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Ist es denn tatsächlich so, dass die Bauern nicht von den erhöhten Rohstoffpreisen profitieren? Man hat doch jetzt jahrelang gejammert, dass die Rohstoffpreise zu niedrig sind und die Bauern kaum von ihren Produkten leben können, und jetzt jammert man, dass sie zu hoch sind für die Verbraucher. Ein typischer und unauflösbarer Zielkonflikt.
Bin nicht ganz so sicher wie Frau Duong, dass das eine gute Strategie ist. Während die drei Bisherigen wohl problemlos wiedergewählt werden (teils auch mit bürgerlichen Stimmen), könnten sich die gemäßigt linken Stimmen sich auf die Kandidierenden 4 und 5 verteilen und schließlich beide leer ausgehen.
@Antonia, ich habe es zwar bloss überflogen, aber die Angaben sind schon ziemlich genau: Wenn es heisst, dass sowohl schweizerische als auch ausländische Aktien vorwiegend passiv entsprechend den genannten Indices angelegt werden, bedeutet das, dass Aktien der einzelnen Firmen, die im Index vertreten sind, entsprechend ihrem Gewicht im Index gekauft werden. Es werden also keine eigenen Entscheidungen zur Erhöhung der Rendite noch zur Umsetzung von ethischen Prinzipien getätigt. Bei den Rohstoffinvestitionen scheint das gleich zu sein, dort fehlen tatsächlich Angaben zu Abweichungen vom genannten Index, aber es gibt keinen Hinweis, dass diese Abweichungen auf ethischen Überlegungen basieren. Wenn du eine Liste möchtest, kannst du ja einfach diese Indices nachsehen.
Das einzig positive aus ethistischer Sicht mag die Ausübung von Stimm- und Wahlrechten entsprechend den Analysen von Ethos sein.
Christoph Franz ist nicht CEO, sondern Verwaltungsratspräsident der Roche. Und wieso und mit wem sollte er Probleme bei seiner Einbürgerung in Zürich bekommen, wenn er sich zur Durchsetzungsinitiative äussert?
Und wieso äussert sich der VR-Präsident der Novartis nicht? Möchte sich Jörg Reinhardt auch einbürgern lassen?