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Michelle Tolentino wurde in einem Slum in Manila geboren und wuchs dort umgeben von Drogenhandel und Prostitution auf. Mit sechs Jahren wurde sie in das Patenschaftsprogramm von Compassion aufgenommen. Michelle erzählt uns hier von drei bedeutenden Momenten, die ihr Leben verändert haben.
1. Während meiner Kindheit hatten meine Eltern keine feste Arbeitsstelle und sie kämpften jeden Tag um für meine beiden Brüder und mich zu sorgen. Ich konnte damals nicht glauben, dass Gott gut ist, denn wir lebten wirklich in extremer Armut und ich hatte eine zerbrochene Beziehung mit meinem Vater, der drogenabhängig und fast immer abwesend war. Als ich sechs Jahre alt war, hat mich meine Tante in eine Kirche in der Nachbarschaft mitgenommen. Dort wurde ich in das Patenschaftsprogramm von Compassion aufgenommen und gefördert. Ich konnte zur Schule gehen und habe sogar an der Universität Santo Tomas studiert und mit einem Diplom in Kommunikation abgeschlossen. Meine Paten waren eine Familie. Sie haben für mich gebetet, an mich geglaubt und Zeit für mich investiert. Sie behandelten mich wie ihre eigene Tochter und haben mich ermutigt. Im Laufe der Jahre und durch die vielen Briefe, ist mein Herz voll Hoffnung gewachsen.
2. In einem Lager vom Kinderzentrum habe ich mich entschieden, mein Leben Jesus Christus zu geben. Ich habe die Kraft des Gebetes entdeckt und verstanden, dass das Wort Gottes die Wahrheit ist. Ich bin so dankbar, dass mir als Patenkind zu dieser Zeit der Samen des Evangeliums ins Herz gepflanzt wurde.
3. Im Jahr 2011 gründete ich eine gemeinnützige Organisation, Made in Hope, die Bildung und Arbeitsmöglichkeiten für Frauen bietet, die durch moderne Sklaverei ausgebeutet wurden. Ich möchte eine gute Botschafterin für Frauen und Kinder sein, die Opfer von Prostitution und Menschenhandel sind.