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Letztens habe ich einen Interessanten Artikel über Freiheit und Monarchie gelesen. Warum eine Konstitutionelle Monarchie bei vielen Libertären anklang findet und warum es auch vorteile gegenüber Demokratie haben kann
Ich habe mir die Zeit genommen diese Berichte zu übersetzen und mein eigenen Senf dazu zu schreiben.
Ich selber bin nicht zu 100% davon überzeugt aber es ist etwas worüber man nachdenken sollte. Ich selbst bevorzuge immernoch den Minarchismus - AnarchoKapitalismus werde aber weiterhin ein Auge auf ähnliche Ideen und Systeme werfen.
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Libertäre Sache für Monarchie?
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Wir Leben in einer Welt die hauptsächlich aus Demokratien besteht. In einer Demokratie wählt Mann und Frau seine Repräsentanten (Wenn sie dann überhaupt gewählt werden) und wählt seinen Präsidenten alle Jahre neu.
Dennoch gibt es Unzufriedenheit, Wut unter den Bürgern gegen über denen den sie gewählt haben. Dies geschieht nach jeder Wahl. Verfassungen werden durch Präsidenten und Parlamentarier am laufenden Band gebrochen. Das passiert wenn kein Neutrales Gegenstück zu den Parteien besteht und diese ihrer Macht limitiert.
Nehmen wir 2 der Libertärsten Staaten der Welt: Liechtenstein und Monaco.
2 kleine Staaten dezentralisiert und keine absolute Macht in den Regierungsorganen.
Beide dieser Staaten sind Konstitutionelle Monarchien.
Monaco ein Steuerparadies, viele Rechte für die Bürger, mehr Freiheiten für alle. Steuereinnahmen durch Casinos in denen die Menschen Freiwillig ihr Geld abgeben. Seit der Verfassungsänderung 1962 teilt sich der Fürst seine Regierungsmacht mit dem Parlament. Auch besitzt dieser Staat keine Zentralbank.
Dann Liechtenstein, ein gut genährtes Land mit einem Durchschnittlichen pro Kopf Einkommen von 100 000.- CHF. Der Staat der von Etatistischen Ökonomen in den 60ern als „Staat der bald scheitern wird“ abgestempelt wurde. Wie wir wissen existiert dieses Land immer noch, besser den je. Dank des Libertären Einflusses des Prinzen höchstpersönlich. Zuerst an seinem Vater, danach als Regent selbst.
Prinz von Liechtenstein, Hans-Adam II selbst sagt: Er wünsche sich das die Staaten in Europa kleiner und Libertärer wie sie in ihrer Mittelalterlichen Zeit waren. Die hört sich vielleicht für einige Libertäre sehr fremd an, ist aber eigentlich schon länger ein Thema. Z.b. Hans-Hermann Hoppe hat dies auch schon öfters angesprochen. Es wäre ein grosser schritt Richtung kleinere Regierung und kleinere Staaten.
Man stelle sich Hunderte Liechtensteins und Monacos quer durch Europa vor.
Regional, somit werden auch die Bedürfnisse der meisten Bürger erfüllt. Denn wie wir ja in der Schweiz schon sehen können sind die Genfer ja schon nicht mal mehr wie die Ost-Schweizer.
Die Kontinuität eines Monarchen hat auch den Zweck die Neutralität der Nation zu wahren, da dieser keiner Partei angehört. Präsidenten oder Minister müssten dann ihre Pläne vor dieser Neutralen Person verantworten. Man bedenke auch die Millionen die gespart werden wenn nicht alle 4 Jahre ein „Präsident“ gewählt werden müsste.
Ein gutes Beispiel wäre England, die höchste Person im Land besitzt kaum macht, der Premierminister ist auch nicht Allmächtig und das Parlament balanciert sich gegenseitig mit der Krone aus.
Es ist etwas was wir in vielen Demokratien nicht haben, eine ausgeglichene Macht.
Es ist also doch offensichtlicher als gedacht warum es libertäre gibt die dieses System vorziehen würden. Natürlich wäre das Ideale System der Minarchismus oder der Kapitalistische Anarchismus.
Als der ehemalige Präsident Roosevelt den Kaiser Franz Josef 1910 besuchte, fragte er ihn was der sinn und Grund für eine Monarchie im 20. Jahrhundert ist. Seine Antwort darauf war „Um meine Leute von der Regierung zu schützen“. Oder wie auch Lord Bernard Weatherhill, ehem. Sprecher des House of Commons sagte: „Die Britische Monarchie existiert nicht wegen der Macht oder um Macht zu besitzen, sondern um andere davon abzuhalten Macht über das Volk zu besitzen.“
Schönes Diskutieren ;)