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Utopische Legionäre
- Bewertet: Buch (Taschenbuch)
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"I did two things on my seventy-fifth birthday. I visited my wife's grave. Then I joined the army." So beginnt John Scalzis hervorragender Sci-Fi-Roman. In einer fernen Zukunft haben die Menschen der Erde nach Erreichen des Ruhestandalters eine Wahl: Sie melden sich freiwillig zum Dienst in der Colonial Defense Force. Damit b... "I did two things on my seventy-fifth birthday. I visited my wife's grave. Then I joined the army." So beginnt John Scalzis hervorragender Sci-Fi-Roman. In einer fernen Zukunft haben die Menschen der Erde nach Erreichen des Ruhestandalters eine Wahl: Sie melden sich freiwillig zum Dienst in der Colonial Defense Force. Damit beenden sie (wortwörtlich) ihr Leben auf der Erde, denn ihr Bewußtsein wird in einen neuen geklonten (und grünen!!!) und natürlich verbesserten Körper übertragen. Dann dienen Sie zwei Jahre lang als Frontsoldaten in einem Krieg, von dem die Menschen auf der Erde überhaupt keine Ahnung haben. Denn keiner dieser futuristischen Legionäre darf jemals wieder zurück auf die Erde. Überleben sie ihren Einsatz, erhalten sie abermals einen neuen Körper sowie Landbesitz auf einem der Kolonialplaneten und können so ein zweites Leben leben. So zumindest könnte der Text einer Werbebroschüre lauten. Scalzi verbindet so auf geniale Weise einen nachvollziehbaren Menschheitstraum (der "Jungbrunnen") mit einer utopischen Zukunftsvision wie eine Gesellschaft mit einer so weit entwickelten Technologie umgeht. Denn natürlich ist das Universum alles andere als friedlich und die neuen Rekruten merken schnell, dass ihr neues Leben - so lange es denn währt - alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Die expandierende Colonial Union hat sich nämlich so einige Feinde eingehandelt, die um die gleichen knappen Ressourcen konkurrieren. Ein Thema, dass den Erdlingen ja mehr als bekannt ist. Die Hauptpersonen, allen voran der oben zitierte John Perry, sind gut ausgestaltet und bringen mehr Tiefe mit als die eines üblichen Actionhelden. Die Frage, wie mit globalen bzw. galaktischen Konflikten im Streit um eben jene knappen Ressourcen umzugehen ist kommt ebensowenig zu kurz, wie rasante Action. Old Man's War ist uneingeschränkt empfehlenswert.
Old Man's War
The Old Man's War Series
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Buch (Taschenbuch, Englisch)
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Fr. 19.90
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Beschreibung
THE UNIVERSE IS A DANGEROUS PLACE
At seventy-five years old, John Perry is after a fresh start - so, naturally, he joins the army. Earth's military machine can transform elderly recruits, restoring their lost youth. But in return, its Colonial Defence Force demands two years of hazardous service in space. This is how Perry finds himself in a new body, crafted from his original DNA. A genetically enhanced and upgraded new body, ready for battle.
But upgrades alone won't keep Perry safe. He'll be fighting for his life on the front line as he defends humanity's colonies from hostile aliens. He'll pay the price for his choices, and he'll discover the universe is even more dangerous than he imagined.
Praise for Old Man's War
'Classic SF seen from a modern perspective'
Robert Charles Wilson
'Clever dialogue, fast-paced story and strong characters'
The Times
John Scalzi is one of the most popular and acclaimed SF authors to emerge in the last decade. His debut
Old Man's War won him science fiction's John W. Campbell Award for Best New Writer. His
New York Times bestsellers include
The Last Colony, Fuzzy Nation,
Lock In, and also
Redshirts, which won 2013's Hugo Award for Best Novel. Material from his widely read blog
Whatever has also earned him two other Hugo Awards. He lives in Ohio with his wife and daughter.