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Der Mann sei nach dem Angriff am sogenannten Bombo-Strand knapp 120 Kilometer südlich von Sydney von einem Freund an den Strand gebracht worden. Laut der Zeitung “Sydney Morning Herald” erlitt er schwere Oberschenkelverletzungen. Zwei zufällig am Strand anwesende Krankenschwestern hätten bis zur Ankunft der Rettungskräfte den massiven Blutverlust eingedämmt und dem Mann so das Leben gerettet.
Nach vermehrten Haiangriffen vor dem australischen Bundesstaat New South Wales hatten die dortigen Behörden im vergangenen Jahr Präventionsmassnahmen verhängt. Dazu zählen der Einsatz von Drohnen, die die Bewegungen der Raubfische aufzeichnen sollen, und von Bojen mit Sonartechnik.
In New South Wales wurden im vergangenen Jahr 14 Haiangriffe gezählt, ein japanischer Surfer wurde tödlich verletzt. Im Vorjahr hatte es in dem Bundesstaat nur drei Angriffe gegeben.
Auch im Bundesstaat Queensland stieg die Zahl der Haiangriffe an: 2015 wurden vier Menschen verletzt, 2014 gab es dagegen nur einen Vorfall. Experten zufolge liegt die Zunahme von Haiangriffen daran, dass immer mehr Menschen Wassersport betreiben, während die Haie immer näher an die Ufer schwimmen.
(SDA)