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Es gibt neben den Symptomen, durch die sich der Mangel eines bestimmten Vitamins äussert, auch eine Reihe von Krankheiten, die einen Vitaminmangel als Ursache haben. Die Vitaminmangelkrankheit wird auch als Avitaminose oder Hypovitaminose bezeichnet. Vitaminmangelkrankheiten haben meistens eher unspezifische Symptome, bevor sie sich vollständig manifestieren.
Unter einer Avitaminose versteht man einen schweren Mangel von einem oder mehreren Vitaminen im Körper. Sie kann durch eine mangelnde Aufnahme von Vitaminen über die Ernährung auftreten. Eine weitere Ursache ist die Störung der Aufnahme im Verdauungstrakt. Dies passiert beispielsweise dann, wenn jemand zwar genügend Vitamine über die Nahrung zu sich nimmt, diese aber nicht in ausreichendem Masse verdaut werden können. Dies kann nach einer operativen Entfernung von Teilen des Darms oder einer zerstörten Darmflora, etwa durch die Einnahme von Antibiotika, geschehen. Darüber hinaus ist eine gestörte Verwertung bestimmter Vitamin-Vorstufen in die aktive Form des Vitamins eine weitere Ursache einer Vitaminmangelkrankheit. Beispielsweise wird Vitamin A in den meisten Fällen durch die Vorstufe Beta Carotin aufgenommen. Erst der Körper wandelt dieses Provitamin in Vitamin A um. Gelingt dies nicht, so kann auch dies eine Avitaminose verursachen. Die bekanntesten Vitaminmangelkrankheiten sind Skorbut, bei dem Betroffene einen Mangel von Vitamin C aufweisen, und die Rachitis, die durch einen Mangel an Vitamin D ausgelöst wird. Übrigens: Hypovitaminose ist eine andere Bezeichnung für die Resorptionsstörung.
Zu einer Krankheit kommt es in der Regel erst nach einem längerfristigen Mangel des Vitamins. Die unzureichende Aufnahme des jeweiligen Vitamins über die Nahrung wird zunächst nur als Mangel definiert. Genauer gesagt, spricht man dann von einem primären Mangel.
Die Vitaminmangelkrankheit kann auch dann entstehen, wenn über die Nahrung genügend Vitamine zugeführt werden. Ist die Ursache nicht in der Ernährung zu finden, so spricht man von einem sekundären Mangel. Ist eine eher ungesunde Ernährung mit wenig Obst und Gemüse die Ursache, so ist der Vitaminmangel hingegen primär. Wird hingegen über die Lebensmittel genügend Vitamin aufgenommen, die Aufnahme jedoch durch eine Stoffwechselstörung oder ähnliches blockiert, so ist der Vitaminmangel sekundär. Darüber hinaus kann der Mangel auch eine Folge von ungesunden Lebensgewohnheiten, wie beispielsweise Rauchen oder Alkoholkonsum, sein.
Die typischen Vitaminmangelerkrankungen sind:
Bevor es zu einer solchen Erkrankung wie der oben genannten oder auch zu anderen Krankheitsbildern wie beispielsweise Diabetes kommt, macht sich der Vitaminmangel oft in Form von kleineren Beschwerden bemerkbar. Vitamine sind nicht nur für Organe, Knochen und Gelenke wichtig, sondern auch für unser Wohlbefinden. Eine medizinische Behandlung suchen wir meist erst auf, wenn wir uns nicht mehr wohl oder gar nicht mehr leistungsfähig fühlen. Zum Zweck der Gesundheitserhaltung solltest du jedoch schon früher auf deinen Körper achten, um Folgen eines Vitaminmangels vorzubeugen. Symptome bei einem leichten Vitaminmangel sind etwa:
Die meisten Vitamine stecken in Obst und Gemüse. Doch auch Getreideprodukte, Vollkorn und gesunde Öle gehören zu einem gesunden Lebensstil. Wichtig für die ausreichende Aufnahme von Vitaminen ist die Vielfalt deiner Ernährung. Hier gilt die Regel: je bunter, desto besser. Die Farben der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten stehen nämlich oft für ein ganz bestimmtes Vitamin. Wenn du somit viel Varianz in deiner Ernährung hast, so hast du auch Vielfalt in den Vitaminen und nimmst sehr wahrscheinlich genügend Vitalstoffe auf. Achte zudem darauf, dass manche Vitamine fettlöslich sind, etwa das wichtige Beta Carotin als Vorstufe von Vitamin A. Achte also darauf, Obst und Gemüse, das in diese Kategorie gehört, immer mit ein wenig Fett aufzunehmen.
Veganismus liegt im Trend: Immer mehr Menschen entschliessen sich, aus den unterschiedlichsten Gründen, für eine vegane Lebensweise. Für die meisten geht es um mehr als nur eine Umstellung der Ernährung. Sie verzichten in der Folge nicht nur auf alle tierischen Nahrungsmittel, sondern achten etwa auch bei Kosmetikprodukten darauf, woraus diese sind und dass diese ohne Tierversuche hergestellt wurden. Was genau unter veganer Ernährung zu verstehen ist, worin der Unterschied zwischen einem Vegetarier und einem Veganer liegt, worin die Vor- und Nachteile liegen und worauf du besonders achten solltest, wenn du dich für eine vegane Ernährung entscheidest, erfährst du hier.
Um Gewicht zu reduzieren, ziehen viele Menschen eine kohlenhydratarme Ernährung anderen Ernährungsformen vor. Sie greifen dafür verstärkt auf Lebensmittel zurück, die sehr viel Eiweiss und Fett und dafür wenige Kohlenhydrate enthalten. Doch ist eine kohlenhydratarme Ernährung überhaupt gesund? Und unterstützt eine solche Ernährungsform tatsächlich das Abnehmen? Diese und weitere Fragen beantwortet dir der folgende Artikel.
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Wer sich mit gesunder Ernährung und Muskelaufbau auseinandersetzt, der kommt am Thema „essentielle Aminosäuren“ nicht vorbei. Dabei handelt es sich um Eiweissverbindungen, die für den Körper sehr wichtige Funktionen erfüllen. Essentielle Aminosäuren sind daher lebensnotwendig und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Wie essentielle Aminosäuren im Organismus wirken, welche es gibt und was du sonst noch beachten musst, erfährst du in diesem Artikel.
Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronische Erkrankung, die den Zuckerstoffwechsel betrifft. Sie wird umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt. Erwachsene und Kinder können von Diabetes betroffen sein und an einem Insulinmangel und einer Insulinresistenz leiden. Diabetes mellitus Typ 2 ist nicht heilbar. Mit einem gesunden Lebensstil lässt sich die Erkrankung jedoch managen. Medikamente und eine Insulintherapie kommen bei schweren Fällen zum Einsatz. Erfahre hier, wie du Diabetes mellitus Typ 2 erkennst, welche Ernährung für Diabetiker geeignet ist und welche Behandlungsoptionen es gibt.
Wenn du zum ersten Mal mit der Diagnose Histaminintoleranz konfrontiert bist, wird es dir vielleicht seltsam vorkommen: Eine histaminfreie Ernährung gibt es tatsächlich nicht. Histamin ist kein Allergen wie beispielsweise Weizenprotein und auch kein Nahrungsmittelinhaltsstoff wie Fructose (Fruchtzucker), dessen Gehalt in Obst und Gemüse ein Labor messen könnte. Histamin entsteht durch Stoffwechselvorgänge in allen organischen Produkten. Es ist das Ergebnis jedes Reifungsprozesses und seine Menge ist deshalb kaum zu bestimmen. Das Ziel einer entsprechenden Diät ist also keine hinstaminfreie Ernährung, denn diese ist unmöglich. Du kannst dich aber möglichst histaminarm ernähren und Lebensmittel, die besonders viel Histamin enthalten, vermeiden.