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Marc Surer, 59, hatte nicht mehr vor, vor den Altar zu schreiten: «Nach zwei schlechten Erfahrungen wollte ich eigentlich nicht mehr heiraten.» Doch die Liebe zu seiner Freundin Silvia Arias, 47, war stärker. So geschah es, dass er sie am 27. Dezember fragte, ob sie ihn heiraten möchte. «Zuerst dachte ich, Marc macht einen Witz, als er mich zur Klippe führte und den Ring präsentierte», erzählt die Argentinierin dem «SonntagsBlick». Der Ex-Formel-1-Rennfahrer musste sein Anliegen wiederholen, «bevor ich realisierte: ‹Der meint das ernst.›» Am nächsten Tag bekam Surer auch den Segen ihres Vaters - jedoch nur, wenn es ein grosses Barbecue für die ganz Familie gebe.
Wie die Verlobung findet auch die Hochzeit in Argentinien statt, «irgendwann zwischen dem 27. November und 24. Dezember». «Marc findet, ich soll unbedingt Weiss tragen, weil ich noch nie verheiratet war.» Aber sie komme sich darin ein bisschen lächerlich vor - «ich bin ja auch schon 47 Jahre». Weil sie nach argentinischem Recht heiraten, behält Silvia ihren Mädchennamen, hängt diesen vor den Namen ihres Mannes. «Weil es noch jemanden gibt, der als Frau Surer rumläuft, habe ich damit gerechnet, dass Silvia nicht Frau Surer Nummer zwei sein wollte.» Angesprochen ist damit Marcs Ex-Frau, die Rennfahrerin Christina Surer.
Kennengelernt haben sich Marc und Silvia vor zwanzig Jahren, als er - mittlerweile als Formel-1-Experte tätig - am Rennen in Rio de Janeiro weilte. Gefunkt aber hat es erst 13 Jahre später, im Dezember 2003. Die Journalistin und Buchautorin spricht von Bestimmung, wenn sie an die Liebe zu Marc denkt. Als 15-Jährige schrieb sie in ihr Tagebuch: «Ein Schweizer Autorennfahrer gewinnt in Mendoza. Er heisst Marc.» Sie gesteht: «Seither liebe ich Marc.»
Wo Surer und Arias nach ihrer Hochzeit wohnen werden, ist noch nicht geklärt - ob in ihrer Heimat Argentinien, in der Schweiz oder in Spanien, wo Marc ebenfalls ein Anwesen besitzt. «Silvia hängt an Argentinien, ich an der Schweiz.» Aber das sei ein «schönes Problem, mit dem wir kämpfen», ergänzt Silvia. «Für mich spielt es weniger eine Rolle, wo wir uns sehen, als vielmehr, dass wir uns sehen!»