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Der USD/JPY handelte seit Monatsbeginn in einer sehr engen Handelsspanne, da die Händler zögerten, vor den Sitzungen der Fed und BoJ am Mittwoch mehr Risiko einzugehen. Die Händler wissen nicht wirklich, was sie von Governor Kuroda zu erwarten haben, da die letzte Erhöhung bei den Anreizen weder die Inflationserwartungen nicht dämpfen noch den japanischen Yen schwächen konnte.…
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Sieht man sich jedoch das einwöchige 25-Delta-Risk-Reversal für den USD/JPY an (d.h. den Unterschied der implizierten Volatilität zwischen Calls und Puts), so sieht man, dass der Markt darauf setzt, dass die BoJ wieder enttäuschen wird, da das Maß von -0,20% in der letzten Woche auf 0,60% angestiegen ist. Nachdem der USD/JPY in Tokio 102,06 erreicht hat, fiel er auf 101,75. Die nächste Unterstützung liegt bei 101,21, während nach oben bei 104,32 ein Widerstand zu finden ist.
Auch der EUR/USD zeigte sich leicht unverändert, da er in einer engen Spanne zwischen 1,1169 und 1,1180 handelte. Das Risiko weist eine Tendenz nach oben auf, vor allem jetzt, wo sich die Europäische Zentralbank entschieden hat, ihren Leitzins unverändert zu lassen und ihr quantitatives Lockerungsprogramm nicht über März 2017 hinaus ausgeweitet hat. Die Einheitswährung handelt aktuell leicht über ihrem gleitenden 50-Tagesdurchschnitt (1,1166) und 200-Tagesdurchschnitt (1,1148). Ein Durchbruch durch diese Werte würde definitiv den Weg in Richtung 1,05 freimachen, ein auslösendes Ereignis wäre aber erforderlich.
Die Edelmetalle notierten in Asien etwas besser. Das gelbe Metall stieg um 0,25% auf $ 1,316.40 pro Unze, und Silber hielt sich über 19,20 $ und legte um 0,30% zu. Palladium stieg um 0,25% auf 687,25 und Platin stieg um 0,57% auf 1,026.80. Die überwiegend risikoaverse Stimmung sollte verhindern, dass es bei den Edelmetallen zu einem größeren Abverkauf kommt. Allerdings kann die Situation schnell kippen, denn mehrere Zentralbanken (Fed, BoJ und RBNZ) werden morgen ihre geldpolitischen Entscheidungen veröffentlichen.
Aufgrund der Unsicherheit vor den morgigen Zentralbanktreffen war die Stimmung unter den Anlegern gedämpft, weshalb viele Aktienmärkte negativ notierten. In Asien war der Nikkei um 0,16% schwächer, und der breiter gefasste Topix-Index konnte um 0,42% zulegen. In der Volksrepublik China notierten beide Indizes schwächer, sowohl der Shanghai als auch der Shenzhen Composite waren im roten Bereich und verloren jeweils 0,25% bzw. 0,24%. In Hongkong gab der Hang Seng um 0,14% nach, während der Taiex in Taiwan um 0,10% leicht verlor. In Europa sind die Aktien-Futures im negativen Bereich, da die negativen Vorgaben aus Asien belasten. Eine niedrigere Eröffnung wird erwartet.
Quelle: AdvisorWorld.ch