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Im Projektmanagement kommt der Terminplanung (Engl. Scheduling) ein hoher Stellenwert zu, denn eine Vielzahl von Terminen muss eingehalten werden. Dies verlangt nach einer aussagefähigen Zeit- sowie Terminplanung. Die Projektterminplanung wird in Angriff genommen, nachdem die Projektstrukturplanung abgeschlossen wurde. Dabei müssen Anfangs- und Endtermine für das Projekt selbst sowie seine Phasen, Arbeitspakete und Meilensteine gesetzt werden.
Terminplanung im Projekt
Ein zentrales Element der Terminplanung ist der Termin. Nach DIN 69900 wird ein Termin als ein „durch Kalendertag und/oder Uhrzeit ausgedrückter Zeitpunkt“ definiert. Weiter sind Vorgänge, d.h. (Arbeits-)Abläufe, ein zentrales Element. Jeder Vorgang benötigt eine gewisse Zeitdauer, welche über Aufwand- oder Leistungswerte oder via Expertenwissen festgelegt werden kann. Bei komplexen Grossprojekten kann es dabei Sinn machen, sogenannte Arbeitspakete in die relevanten Einzelaufgaben zu zerlegen. Dieses Vorgehen wird im Englischen Work Breakdown Structure (WBS) genannt.
Alle Termine, die im Projekt und in seinen Phasen anfallen und die Arbeitspakete und Meilensteine betreffen, müssen zeitlich angeordnet werden. Die logische zeitliche Folge der erforderlichen Tätigkeiten ist Voraussetzung für die Terminplanung und wird Ablaufplanung genannt.
Die Art der zeitlichen Anordnung dieser Vorgänge ist dabei unterschiedlich und hängt insbesondere von der Dauer, von den Pufferzeiten und davon ab, inwiefern Ressourcen, finanzielle Mittel sowie vorgegebene Rahmenbedingungen vorhanden sind. Aus diesen Gründen wird die Projektterminplanung oft in Verbindung mit der Einsatzmittelplanung durchgeführt.
In grösseren Projekten wird die Terminplanung in mehreren Phasen erstellt. Speziell im Bauwesen können drei Phasen unterschieden werden: