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Anfrage über die Folgen von Hitze und Trockenheit im Sommer 2018
30. Oktober 2018
Mit einer Anfrage bitten Monique Frey und Mitunterzeichnende den Regierungsrat um die Beantwortung einiger Fragen zu den Folgen von Hitze und Trockenheit im Sommer 2018.
Wieder einmal erlebten wir einen aussergewöhnlich trockenen und heissen Sommer. Auf den Feldern vertrockneten die Pflanzen. Bäume verloren schon im Sommer ihr Laub. Fische starben in immer wärmeren, immer weniger Wasser führenden Gewässern.
Es ist allerdings zu vermuten, dass wegen des weiterhin hohen Ausstosses von Treibhausgasen in die Atmosphäre solche Sommer künftig vermehrt eintreffen werden.
In diesem Zusammenhang bitten wir den Regierungsrat um Beantwortung folgender Fragen:
- Welche sind die Folgen von Hitze und Trockenheit im Kanton Luzern? Welcher Art sind die Schäden und wie hoch sind die Verluste und/oder Kosten? Bei wem (Kanton, Gemeinden, Privaten etc.) fallen diese an? Von Interesse sind auch die Auswirkungen auf Flora und Fauna in der Landschaft, im Wald, das Grundwasser und die Gewässer, inklusive die darin lebenden Fische.
- Welche (aussergewöhnlichen) Massnahmen hat der Kanton Luzern in diesem Sommer getroffen, um die Auswirkungen von Hitze und Trockenheit abzufedern? Welche Kosten haben diese Massnahmen verursacht?
- Hat der Regierungsrat Kenntnis von den auf Gemeindeebene getroffenen Massnahmen und deren Kosten? Wie hoch sind diese?
- Welche Schlüsse hat der Regierungsrat aus den Erfahrungen dieses Sommers gezogen, um in Zukunft auf ähnliche oder noch stärkere Hitzewellen besser reagieren zu können?
- Welche Massnahmen wird der Regierungsrat nach den Erfahrungen dieses Sommers umsetzen, um die Verminderung des Ausstosses von Treibhausgasen (Dekarbonisierung) ernsthaft voranzutreiben?