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Etwa 15 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Schweiz sind Biodiversitätsförderflächen (BFF). Zwar ist die Förderung der Biodiversität im Agrarraum das wichtigste Ziel dieser BFF, ihre Wirkung ist jedoch gerade für die Artenvielfalt von Wirbellosen und in der Talzone beschränkt. In dieser Studie wurden die Auswirkungen des Mähregimes auf die Biodiversität in extensiv genutzten BFF-Wiesen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gesamtzahl an Wirbellosen – teilweise sehr stark – steigt, wenn ein Monat später gemäht wird (Mitte Juli statt Mitte Juni) und/oder wenn als Rückzugsstreifen bei jeder Mahd 10−20 % der Wiesenfläche stehen gelassen wird. Mit diesen beiden Anpassungen des Mähregimes konnte überdies die Artenvielfalt bestimmter Taxa verbessert werden. Bei der Vegetation lassen sich nach fünf Jahren noch immer keine Zeichen einer Veränderung feststellen. Diese Forschungsarbeit zeigt den gleichzeitig kurzfristigen und kumulativen Nutzen (das heisst die Wirkung auf das nachfolgende Jahr) für die Biodiversität, wenn später gemäht wird und Rückzugsstreifen eingerichtet werden.
Treibhausgas-Rechner können mithelfen, Massnahmen zur Emissionsreduktion auf Landwirtschaftsbetrieben zu identifizieren und deren Wirkung nach der Umsetzung zu quantifizieren. Damit dies erfolgreich ist, müssen die Möglichkeiten und Grenzen von Treibhausgas-Rechnern bekannt sein.
Der Landwirtschaftsraum der Schweiz beherbergt eine grosse Vielfalt an teils gefährdeten Arten und Lebensräumen. Die Studie beleuchtet verschiedene direkte und indirekte, positive und negative Faktoren mit Einfluss auf die Biodiversität.
Umwelt
Blacken sind problematische Unkräuter in Dauerwiesen und -weiden. Eine europäische Studie unter der Leitung von Agroscope zeigt die Risikofaktoren auf und empfiehlt Präventionsmassnahmen.