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Nachdem der Verwaltungsrat der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) 1969 die Ausrangierung der „Stadt Rapperswil“ beschliesst und der „Stadt Zürich“ nur noch eine Gnadenfrist von 10 Jahren zubilligt, wird eine Gruppe engagierter Dampferfreunde aktiv. Sie wollen das beschlossene Aus der beiden Raddampfer nicht einfach hinnehmen und gründen am 5. Januar 1970 den Verein „Aktion pro Raddampfer“.
Wenige Tage später teilt die Direktion der ZSG der Presse mit, dass die „Stadt Rapperswil“ nur noch während einer Saison fahren werde, dagegen die „Stadt Zürich“ noch etwa zehn Jahre weiter verkehren könne. Da die Aktienmehrheit der ZSG bei der öffentlichen Hand liegt, kann der Entscheid nicht durch eine Mehrheit im Aktionariat korrigiert werden. Es müssen Behörden und Politiker über die Vorteile vom weiteren Betrieb der Raddampfer überzeugt werden. Und das gelingt dem Aktionskomitee: Ende 1970 gibt die ZSG bekannt, dass die „Stadt Rapperswil“ eine Revision erhalten soll und damit eine weitere Lebensdauer von zehn Jahren gesichert werden kann. Allerdings wird erwartet, dass die finanziellen Mittel bei einer Aktienkapitalerhöhung auch mit Beteiligung aus privaten Kreisen aufgebracht werden. Dies gelingt mit Hilfe der ApR. 1972/1973 kann die „Stadt Rapperswil“ generalrevidiert werden. Mit einer Einweihungsfahrt kehrt es am 17. Mai 1973 auf den See zurück. Vier Jahre später, 1977, beschliesst der ZSG-Verwaltungsrat die Erhaltung beider Zürichsee-Raddampfer.
Die ApR setzt sich bis heute sehr engagiert für den Erhalt der beiden Dampfschiffe ein. Sie ist wichtig bei Aktionen zur Sammlung von Spendengeldern. Es wird darüber gewacht, dass die Raddampfer der ZSG in gutem Betriebszustand erhalten bleiben, möglichst oft auf dem See unterwegs sind und dem Publikum zugänglich gemacht werden.