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Ab Mittwoch findet in Lenzerheide das 28. Weltcupfinale der Ski-alpin-Geschichte statt. SRF-Sportredaktor Berni Schär, der bei 24 der bisher 27 ausgetragenen Saison-Showdowns mit dabei war, erinnert sich an 3 hochdramatische Schlussspurts.
2007: Svindals Punkte im Slalom
Aksel Svindal (NOR) und Benjamin Raich (AUT) lieferten sich einen packenden Kampf um die grosse Kristallkugel. Im allerletzten Rennen des Winters, einem Männerslalom, triumphierte Raich zwar, doch weil Svindal – zuvor während der damaligen Saison beim Slalom nie am Start – sensationell 15. wurde, ging der Gesamtweltcup nach Norwegen.
1995: Furiose Schneider zum Karriereende
Es war ein Slalom in Bormio – und das allerletzte Rennen in der grandiosen Karriere von Vreni Schneider. Sie benötigte einen Sieg, um die grosse Kristallkugel stemmen zu dürfen. Nach einem etwas enttäuschenden 1. Lauf (4.) drehte Schneider auf, gewann das Rennen und holte sich zum 3. Mal nach 1989 und 1994 den Gesamtweltcup.
2008: Albrecht vermiest Cuche die Party
Ausgerechnet ein Landsmann verwehrte Didier Cuche im März 2008 in Bormio die kleine Kristallkugel im Super-G. Der Neuenburger hätte den Disziplinensieg mit einem 15. Platz im Sack gehabt. Doch Daniel Albrecht, als zweitletzter Fahrer, preschte nach vorne und verdrängte Cuche auf die 16. Position. Hannes Reichelt (AUT) war der lachende Dritte und jubelte über den Rennsieg sowie den Gewinn der kleinen Kugel. Martin Rufener, der Schweizer Cheftrainer, war stinksauer. Es folgte ein mächtiger Team-Zoff.