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«Emmanuel Delan Junior Latte Lath», so sein vollständiger Name, trägt beim FC St.Gallen 1879 die Nummer 22, seine Lieblingszahl. Er hatte aber auch schon 11 andere Nummern auf seinem Trikot! «Es war das erste Mal, dass die 22 frei war!» Der Stürmer - er kann Mittelstürmer, am linken oder rechten Flügel spielen - wurde von seinem Ausbildnerverein Atalanta Bergamo bereits an verschiedene Vereine verliehen, wobei der FCSG seine 9. Station ist.
Aus der Nähe von Abidjan stammend, kam der Ivorer im Alter von 8 Jahren mit seinen Eltern nach Cremona. Mit 16 Jahren wechselte er ins 80 Kilometer entfernte Bergamo. Dort wurde Lath auf Anhieb italienischer U17-Meister, unter anderem mit dem aktuellen Nationalspieler der Squadra Azzurra, Alessandro Bastoni (Inter Mailand), wobei Emmanuel Latte Lath mit 20 Toren Torschützenkönig wurde.
Als 18-Jähriger Goalgetter vor 38'000 Zuschauern
Emmanuel Latte Lath wurde von Gian Piero Gasperini entdeckt und traf 10 Tage nach seinem 18. Geburtstag im italienischen Pokal vor 38’023 Zuschauern in Turin gegen Juventus (Atalanta verlor jedoch 2:3). Der Torjäger, der auch gerne Basketball spielt und reitet, wurde damals vom Schweizer Remo Freuler unterstützt und düpierte einen anderen (ehemaligen) Schweizer Internationalen, Stefan Lichtsteiner. «Der schönste Moment in meiner bisherigen Karriere».
Doch auch das letzte Spiel seines heutigen Klubs FC St.Gallen im Tourbillon wird er nicht so schnell vergessen: Sein Idol Mario Balotelli hatte Sion in Führung gebracht, doch Emmanuel Latte Lath glich nicht nur nach 27 Minuten aus, sondern legte beim 2:7 auch noch das entscheidende 1:3 und das 1:6 nach.