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Nordkorea hat mit der versuchten Einfuhr kubanischer Waffen im vergangenen Jahr offenbar gegen Sanktionen der Vereinten Nationen verstossen. Zu diesem Schluss gelangt laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo ein bislang unveröffentlichter Bericht der UNO.
Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo konnte nach eigenen Angaben vom Donnerstag das Papier vorab einsehen. Das Dokument befasst sich mit dem Vorfall vom Juli 2013, als in Panama ein nordkoreanischer Frachter mit schwerem Kriegsgerät aus Kuba gestoppt worden war.
Nach Angaben der Regierung in Havanna sollten die Waffen in Nordkorea repariert und dann wieder zurückgeschickt werden. Waffenlieferungen nach Nordkorea sind nach einer Resolution der Vereinten Nationen verboten.
Die nordkoreanische Regierung habe ein komplexes Netzwerk aus Firmen in verschiedenen Ländern aufgebaut, um die UNO-Sanktionen zu umgehen, zitierte Kyodo aus dem UNO-Papier. Offiziell soll der Bericht im kommenden Monat vorgelegt werden. (kad/sda)