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Wenn zwischen Mahlzeiten längere Pausen liegen, fällt der Blutzuckerspiegel ab. Das Gehirn sendet SOS-Signale, da es Zucker braucht, um richtig zu funktionieren. Dadurch werden Stoffe wie das Neuropeptid Y freigesetzt, welches für die Steuerung des Appetits zuständig ist. Das Resultat: Wir bekommen Hunger.
Bei Hunger werden Hormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet. Adrenalin gilt als Stresshormon und führt zu einer Herzfrequenzsteigerung und einem Blutdruckanstieg. Cortisol hat eine blutzuckeranhebende Wirkung und sorgt dafür, dass im Körper bei Bedarf schnell genug Energie bereitgestellt wird. Die Ausschüttung dieser Stoffe ist der Grund, weshalb wir uns gereizt und gestresst fühlen.
Wirksam gegen dieses Phänomen ist es, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und rechtzeitig zu essen, bevor man zu hungrig wird. Wichtig sind Nahrungsmittel, die nährstoffreich sind und lange satt machen wie beispielsweise Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse in roher Form.