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Der Sieger des Duells kann mit den Achtelfinals planen. Auch ein Unentschieden könnte reichen.
Sechsmal hat Österreich zuletzt gegen die Niederlande verloren. Der letzte Erfolg, ein 3:2-Heimsieg im Vorfeld der WM 1990, liegt bereits mehr als 30 Jahre zurück. Doch von der schlechten Statistik lässt sich die jetzige ÖFB-Auswahl nicht abschrecken. «Die Mannschaft hat viel Selbstvertrauen getankt», sagte Foda nach dem 3:1 gegen Nordmazedonien und vor dem Gastspiel in Amsterdam.
Es wäre für Österreich der erste Sieg über die Niederlande an einer Endrunde. Das bislang einzige Duell ging 1978 in Argentinien mit 1:5 verloren. Trainer der Oranje war damals der Wiener Ernst Happel. Zwar unterlag die Niederlande im Final Argentinien in der Verlängerung, Happel nennen sie in der Heimat trotzdem «Wödmasta».
Der Sieger des Duells vom Donnerstag kann mit den Achtelfinals planen. Weil vier der sechs Gruppendritten ebenfalls weiterkommen, könnte den Teams auch ein Remis reichen. Beide sind erfolgreich ins Turnier gestartet, haben sich die drei Punkte aber erst in der Schlussphase gesichert - die Österreicher dank Joker-Toren von Michael Gregoritsch und Marko Arnautovic nach der 78. Minute, die Niederländer gegen die Ukraine dank Denzel Dumfries' 3:2 in der 85. Minute.
Während Niederlande-Coach Frank de Boer in seiner Abwehr wieder auf Mathijs de Ligt zählen kann, fehlt bei den Österreichern Marko Arnautovic aufgrund der nachträglich verhängten Sperre.