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Schweizer NGOs haben zusätzlich zu einem am 18. Juni publizierten und vom Bundesrat gutgeheissenen Staatenbericht einen entsprechenden Schattenbericht publiziert. Er kritisiert die Bemühungen der Schweiz zur Bekämpfung jeglicher Form der Gewalt gegen Frauen als zu wenig weitgehend.
Die Istanbul Konvention (Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt) thematisiert weibliche Genitalbeschneidung (FGM/C) als spezifische Gewaltform explizit und in allen Handlungsfeldern der Konvention.
Die Umsetzung der Ziele und Massnahmen im Rahmen der Istanbul-Konvention wird zur Zeit in deren Signatarstaaten – so auch in der Schweiz – überprüft. Die Schweiz hat am 18. Juni 21 ihren Staatenbericht bei Grevio, dem Expert/innengremium des Europarates, eingereicht.
Am 5. Juli 21 wurde von NGOs in Ergänzung dazu ein sogenannter Alternativbericht an Grevio übergeben. An der Erstellung dieses Schattenberichtes war auch das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung mitbeteiligt. Namentlich im Bereich Schutz, Prävention, Sensibilisierung und Zugang zu spezialisierten Unterstützungsangeboten für Betroffene wird FGM/C bzw. unser Netzwerk erwähnt.
Begleitend zum gemeinsamen Schattenbericht hatten die NGOs die Möglichkeit, ihre spezifischen Forderungen hinsichtlich der Umsetzung der Istanbul Konvention in einem spezialisierten Vertiefungsbericht darzulegen; unser Netzwerk hat dies in Zusammenarbeit mit End FGM Europe getan.
Im Vertiefungsbericht werden folgende Forderungen an die verantwortlichen Behörden gestellt: