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Cham Tanz ist ein traditioneller tibetischer Maskentanz. Er wird normalerweise von Gesang und ritueller, tibetischer Musik begleitet. Da er zur Feier der Cham-Mysterien (rituelle tibetische Feste) aufgeführt wird, kann er zwei bis drei Tage andauern. Die maskieren Tänzer bereiten sich durch Fasten und Meditation auf den Tanz vor.
Cham Tanz geht weit bis in das 8. Jahrhundert zurück, in die Zeit bevor Buddhismus die Staatsreligion Tibets wurde. Die vorherrschende schamanische Lehre Bön, hat den Tanz hervorgebracht. Später wurde er dann in die buddhistische Tradition integriert. Das Ziel dieses Tanzes ist es, das Negative in den Menschen vertrieben. Sowohl Tänzer, wie Zuschauer werden dabei von ihren schlechten Taten befreiet.
Der Cham Tanz wird von Stieltrommeln und Paarbecken rhythmisch begleitet. Die Tänzer schlagen die Trommeln und bewegen sich ähnlich wie die Bön-Magier, die Schamanentrommeln spielen. Der Tanz vermittelt die Darstellung von Gottheiten und Dämonen. Aus diesem Grund tragen die Tänzer festlich verzierte Masken und farbenfrohen Kostüme. Cham wird hauptsächlich am Tag getanzt, in Verbindung mit den Feierlichkeiten. Viele der Tänzer bereiten sich auf diesen spirituellen Tanz mit Fasten und Meditation vor.
Die Natur des Tanzes ist sehr komplex mit der Darstellung der verschiedenen Gottheiten und Dämonen während des Tanzes. Deswegen empfiehlt es sich ein weitreichendes Interesse für den Buddhismus und die tibetische Kultur mitzubringen.