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Zusammenarbeit mit fremdsprachigen Eltern
Empfehlungen zu interkulturellem Dolmetschen in der Schule
Bei wichtigen Gesprächen mit Eltern, die keine oder wenige Deutschkenntnisse haben, ist der Beizug von interkulturell Dolmetschenden zu empfehlen. In den neu überarbeiteten Empfehlungen finden sich Hinweise, wie geeignete Personen zu finden sind und wie Gespräche mit Übersetzungen ablaufen.
Das Volksschulamt führt keine Liste zu interkulturellen Dolmetscherinnen und Dolmetschern.
Gemeinden und Schulen können weiterhin eigene lokale Listen verwenden.
Grundsätze der Zusammenarbeit
- Grundlegend für eine vertauensvolle Zusammenarbeit sind der regelmässige individuelle Kontakt und das Gespräch zwischen Eltern und Lehrperson. Nötigenfalls haben Lehrperson oder Eltern für eine Übersetzung zu sorgen.
- Ergänzend eignen sich Veranstaltungen einer Schule oder der ganzen Schulgemeinde, in denen Eltern informiert werden und Anregungen bekommen, wie sie das Lernen ihrer Kinder unterstützen können (Elternbildung). Um auch die fremdsprachigen Eltern zu erreichen, empfiehlt es sich, geeignete zweisprachige Mittelspersonen einzusetzen.
- In Elternräten und Elternforen der Schulen empfiehlt es sich, Vertretungen der grösseren Sprachgruppen einzubeziehen.
- Schulpflegen können beratende "Kommissionen für Integrationsfragen" bilden, in denen die grösseren Sprachgemeinschaften vertreten sind. Dadurch erhalten diese eine Mitsprache in Schulfragen, und sie übernehmen eine Mitverantwortung.
Integras führt Infoveranstaltungen zur Berufwahl für Eltern und ihre Jugendlichen (1.-3. Sek) in Migrationssprachen durch. Termine, übersetzte Flyer und Kontakt-Informationen finden sie unter diesem Link: