Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03254.jsonl.gz/435

Sulaiman Addonia wuchs als Sohn eritreisch-äthiopischer Eltern in einem Flüchtlingscamp im Sudan auf, studierte in Saudi-Arabien und London und lebt heute in Brüssel. Sein erster Roman «Die Liebenden von Dschidda» erschien 2014 in deutscher Übersetzung. Sein zweiter Roman «Silence is my mother tongue» (2018) ist eine sprachgewaltige Auseinandersetzung mit den Themen von Exil, Gemeinschaft und Identität. Seit zwei Jahren organisiert er in Brüssel ein eigenes Literaturfestival, das Asmara-Addis Literary Festival (die nächste Ausgabe ist vom 26.-28. Februar 2020).
Maaza Mengiste ist seit Januar als Writer in Residence im Literaturhaus. Sie wurde 1971 in Addis Abeba geboren und flüchtete im Alter von vier Jahren mit ihrer Familie vor der Äthiopischen Revolution. Den Rest ihrer Kindheit verbrachte sie in Nigeria, Kenia und den USA. Sie ist Gastprofessorin für Creative Writing an der City University of New York und an der Princeton University und schreibt regelmässig für die «New York Times», «The Guardian» und «Lettre International». Ihre Romane «Beneath the Lion’s Gaze» (2013) und «The Shadow King» (2019) spielen vor dem Hintergrund der turbulenteren Jahre der Geschichte Äthiopiens.
Mit Ellah P Wakatama (in deren Verlag Indigo Press Addonias Buch erschienen ist) sprechen die beiden darüber, was Unterwegssein und Exil mit den Menschen und der Sprache macht, und wie selber zu ihrer literarischen Sprache gefunden haben.
Das Gespräch findet auf Englisch statt.
Büchertisch: Pile of Books.
In Kooperation mit und mit Unterstützung von:
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Südkulturfonds, Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, Abantu Book Festival, Max Geilinger-Stiftung, Übersetzerhaus Looren, Englisches Seminar der Universität Zürich, Zentrum für Afrikastudien Basel, Basler Afrika Bibliographien, Arthouse Movie, Fotomuseum Winterthur, Fumetto Comic Festival Luzern, Literaturecho