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Japan: Shika-1 wieder in Betrieb
Die japanische Sicherheitsbehörde Nuclear and Industrial Safety Agency (Nisa) hatte Shika-1 im März 2007 vom Netz nehmen lassen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Betreiberin des Kernkraftwerks, die Hokuriku Electric Power Company (Hepco), ein Ereignis nicht pflichtgemäss der Behörde gemeldet hatte. Der Zwischenfall hatte sich bereits am 18. Juni 1999 ereignet, wurde den Behörden jedoch erst Mitte März 2007 gemeldet. Die Nisa klassierte daraufhin den Zwischenfall, der ohne Folgen für Mensch, Umwelt und Einrichtungen geblieben war, «wegen mangelnder Sicherheitskultur» auf die Stufe 2 der siebenstufigen internationalen Störfallbewertungsskala für Kernanlagen (Ines).
Vor dem Hintergrund des schweren Erdbebens vom 16. Juli 2007 vor der Westküste Japans hatte die Hepco freiwillige Nachrüstungen an beiden Blöcken vorgenommen, um die Sicherheitsmargen bei Erdbeben weiter zu erhöhen.