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CH 1988 35'
Regie: Jacqueline Veuve
Drehbuch: Jacqueline Veuve
Kamera: Hugues Ryffel
Ton: Luc Yersin, Pierre-André Luthy
Schnitt: Edwige Ochsenbein
Musik: I Musici di Roma, Alexandre Gavrilovici
Produktion: Aquarius Film Production
Internet:
Website Claude Lebet
ISAN: 0000-0000-DBC3-0000-G-0000-0000-Q
Der 32jährige Claude Lebet sollte zuerst wie sein Vater Pfarrer werden. Nach einem Jahr Theologiestudium ging er aber nach Cremona und lernte den Geigenbau. Zurück in der Schweiz etablierte er sich in La Chaux-de-Fonds.Um eine Geige zu bauen braucht er bestes gelagertes Fichten- und Ahornholz, das er selber auswählt. Der Bau dauert anderthalb Monate. Die "Musici di Roma" kauften ihm seine erste Geige und halfen ihm, das Haus zu kaufen.Im Film verfolgen wir, wie Claude Lebet eine Geige für einen Musiker baut, der selber die Hölzer auswählen kommt und das Instrument probiert. Die Beziehung eines Musikers zu seinem Geigenbauer dauert ein Leben lang, denn der Musiker braucht ihn für Reparaturen, für Wartungsarbeiten und um dem Instrument seine Seele zu erhalten.
"Ein Gegenstand, ein Gesicht. Die Kamera zeichnet die Gesten nach, zuerst von weitem, dann von nahem, es entsteht eine Intimität, ein direkter Kontakt mit dem Zuschauer. Keine Musik, man hört nur die üblichen Geräusche im Atelier."
L'Impartial