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Vitamin K ist sehr wichtige Vitamin für die Blutgerinnung. Bei Neugeborenen liegt manchmal eine Unterversorgung mit Vitamin K vor, weil sie über die Plazenta nur geringe Mengen von der Mutter mitbekommen. Auch in der Muttermilch ist sehr wenig Vitamin K. Dies kann in der ersten Lebenswoche zu einer verstärkten Blutungsneigung bei gestillten Babys führen. Nach einigen Tagen haben aber auch gestillte Säuglinge meist einen Blutspiegel aufgebaut, der für eine normale Blutgerinnung ausreicht.
Normalerweise handelt es sich hierbei um harmlose Blutungen, sie können in Einzelfällen aber auch bedrohliche Ausmasse annehmen, wenn sie z.B. im Gehirn passieren. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird nach der Geburt, am 3. oder 4.Lebenstag und mit einem Monat, dem Baby normalerweise Vitamin K oral verabreicht.
Auszug aus Pätiarieverband:
Vitamin K
Der Vitamin K-Gehalt der Muttermilch ist ebenfalls oft tief. Der gestillte Säugling erhält damit nur wenig Vitamin K. Eine Vitamin K-Supplementation in den ersten Lebenswochen wird deshalb dringend empfohlen. Die Schweizerische Gesellschaft für Neonatologie empfiehlt 3 Dosen Vitamin K (z.B. Konakion MM 2 mg) im Alter von 4 Stunden, 4 Tagen und 4 Wochen.