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Auch wenn die Hautalterung eigentlich schon früher beginnt, werden Falten erst etwa um das 30. Lebensjahr sichtbar, zuerst auf der Stirn, um die Augen und um den Mund. Grund dafür ist: In den oberen Schichten wird die Haut trockener, manchmal schuppig, Fettstoffe und Feuchtigkeit nehmen ab. Insgesamt wird die Oberhaut genau wie die darunter liegende Lederhaut dünner. Wasser wird schlechter gespeichert, die Elastizität der Fasern nimmt ab, die Gewebespannung geht zurück. Die Folgen dieses Gewebeabbaus ist eine zigarettenpapierartige Fältelung der Haut vor allem im Wangen-, Hals- und Dekolletebereich. Kleine, feine Falten um Mund und Augen, mehr oder weniger tiefe Falten zwischen Mund und Nase, zwischen den Augenbrauen und auf der Stirn werden sichtbar.
Arten von Falten
Man unterscheidet folgende Arten von Falten:
- Mimische Falten
Mimische Falten sind Falten, die durch die Gesichtsmuskulatur (durch Muskelzug) entstehen. Dazu gehört unter anderem die sogenannte Zornesfalte. Das ist eine Falte, die senkrecht zwischen den Augenbrauen entsteht und einen «zornigen Blick» verursacht.
- Schwerkraftfalten
Falten die durch die nachlassende Festigkeit von Haut und Bindegewebe entstehen, heissen Schwerkraftfalten (orthostatische Falten). Solche Falten zeigen sich vor allem als «Hängebäckchen» oder im Bereich des Kinns und Halses.
- Aktinische Falten
Aktinische Falten sind Falten, die durch jahrelange Sonneneinstrahlung und Solariumwirkung entstehen, unter anderem am Gesicht, an den Händen und am Hals.