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Als alles nach dem ersten Abfahrts-Sieg für Anna Fenninger aussah, überraschte Andrea Fischbacher die Konkurrenz. Die Österreicherin zeigte auf der anspruchsvollen Mont-Lachaux-Strecke eine ausgezeichnete Fahrt und verdrängte ihre Landsfrau von der Spitze. Für Fischbacher ist es der erste Triumph seit Vancouver 2010, wo sie im Super-G Olympia-Gold geholt hatte und der insgesamt 3. Weltcup-Sieg. «Mit einem Sieg habe ich nie gerechnet», freute sie sich.
Ihre «Nachfolgerin» Fenninger, die in Sotschi Super-G-Gold eingeheimst hatte, büsste 15 Hundertstel ein. Mit der Slowenin Tina Maze reihte sich die zweifache Olympia-Siegerin auf Rang 3 ein (+ 47 Hundertstel).
Suter beste Schweizerin
Die Schweizerinnen schafften den Sprung aufs Podest beim Heimrennen nicht. Als beste Swiss-Ski-Athletin klassierte sich Fabienne Suter auf Rang 7, Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin belegte den 10. Rang.
Keine kleine Kugel für Kaufmann-Abderhalden
Mit Marianne Kaufmann-Abderhalden, die unter Knieschmerzen leidet, schied eine weitere Schweizerin aus. Damit hat die Toggenburgerin keine Chance mehr auf den Gewinn des Abfahrts-Weltcups. Da Maria Höfl-Riesch nur auf den 9. Rang fuhr, wird der Kampf um die kleine Kristallkugel beim Saisonfinal auf der Lenzerheide entschieden.
Bestergebnis für Hählen
Die 22-jährige Joana Hählen durfte sich mit Rang 15 und nur 2,15 Sekunden Rückstand über ihr bestes Weltcup-Ergebnis freuen. Etwas enttäuschend fiel die letzte Vorstellung von Fränzi Aufdenblatten in ihrer Heimat aus. Die Walliserin, die nach diesem Winter ihre Karriere beendet, belegte direkt hinter Hählen Rang 16. Nadja Jnglin-Kamer verlor 2,78 Sekunden.