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Zu unserem 10-jährigen Bestehen möchten wir verschiedene von uns geschätzte Musiker*innen zu Konzerten einladen. Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit unseren Musikerkolleg*innen mit inspirierenden Konzerten.
Tiziana Bertoncini, Violine
Nach abgeschlossenen Studiengängen in Violine am Konservatorium in Siena und in Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Carrara, arbeitete Tiziana Bertoncini als Interpretin in Orchestern und Kammermusikensembles und für Tanz- und Theaterstücken.
Seit vielen Jahren gilt ihr Interesse der zeitgenössischen Musik und Improvisation. Ihre Arbeit entwickelt sich aus der Interpretation, zu Komposition und Zusammenarbeit mit Künstlern anderer Medien. Generell gilt ihr Interesse der Synthese und der Kreuzung von Improvisation und Komposition, visueller Elemente und Musik.
Sie ist Mitglied des ensemble]h[iatus, das sich mit Interpretation und Improvisation beschäftigt.
In 2008 war sie Stipendiatin des “Bridge Guard Residential Art/Science Centre” in Stúrovo (SK), in 2009 des A.I.R. Krems (A) und in 2013 des Centre National de Création Musicale Césaré, Reims (F).
Magda Mayas, Klavier
Mayas studierte zunächst von 1999 bis 2001 Jazzpiano an der Universität der Künste Berlin, gefolgt von einem Austauschjahr im Erasmus-Programm am Conservatorium van Amsterdam bei Misha Mengelberg.
Sie konzertierte in Europa, den USA, Australien, Mexiko und dem Libanon solo und in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Musikern und Komponisten wie John Butcher, Andy Moor, Zeena Parkins, Joëlle Léandre, Paul Lovens, Ikue Mori, Phill Niblock, Peter Evans, Andrea Neumann, Burkhard Stangl und Axel Dörner. Dabei entwickelte sie eine Klangsprache, bei der sie sowohl den inneren als auch den äußeren Teil des Klaviers verwendete und mit Hilfe von Präparaten und Objekten veränderte. Neben dem Klavier spielt Mayas auf einem Clavinet und mit Metallglockenspielen.
Markus Eichenberger, Klarinetten
Geboren 1957 in Aarau (AG). Seit 1977 beschäftigt er sich als Klarinettist und teilweise als Saxophonist fast ausschliesslich mit improvisierter Musik in verschiedenen Gruppen und Projekten. Schwerpunkte bilden die Soloarbeit, das Duospiel sowie die Improvisation in der Grossformation so zum Beispiel das „Domino Orchestra“ mit MusikerInnen aus Deutschland und der Schweiz.
Daniel Studer, Kontrabass
1961* Improvisation und gemischte Formen von Improvisation und Komposition stehen im Zentrum der Arbeit. Verschiedene Raumprojekte, Projekte mit Live Elektronik, Musik und Sprache, Musik und Tanz, Musik zu Videopoesien. Kontinuierliche Zusammenarbeit.
Unterrichtet Improvisation an verschiedenen Musikhochschulen und Musikschulen.
Werkjahr der Stadt Zürich 2010.
Kritik zur Duo-CD "Suspended": Nicht das Laute steht im Mittelpunkt, sondern, jedenfalls zumeist, das Zarte, Ungewohnte. Denn beide Musiker begnügen sich − ganz ihrem musikalischen Naturell entsprechend – nicht mit gewöhnlichen Klängen, sondern loten die Palette unorthodoxer Möglichkeiten ihrer Instrumente auf künstlerisch hohem Niveau aus.