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5 Dinge, die in jedes Influencer Briefing gehören
Das Briefing stellt einen wesentlichen Bestandteil des Kampagnenaufbaus dar. Gerade Influencer-Marketing-Kampagnen drehen sich um Organisation, Messung und Management. Das Briefing stellt kampagnenrelevante Informationen zur Verfügung, welche die Kooperationspartner einhalten sowie umsetzen müssen. In diesem Blogbeitrag erfährst du, was in einem Briefing für eine Influencer-Kampagne vorhanden sein sollte.
Was ist ein Briefing?
Das Briefing, welches an Content Creator (Influencer) gerichtet ist, fasst alle wichtigen Informationen zur Kampagne zusammen. Dies beinhaltet Anforderungen an die Beiträge, die Kampagnen-Idee, Deadlines, kampagnenspezifische Hashtags und vieles mehr. Da das Briefing alleine nicht bindend ist, unterstützen Verträge und Auftragsbestätigungen das Briefing aus einer rechtlichen Perspektive. Hier findest du weitere Informationen zum Influencer-Vertrag.
Was beinhaltet ein Briefing und wie ist es aufgebaut?
Das Briefing kann in fünf wesentliche Punkte unterteilt werden und sollte maximal zwei A4-Seiten lang sein. Sonst wird dies meist nur überflogen und wichtige Informationen gehen unter.
Beschreibung des Unternehmens/des Kunden
Beschreibung des Produkts oder der Dienstleistung
Beschreibung der Kampagnen-Idee und Guidelines
Ablauf
Kontakt
1. Beschreibung des Unternehmens/des Kunden
(Die folgenden Aufzählungen in max. 4 Sätze verpacken)
Relevante Eckdaten des Unternehmens (wann, wo, von wem gegründet)
Standorte (wie gross und wo überall ist das Unternehmen tätig)
Wissenswertes (z.B. seit wann in der Schweiz tätig, welche anderen Produkte gehören dazu, etc.)
Unternehmenskultur und Werte (z.B. keine Tierversuche, setzt sich seit Jahren für Nachhaltigkeit ein)
2. Beschreibung des Produkts oder der Dienstleistung
(Die folgenden Aufzählungen in max. 5 Sätze verpacken)
Wie und wann wird es verwendet?
Muss etwas bestimmtes beachtet werden?
Was macht das Produkt / die Dienstleistung einzigartig? Wie unterscheidet es sich von der Konkurrenz? Was ist neu?
Wo kann man es kaufen und was kostet es?
3. Beschreibung der Kampagne und Brand Guidelines
(Die folgenden Aufzählungen in Bulletpoints aufführen für eine bessere Lesbarkeit)
Anzahl und Inhalt der Beiträge (Verweis auf die Auftragsbestätigung/Vertrag, da die Leistungen sehr individuell sein können)
Erwartungen an die Kampagne und Kampagnenziel
Botschaft der Kampagne: An was sollen sich die potentiellen Kunden erinnern?
Soll die Kampagne lustig, emotional, luxuriös, o.ä. sein?
Product Placement: Was soll in dem Beitrag zu erkennen sein?
Zusätzliche Leistungen (z.B. Rabattcodes, Produkte, die gratis versendet werden)
Anmerkungen und Nebeninformationen (z.B. In welcher Sprache soll der Content erstellt werden)
Do’s (z.B. Besuch eines Stores und Teilen von Stories vor Ort) und Dont’s (z.B. Konkurrenz und Sperrfristen, keine Vermarktung anderer Produkte innerhalb des Beitrags, usw.)
Inputs sind erlaubt, jedoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Influencer wortwörtlich die Content Creators sind: Sie wissen am besten, wie ihre Community funktioniert und wie sie den Auftrag in ihrem Stil umsetzen können.
4. Ablauf
Weiteres Vorgehen (Kampagne von A bis Z: Hier ist wichtig, dass alles aus der Perspektive des Content Creators aufgelistet ist! Z.B.: Schritt 1: Wohnadresse für die Zustellung des Produkts bis 20.08.2020 an xxx senden; Schritt 2: Content Freigabe bis 01.09.20; usw.)
Anmerkungen zu Rechnungsstellung / Bezahlung und Reporting
Verlinkung der AGB’s
Da die Briefings inzwischen mehrheitlich digital versendet werden, ist es möglich, Verlinkungen in das Dokument zu integrieren (z.B. AGB’s, Reporting-Link, etc.). Wichtig ist, dass nebst den Informationen zu der Kampagne das weitere Vorgehen mit klaren Deadlines übersichtlich und verständlich aufgeführt wird.
5. Kontakt
Kontaktperson: Name, Standort, E-Mail-Adresse, Telefonnummer
Fazit
Das Briefing dient einem detaillierten Überblick über die Kampagne und umfasst alle relevanten Informationen bezüglich des Unternehmens, dem Produkt oder der Dienstleistung sowie dem weiteren Ablauf. Obwohl bedeutende Themen, wie beispielsweise Sperrfristen der Konkurrenz, o.ä. in Briefings definiert werden können, raten wir dazu, einen Vertrag und eine Auftragsbestätigung mit dem spezifischen Content Creator auszuhandeln. Der Vertrag dient insbesondere zur Garantie, dass die verhandelte Gage in Verbindung mit den vereinbarten Leistungen eingehalten wird. Des Weiteren sichert sich das Unternehmen bezüglich der Konkurrenz ab: So wird verhindert, dass der Content Creator zur selben Zeit bezahlte Partnerschaften mit dem Hauptkonkurrenten eingeht. Die Auftragsbestätigungen hingegen fokussieren sich mehrheitlich auf die Beiträge (Post, Blog, Story, Video) und die zu erbringenden Leistungen. Da die Gagen der Content Creator einzeln ausgehandelt werden, unterscheiden sich dadurch auch die Leistungen. Daher müssen die Auftragsbestätigungen individuell erstellt werden, während die Inhalte des Vertrags und des Briefings für alle Content Creator einer Kampagne gelten.