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Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bietet die Welt ein gespaltenes Bild: dem technologischen Fortschritt, Wirtschaftswachstum und der Demokratisierung in einigen Regionen stehen anderswo Bildungsnotstand, wirtschaftliche Dauerkrisen und der Zerfall ganzer Staaten gegenüber. Das Wohlstandsgefälle zwischen Nord und Süd, aber auch zwischen Reichen und Armen innerhalb einzelner Staaten ist grösser denn je. Das ist inakzeptabel. Darum stellt Helvetas dieser Realität die Vision einer Gesellschaft entgegen,
- welche die Grundversorgung aller Menschen sicherstellt und ihnen ein Leben in Würde und Sicherheit garantiert;
- die allen – Frauen und Männern – das Recht auf Selbstbestimmung zugesteht und es ihnen ermöglicht, ihr soziales und politisches Umfeld mitzugestalten;
- die ihren natürlichen Ressourcen nachhaltig Sorge trägt;
- die auf Organisationen und Institutionen basiert, in denen die Grundsätze der Transparenz, Verantwortlichkeit, Qualität und Effizienz verankert sind.
Handeln für eine bessere Welt
Die Entwicklungsprojekte von Helvetas sind darauf angelegt, die Lebensumstände der begünstigten Bevölkerungsgruppen direkt und nachhaltig zu verbessern und den Menschen Möglichkeiten zu bieten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihren Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten.
Helvetas arbeitet mit benachteiligten und armen Bevölkerungsgruppen, weshalb in unserer Arbeit die Deckung materieller Bedürfnisse einen zentralen Platz einnimmt. Die Menschen sollen keinen Hunger leiden, Zugang zu sauberem Wasser, Gesundheitsversorgungen und Schulbildung haben, ein genügendes Einkommen erwirtschaften und in angemessenen Verhältnissen wohnen können.
Entwicklung besteht jedoch nicht nur aus quantifizierbaren, materiellen Ergebnissen. Entwicklung hat für Helvetas immer auch eine immaterielle Seite. Wir engagieren uns daher nicht nur für einen besseren Lebensstandard, sondern auch ebenso für Emanzipation, politische Freiheit, Rechtssicherheit und Frieden.