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Das Wohnhaus an der Blümlisalpstrasse 6 prägen zwei im Grundriss versetzte Kuben mit markanten Sichtbetonfassaden und offenen Fensterfronten. Der Gebäudekomplex schneidet mit seiner stirnseitigen Ostfassade in den Hang des Zürichberges ein und umfasst vier Vollgeschosse, davon drei Wohngeschosse und ein Untergeschoss. Das zweite Untergeschoss unterfährt nur die vordere Grundrisshälfte, woraus sich eine treppenartige Abstufung in Analogie zur Hanglage ergibt. Die Aufbauten des begehbaren Dachgeschosses bedecken nur einen kleinen Teil der Grundrissfläche.
Hauptkriterium für die Entwicklung des Tragwerks war die Nutzung der Bauwerke als Wohn- und Büro-Gewerbegebäude, einhergehend mit dem Anspruch hoher Flexibilität und Variabilität. Die Tragstrukturen aller Neubauten sind in Massivbauweise konzipiert. Flachdecken aus Stahlbeton lagern auf Betonwänden auf. Im wesentlichen spannen die Flachdecken von Längsfassade zu Längsfassade, welche die vertikalen Lasten abtragen. Gleicherweise nimmt die Längswand zwischen Treppenhaus und Wohnung eine tragende Hauptfunktion ein. Sämtliche Gebäude sind auf der tragfähigen Moräne flach fundiert. In Querrichtung sind nur wenige Wandscheiben aus Beton, welche ein Tragfunktion ausüben. Im wesentlichen dienen sie dazu, Stabilisierung gegenüber den horizontalen Einwirkungen, wie beispielsweise Wind oder Erdbeben in Querrichtung zu gewährleisten. Unterstützt in dieser Funktion werden die beiden kurzen Querwände durch die aussteifende Rahmenwirkung der beiden Stirnfassaden.