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Das Schweizer Team bilden Paul Estermann mit Lord Pepsi, Martin Fuchs mit Clooney, Steve Guerdat mit Bianca und Hannah sowie Janika Sprunger mit Bacardi. Als Ersatzreiter wurde Arthur Gustavo da Silva mit Inonstop van T Voorhof selektioniert.
Muff lehnt Ersatzrolle ab
Ursprünglich wäre Werner Muff als Nummer 5 bestimmt gewesen. Er und der Besitzer seines Top-Pferdes Daimler willigten allerdings nicht ein, in den sauren Apfel zu beissen. Auch eine Entschädigung von 7500 Franken macht den Posten als Nummer 5 nicht lukrativ. Equipenchef Andy Kistler zeigte sich ob dieser Absage enttäuscht.
«Es war noch nie so knapp wie diesmal», betonte der seit fünf Jahren amtierende Kistler. «Wir hatten die Qual der Wahl, auch die Kandidaten 5, 6 oder 7 wären eine gangbare Alternative gewesen.»
Überraschung Sprunger
Fuchs und Guerdat dürften gesetzt sein. Eher überraschend kommt die Selektion von Sprunger. Sie war bei den Olympischen Spielen in Rio für den Einzelfinal nicht berücksichtigt worden, worauf sie sich im Interview mit SRF über ihre Ausbootung beklagte. Ausserdem ist ihr Pferd erst seit einigen Monaten auf Championatsebene kompetitiv.
Dafür nahm sie die Rolle der Ersatzreiterin im vergangenen August an den Europameisterschaften in Göteborg klaglos hin.
Olympia-Ticket als Ziel
Ziel ist es, die frühzeitige Qualifikation für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio zu sichern. Die Springprüfungen im Rahmen der Weltreiterspiele finden zwischen dem 19. und 23. September statt.
Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 31.07.2018, 17:10 Uhr.