort aus in die Kolonien verschiedener europäischer Länder.
Die Menschen in der Schweiz nehmen rund doppelt so viele Kohlenhydrate in Form von Zucker auf, als von Fachleuten empfohlen.
Das steckt drin
Im Verdauungstrakt wird Saccharose in ihre Bestandteile Glukose und Fruktose aufgespalten. Zucker enthält keinerlei gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe, man spricht deshalb auch von «leeren Kalorien».
Honig besteht zu 70 bis 80 Prozent aus Zucker (ein Gemisch aus gleichen Teilen Fruktose und Glukose). Rund 20 Prozent des Honigs sind Wasser. Daneben sind kleine Mengen weiterer Zuckerarten, Mineralstoffe sowie über 100 Aromastoffe und Spuren von Fett, Eiweiss, Enzymen und Vitaminen vorhanden. Honig hat wegen des vielen Zuckers auch viele Kalorien und fördert Karies (Zahnfäule). Er soll bei Erkältungen und Halsweh entzündungslindern wirken.
Umfrage
- Quellen
«Der Brockhaus. Gesundheit», F. A. Brockhaus, 2004
Markus Grill, Ulrich Hauser, Nicole Heissmann, Martin Knobbe, Dorit Kowitz, Kuno Kruse, Werner Schmitz, Gerd Schuster, «Das grosse Ernährungsbuch», S. Fischer Verlag GmbH, 2005
Gesundheitstipp Ratgeber «Essen und trinken: Tipps für eine gesunde Ernährung», Puls Media AG, 2006