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Die beiden Grundstücke an der Gemeindegrenze zwischen Schlieren und Unterengstringen mit Bezug zum nahegelegenen Ufer der Limmat bieten Blick über die Ackerlandschaften der Nachbarschaft, die Nähe zum Kloster Fahr verspricht den Aufenthalt in einer landschaftlich und kulturhistorisch attraktiven Umgebung. Diesen visuellen Qualitäten stehen akustische Einflüsse entgegen. Die Kombination des beständigen Rauschens der Autobahn, der unregelmässigen Lärmspitzen der Weiningerstrasse sowie Fluglärms erzeugt bei längerem Aufenthalt auf der Parzelle ein nervöses, unwirtliches Grundgefühl.
Drei identische L-förmige Baukörper sind auf den beiden Parzellen in gleichmässigen Abständen angeordnet. Für jedes Haus und auch für die Überbauung als Ganzes entsteht dadurch ein klares Innen und Aussen. Die im Innern angeordeneten Flächen sind von den Lärmquellen bestmöglich abgeschottet und öffnen sich zum Kulturland im Süden und Westen.
Jedes der drei Häuser verfügt über 9 Wohnungen, welche alle über einen eigenen Eingang im Ergeschoss verfügen. Dieser ist als Eingangsloggia artikuliert und jeweils auf der Lärmseite (Osten / Norden) angeordnet. Die Wohnungen entwickeln sich vertikal über ein, zwei oder drei Geschosse je nach Grösse und Lage in den ansteigenden Baukörpern. Alle Wohnungen verfügen über einen privaten Garten oder eine private Dachterasse.
Die Gestaltung des Aussenraum verfolgt das primäre Ziel, die durch die städtebauliche Setzung entstandenen, geschützten Bereiche möglichst gut nutzbar zu machen. Als Konsequenz der klaren Unterscheidung von Aussen und Innen wir die Erschliessung im Innern auf das Notwendigste reduziert.