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In der vergangenen Woche veröffentlichte der Wissenschaftsrat der europäischen Akademien der Wissenschaften (European Academies' Science Advisory Council, EASAC) eine Erklärung mit dem Titel „Homeopathic products and practices: assessing the evidence and ensuring consistency in regulating medical claims in the EU“ (Homöopathische Präparate und Praktiken: Evidenzbewertung und Gewährleistung der Kohärenz bei der gesetzlichen Regelung der medizinischen Anpreisung in der EU).
Die Erklärung des EASAC soll eine wissenschaftliche Grundlage für politische Entscheidungen im Zusammenhang mit homöopathischen Arzneimitteln in der EU bieten. Allerdings basiert seine Bewertung auf einer lückenhaften Kenntnis der derzeitigen EU-rechtlichen Bestimmungen für diese Präparate. Ferner stützt sich die zugrundeliegende Prüfung der Evidenz für die Homöopathie auf unglaubwürdige Berichte und Studien und verwendet ausschliesslich wissenschaftliche Analysen aus zweiter Hand.
Die ECHAMP verfolgt ebenso wie der EASAC das Ziel, mehr Wahlmöglichkeiten für Verbraucher zu schaffen, und arbeitet kontinuierlich an der Gewährleistung angemessener gesetzlicher Rahmenbedingungen für diese Präparate. Dies sollte jedoch auf Grundlage genauer und aktueller Daten erfolgen, die die derzeitige Praxis in Europa widerspiegeln. Wir sind nach wie vor offen für einen tragfähigen Dialog im besten Interesse der vielen Millionen Patienten, die sich zunehmend für diese Arzneimittel entscheiden und davon profitieren.
Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme der ECHAMP (auf Englisch).