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Hypertexten hat zwei Produktions-Modi: Hyperautor und Hyperleser.
Als Hyperautor produziert der Hypertexter verlinkte Textelemente, als Hyperleser produziert der Hypertexter durch Anklicken von Links den Hypertext-Text, den er liest.
Der Hyperleser ist also Leserautor oder Schrift-um-Steller, da er während des Lesens durch die Wahl der je nächsten Hypertextelemente seinen eigenen, linearen, dissipativen Text generiert, wodurch er das Hyper-"Paradox" erzeugt.
Der Hyperautor produziert Textbausteine, also ein Hyper-Vokabular, mittels dessen der Hyperleser seine (Hypertext)-Texte generiert. Die Hypertextelemente haben den Charakter von Wörtern, die wir bei Sprechen und Schreiben sinnvoll zusammenstellen. Ohne Wörter könnten wir nicht schreiben, aber Schreiben bedeutet konstruktives Verwenden von Wörtern, nicht Herstellen von Wörtern.
Natürlich bestehen auch Wörter aus Elementen, nämlich aus Buchstaben, und auch die Schöpfung von Wörtern unterliegt einer Grammatik.
ausführlicher in: Rolf Todesco: Schrift(um)Steller