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Servette hat bis 19. Mai Zeit für seine Rettung
Hugh Quennec, der neue Servette-Präsident will den Club retten. (Reuters Archiv)
Die Genfer Justiz hat dem angeschlagenen Fussball-Club Servette Genf einen weiteren Konkursaufschub von einem Monat gewährt. Die neue Clubleitung hat nun bis zum 19. Mai Zeit, einen Sanierungsplan zu präsentieren.
Sanierung «noch immer möglich»
Laut dem Genfer Zivilgericht müssen die beiden ernannten Sachverwalter ausserdem bis zum 9. Mai einen Bericht «über ihre Aktivitäten und die Perspektiven einer Sanierung» des FC Servette vorlegen.
Auch sei eine «Anhörung vor dem 15. Mai» geplant, schreibt das Zivilgericht in einem Communiqué. Es begründet seinen Entscheid damit, dass eine Sanierung des Vereins «noch immer möglich» sei.
Der Hoffnungsträger des FC Servette, der Kanadier Hugh Quennec, hatte den Fussballclub, der Anfang März die Bilanz deponieren musste, vom früheren Präsidenten und Besitzer, Majid Pishyar für einen symbolischen Franken übernommen. Quennec, der auf der Suche nach neuen Geldgebern ist, braucht zwischen sechs und zehn Millionen Franken, um die Zukunft des Fussballvereins zu sichern.
Das Ende für Neuenburg Xamax
Ende Janaur dieses Jahres hatte mit Neuenburg Xamax bereits ein Westschweizer Fussballclub die Bilanz deponieren müssen. Vereinspräsident Bulat Tschagajew wurde unter dem Verdacht der ungetreuen Geschäftsführung festgenommen. Seine Untersuchungshaft wurde inzwischen bis mindestens Ende Mai verlängert. (pet, sda)
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