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Zweimal zweite Plätze in Greifensee
Als letzte Regatta vor der Schweizer Meisterschaft stand für den SC Wädenswil am vergangenen Wochenende (16.+17. Juni) die Regatta Greifensee auf dem gleichnamigen See auf dem Programm.
Die beiden U17 Juniorinnen Lilly Eggenschwiler und Wenting Zhao waren wie üblich im Skiff und Doppelzweier am Start. Im Skiff konnte Lilly am Samstag ein sehr gutes Rennen absolvieren und mit einem zweiten Platz überzeugen. Am Sonntag in der ersten Serie konnte Lilly sich zwar nicht in der Spitze des Feldes behaupten, war aber auf dem Rang sieben von acht Booten nicht sehr weit vom Grossteil des Feldes entfernt. Wenting Zhao belegte im Samstagsrennen Platz sechs von sieben. Am Sonntag, in der zweiten von drei Serien, konnte sie ebenfalls ein Boot hinter sich lassen. Im Doppelzweier kamen die beiden nicht so gut in Fahrt und konnten kein anderes Boot hinter sich lassen. Am Sonntag machten sie es besser. Sie mussten sich in der dritten von drei Serien nur einem Boot geschlagen geben.
Bei den U15 waren Amely Eggenschwiler, Madison Brown, Freja Reinacher und Wenkai Zhao im Doppelvierer gemeldet. Am Samstag verpassten sie leider, wie einige andere Mannschaften auch, den Start ihres Rennens. Durch verschiedene Ereignisse waren die Startzeiten zwischenzeitlich dreissig Minuten hinterher, konnten dann aber unvorhergesehen in kurzer Zeit wieder aufgeholt werden, was vor allem zu den jüngeren Mannschaften, die bereits auf dem Wasser waren nicht immer durchdrang. Am Sonntag verlief fast alles nach Plan. Bis kurz vor dem Ziel befand sich das SCW-Boot in einem spannenden Zweikampf mit einem Boot aus Küsnacht. Beim Ansetzen des Schlussspurts passierte das, was keinem Ruderer gerne passiert: ein Krebs. Eine Ruderin blieb mit dem Rudern im Wasser hängen, so dass das Boot kurz anhalten musste, damit sich das Ruder wieder aus der verklemmten Position zwischen Ausleger und Wasser löste. So wurde es Platz drei von drei. Madison versuchte ihr Glück ebenfalls im Skiff. Am Samstag erkämpfte sich Madison den fünften Platz bei sieben Booten. Am Sonntag machte sie es noch besser. Nach einem sehr guten Start und in Führung liegend bis kurz vor Streckenhälfte waren die Kräfte aber bald aufgebraucht. Am Ende musste sie fünf Boote ziehen lassen, kann mit Rang fünf im Feld von acht Booten aber immer noch zufrieden sein.