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Zürich. Rookie Muri (18) vor ein paar Wochen ging ich an einem Samstagabend gemeinsam mit ein paar Freundinnen nach Zürich in den Ausgang. Im Club war die Stimmung super: Es lief gute Musik und das ganze Lokal war voller Leute. Wir gönnten uns ein paar Drinks an der Bar und gingen auf die Tanzfläche.
Es ging nicht lange, und ein grosser Typ mit dunklen Haaren sprach mich an. Nachdem wir ein paar Worte ausgetauscht hatten, fingen wir an, zusammen zu tanzen. Zuerst bewegten wir uns ganz normal zur Musik und hatten praktisch keinen Körperkontakt. Nach etwa 20 Minuten merkte ich jedoch, wie er immer mehr wollte: Immer wieder wanderten seine Hände fordernd an meine Hüften, wo er sie liegen lassen wollte. Ich begann, mich unwohl zu fühlen und versuchte, seine Finger zu lösen. Ausserdem sagte ich ihm, dass er mich nicht anfassen soll. Er hörte aber nicht auf mich, im Gegenteil: Plötzlich beugte er sich zu mir runter und versuchte, mich zu küssen. Ich war schockiert, drückte ihn von mir weg und sagte ihm, dass er gehen soll.
Sogar nach meiner klaren Ansage hat er meine Worte einfach ignoriert: Er versuchte weiter, mich anzutanzen. Ich war so perplex, dass ich nicht mehr wusste, wie ich mich wehren konnte. Also habe ich meinen Freundinnen, die einige Meter neben mir standen, per Augenkontakt signalisiert, dass sie mir aus der Situation helfen sollten.
Sie kamen sofort zu mir, zogen mich von dem Typen weg und sagten ihm, dass wir aufs WC müssten. Nachdem wir auf der Toilette waren, gingen wir über einen Umweg zurück auf die Tanzfläche und blieben anschliessend in der Ecke des Clubs, die am weitesten von ihm entfernt war.
Ich finde es richtig frech, wenn Männer im Ausgang ein Nein nicht akzeptieren. Es sollte selbstverständlich sein, dass man die Grenzen des anderen respektiert.
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