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Nämlich die beiden Franzosen Victor Julien-Laferrière und Alexandre Kantorow; Cellist der Erste, Pianist der Zweite. Sie widmeten sich zusammen mit Renaud Capuçon dem so monumentalen wie melancholisch-eingängigen Klaviertrio von Peter Tschaikowsky.
Ein Hauch der grossen Spätromantik wehte auch über dem Auftritt von Martha Argerich und Nelson Goerner. Sergej Rachmaninows Spätwerk vom Sommer 1940, drei «fantastische Tänze», wie er sie ursprünglich bezeichnete, sind für grosses Orchester komponiert. Oder auch für zwei Klaviere, auch diese Fassung original von Rachmaninow. Sie sind zugänglich und geheimnisvoll zugleich, und ein Fest für 20 Pianistenfinger.
Peter Tschaikowsky: Klaviertrio a-Moll op. 50. A la mémoire d'un grand artiste
Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze für zwei Klaviere op. 45
Renaud Capuçon, Violine; Victor Julien-Laferrière, Violoncello & Alexandre Kantorow, Klavier
Martha Argerich & Nelson Goerner, Klavier
Konzertaufnahmen vom 2. und 5. Februar 2021, Kirche Saanen
Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.