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Abklärungen Pauschalentschädigung im Auftrag des Gesundheitsnetzes Sense
Das Gesetz über die Pauschalentschädigung bezweckt als eigentliches Ziel, einen Heimeintritt einer Person zu verhindern, wenn diese zuhause gepflegt wird.
Als einer von drei Kantonen der Schweiz kennt Freiburg Pflegebeiträge als Entschädigung an die pflegenden Angehörigen. Dabei muss der Pflegeaufwand ein gewisses Ausmass erreichen. In Betracht gezogen werden pflegerische Verrichtungen wie: An- und Auskleiden; sich hinsetzen, Aufstehen und Zubettgehen; Essen (nach der Zubereitung); tägliche Körperpflege-, Baden; Benützen der Toilette; Fortbewegen, aber auch Unterstützung aufgrund einer chronischen Erkrankung, beispielsweise Demenz, welche teilweise eine Betreuung rund um die Uhr benötigt.
Der Pflegeaufwand wird in leicht, mittel, schwer und sehr schwer eingeteilt. Dieser Abstufung folgend werden je nach Pflegeintensität drei Entschädigungsansätze gesprochen:
CHF 15.00, CHF 20.00 oder CHF 25.00.
Die SPITEX Sense hat vom Gesundheitsnetz Sense den Auftrag, die eingegangenen Anträge für den Erhalt von Pflegebeiträgen abzuklären. Diese Abklärungen dienen der Bezirkskommission für Hilfe und Pflege zu Hause als Basis für den Entscheid, ob und in welcher Höhe die Auszahlung einer Pauschalentschädigung für die pflegenden Angehörigen erfolgt. Die Sitzungen hierfür finden zirka sechs Mal jährlich statt.
Berechtigte Angehörige reichen vierteljährlich eine Abrechnung ein. Diese wird von einer Spitex-Mitarbeiterin geprüft und die jeweilige Wohnsitzgemeinde bezahlt die Beiträge an die pflegenden Angehörigen aus.