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Um das Packgut während des Transports, und der Lagerung vor Korrosion zu schützen, muss ein temporärer Schutz im Innern der Verpackung aufgebaut werden. Die 3 häufigsten temporäre Korrosionsschutzmethoden sind
– Schutzschichtmethode
– Trockenmittelmethode
– VCI-Methode
Bei der Schutzschichtmethode handelt es sich um eine passive Methode. Die Schutzschicht trennt die metallischen Oberflächen von aggressiven Medien.
Mittels Trockenmitteln wird die Feuchtigkeit im Innern einer Hülle (Sperrschicht) kontrolliert. Bei zu geringer Feuchtigkeit kann keine Korrosion stattfinden.
Die VCI-Methode baut auf Inhibitoren (Hemmstoffe) auf, welche chemische Reaktionen hemmen oder unterbinden. Die VCI-Methode ist im Gegensatz zur Schutzschichtmethode ein aktiver Korrosionsschutz, da der chemische Vorgang der Korrosion durch die Inhibitoren aktiv beeinflusst wird.
Die Wirkungsweise der VCI-Methode läuft, vereinfacht dargestellt, wie folgt ab:
Aufgrund der Verdampfungseigenschaft gehen die VCI-Moleküle kontinuierlich in die Gasphase über und setzen sich auf dem zu schützenden Packgut (Metalloberflächen) als Film ab. Die Anziehung zu Metalloberflächen ist dabei stärker als die von Wassermolekülen, somit bildet sich zwischen Metalloberfläche und Umgebungsatmosphäre eine geschlossene Schutzschicht, so dass der Wasserdampf in der Atmosphäre von der Metalloberfläche abgehalten wird, und keine Korrosion entstehen kann.