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Die Hilfsleistungen für die Opfer des Syrienkrieges sind in einer heiklen Phase. Acht Jahre nach Kriegsbeginn sind 11,7 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, 6,2 Millionen Menschen sind intern vertrieben. 5,6 Millionen leben als Flüchtlinge in den Nachbarländern, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt wie auch die öffentlichen Dienstleistungen immens belastet. Auch wenn sich die Konfliktdynamik verändert, darf dies kein Grund dafür sein, dass die internationale Gemeinschaft ihr Engagement reduziert; die an früheren Konferenzen eingegangene Verpflichtungen für Hilfsleistungen müssen eingehalten werden. Humanitäre Hilfe muss eine Priorität bleiben. Dies halten in Syrien und den Nachbarländern tätige Hilfswerke, darunter auch Caritas Schweiz, in Statements zur Brüssel-Konferenz fest.
Die Realität zeige, dass nach acht Jahren Krieg die Sicherheitslage der Zivilbevölkerung weiterhin prekär bleibe und die Bedingungen für eine koordinierte Rückkehr der Flüchtlinge nicht gegeben seien, schreiben die Hilfswerke in ihrer Stellungnahme. Die Grundbedürfnisse könnten nur ungenügend gedeckt werden und die Widerstandsfähigkeit der verletzlichsten Bevölkerung habe nicht merklich verbessert werden können. Die Hilfswerke appellieren gemeinsam, dass alle beteiligten Parteien an einer friedlichen politischen Lösung des Konflikts mitarbeiten.