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Rumble in the Bronx
1. Inhalt
Rumble in the Bronx spielt im New York der 90er Jahre. Keung (Jackie Chan) kommt zu der Hochzeit seines Onkels Bill (Bill Tung) aus Hongkong zu Besuch. Sein Onkel hat einen kleinen Supermarkt in der Bronx und ist gerade dabei ihn zu verkaufen. Als sein Onkel auf Hochzeitsreise ist, hilft Keung der neuen Eigentümerin im Laden und freundet sich dabei mit ihr an.
Allerdings legt er sich schon am ersten Tag im Laden mit einer Rockergruppe an, welche aus Rache den Laden verwüsten. Zusätzlich kommt Keung noch der Mafia in die Quere, welche gerade in einen Diamantenraub verwickelt sind.
2. Hintergrund
Nachdem Jackie Chan bereits 1980 mit dem Film „Die große Keilerei“ und Mitte der 80er mit „Der Protektor“ vergeblich versucht hatte auch im Westen erfolgreich zu werden, schaffte er mit Rumble in the Bronx endgültig den Durchbruch.
Nach den drei fehlgeschlagenen Versuchen Jackie Chans auch im Westen erfolgreich zu werden, hatte er es Anfang der 90er Jahre eigentlich aufgegeben. Mit Rumble in the Bronx wagte Jackie Chan seinen letzten Versuch. Die komplette Produktion, Regie sowie die Stunt-Choreographie ließ Jackie Chan dieses Mal aber nicht von Hollywood Spezialisten durchführen, sondern von Profis aus Hongkong.
Um das Publikum im Westen anzusprechen achtete Jackie Chan darauf westlich aussehende Schauspieler zu besetzen. In den meisten Szenen sprachen die Schauspieler ihre Muttersprache. Im Nachgang wurden dann die Szenen nach Vertont. In der nicht nachsynchronisierten original Version des Films, welche auf der japanischen Warner R2 DVD zu finden ist, kann man Jackie Chan Kantonesisch und die Schauspieler von Danny und Nancy englisch sprechen hören.
Der Film wurde aus Kostengründen nicht in den USA, sondern in Kanada in der Stadt Vancouver gedreht. Zu Beginn der Dreharbeiten versuchte man nach aller Möglichkeit die Berge im Hintergrund nicht im Bild zu haben. Dieser Versuch wurde aber irgendwann aufgegeben und so kann man bei einigen Szenen welche in der Bronx spielen, Vancouvers Berge im Hintergrund sehen. Die Graffitis wurden nur für die Dreharbeiten an die Wände gespüht und über Nacht wieder entfernt.
Als finale Szene war eigentlich eine lange Kampfszene geplant, diese konnte allerdings nicht gedreht werden da Jackie Chan sich während der Dreharbeiten den Fuß gebrochen hatte.
Um einige Szenen des Films mit dem Gips-Fuß von Jackie Chan zu drehen, wurde ihm eine Socke über den Gips gezogen, welcher wie ein Turnschuh bemalt war.
3. Rumble in the Bronx Filmkritik
Rumble in the Bronx ist, seitdem ich ihn das erste Mal gesehen habe, einer meiner absoluten Favoriten. Der Film spielt in der modernen Welt und ist von seiner Art eher westlich gehalten (schnellere Schnitte, härtere und brutalere Kämpfe und grellere Farben). Die Kämpfe im Film sind sehr gut und die Stunts von Jackie Chan sind absolut großartig.
Meiner Meinung nach darf dieser Film in keiner Sammlung fehlen.