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Die Domestizierung von Wildtieren führte Nomaden in die Sesshaftigkeit. Sie begannen Handel zu treiben, wurden wohlhabender und entwickelten sich weiter. Kleidung aus Tierhaut und Fell ermöglichte die Besiedlung kalter Gebiete. Last- und Reittiere machten Familien und Heere mobil. Die Nutzung des Tieres durch den Menschen machte diesen überlebensfähiger und führte Entstehung der modernen Gesellschaft.
Die Bedeutung des Tieres für den Menschen wandelte sich mit der Zeit. So wurde der Wolf zunächst von einer Bedrohung zum Jagdgefährten und schliesslich zum domestizierten Haustier. Neben praktischen Beziehungen führte die Faszination, die von Tieren ausging, oft zu religiöser Verehrung. Vielerorts wurden bestimmte Tierarten als mystische Wesen angesehen, die in Verbindung mit höheren Mächten standen.
Tiere als Vorbilder
Das Nachahmen tierischen Verhaltens bildete die Grundlage für zahlreiche und wegweisende Erfindungen und Entdeckungen des Menschen. So führte das Beobachten von Bussarden zum Bau des ersten, funktionierenden Flugzeugs. Die Technik der Sonar-Navigation gründet auf Experimenten, die den Orientierungssinn von Fledermäusen untersuchten.
Diese sechsteilige Dokumentationsreihe taucht ein in die Geschichte des Zusammenlebens von Mensch und Tier. Sie zeigt, dass wir Hunden, Kühen oder Schlangen mehr zu verdanken haben, als gedacht.
Stufe: Sek I, Sek II
Fächer: Biologie, Geografie, Geschichte
Stichwörter: Homo Sapiens, Leder, Tierzucht, Tierhaltung, Haustier, Bakterien, Seuchen, Aussterben, Forschung, Menschheitsgeschichte, Steinzeit, Landwirtschaft
Produktion: Martin Baker, Paul Spillenger. Viasat ZDF Enterprises, 2016
Verkauf: Nicht im Angebot.
VOD: Bis 31.08.2020.