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...mit Frido Mann
205. der Bittsteller
der auf einen knorrigen Stecken gestützte Bittsteller mit dem weissen zerzausten Bart, den Frido und ich am 7.März 94 im Warteraum vor dem Büro des Bürgermeisters von Paraty seine Bitte lallend und delirierend einüben sahen, diese uns unverständliche Bitte, die der Alte sieben Stunden später an unserem Tisch im Restaurant Santa Rita mit derart inbrünstigem Nachdruck vortrug, als habe er sie immer schon - statt an den Bürgermeister Edson Didino Lacerda - an uns beide Schweizer richten wollen.
656. das Und
die in der Diskussion mit Frido erörterte Frage, ob sich mit den Mitteln der Sprache ein verlässliches, ein genaues Bild des Lebens erzeugen lasse, und meine kurz hereinbrechende Antwort, dass zu diesem Zweck aber jeder Satz mit "und..." beginnen müsse.
744. der Pferdestall
das verstohlene, leicht höhnische, jedenfalls mitwisserische Lächeln, mit dem Frido und ich, 1956, nach einer Turnstunde im Gymnasium feststellten, der grosse Thomas Mann habe einen Text verschlechtert, statt ihn zu verbessern, weil er nichts anderes zu tun wusste, als in der Schülernovelle, die Frido Mann seinem Grossvater Thomas zum Korrigieren gegeben hatte, den schönen Ausdruck "... der Stall seiner Pferde" durch das abgestandenere Wort "... der Pferdestall" zu ersetzen.