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Im Alter von 11 Jahren begann Duri Cathomen unter Anleitung seines Vaters Cornet zu spielen. Bereits zwei Jahre später trat er in die Musikgesellschaft Falera ein und brillierte mit 19 Jahren zugleich als Ostschweizer und Bündner Solo-Champion. Von 2000 bis 2004 spielte er in der Brass Band Sursilvana und war zeitgleich während 5 Jahren Principal-Cornetist der Jugend Brass Band Graubünden. In der Swiss Army Brass Band spielte er von 2004 bis 2010 Solo-Cornet. Der Brassband Bürgermusik Luzern ist Duri Cathomen seit 2004 als Solo-Cornetist und seit 2009 als Principal treu. 2014 wurde er mit der Bürgermusik Luzern Europameister.2007 wurde Duri von der Musikgesellschaft Falera zum Dirigenten gewählt. Unter seiner Leitung siegten sie am Eidgenössischen Musikfest 2011 in St. Gallen sowie 2019 am Kantonalen Musikfest in Arosa in der 3. Stärkeklasse Brass Band. Duri Cathomen leitet regelmässig Proben und Registerproben verschiedener Brass Bands und war Registerlehrer in diversen Jugendbrassbandlagern.
Tom Davoren (*1986) ist ein Komponist und Dirigent von stetig wachsender internationaler Bedeutung. Seine Werke werden von verschiedenen Künstlern und Formationen auf der ganzen Welt aufgeführt, aufgenommen und in Auftrag gegeben.Abseits vom traditionellen Brass Band Repertoire komponierte Tom Davoren 2016 eine Fanfare für die Eröffnung der 5th National Assembly for Wales, während sein Werk Legacy bei den 70-Jahr-Feierlichkeiten des British National Health Service im Westminster Palace aufgeführt wurde. Sein erstes Werk für Orchester, Tourbillon, wurde 2017 vom dänischen Aalborg Symfoniorkester uraufgeführt.Als Dirigent begann Tom seine Karriere bei der BTM Band aus Südwales. Seither dirigierte er erfolgreich die Desford Colliery Band, die Fairey Band und die Bristol’s Filton Concert Brass, die er als neuste Höchstklass-Band in der britischen Brass Band Szene etablierte. 2015 führte er die Maidstone Wind Symphony zum Sieg bei den nationalen Meisterschaften und wurde 2016 mit einer Berufung zum Dirigenten der National Youth Brass Band von Wales geehrt.Tom Davoren studierte Tuba bei Nigel Seaman am Royal Welsh College of Music & Drama und erlangte einen Masterabschluss in Komposition bei Anthony Powers und Arlene Sierra an der Cardiff University School of Music. Er war nominiert beim British Composer Award 2011, wurde ausgezeichnet beim Europäischen Kompositionswettbewerb 2012 und erhielt 2014 den Harvey Phillips Award für seine herausragenden Kompositionen.Aktuell absolviert Tom Davoren ein Doctoral Teaching Assistantship in Blasmusikdirektion an der University of Kansas (USA) unter der Leitung von Dr. Paul Popiel.Webseite
Speziell für das Jubiläum haben wir eine Neukomposition bei Tom Davoren in Auftrag gegeben, welche die Brass Band Cazis am Jubiläumsevent uraufführen wird. Das rund 12-minütige Stück beschreibt die Entdeckung und Erforschung der Radioaktivität im Jahr 1896 durch Henry Becquerel. Die Entfesselung dieser Urkraft soll sinnbildlich auch für die Brass Band Cazis stehen, die im selben Jahr gegründet wurde und seither ihre musikalische Kraft entfesselt.Der Komponist beschreibt das Werk folgendermassen: «Beginnend mit einem Energieausbruch, besteht das Stück in der Folge aus drei Abschnitten: 'Questioning' (Fragen) - Darstellung des grundlegenden Verantwortungsbewusstseins bei wissenschaftlicher Erforschung 'Hope' (Hoffnung) - Darstellung der positiven Tugenden hinter wissenschaftlicher Forschung 'Reaction' (Reaktion) - Die Reaktion, hervorgehend aus den beiden vorangehenden Teilen Die Gesamtform des Stücks ist keilförmig angelegt, um die expandierende Natur einer chemischen Reaktion widerzuspiegeln. Die symbolischen Überschriften der einzelnen Abschnitte habe als Mittel zur Definition einer Struktur und einer Erzählung verwendet. Ich habe dieses Stück wirklich sehr lieb gewonnen. Ich finde die Geschichte klar und spannend, und ich hoffe, dass es der Brass Band Cazis ermöglichen wird, ihre Stärken und ihre Musikalität auf der Bühne wirklich zu zeigen. Ich kann es kaum erwarten zu hören, wie ihr alle diesem Stück Leben einhaucht!»
Southbrass stellen sich vor:Aus reiner Liebe zur Musik schlossen wir 7 Südtiroler Musiker uns im Jahre 2016 zur Formation SOUTHBRASS zusammen. Wir kommen allesamt aus verschiedenen Orten Südtirols und zählen mit einem Durchschnittsalter von gerademal 20 Jahren mit Sicherheit zu den jüngsten Gruppen unseres Landes. Unser Repertoire streckt sich über traditionelle böhmische Blasmusik bis hin zu moderner, meist selbst arrangierter Showmusik. Unser Ziel ist es, die ein bisschen in Vergessenheit geratene Blasmusik mit neuem Schwung aufleben zu lassen.Am 11. November 2018 ging ein Traum in Erfüllung. Wir haben den Grand Prix der Blasmusik 2018 mit Finalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gewonnen. Als Preise gab es unter anderem ein neues Instrument der Firma Melton und eine CD Produktion bei Bogner Records. Diese lies auch nicht lange auf sich warten. Unsere erste CD mit dem Titel «Lucky Life» ist Ende Juni 2019 erschienen. Warum «Lucky Life»? Wenn man sich unsere Geschichte nochmals durchliest, war doch in so kurzer Zeit so viel Glück dabei: Das Glück uns kennengelernt zu haben, die gemeinsamen Auftritte und die verschiedenen Erfolge in so kurzer Zeit.Southbrass waren seit 2019 neben den zahlreichen Auftritten im In- und Ausland beim Woodstock der Blasmusik, dem Egerländer Open Air und dem Oktoberfest in München zu hören.Webseite
René Schnoz ist 1966 im rätoromanischen Disentis geboren und aufgewachsen. Nach der Schauspielausbildung an der Schauspiel Akademie Zürich war er Ensemblemitglied u.a. beim Theater Basel und beim Theater Neumarkt Zürich. In den letzten Jahren führte er öfter Regie, so zum Beispiel inszenierte er «Der Wolf im Sihlwald» und «Was ihr wollt» im Freilichttheater Sihlwald. Im Oktober 2021 wird er «Arsen und Spitzenhäubchen» an der Freien Bühne Uster und im November «Drei Männer im Schnee» an der Ämtlerbühne in Szene setzen.Zu sehen ist er auch in Filmen wie «Amur senza fin», «Schellenursli», «Frieden», «Tatort», «Metta da fein» oder er ist in Hörspielen zu hören. Zudem ist er Schauspieldozent an der Schauspielschule SAMTS. 2020 erhielt er den Anerkennungspreis des Kantons Graubünden. In seiner Freizeit ist René Schnoz ausserdem ein passionierter reisender Fotograf.Webseite