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Gesamtrestaurierung und Umnutzung als Kulturhäuser
Das um 1520 als Kornspeicher und zur Lagerung des Stiftsweins erstellte Stiftstheater, bildet das Herzstück des Gesamtprojektes. Vorwiegend hier, finden die kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen auf drei Stockwerken statt. Das Erdgeschoss dient als Foyer, und Apéroraum, im ersten Obergeschoss befindet sich ein multifunktionaler Saal. Der eigentliche Theatersaal ist im ehemaligen Estrich des Stiftstheaters untergebracht. Die benachbarte Schol, oder St. Laurenzen-Pfrundhaus, 1737 an Stelle eines Vorgängerbaus errichtet, beherbergt nebst einem kleineren Saal, die sogenannt ‚rückwärtigen’ Räume des Kulturbetriebes. Hier befinden sich im Erdgeschoss ein Gastrolokal und im ersten Obergeschoss ein Seminarraum, der bei grösseren Produktionen auch als Künstlergarderobe dienen wird. Im zweiten Obergeschoss, sowie im Dachgeschoss sind das Büro der Betriebsleitung und diverse Vorbereitungszimmer für die Kulturschaffenden untergebracht.
Ein schonender Umgang mit der historischen Bausubstanz war bei der Projektierung, aber auch bei der Bauausführung oberstes Gebot. Damit die neuen, unumgänglichen Eingriffe in die Bausubstanz für den Betrachter lesbar sind, wurden sie in neuzeitlicher Architektursprache und mit modernen Materialien ausgeführt.