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Somayeh Rashidi unterstützt die Kampagne für Gleichberechtigung seit ihrer Gründung im Jahr 2006. Die Kampagne für Gleichberechtigung ist auch bekannt als «Eine Million Unterschriften»-Kampagne und fordert ein Ende der Diskriminierung von Frauen im iranischen Recht. Man hatte Somayeh Rashidi die Fortsetzung ihres Studiums im laufenden Studienjahr verwehrt – offenbar wegen ihres Engagements in der Frauenbewegung.
Sicherheitskräfte hatten am 14. Dezember 2009 das Haus von Somayeh Rashidi in Teheran durchsucht. Sie beschlagnahmten persönliche Gegenstände, darunter einen Computer und einige handschriftliche Notizen. Die junge Frau erhielt eine Vorladung für den 19. Dezember 2009 zur Abteilung 12 des Revolutionsgerichts. Somayeh Rashidi erschien gemeinsam mit ihrer Anwältin vor Gericht, die ihrer Vernehmung allerdings nicht beiwohnen durfte. Danach teilte man der Anwältin mit, dass Somayeh Rashidi festgenommen und ins Evin-Gefängnis gebracht worden sei. Während ihrer Haft wurde ihr der Zugang zu ihren AnwältInnen verwehrt. Amnesty International setzte sich daraufhin mit einer Briefaktion für die Frauenrechtlerin ein.