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Wahl FIFA-Präsident - FIFA-Präsident Sepp Blatter kündigte rund einen Monat vor dem Wahl-Showdown gegen seinen Kontrahenten Mohamed bin Hammam aus Katar umfassende Reformen bei der zukünftigen Vergabe von WM-Endrunden an.
"Das ist ein Projekt, das ich im Hinterkopf habe. Ich würde gerne das Beispiel vom Internationalen Olympischen Komitee übernehmen, um künftig zu vermeiden, was jetzt stattgefunden hat. Die Exekutive bekommt zehn oder zwölf Kandidaturen, schaut sie sich an, schlägt die besten vor und lässt dann die Vollversammlung wählen. Das wäre eine Lösung für die FIFA, etwas Positives", sagte der 75-jährige Walliser gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Ausgabe vom Samstag).
Kein Verständnis zeigt FIFA-Präsident Blatter für die Kandidatur Mohamed bin Hammams, der am 1. Juni beim 61. FIFA-Kongress in Zürich den Amtsinhaber vom Thron stossen will. "Ich weiss nicht, warum Bin Hammam plötzlich so aggressiv wurde. Er hat im Exekutivkomitee wiederholt gesagt, er würde nie gegen mich antreten, und jetzt ist es trotzdem so", sagte Blatter, der seine vierte Amtszeit als Chef des Weltverbandes anstrebt: "Ich stelle mir vor, dass ich etwa die Hälfte der Stimmen in Asien und Afrika habe und im Rest der Welt schon eine grössere Mehrheit."
SDA-ATS