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Steigt man durch das Val di Peccia zum Naret hinauf, muss man auf zahllosen Stufen einen erheblichen Höhenunterschied überwinden. Unter uns weiten sich grüne Täler mit den Alpen Bolla u. Froda, dann gelangen wir ins eigentliche Berggebiet. Die mangelnden öffentlichen Verkehrsmittel werden durch Verbindungswege ersetzt, die von der Schutzhütte Poncione di Braga zu den Berghütten Robiei u. Cristallina oder nach Fusio führen. Man muss längere Strecken in bergiger Umgebung zurücklegen, was faszinierend, aber nicht ganz gefahrlos ist. Hat man den Fluss in Ghiéiba überquert, verlässt man die Strasse an der ersten Kurve, um den Abhang hinaufzusteigen, der den Namen Erta (Steigung) verdient. Ist diese erste Etappe überwunden, geht es auf der Strasse kurz vor Casgiolèir (1652 m) weiter. Nach den Rustici von Sassello führt ein Schleichweg auf die Strasse zurück, die man in der Nähe eines Wasserfalles überquert. Im Piano della Bolla ist ein modernes Alpgebäude mit Hütte, Stall und Käserei zu sehen. Bald erreicht man die Schutzhütte Poncione di Braga. Ein kurzer Aufstieg durch den Lärchenwald führt zur Senke Corialmit. Hinter dem Felsrücken beginnt ein Tal, in dem das Gras langsam den Steinen weicht. Nach einer schmalen Waldstrasse wird das Tal plötzlich breiter, der Fluss nähert sich dem Pian Radorta. Vor der Zotta-Ebene beginnt der Aufstieg zur Brücke, der Pizzo Cristallina wird sichtbar.In Richtung N gelangt man nach einer weiteren Brücke zum Sasso Nero (2228 m) mit einer einzigen Hütte unter der Hochspannungsleitung. Leicht ansteigend umgeht man den Felsen östlich des Sasso Nero und gelangt in ein Tal, das man zuerst auf der rechten Seite zu Füssen eines dunklen Felsen und danach auf der steileren und steinigeren Gegenseite durchwandert. Zu unseren Füssen glänzt das Becken des Naret.