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Der belebte Bahnhofvorplatz auf der Ostseite des Bahnhofs umfasst neben einigen Kurzzeitparkplätzen auch den Bushof Bahnhof Ost. Am Platzrand finden sich verschiedenste publikumsorientierte Nutzungen (Post, Coop City, Kiosk ect.). All diese Nutzungen generieren zusammen mit dem Bahnhof/Bushof eine hohe Fussgängerfrequenz über den Bahnhofplatz. Das Verkehrsregime Begegnungszone gesteht daher dem Fussverkehr Priorität zu, welche gegenüber dem Mischverkehr mit ÖV vortrittsberechtigt ist. Der Anteil von Lastwagenverkehr beträgt 0.5%, der Busverkehr beläuft sich dabei auf ca. 360 Busse pro Tag, was ein verantwortungsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer voraussetzt. Auf der Westseite des Bahnhofes findet sich ebenfalls eine Begegnungszone mit ähnlichem Charakter. Einzig der Bus- und Autoverkehr verkehren auf unterschiedlichen Verkehrsflächen.
Ausgangslage und Funktion In der nördlichen Ecke des ehemaligen Industrieareals Baden Nord ist in den letzten Jahren das neue Berufsbildungszentrum Schmiede (BBZ) entstanden. Dieses konzentriert verschiedene Institutionen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Das Schulareal ist nicht in sich abgeschlossen, die Schulgebäude sind vielmehr eingeflochten in die bestehende industrielle Struktur von Baden Nord. Schulnutzungen vermischen sich so mit industriellen Nutzungen. Die neu geschaffene Begegnungszone mit Tempo 20 und Fussgängervortritt am Schmiedeplatz ist eine innovative Umsetzung der kombinierten Verkehrsfläche, welche die Bedürfnisse der Schüler und der Erschliessung des Industriegeländes vereint. Dafür erhielt das Projekt im Rahmen des Flâneur d’Or 2008 eine Erwähnung. Schmiedeplatz Der Schmiedeplatz funktioniert in diesem Ensemble von Schul- und Industriebauten als Anknüpfungspunkt und ist gleichzeitig Teil einer grösseren Freiraumstruktur. Im Entwicklungsrichtplan Baden Nord ist vorgesehen, eine begrünte Freifläche zwischen dem Schmiedeplatz und dem Hochspannungslabor zu erstellen. Die Alte Schmiede könnte so in einem baumbestandenen Raumkontinuum zu stehen kommen, das sich von der Bruggerstrasse bis zum Fusse des Martinsbergs – den Schulstandort integrierend – aufspannt. An dieser Vision knüpft die Gestaltung des Schmiedeplatzes an. Es ist der Versuch, eine landschaftsarchitektonische Lösung zu finden für einen Ort in Baden, der eigentlich kein Platz ist, sondern sich entlang dem ehemaligen Nordweg bis
Im partizipativen Prozess der «Werkstadt Basel», in der die Bevölkerung ihre Wünsche für eine attraktivere Stadt einbringen konnte, wurde der Wunsch nach mehr Begegnungsflächen im Quartier laut. Quartiersstrassen sollten vermehrt als Ort der Begegnung und des Aufenthalts genutzt werden können. Daraus entstand das Projekt «Begegnungszonen in der Stadt Basel». Mehr
Der streng rechteckige Platz mit hellem, gelblichem Asphaltbelag, begrenzt durch ein breites Betonband, erscheint als grosszügig dimensionierte Ganzheit. Die sparsame Möblierung mit mobilem Grün, einem historischen Brunnen, Bänken und einer ehemaligen Tramstation mit Uhr sowie die sanften Übergänge zwischen den Fahrbahnen (signalisiert als Begegnungszone) und den Flächen, die dem Fuss- und teilweise dem Veloverkehr vorbehalten sind, unterstützen diese Wirkung. Nachts erhellen vier haushohe Mastenleuchten und einzelne Bodenleuchten den Platz. Die 85%-Geschwindigkeit von 24 km/h wird als tolerierbarer Wert betrachtet. Die Auswertung der sechs verschiedenen Geschwindigkeitsmessungen ergab, dass 74% der gemessenen Fahrzeuge unter 20 km/h fahren.
Der Bahnhofplatz in Rubikon wurde 2016 zu Umgestaltet und zu einer Begegnungszone.
Umsetzung und Kosten Provisorium (August 07 – November 07) Durch die Fertigstellung des Bahnhofplatzes und der Inbetriebnahme des Parkhaus „Bahnhof“ auf Ende Oktober 2007 sowie der Komplexität der Gegebenheiten hat der Stadtrat im August 2007 eine sofortige provisorische Einführung der Begegnungszone City beschlossen. Diese umfasst die untere Bahnhofstrasse inkl. Alexanderplatz, den Bahnhofplatz, die obere Alexanderstrasse, den westlichen Abschnitt der Ottostrasse, die Steinbockstrasse und die Tivolistrasse. Während der einjährigen Versuchsphase sollen Erfahrungen gesammelt werden für die definitive Einführung der Begegnungszone und für die anstehende bauliche Sanierung und Neugestaltung der Bahnhofstrasse, des Alexanderplatzes, der Steinbockstrasse, der Quaderstrasse und der Zeughausstrasse. Speziell wurde auf dem Alexanderplatz das Verkehrsprinzip des Kreisverkehrs durch den in einer Begegnungszone üblichen Rechtsvortritt abgelöst.
Der Square des Places in Fribourg befindet sich zwischen zwei Fussgängerzonen auf einer Hauptstrasse, die täglich von 9’000 Fahrzeugen befahren wird. Der Platz bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen den Flächen des motorisierten Verkehrs und der wichtigen Fussverkehrshauptachse, welche den Bahnhof und die Universität mit der Altstadt verbindet. Mit Hilfe einer Begegnungszone konnte die Trennwirkung der Hauptverkehrsstrasse minimiert und die Fusswegbeziehung über den Platz gestärkt werden. Die Begegnungszone erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2011 eine Auszeichnung. Kurzvideos: Die Begegnungszone im Gebrauch 1 Die Begegnungszone im Gebrauch 2
Der Stadt Genf ist es gelungen den Platz Simon-Goulart, welcher lange Zeit als Parkplatz diente, in einen öffentlichen Quartierplatz zurückzuführen. Die Rue Vallin, welche zwischen Platz und Kirche liegt, wurde in eine Begegnungszone umgewandelt. Diese qualitative Aufwertung bietet allen Benutzer/innen einen angenehmen Erholungsraum, in einem geschützten Rahmen, inmitten des Quartiers.
Die Begegnungszone Heiden, Kirchplatz befindet sich an der Bushaltestelle Heiden, Post.
Der Dorfplatz in Ortteils Inwil der Gemeinde Baar wurde 2016 zu einer Begegnungszone umgestaltet und im April 2017 mit einen Fest eröffnet. Der Platz mit Brunnen und Bänken lädt jetzt zum Verweilen ein. Die Zugerzeitung berichtete.
Die Platzfläche wurde so umgestaltet, dass attraktive Vorplätze / Terrassen für die Restaurants entstanden. Der Platz lädt nun zum Flanieren und Verweilen ein, besonders im Sommer.
Auparavant aménagée dans une optique très routière, la Place de la Gare de la Chaux-de-Fonds a été réaménagée en 2015. Une partie de l’espace est en zone de rencontre (au nord-est, en direction d’Espacité et du centre-ville), la partie devant la gare est en zone piétonne, avec la gare des bus. Deux grands couverts blancs caractérisent le nouvel aménagement. L’un comme abri pour la gare des bus, l’autre comme espace public, agrémenté de nombreux bancs. Des commerces et services bordent la place. Le stationnement pour les cycles a été agrandi, il est situé sous le couvert avec des arceaux. Il reste de nombreuses places de stationnement pour les voitures, 2 places de recharge pour les véhicules électriques et quelques places handicapés. La Place a été inaugurée lors d’une fête populaire, marquée par un spectacle d’animation lumière de l’artiste Gerry Hofstetter. Historique 2010-11 Concours 2012 Demande de crédit au Conseil général 2014 Permis de construire et début des travaux 2015 inauguration Liens Le site du projet Les bureaux mandatés Galerie d’images
Die Begegnungszone am Bahnhofplatz Langenthal wurde ohne bauliche Massnahmen umgesetzt.
Auf der freien Fläche zwischen Gemeindehaus, Schulhaus und Einkaufszentrum begegnen sich Schüler, Fussgänger, Kunden des Einkaufszentrums und die Verkehrsteilnehmer auf der Höflistrasse. Dies führte zu Konfliktsituation, welche nicht mit einem Fussgängerstreifen hätten gelöst werden können. Die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer hatte deshalb bei der Wiederaufnahme der Planung und der Beurteilung der Situation erste Priorität. Die Planung zeigte, dass die Verkehrssicherheit am Dorfplatz durch eine Begegnungszone am Besten gewährleistet werden kann. Dies bedeutete, dass der freie Raum und die Strasse als Gesamtes gestaltet werden muss. Der Sicherheitsaspekt führte dazu, dass die Begegnungszone ab der Neuen Dorfstrasse bis und mit Widmerstrasse erweitert wurde, um so alle Schülerströme in diesem Bereich miteinzubeziehen. An der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2009 wurde dem Antrag, dem neuen Projekt für den Ausbau des Raumes zwischen der Dorfzentrumsüberbauung und dem Gemeindehaus, verbunden mit der Schaffung einer gestalteten Begegnungszone auf der Höflistrasse (Abschnitt Neue Dorfstrasse bis und mit Widmerstrasse) zugestimmt. Die anschliessende Umsetzung erfolgte im Jahr 2010.
Der Dorfplatz ist der zentrale Begegnungsort in der Siedlung der Eisenbahner Baugenossenschaft. Mit Schenkungs- und Dienstbarkeitsverträgen vom März 2007 wurde von der Stadt eine Teilfläche von 604 m2 südlich der Dorfstrasse der Eisenbahner-Baugenossenschaft unentgeltlich rückübertragen. Dies mit der Verpflichtung, bis Ende 2009 den zentralen Platz auf eigene Kosten neu zu gestalten und als Begegnungszone zu signalisieren. Die Eisenbahner-Baugenossenschaft Luzern trägt als Eigentümerin den Unterhalt für den Platz. Durch die Platzgestaltung wurden die alten mit den neuen Bauten funktional und optisch verbunden. Entstanden ist ein überschaubarer Raum von Fassade zu Fassade mit einem einheitlichen Niveau. Die Dorfstrasse, auf welcher die Buslinie 7 verkehrt, wurde in den Platz integriert. Nach Fertigstellung des Platzes beurteilten Bewohner der Siedlung den Schulweg über die Begegnungszone für Kleinkinder als problematisch und gefährlich. Nach diversen Gesprächen mit den Eltern wurde mit Markierungen (grüne Punkte und Füsschen) die optimale Querungsstelle für die Schulkinder markiert.
Durch die Umgestaltung des Bahnhofsplatz in Männedorf als platzartige Fläche sollte dieser den Anforderungen aller Verkehrsteilnehmer gerecht werden. Die Gesamtgestaltung samt Verkehrsführung ist stimmig. Bushof und Bahnhofplatz sind durch die Gestaltung mit einer Betonoberfläche hervorgehoben. Die Parkplätze und die Fahrbahn hingegen sind asphaltiert. Durch Wasserrinnen sind diese beiden Materialien voneinander getrennt. Die Verknüpfung der einzelnen Verkehrsarten (Fuss, Velo, Bus, PW, Taxi und S-Bahn) wird durch die Bereitstellung der oben genannten Anlagen ermöglicht. Besonders gut ist die Lage der Buskanten direkt an dem Perron samt Überdachung, sodass es möglich ist mit wenigen Schritten das jeweils andere Verkehrsmittel zu erreichen. Aber auch die Veloabstellplätze oder die Parkplätze können gut erreicht werden, da die Begegnungszone dem Fussgänger Vortritt gewährt und er somit auf dem schnellsten Weg ohne Umwege zu den Anlagen kommt.
Die neue Gestaltung des Place Central wurde im Rahmen der Stadtentwicklung realisiert. Die Geschichte des Platzes wurde dabei sorgfältig berücksichtigt. Die zurückhaltende Umgestaltung verstärkt die Identität des Platzes, so wurde beispielsweise eine rechteckige Promenade, umsäumt von Platanen geschaffen. Zusätzliche Baumreihen ergänzen den bestehenden Baumbestand. In dieser Pflanzenmenge ist eine Lichtung angebracht, welche Lichtstrahlen in die Mitte des Laubes fallen lässt.
Die sich im Eigentum des Kantons Zug befindenden Buonaser- und Luzernerstrasse mussten saniert werden. Die Gemeinde Risch Rotkreuz sah dies als Anlass den Dorfkern aufzuwerten. TEAMverkehr.zug erarbeitete dafür zusammen mit dem Lanschaftsarchitekten Benedikt Stähli ein Betriebs- und Gestaltungskonzept. Die Buonaser- und die Luzernerstrasse sind Nebenstrassen mit Verbindungsfunktion und waren verkehrsorientiert gestaltet. Aufgrund der Anordnung von publikumsintensiven Nutzungen wie Gastronomie-, Dienstleistungsnutzungen und Einkaufsmöglichkeiten entlang der Strasse besteht im Bereich des Kreuzplatzes ein hohes Fussgängeraufkommen und ein flächiges Querungsbedürfnis. Dieses konnte vom verkehrsorientierten Kreuzplatz mit Fussgängerstreifen nicht befriedigt werden. Der Platz wurde wildgequert, was zu Konflikten zwischen dem motorisierten Indi- vidualverkehr und Fussgängern führte. Um die Sicherheit der Fussgänger zu gewährleisten wurde eine Senkung der Höchstgeschwindigkeit im Sinne von Art. 108 SSV als notwendig, zweck- und verhältnismässig erachtet. Der Kreuzplatz wurde mit einem besonderen Belag optisch erkennbar gemacht und mit baulichen Massnahmen die Grundlage für eine Nutzung des Kreuzplatzes als Begegnungszone geschaffen. Ein Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten und grosse Bäume prägen den neuen Platz. Ein optimiertes Beleuchtungskonzept rundet die Platzgestaltung ab. Der Kreuzplatz ist mit seinem neuen Erscheinungsbild und der damit verbundenen Verbesserung der Aufenthaltsqualität nicht nur attraktiver, sondern auch sicherer und fussgängerfreundlicher. Die Gemeinde übergab am 13. September 2014 das aufgewertete Dorfzentrum feierlich der
Gleichzeitig zum behindertengerechten Ausbau des Bahnhof Wettingens nutzte die Gemeinde die Chance, den Bahnhofsvorbereich neu zu gestalten. Es wurde ein neuer Bahnhofplatz mit darauf angeordnetem Busterminal realisiert. Um eine attraktive Aufenthaltsfläche zu schaffen und die Interessen aller Nutzergruppen zu berücksichtigen wurde ebenfalls eine Begegnungszone eingerichtet. Damit die Begegnungszone optisch vom restlichen Strassenraum abgegrenzt werden kann, wurde für die Begegnungszone eine Materialisierung aus hellen Betonplatten gewählt. Mehrere Poller und eine Rinne aus Granitstein grenzen die Begegnungszone ein.
Mit der Eröffnung der Westumfahrung wurde die ehmalige Transitachse West-/Sihlfeld-/Bullingerstrasse durch die Stadt Zürich umgebaut. Ein zentrales Element der sogenannten flankierenden Massnahmen war die Umgestaltung des Bullingerplatzes. Der Bullingerplatz wurde als erlebbarer Platz zurückgebaut und ist heute eine Begegnungszone.
Die frühere Besitzerin des Areals, die Sulzer Immobilien AG, übergab den umgestalteten Turbinenplatz im Jahre 2003 der Stadt. Die industrielle Vergangenheit des Quartiers beeinflusste die PlanerInnen. So ist der Bodenbelag wie auf den meisten Industriearealen aus Beton. Schienen aus Gusseisen unterteilen den Platz optisch und führen das Wasser in spezielle Regenbecken, wo es auf natürliche Weise versickert und gleichzeitig die Pflanzen versorgt. Durch die künstliche Beleuchtung erhält der Turbinenplatz nachts eine markante Ausstrahlung. Die Strassen sind blau beleuchtet, während auf den Birken und Kiesflächen orange und violette Lichtkegel erscheinen. (Quelle: www.stadt-zuerich.ch)