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große Festigkeit
[* 6] und Widerstandsfähigkeit gegen den Druck schwerer Walzen besitzen und einen möglichst geringen Reibungswiderstand
gegen die Drehung der Zapfen
[* 7] darbieten, damit sie sich wenig erwärmen und abnutzen. Wird auf erstere Eigenschaft der größte
Wert gelegt, so benutzt man Legierungen mit vorherrschendem Kupfer- und geringerm Zinn- und Zinkgehalt, während im
andern FallLegierungen angewandt werden, welche wesentlich aus Zinn und Zink bestehen.
Die Legierungen der zweiten Gruppe: Weißguß (Weißmetall) mit sehr wenig Kupfer, sind billig, leicht zu ergänzen, aber weniger
fest, weicher und leichter schmelzbar, so daß sie beim Warmlaufen schnell verderben. Sie nutzen die
Achsenschenkel nicht merklich ab und sind bei richtiger Zusammensetzung sehr dauerhaft; den geringsten Reibungswiderstand
leistet eine Legierung mit etwa 90 Proz. Zinn, bei größerm Zinngehalt wird das Lagermetall zu weich. Starkes Vorwalten von Antimon (bis 30 Proz.)
erhöht den Reibungswiderstand bedeutend, während 11 Proz. Kupfer nicht schädlich wirken. Antimon und
Zink scheinen sich ohne Nachteil vertreten zu können. Zu dieser Gruppe von Lagermetall gehört auch das Antifriktionsmetall (s. d.).
Beispiele von der Zusammensetzung verschiedener Lagermetalle gibt folgende Tabelle: