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Die Schweizer Sprint-Queen musste sich einzig von der Überraschungssiegerin Gina Lückenkemper bezwingen lassen. Die beiden Frauen wurden in 10,99 Sekunden gestoppt. Die Tausendstel entschieden gegen die Schweizerin.
Mujinga Kambundji lag auf Goldkurs und freute sich deshalb nicht uneingeschränkt über die Medaille. Nach einem genialen Start schien sie die Konkurrentinnen bereits distanziert zu haben. Aber die fliegende Phase klappte nicht optimal. Auf den letzten Metern wurde die Hallen-Weltmeisterin noch abgefangen. Bronze holte die Britin Daryll Neita (11,00). Die Titelverteidigerin Dina Asher-Smith war nicht topfit und brach den Lauf ab.
Die Bahn in München erwies sich trotz des warmen Sommerabends als nicht allzu schnell. Rekorde dürften kaum fallen. Géraldine Frey (11,23) und Nathacha Kouni bei der Grossanlass-Premiere (11,54) schieden in den Halbfinals aus.
Mujinga Kambundji hat im Olympiastadion ihr erstes Ziel erreicht. Sie will auch über die halbe Bahnrunde und womöglich mit der Staffel beim letzten Wettkampf dieser Titelkämpfe zuschlagen. (abu/sda)
Der Ausrüster von Dänemarks Fussball-Nationalmannschaft will während der Weltmeisterschaft in Katar mit den WM-Trikots auch als Zeichen gegen den Gastgeber «eine doppelte Botschaft» senden. «Sie lassen sich nicht nur von der Europameisterschaft 92 inspirieren, die den grössten Fussballerfolg Dänemarks Tribut zollen, sondern auch einen Protest gegen Katar und seine Menschenrechtslage sein», schrieb der dänische Sportartikel-Hersteller Hummel auf Instagram zu den Fotos der komplett in Rot, Weiss oder Schwarz gehaltenen Trikots. Die Symbole des Ausrüsters und des dänischen Fussball-Verbands DBU sind zwar aufgedruckt, sie heben sich farblich aber nicht ab.