Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03098.jsonl.gz/1261

Parkplatzplanung: Tipps & Tricks zur perfekten Gestaltung
Die klassische Planung eines Parkplatzes besteht aus einer Bedarfsanalyse, Konzeption der baulichen Umsetzung und Realisierung. Durch die zusätzliche Planung eines Systems für das Parkmanagement erhöht sich der Aufwand für dieses Gesamtkonzept kaum. Eine smarte Parkplatzplanung lohnt sich für Städte und Kommunen wie auch für private Parkraumbewirtschafter.
Parkplatzplanung – die Abmessungen und Anordnung der Stellplätze
Gesetzliche Vorschriften zur Grösse von Parkfeldern gibt es in der Schweiz nicht. Aus Sicht der Parkraumbewirtschaftung ist die Rechnung einfach: Wenn die Anzahl der Parkfelder steigt, steigt auch der Umsatz. Allerdings gibt es Grenzen. Bei zu kleinen Feldern ist unfallfreies Parkieren nur noch schwer möglich.
Verschiedene Vorgaben bezüglich der Grösse und Anordnung vereinfachen die Parkplatzplanung. Diese Vorgaben hat der schweizerische Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS) festgelegt und in einer Norm zusammengefasst. In der SN 640 291a unterscheidet der VSS die Komfortstufen A, B und C.
Die Stufen A und B beziehen sich auf Autos und die Komfortstufe C auf Lieferwagen. In den Stufen A und B unterscheidet der Verband nicht öffentlich zugängliche Anlagen von öffentlich zugänglichen Anlagen. In der Komfortstufe A (nicht öffentlich) sind die Parkfelder kürzer als die Felder der Stufe B. Die Breite der Fahrgassen ist in der Stufe A ebenfalls geringer. Also ist für öffentlich zugängliche Parkfelder etwas mehr Platz erforderlich.
Der VSS argumentiert, dass in nicht öffentlich zugänglichen Parkierungsanlagen Fahrerinnen und Fahrer mit mehr Erfahrung unterwegs sind. Beim Parkieren parallel zur Fahrtrichtung ist weniger Raum erforderlich als beim Parkieren auf einem Feld, das rechtwinklig dazu angeordnet ist. Diesen Zusammenhang berücksichtigt die Norm. Somit gibt der VSS die Masse für Parkfeld und Fahrgasse in Abhängigkeit des Parkfeldwinkels an.
Die Norm unterscheidet Winkel von 30, 45, 60, 75 und 90 Grad. In jeder Komfortstufe gibt die Norm für jeden Parkfeldwinkel eigene Parkfeldabmessungen an. Die Fahrgasse ist entweder in beide oder nur eine Richtung (Einbahnstrasse) nutzbar. Also können Planerinnen und Planer nicht mit einer absoluten Grösse planen. Die erforderliche Fläche für eine Parkierungsanlage hängt von der Anordnung der Parkfelder ab. Wichtig für die Planung der Abmessungen sind:
- die Komfortstufe,
- der Parkfeldwinkel und
- die Fahrgasse (einseitig oder beidseitig befahrbar).
Parkhaus und Tiefgarage
Die Norm bezüglich der Abmessungen von Parkfeldern und Fahrgassen gilt auch in Parkhäusern und Tiefgaragen. Allerdings ist hier mehr Planung erforderlich: Zu allen baulichen Strukturen ist ein bestimmter Abstand einzuhalten. So gibt es Vorgaben zur Positionierung der Stützen neben dem Parkfeld. Das System aus Fahrgassen und Parkfeldern muss sich in die Baustruktur einpassen. Daher ist der Planungsaufwand für die Stellplätze in einer Tiefgarage oder einem Parkhaus grösser als bei anderen Parkierungsanlagen.
Parkplatzplanung und E-Mobilität
Die E-Mobilität stellt neue Anforderungen an die Parkierungsanlagen. Die Zeit des Parkierens wollen viele Fahrerinnen und Fahrer eines E-Autos nutzen, um die Akkus aufzuladen. Daher ist eine Ladeinfrastruktur erforderlich. Es ist sinnvoll, diese Infrastruktur in der Planungsphase mitzudenken.
Bei der Berechnung der Kapazität einer neuen Parkierungsanlage sind diese Plätze also gesondert zu betrachten. Die Parkfelder mit Ladeinfrastruktur sind für E-Autos reserviert. Wenn auf dem Platz ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor steht, kommen Elektrofahrzeugbesitzer wahrscheinlich nicht wieder. Grundlage für den Erfolg dieser Infrastruktur sind also die deutliche Kennzeichnung und die einfache Erreichbarkeit.
Zudem ist eine Fremdnutzung zu verhindern. Vor diesem Hintergrund ist es angebracht, die Position der Parkfelder mit Ladeinfrastruktur in der Planungsphase festzulegen. Entsprechend erfolgt die Planung der Stromversorgung. Zusätzliche Leerrohre, Kabelschächte und Fundamente machen ein Projekt zukunftssicher. Bei steigender Nachfrage lassen sich bestimmte Parkfelder kostengünstig nachrüsten.
Smart mit TAPS
Wir von der LTS AG haben einen energieautarken Sensor entwickelt, der die Daten für unser TAPS (Traffic and Parking System) liefert. Nach nur 30 Minuten ist die Installation eines Sensors abgeschlossen. Der Sensor ist weder auf einen Akku noch auf eine Batterie angewiesen. Deshalb sind die Wartungskosten sehr gering.
Die Sensoren übermitteln die erfassten Daten drahtlos an das TAPS-Gateway. Über das Gateway gelangen die erfassten Daten zur Verarbeitung in eine lokale Serverstruktur. Die plattformunabhängige TAPS-Software-Suite ermöglicht die Analyse, Verwaltung und Überwachung.
Für die Planung und das Betreiben von Parkierungsanlagen bietet unser System verschiedene Vorteile. Unser TAPS bildet die Grundlage für ein intelligentes Parkmanagement. Für Städte und Kommunen ist von Vorteil, dass sich das System des Smart Parkings mit dem System der Verkehrssteuerung verknüpfen lässt. Unsere Sensoren sind in der Lage, fliessenden und stehenden Verkehr zu überwachen.
Aufgrund der modularen Struktur ist das System jederzeit erweiterbar. Wenn Verkehrs- und Parkmanagement ineinandergreifen, ist eine effektive Steuerung des Autoverkehrs möglich – mit unserem System in Echtzeit. Wir ermöglichen Kommunen eine intelligente Umsetzung des Anwohnerparkens. Durch TAPS erfolgt eine ständige Überwachung der einzelnen Parkfelder.
Sobald auf einem Parkfeld ein unbefugtes Fahrzeug steht, reagiert das System. Ein Abschleppdienst wird informiert. So lässt sich Anwohnerparken effektiv umsetzen. Städte und Kommunen ermöglichen ihren Bürgern moderne Formen der Nutzung. Dadurch steigt die Akzeptanz gegenüber diesem Managementsystem. Mithilfe von TAPS ist Parksharing ohne grossen Aufwand realisierbar. So lassen sich die vorhandenen Parkierflächen optimal nutzen.
Zur Überwachung der öffentlichen Parkbereiche ist unser TAPS ebenfalls einsetzbar. Mithilfe des Systems lässt sich die Einhaltung der zeitlichen Vorgaben für das Parkieren kontrollieren. Die genaue Erfassung der Daten ermöglicht Kommunen die Einführung zeitlich begrenzter Parkzonen. Da das System jederzeit die freien Stellplätze überwacht, ist eine zielsichere Verkehrsführung möglich.
Parkplatzplanung für die private Parkraumbewirtschaftung
Die private Parkraumbewirtschaftung profitiert von den umfassenden Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten dieses Systems. Durch die Überwachung jedes Parkfeldes in Echtzeit ist eine optimale Steuerung der Fahrzeuge in grossen Parkierungsanlagen möglich.
So steigt die Auslastung und damit die Effektivität. Über das System ist ein einfaches Reservier- und Bezahlsystem für den Kunden realisierbar. Es vereinfacht den Ablauf, die Zufriedenheit steigt, und die Kundenbindung wird stärker. Für Betreiber ist jederzeit kontrollierbar, welche Parkfelder belegt sind.
Das System ist ebenfalls interessant für Unternehmen mit einer grossen Parkieranlage für Mitarbeiter. Mit TAPS sind zeitliche Organisation und Kontrolle der Berechtigung ohne besonderen Aufwand möglich. Alle Mitarbeiter finden ihren freien Platz. Eine Parkplatzplanung mit TAPS ist interessant für:
- Metropolen,
- Kommunen,
- Unternehmen der Parkraumbewirtschaftung und
- Unternehmen mit grossen Parkierungsanlagen für Mitarbeiter.
Parkplatzplanung – mit TAPS zum Ziel
Die Vorteile des Systems haben wir bereits verdeutlicht. Wer ohne dieses System einen Parkplatz plant, verzichtet auf zahlreiche Möglichkeiten. Mithilfe von TAPS lässt sich die Zukunft planen und steuern. Die Analyse der erfassten Daten eröffnet Optimierungspotenzial. Sowohl Städte und Kommunen als auch private Parkraumbewirtschafter profitieren von diesem System.
In der Planungsphase ist der Mehraufwand für dieses System gering. Auch während der Bauarbeiten hält sich der zusätzliche Aufwand für die Installation von TAPS in Grenzen. Die Vorteile des Systems werden im Betrieb deutlich. Mithilfe des Parkmanagement-Systems ist eine Reaktion in Echtzeit möglich. Ohne TAPS sind die Steuerungsmöglichkeiten mit Fertigstellung der Parkierungsanlage beendet.
Mit TAPS beginnt zu diesem Zeitpunkt ein effektives Management. Mithilfe von TAPS analysieren Parkraumbewirtschafter die Vergangenheit und planen die Zukunft. Auf Veränderungen lässt sich jederzeit reagieren. Die Planung mit TAPS lohnt sich also. Nutzen Sie direkt unser Kontaktformular, um mehr über unser smartes System für das effektive Parkmanagement zu erfahren.