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Warum sich ein Bachelor-Studium lohnt
Der Bachelor ist ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss, der als erster Studienabschluss im Rahmen eines mehrstufigen Systems (aus Bachelor und Master) gilt. In der Schweiz wird der Bachelor meist innerhalb von sechs Semestern (drei Jahren) erworben, unabhängig davon, ob an einer Fachhochschule oder Universität studiert wird. Je nach Studiengang wird ein anderer Bachelor-Abschluss verleihen, diesen acht Abschlüssen lassen sich bestimmte Fächergruppen zuordnen:
Die Schweizer Hochschullandschaft bietet vielfältige Studienmöglichkeiten. Zum einen gibt es unterschiedliche Hochschultypen (Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen), an denen ein Bachelor-Studium absolviert werden kann. Zum anderen wird in verschiedenen Sprachen studiert (neben Deutsch, auch in Französisch, Italienisch und Englisch). Dabei gibt es Studiengänge, die nur in einer dieser Sprachen abgehalten werden oder solche, die zweisprachig aufgebaut sind. Die grösste Studentenstadt des Landes ist Zürich (45.000 Studierende an der ETH Zürich und der Universität Zürich zusammengenommen). Viele Hochschulen sind allerdings deutlich kleiner und unterrichten nur wenige Tausend Studierende. An kleineren Hochschulen profitieren Studierende von einem intensiveren Betreuungsverhältnis. Insgesamt bieten Schweizer Hochschulen durchweg gute Lehre, eine ausgezeichnete Ausstattung und hervorragende Betreuung.
Inhaltlich ist eine grosse Bandbreite gegeben. Bis auf wenige Studiengänge (beispielsweise Human-, Veterinär und Zahnmedizin) sind alle Fächer in der Schweiz ohne Aufnahmeprüfung. Das bedeutet: Bis auf diese Ausnahmen hat jede/r Schweizer/in das Recht auf die Aufnahme in jeden beliebigen Studiengang, wenn er die Zulassungsbedingungen erfüllt. Auch im Rahmen einer Weiterbildung. Zudem bietet die Schweiz viele europaweit einzigartige Studiengänge, die auch Studienanwärter aus dem Ausland anziehen. Das Studium startet stets im Herbstsemester. Dieses beginnt meist Anfang September und endet kurz vor Weihnachten. Nach einer Pause geht es mit dem Frühlingssemester wieder los. Das Frühlingssemester läuft meist bis Ende Mai. Zwischen den Herbst- und Frühlingssemestern stehen jeweils Lernzeiten und Prüfungen an. Je nach Studiengang entstehen dadurch unterschiedlich lange vorlesungsfreie Zeiten, die Studierenden im besten Fall mehrere freie Wochen bescheren können.
Die Bewerbungsfristen der Schweizer Hochschulen enden in der Regel am 30. April. Einige Hochschulen legen eigene Fristen fest.
Ein Bachelor-Studium eignet sich für alle, die ihre Karriere anschieben möchten. Sei es direkt im Anschluss an die Schulzeit oder als Weiterbildung später im Leben. Durch einen akademischen Abschluss steigt in den meisten Berufen das Gehalt und es eröffnen sich neue Karriere-Optionen. Studieren geht auch ohne Matura. Wer in der Schweiz an einer Universität studieren möchte, muss zwar eine Matura vorweisen, für Fachhochschulen gilt das aber nicht. Dort reicht die sogenannte Berufsmatura, diese gibt es durch Abschluss einer Lehre sowie zusätzlichen Unterricht. Ein interessanter Weg für alle, die sich nach ein paar Jahren im Job für eine Weiterbildung entscheiden.
Ein wichtiger Aspekt, der unbedingt beachtet werden sollte, ist, ob die Zielhochschule staatlich anerkannte Abschlüsse vergibt. Einige private Hochschulen in der Schweiz tun das nicht. Ein weiterer Punkt sind die Studiengebühren. Grundsätzlich fallen sie an allen Hochschulen an. Da sich die Studiengebühren nach den Kantonen richten, unterscheiden sie sich in der Höhe teilweise drastisch. Wer den Bachelor als Weiterbildung ins Auge fasst, sollte deshalb vergleichen.