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2018 jährt sich zum zehnten Mal der Todestag von Iason Depountis, einem der bedeutendsten griechischen Dichter der Nachkriegszeit. Iason Depountis stammt aus Korfu und studierte in Athen. Auf dem literarischen Parkett taucht er erstmals 1946 mit dem Gedichtband „I Exoria ton Athanaton“ („Das Exil der Unsterblichen“) auf. Nach dem Putsch der Obristen verliess er Griechenland im Jahr 1969 und lebte bis zu seinem Tod vorwiegend in der Schweiz. Die Gedichtsammlung „Systema Naturae“, 1969/1984 gehört zu den interessantesten Werken der Postmoderne. Sein Sohn Dimitris Depountis, Literaturwissenschaftler und Übersetzer aus Zürich, der „Systema Naturae“ ins Deutsche übertragen hat, wird seinen Zugang zum Lebenswerk von Iason Depountis in vier Veranstaltungen präsentieren.