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Cannabis
Wir möchten dich in diesem Artikel ein wenig über Cannabis generell aufklären. Was ist Cannabis überhaupt genau, was ist seine Geschichte, und was genau sind die Unterschiede zwischen THC und CBD? Wenn du Antworten auf diese Fragen suchst, wird dir der folgende Blogartikel mit Sicherheit alle nötigen Infos liefern.
Was genau ist Cannabis?
Cannabis ist das ursprünglich lateinische Wort für Hanf. Der Begriff Cannabis bezeichnet die weibliche Hanfpflanze (meist Cannabis sativa, Cannabis indica oder deren Kreuzungen). Umgangssprachliche Bezeichnungen für Cannabis sind Marihuana, Gras oder Weed. Das aus der Cannabispflanze gewonnene Harz wird als Hasch oder Haschisch bezeichnet. Oft wird daraus auch Cannabis-Öl hergestellt.
Cannabis und Cannabisprodukte (z.B. Öle, Blüten, Duftkerzen, etc.) werden in der Regel wegen ihrer angenehmen, psychoaktiven Wirkung konsumiert. Darüber hinaus findet Cannabis in der Medizin als Schmerzmittel seine Anwendung. Aufgrund seiner hochpotenten, schmerzlindernden Eigenschaften ist Cannabis von jeher ein beliebtes Medizinprodukt. Cannabis kann entweder geraucht oder als Nahrung aufgenommen werden.
In den letzten paar Jahren gibt es einen starken Trend zur Legalisierung von Cannabis und Cannabisprodukten. Selbst in Deutschland ist Marihuana inzwischen als Schmerzmittel zugelassen. In der Schweiz, den Niederlanden und immer mehr US-Bundesstaaten darf Cannabis mit niedrigem THC-Gehalt sogar ganz legal für den Freizeitgebrauch verkauft werden. Immer mehr Länder orientieren sich an dieser Gesetzgebung und legalisieren Cannabis mittlerweile.
Die Geschichte des Cannabis
In der Weltliteratur wurde Cannabis zum ersten Mal vor ca. 4700 Jahren in einem chinesischen Lehrbuch über Botanik erwähnt. Der älteste Marihuana-Fund datiert auf die Zeit um 700 v. Chr. und war eine Grabbeigabe. Beschreibungen über die medizinische Wirkungen von Cannabis findet man bereits in 2400 Jahre alter indischer Literatur. Seit den ersten Kreuzzügen (1096-1099) wurde Cannabis auch in die europäische Volksmedizin eingeführt. Anwendungsgebiete waren rheumatische und bronchiale Erkrankungen. Im 19. Jahrhundert wurde es unter anderem gegen Migräne, Neuralgie, epilepsieähnliche Krämpfe und Schlafstörungen eingesetzt. Im späten 19. Jahrhundert wurde Cannabis dann weitgehend von synthetischen Arzneimitteln abgelöst. Bis dahin war es auch in westlichen Kulturkreisen eines der am häufigsten verschriebenen Schmerzmittel. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Cannabis dann dämonisiert und fast weltweit verboten. Dieser negative Trend hielt bis in die späten 60er Jahre an, in denen Cannabis durch die Hippie-Kultur wieder salonfähig wurde und sich zunehmender Beliebtheit erfreute. Die übertriebene Dämonisierung von Cannabis und Cannabisprodukten wurde allmählich aufgegeben, und nach und nach wurde Cannabis in vielen Ländern als Schmerzmittel oder für den Freizeitgebrauch wieder völlig legal freigegeben.
Der Unterschied zwischen THC und CBD
Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) sind die beiden primären Cannabinoide, die in der Cannabispflanze vorkommen. Es handelt sich um 2 verschiedene chemische Stoffe mit jeweils einer eigenen chemischen Struktur. Somit grenzen sie sich von anderen Bestandteilen der Cannabispflanze ab. Sowohl THC als auch CBD interagieren mit den Cannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Körper und Gehirn, unterscheiden sich in ihrer Wirkung aber erheblich. THC ist der wesentlich potentere Wirkstoff von Cannabis. CBD ist im Gegensatz zu THC kaum psychoaktiv. Darin liegt eigentlich der größte Unterschied zwischen den beiden Wirkstoffen. Während THC ein eher intensives „High-Gefühl“ bewirkt, hat CBD eine eher milde und leicht entspannende Wirkung. CBD hat auch ein etwas breiteres Anwendungsspektrum. Solltest du dich detaillierter für die Unterschiede zwischen THC und CBD interessieren, empfehlen wir dir den nächsten Artikel.