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1961 geboren, erwarb Urs Wiesner Diplom und Hochschulabschluss an der Swiss Jazz School Bern (Klavier) und an der Musikhochschule Basel (Percussion). Nach Studien mit Ruud Wiener wurde das Vibraphon sein Hauptinstrument.
Im Jazzcampus der Musikakademie Basel (fhnw, MSJ) ist Urs Wiesner als Dozent für Vibraphon, Ensemble und Musiktheorie tätig. Er lehrte auch an der Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ) und am Gymnasium Liestal.
Urs Wiesners Liebe für ethnische Musik und Perkussion öffnete sein Ohr und erweiterte sein Verständnis für zahlreiche Klang- und Rhythmuswelten. Mit dem balinesischen Xylophon Rangtang wuchs seine Passion für «verwobene» Musik, mit Nana Twum Nketia sein Verständnis für Jazz- und afrikanische Rhythmen. Er gewann 1995 mit dem schweizerisch-koreanischen Ensemble «Dasotsori» den 1. Preis an einem Wettbewerb in Seoul.
Seine Auftragskompositionen für den Contrapunkt Chor und für das Arte Saxophon Quartett wurden 1999 uraufgeführt. Auf Rawi Percussion Publications sind zudem Mallet-Kompositionen erhältlich.
Wiesners Zusammenarbeiten reicht von Gruppen wie Hati-Hati (Balinese Bamboo-music), Steinaltisten, Delydious und das Trio Perfido über Don Moye, Isla Eckinger, Clark Terry, Lisa Sokolov, Reinhard Flatischler, Kim Dong Wong, Hans Feigenwinter, Tibor Elekes, Philipp Mall, Loris Peloso, Andreas Gerber, Thomas Weiss bis zu Rätus Fliesch, Günter Wehinger, Peter Perfido, André Buser und Bob Degen.
Er spielte weltweit an Festivals und war 2014 Jurymitglied an der International Italy Percussion Competition (PAS) in Pescara.
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