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Laut RLV flossen in die Erstellung des Indexes verschiedene Indikatoren ein, vom Wassermanagement, der Landnutzung und der Produktivität bis hin zu den Auswirkungen auf die Atmosphäre. Deutschland habe sich im Vergleich mit den anderen Ländern insbesondere aufgrund der Ergebnisse beim Wasserverbrauch und dem Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln durchsetzen können, erklärte der Verband.
Dies sei ein sehr erfreuliches Ergebnis, das zeige, dass sich Innovationen und die ständige Selbstverbesserung auszahlten. Der RLV wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass dank der heutigen Präzisionslandwirtschaft Flächen immer effektiver genutzt und Dünger gespart werden könnten, ohne geringere Erträge in Kauf nehmen zu müssen.
Gerade angesichts der weltweiten Flächenknappheit sei dies ein Erfolg, auf den die deutsche Landwirtschaft stolz sein könne. Nachholbedarf bestehe allerdings in den Bereichen Ernährung und Lebensmittelverschwendung, denn hier liege Deutschland im Mittelfeld. Wie der RLV außerdem feststellte, wurde der FSI von der Economist Intelligence Unit (EIU) und der Barilla Center for Food and Nutrition Foundation (BCFN) entwickelt. In die Untersuchung einbezogen würden die G-20-Länder und fünf weitere. Ziel des Projekts sei es, auf den Wert von Lebensmitteln und den Einfluss ihrer Erzeugung auf das Klima und die Gesundheit in der heutigen Zeit aufmerksam zu machen.