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Geboren am 12. August 1950, wuchs Iris Berben als Tochter eines Gastronomen-Ehepaars in Hamburg auf. Sie flog von drei verschiedenen Internaten und brach die Schule ohne Abitur ab. Daraufhin zog sie nach München und begann mit der Schauspielerei. 1969 drehte sie ihren ersten Kinofilm «Detektive». Ab da war Iris Berben von der Kinoleinwand nicht mehr wegzudenken, räumte unzählige Preise ab und war von 2010 bis 2019 Präsidentin der Deutschen Filmakademie.
Abseits der Kinoleinwand nutzt sie ihre Bekanntheit, um sich in verschiedenen Projekten gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass stark zu machen. Sie setzt sich gegen das Vergessen des Holocaust ein, damit sich die Geschichte möglichst nicht wiederholen kann. Politisch unterstützte sie in mehreren Wahlen öffentlich die SPD, wirkt immer wieder bei Kampagnen der Partei mit und war 2017 sogar Mitglied der Bundesversammlung. Für ihr Engagement wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse ausgezeichnet.