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Im Rahmen eines einwöchigen Besuchs überprüfte ein 13-köpfiges internationales Expertenteam der IAEO eine Vielzahl von Aspekten im Zusammenhang mit der Stilllegung von Fukushima-Daiichi-1 bis -4. So untersuchte es das strategische Gesamtkonzept, den aktuellen Zustand der Reaktoren und Abklingbecken, den Umgang mit der riesigen gelagerten Menge kontaminierten Wassers am Standort und die Freisetzung radioaktiver Stoffe. Ziel war es, die Fortschritte bei der Stilllegung der vier Einheiten vor Ort zu prüfen.
Wie von der japanischen Regierung erbeten, führten die IEAO-Experten ausführliche Gespräche mit Beamten des Ministry of Economy, Trade and Industry (Meti) und der Tokyo Electric Power Company (Tepco) – der Betreiberin von Fukushima-Daiichi. Die Experten trafen sich ebenfalls mit Vertretern der Nuclear Regulatory Authority (NRA) Japans.
Juan Carlos Lentijo, Teamchef der IAEO-Mission, erklärte, dass die ausserordentlich engagierten Arbeiter seit dem Reaktorunfall bedeutende Fortschritte bei den Stilllegungsarbeiten an den vier zerstörten Einheiten von Fukushima-Daiichi gemacht hätten. So habe die Tepco eine stabile Kühlung der Reaktoren und Abklingbecken erreicht. Es blieben jedoch noch grosse Herausforderungen, betonte er.
Im Berichtsentwurf anerkennt das IAEO-Team eine Reihe erbrachter Leistungen, um Fukushima-Daiichi für die Stilllegung vorzubereiten. Zudem gab es Empfehlungen zu Bereichen, die verbessert werden könnten.
Die japanische Regierung wird den endgültigen Bericht innerhalb eines Monats erhalten.
Quelle
M.A. nach IAEO, Medienmitteilung, 22. April 2013