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Warum müssen Menschen mit Arthritis aktiv sein und warum sind sie es nicht? Yoga bei schmerzhaften Erkrankungen?
Die Frage, warum Menschen mit Arthritis weniger aktiv sind, ist einfach zu beantworten. Bei Arthritis handelt es sich um eine chronische und schmerzhafte Erkrankung. Die Schmerzen werden vermieden und eine Möglichkeit ist es, das schmerzende Gelenk nicht zu bewegen.
Wie häufig tritt Arthritis auf?
Jeder fünfte Erwachsene soll von Arthritis betroffen sein. Die Krankheit verursacht Empfindlichkeit, Schmerzen und Steifigkeit.
Eine neue Studie zeigt allerdings, dass es Hoffnung für Betroffene gibt, ihre Gesundheit zu verbessern in Bezug auf die Schmerzen, mehr Energie und die dazugehörende Stimmung.
Was ist die Botschaft der Johns Hopkins Studie?
Das Ergebnis der Botschaft ist, dass Menschen, die an Arthritis leiden, körperlich aktiv sein müssen.
Dr. Susan J. Bartlett, leitender Arzt der Studie sieht Yoga als eine sichere und praktikable Bewegungsform mit physischen und mentalen Vorteilen.
Was ist das Studienergebnis?
Für die Studie praktizierten Arthritis-Betroffene acht Wochen Yoga und hatten bereits eine 20-prozentige Verbesserung nicht nur in Bezug auf ihre körperliche Gesundheit. Sie fühlten sich energiegeladener und hatten eine bessere Stimmung.
Die Probanden der Studie litten unter den häufigsten Formen der Arthritis: unter rheumatoider Arthritis und unter Kniearthrose. Die Erkrankung kann langfristige Gelenkschäden und Funktionsverlust verursachen.
Untersucht sollte werden, wie Menschen mit Arthritis auf Yoga reagieren. An der Untersuchung nahmen 75 Erwachsene teil. Die Teilnehmer hatten während der Zeit zwei 60-minütige Yogastunden und eine Hausübung pro Woche.
Bereits nach acht Wochen spürbare Erfolge
Nach acht Worten wurden mit der Vergleichsgruppe die Unterschiede betrachtet. Die Yoga praktizierende Gruppe berichtete von einer 20-prozentigen Verbesserung in Bezug auf ihre Schmerzen, das Energieniveau, die körperlichen Funktionen incl. der Fähigkeit, körperliche Aufgaben zu erfüllen und in Bezug auf die eigene Stimmung. Auch die Gehgeschwindigkeit verbesserte sich leicht. Geringere Unterschiede gab es beim Gleichgewicht und der Oberkörperkraft.
Mehr Lebensqualität durch Yoga
Obgleich die Teilnehmer nur neugierig waren, inwiefern sich Yoga auf ihre Arthritis auswirkte, gaben sie an, dass sich ihr Leben in Bezug auf eine viel positivere Sicht im Laufe der verändert hatte. Vor allem die Erkenntnis, die eigene Krankheit, bzw. die eigene Gesundheit beeinflussen zu können, gab Hoffnung. Die Studienleiterin gab an, dass eine Probandin sogar zur Marathonläuferin wurde.