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Bernie Ecclestone ist nicht mehr Formel-1-Chef. Die neuen Besitzer setzten ihn am Montag ab und ernannten ihn zum Ehrenpräsidenten.
"Ich wurde heute abgesetzt. Bin einfach weg. Das ist offiziell. Ich führe die Firma nicht mehr", wurde der 86-jährige Ecclestone auf der Website "auto-motor-und-sport.de" zitiert, noch bevor der neue Formel-1-Besitzer Liberty Media die Absetzung offiziell machte.
Ende der Ära deutete sich an
Nach der Übernahme durch den US-Medienkonzern Liberty Media deutete sich das Ende von Ecclestones Ära bereits an. Vorstandschef und neuer starker Mann in der Formel 1 ist ein ehemaliger TV-Direktor, Chase Carey. In der vergangenen Woche hatten die Aktionäre von Liberty Media dem Kauf der Mehrheitsanteile an der Formel-1 zugestimmt. Insgesamt soll Liberty Media für die Mehrheit 4,4 Milliarden Dollar zahlen.
Ehrenpräsident und Berater
Der 86-jährige Ecclestone bestimmte seit 40 Jahren die Geschicke in der Formel-1. Ende der Siebzigerjahre hatte er die TV- und Vermarktungsrechte der Formel 1 gekauft und damit den Grundstein seines milliardenschweren Imperiums gelegt. Ecclestone erhält den Titel eines Ehrenpräsidenten und bleibt dem Führungsgremium der Formel 1 als Berater erhalten, teilt Liberty Media mit.