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Agile Methoden sind ein Ansatz im Projektmanagement, der sich auf die kontinuierliche Verbesserung, Flexibilität, Teaminput und effiziente Produktlieferung konzentriert. Ursprünglich in der Softwareentwicklung entstanden, werden sie heute in vielen anderen Bereichen eingesetzt. Zu den bekanntesten agilen Methoden gehören Scrum, Lean, Kanban und Extreme Programming (XP).
Agile Methoden orientieren sich stark am Kundenutzen und unterstützen insbesondere die Flexibilität in Bezug auf Änderungen.
Agile Methoden teilen Projekte in kleinere Abschnitte, die leichter zu verwalten sind. Diese werden in kurzen Iterationen oder Zyklen bearbeitet, wobei am Ende jeder Iteration ein überprüfbares und funktionsfähiges Produkt steht. Dieser Ansatz ermöglicht es Teams, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und das Endprodukt kontinuierlich zu verbessern.
Der Kunde hat den Vorteil, sehr früh das Produkt testen zu können und Änderungswünsche oder neue Anforderungen einfliessen zu lassen.
Agile Methoden sind in den 1990er Jahren entstanden und wurden bisher vor allem in der Software-Entwicklung genutzt. Sie bildeten eine Gegenbewegung zu den schwergewichtigen und starren Entwicklungsprozessen, welche bis da vor allem im Hardwareentwicklungsumfeld eingesetzt wurden.
Wichtige Schritte in der Historie agiler Methoden:
Das agile Manifest besteht aus vier Leitsätzen und 12 Prinzipien. Die vier Leitsätze sind:
Die dazugehörigen 12 Prinzipien finden Sie hier: http://agilemanifesto.org/principles.html
Das Anwenden agiler Methoden bringt entscheidende Vorteile:
Agile Methoden haben sich in den letzten Jahren im Entwicklungsumfeld wirklich durchgesetzt. Scrum wird in fast 90% aller Softwareentwicklungen eingesetzt. Auch Task Kanban nutzen über 50% in der Entwicklung.
Die Verbreitung agiler Methoden wird jährlich im «State of Agile Report» erfasst. Aktuell werden gerade die Daten für 2023 erfasst.
Bild: Verbereitung agiler Methoden (Quelle: VersionOne – 16th State of Agile Report 2022)
Der Report 2022 kann hier heruntergeladen werden:
Agile Teams sind in der Regel cross-funktional und selbstorganisiert. Sie bestehen aus Mitgliedern, die über die nötigen Fähigkeiten verfügen, um Aufgaben von Anfang bis Ende zu bearbeiten. Die Bildung solcher Teams erfordert:
Agile Methoden bieten Unternehmen einen flexiblen und effizienten Ansatz zur Bewältigung komplexer Projekte. Durch die Implementierung agiler Praktiken können Teams nicht nur ihre Arbeitsabläufe verbessern, sondern auch die Produktqualität steigern und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Mit gut strukturierten, selbstorganisierten Teams und einem klaren Verständnis für die agilen Prinzipien können Unternehmen in der heutigen schnelllebigen Welt erfolgreich navigieren.
Agile Methoden allein reichen jedoch nicht aus, um ein klassisches Unternehmen in eine agile Organisation zu verwandeln. Der Weg zu einer agilen Organisation führt über eine Kulturveränderung und setzt einen Wandel in Bezug auf Mindset und Verhalten voraus.
Wertfabrik unterstützt Sie bei der Einführung von agilen Methoden und agilen Teams. Nehmen Sie mit uns dazu Kontakt auf!
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