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Geboren in der Bach-Stadt Leipzig, wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf. 6-jährige erhielt sie ihren ersten Violinunterricht bei Klaus Hertel, und noch während ihrer Schulzeit errang sie erste Preise bei Wettbewerben. Als Meisterschülerin von Gustav Schmahl an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ debütierte sie im Alter von 15 Jahren als Solistin des 2ten Violinkonzertes von Mendelssohn mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Kurt Masur. Bei Igor Ozim und Karen Turpie schloss sie am Konservatorium für Musik und Theater in Bern ihr Studium mit dem Erwerb des Solistendiploms „mit Auszeichnung“ ab. Internationale Meisterkurse und Studien bei Yehudi Menuhin, Max Rostal, André Gertler und Sir Colin Davis vervollkommnten ihre künstlerische Ausbildung.
Sylvia-Elisabeth Viertel hat in den meisten europäischen Musikzentren konzertiert, ebenso in Südamerika, Mexico und den USA, war Gast bei bedeutenden Musikfestivals, so. z.B. in Schleswig-Holstein und Rheingau und erhielt Einladungen von vielen Orchestern, wie u.a. dem Gewandhausorchester, den Bamberger Symphonikern und dem Tonhalleorchester Zürich.
Eine besondere Liebe von Sylvia-Elisabeth Viertel gilt in ihrem Repertoire unbekannter und wenig gespielter Literatur. Sie ist eine begeisterte Kammermusikerin in verschiedenen, auch ungewöhnlicheren Formationen, mit Ariane Haering und Andreas Froelich gibt sie Sonatenabende. Eine Vielzahl von Fernseh- und Rundfunkaufnahmen, Konzertmitschnitten sowie zwei CDs dokumentieren ihre künstlerische Tätigkeit. Als Konzertmeister spielte sie gastweise bei Det Kongelige Kapel Kǿbenhavn, der Camerata Salzburg und der Kammerakademie Neuss.
Sylvia-Elisabeth Viertel hat eine Professur für Violine und Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich, inne.
Sie spielt ein Instrument von Nicolaus Gagliano aus dem Jahr 1765.