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Grosshaushalte, in denen mehr als fünf Personen wohnen, sind im Kanton Schwyz selten geworden. Im Jahr 1990 hatten 11,5% diese Grösse, Ende 2019 waren es noch 6,2%. Zahlreicher geworden sind dafür die Einpersonenhaushalte. Allerdings nicht erst in den letzten Jahren. Der grösste Sprung geschah bereits im alten Jahrtausend. 1990 zählte man noch 25% Einpersonenhaushalte, zehn Jahre später waren es bereits 30% und heute liegt man bei 32,6%. Nur Zweipersonenhaushalte sind mit 35% noch häufiger.
Von den per Ende 2019 im Kanton gezählten 69 005 bewohnten Wohnungen wiesen 2042 ein Zimmer und 6951 zwei Zimmer auf. Will heissen, dass 13% der Wohnungen zu den kleinen ihrer Gattung zählten. Daraus kann man schliessen, dass sich viele der Einpersonenhaushalte auch in grösseren Wohnungen befinden müssen. 32% der Wohnungen weisen nämlich fünf oder mehr Zimmer auf. Im Schweizer Durchschnitt kommt man auf 26,5%.
Für viele Leute ist das Wohnen in einem Einfamilienhaus ein erstrebenswertes Ziel. Per Ende 2019 hatten gut 24% der Schwyzerinnen und Schwyzer diesen Traum verwirklicht. Die regionalen Unterschiede sind gross, so wohnen in Ausserschwyz mehr Personen im Einfamilienhaus als im inneren Kantonsteil.
Und auch bezüglich der einzelnen Gemeinden zeigt sich ein heterogenes Bild. In Wollerau wohnen zum Beispiel viele Leute im Einfamilienhaus, im benachbarten Freienbach aber vergleichsweise wenige.
Mehr dazu im March-Anzeiger und Höfner Volksblatt vom 22. Oktober.