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Eine Woche nach dem Final in Madrid stehen sich auch im Endspiel von Rom Novak Djokovic und Andy Murray gegenüber. Während der Brite, der am Sonntag 29 Jahre alt wird, im Halbfinal leichtes Spiel bekundete, hatte der Serbe harte Arbeit zu leisten.
Der etwas angeschlagene Djokovic besiegte in einem äusserst ausgeglichenen Halbfinal den grossartig spielenden Japaner Kei Nishikori, Nummer 6 des Turniers, 2:6, 6:4, 7:6 (7:5). Djokovic verwertete seinen dritten Matchball.
Die packende Partie war stets von ausgezeichneter Qualität. Nishikori hatte am Anfang die Oberhand, weil er mit grosser Übersicht und Präzision spielte und effizienter war als die Nummer 1 aus Serbien. Doch Djokovic wäre nicht Djokovic, wenn er sich nicht zurück ins Spiel gebissen hätte. Trotz stetem Hin und Her behielt «Nole» im entscheidenden Tiebreak dann die Oberhand.
«Ich kann mich an keinen Sieg an einem meiner Geburtstage erinnern», meinte Murray nach seinem Halbfinal-Sieg gegen den Franzosen Lucas Pouille (WTA 52) lachend. «Das ist kein gutes Zeichen. Hoffentlich ändert sich das morgen.»
Im Halbfinal gegen den überraschenden Franzosen Pouille, der eigentlich bereits in der Qualifikation ausgeschieden war und von der Absage Jo-Wilfried Tsongas profitierte, geriet Murray nie in die Nähe einer Niederlage. Bei regnerischem Wetter verlor er beim 6:2, 6:1-Sieg bei eigenem Aufschlag nur fünf Punkte.
Im Final der Frauen kommt es zu einem amerikanischen Duell. Während die Weltranglistenerste Serena Williams, die in diesem Jahr noch auf einen Turniersieg wartet, gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu (WTA 35) standesgemäss das Endspiel erreichte, überraschte Madison Keys (WTA 24) mit ihrem Erfolg gegen Garbiñe Muguruza, die Weltnummer 4 und Bezwingerin von Timea Bacsinszky. (drd/sda)