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Schnell den Freund fragen, ob er heute Nachmittag auf den Fussballplatz kommt? Natürlich per Telefon. Das ist heute selbstverständlich und doch ein kleines Wunder: Denn wie schaffen es die Worte vom Mikrofon des Telefonhörers durch das enge Kabel zum Freund? Die Stimme ist eine Ansammlung von Schallwellen, erzeugt durch Schwingungen. Ähnlich einer Gitarrensaite. Im Mikrofon des Telefonhörers werden die Schallwellen in nicht hörbare elektrische Signale umgewandelt. Diese fliessen durch das Telefonkabel zum Apparat des Empfängers, wo die Signale dann im Hörer in die Schallwellen der Stimme zurückverwandelt werden.
Auch beim Handy wird die Stimme zuerst in einen Code zerlegt. Über die eingebaute Antenne werden die Signale zur nächsten Basisstation gesendet. Diese gibt sie weiter an eine Vermittlungsstelle. Die erkennt, ob der Empfänger zu Hause am Telefon wartet oder wo er unterwegs ist. Im zweiten Fall sucht sie die Empfangssignale des Handys und bestimmt so den Aufenthaltsort im Mobilfunknetz. Anhand der am nächsten gelegenen Antenne, welche die Signale des Handys gerade empfängt.
Das günstigste Telefon ist das selber gebastelte Schnurtelefon: Zwei Joghurt-Becher, je ein Loch am Boden des Bechers, verbunden mit einer Schnur. Zu zweit mit gestraffter Schnur über mehrere Meter Distanz aufstellen und los geht das Gespräch.