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Am 2. März veröffentlichte die NZZ eine Kurzmeldung, dass die Benutzer von gewissen [E-Velos](http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/bundesrat_e-bike_strassenfahrzeuge_1.15379012.html](http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/bundesrat_e-bike_strassenfahrzeuge_1.15379012.html) neu der Fahrradhelmpflicht unterstehen. Erreicht das E-Velo ohne kurzfristige Tretunterstützung alleine mit der Batterie eine Geschwindigkeit von Km/h 30, besteht neu sogar das Obligatorium für einen Motorradhelm.
Nebst dem amüsanten Bild von Velofahrern, welche mit einem Integralhelm auf dem Kopf den Pass hinauf keuchen, darf die Frage gestellt werden, warum der Staat dem Bürger inkonsequent vorschreibt, wie er sich selbst zu schützen hat. Während nun E-Velofahrer zum Selbstschutz obligatorisch einen Helm tragen müssen, besteht beispielsweise keine Präservativpflicht. Beides kann aber bei Absenz und Unfall zu hohen Kosten oder dem Tod führen.
Haben diese Vorschriften somit einen „sozialen Charakter“? Die gängigen Lexika definieren „sozial“ als altruistisch, gemeinnützig oder dem Kollektiv dienend. Niemand würde behaupten, dass die Gemeinnützigkeit etwas Schlechtes wäre. Sogar die von gewissen Zeitgenossen angetriebene Diffamierungskampagne gegen reiche Kapitalisten muss zugestehen, dass die bekanntesten Repräsentanten dieser Gilde wie Bill Gates oder Warren Buffet mit dem Hauptteil ihres Vermögens vor allem gemeinnützige Stiftungen finanzieren. Der feine Unterschied besteht in der Freiwilligkeit der selbst ausgewählten Zuwendung. Würde beispielsweise Bill Gates anstelle mit einer entsprechend hohen „Reichensteuer“ belegt, dann würden die Milliarden über die Staatskasse zu einem grossen Teil in die US Kriege dieser Welt fliessen. So aber wird die Bill & Melinda Gates Foundation gespeist, welche in ausschliesslich humane Projekte investiert. Auch im kleinen Rahmen funktioniert das sehr gut. Hierzulande beispielsweise mit der Glückskette, World Vision, WWF, Greenpeace oder anderen privaten, durch Spenden unterstützten Organisationen.
Die eingangs erwähnte Helmpflicht für E-Velofahrer begründet sich aber in der Zwangskollektivierung (Gleichmacherei) des obligatorischen Versicherungswesens, wie es beispielsweise der Sozialismus im Programm vorschreibt (getarnt als soziale „Gerechtigkeit“). Obwohl seit dem 18. Lebensjahr mündig, wird zunehmend vorgeschrieben was man tun oder lassen soll. Während beispielsweise gewisse Regeln wie Höchstgeschwindigkeiten auf Strassen, Rauchverbote, Feuerungsverbote oder Lärmvorschriften in der immer enger werdenden Schweiz im Rahmen des friedlichen Zusammenlebens eventuell durchaus Sinn ergeben, sind Vorschriften, welche beispielsweise einzig dem Selbstschutz dienen, doch eher fragwürdig (welche Parteien stehen hinter diesen Regulierungen?). Der Grund dafür liegt in der vorangetriebenen Kollektivierung des Gesundheitswesens. Die staatlich reglementierten und erheblichen Pflichtbeiträge jedes einzelnen werden nicht für die eigenen Bedürfnisse angespart, sondern für allerlei Sinnvolles oder Unsinniges sofort im Giesskannenprinzip fremdbestimmt zu Bruttopreisen umverteilt. Pflichtbeiträge in die Gesundheitsversorgung führen somit automatisch zu Vorschriften zum Selbstschutz, weil allfällige selbstverursachte Schäden am eigenen Leib und Leben diese Kollektivkasse belasten müssen.
Somit führt der Sozialismus mit der einhergehenden Zwangskollektivierung auch zu einem Staatsdiktat, welches zunehmend unser individuell geführtes Leben beschneidet. Diese Diktatur wird sichtbar durch die Flut von Vorschriften und Gesetzen, welche unser Leben zunehmend beeinträchtigen, ohne beispielsweise die Freiheit des Nachbarn zu beeinflussen.
Aus diesem Grunde ist das Subsidiaritätsprinzip im Sinne der Eigenverantwortung einer sozialistischen Kollektivierung in jedem Fall vorzuziehen, damit wir nicht schleichend staatsdiktatorisch im gesellschaftspolitischen Korsett leben müssen. Denn schon Benjamin Franklin sagte einst: „Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“
Nachstehend Beiträge, welche die Kollektivierung, Umverteilung oder Gleichmacherei bewerben:
Geld ohne Arbeit
Ökologische Steuerreform
Krankenkasse und Leistungen
Steuerliche Anreize abschaffen
Steuerreform ist falsch
Kasse machen bei der Erbschaft
Schwindende Solidarität
Ungerechtigkeit beim Einkommen
Zu viel Föderalismus
Mehr Prävention