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2010 wurde Atsushi Wadas In a Pig’s Eye am Fantoche in Baden als Bester Kurzfilm ausgezeichnet. Vergangenen Samstag erhielt der Japaner nun für seinen siebenminütigen Kurzfilm Gurehto Rabitto (The Great Rabbit) einen Silbernen Bären an der 62. Berlinale. Die Jury begründet ihr Urteil wie folgt:
Dieser traumhafte Film verwendet eine einzigartige, surreale Sprache, die unser Unterbewusstsein kitzelt und die Verwirrungen der modernen Welt mit den Mitteln der Animation zeigt. Mit einem zarten, handgezeichneten Stil und einer absurden Abfolge von Figuren, die in der Zeit gefangen sind, dekonstruiert Atsushi Wada Wirklichkeit.
Die offizielle Beschreibung aus dem Berlinale-Katalog lautet:
Zauberhafte Animation als großes Rätsel.
Früher haben wir die noble, tiefgründige und mysteriöse Existenz Den Großen genannt. Dann sind wir mit der Zeit gegangen, und unsere Gedanken und unser Bewusstsein haben sich verändert.
„Wenn du an den Hasen glaubst, dann heißt das, dass du alles glaubst. Wenn du nicht an den Hasen glaubst, bedeutet das, dass du nicht alles glauben würdest.“ (Atsushi Wada)
(Der Goldene Bär für den besten Kurzfilm 2012 ging an den Realfilm Rafa von João Salaviza.)