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Dröhmer,
Hermann, Kupferstecher in Mezzotinto und gemischter Manier, geb. 1820 zu Berlin, besuchte von 1837 an die Akademie und wurde Schüler der akademischen Kupferstecherschule unter Buchhorn, bildete sich dann 1847 in Paris und 1849 in London weiter und ließ sich 1851 in Berlin nieder. Die bedeutendsten seiner mit großer Routine und Eleganz durchgeführten Stiche sind: Esther vor Ahasverus, nach Schrader;
die Ehebrecherin vor Christus, nach Plockhorst;
Johannes als Kind an der Quelle mit dem Lamm, der Christuskopf auf dem Schweißtuch, Leda, Jupiter und Io, alle vier nach Correggio;
der Judaskuß, nach Gönne;
Karls I. Abschied von seinen Kindern vor der Hinrichtung, nach Schrader;
der Zug durch die Steppen, nach Joseph Brandt;
das letzte Kleinod der Witwe, nach L. v. Hagn;
die Lautenspielerin, nach Karl Becker;
die Essenszeit, nach Siegert;
Goethe am Hof des Markgrafen Friedrich von Baden, nach Pecht;
Mozart als Kind der Kaiserin vorgestellt, nach Ed. Ender, und andre nach Piotrowski, H. Werner, Riedel, Cretius, Kretzschmer, Amberg, Ludwig Burger und Magnus.
Auch sein jüngerer Brüder, Paul D., geb. zu Berlin, Schüler seines Bruders und 1852-58 Zögling der Akademie, arbeitet in Mezzotinto und brachte bis jetzt mehrere gelungene Stiche.