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finden. Im Allgemeinen bestätigt sich auch hier, dass in Gemeinden mit ausschliesslich agrikoler Bevölkerung die Zahl der Unterstützungsbedürftigen geringer ist als in Gemeinden gemischter Einwohnerschaft; so weist die Statistik des Jahres 1900 für die Gemeinden Büttenhard und Guntmadingen je nur 1 unterstützte Person auf. Was die Teilnahme des Staates (Kantons) an der Armenpflege betrifft, so besteht dieselbe in Uebernahme der Hälfte der Kosten für Unterbringung von Epileptischen und Lungenkranken, von Taubstummen, Blinden und schwachsinnigen Kindern, Waisen, von jugendlichen und erwachsenen Verbrechern in zweckentsprechenden Anstalten, in Beiträgen zu Badekuren und in der Subventionierung solcher Bürgergemeinden, welche zeitweise ihren Verpflichtungen zur Armenunterstützung nicht nachkommen können.
Ferner unterhält der Staat 4 Verpflegungsstationen für arme Durchreisende und leistet regelmässige Beiträge an die schweizerischen Hilfsgesellschaften im Ausland. Die erforderlichen Geldmittel werden aus dem kantonalen Armenfonds geschöpft, der (Irrenhaus und Kantonsspital inbegriffen) im Jahr 1903 ein reines Vermögen von Fr. 1601640 hatte. Die Ausgaben des Staates für Armenzwecke beliefen sich z. B. 1903 auf Fr. 88938. Zu der obligatorischen amtlichen Armenpflege gesellt sich eine fakultative, bei welcher diejenige der Kirchgemeinden besonders in der Stadt eine hervorragende Stelle einnimmt, sowie eine ausgebreitete private Tätigkeit, welche in einer langen Reihe von Unterstützungs- und Hilfsvereinen zur Erscheinung kommt, die zum Teil einen kantonalen Charakter haben, meist aber auf die einzelne Gemeinde beschränkt sind.
Was das Krankenwesen betrifft, so hat der Staat seine Fürsorge in neuerer Zeit ganz bedeutend gesteigert:
1) durch Erbauung der kantonalen Irrenanstalt Breitenau (s. diesen Art.) 1891 - die Anstalt wird ausser den Kostgeldern alimentiert durch den kantonalen Armenfonds -; 2) durch Uebernahme des städtischen Krankenhauses und Umwandlung desselben in einen Kantonsspital im Jahr 1902. Die Zahl der Verpflegten betrug im genannten Jahr in der Breitenau 239 und im Kantonsspital 929 Personen, von welch' letztern 475 dem Kanton Schaffhausen, 167 der übrigen Schweiz, 233 dem Deutschen Reich und der Rest anderen Staaten angehörte.
Die Errichtung eines kantonalen Asyls für Gebrechliche ist in Aussicht genommen. Ins Gebiet der privaten Betätigung gehört das Asyl Schönbühl in Schaffhausen, welches, von einer Krankenwärterin aus Gächlingen begründet, im Jahr 1891 von der Evangelischen Gesellschaft des Kantons erworben und organisiert worden ist. Das Asyl ist vorzugsweise für weibliche Kranke bestimmt, welche mit unheilbaren oder langsam heilenden Uebeln behaftet sind; es zählt 48 Betten und hat z. B. im Berichtsjahr 1902/03 85 Kranke verpflegt.
Ferner der Kinderspital in Schaffhausen, welcher im Jahr 1893 von der Schaffhauser Hilfsgesellschaft gegründet worden ist, sich - wie das Asyl Schönbühl - während seines kurzen Bestehens als ein äusserst segensreiches Institut erwiesen hat und deshalb auch einer ansehnlichen staatlichen Unterstützung erfreut. Für die Erstellung eines neuen, weit geräumigeren Anstaltsgebäudes ist bereits ein günstig gelegener Bauplatz erworben. Endlich seien noch die Krankenunterstützungsvereine und -kassen der verschiedenen grösseren Fabrikbetriebe namentlich in Schaffhausen und Neuhausen genannt, von welchen die im Jahr 1847 gestiftete Krankenunterstützungskasse des Eisenwerks Laufen am Rheinfall wohl die älteste ist.
II. Die Grosszahl der Wohlfahrtseinrichtungen allgemeinerer Natur, der sich unser Ländchen erfreut, verdankt ihre Existenz ebenfalls der Privatwohltätigkeit. Nur die hervorragendsten können hier genannt werden; es sind:
1) die Rettungsanstalt Friedeck in Buch, welche schon im Jahr 1826 durch den dortigen Pfarrer und späteren Antistes David Spleiss zum Zweck der Erziehung armer verlassener und verwahrloster Kinder gegründet worden ist und im Jahr 1902 durch Umbau ihres Hauptgebäudes eine sehr gelungene Verbesserung erfahren hat; sie beherbergt etwa 22 Knaben und 14 Mädchen und wird geleitet durch ein 15gliedriges Komite, welches sich durch Kooptation ergänzt und für Aufbringung der Subsistenzmittel besorgt ist, an welche auch der Staat einen kleinen Beitrag leistet.
2) die gemeinnützige Gesellschaft, Sektion der schweizerischen gemeinnützigen Gesellschaft, deren Anfänge bis ins Jahr 1810 zurückreichen und von deren erspriesslichem Wirken nach verschiedenen Richtungen Siegerist-Scheitlin in seiner Geschichte der Gemeinnützigen Gesellschaft Schaffhausen (1901) erzählt.
3) Endlich seien noch einige Spezialfonds genannt, welche verschiedenen Unterstützungszwecken dienen und in staatlicher Verwaltung stehen, nämlich: der Stipendienfonds (Stand Ende 1903: Fr. 71516), das Schwarz'sche Legat (Fr. 7633), der Winkelriedfonds (Fr. 55557), Hagelversicherungsfonds (Fr. 11066), Viehseuchenfonds (Fr. 28629), die Brandassekuranzkasse (Fr. 1430907).
III. Auch mit Bezug auf das Vereinswesen überhaupt stellt sich der Kanton Schaffhausen als reich gesegnet dar, müssen ja Vereine und Gesellschaften zumal im modernen Leben als Haupthebel des Fortschritts bezeichnet werden. Leider ist eine amtliche Statistik seit 1859, in welchem Jahr im Kanton 87 Vereine bestanden, nicht mehr aufgestellt worden. Um zuerst noch einige Vereine mit Wohltätigkeitszwecken zu nennen, zitieren wir den Samariterverein und den Verein vom Roten Kreuz, den Mässigkeitsverein und den Guttemplerorden.
Von immer grösserer Bedeutung werden für unsere agrikole Bevölkerung die landwirtschaftlichen Vereine, die besonders durch Vorträge und die öffentliche Presse unsere Bauernschaft mit Erfolg aufzuklären sich bemühen. Einer schönen Blüte erfreuen sich die Vereine, welche sich neben allgemeinen Bildungszwecken die Pflege eines besonderen Faches zur Aufgabe gemacht haben, wobei vor allem der kaufmännische Verein (gegründet im Jahr 1862; vergl. Zindel-Kressig: Geschichtl. Rückblick 1862-1900. Schaffhausen 1901) und der Gewerbeverein mit dem Verband des schweizerischen Lehrlingspatronats Erwähnung verdienen.
Der erstgenannte pflegt ein ausgedehntes Unterrichtswesen, der andere hat eine Gewerbehalle mit Lesesaal und Bibliothek eingerichtet. Zahlreich sind seit uralter Zeit die Schützenvereine, darunter die schon 1477 zum erstenmal im Ratsprotokoll erwähnte Stadtschützengesellschaft Schaffhausen, flankiert von der Offiziersgesellschaft, dem Unteroffiziersverein, dem Kavallerie-Reitverein einerseits und von den Turnvereinen andererseits, an deren Spitze der Stadtturnverein Schaffhausen (gegründet 1835) marschiert (vergl. Bächli: Geschichte des Stadtturnver. Schaffhausen. 1885). Dieser bildet eine Sektion des schweizerischen Turnvereins und organisierte 1837 das erste und 1847 das zweite eidgenössische Turnfest in Schaffhausen. Sein jüngster Spross ist der Stemm- und Ringklub Schaffhausen. Noch zahlreicher sind die Gesangvereine jeder Art, die meisten eingegliedert in den Kantonalgesangverein. Der Männerchor Schaffhausen, dessen Geschichte G. Schönholzer auf das 60jährige Jubiläum 1886 geschrieben hat, genoss die Freude, schon 1846 die schweizerischen Sängerbrüder zum zweiten eidgenössischen Sängerfest in den Mauern unserer Stadt begrüssen zu dürfen. Noch älter ist das Musikkollegium Schaffhausen, dessen Ursprünge laut Mezger (Geschichte des Musikkollegiums Schaffhausen. 1878) bis in den Anfang des 18. Jahrhunderts zurückdatieren und dessen Bestrebungen durch Errichtung der Musikschule im Imthurneum im Jahr 1866 einen grossen Erfolg errangen.
Seit 1869 besitzt die Stadt auch eine Stadtmusik, neben welcher indessen auch einzelne Musikgesellschaften der Landschaft nicht unrühmlich bestehen. Der Kunstpflege im weiteren Sinn dient der 1848 gegründete Kunstverein Schaffhausen, der von dem sehnlich erhofften neuen Museumsgebäude eine Neubelebung erwartet. (Henking, K. Der Kunstverein Schaffhausen während der ersten 50 Jahre seines Bestehens 1848-1898). Wissenschaftliche Vereine sind die zwei theologischen Vereine, der historisch-antiquarische Verein des Kantons Schaffhausen mit ähnlichen Vereinen in Stein und Schleitheim, die naturforschende Gesellschaft (Sektion der schweizer. naturforschenden Gesellschaft) und der Museumsverein, die medizinische Gesellschaft, der Juristenverein; Vereine mit mehr allgemeinen Bildungszwecken der Männerverein in Thaingen, der Verein für Volksbildung in Neuhausen, ferner der Kantonallehrerverein u. a. (Vergl. auch Abschnitt Wissenschaft und Kunst). Zahlreich sind die religiös-kirchlichen Vereine. Weniger günstig ist der Boden für politische Vereine, die ein ausgeprägtes Parteiwesen voraussetzen, da unser Volk seiner überwältigenden ¶
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Mehrheit nach der gemässigt-freisinnigen Richtung angehört und schroffe politische Gegensätze nicht bestehen. Das regste politische Leben zeigt der Grütliverein mit seinen verschiedenen Spezialzweigen (Turnverein, Männerchor, Schützenverein), besonders in Schaffhausen, Neuhausen und Neunkirch. Er hat sich im Echo vom Rheinfall ein besonderes Organ geschaffen, wie andererseits die ultramontan-katholische Partei seit Januar 1905 in der Schaffhauser Zeitung ihr Parteiorgan besitzt.
Die grosse Mehrheit der Bevölkerung (mit den Hauptorganen Tageblatt und Intelligenzblatt) hat sich erst in neuester Zeit in zwei politische Hauptparteien, die demokratisch-freisinnige und die liberale, ausgeschieden. Endlich dürfen nicht vergessen werden die verschiedenen Verschönerungsvereine (z. B. in Schaffhausen und Neuhausen) und die Vereine, welche dem Sport gewidmet sind, und unter denen wohl der Ruderklub Schaffhausen die erste Stelle einnimmt. Die industriellen Gesellschaften sind bei dieser kurzen Zusammenstellung selbstverständlich ausser Betracht gefallen.
[Stadtrat Tanner und Dr. C. A. Bæchtold.]
Bankwesen und Sparkassen.
Dem Geldverkehr dienen eine Anzahl Kassen und Banken mit öffentlicher Rechnungsstellung, sowie ausserdem einige Privatbankgeschäfte. Die älteste der Kassen ist die von der Hilfsgesellschaft Schaffhausen im Jahr 1817 gegründete Ersparniskasse in Schaffhausen. Einleger 7928, Einlageguthaben Fr. 6003831, Reserven Fr. 760897. Aus den Jahresergebnissen erhält die Hilfsgesellschaft alljährliche Beiträge (1904 Fr. 10000), woraus diese gemeinnützige Anstalten unterstützt.
Die Spar- und Leihkasse Schleitheim, gegründet 1837, hat ein Aktienkapital von Fr. 200000, Reserven Fr. 89021, Spareinlagen Fr. 248503, Obligationen, Depositen und Kontokorrentgelder Fr. 2147600. Die Bank in Schaffhausen, gegründet 1862, hat an Aktienkapital Fr. 3000000, Reserven Fr. 566233, Notenemission Fr. 3500000, Wechselschulden Fr. 1002563, Obligationen, Depositen und Kontokorrentgelder Fr. 8862148. Die Spar- und Leihkasse Schaffhausen, gegründet 1866, hat an Aktienkapital Fr. 400000, Reserven Fr. 320106, Sparhefte 1538 über Fr. 1034280 Einlagen, Obligationen, Depositen und Kontokorrentgelder Fr. 2531813. Die Spar- und Vorschusskasse Beringen, gegründet 1869, gehört einer Genossenschaft von 99 Mitgliedern, Genossenschaftskapital Fr. 101066, Reserven Fr. 43440, Spareinlagen Fr. 195681, Obligationen, Depositen und Kontokorrentgelder Fr. 529516, Bankschulden Fr. 40000. Die Schaffhauser Kantonalbank, gegründet 1882 mit Staatsgarantie, hat an Stammkapital Fr. 1500000, Reserven Fr. 395855, Notenemission Fr. 2500000; Fr. 2930424 Einlagen auf 4364 Sparhefte, Fr. 15872868 Obligationen, Depositen u. Kontokorrentgelder, Fr. 132400 Wechselschulden. Es bestehen Spar- und Leihkassen mit Gemeindegarantie an folgenden Orten: Stein a. Rh. seit 1813, Sparkasse der Gemeinden Wilchingen-Osterfingen-Trasadingen seit 1855, Hallau seit 1862, Neunkirch seit 1872, Leihkasse Wilchingen seit 1874, Ramsen seit 1874, Merishausen seit 1877, Thaingen seit 1894, Neuhausen seit 1899, Löhningen seit 1902. Die bedeutendste dieser Kassen ist die von Stein a. Rh.; sie hat an Stammkapital Fr. 200000, Fr. 313931 Reserven, Fr. 1297960 Spareinlagen, Fr. 11557757 Obligationen, Depositen und Kontokorrentgelder.
Die übrigen 9 Kassen haben an Betriebsmitteln zusammen: Fr. 550385 Stammkapital u. Reserven, Fr. 1604705 Spareinlagen, Fr. 9582065 Obligationen, Depositen und Kontokorrentgelder. Die Bank in Schaffhausen kultiviert die Geschäfte einer Handelsbank und eröffnet neben gedeckten Krediten auch Blanko-Kredite. Die Kantonalbank, sowie alle übrigen Kassen widmen sich vorzugsweise dem Hypothekargeschäft, machen sodann Darleihen gegen Sicherstellung durch Faustpfand oder Bürgschaft; bedeutende Summen sind auch angelegt in öffentlichen Wertpapieren und in Bankobligationen.
Die Kantonalbank diskontiert schweizerische und ausländische Wechsel mit zwei bekannten Unterschriften. Die Gemeindesparkassen mit ihren bedeutenden Betriebsmitteln dienen vorzugsweise der Landwirtschaft und dem Bodenkredit. Die ausserordentliche Höhe der Einlagen bei diesen Geldinstituten ist nicht nur ein Beweis des wirtschaftlichen Wohlstandes, sondern auch ein Zeugnis für den ausgeprägten Sparsinn der schaffhauserischen Bevölkerung.
[E. Nüesch.]
Wissenschaft und Kunst.
Die Pflege von Wissenschaft und Kunst konzentriert sich naturgemäss in der Stadt, wo beide schon frühe einen günstigen Boden fanden. Zwar die Mönche von Allerheiligen standen nicht in dem Rufe grosser Gelehrsamkeit und scheinen auch keine besonders kunstfertigen Schreiber gewesen zu sein; aber mit der Reformation und bis in die Zeit des dreissigjährigen Krieges hinein begann ein reges geistiges Leben, das wir der Aussendung vieler junger Männer an die hohen Schulen des In- und Auslandes zu verdanken haben.
Der Palästina-Reisende Hans Stokar, die Theologen J. C. Ulmer und Joh. Jezler, der Chronist Rüeger u. A. gehören dieser Zeit an. Auch später fehlte es nicht an hervorragenden Männern der Wissenschaft; es sei nur erinnert an die Aerzte aus dem Geschlecht der Wepfer, besonders an Joh. Jak. Wepfer, den genialen Experimentator, dessen Ruf das Entstehen einer freien medizinischen Schule in Schaffhausen veranlasste;
an die Aerzte Brunner, Ammann, Peyer;
an die Mathematiker aus dem Geschlecht der Spleiss, an den Physiker und Mathematiker Ch. Jezler;
an den Geschichtschreiber Joh. von Müller und an seinen Bruder Joh. Georg, an den Staatsmann David Stokar;
aus Neuzeit und Gegenwart an den Theologen Daniel Schenkel, an den Gelehrten und Politiker Heinr. Gelzer, an den Geologen Ferd. Schalch u. A.
Schaffhausen ist der Sitz der höchsten kantonalen Lehranstalt, deren Lehrer das geistige Leben fördern helfen; hier allein sind namhafte Bibliotheken vorhanden, und hier haben auch die Vereine ihren Sitz, die sich die Pflege von Wissenschaften und Kunst angelegen sein lassen. Die Vereine sind zwar grösstenteils kantonale, aber der Ort ihrer Gründung, der Sitz der Verwaltung und der Zusammenkünfte ist doch die Stadt, die auch in der Regel die überwiegende Mehrzahl der Mitglieder stellt.
Der Konvent und zwei Vereine der ältern und jüngern Theologen führen die reformierten Geistlichen des Kantons zu wissenschaftlichen Verhandlungen zusammen; einen Lesezirkel liefert ihnen die Ministerialbibliothek. Die kantonale medizinische Gesellschaft, jetzt eine Sektion des schweizerischen Zentralvereins, beschränkt sich auf zwei Jahresversammlungen mit wissenschaftlichen Traktanden. Die städtische medizinisch-pharmazeutische Gesellschaft, die älteste wissenschaftliche Vereinigung, deren Gründung ins 18. Jahrhundert zurück reicht, unterhält einen Lesezirkel; ihre Bibliothek, die verhältnismässig reich an kostbaren Werken war, ist schon längst mit der Stadtbibliothek vereinigt.
Die naturforschende Gesellschaft, eine Sektion der schweizerischen Gesellschaft, besteht mit Unterbrechung seit 1824; sie sammelt die Erratika und Aehnliches, nimmt an Ausgrabungen teil, beschränkt sich im Uebrigen auf wissenschaftliche Vereinsabende und subventioniert die naturwissenschaftliche Bibliothek und den Lesezirkel. Der Verein des naturhistorischen Museums, 1843 gegründet, befasst sich mit der Instandhaltung und Vermehrung seiner ¶