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Klimakrise und soziale Sicherheit
Handlungsoptionen für die Soziale Arbeit im Kontext des Klimawandels
Der Klimawandel bringt unterschiedliche Klimagefahren wie Hitze, Wetterextreme und weiteren klimatische Veränderungen mit sich. Die Veränderungen bergen Risiken für die Menschen und führen zu einer erhöhten Vulnerabilität von Individuen und Gesellschaften. Diese Vulnerabilität zeigt sich in krisenhaftem Charakter und so wird der Klimawandel zur Klimakrise. Eine Art, sich vor Risiken zu schützen, ist, diese zu versichern. Materielle und soziale Sicherung helfen, die finanziellen Folgen von Schäden aufzufangen und vulnerable Personen zu stärken. Stephanie Reist geht in dieser Arbeit mit dem Titel Klimakrise und soziale Sicherheit der Frage nach, wie sich der Klimawandel auf die soziale Sicherheit in der Schweiz auswirkt. Anhand der Teilbereiche Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und wirtschaftliche Sozialhilfe wird aufgezeigt, wie die klimatischen Veränderungen bereits heute spürbar sind und sich auf die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Menschen auswirken. Ein Blick in die Zukunft zeigt auf, dass dies das System der sozialen Sicherheit belasten könnte. Nach einer Erörterung der Ursachen des Klimawandels werden Entwicklungspotentiale abgeleitet und Handlungsoptionen für die Soziale Arbeit vorgestellt. Die Handlungsoptionen adressieren auf der Mikro-, Meso-, und Makroebene sowohl Klimaschutzmassnahmen als auch Massnahmen zur Unterstützung bei der Anpassung an die veränderten Lebensbedingungen aufgrund der Klimaveränderungen.