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Isabelle van Keulen
Seit ihrem Durchbruch 1984 mit dem Gewinn des Eurovision Young Musician of the Year kann Isabelle van Keulen auf viele Jahre musikalischer Vielfalt zurückblicken. Ihre Vielseitigkeit besteht darin, dass sie nicht nur Geige, sondern auch Bratsche mit der gleichen Energie spielt, Kammermusik in allen denkbaren Kombinationen aufführt und Kammerorchesteraufführungen leitet. Ob in der über 20-jährigen intensiven Zusammenarbeit mit dem holländischen Pianisten Ronald Brautigam, in Konzerten mit der Mezzosopranistin Christianne Stotijn, in der Leitung des Norwegischen Kammerorchesters, in der Kombination von Violine und Bratsche in einem Auftritt, in der Gründung eines Kammermusikfestivals - von 1997 bis 2006 war Isabelle van Keulen künstlerische Leiterin des Delft Chamber Music Festivals -, in Meisterkursen oder als Solistin mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Berliner Philharmonikern oder NHK Tokyo. Im Laufe ihrer Karriere hat sie sich mit Werken zeitgenössischer Komponisten beschäftigt. Sie liess viele Konzerte speziell für sie schreiben (Theo Loevendie, Erkki-Sven Tüür) und hat viele andere Werke des 20. und 21. Jahrhunderts in ihrem Repertoire: Konzerte von Henri Dutilleux, John Adams, Lera Auerbach, Oliver Knussen und Brett Dean. Sie führt auch gerne weniger bekannte Werke von Colin Matthews und Konzerte von Krenek, Pettersson und Busoni auf. Seit Herbst 2012 ist sie Professorin für Violine, Viola und Kammermusik an der Hochschule der Künste Luzern.