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Das heutige Schloss in Amsoldingen, inmitten seines grossen, von hohen Bäumen beschatteten, bis zum Ufer des Amsoldingen-Seeleins reichenden Parkes, ist das einstige Propsteigebäude des ehemals in der Gegend reich begüterten Chorherrenstiftes Amsoldingen. Dieses Stift verdankte seine Entstehung vermutlich dem von der Sage als Förderer der friedlichen Kultur des Landes gefeierten König Rudolf II. (912-937), dem Gemahl der guten Königin Berta, der nicht weniger als zwölf Kirchen am Thunersee und in dessen Umgebung gegründet und erbaut haben soll. Noch steht auch in Amsoldingen die ansehnliche Stiftskirche, als ein Bau aus dem 10.Jahrhundert, dicht neben dem Schloss und verleiht dem Orte seine geschichtliche Bedeutung.
Infolge wirtschaftlicher Verlotterung wurde im Jahre 1484 das Stift Amsoldingen mit Einwilligung des Papstes aufgehoben und mitsamt seinen Gütern, Rechten und Einkünften dem soeben neuerrichteten St. Vinzenzenstift am Münster in Bern einverleibt. Die Berner Chorherren verkauften 1496 die Propsteigebäude in Amsoldingen mit ausgedehntem Grundbesitz und mitsamt dem See dem reichen Berner Bürger und Kaufherrn Barthlome May. Nach 1536 wurde der Besitz von den Erben des Sulpitius May, Barthlomes Enkel, in verschiedene Hände weiterveräussert. Ende des 17.Jahrhunderts gehörten Schloß und Mühle zu Amsoldingen dem Ingenieur-Geometer Samuel Bodmer aus Zürich, dem Schöpfer des Kanderdurchstichwerkes, welches in den Jahren 1711-1724 unter seiner Leitung ausgeführt wurde und die Gegend von den periodisch wiederkehrenden Verheerungen des vorher hier in viel zu flachem Bett der Aare zufliessenden Flusses befreite. Im 18. und anfangs des 19. Jahrhunderts war das Schloss Eigentum der Familie von Luternau, welche den schönen Park anlegen liess und den Besitz 1815 an Ratsherrn Ludwig Zeerleder veräusserte, von dem das Gut an Alfred de Rougemont von Bonstetten, Besitzer der Schadau bei Thun, und später an Beat Ludwig Tscharner von Erlach überging. Dieser liess das Gebäude gründlich erneuern und in neugotischem Stil umbauen und verlieh ihm den Charakter eines englischen Landsitzes seiner Zeit.
Le château d'Amsoldingen n'est pour sa partie essentielle, rien d'autre que l'ancien bâtiment du chapitre, qui passa à des privés en 1496 pour être transformé en château de campagne (avec une tourelle d'escalier du XVIIe siècle.)
La forme actuelle remonte à Beat Ludwig von Tscharner qui fit procéder à une transformation de style néogothique en 1846.
Le château situé au bord du lac d'Amsoldingen, également privé, constitue avec l'église collégiale romane, l'une des constructions historiques des plus plus intéressantes du pays bernois.
C'est aujourd'hui encore une propriété privée
Bibliographie