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Während man dem von RBR vorgeschlagenen Restrukturierungsplan nicht zustimme, wäre die personelle Veränderung im obersten Gremium für den langfristigen Aktionärswert wahrscheinlich zum Vorteil, so ISS laut der FT.
GAM wiederum argumentierte gegenüber der Zeitung, dass die von RBR vorgeschlagenen Kandidaten untrennbar an die "unrealistischen" Restrukturierungspläne geknüpft seien. Da weder ISS noch andere unabhängige Stimmrechtsberater letztere unterstützten, lege man der GV vom 27. April nahe, auch gegen die Kandidaten zu stimmen.
Nach einer gründlichen Prüfung aller Fakten und Diskussionen sowohl mit GAM wie auch mit RBR, habe ISS einen 20-seitigen Bericht veröffentlicht. Darin stehe, dass RBR überzeugende Argumente geliefert habe, dass "Veränderungen auf Managementebene angebracht" seien, heisst es von RBR am Donnerstag in einer Mitteilung. Unter anderem seien neue Verwaltungsräte nötig, um die nötige zusätzliche Aufsicht zu erbringen.
Der Hedgefonds RBR des Investors Bohli fordert bekanntlich neben einer neuen Zusammensetzung des Verwaltungsrates auch die Ablösung von GAM-CEO Alexander Friedman. Zudem werden radikalere Kosteneinsparungen verlangt, die über die Ziele des Managements hinausgehen.
ys/tp
(AWP)