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William Sharpey
* 1. April 1802 in Arbroath, Schottland; † 11. April 1880 in London
William Sharpey, ein britischer Anatom und Physiologe, ist am 1. April 1802 in Arbroath, Schottland geboren. Er besucht die öffentliche Schule in Arbroath, beginnt 1817 an der Universität von Edinburgh Geisteswissenschaften und Naturphilosophie zu studieren. 1818 wendet er sich dem Medizinstudium bei John Barclay, einem Anatomen, zu. Er schließt sein Studium mit dem M.D. ab, lehrt und forscht ab 1821 als Professor in London an der Privatschule von Joshua Brookes, wird Briefpartner und Freund von Charles Darwin und geht nach Paris, um bei Guillaume Dupuytren klinische Chirurgie und bei Jacques Lisfranc de St. Martin operative Chirurgie zu studieren. In Paris lernt er seinen langjährigen Briefpartner James Syme kennen. 1823 wird William Sharpey in Edinburgh MD, geht nach Paris zurück, wendet sich nach Arbroath und beginnt eine Studienreise durch Europa. Er wandert durch Frankreich, die Schweiz nach Italien. 1828 arbeitet er in Padua unter Bartolomeo Panizza, in Berlin unter Karl Rudolphi, in Heidelberg unter Friedrich Tiedemann. William Sharpey erhält 1829 in Edinburgh eine Festanstellung. 1831 und 1832 lehrt er mit Allen Thomson Physiologie und systematische Anatomie. 1834 wird Sharpey Fellow der Royal Society of Edinburgh, erhält 1836 den Lehrstuhl für Anatomie und Physiologie an der Universität von London als Nachfolger von Jones Quain, wird 1839 Fellow der Royal Society of London, deren Sekretär er ab 1853 als Nachfolger von Thomas Bell wird. 1859 erhält Sharpey den Grad des ehrenamtlichen LL.D. von der University of Edinburgh. Zu seinen Schülern zählen Michael Foster und Burdon Sanderson. 1871 lässt seine Sehkraft nach und er beginnt seine zahlreichen Ämter abzugeben. William Sharpey stirbt am 11. April 1880 in London und wird im Abbey Graveyard in seiner Geburtsstadt Arbroath bestattet.
Bekannt ist William Sharpey durch das Eponym Sharpey-Fasern.
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte William Sharpey u.a. mit Charles Darwin, John Barclay, Joshua Brookes, Jacques Lisfranc de St. Martin, Guillaume Dupuytren, Bartolomeo Panizza, Karl Rudolphi, Friedrich Tiedemann, Jones Quain, Thomas Bell, Michael Foster und Burdon Sanderson.
Quellen
de.wikipedia.org/wiki/William_Sharpey
de.wikipedia.org/wiki/William_Sharpey
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1034174/
http://en.wikipedia.org/wiki/William_Sharpey