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Für die Volksinitiative "Gegen neue Kampfflugzeuge" wurden innerhalb drei Monaten 50'000 Unterschriften gesammelt. Dieser Erfolg stellt nicht nur den Tiger-Teilersatz ernsthaft in Frage. Er beschert auch der Aufrüstung des F/A-18, hinter der nordamerikanischer Wunschbedarf steht, heftige Turbulenzen.
Die GSoA fordert die friedenspolitischen Kräfte im Nationalrat, insbesondere die beiden linken Fraktionen, auf, sich grundsätzlich gegen eine zusätzliche Aufrüstung der orientierungslosen Armee zu stellen. Das heisst konkret, das Rüstungsprogramm auch nach einer allfälligen Streichung der F/A-18 abzulehnen. Die "Geschützten Mannschaftstransportwagen", deren Beschaffung und Instandhaltung ebenfalls über 400 Millionen Franken kosten, machen keinen Sinn: Der Schweiz droht weder ein Grenzkrieg noch ein Bürgerkrieg und militärische Auslandeinsätze sind angesichts der laufenden Rohstoffkriege ohnehin abzulehnen. Die 800 Millionen Franken, welche die F/A-18 und die Duro kosten, werden gescheiter für den Klimaschutz, die Bekämpfung des Hungers, die Förderung von Alternativenergien oder die Bildung ausgegeben.
Die GSoA will die 120'000 nötigen Unterschriften gegen die Beschaffung neuer Kampfjets, deren Gesamtkosten sich auf sechs Milliarden belaufen werden, bis in den nächsten Frühsommer zusammen bringen. Am nächsten Samstag, 20 September, wird es einen nationalen Sammeltag mit über 40 Ständen geben.