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Basel (awp/sda) - Im Machtkampf beim Biotechnologieunternehmen Actelion hat der Hedgefunds Elliott Advisors eine erste Abfuhr erhalten. Die Generalversammlung in Basel hat am Donnerstag den Antrag auf eine Vergrösserung des Verwaltungsrats abgelehnt. Ebenfalls scheiterte der Antrag auf eine Sonderprüfung.
Derzeit ist in den Statuten von Actelion eine Maximalgrösse des Aufsichtsgremiums von elf Verwaltungsräten festgelegt. Diese wollte der Hedgefunds Elliott Advisors abschaffen, der an der GV sechs Kandidaten in das Gremium hieven will.
Der bisherige Verwaltungsrat war gegen eine Vergrösserung des Aufsichtsrats: Die Höchstzahl sei für ein Unternehmen von der Grösse Actelions angemessen, sagte Präsident Robert Cawthorn: "Wir sind nicht überzeugt, dass ein grösserer Verwaltungsrat ein besserer Verwaltungsrat wird - im Gegenteil. Das würde weniger Effizienz und mehr Kosten bedeuten."
Die Aktionäre folgten mehrheitlich diesem Ansinnen: Sie lehnten eine Aufheben der Obergrenze mit 51,4 Mio Nein-Stimmen ab. Das Ja-Lager erhielt 27 Mio Stimmen.
Auch ein Antrag von Elliott auf eine Sonderprüfung scheiterte mit 20,2 Mio zu 58,1 Mio Stimmen. Eine Sonderprüfung hatte Elliott verlangt, um abzuklären, ob Actelion Kaufangebote von anderen Unternehmen erhalten habe. Cawthorn erklärte vor der Versammlung, kein Übernahmeangebot erhalten zu haben.
Knapper war der Ausgang um das Begehren von Elliott um eine Reduktion der Amtsdauer der Verwaltungsräte von drei Jahren auf ein Jahr. Das Ja-Lager unterlag mit 37,3 Mio Stimmen gegen 41 Mio Nein-Stimmen nur knapp.
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