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Die Baukörper bilden ein Raumkontinuum mit einer Präsenz über die ganze Tiefe des Areals. Sie erzeugen spezifische, gut proportionierte, strassenübergreifende Aussenräume. In der Zusammensetzung schaffen sie einen rhythmisierten, abwechslungsreichen und durchlässigen Freiraum. Der Strassenraum wird zum Siedlungsraum.
Die Haupterschliessung der Gebäude erfolgt unter Einbezug des bestehenden Strassennetzes, so dass letzteres Teil des Freiraums (Spiel- und Wohnstrasse) wird. Die Adressbildung wird selbstverständlich und klar. Ein Sekundärwegsystem erschliesst die eher privaten Freiräume und Gebäuderückseiten. Der grosse zentrale, parkartige Freiraum hat einen öffentlichen Charakter. Er dient der Orientierung und wird zum Siedlungstreffpunkt.
Das Nutzungskonzept im EG reagiert auf die Aussenraumsituation: Öffentliche und gemeinschaftliche Nutzungen sowie Gewerbe befinden sich mit direktem Bezug zum Aussenraum an der Künzlistrasse. Wohnungen liegen gegenüber dem Aussenraum erhöht an den Siedlungsgärten und am Park.
Studienauftrag 2004
2. Rang
Auftraggeber:
Baugenossenschaft Brunnenhof Zürich
Mitarbeit:
Silvia Berner
Diana Pfister
Jan Thelemann
Landschaftsarchitekt:
Vetsch Nipkow, Zürich
Bauingenieur:
Dr. Lüchinger + Meyer, Zürich
Bauphysik:
Bakus GmbH, Zürich