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Der ETH-Bereich besteht aus den zwei Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich (ETH Zürich) und in Lausanne (EPFL) und den vier Forschungsanstalten Paul Scherrer Institut (PSI), Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und Eidgenössische Forschungsanstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag). Der ETH-Rat ist das strategische Führungs- und Aufsichtsorgan des ETH-Bereichs.
Die ETH Zürich und die EPFL sind technisch-naturwissenschaftliche Hochschulen des Bundes. Sie orientieren sich in Lehre und Forschung an den höchsten Standards und geniessen weltweit ein hohes Ansehen. Regelmässig belegen sie in den internationalen Hochschulrankings Spitzenpositionen. Ihre Studiengänge sind eng mit der Forschung verknüpft und sie bereiten die Absolventinnen und Absolventen auf eine Karriere in einem globalen Umfeld vor, ob im akademischen Bereich, in der Wirtschaft und Industrie, im öffentlichen Sektor oder als Unternehmerinnen und Unternehmer.
Die Forschungsanstalten des ETH-Bereichs sind primär in der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung tätig. Zusätzlich erbringen sie wissenschaftliche und technische Dienstleistungen und beteiligen sich an Lehre und Forschung an Hochschulen. Ihre teilweise einzigartigen Forschungseinrichtungen von internationaler Bedeutung stehen auch externen Forscherinnen und Forschern zur Verfügung. Über einen effizienten Wissens- und Technologietransfer trägt der gesamte ETH-Bereich zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzung des erarbeiteten Wissens bei.
Der ETH-Bereich zählte 2016 insgesamt fast 30'000 Studierende und Doktorierende, über 800 Professorinnen und Professoren und rund 18'000 Stellenäquivalente.
Der Ursprung des ETH-Bereichs geht auf den 7. Februar 1854 zurück. Damals stimmte der Nationalrat dem „Bundesgesetz betreffend die Errichtung einer polytechnischen Schule“ zu und schuf damit die Grundlage für die Eröffnung der ETH Zürich am 15. Oktober 1855. Die EPFL wurde 1969 in den ETH-Bereich integriert (vormals École polytechnique de l’Université de Lausanne).
Der ETH-Bereich ist dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) zugeordnet. Die zuständigen Verwaltungseinheiten innerhalb des WBF sind das Generalsekretariat WBF sowie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Die gesetzliche Grundlage bildet das Bundesgesetz über die Eidgenössischen Technischen Hochschulen vom 4. Oktober 1991 (ETH Gesetz).