Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03214.jsonl.gz/1661

Was hat es zu bedeuten, wenn sich zwei Kinder an einen Tisch setzen und über Geld diskutieren? Wieso schweben ein Mädchen und ein Junge durchs Weltall? Und weshalb glaubt ein kleiner Bub mit wilder Einstein-Frisur und Lesebrille, eine Million Dollar gewonnen zu haben? Das sind keine Szenen aus schlechten Filmen, sondern aus oscarnominierten Hollywoodstreifen - nur die Originalbestzung wurde kurzerhand ausgetauscht.
Als Einstimmung auf die grosse Oscar-Nacht am kommenden Sonntag liessen «People» und «Cinefix» die nominierten Filme von Kindern nachspielen. Rausgekommen sind zwei knapp vierminütige Videos mit Dreikäsehochs in den Rollen von Leonardo DiCaprio, Sandra Bullock, Christian Bale und Co. Dass etwa das Drama «12 Years A Slave» alles andere als eine leichte Kost ist, wird in den beiden Videos deutlich. Einmal sagt der afroamerikanische Junge nach einer Szene - er imitierte gerade den Sklaven, der für die weisse Herrschaft Geige spielte - zum Regisseur, dass sie nicht weiterspielen könnten, da ihre Eltern ihnen nicht mehr von dem Film zeigen wollten.
«Her», «Dallas Buyers Club», «Gravity», «Captain Phillips», «The Wolf Of Wall Street», «American Hustle», «Nebraska» und «12 Years A Slave» - acht von den neun nominierten Filmen kommen in den beiden Youtube-Videos vor. Nur einer fehlt: «Philomena» mit Judi Dench in der Hauptrolle. «Warte, wir sollten noch eine Szene aus ‹Philomena› spielen», sagt das Mädchen im Astronauten-Anzug, das gerade Sandra Bullock in «Gravity» imitiert. «Den hab ich nicht gesehen», sagt der Mini-George-Clooney. Ist der britische Film etwa schon jetzt aus dem Rennen um ein goldenes Männchen?