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2020
Maggliger Ausbildungsmodell
Dieses Ausbildungsmodell ist in den Grundwerten von Magglingen verankert, die die gesamte Ausbildungsphilosophie von der akademischen Ausbildung bis hin zu den Jugend+Sport-Ausbildungen prägen. Andreas Steinegger, Ausbildungschef bei J+S, stellt das Modell und seine Besonderheiten vor.
2017
J+S für die Schule
Der Sportunterricht an Schulen ist in der Schweiz der einzige Bildungsbereich, der in die Zuständigkeit des Bundes fällt. Diese im Jahr 1874 begründete Besonderheit wurde mit dem Bundesgesetz von 1972 erneut untermauert, mit dem gleichzeitig das Jugend+Sport-Programm ins Leben gerufen wurde. Jacques Rubattel, Präsident der Association Vaudoise d’Education Physique Scolaire und Sportlehrer, schildert seine Sicht auf die Bedeutung des Sports in der Schule.
2015
Integration durch Sport mit J+S
1972 führt das neue Bundesgesetz über den Sport zur Einführung des J+S-Programms und zur Förderung des Sports, der nun in seiner Vielfalt offener für die Zivilbevölkerung ist. Jérôme Berthoud, Soziologe an der Universität Lausanne, und Daniel Welday, Trainer beim Verein Flag 21, geben uns einige Schlüssel zum Verständnis.
Aktive Zusammenarbeit mit Sportverbänden
Mitte der 2010er-Jahre übernahmen die nationalen Sportverbände eine zentralere Rolle bei der Durchführung der unter der Schirmherrschaft von J+S durchgeführten Ausbildungen. Pierre-André Weber, Chef Jugend+Sport, blickt auf die jüngste Geschichte des Bundesprogramms zurück.
2012
Die Revision des Bundesgesetzes über den Sport von 2012
Während 1972 eine erste gesetzliche Grundlage für die Förderung des Sports geschaffen wurde, führten die Veränderungen im Sportbereich 2012 dazu, dass der gesetzliche Rahmen über frühere Revisionen hinaus, wie die von 1984, angepasst werden musste. Grégory Quin, Historiker an der Universität Lausanne, analysiert diese Revision.
2011
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
2007
Kindersport in Jugend+Sport
Zu Beginn, im Jahr 1972, wurde Jugend+Sport zur Förderung des Sports der 14- bis 20-Jährigen konzipiert. 1994 gab es dann eine Weiterentwicklung, bei der die 10- bis 14-Jährigen zugelassen wurden, und schliesslich, Mitte der 2000er-Jahren, wurde das Projekt «J+S Kids» für die 5- bis 10-Jährigen entworfen. Patricia Steinmann und Thomas Richard, J+S-Expertinnen und -Experten und Entwickler des Projekts „J+S Kids“, stellen es vor.
2005
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
2003
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
2002
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
Schulsport
Die Beziehungen zwischen dem J+S-Programm und den Inhalten des Sportunterrichts bestehen seit 1972, insbesondere über das spezielle Angebot «Schulsport» des Programms, das auf den «freiwilligen Schulsport» abgestimmt ist. Robin Pellet, als Sportlehrer, betont die Bedeutung dieses J+S-Fachs.
2000
Der Turnverein
Mit 380 000 Mitgliedern und über 3000 lokalen Vereinen verkörpert das Turnen die Dynamik des schweizerischen Vereinswesens auf einzigartige Weise. Gil Mayencourt, Historiker an der Universität Lausanne, stellt diesen wichtigen Ort des Sports in der Schweiz vor.
J+S 2000
Zum 25-jährigen Jubiläum von J+S legen die Akteure des Programms ein Projekt zur Änderung seiner Organisation und Funktionsweise vor, das unter der Bezeichnung «J+S 2000» bekannt wird. Der ehemalige Direktor des Bundesamts für Sport, Heinz Keller, erzählt von seinen Erinnerungen.
1998
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
Jugend+Sport und die Polysportivität
Jugend+Sport ist ein Programm, das 1972 gegründet wurde, um die sportliche Ausbildung in bestimmten Sportarten zu fördern, die im Laufe der Zeit immer zahlreicher wurden. Eine gemeinsame Sprache und viele Projekte zeigen die polysportive Ausrichtung von J+S auf. Matthias Baumgartner, Forscher an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, schlägt eine Interpretation der Bedeutung der Polysportivität vor.
1996
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
Magglingen und die Sportinfrastruktur
Magglingen, Standort der Eidgenössischen Hochschule für Sport EHSM, ist ein Ort in der Gemeinde Leubringen oberhalb von Biel. Dieses Detail wird oft vergessen, da das Wort «Magglingen» zum Synonym für «Sportzentrum der Schweiz» geworden ist. Martin Schwendimann, ehemaliger Leiter Sportanlagenbau der EHSM, erklärt, welche Entwicklungen den Sportanlagenbau geprägt haben.
1995
J+S und die Hochschulen
Die Ziele der akademischen Ausbildung und von J+S sind zwar unterschiedlich, ergänzen sich jedoch im Bereich des Sports und der körperlichen Aktivität der Jugend. Die Soziologin Christelle Hayoz Dekanin für Primarschulbildung an der PH Freiburg liefert uns ihre Analyse.
1994
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
1991
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
1988
Vom Juskila zum Skilager für Schulen
Das Skilager ist für die Schulen in der Schweiz ein Highlight, eine einzigartige pädagogische und sportliche Erfahrung. Eine Institution in der Geschichte des Skisports in der Schweiz. Sébastien Cala, Historiker an der Universität Lausanne, stellt diesen wichtigen Moment in unserer Schulzeit vor.
1987
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
1984
J+S und die Gesundheit der Jugend
«Sport ist gesund» … dieser Spruch ist zwar so alt wie die Menschheit, motiviert aber immer noch Sportlerinnen und Sportler, nach einer besseren Gesundheit zu streben. Bengt Kayser, Honorarprofessor an der Universität Lausanne, hilft uns, klarer zu sehen.
Die allmähliche Entmilitarisierung des Schweizer Sports
Mit dem Gesetz vom 17. März 1972 und der Einführung des J+S-Programms wurde die Entmilitarisierung der Schweizer Gesellschaft auch in den Sportkreisen eingeleitet. Ein Prozess, der auch zwischen 1984 und 1998 durch die vorübergehende Zuordnung des Sports zum Eidgenössischen Departement des Innern sichtbar wird. Der Historiker Marco Marcacci analysiert einen für die Geschichte von J+S grundlegenden Prozess.
1979
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
1978
Über das Thema Jugend
Nach dem Bundesgesetz vom 17. März 1972 zur Förderung von Turnen und Sport und seinen verschiedenen Ausführungsbestimmungen ist «Jugend und Sport» eine Institution, die sich an «junge Menschen» richtet. Die Historikerin Rahel Bühler analysiert die Veränderungen der Jugend in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert.
1977
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
1975
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
1972
In diesem Jahr neu bei J+S dabei:
Das Gesetz von 1972
1972 wurden in den Schulen drei Lektionen Sportunterricht pro Woche sowohl für Jungen als auch für Mädchen eingeführt. In den Vereinen treffen sie seit 1972 auf Jugend+Sport, das Instrument des Bundes zur Förderung des Sports in der ganzen Schweiz. Grégory Quin, Historiker an der Universität Lausanne, entschlüsselt die Bedeutung des Gesetzes von 1972 für den Schweizer Sport.
J+S und die Kantone
J+S bietet als Programm des Bundes auch die Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ebenen von Politik und Sport in der Schweiz. Michel Pirker, kantonaler J+S-Chef für den Kanton Waadt, stellt die Bedeutung der kantonalen Ebene für die Geschichte des Bundesprogramms dar.
1971
Eine geschlechtsspezifische Perspektive
Die Integration von Frauen in die verschiedenen Bereiche des Sports ist ein langwieriger Prozess, der auch nach 50 Jahren J+S noch nicht abgeschlossen ist. Er hängt sowohl mit der internen Strukturierung des Sports als auch mit einer mitunter widersprüchlichen gesellschaftspolitischen Dynamik zusammen. Manuela Maffongelli, Historikerin an der Universität Lausanne, erläutert die geschlechtsspezifischen Herausforderungen im Sport in der Schweiz.
1964
Die diplomatischen Ursprünge des Gesetzes von 1972
Während des Kalten Krieges fand eine viel stärkere Mediatisierung des Sports und seiner Champions statt als in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Sportliche Erfolge sollten die Überlegenheit des Kapitalismus oder des Kommunismus sowie die Stellung eines Landes auf der internationalen Bühne demonstrieren. Der Historiker Quentin Tonnerre geht auf die diplomatischen Wurzeln der Gründung von J+S ein.
1947
Vor J+S: Der militärische Vorunterricht
Bei der körperlichen Ertüchtigung der Jugend zwischen Schulabschluss und Militärausbildung wurde der turnerisch-sportliche Vorunterricht im Jahr 1972 durch Jugend+Sport abgelöst. Die Entmilitarisierung des Sports wurde aber schon beim Vorläufer von J+S sichtbar. Der Historiker Jean-François Martin berichtet über seine Erfahrungen im Rahmen der militärische Vorunterricht.
1944
Der Magglinger Geist
Seit dem Zweiten Weltkrieg beherbergt Magglingen oberhalb von Biel eine eidgenössische Sportschule, die einen einzigartigen «Geist» ausstrahlt, den jede und jeder spüren kann, insbesondere im Rahmen der J+S-Ausbildung. Herr und Frau Tonnerre berichten über ihre Erfahrungen als Sportlehrer/lehrerin.