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Im Jahr 2014 wurden weltweit 108 Milliarden US-Dollar für Körperpflege- und Kosmetikprodukte ausgegeben. Die Produkte enthalten jedoch eine Menge schädlicher Substanzen. Rund 13.000 Chemikalien werden für die Herstellung von Körperpflege- und Kosmetikartikeln verwendet. Von diesen wurden allerdings nur 10 % auf ihre Sicherheit überprüft. Von vielen Substanzen ist bekannt, dass sie giftig sind. Die gefährlichsten Gifte sind hormonaktive Substanzen. Das sind Chemikalien, die vom menschlichen Körper für Hormone gehalten werden und somit in das fein ausbalancierte Hormonsystem eingreifen. Die zwölf gefährlichsten hormonaktiven Substanzen sind: Bisphenol-A (BPA), Dioxin, Atrazin, Phthalate, sowie Perchlorate und flammhemmende Mittel, desweiteren Blei, Quecksilber, und Arsen und schließlich Perfluorcarbone (FKW, P-FKW), Phosphorsäureester und Glykolether. Viele davon sind auch krebserzeugend oder generell giftig für den menschlichen Körper. Laut WHO genügen zum Teil schon sehr geringe Mengen einer giftigen Substanz, um eine Schädigung bei Embryonen auszulösen. Da stellt sich doch die Frage, weshalb die WHO angesichts dieser gesundheitsschädlichen Körperpflege- und Kosmetikprodukte, nicht auch den globalen Gesundheitsnotstand ausruft, wie sie es kürzlich anlässlich des Zika-Virus getan hat?