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Tesla machte im dritten Quartal 2018 vier Prozent Gewinn. Die Halbierung eines bislang in den USA gewährten Steuervorteils von 7500 US-Dollar verteuert den Verkaufspreis unter der Regierung von Donald Trump trotz Ankündigung und in die Wege geleiteter Auffangmassnahmen um rund 1.875 US-Dollar. Der US-Bundesstaat Kalifornien gewährt Käufern der Elektromodelle auf eigene Initiative immer noch 2500 US-Dollar, Colorado sogar bis zu 5000 US-Dollar Steuernachlass.
Musk bezeichnet 2018 trotzdem als das bislang erfolgreichste Jahr in der Geschichte von Tesla. Allein im zurückliegenden Quartal seien fast so viele Autos ausgeliefert worden wie in allen früheren Jahren von Teslas zusammen. Wermutstropfen, so Musk: „Unsere Autos, Batterien und Solarprodukte müssen mit fossilen Brennstoffen wettbewerbsfähig gemacht werden. Obwohl wir große Fortschritte gemacht haben, sind unsere Produkte für die meisten Menschen immer noch zu teuer“. Tesla produziere erst seit rund einem Jahrzehnt Autos und sehe sich mit einer massiven, mit verdeckten Karten ausgetragenen Wettbewerbssituation konfrontiert. Musk: „Effekt ist, dass Tesla viel härter arbeiten muss als andere Hersteller, um zu überleben und gleichzeitig erschwingliche, nachhaltige Produkte herzustellen“. Derzeit ist das erschwinglichstes Modell der Mittelklasse (Modell 3, 400 km Reichweite) in den Vereinigten Staaten für 44.000 US-Dollar zu haben.
Tesla sei zwar im Vorjahr um 30 Prozent gewachsen, habe aber aufgrund vorhersehbar etwas niedriger ausfallender Zahlen im vierten Quartal 2018 keine andere Wahl, als die Zahl der Vollzeitmitarbeiter um etwa 7% zu reduzieren. Die Produktionsrate von Modell 3 soll indessen erhöht und in den kommenden Monaten Verbesserungen in der Fertigungstechnik vorgenommen werden. Angestrebt wird ein Preis beim Modell 3 mit Standard-Innenausstattung von 35.000 US-Dollar.