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Das Wichtigste in Kürze
- Leslie Lawrenson hielt das Coronavirus für eine «einfache Erkältung».
- Der 58-jährige Anwalt liess sich absichtlich nicht gegen Covid-19 impfen.
- Wenige Tage nach seiner Infektion ist der Cambridge-Absolvent tot.
Der impfkritische Anwalt Leslie Lawrenson aus Bournemouth äusserte sich Ende Juni auf Facebook zweimal zum Coronavirus.
Unterbrochen von Hustenanfällen erklärt er in Vlog-Beiträgen seine Symptome und beschreibt sie als «nicht schlimmer als eine Erkältung». Der Cambridge-Absolvent spricht von «sehr hohem Fieber, Schmerzen und Schüttelfrost».
Lawrenson hatte bislang keine gesundheitlichen Probleme und zuvor die Corona-Impfung verweigert. Er glaubte, sie nicht zu brauchen, und vertraute stattdessen auf sein Immunsystem.
Der Brite vergleicht seine Symptome mit einer schlimmen Erkältung und sagt, er fühle sich «nicht allzu schlecht». Sollte bei ihm Covid-19 diagnostiziert werden, würde er es «gerne annehmen».
Zudem erklärt der Impfgegner seinen Zuschauern, dass er lieber «Antikörper und eine natürliche Immunität in meinem Blut» haben möchte.
Lebensgefährtin kommt sich nun «unglaublich dumm vor»
Nur neun Tage nach der ersten Aufnahme verstirbt Leslie Lawrenson am Coronavirus. Seine Frau Amanda Mitchell (56) sagte gegenüber der «Daily Mail»: «Er sagte täglich zu uns: ‹Ihr müsst euch nicht impfen lassen, es wird euch gut gehen, seid nur vorsichtig.›»
Ihr Mann sei hochgebildet gewesen, deshalb habe sie dies nicht hinterfragt.
Lassen Sie sich gegen Covid-19 impfen?
«Ich komme mir unglaublich dumm vor», sagte die Ehefrau nach dem Tod des Mannes. Er sei unnötigerweise gestorben. «Les hat einen schrecklichen Fehler gemacht und dafür den höchsten Preis bezahlt.»