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Ein letztes Mal weckte mich die Sonne heute Morgen in Québec. Gutgelaunt lief ich kurz nach neun Uhr in die Stadt hinein, um zu frühstücken. Auf dem Rückweg hörte ich dann irgendwann ein Vogelgezwitscher, welches immer näher kam und so gar nicht in meine Vorstellung von Kanada passte. Ich sah dann diese Vögel erst beim zweiten Hinsehen, das war lustig! Da fuhr ein Mann auf seinem Fahrrad auf dem gegenüberliegenden Trottoir in meine Richtung und hatte links und rechts je einen gelben Vogel auf seinen Schultern. So wie sie zwitscherten erinnerten sie mich an Kanarienvögel, allerdings dünkten sie mich leicht grösser. Sie waren übrigens nicht angebunden! Wie auch immer, dieser Typ hatte die Aufmerksamkeit der Menschen ringsum auf sicher.
Um elf Uhr verliess ich dann mein Airbnb in Québec. Ich bin dankbar für die angenehme Zeit, welche ich hier verbringen durfte. Mein erstes Ziel waren die Wasserfälle von Montmorency. Diese Wasserfälle sind nur etwa 12km ausserhalb von Québec und schon von weitem sichtbar. Sie sind mit ihrer Fallhöhe von 83m wesentlich höher wie die Niagara Fälle. Bei den Fällen gibt es eine Seilbahn, um die Fälle von unten bequem zu erreichen. Ebenso kann man an einer ZIP-Line die Fälle abenteuerlich überqueren. Zudem führt eine Hängebrücke den Wasserfall. Weil dieser Wasserfall so nahe bei Québec liegt und weil es eben noch diese Attraktionen gibt, waren heute Montag auch entsprechend Menschen hier zu finden. Ich hatte gestern Abend zufälligerweise einen Kurzartikel über diesen Wasserfall gelesen. In diesem Artikel schrieb jemand in einer Bewertung, dass sie oben an den Wasserfall gefahren und dort ihr Auto bei McDonalds parkiert hätten. So konnten sie die Menschenmassen unten auf dem Parkplatz umgehen und erst noch $12 Parkgebühr sparen. Genau diese machte ich dann heute auch!
Natürlich hört man bei so vielen Menschen auch viele verschiedene Sprachen, auch Schweizerdeutsch….
Nach meinem eher kurzen Aufenthalt beim Wasserfall fuhr ich über die „Pont de l’île d’Orléans“. Diese Brücke aus dem Jahre 1935 weist eine Gesamtlänge von 4430m auf. Der Teil in der Mitte ist eine Hängebrücke. Mit ihrer Länge von 323m ist sie längste Hängebrücke in Kanada. Im weltweiten Vergleich ist sie jedoch ziemlich kurz. Ich umrundete die Insel im Gegenuhrzeigersinn. Hier auf der Insel werden im südlichen Teil unter anderem Beeren angepflanzt. Entsprechend hat es am Strassenrand immer wieder Verkaufsstände. Und ja, die Beeren sind wirklich lecker!
In St. Francois, im Norden der Insel, traf ich dann auf diesen hölzernen Aussichtsturm. Von diesem Turm aus hat man eine wunderschöne Aussicht, hauptsächlich natürlich Richtung Norden.
Nach diesem Besuch fuhr ich dann direkt zu meinem Ziel in Rivière-du-Loup. Direkt hiess aber, dass ich nochmals zurück nach Québec und hier durch viele Baustellen und viel Verkehr hindurch musste. Danach aber fuhr ich aber auf der Autobahn direkt durch. Immerhin waren das dann ab Québec nochmals 200km.
Autostrecke: 320km