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Spaniens früherer Ministerpräsident Adolfo Suárez, der «Architekt des Übergangs zur Demokratie», ist tot. Wie die Familie bekanntgab, starb der liberale Politiker am Sonntag in Madrid im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Demenzleidens.
Suárez war der erste freigewählte Regierungschef in Spanien nach dem Ende des Franco-Regimes (1939-1975) gewesen. Er hatte massgeblichen Anteil am friedlichen Übergang des Landes von einer Diktatur zur Demokratie. Suárez hatte sich seit dem Auftreten seiner Krankheit vor über zehn Jahren aus der Öffentlichkeit ganz zurückgezogen.
Sein Sarg soll im Madrider Parlament aufgebahrt werden, damit die Spanier ihm die letzte Ehre erweisen können. Anschliessend soll der frühere Regierungschef in einem Staatsbegräbnis beigesetzt werden. (sda/dpa)