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Als sich am Ende des 19. Jahrhunderts die massgeblichen Persönlichkeiten um Pierre de Coubertin anschickten, die Olympischen Spiele der Neuzeit zu gestalten, wollten sie in Anlehnung an den antiken Pentathlon der Griechen einen ähnlichen Wettkampf der Vielseitigkeit einführen.
Bei der Suche soll ihnen folgende Legende eines schwedischen Offiziers gedient haben: Beim Durchführen eines Meldeauftrags an seinen König bestieg dieser Offizier das erstbeste Pferd und ritt los. Doch beim Feindkontakt wurde das Pferd tödlich getroffen. Er selber wurde angegriffen und verteidigte sich mit Pistole und Degen. Nach langem Laufen querfeldein musste er einen gewaltigen Fluss durchschwimmen. Gänzlich erschöpft brachte er die entscheidende Botschaft glücklich ans Ziel.
Seit den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm gehört der Moderne Fünfkampf zum Olympischen Programm. Fechten, reiten und schiessen sind Disziplinen die traditionellerweise im Militär / Militäsport verankert sind. So ist der Moderne Fünfkampf auch eine Disziplin des CISM (Conseil International du Sport Militaire).
Die fünf Disziplien:
Schwimmen: 200 m Freistil
Fechten: Mit Degen - jeder gegen jeden auf einen Treffer
Reiten: Hindernisparcours mit einem zugelosten Pferd über 15 Hindernisse
Combined Event: 4 x 800 m laufen, dazwischen 4 x schiessen bis jeweils 5 Treffer
Nach den ersten 3 Disziplinen werden die Punkte zusammengezählt und die Abstände in Zeitdifferenz umgerechnet. Es wird anschliessend im Handicap zur letzten Disziplin dem Combined Event gestartet. Wer als erster ins Ziel kommt ist Sieger des Gesamtwettkampf.
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