Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/239595

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Gesetzgebung soll so geändert, dass nach einer strafrechtlichen Verurteilung im Zusammenhang mit einer Aktivität im Ausland eingezogene Vermögenswerte und Ausgleichsforderungen neu verteilt werden, und dies insbesondere unabhängig davon, ob der Staat, zu dem die Regionen gehören, in denen sich die geschädigte Bevölkerung befindet, das Verfahren, das zur Verurteilung führte, unterstützt hat.</p><p>Die Rückverteilung soll über Entwicklungsprojekte und Projekte im Bereich der Menschenrechte oder über Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung vorgenommen werden, und zwar durch Organisationen der Zivilgesellschaft der Schweiz oder des Landes, in dem die geschädigte Bevölkerung lebt, oder allenfalls der Zivilgesellschaft eines Drittlandes oder - subsidiär - durch die internationale Zusammenarbeit der Schweiz oder eines anderen Landes, das in der Lage ist, solche Projekte für die geschädigte Bevölkerung durchzuführen.  </p>