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Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.
Curdin Janett
Domenic Janett
Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch
INHALT
«Er war blind, er war kleinwüchsig, aber er hatte ein übergrosses Ohr. Fränzli nannte man ihn, sein richtiger Name war Franz Josef Waser. Seine Familie, jenisch von Herkunft und musikantisch aus Berufung, hatte sich im Unterengadiner Weiler Chaflur bei Tschlin niedergelassen, sein Geigenspiel jedoch war berühmt von Mailand bis nach Innsbruck. Fränzli besass das absolute Gehör und die besondere Gabe des wandernden Musikanten, das unterwegs Gehörte sofort nachzuspielen. In seinem Repertoire vermengten sich die Tanzweisen der weiten Welt, die Polkas, Mazurkas und Walzer, mit den wehmütigen Melodien des Engadins. Als der Virtuose 1895, erst 37jährig, verstarb, führten die Wasers die Familientradition fort. Bis in die Zwischenkriegszeit hinein gehörte die «Fränzlimusik» zum Festkalender des Engadins und der benachbarten Regionen.
Anfang der 80er-Jahre begannen die drei Tschliner Brüder Domenic, Duri und Curdin Janett die alten Engadiner Tänze systematisch aufzuarbeiten; ihr Quintett, zusammen mit Men Steiner und Flurin Caviezel gegründet, ist nach den famosen Vorfahren getauft.
Obwohl die Gruppe am ursprünglichen Instrumentarium festhält - Violine, Viola und Kontrabass, Klarinette und Cornett -, beschränkt sie sich nicht darauf, die Fundstücke einfach nachzuspielen, die neuen Fränzlis bearbeiten verwandte Volksweisen und schreiben neue Kompositionen nach altem Muster. Und ganz nach ihren Vorbildern reichern sie das Repertoire laufend mit jenen Stilen an, die sie unterwegs, quasi durch die Jahrzehnte reisend, antreffen: impressionistische Klassik, Swing, italienische Filmmusik, Balkanmotive.» Benedetto Vigne, züritipp