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Obsidian, das Studio hinter "Fallout: New Vegas", "The Outer Worlds" und "Grounded", hat Interesse daran, ein weiteres Spiel in dem beliebten postapokalyptischen Franchise "Fallout" zu entwickeln. Angesichts des ausgelasteten Kalenders der Bethesda Game Studios, deren Prioritäten derzeit auf "Starfield" und danach auf "Elder Scrolls VI" liegen, wäre eine Auftragsvergabe realistisch und aus Sicht der Fans wünschenswert. Allerdings liegt dies an mehreren Faktoren, wie Studio-Chef Feargus Urquhart in einem Interview mit DualShockers mitteilt.
So sagt Urquhart in dem Interview ganz klar, dass wenn sich die Gelegenheit für Obsidian bieten würde, ein weiteres "Fallout" zu entwickeln, es diese ergreifen würde. An anderer Stelle heisst es, dass dies in enger Abstimmung mit Bethesda geschehen müsse:
"Wenn wir Fallout machen würden, müsste es mit dem, was Bethesda mit Fallout macht, und vielen anderen Dingen übereinstimmen, aber ich persönlich würde immer sagen, meine Hoffnung ist, dass ich, bevor ich in den Sonnenuntergang reite, gerne ein weiteres Fallout-Spiel machen würde."
Feargus Urquhart; Obsidian (Übersetzung)
Obsidian und Bethesda befinden sich beide unter dem Dach von Microsoft, was einen zukünftigen "Fallout"-Titel in den Händen von ersterem in Anbetracht der im Interview gezeigten Motivation recht wahrscheinlich macht. Microsoft hat nach dem Kauf der Studios bisher jedoch keinen neuen Ableger angekündigt.
Zum 25-jährigen Jubiläum des Franchise meinte Obsidian auf Twitter noch, dass das Studio derzeit zu viel zu tun habe, um ein "Fallout" zu übernehmen und präsentierte kurz darauf einen Podcast mit Tim Cain, Leonard Boyarsky und dem YouTuber Oxhorn.