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Geschichte
Einblicke in die vielfältige Entwicklungsgeschichte der Schützenmatte.
Das Gebiet um die Schützenmatte 1797 / 1798, 1884 und 1972 (v. l. n. r.). (Quelle: Vermessungsamt der Stadt Bern).
Ursprünglich eine Befestigungsanlage
Das Gebiet um die Schützenmatte wurde jahrhundertelang durch Speicher und Befestigungsanlagen geprägt. Zwischen 1530 und 1862 diente der Ort als Platz für Schiessübungen. Daher der Name Schützenmatte.
Mit dem Anschluss Berns an das Eisenbahnnetz erfolgte eine rege Bautätigkeit im Gebiet. Die Stadtbefestigungen wurden abgebrochen und im Bereich der heutigen Lorrainebrücke wurde eine Eisenbahnlinie erstellt (rote Brücke). Auf dem Gebiet der alten Stadtbefestigungen entstand als Teil des neuzeitlichen Stadtzentrums die sogenannte «Neustadt». Diese besteht vorwiegend aus grossen, öffentlichen Gebäuden.
Bau des Eisenbahnviadukts von 1936 bis 1941
Hinter der Eisenbahnlinie wurde 1897 die städtische Reitschule mit einem vorgelagerten Reitergarten gebaut. 1928 wird östlich der roten Brücke die heutige Lorrainebrücke errichtet. 1936 bis 1941 wurde direkt vor der Reitschule das Eisenbahnviadukt als Teil der neuen Zufahrtslinie erstellt. Ein paar Jahre danach wurden der Betrieb der Reitschule aufgegeben und die rote Brücke abgerissen.
1954 – 1974 erfolgte ein kompletter Neubau des Bahnhofs. Zu dieser Zeit wurden die umliegenden Strassen und Plätze autogerecht umgestaltet. Die zwischenzeitlich als Lagerhaus genutzte Reitschule wird 1981 vorübergehend und seit 1987 dauerhalt als alternatives Kulturzentrum genutzt.