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Erneut erwischte die Frau aus Engelberg keinen optimalen Start. Zwei Fehler im ersten Liegendanschlag warfen sie in den 24. Zwischenrang zurück. In der Loipe machte die laufstarke Athletin zwar an Terrain gut, aber nach zwei weiteren Strafrunden im dritten Schiessen wurde die 28-Jährige erneut durchgereicht. Eine fünfter Fehler folgte noch. Die Trefferquote von nur 75 Prozent ist ein Rückfall im Vergleich mit dem starken Saisonbeginn, der ihr auch einen Podestplatz eingetragen hat.
Die Französin Justine Braisaz-Bouchet, die Siegerin an den Vortagen im Sprint und in der Verfolgung, räumte alle 20 Scheiben ab und schaffe ein seltenes Triple. Die 27-Jährige holte in Lenzerheide ihre Weltcupsiege Nummer 5 bis 7. Den vergangenen Winter hatte die Olympiasiegerin im Massenstart wegen einer Schwangerschaft ausgelassen.
Der Massenstart gilt im Biathlon als Königsdisziplin. Zugelassen sind nur die besten 30 Athletinnen. Lena Häcki-Gross war die einzige Schweizer Vertreterin.