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Die Bill and Melinda Gates Foundation finanziert nun Studien darüber, wie Menschen am besten dazu gebracht werden können, sich mit „zukünftigen“ COVID-19-Impfstoffen impfen zu lassen – einschließlich „gezielter“ Botschaften und finanzieller Entschädigung -, obwohl Studien weiterhin einen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und Herzmuskelentzündung belegen.
Von der Gates Foundation unterstützte Forscher veröffentlichten eine Studie mit dem Titel „Overcoming Vaccine Hesitancy for Future COVID-19 and HIV Vaccines: Lessons from Masern and HPV Vaccines (Überwindung der Impfstoff-Zurückhaltung bei künftigen COVID-19- und HIV-Impfstoffen: Lehren aus den Masern- und HPV-Impfstoffen)“, die darauf abzielt, Impfzögerlichkeit einzudämmen.
In der am 11. August veröffentlichten Studie haben die Forscher eine „narrative Übersicht über Studien zu Interventionen gegen das Zögern bei der Impfung gegen Masern und humane Papillomaviren“ erstellt, um die daraus gewonnenen Erkenntnisse auf künftige Impfstoffe zu übertragen.
Die Forscher verweisen ausdrücklich darauf, dass ihr Hauptziel darin besteht, die Möglichkeit zu erhöhen, dass sich Menschen mit „zukünftigen“ COVID-19-Impfstoffen impfen lassen, und kommen zu dem Schluss, dass „die erfolgreichsten Interventionen direkt auf die zu impfende Bevölkerung abzielten“.
„Der Einsatz finanzieller Anreize könnte ein potenzielles Instrument zur Verbesserung der Impfstoffaufnahme sein“, heißt es in dem Papier, das auf der Grundlage einer Überprüfung von über 150 wissenschaftlichen Artikeln erstellt wurde.
„Die Formulierung von Botschaften ist ein wirksames Instrument zur Förderung von Impfstoffen; allerdings sollten die Botschaften sorgfältig formuliert und auf die interessierte Bevölkerung ausgerichtet sein. Finanzielle Anreize, kostenlose Impfstoffe und der Einsatz von Impfstoff-Champions sollten bei künftigen Impfkampagnen in Betracht gezogen werden, da sie sowohl bei der Erhöhung der Durchimpfungsraten für Masern als auch für HPV erfolgreich waren“, so das Fazit der Studie, die auch die Durchführung von Impfprogrammen in Schulen, Universitäten oder im Gesundheitswesen empfiehlt, um Jugendliche und/oder Erwachsene anzusprechen.
Die Studie erscheint inmitten einer Werbekampagne, die sich auf die Herzmuskelentzündung bei Kindern konzentriert, die in Studien wiederholt als Nebenwirkung des Impfstoffs COVID-19 nachgewiesen wurde.
Das New York Presbyterian Hospital beispielsweise lud am 6. September ein Werbevideo mit dem Titel „Pediatric Patient Story – Suri (30s version)“ auf seinen Youtube-Kanal.
„Suri hatte starke Bauchschmerzen, die sich als Myokarditis, eine schwere Herzentzündung, herausstellten. Unser multidisziplinäres pädiatrisches Intensivpflegeteam arbeitete daran, ihren Herzschlag zu regulieren – und sorgte dafür, dass sie sich wieder wie sie selbst fühlte“, heißt es in der Bildunterschrift des Videos.
Die Werbung folgt auf einen Bericht der American Heart Association, in dem eingeräumt wird, dass die Risiken für Myokarditis bei jüngeren Menschen und nach aufeinanderfolgenden Impfdosen weniger sicher sind“.
Der Zusammenhang ist bei jungen Männern besonders ausgeprägt, wie die Studie ergab:
Bei Männern, die jünger als 40 Jahre sind, war die Zahl der überzähligen Myokarditis-Ereignisse pro Million Menschen nach einer zweiten Dosis mRNA-1273 höher als nach einem positiven SARS-CoV-2-Test (97 [95 % CI, 91-99] versus 16 [95 % CI, 12-18]).
„Bei Frauen, die jünger als 40 Jahre sind, war die Zahl der überzähligen Ereignisse pro Million nach einer zweiten Dosis mRNA-1273 und einem positiven Test ähnlich (7 [95 % CI, 1-9] versus 8 [95 % CI, 6-8])“, heißt es weiter.
Zusätzlich zu den potenziellen Nachteilen eines COVID-19-Impfstoffs haben andere Studien gezeigt, dass das Produkt nicht so gut immunisiert wie natürliche Antikörper oder wie von den Pharmaunternehmen, die die Impfstoffe herstellen, versprochen.