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Eschenbach / LU
mittlere Wohnbevölkerung 2500, Fläche 13,21 km2
K.+F. Spricht man heute von Eschenbach, so meint man die blühende Gemeinde im oberen Seetal und vergisst leicht, das Eschenbach in früherer Zeit zirka 3-4 km weiter südöstlich im Bereich der heutigen Gemeinde Inwil lag. Hier, nahe bei der Einmündung des Rotbachs in die Reuss und südlich der Siedlung Inwil hatten die Freiherren von Eschenbach ausser der Burg und gleichnamigen Stadt ein Augustinerinnenkloster gegründet. Das Kloster wurde an die heutige Stelle verlegt und nahm 1588 die Zisterzienserregel an.
Das heutige Eschenbach ist verkehrsmässig sehr gut erschlossen. Die Seetalbahn verbindet das Dorf mit Luzern und dem unteren Seetal, und nach allen Richtungen sind gute Strassenverbindungen vorhanden. Viele Industrie- und Gewerbebetriebe schaffen eine gute Beschäftigungslage.
An Sehenswürdigkeiten sind zu erwähnen: die neubarocke doppeltürmige Pfarrkirche, die Klosterkirche, erbaut 1909-1912, und vor allem das Zisterzienserinnenkloster mit dem spätgotischen Konventsgebäude aus dem Jahre 1584. Die Nonnen in diesem geschlossenn Kloster beschäftigen sich nebst den täglichen Gebeten und Andachten vor allem mit der Herstellung von Stickereien und haben sich auf diesem Gebiet einen bedeutenden Namen geschaffen.
Die Siebenschläfer-Kapelle und ein typisches Luzerner Bauernhaus im Acher