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USA Xmas-Sport 2008

zurück zur Übersicht Last updated: 05.01.2009
|Washington D.C. 26.-29. Dezember 2008|
Viele Leute finden, dass Washington sehr europäisch aussehe, da es unter anderem keine Wolkenkratzer gebe. Das war so ziemlich das Erste, was mir meine Reiseführerin über die Hauptstadt der USA erzählte. Und da hatte sie nicht unrecht. Viele Gebäude, vor allem diejenigen mit diesen "römischen" Säulen, können aufgrund der Besiedelung Amerikas gar nie so alt sein, wie sie den Anschein machen.
City Running Tour - Georgetown
Den im Nordwesten liegenden Stadtteil Georgetown mitsamt der Washington National Cathedral wollte ich mir aus Zeitmangel eigentlich nicht angesehen. Insbesondere deshalb, weil dieses Gebiet mit der Metro nicht erreichbar ist. Dann fand ich aber kurz vor meiner Abreise den Anbieter cityrunningtours.com, bei dem man mit einem/r Reiseführer/in Stadtbesichtigungen im Laufschritt unternehmen kann. Das passte für mich natürlich wie die Faust auf's Auge. So bekam ich also auch die Georgetown Universität (Bild 2) sowie die Kathedrale (Bilder 4-6) zu Gesicht, die mich irgendwie an eine Mischung aus Notre Dame und Westminster Abbey erinnerte.
City Running Tour - Embassy Row
Auf der 10 Meilen langen Tour liefen wir auch der Massachusetts Avenue entlang, an der sich eine Botschaft an die nächste reiht. Sowohl beim Tempo wie auch beim Flagge-Ratespiel hielt meine Reiseführerin Christine sehr gut mit.
Einer der wenigen Weihnachtsbäume fand sich jeweils in den Bahnhöfen. Hier auf Bild 3 derjenige in der Union Station in Washington D.C.
Am "Freundschaftsbogen" (Bild 5) in Chinatown kam ich einige Male vorbei, lag dieser doch exakt zwischen den beiden Blocks von meinem Hotel zum Verizon Center, wo das Hockey- und das Basketballspiel ausgetragen wurden.
Arlington
Was zu viel ist, ist zu viel. Das Grab von John F. Kennedy und dessen Familie (Bild 1) habe ich mir angesehen. Das war es wohl auch wert. Ein Blick von der Anhöhe über den Potomac River auf Washington D.C. (Bilder 2 und 3) ebenfalls. Aber auf dem weitläufigen Gelände der Arlington National Cemetery noch bis zum Grabmal des unbekannten Soldaten zu schreiten, ging mir dann eindeutig zu weit, in jeglicher Hinsicht. Jeder Amerikaner, der es im Militär zu etwas gebracht hat und nicht in einem Krieg gestorben ist, scheint hier begraben zu sein. Das hat zu einem gewissen Teil ja durchaus auch seine Berechtigung. Aber müssten auf einem Nationalfriedhof nicht auch irgendwelche Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler, Friedensnobelpreisträger, Reformer oder von mir aus auch Sportler liegen, die das an Geschichte reiche Land geformt, beeinflusst und repräsentiert haben und zu denen die Menschen aufsehen? Es waren doch nicht nur Fünf-Sterne-Generäle, die das Land zu dem gemacht haben, was es heute ist.
Da nutzte ich die Zeit an meinem letzten Tag doch lieber für einen Einkauf im Fashion Centre at Pentagon City. Von der Metrohaltestelle geht es direkt ins Einkaufszentrum hoch. "Clearance" heisst das Zauberwort nach Weihnachten. Alles muss raus! Ich erhielt eigentlich überall Rabatt (Bild 4). Manchmal merkte ich sogar erst an der Kasse, dass der Artikel heruntergesetzt worden war. Und das bei einem US-Dollar-Kurs von 1,05!
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