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Bis Ende der Fünfzigerjahre hatte sich der Grasshopper Club Zürich bereits die Rekordzahl von 16 Meistertiteln gesichert (und 13 Cupsiege gefeiert). Nach einer Durststrecke dominierten die Hoppers den Beginn der Achtzigerjahre und feierten mit drei verschiedenen Trainern einen Titelhattrick.
Am 3. August 1986 wurde zum ersten Mal der SKA-Supercup ausgetragen, das Duell zwischen Meister und Cupsieger der abgelaufenen Saison. Die erste Ausgabe gewann Meister YB gegen Cupsieger Sion. Die Einnahmen flossen einer wohltätigen Organisation zu. Nach fünf Austragungen (drei davon gewann Xamax) wurde der Wettbewerb wieder eingestellt.
Dank des Geldes und der guten Kontakte von Präsident Gilbert Facchinetti und des Fachwissens von Trainer Gilbert Gress mauserte sich Neuchâtel Xamax in den 1980er-Jahren zum Schweizer Spitzenklub. Die Neuenburger Hochphase gipfelte in den beiden Meistertiteln 1987 und 1988 - bis heute die einzigen des Klubs.
Weil Freddy Rumo zum SFV-Verbandspräsidenten gewählt wurde, bestimmte die NL-Versammlung am 7. Mai 1989 den Servette-Präsidenten Carlo Lavizzari zum neuen Präsidenten der National-Liga.
Im zweitletzten Spiel der Finalrunde der Saison 1988/89 sicherte sich der FC Luzern am 10. Juni 1989 den ersten und einzigen Meistertitel der Klubgeschichte. Den entscheidenden Treffer zum 1:0-Heimsieg gegen den Servette FC erzielte Spielmacher Jürgen Mohr.
Die Nachspielzeit läuft im NLA-Spiel zwischen dem FC Wettingen und dem FC Sion, als den Aargauern der Ausgleich gelingt. Doch Schiedsrichter Bruno Klötzli pfeift das Spiel in dem Augenblick ab, als der Ball im Begriffe war, im Tor zu landen. Vier FCW-Spieler gehen anschliessend mit Fusstritten und Faustschlägen auf den Unparteiischen los. Die Folgen sind mehrmonatige Sperren.