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Die Geschichte
Tupperware und seine Geschichte
Tupperware wurde vom amerikanischen Chemiker Earl. S. Tupper gegründet. Er entwickelte ein Verfahren das ermöglichte, Polyäthylen mit hoher Präzision zu formen. Dank seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften wird dieser bewährte Werkstoff im Haushalt und im täglichen Gebrauch anderen Materialien vorgezogen. Der grosse Erfolg von Tupperware ist auf diese innovative Bearbeitungsart zurückzuführen.
Polyäthylen ist dank geringem Gewicht, Widerstandsfähigkeit und Geruchlosigkeit das idea1e Material zum Aufbewahren von Lebensmitteln. Geschmack und Frische bleiben in Po1yäthylen-Behältern lange erhalten und die Hygiene ist gewährleistet.
Tupperware-Produkte eröffnen hier gänzlich neue Perspektiven.
Earl S. Tupper gründete die "Tupperware Corporation" im Jahre 1944. Erst bei Kriegsende konnte er jedoch die Produktion aufnehmen und fabrizierte die ersten runden Lebensmittel-Behälter mit hermetisch schliessenden Deckeln: die sogenannten "Wonderbowls". Dabei liess er sich vom Deckel einer Farbdose inspirieren, den er umgekehrt aufsetzte. Damit läutete er eine Revolution in den Küchen auf der ganzen Welt ein, die sich bis heute fortsetzt.
Seine Erfindung entsprach den damaligen Bedürfnissen und ergänzte in idealer Weise andere, wichtige Entwicklungen in Küche und Haushalt jener Zeit. 1939 präsentierte General Electric den ersten Kühlschrank und Tiefkühler, 1940 den Geschirrspü1er, gefolgt vom Waschautomaten sowie von einer ganzen Reihe anderer nützlicher Haushaltmaschinen. Diese neuen Geräte führten zum Bedarf neuer Behälter für die Aufbewahrung und Kühlung von Lebensmitteln. Mit den Polyäthylen-Behältern fand Earl S. Tupper als erster eine Antwort auf diese Bedürfnisse.
Überzeugt von der Qualität seiner Erzeugnisse, versah er sie mit einer uneingeschränkten Garantie. An dieser aussergewöhnlichen Massnahme hält Tupperware auch heute noch fest. Produkte, die einen Fabrikations- oder Materialfehler aufweisen, werden jederzeit ersetzt.
Earl S. Tupper begann seine Erzeugnisse durch den Einzelhandel zu vertreiben. Da die Vorzüge der "Wonderbowl" und die Überlegenheit des Verschluss-Systems erklärt und vorgeführt werden müssen, konnte der Einzelhandel diesen Anforderungen nicht gerecht werden. Deshalb entschloss sich Earl S. Tupper gemeinsam mit Brownie Wise, Vizepräsidentin von Tupperware, die Produkte 1951 im Direktverkauf zu vertreiben.
Es entstanden die berühmten Tupperware-Vorführungen, die noch heute den Erfolg von Tupperware ausmachen.
Heute ist Tupperware ein eigenständiges Unternehmen, dessen Aktien seit Juni 1996 an der New Yorker Börse kotiert sind.