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Mozart Requiem
Mozart Requiem
Arcis-Vocalisten München
Manfred Obrecht Leitung
Rebekka Maeder Sopran
Josy Santos Alt
Jörg Dürmüller Tenor
Thomas Gropper Bass
Daniel Ottensamer Klarinette
Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll op. 73
Wolfgang Amadeus Mozart Requiem d-Moll KV 626
Das Köchelverzeichnis, die chronologische Auflistung aller Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, führt an Position 626 das berühmte Requiem auf, das zu den meistgespielten Kompositionen Mozarts gehört. Das Requiem – die Totenmesse – ist gemäss Köchelverzeichnis das letzte Werk von Mozart überhaupt. Er schrieb es im Auftrag des Grafen Franz von Walsegg, der aber nie persönlich bei Mozart vorsprach, sondern für die Auftragsabwicklung einen «grauen Boten» sandte. Um dieses Werk ranken sich zahllose Mythen.
Bereits 1798, also nur sieben Jahre nach dem Tode Mozarts, mutmasste ein Musikschriftsteller, der «graue Bote» sei ein Wesen aus dem Jenseits gewesen – und Mozart habe gewusst, dass er eigentlich seine eigene Totenmesse schreibe. Tatsächlich verstarb der Komponist noch während der Arbeit am Requiem, worauf dieses von zwei seiner Schüler fertiggestellt wurde.
Im ersten Konzertteil stehen zwei Werke von Constanze Mozarts Cousin auf dem Programm. Constanze, die Ehefrau von Wolfgang Amadeus, wurde als Constanze Weber geboren. Sie war die Cousine des bekannten Komponisten Carl Maria von Weber. Mit dessen Ouvertüre zur Oper «Oberon» eröffnet die Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Manfred Obrecht den Konzertabend. Für Webers Klarinettenkonzert Nr. 1 konnte einer der weltweit besten Soloklarinettisten gewonnen werden: Daniel Ottensamer. Er ist Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker und des Orchesters der Wiener Staatsoper. Bereits im Februar 2020 begeisterte Ottensamer in der ausverkaufen Tonhalle Maag mit Mozarts Klarinettenkonzert das Publikum.