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CERAMIC CONTAINER NO.2
Handgefärbte Keramik-Container, mit Staufunktion
Das Werk von Alexander Girard bereicherte das Design des 20. Jahrhunderts um eine sinnliche und spielerische Komponente, die der Moderne in ihrer klassischen Ausprägung zuvor gefehlt hatte. Dies kommt auch in den Ceramic Containers zum Ausdruck. Girard schuf die drei Modelle ursprünglich eigenhändig aus Holz auf der Drehbank. Ihre Silhouetten erinnern an Formen wie die klassischer Apothekergefässe, Brettspielsteine oder Hutmacherwerkzeuge.
Die originalen Holzmodelle befinden sich im Girard-Archiv des Vitra Design Museums. Basierend auf dieser Vorlage hat Vitra in Zusammenarbeit mit der Familie Girard die aus Keramik gegossenen Ceramic Containers entwickelt. Die in Tönen aus dem reichen Farbfundus von Girard handgefärbten Gefässe eignen sich zur Aufbewahrung von Krimskrams, Schlüsseln, Kleingeld und anderem. Ihre Verarbeitung aus natürlichem Material verleiht den Ceramic Containers ein handwerkliches Flair.
Der Designer und Architekt Alexander Girard zählt zusammen mit George Nelson und Charles und Ray Eames zu den prägenden Figuren des amerikanischen Designs der Nachkriegszeit. Der Schwerpunkt seines Schaffens war das Textildesign, daneben trat Girard auch als Möbel-, Grafik-, Ausstellungs- und Interior-Designer hervor.
ALEXANDER GIRARD
Alexander Girard, geboren 1907 in New York City, zählt zusammen mit George Nelson und Charles & Ray Eames, mit denen er in enger freundschaftlicher Beziehung stand, zu den prägenden Figuren des amerikanischen Designs der Nachkriegszeit. Der Schwerpunkt seines Schaffens war das Textildesign, in dem seine Vorliebe für Farben, Muster und Texturen zum Ausdruck kam.
Girard, der ursprünglich Architektur studiert hatte, trat im Laufe seiner langen Karriere auch als Möbel-, Grafik-, Ausstellungs- und Interior-Designer hervor. Darüber hinaus war er einer der weltweit bedeutendsten Sammler von Volkskunst. Die auf seinen ausgedehnten Reisen gesammelten Objekte und Textilien dienten Alexander Girard als Anregung und Inspirationsquelle. Als Rolf Fehlbaum, Sohn der Gründerfamilie von Vitra, 1960 zum ersten Mal Alexander Girard und seine Frau Susan in Santa Fe besuchte, vermerkte er in einem Brief an seine Eltern, wie sehr er vom Zuhause der Girards beeindruckt sei und dass es das faszinierendste Haus sei, das er in den USA gesehen habe.
Alexander Girard verstarb 1993 und seine Nachkommen vermachten das Girard Archiv (Hunderte von Zeichnungen, Prototypen und Muster) dem Vitra Design Museum. Dieses zeigte 2016/2017 die Ausstellung «Alexander Girard. A Designer’s Universe».