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Demokratische Gesellschaften sind auf die Beteiligung breiter Bevölkerungskreise angewiesen, damit sie sich nicht in hierarchisch strukturierte Gebilde verwandeln, die von den Interessen einiger weniger gesteuert werden. Damit sich junge Menschen im gesellschaftlichen Prozess engagieren und am politischen Leben beteiligen, brauchen sie eine politische Bildung, ...
die sie urteils- und handlungsfähig macht und zum eigenen Denken und Handeln in demokratischen Gemeinschaften motiviert;
die ihnen staatskundliches Grundwissen und die Funktionsweise demokratischer Institutionen und internationaler Organisationen vermittelt;
die sie mit der Fähigkeit ausstattet, sich selbständig über wirtschaftliche, rechtliche, gesellschaftliche und politische Fragen zu orientieren;
die ihnen ermöglicht, gesellschaftliche und politische Ereignisse, Probleme, Kontroversen und Fragen zu analysieren und zu reflektieren;
die ihnen Raum bietet, sich mit unterschiedlichen Standpunkten und Kontroversen auseinanderzusetzen und eine eigene Urteilsbildung zu entwickeln;
die es ihnen erlaubt, Meinungen, Überzeugungen und Interessen zu formulieren und vor anderen zu vertreten;
die ihnen persönliche Betroffenheit, Mitgestaltung und Partizipation ermöglicht und ihnen dafür Anerkennung und Wertschätzung entgegenbringt.
Politische Bildung wird am Gymnasium Muttenz im Geschichtsunterricht und in einer zusätzlichen Jahreslektion in der dritten Klasse vermittelt. Während ihrer gesamten Schulzeit am Gymnasium Muttenz sind alle Schülerinnen und Schüler auch Mitglied der Schülerinnen- und Schülerorganisation (SO), wo politisches Handeln konkret gelebt wird, wo Vertreterinnen und Vertreter aller Lernenden Einsitz in den Gremien des Gymnasiums nehmen, sich für die Anliegen aller Schülerinnen und Schüler einsetzen und diese gegenüber den Lehrpersonen und der Schulleitung vertreten.