Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03285.jsonl.gz/520

Atmung und Bewegung im Einklang – darauf zielen Qi Gong-Übungen. Regelmässige und routinierte Anwendung von Qi Gong führt zu einer Senkung des Blutdruckes, zu einer Vertiefung des Atems, einer Beruhigung des Pulses und zu einer allgemeine Entspannung der Muskulatur.
Qi Gong (gesprochen tschi-gung) bedeutet in etwa «Übungen mit der Lebensenergie». Bestimmte Körperhaltungen und eine konzentrierte Atmung sorgen dafür, dass der Energiestrom (Qi) in Bewegung bleibt oder wieder in Bewegung kommt. Die Wirkung der Übungen beugt Erkrankungen vor und erhöht damit die Widerstandskraft des Körpers.
Seinen Ursprung hat Qi Gong der Legende nach in Tierbeobachtungen. Es war aufgefallen, dass Tiere im Vergleich mit den Menschen eine bessere Gesundheit besitzen. Zurückgeführt wurde dieser Umstand auf die regelmässigen Bewegungsfolgen, welche Tiere ausführen.
Neben dem medizinisch orientierten «Qi Gong» entstand auch noch Tai Chi Chuan, auch Schattenboxen genannt: Die kämpferische Richtung ist bei uns besser bekannt unter der Bezeichnung Kung Fu.