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Der NVVM setzt sich dafür ein, dass schützenswerte Gebiete - wenn nötig - von Neophyten befreit werden. Am Naturschutztag helfen die Mitglieder beispielsweise mit, Naturschutzgebiete von ihnen zu säubern. Viele Neophyten sind essbar, deshalb gibt der NVVM den Tipp, diese Arten zu essen statt nur auszureissen.
Neophyten sind gebietsfremde Pflanzenarten, die seit Ende des 15. Jahrhunderts gezielt oder zufällig in Gebiete eingeführt werden, in denen sie zuvor nicht vorkamen. Manche Experten befürchten, dass einige von ihnen Lebensräume dominieren und heimische Pflanzen verdrängen könnten. Diese Arten nennt man „invasiv“. In der Schweiz werden zurzeit 45 Pflanzenarten als invasiv bezeichnet. Viele sind essbar, so auch der Japanische Staudenknöterich, der in Asien unter dem Namen Itadori als Gemüse angebaut wird. Lecker sind die ganz jungen Triebe. Man erntet sie am besten mit etwa 20 Zentimeter Höhe, wenn sie im Frühjahr aus dem Boden schiessen. Geschmacklich erinnern sie an Rhabarber und man kann sie genauso für Kompott, Kuchen oder Konfitüren, aber auch gekocht als Gemüse oder Salat- beigabe verwenden. Aus der kanadischen Goldrute kann man Goldrutenbrot backen oder die Blüten als Krapfen (ähnlich wie Holunder- blütenbällchen) zubereiten.