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Bei den olympischen Turmspring-Wettbewerben stach am 4. Wettkampftag vor allem etwas ins Auge: Das grüne Wasser im Becken. Die Organisatoren standen zunächst vor einem Rätsel, schlossen aber eine gesundheitliche Gefährdung aus. Der Frauen-Final im Synchronspringen konnte wie geplant ausgetragen werden.
Algen-Theorie oder defekter Filter?
Die Britin Tonia Couch sagte nach dem Einspringen der Times, das Wasser sei so grün, sie habe nach dem Eintauchen ihre Sprungpartnerin Lois Toulson nicht mehr sehen können.
Die Wasserqualität ist getestet worden, und es gibt keine Risiken für die Athleten. Wir untersuchen den Fall.
Zumindest einer hatte schnell eine Theorie, wie es über Nacht zu dem sonderbaren Phänomen gekommen sein könnte: Der kanadische Teamchef Mitch Geller vermutete, dass die grüne Farbe durch Algen entstanden sei. Laut Angaben des Weltverbandes FINA könnte ein defekter Wasserfilter Ursache für die Verfärbung sein. Dieser Erklärungsansatz scheint plausibler.