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Die Los Angeles Kings führen den Chicago Blackhawks in den NHL-Playoffs die erste Heimniederlage zu. Dank dem 6:2-Sieg steht es in der Halbfinalserie neu 1:1.
Lange sah es so aus, als ob die Blackhawks ihre Siegesserie im heimischen United Center in den diesjährigen Playoffs auf acht Siege ausbauen würden. Chicago führte nach 38. Minuten mit 2:0, ehe die Kings zu einer spektakulären Wende ansetzten. Justin Williams gelang der Anschlusstreffer und weil im letzten Drittel satte fünf Tore folgten, haben die Kalifornier neu den Heimvorteil auf ihrer Seite. Überragend war an dem Abend der kanadische Center Jeff Carter, der einen Hattrick erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitete. Ebenfalls zu erwähnen ist Kings-Goalie Jonathan Quick der sein Team mit seinen Paraden im Spiel hielt und so die Wende überhaupt möglich machte.
Die kommenden beiden Spiele der Serie werden in Los Angeles ausgetragen. (si)
Es ist eine kitschige Geschichte mit Luca Sbisa mittendrin. Der Zuger Verteidiger kann mit den Vegas Golden Knights als vierter Schweizer den Stanley Cup gewinnen. Die erste Finalpartie gegen die Washington Capitals findet schon in der Nacht auf morgen statt.
Bislang durften aus der Schweiz erst die Torhüter David Aebischer (2001 mit den Colorado Avalanche) und Martin Gerber (2006 mit den Carolina Hurricanes) sowie Verteidiger Mark Streit (2017 mit den Pittsburgh Penguins) den Stanley Cup in die Höhe stemmen. Dennoch würde Luca Sbisa bei einem Triumph der Golden Knights wohl für eine Premiere sorgen.
Denn das oben genannte Trio kam in den jeweiligen Finals während keiner Sekunde zum Einsatz. Sbisa dagegen ist bei Las Vegas, das seine erste NHL-Saison …