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Übernamen kann man zum Glück mehrere haben. Ich hoffe natürlich, dass sich niemand mit meinem zweiten meldet, zu dem ich letztes Jahr gekommen bin. Macintosh. Bis ich vor ein paar Jahren das Buch „Der Apfelgarten gelesen hatte, wusste ich gar nicht, dass zwischen Apple und Macintosh eine Beziehung besteht, die über Computer hinaus geht.
Das Buch beschreibt rund zwei Jahre aus dem Leben einer jungen Frau in Amerika, die sich vergebens bemüht, während der grossen Depression den Apfelgarten ihrer Eltern zu retten. Eine Apfelsorte, die sie erntet und aufwendig in Holzkisten verpackt ist McIntosh.
Letztes Jahr in Kanada habe ich dann zum ersten Mal McIntosh Äpfel (die gibts im Thurgau nämlich nicht) gekauft und gekostet. Was der schöne Name nie vermuten liesse: Sie schmecken als Tafelobst nicht überwältigend, sind aber als Kochäpfel sehr geeignet. Und als ich dann einmal nebenbei erwähnte, dass der Kanton Thurgau, in dem ich wohnte, auch Mostindien heisse wegen der vielen Apfelbäume und dem Süssmost, hatte ich meinen neuen Namen.