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Der frühere Eishockey-Nationalcoach Ralph Krueger hat an Davos nicht nur gute Erinnerungen: In seiner Wahlheimat ist er nämlich nach einem Spiel auf dem Eis einst fast gestorben. «Während Stunden war nicht klar, ob ich überleben würde», sagte er dem «Sonntagsblick».
Krueger kam 1979 als rund 20-jähriger Spieler der Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft für den Spengler Cup das erste Mal nach Davos. Dabei habe er sich in einem Spiel eine starke Gehirnerschütterung zugezogen. Im Spital habe man ihn aber mit dem Befund «alles okay» zurück ins Spieler-Hotel geschickt. Dort sei er am nächsten Morgen nach dem Frühstück auf dem Weg ins Zimmer zusammengebrochen, eine Treppe hinuntergestürzt und habe sich den Schädel gebrochen.
«Ich hätte sterben können und war lange bewusstlos», sagte der heute 63-jährige Krueger. «Ich lag dann während drei Wochen im Davoser Spital auf dem Rücken. Als ich wieder zu mir kam, blickte ich aus dem Fenster und sah als Erstes die Landwasser und die Skifahrer.»
Der in Kanada geborene Sohn deutscher Eltern war vorwiegend Eishockey-Spieler in Deutschland, später wurde er Trainer in Österreich, der Schweiz und in Nordamerika. Schweizer Nationalcoach war er von 1998 bis 2010. 2019 erhielt er den Schweizer Pass. Krueger ist verheiratet und Vater zweier Kinder.