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Die ungeöffneten Blattknospen werden mit den Blättern der Teepflanze geerntet und dann in zwei Phasen getrocknet. Die Fermentation rückt in den Hintergrund. Auf der unteren Seite des Blattes erkennt man schliesslich einen weissen Flaum. Daher kommt auch der Name «Weisser Tee». Entstanden ist dieses Verfahren zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert in Südwest-China. Schon damals erkannten die Chinesen eine heilende Wirkung, die auch Krankheiten vorbeugen und den Körper stärken konnte. Früh bemerkte man eine Blutdrucksenkung durch diesen Teegenuss.
Weisser Tee enthält neben Koffein viele Vitamine – ebenso Eisen, Kalzium, Kalium, Fluorid, Natrium, Zink und Catechine. Catechine sind in der Lage, freie Radikale zu binden und das hilft bei der Vorbeugung vor Krebs, Entzündungen im zentralen Nervensystem und auch bei Alterskrankheiten wie Alzheimer, Demenz oder Parkinson. Sie stärken ausserdem das Immunsystem und reduzieren das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden.