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FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse strebt unverändert eine Dividenden-Ausschüttungsquote zwischen 40 und 60 Prozent des Jahresüberschusses an. Zudem seien in den Grundsätzen des Kapitalmanagement-Programms zusätzlich Aktienrückkäufe vorgesehen, informierte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer während einer Telefonkonferenz am Mittwoch. Für 2010 seien allerdings nach wie vor keine Aktienrückkäufe geplant, für 2011 gebe es noch keine Entscheidung. Die Dividende für 2009 hatte die Deutsche Börse trotz eines sehr schwachen Geschäftsjahres mit 2,10 Euro je Aktie auf dem Niveau des Rekordjahres halten können.
Die letzten Aktienrückkäufe hatten im Jahr 2008 stattgefunden, als die weltweite Finanzkrise ausbrach. Angestossen wurden sie durch die Hedgefonds TCI und Atticus, die im Jahr 2005 eine Übernahme der London Stock Exchange (LSE) durch die Deutsche Börse verhinderten und stattdessen milliardenschwere Ausschüttungen an die Aktionäre erzwangen. Die Führungsspitze der Börse, Vorstandschef Werner Seifert und Aufsichtsratschef Rolf Breuer, mussten ihren Hut nehmen. Der Marktbetreiber setzte zudem ein fortlaufendes Programm zur Optimierung der Kapitalstruktur auf und schüttete bis einschliesslich Dezember 2008 rund 2,9 Milliarden Euro an seine Aktionäre aus./ck/wiz
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