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Shelley Kästner (*1961) absolvierte in Zürich, München und New York die Ausbildung zur Schauspielerin und Sprecherin und wirkte in unzähligen internationalen Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen mit. 1999 machte sie ihren Masterabschluss in Psychologie an der Universität Zürich und arbeitet seither hauptberuflich als Neuropsychologin. Ihr Theaterstück »Antisemitismus oder Die Lust, gemein zu sein« wurde 1997 am Neumarkttheater Zürich uraufgeführt. 2018 erschien im Elster & Salis Verlag »Jewish Roulette. Vom jüdischen Erzbischof bis zum atheistischen Orthodoxen«, mit dem sie 2019 an die Solothurner Literaturtage eingeladen wurde. Von der Programmkommission gelobt wurde damals unter anderem »das literarische Handwerk, die sprachliche Präzision sowie die Ästhetik des Textes«. «Verleugnung» ist ihr Romandebüt. Shelley Kästner lebt und arbeitet in Zürich.