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Laut der britischen Zeitung The Guardian soll der britische Landwirtschaftsminister George Eustice am National Sheep Event eine Mitteilung zum Export von Lammfleisch in die USA machen. Denn das US Department of Agriculture (Usda) soll einen Antrag zur Lockerung der Einfuhrbedingungen von britischem Lamm veröffentlicht haben.
Die USA verbieten seit 1989 die Einfuhr von britischem Rind- und Lammfleisch. Anlass dazu gab der erste Ausbruch von Rinderwahn (BSE). Verseuchtes Fleisch kann bei Menschen eine Variante der Creutzfeld-Jakob-Krankheit auslösen, die für den Menschen tödlich verläuft. Für britische Landwirte wäre die Lockerung ein sehr lukratives Geschäft; der amerikanische Markt hätte einen geschätzten Wert von 35 Millionen Pfund pro Jahr, zitiert die Zeitung den Landwirtschaftsminister.
Umweltaktivisten befürchten laut The Guardian, dass Grossbritannien im Gegenzug den Import von hormon-behandeltem Rindfleisch lockern könnte. Die EU verbietet US-Rind, welches mit Hormonen behandelt wurde. Wie dieses Verbot nach Brexit gehandhabt wird, ist jedoch ungewiss.