Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03586.jsonl.gz/1554

Wir hören, dass Gott Abels Opfer annahm. Warum? Wegen des Lammes. Kains Opfer lehnte Gott ab und erzürnte Kain dadurch sehr. Warum? Weil Kain mit seinen eigenen Werken kam, als Ergebnis seiner Auflehnung gegen Gottes Wort. Kain kam, er glaubt aber nicht, dass es eine ganz bestimmte, vorgeschriebene From für dieses Kommen gab und weigerte sich, auf diese besondere Art zu kommen. Das hiess: ‘Du kann micht ruhig so nehmen, Gott, wie ich bin. Ich halte es nicht für nötig, anders als nach meiner eigenen Art zu handeln.’
… Nur zwei Linien (von Menschen gibt es). … Völker, die Menschheit, menschliche Wesen, in zwei Arten unterteilt – nicht in Schwarz und Weiss, Reich und Arm, Gebildet und Ungebildet – nur einfach in die, die Gott geglaubt haben, dem, was er gesagt hat, und nach diesem Glauben gehandelt haben; und in die anderen, die ihm nicht geglaubt, sondern auf die eine oder andere Weise gesagt haben: ‘Ich mache es so, wie ich will.’ Alle Religionen, die sich der Mensch je ausgedacht hat, haben etwas gemeinsam, nämlich die Vorstellung, dass der Mensch aufgrund von Werken religiöser oder sittlicher Art von Gott, wie immer sie sich ihn ausmalen, oder von dem, was man ihr geistliches Universum nennen könnte, angenommen wird.
Edith Schaeffer. Der Erste und der Letzte. Onken/Haus der Bibel: Wuppertal/Zürich 1977. S. 29-30.