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Astrologie ist eine uralte Symbolsprache, ein Wissensgebiet jenseits der heute bekannten Wissenschaften. Die Astrologie hat ihren Ursprung in der Beobachtung des Himmels und der sichtbaren Gestirne, genau so wie ihre ‚Schwester‘ die Astronomie. Während die Astronomie sich jedoch mit den konkret beobachtbaren physikalischen Zusammenhängen beschäftigt, betrachtet die Astrologie die Konstellationen am Himmel als Symbole für energetische Prinzipien. Sie untersucht die Zusammenhänge zwischen diesen Symbolen und dem Geschehen auf der Erde nach dem Gesetz der Synchronizität. Die Wurzeln der heutigen westlichen Astrologie liegen in der Zeit der Babylonier. Von dort aus breitete sich das Wissen nach Griechenland, so wie in den arabischen und indischen Raum, aus. Die hier und heute bekannte Astrologie hat ihren Ursprung in der griechischen und später in der römischen Tradition.
Mehrere Jahrtausende lang wurden Astronomie und Astrologie gemeinsam studiert. Mythologie, geistiges Wissen und physikalisches Wissen im Sinne der Naturwissenschaft waren vereint. Nach der Renaissance und vor allem in der Zeit der Aufklärung fand in der westlichen Welt eine Spaltung statt. Mythologie und Religion erhielten einen eigenen Bereich, klar abgetrennt von den Wissenschaften. Astrologie wurde von vielen dem Bereich des Glaubens zugeordnet und ihr die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit abgesprochen. Obwohl von den gängigen Geisteswissenschaften ausgeschlossen, belächelt und teilweise bekämpft, bewahrte sie sich die Faszination, die sie auf den Menschen ausübt und behielt für viele ihre Gültigkeit. Im letzten Jahrhundert setzte eine Erneuerung und wichtige Weiterentwicklung der Astrologie ein. Die Symbolsprache wurde mit anderen Wissensbereichen und den dort geltenden Regeln und Gesetzen kombiniert; vor allem mit dem sich in dieser Zeit entwickelnden psychologischen Wissen. Daraus entstand die Astrologische Psychologie.