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Die schweizerischen Milchproduzenten müssen ihre Kosten drastisch senken. Dazu brauchen sie umsetzungsorientierte und praxisgerechte Empfehlungen und Planungshilfen. Vielversprechend sind vor allem die Hochleistungsstrategie (HL) und die Vollweide- oder “low-cost”-Strategie (VW). Im Projekt Opti-Milch wurden diese beiden Strategien auf je neun Pionierbetrieben im Schweizer Mittelland konsequent optimiert und während zweieinhalb Jahren mit umfangreichen Erhebungen beobachtet und analysiert. Die Struktur der Pionierbetriebe entsprachen, bis auf die relativ hohen Milchkontingente der HL-Betriebe, gut jener einer Gruppe von Vergleichsbetrieben. Die mittlere Milchleistung pro Kuh und Jahr lag zu Beginn bei rund 6000 kg für die VW-Betriebe und rund 8000 kg für die HL-Betriebe. Sie stieg auf den HL-Betrieben während der Erhebungsdauer um rund 900 kg an, während sie auf den VW-Betrieben wegen der Umstellung auf saisonales Abkalben im Frühjahr und der damit verbundenen kürzeren Laktation leicht abnahm. Im vorliegenden Artikel werden der Projektverlauf und allgemeine produktionstechnische Ergebnisse kurz vorgestellt. Die detaillierten Ergebnisse des Projektes werden in weiteren Publikationen vorgestellt und zudem in Empfehlungen und Planungshilfen umgesetzt.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Die botanische Zusammensetzung, der Vegetationszyklus und das Entwicklungsstadium sind nicht die einzigen Faktoren, die die Qualität von Grassilage aus intensiv genutzten Dauerwiesen beeinflussen.