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Die beiden Journalisten von den Philippinen und aus Russland seien zur Preisverleihung am 10. Dezember in der norwegischen Hauptstadt eingeladen worden, teilte die Nobelstiftung am Mittwoch mit. Auch der Friedensnobelpreisträger des Vorjahres, das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP), soll demnach bei der Zeremonie dabei sein.
Die restlichen und eigentlich in Stockholm geehrten Preisträger in den wissenschaftlichen Kategorien sowie in Literatur nehmen ihre Nobelmedaillen und -diplome dagegen vorab in ihrem Heimatländern entgegen. Dafür gibt es zwischen dem 6. und 8. Dezember Zeremonien in Grossbritannien, den USA und Italien – und auch in Deutschland: Unter den Geehrten sind mit Klaus Hasselmann in Physik und Benjamin List in Chemie in diesem Jahr nämlich auch zwei Deutsche. Sie erhalten ihre Nobelpreise demnach am 7. Dezember im Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin aus den Händen des schwedischen Botschafters Per Thöresson.
Diese Preisvergaben werden am 10. Dezember - dem Todestag von Preisstifter und Dynamit-Erfinder Alfred Nobel – mit einer Zeremonie im Stockholmer Rathaus verwoben. Dort werden dann auch das schwedische Königspaar und das Kronprinzessinenpaar anwesend sein.
Alle Nobelpreisträger waren vor gut einem Monat in Stockholm und Oslo bekanntgegeben worden. Ressa und Muratow bekommen den Preis für ihre Bemühungen um die Wahrung der Meinungsfreiheit.
Der Friedensnobelpreis wird als einziger der Nobelpreise in Oslo vergeben, alle anderen werden traditionell in Stockholm überreicht. Wegen der Corona-Pandemie waren die Preisträgerinnen und Preisträger bereits im vergangenen Jahr aus der Ferne geehrt worden.