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DER BERNER MEDIENUNTERNEHMER ERWIN REINHARDT IST GESTORBEN
22.02.2021 Der am 25. April 1929 geborene Fürsprecher, mehrfache Verwaltungsrat, Medienunternehmer und Stifter Erwin Reinhardt-Scherz (Bild) ist am 14. Februar 2021 in Bern gestorben. "Mit ihm verlieren der Berner Medienplatz und die Schweizer Wirtschaft eine bedeutende Persönlichkeit.", schreibt Pietro Supino, der Präsident der TX Group, zu der u.a. "Berner Zeitung" und "Der Bund" gehören.
Eine prägende Figur für den Medienplatz Bern
Zwei Jahre nach der Einbringung von Espace Media in Tamedia gründete er zusammen mit seiner Ehefrau und dem Ehepaar Charles und Christine von Graffenried die Fondation Reinhardt von Graffenried. Diese grosszügig dotierte Stiftung vergibt jährlich die Swiss Press Awards, den einzigen in allen vier Sprachregionen verliehenen Medienpreis der Schweiz.
Pietro Supino
Verleger des "Bund", Präsident der TX Group sowie Präsident des Verlegerverbands Schweizer Medien
Berner Medienunternehmer Erwin Reinhardt gestorben
Der langjährige Grossaktionär des Medienunternehmens Espace Media Groupe ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Mehrere Todesanzeigen in den Berner Zeitungen gedenken Erwin Reinhardt, der auch die Valiant-Bank mitgründete und jahrelang Verwaltungspräsident der Jungfraubahnen war.
Der ehemalige Grossaktionär der "Berner Zeitung" war mit seiner Ehefrau Franziska Reinhardt-Scherz (83), deren Familie aus dem Papierhandel kam, schon früh im Besitz des "Berner Tagblatts", das 1979 durch eine Zeitungsfusion zur "Berner Zeitung" wurde.
Mit seinem Anwalt Charles von Graffenried hielt Reinhardt-Scherz das Berner Verlagshaus, das später zur Espace Media Groupe umbenannt wurde.
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