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Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben eine durch Wasser aktivierbare Einwegbatterie aus Papier entwickelt. Damit liesse sich eine breite Palette von kleinen Einweg-Elektronikgeräten mit geringem Stromverbrauch betreiben, etwa intelligente Etiketten zum Tracking von Objekten, Umweltsensoren oder medizinische Diagnosegeräte.
Forschung & Entwicklung
Spinnenbeine lassen sich als mechanische Greifer von Soft-Robotern nutzen, wie Daniel Preston und Faye Yap von der Rice University festgestellt haben. Prestons Labor ist auf weiche Robotersysteme spezialisiert, die nicht-traditionelle Materialien verwenden, im Gegensatz zu harten Kunststoffen, Metallen und Elektronik. "Wir verwenden alle Arten von interessanten neuen Materialien wie Hydrogele und Elastomere, die von chemischen Reaktionen, Pneumatik oder Licht bewegt werden können", sagt er.
Grossbritannien "baut" eine 165 Meilen (265,5 Kilometer) lange Drohnen-Autobahn. Der "Skyway" soll Städte und Gemeinden verbinden und zunächst zur Überwachung von Infrastrukturen wie Strassen und Häfen eingesetzt werden, später zum Transport von Menschen und Waren. Das Projekt werde sich auf die Stadt Reading konzentrieren und andere Städte in der Region einbeziehen, darunter Oxford, Cambridge und Milton Keynes, heisst es. Der in Reading angesiedelte britische Drohnen-Spezialist Altitude Angel führt die Initiative an.
Forscher der TU Chalmers um Tomas Grönstedt haben ein Drohnensystem entwickelt, das völlig autonom unterwegs sein kann. Es handelt sich um einen Quadrocopter, Starrflügler und Marinedrohnen, ein vollautomatisches System für Such- und Rettungseinsätze. Es stützt sich auf wasser- und luftgestützte Drohnen, die zusammenarbeiten und ein Kommunikationssystem verwenden, um ein Gebiet selbstständig zu durchsuchen, Behörden auf Menschen in Not aufmerksam zu machen und Hilfe zu leisten, bevor bemannte Rettungsfahrzeuge eintreffen.
Einem Forscherteam um Michael Bartlett von der Virginia Polytechnic Institute and State University (Virgina Tech) ist es gelungen, einen elektronischen Handschuh nach Vorbild der Saugnäpfe des Tintenfisches zu entwickeln. Gegenstände unter Wasser sicher zu erfassen und zu manipulieren, ist keine Stärke des Menschen, wohl aber des Oktopus. Was er einmal gepackt hat, lässt er so leicht nicht mehr los. Das inspirierte die Wissenschaftler zu ihrem Greifer, der mit Gummisaugern und ausgeklügelter Sensortechnik ausgestattet ist, die das Muskel- und Nervensystem des Meeresbewohners nachahmt.
Warnungen vor Tsunamis, die durch Unterwasser-Erdbeben ausgelöst werden, kommen künftig früher als bisher. Eine Forschungsgruppe der Nagoya University wertet mit Kollegen des National Institute of Information and Communications Technology und der University of Electro-Communications atmosphärische Störungen aus. Diese werden von Wellen in der Luft ausgelöst uns verursachen verheerende Tsunami-Fluten.
Mit Scharen von Drohnen mit Kameras lösen Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) ein bisher unlösbar scheinendes Problem. Sie spüren die Ursachen von Verkehrsstörungen nahezu in Echtzeit auf, sodass diese schnell beseitigt werden können. Angesichts der Fülle an moderner Technologie – Strassenkameras, Big-Data-Algorithmen, Bluetooth- und RFID-Verbindungen sowie Smartphones in fast jeder Tasche – sollten Verkehrsingenieure eigentlich in der Lage sein, den Stadtverkehr genau zu messen und dessen Entwicklung genau vorherzusagen.
Extrem leistungsfähige Rechner der Zukunft verlangen alternative Verschlüsselungs- und Signaturmethoden. Die US-amerikanische Bundesbehörde Nist (National Institute of Standards and Technology) hat nun in einem sechsjährigen Prozess vier Post-Quanten-Algorithmen zum Standard erhoben – einer davon trägt die Handschrift der TU Graz.
Es braucht viel Zeit und Geld, um eine Alzheimer-Diagnose zu erstellen. Forscher der Boston University haben jetzt ein neues Tool entwickelt, das diesen Vorgang automatisieren und schliesslich online durchführbar machen könnte. Das mit maschinellem Lernen ausgestattete Berechnungsmodell kann eine kognitive Beeinträchtigung mittels der Tonaufzeichnungen von neuropsychologischen Tests erkennen. Ein persönlicher Termin ist dafür nicht notwendig. Die Forschungsergebnisse wurden in "Alzheimers Disease & Dementia" veröffentlicht.