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Steuerkapital,
die Summe, für welche die Steuer als ein bestimmter Bruchteil angesetzt ist; so werden z. B. in Süddeutschland die Ertragsteuern nicht nach den Reinerträgen, sondern nach S. berechnet. Die Ermittelung von S. kommt weiterhin auch als rechnerisches Hilfsmittel vor, um für verschiedene Steuerarten eine einheitliche ¶
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Vergleichungsgrundlage zu schaffen, damit die etwa erforderliche Erhöhung oder Ermäßigung der Steuern bequem und für alle gleichmäßig bestimmt werden kann. Zu dem Zwecke ist es nötig, das S. so zu berechnen, daß der Steuerfuß für alle Steuerpflichtigen (Personen oder Gegenstände) rechnerisch gleich hoch erscheint. Hat z. B. ein Einkommen von 6000 M. 3 Proz. oder 180 M., eins von 1000 M. 2 Proz. an Steuern zu zahlen, so entsteht die rechnerische Gleichheit des Steuerfußes dadurch, daß für das Einkommen von 6000 M. das S. auf 9000 M. angenommen wird, da 180 M. Steuer = 2 Proz. von 9000 M. sind.