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Das ist die Forderung einer Motion von Erich Ettlin (CVP/OW), die der Ständerat am Donnerstag mit 20 zu 13 Stimmen angenommen hat. Angesichts der sinkenden Renten der überobligatorischen 2. Säule gewinne die 3. Säule an Bedeutung, sagte Ettlin.
Eine nachträgliche Einzahlung würde die Vorsorge derjenigen Personen stärken, die in jungen Jahren kein 3a-Konto hatten, als selbstständig erwerbende Personen die finanziellen Mittel nicht aufbringen konnten oder die mangels AHV-Einkommen nicht einzahlen konnten, argumentierte er.
Als Beispiele nannte Ettlin Bauern oder nichterwerbstätige Mütter. Der Einkauf soll auf den für Selbstständigerwerbende geltenden Betrag von 34'128 Franken pro Jahr begrenzt werden. Ein Einkauf soll zudem nur alle fünf Jahre möglich sein.
Sozialminister Alain Berset erinnerte daran, dass nur 13 Prozent der Steuerpflichtigen den heute geltenden Maximalbetrag von 6826 Franken aufbringen können. "Ich gehe davon aus, dass das nicht die ärmsten Leute sind", sagte er. Durch zusätzliche Steueroptimierungsmöglichkeiten für Vermögende würden Ungleichheiten nicht beseitigt, sondern verstärkt.
(AWP)