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Kabelverluste
Sogenannte Kabelverluste treten überall auf, wo Strom fließt. Das ist darauf zurückzuführen, dass das Leitermaterial, zum Beispiel Kupfer, einen elektrischen Widerstand darstellt.
Drei Faktoren beeinflussen die Höhe der Kabelverluste:
1. Zum einen ist dies der Querschnitt der gewählten Kabel. Je größer der Querschnitt des Kabels ist, umso geringer fallen die Verluste aus.
2. Auch die Länge des Kabels ist entscheidend. Je länger das Kabel, umso höher die Verluste.
3. Schließlich ist das Leitermaterial zu beachten. So hat zum Beispiel ein Aluminiumkabel einen höheren spezifischen Widerstand als das übliche Kupferkabel.
Berechnung der Kabelverluste
Die Berechnung der Kabelverluste für Photovoltaikanlagen ist durchaus sinnvoll. Denn Kabel mit einem höheren Durchschnitt erzeugen zwar geringere Kabelverluste, andererseits sind entsprechende Kabel mit großem Querschnitt erheblich teurer und schlechter zu verlegen. Die Frage ist also, ob sich die Mehraufwand lohnt. Es gibt einige Programme oder Excel-Tools, die bei der Berechnung der Kabelverluste eingesetzt werden können. Wer die Verluste selbst abschätzen möchte, der benötigt folgende Angaben: Kabellänge, Strom (in Ampere) sowie der Widerstand des Kabelmaterials.
Formel: Kabellänge x Strom x 2 geteilt durch Kabelquerschnittsfläche und spezifischen Widerstand.
Optimierung
Die Kabelverluste in einer Photovoltaikanlage sollten auf jeden Fall unter 1 % betragen. So kann bei gegebener Größe des Solargenerators und einer festgelegten Kabellänge bestimmt werden, wie groß der Kabelquerschnitt gewählt werden sollte. Die Wechselstromkabel sollten zwischen Wechselrichter und Steckdose zudem recht kurz gehalten werden, um die höheren Verluste zu vermeiden.