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Fast Food ist ungesund. Die verarbeiteten Lebensmitteln, reich an Geschmacksverstärkern u.a. sind buchstäblich darauf ausgelegt, süchtig zu machen. Ein Nährwert der meisten dieser Mahlzeiten ist nicht vorhanden, dafür um so mehr Transfette.
Doch es kommt noch schlimmer. Eine neue Studie, die am 27. Oktober veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass die meisten Fast Food Produkte hohe Mengen an Weichmachern, den sogenannten Phthalaten, enthalten. Die im Journal of Exposure Science & Environmental Epidemiology veröffentlichte Forschung hat gezeigt, dass die «Drive-Through-Nahrung», die Sie gerne essen voller hormonstörender Chemikalien und Lösungsmitteln ist, die zur Erhöhung der Plastizität verwendet werden.
Forscher der George Washington University bestellten Dutzende Produkte von den führenden Fast Food Betrieben. Nach ihrer Analyse fanden sie in über 80 % der Proben Phthalate. Und 70 % enthielten das Phthalat DEHP. Beide Chemikalien wurden mit Problemen der reproduktiven Gesundheit in Verbindung gebracht.
Die Autoren der Studie fanden mehrere verschiedene Phthalate sowie andere Chemikalien, die Phthalate ersetzen sollen, in einer Vielzahl von Fast-Food-Produkten zum Mitnehmen, darunter Pommes, Burritos und Cheeseburger.
Phthalate sind eine weit verbreitete Art von Weichmachern, die verwendet werden, um Kunststoffe und anderen Stoffe Flexibilität zu verleihen. Sie sind auch eine Art von endokrin wirksamer Chemikalie (EDC), die die Hormone, die wir natürlich produzieren, wie Test. und Östrogen, nachahmen oder auf andere Weise stören. Der Hormonhaushalt kann dadurch negativ beeinflusst werden.
Studien an Tieren und Menschen haben gezeigt, dass eine höhere Exposition gegenüber EDCs, einschliesslich Phthalaten, sich negativ auf die Entwicklung von Kindern auswirken und ihr Risiko für Gesundheitszustände wie Asthma, Fettleibigkeit und spätere Fruchtbarkeitsprobleme erhöhen kann.