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Anmutig erhebt sich das Schloss Risegg mit seinen vier Ecktürmen auf einer kleinen Anhöhe an der Strasse von Staad nach Buechen. Im Jahr 1496 findet ein Weinberg gleichen Namens erstmals Erwähnung in einem Lehensbuch von Thal. Ob aber zur Zeit des Schwabenkriegs tatsächlich ein «Lustschloss Rysseck» an dieser Stelle abgebrannt ist, wie der Chronist Tschudy schrieb oder ob das Renaissanceschlösschen Risegg 1605 durch Leonhard Zollikofer zu Altenklingen als Neubau anstelle eines Gutshofes errichtet wurde, wissen wir nicht mit Sicherheit. Auch anlässlich des Umbaus zum Boardighaus «Rose Castle Risegg» des «Instituts auf dem Rosenberg» 1997/98 konnten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden. Schloss Risegg, einst von Reben-, Busch- und Baumwerk umgeben, wurde inzwischen von der Zeit eingeholt. Moderne Wohnbauten entstanden teils in nächster Umgebung. Die nordöstlich gelegenen Schlossgärten mit unverbauter Seesicht überraschen gestern wie heute die Besuchenden. Im Stil des Architekturgartens wurde die Gartenanlage in den 1930er-Jahren unter Einbezug historischer Elemente von Fritz Klauser neu erstellt, später arg vernachlässigt und erst vor wenigen Jahren wieder instand gestellt.
Bibliographie