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Das Wachstum der Haare wird in drei Phasen eingeteilt.
Zu jeder Zeit befinden sich ca. 84% der Haare in der Anagen-, 2% in der Katagen- und 14% in der Telogenphase. Bei einem erwachsenen Mann beträgt der Haardurchmesser durchschnittlich 0.7 mm.
Die Haarbildung beginnt mit der Einwirkung der Hormone und physischen Reize auf das Haarfollikel, das vom passiven in den aktiven Zustand übergeht. Das sich bildende Haar wächst eine Weile, das Wachstum stoppt danach durch einen Reiz, die Innenhülle zerfällt, das Haar zieht sich zur Oberfläche, der Kontakt zur Wurzel verringert sich und das Haar fällt aus. Nach einer gewissen Zeit beginnt die Haarbildung erneut und der gleiche Vorgang setzt sich fort. Dieser Vorgang wird als ‚Haarzyklus‘ bezeichnet.