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Das Bundesamt für Statistik untersuchte die finanziellen und gesellschaftlichen Unterschiede innerhalb des Schweizer Mittelstandes. Das Resultat: Es bestehen bisweilen grosse Differenzen.
BFS Bericht: Link
Das Bundesamt für Statistik untersuchte die finanziellen und gesellschaftlichen Unterschiede innerhalb des Schweizer Mittelstandes. Das Resultat: Es bestehen bisweilen grosse Differenzen.
BFS Bericht: Link
Der neue Verteilungsbericht des SGB stellt Bemerkenswertes fest: Die tiefen Löhne stiegen zwar, wurden jedoch durch höhere Steuern und Abgaben wieder kompensiert. Des Weiteren haben die höchsten Einkommen von Steuersenkungen profitiert. Ein Artikel der NZZ relativiert die Ergebnisse des Berichts. SRF greift dieselbe Thematik auf und verdeutlicht die Ergebnisse des SGB-Berichts anhand von Grafiken.
Während in den meisten Ländern die ökonomische Ungleichheit seit 1980 zugenommen hat, so hat die Ungleichheit global abgenommen. Die zitierte Studie lässt offen, in welche Richtung sich die Trends entwickeln werden.
Artikel NZZ: Link
Das BFS publizierte die Ergebnisse einer Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen in der Schweiz. Neben anderen Erkenntnissen wird vor allem auf den vergleichsweise hohen Lebensstandard, die geringe Einkommensungleichheit und das Ausmass der Armut fokussiert.
UNICEF veröffentlichte einen Bericht zur Ungleichheit zwischen Kindern. Das Fazit: Die Lücke zwischen den untersten 10 Prozent der Kinder und dem Durchschnitt ist in den meisten Staaten gleich geblieben oder gar grösser geworden. Die Schweiz schneidet im internationalen Vergleich ausserordentlich gut ab.
Das Bundesamt für Statistik untersuchte die Entwicklung der mittleren Einkommensgruppe. Die Haupterkenntnisse: Der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe liegt im Zeitraum von 1998 bis 2013 bei 56,8% bis 61,3% der Gesamtbevölkerung und ist weitgehend stabil.
Laut der Hilfsorganisation Oxfam besitzen die reichsten 62 Menschen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung. Weltweit hat die Ungleichheitskrise einen Höhepunkt erreicht. Die ungenügende Besteuerung von sehr grossen Vermögen spiele dabei eine zentrale Rolle.
Laut einer aktuellen Veröffentlichung der OECD nimmt die Einkommensungleichheit zu. Damit wächst die Sorge, dass die Kluft zwischen Arm und Reich nicht nur dem Einzelnen schadet, sondern auch ganzen Gesellschaften und Volkswirtschaften. Die aktuelle Veröffentlichung der „OECD Insights“-Reihe „Income Inequality: The Gap between Rich and Poor” erklärt Begriffe aus der Ungleichheitsdebatte, zeigt Trends und Unterschiede zwischen den Ländern auf und beleuchtet die Ursachen für Einkommensungleichheit und ihre Folgen.
Laut Bundesamt für Statistik haben die Unterschiede zwischen den höchsten und den niedrigsten Löhnen von 2012 auf 2014 abgenommen. Entsprechend melden die Medien die Lohnschere schliesse sich wieder ein wenig (der Bund). Die Ergebnisse überraschen (NZZ). Sie werden jedoch auch in Frage gestellt (infosperber).
Die Credit Suisse publizierte ihren Global Wealth Report für 2015. Haupterkenntnisse sind, dass das weltweite Vermögen 2015 leicht abgenommen hat, die zugrunde liegenden Trends jedoch positiv sind. Des Weiteren habe sich die Vermögensungleichheit verstärkt.
Ursina Kuhn und Christian Suter untersuchen die Entwicklung der Einkommensungleichheit in der Schweiz anhand von acht unterschiedliche Datenquellen. Die Studie zeigt, dass die Einkommensungleichheit im Jahre 2012 ähnlich hoch war wie zu Beginn der 1990er Jahre. Zwischen diesen zwei Zeitpunkten verlief die Einkommensungleichheit parallel zur wirtschaftlichen Konjunktur.
BAKBasel veröffentlichte einen Verteilungsmonitor, welcher die Einkommensverteilung der Schweiz schätzt und deren Veränderungen über die Zeit aufzeigt. Ein Artikel des Tagesanzeigers greift die Thematik auf und schliesst, dass sich die Lohnschere über den Zeitraum von 2007 bis 2012 eher schliesst.
Die OECD Bericht mit dem Titel “All on board: Making Inclusive Growth Happen” beschreibt, weshalb soziale Ungleichheit negative Wirkungen hat. Der Publikation zufolge hindert Ungleichheit das Wirtschaftswachstum und untergräbt das Wohl der Menschen. Die Autoren schlagen Lösungen vor, wie Wirtschaftswachstum geteilt werden kann.
Bericht der OECD: Hier geht es zum Beitrag
Eine Studie der Berner Fachhochschule und der Universität Bern beschreibt, wie Erbschaften im Kanton Bern verteilt sind. Bei Erbschaften über einer Million ergibt sich folgendes Resultat: höhere Einkommensgruppen und ältere Menschen erben mit einer höheren Wahrscheinlichkeit solche Beträge.
Der Statistische Sozialbericht 2015 des BFS gibt Aufschluss darüber, wie sich die Familienformen, Ausgrenzungsrisiken und andere strukturelle Faktoren über die Zeit verändern. Insbesondere wird auf die Abdeckung der sozialen Risiken eingegangen: Der Bericht kommt zum Schluss, dass das System der sozialen Sicherheit die Risiken mehrheitlich abdeckt.
Der Sozialbericht der OECD zeigt, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich öffnet weil unter anderem das wirtschaftliche Wachstum höheren Einkommensgruppen zugute kommt. Die Autoren zeigen auf, wo politische Schritte nötig sind. DerBund nimmt die Aussagen des Berichts auf und führt aus, inwiefern Ungleichheit der Wirtschaft schadet.
Eine neuere Untersuchung von zwei Wissenschaftler geht davon aus, dass nur die wahrgenommene Ungleichheit zählt und die absoluten Unterschiede keine Rolle spielen. Den Ergebnissen der Studie sei nicht vollständig zu glauben, so die Aussage der Tageszeitung derBund.
Eine Studie, welche vom Nationalrat in Auftrag gegeben wurde, zeigt: Dem Mittelstand in der Schweiz geht es nicht so schlecht, wie viele politische Aktuere behaupten. Die mittleren Einkommen wuchsen in den letzten Jahren am stärksten, steigende Krankenkassenprämien und teuerere Lebensmittel-Warenkörbe belasten jedoch das Budget, so die Studie.
Artikel derBund: Hier geht es zum Beitrag
Mitteilung Bundesverwaltung: Hier geht es zum Beitrag
Bericht der Bundesverwaltung zum Postulat: Hier geht es zum Beitrag
Hintergrundstudie Bundesverwaltung: Hier geht es zum Beitrag
Im Rahmen der Abstimmung zu einer möglichen Einführung der Erbschaftssteuer publizierte die Universität Lausanne eine aktuelle Studie zu den Erben in der Schweiz. Nach den Autoren wird deutlich mehr vererbt als bisher angenommen wurde.