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Die Schweiz werde in den Jahren 2017 bis 2020 solide Wachstumsraten und Budgetüberschüsse erzielen, begründet die Agentur in einer Mitteilung vom Freitagabend die Einschätzung. Der stabile Ausblick reflektiere die Einschätzung, dass sich die Schweizer Wirtschaft dem starken Franken weiterhin anpassen werde und die Politik weiterhin effizient arbeiten werde über die nächsten zwei Jahre.
Die Ratings seien zudem von der gesunden und diversifizierten Schweizer Wirtschaft, den starken und verlässlichen Institutionen, ihren Leistungs- und Budgetüberschüssen und der tiefen Verschuldung des Staates gestützt. Auch der Schweizer Franken als rege gehandelte Währung wird in diesem Zusammenhang erwähnt.
Die Agentur schätzt für das Jahr 2017 ein Wachstum des realen BIP von 1,6% und für 2018 von 1,7%. Da die verfügbaren Einkommen im deflationären Umfeld zugenommen hätten, dürfte die interne Nachfrage noch mehr zum Wachstum beitragen als in frühen Jahren, heisst es.
Laut S&P ist die Schweiz eine der offensten Volkswirtschaften in Europa. Die exportorientierten Sektoren - und dabei vor allem die pharmazeutische Industrie - hätten sich an den gestiegenen Frankenkurs angepasst, auch wenn preissensitivere Sektoren wie etwa der Tourismus gelitten hätten. Viele Sektoren - u.a. auch die Finanzdienstleistungsindustrie - dürften allerdings empfindlich auf Unsicherheiten im internationalen Umfeld reagieren. In diesem Zusammenhang wird etwa der Brexit genannt.
(AWP)