Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03617.jsonl.gz/899

Was tut die Schule, wenn jemand COVID-19-positiv ist?
Information an die Eltern und Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der Stadt Bern
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte
Die städtischen Schulen nehmen die Corona-Pandemie sehr ernst. Sie setzen die Vor- gaben der Behörden konsequent um.
Was passiert, wenn Schülerinnen und Schüler in der Schule Anzeichen der Krankheit haben?
Wenn ein Kind in der Schule Anzeichen der Krankheit hat, wird die Lehrperson ihm eine Schutzmaske und ein Blatt mit Informationen geben und es heimschicken. Die Eltern müssen sofort ihrer Ärztin, ihrem Arzt oder einer Gesundheitseinrichtung telefonieren, um zu besprechen, ob ein COVID-19-Test gemacht werden soll. Solange ein Kind zuhause ist, erhält es regelmässig Aufgaben und Aufträge von der Klassenlehrperson. Für die anderen Kinder der Klasse läuft der Unterricht weiter. Die Schule informiert bei einem solchen Verdachtsfall die Klasse nicht.
Was passiert, wenn ein Schulkind oder eine Lehrperson positiv auf COVID-19 getestet wurde?.
Wird eine Schülerin, ein Schüler oder eine Lehrperson positiv getestet, erhalten alle Eltern der betroffenen Klasse von der Schule einen Brief mit Informationen. Die positiv getestete Person muss für mindestens 10 Tage zu Hause in Isolation bleiben. Das Kantonsarztamt wird sich bei der betroffenen Familie resp. der betroffenen Person melden und über das weitere Vorgehen informieren. Für die anderen Kinder der Klasse läuft der Unterricht weiter.
Im Informationsbrief der Schule wird eine Beratungsstelle angegeben, an die sich besorgte Eltern wenden können.
Was passiert, wenn eine Schülerin oder ein Schüler in Quarantäne muss, weil ein Familienmitglied COVID-19-positiv ist?
Alle Kinder mit einem positiv getesteten Familienmitglied im Haushalt müssen in die Quarantäne. Bei diesen Kindern handelt es sich nicht um Verdachtsfälle. Die Quarantäne ist eine Vorsichtsmassnahme, mit der die Übertragungskette unterbrochen werden kann.
Es ist nicht wahrscheinlich, dass das Kind ohne Krankheitszeichen während der Zeit in der Schule schon andere Kinder angesteckt hat. Deshalb werden die Eltern der betroffenen Klasse bei so einem Fall nicht informiert. Solange das Kind zuhause ist, erhält es regelmässig Aufgaben und Aufträge von der Klassenlehrperson. Für die anderen Kinder der Klasse läuft der Unterricht weiter.
Die betroffene Familie wird durch das Kantonsarztamt betreut. Wenn das Kind Krankheitsanzeichen zeigt, wird es getestet. Falls das Kind COVID-19-positiv ist, werden alle Eltern der Klasse informiert (siehe oben).
Bei dieser Gelegenheit möchten wir Ihnen, liebe Eltern, ein grosses Dankeschön aussprechen. Sie haben Ihre Kinder mit allen Ihren Möglichkeiten tatkräftig unterstützt und begleitet. Dadurch sind Schule und Eltern sich nähergekommen.
Was auch immer kommen mag: Wir zählen auf Sie und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit! Wir wünschen Ihnen für die letzten Schulwochen weiterhin viel Kraft und guten Mut und vor allem gute Gesundheit! Sie erhalten noch vor den Sommerferien Informationen, wie es im neuen Schuljahr weitergehen wird.
Freundliche Grüsse
Anna Bütikofer
Leiterin Schulamt
Richard Jakob
Co-Leiter Gesundheitsdienst