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Von den geschätzten sieben Milliarden Menschen auf der Welt haben sechs Milliarden ein eigenes Handy oder können in ihrem Umfeld eines verwenden. Massiv weniger – nur 4,5 Milliarden – haben die Möglichkeit, eine Toilette oder Latrine zu benützen. Von den 2, 5 Milliarden, denen eine solche Einrichtung nicht zur Verfügung steht, müssen 1,1 Milliarden ihre Notdurft im Freien verrichten. Das sind Zahlen, die die Uno jüngst veröffentlicht hat, wie das US-Magazin Time auf seiner Online-Plattform berichtet.
Bis 2015 will Uno Milleniums-Ziel erreichen
Jan Eliasson, stellvertretender Uno-Generalsekretär, spricht von einer globalen Krise, über welche die Menschen «nicht gerne reden». Die UNO strebt laut ihren Milleniums-Zielen an, bis 2015 die Zahl jener Menschen zu halbieren, die keinen Zugang zu sauberen Toiletten haben; bis 2025 will sie ausserdem die erzwungene alltägliche Praxis, sein Geschäft im Freien verrichten zu müssen, vollständig unterbinden.
Gemäss der Online-Plattform Yahoo leben allein in Indien 60 Prozent jener Menschen, die keinen Zugang zu sauberen sanitären Anlagen haben. Rund die Hälfte seiner 1,2 Milliarden Einwohner sind als Handy-Benutzer registriert, aber nur 366 Millionen können Toiletten benützen, wie die Uno in einem Report 2010 darlegte.
Kampagne «Reinvent the Toilet»
Im letzten August lancierte Bill Gates laut «Time» das Programm «Reinvent the Toilet» um die Zahl der Kinder zu reduzieren, die an die Folgen sanitärer Probleme sterben. Laut der «Los Angeles Times» setzte 2011 die Bill & Melinda Gates Stiftung 42 Millionen Dollar ein und forderte Forscher damit auf, die Toilette von Morgen zu entwickeln – eine die sicher und hygienisch ist, wenig Wasser braucht und leicht zu installieren ist.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
keine