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Hast du dir auch schon überlegt, seit wann wir Menschen auf den Pferden reiten? Das war nämlich nicht immer so. In der Steinzeit kamen die Menschen noch nicht auf die Idee. Zuerst wurden die Pferde gejagt wie die anderen Tiere auch um sie zu essen. Mit der Zeit wurden die Steinzeitmenschen zu Bauern, die Felder hatten und auch Tiere um sie zu schlachten. Von diesen ersten Bauern wurden auch Pferde gehalten und gezüchtet, damit sie nicht jedes Mal auf die Jagd mussten, wenn sie Fleisch essen wollten. Sie haben die Pferde sogar gemolken und ihre Milch getrunken.
Vermutlich vor etwa 5000 Jahren kamen die ersten Menschen auf die Idee, dass man die Pferde auch noch für anderes brauchen kann. Den braven wurden Lasten aufgeladen zum tragen und auch Sachen angehängt, die sie ziehen mussten. Dann wurden die Pferde immer wichtiger. Ganze Völker wurden zu Reitern. Es gibt Felsbilder, die 3000 Jahre alt sind, auf denen Krieger auf Pferden zu sehen sind. Nun kamen die Menschen nämlich schneller von einem Ort zum anderen und sie begannen Kriege gegeneinander zu führen. Mit dieser Entwicklung machte die Menschheit einen grossen Sprung vorwärts.
Bis vor etwa 100 Jahren, als das Auto die Pferde ablöste, wäre ein Leben ohne die Pferde nicht denkbar gewesen. Sie halfen den Menschen bei der Bewirtschaftung der Felder und waren ihr einziges Transportmittel. So wurde z.B. erst vor wenigen Jahren eine Vorschrift geändert, die das Kutsche fahren betraf: Bis dahin durften Kinder ab 7 Jahren eine Kutsche lenken. Vor 100 Jahren sind die Kinder mit den Pferden aufgewachsen und die Pferde wussten alle genau, was ihre Arbeit war und machten den ganzen Tag nichts anderes. So war es für alle ganz normal, dass auch die Kinder alleine mit Kutschen unterwegs waren.