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Der Star von YB-Gegner Villarreal ist eigentlich der Trainer. Denn Unai Emery ist vierfacher Europa-League-Sieger. Eine Marke für die Ewigkeit.
Am Montag geriet Unai Emery in die Schlagzeilen, weil er als neuer Kronfavorit auf den freien Trainerjob beim neuerdings schwerreichen Newcastle United gehandelt wird. «Ich weiss darüber nichts», sagt Emery und versucht damit, die vor dem Spiel am Dienstagabend gegen YB aufgekommene Unruhe im Keime ersticken zu lassen.
Doch ob ihm das wirklich gelingt? Denn schliesslich kommt es nicht von ungefähr, dass der 49-jährige Baske ein gefragter Mann ist. Nicht weniger als viermal hat Emery schon die Europa League gewonnen. Dreimal mit Sevilla (2014 – 2016) und in diesem Jahr auch mit Villarreal. Es war für den Klub aus dem Osten Spaniens der grösste Erfolg der Vereinsgeschichte und ermöglichte die Teilnahme an der diesjährigen Champions League.
«Mit dem ersten Pokal wirst du getauft»
Im Video (oben) spricht Emery über seine einzigartige Erfolgsgeschichte. «Beim ersten Pokalgewinn ist es so, als würdest du als Trainer getauft», sagt er, «und während der erste Titel für die Fans war, so war der zweite eher für mich. Und der letzte war anders, weil es der erste Titel mit Villarreal war.»
Diese Erfolge hätten ihm grosses Ansehen gebracht, doch all dieses Ansehen würde ihm nichts bringen, wenn nicht weitere Erfolge folgen würden: «Man muss sich immer wieder neue Herausforderungen suchen.» Emerys kurzfristige Herausforderung heisst am Dienstagabend YB, die längerfristige könnte der Job beim ambitionierten Newcastle sein.
In der Premier League versucht hat er sich schon 2018. Mit überschaubarem Erfolg. Nach knapp anderthalb Jahren wurde Unai Emery beim FC Arsenal entlassen.