Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03122.jsonl.gz/2429

Im Tessin ist der 53-jährige Grossrat Tiziano Galeazzi (SVP, Lugano/Viganello), von Beruf Finanzdirektor, ein bekannter Mann.
- Schon am 21. Februar 2020, als auch das Tessin die verheerende Corona-Seuche noch unterschätzte, forderte Galeazzi die Schliessung der Grenze zu Italien. Er wurde als “Alarmist” verlacht. Das Schiessen hat ihm dann Recht gegeben.
- Jetzt verlangt Galeazzi einen zweiten Armee-Einsatz: “Wir müssen die Fehler vom Februar/März unbedingt vermeiden.”
Konkret: Stichproben an der Grenze
Handfest fordert Tiziano Galeazzi:
- Stichproben an de Grenze > Kontrolle von Pendlern (derzeit rund 70’000) und Reisenden aus Italien.
- Fiebermessung und Überprüfung des Einreisegrundes.
- Wenn nötig, Gesuch des Kantons an die Armee für Hilfseinsatz an der Tessiner Grenze.
Norman Gobbi zurückhaltend
Norman Gobbi, als Lega-Staatsrat eigentlich ein Verbündeter Galeazzis im rechten Lager des Tessins, reagiert zurückhaltend. Laut dem Tessiner “Innenminister” sucht die Seuche den Kanton von Süden und von Norden heim. Er wolle zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht an Grenzkontrollen denken.