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Die Schweiz schneidet beim Angebot an ausserfamiliärer Betreuung für Kleinkinder im Vergleich mit den anderen Industrieländern schlecht ab. Dies zeigt eine Studie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen Unicef.
Die Schweiz erfüllt drei von zehn Kriterien der internationalen Studie: 80% aller Betreuungspersonen sind ausgebildet, auf eine Betreuungsperson kommen maximal 15 Kinder und weniger als 10% der Kinder sind von Armut betroffen.
Damit landet die Schweiz bei der Studie im letzten Viertel. Schweden erfüllt als einziges Land alle zehn Kriterien.
Die Schweiz weist laut der Studie einen Mangel bei der Ausbildung der Betreuungspersonen auf. Sie erreicht das geforderte Minimum nicht, wonach 50% des Personals über eine Hochschulausbildung verfügen müssten.
"Von qualitativ guter frühkindlicher Betreuung und Erziehung profitieren alle Kinder, insbesondere Kinder aus sozial schwächeren Familien", heisst es in der Medienmitteilung von Unicef Schweiz.
Die staatliche Unterstützung der Schweiz erreiche das geforderte Minimum von einem Prozent des BIP nicht.
Als positiv werden hingegen die angestrebte Vereinheitlichung des Schulsystems und die Blockzeiten im Kindergarten gewertet.