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Durch die etwa vierwöchige unregelmässige Senkwehentätigkeit ist der Gebärmutterhals komplett hochgezogen, der innere Muttermund liegt auf dem äusseren.
Wenn jetzt nochmals Hormone im Körper abgegeben werden, die regelmäßige Wehentätigkeit verursachen, dann wird schließlich der reife Muttermund nachgeben und um das Köpfchen hochgezogen. Die ersten Eröffnungswehen setzen ein. So gehen also Senkwehen in Eröffnungswehen über, so wie alle jede Wehenphase irgendwann in eine andere übergeht.
Es braucht so viele Eröffnungswehen, bis sich der Muttermund vollständig um das Köpfchen gelegt (»ganz eröffnet«) hat. Dies bedeutet eine enorme Arbeit für die Frau, die Gebärmutter und das Kind. Für den Partner bedeutet dies eine Zeit der Einfühlsamkeit, des Respekts und der Toleranz. Er ist verantwortlich für Logik und Logistik, zeigt sich geduldig und hat Vertrauen in die Frau. Die Hebamme trägt die Verantwortung und überwacht die Geburt mit den normalen Geburtsschmerzmeldungen.