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Kurz nach ihrer Scheidung haben sich Miriam und Antoine Besson nichts mehr zu sagen. Leidtragende sind dabei die Kinder.
Kurz nach ihrer Scheidung haben sich Miriam und Antoine Besson nichts mehr zu sagen - was noch geklärt werden muss, übernehmen die Anwälte. Zwischen ihnen stehen die leidtragenden Kinder: die volljährige Joséphine und ihr jüngerer Bruder Julien.
Miriam und Antoine haben sich scheiden lassen. Während sie sich mit den beiden gemeinsamen Kindern zurückzieht und ihren aktuellen Wohnort verheimlicht, will er um jeden Preis Teil der Familie bleiben. Die Tochter ist bald volljährig und geht ihren eigenen Weg. Doch Julien ist erst zwölf Jahre alt, und deshalb kämpft Antoine umso verbissener um das gemeinsame Sorgerecht. Obwohl er zu Gewalttätigkeit neigt, entscheidet die Richterin zu seinen Gunsten. Jedes zweite Wochenende soll der Junge mit seinem Vater verbringen. Von dessen Spielchen eingeschüchtert und unter Druck gesetzt, versucht Julien mit allen Mitteln, eine Eskalation zu verhindern. Mit JUSQU'A LA GARDE gelingt dem französischen Regisseur und Schauspieler Xavier Legrand ein fesselndes, vielschichtiges Spielfilmdebüt. Er wurde an den Internationalen Filmfestspielen Venedig mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie und zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet.
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