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Premierminister Boris Johnson sowie mehrere seiner Vorgänger, darunter David Cameron und Theresa May, nahmen am Dienstag an einer grossen Trauerfeier in der Westminster Cathedral in London teil, wo der Sarg mit dem Toten aufgebahrt war.
Der 69 Jahre alte konservative Parlamentarier war Mitte Oktober während einer Bürgersprechstunde in seinem Wahlkreis in der südostenglischen Grafschaft Essex erstochen worden. Die Polizei nahm noch am Tatort einen Verdächtigen fest. Er wurde später wegen Mordes angeklagt. Die Polizei geht von einem islamistischen Hintergrund für die Tat aus. Der Vorfall hatte in Grossbritannien eine Debatte über die Sicherheit von Politikern ausgelöst.
Sogar Papst Franziskus sandte eine Botschaft zum Gedenken an den gläubigen Katholiken, in der er Amess' grosse Anteilnahme am Schicksal von Armen und Benachteiligten hervorhob. Er rief die Trauernden auf, «Böses mit Gutem zu bekämpfen», wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Einige Abgeordnete teilten ausserdem persönliche Erinnerungen an den Politiker mit der Trauergemeinde.
Der Sarg des Politikers wurde am Montag in einer Kutsche durch Amess' Heimatstadt Southend-on-Sea gefahren, nachdem Familie und Freunde bereits in einer kleinen Trauerfeier Abschied genommen hatten.