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Zur Bekämpfung von Stress, Müdigkeit, Nervosität oder leichten Depressionen werden zahlreiche Pflanzen eingesetzt. Neben den bewährten Ginseng, Johanniskraut oder Hopfen ist Rosenwurz eine «neue» phytotherapeutische Waffe gegen Stress. Sie stammt aus der russischen, skandinavischen und asiatischen Volksmedizin.
Psychotrope Stoffe, d. h. Medikamente, die gegen psychische Beschwerden helfen, sind für ihre Wirksamkeit, aber auch für ihre Nebenwirkungen und in gewissen Fällen für ihr Abhängigkeitspotenzial bekannt. Es ist deshalb logisch, dass Betroffene in einer ersten Phase natürliche Substanzen bevorzugen, beispielsweise pflanzliche Wirkstoffe. Dazu gehört auch Rosenwurz oder Rhodiola rosea, das die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessert. Die Bevölkerung Russlands und Skandinaviens schätzt die Pflanze seit Jahrhunderten wegen ihrer positiven Wirkung gegen Müdigkeit und Stress.
Rosenwurz und seine «adaptogenen» Qualitäten
Ein Adaptogen entfaltet unspezifische Wirkungen, die dafür sorgen, dass der Körper im Krankheitsfall seine Funktionen wieder normalisiert. Es fördert seine Fähigkeit, sich an Umweltfaktoren anzupassen, und verhindert, dass der Körper durch den Einfluss von Stressfaktoren Schaden nimmt. Rosenwurz lindert körperliche und psychische Symptome bei Müdigkeit, Überbelastung, Reizbarkeit und nervöser Anspannung.