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Vom 4.10.2013 – 12.1.2014 findet im Kunsthaus Zürich eine Ausstellung zu Edvard Munchs 150 Grafischen Meisterwerken statt. Er gilt als Bahnbrecher für den Expressionismus in der Malerei.
Edvard Munch ist am 12.12.1863 im norwegischen Løten als Sohn eines Militärarztes geboren. Er wuchs in Oslo mit 4 Geschwister auf. Schon im jungen Alter machte Edvard Begegnungen mit Krankheit und Tod. Als er 5 Jahre alt war starb seine Mutter an Tuberkulose. Kurze Zeit später starb Munchs ältere Schwester an Schwindsucht und seine jüngere Schwester litt an Depressionen. Er selber war Manisch-depressiv. Von den 5 Geschwistern heiratete nur Edvards Bruder, dieser starb jedoch kurze Zeit nach der Hochzeit.
Das Elternhaus Edvards war kulturell anregend, es sind jedoch Krankheit, Tod und Trauer, welche die Familie bestimmten. In seinen Werken griff Munch hauptsächlich auf diese Themen zurück.
In der Ausstellung erfährt man viel über die Biografie Munchs und deren Zusammenhänge mit seinen Bedeutendsten Werken wie „Das kranke Kind“ oder „Der Schrei“. Durch den zum Eintritt von 15.- (mit Studentenausweis) inbegriffenen Audio Guide erfährt man zusätzlich viele Informationen über das Leben und die Werke Munchs.
„Ich ging die Strasse entlang mit zwei Freunden – Die Sonne ging unter. Der Himmel wurde blutig rot – Und ich fühlte einen Hauch von Wehmut – Ich stand still erschöpft bis zum Tod – Über dem Fjord und der Stadt lagen Blut und Feuerzungen. Meine Freunde gingen weiter – ich blieb zurück – Ich fühlte den Grossen Schrei der Natur.“ Edvard Munch