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Der Frauenanteil bei den an einer Schweizer Universität Studierenden betrug 1980 insgesamt knapp ein Drittel, an der Universität St.Gallen (HSG) 12 Prozent. In der Folge erhöhte er sich kontinuierlich. Gesamtschweizerisch überstieg er erstmals im Jahr 2008 die 50-Prozent-Marke und stieg seither nur noch wenig. Im Gegensatz dazu setzte sich an der HSG der Anstieg nach einem kleinen Rückgang im 2019 fort. Die Differenz zum gesamtschweizerischen Durchschnitt hat sich in den letzten 10 Jahres zwar verkleinert, ist aber immer noch markant. Dies steht in Zusammenhang mit den an der HSG angebotenen Studiengängen (insbesondere Wirtschaftswissenschaften), die offenbar nach wie vor eher die Interessen der Männer treffen. Gleiches gilt für die ETH Zürich, die aufgrund ihrer technisch-naturwissenschaftlichen Ausrichtung eine ähnliche Geschlechterrelation aufweist wie die HSG.
Der Indikator zeigt die Entwicklung der Partizipation der Geschlechter an der universitären Hochschulbildung.
Der Indikator berechnet sich als Anteil der Studentinnen an allen Studierenden. Als Studierende der universitären Hochschulen gelten alle Personen, die im Herbstsemester des Beobachtungsjahres an einer universitären Hochschule für eine der folgenden Stufen immatrikuliert waren: Lizentiat/Diplom, Bachelor, Master, Doktorat, Weiterbildungs-, Aufbau- und Vertiefungsstudien mit mehr als 60 ECTS-Punkten.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 30.03.2022
Die Infografik sowie die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...
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