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Das Buch „Gleichheit ist Glück“ ist auf deutsch beim Zweitausendundeins Verlag erhältlich.
Wovon handelt das Buch? Die britischen Epidemiologen Kate Pickett und Richard Wilkinson haben Dutzende von Studien ausgewertet. Ihre Fragestellung: Warum haben vergleichbar „reiche“ Gesellschaften völlig unterschiedliche Lebensqualität? Warum geht es reichen Ländern nicht immer besser als ärmeren? Das Resultat aller Studien ist frappant: Lebenserwartung, Gesundheit, Bildungschancen und Kriminalität stehen im eindeutigen Zusammenhang mit der sozialen Ungleichheit einer Gesellschaft, und nicht etwa mit der Höhe des Durchschnittseinkommens.
Pickett und Wilkinson können zudem beweisen, dass die Ungleichheit die ganze Gesellschaft krank macht – nicht nur die Armen. Ungleichheit trifft alle sozialen Schichten negativ: In den USA, wo das reichste Fünftel der Gesellschaft das Neunfache des ärmsten Fünftels verdient, ist die Zahl der psychischen Erkrankungen fünfmal so hoch wie in den skandinavischen Ländern.
(Quelle: Zweitausendundeins)
Mehr Informationen:
- Buchbeschrieb auf der Website des zweitausendundeins Verlags.
- Rezension von Wolfgang Kerstin in der FAZ
- Interview mit Richard Wilkinson in der ZEIT
- Kurze Zusammenfassung des Buches von Liana Fix, Juni 2010 (PDF)
- Rezension von Jan Jirat in der WOZ
- Rezension von Matthias Becker in der Frankfurter Rundschau
- Rezension von Robert Misik in Der Standard
Zusätzliche Info
Eine ausführliche Website auf englisch enthält viele Hintergrundinformationen zum Buch, aktuellere Daten, News und Adressen lokaler Unterstützungsgruppen (wie der unsrigen) aus vielen Ländern: www.equalitytrust.org.uk