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Wie «Bild» schreibt, kamen die Ermittler durch eine Stimmen-Aufnahme auf die Spur des Täters. Fast drei Jahre nach der Entführung wurde ein Verdächtiger verhaftet. Reinhold Würths Sohn wurde in Schlitz (Hessen) entführt. Der Sohn des Schrauben Milliardärs lebte damals in einer Wohngemeinschaft für behinderte und nicht-behinderte Menschen.
Einen Tag nach seiner Entführung wurde der damals 50-Jährige in einem Wald bei Würzburg an einen Baum gekettet gefunden. Er war unversehrt. Ein Entführer hatte zuvor die Geodaten des Ortes preisgegeben.
Drei Millionen Lösegeld wurden damals gefordert, zu einer Übergabe kam es allerdings nie. Der Verdächtige wurde nun in Offenbach verhaftet. Laut «Bild» konnte er durch das SEK Frankfurt in seiner Wohnung gefasst werden. Ein zentraler Hinweis war die Tonbandaufnahme eines Anrufs des Entführers.
Reinhold Würth ist ein miliardenschwerer Unternehmer und Kunstförderer. Es gelang ihm, aus dem regionalen Handelsunternehmen ein weltweit tätiges Unternehmen zu machen. Auch in der Schweiz gibt es einen Firmensitz: das Würth Haus Rorschach.
(red)