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Eine Anwohnerin hatte am Samstag kurz vor 16 Uhr die Kantonspolizei Graubünden alarmiert und gemeldet, dass in Landquart flüchtende Hirsche in den Kanal des Mühlbachs gesprungen seien. Die Tiere wurden mitgerissen und in ein Gebäude getrieben, in dem sich ein Schmutzrechnen befindet.
Wie die Polizei am Montag weiter berichtete, leitete der Pikettdienst des Kraftwerkbetriebes das Wasser im Kanal um. Drei Tieren gelang es, sich in den Bedienungsraum des Gebäudes im ersten Stock zu retten, wo sie aber eingeschlossen waren.
Wildhut und Polizei richteten den verängstigten Hirschen einen Fluchtweg ein, über den sie das Gebäude in der Nacht verliessen. Einem der beiden Hirsche, die sich nicht in den ersten Stock retten konnten, gelang die Flucht über den entwässerten Kanal. Der zweite Hirsch konnte nur noch tot geborgen werden.
Weshalb die Tiere in den Kanal fielen, ist unbekannt. Laut der Wildhut ist davon auszugehen, dass die Hirsche entweder durch Hunde oder Spaziergänger aufgescheucht worden waren.
(SDA)