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In Yazd jagte ein Highlight das andere. Dieser grössere Feuertempel der Zoroastrier beeindruckte uns zwar nicht so sehr als der in ChakChak. Doch die beiden Türme des Schweigens tatens. Die beiden Türme standen ursprünglich weit entfernt von Yazd. Doch heutzutage ist die Stadt bis zu diesem Gelände vorgerückt. Am Fusse der Hügel, auf dem die Türme des Schweigens stehen, wurden die Toten gewürdigt. Jedes Dorf hatte dazu ein eigenes Haus, in dem auch gekocht wurde. Die Verstorbenen wurden auf die Hügel getragen. Jedoch nicht ganz bis hinauf. Fast vor dem Tor zu den Türmen wurden sie von Armen, die diese Arbeit verrichteten, übernommen und in den Hof der Türme gebracht. Auf deren Mauern sassen bereits die Geier und warteten. Später wurden die Gebeine entweder mit Säure übergossen oder in Felslöcher gebracht. Erst vor rd. 50 Jahren wurde begonnen, die Verstorbenen zu begraben. Inmitten der Stadt Yazd steht der höchste Windturm Baq-e Doulatabad. Infos dazu können im Internet gefunden werden. Siehe auch Fotos.
Später besuchten wir den Basar. Dieser hat zwar an Bedeutung verloren, ist aber dennoch einen Besuch wert. Besonders beeindruckten uns die Handwerker, welche Kupfergefässe bearbeiteten, dann die Geschäfte mit wunderschönen Brokaten und mit Goldschmuck, der hier preiswert ist.