Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03310.jsonl.gz/2334

Das im Museum ausgestellte Flugzeug R-2117 realisierte 2’957 Flugstunden.
Der Mirage III RS-Aufklärer war mit vier Kameras in der Nase des Flugzeuges ausgestattet, auf welche Objektive mit Brennweiten von 44, 76, 100, 200 und 600 mm montiert werden konnten. Diese konnten in insgesamt sechs Positionen Aufnahmen nach schräg vorne, nach unten und zur Seite machen. Jede Kamera hatte ein Filmmagazin für 360 Aufnahmen. Dies bedeutete, dass 1400 Negative nach der Landung zu verarbeiten waren.
Nachts war der Mirage III RS zunächst mit einer Reihe von Blitzlichtern ausgerüstet, um das zum Zeitpunkt der Aufnahmen überflogene Gelände zu beleuchten. Nicht sehr diskret, wurde dieses System zugunsten dem 1981 eingeführten und am Rumpf montierten Aufklärungsbehälter LIRAS aufgegeben.
Den letzten Flug von Buochs nach Payerne führte der R-2117 im Dezember 2003 durch, wo er 2005 der Stiftung durch die Luftwaffe übergeben wurde.