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Die Gespräche zwischen der Konservativen Partei von Premierministerin Theresa May und den nordirischen Unionisten würden fortgesetzt, sagte der DUP-Sprecher. Der Grossbrand im Westen der britischen Hauptstadt, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen und dutzende weitere verletzt wurden, werde den Gesprächsverlauf jedoch "beeinflussen".
May war am Dienstag mit DUP-Chefin Arlene Foster zusammengekommen, um die Unterstützung der zehn DUP-Abgeordneten im britischen Unterhaus zu gewinnen. Nach Angaben mehrerer konservativer Politiker soll es nicht um die Bildung einer Koalition, sondern um ein loses Bündnis gehen.
Die Verhandlungen zwischen Tories und DUP hatten kurz nach der von May angesetzten vorgezogenen Unterhauswahl vergangenen Donnerstag begonnen. Mays Konservative hatten dabei eine schwere Schlappe hinnehmen müssen und ihre absolute Mehrheit im Parlament eingebüsst.
Eigentlich wollte sich die Premierministerin mit der Wahl eine komfortable Mehrheit für die Brexit-Verhandlungen sichern. Jetzt gilt die 60-Jährige selbst als angeschlagen. Die Verhandlungen über den EU-Ausstieg Grossbritanniens- den Brexit - sollten am kommenden Montag beginnen, doch ist der Termin nun in der Schwebe, da die Regierungsbildung in London stockt.
(AWP)