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Fribourg bietet die grösste zusammenhängende und intakte Altstadt der Schweiz. Sie ist stolz auf ihre Kirchen, Brücken und Brunnen. Dass die Stadt eine sprachliche Brückenfunktion einnimmt, zeigt sich in ihrer zweisprachigen Universität.
Welcome Drink vor dem Ristorante Bindella.
Das Hotel de la Rose (im Hintergrund) ist in einem historischen Gebäude untergebracht. Das Dreisternehaus bietet eine freundliche Bedienung, renovierte Zimmer, ein Frühstücksbuffet mit regionalen Spezialitäten. Am Platz vor dem Haus können wir gegen eine kleine Gebühr das Auto parkieren. Dem Hotel ist ein italienisches Restaurant mit Holzkohlen-Pizzaofen angeschlossen. Eine kleine Weinauswahl rundet das Angebot ab.
In Fribourg stehen zwei Viersternehotels. Im zentral gelegene NH-Hotel, untergebracht in einem Hohen Gebäude aus den 70er Jahren, steht eine renovierte Lobby-Bar mit kleiner Getränkekarte, die ganztags geöffnet ist. Im ein bisschen ausserhalb gelegenen Au Parc Hotel, untergebracht in einem Gebäude aus den 80er Jahren, in dem sich auch ein kleines Einkaufszentrum befindet, steht ein thailändisches Restaurant. Die kleine Bar ist nur abends geöffnet.
Im Zentrum auf der Schützenmatte steht als Erinnerung an den tödlich verunfallten Rennfahrer der Jo-Siffert-Brunnen, gestaltet von seinem Freund Jean Tinguely. Beide stammen aus Fribourg.
Die Verbindung vom Stadtteil Neuveville zur Oberstadt wird seit 1899 durch eine mit Abwasser betriebene Standseilbahn hergestellt (Foto unten).
Ein Erkennungsmerkmal von Fribourg ist die Kathedrale Sankt Nikolaus, erbaut in den Jahren 1283 bis 1490. Der Glockenturm kann gegen Eintritt und dem Aufstieg über 368 Stufen erkauft und erkämpft werden.
Das Museum für Kunst und Geschichte wird von einem kleinen und feinen öffentlichen Park umgeben. Darin anzutreffen sind "Der grosse Mond" von Niki de Saint Phalle, beendet im Jahr 1992 und "Der Kardinal" von Bernhard Luginbühl aus dem Jahre des Herrn 1979 (grosses Foto unten).
Gleich neben dem Kunstmuseum steht in einem ehemaligen Tramdepot das "Espace Jean Tinguely - Niki de Saint Phalle". Das Künstler-Ehepaar war fest in Fribourg verankert und hat die Stadt mit ihrer Kunst belebt. Im Museum sind die verrückten Maschinen von Jean Tinguely ausgestellt und dürfen in Betrieb gesetzt werden. In einer Ecke des Museums läuft ein Video über Niki de Saint Phalle.
Das Bindella Ristorante befindet sich in der Fussgängerzone der Altstadt. Es bietet dem Gast italienische Eleganz und ein gemütliches Ambiente. Die Gemälde stammen von Werner Liechti aus Murten. Der aufmerksame und freundliche Geschäftsführer Amaro Fernandes weiss, was vegetarische Küche ist. So stellt er uns ein mehrgängiges Menu ohne Fleisch und Fisch zusammen. Dazu trinken wir einen Barbera d'Alba und behalten dieses Lokal in bester Erinnerung.
Von Fribourg ins benachbarte Murten ist es nur ein Katzensprung. Zu den Vorzügen von Murten zählt die historische Altstadt mit Ringmauer und Türmen.
Aussicht von der evangelischen Kirche auf den Murtensee.
Am Ufer des Murtensees sind Manjulta ...
... und die "L'oiseau amoureux" von Niki de Saint Phalle anzutreffen, aber natürlich auch andere schräge Vögel.