Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03593.jsonl.gz/1502

Unser Symbol
Die Friedenstaube mit dem Oelzweig ist ein altes Symbol der menschlichen Friedenssehnsucht. Die Schweizerische Friedensbewegung hat seit ihrer Gründung 1949 die Friedenstaube Pablo Picassos als Symbol. Nicht von ungefähr. Pablo Picasso schenkte der Weltfriedensbewegung diese Taube. Sie wurde zum weltweiten Symbol des Friedenskampfes aller Völker.
Mit Frédéric Joliot-Curie, Pablo Neruda, Paul Robeson, Ilja Ehrenburg, Amilcar Cabral, Salvador Allende, Michail Scholochow, Martin Anderson Nexö, Anna Seghers und vielen anderen war Pablo Picasso auf dem Welt-Friedenskongress 1949 Schöpfer der Worte im Appell an die Menschheit:
«Von jetzt an ist der Friede die Sache aller Völker. Kein Mensch allein und kein Land allein, wohl aber alle gemeinsam vereint, können den Frieden verteidigen und den Krieg verhindern.»
Unserer Wurzeln
Delegierte aus 72 Ländern trafen sich im April 1949 zum Welt-Friedenskongress, der gleichzeitig in Paris und Prag stattfand.
Dabei waren auch Schweizerinnen und Schweizer. Bis zum Herbst 1949 entstanden nationale Friedenskomitees in 70 Ländern. So auch in der Schweiz.
Unsere Gründung
An der Gründung der Schweizerischen Friedensbewegung im Herbst 1949 waren so hervorragende Persönlichkeiten beteiligt wie Prof. André Bonnard, Dr. Hans von Fischer, Dr. Hugo Kramer, Frau Prof. Gertrud Woker, Frau Rosa Gilomen, Frau Hardegger, Arthur Villard und viele andere bekannte Menschen aus dem kulturellen und politischen Leben der Schweiz.
Sie haben, im Sinne der Worte des Appells des Welt-Friedenskongresses von Prag und Paris erkannt: die Arbeit für den Frieden kann nur gemeinsame Sache aller Völker sein; was für die Welt gut ist, ist auch gut für das Schweizer Volk.
Unsere Finanzen
Für die Aufbringung der für die Friedens- und Solidaritätsarbeit nötigen finanziellen Mittel und für deren Verwaltung besteht unter dem Namen VEREIN SCHWEIZERISCHE FRIEDENSBEWEGUNG ein Verein im Sinne des Zivilgesetzbuches. Dieser Verein nimmt im Rahmen der SFB und ihres Programms die Aufgaben einer Finanzkommission wahr. Er entscheidet in Absprache mit Nationalkomitee und Sekretariat oder eingesetzten Kommissionen und Arbeitsgruppen über die Verwendung der gesammelten Mittel und Spenden. Der Verein berichtet an den Tagungen des Nationalkomitees und an den Jahrestagungen der SFB über seine Arbeit. Er informiert über die eingegangenen Spenden und deren Verwendung.
Weitere Informationen zur Geschichte der Schweizerischen Friedensbewegung findest du in unserem neu erschienenen Buch: "Frieden. Gerechtigkeit. Menschenwürde."
Wir sind für unsere Arbeit auf deine Unterstützung angewiesen. Werde Mitglied oder abonniere unsere Zeitung.