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Die Parteien sind die unverheirateten Eltern des 2018 geborenen Kindes. Sie haben die gemeinsame elterliche Sorge inne. Sie trennten sich 2019. Ende 2019 gelangte der Vater ans Gericht, da die Mutter mit dem Kind nach Frankreich ziehen wollte. Im Januar 2020 entschied das Gericht eine alternierende Obhut, legte den Wohnsitz beim Vater fest und verbot der Mutter unter Strafandrohung, den Wohnsitz des Kindes ohne Zustimmung zu verlegen. Im Beschwerdeverfahren beantragten beide die alleinige Obhut und die Mutter die Verlegung des Wohnsitzes nach Frankreich. Im Juni 2021 übertrug das Kantonsgericht Freiburg dem Vater die alleinige Obhut, bestätigte den Wohnsitz bei ihm und regelte den persönlichen Verkehr der Mutter. Diese wehrt sich dagegen seit September 2021 vor Bundesgericht.
3. Die Mutter macht eine Verletzung von Art. 301a Abs. 2 Bst. a ZGB geltend.
3.1. Sind sich unverheiratete Eltern, die die elterliche Sorge gemeinsam ausüben, nicht einig, bei welchem von ihnen das Kind wohnen soll, so erfolgt die Wahl des Aufenthaltsortes des Kindes...
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