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Klima
Die nördlichen Sporaden gehören zur Zone des gemässigten, subtropischen Mittelmeerklimas. Heisse und trockene Sommer wechseln sich mit windigen und regenreichen, aber vergleichsweise milden Wintern ab. Die Übergangsphasen im Frühling und Herbst sind jeweils kurz.
Viele Einheimische verbringen die kalte Jahreszeit in Athen, denn im Winter kann es ziemlich ungemütlich werden, da es teilweise schwere Stürme gibt. Schnee fällt an den Küsten selten. Wind gehört zu den griechischen Inseln wie Sonne und Meer. Der trockene und kühle Nordwind (seltener auch aus Nordwest) wird Meltemi genannt und erreicht nicht selten bis zu Windstärke acht, während die Sonne gleichzeitig weiter brennt. Die warmen Winde aus südlichen Richtungen heissen dagegen Siroko. Für die Einheimischen auch "Gaddaffi"-
Der Meltemi, der vor allem zwischen Mai und Oktober, mit Höhepunkten im Juli und August weht, steigert sich tagsüber gerne bis fünf oder sechs Windstärke und flaut gegen Abend allmählich ab. Gelegentlich kann er sogar bis zur Windstärke acht wehen. Ab fünf bis sechs geht in der Schiffsfahrt gar nichts mehr und so kann es sein, dass man für Tage auf der Insel feststeckt. Die Skopeliten gaben den Windstärken Namen: der Kareklados blähst Stühle (Karekles) um, der Trapezados Tische (Trapesia) und der Kabandos bringt sogar die Kirchenglocken (Kabanes) zum Läuten.
Auf den nördlichen Sporaden regnet es häufiger als auf anderen griechischen Inseln, was durch die dahinter liegende mittelgriechische Festlandmasse bestimmt wird. Im jährlichen Mittel wurden etwa 75 Regentage gemessen mit einer Niederschlagsmenge von 750 mm. Die Jahresdurchschnittstemperatur (Klimastation von Skopelos) beträgt 16.6 °C. Der kälteste Monat Januar 8.7 °C und der wärmste Monate August 25.5 °C. Das Meer ist ab Mai schon ca. 20 °C und kann dann im Juli und August schon mal bis 27 °C warm werden.