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PATRIC SCOTT & FABIENNE LOUVES
SI online: Warum gewinnen ausgerechnet Sie das Ticket nach Baku?
Patric Scott: Mein Song «Real Love» hat eine tolle Message - die Liebe, nicht nur bezogen auf zwei Menschen. Ich glaube, dass Fabienne und ich dieses Gefühl gut wiedergeben können.
Fabienne Louves: Patric und ich lieben es, auf der Bühne zu stehen und zusammen zu performen. Der Song «Real Love» passt meiner Meinung nach perfekt zum Eurovison Song Contest. In Baku würden wir die Schweiz mit viel Stolz, Liebe und Power vertreten.
Was ist Ihre bisher grösste Leistung?
Patric Scott: Ich habe gerade mein drittes Album veröffentlicht, war mit den Sugababes und Vanessa Amorosi auf Tour und ergatterte eine Hauptrolle in einem Kinofilm.
Fabienne Louves: Bei mir ist das der ganze «MusicStar»-Marathon und mein Sieg der dritten Staffel. Es war eine intensive und lehrreiche Zeit.
Die härteste Arbeit, die Sie für Geld gemacht haben?
Patric Scott: Mit 13 musste ich bei strömendem Regen Weintrauben ernten und pressen... Für ein Abendessen und ein paar Rappen Taschengeld.
Fabienne Louves: Es mag seltsam klingen, aber es war mein Einstieg in die Berufswelt. Ich machte eine kaufmännische Lehre als Immobilien-Angestellte.
Ihr Lieblingsbuch?
Patric Scott: «Les Rivières Pourpres» von Jean-Christophe Grangé.
Fabienne Louves: «Chocolat».
Ihr Lieblingslied?
Patric Scott: Da gibt es enige, ich mag zum Beispiel «Survivor» von Destiny's Child. Geht es mir nicht gut, dann höre ich mir dieses Stück an - und schon sieht alles «heller» aus.
Fabienne Louves: Uff, da gibt es viele! Im Moment liebe ich «One And Only» von Adele.
Ihre Droge?
Patric Scott: Coca Cola Light. Das kann ich jederzeit trinken.
Fabienne Louves: Kaffee!
Was tun Sie derzeit zu wenig?
Patric Scott: Ich würde gerne mehr ausspannen und mal in die Ferien fahren.
Fabienne Louves: Ich mache zu wenig Ferien.
Wann schämten Sie sich zuletzt?
Patric Scott: Auf einer nassen Bühne bin ich ausgerutscht und auf dem Hosenboden eine Rampe runtergeschlittert. Dabei musste ich auch noch sprechen. Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken, obwohl das Publikum nichts bemerkt hat: Es dachte, das sei eine geplante, lustige Einlage von mir.
Fabienne Louves: Vor einem Playoff-Eishockeyspiel sollte ich auf dem Eis die Nationalhymne live vorsingen. In meinen In-Ear-Kopfhörern hatte ich tollen Sound. Ich gab alles! Plötzlich bemerkte ich, dass mich die anwesenden Spieler anglotzten, irgendetwas stimmte nicht. Die Technik hatte versagt und weder das Stadionpublikum noch die TV-Zuschauer hörten irgendetwas.
SOSOFLUO
SI online: Warum gewinnen ausgerechnet Sie das Ticket nach Baku?
Sosofluo: Offenbar stimmten bereits viele Leute für mich ab. Sonst wäre ich nicht in die Entscheidungsshow gekommen. Wieso sollten jetzt also nicht wieder so viele Leute für mich anrufen? Ich gebe auf alle Fälle mein Bestes, um die Schweiz zu repräsentieren.
Was ist Ihre bisher grösste Leistung?
Vergangenen Sommer schloss ich mein Kunst-Studium ab. Für mich war das eine grosse Herausforderung.
Die härteste Arbeit, die Sie für Geld gemacht haben?
Zwei Wochen bevor ich einst als Au-Pair-Mädchen nach England gehen wollte, hatte ich eine Operation wegen eines Skiunfalls. Schliesslich reiste ich doch zu meiner Familie und hütete drei Jungs im Alter von drei bis sieben Jahren. Das Haus hatte gefühlte 1000 Treppen und 17 Zimmer, die ich jeweils putzen musste.
Ihr Lieblingsbuch?
«Harry Potter und die Heiligtümer des Todes»! Seit jeher bin ich ein Fan von diesen Büchern! Diesen Sommer war ich sogar am Trafalgar Square in London, um die Weltpremiere des letzten Filmes live mitzuerleben. Ich verbrachte die Nacht draussen, um die Schauspieler zu sehen. Wäre ich nicht so sehr mit meiner Musik beschäftigt, würde ich das Buch immer wieder von Neuem lesen.
Ihr Lieblingslied?
Das ist schwierig zu sagen. Ich habe ein Lieblingslied, das ich gerne höre, ein Lieblingslied, das ich gerne singe und so weiter. Ich entscheide mich hier für «Jamais Assez Loin», weil ich das Lied immer hörte, als ich meine Familie in Kanada besucht habe.
Ihre Droge?
M&Ms und Roger Federer! Am liebsten würde ich mit ihm im Kino M&Ms essen.
Was tun Sie derzeit zu wenig?
Hätte ich mehr Zeit, würde ich ein Buch schreiben. Aber ich glaube, es wäre schwierig, eine bessere Geschichte als diejenige von Joanne K. Rowling zu finden. Und weil ich so gerne schreibe, würde ich auch mehr Songs mit besseren Texten schreiben.
Wann schämten Sie sich zuletzt?
Ich bin eine sehr ungeschickte Person und bringe die Leute immer zum Lachen, ohne es zu wollen. Vor zwei Tagen sah ich einen Typen in der Cafeteria und schrie vor Freude so laut «Aaaaaah!», dass mich alle Leute anstarrten und ich rot anlief. Ich hoffe, er fand es ein bisschen süss...
RAPHAEL JEGER
SI online: Warum gewinnen ausgerechnet Sie das Ticket nach Baku?
Raphael Jeger: «The Song In My Head» vereint viele Elemente in sich, vom DJ bis zur Geige. Das Lied bleibt den Menschen im Ohr. Natürlich ist es für jemanden Unbekanntes wie mich schwierig, genügend Stimmen zu erhalten. Vor allem, weil es ja viele bekannte Künstler dabei hat. Ich hoffe aber, dass ich das Publikum mit meinem selbstgeschriebenen Song überzeugen kann.
Was ist Ihre bisher grösste Leistung?
Ich engagiere mich für Kinder und bin glücklich, wenn sie bei mir im Geigen- und Klavierunterricht Fortschritte mache. Dafür lege ich mich gerne ins Zeug.
Die härteste Arbeit, die Sie für Geld gemacht haben?
Zwei Monate lang arbeitete ich einmal auf dem Bau als Maurergehilfe. Die körperliche Belastung war für mich ungewohnt.
Ihr Lieblingsbuch?
Ich lese eigentlich sehr gerne, finde aber viel zu selten die Zeit dazu. Die meisten meiner Bücher haben entweder Noten drin oder drehen sich sonst um Musik.
Ihr Lieblingslied?
Oh, da gibt es viele… «Don't Let The Sun Go Down On Me» von Elton John zählt sicher zu meinen Favoriten!
Ihre Droge?
Neben der Musik, ohne die ich mir ein Leben gar nicht vorstellen könnte, sicher die Berge: Ich bin so gerne bei uns in der Schweiz unterwegs und geniesse die abwechslungsreiche Landschaft!
Was tun Sie derzeit zu wenig?
Ich kann mich einfach nicht entspannen oder einmal «Nein» zu sagen. Bei allem, was ich mache, bin ich mit grosser Leidenschaft dabei und setze mich voll ein. Manchmal geht das über ein gesundes Mass hinaus.
Wann schämten Sie sich zuletzt?
Als ich bei einem Konzert den Text meines eigenen Songs vergessen habe. Zum Glück hat's niemand bemerkt. Das glaube ich zumindest.
«Die grosse Entscheidungsshow» läuft am Samstag, 10. Dezember, um 20.05 Uhr auf SF1.