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Powernapping bedeutet soviel wie „Tagschlaf“ und bezeichnet ein kurzes Nickerchen ausserhalb der Hauptschlafphase. Besonders beliebt ist beispielsweise in Japan der Mittagsschlaf (dort als Inemuri bezeichnet). Dort sitzen die Menschen schlafend überall auf Bahnhöfen, in U-Bahnen oder auf Parkbänken sowie direkt am Arbeitsplatz, um eine kurze Pause einzulegen. Auch Gross-Konzerne wie Lufthansa, Opel oder BASF bieten deren Mitarbeitern inzwischen schon Räumlichkeiten für kleine Nickerchen an, da Sie an deren positive Wirkung glauben und davon ausgehen, dass Arbeitnehmer so leistungsfähiger ihren Arbeitsalltag bestreiten.
Die Mittagszeit wird übrigens besonders gerne für Powernapping angesetzt, da neben dem vorangegangenen Mittagessen hier auch die Zeit des niedrigsten Tages-Blutdruck gegeben ist.
In der Tat finden sich zur Sinnhaftigkeit von Powernapping einige sehr interessante Studien, wie beispielsweise eine Untersuchung der NASA, die zeigt, dass Piloten, die zwischendurch ein Nickerchen einlegen, eine um 16% bessere Reaktionszeit aufweisen als „Nicht-Napper“. Die „Powernaps“ schützen insbesondere das Herz-Kreislauf-System. Das haben amerikanische und griechische Wissenschaftler von der Harvard School of Public Health und der University of Athens Medical School zeigen können. In einer grossen Studie haben die Forscher die Gesundheitsdaten von knapp 23’700 Teilnehmern ausgewertet. Dabei kam heraus: Durch regelmässige „Powernaps“ kann das Risiko für Herzerkrankungen um 37% gesenkt werden.
Forscher gehen davon aus, dass sich durch Powernapping folgende Vorteile einstellen: