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Martin Fuchs belegte im Grossen Preis des CSI5* Wellington (USA) den tollen zweiten Platz. Im Sattel von seines Spitzenpferdes Clooney musste er sich nur dem Iren Shane Sweetnam auf Alejandro geschlagen geben. Dritter wurde der US-Amerikaner Devin Ryan mit Eddie Blue.
Neun Paare qualifizierten sich im mit 400'000 US-Dollar dotierten GP für das Stechen um den Sieg. Devin Ryan zeigte dort mit Eddie Blue als Startreiter gleich eine starke Leistung. Die fehlerfreie Runde in 38.74 Sekunden erwies sich als Knacknuss. Beim Versuch, diese zu verbessern scheiterten Mario Deslauriers (CAN), Jessica Springsteen (USA), Bertram Allen (IRL), Emily Moffitt (GBR) und Lucy Deslauriers (USA). Sie alle mussten einen Abwurf in Kauf nehmen. Drei Paare standen noch am Start – Martin Fuchs als nächster. Der Europameister ritt mit seinem Westfalenschimmel Clooney, der Luigi Baleri gehört, eine brillante Runde, in der die Zeit bei 37.16 Sekunden stoppte. Der Podestplatz war gesichert und nachdem Beezie Madden (USA) mit Garant Fuchs’ Zeit deutlich verpasste, konnte nur einer den Schweizer Sieg verhindern. Shane Sweetnam gab mit Alejandro von Anfang an Vollgas, riskierte auf den Schlussoxer alles und wurde dafür belohnt. Der Ire war 13 Hundertstel schneller und schnappte Fuchs den Sieg damit weg. «Ich hatte einen Galoppsprung mehr vom dritten bis zum vierten Hindernis, da habe ich es gegen Shane verloren, der ein wirklich schönes Stechen geritten ist. Sweetnam sah nicht so aus, als würde er viel riskieren, er hat sein Pferd einfach galoppieren lassen und hat uns heute alle geschlagen», so Fuchs anerkennend.
Der Dauerritt («Raid Militaire International») Bruxelles-Ostende vom 27. August 1902 wurde der vielen toten Pferde wegen berühmt, ja berüchtigt. Für die Schweiz hatte er eine zusätzliche Bedeutung....
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