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Berlin 1847/1848 – die Stadt platzt aus allen Nähten und ist von sozialen Unterschieden geprägt; massloser Wohlstand trifft auf zunehmende Verelendung. Es brodelt und kocht in der Stadt. Mittendrin Frieder, der Zimmergeselle, und das Mädchen Jette, die mit ihrer Schwester, einer Prostituierten, und deren kleinem Sohn am Rande des Existenzminimums lebt. Der vom Autor gekürzte und bearbeitete Roman erzählt in komprimierter Form eine zarte Liebesgeschichte inmitten politischer Wirren – die perfekte Begleitlektüre zum Geschichtsunterricht!
Portrait
Klaus Kordon, geb. 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter. Er studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Klaus Kordon ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt heute als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Zahlreiche seiner Veröffentlichungen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er den "Alex-Wedding-Preis" der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg und 2013 wurde er mit dem "Grossen Verdienstkreuz" der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.