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Die «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» war eine der Hauptlosungen der Französischen Revolution. Doch würde ein dieser Losung verpflichteter Bürger von damals hören, was die grossen Begriffe gut 200 Jahre danach bedeuten, so wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er nicht verstehen würde, was die Bürger Mitteleuropas heute damit meinen.
Was also meinen wir, wenn wir uns zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf diese Begriffe berufen und gesellschafts- und wirtschaftspolitische Programme daraus ableiten?
Wir haben vier Autoren gebeten, den Wandel von vier fundamentalen Werten aus ihrer sehr persönlichen Sicht nachzuzeichnen und pointiert darzustellen.
1) Hans Ulrich Gumbrecht schreibt über Gleichheit und Egalitarismus.
2) Rainer Hank schreibt über Freiheit und Bevormundung im Namen der Freiheit.
3) Peter Ruch schreibt über freiwillige Solidarität und den Zwang zum guten Handeln.
4) David Dürr schreibt über den Unterschied von Gerechtigkeit und Recht.
Die Autoren zeichnen den Wertewandel im Zeichen des wohlfahrtsstaatlichen Lebens nach. Dabei ist klar: Wertewandel bedeutet Lebenswandel. Die Autoren stellen sich darum zugleich die Frage: Welchen Einfluss hat der Wertewandel auf das Leben von morgen? Lesen und entscheiden Sie selbst.
Die Redaktion