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Die Republik Guinea liegt an der Atlantikküste in Westafrika, 7 - 12 Grad nördlich des Äquators. Angrenzende Länder sind Guinea-Bissau, Senegal, Mali Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire), Liberia und Sierra Leone.
Die Landeshauptstadt ist Conakry.
Die Lebensräume variieren vom Regenwald im Hochland bis zum Savannen-Grasland. Es gibt sehr fruchtbare Regionen, speziell in Guinée Maritime.
Entsprechende Karten finden Sie hier.
In Guinea herrscht tropisches Wechselklima mit regional unterschiedlich langen Regen- und Trockenzeiten. An der Küste ist es feuchtheiss im Landesinnern trockener.
Die Regenzeit, zwischen Mai bis anfangs November mit Höhepunkt im Juli/August, bringt tropische Gewitter mit heftigen Regenfällen und Stürmen. Von Dezember bis Mai herrscht Trockenzeit.
Guinea hat ca. 11.5 Mio. Einwohner auf 246'000 km2; etwa 2/3 davon leben auf dem Lande, 1/3 in den Städten. Der Altersmedian liegt bei rund 18 Jahren.
Die drei größten ethnischen Gruppen unter insgesamt ca. 20 Ethnien umfassen ca. 90 % der Bevölkerung. 40 % sind Peul oder Fulbe, 30 % Malinke und 20% Soussou. 90 % gehören dem sunnitischen Islam an, ca. 5 % sind Christen. Die kleineren ethnischen Gruppen, Restgruppen der Ureinwohner, sind zumeist Anhänger von Naturreligionen.
Außerdem leben vor allem in den Städten zahlreiche libanesische Einwanderer. Die ersten kamen schon vor mehr als 100 Jahren ins Land und beherrschen einen Großteil des Handels und des Hotelgewerbes. Als in den Nachbarländern Sierra Leone und Liberia Bürgerkrieg herrschte, kamen aus diesen Ländern zahlreiche Flüchtlinge nach Guinea. Noch heute sind es ca. 40.000 (Stand 2007).
Die Amtssprache ist Französisch. Seit Beginn der 1980er Jahre ist Französisch auch wieder die Unterrichtssprache, vorher, während der Regierung von Ahmed Sékou Touré wurde in den Dialektsprachen unterrichtet. Etwa 60 % der Bevölkerung besitzen teilweise bis vollständige Kenntnisse der französischen Sprache.
Die in Waldguinea und auch in Liberia ansässigen Toma verfügen über ein eigenes Schriftsystem.
Die Strassen sind meistens in schlechtem Zustand, etwa fünfzehn Prozent ist asphaltiert. Viele Baustellen sind oft jahrelang "in Bearbeitung". Nicht alle Siedlungen sind mit Motorfahrzeugen erreichbar.
Das einst ansatzweise bestehende Eisenbahnnetz ist für den Personenverkehr eingestellt. Es bestehen wenige Eisenbahnlinien für den Gütertransport, vornehmlich für den Bauxittransport.
Neuerdings besteht eine eingeschränkte Eisenbahnlinie, welche die Agglomeration mit der Hauptstadt verbindet. Vor kurzem wurde auch eine Busverbindung aus der Agglomeration in die Hauptstadt und quer durch diese installiert.
Das "öffentliche Hauptverkehrsmittel" sind Taxis, die auf festgelegten Strecken verkehren, mit bis zu sieben Insassen in einem normalen, meist abgetakelten PW oder MacBanas - alte VW-Busse mit bis zu dreissig Passagieren und jenem Gepäck auf dem Dach ..
Der Seehafen von Conakry besitzt einen Containerumschlagplatz, eine Anlegestelle für Erdöltanker und eine Verladestelle für die mineralischen Rohstoffe. In Kamsar, an der Basse Côte, gibt es einen weiteren Hafen für die Verschiffung von Bauxit.
Guinea besitzt einen internationalen Flughafen in Conakry. Einst besass Guinea mehrere Flugplätze, die heute nicht mehr in Betrieb sind. Inzwischen ist der regelmässige Inlandsverkehr bis auf wenige Verbindungen eingestellt, nachdem keine nationale Fluggesellschaft mehr existiert. Vereinzelte Bergbaugesellschaften unterhalten wenige private inländische Flugverbindungen.
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