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„Was wir über Freihandel erzählen, ist einfach Quatsch!“ Ende Mai war Heiner Flassbeck an die Uni Hamburg eingeladen. In einem fulminanten Vortrag, der so gar nichts mit gewöhnlichen Uni-Veranstaltungen zu tun hatte, macht Flassbeck auf die grundlegenden Fehler des Freihandelsglaubens aufmerksam. Im Zentrum steht die Frage: Warum gibt es in den Entwicklungsländern kaum Fortschritte, obwohl sie doch die Idee des Freihandels umsetzen?
Das zentrale Problem beim Freihandel ist, dass die ihm zugrundeliegende Theorie Vollbeschäftigung annimmt. Dann würde jedes Land sich auf jene Produkte konzentrieren, die es am besten herstellen kann. Durch den Handel gäbe es einen Austausch von dem jeder profitieren würde, weil er Produkte im Ausland günstiger kaufen könnte als sie selbst herzustellen. Aber: Die Arbeitslosigkeit in Afrika liegt…..