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Neben Bildung und Ernährungssicherheit gehören Dezentralisierung und Lokalverwaltung zu den Schwerpunkten der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Burkina Faso. Die Schweiz beteiligt sich mit anderen Geberländern am Fonds, den das UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP) für die nationale unabhängige Wahlkommission (Commission Electorale Nationale Indépendante, CENI) eingerichtet hat. Diese Kommission ist mit der Organisation der Wahlen betraut. Der Beitrag der Schweiz beläuft sich auf 2 Mio. CHF.
Die Schweiz unterstützt zudem verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen mit direkten Aktionen, um die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am politischen Leben zu fördern. Dabei werden Genderfragen besonders berücksichtigt. Abgesehen von Bemühungen zur Sensibilisierung der Wählerinnen wird die Mitwirkung von Frauen im Wahlprozess gefördert, sei dies nun in der Administration, in Wahlbüros oder in Wahlkommissionen.
Burkina Faso gehört zu den zehn am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Die Bevölkerung des Nachbarlands von Mali ist in starkem Wachstum begriffen. Über 70% der Bevölkerung sind Analphabeten und verfügen im Allgemeinen über keine Zivilstandsurkunden. Unter dieser Voraussetzungen bildet die Durchführung von transparenten und fairen Wahlen eine grosse Herausforderung.