Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03623.jsonl.gz/774

Das Schweizer Volk ist den Empfehlungen des Bundesrates gefolgt und hat die Initiative mit 52.6 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Die Resultate sind auf der folgenden Webseite zusammengefasst:
Am 23. September 2012 hat das Schweizer Volk über die Initiative „Sicheres Wohnen im Alter" abgestimmt. Die Initiative verlangt, dass Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern im Rentenalter die Möglichkeit gewährt wird, auf die Besteuerung des Eigenmietwerts zu verzichten. Wer sich gegen die Besteuerung des Eigenmietwerts ausspricht, kann die Schuldzinsen für das Eigenheim nicht mehr vom steuerbaren Einkommen abziehen.
Der Bundesrat hat die Initiative des Hauseigentümerverbands Schweiz zur Ablehnung empfohlen. Sie benachteiligt Mieterinnen und Mieter wie auch Personen, die ebenfalls in den eigenen vier Wänden wohnen, das AHV-Alter aber noch nicht erreicht haben. Sie verschafft in erster Linie vermögenden Personen weitere Möglichkeiten, Steuern zu optimieren. Bei der direkten Bundessteuer käme es zu Ausfällen von jährlich mindestens 250 Millionen Franken. Die Kantone und Gemeinden müssten mit Mindereinnahmen von 500 Millionen Franken rechnen.
Weiterführende Informationen
Dokumentation
Weitere Informationen
Die Argumente des Bundesrates (PDF, 16 kB, 02.07.2012)Initiative "Sicheres Wohnen im Alter"
Gegenargumentarium zur Entkräftung der Argumente des Initiativkomitees (PDF, 34 kB, 29.06.2012)"Sicheres Wohnen im Alter"
Fragen und Antworten (PDF, 24 kB, 29.06.2012)Initiative "Sicheres Wohnen im Alter"
Abstimmungsbüchlein