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Martin Fuchs und Clooney III haben an der letzten Austragung des CSI Zürich die Hauptprüfung vom Freitag, 26. Januar 2018, in eindrücklicher Manier gewonnen. Von den sieben Reitern, die das Stechen erreichten, blieben drei fehlerfrei.
Mit einer Zeit von 35.12 Sekunden holte sich Martin Fuchs mit einem Vorsprung von rund einer halben Sekunde auf dem Schimmelwallach die Siegesprämie von CHF 33'000. Auf den Rängen zwei und drei klassierten sich der Italiener Luca Maria Moneta auf Connery und der Ire Bertram Allen auf Gin Chin van het Lindenhof.
Das Siegerpaar der Hauptprüfung vom Freitag, Martin Fuchs mit Clooney, anlässlich der Ehrung des Besitzers des Jahres, welche dieses Jahr an Luigi Baleri, den Besitzer von Clooney verliehen wurde. V.l.n.r.: Andy Kistler, Markus Fuchs, Martin Fuchs und Clooney, Pfleger von Clooney, Luigi Baleri, Charles Trolliet und Urs Theiler (Bild: CSI Zürich/Katja Stuppia).
Schweizer Podestplatz im GP am Sonntag
Die allerletzte Prüfung des CSI Zürich vom Sonntag, die Mercedes Benz-Classic wurde von der 27-jährigen Schwedin Stephanie Holmén mit Flip's Little Sparrow gewonnen. In dieser Weltcup-Prüfung erreichten 14 Paare das Stechen. Die junge Schwedin, die von Europameister Peder Fredricson trainiert wird, legte gleich zu Beginn eine sehr schnelle Zeit vor, die von keinem der anderen Konkurrenten mehr unterboten werden konnte. Am nächsten kam ihr Pius Schwizer im Sattel von About a Dream, der sieben Zehntelsekunden einbüsste. Auf Rang drei folgt der Franzose Kevin Staut mit Silver Deux de Virton. Drei weitere Schweizer hatten das Stechen erreicht. Paul Estermann mit Lord Pepsi, Romain Duguet mit Twentytwo des Biches und Werner Muff mit Daimler klassierten sich nach Abwürfen auf den Plätzen acht, elf und 13. Martin Fuchs verzichtete nach einem Abwurf auf die Beendigung des Normalparcours, da zu diesem Zeitpunkt bereits klar war, dass er damit keine weiteren Weltcuppunkte mehr ergattern konnte.
Sturz mit glimpflichem Ausgang
Glück im Unglück hatte der Westschweizer Alain Jufer. Er stürzte kopfvoran vom Pferd und erlitt eine Halswirbelfraktur. Erleichtert konnte der Schweizer Equipenchef Andy Kistler abends dann Entwarnung geben und melden, dass Alain Jufers Zustand soweit stabil sei.
Goldene Ehrennadel für Theiler-Brüder
Nebst erstklassigem Sport und grossartiger Show standen dieses Jahr wiederum diverse Ehrungen auf dem Programm. So konnte Urs Teiler aus den Händen des Präsidenten des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport, Charles Trolliet, die Goldene Ehrennadel des Schweizerischen Verbands für Pferdesport entgegennehmen, die seinem Bruder Rolf in Abwesenheit ebenfalls verliehen wurde.
Im Rahmen des Swiss Team Trophy Events wurden traditionell Reiter, Veranstalter und Besitzer geehrt: als Organisator des Jahres die Turniere in Uster, Cheseaux s/Lausanne und Galgenen, als Pferd des Jahres Steve Guerdats Stute Bianca, als Neuling des Jahres der amtierende Europameister der Jungen Reiter Bryan Balsiger, als Reiter des Jahres Steve Guerdat und als Besitzer des Jahres der Besitzer von Clooney III, Luigi Baleri.
Am Ende des Mercedes-Benz Classics wurde Martin Fuchs im Beisein von seiner Durchlaucht Prinz Philipp von und zu Liechtenstein und dessen Enkelin Theodora, Bundesrat Guy Parmelin sowie Oliver Höner, ehemaliger Schweizer Eiskunstläufer, zum erfolgreichsten Reiter des Turniers ausgezeichnet.
Die Goldene Ehrennadel für die besonderen Verdienste rund um den Schweizer Pferdesport wurde an die Brüder Urs (Mitte) und Rolf Theiler (abwesend), Initiatoren und Organisatoren des CSI Zürich, vom SVPS Präsidenten Charles Trolliet (links) im Beisein von Equipenchef Andy Kistler (rechts) verliehen. (Bild: CSI Zürich/Katja Stuppia)