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Fabian Cancellara beklagte 70 Kilometer vor dem Ziel einen Defekt, schaffte dann nach einer bemerkenswerten Aufholjagd 32 Kilometer vor dem Ziel zwar wieder den Anschluss, doch kaum war Cancellara wieder dran, folgte die entscheidende Attacke. Und die konnte der Schweizer nicht mehr kontern.
Die Strassen-Weltmeister der letzten beiden Jahre, der Pole Michal Kwiatkowski und der Slowake Peter Sagan, der aktuelle Titelträger, setzten sich aus der Gruppe mit den Favoriten ab. Schnell holte dieses Duo eine halbe Minute Reserve heraus, und diese Lücke konnten Cancellara und Co. nicht mehr schliessen.
Im Zweiersprint setzte sich schliesslich Kwiatkowski ohne Probleme durch. 300 m vor dem Ziel trat der Pole an, von Sagan kam erstaunlicherweise praktisch keine Reaktion. Der Slowake hatte sich offensichtlich zuvor zu stark verausgabt. Cancellara belegte im Spurt der Verfolger hinter dem Briten Ian Stannard Platz 4. Die Form des Berners hätte gepasst, es fehlte allein das Rennglück, um in Harelbeke nach 2010, 2011 und 2014 ein viertes Mal zu triumphieren.
An der Katalonien-Rundfahrt behauptete sich Nairo Quintana in der drittletzten Etappe als Leader. Der Kolumbianer führt in der Gesamtwertung weiterhin vor dem Spanier Alberto Contador, der vor den beiden Schlusstagen sieben Sekunden zurückliegt. Tagessieger wurde der Holländer Wout Poels.
(SDA)