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Drei bis vier Prozent der Bevölkerung entwickeln irgendwann im Leben eine psychotische Episode. Junge Menschen sind besonders gefährdet. Bevor eine Diagnose gestellt werden kann, treten erste psychotische Symptome auf. Diese Phase dauert ein bis zwei Jahre. In dieser Zeit können sich bereits – auch einschneidende – medizinische und psychosoziale Folgen zeigen. Eine Frühdiagnose in diesem Stadium ist dennoch schwierig. Es ist aber möglich, das Risiko für die Entwicklung einer Psychose einzuschätzen und dann entsprechende Behandlungsmassnahmen einzuleiten.
Ziel dieser Abklärung ist, Anzeichen einer beginnenden Psychose zu erkennen und deren Ausbruch zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Dafür muss rechtzeitig eine Behandlung eingeletet werden. Damit werden psychosoziale Folgen verhindert – Arbeitsplatzverlust oder familiäre Probleme.