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Die Anwälte von US-Präsident Donald Trump bekommen im Amtsenthebungsverfahren prominente Unterstützung: Ken Starr, der Ermittler gegen den früheren US-Präsidenten Bill Clinton und Star-Anwalt Alan Dershowitz schliessen sich der Verteidigung an. Das teilten Trumps Rechtsberater und Dershowitz selber am Freitag mit.
Die ist nicht ohne Ironie, war es doch ausgerechnet Starr, der mit seinen Ermittlungen in der Sexaffäre um die Praktikantin Monica Lewinsky 1998 den Grundstein für das letztlich erfolglose Impeachmentverfahren gegen Clinton gelegt hatte. Während Starr versucht hatte, Clinton aus dem Amt zu jagen, setzt er sich nun also dafür ein, Trump den Sitz im Oval Office zu sichern.
Monica Lewinsky, die damalige Affäre von Bill Clinton, reagierte auf Twitter bereits. Sie schrieb: «Das ist definitiv ein ‹Wollt-ihr-mich-eigentlich-verarschen-Tag›.»
this is definitely an “are you fucking kidding me?” kinda day.— Monica Lewinsky (@MonicaLewinsky) January 17, 2020
Dershowitz hatte unter anderem Ex-Footballstar O.J. Simpson, den Ex-Boxer Mike Tyson und Regisseur Roman Polanski verteidigt. Er werde bei dem Prozess im Senat verfassungsrechtliche Argumente gegen das Impeachment und eine Amtsenthebung vortragen, schrieb der emeritierte Harvard-Professor auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.
(3of 3) He is participating in this impeachment trial to defend the integrity of the Constitution and to prevent the creation of a dangerous constitutional precedent.— Alan Dershowitz (@AlanDersh) January 17, 2020
Trumps Anwaltsteam dürfte vom obersten Rechtsberater des Weissen Hauses, Pat Cipollone, und dessen persönlichen Anwalt Jay Sekulow angeführt werden. Das Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten in der Ukraine-Affäre hatte am Donnerstag mit der Verlesung der Anklage und der Vereidigung der Senatoren begonnen. Vom kommenden Dienstag an wird es in dem Prozess um inhaltliche Fragen gehen.
(sda/afp/reuters)
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Am kommenden Montag beginnt in London die Anhörung, die über die Zukunft von Julian Assange entscheidet. Die US-Justiz hat einen Auslieferungsantrag für den Wikileaks-Gründer gestellt. Assange soll mitgeholfen haben, geheimes Material über US-Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Wird er verurteilt, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft. Assanges Vater, John Shipton, sagt im Gespräch, warum sein Sohn am ehesten in der Schweiz Asyl finden könnte.
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