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Ein Erfahrungsbericht einer Mutter eines 10-jährigen Jungen mit dem Elterncoaching Marte Meo, einer videobasierten entwicklungsfördernden Kommunikationsmethode.
Aus welchem Grund haben Sie das Elterncoaching beansprucht?
Mein Sohn war damals in der 4. Klasse einer Primarschule. Bei den Hausaufgaben meines Sohnes hatte ich zunehmend das Gefühl, dass ich mehr Energie investiere als er. Ich war schnell gestresst und wurde leicht wütend. Zudem war er nicht in der Lage, seine Probleme während der Hausaufgaben zu verbalisieren. Er sass dann teilweise 15-20 Minuten vor seinen Aufgaben, ohne etwas gemacht zu haben, und starrte nur aus dem Fenster.
Wenn man Probleme im Allgemeinen genauer betrachtet, entdeckt man häufig, dass dazu immer mehr Menschen gehören. Insofern war es für mich fast logisch, dass ich bei den sogenannten «Hausaufgaben- und Lernproblemen» meines Sohnes auch als Elternteil gecoacht werden muss. Alteingesessene Handlungsmuster, die man womöglich schon seit der eigenen Kindheit mit sich trägt, lassen sich nicht einfach im Alleingang ändern. Dazu braucht es einen guten Coach.
Was haben wir/Sie während des Elterncoachings gemacht?
Ich habe vor jedem Elterncoaching den Auftrag bekommen, Szenen und Aktivitäten während der Hausaufgaben meines Sohnes und mir zu filmen. Diese wurden durch Frau Berweger analysiert, sodass wir während des Coachings Schlüsselelemente in den Interaktionen intensiv beobachten und besprechen konnten. Dabei haben wir versucht, Blicke, Bewegungen, verbale und nonverbale Zeichen meines Sohnes sowie meine eigenen Reaktionen und Wirkungen auf ihn zu analysieren.
Wie wurde vorgegangen?
Ich konnten während des Coachings die analysierten Filmsequenzen sehr genau beobachten. Durch die begleitete Analyse von Frau Berweger wurde ich während des Coachings darauf sensibilisiert, in welchen Momenten mein Sohn für meine Inputs oder Unterstützung offen ist und in welchen Momenten ich ihn wieder «abholen» muss, da er gedanklich wieder abgestreift ist oder sich gegenüber den Hausaufgaben «verschlossen» hat.
Welchen Effekt haben Sie in Ihrem Erziehungsalltag wahrgenommen?
Der Haupteffekt in unserem Erziehungsalltag war die entspanntere und fröhlichere Atmosphäre im Gegensatz zu den vorherigen verspannten und gestressten täglichen Hausaufgabensessions. Dies konnten wir bereits an den späteren Filmsequenzen erkennen. Dadurch waren die Hausaufgabenzeiten für uns beide wesentlich angenehmer und konfliktfreier.
Was haben Sie gelernt?
Ich habe gelernt, meinen Sohn besser zu beobachten und ihn nicht sofort mit den üblichen, aus der eigenen Kindheit erlernten Reaktionen zu torpedieren, wenn die Hausaufgaben mal nicht so zügig gingen, wie man das eben erwartet. Durch meine Beobachtungen konnte ich seine Gefühle besser erkennen, benennen und spiegeln. Dadurch hat er gelernt, sich und seine Gefühle besser zu registrieren und zu regulieren. Dadurch finden wir im Alltag auch die Momente besser, in denen er z.B. für Hausaufgaben offener ist.
Die entwicklungsfördernde Kommunikationsmethode Marte Meo nutzt den Familienalltag als Lernfeld für Entwicklung und ermöglicht den Eltern eine angepasste Unterstützung.
Die Methode lässt sich für verschiedenste Fragestellungen nutzen, z.B.:
• Kinder, die es schwer haben, Freunde zu finden
• Kinder dabei zu unterstützen, selbstständig zu werden
• Kinder, die sehr heftige Gefühle in ihrer Gefühlsregulation haben
• angepasste Unterstützung bei Selbstorganisatin und Selbststeuerung
• Lenken der Aufmerksamkeit und Fokus bei schnell abgelenkten Kindern
• Verweigerung in der Schule, hilfreiche Unterstützung zu Hause
Ich freue mich über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail. Sehr gerne bespreche ich mit Ihnen das passende Vorgehen.
Tel.: 079 691 68 81
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Weitere Informationen unter www.artcoaching-berweger.ch