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Die Reflexzonentherapie ist eine alte, traditionelle Therapieform. Aus früheren Zeiten ist uns bekannt,
dass in verschiedenen Regionen der Welt, Erkrankungen und Beschwerden mit Druck auf bestimmte Zonen des
Körpers behandelt wurden.
Der amerikanische Hals-Nasen-Ohren Arzt, Dr. William Fitzgerald veröffentlichte 1917 sein Buch über Zonentherapie. Er beobachtete, dass er Körperteile, die den behandelten Zonen zugeteilt waren, stark beeinflussen konnte, indem er auf verschiedene Arten Druck ausübte.
Die Physiotherapeutin Eunice Ingham (1889-1974) ordnete die Reflexpunkte den Organen und Drüsen des Körpers zu. Im deutschsprachigen Raum ist es hauptsächlich Hanne Marquardt zu verdanken, dass die Reflexzonenmassage bekannt wurde.
Die Füsse sind einerseits die am meisten belasteten Körperteile, anderseits sind sie sehr sensibel und berührungsempfindlich. Aufgrund der ständigen Belastungen sind die Fussmuskeln oft verspannt und verhärtet.
- Schnupfen, Heuschnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung
- Verspannungen, Rückenschmerzen
- Kopf- und Nackenschmerzen, Migräne
- Verstopfung, Blähungen
- Hormonelle Störungen (schmerzhafte Menstruation, Menopause)
- Nervosität, Stress
- Schlafprobleme
Mit verschiedenen Grifftechniken werden die Füsse massiert und einen angemessenen Reiz ins Gewebe gesetzt.
Aufgebaute Spannungen werden gelöst und Ungleichgewichte harmonisiert.
Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden mobilisiert.
Bei akuten Entzündungen der Venen und des Lymphsystems, infektiösen oder hochfiebernden Erkrankungen,
Diabetes, Aneurysmen, Transplantationen, aber auch bei Ekzemen, Pilzbefall oder Melanomen an den Beinen und Füssen,
darf die Fussreflexzonen Massage nicht angewendet werden.
Bitte fragen Sie vorher Ihren Arzt, falls Sie unsicher sind.
Die Fussreflexzonen Massage kann als Entspannung, als Gesundheitsvorsorge oder zu einer Unterstützung bei einer funktionellen Störung eingesetzt werden.
Zitat: "Reflexzonentherapie heilt, was gestört ist, sie heilt nicht, was zerstört ist."
Prof. Dr.med. Horst Ferdinand Herger