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Ohrentaucher (Podiceps auritus) gehören zur Familie der Lappentaucher und sind in Nordeuropa, Nordasien und im nördlichen Nordamerika verbreitet. Die Ente hat eine Körperlänge von 31-38 Zentimetern und hat einen blaugrauen bis schwarzen Schnabel. Während der Balzzeit ist das Kopfgefieder glänzend schwarz und die Iris intensiv rot. Den Namen hat der Wasservogel von den auffällig gelbroten Feder- oder Ohrbüscheln an den Kopfseiten während der Balzeit. Bereits ab Mitte Juni ist der Federbüschel nach einer Teilmauser gekürzt. Im späteren Sommer wechseln die Ohrentaucher ihr Gewand zu einem schwarz-grau-weissen Schlichtkleid mit weissen Wangen. Die Küken weisen nach dem Schlüpfen ein typisches Streifenmuster auf. Die Ohrentaucher Nordeuropas überwintern in verschiedenen Gebieten zwischen Nord- und Ostsee und dem Mittelmeer. Sie ernähren sich von kleinen Fischen, Insekten und Krebstieren und verzehren ungefähr 100 Gramm pro Tag. Meistens suchen sie flach tauchend nach Nahrung. Weitere Angaben zu den Ohrentauchern lässt sich bei Wikipedia finden.
Myvatn genügte heute um Zeugin eines nie gesehenen Schauspiels zu werden. Nahe dem Ufer schwamm eine Ohrentaucherfamilie, die Ente, der Enterich und ihre beiden Jungen. Abwechslungsweise wurden diese von den Eltern mit kleinen Fischen gefüttert, mussten aber aufpassen, dass sie von den Küstenseeschwalben nicht der Nahrung beraubt wurden. Es schien als wäre nach der Fütterung ein Verdauungsschlaf nötig. Das eine kleine Entlein legte sich von hinten her kommend unter die Federn der Ente und war bis auf die Beine und etwas Flaum völlig verborgen. Etwas später liess es sich dann auf dem Rücken der Ente auf dem See herumtreiben und konnte sich von dort bequem umsehen – ein junger Ohrentaucher im Huckepack.Ein kurzer Spaziergang in Skutusstadir entlang des