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Im Frühling 2020, einen Monat vor dem Lockdown, hatte der HC Ajoie das Finalspiel gegen den HC Davos mit 7:3 für sich entschieden. Das Spiel fand vor einer ausverkauften Kulisse in der Vaudoise Arena in Lausanne statt und die Atmosphäre war entsprechend elektrisierend. Im heutigen Finalspiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, welches vor leeren Rängen im Hallenstadion stattfand, war dies natürlich anders.
Das erste Drittel war bis zum ersten Powerplay der Partie eher ereignisarm. Jenes erste Powerplay nutze Jesper Olofsson und brachte den SC Bern mit 1:0 in Führung. Nur gerade zwei Minuten später gelang Denis Hollenstein allerdings bereits der Ausgelich für die ZSC Lions.
Das zweite Drittel begann mit leichten Vorteilen für die ZSC Lions. Dennoch gelang auch im zweiten Abschnitt dem SCB das erste Tor: Vincent Praplan brachte sein Team erneut in Führung. Auch diesmal dauerte es keine zwei Minuten, bis das nächste Tor fiel. Diesmal allerdings war es der SCB, der seine Führung ausbauen konnte: André Heim traf kurz nach Ablauf einer Zürcher Strafe zum 3:1.
Die ZSC Lions erspielten sich in der Folge mehrere Chancen, welche sie allerdings nicht nutzen konnten. Es kam gar noch schlimmer für die Lions, weil dem SCB kurz vor Ende des zweiten Abschnitts das 4:1 gelang. Dem ZSC gelang im letzten Drittel keine Wende mehr und der SC Bern gewann das Spiel schlussendlich mit 5:2.