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Keramik ist der Werkstoff der Zukunft. Poröse Materialien wie keramische Schäume können als thermische Isolation den Energiebedarf und den CO2-Ausstoss in Industrieanlagen reduzieren. Sie werden als hochisolierendes Baumaterial gebraucht oder in der Medizin und Kosmetik zur Herstellung von Mikrokapseln verwendet. Keramische Dünnfilme ermöglichen es, eine Brennstoffzelle so zu verkleinern, dass sie eine markant höhere Energieeffizienz aufweist als Batterien und diese dereinst bei mobilen Geräten wie Handys, Notebooks usw. ersetzen könnten.
Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren an der ETH Zürich an der 11. Int. Konferenz zur Keramikverarbeitung (ICCPS-11) über keramische Dünnfilme, poröse Keramik oder metallisch-keramische Verbindungen. Sie thematisieren an zahlreichen Vorträgen, wie Keramik geformt, gesintert, charakterisiert und das Verhalten des Werkstoffes modelliert und simuliert werden kann. Unter anderem wird Prof. John Halloran von der University of Michigan über seine Erkenntnisse im Bereich Photopolymerisierung von keramischer Suspension zur Formgebung referieren. (ra)