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Rio 2016: Sorge wegen schlechter Wasserqualität
- Donnerstag, 30. Juli 2015, 15:42 Uhr
Ein Jahr vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sorgt eine Studie der Nachrichtenagentur AP für Aufsehen. Demnach wurden im Wasser vor der Stadt hohe Werte von Bakterien und Viren festgestellt.
Die Studie ergab, dass mehrere Wettkampf-Gewässer weiterhin verdreckt und gesundheitsgefährdend für die Athleten sind. Einige Sportler, die in der Guanabara-Bucht trainierten, seien laut dem australischen Segler Ivan Bulaja erkrankt.
«Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Menge Sachen in deinen Körper kommen, wenn du darin schwimmst und das Wasser in deinen Mund oder deine Nase gelangt», so Bulaja. Es sei die schlechteste Qualität, die er in seiner Karriere vorgefunden habe.
Die Wasserqualität ist bereits seit Monaten ein Problem. Zwar wurden Säuberungsaktionen durchgeführt, ganz in den Griff zu bekommen sei die Verschmutzung aber nicht. «Wir haben nie gesagt, dass die Bucht komplett sauber sein wird», sagte Leonardo Gryner, einer der Organisationschefs. Ziel sei es, dass 80 Prozent des Wassers behandelt und gesäubert werden.
In dem Gewässer vor Rio sollen die Segel- und Freiwasserwettbewerbe sowie das Schwimmen des Triathlons stattfinden.
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