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«Das Relative und das Absolute, das Wahre und das Falsche, das Schöne und das Hässliche, das Reale und das Fiktive: Das sind einige Beispiele für die zahllosen Widersprüche, die unsere Menschlichkeit und unsere Persönlichkeiten ausmachen. Kreatives Schaffen ist die Kunst, mit diesen Widersprüchen zu spielen, indem man sie huldigt oder hinterfragt.» So schreiben Ludmilla Mercier und Hekmat Homsi zu ihrem Projekt «To build a deconstruction».
Eine Schweizer Flötistin und ein syrischer Oud-Spieler kreieren und performen hier zusammen ein multimediales Spektakel. Aus den beiden Blickwinkeln verschiedener Kulturen entsteht die gemeinsame Vision einer multiplen Realität: Eine immersive Performance in einer ebenso realen wie imaginären Welt, die schön und hässlich, wahr und falsch ist und in der die Musik zum Synonym für Zugehörigkeit wird. Es ist eine dekonstruierte Konstruktion, die mit Hilfe von Projektionen, Klängen, Elektronik, Performance und ungewöhnlichen Instrumenten gestaltet wird.
Ludmilla Mercier (*1997), Hekmat Homsi (*1995): «To build a deconstruction» (2022, UA)
Duo REGARDS: Ludmilla Mercier, Flöte; Hekmat Homsi, Oud