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- Bei mehreren Erdrutschen in Bangladesch sind über 60 Menschen getötet worden. Eine genaue Opferzahl liegt noch nicht vor.
- Die Menschen sind am Montag und Dienstag in den gebirgigen südöstlichen Bezirken Rangamati und Bandarban gestorben, meldet die Polizei.
- Die Opferzahl wird vermutlich noch ansteigen, da viele Gebiete von der Aussenwelt abgeschnitten sind.
- Die Bergungsarbeiten sind in vollem Gange.
Viele der betroffenen Regionen seien bislang nicht zugänglich. Erst wenn die Regenfälle vorüber sind, wird sich das ganze Bild der Zerstörungen zeigen. Dann erst können auch die Bergungsarbeiten in vollem Umfang beginnen.
Unter den Toten im Bezirk Rangamati waren zahlreiche Ureinwohner, die an der Grenze zu Indien leben. Dort sind mindestens 35 Menschen von Erdmassen verschüttet worden sein. Einige von ihnen wurden im Schlaf in ihren Häusern von den Erdrutschen überrascht. Mindestens vier Soldaten starben, die zur Räumung von Strassen nach Rangamati entsandt wurden.
Nahe der Millionenstadt Chittagong und im Ort Bandarban fielen mindestens 15 Menschen Erdrutschen zum Opfer, darunter auch Kinder. Der Monsun legte auch den Verkehr in der Hauptstadt Dhaka und der Metropole Chittagong teilweise lahm. Im Bezirk Chittagong sind 16 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Armenviertel wurden evakuiert: Tausende von Slum-Bewohnern, deren Hütten im Tal liegen, mussten ihre Behausungen verlassen.