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Der FC Sion gerät immer mehr in Abstiegsgefahr. Auch gegen Lugano verlief das Geschehen aus Sicht von Sion wie so oft in den letzten Wochen. Der Gastgeber war über weite Strecken das bessere Team und erarbeitete sich auch mehr Torchancen als der Gegner, der Abschluss ist aber die grosse Schwäche der Sittener in dieser Saison. Anto Grgic mit seinem Ausgleich nach einer Stunde sorgte immerhin dafür, dass Sion am Ende nicht mit leeren Händen dastand.
Erste Chance gleich zu Beginn
Bereits in der 4. Minute hatte sich Grgic eine erste Chance geboten, eine Minute später hätte Sion führen müssen, doch Roberts Uldrikis scheiterte alleinstehend an Noam Baumann. Luganos starker Keeper entschärfte kurz vor der Pause auch die Schüsse von Ermir Lenjani und Baltazar, so dass die Tessiner mit einer Führung in die Pause gingen. Alexander Gerndt hatte im Stil eines kaltblütigen Stürmers in der 17. Minute das 1:0 erzielt.
Lugano setzte offensiv zwar wenig Akzente, hätte die Partie aber dennoch für sich entscheiden können. Mijat Maric scheiterte nach gut einer halben Stunde mit einem kläglich geschossenen Foulpenalty an Kevin Fickentscher, unmittelbar vor dem 1:1 wurde das vermeintliche 2:0 durch den Innenverteidiger wegen einer Offsidestellung aberkannt.