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- Michelle Heimberg qualifiziert sich vom 3-m-Sprungbrett für den Halbfinal.
- Im Teamwettbewerb bleiben die Schweizer Degenfechter im Viertelfinal an Südkorea hängen.
- Die Seglerinnen Maja Fahrni und Maja Siegenthaler fallen auf den 5. Zwischenrang zurück.
- Im BMX platzen die Schweizer Medaillenträume für David Graf und Zoé Claessens früh im Halbfinal.
- Im Sand schaffen Mirco Gerson/Adrian Heidrich die Trendwende und bringen sich zurück auf Achtelfinal-Kurs.
Wasserspringen: Heimberg auf Kurs
Michelle Heimberg ist vom 3-m-Sprungbrett souverän in den Halbfinal gesprungen. Die 21-jährige Aargauerin legte mit 289,95 Punkten einen vorzüglichen Wettkampf hin, obwohl ihr der 2. und der 5. Sprung nicht optimal gelangen. Mit ihrem Paradesprung, dem Zweieinhalb-Rückwärtssalto, erreichte sie sogar den 3. Platz aller Springerinnen im 4. Umgang. Ihre Chance, auch am Samstag nochmals weiterzukommen, sind durchaus intakt: Zwölf Springerinnen qualifizieren sich für den Final vom Sonntag.
Fechten: Schweizer gehen im Teamwettkampf leer aus
Die Schweizer Degenfechter bleiben in Tokio ohne Medaille. Max Heinzer, Michele Niggeler und Benjamin Steffen schieden im Teamwettbewerb bei erster Gelegenheit aus. Das Trio scheiterte im Viertelfinal mit 39:44 an Südkorea, das sich am Ende Bronze sicherte. Das Ausscheiden der Schweizer ist besonders bitter, wenn man bedenkt, dass Teamleader Heinzer mit einer 34:30-Führung an Schlussfechter Steffen übergab. Doch der Basler war in seinem letzten Gefecht der Karriere gegen Park Sang-Young, den Einzel-Olympiasieger von 2016 in Rio, chancenlos. Weil das Schweizer Team in der Folge auch die beiden Klassierungsspiele gegen Frankreich (37:45) und Italien (34:36) verlor, klassierten sich die Fechter in der Endabrechnung nur auf dem 8. Platz. Gold ging an Japan, Silber an die Russen.
Segeln: Fahrni/Siegenthaler auf Zwischenrang 5
Die 470-Frauen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler müssen im Kampf um die Medaillen einen kleinen Rückschlag einstecken. Nach einem 5. und einem 10. Platz am Freitag fallen die Bernerinnen im Zwischenklassement (nach 6 von 11 Regatten) auf Rang 5 zurück – 12 Punkte hinter dem Bronze-Platz. Definitiv aus dem Medaillenrennen ist Maud Jayet (Laser Radial). Die Waadtländerin verpasste als Gesamt-19. das Medal-Race der besten 10 deutlich. Kein Exploit gelang den 49er-Seglern Sébastien Schneiter und Lucien Cujean. Mit den Laufrängen 9, 9 und 10 bewegten sie sich im Mittelfeld, sie liegen auf dem 13. Zwischenrang.
BMX Racing: Kein Schweizer Final-Einzug
In der Racing-Disziplin der BMX-Spezialisten kam das Schweizer Duo mit Patzern bzw. Stürzen in den Halbfinals früh vom Kurs ab. David Graf drehte zum Abschluss seiner Profikarriere während der 3 Runs aber nochmals auf. Am Ende verpasste er als Fünfter den Cut um einen einzigen Rang. Zoé Claessens dagegen konnte sich nicht mehr aus der Rücklage befreien und blieb als 7. ihrer Halbfinal-Serie deutlich auf der Strecke. Den Sieg bei den Männern ging an Niek Kimmann (NED) vor Kye Whyte (GBR) und Carlos Alberto Ramirez Yepes (COL). Bei den Frauen sicherte sich Bethany Shriever (GBR) Gold, Mariana Pajon (COL) holte Silber und Merel Smulders (NED) Bronze.
Beachvolleyball: Gerson/Heidrich mit 1. Sieg im 3. Spiel
Nach den beiden Schweizer Frauen-Duos überstanden auch Mirco Gerson und Adrian Heidrich die Vorrunde des Olympia-Turniers. Im dritten und letzten Gruppenspiel gelang dem Tandem die Siegpremiere. Die beiden Schweizer bezwangen das italienische Duo Adrian Carambula/Enrico Rossi nach einem Krimi mit 21:14, 24:26 und 15:13. Im 2. Satz liessen sie 4 Matchbälle ungenutzt und mussten deshalb eine Zusatzschlaufe einlegen. Am Ende wahrten sie sich aber die Chance auf die Achtelfinal-Qualifikation. Diese können der Berner Defensivspezialist und der Zürcher Blocker als Gruppendritte am Samstag über ein Playoff-Spiel klarmachen.
Kanu: Dougoud verpasst den Final
In der Disziplin Kajak-Einer war für Martin Dougoud im Halbfinal Schluss. Der in Frankreich lebende Schweizer Kanute kassierte bereits beim 2. Tor 2 Strafsekunden. Auch in der Folge gelang ihm nicht der gewünscht saubere Lauf. Am Ende fehlten dem 30-Jährigen als 13. rund 8 Zehntelsekunden auf Rang 10 und damit den Final-Einzug.
Schiessen: Diethelm Gerber verbessert sich nicht ausreichend
Heidi Diethelm Gerber konnte in ihrem letzten internationalen Wettkampf nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Die 52-jährige Thurgauerin verpasst mit der Sportpistole über 25 m den Final der Top 8. Nach Zwischenrang 19 aus dem Präzisionsschiessen verbesserte sie sich tags darauf im 2. Wettkampfteil – dem Schnellfeuer-Programm – zwar etwas, aber nicht genügend. Wie 24 Stunden zuvor war Diethelm Gerbers letzte Passe die schlechteste. Vorzeitig war darum klar, dass ein Platz im Final (Top 8) ausser Reichweite lag. Bei den letzten Olympischen Spielen in Rio hatte die Ostschweizerin als erste Schweizer Schützin überhaupt eine Medaille geholt.