Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03428.jsonl.gz/1128

Migräne heilen
Eine Migräne ist etwas anderes als gewöhnliche Kopfschmerzen, die fast jeder Mensch ab und zu hat. Bei einem Migräneanfall setzen plötzlich heftige Schmerzen ein, oft nur auf einer Kopfseite. Sie sind deutlich stärker als gewöhnliche Kopfschmerzen und häufig mit weiteren Ursachen und Symptomen begleitet.
Von einer Migräne spricht man aber erst, wenn die typischen Symptome mindestens fünfmal aufgetreten sind. Eine ärztliche Abklärung ist zu empfehlen, um sicherzustellen ob Migräne oder Kopfschmerzen für die Symptome verantwortlich sind.
Im Vergleich zu Kopfschmerzen schränkt eine Migräne den Alltag für betroffene trotz Medikamenten meist erheblich stärker ein. Manche Menschen leiden nur gelegentlich an Migräne. Andere sind jeden Monat für mehrere Tage außer Gefecht gesetzt.
Symptome
Migräne ist eine weitverbreitete neurologische Erkrankung.
Die genauen Ursachen von Migräne sind nicht bekannt. Eine Theorie besagt, dass entzündliche Vorgänge an den Blutgefäßen im Gehirn eine Rolle spielen. Möglicherweise ist auch von Bedeutung, wie Schmerzsignale im Gehirn der betroffenen verarbeitet werden.
Bevor die eigentlichen Symptome einer Migräne spürbar werden, sehen manche betroffene Menschen Lichtblitze und eigenartige Formen. Andere nehmen alles etwas verschwommen, verwackelt oder wie durch Wellenlinien hindurch wahr. Vorübergehend können auch Sprachstörungen, Übelkeit, Lähmungen oder Missempfindungen wie Kribbeln auftreten. Solche Erscheinungen werden in der Medizin als „Aura“ bezeichnet. Eine Aura klingt in der Regel innerhalb einer Stunde folgenlos wieder ab und wird dann von den typischen Migräne-Schmerzen abgelöst.
Das Auftreten von weiteren Symptomen wie plötzliche pulsierende, anfallsartige und oft halbseitige Kopfschmerzen. Übelkeit, Erbrechen, Wahrnehmungsstörungen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit können oder sind häufig zusätzliche Symptome, welche bei einer Migräne-Attacke auftreten.
Betroffene leiden in der Regel stark unter den Symptomen einer Migräne. Das Einschliessen in einen verdunkelten Raum, ist meist fester Bestandteil, um mit Hilfe von Medikamenten die Schmerzen ertragen zu können. Viele Betroffene sind sich trotz den jahrelangen Beschwerden nicht bewusst, was für Auslöser zu einer Migräne führen können.
Ursachen und Risikofaktoren von Migräne
Stress spielt bei Schmerzen oft eine wichtige Rolle: sich nervös und angespannt zu fühlen, kann Schmerzen verstärken oder dazu beitragen, dass sie überhaupt auftreten. Sehr hektische Tage ohne ausreichende Pausen können Migräne und Kopfschmerzen daher begünstigen. Manchmal setzt aber auch eine Migräne ein, wenn der Stress nachlässt – zum Beispiel am Wochenende oder in den ersten Urlaubstagen.
Weitere Faktoren für Migräne Attacken
-
Stress
-
Menstruation
-
Schlafmangel
-
Unregelmässiger Tagesablauf
-
Muskelverspannungen im Kopf-, Hals- und Schulterbereich
-
Reizüberflutung (z.B. zu viel Zeit vor dem Bildschirm)
-
Poststress-Entspannungsphase («Wochenendmigräne»)
-
Starke körperliche Belastung
-
Arzneimittel, z.B. besonders gefässerweiternde Substanzen (Vasodilatatoren)
-
Ernährung (Alkohol, Koffein-Entzug, Glutamat, etc.)
Häufigkeit
Frauen haben öfter Migräne als Männer. Etwa 14 von 100 Frauen und 7 von 100 Männern haben wiederkehrende Migräneanfälle. Bei Kindern sind Mädchen und Jungen gleich häufig betroffen: Etwa 4 bis 5 von 100 Kinder haben Migräne.
Migräne Behandlung mit Medikamenten
Wenn die Migräne sehr schmerzhaft ist, nehmen die meisten Menschen Medikamente, um den Anfall sowie das Leiden durchzustehen. Dazu gehören vor allem Paracetamol, entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) wie ASS, Diclofenac oder Ibuprofen und spezielle Migränemittel wie Triptane. Paracetamol, ASS und Ibuprofen sind in der Apotheke auch ohne Rezept erhältlich. Bevor man sich selbst behandelt, sollte aber ärztlich abgeklärt sein, dass es sich bei den Kopfschmerzen tatsächlich um eine Migräne handelt.
Migräne Behandlung mit Hypnose
Eine Migräne-Attacke tritt oft dann auf, wenn feine Warnsignale des Körpers zu spät oder gar nicht wahrgenommen werden. In der Hypnose-Therapie behandle ich nicht nur die Ursache der Migräne, sondern verhelfe auch zu einer besseren Körper-Wahrnehmung. Nebst dem Auflösen der Ursache, dient die Behandlung auch dazu, um zukünftig Warnsignale des Körpers frühzeitig zu erkennen.
Was du erwarten darfst und wie Veränderungen mithilfe einer Hypnose-Therapie erzielt werden können:
-
Schmerzreduktion und Schmerzdissoziation: Eine tiefe Schmerzerholung kann den Umgang mit dem Schmerz verbessern sowie dessen Intensität mindern - bis hin zur vollständigen Beschwerdefreiheit.
-
Reizabschirmung: Man lernt, wie man sich vor Überlastung schützen kann.
-
Tiefe neuronale Entspannung: Während der Behandlung kann sich der Körper, durch eine tiefe Entspannung von den Schmerzen erholen.
-
Selbstheilungspotenziale können (re-) aktiviert werden und fördern nachhaltig die Gesundheit
-
Entlastung des Organismus und der Seele durch gezielte Interventionen
Buche jetzt deinen Termin, um die Migräne-Attacken aufzulösen.
Gabriela litt über 25 Jahre an regelmässigen Migräne-Attacken, die sie bis zu zwei Tage ausser Gefecht setzten. Angefangen hat es mit einem Anfall im Monat - doch leider nahm die Häufigkeit im Verlauf der Zeit drastisch zu. Gabriela hatte nicht nur mit den häufigeren Attacken zu kämpfen, sondern ihre bewährten Medikamente verloren auch noch ihre Wirksamkeit.
Erfahre in diesem Video, wie Hypnose-Therapie Gabriela positiv in ihrem Leben unterstützt hat.