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03.05.2023Thema: Hausmittel
Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin, das in vielen Früchten und Gemüsesorten vorkommt. Der wichtige Nährstoff, auch Ascorbinsäure genannt, stärkt das Immunsystem. Dazu fördert es die Kollagenbildung. Als Antioxidans verhindert es Zellschäden durch freie Radikale.
Die Erforschung von Vitamin C begann durch die Seefahrer-Krankheit Skorbut. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden viele Seefahrer nach langer Zeit auf See Infekt anfällig. Sie beklagten Muskelschwund und litten unter allgemeiner Schwäche. In der Mitte des 18. Jahrhunderts begann man Skorbut intensiver zu erforschen. Der britische Marinearzt James Lind kannte zwar die Ursache nicht, verabreichte den Erkrankten aber zufällig Zitronensaft. Das Erstaunliche: Die Symptome der Patienten zeigten schnell eine Besserung. Kurze Zeit waren sie sogar wieder gesund.
Daraufhin konnten 1907 die norwegischen Ärzte Holst und Fröhlich in Versuchen nachweisen, dass der Skorbut eine Vitaminmangelerkrankung ist. Die eigentliche Entdeckung des Vitamin C geschah im Jahr 1928 durch den amerikanischen Biochemiker Charles Glen King und dem ungarischen Mediziner Albert Szent-Györgyi. Im Jahr 1934 konntre Vitamin C erstmals durch Walter Norman Haworth und Tadeus Reichstein künstlich hergestellt werden.
Vitamin C hat antioxidative Wirkungen. Es gibt in unserem Körper Elektronen ab und fängt dadurch freie Radikale ein, wie zum Beispiel reaktive Sauerstoffmoleküle. Oxidativer Stress wird im Körper vermindert. Ausserdem hat Vitamin C eine zentrale Bedeutung beim Aufbau von Kollagen (Bindegewebe, Knorpel und Knochen) und von Hormonen. Es fördert die Eisenaufnahme und hemmt die krebserregende Nitrosaminbildung.
Der Allrounder übernimmt im Körper zahlreiche Aufgaben. So stärkt es die Immunabwehr, fördert die Wundheilung und die Eisenaufnahme.
Für Vitamin C treffen folgende Aussagen zu, die im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlich sind:
Antioxidantien sind Substanzen, die freie Radikale neutralisieren oder entfernen. Diese können Zellschäden verursachen, aber Antioxidantien können dazu beitragen, diese Schäden zu reduzieren oder zu verhindern. Freie Radikale erhöhen unter anderem das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit), Demenz, Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Morbus Crohn.
Als Antioxidans ist Vitamin C zur Gesunderhaltung unverzichtbar!
Als Cofaktor bezeichnet man eine niedermolekulare Substanz, die zum Ablauf einer (bio)chemischen Reaktion beiträgt. Vitamin C ist bei verschiedenen Stoffwechselreaktionen als Cofaktor beteiligt.
Der wichtige Nährstoff ist zudem an der Herstellung von Hormonen wie Cortisol oder Testosteron sowie an der Herstellung der Gallensäuren und der Aminosäuren beteiligt. Auch die Aufnahme von Zink und Eisen werden durch Vitamin C gefördert.
Wenn Sie einen Mangel an Vitamin C haben, kann es zu vermehrter Müdigkeit, Muskelschwäche und trockener Haut kommen. Zahnfleisch kann leichter bluten und Wunden heilen langsamer. Die klassische Vitamin C Mangelerkrankung "Skorbut" kommt heute so gut wie gar nicht mehr vor.
Ein Vitamin C Mangel kann vor allem durch eine unausgewogene Ernährung mit wenig Obst und Gemüse entstehen. Ein Vitamin C Mangel entwickelt sich schleichend und bleibt deshalb zunächst unerkannt. Unsere Körper können Vitamin C nicht selber herstellen. Wir sind auf eine vitaminreiche Ernährung oder die Zufuhr von Nahrungsergänzungen angewiesen.
Die Vitaminbombe Acerola-Kirsche hat mit 1700 mg/100 g den höchsten Vitamin C Gehalt.. Aber auch in anderen Obst- und Gemüsesorten ist der Nährstoff enthalten.
Hier ein paar heimische Vitamin C Quellen:
Kann ich trotz ausgewogener Ernährung unter einer Unterversorgung leiden? Das kann durchaus passieren. Wie zum Beispiel durch eine Beeinträchtigung des Magen- und Darm-Trakts, bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Ebenso gibt es Menschen, die genetisch bedingt Vitamin C nur schlecht aufnehmen können.
Faktoren, die Ihren Vitamin C Bedarf erhöhen: Wer raucht, viel Sport treibt oder sich in einer stressigen Lebensphase befindet, benötigt mehr Vitamin C als sonst.
Schwangere, Stillende, ältere Menschen, Hochleistungssportler, Menschen, die psychischem Stress ausgesetzt sind, Menschen in einem ungesunden Lebensabschnitt, Raucher, chronisch Kranke und psychisch Kranke sind besonders anfällig für einen Vitamin C Mangel.
Die empfohlene Vitamin C Zufuhr nach der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) beträgt:
Für Männer 110 mg am Tag.
Für Frauen 95 mg am Tag.
Schwangeren und Stillenden werden jeweils 105 mg und 125 mg am Tag empfohlen.
Eine Besonderheit besteht bei Raucher:innen. Sie haben stoffwechselbedingte Vitamin C Verluste. Rauchenden Männern werden daher 155 mg Vitamin C/Tag empfohlen, rauchenden Frauen 135 mg/ Tag.
Unsere Empfehlung: Vitamin C Acerola von Dr. Huck ist ein registriertes Nahrungsergänzungsmittel mit Ascorbinsäure aus natürlichem Acerola Extrakt. Die leicht schluckbaren Kapseln helfen dabei Ihren Vitamin C Bedarf auf natürliche Weise zu decken.
Warum ist das Supplementieren von Vitamin C sinnvoll? Der wichtige Nährstoff ist stark wasserlöslich. So gehen durch Waschen von Obst und Gemüse bereits grössere Mengen verloren. Wenn Sie Lebensmittel vor dem Waschen zerkleinern, sind die Verluste noch höher. Auch starke Lichteinflüsse, Schneiden, Reiben und Pürieren sorgen für Verluste. Starkes Erhitzen zerstört sogar Vitamin C.
Vitamin C Acerola Kapseln von Dr. Huck sind die perfekte Lösung, um einem Vitamin C Mangel vorzubeugen.
Die Acerola-Kirsche hat den höchsten Vitamin C Gehalt aller Pflanzen. Die rote Steinfrucht enthält auch andere wichtige Nährstoffe wie Provitamin A, Vitamin B1 und Vitamin B2.
Das Superfood stammt ursprünglich aus Südamerika. Angebaut wird sie vor allem in Mexiko, Florida, Guatemala, Panama und Brasilien. Mit unserer heimischen Kirsche ist die Acerola-Kirsche nicht verwandt. Sie schmeckt recht säuerlich und ist aufgrund ihrer dünnen Haut nicht transportfähig. Daher finden frische Acerola-Kirschen extrem selten in europäischen Supermärkten.
Die Vitamin-Bombe ist aber als Pulver erhältlich. Als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, liefert es neben Vitamin C auch sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe wie Kalium oder Eisen.
Eine Überdosierung von Vitamin C ist bei gesunden Menschen ungefährlich. Überschüssiges Vitamin C wird einfach mit dem Harn ausgeschieden.
Reagieren Sie empfindlich auf Vitamin C, kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen. Vorsicht bei Menschen mit einer Nierenunterfunktion! Das Vitamin wird über die Nieren ausgeschieden. Hier besteht eine Gefahr durch Überdosierung. Es jederzeit sollte der empfohlene Tagesbedarf beachtet werden.