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Der Viehtransporter war in Kufstein gestartet. In der Nähe von Fischamend, östlich von Wien, kam es zum verhängnisvollen Unfall. Der Lastwagen begann gemäss Zeugenaussagen plötzlich zu schlingern.
In der Folge krachte der LKW gegen die Mittelleitplanke, schlitterte während etwa 150 Meter dem Fahrbahnteiler entlang und zerschellte schliesslich an der mittleren Betonwand einer Wildtierüberführung. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Kabine des Transporters in Kopfhöhe des Fahrers abgerissen. Der Lenker hatte keine Überlebenschance, er war auf der Stelle tot.
Im Transporter befanden sich rund 50 Rinder. Gemäss krone.at wurden einige Tiere auf die Fahrbahn geschleudert. Für 15 Tiere kam jede Hilfe zu spät, sie verendeten auf der Unfallstelle. Die Rinder, teils schwer verletzt, irrten auf der Autobahn umher. 15 weitere Tiere mussten aufgrund ihrer schweren Verletzungen getötet werden. Die Kadaver wurden teilweise mit Kränen geborgen. 20 Tiere haben den schlimmen Unfall überlebt.
Gemäss ersten Erkenntnissen ist das Unglück auf einen geplatzten Reifen zurückzuführen. Der Lastwagen wurde für eine technische Begutachtung durch einen Sachverständigen sichergestellt. Die Autobahn war während elf Stunden gesperrt. Die Überführung wurde nach dem Crash von Statikern begutachtet und für in Ordnung befunden.