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Auch der libertäre Kandidat Gary Johnson erreichte nicht die nötige Zustimmungswerte in den Umfragen, um zugelassen zu werden, wie das unabhängige Organisationskomitee am Freitag mitteilte.
Laut den fünf Umfragen, die von den Organisatoren herangezogen wurden, liegt Clinton bei 43 Prozent, Trump bei 40,4 Prozent, Johnson bei 8,4 Prozent und die Grünenkandidatin Jill Stein bei 3,2 Prozent. Teilnehmen darf nur, wer mindestens 15 Prozent erhält.
Johnson kritisierte, immerhin wollten ihm 13 Millionen Wähler ihre Stimme geben. Die Demokraten und Republikaner hätten aber entschieden, den Kandidaten dieser Millionen von Bürgern zum Schweigen zu verdammen.
Bei der ersten Fernsehdebatte im Wahlkampf 2012 zwischen dem Demokraten Barack Obama und dem Republikaner Mitt Romney hatten 46,2 Millionen Haushalte eingeschaltet. Dieses Jahr könnten es noch mehr sein.
Die TV-Debatten zwischen den Präsidentschaftskandidaten finden am 26. September, 9. Oktober und 19. Oktober statt. Die Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Kaine für die Demokraten und Mike Pence für die Republikaner begegnen sich am 4. Oktober.
(SDA)