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Die Genfer Justiz leistet der französischen Justiz Rechtshilfe in der Waffengeschäfte-Affäre, in die Jean-Christophe Mitterrand, der Sohn des früheren französischen Präsidenten, verwickelt sein soll.
"Falls es Konten in der Schweiz gibt, sind diese blockiert", sagte der Genfer Richter Daniel Devaud am Freitag (05.01.) und bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung "Tribune de Genève".
Der 54-jährige älteste Sohn Mitterrands war am vergangenen Donnerstag verhaftet worden. Er soll unter anderem für die Vermittlung von Waffengeschäften nach Angola zwischen 1993 und 1994 umgerechnet drei Millionen Schweizer Franken auf ein Schweizer Konto erhalten haben.
Zusätzlich zur Rechtshilfe an Frankreich könnte in der Schweiz auch eine Untersuchung wegen Geldwäscherei eingeleitet werden. Weder Generalstaatsanwalt Bernard Bertossa noch Devaud äusserten sich jedoch am Freitag zu dieser Möglichkeit.
swissinfo und Agenturen