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Im Le Monde diplomatique vom März 2010 las ich einen ausgezeichneten Artikel zum Thema Religion – Heilige Einfalt: Moderne, Säkularisierung und die Rückkehr des Religiösen von Olivier Roy. Seine These: Die Religion löst sich im Zug von Globalisierung und Säkularisierung vom politischen und kulturellen Hintergrund und erfindet sich neu. Dies erklärt, warum fanatische Gruppen vermehrt Zulauf haben, mehr Leute nach Rom pilgern, aber weniger Leute sich als gläubig bezeichnen, weniger sich zum Priester weihen lassen, warum die modernen Sekten und Freikirschen mehr Zulauf als orthodoxe Kirchen haben, und so weiter. Ausgezeichnet.
(Too bad I didn’t find an English translation of this article.)
Tags: Religion