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Am Samstag und am Sonntag werden im slowenischen Kranjska Gora zwei Riesenslaloms ausgetragen. Der Norweger Alexander Aamodt Kilde hatte am vergangenen Wochenende angetönt, dass er dort wohl nicht antreten werde. Das ist nun amtlich. Im Aufgebot des norwegischen Verbands für die Rennen fehlt der Name des letzten Verfolgers von Marco Odermatt.
Weil nach Kranjska Gora nur noch die Rennen beim Weltcupfinal im andorranischen Soldeu anstehen, kann der 25-jährige Schweizer von keinem Kontrahenten mehr überholt werden. Wie schon im vergangenen Winter gewinnt der Doppel-Weltmeister (Abfahrt und Riesenslalom) und Riesenslalom-Olympiasieger den Gesamtweltcup.
386 Punkte beträgt Odermatts Vorsprung auf Kilde. Diesem bleiben nur noch eine Abfahrt, ein Super-G und ein Riesenslalom in Andorra, in denen er maximal 300 Punkte aufholen könnte. Slaloms bestreiten beide nicht.
Odermatt ist damit der zweite Schweizer nach Pirmin Zurbriggen, der die grosse Kugel für den besten Skifahrer des gesamten Winters mehr als einmal gewinnt. Der grosse Walliser darf sogar vier dieser Kugeln sein Eigentum nennen.
Neben Zurbriggen und Odermatt wurden trotz einer ruhmreichen Vergangenheit und dem Selbstverständnis, eine Skination zu sein, lediglich drei weitere Schweizer Männer Gesamtweltcupsieger. Peter Lüscher schaffte es 1979, Paul Accola 1992 und Carlo Janka 2010. (ram)
«Bis heute waren vier Operationen nötig, um mein Überleben zu sichern und mich wieder einigermassen zusammenzuflicken. Ich denke, ich hatte grosses Glück im Unglück und kann/muss glücklich sein, heute diesen Post schreiben zu dürfen», schrieb Michel aus dem Spitalbett auf seinem Instagram-Account.