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Die SP-interne Ausmarchung war äusserst spannend, drei Kandidaten hatten sich zur Auswahl gestellt. Beat Züsli brauchte vier Wahlgänge, bis seine Kandidatur feststand. Wenig Chancen hatte Grossstadtrat Daniel Furrer, er fiel im zweiten Wahlgang aus dem Rennen. Übrig blieben dann die beiden Kantonsräte Giorgio Pardini und Beat Züsli. Im dritten Wahlgang erhielten beide genau gleich viele Stimmen, bevor sich Züsli schliesslich mit 75 zu 73 Stimmen durchsetzte.
Die spannende Auswahl repräsentiert zwei Linien innerhalb der SP. Während Giorgio Pardini sich pointiert gewerkschaftlich positionierte, legte Beat Züsli mehr Wert auf Themen wie Wohnbaupolitik, Verkehr und Energie.
Angriff auf Stadtpräsidium
Von Anfang an war klar, dass die SP mit ihrem Kandidaten auch das Stadtpräsidium angreifen will. «Ich möchte ein moderneres Stadtpräsidium vertreten, das mehr Themen zusammenbringt als bisher», sagt Beat Züsli.
Nur Manuela Jost muss kämpfen
Mit dem SP-Kandidaten ist nun auch die Ausgangslage für die Wahlen am 1. Mai 2016 ziemlich klar. Denn nur der Sitz der SP wird frei, die vier anderen bisherigen Stadträte stellen sich wieder zur Wahl. Komfortabel dürfte die Lage der Stadträte Stefan Roth (CVP), Martin Merki (FDP) und Adrian Borgula (Grüne) sein. Um ihren Sitz kämpfen hingegen muss die Grünliberale Manuela Jost. Ihren Sitz im Visier hat die SVP, die mit dem Präsidenten der Stadtpartei, Peter With, ins Rennen steigt.