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Haben Sie einen schlecht erzogenen Hund, dem nochmals die Grundlagen beigebracht werden müssen? Oder einen gut erzogenen Hund, der gerne ein paar neue Tricks lernen würde? Wir haben Expertentipps und –videos, um Ihnen bei den Erziehungsstunden zu helfen.
Wie man mit einem gestressten Hund umgeht
Hunde können wie wir durch den Druck ungewohnter Situationen unter Stress stehen. Wenn Sie erkennen, dass er unter Stress leidet, können Sie ihm helfen, damit klarzukommen und selbstsicherer zu werden.
Neue Situationen, wie ein Gang zum Tierarzt oder ein Umzug können bei Ihrem Hund Stress verursachen. Vielleicht bemerken Sie, dass er hechelt, viele Haare verliert oder an den Pfotenballen schwitzt. Mit positiver Stimme können Sie ihn beruhigen und ihn begeistert belohnen, wenn er Befehlen gehorcht. All dies kann dabei helfen, dass er sich in einer neuen Umgebung sicherer fühlt.
Auch Fremde können bei Ihrem Hund Stress auslösen. Vielleicht reagiert Ihr Hund, indem er das Maul schließt, wegschaut, den Schwanz einzieht und die Ohren anlegt. Damit ihr Hund sich besser entspannen kann, stellen Sie sich neben den Fremden und halten Ihrem Hund ein Leckerli hin. Gehen Sie mit dem Fremden auf Ihren Hund zu und lasse ihn das Leckerli nehmen - gehen Sie dann wieder weg. Wenn Sie dies ein paar Mal wiederholen, dürfte Ihr Hund sich langsam entspannen.
In einer sehr stressigen Situation – wenn er beispielsweise einem weitaus größeren Hund gegenübersteht - zieht Ihr Hund vielleicht seinen Schwanz ein, schreit auf, uriniert oder versucht, sich zu verstecken. Sie können das Selbstvertrauen Ihres Hundes nach und nach steigern, indem Sie es ihm ermöglichen, so viele neue Hunde wie möglich zu treffen. Eine frühe Sozialisierung ist dabei auch hilfreich.
Wenn Ihr Hund weiterhin unter Stress leidet, den Sie nicht in den Griff bekommen, ziehen Sie einen professionellen Trainer hinzu.