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«Es zieht mich zurück zu den Wurzeln, zurück zum Werkzeug, mit dem ich so viel Zeit verbringen durfte, zurück zu den Ski, zurück in den Schneesport», schreibt der ehemalige Skirennfahrer Bruno Kernen auf seiner Website.
Begeisterung für Skisport ins Unternehmen tragen
Damit meint er seinen neuen Posten als Geschäftsführer von «Anavon Ski», einer Skimanufaktur in Disentis. Wie Anavon schreibt, wird Kernen seine Begeisterung für den Skisport in den Aufbau der Skimanufaktur und die Weiterentwicklung der Produkte stecken.
Kernen übernehme für René Zähnler, welcher die Skimanufaktur in den vergangenen Jahren geprägt habe. Dieser verlasse das Unternehmen aus persönlichen Gründen. Seit 2018 produziert die Firma Ski, die alle in der Schweiz hergestellt werden.
Karriere 2007 beendet
Die Skibauer haben laufend in die Weiterentwicklung der Produkte und in den Ausbau des Vertriebs investiert. So sicherte sich die Manufaktur 2022 die weltweite Lizenz der Marke Bogner, für die sie heute ebenfalls Ski produziert.
Bruno Kernen war Abfahrtsweltmeister 1997, im selben Jahr Vizeweltmeister in der Kombination und er gewann das Lauberhornrennen 2003. Der Berner Oberländer gewann weitere Medaillen an den Olympischen Winterspielen 2006 für die Abfahrt in Turin, an den Weltmeisterschaften 2003 Bronze bei der Abfahrt St. Moritz und 2007 Bronze im Super-G. Die Skilegende beendete seine Karriere 2007 aufgrund Knieverletzungen am Weltcup-Finale in der Lenzerheide.
(red.)