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Am 22. Juli 2005 schrieb Jelena Isinbajewa Sportgeschichte. Die damals 23-jährige Stabhochspringerin übersprang in London als erste Frau 5 Meter. Im Training hatte sie die magische Marke zuvor schon mehrmals geknackt.
Lukrative Strategie
Sage und schreibe 30 Mal verbesserte die ehemalige Kunstturnerin aus Wolgograd den Weltrekord im Stabhochsprung der Frauen. Zentimeter um Zentimeter schraubte Isinbajewa die Bestmarke nach oben. Durch die damit verbundenen Prämien der Meetings machte sie ihr Talent zu barer Münze.
Beglücktes Schweizer Publikum
2009 bescherte die Doppel-Olympiasiegerin und 7-fache Weltmeisterin Isinbajewa auch dem Zürcher Leichtathletik-Meeting im Letzigrund seinen bisher letzten Weltrekord. Die 5 Meter und 6 Zentimeter, welche Isinbajewa damals meisterte, sind bis zum heutigen Tag unübertroffen.
Es war nicht Isinbajewas einziges Schweizer Highlight. Kurz vor ihrem 5-Meter-Sprung war am 5. Juli 2005 bereits Lausanne in den Genuss eines Weltrekords gekommen. Damals hatte Isinbajewa die Latte auf 4,93 Metern liegend überquert.