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Vaccinium vitis-idaea Preiselbeere
Ähnlich wie die etwas bekanntere grossfrüchtige Moosbeere (Cranberry) geniesst auch die Preiselbeere einen regelrechten Boom. In Zeiten, in denen gesunde Ernährung, Vitalpräparate, Entgiftungskuren und Vitaminpräparate hoch im Kurs sind, kommen auch Heilmittel aus der alten Volksmedizin wieder zum Tragen. Preiselbeeren enthalten eine hohe Konzentration an Antioxidantien und sind regelrechte Vitalstoffbomben (Fruchtsäure, Mineralstoffe, Vitamine und Pektin).
Dabei ist die Preiselbeere gar nicht schwer zu kultivieren. Ähnlich wie ihre wilden Verwandten ist sie relativ anspruchslos. Das 5-30cm hohe Sträuchlein gedeiht am besten auf saurem Boden. Sowohl starke Kälte als auch trockene Sommer können dem robusten Kleingewächs nichts anhaben. Wählen Sie den Pflanzstandort eher im Halbschatten. Beim Giessen darauf achten, dass Sie kalkarmes Wasser (Regenwasser) verwenden, um den pH-Wert im Boden nicht zu stark zu verändern.
Von Mai bis Juni bilden sich kleine, glockenförmige Blüten, welche im August und September zu den typischen roten Früchten heranreifen.
Die Früchte können zu Konfitüre verarbeitet oder als Kompott zu Wildgerichten serviert werden. Zu Saft verarbeitet hilft die Preiselbeere beispielsweise bei Blasenentzündung.