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Alan Duff, geboren 1950 in Rotorua als Sohn eines Engländers und einer Maori, ist als freier Schriftsteller und Kolumnist tätig. Sein Roman Warriors stand monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten und veränderte das Selbstverständnis seines Landes. Die Verfilmung brach sämtliche Rekorde und löste eine Flut von Debatten und Initiativen aus. Er ist Begründer des Hilfsprogramms »Books in Homes« gegen Analphabetismus. Alan Duff lebt in Frankreich.
Alan Duff wurde 1950 als Sohn eines Europäers und einer Maori in Rotorua, Neuseeland, geboren. Nach der Trennung seiner Eltern wurde er bei Verwandten untergebracht, die den verhaltensauffälligen Jungen in ein Erziehungsheim gaben. Er arbeitete kurzzeitig als Installateur, übersiedelte dann nach London, wo er mehrere Jahre lebte. Seit seiner Rückkehr nach Neuseeland arbeitet er als freier Schriftsteller und als Journalist für unterschiedliche Zeitungen. Seine kritische Haltung bietet oft Grund zu Diskussionen. Ein Thema, das er sowohl in seinen Romanen als auch in den Kolumnen immer wieder aufgreift, ist die Situation der Maoris, der Urbevölkerung Neuseelands. Er analysiert die Gründe ihrer sozialen Probleme, zum Beispiel die fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten, und setzt sich aktiv für sie ein. Mithilfe des 1995 von ihm gestarteten Hilfsprogramms »Books in Homes« werden beispielsweise Bücher an neuseeländische Kinder verschenkt, um so das Lesen zu fördern. Einen ersten Erfolg errang er mit seinem 1990 erschienen Debütroman Once were Warriors, für den er mit dem P.E.N.-Best-First-Book-Award ausgezeichnet wurde. Die Verfilmung des Romans erfolgte 1994 und brachte Alan Duff weltweit Bekanntheit ein. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Hawke’s Bay in Havelock North, Neuseeland.