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|Muttertagskonzert|

Sonntag, 13. Mai 2007 | 11.00 | Hotel Schweizerhof Luzern
Franz Schubert (1797 – 1828)
Henry Mancini (1924 - 1994)
Die "Jahre der Krise" waren unverkennbar überwunden: Unmittelbar im Anschluss an das a-Moll Quartett D 804 widmete sich Schubert im März 1824 ein weiteres Mal der Gattung Streichquartett. Brieflich erklärtes Ziel war, sich über die Kammermusik "den Weg zur grossen Sinfonie zu bahnen". Den Beinamen "Der Tod und das Mädchen" erhielt das Quartett durch ein deutliches Selbstzitat im Variationen-Andante: Das Thema entstammt dem gleichnamigen Klavierlied D 531 auf ein Gedicht von Matthias Claudius, das Schubert im Februar 1817 komponiert hatte.
Felix Mendelssohn kritisierte Franz Schuberts d-Moll Streichquartett wegen seiner "fehlerhaften Struktur" und seiner ungewöhnlichen Handhabung der Sonatenform. Das Werk ist jedoch bis auf den heutigen Tag eine der grössten und auch bekanntesten Kompositionen Schuberts. Viel von Schuberts Tiefe liegt in der Tat in der Unvorhersagbarkeit, die Mendelssohn störte.
Obwohl B. Schott’s Söhne, die damals gerade die späten Quartette Beethovens herausgaben, die Edition des Streichquartetts "Der Tod und das Mädchen" ablehnten, kam es im Februar 1826 in Wien zu zwei privaten Aufführungen für einen Kreis von Bewunderern und Freunden. Erst nach Schuberts Tod wurde das Werk veröffentlicht.
Im zweiten Teil des Konzertes erklingt ein musikalischer Blumenstrauss aus Musical, Oper und Film, von Komponisten wie Georges Bizet bis hin zu Leroy Anderson.
Chamber Soloists Lucerne