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Das Projekt erweitert auf natürliche Art das komplexe Volumen des bereits vorhandenen Gebäudes und berücksichtigt gleichzeitig die Anforderung, dem Krankenhaus qualitativ hochwertige Außenbereiche hinzuzufügen.
Das vorgeschlagene Volumen stellt sich als einfache Platte dar und zeichnet sich durch einen großen Hof aus, eine Öffnung, die sich lotrecht zum Weg, der zum Aussichtsplatz führt, entwickelt und für Lichteinfall in den darunter liegenden Ebenen und insbesondere im neuen Operationsblock sorgt. Auch der Außenbereich um das neue Volumen herum wird neu konzipiert, wobei die Lösung eine Reihe kleiner landwirtschaftlicher Eingriffe vorsieht.
Das vorgeschlagene Projekt besteht aus zwei verschiedenen und getrennten Volumen: der obere Körper, der über einen maximalen Lichteinfall verfügt und den Operationsblock beherbergt, und der untere Servicebereich, der geschlossen und kompakt ist und die komplexe architektonische Situation im Südbereich löst. Die gesamte obere Ebene zeichnet sich durch eine Glasfront mit feststehendem Sonnenschutzsystem aus, die direkte Sonneneinstrahlung verhindert und die Sicht nach Außen ermöglicht, gleichzeitig aber einen Sichtschutz von draußen nach drinnen darstellt.
Die untere Ebene entwickelt sich über zwei Höhen, die erste enthält den Logistikbereich für den Operationsblock, der zweite, etwas niedriger gelegene Bereich, beherbergt die Räumlichkeiten der Technikanlagen. Diese Ebene dient als „Sockel“ des oberen Volumens und wird durch geschlossene Fassaden gekennzeichnet.
|Ansprechpartner||Gilad Lidor|
|Auftraggeber||Ente Ospedaliero Cantonale|
|Architekt||Itten+Brechbühl AG; Gaggini Studio d'Architettura|
|Wettbewerbsplanung||2017|
|Modell||Modelli Marchesoni, Lamone TI|