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Die GEH ist nach der Westinghouse und der Areva die dritte Herstellerin nuklearer Dampferzeugersysteme, die sich offiziell für das unlängst eingeführte, Generic Design Assessment (GDA) genannte Verfahren angemeldet hat. Welche Systeme zur Prüfung durch das NII im Rahmen der ersten Runde zugelassen werden, beschliessen die britischen Behörden im Verlauf des Sommers. Das GDA ist mehrstufig. In der ersten Stufe, die bis anfangs 2008 dauern dürfte, findet eine Vorprüfung statt. Ob das Verfahren zu Ende geführt wird, hängt vom Entscheid der Regierung über die Zukunft der Kernenergie in Grossbritannien ab. Er wird für den Herbst 2007 erwartet. Fällt er wie erwartet positiv aus, wird das NII die Prüfung fortsetzen und binnen dreieinhalb Jahren abschliessen.
Breite Unterstützung des Vorlizenzierungsgesuchs
Der ESBWR gehört - wie der AP1000 der Westinghouse und der EPR der Areva NP - zu den fortgeschrittenen Kernkraftwerken der dritten Generation. Er ist eine Weiterentwicklung des auf dem asiatischen Markt erfolgreichen fortgeschrittenen Siedewasserreaktors ABWR. Die amerikanische Nuclear Regulatory Commission liess den ESBWR Ende 2005 zur Zertifizierung zu. Das System ist in den USA für fünf Neubauprojekte im Gespräch. Zur weltweiten Vermarktung schlossen die GE und die Hitachi im Juni 2007 eine Allianz und gründeten die GEH. Grossbritannien ist das erste europäische Land, wo ein Gesuch zur behördlichen Lizenzierung eingereicht worden ist. Laut GEH unterstützen die spanische Iberdrola, die deutsche RWE Energie AG und die britische BE das Gesuch.
Quelle
P.B. nach GE Energy, Pressemitteilung, 21.Juni, und NucNet, 22. Juni 2007
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