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Leider werden im Zusammenhang mit Arbeitszeugnissen viele unhaltbare Behauptungen herumgeboten. Es ist im Gesetz nirgends verankert, dass man keine negativen Aussagen in Zeugnissen machen darf. Ein Zeugnis muss wahr sein und in zweiter Linie wohlwollend formuliert werden: Das Wohlwollen ist dem Grundsatz der Wahrheit klar untergeordnet. Beide Erfordernisse können durch die sprachliche Brückentechnik, die beim Abfassen von anspruchsvollen Zeugnissen unbedingt angewendet werden muss, unter einen Hut gebracht werden.