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Der britische Streetartist Banksy hat für die Parlamentswahlen am Donnerstag eines seiner populärsten Motive – ein kleines Mädchen mit Luftballon – neu gestaltet: Der Luftballon ist jetzt nicht mehr nur ein rotes Herz, sondern ein Herz mit britischer Flagge.
Damit wollte Banksy britische Wählerinnen und Wähler belohnen. Genauer: Alle aus Banksys Heimatstadt Bristol, die ihm beweisen können, dass sie nicht Tory wählen. Gegen ein Foto des ausgefüllten Stimmzettels im Wahlbüro hätte es Banksys Ballonmädchen als kostenlosen Kunstdruck beziehungsweise als «UK-Wahl-Spezialsouvenir» gegeben.
Fünf der sechs von Banksy angeschriebenen Wahlkreise wählten letztes Mal die konservativen Tories.
Nach mehreren Beschwerden von Seiten der Tories ermittelt jetzt die Polizei gegen Banksy, denn seine Aktion würde den Straftatbestand der Bestechung von Wählern erfüllen.
Zudem verstösst es gegen das Wahlgeheimnis, seinen ausgefüllten Stimmzettel zu fotografieren, wie der Wahlausschuss letztes Jahr bekannt gab.
Banksy hat seine Aktion nun mit folgenden Worten zurückgezogen:
(sme)
Queen Elizabeth II. lässt sich bei der jährlichen Eröffnung des britischen Parlaments am Dienstag von ihrem Sohn Prinz Charles vertreten. Die Queen leide noch immer zeitweise an Mobilitätsproblemen und werde daher in Absprache mit ihren Ärzten nicht an dem traditionellen Termin zum Beginn der neuen Sitzungsperiode teilnehmen, teilte der Buckingham-Palast am Vorabend der Zeremonie fest.