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Was verseteht man unter den Begriffen
A) Qualitätsmanagement
B) Qualitätssicherung
A) Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität (aus DIN EN ISO 9000)
Qualitätsmanagement ist ein Mittel zur optimalen Unternehmensführung
B) Teil des Managements, der auf das erzeugen von Vertrauen gerichtet ist, das gesetzliche/ vertragliche Qualitätsanforderungen erfüllt werden (aus DIN EN ISO 9000).
Außerdem ist Qualitätssicherung nötig für gesetzliche Verpflichtungen wie Produkthaftung, Medizinproduktegesetz, Produktsicherheitsgesetz, Datenschutz, Aufbewahrungspflichen.
Was versteht man unter den Begriffen
A) Auditierung
B) Zertifizierung
A) Audit=Anhören
Konzept zur Systematischen Überprüfung mit Hilfe von Prüffragen (Checklisten)
Hat sich zu einer übergreifende Methode zur Verbesserung von Abläufen, Leistungen und zur Gewährleistung bestimmter Eigenschaften entwickelt und wird in verschiedenen internationalen Normen verwendet. Zeichnet sich durch besondere Praxisnähe und Leistungsfähigeit aus.
B) Nach dem Audit und weiterer festgelegter Schritte kann sich ein Unternehemn zertifizierne lassen. Für den Wert des Zertifikates ist der Ruf der zertifizierenden Organisation ausschlaggebend.
Was versteht man unter dem Deming- oder PDCA-Zyklus?
Der PDCA-Zyklus beschreibt eine logische Sequenz von 4 Schritten die ständig wiederholt werden, sie führen zur kontinuierlichen Verbesserungen und Lernfortschritten
Planen, Ausführen, Überprüfen, Verbessern
Wer Kunden an seine Produkte binden möchte, muss sich um ständige Verbesserung bemühen. Außerdem kann ein Unternehmen nur dann erfolgreich sein, wenn jeder Mitarbeiter zur Qualität der Produkte/ Dienstleistungen und deren Verbesserung beiträgt
Beschrieben Sie das Konzept des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses = KVP
KVP ist eine Führungsmethode. Sie hält jeden Mitarbeiter zu ständiger Verbesserug der Prozesse an (Null-Fehler-Philosophie).
Folgene Prinzipien sind Grundlage des KVP:
Fehler sind eine Chance zur Verbesserung
die Verbesserung erfolgt in stetigen kleinen Schritten
alle Ebenen des Unternhmens sind von KVP beteoffen
KVP ist eine tägliche Arbeitsaufgabe
Jeder Arbeitsplatz ist ein "Kunde" seines Vorgängers > Schnittstellenproblem
die Qualität der Egebnisse hat grundsätzlich vorang
Führungskräfte sollen KPV vorleben und sich nicht hinter sie stellen.
Wenn die Reklamationsbearbeitung eines Unternehmens zu lange dauert, ist es die Aufgabe des KPV den Bearbeitungsprozess zu optimieren.
Was versteht man unter TQM?
Total Quality Management
TQM ist eine Managementmethode, die die Qualität in den Mittelpunkt stellt.
Sinn dieser Managementmethode ist, durch die Zufriedenstellung der Kunden langfristige Geschäftserfolge zu erzieheln und daraus einen Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zu ziehen.
TQM bedeutet, das bei jeder Aufgabe Qualität angestrebt wird und eine damit verbundene permanete Verbesserung.
Sie führen erfolgreich einen augenoptischen Betrieb. Um weiterhin erfolgreich zu bleiben wollen Sie sich mehr mit Qualitätsmanagement und -Sicherung befassen. Außerdem ist es notwendig, dass Sie sich mehr mit dem Thema "Qualität" befassen (neue Habftungsregelungen und gestiegene Kundenanforderungen)
A) Beschrieben Sie die wichtigsten Schritte zum Aufbau eines Qualitätsmanagements
B) Worauf muss ein Augenoptiker im Hinblick auf das Qualitätsmanagement-System achen?
C) Nennen und beschreiben Sie die 4 Bestandteile eines DIN EN ISO 9000 zertifizierungswürdigen Qualitätsmanagement-Systems
D) Welche wichtigen grundsätlichen Inhalte gehören in ein Qualitätsmanagement-Handbuch?
A) Die wichtigsten Schritte sind:
schriftliche Formulierung der unternehmensspezifischen Qualitätspolitik durch den Betriebsinhaber/ die Geschäftsleitung)
Planung der Vorgehensweise zur Einführung des Qualitätsmanagements inkl. Terminplanung
Benennung der Verantwortlichen (für Ausarbeitung, Aufbau, Überwachung, Pflege des Systems) > Rollenverteilung für Detailaufgaben
Analyse der bereits vorhandenen Maßnahmen für Qualitätssicherung
Angleichung und Ergänzung der vorhandenen Maßnahmen durch neue
Schulung und Informieren der Mitarbeiter (vor und während der Einführungsphase)
Ständige Überwachung, Anpassung, Verbesserung
B) Auf folgende Dinge ist zu achten, auf:
starke Kundenorientierung
Verantwortlichkeit der Führung
Einbeziehung aller beteiligter Personen
prozessorientierte Ansätze
systemorientierte Managementansätze
kontinuierliche Verbesserung
sachbezonene Entscheidungsansätze
C)
Implementierung der Qualitätsverantwortung in die oberste Geschäftsleitung
Implementierung des Qualitätsmanagement-Systems
Durchführung eines internen Qualitäts-Audits
Schulung der Mitarbeiter
D) Das Qualitätsmanagement-Hanbuch enthält die Beschreibung des Qualitätssicherungssystems. Folgendes ist grundsätzlich zu beachen:
konkreter und umfassender Inhalt (z.B. genaue Handlungsanweisung beim Desinfizieren der Hände)
der Inhalt muss der betrieblichen Wirklichkeit exakt entsprechen
transparente Darstellung des organisatorischen Ablaufs und der Abläufe des Unternehmens
Nennung personeller Verantwortlichkeiten, Zuständigkeiten und Qualifikationen
Dokumentationsvorschriften
Wer oder was ist die REFA?
REFA Bundesverband e.V. ist ein eingetragener, als gemeinnützig anerkannter Verein, der bundesweit vertreten ist.
Verband für Arbeitsgestaltung, Betriegsorganisation und Unternehmensentwicklung
Schwerpunkt des Serviceangebotes ist die berufliche Weiterbildung für die Bereiche Produktion, Verwaltung, Dienstleistung.
Sie arbeiten insbesondere in den Bereichen Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung.
Ihren Ursprung haben Sie in dem 1924 in Berlin gegründeten ""Reichsausschuss für Arbeitsermittlung".
Welche Ziele verfolgt die REFA?
Sicherung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, der Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der Unternehmen durch Vermittlung der Bereitstellung von Now-How in den Bereichen Arbeitsgestaltung, Betriegsorganisation und Unternehmensentwicklung.
Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Steigerung der Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter.