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»Das Buch erschien zu einer Zeit kultureller Umwälzungen in der Frage materiellen Erfolgs. Die Hippies wollten nichts davon wissen. Die Konservativen verstanden die Welt nicht mehr. Materieller Erfolg war der amerikanische Traum. Millionen europäischer Tagelöhner hatten sich ihr Leben lang danach gesehnt und waren nach Amerika gekommen, weil sie ihn hier zu finden hofften – in einer Welt, in der sie und ihre Nachkom-men endlich genug zum Leben haben würden. Und nun warfen ihre verwöhnten Nachkommen ihnen diesen ganzen Traum vor die Füsse, liessen kein gutes Haar daran. Was wollten sie ?Dieses Buch bietet eine andere, ernsthaftere Alternative zum materiellen Erfolg an. Das heisst, es ist eigentlich weniger eine Alternative als viel-mehr eine Ausweitung der Bedeutung von ›Erfolg‹ auf etwas Grösseres als das blosse Bemühen, eine gute Stellung zu finden und sich nichts zuschulden kommen zu lassen. Und auch etwas Grösseres als blosse Freiheit. Es setzt ein positives Ziel, auf das man hinarbeiten kann, das einen aber nicht einengt. Das, so scheint mir, ist der Hauptgrund für den Erfolg des Buches. Es traf sich, dass die ganze Kultur genau nach dem auf der Suche war, was dieses Buch anzubieten hat. In diesem Sinne ist es ein Kulturträger.« Robert M.. Pirsig
Portrait
Robert M. Pirsig, geb. 1928 in Minneapolis, studierte an der University of Minnesota Chemie, Philosophie und Journalismus und schliesslich auch östliche Philosophie an der Hindu-Universität in Benares. "Zen" wurde ein internationaler Bestseller. Der Autor erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1979 den American Academy and Institut of Arts and Letter Award. Rudolf Hermstein, geboren 1940, studierte Sprachen in Germersheim und ist der Übersetzer von u.a. William Faulkner, Allan Gurganus, Doris Lessing, Robert M. Pirsig und Gore Vidal. Er wurde mit dem Literaturstipendium der Stadt München sowie mehrfach mit Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet. 2009 erhielt Rudolf Hermstein den "Münchner Übersetzerpreis".