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Vitamin D ist ein essentieller Nährstoff mit zahlreichen Vorzügen, der in unserer Ernährung nicht fehlen darf. Vitamin D hilft dabei, Krankheiten vorzubeugen, Knochen und Muskeln zu stärken und die Stimmung zu verbessern. Ausserdem stärkt es das Immun-, Muskel- und Nervensystem.
Vitamin D und das Immunsystem
Mittlerweile ist bekannt, dass Vitamin D nicht nur für die Kalziumabsorption von Bedeutung ist, sondern auch bei der Modulation der Immunantwort eine entscheidende Rolle spielt. Dies folgt auf die Entdeckung, dass Vitamin D sich an einen spezifischen Rezeptor in verschiedenen Geweben und im Immunsystem bindet und dadurch Infektionen kontrolliert und die Entwicklung von Autoimmunkrankheiten verhindern kann.
Dieser Rezeptor ist auf den Zellen von mehr als 30 bestimmten Geweben vorhanden und schützt unser Immunsystem auf spezielle Art. Insgesamt spielt Vitamin D eine spezifische und notwendige Rolle für das ordnungsgemässe Funktionieren unseres Immunsystems, indem es externe Krankheitserreger eliminiert und unserem Körper ermöglicht, weiterhin die notwendigen Antikörper zu bilden, die uns vor Krankheiten schützen. Darüber hinaus haben mehrere Studien gezeigt, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel mit rheumatischen, chronischen, kardiovaskulären und Autoimmunerkrankungen sowie bestimmten Krebsarten zusammenhängt.
Warum leiden so viele von uns unter Vitamin-D-Mangel?
Obwohl eine ausreichende Menge an Vitamin D durch 10-15 Minuten Sonnenbaden pro Tag erreicht werden kann, hat eine kürzlich durchgeführte Schweizer Studie (1) gezeigt, dass 70 % der Bevölkerung in höherem Alter einen Mangel aufweisen, 50 % davon sogar einen schweren Mangel.
Vitamin-D-Mangel kann verschiedene Ursachen haben: unzureichende Vitamin-D-Zufuhr über die Nahrung, mangelnde Sonneneinstrahlung (insbesondere in Gegenden mit wenig Sonnenlicht oder Umweltverschmutzung), Verwendung von Sonnenschutzmitteln, stark pigmentierte Haut und das Alter (mit zunehmendem Alter produziert die Haut weniger Vitamin D).
Ein Vitamin-D-Mangel kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Bei Erwachsenen sind die häufigsten Symptome eines Vitamin-D-Mangels Müdigkeit, Knochen- und Muskelschmerzen (z. B. Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder beim Aufstehen von einem niedrigen Stuhl), Immunschwäche, gedrückte Stimmung, Schwindel usw. Langfristig kann ein Mangel das Risiko von Knochenbrüchen (insbesondere der Hüfte) und von Schäden an Muskeln und Bändern erhöhen. Ein Mangel kann auch zu Osteoporose führen.
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