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Robin De Haas wird mit einer Gaumenspalte geboren, die ihm das Sprechen erschwert. Aus dieser chaotischen Ausgangslage und dem Spott, der ihm entgegenschlägt, entwickelt Robin eine fixe Idee: Er will singen, obwohl er nicht einmal sprechen kann. Auf seiner Suche abseits der ausgetretenen Pfade lernte er in New York Lynn Martin kennen, eine Professorin für funktionelle Anatomie. Mit wenigen Worten und Berührungen gelingt es ihr, ihm zu erklären, was bei ihm klemmt, und seine Blockade zu lösen: Seine Stimme öffnet sich wie nie zuvor.
Seit seiner gewaltsamen Vertreibung aus dem paraguayischen Chaco in den 60er Jahren, sammelt der indigene Ayoreo Mateo Sobode Chiqueño Geschichten, Lieder und Zeugnisse seines Volkes. Er will das Erbe einer verschwindenden Kultur sichern und bereist unermüdlich die weit verstreuten trostlosen Siedlungen im trockenen und staubigen Chaco.
Eigentlich sollte es eine gemeinsame Zugreise mit ihrer Geliebten werden, doch schliesslich tritt die junge Finnin Laura alleine die Fahrt in den Norden Russlands an, um alte Felsmalereien zu besichtigen. Als sie ihr Schlafabteil zugewiesen bekommt, sitzt dort ein kahl geschorener Minenarbeiter namens Ljoha, der sich mit derben Sprüchen und Wodka als unausstehlicher Nachbar präsentiert. In den kommenden Tagen müssen die ungleichen Passagiere auf engstem Raum miteinander auskommen. Erst als Laura ihre abweisende Haltung allmählich aufgibt, zeigt sich, dass die beiden mehr verbindet, als sie je gedacht hätte.