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Der See war 10°C wärmer als die Luft und es war ein Trog mit kalter Luft in der Höhe vorhanden – die perfekten Bedingungen für Wasserhosen. Als sich ein Gewitter auf der anderen Bodenseeseite bildete, machte ich mich auf den Weg und noch in Mörschwil konnte ich meine ersten eigenen Wasserhosen-Aufnahmen machen:
Links im Bild ist ein Strommast zu erkennen und rechts davon ist zu erkennen, wie etwas Dunstähnliches über dem See liegt. Dort ist die Wasserhose auf die Seeoberfläche aufgetroffen. Ob es sich um aufgewirbeltes Wasser oder um kondensierte Feuchtigkeit handelt, weiss ich nicht.
Morgen ist die Temperaturdifferenz zwischen See und Luft noch höher. In der Nacht könnten sich weitere Wasserhosen bilden, die aber leider dann nicht gesehen werden. Bei Sonnenaufgang gäbe es vielleicht nochmals eine Chance. Allerdings ist die Labilität in den höheren Luftschichten geringer, was bedeutet das Schauer unwahrscheinlich sind. Gerade der warme See könnte aber trotzdem Schauer erzeugen. Vielleicht probiere ich es bei Sonnenaufgang noch einmal.