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Der Xbox-Chef Phil Spencer hat sich zum Launch der Xbox Series X geäussert. Dabei hat er einige interessante Aussagen gemacht.
Der Xbox-Chef Phil Spencer sagte in einem Interview mit der BBC, dass Microsoft die Xbox Series X in diesem Jahr so erschwinglich wie möglich machen will. Darüber hinaus erwähnte er, dass das übergeordnete Ziel des Unternehmens nicht darin besteht, in diesem Jahr die meisten Konsolen zu verkaufen, sondern stattdessen die Leute dazu zu bringen, sich für die eigenen Services anzumelden.
"Es sieht so aus, als würden wir in eine Zeit massiver wirtschaftlicher Unsicherheit eintreten. Das, worauf ich mich wahrscheinlich am meisten konzentriere, ist das makroökonomische Umfeld. Wir sehen die Auswirkungen von Beurlaubungen und Entlassungen. Das ist hart," so Phil Spencer. Gaming ist laut ihm nur eine Freizeitbeschäftigung. Die Menschen müssen keine Spiele spielen. Aber sie müssen Nahrung zu sich nehmen und die Miete bezahlen. Phil Spencer sagte, Microsoft behalte dies für seine Next-Gen-Strategie im Hinterkopf. Deswegen heisst es: "Wir wollen bei der Markteinführung wirklich darauf vorbereitet sein. Wie können wir es so erschwinglich wie möglich machen? Wie können wir den Käufern die Wahlmöglichkeiten geben?"
Microsoft möchte die Spieler der Xbox One deswegen auch nicht im Stich lassen. Und so werden alle First-Party-Spiele vorerst für beide Konsolen-Generationen veröffentlicht, denn viele werden sich die Xbox Series X nicht kaufen können. Der Xbox-Chef führte fort, dass Gaming in einer Krise wie dieser sehr hilfreich sein kann: "Du kannst eine Konsole kaufen, einige Spiele kaufen, und du kannst deiner Familie buchstäblich Hunderte von Stunden Unterhaltung bieten." Er geht weiterhin davon aus, dass das Gaming-Geschäft die Krise überstehen wird, wie damals in der Finanzkrise von 2008-2009.
Phil Spencer weiss auch, dass das Geld für viele Haushalte knapp ist. Aus diesem Grund will Microsoft den Kunden "den richtigen Wert" bieten. Microsoft konzentriert sich im Jahr 2020 demnach mehr auf den Ausbau des Xbox Game Pass als auf den Verkauf von Konsolen. "Der Preis wird wichtig sein. Aber unsere Strategie konzentriert sich auf den Spieler, nicht auf das Gerät. Wenn dies nicht das Jahr ist, in dem eine Familie die Entscheidung über den Kauf einer neuen Xbox treffen will, ist das in Ordnung. Unsere Strategie dreht sich nicht darum, wie viele Xboxen wir dieses Jahr verkaufen werden," so Phil Spencer.