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Mit ihrem Forschungsprogramm will Prof. Boneva untersuchen, wie Überzeugungen, Präferenzen, Einschränkungen und soziale Normen die Entscheidung von Frauen, Kinder zu bekommen, beeinflussen. Ebenfalls analysiert werden die Beweggründe, warum Frauen nach der Geburt eines Kindes wieder ins Berufsleben zurückkehren.
«Wir wollen verstehen, welche Faktoren bei diesen Entscheidungen eine Rolle spielen», sagt die Assistenzprofessorin. Boneva wird umfangreiche Datensätze aus verschiedenen Ländern sammeln, um mithilfe umfragebasierter Methoden detaillierte Messungen der individuellen Überzeugungen und Präferenzen zu erhalten. Die Daten werden mit Informationen zur tatsächlichen Anzahl an Kindern, Arbeitsmarktentscheidungen sowie zu den individuell wahrgenommenen Einschränkungen und sozialen Normen kombiniert. Die Forscherin will so die relative Bedeutung der verschiedenen Einzelfaktoren ermitteln. Für die Durchführung dieser Arbeit erhielt Prof. Boneva 1'496'957 EUR vom Europäischen Forschungsrat.