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Der kolumbianische Staatschef Juan Manuel Santos hat die Produktion, den Besitz und den Handel mit Marihuana für medizinische Zwecke legalisiert. In einer Fernsehansprache gab Santos am Dienstag bekannt, dass er ein entsprechendes Dekret erlassen habe.
Ab sofort sei der Besitz von «Samen, Pflanzen und Marihuana» selbst erlaubt, sagte Santos. Kolumbien rücke damit «in die Gruppe der Staaten auf, die bei der Nutzung natürlicher Stoffe im Kampf gegen Krankheiten an der Spitze stehen».
In Lateinamerika hatte zuvor bereits Uruguay Marihuana legalisiert. In Chile berät das Parlament über ein entsprechendes Gesetz, in Mexiko soll im kommenden Jahr eine öffentliche Debatte angestossen werden.
Santos bekräftigte am Dienstag seinerseits, dass die Legalisierung nicht dazu führen werde, dass der staatliche Kampf gegen den Drogenhandel nachlasse. (dwi/sda/afp)
Der britische Umweltminister Michael Gove und Kandidat für die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Theresa May hat früheren Kokain-Konsum zugegeben.
Er habe die Droge vor mehr als 20 Jahren «bei verschiedenen Gelegenheiten» genommen und bedauere dies sehr, sagte der 51-Jährige der Zeitung «Daily Mail».
«Zu der Zeit war ich ein junger Journalist. Es war ein Fehler», sagte Gove. Er gehe aber davon aus, dass ihn das nicht für seine Bewerbung disqualifiziere.
Gove gilt als aussichtsreicher …