Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03116.jsonl.gz/411

Die meisten Verlage liefern ihre Neuerscheinungen ohnehin seit ein bis zwei Jahren schon in der neuen Rechtschreibung aus. Dies wiederum gilt so noch nicht für die Universitäts-Bibliothek, die ihrerseits auch als Verlag auftritt. Sie gibt nämlich die Reihen "Erlanger Forschungen", "Schriften der Universitäts-Bibliothek" und "Akademische Reden und Kolloquien" heraus, insgesamt etwa sechs bis zehn Bände pro Jahr. Die dort erscheinenden Texte "stehen in der Verantwortung des jeweiligen Autors", erläutert Keunecke, "und der ist bei uns König. Dessen Werk wird so abgedruckt, wie er es geschrieben hat".
Sehr gut! Allen autoren, die wie wir weder mit der früheren noch mit der heutigen regelung zufrieden sind, empfehlen wir die eigennamengrossschreibung (substantivkleinschreibung).