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Als unser erstgeborener Sohn in den Kindergarten kam, wurde er von seinen neuen Freunden regelmässig zum Mittagessen eingeladen. Er selbst wollte jedoch nie jemanden zu sich nach Hause einladen. Irgendwann begriffen wir, dass er sich «schämte», dass bei uns mittags der Vater kochte und nicht die Mutter wie bei allen anderen. Es ging so weit, dass meine Frau zwischendurch extra nach Hause kam, damit er seine Freunde unbeschwert einladen konnte. Heute ist unser Erstgeborener Feminist und in jeglichen Formen der Diskriminierung sehr reflektiert.
- Vater: 1973, Soziokultureller Animator
- Sohn: 2001, Student «Design Management»
- Jahr der Szene: 2005