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Über die Gestaltung von Reglementen und ihre Regelungsdichte gibt es unzählige Ansichten und Theorien. Gerade aus diesem Grunde kann keine abschliessende, in sich geschlossene Muster-Gemeindeordnung erstellt werden.
Unser Leitfaden hält sich an einen möglichen Weg, den wir Ihnen aber nicht aufdrängen wollen. Schliesslich kommt es auf den Inhalt an. Aber auch Kleider machen bekanntlich Leute.
1.1. In eine Gemeindeordnung gehört grundsätzlich nur das, was nicht schon in der Kantonsverfassung oder im Gemeindegesetz geregelt ist. Somit sind nur Bestimmungen (z.B in der Gemeindeordnung kann...) auf- zunehmen, welche den Gemeinden einen organisatorischen Spielraum lassen.
1.2. Neuerungen, welche das neue Gemeindegesetz bringt, können ausnahmsweise in der Gemeindeordnung wiederholt werden (z.B Datenschutz).
1.3. Gemeinden, die trotzdem eine "ausführlichere Gemeindeordnung" wollen, werden ersucht, den jeweiligen Text der Kantonsverfassung oder des Gemeindegesetzes abzuschreiben und nicht zu versuchen, den Text "sprachlich zu verbessern".
1.4. Die Systematik der neuen Gemeindeordnung soll sich an der Systematik des Gemeindegesetzes orientieren.
1.5. Es wird empfohlen, die Gemeindeordnung sprachlich geschlechtsneutral zu formulieren oder aber Funktionsbezeichnungen in der männlichen und weiblichen Form zu verwenden.
1.6. Hotline. Fragen in Zusammenhang mit der Gestaltung einer neuen Gemeindeordnung beantwortet Ihnen das AGEM über Telefon 032 627 23 57, Fax 032 627 23 62 oder in einer persönlichen Besprechung.
Haben Sie gleich jetzt Fragen? <email-pii>
1.7. Download Sie können die Mustergemeindeordnung im Word-Format, einsehen, downloaden und bearbeiten.