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Der Regierungsrat hat am 17. September 2013 die Verordnung zum Kantonalen Tierschutz- und Tierseuchengesetz (Veterinärverordnung, IX D/633/2) verabschiedet. Die Verordnung tritt am 1. Januar 2014 in Kraft.
Mit der Veterinärverordnung gelten die Hunde von zwölf Rassen sowie deren Mischlinge als solche mit erhöhtem Gefährdungspotenzial (gestützt auf Art. 27 des Kantonalen Tierschutz- und Tierseuchengesetzes).
Die Mehrhundehaltung ist bewilligungspflichtig, ungeachtet dessen, welche Hunde(rassen) zusammen in einer Wohneinheit gehalten werden.
(Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial)
a. American Staffordshire Terrier*
b. American Pit Bull Terrier*
c. Bull Terrier*
d. Staffordshire Bull Terrier*
e. Rottweiler*
f. Dobermann*
g. Hovawart
h. Dogo Argentiono
i. Cane Corso
j. Rhodesian Ridgeback
k. Deutscher Schäfterhund
l. Belgischer Schäferhund
m. Mischlinge der Rassen der Buchstaben a bis l
*Halter von Hunden der Rassen gemäss Buchstabe a bis f sowie deren Mischlinge (Buchstabe m) müssen mindestens 18jährig sein und Gewähr für eine sichere und tierschuztkonforme Haltung des Tieres geben.
Die Haltung von mehr als einem Hund in derselben Wohneinheit ist bewilligungspflichtig. Handelt es sich bei einem der Hunde der Mehrhundehaltung um einen der bewilligungspflichtigen Rassen (Buchstaben a – m), so muss der Hundehalter mit jedem Hund der Hundegruppe die Prüfung über Führigkeit und Gehorsam erfolgreich bestanden haben.
Die erfolgreich bestandene Prüfung bis spätestens zum 24. Lebensmonat des Hundes aus der untenstehenden Prüfungsliste wird als Voraussetzung für die Bewilligung zur Haltung eines oder mehrerer Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial im Kanton Glarus akzeptiert:
Für bereits gehaltene, unter die Bewilligungspflicht fallende Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial und für bestehende Mehrhundehaltungen muss bis spätestens am 31. März 2014 das Gesuch eingereicht werden.
Für bereits gehaltene, unter die Bewilligungspflicht fallende Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial mit Geburtsdatum vor dem 1. Juli 2013 entfällt die Voraussetzung der bestandenen Prüfung gemäss Prüfungsliste.
Kann eine ordentliche Bewilligung nicht erteilt werden, entscheidet der Kantonstierarzt oder die Kantonstierärztin im Einzelfall, ob die Verweigerung der weiteren Haltung unter den konkreten Umständen gerechtfertigt ist; andernfalls erteilt er eine Übergangsbewilligung mit den erforderlichen Auflagen zum Schutz der Allgemeinheit.