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Eine Schweizer Studie zeigt, dass die Medienresonanz sowohl vom Aktivitätsbereich eines Verbands als auch seiner Kommunikationsintensität abhängt.
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben sind Verbände zunehmend auf die Leistung der Medien angewiesen. Aufgrund ihrer begrenzten Kapazitäten können sich jedoch nicht alle Verbände gleichermassen in der massenmedialen Öffentlichkeit artikulieren. Die Berichterstattung ist deshalb immer ein Ergebnis von Selektionsprozessen. Die Identifikation der Mechanismen bei der Auswahl Schweizer Verbände in Tageszeitungen steht im Erkenntnisinteresse des Beitrags. Es zeigt sich, dass neben dem Handlungsfeld eines Verbandes vor allem die Intensität und die Inhalte der Öffentlichkeitsarbeit über das Ausmass der medialen Resonanz bestimmen.
Franziska Oehmer