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«Die Fusionsenergie hat seit langem ein grosses Potenzial als sichere, reichhaltige und kohlenstofffreie Quelle für zuverlässige Elektrizität», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung des Weissen Hauses. Die Kernfusion könne reichlich zuverlässige, kohlenstofffreie Energie liefern, um das Ziel von Präsident Biden, bis zum Jahr 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, voranzutreiben und gleichzeitig die Energieversorgungssicherheit zu erhöhen und den technologischen Wettbewerbsvorteil Amerikas zu verbessern.
Ein wichtiger Schwerpunkt des amerikanischen Forschungsprogramms sei die Beteiligung am Projekt Iter, eine Zusammenarbeit von 35 Ländern, bei der ein internationales Team von Wissenschaftlern zusammenarbeitet, um den grössten Tokamak der Welt zu bauen, eine Magnetfusionsanlage, die die Machbarkeit der Fusionsenergie beweisen soll.
Das amerikanische Department of Energy (DOE) wird beauftragt eine «Dekadenstrategie» zu entwickeln, die die Realisierbarkeit der kommerziellen Fusionsenergie in Partnerschaft mit dem privaten Sektor beschleunigt. «In Zukunft wird das DOE die gesamte Fusionsenergieforschung unter einem Dach koordinieren, um die Technologie voranzutreiben», sagte Ministerin Granholm. Geleitet wird dieses Projekt von Scott Hsu, derzeit Leiter der Fusionsprogramme bei der Advanced Research Projects Agency-Energy (ARPA-E) des DOE.
Quelle
S.D. nach The White House, Medienmitteilung, 15. März 2022 und WNN, 21. März 2022