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Die Blase der Frau fasst ein durchschnittliches Flüssigkeitsvolumen von 350 bis 450 Milliliter, beim Mann ist dieses mit 400 bis 500 Millilitern etwas grösser. Nach dem Wasserlösen ist der Druck in der Blase sehr gering und nimmt mit steigender Urinmenge immer mehr zu. Bei voller Blase ist der Druck so stark, dass wir über Dehnungssensoren in der Blasenwand und Informationssensoren unserer Nerven die Aufforderung erhalten, Wasser zu lösen. Dabei kommt es durch Entspannung des Blasen-Schliessmuskels zu einem Öffnen des Blasenausgangs, die Blasenwandmuskulatur kontrahiert sich und der Urin wird aus der Harnblase entleert. Dieser Vorgang ist hochkomplex und setzt eine intakte Hirn-, Rückenmark- und Nervenleistung voraus. Bei Störungen dieses Regelkreises kann es zu Problemen der Kontinenz oder der Blasenfunktion kommen.
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Die männlichen Geschlechtsorgane bestehen einerseits aus dem Penis sowie aus den Hoden, den Nebenhoden und den Samenwegen, die durch den Hodensack umschlossen werden.