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Korean Air und Asiana erhalten die Genehmigung vom Vereinigten Königreich für ihren Zusammenschluss.
Korean Air muss auf Genehmigungen für die Fusion mit Asiana warten. Nachdem die EU-Kommission Bedenken hat und kürzlich eine Prüfung der Zusammenführung eingeleitet hat, genehmigt das Vereinigte Königreich nun den Zusammenschluss der Airlines. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die uns vorliegt.
Vereinigtes Königreich gibt Zustimmung
Korean Air erhält vom Vereinigten Königreich die Genehmigung. Am 1. März gab die Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs Grossbritannien und Nordirland (CMA) bekannt, dass sie dem Zusammenschluss von Korean Air und Asiana zustimmen. Die Fusion war bereits 2021 geplant, musste aber aufgrund von den fehlenden Genehmigungen verschoben werden. Mit der Zustimmung von CMA geht es für Korean Air näher Richtung Ziel. Im November letzten Jahres erklärte die CMA, dass sie die Lösungsvorschläge von Korean Air akzeptiere, allerdings vor einer Zustimmung noch die Meinung des Marktes angehört werden muss. Anfang diesen Jahres teilte das Vereinigte Königreich mit, dass es eine Verlängerung der Prüfung braucht. Jetzt wurde die Zustimmung noch früher ausgesprochen als geplant.
Die Genehmigung zeigt, dass die wettbewerbsrechtlichen Bedenken zu den Massnahmen der Fluggesellschaft nicht berechtigt sind. So wird Korean Air beispielsweise auf der Strecke von London nach Seoul mit der Airline Virgin Atlantic kooperieren. Korean Air kommt der Fusion mit der Zustimmung nun ein Stückchen näher.
Airline wartet auf Genehmigungen
Die Zustimmung des Vereinigten Königreichs ist ein guter Fortschritt für Korean Air. Allerdings muss sich die Airline noch gedulden und arbeitet mit allen Behörden zusammen, um die fehlenden Genehmigungen schnellstmöglich zu erhalten. Korean Air setzt sich als Ziel, ein anerkannter Marktführer in der Luftbranche zu sein und hat die Pläne zum Zusammenschluss mit Asiana bereits Anfang 2021 bei 14 Wettbewerbsbehörden angemeldet. Mit dem Vereinigten Königreich haben bereits elf Länder der Fusion zugestimmt. Korean Air wartet noch auf die ausstehenden drei Zusagen. Die Genehmigungen der EU, der USA und von Japan sind noch offen. Die EU-Kommission äusserte vor kurzem Bedenken über die Übernahme von Asiana durch Korean Air. Sie befürchtet Beeinträchtigungen im Wettbewerb und möchte den Zusammenschluss genauer untersuchen, eine Prüfung ist bereits eingeleitet. Spätestens Anfang Juli muss ein Beschluss vorliegen und Korean Air kann sich dann vielleicht auf weitere Unterstützung freuen.
Fazit zur Genehmigung des Vereinigten Königreichs
Korean Air möchte die Konkurrenz Asiana übernehmen, muss aber auf Genehmigungen warten. Nun hat das Vereinigte Königreich dem Zusammenschluss zugestimmt. Nach einer ausgiebigen Prüfung erhält Korean Air die Genehmigung von Grossbritannien und Nordirland. Damit kommt die Fluggesellschaft näher an das Ziel und arbeitet jetzt daran auch die Zustimmungen von der EU, den USA und Japan zu bekommen.