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Der Flammberg ist ein Zweihänder-Langschwert, welches sich durch seine geflammte Klinge auszeichnet. Das ursprünglich aus der Schweiz stammende Schwert wird auch Flamberg, Flamberge, Flammberge oder Flammenschwert genannt.
Es dürfte seinen Namen von seiner flammenförmigen Klinge haben. Darauf deutet die Version mit Doppel-M hin, welche Bezug auf die Worte «Flamme» respektive «geflammt» nimmt.
Einige Waffenkundler vertreten jedoch die Ansicht, dass sich der Name auf ein Schwert des französischen Ritters Renaud de Montauban bezieht, welches wohl «Flamberge» hiess. Ich persönlich bin ein Anhänger der Version mit Doppel-M, da mir die Erklärung des Namens mit Bezug zu einer Flamme im Hinblick auf die Form der Klinge plausibel erscheint.
Der Flammberg wurde als Gassenhauer verwendet um Gassen in feindliche Pikenierformationen zu schlagen. Mit diesem Schwert wurden auch feindliche Soldaten, die zwischen Pikenierreihen vordrangen abgewehrt.
Es handelt sich um eine Waffe, die von sogenannten Doppelsöldnern bzw. Schwertspielern verwendet wurde. Doppelsöldner waren gutbezahlte Spezialisten, denen ein doppelter Sold gezahlt wurde. Die Aufgabe von Doppelsöldnern war gefährlich, was sich in ihrer oft kurzen Lebensdauer widerspiegelte.