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Bereits Mitte 2018 hatten viele Familien in der Region des Wegnia-Sees keine Lebensmittelvorräte mehr. Die letzten Ernten fielen schlecht aus. Es musste Nahrungsmittelhilfe geleistet werden. Um sich über Wasser zu halten, arbeiten im Winter viele junge Leute in einer der zahlreichen illegalen Goldminen im Westen von Mali. Einige finden in der Hauptstadt Bamako einen Teilzeitjob, andere müssen noch weitere Distanzen zurücklegen auf der Suche nach Arbeit. In der Region passen die Dorfbewohner ihre Arbeitsmethoden an, damit der See sich besser regenerieren kann.
Um die Lebensbedingungen in diesen fragilen Regionen kontinuierlich verbessern zu können müssen nachhaltige Entwicklungsprojekte mit Nothilfemassnahmen Hand in Hand gehen, um z.B. bei Missernten und Mangelernährung schnell Unterstützung leisten zu können. 2017-2018 war z.B. in der Wegnia-Region ein sehr schlechtes Erntejahr. 312 Haushalte (2200 Personen), ausgewählt von den Gemeinschaften in 6 Dörfern, erhielten Geldzahlungen, mit denen sie die fehlenden Lebensmittel kaufen konnten. Dank einer solchen Massnahme können sie ihre Felder korrekt bestellen und es wird verhindert, dass illegal Holz geschlagen wird, um Kohle zum Verkauf zu produzieren.