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Dass sich das globale Klima wegen des übermässigen Verbrauchs fossiler Brenn- und Treibstoffe erhitzt, ist wissenschaftlich bestens belegt. Netto Null fossile Energien möglichst rasch ist die bestens begründete Forderung als Reaktion auf die Klimakrise. Diese Klimaerhitzung lässt sich sichtbar machen.
MeteoSchweiz stellt für verschiedene Standorte in der Schweiz homogenisierte Temperaturzeitreihen mit monatlichen Durchschnittstemperaturen seit 1864 zur Verfügung. Daraus lassen sich jährliche Durchschnittstemperaturen, selbstverständlich unter Berücksichtigung der Monatslängen auch in Schaltjahren, berechnen.
Angelehnt an eine Idee von Climate Lab Book – Open climate science zeigen zwölf Farbtöne – je sechs blau, je sechs rot — von dunklem Blau für die kühlsten Jahre bis zu dunklem Rot für die wärmsten Jahre die Klimaerhitzung für die Schweiz seit 1864. Für den Standort Zürich Fluntern beispielsweise liegen die blauen/kühleren Farbtöne eher auf der linken, die roten/wärmeren eher auf der rechten Seite der Zeitreihe, am deutlichsten etwa in den letzten 40 Jahren. Die Bandbreite für Zürich Fluntern beträgt von 1864 bis 2019 6.4 bis 11.2 Grad Celsius (°C). Die drei rotesten/wärmsten Farbtöne kommen erst seit den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts vor. Seit 2000 lagen alle Jahresmitteltemperaturen im «roten» Bereich – von 1880 bis 1899 lagen als Kontrast dazu alle Jahresmitteltemperaturen im «blauen» Bereich.