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Eine Arbeitsgruppe (AG) analysierte das Verkehrsaufkommen und erarbeitete kurz-, mittel- und langfristige Lösungen, um die Staubildung zu verringern, wie die Urner Regierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage aus dem Landrat am Freitag schreibt. Für die Oster- und Sommerferien 2023 hatte die AG mehrere Massnahmen definiert.
Die Einflussmöglichkeiten auf den Verkehr seien gering, schreibt der Regierungsrat weiter. An drei Tagen hätten die Massnahmen nicht ausgereicht. Es sei zu Staus auf den Kantonsstrassen gekommen. Die gewonnenen Daten sollen in die Planung für die Oster- und Sommerferien 2024 einfliessen, die Massnahmen optimiert werden.
Die Massnahmen für 2024 will die AG im Februar dem Steuerungsausschuss - bestehend aus der Sicherheitsdirektion, der Baudirektion und dem Bundesamt für Strassen (Astra) - unterbreiten. Was das konkret für Massnahmen sind, könne erst kommuniziert werden, wenn die Auswertung abgeschlossen sei.
Ungleichbehandlung bemängelt
In der Kleinen Anfrage des Landrats wurde die konsequente Schliessung der Autobahnauffahrt in Göschenen Richtung Süden kritisiert. Diese Massnahme sei nur am Nordportal des Gotthardtunnels angewendet worden. In Airolo TI sei es weiter möglich gewesen, zur vollen Stunde die Auffahrt Richtung Norden zu nutzen, so der Wortlaut. Dies hätte zu einer Ungleichbehandlung geführt.
Die Regierung hält in ihrer Antwort fest, dass die Situation der beiden Kantone nicht miteinander vergleichbar sei. Dennoch sei man um eine Gleichbehandlung bemüht. Es sei das Astra, welches die Massnahmen zwischen den beiden Kantonen koordiniere.
Sobald die Verkehrszahlen jedoch vorlägen, könne man sich über eine eventuelle zeitlich eingeschränkte Öffnung der Autobahnauffahrt in Göschenen während der Zeit der Wintersperre am Gotthardpass Gedanken machen, so der Regierungsrat.