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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2013.00065 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Locher Urteil vom 30. Juli 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1957 geborene X.___ war seit dem 4. April 2003 als Betreuerin bei der Y.___ angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversi cherungsanstalt (SUVA) im Rahmen des Bundesgesetzes über die Unfallversi cherung (UVG) obligatorisch versichert (Urk. 13/78 S. 1 ). Am 18. August 2009 stürzte sie mit dem Fahrrad ( Urk. 13/78 S. 1) und zog sich eine dislozierte dis tale Radiusfraktur Typ Smith links und ein Hämatom supraorbital links zu ( Urk. 13/4 S. 2). In der Folge erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen. Am 1 6. Februar 2011 k am d ie Versicherte beim Joggen erneut zu Fall (Urk. 14/1 und Urk. 14/44) und erlitt ein e distale mehrfach intraartikuläre Radiusfraktur rechts ( Urk. 14/17/2-3 S. 1). Auch hierfür erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 6. September 2012 verneinte sie – unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von lediglich 6.03 % – e inen Anspruch auf eine Invalidenrente und sprach de r Versicherten einzig eine Entschädigung für eine Integritätsein busse von 22.50 % zu ( Urk. 13/100 = Urk. 14/53). Die – hinsichtlich des Ren tenanspruchs – erhobene Einsprache vom 1 9. September 2012 ( Urk. 13/104 = Urk. 14/56) wies die Unfallversicherung mit Entscheid vom 1 5. Februar 2013 ( Urk. 13/116 = Urk. 14/66 = Urk. 2) ab. 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 1 5. Februar 2013 ( Urk. 2) erhob die Versi che rte mit Eingabe vom 6. März 2013 Beschwerde und beantragte die Auf hebung des angefochtenen Entscheids und die Ausrichtung einer auf einem Invaliditäts grad von 62.9 % basierenden Invalidenrente ( Urk. 1). Mit Beschwer deantwort vom 1 4. Juni 2013 schloss die SUVA auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 12), was der Beschwerdeführerin am 2 0. Juni 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 15). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Hinsichtlich der Integritätsentschädigung ist die Verfügung der Beschwerdegeg nerin vom 6. September 2012 ( Urk. 13/100 = Urk. 14/53) unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Strittig und zu prüfen ist demnach einzig der Renten anspruch der Beschwerdeführerin. 2. 2.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid ( Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts [ATSG]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [ UVG ]). Invalidität ist die voraus sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs unfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag geldleistungen dahin ( Art. 19 Abs. 1 UVG). 2.2 Entgegen dem Wortlaut von Art. 16 ATSG ist das Valideneinkommen nicht jenes Einkommen, welches die versicherte Person ohne Unfall erzielen könnte, sondern jenes Einkommen, welches sie überwiegend wahrscheinlich ohne Unfall tatsächlich erzielen würde. Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist ent scheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Ren tenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätig keit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Entscheidend ist, was die versi cherte Person verdient hätte und nicht, von welchem Lohn sie gestützt auf den guten Glauben allenfalls hätte ausgehen können ( Rumo-Jungo /Holzer, Recht sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Zürich 2012, Art. 18 S. 127 mit Hinweis auf BGE 134 V 322 E. 4.1 und Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 423/04 vom 2 0. Mai 2005 E. 2.3). Ist in diesem Sinne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die bisherige Anstellung weitergeführt worden wäre, ist gegebenenfalls auf die Gesamtarbeitsvertrags (GAV)- Lohnent wicklung abzustellen, zum Beispiel wenn die konkreten Lohnangaben der früheren Arbeitgeberin von Unsicherheiten behaftet sind (Meyer, Rechtspre chung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 2010, Art. 28a S. 301 mit weiteren Hinweisen). 2.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Sta tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die von der SUVA zusammengestellte Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) heran gezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen). 2. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihr e Zuverlässigkeit beste hen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einh o lung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zu verlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellun g en, so sind ergänzende Abklärungen mittels unabhängiger Begutachtung vor zune hmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweis ). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 1 5. Februar 2013 bei der Beurteilung der verbliebenen unfallbedingten Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf die Einschätzung des Kreisarztes Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und erwog, der Be schwer deführerin sei unter Einhaltung des kreisärztlich formulierten Zumutbar keitsprofils die Ausübung einer vollzeitlichen T ätigkeit möglich (Urk. 2 S. 4 f.). Für die Festlegung des Valideneinkommens sei auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin abzustellen. Das Invalideneinkommen sei mittels DAP zu ermit teln. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 58‘320.-- und einem Invalidenein kommen von Fr. 56‘442.65 resultiere eine rentenausschliessende Erwerbsein busse von (gerundet) 3 % ( Urk. 2 S. 6 ff.). 3.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, auf das vom Kreisarzt ermittelte Zumutbarkeitsprofil könne nicht abgestellt werden. Denn es weiche von der Beurteilung der behandelnden Ärztin am A.___, B.___, und des Hausarztes ab. Bei der Festlegung des Valideneinkom mens sei nicht ihr zuletzt erzielter Verdienst herangezogen worden, sondern die das Jahr 2013 betreffen den hypothetischen Angaben ihrer Arbeitgeberin. Die der Ermittlung des Invalideneinkommens zugrunde gelegten DAP würden ihren Fähigkeiten nicht angemessen Rechnung tragen. So würden drei DA P keine Teilzeitarbeit erlauben und zwei DAP seien in Bezug auf ihre medizinische Zumutbarkeit zweifelhaft ( Urk. 1 S. 2). Korrekterweise betrage das Validenein kommen Fr. 71‘657.- - und das Invalideneinkommen Fr. 26‘568.75, was zu einem Invaliditätsgrad von 62.9 % führe ( Urk. 1 S. 17). 4. 4.1 Aus den medizinischen Akten gehen übereinstimmend folgende Diagnosen her vor ( Urk. 13/4-5, 13/9, 13/11, 13/13, 13/16, 13/19, 13/ 24, 13/26, 13/30, 13/41, 13/43, 13/50, 13/52, 13/60, 13/63, 13/71, 13/74, 13/112, 14/17, 14/24, 14/29-30, 14/40 und 14/61) : - Mässige Radiocarpalarthrose sowie relativer Ulnavorschub und vollstän dig fehlender TFCC Handgelenk links bei - Status nach dislozierter, distaler, intraartikulärer Radiusfraktur, ver sorgt mit handgelenksüberschreitendem Fixateur externe am 19. August 2009 - Status nach offener Reposition und palmarer Plattenosteosynthese dis taler Radius am 2 5. September 2009 - Status nach partieller Osteosynthesematerialentfernung bei intraarti ku lärer Schraubenlage am 1 0. Februar 2010 - Status nach bilanzierender Handgelenksarthroskopie links am 9. September 2010 - Radiocarpalarthrose rechts bei - distaler, mehrfach intraartikulärer Radiusfraktur - Status na ch arthroskopisch unterstützter palmarer Plattenosteosyn these am 2 1. Februar 2011 - Verdacht auf zunehmend symptomatische Rhizarthrose links Dass über den 3 1. Mai 2012 hinaus noch mit einem namhaften Behandlungser folg zu rechnen gewesen wäre, ist aufgrund der Akten nicht anzunehmen ( Urk. 13/71 und Urk. 14/40). Insofern wurde von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht beanstandet (vgl. Urk. 1), dass die Beschwerdegegnerin ihre Heilbe handlungskosten - und Taggeldleistungen per 3 1. Mai 2012 einstellte und einen Rentenanspruch per 1. Juni 2012 prüfte (Urk. 13/90; vgl. hiezu Art. 19 Abs. 1 UVG). 4.2 Was die konkret verbl iebenen Folgen der fraglichen Unfallereignisse und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit anbelangt, kann den Akten im Wesentli chen Folgendes entnommen werden: Nachdem er die Beschwerdeführerin am 1 2. März 2012 kreisärztlich untersucht hatte, hielt Dr. Z.___ in seinem gleichentags verfassten Bericht (Urk. 13/74) fest, der Versicherten sei eine leichte Arbeit mit Maximalbelastung bis zehn Kilogramm und selten auszuübenden, kraftfordernden Bewegungsbelastungen – ins besondere auf der linken Seite – möglich. Nicht zumutbar seien Tätigkei ten, die zu starken Vibrationen oder Schlägen auf die Handgelenke führen. Eine geeignete Tätigkeit könne vollzeitig ausgeübt werden (S. 7). 4.3 Dr. med. C.___, Leitende Ärztin Handchirurgie am A.___, konnte sich am 9. Mai 2012 der kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung nicht anschlies sen. Sie hielt die Ausübung eines Halbtagespensums mit einer Gewichtslimite von zwei Kilogramm für möglich. Gleichzeitig bat sie den Kreisarzt um erneute Überprüfung seiner Beurteilung, da er bezüglich einer Langzeitbeurteilung ver sierter sei ( Urk. 13/85 S. 1). 4.4 Die am 1 1. und 1 2. Juli 2012 am D.___ durchgeführte Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL, Urk. 13/96 und Urk. 14/49 ) ergab, dass die von der Beschwerdeführerin abgegebene Beschreibung ihrer Schmerz en und Einschränkungen, ihr Schmerz verhalten und die Konsistenz gut gewesen seien. Ihr Leistungsverhalten müsse aber als schlecht beurteilt werden. Sie habe sich bei zehn Tests, bevor eine funktionelle Leistungslimite habe beobachtet werden können, selber limitiert. Die Resultate der physischen Leistungstests seien aus diesem Grund nur teil weise verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem Effort eine bessere Leistung hätte erbracht werden können. Die bisher ausgeübte Arbeit als Hilfs pflegerin sei mit Ausnahme des Transfers von Patienten in oder aus dem Roll stuhl vollzeitlich möglich. Weitere leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seien der Beschwerdeführerin zu 100 % zumutbar, wobei die Gewichtslimite beim Heben bei 12.5 Kilogramm liege (S. 3) 4.5 In ihrem im Auftrag der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erstellten Bericht vom 1 9. September 2012 ( Urk. 14/58/8-11) bestätigte Dr. C.___ die Zumu tbarkeit einer halbtägigen Ausübung der bisherigen Tätigkeit bei einer maximalen Belastung von zwei Kilogramm an beiden Handgelenken. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit wenig Belastung der Handgelenke sei hingegen vollzeitlich möglich (S. 3). 5. 5.1 Gestützt auf die medizinischen Akten, die Ergebnisse der bildgebenden Abklä rungen und die anlässlich der Untersuchungen vom 2 4. Januar 2011 (Urk. 13/52) und 1 2. März 2012 (Urk. 13/74) selbst erhobenen Befunde sowie unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden gelangte Dr. Z.___ in seiner einleuchtend begründeten und damit grundsätzl ich beweiskräftigen (vgl. E. 2.4 hievor ) Beurteilung vom letztgenannten Datum zum überzeugenden Schluss, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Heben von Lasten über zehn Kilogramm in vollem Pensum zumutbar sei ( Urk. 13/74 S. 7). Seine Einschätzung steht sodann mit der EFL im Einklang, wobei diese sogar noch e ine höhere Gewichtslimite ergab (vgl. Urk. 13/96 = Urk. 14/49). Diesbezüglich ist der Beschwerdeführerin zwar zuzustimmen, dass – anders als im EFL-Bericht erwähnt (S. 1) – weder die Zu weisung durch den Hausarzt erfolgte noch die aufgeführten Diagnosen von ihm erhoben wurden ( Urk. 1 S. 8), dies ändert aber angesichts der klaren Aktenlage in B ezug auf die Diagnose (vgl. vor stehend E. 4.1) nichts daran, dass die Beur teilung nachvollziehbar und schlüssig ist. Objektive Anhaltspunkte, die die Unabhängigkeit der D.___ in Frage stellen würden, sind zudem keine ersichtlich. Überdies begründet nach gefestigter Rechtsprechung ein regelmässiger Beizug einer Begutachtungsinstitution für sich allein genommen keine Befangenheit (BGE 137 V 210 E. 1.3.3). Betreffend den zeitlich zumutbaren Umfang der Arbeitstätigkeit stehen die ärzt lichen Einschätzungen nur scheinbar im Widerspruch zueinander. So bezieht sich die Beurteilung von Dr. C.___ vom 9. Mai 2012 ( Urk. 13/85) auf die bishe rige Arbeit als Pflegehilfe ( Urk. 14/58/8-11 S. 1 und S. 3 ). In einer leidensange passten Tätigkeit wiederum geht auch die behandelnde Medizinerin – in Über einstimmung mit dem Kreisarzt – von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus ( Urk. 14/58/8-11 S. 3). Was die von ihr angegebene Gewichtslimite von zwei Kilogramm respektive einer minimalen Belastung anbelangt ( Urk. 13/85 und Urk. 14/58/8-11 S. 3), zeigt e sie nicht hinreichend nachvollziehbar auf, weshalb die Beschwerdeführerin lediglich minimale Lasten heben kann. Sie begründet ihre Einschätzung vielmehr als mit objektiven Befunden mit dem subjektiven Empfinden der Beschwerdeführerin, was nicht ausschlaggebend sein kann. 5.2 Insofern gibt zu keiner Kritik Anlass, dass die Beschwerdegegnerin auf das kreis ärztliche Zumutbarkeitsprofil ab gestellt hat, zumal dieses von einer tieferen Gewichtslimite als die EFL ausgeht und die ausgewählten DAP ohnehin nur leichte Tätigkeiten (bis maximal fünf Kilogramm) vorsehen (vgl. Urk. 13/77). 6. 6.1 In der Unfallversicherung ist das Valideneinkommen unabhängig davon zu bestimmen, ob die versicherte Person vor dem Unfall ihre Arbeitskraft ganz oder nur teilweise eingesetzt hat. Das vom Gesetz vorgesehene Korrektiv findet sich darin, dass sich das Rentenbetreffnis nach dem reduzierten versicherten Verdienst von Teilzeitangestellten richtet und somit entsprechend geringer aus fällt als bei Vollzeitbeschäftigten. Bei der Festlegung des hypothetischen Vali deneinkommens ist somit von einer vollzeitlich erwerbstätigen Person auszuge hen, die hinsichtlich Fähigkeiten, Ausbildung, Alter und örtlicher Verhältnisse mit der versicherten Person vergleichbar ist ( Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2009 vom 1. Februar 2010 E. 3.1.3 ). 6.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die Versi cherte im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (hier am 1. Juni 2012) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Diesbezüglich steht in tatbeständlicher Hinsicht fest, dass die ehemalige Arbeitgeberin der Versicherten dem seit 2012 in Kraft stehenden Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih untersteht ( Urk. 13/113 S. 1; vgl. auch Art. 1 und Art. 4 des Bundesratsbeschlusses über die Allgemein verbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für den Personalverleih). B is zur unfallbedingten Aufgabe ihrer Erwerbstätigkeit bei der Y.___ war die Versicherte im Stundenlohn beschäftigt ( Urk. 1 S. 3 und Urk. 13/91 S. 1). Dass daran im Jahr 2012 etwas geändert hätte, machte selbst die Beschwerdeführerin nicht geltend (Urk. 1 S. 3 f. ). G estützt auf die Angaben der ehemaligen Arbeit geberin – wobei keine Anhaltspunkte für eine unrichtige Auskunft ersichtlich sind, da e s sich bei der Mitteilungen machenden E.___ um die Lei terin Care handelt (Urk. 13/113), um deren Auskunft auch die Beschwerdeführerin zur Verdeutlichung ihrer Position ersuchte ( Urk. 3/10 S. 1-5 ) – beträ gt der all gemeine Stundenlohn Fr. 31. --. Bei einem Basislohn von Fr. 25.87 ist darin ein Ferienlohn (8.33 % bei 20 Arbeitstagen [vgl. Art. 13 Abs. 1 GAV für den Per sonalverleih ]), eine Feiertagsentschäd igung (3.2 % [vgl. Art. 14 Abs. 1 GAV für den Personalverleih] ) und der Anteil am 1 3. Monatslohn (8.33 % [vgl. Art. 18 Abs. 2 GAV für den Personalverleih]) enthalten (Urk. 13/115 und Urk. 14/65 /4 ). Da die Beschwerdeführerin ihr 5 0. Altersjahr vollendet hat, ist der Stundenlohn basierend auf einem Ferienanspruch von 25 Arbeitstagen (10.6 % [vgl. Art. 13 Abs. 1 GAV für den Personalverleih]) zu berechnen und betr ä gt folglich Fr. 31.6 0. Gestützt auf eine wöchentliche Normalarbeitszeit von 42 Stunden [vgl. Art. 12 Abs. 1 GAV für den Personalverleih]) und unter Berücksichtigung von zehn Feiertagen, wovon durchschnittlich 8.57 auf einen Werktag fallen (= 1.71 Arbeitswochen, womit nebst Berücksichtigung der Ferien 45.29 bezahlte Arbeitswochen resultieren), resultiert damit ein jährliches Einkommen ohne Zulagen von Fr. 6 0 ‘ 108.9 0 (42 x 4 5.29 x Fr. 31. 60 ). Mit Blick auf Art. 20 Abs. 1 des Arbeitsgesetzes, wonach innert zweier Wochen wenigstens einmal ein ganzer Sonntag als wöchentlicher Ruhetag unmittelbar vor oder nach der täglichen Ruhezeit freigegeben werden muss, erscheint die Angabe der Arbeitgeberin, wonach vol lzeitlich arbeitende Mitarbeiter durch schnittlich zwei Mal im Monat am Sonntag Dienst haben ( Urk. 13/115), als nachvollziehbar. Dies bezüglich kann – entgegen der Ansicht der Beschwerde führerin – die Anzahl der von ihr monatlich bei einem Arbeitsp ensum von 40 % geleisteten Sonntagsdienste nicht linear aufgerechnet werden. So würden ge stützt auf ihre Angaben (13 Sonntagsdienste in 7.5 Monaten [ Urk. 1 S. 12]) bei einem Pensum von 100 % 4.33 Sonntagsdienste pro Monat und damit ein jeden Sonntag zu verrichtender Dienst resultieren. Daher ist vielmehr davon auszuge hen, dass die Beschwerdeführerin als Teilzeitbeschäftigte überproportional oft am Sonntag arbeitete. Ausgehend vom gemeldeten Durchschnittswert beträgt damit die Sonntagszulage von 25 % des Basislohn s von Fr. 25.87 m onatlich Fr. 106.45 (8.25 Stunden x Fr. 6.45 x 2 Tage [Urk. 13/ 113 und Urk. 13/ 115]) be ziehungsweise Fr. 1‘ 1 7 1. -- ( Fr. 106.45 x 11) jährlich. Für Arbeitseinsätze bis zwei Stunden bezahlte die Y.___ 2012 eine Fall pauschale von Fr. 15.--. Längerdauernde Einsätze beim gleichen Kunden wur den nicht zusätzlich entlöhnt ( Urk. 3/10 S. 4). Die Beschwerdeführerin gibt an, dass sie 2009 in 7.5 Monaten 60 Einsätze bis z wei Stunden geleistet hatte ( Urk. 1 S. 4), was unbestritten blieb ( Urk. 14). Dabei ist zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin einspracheweise selbst anerkannte, dass sich die Zulagen für die bis zwei Stunden dauernden Einsätze nicht proportional zum Monats lohn, mithin zu m geleisteten Beschäftigungspensum entwickelten (Urk. 13/104 S. 6 Ziff. 3.4), was auch dem Lohnkontoblatt 2009 zu entnehmen ist (vgl. „Weg entschädigung“ von je Fr. 10.--; Urk. 13/76/4). Nach Einsicht in das Lohn kontoblatt, das für das Jahr 2009 bis zum Unfallzeitpunkt Wegentschädigungen in Gesamtbetrag von Fr. 1‘300.-- respektive 130 Kurzeinsätze ausweist ( Urk. 13/76/4), rechtfertigt sich, mit der Beschwerdeführerin jährlich 96 ( 60 : 7.5 x 12) solcher Einsätze anzunehmen. Dies entspricht bei einer Fallpauschale von Fr. 15.-- einer entsprechenden Zulage von Fr. 1‘440.-- ( Fr. 15.-- x 96). Da die Feiertags entschädigung bereits im Stundenlohn enthalten ist und keine Wegpauschale (mehr) ausbezahlt wird ( Urk. 3/10 S. 1 sowie E. 6.2 hievor ), beträgt das Valideneinkommen inklusive Sonntagszulage und Fallpauschalen Fr. 62‘719.90 ( Fr. 60 ‘ 10 8. 9 0 + Fr. 1‘ 171.-- + Fr. 1‘440.--). Zu ergänzen bleibt, dass das von der Familie F.___ vom 1 9. August 2008 datierende Jobangebot ( Urk. 1 S. 14) am Ergebnis nichts ändert, wurde es doch von der Beschwerdeführerin ein Jahr vor ihrem ersten Unfall abgelehnt. 6.3 6.3.1 In Bezug auf das Invalideneinkommen stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die DAP und weist die zumutbaren Arbeitsplätze aufgrund von fünf DAP-Arbeitsplätzen (DAP-Nr. 5499 [ Verpackerin ], 6113 [Hilfsarbeiterin], 9980 [ Qua litätskontrolleurin ], 8315 [ Verpackerin ] und 11570 [Büroangestellte]) nach ( Urk. 13/77). Die dagegen von der Beschwerdeführerin geäusserte Kritik ( Urk. 1 S. 16 f.) erweist sich als unberechtigt, entsprechen doch sämtliche in Betracht gezogenen Arbeitsplätze vollumfänglich dem von Dr. Z.___ formulierten Zumutbarkeitsprofil; bei allen evaluierten Arbeitsstellen sind nur sehr leichte Gewichte oder solche von höchstens fünf Kilogramm zu heben oder zu tragen, so dass die Gewichtslimite von zehn Kilogramm bei Weitem unterschritten wird. So sind b ei Arbeitsplatz Nr. 5 499 ausschliesslich kleine Schwämme auf ein Förderband zu legen ( Urk. 13/77 S. 7), bei welcher Bewegung keine grosse Belastung der Handge lenke erkennbar ist. DAP-Nr. 11 570 verlangt als Arbeit am Computer einzig das Schreiben von Listen (Urk. 13/77 S. 23). Angesichts der Tatsache, dass es der Beschwerdeführerin möglich ist, E-Mails zu verfassen und zu v erschicken ( Urk. 3/10, 13/82, 13/85 S. 10, 13/89, 13/106 und 13/108), ist nicht ersichtlich, wieso die angegebene Arbeit ihre Fähigkeiten übersteigen soll. Gestützt auf die Arbeitsplatzbeschreibungen beinhalten die Tätigkeiten an den Arbeitsplätzen Nr. 5499 ( Urk. 13/77 S. 7) und Nr. 8315 ( Urk. 13/77 S. 19) keine Vibrationen und Schläge, weshalb sich keine weiteren Abklärungen aufdrängen. Hinsichtlich der bei DAP-Nr. 6 113 geforderten feinmotoris chen Fähigkeiten ( Urk. 13/77 S. 9) werden weder vom Kreisarzt noch von der behandelnden Dr. C.___ Einschränkungen angegeben. Nebst den fünf ausgewählten DAP-Profilen wurden keine anderen DAP-Arbeits plätze für die Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogen, weshalb die Einwendungen in der Beschwerde zu anderen DAP-Profilen irrelevant sind. 6.3.2 Was das Vorbringen der Beschwerdeführerin, es sei ihr keine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar ( Urk. 1 S. 16), betrifft, geht aus dem vom Kreisarzt formulierten Zumutbarkeitsprofil – wie auch dem ihrer behandelnden Ärztin – hervor, dass sie eine leidensangepasste Tätigke it zu 100 % ausführen kann (E. 5.1 hievor ). Im Übrigen kann sich eine bloss teilzeitlich ausgeübte Beschäfti gung im Vergleich zu einer Vollzeitbeschäftigung bei Frauen sogar proportional lohnerhöhend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 3 0. November 2012 E. 4.2.2 mit Hinweisen), sodass die Ermittlung der DAP-Lohnangaben mit Arbeitsstellen teilweise ohne die Möglichkeit der Teilzeittätig keit zu Gunsten der Beschwerdeführerin erfolgte. Zudem ist auch bei der Ermittlung des Invalideneinkommens einer teilzeiterwerbstätigen Person von einem Vollzeitpensum auszugehen ( Rumo-Jungo /Holzer, a.a.O., Art. 18 S. 133; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_634/2008 vom 1 9. Dezember 2008 E. 5.1.1). 6.3.3 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die von der Beschwerdegegnerin ausge wählten DAP-Profile mit den der Beschwerdeführe rin verbleibenden gesund heitlichen Einschränkungen vereinbar sind. Die Unfallversicherung ermittelte aufgrund der berücksichtigten DAP-Lohnangaben ( Urk. 13/77) zutreffenderwei se ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 55‘883.80 für das Jahr 2011 (vgl. Urk. 13/77 S. 1) respektive unter Berücksichtigung der Nominallohnent wicklung von 1 % bei Frauenlöhnen von Fr. 56‘442.65 für das Jahr 2012 ( Urk. 2 S. 8; vgl. auch die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Ent wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2013). Dabei stellte sie auf fünf zumutbare Arbeitsplätze ab, gab die Gesamtzahl der in Anbetracht der Behinderung der Beschwerdeführerin in Frage kommen den Arbeitsplätze, deren Höchst- und Tiefstlohn sowie den Durchschnittslohn der dem Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe an. Damit sind sämtliche Voraussetzungen, die das damalige Eidge nössische Versicherungsgericht an einen Einkommensvergleich gestützt auf die DAP-Tabellen stellt (vgl. BGE 129 V 472), erfüllt. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass die von der Beschwerdegegnerin verwendeten Daten gemäss den DAP-Blättern nicht reprä sentativ sind. 6.4 Bei einem Invalideneinkommen von Fr. 56‘44 3.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 62‘719.90 eine Erwerbseinbusse von Fr. 6‘276.90, was einem rentenbegründendem Invaliditätsgrad von 1 0 % entspricht (zur Run dung: BGE 130 V 121 E. 3.2). 7. 7.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den be schwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 7.2 Mit Bezug auf den beschwerdeweise gestellten Antr ag um Festlegung des versi cherten Verdienstes in der Höhe von Fr. 24‘837.-- fehlt ein Anfechtungsobjekt. In diesen Punkten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend auf eine m Invaliditätsgrad von 1 0 % hat. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. Das Gericht erkennt: 1. I n teilweiser Guthei ssung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der S chweize rischen Unfallversicherungsanstalt vom 15. Februar 2013 a ufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend a uf einem Invaliditätsgrad von 1 0 % hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLocher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2013.00065 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Locher Urteil vom 30. Juli 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1957 geborene X.___ war seit dem 4. April 2003 als Betreuerin bei der Y.___ angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversi cherungsanstalt (SUVA) im Rahmen des Bundesgesetzes über die Unfallversi cherung (UVG) obligatorisch versichert (Urk. 13/78 S. 1 ). Am 18. August 2009 stürzte sie mit dem Fahrrad ( Urk. 13/78 S. 1) und zog sich eine dislozierte dis tale Radiusfraktur Typ Smith links und ein Hämatom supraorbital links zu ( Urk. 13/4 S. 2). In der Folge erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen. Am 1 6. Februar 2011 k am d ie Versicherte beim Joggen erneut zu Fall (Urk. 14/1 und Urk. 14/44) und erlitt ein e distale mehrfach intraartikuläre Radiusfraktur rechts ( Urk. 14/17/2-3 S. 1). Auch hierfür erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 6. September 2012 verneinte sie – unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von lediglich 6.03 % – e inen Anspruch auf eine Invalidenrente und sprach de r Versicherten einzig eine Entschädigung für eine Integritätsein busse von 22.50 % zu ( Urk. 13/100 = Urk. 14/53). Die – hinsichtlich des Ren tenanspruchs – erhobene Einsprache vom 1 9. September 2012 ( Urk. 13/104 = Urk. 14/56) wies die Unfallversicherung mit Entscheid vom 1 5. Februar 2013 ( Urk. 13/116 = Urk. 14/66 = Urk. 2) ab. 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 1 5. Februar 2013 ( Urk. 2) erhob die Versi che rte mit Eingabe vom 6. März 2013 Beschwerde und beantragte die Auf hebung des angefochtenen Entscheids und die Ausrichtung einer auf einem Invaliditäts grad von 62.9 % basierenden Invalidenrente ( Urk. 1). Mit Beschwer deantwort vom 1 4. Juni 2013 schloss die SUVA auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 12), was der Beschwerdeführerin am 2 0. Juni 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 15). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Hinsichtlich der Integritätsentschädigung ist die Verfügung der Beschwerdegeg nerin vom 6. September 2012 ( Urk. 13/100 = Urk. 14/53) unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Strittig und zu prüfen ist demnach einzig der Renten anspruch der Beschwerdeführerin. 2. 2.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid ( Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts [ATSG]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [ UVG ]). Invalidität ist die voraus sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs unfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag geldleistungen dahin ( Art. 19 Abs. 1 UVG). 2.2 Entgegen dem Wortlaut von Art. 16 ATSG ist das Valideneinkommen nicht jenes Einkommen, welches die versicherte Person ohne Unfall erzielen könnte, sondern jenes Einkommen, welches sie überwiegend wahrscheinlich ohne Unfall tatsächlich erzielen würde. Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist ent scheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Ren tenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätig keit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Entscheidend ist, was die versi cherte Person verdient hätte und nicht, von welchem Lohn sie gestützt auf den guten Glauben allenfalls hätte ausgehen können ( Rumo-Jungo /Holzer, Recht sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Zürich 2012, Art. 18 S. 127 mit Hinweis auf BGE 134 V 322 E. 4.1 und Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 423/04 vom 2 0. Mai 2005 E. 2.3). Ist in diesem Sinne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die bisherige Anstellung weitergeführt worden wäre, ist gegebenenfalls auf die Gesamtarbeitsvertrags (GAV)- Lohnent wicklung abzustellen, zum Beispiel wenn die konkreten Lohnangaben der früheren Arbeitgeberin von Unsicherheiten behaftet sind (Meyer, Rechtspre chung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 2010, Art. 28a S. 301 mit weiteren Hinweisen). 2.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Sta tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die von der SUVA zusammengestellte Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) heran gezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen). 2. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihr e Zuverlässigkeit beste hen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einh o lung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zu verlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellun g en, so sind ergänzende Abklärungen mittels unabhängiger Begutachtung vor zune hmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweis ). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 1 5. Februar 2013 bei der Beurteilung der verbliebenen unfallbedingten Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf die Einschätzung des Kreisarztes Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und erwog, der Be schwer deführerin sei unter Einhaltung des kreisärztlich formulierten Zumutbar keitsprofils die Ausübung einer vollzeitlichen T ätigkeit möglich (Urk. 2 S. 4 f.). Für die Festlegung des Valideneinkommens sei auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin abzustellen. Das Invalideneinkommen sei mittels DAP zu ermit teln. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 58‘320.-- und einem Invalidenein kommen von Fr. 56‘442.65 resultiere eine rentenausschliessende Erwerbsein busse von (gerundet) 3 % ( Urk. 2 S. 6 ff.). 3.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, auf das vom Kreisarzt ermittelte Zumutbarkeitsprofil könne nicht abgestellt werden. Denn es weiche von der Beurteilung der behandelnden Ärztin am A.___, B.___, und des Hausarztes ab. Bei der Festlegung des Valideneinkom mens sei nicht ihr zuletzt erzielter Verdienst herangezogen worden, sondern die das Jahr 2013 betreffen den hypothetischen Angaben ihrer Arbeitgeberin. Die der Ermittlung des Invalideneinkommens zugrunde gelegten DAP würden ihren Fähigkeiten nicht angemessen Rechnung tragen. So würden drei DA P keine Teilzeitarbeit erlauben und zwei DAP seien in Bezug auf ihre medizinische Zumutbarkeit zweifelhaft ( Urk. 1 S. 2). Korrekterweise betrage das Validenein kommen Fr. 71‘657.- - und das Invalideneinkommen Fr. 26‘568.75, was zu einem Invaliditätsgrad von 62.9 % führe ( Urk. 1 S. 17). 4. 4.1 Aus den medizinischen Akten gehen übereinstimmend folgende Diagnosen her vor ( Urk. 13/4-5, 13/9, 13/11, 13/13, 13/16, 13/19, 13/ 24, 13/26, 13/30, 13/41, 13/43, 13/50, 13/52, 13/60, 13/63, 13/71, 13/74, 13/112, 14/17, 14/24, 14/29-30, 14/40 und 14/61) : - Mässige Radiocarpalarthrose sowie relativer Ulnavorschub und vollstän dig fehlender TFCC Handgelenk links bei - Status nach dislozierter, distaler, intraartikulärer Radiusfraktur, ver sorgt mit handgelenksüberschreitendem Fixateur externe am 19. August 2009 - Status nach offener Reposition und palmarer Plattenosteosynthese dis taler Radius am 2 5. September 2009 - Status nach partieller Osteosynthesematerialentfernung bei intraarti ku lärer Schraubenlage am 1 0. Februar 2010 - Status nach bilanzierender Handgelenksarthroskopie links am 9. September 2010 - Radiocarpalarthrose rechts bei - distaler, mehrfach intraartikulärer Radiusfraktur - Status na ch arthroskopisch unterstützter palmarer Plattenosteosyn these am 2 1. Februar 2011 - Verdacht auf zunehmend symptomatische Rhizarthrose links Dass über den 3 1. Mai 2012 hinaus noch mit einem namhaften Behandlungser folg zu rechnen gewesen wäre, ist aufgrund der Akten nicht anzunehmen ( Urk. 13/71 und Urk. 14/40). Insofern wurde von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht beanstandet (vgl. Urk. 1), dass die Beschwerdegegnerin ihre Heilbe handlungskosten - und Taggeldleistungen per 3 1. Mai 2012 einstellte und einen Rentenanspruch per 1. Juni 2012 prüfte (Urk. 13/90; vgl. hiezu Art. 19 Abs. 1 UVG). 4.2 Was die konkret verbl iebenen Folgen der fraglichen Unfallereignisse und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit anbelangt, kann den Akten im Wesentli chen Folgendes entnommen werden: Nachdem er die Beschwerdeführerin am 1 2. März 2012 kreisärztlich untersucht hatte, hielt Dr. Z.___ in seinem gleichentags verfassten Bericht (Urk. 13/74) fest, der Versicherten sei eine leichte Arbeit mit Maximalbelastung bis zehn Kilogramm und selten auszuübenden, kraftfordernden Bewegungsbelastungen – ins besondere auf der linken Seite – möglich. Nicht zumutbar seien Tätigkei ten, die zu starken Vibrationen oder Schlägen auf die Handgelenke führen. Eine geeignete Tätigkeit könne vollzeitig ausgeübt werden (S. 7). 4.3 Dr. med. C.___, Leitende Ärztin Handchirurgie am A.___, konnte sich am 9. Mai 2012 der kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung nicht anschlies sen. Sie hielt die Ausübung eines Halbtagespensums mit einer Gewichtslimite von zwei Kilogramm für möglich. Gleichzeitig bat sie den Kreisarzt um erneute Überprüfung seiner Beurteilung, da er bezüglich einer Langzeitbeurteilung ver sierter sei ( Urk. 13/85 S. 1). 4.4 Die am 1 1. und 1 2. Juli 2012 am D.___ durchgeführte Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL, Urk. 13/96 und Urk. 14/49 ) ergab, dass die von der Beschwerdeführerin abgegebene Beschreibung ihrer Schmerz en und Einschränkungen, ihr Schmerz verhalten und die Konsistenz gut gewesen seien. Ihr Leistungsverhalten müsse aber als schlecht beurteilt werden. Sie habe sich bei zehn Tests, bevor eine funktionelle Leistungslimite habe beobachtet werden können, selber limitiert. Die Resultate der physischen Leistungstests seien aus diesem Grund nur teil weise verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem Effort eine bessere Leistung hätte erbracht werden können. Die bisher ausgeübte Arbeit als Hilfs pflegerin sei mit Ausnahme des Transfers von Patienten in oder aus dem Roll stuhl vollzeitlich möglich. Weitere leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seien der Beschwerdeführerin zu 100 % zumutbar, wobei die Gewichtslimite beim Heben bei 12.5 Kilogramm liege (S. 3) 4.5 In ihrem im Auftrag der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erstellten Bericht vom 1 9. September 2012 ( Urk. 14/58/8-11) bestätigte Dr. C.___ die Zumu tbarkeit einer halbtägigen Ausübung der bisherigen Tätigkeit bei einer maximalen Belastung von zwei Kilogramm an beiden Handgelenken. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit wenig Belastung der Handgelenke sei hingegen vollzeitlich möglich (S. 3). 5. 5.1 Gestützt auf die medizinischen Akten, die Ergebnisse der bildgebenden Abklä rungen und die anlässlich der Untersuchungen vom 2 4. Januar 2011 (Urk. 13/52) und 1 2. März 2012 (Urk. 13/74) selbst erhobenen Befunde sowie unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden gelangte Dr. Z.___ in seiner einleuchtend begründeten und damit grundsätzl ich beweiskräftigen (vgl. E. 2.4 hievor ) Beurteilung vom letztgenannten Datum zum überzeugenden Schluss, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Heben von Lasten über zehn Kilogramm in vollem Pensum zumutbar sei ( Urk. 13/74 S. 7). Seine Einschätzung steht sodann mit der EFL im Einklang, wobei diese sogar noch e ine höhere Gewichtslimite ergab (vgl. Urk. 13/96 = Urk. 14/49). Diesbezüglich ist der Beschwerdeführerin zwar zuzustimmen, dass – anders als im EFL-Bericht erwähnt (S. 1) – weder die Zu weisung durch den Hausarzt erfolgte noch die aufgeführten Diagnosen von ihm erhoben wurden ( Urk. 1 S. 8), dies ändert aber angesichts der klaren Aktenlage in B ezug auf die Diagnose (vgl. vor stehend E. 4.1) nichts daran, dass die Beur teilung nachvollziehbar und schlüssig ist. Objektive Anhaltspunkte, die die Unabhängigkeit der D.___ in Frage stellen würden, sind zudem keine ersichtlich. Überdies begründet nach gefestigter Rechtsprechung ein regelmässiger Beizug einer Begutachtungsinstitution für sich allein genommen keine Befangenheit (BGE 137 V 210 E. 1.3.3). Betreffend den zeitlich zumutbaren Umfang der Arbeitstätigkeit stehen die ärzt lichen Einschätzungen nur scheinbar im Widerspruch zueinander. So bezieht sich die Beurteilung von Dr. C.___ vom 9. Mai 2012 ( Urk. 13/85) auf die bishe rige Arbeit als Pflegehilfe ( Urk. 14/58/8-11 S. 1 und S. 3 ). In einer leidensange passten Tätigkeit wiederum geht auch die behandelnde Medizinerin – in Über einstimmung mit dem Kreisarzt – von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus ( Urk. 14/58/8-11 S. 3). Was die von ihr angegebene Gewichtslimite von zwei Kilogramm respektive einer minimalen Belastung anbelangt ( Urk. 13/85 und Urk. 14/58/8-11 S. 3), zeigt e sie nicht hinreichend nachvollziehbar auf, weshalb die Beschwerdeführerin lediglich minimale Lasten heben kann. Sie begründet ihre Einschätzung vielmehr als mit objektiven Befunden mit dem subjektiven Empfinden der Beschwerdeführerin, was nicht ausschlaggebend sein kann. 5.2 Insofern gibt zu keiner Kritik Anlass, dass die Beschwerdegegnerin auf das kreis ärztliche Zumutbarkeitsprofil ab gestellt hat, zumal dieses von einer tieferen Gewichtslimite als die EFL ausgeht und die ausgewählten DAP ohnehin nur leichte Tätigkeiten (bis maximal fünf Kilogramm) vorsehen (vgl. Urk. 13/77). 6. 6.1 In der Unfallversicherung ist das Valideneinkommen unabhängig davon zu bestimmen, ob die versicherte Person vor dem Unfall ihre Arbeitskraft ganz oder nur teilweise eingesetzt hat. Das vom Gesetz vorgesehene Korrektiv findet sich darin, dass sich das Rentenbetreffnis nach dem reduzierten versicherten Verdienst von Teilzeitangestellten richtet und somit entsprechend geringer aus fällt als bei Vollzeitbeschäftigten. Bei der Festlegung des hypothetischen Vali deneinkommens ist somit von einer vollzeitlich erwerbstätigen Person auszuge hen, die hinsichtlich Fähigkeiten, Ausbildung, Alter und örtlicher Verhältnisse mit der versicherten Person vergleichbar ist ( Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2009 vom 1. Februar 2010 E. 3.1.3 ). 6.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die Versi cherte im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (hier am 1. Juni 2012) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Diesbezüglich steht in tatbeständlicher Hinsicht fest, dass die ehemalige Arbeitgeberin der Versicherten dem seit 2012 in Kraft stehenden Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih untersteht ( Urk. 13/113 S. 1; vgl. auch Art. 1 und Art. 4 des Bundesratsbeschlusses über die Allgemein verbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für den Personalverleih). B is zur unfallbedingten Aufgabe ihrer Erwerbstätigkeit bei der Y.___ war die Versicherte im Stundenlohn beschäftigt ( Urk. 1 S. 3 und Urk. 13/91 S. 1). Dass daran im Jahr 2012 etwas geändert hätte, machte selbst die Beschwerdeführerin nicht geltend (Urk. 1 S. 3 f. ). G estützt auf die Angaben der ehemaligen Arbeit geberin – wobei keine Anhaltspunkte für eine unrichtige Auskunft ersichtlich sind, da e s sich bei der Mitteilungen machenden E.___ um die Lei terin Care handelt (Urk. 13/113), um deren Auskunft auch die Beschwerdeführerin zur Verdeutlichung ihrer Position ersuchte ( Urk. 3/10 S. 1-5 ) – beträ gt der all gemeine Stundenlohn Fr. 31. --. Bei einem Basislohn von Fr. 25.87 ist darin ein Ferienlohn (8.33 % bei 20 Arbeitstagen [vgl. Art. 13 Abs. 1 GAV für den Per sonalverleih ]), eine Feiertagsentschäd igung (3.2 % [vgl. Art. 14 Abs. 1 GAV für den Personalverleih] ) und der Anteil am 1 3. Monatslohn (8.33 % [vgl. Art. 18 Abs. 2 GAV für den Personalverleih]) enthalten (Urk. 13/115 und Urk. 14/65 /4 ). Da die Beschwerdeführerin ihr 5 0. Altersjahr vollendet hat, ist der Stundenlohn basierend auf einem Ferienanspruch von 25 Arbeitstagen (10.6 % [vgl. Art. 13 Abs. 1 GAV für den Personalverleih]) zu berechnen und betr ä gt folglich Fr. 31.6 0. Gestützt auf eine wöchentliche Normalarbeitszeit von 42 Stunden [vgl. Art. 12 Abs. 1 GAV für den Personalverleih]) und unter Berücksichtigung von zehn Feiertagen, wovon durchschnittlich 8.57 auf einen Werktag fallen (= 1.71 Arbeitswochen, womit nebst Berücksichtigung der Ferien 45.29 bezahlte Arbeitswochen resultieren), resultiert damit ein jährliches Einkommen ohne Zulagen von Fr. 6 0 ‘ 108.9 0 (42 x 4 5.29 x Fr. 31. 60 ). Mit Blick auf Art. 20 Abs. 1 des Arbeitsgesetzes, wonach innert zweier Wochen wenigstens einmal ein ganzer Sonntag als wöchentlicher Ruhetag unmittelbar vor oder nach der täglichen Ruhezeit freigegeben werden muss, erscheint die Angabe der Arbeitgeberin, wonach vol lzeitlich arbeitende Mitarbeiter durch schnittlich zwei Mal im Monat am Sonntag Dienst haben ( Urk. 13/115), als nachvollziehbar. Dies bezüglich kann – entgegen der Ansicht der Beschwerde führerin – die Anzahl der von ihr monatlich bei einem Arbeitsp ensum von 40 % geleisteten Sonntagsdienste nicht linear aufgerechnet werden. So würden ge stützt auf ihre Angaben (13 Sonntagsdienste in 7.5 Monaten [ Urk. 1 S. 12]) bei einem Pensum von 100 % 4.33 Sonntagsdienste pro Monat und damit ein jeden Sonntag zu verrichtender Dienst resultieren. Daher ist vielmehr davon auszuge hen, dass die Beschwerdeführerin als Teilzeitbeschäftigte überproportional oft am Sonntag arbeitete. Ausgehend vom gemeldeten Durchschnittswert beträgt damit die Sonntagszulage von 25 % des Basislohn s von Fr. 25.87 m onatlich Fr. 106.45 (8.25 Stunden x Fr. 6.45 x 2 Tage [Urk. 13/ 113 und Urk. 13/ 115]) be ziehungsweise Fr. 1‘ 1 7 1. -- ( Fr. 106.45 x 11) jährlich. Für Arbeitseinsätze bis zwei Stunden bezahlte die Y.___ 2012 eine Fall pauschale von Fr. 15.--. Längerdauernde Einsätze beim gleichen Kunden wur den nicht zusätzlich entlöhnt ( Urk. 3/10 S. 4). Die Beschwerdeführerin gibt an, dass sie 2009 in 7.5 Monaten 60 Einsätze bis z wei Stunden geleistet hatte ( Urk. 1 S. 4), was unbestritten blieb ( Urk. 14). Dabei ist zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin einspracheweise selbst anerkannte, dass sich die Zulagen für die bis zwei Stunden dauernden Einsätze nicht proportional zum Monats lohn, mithin zu m geleisteten Beschäftigungspensum entwickelten (Urk. 13/104 S. 6 Ziff. 3.4), was auch dem Lohnkontoblatt 2009 zu entnehmen ist (vgl. „Weg entschädigung“ von je Fr. 10.--; Urk. 13/76/4). Nach Einsicht in das Lohn kontoblatt, das für das Jahr 2009 bis zum Unfallzeitpunkt Wegentschädigungen in Gesamtbetrag von Fr. 1‘300.-- respektive 130 Kurzeinsätze ausweist ( Urk. 13/76/4), rechtfertigt sich, mit der Beschwerdeführerin jährlich 96 ( 60 : 7.5 x 12) solcher Einsätze anzunehmen. Dies entspricht bei einer Fallpauschale von Fr. 15.-- einer entsprechenden Zulage von Fr. 1‘440.-- ( Fr. 15.-- x 96). Da die Feiertags entschädigung bereits im Stundenlohn enthalten ist und keine Wegpauschale (mehr) ausbezahlt wird ( Urk. 3/10 S. 1 sowie E. 6.2 hievor ), beträgt das Valideneinkommen inklusive Sonntagszulage und Fallpauschalen Fr. 62‘719.90 ( Fr. 60 ‘ 10 8. 9 0 + Fr. 1‘ 171.-- + Fr. 1‘440.--). Zu ergänzen bleibt, dass das von der Familie F.___ vom 1 9. August 2008 datierende Jobangebot ( Urk. 1 S. 14) am Ergebnis nichts ändert, wurde es doch von der Beschwerdeführerin ein Jahr vor ihrem ersten Unfall abgelehnt. 6.3 6.3.1 In Bezug auf das Invalideneinkommen stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die DAP und weist die zumutbaren Arbeitsplätze aufgrund von fünf DAP-Arbeitsplätzen (DAP-Nr. 5499 [ Verpackerin ], 6113 [Hilfsarbeiterin], 9980 [ Qua litätskontrolleurin ], 8315 [ Verpackerin ] und 11570 [Büroangestellte]) nach ( Urk. 13/77). Die dagegen von der Beschwerdeführerin geäusserte Kritik ( Urk. 1 S. 16 f.) erweist sich als unberechtigt, entsprechen doch sämtliche in Betracht gezogenen Arbeitsplätze vollumfänglich dem von Dr. Z.___ formulierten Zumutbarkeitsprofil; bei allen evaluierten Arbeitsstellen sind nur sehr leichte Gewichte oder solche von höchstens fünf Kilogramm zu heben oder zu tragen, so dass die Gewichtslimite von zehn Kilogramm bei Weitem unterschritten wird. So sind b ei Arbeitsplatz Nr. 5 499 ausschliesslich kleine Schwämme auf ein Förderband zu legen ( Urk. 13/77 S. 7), bei welcher Bewegung keine grosse Belastung der Handge lenke erkennbar ist. DAP-Nr. 11 570 verlangt als Arbeit am Computer einzig das Schreiben von Listen (Urk. 13/77 S. 23). Angesichts der Tatsache, dass es der Beschwerdeführerin möglich ist, E-Mails zu verfassen und zu v erschicken ( Urk. 3/10, 13/82, 13/85 S. 10, 13/89, 13/106 und 13/108), ist nicht ersichtlich, wieso die angegebene Arbeit ihre Fähigkeiten übersteigen soll. Gestützt auf die Arbeitsplatzbeschreibungen beinhalten die Tätigkeiten an den Arbeitsplätzen Nr. 5499 ( Urk. 13/77 S. 7) und Nr. 8315 ( Urk. 13/77 S. 19) keine Vibrationen und Schläge, weshalb sich keine weiteren Abklärungen aufdrängen. Hinsichtlich der bei DAP-Nr. 6 113 geforderten feinmotoris chen Fähigkeiten ( Urk. 13/77 S. 9) werden weder vom Kreisarzt noch von der behandelnden Dr. C.___ Einschränkungen angegeben. Nebst den fünf ausgewählten DAP-Profilen wurden keine anderen DAP-Arbeits plätze für die Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogen, weshalb die Einwendungen in der Beschwerde zu anderen DAP-Profilen irrelevant sind. 6.3.2 Was das Vorbringen der Beschwerdeführerin, es sei ihr keine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar ( Urk. 1 S. 16), betrifft, geht aus dem vom Kreisarzt formulierten Zumutbarkeitsprofil – wie auch dem ihrer behandelnden Ärztin – hervor, dass sie eine leidensangepasste Tätigke it zu 100 % ausführen kann (E. 5.1 hievor ). Im Übrigen kann sich eine bloss teilzeitlich ausgeübte Beschäfti gung im Vergleich zu einer Vollzeitbeschäftigung bei Frauen sogar proportional lohnerhöhend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 3 0. November 2012 E. 4.2.2 mit Hinweisen), sodass die Ermittlung der DAP-Lohnangaben mit Arbeitsstellen teilweise ohne die Möglichkeit der Teilzeittätig keit zu Gunsten der Beschwerdeführerin erfolgte. Zudem ist auch bei der Ermittlung des Invalideneinkommens einer teilzeiterwerbstätigen Person von einem Vollzeitpensum auszugehen ( Rumo-Jungo /Holzer, a.a.O., Art. 18 S. 133; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_634/2008 vom 1 9. Dezember 2008 E. 5.1.1). 6.3.3 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die von der Beschwerdegegnerin ausge wählten DAP-Profile mit den der Beschwerdeführe rin verbleibenden gesund heitlichen Einschränkungen vereinbar sind. Die Unfallversicherung ermittelte aufgrund der berücksichtigten DAP-Lohnangaben ( Urk. 13/77) zutreffenderwei se ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 55‘883.80 für das Jahr 2011 (vgl. Urk. 13/77 S. 1) respektive unter Berücksichtigung der Nominallohnent wicklung von 1 % bei Frauenlöhnen von Fr. 56‘442.65 für das Jahr 2012 ( Urk. 2 S. 8; vgl. auch die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Ent wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2013). Dabei stellte sie auf fünf zumutbare Arbeitsplätze ab, gab die Gesamtzahl der in Anbetracht der Behinderung der Beschwerdeführerin in Frage kommen den Arbeitsplätze, deren Höchst- und Tiefstlohn sowie den Durchschnittslohn der dem Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe an. Damit sind sämtliche Voraussetzungen, die das damalige Eidge nössische Versicherungsgericht an einen Einkommensvergleich gestützt auf die DAP-Tabellen stellt (vgl. BGE 129 V 472), erfüllt. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass die von der Beschwerdegegnerin verwendeten Daten gemäss den DAP-Blättern nicht reprä sentativ sind. 6.4 Bei einem Invalideneinkommen von Fr. 56‘44 3.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 62‘719.90 eine Erwerbseinbusse von Fr. 6‘276.90, was einem rentenbegründendem Invaliditätsgrad von 1 0 % entspricht (zur Run dung: BGE 130 V 121 E. 3.2). 7. 7.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den be schwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 7.2 Mit Bezug auf den beschwerdeweise gestellten Antr ag um Festlegung des versi cherten Verdienstes in der Höhe von Fr. 24‘837.-- fehlt ein Anfechtungsobjekt. In diesen Punkten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend auf eine m Invaliditätsgrad von 1 0 % hat. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. Das Gericht erkennt: 1. I n teilweiser Guthei ssung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der S chweize rischen Unfallversicherungsanstalt vom 15. Februar 2013 a ufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend a uf einem Invaliditätsgrad von 1 0 % hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLocher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2013.00065 UV.2013.00065

UV.2013.00065 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiberin Locher

Urteil vom 30. Juli 2014

Urteil vom 30. Juli 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1957 geborene X.___ war seit dem 4. April 2003 als Betreuerin bei der Y.___ angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversi cherungsanstalt (SUVA) im Rahmen des Bundesgesetzes über die Unfallversi cherung (UVG) obligatorisch versichert (Urk. 13/78 S. 1 ). Am 18. August 2009 stürzte sie mit dem Fahrrad ( Urk. 13/78 S. 1) und zog sich eine dislozierte dis tale Radiusfraktur Typ Smith links und ein Hämatom supraorbital links zu ( Urk. 13/4 S. 2). In der Folge erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen. Am 1 6. Februar 2011 k am d ie Versicherte beim Joggen erneut zu Fall (Urk. 14/1 und Urk. 14/44) und erlitt ein e distale mehrfach intraartikuläre Radiusfraktur rechts ( Urk. 14/17/2-3 S. 1). Auch hierfür erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen.

1. Die 1957 geborene X.___ war seit dem 4. April 2003 als Betreuerin bei der Y.___ angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversi cherungsanstalt (SUVA) im Rahmen des Bundesgesetzes über die Unfallversi cherung (UVG) obligatorisch versichert (Urk. 13/78 S. 1 ). Am 18. August 2009 stürzte sie mit dem Fahrrad ( Urk. 13/78 S. 1) und zog sich eine dislozierte dis tale Radiusfraktur Typ Smith links und ein Hämatom supraorbital links zu ( Urk. 13/4 S. 2). In der Folge erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen. Am 1 6. Februar 2011 k am d ie Versicherte beim Joggen erneut zu Fall (Urk. 14/1 und Urk. 14/44) und erlitt ein e distale mehrfach intraartikuläre Radiusfraktur rechts ( Urk. 14/17/2-3 S. 1). Auch hierfür erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 6. September 2012 verneinte sie – unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von lediglich 6.03 % – e inen Anspruch auf eine Invalidenrente und sprach de r Versicherten einzig eine Entschädigung für eine Integritätsein busse von 22.50 % zu ( Urk. 13/100 = Urk. 14/53). Die – hinsichtlich des Ren tenanspruchs – erhobene Einsprache vom 1 9. September 2012 ( Urk. 13/104 = Urk. 14/56) wies die Unfallversicherung mit Entscheid vom 1 5. Februar 2013 ( Urk. 13/116 = Urk. 14/66 = Urk. 2) ab.

Mit Verfügung vom 6. September 2012 verneinte sie – unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von lediglich 6.03 % – e inen Anspruch auf eine Invalidenrente und sprach de r Versicherten einzig eine Entschädigung für eine Integritätsein busse von 22.50 % zu ( Urk. 13/100 = Urk. 14/53). Die – hinsichtlich des Ren tenanspruchs – erhobene Einsprache vom 1 9. September 2012 ( Urk. 13/104 = Urk. 14/56) wies die Unfallversicherung mit Entscheid vom 1 5. Februar 2013 ( Urk. 13/116 = Urk. 14/66 = Urk. 2) ab. 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 1 5. Februar 2013 ( Urk. 2) erhob die Versi che rte mit Eingabe vom 6. März 2013 Beschwerde und beantragte die Auf hebung des angefochtenen Entscheids und die Ausrichtung einer auf einem Invaliditäts grad von 62.9 % basierenden Invalidenrente ( Urk. 1). Mit Beschwer deantwort vom 1 4. Juni 2013 schloss die SUVA auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 12), was der Beschwerdeführerin am 2 0. Juni 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 15).

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 1 5. Februar 2013 ( Urk. 2) erhob die Versi che rte mit Eingabe vom 6. März 2013 Beschwerde und beantragte die Auf hebung des angefochtenen Entscheids und die Ausrichtung einer auf einem Invaliditäts grad von 62.9 % basierenden Invalidenrente ( Urk. 1). Mit Beschwer deantwort vom 1 4. Juni 2013 schloss die SUVA auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 12), was der Beschwerdeführerin am 2 0. Juni 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 15). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Hinsichtlich der Integritätsentschädigung ist die Verfügung der Beschwerdegeg nerin vom 6. September 2012 ( Urk. 13/100 = Urk. 14/53) unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Strittig und zu prüfen ist demnach einzig der Renten anspruch der Beschwerdeführerin.

1. Hinsichtlich der Integritätsentschädigung ist die Verfügung der Beschwerdegeg nerin vom 6. September 2012 ( Urk. 13/100 = Urk. 14/53) unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Strittig und zu prüfen ist demnach einzig der Renten anspruch der Beschwerdeführerin. 2.

2. 2.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid ( Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts [ATSG]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [ UVG ]). Invalidität ist die voraus sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs unfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

2.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid ( Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts [ATSG]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [ UVG ]). Invalidität ist die voraus sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs unfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag geldleistungen dahin ( Art. 19 Abs. 1 UVG).

Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag geldleistungen dahin ( Art. 19 Abs. 1 UVG). 2.2 Entgegen dem Wortlaut von Art. 16 ATSG ist das Valideneinkommen nicht jenes Einkommen, welches die versicherte Person ohne Unfall erzielen könnte, sondern jenes Einkommen, welches sie überwiegend wahrscheinlich ohne Unfall tatsächlich erzielen würde. Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist ent scheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Ren tenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätig keit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Entscheidend ist, was die versi cherte Person verdient hätte und nicht, von welchem Lohn sie gestützt auf den guten Glauben allenfalls hätte ausgehen können ( Rumo-Jungo /Holzer, Recht sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Zürich 2012, Art. 18 S. 127 mit Hinweis auf BGE 134 V 322 E. 4.1 und Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 423/04 vom 2 0. Mai 2005 E. 2.3). Ist in diesem Sinne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die bisherige Anstellung weitergeführt worden wäre, ist gegebenenfalls auf die Gesamtarbeitsvertrags (GAV)- Lohnent wicklung abzustellen, zum Beispiel wenn die konkreten Lohnangaben der früheren Arbeitgeberin von Unsicherheiten behaftet sind (Meyer, Rechtspre chung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 2010, Art. 28a S. 301 mit weiteren Hinweisen).

2.2 Entgegen dem Wortlaut von Art. 16 ATSG ist das Valideneinkommen nicht jenes Einkommen, welches die versicherte Person ohne Unfall erzielen könnte, sondern jenes Einkommen, welches sie überwiegend wahrscheinlich ohne Unfall tatsächlich erzielen würde. Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist ent scheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Ren tenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätig keit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Entscheidend ist, was die versi cherte Person verdient hätte und nicht, von welchem Lohn sie gestützt auf den guten Glauben allenfalls hätte ausgehen können ( Rumo-Jungo /Holzer, Recht sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Zürich 2012, Art. 18 S. 127 mit Hinweis auf BGE 134 V 322 E. 4.1 und Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 423/04 vom 2 0. Mai 2005 E. 2.3). Ist in diesem Sinne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die bisherige Anstellung weitergeführt worden wäre, ist gegebenenfalls auf die Gesamtarbeitsvertrags (GAV)- Lohnent wicklung abzustellen, zum Beispiel wenn die konkreten Lohnangaben der früheren Arbeitgeberin von Unsicherheiten behaftet sind (Meyer, Rechtspre chung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 2010, Art. 28a S. 301 mit weiteren Hinweisen). 2.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Sta tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die von der SUVA zusammengestellte Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) heran gezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen).

2.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Sta tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die von der SUVA zusammengestellte Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) heran gezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen). 2. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

2. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihr e Zuverlässigkeit beste hen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einh o lung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zu verlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellun g en, so sind ergänzende Abklärungen mittels unabhängiger Begutachtung vor zune hmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweis ).

Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihr e Zuverlässigkeit beste hen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einh o lung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zu verlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellun g en, so sind ergänzende Abklärungen mittels unabhängiger Begutachtung vor zune hmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweis ). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 1 5. Februar 2013 bei der Beurteilung der verbliebenen unfallbedingten Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf die Einschätzung des Kreisarztes Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und erwog, der Be schwer deführerin sei unter Einhaltung des kreisärztlich formulierten Zumutbar keitsprofils die Ausübung einer vollzeitlichen T ätigkeit möglich (Urk. 2 S. 4 f.). Für die Festlegung des Valideneinkommens sei auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin abzustellen. Das Invalideneinkommen sei mittels DAP zu ermit teln. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 58‘320.-- und einem Invalidenein kommen von Fr. 56‘442.65 resultiere eine rentenausschliessende Erwerbsein busse von (gerundet) 3 % ( Urk. 2 S. 6 ff.).

3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 1 5. Februar 2013 bei der Beurteilung der verbliebenen unfallbedingten Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf die Einschätzung des Kreisarztes Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und erwog, der Be schwer deführerin sei unter Einhaltung des kreisärztlich formulierten Zumutbar keitsprofils die Ausübung einer vollzeitlichen T ätigkeit möglich (Urk. 2 S. 4 f.). Für die Festlegung des Valideneinkommens sei auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin abzustellen. Das Invalideneinkommen sei mittels DAP zu ermit teln. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 58‘320.-- und einem Invalidenein kommen von Fr. 56‘442.65 resultiere eine rentenausschliessende Erwerbsein busse von (gerundet) 3 % ( Urk. 2 S. 6 ff.). 3.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, auf das vom Kreisarzt ermittelte Zumutbarkeitsprofil könne nicht abgestellt werden. Denn es weiche von der Beurteilung der behandelnden Ärztin am A.___, B.___, und des Hausarztes ab. Bei der Festlegung des Valideneinkom mens sei nicht ihr zuletzt erzielter Verdienst herangezogen worden, sondern die das Jahr 2013 betreffen den hypothetischen Angaben ihrer Arbeitgeberin. Die der Ermittlung des Invalideneinkommens zugrunde gelegten DAP würden ihren Fähigkeiten nicht angemessen Rechnung tragen. So würden drei DA P keine Teilzeitarbeit erlauben und zwei DAP seien in Bezug auf ihre medizinische Zumutbarkeit zweifelhaft ( Urk. 1 S. 2). Korrekterweise betrage das Validenein kommen Fr. 71‘657.- - und das Invalideneinkommen Fr. 26‘568.75, was zu einem Invaliditätsgrad von 62.9 % führe ( Urk. 1 S. 17).

3.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, auf das vom Kreisarzt ermittelte Zumutbarkeitsprofil könne nicht abgestellt werden. Denn es weiche von der Beurteilung der behandelnden Ärztin am A.___, B.___, und des Hausarztes ab. Bei der Festlegung des Valideneinkom mens sei nicht ihr zuletzt erzielter Verdienst herangezogen worden, sondern die das Jahr 2013 betreffen den hypothetischen Angaben ihrer Arbeitgeberin. Die der Ermittlung des Invalideneinkommens zugrunde gelegten DAP würden ihren Fähigkeiten nicht angemessen Rechnung tragen. So würden drei DA P keine Teilzeitarbeit erlauben und zwei DAP seien in Bezug auf ihre medizinische Zumutbarkeit zweifelhaft ( Urk. 1 S. 2). Korrekterweise betrage das Validenein kommen Fr. 71‘657.- und das Invalideneinkommen Fr. 26‘568.75, was zu einem Invaliditätsgrad von 62.9 % führe ( Urk. 1 S. 17). 4.

4. 4.1 Aus den medizinischen Akten gehen übereinstimmend folgende Diagnosen her vor ( Urk. 13/4-5, 13/9, 13/11, 13/13, 13/16, 13/19, 13/ 24, 13/26, 13/30, 13/41, 13/43, 13/50, 13/52, 13/60, 13/63, 13/71, 13/74, 13/112, 14/17, 14/24, 14/29-30, 14/40 und 14/61) :

4.1 Aus den medizinischen Akten gehen übereinstimmend folgende Diagnosen her vor ( Urk. 13/4-5, 13/9, 13/11, 13/13, 13/16, 13/19, 13/ 24, 13/26, 13/30, 13/41, 13/43, 13/50, 13/52, 13/60, 13/63, 13/71, 13/74, 13/112, 14/17, 14/24, 14/29-30, 14/40 und 14/61) : - Mässige Radiocarpalarthrose sowie relativer Ulnavorschub und vollstän dig fehlender TFCC Handgelenk links bei

Mässige Radiocarpalarthrose sowie relativer Ulnavorschub und vollstän dig fehlender TFCC Handgelenk links bei - Status nach dislozierter, distaler, intraartikulärer Radiusfraktur, ver sorgt mit handgelenksüberschreitendem Fixateur externe am 19. August 2009

Status nach dislozierter, distaler, intraartikulärer Radiusfraktur, ver sorgt mit handgelenksüberschreitendem Fixateur externe am 19. August 2009 - Status nach offener Reposition und palmarer Plattenosteosynthese dis taler Radius am 2 5. September 2009

Status nach offener Reposition und palmarer Plattenosteosynthese dis taler Radius am 2 5. September 2009 - Status nach partieller Osteosynthesematerialentfernung bei intraarti ku lärer Schraubenlage am 1 0. Februar 2010

Status nach partieller Osteosynthesematerialentfernung bei intraarti ku lärer Schraubenlage am 1 0. Februar 2010 - Status nach bilanzierender Handgelenksarthroskopie links am 9. September 2010

Status nach bilanzierender Handgelenksarthroskopie links am 9. September 2010 - Radiocarpalarthrose rechts bei

Radiocarpalarthrose rechts bei - distaler, mehrfach intraartikulärer Radiusfraktur

distaler, mehrfach intraartikulärer Radiusfraktur - Status na ch arthroskopisch unterstützter palmarer Plattenosteosyn these am 2 1. Februar 2011

Status na ch arthroskopisch unterstützter palmarer Plattenosteosyn these am 2 1. Februar 2011 - Verdacht auf zunehmend symptomatische Rhizarthrose links

Verdacht auf zunehmend symptomatische Rhizarthrose links Dass über den 3 1. Mai 2012 hinaus noch mit einem namhaften Behandlungser folg zu rechnen gewesen wäre, ist aufgrund der Akten nicht anzunehmen ( Urk. 13/71 und Urk. 14/40). Insofern wurde von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht beanstandet (vgl. Urk. 1), dass die Beschwerdegegnerin ihre Heilbe handlungskosten - und Taggeldleistungen per 3 1. Mai 2012 einstellte und einen Rentenanspruch per 1. Juni 2012 prüfte (Urk. 13/90; vgl. hiezu Art. 19 Abs. 1 UVG).

Dass über den 3 1. Mai 2012 hinaus noch mit einem namhaften Behandlungser folg zu rechnen gewesen wäre, ist aufgrund der Akten nicht anzunehmen ( Urk. 13/71 und Urk. 14/40). Insofern wurde von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht beanstandet (vgl. Urk. 1), dass die Beschwerdegegnerin ihre Heilbe handlungskosten - und Taggeldleistungen per 3 1. Mai 2012 einstellte und einen Rentenanspruch per 1. Juni 2012 prüfte (Urk. 13/90; vgl. hiezu Art. 19 Abs. 1 UVG). 4.2 Was die konkret verbl iebenen Folgen der fraglichen Unfallereignisse und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit anbelangt, kann den Akten im Wesentli chen Folgendes entnommen werden:

4.2 Was die konkret verbl iebenen Folgen der fraglichen Unfallereignisse und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit anbelangt, kann den Akten im Wesentli chen Folgendes entnommen werden: Nachdem er die Beschwerdeführerin am 1 2. März 2012 kreisärztlich untersucht hatte, hielt Dr. Z.___ in seinem gleichentags verfassten Bericht (Urk. 13/74) fest, der Versicherten sei eine leichte Arbeit mit Maximalbelastung bis zehn Kilogramm und selten auszuübenden, kraftfordernden Bewegungsbelastungen – ins besondere auf der linken Seite – möglich. Nicht zumutbar seien Tätigkei ten, die zu starken Vibrationen oder Schlägen auf die Handgelenke führen. Eine geeignete Tätigkeit könne vollzeitig ausgeübt werden (S. 7).

Nachdem er die Beschwerdeführerin am 1 2. März 2012 kreisärztlich untersucht hatte, hielt Dr. Z.___ in seinem gleichentags verfassten Bericht (Urk. 13/74) fest, der Versicherten sei eine leichte Arbeit mit Maximalbelastung bis zehn Kilogramm und selten auszuübenden, kraftfordernden Bewegungsbelastungen – ins besondere auf der linken Seite – möglich. Nicht zumutbar seien Tätigkei ten, die zu starken Vibrationen oder Schlägen auf die Handgelenke führen. Eine geeignete Tätigkeit könne vollzeitig ausgeübt werden (S. 7). 4.3 Dr. med. C.___, Leitende Ärztin Handchirurgie am A.___, konnte sich am 9. Mai 2012 der kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung nicht anschlies sen. Sie hielt die Ausübung eines Halbtagespensums mit einer Gewichtslimite von zwei Kilogramm für möglich. Gleichzeitig bat sie den Kreisarzt um erneute Überprüfung seiner Beurteilung, da er bezüglich einer Langzeitbeurteilung ver sierter sei ( Urk. 13/85 S. 1).

4.3 Dr. med. C.___, Leitende Ärztin Handchirurgie am A.___, konnte sich am 9. Mai 2012 der kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung nicht anschlies sen. Sie hielt die Ausübung eines Halbtagespensums mit einer Gewichtslimite von zwei Kilogramm für möglich. Gleichzeitig bat sie den Kreisarzt um erneute Überprüfung seiner Beurteilung, da er bezüglich einer Langzeitbeurteilung ver sierter sei ( Urk. 13/85 S. 1). 4.4 Die am 1 1. und 1 2. Juli 2012 am D.___ durchgeführte Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL, Urk. 13/96 und Urk. 14/49 ) ergab, dass die von der Beschwerdeführerin abgegebene Beschreibung ihrer Schmerz en und Einschränkungen, ihr Schmerz verhalten und die Konsistenz gut gewesen seien. Ihr Leistungsverhalten müsse aber als schlecht beurteilt werden. Sie habe sich bei zehn Tests, bevor eine funktionelle Leistungslimite habe beobachtet werden können, selber limitiert. Die Resultate der physischen Leistungstests seien aus diesem Grund nur teil weise verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem Effort eine bessere Leistung hätte erbracht werden können. Die bisher ausgeübte Arbeit als Hilfs pflegerin sei mit Ausnahme des Transfers von Patienten in oder aus dem Roll stuhl vollzeitlich möglich. Weitere leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seien der Beschwerdeführerin zu 100 % zumutbar, wobei die Gewichtslimite beim Heben bei 12.5 Kilogramm liege (S. 3)

4.4 Die am 1 1. und 1 2. Juli 2012 am D.___ durchgeführte Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL, Urk. 13/96 und Urk. 14/49 ) ergab, dass die von der Beschwerdeführerin abgegebene Beschreibung ihrer Schmerz en und Einschränkungen, ihr Schmerz verhalten und die Konsistenz gut gewesen seien. Ihr Leistungsverhalten müsse aber als schlecht beurteilt werden. Sie habe sich bei zehn Tests, bevor eine funktionelle Leistungslimite habe beobachtet werden können, selber limitiert. Die Resultate der physischen Leistungstests seien aus diesem Grund nur teil weise verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem Effort eine bessere Leistung hätte erbracht werden können. Die bisher ausgeübte Arbeit als Hilfs pflegerin sei mit Ausnahme des Transfers von Patienten in oder aus dem Roll stuhl vollzeitlich möglich. Weitere leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seien der Beschwerdeführerin zu 100 % zumutbar, wobei die Gewichtslimite beim Heben bei 12.5 Kilogramm liege (S. 3) 4.5 In ihrem im Auftrag der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erstellten Bericht vom 1 9. September 2012 ( Urk. 14/58/8-11) bestätigte Dr. C.___ die Zumu tbarkeit einer halbtägigen Ausübung der bisherigen Tätigkeit bei einer maximalen Belastung von zwei Kilogramm an beiden Handgelenken. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit wenig Belastung der Handgelenke sei hingegen vollzeitlich möglich (S. 3).

4.5 In ihrem im Auftrag der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erstellten Bericht vom 1 9. September 2012 ( Urk. 14/58/8-11) bestätigte Dr. C.___ die Zumu tbarkeit einer halbtägigen Ausübung der bisherigen Tätigkeit bei einer maximalen Belastung von zwei Kilogramm an beiden Handgelenken. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit wenig Belastung der Handgelenke sei hingegen vollzeitlich möglich (S. 3). 5.

5. 5.1 Gestützt auf die medizinischen Akten, die Ergebnisse der bildgebenden Abklä rungen und die anlässlich der Untersuchungen vom 2 4. Januar 2011 (Urk. 13/52) und 1 2. März 2012 (Urk. 13/74) selbst erhobenen Befunde sowie unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden gelangte Dr. Z.___ in seiner einleuchtend begründeten und damit grundsätzl ich beweiskräftigen (vgl. E. 2.4 hievor ) Beurteilung vom letztgenannten Datum zum überzeugenden Schluss, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Heben von Lasten über zehn Kilogramm in vollem Pensum zumutbar sei ( Urk. 13/74 S. 7). Seine Einschätzung steht sodann mit der EFL im Einklang, wobei diese sogar noch e ine höhere Gewichtslimite ergab (vgl. Urk. 13/96 = Urk. 14/49). Diesbezüglich ist der Beschwerdeführerin zwar zuzustimmen, dass – anders als im EFL-Bericht erwähnt (S. 1) – weder die Zu weisung durch den Hausarzt erfolgte noch die aufgeführten Diagnosen von ihm erhoben wurden ( Urk. 1 S. 8), dies ändert aber angesichts der klaren Aktenlage in B ezug auf die Diagnose (vgl. vor stehend E. 4.1) nichts daran, dass die Beur teilung nachvollziehbar und schlüssig ist. Objektive Anhaltspunkte, die die Unabhängigkeit der D.___ in Frage stellen würden, sind zudem keine ersichtlich. Überdies begründet nach gefestigter Rechtsprechung ein regelmässiger Beizug einer Begutachtungsinstitution für sich allein genommen keine Befangenheit (BGE 137 V 210 E. 1.3.3).

5.1 Gestützt auf die medizinischen Akten, die Ergebnisse der bildgebenden Abklä rungen und die anlässlich der Untersuchungen vom 2 4. Januar 2011 (Urk. 13/52) und 1 2. März 2012 (Urk. 13/74) selbst erhobenen Befunde sowie unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden gelangte Dr. Z.___ in seiner einleuchtend begründeten und damit grundsätzl ich beweiskräftigen (vgl. E. 2.4 hievor ) Beurteilung vom letztgenannten Datum zum überzeugenden Schluss, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Heben von Lasten über zehn Kilogramm in vollem Pensum zumutbar sei ( Urk. 13/74 S. 7). Seine Einschätzung steht sodann mit der EFL im Einklang, wobei diese sogar noch e ine höhere Gewichtslimite ergab (vgl. Urk. 13/96 = Urk. 14/49). Diesbezüglich ist der Beschwerdeführerin zwar zuzustimmen, dass – anders als im EFL-Bericht erwähnt (S. 1) – weder die Zu weisung durch den Hausarzt erfolgte noch die aufgeführten Diagnosen von ihm erhoben wurden ( Urk. 1 S. 8), dies ändert aber angesichts der klaren Aktenlage in B ezug auf die Diagnose (vgl. vor stehend E. 4.1) nichts daran, dass die Beur teilung nachvollziehbar und schlüssig ist. Objektive Anhaltspunkte, die die Unabhängigkeit der D.___ in Frage stellen würden, sind zudem keine ersichtlich. Überdies begründet nach gefestigter Rechtsprechung ein regelmässiger Beizug einer Begutachtungsinstitution für sich allein genommen keine Befangenheit (BGE 137 V 210 E. 1.3.3). Betreffend den zeitlich zumutbaren Umfang der Arbeitstätigkeit stehen die ärzt lichen Einschätzungen nur scheinbar im Widerspruch zueinander. So bezieht sich die Beurteilung von Dr. C.___ vom 9. Mai 2012 ( Urk. 13/85) auf die bishe rige Arbeit als Pflegehilfe ( Urk. 14/58/8-11 S. 1 und S. 3 ). In einer leidensange passten Tätigkeit wiederum geht auch die behandelnde Medizinerin – in Über einstimmung mit dem Kreisarzt – von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus ( Urk. 14/58/8-11 S. 3). Was die von ihr angegebene Gewichtslimite von zwei Kilogramm respektive einer minimalen Belastung anbelangt ( Urk. 13/85 und Urk. 14/58/8-11 S. 3), zeigt e sie nicht hinreichend nachvollziehbar auf, weshalb die Beschwerdeführerin lediglich minimale Lasten heben kann. Sie begründet ihre Einschätzung vielmehr als mit objektiven Befunden mit dem subjektiven Empfinden der Beschwerdeführerin, was nicht ausschlaggebend sein kann.

Betreffend den zeitlich zumutbaren Umfang der Arbeitstätigkeit stehen die ärzt lichen Einschätzungen nur scheinbar im Widerspruch zueinander. So bezieht sich die Beurteilung von Dr. C.___ vom 9. Mai 2012 ( Urk. 13/85) auf die bishe rige Arbeit als Pflegehilfe ( Urk. 14/58/8-11 S. 1 und S. 3 ). In einer leidensange passten Tätigkeit wiederum geht auch die behandelnde Medizinerin – in Über einstimmung mit dem Kreisarzt – von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus ( Urk. 14/58/8-11 S. 3). Was die von ihr angegebene Gewichtslimite von zwei Kilogramm respektive einer minimalen Belastung anbelangt ( Urk. 13/85 und Urk. 14/58/8-11 S. 3), zeigt e sie nicht hinreichend nachvollziehbar auf, weshalb die Beschwerdeführerin lediglich minimale Lasten heben kann. Sie begründet ihre Einschätzung vielmehr als mit objektiven Befunden mit dem subjektiven Empfinden der Beschwerdeführerin, was nicht ausschlaggebend sein kann. 5.2 Insofern gibt zu keiner Kritik Anlass, dass die Beschwerdegegnerin auf das kreis ärztliche Zumutbarkeitsprofil ab gestellt hat, zumal dieses von einer tieferen Gewichtslimite als die EFL ausgeht und die ausgewählten DAP ohnehin nur leichte Tätigkeiten (bis maximal fünf Kilogramm) vorsehen (vgl. Urk. 13/77).

5.2 Insofern gibt zu keiner Kritik Anlass, dass die Beschwerdegegnerin auf das kreis ärztliche Zumutbarkeitsprofil ab gestellt hat, zumal dieses von einer tieferen Gewichtslimite als die EFL ausgeht und die ausgewählten DAP ohnehin nur leichte Tätigkeiten (bis maximal fünf Kilogramm) vorsehen (vgl. Urk. 13/77). 6.

6. 6.1 In der Unfallversicherung ist das Valideneinkommen unabhängig davon zu bestimmen, ob die versicherte Person vor dem Unfall ihre Arbeitskraft ganz oder nur teilweise eingesetzt hat. Das vom Gesetz vorgesehene Korrektiv findet sich darin, dass sich das Rentenbetreffnis nach dem reduzierten versicherten Verdienst von Teilzeitangestellten richtet und somit entsprechend geringer aus fällt als bei Vollzeitbeschäftigten. Bei der Festlegung des hypothetischen Vali deneinkommens ist somit von einer vollzeitlich erwerbstätigen Person auszuge hen, die hinsichtlich Fähigkeiten, Ausbildung, Alter und örtlicher Verhältnisse mit der versicherten Person vergleichbar ist ( Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2009 vom 1. Februar 2010 E. 3.1.3 ).

6.1 In der Unfallversicherung ist das Valideneinkommen unabhängig davon zu bestimmen, ob die versicherte Person vor dem Unfall ihre Arbeitskraft ganz oder nur teilweise eingesetzt hat. Das vom Gesetz vorgesehene Korrektiv findet sich darin, dass sich das Rentenbetreffnis nach dem reduzierten versicherten Verdienst von Teilzeitangestellten richtet und somit entsprechend geringer aus fällt als bei Vollzeitbeschäftigten. Bei der Festlegung des hypothetischen Vali deneinkommens ist somit von einer vollzeitlich erwerbstätigen Person auszuge hen, die hinsichtlich Fähigkeiten, Ausbildung, Alter und örtlicher Verhältnisse mit der versicherten Person vergleichbar ist ( Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2009 vom 1. Februar 2010 E. 3.1.3 ). 6.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die Versi cherte im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (hier am 1. Juni 2012) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Diesbezüglich steht in tatbeständlicher Hinsicht fest, dass die ehemalige Arbeitgeberin der Versicherten dem seit 2012 in Kraft stehenden Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih untersteht ( Urk. 13/113 S. 1; vgl. auch Art. 1 und Art. 4 des Bundesratsbeschlusses über die Allgemein verbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für den Personalverleih). B is zur unfallbedingten Aufgabe ihrer Erwerbstätigkeit bei der Y.___ war die Versicherte im Stundenlohn beschäftigt ( Urk. 1 S. 3 und Urk. 13/91 S. 1). Dass daran im Jahr 2012 etwas geändert hätte, machte selbst die Beschwerdeführerin nicht geltend (Urk. 1 S. 3 f. ). G estützt auf die Angaben der ehemaligen Arbeit geberin – wobei keine Anhaltspunkte für eine unrichtige Auskunft ersichtlich sind, da e s sich bei der Mitteilungen machenden E.___ um die Lei terin Care handelt (Urk. 13/113), um deren Auskunft auch die Beschwerdeführerin zur Verdeutlichung ihrer Position ersuchte ( Urk. 3/10 S. 1-5 ) – beträ gt der all gemeine Stundenlohn Fr. 31. --. Bei einem Basislohn von Fr. 25.87 ist darin ein Ferienlohn (8.33 % bei 20 Arbeitstagen [vgl. Art. 13 Abs. 1 GAV für den Per sonalverleih ]), eine Feiertagsentschäd igung (3.2 % [vgl. Art. 14 Abs. 1 GAV für den Personalverleih] ) und der Anteil am 1 3. Monatslohn (8.33 % [vgl. Art. 18 Abs. 2 GAV für den Personalverleih]) enthalten (Urk. 13/115 und Urk. 14/65 /4 ). Da die Beschwerdeführerin ihr 5 0. Altersjahr vollendet hat, ist der Stundenlohn basierend auf einem Ferienanspruch von 25 Arbeitstagen (10.6 % [vgl. Art. 13 Abs. 1 GAV für den Personalverleih]) zu berechnen und betr ä gt folglich Fr. 31.6 0. Gestützt auf eine wöchentliche Normalarbeitszeit von 42 Stunden [vgl. Art. 12 Abs. 1 GAV für den Personalverleih]) und unter Berücksichtigung von zehn Feiertagen, wovon durchschnittlich 8.57 auf einen Werktag fallen (= 1.71 Arbeitswochen, womit nebst Berücksichtigung der Ferien 45.29 bezahlte Arbeitswochen resultieren), resultiert damit ein jährliches Einkommen ohne Zulagen von Fr. 6 0 ‘ 108.9 0 (42 x 4 5.29 x Fr. 31. 60 ).

6.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die Versi cherte im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (hier am 1. Juni 2012) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Diesbezüglich steht in tatbeständlicher Hinsicht fest, dass die ehemalige Arbeitgeberin der Versicherten dem seit 2012 in Kraft stehenden Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih untersteht ( Urk. 13/113 S. 1; vgl. auch Art. 1 und Art. 4 des Bundesratsbeschlusses über die Allgemein verbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für den Personalverleih). B is zur unfallbedingten Aufgabe ihrer Erwerbstätigkeit bei der Y.___ war die Versicherte im Stundenlohn beschäftigt ( Urk. 1 S. 3 und Urk. 13/91 S. 1). Dass daran im Jahr 2012 etwas geändert hätte, machte selbst die Beschwerdeführerin nicht geltend (Urk. 1 S. 3 f. ). G estützt auf die Angaben der ehemaligen Arbeit geberin – wobei keine Anhaltspunkte für eine unrichtige Auskunft ersichtlich sind, da e s sich bei der Mitteilungen machenden E.___ um die Lei terin Care handelt (Urk. 13/113), um deren Auskunft auch die Beschwerdeführerin zur Verdeutlichung ihrer Position ersuchte ( Urk. 3/10 S. 1-5 ) – beträ gt der all gemeine Stundenlohn Fr. 31.. Bei einem Basislohn von Fr. 25.87 ist darin ein Ferienlohn (8.33 % bei 20 Arbeitstagen [vgl. Art. 13 Abs. 1 GAV für den Per sonalverleih ]), eine Feiertagsentschäd igung (3.2 % [vgl. Art. 14 Abs. 1 GAV für den Personalverleih] ) und der Anteil am 1 3. Monatslohn (8.33 % [vgl. Art. 18 Abs. 2 GAV für den Personalverleih]) enthalten (Urk. 13/115 und Urk. 14/65 /4 ). Da die Beschwerdeführerin ihr 5 0. Altersjahr vollendet hat, ist der Stundenlohn basierend auf einem Ferienanspruch von 25 Arbeitstagen (10.6 % [vgl. Art. 13 Abs. 1 GAV für den Personalverleih]) zu berechnen und betr ä gt folglich Fr. 31.6 0. Gestützt auf eine wöchentliche Normalarbeitszeit von 42 Stunden [vgl. Art. 12 Abs. 1 GAV für den Personalverleih]) und unter Berücksichtigung von zehn Feiertagen, wovon durchschnittlich 8.57 auf einen Werktag fallen (= 1.71 Arbeitswochen, womit nebst Berücksichtigung der Ferien 45.29 bezahlte Arbeitswochen resultieren), resultiert damit ein jährliches Einkommen ohne Zulagen von Fr. 6 0 ‘ 108.9 0 (42 x 4 5.29 x Fr. 31. 60 ). Mit Blick auf Art. 20 Abs. 1 des Arbeitsgesetzes, wonach innert zweier Wochen wenigstens einmal ein ganzer Sonntag als wöchentlicher Ruhetag unmittelbar vor oder nach der täglichen Ruhezeit freigegeben werden muss, erscheint die Angabe der Arbeitgeberin, wonach vol lzeitlich arbeitende Mitarbeiter durch schnittlich zwei Mal im Monat am Sonntag Dienst haben ( Urk. 13/115), als nachvollziehbar. Dies bezüglich kann – entgegen der Ansicht der Beschwerde führerin – die Anzahl der von ihr monatlich bei einem Arbeitsp ensum von 40 % geleisteten Sonntagsdienste nicht linear aufgerechnet werden. So würden ge stützt auf ihre Angaben (13 Sonntagsdienste in 7.5 Monaten [ Urk. 1 S. 12]) bei einem Pensum von 100 % 4.33 Sonntagsdienste pro Monat und damit ein jeden Sonntag zu verrichtender Dienst resultieren. Daher ist vielmehr davon auszuge hen, dass die Beschwerdeführerin als Teilzeitbeschäftigte überproportional oft am Sonntag arbeitete. Ausgehend vom gemeldeten Durchschnittswert beträgt damit die Sonntagszulage von 25 % des Basislohn s von Fr. 25.87 m onatlich Fr. 106.45 (8.25 Stunden x Fr. 6.45 x 2 Tage [Urk. 13/ 113 und Urk. 13/ 115]) be ziehungsweise Fr. 1‘ 1 7 1. -- ( Fr. 106.45 x 11) jährlich.

Mit Blick auf Art. 20 Abs. 1 des Arbeitsgesetzes, wonach innert zweier Wochen wenigstens einmal ein ganzer Sonntag als wöchentlicher Ruhetag unmittelbar vor oder nach der täglichen Ruhezeit freigegeben werden muss, erscheint die Angabe der Arbeitgeberin, wonach vol lzeitlich arbeitende Mitarbeiter durch schnittlich zwei Mal im Monat am Sonntag Dienst haben ( Urk. 13/115), als nachvollziehbar. Dies bezüglich kann – entgegen der Ansicht der Beschwerde führerin – die Anzahl der von ihr monatlich bei einem Arbeitsp ensum von 40 % geleisteten Sonntagsdienste nicht linear aufgerechnet werden. So würden ge stützt auf ihre Angaben (13 Sonntagsdienste in 7.5 Monaten [ Urk. 1 S. 12]) bei einem Pensum von 100 % 4.33 Sonntagsdienste pro Monat und damit ein jeden Sonntag zu verrichtender Dienst resultieren. Daher ist vielmehr davon auszuge hen, dass die Beschwerdeführerin als Teilzeitbeschäftigte überproportional oft am Sonntag arbeitete. Ausgehend vom gemeldeten Durchschnittswert beträgt damit die Sonntagszulage von 25 % des Basislohn s von Fr. 25.87 m onatlich Fr. 106.45 (8.25 Stunden x Fr. 6.45 x 2 Tage [Urk. 13/ 113 und Urk. 13/ 115]) be ziehungsweise Fr. 1‘ 1 7 1. -- ( Fr. 106.45 x 11) jährlich. Für Arbeitseinsätze bis zwei Stunden bezahlte die Y.___ 2012 eine Fall pauschale von Fr. 15.--. Längerdauernde Einsätze beim gleichen Kunden wur den nicht zusätzlich entlöhnt ( Urk. 3/10 S. 4). Die Beschwerdeführerin gibt an, dass sie 2009 in 7.5 Monaten 60 Einsätze bis z wei Stunden geleistet hatte ( Urk. 1 S. 4), was unbestritten blieb ( Urk. 14). Dabei ist zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin einspracheweise selbst anerkannte, dass sich die Zulagen für die bis zwei Stunden dauernden Einsätze nicht proportional zum Monats lohn, mithin zu m geleisteten Beschäftigungspensum entwickelten (Urk. 13/104 S. 6 Ziff. 3.4), was auch dem Lohnkontoblatt 2009 zu entnehmen ist (vgl. „Weg entschädigung“ von je Fr. 10.--; Urk. 13/76/4). Nach Einsicht in das Lohn kontoblatt, das für das Jahr 2009 bis zum Unfallzeitpunkt Wegentschädigungen in Gesamtbetrag von Fr. 1‘300.-- respektive 130 Kurzeinsätze ausweist ( Urk. 13/76/4), rechtfertigt sich, mit der Beschwerdeführerin jährlich 96 ( 60 : 7.5 x 12) solcher Einsätze anzunehmen. Dies entspricht bei einer Fallpauschale von Fr. 15.-- einer entsprechenden Zulage von Fr. 1‘440.-- ( Fr. 15.-- x 96).

Für Arbeitseinsätze bis zwei Stunden bezahlte die Y.___ 2012 eine Fall pauschale von Fr. 15.--. Längerdauernde Einsätze beim gleichen Kunden wur den nicht zusätzlich entlöhnt ( Urk. 3/10 S. 4). Die Beschwerdeführerin gibt an, dass sie 2009 in 7.5 Monaten 60 Einsätze bis z wei Stunden geleistet hatte ( Urk. 1 S. 4), was unbestritten blieb ( Urk. 14). Dabei ist zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin einspracheweise selbst anerkannte, dass sich die Zulagen für die bis zwei Stunden dauernden Einsätze nicht proportional zum Monats lohn, mithin zu m geleisteten Beschäftigungspensum entwickelten (Urk. 13/104 S. 6 Ziff. 3.4), was auch dem Lohnkontoblatt 2009 zu entnehmen ist (vgl. „Weg entschädigung“ von je Fr. 10.--; Urk. 13/76/4). Nach Einsicht in das Lohn kontoblatt, das für das Jahr 2009 bis zum Unfallzeitpunkt Wegentschädigungen in Gesamtbetrag von Fr. 1‘300.-- respektive 130 Kurzeinsätze ausweist ( Urk. 13/76/4), rechtfertigt sich, mit der Beschwerdeführerin jährlich 96 ( 60 : 7.5 x 12) solcher Einsätze anzunehmen. Dies entspricht bei einer Fallpauschale von Fr. 15.-- einer entsprechenden Zulage von Fr. 1‘440.-- ( Fr. 15.-- x 96). Da die Feiertags entschädigung bereits im Stundenlohn enthalten ist und keine Wegpauschale (mehr) ausbezahlt wird ( Urk. 3/10 S. 1 sowie E. 6.2 hievor ), beträgt das Valideneinkommen inklusive Sonntagszulage und Fallpauschalen Fr. 62‘719.90 ( Fr. 60 ‘ 10 8. 9 0 + Fr. 1‘ 171.-- + Fr. 1‘440.--).

Da die Feiertags entschädigung bereits im Stundenlohn enthalten ist und keine Wegpauschale (mehr) ausbezahlt wird ( Urk. 3/10 S. 1 sowie E. 6.2 hievor ), beträgt das Valideneinkommen inklusive Sonntagszulage und Fallpauschalen Fr. 62‘719.90 ( Fr. 60 ‘ 10 8. 9 0 + Fr. 1‘ 171.-- Fr. 1‘440.--). Zu ergänzen bleibt, dass das von der Familie F.___ vom 1 9. August 2008 datierende Jobangebot ( Urk. 1 S. 14) am Ergebnis nichts ändert, wurde es doch von der Beschwerdeführerin ein Jahr vor ihrem ersten Unfall abgelehnt.

Zu ergänzen bleibt, dass das von der Familie F.___ vom 1 9. August 2008 datierende Jobangebot ( Urk. 1 S. 14) am Ergebnis nichts ändert, wurde es doch von der Beschwerdeführerin ein Jahr vor ihrem ersten Unfall abgelehnt. 6.3

6.3 6.3.1 In Bezug auf das Invalideneinkommen stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die DAP und weist die zumutbaren Arbeitsplätze aufgrund von fünf DAP-Arbeitsplätzen (DAP-Nr. 5499 [ Verpackerin ], 6113 [Hilfsarbeiterin], 9980 [ Qua litätskontrolleurin ], 8315 [ Verpackerin ] und 11570 [Büroangestellte]) nach ( Urk. 13/77). Die dagegen von der Beschwerdeführerin geäusserte Kritik ( Urk. 1 S. 16 f.) erweist sich als unberechtigt, entsprechen doch sämtliche in Betracht gezogenen Arbeitsplätze vollumfänglich dem von Dr. Z.___ formulierten Zumutbarkeitsprofil; bei allen evaluierten Arbeitsstellen sind nur sehr leichte Gewichte oder solche von höchstens fünf Kilogramm zu heben oder zu tragen, so dass die Gewichtslimite von zehn Kilogramm bei Weitem unterschritten wird. So sind b ei Arbeitsplatz Nr. 5 499 ausschliesslich kleine Schwämme auf ein Förderband zu legen ( Urk. 13/77 S. 7), bei welcher Bewegung keine grosse Belastung der Handge lenke erkennbar ist. DAP-Nr. 11 570 verlangt als Arbeit am Computer einzig das Schreiben von Listen (Urk. 13/77 S. 23). Angesichts der Tatsache, dass es der Beschwerdeführerin möglich ist, E-Mails zu verfassen und zu v erschicken ( Urk. 3/10, 13/82, 13/85 S. 10, 13/89, 13/106 und 13/108), ist nicht ersichtlich, wieso die angegebene Arbeit ihre Fähigkeiten übersteigen soll. Gestützt auf die Arbeitsplatzbeschreibungen beinhalten die Tätigkeiten an den Arbeitsplätzen Nr. 5499 ( Urk. 13/77 S. 7) und Nr. 8315 ( Urk. 13/77 S. 19) keine Vibrationen und Schläge, weshalb sich keine weiteren Abklärungen aufdrängen. Hinsichtlich der bei DAP-Nr. 6 113 geforderten feinmotoris chen Fähigkeiten ( Urk. 13/77 S. 9) werden weder vom Kreisarzt noch von der behandelnden Dr. C.___ Einschränkungen angegeben.

6.3.1 In Bezug auf das Invalideneinkommen stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die DAP und weist die zumutbaren Arbeitsplätze aufgrund von fünf DAP-Arbeitsplätzen (DAP-Nr. 5499 [ Verpackerin ], 6113 [Hilfsarbeiterin], 9980 [ Qua litätskontrolleurin ], 8315 [ Verpackerin ] und 11570 [Büroangestellte]) nach ( Urk. 13/77). Die dagegen von der Beschwerdeführerin geäusserte Kritik ( Urk. 1 S. 16 f.) erweist sich als unberechtigt, entsprechen doch sämtliche in Betracht gezogenen Arbeitsplätze vollumfänglich dem von Dr. Z.___ formulierten Zumutbarkeitsprofil; bei allen evaluierten Arbeitsstellen sind nur sehr leichte Gewichte oder solche von höchstens fünf Kilogramm zu heben oder zu tragen, so dass die Gewichtslimite von zehn Kilogramm bei Weitem unterschritten wird. So sind b ei Arbeitsplatz Nr. 5 499 ausschliesslich kleine Schwämme auf ein Förderband zu legen ( Urk. 13/77 S. 7), bei welcher Bewegung keine grosse Belastung der Handge lenke erkennbar ist. DAP-Nr. 11 570 verlangt als Arbeit am Computer einzig das Schreiben von Listen (Urk. 13/77 S. 23). Angesichts der Tatsache, dass es der Beschwerdeführerin möglich ist, E-Mails zu verfassen und zu v erschicken ( Urk. 3/10, 13/82, 13/85 S. 10, 13/89, 13/106 und 13/108), ist nicht ersichtlich, wieso die angegebene Arbeit ihre Fähigkeiten übersteigen soll. Gestützt auf die Arbeitsplatzbeschreibungen beinhalten die Tätigkeiten an den Arbeitsplätzen Nr. 5499 ( Urk. 13/77 S. 7) und Nr. 8315 ( Urk. 13/77 S. 19) keine Vibrationen und Schläge, weshalb sich keine weiteren Abklärungen aufdrängen. Hinsichtlich der bei DAP-Nr. 6 113 geforderten feinmotoris chen Fähigkeiten ( Urk. 13/77 S. 9) werden weder vom Kreisarzt noch von der behandelnden Dr. C.___ Einschränkungen angegeben. Nebst den fünf ausgewählten DAP-Profilen wurden keine anderen DAP-Arbeits plätze für die Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogen, weshalb die Einwendungen in der Beschwerde zu anderen DAP-Profilen irrelevant sind.

Nebst den fünf ausgewählten DAP-Profilen wurden keine anderen DAP-Arbeits plätze für die Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogen, weshalb die Einwendungen in der Beschwerde zu anderen DAP-Profilen irrelevant sind. 6.3.2 Was das Vorbringen der Beschwerdeführerin, es sei ihr keine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar ( Urk. 1 S. 16), betrifft, geht aus dem vom Kreisarzt formulierten Zumutbarkeitsprofil – wie auch dem ihrer behandelnden Ärztin – hervor, dass sie eine leidensangepasste Tätigke it zu 100 % ausführen kann (E. 5.1 hievor ). Im Übrigen kann sich eine bloss teilzeitlich ausgeübte Beschäfti gung im Vergleich zu einer Vollzeitbeschäftigung bei Frauen sogar proportional lohnerhöhend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 3 0. November 2012 E. 4.2.2 mit Hinweisen), sodass die Ermittlung der DAP-Lohnangaben mit Arbeitsstellen teilweise ohne die Möglichkeit der Teilzeittätig keit zu Gunsten der Beschwerdeführerin erfolgte. Zudem ist auch bei der Ermittlung des Invalideneinkommens einer teilzeiterwerbstätigen Person von einem Vollzeitpensum auszugehen ( Rumo-Jungo /Holzer, a.a.O., Art. 18 S. 133; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_634/2008 vom 1 9. Dezember 2008 E. 5.1.1).

6.3.2 Was das Vorbringen der Beschwerdeführerin, es sei ihr keine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar ( Urk. 1 S. 16), betrifft, geht aus dem vom Kreisarzt formulierten Zumutbarkeitsprofil – wie auch dem ihrer behandelnden Ärztin – hervor, dass sie eine leidensangepasste Tätigke it zu 100 % ausführen kann (E. 5.1 hievor ). Im Übrigen kann sich eine bloss teilzeitlich ausgeübte Beschäfti gung im Vergleich zu einer Vollzeitbeschäftigung bei Frauen sogar proportional lohnerhöhend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 3 0. November 2012 E. 4.2.2 mit Hinweisen), sodass die Ermittlung der DAP-Lohnangaben mit Arbeitsstellen teilweise ohne die Möglichkeit der Teilzeittätig keit zu Gunsten der Beschwerdeführerin erfolgte. Zudem ist auch bei der Ermittlung des Invalideneinkommens einer teilzeiterwerbstätigen Person von einem Vollzeitpensum auszugehen ( Rumo-Jungo /Holzer, a.a.O., Art. 18 S. 133; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_634/2008 vom 1 9. Dezember 2008 E. 5.1.1). 6.3.3 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die von der Beschwerdegegnerin ausge wählten DAP-Profile mit den der Beschwerdeführe rin verbleibenden gesund heitlichen Einschränkungen vereinbar sind. Die Unfallversicherung ermittelte aufgrund der berücksichtigten DAP-Lohnangaben ( Urk. 13/77) zutreffenderwei se ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 55‘883.80 für das Jahr 2011 (vgl. Urk. 13/77 S. 1) respektive unter Berücksichtigung der Nominallohnent wicklung von 1 % bei Frauenlöhnen von Fr. 56‘442.65 für das Jahr 2012 ( Urk. 2 S. 8; vgl. auch die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Ent wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2013). Dabei stellte sie auf fünf zumutbare Arbeitsplätze ab, gab die Gesamtzahl der in Anbetracht der Behinderung der Beschwerdeführerin in Frage kommen den Arbeitsplätze, deren Höchst- und Tiefstlohn sowie den Durchschnittslohn der dem Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe an. Damit sind sämtliche Voraussetzungen, die das damalige Eidge nössische Versicherungsgericht an einen Einkommensvergleich gestützt auf die DAP-Tabellen stellt (vgl. BGE 129 V 472), erfüllt. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass die von der Beschwerdegegnerin verwendeten Daten gemäss den DAP-Blättern nicht reprä sentativ sind.

6.3.3 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die von der Beschwerdegegnerin ausge wählten DAP-Profile mit den der Beschwerdeführe rin verbleibenden gesund heitlichen Einschränkungen vereinbar sind. Die Unfallversicherung ermittelte aufgrund der berücksichtigten DAP-Lohnangaben ( Urk. 13/77) zutreffenderwei se ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 55‘883.80 für das Jahr 2011 (vgl. Urk. 13/77 S. 1) respektive unter Berücksichtigung der Nominallohnent wicklung von 1 % bei Frauenlöhnen von Fr. 56‘442.65 für das Jahr 2012 ( Urk. 2 S. 8; vgl. auch die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Ent wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2013). Dabei stellte sie auf fünf zumutbare Arbeitsplätze ab, gab die Gesamtzahl der in Anbetracht der Behinderung der Beschwerdeführerin in Frage kommen den Arbeitsplätze, deren Höchst- und Tiefstlohn sowie den Durchschnittslohn der dem Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe an. Damit sind sämtliche Voraussetzungen, die das damalige Eidge nössische Versicherungsgericht an einen Einkommensvergleich gestützt auf die DAP-Tabellen stellt (vgl. BGE 129 V 472), erfüllt. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass die von der Beschwerdegegnerin verwendeten Daten gemäss den DAP-Blättern nicht reprä sentativ sind. 6.4 Bei einem Invalideneinkommen von Fr. 56‘44 3.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 62‘719.90 eine Erwerbseinbusse von Fr. 6‘276.90, was einem rentenbegründendem Invaliditätsgrad von 1 0 % entspricht (zur Run dung: BGE 130 V 121 E. 3.2).

6.4 Bei einem Invalideneinkommen von Fr. 56‘44 3.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 62‘719.90 eine Erwerbseinbusse von Fr. 6‘276.90, was einem rentenbegründendem Invaliditätsgrad von 1 0 % entspricht (zur Run dung: BGE 130 V 121 E. 3.2). 7.

7. 7.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den be schwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).

7.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den be schwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 7.2 Mit Bezug auf den beschwerdeweise gestellten Antr ag um Festlegung des versi cherten Verdienstes in der Höhe von Fr. 24‘837.-- fehlt ein Anfechtungsobjekt. In diesen Punkten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.

7.2 Mit Bezug auf den beschwerdeweise gestellten Antr ag um Festlegung des versi cherten Verdienstes in der Höhe von Fr. 24‘837.-- fehlt ein Anfechtungsobjekt. In diesen Punkten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend auf eine m Invaliditätsgrad von 1 0 % hat. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend auf eine m Invaliditätsgrad von 1 0 % hat. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. I n teilweiser Guthei ssung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der S chweize rischen Unfallversicherungsanstalt vom 15. Februar 2013 a ufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend a uf einem Invaliditätsgrad von 1 0 % hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

1. I n teilweiser Guthei ssung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der S chweize rischen Unfallversicherungsanstalt vom 15. Februar 2013 a ufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend a uf einem Invaliditätsgrad von 1 0 % hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubLocher