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Um mehr Geld für die Bekämpfung von Krankheiten wie Aids, Tuberkulose oder Malaria in armen Ländern zur Verfügung zu stellen, planen derzeit zwölf Länder eine Steuer auf Flugtickets. In Europa wollen Frankreich, Luxemburg, Norwegen und Zypern die Steuer erheben, in Lateinamerika Brasilien, Chile und Nicaragua und in Afrika bzw. Nahost die Elfenbeinküste, die Republik Kongo, Madagaskar, Mauritius und Jordanien. Deutschland wie auch Österreich und die Schweiz ab.
Frankreich will pro Passagier je nach Sitzklasse und Länge des Fluges zwischen einem und 40 Euro kassieren und rechnet bereits jetzt mit Einnahmen von rund 200 Millionen Euro jährlich. Die USA und Kanada haben die Steuer jedoch strikt abgelehnt.
Doch nicht nur innerhalb der teilnehmenden Länder wächst der Widerstand, auch der internationale Luftfahrverband IATA, in dem 265 Airlines vertreten sind, hat die Länder aufgefordert, die Pläne für die Flugticket-Steuer sofort aufzugeben.