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Ob Schüler, Lernende, Gymnasiasten oder Studenten: Viele schwören bei der Prüfungsvorbereitung auf Energydrinks. Der Konsum von Energie spendenden Getränken soll zu besseren Noten verhelfen. Eine Forschungsgruppe des Departements für Medizin der Universität Freiburg unter der Leitung von Professor Jean-Pierre Montani ist diesem Phänomen nachgegangen.
Energie mit Nebenwirkung
Die Forscher verglichen den Einfluss von Energydrinks und einem Glas Wasser auf die Herztätigkeit und die kognitive Leistungsfähigkeit. Sie konfrontierten eine Reihe von Testpersonen mit einer fünfminütigen Denksportaufgabe. Dabei fanden die Forscher heraus, dass der Blutdruck und die Herzfrequenz bei der Einnahme von Energydrinks während einer mentalen Stresssituation doppelt so stark anstiegen als bei einem Glas Wasser.
Die Kombination der erhöhten Herzfrequenz und des erhöhten Gefässdrucks komme einer massiven Belastung gleich, schreibt die Universität Freiburg in ihrer Pressemitteilung. Die erhöhte Herzleistung aufgrund der Energydrinks verändere aber weder die Gedächtnisleistung noch die kognitiven Fähigkeiten.
«Unerwünschte Folgen»
Die Forscher erkannten, dass nach der Einnahme von Energydrinks sogar ein leicht erhöhtes Stressempfinden vorhanden war. Diese Tendenz ist jedoch statistisch nicht relevant. Zudem resultiert gemäss Pressemitteilung der Universität durch die Kombination von mentalem Stress und dem Konsum von Energydrinks eine Herzbelastung, die im Fall von bestehenden Herzleiden «unerwünschte Folgen» haben könne. lp