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Albrecht Gasteiner
Der Gründer von OMNIPHON hat schon während seiner Gymnasialzeit an der Akademie Mozarteum in Salzburg Musik studiert (Dirigieren, Klavier, Violine, Orgel, Gesang). Er hat an den Salzburger Festspielen und im Wiener Kammerorchester gespielt, war aber auch als Jazzschlagzeuger aktiv und ist in verschiedenen Popmusik-Formationen aufgetreten.
Seit langem als Audio-Pionier bekannt, hat er in der Schweiz z.B. die ersten Quadrophonie-Aufnahmen gemacht (1970) und auch die erste Schweizer Digital-Musikaufnahme (1979) stammt von ihm. Albrecht Gasteiner war auch der erste, der in der Schweiz die revolutionäre Compact Disc vorgeführt hat (1981). Seine langjährige Erfahrung als Produzent und Tonmeister hat sich in vielen Aufnahmen seiner Produktionsfirma OMNIPHON niedergeschlagen.
Zu den Künstlern, die OMNIPHON für CD-Firmen und Rundfunkstationen in Deutschland, Finnland, Oesterreich, Frankreich, Grossbritannien, Korea, Japan, den USA und der Schweiz aufgenommen hat, zählen Lucia Popp, Vesselina Kasarova, Simon Estes, José Cura, Ruggero Raimondi, Nello Santi, Heinrich Schiff, Jesus Lopez Cobos, Franz Welser-Möst, Wladimir Fedossejev, Christoph von Dohnányi, William Christie, David Zinman, Sir Neville Marriner, Nikolaus Harnoncourt und viele andere. Die von Albrecht Gasteiner für EMI realisierte Gesamtaufnahme des «Simplicius» von Johann Strauss wurde 2001 mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet.
International bekannt wurde Albrecht Gasteiner auch als Europa-PR-Chef eines japanischen Elektronikonzerns, durch seine umfangreiche publizistische Tätigkeit als Musikkritiker, durch Beiträge für Fachzeitschriften, durch Vorträge sowie durch Interviews in Radio und Fernsehen in verschiedenen Ländern.
Die Summe seiner Erfahrungen investiert er in seinem Studio in Basel in das Restaurieren historischer Tonträger aller Art, die dort digitalisiert und in optimaler Qualität dauerhaft für die Nachwelt gesichert werden. Albrecht Gasteiner ist Mitglied in der International Association of Sound and Audiovisual Archives IASA und im Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz Memoriav.