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Act of War - Direct Action: Review
Während die ersten Missionen noch reine Kommandoeinsätze sind, in denen der Spieler nur auf ein bestimmtes Kontingent von Einheiten zurückgreifen kann und somit jeder einzelne Mann von Nöten ist, bekommt der Spieler in den späteren Missionen stets die Möglichkeit eine alte Basis zu übernehmen oder aber gar eine eigene Festung aus dem Boden zu stampfen. Dabei kann der Spieler auf Truppen und Gebäude der TFT und der US Army zugreifen. Hier haben die Entwickler scharfe Geschütze aufgefahren, denn vertreten ist eigentlich so jedes Vehikel, welches mächtig "Rumms" machen kann. Als da wären Raketenschützen, unterschiedliche Panzer, unbemannte Drohnen, Paladin-Langstrecken-Panzer, und auch der M1A2 Abrams ist mit von der Partie. Neben den Bodenfahrzeugen haben auch Helikopter und Angriffsjets den Weg ins Spiel gefunden. Währenddessen man die Helikopter per Hand selbst steuern darf, kann man den Jets und Drohnen nur bestimmte Angriffsziele vorgeben. Dort angekommen lassen sie einen grossflächigen Bombenteppich fallen, weitere Ziele in der Nähe werden ebenfalls unter Beschuss genommen. Schiffe haben allerdings nicht den Weg in das Spiel gefunden und bleiben, zumindest in diesem Spiel, aussen vor. Vielleicht haben die Entwickler diese für ein mögliches Addon aufgespart. Dafür gibt es zahlreiche Mannschaftstransporter und Transportflugzeuge, die verwundete Einheiten schnell aus dem Kampfgebiet zurück zur Basis ausfliegen können.
Ohne Geld lassen sich keine neuen Gebäude errichten, ohne Moneten geht einem sehr schnell die Munition aus. Das Ressourcenmanagement ist den Entwicklern bei Eugene Systems sehr gut und überraschend unterhaltend gelungen. So bekommt der Spieler entweder durch die Einnahme von Banken oder durch die Errichtung von Ölbohrtürmen auf Ölquellen neues Geld. Doch die Haupteinnahmequelle sind Gefangene, die man während eines Gefechts nehmen kann. Sobald ein Gefangener einkassiert wird, werden dem Konto des Spielers unverzüglich 500 Dollar gutgeschrieben. Verfügt man nun über ein Gefängnis, in welches die Gefangenen gebracht werden, wird dem Spieler in regelmässigen Abständen neues Geld überwiesen. Dadurch kann man sich neue Einheiten leisten und die sind auch wichtig, denn auch der Gegner, das Konsortium, schläft nicht. Diese verfügen ebenfalls über ein imposantes Waffenarsenal. So haben sie sich aus allen Ländern der Welt die unterschiedlichsten Kampfgeräte beschafft, darunter befindet sich auch ein aus Generals bekannter Selbstmörder-Truck, der mit einer explosiven Ladung ausgestattet ist.
Als überraschend interessant und abwechslungsreich haben uns auch die unterschiedlichen Missionen von Act of War sehr gut gefallen. Schon alleine der Anfang, das Bad in der Menge mit wirklich Tausenden von Aktivisten und Hunderten von Fahrzeugen, macht einiges her und war bislang in dieser Form in noch keinem Echtzeitstrategie-Spiel vertreten. Doch auch die anderen Missionen sind äusserst spannend und die Missionsziele können sich während einer Mission verändern. Mal muss man mit ein paar Jets eine Strandfestung ausheben, dann eine vermisste Person ausfindig machen. Zu guter Letzt führt der Weg zum Weissen Haus, dort gilt es die finale und tödlichste Bedrohung von allein auszuschalten.
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