Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03562.jsonl.gz/1202

Vor dem Bau des Auhafens befanden sich zwischen Birsfelden und Augst rund 50 Galgenbähren oder Fischergalgen.
Fischergalgen bei der damaligen Schiffstation Waldhaus, um 1935.
Diese befand sich damals auf der Höhe der heutigen Hafenbahn-Station.
Foto: A. Sackmann, BIRSFELDER MUSEUM, um 1935, Ausschnitt)
Galgenbähren sind im Film Lachsfischerei am Oberrhein bei 4:21 zu finden.
Karte: Fischereiverein Rhein-Augst FVRA, rot markiert Salmenwoogen
Hinweis: Der Galgen Nr. 37 gehörte zum Bauernhof In der Au (Schwörer).
Als Folge der Erstellung der Hafenanlagen (1938) und dem Aufstau des Rheins durch das Kraftwerk Birsfelden (1952) verschwanden die meisten Galgen im Kantonsgebiet Baselland.
Fischergalgen bzw. Galgenbähren, Birsfelden, 1952
Foto: Theodor Strübin, Archäologie und Museum Baselland, CC BY-SA 4.0
Bei den Galgenbähren lässt der Fischer ein quadratisches Netz hinter einem kleinen Wehr auf den Gewässergrund und hebt dieses nach einiger Zeit wieder an. Das Fischen mit Galgenbähren gelingt am bestem bei steigendem Wasserstand. Das Wehr erzeugt ein Hinterwasser mit wenig Strömung. Dies dient den Fischen als Ruheplatz.
Galgenbähren am Rheinufer im Bereich Birsfelden-Hardwald, 1942
Foto: Theodor Strübin, Archäologie und Museum Baselland