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Mitwirkungsbericht verzögert sich
Die Städte Biel und Nidau warten mit der Publikation des Berichts zur öffentlichen Mitwirkung vom Januar/Februar 2017 noch zu. Sie begründen dies mit der jüngsten Entwicklung rund um die A5-Westumfahrung. Das Westast-Projekt verzögert sich derzeit aus verschiedenen Gründen. Einerseits müssen die zahlreichen Einsprachen gegen das Autobahnprojekt des Kantons bearbeitet werden. Andererseits ist die Kantonsregierung vom Grossen Rat beauftragt worden, die vom Komitee «Westast so nicht!» vorgeschlagene alternative Variante vertieft zu untersuchen («Faktencheck»).
Die Bieler und Nidauer Behörden wollen die Arbeit an ihrer städtebaulichen Begleitplanung fortsetzen, sobald Klarheit über das weitere Vorgehen bei der Projektierung des A5-Westastes besteht. Bis dahin macht eine Vertiefung und Diskussion der bisherigen Zwischenresultate der städtebaulichen Begleitplanung wenig Sinn. Eine solche kann erst stattfinden, wenn die Rahmenbedingungen für die städtebauliche Begleitplanung (d. h. die grundsätzliche Ausgestaltung des Westastes) bekannt sind.
Personen und Organisationen, die sich an der öffentlichen Mitwirkung 2017 aktiv beteiligt haben, müssen sich also noch etwas in Geduld üben. Die Behörden von Biel und Nidau werden zu ihren Eingaben Stellung beziehen, sobald die zentralen Fragen im Zusammenhang mit der Westast-Projektierung geklärt sind.