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Zimt – 3 Sorten
Zimt stammt aus Sri Lanka, der Insel, die früher Ceylon hiess. Eine weitere Sorte Zimt kam bereits 4500 Jahre zuvor aus China auf den Markt: Kassie, der vorzugsweise in der chinesischen und amerikanischen Küche Anwendung findet.
Cinnamon zeylanicum
Wird auch Kaneel oder Canehl genannt. Herkunft: Sri Lanka (Ceylon). Wird inzwischen auch in Südindien, Südostasien, China und Indonesien, auf den Seychellen, Mauritius, Antillen, Guyana und Brasilien angebaut.
Ceylon-Zimt gilt als der hochwertigste, weil aromatischste Zimt. Die Rinde von Zweigen des Echten Zimtbaumes wird abgelöst und von allen Korkschichten und Primär-Rinden befreit. Dann schiebt man 6 bis 10 dieser hauchdünnen Rinden ineinander und trocknet sie.
Cinnamon aromaticum
Chinesischer Zimt heisst auch Cassia lignea, stammt vom Chinesischen Zimtbaum und wird weniger aufwändig entrindet. Herkunft: südliches China. Wird auch in Japan, Vietnam, Sumatra und Java angebaut. Die Rinden werden einzeln getrocknet. Chinesischer Zimt ist herber und weniger edel als der Ceylon-Zimt. Meist wird er nur gemahlen vertrieben.
Cinnamon burmanni
Wird auch Padang- oder Burma-Zimt genannt. Ähnelt dem Ceylon-Zimt. Die Rinde rollt sich beim Trocknen auf beiden Seiten zusammen. Herkunft: Indonesien und Sumatra.
Autorin: Christine Weiner, 03/12
Botanische Merkmale
Der Hafer wächst als einjähriges, in Büscheln oder mit einzelnen Halmen wachsendes Gras. Die hohlen, kahlen Halme werden 20 bis 150 cm hoch und sind unverzweigt. Die Blattscheiden sind bis zum Grund geöffnet und die 3 bis 20 mm breiten, meist flach ausgebreiteten Blattspreiten sind in der Knospenlage gerollt. Aufrecht, locker und weit ausgebreitet steht die Rispe mit ihren weit abstehenden, wenig verzweigten, dünnen Seitenästen. Die etwa 15 bis 30 cm langen Rispen tragen meist zwei- bis dreiblütige Ährchen. Die Blüten sind zwittrig, wie bei den meisten Getreidearten. Die Deckspelze der oberen oder beider Blüten ist unbegrannt. Nach der Fruchtreife hängen die Ährchen herab. Das Getreidekorn ist eine einsamige Schliessfrucht (Karyopse), die von den Spelzen fest umschlossen bleibt, oder in der Reife aus den Spelzen herausfällt (sog. Nackthafer). Der Hafer ist das luftigste, lichtliebendste der einheimischen Getreide.
Die Blütezeit ist von Juli bis August.