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Air Malta ist in Finanznöten. Die Airline verliere täglich USD 200’000, sagte Finanzminister Clyde Caruana in der Zeitung The Times of Malta. Die Fluggesellschaft sucht nun Hilfe beim Staat. Die maltesische Regierung befinde sich in Gesprächen mit der Europäischen Kommission.
Die benötigte Staatshilfe würde sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag belaufen, ansonsten wäre das Überleben des Unternehmens nur für wenige Wochen gesichert, sagte der Minister. Um die EU zu überzeugen, werden Air Malta und die Regierung einen genauen Rettungsplan vorlegen und sowohl die Dringlichkeit als auch die Notwendigkeit begründen müssen.
Das wird nicht einfach werden. Laut dem Portal Air Journal hat die maltesische Airline in den letzten 19 Jahren nur ein einziges positives Geschäftsjahr zustande gebracht. Abgesehen von der Covid-19-Pandemie muss sie sich der Konkurrenz von Ryanair stellen, die auf dem Archipel eine Tochtergesellschaft mit einem Netz von 76 Routen gegründet hat. In der Flotte von Air Malta sind drei der acht Flugzeuge (A320 und A320neo) gegroundet. (TI)