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In Dominique Strebel’s Blog wird ein erfolgreicher erster Versuch beschrieben, unter Anwälten Geld zu sammeln, um einen Prozess zu finanzieren.Zwar ging es hier nicht konkret um die Finanzierung des Weiterzugs des wüsten Bundesgerichtsurteils. Das war nur die ursprüngliche Idee (der Anwalt verzichtete schliesslich auf sein Honorar). Aber wenigstens sollte schlussendlich dem Opfer des Bundesgerichtsurteils etwas geholfen werden, das nach einem Badeunfall gelähmt ist und zusätzlich eine Kürzung der Versicherungsleistungen in Kauf nehmen muss.
Der Ansatz könnte sehr wohl als Beispiel dienen. Oft sind Prozesskostenvorschüsse für Parteien schwierig aufzubringen. Anwälte sind in Härtefällen dann und wann zu Fronarbeit bereit. Gerichte nicht. Anstelle einer klassischen Prozessfinanzierung könnte deshalb im einen oder anderen Haftpflichtfall gegen einen übermächtigen Versicherer diese Finanzierungsart Schule machen.