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Auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit BAG erfährt die Öffentlichkeit, dass man «durch Verabreichung des (Moderna-) Impfstoffs am neuen Coronavirus nicht erkranken kann».
Im Gegensatz dazu hiess es auf der Webseite der Swissmedic, als Reaktion auf die Impfung von Moderna sei es neben wenigen Fällen von Herpes Zoster, Fieber, Kopfschmerzen, anaphylaktischen Reaktionen auch zu neun Fällen einer «Covid-19-Erkrankung» gekommen.
Mehrere «Covid-Kritiker» nahmen diesen Widerspruch zum Anlass, um die Unzuverlässigkeit der öffentlichen Informationen anzuprangern. Doch bei der Zahlenflut und den häufig wechselnden Parametern kann es immer wieder zu missverständlichen Informationen kommen – trotz Kommunikations- und PR-Profis, welche Behörden angestellt haben.
Swissmedic korrigiert ihre Angabe
Infosperber wollte von Swissmedic und BAG erfahren, welche Information denn jetzt korrekt sei. Das BAG antwortete nicht.
Swissmedic änderte nach der Anfrage von Infosperber die Angaben auf ihrer Webseite. Dort gab die Zulassungsbehörde am 11. März den neuen Stand der gemeldeten Nebenwirkungen mit u.a. «14 Infektionen mit Covid-19-Erkrankungen1)» an.
In der Fussnote 1) erklärt Swissmedic, dass diese Erkrankungen «kausal nichts mit der Impfung zu tun» hätten. Die Impfstoffe enthielten keine abgeschwächten Viren und könnten daher keine Covid-19-Erkrankung auslösen. Bei den gemeldeten Erkrankungen handle es sich um solche, die entweder schon vor der Impfung ausgelöst wurden oder kurz nach der Impfung, wenn diese noch nicht wirke.
Auf der Webseite von Swissmedic fehlt der Hinweis, dass diese Fussnote vorher fehlte.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine.