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Film-Tipp des Tages: «The Women»
In der leichtfüssigen Story für Frauen über Frauen geht es um die Beziehung der New Yorker Modedesignerin Mary. Von ihrem Mann hintergangen, findet diese Trost und Unterstützung bei ihren besten Freundinnen. Diese starten einen Rachefeldzug gegen die Mätresse von Marys Ehemann.
Von ihrer Maniküre (Debi Mazar) erfährt Sylvie Fowler (Annette Benning), umtriebige Chefredakteurin eines New Yorker Frauenmagazins, dass der Mann ihrer besten Freundin Mary Haines (Meg Ryan) mit der Parfümverkäuferin Crystal Allen (Eva Mendes) fremdgeht. Bevor Sylvie Mary dies schonend beibringen kann, geht auch Mary zur Maniküre und bekommt die Klatschgeschichte ebenfalls brühwarm aufgetischt. Sie ist am Boden zerstört. Ihre bis anhin so behütete und perfekte Welt droht auseinanderzubrechen.
Auch in der Presse macht die Neuigkeit rasend schnell die Runde. Marys Freundinnen Sylvie, Edie (Debra Messing) und Alex (Jada Pinkett Smith) sind sich einig: Um Marys Selbstwertgefühl und ihre Position in der gehobenen New Yorker Gesellschaft wiederherzustellen, muss ihr Ehemann von dieser absurden Affäre mit dem unbedeutenden Flittchen abgebracht werden. Sie setzen alles in Bewegung, um Crystal das Leben schwer zu machen. Doch als es in einem Lingerie-Geschäft bei der Anprobe von erotischen Dessous zu einem zufälligen Treffen der beiden Kontrahentinnen kommt, scheint es, als ob Crystal an der Beziehungsfront vorerst die Oberhand behalten würde.
Im ganzen Film nur Frauen
«The Women» ist ein Remake von George Cukors geistreicher, gleichnamiger Gesellschaftskomödie aus dem Jahr 1939, die auf einem Broadwaystück basierte und bei der Norma Shearer, Joan Crawford und Rosalind Russell die Hauptrollen spielten. Gleichzeitig gibt es klare Bezüge zu modernen Frauengeschichten, etwa «Sex and the City».
Neben den Hauptdarstellerinnen Meg Ryan, Eva Mendes und Annette Benning ist das Remake von «The Women» auch in den Nebenrollen höchst prominent besetzt: Will Smith Ehegattin Jada Pinkett Smith gibt die toughe Lesbe Alex, Bette Midler hat einen kurzen, aber prägnanten Auftritt als Hollywoodagentin, Candice Bergen («Boston Legal») ist Marys Mutter und Debra Messing («Will & Grace») Marys Schwester und stets gestresste Mutter von vier Kindern. Wie schon im Original von George Cukor, bei dem mehr als 130 Frauenrollen besetzt wurden, ist im ganzen Film kein einziger Mann zu sehen, bis auf einen kleinen Cameo ganz am Schluss.
Sendeplatz
Dienstag um 20:00 Uhr auf SRF zwei.