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«Sherlock»-Star Benedict Cumberbatch (45) hat seinen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame enthüllt. Der britische Schauspieler ist damit einer der über 2.700 Personen, die für ihre Verdienste ums amerikanische Showgeschäft ausgezeichnet wurden.
Zur Zeremonie der Ehrung wurde Cumberbatch von seiner Frau Sophie Hunter (43) begleitet. Das Paar ist seit 2015 verheiratet und zusammen haben die Theatermacherin und der Schauspieler drei kleine Söhne. «Ihr seid meine kleinen Sterne», schwärmte Benedict über die Kinder bei der Gala.
Der Chef der Marvel Studios, Kevin Feige (48), hielt bei der Feier für Benedict eine Rede. Denn im Marvel Cinematic Universum verkörpert Cumberbatch in mehreren Filmen den Superhelden Doctor Strange. Feige würdigte die Vielseitigkeit des Darstellers, ob als Hamlet auf der Bühne oder für Marvel auf der Leinwand.
Auch J. J. Abrams (55) war Gastredner. Der Regisseur inszenierte den Schauspieler 2013 in «Star Trek Into Darkness».
Benedict Cumberbatch selbst dankte in seiner Rede unter anderem seinen Eltern – er ist der Sohn des Schauspielerpaars Timothy Carlton (82) und Wanda Ventham (86) – schlug aber auch ernste Töne an. Er sprach über die Opfer der Corona-Pandemie, die Klimakrise – und natürlich auch über den Krieg in der Ukraine. Seine Gedanken seien bei den Menschen in dem von Russland angegriffenen Land. Aber er unterstütze auch die Russen, die sich gegen den Krieg äussern.
Bereits in Theater und TV war Benedict Cumberbatch ein etablierter Darsteller, als er 2010 mit der Serie «Sherlock» zum Star wurde. Bis 2017 spielte er eine moderne Neudeutung des Kultdetektivs Sherlock Holmes. Den Blockbuster-Durchbruch auf der grossen Leinwand brachte spätestens «Doctor Strange» (2016).
Bei der Oscarverleihung am 27. März 2022 wurde Benedict Cumberbatch als bester Hauptdarsteller nominiert. Im Neo-Western «The Power of the Dog» spielt er einen fiesen Rancher – dafür gilt er neben Will Smith (53, «King Richard») als einer der Top-Favoriten.
Seine erste Oscar-Nominierung erntete Cumberbatch 2015 für «The Imitation Game».