Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03415.jsonl.gz/1218

Litophanie, Modellnummer «PPM 528», «Des Hauses und des Feldes Segen», nach dem Gemälde von Jakob Becker (1810–1872) «Die Heimkehr aus dem Walde»
Die weisse, reliefierte und hochformatige Lithophaniescheibe wird von einem Rahmen mit Blätterranken und plastischen Fuss aus Blättern und Früchten gehalten. Auf der Rückseite sitzt ein runder Kerzenhalter, auf welcher man eine brennende Kerze setzen kann, welche die Lithophaniescheibe von hinten beleuchtet.
Die Lithophaniescheibe zeigt eine Frau, die einen Heukarren im Wald schiebt und von fünf Kindern umgeben ist. Unten rechts steht die Modellnummer «PPM 528». Bei der Modellnummer «PPM 528» handelt es sich um das Modell «Des Hauses und des Feldes Segen», nach dem Gemälde von Jakob Becker (1810–1872) «Die Heimkehr aus dem Walde» der Porzellanmanufaktur Plaue.
Lithophaniescheiben stellte man her, indem man eine spezielle, flüssige Porzellanmasse in eine Gipsform mit dem gewünschten Motiv goss. Die Rückseite der Scheiben zeigt meist schwache lineare Spuren vom egalisierenden Abziehen überzähligen Rohmaterials. Die Vorderseite zeigt das abgeformte Relief. Aufgrund unterschiedlicher Reliefdicke und der Tatsache, dass Porzellan lichtdurchlässig ist, ergab sich ein fein abgestuftes Leuchtbild, wenn man eine solche Scheibe als Teil eines Lampenschirms einsetzte oder gerahmt vor ein Fenster hängte. Je dicker und dichter die Masse, desto tiefer der Schatten und je dünner, desto transparenter und lichtdurchlässiger war die Scheibe.