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Wie reagieren die Pensionskassenverantwortlichen in ausgeprägten Baisseperioden wie derjenigen vom 1. Quartal 2008? Greifen sie zu taktischen Massnahmen? Sind sie mit den Ergebnissen ihrer Entscheidungen zufrieden? Sichern sie sich gegen Währungsschwankungen ab? Bevorzugen sie spezialisierte Anlagen nach Anlageklassen oder gemischte Anlagen? Dies sind einige der Fragen, die im Rahmen des Fokusthemas der 10. Ausgabe des Swiss Institutional Survey über Vermögensverwaltung und Anlagemodalitäten zum Teil beantwortet werden konnten.
An der jüngsten Umfrage, die im 1. Quartal 2008 durchgeführt wurde, nahmen 155, zumeist grosse institutionelle Anleger mit einem Gesamtvermögen von 239 Milliarden Franken teil, was rund 40% des Vermögens der 2. Säule entspricht. Das durchschnittliche Vermögen der Teilnehmer liegt bei 1’542 Millionen, der Median bei 480 Millionen.
Die Umfrage ergab, dass eine Mehrheit der Institutionen intern taktische Entscheidungen trifft, jedoch enttäuscht über die Ergebnisse ist. Nur die Hälfte der Teilnehmer nimmt eine Währungsabsicherung vor. Die spezialisierte Verwaltung nach Anlageklassen wird gegenüber der gemischten Verwaltung bevorzugt. Die bevorzugten Anlagevehikel und -formen sind von den Anlageklassen abhängig. Die durchschnittliche Anzahl der externen Vermögensverwalter liegt bei den inländischen Anlagen unter drei.