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Eine Untersuchung der Wettbewerbskommission zu Preisabsprachen im Bau tangiert ranghohe Politiker im Kanton Graubünden. Sie wirft dunkle Schatten auf die Regierungsratswahlen im Juni.
Per Fax wurden die Bauunternehmer des Unterengadins jeweils im Frühling zu einer Sitzung aufgeboten. Zum Beispiel für den 26. Mai 2006, mit dem Themenvermerk: «Standortbestimmung Submissionen». An den Versammlungen studierten die Firmenvertreter Listen mit den ausgeschriebenen Bauaufträgen. Wie Dokumente zeigen, waren Objekte, die das kantonale Tiefbauamt, die Gemeinden und die Rhätische Bahn vergaben, ebenso aufgeführt wie Häuser von Privaten oder Gartenmauern.