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Botulinumtoxin A zur Behandlung von vermehrtem Schwitzen
Das Schwitzen, die Absonderung des Körpers von Flüssigkeit über seine unzähligen Schweißdrüsen, ist ein wichtiger Prozess zur Regulierung der Körpertemperatur. Dabei wird überschüssige Wärme aus dem Körperinnern über die Haut nach außen geleitet, und es tritt ein angenehmer Kühlungseffekt ein. Doch wir schwitzen nicht nur bei körperlicher Betätigung. Angst kann uns den Schweiß auf die Stirn treiben; vor einem Bewerbungsgespräch werden unsere Hände feucht; obwohl wir am Schreibtisch arbeiten, ist das Hemd durchgeschwitzt, weil der Stress so hoch ist.
Schwitzt der Körper, auch wenn keiner dieser Faktoren wirksam ist, spricht die Medizin von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose). Spätestens wenn die herkömmlichen Hygieneartikel (Deodorant) und Medikamente (z.B. Salbeiextrakte) nicht mehr ausreichen, der Betroffene Gesellschaft meidet und durch das Schwitzen in seinem Alltag eingeschränkt ist, sollte der Gang zum Arzt erfolgen.
Für eine dauerhafte Behandlung können die Schweißdrüsen in einem kleinen Eingriff in einer Lokalanästhesie abgesaugt werden. Alternativ kann auch Botulinumtoxin angewendet werden, um eine höhere Lebensqualität zu erreichen.
Wie wird es gemacht?
Zwei Arten der Therapie haben sich gegen das übermäßige Schwitzen bewährt:
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