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Wegen einer Änderung im italienischen Gesetz vor rund 2 Jahren ist das italienische olympische Komitee (Coni) ins Visier des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) geraten. Neben dem Coni wurde mit der vom Staat kontrollierten «Sport e Salute» eine neue Firma geschaffen, das nationale olympische Komitee verlor an Zuständigkeiten.
Das IOC sah darin einen Einfluss der Regierung und damit gleichzeitig einen Verlust an Autonomie, der mit der Olympischen Satzung nicht vereinbar wäre. Die Folge ist, dass die italienische Flagge und Hymne von Olympia 2021 in Tokio verbannt werden könnten. Laut Coni-Präsident Giovanni Malagò ist die Gefahr einer solchen Sanktion gross.
Entscheid am 27. Januar?
IOC-Präsident Thomas Bach führte bereits mehrere Sitzungen mit Italiens Sportministerium. Trotz der Aufforderung, «sofort Massnahmen zu ergreifen», wurde die Autonomie des Sports noch immer nicht gesichert. Malagò erklärte nun, das IOC werde am 27. Januar über Sanktionen beraten. Damit erhöhte er den Druck auf Italiens Premier Giuseppe Conte.