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Ein weiteres Testspiel der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft ist abgesagt. Die Schweizer Curlerinnen sind weiterhin im WM-Hoch. Und Villarreal und Manchester United stehen im Europa-League-Final. Die neuesten Nachrichten in der Übersicht.
(sda) Mathieu van der Poel hat den mit Spannung erwarteten Mountainbike-Weltcup in Albstadt mit einem Sieg im Short Track lanciert. Nino Schurter errang den 3. Platz.
Van der Poel, der im Cross-Country auch als Favorit auf den Olympiasieg gilt, setzte sich vor dem Franzosen Victor Koretzky und Nino Schurter durch. Schurter zeigte sich im ersten Short Track der Saison wesentlich angriffiger als von ihm gewohnt in diesem Kurzformat, in dem es um die Hälfte der üblichen Weltcup-Punkte geht. Gegen den finalen Antritt des siegreichen Niederländers war der Bündner indes machtlos. Zweitbester Schweizer war Mathias Flückiger als Fünfter. Auch der Berner versuchte es in der vorletzten Runde ohne Erfolg mit einem Angriff.
Bei den Frauen wurde Linda Indergand Zweite hinter der französischen Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot. Jolanda Neff musste sich mit Platz 13 begnügen, fünf Positionen hinter Sina Frei. Die Ostschweizerin hat damit am Sonntag keine ideale Startposition.
Unterliegt Alexander Zverev im Viertelfinal des ATP-Turniers von Madrid: der Spanier Rafael Nadal.
(sda) Rafael Nadal ist am Masters-1000-Turnier in Madrid in den Viertelfinals ausgeschieden. Der Spanier unterlag dem Deutschen Alexander Zverev in 1:44 Stunden 4:6, 4:6.
Im ersten Halbfinal kommt es damit zur Neuauflage des Madrid-Endspiels von 2018 sowie des letzten US-Open-Finals zwischen Zverev und Dominic Thiem. Der als Nummer 3 gesetzte Österreicher Thiem behielt gegen John Isner in drei Sätzen die Oberhand. 2018 hatte sich Zverev in Madrid durchgesetzt, den US-Open-Final entschied Thiem nach 0:2-Satzrückstand für sich.
Für Nadal ist es in der Vorbereitung auf das French Open die zweite Viertelfinal-Niederlage auf Sand nach jener im Turnier von Monte Carlo. Dazwischen hat der 34-Jährige in Barcelona zum zwölften Mal triumphiert. Der Titelverteidiger Novak Djokovic zog seine Teilnahme in diesem Jahr kurzfristig zurück.
(sda)
Die Schweizer Nationalmannschaft muss am Samstag auch auf das dritte Testspiel der WM-Vorbereitung verzichten. Nach der Partie gegen Italien am Dienstag war vorsorglich auch das erste Spiel gegen Frankreich am Freitag in Freiburg abgesagt worden. Weil bei den Franzosen ein PCR-Test positiv ausfiel, kann nun auch das zweite geplante Spiel nicht stattfinden. Frankreich hatte am letzten Sonntag gegen Italien gespielt. Zwei Tage später verzeichnete das italienische Team zwei Corona-Fälle.
Aufgrund der jüngsten Entwicklung hat das Nationalteam das Trainingscamp in Cham am Freitag vorzeitig beendet. Statt am Mittwoch wird sich das Team bereits am Dienstag wieder in Cham versammeln. Die Abreise nach Riga ist am Auffahrtsdonnerstag geplant. Am 14. und 15. Mai stehen in Lettland zwei Testspiele gegen den WM-Gastgeber auf dem Programm.
Zehn Siege in elf Spielen: Die Schweizerinnen um Skip Silvana Tirinzoni spielen eine gute WM.
(sda)
Nachdem sie die Teilnahme an der K.o.-Phase vorzeitig sichergestellt haben, gewinnen die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni auch die nächste Partie. Mit 6:5 gegen die USA (Tabitha Peterson) erringen sie den zehnten Sieg im elften Spiel.
Auf ihrer Jagd nach Siegen nähern sich die aktuellen Weltmeisterinnen Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz vom CC Aarau einer bemerkenswerten Rekordmarke des Schweizer Frauencurlings.
Alina Pätz, die als Nummer 4 in Tirinzonis Crew jeweils das letzte Steinepaar spielt, wurde 2015 in Sapporo als Skip des Teams Baden Regio, indem sie elf von zwölf Spielen gewann und eine Quote von 92,3 Prozent erreichte. Die Aarauerinnen stehen derzeit bei 90,9 Prozent. Sie haben noch zwei Partien der Round Robin zu absolvieren (gegen Deutschland und Estland), danach den Halbfinal und entweder den Final oder das Spiel um Platz 3. Bleiben sie für den Rest des WM-Turnier ungeschlagen, werden sie den Rekord zu sich holen.
(sda) Mit seiner ersten Finalteilnahme im Europacup verhindert Villarreal, dass beide Finals 2021 englische Angelegenheiten werden. Villarreal schaltet in den Halbfinals der Europa League Arsenal aus und wird im Final auf Manchester United treffen.
Dass Manchester weiterkommen würde, stand nach dem 6:2 im Hinspiel gegen Roma praktisch ausser Frage. In Rom verloren die Engländer 2:3. Der Match Arsenal - Villarreal dagegen war über 90 Minuten spannend. Mit einem 0:0 behielten die Spanier den kleinen Vorteil, den sie sich mit dem 2:1-Sieg im Heimspiel verschafft hatten. Granit Xhaka war für die linke Position in Arsenals Dreierabwehr nominiert. Aber er zog sich vor Spielbeginn eine Verletzung zu und konnte nicht mittun.
Der dreifache Champions-League-Gewinner Manchester United steht zum zweiten Mal im Endspiel der Europa-League. Den Final 2017 gewannen die Red Devils gegen Ajax Amsterdam.
Europa League, Halbfinals:
Tore
Final Villarreal - Manchester United am Mittwoch, 26. Mai, in Danzig.
(sda) Die Gewinner der diesjährigen Laureus Sports Awards sind Tennisspieler. Im Rahmen einer digitalen Preisverleihung in Sevilla wurden der Spanier Rafael Nadal und die Japanerin Naomi Osaka ausgezeichnet. Nadal gewann die Wahl zum Welt-Sportler des Jahres zehn Jahre nach seinem ersten Erfolg ein zweites Mal. Osaka wurde die Ehre erstmals zuteil. Als Mannschaft des Jahres wurde Bayern München ausgezeichnet, was nach sechs gewonnenen Titeln keine Überraschung war.
Zu den Ausgezeichneten gehörte auch Lewis Hamilton. Der siebenfache Formel-1-Weltmeister, der im vergangenen Jahr die Wahl in der Hauptkategorie zusammen mit Lionel Messi gewonnen hatte, wurde für seinen Kampf gegen Rassismus geehrt. Der einst beim FC Basel und nun beim FC Liverpool tätige Mohamed Salah erhielt eine Trophäe für sein soziales Engagement, der Quarterback Patrick Mahomes vom letztjährigen Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs als Aufsteiger des Jahres.
Die Tennis-Ikone Billie Jean King aus den USA, die sich seit Jahrzehnten für Gleichberechtigung einsetzt, wurde für ihr Lebenswerk geehrt. Der kanadische Snowboarder Max Parrot erhielt den Preis für sein Comeback nach seiner Krebserkrankung. Chris Nikic gewann die Publikumsabstimmung für den Sportmoment: Der 21-jährige Amerikaner absolvierte als erster Mensch mit Down-Syndrom einen Ironman-Triathlon.
(sda) Das für den 5. September in Appenzell vorgesehene Jubiläums-Schwingfest «125 Jahre ESV» wird abgesagt. Ob es in einem anderen Jahr nachgeholt wird, ist offen. Die Organisatoren dieses Grossanlasses mit eidgenössischem Charakter machen für ihren Entscheid die fehlende Planungssicherheit in der Zeit der Pandemie geltend. In Appenzell wären 20 000 Zuschauer und Gäste erwartet worden.
Eine Redimensionierung des Anlasses kommt für das Organisationskomitee nicht infrage: «Wir haben der Schwinger-Familie, der Bevölkerung und allen Helferinnen und Helfern ein würdiges Jubiläumsfest versprochen. Auch gegenüber den Sponsoren sind wir Verpflichtungen eingegangen, die wir erfüllen wollen. Dies alles ist in der gegenwärtigen Situation nicht machbar», sagte der OK-Präsident Reto Mock der Fachzeitung «Schlussgang».
Nach dem Ansinnen der Veranstalter würde der Anlass in den September 2024 verlegt. Für 2022 (Eidgenössisches Fest in Pratteln) und 2023 (Unspunnenfest in Interlaken) steht schon je ein Grossanlass im Kalender. Der Zentralvorstand des ESV stellt sich jedoch gegen ein Verschieben auf 2024. Der diesjährige Kilchberger Schwinget, geplant für den Samstag, 25. September, soll nach heutigem Stand durchgeführt werden.
(sda)
Die WM-Vorbereitung der Schweizer Nationalmannschaft erfährt eine weitere Änderung: Nach der Partie am Dienstag gegen Italien wurde auch die erste von zwei geplanten Begegnungen gegen Frankreich vom Freitag abgesagt.
Die Franzosen spielten am vergangenen Sonntag gegen die Italiener, bei denen es zwei positive Corona-Fälle gab. Zwar fielen seither bei der Equipe Tricolore sämtliche Corona-Tests negativ aus, doch aufgrund der Inkubationszeit von bis zu sechs Tagen wurde die Partie auf medizinische Empfehlung hin und nach Rücksprache mit der IIHF vorsorglich abgesagt.
Das Spiel vom Samstag, dass um 20.15 Uhr ebenfalls in Freiburg angesetzt ist, soll wie geplant durchgeführt werden, sofern alle weiteren PCR-Tests des französischen Teams negativ ausfallen.
Nach einem Jahr Zwangspause darf die Tour de Suisse 2021 wieder stattfinden, allerdings ohne Rahmenprogramm.
(sda)
Die 84. Ausgabe der Landesrundfahrt findet nach einem Jahr Zwangspause vom 6. bis 13. Juni statt. Die Organisatoren erhalten von allen 14 betroffenen Kantonen grünes Licht. Zum ersten Mal in der Geschichte des Events starten auch die Frauen zu einer Tour de Suisse.
Der populäre Anlass hat allerdings noch nicht zurück zur Normalität gefunden. Wegen der immer noch präsenten Coronavirus-Krise basiert die Tour de Suisse auf einer Blasen- und Teststrategie für die gesamte Organisation inklusive der teilnehmenden Radsportteams.
Das strenge Schutzkonzept sieht vor, dass die Tour 2021 auf die reinen Radrennen reduziert wird - keine Werbekolonne, kein Tour-de-Suisse-Village, keine VIP-Hospitality, kein Unterhaltungsprogramm. Die Start- und Zielbereiche der Etappenorte werden für Zuschauer gesperrt.
Die Tour de Suisse fordert alle Radsportfans dazu auf, dieses Jahr zuhause zu bleiben und die Rennen am Fernsehen oder online zu verfolgen.
(sda)
Die Atlanta Hawks mit Clint Capela sind nach dem dritten Sieg in Serie wieder auf direktem Kurs in die Playoffs. Der Genfer präsentierte sich beim 135:103-Erfolg über die Phoenix Suns in Hochform. Mit 18 Punkten und 10 Rebounds wies er die besten Werte seiner Mannschaft auf.
Roman Josi (rechts) und die Nashville Predators finden sich in einer ungemütlichen Lage wieder.
(sda)
Roman Josi erlitt mit den Nashville Predators eine ärgerliche Niederlage, welche die Qualifikation für die Playoffs doch noch in Gefahr bringt.
Trotz zweimaliger Führung unterlag Nashville auswärts gegen die Columbus Blue Jackets 2:4. Captain Josi, mit 25 Minuten der Spieler mit der meisten Einsatzzeit, musste zusehen, wie die Partie ab der 54. Minute kippte. Der Nuller bringt die Predators in eine ungemütliche Lage. Mit Platz 4 in der Central Division ist Nashville zwei Partien vor Ende der Qualifikation gerade noch auf einem Playoff-Platz rangiert. Nun folgen aber noch zwei Duelle gegen den Leader Carolina Hurricanes.
Mit vier Punkten Rückstand und noch drei statt zwei ausstehenden Partien können die Dallas Stars dem Team um Josi noch gefährlich werden. In der Nacht auf Donnerstag allerdings verlor Dallas zum fünften Mal in Serie.
Kevin Fiala, der treffsicherste Schweizer NHL-Söldner, stand bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung von Minnesota Wild gegen Vegas Golden Knights verletzungsbedingt nicht auf dem Eis.
(sda)
Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni erringen in ihrem neunten Spiel der Weltmeisterschaft in Calgary den achten Sieg. Im Schlagerspiel der Runde bezwangen sie die von der früheren Weltmeisterin Eve Muirhead angeführten Mitfavoritinnen aus Schottland 10:6.
Die Titelverteidigerinnen vom CC Aarau hatten den Match gegen den hochkarätigen Gegner von Anfang an im Griff. Sie liessen sich zwei Dreierhäuser und ein Zweierhaus notieren, sodass sie bis nach dem 6. End 8:3 in Führung gingen.
Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz überzeugen also weiterhin. In der Einzelwertung nach Prozentpunkten an gelungenen Steinen belegen sie auf ihren Positionen durchwegs den 1. Platz unter den jeweils 14 Spielerinnen. In der Gesamtwertung der 14 Teams sind sie bis jetzt mit Abstand die Besten.