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Nach einem erfolgsversprechenden Start ins Jahr, war Interroll zunächst vorsichtig optimistisch für das Geschäftsjahr 2023, hat aber darauf verwiesen, dass die wirtschaftliche Entwicklung weiter beobachtet werden muss. Das Jahr hat mit einem niedrigeren Auftragsbestand begonnen und der Lagerbestand bei Kunden im Produktgeschäft war im Vergleich zum Vorjahr wesentlich höher. Die Prognose war daher, dass dieser Abbau bis Ende des ersten Quartals 2023 abgeschlossen ist.
Jedoch hat es sich abgezeichnet, dass es zu weiteren Verschiebungen von Endkundenprojekten gekommen ist, was zu einem verzögerten Abbau der Lager führt. Hinzu kommt eine generelle Konjunkturabkühlung speziell in der Region Europa und Mittlerer Osten (EMEA), während eine Erholung in Asia-Pazifik nur langsam und verzögert eintritt. Die Region Amerikas entwickelt sich weiter positiv.
Auch der Schweizer Franken hat aufgrund seiner Entwicklung einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den konsolidierten Umsatz. Das Ergebnis für das erste Halbjahr 2023 wird deshalb niedrigerer ausfallen als im Vorjahr.
Wir beobachten weiterhin die Entwicklung der Pipeline und sehen die temporäre Verschiebung der Projekte als Folge der aktuell geringeren Nachfrage. Mittelfristig sieht Interroll jedoch alle fundamentalen Treiber intakt, und es wird von einer erhöhten weltweiten Nachfrage nach Materialflusslösungen ausgegangen. Interroll ist daher mit einer führenden Technologieplattform und Kapazitäten für zukünftiges Wachstum sehr gut gerüstet.