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Ruine Iberg
Die Gründungsanlage aus dem 11. Jahrhundert dürfte - wohl von den Grafen von Habsburg - als herrschaftlicher Mittelpunkt einer ausgedehnten Rodungszone auf dem Bözberg erbaut worden sein.
In diesem Gebiet verfügten die Habsburger und das Kloster Murbach über umfangreiches Grundeigentum. Die Anlage bestand aus einem wehrhaften Hauptgebäude, zwei Nebengebäuden, einem Tor und zwei Gräben. Nach einem Brand im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert erfolgte der Wiederaufbau, der zunächst eine erweiterte Anlage vorsah. Noch vor dem Abschluss der Bauarbeiten wurde die Burg verlassen – möglicherweise im Zusammenhang mit der Siedlung Freudenau oder der Gründung der Stadt Brugg. 1939/40 errichtete die F Art Abt 14 auf dem Sporn ein typologisch interessantes Artilleriebeobachtungswerk.