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Im Nationalfondsprojekt "Anwendungs- und problemorientierter Unterricht in gymnasialen Lehr-/Lernumgebungen (APU)" wurden die Wirkungen eines Unterrichtsmodells für den gymnasialen Unterricht empirisch geprüft.
Das Modell ist auf die Förderung kognitiver und nichtkognitiver Bildungsziele im Gymnasium ausgerichtet. APU verknüpft wesentliche Erkenntnisse der Lehr-/Lernforschung mit curricularen Zielsetzungen. Die Modellierung des entsprechenden Unterrichts erfolgt über elf Unterrichtsleitlinien. Die forschungsleitende Hypothese lautete, dass eine systematische Umsetzung der Leitlinien auf Seite der Lernenden positive Effekte im Hinblick auf acht Wirkungskategorien zeigt. Die Hypothese wurde im Rahmen eines quasiexperimentellen Designs geprüft. Zum Einsatz kamen quantitative und qualitative Methoden. Das Projekt wurde im Schuljahr 2006/07 in den Fächern „Wirtschaft und Recht“ und „Geographie“ in sieben Deutschweizer Gymnasien durchgeführt. Es waren rund 450 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 24 Klassen beteiligt. An einer Verlängerung der Durchführungsphase im erstem Semester des Schuljahres 2007/08, die durch die Bewilligung eines Gesuchs um einen NF-Zusatzbeitrag möglich wurde, nahmen zehn Klassen teil. Das vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Projekt lief von Februar 2006 bis Juli 2008. Neben verschiedenen Aufsätzen zu zumeist spezifischen Fragestellungen existiert mit der Publikation von Eberle et al. (2009) ein Überblicksartikel zum Projekt.