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"Alle drei Unternehmen haben auf die eine oder andere Art die chinesische Zensur erleichtert oder mitgemacht", schreibt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) in einem Bericht [1]. Sie verlangt von den drei Unternehmen Massnahmen, um in China eine bessere Meinungsfreiheit zu gewährleisten. Dazu gehört die Forderung, alle Abkommen mit den Behörden öffentlich zu machen. Zudem sollen sie eine Liste mit den zensierten Wörtern publizieren.
Es ist nicht das erste Mal, dass AI die drei Konzerne kritisiert. Yahoo wurde gerügt, da die Firma den chinesischen Behörden Informationen übergab, mit deren Hilfe Dissidenten identifiziert und ins Gefängnis gebracht wurden. Microsoft schloss auf Druck von China eine Benutzerseite in seinem MSN-Spaces-Dienst. Die chinesische Version der Google-Suche zensiert bestimmte Resultate.