Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03512.jsonl.gz/691

Auf seiner vierten Entdeckungsfahrt stiess Christopher Columbus – auch Namensgeber – auf das heute unter Honduras bekannte Land. „Hondo“, im Spanischen für Tiefe, spricht für die bis zu 70 Kilometer ins Landesinnere reichende Küstentiefland der Karibik und beherbergt das letzte, grösste und noch nahezu unberührte Regenwaldgebiet Mittelamerikas. Der für den Tabakanbau wichtigen mineralischen Boden verdankt man in Honduras vor allem der Vulkanlandschaft.
Das an der südlichen Grenze zu Nicaragua benachbarte Berggebiet, namens „El Paraiso“ liegt 800 M. ü. M. und schafft auch klimatisch die besten Anbauvoraussetzungen für einen exzellenten Tabak. Diese Vorzüge wussten schon die Maya – vor allem um die Ruinen von Copan – für sich zu nutzen.
Berühmte Marken aus Honduras sind unter anderem die Plasencia, welche durch die Sandinista Revolution in Nicaragua, zwischenzeitlich in Honduras Plantagen und Fabriken aufbaute. Maya Selva, die Mitte der 90er Jahre mit Plasencia die Flor de Selva hervorbrachte und mittlerweile mit der Cumpay und Villa Zamorana sehr erfolgreich nachlegen konnte.
Auch Alec Bradley, liess einige Serien wie der Black Market, Coyol, Prensado, Sanctum und noch weitere in Honduras produzieren.
Nicht zuletzt, haben die etablierten Serien von Camacho wie die Criollo oder Corojo inzwischen dazu beigetragen, Honduras ebenfalls zu einem angesehenen Land für Top-Premium-Zigarren hervorzugeben.