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Die Erteilung einer Rodungsbewilligung fällt in die Zuständigkeit des Bundes, wenn das massgebliche Verfahren in die Zuständigkeit des Bundes fällt, und in die Zuständigkeit des Kantons, wenn das massgebliche Verfahren in die Zuständigkeit des Kantons fällt. Im zweiten Fall beurteilt das Amt für Wald und Natur den Rodungsantrag.
Auf Bundesebene wird die Rodungsbewilligung im Rahmen des massgeblichen Verfahrens erteilt, d.h. durch das für das Verfahren zuständige Bundesamt. Das zuständige Amt konsultiert das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und den betroffenen Kanton. Objekte mit Bundeszuständigkeit sind z.B. Eisenbahnen, Autobahnen, Stromleitungen, Skilifte und Sessellifte oder militärische Bauten.
Auf kantonaler Ebene werden Rodungsbewilligungen von der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) erteilt. Der Rodungsantrag wird vom Amt für Wald und Natur beurteilt. Das Amt konsultiert das BAFU, wenn die Rodungsfläche 5000 m2 übersteigt oder wenn die Rodung auch auf dem Gebiet eines anderen Kantons liegt. Objekte in kantonaler Zuständigkeit sind z.B. Nutzungs- oder Detailpläne, Baubewilligungen, Steinbrüche, Trinkwasserversorgungsanlagen, Strassen oder Mobilfunkanlagen.