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Das Langmatt Museum in der Schweiz plant den Verkauf von drei Werken des Künstlers Paul Cézanne bei Christie’s in New York im November. Der Grund für diesen Schritt ist laut dem Museum die Rettung vor dem Bankrott und der dauerhaften Schließung. Die Alternativfinanzierung scheiterte, daher sucht das Museum nun rund 45 Millionen US-Dollar, um einen Treuhandfonds zur Sicherung der Zukunft des Museums zu gründen. Die Entscheidung des Museums wird jedoch von der Schweizer Sektion des Internationalen Museumsrates (ICOM) heftig kritisiert. Der Präsident der Schweizer ICOM-Sektion bezeichnete die Entscheidung als “skandalös” und als Verstoß gegen die Richtlinien des ICOM. Die Werke sollen bei Christie’s versteigert werden und sollten die Gebote insgesamt 45 Millionen US-Dollar erreichen, würden die übrigen Werke an das Museum zurückgegeben. Während einige den Verkauf unterstützen, argumentieren andere, darunter ein ehemaliger Präsident der Langmatt-Stiftung, dass dies den Bestimmungen der Stiftung widerspreche und möglicherweise rechtliche Schritte einleiten werden, sollte der Verkauf durchgeführt werden.
Einführung
Das Langmatt Museum befindet sich derzeit mitten in einer hitzigen Debatte, nachdem es beschlossen hat, drei Werke des renommierten Künstlers Paul Cézanne im November bei Christie’s in New York zu versteigern. Das Museum behauptet, dass diese drastische Maßnahme notwendig ist, um es vor dem Bankrott und einer dauerhaften Schließung zu bewahren. Diese Entscheidung hat jedoch Empörung und Kritik von verschiedenen Seiten ausgelöst, darunter auch vom Schweizer Zweig des ICOM (Internationalen Museumsrats), und hat sogar Bedenken hinsichtlich möglicher rechtlicher Schritte aufkommen lassen. Dieser Artikel wird die Gründe für die Entscheidung des Museums, die Reaktionen, die sie hervorgerufen hat, und die möglichen Folgen dieses umstrittenen Verkaufs untersuchen.
Die Begründung des Langmatt Museums für den Verkauf
Gemäß der Langmatt Stiftung, dem Träger des Museums, wurde die Entscheidung, die Cézanne-Werke zu verkaufen, getroffen, nachdem alle anderen Möglichkeiten der Geldbeschaffung ausgeschöpft waren. Trotz Bemühungen, finanzielle Unterstützung auf alternative Weise zu sichern, hat das Museum Schwierigkeiten, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, was zur Gefahr des Bankrotts und der dauerhaften Schließung der Institution geführt hat. Der Verkauf dieser wertvollen Kunstwerke, die auf etwa 45 Millionen Dollar geschätzt werden, wird als letzter Ausweg betrachtet, um einen Trust zu etablieren, der die Zukunft des Museums sichert und ihm ermöglicht, seine kulturellen Aktivitäten fortzusetzen.
Zusammenfassung:
Das Langmatt Museum behauptet, dass der Verkauf der Cézanne-Werke ein notwendiger Schritt ist, um den Bankrott und die Schließung abzuwenden. Nachdem andere Möglichkeiten der Geldbeschaffung erfolglos ausgeschöpft wurden, betrachtet das Museum diese Auktion als letzten Rettungsversuch, um einen Trust für seine langfristige Existenz zu schaffen.
Der Protest von ICOM und anderen
Die Entscheidung, die Cézanne-Werke zu verkaufen, ist beim Schweizer Zweig des ICOM nicht gut angekommen. Die Organisation, die internationale Richtlinien für Museen festlegt, betrachtet den Verkauf als Verstoß gegen ethische Grundsätze und als Missachtung der Verantwortung von Museen bei der Bewahrung des kulturellen Erbes. Der Präsident des Schweizer ICOM-Zweigs hat die Entscheidung als “skandalös” verurteilt und dem Langmatt Museum vorgeworfen, die Richtlinien des ICOM zu ignorieren.
Während es Unterstützung für den Verkauf aus einigen Kreisen gibt, einschließlich der Langmatt Stiftung, haben andere deutlichen Widerstand geleistet. Ein ehemaliger Präsident der Langmatt Stiftung argumentiert, dass der Verkauf gegen die Satzung und die Verpflichtungen der Stiftung verstößt und hat die Möglichkeit rechtlicher Schritte angedeutet, wenn die Auktion stattfindet.
Zusammenfassung:
Der Schweizer Zweig des ICOM hat entschieden gegen die Entscheidung des Langmatt Museums protestiert, die Cézanne-Werke zu verkaufen, und wirft dem Museum vor, ethische Grundsätze zu verletzen. Ein ehemaliger Präsident der Langmatt Stiftung hat auch Bedenken hinsichtlich möglicher rechtlicher Schritte erhoben und behauptet, dass der Verkauf im Widerspruch zu den Verpflichtungen der Stiftung steht.
Potentielle Folgen und Kontroversen
Die Entscheidung, diese wichtigen Kunstwerke zu verkaufen, hat Auswirkungen, die über die unmittelbare finanzielle Entlastung für das Langmatt Museum hinausgehen. Eine Sorge besteht darin, dass der Ruf des Museums und seine Beziehungen zur Kunstgemeinschaft und potenziellen Spendern beeinträchtigt werden. Kritiker argumentieren, dass das Museum durch den Verkauf von Kunstwerken seine Glaubwürdigkeit als Hüter des kulturellen Erbes gefährdet.
Darüber hinaus wirft die Kontroverse um den Verkauf breitere Fragen nach den ethischen Verantwortlichkeiten von Museen und den Konflikten auf, die zwischen finanzieller Tragfähigkeit und Erhaltung entstehen können. Die Debatte regt wichtige Diskussionen innerhalb der Kunstwelt darüber an, ob Museen ihre Sammlungen aus finanziellen Gründen verkaufen dürfen, unabhängig von den Umständen.
Schließlich stellt sich die Frage, was geschieht, wenn die Gesamtgebote 45 Millionen Dollar erreichen. Die Langmatt Stiftung hat erklärt, dass im Falle des Erreichens der gewünschten Summe die verbleibenden Werke dem Museum zurückgegeben werden. Die Unsicherheit über potenzielle Käufer und das endgültige Auktionsergebnis fügt der Kontroverse eine weitere komplexe Ebene hinzu.
Zusammenfassung:
Der Verkauf der Cézanne-Werke hat nicht nur unmittelbare finanzielle Folgen, sondern wirft auch Bedenken hinsichtlich des Rufes des Museums und seinen Beziehungen zur Kunstgemeinschaft auf. Die Kontroverse bringt auch größere ethische Fragen hinsichtlich der Verantwortlichkeiten von Museen und der Konflikte zwischen finanzieller Tragfähigkeit und Erhaltung mit sich. Zusätzlich wirft das Ergebnis der Auktion und das Schicksal der verbleibenden Werke weitere Komplexitäten auf.
Fazit
Die Entscheidung des Langmatt Museums, drei Cézanne-Werke bei Christie’s in New York zu verkaufen, hat eine hitzige Debatte in der Kunstwelt ausgelöst. Während das Museum behauptet, dass der Verkauf notwendig ist, um sein Überleben zu sichern, argumentieren Kritiker, darunter auch ICOM und ehemalige Mitglieder der Langmatt Stiftung, dass er ethische Prinzipien verletzt und im Widerspruch zu den Verpflichtungen der Institution steht. Die Kontroverse um den Verkauf wirft nicht nur Fragen nach den Verantwortlichkeiten von Museen auf, sondern verdeutlicht auch mögliche Konsequenzen für den Ruf des Langmatt Museums und seine Beziehungen zur Kunstgemeinschaft. Während die Auktion näher rückt, bleibt das Ergebnis ungewiss und viele fragen sich, wie die Zukunft sowohl des Museums als auch seiner Kunstwerke aussehen wird.[ad_2]
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