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Vor allem die Opfer laufen Gefahr, schwerwiegende physische und psychische Verletzungen zu erleiden, welche es ihnen erschweren, den familiären und beruflichen Verpflichtungen nachzukommen. Kinder, welche Opfer und direkte oder indirekte Zeugen von (häuslicher) Gewalt werden, leiden immer stark unter diesen Situationen. Sie reagieren mit Verunsicherung und können tiefe physische und psychische Verletzungen davon tragen, unter Angstzuständen, Schuldgefühlen, Schlaf- und Essstörungen, Lern- und Beziehungsschwierigkeiten etc. leiden.
Gewalt ausübende Personen sind oft in einer Gewaltspirale gefangen, in der den gewalttätigen Übergriffen Phasen mit Schuldgefühlen folgen. Andere banalisieren grundsätzlich die auf ihre Opfer ausgeübte Gewalt und sind sich in keiner Weise des Schweregrads ihrer Übergriffe bewusst, die bis zum Tod der Opfer führen können.
Um wirksam gegen das Übel häuslicher Gewalt vorgehen zu können, sind Präventionsmassnahmen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene unabdingbar.
Kommt Gewalt bereits vor, ist es wichtig, sich bei spezialisierten Institutionen Hilfe, Schutz und Begleitung zu holen. Es ist sehr schwierig, ohne professionelle Hilfe die Gewaltspirale und das Tabu erlittener Gewalt zu durchbrechen, namentlich für Kinder.
Im Kanton Freiburg gibt es ebenfalls eine Anlaufstelle für Personen, die nicht mehr länger Gewalt ausüben wollen und bewusst Hilfe suchen, um dieses Verhalten abzulegen, sei es nun physische, sexuelle, psychische, soziale oder ökonomische Gewalt.
Letzte Änderung : 30/01/2017