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Salif Keita, 1949 in Mali geboren, entstammt ursprünglich einer ländlichen Adelsfamilie. Als Albino und somit Aussenseiter der Gesellschaft war er gezwungen, sein Schicksal alleine und ohne familiäre Unterstützung in die Hand zu nehmen. Er zog schon früh nach Bamako und später an die Elfenbeinküste. Keitas musikalische Einflüsse sind vielfältig, so prägten ihn auf der einen Seite die Griot-Tradition Malis, dann aber auch die Mandé Tradition, die afro-kubanischen Stile in Abidjan, der Blues eines John Lee Hooker, Ray Charles und Wes Montgomery. 1985 wanderte Keita nach Frankreich aus, was seine Musik nochmals grundlegend veränderte. Frankophiles vermischte sich mit Westafrika, der amerikanischen Fusionsmusic und Einflüssen aus Südafrika. Ein äusserst bemerkenswertes Konzert zum Thema «African Music»!
CD-TippTalé , 2013