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Kommentar: Rolf Hächler
Bereits 1962 für Marvel Comics erschaffen, wurde „Spider-Man“ erst 2002 verfilmt: eine atemberaubende, dichte Darstellung der männlichen Pubertät und Adoleszenz. Der schüchterne, hochintelligente Schüler Peter Parker wohnt bei Tante May und Onkel Ben, da seine Eltern schon kurz nach seiner Geburt ums Leben kamen. Sein einziger Schulfreund ist Harry Osborn, der Sohn eines Großindustriellen, und insgeheim schwärmt Peter für die schöne Mary Jane Watson, die zwar neben ihm wohnt, ihn aber sonst kaum wahrnimmt. Für Peter ändert sich alles, als er bei einem Schulausflug in einem Forschungslabor von einer genetisch veränderten Superspinne gebissen wird. Peter verheimlicht sein Missgeschick und legt sich zuhause krank ins Bett. Als er erwacht, nimmt er seine körperliche Veränderung wahr. Die bio-psycho-sozialen Umwälzungen von Peter Parker nehmen ihren Lauf.