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The Handmaiden - Ah-ga-ssi (2016)
Die Taschendiebin
Korea in den Dreissigerjahren: Die Waisin Sookee (Kim Tae-ri) lebt in einer Adoptivfamilie, die sich mit dem Verkauf von geklauten Babys über Wasser hält. Eines Tages taucht ein Mann (Ha Jung-woo) bei der Familie auf, der sich "der Graf" nennt. Er hat von der reichen Japanerin Hideko (Kim Min-hee) erfahren, die in völliger Isolation auf einem grossen Anwesen lebt. Der Plan: Er will die junge Frau verführen, heiraten, sie danach in ein Irrenhaus abschieben und ihr Vermögen erben. Zu diesem Zweck soll Sookee als neues Dienstmädchen bei Hideko eingeschleust werden, um diese zur Heirat zu bewegen. Als Belohnung winken Sookee ein stattlicher Geldbetrag sowie sämtliche Juwelen der reichen Lady.
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Film-Informationen
Originaltitel: Ah-ga-ssi
Deutscher Titel: Die Taschendiebin
Englischer Titel: The Handmaiden
Französischer Titel: Mademoiselle
Kinostart: 04.05.2017
Verleih: Spot On
Darsteller: Min-hee Kim, Tae Ri Kim, Jung-woo Ha, Jin-woong Jo, Hae-suk Kim, So-ri Moon, Si-yeon Ha, Ha-na Han, Ha-dam Jeong, Eun-hyung Jo, Eun-yeong Kim, In-woo Kim, Dong-hwi Lee, Kyu-jung Lee, Yong-nyeo Lee, Kim Si-eun, Rina Takagi, Min-chae Yoo
Kommentare zum Film
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2 Kommentare
Hätte ich den Film in Cannes zwischen anstrengenden Arthouse-Streifen und Problemmfilmen gesehen, hätte ich ihm wohl allein schon aufgrund der willkommenen Genre-Trash-Abwechslung ebenfalls 5 Sterne gegeben. Aber aus der Distanz eines gemütlichen schweizer Kinoabends betrachtet, ist Park Chan-wooks neuster Streich schlicht und einfach etwas zu lahm. Thirst - Bakjwi war spannender, virtuoser und - tatsächlich - erotischer. Trotzdem: Würde man The Handmaiden um 30 Minuten kürzen und alle trägen, redudanten Szenen rausschneiden, wäre es wohl ein verdammt guter Film. Deshalb aufgerundete 4 Sterne.
» Filmkritik: Frölein, bitte zahle!