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Bereits in den ersten Wochen entsteht ein neues Gleichgewicht, der Hormonspiegel und der Körper verändern sich ... Das Ergebnis: Die meisten Frauen erleben ein gewisses Unwohlsein, das sich im Laufe der Monate legt, da der Körper sich allmählich daran gewöhnt. Einige Tipps, um über den Berg zu kommen!
Morgendliche Übelkeit und Erbrechen
Im ersten Quartal verändert der erhöhte Hormonspiegel (Progesteron und Östrogen) Ihren Geschmack und verschärft Ihren Geruchssinn. Diese Veränderungen führen bei vielen Frauen häufig zu morgendlicher Übelkeit und Erbrechen. Dies ist oft eines der ersten Anzeichen einer Schwangerschaft! Stress und Angst spielen bei dieser Überempfindlichkeit oft auch eine Rolle, hinzu kommen eine stärkere Reaktion auf Unterzuckerung und eine Verlangsamung des Verdauungssystems
Die Lösungen:
• Nehmen Sie täglich zu regelmässigen Zeiten drei richtige Mahlzeiten ein und gönnen Sie sich ein bis zwei ausgewogene Snacks.
• Bevorzugen Sie Vollkornprodukte zum Frühstück (Cornflakes, Brot ...).
• Vermeiden Sie fetthaltige und schwer verdauliche Lebensmittel sowie kohlensäurehaltiges Mineralwasser.
• Nehmen Sie sich Zeit, um in Ruhe zu essen und gönnen Sie sich hinterher eine Verdauungspause oder sogar einen Mittagsschlaf, falls Sie Schlafprobleme haben.
• Ruhen Sie sich aus und versuchen Sie sich zu entspannen!
Verdauungsprobleme
Verstopfung, Blähungen, Magenbeschwerden und Sodbrennen sind das Los vieler werdender Mütter. Sie werden durch Hormone, genauer gesagt, durch Progesteron, das die Muskeln des Verdauungstrakts träge macht, verursacht, sowie von der Gebärmutter, die im Laufe ihres Wachstums die anderen Organe zusammendrückt.
Gegen Blähungen:
• Vermeiden Sie Lebensmittel, die gären oder Blähungen verursachen, wie zum Beispiel Kohl; ebenso kohlensäurehaltiges Mineralwasser.
• Nehmen Sie täglich mehrere kleine Mahlzeiten zu sich.
• Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten in Ruhe ein.
Gegen Verstopfung:
• Bevorzugen Sie ballaststoffreiche Lebensmittel: Gemüse, Früchte, Vollkorngetreide und stärkehaltige Produkte (Teigwaren, Reis ...), naschen Sie ein paar Pflaumen oder Trockenfrüchte ...
• Treiben Sie ein wenig Sport: zumindest einen täglichen Spaziergang von 30 Minuten.
• Trinken Sie genug Wasser, 1.5 l täglich.
Gegen Magenbeschwerden:
• Vermeiden Sie zu fetthaltige Lebensmittel
• Vermeiden Sie es, sich nach dem Essen hinzulegen.
• Bücken Sie sich nicht zu oft: Sie könnten dabei den Druck auf den Magen erhöhen.
• Ihr Arzt kann Ihnen auch geeignete Medikamente verschreiben: Zögern Sie nicht, mit ihm zu sprechen.
Ein anderes Phänomen, das bei schwangeren Frauen oft auftritt ist die Hypersalivation. Sie wird oft durch eine Reizung des Stimulationsnervs der Speicheldrüsen verursacht und durch Stress verstärkt. Entspannen Sie sich, um die Reizung zu besänftigen! Sie können es auch mit Homöopathie oder Akupunktur versuchen.