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Bas Jongen | NED | *1992
Chaos String Quartet | Violoncello
Der in den Niederlanden geborene Cellist Jongen etablierte sich durch seine Vielseitigkeit sowohl im Solo- als auch Kammermusikspiel sowie durch sein sehr breites Repertoire als einer der vielversprechendsten jungen Künstler seiner Generation.
Bas Jongen studierte bei Maarten Mostert in Amsterdam, bei Valter Dešpalj an der Musik Akademie in Zagreb und bei Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Jahr 2017 absolvierte er sein Masterstudium bei Torleif Thedéen an der Königlichen Hochschule für Musik in Stockholm. Zusätzlich erhielt er auf zahlreichen Meisterkursen Unterricht von renommierten Musikern wie Heinrich Schiff, Frans Helmerson, Jens-Peter Maintz, Anner Bijlsma, Clemens Hagen, Thomas Demenga, Natalia Gutman, sowie Johannes Meissl, András Keller, Eberhard Feltz, Ferenc Rados, Miguel da Silva, Corina Belcea, Jean Sulem und Patrick Jüdt.
Als Solist konzertierte Bas Jongen mit Orchestern wie den Danziger Philharmonikern, den Zagreber Philharmonikern, der Amsterdam Sinfonietta, den Süd-Niederländischen Philharmonikern sowie dem Philips Symphonieorchester. Er arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Harding, Jules van Hessen, Martin André, Bas Wiegers, Tomislav Facini, Jack Ridley und Andres Orozco-Estrada. Solotourneen führten ihn durch ganz Europa und Asien, in die USA, nach Kanada, Brasilien sowie Australien. Er konzertierte in renommierten Konzertsälen wie dem Goldenen und Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins, dem Mozartsaal des Wiener Konzerthauses, dem Concertgebouw in Amsterdam, der Philharmonie in Bratislava, der Berwaldhallen in Stockholm, dem Lisinski Konzertsaal in Zagreb, der Elisabeth Murdoch Hall im Melbourne Recital Centre sowie der Sala Saõ Paulo.
Bas Jongen spielt ein Instrument von Hendrick Jacobs (Amsterdam, um 1690), welches ihm vom Niederländischen Nationalen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung gestellt wurde.
Foto © Andrej Grilc
Stand: Mai 2021