Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/232593

<h2>SubmittedText<h2><p>Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat vor Kurzem ein Arbeitsgruppentreffen organisiert, an dem verschiedene Akteure aus der Landwirtschaft, aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft und NGO vertreten waren. Beim Essen, das ihnen serviert wurde, standen zur Auswahl Frutiger Tofu und paraguayanisches Rindfleisch.</p><p>Dass das BLW einheimischen Tofu anbot, ist ja löblich. Dass es aber Rindfleisch aus Paraguay aufs Menü setzte, das Tausende von Kilometern zurückgelegt hat, erstaunt mich.</p><p>- Müsste das BLW nicht als Beispiel vorangehen, wenn es um die Herkunft der angebotenen Lebensmittel geht oder der Lebensmittel an von ihm organisierten Anlässen?</p><p>- Ganz allgemein: Müsste der Bund nicht die Verwendung von Lebensmitteln, die zur Hauptsache aus der Schweiz oder aus den umliegenden Ländern stammen, in allen Bundesämtern fördern?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bund bevorzugt bei der Organisation von Anlässen im Rahmen seiner Möglichkeiten ein Verpflegungsangebot mit nachhaltig produzierten einheimischen Lebensmitteln Bei dem vom Interpellanten erwähnten Anlass wurde dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) vom Anbieter der Veranstaltungslokalität eine Pauschalofferte unterbreitet, in welcher die Herkunft des Verpflegungsangebots nicht ersichtlich war. Das BLW bedauert, die Herkunft der Lebensmittel nicht ausreichend beachtet zu haben, und wird diesem Aspekt zukünftig die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen.</p>  Antwort des Bundesrates.