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Wenn wir von Feigen sprechen, ist für uns eigentlich klar, welche Frucht gemeint ist – dabei gehören zur Gattung (übrigens ein Maulbeergewächs), welche diesen Namen trägt, fast 1000 verschiedene Arten. Die Echte Feige bzw. deren Frucht wächst an einem Strauch, oder an einem kleinen Baum, der im Herbst seine Blätter verliert und bis zu zehn Meter hoch werden kann. Kaum eine Pflanze ist so ertragreich wie der Feigenbaum; bis zu dreimal im Jahr trägt dieser nämlich Früchte. Woher die Feige ursprünglich stammt, ist nicht bekannt, vermutet wird jedoch die Gegend um das kaspische Meer.
Heute sind Feigenbäume aufgrund der klimatischen Bedingungen im gesamten Mittelmeerraum verbreitet, doch es gibt sogar Exemplare im südenglischen Cornwall oder auf den dänischen Ostseeinseln. Bedeutende Anbaugebiete befinden sich ausserdem in China, Australien, Neuseeland und Mittelamerika. Frische Feigen kann man mitsamt der Schale essen, vorausgesetzt man hat sie vorher gründlich gereinigt (das gilt übrigens auch für Bioprodukte). In getrockneter Form sind Feigen bei uns schon wesentlich länger erhältlich als die Frischen. Grundsätzlich gilt, dass beide Varianten über dieselben Inhaltsstoffe verfügen, jedoch sind sie in der getrockneten Version konzentrierter vorhanden. Feigen enthalten ausserordentlich viel Carotin, aber auch viele Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Calcium.