Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03401.jsonl.gz/1040

Heute schon was Gutes erlebt? Achte dich auf Situationen oder Dinge in deinem Alltag, die dir gut tun und schreibe sie am Abend auf.
Gute Dinge können für dich was ganz Kleines sein, wie z. B. dass dir deine Mutter oder dein Vater dein Lieblingsessen zu Mittag kocht. Sie können aber auch gross sein, wie wenn z. B. deine Grossmutter oder dein Grossvater nach einem Unfall das Krankenhaus wieder verlassen darf. In den nächsten Tagen machst du dich auf die Suche nach diesen «guten Dingen».
Anleitung:
Suche dir drei kleine Gegenstände aus, welche gut in deine Hosentasche passen, z. B. kleine Steine, Murmeln oder Knöpfe.
Stecke sie dir jeweils am Morgen in die rechte oder linke Hosentasche.
Bei jedem «guten Ding» wechselt ein Gegenstand die Hosentasche.
Jeden Abend vor dem zu Bett gehen nimmst du dir 15 Minuten Zeit. Nutze diese Zeit, um die drei Dinge zu notieren, die an diesem Tag wirklich gut gelaufen sind oder welche du als schön empfunden hast. Versuche zusätzlich den Grund aufzuschreiben, warum diese Dinge gut waren und was du dabei gefühlt hast.
Durchführung:
Achte dich die nächsten 5 bis 7 Tage täglich auf drei «gute Dinge». Schreibe die drei Dinge und die jeweiligen Gefühle auf. Du kannst dazu das Arbeitsblatt Drei gute Dinge benützen. Das Experiment hat keine Wirkung, wenn du es nur in Gedanken durchführst.
Arbeitbsblatt Drei gute Dinge
Beispiele für drei gute Dinge
Manchmal ist es schwierig, sich an alle guten Dinge an einem Tag zu erinnern. Diese Beispiele helfen dir, auf eigene Ideen zu kommen:
Das Experiment «3 gute Dinge» mal anders!
- jemanden zum Lächeln oder Lachen bringen
- Du isst am Mittag oder Abend, was du am Liebsten isst
- Streicheleinheiten mit deinem Haustier
- schönes Blumenfeld auf dem Spaziergang
- der Duft von frischen, warmen Brötchen am Morgen
- ein nettes Gespräch mit der besten Freundin/dem besten Freund
- den Sonnenaufgang oder -untergang beobachten
- ein neu entdeckter Song
- ein lustiger Moment
- ein Kompliment
- du hast jemandem bei etwas geholfen
Das Experiment «3 gute Dinge» kannst du unterschiedlich durchführen. Konzentriere dich beispielsweise auf ganz bestimmte Emotionen wie Dankbarkeit oder Humor. Frage dich: «Wofür bin ich dankbar?» Oder: «Was bringt mich zum Lachen oder zum Schmunzeln?»
Möchtest du das Experiment weiterführen?
Mache jeweils ein Foto, wenn du etwas Schönes erlebst. Es kann ein Foto einer Situation, eines Gegenstandes oder von einem oder mehreren Menschen sein. Mach dein Lieblingsfoto dann zu deinem Bildschirm-Hintergrund auf deinem Smartphone.
Feiere die guten Dinge in deinem Leben!