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Gepostet durch Admin am Donnerstag, 27. August, 2009
Heute vor 150 Jahren hat Colonel Edwin Laurentine Drake (Edwin Draka) den ersten kommerziellen Ölbrunnen fertig gebohrt. Eigentlich wurde das Öl erst am nächsten Tag gefunden, nachdem Drake’s Bohrmann, Billy Smith, während den Vorbereitungen für einen neuen Arbeitstag ins Bohrloch blickte und erstaunt fesstellte, dass darin Rohöl aufgestiegen war.
Obwohl Drake das Öl gefunden hatte, folgte ihm der grosse Reichtum dennoch nicht nach wegen ein paar schlechter Züge beim Aufbau seines Geschäftes und so verstarb er verarmt. Jedoch haben andere das besser angepackt und haben in den letzten 15 Jahrzehnten gute Profite gemacht mit Pumpen und Handeln, und so haben wir einen guten Teil des eingeschlossenen Carbons, Stickstoffes und Schwefels in unsere Umwelt befreit als Gase aus der Verbrennung für Transportzwecke (70%), als Industrieprodukte wie Schmiermittel und Plastik (24%), als Abfälle, Unfälle und brennende Ölquellen (leider hat hier niemand die Statistik nachgeführt) und wir haben die Strassen mit Teer und unsere Haut mit Petroleum Jelly versiegelt (5%).
Übrigens war die erste Stadt, welche Ihre Strassen geteert hatte Baghdad im 8. Jahrhundert AD…(Nein, ich werde hier keinen unangebrachten Kommentar anfügen).
Der Ölverbrauch ist seit dem ersten Geburtstag ziemlich angestiegen: Drake’s Bohrung erzielte 25 Barrels am Tag (4 m3) – das entspricht in etwa dem jährlichen pro Kopf Verbrauch im heutigen Amerika (oder andres ausgedrückt: es könnten gerade mal 365 Amerikaner damals so gelebt haben, wie sie heute leben). Heutzutage hat der Ölausstoss die Menge von grob 71 Mio Fass pro Tag (zu Sptzenzeiten im July 2008 waren es 74,8 Mio Barrels). Das sind 25915000000 Barrels pro Jahr oder 4120485000000 Liter pro Jahr . Das macht für jeden auf diesem Planeten (Babies miteingerechnet) 608 Liter oder 3.82 Barresl Rohöl pro Jahr! Hurra!
Im 2006 haben die Inder geschätzte 0.8 Barrels pro Kopf und Jahr verbraucht. Aber mit einer Wachstumsrate von über 12% zwischen April 2007 und März 2008 im Personenwagen Segment (und diese Rate wird sich sicherlich noch erhöhen mit der Zunahme der Kaufkraft der Mittelklasse) wird der Verbrauch in Indien (natürlich nebst den anderen aufstrebenden Märkten wie China, Brasilien, Russland, Osteuropa, afrikanischen Ländern und anderen schnell wachstenden asiatischen Ländern wie Kambodscha und Vietnam…) nach einer drastischen Erhöhung der Produktion verlangen.
ABER: haben Sie schon mal etwas von Peak Oil gehört?
“Alles einfach auszubeutende Öl und Gas der Welt wurde schon gefunden. Nun kommt die härtere Arbeit, um Öl in anspruchsvolleren Umgebungen und Arbeitsgebieten zu finden und zu fördern”.
|“||All the easy oil and gas in the world has pretty much been found. Now comes the harder work in finding and producing oil from more challenging environments and work areas.||”|

— William J. Cummings, Exxon-Mobil company spokesman, December 2005
Nun, niemals etwas glauben: glauben Sie weder, dass es in Kürze kein Öl mehr geben wird, noch schenken Sie den neuerlichen Pressemeldungen über Funde von gewaltigen Ölfeldern glauben. Wie sie in Texas zu sagen pflegen: “Wo das Geld das sagen hat, da wird beschissen” (“money talks – bullshit walks”). Selbst das Mischen von Benzin mit Bio Ethanol und Diesel mit Biodiesel sind keine gute Lösung für das Problem (nun, ja vielleicht für’s Geburtstagskind, nicht aber für die Partygäste), weil das nur einfach die Zerstörung der Umwelt zusätzlich beschleunigt.
Moment, Ich wollte hier ja eigentlich positiv bleiben in diesem Artikel – deshalb also: Lasst uns Wasser für diesen Zweck verwenden! Es wird nicht mal verschwendet – einfach in den Tank einfüllen, an Bord in Wasserstoff umwandeln und dann das Wasser am Ende des Auspuffs in seiner urprünglichen Form wieder auffangen. Unglaublich? Nun in der Mitte der 1930 Jahre hat Charles Garret mittel eines einfachen elektrolytischen Wasservergasers gezeigt dass dieses Prinzip funktioniert. Dann waren da noch Daniel Dingel welcher behaupted er nutze dieses Prinzip (allerdings wartet er noch immer auf einen Kunden, der ihm den gewünschten Preis dafür zahlt) und dann nicht zu vergessen den legendären Stanley Meyer, welcher zufällig einer Magenverstimmung auf dem Parkplatz eines Restaurants in seinem Wohnort erlegen ist.
Das Japanische Unternehmen Genepax kam kürzlich mit einer ähnlichen Lösung für ein Wasserbetriebes Fahrzeug heraus.
Es mag nun wohl an den Verbrauchern liegen, ihrem Wunsch nach einer solch simplen und umweltfreundlichen Technologie Ausdruck zu verleihen. Bitte keine Verzögerungen mehr, keine komplizierten und teuren Brennstoffzellen mit dezentralisierter Wasserstoffproduktion für weitere Energie Dominanz, keine weiteren Ausreden und keine weiteren Täuschungen. Wir wollen einfach ein sauberes Fahrzeug fahren und es ist uns sogar egal, ob es mit Luftdruck wie von TATA auf Ende 2008 angekündigt. (hey, was ist passiert..?) or mit Wasser or mit dem Scheiss von weiblichen Kühen angetrieben wird… Einfach bitte nicht mehr das Zeug von den männlichen!
Vielleicht ist 150 Jahre ja auch ein gutes Alter, um sich zur Ruhe zu setzen…