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Mit pflanzlicher Kost lässt sich das Risiko für Diabetes Typ 2 unter Umständen halbieren.
Zu beweisen, dass eine bestimmte Form der Ernährung positive Wirkungen auf die Gesundheit hat, ist schwierig. Eine Auswertung aus dem Jahr 2019 kommt dem aber immerhin nahe.
Die Forscher suchten systematisch nach Studien, bei denen die Teilnehmer zu Beginn nach ihrer Ernährung gefragt und dann bis zu 28 Jahre lang nachbeobachtet wurden. Sie fanden neun solche Studien mit insgesamt über 300’000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
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Diejenigen, die sich vegetarisch ernährten, hatten ein rund 20 Prozent tieferes Risiko, im Lauf der Zeit an Diabetes Typ 2 zu erkranken, verglichen mit Mischköstlern. Sogar um 30 Prozent tiefer war dieses Risiko bei den Personen, die auf gesunde vegetarische Ernährung achteten (Gemüse, Früchte, Salate, Vollkorn und Nüsse).
Auch die «Dosis» spielte eine Rolle: Je grösser der Anteil an pflanzlicher Kost war, umso geringer war auch die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. (Lesen Sie unten weiter …)
Typ 2 Diabetes wird durch Übergewicht stark begünstigt. Da Vegetarier im Durchschnitt schlanker sind, wirkt sich das auch aufs Diabetes-Risiko aus.
Personen, die sich vegetarisch ernährten und zudem schlank waren, hatten sogar ein rund 50 Prozent tieferes Risiko für Diabetes. Neben dem niedrigeren Körpergewicht gibt es aber weitere Gründe, weshalb pflanzliche Kost einem Diabetes entgegenwirken kann.
Pflanzliche Kost bewirkt unter anderem, dass die Muskeln besser auf das blutzuckersenkende Hormon Insulin ansprechen, sie bremst Entzündungsvorgänge im Körper und kann den Blutdruck senken. All dies kann einen Diabetes-vorbeugenden Effekt haben. Quelle: «Jama Internal Medicine»