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Der ersten Ständeratspräsidentin der Schweiz wird zum 10. Todestag eine besondere Ehre zuteil: Ein eigener Platz. Der Josi-J.-Meier-Platz befindet sich unmittelbar vor dem Haus, in welchem die Luzernerin gelebt hat.
Am 4. November 2016 jährt sich der Todestag von Josi J. Meier, der ersten Ständeratspräsidentin der Schweiz, zum zehnten Mal. Am 31. August 2016 hätte sie ihren 90. Geburtstag feiern können.
In Würdigung ihrer grossen Leistungen zum Wohle der Öffentlichkeit sowie als Dank und Anerkennung wird Josi J. Meier von der Stadt Luzern mit dem Josi-J.-Meier-Platz geehrt. Dieser befindet sich unmittelbar vor dem Haus an der Reuss, in welchem sie gelebt hat (Im Zöpfli, nahe der Reussbrücke).
Die Luzernerin engagierte sich zeitlebens für den sozialen Ausgleich, für Frauenrechte und für das Verhältnis der Schweiz zum Ausland. Sie wurde 1971 in den Grossen Rat des Kantons Luzern (heute Kantonsrat) und im Herbst 1971 als eine der elf ersten Frauen in den Nationalrat gewählt. Von 1983 bis 1995 hatte sie Einsitz im Ständerat und war 1991/1992 dessen erste Präsidentin.
1991 verliehen ihr die Universität Freiburg im Üchtland und 1994 die Universität Luzern die Ehrendoktorwürde. 1991 erhielt sie die Ehrennadel der Stadt Luzern. Dank ihrer volksverbundenen Art war Josi J. Meier über alle Parteigrenzen hinweg in allen Kreisen der Bevölkerung anerkannt und geschätzt.