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1. Lehrpersonenmangel
Nebst der Rekrutierung neuer Lehrpersonen braucht es insbesondere wieder eine Besinnung auf den eigentlichen Kernauftrag, den die Schule bzw. die Lehrpersonen haben und wofür sie auch ausgebildet werden. Wenn es gelingt, die ausgewiesenen Hauptbelastungen zu reduzieren, insbesondere die Delegation von Erziehungsaufgaben an die Schule, die Heterogenität der Klasse und die integrative schulische Förderung (vgl. Grafik unten der LCH-Studie 2019 bzw. 2009), dann bleiben Lehrpersonen der Schule erhalten.
Die Lehrpersonen müssen sich wieder auf das Unterrichten konzentrieren können!!
2. Entlastung Klassenlehrpersonen
Bezogen auf die Jahresarbeitszeit ist eine Lektion im aktuellen System tatsächlich nachweislich zu wenig. Bei der ursprünglich angedachten Arbeit als Klassenlehrperson wäre dies noch einigermassen aufgegangen (Klasse führen, Ansprechperson für Eltern, Schulreisen- und Landschulwochen organisieren usw.). In Hinblick auf die gemäss Frage 1 ausgewiesenen Hauptbelastungen und insbesondere der stets steigenden Zusatzarbeit mit der Koordination der zahlreichen an der Klasse tätigen Speziallehrpersonen und Fachstellen ist eine zweite Klassenlehrerlektion mehr als nur angebracht.
Mit diesem Entgegenkommen würde eine Wertschätzung gezeigt, aber das eigentliche Hauptproblem (Antwort zu Frage 1) würde nicht gelöst.