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Die Wahl des oder der Produktionsstandorte stellt ein Schlüsselelement des Unternehmenswettbewerbs dar. Aus diesem Grund fragen sich die Verantwortlichen ständig, ob es besser ist, nahe bei den Klienten oder in einem Niedriglohnland zu produzieren. Die Regionalentwickler ihrerseits versuchen kontinuierlich, die Risiken der Auslagerung aktiver lokaler Unternehmen zu verringern. Sie versuchen die Unternehmen davon abzubringen. Die Professorin an der HEC Lausanne, Frau Suzanne de Treville, betont, dass die KMUs in Anbetracht der Verschlechterung der Rahmenbedingungen in der Schweiz Angst haben, Verluste zu machen. Die öffentliche Hand ihrerseits ist besorgt, dass sie Subventionen freigeben muss, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts zu erhalten. Man riskiert, sich in einer «lose-lose-Dynamik» zu befinden, und allen sind die verheerenden Auswirkungen eines Verlusts von Produktionsaktivitäten in den Ländern, nämlich einer Deindustrialisierung, bewusst. Wie kann dieses Risiko in eine Chance verwandelt werden?