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Wer einen Sprachkurs in Kanada besucht, der ist erst einmal erschlagen von der Weite des Landes. Mehr als Grün sieht man meist erst einmal nicht. Doch die meisten Kanadier leben in den großen Städten, die sich dicht an der Grenze zu den USA befinden. Weite Landstriche Kanadas sind bis heute unberührt, viele sogar unentdeckt. Ein Sprachschüler lernt in Kanadas vor allem wie es in einem Land zu leben, in dem man sowohl Französisch wie auch Englisch spricht. Wesentlich neben der Sprache ist daher auch in einem Sprachkurs das Beibringen der Mentalität von diesen beiden Kulturkreisen aus dem alten Europa.
Englisch dominiert
Das Englische dominiert allerdings in Kanada, da nur eine Provinz, nämlich Quebec, wirklich Französischsprachig ist. Doch im Übrigen Land erkennt jeder die jeweils zweite Amtssprache an. Dabei huldigen sowohl die Menschen in Quebec wie auch im restlichen Kanada immer noch dem englischen Königshaus. Man ist eben doch mehr britisch, als französisch. Sprachschüler werden bald merken, dass der Umgang dieser beiden Kulturen in diesem Land sehr freundschaftlich ist. Dies war natürlich nicht immer so, doch der gemeinsame Kampf gegen die USA und die Angst vor deren Unterjochung schweißte diese beiden Kulturen zusammen. Für Sprachschüler hat dieses Land aus dem Grund eine große Faszination, weil zu diesen beiden Hauptsprachen auch noch eine dritte, eine Minderheitensprache hinzukommt, und zwar das Nunavut, ein Inuktitut und Sprache der Menschen, die im Nordwest-Territorium Kanada eine Heimat gefunden haben. Des Weiteren sprechen viele der Einwanderer zuhause auch Chinesisch.