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Mit 28 Jahren hatte ich nach dem Beenden einer unglücklichen Beziehung vermeintlich aus heiterem Himmel eine Lebenskrise. Aus eigener Initiative fand ich einen Platz in der Tagesklinik, um mich mit den Ursachen zu befassen. Ich verstand es prima, sämtliche Seelenklippen zu umschiffen und meinen Zusammenbruch als Schwächeanfall zu interpretieren. Bald nach dem Aufenthalt fand ich eine neue Arbeit, bin aber sofort wieder in die Burnout-Falle getappt. Es kam, wie es kommen musste, und ich bekam einen schlimmen Rückfall. Diesmal begab ich mich in eine stationär-psychiatrische Klinik, weil mir dämmerte, dass wohl doch mehr als ein Schwächeanfall dahinter steckt... Blöd war nur, dass ich seit der Tagesklinik zwei konträre Stimmen in mir "hörte", die sich ein heisses Wortgefecht liefern. Die eine Stimme war eindeutig mein altbekannter Stabsoffizier, der mich immer zu Höchstleistungen trieb. Die andere Stimme war mir noch nicht so vertraut. Sie schien die Stimme meiner schwachen - oder sollte ich sagen starken? - Seite zu sein. Beide wollten mich mit ihren Mitteln schützen, doch entbrannte in mir ein unerträglicher innerer Kampf über die Frage, ob ich mich auf die Therapie einlassen sollte oder nicht. "Eine erfrischende Geschichte über eine junge Frau und den grössten Kampf in ihrem Leben: Dem Kampf gegen sich selbst!" "Eine gute Gelegenheit, sich auf humorige Weise und dennoch mit dem notwendigen Ernst mit dem Thema Psychotherapie zu beschäftigen!"