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Die Niederländerin Maria Aarts entwickelte Marte Meo in den 70er Jahren zunächst im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sie beobachtete und erforschte gesunde Entwicklung. Die unterstützenden Interaktionen, die in jeder natürlichen Beziehung stattfinden, setzte sie gezielt ein, wenn Entwicklung stagnierte. Sie begann, Eltern von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten und psychiatrischen Störungen darin zu unterstützen, spezielle elterliche Fähigkeiten zu entwickeln, damit sie ihre Kinder gezielter begleiten konnten. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass sich die Methode rasch verbreitete und auf andere soziale Berufe ausweitete.
Heute wird Marte Meo in 41 Ländern praktiziert. Inzwischen ist Marte Meo eine etablierte Methode im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der Elternberatung, im Bereich Kindergarten und Schule, für Menschen mit Behinderung, im Bereich Altenpflege, Wachkoma und in der Hospizarbeit.
Die Methode ist befindet sich in ständiger Weiterentwicklung von allen, die sie anwenden und wird für neue Bereiche erschlossen.