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Heutzutage ist Elektronik aus der Musik kaum mehr wegzudenken.
Sucht man nach den Ursprüngen dieser elektronischen Musik, gilt es viel weiter zurückzugehen als zum Sythesizer.
Im Jahre 1921, vor genau einem Jahrhundert präsentierte der russische Physiker Lev Sergeyevich Termen am 8. Allsowjetischen elektrotechnischen Kongress in Moskau der Öffentlichkeit das Theremin.
In den folgenden Jahren entwickelte sich dieses so genannte Ätherwelleninstrument zum ersten, in Massenproduktion hergestellten, elektronischen Musikinstrument. Und bis heute ist es wohl das einzige, verbreitete Musikinstrument, welches ganz ohne Berührung Töne erzeugt. Dabei senden jeweils eine senkrechte und eine waagrechte Antenne elektromagnetische Felder aus, welche durch die Hände der Spielenden beeinflusst werden. Während die linke Hand die Tonhöhe kontrolliert, reguliert die rechte Hand die Lautstärke.
1928 liess Termen sein Instrument in den USA patentieren. Obwohl es in den 1960er Jahren den Einstieg in die Populärmusik schaffte, behält das Theremin bis heute seinen Nischencharakter.
Radio Corax in Halle hat die Entstehungsgeschichte des Theremins unter die Lupe genommen: