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Jose Rubio (Violine), Frida Siegrist Oliver (Bratsche), Rebecca Blau (Querflöte)
12. December 2020 @ 8:30 pm - 9:30 pm
Der in Havanna, Kuba, geborene Violinist Jose Luis Rubio Reyes begann im Alter von acht Jahren, Geige zu spielen. Zeitgleich nahm er eine 9-jährige Musikausbildung in seiner Heimatstadt auf. Der kubanische Geigenspieler hat sich in seiner bisherigen Karriere bezüglich des Umgangs sowohl mit der Barock- als auch mit der modernen Violine spezialisiert. Nach erfolgreicher Beendigung seines Musikstudiums am Instituto Superior de Arte – ISA (Hochschule der Künste) im Jahr 2019, absolvierte er im Sommer gleichen Jahres einen Postgraduate Kurs mit Schwerpunkt in alter Musik bei Musikern aus dem Ensemble „Balthasar Neumann“ in Deutschland.
Im Hinblick auf die interkulturelle Natur jeglicher Kunstform ist Herr Rubio Reyes bereits in den folgenden Ländern sowohl als Solist, als auch in Kooperation mit anderen Kollegen aufgetreten: Schweiz, Deutschland, USA, Kolumbien, Mexico, Kuba, Spanien, Italien u.a. Ebenfalls durfte er als Solist in Begleitung renommierter Sinfonieorchester Kubas wie des nationalen Sinfonieorchesters und des Liceum Mozartiano in Havanna musizieren.
Der kubanische Violinist ist außerdem Träger erster Preise verschiedener nationaler sowie internationaler Wettbewerbe, unter denen der Wettbewerb für junge Solisten „UNEAC 2012“, der Wettbewerb für Kammermusik „Musicalia 2017“, der Wettbewerb für Kammermusik „UNEAC 2018“ und der Violinwettbewerb „Frank Preuss 2018“ besonders hervorgehoben werden können. Seit März 2020 ist er Studierender im ersten Semester im Studiengang „Bachelor of Arts in Music“ (Hauptfach Geige) in der Klasse von Prof. Igor Karsko an der Hochschule Luzern-Musik.
Frida Siegrist Oliver, age 22, began her music studies in at the age of 5 on the violin, switching to viola at age 8. A native of Stavanger, Norway, Frida regularly works as a substitute in Stavanger Symphony Orchestra and the Oslo Philharmonic. She attended Pre-College at Barratt-Due Institute of Music from she was 10 until she was 18. From 2011-2012, Frida attended the chamber music festival Musica Mundi in Belgium. Since 2013 Frida has been a member of the Perlman Music Program. Starting in 2018 Frida has also been a part of Konsknekt, which is a chamber music program in collaboration with the Berlin Philharmonic where she has also played as a substitute player after finishing the program. In 2020 she got her bachelor degree from the Juilliard School with Academic Honors. She is currently getting her masters degree at Zürcher Hochschule der Künste with Diemut Poppen.
Rebecca Blau erhielt ihren ersten Querflötenunterricht an der Musikschule Suhl, bevor sie ihre Ausbildung in der Musikspezialklasse des Rutheneums in Gera fortsetzte. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 2017/2018 studierte sie über ein Erasmusstipendium am Koninklijk Conservatorium Brussel und am Pôle d’Enseignement Supérieur Bordeaux Aquitaine. Seit Februar 2020 studiert sie im Master Performance Klassik mit Schwerpunkt Interpretation in Contemporary Music an der Hochschule Luzern bei Pirmin Grehl. Solistisch konzertierte Rebecca mit der Philharmonie Gera – Altenburg, dem Festivalorchester der Höri Musiktage und dem Collegium Musicum Greiz. Rebecca ist Mitglied in verschiedenen Kammermusikformationen und interessiert sich besonders für Neue Musik. Ihre erste Erfahrung mit Neuer Musik machte sie im Landesjugendensemble für Neue Musik Thüringen, das eng mit dem Komponistenverband Via Nova e.V. in Weimar zusammenarbeitet. So entstanden Konzerte bei den Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik und der Rheinsberger Pfingstwerkstatt. Seit dem spielte sie u.a. als Mitglied bei Studio Musikfabrik in Köln, beim Beijing Modern Music Festival in China und dem Festival de La Habana de Música Contemporánea in Kuba. Rebecca war Teil der Impuls Festivalakademie in Graz und spielte beim Järvi Festival in Pärnu, sowie bei den Höri Musiktagen. Weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei u.a. Carin Levine, Felix Renggli, Michael Faust, Julien Beaudiment und Antoni Wierzbinski. Für ihre Leistung wurde sie mit einem Deutschlandstipendium der Ewald Horbach Stiftung, einem Deutschlandstipendium der Toten Hosen, einem Stipendium der Anna Ruths Stiftung und einem Stipendium der Hirschmann Stiftung ausgezeichnet.
Programm:
L. van Beethoven – Serenade op. 25 für Flöte, Violine und Bratsche
Weitere Veranstaltungen auf der Rigi: https://www.rigi.ch/Erleben-Genuss/Veranstaltungen