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Staatsrat Jean-Michel Cina als erster Walliser Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK)
Anlässlich der heutigen Vollversammlung in Luzern wurde der Walliser Staatsrat Jean-Michel Cina zum Präsidenten der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) gewählt. Er folgt auf den Waadtländer Staatsrat Pascal Broulis. Es ist das erste Mal, dass einem Mitglied der Walliser Regierung diese angesehene Stellung zuteil kommt. Die KdK fügte an, dass Jean-Michel Cina wegen seiner Zweisprachigkeit und seiner Erfahrung auf kantonaler, interkantonaler sowie Bundesebene die ideale Persönlichkeit für das Amt des Präsidenten sei.
Die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) wurde 1993 gegründet. Sie vereint die 26 Kantonsregierungen. Die KdK ist eine wichtige politische Plattform, die den Kantonen die Möglichkeiten bietet, gemeinsame Positionen einzunehmen und diese auf Bundesebene zu verteidigen. Der Sitz der KdK befindet sich im Haus der Kantone in Bern.
Bevorzugte Themen der KdK sind die Verteidigung sowie die Weiterentwicklung des Föderalismus (vor allem die Berücksichtigung der kantonalen Interessen bei der Definition und Umsetzung von Bundesrecht, die Zusammenarbeit zwischen den interkantonalen Konferenzen, die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen), die Berücksichtigung der kantonalen Interessen in der Aussenpolitik der Schweiz (z.B. Europapolitik, Migrationspolitik) oder aber transversale, innenpolitische Themen (tripartite Agglomerationspolitik, nationale Raumentwicklungsstrategie).
Jean-Michel Cina ist hoch motiviert für diese neue Herausforderung. Er wird das Amt des Präsidenten 2014 und 2015 ausüben. Das zweijährige Mandat kann einmal verlängert werden.