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Samstag:
Ich startete meine MTB-Saison 2016 in Griechenland auf Salamina Island, einer Insel in der Nähe von Athen. Das Rennen in Griechenland war mein erstes Rennen in der Elitekategorie und dementsprechend war ich auch ein wenig aufgeregt. Ich flog mit meiner Familie am Freitag vor dem Rennen nach Athen und wir mieteten dort ein Auto, um auf die Insel zu gelangen. Auf Salamina Island wohnten wir in einem sehr schönen Haus auf einem Berg mit einer tollen Aussicht aufs Meer.
Ich erhoffte mir bei den beiden internationalen Rennen, welche am Wochenende stattfanden, einige Weltranglistenpunkte zu holen, um an den kommenden Rennen weiter vorne starten und auch wichtige Erfahrungen sammeln zu können.
Am Samstag fand das Rennen der Kategorie C1 statt und die Strecke gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Sie hatte alles, was eine gute XC-Strecke besitzen musste. Steile Aufstiege, technische Abfahrten und viele Singletrails. Ich hatte aber beim Rennen vom Samstag einen sehr schlechten Start und meine Beine waren von der Reise noch müde, deshalb konnte ich der Spitzengruppe nicht folgen. Somit fuhr ich das ganze Rennen mit einem griechischen Fahrer zusammen und kämpfte mit ihm um Platz 10. In der sechsten von sieben Runden hatte ich leider einen kleinen Einbruch, da ich bisher noch nie über eine Rennzeit von 1.5h gefahren bin. Ich beendete dieses Rennen auf dem 11. Rang und holte meine ersten Weltranglistenpunkte. Obwohl das Rennen nicht ganz nach meinen Vorstellungen verlaufen ist, bin ich damit doch recht glücklich.
Nach dem Rennen vom Samstag hatte ich einen stark verspannten Rücken, da die Strecke sehr holprig war und ich auf meinem Hardtail extrem durchgeschüttelt wurde. Ich war mir nicht sicher, wie sich mein Rücken im Rennen vom Sonntag verhalten wird.
Sonntag:
Der Start am Sonntag gelang mir aber erfreulicherweise sehr gut und ich konnte mich mit vier anderen Fahrern absetzen und fühlte mich super. Wegen meinem Rücken entschied ich mich, mit weniger Luft in meinen Reifen zu fahren. Deswegen hatte ich vermutlich in der ersten Runde einen Platten und musste in der Tech-Zone mein Hinterrad wechseln lassen. Dadurch verlor ich die Spitzengruppe aus den Augen und musste mich alleine auf die Aufholjagd machen. Ich gab alles und versuchte, mich noch auf einen Top-5 Rang vorzukämpfen, um wenigstens noch einen Weltranglistenpunkt holen zu können. Dies gelang mir ganz knapp nicht und ich beendete das Rennen auf dem 6. Rang.
Mit meinem Rennen war ich aber sehr zufrieden, denn ich konnte, nachdem ich den Reifendefekt hatte, konstante Runden fahren und ich erlitt keinen Einbruch. Es wäre sehr spannend zu wissen, wo ich ohne diesen Defekt rangiert gewesen wäre.
Mit meinen ersten beiden Rennen in der Elitekategorie bin ich nicht 100% zufrieden, aber es war eine Supererfahrung, in Griechenland zu starten und meine ersten Weltranglistenpunkte zu holen. Auch meine Form stimmt und ich freue mich riesig auf die kommenden Rennen.
Nach dem Rennen blieb ich noch einige Tage auf Salamina Island, um in der Wärme noch einige Trainingseinheiten absolvieren und die Sonne geniessen zu können.