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Hormonelle Stimulation
Das Ziel der hormonellen Stimulationsbehandlung ist das Heranreifen von mehreren Eibläschen aus denen bei der Punktion der Eierstöcke die Eizellen gewonnen werden.
Die hormonelle Stimulation wird nach verschiedenen Protokollen, die individuell auf Sie angepasst werden, durchgeführt.
Eizellentnahme
Die Eizellentnahme wird in Zusammenarbeit mit dem Team der Narkose durchgeführt, um eine schmerzfreie Behandlung zu ermöglichen.
Die Punktion (Eizellentnahme) findet in den Räumlichkeiten unseres KinderwunschZentrums und im Beisein des Partners statt.
Um den für Sie idealen Zeitpunkt für die Punktion nicht zu verpassen, sind wir dazu auch am Wochenende für Sie da. Am Tag nach der Punktion kann die Befruchtung beurteilt werden. In der Regel lässt man zwei respektive drei befruchtete Eizellen sich zum Embryo weiterentwickeln. Die überzähligen befruchteten Eizellen, die nicht in die Gebärmutter zurückgegeben werden, werden in flüssigem Stickstoff bei -197 Grad Celsius eingefroren.
Labor
Es werden zwei Arten der künstlichen Befruchtung unterschieden: die In-Vitro-Fertilisation (IVF) und die Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Der Unterschied zwischen IVF und ICSI ist rein labortechnisch und hat keinen Einfluss auf den Ablauf der hormonellen Behandlung.
IVF
Diese Methode wird bei einem Eileiterverschluss, einer eingeschränkten Eierstockreserve oder einer ungeklärten Sterilitätsursache angewandt. Dabei werden die Eizellen aus dem Eierstock der Frau entnommen und im Reagenzglas mit den aufbereiteten Spermien des Mannes zusammengebracht. Die Befruchtung der Eizelle findet durch die Samenzelle selber statt.
ICSI
Die ICSI wird bei einer stark eingeschränkten Spermienqualität durchgeführt. Dabei wird das einzelne Spermium unter dem Mikroskop in die Eizelle injiziert und so die Befruchtung der Eizelle unterstützt.