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Bakterienwelke, verursacht durch das Bakterium Xanthomonas translucens pv. graminis (Xtg), ist eine der wichtigsten Krankheiten von Italienisch Raigras (Lolium multiflorum Lam.). Durch gezielte Resistenzzüchtung konnten Sorten geschaffen werden, die durch Bakterienwelke nur wenig geschwächt werden. Trotzdem sind die Resistenzmechanismen weitgehend unbekannt und eine weitere Verbesserung der Resistenz gestaltet sich schwierig. In dieser Arbeit wurden molekulargenetische Methoden eingesetzt, um die Erregerpopulationen zu charakterisieren und die genetischen Grundlagen der Resistenz zu erforschen. Die molekulargenetische Charakterisierung von 30 Xtg-Isolaten zeigte eine im Vergleich zu anderen Pathogenen eher geringe genetische Vielfalt. Auch die Virulenz der untersuchten Isolate variierte nur moderat, während signifikante Unterschiede in der Anfälligkeit von drei untersuchten L. multiflorum-Sorten festgestellt wurden. Basierend auf einer genetischen Kopplungskarte und künstlicher Infektion im Feld und im Gewächshaus konnte eine Genregion identifiziert werden, welche bis zu 70% der Resistenz in einer Kartierungspopulation erklärte. Zudem konnten weitere Genregionen identifiziert werden, welche an der Kontrolle der Resistenz beteiligt sind, aber einen geringeren Anteil erklärten. Die identifizierten Genregionen bilden eine erste Grundlage für die markerunterstützte Züchtung von für Bakterienwelke resistente Sorten.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.