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In Champfèr haben sich gestern Dienstag wegen der vereisten Fahrbahn an derselben Strassenkreuzung zwei Verkehrsunfälle ereignet. Mehrere unfallbeteiligte Personen mussten ins Spital eingeliefert werden, darunter ein Kleinkind.
Die Unfallserie begann am gestrigen Dienstagnachmittag gegen 17:00 Uhr. Ein italienischer Automobilist fuhr von Champfèr kommend in Richtung Engadinerstrasse H27. Da die Strasse vereist war, konnte der 20-Jährige den Personenwagen nicht mehr bremsen und rutschte in die Hauptstrasse hinein, wo es zu einer Frontalkollision mit einem in Richtung St. Moritz fahrenden 30-jährigen Italiener kam.
Unmittelbar danach passierte am selben Ort ein zweiter Verkehrsunfall, bei dem der Linienbus Nr. 3 beteiligt war: ein italienischer Chauffeur fuhr mit dem Linienbus von Champfèr kommend in Richtung Südanschluss der Engadinerstrasse. Der 45-Jährige konnte den Bus nicht mehr anhalten und rutschte ebenfalls in die Hauptstrasse hinein.
Der Bus kollidierte darauf auf der Hauptstrasse gemäss Kantonspolizei Graubünden mit einem Personenwagen einer Frau, die ein Kleinkind dabei hatte und in Richtung Silvaplana fuhr. Das Auto der 31-jährigen Schweizerin wurde vom Bus erfasst, über die Fahrbahn geschleudert und kollidierte darauffolgend mit einem in Richtung St. Moritz fahrenden Auto eines 65-jährigen Schweizers.
Bei den beiden Unfällen erlitten vier Personen Verletzungen: die beiden Automobilisten des ersten Unfalls sowie die Frau mit ihrem Kleinkind wurden durch die Rettung Oberengadin zur Kontrolle nach Samedan ins Spital Oberengadin transportiert. Alle beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Fotos: Kantonspolizei Graubünden
Foto in Header: „Unfallstelle von Champfèr kommend in Richtung Engadinerstrasse“