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Elefantenbulle Mekong soll erledigen, was Bulle Thisiam jahrelang nicht gemacht hat: Für Nachwuchs sorgen. Seit sieben Jahren wartet der Rapperswiler Kinderzoo auf Elefantennachwuchs.
Nach seiner Ankunft um 10.30 Uhr hat sich Mekong direkt hingelegt und eineinhalb Stunden geschlafen, teilt der Zoo mit. Verständlich, denn das 5740 Kilogramm schwere Tier hatte eine lange Fahrt hinter sich. Mekong wurde von einem spezialisierten Transportunternehmen aus einem Zoo im niederländischen Emmen über Basel an den Zürichsee gebracht. Die Fahrt sowie auch der Auslad sei ohne jegliche Komplikationen verlaufen, der Bulle sei ein «Reiseerfahrener».
Nun befindet sich der Dickhäuter in seiner Box im Stall im Elefantenpark Himmapan. Dort wird er die kommenden 30 Tage in Quarantäne verbringen bevor er auf die Elefantenkühe losgelassen wird. In der zweiten Junihälfte soll er dann Bekanntschaft mit den anderen Elefanten machen. Unteranderem auch mit Elefantenbulle Thisiam. Dieser soll, wie der Zoo schreibt, durch die erhofften Paarungen zwischen Mekong und den weiblichen Tieren Anschauungsunterricht erhalten.
Elefantenbulle Thisiam hat sich seit seiner Ankunft 2015 nicht mit den Kühen gepaart. Durch die Konkurrenz von Mekong könnte sich das ändern. Elefantenbullen ändern ihr Verhalten, wenn sie zu zweit sind. Mekong seinerseits hat seine Fruchtbarkeit schon bewiesen. Er hat in den Niederlanden 2016 zwei Elefantenkühe befruchtet. Anschliessend war aber auch er paarungsfaul, weshalb der niederländische Zoo ihn abgab.
(gbo)