Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/153387

<h2>SubmittedText<h2><p>Seit Juni 2014 informiert die Swissgrid auf ihrer Website nicht mehr über die genaue Warteliste der Fotovoltaikprojekte.</p><p>Damit kann nicht mehr abgeschätzt werden, wann eine Anlage in die KEV nachrutscht.</p><p>Bisher wurden diese Informationen von den Anlagebetreibern, Stadtwerken. aber auch von den kreditgebenden Banken rege genutzt, um mehr Planungssicherheit zu haben.</p><p>Wie schätzt der Bundesrat diese fehlende Transparenz der KEV-Warteliste ein?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Swissgrid publiziert auf ihrer Website nach wie vor Informationen über die aktuelle Position auf der Warteliste. Seit Juni wird aber die elektrische Leistung der Anlagen nicht mehr kommuniziert; dies, weil diese Information immer wieder zu Verwirrung geführt hat: Die Position auf der Warteliste wird einerseits vom Datum der Anmeldung und andererseits, falls mehrere Anlagen am selben Datum angemeldet werden, nach der elektrischen Leistung bestimmt. Wenn nun Anlagen auf der Warteliste mehr elektrische Leistung erbringen als ursprünglich angemeldet, kann sich die Position aller nachfolgenden Anlagen auf der Warteliste verändern. Dies hat bei einigen Kunden zu Verärgerung geführt, die ihr Vorankommen auf der Warteliste falsch eingeschätzt haben. Wer aber auf diese Information nicht verzichten möchte, kann sie jederzeit bei der Swissgrid-Hotline nachfragen.</p><p>Der Bundesrat hat Verständnis für das Bedürfnis nach Investitionssicherheit. Mit der Deckelung der KEV existiert aber eine Warteliste, deren Abbau von politischen Diskussionen und Beschlüssen abhängt und deshalb nicht genau vorausgesagt werden kann.</p>