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Die Entwicklung der Verfügbarkeit von Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K) und Magnesium (Mg) wurde über 10 Jahre auf dem Milchviehbetrieb La Frêtaz/Bullet (VD; 1200 m. ü. M.) verfolgt, nach dem Verzicht von Handelsdüngergaben auf Dauerwiesen und -weiden im Jahre 1994. Die über den betriebseigenen Hofdünger ausgebrachten Nährstoffmengen wiesen in den Jahren 1994 bis 2003 tendenziell auf eine leichte Abnahme hin. Die Gehalte im Heu und Emd sowie jene in den Böden an leicht verfügbaren P, K und Mg (Methode Dirks-Scheffer) blieben mehr oder weniger stabil. Die Bodengehalte an mobilisierbaren Nährstoffen (Extraktion mit Ammoniumacetat + EDTA) haben sich dagegen in gewissen Fällen verringert, besonders bei Schnittnutzung auf Dauerwiesen (P und Mg). In der Zeitspanne von 10 Jahren hat der Verzicht von Handelsdüngergaben auf Dauerwiesen und -weiden keine markante Abnahme der Verfügbarkeit der Nährstoffe nach sich gezogen. Für den Stickstoff, und in einem geringeren Mass für den Phosphor, weisen jedoch gewisse Indikatoren auf eine leichte Verarmung hin, die langfristig gesehen zu einer Verminderung des Produktionspozentials führen könnte. Für N, P und Mg stimmen die beobachteten Entwicklungen ziemlich gut mit den Bilanzergebnissen überein, die auf dem Vergleich zwischen Bedarf der Kulturen und den verfügbaren Nährstoffen beruhen. Die Entwicklung des verfügbaren Kaliums erklärt sich besser an Hand der Bilanz zwischen Zufuhr und Ausfuhr auf Betriebsebene.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Bei Pflanzenschutzbehandlungen in Obstkulturen mit Drohnen kann es zu Abdrift und somit zu einer Exposition von Anwohnern und Passantinnen kommen. Die Studie zeigt, dass diese potentiellen Risiken im aktuellen Zulassungsverfahren berücksichtigt sind.
FiBL-Versuche haben gezeigt, dass mit der Umstellung auf biologischen Anbau auch gefährdete Arten der Roten Liste, wie der Dreispitzige Kamelläufer (Amara tricuspidata) gefördert werden können. Diese Art und andere samenfressende Arten unterstützten durch Samenfrass von Kräutern und Gräsern die natürliche Unkrautbekämpfung.