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Das Jagdgesetz sieht zwar einige Ausnahmen von der Leinenpflicht vor – es sollen mehrere Gebiete festgelegt werden, in denen die Leinenpflicht aufgehoben ist. Doch dem Komitee Pro Tier sind diese Ankündigungen zu wenig konkret.
Wie das Komitee am Donnerstag, 11. November, in einer Mitteilung schrieb, «boten die Langen Erlen bisher als einziger Ort die Möglichkeit, dass Hunde von der Leine befreit laufen können. Dies entspricht einem Bedürfnis der Tiere und einer artgerechten Tierhaltung». Deshalb hat das Komitee das Referendum lanciert.
Das Komitee Pro Tier räumt in der Mitteilung ein, es verurteile ebenfalls, dass Hunde jedes Jahr mehrere Rehe töten. Es hält aber dagegen, «dazu bedarf es aber nicht eines Freilaufverbotes». Schliesslich seien nicht die Hunde an einer Bluttat schuld, sondern deren Halter und Halterinnen. Bis zum 11. Dezember 2021 hat das Komitee Zeit, um die benötigten 2’000 Unterschriften für das Referendum zu sammeln. Die Mitglieder sind allerdings zuversichtlich, dass diese zusammenkommen.
Noch hat der Kanton die Hundefreilasszonen nicht klar definiert. Es wird noch auf das Resultat einer entsprechenden Studie gewartet. Wieso also nicht einfach abwarten? «Das Problem des Abwartens ist, dass wenn wir die Referendumsfrist verstreichen lassen, diese bereits so kurz ist, dass es anschliessend viel schwieriger sein wird, korrigierend einzugreifen», erklärt Komitee-Mitglied Michael Bader.