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127 votierten dagegen, 35 enthielten sich. Das ukrainische Parlament nahm das umstrittene Partnerschaftsabkommen mit der Europäischen Union im Beisein von Präsident Petro Poroschenko einstimmig an.
Auf 2016 verschoben wurde die Umsetzung eines von Russland kritisierten Freihandelspakets in dem Abkommen. Damit ging Brüssel auf russische Bedenken ein.
Die östlichen Regionen sollen demnach für drei Jahre unter eine teilweise Selbstverwaltung gestellt werden. Zudem billigten die Parlamentarier am Dienstag ein Amnestiegesetz für prorussische Separatisten. (wst/sda/dpa)
Die US-Regierung verringert angesichts der angespannten Lage im Ukraine-Konflikt mit Russland ihre Botschaftspräsenz in Kiew. Die freiwillige Ausreise nicht unmittelbar benötigter Beschäftigter wegen der anhaltenden Bedrohung durch russische Militäraktionen sei genehmigt worden, teilte das US-Aussenministerium mit. Familienangehörige von Diplomatinnen und Diplomaten wurden aufgefordert, die Ukraine zu verlassen. Einem Bericht der «New York Times» zufolge erwägt US-Präsident Joe Biden nun sogar die Entsendung von mehreren Tausend US-Soldaten zu Nato-Verbündeten im Baltikum und in Osteuropa. Über die jüngsten Entwicklungen in der Krise wollen die Aussenminister der EU-Staaten sich mit ihrem US-Kollegen Antony Blinken an diesem Montag austauschen.