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Kognitives Textmodell
|Definition||

Das kognitive Textmodell ist eine Antwort auf die Frage, was denn eigentlich ein Text ist.
|Erläuterung||

Der Grundgedanke des kognitiven Textmodells ist folgender: Text ist nicht das, was auf einem Blatt Papier steht (und von einem Leser nur erfasst werden muss), sondern etwas, das erst noch im Kopf aufgebaut werden muss. Texte werden also sowohl in den Köpfen der Lesenden als auch in den Köpfen der Schreibenden aufgebaut. Lesen und Schreiben sind damit keine passiven, sondern höchst aktive Vorgänge.
|Beispiel||

Üblicherweise stellen wir die Frage, was einen Text zu einem guten Text macht. Eine Frage dieser Art setzt aber voraus, dass «Was ist ein Text?» bereits beantwortet ist.
|as|