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Kleines Textchen welches ich für die Doku der SGMK Arbeitswoche in Romainmôtier geschrieben hab:
Hintergrund / Warum geht es:
Der Synkie ist eine Art “Video-Doepfer”. Ein modulares System um analog Video live zu bearbeiten. Er soll ein Videoinstrument werden, welches ermöglicht, auf ganz neue Arten mit dem Videosignal umzugehen, zu experimentieren , Video-Circuit-Bending zu betreiben…
Im Vergleich zu einem Audiosignal ist analog Video wegen den viel höheren Frequenzen (bis MHz) einiges schwieriger zu bearbeiten. Es ist ausserdem zeilenbasiert und enthält Synchronisationspulse welche nicht modifiziert werden dürfen, da sonst die nachfolgenden Geräte (Beamer, TV, Recorder… ) aus dem Schritt geraten. Grundprinzip des Synkie ist es, diese Signale am Eingang abzutrennen und ganz am Schluss der Kette wieder sauber einzufügen.
Funktion / Wie geht es:
Im Eingangsmodul (SK01) wird das Video in zwei Signale aufgetrennt: Das eigentliche Bildsignal und die Synchronisationspulse (Genlock). Zudem werden die einzelnen Pulse (H-Sync, V-Sync, Backporch) sowie Halbbildinformation auf dem digitalen Bus den anderen Modulen zur Verfügung gestellt.
Im Ausgangsmodul (SK02) werden die beiden Signale mittels diesen Informationen wieder ineinandergeschnitten, und das Signal wird so aufbereitet, dass es wieder in die Norm passt.
In den Signalgang können verschiedene weitere Module eingeschlauft werden. Schon entwickelt sind: ein Multiplexer (SK05), ein spannungsgesteuerter Verstärker – VCA (SK10) sowie ein LFO (SK50) um diese anzusteuern.
Technik-Liste (Hardware / Software):
Alle Synkie-Module sind Open Source Hardware und auf unserer Website dokumentiert:
http://anyma.ch/blogs/research