Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03244.jsonl.gz/146

Während der internationalen Ausstellung und Konferenz zum Schiffbau und zur Entwicklung von Offshore-Ausrüstung OMR 2022 in St. Petersburg stellte das Iceberg Central Design Bureau das Projekt eines multifunktionalen Offshore-Eisbrechers vor.
Wie Sudostroenie.info berichtet, wurde der multifunktionale nukleare Eisbrecher des Projekts 10570 vom Iceberg Central Design Bureau gemeinsam mit dem Krylov State Research Center entwickelt und ist für den Einsatz auf der Nordmeerroute konzipiert. Einsatzgebiete dürften Flachwassergebiete entlang der Route sein.
Bei der Entwicklung eines Projekts für einen multifunktionalen nuklearen Offshore-Eisbrecher wurde das Konzept der Schaffung eines „einheitlichen Basisplattformschiffs“ angewendet. Der Vorteil sind identische Lösungen für den allgemeinen Standort, die Rumpfstrukturen, die Konfiguration der Hauptenergieausrüstung und -systeme, die Sicherheitssysteme, Funkkommunikation, Navigation usw.
Der Eisbrecher des Projekts 10570 ist für die Unterstützung von Schiffen in seichten Gebieten des arktischen Schelfs beim Eisbrechen vorgesehen. Zudem ist der Eisbrecher zur Gewährleistung der Eissicherheit und die Versorgung von Bohrplattformen geplant. Der Eisbrecher kann in bis zu 2,4 Meter dickem Eis navigiert werden.
Die RITM-200-Reaktoren des Eisbrechers sind identisch mit denen der neuen Eisbrecher des Projekts 22220, von denen die «Arktika» und «Sibir» bereits ausgeliefert wurden, während «Ural», «Kamchatka» und «Yakutia» noch im Bau sind.
Laut dem Vertreter des Entwicklerbüros werden sechs Modifikationen von Eisbrechern auf der Grundlage der 10570-Plattform mit der Reaktoranlage RITM-200 vorgeschlagen. Das Forum zeigte in St. Petersburg nun ein Modell eines Versorgungseisbrechers.
Die Länge des Eisbrechers des Projekts 10570 beträgt 152 m, Breite – 31 m, Tiefgang – 8-9,3 m, Geschwindigkeit in eisfreiem Wasser – 19 Knoten, Eisbrechkapazität – 2,4 m, Verdrängung – 20,7 Tausend Tonnen.
Heiner Kubny, PolarJournal