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2002 versuchte Nick Woodman spektakuläre Aufnahmen vom Surfen zu machen, hielt jedoch die damalige Amateurtechnik für mangelhaft. Er sah eine Marktlücke für preislich akzeptable Kameras, die auch Amateuren hochwertige Aufnahmen bei sportlicher Aktivität ermöglichen und gründete aus dieser Idee heraus das Unternehmen GoPro. Der Name GoPro ist eine Zusammensetzung aus go und professional (englisch für „werde professionell“). Nick Woodman startete mit selbstgenähten Armbändern, in welche er verschiedene Kameras integrierte, denen es anfänglich jedoch noch an der notwendigen Qualität mangelte. Die nächsten zwei Jahre befasste er sich mit der Suche nach guten Kameras, die genügend hohen Belastungen standhalten konnten. Um diese produzieren zu können, lieh Woodman sich Startkapital von seinen Eltern. 2010 brachte das Unternehmen seine erste Kamera auf den Markt, die in der Lage war, 1080p-Aufnahmen zu machen. Im März 2011 erwarb man das Unternehmen CineForm. Die Akquisition beinhaltete die Rechte am CineForm-444-Videocodec, den GoPro seit 2011 im 3DHero-System verwendet. 2012 wurde die HD Hero 3 veröffentlicht, die Videos in 4K2K-Auflösung aufzeichnen kann. Zudem erwarb Foxconn einen Anteil von acht Prozent an GoPro für 200 Millionen Dollar. Im Februar 2014 reichte das Unternehmen einen Antrag zum Börsengang ein. Im Juni 2014 ging das Unternehmen an die Börse und verkaufte 17,8 Millionen Aktien an Investoren bei einem Aktienwert von 24 US-Dollar (gesamthaft 427,3 Millionen US-Dollar). Im Februar 2016 kündigte GoPro an, die Modellpalette im April 2016 zu reduzieren.