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Visconti war beim Aufstieg 17 km vor dem Ziel aus dem Fahrerfeld ausgerissen und hatte die 353 Höhenmeter der Schlussrampe am schnellsten bewältigt - beim Bergpreis der 4. Kategorie hatte er 32 Sekunden Vorsprung auf das Verfolgerfeld herausgefahren.
Sprintteams reagierten zu spät
Da die Helfer der Sprinter zu spät reagiert und die Sieganwärter nicht mehr rechtzeitig in Position gebracht hatten, rettete Visconti auf der Abfahrt und dem flachen Schlussstück noch 19 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Damit durfte er nach seinem Erfolg am Sonntag abermals jubeln. Auf der 15. Etappe hatte er die Kletterpartie in Schnee und Eis am Galibier für sich entschieden.
19 Sekunden hinter Visconti sprintete als Zweiter der Litauer Ramunas Navardauskas mit dem dezimierten Feld ins Ziel, Dritter wurde der Slowene Luka Mezgec.
Nibali weiter in Pink
Die Führenden des Gesamtklassements kamen allesamt mit Navardauskas in Vicenza an, weshalb Leader Vincenzo Nibali (It) die Führung auf der ansonsten flachen Etappe ohne Probleme verteidigen konnte. Cadel Evans (Au) hat als Gesamtzweiter nach wie vor 1:26 Minuten Rückstand auf den Italiener, der Kolumbianer Rigoberto Uran liegt als Gesamtdritter 2:46 Minuten zurück.