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Ponti verbesserte über 200 m Delfin in 1:55,05 seinen eigenen Schweizer Rekord um 13 Hundertstel und schwamm die fünftbeste Zeit der Vorläufe. Auch Ugolkova war die Fünftschnellste und pulverisierte ihre Bestmarke regelrecht. Die 32-jährige Wahl-Zürcherin schwamm die 200 m Lagen in 2:10,04 und war damit 68 Hundertstel schneller als bei der WM 2019 in Südkorea, wo sie den Final als Neunte knapp verpasste.
Nun liegt in der Nacht auf Dienstag der erste Olympia-Final in der Karriere der gebürtigen Moskauerin drin. Unter Druck setzen lassen will sie sich aber nicht. «Ich bin super froh über den Rekord und die Halbfinal-Qualifikation», sagte Ugolkova dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). «Wenns nun für den Final reicht, ist das schön, wenn nicht, ist es trotzdem eine gute Erfahrung.»
Ponti hat mit dem Halbfinal sein gesetztes Ziel bereits erreicht. Auch der der 20-jährige Tessiner müsste in der Nacht auf Dienstag wohl seine Bestleistung noch einmal senken, um in den Final einzuziehen. Den alten Rekord (1:55,18) hatte er erst im Mai im EM-Final von Budapest (5.) aufgestellt. «Ich bin sehr zufrieden», meinte er strahlend. «Was jetzt kommt, ist einfach noch eine Erfahrung. Aber es ist ein neuer Wettkampf, und da kann alles passieren.»
Mit bereits fünf nationalen Rekorden zeigen sich die Athleten von Swiss-Swimming in Tokio auf den Punkt bereit. Eine Finalqualifikation wäre das Tüpfelchen auf dem i. Letztmals ging ein Olympia-Final der Schwimmer 2008 in Peking mit Schweizer Beteiligung (Dominik Meichtry) über die Bühne.