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Olympische Bewegung – Quick Guide
Die olympischen Werte – Höchstleistung, Freundschaft und Respekt – bilden weltweit die Grundlage für einen fairen und nachhaltigen Sport und stehen im Zentrum der Olympischen Bewegung.
Die olympischen Werte – Höchstleistung, Freundschaft und Respekt – bilden weltweit die Grundlage für einen fairen und nachhaltigen Sport und stehen im Zentrum der Olympischen Bewegung.
Spirit of Sport ist das Selbstverständnis von Swiss Olympic, wie der Schweizer Sport entwickelt, gefördert und betrieben werden soll. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Sport nur dann langfristig erfolgreich und eine tragende Säule für die Gesellschaft ist, wenn die drei olympischen Werte Höchstleistung, Freundschaft und Respekt gleichermassen gelebt werden.
Höchstleistung:
«In jeder Situation mein Bestes geben. Für mich und mein Team. Meine persönlichen Ziele erreichen, im Sport wie im täglichen Leben.»
Freundschaft:
«Freundschaften geben mir Kraft – auch im Sport. Zusammen Freude, Spass, Erfolge und Enttäuschungen erleben, die auch neben dem Spielfeld verbinden.»
Respekt:
«Mich selbst, meinen Körper und andere respektieren. Im Sport bedeutet Respekt Fairplay sowie die Absage an Doping oder anderes unethisches Verhalten».
Die fünf Ringe stehen sinnbildlich für die fünf Kontinente. Sie greifen ineinander und heben damit die weltweite Verbreitung der olympischen Idee und das Zusammenkommen von Sportlerinnen und Sportlern aus der ganzen Welt hervor. Die sechs Farben (inkl. Weiss) repräsentieren die Nationalflaggen aller Nationen. Jedes Land findet mindestens eine der Olympischen Farben in ihrer Nationalflagge.
Das olympische Feuer brennt während der Olympischen Spiele als Zeichen des Friedens und der Verbundenheit aller Völker der Erde. Es wird jeweils ein paar Monate vor den Spielen in Olympia, an der olympischen Geburtsstätte, feierlich entzündet. Anschliessend wird es ins Austragungsland transportiert über mehrere Wochen in einem Fackellauf durchs Gastgeberland getragen. An der Eröffnungsfeier entzündet der letzte Fackelläufer das Feuer im Olympiastadion.
Das ursprüngliche olympische Motto heisst aus dem Latein übersetzt «schneller, höher, weiter (stärker)». Die drei Begriffe sollten die Athletinnen und Athleten ermutigen, im Wettkampf sportlich ihr Bestes zu geben und dabei fair zu bleiben.
Eine Sportlerin oder ein Sportler des Gastgeberlandes spricht an der Eröffnungsfeier den olympischen Eid, der zum Fairplay verpflichtet.
Die olympische Hymne wurde für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit komponiert, die 1896 stattfanden. Seit Tokio 1964 wird sie bei allen Olympischen Spielen zweimal gespielt: an der Eröffnungsfeier, wenn die olympische Flagge gehisst wird, und an der Schlussfeier, wenn die Flagge wieder eingeholt wird.
Die Tradition Olympischer Spiele reicht bis in die griechische Antike zurück. Zum Programm gehörten damals etwa die Sportarten Ringen, Boxen und verschiedene Pferderennen. Ebenfalls ausgetragen wurden beispielsweise mehrere Disziplinen, die heute der Leichtathletik zugerechnet werden: Rennen, Diskus und eine spezielle Weitsprungform.
Die ersten Olympischen Sommerspiele der Neuzeit wurden durch den französischen Humanisten Baron Pierre de Coubertin (1863–1937) initiiert und fanden 1896 in Athen statt. In Chamonix 1924 wurden dann die ersten Winterspiele ausgetragen.
Die Olympischen Spiele entwickelten sich zu einer weltumspannenden Erfolgsgeschichte. Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts haben sich die Sommerspiele zum wichtigsten Sportereignis der Gegenwart entwickelt. Die Teilnahme an einem olympischen Wettbewerb ist für viele Athletinnen und Athleten die bedeutendste Herausforderung in ihrer Karriere – insbesondere für jene aus weniger populären Sportarten. Dank der Spiele treten sie alle vier Jahre einmal in den Fokus der Weltöffentlichkeit.