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[Die Verfasserinnen erwähnen zwar, dass 1550 Teppiche nach Entwürfen Sansovinos für S. Marco bestellt wurden "to decorate the choirstalls on special occasions", zieht daraus aber keine Schlussfolgerungen für die Akustik.]
Aber: Erst S. 41 wird darauf hingewiesen, dass zumindest seit dem 17. Jh. (dokumentiert durch Darstellungen) Teppiche und Vorhänge an hohen Feiertagen genutzt wurden, die die Akustik stark beeinflusst und ggf. verbessert hätten. Da aber z.B. schon im 15. Jahrhundert ein Teppichzyklus für die Kapelle des Ordens vom Goldenen Flies angefertigt und zumindest an hohen Feiertagen aufgehängt wurde, ebenso der Zyklus Raffaels für die Sixtinische Kapelle, ist wohl davon auszugehen, dass zumindest in bedeutenden Kirchen und zu bedeutenden Anlässen = also genau denen, für die auch die aufwendige polyphone Musik i.d.R. komponiert und aufgeführt wurde, Hängungen von Teppichen und aufwändige Ausstattungen, die zweifellos einen Einfluss auf die akustischen Eigenschaften des Raumes gehabt haben, die Regel gewesen sein dürften!