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Aus fünf Kirchgemeinden wird Eine
Bis zum 31. Dezember 2016 bestanden im Ausserdomleschg fünf evangelische Kirchgemeinden:
Almens (Almens, Paspels, Pratval, Rodels und Tomils), Feldis, Rothenbrunnen, Scheid und Trans.
Jede Kirchgemeinde hatte einen Vorstand von drei bis fünf Leuten und es wurde eine eigene Buchhaltung geführt.
Die fünf Kirchgemeinden waren in eine Pastorationsgemeinschaft eingebettet, die ebenfalls eine eigene Buchhaltung führte. Die Präsidenten der fünf Kirchgemeinden bildeten den Ausschuss und alle Vorstände zusammen den Zentralvorstand. Dies war ein kompliziertes und träges Gebilde.
Nach der Fusion der politischen Gemeinden im Ausserdomleschg zur Gemeinde Domleschg kamen vermehrt Gedanken auf, die Kirchgemeinden ebenfalls zu fusionieren. Am 17. Juni 2016 stimmten die Stimmberechtigten der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Almens, Feldis, Rothenbrunnen, Scheid und Trans je getrennt an ihrer Kirchgemeindeversammlung dem Vertrag über die Vereinigung der evangelischen Pastorationsgemeinschaft Ausserdomleschg und der oben erwähnten Kirchgemeinden zur Kirchgemeinde Ausserdomleschg zu.
An der ersten Versammlung am 31. August 2016 wurde die Kirchgemeindeordnung, das Entschädigungsreglement, das Steuergesetz, der Steuerfuss und das Budget genehmigt. Auch wurden ein Vorstand und die Revisoren gewählt.
Am 1. Januar 2017 nahm der neue Vorstand der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Ausserdomleschg seine Tätigkeit auf.
Die Kirchgemeinde zählt ca. 1 100 Mitglieder und wird von zwei Pfarrpersonen seelsorgerisch betreut.
Ein neues Logo und eine neue Homepage sollen die neue Kirchgemeinde nach aussen repräsentieren, nach innen ist die Kirchgemeinde auf einem guten Weg, die ehemaligen fünf Kirchgemeinden zu einer Kirchgemeinde zu formen:
«Traditionen bewahren, jedoch auch offen für Neues.»