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"Schwache Konjunkturdaten aus China und den USA setzten die Preise unter Druck", hiess es in einer Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank. Jüngste Kennzahlen zur Stimmung in den Unternehmen würden darauf hindeuten, dass sich "das verarbeitende Gewerbe in den beiden wichtigsten Ölverbrauchsländern der Welt in der Rezession befindet".
Neben der Sorge über die künftige Ölnachfrage belastet auch das viel zu hohe Angebot an Rohöl. Händler erklärten den aktuellen Preisrückgang mit der Aussicht auf weiter steigende Ölreserven in den USA. Nach Einschätzung von Analysten dürften die US-Lagerbestände ihr Rekordniveau in der vergangenen Woche weiter ausgebaut haben. Sie erwarten einen Anstieg um 3,75 Millionen Barrel. Die US-Regierung wird die offiziellen Daten am Mittwoch veröffentlichen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte zuletzt weiter zu. Am Dienstag meldete das Opec-Sekretariat, dass der Korbpreis am Montag 29,69 US-Dollar pro Barrel betragen habe. Das waren 58 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/bgf
(AWP)