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Die offiziellen Beziehungen zwischen Rumänien und der Schweiz entwickelten sich erst, nachdem die Unabhängigkeit Rumäniens am 10.6.1880 von der Schweiz anerkannt worden war. Die beiden Länder unterzeichneten einen Handelsvertrag, der dazu führte, dass sich ab dem 19. Jahrhundert zahlreiche Schweizer Unternehmen in Rumänien niederliessen.
Das 1905 eröffnete rumänische Konsulat in Bern wurde 1911 in eine Gesandtschaft umgewandelt. 1916 eröffnete der Bundesrat die Schweizer Gesandtschaft in Bukarest. Die Unterzeichnung von Clearingabkommen in den 1930er-Jahren begünstigte die Schweizer Importe.
In der Zeit des Kommunismus kühlten sich die Beziehungen ab. 1955 gerieten sie in eine Krise, als Exilrumäninnen und -rumänen versuchten, die rumänische Botschaft in Bern zu stürmen. Der Versuch löste eine Pressekampagne gegen die Schweiz und Verschärfungen der Reisebestimmungen für rumänische Staatsangehörige aus, die in die Schweiz reisen wollten. 1962 wurde der Status der Schweizer Gesandtschaft auf Botschaftsrang angehoben.
Das Ende des Kalten Krieges und die Ereignisse vom Dezember 1989 belebten die Beziehungen zur Schweiz neu.
Rumänien, Historisches Lexikon der Schweiz