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¡Bienvenido, Roberto!
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Richard Dubugnon
Wolfgang Amadeus Mozart
Robert Schumann
«Ein Lobliche gsellschafft der Musicanten zu Winterthur, Anno 1658» lautet der Untertitel von Richard Dubugnons zweiter Kammersinfonie, die er für das Musikkollegium Winterthur (und inspiriert von der berühmten Wappenscheibe) schrieb. Die «lobliche» Uraufführung fand im Mai 2017 statt. Wien, im Herbst 1791: Zum Glück gab es damals «Herrn Stadler den Älteren», wie Wolfgang Amadeus Mozart den famosen Klarinettisten Anton Stadler nannte. Für ihn schrieb er sein letztes Werk, das zu vollenden ihm vergönnt war: das Klarinettenkonzert. Und zum Glück gibt es heute den Meisterklarinettisten Andreas Ottensamer: der berufene Interpret für Mozarts abgeklärten, von verinnerlichter Melancholie durchwehten Schwanengesang. Ganz andere, nämlich leicht krankhafte Züge hat man immer wieder Robert Schumanns zweiter Sinfonie attestiert. Und das hat seinen besonderen Grund: «Die Sinfonie schrieb ich im Dezember 1845 noch halb krank; mir ist’s, als müsste man ihr dies anhören. Erst im letzten Satz fing ich an, mich wieder zu fühlen.» Komponieren als kreative Heiltherapie und entstanden ist ein Meisterwerk der sinfonischen Romantik.