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Händel
3. La Scintilla-Konzert
Sopran Julie Fuchs
Alt Romina Basso
Orchestra La Scintilla
Georg Friedrich Händel
Arien und Duette
Riccardo Minasi dirigiert unbekannte und zum Teil unveröffentlichte Arien von Georg Friedrich Händel, u.a. aus «Ezio», «Lotario» und «Il duello amoroso». Zudem erklingt das «Concerto a Quattro», rekonstruiert von Riccardo Minasi.
Riccardo Minasi, Musikalische Leitung und Violine
Riccardo Minasi
Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Als Solist und Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina und Il Giardino Armonico zusammen. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Unlängst dirigierte er beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, NDR Radiophilharmonie, Stavanger Symphony Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Portland Baroque Orchestra und Los Angeles Chamber Orchestra sowie Opernprojekte wie Les Pêcheurs de Perles bei den Salzburger Festspielen, Iphigénie en Tauride an der Hamburgischen Staatsoper, Carmen an der Opéra National de Lyon und Rinaldo am Theater an der Wien. Aktuelle Engagements umfassen u.a. Händels Alcina an der Hamburgischen Staatsoper, Projekte mit Werken von Bach und Wagner mit dem Orchestre national de Lyon sowie sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Il matrimonio segreto, das Ballett Der Sandmann, Don Giovanni sowie Orlando paladino. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter sein Album mit Haydn-Konzerten sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Seit September 2017 ist er der neue Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg. In der Saison 2018/19 gestaltet Riccardo Minasi am Opernhaus Zürich in enger Zusammenarbeit mit La-Scintilla eine Reihe von vier Konzerten.
Julie Fuchs, Sopran
Julie Fuchs
Julie Fuchs studierte Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe und wurde 2012 und 2014 bei «Les Victoires de la Musique Classique», dem bedeutendsten Wettbewerb für klassische Musik in Frankreich, als beste Opernsängerin ausgezeichnet. 2013 erreichte sie beim renommierten «Operalia»-Wettbewerb den zweiten Platz. Von 2013 bis 2015 gehörte Julie Fuchs zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in cimento), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) und Angelica (Orlando) zu hören war. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, dem Orchestra La Scintilla unter Teodor Currentzis, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem BBC Symphony Orchestra, dem Deutschen Sinfonieorchester und dem Orchestre National de France für das Konzert beim Eiffelturm zu hören, gab zahlreiche Liederabende und musizierte mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. 2015 gab Julie Fuchs ihr Debüt an der Pariser Oper als La Folie (Platée) und kehrte für die Uraufführung von Luca Francesconis Trompe-la-mort dorthin zurück. Unlängst sang sie Musetta (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper, Leïla in Les Pêcheurs de perles am Théâtre des Champs-Elysées sowie die Titelrolle von Donizettis La Fille du régiment an der Opéra de Lausanne und bei ihrem Hausdebüt an der Wiener Staatsoper. 2017 gastierte sie in Aix-en-Provence als Zerlina (Don Giovanni). 2017/18 gab sie u.a. ihr Debüt am Teatro Real de Madrid als Giunia in Lucio Silla und sang Nannetta an der Opéra de Paris. Julie Fuchs ist Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon; 2015 erschien ihre erste Solo-CD Yes. Ihr neustes Album Mademoiselle mit dem Orchestre national d’Île-de-France ist im Februar 2019 erschienen; im Sommer geht Julie Fuchs damit auf Europatournee. Für die Spielzeit 2018/19 ist ausserdem ihr Debüt als Eva in der selten aufgeführten Oper La morte d’Abel von Caldara beim Salzburg Whitsun Festival geplant. In Zürich war sie zuletzt in der Titelrolle von L’incoronazione di Poppea zu erleben. Auf Social Media: @juliefuchssoprano.
Romina Basso, Alt
Romina Basso
Romina Basso stammt aus Italien. Sie studierte Gesang in Venedig und italienische Literatur in Triest. Ihre Karriere begann sie als Gewinnerin des renommierten italienischen «Concorso Internazionale per Cantanti Toti dal Monte». Früh hat sich Romina Basso auf die Musik der Barockzeit spezialisiert – und seither namentlich als Vivaldi-Interpretin für Furore gesorgt, auf der Bühne wie auch mit zahlreichen Gesamtaufnahmen seiner Opern. Dabei hat sie mit renommierten Ensembles der Alten Musik zusammengearbeitet: mit Ottavio Dantone und der Accademia Bizantina, mit Rinaldo Alessandrini und dem Concerto Italiano, mit Fabio Biondi und L’Europa Galante, mit Chiara Banchini und dem Ensemble 415, mit Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre oder mit William Christie und Les Arts Florissants. Eine enge Verbindung unterhielt Romina Basso mit dem amerikanischen Dirigenten Alan Curtis, unter dessen Leitung sie Vivaldis Catone in Utica sowie Händels Giulio Cesare, Berenice und Tolomeo eingespielt hat. In den letzten Spielzeiten war Romina Basso regelmässig am Théâtre des Champs-Elysées und am Theater an der Wien zu Gast, wo sie zuletzt u.a. als Emirena (Adriano in Siria) und Eduige (Rodelinda) zu erleben war.