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Der frühere UBS-Derivatehändler Tom Hayes geht im Libor-Streit auf Konfrontation. Seine bisherige Anwältin war ihm offenbar zu wenig aggressiv.
Der frühere UBS-Trader Tom Hayes (Bild) scheint sich auf einen harten Kampf mit der Justiz einzurichten. Derzeit deutet alles darauf hin, dass er sich aus der Libor-Äffare winden will.
Vor kurzem hat der ehemalige Derivate-Händler seine Anwälte ausgetauscht, was darauf hindeute, dass er in Grossbritannien auf nicht schuldig plädieren wolle, wie das «Wall Street Journal» folgert.
Aggressive Verteidiger
Beide sind dafür bekannt, dass sie in Fällen von angeblichem Finanzbetrug aggressive Verteidigungslinien aufbauen und mit harten Bandagen kämpfen können.
Angeklagt wegen Betrug und Verschwörung
Seine frühere Anwältin, Lydia Jonson von der Anwaltskanzlei Fulcrum Chambers bestätigte gegenüber dem «Wall Street Journal» den Mandatswechsel.
Der 33-jährige Banker ist in acht Anklagepunkten wegen Betrug und Verschwörung in den USA und in Grossbritannien angeklagt. Er wird beschuldigt, ein Komplott zur Manipulation des Libor-Zinssatzes organisiert zu haben.