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Über uns
Mit den Wahlen in den USA hat es angefangen
Im August 2004 haben sich Personen aus der Informatik, dem Recht, der Wirtschaft sowie einige Studenten zusammengetan und sich sehr intensiv mit Wahl- und Abstimmungsprozessen befasst. Ein Schwerpunkt wurde dabei auf das amerikanische System der elektronischen Erfassung des Wählerwillens gelegt. In den letzten drei Jahren wurden in den USA über 10 Milliarden US$ in E-Voting investiert. Um genaue Vergleiche mit dem schweizerischen Wahlsystem anzustellen, sind die Prozesse in verschiedenen Schweizer Gemeinden analysiert und dokumentiert worden. Diese Arbeiten wurden ausgeführt, um den Amerikanern das einfache, effiziente, kostengünstige und vor allem vertrauenswürdige System der Schweiz bekannt zu machen.
Auch in der Schweiz läuft einiges in Sachen E-Voting
Die intensiven Studien um effiziente Wahlprozesse haben aufgezeigt, dass die Einführung von E-Voting auch in der Schweiz mit Arbeitsgruppen des Bundes und diversen Pilotprojekten in verschiedenen Kantonen schon konkrete Formen angenommen hat.
Im Internet findet man über 500 Dokumente mit E-Voting als Thema. Das Lesen und Zusammenfassen dieser Dokumente hat gezeigt, dass alle Anstrengungen unternommen werden, um E-Voting in naher oder ferner Zukunft einzuführen und dass es ausser einigen Skeptikern keine richtigen Gegner einer Einführung gibt. Wir nehmen an, dass dies u.a. daran liegt, dass den Politikern, die ein solches Thema aufgreifen müssten, das spezifische Sachwissen fehlt und sie dadurch den Informatikern, die meistens dafür sind, die Argumente nicht widerlegen können.
Das Thema muss in die Öffentlichkeit
Das Studium der Dokumente hat aufgezeigt, dass die immensen Kosten keinem eigentlichen Nutzen für den Stimmbürger gegenüber stehen.
Alle bisherigen Umfragen haben gezeigt, dass ein bedeutender Teil der Stimmbürger E-Voting einführen würde; aber bei keiner dieser Umfragen sind die Personen vorab über Kosten, Gefahren, Risiken und Nutzen informiert worden.
Warum haben wir einen Verein gegründet?
WA-CH wurde gegründet, um die Vorbehalte gegen E-Voting den verantwortlichen Behörden, der Öffentlichkeit und dem Souverän mit aller Deutlichkeit bekannt zu machen. Der Verein soll darüber hinaus allen Gleichgesinnten die Möglichkeit bieten, mit tatkräftiger, ideeller oder monetärer Unterstützung dem Vereinszweck zu dienen.
Woher kommt das Wissen zu E-Voting?
Beat Fehr, der Präsident von WA-CH, der die Untersuchungen über die Unterschiede zwischen dem amerikanischen und dem schweizerischen System, sowie über die Aktivitäten zur Einführung von E-Voting in der Schweiz geleitet hat, arbeitet seit 25 Jahren in der Informatik-Branche. Er hat über zwölf Jahre eine europäische Entwickler-Vereinigung präsidiert und ist Geschäftsinhaber einer Informatik-Firma. Wegen seines Fachwissens ist er überzeugt, dass die Einführung von E-Voting nicht nur überflüssig ist, sondern sogar schädlich für unsere Demokratie sein kann.