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Mountainbike-Weltcup 2024: Viele Neulinge trotz weniger Rennen
Fifty-Fifty im Cross Country
Obwohl es ein Rennen weniger ist, bilden Cross Country und Short Track mit je acht Rennen eine stattliche Weltcup-Saison 2024. Sie beginnt mit den Cross-Country- und Short-Track-Rennen in Brasilien vom 12. bis 14. April und vom 19. bis 21. April. Die beiden Weltcup-Debütanten heissen Mairiporã bei São Paulo und Araxá, Minas Gerais, das rund sieben Autostunden nördlich von São Paulo liegt.
Nach dem Ausflug nach Brasilien folgt eine Weltcup-Pause, ehe es vom 24. bis 26. Mai mit dem Klassiker in Nove Mesto weitergeht. Weitere drei Wochen später steht den Cross-Country-Profis ein gedrängteres Programm bevor. Dieses beginnt mit Val di Sole (ITA) vom 14. bis 16. Juni, dem Schweizer Weltcup-Stopp in Crans-Montana vom 21. bis 23. Juni, sowie die Rennen in der Haute-Savoie – voraussichtlich in Les Gets – zwischen 28. Juni und 07. Juli 2024.
Zwei Monate später, und mti den Weltmeisterschaften in Andorra dazwischen, rufen die letzten beiden Weltcup-Rennen in Übersee. Vom 27. bis 29. September feiert Lake Placid seine Weltcup-Premiere, womit 50 Prozent der Veranstaltungsorte neu sind. Auf den letzten Neuling im Kalender folgt Mont Saint Anne als ältester Weltcup-Austragungsort. Vom 04. bis 06. Oktober 2024 sind die Kanadier erneut Gastgeber des grossen Finales.
Ein neuer Austragungsort für die Downhiller
Die Saison der Abfahrer startet mit einem absoluten Kultrennen. Die Nevis Range in Fort William heisst seit über 20 Jahren die weltbesten Downhiller im schottischen Hochland willkommen, und macht im Jahr 2024 keine Ausnahme. Nach dem Saisonstart vom 03. bis 05. Mai geht der Weltcup vom 17. bis 19. Mai beim polnischen Weltcup-Neuling Bielsko-Biala weiter. Die Downhill- und Enduro-Wettbewerbe werden im Bikepark am Hausberg Szyndzielnia abgehalten.
In Leogang geht der Downhill-Weltcup vom 07. bis 09. Juni in die dritte Runde, gefolgt von einem weiteren grossen Klassiker. Val di Sole fordert die Athleten nur eine Woche später auf der berüchtigen «Black Snake» heraus.
Die zweite Saison-Hälfte beginnt ebenfalls in der Haute Savoie. Zwischen 28. Juni und 07. Juli werden die französischen Fans wieder auf grosse Heimsiege hoffen, ebenso einen Monat später in Loudenvielle. Das siebte und letzte Rennen des Downhill-Weltcups findet abermals in Mont Saint Anne statt.
Tiefstand im Enduro
Der Enduro-Weltcup schrumpft ebenfalls. Waren es beim Weltcup-Vorläufer «Enduro World Series» im Jahr 2022 noch acht Rennen, zählte der Rennkalender im ersten offiziellen Weltcup-Jahr 2023 sieben Rennen. In der Saison 2024 umfasst der Enduro-Weltcup noch sechs Rennen. Weniger Rennen gab es nur im Corona-Jahr 2020.
Der Start dieser verkürzten Serie findet Mitte Mai in Italien, in der gelobten Enduro-Region um Finale Ligure statt. Eine Woche später, vom 17. bis 19. Mai, treffen die Downhill- und Enduro-Szenen in Polen zusammen. Und auch vom 07. bis 09. Juni teilen sich Downhiller und Enduristen in Leogang den Veranstaltungsort.
Nach dem vierten Enduro-Weltcup-Stopp in der Haute-Savoie, werden die Sieger im fünften Rennen in der Aletsch-Arena ermittelt. Dünne Luft, technisch wie auch physisch anspruchsvolle Etappen und vor allem epische Aussichten sind vom 12. bis 14. Juli 2024 garantiert.
Für das sechste und finale Weltcup-Rennen der Enduro-Saison reisen die Athleten nochmals nach Frankreich. Während die Downhiller danach noch ein Rennen vor sich haben, werden vom 06. bis 08. September in Loudenvielle im Enduro bereits die Weltcup-Gesamtsieger ermittelt.
Und wo bleibt der Marathon-Weltcup?
Die Weltcup-Rennen der Langstreckenspezialisten sind aktuell nicht im Rennkalender der UCI-Mountainbike World Series zu finden. Die Hauptveranstalter versprechen aber, weitere Informationen über den UCI-Marathon-Weltcup zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen.
Die UCI Mountainbike World Series verkünden fürs Jahr 2024 insgesamt sechs neue Austragungsorte.