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Der Bundesrat hatte im November 2008 die Vernehmlassung eröffnet, welche bis Mitte März 2009 dauerte. Im Februar 2010 nahm der Bundesrat von den Ergebnissen der Vernehmlassung Kenntnis und beauftragte das UVEK mit der Ausarbeitung einer Botschaft bis Ende 2010 sowie mit der Umsetzung der Massnahmen ohne Gesetzesänderung. Am 20. Oktober 2010 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zu Via sicura und überliess sie dem Parlament zur weiteren Bearbeitung. Dieses nahm die Vorlage am 15. Juni 2012 an.
Weniger Todesopfer und Verletzte auf den schweizerischen Strassen. Das ist das Ziel von Via sicura, dem Handlungsprogramm für mehr Sicherheit im Strassenverkehr. Das Parlament hat das Verkehrssicherheitspaket Via sicura am 15. Juni 2012 angenommen. Am 4. Oktober 2012 ist die Referendumsfrist unbenutzt abgelaufen. Die Massnahmen werden gestaffelt in Kraft gesetzt (vgl. Faktenblatt).
Die Zahl der Toten und Verletzten im Strassenverkehr ist in den letzten Jahren zwar stetig zurückgegangen. Dennoch starben auf den Schweizer Strassen im Jahr 2016 immer noch 216 Menschen und 3785 wurden schwer verletzt. Mit dem Verkehrssicherheitspaket Via sicura soll die Zahl der Verkehrsopfer nochmals um rund ein Viertel gesenkt werden.
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