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Nach dem Bau des Kraftwerks Klingnau 1931 - 35 bildete sich im Staugebiet ein in sich
bedeutendes Schutzgebiet für Wasservögel. Mit dem Aufstau der Aare wurde die
Fliessgeschwindigkeit des Wassers stark verringert. Durch die Verlandung im Stausee entstand ein vielfältiger Lebensraum für Pflanzen- und Tiergemeinschaften, mit seltenen gefährdeten Vogel-, Amphibien- und Reptilienarten.
Der Klingnauer Stausee wird nicht nur von Ornithologen und Tierfreunden geschätzt. Spatziergänger, Wanderer, Velofahrer und Inlineskater nutzen das einmalige Naturparadies als Erholung.
Die Lourdesgrotte ist ein weitbekanntes religiöses Ausflugsziel. Die Grotte wurde im Juli/August 1929 eingeweiht und geht zurück auf die Initiative von Pfarrer Franz Xaver Knecht. Dieser befand sich ein Jahr zuvor auf einer privaten Pilgerfahrt in Lourdes und hatte die Idee, eine möglichst originalgetreue Nachbildung in Leuggern bauen zu lassen.
Das oberhalb des Rheins zwischen Koblenz und Leibstadt gegenüber Waldshut (D) gelegene Artilleriewerk Reuenthal war ab 1939 einsatzbereit. Es hatte im Kriegsfall den Auftrag, einen Rheinübergang von deutscher Seite zu verhindern. Die 1988 militärisch ausgemusterte Festungsanlage ist mit der originalen Bewaffnung und Ausrüstung bestückt.
In verschiedenen Räumen finden Sie zusätzlich Ausstellungen über die Zeit des zweiten Weltkrieges und über Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee sowie ausländischer Streitkräfte aus der Zeit des 20. Jahrhunderts. Einzigartig ist die umfangreiche Sammlung von Handfeuerwaffen des In- und Auslandes. Wechselnde Sonderausstellungen zeigen immer wieder neue Schwerpunktthemen. Das gemütliche Festungsrestaurant „Barbara“ lädt zum Verweilen ein.
Das Schweizerische Militärmuseum Full zeigt auf 6'000 m2 Ausstellungsfläche Panzer, Artillerie -, Fliegerabwehr- und Panzerabwehrgeschütze sowie Fahrzeuge der Schweizer Armee und ausländischer Armeen insbesondere aus dem 20. Jahrhundert. Vom Panzerwagen 1939 „Praga“ über den russischen Kampfpanzer T34/85 und die deutsche Flugbombe V1 aus dem Jahr 1944 bis zum Kampfpanzer Leopard 1A4 findet sich eine Vielzahl interessanter Ausstellungsstücke.
Weltweit einzigartig ist die vollständige Präsentation des früheren MOWAG-Werkmuseums von rund 20 gepanzerten Rad- und Raupenfahrzeugen sowie Motoren. Ein Ausstellungsteil zeigt Kavallerie- und Traintruppen.