Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03350.jsonl.gz/2114

WIE SIE IHREN WELPEN RICHTIG TRAINIEREN
Es ist wichtig, Ihrem Welpen von klein auf den Unterschied zwischen «Zuhause» und «Spielplatz» beizubringen. Wichtig ist Ihr Verhalten und das Training, das Sie ihm angedeihen lassen.
Die Wohnung ist sicher nicht die ideale Umgebung für körperlich herausfordernde Aktivitäten. Wenn Ihr Welpe wegen schlechtem Wetter nicht ins Freie kann, müssen Sie etwas finden, um ihn zu unterhalten und abzulenken.
Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Training zu beginnen. Hier einige Beispiele für pädagogische Aktivitäten!
WELPEN-TRAINING: TIPPS UND TRICKS
Zur Essenszeit können Sie Ihrem Welpen zum Beispiel eine einfache Aufgabe beibringen. Halten Sie seinen Fressnapf, sehen Sie ihn an und sagen Sie zu ihm: «Sitz». Sobald er dem Befehl nachkommt, stellen Sie ihm seinen Napf hin.
Sie können die Aufgabe erschweren, indem Sie den Napf vor ihn stellen, ihn festhalten und sagen: «Warte».
Der Welpe will natürlich gleich fressen, muss aber warten, bis Sie es ihm erlauben.
Warten Sie eine Weile, bis der Welpe seine Aufmerksamkeit auf die Aufgabe gerichtet hat. Geben Sie ihn dann frei, sagen Sie «Friss» oder «Jetzt», und lassen Sie ihn aus seinem Napf fressen. Auf diese Weise lernt der Welpe, dass Sie der Rudelführer sind und bestimmen, wann er fressen darf. Eine Trainingsaktivität, die im Park durchgeführt werden soll, ist das Apportieren. Durch dieses Spiel lernt Ihr Welpe, seinen Ball zu finden und Ihnen zurückzubringen.
Achten Sie darauf, beim Training Ihres Welpen niemals Gewalt oder Überraschung anzuwenden. Das Training muss auf Vertrauensbasis erfolgen. Sie begleiten ihn in seiner Ausbildung, das hat nichts mit Forcieren oder Gewalt zu tun.
WELPEN-TRAINING: WANN IST WACHSAMKEIT GEBOTEN?
Holen Sie niemals den Ball aus dem Maul des Welpen. Gratulieren Sie ihm, wenn er Ihnen den Ball vor die Füsse legt, etwa mit «Guter Hund». Sie können ihn auch mit einem für seine Grösse geeigneten Hundespielzeug oder einem Seil spielen lassen.
Es ist jedoch wichtig, den Raubtierinstinkt Ihres Welpen nicht zu fördern. Überlassen Sie ihm also nicht die Kontrolle über das Spiel oder das Spielzeug, und gebärden Sie sich nicht wie ein Rivale!
Seien Sie stets konsequent: Bleiben Sie bei den gleichen Verboten – Orte, die er nicht betreten, Dinge, die er in Ruhe lassen soll – Verhaltensweisen, die Sie nicht akzeptieren (Schnappen, Beissen).
Die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Welpen sollte von Respekt und Zuneigung geprägt sein, damit er sich in Ihrer Gesellschaft geborgen fühlt. So vermeiden Sie Konfrontationen und Konkurrenzverhalten.