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Vorher hatte Noè Ponti am Mittwoch, Freitag und Samstag über sämtliche Delfin-Strecken (50 m, 100 m, 200 m) triumphiert. Über 100 m Lagen zum Abschluss der Titelkämpfe in Rumänien zählte er gewiss nicht zu den ersten Anwärtern auf eine Medaille. Aber wenn's läuft, dann läufts. Nachdem er sich nur hauchdünn überhaupt für den Final qualifiziert hatte - in einem Swim-off um den letzten Finalplatz - belegte er im Final stets einen Medaillenrang.
Dass er nach 25 m Delfin-Schwimmen führte, war gewiss keine Überraschung. Auch bei halber Distanz nach dem Rückenschwimmen führte Ponti noch. Der Österreicher Bernhard Reitshammer, der am Ende Europameister wurde, lag zu dem Zeitpunkt mit 58 Hundertsteln Rückstand noch auf dem letzten Platz (8.). Auf den 25 m Brustschwimmen nahm Reitshammer Ponti aber über eine Sekunde ab - und setzte sich vor dem Schweizer an die Spitze. Im abschliessenden Crawl-Stil vermochte Ponti den Rückstand bloss noch zu halbieren.