Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03098.jsonl.gz/1270

Ich habe meine Kindheit mit Heimtieren verschiedenster Arten (Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen, Vögel, Hamster, Ratten) verbracht. Mein grösstes Hobby war reiten. Hunde waren aber immer die wichtigsten Tiere für mich. Leider konnte ich keinen eigenen haben...
...Als ich 17 Jahre alt war, kam „Dusty“, mein Seelenhund, ein Sennenhundmischling, von einem Bauernhof, in mein Leben. Er war der beste und treuste Freund, den man sich wünschen kann. Ein Hund, den einfach alle gern hatten. Ein Engel auf 4 Pfoten.
Ein paar Jahre später kam Blue, ein Border Collie Rüde dazu. Blue war ein „Souvenir“ aus der Zeit, in der ich im Tierheim arbeitete. Ein sehr anstrengender und schwieriger Hund.
Da Hunde und Pferde schon damals meine grosse Leidenschaft waren, absolvierte ich das Studium der Tierpsychologie (mit Schwerpunkt Hund und Pferd) sowie – Homöopathie an der Akademie für Tiernaturheilkunde ATN. Unter anderem wegen Blue, der mich immer wieder vor neue grosse Herausforderungen stellte, entschied ich mich, die Hundepsychologie zu vertiefen und machte die 2 jährige Ausbildung zur Hundeerziehungsberaterin bei der Triple-S in Eptingen. Anschliessend arbeitete ich in der Hundepension von Triple-S bis ich im Frühling 2006 meine eigene Hundepension eröffnen konnte. Daneben führte ich meine Hundeschule. Nach ein paar Jahren wurde das Haus verkauft, wir mussten ausziehen und ich nutzte diese Gelegenheit für eine dreimonatige Auszeit und erfüllte mir einen langen Traum. So reiste ich mit meinen Hunden in einem Wohnwagen quer durch Europa.
Begleitet wurde ich von meinen mittlerweile drei Hunden, Blue, Dusty und Sidi, eine Border Collie Hündin die über viele Umwege den Weg zu uns fand, erst als Ferienhund und dann aber ganz bei uns blieb.
Den darauffolgenden Sommer verbrachte ich mit den Hunden, 300 Schafen und 200 Ziegen auf einer Alp. Dusty, mein bester Freund, musste ich kurz vorher über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
An dem Tag, als ich von Dusty‘s schwerer Krankheit erfuhr, trat Zora, eine 5 monatige Cattle Dog Hündin in mein Leben. Ich übernahm den kleinen Querkopf. Auch dieser Hund brachte mich dazu, noch weiter zu lernen, mich noch tiefer mit dem Wesen Hund zu beschäftigen, war sie doch alles andere als einfach…
Nach unserem Alpsommer fand ich wieder ein Haus in dem ich eine kleine Hundepension eröffnen und meine Hundeschule weiter führen konnte, ganze vier Jahre lang. Dann führte mich das Leben nochmal auf einen weiteren Weg. Wir zogen aus der Hundepension aus, und seitdem biete ich die Tierbetreuung bei den Besitzern zu Hause an. Was als Übergangslösung gedacht war, blieb dann ein zweites Standbein, neben der Hundeschule.
Im Herbst 2017 bot sich mir und meiner Geschäftspartnerin die Möglichkeit erneut eine Hundepension zu eröffnen und so erweiterten wir unser Angebot wieder.
Anfang 2018 gründeten wir die LuCoBello GmbH. Wir bieten Tierbetreuung und einen Spazierservice an und führen eine kleine Hundepension.
Im Jahr 2014 kam ich erstmals mit dem Thema Hundetypen in Berührung. Das liess mich nicht mehr los, erhielt ich so doch endlich die lange gesuchten Antworten auf meine Fragen im Umgang mit meinen 3 Hunden, Sidi, Zora und Blue. Seither vertiefe ich mich immer mehr in das Ganze und lebe heute mit 3 Hunden, 3 Katzen und meinem Pferd auf einem kleinen Hof in der Ostschweiz.
Mit Nadine und Silvia habe ich zwei Menschen gefunden, die mit mir die Faszination Hund teilen. Gemeinsam wollen wir anderen Hundehaltern diese andere Sicht auf Hunde näher bringen.
der territoriale Leithund,
Kompetenz in Reviersicherung
Shahruk ist der jüngste im Rudel. Ordnung und Sicherheit sind ihm ein grosses Anliegen. Shahruk weiss genau, was er will und scheut sich nicht, Rudelkameraden auf Missstände aufmerksam zu machen. Die eifrige Bugs und ihre Provokationen fördern sein Kontrollverlangen und stärken ihn bei der glaubhaften Umsetzung. Es ist für ein Rudel unerlässlich, einen glaubhaften territorialen Leithund zu haben, der dieser Gemeinschaft einen Rahmen schafft. Er macht die Unterscheidung zwischen rudelinternen und rudelexternen Angelegenheiten. Nimmt er Störungen wahr, muss die Gruppe handlungsbereit sein. Das erfordert viel Disziplin und Kooperationsbereitschaft und der junge Shahruk ist eifrig dabei, sein Rudel in dieser Hinsicht fit zu machen.
die territoriale Wächterin
Sidi ist als territoriale Wächterin aufmerksam, wenn es um Umgebungsreize geht, die störend für ihr Rudel sind. Die mittlerweile abgeklärte Seniorin, weiss sehr genau, dass kaum ein Reiz eine wirkliche Gefahr bedeutet. Für die jüngeren Rudelmitglieder ist sie eine grosse Unterstützung in Fragen der Sicherheit. Mittlerweile ist sie eine ältere Dame die weiss was sie will (und was nicht 😉). Sie ist nun auch etwas gemütlicher unterwegs, aber immer noch macht sie gewissenhaft und zuverlässig ihren Job als Beschützerin für ihren territorialen Leithund. Auch wenn ihre Augen und Ohren dem Alter entsprechend etwas nachgelassen haben, ist sie ein zuverlässiges Mitglied im Rudel, die immer bereit steht, wenn es eine Aufgabe zu erledigen gibt.
die soziale Assistentin
Bugs hat das Talent und die Bereitschaft, einen sozialen Leithund bei seinen wichtigen Rudelaufgaben zu unterstützen. Bugs ist die ausführende Kraft und strotzt deshalb vor Eifer und Tatendrang. Sie hat innerhalb der sozialen Gemeinschaft eine einbindende Funktion. Sie verbindet die Rudelkameraden durch zum Teil provokante Aktionen, die nur in koordinierter Zusammenarbeit gestoppt werden können. Bugs hat auch unterwegs auf Spaziergängen eine wichtige Funktion. Sie erkundet das Gelände und nimmt Rücksprache, sobald Klärungsbedarf besteht. Damit sie nicht selbstentschieden handelt, braucht sie klare Grenzen und Anleitungen.