Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03548.jsonl.gz/2217

Geboren am 16. Oktober 1925 in London war sie schon früh von Hollywood fasziniert und nahm als Teenager Gesangs- und Schauspielunterricht. Ihre Familie zog während des Zweiten Weltkriegs in die USA. Bereits mit ihrem ersten Film «Das Haus der Lady Alquist» schaffte die 20-Jährige den Durchbruch. Angela Lansbury wurde für ihre Darstellung als intrigantes Dienstmädchen für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert, gefolgt von einer zweiten Nominierung für «Das Bildnis des Dorian Gray».
Kurz nach dem Krieg heiratete sie den Briten Peter Shaw in zweiter Ehe und führte mit ihm 54 Jahre lang die perfekte Beziehung bis zu seinem Tod im Jahr 2003. Er war einer der Top-Agenten in Hollywood und managte ihre Karriere. Dutzende von Hollywoodfilmen wie der preisgekrönte «Botschafter der Angst» und «Tod auf dem Nil» folgten sowie Broadwayproduktionen wie «Mame», «Sweeney Todd» und «Gypsy».
Sie war ein preisgekrönter Musicalstar mit einem Ehren-Oscar, drei Oscar-Nominierungen, sechs Golden Globes, fünf Tony Awards. Doch «Mord ist ihr Hobby» brachte sie als Hobby-Detektivin Jessica Fletcher in die Wohnzimmer der Welt - es war eine der populärsten und am längsten laufenden Detektivserien aller Zeiten.
Trotz künstlicher Knie- und Hüftgelenke stand Angela Lansbury noch im hohen Alter auf der Bühne und vor der Kamera und erhielt als 89-jährige einen Olivier Award für die beste weibliche Nebenrolle.
Lansbury wurde 96 Jahre alt. In einem Statement ihrer drei Kinder, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heisst es, ihre Mutter sei am Dienstag zu Hause «friedlich» im Schlaf gestorben, nur fünf Tage vor ihrem 97. Geburtstag.
(sda)