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a. Entwicklung
Wie entwickelt sich die naturnahe Schulumgebung?
Wenn die naturnahe Schulumgebung fertig gebaut ist, fängt ihre Entwicklung erst an und erreicht ihre volle Entfaltung in rund drei bis fünf Jahren. Im Unterschied dazu ist bei einem Gebäude der Höhepunkt die Fertigstellung des Baus. Blütenpflanzen entwickeln im ersten Jahr nach der Ansaat meist nur eine Blattrosette mit Wurzeln. Die Pflanzen sammeln so Kräfte. Wird es im Frühling wärmer, starten sie durch: Sie bilden Blätter, Blütenstängel und entfalten dann im zweiten Jahr ihre volle Blütenpracht.
In einer Schulumgebung wird die natürliche Pflanzenentwicklung von den Schülerinnen und Schülern stark beeinflusst. Wird eine angesäte Kiesfläche (Ruderalfläche) intensiv bespielt, wird die Begrünung spärlich gedeihen, nur in weniger genutzten Bereichen entwickeln sich die Pflanzen üppiger. Wenn durch die Entwicklung der Schulumgebung ein anderer Ort plötzlich spannender wird und die Schülerinnen und Schüler ihren Aufenthaltsort verlagern, wird die Begrünung aber den frei gewordenen Raum einnehmen und ihr Blütenmeer entfalten. Lassen Sie solche Wechselwirkungen zwischen der natürlichen Entwicklung und der Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler zu. Erfreuen Sie sich an der dynamischen Entwicklung einer naturnahen Schulhausumgebung!
Vorher-Während-Nachher: Entstehung einer Steinarena