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Immer jünger, immer älter
Die Altersspanne jener, die für den Nationalrat kandidieren, öffnet sich seit 1971. Das liegt nicht nur daran, dass immer mehr junge Kandidaten antreten, sondern auch daran, dass es auch die älteren immer stärker in die Politik drängt.
Vor 50 Jahren war es noch einfach: Wer in den Nationalrat wollte, musste eine gewisse Lebenserfahrung mitbringen, sollte aber umgekehrt noch im Erwerbsleben stehen. Daran – es war natürlich eine ungeschriebene Regel – hielten sich die Männer und auch die Frauen, die 1971 das Stimm- und Wahlrecht auf nationaler Ebene erhielten und deshalb bei den nationalen Wahlen im gleichen Jahr das erste Mal dabei waren. Ida Derungs-Keller kandidierte als Jüngste für die CVP, als 39-Jährige. Als Kandidatin trat auch Elisabeth Lardelli an, von der damaligen Demokratischen Partei.