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Seit zwei Jahren war das Cannabis in dem streng bewachten Lager. Von den 6000 Kilogramm waren jedoch nur noch 5460 Kilogramm übrig. Der ehemalige Polizeikommissar, Javier Specia, wurde verdächtigt, da er im Jahr 2017 seinen Posten verliess, ohne das Inventar des Marihuana-Lagers zu signieren, berichtet der Guardian.
Das Fehlen des Cannabis wurde von seinem Stellvertreter, Emilio Portero, entdeckt. Nachdem er es gemeldet hatte, behaupteten einige Beamten, dass das Marihuana von Mäusen gefressen worden sei.
Eine Untersuchung sollte Licht ins Dunkel bringen. Vor Gericht haben forensische Experten der Uni Buenos Aires jedoch betont, dass Mäuse das Cannabis nicht mit Nahrung verwechseln würden. Und wenn eine grosse Gruppe von den Nagetieren das Marihuana gefressen hätte, jede Menge tote Mäuse im Lagerhaus hätten sein müssen.
Acht Polizeibeamte wurden nach der Untersuchung gefeuert.
(red.)