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Wir als Arbeitsnehmende sind dazu verpflichtet, durch unsere eigene Arbeitskraft ein Einkommen zu erwirtschaften (ab 18. Jahren oder sobald man ausgezogen ist). Im Juli 2017 war die Zahl der Arbeitslosenquote bei ca. 3 Prozent, im Juli 2018 war die Arbeitslosenquote bei 2.4 Prozent. Sie ist gesunken, aber sie kann wieder steigen.
Nicht alle Menschen haben ein gleich hohes Einkommen, dies hängt von Beruf und Karriere ab. Es kann auch vorkommen, dass jemand keine Arbeit mehr hat und so der Konsum unter Umständen stark eingeschränkt werden muss. Das stark reduzierte Einkommen kann zu Ausgrenzungen oder auch manchmal zu Depressionen führen. Folgend erkläre ich dir die verschiedenen Formen von Arbeitslosigkeit.
Saisonale Arbeitslosigkeit
Die saisonale Arbeitslosigkeit tritt regelmässig und jahreszeitlich auf. Es gibt Branchen, die im Sommer mehr Arbeit haben als im Winter. Z.B. du arbeitest im Winter in einer SAC Hütte und hilfst mit bei der Versorgung der Skitouristen. Dies geschieht der ganze Winter, wenn danach im März/April der Frühling erwacht, ist die Skisaison bald vorbei und man braucht dich als Arbeitskraft nicht mehr. So arbeitest du saisonal und bist in der anderen Saison arbeitslos.
Konjunkturelle Arbeitslosigkeit
Eine konjunkturelle Arbeitslosigkeit tritt im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Schwankungen auf. In Zeiten, in denen weniger produziert wird, wird das Personal entlassen. Die Nachfrage geht zurück und infolgedessen wird die Produktion eingeschränkt. Von der konjunkturellen Arbeitslosigkeit sind oft die Wirtschaftsbranchen betroffen. Dazu gehört z.B. der Bau, Tourismus und die Logistik.
Strukturelle Arbeitslosigkeit
Die Wirtschaft verändert sich und somit auch der Arbeitsplatz. Wie es der Name schon verrät, gibt es eine strukturelle Veränderung am Arbeitsplatz. Dies kann z.B. die Veränderung von Produktionsverfahren, durch die Technisierung oder Automatisierung sein. Hierzu gehören die Branchen der Landwirtschaft, der Uhrenindustrie, der Maschinen- und Textilindustrie. In diesem Fall musst du eine neue Arbeitsstelle suchen oder dich auf eine andere Branche umschulen lassen. Wenn du dies nicht möchtest, giltst du aufgrund der strukturellen Veränderung der Wirtschaft als arbeitslos.
Teilzeit- und Langzeitarbeitslos
Von Teilzeit- und Langzeitarbeitslos spricht man, wenn jemand in einer Teilzeitstelle beschäftigt ist, jedoch gerne als Vollzeitbeschäftigung arbeiten möchte. Wenn jemand länger als ein Jahr arbeitslos ist, wird man zum Langzeitarbeitslosen. Dann kann man unter bestimmten Bedingung finanzielle Unterstützung aus der Arbeitslosenversicherung beziehen oder der Unterstützung der Familie. Wenn man dann ausgesteuert ist, ist das Sozialamt der Gemeinde verpflichtet, dich finanziell zu unterstützen.
Ich wünsche niemanden von euch die Arbeitslosigkeit und falls diese doch einmal auftritt, dann bemüht euch um eine neue Stelle und holt euch Hilfe.