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Die Vereinbarung wurde NOC zufolge am Montag am Rande eines Treffens in London von NOC-Chef Mustafa Sanalla und dem Rosneft-Vorsitzenden Igor Setschin unterzeichnet.
Die beiden Staatskonzerne wollen nun eine Arbeitsgruppe einrichten, die Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Ölförderung und Produktion ausloten soll. Schon im vergangenen Monat hatte NOC-Chef Sanalla Pläne angekündigt, um mit ausländischen Investitionen die Ölproduktion bis 2022 auf 2,1 Millionen Barrel am Tag zu erhöhen.
Die Investitionen grosser internationaler Ölkonzerne seien nötig, "um unsere Produktionsziele zu erreichen und unsere Wirtschaft zu stabilisieren", erklärte Sanalla. Libyen wird derzeit in weiten Teilen von bewaffneten Milizen kontrolliert. Momentan produziert das Land 600'000 Barrel Öl am Tag, vor dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 waren es 1,6 Millionen.
(AWP)