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Kalkeinlagerungen.
Bei den Pflanzen kommt der Kalk entweder der Zellhaut eingelagert, oder ihrer Oberfläche aufgelagert, oder als Inhaltsbestandteil in den Kristallschläuchen (s. d.) vor. Am häufigsten findet sich oxalsaurer Kalk in Form von Körnern oder deutlichen Kristallen in der Zellwandung; kohlensaurer Kalk wird in der Zellhaut mancher Haare [* 2] und in den Cystolithen abgelagert. Letztere bestehen in zapfen- oder traubenförmigen, mit kohlensaurem Kalk imprägnierten Zellwandverdickungen, die in die Zellhöhlung mancher Epidermiszellen bei Urtikaceen, z. B. Ficus, Morus, Humulus, Urtica, und Akanthaceen hineinragen. Die Kalkauflagerungen kommen als oberflächliche Schüppchen bei manchen Farnblättern und den Blättern der weiß inkrustierten Saxifraga- und Plumbago-Arten, als krustenförmige Überzüge bei manchen Wasserpflanzen, [* 3] wie den Laichkräutern (Potamogeton) und den Charen, vor.