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Der Novartis Campus wächst weiter
Wäre der Masterplan von Lampugnani nicht auf einer strengen Grundstruktur aufgebaut, «würde der Campus Gefahr laufen, zum «Architekturzoo» zu werden», schreibt die «Basler Zeitung».
Die «Basler Zeitung» widmet sich heute ausführlich der Transformation des ehemaligen Produktionsstandortes von Sandoz zur Laborstadt. «Auf dem Novartis Campus kulminieren Stararchitektur und moderne städtebauliche Konzepte», schreibt die Zeitung. Bereits sind vierzehn der zurzeit achtzehn geplanten Gebäude vollendet und weit über zwei Milliarden Franken investiert. Heute arbeiten 8000 Menschen auf dem Areal – über 13000 sollen es in Zukunft sein. Doch trotz der Dichte sei der Campus keine eigentliche Stadt, sondern ein hoch überwachter, kontrollierter Raum, meint die «Basler Zeitung». Zudem hätten es die Architekten weitgehend versäumt, sich mit ihren Entwürfen auf einen tieferen Dialog mit den Nachbargebäuden einzulassen. Wäre der Masterplan von Vittorio Lampugnani nicht auf einer derart strengen Grundstruktur aufgebaut, «würde der Campus Gefahr laufen, gänzlich zu einem «Architekturzoo» zu werden», so die «Basler Zeitung». Anders als im ursprünglichen Masterplan vorgesehen, soll in Zukunft auch in die Höhe gebaut werden. Herzog & de Meuron planen ein 65 Meter hohes Bürogebäude. Weitere Hochhäuser von bis zu 120 Metern Höhe sollen im Westen des Areals weithin sichtbare Akzente setzen.
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