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Mourvèdre ist eine rote Rebsorte, die vor allem in Spanien und Südfrankreich verbreitet ist, aber auch international angebaut wird.
Die rote Rebe Monastrell ist eine Überlebenskünstlerin und die Hoffnung jener, die sich vor der Klimaerwärmung fürchten. Als Mourvèdre hat sich die Sorte in der Provence den Ruf erworben, Hitze problemlos auszuhalten. Bekannt sind die Weine von Bandol. Noch heftiger als in Südfrankreich brennt die Sonne in Spanien, der Heimat dieser Sorte, auf die Stöcke. 1460 wurde sie erstmals in der Region Valencia unter dem Namen Monastrell erwähnt. So heisst sie in Spanien heute noch. Der Name basiert auf dem lateinischen «monasteriella», einer Verkleinerungsform von «monasterium», Kloster. Mönche haben offenbar als Erste die Sorte angebaut. Heute säumt sie wie ein Band die Mittelmeerküste von der Provence westwärts und bis 80 Kilometer ins Landesinnere. Typisch für «Hitzereben», entwickelt Monastrell/Mourvèdre einen hohen Alkoholgrad, wenig Säure, kräftige Tannine und den Geschmack dunkler Beeren.