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Ein erhöhter Harnsäurespiegel macht nicht zwingend Beschwerden. Eine Hyperurikämie kann während Jahrzehnten unbemerkt bleiben.
Bei Harnsäurewerten über 420 μmol/l bilden sich aus der Harnsäure Kristalle, die sich im Gewebe ablagern. Beliebte Ablagerungsorte für Harnsäurekristalle sind das Grundgelenk der grossen Zehe, die Knie, der Ellenbogen, das Handgelenk, aber auch die Wirbelsäule, die Augenlider, die Haut, der Ohrknorpel oder die Nieren.
Bei stark erhöhten Harnsäurewerten bilden sich Harnsäurekristalle.
Urat kann sich an vielen Stellen im Körper ablagern.
Ablagerungen von Harnsäurekristallen im Gelenk verursachen Entzündungen und Schmerzen.
Die Kristalle alarmieren das Immunsystem. Es reagiert auf die Harnsäurekristalle im Gewebe und verursacht heftige Entzündungen. So kommt es zum Gichtanfall. Er hängt oft mit der Ernährung zusammen, kann aber auch andere Auslöser haben.