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Schutzanlagen umfassen Kommandoposten, Bereitstellungsanlagen sowie geschützte Spitäler und geschützte Sanitätsstellen.
Kommandoposten
Dienen der Führung sowie der Führungsunterstützung und stellen die Führungsfähigkeit des Bevölkerungsschutzes und des Zivilschutzes sicher.
Bereitstellungsanlagen
Stehen den Schutzdienstpflichtigen zur Verfügung. Mit dem darin eingelagerten Material der Zivilschutzorganisationen wird die Einsatzbereitschaft sichergestellt.
Geschützte Spitäler und Sanitätsstellen
Für die sanitätsdienstlichen Anlagen legt der Bund die Rahmenbedingungen fest. Die Kantone sind verpflichtet, für mindestens 0.6% der Bevölkerung Patienten-plätze und Behandlungsmöglichkeiten in geschützten Spitälern (in Verbindung mit einem Akutspital) und geschützten Sanitätsstellen bereitzustellen.
Zuständigkeiten
Der Bund regelt das Erstellen, die Ausrüstung, den Unterhalt, die Erneuerung und die Umnutzung von Schutzanlagen.
Der Kanton legt nach Vorgaben des Bundes den Bedarf an Schutzanlagen fest.
Die Gemeinden als Eigentümerinnen der Schutzanlagen sind für die Wartung und den Unterhalt der Schutzanlagen verantwortlich.
Für die geschützten Spitäler sind die Spitalträgerschaften gemäss Vorgaben des Bundes verantwortlich.
Der Bund leistet einen pauschalisierten Beitrag an die Wartung und den Unterhalt der Schutzanlagen.
Betriebsbereitschaft
Für die Katastrophen- und Nothilfe können einige Schutzanlagen zur sofortigen Inbetriebnahme bereitgehalten werden.
Die übrigen Schutzanlagen sind zu erhalten, können aber in eine reduzierte Betriebsbereitschaft versetzt werden. Die Regelungen für die Betriebsbereitschaft werden durch den Bund erlassen.