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Die Jahresrechnung 2022 der Gemeinde schliesst in der ersten Stufe (operatives Ergebnis) mit einem Gewinn von 810'700 Franken ab. Im Budget war ein Verlust von 418'300 Franken vorgesehen.
Deshalb beträgt die Besserstellung rund 1,2 Millionen Franken.
Der Gemeinderat beantragt den Stimmberechtigten für die Bürgerversammlung, den Gewinn wie folgt zu verwenden: Einlage von 800'000 Franken in die Vorfinanzierung für den Freihofsaal und Einlage von 10'700.52 Franken in die Ausgleichsreserve.
Wesentliche Mehreinnahmen konnten insbesondere bei den Steuern Juristischer Personen generiert werden. Es wurden Nettoinvestitionen von 20'845'021.44 Franken getätigt.
Budget 2023 macht Senkung des Grundsteuersatzes möglich
Das Budget des Gemeindehaushaltes sieht für das Jahr 2023 einen operativen Verlust von 483'600 Franken vor. Der Betrag kann über die Ausgleichsreserve gedeckt werden. Die Nettoinvestitionen betragen voraussichtlich 27,538 Millionen Franken.
Der Gemeinderat hat beschlossen, den Steuerfuss trotz den anspruchsvollen Rahmenbedingungen unverändert auf 81 Prozent zu belassen.
Um die Bevölkerung im Rahmen der Einführung der gebührenpflichtigen Grüntouren zu entlasten, beantragt der Gemeinderat, den Grundsteuersatz von 0.6 auf 0.5 Promille zu senken.
Erfolgreiche Werke
Im operativen Ergebnis schliesst die Wasserversorgung mit einem Ertragsüberschuss von 45'702 Franken ab, die Elektrizitätsversorgung weist einen Gewinn von 313'924 Franken aus. Beim CATV beträgt der Überschuss 110'963 Franken. Bei allen drei Werken wird der Betrag der jeweiligen Ausgleichsreserve gutgeschrieben.
Die Budgets 2023 weisen Aufwandsüberschüsse von 121'200 Franken (Wasserversorgung), 689'400 Franken (Elektrizitätsversorgung) und von 6'700 Franken (CATV) aus, welche über die Ausgleichsreserve ausgeglichen werden. Der Gemeinderat wird der Bürgerschaft an der Bürgerversammlung vom 22. März 2023 die Jahresrechnungen 2022 einschliesslich der Werke und die Budgets 2023 zur Genehmigung unterbreiten.