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Die französische bank Société Générale (SocGen) hat im Dritten Quartal einen Nettogewinn erzielt, nachdem der Finanzkonzern in den beiden vorangegangenen Berichtsperioden Verluste gemacht hatte. Insbesondere der Umsatzanstieg aus der Geschäftstätigkeit führte zu Ergebnissen. Zudem musste die drittgrößte bank Frankreichs weniger Geld für riskante Kredite beiseite legen.
Unter der Linie verzeichnete SocGen einen Gewinn von 862 Millionen Euro, ein Plus von fast 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2020 erlitt der Finanzdienstleister einen weiteren Verlust von 1,6 Milliarden Euro, einschließlich hoher Rückstellungen für Kredite, die vom coronacrisis nicht zurückgezahlt werden dürfen.
Nach der Lockerung der sperren in Europa erwiesen sich diese Vorsichtsmaßnahmen als weitaus kostengünstiger. Für risikoreiche Kredite stellte SocGen im Dritten Quartal 518 Millionen Euro zur Verfügung. Gleichzeitig profitierte die französische bank von einer erhöhten Handelsaktivität an den Börsen und konnte so Ihre Gewinne halten. Der Schuldendienst lieferte der bank 9% mehr als ein Jahr zuvor. Die Division stock investment and derivatives, eine Speerspitze der französischen bank, steigerte Ihren Umsatz um 5%.
Auch die italienische bank UniCredit hat sich im Dritten Quartal besser entwickelt als in den vorangegangenen Berichtsperioden 2020. Der Gesamtgewinn belief sich auf 4,3 Milliarden Euro. Dies ist ein Rückgang auf Jahresbasis, aber 4,4% mehr als im zweiten Quartal. Auch hier ist dieser Anstieg hauptsächlich auf kommerzielle Aktivitäten zurückzuführen. Aufgrund der geringeren Rückstellungen erhöhte sich der Nettogewinn im Vergleich zum Vorquartal um mehr als 62% auf 680 Mio. Auf Jahresbasis ist es immer noch ein Gewinnrückgang von 42,4%.