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Atemphysiotherapie
Ziel der Atemphysiotherapie ist es, bei Erkrankungen der Atemwege und der Lunge eine möglichst uneingeschränkte Atmung wiederherzustellen. Zum Einsatz kommt diese Therapieform beispielsweise bei Asthma, COPD, Chronische Bronchitis oder Long-Covid
Ist die Funktion der Atmungsorgane eingeschränkt, können Symptome wie Husten, Sekret, Atemgeräusche, Schmerzen im Brustbereich, Halsschmerzen, Heiserkeit und Atembeschwerden bis Atemnot auftreten. Ursachen dafür können Atemwegserkrankungen sein wie Lungenentzündung, Asthma, (chronische) Bronchitis, chronisch obstruktive Bronchitis (COPD), Lungenemphysem, Lungenfibrose sein, aber auch Krankheiten wie Mukoviszidose (CF) oder Lungentumore. Ebenso können nach Operationen Atembeschwerden auftreten.
Die Therapie umfasst nebst der Befundung und Analyse, die Aufklärung und Beratung der Patienten, das Vermitteln von Techniken zur Verbesserung der Atmung sowie die Erhöhung der Belastbarkeit und der Leistungsfähigkeit. Letztlich geht es darum, den Patienten einen selbständigen Umgang mit der eigenen Krankheit zu ermöglichen. Techniken der Therapie sind unter anderem Sekretmobilisation, Inhalationstechniken, Drainagelagerungen, Entspannungs- und Dehnungsübungen, aber auch Kraft- und Ausdauertraining.