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Unterschied zur gefühlten Temperatur
Der Windchill-Effekt wird häufig als die gefühlte Temperatur bezeichnet. Dies ist aber nicht richtig. Denn der Windchill beschreibt das Kälteempfinden und ist nur ein Teil der gefühlten Temperatur. Diese hängt von weiteren Faktoren, wie der Luftfeuchtigkeit, oder dem individuellen Wärmeempfinden einer Person ab. Das Wärmeempfinden wird von Faktoren wie der Herkunft, dem Gewicht, Körpergrösse, Aktivitätsgrad, Kleidung, der Sonneneinstrahlung sowie der Eigenschaft der Haut bestimmt.
Jedoch gibt der Windchill-Effekt einen Anhaltspunkt, wie die gemessene Temperatur in Kombination mit dem Wind empfunden wird. Wetter-Alarm zeigt den Windchill-Effekt bei der aktuellen Temperatur an, sofern diese nicht höher als 10° C ausfällt.