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Sie ist jung, fleissig und souverän. Wo Prinzessin Leonor, 15, auftritt, fliegen ihr die Herzen zu. Es verwundert daher wenig, dass sie oft als die Retterin der spanischen Monarchie betitelt wird, welche in den letzten Jahren mit Skandalen wie der Korruptionsaffäre um Juan Carlos I., 83, zu kämpfen hatte.
Prinzessin Leonor sei eine «wohltuende Erscheinung in stürmischen Zeiten» und das «freundliche Gesicht der Monarchie», findet gemäss «gala.de» etwa die spanische Journalistin Pilar Eyre. Sie freue sich darüber, dass sich Leonor auf ihre Rolle als künftige Königin vorbereitet und würde sich wünschen, dass sie sich mehr zeigt.
Er findet nämlich, sie behandle ihre Älteste wie eine Marionette und sagt: «Letizia formt sie nach ihrem eigenen Bild und Ebenbild und verwandelt sie in ein kleines Monster.» Zudem geht Peñafiel davon aus, dass Letizia eine «übermässig kontrollierende» Mutter ist.
Adelsexperte glaubt nicht an Fortbestand der Monarchie
Die Vorbereitungen auf die Rolle der Königin hält der Adelsexperte für völlig übereilt. Er sagt: «So wie die Dinge stehen, ist es Unsinn, von diesem Kind als einer zukünftigen Königin zu sprechen. Nicht einmal ihr Vater wird seine Herrschaft beenden.» Peñafiel geht nämlich davon aus, dass die spanische Monarchie in spätestens 30 Jahren nicht mehr existiert.
Die Königsfamilie selbst glaubt natürlich an den Fortbestand der Monarchie. Und aus diesem Grund soll Leonor aus ihrer Sicht auch angemessen auf die Rolle der Königin vorbereitet werden. Journalistin Pilar Eyre sieht darin im Gegensatz zum Letizia-Kritiker Peñafiel nichts Falsches. Sie sagt über die Eltern der Thronfolgerin: «Sie haben Leonor von Anfang an auf das vorbereitet, was ihr ihrer Meinung nach in der Zukunft zusteht.» Die Prinzessin werde gut ausgebildet.
Und genau wegen ihrer schulischen Ausbildung dürfte es ab dem Sommer wieder ruhiger werden um Prinzessin Leonor. Dann wird sie nämlich Spanien verlassen und für zwei Jahre das renommierten UWC Atlantic College in Wales besuchen.