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Die Weisserle bevorzugt die nordisch-kontinentalen Lagen Eurasiens. Im Mittelmeerraum und in Westeuropa fehlt sie weitgehend. In der Schweiz ist die Weisserle mehr als doppelt so häufig wie die Schwarzerle, im Mittelland ist sie jedoch selten.
Die Hauptverbreitung der Weisserle liegt in der oberen Montanstufe und fast zwei Drittel gedeihen zwischen 1000 und 1400 m ü.M.; in den Alpen wird sie oberhalb von 1300 m ü.M. zunehmend von der Grünerle abgelöst. Im Tessin und in Graubünden ist sie bis auf 1700 m ü.M. zu finden.
Die lichtbedürftige Weisserle hat geringere Standortansprüche
als die Schwarzerle und wächst sowohl auf nassen wie auf trockenen,
oft rutschigen Böden. Auf basischen, feuchtnassen Skelettschutt-Böden
entlang von Gebirgsbächen kommt die Weisserle zur Herrschaft.
Die Grünerle (Alnus viridis), eine Strauchart des Alpenraumes, hat ihre Hauptverbreitung in der Subalpinstufe. Sie bildet im Bereich der Waldgrenze oft Gebüschwälder.
Textquelle Brändli 1996
LFI-Probeflächen mit Vorkommen