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Am 1. April 2019 traten Änderungen der Energieverordnung (EnV) in Kraft. Die für den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) wichtigsten Anpassungen sind:
- Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch darf unter gewissen Umständen auch über eine Strasse, eine Eisenbahntrasse oder ein Gewässer begründet werden (EnV, Art.14, al.2).
- Die Kosten für die interne Messung, Datenbereitstellung, Verwaltung und Abrechnung können verbrauchsabhängig oder pauschal in Rechnung gestellt werden (EnV, 16, al.1, Ziffer c).
- Für den Preis des Sonnenstroms für Mieter gilt neu eine klare Kostenobergrenze, die sich an den Grundversorgungstarifen orientiert (EnV 16, al.3).
- Kostenvorteile, die aus dem genutzten Sonnenstrom resultieren sind zwischen Eigentümerin und ZEV-Verbraucher aufzuteilen: Sind die internen Kosten tiefer als die Kosten dieses externen Standardstromproduktes, so kann die Grundeigentümerschaft zusätzlich höchstens die Hälfte der erzielten Einsparung für sich beanspruchen.
Per 1. Januar 2020 wurde der Artikel 16 Absatz 3 erneut angepasst. Der anzuwendende Referenzpreis für die Kostenobergrenze des Sonnenstroms für Mieter wurde klar benannt. Es wird festgehalten, dass den Mietern / Pächtern für den Photovoltaikstrom, die Strommessung und die ZEV-Verwaltung nicht mehr in Rechnung gestellt werden darf, als die Kosten des externen Standardstromproduktes betragen würden, wenn die Mieterschaft nicht Teil des Zusammenschlusses wäre.
Die ZEV Spielregeln wurden in den letzten zwei Jahren präzisiert, so dass ein ZEV heute ein unabdingbarer PV-Begleiter ist.