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Celia und Nathalie Sidler
Wochenmarkt
Urkunden zeigen, dass 1048 der Kaiser Heinrich III. für die Solothurner einen Pfingstmarkt bewilligte. Da bereits vor dieser Zeit Solothurner Münzen geprägt worden sind, ist anzunehmen, dass schon früher Märkte stattfanden.
1321 hat der regionale Markt gemäss Urkunden im Gebiet zwischen der St.-Ursen-Kirche und dem St.-Ursen-Brunnen stattgefunden und dieser Gassenabschnitt dürfte die eigentliche Marktgasse gewesen sein. 1550 wurde den Bauern, die durch das Berntor in die Stadt kamen, der Verkauf ihrer Waren erst nach passieren des Bächleins bei der Metzg (heute Schaalgasse) und jenen, die durch das Baseltor in die Stadt kamen, erst nach passieren des Goldbaches (heute Goldgasse) erlaubt. Späteren Aufzeichnungen zufolge verlagerte sich der Markt ins Gebiet des heutigen Marktplatzes, wobei dessen Grösse erst mit dem Bau der St.-Ursen-Kathedrale 1773 feststand. Heute ist der Wochenmarkt am Mittwoch- und Samstagmorgen ein beliebter Treffpunkt der Solothurner*innen.