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Seit dem 12. Jahrhundert übliches Element der Visualisierung von mündlicher Rede. Die von den Sprecherfiguren gehaltenen Bänder sind als Sichtbarmachung eines Sprechakts zu verstehen und daher von Schriftmedien zu unterscheiden, die in Form von Blättern, Rollen oder Büchern präsentiert werden. Dementsprechend ist der in das Spruchband eingetragene Text als mündliche Rede der zugehörigen Person zu lesen. In vielen Fällen bleiben Spruchbänder jedoch leer und dienen allein einer gestischen Veranschaulichung von Rede.
Literatur: Jakobi-Mirwald 1997, S. 38 ff.