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Korrosionsschutzobjekte
Ungeschützte Stahlobjekte (z.B. Brücken oder Freileitungsmasten) rosten im Freien und verlieren ihre Stabilität. Sie werden durch geeignete Konstruktion und Beschichtung so gut als möglich vor dieser Gefahr geschützt. Häufig wurden Stahlobjekte feuerverzinkt oder mit Bleimennigen angestrichen. Beschichtungen verlieren mit der Zeit ihre Schutzwirkung und müssen ausgebessert oder erneuert werden. Dabei gelangen in der Schutzschicht enthaltene Schadstoffe in die Umwelt. Umliegende Böden wurden teilweise erheblich belastet.
Kritische Elemente: Blei, Zink, Cadmium und vereinzelt polychlorierte Biphenyle und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Weitere Angaben siehe in den "Empfehlungen Nr. 14 zum Oberflächenschutz an Objekten im Freien" von 1996 des Cercl'Air, Aarau, und in den "Richtlinien für die Entsorgung von Strahlschutt" von 1994 des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft.
Bericht: "Schwermetallbelastung der Böden in der Umgebung korrosionsgeschützter Stahlobjekte", Fabo, 1994
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