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Daibutsu, sitzender Buddha. Wurde 1252 erstellt und geriet in einem Tsunami 1492 ins Freie, weil der Tempel, in dem er stand, weggeschwemmt wurde. Die gigantische Bronze-Figur ist 13,35 m hoch und betretbar. Fenster im Rücken bieten Licht und frische Luft.
Was mich indes draussen fesselte, war, im Betrachten einen Blickwinkel zu finden, in dem der Kopf hinter dem Rücken verschwindet. An dessen Stelle steht mittags das Strahlen .
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Hals, Ansicht innen – die Konstruktion.
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Sonnenhöchststand über Mittag. Unter der Krempe entkommt nur die Nase, den Rest flutet der Schatten. (Kamakura, Japan)
Pause bei Bier vom Aufsteigen am Berg. In der Luftblase gespiegelt ist zu sehen, was drin keinen Platz findet. Mal scharf, mal nicht. Marco, in der Bierblase drin, verzeihe mir die ungefragte Publikation hinter dem Filter.
Wer hat hier, im Pissoir in Berns Kunsthalle, nicht schon gepinkelt ... namhafte Künstler, bedeutende Kuratoren, wichtige Sammler; alle haben sie sich gespiegelt in der Spülwasserleitung. Frauen: keine. Nicht nur die Grösse mass sich am Geschlecht ...
Und doch gab es sie, und auch sie haben ihre Reliquien und Fetische:
"„... das heisst sie hat als neunjähriges Mädchen genau diese Tasten berührt; das finde ich berührend. Und es ist genau der Flügel, der auf dem Hundertmarkschein abgebildet war auf der Rückseite.“ Aus einem Film über Clara Schumann
(Impression mit versinkender Sonne in Japan, dem Land der aufgehenden Sonne. Braucht das Bild Farbe? Braucht Farbe das Bild? Braucht der Moment die Analogien mit dem Kunstwerk – von Shinro Ohtaku, auf Naoshima – mit den Lochungen, in denen drin ich die Sonne auch hätte einfangen können, mit einem einzigen kleinen Schritt nach rechts? Braucht das Kunstwerk den Moment? Braucht der Moment das Kunstwerk?)