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„Es ist höchste Zeit für einen Politikwechsel“, betonten die FRSEA. Sie stellten in ihrem Schreiben die Effizienz des nationalen Wolfsplans in Frage und hoben hervor, dass sie von der Regierung erwarteten, dass sich diese zugunsten der Weidewirtschaft entscheide.
Die Präsenz des Wolfes sei nicht vereinbar mit dem in Frankreich praktizierten Tierhaltungssystem, das auch von der Regierung mit den Plänen zur Agrarumweltpolitik verfolgt werde, so die regionalen Bauernverbände. Sie wiesen darauf hin, dass die Nutztierhalter unter beträchtlichen Tierverlusten litten, die von Jahr zu Jahr zunähmen. Im Mai hatten Le Foll und die damalige Umweltministerin Delphine Batho den nationalen Wolfsplan 2013 bis 2017 unterzeichnet. Im Kern ging es darin um einen differenzierten Umgang mit dem Raubtier in den einzelnen Regionen. Ziel des Wolfsplans ist es, den Wolf und gleichzeitig auch die Tierhaltungen zu schützen.