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Hindernisparcours mit Beinprothesen
LEG
Über die Disziplin
Passive Prothesen dienen vorwiegend kosmetischen Zwecken und verfügen über wenige funktionelle Eigenschaften. Hingegen könne sogenannte aktive Beinprothesen dank innovativer Technologien präzise gesteuert werden. So können Menschen nach einer Beinamputation mithilfe motorisierter Beinprothesen zum Beispiel körpersymmetrisch und mit geringer Anstrengung Treppen steigen und steilere Berge hochgehen. Bei diesem Parcours können Piloten mit einer ein- oder beidseitigen Beinprothese teilnehmen. Die Prothese muss das Kniegelenk ersetzen, es kann sich dabei sowohl um eine aktive als auch eine passive Beinprothese handeln.
LEG Resultate
Team
Rennen 1
Rennen 2
Rennen 3
= Höchste Punktzahl
= Beste Hinderniszeit
= Hindernis bestanden
= Did not finish
Weitere Informationen finden Sie in den detaillierten CYBATHLON 2020 Global Edition Rennen und Regeln
Über den Wettkampf
Der CYBATHLON will die teilnehmenden Teams ermutigen, innovative Lösungen für alltägliche Herausforderungen von Beinprothesenträger zu erarbeiten. Daher verlangen die Wettkampfaufgaben nach Fähigkeiten wie dem Aufstehen von einem Sofa oder dem Überwinden von Treppen. Bei der Navigation über unebenes Terrain sind präzise Schritte und Balance gefragt. An der CYBATHLON 2020 Global Edition müssen die Pilotinnen und Piloten sechs verschiedene Aufgaben lösen. Die Pilotin, der Pilot, die die meisten Aufgaben in der kürzesten Zeit korrekt ausführt, gewinnt das Rennen. Es dürfen Aufgaben ausgelassen werden, späteres Nachholen ist aber nicht erlaubt.
Einschlusskriterien für Pilotinnen und Piloten
Am Rennen teilnehmen dürfen Pilotinnen und Piloten mit einer Amputation oberhalb des Kniegelenks (inklusive Amputation am Knie), die eine aktive oder passive Prothese beliebiger Art benutzen.
Neue Herausforderungen für 2020
Die Wettkampfdisziplinen wurden seit 2016 weiterentwickelt, mit dem Ziel, die Aufgaben noch besser der Realität anzupassen. Aus diesem Grund müssen sich die Pilotinnen und Piloten neu auf eine Nebenaktivität wie das Balancieren oder Tragen von Gegenständen wie Eimern oder Kartons konzentrieren. Damit wird unter anderem gezeigt, dass die Beinprothese den Pilotinnen und Piloten eine möglichst natürliche und körpersymmetrische Gehweise erlaubt.