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Die in diesem Band präsentierten Reden von Indianerhäuptlingen wurden in der Regel unter Beteiligung von Vertretern der darin kritisierten europäischen bzw. US-amerikanischen Eroberer überliefert. Dabei wurden sie, obgleich man die rhetorischen Fähigkeiten der amerikanischen Ureinwohner keineswegs unterschätzen darf, gewiss auch sprachlich überarbeitet und verändert. Versammelt sind hier eindrucksvolle Zeugnisse des Widerstandes gegen die oft erschütternde Missachtung gerade der Grundrechte, die die Auswanderer in der Neuen Welt für sich gewinnen wollten und die die amerikanische Unabhängigkeitserklärung selbst festschreibt. Die vorgetragenen Argumente sind oft überraschend und erfrischend, zeugen aber gleichzeitig von gründlicher Reflexion und einer gewissenhaften Abwägung der einzelnen Aussagen.
Portrait
Dr. Lenelotte Möller studierte Geschichte, Latein und evangelische Theologie in Saarbrücken, Basel und Mainz; die Promotion in Geschichte folgte im Jahr 2000; sie unterrichtet am Gymnasium Schifferstadt im Rhein-Pfalz-Kreis. Im marixverlag sind von ihr folgende Übersetzungen erschienen: Die Enzyklopädie des Isidor von Sevilla, die Cicero-Briefe, Titus Livius Römische Geschichte, Senecas Vom glücklichen Leben, Plutarchs Von Liebe, Freundschaft und Feindschaft, Polybios Der Aufstieg Roms, Boëthius Trost der Philosophie und Lukians Vom beinahe vollkommenen Menschen. Sie ist Mitherausgeberin der 2-bändigen Plinius-Ausgabe. Renate Kiefer, Jahrgang 1947, studierte in Heidelberg Diplom-Psychologie. Sie ist Diplom-Übersetzerin für Englisch und Russisch, Fachübersetzerin im Bereich Psychologie und Übersetzerin für Dax-Unternehmen.