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Grösste Abwertung seit 1991
Am Montag war der Erdölpreis zeitweise um rund 30 Prozent abgesackt. Das war der grösste Absturz seit dem Golfkrieg im Jahr 1991 gewesen. Bereits am Dienstag hatte sich der Erdölpreis dann aber bereits wieder deutlich erholt - so legte der Barrel-Preis für WTI um mehr als zehn Prozent zu.
Zusammen mit der Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise hatte der Absturz des Ölpreises zu Wochenbeginn weltweite drastische Kursverluste an den Börsen ausgelöst.
Am Dienstag setzte sich dann an den europäischen Börsen der Abwärtstrend fort, während sich an der New Yorker Wall Street die Kurse stabilisierten.
Streit zwischen Förderländern
Der Absturz des Erdölpreises war durch den Streit zwischen den grössten Förderländern Saudi-Arabien und Russland verursacht worden. Moskau sandte dann am Dienstag jedoch versöhnliche Signale.
(reuters/mbü)