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Barrierefreiheit
Websites sind für Menschen mit Behinderung und für ältere Menschen schwer zugänglich. „Barrierefreiheit im Internet“ bezeichnet Massnahmen, die den Zugang zu Websites für alle erleichtern. (Wikipedia).
Das an der ZHdK verwendete Content Management System (Typo3) erfüllt bereits einige Richtlinien für barrierefreie Websites. Die Inhalte, welche täglich durch die verschiedenen Autoren und Redaktoren generiert werden, sind jedoch häufig mit Barrieren behaftet.
Die Checkliste gibt einen kurzen, gut verständlichen Überblick über die wichtigsten Gefahren, unzugängliche Web-Inhalte zu publizieren, und zeigt auf, wie diese Probleme einfach verhindert werden können, ohne dass sich jeder Autor selbst mit den sehr kompliziert verfassten internationalen Richtlinien der WCAG 2.0 auseinandersetzen muss. Die Checkliste ist nach den verschiedenen Elementen von Webseiten-Inhalten strukturiert:
Im Folgenden sind die für die ZHdK-Redaktoren relevanten Punkte dieser Checkliste aufgelistet.
Seitenstruktur
Zur inhaltlichen Strukturierung müssen Überschriften zweiter und dritter Ordnung verwendet werden (Überschrift 1 wird auf www.zhdk.ch automatisch beim Seitentitel gesetzt und kann im Inhalt nicht verwendet werden).
Grafische Inhalte
- Informationsvermittelnde Fotos und Grafiken müssen über einen aussagekräftigen alternativen Text (Alt-Text) verfügen (vgl. Anleitung Bilder)
- Bei verlinkten Grafiken informiert der Alt-Text über den Linkzweck und allfällige Formatwechsel (z.B. beim PDF-Download)
- Grafiken müssen einen ausreichenden Kontrast aufweisen und farbliche Sehschwächen berücksichtigen (z.B. Rot/Grün-Sehschwäche).
Tabellen
- Es dürfen keine Tabellen zu Layout-Zwecken eingesetzt werden
- Tabellen sollten über Spalten- und Zeilenüberschriften verfügen
- Es sollten keine leeren Zeilen oder Spalten vorhanden sein
- Tabellen dürfen keine Sonderzeichen, wie öl enthalten
- Komplexe Tabellen sollten über einen Titel verfügen
Links
- Linkbeschriftungen müssen kontextunabhängig verständlich sein
- Links auf Dokumente müssen Format und Filegrösse im Linktext enthalten
Verständlichkeit
- Der Inhalt sollte in einer möglichst einfachen Sprache verfasst werden (Aktivformulierungen anstelle von Passivsätzen, keine Schlangensätze, Fachbegriffe vermeiden oder erklären)
- Nicht allgemein verständliche Abkürzungen sollten beim ersten Auftreten erklärt werden