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1. Akzeptanz
Akzeptanz wird verstanden als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein. Akzeptanz kann entsprechend als Bereitschaft definiert werden, etwas oder Personen zu akzeptieren. (Wikipedia)
Annehmen und Akzeptanz bedeutet nicht, die Situation gut zu finden, sondern das Beste aus einer Situation zu machen, die sich nicht ändern lässt.
Gemäss dem Gelassenheitsgebet von Reinhold Niebuhr (1892-1971), US-Theologe und Philosoph: «Gib mir die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.»
2. Optimismus
Optimismus ist eine Lebensauffassung, in der die Welt oder eine Sache von der besten Seite betrachtet wird. (Wikipedia)
Das heisst, es geht zum einen um die Perspektive, aus der ich eine Situation betrachte. Zum anderen darum, wie ich die Situation bewerte: Ob das Glas halb voll, oder halb leer ist, ist immer eine Bewertung. Ein Perspektivenwechsel kann hilfreich sein, um eine optimistischere Einstellung zu einer Situation zu bekommen.
3. Lösungsorientierung
Der Fokus beim lösungsorientierten Denken ist nicht auf das Problem und die Ursache des Problems gerichtet. Vielmehr ist der Fokus auf die Dinge gerichtet, die funktionieren. Er richtet sich auf die möglichen Handlungsalternativen und Lösungsmöglichkeiten.
4. Opferrolle verlassen
In der Opferrolle sieht man die Schuld für die eigene Situation, in der man sich befindet, bei den anderen. Indem man anderen Menschen die Schuld für die eigene Lage überträgt, gibt man gleichzeitig die Macht und Verantwortung für eine Veränderung der Situation an diese ab.
Verlässt man die Opferrolle, erlangt man die Macht, die Situation zu ändern zurück und wird handlungsfähig.
5. Verantwortung übernehmen
Es geht darum Verantwortung für sich und die eigene Situation zu übernehmen. Das bedeutet eigenständig und unabhängig Entscheidungen zu treffen und selbstwirksam zu handeln. Die Eigenverantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen. Diese Verantwortung bezieht sich auf das Denken und Handeln. Ich bin selbst dafür verantwortlich, wie ich mit der Situation umgehe.
6. Netzwerke aufbauen
Wer ein stabiles soziales Netzwerk hat, Familie, Freunde, der kann sich in herausfordernden Situationen Hilfe holen. Er kann sich mit diesen Menschen austauschen und Unterstützung erhalten, um die eigenen Ziele zu erreichen.
7. Zukunft planen
Es geht darum den Blick nach vorne zu richten, in Richtung Zukunft und nicht in Richtung Vergangenheit. Pläne für die Zukunft zu schmieden und die nächsten Schritte zu definieren, um diese zu erreichen – also ins Handeln und in die Umsetzung kommen.