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Der Finanzprophet warnt ja seit längerer Zeit, dass die Märkte einbrechen könnten. Und zwar bald. Wie reagiert er nun auf das neue Allzeithoch der US-Börse?
Zum ersten Mal seither nahm Marc Faber dazu Stellung: Auf CNBC kommentierte er die Entwicklung am Donnerstagabend, und da verwies er darauf, dass er immer zwei Szenarien gepredigt habe – entweder ein 20prozentiger Einbruch mit nachfolgendem Wiederaufstieg. Oder eine Fortsetzung des Bullenmarktes über Monate mit nachfolgendem Einbruch (wobei er allerdings Variante 1 doch deutlich intensiver darlegte....).
Wie auch immer: Befragt von CNBC, diskutierte er nun Variante zwei. Dies sei ein Szenario wie 1987, als die Börse von Januar bis Oktober um 40 Prozent stieg, um dann einen phänomenalen Crash hinzulegen. Oder wie im Jahr 2000, als die Nasdaq-Werte von Januar bis Mitte März um 30 Prozent kletterten.
Womit er am Ende wieder zu einer Doom-Prognose kam: «It will end badly this year», oder zu deutsch: Die Börsenparty endet noch dieses Jahr mit einem Kater. Wie schlecht genau es enden wird, konkretisierte Faber nicht.
Im sicherlich bedenkenswertesten Satz des Interviews erinnerte er daran, dass die Börsen seit ihrem Tiefstpunkt mittlerweile vier Jahren lang klettern. «Wir sind substantiell höher heute, und Anleger, die jetzt in die Aktienmärkte eilen, sollten sich dessen bewusst sein.»