Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03559.jsonl.gz/2568

Am Dienstag, den 27. Februar 2007, kündigte Herr Wang Jian, Vizepräsident und leitender Direktor der Hainan Airlines Group, an, dass die Luftfahrtgesellschaft Hainan Airlines "sobald als möglich" eine Verbindung zwischen Beijing (Peking) und Genf eröffnen werde. Drei Flüge wöchentlich via Budapest sind vorgesehen.
Jian wies darauf hin, dass die Hainan Airlines, die ihre Tätigkeit 1993 aufgenommen hat, heute mit 124 Flugzeugen und 28'000 Angestellten die viertgrösste Fluggesellschaft der Volksrepublik China ist. Sie bedient mehr als 90 Destinationen in China und weltweit. Kürzlich führte Hainan Airlines mit Brüssel und Budapest die ersten Zwischenlandungen in Europa ein. "Genf ist eine internationale Stadt mit einer langen Geschichte", so Jian, der besonders darauf hinwies, dass Genf auch Sitz zahlreicher internationaler Organisationen ist. "Die aktive Mitarbeit Chinas in diesen Organisationen führt zu einem grossen Strom offizieller und geschäftlicher Passagiere zwischen Beijing und Genf. Mit dem äusserst reichhaltigen kulturellen Umfeld und einer wunderschönen Landschaft ist Genf auch zum unumgänglichen Ziel für die chinesischen Europatouristen geworden. "Die neue Flugverbindung eröffne eine "neue Seidenstrasse" hoch über dem eurasischen Kontinent "als Beitrag zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen China und der Schweiz".
François Longchamp, Genfer Staatsrat und Verwaltungsratspräsident des Internationalen Flughafens Genf, erinnerte daran, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern bereits lange währen, gehörte doch die Schweiz 1950 zu den ersten Ländern, die diplomatische Beziehungen mit der Volksrepublik China aufnahmen. "Genf ist sehr stolz, als erste Schweizer Stadt von einer chinesischen Fluggesellschaft angeflogen zu werden."