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Riga, Lettland (ots/PRNewswire) - Dieses Jahr erinnern sich in Riga, Jerusalem und New York Familien, Nachkommen und einige Augenzeugen zum 70. Jahrestag an eine grausame Massenhinrichtung im Rahmen des Holocaust. Am 30. November und 8. Dezember 1941 ermordeten Einsatzgruppen der SS mit der Hilfe lettischer Kollaborateure 25.000 Juden im Wald von Rumbula vor Riga. Grösstenteils Frauen und Kinder wurden nach der von seinem SS-Erfinder benannten "Sardinenverpackungsmethode" in Massengräbern erschossen womit ein zusätzliches Begräbnis vermieden wurde. Der erste Dokumentarfilm, der sich näher mit dem Massaker beschäftigt, Rumbula's Echo, stellt einen Wettlauf gegen die Zeit dar, denn es müssen Erinnerungen von lettischen Überlebenden und Augenzeugen gesammelt werden, die nun über 80 oder 90 Jahre alt und die über vier Kontinenten verstreut sind.
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Obwohl Historiker Rumbula als die zweitgrösste Massenerschiessung seiner Art nach Babi Yar in der Ukraine bezeichnen, ist der Horror von Lettland weitgehend unbekannt geblieben. Moshe Arens, der ehemalige Aussenminister von Israel, der als Junge in Riga gelebt hat, sagt, dass sich zu dieser Zeit des Jahres "seine Gedanken...um die Schlachtfelder in Lettland, Rumbula..." bewegen.
- Am 13. November nahmen 130 Personen an dem jährlichen Gedenkgottesdienst
der Jüdischen Überlebenden von Lettland teil und sahen 74 Minuten des sich in Arbeit
befindenden Dokumentarfilms Rumbula's Echo.
- Am 27. November kamen in Riga 200 Personen der nun kleinen aber pulsierenden
jüdischen Gemeinde des Landes für einen Gedenkgottesdienst in Rumbula zusammen. Im
Juli, dem 70. Jahrestag des Holocaustsbeginns in Lettland, sahen die Juden Rigas
ebenfalls Ausschnitte aus dem Film.
- Am 6. Dezember nahmen lettische Juden aus ganz Israel Busse zu ihrem
Holocaustmuseum, Yad Vashem, um am Gedenkgottesdienst für Rumbula teilzunehmen.
Wer nimmt an diesen Veranstaltungen teil? Nachkommen von Überlebenden, Verwandte der Ermordeten und eine Handvoll älterer Überlebende selbst, von denen es Schätzungen zufolge weltweit noch höchstens 140 gibt.
In Gedenken an diesen 70. Jahrestag steht auf der Website des Dokumentarfilms http://www.RumbulasEcho.org ein Filmausschnitt von 93 Sekunden zur Verfügung, in dem drei Holocaustüberlebende den Gewaltmarsch nach Rumbula beschreiben.
Rumbula's Echo wird von TV- und Dokumentarveteranen unter Beratung der fünf führenden Historiker zum Thema Holocaust in Lettland produziert und ist ein Projekt der gemeinnützigen und informativen Medienorganisation Luminescence Media Group, die 2002 die bekannte informative Website http://www.Rumbula.org ins Leben rief.
Kontakt: Lettland: Tatjana Libinsone +371-66-163-216 U.S.A.: Mitchell Lieber +1-312-602-3302 Luminescence Media Group NFP E-Mail: <email-pii>
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ANMERKUNG FÜR HERAUSGEBER: Für die Medien: Herunterladbare
Fotos, MPEG-4 Filmclips, Informationen Filmemacher:
http://www.rumbulasecho.org/press.shtml