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Ein Symbol, bestehend aus 12 riesigen Buchstaben, welche sich an einem historischen Ort befinden.
12 herrliche Aussichtspunkte, an welchen die riesigen Buchstaben nachgebildet wurden sowie 12 Streckenvorschläge, um sie zu entdecken.
12 Geschichten, welche von leidenschaftlichen lokalen Persönlichkeiten erzählt werden.
Interaktivität und Inhalte, die speziell für die 125 Jahre realisiert wurden.
Die Gelegenheit, die wichtigsten Trümpfe hervorzuheben, die die Attraktivität der Destination Crans-Montana ausmachen.
Eine zeitlich begrenzte Outdoor Fotoausstellung im Zentrum von Crans und von Montana
Sylvie Doriot Galofaro, Samuel Bonvin und Martial Kamerzin erzählen Ihnen mehr über das 125-Jahr-Projekt und über die Geschichte der Destination.
Der Ort würde ohne das Hotel du Parc nicht existieren. Es ist das erste Hotel des Hochplateaus, welches 1892 eröffnet, aber erst 1893 von Michel Zufferey (1850-1917) aus Siders und seinem Schwager Louis Antille (1853-1928) aus Miège eingeweiht wurde. Dieses Datum steht für mehr als ein Jahrhundert Geschichte für Crans-Montana: 125 Jahre! Die Geschichte des Ortes in einer Region, welche nur aus Wiesen und Maiensässen bestand, ist das Ergebnis einer komplexen touristischen und politischen Geschichte von sechs Gemeinden, von welchen vier am 1. Januar 2017 fusioniert haben nämlich Mollens, Randogne, Montana und Chermignon. Die Gemeinden von Icogne und Lens bilden zusammen mit der fusionierten Gemeinde Crans-Montana das Gebiet des Hochplateaus.
1896 brachte Dr. Théodore Stephani (1868-1951), ein Arzt aus Genf, welcher aber in Leysin arbeitete, seine Kranken ins Hotel du Parc. Dieser Pionier war für die Geburt von Montana als Kurort entscheidend. Seine 1300 Fotografien erlauben es, sich das frühere Crans-Montana vor Augen zu führen - seine klimatischen Ressourcen rund um die Seen, die gute Alpenluft und die Sonne.
Sie sind der Ursprung des Marketings des Ferienortes, denn er war ein Gründungsmitglied des Verkehrsvereins von Montana ab 1905, dann Präsident bis zum zweiten Weltkrieg. Dank ihm hielten sich viele Persönlichkeiten in Montana auf wie Ferdinand Hodler (1853-1918), der seinen Sohn Hector besuchte, welcher an Schwindsucht litt, wie die Tuberkulose damals genannt wurde.
1915 malte Hodler rund zehn Gemälde, alle mit dem Titel Lacs de Montana (Seen von Montana), die eine aussergewöhnliche Landschaft offenbarten. 1921 traf sich die neuseeländische Schriftstellerin Katherine Mansfield (1888-1923) mit dem Arzt, um eine Kur zu beginnen. Sie schrieb darüber die Novellen Die Montana Stories. In den zwanziger Jahren wurde Montana als die « Perle der Alpen » bezeichnet.
Einer der ersten architektonischen Schwerpunkte entstand rund um die Standseilbahn, die 1911 gebaut wurde. Nicht weit davon entfernt wurde das erste Sanatorium errichtet: Das Beauregard. Den Anstoss für diesen Bau im Jahr 1899 gab Dr. Stephani. Es ging dann aber Konkurs. Es wurde von den Engländern der Unternehmung Lunn 1904 gekauft und das Sanatorium wurde in das Palace umgebaut. Dieses erste Palace von Montana wurde nach der Krise 1929 weiterverkauft und es entstand daraus das Hotel Bellevue. Es ist heute die grösste Onkologie-Klinik der Schweiz: Die Berner Klinik. Der Kanton Bern hat nämlich das alte Hotel Bellevue nach dem zweiten Weltkrieg gekauft.
Die Berner Klinik wurde 1949 von Jean-Marie Ellenberger (1913-1988), ein Freund von Dr. Stephani, realisiert. Ellenberger hat damit die Identität des Ortes mit seinen modernen Chalets, seinen Kirchen und Kapellen in Icogne, Crans, Montana, Chermignon und Siders bis hin zum Supercrans-Turm in Vermala (1968) geprägt.
Eislaufen, Bob, Schlittenfahren, Ski oder Tennis haben die Infrastruktur zur grossen Freude der Touristen und Bewohner entwickelt. 1960 hat eine Kunsteisbahn grosse Hockeyturniere aber auch das Spiel Interneige 1967 empfangen. Die Kunsteisbahn wurde umgewandelt und ist heute der grösste öffentliche Bereich des Ortes, unweit des historischen Zentrums. Oben vom Parkhügel aus, diesem Gründungshügel, gibt uns der Blick auf das grandiose Panorama und auf Crans die Gelegenheit, kurz über seinen Ursprung zu sprechen: Geboren rund um die Geschichte des Golfs ab 1906 und sein erstes Hotel, welches während des ersten Weltkrieges erstellt wurde, um unter anderem die Internierten aber auch die gekrönten Häupter zu empfangen.
Skifahren wurde zum zweiten Wirtschaftsmotor des Ortes nach dem Golf, dessen Herkunft von den Engländern des Palace stammt, welche auch die ersten Skirennen durchführten. Dr. Théodore Stephani war auch begeistert vom Skifahren wie es seine Fotografien aus dem Jahr 1899 zeigen.
Die 125-Jahr-Ausstellung auf dem Ycoor-Gelände zeigt die Geschichte von Crans-Montana in Fotografien, die teilweise den Fotografien des Arztes entnommen wurden, aber auch den Fotografien von Charles Dubost und Jean Deprez, welche während des ersten Weltkrieges kamen und ebenfalls von Dr. Stephani empfangen wurden. Als Präsident des Verkehrsvereins von Montana bestellte er zahlreiche Postkarten und Plakate, die den Ort zeigten, um Kundschaft aus der ganzen Welt anzuziehen.
Seit 1939 können Touristen unter anderem das European Golf Masters, ein top Event von Crans, geniessen. Die Ski-Weltmeisterschaften 1987 haben Crans-Montana in die Reihen der grossen internationalen Skigebiete in den Alpen katapultiert. Crans-Montana ist aktuell im Rennen, um die Ski-Weltmeisterschaften 2025 und/oder die Olympischen Winterspiele Sitten 2026 zugesprochen zu bekommen.
Dr. Sylvie Doriot Galofaro, Ethnologin und Kunsthistorikerin
Autorin von zwei Büchern über Crans-Montana:
Un siècle de tourisme à Crans-Montana. Lectures du territoire. Sammelband, Ayer, Verlag Porte-Plumes, 2005, 211 Seiten.
Une histoire culturelle de Crans-Montana. Paysages, architecture, arts visuels, littérature et cinéma en Valais. Neuenburg, Verlag Alphil, 2017, 320 Seiten.