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Iran: Verhaftung zweier hochbegabter Studenten und Welt-Olympiadegewinner
Zwei hochbegabte Studenten der Fachrichtungen Computer-Ingenieurwissenschaft, Physik und Astronomie der technischen Universität Sharif in Teheran, die beide mehrere Medaillen bei der Welt-Olympiade in Astronomie gewonnen hatten, wurden vom diktatorischen Regime im Iran verhaftet.
Am Freitag, 10. April 2020 verschwanden Ali Younesi, 20 Jahre und Amir Hossein Moradi, die beide Studenten im 4. Semester der Computer-Ingenieurwissenschaft, Physik und Astronomie sind. Am Abend des selben Tages brachten Regime-Schergen Ali Younesi, der brutal gefoltert worden war, nach Hause und nahmen dort seinen Vater und seine Mutter fest und brachten dann alle drei ins Gefängnis, wo sie stundenlang verhört wurden. Nach der Beendigung des Verhörs wurden nur die Eltern freigelassen. Von dem Verbleib ihres Sohnes und in welcher Situation er sich befindet, haben die Eltern bis jetzt nicht die geringste Nachricht.
Das Mullah-Regime verleugnete 26 Tage lang die Verhaftung und Inhaftierung dieser beiden Studenten, aber jetzt am 5. Mai – aufgrund der Proteste und dem Druck der anderen Studenten dieser Universität, die die Freiheit ihrer Kommilitonen fordern - gab das Regime die Verhaftung der zwei Studenten zu.
Ali Younesi gewann 2018 die goldene Medaille in der Welt-Olympiade für Astronomie und davor 2016 und 2017 die goldene und silberne Medaille in der Landes-Olympiade ebenfalls in Astronomie. Amir Hossein Moradi gewann 2017 ebenfalls die silberne Medaille in der Landes-Olympiade.
Die religiös-fundamentalistische Diktatur im Iran hat letztlich eine grosse Zahl von Menschenrechtsaktivisten verhaftet.
Verein Welle hat den UNO-Generalsekretär, den UNO-Menschenrechtsrat und alle internationalen Menschenrechtsorganisationen aufgerufen, dringende Massnahmen zur sofortigen Freilassung dieser beiden Studenten zu unternehmen.