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Arealbebauung Hänibüel
Bauherr: Landis Bau AG/Bentom AG/Alfred Müller AG
Standort: Oberwiler Kirchweg 5a-c, 6300 Zug
Wohnungsanzahl: 9
Fertigstellung: 2012
Die Überbauung zeichnet sich aus durch drei etwa gleich grosse, aber unterschiedlich ausgeformte Volumen mit je drei Geschossen. Pro Geschoss ist nur eine Wohnung angeordnet. Damit ergeben sich sehr kompakte Volumen, die in ihrer Körnung der heterogenen Bebauungsstruktur des Villenquartiers entsprechen. Die drei Gebäude entwickeln sich von einem eher schmalen Volumen entlang der Uferbestockung des Mänibaches nach Süden, wo das zweite Volumen etwas breiter erscheint und mit dem dritten, fast quadratischen Volumen abschliesst. In der Situation sind alle drei Gebäude mit ihrer Schmalseite zum Hang gesetzt. Damit entsteht keine Riegelwirkung und das Gelände fliest zwischen den Häusern durch. Die gleiche Sorgfalt zeigt sich auch im Umgang mit der Tiefgarage. Obwohl sie zwischen den Häusern liegt, ist sie so weit abgesenkt, dass der Hang im natürlichen Verlauf erhalten bleibt. Die Architektur ist zurückhaltend und beschränkt sich in der Hauptsache auf die Proportionen der drei Volumen. Sie sollen durch ihre Abmessungen und ihre versetzte Lage zueinander wirken. Weil die Häuser über Eck stehen, ergeben sich freie Ausblicke für die Wohnungen und eine Vernetzung mit der Umgebung. Für den Garten wurde ein sorgfältiges Konzept erarbeitet, das kurze Erschliessungswege zu den Häusern vorsieht und im Innern über Plattenwege den Garten begehbar macht. Als Bepflanzung sind verschieden hohe und unterschiedlich blühende Pflanzen vorgesehen, die die ganzen Aussenflächen bedecken. Die Grundrisse der einzelnen Häuser sind aus ihrer unterschiedlichen Lage auf dem Grundstück entwickelt. So wurde für jedes Haus das Potenzial seiner Situierung ausgeschöpft.