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Die AUNS wurde am 19.6.1986 in Bern von Mitgliedern des gegen einen UNO-Beitritt der Schweiz kämpfenden Abstimmungskomitees gegründet. Zweck der Neugründung war, über eine permanente Organisation zu verfügen, welche namentl. gegen eine Integration der Schweiz in supranationale polit. Organisationen wie die Vereinten Nationen (UNO) oder die Europ. Union (EU) antreten kann. Erstmals breit in das Bewusstsein der Bevölkerung trat die AUNS im Vorfeld der Volksabstimmung über einen Beitritt der Schweiz zum Europ. Wirtschaftsraum (EWR) vom 6.12.1992, wo sie an vorderster Front für eine Ablehnung kämpfte. Im Verlauf dieser Kampagne wuchs die AUNS zu einer Massenorganisation mit rund 16'000 Mitgliedern. Der Einsatz gegen den EWR führte aber auch zum Austritt von prominenten freisinnigen und christlichdemokrat. Politikern. Obwohl sich die Zielsetzung der AUNS auf die Aussenpolitik konzentriert, wurde sie fallweise auch bei anderen Themen aktiv. So etwa 1995, als sie massgebl. am Zustandekommen des Referendums gegen die Regierungsreform beteiligt war. Die AUNS ist als Verein organisiert. Sie zählte Ende 2000 rund 30'000 Mitglieder und wird seit ihrer Gründung vom Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Blocher präsidiert. Publikationsorgan ist ein sechsmal jährl. erscheinender "Grauer Brief".
Literatur
– SPJ, 1992-
Autorin/Autor: Hans Hirter