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So unterscheiden Sie ein Lymphödem von einem Lipödem.
Es gibt einige Hinweise, anhand derer man ein Lip- von einem Lymphödem gut unterscheiden kann. Hier geben wir Ihnen eine kleine Hilfestellung, wie man die beiden Krankheitsbilder unterscheiden kann. Diese Angaben ersetzen aber keinesfalls eine medizinische Untersuchung. Bei langanhaltenden Beschwerden oder Schmerzen sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen.
Lipödem
Der Begriff Lipödem beschreibt eine chronische und zudem schmerzhafte Fettverteilungsstörung mit Wassereinlagerungen. Die Krankheit betrifft überwiegend Oberarme, Hüfte und Oberschenkel, der Rest des Körpers weist in der Regel normale Proportionen auf. Deshalb spricht man bei dieser Krankheit auch vom „Reiterhosenphänomen“.
Lymphödem
Lagert sich zu viel Flüssigkeit im Gewebe ab, kommt es zu einer ungewollten Schwellung. Das kann ein Anzeichen für ein „Lymphödem“ sein. Ursache sind z. B. Entzündungen (bspw. Insektenstiche oder Verstauchungen), sodass das lymphatische System zeitweise überlastet ist – hier spricht man von einem akuten Lymphödem. Klingt die Entzündung ab, geht auch die Gewebsschwellung zurück.
Ist die Schwellung aber langanhaltend, kann auch eine chronische, d.h. dauerhafte Störung des lymphatischen Systems vorliegen. Die Diagnose lautet dann „sekundäres Lymphödem“.