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Der US-amerikanische IT-Riese IBM hat in den vergangenen Jahren etwa 100.000 seiner älteren Angestellten entlassen, um so "cool" wie Amazon und Google da zu stehen. Der Konzern sieht sich deswegen laut einem "Bloomberg"-Bericht mit mehreren gerichtlichen Klagen wegen Altersdiskriminierung konfrontiert. Laut einem der Kläger, Alan Wild, der früher Vizepräsident der IBM-Personalabteilung war, soll mit jüngeren Mitarbeitern die Generation der Millennials als Kunden gewonnen werden. IBM wolle nicht als "altmodische Organisation" gesehen werden und beweisen, dass sie "cool und trendy" sei. "Um das zu erreichen, hat IBM es sich zum Ziel gesetzt, grosse Teile der älteren Belegschaft loszuwerden", meint Wild.
Der Grund für den gewünschten Imagewandel von IBM ist das seit etwa sieben Jahren schrumpfende Firmeneinkommen. Das Unternehmen hat schon länger Schwierigkeiten, mit den Konkurrenten Google und Amazon auf dem Cloud-Computing-Markt mitzuhalten. Deswegen soll die Belegschaft aus mehr Millennials bestehen, die laut IBM "generell viel innovativer und empfänglicher für Technologie sind als Baby-Boomer".
Gerade erst im vergangenen Monat hat Big Blue 2.000 Mitarbeiter entlassen. "Wir haben IBM in den vergangenen fünf Jahren neu erfunden, um hochwertigere Angebote für unsere Kunden zu ermöglichen", so der Konzern. Jedoch würden nicht nur Stellen gestrichen, sondern auch jedes Jahr 50.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Heute liegt die Zahl der IBM-Angestellten allerdings auf ihrem niedrigsten Stand seit sechs Jahren. Weltweit arbeiten derzeit etwa 350.000 Menschen für den IT-Riesen - gegenüber 2013 ein Rückgang um 19 Prozent.
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