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A History of Violence (2005)
Tom Stall (Viggo Mortensen) ist ein unbescholtener Beizer in Millbrook/Indiana. Einer, der sich auch nicht zu schade ist, den Müll vor der Tür seines Coffee-Shops an der Hauptstrasse selber wegzuräumen. Nur mit seiner Frau Edie (Maria Bello) macht er des Nachts Sachen, von denen nicht sicher ist, ob sie in allen amerikanischen Bundesstaaten erlaubt sind. Aus der perfekten Ehe sind zwei Kinder entsprungen, von denen der älteste Sohn an der High School zwar kleinere Probleme hat mit der Quarterback-Dumpfbacke, aber ansonsten nichts weiter Weltbewegendes zu berichten wäre.
Bis eines Tages zwei brutale Killer auf der Durchreise sich Toms Diner als Ort aussuchen, um auf die schnelle ein bisschen Kohle zu machen. Als sie Toms Serviertochter exekutieren wollen, tötet Tom die beiden gesuchten Verbrecher gekonnter als man es von einem braven Familienvater erwarten würde. Tom wird so der Star der Stunde auf CNN, findet den Medienrummel aber eher störend und will, dass so schnell wie möglich Gras über die Sache wächst. Denn schon bald taucht eine schwarze Limousine auf in Millbrook, auf dessen Rücksitz der undurchsichtige Carl Fogarty (Ed Harris) im massgeschneiderten Anzug sitzt. Der macht es sich am Tresen bei Tom gemütlich und nennt ihn hartnäckig "Arago..." äh "Joey".
Text: OutNow.CH (rm)
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Film-Informationen
Kinostart: 13.10.2005
Verleih: Warner Bros. Switzerland
Darsteller: Viggo Mortensen, Maria Bello, Ed Harris, William Hurt, Ashton Holmes, Peter MacNeill, Stephen McHattie, Greg Bryk, Kyle Schmid, Sumela Kay, Gerry Quigley, Deborah Drakeford, Heidi Hayes, Aidan Devine, Bill MacDonald, Michelle McCree, Ian Matthews, R.D. Reid, Morgan Kelly, Martha Reilly
Kommentare zum Film
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60 Kommentare
nope, he's dead wrong.
rm is just right.
Also nur ein Sternli hat dieser Film sicher nicht verdient, auch wenn gewisses vorhersehbar war. Die Darsteller sind allesamt excellent und der Film wühlt schon ziemlich auf und gibt am Schluss auch nur zaghaft eine Antwort. Eine definitive lässt sich wohl auch nicht geben. Ich finde den Film von der Stimmung und der Machart echt Klasse und er hat mich nirgends wirklich enttäuscht.
du hast ja so recht...! :-)
13 Going On 30 hat mich gestern so aufgeregt, dass ich meine DVD-Sammlung geplündert habe und etwas gesucht habe, was besser zu sein verspricht und ich noch nicht gesehen habe. Am Ende hatte ich die Wahl zwischen The Pledge, In Cold Blood und A History of Violence. Ich habe mich dann (zum Glück!!!) für den Cronenberg entschieden.
A History of Violence besticht schon am Anfang durch eine klare, einfache Exposition. Hier sind die Bösen, die alles kaltmachen, was sich bewegt, hier ist der brave Tom, der den "American Dream" mit seiner Vorzeigefamilie lebt.
Fazit: A History of Violence ist für mich einer der besten Filme der letzten 10 Jahre und hätte mehr Oscar-Nominationen verdient gehabt, doch sobald Gewalt "rechtschaffene" Menschen betrifft, wird die Academy ziemlich hart.
Lieblingsfilm #7
[Editiert von El Chupanebrey am 2008-11-16 11:58:41]
Zitat El Chupanebrey (2008-01-06 13:49:29)
Stimmt. Hingegen bei One Way kann ich rm mit dem einen Stern nur recht geben.
[Editiert von El Chupanebrey am 2008-01-06 13:50:07]
A History of Violence beeindruckt mit starken Bildern, gut gemachten Blut-Effekten, interessanten moralischen Fragen und vor allem auch mit den speziell guten Schauspielern. Viggo Mortensen macht seine Sache tip top, Ed Harris ist gut wie immer und William Hurt setzt noch die Krone obendrauf. Sein Auftritt dauert gefühlte zehn Minuten, aber er spielt Richie so präzise, dass es mich schlicht weggeblasen hat. Maria Bello ist auch gut, aber nicht immer.
Wer also einen sehr gut gemachten, wenn auch nicht ganz perfekten, modernen und spannenden Film sehen will, der ist bei diesem Cronenberg goldrichtig.
(rms 1 Sternli-Wertung zu verstehen, habe ich indessen aufgegeben. Sorry!)
Zitat rm (2005-09-27 20:22:00)
Zitat db (2006-04-18 23:44:58)
Meine hohen Erwartungen an einen Cronenberg konnte dieser Film locker erfüllen. Trotz des langsamen Schnitts fand ich ihn keine Minute langweilig. Die Schauspieler sind auch sehr gut, kaufen!
Wem dieser Film gefallen hat, kann ich auch das Meisterwerk Spider wärmstens ans Herz legen.
[Editiert von Zombiepolizist am 2006-08-22 00:14:29]
Ach kommt! Ich habe mir die DVD für 14.90 gekauft und war positiv überrascht. Der Film ist manchmal etwas langsam geschnitten hat aber sonst aus meiner Sicht keine grossen Schwächen. Die Darsteller überzeugen - bis auf Richie - allesamt und die Story ist doch wieder mal etwas anders erzählt. Ich finde die offenen Szenen und das Ende sehr gelungen... man wird so richtig schön alleine gelassen mit der Entscheidung was jetzt wohl mit Joey/Tom und seiner Familile passieren wird.
Normalerweise mag ich solche Film-Enden nicht... aber hier passt es irgendwie sehr gut!
wow! wie tarantino mit tiefgang... hat mir sehr gefallen.
sehr interessant auch der einblick in cronenbergs arbeitsweise... er benutzt z.b. kein storyboard sondern findet seine einstellungen jeweils erst am set...
[Editiert von gargamel am 2006-08-21 10:21:50]
lannnggweiilligg *gähn*
History of Violence - oder umbringen mit Langeweile
Konnte mir anfänglich keine wirkliche Vorstellungen machen, was ich genau von History of Violence erwarten sollte, einerseits klang nach der Altersfreigabe eher nach einem harten Film, ansonsten sprach der Trailer eher eine Thrillersprache. Das dargebotene Resultat war allerdings etwas ganz anderes.
Ruhige Bilder, gute Schauspieler und guter Soundtrack sind so die Stichworte, welche mir durch den ganzen Film wirklich aufgefallen ist. Denn auf diesen Bereichen ist er auf sehr hohem Niveau und alle Beteiligten Schauspieler leisten hervorragende Arbeit. Viggo Mortensen und Ed Harris sind da natürlich (unter anderem) die Flaggschiffe. Ansonsten fand ich jedenfalls wenig Positives an dem Streifen.
Fürs eine lässt der Streifen jede Spannung vermissen und fackelt die im Grunde genommen recht interessante Handlung so nebensächlich und unspektakulär ab, dass es durch den ganzen Film überhaupt kein Interesse erweckt. Durch das fehlende Tempo und die unspektakuläre Handlung hat man auch genügend Zeit die Fehler des Streifens zu entdecken. So fallen auch die unstetigen Figuren auf und wird vor allem beim Sohn beinahe lächerlich, wenn er innert kürzester Zeit vom Feigling zum Schläger mutiert. Von der Unfähigkeit der "Profis" ganz zu Schweigen.
Sorgt sicher für Gesprächsstoff, sobald der Film fertig ist, denn vieles wird so nebenbei erwähnt und teilweise machen absolut fragwürdige Sequenzen erst nachträglich annähernd einen Sinn. Insgesamt verklingt der Streifen aber ohne irgendwelchen bleibenden Eindruck, einer guten Aussage oder Story zu liefern. Nach dem Motto: "What the Fuck was that?", oder einfach Simple Story endlos und unspektakulär in die Länge gezogen angereichert mit Dialogen die teilweise noch inhaltloser waren als die von Star Wars.
Zu der DVD-Bewertung "keine Jugendfreigabe" muss auch noch was gesagt werden. Nachdem mich der Film nicht wirklich mitreissen konnte, begann ich nach der Suche nach einer Sequenz, welche diese Bewertung hervorrufen könnte. Fand jedenfalls keine wirklich speziellen Szenen, alles hat man bereits in FSK 16 Filmen gesehen, und ob der Sex jetzt auf der Treppe ist oder sonst wo, ändert auch nichts daran.
Fazit: Sicher ein Spezieller Film, der zwar Ansatzweise eine gute Story hat, aber eher Ratlos zurücklässt und ohne einen wirklichen Eindruck zu hinterlassen verklingt und bald vergessen ist. Ein gutes Konzept langweilig und unspektakulär erzählt, und es in vielen belanglosen Dialogen und langsam dahinplätschernder Story ersäuft und viel zuviel Zeit lässt um den Film zu hinterfragen.
2.5
yepp, ein sehr guter film mit einem sehr genialen schluss. sehr cronenberg halt! Top-Film und sehr zu empfehlen...!
absolut genial!!! glänzend gespielt, einfach nur glänzend.
Zitat machine (2006-03-26 23:17:22)
besonders genial fand ich den schluss als william hurt seinen auftritt hat!!
naja, das ist typisch cronenberg. da gibt's aber noch extremeres von ihm. aber er hat diese szene übrigens sogar noch etwas zurückgenommen.
ich fand die sex-szene (der begriff passt wohl eher nicht, besser wäre vergewaltigungsszene) schon fast zu heftig. schön anzusehn wars jedenfalls nicht wirklich. arme treppe ;)
Zitat Markus (2006-03-25 23:19:13)
Hab mir gerade den Film zum ersten Mal angesehen...Interessante Bilder. Auch eine interessante Story (obwohl man sie schon von anderen Filmen kennt).
Leider habe ich den Graphic Novel nicht gelesen um sagen zu können wie genau die Umsetzung war.
Was mich gestört hat, war die Unausgegohrenheit von Tom's Kinder. Sie waren mir einfach zu unwichtig. Ja, ok: Der Sohn spielt nicht gerne Baseball und ist eigentlich nicht der Schlägertyp. Und die Tochter hat gerne Spielsachen.
Die beiden Killer vom Anfang waren dann wieder genial...Auch Ed Harris als einäugiger Mafioso hat überzeugt.
Positiv möchte ich (für einen US-Film) auch die Sex-Szenen herausheben. Das war erfrischend (nein! Nicht so)
[Editiert von Markus am 2006-07-03 12:47:46]
pflichtkauf! ;-p
» Filmkritik: Mehr als eine Ode an die Gewalt?
Ich konnt mich lange nicht entscheiden, ob ich nicht doch drei Sterne geben soll. Aber nein. Nach Filmkritik auf SF, hab ich (sehr) viel erwartet ? und wurde schrecklich enttäuscht. Anfangen tut der Film gut, dann aber die Kämpfe, die bösen Buben, die Szene mit der Tochter in der letzten Szene... Schade. Und wieso in aller Welt William Hurt für den Oscar nominiert worden ist, bleibt mir ein Rätsel.
Also für mich war der Film ein echter >REIssER<!!!;-p
Finde der Film hat alles was ein Film braucht!
Deswegen gebe ich denn Film auch alle Sterne!!!
Würde mich freuen wenn es mehr solche Filme gebe!!!:-)
Um ehrlich zu sein, so der Renner war der Film echt nich. Hab meine Kinobegleitung extra überredet, weil ich den Film echt gern sehen wollte und auch relativ hohe Erwartungen hatte, aber naja.... man hätte auch was anderes sehen können.
Viggo war echt gut, tolle Leistung. Alle anderen Darsteller haben auch überzeugt, aber die Story. Teilweise nich nachzuvollziehbar und das Ende war einem schon nach 15 Minuten klar.
Zitat Ghost_Dog (2005-10-23 12:20:29)
Weisst du, das war ihr erstes Mal mit Joey. Mal ganz was neues! Und Rollenspiele findet sie auch ganz prickelnd. ;-p|-)
@lola colt:wenn du cronenberg allein an "existenz" aufhängst ist das für dich bezeichnend...si tacuisses....
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ähmm mitfühlenden therapiegedanken zur kenntnis genommen.
ein guter film, der sich mal anders mit dem thema gewalt, verganengeheit und zweite chance befasst.
die szenen, in der wirklich mit waffen hantiert wird, sind exzellent gefilmt. wirklich 1a. aber der film hat teilweise seine längen. zudem sind die sexszenen etwas befremdlich...
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Man muss ja nicht viel interpretieren, wenn man annimmt, dass die meisten, die sich hier tummeln, von Existenz (und einem Cronenberg) nicht einmal die Übersetzung kennen.
Da scheinen ja die Meinungen ganz schön auseinander zu gehen.
Nun ich war grösstenteils ganz zufrieden mit dem Film ... endlich mal wieder was, wo nicht alle 2,3 Sekunden etwas in die Luft fliegen muss und alles durch Top 10 Sound unterlegt ist, dass dem Durchschnitts-Kinobesucher nicht gleich nach 8,7 Schweigen langweilig wird.
Also erst mal die Bilder: sensationell! Kann man wohl kaum besser machen. Super Einstellungen, gute Schnitte und extrem geile Shots. Gleich zu Beginn vor dem Motel, ein Monstershot (zwar eine kleine Spiegelung im Auto, aber das verzeiht man bei der Länge des Shots). Cronenberg lässt die Bilder sprechen. Damit komme ich gleich zum nächsten Punkt: Er setzt gezielt etwas Score ein, verzichtet aber praktisch gänzlich auf Soundtracks. Auch die Dialoge werden eher kurz gehalten, doch was sollte mehr gesprochen werden? (Sollen die Black Men noch ein paar dümme Sprüche àlà "I'll be back" fallen lassen?) So gibt es des öfteren Sequenzen, in denen weder Musik noch Dialog vorkommen und nur noch das Bild übrig bleibt. Für die einen Langeweile, für die anderen eine Kunst.
Es ist mir klar, dass die Meinungen verschieden sind und ich war auch nicht zu 100% von der Story überzeugt. Doch ich glaube man kann definitiv nicht von "miserabler Machart" oder "Null Spannung" sprechen. Ich schaue mir auch gern Filme an, bei denen es keine 2 Sekunden am Stück ruhig ist im Kinosaal, aber solche Filme wie A History of Violence sollten auch geschätzt werden können und bringen etwas Abwechlung in das ständige "grösser, lauter, explosiver und schneller". Auch wenn durch die Reizüberflutung in der heutigen Gesellschaft scheinbar viele Kinobesucher bei einem solchen Film gelangweilt sind, sollte nicht auf die Produktion solcher Oasen im Filmgeschäft verzichtet werden.
Möge die Vielfalt im Filmbusiness stets am Leben bleiben! ;-p
Ja. Wenn du bei einem Cronenberg reine Disney-Sentimentalitäl erwartest hast du falsch erwartet. Klar eine gewisse Sentimentalität war vorhanden, jedoch subtil. Die letzten 2 Minuten.
Mit grossen Erwartung rein, Riesig enttäuscht raus. Je länger je mehr hat mich der Film auf eine seltsame Weise genervt...
Also so gut fand ich den Film nun schon auch nicht. Ich würde ihm 3.5 Sterne geben, denn durchschnittlich ist er ja schon nicht, wirklich gut aber auch nicht. Alles in allem sicher sehenswert, wenn auch nicht für allzu zarte Gemüter.
Und ich bin hier ganz klar mit dieser outnow-Kritik komplett nicht einverstanden. Ohne jetzt Vergleiche anzustellen oder vorbelastet zu sein, für mich war dies der beste Film seit langem.
Ich mag Cronenberg. Selbst der schwer verdauliche "Crash" mochte ich von ihm, obwohl da haufenweise leute aus dem kinosaal liefen. Doch die Ambivalenz Faszination-Abscheu, die mich bei seinen filmen beeindruckt findet hier nicht statt. Ich denke, dass liegt an der Geschichte. die ist einfach zu fahl und nicht ausserordentlich originell. Die Schauspieler waren gut, auch die Familien-Idylle hat mich nicht gestört, aber irgendwie fehlt das Salz in der Suppe.
Und wie kann ein Tom Stall bzw.
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Ich geb dir in allen Punkten recht. *g*
Ich bin zwar ein seltener Forumschreiber, nur gelegegentlicher Mitleser, aber mir ist schon aufgefallen, dass früher oder später häufig solche Kommentare kommen, wenn jemand an an seiner Meinung festhält. Da ich auch nicht zimperlich bin: Danke gleichfalls *shakehands* ;-p
[Editiert von stein-3 am 2005-10-16 16:58:42]
Du versuchst so intellektuell, belesen und überlegt zu sein. Grundlegend brichst du dein Verhalten aber auf das Niveau eines pubetären Konkurrenzkampfes runter. Daher Stein:
WANNA RACE?
[Editiert von rashgamer am 2005-10-16 15:01:35]
Zitat rashgamer (2005-10-16 13:06:10)
Ach Gottchen . Solche Fehler hat's in jedem Film. Wenn's weiter nichts ist.
Auch damit kann ich leben. Gemäss IMDb wechselt auch mal die Marke des Auos zwischen Aussen- und Innensicht. Soll man am Steuerrad erkennen. Auch solche Fehler hat's in Filmen millionenfach. Manchmal sind's auch nur Insidergags.
Stimme nicht zu!
Stimme auch hier nicht zu! Aber wie soll man hier schon argumentieren?
Schon mal eine Pausenplatzprügelei erlebt? Ich finde, das hat Cronenberg wirklich gut eingefangen, mir kam's bekannt vor Das Ende ist natürlich zu drastisch. Aber (Überraschung!), das ist gewollt.
Den Pudel möchte ich mal sehen.
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Soll ich gemein sein und sagen, man merkt's?
[Editiert von stein-3 am 2005-10-16 16:59:58]
Steins Beitrag fordert mich geradezu auf, mich nochmals rechtzufertigen. Aber das mache ich nicht.
Ich möchte nur ganz schnell auf folgende Aussage eintreten
- Tom schenkt das Glas von seiner Tochter bis zu ca. 1/3 des Glases auf und stellt es dann ab. Die Tochter trinkt dann aber aus einem pottfollen Glas.
- Das Auto hat nicht mal ein Kennzeichen (im Zusammenhang mit anderen lächerlichen Szenen machten Sie das bestimmt nicht extra)
Und doch noch rasch zum Gesinnungswandel und der mässigen bis schlechten schauspielerischen Leistung *g*:
- Die Szene als die Frau weint ??? ist mehr als schlecht gespielt.
- ebenfalls die Prügelein des Sohnes in der Schule
- ebenfalls das Auftreten der Man in Blacks, die so gefährlich sind wie ein kleiner Pudel, was Ihnen auch noch weh tun wird.
- Der Zwiespalt zwischen ist ers oder ist ers nicht hat man in diesem Film zu keiner Sekunde. Eigentlich schade denn daraus würde sich doch die Spannung ergeben.
Polarisieren tut der Film anscheinend. Aber das ganze differenziert zu betrachten fällt mir ab der qualfollen und langsamen, langweiligen und komischen Machart merklich schwer.
[Editiert von rashgamer am 2005-10-16 13:06:32]
[Editiert von rashgamer am 2005-10-16 13:06:51]
Zitat rashgamer (2005-10-16 02:57:01)
Wie denn sonst?
Hellseher? ADHD? Die komischen Szenen waren jedenfalls gewollt. Hat IMO auch gut funktioniert.
Verstehe. Das bringt das oben geschriebene in den richtigen Zusammenhang.
Falsch. Das bei AHOV zu behaupten, ist reichlich ignorant.
Nein.
Geschmäcker sind verschieden. Mir reicht bei einer Geschichte wenig, um sie spannend zu finden. Solange sie gut erzählt ist.
So ein >:-)>:-)>:-)
Welche?
Übertreibt es nicht. Einen tieferen Sinn kann man von fern interpretieren. Der Film selbst ist aber höchst absehbar, langweilig, ohne jegliche Spannung, mit verdammt vielen unfreiwillig komischen Szenen und einer Handlung die bescheuerter kaum sein kann.
Positiv bleiben da nur die Sexszenen und die bittere Gewalt hängen. Und dies macht noch längst keinen guten Film aus. Hauptsache Skandale. Die Wandlungsgeschichte haben wir schon tausendmal gesehen und auch besser vorgetragen bekommen.
KEINE SPANNUNG! Das ist wohl das Fazit.
...und dies trotz der durchwegs höchsts positiven Kritiken (ausser outnow.ch). Dem Film kann ich einfach nichts gutes abgewinnen. Denn die Lacher und die Ironie kommt nicht vom Film selbst, sondern von der schlechten Machart. Es hat auch Logikfehler wie Sau. Langweilig ist er dazu.
[Editiert von rashgamer am 2005-10-16 03:03:35]
Ich fand den Film recht gut, aber definitiv kein Meisterwerk.
um noch den TRAILER zum Film anzufügen:
hm? die cinetalker auf startv bekamen fast tränen ob dem filmchen... naja. i hab dort jedenfalls die notwehr selbstverteidigungsszene gesehn, und die fand ich wirklich gut.
Naja, die 1ner Wertung von RM kann ich benau so wenig nachvollziehen wie die lauter 6-Sterner. Finde es ein guter Film mit guten Ansätzen. Die schauspielerische Leistung ist aber nur durchschnitt (Mädchen, Sohn - sogar Harrys).
GENIALER FILM!!! Spannend wie nichts und ein super viggo mortensen! auch die ganze verwirrung um schizophrenie etc. einfach ein guter film! Sehenswert auf jeden Fall
Zitat rm (2005-10-09 01:14:48)
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Klamauk habe ich nicht entdecken können. Cronenbergs Humor funktioniert für mich auf einer anderen Ebene.
Zitat stein-3 (2005-10-07 14:34:13)
Auch bei mir. Aber im negativen Sinne. :-/
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Ich glaube nicht, dass Cronenberg Klaumauk von Jacky Chan oder Spencer/Hill zitieren wollte, aber genau so hat es gewirkt.
Finde den Film sehr gelungen. Nur weil er ein Cronenberg-Film ist, muss er ja nicht freakig sein. Gerade das Normale ist so erschreckend daran. Fand den "öden" Stil gerade gut. Das nämlich verwischt den Ansatz nicht.
Gerade aus dem Lunchkino gekommen. Der Film ist hervorragend und das Tüpfchen auf dem i ist William Hurts Auftritt :-O.
[Editiert von stein-3 am 2005-10-07 14:36:32]
Die Kritiken in anderen Foren sind überragend. Vorfilm macht so richtig Lust und lässt eigentlich auf einen Kracher schliessen
Die Meinungen könnten unterscheidlicher nicht sein. Ich halte den Film, zumindest nach dem ersten Anschein für einen der ganz grossen Cronenbergs und einen der beeindruckendsten Filme des Jahres bislang. Gewiss: Schluss mit Bodyhorror, aber dafür: Altersweisheit, so unattraktiv das auch klingen mag. Es scheint mithin ein gutes Zeichen zu sein, dass der Film entweder abgrundtiefe Enttäuschung oder grosse Begeisterung hervorruft. War es nicht schon immer so bei den Meisterstückchen des Kanadiers? Der Vergleich mit Peckinpahs "Straw Dogs" ist in jedem Fall gerechtfertigt. Die beiden Filme spielen in derselben Liga.
[Editiert von superkalifragilistisch am 2005-09-29 15:01:26]
Zitat Chemic (2005-09-28 18:27:16)
Durchaus. AHoV ist einfach viel doofer, dafür aber auch "gorier".
Ist der Film vergleichbar mit Straw Dogs?
ich kann's ja fast nicht glauben... ein Cronenberg und nur ein Sternli? schlechter als der Eugen und der Charlie? Sicher?
» Filmkritik: Action in Toms Diner