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Was ist Blütenendfäule? Blütenendfäule ist eine Krankheit, die sich durch das Auftreten brauner Flecken an noch grünen Tomaten äußert. Die Flecken treten direkt gegenüber dem Stielansatz auf. Im Laufe der Zeit werden die betroffenen Stellen eingefallen und hart. Manchmal fallen die befallenen Früchte auch ganz ab. Blütenendfäule tritt typischerweise in den Sommermonaten von Juni bis August auf, wenn die Tomaten bereits Früchte tragen.
Große Tomaten sind anfälliger Tomatensorten, die große Früchte wie Ochsenherz oder verschiedene Fleischtomaten bilden, sind häufiger betroffen. Bei Cherrytomaten tritt Blütenendfäule selten auf.
Was kann man gegen Blütenendfäule tun?
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Ausreichend bewässern: Die Krankheit wird nicht durch einen Pilz, sondern durch eine physiologische Störung verursacht, die durch Calciummangel entsteht. Der Boden enthält normalerweise ausreichend Calciumreserven, aber die Tomatenpflanze kann das Element nicht oder nur unzureichend aufnehmen. Eine regelmäßige Bewässerung ist daher wichtig, da Calcium durch den Wasserfluss innerhalb der Pflanze verteilt wird.
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Calciummangel beheben: Führen Sie eine Spritzung mit Hauert Calcium Plus durch. Dabei werden sowohl die Blätter als auch die Früchte besprüht. Wenn Tomaten bereits die typischen Flecken aufweisen, kann der Schaden nicht mehr rückgängig gemacht werden. Entfernen Sie diese am besten sofort. Die anderen Früchte erholen sich normalerweise nach 1-2 Spritzungen.