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Kleine
Wunden
Die Haut ist unser Kontaktorgan mit der äusseren Umgebung. Ihre oberste Schicht spielt eine entscheidende Rolle: Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen.
Was ist eine Wunde?
Eine Wunde ist eine Verletzung der Haut. Auch eine oberflächliche Wunde (die nur die Epidermis und die Dermis betrifft) muss sorgfältig gereinigt und behandelt werden, um jegliches Risiko einer Infektion (deren äussere Anzeichen Schmerz, Schwellung, Rötung und Hitze sind) zu vermeiden. Deshalb verdienen alle Wunden, auch wenn sie noch so klein sind, die grösste Sorgfalt!
Wenn sich die Wunde in einem an kleinen Blutgefässen reichen Körperteil befindet, kann sie stark bluten, doch die meisten oberflächlichen Hautverletzungen lassen sich leicht behandeln.
Wundheilungsstörungen
Die Wundheilung ist ein natürliches biologisches Phänomen der Reparatur von beschädigtem HautgewebeHautkomponenten (Epidermis, Dermis, Hypodermis). Sie ist von vielen Faktoren abhängig, und daher ist sie von einer Person zur anderen und von einer Wunde zur anderen einzigartig. Manche Faktoren können das reibungslose Funktionieren dieses Prozesses verlangsamen oder sogar verhindern:
Stoffwechsel
und ernährungsbedingte
Faktoren
UnterernährungKrankheit, die auf eine unzureichende Nahrungsaufnahme, insbesondere an Proteinen, zurückzuführen ist, AnämieGesundheitsproblem, das sich in einer Abnahme der Qualität oder Menge der roten Blutkörperchen (Zellen, die den Sauerstoff im Blut transportieren) äussert, DiabetesEine chronische, durch hohe Blutzuckerwerte gekennzeichnete Krankheit
Medikamentenbedingte
Faktoren
Chemotherapie, KortikoideMedikamente gegen Entzündungen, zur Schmerzlinderung, gegen Ödeme, Nichtsteroidale EntzündungshemmerUmfangreiche Klasse von Medikamenten, darunter viele Moleküle wie Ibuprofen. Sie wirken, indem sie die Bildung der Prostaglandine, der für die Entzündung verantwortlichen Substanzen, hemmen, Polymedikation (gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente)
Gefässbedingte
Faktoren
Arterielle VeneninsuffizienzDurchblutungsstörungen in Venen oder Arterien, ArterioskleroseErkrankung, die durch Verdickung, Verhärtung und Elastizitätsverlust der Arterienwand gekennzeichnet ist
Sonstige
Faktoren
Alter, Rauchen
Die therapeutische Wirkung von Stop Hémo® liegt in der Abgabe von Kalziumionen direkt in die Wunde. Die so freigesetzten Kalziumionen tragen zur Aktivierung der an der Wundheilung beteiligten Zellen bei.
Hämostasestörungen
Wenn ein Blutgefäss reisst, besteht die Aufgabe des Körpers darin, den Riss zu reparieren. Die Gesamtheit der Mechanismen, die zum Stillen der Blutung beitragen, wird als „HämostasePhysiologischer Prozess, der zur Bildung eines Blutgerinnsels führt“ bezeichnet. Manche Menschen leiden an Hämostasestörungen (Gerinnungsstörungen), die sich durch das häufige Auftreten von Blutungen und die Schwierigkeit, diese unter Kontrolle zu bringen, äussern.
Man unterscheidet zwei Formen von Hämostasestörungen:
Erworbene
Hämostasestörungen
Patienten unter ThrombozytenaggregationErste Etappe der Blutstillung, bei der sich die Thrombozyten (Blutbestandteile, auch Blutplättchen genannt) zusammenballen, um die verletzten Gefässe zu verschliessenshemmerMedikamente, die die Zusammenballung von Blutplättchen und damit die Bildung von Blutgerinnseln verhindern sollen. Der älteste ist Aspirin. Sie werden bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
AntikoagulantienMedikamente, die die Bildung von Blutgerinnseln verhindern oder verzögern,
Vitamin-K-Antagonisten usw.
Angeborene
Hämostasestörungen
Patienten mit HämophilieBluterkrankheit, eine Erbkrankheit, die durch eine Verzögerung der Blutgerinnung aufgrund des Fehlens bestimmter Gerinnungsfaktoren gekennzeichnet ist,
Von-Willebrand-KrankheitErbliche Blutungskrankheit, verursacht durch einen Mangel an von Willebrand-Faktor, einem der Proteine, die für die Zusammenballung und Gerinnung der Blutplättchen unerlässlich sind,
Morbus OslerErbliche Krankheit der Blutgefässe, die insbesondere zu wiederholten Blutungen führt usw.
Das Stop Hémo® Sortiment ist bei Menschen mit HämostasePhysiologischer Prozess, der zur Bildung eines Blutgerinnsels führtstörungen wirksam. Stop Hémo® gibt bei Kontakt mit Blut seine Kalziumionen direkt in die Wunde oder in die für die Blutung verantwortliche Verletzung des Blutgefässes ab. Die so freigesetzten Kalziumionen fördern den physiologischen Prozess der Hämostase, indem sie die ThrombozytenaggregationErste Etappe der Blutstillung, bei der sich die Thrombozyten (Blutbestandteile, auch Blutplättchen genannt) zusammenballen, um die verletzten Gefässe zu verschliessen beschleunigen und auf die GerinnungsfaktorenSubstanzen, die am Mechanismus der Blutgerinnung, d. h. am Prozess der Verfestigung des Blutes (Bildung eines Gerinnsels) beteiligt sind einwirken. Hierdurch wird eine schnelle Blutstillung erreicht