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Für die drei Schweizer Akteure lief der zweite Renntag nicht nach Wunsch. Sébastien Buemi schied nach einer Kollision kurz vor Schluss (als Siebenter) aus. Nico Müller hielt sich permanent in den Punkterängen, verbrauchte in der ersten Rennhälfte aber etwas gar viel Energie und musste sich danach zurückhalten. Müller holte als Siebenter indes seine ersten WM-Punkte in der Formel E.
Nach den Ausfällen zehn Minuten vor Schluss (inklusive Buemi) bremste zuerst das «Safety Car» das Feld ein; später wurde das Rennen fünf Minuten vor Schluss abgebrochen - weil zu viele Trümmerteile auf der Strecke lagen.
Glück im Unglück hatte Mortara. Der Italo-Schweizer, am Freitag Zweiter, verunfallte am Samstagmittag im dritten freien Training. Mortara krachte nach einer Startübung mit hoher Geschwindigkeit (ca. 140 km/h) wegen eines Bremsproblems frontal in eine Barriere. Er klagte nach dem Einschlag über starke Rückenschmerzen. Er kehrte aber noch vor dem Rennstart aus dem Spital an die Piste zurück, musste indessen auf den Start verzichten.
Sieger des zweiten Rennens wurde der Brite Sam Bird, der in jeder der bisherigen sieben Formel-E-Saisons stets mindestens ein Rennen gewonnen hat.