Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03419.jsonl.gz/1401

Anmelden
A. hinterliess als gesetzliche Erben seine Ehefrau I., einen Sohn J. und die Töchter B. und C. seines vorverstorbenen Sohns K. Am 2.12.2019 ersuchten B. und C. um Erstellung eines öffentlichen Inventars und Ausstellung eines Erbscheins. Mit Verfügung vom 7.1.2020 eröffnete die Vorinstanz eine von der A. AG am 12.12.2019 eingereichte öffentliche letztwillige Verfügung. Weil nach deren klaren Wortlaut B. und C. ihren Pflichtteil in Form eines Vermächtnisses erhalten sollten, stellte die Vorinstanz mit Verfügung vom 7.1.2020 nur I. und J. einen Erbschein in Aussicht. Ferner stellte sie die Annahme des Willensvollstreckermandats durch die A. AG fest und ordnete die Erstellung eines öffentlichen Inventars an. Gegen diese Verfügung erhob die A. AG rechtzeitig Berufung, im Wesentlichen mit dem Begehren, die Anordnung eines öffentlichen Inventars gemäss Art. 580 ZGB sei aufzuheben.
Der komplette Artikel mit sämtlichen Details steht exklusiv iusNet Abonnenten zur Verfügung.