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Dem Mobility Pricing liegt folgende Idee zu Grunde:
Im Konzeptbericht 2016 hat der Bundesrat seine Vorstellungen zu Mobility Pricing konkretisiert. Demnach bezahlen die Verkehrsteilnehmenden in der gesamten Schweiz gemäss der von ihnen zurückgelegten Distanz (Kilometerabgabe bzw. leistungsabhängige Abgabe). In Räumen mit besonders grossen Verkehrsbelastungen, den sogenannten Spitzenzeitenperimetern, kommen zwei verschiedene Kilometertarife zur Anwendung: ein höherer Tarif zu Spitzenzeiten und ein niedriger Tarif zu Randzeiten. In der Wirkungsanalyse wurde in der Stadt und Agglomeration Zug aufgrund der grossen Verkehrsüberlastungen die Tarife zeitlich differenziert. Damit soll eine gleichmässigere Verteilung des Verkehrs erreicht und die Überlastung der Verkehrssysteme reduziert respektive vermieden werden. In der Wirkungsanalyse wurde Mobility Pricing sowohl für den motorisierten Individualverkehr als auch den öffentlichen Verkehr angewandt.
Mit Mobility Pricing sollen die Verkehrsteilnehmenden insgesamt nicht mehr, sondern anders bezahlen. In der Wirkungsanalyse wurden im motorisierten Individualverkehr bisherige Steuern und Abgaben (Mineralölsteuer, Nationalstrassenabgabe, Automobilsteuer) durch eine leistungsabhängige Abgabe ersetzt. Im öffentlichen Verkehr wurden alle schweizweiten Erträge aus den Transportentgelten wie Billetteinnahmen oder Einnahmen aus dem Verkauf von ÖV-Abonnementen durch die leistungsabhängige Abgabe kompensiert.