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Dojo
Die Karate - Kunst lernt man im Dojo. Dieses Wort besteht aus zwei Teilen, welche "Weg" und "Ort" bedeuten:
Der Weg weist auf das philosophische Training hin, dem die körperlichen Aktivitäten dazu dienen, das innere Wissen über das Funktionieren der Welt zu erlangen. Ort bedeutet ein besonderer Raum, der sich von anderen unterscheidet und für einen bestimmten Weg vorgesehen ist.
Beim Eintreten und Verlassen des Dojos verneigt man sich. Dies heisst Rei, bedeutet Opfer und stellt symbolisch die Bereitschaft dar, sein Nichtwissen dem Wissen und Lernen zu opfern. Der Kern des Dojo ist sein Sensei. Der Sensei ist nicht ein Lehrer im herkömmlichen Sinne. Er unterstützt die Entwicklung seiner Schüler. Der Sensei hat lange und hart geübt, viel entbehrt und erfahren, um die Stufe zu erreichen auf der er sich jetzt befindet. Mit viel Achtung und Demut sollte man sich deshalb an ihn wenden. Wir begreifen das Dojo als fruchtbaren Acker (ohnmächtiger Geist) wo Saat gesetzt wird (Sensei). Daraus wächst eine Blume, Saat und Feld. So wie sich die Blumen vermehren, weist der Sensei anderen den Weg.
Die älteren Schüler nennen sich Sempai und werden als Schüler des Sensei geachtet. Die Sempai übernehmen einen Teil der Arbeit, denn sie helfen und zeigen vor, wenn der Sensei nicht dazu kommt.