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Man geht davon aus, dass Tausende von Menschen in den Slums von ganz Kolkata vom zweiten Strassenmedizin-Bus von Calcutta Rescue profitieren werden, welcher am Freitag 17. Februar 2017 eingeweiht worden war. Die neue Ambulanz im Wert von CHF 24’000 wurde von der grössten indischen Bank, der State Bank of India, gestiftet.
Ein 8-köpfiges Team von Calcutta Rescue fährt mit dem Bus in mehrere Slums und besucht diese wöchentlich. Ziel ist es, den Wirkungsradius in den kommenden Monaten auf 10 Slums auszudehnen. Weiter lesen »
Es war wohl etwas „überheblich“ von mir zu denken, dass ich mich mit meinen Erfahrungen, die ich während meinen verschiedenen Indienreisen sammeln konnte, rasch ans Arbeitsleben von Calcutta Rescue gewöhnen kann. Es ist a l l e s anders in Indien und in Kolkata, wenn man hier arbeitet. Weiter lesen »
Die häufigsten Todesursachen bei Kindern in Entwicklungsländern sind Lungenentzündung, Masern, Malaria, Durchfall, HIV/AIDS und Mangelernährung. Die Kinder sterben aber eigentlich, weil sie arm sind. Sie haben keinen Zugang zu Gesundheitsprogrammen und Routineimpfungen, sie leben in einer Umgebung, die Krankheiten, vor allem Infektionskrankheiten, begünstigt.
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„Swach Bharat Avijaan“ ist eine Kampagne der indischen Regierung zum Thema Sauberkeit und wurde auf Initiative von Premierminister Narendra Modi lanciert. Sie soll mithelfen, die Vision eines sauberen Indiens zu verwirklichen. Inspiriert von der Kampagne wurden die Schulkinder der Schule Nr. 10 von Calcutta Rescue, welche mehrheitlich aus Slums und sozial benachteiligten Familien stammen, selber aktiv und führten ein Theaterstück zum Thema Sauberkeit auf.
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Indien ist punkto Bildung und Gleichberechtigung der Frauen im Hintertreffen.
Von 188 Ländern stand Indien im Jahr 2015 auf Platz 130 des Index des menschlichen Entwicklungsstandes (Human Development Index); ein Jahr zuvor nahm das Land noch den 135. Rang ein. Eine Erhöhung der Lebenserwartung und des Bruttonationaleinkommens haben vor allem zu dieser Verbesserung geführt. Hingegen stagniert Indien bei der Bildung, der Stärkung der Frauen und bei der Armutsbekämpfung.
Ready, set, go!
Am 19. Januar 2016 veranstalteten die Schulen von Calcutta Rescue auf dem Juger Jatri Feld in Talapark den jährlichen Sporttag. Um 9.30 Uhr ging es los. Beinahe 500 Schulkinder nahmen an den Rennen und spannenden Wettkämpfen teil. Es gab zum Beispiel Seilhüpfen, Hahnenkampf, Biskuit-Rennen, Seilziehen und Ballspiele.
Der Welt-AIDS-Tag hilft das Bewusstsein für die Krankheit zu schärfen.
Mamata Banerjee, Ministerpräsident von Westbengalen, hat bekannt gegeben, dass alle HIV-Kranken die antiretroviralen Medikamente der ersten Wahl sowie weitere Arzneimittel zu einem speziell günstigen Preis erhalten werden. Darüber hinaus werden sie weitere Unterstützung erhalten wie freie Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln und kostenlose Behandlung in staatlichen Spitälern.
SchülerInnen von der 5. – 10. Klasse diskutierten miteinander.
Unter jugendlicher Delinquenz versteht man das Begehen von Straftaten durch junge Menschen in einem Alter, in welchem sie noch nicht der ordentlichen Strafverfolgung unterstehen. Verschiedene Faktoren tragen zur Jugendkriminalität bei. Viele betroffene Jugendliche kommen aus zerrütteten Familien und haben Missbrauch erlebt. Auch Gruppendruck und das lokale Umfeld beeinflussen die Entwicklung eines Kindes.
Dr. Kundu über seine Erfahrungen im Arbeitsalltag
Dr. Kundu ist Arzt in der Nimtala-Klinik von Calcutta Rescue. Zu seiner täglichen Arbeit in der Klinik sagt er: „Die Arbeit ist herausfordernd und verlangt sehr viel Ausdauer und spezielles Geschick im Umgang mit den lokalen Behörden sowie den Patientinnen und Patienten, welche der ärmsten Bevölkerungsschicht angehören. Viele von ihnen haben komplexe Suchtprobleme. Sie haben keine Vorstellung von körperlichem Wohlbefinden und der Wichtigkeit einer umfassenden medizinischen Betreuung.
Die Geschichte von Manik Sardar
Der 32 Jahre alte Manik Sardar wurde Anfang Dezember 2015 mit Verbrennungen an seiner rechten Hand und am Unterarm in die Nimtala-Klinik gebracht. Das Unglück passierte während seiner Arbeit für ein Catering-Unternehmen. Manik wurde vor 15 Jahren von seiner Familie im Stich gelassen. Später heiratete er, doch seine Frau verliess ihn. Sein Kind lebt bei seiner Schwägerin.