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Da Hip-Hop seine Wurzeln in einer Untergrundbewegung der Bronx, einem Stadtteil von New York City, hat, ist es kein Wunder, dass der Slang und Sprachgebrauch innerhalb der Kultur vor allem aus Anglizismen besteht, die bestimmte Elemente der Bewegung beschreiben. Doch der Jargon wird nicht nur innerhalb der Hip-Hop-Bewegung verwendet: Viele Begriffe haben sich in der Alltagssprache der Jugendlichen etabliert.
Weil die Sprache in der Rapmusik das zentrale Element ist, wird ihr entsprechend eine große Bedeutung innerhalb der Hip-Hop Gemeinde zugeschrieben. In Deutschland hat sich eine zur amerikanischen Kultur distanzierte, eigenständige Szenesprache für die Jugendkultur entwickelt. Dennoch werden in Deutschland größtenteils Anglizismen und lexikalische Entlehnungen verwendet, um zentrale Elemente des Hip-Hops zu beschreiben. Dazu gehören vor allem Schlüsselwörter wie zum Beispiel Flow, Skills und Rhymes. Diese Verwendung der szenetypischen Anglizismen dienen jedoch nicht nur der Beschreibung; sie dienen vielmehr der Demonstration des eigenen Wissens über die Kultur der Bewegung.
Der Hip-Hop-Jargon in Deutschland setzt sich jedoch nicht nur aus Anglizismen und englischen Wörtern zusammen. Besonders soziale Dialekte, Regionalsprachen und Migrantensprachen sind bedeutende Einflüsse, die in der Szenesprache verschmelzen und den Jargon vielfältig und dynamisch machen.