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Gaël Faye – «Kleines Land»
Im Rahmen von «Zürich liest»
Gaël Faye, 1982 in Burundi geboren, wuchs als Kind einer ruandischen Mutter und eines französischen Vaters auf, bevor er 1994 als Folge des Bürgerkriegs nach Frankreich flüchten musste. Nach dem Ende seines Wirtschaftsstudiums arbeitete er zwei Jahre als Investmentbanker in London, bevor er nach Frankreich zurückkehrte, um dort als Autor, Musiker und Sänger zu arbeiten. Heute lebt er überwiegend in Kigali (Ruanda).
Sein erster Roman «Kleines Land» war nominiert für den Prix Goncourt, erhielt den Prix Goncourt des Lycéens und zahlreiche andere literarische Auszeichnungen. «Kleines Land» ist ein überwältigender Roman, voller Schrecken und Glückseligkeit – ein Stück französischer Weltliteratur.
Das Gespräch wird auf Französisch geführt, die deutschen Texte liest Marco Michel.
Moderation: Daniel Binswanger
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