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Bei der Lagerung grosser Mengen von Altreifen und von Abfällen aus der Behandlung von Altreifen sind insbesondere die Vorschriften des Brand- und Gewässerschutzes zu beachten.
Zwischenlagerung von Altreifen und Abfällen aus der mechanischen oder chemisch-physikalischen Behandlung von Altreifen
Brandschutz
Im Bereich des Brandschutzes und des Rückhalts von Löschwasser gelten die entsprechenden kantonalen Bestimmungen. Diese richten sich nach den Musterbrandschutzvorschriften der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF). Zuständig für den Vollzug sind die kantonalen Brandschutzbehörden. Die Anforderungen betreffen insbesondere:
- Schutzabstände zu benachbarten Objekten
- Bauart, Lage und Ausdehnung von Bauten und Anlagen oder Brandabschnitten
- Flucht und Rettungswege
- Massnahmen für den technischen, abwehrenden und betrieblichen Brandschutz
Es sind in diesem Rahmen alle zumutbaren risikomindernden Massnahmen zu treffen, die nach dem Stand der Sicherheitstechnik bekannt sind.
Grundwasserschutz und Abwasserbeseitigung
Bei der Lagerung von Altreifen und Abfällen aus der Behandlung von Altreifen muss verhindert werden, dass Stoffe, die Wasser verunreinigen können, in ein ober- oder unterirdisches Gewässer gelangen (Art. 6 GSchG). Abwasser muss gesammelt, abgeleitet und nötigenfalls behandelt werden (Art. 29 Abs. 1 Bst. c VVEA).
Grundwasserschutz und Abwasserbeseitigung von verschiedenartig genutzten Flächen in Entsorgungsunternehmen für Holzabfälle, Altreifen, Altfahrzeuge und andere metallische Abfälle (PDF, 247 kB, 01.05.2016)
Weiterführende Informationen
Letzte Änderung 22.01.2016