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Der Befund beschreibt das Krankheitsbild und die Auswirkungen auf den Organismus
des Patienten ...
Als Befund wird die Gesamtheit der erhobenen körperlichen und psychischen Erscheinungen eines
Patienten bezeichnet. Im Befundbericht beziehen sich die Befunde immer auf den Untersuchungs-
zeitpunkt.
Der Befund ist das abschliessende dokumentarische Element der erhobenen Erkenntnisse. Dabei
werden die körperlichen und physischen Auffälligkeiten strukturiert in einem Bericht festgehalten.
Dieser Bericht setzt sich aus den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung, des Sichtbefundes,
des Tastbefundes zusammen.
Zusätzlich werden die Struktur und das Erscheinungsbild des Körpergewebes, wie auch der Heilungs-
stand vorhandener Vernarbungen erfasst. Beim Befundbericht handelt es sich um eine zeit-
abhängige Statuserfassung zur Festhaltung der aktuellen Befindlichkeit. Dabei werden
messbare Elemente (Grösse, Gewicht) und qualitative Eigenschaften (Bewegungsverhalten,
Vernarbung) unterschieden. Vervollständigt wird die Untersuchung durch die subjektiven Angaben
des Patienten zu seinen Empfindungen und Beschwerden.
Befund:
Erfassbare Merkmale welche „gefunden“ werden können.
Symptom:
Hinweis des Organismus auf eine vorliegende Störung oder Erkrankung. Basierend auf dem durch die Befundkonstellation gewonnenen Patientenverständnis, können weiter die möglichen Ursachen oder Auslöser ergründet werden. Diese Erkenntnisse sind sehr bedeutend, da nun der Therapeut durch dieses Wissen die wirkungsvollste Vorgehensweise zur Behandlung der Erkrankung ableitet.
Der Befund beschreibt das Krankheitsbild und die Auswirkungen auf den Organismus