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Es sind ethische Fragen, welche bewegen: Homosexualität. Sollen und dürfen Kirchen gleichgeschlechtliche Paare segnen? Dürfen Homosexuelle zu einem Amt ordiniert werden? Die Methodisten-Kirchen haben an der diesjährigen weltweiten Generalkonferenz darüber abgestimmt, die knappe Mehrheit sagte Nein.
Die EMK Schweiz ist darüber enttäuscht, sie hat sich einen anderen Entscheid gewünscht. Im Beitrag nimmt dazu Claudia Haslebacher Stellung, sie ist Mitglied des Vorstandes EMK Schweiz und Distriktvorsteherin Bern.
Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) in der Schweiz gehört seit rund 150 Jahren zur Schweizer Kirchenlandschaft. Sie umfasst heute 112 Gemeinden mit rund 10'000 Mitgliedern und Freunden. Ihre Anfänge gehen auf die beiden anglikanischen Pfarrer John und Charles Wesley zurück, die im 18. Jahrhundert in England lebten.
Der Begriff „methodistisch“ war ursprünglich ein Spottname für die hoch strukturierte Lebensweise eines Studentenkreises an der Universität Oxford, dem damals auch die Brüder Wesley angehörten. Dazu gehörten tägliche Bibellektüre, Gebet, Fasten und Wohltätigkeit.