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Im Alter von 59 Jahren erkrankte Tiziano Terzani an Krebs. Sein Weg durch den Dschungel von westlichen und fernöstlichen Heilmethoden führte ihn schliesslich in eine einfache Hütte im Himalaya - und zu sich selbst. Westliche High-Tech-Medizin oder fernöstliche Naturheilverfahren? Angesichts einer fortgeschrittenen Krebserkrankung eine Frage auf Leben und Tod. Der Spiegel-Korrespondent und Asien-Experte Tiziano Terzani erzählt von seiner letzten grossen Reise auf der Suche nach Heilung. Ihn interessiert das grosse Ganze: die Frage, was ihn krank gemacht hat, der Zusammenhang zwischen Körper und Geist. Neben der klassischen westlichen Medizin sucht er Hilfe in der mannigfaltigen Welt der alternativen Heilmethoden und der Spiritualität. Als er den Tod näher rücken fühlt, zieht er sich in eine Hütte im Himalaya zurück - und beginnt, dieses Buch zu schreiben.
Portrait
Tiziano Terzani, 1938 in Florenz geboren, arbeitete als Jurist, bevor er in den USA ein weiteres Studium absolvierte. Von 1972 bis 1997 war er Korrespondent des Spiegels in Asien und schrieb für Il Corriere della Sera und La Repubblica. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Er starb im Juli 2004 in Orsigna bei Florenz. Bei Hoffmann und Campe erschienen »Gute Nacht, Herr Lenin. Reise durch ein zerberstendes Weltreich« (1993) und »Fliegen ohne Flügel. Eine Reise zu Asiens Mysterien« (1996).