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Dank der Abschirmung durch ihre Mutter, Prinzessin Caroline von Hannover, 61, hat Charlotte Casiraghi, 32, ihre Kindheit und Jugend ohne mediale Dauerbeobachtung verbracht. Auch im Erwachsenenalter meidet sie das Rampenlicht und gibt nur sehr selten Interviews. Für die September-Ausgabe der deutschen «Vogue» hat die Monegassin aber eine Ausnahme gemacht.
«Wir brauchen eine neue Sichtweise auf die Mutterrolle»
Aus dem Interview wird klar: Die ehemalige Philosophie-Studentin beschäftigt sich stark mit dem Muttersein. Während viele Frauen von ihrem Familienglück schwärmen, schlägt die Mutter vom vierjährigen Raphaël sehr nachdenkliche Töne an. «Wir brauchen eine neue Sichtweise auf die Mutterrolle», fordert Charlotte Casiraghi.
Während ihres Studiums an der Sorbonne in Paris hat sich Charlotte Casiraghi mit psychoanalytischen Konzepten auseinandergesetzt. «In der Psychoanalyse wird immer von der Figur der Mutter gesprochen, aber eben selten von der schwangeren Mutter, die ein Baby im Bauch hat, und der breiteren Realität des schwangeren Körpers. Wie wir als Frauen uns zu diesem Körper verhalten und wie Männer es tun.»
Das Muttersein bringt Schwierigkeiten mit sich
Es gebe so viele schwierige Punkte in dieser Beziehung, so Casiraghi. Die Monegassin nennt auch gleich ein Beispiel: «Etwa die Vorstellung, dass alle Frauen einen mütterlichen Instinkt haben.» Natürlich sei Mutterschaft ein Raum der Leidenschaft mit einem anderen Menschen, «aber das kann in Hass oder Liebe ausschlagen».
In jedem Fall sei es sehr intensiv. «Es gibt natürlich nicht nur zwei Möglichkeiten, entweder die Mutter als Monster oder als Heilige.»
Ihr Sohn stammt aus einer früheren Beziehung
Charlotte Casiraghi ist mit dem französischen Filmproduzenten Dimitri Rassam, 36, liiert. Die Beziehung zwischen ihr und dem Sohn von Schauspielerin Carole Bouquet wurde im Frühling 2017 publik. Zuvor war Charlotte Casiraghi mit dem marokkanischen Komiker Gad Elmaleh, 47, zusammen. Aus dieser Liason stammt auch Charlottes Sohn Raphaël.