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Die UBS muss sich in den USA erneut gegen Täuschungsvorwürfe beim Vertrieb von sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDO) verteidigen. Ein New Yorker Appelationsgericht hat laut Meldungen von diversen Nachrichtenagenturen am Dienstag entschieden, dass eine Klage der US-Investmentgesellschaft Loreley Financing aus früheren Jahren behandelt werden muss. Dabei gehe es um einen Betrag in der Höhe von 331 Millionen Dollar.
Loreley Financing hat bereits in den Jahren 2011 und 2012 gegen die UBS und weitere Banken wegen falschen Informationen beim Vertrieb von CDO's geklagt. Die Papiere, die Residential Mortgage-backed Securities (RMBS) und Credit Default Swaps (CDS) beinhalteten, wurden in den Jahren 2006 und 2007 verkauft und bescherten Loreley im Zuge der Finanzkrise hohe Verluste.
Berufung auf Citigroup-Urteil
Ein Gericht in New York wies im April 2013 die Klage gegen die UBS zurück, mit der Begründung, die Verluste seien aus einer «massiven Wette» auf den Häusermarkt entstanden. Nun hat das Appelationsgericht aber entscheiden, dass die Klage doch vor Gericht behandelt werden muss. Es bezieht sich dabei auf ein Urteil vom vergangenen Mai in einem ähnlichen Fall mit der Citigroup zu Papieren im Wert von gegen einer Milliarde US-Dollar.
(awp/lur)