Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/254713

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die dringend notwendige Anpassung des Gesundheitssystems an die Auswirkungen der globalen Erwärmung vorzulegen, insbesondere im Hinblick darauf, dass Hitzewellen voraussichtlich immer häufiger und extremer werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) setzt aktuell zwei Forschungsvorhaben um, die sich mit der Resilienz des Gesundheitssystem bei Hitze auseinandersetzen. Zum einen im Rahmen des Netzwerks des Bundes für Klimadienstleistungen (National Centre for Climate Services (NCCS), angesiedelt bei Meteo Schweiz. Hier läuft aktuell das Forschungsprogramm "Entscheidungsgrundlagen zum Umgang mit dem Klimawandel in der Schweiz: Informationen zu sektorenübergreifenden Themen". Eines der sechs Projekte fokussiert auf die gesundheitlichen Auswirkungen mit einem Schwerpunkt auf die Hitzethematik. Das zweite Forschungsvorhaben wird im Rahmen des "Aktionsplans Anpassung an den Klimawandel 2020-2025" umgesetzt, angesiedelt beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) in Zusammenarbeit mit diversen Bundesstellen. Die Ergebnisse dieser beiden Forschungsvorhaben werden wichtige Antworten auf die Fragen des Postulats liefern und gestaffelt bis 2026 vorliegen. Das BAG wird die Erkenntnisse anschliessend in einem Kurzbericht im Sinne des Postulats zusammenfassen.</p><p>Für die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in Hitzeperioden sind jedoch die Kantone zuständig.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.