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Ursprung der Verschmutzung ist wahrscheinlich die Sauberwasserkanalisation, die das Regenwasser aus einem Wohnviertel in Le Paquier in den Bach Prâ Melê leitet. Vermutlich wurde die schädliche Flüssigkeit in einen Einlaufschacht geschüttet und gelangte so ins Gewässer.
Der Bach Prâ Melê enthält eine grosse Population von Dohlenkrebsen. Es wurden fast 300 tote Tiere eingesammelt. Es kann davon ausgegangen werden, dass mehr als 1000 Individuen von einer Population von etwa 5000 verendet sind (Schätzung 2018). Der Dohlenkrebs besitzt den Status "stark gefährdet". Eine Begutachtung zeigte auch einen grossen Schaden an der benthischen Makrofauna (Wasserinsekten).
Errinerung
Gewisse Schadstoffe sind hochgiftig für die Wasserfauna und -flora:
- übermässige Nutzung von Javelwasser für die Reinigung von Dächern und Terrassen;
- Reinigungsmittel für die Reinigung von Autos, Velos usw.;
- Pflanzenschutzmittel; allen voran Insektizide;
- Farbe (das für die Reinigung der Pinsel benutzte Wasser darf nicht über die Schächte entsorgt werden!);
- Zement für kleine oder grosse Arbeiten.
Abfälle und Flüssigkeiten gehören somit unter keinen Umständen in ein Ablaufgitter!
Die Anwendung von Herbiziden auf Wegen, Plätzen, Terrassen und Dächern ist verboten.
Privatschwimmbäder, die schlecht konzipiert wurden oder nicht fachgerecht betrieben werden, können schwere Verschmutzungen in Fliessgewässern oder Funktionsstörungen in den Kläranlagen verursachen. Das Amt für Umwelt hat entsprechende Vorschriften für Privatschwimmbäder herausgegeben.