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das magst Du Recht haben (ich glaube das Thema habe ich in einem meiner früheren Postings auch geschrieben>> und vor allem wer würde von den Privataktionären klagen???) Hans Bernecker schreibt jedoch das dies (Umwandlung der Rücklagen ) "zwingendes Recht" ist?!
1 Die Volksbeteiligung ist ausdrücklich gewollt. Der Gesetzgeber hat nach zehnjährigem Ringen dem Volk 40.000 Aktien von insgesamt 100.000 gewidmet. Und das aus gutem Grund. Das Volk muss sich nicht gefallen lassen, sich SEINE Notenbank ausreden zu lassen. Jedoch reichen die mittlerweile nur 50.000 Aktien nicht für alle. Ein Kapitalsplit und damit ausreichend Aktien wären problemlos möglich.
2 Der Wert der SNB ausweislich ihres Eigenkapitals beträgt 170 Mrd CHF, so wie sie auch überall anderweitig ausgewiesen wird. Nur an der Börse wird sie mit 500 Mio CHF bewertet, und das aufgrund der Mitbeteiligung weniger Privataktionäre. Als reine Bundesbank würde sie im Bundesvermögen wohl auch mit 170 Mrd CHF bewertet, nämlich gemäss ihrem EK, so wie auch die Deutsche Bundesbank in der Vermögensrechnung des Deutschen Bundes.
3 Selbst die SNB vergleicht ihre Aktien hinsichtlich des Kursverlaufs mit langlaufenden Obligationen und schreibt damit diesen mutmasslich einen Wert von 15.000 CHF zu, grosszügige 0,1 % Plusrendite und 15 CHF Dividende zugrundegelegt.
4 Aktionäre der SNB sind keine Spekulanten, sondern ausdrücklich vom Gesetzgeber gewollte Miteigentümer.
zu1.) wenn ich aus 100.000 Nominalwert Aktien zu 250,-- 25.000.000 Aktien zu 1,-- mache was hab ich dann gewonnen ?
zu2.) Das Eigenkapital der Nationalbank besteht - wie bei jeder Aktiengesellschaft - aus dem Aktienkapital und den einbehaltenen Gewinnen. Das Aktienkapital, das vom Nationalbankgesetz (NBG) auf 25 Mio. Franken festgelegt ist, macht nur einen geringen Teil des Eigenkapitals aus. Die wichtigste Komponente sind die Rückstellungen für Währungsreserven, die gemäss NBG jährlich aus dem Jahresergebnis alimentiert werden. Diese haben eine allgemeine Reservefunktion und wirken als Puffer gegen alle Arten von Verlustrisiken, insbesondere von Bewertungsverlusten auf den Währungsreserven. Sie dienen grundsätzlich dazu, die Währungsreserven auf der geld- und währungspolitisch erforderlichen Höhe zu halten (Fragen und Antworten zur Bilanz der Nationalbank). Die dritte Komponente des Eigenkapitals ist die Ausschüttungsreserve. Sie ist sozusagen der Gewinnvortrag und kann auch negativ werden.
zu.3) Besten Falls - was wenn die Nationalbank umgewandelt wird und der "Tilgungsbetrag" = Nominalwert ist 250 Franken! Man könnte ein Rechenbeispiel ausüben wie lange muss es die Nationalbank noch geben damit ich besser fahre als mit der Obligation... Bei Interresse rechne ich das gern aus... :-)
zu4.) Was ist für dich der Unterschied von Spekulant und Miteigentümer ?
und ich bin leider einer der Narren, die in dem schweizer Käse drin hängen. Was bringt mir der erneute Riesengewinn, den sich explizit nur die Staatsorgane unter den Nagel reißen, und ich kriege erneut groteskte 15 CHF? Tolle Volksbeteiligung. Aber warum soll es in CH anders sein, alls in D.
bgld123
: @Midas13: ab 2021 soll es neue Regelung zur
Gewinnverteilung geben. Mal schauen ob die Privataktionäre dann besser bedient werden. Ob von den Privataktionäre jemand Klage einreicht falls die Privataktionäre wieder ausgespart werden???
@Upholm: das mit den 734 gehandelten Stücken ist mir auch aufgefallen, das es am nächsten Tag keine größere Bewegung gegeben hat, hat mich ein wenig überrascht. Interessant wäre schon wo diese Stücke gelandet sind!
ich glaube nicht, dass die Gewinnverteiung zu Gunsten der Privateaktionäre geändert wird. Da wird nur die Verteilung der Länder / Kantone neu geregelt. Herr Bernecker wird in seiner nächsten Ausgaebe wieder über die SNB berichten: Meldung von heute 7.58 Uhr https://www.bernecker.info/