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Die durchschnittliche Wasserhärte der Schweiz beträgt 18 °fH. Doch diese Zahl besagt wenig, sie ist einfach ein Mittelwert. So ist das Wasser im weiträumigen Alpenraum zwar weich, im dichtbesiedelten Mittelland und im Jura hingegen oft hart bis sehr hart. Die Mehrheit der Landesbevölkerung ist daher mit hartem Wasser konfrontiert.
Das härteste Wasser kommt in den Kantonen Waadt, Freiburg und Wallis (unteres Rhonetal) vor. Aufgrund des Kalkgesteins sind dort Wasserhärten von über 40 °fH nicht selten. An der Spitze befindet sich dabei das Dorf Fey-Nendaz im Wallis, wo Wasser mit bis zu 84 °fH aus den Hähnen und Duschbrausen sprudelt.