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Dass die Region der bolivianischen Moxos-Ebene ein frühes Zentrum der Kultivierung von Nutzpflanzen war, hatten Forschende schon länger angenommen. Denn viele wichtige Gemüsesorten wie Kürbis oder Bohnen sind genetisch den dort lebenden Wildpflanzen sehr nahe, teilt die Forschergruppe um Umberto Lombardo laut Meldung der SDA mit.
Um aus Wildpflanzen Nutzpflanzen zu kultivieren, legten sie etwa 4700 künstliche Hügel an, die auch Waldinseln genannt werden.
Für die Studie, an der auch die University of Exeter, die University Pompeu Fabra in Barcelona und die Pennsylvania State University beteiligt waren, wurden Daten von mehr als 30 dieser Waldinseln ausgewertet. Es konnte gezeigt werden, dass im Amazonasgebiet etwa 8000 Jahre früher als bisher angenommen Landwirtschaft betrieben wurde, sagt Lombardo laut Mitteilung.