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Replik
Wir möchten Dr. Weder und Prof. Ruhstaller für ihre Kommentare [1] zu unserem Artikel [2] danken. Wir stimmen mit den von ihnen diskutieren Punkten überein und erlauben uns hier einige Anmerkungen.
Unsere Absicht war es nicht, eine detaillierte wissenschaftliche Review zu verfassen. Aus diesem Grund haben wir bewusst darauf verzichtet, die Rolle des CA125 in der Gynäko-Onkologie im Allgemeinen und für die Verlaufskontrolle des Ovarialkarzinoms im Speziellen oder die Kriterien der «Gynecological Cancer Intergroup» (GCIG) [3] zu diskutieren.
Wie Dr. Weder und Prof. Ruhstaller im Kommentar unterstreichen, ist die Messung des CA125 eine einfache und nützliche Diagnostik für die Verlaufskontrolle des Ovarialkarzinoms und kann die Indikationsstellung zur Bilddiagnostik leiten [4, 5]. Wir möchten auf die Studie von Rustin et al. [6] hinweisen die gezeigt hat, dass der Beginn einer Chemotherapie im Falle eines asymptomatischen biochemischen Rezidivs nicht unumstritten ist. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass diese Strategie vor der Ära von Bevacizumab und PARP*-Inhibitoren entwickelt wurde.
* Poly(ADP-ribose)-Polymerase