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"Wir werden schon bald mit den Beratungen über die nächsten Schritte beginnen, die zur Kontrolle der Einwanderung notwendig sind", kündigte Innenministerin Amber Rudd am Dienstag auf einer Konferenz ihrer konservativen Partei in Birmingham an. "Dazu gehört, dass wir prüfen, ob wir den Test verschärfen sollen, den Unternehmen vor der Rekrutierung im Ausland machen müssen." Damit solle sichergestellt werden, dass bei einem Zuzug Lücken auf dem britischen Arbeitsmarkt gefüllt werden, "und nicht Jobs vergeben werden, die auch Briten übernehmen können".
Brexit-Minister David Davis erklärte auf Konferenz, den wichtigen Finanzsektor vor negativen Folgen eines EU-Abschieds zu schützen. Banken, Versicherer und Hedgefonds sorgen sich vor allem um das sogenannte Passporting: Damit wird die Erlaubnis umschrieben, dass Firmen mit Sitz in Grossbritannien ihre Dienstleistungen in der gesamten EU anbieten können, ohne vor Ort ansässig sein zu müssen. Sie könnte bei einem EU-Austritt verloren gehen. "Wir werden sicherstellen, dass Dinge wie das Passporting, um das sich die Leute sorgen, gelöst werden", sagte Davis. "Das ist gar keine Frage."
(Reuters)