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Der Tenor- und Sopransaxophonist Chris Cheek (*1968) erhielt 1988 ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston. Studium u.a. bei Joe Viola und Hal Crook. Er zog 1992 nach New York und spielt seitdem u.a. mit Paul Motian’s Electric Bebop Band, The Bloomdaddies, Guillermo Klein, Wolfgang Muthspiel, Luciana Souza oder bei Charlie Haden. Als gefragter Melodiker mit grossem Klang Mitwirkung bei zahlreichen Projekten und internationale Konzerttätigkeit. Er veröffentlihcte fünf CDs unter eigenem Namen, unter anderen mit Brad Mehldau, Steve Cardenas und Jorge Rossy. Sein Spiel auf dem 1997-Album “I wish I knew”, auf dem auch der Gitarristen Kurt Rosenwinkel mitwirkte, gilt als Meilenstein der melodischen Improvisation und beeinflusst bis heute zahlreiche Musikerinnen und Musiker.