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Roger Federer kehrt einen Monat nach der Niederlage im Wimbledon-Final gegen Novak Djokovic mit einem Sieg auf die Tour zurück. In der 2. Runde von Cincinnati schlägt er Juan Ignacio Londero 6:3, 6:4.
Er hoffe, dass er auch mit 38 noch so gut spiele wie mit 37, sagte Federer vor dem Start des Masters-1000-Turniers im US-Bundesstaat Ohio, das er bereits sieben Mal gewonnen hat.
Fünf Tage nach seinem Geburtstag deutete der Baselbieter im ersten Duell mit der Weltnummer 55 aus Argentinien zumindest an, dass er auch im neuen Lebensjahr wohl nichts von seiner Klasse eingebüsst hat und neben Vorjahressieger Djokovic der erste Anwärter auf den Titel ist.
Federer, der in der Startrunde von einem Freilos profitierte, legte einen Blitzstart hin und führte nach gut sieben Minuten bereits mit 3:0. Eine Viertelstunde später hatte er den ersten Satz bereits unter Dach und Fach.
Nur eine einstündige Regenpause, die so lang wie die Partie dauerte, sorgte für Verzögerung in Federers Programm. Nach Wiederaufnahme der Partie schaffte der Schweizer das entscheidende Break, den einzigen Breakball gegen sich wehrte er mit einem zweihändig geschlagenen Halbvolley mit der Rückhand ab.
«Ich bin froh, dass ich zurück auf dem Platz bin», sagte Federer im Siegerinterview. Dies sei nach der Sand- und Rasensaison der Beginn einer langen Hartplatz-Phase. Er habe über seinen Gegner nicht allzu viel gewusst, «letztlich ist es aber wichtiger, sich auf sein eigenes Spiel zu fokussieren».
In den Achtelfinals am Donnerstag könnte es somit zum Duell zwischen Federer und Stan Wawrinka kommen, sollte sich der Romand in seinem Zweitrundenspiel gegen den Russen Andrej Rublew durchsetzen. Es wäre bereits das dritte Aufeinandertreffen von Federer und Wawrinka in Cincinnati, im letzten Jahr setzte sich der Baselbieter in den Viertelfinals gegen seinen Landsmann durch.