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Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkarzinom)
Der Gebärmutterschleimhautkrebs ist in Mitteleuropa nach Brust und Kolorektum der dritthäufigste Krebs der Frau. Mit ca. 41% der weiblichen Genitalmalignome ist es das häufigste gynäkologische Krebs im engeren Sinn.
Die Inzidenz des Endometriumkarzinoms ist in der Schweiz und in Deutschland hoch und beträgt ca. 24–25 pro 100.000 Frauen/Jahr. 2,6% aller Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens an diesem Krebs. Die Sterblichkeit ist mit 3,4 pro 100.000 Frauen/Jahr jedoch relativ gering, da 75% der Endometriumkarzinome in frühen heiilbaren Stadien diagnostiziert werden.
Es können 3 Risikoklassen unterschieden werden:
- Niedriges Risiko
Mit Gebärmutter- und Eierstockentfernung geheilt
- Mittleres Risiko
Die Operation umfasst Gebärmutter- und Eierstockentfernung sowie der Lymphknoten. Falls die Lymphknoten nicht befallen sind, genügt eine Bestrahlung des Scheidenabschlusses.
- Hohes Risiko
Ausgedehnte Operation mit Gebärmutter- und Eierstockentfernungen sowie der Lymphknoten. Für eine Heilung wird eine Chemotherapie und Bestrahlung des Beckens empfohlen.
Frühe Krankheitsstadien werden heute mittels Laparoskopie (Schlüssellochchirurgie) operiert, wobei auch die Beckenlymphknoten und Lymphknoten entlang der Bauchschlagader entfernt werden können. (Hysterektomie)