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Nachdem die russische 8. Feldarmee und das 2. Korps der “Volksrepublik” Lugansk die ganze Provinz Lugansk besetzt hatten, verrieten Präsident Putin und Minister Shoigu Details der Operation gegen Sewerodonezk und Lysychansk. Sie hatten die oberste Militärführung am Tag des Frontdurchbruchs zu einem Rapport aufgeboten.
- Putin hob “den Mut und die Tapferkeit” der Feldarmee und des Lugansker Korps hervor. Beteiligt war zudem das Akhmat-Regiment des Tschetschenenchefs Kadyrow.
- Shoigu sprach zur Schlacht um Lysychansk von drei Hauptachsen, die er von Nordosten (Sewerodonezk), Nordwesten und Südwesten (Popasna und Bakhmut) aus ansetzte. Der Widerstand in der Raffinerie- und Industriestadt sei endgültig gebrochen.
- Putin teilte mit: Die 8. Feldarmee und das Lugansker 2. Korps müssten nun rekuperieren. An ihre Stelle träten Armeen der Militärbezirke West und Ost.
Staffelwechsel
- Shoigus drei Achsen entsprechen den vier Achsen, von denen die Frontkommandanten gesprochen hatten. Der Minister fasst die beiden Stossrichtungen von Popasna und Bakhmut zu einer Achse zusammen.
- Die 8. Feldarmee gehört zum Militärbezirk Süd mit HQ in Rostow am Don. Der Übergang zu Verbänden der Bezirke West (St. Petersburg, offiziell Leningrad) und Ost (Khabarovsk fast am Pazifik) kommt dem klassischen Staffelwechsel gleich. Frische Truppen übernehmen die Front, abgekämpfte Formation rekuperieren, werden personell neu alimentiert und erhalten intakte Waffen für zerstörte.