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Das Institut für Angewandte Pflegewissenschaft IPW-FHS und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften FHS St. Gallen (CH), sowie das Institut für Business Management publizieren erste Ergebnisse einer klinischen Studie, die mit dem Mobility Monitor durchgeführt wurde.
In einer prospektiv-randomisierten und kontrollierten Studie (RCT) an 52 älteren Menschen mit Demenz untersuchten die Autoren – erstmals im deutschsprachigen Raum – die Fragestellung, ob ein System zum Mobilitätsmonitoring (Mobility Monitor) in Kombination mit Einzelfallbesprechungen die Schlafqualität von älteren Menschen mit kognitiven Störungen verbessern kann. Zusätzlich wurde untersucht, inwieweit dieses System das Sturzrisiko und das Dekubitusrisko bei diesen Menschen reduzieren kann. Die Studie wurde von November 2014 bis September 2015 in 3 schweizerischen Pflegezentren und dort auf 11 Pflegestationen durchgeführt.
In der Gruppe mit intensivem Einsatz des Mobility Monitors zeigten sich eine signifikante Verbesserung der Schlafqualität (p=0,0034) und eine signifikante Reduktion des Sturzrisikos über den gesamten Untersuchungszeitraum (p=0,0034). Verbesserungen im Dekubitusrisiko konnten zwar festgestellt werden, doch auf Grund der kleinen Testgruppe war dies nicht statistisch relevant.
Bedeutung der Studienergebnisse für die Pflegepraxis
Der konsequente Einsatz eines Systems zum Mobilitätsmonitoring in Kombination mit Einzelfallbesprechungen unter Leitung einer erfahrenen Pflegefachkraft verbessern die Schlafqualität von älteren demenzerkrankten Bewohner(innen) und senken das Sturzrisiko in Pflegeheimen.
Die vom Mobility Monitor bereitgestellten Daten und Analysen ermöglichen es dem Pflegepersonal individuelle Pflegepläne für Betroffene zu entwickeln, umzusetzen und diese in ihrer Effektivität zu überprüfen.
Hier können Sie den Originalartikel aus dem Journal Health Technology in englischer Sprache lesen: http://rdcu.be/nWec