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Apple-Quartalsbericht Q1/2012: 37 Millionen verkaufte iPhones
Veröffentlicht am Dienstag, 24. Januar 2012, um 22:30 Uhr von Daniel Aeschlimann
Heute Abend nach Börsenschluss in New York veröffentlichte Apple den Geschäftsbericht (englische Medienmitteilung) für das erste Fiskalquartal 2012. In der Zeitspanne zwischen Oktober und Dezember 2011 verbuchte Apple Einnahmen in der Höhe von 46.33 Milliarden Dollar (plus 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Der Gewinn stieg auf 13.06 Milliarden (13.87 US-Dollar pro Aktie, plus 118 Prozent). Apple verkaufte 5.2 Millionen Mac-Computer (plus 26 Prozent), 15.43 Millionen iPads (plus 111 Prozent), 37.04 Millionen iPhones (plus 128 Prozent) und 15.4 Millionen iPods (minus 21 Prozent). Die Bruttogewinnspanne stieg von 38.5 auf 44.7 Prozent, die internationalen Verkäufe steuerten 58 Prozent der Einnahmen bei. Damit erzielte Apple ein weiteres Rekordquartal und konnte die Erwartungen der Analysten einmal mehr deutlich übertreffen. Apple-CEO Tim Cook freut sich über das erfolgreiche Weihnachtsquartal:
Auch für das laufende Quartal rechnet Apple mit guten Verkäufen, auch wenn die Zahlen aus dem Weihnachtsquartal sicher nicht erreicht werden dürften:
Wie erwartet konnte Apple die iPhone-Verkäufe durch die Lancierung des iPhone 4S massiv steigern. 37 Millionen verkaufte iPhones bedeuten ein Plus von 117 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2011 (Juli bis September 2011). Das iPhone-Geschäft spülte 24.417 Milliarden US-Dollar in Apples Kasse, dies entspricht mehr als der Hälfte von Apples Gesamteinnahmen. Weitere 9.153 Milliarden Dollar setzte Apple mit dem iPad um, das Mac-Geschäfts sorgte für Einnahmen in der Höhe von 6.598 Milliarden Dollar. Sowohl hinsichtlich des Umsatzes als auch der verkauften Stückzahlen konnte Apple sowohl beim iPhone als auch beim iPad und beim Mac neue Rekordmarken aufstellen.
Unter den 5.2 Millionen Macs, welche im Weihnachtsquartal über den Ladentisch wanderten, befanden sich 3.719 Millionen Mobilcomputer und lediglich 1.479 Millionen Desktop-Macs. Trotz steigenden Absatzzahlen generiert der Verkauf von Mac-Hardware nur noch rund 14 Prozent von Apples Einnahmen, dies entspricht einer Halbierung innert Jahresfrist. Mit dem Verkauf von Software nahm Apple 844 Millionen US-Dollar ein, weitere 766 Millionen stammen aus dem Geschäft mit Zubehörartikeln. Während das iPod-Geschäft wie erwartet weiter zurück ging (minus 26 Prozent Einnahmen im Vergleich mit dem Vorjahr), konnte Apple seine Einnahmen im Musikgeschäft um stolze 42 Prozent auf 2.027 Milliarden US-Dollar steigern.
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