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Es war eine unnötige Niederlage. Das 29:30, das Dimitri Chitnikow sechs Sekunden vor dem Ende erzielte, war der erste Rückstand der Schweizer seit dem 6:7 (12.). In der 55. Minute hatten sie noch 28:25 geführt, 47 Sekunden vor der Schlusssirene scheiterte Kreisläufer Lucas Meister am russischen Keeper Oleg Grams, der in den letzten fünf Minuten vier Schüsse abwehrte.
Dennoch können die Schweizer ein positives Fazit ziehen. Einen Tag nach dem 32:28-Sieg gegen EM-Teilnehmer Serbien zeigten sie erneut eine sehr solide Leistung. Bester Werfer der SHV-Auswahl war wie am Freitag Lukas von Deschwanden, der achtmal erfolgreich war. Der rechte Flügel Maximilian Gerbl traf fünfmal, mit seinem letzten Versuch in der 57. Minute scheiterte er jedoch. Es wäre das 29:26 gewesen. «Es fehlte uns der Killerinstinkt», sagte Gerbl.
So schön der siebente Sieg am Traditionsturnier in der Eulachhalle und der zweite im 16. Duell gegen Russland auch gewesen wäre, richtig ernst gilt es für die Schweizer am 3. Januar. Dann bestreiten sie in Estland das erste Spiel der WM-Qualifikation. Weiterer Gruppengegner ist Bosnien-Herzegowina. Nur der 1. Rang berechtigt zur Teilnahme am Playoff. (sda)