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Ein Tief über den Britischen Inseln führt in der Nacht auf Sonntag eine Warmfront in die Schweiz. Da über der Schweiz ein Kaltluftpolster liegt, fällt in der Nacht zunächst Schnee bis ins Flachland. Vorübergehend muss verbreitet mit Schneeglätte gerechnet werden.
Aufkommender Südwestwind tauscht bereits in der zweiten Nachthälfte allmählich die kalte Luft gegen warme Luft aus und der Schnee geht in Regen über.
In abgegrenzten Tälern wie z.B. dem Churer Rheintal, dem Rhonetal oder dem Glarnerland wird die kalte Luft nur zögerlich ausgeräumt. Die Schneefallgrenze bleibt auch am Sonntagvormittag noch lange am Talboden.
Wenn der Schneefall in Regen übergeht, besteht weiterhin die Gefahr von Glätte. Einerseits ist der Regen zusammen mit der Schneedecke so oder so ein rutschiges Gemisch, andererseits kann ganz lokal gefrierender Regen oder Eisregen auftreten.
Gefrierender Regen vs. Eisregen
Gefrierender Regen
Über dem Boden liegt nur eine dünne frostige Luftschicht. Normaler Regen fällt auf den kalten Boden (< 0 °C). Am Boden bildet sich sofort Glatteis.
Eisregen
Regen fällt in eine mächtige Kaltluftschicht. Es bilden sich unterkühlte Regentropfen (< 0 °C). Unabhängig von der Bodentemperatur entsteht eine Eisschicht.