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«Made by Tschanz» ist ein Youtube-Tipp, wo ausgezeichnete Filme über Lost Places und Bunkeranlagen zu finden sind. Das aktuellste Werk gewährt einen speziellen Einblick in das Artilleriewerk Faulensee. Aber schaus Dir selbst an…
Beschaffung von vorfabrizierten Elementen für die Geländeverstärkung
Die Veränderung der Bodengestaltung, insbesondere der Bau von Strassen und die Strassenkorrektionen zwingen zur stetigen Umänderung und Anpassung unserer Verteidigungssysteme an der Grenze und im Alpengebiet. Diese Anpassung wirkt sich aus in Form von Umänderungen der Sprengobjekte und Panzerhindernisse sowie in der Anpassung der Befestigungswerke an die neuen Verhältnisse. Diese Arbeiten müssen zur Erhaltung der Vollständigkeit unserer Verteidigungsanlagen systematisch ausgeführt werden.
Es ist nicht immer möglich, sie vorauszusehen, weil ihre Ausführung meistens vom Arbeitsprogramm der Kantone und Gemeinden abhängig ist. Zudem behalten unsere Verteidigungswerke ihren bleibenden Wert nur, wenn sie den neuen Kampfmitteln angepasst werden.
Aus militärischen und finanziellen Gründen sind wir in der Regel gezwungen, auf permanente Anlagen herkömmlicher Art (Bunker) zu verzichten. Tatsächlich kostet ein betonierter Unterstand für eine einzige Waffe heute 120’000 Franken bis 200’000 Franken. In vielen Fällen steht eine derartige Ausgabe in einem Missverhältnis zum eigentlichen militärischen Wert des Werkes. Die Atomwaffe zwingt ebenfalls zur Überholung gewisser Massnahmen bezüglich unserer Grenz- und Alpenverteidigung. Die Auflockerung der Verteidigungsanlagen ist eines der Mittel, um sich gegen die Atomgeschosse zu schützen
Die seit mehreren Jahren angestellten Studien gestatten heute die Verwendung von vorfabrizierten Beton-Elementen, welche folgende Vorteile bieten:
- genügender Schutz gegen klassische und Atomgeschosse;
- Möglichkeit der raschen und Serienfabrikation;
- niedrige Preise. Zur Sicherstellung des ersten Bedarfes und um gleichzeitig eine kleine Reserve zu äufnen, sehen wir die folgenden Beschaffungen vor:
– 400 Unterstände, kleines Modell zu 1500 Pranken
– 150 Unterstände, grosses Modell zu 6500 Franken
– 2000 Betonminenzellen zu 35 Franken
Die Armee hatte vor allem für ihre eigenen Spitäler und Sanitätseinrichtungen Bedarf an Sauerstoff. In Krisenzeiten wollte sie gerüstet sein, und diesen selber herstellen können. Eine dieser seltenen Anlagen kann ab 2020 besichtigt werden, es handelt sich um die Sauerstofffabrik Ilanz – fachlich korrekt als Lufttrennanlage bezeichnet.
Erstellt worden ist die Fabrik in den Jahren 1967/68. Zwischen 1969 und 2005 wurde in diesem Gebäude hochreiner Sauer- und Stickstoff produziert, vornehmlich für das Militärspital Disentis.
Besucher können heute die grossen Kompressoren, die Steuerung und zahlreiche Rohre und Schieber besichtigten – zudem ist der Schiffsdieselmotor von 400 PS der Stromversorgung noch vorhanden. Dieser ist funktionsfähig und wird am Ende des Rundgangs in Betrieb genommen.
Die Anlage wurde vom Festungsmuseum Sperre Trin wieder Instand gestellt und betreut. Die erstmalige Besichtigung ist am 18. Januar 2020 vorgesehen.
Die Besucher kamen bereits am Morgen des 19. Oktobers in grosser Zahl, obschon es leicht regnete. Der Verein IG Bödeliwerke überlegte noch kurz, ob die Führung in die Kammfluh aus Sicherheitsgründen wegen der Nässe wirklich gemacht werden kann oder nicht. Das Wetter besserte sich gegen Mittag und der Führung in die Kammfluh stand nichts mehr im Wege. Am Mittag verzeichneten die IGB bereits in allen drei Anlagen doppelt so viele Besucher wie beim Bunkertag im Vorjahr den ganzen Tag.
Das Interesse der Besucher für die Kammfluh hat am Nachmittag alle überrascht. Für diese Führung mussten sogar drei Gruppen gebildet werden. Aber auch das Interesse für die Anlagen Goldey und Ried war riesig. Die nachfolgenden Zahlen sprechen für sich: Goldey = 214 Eintritte, Ried = 102 Eintritte und Kammfluh = 87 Eintritte. Für den Organisator sind die total 403 Eintritte ein Riesenerfolg, wie der Vorstand mitteilt.
Bei regnerischem Wetter haben am 28 Vereinsmitglieder die Einsätze in Angriff genommen, die für den ersten Arbeitstag nach der Sommerpause geplant waren. Und trotz Dauerregens konnten alle gesteckten Ziele erreicht werden.
Im Zentrum stand diesmal die Arbeit beim KP des ehemaligen Inf Rgt 55 in Oberstöcken. Hier galt es, die zahlreichen Dachsbauten zu beseitigen. Denn durch die Dachspopulation bestand die Gefahr, dass die Isolation der KP-Röhren und vor allem die Telefon- und Stromleitungen hätten beschädigt werden können. Hans Bill als Baggerführer, unterstützt durch Fritz Hofer, hatten bereits am Vortag Erdarbeiten asugeführt. Am Arbeitstag galt es dann, die Drahtgeflechte zu montieren und die Gräben wieder zuzuschütten. Bei Dauerregen eine mühsame Arbeit
Muskelkraft und Improvisationstalent waren gefragt beim Transport von drei Pzaw-Kanonen mit Pivot-Lafetten aus dem Mat Mag Wilderwies in die Kanonenhalle in Eschikofen. Auch diese Aufgabe wurde perfekt und vor allem unfallfrei gelöst. In einem nächsten Schritt gilt es, diese Geschütze zur Präsentation neben den andern Geschützen vorzubereiten.
Die Holzergruppe hat sich einmal mehr dem Unterhalt des Unterstandes südlich des Katzenweihers gewidmet und die verrosteten Bettgestelle demontiert und entsorgt. Nachdem es gelungen ist, den Abfluss des Wassers sicherzustellen, geht es nun darum, den Unterstand vollständig trocken zu legen.
Im KP waren einerseits die Spezialisten des Archivs sowie der Bibliothek an der Arbeit. Andererseits war ein Räumkommando im Einsatz, um einen Schlafraum für eine andere Nutzung vorzubereiten, sowie weitere Räume so herzurichten, dass sie an einem der nächsten Arbeitstage neu bemalt werden können. Im Mat Mag Wilderwies konnten die Inventarisierungsarbeiten abgeschlossen werden, sodass wir nun einen vollständigen Überblick über das in den beiden Baracken gelagerte Material haben. Schliesslich gingen auch die sehr gründlichen Restaurierungsarbeiten am Inf Bunker Eschenz zügig voran, sodass diese Anlage wohl bald zu einem weiteren Vorzeigeobjekt für Führungen wird.
Gewusst? Diese Seite ist ein Hobby von mir, technisch betrieben wird sie von meiner Firma HS-Publikationen. Daneben publizieren wir auch im Kleinverlag Bücher und Broschüren rund um Militärgeschichte, Bunker und Festungen. Dazu gehören Neuauflagen von interessanten vergriffenen Büchern sowie eigene Werke – vor allem aus dem Raum Reduitbrigade 21 also Berner Oberland. Was lieferbar und geplant ist, erfahren Sie jeweils hier.
Im Oktober 1940 führte die 2. Division Tests mit französischen Panzern und eidgenössischen Barrikaden durch. Eine kleine Bildauswahl dazu.
Erinnerung eines ehemaligen Armeeangehörigen an die Anfänge der Festungstruppen – spannende Einblicke!
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