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Der Auftrag lautete: «Bergung des verschütteten und rund drei Meter unterhalb der Strasse liegenden 18 Tonnen schweren Raupenbaggers auf der Niederentalstrasse».
Doch zurück zur Vorgeschichte:
Am 8. Dezember 2020 löste sich aus unbekannten Gründen ein erster Erdrutsch oberhalb der Niederentalstrasse und verschüttete dabei die Zufahrtsstrasse ins «Kies» über eine Länge von rund 80 Metern. Nachdem die Reparatur- und Räumungsarbeiten seit diesem Ereignis ununterbrochen in vollem Gange waren, erfolgte vor rund einer Woche am 7. Juni 2021 ein zweiter Erdrutsch. Bei diesem Ereignis war ausserordentlich viel Glück im Spiel, denn noch während die Bauarbeiter in ihrer obligaten Znünipause waren, geriet die Erde am gleichen Ort wieder in Bewegung und verschüttete einen Bagger der Firma Marti und riss diesen über das Strassenbord hinunter. Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn die Bauarbeiter auf der Baustelle gewesen wären.
Gestern Montag, also genau eine Woche nach dem Ereignis, konnte der teils verschüttete Bagger dank einem LKW-Pneukran aus seiner misslichen Lage befreit werden. Bis es so weit war, mussten die anwesenden Bauarbeiter harte Knochenarbeit verrichten, um den in Schieflage geratenen Bagger abzusichern und zu stützen. Ein weiterer Bagger sorgte dafür, dass bei der Bergung der Bagger nicht weiter abrutschen konnte. Nach rund anderthalb Stunden war es so weit: Der verunfallte Bagger konnte zwar etwas havariert und trotzdem in erstaunlich gutem Zustande wieder auf ebenes Gelände abgestellt und später abtransportiert werden. Damit können die Instandstellungsarbeiten auf der Niederentalstrasse mit Volldampf wieder aufgenommen werden.