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Die Zuger Bankengruppe Valartis Group wird von der Börsenaufsicht Six gleich mehrfach zurechtgewiesen.
Die Börsenaufsicht Six Exchange Regulation hat gegen die Baarer Bankengruppe Valartis Group wegen mehrerer Fehler im Jahresabschluss 2011 einen Verweis ausgesprochen.
Die festgestellten Fehler betreffen den Ausweis des Ergebnisses je Aktie, ungenügende Angaben zur Werthaltigkeit des Goodwills sowie eine falsche Offenlegung der Klassifikation von Derivaten, wie die Six Exchange Regulation mitteilte.
Im Jahresabschluss 2011 enthalten
Im Rahmen eines Sanktionsbescheides sei deshalb ein Verweis ausgesprochen worden. Bei der Schwere der Verstösse sei berücksichtigt worden, dass die Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren nicht bestraft worden sei. Valartis habe den Bescheid akzeptiert und werde die Fehler im Jahresabschluss 2012 korrigieren, heisst es weiter.
Im Einzelnen wurde in der Valartis-Bilanz beispielsweise aufgrund eines Rechenfehlers der Verlust je Aktie aus den weitergeführten Geschäftsbereichen um 7 Prozent zu hoch ausgewiesen. Aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich wurde das Ergebnis je Aktie weder ausgewiesen noch offengelegt.
(sda/chb/aho)