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Menschenrechte: Eine Unterrichtseinheit für die 7. / 8. Klasse
Die Thematik der Menschenrechte ist in erster Linie durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR, UNO-Resolution von 1948) begründet, welche in ihrer Präambel die angeborene Würde sowie die gleichen und unveräusserlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen anerkennt, was wiederum die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet. Der Lehrplan 21 bezieht sich seinerseits darauf, indem die Schülerinnen und Schüler im Fach ERG ein Verständnis für Wertvorstellungen und ethische Grundsätze gewinnen sollen. Ausserdem sollen sie zu einem respektvollen Zusammenleben in der Gemeinschaft ermutigt werden, wozu sich die Menschenrechte als Möglichkeit anbieten, sich mit Werten, Kulturen und Religionen zu befassen.
In der vorliegenden Unterrichtseinheit können Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Werte reflektieren, indem sie ihre und andere Meinungen hinterfragen, sowie ihre eigene Erfahrung einbringen können. Zudem wird mit den 30 Artikeln der AEMR gearbeitet, von denen die meisten einen Lebensweltbezug für die Jugendlichen haben. Im Bereich der Religionen und Weltanschauungen werden die Zehn Gebote aus der jüdischen und christlichen Tradition, sowie der islamische Pflichtkodex besprochen. Ebenso wird die Goldene Regel thematisiert und es werden Beispiele dazu für den Umgang in der Klasse erarbeitet.