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Wenn für ein Produkt, für dessen Herstellung eine gewisse Zahl von Arbeitsstunden nötig ist, im Markt mehr bezahlt werden muss, weil Löhne angehoben werden (z. B. wegen Kostensteigerung durch Minimallöhne), ergibt sich eine höhere monetäre Arbeitsproduktivität. Selbstverständlich suchen die Abnehmer der Produkte nach kostengünstigeren Alternativen. Wenn aber das Lohnniveau in vielen Bereichen gleichzeitig angehoben wird (Minimallohn), ist ein Ausweichen schwierig, insbesondere für Tätigkeiten, die nicht ins Ausland verlagert werden können, und es besteht die Chance, den Anteil der unteren Lohneinkommen auf Kosten von Gewinnen und der oberen Lohneinkommen zu erhöhen. Gleichzeitig kurbeln die relativ hohen Konsumausgaben der Minimallohnempfänger die Konjunktur wieder an, was die Verdienstmöglichkeiten aller wieder erhöht.