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In Vertragsverhandlungen legen Bund und Kantone gemeinsam die Ziele der mehrjährigen Programmvereinbarungen im Umweltbereich fest. Die operative Umsetzung wird dem Kanton überlassen, während der Bund die Programme durch Globalbeiträge unterstützt und die Arbeiten überprüft. Solche Vereinbarungen sollen die Effizienz öffentlicher Leistungen verbessern und die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen verstärken. Der Kanton Glarus hat mit dem Bund sieben Programmvereinbarungen ausgehandelt.
Programmvereinbarungen im Umweltbereich 2020–2024
Landschaft
Die Programmvereinbarung enthält die Teilprogramme «Schützenswerte Landschaften» und «Weltnaturerbe». Programmziele sind beispielsweise Aufwertungsmassnahmen in kantonal schützenwerten Landschaften, oder beim Teilprogramm Weltnaturerbe, die Forschung und das Monitoring. Der Bundesbeitrag beträgt 2,19 Millionen Franken.
Naturschutz
Bei der Programmvereinbarung Naturschutz verpflichtet sich der Bund über die gesamte Programmperiode zu Beiträgen im Umfang von gut 4,2 Millionen Franken, z. B. für die Sanierung, Aufwertung, Neuschaffung und Vernetzung von Biotopen.
Eidgenössische Wildtierschutzgebiete
Die Beiträge des Bundes über die Programmperiode betragen knapp 690 000 Franken.
Schutzbauten Wald
Der Bund zahlt Beiträge von insgesamt 2,4 Millionen Franken, etwa für das Grundangebot von Schutzbauten vor Naturgefahren.
Schutzbauten Wasser
Der Beitrag des Bundes beträgt knapp 2,4 Millionen Franken.
Wald
Der Bundesbeitrag beträgt knapp 14 Millionen Franken über die gesamte Vereinbarungsperiode, u. a. für den Unterhalt und die Behandlung von Schutzwald.
Revitalisierungen
Mit dem Bund wurden insgesamt Beiträge von knapp 2 Millionen Franken ausgehandelt.