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Santiago de Cuba. Kuba hat am Dienstag den 60. Jahrestag der Revolution gefeiert. Am 1. Januar 1959 hatten die von Fidel Castro geführten Rebellen der »Bewegung des 26. Juli« den Diktator Fulgencio Batista gestürzt und das Land in der Folge von der neokolonialen Herrschaft der USA befreit.
Bei dem Festakt am Grabmal Fidel Castros in Santiago de Cuba kritisierte der Erste Sekretär des ZK der KP Kubas, Raúl Castro, die US-Administration, die eine neue Konfrontation anstrebe. Die Regierung von Staatschef Donald Trump stelle den friedlichen Karibikstaat als »Bedrohung für die Region« dar und versuche, Kuba die Schuld für »alle Übel« zu geben. »Zufrieden und glücklich sehen wir mit eigenen Augen, wie neue Generationen den Sozialismus aufbauen. Das ist der einzige Weg zur Unabhängigkeit«, betonte Raúl. »Im Namen unseres Volkes und voller Optimismus kann ich sagen: Ewig lebe die kubanische Revolution!« Auch der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel, der das Amt im vergangenen April übernommen hatte, nahm an der Gedenkfeier teil. (AFP/dpa/jW)