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Heute erwarten Konsumentinnen und Konsumenten, dass Produkte einen wirklichen Mehrwert besitzen. Da die positiven Auswirkungen einer Auszeichnung auf das Kaufverhalten unbestritten sind, hat die Fondation Rurale Interjurassienne eine Veranstaltung ins Leben gerufen, mit der die Hersteller von Regionalprodukten in der Schweiz gefördert werden sollen: den Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, der Arbeit der Produzenten zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen, ihre Kompetenzen und ihr Knowhow zu fördern und die Verbindung zwischen Produktionsgebiet und Markt zu stärken. Die Medaillen werden durch Degustationsjurys (jeweils bestehend aus Produzentinnen und Produzenten, Fachpersonen und Konsumentinnen und Konsumenten) verliehen, die nach einer individuellen Bewertung gemeinsam eine Schlussnote festlegen. Die vorliegende Studie befasste sich mit den psychologischen Faktoren, welche die Zuteilung der Schlussnote beeinflussen. Dazu wurden alle individuellen Bewertungen der Jurymitglieder zu den insgesamt 972 Produkten ausgewertet, die beim Wettbewerb 2015 degustiert worden waren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Entscheidungen zur Schlussnote nicht durch eine bestimmte Art von Jurymitgliedern in eine Richtung gelenkt wurden. Gleichzeitig liess sich feststellen, dass tendenziell mehr Goldmedaillen vergeben wurden, als aufgrund der jeweiligen arithmetischen Mittel zu erwarten war.
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Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte: Methodologie der sensorischen Bewertung