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Lob zu Gott, Herr der Welten, und dass Er den Grad unseres Propheten Muhammad noch mehr ehre und preise und seine Gemeinschaft vor dem schütze, was der Prophet für sie fürchtet.
Am 10. Tag des Monats Thu-I-Hijah ist der gesegnete Tag des ^ Id al Ad-ha. Dieser Tag erfüllt die Muslime mit Freude und Glück. Oh, Ihr Muslime das Fest des Opferlamms (^Id al Ad-ha) hat einen höheren Sinn. Das Schächten des Schlachtenopfers (z.B. Lamm, Kuh, u.a.) ist eine Bitte an Gott um die Erlangung der Belohnung. Das Schächten des Opfertieres erfolgt am Tag des Festes. Es erinnert uns an das Ereignis, als der Prophet Abraham (^alayhi salam), den Befehl Gottes erhielt seinen Sohn lsmael (Ismail) zu schlachten und stattdessen ein Ersatzopfer erhielt. Was geschah genau und wie ist der Verlauf dieser Geschichte:
Als Ismael größer geworden war und so erzogen wie sich Abraham dies wünschte und er der Gefährte seines Vater wurde, welchen er immer begleitete, sah Abraham (^alayhi salam), im Traum, dass er seinen Sohn Ismael schlachten werde. Die Träume der Propheten sind eine Offenbarung. Abraham fasste den Entschluss, diesen Traum in die Tat umzusetzen wie Allah es ihm befohlen hatte.
Als er seinen Sohn Ismael (^alayhi salam) schlachten wollte sagte er zu ihm (sinngemäß): „Geh mit mir wir wollen etwas opfern für Gott.“ Er nahm ein Messer und einen Strick mit und ging mit seinem Sohn zwischen die Berge. Ismael sagte (sinngemäß) zu ihm: „Oh Vater, wo ist das, was du opfern willst?“ Abraham antwortete ihm: „Mein Sohn ich habe im Traum gesehen, dass ich dich opfern werde.“ Darauf sagte sein Sohn: „Ziehe den Strick, fest an damit ich mich nicht bewege und komme mir nicht zu nahe, damit deine Kleider sich nicht mit meinem Blut beflecken, da dies meine Mutter traurig stimmen würde. Wenn du die Klinge ansetzt, so lasse sie schnell vorbeiziehen, damit mein Tod leicht ist. Wenn du zu meiner Mutter gehst so überbringe ihr meinen Salam “ (d.h. meinen Gruss). Der Prophet Abraham näherte sich seinem Sohn, küsste ihn und weinte.
Dann zog er das Messer über seine Kehle aber es schnitt nicht. So fragte ihn lsmael: „Was hast du?“ Abraham antwortete: „Das Messer hat sich gedreht.“ Sein Sohn sagte zu ihm: „Stich zu“. Als Abraham zu stach schnellte das Messer zurück ohne etwas zu schneiden, da Gott dies nicht wollte. Denn nicht derjenige, der schneidet schafft den Schnitt sondern es ist Gott, Der Schöpfer, DER alles schafft. Also ist das Messer nur eine Ursache und auch alle anderen Ursachen erschaffen nicht die Auswirkung. So ist es nicht die Nahrung die das Sattsein schafft oder nicht das Wasser, das den Durst stillt. Wie auch das Medikament nicht die Heilung schafft usw. Deshalb gehört zu den Beweisen diesbezüglich auch dieses Wunder, welches dem Propheten Abraham (^alayhi salam) zuteil wurde. Als die Ungläubigen seiner Gemeinschaft ihn mittels eines Katapults in ein riesiges Feuer warfen. Sie warfen ihn ins Feuer, jedoch verbrannte nichts außer den Stricken mit denen sie ihn gefesselt hatten.
Alles was in dieser Welt geschieht, geschieht mit dem Willen von Gott. So gibt es keine Bewegung und keinen Stillstand ohne den Willen von Allah. Gott wusste, dass Abraham und sein Sohn wahrheitsgetreu und gehorsam sind. Der Prophet Abraham hörte eine Stimme, welche sagte: „Ja, Abraham du hast den Traum in die Tat umgesetzt und hier ist das Opfer als Ersatz für deinen Sohn“. So schaute Abraham und sah, dass der Engel Gabriel ihm ein großes Schaf gebracht hatte. So schlachtete er dieses Schaf und sein Sohn war gerettet.
Wisset, liebe Brüder und Schwestern im Islam dass das Opfer eine Sunnah ist. Der Prophet Muhammad (^alayhi salam) opferte jeweils zwei Schafe.
Er hat das Opfern lebhaft empfohlen.
Es ist gültig, ein Schaf zu Schächten, welches ein Jahr vollendet hat sowie auch eine Ziege, die zwei Jahre vollendet hat, auch Kamele und Kühe kann man opfern.
Die Zeit des Opfers ist am Tag von Al ^Id, nachdem die Sonne aufgegangen ist und genügend Zeit verbleibt, um 2 Rak^ah zu beten und zwei Reden zu halten (wie jene vom Freitag) und die Zeit endet, wenn die Sonne am dritten Tag nach dem ^Id untergeht. Es ist nicht gültig, ein Tier zu opfern, welches schwer krank ist. Oder wenn das Tier hinkt und deswegen nicht zur Weide gelangen kann. Das Beste ist, jenes Tier zu Schächten, welches das schönste und dickste ist und welches das beste Fleisch hat. Es ist empfohlen, das Tier zur Qiblah hin zu richten, wenn es geschächtet wird und BISSMI LLAH und ALLAHU AKBAR zu sagen sowie auch „Oh mein GOTT, akzeptiere dies von mir“ und es ist empfohlen, einen Drittel zu konsumieren, einen Drittel zu offerieren und einen Drittel als Almosen zu geben.
Es ist nicht erlaubt, etwas von diesem Tier zu verkaufen. Auch ist es verboten, die Haut des Tieres oder einen anderen Teil davon als Lohn dem Schlächter zu geben. Die Person gibt die Haut als Almosen oder benützt sie für sich selbst.
Das Beste ist das Opfer im eigenen Haus im Beisein seiner Familie zu bringen. Wenn die Person will kann sie das ganze Tier den Armen geben. Es ist nicht gültig, es vollständig mit den Familienmitgliedern zu verzehren, für deren Lebensunterhalt die Person aufkommen muss.
Möge GOTT unsere guten Taten akzeptieren und möge ER uns nächstes Jahr in ^Arafah zusammenkommen lassen und mögen wir das Grab des Propheten (^alayhi salam) besuchen.
Wir wünschen den Muslimen in aller Welt, für das kommende Fest,
viel Segen und alles Gute.