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Die Premium-Rums von Pyrat befinden sich seit 1996 im Sortiment von Patrón Spirits, einer US-amerikanischen Firma, die sich in ihren Anfangsjahren auf den Vertrieb von Patrón Tequila (seit 1989) limitierte. Noch heute steht der Tequila im Zentrum des Augenmerks, doch trugen Liköre, polnischer Vodka und besagter Rum zur Diversifizierung des Portfolios bei. Und so trägt auch der Pyrat Rum das typische Band um den Flaschenhals, wenngleich dieses dicker ausfällt als beim Tequila. Dabei besteht der Pyrat Rum schon viel länger und wurde bei dem 1996 geschlossenen Joint Venture lediglich umgetauft. Ursprünglich handelte es sich um den Planters Rum der gleichnamigen Destillerie auf Anguilla. Als deren Begründer gilt der englische Seemann C.J. Planter, der in eine Zuckerproduzentenfamilie einheiratete und schon bald die Leitung übernahm. Prompt entschied er sich dazu, die bei der Zuckerherstellung anfallende Melasse für die Umwandlung in Alkohol einzusetzen. 2010 verlegte man die Produktion von Anguilla nach Guyana, wo nun die renommierte Brennerei Demerara Distillers für den Pyrat Rum zuständig ist. Dabei fliessen gleich mehrere unterschiedlich alte Rumsorten in die Blends ein. Der bekannteste Vertreter der Pyrat-Reihe ist der XO Reserve aus neun drei bis 15 Jahre alten Rums. Die likörartigen Orangennoten sind kennzeichnend für die Pyrat-Produkte und sollen von der Art der herangezogenen Fässer herrühren. Neben dem Verschlusskorken und dem prominenten "Halsband" ziert ein Metallanhänger mit einem Schutzpatronen namens Hoti eine jede Flasche.