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Das Blatt scheint sich zu wenden. In Osteuropa beginnt sich die öffentliche Meinung über den Krieg in der Ukraine zugunsten Russlands zu verschieben, schreibt der Daily Express.
Im vergangenen Jahr ergab eine Eurobarometer-Umfrage, dass in Ländern wie der Slowakei, Ungarn und Bulgarien 35 Prozent, 30 Prozent bzw. 20 Prozent der Bevölkerung Sanktionen gegen Russland befürworten.
Untersuchungen der Agenturen Mnforce und Seesame sowie der Slowakischen Akademie der Wissenschaften zeigen nun, dass mehr als die Hälfte der Slowaken auf einen Sieg Russlands hofft.
In der Slowakei stehen Wahlen an, und es könnte eine stärker pro-russische Koalition entstehen.
Der Mann, der wahrscheinlich wieder Premierminister der Slowakei wird, Robert Fico, hat erklärt, dass er keine Waffen mehr in die Ukraine schicken werde.
Auch der polnische Premierminister Morawiecki sagte, Polen werde keine Waffen mehr an die Ukraine liefern, weil es sich selbst aufrüsten wolle.
Auch der polnische Landwirtschaftsminister warnte, dass die ukrainische Landwirtschaft eine Bedrohung” für die EU-Landwirte darstelle.
Der Streit zwischen Polen und der Ukraine lässt in Brüssel und Washington die Alarmglocken schrillen.
Auffällig ist auch, dass die Zahl der Menschen mit prorussischen Sympathien nicht nur in südosteuropäischen Ländern – darunter das Nicht-EU-Land Serbien – wächst, sondern auch in westslawischen Ländern wie Tschechien und der Slowakei.
Und vielleicht auch in Kroatien, denn der kroatische Präsident Zoran Milanovic hat kürzlich westliche Staaten wegen Waffenlieferungen an die Ukraine kritisiert.