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Wenn die beiden defensiv besten Teams der Liga aufeinandertreffen, darf kein Tor-Spektakel erwartet werden. Dem SC Bern reichten im Heimspiel gegen Genf nur 2 Treffer, um die 3 Punkte zu ergattern.
Geoff Kinrade hatte das Skore bei nummerischen Mehrbestand in Minute 19 eröffnet. Der Kanadier traf mit einem platzierten und wuchtigen Slapshot in die Maschen. Den Schlusspunkt setzte Ryan Gardner 49 Sekunden vor dem Ende mit einem Treffer ins verwaiste Genfer Tor.
Bührer jagt den Rekord
Mann der Partie war jedoch Marco Bührer. Der Torhüter feierte den 3. Shotout in Serie und ist seit 212 Minuten ungeschlagen. Beim Auswärtsspiel nächsten Freitag in Kloten könnte er den Rekord von Cristobal Huet aus der Saison 1999/2000 brechen. Dieser blieb damals im Dress von Lugano 248:10 Minuten unbezwungen.
3 Mal in Folge ohne Gegentor blieben seit Einführung der NLA-Playoffs im Jahre 1986 bislang nur 3 Goalies: Cristobal Huet (1999 für Lugano), Benjamin Conz (in dieser Saison für Gottéron) sowie Bührer selbst (2007/2013).
Bern bezwingt jedes Spitzenteam
Der SCB bleibt nach dem 2:0 gegen Genf im Jahr 2013 ungeschlagen und hat nun 5 Siege aneinander gereiht. Binnen einer Woche wurden die Spitzenduelle gegen Zug (4:0), Fribourg (6:0) und nun Genf gewonnen. Die Defensive macht einen sattelfesten Eindruck, obschon nach der Rückkehr der Lockout-Starts Josi und Streit die Abwehr umgestellt werden musste.
Nach 38 Runden steht der SCB nun erstmals in dieser Saison an der Spitze. Da war lange Zeit Genf klassiert gewesen. Die Servettiens kassierten nun aber die 4. Niederlage aus den letzten 6 Partien und warten seit 127 Minuten auf einen Torerfolg.