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Die UBS greift im Zuge der Ermittlungen wegen manipulierter Devisenkurse durch. Die Schweizer Grossbank hat sechs weitere Händler von ihren Aufgaben entbunden oder beurlaubt.
Im Zuge der Untersuchungen um mögliche Devisenkursmanipulationen hat die Schweizer Grossbank UBS offenbar sechs weitere Händler suspendiert. Wie die «Financial Times» (FT) am Freitag unter Berufung auf Insider berichtet, hätte das Institut drei Mitarbeiter in New York, zwei in Zürich und erstmals einen in Singapur von ihren Aufgaben entbunden. Allerdings seien manche der Devisenhändler nur in einen bezahlten Urlaub geschickt worden, um die Untersuchungen der Manipulationsvorwürfe abzuwarten. Die Bank wollte das nicht kommentieren.
Nach früheren Angaben hat die UBS eine interne Prüfung zu den Unregelmässigkeiten im Devisenmarkt veranlasst, die sich auch auf das Edelmetallgeschäft bezieht.
2013 war bekannt geworden, dass verschiedene Aufsichtsbehörden Untersuchungen bei Finanzinstituten über Manipulationen im Devisenhandel durchführen. Dieser ist mit einem täglichen Volumen von bis zu 5,3 Billionen Dollar der grösste Finanzmarkt der Welt. Im Oktober hatte auch die Finanzmarktaufsicht Finma entsprechende Untersuchungen bei «mehreren Schweizer Finanzinstituten» bekannt gegeben. Laut"«FT» sind im Zusammenhang mit den Untersuchungen insgesamt bereits 30 Händler bei knapp einem Dutzend Banken suspendiert oder entlassen worden. (yes/dpa-AFX)