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Eine Studie bei 250 Schweizer Sozialen Organisationen zeigt, dass ein höherer Grad an unternehmerischer Orientierung mit einer überdurchschnittlichen Zielerreichung einhergeht.
Sozialunternehmen mit einer ausgeprägt unternehmerischen Führung sind erfolgreicher als solche, die weniger stark veränderungs- und marktorientiert ausgerichtet sind, weniger Risiken eingehen, und ihre Mitarbeitenden weniger stark einbeziehen. Das zeigen die Ergebnisse einer Befragung von 257 Sozialen Organisationen aus der ganzen Schweiz, die im Bereich der Integration Wohn-, Arbeits-, Bildungs- oder Beratungsdienstleistungen für Klienten anbieten und sich dabei noch überwiegend über Leistungsverträge oder andere öffentliche Gelder (z. B. Kostengutsprachen) finanzieren. Der Organisationserfolg wurde dabei mit Bezug auf die Stakeholder-zufriedenheit, die Mitarbeiterfluktuation, das Organisationswachstum und die Veränderung in der Marktfinanzierung gemessen. Das letztgenannte Erfolgsmass spielt angesichts knapper werdender öffentlicher Finanzmittel eine zunehmend wichtige Rolle. Die relevanten Erfolgsfaktoren unterscheiden sich dabei je nach Erfolgsmass. Neben einer unternehmerischen Führung spielen auch die Wertekongruenz zwischen der haupt- und der ehrenamtlichen Leitung, die Verankerung der Organisationsstrategie, die organisationsinterne Kommunikation und die Organisationsstruktur eine entscheidende Rolle für die Zielerreichung.
Jonas Baumann-Fuchs und Markus Gmür