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New7Wonders, die Privatstiftung des Luzerner Filmemachers Bernard Weber, sucht die sieben "neuen Naturweltwunder". Die Wahlkampagne wurde am Dienstag in Zürich präsentiert. Unter den 28 Finalisten ist das Matterhorn als einzige Schweizer Stätte.
Der Walliser Berg tritt etwa gegen den Vesuv an, den Kilimandscharo in Kenia oder den heiligen Berg der Aborigines, Uluru (Ayers Rock). Eine Expertenkommission hatte aus hunderten Eingaben aus etlichen Ländern der Welt die Vorauswahl erstellt.
Bis 2011 sollen laut Organisatoren rund eine Milliarde Menschen per Telefon oder Internet auf new7wonders.com über die sieben Naturweltwunder abstimmen.
Vor zwei Jahren hatte die Stiftung mit einem ähnlichen Wettbewerb bereits einmal weltweit für Aufsehen gesorgt: Damals beteiligten sich mehr als 100 Millionen Menschen an der Wahl der sieben "neuen Weltwunder".
Die Unesco, die über die Stätten des Weltkulturerbes entscheidet, hatte den Wettbewerb als "undemokratisch und unwissenschaftlich" kritisiert.
Ein wissenschaftlicher Anspruch wird laut Bernard Weber auch nicht angestrebt. Der Wettbewerb solle zum Erhalt und zur touristischen Anziehungskraft der "neuen Naturweltwunder" beitragen.
swissinfo.ch und Agenturen
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