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Auf Unmut stösst demnach, dass die Regierung in London vor allem auf die künftigen Kapazitäten von CO2-Speicherung-Lagerstätten unter der Nordsee setzt. Dort sollen bis zu 50 Prozent der CO2-Ausstösse der britischen Wirtschaft gelagert und somit vom Entweichen in die Atmosphäre abgehalten werden. Umweltschützer plädieren hingegen stärker dafür, Emissionen ganz einzusparen, beispielsweise durch die Förderung einer besseren Isolation von Wohnhäusern.
Grossbritannien ist mit seinem alten Immobilienbestand unter den Schlusslichtern in Europa, was die Energieeffizienz von Gebäuden betrifft. In vielen Altbauten sind selbst doppelverglaste Fenster noch nicht der Standard. "Der nachhaltigste Weg, um den Kohlendioxidausstoss zu verringern und die Energiesicherheit zu erhöhen, ist unseren Verbrauch zu reduzieren", sagte der Dozent für Chemical Engineering und Erneuerbare Energie Paul Balcombe von der Queen Mary University in London der BBC. Die Absichtserklärung der Regierung, 300 000 Häuser zu isolieren, sei angesichts von 20 Millionen schlecht isolierten Gebäuden klar unzureichend, so der Akademiker./cmy/DP/nas
(AWP)