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Im Zweiten Villmergerkrieg, 1712, hat die Landbevölkerung des Kantons Luzern die Obrigkeit gezwungen, in den Krieg gegen die reformierten Orte zu ziehen, obwohl bereits ein Separatfrieden abgeschlossen worden war. Diesen Unruhen während des Krieges ist eine Dissertation von Martin Merki gewidmet. Die Bauern haben während zweier Wochen die Welt auf den Kopf gestellt und den Herren gesagt, was zu tun sei. Nach der Niederlage bei Villmergen hielt die Luzerner Obrigkeit ein Strafgericht. Rebellen wurden hingerichtet, auf Galeeren verbannt oder erhielten andere Strafen. Dank geht an Martin Merki für diesen Hinweis.
Diese Karte emtstammt dem Katalog zur Schauenberg-Sammlung, der uns verdankenswerter Weise von der eidgenössischen Militärbibliothek entliehen wurde.
Der elsässische General des französischen Heers "Armée d'Hélvétie" Alexis-Balthasar-Henri-Antoine von Schauenburg (1748-1831) zwang Bern am 5. März 1798 zur Kapitulation und liess sich zahlreiches Kartenmaterial am 10. März 1798 von den bernischen Behörden ausliefern - gegen ordnungsgemässe Quittung.
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