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CD Projekt RED hatte vor geraumer Zeit einen ganzen Stapel an neuen Witcher-Projekten angekündigt und eines davon stammt vom Studio Molasses Flood. Aber das Projekt scheint noch nicht richtig ins Rollen zu kommen.
Es ist einiges an Arbeit, was das Witcher-Universum angeht. CDPR selbst arbeitet am Auftakt zu einer neuen Trilogie, hinzu kommt das Remake des ersten The Witcher, das von Fools Theory betreut wird. Auch das Studio The Molasses Flood arbeitet an einem Spin-off, das dem Witcher-Universum einen innovativen Schwung geben soll. Aber das Projekt läuft offenbar noch nicht so ganz rund.
Project Sirius, so der Arbeitstitel des Spiels von The Molasses Flood, wurde offenbar ans Reißbrett zurück beordert. Gemäß einer Ankündigung im Rahmen eines Investorenberichts hat CD Projekt RED augenscheinlich "eine Wertberichtigung in Bezug auf die im Rahmen der Entwicklungsarbeiten für das Projekt Sirius angefallenen Kosten" vorgenommen und erklärt, dass diese Kosten "die Finanzergebnisse für das erste Quartal 2023 entsprechend belasten werden".
Das Unternehmen führt weiter aus, dass die Entscheidung "auf den Ergebnissen der Evaluierung des Umfangs und des kommerziellen Potenzials des ursprünglichen Konzepts von Projekt Sirius sowie auf den laufenden Arbeiten zur Formulierung eines neuen Rahmens für dieses Projekt" beruht.
Was genau die Hintergründe sind, ist kaum absehbar, aber augenscheinlich ist CDPR mit dem aktuellen Konzept des Spiels noch nicht so ganz zufrieden. Die Aussagen zu "Umfang und kommerziellem Potenzial" sind zu vage, um daraus konkrete Schlüsse zu ziehen. Ausgehend von früheren Stellenausschreibungen bei The Molasses Flood scheint der Titel konzeptionell unter anderem prozedurale Generierung, verzweigte Story und Koop-Gameplay zu verfügen. Bastelt das Studio möglicherweise an einem Diablo-ähnlichen Titel?