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Autobahnen durch die Zentren von sieben Schweizer Städten: diese Idee aus den Anfangsjahren der Schweizer Nationalstrassenplanung sollte die Verbindung der Überlandautobahnen auf städtischem Gebiet herstellen und zugleich die historischen Stadtkerne und Geschäftszentren retten, die in der zunehmenden Verkehrsflut zu ersticken drohten.
Der hartnäckige Widerstand gegen die Stadtautobahnen wurde jedoch nicht vorhergesehen.
Die vorliegende Arbeit behandelt den Aufstieg und Niedergang dieser Idee der 1950er Jahre. Der ereignisgeschichtliche Teil ist in eine breite städtebauliche Diskussion eingebettet. Der Autor kommt darin unter anderem zum Schluss, dass die Planer ihren «autogerechten» Städten alte Ideale einer Verbindung städtischer mit ländlichen Lebensformen zugrunde gelegt hatten. Mit ihren eigentlich antistädtischen Ideen nahmen sie eine weitere räumliche Trennung von Wohnen und Arbeiten in Kauf und damit auch eine Verschärfung der Verkehrsprobleme in den Zentren.