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Neue Zahlen des britischen Statistikbüros zeigen, dass die Suizidrate auf der Insel auf den tiefsten Stand seit Messbeginn im Jahre 1981 zurückgefallen ist. Mit einer Suizidrate von 10,1 auf 100'000 Einwohner liegt Grossbritannien damit im EU-Schnitt.
Ruth Sutherland, Leiterin der gemeinnützigen Organisation Samaritans, sagt zu BBC, die Zahlen seien «ermutigend», aber «jeder Suizid ist immer noch einer zuviel.» Als Hauptgrund für den Rückgang sieht Sutherland die Investitionen in die Prävention.
Während sich die Rate bei den Frauen seit zehn Jahren auf tiefem Niveau stabilisiert hat, ist besonders bei den Männern ein deutlicher Rückgang festzustellen. Hier sieht Sutherland besonders die allmähliche Auflösung des Stigmas rund um die psychische Gesundheit bei Männern als Grund für die Verbesserung.
«Männer werden in der Gesellschaft nun häufiger ermutigt sich zu öffnen und Hilfe zu suchen, wenn sie mit solchen Problemen zu kämpfen haben», so Sutherland zu BBC. Trotzdem werden drei Viertel aller Suizide immer noch von Männern verübt.
In der Schweiz ist die Suizidrate seit mehreren Jahren rückgängig. Seit 2008 ist jedoch die Rate des assistierten Suizids steigend. (leo)