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Eine im Autohandel tätige GmbH («Autohändlerin») erwarb einen Bentley Continental GT 6.0 W12 zum Preis von CHF 417'000 und einen Rolls-Royce Wraith V12 Black Badge Coupé für CHF 270'000. Kurz danach verkaufte sie die beiden Fahrzeuge zu einem um je CHF 100 erhöhten Preis an eine (zunächst noch als GmbH konstituierte) Aktiengesellschaft, welche den internationalen Handel mit Medizingütern bezweckt («Käuferin»). Beide Parteien wurden hierfür durch zwei Gesellschafter der Autohändlerin vertreten, welche gleichzeitig Einsitz im Verwaltungsrat der Käuferin hatten (A.).
Mehr als ein halbes Jahr später monierte die Autohändlerin in einem Schreiben an die Käuferin, die Weiterverkäufe der beiden Fahrzeuge stellten im Umfang der entgangenen Gewinnmarge von 8% auf den von ihr bezahlten Preisen verdeckte Gewinnausschüttungen dar (A.).
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