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Es ist nichts ungewöhnliches auf den Strassen in Rumänien viele Streunerhunde zu sehen, aber als unsere Partnerorganisation, Animal Society, diesen kleinen Fellball in der Stadt Slobozia, 120 km entfernt von Bukarest, entdeckten, war sofort klar, dass die Hündin dringend Hilfe brauchte. Nach einer genaueren Untersuchung wurde klar, dass diese liebe ältere Hündin ernsthafte Verletzungen im Gesicht hatte. Sie wurde extrem fest ins Gesicht geschlagen, weswegen ihr Kiefer gebrochen war. Sie hatte keine Zähne mehr aufgrund ihrer Verletzungen und ihres Alters. Sie brauchte wirklich dringend Hilfe.
In diesen Situationen geht unser Team immer sehr vorsichtig vor. Wenn Tiere so schwer von ihren Menschen misshandelt wurden, bringt sie ihr Trauma oft dazu, zu fliehen. Doch als das Team sich diesem Hundemädchen näherte, war es als würde sie schon wissen, dass wir hier sind, um sie zu retten. Und so hat sie unserem Kollegen in Rumänien erlaubt, sie in seinen Armen hochzunehmen.
Was passiert nun mit der kleinen Hündin?
Sie bekam von uns den Namen Oiţã (das bedeutet kleines Schaf) und ist ungefährt 8-9 Jahre alt. Sie war sehr geschwächt und anämisch. Ihre Verletzungen machten es ihr unmöglich, sich selbst zu ernähren, was schon seit längerer Zeit so gewesen sein muss. In der Klinik wurde die kleine Oiţã getestet, um ihre Vitalwerte festzustellen. Zudem musste sie geröngt werden, um die beste Vorgehensweise zur Behandlung ihres Kiefers zu bestimmen.
Nach allem, was diesem Hundemädchen passiert ist, erzählen ihre Retter, dass sie die Persönlichkeit eines kleinen Engels hat. Eins wurde klar - egal, was bei den Untersuchungen herauskommt, Oiţã können wir nicht mehr auf die Strasse zurück lassen. Entweder sie bleibt im Tierheim Speranta oder das Team muss alles dafür geben, dass sie eine liebevolle Familie findet. Eine, die sie schon ihr ganzes Leben lang verdient hat.