Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03133.jsonl.gz/1572

Das Myom ist eine gutartige und zugleich die häufigste Geschwulst der Gebärmutter. Es besteht aus Muskelfasern und kann einen oder mehrere Knoten bilden. Oft bleiben diese symptomlos, wenn Beschwerden auftreten handelt es sich mehrheitlich um Zyklusstörungen.
herabgesetzte oder fehlende Fortpflanzungsfähigkeit bei Frau oder Mann.
operative Entfernung der Gebärmutter.
Gut- oder bösartige Geschwulst, Gewebsneubildung.
Die Gebärmutter enthält eine Vielzahl von Myomknoten(Abbildungen).
Die Ursache ist nicht völlig geklärt, doch gibt es einige Anhaltspunkte:
Es wird angenommen, dass bis zu einem Fünftel der über 40-jährigen Frauen grössere oder kleinere Myome haben, die meist keinerlei Probleme verursachen und nicht oder nur durch Zufall entdeckt werden. Ungeachtet der Bezeichnung gutartig gehen jedoch zahlreiche Beschwerden und Gesundheitsstörungen auf Myome zurück.
Wenn Symptome auftreten, handelt es sich um:
Gegen Bauchkrämpfe und Menstruationsbeschwerden helfen oft feuchtwarme Umschläge.
Zur Prophylaxe können keine Empfehlungen gegeben werden, da die Ursachen von Myomen im Einzelnen nicht bekannt sind. Das Vermeiden von Übergewicht vermindert möglicherweise das Risiko.
Ein Myom, das zufällig bei einer gynäkologischen Routinekontrolle entdeckt wird, erfordert in der Regel keine spezielle Behandlung, hingegen Kontrollen.
Wenn jedoch Beschwerden oder Blutungen nach den Wechseljahren auftreten, ist eine ärztliche Untersuchung nötig, auch zum Ausschluss eines allfällig hinter einem Myom versteckten Gebärmutterkrebses.
Diagnostisch finden Ultraschall oder Magnetresonanz-Tomographie (MRT) Anwendung. Vor Therapiebeginn wird gewöhnlich eine Curettage („Ausschabung“) gemacht und das entfernte Material mikroskopisch auf entartete (bösartige) Zellen untersucht.
Je nach Alter der Frau, eventuellem Kinderwunsch, Grösse und Lage des Myoms kommen in Frage: