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Honig ist das wohl bekannteste Bienenprodukt. Lange Zeit, bevor Zucker aus Zuckerrüben gewonnen werden konnte, war es das einzige gebräuchliche Süssungsmittel.
Der Einsatz von Honig ist nahezu grenzenlos. Man findet ihn als Süssstoff, Geschmacksverfeinerer oder Aromaträger in vielen Speisen und Getränken.
Entstehung und Gewinnung von Honig
Man unterscheidet grob zwischen Blütenhonig und Waldhonig (auch Honigtauhonig genannt). Blütenhonig entsteht aus Blütennektar von Pflanzen, während Waldhonig in den zuckerhaltigen Ausscheidungen von Pflanzenläusen seinen Ursprung hat.
Fleissig sammeln Flugbienen Honig in Tausenden und Abertausenden von Flügen und lagern ihn im Bienenstock in Wabenzellen ein. Dort wird der zu Beginn stark wasserhaltige Honig durch Fächeln mit den Flügeln getrocknet. Ohne diese Trocknung wäre er nicht haltbar und würde verderben. Sobald der Honig einen Wassergehalt von unter etwa 20% erreicht hat, verschliessen die Bienen die vollen Zellen mit einem Wachsdeckel – und fertig ist der Wintervorrat!
Zur Gewinnung von Honig entfernt der Imker die Wachsdeckel ganzer Waben. Die Waben werden dann geschleudert, wodurch der enthaltene Honig mit Hilfe der Zentrifugalkraft aus den Zellen befördert wird. Der geschleuderte Honig wird anschliessend gesiebt, um allfällige Wachsstücke zu entfernen und dann bis zum Verkauf dunkel, kühl und trocken gelagert.