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Voraussetzung sei, dass Amundi sich die Mehrheit sichern könne, sagte die mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Amundi müsse die DWS zwar nicht unbedingt vollständig übernehmen und der Vermögensverwalter könnte an der Börse notiert bleiben. Aber Amundi müsse die Kontrolle ausüben. "Es macht keinen Sinn, Minderheitspartner zu sein", sagte der Insider. Amundi, DWS und die Deutsche Bank lehnten eine Stellungnahme ab.
Es ist jedoch fraglich, ob die Deutsche Bank bereit wäre, sich von der Mehrheit an der DWS zu trennen. So sind die Gespräche zwischen dem Dax-Konzern und der Schweizer Grossbank UBS über eine Zusammenlegung ihrer Aktivitäten im Fonds- und Vermögensverwaltungsgeschäft festgefahren, weil sich die beiden Seiten Insidern zufolge bei der Frage der Kontrolle über das Geschäft uneins sind. Die DWS gilt als Ertragsperle der Deutschen Bank und passt zur Strategie von Deutschlands grösstem Geldhaus, sich stärker auf weniger schwankungsanfällige Geschäftsbereiche zu konzentrieren.
Amundi ist mit einem Börsenwert von gut zwölf Milliarden Euro rund doppelt so viel wert wie die DWS. Auch gemessen an den verwalteten Vermögen ist Amundi mit 1,5 Billionen Euro rund doppelt so gross wie die DWS.
(Reuters)