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Der ehemalige SP-Regierungsrat Thomas Burgener bezeichnete die 64-jährige Esther Waeber-Kalbermatten laut einem Communiqué als erfahrene und dynamische Politikerin, die ihre Arbeit in der Walliser Regierung beharrlich und sachbezogen mache.
Als einzige Frau und einzige Linke im Staatsrat habe sie nicht immer eine leichte Position, sagte Burgener demnach. Sie funktioniere in der Walliser Regierung als das “soziale Gewissen”. Die SP müsse im Wallis alles daran setzen, ihren Sitz zu halten. Mit Esther Waeber-Kalbermatten sei dies wohl am besten möglich.
Mit dieser Bemerkung dürfte er auf die Ambitionen des Unterwalliser SP-Kollegen Stéphane Rossini angespielt haben. Der 52-jährige ehemalige Nationalratspräsident fasst ebenfalls eine Kandidatur für die Walliser Regierungswahlen im nächsten Jahr ins Auge.
Die Unterwalliser SP entscheidet in den nächsten Wochen, ob sie Rossini ins Rennen schicken will. Möglicherweise wird ein gemeinsamer Kongress der Unter- und der Oberwalliser SP über die definitive Kandidatur befinden müssen.
Waeber-Kalbermatten ist seit 2009 Staatsrätin. Sie steht dem Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur vor.
(SDA)