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Die Wandmalereien aus dem Kloster St. Johann in Müstair. Über den Umgang mit Weltkulturerbe im frühen 20. Jahrhundert
Die Ausmalung der Klosterkirche in Müstair zählt zu den bedeutendsten noch erhaltenen Wandmalereien der Karolingerzeit. Seit 1983 gehört das Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe. Während sich grosse Teile der Wandbilder noch in situ befinden, wurde der obere Bildstreifen im frühen 20. Jahrhundert von der Wand abgenommen und ins Züricher Landesmuseum gebracht. Durch die Abnahme und spätere Transporte befinden sich diese Fresken heute in einem viel schlechteren Zustand als die in Müstair verbliebenen Bilder. Der folgende Essay diskutiert den Entscheidungsprozess und den Ablauf der Überführung der wertvollen Wandmalereien ins Landesmuseum Zürich und zeigt auf, wie sich die denkmalpflegerischen und restauratorischen Standards seit der Abnahme verändert haben.
Die Abnahme der Fresken – Rettung oder Beginn der Zerstörung?
Im Jahr 1894 erhielten zwei junge Universitätsabsolventen, der Historiker Robert Durrer (1867-1934) und der Kunsthistoriker Josef Zemp (1869-1942), den Auftrag zur kunsttopographischen Erfassung des Klosters St. Johann in Müstair für die Schweizerische Gesellschaft für Erhaltung historischer Kunstdenkmäler.1 Bei ihrem zweimonatigen Aufenthalt im südöstlichen Graubünden entdeckten sie im Dachraum über dem Gewölbe Wandmalereien, die sie anfänglich in das 11. Jahrhundert datierten und erst später als Schöpfungen aus karolingischer Zeit erkannten.2 Für die beiden engagierten Forscher stellte sich in der Folgezeit die Frage, was mit den Fresken gemacht werden sollte. Die treibende Kraft war Josef Zemp, der ab 1898 die ordentliche Professur für Kunstgeschichte an der Universität Freiburg innehatte und 1904 auf die Stelle des Vizedirektors des Landesmuseums wechselte. Noch im gleichen Jahr verfügte er die Abnahme der ein Jahrzehnt zuvor entdeckten Wandmalereien, um sie im noch jungen Landemuseum auszustellen. Aus heutiger Sicht ist klar, dass durch die Abnahme und den Transport irreparable Schäden an den Fresken entstanden. Im Folgenden gehe ich der Frage nach, worauf diese Schäden zurückzuführen sind.
Als die Erlaubnis zur Abnahme der Fresken vorlag, wurden die karolingischen Fresken des obersten Registers in insgesamt 22 Teilen durch das damals neuartige Strappo-Verfahren von der Wand abgelöst. Diese Technik wird vor allem dann angewendet, wenn der Verputz, auf den die Wandmalereien aufgetragen wurden, schlecht erhalten ist. Zuerst wird ein starker Leim direkt auf die Pigmentschicht aufgetragen, auf den dann zwei Lagen Stoff oder Leinwand gelegt werden. Nach der vollständigen Trocknung des Leims wird diese textile Schicht von der Wand abgelöst, wobei die Pigmentschicht daran haften bleibt – es kann aber auch vorkommen, dass dabei Teile der Verputzschicht abgelöst werden und dass Reste der Pigmentschicht auf dem ursprünglichen Verputz zurückbleiben. Im Anschluss an die Abnahme werden die Verputzspuren entfernt und eine zweite textile Lage wird auf die gereinigte Rückseite aufgetragen. In einem letzten Schritt wird die erste Textillage auf der Vorderseite wieder entfernt und das Fresko kann auf ein neues Trägermedium aufgezogen werden.
Auch in Klosterkirche von Müstair gingen die Konservatoren nach diesem Prinzip vor, wobei die Arbeiten durch schlechtes Licht und ungünstige Platzverhältnisse im Dachstuhl der Klosterkirche erschwert wurden. Der Auftrag des Landesmuseums wurde zwischen 1908 und 1909 durch den aus Kiel stammenden Maler und Restaurator Karl Schmidt ausgeführt, dessen älterer Bruder Christian Jakob Schmidt später die Firma Chr. Schmidt und Söhne gründete und unter anderem für die Abnahme der Fresken aus dem „Haus zum Langen Keller“ verantwortlich war.3 Die abgenommenen Fresken wurden danach direkt nach Zürich ins Landesmuseum transportiert, wo sie mit einem stärkeren Stoff unterlegt, doubliert und retuschiert wurden, um die Lesbarkeit der Szenen zu steigern.
Ab 1910 konnten die karolingischen Wandmalereien schon als Neuinstallation auf einem vorgeblendeten Eisengestell in den Arkaden der römischen Abteilung des Landesmuseums präsentiert werden. Die konservatorischen Massnahmen dienten also primär einer schnellen Verfügbarkeit in der Dauerausstellung. Dies änderte sich auch in der Folgezeit nicht: Schon 1936 wurden die Wandbilder von der Firma Chr. Schmidt und Söhne neu fixiert und gereinigt, was im direkten Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Ausstellung geschah. Eine weitere Überarbeitung zur Entfernung der Retuschen mussten die Fresken zwischen 1965 und 1968 über sich ergehen lassen, als man ihre Präsentation in der Europarat-Ausstellung „Karl der Grosse“ in Aachen vorbereitete. Damals stellte man fest, dass die abgenommenen Wandmalereien in einem deutlich schlechteren Zustand waren als erwartet. Die letzten Restaurierungen geschahen zwischen 1972 bis 1976 im Rahmen der Vorbereitungen zur Aufnahme in den Bestandskatalog der Wandmalereien.4 Aktuell werden die Fresken nicht mehr in der Dauerausstellung gezeigt, sondern im Depot des Nationalmuseums in Affoltern aufbewahrt.
Von Müstair in die weite Welt
Die Geschichte der Abnahme und Ausstellung der wertvollen Fresken ist eng mit der Denkmal- und Kulturpolitik des Bundes um die Jahrhundertwende verbunden. Der Rahn-Schüler Josef Zemp war eine gewichtige Stimme in diesem Diskurs: Vor seiner Ernennung zum Vizedirektor des Landesmuseums war er Präsident des Vereins zur Erhaltung vaterländischer Denkmäler, ab 1917 Vizepräsident der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege. Im Hinblick auf die „Rettung“ der Wandmalereien von Müstair beruhte Zemps Argumentation auf der Zugänglichkeit und Sichtbarmachung des kulturellen Erbes und dem Schutz vor Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit. Bei der Entscheidung, die Wandmalereien nach Zürich transportieren zu lassen, dürfte ihm aber auch bewusst gewesen sein, dass die mittelalterlichen Kunstwerke damit erheblichen Gefahren ausgesetzt wurden.
Diese Risiken waren teilweise mit dem Strappo-Verfahren selbst verbunden, dessen Nachteile nach jahrzehntelanger Anwendung heute gut bekannt sind: So werden bei diesem Verfahren Trägersysteme aus Dispersion und Gewebe verwendet, die sich bei Feuchtigkeitsaufnahme zusammenziehen und bei Feuchtigkeitsabgabe ausdehnen. Dieser so entstehenden Bewegung folgt die Pigmentschicht jedoch nicht, da sie für ein starres, unbewegliches Medium geschaffen wurde und so mit der Zeit abgestossen wird. Eine weitere Schadensquelle entsteht dadurch, dass die abgenommenen Wandmalereien auf einen Holzrahmen aufgespannt werden – die aufgespannten textilen Trägermaterialien werden unter Spannung gesetzt und dehnen sich mit der Zeit aus, wodurch die Trägerschicht durchhängt und die darauf fixierte Pigmentschicht gezwungen wird, dieser Bewegung zu folgen. Einen weiteren Faktor wird durch die Verwendung von Fixiermitteln gegeben; diese können aus Leim, Kasein, Cellulose, Dispersion oder in Lösemittel gelöste Acrylharze bestehen. Diese Verwendung führt zu zwei weiteren Problemen: Die Fixiermittel verändern den mineralischen Verputz und verdichten die Oberfläche, wodurch eine neue Oberflächenspannung entsteht. Dazu kommt ausserdem, dass die Wandmalereien dem Alterungsprozess der organischen Bindemittel unterworfen sind, die je nach Klimabedingungen quellen oder schrumpfen und sich somit vom Trägergewebe ablösen können.5
Das Strappo-Verfahren birgt also auch bei einer sorgfältigen Ausführung ein erhebliches Risiko für den Erhalt von Wandmalereien. Heute erscheint eine Abnahme mit dieser Technik als problematische Option, da mittlerweile bessere Verfahren entwickelt wurden, auf die ich im letzten Abschnitt dieses Essays eingehen werde. Im frühen 20. Jahrhundert war das Verfahren hingegen noch ganz neu, Erfahrungswerte lagen noch nicht vor. Die oben beschriebenen Risiken konnten Zemp und den anderen Beteiligten nicht bekannt sein.
Bei der Abnahme der karolingischen Wandmalereien wurden aber auch einige Fehler begangen, die vermeidbar gewesen wären. Am besten lässt sich dies an der Ausmalung der Ostwand beobachten. Die Ostwand zeigt die Himmelfahrt Christi mit insgesamt 20 Figuren, die mehr oder weniger achsensymmetrisch aufgestellt sind. Von der Seite her wenden sich die Figuren der Mitte hin zu, wo Christus in einer hochovalen Mandorla von vier Engeln nach oben getragen wird. Diese Bildmitte (Abb. 1) wurde durch das in der Spätgotik eingezogene Gewölbe stark beschädigt, wodurch eine kreisrunde Fehlstelle entstand. Die Aufzeichnungen und Skizzen von Durrer und Zemp belegen jedoch, dass vor der Abnahme über dieser Fehlstelle noch der obere Teil von Christis Gesicht sowie die Haare und der Kreuznimbus zu erkennen waren. Die Abnahme selbst verlieg alles andere als ideal und so blieb, nachdem die Pigmentschicht der Fresken als Strappo abgezogen wurde, ein Teil der Pigmentschicht auf dem Verputz zurück. Diese Aufspaltung der Pigmentschicht in zwei Lagen verübte wohl den grössten Schaden an der Lesbarkeit der karolingischen Fresken und ist für den fragmentarischen Erhalt der Wandbilder mitverantwortlich.
Bei der Abnahme wurde die 12,5 Meter lange Himmelfahrt scheinbar willkürlich in vier Teile von 2,8 bis 3,4 Metern Länge aufgeteilt.6 Diese überaus pragmatische Vorgehensweise führte jedoch auch dazu, dass die Bildmitte mit Christus in der Mandorla genau auseinandergeschnitten wurde. Somit wurden auch die letzten erkennbaren Reste der wichtigsten Figur beinahe vollständig zerstört. Im Jahr 1968 wurde dann noch die vierte Tafel aus ausstellungstechnischen Gründen in zwei Teile geschnitten.
Nicht erst 1968 wurden Gesichtspunkte der musealen Präsentation über den möglichst originalen Erhalt der karolingischen Wandmalereien gestellt. Schon bei ihrer ersten Ausstellung sorgten die bedeutenden Fresken aus Müstair für grosses Erstaunen. So ist es einerseits nachvollziehbar, dass sie immer wieder in den Leihlisten der Ausstellungsmacher und Kuratoren auftauchten. Andererseits war die grosszügige Verleihpraxis mit weiteren Beschädigung verbunden. Mit der Wiederentdeckung Karls des Grossen als bedeutenden Europäer häuften sich die Leihgesuche für die Fresken, da die Ausmalung der Klosterkirche von Müstair als Stiftung des Karolingers galt. Für die schon erwähnte Europarats-Ausstellung „Karl der Grosse“ 1965 wurden die beiden Bilder „Berittener Heereszug“ (Abb. 2) und „David empfängt die Nachricht vom Tod Absaloms“ (Abb. 3) der Nordwand als Leihgabe nach Aachen geschickt. Beide Fresken sind heute in einem besonders schlechten Zustand, der auf den häufigen Transport der Fresken zurückzuführen ist.7
Der Transport dieser wertvollen und äusserst fragilen Kunstwerke war bestimmt schon 1909 ein grosses Problem. Zwar ist über die Überführung nach Zürich ins Landesmuseum ist kein Dokument erhalten. Jedoch erwähnt Hans Michael Hangleiter in seinem Aufsatz über die Abnahme der Fresken aus dem 12. Jahrhundert aus der Kirche Santa Coloma d’Andorra im Jahr 1969, dass die Wandmalereien gleich nach ihrer Fixierung auf der Leinwand wie ein Wandteppich auf grossen Holzrollen transportiert wurden.8 Natürlich kann daraus nicht auf die Art des Transportes der abgenommenen Fresken aus Müstair geschlossen werden. Das Beispiel zeigt jedoch, dass mit diesen fragilen Werken auch viel später nicht unbedingt zimperlich umgegangen wurde. Auch ein vorsichtiger Transport bedeutet immer Bewegung und diese birgt bekanntlich grosse Risiken für die Erhaltung der Stücke.
Moderne Risikominimierung
Wie nun eingehend aufgezeigt wurde, erlitten die Müstairer Fresken durch die Abnahme und die daran anschliessende museale Präsentation beträchtliche Schäden. Die Ausführungen haben aber auch gezeigt, dass das Strappo-Verfahren selbst im frühen 20. Jahrhundert dem neuesten Stand der Restaurierungstechnik entsprach und keine schonenderen Möglichkeiten der Ablösung zu Verfügung standen. Die Erfahrung mit Werken wie jenen aus Müstair hat jedoch dafür gesorgt, dass weniger riskante Verfahren entwickelt wurden, auf die ich abschliessend eingehen möchte.
Der bekannte Schweizer Restaurator Prof. Dr. Oskar Emmenegger gibt in seiner Auswertung zur Abnahme der romanischen Wandmalereien in der Kapelle St. Jakob in Söles einen interessanten Einblick in das heutige Vorgehen beim Ablösen von Fresken. Ähnlich wie in Söles, waren die Müstairer Fresken schon vor der Abnahme in einem eher schlechten Zustand und nur noch fragmentarisch erhalten, was in diesem Fall vor allem mit dem Einziehen des spätgotischen Gewölbes zusammenhängt. In einem solchen Fall werden wird der geschwächte Verputz durch einen neuen Kalkmörtel aus Calciumhydroxid und Sand aufgearbeitet und gebunden. Um die Abbindung des Kalkmörtels zu beschleunigen, wird dieser mit Kohlendioxid begast, was den Abbindungsprozess von mehreren Monaten auf ungefähr zwölf Stunden verkürzt. Aus dem Calciumhydroxid entsteht durch die Kohlendioxid-Aufnahme Calciumcarbonat, das den Sand umhüllt und verbindet – dabei wird auch die Pigmentschicht des Freskos neu gebunden und gehärtet. Mit dieser vorbereitenden Technik können auch Wölbungen und Wellen ausgeglichen werden, da diese Hohlstellen aufmodeliert werden können. Der Vorteil dieser Technik ist, dass mit Stoffen gearbeitet wird, die auch im Verputz selbst vorkommen, wie dem Calciumcarbonat. Auf die Verwendung von Leim oder organischen Cellulose-Verbindungen kann damit Verzichtet werden. Die Verstärkung hat auch eine positive Auswirkung auf die anschliessende Konservierung, da das Trägermedium durch die dickere Verputzschicht keinen Bewegungen und Schwankungen mehr ausgesetzt ist. Nach diesen Vorbereitungen werden die gestärkten Fresken auf Aluwabenelemente aufgezogen, wobei diese noch mit Glasfaserlaminat beschichtet sind. Das Aufziehen erfolgt unter Vakuum und bei einer erhöhten Temperatur von 40 bis 50°C. Der Kalkmörtel auf der Rückseite der Fresken kann ausserdem noch mit eingeklebten Stahlstiften gesichert werden. Durch diesen Aufbau können die Fresken anschliessend sorgfältig abgenommen und sicher transportiert werden.5
Schluss
Die Wandbilder aus der Klosterkirche von Müstair sind so gesehen nicht nur ein wertvolles Zeugnis frühmittelalterlicher Kunst, sondern auch ein aufschlussreiches Dokument der Denkmalpolitik und der Restaurierungspraxis der Jahrhundertwendezeit. Die Ausstellung der bedeutenden Wandmalereien im Schweizerischen Landesmuseum hatte einen hohen kulturpolitischen Prestigewert. Zudem versprach das neuartige Strappo-Verfahren eine sorgfältigere Konservierung der Fresken. Aus heutiger Sicht ist das Gegenteil von dem eingetreten, was die Befürworter der Abnahme erhofften. Doch die euphorische Stimmung und das Engagement zur Errettung der Wandmalereien überwogen im frühen 20. Jahrhundert die Bedenken. Skeptischer als Josef Zemp dachte sein Mitstreiter Robert Durrer, der 1894 in einer ersten Bestandsaufnahme im Anzeiger für Schweizer Alterthumskunde schrieb:
„Die modernen ‚stilgemässen’ Restaurationen haben bisher in Münster so wenig als anderswo Gutes gestiftet, lasse man doch dem ehrwürdigen Kirchlein seinen alterthümlichen Reiz, sein Gemäuer wird auch so noch den Jahrhunderten trotzen.“9
Literatur
Birchler 1954: Birchler, Linus: Die karolingische Klosterkirche von Münster/Müstair, in: (Das) Werk, Band 41, Heft 9: Lebendiger Heimatschutz: Denkmalpflege in der Schweiz, Zürich 1954, Seite 374 – 376.
Durrer 1894: Durrer, Robert: Das Kloster St. Johannes Baptista in Münster, in: Anzeiger für Schweizer Alterthumskunde = Indicateur d’antiquités suisses, Band 7, Heft 4, Zürich 1894, Seite 385 – 388.
Emmenegger 1997: Emmenegger, Oskar: Die Übertragung der romanischen Wandmalereien der Kapelle St. Jakob in Söles, Zizers 1997.
Goll 2009: Goll, Jürg et al (Hrsg): Müstair. Die mittelalterlichen Wandbilder in der Klosterkirche, Zürich 2009.
Hangleiter 2003: Hangleiter, Hans Michael und Buczynski, Bodo: Die Restaurierung der Wandmalereien aus Santa Coloma d’Andorra und von Einzelstücken französischer und italienischer Herkunft, in Krohm, Hartmut und Pénot, Sabine (Hrsg.): Andorra Romànica: Katalanische und westeuropäische Wandmalereien des 12. Jahrhunderts, Berlin 2003, Seite 65 -82.
Jullien 2005: Jullien, Mirjam: Christian Schmidt – Dekorationsmaler und Restaurator. Ein Beitrag zur schweizerischen Restaurierungsgeschichte, Bern 2005.
Wüthrich 1980: Wüthrich, Lucas Heinrich: Wandgemälde. Von Müstair bis Hodler. Katalog Sammlung des Schweizerischen Landesmuseum Zürich, Zürich 1980, Seite 17 – 41.
Wyss 2002: Wyss, Alfred et al [Hrsg.]: Die mittelalterlichen Wandmalereien im Kloster Müstair. Grundlagen zur Konservierung und Pflege, Zürich 2002.
- Zu Durrer und Zemp vgl. die Angaben im Historischen Lexikon der Schweiz: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D22280.php und http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D22710.php.
- Durrer 1894, 386.
- Von Karl Schmidt ist jedoch wenig bekannt, weshalb auch keine genauere Aussage zur Qualität seiner Technik und zu seiner Erfahrung in der Abnahme von Fresken getroffen werden kann. Vgl. Jullien 2005, 12.
- Wüthrich 1980, 17.
- Vgl. Emmenegger 1997.
- Goll 2009, 70.
- Wyss 2002, 72.
- Hangleiter 2003, 69
- Durrer 1984, 388.