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Die Pflanze Hanf (lat. Cannabis), gehört zu den höchstentwickelten Pflanzenfamilien der Erde. Den Hanf teilt man der Pflanzenfamilie der Cannabaceae zu, welche außer dem Hanf noch den Hopfen umfasst. Er ist wie der Hopfen eine zweihäusige Pflanze, d.h. er hat männliche oder weibliche Fortpflanzungsorgane.
Faserhanf bzw. Nutzhanf trägt den lateinischen Namen Cannabis sativa: Diese Hanfart hat eine Wachstumsdauer von einem Jahr und kann bis zu 7 Meter hoch werden. Cannabis sativa („sativa“ lat. = nützlich) besitzt eine ausgeprägte Faser- und Samenbildung. Daher ist dieser Hanf ein idealer Lieferant für Textilien und Baumaterial, als auch für hervorragende Nahrungsmittelrohstoffe
Würde man auf einem Fünftel der nicht genutzten Äcker in Europa Hanf anbauen, erbrächte die Ernte nach 100 Tagen ein Energiepotenzial von rund 20 Millionen Tonnen Öl. Doch würde dieser Energielieferant - im Gegensatz zu Diesel oder Heizöl - die CO2-Bilanz nicht belasten!