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Antiquitäten aus China erfreuen sich steigender Beliebtheit. Chinesisches Porzellan wird in Europa seit dem 17. Jahrhundert hoch geschätzt. Unmengen des „weissen Goldes“ wurden von den Westindienkompanien (Compagnie Des Indes) nach Europa gebracht. So lässt sich in Europa (auch in der Schweiz) immer wieder hervorragendes antikes chinesisches Porzellan und andere chinesische Antiquitäten finden. Nicht umsonst suchen chinesische Sammler auf dem Europäischen Markt nach guten antiken Stücken.
In China wurde nicht nur Porzellan von höchster Qualität hergestellt, auch andere kunsthandwerkliche Arbeiten sind mit grösster Kunstfertigkeit geschaffen worden. Hervorheben möchte ich hier die Cloisonné Arbeiten. Das sind Metallgefässe und Figuren, auf die Muster mit feinen Metallstäben gelötet werden. Die dadurch entstehenden, abgegrenzten Flächen, werden mit verschiedenfarbigen Emails ausfüllt. In Europa würde diese, „Zellenschmelz“ genannte Technik im Mittelalter von den Goldschmieden ausgeführt. Cloisonné-Arbeiten sind in der Herstellung sehr zeitaufwändig und verlangen vom Kunsthandwerker höchste Präzision und Kunstfertigkeit. Neuanfertigungen sind heute sehr teuer.