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Dronedaron und Indapamid beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Dronedaron kann von seinem Wirkprinzip her die QT-Zeit verlängern und es wurden Fälle von Torsades de pointes beschrieben [Huemer M, 2015]. Auch Indapamid wurde mit QT-Zeit-Verlängerungen in Verbindung gebracht [Letsas KP, 2006].
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Eine häufige unerwünschte Arzneimittelwirkung von Indapamid ist Hypokaliämie, wodurch das Risiko für Rhythmusstörungen zusätzlich erhöht wird.
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie, sind empfohlen. Die Serumelektrolyte (Kalium, Magnesium) sollten hochnormal eingestellt werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung am 29.05.2018