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Wenn du dir etwas vornimmst, bringt dir das Universum, die Quelle, der Himmel oder wie du es nennen magst, meist unmittelbar Übungsgelegenheiten. Das bedeutet, eine mühsame Situation, mit der du üben kannst, wird dir sogleich vor die Nase gesetzt. Und es gilt, auf diese zielorientiert und ohne Zweifel zu reagieren: am besten gelingt dir das mit einer Affirmation.
Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz, den du dir immer und immer wieder sagst, wie ein Mantra, um deine Gedanken umzuprogrammieren. Damit veränderst du dein Denken in einer Sache dauerhaft in Richtung deines Ziels, deine Gefühle orientieren sich auch danach und dein Handeln und deine Ausstrahlung verändern sich nach und nach in Richtung deiner Affirmation.
Wie funktioniert es nun also im Detail?
Du wandelst dein Problem in dein Ziel um. Du formulierst in der kleinsten Einheit, was du anstelle deines Problems willst.
Nehmen wir einmal an, dein Problem ist, dass deine Meinung immer wieder übergangen wird. Du hast nichts zu melden.
Horche zuerst in dich hinein und finde deinen wundesten Punkt. Das ist nicht immer sehr angenehm und erfordert eine Portion Aufrichtigkeit dir selbst gegenüber. Du nimmst also deinen wunden Punkt und formulierst ihn so um, dass er durchwegs positiv ist. Dies könnte vom Problem zur Affirmation wie folgt lauten:
Problem → Affirmation
Ich merke,
dass ich auf die anderen mehr als auf mich höre → Ich höre auf mein Innerstes
dass ich meine Wünsche und Anliegen gar nicht so ernst nehme → Mein Innerstes ist wichtig
dass ich mich nicht traue → Ich traue mich jeden Tag mehr und mehr meine Meinung sagen
dass ich wie Luft behandelt werde, wenn ich etwas sage → Meine Meinung will gehört werden
dass ich nicht für mich einstehe → Ich erlaube mir mehr und mehr für mich einzustehen
Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, deine Affirmation zu formulieren. Die erste Möglichkeit ist ganz direkt:
1. «Ich stehe für mich ein»
Doch Achtung, das wichtigste dabei ist, dass du an deine Affirmation glaubst, denn solange dein innerer Zweifler aktiv ist, kann die Affirmation gar nichts bewirken.
Wenn du nicht daran glauben kannst, dass du überhaupt für dich einstehen darfst, dass dies aus irgendeinem Grund schlecht ist, musst du dir zuerst die Erlaubnis geben. Formuliere es am besten so:
2. «Ich erlaube mir, für mich einzustehen» oder «Ich darf für mich einstehen»
Denkst du nun aber, dass so eine Änderung bei dir nicht sofort klappen kann, formuliere deine Affirmation so:
3. «Ich stehe mehr und mehr für mich ein»
Formuliere den Satz so, dass er sich für dich gut anfühlt. Das Gefühl ist entscheidend.
Wenn sich nun Übungsgelegenheiten in deinem Leben zeigen, denke nicht «Schon wieder passiert mir das», sondern freue dich darüber und bleibe konsequent und ohne Zweifel bei deiner Affirmation.
Deine Affirmation ist nun dein persönliches Mantra für einen Lebenszeitabschnitt. Du wirst sehen, dein Denken, deine Gefühle und dein Verhalten werden sich nach und nach verändern. Und nach dem Gesetz "Wie innen so aussen" wird sich die Veränderung schon bald in deinem Aussen zeigen.
Ich wünsche dir viel Freude damit und gutes Gelingen!