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Für Verena Rohrer endet der Halfpipe-Wettbewerb in der Qualifikation. Als 14. reicht es der Schwyzerin nicht für den Final. Dominiert hat die Qualifikation erwartungsgemäss die Amerikanerin Chloe Kim.
Im letzten Sommer lag Rohrer nach einem Trainingsunfall in Les Deux Alpes erst in der Pipe, wenige Tage später zur Behandlung des verletzten Kreuzbandes und des Meniskus auf einem OP-Tisch. Niemand, auch sie selber nicht, rechnete mit dem Wettkampf-Comeback im Januar in Laax. Erst recht rechnete niemand nach nur vier Trainingstagen auf Schnee mit der zweiten Olympia-Teilnahme.
Dass Rohrer in der Halfpipe-Qualifikation hängenblieb, war deshalb weder für sie noch für ihr Umfeld eine gewaltige Überraschung. Dennoch wusste die 21-jährigen Schwyzerin nicht recht, ob sie sich über die klare Steigerung im zweiten Durchgang - im ersten war sie nach dem zweiten Sprung zu Fall gekommen - freuen oder über das Verpassen der Top 12 ärgern sollte. "Einerseits bin ich überglücklich, dass ich einen Run ins Ziel brachte", so Rohrer. "Ich werfe mir aber vor, zu unsauber gefahren zu sein."
Das Trainerteam attestiert Rohrer generell eine sehr gute Höhe in den Sprüngen. "Diese fehlte aber in Kombination mit der sauberen Ausführung der Tricks", sagte Chefcoach Pepe Regazzi. "Also genau das, was die Judges in der Qualifikation sehen wollen." Rohrer bemängelte ihrerseits zudem die verpassten Griffe ans Brett. "Wenn der Lauf schön und sauber gewesen wäre, hätte das wohl für den Final gereicht", glaubt sie.
Kim weit voraus
Eine flog in der Qualifikation wie erwartet in einer eigenen Liga. Das 17-jährige Wunderkind Chloe Kim (17) steigerte sich im zweiten Lauf von 91,5 auf 95,5 Punkte, die nächstbesten Athletinnen folgten mit fast acht Zählern und mehr Rückstand. Alles andere als Olympia-Gold der Amerikanerin mit koreanischen Wurzeln wäre eine grosse Überraschung.