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Inzwischen schätzten mit 35% mehr Analysten die aktuelle Wirtschaftslage in der Schweiz als "gut" ein als im Vormonat mit 30%, was den höchsten Wert seit dem Frankenschock im Januar 2015 darstellt. Die restlichen 65% schätzen die Lage als "normal" ein.
Deutlich verbessert hat sich auch die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation in der Eurozone. Mittlerweile schätzen 54% der Befragten die Lage positiv ein, im Vormonat waren es erst 35%. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Finanzkrise im Januar 2008. 39% der befragten Analysten erwarten zudem eine weitere Verbesserung der Konjunktur in der Eurozone, was einem Anstieg zum Vormonat von 8 Prozentpunkten entspricht.
Die wirtschaftliche Lage in den USA wird von 58% der Analysten als "gut" bezeichnet, wobei 62% der Befragten keine Veränderungen erwarten.
Gestiegen sind auch die Inflationserwartungen. Mittlerweile geht eine Mehrheit von 52% von einer höheren Inflation in der Schweiz in sechs Monaten aus. Die Erwartungen für eine steigende Teuerungsrate in der Eurozone und den USA sind noch etwas höher.
Für das Verhältnis zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro sind die Erwartungen in etwa ausgeglichen. 31% rechnen mit einem stärkeren Franken zum Euro und 27% mit einem schwächeren. Knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer geht von einer Abschwächung des Frankens gegenüber dem US-Dollar aus.
Weiter erwarten die Analysten langfristig höhere Zinsen, zeigen sich insgesamt positiv für Aktien und sind vorsichtig beim Gold.
cf/cp
(AWP)