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Glossar (273)
Ein Fatfinger ist im Prinzip eine massive Schraubzwinge, die am Kopf des Basses befestigt wird. Mit einem Fatfinger kann der Sound, das Sustain und die Ansprache der einzelnen Töne verbessert werden.
Beim Drop-D Tuning wird die E-Saite des Basses einen Ganzton herunter auf ein tiefes D gestimmt. Der Tonraum wird auf diese Weise nach unten erweitert. Der Bass ist also in den Tönen D, a, d, g gestimmt.
Ein Backbeat bezeichnet gewöhnlich den zweiten und vierten Schlag (beat) innerhalb eines Viervierteltakts. Der Betonung des Backbeat kam in den älteren Jazzstilen und im Rhythm & Blues eine grosse Bedeutung zu.
Double Thumbing ist eine spezielle Form des Slapping. Der Daumen wird dabei ähnlich wie ein Plektrum eingesetzt und erzeugt Töne durch Auf- und Abwärtsbewegung. Die Slaptechnik wird durch das Double-Thumbing wesentlich ökonomischer, Skalen und Licks lassen sich dadurch effizienter und schneller spielen.
Als Dead-Note (frei übersetzt tote Note) wird auf dem E-Bass oder der E-Gitarre ein Ton bezeichnet, der keine genau definierte Tonhöhe hat, sondern mehr einem dumpfen Klackern entspricht. Auf dem E-Bass erzeugt man eine Dead-Note, indem die linke Hand die Saiten nur leicht berührt und damit abdämpft, ohne diese auf das Griffbrett zu drücken. Angeschlagen werden kann die Saite wie üblich durch Zupfen, Plektrumspiel oder Slapping. Im Noten- oder Tabulatursystem werden Dead-Notes als "x" dargestellt und stehen in der Regel an der Stelle, wo die offen gespielte Saite (=die Leersaite) stehen würde.
Das Bassjo oder Banjo-Bass kombiniert einen E-Basshals mit einem Banjo-Korpus und wird mit E-Bass-Saiten ausgestattet.
Das Plektrum (Plektron, Pick oder Plek) ist ein Plättchen, mit dem Zupfinstrumente wie Stahlsaitengitarre, E-Bass, Mandoline, Sitar oder Shamisen angeschlagen oder gezupft werden können. Die Benutzung eines Plektrums ermöglicht eine präzisere Spielweise und einen meist lauteren, prägnanteren Klang mit grösserem Anteil der hohen Tonfrequenzen.
Flatwounds (deutsch: „Flachgewickelte“ oder „Flachumwickelte“) – auch Flatwound-Saiten sind eine Form von Metallsaiten, bei der die Saitenkerne mit dem Flachdraht umwickelt sind. Flatwounds kommen hauptsächlich auf elektrisch verstärkten Zupfinstrumenten wie E-Gitarre und E-Bass zum Einsatz, aber auch auf akustischen Streichinstrumenten sowie bundlosen Bassgitarren.
Der E-Bass hat normalerweise zwei Gurtbefestigungen (engl. Strap Locks). Die eine befindet sich am unteren Ende, die andere am oberen vorderen Ausleger des Korpus. An diesen Befestigungen wird der Gurt eingehängt, um damit den E-Bass tragen zu können. Neben den einfachen Strap Locks gibt es auch sogenannte Security Locks. Diese sollen ein Lösen des Gurtes und damit eine mögliche Beschädigung des Instrumentes verhindern.
Der D-Tuner ist eine Mechanik für eine einzelne Saite, mit dem die Saite durch Kippen eines Hebels um einen Halbton, Ganzton oder mehr herunter gestimmt werden kann. Verbreitung finden D-Tuner vor allem bei 4-saitigen E-Bässen, es gibt die Mechaniken aber auch für Gitarren oder Kontrabässe.