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Das Brauchwasser durchströmt die Ionenaustauscherfüllung im Wasserenthärter. Dabei wandeln sich Kalzium- und Magnesiumsalze (welche verantwortlich für die Ablagerungen sind) in leichtlösliche Natriumsalze um. Das enthärtete Wasser wird am Ausgang des Entkalkungsgerätes auf eine minimale Härte mit Frischwasser verschnitten. Dies ist notwendig, damit das Wasser nicht zu "weich" ist und beim Waschen keine Schaumbildung entsteht.
Nach einer gewissen Betriebszeit sättigt sich das Ionenaustausch-Harz und die Entkalkung wird weniger effizient. Mittels einem Spülvorgang wird das Harz wieder regeneriert. Die Regeneration erfolgt in Abhängigkeit des Wasserverbrauchs, dann wenn sie wirklich notwendig ist. Aus hygienischen Gründen wird spätestens nach 7 Tagen Betriebszeit unabhängig vom Verbrauch eine Regeneration eingeleitet. Zur Regeneration des Harzes wird Industriesalz (NatriumChlorid) benötigt, welches leicht im Handel beschafft werden kann und vom Betreiber selbst nachgefüllt wird.
Im Gegensatz zu physikalischen Entkalkungsverfahren (z.B. mit einem Magneten) funktioniert die Wasserenthärtung mit dem Ionenaustausch garantiert und zuverlässig.
Der Einbau ist (auch in bestehende Anlagen) problemlos möglich. Notwendig ist ein Ablauf, um das anfallende Wasser bei der Regeneration abführen zu können sowie ein elektrischer Anschluss.
Der Anschluss erfolgt mittels einem Bypass-Stück am Sanitärverteiler. Damit werden Kalt- und Warmwasser enthärtet/entkalkt. Der Anschluss für den Aussenhahnen vor dem Druckreduzierventil wird natürlich nicht über die Entkalkungsanlage geführt.