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Sieben Folgen, mit sieben Stops – jeder Stop ist ein Chakra.
Sieben Energiezentren des Menschen und ihre Kristalle als Begleiter für das ganze Leben
Das Wort „Chakra“ kommt aus dem Sanskrit, der heiligen Sprache der Hindu und bedeutet „Rad“ oder „Wirbel“.
Chakren sind tatsächlich vergleichbar mit Wirbeln, die sich in ständiger kreiselnder Bewegung befinden und immer aktiv sind.
Wie wir alle wissen, ergänzen sich die männliche Energie „Yang“ und die weibliche Energie „Yin“ gegenseitig, Dank der Drehrichtung eines jeden Chakras.
Die Drehrichtung wechselt nach rechts oder links und ist nur vom Geschlecht bestimmt.
Im „Zentrum“ oder im innersten Punkt aller Chakren gibt es einen Kanal, in Form eines Stiels, der sich mit der irbelsäule verbindet und so die Chakren mit den „Sushumna“ vereinigt.
Er ist in seiner ganzen Länge der wichtigste energetische Kanal in der Wirbelsäule. Ausgehend vom untersten Punkt, verläuft er sofort über dem ersten Chakra, bis ins Zentrum des Kopfes, das heisst, bis unter das siebte Chakra.
An seinen Seiten befinden sich zwei weitere, sehr dünne Kanäle, in denen die Lebenskraft fliesst, die sogenannte Energie „Prana“.
In diesen dünnen Kanälen fliessen Nadi und Prana zwar nicht parallel zum zentralen Kanal, aber sie treffen sich an gewissen Punkten.
Am rechten Nasenloch ist noch ein Kanal angeschlossen und durch diesen wird die positive, elektrische Energie, genannt „Pingala“, aufgenommen. Die negative, magnetische Energie, „Ida“ hingegen wird durch das linke Nasenloch aufgenommen.
Im Moment des Zusammentreffens dieser beiden Nadi oder besser gesagt, der elektrischen, positiven Energie und der magnetischen, negativen Energie, bildet sich eine Spirale, ein Wirbel – ein Chakra.
„Eine Energiequelle sprudelt aus dem Zentrum des Körpers heraus. Schenkt ihr Eure Unterstützung, verzaubert sie und sie wird zu Euch sprechen!“
- Den Ping Dac –
Die antiken, orientalischen Texte sprechen von 88'000 Chakren. Die meisten von ihnen sind sehr klein und spielen keine wichtige Rollen im energetischen System.
Es existieren sieben wichtige Chakren, die sich auf der ganzen Linie der Wirbelsäule im Innern des Körpers befinden.
Sie sind alle miteinander verbunden; wenn eines nicht mehr funktioniert, beeinflusst dies in den meisten Fällen die Aktivität des ihm nahestehenden Chakras.
Jedes Chakra wird mit einer Farbe, einer Drüse, einem Element, einem Ton, einem Planeten und natürlich einem Kristall in Verbindung gebracht.
DAS ERSTE CHAKRA: „MULADHARA“ - „ICH MÖCHTE“
Das erste Chakra, „Muladhara“ genannt, ist das Chakra der Wurzel, das Basis-Chakra.
Sein Symbol ist die vierblättrige Lotosblüte. Die, im Schlamm wachsende Lotusblume ist die heilige Blume Indiens und daher als Symbol des ersten Chakras naheliegend.
Lage: zwischen dem Kreuzbein und dem Anus
Drehrichtung: Männlich – Yang: Uhrzeigersinn; Weiblich – Yin: Gegenuhrzeigersinn
Farbe: leuchtendes Rot
Element: Erde
Drüsen: Nebennieren
Sinn: Geruchssinn
Ton: „LA“
Planet und astrologisches Zeichen: Mars – Widder; Venus – Stier; Saturn – Steinbock
Kristalle und Steine:
Anregende Kristalle sind der Rubin, der rote Jaspis, die Koralle, der Hämatit, der Obsidian, der schwarze Turmalin und der Rauchquarz; wohingegen der Sodalit und der blaue, bzw. der türkisfarbene Fluorit eine beruhigende Wirkung besitzen
Das erste Chakra hat sehr wichtige Öl-Essenzen, die, genau wie die Kristalle, in zwei Gruppen eingeteilt sind:
Anregend: Lavendel und Salbei
Beruhigend: Jasmin und Wacholder
Wie schon erwähnt, liegt das erste Chakra zwischen dem Kreuzbein – Anus und den Genitalien, am unteren Teil der Wirbelsäule.
Es hängt mit der Funktion des Fortpflanzungsapparates, des Kreislaufes und der Nebennieren zusammen, beeinflusst die Aktivität der unteren Extremitäten, sprich der Beine und aller harten Teilen, wie Wirbelsäule, Knochen, Nägel und Zähne.
Im Hinblick auf seine Lage, hat es eine starke Verbindung zum alltäglichen Leben und die Sicherheit und Fähigkeit, den Alltag zu bewältigen, hängt tatsächlich von der Energiemenge des ersten Chakra ab.
Wir können es gleichsetzen mit der Muttererde oder auch mit dem Geruchssinn eines neugeborenen Babys und es als Verbindung und Kontakt zu den eigenen Wurzeln oder auch, einfacher ausgedrückt, „sich mit beiden Beinen auf der Erde zu befinden“, ansehen.
Jeder sogenannte Stop dieses ersten Chakras, ein Mangel oder ein Überfluss der Farbe Rot, kann Schmerzen im Rückgrat, Probleme mit den Drüsen und unerklärliche, andauernde Karies bewirken.
Man kann dies als Alarmsignal und wichtigen Hinweis verstehen – als einen Hilferuf unseres ersten Chakras!
Bei allfälligen Beschwerden steht natürlich ein Arztbesuch und das Vertrauen in unsere Ärzte an erster Stelle, aber gleichzeitig können wir uns ohne weiteres auch an unsere Freunde, die Kristalle, wenden und durch sie Linderung finden.
Den eigenen Körper zu kennen, ist eine „heilige Aufgabe“ für uns alle und warum sollten wir nicht die wertvollen Geschenke der Natur akzeptieren?
Hier zwei Ratschläge, die wir nicht unterschätzen sollten:
RUBIN:
Man benutzt die Wurzel des Rubins, nicht den Stein.
Er wird als echter Katalysator von Energie angesehen und eignet sich in Fällen von Kreislaufstörungen und schmerzhaften Regelblutungen; ausserdem ist er sehr hilfreich bei Blutarmut.
Wenn wir ihn mit einem Pflaster, für 6 bis 7 Stunden, am Unterleib oder an der Innenseite der Schenkel befestigen, kann er uns optimale Ergebnisse liefern.
OBSIDIAN:
Der Obsidian ist der Feind „Nummer Eins“ der Viren „Simplex“ und „Zoster“.
Er schützt und hilft bei Harnwegs- oder Unterleibsentzündungen, stärkt den Haarwuchs und kräftigt die Fingernägel.
Einen Obsidiananhänger am Hals zu tragen, bewirkt ein Erwecken des ersten Chakras. Man sollte allerdings darauf achten, sich mit ihm allein und nicht mit anderen Edelsteinen zusammen, zu schmücken.