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Mit Tränen in den Augen bestieg der 31-jährige Livio Wenger am vergangenen Samstag das Podest an der Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf, die im kanadischen Calgary stattfand. Im Massenstart – der Paradedisziplin Wengers, in der er in den letzten Wochen etliche Erfolge erzielen konnte – erkämpfte sich der Schenkoner den 3. Platz und durfte als erster Schweizer überhaupt Bronze an einer WM dieser Disziplin entgegennehmen. Und dies, obwohl die Fahrt auf dem Eis für Wenger alles andere als glatt lief: Nach rund 3 Minuten und 20 Sekunden stürzt er nach einem Zusammenprall mit einem Kontrahenden. Dieser half ihm jedoch sofort auf die Beine und Livio Wenger konnte das Rennen fortsetzen. «Zum Glück habe ich einen kühlen Kopf bewahren können», sagt der 31-Jährige gegenüber SRF.
Die für die Schweiz historische Bronzemedaille ist für Wenger auch ein Motivationsschub im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2026, die in rund zwei Jahren in Norditalien stattfinden sollen. Bis dahin möchte er weiterhin an seiner sportlichen Verfassung und dem Erreichen seiner Ziele arbeiten, wie der Schenkoner gegenüber SRF erzählt. Vorerst wird nun aber die Podestplatzierung an der WM in Calgary gefeiert: «Diese Medaille ist sicherlich ein Highlight meiner bisherigen Karriere.»
Die Goldmedaille im Massenstart der Männer an der Eisschnelllauf-WM in Calgary ging an den Belgier Bart Swings, Silber sicherte sich der Kanadier Antoine Gelinas-Beaulieu.
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