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Rom ist die Stadt der Kirchen. Aus den über tausend wählte Herbert Rosendorfer hundert aus: nach religiöser oder architektonischer Bedeutung, wegen herausragender Kunstwerke, die sich dort befinden, oder aus persönlicher Vorliebe für die eine oder andere Kirche. Auch die Beschreibung der einzelnen Bauwerke spiegelt die persönlichen Eindrücke des Autors wieder, der aus der Fülle der Daten und Fakten über Architektur, Baugeschichte und Heiligenviten die ihm wichtigen Informationen herausgreift und diese in seiner humorvoll hintergründigen Art darstellt. Der Leser erfährt viele intime Details aus Geschichte und Gegenwart, die nicht im Baedecker stehen - bis hin zu Geheimtips, wie man sich Eintritt in eine geschlossene Kirche verschafft.
Portrait
Herbert Rosendorfer, geb. 1934 in Bozen, ist Jurist und Professor für Bayerische Literaturgeschichte. Er war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993-97 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die Briefe in die chinesische Vergangenheit am bekanntesten geworden sind. Herbert Rosendorfer, Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt, u.a. dem Tukan-Preis, dem Jean-Paul-Preis, dem Deutschen Fantasypreis, dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und zuletzt 2010 mit dem Corine-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Er lebte bis zu seinem Tod im September 2012 mit seiner Familie in Südtirol.