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Heute morgen, kurz nach 8,30, hat Bianca mich abgeholt. Wir sammelten den Rest der Familie ein und fuhren dann hoch zu einer Hirschfarm, nämlich jener von Cecilia und Dougal. Die Fahrt führte durch eine recht abenteuerliche Gegend, mehrheitlich über eine Kiesstrasse, die am Anfang noch ganz anständig wirkte, weil offenbar frisch aufgefüllt, aber danach zur Schüttelpiste wurde.
Wir kamen relativ früh an, Dougie war noch unterwegs, um einen kürzlich gekauften Hirsch einzufangen, den sie zu Zuchtzwecken einsetzen wollten. Dazu musste aber dessen DNA bestimmt werden. Wir kamen gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie er den Hirsch zusammen mit ein paar anderen Tieren in ein separates Gehege gedrängt hatte. Er dirigierte die Tiere in immer kleinere Gehege und liess jeweils diejenige Gruppe ziehen, in der der Zuchthirsch nicht zu finden war, bis dieser endlich alleine in einem Gehege war. So konnte er ihn “einrahmen” und ihm dann die gewünschte Probe entnehmen – und wir durften ihn kurz streicheln.
Freyja, Loki, Felix und Dougie fuhren danach mit dem Quad durch das Farmland, danach spielten die Kinder neben dem Haus, während Bianca Isabella bedüdelte, die 5 Monate alte Tochter von Cecilia und Dougie. Nach Kaffee und / oder Ice Cream packten wir unsere Siebensachen und fuhren zum Lake Rerewhakaaitu. Hier, im Schatten am flachen Ufer, an der Half Moon Bay, liessen wir uns nieder und machten uns einen gemütlichen Nachmittag. Die Kleinen hatten viel Spass mit einem schwimmenden Dinosauriers (Louis Lieblingstier), einem Board und einem Ball; wir grösseren amüsierten uns beim Beobachten der Wasserskilehrlinge, lagen faul herum oder spazierten dem Wasser entlang (ich). Dougies Eltern kamen etwas später dazu und wurden von den Kindern sofort in Beschlag genommen.
Gegen Abend fuhren wir zurück zur Farm. Über dem offenen Feuer brieten wir Hirschwurst (sehr fein, auch wenn wir danach “küchengeräuchert” waren); Cecilia briet Steaks, bereitete Coleslaw, schnippelte Zwiebel und Gurken, stellte Tomaten und gekochte Eier dazu, als Beilage Hashbrowns (Rösti-Rechtecke) und diverse feine Saucen – ein wunderbares Buffet, und ja, Daddy, ich habe wieder ziemlich viel gefuttert 🙂 Heidi und Ernie, Cecilias Eltern, stiessen ebenfalls zu unserer Runde, und es war ein sehr vergnüglicher Abend.
Als Dessert gab es für mich ein winziges Stück Schoggikuchen, weil wir ja Cecilias Geburtstag nachgefeiert haben. Auf das ursprünglich geplante Rösten von Marshmallows verzichteten wir, da wir alle voltgefressen waren.
Die Heimfahrt erfolgte bei Sonnenuntergang, in einem wunderbaren Licht.
Ich habe sehr viele Fotos von der Familie geschossen, die ich aber nur privat nutze, aber ein paar schöne “offizielle” Bilder gab es natürlich auch.
Ergänzung 7.2.: Gestern war ein Public Holiday, deswegen konnten wir alle zusammen diesen Fon-Tag erleben. Jetzt habe ich auch herausgefunden, was der Grund für den Feiertag ist: Waitangi Day https://nzhistory.govt.nz/politics/treaty/waitangi-day