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Secure Reliable Transport ist ein Open-Source-Videotransportprotokoll. Es optimiert die Streaming-Leistung über unvorhersehbare Netzwerke wie das Internet, indem es sich dynamisch an die Echtzeit-Netzwerkbedingungen anpasst.
(Die technischen Voraussetzungen für die Internetleitung sind am Ende dieses Manuals)
Merkmale
• Input- und Output-Unterstützung (Senden und Empfangen) für die Verbindungsmethoden Caller, Listener und Rendezvous.
• Optionale 256-Bit-Verschlüsselung durch Verwendung von PassPhrase.
• Hardware-(GPU-)beschleunigte Codierung und Decodierung von HEVC- oder H264-Video in bis zu 4K (sofern von der vorhandenen Hardware und dem Betriebssystem unterstützt).
• Bis zu 8 Kanäle für AAC-Audio.
Technische/Systemanforderungen
• Windows 10 x64 oder höher
• Grafikkarte mit Unterstützung für HEVC- und H264-Kodierung und -Dekodierung.
(NVIDIA Quadro P2000 oder höhere Serien empfohlen)
• Wenn HEVC unter Windows 10 verwendet wird, müssen die „HEVC Video Extensions“ aus dem Microsoft Store installiert werden.
• Es werden nur Progressive Videoformate unterstützt. (Interlaced Unterstützung ist nicht verfügbar)
• vMix unterstützt nur HEVC- oder H264-Video und AAC-Audio (AAC-LC), die in einem Transportstrom verpackt sind. Andere Codecs werden nicht unterstützt.
ACHTUNG: Die ältere NVIDIA GeForce 9xx-Serie oder niedriger sollte nicht mit SRT verwendet werden und wird nicht unterstützt.
Folgende Einstellungen sind möglich
Verbindung mit dem angegebenen Hostnamen und Port herstellen. Die andere Seite muss ebenfalls auf Rendezvous eingestellt sein, wobei eine identische Port-Nummer angegeben werden muss. Dieser Modus ermöglicht eine automatische Verbindung durch die meisten Firewalls hindurch.
Gib die Latenzzeit der Verbindung in Millisekunden an, um sich an eine Netzwerküberlastung anzupassen. Je höher dieser Wert ist, desto besser kann SRT mit schwierigen Netzwerkbedingungen umgehen. In der Regel sollte dieser Wert mindestens auf das 4-fache der Ziel-IP der Ping-Zeit eingestellt werden. 20 ms würden also eine Latenzeinstellung von mindestens 80 ms erfordern. Dieser Wert muss an beiden Enden gleich eingestellt werden.
Einige Encoder senden möglicherweise keine gleichmäßig verteilten Frames, auch als Jitter bekannt.
Encoder können auch Audio lange vor oder nach dem zugehörigen Videoframe senden.
Um dies auszugleichen, kann ein Decoder-Delay so konfiguriert werden, dass ein potenzieller Jitter auf der Encoder-Seite berücksichtigt wird. Wenn beispielsweise Frames im Abstand von 100 ms ankommen können, stelle die Decoder-Verzögerung hier auf mindestens 150 ein.
Gib optional ein Kennwort zur Verschlüsselung der Verbindung an. Dieses Passwort muss von beiden Seiten verwendet werden, damit die Verbindung aufgebaut werden kann.
ACHTUNG, die Verschlüsselung braucht Bandbreite und Rechenleistung. Bei einer schlechten Verbindung notfalls keine Verschlüsselung verwenden. Ohne Verschlüsselung kann von einem weiteren Computer ein anderes SRT-Signal auf gleiche IP/Port geschickt werden, das Bild wechselt dann im „latency“ Zeitraum jeweils hin und her. Das Passwort muss mindestens 10 Zeichen und maximal 72 Zeichen lang sein
Optionale Stream-ID, die von deinem Streaming-Provider/Server zur eindeutigen Identifizierung des Streams erforderlich sein kann.
Verwende Hardwarecodierung, sofern auf der Grafikkarte verfügbar.
NVIDIA GeForce-Karten (und einige Low-End-Quadro-Karten) sind auf 2 gleichzeitige Kodierungen pro System beschränkt. Dies schließt die Streaming- und Aufnahmefunktionen in vMix ein, daher sollte bei der Verwendung dieser Kartentypen darauf geachtet werden, dass dieses Kontrollkästchen nur an zwei Stellen aktiviert ist. (wie z.B. 1x Stream und 1x SRT). Generell ist empfohlen NVidia Quadro Grafikkarten der P oder RTX Generation zu verwenden.
Mindestens jedoch eine Quadro P2200, besser eine Quadro RTX 4000 oder höher.
Weil SRT bereits komprimiert ist, kann der Multicorder SRT Quellen nur im Transport Stream
(.ts-Format) aufzeichnen. Alle MultiCorder-Aufnahmen dieser Eingabe speichern den Stream direkt in eine Datei, ohne die im MultiCorder-Fenster angegebenen Komprimierungseinstellungen zu verwenden.
Markiere dieses Feld, um die SRT-Ausgabe zu aktivieren.
Type, Latency, Passphrase, Stream ID, Use Hardware Decoder (siehe Beschreibung oben bei den Inputs)
Wähle entweder H264 oder HEVC als Videokomprimierungsverfahren.
Achtung: diverse Android Handys können keine HEVC /H265) Kodierung, es kommt bei einer solchen Einstellung keine Verbindung zu Stande.(auf dem Handy zeigt es Verbindung an, vMix zeigt aber nur einschwarzes Bild)
Gib die Bandbreite in Bits pro Sekunde für Video und Audio an. Beispiel 2000000 = 2mbps und 128000 = 128kbps. Die Audiobandbreite ist die Gesamtbandbreite für alle Kanäle. Beispiel für 8 Kanäle: 384 = 48 kbps pro Kanal.
Verwende Hardwarecodierung, sofern auf der Grafikkarte verfügbar.
NVIDIA GeForce-Karten (und einige Low-End-Quadro-Karten) sind auf 2 gleichzeitige Kodierungen pro System beschränkt. Dies schließt die Streaming- und Aufnahmefunktionen in vMix ein, daher sollte bei der Verwendung dieser Kartentypen darauf geachtet werden, dass dieses Kontrollkästchen nur an zwei Stellen aktiviert ist. (wie z.B. 1x Stream und 1x SRT). Generell ist empfohlen NVidia Quadro Grafikkarten der P oder RTX Generation zu verwenden.
Mindestens jedoch eine Quadro P2200, besser eine Quadro RTX 4000 oder höher.
Einige Intel-Grafiktreiber unterstützen „VDENC“, einen in einigen CPUs eingebauten Hochleistungs-Encoder mit niedrigem Stromverbrauch. Kreuze dieses Kästchen an, falls Du über eine solche Grafikarte verfügst (z.B. Intel HD630 Grafik)
Gib die Audioquelle für diesen SRT Stream an. Maximal 8 Audiokanäle werden von AAC unterstützt.
Gib optional eine Auflösung an, auf die heruntergerechnet werden soll. Es werden nur progressive Formate unterstützt.
Diese Einstellung muss auf None gesetzt werden, da ein Keysignal von SRT nicht unterstützt wird