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Paavola legte vor den Tagungsteilnehmern dar, warum TVO im Dezember 2003 als weltweit erstes Unternehmen einen EPR bestellt hat. Etwa 20 Kriterien einschliesslich Sicherheit und Kosten hätten dazu beigetragen, das vom deutsch-französischen Konsortium Areva/Siemens vorgeschlagene Produkt den Angeboten der amerikanischen und russischen Mitbewerbervorzuziehen.
Gemäss der Tagungsveranstalterin, der Société française d'énergie nucléaire (SFEN), zeigen sowohl finnische wie auch französische Bewertungen, dass die Stromproduktion im EPR gegenüber der Produktion aus Kohle und Gas wettbewerbsfähig ist.
Bertrand Barré, Präsident der European Nuclear Society (ENS), unterstrich, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Nuklearstroms weiter zunehme, wenn in den spezifischen Stromerzeugungskosten für fossil-befeuerte Kraftwerke auch externe Kosten wie diejenigen der CO2-Emissionen berücksichtigt werden.
Bernard Dupraz, stellvertretender Generaldirektor der Electricité de France (EDF), gab bekannt, EDF werde zwar die Kosten von EUR 2,8 Mrd. für den kürzlich bestellten EPR-Demonstrationsblock am Standort Flamanville selbst finanzieren, sei aber bereit, mit interessierten europäischen Partnern in diesem Projekt zu kooperieren.
Die Konferenz wurde durch die SFEN, die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) und die Kernenergieagentur NEA der OECD getragen.
Quelle
H.K. nach Communiqué der SFEN, 3. Dezember 2004