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Der Platz der Auslandschweizer symbolisiert die Verbundenheit mit der Heimat der über 746'000 Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben.
Der damalige Rössli-Wirt, Fridolin Fassbind, begann 1856 eine Reihe von Gärten zwischen Leewasser und Seeufer Richtung «Wehrihaggen» zu kaufen. 1870 erstellte er auf dem dorfnahen Teil des Geländes das Hotel Waldstätterhof. Vom Bezirk Schwyz ersteigerte Fassbind im Dezember 1905 den «Wehrihaggen» (Hafenmole mit landwärts gelegener Seichtwasserfläche). Ab 1906 wurde über Jahrzehnte die Landzunge aufgeschüttet, wobei das rund 5400 Quadratmeter grosse Gelände gegen den See mit einer starken Stützmauer gesichert werden musste. Auf dem allmählich entstandenen Platz plante man ein Kursaal. Bis zum 700-Jahr-Jubiläum der Eidgenossenschaft blieb der «Wehrihaggen» Eigentum des Hotels Waldsätterhof. Am 4. Mai 1991 wurde der Auslandschweizerplatz von Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz der Öffentlichkeit übergeben und war einer der Hauptschauplätze der 700-Jahr-Feier.
1988 wurde die Stiftung «Auslandschweizerplatz Brunnen» gegründet. Dank einer weltweiten Sammelaktion unter Auslandschweizern sowie der Unterstützung des Bundes, konnte der Platz 1989 gekauft werden. Die an einem Granitblock beim Eingang des Platzes angebrachte Donatorentafel erinnert an die grosszügigen Spender aus dem In- und Ausland. Auf dem Auslandschweizerplatz werden regelmässig öffentliche und private Veranstaltungen durchgeführt. Er kann für Anlässe gemietet werden.