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Von den 29 Korporationen, welche heute in Basel einen öffentlich-rechtlichen Status haben, ist die E. Zunft zu Safran eine der vier Herrenzünfte. Sie ist nach dem Safran, dem edelsten der Gewürze benannt.
Die Bedeutung dieses Gewürzes für den Handel geht deutlich aus der Tatsache hervor, dass die Zunft der Krämer für sich selbst, wie auch für ihr Haus dessen Namen und als ihr Wappen dessen stilisierte Blüte wählte. Erstmals tritt uns die Bezeichnung "Zunft zu Safran" im Jahre 1372 entgegen; doch ist natürlich die Korporation der Krämer, die mit Safran handelten, viel älteren Datums. Ihre Entstehung geht ins 13. Jahrhundert zurück.
Die grosse wirtschaftliche Bedeutung der Safranzunft wird uns bewusst, wenn wir uns die Zahl der Berufe vergegenwärtigen, die sie im Laufe der Jahrhunderte vereinigte und die teilweise heute noch in ihr vertreten sind.
Die Zunft zu Safran schätzt sich glücklich, Eigentümerin ihres prächtigen, denkmalgeschützten Zunfthauses an der Gerbergasse 11 zu sein. Sie ist sich ihrer Verpflichtung, das Haus -ein bedeutender Ort der öffentlichen Begegnung in unserer Stadt - dauerhaft zu erhalten, bewusst.
Ebenso bewusst sind sich die rund 320 Zunftbrüder der Eidesformel, auf welche sie ihr Gelöbnis anlässlich der Zunftaufnahme abgelegt haben.
Um der Stadt Basel Nutz, Ehr und Frommen zu mehren, ihren Schaden zu wenden, treu und ohngefährde, allzyt und immerdar