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Psychopathologisches Notizbuch
Zeichnungen und Gouachen 1948–1950
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Ein Inventar von Karel Appels Bildwelt: Die Zeichnungen und Gouachen, die 1950 als Reaktion auf den Internationalen Psychiatriekongress in Paris entstanden, sind ein Schlüssel zum Schaffen des Künstlers.
1. Auflage, 1997
Gebunden
200 Seiten, 132 farbige Abbildungen
24.5 x 34 cm
ISBN 978-3-906127-52-1
Erschienen im Verlag Gachnang & Springer
Der holländische Maler, Bildhauer und Poet Karel Appel gründete 1948 in Paris u.a. mit Asger Jorn die progressive Künstlergruppe CoBrA, wobei der Name aus den Anfangsbuchstaben der Städte Copenhagen, Brüssel und Amsterdam gebildet ist, aus denen die Gründungsmitglieder stammten. Appel schuf ein umfangreiches Werk aus abstrakt-expressiven Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen.
Das Psychopathologische Notizbuch, das Appel nach dem Internationalen Psychiatrie-Kongresses von 1950 erarbeitete, präsentiert 132 Zeichnungen und Gouachen aus den Jahren 1948–1950. Der Künstler zeichnete und malte direkt in ein zur Ausstellung erschienenes Textheft oder überklebte die Seiten mit bereits bestehenden Zeichnungen. Ein einzigartiges Dokument der Avantgarde-Kunst des 20. Jahrhunderts.
«Die psychopathologischen Gesichter und Gestalten sind vielleicht das ursprünglichste, elementarste, was Appel jemals geschaffen hat. Im Psychopathologischen Notizbuch bearbeitet er sie wieder und wieder, bis er sie nicht weiter reduzieren kann. Das Notizbuch ist ein bemerkenswertes Beispiel für einen anhaltenden kreativen Prozess.» Donald Kuspit