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Die zwischen der Schweiz und den Mitgliedstaaten der EU bzw. der EFTA geltenden Koordinierungsregeln im Sozialversicherungsbereich enthalten spezifische Bestimmungen für die Familienleistungen.
Familienleistungen werden an Staatsangehörige der Schweiz und der EU/EFTA auch dann ausgerichtet, wenn die Kinder in einem anderen der beteiligten Staaten wohnen.
Familienleistungen sind im Beschäftigungsland zu beantragen, auch wenn die Kinder oder der Ehegatte in einem anderen Land wohnen. Sind die beiden Ehegatten in zwei verschiedenen Ländern erwerbstätig, so besteht vorrangig Anspruch auf die Familienzulagen im Wohnsitzland der Kinder. Arbeitet der andere Elternteil in einem Staat, in dem die Familienzulagen höher sind, so vergütet dieser Staat die Differenz.
Die Familienausgleichskassen oder die kantonalen AHV-Ausgleichskassen erteilen weitere Auskünfte.
Letzte Änderung 29.06.2020