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Der Schenkoner Olympia-Ruderer Simon Schürch rudert nicht länger auf Profiniveau. Gemeinsam mit zwei seiner drei Teamkollegen tritt er vom Spitzensport zurück. Einzig Mario Gyr ist noch unschlüssig, ob er noch weitermacht.
Simon Schürch, der Olympiasieger von Rio de Janeiro 2016, tritt vom Spitzensport zurück. Der Ruderer des Seeclubs Sursee gewann im Leichtgewichts-Vierer Europa- und Weltmeisterschaften, bevor der 26-Jährige seine Karriere mit dem ersten Schweizer Ruder-Olympiagold im Vierer seit 88 Jahren krönte.
Der Schenkoner Simon Schürch absolviert momentan sein Studium der Wirtschaftswissenschaften und wird demnächst die erforderlichen Praktika beginnen. «Ich habe mir immer hohe Ziele gesetzt und diese an den erzielten Ergebnissen gemessen», wird Schürch in einer Mitteilung des Schweizerischen Ruderverbands zitiert. Mit dem Erreichten an Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen habe er das Maximum erreicht, das es im Rudersport zu gewinnen gibt. «Das erfüllt mich mit grosser Befriedigung und Dankbarkeit. Ich spüre aber auch, dass ich mich neuen Aufgaben zuwenden will.»
Gleichzeitig mit Schürch beenden seine Gold-Kollegen Simon Niepmann (32) und Lucas Tramèr (28) ihre Profikarrieren. Einzig der zweite Luzerner Mario Gyr (32) ist noch unschlüssig, ob er dem Spitzensport noch etwas länger erhalten bleiben möchte. Er wird seinen Entscheid unter Einbezug seiner beruflichen Situation und seinen sportlichen Ambitionen zu einem späteren Zeitpunkt fällen.