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Williams' Analyse der amerikanischen Außenpolitik im 20. Jahrhundert beginnt mit den Sätzen: "Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba vom 21. April 1898 bis zum 21. April 1961 symbolisieren die Tragödie der amerikanischen Diplomatie zutreffend und stecken einen Rahmen ab für deren Analyse und Reflexion. Der Ausbruch von zwei Kriegen zwischen denselben Ländern in genau derselben Woche gemahnt auffällig an die klassische Form der Tragödie und bringt sogar einen Anflug des Unheimlichen ins Spiel, wie er dieser oft anhaftet .. ." Elliptisch und vergröbernd gesagt: seit dem Spanischen Krieg und der Doktrin von der Offenen Tür hat die US-Diplomatie stets das Gute gewollt und stets das Böse geschaffen, die Gründe für dieses Ergebnis aber jeweils "außen" gesucht und gefunden statt in der Diskrepanz zwischen den überkommenen einheimischen Idealen - "American way of life", freies Unternehmertum, wirtschaftliche Expansion etc. - und deren schlechter Verwirklichung im Zeitalter des von Monopolen gesteuerten Imperialismus und Neokolonialismus.