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Nach § 49 EStG führen die folgenden inländischen Einkünfte zur beschränkten Steuerpflicht (nicht vollständige Aufzählung):
- aus einer im Inland betriebenen Land- und Forstwirtschaft
- aus Gewerbebetrieb, für den im Inland eine Betriebsstätte unterhalten wird
- aus selbständiger Arbeit, für die im Inland eine Betriebsstätte unterhalten wird
- aus nichtselbständiger Arbeit, die im Inland ausgeübt wird
- aus Kapitalvermögen, wenn der Schuldner Wohnsitz, Geschäftsleitung oder Sitz im Inland hat
- aus Kapitalvermögen in Form von inländischem Grund- oder Schiffsbesitz
- aus Vermietung und Verpachtung, z.B. bei inländischem Grundbesitz
- aus sonstigen Einkünften, z.B. bei privaten Veräusserungsgeschäften im Sinne des § 23 EStG
- aus bestimmten Vergütungen des Öffentlichen Dienstes
Betriebsausgaben oder Werbungskosten dürfen bei beschränkter Steuerpflicht nur insoweit abgezogen werden, als diese mit den inländischen Einkünften in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen.
Die Abgrenzung zwischen § 49 EStG und den Bestimmungen des Doppelbesteuerungsabkommens Deutschland / Schweiz erfordert eine genaue Prüfung der zu Grunde liegenden zivilrechtlichen Vereinbarungen bzw. Anspruchsgrundlagen.