Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/186124

<h2>SubmittedText<h2><text><p>Die KPMG AG, Zweigniederlassung in Muri bei Bern ist im Handelsregister als Revisionsstelle bei "Die Schweizerische Post AG", "Post CH AG" und bei der "Postauto Schweiz AG" und bei weiteren Post-Konzerngesellschaften eingetragen. Mit Buchhaltungsmanipulationen wurden im Bereich Postauto von Bund und Kantonen ungerechtfertigte Subventionen von gegen hundert Millionen Franken ergaunert, was die KPMG AG als Revisionsstelle, offenbar nie bemerkt hat. Auch durch die anderen Aufsichtsorgane wie den Verwaltungsrat der Post oder die Postkommission (Postcom) blieben die Manipulationen unbemerkt.</p><p>1. Wie kommt es, dass das Bundesamt für Verkehr, nicht aber die KPMG AG als Revisionsstelle die Buchhaltungsmanipulationen aufgedeckt hat?</p><p>2. Wie hoch waren die Honorare von KPMG AG für Revisionsarbeiten bei den einzelnen Post-Konzerngesellschaften pro Jahr in den letzten fünf Jahren?</p><p>3. Welche übrigen Bundesbetriebe werden durch die KPMG AG revidiert und zu welchen Honoraren?</p><p>4. Welche Konsequenzen hat der Bund aus dem Postauto-Skandal zu ziehen, hinsichtlich von Vergaben künftiger Aufträge an die KPMG AG?</p><p>5. Weshalb ist das interne Kontrollsystem (IKS) nicht in der Lage gewesen, die Manipulationen früher aufzudecken?</p><p>6. Inwiefern hat auch die Postcom ihren Auftrag nach Artikel 19 Postgesetz nicht erfüllt?</p><p>7. Welche Konsequenzen hat der Bund aus dem Postauto-Skandal zu ziehen, hinsichtlich die Besetzung von Aufsichtsgremien durch Parteikollegen?</p></text>