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Um einen Kinderwunsch zu verwirklichen, ist es hilfreich, den eigenen Monatszyklus genau zu kennen. Wenn Sie Ihren Monatszyklus aufzeichnen, ermitteln Sie leichter Ihre fruchtbarsten Tage und steigern Ihre Empfängnischancen.
So bereitet sich der Körper auf eine Schwangerschaft vorJeden Monat reift in einem der Eierstöcke eine Eizelle heran. Etwa zur gleichen Zeit bereitet sich auch die Gebärmutter auf eine Befruchtung vor, und der Schleim des Gebärmutterhalses wird dünnflüssiger, um Spermien leichter passieren zu lassen. Beim Eisprung wird dann die Eizelle freigegeben.
Eine Eizelle kann bis zu 24 Stunden nach dem Eisprung befruchtet werden.
Die Eizelle kann bis zu 24 Stunden nach dem Eisprung befruchtet werden, während sie durch den Eileiter in die Gebärmutter wandert. Nach erfolgreicher Befruchtung durch eine Samenzelle nistet sie sich in der Gebärmutterschleimhaut ein und beginnt sich zu einem Fötus zu entwickeln.
Die eigenen fruchtbaren Tage ermittelnDie fruchtbarste Zeit, in der Geschlechtsverkehr am wahrscheinlichsten zu einer Empfängnis führt, ist wenige Tage vor und während des Eisprungs.
Wenn Sie mit dem Geschlechtsverkehr bis zum Eisprung warten, kann es sein, dass das Spermium die Eizelle nicht mehr rechtzeitig zur Befruchtung erreicht. Spermien dagegen können mehrere Tage im weiblichen Körper überleben und warten, bis die Eizelle zu wandern beginnt.
Geschlechtsverkehr während der fruchtbarsten Tage kann die Chance einer Empfängnis steigern.
Den Zeitpunkt des Eisprungs ermitteln
Jede Frau hat einen anderen Zyklus, deshalb haben wir einen Eisprungrechner entwickelt, mit dem Sie ganz einfach Ihren Eisprung ermitteln können; sie brauchen dazu nur den ersten Tag Ihrer letzten Menstruation und Ihre Zyklusdauer (bei unregelmässigem Zyklus einige Monate aufzeichnen und den Mittelwert errechnen).
Sobald Sie den voraussichtlichen Zeitpunkt Ihres Eisprungs kennen, können Sie ermitteln, an welchen Tagen Geschlechtsverkehr am ehesten zu einer Empfängnis führt.
Weitere Anzeichen zur Ermittlung der fruchtbaren Tage:
- Änderungen der Schleimhaut des Gebärmutterhalses: Der Gebärmutterhals ist der unterste, verengte Teil der Gebärmutter, wo diese in die Scheide übergeht. Der im Gebärmutterhals produzierte Schleim ändert sich während des Menstruationszyklus durch hormonelle Einflüsse und kann bei der Ermittlung der fruchtbaren Tage helfen.
Vor dem Eisprung (kurz nach der Menstruation): Wenig bis gar keine Schleimproduktion. Der Schleim ist dick, klebrig und weiss bis milchig, und die Scheide fühlt sich recht trocken an. Da Spermien ein schleimiges Milieu brauchen, um zum Ei zu gelangen, besteht in dieser Phase kaum eine Chance, schwanger zu werden.
Kurz vor dem Eisprung: Die Schleimproduktion nimmt zu, der Schleim wird cremig-weiss oder cremefarben, die Scheide fühlt sich feucht an. Die Chancen auf eine Schwangerschaft steigen.
Während des Eisprungs: Der Schleim ist dünnflüssig, durchsichtig und erinnert an Eiklar, und die Scheide fühlt sich sehr feucht an. Nun ist die Chance für eine Empfängnis am höchsten.
Nach dem Eisprung: Der Schleim wird wieder dick und klebrig, und die Scheide fühlt sich wieder trockener an. Die Chancen auf eine Schwangerschaft sinken erneut.
- Anstieg der Basaltemperatur: Die Basaltemperatur ist die Körpertemperatur vor dem Aufstehen, also ohne körperliche Belastung. Diese Temperatur einige Monate lang aufzuzeichnen kann helfen, genauer vorherzusagen, wann Sie Ihren Eisprung haben. Der Eisprung findet in der Regel zu Beginn eines mindestens 3 Tage andauernden Temperaturanstiegs statt. Faktoren wie Heizungswärme, Reisen, Uhrzeit, Ernährung, Arbeitszeiten und Schlafdauer können die Temperatur beeinflussen.
Für eine möglichst genaue Aufzeichnung messen Sie daher am besten jeden Morgen vor dem Aufstehen um dieselbe Uhrzeit, mit einem Basaltemperatur- oder normalen Digitalthermometer.
- Unterleibsschmerzen: Achten Sie genau auf ein Ziehen im Unterleib, es kann ein Anzeichen für den Eisprung sein.
- Prämenstruelle Beschwerden: Während des Eisprungs können auch typische PMS-Symptome (Prämenstruelles Syndrom) auftreten, wie empfindliche Brüste, Blähungen oder Stimmungsschwankungen.
Geniessen Sie Ihre Zeit zusammen
Der Spass sollte nicht zu kurz kommen!Die Entscheidung für ein Kind ist eine aufregende Zeit voller Liebe. Lassen Sie sich durch den Zeitplan nicht den Spass am Sex verderben, sondern entspannen Sie sich und geniessen Sie Ihre intimen Momente.
Häufige Fragen zur Empfängnis
- Hat das Alter Einfluss auf die Fruchtbarkeit? Ja, die Qualität der Eizellen und der Eisprungrhythmus werden vom Alter beeinflusst und nehmen mit zunehmendem Alter ab. Auch bei Männern kann sich das Alter auf die Qualität und Anzahl der Spermien auswirken.
- Wie lange dauert es, bis ich schwanger werde? Einige Paare werden innerhalb von 2-3 Monaten ab dem ersten Versuch schwanger, ein Grossteil wird innerhalb eines Jahres schwanger. Es ist jedoch wichtig, sich bewusst zu sein, dass jedes Paar anders ist. Am besten entspannen Sie sich und gehen es locker an, denn Stress ist nicht förderlich für eine Empfängnis.
- Was kann ich tun, wenn es bei uns nicht klappt? Wenn Sie alles richtig machen und trotzdem nach einem Jahr noch nicht schwanger sind, holen Sie sich Rat bei einer Fachperson.
Mehr Tipps zur Planung Ihres Kinderwunsches
Nachdem Sie nun den besten Zeitpunkt für eine Empfängnis kennen, laden wir Sie zum Stöbern in unseren Seiten zu Ernährung vor der Empfängnis und Lebensweise ein. Dort finden Sie viele nützliche Tipps zur Vorbereitung einer gesunden Schwangerschaft, die Sie schon vor der Empfängnis umsetzen können.