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Freitag
14.06.2024
20 Uhr
HEIMATLIEBE
Benjamin Engeli, Klavier
Azat Fishyan, Violine
Hayk Sukiasyan, Violoncello
KAMMERMUSIKFESTIVAL
08.–19.06.2024
LIEBE
Foto Marco Borggrreve
Konzertprogramm
Johann Sebastian Bach
Suite Nr. 2 d-Moll für Violoncello solo BWV 1008 - Prelude, Sarabande, Gigue
Paul Hindemith
Sonate für Violoncello solo op. 25 Nr. 3
Edward Grieg
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 F-Dur op. 8
Arno Babadjanyan (1921–1983)
Klaviertrio fis-Moll
Armenische Miniaturen für Klavier Trio
Das Konzert erzählt von der Liebe zur Musik der armenischen Heimat von Azat Fishyan und Hayk Sukiasyan.
Benjamin Engeli, Klavier
Benjamin Engeli zählt zu den vielseitigsten Pianisten der jungen Generation. Er musiziert in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, der Hamer Hall Melbourne, dem Teatro Municipal Rio de Janeiro, dem Oriental Arts Center Shanghai, dem Vancouver Playhouse oder dem Konzerthaus Wien. Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau oder dem Tonhalle Orchester Zürich.
Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich mit Begeisterung der Kammermusik: als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den ARD-Musikwettbewerb in München, inzwischen führt er mit dem Gershwin Piano Quartet, dem Zurich Ensemble und verschiedenen anderen Formationen eine weltweite Konzerttätigkeit.
Benjamin Engeli stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für die verschiedensten Instrumente zu begeistern. Er studierte zuerst Horn, konzentrierte sich aber bald auf sein Hauptinstrument Klavier und wurde dabei zu einem grossen Teil von Adrian Oetiker an der Musikakademie Basel ausgebildet. Weitere Studien folgten bei Homero Francesch, Lazar Berman, Maurizio Pollini und Andràs Schiff.
Azat Fishyan, Violine
Als Zehnjähriger gab Azat Fishyan sein Debüt als Solist im Kammerorchester Yerevan und trat anschliessend dem Yuri Baghshian Chamber Orchestra als aktives Mitglied und Solist bei. Er gewann den ersten Preis der Richard B. Fisk Young Artist Competition und den dritten Preis der E. Khachaturian International Competition. Nachdem Azat Fishyan mit seiner Familie in die USA ausgewandert war, studierte er bei Malcolm Lowe an der Longy School of Music in Cambridge Massachusetts und bei Hovsep Ketendjian und Hrachya Harutyunian in Los Angeles. Während seiner Karriere als Musiker trat er auf verschiedenen Bühnen, darunter in Boston, Los Angeles, Providence, San Francisco, Yerevan, Zürich, Berlin, Köln, Hongkong, Shanghai, Tokio und Kyoto sowohl als Solist als auch als Kammermusiker auf.
Nach dem Abschluss des Bachelors in Music am San Francisco Conservatory of Music erwarb Azat Fishyan einen Master of Music Performance und einen anschliessenden Master in Pädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er Violine bei Rudolf Koelman und Sergey Malov sowie Dirigieren bei Marc Kissoczy studierte.
Seit 2022 ist er Dirigent und musikalischer Leiter des Kammerorchesters La Folia in Zürich.
Hayk Sukiasyan, Violoncello
Der 1994 in Yerevan geborene Cellist Hayk Sukiasyan hat durch die Breite seines Repertoires und seine dynamische Spielweise im internationalen Konzertbetrieb früh Aufmerksamkeit erregt. Zahlreiche Auftritte als Solist und in Kammermusikensembles sowie Tourneen mit renommierten Orchestern und Dirigenten weltweit zeugen von seinem Talent. Der junge Cellist spielt Werke der Celloliteratur aus Barock, Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Helmut Lachenmann, Alexander Knaifel, Tigran Mansurian und Vache Sharafyan.
Hayk Sukiasyan studierte bei Ramon Jaffé an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und später an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid in der Klasse des weltbekannten Cellisten Prof. Ivan Monighetti. Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder, darunter die USA, Kanada, Ecuador, Frankreich, Deutschland, Österreich, die Schweiz, Belgien, die Niederlande, Spanien, Portugal, Italien, Zypern, Syrien, den Libanon und sein Heimatland Armenien. Neben intensiver Konzerttätigkeit begegnete er bedeutenden Stimmen der internationalen Klassikszene wie den Komponisten Tigran Mansurian und Vache Sharafyan sowie Dirigenten wie Zubin Mehta, Andras Schiff, Paul Goodwin und Placido Domingo.
Als Kammermusiker teilte er die Bühne mit Musikern wie Anne-Sophie Mutter, Natalia Prischepenko, Diemut Poppen und weiteren renommierten Künstlern. Seit 2023 ist er festes Mitglied des Trio E.T.A., das sich intensiv mit dem Klaviertrio-Repertoire auseinandersetzt und in der Kammermusikszene bereits einen Namen gemacht hat. Hayk Sukiasyan studiert derzeit bei Prof. Danjulo Ishizaka und Sol Gabetta an der Musikakademie Basel.
Hayk spielt ein Cello von Giovanni und Francesco Grancino aus den Jahren 1660-1670, das ihm grosszügigerweise von der Sinfonima Stiftung geliehen wird.