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Ein Jäger griff zu unerlaubten Mitteln, um Wild anzulocken. Nun wurde er dafür bestraft.
Ein 64-jähriger Jäger aus dem Greyerzbezirk hat über den Sommer im Trême-Tal einen Salzleckstein und Pinienteer angebracht, um Wild anzulocken. Er installierte ohne Bewilligung eine Fotofalle. Er fällte auch mehrere Bäume, damit er von seinem rund 150 Meter entfernten, etwas oberhalb gelegenen Wildsitz freie Sicht und eine freie Schusslinie auf den Ort hatte, an dem er die Lockstoffe angebracht hatte. Ein Wildhüter entdeckte dies alles im September.
Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat den Mann nun mittels Strafbefehl verurteilt: Dies, weil er gegen das Bundesgesetz über den Wald, die Jagdverordnung und die Verordnung über den Schutz wild lebender Säugetiere und Vögel und ihrer Lebensräume verstossen hat. Die Busse beträgt 600 Franken; dazu kommen Verfahrenskosten von rund 200 Franken.
Die Fotofalle und die Lockmittel sind beschlagnahmt und später vernichtet worden.