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Glossar
Cloud-Computing ist eine IT-Infrastruktur, die beispielsweise über das Internet verfügbar gemacht wird. Sie enthält in der Regel Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung.
Dotierkraftwerke nutzen das unterhalb einer Stauanlage ins Gewässer abzugebende Restwasser zur Stromproduktion.
Die ElCom ist die unabhängige staatliche Regulierungsbehörde im Elektrizitätsbereich. Sie überwacht die Einhaltung des Stromversorgungs- und Energiegesetzes, die Strompreise sowie die Versorgungssicherheit im Strombereich und regelt Fragen betreffend den internationalen Stromtransport und -handel.
Energiecontracting bezeichnet eine vertragliche Vereinbarung, nach der gewisse Energielieferungen oder auch Energiedienstleistungen erbracht werden. Meist sind die Anlagen vom Contractor, dem ausführenden Unternehmen, vorfinanziert und er betreibt diese.
Das Höchstspannungsnetz verteilt den in Grosskraftwerken erzeugten Strom landesweit mit einer Spannung von 380/220 kV.
ICT ist die Bezeichnung für Informations- und Kommunikationstechnik und enthält Dienstleistungen für Informatik, Telekommunikation und Gebäudeautomationsverkabelung.
Ein integriertes Energiesystem ist die Verzahnung von Strom, Wärme und Elektromobilität, damit die Energie optimal genutzt wird.
Der Lastgang ist der zeitliche Verlauf der beispielsweise von einem Kunden bezogenen Leistung über eine zeitliche Periode. Üblicherweise sind Lastgänge mit einer Mittelungsdauer von 15 Minuten.
Steuerung von unterbrechbaren Verbrauchseinrichtungen durch den Netzbetreiber.
Netzpunkt, an dem ein Energiefluss messtechnisch erfasst und gezählt/registriert wird (Einspeise- und/oder Entnahmepunkt).
Der Grundsatz der redundanten Versorgung (oder n-1-Sicherheit) besagt, dass in einem Netz bei prognostizierten, maximalen Übertragungs- und Versorgungsaufgaben die Netzsicherheit, also die Versorgung, auch dann gewährleistet sein muss, wenn eine Komponente wie ein Transformator oder ein Stromkreis ausfällt oder abgeschaltet wird.
In der Transformatorenstation (kurz Trafostation) wird der elektrische Strom von Mittelspannung auf Niederspannung von 400/230 V umgewandelt.
Das Unterwerk verbindet zwei Spannungsebenen miteinander. Das Kernstück eines Unterwerks ist der Transformator, der die Spannung von einer Spannungsebene auf eine andere umsetzt.
Regelleistung ist die benötigte elektrische Leistung, um unvorhergesehene Leistungsschwankungen auszugleichen. Dafür können sich dezentrale Stromerzeugungseinheiten (kleinere Wasserkraftwerke oder Industrieanlagen) zu virtuellen Kraftwerken zusammenschliessen und mit einem Regelenergiepool Regelleistung anbieten. Damit nehmen sie ähnliche Funktionen wie konventionelle Grosskraftwerke wahr.
Ein ZEV ist ein vertraglicher Zusammenschluss zwischen mehreren Parteien, die ihren selbst produzierten Solarstrom gemeinsam verbrauchen. Der ZEV besteht aus dem Eigentümer der Solaranlage und Endverbrauchern wie Stockwerkeigentümern oder Mietern.