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Feigwarzen
Definition
Feigwarzen treten in der Genitalregion auf und sind durch humane Papillomaviren (HPV) bedingt. Sie sind in der Regel ungefährlich.
Mögliche Symptome
Feigwarzen rufen keine spezifischen Symptome hervor. Manchmal können anale Blutungen oder eine Sekretion ein frühes Zeichen für eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus sein.
Die Abklärung
Feigwarzen stellen eine Blickdiagnose dar, da ihr Aussehen sehr typisch ist. Nur in seltenen Fällen braucht es eine Gewebeprobe.
Mögliche Therapien
Feigwarzen können medikamentös (durch Salbentherapie) behandelt oder mittels Kälte, Strom oder Laser zerstört werden. Die Therapie mit Kälte bzw. flüssigem Stickstoff ist eine sehr effektive Therapie, die von den Patienten sehr gut vertragen wird. Die Vereisung kann in der Praxis ohne Narkose durchgeführt werden. Sie wird in der Regel sehr gut vertragen, da sie schmerzarm ist.
Häufige Fragen
Woher kommen Feigwarzen?
Das humane Papillomavirus wird in der Regel sexuell übertragen. Da das Virus jedoch sehr ansteckend und sehr stabil ist, sind auch andere Übertragungswege möglich (z. B. von der Hand zur Analregion). Ein Sexualkontakt ist also für eine Ansteckung nicht zwingend.
Kann eine Impfung gegen das humane Papillomavirus auch im Erwachsenenalter gegen eine Ansteckung schützen?
Diese Frage wird kontrovers diskutiert. Eine Impfung wird nur für Kinder (Mädchen und Knaben) bis zum jungen Erwachsenenalter empfohlen – sie wird in diesem Fall auch von der Krankenkasse übernommen. Es ist aber denkbar, dass auch Erwachsene von einer Impfung profitieren, selbst wenn bereits einmal Feigwarzen oder Papillomavirus-bedingte Veränderungen vorhanden waren. Ein therapeutischer Nutzen besteht jedoch nicht.
Wie soll ich mich meiner Partnerin oder meinem Partner gegenüber verhalten, wenn ich eine Papillomavirus-Infektion im Genitalbereich habe?
Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Eine Übertragung des humanen Papillomavirus kann praktisch nicht verhindert werden, da es die gesamte Genitalregion betreffen kann, was eine Ansteckung der Partnerin oder des Partners sehr wahrscheinlich macht. Man muss sich jedoch vor Augen führen, dass rund 40 % der Erwachsenen bereits Papillomaviren in der Genitalregion haben.