Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03553.jsonl.gz/1175

Wähle die Ordner aus, zu welchen Du "M9 - 03428 - CBB" hinzufügen oder entfernen möchtest
0 Exakte Antworten
0 Text Antworten
84 Multiple Choice Antworten
Karte wurde gelöscht
M9 Kus 24 WS 14/15
Welche Aussage zu Lernen mit Texten stimmen
Mit Textoberfläche wird die optische Gestaltung des Textes bezeichnet
Die lokale Kohärenzbildung findet auf der Ebene der Textbasis statt
Die globale Kohärenzbildung geschieht typischerweise durch die Konstruktion von Makropropositionen
Das Vorwissen wird erst auf der höchsten Ebene des Textverständnisses, dem Situationsmodell, relevant
Die Textoberfläche kann am besten erinnert werden, während das Situationsmodell schnell wieder vergessen wird
M9 Kus 24 WS 14/15
Aussagen Intelligenz und Wissenserwerb
Wenn ein Kind im Abstand von zwei Jahren die gleichen Aufgaben in einem Intelligenztest löst bzw. nicht löst, sinkt sein IQ.
ACT Theorie umfasst 3 Stufen: deklarative Stufe, Stufe der Kompilation, Stufe Tuning.
Zur Vorhersage von Wissenserwerb nimmt die Bedeutung des Vorwissens im Laufe der Schulzeit relativ zur Bedeutung der Intelligenz ab.
Die Komponente "Intelligenz als Persönlichkeitskonstrukt" der PPIK- Theorie weist große Ähnlichkeit mit der fluiden Intelligenz bei Cattell (1971) auf.
Die Entwicklung von Wissen wird in Ackermanns PPIK Theorie ähnlich wie in der Investmenttheorie von Cattell (1971) konzeptualisiert.
M9 Kus 24 WS 14/15
Welche der Aussagen zur Selbstregulation sind korrekt?
Selbstregulationsmodelle werden typischerweise in Prozess- und Produktmodelle unterteilt
Pintrich unterscheidet zwischen vier Regulationsbereichen: Kognitionen, Motivation/Affekt, Verhalten und Umwelt (+)
Im Gegensatz zum zyklischen Modell von Schmitz und Kollegen weist das Modell von Pintrich 4 Phasen auf, nämlich zusätzlich eine Monitoringphase
In der innersten Ellipse des Modells von Boekarts steht die Regulation des Selbst und damit die Wahl von Zielen und Ressourcen
In der mittleren Ellipse des Modell von Boekarts stehen kognitive Lerstrategien im Vordergrund
M9 Kus 24 WS 14/15
Welche Aussagen zu Intervention zur Steigerung der Selbstregulation sind zutreffend?
Metaanalyse von Dignath, Bütter etc. zeigte, dass Intervention zur Förderung der Selbstregulation erst in den späteren Grundschuljahren effektiv sind
Nutzungsdefizit: nicht ausreichend automatisierte Strategie das AG zusätzlich belastet
Lerntagebücher provozieren Monitoring-Effekt
Selbstregulation am effektivsten bei fächerübergreifender Strategie
Modellverhalten der Eltern wirkt sich positiv aus
M9 Kus 24 WS 14/15
Welche zentralen Merkmale weist nach Terhart Unterricht auf?
ein Merkmal ist Langfristigkeit
ein Merkmal ist absichtsvolle Planung und Initiierung
ein Merkmal ist Gruppenorientierung
Unterricht dient dem Aufbau von Wissen sowie dem Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten
Unterricht findet in der Regel in institutionellen Settings statt
M9 Kus 24 WS 14/15
Welche Aussagen zu Didaktik im Allgemeinen und der von Aebli (1983) im Besonderen sind zutreffend?
Die Didaktik weist von jeher einen starken empirischen Bezug auf
kognitionspsychologische Didaktik
Besteht aus 4 Phasen und die erste ist das problemlösende Aufbauen
Üben letzte Phase
weist auf positive Wirkung von massiertem Üben hin
M9 Kus 24 WS 14/15
Welche Aussagen zu den Instructional design Modellen sind zutreffend ?
In Carrolls Modell wird der Lernerfolg durch das Verhältnis von aktiver Lernzeit und benötigter Lernzeit vorhergesagt.
Das Konzept des zielerreichenden Lernen von Bloom (1971, 1976) hat sich insbesondere für leistungsstarke Schülerrinnen und Schüler bewährt
Im Modell von Ausubel wird in der Eingangsphase ein deduktives Vorgehen empfohlen.
Im Modell von Ausubel stehen bei der integrativen Aussöhnung induktive Denkleistungen im Vordergrund
Anchored Instruction ist ein Beispiel für einen konstruktivistischen Lehr- Lern-Ansatz, der komplexe Geschichten als Ausgangspunkt für Lernprozesse verwendet
M9 Kus 24 WS 14/15
Welche Aussagen zu Unterrichtsqualität sind zutreffend?
Die Unterrichtsqualität hat gezeigt, dass die gleichzeitige Förderung von Leistung und Motivation kaum möglich ist.
Guter Unterricht lässt sich z.B. nach Brunner et al. (2006) mit drei Faktoren zweiter Ordnung beschreiben: effektive Unterrichts- und Klassenführung, kognitive Aktivierung bzw. kognitives Potential und Lernunterstützung bzw. unterstützendes Unterrichtskli
Ein kognitiv aktivierender Unterricht ist unter anderem durch eine diskursive Unterrichtskultur geprägt, in der Lernende dazu aufgefordert sind ihre Gedanken, Konzepte und Lösungswege darzulegen und zu erläutern.
Im Hinblick auf die Klassenführung zeigt sich, dass Lerner sich in der Regel in einem disziplinierten Unterricht, in dem wenige Störungen auftreten, in Ihrer Autonomie eingeschränkt fühlen.
Insbesondere bei hohem Vorwissen hat sich vollständiges Feedback als leistungsförderlich erwiesen, da es besser an die Wissensbestände angedockt werden kann.