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Honig ist der süsse Stoff, den die Bienen erzeugen, indem sie Nektar und Honigtau oder andere zuckerhaltige Sekrete lebender Pflanzenteile aufnehmen, durch körpereigene Stoffe bereichern, in ihrem Körper verändern, in Waben speichern und reifen lassen. Der Honig kann flüssig, dickflüssig oder kristallin sein.
Aus der Verordnung über Lebensmittel tierischer Herkunft (SR 817.022.108)
Farbe und Konsistenz des Honigs hängen von den jeweiligen Pflanzenarten ab.
Ob der Honig schnell oder langsam kristallisiert, bestimmen die zwei Hauptzuckerarten im Honig, Frucht- und Traubenzucker.
Der Aufwand für ein Kilogramm Honig
Aus einem Sammelflug einer Honigbiene resultieren:
40 mg Nektar
10 mg Honig
Die Befruchtung von 20 bis 200 Blüten
Ein Zehntel Bienen-Tageswerk
Für ein Kilogramm Honig braucht es:
4 kg Nektar
100 000 Sammelflüge
2 bis 20 Millionen Blüten
10 000 Bienen-Tageswerke
Cremehonig
Durch intensives Rühren während der Kristallisationsphase kann der Zustand des Honigs beeinflusst werden. Dabei werden die sich bildenden Zuckerkristalle mechanisch zerkleinert werden und es entsteht ein feincremiger, weicher Honig.