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Deutschlands grösste Fluggesellschaft hielt bereits 45 Prozent an den Belgiern und zog eine Option, um auch die restlichen 55 Prozent der Anteile zu übernehmen. Lufthansa hatte vor acht Jahren den Einstieg bei der in Brüssel ansässigen Fluglinie angekündigt und für 45 Prozent etwa 65 Millionen Euro gezahlt.
Die Entscheidung hatte sich wegen des Anschlags am dortigen Flughafen vom März verzögert. Brussels Airlines ist für die Deutschen interessant wegen der Europa-Beamten und Lobbyisten in Brüssel, die viel Geld für Flugtickets ausgeben.
Zudem fliegt Brussels Airlines mit seinen rund 50 Flugzeugen zahlreiche Ziele in Afrika an, wo die Lufthansa relativ schwach vertreten ist. Geplant ist, den Neuzugang zumindest teilweise in Lufthansa-Billigfluglinie Eurowings zu integrieren.
(AWP)