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Am 5. März 2020 reichte CVP-Nationalrat Benjamin Roduit eine Interpellation zu Minderjährigen, die wegen Problemen mit ihrer Geschlechtsidentität behandelt werden, ein. Der Bundesrat wird darin aufgefordert, Angaben zu Minderjährigen zu machen, welche sich in Behandlung befinden oder in den letzten Jahren befanden, über deren genaues Alter und die durchgeführten Behandlungsmethoden. Zudem stellt Roduit die Frage, wie viele Minderjährige, bei denen Pubertätsblockierer angewendet wurden, sich danach für weitere Massnahmen bis hin zu operativen Eingriffen entschlossen. Erläutern soll der Bundesrat auch, nach welchen verbindlichen Behandlungsrichtlinien sich solche Behandlungen an Minderjährigen richten. Pubertätsblockierende und „geschlechtsangleichende“ Massnahmen seien bei Minderjährigen in der medizinischen Fachwelt umstritten, weil dadurch eine mögliche Aussöhnung mit dem biologischen Geschlecht möglicherweise weniger wahrscheinlich werde, so der CVP-Nationalrat.