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In der urbanen Landwirtschaft werden an ungewöhnlichen Orten ungewöhnliche Nutzgärten von meist jungen und kreativen Gärtnerinnen, die nicht unbedingt dem Bild des klassischen Schrebergartenbesitzers entsprechen, gepflanzt. Diese Bewirtschaftung von öffentlichem Land in Ballungsräumen wird von Einzelpersonen oder Gruppen organisiert und zum Anbau von Lebensmitteln für den Eigenbedarf genutzt.
Die Erscheinungsformen von Urban Gardening umfassen Stadteil- und Quartiergärten, Nachbarschaftsgärten, Kinderbauernhöfe, Interkulturelle Gärten, vertikale Gärten, Gemeinschaftsgärten auf Dächern oder natürlich der Kräutergarten auf dem eigenen Balkon. Auch Guerilla Gardening, Baumscheibenbegrünung oder die Nutzung des Seitenstreifens an Strassen zählen zu den unter diesem Begriff zusammengefassten Tätigkeiten.