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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00401 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiber Frischknecht Urteil vom 25. März 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Dextra Rechtsschutz AG Rechtsanwältin Stefani a Mazza Hohlstrasse 556, 8048 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1963 geborene X.___ meldete si ch am 2 4. Juni 2006 - unter Hin weis auf ein am 2 0. Juni 2004 erlittenes Schleudertrauma - zum Bezug von Leistungen (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsver mittlung, Rente) der Eidgenössischen Inva lidenversicherung (IV) an (Urk. 10 /4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Züric h, IV-Stelle, traf daraufhin er werbliche sowie medizinische Abklärungen und verneinte, nachdem sie mit Ver fü gung vom 3. Oktober 2006 ( Urk. 10 /36) bereits das zw ischenzeitlich ge stellte Gesuch um Hilflosenentschädigung ( Übernahme der Kosten einer Haus haltshilfe [vgl. Urk. 10 /17, Urk. 10 /23 S. 1]) abgewiesen hatte, den Anspruch der Versi cherten auf berufliche Massnahmen und e ine Invalidenrente - in Bestäti gung ihres Vorbescheids vom 4. Oktober 2006 ( Urk. 10 /38) - mit Verfü gung vom 1 5. Januar 2007 ( Urk. 10 /47). Die gegen diesen Entscheid von X.___ am 1 5. Februar 2007 im Prozess Nr. IV.2007.00270 erhobene Beschwerde ( Urk. 10 /48 S. 3-8) hiess das hiesige Geric ht mit Urteil vom 28. Februar 2008 ( Urk. 10 /71) in dem Sinne gut, dass es die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese weitere Abklärungen betreffend Beginn, Art und Umfang allfälliger - somatisch wie psychisch bedingter - Einschränkungen sowohl in Bezug auf die berufliche Tätigkeit als auch diejenige im Haushaltsbereich treffe und hernach – allenfalls nach genauerer Prüfung der Statusfrage - über den Renten anspruch der Versi cherten neu befinde. 1.2 Die IV-Stelle liess die Versicherte in der Folge am 9. und 1 0. Dezember 2008 von den Ärzten des I nstituts Y.___ polydisziplinär untersuchen (vgl. Expertise vom 2 3. Dezember 2008, Urk. 10/76), holte am 9. März 2009 einen Haushaltsabklärungsbericht ( Urk. 10/79) ein und traf beruf li che Abklärungen ( Urk. 10 /81, Urk. 10 /83). In der Folge verneinte sie – nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens ( Urk. 10 /86, Urk. 10 /87) - mit Verfü gung vom 1 2. beziehungsweise 1 3. April 2011 ( Urk. 10/115 f. ), ausgehend von einer 10%igen Einschränkung im in der Zeit b is Juli 2006 mit 60 % und ab Au gust 2006 mit 100 % gewerteten Erwerbsbereich und von einer (bis Juli 2006 re levanten) 34,8%igen Beeinträchtigung im Haushalt, den Anspruch auf eine Rente und auf berufliche Massnahmen abermals. Die wiederum gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde vom 3 0. Mai 2011 ( Urk. 10/120/3-8) wies das hie sige Gericht mit Urteil vom 19. Januar 2013 (Prozess Nr. IV.2011.00613 ; Urk. 10/125 ) ab. 1.3 Am 15. April 2019 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf chronische Kopfschmerzen und Schwankschwindel infolge Schleudertrauma nach Verkehrs unfall, Diskushernien in Halswirbel und Lendenwirbel mit Ausstrahlung in Arme und Beine (Taubheit), Skoliose in Wirbelsäule mit Ausstrahlung auf den ganzen Körper (Rückenschmerzen), Fersensporn an den Füssen beidseitig, Leiden an post traumatischen Belastungsstörungen, angegriffenen Herzmuskel infolge langem extrem erhöhtem Blutdruck (Ermüdungserscheinungen) sowie chronische Schluck beschwerden (Gefühl von Atemnot und Einengung im Hals und in der Nase) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 10/131). Mit Vorbescheid vom 2. Septem ber 2019 (Urk. 10/136) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwand vom 26. September 2019 (mit ergänzender Begrün dung vom 18. Oktober 2019; Urk. 10/137, Urk. 10/142) und Auflage neuer medi - zinischer Berichte, verfügte die IV-Stelle am 18. Mai 2020 (Urk. 2) im angekün digten Sinne. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 18. Juni 2020 (Urk. 1) Beschwerde und bean tragte, die Verfügung vom 18. Mai 2020 sei aufzuheben und die Angelegenheit sei zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die IV-Stelle schloss am 10. August 2020 (Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. August 2020 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ), so ist im Beschwerde ver fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie benem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 18. Mai 2020 (Urk. 2) im Wesentlichen, e s handle sich um eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes, welcher schon in der Verfügung vom 12. April 2011 berücksich tigt worden sei (S. 1). Insgesamt habe keine Veränderung des aktuellen Gesund heitszustandes gegenüber demjenigen vom 12. April 2011 festgestellt werden können (S. 2). 2.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin (Urk. 1) zur Hauptsache ein, sie habe neu aufgetretene psychische Beschwerden glaubhaft machen können. Dies werde dadurch bestätigt, dass die Beschwerdegegner in auf das neue Gesuch eingetreten sei. Offenbar habe die Beschwerdegegnerin jedoch Zweifel an den Auswirkungen dieser Krankheit auf ihre Arbeitsfähigkeit. Unter diesen Umständen hätte die Beschwerdegegnerin eine Begutachtung anordnen müssen (S. 4). 2.3 Vergleichszeitpunkt für eine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes de r Beschwerdeführerin bilden die mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 19. Janu ar 2013 ( Urk. 10/125 ) geschützte n leistungsablehnende n Verfügung en vom 1 2. bezie hungs weise 1 3. April 2011 ( Urk. 10/115 f.), welche n umfassende erwerbliche und medizinis che Abklärungen zugrunde lagen. 3. 3.1 Die leistungsablehnenden Verfügungen vom 1 2. und 13. April 2011 basierten zur Hauptsache auf nachstehenden medizinischen Unterlagen: 3.1.1 Im Auftrag des Haftpflichtversicherers des Unfallverursachers wurde die Be schwerdeführerin am 25. und 26. Februar 2008 von den Ärzten der Z.___ polydisziplinär untersucht. Diese stellten in ihrer Expertise vom 9. Mai 2008 folgende sich auf die Arbeitsfähigkeit auswir kende Diagnosen (Urk. 10 /96 S. 18): - Migräne mit/bei - rechtsseitig beginnenden Zephalgien - Licht- und Schallempfindlichkeit - Übelkeit und systematischem Schwankschwindel in Assoziation mit den Kopfschmerzen - Auftreten einer visuellen Aura (Lichtblitze) und gelegentlich nicht mit dem Kopfschmerz assoziierten Pünktchen im Gesichtsfeld - Chronisches zervikovertebrales und – zephales Schmerzsyndrom mit/bei - Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Heckauffahrkollisionsereignis am 20. Juni 2004 - mediolateraler flacher Diskushernie C5/6 rechts mit leichter bis mässi ger foraminaler Einengung rechts (MRI der HWS vom 11. April 2006) - keinen fokal-neurologischen Ausfällen - diffusen nuchalen und Schultergürtelmuskelverspannungen - Fehlhaltung des oberen Achsenskelettes mit Hyperkyphose der Brust wir belsäule (BWS) und Kopfpropulsionshaltung - intermittierende r Thoracic outlet-Symptomatik anamnestisch möglich Nachstehende Diagnosen schränkten die Arbeitsfähigkeit nicht ein (Urk. 10 /96 S. 18): - Status nach Kniedistorsion rechts am 17. Juli 2005 (Stolpersturz) - zurzeit klinisch folgenlos verheilt - Maladaptives Verhalten («Fehlverarbeitung» ), psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierter Erkrankung, ICD-10 F54 - Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseits Aufgrund der Befunde im Bereich der Wirbelsäule (Bandscheibendegeneration im Segment C5/6, klinisch diffuse nuchale und Schultergürtelmuskelverspan nung sowie Fehlhaltung des oberen Achsenskelettes mit Hyperkyphose der BWS und Kopfpropulsionshaltung) sei die Belastbarkeit des oberen Achsenskelettes einge schränkt. Die überdies bestehende (unfallfremde) Migräne bedinge eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Aus psychiatrischer Sicht lasse sich keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (Urk. 10 /96 S. 19). Bildschirmarbeiten seien der Beschwerdeführerin während maximal 30 % des Arbeitstages für jeweils maximal 30 Minuten o hne Unter bruch zumutbar (Urk. 10 /96 S. 25). 3.1.2 Gestützt auf die Ergebnisse der am 9. und 10. Dezember 2008 durchgeführten polydisziplinären Untersuchungen stellten die Ärzte des Y.___ in ihrem Gutachten vom 23. Dezember 2008 nachstehende Diagnosen mit Einfluss a uf die Arbeits fähigkeit (Urk. 10 /76 S. 18 f.): - Chronisches Zervikalsyndrom mit muskulärer Dysbalance im Schultergür telbereich - degenerative HWS-Veränderungen, ICD-10 M50.3 - Fehlstatik, ICD-10 M41.8 - Status nach Autounfall (Heckkollision) mit HWS-Distorsionstrauma am 20. Juni 2004, ICD-10 S13.6 - Chronische Spannungstyp-Kopfschmerzen, ICD-10 G44.2 Keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resultiere aus folgenden Diagnosen (Urk. 10 /76 S. 19): - Leichte depressive Episode, ICD-10 F32.0 - Schmerzverarbeitungsstörung, ICD-10 F54 - Adipositas (BMI 34 kg/m 2 ), ICD-10 E66.0 - Fasziitis plantaris rechts > links - Restbeschwerden bei Status nach Kniedistorsionstrauma rechts am 17. Juli 2005 mit damaliger Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) - Migräne ohne Aura, ICD-10 G43.0 Seit dem Unfall vom 20. Juni 2004 bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit noch eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (Erfüllung eines Vollzeitpensums mit ver mehrten Pausen). Eine körperlich leichte Tätigkeit mit völliger Bewegungsfrei heit sei ihr ohne Einschränkungen zumutbar. Im Haushaltsbereich bestehe eine 20 %ige Leistungseinbusse. Die Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklag ten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden sei mit einer – sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden - Schmerzverarbeitungsstörung und einer leichten depressiven Episode zu erklären (Urk. 10 /76 S. 20). 3. 1.3 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, Arzt des Regionalärztlichen Dienstes (RAD) der IV, hielt in seiner Stellungn ahme vom 4. Februar 2009 (Urk. 10 /84 S. 5) fest, gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 23. Dezember 2008 (Urk. 10 /76) sei davon auszugehen, dass aufgrund der objektivierbaren Befunde (HWS- Verände - rung, muskuläre Dysbalance, belastungsabhängige Beschwerden) seit dem Unfall vom 20. Juni 2004 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in der bisheri gen Tätigkeit bei freier Pauseneinteilung und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätig keit bestehe. 3. 1.4 Die Ärzte der B.___ diagnostizierten am 12. Juni 2009 ein durch ein am 20. Juni 2004 erlittenes HWS-Distorsionstrauma akti viertes zervikozephales Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung in beide Arme bei vorbeste hen der chronischer osteodiscärer Segmentdegeneration C5/6 (Urk. 10 /95 S. 1). Durch das HWS-Distorsionstrauma sei – bei vorbestandener, bis dahin asympto matischer Segmentdegeneration C5/6 - ein zervikozephales Schmerz syndrom mit Ausstrahlung in beide oberen Extremitäten und typischen kogniti ven Begleit symptomen aktiviert worden. Aufgrund der derzeit bestehenden – glaubhaften – Beschwerden sei die Beschwerdeführerin in einer leidensange passten Tätigkeit zu höc hstens 50 % arbeitsfähig (Urk. 10 /95 S. 2). 3.1.5 Der wegen nach dem Tragen eines Koffers aufgetretenen Nackenbeschwerden (Urk. 10/1 22/6 ) in Griechenland konsultierte Orthopädische Chirurg und Trauma to loge MD PhD C.___ diagnostizierte am 2. August 2012 eine Brachialgie sowie ein akutes Zervikalsyndrom und verordnete der Beschwerdeführerin einen Halskragen, eine Armschlinge, heisse Bäder, Ruhe sowie eine medikamentöse Be handlung (Urk. 10/ 122/8 f. ). 3.2 Dem Gericht liegen zur Beurteilung dessen, wie sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bis zum 1 8. Mai 2020 (Verfügungserlass) entwickelte, unter anderem folgende medizinischen Unterlagen vor: 3.2.1 Im Bericht zur vertrauensärztlichen Abklärung vom 3. April 2017 (Urk. 10/129/13 ff.) zuhanden der Sozialberatung der Stadt D.___ gelangte Dr. med. E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zur Ansicht, im Ver gleich zu den Befunden in den Akten scheine sich eine weitere Chronifizierung in einem Verzweiflungszustand eingestellt zu haben (S. 3). Was sicherlich auf falle, sei eine sogenannte «posttraumatische Verbitterungsstörung» (nach Linden 2003) im Zusammenhang mit dem Unfallereignis aus dem Jahre 2004 und den Streitigkeiten im Versicherungsfall. Dabei handle es sich um keine Diagnose mit Krankheitswert nach ICD, sondern um ein Phänomen, welches gutachterlich im Versicherungskontext vermehrt beobachtet werde, in der Art einer sehr aus geprägten psychischen Anpassungsreaktion auf einschneidende Lebensereignisse, mit denen die Betroffenen nicht fertig würden. Ferner sei es psychiatrisch dia gnostisch auch denkbar, dass im Zusammenhang mit denjenigen Schmerzen, für welche sich kein somatisch hinreichendes Korrelat finde, komorbid zu obigen Diagnosen eine somatoforme Schmerzstörung vorliege. Wahrscheinlich sei sie auch chronisch depressiv. Zumindest wäre an eine Neurasthenie zu denken. Auch in diesem Bereich wären dringend weitere psychiatrisch-diagnostische Abklä rungen nötig. Eventuell hätten sich zwischenzeitlich zudem kognitive Defizite hinzugesellt. Auch hier wären diagnostisch weitere Abklärungen sinnvoll: Neuro psychologische Testung der kognitiven Werkzeuge, zusammen mit einer Erhe bung des praktischen Funktionsvermögens im Alltag und in der zwischen mensch lichen Interaktion (S. 4). Ohne eine gutachterlich-versicherungsmedizi ni sche Leistungsbeurteilung vornehmen zu können, dürfte die Beschwerdeführerin in der Arbeitsfähigkeit psychiatrisch begründet massgeblich eingeschränkt sein. Dabei ergäben sich die Einschränkungen wohl weniger aus allfälligen Störungen fachlicher Fähigkeiten, als vielmehr aus den Auffälligkeiten betreffend die soziale Interaktion, welche sich aus der zu vermutenden Störung auf der Persönlich keitsebene ergäben (S. 5). 3.2.2 Die unterzeichnenden Ärzte der F.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 29. November 2019 (Urk. 10/147) eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) sowie eine posttraumatische Verbitterungsstörung (S. 1) und hielten dazu folgende Befunde fest (S. 1): Die Beschwerdeführerin sei wach, be wussts einsklar und vollumfänglich orientiert. Ein affektiver Rapport sei gut her stellbar. Blickkontakt werde gesucht und gehalten. Aufmerksamkeit/Kon zentra tion und Kurzzeitgedächtnis seien nicht beeinträchtigt. Das formale Denken sei kohärent bei normaler Denkgeschwindigkeit. Sie berichte über Gedankenkreisen von pessimistischen Zukunftsperspektiven. Es bestünden keine Hinweise auf Zwänge. Wahnstörungen, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen lägen nicht vor. Im Affekt sei sie deprimiert, innerlich unruhig und ängstlich. Der Antrieb sei reduziert. Der Schlaf und Appetit seien regelrecht. Es bestehe ein sozialer Rückzug und keine Hinweise auf akute Selbst- oder Fremdgefährdung. Aktuelle Therapie sei eine ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Therapie. Die Termine fänden etwa alle zwei Wochen statt (S. 1). 4. 4.1 Dr. E.___ führte in ihrem Bericht vom 3. April 2017 unter dem Titel «Beurteilung» aus, es scheine im Vergleich zu den Befunden in den Akten eine weitere Chronifizierung stattgefunden zu haben (Urk. 10/129 S. 15). Zudem falle auf, dass eine sogenannte «posttraumatische Verbitterungsstörung» vorliege (Urk. 10/129 S. 16). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin lässt der Bericht der Dr. E.___ nicht auf eine Verschlechterung ihres psychischen Gesundheitszustandes schliessen. Die von Dr. E.___ postulierte Chronifizierung der Befunde in den Akten zeigt vielmehr, dass es sich um ein Andauern eines bereits bestehenden Beschwerdebildes handelt. Dass sich dieses inzwischen chronifiziert haben soll, ist nicht als Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu werten (Urteil des Bundesgerichts 8C_217/2017 vom 30. Mai 2017 E. 5.2). Hinsichtlich der neu diagnostizierten «post traumatischen Verbitterungsstörung» ist auf Folgendes hinzuweisen: Die Annah me eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vor gaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Wie Dr. E.___ in ihrer Stellungnahme festhielt, handelt es sich bei der von ihr genannten «posttraumatischen Verbitterungs störung» um keine Diagnose mit Krankheitswert nach den ICD-Leitlinien (Urk. 10/129 S. 16). Daher ist diese nicht geeignet, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Sinne eines neu aufgetretenen invalidisierenden Ge sundheitsschadens zu be gründen. Die IV-Stelle mass der Diagnose daher zu Recht keine versiche rungs relevante Bedeutung zu. Weiter wies Dr. E.___ darauf hin, dass sie eine grundlegende psychische Störung hinter der Verbitterung ver mute, wobei sie konkret auf eine Störung auf Strukturebene hinwies (Urk. 10/129 S. 16). Gleich zeitig kritisierte sie das im Jahr 2008 durch das Y.___ erstellte Gutach ten und führte aus, in diesem seien unter anderem wesentliche Differentialdia gnosen wie zum Beispiel eine Störung auf Strukturebene unerwähnt geblieben (Urk. 10/129 S. 17). Diese Kritik zeigt, dass ihrer Ansicht nach bereits zum damaligen Zeitpunkt eine Störung auf Strukturebene vorgelegen haben dürfte, was auf einen gleichbleibenden Gesundheitszustand hindeutet. In den Akten liegt weiter der Bericht der F.___ (Urk. 10/147). Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, in diesem sei neu eine Somatisierungsstörung im Sinne von ICD-10 F 45.0 diagnostiziert worden, weshalb die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, ein psychiatrisches Gut achten zu veranlassen (Urk. 1). Zwar wird im genannten Bericht eine Soma tisierungsstörung aufgeführt. Zum einen fehlt jedoch jegliche Herleitung dieser Diagnose. Zum anderen ist zu berücksichtigen, dass bereits im Y.___ -Gutachten diskutiert wurde, ob die Beschwerdeführerin unter einer Somatisierungsstörung leide, da die geschilderten Beschwerden mit den somatischen Befunden nicht objektiviert werden konnten. Das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung wurde einzig deshalb verneint, weil es nach Ansicht der Gutachter am Kriterium des Vorliegens schwerer psychosozialer oder emotionaler Belastungsfaktoren mangelte (Urk. 10/76 S. 13). Dass die Behandler der F.___ die seit dem Jahr 2004 bestehenden Beschwerden im Unterschied zu den Y.___ -Gutachtern im Rahmen einer Somatisierungsstörung und nicht im Rahmen einer Schmerzverarbeitungsstörung sahen, deutet nicht auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes, sondern auf eine andere Beurteilung des gleichen Sach verhaltes hin. Als Auslöser für die geltend gemachten Beschwerden wurde denn auch im Bericht der F.___ der im Jahr 2004 erlittene Heck auffahrunfall genannt (Urk. 10/147 S. 1). Gegen eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes spricht weiter der Umstand, dass die behandelnde Hausärztin in ihrem Bericht vom 10. Novem ber 2017 darauf hinwies, dass seit dem Jahr 2004 somatische und psychische Folgen von einem Autounfall vorlägen, wobei sich die Beschwerden mit Kopf schmerzen, Schwindel und Nackenschmerzen nach einem weiteren Un fall im Jahr 2017 weiter intensiviert hätten (Urk. 10/129 S. 20). Von einer Ver schlechterung der psychischen Beschwerden ist in ihrem Bericht demgegenüber keine Rede. Die Beschwerdeführerin begab sich denn auch bis zum Erlass des Vorbescheids durch die IV-Stelle nie in psychiatrische Behandlung. Erst als der negative Vorbescheid erlassen wurde, vereinbarte sie während laufender Frister streckung zur Begrün dung des Einwandes einen Termin bei der F.___ und begab sich am 29. Oktober 2019 zum ersten Mal in Behandlung bei G.___ (Urk. 10/144). Vor diesem Hintergrund erscheint überwie gend wahrscheinlich, dass die Aufnahme der psychiatrischen Behandlung – so weit sie aufgrund dessen, dass G.___ über keine ausgewiesenen Kennt nisse im Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie verfügt, überhaupt als solche bezeichnet werden kann - aus versicherungstechnischen Gründen erfolgte und nicht auf einen psychischen Leidensdruck zurückzuführen ist. Auch dies spricht gegen eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes. Dass die Verweigerung der psychiatri schen Behandlung darauf zurückzuführen wäre, dass sie sich für psychisch gesund halte, was zu ihrem Krankheitsbild zähle, wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht (Urk. 1 S. 3), ist aktenwidrig. So führte sie in ihrer Neuanmeldung am 15. April 2019 aus, sie leide an posttraumatischen Belastungsstörungen (Urk. 10/131 S. 6). Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle sich auf die Ein schätzung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) stützte und eine Verän derung des psychischen Gesundheitszustandes verneinte. Da weder im Bericht der Dr. E.___ noch in demjenigen der Hausärztin oder der F.___ eine Verschlechterung des psychischen Beschwerdebildes beschrieben wird, ist auch nicht einzusehen, inwiefern die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, weitere Abklärungen zu veranlassen. Dem Begehren der Beschwerdeführerin, es sei eine psychiatrische Expertise zu veranlassen, ist daher nicht statt zugeben. 4.2 Die Beschwerdeführerin stellt sich weiter auf den Standpunkt, auch somatisch habe sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert, weshalb die IV-Stelle weitere Abklärungen hätte in Auftrag geben müssen (Urk. 1). Zwar listete die Beschwerdeführerin diverse somatische Beschwerden in ihrer Neuanmeldung auf (Urk. 10/131 S. 6) und die behandelnde Hausärztin verwies darauf, dass sich die bestehenden Beschwerden nach einem weiteren Auf fahr unfall intensiviert hätten (Urk. 10/129 S. 10). Konkrete Hinweise darauf, dass sich der somatische Gesundheitszustand seit Erlass der rentenabweisenden Verfügung vom 12. und 13. April 2011 wesentlich verändert hätte, finden sich jedoch nicht. Im November 2013 wurde ein MRI erstellt, welches eine Wirbelsäulenfehlform und eine in traforaminale Diskushernie ohne eindeutige Kompression zeigte (Urk. 10/129 S. 11). Im Januar 2018 wurde ein Bericht des Stadtspitals H.___ verfasst, in welchem über eine Blutdruckeinstellung berichtet wird, wobei er wähnt wurde, dass keine weiteren nephrologischen Untersuchungen geplant seien (Urk. 10/129 S. 11). Zudem findet sich in den Akten ein Bericht des Dr. I.___ über eine Entfernung eines Parotis tumors links (Urk. 10/145 S. 1 f.). Zwar belegen diese Berichte, dass die Beschwerdeführerin jeweils kurzzeitig einer Be handlung bedurfte. Indes ist nicht erkennbar, dass es sich dabei um langan dauernde Gesundheitsschäden handeln sollte, die sie in ihrer Arbeitsfähigkeit einschränken würden. Da die Beschwerdeführerin zudem angab, all ihre Leiden von der Hausärztin behandeln zu lassen (Urk. 10/131 S. 7), ist nicht einzusehen, inwiefern die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, weitere Berichte einzuholen und Abklärungen zu tätigen, wie dies die Beschwerdeführerin fordert. 4.3 Nach dem Gesagten ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass seit der renten abweisenden Verfügung vom 12. und 13. April 2011 keine wesentliche Ver schlech terung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Weitere Abklärungen erscheinen nicht notwendig, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 5. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht verfügt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu - gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dextra Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu - stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubFrischknecht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00401 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiber Frischknecht Urteil vom 25. März 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Dextra Rechtsschutz AG Rechtsanwältin Stefani a Mazza Hohlstrasse 556, 8048 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1963 geborene X.___ meldete si ch am 2 4. Juni 2006 - unter Hin weis auf ein am 2 0. Juni 2004 erlittenes Schleudertrauma - zum Bezug von Leistungen (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsver mittlung, Rente) der Eidgenössischen Inva lidenversicherung (IV) an (Urk. 10 /4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Züric h, IV-Stelle, traf daraufhin er werbliche sowie medizinische Abklärungen und verneinte, nachdem sie mit Ver fü gung vom 3. Oktober 2006 ( Urk. 10 /36) bereits das zw ischenzeitlich ge stellte Gesuch um Hilflosenentschädigung ( Übernahme der Kosten einer Haus haltshilfe [vgl. Urk. 10 /17, Urk. 10 /23 S. 1]) abgewiesen hatte, den Anspruch der Versi cherten auf berufliche Massnahmen und e ine Invalidenrente - in Bestäti gung ihres Vorbescheids vom 4. Oktober 2006 ( Urk. 10 /38) - mit Verfü gung vom 1 5. Januar 2007 ( Urk. 10 /47). Die gegen diesen Entscheid von X.___ am 1 5. Februar 2007 im Prozess Nr. IV.2007.00270 erhobene Beschwerde ( Urk. 10 /48 S. 3-8) hiess das hiesige Geric ht mit Urteil vom 28. Februar 2008 ( Urk. 10 /71) in dem Sinne gut, dass es die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese weitere Abklärungen betreffend Beginn, Art und Umfang allfälliger - somatisch wie psychisch bedingter - Einschränkungen sowohl in Bezug auf die berufliche Tätigkeit als auch diejenige im Haushaltsbereich treffe und hernach – allenfalls nach genauerer Prüfung der Statusfrage - über den Renten anspruch der Versi cherten neu befinde. 1.2 Die IV-Stelle liess die Versicherte in der Folge am 9. und 1 0. Dezember 2008 von den Ärzten des I nstituts Y.___ polydisziplinär untersuchen (vgl. Expertise vom 2 3. Dezember 2008, Urk. 10/76), holte am 9. März 2009 einen Haushaltsabklärungsbericht ( Urk. 10/79) ein und traf beruf li che Abklärungen ( Urk. 10 /81, Urk. 10 /83). In der Folge verneinte sie – nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens ( Urk. 10 /86, Urk. 10 /87) - mit Verfü gung vom 1 2. beziehungsweise 1 3. April 2011 ( Urk. 10/115 f. ), ausgehend von einer 10%igen Einschränkung im in der Zeit b is Juli 2006 mit 60 % und ab Au gust 2006 mit 100 % gewerteten Erwerbsbereich und von einer (bis Juli 2006 re levanten) 34,8%igen Beeinträchtigung im Haushalt, den Anspruch auf eine Rente und auf berufliche Massnahmen abermals. Die wiederum gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde vom 3 0. Mai 2011 ( Urk. 10/120/3-8) wies das hie sige Gericht mit Urteil vom 19. Januar 2013 (Prozess Nr. IV.2011.00613 ; Urk. 10/125 ) ab. 1.3 Am 15. April 2019 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf chronische Kopfschmerzen und Schwankschwindel infolge Schleudertrauma nach Verkehrs unfall, Diskushernien in Halswirbel und Lendenwirbel mit Ausstrahlung in Arme und Beine (Taubheit), Skoliose in Wirbelsäule mit Ausstrahlung auf den ganzen Körper (Rückenschmerzen), Fersensporn an den Füssen beidseitig, Leiden an post traumatischen Belastungsstörungen, angegriffenen Herzmuskel infolge langem extrem erhöhtem Blutdruck (Ermüdungserscheinungen) sowie chronische Schluck beschwerden (Gefühl von Atemnot und Einengung im Hals und in der Nase) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 10/131). Mit Vorbescheid vom 2. Septem ber 2019 (Urk. 10/136) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwand vom 26. September 2019 (mit ergänzender Begrün dung vom 18. Oktober 2019; Urk. 10/137, Urk. 10/142) und Auflage neuer medi - zinischer Berichte, verfügte die IV-Stelle am 18. Mai 2020 (Urk. 2) im angekün digten Sinne. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 18. Juni 2020 (Urk. 1) Beschwerde und bean tragte, die Verfügung vom 18. Mai 2020 sei aufzuheben und die Angelegenheit sei zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die IV-Stelle schloss am 10. August 2020 (Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. August 2020 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ), so ist im Beschwerde ver fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie benem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 18. Mai 2020 (Urk. 2) im Wesentlichen, e s handle sich um eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes, welcher schon in der Verfügung vom 12. April 2011 berücksich tigt worden sei (S. 1). Insgesamt habe keine Veränderung des aktuellen Gesund heitszustandes gegenüber demjenigen vom 12. April 2011 festgestellt werden können (S. 2). 2.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin (Urk. 1) zur Hauptsache ein, sie habe neu aufgetretene psychische Beschwerden glaubhaft machen können. Dies werde dadurch bestätigt, dass die Beschwerdegegner in auf das neue Gesuch eingetreten sei. Offenbar habe die Beschwerdegegnerin jedoch Zweifel an den Auswirkungen dieser Krankheit auf ihre Arbeitsfähigkeit. Unter diesen Umständen hätte die Beschwerdegegnerin eine Begutachtung anordnen müssen (S. 4). 2.3 Vergleichszeitpunkt für eine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes de r Beschwerdeführerin bilden die mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 19. Janu ar 2013 ( Urk. 10/125 ) geschützte n leistungsablehnende n Verfügung en vom 1 2. bezie hungs weise 1 3. April 2011 ( Urk. 10/115 f.), welche n umfassende erwerbliche und medizinis che Abklärungen zugrunde lagen. 3. 3.1 Die leistungsablehnenden Verfügungen vom 1 2. und 13. April 2011 basierten zur Hauptsache auf nachstehenden medizinischen Unterlagen: 3.1.1 Im Auftrag des Haftpflichtversicherers des Unfallverursachers wurde die Be schwerdeführerin am 25. und 26. Februar 2008 von den Ärzten der Z.___ polydisziplinär untersucht. Diese stellten in ihrer Expertise vom 9. Mai 2008 folgende sich auf die Arbeitsfähigkeit auswir kende Diagnosen (Urk. 10 /96 S. 18): - Migräne mit/bei - rechtsseitig beginnenden Zephalgien - Licht- und Schallempfindlichkeit - Übelkeit und systematischem Schwankschwindel in Assoziation mit den Kopfschmerzen - Auftreten einer visuellen Aura (Lichtblitze) und gelegentlich nicht mit dem Kopfschmerz assoziierten Pünktchen im Gesichtsfeld - Chronisches zervikovertebrales und – zephales Schmerzsyndrom mit/bei - Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Heckauffahrkollisionsereignis am 20. Juni 2004 - mediolateraler flacher Diskushernie C5/6 rechts mit leichter bis mässi ger foraminaler Einengung rechts (MRI der HWS vom 11. April 2006) - keinen fokal-neurologischen Ausfällen - diffusen nuchalen und Schultergürtelmuskelverspannungen - Fehlhaltung des oberen Achsenskelettes mit Hyperkyphose der Brust wir belsäule (BWS) und Kopfpropulsionshaltung - intermittierende r Thoracic outlet-Symptomatik anamnestisch möglich Nachstehende Diagnosen schränkten die Arbeitsfähigkeit nicht ein (Urk. 10 /96 S. 18): - Status nach Kniedistorsion rechts am 17. Juli 2005 (Stolpersturz) - zurzeit klinisch folgenlos verheilt - Maladaptives Verhalten («Fehlverarbeitung» ), psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierter Erkrankung, ICD-10 F54 - Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseits Aufgrund der Befunde im Bereich der Wirbelsäule (Bandscheibendegeneration im Segment C5/6, klinisch diffuse nuchale und Schultergürtelmuskelverspan nung sowie Fehlhaltung des oberen Achsenskelettes mit Hyperkyphose der BWS und Kopfpropulsionshaltung) sei die Belastbarkeit des oberen Achsenskelettes einge schränkt. Die überdies bestehende (unfallfremde) Migräne bedinge eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Aus psychiatrischer Sicht lasse sich keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (Urk. 10 /96 S. 19). Bildschirmarbeiten seien der Beschwerdeführerin während maximal 30 % des Arbeitstages für jeweils maximal 30 Minuten o hne Unter bruch zumutbar (Urk. 10 /96 S. 25). 3.1.2 Gestützt auf die Ergebnisse der am 9. und 10. Dezember 2008 durchgeführten polydisziplinären Untersuchungen stellten die Ärzte des Y.___ in ihrem Gutachten vom 23. Dezember 2008 nachstehende Diagnosen mit Einfluss a uf die Arbeits fähigkeit (Urk. 10 /76 S. 18 f.): - Chronisches Zervikalsyndrom mit muskulärer Dysbalance im Schultergür telbereich - degenerative HWS-Veränderungen, ICD-10 M50.3 - Fehlstatik, ICD-10 M41.8 - Status nach Autounfall (Heckkollision) mit HWS-Distorsionstrauma am 20. Juni 2004, ICD-10 S13.6 - Chronische Spannungstyp-Kopfschmerzen, ICD-10 G44.2 Keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resultiere aus folgenden Diagnosen (Urk. 10 /76 S. 19): - Leichte depressive Episode, ICD-10 F32.0 - Schmerzverarbeitungsstörung, ICD-10 F54 - Adipositas (BMI 34 kg/m 2 ), ICD-10 E66.0 - Fasziitis plantaris rechts > links - Restbeschwerden bei Status nach Kniedistorsionstrauma rechts am 17. Juli 2005 mit damaliger Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) - Migräne ohne Aura, ICD-10 G43.0 Seit dem Unfall vom 20. Juni 2004 bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit noch eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (Erfüllung eines Vollzeitpensums mit ver mehrten Pausen). Eine körperlich leichte Tätigkeit mit völliger Bewegungsfrei heit sei ihr ohne Einschränkungen zumutbar. Im Haushaltsbereich bestehe eine 20 %ige Leistungseinbusse. Die Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklag ten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden sei mit einer – sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden - Schmerzverarbeitungsstörung und einer leichten depressiven Episode zu erklären (Urk. 10 /76 S. 20). 3. 1.3 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, Arzt des Regionalärztlichen Dienstes (RAD) der IV, hielt in seiner Stellungn ahme vom 4. Februar 2009 (Urk. 10 /84 S. 5) fest, gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 23. Dezember 2008 (Urk. 10 /76) sei davon auszugehen, dass aufgrund der objektivierbaren Befunde (HWS- Verände - rung, muskuläre Dysbalance, belastungsabhängige Beschwerden) seit dem Unfall vom 20. Juni 2004 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in der bisheri gen Tätigkeit bei freier Pauseneinteilung und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätig keit bestehe. 3. 1.4 Die Ärzte der B.___ diagnostizierten am 12. Juni 2009 ein durch ein am 20. Juni 2004 erlittenes HWS-Distorsionstrauma akti viertes zervikozephales Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung in beide Arme bei vorbeste hen der chronischer osteodiscärer Segmentdegeneration C5/6 (Urk. 10 /95 S. 1). Durch das HWS-Distorsionstrauma sei – bei vorbestandener, bis dahin asympto matischer Segmentdegeneration C5/6 - ein zervikozephales Schmerz syndrom mit Ausstrahlung in beide oberen Extremitäten und typischen kogniti ven Begleit symptomen aktiviert worden. Aufgrund der derzeit bestehenden – glaubhaften – Beschwerden sei die Beschwerdeführerin in einer leidensange passten Tätigkeit zu höc hstens 50 % arbeitsfähig (Urk. 10 /95 S. 2). 3.1.5 Der wegen nach dem Tragen eines Koffers aufgetretenen Nackenbeschwerden (Urk. 10/1 22/6 ) in Griechenland konsultierte Orthopädische Chirurg und Trauma to loge MD PhD C.___ diagnostizierte am 2. August 2012 eine Brachialgie sowie ein akutes Zervikalsyndrom und verordnete der Beschwerdeführerin einen Halskragen, eine Armschlinge, heisse Bäder, Ruhe sowie eine medikamentöse Be handlung (Urk. 10/ 122/8 f. ). 3.2 Dem Gericht liegen zur Beurteilung dessen, wie sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bis zum 1 8. Mai 2020 (Verfügungserlass) entwickelte, unter anderem folgende medizinischen Unterlagen vor: 3.2.1 Im Bericht zur vertrauensärztlichen Abklärung vom 3. April 2017 (Urk. 10/129/13 ff.) zuhanden der Sozialberatung der Stadt D.___ gelangte Dr. med. E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zur Ansicht, im Ver gleich zu den Befunden in den Akten scheine sich eine weitere Chronifizierung in einem Verzweiflungszustand eingestellt zu haben (S. 3). Was sicherlich auf falle, sei eine sogenannte «posttraumatische Verbitterungsstörung» (nach Linden 2003) im Zusammenhang mit dem Unfallereignis aus dem Jahre 2004 und den Streitigkeiten im Versicherungsfall. Dabei handle es sich um keine Diagnose mit Krankheitswert nach ICD, sondern um ein Phänomen, welches gutachterlich im Versicherungskontext vermehrt beobachtet werde, in der Art einer sehr aus geprägten psychischen Anpassungsreaktion auf einschneidende Lebensereignisse, mit denen die Betroffenen nicht fertig würden. Ferner sei es psychiatrisch dia gnostisch auch denkbar, dass im Zusammenhang mit denjenigen Schmerzen, für welche sich kein somatisch hinreichendes Korrelat finde, komorbid zu obigen Diagnosen eine somatoforme Schmerzstörung vorliege. Wahrscheinlich sei sie auch chronisch depressiv. Zumindest wäre an eine Neurasthenie zu denken. Auch in diesem Bereich wären dringend weitere psychiatrisch-diagnostische Abklä rungen nötig. Eventuell hätten sich zwischenzeitlich zudem kognitive Defizite hinzugesellt. Auch hier wären diagnostisch weitere Abklärungen sinnvoll: Neuro psychologische Testung der kognitiven Werkzeuge, zusammen mit einer Erhe bung des praktischen Funktionsvermögens im Alltag und in der zwischen mensch lichen Interaktion (S. 4). Ohne eine gutachterlich-versicherungsmedizi ni sche Leistungsbeurteilung vornehmen zu können, dürfte die Beschwerdeführerin in der Arbeitsfähigkeit psychiatrisch begründet massgeblich eingeschränkt sein. Dabei ergäben sich die Einschränkungen wohl weniger aus allfälligen Störungen fachlicher Fähigkeiten, als vielmehr aus den Auffälligkeiten betreffend die soziale Interaktion, welche sich aus der zu vermutenden Störung auf der Persönlich keitsebene ergäben (S. 5). 3.2.2 Die unterzeichnenden Ärzte der F.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 29. November 2019 (Urk. 10/147) eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) sowie eine posttraumatische Verbitterungsstörung (S. 1) und hielten dazu folgende Befunde fest (S. 1): Die Beschwerdeführerin sei wach, be wussts einsklar und vollumfänglich orientiert. Ein affektiver Rapport sei gut her stellbar. Blickkontakt werde gesucht und gehalten. Aufmerksamkeit/Kon zentra tion und Kurzzeitgedächtnis seien nicht beeinträchtigt. Das formale Denken sei kohärent bei normaler Denkgeschwindigkeit. Sie berichte über Gedankenkreisen von pessimistischen Zukunftsperspektiven. Es bestünden keine Hinweise auf Zwänge. Wahnstörungen, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen lägen nicht vor. Im Affekt sei sie deprimiert, innerlich unruhig und ängstlich. Der Antrieb sei reduziert. Der Schlaf und Appetit seien regelrecht. Es bestehe ein sozialer Rückzug und keine Hinweise auf akute Selbst- oder Fremdgefährdung. Aktuelle Therapie sei eine ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Therapie. Die Termine fänden etwa alle zwei Wochen statt (S. 1). 4. 4.1 Dr. E.___ führte in ihrem Bericht vom 3. April 2017 unter dem Titel «Beurteilung» aus, es scheine im Vergleich zu den Befunden in den Akten eine weitere Chronifizierung stattgefunden zu haben (Urk. 10/129 S. 15). Zudem falle auf, dass eine sogenannte «posttraumatische Verbitterungsstörung» vorliege (Urk. 10/129 S. 16). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin lässt der Bericht der Dr. E.___ nicht auf eine Verschlechterung ihres psychischen Gesundheitszustandes schliessen. Die von Dr. E.___ postulierte Chronifizierung der Befunde in den Akten zeigt vielmehr, dass es sich um ein Andauern eines bereits bestehenden Beschwerdebildes handelt. Dass sich dieses inzwischen chronifiziert haben soll, ist nicht als Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu werten (Urteil des Bundesgerichts 8C_217/2017 vom 30. Mai 2017 E. 5.2). Hinsichtlich der neu diagnostizierten «post traumatischen Verbitterungsstörung» ist auf Folgendes hinzuweisen: Die Annah me eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vor gaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Wie Dr. E.___ in ihrer Stellungnahme festhielt, handelt es sich bei der von ihr genannten «posttraumatischen Verbitterungs störung» um keine Diagnose mit Krankheitswert nach den ICD-Leitlinien (Urk. 10/129 S. 16). Daher ist diese nicht geeignet, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Sinne eines neu aufgetretenen invalidisierenden Ge sundheitsschadens zu be gründen. Die IV-Stelle mass der Diagnose daher zu Recht keine versiche rungs relevante Bedeutung zu. Weiter wies Dr. E.___ darauf hin, dass sie eine grundlegende psychische Störung hinter der Verbitterung ver mute, wobei sie konkret auf eine Störung auf Strukturebene hinwies (Urk. 10/129 S. 16). Gleich zeitig kritisierte sie das im Jahr 2008 durch das Y.___ erstellte Gutach ten und führte aus, in diesem seien unter anderem wesentliche Differentialdia gnosen wie zum Beispiel eine Störung auf Strukturebene unerwähnt geblieben (Urk. 10/129 S. 17). Diese Kritik zeigt, dass ihrer Ansicht nach bereits zum damaligen Zeitpunkt eine Störung auf Strukturebene vorgelegen haben dürfte, was auf einen gleichbleibenden Gesundheitszustand hindeutet. In den Akten liegt weiter der Bericht der F.___ (Urk. 10/147). Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, in diesem sei neu eine Somatisierungsstörung im Sinne von ICD-10 F 45.0 diagnostiziert worden, weshalb die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, ein psychiatrisches Gut achten zu veranlassen (Urk. 1). Zwar wird im genannten Bericht eine Soma tisierungsstörung aufgeführt. Zum einen fehlt jedoch jegliche Herleitung dieser Diagnose. Zum anderen ist zu berücksichtigen, dass bereits im Y.___ -Gutachten diskutiert wurde, ob die Beschwerdeführerin unter einer Somatisierungsstörung leide, da die geschilderten Beschwerden mit den somatischen Befunden nicht objektiviert werden konnten. Das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung wurde einzig deshalb verneint, weil es nach Ansicht der Gutachter am Kriterium des Vorliegens schwerer psychosozialer oder emotionaler Belastungsfaktoren mangelte (Urk. 10/76 S. 13). Dass die Behandler der F.___ die seit dem Jahr 2004 bestehenden Beschwerden im Unterschied zu den Y.___ -Gutachtern im Rahmen einer Somatisierungsstörung und nicht im Rahmen einer Schmerzverarbeitungsstörung sahen, deutet nicht auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes, sondern auf eine andere Beurteilung des gleichen Sach verhaltes hin. Als Auslöser für die geltend gemachten Beschwerden wurde denn auch im Bericht der F.___ der im Jahr 2004 erlittene Heck auffahrunfall genannt (Urk. 10/147 S. 1). Gegen eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes spricht weiter der Umstand, dass die behandelnde Hausärztin in ihrem Bericht vom 10. Novem ber 2017 darauf hinwies, dass seit dem Jahr 2004 somatische und psychische Folgen von einem Autounfall vorlägen, wobei sich die Beschwerden mit Kopf schmerzen, Schwindel und Nackenschmerzen nach einem weiteren Un fall im Jahr 2017 weiter intensiviert hätten (Urk. 10/129 S. 20). Von einer Ver schlechterung der psychischen Beschwerden ist in ihrem Bericht demgegenüber keine Rede. Die Beschwerdeführerin begab sich denn auch bis zum Erlass des Vorbescheids durch die IV-Stelle nie in psychiatrische Behandlung. Erst als der negative Vorbescheid erlassen wurde, vereinbarte sie während laufender Frister streckung zur Begrün dung des Einwandes einen Termin bei der F.___ und begab sich am 29. Oktober 2019 zum ersten Mal in Behandlung bei G.___ (Urk. 10/144). Vor diesem Hintergrund erscheint überwie gend wahrscheinlich, dass die Aufnahme der psychiatrischen Behandlung – so weit sie aufgrund dessen, dass G.___ über keine ausgewiesenen Kennt nisse im Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie verfügt, überhaupt als solche bezeichnet werden kann - aus versicherungstechnischen Gründen erfolgte und nicht auf einen psychischen Leidensdruck zurückzuführen ist. Auch dies spricht gegen eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes. Dass die Verweigerung der psychiatri schen Behandlung darauf zurückzuführen wäre, dass sie sich für psychisch gesund halte, was zu ihrem Krankheitsbild zähle, wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht (Urk. 1 S. 3), ist aktenwidrig. So führte sie in ihrer Neuanmeldung am 15. April 2019 aus, sie leide an posttraumatischen Belastungsstörungen (Urk. 10/131 S. 6). Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle sich auf die Ein schätzung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) stützte und eine Verän derung des psychischen Gesundheitszustandes verneinte. Da weder im Bericht der Dr. E.___ noch in demjenigen der Hausärztin oder der F.___ eine Verschlechterung des psychischen Beschwerdebildes beschrieben wird, ist auch nicht einzusehen, inwiefern die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, weitere Abklärungen zu veranlassen. Dem Begehren der Beschwerdeführerin, es sei eine psychiatrische Expertise zu veranlassen, ist daher nicht statt zugeben. 4.2 Die Beschwerdeführerin stellt sich weiter auf den Standpunkt, auch somatisch habe sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert, weshalb die IV-Stelle weitere Abklärungen hätte in Auftrag geben müssen (Urk. 1). Zwar listete die Beschwerdeführerin diverse somatische Beschwerden in ihrer Neuanmeldung auf (Urk. 10/131 S. 6) und die behandelnde Hausärztin verwies darauf, dass sich die bestehenden Beschwerden nach einem weiteren Auf fahr unfall intensiviert hätten (Urk. 10/129 S. 10). Konkrete Hinweise darauf, dass sich der somatische Gesundheitszustand seit Erlass der rentenabweisenden Verfügung vom 12. und 13. April 2011 wesentlich verändert hätte, finden sich jedoch nicht. Im November 2013 wurde ein MRI erstellt, welches eine Wirbelsäulenfehlform und eine in traforaminale Diskushernie ohne eindeutige Kompression zeigte (Urk. 10/129 S. 11). Im Januar 2018 wurde ein Bericht des Stadtspitals H.___ verfasst, in welchem über eine Blutdruckeinstellung berichtet wird, wobei er wähnt wurde, dass keine weiteren nephrologischen Untersuchungen geplant seien (Urk. 10/129 S. 11). Zudem findet sich in den Akten ein Bericht des Dr. I.___ über eine Entfernung eines Parotis tumors links (Urk. 10/145 S. 1 f.). Zwar belegen diese Berichte, dass die Beschwerdeführerin jeweils kurzzeitig einer Be handlung bedurfte. Indes ist nicht erkennbar, dass es sich dabei um langan dauernde Gesundheitsschäden handeln sollte, die sie in ihrer Arbeitsfähigkeit einschränken würden. Da die Beschwerdeführerin zudem angab, all ihre Leiden von der Hausärztin behandeln zu lassen (Urk. 10/131 S. 7), ist nicht einzusehen, inwiefern die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, weitere Berichte einzuholen und Abklärungen zu tätigen, wie dies die Beschwerdeführerin fordert. 4.3 Nach dem Gesagten ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass seit der renten abweisenden Verfügung vom 12. und 13. April 2011 keine wesentliche Ver schlech terung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Weitere Abklärungen erscheinen nicht notwendig, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 5. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht verfügt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu - gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dextra Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu - stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubFrischknecht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2020.00401 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiber Frischknecht Urteil vom 25. März 2021

IV.2020.00401

IV.2020.00401

IV.2020.00401 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiber Frischknecht

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiber Frischknecht

Urteil vom 25. März 2021

Urteil vom 25. März 2021 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Dextra Rechtsschutz AG

vertreten durch Dextra Rechtsschutz AG Rechtsanwältin Stefani a Mazza

Rechtsanwältin Stefani a Mazza Hohlstrasse 556, 8048 Zürich

Hohlstrasse 556, 8048 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die 1963 geborene X.___ meldete si ch am 2 4. Juni 2006 - unter Hin weis auf ein am 2 0. Juni 2004 erlittenes Schleudertrauma - zum Bezug von Leistungen (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsver mittlung, Rente) der Eidgenössischen Inva lidenversicherung (IV) an (Urk. 10 /4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Züric h, IV-Stelle, traf daraufhin er werbliche sowie medizinische Abklärungen und verneinte, nachdem sie mit Ver fü gung vom 3. Oktober 2006 ( Urk. 10 /36) bereits das zw ischenzeitlich ge stellte Gesuch um Hilflosenentschädigung ( Übernahme der Kosten einer Haus haltshilfe [vgl. Urk. 10 /17, Urk. 10 /23 S. 1]) abgewiesen hatte, den Anspruch der Versi cherten auf berufliche Massnahmen und e ine Invalidenrente - in Bestäti gung ihres Vorbescheids vom 4. Oktober 2006 ( Urk. 10 /38) - mit Verfü gung vom 1 5. Januar 2007 ( Urk. 10 /47). Die gegen diesen Entscheid von X.___ am 1 5. Februar 2007 im Prozess Nr. IV.2007.00270 erhobene Beschwerde ( Urk. 10 /48 S. 3-8) hiess das hiesige Geric ht mit Urteil vom 28. Februar 2008 ( Urk. 10 /71) in dem Sinne gut, dass es die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese weitere Abklärungen betreffend Beginn, Art und Umfang allfälliger - somatisch wie psychisch bedingter - Einschränkungen sowohl in Bezug auf die berufliche Tätigkeit als auch diejenige im Haushaltsbereich treffe und hernach – allenfalls nach genauerer Prüfung der Statusfrage - über den Renten anspruch der Versi cherten neu befinde.

1.1 Die 1963 geborene X.___ meldete si ch am 2 4. Juni 2006 - unter Hin weis auf ein am 2 0. Juni 2004 erlittenes Schleudertrauma - zum Bezug von Leistungen (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsver mittlung, Rente) der Eidgenössischen Inva lidenversicherung (IV) an (Urk. 10 /4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Züric h, IV-Stelle, traf daraufhin er werbliche sowie medizinische Abklärungen und verneinte, nachdem sie mit Ver fü gung vom 3. Oktober 2006 ( Urk. 10 /36) bereits das zw ischenzeitlich ge stellte Gesuch um Hilflosenentschädigung ( Übernahme der Kosten einer Haus haltshilfe [vgl. Urk. 10 /17, Urk. 10 /23 S. 1]) abgewiesen hatte, den Anspruch der Versi cherten auf berufliche Massnahmen und e ine Invalidenrente - in Bestäti gung ihres Vorbescheids vom 4. Oktober 2006 ( Urk. 10 /38) - mit Verfü gung vom 1 5. Januar 2007 ( Urk. 10 /47). Die gegen diesen Entscheid von X.___ am 1 5. Februar 2007 im Prozess Nr. IV.2007.00270 erhobene Beschwerde ( Urk. 10 /48 S. 3-8) hiess das hiesige Geric ht mit Urteil vom 28. Februar 2008 ( Urk. 10 /71) in dem Sinne gut, dass es die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese weitere Abklärungen betreffend Beginn, Art und Umfang allfälliger - somatisch wie psychisch bedingter - Einschränkungen sowohl in Bezug auf die berufliche Tätigkeit als auch diejenige im Haushaltsbereich treffe und hernach – allenfalls nach genauerer Prüfung der Statusfrage - über den Renten anspruch der Versi cherten neu befinde. 1.2 Die IV-Stelle liess die Versicherte in der Folge am 9. und 1 0. Dezember 2008 von den Ärzten des I nstituts Y.___ polydisziplinär untersuchen (vgl. Expertise vom 2 3. Dezember 2008, Urk. 10/76), holte am 9. März 2009 einen Haushaltsabklärungsbericht ( Urk. 10/79) ein und traf beruf li che Abklärungen ( Urk. 10 /81, Urk. 10 /83). In der Folge verneinte sie – nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens ( Urk. 10 /86, Urk. 10 /87) - mit Verfü gung vom 1 2. beziehungsweise 1 3. April 2011 ( Urk. 10/115 f. ), ausgehend von einer 10%igen Einschränkung im in der Zeit b is Juli 2006 mit 60 % und ab Au gust 2006 mit 100 % gewerteten Erwerbsbereich und von einer (bis Juli 2006 re levanten) 34,8%igen Beeinträchtigung im Haushalt, den Anspruch auf eine Rente und auf berufliche Massnahmen abermals. Die wiederum gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde vom 3 0. Mai 2011 ( Urk. 10/120/3-8) wies das hie sige Gericht mit Urteil vom 19. Januar 2013 (Prozess Nr. IV.2011.00613 ; Urk. 10/125 ) ab.

1.2 Die IV-Stelle liess die Versicherte in der Folge am 9. und 1 0. Dezember 2008 von den Ärzten des I nstituts Y.___ polydisziplinär untersuchen (vgl. Expertise vom 2 3. Dezember 2008, Urk. 10/76), holte am 9. März 2009 einen Haushaltsabklärungsbericht ( Urk. 10/79) ein und traf beruf li che Abklärungen ( Urk. 10 /81, Urk. 10 /83). In der Folge verneinte sie – nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens ( Urk. 10 /86, Urk. 10 /87) - mit Verfü gung vom 1 2. beziehungsweise 1 3. April 2011 ( Urk. 10/115 f. ), ausgehend von einer 10%igen Einschränkung im in der Zeit b is Juli 2006 mit 60 % und ab Au gust 2006 mit 100 % gewerteten Erwerbsbereich und von einer (bis Juli 2006 re levanten) 34,8%igen Beeinträchtigung im Haushalt, den Anspruch auf eine Rente und auf berufliche Massnahmen abermals. Die wiederum gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde vom 3 0. Mai 2011 ( Urk. 10/120/3-8) wies das hie sige Gericht mit Urteil vom 19. Januar 2013 (Prozess Nr. IV.2011.00613 ; Urk. 10/125 ) ab. 1.3 Am 15. April 2019 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf chronische Kopfschmerzen und Schwankschwindel infolge Schleudertrauma nach Verkehrs unfall, Diskushernien in Halswirbel und Lendenwirbel mit Ausstrahlung in Arme und Beine (Taubheit), Skoliose in Wirbelsäule mit Ausstrahlung auf den ganzen Körper (Rückenschmerzen), Fersensporn an den Füssen beidseitig, Leiden an post traumatischen Belastungsstörungen, angegriffenen Herzmuskel infolge langem extrem erhöhtem Blutdruck (Ermüdungserscheinungen) sowie chronische Schluck beschwerden (Gefühl von Atemnot und Einengung im Hals und in der Nase) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 10/131). Mit Vorbescheid vom 2. Septem ber 2019 (Urk. 10/136) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwand vom 26. September 2019 (mit ergänzender Begrün dung vom 18. Oktober 2019; Urk. 10/137, Urk. 10/142) und Auflage neuer medi - zinischer Berichte, verfügte die IV-Stelle am 18. Mai 2020 (Urk. 2) im angekün digten Sinne.

1.3 Am 15. April 2019 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf chronische Kopfschmerzen und Schwankschwindel infolge Schleudertrauma nach Verkehrs unfall, Diskushernien in Halswirbel und Lendenwirbel mit Ausstrahlung in Arme und Beine (Taubheit), Skoliose in Wirbelsäule mit Ausstrahlung auf den ganzen Körper (Rückenschmerzen), Fersensporn an den Füssen beidseitig, Leiden an post traumatischen Belastungsstörungen, angegriffenen Herzmuskel infolge langem extrem erhöhtem Blutdruck (Ermüdungserscheinungen) sowie chronische Schluck beschwerden (Gefühl von Atemnot und Einengung im Hals und in der Nase) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 10/131). Mit Vorbescheid vom 2. Septem ber 2019 (Urk. 10/136) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwand vom 26. September 2019 (mit ergänzender Begrün dung vom 18. Oktober 2019; Urk. 10/137, Urk. 10/142) und Auflage neuer medi zinischer Berichte, verfügte die IV-Stelle am 18. Mai 2020 (Urk. 2) im angekün digten Sinne. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 18. Juni 2020 (Urk. 1) Beschwerde und bean tragte, die Verfügung vom 18. Mai 2020 sei aufzuheben und die Angelegenheit sei zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 18. Juni 2020 (Urk. 1) Beschwerde und bean tragte, die Verfügung vom 18. Mai 2020 sei aufzuheben und die Angelegenheit sei zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die IV-Stelle schloss am 10. August 2020 (Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. August 2020 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde.

Die IV-Stelle schloss am 10. August 2020 (Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. August 2020 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ), so ist im Beschwerde ver fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).

1.2 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ), so ist im Beschwerde ver fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie benem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie benem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 18. Mai 2020 (Urk. 2) im Wesentlichen, e s handle sich um eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes, welcher schon in der Verfügung vom 12. April 2011 berücksich tigt worden sei (S. 1). Insgesamt habe keine Veränderung des aktuellen Gesund heitszustandes gegenüber demjenigen vom 12. April 2011 festgestellt werden können (S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 18. Mai 2020 (Urk. 2) im Wesentlichen, e s handle sich um eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes, welcher schon in der Verfügung vom 12. April 2011 berücksich tigt worden sei (S. 1). Insgesamt habe keine Veränderung des aktuellen Gesund heitszustandes gegenüber demjenigen vom 12. April 2011 festgestellt werden können (S. 2). 2.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin (Urk. 1) zur Hauptsache ein, sie habe neu aufgetretene psychische Beschwerden glaubhaft machen können. Dies werde dadurch bestätigt, dass die Beschwerdegegner in auf das neue Gesuch eingetreten sei. Offenbar habe die Beschwerdegegnerin jedoch Zweifel an den Auswirkungen dieser Krankheit auf ihre Arbeitsfähigkeit. Unter diesen Umständen hätte die Beschwerdegegnerin eine Begutachtung anordnen müssen (S. 4).

2.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin (Urk. 1) zur Hauptsache ein, sie habe neu aufgetretene psychische Beschwerden glaubhaft machen können. Dies werde dadurch bestätigt, dass die Beschwerdegegner in auf das neue Gesuch eingetreten sei. Offenbar habe die Beschwerdegegnerin jedoch Zweifel an den Auswirkungen dieser Krankheit auf ihre Arbeitsfähigkeit. Unter diesen Umständen hätte die Beschwerdegegnerin eine Begutachtung anordnen müssen (S. 4). 2.3 Vergleichszeitpunkt für eine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes de r Beschwerdeführerin bilden die mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 19. Janu ar 2013 ( Urk. 10/125 ) geschützte n leistungsablehnende n Verfügung en vom 1 2. bezie hungs weise 1 3. April 2011 ( Urk. 10/115 f.), welche n umfassende erwerbliche und medizinis che Abklärungen zugrunde lagen.

2.3 Vergleichszeitpunkt für eine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes de r Beschwerdeführerin bilden die mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 19. Janu ar 2013 ( Urk. 10/125 ) geschützte n leistungsablehnende n Verfügung en vom 1 2. bezie hungs weise 1 3. April 2011 ( Urk. 10/115 f.), welche n umfassende erwerbliche und medizinis che Abklärungen zugrunde lagen. 3.

3. 3.1 Die leistungsablehnenden Verfügungen vom 1 2. und 13. April 2011 basierten zur Hauptsache auf nachstehenden medizinischen Unterlagen:

3.1 Die leistungsablehnenden Verfügungen vom 1 2. und 13. April 2011 basierten zur Hauptsache auf nachstehenden medizinischen Unterlagen: 3.1.1 Im Auftrag des Haftpflichtversicherers des Unfallverursachers wurde die Be schwerdeführerin am 25. und 26. Februar 2008 von den Ärzten der Z.___ polydisziplinär untersucht. Diese stellten in ihrer Expertise vom 9. Mai 2008 folgende sich auf die Arbeitsfähigkeit auswir kende Diagnosen (Urk. 10 /96 S. 18):

3.1.1 Im Auftrag des Haftpflichtversicherers des Unfallverursachers wurde die Be schwerdeführerin am 25. und 26. Februar 2008 von den Ärzten der Z.___ polydisziplinär untersucht. Diese stellten in ihrer Expertise vom 9. Mai 2008 folgende sich auf die Arbeitsfähigkeit auswir kende Diagnosen (Urk. 10 /96 S. 18): - Migräne mit/bei

Migräne mit/bei - rechtsseitig beginnenden Zephalgien

rechtsseitig beginnenden Zephalgien - Licht- und Schallempfindlichkeit

Licht- und Schallempfindlichkeit - Übelkeit und systematischem Schwankschwindel in Assoziation mit den Kopfschmerzen

Übelkeit und systematischem Schwankschwindel in Assoziation mit den Kopfschmerzen - Auftreten einer visuellen Aura (Lichtblitze) und gelegentlich nicht mit dem Kopfschmerz assoziierten Pünktchen im Gesichtsfeld

Auftreten einer visuellen Aura (Lichtblitze) und gelegentlich nicht mit dem Kopfschmerz assoziierten Pünktchen im Gesichtsfeld - Chronisches zervikovertebrales und – zephales Schmerzsyndrom mit/bei

Chronisches zervikovertebrales und – zephales Schmerzsyndrom mit/bei - Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Heckauffahrkollisionsereignis am 20. Juni 2004

Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Heckauffahrkollisionsereignis am 20. Juni 2004 - mediolateraler flacher Diskushernie C5/6 rechts mit leichter bis mässi ger foraminaler Einengung rechts (MRI der HWS vom 11. April 2006)

mediolateraler flacher Diskushernie C5/6 rechts mit leichter bis mässi ger foraminaler Einengung rechts (MRI der HWS vom 11. April 2006) - keinen fokal-neurologischen Ausfällen

keinen fokal-neurologischen Ausfällen - diffusen nuchalen und Schultergürtelmuskelverspannungen

diffusen nuchalen und Schultergürtelmuskelverspannungen - Fehlhaltung des oberen Achsenskelettes mit Hyperkyphose der Brust wir belsäule (BWS) und Kopfpropulsionshaltung

Fehlhaltung des oberen Achsenskelettes mit Hyperkyphose der Brust wir belsäule (BWS) und Kopfpropulsionshaltung - intermittierende r Thoracic outlet-Symptomatik anamnestisch möglich

intermittierende r Thoracic outlet-Symptomatik anamnestisch möglich Nachstehende Diagnosen schränkten die Arbeitsfähigkeit nicht ein (Urk. 10 /96 S. 18):

Nachstehende Diagnosen schränkten die Arbeitsfähigkeit nicht ein (Urk. 10 /96 S. 18): - Status nach Kniedistorsion rechts am 17. Juli 2005 (Stolpersturz)

Status nach Kniedistorsion rechts am 17. Juli 2005 (Stolpersturz) - zurzeit klinisch folgenlos verheilt

zurzeit klinisch folgenlos verheilt - Maladaptives Verhalten («Fehlverarbeitung» ), psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierter Erkrankung, ICD-10 F54

Maladaptives Verhalten («Fehlverarbeitung» ), psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierter Erkrankung, ICD-10 F54 - Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseits

Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseits Aufgrund der Befunde im Bereich der Wirbelsäule (Bandscheibendegeneration im Segment C5/6, klinisch diffuse nuchale und Schultergürtelmuskelverspan nung sowie Fehlhaltung des oberen Achsenskelettes mit Hyperkyphose der BWS und Kopfpropulsionshaltung) sei die Belastbarkeit des oberen Achsenskelettes einge schränkt. Die überdies bestehende (unfallfremde) Migräne bedinge eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Aus psychiatrischer Sicht lasse sich keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (Urk. 10 /96 S. 19). Bildschirmarbeiten seien der Beschwerdeführerin während maximal 30 % des Arbeitstages für jeweils maximal 30 Minuten o hne Unter bruch zumutbar (Urk. 10 /96 S. 25).

Aufgrund der Befunde im Bereich der Wirbelsäule (Bandscheibendegeneration im Segment C5/6, klinisch diffuse nuchale und Schultergürtelmuskelverspan nung sowie Fehlhaltung des oberen Achsenskelettes mit Hyperkyphose der BWS und Kopfpropulsionshaltung) sei die Belastbarkeit des oberen Achsenskelettes einge schränkt. Die überdies bestehende (unfallfremde) Migräne bedinge eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Aus psychiatrischer Sicht lasse sich keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (Urk. 10 /96 S. 19). Bildschirmarbeiten seien der Beschwerdeführerin während maximal 30 % des Arbeitstages für jeweils maximal 30 Minuten o hne Unter bruch zumutbar (Urk. 10 /96 S. 25). 3.1.2 Gestützt auf die Ergebnisse der am 9. und 10. Dezember 2008 durchgeführten polydisziplinären Untersuchungen stellten die Ärzte des Y.___ in ihrem Gutachten vom 23. Dezember 2008 nachstehende Diagnosen mit Einfluss a uf die Arbeits fähigkeit (Urk. 10 /76 S. 18 f.):

3.1.2 Gestützt auf die Ergebnisse der am 9. und 10. Dezember 2008 durchgeführten polydisziplinären Untersuchungen stellten die Ärzte des Y.___ in ihrem Gutachten vom 23. Dezember 2008 nachstehende Diagnosen mit Einfluss a uf die Arbeits fähigkeit (Urk. 10 /76 S. 18 f.): - Chronisches Zervikalsyndrom mit muskulärer Dysbalance im Schultergür telbereich

Chronisches Zervikalsyndrom mit muskulärer Dysbalance im Schultergür telbereich - degenerative HWS-Veränderungen, ICD-10 M50.3

degenerative HWS-Veränderungen, ICD-10 M50.3 - Fehlstatik, ICD-10 M41.8

Fehlstatik, ICD-10 M41.8 - Status nach Autounfall (Heckkollision) mit HWS-Distorsionstrauma am 20. Juni 2004, ICD-10 S13.6

Status nach Autounfall (Heckkollision) mit HWS-Distorsionstrauma am 20. Juni 2004, ICD-10 S13.6 - Chronische Spannungstyp-Kopfschmerzen, ICD-10 G44.2

Chronische Spannungstyp-Kopfschmerzen, ICD-10 G44.2 Keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resultiere aus folgenden Diagnosen (Urk. 10 /76 S. 19):

Keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resultiere aus folgenden Diagnosen (Urk. 10 /76 S. 19): - Leichte depressive Episode, ICD-10 F32.0

Leichte depressive Episode, ICD-10 F32.0 - Schmerzverarbeitungsstörung, ICD-10 F54

Schmerzverarbeitungsstörung, ICD-10 F54 - Adipositas (BMI 34 kg/m 2 ), ICD-10 E66.0

Adipositas (BMI 34 kg/m 2 ), ICD-10 E66.0 - Fasziitis plantaris rechts > links

Fasziitis plantaris rechts > links - Restbeschwerden bei Status nach Kniedistorsionstrauma rechts am 17. Juli 2005 mit damaliger Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB)

Restbeschwerden bei Status nach Kniedistorsionstrauma rechts am 17. Juli 2005 mit damaliger Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) - Migräne ohne Aura, ICD-10 G43.0

Migräne ohne Aura, ICD-10 G43.0 Seit dem Unfall vom 20. Juni 2004 bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit noch eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (Erfüllung eines Vollzeitpensums mit ver mehrten Pausen). Eine körperlich leichte Tätigkeit mit völliger Bewegungsfrei heit sei ihr ohne Einschränkungen zumutbar. Im Haushaltsbereich bestehe eine 20 %ige Leistungseinbusse. Die Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklag ten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden sei mit einer – sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden - Schmerzverarbeitungsstörung und einer leichten depressiven Episode zu erklären (Urk. 10 /76 S. 20).

Seit dem Unfall vom 20. Juni 2004 bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit noch eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (Erfüllung eines Vollzeitpensums mit ver mehrten Pausen). Eine körperlich leichte Tätigkeit mit völliger Bewegungsfrei heit sei ihr ohne Einschränkungen zumutbar. Im Haushaltsbereich bestehe eine 20 %ige Leistungseinbusse. Die Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklag ten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden sei mit einer – sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden - Schmerzverarbeitungsstörung und einer leichten depressiven Episode zu erklären (Urk. 10 /76 S. 20). 3. 1.3 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, Arzt des Regionalärztlichen Dienstes (RAD) der IV, hielt in seiner Stellungn ahme vom 4. Februar 2009 (Urk. 10 /84 S. 5) fest, gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 23. Dezember 2008 (Urk. 10 /76) sei davon auszugehen, dass aufgrund der objektivierbaren Befunde (HWS- Verände - rung, muskuläre Dysbalance, belastungsabhängige Beschwerden) seit dem Unfall vom 20. Juni 2004 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in der bisheri gen Tätigkeit bei freier Pauseneinteilung und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätig keit bestehe.

3. 1.3 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, Arzt des Regionalärztlichen Dienstes (RAD) der IV, hielt in seiner Stellungn ahme vom 4. Februar 2009 (Urk. 10 /84 S. 5) fest, gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 23. Dezember 2008 (Urk. 10 /76) sei davon auszugehen, dass aufgrund der objektivierbaren Befunde (HWS- Verände rung, muskuläre Dysbalance, belastungsabhängige Beschwerden) seit dem Unfall vom 20. Juni 2004 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in der bisheri gen Tätigkeit bei freier Pauseneinteilung und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätig keit bestehe. 3. 1.4 Die Ärzte der B.___ diagnostizierten am 12. Juni 2009 ein durch ein am 20. Juni 2004 erlittenes HWS-Distorsionstrauma akti viertes zervikozephales Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung in beide Arme bei vorbeste hen der chronischer osteodiscärer Segmentdegeneration C5/6 (Urk. 10 /95 S. 1). Durch das HWS-Distorsionstrauma sei – bei vorbestandener, bis dahin asympto matischer Segmentdegeneration C5/6 - ein zervikozephales Schmerz syndrom mit Ausstrahlung in beide oberen Extremitäten und typischen kogniti ven Begleit symptomen aktiviert worden. Aufgrund der derzeit bestehenden – glaubhaften – Beschwerden sei die Beschwerdeführerin in einer leidensange passten Tätigkeit zu höc hstens 50 % arbeitsfähig (Urk. 10 /95 S. 2).

3. 1.4 Die Ärzte der B.___ diagnostizierten am 12. Juni 2009 ein durch ein am 20. Juni 2004 erlittenes HWS-Distorsionstrauma akti viertes zervikozephales Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung in beide Arme bei vorbeste hen der chronischer osteodiscärer Segmentdegeneration C5/6 (Urk. 10 /95 S. 1). Durch das HWS-Distorsionstrauma sei – bei vorbestandener, bis dahin asympto matischer Segmentdegeneration C5/6 - ein zervikozephales Schmerz syndrom mit Ausstrahlung in beide oberen Extremitäten und typischen kogniti ven Begleit symptomen aktiviert worden. Aufgrund der derzeit bestehenden – glaubhaften – Beschwerden sei die Beschwerdeführerin in einer leidensange passten Tätigkeit zu höc hstens 50 % arbeitsfähig (Urk. 10 /95 S. 2). 3.1.5 Der wegen nach dem Tragen eines Koffers aufgetretenen Nackenbeschwerden (Urk. 10/1 22/6 ) in Griechenland konsultierte Orthopädische Chirurg und Trauma to loge MD PhD C.___ diagnostizierte am 2. August 2012 eine Brachialgie sowie ein akutes Zervikalsyndrom und verordnete der Beschwerdeführerin einen Halskragen, eine Armschlinge, heisse Bäder, Ruhe sowie eine medikamentöse Be handlung (Urk. 10/ 122/8 f. ).

3.1.5 Der wegen nach dem Tragen eines Koffers aufgetretenen Nackenbeschwerden (Urk. 10/1 22/6 ) in Griechenland konsultierte Orthopädische Chirurg und Trauma to loge MD PhD C.___ diagnostizierte am 2. August 2012 eine Brachialgie sowie ein akutes Zervikalsyndrom und verordnete der Beschwerdeführerin einen Halskragen, eine Armschlinge, heisse Bäder, Ruhe sowie eine medikamentöse Be handlung (Urk. 10/ 122/8 f. ). 3.2 Dem Gericht liegen zur Beurteilung dessen, wie sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bis zum 1 8. Mai 2020 (Verfügungserlass) entwickelte, unter anderem folgende medizinischen Unterlagen vor:

3.2 Dem Gericht liegen zur Beurteilung dessen, wie sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bis zum 1 8. Mai 2020 (Verfügungserlass) entwickelte, unter anderem folgende medizinischen Unterlagen vor: 3.2.1 Im Bericht zur vertrauensärztlichen Abklärung vom 3. April 2017 (Urk. 10/129/13 ff.) zuhanden der Sozialberatung der Stadt D.___ gelangte Dr. med. E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zur Ansicht, im Ver gleich zu den Befunden in den Akten scheine sich eine weitere Chronifizierung in einem Verzweiflungszustand eingestellt zu haben (S. 3). Was sicherlich auf falle, sei eine sogenannte «posttraumatische Verbitterungsstörung» (nach Linden 2003) im Zusammenhang mit dem Unfallereignis aus dem Jahre 2004 und den Streitigkeiten im Versicherungsfall. Dabei handle es sich um keine Diagnose mit Krankheitswert nach ICD, sondern um ein Phänomen, welches gutachterlich im Versicherungskontext vermehrt beobachtet werde, in der Art einer sehr aus geprägten psychischen Anpassungsreaktion auf einschneidende Lebensereignisse, mit denen die Betroffenen nicht fertig würden. Ferner sei es psychiatrisch dia gnostisch auch denkbar, dass im Zusammenhang mit denjenigen Schmerzen, für welche sich kein somatisch hinreichendes Korrelat finde, komorbid zu obigen Diagnosen eine somatoforme Schmerzstörung vorliege. Wahrscheinlich sei sie auch chronisch depressiv. Zumindest wäre an eine Neurasthenie zu denken. Auch in diesem Bereich wären dringend weitere psychiatrisch-diagnostische Abklä rungen nötig. Eventuell hätten sich zwischenzeitlich zudem kognitive Defizite hinzugesellt. Auch hier wären diagnostisch weitere Abklärungen sinnvoll: Neuro psychologische Testung der kognitiven Werkzeuge, zusammen mit einer Erhe bung des praktischen Funktionsvermögens im Alltag und in der zwischen mensch lichen Interaktion (S. 4). Ohne eine gutachterlich-versicherungsmedizi ni sche Leistungsbeurteilung vornehmen zu können, dürfte die Beschwerdeführerin in der Arbeitsfähigkeit psychiatrisch begründet massgeblich eingeschränkt sein. Dabei ergäben sich die Einschränkungen wohl weniger aus allfälligen Störungen fachlicher Fähigkeiten, als vielmehr aus den Auffälligkeiten betreffend die soziale Interaktion, welche sich aus der zu vermutenden Störung auf der Persönlich keitsebene ergäben (S. 5).

3.2.1 Im Bericht zur vertrauensärztlichen Abklärung vom 3. April 2017 (Urk. 10/129/13 ff.) zuhanden der Sozialberatung der Stadt D.___ gelangte Dr. med. E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zur Ansicht, im Ver gleich zu den Befunden in den Akten scheine sich eine weitere Chronifizierung in einem Verzweiflungszustand eingestellt zu haben (S. 3). Was sicherlich auf falle, sei eine sogenannte «posttraumatische Verbitterungsstörung» (nach Linden 2003) im Zusammenhang mit dem Unfallereignis aus dem Jahre 2004 und den Streitigkeiten im Versicherungsfall. Dabei handle es sich um keine Diagnose mit Krankheitswert nach ICD, sondern um ein Phänomen, welches gutachterlich im Versicherungskontext vermehrt beobachtet werde, in der Art einer sehr aus geprägten psychischen Anpassungsreaktion auf einschneidende Lebensereignisse, mit denen die Betroffenen nicht fertig würden. Ferner sei es psychiatrisch dia gnostisch auch denkbar, dass im Zusammenhang mit denjenigen Schmerzen, für welche sich kein somatisch hinreichendes Korrelat finde, komorbid zu obigen Diagnosen eine somatoforme Schmerzstörung vorliege. Wahrscheinlich sei sie auch chronisch depressiv. Zumindest wäre an eine Neurasthenie zu denken. Auch in diesem Bereich wären dringend weitere psychiatrisch-diagnostische Abklä rungen nötig. Eventuell hätten sich zwischenzeitlich zudem kognitive Defizite hinzugesellt. Auch hier wären diagnostisch weitere Abklärungen sinnvoll: Neuro psychologische Testung der kognitiven Werkzeuge, zusammen mit einer Erhe bung des praktischen Funktionsvermögens im Alltag und in der zwischen mensch lichen Interaktion (S. 4). Ohne eine gutachterlich-versicherungsmedizi ni sche Leistungsbeurteilung vornehmen zu können, dürfte die Beschwerdeführerin in der Arbeitsfähigkeit psychiatrisch begründet massgeblich eingeschränkt sein. Dabei ergäben sich die Einschränkungen wohl weniger aus allfälligen Störungen fachlicher Fähigkeiten, als vielmehr aus den Auffälligkeiten betreffend die soziale Interaktion, welche sich aus der zu vermutenden Störung auf der Persönlich keitsebene ergäben (S. 5). 3.2.2 Die unterzeichnenden Ärzte der F.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 29. November 2019 (Urk. 10/147) eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) sowie eine posttraumatische Verbitterungsstörung (S. 1) und hielten dazu folgende Befunde fest (S. 1): Die Beschwerdeführerin sei wach, be wussts einsklar und vollumfänglich orientiert. Ein affektiver Rapport sei gut her stellbar. Blickkontakt werde gesucht und gehalten. Aufmerksamkeit/Kon zentra tion und Kurzzeitgedächtnis seien nicht beeinträchtigt. Das formale Denken sei kohärent bei normaler Denkgeschwindigkeit. Sie berichte über Gedankenkreisen von pessimistischen Zukunftsperspektiven. Es bestünden keine Hinweise auf Zwänge. Wahnstörungen, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen lägen nicht vor. Im Affekt sei sie deprimiert, innerlich unruhig und ängstlich. Der Antrieb sei reduziert. Der Schlaf und Appetit seien regelrecht. Es bestehe ein sozialer Rückzug und keine Hinweise auf akute Selbst- oder Fremdgefährdung. Aktuelle Therapie sei eine ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Therapie. Die Termine fänden etwa alle zwei Wochen statt (S. 1).

3.2.2 Die unterzeichnenden Ärzte der F.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 29. November 2019 (Urk. 10/147) eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) sowie eine posttraumatische Verbitterungsstörung (S. 1) und hielten dazu folgende Befunde fest (S. 1): Die Beschwerdeführerin sei wach, be wussts einsklar und vollumfänglich orientiert. Ein affektiver Rapport sei gut her stellbar. Blickkontakt werde gesucht und gehalten. Aufmerksamkeit/Kon zentra tion und Kurzzeitgedächtnis seien nicht beeinträchtigt. Das formale Denken sei kohärent bei normaler Denkgeschwindigkeit. Sie berichte über Gedankenkreisen von pessimistischen Zukunftsperspektiven. Es bestünden keine Hinweise auf Zwänge. Wahnstörungen, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen lägen nicht vor. Im Affekt sei sie deprimiert, innerlich unruhig und ängstlich. Der Antrieb sei reduziert. Der Schlaf und Appetit seien regelrecht. Es bestehe ein sozialer Rückzug und keine Hinweise auf akute Selbst- oder Fremdgefährdung. Aktuelle Therapie sei eine ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Therapie. Die Termine fänden etwa alle zwei Wochen statt (S. 1). 4.

4. 4.1 Dr. E.___ führte in ihrem Bericht vom 3. April 2017 unter dem Titel «Beurteilung» aus, es scheine im Vergleich zu den Befunden in den Akten eine weitere Chronifizierung stattgefunden zu haben (Urk. 10/129 S. 15). Zudem falle auf, dass eine sogenannte «posttraumatische Verbitterungsstörung» vorliege (Urk. 10/129 S. 16).

4.1 Dr. E.___ führte in ihrem Bericht vom 3. April 2017 unter dem Titel «Beurteilung» aus, es scheine im Vergleich zu den Befunden in den Akten eine weitere Chronifizierung stattgefunden zu haben (Urk. 10/129 S. 15). Zudem falle auf, dass eine sogenannte «posttraumatische Verbitterungsstörung» vorliege (Urk. 10/129 S. 16). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin lässt der Bericht der Dr. E.___ nicht auf eine Verschlechterung ihres psychischen Gesundheitszustandes schliessen. Die von Dr. E.___ postulierte Chronifizierung der Befunde in den Akten zeigt vielmehr, dass es sich um ein Andauern eines bereits bestehenden Beschwerdebildes handelt. Dass sich dieses inzwischen chronifiziert haben soll, ist nicht als Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu werten (Urteil des Bundesgerichts 8C_217/2017 vom 30. Mai 2017 E. 5.2). Hinsichtlich der neu diagnostizierten «post traumatischen Verbitterungsstörung» ist auf Folgendes hinzuweisen: Die Annah me eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vor gaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Wie Dr. E.___ in ihrer Stellungnahme festhielt, handelt es sich bei der von ihr genannten «posttraumatischen Verbitterungs störung» um keine Diagnose mit Krankheitswert nach den ICD-Leitlinien (Urk. 10/129 S. 16). Daher ist diese nicht geeignet, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Sinne eines neu aufgetretenen invalidisierenden Ge sundheitsschadens zu be gründen. Die IV-Stelle mass der Diagnose daher zu Recht keine versiche rungs relevante Bedeutung zu. Weiter wies Dr. E.___ darauf hin, dass sie eine grundlegende psychische Störung hinter der Verbitterung ver mute, wobei sie konkret auf eine Störung auf Strukturebene hinwies (Urk. 10/129 S. 16). Gleich zeitig kritisierte sie das im Jahr 2008 durch das Y.___ erstellte Gutach ten und führte aus, in diesem seien unter anderem wesentliche Differentialdia gnosen wie zum Beispiel eine Störung auf Strukturebene unerwähnt geblieben (Urk. 10/129 S. 17). Diese Kritik zeigt, dass ihrer Ansicht nach bereits zum damaligen Zeitpunkt eine Störung auf Strukturebene vorgelegen haben dürfte, was auf einen gleichbleibenden Gesundheitszustand hindeutet.

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin lässt der Bericht der Dr. E.___ nicht auf eine Verschlechterung ihres psychischen Gesundheitszustandes schliessen. Die von Dr. E.___ postulierte Chronifizierung der Befunde in den Akten zeigt vielmehr, dass es sich um ein Andauern eines bereits bestehenden Beschwerdebildes handelt. Dass sich dieses inzwischen chronifiziert haben soll, ist nicht als Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu werten (Urteil des Bundesgerichts 8C_217/2017 vom 30. Mai 2017 E. 5.2). Hinsichtlich der neu diagnostizierten «post traumatischen Verbitterungsstörung» ist auf Folgendes hinzuweisen: Die Annah me eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vor gaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Wie Dr. E.___ in ihrer Stellungnahme festhielt, handelt es sich bei der von ihr genannten «posttraumatischen Verbitterungs störung» um keine Diagnose mit Krankheitswert nach den ICD-Leitlinien (Urk. 10/129 S. 16). Daher ist diese nicht geeignet, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Sinne eines neu aufgetretenen invalidisierenden Ge sundheitsschadens zu be gründen. Die IV-Stelle mass der Diagnose daher zu Recht keine versiche rungs relevante Bedeutung zu. Weiter wies Dr. E.___ darauf hin, dass sie eine grundlegende psychische Störung hinter der Verbitterung ver mute, wobei sie konkret auf eine Störung auf Strukturebene hinwies (Urk. 10/129 S. 16). Gleich zeitig kritisierte sie das im Jahr 2008 durch das Y.___ erstellte Gutach ten und führte aus, in diesem seien unter anderem wesentliche Differentialdia gnosen wie zum Beispiel eine Störung auf Strukturebene unerwähnt geblieben (Urk. 10/129 S. 17). Diese Kritik zeigt, dass ihrer Ansicht nach bereits zum damaligen Zeitpunkt eine Störung auf Strukturebene vorgelegen haben dürfte, was auf einen gleichbleibenden Gesundheitszustand hindeutet. In den Akten liegt weiter der Bericht der F.___ (Urk. 10/147). Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, in diesem sei neu eine Somatisierungsstörung im Sinne von ICD-10 F 45.0 diagnostiziert worden, weshalb die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, ein psychiatrisches Gut achten zu veranlassen (Urk. 1). Zwar wird im genannten Bericht eine Soma tisierungsstörung aufgeführt. Zum einen fehlt jedoch jegliche Herleitung dieser Diagnose. Zum anderen ist zu berücksichtigen, dass bereits im Y.___ -Gutachten diskutiert wurde, ob die Beschwerdeführerin unter einer Somatisierungsstörung leide, da die geschilderten Beschwerden mit den somatischen Befunden nicht objektiviert werden konnten. Das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung wurde einzig deshalb verneint, weil es nach Ansicht der Gutachter am Kriterium des Vorliegens schwerer psychosozialer oder emotionaler Belastungsfaktoren mangelte (Urk. 10/76 S. 13). Dass die Behandler der F.___ die seit dem Jahr 2004 bestehenden Beschwerden im Unterschied zu den Y.___ -Gutachtern im Rahmen einer Somatisierungsstörung und nicht im Rahmen einer Schmerzverarbeitungsstörung sahen, deutet nicht auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes, sondern auf eine andere Beurteilung des gleichen Sach verhaltes hin. Als Auslöser für die geltend gemachten Beschwerden wurde denn auch im Bericht der F.___ der im Jahr 2004 erlittene Heck auffahrunfall genannt (Urk. 10/147 S. 1).

In den Akten liegt weiter der Bericht der F.___ (Urk. 10/147). Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, in diesem sei neu eine Somatisierungsstörung im Sinne von ICD-10 F 45.0 diagnostiziert worden, weshalb die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, ein psychiatrisches Gut achten zu veranlassen (Urk. 1). Zwar wird im genannten Bericht eine Soma tisierungsstörung aufgeführt. Zum einen fehlt jedoch jegliche Herleitung dieser Diagnose. Zum anderen ist zu berücksichtigen, dass bereits im Y.___ -Gutachten diskutiert wurde, ob die Beschwerdeführerin unter einer Somatisierungsstörung leide, da die geschilderten Beschwerden mit den somatischen Befunden nicht objektiviert werden konnten. Das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung wurde einzig deshalb verneint, weil es nach Ansicht der Gutachter am Kriterium des Vorliegens schwerer psychosozialer oder emotionaler Belastungsfaktoren mangelte (Urk. 10/76 S. 13). Dass die Behandler der F.___ die seit dem Jahr 2004 bestehenden Beschwerden im Unterschied zu den Y.___ -Gutachtern im Rahmen einer Somatisierungsstörung und nicht im Rahmen einer Schmerzverarbeitungsstörung sahen, deutet nicht auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes, sondern auf eine andere Beurteilung des gleichen Sach verhaltes hin. Als Auslöser für die geltend gemachten Beschwerden wurde denn auch im Bericht der F.___ der im Jahr 2004 erlittene Heck auffahrunfall genannt (Urk. 10/147 S. 1). Gegen eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes spricht weiter der Umstand, dass die behandelnde Hausärztin in ihrem Bericht vom 10. Novem ber 2017 darauf hinwies, dass seit dem Jahr 2004 somatische und psychische Folgen von einem Autounfall vorlägen, wobei sich die Beschwerden mit Kopf schmerzen, Schwindel und Nackenschmerzen nach einem weiteren Un fall im Jahr 2017 weiter intensiviert hätten (Urk. 10/129 S. 20). Von einer Ver schlechterung der psychischen Beschwerden ist in ihrem Bericht demgegenüber keine Rede. Die Beschwerdeführerin begab sich denn auch bis zum Erlass des Vorbescheids durch die IV-Stelle nie in psychiatrische Behandlung. Erst als der negative Vorbescheid erlassen wurde, vereinbarte sie während laufender Frister streckung zur Begrün dung des Einwandes einen Termin bei der F.___ und begab sich am 29. Oktober 2019 zum ersten Mal in Behandlung bei G.___ (Urk. 10/144). Vor diesem Hintergrund erscheint überwie gend wahrscheinlich, dass die Aufnahme der psychiatrischen Behandlung – so weit sie aufgrund dessen, dass G.___ über keine ausgewiesenen Kennt nisse im Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie verfügt, überhaupt als solche bezeichnet werden kann - aus versicherungstechnischen Gründen erfolgte und nicht auf einen psychischen Leidensdruck zurückzuführen ist. Auch dies spricht gegen eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes. Dass die Verweigerung der psychiatri schen Behandlung darauf zurückzuführen wäre, dass sie sich für psychisch gesund halte, was zu ihrem Krankheitsbild zähle, wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht (Urk. 1 S. 3), ist aktenwidrig. So führte sie in ihrer Neuanmeldung am 15. April 2019 aus, sie leide an posttraumatischen Belastungsstörungen (Urk. 10/131 S. 6).

Gegen eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes spricht weiter der Umstand, dass die behandelnde Hausärztin in ihrem Bericht vom 10. Novem ber 2017 darauf hinwies, dass seit dem Jahr 2004 somatische und psychische Folgen von einem Autounfall vorlägen, wobei sich die Beschwerden mit Kopf schmerzen, Schwindel und Nackenschmerzen nach einem weiteren Un fall im Jahr 2017 weiter intensiviert hätten (Urk. 10/129 S. 20). Von einer Ver schlechterung der psychischen Beschwerden ist in ihrem Bericht demgegenüber keine Rede. Die Beschwerdeführerin begab sich denn auch bis zum Erlass des Vorbescheids durch die IV-Stelle nie in psychiatrische Behandlung. Erst als der negative Vorbescheid erlassen wurde, vereinbarte sie während laufender Frister streckung zur Begrün dung des Einwandes einen Termin bei der F.___ und begab sich am 29. Oktober 2019 zum ersten Mal in Behandlung bei G.___ (Urk. 10/144). Vor diesem Hintergrund erscheint überwie gend wahrscheinlich, dass die Aufnahme der psychiatrischen Behandlung – so weit sie aufgrund dessen, dass G.___ über keine ausgewiesenen Kennt nisse im Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie verfügt, überhaupt als solche bezeichnet werden kann - aus versicherungstechnischen Gründen erfolgte und nicht auf einen psychischen Leidensdruck zurückzuführen ist. Auch dies spricht gegen eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes. Dass die Verweigerung der psychiatri schen Behandlung darauf zurückzuführen wäre, dass sie sich für psychisch gesund halte, was zu ihrem Krankheitsbild zähle, wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht (Urk. 1 S. 3), ist aktenwidrig. So führte sie in ihrer Neuanmeldung am 15. April 2019 aus, sie leide an posttraumatischen Belastungsstörungen (Urk. 10/131 S. 6). Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle sich auf die Ein schätzung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) stützte und eine Verän derung des psychischen Gesundheitszustandes verneinte. Da weder im Bericht der Dr. E.___ noch in demjenigen der Hausärztin oder der F.___ eine Verschlechterung des psychischen Beschwerdebildes beschrieben wird, ist auch nicht einzusehen, inwiefern die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, weitere Abklärungen zu veranlassen. Dem Begehren der Beschwerdeführerin, es sei eine psychiatrische Expertise zu veranlassen, ist daher nicht statt zugeben.

Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle sich auf die Ein schätzung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) stützte und eine Verän derung des psychischen Gesundheitszustandes verneinte. Da weder im Bericht der Dr. E.___ noch in demjenigen der Hausärztin oder der F.___ eine Verschlechterung des psychischen Beschwerdebildes beschrieben wird, ist auch nicht einzusehen, inwiefern die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, weitere Abklärungen zu veranlassen. Dem Begehren der Beschwerdeführerin, es sei eine psychiatrische Expertise zu veranlassen, ist daher nicht statt zugeben. 4.2 Die Beschwerdeführerin stellt sich weiter auf den Standpunkt, auch somatisch habe sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert, weshalb die IV-Stelle weitere Abklärungen hätte in Auftrag geben müssen (Urk. 1).

4.2 Die Beschwerdeführerin stellt sich weiter auf den Standpunkt, auch somatisch habe sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert, weshalb die IV-Stelle weitere Abklärungen hätte in Auftrag geben müssen (Urk. 1). Zwar listete die Beschwerdeführerin diverse somatische Beschwerden in ihrer Neuanmeldung auf (Urk. 10/131 S. 6) und die behandelnde Hausärztin verwies darauf, dass sich die bestehenden Beschwerden nach einem weiteren Auf fahr unfall intensiviert hätten (Urk. 10/129 S. 10). Konkrete Hinweise darauf, dass sich der somatische Gesundheitszustand seit Erlass der rentenabweisenden Verfügung vom 12. und 13. April 2011 wesentlich verändert hätte, finden sich jedoch nicht. Im November 2013 wurde ein MRI erstellt, welches eine Wirbelsäulenfehlform und eine in traforaminale Diskushernie ohne eindeutige Kompression zeigte (Urk. 10/129 S. 11). Im Januar 2018 wurde ein Bericht des Stadtspitals H.___ verfasst, in welchem über eine Blutdruckeinstellung berichtet wird, wobei er wähnt wurde, dass keine weiteren nephrologischen Untersuchungen geplant seien (Urk. 10/129 S. 11). Zudem findet sich in den Akten ein Bericht des Dr. I.___ über eine Entfernung eines Parotis tumors links (Urk. 10/145 S. 1 f.). Zwar belegen diese Berichte, dass die Beschwerdeführerin jeweils kurzzeitig einer Be handlung bedurfte. Indes ist nicht erkennbar, dass es sich dabei um langan dauernde Gesundheitsschäden handeln sollte, die sie in ihrer Arbeitsfähigkeit einschränken würden. Da die Beschwerdeführerin zudem angab, all ihre Leiden von der Hausärztin behandeln zu lassen (Urk. 10/131 S. 7), ist nicht einzusehen, inwiefern die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, weitere Berichte einzuholen und Abklärungen zu tätigen, wie dies die Beschwerdeführerin fordert.

Zwar listete die Beschwerdeführerin diverse somatische Beschwerden in ihrer Neuanmeldung auf (Urk. 10/131 S. 6) und die behandelnde Hausärztin verwies darauf, dass sich die bestehenden Beschwerden nach einem weiteren Auf fahr unfall intensiviert hätten (Urk. 10/129 S. 10). Konkrete Hinweise darauf, dass sich der somatische Gesundheitszustand seit Erlass der rentenabweisenden Verfügung vom 12. und 13. April 2011 wesentlich verändert hätte, finden sich jedoch nicht. Im November 2013 wurde ein MRI erstellt, welches eine Wirbelsäulenfehlform und eine in traforaminale Diskushernie ohne eindeutige Kompression zeigte (Urk. 10/129 S. 11). Im Januar 2018 wurde ein Bericht des Stadtspitals H.___ verfasst, in welchem über eine Blutdruckeinstellung berichtet wird, wobei er wähnt wurde, dass keine weiteren nephrologischen Untersuchungen geplant seien (Urk. 10/129 S. 11). Zudem findet sich in den Akten ein Bericht des Dr. I.___ über eine Entfernung eines Parotis tumors links (Urk. 10/145 S. 1 f.). Zwar belegen diese Berichte, dass die Beschwerdeführerin jeweils kurzzeitig einer Be handlung bedurfte. Indes ist nicht erkennbar, dass es sich dabei um langan dauernde Gesundheitsschäden handeln sollte, die sie in ihrer Arbeitsfähigkeit einschränken würden. Da die Beschwerdeführerin zudem angab, all ihre Leiden von der Hausärztin behandeln zu lassen (Urk. 10/131 S. 7), ist nicht einzusehen, inwiefern die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, weitere Berichte einzuholen und Abklärungen zu tätigen, wie dies die Beschwerdeführerin fordert. 4.3 Nach dem Gesagten ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass seit der renten abweisenden Verfügung vom 12. und 13. April 2011 keine wesentliche Ver schlech terung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Weitere Abklärungen erscheinen nicht notwendig, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

4.3 Nach dem Gesagten ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass seit der renten abweisenden Verfügung vom 12. und 13. April 2011 keine wesentliche Ver schlech terung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Weitere Abklärungen erscheinen nicht notwendig, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 5. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

5. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht verfügt:

Das Gericht verfügt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu - gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dextra Rechtsschutz AG

Dextra Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu - stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubFrischknecht