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Als Folge der rasch steigenden Nachfrage nach tierischem Eiweiss findet in Asien ein rasantes Wachstum der intensiven Tierproduktion statt. Die oft landunabhängige, industriell organisierte Produktion verursacht eine erhebliche Umweltbelastung. Im Rahmen einer internationalen Initiative werden Entscheidungshilfen zur Beurteilung der Situation und zur Erarbeitung nachhaltiger Lösungsstrategien ausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wurden die Nutztierdichte und die landwirtschaftlichen Nährstoffbilanzen in auf Süd-, Ost- und Südostasien untersucht. Als Grundlage dienten verfügbare statistische Angaben, welche mit Modelrechnungen und mittels Geographischen Informationssystemen (GIS) bearbeitet wurden. Als gravierend muss die Nährstoffbilanz in Japan, Südkorea, in grossen Teilen Ostchinas, in Nordostindien sowie generell in Regionen rund um grosse städtische Zentren eingestuft werden. Trotz der teilweise beträchtlichen Nährstoffmengen in tierischen Exkrementen ist aber nicht die Tierproduktion, sondern der hohe Mineraldüngereinsatz hauptverantwortlich für den Überschuss. Gleichwohl besteht bei der Tierproduktion der dringendste Handlungsbedarf, weil die tierischen Exkremente noch oft gar nicht verwertet werden und so die Gewässer erheblich belasten.
Umwelt
Blacken sind problematische Unkräuter in Dauerwiesen und -weiden. Eine europäische Studie unter der Leitung von Agroscope zeigt die Risikofaktoren auf und empfiehlt Präventionsmassnahmen.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Biologischer Landbau wirkt sich günstig auf die Pflanzenartenvielfalt im Schweizer Grasland aus. Doch für eine weitreichendere Förderung der Pflanzenartenvielfalt braucht es Biodiversitätsförderflächen.