Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/110946

<h2>SubmittedText<h2><p>Nach dem Umfrage-Debakel zur Minarett-Initiative hat die SRG die GfS-Umfragen vorübergehend unter Verschluss gehalten und Externe mit einer Studie beauftragt.</p><p>- Wie viel kostete Kurt Imhofs "media-politische Vertiefungsstudie", die Claude Longchamp einen Persilschein ausstellt?</p><p>- Wie viel kosteten die zwei weiteren erstellten Studien?</p><p>- Sieht der Bundesrat auch ein Problem darin, dass mit Imhof ein Mitglied des Club Helvétique und erklärter Gegner der Minarett-Initiative angefragt wurde?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es ist nachvollziehbar, dass die SRG nach dem Wirbel um die GfS-Umfrage Klarheit über die Methodik und die Wirkungen der regelmässigen Trendumfragen haben wollte. Sie hat deshalb verschiedene Aspekte dieser GfS-Umfragen bei einer Forschungsgruppe in Mannheim sowie bei den Universitäten Bern, Konstanz und Zürich abklären lassen. Die Auswahl der wissenschaftlichen Gutachter obliegt allein der SRG. Ausschlaggebend muss sein, dass die Studienverfasser über die nötigen Kompetenzen verfügen, um den ihnen erteilten Auftrag nach den Regeln der Kunst ausführen zu können. Die von der SRG beauftragten Experten sind in Fachkreisen anerkannt. Die Arbeit von Professor Kurt Imhof ist veröffentlicht worden und kann überprüft werden. Die Kosten aller drei Studien bewegen sich im üblichen Rahmen: Sie haben zusammen weniger als 50 000 Franken gekostet.</p>