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Die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (ISKCON), auch Hare-Krishna-Bewegung genannt, ist der zeitgenössische Zweig der jahrtausendealten Krishna-Religion. ISKCON ist eine kulturelle und religiöse Bewegung, die den Menschen die Möglichkeit bietet, das vedische Wissen kennenzulernen, zu studieren und praktisch anzuwenden.
Die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (ISKCON), auch Hare-Krishna-Bewegung genannt, ist der zeitgenössische Zweig der jahrtausendealten Krishna-Religion. ISKCON ist eine kulturelle und religiöse Bewegung, die den Menschen die Möglichkeit bietet, das vedische Wissen kennenzulernen, zu studieren und praktisch anzuwenden.
Im Jahre 1965, im Alter von 70 Jahren, reiste Shrila Prabhupada auf einem Frachtschiff nach Amerika, um den Auftrag der Schülernachfolge zu erfüllen. Er begann als mittelloser Mönch, allein und ohne jegliche Unterstützung; doch nach und nach kamen junge Mensch zu ihm – angezogen von seiner spirituellen Reife und Ausstrahlung.
Trotz seines fortgeschrittenen Alters war Shrila Prabhupada unermüdlich unterwegs. Er gründete 108 Zentren in 49 Ländern, nahm tausende von Schülern an und brachte Millionen von Menschen die Botschaft des Krishna-Bewusstseins näher. Gleichzeitig verfasste er über sechzig Bücher mit Übersetzungen und Erläuterungen der vedischen Schriften, die er selbst als “ISKCONs grösstes Geschenk an die Menschheit” bezeichnete.
In der menschlichen Gesellschaft systematisch spirituelles Wissen zu verbreiten und alle Völker in den Techniken des spirituellen Lebens zu unterweisen, um das Ungleichgewicht der Werte im Leben zu berichtigen und wirkliche Einheit und echten Frieden in der Welt zu erreichen.
Krishna-Bewusstsein zu verbreiten, wie es in der Bhagavad-Gita und im Srimad-Bhagavatam offenbart wird.
Die Mitglieder der Gesellschaft sowohl einander als auch Krishna, dem Höchsten Wesen, näherzubringen und so bei den Mitgliedern wie auch in der gesamten Menschheit die Sicht zu kultivieren, dass jede Seele ein Bestandteil Gottes ist, mit den gleichen Eigenschaften.
Die Sankirtan-Bewegung, d. h. das
gemeinsame Chanten der Heiligen Namen Gottes, wie es in den Lehren Sri Caitanya Mahaprabhus offenbart worden ist, zu lehren und zu fördern.
Für die Mitglieder und die menschliche Gesellschaft eine heilige Stätte transzendentaler Spiele zu errichten, die der Persönlichkeit Krishnas gewidmet ist.
Die Mitglieder näher zusammenzubringen mit dem Ziel, eine einfachere und natürlichere Lebensweise zu lehren.
In Anbetracht der oben genannten Ziele regelmässig erscheinende Zeitschriften, Magazine, Bücher und andere Schriften zu veröffentlichen und zu vertreiben.
Diese Statuten wurden 1966 von Srila Prabhupada in der Gründungsurkunde der ISKCON festgelegt.
Der Begriff `Governing Body Commission`, (kurz GBC) übersetzt `Regierende Kommissions-Körperschaft`, stammt ursprünglich von der indischen Eisenbahn des Neunzehnten Jahrhunderts. Die Briten, damals Indiens Kollonialherrschaft, gründeten ein solches Führungsgremium, um das immer grösser werdende Liniennetz zu verwalten.
Srila Prabhupada hatte sich dann diesem Begriff bedient, als er 1970 das Management der ISKCON an seine Schüler anvertraute. Dies tat er im Einklang mit den Anweisungen seines spirituellen Meisters, Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur, welcher früh erkannt hatte, dass mit einer grösseren Bewegung die Kapazität einer einzigen Leitfigur überfordert würde und daher ein kollektives Verwaltungsgremium gegründet werden sollte.
Des weiteren ernennt der GBC aus den Reihen von Shrila Prabhupadas Schülern die neue Generation von spirituellen Meistern (gegenwärtig rund 70), die die verantwortungsvolle Aufgabe haben, die Reinheit der Krishna-bewussten Tradition aufrechtzuerhalten und neue Schüler einzuweihen. Die Hare-Krishna-Bewegung ist somit eine authentische Fortsetzung der vedischen Schülernachfolge.