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Oesophagus-Magenpassage (hypertrophische Pylorusstenose)
Wegen progredientem, projektilartigem Erbrechen wurde ein Ultraschall vorgenommen, der grenzwertige Befunde ergab. Deshalb wurde bei diesem 5 Monate alten Knaben daran anschliessend eine obere Magendarmpassage durchgeführt: erweiterter Magen mit tiefgreifenden peristaltischen Wellen; wenig Kontrastmittel im Bulbus duodeni. Dazwischen schmaler und langer Pyloruskanal mit Impression der hypertrophischen Pylorusmuskulatur am Antrum !£regu_20_p£!.
Zusammen mit der Dynamik der Magenperistaltik und der verzögerten Kontrastmittelentleerung sind die beschriebenen Befunde für eine hypertrophische Pylorusstenose beweisend. Diese Untersuchung ist dann indiziert, wenn auf Grund der Klinik trotz der grenzwertigen Ultraschallbefunde die Diagnose einer hypertrophischen Pylorusstenose nicht ausgeschlossen ist, oder wenn eine der angeführten Differentialdiagnosen vermutet wird inklusive der seltenen Atresie oder Membran des Pylorus oder des Antrums.
Je nach Verdachtsdiagnose kommen dann noch andere ergänzende Untersuchungen in Frage.