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Vernetzungsprojekte sollen Qualität und Vernetzung der ökologischen Ausgleichsflächen (öAF) verbessern. Wir untersuchten die Auswirkungen eines solchen Projektes in der Wauwiler Ebene (LU) auf die Verbreitung der Feldgrille (Gryllus campestris) und der Grossen Goldschrecke (Chrysochraon dispar). Die Vorkommen beider Arten sowie acht Habitatvariablen wurden kartiert. Es zeigte sich, dass für beide Arten die Vernetzung der öAF wichtig war, besonders zu einer bereits von der Art besiedelten öAF. Feldgrillen bevorzugten wenig intensive und extensive Wiesen oder Flächen mit niedriger Vegetation und mieden feuchte Standorte mit dichtem, hohem Bewuchs. Zudem nahm die Wahrscheinlichkeit, Feldgrillen anzutreffen, mit der Flächengrösse zu. Für die Grosse Goldschrecke war wichtig, dass ein Teil der Vegetation über den Winter stehen gelassen wurde. Wir zeigen, dass wenig mobile Arten wie die Feldgrille und die Grosse Goldschrecke mit Vernetzungsprojekten gefördert werden können. Dabei sind je nach Art unterschiedliche Faktoren zu beachten.
Agroscope hat ein Punktesystem für den Pflanzenschutz im Gemüsebau entwickelt. Damit können Anreize geschaffen werden, den Einsatz und die Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und vorbeugende und nicht-chemische Massnahmen zu fördern.
Viele Konsumgüter enthalten (Aktiv-)Kohle. Diese kann mit Schadstoffen wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet sein. Agroscope zeigte, dass heute angewandte analytische Methoden und die gesetzlichen Grundlagen lückenhaft sind.
In trockenen Sommern können bis zu 25 % der gesamtschweizerischen Raufutterproduktion verloren gehen. Denn die Grünlanderträge sind stark mit der Sommertrockenheit korreliert. Dies zeigt eine neue Analyse von Agroscope und dem Schweizer Bauernverband.