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Und wenn Sie jetzt die Stirn in Falten legen und angestrengt überlegen, für was die spannend tönende Abkürzung steht; ich wusste es bis vor Kurzem auch nicht. «So jung chämmer niä meh zämä» lautet der Name des Cups, bei dem sich acht kantonale und ausserkantonale Teams beim Jassen messen konnten. Gespielt wurde mit einem Deutschschweizer Blatt nach den Regeln von Göpf Egg. Insgesamt dauerte das Turnier von 15 bis 24 Uhr, wobei mitten im Spiel der Austragungsort von draussen nach drinnen verlegt werden musste, da Petrus die Dramatik der Spiele mit einem gewaltigen Gewitter noch erhöhte.
Gewonnen haben das Turnier Ramon Stahel und Urban Brunner, die damit als erstes Team den Wanderpreis, einen edlen Glarner Jassteppich, in Empfang nehmen konnten.
Anfang Januar werden sich die Teilnehmenden zum Agatha Stüssi-Cup treffen. Dies zur Erinnerung an Agatha Stüssi, eine Frau aus Riedern, welche mit dem Glarner Rechtssystem zu kämpfen hatte. Sie wurde im Jahr 1847 zu vier Jahren Trotzstrafe verurteilt, zu Hause eingesperrt und an einen schweren Metallklotz gekettet. Im Jahr 1848 wurde das Urteil revidiert, sie vom Klotz befreit und mit lächerlichen 20 Gulden Reisegeld nach Amerika abgeschoben, wo sie für immer verschollen blieb.