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Böden sind nicht einfach da, sie entstehen über viele Jahre. Dabei werden sie vom Wetter, dem Gestein im Untergrund und vielem mehr beeinflusst. Das führt zu ganz verschiedenen Eigenschaften der Böden.
Moorböden gehören zu den besonderen Böden. Sie unterscheiden sich chemisch und von der Entstehung her deutlich von anderen Böden. Sie sind mit Wasser getränkt, was dazu führt, dass sich abgestorbene Pflanzenteile nicht zersetzen.
Im Moorboden gedeiht eine einzigartige Flora, zu der das Torfmoos gehört. Während die oberen Pflanzenteile wachsen, sterben die unteren ab. Aus abgestorbenem Moos entsteht Torfboden. Dieser ist, wenn das Wasser entzogen wird, ein sehr guter Nährboden für Pflanzen. In Kriegszeiten wurde der Torfboden getrocknet und als Brennstoff für Öfen verwendet.
In der Schweiz gab es früher ausgedehnte Moore. Sie sind heute zu grossen Teilen trockengelegt und werden für die Landwirtschaft genutzt. Durch das fehlende Wasser verschwindet der Boden immer mehr: Der Torf kann mit dem Sauerstoff in der Luft reagieren und zersetzt sich dabei zu CO2, einem Gas. Das Ergebnis dieses Vorgangs kann in der Linthebene oder der Orbeebene beobachtet werden, wo die Kanaldeckel, die einst ebenerdig waren, nun weit aus dem Boden ragen. Daran lässt sich ablesen, wie viel Boden bereits verschwunden ist.