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Reservate
Kurz nach der Ankunft der Weißen auf dem Kontinent begann
auch die Vertreibung der indianischen Ureinwohner. Um 1850 waren
sie schon fast ganz aus dem östlichen Teil Nordamerikas verschwunden.
Zwanzig Jahre zuvor wurde ein Gesetz erlassen, dass die Indianer
zwang, in Reservaten zu leben.
Mit dem Umsiedelungsgesetz wurden die Weißen darin bestärkt,
die Indianer aus ihrer Heimat zu vertreiben.
Sie boten ihnen einen "Tausch" an:
ihr Stammesgebiet gegen neues Land (Reservate). Das neue Land
war meist unfruchtbar, das Klima schlecht. Als die Indianer gegen
diese Umsiedelung Widerstand leisteten, wurden viele getötet
und manche Stämme ganz ausgerottet.
Heute ist das größte Indianerreservat im Südwesten
der USA in New Mexico. In den Pueblos und den Reservaten der Navajos
und Apachen ist viel der indianischen Kultur erhalten und immer
noch lebendig.