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von H.-P. Schröder
von H.-P. Schröder
Jener da, das kecke Bürschlein, ist mir nach der Vorstellung besonders an` s Herz gewachsen, weil er so penetrant nach Nordrhein-Westfalen und vielen andern leckeren Dingen „duftet“. Da wird doch derzeit verstohlen ein betagtes Etwas in gelben Stützstrümpfen auf der Resterampe in Position geschoben. Und da sitzt es in der Talk-Schau und führt und verführt das Wort. Führt, nicht hält, nur damit das klar ist. Die Person in einem Satz charakterisiert:
Mr. Beliebig, alias Smartie, ist der derzeitige Vorsitzende eines Steuersparwendevereins. Er sitzt in seinem Porsche und brettert aufgeblendert, auf der Holspur, auf direktem Weg Richtung „elder statesman mit Dynamofunktion“, ohne den Umweg über die Mittel-Reife oder ähnliche Mühseligkeiten zu nehmen.
Graphisches und Biographisches I
Vater Lehrer
Scheidungskind und Muttersöhnchen (no mercy bitte)
Zivildienst als Hausmeister „in einer Bildungseinrichtung“ (AWO?, Konrad Adenauer Stiftung?, Volkshochschule?)
Nach 11 Semestern Magister Artium (was auch immer das ist) an der Universität Bonn, Schreibfehler ?, soll vielleicht Mister-artig-Um heißen?
Dissertation nicht beendet (ach, wie sich doch die Bilder gleichen, quer durch die Republik der Maden)
(Fortsetzung unten)
Durch Führerbefehl vom Kriegsdienstverweigerer zum Offizier der Reserve
Wikipedia:
„Während des Studiums schlug L. eine Reserveoffizierslaufbahn bei der Luftwaffe ein. Dafür musste er nach eigenen Angaben auf die förmliche Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer verzichten. (Einschub: Wie konnte er als Kriegsdienstverweigerer / Zivildienstler, siehe oben, ohne Grundwehrdienst? Karriere bei der Bundeswehr machen, Herr de Maizière?) Im Jahr 2002 wurde er zum Oberleutnant der Reserve befördert. Über vier Jahre lang leistete der Reservist zweiwöchige Wehrübungen als Einsatztagebuchführer beim Luftwaffenführungskommando in Köln-Wahn ab. 2008 wurde er als Verbindungsoffizier zum Landeskommando Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf beordert. Seit September 2011 bekleidet er, nach Beförderung durch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière, den Rang eines Hauptmanns der Reserve. …
Von 1997 bis 1999 und 2002 bis 2004 war L. als freiberuflicher Unternehmensberater und im Stromhandel tätig. Diese Tätigkeit ließ er im Zuge seiner Wahl zum nordrhein-westfälischen FDP-Generalsekretär auslaufen.
Von 1999 bis 2002 war L. geschäftsführender Gesellschafter der von ihm mitgegründeten Unternehmensberatung knüppel lindner communications GmbH, deren Ersteintragung im Handelsregister unter die Königsmacher GmbH erfolgte. Das Unternehmen entfaltete keine größere Geschäftstätigkeit und wurde 2003 aufgelöst.
Im Mai 2000 gründete L. zusammen mit drei weiteren Partnern die Internetfirma Moomax GmbH. Die Anschubfinanzierung von circa 2.000.000 € erfolgte durch eine Wagniskapitalgesellschaft, wofür diese wiederum einen Kredit in Höhe von 1.400.000 € aus öffentlichen Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau erhielt. L. war von 2000 bis 2001 Geschäftsführer und verließ dann das Unternehmen, das kurze Zeit später Insolvenz anmeldete. Der Kredit aus öffentlicher Hand musste aufgrund der Insolvenz nicht zurückgezahlt werden.“ …..
Die Recherche der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommt zu dem Ergebnis, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der 2 Millionen Euro als Gehälter an die drei Moomax-Geschäftsführer geflossen sein müsse. ….
Im Januar 2013 erschienen zwei Artikel der Wirtschaftswoche, die sich mit beschönigenden Änderungen des Wikipedia-Artikels von L. befassten. Viele dieser Änderungen in der Versionsgeschichte stammen von IP-Adressen des Bundestags und des NRW-Landtags, denen L. zur Zeit der Artikelbearbeitungen jeweils angehörte. Die Wirtschaftswoche mutmaßte daraufhin, dass diese Änderungen von Ls Mitarbeitern stammen könnten. Auch wird berichtet, dass ein Mitarbeiter von L. beim Tagesspiegel interveniert habe, damit ein Bericht über einen unternehmerischen Misserfolg Ls gelöscht werde, um dafür zu sorgen, dass dieser in Ls Wikipedia-Artikel nicht mehr als Quelle benutzt werden könne. …..
Lindner ist u. a. Mitglied der Deutsch Atlantischen Gesellschaft, der NRW-Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung und des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr. Aus der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft trat er 2015 aus.“
Die Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V., ein transatlantisches Netzwerk und Nato-Propagandisteninstrument (siehe ihr Logo):
„Die Deutsche Atlantische Gesellschaft ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Sie ist der deutsche Zweig der Atlantic Treaty Association und sieht ihre Aufgabe darin, über die deutsche Sicherheitspolitik und die Einbindung Deutschlands in die NATO zu informieren.“
Fortsetzung Graphisches und Biographisches
Geb. 1979
1995 mit 16 Eintritt in die FDP, nach anderen Quellen mit 18 (1997)
2000 mit 21 in den Düsseldorfer Landtag, jüngster Abgeordneter in der Geschichte des Landtages
2013 stand L. auf der Teilnehmerliste der Bilderberger
im selben Jahr (2013), mit 34, Vorsitzender der FDP, jüngster Vorsitzender in der Geschichte der FDP
seit 2014 für die FDP im Fernsehrat des ZDF
2011 Heirat mit der Kölner ZEIT-Journalistin Dagmar Rosenfeld, jetzt Dagmar Rosenfeld-L.
Frau Dagmar Rosenfeld-L. ist, je nach Quelle, 5 bis 6 Jahre älter als L.
L. ist konfessionslos und wünscht sich, nach Presseberichten, Kinder, offenkundig bisher erfolglos, da dies vermutlich sofort in seine wikiographie aufgenommen worden wäre.
Plasberg https://www.youtube.com/watch?v=hF9gAw2nbn0
Aus dem Tropf getropft:
Südkurier, 15. Dezember 2012
„…., er halte eine Grundordnung auf der Basis der jüdisch-christlichen Kultur für nicht mehr zeitgemäß. Eine moderne Zuwanderungsgesellschaft brauche republikanische Werte.“