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Financial Stability Board
Internationales Koordinationsorgan für die globale Finanzstabilität
Das Financial Stability Board (FSB) wurde im Auftrag der G20 im Nachgang zur Finanzkrise 2009 geschaffen. Die Aufgabe des FSB besteht darin, zur globalen Finanzstabilität beizutragen, indem regulatorische, aufsichtsrechtliche und andere Massnahmen im Finanzsektor koordiniert werden. Dazu vereinigt das FSB die für die Finanzstabilität zuständigen nationalen Behörden (Zentralbanken, Aufsichtsbehörden und Finanzministerien), internationale Organisationen und normgebende Instanzen.
Mitwirkung der Nationalbank
Die Nationalbank vertritt die Schweiz gemeinsam mit dem Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) in der Plenarversammlung (Plenary) des FSB. Die Nationalbank ist zudem Mitglied des Steuerungsausschusses (Steering Committee) und des Ausschusses für die Beurteilung von Risiken (Standing Committee on Assessment of Vulnerabilities). In den weiteren Ausschüssen (Standing Committee on Supervisory and Regulatory Cooperation, Standing Committee on Standards Implementation, Standing Committee on Budget and Resources) und Arbeitsgruppen ist die Vertretung der Schweiz zwischen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA), dem EFD und der Nationalbank aufgeteilt, die jeweils in enger Zusammenarbeit die Schweizer Position festlegen.
Risiken im Finanzsystem
Das FSB befasst sich insbesondere mit Risiken im Finanzsystem und mit den entsprechenden Massnahmen, um diesen Risiken zu begegnen. In diesem Zusammenhang hat das FSB eine Reihe von Reformen des Finanzsystems bewirkt.