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Nichtoperative Therapien
Chemotherapie
In einigen Fällen werden Medikamente verschrieben, damit diese die nach der Operation noch verbliebenen Krebszellen abtöten, oder aber die Tumorgrösse noch vor der Operation verringern. Die Chemotherapie erfolgt in Zyklen, wobei jeweils an 1 bis 5 Tagen die Medikamente verabreicht werden. Üblicherweise gibt es 6 Behandlungszyklen mit 3- bis 4-wöchigen Pausen dazwischen. Je nach Tumortyp und Krankheitsstadium können es jedoch auch mehr sein.
Radiotherapie
In anderen Fällen wird eine Radiotherapie verschrieben, bei der die operierte Brust oder Achsel (Lymphknoten) bestrahlt wird, damit die Krebszellen an diesen Stellen abgetötet werden. Eine Radiotherapie erfolgt üblicherweise nach dem chirurgischen Eingriff. Mögliche Nebenwirkungen (Verbrennungen) werden lokal behandelt.
Hormontherapie
Diese Therapie ist vor allem bei einem Tumor hilfreich, der eine hohe Empfindlichkeit gegen weibliche Geschlechtshormone aufweist (hormonempfindlicher Tumor, wird durch eine Laboranalyse festgestellt). Mit einer Hormonbehandlung können diese Geschlechtshormone ausgeschaltet werden, wodurch sich das Risiko eines Rezidivs an der Brust oder einer anderen Stelle vermindert.
Immuntherapie
Bei dieser Behandlung werden Antikörper verabreicht, die gegen die Tumorzellen wirken.
Schlussfolgerung
Nach der Behandlung führen die meisten Frauen, die an einer früh entdeckten Brustkrebserkrankung litten, ein weitgehend normales Leben. Leben wie zuvor bedeutet jedoch nicht, dass sie weiterleben, als ob nichts geschehen wäre. Vielmehr durchliefen sie einen Lernprozess, durch den sie sich wieder als vollwertige Frau annehmen und mit ihrem Schicksal versöhnen konnten.