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In Chile beobachtet man zur Zeit ein grosses Fischsterben. Verantwortlich dafür ist das El Niño-Phänomen, welches eine rote Algenblüte begünstigt.
An der chilenischen Küste bietet sich zur Zeit ein trauriger Anblick. Unzählige verendete Meerestiere werden an den Strand gespült. Es gleicht einem Massensterben.
Die Behörden gehen davon aus, dass El Niño wesentlich dafür verantwortlich ist. Durch dieses Phänomen werden die Meeresströmungen im Pazifik schwächer, was zu einem deutlichen Anstieg der Wassertemperaturen vor der chilenischen Küste führt. Das wärmere Wasser begünstigt die rote Algenblüte, Marea roja, die für die Meeresbewohner giftig ist.
Der aktuelle El Niño ist der stärkste seit hundert Jahren. Zwar blühen die roten Algen jedes Jahr, jedoch reichten sie dieses Jahr weiter Norden, so die Zeitung „The Guardian“. Für die Fischer bedeutet dies eine grosse Geschäfts-Einbusse. Chile ist nach Norwegen der zweitgrösste Lachsproduzent.