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Im Auftrag der Kunsthalle Basel konnten wir für die Performancekünstlerin und ihr Team die gesamte Tontechnik realisieren. Die Performancekünstler wurden drahtlos mit Körpermikrofonen ausgestattet, die Beschallung erfolgte über ein Haupt-PA in der grossen Halle und 8 kleinere Aktiv Monitore (Genelec), verteilt in den drei Ausstellungsräumen. Die Mischung erfolgte mit einem Motu Ultralite AVB. Zuspieler war ein Mac Mini. Die Funkempfänger von Sennheiser und AKG.
Die Technik wurde komplett im Boden verstaut, lediglich die Lautsprecher waren für das Publikum sichtbar.
Ausschnitt aus dem Ausstellungstext:
(…) Die gleiche, mögliche Einflussnahme des subjektiven Willens gibt es auch in der Musik, die das Stück begleitet. Zum einen gibt es Kompositionen, die sich aus klassischen Musikgenres wie Marsch, Ballett oder Walzer bedienen, und den Raum erfüllen, auch wenn die Performances nicht statt finden. Hinzu kommen Klänge, die den verschiedenen Figuren als «Thema» zugeordnet sind. Sie wurden den Performerinnen und Performern auf Smartphones aufgespielt und können direkt von ihnen gesteuert werden. Eine Darstellerin kann ihr Smartphone auf den Nacken eines anderen Akteurs drücken, es an ihr eigenes Handgelenk halten oder an ihren Bauchnabel legen: An diesen Stellen übertragen drahtlose Mikrofone, die wie medizinische Apparate auf die Körper banda- giert sind, Geräusche und beschallen damit den Raum. Die Musik der Performance besteht aus verschiedenen Schichten, die bis- weilen sogar von den Zusehenden, die zugleich auch Zuhörende sind, beeinflusst werden, indem sie die Performerinnen und Performer eventuell dazu inspirieren, die Tonelemente neu anzuordnen. Zum Beispiel, selbst wenn die Performance eines bestimmten Tages der Liebhaberin zugeordnet sein sollte, können andere Figuren ihre Smartphones benutzen und spontan die ihrer Figur zugewiesenen Klänge abspielen. Sie verändern dadurch, in wessen Hand das Stück gerade liegt und wer im Zentrum des Geschehens steht.