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News
Between the years 2015 and 2019, PSI coordinated a project investigating the pebble bed high temperature gas-cooled (HTGR) reactor aside with molten salt reactor (MSR) concepts and the use of thorium fuel. The project involved different groups from the ETH domain and the main purpose is to build-up the specific know-how in Switzerland that is necessary to provide in-depth information to decision makers and identify research needs for the future. Several key aspects of both HTGR and MSR reactors were addressed in this research project. These include economic and accident phenomenology studies of the HTGR, fuel cycle optimization of both MSR and HTGR, as well as a study on waste volume reduction of the pebble bed reactors.
Dieser Tage verteilt das Bundesamt für Gesundheit im Einzugsgebiet der Schweizer Kernkraftwerke Jodtabletten an die Bevölkerung. Die Abgabe der Jodtabletten im Umkreis von neu 50 Kilometern um die Standorte von Kernkraftwerken (KKW) hat zum Ziel, die Bevölkerung im Fall eines schweren nuklearen Unfalls vor der Kontaminierung mit krebserregendem radioaktivem Jod zu schützen. Damit bei einem KKW-Unfall möglichst wenig radioaktives Jod überhaupt in die Umwelt gelangt, entwickeln Forschende des Paul Scherrer Insituts PSI seit vielen Jahren ein Verfahren, das in speziellen KKW-Druckentlastungsfiltern eingesetzt werden kann.
Forscher des Paul Scherrer Instituts PSI beteiligen sich zurzeit an einem internationalen Projekt mit dem Ziel, die Vorgänge zu rekonstruieren, die sich beim Nuklearunfall vom März 2011 im Inneren der Reaktoren des japanischen Kernkraftwerks Fukushima Daiichi ereigneten. Insbesondere die Rekonstruktion des Endzustandes der Reaktorkerne soll dem Betreiber des havarierten Werkes, der Tokyo Electricity Company TEPCO dabei helfen, die Dekontaminierungsarbeiten in der Reaktorschutzhülle vorzubereiten. Zudem soll die Übung auch zur weiteren Verfeinerung der Computerprogramme beitragen, mit deren Hilfe Nuklearunfälle simuliert werden.
Forscher des Paul Scherrer Instituts PSI haben ein effizientes Filterverfahren für radioaktives Jod entwickelt. Dieses entfernt Jod praktisch vollständig aus der radioaktiv verunreinigten Abluft, bevor diese nach einer Kernschmelze aus dem havarierten Kernkraftwerk an die Umwelt abgegeben wird. Das Verfahren steht für den Einsatz in Kernkraftwerken weltweit bereit, nachdem das PSI und das Industrieunternehmen CCI AG (Balterswil/TG) kürzlich eine Lizenzvereinbarung für das vom PSI patentierte Verfahren unterzeichnet haben.