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Selbstfürsorge als Konzept in der Sozialarbeit zur Erhaltung der psychischen Gesundheit von Professionellen
Mit dieser Literaturarbeit beantworten die Autorinnen Lea Horner und Jasmin Imboden die Frage, inwiefern Selbstfürsorge als Konzept in der Sozialarbeit zur Erhaltung der psychischen Gesundheit von Professionellen beitragen kann. Joachim Küchenhoff (1999) definiert Selbstfürsorge als die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse zu berücksichtigen, Belastungen einzuschätzen, sich nicht zu überfordern, gut mit sich umzugehen und sich zu schützen (S.151). Ausgangspunkt bildet die Tatsache, dass psychische Erkrankungen und Überbelastung bei Sozialarbeitenden vermehrt auftreten. Es wird dargelegt, was unter psychischer Gesundheit verstanden und wie diese erhalten wird. Ebenfalls wird aufgezeigt, wann eine Situation belastend sein kann und zu Stress führt. Weiter gibt es in der Sozialarbeit spezifische Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Ansprüche, welche beleuchtet werden. Es wird beschrieben, dass gesundheitsgefährdende Faktoren in der Person des oder der Sozialarbeitenden liegen können. Die Autorinnen führen in das Konzept der Selbstfürsorge ein. Sie ordnen diesem die Aspekte Selbstpflege, Achtsamkeit, Empowerment, Coping, Resilienz und positive Psychologie zu. Im Fokus stehen die internen, selbstständig beeinflussbaren Ressourcen von Professionellen, die auf ihre psychische Gesundheit einwirken. Externe Faktoren werden vernachlässigt. Schlussfolgernd kann Selbstfürsorge insofern zur Erhaltung der psychischen Gesundheit beitragen, als dass sie es ermöglicht, eigene Bedürfnisse, Grenzen und Belastungen achtsam wahrzunehmen.