Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03519.jsonl.gz/1133

Novak Djokovic tritt definitiv nicht zum Davis-Cup-Duell gegen die Schweiz an. Ein diskussionsloser Schweizer Sieg ist deshalb mit dem Duo Roger Federer/Stanislas Wawrinka Pflicht in Novi Sad.
Erst zum zweiten Mal seit 2004 steht Roger Federer für eine erste Runde des Davis Cups zur Verfügung. Beim letzten Mal, 2012 gegen die USA, misslang der Versuch deutlich: die Schweiz tauchte mit 0:5. Dieses Mal stehen die Chancen deutlich besser, denn der Vorjahresfinalist Serbien steht ohne Novak Djokovic da.
Die ersten beiden Einzel morgen Freitag bestreiten ab 14 Uhr Roger Federer (ATP 8) gegen die serbische Nummer 2 Ilija Bozoljac (268) und Stanislas Wawrinka (3) gegen Dusan Lajovic (102). Das hat die Auslosung heute Mittag im Rathaus von Novi Sad ergeben. Für das Doppel hat Captain Severin Lüthi Marco Chiudinelli und Michael Lammer nominiert. Diese Aufstellung kann jedoch am Samstag noch ohne Angabe von Gründen geändert werden.
Stanislas Wawrinka mag Roger Federer nach seinem Triumph am Australian Open zwar in der Weltrangliste überholt haben, dennoch ist «Fedi» die Nummer 1 des Schweizer Teams. Denn am für diese Partie massgebenden Stichtag 13. Januar lag er noch vor Wawrinka.
Serbien als letztjähriger Davis-Cup-Finalist ist nominell ein starker Gegner. Doch alle drei Spieler aus der Top 100 der Weltrangliste fehlen gegen die Schweiz: Novak Djokovic (ATP 2), Janko Tipsarevic (69) und Viktor Troicki (84)
So ist der bestklassierte Serbe gegen die Schweiz Dusan Lajovic. Am Australian Open spielte er sich durch die Qualifikation und gewann den Erstrundenmatch gegen den Franzosen Lucas Pouille, bevor der Japaner Kei Nishikori dann Endstation bedeutete. Im Davis Cup bestritt Lajovic im letzten Jahr den Final mit Serbien, er verlor jedoch seine beiden Einzel gegen die Tschechen Thomas Berdych und Radek Stepanek klar.
Die weiteren Spieler im serbischen Aufgebot sind Filip Krajinovic (ATP 237), Ilija Bozoljac (ATP 268) und der Doppel-Spezialist Nenad Zimonjic (ATP 12 im Doppel).
Das Schweizer Aufgebot komplettieren Marco Chiudinelli (ATP 180) und Michael Lammer (ATP 441). Sollte die Begegnung bereits nach dem Doppel entschieden sein, können diese Spieler auf einen Einsatz in den beiden Einzeln am Sonntag hoffen. Henri Laaksonen (ATP 231) wurde nach der Nachnominierung von Roger Federer aus dem Aufgebot gestrichen.