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Bei Dauerregen und weicher Piste hatte sich ein «Startnummernrennen» entwickelt, in dem sich die Fahrer oft am Ende des Klassements einreihten. Grosse Sprünge nach vorne waren bei den schwierigen Bedingungen kaum möglich. Nach 31 Fahrern folgte schliesslich ein längerer Unterbruch und dann der Jury-Entscheid, wonach das Rennen nicht wiederaufgenommen werden soll.
«Ich finde es vor allem schade, dass wir nun einen Slalom verlieren», sagte Daniel Yule, der zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem 6. Platz lag, im SRF-Interview. Es war nach Val d’Isère bereits der zweite Slalom in diesem Winter, der ohne Ersatztermin abgesagt werden musste.
Andere Fahrer äusserten sich verärgerter. Es existieren Aufnahmen des an dritter Stelle liegenden Norwegers Henrik Kristoffersen, der gegenüber FIS-Rennchef Markus Waldner klare Worte brauchte, um sein Unverständnis über die Absage kundzutun.
Waldner begründete den Entscheid gegenüber SRF: «Die meisten Fahrer haben uns gesagt, dass sie während des Fahrens kaum etwas gesehen hätten.» Hinzu seien die Wetteraussichten gekommen, die für den zweiten Lauf noch schlechtere Bedingungen prophezeit hätten. «Es wäre noch gefährlicher für die Athleten geworden.»
In Führung lag der Franzose Clément Noël, bei dem allerdings unklar war, ob er eingefädelt hatte. Dahinter lagen die Norweger Timon Haugan und Kristoffersen. Von den Schweizern befand sich neben Yule auch Loïc Meillard als Vierter in aussichtsreicher Position.
Für die Männer stehen nächste Woche die Speed-Rennen in Kvitfjell in Norwegen im Programm. Der nächste Slalom findet am Sonntag, 25. Februar, in Palisades Tahoe in den USA statt.