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Das SECO unterstützt die verlässliche und erschwingliche Versorgung mit Basisinfrastrukturen, indem es innovative Technologien finanziert, das Betriebsmanagement stärkt und Strukturreformen in öffentlichen Versorgungsbetrieben fördert.
Infrastrukturen wie Energie, Wasser, Transport, Kommunikation oder Abfallmanagement bilden die Grundlage für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. So wirken sich unbehandelte Abfälle oder Versorgungsunterbrüche bei Wasser oder Strom nicht nur negativ auf die Wirtschaftstätigkeit, sondern auch auf das Wohlbefinden der Bevölkerung eines Landes aus.
Die Kosten für die öffentlichen (oder halböffentlichen) Dienstleistungen in den Bereichen Energie, Wasser, Entsorgung und Transport müssen daher für die Bevölkerung und den Privatsektor tragbar sein. Gleichzeitig sind die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten und der Unterhalt und die Erneuerung der Strukturen sind durch die erzielten Einnahmen sicherzustellen. In den Schwerpunktländern der wirtschaftlichen Zusammenarbeit des SECO sind diese Ziele nur schwer erreichbar, besonders in den städtischen Zentren, wo die Infrastrukturen oft veraltet und baufällig sind oder schlecht verwaltet werden, falls überhaupt welche vorhanden sind.
Das SECO bringt seine Erfahrung und sein Knowhow ein, um einen gesunden Kreislauf einer verlässlichen und erschwinglichen Versorgung in den Partnerländern anzustossen. Dazu finanziert es replizierbare Vorzeigeprojekte oder unterstützt thematische oder regionale Fazilitäten bei den Entwicklungsbanken, welche die gleichen Ziele verfolgen.
Drei zentrale Instrumente erlauben Massnahmen auf den drei Ebenen der Infrastrukturentwicklung:
- Bereitstellung innovativer Technologien: Finanzierung moderner und möglichst sauberer Umwelttechnologien und -verfahren
- Stärkung der Infrastrukturverwaltung: Nachhaltigkeit der Institutionen, organisatorische Entwicklung («Corporate Development»)
- Verbesserung der Rahmenbedingungen: Unterstützung der Strukturreformen und der Grundversorgungspolitik