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Obwohl Oracle von der Document Foundation zur Mitarbeit an LibreOffice eingeladen wurde, lehnt der US-amerikanische Datenbank-Softwarehersteller eine Zusammenarbeit mit dem Fork des hauseigenen OpenOffice.org-Projekt ab.
Vielmehr ruft Oracle die „abgesprungenen“ Entwickler zur Rückkehr ins OpenOffice-Projekt auf.
Somit dürfte die Wahrscheinlichkeit, dass Oracle die Marke OpenOffice.org auf die neu gegründete LibreOffice-Stiftung überträgt, auf ein Minimum gesunken sein.
Der neue Name, LibreOffice sollte ursprünglich nur solange als Platzhalter für den bekannten Namen OpenOffice.org dienen, bis Oracle die Marke an die Stiftung überträgt. Soweit kam es aber nicht.
Dass Oracle eine eigene, kommerzielle OpenOffice.org-Variante unter dem Namen Oracle Open Office vertreibt, dürfte bei dieser, aus Communitysicht eher unerfreulichen Entscheidung auch eine Rolle gespielt haben.
Im Moment sieht es so aus, als würden LibreOffice und dessen Mutterprojekt OpenOffice.org zukünftig unabhängig voneinander weiterentwickelt werden.