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Die Deckungsgrade haben sich im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorquartal kaum verändert und bleiben damit faktisch auf dem Niveau von Ende 2009. Für die privat-rechtlichen Pensionskassen stagnierte der vermögensgwichtete Deckungsgrad. So lag er per Ende 2009 bei 104,7 und Ende 2010 bei 104,5%. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen. Ende 2009 lag der Deckungsgrad bei 92,1% Ende 2010 bei 91,8%.
2010 konnten die erfassten Vorsorgeeinrichtungen eine durchschnittliche, vermögensgewichtete Rendite von 2,0% erzielen. Dabei handelt es sich um eine konservative Renditeschätzung, da die Berechnung auf der Vermögensallokation der Vorsorgeeinrichtungen per 31.12.2009 basiert. Das Marktumfeld hat im vierten Quartal nur unwesentlich zu einer besseren Performanceentwicklung bei den Vorsorgeeinrichtungen geführt. Die 2010 erzielte Rendite ist gemessen an der Sollrendite zu klein. Die Sollrendite zeigt an, wie viel Performance erzielt werden muss, um den Deckungsgrad konstant zu halten.
Insgesamt hat sich der Anteil der Kassen in Unterdeckung seit Jahresbeginn nur leicht reduziert. So befinden sich per 31. Dezember 2010 noch 15% der privat-rechtlichen Kassen in Unterdeckung bei den öffentlich-rechtlichen sind es rund 60%.
Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor beruht auf den Daten des AWP/Complementa Risiko Check-up und der Swisscanto Pensionskassen-Umfrage. Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 31. Dezember 2010 bilden die effektiven Angaben per 31. Dezember 2009 von 420 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt CHF 400 Mia. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2010 gewählten Anlagestrategie.