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Die russische Kunstwissenschaftlerin Irina Antonowa ist tot. Die als «Hüterin der Beutekunst» bekannte Präsidentin des Puschkin-Museums in Moskau sei am Montag im Alter von 98 Jahren gestorben, teilte das Museum mit. Im Westen war Antonowa als resolute Hüterin jener Kunstschätze bekannt, die Sowjetsoldaten nach dem Zweiten Weltkrieg von Deutschland nach Moskau brachten. Die «Beute» galt als Entschädigung für Kriegsverluste, die auf das Konto plündernder Nazis gegangen waren. In Russland wurde sie von vielen gefeiert. «Eine Rückgabe der Schätze wäre der Beginn einer Revolution in den Kunstsammlungen der ganzen Welt», sagte sie einmal. (swisstxt)
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