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Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. (Johannes 14,6)
Ein Kind versuchte, die vielen verschiedenen Teile eines Puzzlespiels zusammenzusetzen. Das Ganze sollte eine Landkarte der Schweiz ergeben. Aber die vielen Grenzlinien der verschiedenen Kantone machten ihm sehr grosse Mühe. Da entdeckte es, dass auf der anderen Seite der Puzzleteile Stücke eines Bildes von «Wilhelm Tell» aufgeklebt waren. Sofort kam dem Jungen der Gedanke, es sei doch viel einfacher, die Stücke dieses Porträts zusammenzusetzen, statt die der vielen Kantone. Als er damit zu Ende gekommen war, fand er selbstverständlich auf der anderen Seite die vollständige Schweizerkarte. Die Schwierigkeiten mit den Grenzen waren verschwunden.
Gleichen die Erfahrungen dieses Kindes nicht denen vieler Christen? Es ist uns unmöglich, die verschiedenen Fragen-Teile der christlichen Lehre richtig zusammenzusetzen, solange wir sie in verkehrter Weise betrachten und sie von unserem Standpunkt aus zu lösen suchen. Wenn wir nur beschäftigt sind mit unseren Dogmen (Glaubensgrundsätzen), unseren Erklärungen, unseren Bekenntnissen, unseren Unterschieden und so fort, wird die Unordnung und die Verwirrung fortdauern. Bei all unserem Forschen und Suchen werden wir auf diese Weise zum Beispiel nie zu einer richtigen Erkenntnis des Leibes des Christus gelangen, der bestehenden Verwirrung im christlichen Bekenntnis wegen.
Aber, wenn wir uns von den menschlichen Lehrmeinungen abwenden und das Angesicht des Herrn und die Wahrheit seines Wortes suchen, dann werden wir von selbst den einen Leib sehen, so wie Gott selbst ihn sieht. Denn alle Kinder Gottes sind Glieder an dem Leib des Christus, und Christus ist das Haupt des Leibes. Das Haupt und der Leib können nicht voneinander geschieden werden.