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Die Juradelegation des Regierungsrats hat sich zu einer Standortbestimmung mit ihren institutionellen Partnern getroffen. Dies geschah ein gutes Jahr nach der Konsultativabstimmung, an der es die Bevölkerung des Berner Juras grossmehrheitlich abgelehnt hatte, zusammen mit dem Kanton Jura die Arbeiten zur Schaffung eines neuen Kantonsgebildes einzuleiten. Im Zentrum des Gesprächs mit Vertretern des Bernjurassischen Rats (BJR) sowie den Präsidien des Rats für französischsprachige Angelegenheiten des zweisprachigen Amtsbezirks Biel (RFB) und der Bieler Juradelegation (BDAJ) standen verschiedene Fragen zur Jurapolitik, insbesondere zum Schlussbericht «Status quo+», den der Regierungsrat demnächst beraten wird, sowie zur vorgesehenen Gemeindeabstimmung in Moutier betreffend der Kantonszugehörigkeit. Angeführt von Regierungsrat Philippe Perrenoud hat die Juradelegation des Regierungsrats in La Neuveville zuerst die Vertreter des Büros des BJR zum Gespräch getroffen. Der Präsident der Juradelegation reiste anschliessend nach Biel weiter, um dort das Gespräch mit Pierrette Berger-Hirschi, Präsidentin des RFB, sowie dem Bieler Stadtpräsidenten Erich Fehr, Vorsitzender der BDAJ, fortzusetzen. Die Juradelegation des Regierungsrats hat den Geprächspartnern erläutert, dass sich die Regierung die nötige Zeit nehmen werde, um sich detailliert mit dem Bericht zum «Status quo+» zu befassen. Erst danach werde sie zu den Vorschlägen Stellung beziehen. Die Partner begrüssen das Interesse des Regierungsrats am französischsprachigen Teil des Kantons. Die Treffen wurden genutzt, um weitere Themen aus dem Juradossier anzusprechen.