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Ein Cardigan Welpe ist gut für die Seele
Photo Meta Feenstra-Minet
Heute erhielt ich eine rührende Mail von einem jungen Mann, der vor fast drei Jahren einen meiner Welpen erwarb. Eine alte Freundin, die über die Jahre zwei oder drei Hunde von mir hatte, hatte ihn empfohlen. Sie ist Psychologin und hatte ihm einen Therapiehund vorgeschlagen. Sie verwies an mich, weil sie der Meinung war, dass ein Cardigan Welsh Corgi ideal wäre.
Er schrieb mir, dass er sich an einem "dunklen und schwierigen Ort" befand, als er und Emma sich das erste Mal begegneten. Sie habe wesentlich dazu beigetragen, dass er sich aus der Depression befreien konnte. Er sei jetzt völlig frei von Medizin und Behandlung und er erzählte, wie erfolgreich sich sein Leben heute gestaltete.
Eine wahrhaft erstaunliche Geschichte und ich bin stolz, dass ich ein Teil davon bin. Ich bin aber überzeugt, dass er auch aus eigenen Kräften die Krise überwand, besonders wenn man an alle die wütenden und entfremdeten jungen Männer mit Schiesswaffen denkt, die in den letzten paar Jahren Schlagzeilen gemacht haben.
Als er damals den Welpen bei mir abholte, hatte ich absolut nicht den Eindruck, dass er an Schizophrenie oder einer schweren Depression litt, aber er behauptet, er habe es der Hündin zu verdanken, dass er noch am Leben sei. Sie hat ihn schon auf mehreren Flügen und Fahrten durch das ganze Land begleitet und er schreibt, dass alle, die Emma sehen, sich in sie verlieben.
Dabei fiel mir ein, dass in meiner Krimiserie, die sich auf Hundeausstellungen abspielt, noch nie ein Therapie- oder Servicehund vorgekommen ist. So fragte ich ihn, ob er mir helfen möchte, eine Figur zu entwickeln.
7. November 2013
Karen Harbert
Übersetzung ANo mit freundlicher Genehmigung