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Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW) führt seit 2001 im Abstand von fünf Jahren eine Image-Analyse des Trinkwassers durch. Bereits zu Beginn war die Akzeptanz und Beliebtheit von Trinkwasser hoch und sie hat bis 2011 sogar auf 80% der Schweizer Bevölkerung zugenommen. Rund 60% bezeichneten sich 2011 sogar als "heavy user" indem sie mehrmals täglich Hahnenwasser trinken - ein Anstieg von über 10%.
Die grössten Hahnenwasser-Konsumenten liessen sich bei den oberen sozialen Schichten, in der Deutschschweiz und auf dem Lande ausmachen. Argumente für diesen Trend gibt es für die befragten Personen viele: preisgünstig, frisch, gesund, qualitativ hochstehend, wirksam gegen Durst, verfügbar, Convenience, natürlich...
Für 90% der Bevölkerung ist die Trinkwasserqualität mindestens gut, für über die Hälfte sogar sehr gut. Eine klar negative Haltung gegenüber dem Trinkwasser findet man kaum. Für über 80% kann es das Hahnenwasser qualitätsmässig mit jedem Mineralwasser aufnehmen. Ein Viertel der Befragten schätzt die Hahnenburger-Qualität sogar höher ein, dies vor allem in ländlichen Gegenden und im Tessin. Eine Ausnahme bildet dabei die Stadt Zürich, welche ihr Trinkwasser sogar noch positiver bewertet als der Schweizer Durchschnitt.
Auch die Qualitätseinschätzung ist seit 2001 gestiegen. Zudem vertritt eine klare Mehrheit der Bevölkerung die Ansicht, dass ihr Trinkwasser frei von Schadstoffen sein. 2006 war diese Meinung tendenziell weniger verbreitet.