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Smart Casual – Ein Dresscode, den beinahe jeder kennt und doch nur wenige fassen können. In den Grundsätzen dazu gedacht die steife Welt von Nadelstreifen und unifarbenen Hemden zu lockern, ist es für die meisten aber eher noch komplizierter geworden.
Um den Begriff trotzdem ein wenig fassen zu können, wollen wir zunächst erläutern, was Smart Casual nicht ist. Smart Casual ist weder eine verdünnte Businesskleidung noch eine veredelte Freizeitgarderobe. Damit ist gemeint, dass Smart Casual nicht nur ein Anzug ohne Krawatte sein sollte. Genau so wenig gehört jedoch das Iron Maiden T-Shirt dazu. Zudem sollte man die alten Turnschuhe gleich im Keller lassen und gar nicht versuchen, diese mit ein paar Stoffhosen und einem Polo wiederzubeleben.
Wir unterscheiden zwei Arten von Smart Casual. Die gehobene Variante sollte zwingend ein paar Lederschuhe und ein Hemd mit oder ohne Pullover beinhalten. Diese können aber durchaus mit einer eleganten Stoffhose kombiniert werden. Diese Art von Smart Casual geht sowohl für die Bürofeier im formelleren Rahmen, als auch für das Sommerbarbecue mit dem Chef.
Die zweite Art wie man Smart Casual tragen kann, entspricht mehr einem Dresscode für ein Essen in einem edleren Restaurant oder dem ersten Date mit der Onlinebekanntschaft. Dabei können die Lederschuhe gerne auch mal durch auserlesene Sneakers ersetzt werden und das Hemd mit einem Polo getauscht werden. Für die wärmere Jahreszeit können auch gerne ein paar kurze Hosen getragen werden. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Outfit nicht zu sehr nach Urlaub aussieht.