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Trotz Wirtschaftswachstum und wichtigen sozialen Fortschritten, etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich, leidet Bangladesch unter politischer Instabilität und Korruption. Millionen von Menschen leben in extremer Armut. Die geographische Lage im grössten Flussdelta der Welt macht das Land zudem anfällig für Überschwemmungen. Auch wird es regelmässig von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht. Seit 2017 lebt eine knappe Million Rohingya Flüchtlinge aus Myanmar im Land.
HEKS unterstützt mit seinen Projekten in den Bereichen Entwicklung ländlicher Gemeinschaften und Konflikttransformation soziale, ethnische und religiöse Minderheiten, die diskriminiert werden. HEKS hilft bei der Verbesserung ihrer Ernährungssicherheit und ihres Einkommens und unterstützt sie bei der Einforderung von Gleichheit und Gerechtigkeit. Zudem leistet HEKS Not- und Wiederaufbauhilfe nach Naturkatastrophen, unterstützt Flüchtlinge sowie die Aufnahmegesellschaft, und trägt dazu bei, Epidemien einzudämmen sowie deren sozioökonomischen Folgen zu lindern.
Fakten
HEKS unterhält 40 Dialogplattformen zwischen Minderheiten und Behörden. 2020 erhielten 9'000 Dalit und Adibashi Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Sozialhilfe. 15'000 Dalit und Adibashi konnten durch Weiterbildungen in Land- und Marktwirtschaft ihr Einkommen erhöhen. 1'000 Menschen konnten sich Landrechte für rund 100 Hektar sichern.
Im Rohingya-Flüchtlingscamp sowie in den umliegenden Dörfern nahe von Cox’s Bazar leistete HEKS humanitäre Hilfe für rund 1.84 Millionen Menschen. Neben dem Bau von Latrinen und Trinkwasserzugängen sowie der Sanierungen von Unterkünften und Gesundheitszentren (inklusive COVID-Schulungen) wurden auch Gemüsegärten und Obstplantagen angelegt.