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Nievergelt Bernhard
Gemsen - eine weitverbreitete und erfolgreiche Randexistenz. Untersuchungen zur natürlichen Bestandesregulation der Gemsen (Rupicapra rupicapra L.) im Schweizerischen Nationalpark
Project Number: CH-1629
Research Areas:
Disciplines:
Keywords:
Wildbiologie
Populationsbiologie
Verhaltensbiologie
biodiversity
Abstract:
Die Untersuchungen von C. Boschi an markierten Individuen der Gemspolulation im Raum 'Il Fuorn' führten zur Interpretation, dass die weitgehende Konstanz im Bestandesniveau auf soziale Mechanismen zurückzuführen sei.
Gestützt auf diese Arbeit und andere sozialbiologische Studien an Gemsen und den nah verwandten Schneeziegen wurde ein allgemeines Modell vorgeschlagen und beschrieben.
In dieser Studie geht es darum, unter Einbezug einer weiteren Gemspopulation im Nationalpark weitere für die Frage der Bestandesregulation relevante Faktoren zu untersuchen und damit auch das Modell auf seine Widerspruchsfreiheit zu prüfen und weiter zu differenzieren.
Die zweite Population - sie lebt in der Val Trupchun - zeichnet sich ebenfalls durch eine grosse Konstanz im Bestand aus. Das Dichteniveau liegt allerdings deutlich tiefer; ein Umstand, der durch die dort wesentlich grössere interspezifische Raum- und Nahrungskonkurrenz bedingt oder mitbedingt sein dürfte.
Publications:
Häsler H 2001: Gemsen – eine weitverbreitete und erfolgreiche Randexistenz. Untersuchungen zur natürlichen Bestandesregulation de Gmesen (Ruprica ruprica L.) im Schweizerischen Nationalpark. Diplomarbeit, Zoologisches Institut Universität Zürich, 92p
Last update: 3/20/18
Source of data: ProClim- Research InfoSystem (1993-2020)
Update the data of project: CH-1629
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