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Wie kam die Asiatische Tigermücke in die Schweiz? Aus eigener Kraft schafft es die Tigermücke nicht nach Europa. Sie reist als blinder Passagier in Frachträumen von Flugzeugen oder in Schiffscontainern. Wohl fühlt sie sich besonders in feuchten Gefässen, zum Beispiel in Blumentöpfen oder Autoreifen. Ist sie in der Schweiz angekommen, verbreitet sie sich in warmen Gebieten.
Wie lässt sich die Tigermücke erkennen? An einfachsten am schwarz-weiss gestreiften Muster. Besonders gut sichtbar sind die Streifen auf den Hinterbeinen der Mücke. Zudem ist die Tigermücke auch tagsüber aktiv, während die hier ansässige Hausmücke vor allem in der Dämmerung und nachts zusticht.
Welche Gefahren gehen von der Tigermücke aus? Berüchtigt ist die Tigermücke, da sie Krankheiten wie Zika oder das Dengue-Fieber übertragen kann. Die Mücke trägt den Erreger nicht von Natur aus in sich: Sticht sie zuvor einen kranken Menschen, kann sie allerdings mit einem Stich einen gesunden Menschen infizieren.
Stellt die Tigermücke in der Schweiz ein Gesundheitsrisiko dar? Kaum, sagt Pie Müller, Mückenexperte am Schweizerischen Tropeninstitut. Zika oder das Dengue-Fieber treten besonders in Tropengebieten auf. Da in der Schweiz nur sehr wenige Menschen mit diesen Krankheiten infiziert sind, ist das Risiko einer Übertragung sehr gering. Bisher gab es noch keine Fälle von Patienten, die hierzulande durch eine Tigermücke angesteckt wurden.
Was sollte man tun, wenn man gestochen wird? Ruhig bleiben. Aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit einer Krankheitsübertragung gibt es kaum Gründe zur Sorge. Sollten nach einigen Tagen Fieber oder ungewohnte Beschwerden eintreten, kann ein Arztbesuch Klarheit schaffen.