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Das Wichtigste in Kürze
- Regisseur Edward Berger ist mit dem Film «Im Westen nichts Neues» für den Oscar nominiert.
- Der Streifen ist in neun Sparten nominiert – unter anderem in der Kategorie «Bester Film».
Der deutsche Beitrag «Im Westen nichts Neues» von Regisseur Edward Berger ist für neun Oscars nominiert. Darunter in der Top-Sparte «Bester Film» und «International Feature Film». Das gab die Film-Akademie in Los Angeles am Dienstag bekannt.
Der Film holt weitere Nominierungen in der Sparte Kamera, Make-up & Hairstyling, Produktionsdesign, Sound, visuelle Effekte und adaptiertes Drehbuch. Zudem wurde der deutsche Komponist Volker Bertelmann für seine Filmmusik nominiert.
Gemeinsam mit dem Antikriegsdrama gehen neun weitere Filme in der wichtigsten Kategorie ins Rennen, darunter «Avatar: The Way of Water», «Everything Everywhere All at Once» und «The Fabelmans».
Der deutsche Komponist und Pianist Volker Bertelmann ist mit seiner Komposition für den Antikriegsfilm «Im Westen nichts Neues» im Oscar-Rennen.
«Im Westen nichts Neues» nach der Buchvorlage von Erich Maria Remarque im Jahr 1929 zeigt das Grauen des Ersten Weltkriegs. Dies aus der Sicht eines jungen Soldaten. Die Hauptrolle spielt der Österreicher Felix Kammerer.
2017 gingen sie leer aus
Bertelmann war 2017 zusammen mit dem US-Kollegen Dustin O'Halloran für den Soundtrack zu dem Film «Lion» für einen Oscar nominiert. Bei der Verleihung gingen sie damals aber leer aus.
Vor einem Jahr schickte Deutschland die Tragikomödie «Ich bin dein Mensch» ins Rennen um den sogenannten Auslands-Ocar. Der Film von Regisseurin Maria Schrader schaffte es aber nicht in die Endrunde. Deutschlands letzter Erfolg in dieser Oscar-Sparte liegt über 15 Jahre zurück: 2007 gewann Florian Henckel von Donnersmarcks Stasi-Drama «Das Leben der Anderen» die Trophäe.
Mit Bertelmann sind diesmal vier weitere Komponisten im Wettbewerb, darunter John Williams («The Fabelmans») und Justin Hurwitz («Babylon»). Die 95. Oscar-Verleihung soll am 12. März in Hollywood stattfinden.