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Burma treibt die wirtschaftliche Öffnung weiter voran. Die neue Fabrik sei Teil einer Investition von insgesamt 200 Millionen Dollar in dem asiatischen Land, teilte der Getränke-Konzern aus Atlanta mit. Damit ist Coca-Cola eines der ersten Unternehmen, das nach Aufhebung der US-Sanktionen in Birma investiert. Erst im November 2012 hatte Barack Obama als erster US-Präsident das Land besucht und die Reformpolitik gewürdigt.
Schon im vergangenen Jahr waren Getränke wie Coke, Fanta und Sprite nach rund 60 Jahren Abstinenz zum Verkauf nach Birma zurückgekehrt. Damit bleiben nur Kuba und Nordkorea, in denen Coca-Cola-Produkte offiziell weder gekauft noch verkauft werden können.
Gefangenen werden freigelassen
Gleichentags gab Burmas Präsident Thein Sein hat die baldige Freilassung aller noch inhaftierten politischen Gefangenen angekündigt. «Ich möchte keine politischen Häftlinge im Gefängnis sehen», sagte Thein Sein in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache. Menschenrechtsorganisationen vermuten, dass sich noch etwa 200 politische Gefangene in Burmas Gefängnissen befinden.
Seit seinem Amtsantritt im März 2011 setzte Thein Sein umfangreiche politische und wirtschaftliche Reformen um. Hunderte politische Gefangene wurden freigelassen. So liess die Regierung etwa kurz vor dem Besuch von US-Präsident Barack Obama im November 2012 mehr als 50 politische Häftlinge frei. Zuvor hatte es bereits für etwa 800 politische Gefangene eine Amnestie gegeben.
(se/muv/sda/reuters)