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Anne Immelé promovierte in Kunst und arbeitet als selbstständige Fotografin. Des Weiteren unterrichtet sie an der Haute école des arts du Rhin. 2013 hat sie mit Jean-Yves Guénier die Biennale de
la photographie de Mulhouse gegründet. Seit 2009 arbeitet sie mit Wolkenfahnen.
BUT THE CLOUDS, Installation
Die Wolkenfahnen von Anne Immelé sind keine patriotischen Symbole, sondern stellen Fragen zu Gemeinwesen, nationaler Identität, grenzüberschreitender Flucht und Brüderlichkeit. Das Bild der
Wolken verweist auf die brüderliche Zusammengehörigkeit der Menschen, jenseits ihrer Staatsangehörigkeit, jenseits der Fragen nach Identität, Kultur, Wirtschaft. Die Wolken verkörpern die
Freiheit, sie gehen jenseits der abgegrenzten Gebiete. Die Wolken wirken wie ein Appell zum Unendlichen, jenseits der von den Menschen festgesetzten Grenzen, sei es reelle oder symbolische. Die
Bewegung der Wolken geht über die Grenzen, die Gebiete hinaus, sie symbolisiert das Überschreiten von Grenzen.