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Vermögen im Jahr 2023
Rang
4
Branche
Bankiers
Kanton
Wallis
Die Bank J. Safra Sarasin hat, wie so manches andere Institut auch, die Untergangsstimmung bei der Credit Suisse zu ihrem Vorteil genutzt und stellte eine ganze Reihe von deren Mitarbeitern ein. Mit den neuen Kräften will die Bank, die sich im Besitz der brasilianischen Safra Group befindet, ihre Kapitalmarktabteilung verstärken. Ziel von J. Safra Sarasin ist es, die Vermögensverwaltung mit einer Geschäftstätigkeit zu verbinden, die auf die Finanzierung von Unternehmen auf dem Anleihenmarkt ausgerichtet ist. Die Kernaktivitäten bleiben sich gleich: Anlageberatung und Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden sowie das Anlagefondsgeschäft.
Die Gruppe steuert unverändert auf Expansionskurs. Nach der Eröffnung einer Niederlassung in Madrid 2022 und in Mailand zu Beginn dieses Jahres hat J. Safra Sarasin kürzlich neue Filialen in Paris und Baden angekündigt. Ausserdem erwarb die Safra New York Corporation die Delta North Bankcorp in den USA, um ihr Angebot für wohlhabende Kunden im eigenen Land sowie in Lateinamerika auszubauen.
Die Bankengruppe J. Safra Sarasin erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen um vier Prozent höheren Reingewinn von 440 Millionen Franken. Die Besitzerfamilie Safra hat seit der Übernahme des Basler Hauses 2011 noch nie einen Franken an Dividenden bezogen. Die libanesisch-brasilianische Familie gebietet mit der J. Safra Group über ein weltumspannendes Unternehmen, das Bank- und Finanzinstitute sowie Industriefirmen umfasst. Seit dem Tod des Clanchefs Joseph Safra ist allerdings ein Erbstreit zwischen seinen Söhnen Alberto, Jacob und David sowie ihrer Mutter Vicky entbrannt.
(Stand: November 2023)