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Das Engagement des Bundes muss sich an der UNO-Agenda 2030 für die nachhaltige Entwicklung orientieren. Die Schweiz hat sich in den Verhandlungen der Agenda 2030 für ambitionierte, integrierte Ziele und einen umfassenden Zielkatalog stark eingesetzt. Daran sollte sich das Land mit ihrer internationalen Zusammenarbeit messen lassen.
Der Bund muss namentlich zur Linderung von Not und Armut in der Welt beitragen (BV Art. 54). Entsprechend muss die Armutsbekämpfung das oberste Ziel und der Schwerpunkt der Internationalen Zusammenarbeit bilden.
Dabei sollte die IZA der Schweiz ein gutes Gleichgewicht finden zwischen der unmittelbaren humanitären Hilfe, der klassischen bilateralen Zusammenarbeit in den ärmsten Ländern und dem Engagement in Schwellenländern, wo mittlerweile die meisten Armen leben. Ebenfalls sollte ein Gleichgewicht gefunden werden zwischen Ländern mit Konflikten und fragilen Kontexten und stabilen Ländern, damit die vorhandenen Mittel wirksamer eingesetzt werden.
Angesichts der globalen Vernetzung und der kontinuierlich zunehmenden Klimaerwärmung, welche grosse Auswirkungen hat auf die Ernährungssicherung, den Zugang zu Wasser, die Gesundheit, Häufigkeit von Naturkatastrophen und Migration und damit einhergehende Konflikte auslöst, sollte die Internationale Zusammenarbeit, wie international in der Agenda 2030 festgehalten, die Nachhaltigkeitsfrage (ökologisch, sozial, wirtschaftlich, finanziell, politisch) bei allen Vorhaben mitberücksichtigen.
Schlussendlich sollte das parlamentarisch festgelegten Ziel von 0.5% des BSP als Mittel für die IZA konsequent weiterverfolgt werden.