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Mi 28. Aug | 19.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Sinfoniekonzert 10
Berliner Philharmoniker | Rundfunkchor Berlin | Kirill Petrenko | Solisten
Die in Sindelfingen geborene Sopranistin Marlis Petersen erhielt früh Unterricht in Klavier und Querflöte. Später studierte sie Schulmusik und Gesang an der Stuttgarter Musikhochschule, wo Sylvia Geszty zu ihren Lehrern zählte. Parallel dazu absolvierte sie eine Tanzausbildung und belegte Aufbaukurse mit den Schwerpunkten Oper und Neue Musik. Gleich zweimal, 1990 und 1993, ging sie als Preisträgerin aus dem «Deutschen Musikwettbwerb VDMK» hervor. Ihr erstes Festengagement führte Marlis Petersen 1994 an das Nürnberger Theater; 1998 wechselte sie dann in das Ensemble der Deutschen Oper am Rhein nach Düsseldorf, dem sie bis 2003 angehörte. Rollen wie die Konstanze in der Entführung aus dem Serail, Sophie im Rosenkavalier oder Norina in Don Pasquale gehörten dort zu ihren Aufgaben. 2002 gab Marlis Petersen als Lulu ihren Einstand an der Wiener Staatsoper. Mit der Zerbinetta aus Strauss’ Ariadne debutierte sie bald darauf am Londoner Covent Garden, als Adele in der Fledermaus an der New Yorker Metropolitan Opera und der Chicago Lyric Opera, als Zdenka in Arabella an der Bayerischen Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen war sie als Elisa in Mozarts Il re pastore und als Susanna im Figaro zu erleben. Ihr Mozart-Repertoire erweiterte sie im Sommer 2010 mit der Donna Anna beim Festival d’Aix-en-Provence. Mehrfach wirkte Marlis Petersen auch an Uraufführungen mit: so etwa als Aphrodite in Hans Werner Henzes Phaedra an der Berliner Lindenoper, als Marta in Manfred Trojahns La grande magia an der Semperoper Dresden und in der Titelrolle von Aribert Reimanns Medea an der Wiener Staatsoper. Für ihre Interpretation der Lulu wurde Marlis Petersen 2004 von den Kritikern der Fachzeitschrift Opernwelt zur «Sängerin des Jahres» gewählt.
Bisher ein Auftritt bei LUCERNE FESTIVAL: am 29. August 2004 mit Beethovens Ah, perfido! und der Bühnenmusik zu Egmont; Christian Arming dirigierte das Luzerner Sinfonieorchester.
4. Dezember 2010