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Verehrtester Herr und Freund
Der Ton in welchem der wieder beiliegende Brief geschrieben ist, scheint mir für die Fortsetzung der Unterhandlungen weniger ermuthigend als der Inhalt. Wenn man die Einleitung liest, so kommt es einem vor, als lege der Schreiber es darauf ab, alle weitern Verhandlungen unmöglich zu machen, während er dann sachlich seine Bedingungen so stellt, dass | man sie nicht als unbillig oder doch wenigstens als discutirbar bezeichnen kann. Ich werde immer mehr in dem Glauben bestärkt, dass in der ganzen Angelegenheit eine elende Intrigue immer noch fortspielt. Herr Thommen hat mir den Eindruck nicht hinterlassen, als ob er, ohne von dritter Seite dazu verleitet zu sein, in dem Masse misstrauisch und klein| lich sein könnte.
Ihr ganz ergebenster
E Welti
Bern den 27. Jan. 1872.