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Preistreibend wirke derzeit eine steigende Nachfrage aus den USA, sagte Jonathan Barratt, Experte beim australischen Finanzdienstleister Ayers Alliance Securities. Solange es keine weiteren fundamentalen Gründe zum Ölkauf gebe, werde sich der Markt aber schwer damit tun, die 50-Dollar-Schwelle zu überschreiten.
Noch am Vortag hatten die Preise deutlich nachgegeben, weil der Dollar durch gestiegene Zinserhöhungserwartungen in den USA Auftrieb bekam. Ein starker Dollar drückt auf den Ölpreis, weil er das in Dollar gehandelte Öl aus Sicht vieler Anleger teurer macht und dadurch die Nachfrage schwächt.
Der Effekt entpuppte sich aber nicht als nachhaltig. Obwohl der Dollar weiter stark blieb, legten die Ölpreise wieder zu. "Die weiterhin hohen ausserplanmässigen Produktionsausfälle in Kanada und Nigeria stehen einem stärkeren und länger anhaltenden Preisrückgang derzeit entgegen", kommentiert Eugen Weinberg, Analyst bei der Commerzbank.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist deutlich gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 43,84 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 1,04 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./tos/jsl/fbr
(AWP)