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Unser aktueller Google-Earth-Ausschnitt zeigt Muotathal (SZ). Der Ort ist nach dem Tal Muotatal benannt, das wiederum seinen Namen von dem Fluss Muota hat.
Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von 610 M.ü.M. und bildet den südöstlichen Teil des Kantons Schwyz, grenzt im Süden an den Kanton Uri und im Osten an den Kanton Glarus. Mit 172 km² zählt Muotathal zu den zehn flächenmässig grössten Gemeinden der Schweiz und ist fast so gross wie der Kanton Appenzell Innerrhoden. Muotathal besteht aus den Ortschaften Muotathal, Hinterthal, Bisisthal und Ried, behauptet zumindest Frau Wikipedia.
Eher dezentral, indertat.
Die Innerschwyzer Meteorologen («Muotathaler Wetterschmöcker») sind eine Gruppe von Hobbymeteorologen. Sie tragen zweimal jährlich ihre mit viel Humor verbundenen Wettervorhersagen an den öffentlichen Vereinsversammlungen des Meteorologischen Vereins Innerschwyz vor. Die landwirtschaftlich orientierten «Wetterschmöcker» lassen ihre Beobachtungen in der freien Natur in ihre Wetterprognosen einfliessen.
Ich? Nein, ich war noch gar nie in/im Muotathal.
Wir haben die folgenden Antworten erhalten und freuen uns u.a. mit @wotaber über richtige Antwort:
@wotaber Muotathal @theswiss Muothatal Wisi Muotathal (mit «h» geschrieben!) Mä-2 Muotathal @m_luescher Muotathal Kartograf Yoster gibt sich die Ehre Muotathal @xichtwitt Erkannt ist übertrieben. Aber gefunden habe ich Muotathal Förster Willi Muotathal Christoph Jeger Muotathal
Das „Nacktbild“ aus dem Rätsel von @krick68 zeigte das Gebiet vom Bahnhof Arth-Goldau. Die richtige Antwort auf die Frage nach der Gemeinde lautet somit Arth.
Arth ist eine politische Gemeinde im Bezirk Schwyz des Kantons Schwyz in der Schweiz. Sie besteht aus den Ortschaften Arth, Oberarth, Goldau und aus einem Teil der Rigi. (Quelle)
Am 2. September 1806 donnerte der furchtbare Bergsturz von Goldau zu Tale und begrub 457 Menschen unter sich. Doch neues Leben strömte aus dem Schuttkegel und die Eröffnung der Gotthardbahn im Jahre 1882 verhalf Goldau zu einem unerwarteten Aufschwung. Im Jahre 1875 wurde zudem die Rigi-Bahn eröffnet. (Quelle)
Die Gemeinde Arth zählt seit 2004 über 10’000 Einwohner und gilt somit als Stadt. Doch durch die drei Teile Arth, Oberarth und Goldau behält sie den Dorfcharakter.
Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten:
Yves
Goldau
@m_luescher
In Goldau
pi
Goldau
all white
Goldau!
(da mussste ich aber lange suchen,Super Rätsel!)
Fabelix
Arth Goldau
Mä-2
Arth
Mic Rasmussen
Arth
FelixZRH
Arth
Bei der Beschreibung und dem Bild bin ich doch recht schnell auf den bekannten Bahnhof Arth-Goldau gekommen.
Urheinau
Bahnhof Arth-Goldau in der Gemeinde Arth SZ
@Herr_Natischer
Interlaken
Tinu
Arth
Rutschi Jürg
Brig
divi
Arth Goldau vielleicht?
@SB_Westside
Arth Goldau
Besten Dank an @krick68 für das spannende Rätsel! Und herzliche Gratulation an Yves zur schnellsten Lösung!
Die Hafenanlage, resp. Bootsplätze bei Pfäffikon direkt am Damm von Rapperswil gehören zur Gemeinde Freienbach SZ.
Freienbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Höfe des Kantons Schwyz in der Schweiz. Hauptort und mit Abstand grösster Ortsteil der Gemeinde Freienbach ist Pfäffikon SZ.
Die am Zürichsee gelegene Gemeinde besteht aus fünf Ortschaften: Pfäffikon SZ, Freienbach, Wilen bei Wollerau, Bäch SZ und Hurden. (Quelle)
Die Gemeinde Freienbach SZ ist bekannt für ihren sehr tiefen Steuersatz und deshalb als BriefkastenStandortgemeinde für Reiche und Gesellschaften attraktiv.
Die gesuchte, römisch katholische Kirche St. Marzellus steht in Gersau im Kanton Schwyz.
Die schöne klassizitische Kirche wurde in den Jahren 1807 – 1812 erbaut, welche das Gersauer Dorfbild in den letzten 200 Jahren geprägt hat. Es wurde damals mit viel Herzblut, Opfer und Arbeit von der Gersauer Bevölkerung erbaut. Quelle
Gersau ist natürlich jedem Schweizer Kind ein Begriff. Während Jahrhunderten war es eine reichsfreie Republik und erst Napoleon schanzte es dem Kanton Schwyz zu – gegen den Willen. In dieser Zeit hatte die Republik eine eigene Landsgemeinde, ein eigenes Gericht und auch ein eigenes Hof- und Eherecht. So wurde im Hofrecht vom 28. Juni 1436 wurde das freiheitliche Gemeindeleben geordnet:
Die höchste Gewalt lag bei der Landsgemeinde
Ab 14. Altersjahr wurden alle Dorf- und Kirchgenossen zur Teilnahme an der Landsgemeinde verpflichtet; Nichterscheinen wurde mit einer Busse von 5 Schilling bestraft.
Der Landammann war zugleich oberster Richter
Ein Bräutigam konnte seiner Braut als Vermächtnis sein Vermögen höchstens zur Hälfte überlassen (und umgekehrt).
Wenn ein Gersauer eine auswärtige Frau ehelichte, dann musste er eine Art „Bussgeld“ bezahlen.
Die geübten Geoblog Räzlerinnen haben sie sofort erkannt: Die beiden Mythen. Ortschaften mit Seeanstoss, wo man die beiden markanten Bergspitzen sieht, gibt es einige, aber vermutlich nur eine hat ein Gleis Vier mit einer so markanten Kirche, wie eben Brunnen.
Der Kanton Schwyz mit seinen beiden Mythen hat erstaunliches zu entdecken. Wussten Sie zum Beispiel, dass die beiden Ortschaften Ingenbohl und Brunnen beide seit jeher zur politischen Gemeinde Ingenbohl gehören, die Postleitzahl aber 6440 Brunnen heisst? Die Adresse der Gemeindeverwaltung lautet also Gemeinde Ingenbohl, 6440 Brunnen.
Umgeben ist Brunnen von den Mythen, dem Fronalpstock und dem Vierwaldstättersee. Die Nachbargemeinden sind die Gemeinden Gersau, Lauerz, Morschach und Schwyz. Die evangelisch reformierte Kirche im Bild stammt aus dem Jahre 1890 und der neuzeitlichere Kirchturm aus dem Jahr 1968.
Wer erkannte Brunnen?
Wir erhielten die folgenden Lösungen. Am schnellsten war diesemal @zahnpastalachen. Herzliche Gratulation!
Ein Kommentar zu Tinu: Selbstverständlich standen wir nicht auf dem Gleis, sondern auf dem Perron 🙂 Die Züge sind übrigens tatsächlich Tricky. Insbesondere, wenn man 30 Minuten auf dem Perron warten will und die Kleinkinder im überdrehten Run & Hide Modus sind. Durchsagen gibts kein. Man muss ständig auf der Hut sein. Es sind ja nicht nur Güterzüge, sondern auch Personenzüge, die hier nicht halten, sondern rasant durchfahren.
Wie auch immer, wir wünschen eine gute Woche 🙂
@zahnpastalachen
Brunnen
Wisi
Brunnen. Am Bahnhof, nahe der reformierten Kirche.
fredbue
Bahnhof Brunnen
@psmendes_
Brunnen Reformierte Kirche in Brunnen, Kt. Schwyz mit Sicht auf die Mythen.
@theswiss
Das ist die Evangelisch-reformierte Kirche in Brunnen
@krick68
Brunnen, mit der ev.-ref. Kirche und den Mythen im Hintergrund.
Zimiseite
Brunnen SZ
@hcdole
In dieser „reformierten“ Kirche war ich noch nie 😉 … in Brunnen hingegen schon.
@bwg_bern
Brunnen SZ
netmex
Brunnen
Werni
Brunnen SZ
all white
Brunnen SZ
@michaelriner
reformierte Kirche Brunnen (SZ)
Mä-2
Bahnhof Brunnen / Gemeinde Ingenbohl (mit Aussicht auf den Mythen).
Oeri64
Es ist die reformierte Kirche in Brunnen. Kenne wenig Berge mit Namen. Aber diese da hinten kenne ich.
Tinu
Kirche + Turm stehen in Brunnen SZ. (Und der Fotograf steht hoffentlich nicht mehr auf Gleis 4, da braust nämlich bald ein Güterzug durch!)
Urheinau
Obwohl ich öfters dort vorbeifahre, habe ich diesen Turm noch nie gesehen: Turm und Ref. Kirche der Gemeinde Brunnen Ingenbohl SZ (Mythen im Hintergrund führten zur Lösung)
Unser aktuelles Herbstfoto entstand in Rothenthurm im Kanton Schwyz. Im Hintergrund von Tinel Grantigs Foto erkanntet Ihr möglicherweise die Mythen.
Der Letziturm, im Jahre 1323 erbaut, gab den Ortsnamen Rothenthurm. Urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1487 bey dem rothen thurn gelegen oder 1553 endertt dem thuren gelegen. Heute hört man im Volksmund den ortsüblichen Namen Turä oder auch im Turä obä. [Quelle]
Mit Rothenthurm verbinde ich persönlich eher wenig – ausser meinem politischen Coming-Out: Vater Natischer war damals etwas erstaunt, dass sich der Pubertatischer plötzlich für Politik interessierte, und ich glaube, er durchschaute mich schon damals, dass es mir mehr um Anti-Armee als um Umweltschutz ging. Aber comunque.
In Altmatt war die Errichtung eines Waffenplatzes der Schweizer Armee geplant, was in den 1980er Jahren landesweit zu kontroversen Diskussionen über den Landschaftsschutz führte. Schliesslich wurde 1987 die „Eidgenössische Volksinitiative «zum Schutz der Moore – Rothenthurm-Initiative»“ angenommen. Seither ist das Gebiet als Hochmoor von nationaler Bedeutung geschützt, und das Waffenplatzprojekt kann nicht mehr umgesetzt werden.
Wir erhielten die folgenden Antworten und gratulieren @Wisi zur schnellsten richtigen Antwort!
Wisi
Rothenthurm
fredbue
Rothenturm
Michael Riner
Könnte bei Rothenthurm sein…
Znuk_ch
Sind das die beiden Mythen? Vielleicht ist Herr Grantig in demphall irgendwo beim Hochstuckli oder so. (Blind guess)
IrenHuwiler
Moorlandschaft Rothenturm mit Blick Richtung Mythen
@krick68
Auf einem verhinderten Waffenplatz bei Rothenturm. Im Hintergrund die Schwyzer Hausberge.
Für die Landwirtschaft ist die Voraussage des Wetters sehr wichtig, je nach Entwicklung des Wetters ändert sich auch die Planung des Betriebs: Wann kann das Heu geschnitten werden? Wann muss auf der Alp mit den ersten Schnee gerechnet werden?
Viele Landwirte entwickelten ihre eigene Art, das Wetter vorauszusagen. Die einen beobachten die Natur und die Lebewesen, die anderen vertrauen auf körperliche Symptome.
Zu einer Art ‚Hochburg’ der Wetterpropheten hat sich in den letzten Jahrhunderten (nachweisbar seit 1749) das Muotathal entwickelt. Dort lieferten sich einige der begabten Menschen förmlich Duelle über das künftige Wetter. Immer wieder wurde über das Wetter diskutiert; an Stammtischen in Wirtshäusern ebenso wie auf privaten Schollen und Anwesen.
Am 26. Mai 1947, nach Monaten der geheimen Planung, wurde im Restaurant ‚Adler’ im Ried eingangs Muotathal schliesslich ein kath. Verein der Meteorologen gegründet. Dieser „bezweckt in erster Linie die Wettervorhersage“ und will „die Geschehnisse des Tages in der näheren und weiteren Umgebung in humorvoller Weise skizzieren“. Gleich 87 Wetter-Neugierige liessen sich als Mitglieder des Meteorologen-Vereins eintragen und knobelten ihre 60 Rappen als ersten Jahresbeitrag aus dem Geldsäckel; Frauen übrigens hatten nur die Hälfte zu bezahlen (…). Ein Novum in dieser Zeit übrigens war die Mitsprache des ‚schwachen Geschlechts’ innerhalb des Vereins! (Quelle)
Die Muotathaler Wätterschmöcker wurden bereits anno 1977 vom Fernsehen portraitiert und erlebten im 2010 einen erneuten Bekanntheitsschub mit dem Dokumentarfilm von Thomas Horat.
Das Suchbild im letzen Rätsel zeigt denn auch einen Auschnitt aus der Gemeinde Muotathal, genauer die Verbauungen der Muota vor dem Dorfeingang.
Dank dem Hinweis des Ameisenhockers im Titel des Rätsels und dem berühmten Werbespot mit dem Wätterschmöcker Martin Horat konnte das Rätsel einfach geknackt werden.
Ganz in der Nähe befindet sich übrigens das Höllloch, das hier auch schon mal in einem Rätsel vorgekommen ist.
Folgende Lösungen sind bei uns eingetroffen:
@fredbue
Im Muotatal bei den Schlichenden Brünnen
Wisi
Muotathal im Muotatal.
Tom
Der Titel genügte schon… Das ist die Gemeinde Muotathal und übrigens heissen die Dinger Ampeissi
Znuk
Die Ameisen brachten mich auf den richtigen Weg… 6436 Muotathal
@theswiss
Gemeinde Muotathal
igwigg
Muotathal, da sitzen erwachsene männer auf ameisenhaufen rum und riechen am wetter 🙂