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Kaum Wind und angenehm kühlere Temperaturen als am Vortag, garantierten beim seit über fünfzig Jahren wichtigen Stehendmatch heisse Wettkämpfe um die Podestplätze in den drei Nachwuchskategorien. So spielten die persönlichen Fähigkeiten der jungen Athletinnen und Athleten eine entscheidende Rolle. Dass sich da die wettkampferprobteren durchsetzen würden, war zu erwarten. Dennoch gab es einige Überraschungen. Eine davon war sicher die, dass sich bei den U21 nicht eine der EM-erprobten Schützinnen durchsetzen konnte, sonder der vom Armbrust kommende Sven Bachofner den Sieg holte. Die Entscheidung gegen die Genferin Jennifer Kocher war allerdings mit einem Zehntelpunkt hauchdünn. Audrey Gogniat und Marta Szabo lagen schon deutlicher zurück. Diese beiden waren mager in den Wettkampf gestartet.
Auch bei den U19 holte sich ungewohnterweise ein Mann einen Podestplatz. Der Innerschweizer Silas Stadler liess sich nur gerade von der überlegenen Solothurnerin Gina Gyger bezwingen. Audrey Goy, Nina Eggli und Stella May wies er klar auf die Plätze.
Bei den Jüngsten versuchte sich der Zürcher Jonas Keller gegen die weibliche Dominanz. Er musste wegen einem schlechten Start aber mit Rang vier vorlieb nehmen. Das Podest wurde von Juniorinnen besetzt. Die Berner Oberländerin Julia Holzer kam auf Rang drei. Um den Sieg kämpften die Schwestern Jäggi. Emely, die Jüngere, war über den ganzen Wettkampf klar die Bessere. Vivien rettete sich aber auf den Ehrenplatz. (maf)