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Sperrstelle Gampelen BE
Gampelen bildet den westlichen Abschluss der Jolimont-Stellung, die mit der Fortsetzung bei Mont Vully die Seeland-Stellung bildet. Die Abwehrfront beginnt am Südwest-Hang des Jolimonts mit zwei Infanteriewerken, einem Beobachter, sechs Blockhäusern und zwei Kommandoposten. Eine Besonderheit ist der im Ersten Weltkrieg erstellte gedeckte Schützen- und Maschinengewehrgraben, der im Zweiten Weltkrieg wieder in Stand gestellt wurde.
Die Sperre geht weiter mit der Werkgruppe Gampelen-Neuenburgersee, die das natürliche Hindernis des Jolimont bis zum See fortsetzt (Geländepanzerhindernis mit 14 Durchlässen und 10 Werken). Diese Sperre ist historisch bedeutend, können Befestigungsbemühungen doch weit zurück dokumentiert werden und sehr gut sichtbar ist die künstliche Verstärkung mit Hindernissen eines schon starken Geländes mit dem Jolimont und dem See.
Bekannte Objekte
- Beobachtungsstand Weihermatten Nord Ouest
- Infanteriebunker Weihermatten centre
- Gedeckter Schützengraben Hohlenreben
- Ausgedehntes Geländepanzerhindernis
- Infanteriebunker Chräjenberg – 570465/208122
Weitere Infos zum Jolimont und den Werken/Truppen gibts unter der Rubrik Erlach.