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- Tom Lüthi feiert seinen 6. Podestplatz im 7. Saisonrennen.
- Alex Marquez feiert einen Start-Ziel-Sieg.
- Dominique Aegerter wird 17., Jesko Raffin 24.
Kurz nach Rennstart hatte nicht viel auf einen weiteren Podestplatz von Tom Lüthi hingedeutet. Der 30-Jährige musste bei einer Kurve die Abkürzung nehmen und seinen Widersachern in der Folge den Vorzug lassen, um sich keinen unerlaubten Vorteil zu verschaffen.
Lüthi reagiert auf schwierigen Start
Obwohl Lüthi zwischenzeitlich bis auf Position 7 zurückfiel, verlor der WM-Zweite die Geduld nicht. Kontinuierlich arbeitete sich Lüthi nach vorne. Bereits in Runde 7 konnte der Emmentaler seinen ärgsten Widersacher im Kampf um die WM, den Italiener Franco Morbidelli, überholen und Rang 3 übernehmen.
Zwar näherte sich Lüthi auch noch Mattia Pasini auf Platz 2, doch das letzte Risiko ging der Schweizer nicht mehr ein. Dank dem 6. Podestplatz im 7. Saisonrennen liegt Lüthi neu noch 7 Punkte hinter WM-Leader Morbidelli.
Marquez brilliert, Aegerter enttäuscht
Lüthis Vorsprung auf Sieger Alex Marquez beträgt noch 13 Punkte. Der Spanier startete aus der Pole-Position und gab die Spitzenposition bis ins Ziel nicht mehr ab.
Nicht wie erwünscht verlief das Rennen für Dominique Aegerter. Von Position 19 aus gestartet, konnte der Oberaargauer auf seiner Suter-Maschine zu Beginn zwar einige Plätze gutmachen. Am Ende reichte es dennoch nur zum enttäuschenden 17. Rang. Der 3. Schweizer, Jesko Raffin, wurde 24.
MotoGP: Dovizioso vor 2 Spaniern
In der Königsklasse setzte sich der Italiener Andrea Dovizioso durch. Der 31-Jährige verwies Marc Marquez und Dani Pedrosa auf die Ränge 2 und 3. WM-Leader Maverick Viñales kam nicht über den 10. Rang hinaus.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.06.2017, 12:05 Uhr
Morbidelli 2018 in der MotoGP
Franco Morbidelli unterschrieb für 2018 einen MotoGP-Vertrag im Marc-VDS-Team, bei dem in diesem Jahr Tito Rabat und Jack Miller engagiert sind. Auch wenn der aktuelle Moto2-WM-Leader in dieser Saison den Titel nicht gewinnen sollte, steht seinem Aufstieg in die Königsklasse nichts im Weg.