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Die Zellen des menschlichen Körpers (etwa 100 Billionen) kommunizieren miteinander mittels komplizierter, niederfrequenter elektromagnetischer Signale und biochemischer Reaktionen. Auf diesen Wegen werden die Informationen transportiert, die dann in die physiologischen und biochemischen Vorgänge des Körpers umgesetzt werden.
Wenn ein Körper ständig elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt ist, kann diese Zellkommunikation unterbrochen oder gestört werden. Das führt zu abnormen Stoffwechsel und letztendlich zu Krankheiten. Dr. med. univ. Gerd Oberfeld spricht von „Zellstress“.
Das Problem hat sich durch die rasante Vermehrung der drahtlosen Technologiewie etwa Handys, WLAN, Wireless Internet, Bluetooth, DECT noch verschärft. Inzwischen weiss man, dass eine Störung der Melatoninausschüttung bei Frequenzen stattfindet, die nur wenig über den haushaltsüblichen von 50 Hertz liegt.
Wer neben einem drahtlosen Telefon, Digitaluhr o.ä. schläft, ist ständiger elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, die ausreicht, um die nächtliche Produktion von Melatonin zu unterbinden. Reduzierte Melatoninmengen im Körper können erwiesenermassen eine Reihe von Krebserkrankungen, etwa Brust oder Prostatakrebs, Karzinome, Melanome, Eierstockkrebs und Leukämie bei Kindern verursachen.
Dr. George Carlo, Medizinprofessor mit Fachgebiet Epidemiologie, Autor von CellPhones: Invisible Hazards in the Wireless Age sagt: „Wir gehen davon aus, dass diese hochfrequenten Trägerwellen Reaktionen der Proteine im Bereich der Zellmembran auslösen, was zur Störung der interzellularen Kommunikation und zur Bildung freier Radikale innerhalb der Zelle führt“.