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Drei weitere Schweizer Banken haben sich im Steuerstreit mit dem US-Justizministerium (DoJ) geeinigt. Es sind dies die Crédit Agricole (Suisse) SA und die beiden Basler Institute Dreyfus Söhne & Cie. sowie Baumann & Cie. Um nicht weiter strafrechtlich verfolgt zu werden, zahlen die Institute zusammen eine Busse von über 130 Millionen Dollar, wie das DoJ am Dienstagabend mitteilt.
Die klar höchste Busse geht mit 99,2 Millionen Dollar an die Schweizer Tochter der französischen Bank Crédit Agricole, welche ab dem relevanten Zeitraum ab August 2008 954 deklarierte oder undeklarierte Konten mit US-Bezug gehalten hat. Die verwalteten Vermögen beliefen sich den Angaben zufolge auf 1,8 Milliarden Dollar. Die Bank habe Konten von US-Steuerzahlern unterhalten, obwohl sie hätte wissen müssen, dass diese Kunden die Gelder nicht korrekt versteuert hätten, schreibt das DoJ.
Geringere Bussen für Dreyfus und Baumann
Dreyfus zahlt eine Busse von 24,2 Millionen Dollar für 855 US-Kunden mit einem maximalen Vermögen von 1,76 Milliarden Dollar. Und bei Baumann beträgt die Busse 7,7 Millionen Dollar für 167 US-Kundenbeziehungen mit verwalteten Vermögen von 514 Millionen Dollar.
Insgesamt haben damit mittlerweile 65 Schweizer Banken der "Kategorie 2" im US-Steuerprogramm eine Einigung mit dem DoJ erzielt. Zur Bereinigung des Steuerstreits mit den USA hatten sich Schweizer Banken selbst in die drei Kategorien (2, 3, 4) des entsprechenden Programms des US-Justizministeriums einteilen können.
Automatisch der Kategorie 1 zugeordnet wurden jene Banken, gegen die bereits ein Strafverfahren läuft. Die Kategorie 2 ist für Banken mit US-Kunden, die mutmasslich Steuerdelikte begangen haben.
(sda/mbü)