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Fuchs, der sich 2009 aus dem aktiven Sport zurückgezogen hatte, betreute bis im vergangenen Sommer das Nachwuchs-Team von Katar und wechselte danach als Trainer in die Vereinigten Arabischen Emiraten. Fuchs ist nach Philippe Guerdat bereits der zweite Schweizer, der die Ukraine trainiert. Der Vater von Olympiasieger Steve Guerdat hatte die Osteuropäer in den Jahren 2006 bis 2008 unter seinen Fittichen gehabt.
Der 47-jährige Onischtschenko ritt über die Wintermonate oft an den Turnieren im Nahen Osten. So kam der Kontakt mit Fuchs, dem Weltcupsieger 2001 und 142-fachen Schweizer Vertreter an Nationenpreisen, zustande. Fuchs sagte gegenüber der “PferdeWoche”, dass er in den Vereinigten Arabischen Emiraten weiterhin in geringerem Masse engagiert sei. “Jetzt fokussiere ich mich aber ganz auf die Einsätze von Onischtschenko und seinem Team.”
Die Ukraine hat sich wie die Schweiz für die Olympischen Spiele im August in Rio qualifiziert. Der St. Galler wird somit in Brasilien ein Konkurrent seines Bruders Thomas Fuchs sein, der als Nationaltrainer des Schweizer Teams das Sagen hat. Der Vertrag zwischen Markus Fuchs und der Ukraine ist vorerst auf ein Jahr befristet.
(SDA)