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Bundesrat: Forschungsmittel für Kernenergie nicht streichen
Die Mittel der öffentlichen Hand für die Kernenergieforschung beliefen sich im Jahr 2001 auf CHF 51 Mio., wovon CHF 27 Mio. in das Gebiet der Kernspaltung und CHF 24 Mio. in das Gebiet der Kernfusion flössen. In der gleichen Grössenordnung unterstützt der Bund auch die Entwicklung erneuerbarer Energien. Eine in der Wintersession 2003 eingereichte Motion wollte nun die Mittel für die Kernenergie zu Gunsten zusätzlicher Mittel für erneuerbare Energien streichen.
Der Bundesrat lehnt diesen Vorschlag ab. In seiner Stellungnahme vom 5. März 2004 verweist er auf die Bedeutung der Sicherheits- und der Fusionsforschung. Rund 40% der Kernspaltungsforschung werden von den Kernkraftwerksbetreibern bezahlt. Die Teilnahme der Schweiz an den internationalen Kernfusions-Projekten im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union ermöglichen es zudem, günstig umfangreiches Wissen über Plasma- und Materialwissenschaften zu erwerben.
Quelle
H.R. nach Motion 03.3648 vom 19. Dezember 2003 und Stellungnahme des Bundesrates vom 5. März 2004