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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00797 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Naef Urteil vom 20. November 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich dieser substituiert durch Rechtsanwalt Adrian Zogg Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, ist gelernte Coiffeuse und war von Mai 1985 bis Oktober 1999 selbständigerwerbend tätig. Ab November 1999 war sie während drei Tagen pro Woche als Aussendienstmitarbeiterin f ür Coiffeurprodukte an gestellt (Urk. 7/1/4, Urk. 7/2). Am 11. November 1999 erlitt sie einen Auffahr unfall und leidet seither an Beschwerden im Bereich der Halswi rbelsäule und des Nackens (Urk. 7/5/27). Am 7. August 200 1 meldete sie sich bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stel le, zum Renten bezug an (Urk. 7/1). Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen sowie einer Haushaltsabklärung und Beizug der Akten des obligatorischen Unfallversiche rers Alpina Versicherungs-Aktiengesellschaft (Urk. 7/2, Urk. 7/6, Urk. 7/10, Urk. 7/23/10, Urk. 7/24) sprach die IV-Stelle der Versicherten ausgehend von einer 60%igen Erwerbstätigkeit und einer 40%igen Tätigkeit im Haushaltsbe reich sowie einem Gesamtinval iditätsgrad von 56 % mit Verfügung vom 18. Juni 2004 ab dem 11. November 2000 ein e halbe Invalidenrente zu (Urk. 7/34, Urk. 7/39 ). 1.2 Im Zuge einer im Mai 2007 von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevision führte die IV -Stelle Abklärungen durch ( Urk. 7/54, Urk. 7/62, Urk. 7/67 ) und hob die halbe Inval idenrente mit Verfügung vom 28. April 2009 auf, wobei sie von einer 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall u nd einem Invalidi tätsgrad von 0 % ausging ( Urk. 7/83). Hiergegen liess die Versicherte am 28. Mai 2009 Beschwerde erheben und die Ausricht ung einer ganzen Rente beantrag en ( Urk. 7/86 /4-15 ). M it Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 13. August 2010 wurde die Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese nach weiteren Ab klärungen, insbesondere der Erstellung eines Gutachtens, über den R entenan spruch neu verfüge (Urk. 7/96). In Umsetzung dieses Urteils gab die IV-Stelle bei de r Y.___ GmbH ( Y.___ ) ein Gutachten in Auf trag, welches am 10. Mai 2011 erstattet wurde (Urk. 7/109). Mit Vorbescheid vom 8. Juli 2011 stellte die IV-Stelle die Abweisung d es Erhöhungsgesuchs in Aussicht und ging von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit, von einem 20%igen leidensbedingten Lohnabzug vom Invalidenein kommen und ei nem Invaliditätsgrad von 56 %, somit also einem Anspruch auf eine halbe Invalidenrente, aus (Urk. 7/114). Hiergegen liess die Versicherte am 22. August 2011 Einwand erheben (Urk. 7/122). Mit einem neuen Vorbescheid vom 19. Juni 2012 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der Rente aufgrund von deren Überprüfung gemäss de n Schlussbestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 in Aussicht (Urk. 7/130). Hiergegen liess die Versicherte am 20. August 2012 erneut Einwand erheben (Urk. 7/133). Mit einem dritten Vorbescheid kündigte die IV-Stelle am 6. März 2013 die Herabsetzung der bisherigen halben Rente auf eine Viertelsrente an, wobei sie von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, einem Invalidenlohn gemäss einem Tabellenwert aus der Schweizerischen Lohnstruk turerhebung ohne leidensbedingten Abzug sowie einem Invaliditätsgrad von 46 % ausging (Urk. 7/138). Die Versicherte liess dagegen am 19. April 2013 Einwand erheben und ergänzte diesen am 4. Juni 2013 (Urk. 7/140, Urk. 7/143). Mit Verfügung vom 22. Juli 2013 entschied die IV-Stelle im Sinne ihres neusten Vorbescheids (Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügu ng liess die Versicherte am 13. September 2013 Beschwerde erheben und die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beantragen, wobei von ihr Fr. 80‘557.-- als Valideneinkommen eingesetzt, vom Invalideneinkom men ein leidensbedingter Abzug in der Höhe von 20 % vorgenommen und ein Invaliditätsgrad von 73 % errechnet wurde n (Urk. 1). D ie IV-Stelle beantragte am 18. Oktober 2013 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 21. Oktober 2013 wurde ein zweiter Sc hriftenwechsel angeordnet (Urk. 8), am 21. November 2013 erstattete d er Versicherte die Replik (Urk. 10) und am 10. Dezember 2013 teilte die IV-Stelle den Verzicht auf das Ei nreichen einer Duplik mit (Urk. 12). Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, in de n Erwägungen ein zugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Hinsichtlich der rechtlichen Grundlagen der Invalidenrente und der Rentenrevi sion wird auf die Erwägungen im Urteil vom 13. August 2010 verwiesen (Urk. 7/96 E. 1.1-3 ). Hinzuweisen ist darauf, dass bei erwerbstätigen Versicher ten der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen ist. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.2 Dabei ist gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich ver dient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst ange knüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwie gender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinwei sen). Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist auch ein beruflicher Auf stieg im Gesundheitsfall zu berücksichtigen, den eine versicherte Person nor malerweise vollzogen hätte; dazu ist allerdings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich weiterzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prüfungen etc. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Auf stiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwie gender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Bundesge richts 9C_787/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hinweisen). 1. 3 Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Par teien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Dar stellung des vom Versicherungs träger als relevant erachteten Sachverhal tes und der rechtlichen Erwä gungen ( Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG). Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass die betrof fene Person ihn gege benenfalls anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwal tung ausdrücklich mit jeder tatbe ständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein wand auseinander setzen muss; viel mehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/ dd mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b). 2. 2.1 Die Versicherte liess in ihrer Beschwerde vom 13. September 2013 eine Verlet zung des rechtlichen Gehörs rügen. Sie machte geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich in der angefochtenen Verfügung nicht genügend mit dem Einwand auseinandergesetzt und sei auf diverse Argumente des Einwands nicht einge gangen. So habe sie beispielsweise das Argument, dass der Konkurs ihrer ehe maligen Arbeitgeberin keine Rolle spiele, mit keinem Wort gewürdigt (Urk. 1 S. 4-5). 2.2 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 22. Juli 2013 detailliert aus, wie sie das strittige Validen- u nd Invalideneinkommen berechnet hatte (Urk. 2 S. 2-3). Sie setzte sich mit dem Einwand der Versicherten auseinander und begründete, weshalb sie de r en Anträgen nicht folgte (Urk. 2 S. 3-4). Was den Konkurs der Z.___ GmbH betrifft, so wies die IV-Stelle in dieser Ver fügung in der Begründung darauf hin, dass auch wegen dieses Konkurses nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass die Versicherte im Gesundheitsfall noch bei dieser Unternehmung tätig wäre (Urk. 2 S. 3), womit sie in dieser Frage bei ihrer Ansicht blieb, nicht den Darle gungen der Versicherten folgte und sich insoweit mit dem Einwand auseinan dersetzte und Stellung nahm. 2.3 Die Versicherte bemängelte im Einwand vom 19. April 2013 (Urk. 7/140) insbe sondere die Festlegung des Valideneinkommens sowie die Nichtvornahme eines behinderungsbedingten Abzug s vom Invalideneinkommen. Mit diesen beiden Thematiken setzte sich die IV-Stelle in der Begründung ihrer Verfügung vom 22. Juli 2013 (Urk. 2) auseinander. Da sich die Verwal tung nicht ausdrücklich mit jeder tatbe ständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein wand der Versicherten auseinander setzen muss, sondern sich vielmehr auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkt e beschränken darf (vgl. E. 1. 3 ), liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. 3. 3.1 Mit Urteil vom 13. August 2010 hatte das Gericht festgehalten, dass die Versi cherte im Gesundheitsfall ab dem 23. März 2007 zu 100 % erwerbstätig wäre (Urk. 7/96/6). Davon ist weiterhin auszugehen. Daher haben sich die tatsächli chen Verhältnisse seit der ursprünglichen Rentenzusprache mit Verfügung vom 18. Juni 2004 (Urk. 7/34, Urk. 7/39) sicherlich insoweit verändert, als dass die Beschwerdeführerin nun als zu 100 % erwerbstätig zu qualifizieren ist, weshalb ein Rentenrevisionsgrund vorliegt. 3.2 In Umsetzung des Urteils vom 13. August 2010 wurde ein polydisziplinäres Gut achten (psychiatrisch/rheumatologisch/internistisch-allgemeinmedizinisch) beim Y.___ in Auftrag gegeben, welches am 10. Mai 2011 erstattet wurde (Urk. 7/109). Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden ein chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 F13.4), ein chro nisches unteres thorakospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.6) und eine schmerzhafte Einschränkung der aktiven Schulterbeweglichkeit rechts (ICD-10 M75.9) erhoben (Urk. 7/109/20). Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Gut achter fest, aufgrund der erhobenen Befunde und gestellten Diagnosen könnten der Versicherten körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten mit starker und mittelstarker Rückenbelastung nicht mehr zugemutet werden. Aufgrund der somatisch begründbaren Beschwerden sei auch die Arbeitsfähigkeit für eine geeignete Tätigkeit um 50 % vermindert. Die angestammte Tätigkeit als Coiffeuse könne nur noch bedingt zugemutet werden, wobei eine einge schränkte Arbeitsfähigkeit von maximal 30 % bestehe. Für eine körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 50 % (Urk. 7/109/21). Der rheumatologische Gutachter hielt fest, eine behinde rungsangepasste Tätigkeit sollte eine körperlich nur leichte Belastung, eine nur leichte Rückenbelastung sowie Belastung des rechten Armes, keinen Einsatz des rechten Armes über Brusthöhe, keine Überkopfarbeiten, die Möglichkeit zu Wechselpositionen und keine monoton-repetitiven Haltungen oder Bewegungen beinhalten (Urk. 7/109/19). 3.3 Sowohl die IV-Stell e als auch die Versicherte stell t en in ihre n Berechnung en des Invaliditätsgrades auf die im Y.___ -Gutachten fe stgehaltene Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit ab (Urk. 1, Urk. 2). Diese Arbeitsfähigkeit ist schlüssig begründet, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass die Versicherte einer angepassten Tätigkeit mit dem im Y.___ -Gutachten beschriebe nen Tätigkeitsprofil zu 50 % nachgehen k ann. Es ist nun mittels Einkommens vergleichs der Invaliditätsgrad zu ermitteln. 4. 4.1 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 22. Juli 2013 aus, auf die von der Versicherten zuletzt zehn Tage lang ausgeübte Tätigkeit im Aussendienst könne zur Bestimmung des Valideneinkommens nicht abgestellt werden, da nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass die Versicherte heute noch bei der Z.___ GmbH tätig wäre, zumal diese Unternehmung inzwischen habe Konkurs anmelden müssen. Zudem sei nach einer Tätigkeitsdauer von zehn Tagen nicht abschätzbar, in welcher Höhe ein Jahresumsatz gelegen hätte und der Validenlohn könne nicht auf reine Lohnvorschläge abgestützt werden. Auf das Einkommen als selbständige Coiffeuse werde nicht abgestellt, da die Versicherte inzwischen nicht mehr ver heiratet sei und davon ausgegangen werden müsse, dass sie ihren Lebensunter halt nicht mehr mit einem Jahreseinkommen von Fr. 10‘000.-- respektive Fr. 16‘666.65 bei einem 100% - Pensum sichern könnte. Das Valideneinkommen sei daher gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik zu bestimmen. Es werde dabei von einem Lohn für sonstige persönliche Dienst leistungen, Frauen, Anforderungsniveau 1 und 2 für das Jahr 2012 ausgegan gen, was einen Jahreslohn von Fr. 49‘535.75 in einem 100% - Pensum ergebe (Urk. 2). Die Beschwerdeführerin liess in der Beschwerde vom 13. September 2013 demgegenüber vorbringen, als Valideneinkommen sei das Einkommen einzusetzen, welches sie bei der Z.___ GmbH erzielt hätte. Das Valideneinkommen entspreche somit mindestens Fr. 66‘000.-- zuzüglich Lohnentwicklung, was Fr. 80‘557.-- ergebe. Falls der Validenlohn mittels Tabellenlohn für den Aussendienst ermittelt werde, so müsse das Anfor derungsniveau 1 und 2 eingesetzt werde n. Könne das Valideneinkommen nicht festgelegt werden, weil nicht gesagt werden könne, welchen Beruf sie heute mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausüben würde, so sei ein Prozentvergleich vorzunehmen, was einen Invaliditätsgrad von 50 % ergebe (Urk. 1). 4.2 Die Versicherte verunfallte zehn Tage nach Antritt ihrer Stelle im Aussendienst und musste diese Tätigkeit in der Folge aus gesundheitlichen Gründen aufgeben (Urk. 7/1). Der Lohn im Aussendienst basierte auf einem Provisionssystem und es liegt lediglich eine Schätzung darüber vor, welcher Lohn gemäss Angaben der Arbeitgeberin Z.___ GmbH hätte erzielt werden kön nen (Urk. 3/5). Auch die Angaben der damaligen Arbeitgeberin Z.___ GmbH gegenüber der Stiftung Auffangeinrichtung BVG, auf welchen deren Bescheinigung vom 2. Dezember 2008 offensichtlich basierte (Urk. 3/4), beruhte augenscheinlich auf dieser Schätzung. Die Versicherte wies zudem darauf hin, dass die Unfallversicherung Zürich davon ausg egangen sei, dass der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn Fr. 60‘000.--betra g en habe (Urk. 1 S. 7, Urk. 3/6). D och aus dem Auszug aus dem Individu ellen Konto ergibt sich ein deutlich tieferes Einkommen für das Jahr vor dem Unfall (Urk. 7/ 2/2) und es ergeben sich aus den Akten auch keine anderen Anhaltspunkte für ein tatsächlich erzieltes Jahreseinkommen in der Höhe von Fr. 60‘000. --. Entsprechend wurde auch in der ursprünglich rentenzusprechen den Verfügung vom 18. Juni 2004 für die Jahre 1997, 1998 und 1999 ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 10‘ 000.-- für ein 60 % - Pensum als Selbständigerwerbende errechnet (Urk. 7/34). Ein Jahresl ohn in der Höhe von Fr. 66‘000.--, wie er sich aus den von Hand angekreuzten Lohnvorschlägen der Z.___ GmbH ergibt (Urk. 3/5), erscheint für eine 60%ige Anstellung im Aussendienst für den Ver trieb von Haarlacken und weiteren Serviceprodukten eher hoch. Diese Berech nungen theoretischer Natur stellen jedenfalls keine zuverlässige Grundlage dar, um den Validenlohn, welchen die Versicherte mit dieser Tätigkeit tatsächlich erzielt hätte, mit dem notwendigen Beweisg rad de r überwiegende n Wahrschein lichkeit festsetzen zu können. Allerdings zeigt der Stellenantritt im Aussen dienst, dass die Versicherte im Gesundheitsfall nach Aufgabe der selbständigen Tätigkeit einer besser bezahlten Tätigkeit im Verkauf hätte nachgehen wollen und keine r Anstellung als Coiffeus e. Der Validenlohn ist daher gestützt auf einen Tabellenwert der Schweizerischen Lohn struktur erhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2010) zu ermitteln. Dabei ist davon auszugehen, dass die Ver sicherte im Gesundheitsfall im Detailhandel tätig wäre und ist aufgrund ihrer in einem anderen Bereich abgeschlossenen Berufslehre vom Anforderungsniveau 3 auszugehen. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) im Detailhandel (Ziffer 47 der TA 1) betrug im Anforderungsniveau 3 für Frauen Fr. 4‘ 360.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2012 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Detailhandel von 41, 9 Stunden hochzurechnen (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Wochenar beitszeit, Periode 1990 bis 2013, im Internet abrufbar) sowie an die Nominal lohnentwicklung für im Detailhandel tätige Frauen anzupassen (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [2010=100; im Internet abrufbar], Nominalindex Frauen [T1.2.10], Total; 2011: 1. 6, 2012: 1. 1 ). Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 56‘294.60 (Fr. 4‘ 360.-- x 12 : 40 x 41, 9 x 1. 016 x 1.01 1 ). Die Versicherte hätte somit im Gesundheitsfall im Jahr 2012 einen Bruttojahreslohn von Fr. 5 6 ‘ 294. 6 0 erzielen können. 4. 3 Die IV-Stelle hielt fest, der Versicherten sei eine behinderungsangepasste Tätig keit wie zum Beispiel Kontroll-, Überwachungs- oder leichte Fertigungsarbeiten zu 50 % zumutbar. Der Lohn für Hilfsarbeiten betrage gemäss der Lohnstruk turerhebung für das Jahr 2012 Fr. 53‘787.85 respektive Fr. 26‘893.90 im 50% - Pensum (Urk. 2). Dabei ging die IV-Stelle zur Bestimmung des Invalidenein kommen s zu Recht von einem Tabellenlohn für Hilfsarbeiten gemäss TA 1 der LSE 2010 aus. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) für Frauen betrug Fr. 4‘225.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2012 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41, 7 Stunden hoch zurechnen (Bundesamt für Statistik, b etriebsübliche Wochenarbeitszeit, Periode 1990 bis 2013, im Internet abrufbar) sowie an die Nominallohnentwicklung an zupassen (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [2010=100; im Internet abrufbar], Nominalindex Frauen [T1.2.10], Total; 2011: 1.0, 2012: 1.0). Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 53‘ 917. 1 5 ( Fr. 4‘225.-- x 12 : 40 x 41, 7 x 1.01 x 1.01), respektive von Fr. 26‘ 958. 55 in dem der Versicherten zumutbaren 50% - Pensum. Dies ergibt einen Minderverdienst von Fr. 2 9 ‘ 336. 05, einen Invaliditätsgrad von gerundet 5 2 % sowie Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. Strittig ist, ob vom Invalidenlohn ein behinderungsbedingter Abzug vorzuneh men ist oder nicht, wobei die Versicherte einen solchen Abzug in der Höhe von 20 % als angemessen erachtet und die IV-Stelle einen solchen Abzug verneint (Urk. 1, Urk. 2). Da für die Versicherte unter Berücksichtigung des Anforde rungs - und Belastungsprofils noch ein genügend breites Spektrum an zumut baren Verweisungstätigkeiten in Frage kommt, ist ein solcher Abzug rechtspre chungsgemäss nicht vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012, E. 8). Selbst falls dennoch ein solcher Abzug vorgen ommen würde, um zu berücksichtigen, dass die Versicherte aufgrund somatischer Beschwerden nicht sämtliche Tätigkeiten ausüben kann, so würde er aufgrund der verbleibenden Einsatzmöglichkeiten sicherlich nicht höher als 15 % ausfal len. Bei einem leidensbedingten Abzug von 15 % resultiert ein Minderverdienst von Fr. 3 3 ‘ 379. 85 und ein Invaliditätsgrad von gerundet 59 %, was am An spruch auf eine halbe Invalidenrente nichts ändern würde. 4. 4 Die Versicherte hat somit weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden r ente. In diesem Sinn ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. 5. 5.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (Art. 69 Abs. 1 bis IVG ) auf Fr. 600.-- anzusetzen. Die Kosten sind der unterlie genden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Nach der Rechtsprechung ist bei bloss teilweisem Obsiegen dann eine unge kürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die versicherte Person im Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. In Streitig keiten um die Höhe einer Invalidenrente trifft dies zu, wenn nicht die bean tragte ganze oder höhere Rente, sondern eine geringere Teilrente zugesprochen wird. Dahinter steht die Überlegung, dass eine „ Überklagung “ eine Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (Urteil des Bun desgerichts 9C_995/2012 vom 17. Januar 2013 mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerde führerin hat somit Anspruch auf eine ungekürzte Parteientschädigung. Die Prozessentschädigung bemisst sich gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbin dung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Zeitaufwand. Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze und unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Stunden - ansatzes von Fr. 200.-- ist die Prozessentschädigung auf Fr. 1‘9 00.-- (ink lusive Barauslagen und Mehrwert steuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozial - versicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 2. Juli 2013 aufgeho ben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 1‘9 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Adrian Zogg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Unterlagen sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigNaef

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00797 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Naef Urteil vom 20. November 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich dieser substituiert durch Rechtsanwalt Adrian Zogg Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, ist gelernte Coiffeuse und war von Mai 1985 bis Oktober 1999 selbständigerwerbend tätig. Ab November 1999 war sie während drei Tagen pro Woche als Aussendienstmitarbeiterin f ür Coiffeurprodukte an gestellt (Urk. 7/1/4, Urk. 7/2). Am 11. November 1999 erlitt sie einen Auffahr unfall und leidet seither an Beschwerden im Bereich der Halswi rbelsäule und des Nackens (Urk. 7/5/27). Am 7. August 200 1 meldete sie sich bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stel le, zum Renten bezug an (Urk. 7/1). Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen sowie einer Haushaltsabklärung und Beizug der Akten des obligatorischen Unfallversiche rers Alpina Versicherungs-Aktiengesellschaft (Urk. 7/2, Urk. 7/6, Urk. 7/10, Urk. 7/23/10, Urk. 7/24) sprach die IV-Stelle der Versicherten ausgehend von einer 60%igen Erwerbstätigkeit und einer 40%igen Tätigkeit im Haushaltsbe reich sowie einem Gesamtinval iditätsgrad von 56 % mit Verfügung vom 18. Juni 2004 ab dem 11. November 2000 ein e halbe Invalidenrente zu (Urk. 7/34, Urk. 7/39 ). 1.2 Im Zuge einer im Mai 2007 von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevision führte die IV -Stelle Abklärungen durch ( Urk. 7/54, Urk. 7/62, Urk. 7/67 ) und hob die halbe Inval idenrente mit Verfügung vom 28. April 2009 auf, wobei sie von einer 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall u nd einem Invalidi tätsgrad von 0 % ausging ( Urk. 7/83). Hiergegen liess die Versicherte am 28. Mai 2009 Beschwerde erheben und die Ausricht ung einer ganzen Rente beantrag en ( Urk. 7/86 /4-15 ). M it Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 13. August 2010 wurde die Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese nach weiteren Ab klärungen, insbesondere der Erstellung eines Gutachtens, über den R entenan spruch neu verfüge (Urk. 7/96). In Umsetzung dieses Urteils gab die IV-Stelle bei de r Y.___ GmbH ( Y.___ ) ein Gutachten in Auf trag, welches am 10. Mai 2011 erstattet wurde (Urk. 7/109). Mit Vorbescheid vom 8. Juli 2011 stellte die IV-Stelle die Abweisung d es Erhöhungsgesuchs in Aussicht und ging von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit, von einem 20%igen leidensbedingten Lohnabzug vom Invalidenein kommen und ei nem Invaliditätsgrad von 56 %, somit also einem Anspruch auf eine halbe Invalidenrente, aus (Urk. 7/114). Hiergegen liess die Versicherte am 22. August 2011 Einwand erheben (Urk. 7/122). Mit einem neuen Vorbescheid vom 19. Juni 2012 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der Rente aufgrund von deren Überprüfung gemäss de n Schlussbestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 in Aussicht (Urk. 7/130). Hiergegen liess die Versicherte am 20. August 2012 erneut Einwand erheben (Urk. 7/133). Mit einem dritten Vorbescheid kündigte die IV-Stelle am 6. März 2013 die Herabsetzung der bisherigen halben Rente auf eine Viertelsrente an, wobei sie von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, einem Invalidenlohn gemäss einem Tabellenwert aus der Schweizerischen Lohnstruk turerhebung ohne leidensbedingten Abzug sowie einem Invaliditätsgrad von 46 % ausging (Urk. 7/138). Die Versicherte liess dagegen am 19. April 2013 Einwand erheben und ergänzte diesen am 4. Juni 2013 (Urk. 7/140, Urk. 7/143). Mit Verfügung vom 22. Juli 2013 entschied die IV-Stelle im Sinne ihres neusten Vorbescheids (Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügu ng liess die Versicherte am 13. September 2013 Beschwerde erheben und die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beantragen, wobei von ihr Fr. 80‘557.-- als Valideneinkommen eingesetzt, vom Invalideneinkom men ein leidensbedingter Abzug in der Höhe von 20 % vorgenommen und ein Invaliditätsgrad von 73 % errechnet wurde n (Urk. 1). D ie IV-Stelle beantragte am 18. Oktober 2013 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 21. Oktober 2013 wurde ein zweiter Sc hriftenwechsel angeordnet (Urk. 8), am 21. November 2013 erstattete d er Versicherte die Replik (Urk. 10) und am 10. Dezember 2013 teilte die IV-Stelle den Verzicht auf das Ei nreichen einer Duplik mit (Urk. 12). Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, in de n Erwägungen ein zugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Hinsichtlich der rechtlichen Grundlagen der Invalidenrente und der Rentenrevi sion wird auf die Erwägungen im Urteil vom 13. August 2010 verwiesen (Urk. 7/96 E. 1.1-3 ). Hinzuweisen ist darauf, dass bei erwerbstätigen Versicher ten der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen ist. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.2 Dabei ist gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich ver dient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst ange knüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwie gender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinwei sen). Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist auch ein beruflicher Auf stieg im Gesundheitsfall zu berücksichtigen, den eine versicherte Person nor malerweise vollzogen hätte; dazu ist allerdings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich weiterzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prüfungen etc. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Auf stiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwie gender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Bundesge richts 9C_787/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hinweisen). 1. 3 Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Par teien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Dar stellung des vom Versicherungs träger als relevant erachteten Sachverhal tes und der rechtlichen Erwä gungen ( Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG). Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass die betrof fene Person ihn gege benenfalls anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwal tung ausdrücklich mit jeder tatbe ständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein wand auseinander setzen muss; viel mehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/ dd mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b). 2. 2.1 Die Versicherte liess in ihrer Beschwerde vom 13. September 2013 eine Verlet zung des rechtlichen Gehörs rügen. Sie machte geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich in der angefochtenen Verfügung nicht genügend mit dem Einwand auseinandergesetzt und sei auf diverse Argumente des Einwands nicht einge gangen. So habe sie beispielsweise das Argument, dass der Konkurs ihrer ehe maligen Arbeitgeberin keine Rolle spiele, mit keinem Wort gewürdigt (Urk. 1 S. 4-5). 2.2 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 22. Juli 2013 detailliert aus, wie sie das strittige Validen- u nd Invalideneinkommen berechnet hatte (Urk. 2 S. 2-3). Sie setzte sich mit dem Einwand der Versicherten auseinander und begründete, weshalb sie de r en Anträgen nicht folgte (Urk. 2 S. 3-4). Was den Konkurs der Z.___ GmbH betrifft, so wies die IV-Stelle in dieser Ver fügung in der Begründung darauf hin, dass auch wegen dieses Konkurses nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass die Versicherte im Gesundheitsfall noch bei dieser Unternehmung tätig wäre (Urk. 2 S. 3), womit sie in dieser Frage bei ihrer Ansicht blieb, nicht den Darle gungen der Versicherten folgte und sich insoweit mit dem Einwand auseinan dersetzte und Stellung nahm. 2.3 Die Versicherte bemängelte im Einwand vom 19. April 2013 (Urk. 7/140) insbe sondere die Festlegung des Valideneinkommens sowie die Nichtvornahme eines behinderungsbedingten Abzug s vom Invalideneinkommen. Mit diesen beiden Thematiken setzte sich die IV-Stelle in der Begründung ihrer Verfügung vom 22. Juli 2013 (Urk. 2) auseinander. Da sich die Verwal tung nicht ausdrücklich mit jeder tatbe ständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein wand der Versicherten auseinander setzen muss, sondern sich vielmehr auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkt e beschränken darf (vgl. E. 1. 3 ), liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. 3. 3.1 Mit Urteil vom 13. August 2010 hatte das Gericht festgehalten, dass die Versi cherte im Gesundheitsfall ab dem 23. März 2007 zu 100 % erwerbstätig wäre (Urk. 7/96/6). Davon ist weiterhin auszugehen. Daher haben sich die tatsächli chen Verhältnisse seit der ursprünglichen Rentenzusprache mit Verfügung vom 18. Juni 2004 (Urk. 7/34, Urk. 7/39) sicherlich insoweit verändert, als dass die Beschwerdeführerin nun als zu 100 % erwerbstätig zu qualifizieren ist, weshalb ein Rentenrevisionsgrund vorliegt. 3.2 In Umsetzung des Urteils vom 13. August 2010 wurde ein polydisziplinäres Gut achten (psychiatrisch/rheumatologisch/internistisch-allgemeinmedizinisch) beim Y.___ in Auftrag gegeben, welches am 10. Mai 2011 erstattet wurde (Urk. 7/109). Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden ein chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 F13.4), ein chro nisches unteres thorakospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.6) und eine schmerzhafte Einschränkung der aktiven Schulterbeweglichkeit rechts (ICD-10 M75.9) erhoben (Urk. 7/109/20). Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Gut achter fest, aufgrund der erhobenen Befunde und gestellten Diagnosen könnten der Versicherten körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten mit starker und mittelstarker Rückenbelastung nicht mehr zugemutet werden. Aufgrund der somatisch begründbaren Beschwerden sei auch die Arbeitsfähigkeit für eine geeignete Tätigkeit um 50 % vermindert. Die angestammte Tätigkeit als Coiffeuse könne nur noch bedingt zugemutet werden, wobei eine einge schränkte Arbeitsfähigkeit von maximal 30 % bestehe. Für eine körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 50 % (Urk. 7/109/21). Der rheumatologische Gutachter hielt fest, eine behinde rungsangepasste Tätigkeit sollte eine körperlich nur leichte Belastung, eine nur leichte Rückenbelastung sowie Belastung des rechten Armes, keinen Einsatz des rechten Armes über Brusthöhe, keine Überkopfarbeiten, die Möglichkeit zu Wechselpositionen und keine monoton-repetitiven Haltungen oder Bewegungen beinhalten (Urk. 7/109/19). 3.3 Sowohl die IV-Stell e als auch die Versicherte stell t en in ihre n Berechnung en des Invaliditätsgrades auf die im Y.___ -Gutachten fe stgehaltene Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit ab (Urk. 1, Urk. 2). Diese Arbeitsfähigkeit ist schlüssig begründet, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass die Versicherte einer angepassten Tätigkeit mit dem im Y.___ -Gutachten beschriebe nen Tätigkeitsprofil zu 50 % nachgehen k ann. Es ist nun mittels Einkommens vergleichs der Invaliditätsgrad zu ermitteln. 4. 4.1 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 22. Juli 2013 aus, auf die von der Versicherten zuletzt zehn Tage lang ausgeübte Tätigkeit im Aussendienst könne zur Bestimmung des Valideneinkommens nicht abgestellt werden, da nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass die Versicherte heute noch bei der Z.___ GmbH tätig wäre, zumal diese Unternehmung inzwischen habe Konkurs anmelden müssen. Zudem sei nach einer Tätigkeitsdauer von zehn Tagen nicht abschätzbar, in welcher Höhe ein Jahresumsatz gelegen hätte und der Validenlohn könne nicht auf reine Lohnvorschläge abgestützt werden. Auf das Einkommen als selbständige Coiffeuse werde nicht abgestellt, da die Versicherte inzwischen nicht mehr ver heiratet sei und davon ausgegangen werden müsse, dass sie ihren Lebensunter halt nicht mehr mit einem Jahreseinkommen von Fr. 10‘000.-- respektive Fr. 16‘666.65 bei einem 100% - Pensum sichern könnte. Das Valideneinkommen sei daher gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik zu bestimmen. Es werde dabei von einem Lohn für sonstige persönliche Dienst leistungen, Frauen, Anforderungsniveau 1 und 2 für das Jahr 2012 ausgegan gen, was einen Jahreslohn von Fr. 49‘535.75 in einem 100% - Pensum ergebe (Urk. 2). Die Beschwerdeführerin liess in der Beschwerde vom 13. September 2013 demgegenüber vorbringen, als Valideneinkommen sei das Einkommen einzusetzen, welches sie bei der Z.___ GmbH erzielt hätte. Das Valideneinkommen entspreche somit mindestens Fr. 66‘000.-- zuzüglich Lohnentwicklung, was Fr. 80‘557.-- ergebe. Falls der Validenlohn mittels Tabellenlohn für den Aussendienst ermittelt werde, so müsse das Anfor derungsniveau 1 und 2 eingesetzt werde n. Könne das Valideneinkommen nicht festgelegt werden, weil nicht gesagt werden könne, welchen Beruf sie heute mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausüben würde, so sei ein Prozentvergleich vorzunehmen, was einen Invaliditätsgrad von 50 % ergebe (Urk. 1). 4.2 Die Versicherte verunfallte zehn Tage nach Antritt ihrer Stelle im Aussendienst und musste diese Tätigkeit in der Folge aus gesundheitlichen Gründen aufgeben (Urk. 7/1). Der Lohn im Aussendienst basierte auf einem Provisionssystem und es liegt lediglich eine Schätzung darüber vor, welcher Lohn gemäss Angaben der Arbeitgeberin Z.___ GmbH hätte erzielt werden kön nen (Urk. 3/5). Auch die Angaben der damaligen Arbeitgeberin Z.___ GmbH gegenüber der Stiftung Auffangeinrichtung BVG, auf welchen deren Bescheinigung vom 2. Dezember 2008 offensichtlich basierte (Urk. 3/4), beruhte augenscheinlich auf dieser Schätzung. Die Versicherte wies zudem darauf hin, dass die Unfallversicherung Zürich davon ausg egangen sei, dass der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn Fr. 60‘000.--betra g en habe (Urk. 1 S. 7, Urk. 3/6). D och aus dem Auszug aus dem Individu ellen Konto ergibt sich ein deutlich tieferes Einkommen für das Jahr vor dem Unfall (Urk. 7/ 2/2) und es ergeben sich aus den Akten auch keine anderen Anhaltspunkte für ein tatsächlich erzieltes Jahreseinkommen in der Höhe von Fr. 60‘000. --. Entsprechend wurde auch in der ursprünglich rentenzusprechen den Verfügung vom 18. Juni 2004 für die Jahre 1997, 1998 und 1999 ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 10‘ 000.-- für ein 60 % - Pensum als Selbständigerwerbende errechnet (Urk. 7/34). Ein Jahresl ohn in der Höhe von Fr. 66‘000.--, wie er sich aus den von Hand angekreuzten Lohnvorschlägen der Z.___ GmbH ergibt (Urk. 3/5), erscheint für eine 60%ige Anstellung im Aussendienst für den Ver trieb von Haarlacken und weiteren Serviceprodukten eher hoch. Diese Berech nungen theoretischer Natur stellen jedenfalls keine zuverlässige Grundlage dar, um den Validenlohn, welchen die Versicherte mit dieser Tätigkeit tatsächlich erzielt hätte, mit dem notwendigen Beweisg rad de r überwiegende n Wahrschein lichkeit festsetzen zu können. Allerdings zeigt der Stellenantritt im Aussen dienst, dass die Versicherte im Gesundheitsfall nach Aufgabe der selbständigen Tätigkeit einer besser bezahlten Tätigkeit im Verkauf hätte nachgehen wollen und keine r Anstellung als Coiffeus e. Der Validenlohn ist daher gestützt auf einen Tabellenwert der Schweizerischen Lohn struktur erhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2010) zu ermitteln. Dabei ist davon auszugehen, dass die Ver sicherte im Gesundheitsfall im Detailhandel tätig wäre und ist aufgrund ihrer in einem anderen Bereich abgeschlossenen Berufslehre vom Anforderungsniveau 3 auszugehen. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) im Detailhandel (Ziffer 47 der TA 1) betrug im Anforderungsniveau 3 für Frauen Fr. 4‘ 360.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2012 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Detailhandel von 41, 9 Stunden hochzurechnen (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Wochenar beitszeit, Periode 1990 bis 2013, im Internet abrufbar) sowie an die Nominal lohnentwicklung für im Detailhandel tätige Frauen anzupassen (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [2010=100; im Internet abrufbar], Nominalindex Frauen [T1.2.10], Total; 2011: 1. 6, 2012: 1. 1 ). Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 56‘294.60 (Fr. 4‘ 360.-- x 12 : 40 x 41, 9 x 1. 016 x 1.01 1 ). Die Versicherte hätte somit im Gesundheitsfall im Jahr 2012 einen Bruttojahreslohn von Fr. 5 6 ‘ 294. 6 0 erzielen können. 4. 3 Die IV-Stelle hielt fest, der Versicherten sei eine behinderungsangepasste Tätig keit wie zum Beispiel Kontroll-, Überwachungs- oder leichte Fertigungsarbeiten zu 50 % zumutbar. Der Lohn für Hilfsarbeiten betrage gemäss der Lohnstruk turerhebung für das Jahr 2012 Fr. 53‘787.85 respektive Fr. 26‘893.90 im 50% - Pensum (Urk. 2). Dabei ging die IV-Stelle zur Bestimmung des Invalidenein kommen s zu Recht von einem Tabellenlohn für Hilfsarbeiten gemäss TA 1 der LSE 2010 aus. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) für Frauen betrug Fr. 4‘225.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2012 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41, 7 Stunden hoch zurechnen (Bundesamt für Statistik, b etriebsübliche Wochenarbeitszeit, Periode 1990 bis 2013, im Internet abrufbar) sowie an die Nominallohnentwicklung an zupassen (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [2010=100; im Internet abrufbar], Nominalindex Frauen [T1.2.10], Total; 2011: 1.0, 2012: 1.0). Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 53‘ 917. 1 5 ( Fr. 4‘225.-- x 12 : 40 x 41, 7 x 1.01 x 1.01), respektive von Fr. 26‘ 958. 55 in dem der Versicherten zumutbaren 50% - Pensum. Dies ergibt einen Minderverdienst von Fr. 2 9 ‘ 336. 05, einen Invaliditätsgrad von gerundet 5 2 % sowie Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. Strittig ist, ob vom Invalidenlohn ein behinderungsbedingter Abzug vorzuneh men ist oder nicht, wobei die Versicherte einen solchen Abzug in der Höhe von 20 % als angemessen erachtet und die IV-Stelle einen solchen Abzug verneint (Urk. 1, Urk. 2). Da für die Versicherte unter Berücksichtigung des Anforde rungs - und Belastungsprofils noch ein genügend breites Spektrum an zumut baren Verweisungstätigkeiten in Frage kommt, ist ein solcher Abzug rechtspre chungsgemäss nicht vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012, E. 8). Selbst falls dennoch ein solcher Abzug vorgen ommen würde, um zu berücksichtigen, dass die Versicherte aufgrund somatischer Beschwerden nicht sämtliche Tätigkeiten ausüben kann, so würde er aufgrund der verbleibenden Einsatzmöglichkeiten sicherlich nicht höher als 15 % ausfal len. Bei einem leidensbedingten Abzug von 15 % resultiert ein Minderverdienst von Fr. 3 3 ‘ 379. 85 und ein Invaliditätsgrad von gerundet 59 %, was am An spruch auf eine halbe Invalidenrente nichts ändern würde. 4. 4 Die Versicherte hat somit weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden r ente. In diesem Sinn ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. 5. 5.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (Art. 69 Abs. 1 bis IVG ) auf Fr. 600.-- anzusetzen. Die Kosten sind der unterlie genden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Nach der Rechtsprechung ist bei bloss teilweisem Obsiegen dann eine unge kürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die versicherte Person im Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. In Streitig keiten um die Höhe einer Invalidenrente trifft dies zu, wenn nicht die bean tragte ganze oder höhere Rente, sondern eine geringere Teilrente zugesprochen wird. Dahinter steht die Überlegung, dass eine „ Überklagung “ eine Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (Urteil des Bun desgerichts 9C_995/2012 vom 17. Januar 2013 mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerde führerin hat somit Anspruch auf eine ungekürzte Parteientschädigung. Die Prozessentschädigung bemisst sich gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbin dung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Zeitaufwand. Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze und unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Stunden - ansatzes von Fr. 200.-- ist die Prozessentschädigung auf Fr. 1‘9 00.-- (ink lusive Barauslagen und Mehrwert steuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozial - versicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 2. Juli 2013 aufgeho ben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 1‘9 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Adrian Zogg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Unterlagen sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigNaef

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2013.00797 IV.2013.00797

IV.2013.00797 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichter Spitz

Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter

Gerichtsschreiberin Naef

Urteil vom 20. November 2014

Urteil vom 20. November 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner

Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich dieser substituiert durch Rechtsanwalt Adrian Zogg

dieser substituiert durch Rechtsanwalt Adrian Zogg Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner

Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1957, ist gelernte Coiffeuse und war von Mai 1985 bis Oktober 1999 selbständigerwerbend tätig. Ab November 1999 war sie während drei Tagen pro Woche als Aussendienstmitarbeiterin f ür Coiffeurprodukte an gestellt (Urk. 7/1/4, Urk. 7/2). Am 11. November 1999 erlitt sie einen Auffahr unfall und leidet seither an Beschwerden im Bereich der Halswi rbelsäule und des Nackens (Urk. 7/5/27). Am 7. August 200 1 meldete sie sich bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stel le, zum Renten bezug an (Urk. 7/1). Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen sowie einer Haushaltsabklärung und Beizug der Akten des obligatorischen Unfallversiche rers Alpina Versicherungs-Aktiengesellschaft (Urk. 7/2, Urk. 7/6, Urk. 7/10, Urk. 7/23/10, Urk. 7/24) sprach die IV-Stelle der Versicherten ausgehend von einer 60%igen Erwerbstätigkeit und einer 40%igen Tätigkeit im Haushaltsbe reich sowie einem Gesamtinval iditätsgrad von 56 % mit Verfügung vom 18. Juni 2004 ab dem 11. November 2000 ein e halbe Invalidenrente zu (Urk. 7/34, Urk. 7/39 ).

1.1 X.___, geboren 1957, ist gelernte Coiffeuse und war von Mai 1985 bis Oktober 1999 selbständigerwerbend tätig. Ab November 1999 war sie während drei Tagen pro Woche als Aussendienstmitarbeiterin f ür Coiffeurprodukte an gestellt (Urk. 7/1/4, Urk. 7/2). Am 11. November 1999 erlitt sie einen Auffahr unfall und leidet seither an Beschwerden im Bereich der Halswi rbelsäule und des Nackens (Urk. 7/5/27). Am 7. August 200 1 meldete sie sich bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stel le, zum Renten bezug an (Urk. 7/1). Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen sowie einer Haushaltsabklärung und Beizug der Akten des obligatorischen Unfallversiche rers Alpina Versicherungs-Aktiengesellschaft (Urk. 7/2, Urk. 7/6, Urk. 7/10, Urk. 7/23/10, Urk. 7/24) sprach die IV-Stelle der Versicherten ausgehend von einer 60%igen Erwerbstätigkeit und einer 40%igen Tätigkeit im Haushaltsbe reich sowie einem Gesamtinval iditätsgrad von 56 % mit Verfügung vom 18. Juni 2004 ab dem 11. November 2000 ein e halbe Invalidenrente zu (Urk. 7/34, Urk. 7/39 ). 1.2 Im Zuge einer im Mai 2007 von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevision führte die IV -Stelle Abklärungen durch ( Urk. 7/54, Urk. 7/62, Urk. 7/67 ) und hob die halbe Inval idenrente mit Verfügung vom 28. April 2009 auf, wobei sie von einer 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall u nd einem Invalidi tätsgrad von 0 % ausging ( Urk. 7/83). Hiergegen liess die Versicherte am 28. Mai 2009 Beschwerde erheben und die Ausricht ung einer ganzen Rente beantrag en ( Urk. 7/86 /4-15 ). M it Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 13. August 2010 wurde die Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese nach weiteren Ab klärungen, insbesondere der Erstellung eines Gutachtens, über den R entenan spruch neu verfüge (Urk. 7/96). In Umsetzung dieses Urteils gab die IV-Stelle bei de r Y.___ GmbH ( Y.___ ) ein Gutachten in Auf trag, welches am 10. Mai 2011 erstattet wurde (Urk. 7/109). Mit Vorbescheid vom 8. Juli 2011 stellte die IV-Stelle die Abweisung d es Erhöhungsgesuchs in Aussicht und ging von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit, von einem 20%igen leidensbedingten Lohnabzug vom Invalidenein kommen und ei nem Invaliditätsgrad von 56 %, somit also einem Anspruch auf eine halbe Invalidenrente, aus (Urk. 7/114). Hiergegen liess die Versicherte am 22. August 2011 Einwand erheben (Urk. 7/122). Mit einem neuen Vorbescheid vom 19. Juni 2012 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der Rente aufgrund von deren Überprüfung gemäss de n Schlussbestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 in Aussicht (Urk. 7/130). Hiergegen liess die Versicherte am 20. August 2012 erneut Einwand erheben (Urk. 7/133). Mit einem dritten Vorbescheid kündigte die IV-Stelle am 6. März 2013 die Herabsetzung der bisherigen halben Rente auf eine Viertelsrente an, wobei sie von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, einem Invalidenlohn gemäss einem Tabellenwert aus der Schweizerischen Lohnstruk turerhebung ohne leidensbedingten Abzug sowie einem Invaliditätsgrad von 46 % ausging (Urk. 7/138). Die Versicherte liess dagegen am 19. April 2013 Einwand erheben und ergänzte diesen am 4. Juni 2013 (Urk. 7/140, Urk. 7/143). Mit Verfügung vom 22. Juli 2013 entschied die IV-Stelle im Sinne ihres neusten Vorbescheids (Urk. 2).

1.2 Im Zuge einer im Mai 2007 von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevision führte die IV -Stelle Abklärungen durch ( Urk. 7/54, Urk. 7/62, Urk. 7/67 ) und hob die halbe Inval idenrente mit Verfügung vom 28. April 2009 auf, wobei sie von einer 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall u nd einem Invalidi tätsgrad von 0 % ausging ( Urk. 7/83). Hiergegen liess die Versicherte am 28. Mai 2009 Beschwerde erheben und die Ausricht ung einer ganzen Rente beantrag en ( Urk. 7/86 /4-15 ). M it Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 13. August 2010 wurde die Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese nach weiteren Ab klärungen, insbesondere der Erstellung eines Gutachtens, über den R entenan spruch neu verfüge (Urk. 7/96). In Umsetzung dieses Urteils gab die IV-Stelle bei de r Y.___ GmbH ( Y.___ ) ein Gutachten in Auf trag, welches am 10. Mai 2011 erstattet wurde (Urk. 7/109). Mit Vorbescheid vom 8. Juli 2011 stellte die IV-Stelle die Abweisung d es Erhöhungsgesuchs in Aussicht und ging von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit, von einem 20%igen leidensbedingten Lohnabzug vom Invalidenein kommen und ei nem Invaliditätsgrad von 56 %, somit also einem Anspruch auf eine halbe Invalidenrente, aus (Urk. 7/114). Hiergegen liess die Versicherte am 22. August 2011 Einwand erheben (Urk. 7/122). Mit einem neuen Vorbescheid vom 19. Juni 2012 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der Rente aufgrund von deren Überprüfung gemäss de n Schlussbestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 in Aussicht (Urk. 7/130). Hiergegen liess die Versicherte am 20. August 2012 erneut Einwand erheben (Urk. 7/133). Mit einem dritten Vorbescheid kündigte die IV-Stelle am 6. März 2013 die Herabsetzung der bisherigen halben Rente auf eine Viertelsrente an, wobei sie von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, einem Invalidenlohn gemäss einem Tabellenwert aus der Schweizerischen Lohnstruk turerhebung ohne leidensbedingten Abzug sowie einem Invaliditätsgrad von 46 % ausging (Urk. 7/138). Die Versicherte liess dagegen am 19. April 2013 Einwand erheben und ergänzte diesen am 4. Juni 2013 (Urk. 7/140, Urk. 7/143). Mit Verfügung vom 22. Juli 2013 entschied die IV-Stelle im Sinne ihres neusten Vorbescheids (Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügu ng liess die Versicherte am 13. September 2013 Beschwerde erheben und die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beantragen, wobei von ihr Fr. 80‘557.-- als Valideneinkommen eingesetzt, vom Invalideneinkom men ein leidensbedingter Abzug in der Höhe von 20 % vorgenommen und ein Invaliditätsgrad von 73 % errechnet wurde n (Urk. 1). D ie IV-Stelle beantragte am 18. Oktober 2013 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 21. Oktober 2013 wurde ein zweiter Sc hriftenwechsel angeordnet (Urk. 8), am 21. November 2013 erstattete d er Versicherte die Replik (Urk. 10) und am 10. Dezember 2013 teilte die IV-Stelle den Verzicht auf das Ei nreichen einer Duplik mit (Urk. 12).

2. Gegen diese Verfügu ng liess die Versicherte am 13. September 2013 Beschwerde erheben und die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beantragen, wobei von ihr Fr. 80‘557.-- als Valideneinkommen eingesetzt, vom Invalideneinkom men ein leidensbedingter Abzug in der Höhe von 20 % vorgenommen und ein Invaliditätsgrad von 73 % errechnet wurde n (Urk. 1). D ie IV-Stelle beantragte am 18. Oktober 2013 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 21. Oktober 2013 wurde ein zweiter Sc hriftenwechsel angeordnet (Urk. 8), am 21. November 2013 erstattete d er Versicherte die Replik (Urk. 10) und am 10. Dezember 2013 teilte die IV-Stelle den Verzicht auf das Ei nreichen einer Duplik mit (Urk. 12). Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, in de n Erwägungen ein zugehen.

Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, in de n Erwägungen ein zugehen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Hinsichtlich der rechtlichen Grundlagen der Invalidenrente und der Rentenrevi sion wird auf die Erwägungen im Urteil vom 13. August 2010 verwiesen (Urk. 7/96 E. 1.1-3 ). Hinzuweisen ist darauf, dass bei erwerbstätigen Versicher ten der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen ist. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.1 Hinsichtlich der rechtlichen Grundlagen der Invalidenrente und der Rentenrevi sion wird auf die Erwägungen im Urteil vom 13. August 2010 verwiesen (Urk. 7/96 E. 1.1-3 ). Hinzuweisen ist darauf, dass bei erwerbstätigen Versicher ten der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen ist. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.2 Dabei ist gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich ver dient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst ange knüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwie gender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinwei sen). Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist auch ein beruflicher Auf stieg im Gesundheitsfall zu berücksichtigen, den eine versicherte Person nor malerweise vollzogen hätte; dazu ist allerdings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich weiterzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prüfungen etc. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Auf stiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwie gender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Bundesge richts 9C_787/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hinweisen).

1.2 Dabei ist gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich ver dient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst ange knüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwie gender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinwei sen). Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist auch ein beruflicher Auf stieg im Gesundheitsfall zu berücksichtigen, den eine versicherte Person nor malerweise vollzogen hätte; dazu ist allerdings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich weiterzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prüfungen etc. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Auf stiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwie gender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Bundesge richts 9C_787/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hinweisen). 1. 3 Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Par teien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Dar stellung des vom Versicherungs träger als relevant erachteten Sachverhal tes und der rechtlichen Erwä gungen ( Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG). Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass die betrof fene Person ihn gege benenfalls anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwal tung ausdrücklich mit jeder tatbe ständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein wand auseinander setzen muss; viel mehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/ dd mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b).

1. 3 Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Par teien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Dar stellung des vom Versicherungs träger als relevant erachteten Sachverhal tes und der rechtlichen Erwä gungen ( Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG). Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass die betrof fene Person ihn gege benenfalls anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwal tung ausdrücklich mit jeder tatbe ständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein wand auseinander setzen muss; viel mehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/ dd mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b). 2.

2. 2.1 Die Versicherte liess in ihrer Beschwerde vom 13. September 2013 eine Verlet zung des rechtlichen Gehörs rügen. Sie machte geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich in der angefochtenen Verfügung nicht genügend mit dem Einwand auseinandergesetzt und sei auf diverse Argumente des Einwands nicht einge gangen. So habe sie beispielsweise das Argument, dass der Konkurs ihrer ehe maligen Arbeitgeberin keine Rolle spiele, mit keinem Wort gewürdigt (Urk. 1 S. 4-5).

2.1 Die Versicherte liess in ihrer Beschwerde vom 13. September 2013 eine Verlet zung des rechtlichen Gehörs rügen. Sie machte geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich in der angefochtenen Verfügung nicht genügend mit dem Einwand auseinandergesetzt und sei auf diverse Argumente des Einwands nicht einge gangen. So habe sie beispielsweise das Argument, dass der Konkurs ihrer ehe maligen Arbeitgeberin keine Rolle spiele, mit keinem Wort gewürdigt (Urk. 1 S. 4-5). 2.2 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 22. Juli 2013 detailliert aus, wie sie das strittige Validen- u nd Invalideneinkommen berechnet hatte (Urk. 2 S. 2-3). Sie setzte sich mit dem Einwand der Versicherten auseinander und begründete, weshalb sie de r en Anträgen nicht folgte (Urk. 2 S. 3-4). Was den Konkurs der Z.___ GmbH betrifft, so wies die IV-Stelle in dieser Ver fügung in der Begründung darauf hin, dass auch wegen dieses Konkurses nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass die Versicherte im Gesundheitsfall noch bei dieser Unternehmung tätig wäre (Urk. 2 S. 3), womit sie in dieser Frage bei ihrer Ansicht blieb, nicht den Darle gungen der Versicherten folgte und sich insoweit mit dem Einwand auseinan dersetzte und Stellung nahm.

2.2 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 22. Juli 2013 detailliert aus, wie sie das strittige Validen- u nd Invalideneinkommen berechnet hatte (Urk. 2 S. 2-3). Sie setzte sich mit dem Einwand der Versicherten auseinander und begründete, weshalb sie de r en Anträgen nicht folgte (Urk. 2 S. 3-4). Was den Konkurs der Z.___ GmbH betrifft, so wies die IV-Stelle in dieser Ver fügung in der Begründung darauf hin, dass auch wegen dieses Konkurses nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass die Versicherte im Gesundheitsfall noch bei dieser Unternehmung tätig wäre (Urk. 2 S. 3), womit sie in dieser Frage bei ihrer Ansicht blieb, nicht den Darle gungen der Versicherten folgte und sich insoweit mit dem Einwand auseinan dersetzte und Stellung nahm. 2.3 Die Versicherte bemängelte im Einwand vom 19. April 2013 (Urk. 7/140) insbe sondere die Festlegung des Valideneinkommens sowie die Nichtvornahme eines behinderungsbedingten Abzug s vom Invalideneinkommen. Mit diesen beiden Thematiken setzte sich die IV-Stelle in der Begründung ihrer Verfügung vom 22. Juli 2013 (Urk. 2) auseinander. Da sich die Verwal tung nicht ausdrücklich mit jeder tatbe ständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein wand der Versicherten auseinander setzen muss, sondern sich vielmehr auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkt e beschränken darf (vgl. E. 1. 3 ), liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor.

2.3 Die Versicherte bemängelte im Einwand vom 19. April 2013 (Urk. 7/140) insbe sondere die Festlegung des Valideneinkommens sowie die Nichtvornahme eines behinderungsbedingten Abzug s vom Invalideneinkommen. Mit diesen beiden Thematiken setzte sich die IV-Stelle in der Begründung ihrer Verfügung vom 22. Juli 2013 (Urk. 2) auseinander. Da sich die Verwal tung nicht ausdrücklich mit jeder tatbe ständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein wand der Versicherten auseinander setzen muss, sondern sich vielmehr auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkt e beschränken darf (vgl. E. 1. 3 ), liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. 3.

3. 3.1 Mit Urteil vom 13. August 2010 hatte das Gericht festgehalten, dass die Versi cherte im Gesundheitsfall ab dem 23. März 2007 zu 100 % erwerbstätig wäre (Urk. 7/96/6). Davon ist weiterhin auszugehen. Daher haben sich die tatsächli chen Verhältnisse seit der ursprünglichen Rentenzusprache mit Verfügung vom 18. Juni 2004 (Urk. 7/34, Urk. 7/39) sicherlich insoweit verändert, als dass die Beschwerdeführerin nun als zu 100 % erwerbstätig zu qualifizieren ist, weshalb ein Rentenrevisionsgrund vorliegt.

3.1 Mit Urteil vom 13. August 2010 hatte das Gericht festgehalten, dass die Versi cherte im Gesundheitsfall ab dem 23. März 2007 zu 100 % erwerbstätig wäre (Urk. 7/96/6). Davon ist weiterhin auszugehen. Daher haben sich die tatsächli chen Verhältnisse seit der ursprünglichen Rentenzusprache mit Verfügung vom 18. Juni 2004 (Urk. 7/34, Urk. 7/39) sicherlich insoweit verändert, als dass die Beschwerdeführerin nun als zu 100 % erwerbstätig zu qualifizieren ist, weshalb ein Rentenrevisionsgrund vorliegt. 3.2 In Umsetzung des Urteils vom 13. August 2010 wurde ein polydisziplinäres Gut achten (psychiatrisch/rheumatologisch/internistisch-allgemeinmedizinisch) beim Y.___ in Auftrag gegeben, welches am 10. Mai 2011 erstattet wurde (Urk. 7/109). Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden ein chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 F13.4), ein chro nisches unteres thorakospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.6) und eine schmerzhafte Einschränkung der aktiven Schulterbeweglichkeit rechts (ICD-10 M75.9) erhoben (Urk. 7/109/20). Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Gut achter fest, aufgrund der erhobenen Befunde und gestellten Diagnosen könnten der Versicherten körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten mit starker und mittelstarker Rückenbelastung nicht mehr zugemutet werden. Aufgrund der somatisch begründbaren Beschwerden sei auch die Arbeitsfähigkeit für eine geeignete Tätigkeit um 50 % vermindert. Die angestammte Tätigkeit als Coiffeuse könne nur noch bedingt zugemutet werden, wobei eine einge schränkte Arbeitsfähigkeit von maximal 30 % bestehe. Für eine körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 50 % (Urk. 7/109/21). Der rheumatologische Gutachter hielt fest, eine behinde rungsangepasste Tätigkeit sollte eine körperlich nur leichte Belastung, eine nur leichte Rückenbelastung sowie Belastung des rechten Armes, keinen Einsatz des rechten Armes über Brusthöhe, keine Überkopfarbeiten, die Möglichkeit zu Wechselpositionen und keine monoton-repetitiven Haltungen oder Bewegungen beinhalten (Urk. 7/109/19).

3.2 In Umsetzung des Urteils vom 13. August 2010 wurde ein polydisziplinäres Gut achten (psychiatrisch/rheumatologisch/internistisch-allgemeinmedizinisch) beim Y.___ in Auftrag gegeben, welches am 10. Mai 2011 erstattet wurde (Urk. 7/109). Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden ein chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 F13.4), ein chro nisches unteres thorakospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.6) und eine schmerzhafte Einschränkung der aktiven Schulterbeweglichkeit rechts (ICD-10 M75.9) erhoben (Urk. 7/109/20). Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Gut achter fest, aufgrund der erhobenen Befunde und gestellten Diagnosen könnten der Versicherten körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten mit starker und mittelstarker Rückenbelastung nicht mehr zugemutet werden. Aufgrund der somatisch begründbaren Beschwerden sei auch die Arbeitsfähigkeit für eine geeignete Tätigkeit um 50 % vermindert. Die angestammte Tätigkeit als Coiffeuse könne nur noch bedingt zugemutet werden, wobei eine einge schränkte Arbeitsfähigkeit von maximal 30 % bestehe. Für eine körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 50 % (Urk. 7/109/21). Der rheumatologische Gutachter hielt fest, eine behinde rungsangepasste Tätigkeit sollte eine körperlich nur leichte Belastung, eine nur leichte Rückenbelastung sowie Belastung des rechten Armes, keinen Einsatz des rechten Armes über Brusthöhe, keine Überkopfarbeiten, die Möglichkeit zu Wechselpositionen und keine monoton-repetitiven Haltungen oder Bewegungen beinhalten (Urk. 7/109/19). 3.3 Sowohl die IV-Stell e als auch die Versicherte stell t en in ihre n Berechnung en des Invaliditätsgrades auf die im Y.___ -Gutachten fe stgehaltene Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit ab (Urk. 1, Urk. 2). Diese Arbeitsfähigkeit ist schlüssig begründet, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass die Versicherte einer angepassten Tätigkeit mit dem im Y.___ -Gutachten beschriebe nen Tätigkeitsprofil zu 50 % nachgehen k ann. Es ist nun mittels Einkommens vergleichs der Invaliditätsgrad zu ermitteln.

3.3 Sowohl die IV-Stell e als auch die Versicherte stell t en in ihre n Berechnung en des Invaliditätsgrades auf die im Y.___ -Gutachten fe stgehaltene Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit ab (Urk. 1, Urk. 2). Diese Arbeitsfähigkeit ist schlüssig begründet, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass die Versicherte einer angepassten Tätigkeit mit dem im Y.___ -Gutachten beschriebe nen Tätigkeitsprofil zu 50 % nachgehen k ann. Es ist nun mittels Einkommens vergleichs der Invaliditätsgrad zu ermitteln. 4.

4. 4.1 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 22. Juli 2013 aus, auf die von der Versicherten zuletzt zehn Tage lang ausgeübte Tätigkeit im Aussendienst könne zur Bestimmung des Valideneinkommens nicht abgestellt werden, da nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass die Versicherte heute noch bei der Z.___ GmbH tätig wäre, zumal diese Unternehmung inzwischen habe Konkurs anmelden müssen. Zudem sei nach einer Tätigkeitsdauer von zehn Tagen nicht abschätzbar, in welcher Höhe ein Jahresumsatz gelegen hätte und der Validenlohn könne nicht auf reine Lohnvorschläge abgestützt werden. Auf das Einkommen als selbständige Coiffeuse werde nicht abgestellt, da die Versicherte inzwischen nicht mehr ver heiratet sei und davon ausgegangen werden müsse, dass sie ihren Lebensunter halt nicht mehr mit einem Jahreseinkommen von Fr. 10‘000.-- respektive Fr. 16‘666.65 bei einem 100% - Pensum sichern könnte. Das Valideneinkommen sei daher gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik zu bestimmen. Es werde dabei von einem Lohn für sonstige persönliche Dienst leistungen, Frauen, Anforderungsniveau 1 und 2 für das Jahr 2012 ausgegan gen, was einen Jahreslohn von Fr. 49‘535.75 in einem 100% - Pensum ergebe (Urk. 2). Die Beschwerdeführerin liess in der Beschwerde vom 13. September 2013 demgegenüber vorbringen, als Valideneinkommen sei das Einkommen einzusetzen, welches sie bei der Z.___ GmbH erzielt hätte. Das Valideneinkommen entspreche somit mindestens Fr. 66‘000.-- zuzüglich Lohnentwicklung, was Fr. 80‘557.-- ergebe. Falls der Validenlohn mittels Tabellenlohn für den Aussendienst ermittelt werde, so müsse das Anfor derungsniveau 1 und 2 eingesetzt werde n. Könne das Valideneinkommen nicht festgelegt werden, weil nicht gesagt werden könne, welchen Beruf sie heute mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausüben würde, so sei ein Prozentvergleich vorzunehmen, was einen Invaliditätsgrad von 50 % ergebe (Urk. 1).

4.1 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 22. Juli 2013 aus, auf die von der Versicherten zuletzt zehn Tage lang ausgeübte Tätigkeit im Aussendienst könne zur Bestimmung des Valideneinkommens nicht abgestellt werden, da nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass die Versicherte heute noch bei der Z.___ GmbH tätig wäre, zumal diese Unternehmung inzwischen habe Konkurs anmelden müssen. Zudem sei nach einer Tätigkeitsdauer von zehn Tagen nicht abschätzbar, in welcher Höhe ein Jahresumsatz gelegen hätte und der Validenlohn könne nicht auf reine Lohnvorschläge abgestützt werden. Auf das Einkommen als selbständige Coiffeuse werde nicht abgestellt, da die Versicherte inzwischen nicht mehr ver heiratet sei und davon ausgegangen werden müsse, dass sie ihren Lebensunter halt nicht mehr mit einem Jahreseinkommen von Fr. 10‘000.-- respektive Fr. 16‘666.65 bei einem 100% Pensum sichern könnte. Das Valideneinkommen sei daher gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik zu bestimmen. Es werde dabei von einem Lohn für sonstige persönliche Dienst leistungen, Frauen, Anforderungsniveau 1 und 2 für das Jahr 2012 ausgegan gen, was einen Jahreslohn von Fr. 49‘535.75 in einem 100% Pensum ergebe (Urk. 2). Die Beschwerdeführerin liess in der Beschwerde vom 13. September 2013 demgegenüber vorbringen, als Valideneinkommen sei das Einkommen einzusetzen, welches sie bei der Z.___ GmbH erzielt hätte. Das Valideneinkommen entspreche somit mindestens Fr. 66‘000.-- zuzüglich Lohnentwicklung, was Fr. 80‘557.-- ergebe. Falls der Validenlohn mittels Tabellenlohn für den Aussendienst ermittelt werde, so müsse das Anfor derungsniveau 1 und 2 eingesetzt werde n. Könne das Valideneinkommen nicht festgelegt werden, weil nicht gesagt werden könne, welchen Beruf sie heute mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausüben würde, so sei ein Prozentvergleich vorzunehmen, was einen Invaliditätsgrad von 50 % ergebe (Urk. 1). 4.2 Die Versicherte verunfallte zehn Tage nach Antritt ihrer Stelle im Aussendienst und musste diese Tätigkeit in der Folge aus gesundheitlichen Gründen aufgeben (Urk. 7/1). Der Lohn im Aussendienst basierte auf einem Provisionssystem und es liegt lediglich eine Schätzung darüber vor, welcher Lohn gemäss Angaben der Arbeitgeberin Z.___ GmbH hätte erzielt werden kön nen (Urk. 3/5). Auch die Angaben der damaligen Arbeitgeberin Z.___ GmbH gegenüber der Stiftung Auffangeinrichtung BVG, auf welchen deren Bescheinigung vom 2. Dezember 2008 offensichtlich basierte (Urk. 3/4), beruhte augenscheinlich auf dieser Schätzung. Die Versicherte wies zudem darauf hin, dass die Unfallversicherung Zürich davon ausg egangen sei, dass der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn Fr. 60‘000.--betra g en habe (Urk. 1 S. 7, Urk. 3/6). D och aus dem Auszug aus dem Individu ellen Konto ergibt sich ein deutlich tieferes Einkommen für das Jahr vor dem Unfall (Urk. 7/ 2/2) und es ergeben sich aus den Akten auch keine anderen Anhaltspunkte für ein tatsächlich erzieltes Jahreseinkommen in der Höhe von Fr. 60‘000. --. Entsprechend wurde auch in der ursprünglich rentenzusprechen den Verfügung vom 18. Juni 2004 für die Jahre 1997, 1998 und 1999 ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 10‘ 000.-- für ein 60 % - Pensum als Selbständigerwerbende errechnet (Urk. 7/34).

4.2 Die Versicherte verunfallte zehn Tage nach Antritt ihrer Stelle im Aussendienst und musste diese Tätigkeit in der Folge aus gesundheitlichen Gründen aufgeben (Urk. 7/1). Der Lohn im Aussendienst basierte auf einem Provisionssystem und es liegt lediglich eine Schätzung darüber vor, welcher Lohn gemäss Angaben der Arbeitgeberin Z.___ GmbH hätte erzielt werden kön nen (Urk. 3/5). Auch die Angaben der damaligen Arbeitgeberin Z.___ GmbH gegenüber der Stiftung Auffangeinrichtung BVG, auf welchen deren Bescheinigung vom 2. Dezember 2008 offensichtlich basierte (Urk. 3/4), beruhte augenscheinlich auf dieser Schätzung. Die Versicherte wies zudem darauf hin, dass die Unfallversicherung Zürich davon ausg egangen sei, dass der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn Fr. 60‘000.--betra g en habe (Urk. 1 S. 7, Urk. 3/6). D och aus dem Auszug aus dem Individu ellen Konto ergibt sich ein deutlich tieferes Einkommen für das Jahr vor dem Unfall (Urk. 7/ 2/2) und es ergeben sich aus den Akten auch keine anderen Anhaltspunkte für ein tatsächlich erzieltes Jahreseinkommen in der Höhe von Fr. 60‘000. --. Entsprechend wurde auch in der ursprünglich rentenzusprechen den Verfügung vom 18. Juni 2004 für die Jahre 1997, 1998 und 1999 ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 10‘ 000.-- für ein 60 % Pensum als Selbständigerwerbende errechnet (Urk. 7/34). Ein Jahresl ohn in der Höhe von Fr. 66‘000.--, wie er sich aus den von Hand angekreuzten Lohnvorschlägen der Z.___ GmbH ergibt (Urk. 3/5), erscheint für eine 60%ige Anstellung im Aussendienst für den Ver trieb von Haarlacken und weiteren Serviceprodukten eher hoch. Diese Berech nungen theoretischer Natur stellen jedenfalls keine zuverlässige Grundlage dar, um den Validenlohn, welchen die Versicherte mit dieser Tätigkeit tatsächlich erzielt hätte, mit dem notwendigen Beweisg rad de r überwiegende n Wahrschein lichkeit festsetzen zu können. Allerdings zeigt der Stellenantritt im Aussen dienst, dass die Versicherte im Gesundheitsfall nach Aufgabe der selbständigen Tätigkeit einer besser bezahlten Tätigkeit im Verkauf hätte nachgehen wollen und keine r Anstellung als Coiffeus e. Der Validenlohn ist daher gestützt auf einen Tabellenwert der Schweizerischen Lohn struktur erhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2010) zu ermitteln. Dabei ist davon auszugehen, dass die Ver sicherte im Gesundheitsfall im Detailhandel tätig wäre und ist aufgrund ihrer in einem anderen Bereich abgeschlossenen Berufslehre vom Anforderungsniveau 3 auszugehen. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) im Detailhandel (Ziffer 47 der TA 1) betrug im Anforderungsniveau 3 für Frauen Fr. 4‘ 360.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2012 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Detailhandel von 41, 9 Stunden hochzurechnen (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Wochenar beitszeit, Periode 1990 bis 2013, im Internet abrufbar) sowie an die Nominal lohnentwicklung für im Detailhandel tätige Frauen anzupassen (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [2010=100; im Internet abrufbar], Nominalindex Frauen [T1.2.10], Total; 2011: 1. 6, 2012: 1. 1 ). Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 56‘294.60 (Fr. 4‘ 360.-- x 12 : 40 x 41, 9 x 1. 016 x 1.01 1 ). Die Versicherte hätte somit im Gesundheitsfall im Jahr 2012 einen Bruttojahreslohn von Fr. 5 6 ‘ 294. 6 0 erzielen können.

Ein Jahresl ohn in der Höhe von Fr. 66‘000.--, wie er sich aus den von Hand angekreuzten Lohnvorschlägen der Z.___ GmbH ergibt (Urk. 3/5), erscheint für eine 60%ige Anstellung im Aussendienst für den Ver trieb von Haarlacken und weiteren Serviceprodukten eher hoch. Diese Berech nungen theoretischer Natur stellen jedenfalls keine zuverlässige Grundlage dar, um den Validenlohn, welchen die Versicherte mit dieser Tätigkeit tatsächlich erzielt hätte, mit dem notwendigen Beweisg rad de r überwiegende n Wahrschein lichkeit festsetzen zu können. Allerdings zeigt der Stellenantritt im Aussen dienst, dass die Versicherte im Gesundheitsfall nach Aufgabe der selbständigen Tätigkeit einer besser bezahlten Tätigkeit im Verkauf hätte nachgehen wollen und keine r Anstellung als Coiffeus e. Der Validenlohn ist daher gestützt auf einen Tabellenwert der Schweizerischen Lohn struktur erhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2010) zu ermitteln. Dabei ist davon auszugehen, dass die Ver sicherte im Gesundheitsfall im Detailhandel tätig wäre und ist aufgrund ihrer in einem anderen Bereich abgeschlossenen Berufslehre vom Anforderungsniveau 3 auszugehen. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) im Detailhandel (Ziffer 47 der TA 1) betrug im Anforderungsniveau 3 für Frauen Fr. 4‘ 360.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2012 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Detailhandel von 41, 9 Stunden hochzurechnen (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Wochenar beitszeit, Periode 1990 bis 2013, im Internet abrufbar) sowie an die Nominal lohnentwicklung für im Detailhandel tätige Frauen anzupassen (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [2010=100; im Internet abrufbar], Nominalindex Frauen [T1.2.10], Total; 2011: 1. 6, 2012: 1. 1 ). Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 56‘294.60 (Fr. 4‘ 360.-- x 12 : 40 x 41, 9 x 1. 016 x 1.01 1 ). Die Versicherte hätte somit im Gesundheitsfall im Jahr 2012 einen Bruttojahreslohn von Fr. 5 6 ‘ 294. 6 0 erzielen können. 4. 3 Die IV-Stelle hielt fest, der Versicherten sei eine behinderungsangepasste Tätig keit wie zum Beispiel Kontroll-, Überwachungs- oder leichte Fertigungsarbeiten zu 50 % zumutbar. Der Lohn für Hilfsarbeiten betrage gemäss der Lohnstruk turerhebung für das Jahr 2012 Fr. 53‘787.85 respektive Fr. 26‘893.90 im 50% - Pensum (Urk. 2). Dabei ging die IV-Stelle zur Bestimmung des Invalidenein kommen s zu Recht von einem Tabellenlohn für Hilfsarbeiten gemäss TA 1 der LSE 2010 aus. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) für Frauen betrug Fr. 4‘225.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2012 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41, 7 Stunden hoch zurechnen (Bundesamt für Statistik, b etriebsübliche Wochenarbeitszeit, Periode 1990 bis 2013, im Internet abrufbar) sowie an die Nominallohnentwicklung an zupassen (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [2010=100; im Internet abrufbar], Nominalindex Frauen [T1.2.10], Total; 2011: 1.0, 2012: 1.0). Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 53‘ 917. 1 5 ( Fr. 4‘225.-- x 12 : 40 x 41, 7 x 1.01 x 1.01), respektive von Fr. 26‘ 958. 55 in dem der Versicherten zumutbaren 50% - Pensum. Dies ergibt einen Minderverdienst von Fr. 2 9 ‘ 336. 05, einen Invaliditätsgrad von gerundet 5 2 % sowie Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.

4. 3 Die IV-Stelle hielt fest, der Versicherten sei eine behinderungsangepasste Tätig keit wie zum Beispiel Kontroll-, Überwachungs- oder leichte Fertigungsarbeiten zu 50 % zumutbar. Der Lohn für Hilfsarbeiten betrage gemäss der Lohnstruk turerhebung für das Jahr 2012 Fr. 53‘787.85 respektive Fr. 26‘893.90 im 50% Pensum (Urk. 2). Dabei ging die IV-Stelle zur Bestimmung des Invalidenein kommen s zu Recht von einem Tabellenlohn für Hilfsarbeiten gemäss TA 1 der LSE 2010 aus. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) für Frauen betrug Fr. 4‘225.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2012 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41, 7 Stunden hoch zurechnen (Bundesamt für Statistik, b etriebsübliche Wochenarbeitszeit, Periode 1990 bis 2013, im Internet abrufbar) sowie an die Nominallohnentwicklung an zupassen (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [2010=100; im Internet abrufbar], Nominalindex Frauen [T1.2.10], Total; 2011: 1.0, 2012: 1.0). Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 53‘ 917. 1 5 ( Fr. 4‘225.-- x 12 : 40 x 41, 7 x 1.01 x 1.01), respektive von Fr. 26‘ 958. 55 in dem der Versicherten zumutbaren 50% Pensum. Dies ergibt einen Minderverdienst von Fr. 2 9 ‘ 336. 05, einen Invaliditätsgrad von gerundet 5 2 % sowie Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. Strittig ist, ob vom Invalidenlohn ein behinderungsbedingter Abzug vorzuneh men ist oder nicht, wobei die Versicherte einen solchen Abzug in der Höhe von 20 % als angemessen erachtet und die IV-Stelle einen solchen Abzug verneint (Urk. 1, Urk. 2). Da für die Versicherte unter Berücksichtigung des Anforde rungs - und Belastungsprofils noch ein genügend breites Spektrum an zumut baren Verweisungstätigkeiten in Frage kommt, ist ein solcher Abzug rechtspre chungsgemäss nicht vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012, E. 8). Selbst falls dennoch ein solcher Abzug vorgen ommen würde, um zu berücksichtigen, dass die Versicherte aufgrund somatischer Beschwerden nicht sämtliche Tätigkeiten ausüben kann, so würde er aufgrund der verbleibenden Einsatzmöglichkeiten sicherlich nicht höher als 15 % ausfal len. Bei einem leidensbedingten Abzug von 15 % resultiert ein Minderverdienst von Fr. 3 3 ‘ 379. 85 und ein Invaliditätsgrad von gerundet 59 %, was am An spruch auf eine halbe Invalidenrente nichts ändern würde.

Strittig ist, ob vom Invalidenlohn ein behinderungsbedingter Abzug vorzuneh men ist oder nicht, wobei die Versicherte einen solchen Abzug in der Höhe von 20 % als angemessen erachtet und die IV-Stelle einen solchen Abzug verneint (Urk. 1, Urk. 2). Da für die Versicherte unter Berücksichtigung des Anforde rungs - und Belastungsprofils noch ein genügend breites Spektrum an zumut baren Verweisungstätigkeiten in Frage kommt, ist ein solcher Abzug rechtspre chungsgemäss nicht vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012, E. 8). Selbst falls dennoch ein solcher Abzug vorgen ommen würde, um zu berücksichtigen, dass die Versicherte aufgrund somatischer Beschwerden nicht sämtliche Tätigkeiten ausüben kann, so würde er aufgrund der verbleibenden Einsatzmöglichkeiten sicherlich nicht höher als 15 % ausfal len. Bei einem leidensbedingten Abzug von 15 % resultiert ein Minderverdienst von Fr. 3 3 ‘ 379. 85 und ein Invaliditätsgrad von gerundet 59 %, was am An spruch auf eine halbe Invalidenrente nichts ändern würde. 4. 4 Die Versicherte hat somit weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden r ente. In diesem Sinn ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.

4. 4 Die Versicherte hat somit weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden r ente. In diesem Sinn ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. 5.

5. 5.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (Art. 69 Abs. 1 bis IVG ) auf Fr. 600.-- anzusetzen. Die Kosten sind der unterlie genden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

5.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (Art. 69 Abs. 1 bis IVG ) auf Fr. 600.-- anzusetzen. Die Kosten sind der unterlie genden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Nach der Rechtsprechung ist bei bloss teilweisem Obsiegen dann eine unge kürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die versicherte Person im Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. In Streitig keiten um die Höhe einer Invalidenrente trifft dies zu, wenn nicht die bean tragte ganze oder höhere Rente, sondern eine geringere Teilrente zugesprochen wird. Dahinter steht die Überlegung, dass eine „ Überklagung “ eine Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (Urteil des Bun desgerichts 9C_995/2012 vom 17. Januar 2013 mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerde führerin hat somit Anspruch auf eine ungekürzte Parteientschädigung.

5.2 Nach der Rechtsprechung ist bei bloss teilweisem Obsiegen dann eine unge kürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die versicherte Person im Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. In Streitig keiten um die Höhe einer Invalidenrente trifft dies zu, wenn nicht die bean tragte ganze oder höhere Rente, sondern eine geringere Teilrente zugesprochen wird. Dahinter steht die Überlegung, dass eine „ Überklagung “ eine Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (Urteil des Bun desgerichts 9C_995/2012 vom 17. Januar 2013 mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerde führerin hat somit Anspruch auf eine ungekürzte Parteientschädigung. Die Prozessentschädigung bemisst sich gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbin dung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Zeitaufwand. Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze und unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Stunden - ansatzes von Fr. 200.-- ist die Prozessentschädigung auf Fr. 1‘9 00.-- (ink lusive Barauslagen und Mehrwert steuer) festzusetzen.

Die Prozessentschädigung bemisst sich gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbin dung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Zeitaufwand. Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze und unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Stunden ansatzes von Fr. 200.-- ist die Prozessentschädigung auf Fr. 1‘9 00.-- (ink lusive Barauslagen und Mehrwert steuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozial - versicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 2. Juli 2013 aufgeho ben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozial versicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 2. Juli 2013 aufgeho ben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 1‘9 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schä digung von Fr. 1‘9 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Adrian Zogg

Rechtsanwalt Adrian Zogg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Unterlagen sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Unterlagen sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GrünigNaef