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Die Beziehung, die wir zur Landschaft haben, wird oft auf das Objektiv einer Kamera oder ein einzelnes Bild reduziert, das wir in den sozialen Medien posten. Die Landschaft ist jedoch nicht so unveränderlich, wie sie auf einem Foto oder Gemälde erscheinen mag, und das wird heute immer deutlicher, da wir die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Umwelt sehen. In diesem Workshop untersuchten wir die Art und Weise, wie wir Landschaft betrachten und erleben, und erkundigten neue Ansätze, Landschaft bewusst zu betrachten, um ein grösseres Verständnis und eine grössere Wertschätzung für unsere fragile Aussenwelt zu entwickeln. Die Teilnehmenden lösten sich von ihren Computern und verbrachten Zeit draussen, um ihre Umgebungen zu beobachten.
Die Teilnehmenden waren frei, ihre Beobachtungen durch Skizzen, Schreiben, Experimente mit Fotografie und Tonaufnahmen zu artikulieren und zu dokumentieren. Beobachten und Wahrnehmen standen im Mittelpunkt desWorkshops und die Teilnehmenden wurden ermutigt, die Dokumentationsmethoden wie das Skizzieren zu nutzen, um den Beobachtungsprozess zu verbessern, anstatt zu beurteilen oder sich um die Endgültigkeit oder Präzision von Zeichnungen oder Bildern zu sorgen.
Durch die Verwendung der «Linsen» als ästhetische Strategien für Landschaftsbeobachtungen, wie das Studieren der Linien, Farben oder Formen der Landschaft, das Heranzoomen und Herauszoomen der betrachteten Landschaft und das Vergleichen des Vorder-, Mittel- und Hintergrunds, entdeckten die Teilnehmenden ihre Umgebungen auf neue Art und Weise, bemerkten Details ihrer gewohnten Landschaften, die sie zuvor nicht wahrgenommen hatten, und hinterfragten ihre Wahrnehmungen und ihre Beziehung zur Aussenwelt.