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Die vorliegende Arbeit untersucht, ob und wie sich Milchkühe auf Schweizer Biobetrieben phänotypisch unterscheiden, je nachdem, ob sie durch künstliche Besamung (KB) oder durch Natursprung (NS) gezeugt worden sind. Alle europäischen Biorichtlinien empfehlen die natürliche Fortpflanzung der Nutztiere, lassen aber die KB zu. Deshalb ist es von Interesse, ob diese zwei Gruppen von Kühen auf Biobetrieben unterschiedliche Eigenschaften zeigen. In die Untersuchung wurden nur Biobetriebe einbezogen, die KBund NS-Stiere von der gleichen Milchrasse wie die Kühe einsetzen. Jeweils die erste Laktation von 594 Kühen von 29 Betrieben wurde einbezogen. Kühe, die von einem NS-Stier abstammten, zeigten tiefere Zellzahlen, eine Tendenz zu kürzeren Zwischenkalbezeiten sowie eine Tendenz zu tieferen Milchleistungen als Kühe, die von einem KB-Stier abstammten. In den anderen untersuchten Gesundheitsparametern zeigten sich keine Unterschiede. Rund 70% der NS-Stiere und 26% der KB-Stiere waren in der gleichen Region gezüchtet worden wie ihre Töchter. 1,8% der KB-Stiere und 30,8% der NS-Stiere waren auf einem Biobetrieb gezüchtet worden. Eine Erklärung für die gefundenen Unterschiede könnte bei den Kühen, die von einem NS-Stier abstammen, in ihrer besseren Angepasstheit an die lokalen Umweltbedingungen liegen. Es lässt sich aber aufgrund dieser Untersuchung nicht unterscheiden, ob die Befruchtungsart oder die Umweltbedingungen, unter denen der Stier gezüchtet worden war, den wichtigsten Einfluss hatten.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.