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Zusätzliche Frequenzen für die Verbreitung von UKW-Programmen könnten zwar bereitgestellt werden, doch der Preis dafür wäre für alle Beteiligten unverhältnismässig hoch. Deshalb verzichtet der Bundesrat darauf, weitere breit angelegte Studien zur Verfügbarkeit von UKW-Frequenzen anzustellen, wie in einem Postulat gewünscht wurde. Stattdessen bekräftigt der Bundesrat im entsprechenden, am 26. Oktober 2011 gutgeheissenen Bericht seine Strategie für die zukünftige (digitale) Radioverbreitung in der Schweiz.
In seinem Postulat vom 9. März 2009 lädt Nationalrat Filippo Leutenegger den Bundesrat ein, die aktuellen UKW-Frequenzkapazitäten innerhalb der unterschiedlichen Versorgungsgebiete der Schweiz zu überprüfen und, falls ungenutzte Restkapazitäten entdeckt würden, in einem entsprechenden Bericht darzustellen, ob eine Anpassung des Frequenzzuweisungsplans zugunsten weiterer Senderketten möglich ist.
Der Stand der schweizerischen UKW-Frequenzressourcen und deren Bewirtschaftung durch das BAKOM wurden in den vergangenen Jahren mehrmals untersucht. Da die frequenztechnische Situation im UKW-Band seither keine wesentlichen Änderungen erfahren hat, stützt sich der Bericht des Bundesrates vorwiegend auf die Erkenntnisse der bisher gemachten Studien und Szenarien zur Frequenzsituation. Der Bericht vermittelt einen Überblick über die rechtlichen und technischen Prämissen für die Gestaltung der schweizerischen Radiolandschaft und schliesst mit einem Ausblick auf die zukünftige Radioverbreitung in der Schweiz. An der bereits 2006 formulierten Strategie hält der Bundesrat auch weiterhin fest:
Bericht des Bundesrates
UKW-Frequenzreserven in der Schweiz (PDF, 382 kB, 26.10.2011)Bericht des Bundesrates vom 26. Oktober 2011
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Letzte Änderung 26.10.2011