Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/61128

<h2>SubmittedText<h2><p>Nach dem Rücktritt von Hans Heinrich Brunner als Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit und Leiter des Direktionsbereiches Kranken- und Unfallversicherung wurde bekannt, dass Herr Brunner dem Bundesrat weiterhin für Sonderaufgaben (Kostenkontrolle und Leistungsüberprüfung) zur Verfügung stehen wird. Welche Arbeiten wird Herr Brunner in welchem Umfang und Anstellungsverhältnis weiterführen oder neu aufnehmen? Wie will der Bundesrat sicherstellen, dass dabei kein institutioneller Interessenkonflikt auftritt, wenn Herr Brunner gleichzeitig am Berner Inselspital beruflich tätig ist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Hans Heinrich Brunner hat per 1. Januar 2006 die Leitung des Direktionsbereiches Kranken- und Unfallversicherung im Bundesamt für Gesundheit (BAG) abgegeben, um vermehrt als praktizierender Arzt tätig zu sein. Er bleibt dem BAG allerdings weiterhin mit einem Halbzeitpensum als Delegierter für Sonderprojekte im Gebiet der Kranken- und Unfallversicherung erhalten. Zu seinen Aufgaben gehört die Weiterführung von wichtigen Projekten zur Kostenkontrolle im Bereich der Krankenversicherung. Insbesondere geht es dabei um die Überprüfung gewisser medizinischer Leistungen, die Kontrolle der Analysenliste, der Mittel- und Gegenständeliste sowie um Fragen im Zusammenhang mit der Spezialitätenliste. Die Wahrnehmung dieser Aufgaben und die ärztliche Tätigkeit im Notfalldienst des Inselspitals stellen keinen Interessenkonflikt dar.</p>  Antwort des Bundesrates.