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Fangquoten und Rohstoffe stehen im Fokus
Der sozialdemokratische Regierungschef Kim Kielsen schrieb die Wahl in Grönland am Montagabend in Nuuk aus. Nach Informationen des grönländischen Rundfunks KNR kann sie entweder am 17. oder am 24. April stattfinden. Der Wahlsieger steht vor der Aufgabe, das Land aus einem wirtschaftlichen Tief zu führen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Wirtschaft stark vom Fischfang abhängig.
Zuletzt stritten die Koalitionsparteien über eine Neuordnung der Fangquoten. Unter dem Eis sollen auch riesige Bodenschätze wie Öl, Uran und Seltene Erden schlummern - doch die rauen Bedingungen schrecken Investoren bislang ab.
Nutzung der Rohstoffe könnte zu wirtschaftlicher Unabhängikeit führen
Die Nutzung der Rohstoffe könnte Grönland wirtschaftliche unabhängig machen und das Land so auch näher an die von vielen gewünschte politische Unabhängigkeit führen. Derzeit fliessen jedes Jahr noch etwa 500 Millionen Euro aus Dänemark in die grönländische Haushaltskasse.
Die riesige Polarinsel mit gut 50'000 Einwohnern gehört zum Königreich Dänemark, verwaltet sich aber in weiten Teilen selbst. Nur für Aussen- und Verteidigungspolitik sind die Dänen noch zuständig. Anders als Dänemark gehört Grönland seit 1985 auch nicht mehr zur EU.