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1. Welche Erkrankungen können mit TCM behandelt werden?
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet ein grosses Spektrum zur Behandlung von Krankheitsbildern. 2019 wurde TCM von der WHO in den offiziellen Krankheits- und Behandlungskatalog ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, kurz ICD) aufgenommen und als medizinische Praxis anerkannt. In der neuesten Version des ICD werden mehrere hundert Diagnosen der TCM aufgelistet. Im klinischen Alltag werden vor allem gute Behandlungserfolge bei Erkrankungen aus dem rheumatischen, neurologischen, orthopädischen sowie psychosomatischen Formenkreis erzielt.
2. Warum ist TCM für die Rehabilitation besonders geeignet?
TCM und die Schulmedizin repräsentieren zwei unterschiedliche Systeme der menschlichen Gesundheitsversorgung, die sich gegenseitig nicht ersetzen. TCM hat in Kombination mit Rehabilitation und Prävention einen hohen Stellwert erlangt. Seit mehr als 20 Jahren wird TCM in Bad Zurzach in die Rehabilitation integriert und hat sich als erfolgreiche Therapiekombination etabliert.
3. Sind die Behandlungsmethoden von TCM schmerzhaft?
Das Schmerzempfinden ist eine subjektive Erfahrung. Beim Einstich in bestimmte Bereiche, wie Hände und Füsse, können diese Stellen empfindlicher reagieren als am Bauch oder Rücken.
4. Wo sind die Grenzen von TCM?
Die Grenzen der TCM liegen bei schwerwiegenden Notfällen, chirurgischen Eingriffen und akuten Krankheiten oder Infektionskrankheiten.
5. Wird TCM auch in Europa gelehrt?
TCM mit einer Geschichte von mehr als 5000 Jahren, verwendet ein vollumfassendes medizinisches System. Basierend auf Anatomie, Physiologie, Pathologie, Psychologie, Diagnose und der TCM-Philosophie ergeben sich das ganzheitliche Therapiekonzept und die Behandlungsmethodik der TCM. Im Westen ist die verbreitetste Methode der TCM die Akupunktur. Bis heute gibt es noch keine Hochschule für TCM in Europa.