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3a-Guthaben regelmässig beziehen
Es lohnt sich, 3a-Guthaben auf Bankkonten regelmässig zu beziehen und damit die Hypothek abzuzahlen.
Die meisten Hausbesitzer, die ihre Hypothek so amortisieren, beziehen das 3a-Guthaben erst bei der Pensionierung und zahlen dann mit diesem Geld die Hypothek zurück.
Der steuerliche Vorteil dieser indirekten Amortisation nimmt aber ab, wenn das Geld länger in der Säule 3a bleibt. Das liegt daran, dass der Zinssatz auf den 3a-Guthaben normalerweise niedriger ist als der Hypothekarzins.
Die Rendite auf 3a-Guthaben lässt sich in guten Anlagejahren verbessern, indem man diese Guthaben in Wertschriften investiert und den maximalen Aktienanteil von bis zu 100 Prozent ausschöpft. Der Teil des Guthabens, der in verzinsliche Wertpapiere investiert wird, wirft jedoch weiterhin weniger Zins ab, als die Hypothek kostet.
Es kann sich deshalb lohnen, 3a-Guthaben auf Bankkonten regelmässig zu beziehen und damit die Hypothek abzuzahlen. Bezüge von 3a-Guthaben sind im Abstand von fünf Jahren erlaubt, um damit die Hypothek auf dem Eigenheim abzuzahlen. Gestaffelte Bezüge des 3a-Guthabens senken zudem die Steuern, die bei der Auszahlung dieser Vorsorgekapitalien zu bezahlen sind.
Die jährlichen Amortisationsraten könnten Sie statt auf ein 3a-Konto auch in eine Lebensversicherung der gebundenen dritten Säule einzahlen. Regelmässige Bezüge sind dann aber mit hohen Kosten verbunden. Falls Sie einen Versicherungsschutz brauchen für den Fall, dass Sie invalid werden oder sterben, schliessen Sie in der Regel besser eine reine Risiko-Lebensversicherung ab und zahlen den Amortisationsbetrag auf ein 3a-Konto bei der Bank ein.
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