Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/58979

<h2>SubmittedText<h2><p>Wie in der "NZZ am Sonntag" verlautete, beteiligt sich die Schweiz mit einer Summe von 7 Millionen Franken an der Befreiung der Sahara-Geiseln, allfällige Lösegeldzahlungen nicht inbegriffen. Die vier Schweizer Ex-Geiseln werden nicht zur Kasse gebeten, da sie, laut Bundesrat, "nicht fahrlässig gehandelt haben".</p><p>Wird durch eine solche Entscheidung die Jugend nicht ermuntert, auf Kosten der Steuerzahler Abenteuerreisen in Krisengebiete zu unternehmen? Dies umso mehr, als nachher Medienpräsenz am Bildschirm sowie Reportagen in Zeitungen winken, selbstverständlich mit den dazu gehörigen Geldverdiensten.</p><p>Wäre es aus Anstand den Steuerzahlern gegenüber nicht das Mindeste, dass sich die Geiseln in einem solchen Fall, ihren finanziellen Ressourcen gemäss, an der Finanzierung der Rettungsaktion beteiligen?</p>