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Die Eigenschaft der Humane Papillomviren (HPV), auch im Mund-/Rachenraum einen Beitrag zur Entwicklung von Krebs bzw. Krebsvorstufen leisten zu können, ist eigentlich schon einige Jahre bekannt, ebenso wie der Zusammenhang mit der Anwendungshäufigkeit oraler Sexualpraktiken.
Schon seit Jahren werden ja Impfungen für Mädchen empfohlen, allerdings waren bis vor zwei Jahren oder so nur knapp 50 Prozent der 17 jährigen Mädchen geimpft (das entspricht dann in etwa auch der indirekten Schutzwirkung für den Partner bzw. Partnerin).
Jetzt wird ja meines Wissens auch eine Schutzimpfung für Jungen angeboten. Das Problem wird also offensiv angegangen.
Genaue Zahlen habe ich im Moment auch nicht parat, aber ich glaube gelesen zu haben, dass jährlich um die 800 Fälle von Krebserkrankungen im Mund-/Rachenraum, die man auf eine Infektion mit Humane Papillomviren zurückführen kann, erfasst worden sind. Wenn man überschlägt, von wie vielen Menschen derartige Praktiken wie oft im Jahr angewandt werden, kann man sich eine Art „Restrisiko“ ausrechnen.
Inwieweit das diesbezügliche Sexualverhalten nun angepasst werden sollte oder eben auch nicht, bleibt wohl der individuellen „Risikobewertung“ jedes/r Einzelnen vorbehalten.
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