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In ihrer am 18. Juni 2020 beim Nationalrat eingereichten Interpellation 20.3796 bittet Meret Schneider (GRÜNE – ZH) den Bundesrat, eine Reihe von Fragen zum Import von Jagdtrophäen aus dem Ausland zu beantworten.
Insbesondere werden die Einfuhr von tierschutzwidrig getöteten Tieren, die verwendete Jagdwaffe oder auch die Einfuhrbestimmungen von ungeschützten Tierarten hinterfragt.
Meret Schneider erinnert daran, dass jährlich rund 50 Wildtiere (oder Teile davon), die im «Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen» (CITES) aufgelistet sind, als Jagdtrophäe in die Schweiz importiert werden.
Zudem wird im Ausland mit Waffen gejagt, die in der Schweiz strengstens verboten sind.
Sie fügt hinzu, dass durchschnittlich 1’500 Schweizer Hobbyjäger*innen jährlich um die Welt reisen, um seltene Tierarten zu töten, die sie dann als Trophäen nach Hause nehmen.
Nashörner und Elefanten sind die Hauptopfer der Wilderei. Das organisierte Verbrechen zielt auf die letzten Überlebenden dieser Arten ab. «Nur ein totales Handelsverbot für sämtliche Nashorn- und Elefantenprodukte kann diesen Irrsinn noch stoppen.»