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Demnach könnte die Aufforstung einer Fläche von der Größe der USA CO2-Emissionen aus fast 100 Jahren zu absorbieren. Zu diesem Schluss kommt die Studie der ETH Zürich, die das globale Aufforstungspotenzial untersucht hat.
Der Bericht der ETH, der im Fachmagazin «Science» erschienen ist, kam zu dem Ergebnis, dass weltweit ausreichend geeignetes Land vorhanden ist, um die Waldfläche um ein Drittel zu vergrößern, ohne dabei mit bestehenden Städten oder der Landwirtschaft in Konflikt zu kommen. Allerdings schrumpft die geeignete Landfläche, je mehr die weltweiten Temperaturen steigen. Selbst, wenn die globale Erwärmung auf 1,5 °C beschränkt werden sollte, würde sich die verfügbare Landfläche für die Aufforstung bis 2050 womöglich um ein Fünftel verkleinern, da es für einige tropische Wälder dann bereits zu warm sein könnte.
Die Studie zeige deutlich, «dass die Aufforstung die beste Lösung für den Klimawandel ist, die uns derzeit zur Verfügung steht», sagte Tom Crowther, ein Forscher der ETH Zürich und Hauptautor der Studie. Lesen Sie den vollständigen Bericht von National Geographic.
Im Fachblatt «Science» finden Sie die beeindruckende Berechnung.