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Peter von Burg – Der Rat der Europäischen Union (EU) hat am 5. Dezember 2017 Schlussfolgerungen mit einer EU-Liste nicht kooperativer Länder und Gebiete für Steuerzwecke gebilligt und veröffentlicht.
Gemäss Pressemitteilung ist das Ziel der Liste weltweit verantwortungsvolles Handeln im Steuerbereich zu fördern, damit größtmögliche Anstrengungen zur Verhinderung von Steuerbetrug und Steuerhinterziehung unternommen werden. Die Länder und Gebiete, die auf der sog. «Schwarzen Liste» (engl. «blacklist») stehen, werden eindringlich aufgefordert, die von ihnen erbetenen Änderungen vorzunehmen. Auf der Liste sind neben diversen Inselstaaten insbesondere Panama und die Vereinigten Arabischen Emiraten aufgeführt.
Die Schweiz ist nicht Teil dieser «Schwarzen Liste», wird jedoch in den Schlussfolgerungen als Staat mit schädlichen Steuerregimen angeführt, welche die Abschaffung solcher zugesichert hat (sog. «Graue Liste»; engl. «grey list»).