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Alles Leben beginnt mit den Keimblättern. Wir wissen, dass sich aus einer Eizelle und einem Spermium durch Teilung ein Embryo entwickelt. Sieht man sich diese Vorgänge einmal genauer an wird klar, dass dabei so viel passiert und vieles eine Rolle spielt. Sehen wir uns daher die Vorgänge einmal genauer an.
Ist die Eizelle befruchtet passieren mehrere Dinge gleichzeitig. Teilt sich die befruchtete Eizelle zum ersten Mal wird aus dem einen Teil die Plazenta gebildet. Diese ernährt den Embryo. Durch weitere Teilung entstehen dann die Keimblätter, aus denen wiederum die Organe, Muskeln, Haut und Gewebe gebildet werden. Das Entoderm ist dabei der innere Teil. Aus ihm entwickeln sich
- Verdauungstrakt
- Atmungstrakt
- Harnblase
- Harnröhre
- Schilddrüse
- Thymus
- Pankreas
- Leber
- Prostata
- Gebärmutterschleimhaut
Alle diese Organe entsprechen dem Stadium der ersten Lebewesen, der Einzeller. Diese waren von ihrem natürlichen Milieu abhängig: Dem Meer. Es sorgt für die perfekte Umgebung um zu leben, es ernährte und trug zur Vermehrung bei. Das "Sich vermehren" ist eine wichtige Funktion des Entoderms. Die Leber beispielsweise ist für die Blutbildung des neuen Lebewesens im Mutterleib zuständig und die Gebärmutterschleimhaut trägt zur Ernährung bei.
Die Organe, die aus dem inneren Keimblatt gebildet werden, reagieren empfindlich auf Konflikte, die mit dem "Fassen eines Brockens" zu tun haben. Alles was schwer verdaulich ist und ins direkt bis ins Innere trifft. Dazu gehören Existenzängste, Todesangst, Verlust und unverdaulicher Ärger. Wir alle kennen den Ausdruck "Ihm ist eine Laus über die Leber gelaufen". Wird der Ärger also nicht verdaut hat die Leber damit zu kämpfen.
Das schwer verdauliche bezieht sich sowohl auf die seelische Ebene als auch die körperliche. Zu den schwer verdaulichen Lebenmitteln gehört Fleisch und tierische Produkte wie Milch, Käse, Joghurt etc. Der Körper muss hier schwere Verdauungsarbeit leisten. Hat er zugleich mit schwer verdaulicher Nahrung und schwer verdaulichen Themen zu tun, schaden wir unserem Körper damit.
Über die Nahrung können wir dem ganzen wieder etwas Leichtigkeit geben. Sehr zu empfehlen sind grüne Smoothies. Hier sind die Zellwände der Nharung durch das pürieren schon aufgeschlossen und sie können direkt in Energie umgewandelt werden - ohne schwere Verdauungsarbeit. Da die Leber für die Entgiftung zuständig ist und sie bittere Sachen sehr mag sind bittere Salate und Lebensmittel gut geeignet: Chicoree, Artischocke, Bärlauch und Löwenzahn. Auch Chiasamen eignen sich gut.
Auch der Darm wird durch das Entoderm beeinflusst. Ihn pflegen wir mit Sägemehlkeksen und Okoubaka, der Rinde eines Baumes, die stark entgiftend wirkt. Die Bauchspeicheldrüse reagiert vor allem empfindlich auf Schocks, hier haben sich Bach-Blüten bewährt. Die Atmungsorgane mögen Inhalationen mit Salzwasser. Das große Thema des Entoderm ist es, das Milieu wieder ins Gleichgewicht zu bringen, angelehnt an das Meer, das für den Einzeller die perfekte Lebensumgebung ist.