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Ana Ángel ist gestorben, auf La Oculta, der Finca der Familie in den kolumbianischen Bergen, nicht weit von Medellín. Und so machen sich Pilar, Eva und Antonio auf den Weg, um Abschied zu nehmen. Für sie ist La Oculta, «Die Verborgene», ein besonderer Ort, wo sie glücklich waren, aber auch Gewalt und Terror erlebten. Nun wird er verkauft, was wird, weiss niemand. Mit den Stimmen der Geschwister, die sich erinnern, an den Ort, die Geister der Vergangenheit, die politischen Wirren, erzählt Héctor Abad in «La Oculta» (Berenberg Verlag 2016, aus dem Spanischen von Peter Kultzen) voller Wärme, aber auch Bitterkeit, von einer einst grossen, nun aber verschwindenden Familie, deren Schicksal eng mit Kolumbiens Geschichte verwoben ist. In Zürich wird er sich mit seinem deutschen Verleger Heinrich von Berenberg unterhalten.
Héctor Abad Faciolince, * 1958 in Medellín, verliess 1982 Kolumbien und studierte in Italien. 1987 kehrte er zurück, musste aber nach der Ermordung seines Vaters noch im gleichen Jahr flüchten und lebte bis 1992 erneut in Italien. Wieder zurück in Kolumbien, begann Abad Romane zu schreiben, für die er zahlreiche internationale Preise erhielt, und ist als Journalist tätig.
Das Gespräch findet auf Spanisch mit deutscher Übersetzung (Dorian Occhiuzzi) statt.
Büchertisch: Libreria El Condor