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Die "letzte Salve" von John Chambers? Ausser dem Analysten, der das Gerücht aufgebracht hat, scheint niemand daran zu glauben.
Laut einem Bericht von 'Storage Newsletter'
will Cisco den Spezialisten für hyperkonvergente Systeme Nutranix aufkaufen. Die Übernahme, so drückt es Jared Rinderer, der Author des Berichts, ziemlich martialisch aus, sei die "letzte Salve" des abtretenden Cisco-CEOs John Chambers in der grossen "Saga der Rechenzentrumskriege".
Rinderer nennt auch einige Details. Der Deal werde wahrscheinlich an der Nutanix-Partnerkonferenz, die von 8. bis zum 10. Juni stattfindet bekannt gegeben, und Cisco werde ihn durch Kredite finanzieren. Der Grund dafür ist, dass Cisco zwar mehr als 50 Milliarden Dollar Bargeld gebunkert hat, den grössten Teil davon allerdings ausserhalb der USA. Bei einer "Repatriierung" dieser Gewinne würden Steuern fällig. Nutanix wurde zuletzt auf rund 2 Milliarden Dollar bewertet, ein Kaufpreis könnte aber ein mehrfaches davon betragen.
Trotz dieser Details, und obwohl viele glauben, dass eine Übernahme von Nutanix (oder eines anderen Players im Business mit hyperkonvergenten Systemen) für Cisco durchaus Sinn machen würde, wird der aktuelle Bericht von Rinderer in den USA eher bezweifelt. Ein Grund dafür ist dass der Author, ein Finanzanalyst bei der Equity Capital Research Group, in seinem Artikel mit keinem Wort erwähnt, wie er auf seine Vorhersage kommt. Erst auf Anfrage von 'CRN.com'
erklärte er, dass "eigene Nachforschungen und Industriekontakte" die Basis dafür seien.
Laut 'CRN' glaubt man in der Branche aber viel eher, dass Nutanix in Kürze an die Börse gehen wird. Laut den Quellen des amerikanischen Branchenmagazins könnte der IPO noch im laufenden Monat offiziell angekündigt werden. (hjm)