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Viel Aufwand, wenig Ertrag – so das Fazit zur Leistung der Riehener. Die Stürmer erspielten sich vor dem Tor der Pratteler zahlreiche Chancen, wobei Beni Frey in der 10.Minute das 1:0 für den UHC Riehen erzielte. Vier Minuten später gelang Pratteln der Ausgleich, der durch einen individuellen Fehler ermöglicht wurde.
In der zweiten Halbzeit legten die Riehener nochmals einen Zahn zu, trafen aber das Tor nicht oder scheiterten aber am gegnerischen Goalie. Ab der 30. Minute stellten die Riehener auf zwei Blöcke, eine Massnahme die sich auszahlen sollte: Zunächst machte es Alain Schlatter den Stürmern vor, wie man mit Gewalt einen Schuss in das gegnerische Gehäuse unterbringt. Gleich darauf rettete Mark Braun mit seinem Treffer zum 3:1 die Ehre der Angreifer, als er mit einem schnellen Antritt die Pratteler Verteidiger stehen liess und den Ball neben dem Torhüter in die Maschen setzte.
LA Seon hiess der Gegner im 2.Spiel – die Aargauer praktizierten im Gegensatz zu den Prattelern ein schnelles Unihockey, das die Riehener vor einige Probleme stellte. Erneut konnte der UHC Riehen in Führung gehen – nach einem energischen Forechecking sah Flo Schmid am rechten Torpfosten Mark Braun stehen, der die Hereingabe in bekannter Manier einschob. Die Parallele zu vorigen Spiel fand abermals statt, als der Gegner ausgleichen konnte und der betreffende Block der Riehener nicht im Bilde war. Jan Süss besorgte aber postwendend die Führung der Riehener, als er mit einem präzisen Schuss den Seon-Torhüter in der kurzen Ecke erwischte.
Nach Wiederanpfiff erfolgte ein offener Schlagabtausch, wobei sowohl die Riehener als auch Seon einige Treffer hätten erzielen müssen; sinnbildlich dafür standen die letzten Minuten, als man auf der Seite des UHC Riehen hinten durch lässige Nonchalance beinahe einen Gegentreffer zugelassen hätte und vorne es ein Stürmer fertig brachte, den Pfosten des bereits verlassenen Torgehäuse zu treffen.
Mit vier Punkten gelang es dem UHC Riehen das Punktemaximum zu ergattern. Dennoch sollte das Team die Effizienz vor dem gegnerischen Tor dringend zu verbessern suchen und hinten weniger Fehler zu begehen, ansonsten droht der baldige Rückfall in der Tabelle.
Bertrand; Wunderle, Gröner; Notter, Lazic; Schlatter (1), Annasohn; Burki, Frey (1), Süss (1); Arabin, Egli, Manger; Blum, Schmid, Braun (2); Kong.