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Durch die Aufklärung mit ihren freigesinnten, weltoffenen Ideen begann in Solothurn eine kritische Einstellung gegen die Klöster. Der erhoffte Reichtum der Klöster könnte der Stadt die seit 1769 grossen Soziallasten erleichtern.
1773 verlangte eine Spezialkommission die Vermögensverhältnisse des Klosters genau zu prüfen und zwar innerhalb der Klausur. Zum ersten Mal seit rund 15o Jahren mussten die Schwestern acht Männer in die Klausur einlassen. Während die einen Herren der UK die Klosterbuchhaltung auf Jahre zurück genau überprüften, inspizierte die andere Gruppe allen Besitz des Klosters von der Kornkammer bis in den Weinkeller und von Kirche und Sakristei bis in den Kuhstall. Ergebnis dieser Inventur: „Wir nehmen euch nichts (= nicht mehr als bisher ) und geben euch nichts.“