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Viele Sozialhilfebezüger und –bezügerinnen wären bereit, Arbeit im Rahmen von Beschäftigungsprogrammen zu leisten. Sinnvolle Arbeit gibt es genügend, zum Beispiel im Gesundheits- oder Bildungswesen, im Umwelt- oder Naturschutz. Die öffentliche Hand ist aufgerufen, solche Arbeitsplätze in einem sekundären Arbeitsmarkt zu schaffen, ohne allerdings den primären Arbeitsmarkt zu konkurrenzieren.
Wenn Unternehmungen für die Anstellung von Sozialhilfeempfängern von der öffentlichen Hand via Lohnzuschüsse unterstützt werden, muss der öffentlichen Hand Einblick in die Unternehmensergebnisse gewährt werden. Es darf nicht sein, dass Unternehmungen via die Anstellung von Leuten zu Minimallöhnen exorbitante Gewinne machen.
Der Soziallastenausgleich unter den Gemeinden darf nicht dazu führen, dass sich die Gemeinden aus der Verantwortung für die Integration der Sozialhilfeempfänger in den Arbeitsmarkt schleichen.