Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/152875

<h2>SubmittedText<h2><p>Bei der Umsetzung des Ostkonzeptes wird der Thurgau vermehrt Fluglärm ausgesetzt. Das gesamte Thurtal wird zu Anflugszwecken (inklusive Frauenfeld, Weinfelden) genutzt. Statt der bisherigen Anflüge von 14 000 pro Jahr werden es dann 18 000 sein. Wird der Staatsvertrag mit Deutschland umgesetzt, wird die Belastung im Osten nochmals zunehmen.</p><p>- Mit wie viel zusätzlichen Flugbewegungen muss im Ostkonzept gerechnet werden, wenn der Staatsvertrag in Kraft treten wird?</p><p>- Wie ändern sich die Flughöhen gegenüber heute?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Jahr 2013 wurde der Flughafen Zürich insgesamt 17 869-mal von Osten angeflogen.</p><p>Wie der Staatsvertrag vom 4. September 2012 umgesetzt wird, ist bis heute noch nicht entschieden. Da die Ratifizierung in Deutschland nach wie vor aussteht, hat das UVEK das entsprechende Verfahren sistiert.</p><p>Im Bericht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt vom 5. Oktober 2012, "Anpassung des Objektblatt-Entwurfes aufgrund des Staatsvertrages mit Deutschland", werden sechs Optionen aufgezeigt, wie dies bewerkstelligt werden könnte. Der Anteil der Ostanflüge würde dabei von heute 14 Prozent je nach Variante auf 27 Prozent oder, wenn das Ostkonzept während der ganzen Dauer der Sperrzeiten für Nordanflüge zur Anwendung käme, auf 34 Prozent ansteigen. Die Flughöhe der anfliegenden Maschinen würde sich dabei nicht verändern.</p>