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Pestwurz
Neben den Hauptanwendungsgebieten Migräne und Heuschnupfen wird die Pestwurz auch bei Husten, Asthma sowie Magenschmerzen verwendet.
- Der Vorteil der Heilpflanze bei Heuschnupfen liegt vor allem darin, dass weniger Müdigkeit auftritt, als bei der Einnahme von Antihistaminika.
- Außerdem kann Pestwurz die Produktion von Entzündungsstoffen wie Histamin hemmen. Dies wurde in einer Schweizer Studie von Andreas Schapowal bestätigt.
- Die Inhaltsstoffe der Pestwurz wirken entspannend auf Muskeln und haben einen schmerzstillenden Effekt. Daher wird Pflanzenextrakt zur Behandlung von Migräne und Muskelspasmen eingesetzt.
- Die Wirkstoffe lösen Krämpfe in den Verdauungsorganen. Auch Periodenkrämpfe lassen sich mildern.
- Bei Migräne Entkrampfen bei der Einnahme die Blutgefäße im Gehirn und mindern so den Schmerz. Zur Prophylaxe wird die Pestwurz über eine längere Zeitspanne eingenommen und nicht erst bei einem akuten Migräneschub.
- Studien bezüglich der Wirksamkeit bei Asthma sind noch nicht final abgeschlossen. Es wurden nach der Behandlung mit Pestwurz jedoch erkennbare Rückgänge der Asthmaattacken beobachtet.