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Wann diese kleine Muttergottes-Kapelle erbaut wurde, weiss heute niemand mehr. Der Sage nach wurde diese Kapelle von einem Untervogt gestiftet. Er hoffte auf einen Sohn, einen Stammhalter. Sein Wunsch ging in Erfüllung. Früher wurden hier Eier und kleine Besen aus Birkenreis geopfert. Die Frauen hofften, dass sie dank dieses Opfers einen Knaben gebären würden. Heute muss man aufpassen, dass man als Fussgänger oder Velofahrer nicht Opfer eines Verkehrsunfalls wird. Eingangs Dorf, dort wo die kleine Kapelle steht, fahren viele Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit.