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| Märtyrerakten - Ausgewählte Akten persischer Märtyrer

18. Jakob
7.
Dieser Jakob, der vollkommene Streiter, war wie gesagt jung an Jahren, aber dem Geist und der Gesinnung nach besaß er den Verstand eines Greises. Er war fest und stark in seinem Glauben, da er aus römischem Geschlechte war, und es ist sicher, daß er, bevor er in diesem Bekenntnis ergriffen wurde, beständig zu den Bischöfen kam dahin, wo sie in dieser großen ausgebrochenen Verfolgung sich am Hofe des Königs zu versammeln pflegten, ihnen heimlich überbrachte, was er vom König gehört und was gegen die Christen und gegen die Kirche ersonnen worden war, und sie durch [S. 173] seine Worte stärkte und ermutigte. Die ehrwürdigen Bischöfe umfaßten ihn wegen seines wahren Glaubens an Christus mit großer Liebe. Da jene seine Genossen gefragt wurden und sagten: „Wir tun dem König den Willen", stimmte er nicht zu und sprach nicht, da er in viel Pein, Leiden und Schmerz war. Nachdem er, wie gesagt, in die Stadt gekommen war, nahm er Sack und Asche und lebte in Fasten, Gebet, Trauer und Tränen. Die Brüder waren beständig bei ihm und seine Wohnung war die Kirche.