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Die immer gut gelaunte Energiebombe. Ein kleiner, agiler, furchtloser, neugieriger und verspielter Hund.
Geschichte
Die relativ junge Rasse hat britische Wurzeln und australischen Ursprung. Sein Schöpfer war der englische Jäger-Pfarrer John Jack Russell, von dem der Hund später seinen Namen erhielt. Der Pfarrer kaufte seine erste Foxterrier Hündin im Jahr 1819, eigentlich gilt dieser Hund als Urahne aller heute lebenden Jack Russell Terrier und Parson Russell Terrier.
Ein typischer Jagdhund, der hauptsächlich bei der Fuchsjagd eingesetzt wird. Seine geringe Größe machte ihn dafür perfekt geeignet, wodurch er problemlos in die Höhle jedes Tieres passen konnte. Diese Vergangenheit hat den äußerst aktiven und agilen Charakter von dem heutigen Hund geprägt.
Die offizielle Geschichte der Rasse begann im Jahr 1972, als der “Jack Russell Terrier Club of Australia” gegründet wurde. Auch heute ist die Rasse bei Jägern äußerst beliebt, wird aber dank des verspielten und liebenswerten Wesens auch als Familienhund immer beliebter. Seit 2000 ist er von der FCI als eigenständige Hunderasse anerkannt.
Dank ihres beweglichen und lernfähigen Charakters wurde diese Rasse in mehreren Filmen für die Rolle des Hundes ausgewählt, wodurch die Rasse bekannt und beliebt wurde. Die meisten kennen ihn wahrscheinlich aus dem Film Mask von 1994, in dem der Protagonist Jim Carrey den furchtlosen Vierbeiner spielte.
Aussehen
Der Jack Russell Terrier ist eine kleine, agile Hunderasse. In Bezug auf die Körperproportionen ist er länger und kürzer. Laut offiziellem Standard sollte seine Widerristhöhe zwischen 25 und 30 cm liegen, während sein Gewicht zwischen 5 und 7 kg liegt. 5 cm Körpergröße erlaubt 1 kg Gewichtszunahme. Der Brustumfang liegt zwischen 40-43 cm, was aufgrund der Fuchsjagd von großer Bedeutung ist. Mit einer breiteren Brust wäre es unmöglich, in die Hohlräume zu gelangen.
Der Rücken ist gerade und straff, der Nacken gut bemuskelt. Seine Ohren sind V-förmig und hängen herab. Die Struktur seines Fells ist glatt, drahtig oder ein Übergang zwischen beiden. Es kommt in verschiedenen Farbkombinationen vor, die schwarzen, braunen und lohfarbenen Abzeichen sind immer auf dem weißen Hintergrund verziert.
Charakter
Der Jack Russell Terrier ist neugierig, mutig und ausdauernd, mit einem extrem hohen Selbstbewusstsein, das manchmal in Sturheit umschlägt. Als Jagdhund ist er wachsam und einsatzbereit. Seine Intelligenz und seine Fähigkeiten sollten niemals unterschätzt werden. Er lernt sehr schnell, weshalb es notwendig und sinnvoll ist, früh mit der Ausbildung zu beginnen.
Das Hauptmerkmal der Rasse ist, dass ihr Bewegungsdrang viel größer ist, als wir auf den ersten Blick denken. Deshalb können Hunde hervorragende Begleiter für sportlich orientierte Besitzer sein. Dieser Hund kann mühelos hervorragende Ergebnisse in jeder Art von Hundesport erzielen.
Er liebt seinen Besitzer und seine Familie grenzenlos. Sie haben immer einen Trick, um ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Sein ganzes Leben lang hält der Jack Russell seinem geliebten Besitzer die Treue und kann nie genug von der gemeinsamen Zeit bekommen.
Er kann mit anderen Haustieren zusammen gehalten werden, es ist jedoch zu beachten, dass er aufgrund seiner Natur als Jagdhund kleinere Tiere als Beute betrachten und sein Verhalten gegenüber größeren dominant sein kann. All dies kann mit der richtigen Sozialisation eliminiert werden.
Behandlung und typische Krankheiten
Grundsätzlich handelt es sich um eine starke und gesunde Rasse, die bei richtiger Pflege bis zu 16-18 Jahre alt werden kann.
Die Fellpflege ist nicht arbeitsintensiv, kann aber je nach Fellart unterschiedlich sein. Die glatthaarige Version haart beispielsweise das ganze Jahr über, sodass es sich lohnt, sie wöchentlich zu bürsten. Die Haare der drahtigen Version werden normalerweise alle paar Monate getrimmt, was empfohlen wird, einen Hundefriseur anzuvertrauen. Natürlich muss auch beim Jack Russell wie bei jeder anderen Rasse auf die tägliche Reinigung der Augen und Ohren geachtet werden, um die Entstehung von entzündlichen Erkrankungen zu vermeiden. Einige Hunde können auch anfällig für Zahnstein sein, was regelmäßig von einem Tierarzt untersucht werden sollte. Nicht nur Mundgeruch, auch Zahnfleischentzündungen und dann der Zahnverlust können unseren Hund erwarten, wenn wir nicht aufpassen.
Obwohl der Jack Russell Terrier als besonders gesunde Rasse gilt, gibt es einige Krankheiten, die typisch sein können. Beispiele sind Patellaluxation und neurologische Erkrankungen, die Bewegungsstörungen und Muskelzittern verursachen können.
Um solchen Problemen vorzubeugen, müssen wir auf 3 Dinge achten: Ernährung, Bewegung und den Herkunftsort. Das Risiko für diese Erkrankungen kann durch genetisch vererbte Merkmale stark erhöht werden.
Wem wird also der Jack Russell Terrier empfohlen?
Aufgrund seiner kleinen Statur ist diese Rasse oft als Schoßhund einzustufen. Aber der Jack Russell ist eine äußerst aktive Hunderasse mit einem hohen Bewegungsbedarf. Deshalb empfehlen wir sie nur Besitzern, die viel Zeit und Energie für ihren Hund aufbringen.
Sein starker Charakter und seine hohe Intelligenz erfordern jedoch nicht nur ausreichend Bewegung, sondern auch ausreichend geistige Aktivität. Es erfordert eine konsequente, aber nicht unnötig strenge Erziehung.
Der Jack Russel ist grundsätzlich eine kinderfreundliche Rasse, verträgt sich aber aufgrund seines eigenwilligen Wesens gut mit Kindern ab 6 Jahren, die ihn bereits respektieren und gemeinsam herumrennen und spielen können. Er kann mit anderen Kleintieren zusammengehalten werden, aber man kann seine Dominanz schnell beobachten. Die Lösung ist: eine entsprechende Sozialisierung im Welpenalter.
Alles in allem kann man sagen, dass der Jack Russell Terrier für starke Persönlichkeiten zu empfehlen ist, jedoch unendlich direkt und anhänglich gegenüber seinem Besitzer und seiner Familie ist. Er ist ein perfekter Begleiter für den Alltag und bereitet dem Besitzer viel Freude, wenn er sich mit der richtigen Sorgfalt um den kleinen Springbeiner kümmert.