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Der Vertrag zwischen zwölf Pazifik-Anrainerstaaten soll eigentlich auch noch vor Ende der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama im Januar vom Kongress in Washington ratifiziert werden. Doch Wahlsieger Trump ist gegen TPP. Kommende Woche trifft er Japans Regierungschef Shinzo Abe.
Neben den Wirtschaftsmächten USA und Japan umfasst die geplante Freihandelszone Australien, Brunei, Kanada, Chile, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam. Zusammen stehen diese Länder für rund 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Nicht dabei ist China, die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt - das Abkommen ist auch als Gegengewicht zur Volksrepublik gedacht.
Trump sieht in den zahlreichen Handelsabkommen der USA einen Grund für den wirtschaftlichen Abstieg seines Landes. Auch gegen TPP hat er sich ausgesprochen.
"Japans Hoffnungen auf TPP sind tot und beerdigt", erklärte Analyst Marcel Thieliant von Capital Economics in Tokio. Daher sei die Abstimmung im Unterhaus nur eine leere Geste. Für Japan seien die "langfristigen Verluste" des Nicht-Zustandekommens "substanziell".
(AWP)