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Das Prinzip von Saat und Ernte
Einige biblische Prinzipien hat Gott direkt in den Stoff des Universums eingewoben. Es sind unentrinnbare Gesetze, die wir lernen und nutzen sollten. Eins dieser Gesetze ist das von Saat und Ernte. Ob die Saat Gottes Wort ist oder unser Charakter, unsere Taten, die Worte, die wir sprechen oder unsere Finanzen – Gott verspricht, dass wir ernten werden, was wir säen.
In dieser Predigt zeigt Bayless Conley, wie wunderbar die Ernte sein wird, die Gott uns verspricht, wenn wir unsere Finanzen in den Boden seines Reiches säen.
- Korinther ganz klar gelehrt wird. Ich glaube also, auch wenn es nicht unser Motiv für das Geben sein sollte, sollten wir es mit der freudigen Erwartung einer Ernte tun. Welcher Bauer, der Samen aussät, würde keine Ernte erwarten?Lassen Sie mich wieder einmal Janets Familie als Beispiel nehmen. Ihre Eltern hatten einen kleinen Milchbauernhof und ihr Vater pflanzte Weizen, Hafer und Mais an. Und vor der Ernte versicherte er sich stets, dass der Traktor gut in Schuss war. Er stellte sicher, dass der Maispflücker und der Maishäcksler funktionierten. Sie hatten bereits eine Scheune gebaut. Sie hatten ein großes Silo, in dem der Mais gelagert werden sollte. Ich meine, welcher Bauer würde Mais anpflanzen und dann sagen: „O, er wächst! Mann, wir brauchen einen Traktor. Es muss ein Bauunternehmer herkommen und uns ein Silo bauen!“ Nein, er hat genug Glauben an die Erde und den Samen und was sonst noch dazugehört, dass er sich rechtzeitig vorbereitet. Er sät seinen Samen aus und erwartet eine Ernte.Vor vielen Jahren war unsere Gemeinde in der Katella Avenue. Wir hatten also schon zwei Standorte in der Katella Avenue. Dort hatten wir fünf Jahre lang ein kleines Bürogebäude gemietet. Es gab Sitzplätze für 160 Leute. Ich sage das immer mit einem Grinsen, denn das bedeutete, dass ein Teil von ihnen draußen saß. Wenn es heiß war oder regnete, gaben wir ihnen einfach Schirme. Auch auf den Gängen saßen Leute und wir hatten überall Lautsprecher installiert. Nicht einmal auf der Toilette hatte man Privatsphäre, weil auch dort Lautsprecher waren und auf dem Weg dorthin überall Leute saßen. Wenn ich einen Schritt rückwärts machte, prallte ich gegen das Schlagzeug und nach zwei Schritten vorwärts landete ich auf dem Schoß der Leute in der ersten Reihe. Es war so eng, dass man kaum atmen konnte und oft drängten sich dort 600 Leute wie die Ölsardinen. Wir brauchten also dringend größere Räumlichkeiten! Wir hatten schon alles Mögliche probiert und sogar Geld gespart, aber nichts funktionierte. Eines Tages hatte ich im Gebet den Eindruck, dass Gott mich mit diesen Versen - dass Er den Samen, den wir aussäen, vervielfacht - herausforderte. Und ich glaubte, dass Gott mir auftrug, den größten Teil unserer Ersparnisse zu verschenken. Also rief ich unsere Vorstandsmitglieder und unser Leiterschaftsteam zusammen und erzählte ihnen davon und jeder Einzelne von ihnen hatte dasselbe empfangen. Sie sagten: „Wir glauben, dass das vom Heiligen Geist kommt. Wir müssen es tun.“ Als wir der Gemeinde davon berichteten, stimmten die Mitglieder fast einstimmig dafür. Ich sagte fast. Einige von ihnen waren strikt dagegen. Als ich die Leute nach dem Gottesdienst an der Tür verabschiedete, zogen mich ein paar von ihnen beiseite und sagten: „Du bist ein Dummkopf. Wir haben das ganze Geld für ein neues Gebäude gespart und jetzt willst du es verschenken? Wie sollen wir so je zu einem Gebäude kommen?“ Im Grunde sagten sie: „Wir wollen keinen Idioten zum Pastor.“ Und sie verließen die Gemeinde und kamen nie zurück. Wir spendeten also fünfzigtausend Dollar an verschiedene Dienste auf der ganzen Welt, die Großes für Gott taten. Das war zu dieser Zeit ein sehr großer Teil des Geldes für unser Gebäude. Nur wenige Wochen später wurde das Grundstück in Sausalito zum Verkauf angeboten und Gott tat Wunder um Wunder um Wunder! Ich wünschte, ich hätte jetzt die Zeit, die ganze Geschichte zu erzählen. Aber schließlich bekamen wir das Grundstück und bauten dieses Gebäude. Ohne die Hilfe Gottes wäre das jedoch nie passiert. Wir gaben nicht, um etwas zu bekommen, aber Gott vervielfacht den Samen, den wir aussäen. Wenn wir geben, sollten wir also eine Ernte erwarten.Gut, das E steht für erledigen. Und das bedeutet, dass wir es jetzt tun und von dem geben, was wir jetzt haben und nicht warten, bis wir mehr haben. Ich möchte Ihnen aus dem Abschnitt, den wir gerade gelesen haben, noch ein paar weitere Verse vorlesen. Es geht immer noch um das Opfer.
- Korinther 8, Vers 10. Er schrieb: „Und ich gebe hierin eine Meinung ab; denn das ist euch nützlich, die ihr nicht allein das Tun, sondern auch das Wollen vorher angefangen habt - seit vorigem Jahr. Nun aber vollendet auch das Tun, damit, wie die Bereitwilligkeit des Wollens, so auch das Vollbringen da ist, nach dem, was ihr habt. Denn wenn die Bereitwilligkeit da ist, so ist sie willkommen nach dem, was sie hat, und nicht nach dem, was sie nicht hat.“Wenn die Bereitschaft zu geben da ist, ist sie willkommen. Das bedeutet, es ist akzeptabel, wenn Sie nach dem geben, was Sie haben, nicht nach dem, was Sie nicht haben. Gott erwartet nicht, dass Sie etwas geben, das Sie nicht haben. Wir geben gemäß unseren vorhandenen Mitteln. Aber hier wird noch ein anderer Aspekt angesprochen, der lautet: Wenn Sie die Bereitwilligkeit besitzen zu geben, ist sie für Gott nur willkommen nach dem, was Sie haben und nicht nach dem, was Sie nicht haben. Wenn jemand sagt: „Pastor, wenn ich in der Lotterie gewinne, spende ich die Hälfte der Gemeinde.“ Das ist schön, aber nicht willkommen. Warum? Weil Sie nicht in der Lotterie gewonnen haben. „Wenn ich etwas erbe, wird die Gemeinde als Erstes davon profitieren.“ Was Sie nicht haben, ist nicht willkommen. „Wenn ich eine Million Dollar hätte, würde ich der Gemeinde eine großzügige Spende zukommen lassen.“ Das ist großartig, aber Gott heißt nur willkommen, was Sie jetzt haben.Vor vielen Jahren hatte ich das Vorrecht, auf einer Konferenz in Anaheim mit Dr. E. V. Hill zu sprechen. Diejenigen unter Ihnen, die ihn kannten, wissen, dass er ein fabelhafter Redner war. Er war vor mir an der Reihe und erzählte eine Geschichte von zwei Schwestern. Sie waren neu in der Gemeinde und legten einen Scheck über eine Milliarde Dollar in den Opferkorb. Er kannte sie nicht, aber natürlich erregte das seine Aufmerksamkeit. Mit einer Milliarde Dollar kann man viel für das Reich Gottes tun. Er wusste nicht, ob die Schwestern vom alten Geldadel abstammten oder was auch immer, und so arrangierte er ein Treffen mit ihnen und fragte: „Ist dieser Scheck gedeckt?“ Sie sagten: „O nein, Pastor. Wir wollten Sie nur wissen lassen, dass wir das Geld spenden würden, wenn wir es hätten.“ Das ist nicht willkommen. Gott heißt nur willkommen, was Sie großzügig von dem spenden, was Sie jetzt haben.Ich hoffe, Sie nehmen sich zu Herzen, was Sie gerade gehört haben. Und ich bete, dass Sie mit dem, was Sie jetzt haben, großzügig umgehen, ob es viel oder wenig ist. Seien Sie anderen gegenüber so großzügig, wie Jesus es Ihnen gegenüber ist. Sie werden feststellen, dass darauf ein Segen liegt.