Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03337.jsonl.gz/546

SI online: Xenia Tchoumitcheva, Sie ergatterten sich eine Filmrolle an der Seite von Superstar Eva Longoria.
Xenia Tchoumitcheva: Ja, das ist wahnsinnig aufregend. In «Without Men» spiele ich ein Cabaret-Mädchen namens Nadja, die sich darüber beschwert, dass sie keine Kunden mehr hat. Ich wende mich an die Besitzerin, die mich daraufhin beruhigt. Die Szene ist lustig.
Wie bekamen Sie diese Rolle?
Ich kenne die Regisseurin Gabriela Tagliavini. Sie kommt ursprünglich aus dem Tessin, wurde dadurch auf mich aufmerksam und fragte mich an. Ich hatte Glück.
Sprachen Sie auf Englisch oder Italienisch?
Auf Englisch natürlich. Mein italienischer Akzent störte sie nicht, da es gut zu dieser Szene und zu meiner Rolle passte. Zudem konnte ich spontan sprechen. Gabriela Tagliavini sagt dir zwar, was die Aussage deines Textes sein muss, aber du musst nicht genau ihre Worte auswendig lernen. Es geht darum, dass du deine Gefühle zum Ausdruck bringst und auf die anderen Charaktere reagierst.
Wenn Sie keine Drehbücher auswendig lernen mussten, wie haben Sie sich vorbereitet?
Nicht speziell. Ich besuche seit zwei Jahren Theaterkurse in der Schweiz und habe jetzt sogar einen Privatlehrer, der mich in die Schauspielerei einführt. Mehr musste ich nicht machen.
Die Rolle in «Without Men» hat grossen Spass gemacht, trotzdem will ich nicht unbedingt Schauspielerin werden. Viel lieber kümmere ich mich um meine Projekte in Europa. Ich würde mir hier gerne einen Namen als Moderatorin machen. Der Bereich Wirtschaft interessiert mich durch mein Studium sehr - ein Job als Wirtschaftsmoderatorin wäre fantastisch! Ich brauche etwas, das meinen Intellekt stimuliert.
Erzählen Sie uns trotzdem von Ihrer Zeit mit Eva Longoria und Christina Slater.
Er war leider an dem Tag, als ich drehte, nicht da. Aber Eva ist supercool! Sie war extrem freundlich zu mir und sie arbeitet wirklich hart. Am Abend musste sie eine Szene in einem kalten Fluss drehen. Eva machte keine Probleme, sie stand stundenlang im Wasser und lächelte. Sie verdient ihren Erfolg wirklich.
Wie geht es jetzt weiter bei Ihnen?
Ich gehe nächstens in die Toscana, dann nach Zürich, Bern, Grenchen, London und wieder nach Amerika. (lacht) Ich habe viele verschiedene Angebote. Längerfristig muss ich mir Gedanken machen, in welche Richtung ich mich weiterentwickeln möchte: Zurzeit arbeite ich als Model, Schauspielerin, DJ, Moderatorin, Schauspielerin. Das gefällt mir zwar, aber ich muss irgendwie eine Linie finden, ich muss festlegen, was ich in meinem Leben machen will.