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Atlético Madrid hat für einen Skandal im spanischen Fussball gesorgt. Als der Gegner Málaga am Samstagabend in Madrid kurz vor der Halbzeitpause in Überzahl auf das Atlético-Tor zustürmte, flog aus Richtung der Ersatzbank der Madrilenen ein Ball aufs Spielfeld. Die Málaga-Spieler vergaben die Chance.
In den sozialen Medien wurde Trainer Diego Simeone die unfaire Aktion zugeschrieben, auf den TV-Bildern ist der Argentinier allerdings nicht eindeutig als Werfer zu identifizieren. Der Schiedsrichter verwies Simeone als Verantwortlichen aus dem Innenraum. Der Trainer sagte später: «Der Schiedsrichter hat richtig gehandelt und sich an die Vorschriften gehalten.»
Schuld sei laut Simeone ein Balljunge gewesen, allerdings spekulieren spanische Medien, Simeone hätte den Balljungen zur Unfairness angestiftet. Unabhängig davon drohen dem 45-Jährigen eine Geldstrafe sowie eine Sperre von drei Spielen. Im Kampf um die Meisterschaft könnte dies ein entscheidender Nachteil sein. (bam/luk/sid)
Wenn auch in den ersten vier Runden der Super League nicht schlecht gepfiffen wurde, stellt sich unvermeidbar die Frage: Wann kommt der Videobeweis in die Schweiz? Inzwischen ziehen ab dieser Saison auch Frankreich und Spanien nach.
Es ist gewiss nicht so, dass in den ersten vier Runden der neuen Super-League-Saison miserabel gepfiffen wurde. In einigen Fällen, (Penalty für GC gegen YB, Penalty für St.Gallen gegen Sion) aber, wäre man froh gewesen, hätte ein Videoassistent die Szenen noch einmal angeschaut.
Doch die videobeweisfreie Schweiz ist in nobler Gesellschaft. Die UEFA scheut sich weiter davor, in der Champions und Europa League auf die Karte Technik zu setzen, und auch die finanzstarke Premier League verzichtet noch …