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Dr. Ernst van Aaken widmete sein Leben der Sportmedizin und insbesondere dem Langlauf. Er propagierte seit den 1950er Jahren eine Methode der Ausdauer, die statt wie bisher auf Intervallläufe auf ein tägliches und langes Laufen setzte. Gegen Widerstände in Verbänden setzte er sich beharrlich durch und stieß damit entscheidend eine Entwicklung zugunsten eines Dauerlauf zur Prävention und Rehabilitation an, die bis heute anhält.
Dr. Ernst van Aaken war ein entschiedener Förderer des Frauen-Langlaufs. Insbesondere den Marathonlauf für Frauen, der damals offiziell verboten war, trieb er unablässig voran. So organisierte er bereits 1967 heimlich in Waldniel einen Wettkampf für Frauen. 1973 richtete er dort auch die ersten inoffiziellen Weltmeisterschaften im Marathonlauf für Frauen aus. Erst 10 Jahre später durften Frauen dann offiziell an Langläufen teilnehmen, die Dr. Ernst van Aaken zum Teil selbst organisierte. 1982 veranstaltete er schließlich wiederum in Waldniel den 100-Meilen-Lauf nur für Frauen.
Die Theorien van Aakens über die Bedeutung des reinen Ausdauerlaufes, die er durch Beobachtung, jedoch nur in den seltensten Fällen evidenzbasiert, entwickelte, haben sich nach und nach bewahrheitet, so der Schutz vor Herzkreislauferkrankungen, Prävention in Bezug auf Diabetes und dem Metabolischen Syndrom, deutliche Verringerung des Krebsrisikos vor allem bei Brust- und Prostata-Krebs, Reduktion des Depressions- und Demenz-Risikos, ausgeprägte anti-entzündliche Wirkung, Abbau von Bauchfett, Bremswirkung von Osteoporose, Anti-Aging Effekt, Verbesserung des Fettstoffwechsels, usw.