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Die Spiele-Legende Peter Molyneux bezeichnet Microsofts "HoloLens" zwar als sehr interessant, er warnt aber auch vor übertrieben hohen Erwartungen.
Vor wenigen Tagen hat Microsoft mit "Windows Holographic" ein Augmented-Reality-System enthüllt, bei dem man eine passende VR-Brille tragen muss, die sogenannte "HoloLens". Die Technikdemo sah beeindruckend aus, aber natürlich stellt sich die Frage, ob das fertige Ergebnis ebenfalls so gut funktionieren wird. Peter Molyneux, der einst bei Microsoft gearbeitet hat, ist von der Technologie zwar fasziniert, er warnt jedoch vor zu hohen Erwartungen.
Er sagte: "Es ist ein magischer Moment, diese Objekte in der realen Welt zu sehen. Das Problem ist meiner Meinung nach, es sich anfühlen zu lassen, dass es sich in der realen Welt befindet und nicht nur ins Auge projiziert wird. Ich glaube, es ist für mich spannender als VR, aber es hat ein ähnliches Problem wie VR: Was wird die Anwendung sein?" Auch bei Kinect waren die Erwartungen hoch: "Es erinnerte mich an Kinect. Man will schreien: Versprecht doch nicht zu viel! Meine Sorge ist, dass es einen nicht so umhaut, wenn man das Gerät erst einmal trägt."
Peter Molyneux ergänzte: "Und das ist das Problem mit VR. Die Anwendungen, die wir toll finden, sind oft erschöpfend oder sehr, sehr nervig. Meine Hoffnung ist, dass ihr Konzeptvideo nicht mehr verspricht, als was die Technologie liefern kann." Peter Molyneux wird oft vorgeworfen, dass er Versprechen bezüglich seiner Spiele nicht einhalten kann. Spricht er da etwa aus eigener Erfahrung?