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Sie heissen «Ohne Rolf» und sind so gut, dass sie im März den Deutschen Kleinkunstpreis erhalten haben. Hinter «Ohne Rolf» verbergen sich die zwei Luzerner Christof Wolfisberg und Jonas Anderhub. Die beiden machen eine Art «Stummtheater»: Sie bringen ihre Botschaften mit Sätzen ans Publikum, die sie auf Plakate schreiben und diese in ihren Programmen wortlos umblättern.
Nun steht «Ohne Rolf» ein neues Abenteuer bevor: Sie werden im September ihr erstes Programm mit dem Titel «Blattrand» in China aufführen. Wie die «Zentralschweiz am Sonntag» berichtete, erzählen sie eine Geschichte mit 1000 Plakaten. Die Übersetzung des Programms war alles andere als einfach: Eine chinesische Germanistin erarbeitete die Grundübersetzung während zweier Monate. Danach wurde der übersetzte Text vier weiteren Chinesisch-Spezialisten unterbreitet, um sicher zu gehen, dass die gewünschte Botschaft auch in China so verstanden würde. Nur das Wort «sexuell» dürfen sie nicht benützen. Es wurde durch »Schmetterlingstraum» ersetzt, wobei jeder Chinese und jede Chinesin versteht, worum es geht.
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