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Die frühere Sprecherin des Weissen Hauses, Jen Psaki, wechselt zum US-Fernsehsender MSNBC. «Ich bin begeistert, im Herbst zur unglaublichen MSNBC-Familie zu stossen», schrieb Psaki am Dienstag auf Twitter. Die 43-Jährige hatte die Regierungszentrale Mitte Mai verlassen - nach knapp 16 Monaten als Sprecherin von Präsident Joe Biden. US-Medien hatten bereits zuvor berichtet, dass Psaki einen Wechsel zu dem liberalen Sender plane. Nun bestätigten Psaki und MSNBC den Schritt offiziell.
Das Medienunternehmen NBC Universal, zu dem MSNBC gehört, teilte am Dienstag in New York mit, Psaki werde in diversen Programmen des Senders auftreten und unter anderem bei Sondersendungen zur anstehenden Kongresswahl und der nächsten Präsidentschaftswahl 2024 auftreten. Ausserdem werde sie eine eigene Sendung moderieren, die derzeit noch für den Streaming-Dienst des Senders entwickelt werde und im ersten Quartal 2023 erstmals ausgestrahlt werden solle.
Als Sprecherin Bidens, die sich nahezu täglich im Weissen Haus ausführlich den Fragen von Reportern stellte, gehörte Psaki nach aussen hin zu den prominenten Gesichtern der US-Regierung. Sie hatte bereits in der Amtszeit des damaligen Präsidenten Barack Obama wichtige Kommunikationsposten innegehabt: unter anderem als Kommunikationsdirektorin des Weissen Hauses und als Sprecherin des Aussenministeriums. Wechsel von Sprechern der Regierungszentrale zu Fernsehsendern sind in den USA keine Seltenheit. (saw/sda/dpa)
Als Zauderer war Olaf Scholz verschrien, von dem niemand weiss, was er genau will und wo er steht. «Er redet und redet, reiht Phrase an Phrase, und es bleibt einfach nichts hängen», heisst es in einem unverblümten Porträt über den deutschen Bundeskanzler in der «NZZ am Sonntag». Scholz lasse «sein eigenes Land wie die Welt ratlos zurück».