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Feuz ist der vierte Schweizer Abfahrts-Olympiasieger. Vor ihm holten in der Königsdisziplin Bernhard Russi (1972), Pirmin Zurbriggen (1988) und Didier Défago (20210) die Goldmedaille.
Der 34-jährige Emmentaler Feuz hat damit als Abfahrer alles gewonnen, was zählt: Er ist mehrfacher Disziplinen-Weltcupsieger, holte 2017 WM-Gold und triumphierte in den grossen Klassikern in Wengen und Kitzbühel.
In der spektakulären Olympia-Abfahrt 2022 war Feuz im Ziel 10 Hundertstel schneller als der 41-jährige Johan Clarey. Der Franzose hat im Weltcup noch nie gewonnen, aber er holte vor drei Jahren WM-Silber im Super-G und fuhr vor etwas mehr als zwei Wochen in der ersten Abfahrt von Kitzbühel auf den 2. Platz.
Bronze ging an den Österreicher Matthias Mayer. Auch der Olympiasieger von 2014 war bloss 16 Hundertstel langsamer als Feuz.
Marco Odermatt zeigte bei seiner Olympia-Premiere eine ordentliche Fahrt, war bis zur Rennhälfte auf Medaillenkurs, musste sich letztlich aber mit einem Rückstand von 71 Hundertsteln mit Platz 7 begnügen. Niels Hintermann und Stefan Rogentin fuhren auf die Ränge 16 respektive 25.
Erneut neben den Medaillenrängen klassierte sich Aleksander Kilde. Der dreifache Abfahrtssieger in dieser Saison verpasste als Fünfter seine erste Olympia- oder WM-Medaille um 35 Hundertstel. Damit ging die beeindruckende Serie der Norweger in Yanqing zu Ende. Seit 2010 stand bei den Olympischen Spielen in den Speed-Rennen Abfahrt und Super-G stets mindestens ein Norweger auf dem Podest. (zap/sda)
Es war ein solider Auftritt, den der FC Bayern München wenige Tage nach der Blamage in Heidenheim in der Champions League gezeigt hat. Gegen Premier-League-Leader Arsenal verschaffte sich der Bundesligist mit einem 2:2-Unentschieden eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in München. Einen der Treffer erzielte dabei Harry Kane per Penalty.