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In einer gross angelegten Studie hat die Forschungsstelle Sotomo im Auftrag der Allianz Versicherung ein Mut-Porträt erstellt. Es zeigt auf, was Schweizerinnen und Schweizer unter Mut verstehen, in welchen Situationen sie besonders viel Mut brauchen und welche Persönlichkeiten sie am mutigsten finden.
Was im bisherigen Leben am meisten Mut verlangte
Die Unterschiede zwischen Frau und Mann sind gross. Für Frauen beispielsweise sind eine Trennung, Kinder haben und einen Auslandsaufenthalt die mutigsten Taten. Für Männer sind es die Heirat, Nothilfe leisten und die Selbstständigkeit.
Foto: Keystone
Nelson Mandela, Mutter Teresa und Ueli Steck
Als mutigste Persönlichkeit wurde Nelson Mandela genannt. Auf Platz 2 befindet sich Wilhelm Tell, auf dem 3. Platz Mahatma Gandhi. Auch hier gibt es Unterschiede zwischen Frau und Mann. Während Männer oft Staatschefs, Wirtschaftskapitäne, Abenteurer oder Sportler als mutige Menschen sehen, ist für Frauen eher humanitäres Engagement oder ziviler Ungehorsam besonders mutig.
Wofür fehlte der Mut?
Alleine Reisen, Bungee Sprung und Weiterbildung- das sind die drei meist genannten Punkte, bei denen der Mut der Frauen fehlte. Bei Männern liegt die Beziehung auf dem ersten Platz, gefolgt von Bergsteigen und Sexualfantasien ausleben.