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Die amerikanische Soul-Sängerin Spanky Wilson ist in Philadelphia, USA geboren und aufgewachsen. Ab 1985 lebte sie für 15 Jahre in Paris, bevor sie im Jahre 2000 wieder auf die andere Seite des Atlantiks (nach Los Angeles) zurückkehrte.
Ihren Namen verdankt Spanky Wilson ihrem Vater, der sie so nannte, da Klein-Spanky dann und wann mal eine Tracht Prügel ab bekam, als sie sich nicht zu benehmen wusste. Anscheinend war es aber nicht so schlimm, sonst hätte Spanky den Übernamen wohl kaum behalten.
«Doin' It» - ein «Holy Grail» der Soulmusik
Spanky Wilsons Diskographie erstreckt sich über fünf Alben wobei «Doin' It» aus dem Jahre 1969 als Höhepunkt bezeichnet werden kann.
Obwohl praktisch niemand je von Spanky Wilson gehört hat, so gehört ihr Album «Doin' It» aus dem Jahre 1969 in jede Soul- & Funk-Plattensammlung. Das von H.B. Barnum arrangierte und produzierte Album ist ein sogenannter «Holy Grail» - so nennen DJs und Schallplattensammler ein aussergewöhnlich tolles und seltenes Album. Die LP wird an Schallplattenbörsen und Online-Plattformen wie Ebay für 100-200 Franken verkauft.
Die Album-Highlights
Spanky Wilson fühlt sich im Soul, Jazz und Funk gleichermassen zu Hause. Das Album ist demnach auch gespickt mit gemütlichen Jazz- und Soulballaden wie «Hurtin'», «If I Could» oder «The Love that A Woman Should Give to A Man».
Die wirklichen Highlights des Albums sind jedoch die Tracks, welche die Rare-Groove DJs weltweit zum Auflegen verwenden. Das sind einerseits die beiden Coverversionen «Light My Fire» (The Doors) & «Sunshine Of Your Love» (Cream) und andererseits der Tanzflächenfüller «You».