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Zusammenfassung des Artikels
«Couples binationaux et enfants métis
en Suisse» (französisch)
Autor
André Loembe, Dr. Sc. in Technology, ist Vorstandsmitglied der SBAA Schweiz, Vizepräsident des CRAN und Vizepräsident des FIMM-Freiburg.
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Auch wenn es gemischte oder binationale Paare schon seit Menschengedenken und auf allen Kontinenten dieser Erde gibt, werden sie heute plötzlich als neues Phänomen wahrgenommen, das mit wachsendem Interesse beobachtet wird. Geht es tatsächlich um dieses «neue Phänomen» oder doch eher um die Suche nach einem neuen Sündenbock seitens des Rechtsstaates, der eine diskriminierende Migrationspolitik praktiziert?
Was macht das Leben binationaler Paare so anders, so speziell oder sogar so «abnorm» verglichen mit dem Leben von Paaren gleicher Nationalität? Und weshalb haben binationale Paare nicht die gleichen Rechte in der Schweiz? Warum sind farbige Kinder weiterhin mit Rassismus konfrontiert? In der Tat wird ein Teil ihrer Identität zugunsten des Merkmals «Hautfarbe» übergangen und entsprechend werden sie systematisch als Schwarze kategorisiert.
Die vorliegende Analyse versucht, einige Antworten, auf diese Fragen zu finden, und betrachtet gemischte oder binationale Paare nach drei Gesichtspunkten: Privatsphäre, Rolle der Schwiegerfamilien und Rolle der Gesellschaft.