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Novartis, Ciba und Syngenta sowie die französischen Behörden haben das von Greenpeace gestellte Ultimatum zur Elsässer Deponie Le Letten verstreichen lassen, ohne den gefährlichen Chemiemüll unter freiem Himmel im Wald zu entsorgen (siehe Eintrag vom 23.2.2005). Greenpeace-Aktivisten haben deshalb einen Teil des Giftmülls nach Colmar geschafft und bei der verantwortlichen Präfektur des Départements du Haut-Rhin abgeladen. Greenpeace fordert von M. Michel Guillot, verantwortlicher Präfekt des Départements, erneut die Umsetzung der Sofortmassnahmen: das Deponiegelände beim Letten müsse abgesichert, jeglicher Giftmüll fachgerecht entsorgt und die Totalsanierung mit einer verbindlichen Absichtserklärung eingeleitet werden. Greenpeace hat auch an der Novartis-Generalversammlung vom 1. März die Totalsanierungen der Novartis-Deponien verlangt.
Der französische Staat und die Basler Chemie haben letzte Woche immerhin eine Vereinbarung zum weiteren Vorgehen unterzeichnet. Zuerst sollen die Risiken der Deponien und dann die Sicherungsmassnahmen evaluiert werden. Greenpeace kritisiert, dass damit noch immer keine Sofortmassnahmen angegangen werden.
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- Greenpeace Medienmitteilung