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Die USA ziehen Konsequenzen aus der NSA-Affäre: Künftig will der Geheimdienst mehr Informationen preisgeben. Geplant sei eine jährliche Veröffentlichung, kündigte der Nationale Geheimdienstdirektor, James Clapper an.
Darin soll unter anderem aufgeführt werden, wie häufig Telekomfirmen per Gerichtsbeschluss dazu gezwungen würden, Nutzerdaten weiterzugeben. Zudem wolle man die Zahl der Betroffenen bekanntgeben.
Mehr als 100'000 Angestellte im Spionageapparat
Ebenfalls durch Snowden wurden jetzt die Budgets der Geheimdienste bekannt. Demnach liegen die Ausgaben für die 16 Spionagebehörden pro Jahr bei 52,6 Milliarden Dollar (48,7 Milliarden Franken), berichtet die «Washington Post». Sie beruft sich auf ein Papier des Ex-Geheimdienstmitarbeiters.
Er stellt den Auslandsgeheimdienst CIA als mit Abstand grösste Einrichtung dar. Für ihre Operationen werden rund 14,7 Milliarden Dollar (13,6 Milliarden Franken) veranschlagt. Die NSA hat laut dem Bericht ein Budget von 10,3 Milliarden (9,5 Milliarden Franken).