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Aplocera praeformata
(HÜBNER, [1826])
Johanniskrautspanner
Purple Treble-bar
Geometridae: Larentiinae
(Spanner)
Flügelspannweite: 34 - 40 mm
Raupe: Die Raupe ist braun bis rötlichbraun, längsgestreift mit einem dunkleren Rückenstreifen. Unterhalb der weissen Seitenlinie ist sie dunkler braun. Im Herbst sitzt die Raupe gerne an den dürren Blütenständen in der Sonne. Zur Überwinterung hat sich die Zuchtraupe in die Bodenstreu verkrochen. Sie frass bei Frühlingsbeginn an den dürren Pflanzenteilen. Als die Pflanze im Frühling wieder ausgetrieben hat, frass sie an den frischen Blättern.
Ei: Das Ei ist weiss. Ich fand es an sonnigen wie an schattigen Lagen, sowohl an verdorrten Blütenständen wie an frischen, grünen Blättern in Bodennähe. Die Eihüllen werden von den Jungraupen nicht aufgefressen.
Puppe: Die Puppe ist rotbraun. Zur Verpuppung hat sich die Zuchtraupe in die Bodenstreu verkrochen.
Überwinterung: als Raupe in der Bodenstreu
Nahrungspflanze der Raupe: Hypericum (Johanniskraut). Die Zuchtraupe sass an Hypericum perforatum. Viele Eifunde an Hypericum perforatum im Herbst an dürren Pflanzenteilen.
Wissenswertes:
Flugzeit Mitte Juni - Mitte/Ende August
1 Generation
Falter nachtaktiv
Vergleichsansicht mit der ähnlichen Art Pareulype berberata
Aplocera praeformata
- Flügelspannweite 34 - 40 mm
- Flugzeit Juli - August
- Basalregion auf Vorderflügel-Oberseite je ein vertikaler länglicher schwarzer Strich übergehend in eine feine schwarze horizontale Linie
- Diskalregion ein weiss-graues Band eingefasst mit je einem schwarz-braunen Band, welches sich in der Mitte ausbleicht
- Apex mit rot-braunem Längsstrich zur Flügelspitze hin
Pareulype berberata >
- Flügelspannweite 27 - 32 mm
- Flugzeit Anfang April - Mitte/Ende Juni und Anfang Juli - September
- Basalregion: zwei dunkle Binden umfassen ein braunes Band
- Diskalregion: braun-schwarzes Band nur bis zur Hälfte ausgefüllt
- Apexregion erscheint als Dreieck mit schwarzem Strich zur Flügelspitze
Lebensraum: an warmen, trockenen Stellen. In den Alpen weit verbreitet und oft häufig.
Anmerkung: Der Falter ist im Gebiet Hasliberg häufig anzutreffen.
Fundorte
Bild 1 und 2: CH BE Hasliberg
Bild 3: CH VS Goppenstein 1316 m, Bahnhofunterführung am Licht