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Der Referrer, also eine „verweisende Seite“, ist die im Logfile ersichtliche, zuletzt besuchte URL. Dabei geht es also um die Webseite, von der ausgehend der Besucher auf die aktuelle Seite gekommen ist. Entsprechende Informationen werden über den HTTP-Header weitergegeben und in einem Log-File fixiert. Verwendet wird mitunter auch die Schreibweise „Referer“. Das lässt sich darauf zurückführen, dass die Verfasser bei der Dokumentation des HTTP-Protokolls versehentlich eine falsche Schreibung verwendeten und anstelle des Begriffes "Referrer" den Ausdruck „Referer“ nutzten. Über solche Log-Files können die Referrer der einzelnen Besucher ausgewertet werden. So lassen sich Erkenntnisse darüber gewinnen, von wo die größte Anzahl an Besuchern einer Webseite kommt. Sämtliche Maßnahmen des Marketings und der Suchmaschinenoptimierung können so besser überprüft werden und in Bezug auf ihre Effektivität ausgewertet und korrigiert werden.
Wenn ein Referrer versendet wird, bietet das dem Webseiten-Betreiber verschiedene Vorteile:
- Es kann besser festgestellt werden, von wo aus die meisten Anfragen an den Server geschickt worden sind. Das ist vor allem für die Offpage Optimierung von Bedeutung.
- Möglich wird es so auch, Nutzer von verschiedenen Seiten auszuschließen.
- Zusammen mit anderen Faktoren der HTML-Anfrage, lassen sich Funktionen außerdem für besondere Gruppen von Nutzern oder Ländern anpassen.
- Dabei können die Sprache, aber auch die Seiten-Auflösung bei mobilen Endgeräten automatisch angeglichen werden.
Doch wird der der Referrer oder die ganze HTML-Anfrage an den Server nur in wenigen Fällen für diese Möglichkeiten genutzt. In der Regel ist es üblich, dass Webseiten-Betreiber die Informationen, die sie erhalten, lediglich für statistische Erhebungen, mitunter auch für die Offpage-Optimierung oder für die Sperrung mancher Links einsetzen.zur Übersicht