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San Miguel von T. Coraghessan Boyle
T. C. Boyle erzählt von einer einsamen Insel, die zu den Santa-Barbara-Inseln vor Kalifornien gehört. Dort herrscht nicht das sonnige, leichte Klima Kaliforniens. Es weht fast ständig ein sehr starker, rauer Wind der ungehindert immer kleine Sandkörner mit sich führt. Auch der starke Regen und Nebel im Winter bringen viel Feuchtigkeit mit. Auf diese unwirtliche Insel nimmt Will Waters seine kranke ,schwindsüchtige Frau Marantha und seine Adoptivtochter Edith mit. Sein Partner Hugh Mills zieht sich von der Insel zurück. Er hat genug von dem harten, einsamen Leben auf der Insel. Will versucht seiner Frau die Insel als einen Neuanfang darzustellen. Er möchte dort weiter die Schaffarm betreiben, und sie würde durch das naturverbundene Leben und die gute Luft sicher bald gesund werden.Doch Marantha hat bald genug von der Eintönigkeit, dem schäbigen Haus und den harten Lebensbedingungen der Farmer. Sie denkt an ihre Wohnung in San Francisco, an schön gedeckte Tische, Theaterbesuche und Konzerte. Vor Allem aber, denkt sie an ihre Tochter Edith, die hier zu verwahrlosen droht. Die streift mit Jimmie einem gleichaltrigen Knecht durch die Gegend und wirkt nicht mehr ,wie eine bessere Tochter anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts sein sollte.
Marantha geht mit Edith nach San Francisco, die glücklich ist , wieder ihre alte Schule besuchen zu dürfen. Will kehrt auf die Insel zurück, da er die Farm nicht allein lassen möchte. Der Gesundheitszustand von Marantha wird immer schlechter, bis sie nach einem schlimmen Anfall stirbt. Will nimmt Edith von der Schule. Sie soll die Hausfrau auf der Insel sein und die Männer mit Essen versorgen. Edith lernt sich zurecht zu finden, möchte aber bei der nächsten Gelegenheit von der Insel fliehen.
Die dritte Frau, Elsie Lester kommt Anfang der dreißiger Jahre mit ihrer großen Liebe Herbie auf die Insel. Das Leben der beiden verläuft in der ersten Zeit sehr harmonisch: Sie bekommen zwei Töchter, die Elsie in einem kleinen Schulhaus selbst unterrichtet. Herbie und Elsie sind mit ihrem einsamen, naturverbundenem Leben sehr zufrieden, bis der zweite Weltkrieg ausbricht und Herbie einen schweren Unfall hat.
T.C.Boyle beschreibt das abenteuerliche Leben auf der einsamen Insel San Miguel aus Sicht der Frauen: die unter erschwerten Bedingungen den Alltag bewältigen müssen, sie möchten für die Grundbedürfnisse ihrer Familien sorgen, ein bewohnbares Heim haben, etwas zu Essen auf den Tisch bringen und für die Erziehung ihrer Kinder sorgen.
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