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Eini wen iig schafft(s) ou
Eine qualitative Forschungsarbeit zur sozialen und ökonomischen Rentabilität eines Unterstützungsprojektes für junge Mütter
Diese Forschungsarbeit geht der Frage nach, ob ein in der Stadt Bern seit 2011 laufendes Pilotprojekt für junge, ausbildungslose Mütter aus sozialer und ökonomischer Sicht rentiert. Die Autorinnen verwendeten dazu das Instrument der Social Return on Investment (SROI) Analyse. Mit dieser noch jungen Methode kann die Rentabilität eines Projekts anhand von Einnahmen und Ausgaben (quantitativ), unter Berücksichtigung von nicht monetarisierbaren sozialen Faktoren (qualitativ), wie etwa soziale Integration oder Steigerung des Selbstwertgefühls, gemessen beziehungsweise dargestellt werden. Grundlage für die SROI-Analyse bildeten Leitfadeninterviews, welche mit Fachpersonen der Sozialen Arbeit durchgeführt wurden. Die erarbeiteten theoretischen Grundlagen berücksichtigen ebenfalls sowohl die soziale als auch die ökonomische Dimension. So thematisieren die Autorinnen zum einen die soziale Ungleichheit, welcher viele junge Mütter ausgesetzt sind. Zum anderen die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit, um aufzuzeigen, weshalb ein soziales Projekt auf seine Rentabilität untersucht wird. Die qualitativen wie auch die quantitativen Ergebnisse zeigen, dass das untersuchte Unterstützungsprojekt einen grossen Mehrwert generiert. Es wird ersichtlich, dass mit der Projektteilnahme eine Verbesserung des physischen und psychischen Wohlbefindens einhergeht und die jungen Mütter sozial besser vernetzt sind. Von diesen Effekten profitieren auch die Kinder. Zudem verdeutlicht die Analyse, dass die Chance auf einen Ausbildungsabschluss durch die Projektteilnahme steigt. Dies bedeutet, dass auf staatlicher Seite längerfristig Sozialhilfeausgaben eingespart und Steuereinnahmen verzeichnet werden können.