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Von Martin Spieler in der „Handelszeitung“ befragt, zeigt sich der Hedge Fund-Manager Rainer-Marc Frey, auch VR der UBS, als wahres Kommunikationswunder. Als erster Schweizer Bankier hat er sich für einen persönlichen Fehler, den Verkauf der UBS-Aktien auch bei den Mitarbeitern der Bank entschuldigt. Dann kommt es dicke:
– Er stellt den „gelegentlichen“ erneuten Kauf von UBS-Aktien in Aussicht.
– Er sagt, „Ich bin der einzige (UBS-) Verwaltungsrat, der soviel in die eigenen Aktien investiert hat.“ Es ging um CHF 22 Mio. zum damaligen Wert. Ergo haben seine sehr wohlhabenden VR-Kollegen bei der UBS sehr wenig eigene Aktien.
– Er sagt, er habe die UBS-Aktien „zum Schutz meines Vermögens“ verkauft. Zehntausende anderer im Land haben noch UBS-Aktien; niemand warnte sie.
– Er sagt, „Ich bin (Anm.: ohne eigene UBS-Aktien) jetzt freier und kann auch …die Interessen des Steuerzahlers im Auge habe.“ Oho, haben denn seine anderen VR-Kollegen die Interessen des Steuerzahlers nicht im Auge?
– Zu deren Arbeitsweise sagt er: „Das Gremium muss sich noch finden.“ Nach dem Marchionne-Tiefschlag gegen Peter Kurer ist diese Bemerkung auch nicht schön.
Martin Spieler, einem unserer letzten erfahrenen Wirtschaftsjournalisten, ist ein ausgezeichnetes Interview gelungen. Rainer-Marc Frey muss professioneller gegenlesen lassen.