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Das Mehrfamilienhaus mit 19 Kleinwohnungen ist nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Oerlikon entfernt und steht im Quartier mit Hallenstadion, Rennbahn und Theater.
Städtebaulich bildet das Volumen an der Siewerdtstrasse gemeinsam mit dem bestehenden Gebäude aus den 1970er-Jahren eine Einheit. Der neue Baukörper reagiert in seiner Funktion als Eckgebäude auf die Ordnung des Strassengefüges und des davorliegenden Freiraums.
Die Wohnungen sind auf einem klaren Raster aufgebaut und folglich in sichtbaren Strukturen ablesbar. Eine Wohneinheit besteht aus einem Tages- und einem Nachtraum, die sich an den Nord-Süd-Typus anlehnt. Die Erschliessung der Wohnungen erfolgt über eine westseitige Kaskadentreppe. Mit diesem vertikalen Erschliessungssystem entsteht vor den Wohnungen eine grosszügige und lichtdurchströmte Halle.
Die bandartige Fassade aus verputzten Brüstungsteilen und metallischen Fenster-Elementen spielt mit der Schichtung des Körpers und äussert sich in einer stringenten Gliederung. Die Balkone ragen über die Fassade hinaus und werden als erweiterter Wohnraum verstanden. Ihre Rhythmisierung betont die strenge Grundrissstruktur, während die Bänderung klar ablesbar bleibt.
Um eine spätere Erweiterung nach Westen zu ermöglichen, wurde das Wohngebäude mit dem Nachbarsgebäude verbunden und die Rückfassade als demontierbare, hinterlüftete Metallverkleidung ausgebildet.
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Schnitt
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