Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03265.jsonl.gz/184

Im Tessin wurde im Juni dieses Jahres erstmals in der Schweiz der Japankäfer (Popillia japonica) nachgewiesen. Er gilt als Quarantäne-Schädling und ist daher der obligatorischen Bekämpfung unterstellt. Agroscope-Forschende testen, ob er mit Pilzen in die Schranken gewiesen werden kann, die bei Mai- und Junikäfern wirken. Erste Versuche sind sehr erfolgversprechend.
In der Schweiz starben im Jahr 2016 nach Borkenkäferbefall Fichten mit einem Gesamtvolumen von 220’000 m3 ab. Dieser Wert liegt geringfügig unter dem des Jahres 2015, aber deutlich über dem Niveau der Jahre 2008-2012. In den südlichen Alpentälern und in Teilen Graubündens nahm der Buchdruckerbefall vergangenes Jahr sogar zu. Dies ergab die jährliche Umfrage von Waldschutz Schweiz an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.
Kleine Fliessgewässer sind mit einer Vielzahl von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden belastet. Eine im Auftrag des Bundesamts für Umwelt erstellte und heute publizierte Studie zu fünf Schweizer Bächen zeigt: In keinem Fall wurden die gesetzlichen Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten.
Bestäubende Insekten beschleunigen die Evolution von Pflanzen, aber je nach Bestäuber entwickelt sich die Pflanze unterschiedlich. Bereits nach neun Generationen ist die gleiche Pflanze grösser und duftet stärker, wenn sie von Hummeln bestäubt wird als von Fliegen. Dies belegt eine Studie von Evolutionsbiologen der Universität Zürich.