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- Für das Ruder-Duo Barnabé Delarze/Roman Röösli geht in Tokio im A-Final der hochkarätigen Doppelzweier-Konkurrenz der Plan nicht auf.
- Der Romand und der Innerschweizer kommen beim Triumph der Franzosen deutlich hinter den Medaillengewinnern an Position 5 ins Ziel.
- Auch die anderen Schweizer Boote reüssieren nicht: Der leichte Frauen-Zweier wird in den Hoffnungslauf verbannt, der Männer-Vierer verpasst ein olympisches Diplom.
Mit dem Einzug in den A-Final und damit dem Sicherstellen eines olympischen Diploms hatten Barnabé Delarze/Roman Röösli bereits ihr volles Leistungsvermögen ausgeschöpft. Denn in den Kampf um die Medaillen, die im Vorfeld unmissverständlich als Ziel herausgegeben worden waren, konnten die beiden nicht eingreifen.
Bei Mitwind-Bedingungen im Sea Forest Waterway kam das Schweizer Duo von Regattabeginn weg nie in Tuchfühlung mit den vordersten Positionen. Delarze/Röösli lagen schon bei der ersten Zwischenzeit nach 500 m in Rücklage und nur an 6. Stelle.
Erst auf dem allerletzten Abschnitt konnten der Waadtländer und der Luzerner anstelle von Polen noch einen Platz gutmachen. Ohne sie ging vorne die Post zwischen Frankreich, der Niederlande und China ab – in dieser Reihenfolge hievten sich die drei Teams aufs Podest.
Das Schlussbouquet bleibt aus
Wenig später konnten Patricia Merz/Frédérique Rol im Leichtgewichts-Zweier keinen weiteren Finalplatz für ihre Nation ergattern. Für die erforderliche Top-3-Klassierung fehlten nahezu 5 Sekunden. Somit müssen sich die in ihrer Halbfinal-Serie viertbesten Schweizerinnen zum Abschluss mit dem B-Final, in dem die Ränge 7 bis 12 ausgefahren werden, begnügen.
Dort stand am Mittwoch der Vierer ohne Steuermann mit Paul Jacquot, Markus Kessler, Joël Schürch und Andrin Gulich an Bord bereits: Das Quartett ruderte dabei an einem olympischen Diplom vorbei. Nach 2 km kam es hinter Polen und Kanada als drittes Boot ins Ziel, was Schlussrang 9 ergibt. Auf Platz 8, der für das Diplom erforderlich ist, hatten die Schweizer einen Rückstand von rund 4 Sekunden.