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Am 23. Juni 2016 geschah das Unerwartete. Mit knapper Mehrheit stimmte die britische Bevölkerung für den Brexit. Wie es dazu kam, das spielt der Fernsehfilm „Brexit – The Uncivil War“ nach. Ein Film, der unter die Haut geht.
The Uncivil War (einfach Brexit) ist ein britischer Fernsehfilm aus dem Jahr 2019, der von James Graham geschrieben und von Toby Haynes inszeniert wurde. Er zeigt die Vorbereitungen für das Referendum 2016 durch die Aktivitäten der Strategen hinter der Wahlkampagne, die das Vereinigte Königreich zum Austritt aus der Europäischen Union veranlasste.
Benedict Cumberbatch spielt Dominic Cummings, den Kampagnenleiter der offiziell designierten Brexit-Unterstützungsgruppe Vote Leave.
Keine Anmeldung notwendig, Platzreservationen sind auf der Skino Webseite (www.skino.li) möglich.
Alfred Adler (1870-1937), dessen 150. Geburtstag wir dieses Jahr feiern, war Arzt, Psychotherapeut und Erziehungsberater in Wien. Er gehörte dem Kreis um Sigmund Freud an, bis es 1911 zum Bruch mit dem Gründer der Psychoanalyse aufgrund von Meinungsverschiedenheiten kam.
Adler gründete seine eigene Psychotherapierichtung, die Individualpsychologie. Viele Grundbegriffe Adlers haben Eingang ins Allgemeinwissen gefunden, wie der Minderwertigkeitskomplex, das Geltungsstreben, das Zärtlichkeitsbedürfnis des Kindes, die Bedeutung der Stellung in der Geschwisterreihe, das Gemeinschaftsgefühl, der Lebensplan, der männliche Protest u.a.
Adlers Psychologie stiess bei Lehrerinnen und Lehrern auf ein besonderes Interesse. Das ist kein Zufall. Adler und seine Schüler waren unter den Ersten, die sich um die Anwendung der Tiefenpsychologie auf die Erziehung bemühten. Während der Zwischenkriegszeit, im Rahmen der Wiener Schulreform, gründeten sie zahlreiche Erziehungsberatungsstellen in der Stadt Wien.
Adler kümmerte sich um sogenannt schwierige Kinder und demonstrierte, wie Eltern und Lehrkräfte mit ihnen gut umgehen können. Der Vortrag soll den Werdegang Adlers beleuchten und schauen, was heute an seiner Individualpsychologie aktuell geblieben ist.
- Referent: lic. phil. Beat Manz, Studium der Psychologie, Psychopathologie des Erwachsenenalters und der französischen Literatur, Kinder und Jugendpsychologe FSP, Psychotherapeut FSP, Schulpsychologe im Schulpsychologischen Dienst Liechtenstein
- Anmeldung erforderlich
Standortbestimmung für Paare
Viele Paare kennen im Verlauf ihrer Beziehung Phasen von Verliebtheit und Zugehörigkeit, aber auch Stillstand, Skepsis und Fragen: Wo stehen wir heute? Wo wollen wir hin? Gehen wir gemeinsam? Ziel des Kurses ist ein Beziehungscheck.
Es geht darum, Denk- und Erlebensanstösse für die Partnerschaft zu gewinnen, um wieder eine tiefe Nähe und sinnliche Intimität erleben zu können. Blickwinkel können sein: Was mochte ich an meinem Partner, als ich ihn kennen gelernt habe? Wie erleben wir heute unsere Beziehung – wie erleben wir heute unsere Sexualität? Was sind unsere Stolpersteine? Was gelingt uns gut?
Methodik: Kommunikations- und einfache Körperübungen als Paar, achtsamer Austausch im Plenum, Beziehungsprofil als Paar entwickeln, die Beziehungsressourcen stärken, Beziehungsstress regulieren.
Um am Kurs teilzunehmen ist nicht die Länge der Partnerschaft wichtig, sondern das Interesse am Partner, an der Partnerin und an einem gemeinsamen Wachstum. Das Haus der Liebe im Alltag mit frischem Schwung zu beleben, das ist unser Ziel.
Leitung: Patricia Matt, Paar- und Sexualberaterin, Coach, Supervisorin. Transaktionsanalyse, Feldenkrais. www.patriciamatt.li
Anmeldung erforderlich
Das Auge ist ein Wunderwerk und kostbar. Zugleich belasten Computer, TV, Handy unsere Augen zunehmend. Sind unsere Augen strapaziert und müde, beeinträchtigt dies unser gesamtes Wohlbefinden. So verlangt die heutige digitale Welt einen aktiven Menschen, der weiss, wie man sorgsam mit den Augen umgeht, sie schützt und ihre Sehkraft erhält. In diesen lebendigen Kursen lernen Sie, Ihre Augen zu trainieren und zu entspannen für frische Sehkraft.
Teil 2: Fitness für Gehirn und Augen
Fitness fürs Gehirn stimuliert das optische Sehzentrum und verhilft zu klarer Sicht. Wir sehen mit dem Gehirn und Klarsicht entsteht im Kopf! Tipps und praktische Übungen aus dem Sehtraining und Gripspfad zeigen Ihnen den Zusammenhang von Gehirn und Sehen auf und lassen Sie erleben, wie Ihr Gedächtnis und beide Augen zusammen besser funktionieren.
Leitung: Esther Salzgeber, Dipl. Augentherapeutin, Dipl. Sehtrainerin/CH
Anmeldung erforderlich
Die Bibel ins Spiel bringen
Johann Sebastian Bach schrieb zu unzähligen Bibeltexten barocke Kantaten. Mit der wunderschönen Musik legte er die alten Texte für seine Zeit neu aus. Die Musik spricht heute immer noch an, doch oft erschliessen sich die barocken Texte nicht mehr so leicht. Im Seminar ‚Kantatenspiel‘ werden mit vielfältigen Methoden wie Improvisationstheater, Sprachspielen und kreativer Textarbeit die alten Texte der Bibel und der Bachkantaten für uns heute neu erschlossen.
Am Samstagabend besucht die Gruppe zum Abschluss gemeinsam eine Liveaufführung der Kantaten in Bregenz (genauer Ort ist noch offen – www.bachkantaten.at – aufgeführt werden die Adventskantate „Schwingt freudig euch empor“ BWV 36 sowie die Kantate „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ BWV 98). Im Zentrum des Workshops stehen die beiden zur Aufführung kommenden Werke und die ihnen zu Grunde liegenden Bibeltexte (Jesu Einzug in Jerusalem bzw. die Heilung des Sohnes des königlichen Beamten). Dabei wird uns die spirituelle Frage nach dem Grund des Gottvertrauens leiten. Die Teilnehmenden müssen keinerlei spezifisches Vorwissen mitbringen.
Dauer: Freitag/Samstag, 13./14. November
Leitung: Dieter Sperl, Theologe und Bachkenner und -liebhaber und Bruno Fluder, Bibliodramaleiter, Theologe und Kirchenmusiker, Leiter Haus Gutenberg
Anmeldung erforderlich.
Ein armer Hund geht um in Europa und Amerika – der Linksliberalismus. Aufgestiegen aus der Kulturrevolution 1968, grosszügig genährt auf den Diskursfeldern der Postmoderne, schwächelt er heute vor sich hin und ist vor allem eines: gekränkt und wütend. Wie konnte man es wagen, ihm, dem Avantgardisten einer besseren Welt, dem Heizmeister der sozialen Wärme, die Nachfolge zu verweigern?!
Christian Schacherreiter hält nichts von Selbstmitleid und noch weniger von der linksliberalen Unart, Andersdenkende reflexartig zu provinziellen Idioten oder amoralischen Bös-Menschen zu erklären. Verlierer tun gut daran, sich selbstkritische Fragen zu stellen. Ob Sozialpolitik oder Migration, Bildungs oder Genderthemen, Demokratieverständnis oder Menschenbild, im linksliberalen Heizhaus der sozialen Wärme leuchten viele rote Warn-Lämpchen.
Christian Schacherreiter zog in seinem Buch „Im Heizhaus der sozialen Wärme“ ein persönliches Resümee. Die wesentlichen Thesen daraus stellt er vor.
Referent: Dr. Christian Schacherreiter, Linz, Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Salzburg, langjährige Lehrtätigkeit an verschiedenen Bildungseinrichtungen, bis 2016 Direktor eines Linzer Gymnasiums, Lehrbeauftragter für Literaturwissenschaft an der PH der Diözese Linz, Mitglied des Adalbert Stifter-Instituts, Literaturkritiker und Kolumnist für die Oberösterreichischen Nachrichten, zahlreiche Publikationen
Anmeldung erforderlich.
In Kooperation mit Stefanus Liechtenstein e.V.
Frau-sein mit Stolz und Würde
Der Frauensalon soll den Austausch zu aktuellen sozialen, gesellschaftlichen oder politischen Themen vertiefen. Dazu nehme man interessante Frauen mit spannenden Themen, einen ansprechenden Rahmen, erlesene kleine Köstlichkeiten und eine musikalische Untermalung.
Der sechste Frauensalon thematisiert, wie es Frauen gelingt, ihre Lebenschancen zu ergreifen und zu entfalten. Frauen jeden Alters sind
eingeladen, spannende Impulse aufzunehmen, mitzudiskutieren und Frauenkraft zu erleben.
In frühen Hochkulturen wie im alten Ägypten hatte die Frau eine hohe soziale Stellung und auch heute noch gibt es auf der Welt mehrere
matriarchale Gesellschaften. Wie können Frauen in der westlichen und patriarchalisch geprägten Welt möglichst unangestrengt eine „Frauenherrschaft“ entwickeln und verteidigen? Eine innere Würde-Haltung, Selbstanerkennung und Selbstbewusstsein, der wertschätzende Dialog mit sich selbst und eine innere ermutigende Stimme sind wichtige
Voraussetzungen.
- Referentin: Dr. Claudia Croos-Müller, ehemalige leitende Ärztin für Neurologie, Nervenheilkunde und Psychotherapie, EMDR-Therapeutin, ist Autorin zahlreicher Bücher u.a. der Spiegel-Bestseller „Bleib cool – das kleine Überlebensbuch für starke Nerven“; Supervisorin und international gefragte Rednerin und Kursleiterin Musikalische Begleitung: Delia Koch
- Wir bitten um Anmeldung direkt bei Stein Egerta.
Stein Egerta/Anna De Rossi in Kooperation mit dem Haus Gutenberg
Jeder zweite Mensch in der Schweiz erleidet einmal im Leben eine psychische Erkrankung. Fast alle Menschen kennen in ihrem persönlichen
Umfeld Personen, denen es psychisch nicht gut geht oder eine Zeit lang nicht gut gegangen ist.
Für Erste Hilfe bei körperlichen Beeinträchtigungen haben sich schon sehr viele Menschen weitergebildet. Psychischen Erkrankungen wird in unserer Gesellschaft aber immer noch mit grosser Scheu begegnet. ensa vermittelt, wie Angehörige, Freunde oder Arbeitskolleginnen bei psychischen Problemen Erste Hilfe leisten können, indem sie rechtzeitig Probleme erkennen, auf Menschen zugehen und Hilfe anbieten.
Alle können ensa Ersthelfende werden. Das Kurssystem wurde in Australien entwickelt und wird in der Schweiz von der Stiftung Pro Mente Sana lanciert (www.ensa.ch). ensa basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen.
Daten: 11./18./25.11./2.12., jeweils 18 bis 21.30 Uhr
Wir bitten um Anmeldung auf der ensa-Webseite.
Dieser Kurs ist im Auftrag des Amtes für Gesundheit und in Kooperation mit dem Ostschweizer Forum für psychische Gesundheit.
Leitung: Mirco Deflorin, zertifizierter ensa Instruktor
Wir bitten um Anmeldung bis 28.10. direkt bei ensa: https://ensa.swiss/de/ersthelfer/kurs/343/anmeldung/
Lu Jong ist eine 8000 Jahre alte Bewegungslehre, die einst nur in Klöstern Tibets an ausgewählte Mönche vermittelt wurde. Die heilsamen Bewegungen haben ihre Wurzeln in der tibetischen Medizin. Heute haben wir die Möglichkeit, diese wunderbare Praxis in unseren Alltag zu integrieren, um Körper und Geist zu stärken und in Balance zu bringen.
Im Tibetischen bedeutet „Lu“ Körper und „Jong“ bedeutet Training oder Transformation. Wenn wir Lu Jong praktizieren kombinieren wir Haltung, Bewegung und Atem.
Durch diese Kombination der sanften und bewussten Bewegungen der Wirbelsäule in Verbindung mit dem Atem wird Körper und Geist entspannt und gestärkt, gleichzeitig üben wir Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit. Wir entwickeln ein höheres Körperbewusstsein und beruhigen unseren Geist. Dadurch ist es möglich, ein tieferes inneres Gleichgewicht zu erreichen. Lu Jong ist Meditation in Bewegung. Geeignet für alle Altersgruppen.
Bitte mitbringen: Eigene Trinkflasche, nach Möglichkeit auch Ihre eigene Yoga-Matte oder aber ein Tuch zum Abdecken der bereitgestellten Matte
Fortsetzungskurs 2
Training aller 21 Übungen des Lu Jong.
Daten: 9. / 16. / 23. / 30. November 2020, 18.30 – 20.00 Uhr
Leitung: Andrea Vonbun, diplomierte Lu Jong Lehrerin
Wir bitten um Anmeldung.
Thomas Hassler, Balzers, gestaltet seit 12 Jahren regelmässig Figuren und Aktskizzen. Anlässlich des Theaterstücks „Das Original“ gibt er im und ums Haus Gutenberg einen Einblick in sein Werken.
Vernissage: Mittwoch, 4. November, anschliessend an die Theateraufführung, 20.30 Uhr. Die Werke stehen zum Verkauf.
Ausstellungsdauer: 4. November bis 4. Dezember 2020
Keine Anmeldung notwendig.