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Der Autokonzern General Motors hat vergangenes Jahr die meisten Patente für umweltfreundliche Technologien in den USA angemeldet. Die 135 Patente von GM machten knapp 14 Prozent der insgesamt 1881 US-Patente von rund 700 Anmeldern in diesem Bereich aus.
Die geht aus dem Index für Patente für umweltfreundliche Energie hervor, den die Cleantech-Abteilung der Anwaltskanzlei Helsin Rothenberg Farley & Mesiti am Freitag vorstellte.
Zusammengenommen hätten die neuen Patente in diesem Bereich 2010 ein "Allzeithoch" erreicht, erklärte Cleantech-Mitarbeiter Victor Cardona. GM habe "eine Menge Anstrengungen unternommen bei einer Reihe von Technologien für saubere Energiegewinnung", so dass der Konzern erstmals den Index anführe.
"Auto-DNA neu erfinden"
GM teilte mit, die Patente beträfen Hybrid-Autos, Brennstoffzellen und die Erzeugung von Solarenergie. "GM ist auf dem Weg, die Auto-DNA neu zu erfinden, und das erzeugt eine grosse Menge an Innovation und technologischen Durchbrüchen", erklärte der GM-Vizechef für globale Forschung und Entwicklung, Alan Taub.
Der Konzern werde seinen Schwerpunkt auf modernen Antriebstechniken beibehalten, "von denen unsere Kunden und die Umwelt profitieren werden". GM meldete 2010 insgesamt 940 Patente an und rangiert damit auf Platz 25 der US-Unternehmen. Angemeldet wurden unter anderem Neuentwicklungen im Bereich Informationstechnologie und Elektronik.
GM war 2009 nur durch massive Staatshilfen der US-Regierung in Höhe von 50 Milliarden Dollar vor der endgültigen Pleite gerettet worden. Es folgten tiefgreifende Umstrukturierungen in dem Detroiter Autokonzern.
SDA-ATS