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Mitte September machte Nadja abd el Farrag ihre Alkoholsucht öffentlich. «Ich bin alkoholkrank», gestand die 50-Jährige damals. Sie wolle dazu stehen, ihr Problem aber auch angehen. Vier Wochen lang blieb sie trocken. Sie trank sogar nichts - nur Fanta -, als sie Mitte Oktober auf Reto Hanselmanns Zürcher Oktoberfest mitfeierte. «In letzter Zeit war ich abends nicht mehr weg», erklärte sie ihren Versuch, abstinent zu bleiben. Es mache es einfacher, auf Alkohol zu verzichten.
Doch so einfach lässt sich eine Sucht nicht bekämpfen. Das hat Naddel jetzt am eigenen Leib erfahren. Im aktuellen «Ok!»-Magazin gesteht sie: «Ja, ich trinke wieder.» Doch sie ergänzt, deswegen keine Kriminelle zu sein. Sie wolle sich einfach nicht länger verstecken und verspricht: «Ich werde versuchen, das Trinken zu kontrollieren.»
Hermann Singh, ein guter Freund abd el Farrags, zeigt sich besorgt. «Wenn sie mit mir zusammen ist, trinkt sie über Stunden nichts. Aber ich gestehe, sie ist eine gute Schauspielerin.» Er und seine Frau würden sie unterstützen, wo auch immer es gehe, auch finanziell, da Naddels EC-Karte inzwischen gesperrt sei. Der Gastronom glaubt, dass die Ex-Moderatorin in keine Entzugsklinik müsse. Denn: «Wenn man ihr etwas verbietet, macht sie es erst recht.» Stattdessen solle sie wieder versuchen, ein normales Leben zu führen, dann bekomme sie die Krankheit in den Griff.