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Das Werkvertragsrecht (OR 363 ff.) enthält die Normen betreffend die Verpflichtung des Unternehmers zur Erstellung und Ablieferung eines (körperlichen oder immateriellen) Werkes (Erfolgsschuld), einschliesslich Leistungsstörungen und Mängeln, gegen Vergütung. Im Bauwesen unterstehen: Bauherr und Planer bzw. Architekt entweder dem Auftragsrecht oder bei entsprechender Vereinbarung der SIA-Nomenklatur (SIA Ordnung 102, 103, 108 und SIA Norm 118 und 142 etc.), Bauherr und Unternehmer entweder dem Werkvertragsrecht im Obligationenrecht oder bei entsprechender Vereinbarung den Normen (SIA Norm 118) des Schweizerischen Architekten- und Ingenieurvereins (SIA), der SIA-Normierung sind positive und weniger positive Aspekte eigen und es ist die Rangordnung der Vertragsbestandteile nicht selten streitbelastet, sowie die unüberlegte Verwendung bzw. der nicht hinterfragte Akzept der von der Gegenpartei zur Übernahme vorgeschlagenen SIA-Normen bzw. –Formulare resp. die oft unterbleibende Individualisierung.