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Der erste Weg zur Berechnung des Logistikgesamtmarktes basiert auf einer Auswertung bestehender Daten über die Gütertransportleistungen in der Schweiz. Das Vorgehen lässt sich über folgende Schritte skizzieren:
Schritt 1: Ermittlung des Fahrzeugbestands Im ersten Schritt gilt es, den Bestand an Fahrzeugen aller relevanten Verkehrsträger (v.a. Strassen- und Schienenfahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe) in der Schweiz für das Jahr 2006 zu ermitteln. Dies betrifft vornehmlich in der Schweiz zugelassene Fahrzeuge, schliesst aber die ausländischen mit ein, die einen Teil ihrer Leistung in der Schweiz erbringen. Die dafür notwendigen Zahlen lassen sich über das Bundesamt für Statistik (BfS), die Rheinschifffahrtsdirektion in Basel und das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) beziehen. Eine kleine Unschärfe ergibt sich bei den ausländischen Fahrzeugen, da durch die Gütertransporterhebung lediglich die schweren ausländischen Fahrzeuge, jedoch keine Lieferwagen erfasst werden.
Schritt 2: Bestimmung des Transportumsatzes Im zweiten Schritt werden den einzelnen Fahrzeugkategorien durchschnittliche jährliche Umsatzwerte (gewerblicher Verkehr, GV) respektive Kostenwerte (Werkverkehr, WV) zugeordnet. 92 Durch die Multiplikation mit der zuvor ermittelten Anzahl an Fahrzeugen pro Kategorie lässt sich damit der jährlich erbrachte Transportumsatz bestimmen. Die Berechnung des Umsatzes pro Fahrzeugkategorie erfolgt in Anlehnung an Klaus/Kille (2006) und wurde auf Basis von Expertenmeinungen an den Schweizer Kontext angepasst.
Schritt 3: Bestimmung der Logistikmarktgrösse Vom Transportumsatz ausgehend, wird über eine prozentuale Verteilung von Logistikleistungen bezüglich der Aktivitäten «Transport», «Umschlag», «Lagerung» und «Sonstiges» auf das Volumen des Logistikgesamtmarktes geschlossen. Die Grundlage dafür bildet die durchgeführte Unternehmensbefragung, aus der Kenngrössen und Verteilschlüssel für die einzelnen Leistungsbestandteile generiert wurden.
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An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Begriff «Umsatz» lediglich für den gewerblichen Güterverkehr zutreffend ist. In Verbindung mit dem Werkverkehr ist der Begriff «Kosten» adäquater. Jedoch wird im Interesse einer vereinfachten Lesbarkeit der Begriff «Transportumsatz» sowohl für den Gewerbe- als auch für den Werkverkehr verwendet.