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Der FCZ und der MKS Pogoń Szczecin trennen sich im Testspiel 1:1-Unentschieden
Im zweiten Testspiel in der Türkei trennen sich der FC Zürich und der MKS Pogoń Szczecin mit 1:1-Unentschieden. Antonio Marchesano brachte den Stadtclub in der 32. Minute in Führung, indem er einen Freistoss von Blerim Dzemaili ablenkte. Wenige Minuten später konnten die Polen durch Mittelfeldspieler Vahan Bichakhchyan den Ausgleich zum 1:1-Schlussstand erzielen.
Die Teams begegneten sich in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe. Schnelle Zuspiele, viele Seitenwechsel und dynamische Spielweise prägten die Partie von Beginn an. Der FCZ agierte offensiv und kam durch Kramer bereits in der 12. Minute zu einem Abschluss, welcher aber von Pogoń-Keeper Jakub Bursztyn pariert wurde. Nur eine Zeigerumdrehung später zeigten sich auch die Polen in der Offensive. Yanick Brecher konnte den ersten gefährlichen Abschluss aber ebenfalls abwehren.
In der 23. Spielminute eroberte sich Dzemaili den Ball und zielte mit einem Schuss aus 16 Metern knapp übers Tor. Kurze Zeit darauf kam der Stadtclub durch ein Foulspiel an Akaki Gogia an der Strafraumgrenze zu einem Freistoss. Wieder war es Dzemaili der sich mit einem scharfen Schuss zur Mitte versuchte, wo es Marchesano gelang, den Ball ins gegnerische Tor zur 1:0-Führung zu lenken (32.). Die Polen reagierten auf den Rückstand, wobei sich Bichakhchyan an der Strafraumgrenze durchsetzte und den Ball zum 1:1-Ausgleich in die rechte Ecke schlenzte.
Während Pogoń nach der Pause mit einer komplett neuen Aufstellung agierte, behielt der FCZ die Startaufstellung mehrheitlich bei. Einzig Marc Hornschuh ersetzte Lindrit Kamberi in der Abwehr. Bereits am Anfang der zweiten Hälfte tauchten die Polen in der Offensive auf. Trotz gut vorgetragenen Angriffen des polnischen Erstligisten, liess sich die Zürcher Abwehr kein zweites Mal bezwingen.
Nach 62 Minuten entschied sich André Breitenreiter, neuen Schwung reinzubringen und brachte sechs frische Spieler ins Geschehen. Trotz neuem Personal änderte sich das Spielgeschehen verglichen mit der ersten Halbzeit nur unmerklich; die Partie war ausgeglichen und fand vorwiegend im Mittelfeld statt.
Die beste Möglichkeit für die Zürcher in der zweiten Halbzeit folgte in der 74. Minute, als Henri Koide durch Pogońs Abwehr im Sechzehner zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfmeter setzte Mirlind Kryeziu jedoch an die Querlatte. Die Breitenreiter-Elf konnte sich in den letzten Spielminuten mehr Chancen erspielen als der Gegner und baute zunehmend Druck auf. In der 80. Minute setzte sich der eingewechselte Selmin Hodza im gegnerischen Strafraum durch, legte rüber auf Koide, der den Ball aber knapp am Tor vorbeizirkelte. So blieb es beim 1:1-Unentschieden.
In zwei Tagen geht es für die Mannschaft von Breitenreiter bereits wieder zurück in die Schweiz, wo der Stadtclub dann am kommenden Samstag, 22. Januar 2022, zum letzten Testspiel vor dem Auftakt zur zweiten Saisonphase gegen den FC Wil 1900 antreten wird.
FC Zürich - MKS Pogoń Szczecin 1:1 (1:1)
Titanic Sport Center, Belek
Tore: 32. Marchesano 1:0, 38. Bichakhchyan 1:1
FC Zürich: Brecher; Aliti (62. Kryeziu), Mets, Kamberi (45. Hornschuh); Gogia (62. Khelifi), Marchesano (62. Krasniqi), Doumbia (72. Reichmuth), Dzemaili (62. Seiler), Boranijasevic (72. Hodza); Kramer (62. Gnonto), Pollero (62. Koide)
MKS Pogoń Szczecin (1. Halbzeit): Bursztyn; Mata, Zech, Triantafyllopoulos, Bartkowski; Dabrowski; Grosicki, Kowalczyk (26. Bichakhchyan), Zurawski, Da Silva Rocha; Zahovic
MKS Pogoń Szczecin (2. Halbzeit): Klebaniuk; Stolarski, Lasicki, Malec, Matynia; Kucharczyk, Drygas, Legowski, Kurzawa, Fornalczyk; Parzyszek (70. Stasiak).