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Der Schweizer Sport wird zu einem grossen Teil durch die Erträge der Lotteriegesell¬schaften finanziert. Jedes Jahr gelangen 120 Millionen Franken via kantonale Sportfonds sowie über Swiss Olympic an Sportverbände, Sportvereine und Sportinfrastrukturen in der Schweiz. Ein «Ja» zum neuen Geldspielgesetz garantiert, dass dies so bleibt.
Am 10. Juni 2018 stimmt die Schweiz über das neue Geldspielgesetz ab. Jedes Jahr fliessen gemeinnützigen Zwecken (Kultur, Soziales, Sport und Umwelt) sowie der AHV/IV aus den Erträgen von Geldspielen rund eine Milliarde Franken zu (ca. CHF 600 Mio. von den Lotteriegesellschaften und ca. CHF 400 Mio. von den Casinos). Gleichzeitig fliessen heute aber auch geschätzte 250 Millionen Franken pro Jahr aus der Schweiz ab und fehlen zur Finanzierung von Sport, Kultur und AHV.
Das vom Parlament klar angenommene Geldspielgesetz soll den Zugang zu Internet-Geldspielseiten aus Offshore-Standorten wie Malta, Gibraltar, Antigua etc. unterbinden. Eine eingeblendete Stopp-Seite würde darauf hinweisen, dass die aufgerufene Geldspiel-Site in der Schweiz illegal ist und weder Schutzmassnahmen noch Gewähr für die Auszahlung der erzielten Gewinne bietet. Die Erfahrungen aus Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, Dänemark oder Belgien zeigen, dass die Sperre des Zugangs zu illegalen Geldspielseiten wirkungsvoll ist.
Das neue Geldspielgesetz sichert dem Sport die unerlässliche Finanzierungsquelle aus dem Geldspiel. Aus Sportlersicht empfiehlt sich deshalb am 10. Juni 2018 ein JA zum Geldspielgesetz.