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Elefantenfuss
Profis nennen mich auch Beaucarnea recurvata. Meine Heimat sind die Trockenwälder in Mexiko.
Licht und Standort
Ich brauche viel Licht und kann auch an die pralle Sonne gestellt werden. Temperaturen zwischen 7 und 24 °C sind optimal für mich.
Wässern und Düngen
März bis September:
Überprüfe alle 14 Tage, ob der obere Teil der Erde
(ca. 1-2 cm) ganz trocken ist. Ist dies der Fall, kannst du mich giessen (etwa ¼ des Topfvolumens). In der Regel habe ich es lieber zu trocken als zu nass. Düngen kannst du mich 1 × im Frühjahr und 1 × im Sommer. Auch hier gilt: Lieber zu wenig als zu viel Dünger.
Oktober bis Februar:
In den kalten Monaten brauche ich noch weniger Wasser. Überprüfe einmal monatlich, ob der obere Teil der Erde (ca. 1-2 cm) trocken ist. Ist dies der Fall, kannst du mich giessen (etwa ¼ des Topfvolumens). Dünger
brauche ich während dieser Zeit keinen.
Sonstige Pflege
Ich bin kein Freund von Staub, daher kannst du meine Blätter gerne ab und zu abstauben. Im Sommer kannst du mich auch mal kurz abduschen oder in den Regen stellen.
Sorge zudem dafür, dass die Blätter frei herunterhängen können. Denn wenn sie Kontakt zur Wand, einem Schrank oder einem Vorhang haben, können sie braun werden. Das geschieht übrigens auch bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit.
Herkunft des Elefantenfusses
Obwohl der Elefantenfuss oft für eine Palme gehalten wird (auch wegen dem englischen Übernamen: Ponytail-Palm), stammt die Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse. Sie ist im Süden der Vereinigten Staaten, in Mexiko und in Südamerika heimisch. In der Natur wächst die Pflanze bis zu einer stattlichen Grösse von gut acht Metern Höhe und einem Meter Durchmesser heran: In Mexiko stehen Elefantenfuss-Pflanzen, die bereits über 350 Jahre alt sind. Die Exemplare, die als Zimmerpflanzen gehalten werden, sind weniger gross, können sich aber dennoch zu Zimmerbäumen entwickeln.
Krankheiten und Schädlinge des Elefantenfusses
Normalerweise wird die Elefantenfusspflanze von den typischen Zimmerpflanzen-Krankheiten verschont. Wenn es bestimmte Probleme gibt, sind diese meist auf mangelnde Pflege zurückzuführen.
Braune Blattspitzen
Zeichen für einen zu nassen Untergrund: In frische Erde umtopfen oder über eine längere Zeit nicht mehr giessen.
Braunes Laub
Könnte ein Zeichen für zu niedrige Temperaturen sein. Der Elefantenfuss fühlt sich bei 20 bis 25 °C am wohlsten. Wenn sich die Blätter im unteren Teil der Krone braun verfärben und abfallen, ist dies ein natürlicher Vorgang. Parallel dazu treiben neue Blätter an der Spitze der Krone aus.
Ein runzliger Stamm
Resultiert aus Wassermangel: Tauche den Topf mit dem getrockneten Substrat in Wasser.
Wollläuse
Probleme mit Schädlingsbefall treten in der Regel dann auf, wenn im Winter die trockene Luft der Heizung einwirkt. Kleine, weiße Wattebällchen signalisieren den Befall von mehligen Wanzen. Geschützt durch einen flauschigen Wachspanzer saugen die Wanzen den Pflanzensaft aus dem Laub heraus. Die Folgen sind ein deformierter Stamm und verformte Blätter. Wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, stirbt die Blattkrone auf Dauer ab.
So beseitigst du die Läuse:
– Stelle den befallenen Baum in einem hellen und kühlen Raum unter Quarantäne.
– Wische die mehligen Wanzen mit einem alkoholgetränkten Tuch von den Blättern.
– Besprühe die Pflanze mit einer Mischung aus einem Liter Wasser, einem Esslöffel Paraffinöl sowie ein bis zwei Tropfen Flüssigseife als Emulgator.
– Stecke den Elefantenfuß für 4 bis 5 Tage in eine luftdichte Plastiktüte
In der frühen Phase des Schädlingsbefalls kannst du die Krone einfach mit einem starken Wasserstrahl abspritzen.
Vorbeugend gegen den Schädlingsbefall hilft das regelmässige Besprühen der Blätter mit lauwarmem, kalkfreiem Wasser.
Elefantenfuss vermehren
Die Vermehrung der Elefantenfuss-Pflanze ist ziemlich schwierig, weil sie typischerweise durch die Ableger erfolgt, die sie periodisch produziert. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Ableger von der Mutterpflanze abhängen und ihre eigenen Wurzeln nur sehr langsam bilden. Das bedeutet, wenn du einen Ableger zu früh trennst, dann ist dieser auf deine Hilfe angewiesen. Das ist keine einfache Aufgabe.
Keiner aus dem feey-Team hat bis jetzt einen Elefantenfuss vermehrt, falls du es also versuchst, bitte dokumentiere den Prozess unbedingt und teile ihn mit uns :-)