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Angeb. Hydrozephalus vs. Subduralhämatom
Links im Bild: Hier handelt es sich um einen geshunteten Hydrozephalus ohne erkennbare Makrozephalie; eine chronische Shuntdysfunktion muss allerdings wegen der Augensymptome ausgeschlossen werden. Rechts im Bild: Hier liegt ein chronisches Subduralhämatom bei incidental injury vor. Bei klinisch nicht offensichtlicher Makrozephalie können nebst den Daten der Kopfumfangmessung Augensymptome wie Abducensparese, Sonnenuntergangsphänomen, Staungspapillen und Strabismus auf einen Hydrozephalus hinweisen, aber auch auf ein chronisches Subduralhämatom. Bei der letztgenannten Pathologie kann ein Caput quadratum ein charakteristisches Merkmal sein. Dazu kommen oft anamnestische, klinische und radiologische Daten für ein incidental injury (=battered child syndrome).
Bei beiden Pathologien fallen zunächst die Augenbefunde auf. Links im Bild: Ein Strabismus convergens und ein angedeutetes Phänomen der untergehenden Sonne. Das Gesicht ist sonst unauffällig. Rechts im Bild: Die Lidspalte ist auf der linken Seite geschlossen. Es fallen deutliche Stirnhöcker und ein leichtes Caput quadratum auf bei einem verweinten Gesicht.