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Auch ein Thema des Architekturwettbewerbes, desjenigen mit geschätzten Baukosten durch die Teilnehmer.
Seit einiger Zeit wird bei verschiedenen Architekturwettbewerben nach einem bestimmten Formular eine der Elementkostengliederung angelehnte, jedoch auf eine A4-Seite reduzierte Kostenschätzung verlangt. Einzelne Elemente sind detailliert (z. B. die Decken), andere zusammengefasst in Hauptgruppen!
Dem erfahrenen Bauökonomen sträuben sich die Haare, wenn er dieses Formular kritisch betrachtet. Warum einerseits die Detaillierung, wenn andererseits ganze Hauptgruppen, die immer Kosten enthalten, fehlen? Ebenfalls fehlen wesentliche Elemente, deren eventuelle Eingliederung in andere Elemente unklar sind. Erläuterungen dazu fehlen.
Eine Genauigkeit von +/- 10% wird verlangt. Der Umgang mit solchen %-Werten ist so eine Sache ...! Es stellt sich eher die Frage der Vertrauenswürdigkeit, einerseits der abgelieferten, geschätzten Kosten wurde z. B. mit knappen Konkurrenzpreisen gerechnet andererseits nach dem Umgang mit den präsentierten Ergebnissen. Wie werden diese gewertet? Zu letzterem Thema gehört auch der Kubikmeterpreis.
Und betrachtet man die ganze Sache, stellt sich die Frage nach der «professionellen» Beratung oder ist diese eben nur eine «pseudo»-professionelle ...!
Fazit: Was ist
professionelle Beratung!