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Ein Ferienhaus, das sich positiv auf die Lebensdauer auswirkt? Mathias Plüss, Wissenschaftsjournalist und «Sammler von nutzlosem Wissen», erklärt in seiner Kolumne, wie die Welt eben auch noch tickt.
- Bei eineiigen Zwillingen gibts manchmal unheimliche Parallelen im Lebenslauf. Die Amerikaner Jim Lewis und Jim Springer wuchsen getrennt bei Adoptivfamilien auf, hatten keinerlei Kontakt und trafen sich als 39-Jährige erstmals. Verblüffenderweise hatten beide eine Polizeiausbildung gemacht, gaben Schreinern und technisches Zeichnen als Hobbys an und bekamen zur selben Tageszeit Kopfweh. Ausserdem hatten beide eine Linda und dann, nach der Scheidung, eine Betty geheiratet, selbst ihre Söhne und Hunde hiessen gleich.
- Was eine Schwangere isst, kann den Geschmack des Babys prägen. Die Präsenz von Knoblauch- oder Vanillearoma im Fruchtwasser führt dazu, dass das Kind diese Aromen später lieber hat.
- Intelligenz wirkt sich auf das Einkommen aus. Laut einer US-Studie hat ein um zwanzig Punkte höherer IQ im Schnitt ein um 18 000 Dollar höheres Einkommen zur Folge – selbst bei Geschwistern, die im genau gleichen Umfeld aufgewachsen sind.
- Wer ein Ferienhaus hat, lebt länger.
- Das nennt man wohl Unglück im Glück: Einen Tag vor dem 11. September 2001 räumte der Finanzspezialist Felix Sanchez sein Büro im World Trade Center, um sich selbstständig zu machen. Zwei Monate später kam er beim Flugzeugabsturz der American Airlines über New York ums Leben.
Mathias Plüss freut sich über jede Anregung. Schreiben Sie ihm: <email-pii>
Wissen Sie was das Wort «Avocado» bedeutet? Die Antwort gibt es in der letzten Kolumne.