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Sensationelle Landung eines unbekannten Flugobjekts!
Ersten Zeugenberichten zufolge handelt es sich um einen uhrenähnlichen Mechanismus mit erkennbaren Komplikationen. Befindet sich darunter ein Tourbillon? Experten sind sich uneinig, denn die fragliche Konstruktion hält sich durch ihr eigenes Übergewicht in Bewegung. Sie ist in dieser Form unbekannt.
Völlig unklar ist die Herkunft der Lebewesen im Inneren des Objekts. Forscher berichten von einer organisierten Gemeinschaft kleiner grüner Menschen, welche zur Orientierung ein dreiäugiges Periskop und einen Glasring mit Sternbildern benutzen. Nach der geglückten Landung entstieg dem Objekt ein Spähtrupp. Zwei seiner Mitglieder schienen sich ausserordentlich über die Entdeckung einer Wasserquelle zu freuen, während ihr Kollege den Boden mit einem Detektor untersuchte. Ein viertes Mitglied verhielt sich besonders auffällig: den eigenen Kopf in den Händen tragend, schien es den Planeten, auf dem es gelandet ist, für eine Scheibe zu halten, und versuchte, über deren Rand zu blicken.
Die aufsehenerregende Landung hat wilde Thesen und Spekulationen hervorgerufen. Esoterische Kreise berufen sich auf eine Voraussage der Maya, welche die Rückkehr eines Gottes namens Bolon Yokte aus dem Weltall auf die Erde ankündigte, und zwar für den 21. Dezember 2012. Die Umrechnung des Maya-Kalenders auf den gregorianischen Kalender lässt eine Lücke von 20 Jahren offen, weswegen sich ein exaktes Landedatum schwer bestimmen lässt.
Technische Daten
Anzeigen: retrograde Minute, springende Stunde, Wochentag, Mondphase, Weltzeit
Materialien: Messing (vergoldet), Bronze, Chromstahl, Glas, Lapislazuli, Rubine
Gesamtdurchmesser: 25 cm
Höhe: 20 cm
Gewicht: 5 kg
Funktionsweise
Der Minutenzeiger wird durch eine Schnecke retrograd bewegt. Das Stundenzifferblatt springt stündlich um 1/24 vorwärts, während ein Stift am Stundenzifferblatt die Wochentagsscheibe täglich um 1/7 schaltet.
Der Antrieb des Wochentags bewegt einmal täglich das Mondphasenzahnrad, welches die Mondhalbkugel trägt. Die Halbkugel zeigt den Mondstand dreidimensional an.
Eine halbkugelförmige Abdeckung stellt die Nacht auf der gläsernen Erdkugel dar. Der Globus bewegt sich springend um 1/24 pro Stunde. Auf den darunterliegenden Zifferscheiben ist die aktuelle Zeit von 12 Weltstädten ablesbar.
Der in dieser Form neue Gravitytourbillon ist ein Zwischenaufzug, der von der ganzen Antriebsmechanik gehoben wird und dann frei nach unten fällt. Dabei wirken konstante Kräfte.
Der Landeplatz besteht aus einem Automaten mit einem eigenen Federaufzug. Seine Oberfläche ist vergoldet und verchromt. Die Glasfiguren wurden mundgeblasen von Guido Stadelmann, Zürich.