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Weltcup-Triumph für leichten Schweizer Vierer ohne Steuermann
Dem leichten Schweizer Vierer ohne Steuermann mit Simon Niepmann, Lucas Tramèr, Mario Gyr und Simon Schürch gelingt in Bled (Sln) der erste Sieg auf Weltcup-Stufe.
Obwohl die letzten beiden Monate aufgrund einer Operation von Mario Gyr alles andere als ideal verliefen, spielte das Schweizer Quartett im Vierer ohne der Leichtgewichte seine Routine aus. Gegen die beiden Weltklasse-Vierer aus China erwuchs dem Schweizer Boot in Slowenien harte Konkurrenz, entsprechend eng verlief das Rennen. "Vor sieben Wochen hätte ich nie gedacht, dass ich in Bled überhaupt an den Start gehen kann", sagte Gyr nach dem Weltcup-Triumph.
Eine schöne Geschichte aus Schweizer Sicht schrieb auch der Skiffier Markus Kessler vom RC Schaffhausen. Hinter dem kubanischen Ausnahmeskuller Angel Fournier und dem ehemaligen Doppelvierer-Weltmeister Damir Martin (Kro) zeigte der ehemalige Junioren-Weltmeister ein ausgezeichnetes Rennen und sicherte sich als Dritter im Männer-Einer etwas überraschend seinen ersten Weltcup-Podestplatz.
Der Männer-Doppelvierer in der Besetzung mit Barnabé Delarze, Nico Stahlberg, Augustin Maillefer und Roman Röösli war nach dem Vorlauf mit seiner Leistung nicht zufrieden und trat am Sonntag im Finalrennen der Doppelvierer stark verbessert auf. Letztlich mussten sich die Schweizer der Konkurrenz aus Frankreich im Kampf um Platz 3 jedoch um 0,06 Sekunden geschlagen geben.