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Filmkritik: Arm mit gebrochenem Arm76. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2019
Mathilda (Anaïs Demoustier) und Nico (Robinson Stévenin) sollten eigentlich glücklich sein. Ihre Tochter Gloria wurde soeben geboren und ist gesund und ohne Komplikationen auf die Welt gekommen. Das Umfeld, in welchem Gloria aufwachsen soll, ist alles andere als unkompliziert. Mathildas Vater ist soeben aus dem Gefängnis entlassen worden und möchte seine neue Enkelin kennenlernen. Damit tritt er aber auch wieder ins Leben seiner Ex, die nach seiner Inhaftierung ein neues Leben mit Richard (Jean-Pierre Darroussin) begann, der ihr eine weitere Tochter schenkte.
Als Glorias Vater bei einem brutalen Angriff der Arm gebrochen wird, kann er seinen Job als Uber-Chauffeur nicht mehr ausführen und das Geld wird knapp. Mathilda hat auch nicht gerade einen guten Job in einem Kleidergeschäft. So fragt sie ihre Halbschwester und ihren Mann um Hilfe, die in einem heruntergekommenen Viertel ein An- und Verkaufsgeschäft besitzen, von dem sie eine zweite Filiale eröffnen möchten.