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Das Beste kam zum Schluss. Im abschliessenden 100-m-Rennen sah der Amerikaner Christian Coleman nach 80 Metern wie der sichere Sieger aus, ehe er sich auf den letzten Metern von seinem gut ein Jahr jüngeren Landsmann Noah Lyles noch abfangen lassen musste. Am Ende entschieden Tausendstel zugunsten des 21-Jährigen aus Florida, der seine Bestzeit um 0,02 Sekunden senkte.
Lyles und Coleman sorgten in der Königsdisziplin mit ihrem hochklassigen Duell für einen vielversprechenden Auftakt in die WM-Saison. Sie führen eine neue Generation von jungen Sprintern an, die sehr schnell laufen kann. Hallenweltrekordhalter Coleman war zum Abschluss der letztjährigen Saison beim Diamond-League-Final in Brüssel als erst achter Athlet unter 9,8 Sekunden geblieben (9,79).
Das Meeting in Schanghai hatte bereits mit einem Paukenschlag begonnen. Über 400 m Hürden siegte der grosse Favorit Abderrahman Samba aus Katar in 47,27 Sekunden und verbesserte seine Jahresweltbestzeit, die er zum Auftakt der wichtigsten Meeting-Serie in seiner Heimat aufgestellt hatte, um 24 Hundertstel. Nur er selbst und zehn weitere Läufer haben die lange Hürdendistanz schneller zurückgelegt. Der gebürtige Mauretanier Samba ist seit seiner Niederlage an den Weltmeisterschaften 2017 in London ungeschlagen.
Der Äthiopier Yomif Kejelcha (5000 m) und seine Landsfrau Gudaf Tsegay (3000 m Steeple), die Marokkanerin Rababe Arafi (1500 m) sowie der deutsche Speerwerfer Andreas Hofmann sorgten für weitere Jahresweltbestleistungen in der chinesischen Metropole, in der kein Schweizer Athlet am Start war. Das nächste Diamond-League-Meeting findet am Donnerstag in einer Woche in Stockholm statt.