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Als die besten 30 Fahrer des Abfahrt-Weltcups das Ziel erreicht hatten, musste man bereits mit einer weiteren Schweizer Schlappe rechnen. Doch Silvan Zurbriggen zeigte mit Startnummer 31 eine starke Fahrt und realisierte mit Platz 6 das klar beste Ergebnis in dieser Saison. Für den Walliser ist es der erste Top-10-Platz seit zwei Jahren.
Die Teamkollegen konnten mit Zurbriggen nicht mithalten. Als zweitbester Schweizer klassierte sich Patrick Küng auf Platz 12. Besonders bitter verlief das Rennen für Beat Feuz. Der Schangnauer zeigte im oberen Streckenteil eine angriffige Fahrt, vergab eine gute Klassierung aber mit einem groben Schnitzer kurz vor dem Ziel. Damit wird Feuz beim Weltcupfinal auf der Lenzerheide in der Abfahrt aller Voraussicht nach fehlen.
Guay mit starkem Finish
Auf einer abermals verkürzten Strecke - das Rennen wurde vom Super-G-Start aus in Angriff genommen - fuhr Erik Guay der Konkurrenz vor allem im unteren Teil davon. Für den 32-jährigen Kanadier ist es der insgesamt 5. Weltcupsieg und der 2. Triumph in der Abfahrt in dieser Saison nach Gröden.
Der zweitplatzierte Johan Clarey (Fr) verlor 0,35 Sekunden auf Guay, Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer lag als Dritter 0,57 Sekunden zurück. Von den vermeintlichen Favoriten konnte keiner mit den Schnellsten mithalten: Sowohl die beiden Lokalmatadoren Kjetil Jansrud (5.) und Aksel Svindal (6.) als auch Georg Streitberger (11.), der Sieger vom Freitag, verpassten den Sprung auf das Podest.
Svindal führt im Gesamtweltcup
Svindal, der sich am Freitag bereits die kleine Kristallkugel in der Abfahrt gesichert hatte, hat mit seinem 6. Platz die Führung im Gesamtweltcup übernommen. Er liegt nun 27 Punkte vor dem Österreicher Marcel Hirscher.