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Glossar Wasser
A
Abschnitt eines ehemaligen Flusslaufes, der natürlich oder künstlich aufgegeben wurde, d. h. vom Flusslauf abgetrennt wurde.
Seitlicher Bereich natürlicher Flüsse, der in regelmässigen oder sporadischen Zeitabständen überschwemmt wird. Auen sind extrem artenreiche und von einer hohen Strukturvielfalt geprägte Lebensräume.
B
Hier: Gebiet, in welchem bei kriegerischen Auseinandersetzungen Kanonen von militärischen Artillerieeinheiten in Stellung gebracht werden.
Querbauwerke, die in Fliessgewässern errichtet werden, um zu verhindern, dass sich ein korrigiertes Gewässer eintieft. Im Gegensatz zu Schwellen und Abstürzen können Blockrampen auch von bodenbewohnende Fischarten und Jungfischen überwunden werden.
E
Natürliche Abtragung von Gestein und Boden durch Wasser, Eis und Wind. Bodenerosion kann auch durch die Landbewirtschaftung durch den Menschen erfolgen.
extensive Bewirtschaftung
Art und Weise der Landnutzung, die mit möglichst wenig chemischen Hilfsmitteln und möglichst ohne Einsatz grosser Maschinen auskommt.
K
Geländeform im Untergrund oder an der Oberfläche von Kalkgestein, die durch chemische Lösungsprozesse entstanden ist, wie z. B. Doline
, Höhle
oder Karstquelle
. Siehe auch: Dinkelberg
.
P
Kurvenäusseres Ufer eines Flusses, im Gegensatz zum Gleithang.
R
Wiederherstellung der ökologischen Funktionen von Gewässern (oder anderen Lebensräumen). Die bisherige Landnutzung soll dabei aber beibehalten werden.
S
Mikroskopisch kleine Öffnungen meist auf der Blattunterseite, über die bei Land- und Uferpflanzen der Gasaustausch – die Aufnahme von Kohlendioxid und die Abgabe von Sauerstoff – erfolgen.
T
Kleinflächige Lebensräume, der zur ökologischen Vernetzung grösserer Lebensräume errichtet oder gefördert werden und so den Biotopverbund verbessern. Trittsteinbiotope sollen den Tierarten in zerstückelten Landschaften die Wanderung zwischen verschiedenen Lebensräumen oder Teillebensräumen erleichtern.
V
«Pflanzenkleid», Gesamtheit der Pflanzen, die sich auf einer bestimmten Fläche entwickeln.
Gebiete, in denen im Rahmen der Planung einer bestimmten Nutzung der Vorrang vor anderen Nutzungen gegeben wird. Nutzungen, die dieser Vorrangfunktion nicht entsprechen, können in diesen Gebieten ausgeschlossen werden.