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Das KKL Luzern ist in einer Rekordzeit von fünf Jahren, zwischen 1995 und 2000, gebaut worden. Das Werk des französischen Architekten Jean Nouvel und des amerikanischen Akustikers Russell Johnson löste den Bau von Armin Meili (1933/34) ab. Das Gebäude ist in drei Teile gegliedert und umfasst den Konzertsaal, einen multifunktionalen Saal (Luzerner Saal) sowie das Kongresszentrum, in dem sich auch das Kunstmuseum befindet.¨ Diese werden unter einem grossen Dach zusammengefasst, welches mit seiner grossen Auskragung mittlerweile zum Markenzeichen des KKL Luzern geworden ist.
Zu den wesentlichen Grundlagen des KKL Luzern gehört, dass unter dem einen grossen Dach verschiedenste Anlässe stattfinden können, und dies nicht bloss nebeneinander und jeder für sich, sondern, bei durchlässigen Grenzen, auch miteinander. Diese Events umfassen die Bereiche Kultur, Kongress und Gastronomie. Innerhalb dieser Bereiche ist ebenfalls eine Vielfalt von Anlässen möglich.
1998 wurde der Konzertsaal mit dem Beginn der Internationalen Musikfestwochen (heute Lucerne Festival) eröffnet. Der Erfolg des Festivals ist nicht zuletzt der exzellenten Akustik des Konzertsaales geschuldet, welche es zu einem der besten der Welt zählen lässt.
Im März 2000 fand die Gesamteinweihung des KKL Luzern statt.
Während des Abschlusses der 1. Bau und darauffolgenden Inbetriebsetzungsphase übernahm Erich Offermann die Bauherrenvertretung für diverse Architektur-, Bauleitungs- und Inbetriebssetzungsarbeiten, die nicht im Vertragspaket des vom Totalunternehmers waren, insbesondere im Bereich der Akustik und der Signaletik.
Desweiteren zählte zu den Aufgaben das Erstellen der Struktur des Betriebshandbuches für den Betreiber mit Klärung der Schnittstellen zu den Eigentümern und Nutzern.
Bauherrschaft:
Trägerstiftung Kultur- & Kongresszentrum Luzern
Beginn der Studien:
Juni 1992
Baubewilligung:
November 1994
Baubeginn:
Januar 1995
Fertigstellung 1. Phase:
Eröffnung: 18. August 1998
Fertigstellung 2. Phase:
Dezember 1999
Gesamtbausumme:
226'500'000 CHF
Gesamtfläche Nutzfläche:
22'000 m² / Bruttofläche: 35'000 m²
Architekt:
Architectures Jean Nouvel, Paris
Akustik:
Russell Johnson, Artec New York
Generalplaner:
Elektrowatt Engineering AG, Zürich