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Athen, Griechenland (ots/PRNewswire) - Der bisher eindeutigste Nachweis einer biologischen Verbindung zwischen Luftverschmutzung und Asthma bei Kindern soll von Forschern auf dem Treffen der Europäischen Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI) zum Thema pädiatrische Allergien und Asthmaerkrankungen (PAAM 2013 [http://www.eaaci-paam.org]), welches vom 17. bis 19. Oktober 2013 in Athen, Griechenland stattfindet, erbracht werden.
Die vom Fachbereich Epidemiologie und allergische und Atemwegserkrankungen (EPAR) der Universität Sorbonne und dem Nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM), beide mit Sitz in Paris, gemeinsam veröffentlichten Daten weisen darauf hin, dass Luftverschmutzung eine Ursache für das Entstehen neuer Fälle von Asthma sein kann. Sie führen es Weiteren an, dass die Ergebnisse toxikologischer Untersuchungen zusammen mit den verfügbaren Informationen zu mit Asthma assoziierten Genen eine biologisch plausible Verbindung zwischen Luftverschmutzung und Asthma nahe legen.
Aus diesen neuen Erkenntnissen geht aubetaerdem hervor, dass durchschnittlich jedes siebte Kind, das in einem Umkreis von 75 Metern von einer stark befahrenen Strabetae lebt, einer höheren Wahrscheinlichkeit ausgesetzt sind, an Asthma zu erkranken ( http://www.aphekom.eu). In Bereichen mit sehr grobetaer Luftverschmutzung könnte sogar jedes vierte Kind davon betroffen sein.
Darüber hinaus verschlimmert ein hoher Luftschadstoffgehalt in der Aubetaenluft die Symptome bei Asthmatikern, obgleich anzumerken ist, dass das Niveau industrieller Luftverschmutzung allgemein zurückgegangen ist.
Die Luftverschmutzung in geschlossenen Räumen wird von schlecht belüfteten Gas- bzw. Kerosinheizgeräten, Tabak, Lösungsmittel, Farb- und Klebstoffen sowie ähnlichen Materialien verursacht. Diese Art der Luftverschmutzung nimmt immer mehr zu. Bedenkt man, dass viele Menschen durchschnittlich 90% ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, ist dieser Trend durchaus besorgniserregend.
Diese Schlussfolgerungen wurden im "Europäischen Jahr der Luft" vorgelegt, in dem sich die EU für strengere gesetzliche Vorschriften in Sachen Luftqualität eingesetzt hat. Jedoch sind bisher keine weiterreichenden Mabetanahmen im Zusammenhang mit Asthma oder ähnlichen Erkrankungen getroffen worden.
"Diese Ergebnisse belegen, dass vermeidbare Umweltfaktoren, wie z.B. Luftemissionen, in einen direkten Zusammenhang mit Krankheiten wie Asthma gesetzt werden können", sagt Frau Dr. Isabella Annesi-Maesano, Forschungsdirektorin am INSERM und Leiterin der EPAR-Abteilung. "Da die Luftverschmutzung derzeit im internationalen Risikofaktoren-Ranking der Weltgesundheitsorganisation den zweiten Rang einnimmt, müssen Asthma und ähnliche Krankheiten unbedingt ernst genommen werden".
"Untersuchungen dieser Art unterstreichen, wie wichtig es ist, Kinder vor Umweltrisiken zu schützen", fügte der Vorsitzende der EACCI, Professor Nikos Papadopoulos hinzu. "Alle, und an erster Stelle die EU, müssen der Luftverschmutzung und allergischen Atemwegserkrankungen gröbetaere Aufmerksamkeit zukommen lassen, um somit die Lebensqualität der Kinder entscheidend verbessern zu können."
PAAM 2013
PAAM ist eine der bedeutendsten Tagungen der EAACI mit über 1.000 Teilnehmern. Es handelt sich um das wichtigste Symposium des Jahres, das sich ausschliebetalich den Themen Allergie und Asthma bei Kindern widmet. Dabei werden u.a. Aspekte wie Anaphylaxien, Lebensmittelallergien, Asthma, Rhinitis, Ekzeme und Immuntherapie untersucht.
"Allergien, Asthma und diesbezügliche gesundheitliche Aspekte bei jungen Menschen werden oftmals von Ärzten fehlerhaft diagnostiziert", fügt Professor Papadopoulos hinzu. "PAAM möchten den Betroffenen nicht nur aus Europa, sondern aus aller Welt aufzeigen, wie sie gegen eine der weltweit am schnellsten zunehmenden Krankheiten ankämpfen können. Es handelt sich um das bedeutendste Treffen dieser Art. Ich hoffe, dass der Erfolg und die auf diesem Treffen erlangten Erkenntnisse weit über dieses Event hinausreichen und eine gute Grundlage für die nächste Tagung der PAAM, welche 2015 in Berlin, Deutschland, stattfinden wird, darstellen".
Über EAACI
Die Europäische Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich mit Allergien und Immunkrankheiten, wie z.B. Asthma, Rhinitis, Ekzeme, berufsbedingten Allergien, Lebensmittel- und Medikamentenallergien sowie Anaphylaxie beschäftigt. Die EAACI wurde 1956 in Florenz gegründet und ist nunmehr der gröbetate Ärzteverband Europas im Bereich Allergien und klinische Immunologie. Ihr gehören über 7.800 Mitglieder aus 121 Ländern sowie 42 nationale Gesellschaften für Allergie an.
Kontakt:
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Macarena Guillamón, EAACI Headquarters, Genferstrasse, 21, 8002 Zürich - Schweiz, Tel: + 41 44 205 55 32, Mobil: +41 79 892 82 25, <email-pii>