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Entwicklung einer Lernplattform als Abschlussprojekt für den Kurs «neue Medien» im Rahmen der Ausbildung für Schulmusik II an der ZHdK
von Mirella Steiner
Im Rahmen eines Kursabschlusses für das Studium Master Schulmusik II beschäftigte ich mich mit dem Erstellen eines E-Learning-Kurses zum Thema Filmmusik. Als Grundlage wählte ich PAUL, die Lernplattform der ZHdK. Es ist bereits viel Informationsmaterial zum Thema Filmmusik im Internet zu finden. Aus diesem Grund wollte ich nicht nur eine Sammlung erstellen, sondern das Thema Filmmusik in einem Gestaltungsauftrag kanalisieren und vertiefen. Die Schülerinnen und Schüler (nachfolgend: SuS) sollen also innerhalb mehrerer Doppelstunden Wissen zu Filmmusik und deren Komposition aneignen sowie selber ein Stück zu einem Filmausschnitt komponieren. Dazu sollen die Gruppen jeweils einen Filmausschnitt auswählen. Die Kompositionen dazu sollen an einer der vier auf der Plattform vorgestellten Kompositionstechniken orientiert sein, ein erkennbares Formkonzept aufweisen und mindestens 3, maximal 5 Minuten dauern. Jede Schülerin und jeder Schüler soll mindestens einen Klang oder ein Geräusch für die Arbeit mit GarageBand selber produzieren und aufnehmen. Der Filmausschnitt soll mit der Eigenkomposition zusammengeschnitten und als MP4- oder M4A-Datei abgegeben werden. Die genaue Beschreibung des Gestaltungsauftrages finden Sie hier:
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Producing in der Sekundarschule
von Joel Tapernoux
Auf der Sekundarstufe ist es im Musikunterricht häufig
schwierig, die SuS in einen kreativ-schöpferischen Prozess mit einzubeziehen,
da dies schnell einige Kenntnis an Musiktheorie voraussetzt. Demnach müsste
man, um einen Song zu komponieren, erst mal Notenschrift, Formlehre und
Stufenharmonie verstehen.
In Musik-Apps wie Garageband kann man diese Schwierigkeit umgehen, indem man einfach vorgefertigte Loops aneinanderreiht und somit schnell ein «Ensemble» zum Klingen bringen kann. In der Regel können diese Loops jedoch bestenfalls im Tempo variiert werden, nicht aber in Melodie oder harmonischer Struktur. Eine Komposition, die auf solchen Loops basiert, wird daher zwangsläufig irgendwann einmal monoton, da sie sich fortwährend nur auf einer Harmonie bewegt (im Fall von Garageband in C-Dur). Die titelgebende App hingegen zeichnet sich durch Loops aus, welche in der Harmonie verändert werden können.
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Projektarbeit des Kurses „Neue Medien im Musikunterricht“
von Alexandra Blatter
In dieser Projektarbeit hatten wir die
Möglichkeit, etwas zu entwickeln, das sowohl mit Musik als auch mit neuen
Medien zu tun hat und im Musikunterricht verwendet werden kann.
Ich wollte diese Gelegenheit nutzen, um ein
Lernspiel zu entwickeln, mit dem die SuS das Notenlesen üben können. Es gibt
zwar bereits vergleichbare spiele im Internet oder als App, allerdings stosse
ich dabei immer wieder an Grenzen, sei es durch die Sprache, die dabei für die
SuS entstehenden Kosten oder durch den Aufbau und Ablauf der Spiele. Deswegen
wollte ich ein Spiel entwickeln, das meinen Vorstellungen entspricht.
Die grundsätzliche Idee war, dass auf einem
Notensystem auf dem Bildschirm eine Note nach der anderen erscheint und über
den Bildschirm fliegt. Der Spieler/ die Spielerin muss dann möglichst schnell
entscheiden, wie die erschienene Note heisst und sie dementsprechend benennen.
Welche Note erscheint wird zufällig entschieden.
Da man mit allen Notennamen, ihrer entsprechenden Oktaveinteilung und Vorzeichen auf insgesamt mehr als 48 mögliche Antworten kommt, wurde entschieden, dass bei jeder Note sechs zufällige Antwortoptionen angezeigt werden.
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von Lydia Liebi
Im Rahmen meiner Masterarbeit beschäftigte ich mich mit der Frage, wie Filmkomposition mithilfe von GarageBand im Schulmusik II Unterricht kompetenzorientiert vermittelt werden kann. Da sich die Masterarbeit vor allem den didaktisch-kompositorischen Fragen zuwendete, widmet sich nun dieses Projekt dem Technischen. Den Schülerinnen und Schülern, resp. sonstigen Interessierten wird die grundlegende Bedienung von GarageBand mittels YouTube-Tutorials erklärt. Anstatt die Nutzer zusammenhangslos durch die Funktionen durchzuführen, ist die Anleitung in ein grösseres Projekt eingebettet: Ich vertone in GarageBand einen kurzen Filmausschnitt und führe das Publikum Schritt für Schritt durch den Kompositionsprozess, indem ich mein Vorgehen jeweils erkläre. Meine Erläuterungen finden auf einer technischen Ebene statt, gehen also nur begrenzt auf kompositorische Entscheidungen ein.
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Sibylle Dubs hat im Juni 2018 den Masterstudiengang Elementare Musikpädagogik an der ZHdK erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit hat sie sich mit der Einführung des Faches Musik bei Welcome to School. Über den Sinn und die Möglichkeiten des Elementaren Musizierens mit Jugendlichen im Asylverfahren intensiv auseinandergesetzt.
Liebe Sibylle
Erzähle uns von Welcome to School und deiner Unterrichtstätigkeit.
Welcome to School füllt eine Lücke in der Gesellschaft: Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die noch keinen Asylentscheid erhalten haben. Im Asylverfahren, das bis zu zwei Jahren dauern kann, werden Menschen über 16 Jahren, die vor Krieg, Terror oder Armut geflüchtet sind, wie Erwachsene behandelt. Und genau wie Erwachsene werden sie zum Nichtstun verdonnert. Welcome to School wurde von zwei engagierten Menschen in der Stadt Zürich gegründet und bietet Jugendlichen eine Tagesstruktur an. Am Morgen werden Fächer wie Geschichte, Mensch und Umwelt für die Schülerinnen und Schüler mit Deutschkenntnissen unterrichtet. Am Nachmittag besuchen alle Schülerinnen und Schüler Mathe, Deutsch, Musik und Handarbeit / Werken. Alle Lehrerinnen und Lehrer arbeiten ehrenamtlich.
Ich unterrichte Musik in der gelben Klasse, in der Schüler sind, die wenige bis gar keine Schulerfahrung haben. Die meisten meiner Schüler kommen aus Afghanistan. Andere kommen aus dem Iran, Eritrea und Syrien. Viele von ihnen sind schon lange auf der Flucht. Das Niveau ist sehr unterschiedlich und ist mit dem Primarschulstoff der 1. bis 5. Klasse vergleichbar. Continue reading
Durch die Wahl meines individuellen Profils bekam ich als Schulmusikstudentin die Möglichkeit, zusammen mit den Studierenden des Profils Kirchenmusik mit den Schwerpunkten Orgel oder Chorleitung eine Studienreise nach London zu unternehmen. Ich durfte bei den Chorleitungsstudierenden dabei sein. Hier ist ein Rückblick der intensiven und sehr spannenden Woche:
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Lieber Mathias, du beginnst dieses Semester mit dem SMII Studium. Bitte erzähle zunächst etwas von dir.
Ich bin 44 Jahre alt, im Kanton Bern aufgewachsen/wohnhaft und habe zwei Buben (8- und 4jährig). Meine Frau ist Psychotherapeutin und Sozialpädagogin; ich selber habe Klassische Philologie und Musikwissenschaft studiert. Seit 14 Jahren unterrichte ich am Gymnasium Freudenberg Zürich Latein und Altgriechisch. In der (raren) Freizeit koche ich gerne und braue Bier.
Bist du musikalisch aktiv?
Ich spiele Klavier, früher auch Orgel, und singe seit gut 20 Jahren im Laienmännerchor der Berner Singstudenten. Hören tue ich vor allem klassische Musik (Steckenpferd russische Spätromantik und Frühmoderne), Pop (Schwerpunkt auf den kolossalen 80er Jahren) sowie Heavy Metal (vor allem zum Kochen). Selber spiele ich hauptsächlich klassische Musik.
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Let you inspire by the journal of Leila Erdin. She visited the Bangalore School of Music as an exchange student from January 22 until February 11 in 2018 and wrote about her experiences and insights.
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Blog Indien – von Leila – Teil 1
22/01/2018
Das war ja ein lustiges ankommen! Übermüdet (etwa zwei Stunden Halbschlaf im Flugzeug) kam ich in Bangalore an. Zuerst musste ich ein Formular ausfüllen, dann war da eine riesige Warteschlange für alle Visum-Einreisenden. Es ging auf die indische Weise sehr langsam vorwärts, ich wartete mindestens eine Stunde. Ich hoffte, der Fahrer der Schule ist nicht schon wieder abgefahren. Ich kam zur Gepäckausgabe und da war ein sehr netter Angestellter der mir half, meinen Koffer zu finden und wollte ihn mir schliesslich transportieren helfen. Zum Glück nuschelte er etwas von Geld, daraufhin habe ich schnell dankend abgelehnt ich könne meinen Koffer selber tragen….
Den ganzen Eintrag findet ihr unter:
http://www.crossingboundariesmusically.org/category/leila-erdin/
Vom 14. bis 17. März 2018 fand in Jelgava (Lettland) die 26. Konferenz der European Association for Music in Schools statt. Als Vertreterin der Schweiz durfte ich das Student Forum besuchen, welches im Rahmen der Konferenz organisiert wurde. Das Student Forum hat vor allem den Austausch der Studierenden untereinander im Fokus, denn es bietet eine einmalige Gelegenheit, Studentinnen und Studenten aus allen möglichen Ländern Europas zu treffen, zu diskutieren, zu musizieren und Erfahrungen auszutauschen. Hier möchte ich meine Erfahrungen teilen:
Das Student Forum sowie die eigentliche Konferenz waren sehr gut organisiert. Für die Studierenden wurde kostenlos eine Unterkunft zur Verfügung gestellt, auch der Transfer von Riga nach Jelgava wurde organisiert. Das Ankommen war also bereits sehr angenehm und der Empfang in Jelgava sehr herzlich.
Das Student Forum ist grundsätzlich eigenstehend, es beginnt einen Tag vor der eigentlichen Konferenz und endet bereits einen Tag früher. Dies hat zur Folge, dass die Studierenden selbstständig arbeiten, dennoch unterliegt das Student Forum demselben Kernthema wie die Konferenz. In diesem Jahr beschäftigte sich die Konferenz mit ‘competences in music education’ und den folgenden Unterthemen:
- Competence based teaching and learning
- Learning outcomes
- Curriculum development
- Assessment
- Diversity and inclusion Continue reading