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DETROIT (awp international) - Die Autokonzerne BMW und Daimler ändern ihre Strategie in den USA. "Wir haben in den letzten zwei Jahren die Belastungen im US-Leasinggeschäft deutlich verringern können", sagte BMW-Vertriebschef Robertson dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).
So verringerte Daimler den Anteil von leasingfinanzierten Fahrzeugen von 70 auf 50 Prozent, BMW von 60 auf unter 50 Prozent. Der absolute Rückgang ist noch höher, weil beide Hersteller im Jahr 2009 deutliche Absatzeinbrüche verkraften mussten. Das Geschäft mit leasing- und kreditfinanzierten Fahrzeugen hat beide Hersteller in den vergangenen Jahren Milliarden gekostet. BMW verlor 2008 fast zwei Milliarden Euro auf dem US-Markt, weil Kunden ihre Autokredite nicht mehr bedienen konnten oder der Restwert von Leasingautos viel zu hoch angesetzt war. Daimler verlor im selben Zeitraum fast 500 Millionen Euro.
Anders als in Europa tragen in den USA nicht die Händler, sondern die Hersteller solche Vermarktungsrisiken. Nach Angaben von BMW-Vertriebschef Ian Robertson und Daimler-Vertriebschef Joachim Schmidt hat sich der Gebrauchtwagenmarkt in den USA in den vergangenen Monaten stabilisiert. Auch das Geschäft mit Neuwagen laufe nach den herben Absatzeinbrüchen wieder besser. "Wir gehen sehr viel zuversichtlicher und mit einigem Optimismus in das Jahr 2010", sagte Robertson. Daimler-Manager Schmidt erklärte: "Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Jahr zulegen." Beide haben angekündigt, ihre Fertigung in den USA massiv auszubauen./ep/tw
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