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Das Wichtigste in Kürze
- Die «Rock»-Reihe soll um «Drago» und «Creed» ergänzt werden.
- Auch wenns viele freut: Sylvester Stallone ist alles andere als begeistert.
Die Ankündigung eines zweiten «Rocky»-Ablegers in der berühmten «Rocky»-Filmreihe freut viele Fans. Nicht so Sylvester Stallone (76), der Rocky Balboa spielte.
Die Ankündigung würde ihm das Herz brechen, schreibt Stallone. «Ich habe das gerade erst herausgefunden. Wieder einmal nagen dieser erbärmliche Produzent und seine Kinder die Knochen eines wundervollen Charakters ab, den ich erschaffen habe. Und sagen es mir noch nicht einmal.»
Jahrelanger Streit wegen «Rocky»-Filmreihe
Zwar erwähnt Stallone ihn nicht namentlich. Gemeint sind aber der (tatsächlich 91 Jahre alte) «Rocky»- und «Creed»-Produzent Irwin Winkler. Sowie dessen Söhne David und Charles Winker.
Schon Mitte Juli hatte Stallone seinen langjährigen Weggefährten laut «The Hollywood Reporter» heftig kritisiert und Irwin Winkler als «Parasiten» beschimpft. Auch in seinem jüngsten Posting kommt der despektierliche Begriff wieder vor.
Stallone wird nicht müde, gegen die Winkler-Familie zu schiessen. Zwar ist auch er bei allen Filmen aus dem «Rocky»-Universum sowie dem dritten Teil der «Creed»-Reihe als Produzent aufgeführt. Wirkliche Kontrolle über das Franchise habe er seiner Ansicht nach allerdings nicht mehr.
Sylvester Stallone zollt Respekt für Dolph Lundgren
In seinem Instagram-Post entschuldigt er sich für den neuesten Ableger über Erzfeind Ivan Drago (Dolph Lundgren, 64). Und dessen Sohn Viktor (Florian Munteanu, 31). «Ich entschuldige mich bei den Fans.
Ich wollte nie, dass 'Rocky'-Charaktere von diesen Parasiten ausgenutzt werden.» Eines stellt er jedoch sogleich klar: «Ich empfinde nichts als Respekt für meinen wahren Freund, Dolph Lundgren.»
Lundgrens Figur, der schier unbezwingbar erscheinende Sowjet-Russe Ivan Drago, war der zentrale Antagonist in «Rocky IV». Seine Rückkehr feierte der Charakter in Teil zwei des «Rocky»-Ablegers «Creed». In diesem fungierte dessen Sohn als Gegenspieler von Titelfigur Adonis Creed (Michael B. Jordan, 35).
Im dritten Teil des Spin-offs wird Stallone erstmals nicht mehr als Rocky zu sehen sein. Die Frage nach einer Teilnahme am «Drago»-Ableger stellt sich nach seiner jüngsten Wuttirade wohl gar nicht erst...