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Als letzte Olympia-Teilnehmer wurden vom Schweizer Dachverband unter anderem die alpinen Skifahrer selektioniert. Im Aufgebot steht etwas überraschend auch die Freiburgerin Noémie Kolly.
Neben den Eishockeyspielern Killian Mottet und Christoph Bertschy sowie Freestyle-Skifahrerin Mathilde Gremaud reist mit Noémie Kolly eine vierte Athletin aus dem Kanton Freiburg an die Olympischen Winterspiele in Peking. Die 23-jährige Greyerzerin und frühere Junioren-Vize-Weltmeisterin in der Abfahrt (2019) stand zuletzt in Cortina im Weltcup im Einsatz. Insgesamt kam Kolly in ihrer Karriere bisher 18-mal auf höchster Stufe im alpinen Skisport zum Zug. Das bis jetzt beste Weltcupergebnis erzielte sie am 24. Januar 2021 mit Platz 12 im Super-G von Crans-Montana.
Angeführt wird das 22-köpfige Ski-Team vom sechsfachen Saisonsieger Marco Odermatt, dem Leader im Gesamtweltcup. Der Nidwaldner ist der grösste Trumpf in einer schlagkräftigen Equipe, die sich in allen elf Disziplinen berechtigte Hoffnungen auf Medaillen machen kann. Weitere Trümpfe von Swiss Ski sind Beat Feuz, Lara Gut-Behrami, Corinne Suter, Wendy Holdener und Michelle Gisin. Die letzten Plätze im Team sicherten sich Aline Danioth, Andrea Ellenberger, Priska Nufer, Yannick Chabloz und eben Noémie Kolly.
Insgesamt werden 168 Athleten und Athletinnen an den am 4. Februar in Peking beginnenden Olympischen Spielen die Schweiz vertreten. Das Ziel von Swiss Olympic ist laut Ralph Stöckli, dem Chef de Mission, die Egalisierung der 2018 in Pyeongchang gewonnenen 15 Medaillen.