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Deshalb kam es überhaupt zum Schwabenkrieg (auf deutscher Seite sagt man Schweizerkrieg):
Nachdem die deutschen Landsknechte Ermatingen geplündert und in Brand gesteckt hatten, wollen sie vorerst (überhaupt nicht mehr nüchtern...) ihre erbeuteten Schätze nach Konstanz in Sicherheit bringen.
Auf diesem Rückweg erfolgte der überraschende Angriff der Eidgenossen, die in Schwaderloh stationiert gewesen waren, bei Triboltingen und Tägerwilen.
Die deutschen Landsknechte wurden bis vor die Tore von Konstanz resp. bis zum Rhein verfolgt.
Die über 1'000 Leichen, die im Tägermoos auf offenem Felde verwesten, dürften den wenigen überlebenden Ermatingern ein schwacher Trost gewesen sein...
Nach dem Schwabenkrieg verlor Konstanz das Landgericht über den Thurgau, aber auch seine Unabhängigkeit als freie Reichsstadt und wurde Österreich, das zum Deutschen Reich gehörte, eingegliedert.
In dieser Zeit entstand also die "Grenze" zwischen der Eidgenossenschaft und Schwaben - leider mit Konstanz auf der "falschen" Seite...
Diese Erzählung über das tapfere Thurgauer Meitli, das am Schützenhaus Neuwilen abgebildet ist (wo damals die Eidgenossen gelagert hatten), sollten Sie noch kennen: