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VeriSign plant unter dem Namen "IP Connect" einen Service, der es erlauben soll auch von einem Unternehmen zu einem anderen über das Internet zu telefonieren, wenn beide Unternehmen IP-Telefonie einsetzen. Der Kern des Angebots wird ein Verzeichnis sein, das die IP-Adressen für bestimmte Telefonnummern liefert, damit die Anrufe zu ihrem Empfänger geleitet werden können. Wie es mit dem Preis aussieht und wann genau der Service verfügbar sein wird und gab VeriSign noch nicht bekannt. VeriSign ist aber zuversichtlich, als erster Anbieter einen derartigen Service für Unternehmen auf den Markt bringen zu können. (Für Heimanwender gibt es bereits ähnliche Angebote, z.Bsp Skype.)
Ein Nachteil der IP-Telephonie ist es heute noch, dass sie nicht durchgängig ist, da sie sich meist nicht direkt über das Internet finden – das "Wissen" darüber, welche Telefonnummer welchem Anschluss entspricht sitzt, so könnte man sagen, immer noch im normalen Telefonnetz.
Wenn zwei Gesprächsteilnehmer aus unterschiedlichen VoIP-Netzwerken miteinander telefonieren – sei es zwischen Unternehmen oder zwischen Filialen des gleichen Unternehmens, wenn dieses kein WAN einsetzt – dann wird der Anruf darum über das normale Telefonnetz geleitet. Dadurch entstehen Gebühren, die eigentlich nicht notwendig wären.
Services wie der von VeriSign geplante dürften der IP-Telefonie weitere Kostenvorteile und damit der ganzen Technologie zusätzlichen Schub verschaffen. (hjm)