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Die Tauchmedizin ist ein Teilgebiet der Arbeitsmedizin und der Sportmedizin und ein zentraler Teil der Tauchausbildung. Sie befasst sich mit der medizinischen Forschung zu Fragen des Tauchens, der Vorbeugung und Behandlung von Tauchunfällen sowie der Tauchtauglichkeit. Dies beinhaltet die Wirkung von Gasen unter erhöhtem Druck auf den menschlichen Körper, die Erkennung und Behandlung von Verletzungen oder Vergiftungen, die sich im Wasser oder beim Ein- oder Ausstieg ereignen, sowie die Zusammenhänge zwischen der gesundheitlichen Verfassung eines Tauchers und seiner Sicherheit. Daneben gibt es eine relevante psychologische Seite der Tauchmedizin. Bei Tauchunfällen können häufig mehrere Traumata gleichzeitig auftreten und sich gegenseitig beeinflussen. [Wikipedia]
Durch den erhöhten Druck bei einem Tauchgang gehen über die Atmung Inertgase im Blutkreislauf und im Körpergewebe vermehrt in Lösung. Lässt dieser Druck dann zu schnell nach, kommt es zu Bläschenbildungen im Körper. Diese Bläschen können dann Blutgefässe verstopfen und Gewebe schädigen.
Der Taucher klagt nach einem Tauchgang bei dem er die Dekompressionszeiten nicht eingehalten hat über Hautrötungen (Taucherflöhe), stechende Gelenkschmerzen (Bends) oder brennende stechende Schmerzen hinter dem Brustbein (Chokes).
Es kann zu Ausfällen des zentralen Nervensystems mit Lähmungen kommen. Arterielle Gasembolien führen zu Lungenembolien, Herzinfarkten oder Schlaganfällen und deren typischen Symptomen bis hin zum Tode.