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Knappes Ja am 25. September
Am 25. September kam ein äusserst knappes Ja zur AH21 zustande. Eine Mehrheit der Frauen lehnte die Revision ab.
Mit einem Ja zur Erhöhung des AHV-Rentenalters waren immer auch Versprechungen zur Verbesserung für Frauen in der zweiten Säule (BVG) verbunden und zusätzlich sollte auch die Umsetzung anderer Massnahmen, welche die Gleichstellung von Mann und Frau vorwärtsbringen, möglichst rasch in Angriff genommen werden.
So müssen tiefe Einkommen besser versichert werden. Der fixe Koordinationsabzug soll durch einen prozentualen Abzug ersetzt werden. Dadurch werden endlich auch Teilzeitpensen, Mehrfachbeschäftigungen und kleine Einkommen, wovon Frauen überdurchschnittlich betroffen sind, adäquat versichert. Zusätzlich braucht es eine angemessene finanzielle Entschädigung für jene Generationen von Frauen, die dem «Systemfehler Koordinationsabzug» unterworfen waren.
Die Kinderbetreuung muss erschwinglich und flexibler werden. Und es braucht die Individualbesteuerung, so dass es sich für Frauen lohnt, erwerbstätig zu sein
Und fast am wichtigsten: es braucht eine Elternzeit, die diesen Namen verdient, um eine gleichmässige Verteilung der Care-Arbeit auf die Geschlechter zu fördern. Es muss aber auch daran gearbeitet werden, dass die Care-Arbeit auch in der zweiten Säule und nicht nur in der AHV angerechnet werden kann.
Es bleibt viel zu tun. Wir bleiben dran und packen es an!