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Ein tiefer Blick in die englische Geschichte lässt sich auf dem historischen Herrschaftssitz Lanhydrock unweit des Städtchens Bodmin machen.
Lanhydrock war im Mittelalter ein klösterlicher Bauernhof im Besitz des Priorats von St. Petroc in Bodmin. Nach der Auflösung der Klöster durch Heinrich VIII. erwarb eine Nachbarsfamilie (1543) das bäuerliche Anwesen.
Im Jahre 1621 erwarb der Kaufmann und Geldverleiher Sir Richard Robartes den Hof. Während mehr als 300 Jahren betrieben die Familie Robartes das groszügige Anwesen und bauten es immer mehr zu einem wahren Herrschaftssitz aus.
Grundsätzlich wäre auch eine Besichtigung bei schlechtem Wetter möglich. Dies hat aber den Nachteil, dass der groszügige Umschwung von 160 Hektaren nur mühsam besichtigt werden könnte. Im Jahre 1953 wurde das Schloss an den National Trust übereignet. Dieser bemüht sich in einer beachtenswerten Art in England um erhaltenswerte Gebäude und Landschaften.
Wer sich mehr über Lanhydrock informieren will, hier der Link: