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Seit 1992 richtet die Bürgi-Willert-Stiftung alle zwei Jahre einen Kulturpreis aus. Bis anhin ging der Preis jeweils an eine arrivierte Berner Künstlerpersönlichkeit, die einen Teil des Geldes an junge Kulturschaffende der gleichen Sparte weitergab. Ende 2015 hat der Stiftungsrat beschlossen, den Kulturpreis neu auszurichten.
Ab 2016 wird der Kulturpreis der Bürgi-Willert-Stiftung an Kulturschaffende verliehen, die zwischen 40 und 65 Jahre alt sind. Damit geht der Preis an Personen, die das Berner Kulturleben seit Jahren bereichern, die aber aufgrund ihres Alters in der Regel nicht mehr in den Genuss von Stipendien und Förderbeiträgen der öffentlichen Hand und anderer Stiftungen kommen. Die Bürgi-Willert-Stiftung anerkennt, unterstützt und fördert mit ihrer Neuausrichtung das kontinuierliche künstlerische Schaffen dieser Künstlerinnen und Künstler. Der Preis ist an keine Auflagen geknüpft. Die Aufteilung der Preissumme von CHF 50’000.- auf mehrere Personen ist grundsätzlich möglich.
Eine erste Preisverleihung hat am 29. Oktober 1995 an Anne-Marie Blanc stattgefunden.
Es erfolgten weitere Preisverleihungen an: Franz Gertsch, Heinz Holliger, Berner Troubadours zusammen mit dem Betreiber der La Capella Christoph Hoigné, Fernand Rausser, Polo Hofer zusammen mit Kurt Marti, Dimitri, Stephanie Glaser, Walter Loosli und zuletzt im Sommer 2014 an Andrea Roost. 2016 wurde der Kulturpreis nach neuem Konzept verliehen an Gilbert Paeffgen und Bänz Oester.
Der Kulturpreis 2018 wurde verliehen an Livia Anne Rirchard.
Die bis heute aufgewendeten Preisgelder belaufen sich auf CHF 700’000.-