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Dieses Buch hat seine eigene Geschichte. Die hier veröffentlichte Relation des Bischofs Vincenc Zmajevich aus den Jahren 1702/1703 ist das Werk von drei Autoren: Vincenc Zmajevich, Peter Bartl und Injac Zamputti. Zmajevich hat diesen Bericht über seinen apostolischen Besuch in den Bistümern von Albanien, Serbien, Mazedonien und Bulgarien im Jahr 1702/1703 geschrieben. In italienischer Sprache wurde bereits 1979 im Buch von Peter Bartl «Quellen und Materialien zur albanischen Geschichte im 17. und 18» veröffentlicht. In albanischer Sprache ist dieser Bericht 1988 von Injac Zamputti übersetzt und hier wird zum ersten Mal veröffentlich.
Dieses Buch ist in zwei Teilen aufgeteilt. Im ersten Teil finden sie den Bericht von Zmajevich in zwei Sprachen. Im zweiten Teil sind das Testament von Vincenc Zmajevich (von Lovorka Čoralić) und zwei weitere Aufsätze über die Tätigkeit und das Zmajevichs Leben (von Peter Bartl und Frok Zefi) beigefügt.
Dieses Buch ist in der albanischen Sprache von Institut für geistiges und kulturelles Erbe der Albaner in Mazedonien in Zusammenarbeit mit Albanischen Institut im Rahmen der Gedenkwoche über Mutter Theresa in Kosovo und Mazedonien veröffentlicht.
Der Autor dieses Buches, Eqrem Bej Vlora, bringt uns unbekannte Fakten über die Geschichte der landwirtschaftlichen Flächen in Albanien und insbesondere die Mängel, die in der Vergangenheit bei ihrer Instandhaltung aufgetreten sind, und betont dabei die Entwässerung und das Wasserableitungssystem als einen der Hauptfaktoren , die den Verfall des Brotlandes beeinflusst haben.
Skopje/St. Gallen, Dezember 2021
Während des Zweiten Weltkriegs gelang es einer großen Anzahl der jüdischen Bevölkerung aus Deutschland, Österreich, Polen, Frankreich, Ungarn, Italien, Griechenland, Bulgarien und dem ehemaligen Königreich Jugoslawien, ihre Siedlungen zu verlassen und auf legalem und illegalem Wege nach Albanien zu fliehen. Ein Teil von ihnen nutzte Albanien als Transitstaat, um in die Vereinigten Staaten und in andere Länder der Welt zu reisen.
Die grausame und rücksichtslose Deportation und Liquidierung der jüdischen Bevölkerung erreichte ihren Höhepunkt während der Besetzung des Balkans durch das faschistische Deutschland. Dies war einer der Hauptgründe, warum das jüdische Volk den Balkan verließ, insbesondere ehemalige Gebiete des Königreichs Jugoslawien, Griechenland und die von Bulgarien (ein Teil des heutigen Mazedonien) besetzten Gebiete.
Laut offiziellen Statistiken flohen Tausende Juden aus Europa nach Albanien, um dem faschistischen Terror zu entkommen. Während weltweit die Landkarte jüdischer Siedlungen schrumpfte, nahm sie in Albanien zu.
Skopje, 2017
Was den schüchternen Literaturkritiker Rugova zum Anführer seines Landes befähigt(e), gehört zu den großen Rätseln der Kosovo-Politik, ist eine Meinung, andererseits haben Politiker aus aller Welt das Engagement von Ibrahim Rugova für eine friedliche Zukunft seiner Heimat gewürdigt. Er bestimmte das politische Leben Kosovas 17 Jahre lang, von 1989-2006. Was machte ihn zu einem gänzlich untypischen Politiker in einer Zeit, als auf dem Balkan Kriege um das Erbe des zweiten Jugoslawien ausbrachen? War er ein Pazifist, rational denkender Politiker oder ein Demokrat und Humanist?
Hamburg, 2017
(Dokumente, Bilder und Zeugenaussagen)
Um die ununterbrochene Autochthonie der Albaner in der Stadt Skopje nachzuweisen und diese These zu argumentieren, war es notwendig, die Tradition, Folklore, Sprache, Religion und allgemein das kulturelle Erbe der altkatholischen albanischen Familien zu erforschen. Diese Monographie mit Dokumenten, Fotografien und Zeugnissen über die katholischen albanischen Familien von Skopje ist ein Buch, das versucht, die Zeit, in der wir leben, zu prägen, ein Buch, das darüber hinaus darauf abzielt, unsere historische Vergangenheit aufzufrischen.
Skopje, 2018
Zamputti ist bekannt für seine brillanten Studien und Übersetzungen der albanischen Geschichte und Literatur. Es besteht kein Zweifel, dass dieser Name durch seine Veröffentlichungen verschiedene Generationen von jungen Forschern geprägt und inspiriert hat. Seine Arbeit ist für die albanische Geschichtsschreibung sehr fruchtbar. Die vorliegende Arbeit ist sehr wichtig, um Zamputtis Leben zu verstehen.
Injac Zamputti ist der Koloss der albanischen Geschichtsschreibung. Der Wert seiner Werke und Schriften nimmt keineswegs ab, auch wenn seit der ersten Auflage viele Jahrzehnte vergangen sind, im Gegenteil. Der Grund, warum sein Werk in einer neuen Auflage veröffentlicht wird, liegt in seiner unermüdlichen und hochgeschätzten Arbeit.
Die albanische Kultur wurde maßgeblich von der geografischen Lage und Geschichte Albaniens beeinflusst. Der Autor versucht eine Antwort auf die Frage zu finden, was ist die albanische Kultur und was soll er von dieser Kultur an die in Westeuropa geborenen und aufwachsenden Kinder weitergeben?
Albanisches Institut & Hrvatski Institut za povijest 2013.
Die wissenschaftliche Tätigkeit von Zef Mirdita umfasst eine breite Palette von Themen, die zum Teil über seinen Fachbereich als Professor für Alte Geschichte hinausgehen. Er forschte und publizierte zur Früheschichte, Geschichte der Albaner, und Vlachen, zur Geschichte des Christentums bei den Albanern, zu Fragen der albanisch-kroatische Beziehungen und vielen andern Fragen der alten, aber auch der neueren Balkangeschichte. Sein Spezialgebiet betrifft die Dardaner, jenes alte Volk, das wohl hauptsächlich im Gebiet des heutigen Kosovo gelebt hat.
Gjekë Marinaj ist ein albanisch-amerikanischer Schriftsteller und Literaturkritiker. Im Jahre 2005 entwarf er seine Protonismustheorie als Antwort auf die Flut übertriebener negativer Kritik innerhalb der osteuropäischen Akademikerkreise als Folge des Zusammenbruchs des kommunistischen Systems. Mit der Entwicklung des Protonismus wollte er den Kritikern eine gemeinsame Basis anbieten, die ihnen die Möglichkeit geben sollte, ein literarisches Werk von einem objektiven Standpunkt aus zu analysieren. Mit seiner Protonismustheorie versuchte er, durch Literaturkritik den Frieden und das positive Denken zu fördern.
Diese Theorie besteht aus den fünf Hauptprinzipien Wahrheit, Recherche, Restitution, Protonismiotik und Ethik.
Im Rahmen dieser Theorie betrachten wir auch das Buch von Rexhep Rifati mit dem Titel „Die Albaner in der Schweiz – 1001 Ansichten“. Das Buch präsentiert das bunte Leben der Aktivitäten der Albanerinnen und Albaner in der Schweiz. Der Autor und Journalist Rifati präsentiert hier dem Leser seine journalistischen Berichte über die diversen Aktivitäten der Albaner in der Schweiz in den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Sport, Politik, Wissenschaft und Forschung in Buchform.
Die Geschichten, die Rifati in seinem Buch zusammengefasst hat, beinhalten eindeutig die Prinzipien der Protonismustheorie. Wenn man diese Theorie in den Bereich des Journalismus übertragen darf, dann kann man Rifatis Buch als ein Werk des protonistisches Journalismus bezeichnen.
Die Textberichte im Buch werden in einer authentischen Art von wunderschönen und aussagekräftigen Bildern begleitet. Diese Bilder sprechen für sich. Die Texte und die Bilder ergänzen sich ausgezeichnet und beeinflussen unsere Wahrnehmung der Diversität des Lebens der albanischen Volksgruppe in der Schweiz. Sie sprechen stellvertretend auch für viele weitere erfolgreiche Geschichten der Albaner und Albanerinnen in der Schweiz.
In seinem Vorwort schreibt Prof. Basir Schader über das Buch: „Durch die umfassende Art der Dokumentation ist es darüber hinaus zugleich nicht nur eine wertvolle Chronik der jüngsten Vergangenheit der albani
schen Diaspora, sondern auch eine Art Nachschlagewerk und Enzyklopädie zu Persönlichkeiten und Anlässen in deren Umfeld.“
Dieses Werk widerspiegelt u.a. die professionelle Eleganz und Authentizität des Autors. Er selbst ist eine elegante und authentische Persönlichkeit. Er strahlt Nähe und Vertrauen aus. Ehrlichkeit dominiert in seinen Texte, bestimmt aber auch seine zwischenmenschlichen Beziehungen.
Als der Autor sein Projekt vorstellte, hat das Albanische Institut sofort grosses Interesse daran gezeigt, dass er sein Buch bei uns publiziert. Das Institut hat denn auch einen entscheidenden Beitrag zur Veröffentlichung des Buches Kosova-Schweiz von Hans-Peter von Aarburg und Sarah Barbara Gretler geleistet. Zudem wird demnächst die bis jetzt einzige ausführliche Studie über den langen Weg zur Errichtung diplomatischer Beziehungen zwischen der Schweiz und Albanien in Buchform herausgegeben werden.
Durch diese drei Werke, die zuletzt erwähnte Studie, das Buch Kosova-Schweiz und das oben besprochene Buch von Rifati – davon sind wir fest überzeugt – wird eine grosse Lücke gefüllt und damit die Basis für weitere Studien in diesem Themenbereich gelegt.
Zef Noka, Albanisches Institut, St. Gallen 2013.
Das Werk ist von der Albanischen Institut neu (2013) herausgegeben. Vom 20. März 1554 bis zum 5. Januar 1555 arbeitete Giovanni Buzuku an der Übersetzung des «Missale Romanum». Der Druck umfasst 188 Seiten. Schon vom Umfang her ist es das bedeutendste altalbanische Sprachdenkmal. Das einzige bekannte Exemplar des Buches ist im Besitz der Vatikanischen Bibliothek.
«Meshari» enthält die liturgischen Texte für die katholischen Feiertage, Auszüge aus der Bibel, verschiedene Gebete und Rituale sowie einige katechetische Texte. Die Initialen sind geschmückt, darüber hinaus sind auch zahlreiche andere Illustrationen enthalten. Buzuku verwendete das lateinische Alphabet, welches er um einige zusätzliche Buchstaben vermehrte, um die Laute der albanischen Sprache wiederzugeben. Das Messbuch ist im Dialekt von Malësia e Madhe, einer Region nordöstlich von Shkodra, abgefasst.
Riproduzione e trascrizione. Citta del Vaticano 1958.
Kristë Maloku ist einer der prominentesten und originellsten Philosophen und Kritiker des albanischen philosophischen Denkens, der von Graz aus gewirkt hat. In seinem Studium der Kunst, der Literatur, aber auch der Literaturkritik bleibt er bekannt für seine tiefe Haltung, seine breite europäische Kultur, sein äusserst scharfes Denken. Er ist auch in der albanischen Kritik für seine kühnen Einschätzungen bekannt.
Albert Ramaj (Hrsg). Faik Konica Verlag, Prishtina 2005.
Der Autor setzt sich mit der Geschichte und dem Verständnis von Freiheit und Demokratie in Westeuropa im Kontext der Ereignisse in Südosteuropa auseinander.
Erschienen auf albanisch bei der albanisch-kroatischen Stiftung “Imzot Lazër Mjeda” (Ndue Ballabani) und das albanische Institut St. Gallen (2012)
Fakten, Analysen, Meinungen zur interethnischen Koexistenz, November 2006, 304 Seiten, Paperback
Diese Arbeit befasst sich mit seiner Tätigkeit in der Erzdiözese Skopje von 1909 bis 1921, wie sie hauptsächlich in den Quellen des Österreichischen Staatsarchivs dokumentiert ist.
Albanisches Institut, Prishtina-St. Gallen 2011.
Eine Landeskunde in Regionen, Traditionen und Wappen. St. Gallen 2007. Verlag Bär in Zusammenarbeit mit Albanisches-Institut, St. Gallen.
Die Frühe Bekehrung der Bessen und ihre lange Folgen, Deutschland 1999.
Übersetzt ins Albanisch: Dr. Skënder Gashi, St. Gallen 2006.
Demokratien führen gegeneinander niemals Krieg. Das behauptet die Theorie des demokratischen Friedens. Demokratie als Garantin weltweiten Friedens – die Idee fasziniert. Wissenschaftlich allerdings ist die Theorie umstritten. Richtig ist, dass es im 20. Jh. unter Demokratien zu Kriegen nicht gekommen ist, fraglich jedoch, ob dies erklärt werden kann allein mit dem Friedenswillen der Bürger oder den kriegshemmenden Wirkungen gewaltenteiliger Institutionen. Eher ist der demokratische Friede als einmaliges, vor allem europäisch-nordamerikanisches Gesamtphänomen zu deuten und zurückzuführen auf ein Bündel verschiedener, letztlich historisch einzigartiger Ursachen. Deshalb bleibt ungewiss, ob demokratische Herrschaft verlässlich stets den Frieden gewährleisten wird.
Bern 1999. Übersetzt ins Albanisch von Zef Ahmeti (Noka), St. Gallen 2007.
»Sankt Gallus. Geschichte – Legende – Interpretation« Vita sancti Galli <mit Texten von Vadian (Joachim von Watt), Friedrich von Tschudi, Heinrich Zschokke, Robert Nef, Raphael Baer und Carl Hilty (»Moderne Heiligkeit«) Raphael Baer (Herausgeber) Herstellung und Druck; in Zusammenarbeit mit dem Albanischen Institut St. Gallen.
Freiburger Sozialanthropologische Studien
Dargestellt ist hier ein aus kleinen Lebensgeschichten gewobenes Stück kosovarisch-schweizerischer Zeitgeschichte. Lange Zeit unbeachtete albanische Saisonniers erzählen von ihrem Leben, ebenso nachgezogene Ehefrauen, Secondos und einstige Flüchtlinge. Traditionelle und aufgebrochene Lebensentwürfe stehen einander schroff gegenüber. Gleich viel Raum wie Einzel- und Familienporträts nehmen Hintergrundtexte ein. So werden hier sozialgeschichtliche, wirtschaftliche, politische und demographische Entwicklungen in Innen-und Aussenperspektiven fass- bar. Die Schweiz ist dabei ebenso Thema wie der Balkan.
Lit Verlag
Herstellung und Druck in Zusammenarbeit mit dem Albanischen Institut in St. Gallen, St. Gallen 2009.
Die Geschichte, die Schule und das Krypto-Christentum der Karadakregion, St. Gallen 2008.
Mit einem Vorwort von Peter Bichsel. Kurt Martis lyrische Totenreden sind ein Klassiker der Schweizer Literatur. Seit ihrer Erstveröffentlichung haben sie nichts von ihrer Aktualität und Brillanz verloren. Selten wurde so offen über den Tod und die Trauer geschrieben.
Übersetzung ins Albanisch: Zef Ahmeti, St. Gallen 2006.
Literarische Kritik des Autors über Bücher wie Poesi, Sachbücher, Philosophie, Soziologie und Politik, St. Gallen 2005.
St. Gallen 2011. Festschrift anlässlich des 65. Geburtstag von Isak Ahmeti.
Mehrere Jahre musste der österreichische Psychologe Viktor E. Frankl in deutschen Konzentrationslagern verbringen. Doch trotz all des Leids, das er dort sah und erlebte, kam er zu dem Schluss, dass es selbst an Orten der größten Unmenschlichkeit möglich ist, einen Sinn im Leben zu sehen. Seine Erinnerungen, die er in diesem Buch festhielt und die über Jahrzehnte Millionen von Menschen bewegten, sollen weder Mitleid erregen noch Anklage erheben. Sie sollen Kraft zum Leben geben.
Übersetzt von Albert Ramaj. Im Zusammenarbeit mit Viktor Frankl Institut in Wien Shpresa, Prishtina 2003.
Mit einem Vorwort von Dr. Martin Berishaj. Albanisch-Katholischer Mission in Kroation und Albanisches Institut in St. Gallen, 2005.