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Löffelente
Im Schnabel der Löffelente befindet sich ein dichtes Lamellensystem, mit dem sie ihre Nahrung aus dem Wasser filtern kann.
Löffelente
ANAS CLYPEATA
Die Löffelente ist an ihrem grossen, löffelartigen Schnabel gut zu erkennen. Um Nahrung zu finden, schwimmt sie zügig und mit dem Schnabel «schnatternd» durchs Wasser. Ihre Bewegung bei der Nahrungssuche ist sehr charakteristisch: Um Schlamm aufzuwirbeln, dreht sie ihren gesamten Körper – dadurch steigen die Nahrungspartikel und die Ente kann diese an der Oberfläche «aussieben».
Löffelenten sind auf der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet. Mitteleuropäische Exemplare überwintern in den Mittelmeerregionen und in Nordafrika. Manche Populationen ziehen über 7000 Kilometer nach Afrika und rasten dabei auch in der Schweiz. Andere bleiben aufgrund eines grossen Nahrungsangebots und des milden Klimas auch über den Winter in ihrem Brutgebiet.
Löffelenten sind gesellige Enten, die paarweise oder in kleineren Gruppen auf flachen, pflanzenreichen Gewässern anzutreffen sind. Das vom Weibchen errichtete Nest befindet sich meist auf Wiesen, sehr selten in Ufernähe. Oft sind mehrere Nester der Löffelenten nah beieinander gebaut. Wenn die Küken geschlüpft sind, halten sich die Löffelenten ausschliesslich in der Ufervegetation auf.
Im Natur- und Tierpark Goldau finden Sie die Kolbenenten auf dem Waldweiher in der Nähe der Wisentanlage.