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Samstag, 23.09.2017
19:30 UhrKirche St. Johann
Geniessen Sie Musik auf höchstem Niveau!
Heute:
Carolin Widmann und Alexander Lonquich
Johannes Brahms (1833 – 1897) – Sonate für Klavier und Violine G-dur op. 78 (1879)
Vivace ma non troppo
Adagio
Allegro molto moderato
Leoš Janáček (1854 – 1928) – Sonate für Violine und Klavier (1914)
Con moto
Ballada. Con moto
Allegretto Adagio
Richard Strauss (1864 – 1949) – Sonate für Violine und Klavier Es-dur op. 18 (1888)
Allegro, ma non troppo
Improvisation: Andante cantabile
Finale: Andante – Allegro
Carolin Widmann
Die künstlerischen Aktivitäten der vielseitigen Musikerin Carolin Widmann reichen von den großen klassischen Konzerten über für sie eigens geschriebene Werke, Soloabende, eine grosse Bandbreite von Kammermusik bis hin zu Aufführungen mit Barockgeige und Darmsaiten, einschliesslich Leitung von der Geige aus.
Die Saison 2016/17 beginnt mit der Veröffentlichung von Carolin Widmanns aktuellster Aufnahme für ECM Records: Die Violinkonzerte von Mendelssohn und Schumann mit dem Chamber Orchestra of Europe. Weitere Höhepunkte der Saison sind ihr Debüt mit dem Royal Philharmonic Orchestra sowie dem Irish Chamber Orchestra (Mendelssohn), mit dem Orquestra Sinfonia do Estado de São Paulo, dem Hallé Orchestra Manchester sowie dem Stavanger Symphony Orchestra (Anderson) und der Staatsphilharmonie Nürnberg (Ligeti). Ausserdem wird Carolin Widmann ein neues Violinkonzert von Michael Zev Gordon mit dem BBC Symphony Orchestra unter Sakari Oramo uraufführen.
Die Saison 2015/16 begann mit Carolin Widmanns Rückkehr zum Philharmonia Orchestra London mit Alban Bergs Violinkonzert – zu dem sie eine besondere Affinität hat – unter Christoph von Dohnányi mit Konzerten in London, Berlin und Prag. Maestro von Dohnányi lud Carolin Widmann außerdem ein, ihr Australien-Debüt mit dem Sydney Symphony Orchestra und ebenso dem Berg-Violinkonzert zu spielen. Andere Saison-Höhepunkte waren Konzerte mit dem Radiosinfonieorchester Wien, dem Münchener Kammerorchester sowie dem Zürcher Kammerorchester, Beethovens Tripelkonzert mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, ein Solo-Recital in der Wigmore Hall sowie bei Teodor Currentzis’ Diaghilev Festival in Perm, Russland.
Die Saison 2014/15 schloss die Weltpremiere eines neuen Violinkonzertes ein, das Julian Anderson im Auftrag des Seattle Symphony Orchestra, des London Philharmonic Orchestra und des Deutschen Symphonieorchester Berlin für Carolin Widmann schrieb und das begeistert aufgenommen wurde, ein neues Solostück von Pascal Dusapin sowie ihr Debüt mit dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm und dem Violinkonzert von Anders Hillborg unter Sakari Oramo. Ausserdem war sie Artist in Residence an der Alten Oper Frankfurt, u. a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin als Solistin/Dirigentin von der Geige aus (auf Darmsaiten).
Als regelmässiger Gast der Londoner Wigmore Hall geniesst Carolin Widmann hoch gelobte Duo- Partnerschaften mit Alexander Lonquich und Dénes Várjon, mit denen sie auch für das CD-Label ECM aufnimmt. Die Veröffentlichung ihrer CDs mit Werken von Schubert und Schumann haben Aufsehen im In- und Ausland erregt und wurden u. a. mit dem Diapason d’Or und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Jahr 2006 gewann Carolin Widmanns Debüt-CD ‘Reflections’ den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Ihre CD mit ‘Violin and Orchestra’ von Morton Feldman mit dem Symphonieorchester des Hessischen Rundfunks unter Emilio Pomárico wurde 2013 veröffentlicht.
Zum ‘Artist of the Year 2013’ bei den International Classical Music Awards gekürt, gastierte Carolin Widmann beim Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre National de France, dem Tonhalle- Orchester Zürich, dem Tschechischen Philharmonischen Orchester, dem Radio-Symphonieorchester Wien, London Philharmonic Orchestra, BBC Symphony Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von herausragenden Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Riccardo Chailly, Sir Roger Norrington, Marek Janowski und Pablo Heras-Casado.
Carolin Widmann wurde in München geboren und studierte bei Igor Ozim in Köln, Michèle Auclair in Boston und David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama in London. Seit 2006 ist sie Professorin für Geige an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig.
Carolin Widmann spielt auf einer G. B. Guadagnini-Violine von 1782.
Alexander Lonquich
In Trier geboren, Alexander Lonquich gehört als Solist, Kammermusiker und als Dirigent zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation. Er spielt regelmässig in Japan, den USA, Australien sowie an den wichtigsten europäischen Musikzentren, ist zu Gast bei internationalen Festivals (Salzburger Festspiele, Mozartwoche Salzburg, Schleswig-Holstein Festival, Kissinger Sommer, Lucerne Festival, Schubertiade Schwarzenberg, Kammermusikfest Lockenhaus, Cheltenham Festival, Edinburgh Festival, Beethovenfest in Bonn und Warschau), und konzertiert an allen wesentlichen Podien weltweit.
Als Solist und Dirigent überzeugt er mit Orchestern wie der Camerata Salzburg, Orchestre des Champs-Elysées, Royal Philharmonic Orchestra, Mahler Chamber Orchestra, NDR Elbphilharmonie Orchester, Münchener Kammerorchester, hr Sinfonieorchester Frankfurt, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Stuttgarter Kammerorchester, Kammerorchester Basel, Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai in Turin, Orchestra da Camera di Mantova.
Als Solist spielte mit den Wiener Philharmonikern, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Orchestra Filarmonica del Teatro alla Scala in Mailand, WDR Sinfonieorchester Köln, Düsseldorfer Symphonikern, Czech Philharmonic Orchestra, Hungarian National Philharmonic Orchestra, unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Yuri Bashmet, Philippe Herreweghe, Heinz Holliger, Ton Koopman, Emmanuel Krivine, Mark Minkowski, Kurt Sanderling, Sándor Végh.
Als begeisterter Kammermusiker ist er Partner von Nicolas Altstaedt, Vilde Frang, Heinz Holliger, Sabine Meyer, Christian Tetzlaff, Carolin Widmann, Jörg Widmann, Tabea Zimmermann, dem Artemis Quartett und vielen anderen.
Im Jahr 2016 veröffentlichte Audite Records seine neue CD-Aufnahme von Schumanns Klavierkonzertstücken mit Heinz Holliger und dem WDR Sinfonieorchester.
Höhepunkte der vergangenen Saison waren erfolgreiche Tourneen durch Europa als Solist/Dirigent mit der Camerata Salzburg, dem Orchestre des Champs-Elysées und dem Mahler Chamber Orchestra, ein Zyklus von Beethovens 5 Klavierkonzerten mit dem Münchener Kammerorchester und seine Residency 2015/16 beim NDR Sinfonieorchester in Hamburg. In der Saison 2016/17 ist Lonquich “Artist in Residence” beim Prager Frühling.
Im Jahr 2013 schuf er mit seiner Frau Cristina sein eigenes Haus in Florenz, das „Kantoratelier“ – einen kleinen Theaterraum, in dem Themen der Psychologie, der Musik und des Theaters durch Workshops, Seminare und Konzerte vertieft werden.
Weitere Informationen
Einzeleintritte:
Preise Kat. I Kat. II Kat. III Kat. IV
CHF 90.- / 70.- / 50.- / 35.-