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Ein Studium ermöglicht nachzudenken und eine Menge Wissen zu sammeln. Wie macht man diese Zeit noch wertvoller? Sich für die gute Sache und die Gesellschaft zu engagieren, treibt den Studenten nicht nur zum Handeln an, sondern öffnet ihm auch die Augen für andere Realitäten und bietet ihm eine nützliche Erfahrung für seinen beruflichen Werdegang. Welche Fragen stellen sich?
Ehrenamtliche Tätigkeit, Volontariat, Gemeinschaftsdienst… diese Begriffe bezeichnen Aufgaben einer nichtbezahlten Beschäftigung, die dem Gemeinwohl dienen.
Falls ein Unterschied festgestellt werden muss, findet man diesen zwischen der ehrenamtlichen Tätigkeit und dem Volontariat. Ersteres ist eine unbezahlte Tätigkeit. Das Volontariat fügt sich einem förmlicheren Rahmen und es handelt sich beim größten Teil der Zeit des Volontariats um vergütete Aufgaben.
Alles in allem, findet der Student, wenn er bereit ist, Zeit zu investieren, eine große Auswahl von möglichen Aufgaben.
Die ehrenamtliche Tätigkeit wird im Allgemeinen in einem Verein geleistet. Der Interessierte kann sich bei verschiedenen Aktivitäten, die oft mit sozialen Programmen verbunden sind, beteiligen.
Dienste, nach denen eine Region, eine Gemeinde oder eine Organisation fragen können sind: das Austeilen von Lebensmitteln, Wohnungen oder Häuser reinigen, die Unterstützung der Integration von Ausländern, älteren Menschen beistehen, bei dem Fest des Wohnviertels helfen oder auch Camps zu animieren. Diese Beschäftigungen können alle als Student ausgeführt werden. Ein Freiwilliger, engagiert sich nach seinen Möglichkeiten, in punktueller oder regelmäßiger Weise. Außerdem können diese Tätigkeiten auch als Erfahrung im Ausland interessant sein, als Volontariat oder auch ehrenamtliche Arbeit.
Viele Organisationen ermöglichen Studenten, sich in den Semesterferien zur Verfügung zu stellen, sei es für die Propagierung der Menschenrechte, zur Arbeit in Waisenhäusern, oder auch um die Computer von NGOs zu verbessern. Es gibt sogar Vereine und Netzwerke auf dem Campus, die die Gelegenheit bieten, für einige Wochen oder ein paar Monate ins Ausland aufzubrechen.
Mit der Ausdehnung möglicher Tätigkeiten kommen zahlreiche neue
mögliche Stellen hinzu. Doch wie finden?. Das Internet ist voll von solchen Anzeigen, Datenbanken, Seiten und Erklärungen zu der ganzen Prozedur.
Viele non-profit Organisationen nutzen dieses Tool und treten gleichzeitig auf Netzwerken gemeinsam auf. Also ran an die Tastatur und die Suchmaschinen!
Zudem ist der Wohnort ebenfalls wichtig. Zahlreiche Regionen und Gemeinden zählen in vielen Domänen auf Freiwillige. Das Angebot ehrenamtlicher Tätigkeiten befindet sich auf mehreren Ebenen und eine Präsenz im Web ist dabei essentiell.
Auch die Universität ist ein Raum für den Austausch von Anzeigen verschiedenster Organisationen. In Winterthur ermöglicht das Event „Speed-Dating für freiwillig Engagierte“ das Versammeln und den Austausch der Interessierten.
Es fehlt also nicht an Möglichkeiten, aus seiner freien Zeit oder seinen Ferien, eine lohnende und nützliche Zeit für seinen Werdegang zu gestalten. Der Student kann auf den Erwerb von Kompetenzen zählen, die vom zukünftigen Arbeitgeber sehr geschätzt werden. Auch sein Lebenslauf wird verschönert. Zudem sollte man immer hoffen, dass eine ehrenamtliche Arbeit den Solidaritäts- und Zugehörigkeitsgedanken an eine Gemeinde stärkt.
Die Ausübung eines Dienstes ohne finanzielle Gegenleistung bietet einem die Möglichkeit in andere Welten einzutauchen.
Man vermeidet damit auch, sich in einer Welt von festgefahrenen Theorien mit unklaren Themen zu verlieren und lernt Realitäten jenseits des gewählten
Studiengangs kennen.