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Forschungzentren mit Protonentherapie-Einrichtungen für die
Behandlung von tiefliegenden Tumoren stehen in den USA, in Europa,
in Japan, China und Südkorea und in Südafrika in Betrieb. Derzeit sind mehr als 35 klinische Zentren mit Protonentherapieanlagen ausgerüstet. Pro Jahr
können damit über 10'000 Patientinnen und Patienten mit Protonenstrahlen
behandelt werden. Die meisten Anlagen verfügen nur über Horizontalstrahlen oder über Gantries, die noch mit Streufolientechnik
ausgeführt sind. Die Protonen werden mit einem Protonensynchrotron
(z.B. die Zentren in Loma Linda oder Houston) bzw. einem Protonenzyklotron (z.B. die Zentren PSI, MGH Boston und FPT Jacksonville)
auf die erforderliche Energie von 230-250 MeV bzw. Geschwindigkeit von rund 180'000 km pro Sekunde beschleunigt.
Einen guten Überblick
über die Zentren und Aktivitäten weltweit im Gebiet der
Teilchentherapie bietet die offizielle Webseite der Particle
Therapy Cooperative Group (PTCOG).