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Das IOC hat eine Reform der Agenda 2020 und damit die Weiterentwicklung der Bewerbung um Sommer- und Winterspiele beschlossen. Mehr Dialog, mehr Flexibilität und die Möglichkeit, dass eine ganze Region, mehrere Städte oder Länder kandidieren können, sind die Kernpunkte eines Beschlusses der IOC-Session in Lausanne.
Ebenso sollen Doppelvergaben wie 2024 an Paris und 2028 an Los Angeles möglich sein sowie Umfragen über die Unterstützung der Bevölkerung für potenzielle Olympia-Bewerber vor der Kandidatur gefördert werden.
Grundlage dieses IOC-Entscheids waren die Vorschläge einer Kommission unter dem Vorsitz des Australiers John Coates. Dazu gehört auch, dass das IOC beim Zeitpunkt der Wahl eines Gastgebers flexibler sein will und ihn nicht wie bislang immer sieben Jahre vor den Spielen wählt. Ausserdem sollen zwei ständige Kommissionen für zukünftige Olympia-Gastgeber - je eine für Sommer- und Winterspiele - geschaffen werden. Sie sollen Kandidaten bewerten und im Bewerbungsprozess begleiten.
«Wir wollen zu viele Verlierer vermeiden», sagte Coates. Die Reformagenda 2020 war 2014 verabschiedet worden. Für IOC-Präsident Thomas Bach ist es die "Evolution nach der Revolution" der Agenda.