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Das Kühlwasser aus dem zerstörten Kernkraftwerk Fukushima darf ins Meer geleitet werden, wie die Atomaufsichtsbehörde Japans entschieden hat. Das Wasser, das seit der Katastrophe im Jahr 2011 zum Kühlen der Reaktoren gebraucht wird, lagert in riesigen Tanks auf dem Gelände der Anlage. Der Kernkraftwerkbetreiber will das Wasser filtern und verdünnen, bevor es ins Meer geleitet wird. Der Plan stösst aber besonders bei den Fischereiverbänden in der Region auf Widerstand. Auch China, Taiwan und Südkorea äusserten Bedenken. Im Jahr 2011 hatte ein Erdbeben und ein anschliessender Tsunami zu einem Super-Gau im Kernkraftwerk Fukushima geführt.