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Ist es Ihnen auch schon so ergangen?
Sie mussten sich entscheiden, und haben, weil das Thema nicht ganz einfach war, die Entscheidung hinausgezögert. Sie haben wahrscheinlich Fakten gesammelt, Meinungen eingeholt und vielleicht eine Plus-Minus Liste erstellt.
Nun ist es wieder soweit – der Moment der Entscheidung naht. Was tun Sie?
- Den Durchschnitt aller gesammelten Fakten nehmen und lediglich auf dieser Grundlage entscheiden.
- Sie lassen bei Ihrer Entscheidung nebst den gesammelten, schriftlichen Fakten die Meinungen Ihrer Mitmenschen stark einfliessen.
- Sie hören lediglich auf Ihren Bauch und entscheiden aufgrund Ihrer Intuition.
- Sie entscheiden nur aufgrund der eingeholten Meinungen Ihrer Mitmenschen.
Folgende Faktoren beeinflussen unter anderem unser Entscheiden:
Im «Dunkeln» treffen wir rationalere Entscheidungen
Licht und Dunkel verstärken unsere Emotionen. Alison Jing Xu von der Rotman School of Management, Aparna Labroo von der Northwestern Universität und andere haben herausgefunden, dass rationalere Entscheidungen bei gedimmtem Licht gefällt werden und emotionalere eher in heller Umgebung. Das würde nahelegen, schwierige Verhandlungen eher bei gedimmtem Licht zu führen und Produkte zum Verkauf eher in hellem Licht anzubieten.
Wir fällen riskantere Entscheidungen unter Stress
Dies belegen Untersuchungen von Theodore Noseworthy von der Universität von Guelph. Gerade Alpha-Wesen wie es viele Manager sind, neigen dazu, mögliche negative und langfristige Konsequenzen für das Unternehmen wegen des Angriffs-Modus, in welchen sie sich unter Druck begeben, nicht korrekt abzuschätzen. Unter normalen Umständen gelingt es ihnen besser, ihre gute Problemlösekompetenz bei Entscheidungen einzusetzen. Deshalb sollte man sich vor der Entscheidung fragen: Bin ich gestresst?
Erste Option bei schnellen Entscheidungen
Gemäss einer Studie von Dana R. Carney von der Universität von Kalifornien in Berkeley und ihrer Kollegin Mahzarin R. Banaij, Psychologie-Professorin an der Harvard Universität, entscheiden wir uns eher für die erste von mehreren Optionen, wenn wir schnell entscheiden müssen.
Aufstehen zum Entscheiden ist besser
Der Psychologe Frank Fischer von der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität will anhand empirischer Untersuchungen festgestellt haben, dass unabhängig von der Ausstattung der Testräume für die Probanden, im Stehen 24% mehr Ideen entstanden und um 25% bessere Entscheidungen gefällt wurden als in der sitzenden Vergleichsgruppe. Wann machen Sie Ihre nächste «Stehung»?
Wie entscheiden Sie?
Wie nutzen Sie obige Einflussfaktoren zu Ihrem Vorteil? Welche Faktoren spielen bei Ihren Entscheidungen eine tragende Rolle? Lassen Sie mich an Ihren Gewohnheiten und Gedanken teilhaben und schreiben Sie mir unter
Ich wünsche Ihnen in allen Teilen ein erfolgreiches Jahr! Treffen Sie die für Sie richtigen Entscheidungen.
Viel Erfolg und Spass
Barbara Fitze