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Sie können, müssen aber nicht, eine Referenzperson unaufgefordert nennen. Geben Sie aber nicht in der Bewerbung an, dass Sie Referenzen haben. Das nützt dem Recruiter nichts und füllt Ihr CV nur unnötig auf.
Wir sind jedoch der Meinung, keine Referenzen in einem Lebenslauf anzugeben. Das nimmt unnötigen Platz weg und ist für die Entscheidung einer Einladung zum Vorstellungsgespräch irrelevant.
Sie können natürlich Namen von Referenzgebern in Ihrem Lebenslauf erwähnen, die über Sie eine Referenzauskunft geben können. Sollte es dann zu einem Vertragsabschluss kommen, und die Unternehmung möchte noch Referenzen über Sie einholen, so haben sie gleich alle Angaben in Ihrem Lebenslauf und müssen nicht noch dich spezifisch danach fragen.
Wenn Sie Referenzpersonen in Ihrer Bewerbung angeben, ist es notwendig, dass Sie Ihre Referenzgeber darüber informieren. Sie müssen allen Referenzgebern die Einwilligung geben, dass sie über eine Referenz geben dürfen. Und dass Sie die Referenzgeber für deine Bewerbung gut auswählen, die auch positiv über Sie berichten können, ist schon fast selbstverständlich. Wählen Sie nicht einen Referenzgeber, der zu weit weg ist und nicht viel über Sie zu erzählen hat. Also wählen Sie nicht einen entfernten Arbeitskollegen in der Unternehmung, mit dem Sie nicht eng zusammengearbeitet haben. Die Referenzperson sollte über Ihre Arbeitseinstellung, Arbeitsweise etc. Bescheid wissen. Vorgesetzte machen sich immer gut als Referenzgeber. Sollte die Beziehung zu einem Vorgesetzten nicht die Beste sein, so geben als Minimum einen nahen Teamkollegen als Referenz an.
Zu der Anzahl der Referenzen, die Sie gerne angeben wollen, sind zwei genug, drei wären besser. So kann Ihr potenzieller Arbeitgeber selber wählen, bei wem es welche Informationen einholen will.
Was machen Sie mit den Referenzangaben in Ihrem Lebenslauf, wenn Sie noch in ungekündigter Anstellung sind? Versuche Sie einen ehemaligen Vorgesetzten bei der vorhergehenden Stelle zu fragen, ob er oder sie bereit ist, Ihnen eine gute Referenz abzugeben. Im Fall, dass dies nicht möglich ist, kann allenfalls auch ein aktueller Teamkollege, der eingeweiht ist, als Referenzperson angegeben werden. Und wenn das nicht möglich ist, fragen Sie ehemalige Kunden nach, ob sie dir als Referenz zur Verfügung stehen würden.
Wichtig für Sie zu wissen ist, dass ehemalige Arbeitgeber ohne dein Einverständnis keine Referenzauskunft geben dürfen. Wenn Sie jedoch direkt im Lebenslauf Referenzen angeben, dann geht die Unternehmung davon aus, dass du die Referenzpersonen informiert hast. Jedoch Fragen in der Praxis HR Fachleute oder Rekrutier immer nochmals schnell nach, ob sie den Herrn oder die Frau XY für eine Referenz anrufen können.
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