Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03454.jsonl.gz/328

Um die Angebotssituation für armutsbetroffene Kinder und Jugendliche im Kanton Freiburg zu verbessern, haben die Autorinnen einige Empfehlungen abgegeben. Empfehlungen, die allenfalls in eine «kantonale Strategie zur Armutsbekämpfung» einfliessen könnten.
? Bestehende Strukturen sollten durch zusätzliche finanzielle und personelle Mittel und eine bessere Nutzung gemeinsamer Ressourcen gestärkt und ausgebaut werden.
? Wenn neue Angebote aufgebaut werden, sollten diese möglichst an bereits bestehende Strukturen angeschlossen werden.
? Die Finanzierung der Angebote sollte für armutsbetroffene Kinder und Jugendliche erleichtert werden, entweder durch eine Verbilligung der Angebote oder durch mehr finanzielle Unterstützung für die betroffenen Familien.
? Die Information der Betroffenen über ihre Rechte und bestehende Angebote sollte verbessert werden, indem vermehrt auf sie zugegangen wird.
? Eine starke Differenzierung der Dienste ist nicht anzustreben. Im Sinne einer präventiven Armutsbekämpfung sollten eher nicht spezialisierte, niederschwellige Angebote – wie beispielsweise Familienbegleitung, Schulsozialarbeit oder ausserfamiliäre Betreuungsarbeit – gefördert werden. il