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Sturmartige Böen der Windstärke 6 und hohe Wellen verwandeln den Zürichsee bei Pfäffikon SZ am 12. Juli 2010, kurz vor 19:00, in ein unberechenbares Gewässer. Neben der Schiffanlegestelle, zwischen Hafen und Freibad, vergnügen sich zwei 13- jährige Mädchen im Wasser. Dabei werden sie plötzlich vom Unwetter überrascht und wollen sich auf die andere Seite des Schiffsstegs retten, um dort über eine Leiter dem hohen Wellengang zu entkommen. Das eine der Mädchen schafft das Ziel; das andere kann sich den sich überschlagenden Wellen und der sehr starken Strömung nicht entziehen. Das Kind erreicht die Leiter nicht; es treibt ab, gerät in Seenot und schreit um Hilfe.
Andy Werfeli hält sich mit seiner Frau am Ufer auf, erkennt die Situation. Er behändigt einen Rettungsring – ein allerdings von Vandalen unbrauchbar gemachter Rettungsgegenstand –, springt ins Wasser und schwimmt dem Opfer entgegen. Es gelingt ihm, das entkräftete Mädchen aus den Fluten in Sicherheit zu retten.