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Perlenarten
Die verschiedenen Perlenarten unterscheiden sich nach den Gewässern, in denen ihre Mutter, die Muschel, heimisch ist sowie nach der geografischen Herkunft. Die Farbe und die maximale Grösse einer Perle ist von der Muschelart abhängig.
Wir unterscheiden Salzwasser- und Süsswasserperlen; in beiden Gewässerarten gibt es verschiedene Arten von Muscheln, welche sich für die Perlenzucht eignen. Die wichtigsten Arten von Salzwasser-Kulturperlen sind: Akoya, Südsee und Tahiti; Kulturperlen aus Binnengewässern nennt man heute allgemein Süsswasser-Kulturperlen.
Akoya
Akoya nennt man die weissen bis crèmefarbenen Kulturperlen aus den südlichen Meeresbuchten Japans; heute werden sie auch in China und Vietnam gezüchtet. In guten Qualitäten haben sie einen starken Lüster. Der Name kommt vom japanischen Wort für die Muschel, in der die Perle gezüchtet wird. Grössen 5 – 10 mm.
Südsee
Tahiti
Sie sind die dunkle Varietät der Südsee-Kulturperlen und kommen in den Gewässern des südlichen Pazifiks und rund um Tahiti (Französisch-Polynesien) vor, daher auch ihr Name. Ihr magischer Zauber geht vom metallisch schimmernden Lüster aus. Ihre Muschel ist die Pinctada margaritifera, allgemein bekannt als Schwarzlippenperlenauster. Grössen 8 – 20 mm.
Süsswasser
Süsswasser-Kulturperlen stammen hauptsächlich aus den Buchten und Flüssen Chinas, in der Gegend von Shanghai. Ungewöhnliche Formen in einer Vielfalt von zarten Pastelltönen zeichnen diese kernlosen Kulturperlen aus. Zunehmend werden heute auch Perlen mit Kern gezüchtet, deren Grössen bis über 20 mm erreichen können.