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Jede Farbe, jede Oberfläche hat definierbare optische Eigenschaften:
– Der Glanzgrad
– Die Transparenz
– die Lichtbrechung
– Die Eigenfarbe
Tönt das kompliziert? Dabei ist es eigentlich überschaubar:
Es ist immer das Licht.
Der Glanzgrad beschreibt den Streuungswinkel des reflektierten Lichts. Grundsätzlich gilt die Regel «Eintrittswinkel = Austrittswinkel», und je unebener die Oberfläche ist, desto breiter wird das Licht gestreut und desto matter erscheint die Oberfläche.
Die Transparenz beschreibt, wieviel Licht die Oberfläche (bzw. die Oberflächenbeschichtung) durchdringen kann. Je transparenter sie ist, desto klarer und unverfälschter scheint der Untergrund durch.
Vergleichsweise: Dampf – Wasser – Eis – Schnee | Klarlack – Lasur – Decklack
Die Lichtbrechung beschreibt, wie stark das reflektierte Licht (bzw. die Spektral-Anteile) abgelenkt wird.
Die Eigenfarbe ist letztlich (und fahrlässig abgekürzt) die Differenz der Farbspektren des einfallenden und des reflektierten Lichts. Alles Material reagiert mit Licht und absorbiert einen bestimmten Spektralbereich, das Restlicht wird mehr oder weniger gestreut und reflektiert und ergibt in seiner Summe einen Farbeindruck, oder die Eigenfarbe.