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Das Wort zum Sonntag: Determinismus
Der Determinismus (von lateinisch: determinare abgrenzen, bestimmen) ist eine philosophische Denkrichtung. Er ist ein wesentliches Grundelement zur Herausbildung eines konsistenten Weltbildes. Er geht davon aus, alle Ereignisse liefen nach feststehenden Gesetzen ab und seien durch diese vollständig bestimmt.
Deterministen sind also der Auffassung, dass bei bekannten Naturgesetzen und dem vollständig bekannten Zustand eines Systems, der weitere Ablauf aller Ereignisse prinzipiell vorherbestimmt ist und folglich weder Zufall noch andere Änderungen gibt.
Informatiker glauben auch an eine Berechenbarkeit des Systems. Dies kann zur Folge haben, das unter anderem dessen Vorhersagbarkeit geglaubt wird.
Leider sind deterministische System immer nur ein Ausschnitt aus einem System, zu einem gegegeben Zeitpunkt und unter Berücksichtung der Tatsache, dass wirklich alle Elemente und Verbindungen klar sind.
Im Zusammenspiel der durch vielfältige Wechselbeziehungen geprägten Konzepte von echtem Zufall, der Kausalität, der Autopoiese und des Chaos, ist das Absolutieren eines deterministisch geprägten Weltbildes wohl eher ein Problem.
Liebe Deterministen und Deterministinnen, versucht vorauszusagen, wo ein Blatt von einem Baum im Herbst hinfallen wird. Für diejenigen, die darin kein Problem sehen: Sagt bitte noch das Datum und die Zeit voraus.