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Nach dem Kobe Erdbeben (1995) und dem Tohoku-Erdbeben und dem Tsunami (2011) organisierten sogenannte Playworker temporäre Spielorte. Initiiert waren diese von Hideaki Amano, dem ersten Playworker des um 1979 gegründeten Abenteuerspielplatzes Hanegi Play Park in Tokyo. Amano stellte fest, dass das Spielen den Kindern hilft, das Erlebte zu verarbeiten.
Zum Beispiel spielten die Kinder unzählige Male das Erbeben oder den Tsunami nach. Ihr Tun befremdete viele Erwachsene, denn es war kurz nach der Katastrophe und die Nothilfe im Gange. Mit der Zeit wurde jedoch klar, dass das Spiel für die Kinder eine heilende Wirkung hatte und sie wieder lachen konnten.
"The children build their world and express themself and heal themself. ... In an unprecedented disaster, a child is obviously a victim. It is good to let a counsellor enter the stricken area to care for their emotional well-being, but a child has power to heal themself. Therefore there should be enough places for play." (Hideaki Amano)
Nach dem Tohoku-Erdbeben suchte die Japanische Vereingung für Abenteuerspielplätze (NPO) einen Ort, um einen Spielplatz einzurichten: Im Ohya Distrikt hinter der örtlichen Primarschule bauten die Playworker aus Tokyo zusammen mit lokalen Gruppen einen Spielplatz auf, den “Asobi-ba” (japanisch für Spielplatz). Zahlreiche weitere Plätze wurde nach diesem Vorbild im Katastrophengebiet eingerichtet.
Hier gehts zum gesamten Artikel: Isami Kinoshita, Helen Woolley: Children’s Play Environment after a Disaster: The Great East Japan Earthquake. in Children 2015, 2, p. 39-62
Gabriela Burkhalter