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Grosse Sterne sterben als Supernova. Bei diesen gewaltigen Explosionen entstehen Staubwolkenfronten mit ausgefallenen Elementen wie Eisen-60. Im Ozeanboden hat der österreichische Physiker Anton Wallner minimale Mengen bis zu 33 000 Jahre alten Eisens-60 gefunden. Es stammt vermutlich vom Nachhall einer Supernova-Staubwelle, berichtet er mit Kollegen im Fachjournal «Pnas». Dieses Eisen-Isotop (Isotopen sind Atomsorten des gleichen Elements mit unterschiedlicher Masse) ist radioaktiv, hat eine Halbwertszeit von 2,6 Millionen Jahren und entsteht auf der Erde nicht auf natürliche Weise, sondern im Weltall, wenn massereiche Sterne in einer Supernova sterben. Jegliche Einträge stammen demnach aus dem interstellaren Raum, durch den sich das Sonnensystem in hohem Tempo bewegt.