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Râmâyana – Das berühmte Indische Epos als Bharata Natyam-Tanzdrama
mit Vijaya Rao und den Nateschwara Dancers, Samstag, 5. November 2016, 19.30 Uhr, NATESCHWARA THEATER, Rütistrasse 3, CH-5400 Baden
Das Stück in Kürze:
Râma war der erste der vier Söhne des Königs Dasharatha von Ayodhya, und als solcher Thronerbe. In einem Swayamvara, in welchem es galt, den schweren Bogen Shivas (Shivadhanusha) zu spannen, gewann er unter zahlreichen Bewerbern seine Frau Sîta. Durch die List seiner Stiefmutter wurde er daran gehindert, den Thron zu besteigen, und für 14 Jahre in den Urwald verbannt, wohin er von seinem Bruder Lakshmana und seiner Frau Sîta begleitet wurde. Dort machte ihm die Râkshasi Shûrpanaka Avancen und wurde sowohl von Râma als auch von seinem Bruder Lakshmana abgelehnt. Shûrpanaka war beleidigt und attackierte darauf Sîta, worauf Lakshmana dazwischen trat und sie entstellte. Shûrpanaka klagte ihr Leid ihrem mächtigen Bruder Râvana, Herrscher von Lanka. Dieser beauftragte seinen Onkel Marîcha mit der Rache. Marîcha näherte sich in der Form eines goldenen Rehs der Hütte Râmas und Sîtas. Sîta sah das Reh und schickte Râma, um es für sie einzufangen. Inzwischen besuchte Râvana Sîta, welche alleine zurückblieb, und entführte sie. Râma erkannte das Reh als Râkshasa (Dämon) und erlegte es. Nach seiner Rückkehr fand er die Hütte leer und machte sich auf die Suche nach Sîta. Er fand Unterstützung in Hanuman und seinem Affenheer. Hanumân machte Sîta am Hof Râvanas in Lanka ausfindig und überbrachte ihr als Erkennungszeichen einen Ring Râmas. Desgleichen brachte er Râma einen Haarschmuck von Sîta. Râma setzte danach mit seinem Affenheer auf einer eigens dafür gebauten Brücke über nach Lanka, erlegte Râvana im Kampf und brachte Sîta nach Ayodhya zurück. Die 14 Jahre Verbannung sind zu Ende und Râma wird zum König gekrönt.
Shri Râmas Gerechtigkeitssinn und Größe sind heute noch sprichwörtlich. Er wird in Indien als göttliche Inkarnation verehrt.