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Tag der Offenen Türen 2019 - Musiker des Konzerts
veröffentlicht: 10.11.2019
Musiker des Konzerts: Martin Zeller, Gambe und Reymond Huguenin Dumittan, Theorbe
Martin Zellerstudierte Violoncello an der Musikhochschule Zürich bei Claude Starck sowie in London bei William Pleeth. Danach studierte er an der Schola Cantorum Basiliensis Barockcello bei Christophe Coin und Viola da gamba bei Paolo Pandolfo. Er ist Solocellist und -gambist im Kammerorchester Basel und bei der Bachstiftung St.Gallen. Er spielte als Solist und Stimmführer auch am Opernhaus Zürich und den Barocchisti Lugano. Unter seinen zahlreichen CD-Aufnahmen fanden die Cellosuiten von J.S. Bach (MA Recordings Tokio) besondere Beachtung.
Martin Zeller lehrt als Dozent für Barockcello, Kammermusik und Aufführungspraxis an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und unterrichtet ausserdem an der jährlichen Kammermusikakademie im Hindemith-Musikzentrum, Blonay. Er widmet sich auch selten gespielten Instrumenten wie dem Arpeggione und dem Baryton. Als seltsam kostümierter Gambist verirrte er sich mehrfach in Theaterinszenierungen von Christoph Marthaler.
Martin Zeller spielt auf einer 7-saitigen Bassgambe von Michel Colichon, Paris 1691
Reymond Huguenin Dumittanstudierte klassische Gitarre an der Zürcher Hochschule der Künste bei Christoph Jäggin. Schon während des Studiums begann er sich intensiv mit Theorbe, Barockgitarre und historischer Aufführungspraxis zu beschäftigen. Nach Abschluss des Musikstudiums spezialisierte er sich auf das Spiel von historischen Instrumenten wie der Renaissance- und Barocklaute sowie den improvisierten Basso Continuo. Seine wichtigsten Lehrer waren da Kees Boeke (Kammermusik) und der Lautenist Eduardo Egüez. Reymond Huguenin Dumittan musiziert als Lautenist und Theorbist in verschiedenen Barockorchestern und Kammermusikformationen in der Schweiz und im benachbarten Ausland.
Reymond Huguenin Dumittan spielt auf einer Theorbe von Paul Thomson in Bristol, welche nach einem Instrument von Matteo Sellas, Venedig aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts kopiert wurde.