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Led Zeppelin – Coda
Besetzung:
John Bonham – drums, percussion
John Paul Jones – bass guitar, piano, keyboards
Jimmy Page – acoustic and electric guitars, electronic treatments, production
Robert Plant – lead vocals, harmonica
Label: Swan Song Records
Erscheinungsdatum: 1982
Stil: Hard Rock, Blues Rock, Folk Rock
Trackliste:
1. We're Gonna Groove (2:37)
2. Poor Tom (3:02)
3. I Can't Quit You Baby (4:18)
4. Walter's Walk (4:31)
5. Ozone Baby (3:36)
6. Darlene (5:07)
7. Bonzo's Montreux (4:19)
8. Wearing And Tearing (5:31)
Gesamtspieldauer: 33:02
„Coda“ heißt das neunte und letzte Album Led Zeppelins. Es wurde am 19. November 1982, etwas über zwei Jahre nach dem Tod John Bonhams, veröffentlicht. Die Band war zur damaligen Zeit bereits länger aufgelöst, jedoch bestand die Verpflichtung gegenüber der Plattenfirma, insgesamt fünf Platten auf Swan Song Records herauszubringen. Vier Veröffentlichungen hatte es auf dem Label bereits gegeben und so setzte sich Jimmy Page daran, aus altem Material, welches es bei den diversen vorherigen Plattenveröffentlichungen doch nicht auf die jeweiligen Alben geschafft hatte, zu sichten und mit diesem eine weitere, neunte und letzte Led Zeppelin Platte zu veröffentlichen.
Allzu viel hatte es anscheinend doch nicht mehr gegeben, wie bereits die sehr kurze Laufzeit der Platte von nur dreiunddreißig Minuten zeigt. Leider sind auch die Lieder selbst kaum mehr als Durchschnitt. Es hatte schon seinen Grund gehabt, dass diese nicht veröffentlicht worden waren. Die ersten vier Titel entstammen dabei der Zeit von 1970 bis 1972. „Bonzo’s Montreux“ wurde 1976 im Studio aufgenommen und ist ein Drum-Solo, welches anschließend noch mit einigen Effekten versehen wurde. Die restlich drei Nummern entstammen den Sessions zu „In Through The Out Door“, also dem Vorgängeralbum.
Nun, was man der Scheibe wahrlich nicht absprechen kann ist, dass die Musik nach Led Zeppelin klingt. Eindeutig sogar. Allerdings ist das irgendwie nicht mehr allzu interessant, mitunter sogar relativ langweilig geworden, was man hier zu hören bekommt. Egal, ob es sich dabei um Blues, Rock oder auch ein wenig Pop handelt. Die Nummern laufen so durch, plätschern vor sich hin. Ich nehme auch an, die Scheibe verkaufte sich lediglich dadurch, da es eben die letzte Led Zeppelin Platte darstellt. Mit den darauf enthaltenen Nummern wäre Led Zeppelin keinesfalls der Durchbruch gelungen. Ist allerdings nur eine Vermutung meinerseits.
Fazit: Nun, langweilig und belanglos ist das alles ein wenig geworden. Auch bei den eingefleischten Fans von Led Zeppelin wird diese Platte meistens genannt, wenn es darum geht, die schlechteste Led Zeppelin Scheibe zu benennen. Schlechte Musik ist das allerdings natürlich auch nicht, was man hier zu hören bekommt, allerdings auch keine gute mehr. Langweilige eben. Sechs Punkte.
Anspieltipps: Ozone Baby