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Weil ab 2020 die Zustelltage der Posttochter DMC reduziert und damit auch die Löhne der Angestellten gekürzt werden, fordert die Gewerkschaft Syndicom nun einen «grosszügigen Sozialplan», um die Kürzungen abfedern zu können.
Zwar hat die Post am Montag angekündigt, 150 Zustellerinnen und Zusteller der Distriba AG bei DMC weiter zu beschäftigen, jedoch sei noch unklar, zu welchen Bedingungen dies geschehen soll, wie es in einer Syndicom-Mitteilung heisst.
Laut Syndicom plant die Post ab 2020 die Zustelltage der Unternehmenstochter DMC zu reduzieren, was automatisch zu einer Arbeitszeitreduktion und damit auch zu Lohnkürzungen für die über 3'000 betroffenen Zusteller führen würde.
Deshalb fordert Syndicom als Abfederung einen grosszügigen Sozialplan. «Die Post würde damit ihre soziale Verantwortung übernehmen und transparent handeln», so die Gewerkschaft für Medien und Kommunikation. Weil sich die Krise im klassischen Werbemarkt höchstwahrscheinlich fortsetzen werde, verlangt Syndicom ausserdem einen Gesamtarbeitsvertrag für die Branche.
Ein solcher Vertrag sollte «abfedernde Massnahmen bei Restrukturierungen beinhalten und den Mitarbeitenden in der Branche Sicherheit bieten.»