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Merkblatt zur Umsetzung des Zweitwohnungsgesetzes
11.03.2016
Anfang 2016 ist das Zweitwohnungsgesetz in Kraft getreten. Es regelt den Wohnungsbau in Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent. Erfahren Sie im Merkblatt von hotelleriesuisse, welche Möglichkeiten Hotels bezüglich Zweitwohnungen oder touristisch bewirtschafteten Wohnungen zur Verfügung stehen.
Seit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative ist der Anteil von Zweitwohnungen in den Schweizer Gemeinden auf höchstens 20 Prozent beschränkt. In den betroffenen Gemeinden dürfen deshalb grundsätzlich keine neuen Zweitwohnungen bewilligt werden.
Der Bau von neuen Zweitwohnungen wird jedoch nicht vollständig verboten. Unter gewissen Bedingungen ermöglicht das Gesetz
- Die Querfinanzierung des Hotelbetriebs durch den Verkauf von Zweitwohnungen.
- Die Umnutzung von unrentablen Hotels zu 50 Prozent in Zweitwohnungen.
- Die Umnutzung von Hotels, die sich in geschützten oder ortsbildprägenden Bauten befinden, zu 100 Prozent in Zweitwohnungen.
Auch die Erstellung von touristisch bewirtschafteten Wohnungen ist weiterhin möglich. Diese müssen
- dauerhaft zur ausschliesslich kurzzeitigen Nutzung durch Gäste
- und zu markt- und ortsüblichen Bedingungen angeboten werden.
Zudem muss sie entweder
- eine Einliegerwohnung sein
oder
- nicht auf die persönlichen Bedürfnisse des Eigentümers zugeschnitten sein
- und im Rahmen eines strukturierten Beherbergungsbetriebs bewirtschaftet werden.