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Andri Ragettli verpasst an der WM die Goldmedaille
Der Bündner Ski-Freestyle-Spezialist muss sich an der WM in Bakuriani nach einem Sturz im zweiten Lauf mit der Bronzemedaille im Slopestyle begnügen.
Der Bündner Ski-Freestyle-Spezialist muss sich an der WM in Bakuriani nach einem Sturz im zweiten Lauf mit der Bronzemedaille im Slopestyle begnügen.
Andri Ragettli schrammt an der WM in Bakuriani knapp an einer Goldmedaille vorbei. Als Leader beendete der Bündner in den 1. Lauf, im 2. Lauf hatte Ragettli gar eine Medaille auf sicher, dennoch startete er den Angriff auf Gold und geht volles Risiko. Den ersten Abschnitt absolvierte er mühelos, beim zweiten Kicker misslang ihm jedoch die Landung und der Bündner stürzte.
Der grosse Favorit, der Norweger Birk Ruud, startete aus Position 3 in den zweiten Lauf und stiess Ragettli vom Thron. Auch Christian Nummedal, ebenfalls ein Norweger, schob sich in der Reprise noch am Schweizer vorbei. Der 24-jährige Flimser trat als Titelverteidiger an. Vor zwei Jahren in Aspen hatte Ragettli sowohl im Slopestyle als auch im Big Air Gold gewonnen. Er war auch im Verlauf dieser Saison bei allen drei Wettkämpfen auf dem Podest gestanden, in Laax sogar als Sieger.
Bösch und Morel und in der Top 10
Der Engelberger Fabian Bösch, der Weltmeister von 2015, wurde Achter. Der Westschweizer Valentin Morel kam in den 12. Rang. Die USA ging derweil leer aus. Die Amerikaner, angeführt von Olympiasieger Alexander Hall, waren nicht mit ihren besten Slopestylern am Start.
Wenige Stunden zuvor hatte bereits Mathilde Gremaud für die Schweizer Frauen im Slopestyle Gold gewonnen. Nach Ragettlis Bronze taucht die Schweiz mit 8 Podestplätzen im Medaillenspiegel auf.