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Beschreibung Pangoy
Ort
Die Demokratische Republik Kongo (ehemals Zaire) liegt in Zentralafrika und überquert in der nördlichen Mitte des Landes den Äquator. Die DRK ist das drittgrößte Land Afrikas und grenzt im Norden an die Zentralafrikanische Republik, im Nordosten an den Sudan, im Osten an Uganda, Ruanda, Burundi und Tansania, im Süden und Südosten an Sambia und im Südwesten an Angola sowie im Westen an Angola und die Republik Kongo.
Das Pangoy Goldprojekt liegt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo in der Provinz Nord Kivu.
Zugang
Zugang zum Gebiet erfolgt über Landtransport von Beni aus, dem größten regionalen Zentrum in der Nähe des Projektgebiets. Der Zugang zu den Projektgebieten führt über nicht ganzjährig befahrbare Straßen zu lokalen Dörfern und dem Basislager. Der Zugang zu den Zielgebieten erfolgt überland, per Geländefahrzeug oder Hubschrauber.
Infrastruktur
Die größte Stadt in der Nähe des Projektgebiets ist Beni, die unmittelbar westlich des Virunga National Parks und den Ruwenzori Bergen am Rand des Ituri Waldes liegt. Beni verfügt über einen Flughafen für Inlandflüge nach Kisangani und den Marktzentren.
Besitzverhältnisse
Klare Besitzverhältnisse, wobei Pangoy aus 10 zusammenhängenden Explorations-Lizenzgebieten besteht, die zu 100% von der Auris Congo SPRL gehalten werden.
Geomorphologie
Der 2.733 Meilen lange Congo River fließt größtenteils durch das Staatsgebiet der DRK. Die große halbkreisförmige Biegung des Flusses bildet die Abgrenzung einer als „Cuvette“ bekannten Absenkung mit einer durchschnittlichen Höhe von 1.300 Fuß. Um diesen dicht bewaldeten Abschnitt, der fast die Hälfte der Fläche des Landes einnimmt, steigen eine Reihe von Plateaus im Nordosten und Südosten allmählich auf eine Höhe von über 5.000 Fuß. Die höchsten Erhebungen findet man entlang des östlichen Randes des Landes am Rand des Großen Afrikanischen Grabenbruchs, wo die Verschiebung der Gesteinsschichten bedeutende Vulkane und Bergformationen hervorgebracht hat. Einer der bedeutendsten Erhebungen ist der Mount Ruwenzori, dessen Gipfel in eine Höhe von 16.975 Fuß ragt.
Savanne und Waldvegetation überwiegen Norden und Süden des Äquatorwaldgürtels; die südliche Savanne ist deutlich größer als die nördliche Savanne. Alle größeren Flüsse sind Nebenflüsse des Zaire, darunter die Flüsse Lomain, Aruwimi oder Ituri, Itimburi, Mongala, Ugangi, Uélé, Kasaim, Sankuru, Lulua, Kwango und Kwilu. Zu den größten Seen zählen der Tanganyika, Albert, Edward, Kivu, Mweru, Leopols II und Tumba.
Geologische Eigenschaften Afrikas
Der afrikanische Kontinent besteht aus einem riesigen, stabilen, kristallinen Grundgebirge aus sehr altem Gestein, das überwiegend aus dem Präkambrium stammt. Dieser Untergrund wurde in der Folgezeit von einer Reihe flach liegender Schichten überdeckt; entlang der Ost-, Nord- und Westküsten gibt es Sedimente aus dem Mesozoikum und Tertiär, die in marginalen Meeresbecken abgelagert sind.
Das präkambrische Grundgebirge kann in drei große Blöcke oder Kratone eingeteilt werden, nämlich den Kalahari-Kraton, den Kongo-Kraton und den Westafrikanischen Kraton. Diese sind durch eine Anzahl beweglicher Gürtel voneinander getrennt, die im späten Präkambrium und frühen Paläozoikum aktiv waren.
Regionale Geologie und Geologie des Kongo-Kratons
Der Kongo-Kraton nimmt einen Großteil des südlichen Zentralafrika ein; die ältesten Gesteinsschichten sind in der Provinz Tansania zu finden und bestehen aus granitischen Grundgebirgen und Grünsteingürteln, deren Struktur denen in der Provinz Rhodesien ähnelt. Zwei jüngere metamorphische Gesteinsgürtel, nämlich der Ubendian- und der Toro-Gürtel sind bewegliche Gürtel, die vor ca. 1.800 Millionen Jahren aktiv waren. Ein weiterer markanter, aber jüngerer Gürtel ist der Karagwe-Ankole-Gürtel, der mindestens 1.500 km/932 Meilen von Nordosten nach Südwesten von Uganda nach Sambia verläuft. Dieser war vor 1.400 bis 1.000 Millionen Jahren aktiv und hat mehrer Deformationsperioden durchlaufen.
Das Kongo-Becken besteht überwiegend aus mesozoischen und quartären Sedimenten, erstreckt sich über große Flächen im Westen und in der Mitte der DRK. Metamorphisierte Ablagerungen aus dem Präkambrium und Plattformsedimente aus dem Proterozoikum kommen im östlichen Teil des Landes vor. Dolomiten und neoproterozoische Ablagerungen der Katanga Supergroups kommen in der Provinz Shaba im Südosten des Landes vor.
Alte Schilde (Kratone) sind Regionen, in denen junge (känozoische) Channel sich ihren Weg durch Paleochannels aus dem Paläozoikum gebahnt und die Lagerstätten neu strukturiert haben; paläozoische Anschwemmungen scheinen ein Zwischenwirt für jüngeres Seifengold zu sein (z.B. die Kilo-Moto-Region in der Republik Kongo). Der Kilo-Moto Goldgürtel ist bekannt für seine primären Goldlagerstätten und für sein Flussgold.
Lokale Geologie – der Kilo-Moto Goldgürtel
Geologisch liegt die Kilo-Moto Region innerhalb des archaischen Blocks der afrikanischen Plattform, dem so genannten epi-archaischen Kongo-Kraton, auf dem das jüngere archaische Gestein der westlichen Nilformation und Granit-Gneiss-Kuppeln, getrennt durch den Grünstein der Kibali-Gruppe verteilt ist Im Süden liegen Fragmente der späten Gondwana Sedimentschicht in Gestalt der spätkarbonisch-permischen kontinentalen Eiszeitsedimenten der Lukuga-Formation (analog zu den Tilliten der Karroo-Formation).
Die auffällige morphologische Struktur der paläozoischen Ablaufs, der mit Sedimenten der Lukuga-Formation gefüllt ist (fluvioglaziale Arkosen und Konglomerate und in Schiefer umgewandelter Bänderton), an der südlichen Flanke des Mega-Bogens, insbesondere das Prä-Ituri Paläo-Tal, zeigt, dass sich diese aus prä-glazialen Absenkungen ergeben, die wiederum von der Granit-Gneiss Kuppelstruktur beherrscht werden. Es wurde auch eine enger morpho-strukturelle Beziehung der jüngeren Gold aufweisenden Täler des oberen Ituri-Beckens mit dem Prä-Ituri festgestellt.