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Genetisches Matching oder Genetischer Kompatibilitätstest (GKT)
Die Planung und die Vorbeugung sind unverzichtbar, wenn die Weitervererbung von genetischen Krankheiten vermieden werden soll.
Was versteht man darunter?
Worin besteht der Test?
Was ermöglicht das Genetische Matching?
Es werden zwei Arten der Vererbung unterschieden:
- Autosomal-dominanter Erbgang: In diesem Fall manifestiert sich die Krankheit, obwohl wir nur ein verändertes Genpaar geerbt haben, sei es von der Mutter oder vom Vater.
- Autosomal rezessiver Erbgang: Um die Krankheit zu entwickeln, müssen beide veränderten Genpaare vom Vater und von der Mutter vererbt werden.
Wird nur ein verändertes Paar eines Gens mit rezessivem Erbgang vererbt, wird die Person die Krankheit nicht entwickeln, sondern nur Träger (gesund) sein, wobei sie aber auch die Mutation an ihre Nachkommen weitergeben kann.
Bei der Befruchtung der Keimzellen von Menschen, die Träger derselben Mutation sind, besteht eine 25-prozentige Chance, ein Kind mit der entsprechenden Krankheit zu bekommen.
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