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Schenkel siegte in einer Zeit von 10,33 und distanzierte seinen grossen Rivalen Alex Wilson damit um 5 Hundertstel. Als Dritter schaffte Steven Gugerli den Sprung aufs Podest. Für Schenkel ist es der erste Titel bei Schweizer Meisterschaften über diese Distanz. Schneller war er heuer bloss in Bulle (10,24) und Lausanne (10,31) gelaufen, für die WM-B-Limite (10,21) reichte es abermals nicht.
Dritter Titel in Folge für Kambundji
Bei den Frauen war Mujinga Kambundji eine Klasse für sich. Die 21-jährige Bernerin, Vierte über 100 m an der U23-EM in Tampere, sicherte sich bei einem Gegenwind von 0,6 m/s in 11,66 Sekunden den dritten Titel in Folge und den vierten in den letzten fünf Jahren. Kambundji nahm ihrer zweitplatzierten Staffelkollegin Fanette Humair nicht weniger als 18 Hundertstelsekunden ab. Dritte wurde Aurélie Humair.
Schweizer Rekord durch Zihlmann
Im Hammerwerfen gab es durch Nicole Zihlmann einen neuen Schweizer Rekord. Die Athlethin des LC Luzern schleuderte ihr Arbeitsgerät auf eine Weite von 61,54 Meter und verbesserte die alte Bestleistung der Genferin Lydia Wehrli aus dem Jahr 2011 um 1,48 Meter. Die WM-Limite scheint für Zihlmann trotzdem (noch) ausser Reichweite, müsste die bald 27-Jährige den Hammer dafür doch 68 Meter weit werfen.
Pusterla verpasst WM-Limite
Weitspringerin Irene Pusterla zeigte zwar einen sehr konstanten Wettkampf und egalisierte im letzten Versuch mit 6,52 Metern ihre Saisonbestleistung, die Limite für Moskau verpasste sie allerdings um 13 Zentimeter. Zum Gewinn der Goldmedaille reichte die Leistung der Tessinerin jedoch allemal. Silber und Bronze gewannen die Mehrkämpferinnen Ellen Sprunger und Linda Züblin.