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Nach einer Flanke von Antoine Griezmann traf der 23-Jährige mit dem Oberschenkel ins Netz. Auf den neuerlichen Führungstreffer kurz vor Spielende fanden die Dänen keine Antwort mehr.
Bereits in der 61. Minute war es Mbappé, der Frankreich in Führung gebracht hatte. Gekonnt spielte er sich mit Theo Hernandez, der für seinen verletzten Bruder Lucas in die Startelf gerückt war, durch die dänische Hintermannschaft und schob den Ball an Kasper Schmeichel vorbei ins Netz. Für den PSG-Stürmer war es in den letzten 12 Einsätzen für die französische Nationalmannschaft der 14. Treffer.
Dänemark wehrte sich gegen die Niederlage und glich die Partie nur knapp sieben Minuten nach dem 0:1 aus ihrer Sicht aus. Nach einem Eckball kam erst Joachim Andersen per Kopf an den Ball, ehe Verteidigungskollege Andreas Christensen ebenfalls per Kopf vollendete. Es war das Resultat einer Leistungssteigerung, denn bis zu Frankreichs Treffer war von den Dänen offensiv nur wenig zu sehen gewesen.
Es folgte eine wilde Schlussphase mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Zum Beispiel verpasste Mikkel Damsgaard aus guter Position den Führungstreffer ebenso wie auf der anderen Seite Aurélien Tchouaméni.
Damit kam Frankreich nach drei sieglosen Partien gegen Dänemark mal wieder zu einem Erfolg. Vor vier Jahren, an der WM in Russland, hatten sich die beiden Teams 0:0 getrennt, zuletzt in der Nations League hatte Frankreich zweimal verloren (1:2 und 0:2).
Dänemark braucht nun im letzten Gruppenspiel gegen die um zwei Punkte besser klassierten Australier einen Sieg - und vielleicht auch französische Schützenhilfe -, um die Achtelfinals zu erreichen.