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Der UNO-Sonderberichterstatter für den Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen (MRV), Michel Forst, reiste im Januar offiziell nach Mexiko. Er besuchte die Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca, Chihuahua und Estado de México, wo er sich mit VertreterInnen des Parlaments, der Behörden und Mitgliedern der Zivilgesellschaft traf, u.a. mit über 800 MRV.
Die Situation von weiblichen MRV
Consorcio Oaxaca, eine von PBI begleitete Organisation, macht in ihren Statistiken zu 2016 darauf aufmerksam, dass die Geschlechtergewalt in Oaxaca weiter zunimmt und dies betrifft auch weibliche MRV. Die Organisation erklärt die Verschärfung der Situation u.a. durch die hohe Straffreiheit in der Region. Forst traf sich während seines Besuchs mit verschiedenen weiblichen MRV, u.a. auch mit der Red Nacional de Defensoras de Derechos Humanos en México. In seinem Abschlussbericht widmet Forst ein Kapitel der Lage von weiblichen MRV und fordert die mexikanischen Behörden auf, den Aktivistinnen Schutz zu garantieren, damit sie ihre wichtige Arbeit ausführen können.
Austausch mit AktivistInnen
PBI nahm an diversen Treffen zwischen dem Sonderberichterstatter und der Zivilgesellschaft teil. So lud PBI zusammen mit dem Centro de Derechos Humanos der Universität York, Michel Forst ein, um mit 24 MRV aus diversen Bundesstaaten über die Risiken und den Schutz von MRV und JournalistInnen in Mexiko zu diskutieren. Die MRV berichteten dem Sonderberichterstatter von ihren Erfahrungen und die bestehenden Schutzmechanismen und mögliche Verbesserungen wurden diskutiert.
PBI begrüsst den Besuch
PBI begrüsst den offiziellen Besuch des UNO-Sonderberichterstatters Michel Forst in Mexiko und bittet den mexikanischen Staat inständig, dessen Empfehlungen zu folgen. Der Staat soll weiter an der Schaffung von Schutzmechanismen, sowie an der Durchführung einer globalen Kampagne arbeiten, welche alle drei Regierungsstufen miteinbezieht und die Wichtigkeit der Arbeit von MRV und JournalistInnen in der Demokratiebildung hervorhebt.