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In jedem Faszien bezogenen Buch kann man heute lesen, dass in der konventionellen Anatomie immer das Bindegewebe weggeschnitten worden sei und so dessen Bedeutung für den Organismus verkannt wurde. Erst heute – so kann man schlussfolgern, sei die wichtige Bedeutung der verbindenden Gewebe erkannt worden. Diese vermeindlich moderne Vorstellung zeugt aber von einer gewissen Unkenntnis historischer Bezüge.
Bereits 1802 äusserte sich der Begründer der modernen Histologie – Marie François Xavier Bichat -in einer ähnlichen Weise in seinem Buch „Abhandlungen über die Häute im allgemeinen und über die verschiedenen Häute insbesondere“ .
Der französische Originaltitel lautet: „Traité des Membranes en général et de diverses Membranes en particulier“
Im Folgenden werde ich die „modernen“ Gedanken von X. Bichat vorstellen.