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Bern (awp/sda) - In Libyen sind am Wochenende die beiden Prozesse gegen die Schweizer Max Göldi und Rachid Hamdani wegen angeblicher illegaler wirtschaftlicher Tätigkeiten erneut vertagt worden. Die beiden waren nicht persönlich vor Gericht erschienen.
Der Prozess gegen Göldi wurde auf den 30., jener gegen Hamdani auf den 31. Januar verschoben, wie Salah Zahaf, der Anwalt der beiden Geschäftsmänner, mitteilte. Grund sei die Abwesenheit der beiden Angeklagten vor Gericht.
Göldi und Hamdani halten sich in der Schweizer Botschaft in Tripolis auf. Sie verlangen eine schriftliche Garantie dafür, dass sie nicht verhaftet werden, wenn sie vor Gericht erscheinen, wie Zahaf erklärte. Bisher liege diese Zusage nur mündlich vor.
In einem anderen Prozess wegen angeblicher Visavergehen wurden die beiden Schweizer zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt. Ihre Berufungsverfahren wurden bereits zweimal wegen Abwesenheit verschoben - auf den 24. Januar für Hamdani und auf den 28. Januar für Göldi.
Die beiden Schweizer waren am 19. Juli 2008 in der libyschen Hauptstadt Tripolis festgenommen worden. Einige Tage zuvor hatte die Genfer Polizei einen Sohn des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi, Hannibal, und dessen Frau wegen Misshandlung von Bediensteten festgenommen. Seither sind die Beziehungen zwischen der Schweiz und Libyen schwer belastet.
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