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(griech.),
»Selbstschau«, Selbstbeobachtung, das eigne Sehen, Wahrnehmen und Erfahren überhaupt, entgegengesetzt
den Berichten andrer und dem daraus geschöpften Wissen.
In der Mystik ist Autopsie s. v. w. Anschauen Gottes;
in der Medizin Besichtigung des Kranken behufs der Erkennung seines Übels ohne Befragung desselben;
auch s. v. w.
Leichenöffnung,
Leichenschau.
Autoptisch, auf eigner Anschauung beruhend, derselben entsprechend.
(grch., d. i. Augenschein), die eigene Wahrnehmung irgend eines Gegenstandes durch den Gesichtssinn im Gegensatze
zu der durch Berichte anderer erlangten Kenntnis von demselben.
In der mediz. Sprache heißt Autopsie eine Art
der Krankenuntersuchung, wobei bloß durch Besichtigung des Kranken, ohne daß derselbe befragt oder angehört wird, das vorhandene
Übel erkannt werden muß;
auch soviel wie Leichenschau, Leichenöffnung.