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OEM - Was bedeutet das überhaupt? Wir erklären, was ist das für eine Lizenz..
OEM steht für Original Equipment Manufacturer, was wörtlich „Erstaussrüster" bedeutet. Tatsächlich bedeutet dies, dass die oben genannten Produkte von einem Hersteller, z.B. Microsoft, stammen, aber von einem anderen Anbieter vertrieben werden. In meisten Fällen zusammen mit einem Gerät.
OEM-Versionen unterscheiden sich von Box-Versionen vor allem dadurch, dass sie keine CD DVD enthalten. Oft wird nur ein OEM-Key beigelegt. Mit diesem können Sie dann das entsprechende Windows direkt von der Microsoft-Webseite downloaden. Im Gegensatz zu Box-Versionen (BOX) verursachen digitale Versionen keine Kosten im Zusammenhang mit Logistik, Lagerung oder Produktion von physischen Verpackungen, wodurch die Software auf einfache, schnelle und ökologischere Weise in die Hände eines neuen Käufers gelangt ;)
Nach der Installation wird eine OEM-Lizenz einem bestimmten Gerät, meist einem Motherboard, oder der Workstation zugewiesen. Dies bedeutet, dass der Kunde es nur auf diesem Gerät nutzen kann. Es ist unmöglich, die OEM-Version auf ein anderes Gerät zu übertragen.
Zu beachten ist, dass OEM-Lizenzen oft keine Herstellersupport enthalten. Der Benutzer muss sich selbst um die neusten Treiber und Updates kümmern.
Ist Verkauf von OEM-Lizenzen legal? Oft gibt es aufgrund des niedrigen Preises Zweifel, ob man wirklich legale Software kauft. Dies sei jedoch unbegründet. Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil verkündet, dass auch OEM-Versionen losgelöst von Hardware verkauft werden dürfen. Somit resultieren die niedrigeren Preise ausschließlich aus der Art und Weise wie Lizenzen vertrieben werden. OEM-Lizenzen werden in der Regel in großen Mengen verkauft, wodurch ihr Preis im Vergleich zu anderen Lizenzen günstiger ist.