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„Unvorbereitet und nicht wirklich neutral“ – die Schweiz im ersten Weltkrieg vor hundert Jahren
Vor hundert Jahren schlitterte die Welt, insbesondere Europa, in den Grossen Krieg, wie er damals hiess. Ende Juni 1914 fiel der österreichische Thronfolger einem Attentat in Sarajevo zum Opfer. Danach begann die sogenannte Julikrise, die schliesslich im grössten Krieg der Menschheit - bis dahin - endete: dem ersten Weltkrieg mit ungefähr 10 Millionen Toten. Auf der einen Seite standen die Mittelmächte Deutschland, Österreich-Ungarn, Bulgarien und das Osmanische Reich. Auf der anderen Seite die sogenannte Entente von Frankreich, Grossbritannien, Russland – und später Italien. Mittendrin die Schweiz, die sich zwar als neutral bezeichnete. Obwohl der Schweizer General Wille ganz offen mit Deutschland sympathisierte. Die Historische Forschungsstelle „Diplomatische Dokumente der Schweiz“ DoDiS hat zahlreiche Dokumente veröffentlicht, welche die Rolle der Schweiz im ersten Weltkrieg beleuchten. Michael Spahr mit dem Leiter von DoDiS - Sacha Zala - gesprochen und gefragt: Wusste die Schweiz vor hundert Jahren, was auf sie zukommt?