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Kunst am Bau: Wasserfall aus Licht für die Unterführung
Die zahllosen Lichter schlängeln sich wie ein kleiner Fluss über die schräge Wand der Bahnunterführung im niederländischen Assen. Damit das Lichterspiel aktiviert wird, muss ein Zug auf dem darüber liegenden Gleis unterwegs sein.
Quelle: Geert van Rooij
Seine volle Wirkung entfalten LIchter aber bei Dunkelheit.
Quelle: Geert van Rooij Een
Sobald ein Zug über die Unterführung fährt, beginnt das Lichterspiel.
Quelle: Geert van Rooij
Die Lichter bewegen sich, scheinen zu fliessen, zu schlängeln und zu gleiten.
Quelle: Geert van Rooij
Die Lichter scheinen über die Wand zu fliessen.
Quelle: Geert van Rooij
Seine volle Wirkung entfalten LIchter aber bei Dunkelheit.
Die Installation stammt von Matthias Oostrik, der das Werk „Een Spoor von Water“ (Eine Spur von Wasser) genannt hat. Der Name bezieht sich auf das alte Bachbett, in dem sich die Installation befindet. Zudem liegt sie an der Grenze des nach dem gleichnamigen Fluss benannten Nationalparks Drentsche. Im Gegensatz zu den meisten Flüssen Hollands ist die Drentsche Aa nie eingedeicht worden, was mit ein Grund für die einzigartige Bach- und Kulturlandschaft sein dürfte, die der Park umfasst.
Und so soll Oostriks „Wasserspur“ eine Verbindung zwischen dem natürlichen Wasserfluss und den Verkehrsströmen schaffen. Aber gleichzeitig sollen die Lichter Fussgängern und Velofahrern ein Gefühl er Sicherheit vermitteln.
Allerdings liess sich Oostrik auch von praktischeren Dingen
inspirieren. Für die Unterführung waren H-förmige Pflastersteine vorgesehen.
Anstatt diese zu verdecken oder zu ersetzen, integrierte Oostrik die Steine sein
Werk. Sie wurden schräg angelegt und 500 von ihnen mit LED-Modulen versehen. Auf
diese Weise entsteht die Illusion fliessender Lichtpunkte. (mai)