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Lexikon
In diesem sportlich-fit.ch-Lexikon finden Sie Erklärungen und Erläuterungen für einige wichtige und vielfach gebrauchte Begriffe rund um das Thema Fitness. Viel Spass!
Aerobic
Die in den 80er Jahren durch Vorläuferinnen wie Jane Fonda bekannt gewordene Bewegungsform bedeutet, zu Musik kleine Schrittkombinationen auszuüben. Da der Schwerpunkt des Aerobics nicht im tänzerischen Bereich, sondern in der Fitness liegt, ist es ein ideales Training für Kondition, Wohlbefinden sowie für die Koordination.
Alkohol
In grossen Mengen konsumierter Alkohol bedeutet eine Verlangsamung der Erholung. Deshalb sollte man nach körperlicher Anstrengung nicht sofort Alkohol trinken sowie umgekehrt sollte nach der Konsumation von Alkohol intensives Training vermieden werden.
Aminosäuren
Säuren mit einer Aminogruppe. 20 von insgesamt in der Natur vorkommenden 250 verschiedenen Aminosäuren sind Bausteine von Proteinen. Solche Säuren sind unverzichtbar für den Körper. Einen grossen Einfluss haben Aminosäuren dann, wenn Muskeln aufgebaut / erhalten werden sollen. Es ist praktisch unwichtig für den Organismus, ob die für den Muskelaufbau entscheidenden Proteine fertig zugeführt oder im Körper aus Aminosäuren gebildet werden.
Ballaststoffe
Die Stoffe, welche vom Dünndarm nicht aufgenommen resp. aufgebaut werden können. Werden diese Stoffe nachher ebenfalls im Dickdarm nicht aufgenommen, so werden diese unverdaut wieder ausgeschieden. Die Ballaststoffe kommen vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Obst und Gemüse vor (eine Zufuhr von 30g Ballaststoffen pro Tag ist empfohlen).
BMI
Der Body-Mass-Index. Dieser Index bestimmt die Körperfettmasse. Mit einer einfachen Berechnung kann diese Masse bestimmt werden -> Gewicht in Kilo / (Körpergrösse in Meter)2.
Cardio-Training
Ist die fachspezifische Bezeichnung für Ausdauertraining resp. zusammenhängende Trainingseinheiten ab ca. 30 Minuten (z.B. auf dem Stepper, Cross-Trainer oder Fahrrad). Dazu zählen auch die meisten in den Fitness-Centren angebotenen Kurse. Unterschieden wird das Cardio-Training in Ausdauertraining und Training zur Fettverbrennung. Bei letzterem ist entscheidend, dass mit einem möglichst tiefen Puls trainiert wird. Es gilt die Faustregel, umso höher der Trainingspuls, desto niedriger die Fettverbrennung.
Calcium
Ist für den Erhalt und Aufbau von Zähnen und Knochen zuständig, nebst der bedeutenden Funktion im Stoffwechsel. Am besten wird die täglich empfohlene Menge von 800mg pro Tag mithilfe von Milchprodukten eingenommen. Schwangere haben einen hohen Bedarf an Calcium und bei älteren Personen ist die Einnahme von Calcium sehr wichtig (Risikominderung von Osteoporose, Alterserkrankung der Knochen).
Cross-Trainer
Diese Geräte werden vor allem als Cardio-Trainingsgeräte benützt und es wird der ganze Körper trainiert (anders als bei herkömmlichen Laufbändern werden hier die Arme und somit der Oberkörper in das Training miteinbezogen und sind sogleich auch noch Gelenk schonender als die Laufbänder). Man kann das Training mithilfe eines eingebauten Computers auf unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Trainingsprogramme einstellen.
Crunches
Eine neue Form des Bauchmuskeltrainings, welche als schonender und ungefährlicher (Wirbelsäulen-Schädigungen werden praktisch vermieden) gilt als die herkömmlichen Sit-Ups.
Curls
Die wohl effektivste Übungsform zum Trainieren des Bizeps sowie Quadrizeps.
Dampfbad
Eine beliebte Alternative zur herkömmlichen Sauna. Der Hauptunterschied ist, dass die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist (100%) und die Temperaturen jedoch vergleichsweise ziemlich niedrig sind (ca. 40-50°C). Ist sehr geeignet für Menschen mit schwachem Kreislauf, da das Dampfbad entschlackend wirkt, das Immunsystem stärkt sowie die Selbstheilungskräfte stärkt.
Fettverbrennung
Es gibt keine Zauberformel zur Fettverbrennung. Klar ist jedoch, dass der Sport allgemein schon Fett verbrennt. Wie viel letztendlich verbrennt wird, kommt ganz auf die Trainingsart an. Es gilt jedoch die Faustregel, umso höher der Trainingspuls, desto niedriger die Fettverbrennung. Demnach ist ein tiefer Trainingspuls für die Fettverbrennung empfohlen.
Fitnesstest
Meist beginnt der Eintritt in ein Fitnessstudio mit einem Fitnesstest als Standortbestimmung, um anschliessend ein auf jeden einzelnen zugeschnittenes Trainingsprogramm zusammenstellen zu können. Ein solcher Test beinhaltet folgende Abklärungen / Tests: Festhalten der Daten (Gewicht, Grösse, Alter, Körperfettanteil), Cardio-Belastungstest und kurze Übungen zur Beurteilung der Kraft und der Beweglichkeit.
Glucose
Der fachspezifische Begriff für Traubenzucker. Neben dem Fruchtzucker (Fructose) ist dieser Zucker der Hauptbestandteil der Kohlenhydrate, welche mit der Nahrung eingenommen werden. Durch die Nahrung gelangt der Zucker in den Blutkreislauf. Die korrekte Konzentration im Blut ist nicht nur empfohlen, sondern lebenswichtig!
Herz-Kreislauf-Training
Das Herz-Kreislauf-System wird durch Blutgefässe, Herz und Blut gebildet. Die Funktionen dieses Systems können mithilfe von Ausdauertraining trainiert und verbessert werden.
Jo-Jo-Effekt
Der von vielen „Diät-Tätigen“ befürchtete Begriff bezeichnet den Effekt, dass oftmals nach einer Diät die abgenommenen Kilos sehr bald wieder zugenommen werden. Wie bei einem Jo-Jo pendelt das Gewicht nach unten und wieder nach oben.
Kalorien
Eine Masseinheit für Energie. Im Volksmund sind „Kalorien“ sehr oft ein Thema im Zusammenhang mit Lebensmitteln und dem Abnehmen. Dies ist jedoch nicht korrekt, da jeweils Kilokalorien (kcal) gemeint sind. Beispielsweise enthält 100g Vollmilchschokolade 560 kcal, was 560'000 Kalorien entspricht. Im Zusammenhang mit dem Abnehmen kommt diese Masseinheit deshalb, da der Mensch zunimmt, falls er mehr Energie (Kalorien) aufnimmt als er tatsächlich verbraucht – oder umgekehrt.
Kohlenhydrate
Grundsätzlich ist mit Kohlenhydraten Zucker verstanden. Zusammen mit Proteinen und Fetten stellen die Kohlenhydrate den quantitativ höchsten verwertbaren (z.B. Stärke) und nicht-verwertbaren Anteil (Ballaststoffe) an der Nahrung. Kohlenhydrate sind vor allem in Getreide- und Getreideprodukten wie Müsli, Brot, Kartoffeln oder Teigwaren vorhanden.
Magnesium
Dieser Mineralstoff ist für den Mensch unentbehrlich. Es ist bewiesen, dass Magnesium gut gegen Stress ist, Herz-Probleme vermindert und vor Muskelkrämpfen schützt. Denn die Muskelkrämpfe sind Signale des Körpers, dass ihm zuwenig Magnesium zugeführt wurde. In solchen Fällen ist die Einnahme von Ergänzungs-Präparaten oder eine Ernährungsumstellung empfohlen. Viele Gemüse, Körner und Brot haben einen hohen Magnesiumanteil.
Muskelkater
Feinste Risse im Muskel, welche bei Überanstrengung des Körpers entstehen und entsprechende Schmerzen in den Tagen nach den Strapazen auslösen.
Pilates
Systematisches Training zur Kräftigung der Muskulatur. In dem Pilates-Training werden Tiefenatmung, Entspannung und Körperbeherrschung miteinbezogen. Dieses Training stärkt die Muskeln, ohne an Masse anzusetzen. Zu den sechs Prinzipien des Pilates-Trainings gehören Konzentration, Zentrierung der Kräfte, Präzision der Ausführung, Kontrolle der Bewegung, fliessende Bewegungsabläufe sowie die Bewusste Atmung. Zu diesen Prinzipien wurden entsprechende Geräte entwickelt, welche einen Widerstand durch Metallfedern erzeugen. Wichtig ist nicht die Anzahl der Wiederholungen, sondern die Präzision der Ausführung (Koordination, Kraft und Flexibilität werden dabei trainiert).
Proteine
In der Umgangssprache auch als Eiweisse bezeichnet. Dies sind Makromoleküle (Moleküle, welche aus vielen gleichen oder unterschiedlichen Bausteinen bestehen und somit eine grosse Molekülmasse haben), welche aus Aminosäuren aufgebaut sind. Wichtig ist die Zufuhr von Proteinen vor allem dann, wenn man mit Krafttraining einen Muskelaufbau bewirken möchte.
Puls
Die Frequenz, mit der das Herz schlägt und somit der Faktor, um den Anstrengungszustand des Körpers zu bestimmen. Um den Puls zu eruieren kann man z.B. einen elektronischen Pulsmesser zur Hilfe nehmen oder ganz einfach die Hand-Pulsmessung anwenden.
Sit-Ups
Die klassische Art des Bauchmuskeltrainings. Diese Art gilt als sehr effektiv, ist jedoch mit einer gewissen Gefährdung der Gesundheit (z.B. Schäden an der Wirbelsäule) bei falscher Ausführung verbunden.
Spinning
Gruppentrainingsprogramm, welches als Ausdauersport auf stationären Fahrrädern, begleitet mit lauter, fetziger Musik, ausgeführt wird. Spinning erfordert eine gewisse Grundkondition sowie vollen Körpereinsatz. Wichtig: stets auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten!
Stretching
Übungen zur Dehnung der Muskulatur. Am Ende einer Trainingseinheit werden die Muskeln, welche zu einer Verkürzung neigen, wieder gestreckt und gedehnt. Gedehnte Muskeln gelten als geschmeidiger, beweglicher und elastischer und die Gelenke werden gleichzeitig beweglich gehalten.
Tae Bo ®
Eine Mischung aus Boxen und Tae-Kwon-Do und erfreut sich einer grossen Beliebtheit. Tae Bo hat sehr gute Auswirkungen auf den kompletten Körper, dies aufgrund der ganzheitlich orientierten Selbstverteidigungs-Tanzform und gilt als sehr schnelle und anstrengende Sportart.
Warm up
Ist die Vorbereitung auf eine sportliche Betätigung mit dem Ziel, die Muskeln und Sehnen aufzuwärmen. Dabei soll zwar der Kreislauf angeregt werden, jedoch sollten noch keine Ermüdungserscheinungen der Muskeln erkennbar / fühlbar sein. Geeignete Möglichkeiten zum Aufwärmen sind in gemässigter Intensität Lauftraining, Radfahren und Rudern.