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Eberle,
Adolf, Genremaler, geb. zu München als Sohn des trefflichen Schafmalers Robert E. (gest. 1860), bezog schon ziemlich früh die dortige Akademie und wurde Schüler von Karl v. Piloty, unter dem er sich zu einem tüchtigen Koloristen ausbildete, dem es dabei an tiefer Auffassung der Gegenstände und treffender Charakteristik keineswegs fehlt. 1861 debütierte er mit der Pfändung der letzten Kuh, die durch ihre Einfachheit und ergreifende Wahrheit Glück machte. Später folgten: der vergebliche Versuch, Vorpostenscene, Lagerschule aus dem Dreißigjährigen Krieg, Einquartierung von Panduren, Liebesgeständnis, verunglückte Musikprobe, verschiedene Scenen aus dem Volksleben in Oberbayern, der Hochzeitstag, nach der Taufe, Unterricht auf der Zither, die alte Innsbruckerin mit ihrer Enkelin, der Brauttanz, das sehr innige Tischgebet und das 1879 in München ausgestellte Genrebild: der erste Rehbock.