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In einer Welt, die immer mehr von der Umweltverschmutzung und dem Klimawandel bedroht ist, suchen viele nach Möglichkeiten, nachhaltiger zu leben und zu handeln. Ein Weg, wie du etwas Gutes für die Umwelt tun und deinen CO2-Fussabdruck reduzieren kannst, ist ein WerkzeugAbo.
Ein WerkzeugAbo ermöglicht es dir, die Werkzeuge, die du benötigst, zu teilen, anstatt sie selbst zu kaufen und zu besitzen. Durch die gemeinsame Nutzung von Werkzeugen und Maschinen können wir den Bedarf an neuen Werkzeugen und Maschinen reduzieren und somit den CO2-Fussabdruck verringern, der mit der Herstellung und dem Transport von Werkzeugen verbunden ist.
Nachfolgend zeigen wir dir einige Möglichkeiten, wie ein WerkzeugAbo dazu beitragen kann, deinen CO2-Fussabdruck zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.
Weniger Herstellung von Werkzeugen
Indem du Werkzeuge mit anderen teilst, musst du selbst weniger Werkzeuge und Maschinen kaufen und besitzen. Das führt zu weniger Bedarf an neuen Werkzeugen und somit auch zu weniger CO2-Emissionen, die bei der Herstellung und dem Transport dieser Werkzeuge und Maschinen entstehen. Das Verwenden von hochwertigen, professionellen Werkzeugen und Maschinen trägt auch dazu bei, dass weniger Werkzeuge hergestellt werden müssen, da die Lebensdauer von Billigwerkzeugen viel kürzer ist und sie regelmässiger ersetzt werden müssen. Dies schont die Ressourcen auf markante Weise.
Wie funktioniert ein WerkzeugAbo?
Ein WerkzeugAbo ermöglicht es dir, Werkzeuge im Abo zu mieten, anstatt sie zu kaufen. Auf diese Weise hast du immer Zugang zu den Werkzeugen, die du benötigst, ohne dass du Platz für Werkzeuge brauchst, die du nur selten verwendest.
Verwendung von Akku-Geräten
Das WerkzeugAbo bietet nahezu ausschliesslich Akku-Geräte an, welche im Vergleich zu Benzin-Geräten umweltfreundlicher sind. Akku-Geräte produzieren keine Abgase und verbrauchen weniger Energie als Benzin-Geräte, die fossile Brennstoffe verbrennen. Das bedeutet, dass du mit einem WerkzeugAbo deinen CO2-Fussabdruck weiter reduzieren kannst.
Aber wie viel CO2 kannst du wirklich sparen, indem du ein WerkzeugAbo nutzt?
Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Anzahl der Werkzeuge, die du benötigst, und wie oft du sie nutzt. Eine Studie von Statista hat gezeigt, dass in der Schweiz im Jahr 2020 durchschnittlich 3,6 Werkzeuge pro Haushalt gekauft wurden. Allerdings gibt es grosse Unterschiede zwischen den Haushalten, da manche Menschen mehr Werkzeuge kaufen als andere. Laut einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) verursacht die Herstellung eines handelsüblichen Elektrowerkzeugs etwa 67 kg CO2-Äquivalente. Das bedeutet, dass der Kauf von 3,6 Werkzeugen pro Haushalt im Jahr 2020 in der Schweiz etwa 241,2 kg CO2-Äquivalente verursacht hat (67 kg x 3,6 Werkzeuge x 1 Haushalt). Wenn man sich ein Werkzeug-Abo teilt, reduziert man den Bedarf an neuen Werkzeugen, die produziert werden müssen und kann dadurch also bis zu 241,2 kg CO2-Äquivalente einsparen!
Ein weiterer Faktor, der sich auf den CO2-Fussabdruck auswirkt, ist die Wahl der Energiequelle für die Werkzeuge. Benzinbetriebene Werkzeuge sind bekanntermassen grössere Emittenten von CO2 und anderen Schadstoffen im Vergleich zu Akku-betriebenen Werkzeugen. Laut einem Bericht des Bundesumweltamts (UBA) verursacht ein benzinbetriebenes Laubgebläse durchschnittlich etwa 0,43 kg CO2-Äquivalente pro Betriebsstunde, während ein Akku-betriebenes Laubgebläse nur etwa 0,004 kg CO2-Äquivalente pro Betriebsstunde verursacht (Faktor 100). Das bedeutet, dass der Wechsel von einem benzinbetriebenen zu einem Akku-betriebenen Werkzeug einen erheblichen Einfluss auf die Reduzierung des CO2-Fussabdrucks hat.
Eine Schätzung basierend auf einer Umfrage von YouGov besagt, dass ein Schweizer durchschnittlich etwa 10 Mal pro Jahr ein Werkzeug verwendet. Angenommen, ein Schweizer nutzt ein benzinbetriebenes Werkzeug etwa 10 Mal pro Jahr, dann würde der jährliche CO2-Ausstoss etwa 4,3 kg CO2-Äquivalente (0,43 kg x 10 Mal) betragen. Wenn er stattdessen ein Akku-betriebenes Werkzeug verwendet, würde der jährliche CO2-Ausstoss nur noch 0,04 kg CO2-Äquivalente (0,004 kg x 10 Mal) betragen. Das bedeutet, dass der Wechsel von einem benzinbetriebenen Werkzeug zu einem Akku-betriebenen Werkzeug eine Einsparung von etwa 4,26 kg CO2-Äquivalenten pro Jahr pro Werkzeugnutzer bedeutet.
Insgesamt können also bis zu 245.56 kg CO2-Äquivalenten pro Jahr eingespart werden (241.2kg + 4.26kg). 245.56 kg CO2-Äquivalenten entspricht in etwa:
Der CO2-Emission von etwa 2.5 Durchschnittsflügen von Zürich nach Paris (Quelle: CO2-Rechner des Schweizer Bundesamts für Energie)
Dem CO2-Equivalent von knapp einem vollen Jahr Heizung (inkl. Warmwasser) eines durchschnittlichen Schweizer Haushalts (Quelle: Schweizer Energie- und CO2-Rechner)
Unterstütze die Umwelt, sei nachhaltig, und reduziere deinen CO2 Abdruck pro Jahr um bis zu 2.5 Flüge von Zürich nach Paris mit einem WerkzeugAbo!
Düdingen hat eine Bevölkerung von rund 8'580 Einwohner. Wir nehmen an, nur jeder 5te kauft tatsächlich Werkzeuge, d.h. 1’710 Personen. Wenn all diese Düdingerinnen und Düdinger ein WerkzeugAbo nutzen würden, anstatt Werkzeuge zu kaufen (und dadurch pro Jahr 245.56 kg CO2-Äquivalenten sparen), könnte in Düdingen also insgesamt bis zu 419’907.6 kg CO2-Äquivalenten pro Jahr gespart werden! Das entspricht in etwa dem jährlichen CO2-Ausstoss von etwa 43 Schweizer Haushalten oder 4275 Flügen von Zürich nach Paris!
«Die Düdingerinnen und Düdinger würde pro Jahr den CO2 Abdruck von bis zu 4’275 Flügen von Zürich nach Paris sparen, würden sie das WerkzeugAbo nutzen.»
Denken wir noch eine Stufe grösser: Der Sensebezirk hat eine Bevölkerung von rund 45'000 Menschen. Auch hier nehmen wir an, nur jeder 5te kauft tatsächlich Werkzeuge, d.h. 9’000 Personen. Wenn all diese Senslerinnen und Sensler ein WerkzeugAbo nutzen würden, anstatt Werkzeuge zu kaufen (und dadurch pro Jahr 245.56 kg CO2-Äquivalenten sparen), könnte im Sensebezirk also insgesamt bis zu 2’210’040 kg CO2-Äquivalenten pro Jahr gespart werden! Das entspricht in etwa 22'500 Flüge von Zürich nach Paris! (Das Angebot von WerkzeugAbo GmbH müsste selbstredend entsprechend ausgeweitet werden).
«Der Sensebezirk würde pro Jahr den CO2 Abdruck von bis zu 22’500 Flügen von Zürich nach Paris sparen, würden die Senslerinnen und Sensler das WerkzeugAbo nutzen.»
Schlussfolgerung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein WerkzeugAbo nicht nur eine ökonomische und praktische Alternative zum Werkzeugkauf darstellt, sondern auch einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Abdrucks leisten kann. Indem man Werkzeuge mit anderen teilt und auf umweltfreundliche Alternativen wie Akku-Geräte setzt, kann man pro Jahr bis zu 245.56 kg CO2-Äquivalenten einsparen, was in etwa dem CO2-Ausstoss von 2.5 Flügen von Zürich nach Paris entspricht.
Quellen:
«Werkzeugkäufe in Schweizer Haushalten im Jahr 2020», Statista-Umfrage über den Kauf von Werkzeugen in der Schweiz
«Wie viel Energie verbrauchen und wie viel CO2 produzieren Elektrogeräte während ihrer Lebenszeit?», Umweltbundesamt (UBA) 2019
«Wie umweltfreundlich sind Laubsauger und -bläser?», Bundesumweltamt (UBA) 2021
CO2-Rechner des Schweizer Bundesamts für Energie, Bundesamts für Energie
Umrechnungstool, Deutsches Umweltbundesamt
«Die Nutzung von Werkzeugen in der Schweiz», YouGov 2021