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Levomepromazin und Quetiapin beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
QT-Zeit-Verlängerung und additive zentralnervöse Effekte möglich
Mechanismus
Levomepromazin und Quetiapin können jeweils zu einer Verlängerung der QT-Zeit im EKG führen [Ozeki Y, 2010][Raschi E, 2013]. In Kombination kann es zudem zu einem erhöhten Risiko für zentralnervöse unerwünschte Wirkungen kommen.
Effekt
Mögliche additive Verlängerung der QT-Zeit mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von ventrikulären Arrhythmien (Torsades de pointes) [Weeke P, 2014]. Zudem kann es in Kombination zu einem verstärkten oder vermehrten Auftreten von unerwünschte ZNS-Wirkungen wie Somnolenz, Schwindel, extrapyramidale Störungen sowie verstärkten anticholinergen Effekten kommen.
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie Kontrollen der Elektrolytkonzentrationen, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Auf möglicherweise verstärkte ZNS-UAWs der beiden neuroleptika sollte geachtet werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018