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Im Januar wurde bekannt, dass Air India zerschlagen und in Einzelteilen verkauft werden soll. Ursprünglich hiess es, Singapore Airline habe Interesse. Offenbar Fehlanzeige: Indien hat keine Käufer für die verlustreiche staatliche Fluggesellschaft gefunden. Die Bieterfrist war am Donnerstag, also Ende Mai, ohne Gebote verstrichen. Die Regierung in Neu-Delhi hatte angekündigt, 76 Prozent an der Airline verkaufen zu wollen, ebenso ihren 50-prozentigen Anteil am gemeinsamen Bodenabfertigungsdienst mit der singapurischen SATS.
Die Regierung werde ihre Preisforderung in den kommenden Wochen überprüfen, teilte Luftfahrtminister Rajiv Nayan Choubey laut «nau.ch» inzwischen mit. Die Airline fliegt weltweit mehr als 100 Ziele an. Sie verfügt über viele lukrative Landeslots und Abstellplätze. Als Bürde gilt aber der grosse Personalbestand von 27'000 Angestellten. Vielleicht sollte sie mal bei Lufthansa abschauen, wie man das Personal auf Trab bringt.