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Wegen Kontaminations-Zwischenfällen (Bulletin 4/1998) und der Entdeckung eines technischen Fehlers in einem Kreislauf konnten im am 31. März 1999 zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 1998/99 nur knapp die Hälfte der geplanten 900 Tonnen Oxidbrennstoff verarbeitet werden. Seit Dezember 1998 ist die Produktion von Thorp wegen der Verstopfung einer Produktionsleitung ganz unterbrochen. Die Verstopfung konnte Mitte Januar zwar behoben werden, aber grünes Licht für die Wiederinbetriebnahme von Seiten der britischen Sicherheitsbehörde Nuclear Installations Inspectorate wird erst erteilt, wenn ein Sicherheitsbericht vorliegt. Er soll zeigen, wie solchen Pannen künftig vorgebeugt wird. Wenn die BNFL den Bericht nicht bald einreichen kann, ist auch das Produktionsziel für 1999/2000 in Frage gestellt. Die BNFL testet gegenwärtig in der Anlage Verfahren zur Verhütung einer erneuten Leitungsverstopfung, die sich in einem Versuchsstand bewährt haben.
Quelle
P.B. nach Enerpresse vom 6. Mai und Nucleonics Week vom 14. Mai 1999