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Das Grundstück , das von der Nähe zu Bahnhof, Altstadt und Aare profitiert, ist mit zwei Wohnhäusern aus den späten 1960-er Jahren überbaut.
Eine umfassende Nachhaltigkeitsbetrachtung steht im Vordergrund. Der Minimierung des Ausstosses von Treibhausgasen wird mit einer konsequenten Struktur in Stützen, Leichtbauwänden mit Holzständern und Lehmbauplatten sowie einer Holzfassade Rechnung getragen. Die Decken sind in dünnem Beton konstruiert. Auf dieser Basis werden die Kennwerte des SIA-Effizienzpfades um ca. 50% unterschritten. Während das eine Gebäude umfassend saniert wurde, wird das zweite kleinere Gebäude zugunsten einer Verdichtung ersetzt. Das als Hybridkonstruktion in Holz-Beton entwickelte Gebäude mit 4 Vollgeschossen und einem Untergeschoss mit Tiefgarage schafft mit seiner U-Form städtebaulich differenzierte Freiräume, die einerseits aus dem gefassten Hof bestehen, welcher auch die bestehenden Freiräume aufwertet und andererseits einer aussenliegenden umgehenden Raumschicht, auf welche in der Regel die Balkone ausgrichtet sind. Die Versätze in der Fassade schaffen eine gute Ausrichtung und Belichtung der Balkone. Über vier Treppenhäuser, welche über einen grosszügigen Einschnitt zusammengefasst sind, werden insgesamt 43 Wohnungen erschlossen. Die feingegliederte hölzerne, in roten Tönen gehaltene Fassade wird von den grosszügigen Balkonen geprägt, welche im Erdgeschoss durch direkte Ausgänge aus den Wohnungen ergänzt werden.
Label: SNBS Gold