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Welchen Einfluss hat Stress für unser Gehirn hinsichtlich der Leistung?
Wer denkt, Stress sei grundsätzlich etwas Schlechtes, der irrt – denn es kommt darauf an, wie hoch der Stresslevel bzw. das Erregungsniveau ist. Dies fanden die beiden amerikanischen Psychologen Robert M. Yerkes und John D. Dodson bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts heraus. Sie stellten fest, dass es sich um eine umgekehrt U-förmige Beziehung zwischen Erregungsniveau, auch Arousal genannt, und der daraus erwachsenden Leistung bzw. Leistungsfähigkeit handelt. Der Begriff „Erregung“ umfasst hier beispielsweise Angespanntheit, Ängstlichkeit, Stressempfindung, Motivation usw. Am Beispiel eines Studierenden kann man dies sehr schön veranschaulichen.
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Quelle: Pascoe Naturmedizin Newsletter 06/2022