Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03649.jsonl.gz/1521

Der SVP-Vertreter aus Sévaz hat seine Motion eingereicht, nachdem in Salins VS ein Schulbus verunglückt ist. «Die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler ist bei weitem nicht garantiert. Es muss dringend gehandelt werden, um die Situation zu verbessern», hält er in der Begründung seines Vorstosses fest. Er will so erreichen, dass das Schulgesetz revidiert wird, damit alle Sitze in den Schulbussen mit Sicherheitsgurten und Kopfstützen ausgerüstet und in Fahrtrichtung ausgerichtet sein müssen.
«Es geht hier nicht ums Sparen», betont der SVP-Vertreter, «aber um eine optimale Sicherheit für alle Schulkinder», fährt er fort. «Wie kann man heute noch zulassen, dass gewisse Schulbusse mit Längsbänken ausgerüstet sind, wogegen jeder Lenker verpflichtet ist, die Vorder- und Hintersitze mit Sicherheitsgurten zu versehen und die Kindersitze zu erhöhen», schreibt Losey.
Gemeinden sind gefordert
Nach seinen Worten haben zwar einige Gemeinden eingesehen, dass die Sicherheit der Schülertransporte Vorrang hat. «Andere haben diesen Reflex jedoch noch nicht gehabt», stellt er fest und möchte, dass sehr genaue Regeln aufgestellt werden, damit überall gleich viel für die Sicherheit getan wird. «Wir dürfen nicht eine Revision der Bundesverordnung abwarten, denn der Unfall von Salins ist kein Einzelfall», fügt er bei.