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Es war ein Duell individuelle Klasse gegen starkes Kollektiv. Die mit einem unerfahrenen Team angetretenen Finnen zeigten eindrücklich, was erreicht werden kann, wenn alle hart arbeiten und am gleichen Strick ziehen. Die Nordländer spielten äusserst diszipliniert und aufsässig. Damit zermürbten sie die spielstarken Russen, die oft ideenlos agierten und zu wenig für einen Sieg taten.
Den einzigen Treffer der Partie schoss in der 51. Minute Marko Anttila, der nach einem Abpraller reüssierte. Der Captain der Finnen, nicht bekannt als begnadeter Torschütze ist, traf zum zweiten Mal an diesem Turnierm und zum zweiten Mal war es ein äusserst wichtiges Tor. Im Viertelfinal gegen Schweden (5:4 n.V.) hatte er in der 59. Minute den Ausgleich zum 4:4 erzielt. Der Treffer war symptomatisch für das Spiel.
Zunächst erkämpfte sich Joel Kiviranta mit letztem Einsatz im gegnerischen Drittel den Puck und spielte ihn zurück zu Verteidiger Henri Jokiharju, auf den gleich drei Russen zustürmten. Nicht zur in dieser Szene waren die Osteuropäer keine Einheit.
Den zweiten Halbfinal am Abend bestreiten Kanada und Tschechien.