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Die Machtverteilung in Schweizer Verbänden unterscheidet sich nach der Verbandsgrösse, dem Tätigkeitsfeld und dem Angestelltenstatus der Geschäftsleitung.
Verbände sind in ihrer Leitung durch ein Nebeneinander von Ehren- und Hauptamt, also von Präsidentschaft und Management geprägt. Diese Konstellation führt zu einer Verteilung von Macht und Einfluss, die sehr unterschiedlich ausfallen kann. In diesem Beitrag wird am Beispiel von Schweizer und internationalen Verbänden gezeigt, durch welche Faktoren sich die Machtverteilung erklären lässt. Die Grösse des Verbands und der Angestelltenstatus der Geschäftsführer erweisen sich als die wichtigsten Erklärungsfaktoren; diese sind aber auch mit einer ungleichen Verteilung von Männern und Frauen in den Geschäftsleitungspositionen verbunden. Zudem zeigen sich im Vergleich von Wirtschafts und Berufsverbänden auf der einen Seite sowie Gesundheitsorganisationen auf der anderen auch Sektorenunterschiede.
Markus Gmür