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Allerdings schwächte sich das Wachstum im Exportgeschäft deutlich ab. Im Mai waren die Ausfuhren noch um 14,9 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Dies war der stärkste Zuwachs seit Anfang 2015 gewesen. Japan zählt zu den wichtigsten Exportnationen der Welt und profitiert von Auslandsgeschäften führender Konzerne wie zum Beispiel Toyota oder Sony .
Erneut gab es im Juni einen vergleichsweise starken Anstieg der Exporte nach China, dem wichtigsten Handelspartner Japans. Hier meldete die Regierung in Tokio einen Zuwachs um 19,5 Prozent im Jahresvergleich. Im Mai hatte der Zuwachs aber noch höher bei 23,8 Prozent gelegen. Deutliche Zuwachse gab es auch bei den Exportgeschäften in die USA und in die Europäische Union.
Im japanischen Aussenhandel spielen auch Importe eine wichtige Rolle. Weil Japan nur über wenige Rohstoffe verfügt, müssen grosse Mengen eingeführt werden. Für Juni meldete die Regierung einen Zuwachs der Einfuhren um 15,5 Prozent im Jahresvergleich, nach 17,8 Prozent im Monat zuvor. Der Anstieg im Juni war ebenfalls etwas stärker als von Experten erwartet.
Unterm Strich erzielte Japan im Juni einen Überschuss in der Handelsbilanz von 439,9 Milliarden Yen (umgerechnet etwa 3,4 Milliarden Euro). Volkswirte waren von einem höheren Überschuss von 488 Milliarden Yen ausgegangen./jkr/tos/stb
(AWP)