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Der Kanton Graubünden mit seinen 194 959 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der am dünnsten besiedelte Kanton der Schweiz. Die Bevölkerungsdichte beträgt 27 Personen pro Quadratkilometer.
Ende 2013 zählte der Kanton Graubünden 194 959 Einwohnerinnen und Einwohner. Mit 27 Personen pro Quadratkilometer ist Graubünden der am dünnsten besiedelten Kanton. In der Hauptstadt Chur, einer der ältesten Siedlungen der Schweiz, leben rund 34 000 Personen.
Die häufig verwendete Bezeichnung "Schweiz im Kleinen" trifft auf Graubünden insbesondere auf die Zusammensetzung der Bevölkerung zu. Im einzigen dreisprachigen Kanton der Schweiz sprechen 68 Prozent der Bevölkerung Deutsch, 15 Prozent Rätoromanisch, zehn Prozent Italienisch und sieben Prozent andere Sprachen (Hauptsprache gemäss Volkszählung 2000).
Die Vielfalt zeigt sich auch bei den Konfessionen. Rund 44 Prozent der Bevölkerung ist römisch-katholisch und 35 Prozent evangelisch-reformiert. Anderen christlichen Glaubensrichtungen gehören rund 4 Prozent an. 13 Prozent sind konfessionslos.
Knapp ein Fünftel der Bündner Bevölkerung ist 19 Jahre alt und jünger. Der Anteil der Altersgruppe von 20 bis 64 Jahren liegt bei 62 Prozent, und knapp 20 Prozent der Einwohner sind über 65 Jahre alt.