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Seit über 25 Jahren befasst sich Michael Droste-Laux im Kern mit der Säure-Basen-Theorie und dem Lebensmilieu der Zelle. In Seminaren und Vorträgen zitiert der Buchautor gern aus seinen Standardwerken der Gesundheitsliteratur den französischen Arzt und Forscher Claude Bernard (1813-1878): «Le microbe n’est rien, c’est le terrain qui est tout.»
Über diese Annahme, «Der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles», entbrannte bereits vor über 150 Jahren ein heftiger Streit. Der Biochemiker Louis Pasteur (1822-1895), der die nach ihm benannte Pasteurisierung zur Haltbarmachung von Lebensmitteln entdeckte, vertrat die Ansicht, dass Mikroben im Zentrum des Infektionsgeschehens stehen. Er entwickelte Impfstoffe aus abgeschwächten Krankheitserregern und trat in einen hart geführten Wettbewerb unter anderem mit dem Mitbegründer der Mikrobiologie, Robert Koch (1843-1910).
Während Pasteur Erreger als Ursache von Infektionen verantwortlich machte, sahen die Wissenschaftler Pierre Jaques Antoine Béchamp (1816-1908) und der erwähnte Claude Bernard das Milieu, in dem Erreger entstehen und leben können, als entscheidende Krankheitsursache an. Den heftigen Konkurrenzkampf um die richtige Hypothese gewann Louis Pasteur aufgrund besserer finanzieller Möglichkeiten!
Erst auf dem Sterbebett soll Pasteur zugegeben haben, dass Béchamp und Bernard mit ihrer Milieu-These an der Wahrheit doch näher dran waren. Vor seinem letzten Atemzug – so die Überlieferung – klopfte wohl das Gewissen an, denn fast 100 Jahre später, 1964, wurden Aufzeichnungen von Pasteur veröffentlicht, die eine bewusste Manipulation seiner Forschungen belegen, damit diese als Beweis seine Theorie bekräftigen konnten.
Soweit ein kleiner Exkurs in die Geschichte, der uns in der aktuellen Situation zeigt, dass es immer Kontroversen, Thesen und Gegenthesen gegeben hat, die bis heute Folgen auf unser Gesundheitssystem haben.
Unter anderem von der Milieu-Lehre inspiriert, entwickelte Michael Droste-Laux ein wirkungsvolles Entsäuerungskonzept in Kombination mit seiner basischen Naturkosmetik.
Die Körperzelle regeneriert sich selbst, wenn ihr Lebensmilieu leicht basisch mit pH-Wert 7,4 ist. Säureablagerungen im Zellwasser, volkstümlich als Schlacken bezeichnet, koppeln den übersäuerten Bereich vom umgebenden Gewebe ab. Jeder von uns weiss, was damit gemeint ist, wenn er beispielsweise einen Kneiftest im Nacken oder Schulterbereich vornimmt. Schmerzt es dort beim Abtasten, kann man die Säure in Form von Knötchen und Knubbel im Bindegewebe greifen.
Die Medizin kennt Rückstände des Stoffwechsels, Schleim- und Entzündungsreste, Kalk-, Cholesterin- und Eiweissablagerungen, eingekapselte Infektionsherde, kristalline Strukturen in den Gelenken, Steinbildung in Galle, Niere, Blase und so weiter.
Das Lösen der Rückstände ist im Prinzip jenes, was als Entschlackungs-, Entgiftungs- oder Fastenkuren beliebt und verbreitet ist. Dazu gibt es mehrere Verfahren für das Auflösen von Verdichtungen: mechanisch in Form von Massagen, Körperbürsten und Schröpfen, homöopathisch in Form von arzneilich wirksamen Verdünnungen und allumfassend und nachhaltig durch einen Säure-Basen-Ausgleich.
Ein Grossteil der gelösten Säuren wird vermehrt über Nieren und Darm ausgeschieden. Einen gewissen Säurerest leitet der Körper über die Haut aus. Hier setzt nun die Hautpflege von Droste-Laux Naturkosmetik an. Der Säureüberschuss auf der Haut wird von basischen Mineralien aus Rügener Heilkreide und einem Heilgesteinsmehl gebunden und neutralisiert. Der Organismus kann mit Osmose-Wirkung immer wieder Säuren aus tieferen Schichten nach aussen schieben, damit das Zellmilieu im gesunden basischen pH-Wert-Spektrum und das Immunsystem intakt bleiben.