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Cocagna
(ital., spr. -kannja), früher Lustbarkeit der Neapolitaner, auf des Königs Kosten an den vier letzten Sonntagen des Karnevals veranstaltet, wobei ein pyramidenförmiges Gerüst mit allerlei Eßwaren, dessen Seiten durch Fett schlüpfrig gemacht waren, erklettert werden mußte, um die Speisen als Beute und Preis zu erlangen.
Das Fest ist vielleicht auf die in der römischen Kaiserzeit üblichen Fruchtverteilungen an das Volk (Congiarium) zurückzuführen.
Daher französisch Pays de Cocagne, s. v. w. Schlaraffenland.