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In der Dreistellung Gewehr 50m 3x40 der Frauen qualifizieren sich zwei Schweizerinnen für den Final der besten Acht. Mit 1169 Punkten erzielt Muriel Züger das zweitbeste Resultat hinter der Österreicherin Sheileen Waibel, die auf gute 1178 Zähler kommt. Mit 1164 Punkten qualifiziert sich als Siebte auch Franziska Stark für die Endausmarchung. Da geht die Thurgauerin kniend zu Beginn knapp in Führung vor der Deutschen Isabella Straub. Liegend wird Stark von Sheileen Waibel überholt und fällt auf Platz 3 zurück. Doch mit den ersten beiden Stehendpassen holt die Schweizerin die Führung zurück und dank fünf Zehnerwertungen in den Einzelschüssen letzlich mit 456.0 Punkten den Sieg in der Dreistellung der Frauen. Muriel Züger holt in dieser Disziplin zudem noch dank einer besseren Stehend-Performance zuletzt Rang 3 für die Schweiz.
Tschechischer Doppelsieg Gewehr 10m männer
Weniger gut lief es den Schweizern Männern, die sich am zweiten Tag der Rifle Trophy im Stand von Schwadernau mit dem Gewehr 10m mit sechs anderen Ländervertretungen massen. Der Bündner Lars Färber vermochte sich mit 624.5 Zählern als einziger Schweizer zu qualifizieren für den Final der besten Acht, wo er aber als erster aus dem Rennen schied. Den Final dominierten letztlich die Tschechen. Filip Nepejechal siegte mit 251.5 Punkten vor seinem grossgewachsenen Landsmann Frantisek Smetana, der fast alle seine Konkurrenten um einen Kopf überragte. Dritter wird der Deutsche Markus Abt. Jan Lochbihler landete mit 621.7 Zählern in der Qualifikation auf Platz 13.
Der Wettkampf in Schwadernau war der dritte und letzte der diesjährigen Rifle Trophy. Den Wanderpreis in Form einer traditionellen Schweizer Kuhglocke holte sich das Team aus Österreich mit knappen Vorsprung vor Deutschland. Die Schweiz wird Dritte unter sieben Ländervertretungen (neben Tschechien, Italien und Frankreich schickt auch der Freistaat Bayern jeweils eine eigene Delegation). Organisiert hat den internationalen Anlass, der unter den gebotenen Corona-Bedingungen einwandfrei verlief, August Wyss zusammen mit seinem Stellbvertreter Markus Käser. Er übergab den Wanderpreis an die Österreicher. (Andreas Tschopp)