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Umstrittene Handsentscheidungen bei Atletico-Barcelona
- Donnerstag, 14. April 2016, 0:08 Uhr
In der Schlussphase des Champions-League-Viertelfinals Atletico Madrid – Barcelona gab es gleich zwei heisse Handspiel-Szenen.
86. Minute: Atletico fährt einen Konter, Filipe Luis läuft über das gesamte Feld, kreiert eine Überzahlsituation und will den rechts frei stehenden Antoine Griezmann bedienen. Doch Andres Iniesta fährt seinen Arm aus. Penalty, aber «nur» gelbe Karte gegen den Barcelona-Routinier.
91. Minute: Derselbe Iniesta, nun in der Offensive, schlägt nahe der Strafraumgrenze einen Haken und will in die Gefahrenzone flanken. Doch Gabi Fernandez, den Arm weit oben, blockiert den Ball. Es gibt «nur» Freistoss für Barcelona.
Was hätte der Videobeweis geändert?
Möglicherweise können solche Szenen künftig vom Schiedsrichtergespann im Video nochmals angeschaut werden. Welche Folgen hätte dies für den Spielverlauf gehabt?
- Hätte Iniesta die rote Karte gesehen, und die Handspiel-Szene im anderen Strafraum wäre logischerweise gar nie entstanden?
- Wäre in seinem Fall die geplante Abschaffung der «Dreifachbestrafung» zur Geltung gekommen?
- Falls es bei Gelb geblieben wäre: Wäre auf der anderen Seite auf Penalty entschieden worden und Barcelona hätte sich somit in die Verlängerung retten können?
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.4.16, 20:00 Uhr