Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03419.jsonl.gz/1764

Djakovic erreicht die Halbfinals
An den Olympischen Spielen in Tokio hat Antonio Djakovic über 200 m Crawl die Vorläufe überstanden.
Am Samstag schwammen die Schweizer Schwimmer Rekorde, schieden aber aus. 24 Stunden später gab es keine Rekorde, dafür schafften Antonio Djakovic vom SC Uster Wallisellen und Lisa Mamié die Halbfinals.
Djakovic schaffte über 200 m Crawl in 1:46,37 Minuten die 15.-beste Zeit, nachdem er am Samstag nach einem brillanten 400-m-Rennen den Final bloss um 14 Hundertstel verpasst hatte – gegen den Akteur, der am Sonntag die Goldmedaille holte (!).
Über die halbe Distanz gelang dem 18-Jährigen indes keine grandiose Leistung. Auf den letzten Metern ging Djakovic die Kraft aus.
Er verpasste die eigene Bestleistung um 27 Hundertstel und den 13 Jahre alten Schweizer Rekord von Dominik Meichtry, von dem Djakovic geträumt hatte, um mehr als eine halbe Sekunde. Dafür reichte die Zeit diesmal aber fürs Weiterkommen.
Staffel auf Platz 14
Nicht auf Touren kam die Schweizer 4x100-m-Crawl-Staffel in der Besetzung Roman Mityukov, Nils Liess, Noè Ponte und Djakovic. Die Europameisterschafts-Sechsten verpassten den Schweizer Rekord um mehr als eine Sekunde und klassierten sich auf Platz 14.
Immerhin schlugen sie die deutsche und die griechische Crawl-Staffel. Mityukov startete brillant und lag nach der ersten Teilstrecke auf Platz 2; seine Staffelkollegen kamen aber nicht mehr an ihre Leistungen von Budapest (EM) heran.
Aber die Schweizer Staffel rechnet sich ohnehin für das Rennen vom Dienstag über 4x200 m Freistil die grösseren Chancen aus. (sda)