Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/3900

<h2>SubmittedText<h2><p>Wie der Kommandant der Generalstabskurse, Brigadier Meyer, erklärt hat, werden ab Inkrafttreten der Reform "Armee 95" die Offiziere nach der Absolvierung des Generalstabskurses 3 direkt zum Major befördert. Dies hat zur Folge, dass Offiziere, die nicht dem Generalstab angehören, zwei bis drei Jahre später befördert werden als Generalstabsoffiziere.</p><p>1. Hat diese Beförderung nicht zur Folge, dass die Berufskader den Grad des Oberstleutnants bzw. des Obersten zu rasch erreichen, da für die Instruktion in den Schulen Hauptleute und Majore eingesetzt werden? Nach einigen Kommandojahren werden die Obersten dann (zu früh) in die Bundesverwaltung versetzt.</p><p>2. Führt dies nicht zu einem Graben zwischen den - zu rasch beförderten - Generalstabsoffizieren und den Offizieren, die nicht dem Generalstab angehören, und wird dadurch das Instruktionskorps nicht verunsichert?</p><p>Der junge Instruktor wird das Hauptgewicht auf seine Milizkarriere legen; erhält er den Vorschlag für den Generalstab nicht, so wird er - mit allen materiellen Nachteilen - als Instruktor zweiter Klasse behandelt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Antwort des Bundesrates.