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Die Birseckbahn AG (BEB) errichtete 1902 auf die Betriebseröffnung hin im Zentrum Arlesheims eine zweigleisige, 19,3 m lange Remise. Das in Fachwerkbauweise hochgezogene Gebäude bot Platz für vier Wagen. In einem Anbau waren eine kleine Werkstätte für die dringendsten Reparaturen, ein Schlafraum, Toiletten usw. untergebracht.
Da die BEB beabsichtigte, zusätzliches Rollmaterial anzuschaffen und Anhängewagen der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) in Arlesheim stationiert werden sollten, verlangten die B.St.B. als betriebsführende Verwaltung schon 1903 einen Ausbau des Depots, so dass zwölf Wagen Platz fanden. Die BEB kam dieser Forderung umgehend nach, so dass der neue Gebäudeteil Ende 1904 benutzt werden konnte. Die bestehende Remise wurde dabei in gleicher Art verlängert und erhielt auf ihrer Südseite einen zweiten Anschluss ans Streckengleis.
Die weitere Zunahme der Fahrgastzahlen – verbunden mit entsprechend vermehrtem Rollmaterialeinsatz – veranlassten die B.St.B., eine weitere Vergrösserung des Depots zu fordern. Diese wurde 1912 vorgenommen, indem man die bestehende Remise durch einen Anbau auf der Westseite auf die doppelte Breite erweiterte. Fortan standen so vier überdachte Gleise zur Verfügung. Der Ausbau der Depotanlagen war damit aber keineswegs abgeschlossen. 1918–19 wurde die Remise auf der Südseite um fünf Felder verlängert. 1920–21 errichtete die BEB einen zweigleisigen Anbau für die Aufnahme der Werkstätte. 1924 folgte schliesslich die letzte Erweiterung, indem südlich der bestehenden Gebäude eine zweite, viergleisige Wagenhalle hochgezogen wurde. Diese Remise wies verschiedene Ähnlichkeiten zum 1916 dem Betrieb übergebenen Depot Dreispitz der B.St.B. auf und verfügte wie dieses über eine Dachkonstruktion aus gebogenen, verleimten Brettschichtholzträgern nach dem Patent von K. F. Otto Hetzer aus Weimar («Hetzer-Binder»).