Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/52139

<h2>SubmittedText<h2><p>Bis vor kurzem waren vorwiegend Heimarbeitende aus verschiedenen Schweizer Regionen (u. a. nicht wenige aus den Bergtälern) mit der Herstellung des Gepäcksets unserer AdA beauftragt und beschäftigt worden. Die Materialien wurden von der Bundesstelle den Heimwerkern (meistens Sattler) zur Verfügung gestellt; für das Zusammennähen eines Rucksacks erhielten sie eine Entlöhnung von 30 Franken.</p><p>Seit einiger Zeit erhalten diese Heimwerker von der Gruppe Rüstung keine Aufträge mehr. Sie können sich jetzt um Arbeitslosengelder bewerben. Die Produktion der Gepäcksets wurde nach China globalisiert.</p><p>1. Unter welchen Umständen kam es zu dieser Auslagerung der Herstellung dieser Rüstungsgüter nach China?</p><p>2. Können damit wesentliche Kosten eingespart werden; wenn ja in welcher Grösse?</p><p>3. Wie viele Heimarbeiter sind betroffen (Lohnsumme für die Gepäckstücke)?</p><p>4. Ist sichergestellt, dass bei der Produktion in China weder Kinder noch Gefangene, noch Zwangsarbeiter beschäftigt werden?</p><p>5. Konnte der Vorsteher VBS dies bei seinem jüngsten Besuch in China verifizieren?</p><p>6. Trifft es zu, dass es im Zusammenhang mit der Vergabe dieses Auftrages zu Ungereimtheiten gekommen ist? </p><p>7. Wie wurde dieser Fall personalrechtlich erledigt?</p><p>8. Wie wird das VBS die Produktion der Gepäcksets künftig gestalten?</p><p>9. Was passiert mit den betroffenen Heimarbeitern?</p>