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zum Fiasko des Rovina-Projektes in Rumänien. Entweder die befinden sich immer noch in Schockstarre. Oder die haben das Projekt längst als aussichtslos aufgegeben. Was sollte man da noch groß kommunizieren ?
By the Way: Rumänien gehört laut dem sogenannten Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International im weltweiten Vergleich zu den Schlusslichtern in der EU. Es herrscht dort also – auch nach Auflösung des Wahrschauer Pakts vor über 30 Jahren - immer noch eine große Korruption. Traditionell gewissermaßen. Man muss schon ausgesprochen naiv sein, um davon auszugehen, dass ausgerechnet beim Rovina-Projekt, wo es um Investitionssummen in 3-stelliger Millionenhöhe geht bzw. ging, bei den Genehmigungsverfahren keine Schmiergelder geflossen sein sollen. Das wäre ja geradezu abwegig. Wie anders als durch Korruption ist es zu erklären, dass in der zuständigen Umweltbehörde in Rumänien Leute, die dazu nicht autorisiert sind, eine alles entscheidende Umweltverträglichkeits-prüfung positiv beschieden haben, was für Euro Sun bzw. ihre rumänische Tochter Samax Romania SRL bedeutet hätte, dass sie mit dem Abbau der Rohstoffresourcen alsbald hätten beginnen können ? Wenn da nicht das rumänische Berufungsgericht in letzter Instanz noch einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hätte.
JuPePo
: Den üblichen Weg eines mutmaßlich gescheiterten
Unternehmens nimmt Euro Sun. Laut deren Meldung vom 31.1.2023 auf der WebSite hatte in Toronto eine außerordentliche Aktionärsversammlung stattgefunden, auf der u.a. das Umtauschrecht von wandelbaren Wertpapieren (also Optionsscheinen) und das Recht zur Ausgabe neuer Aktien – jeweils in beträchtlichem Umfang – beschlossen wurde, um primär die bis dato aufgelaufenen Schulden von bis zu 2.348.333 can. Dollar bedienen zu können.
Am 23.3.2023 machte das Management erstmals von diesen Optionen Gebrauch, indem es eine sogen. „Privatplazierungsfinanzierung“ in Form einer Ausgabe von 20 Millionen Einheiten zum Preis von 0,05 can. Dollar durchführte – bestehend pro Einheit aus einer Stammaktie von Euro Sun und einem halben Warrant, der innerhalb von 24 Monaten zum Erwerb einer Aktie von Euro Sun zum Preis von 0,075 can. Dollar berechtigt. Der Bruttoerlös von etwa einer Million can. Dollar soll für „allgemeine Unternehmenszwecke“ verwendet werden. Es ist klar, daß damit eigentlich nur die Gehälter des Managements gemeint sein können. Denn diese wollen trotz der spektakulär gescheiterten Exploration und Erschließung des zu 100% unternehmenseigenen Gold- und Kupferprojekts „Rovina Valley“ in Rumänien ja weiter gut bezahlt sein. Andere Kosten entstehen mangels eines operativen Geschäfts außerhalb des Rovina-Projekts wohl nicht.
Zum Thema Rovina-Projekt ist anzumerken, daß Euro Sun noch nicht aufgeben hat und im Bericht zur ao HV andeutet, daß Beweise beim Bezirksgericht Cluj eingereicht werden sollen, um (sinngemäß) die Aufhebung des vom Gericht beschlossenen ablehnenden Urteils zu bewirken. Wie das angesichts der Tatsache, daß das in letzter Instanz getroffene Urteil des Berufungsgerichts längst rechtskräftig ist, möglich sein soll, bleibt ein Geheimnis des Managements von Euro Sun und ist wahrscheinlich nur der Verzweiflung geschuldet.
Aber wer weiß – vielleicht ist doch noch nicht aller Tage Abend.
Ihren gehässigen Kommentar zu Euro Sun Mining können Sie sich wirklich sparen.
Ich weiss auch gar nicht , was Sie wollen ? Ob nun in naher Zukunft oder zu einem späteren Zeitpunkt mit dem für die Rohstoffversorgung Europas bedeutsamen Projektes begonnen wird , ist doch von untergeordneter Bedeutung .
Die beeindruckenden Vorkommen von Kupfer , Gold und Silber sind nachgewiesen und verschwinden auch nicht plötzlich , wenn durch juristische Machenschaften Verzögerungen eingetreten sind .
Die langfristigen Aktionäre können warten , denn ihre Rohstoff - Substanz wird in den nächsten Jahren ohnehin immer wertvoller und kann auch nicht durch Diebe geraubt werden , weil die wertvollen Resourcen fest im Boden verankert sind .
Mir kann es egal sein , wann da mal mit dem Bergbau begonnen wird . Je länger das dauert , umso lukrativer wird das für die Altaktionäre.
In der Sache sehe ich Sie befangen. Wenn Sie das, was das Berufungsgericht in Rumänien in letzter Instanz rechtskräftig entschieden hat, als juristische Machenschaften bezeichnen, beweist das zur Genüge, wie ignorant Sie offenbar der nationalen Gerichtsbarkeit gegenüber stehen. Vielleicht überdenken Sie dazu mal Ihre Geisteshaltung !
Gehässiger Kommentar ? Gehässig kommt von hassen. Und hassen tue ich Euro Sun nun wirklich nicht. Weshalb auch ? Ich habe mit denen nichts am Hut. Schon gar nicht bin ich ein Langfristaktionär von denen, wie Sie anscheinend einer sind. Auch bin ich kein Kurzfristaktionär. Warum ich mich ab und zu (auch) mit Euro Sun beschäftige, ist bestimmten Umständen geschuldet, die ganz allgemein mit kanadischen Rohstoffexplorern zu tun hat, bei denen - nicht nur nach meiner Überzeugung - bei der Investition in Aktien höchste Vorsicht angebracht ist. Das trifft - welch ein Zufall - gerade auch auf Euro Sun zu. Abgesehen davon: Was ich mir zu diesem bisher ziemlich erfolglosen kanadischen Explorations-unternehmen an Kommentaren spare oder nicht spare, müssen Sie schon mir überlassen. Da brauche ich Ihren ungefragten Rat ganz bestimmt nicht.
Eine juristische Machenschaft ist vielleicht !!) nicht das Urteil. Aber eine juristische Machenschaft ist garantiert, daß in Rumänien Behörden Umweltverträglichkeitszertifikate ausgestellt haben, die dazu nicht befugt waren. Genau das hat das Gericht moniert.
Also entweder das Gericht beugt jetzt das Recht (m. E. die unwahrscheinlichere Variante), oder oben genannte Behörden haben rechtswidrig gehandelt. Beides kann man einem kanadischen/australischen/deutschen..... Bergbauunternehmen aber nicht anlasten. Wir sind halt auf dem Balkan, über den ein ganz kleiner, unbedeutender, engstirniger deutscher Politiker anläßlich der Balkankonferenz - aus dem Gedächtnis von 1849 - einmal gesagt hat:
Der ganze Balkan wäre mir nicht die gesunden Knochen eines einzigen pommerschen Infantristen wert.
Der kleine deutsche Politiker war Otto Fürst von Bismarck!
Dass bei den zu Unrecht ausgestellten Umweltverträglichkeitszertifikaten möglicherweise - oder höchstwahrscheinlich - Korruption im Spiel war - darüber hatte ich schon gepostet. "Geld frisst Hirn", so war und ist das halt schon immer gewesen. Zum Glück für die Verträglichkeit der Umwelt gab es da ja aber noch arrangierte Bürger, denen es gelungen ist, das Unrechtmäßige aufzudecken oder aufdecken zu helfen und über die gerichtlichen Instanzen "korrigieren" zu lassen. Die Frage, ob man das falsche Zertifikat direkt oder indirekt dem ach so gutgläubigen Management der rumänischen Tochterfirma von Euro Sun anlasten kann oder nicht, ist ungeklärt, wird aber möglicherweise noch aufgeklärt werden. Die Gretchenfrage unter dem Gesichtspunkt möglicher Korruption lautet doch: Welchen Vorteil hatte wohl die betr. Amtsperson in der rumänischen Genehmigungsbehörde, in dem Wissen und mit dem Risiko, ein solch wichtiges Zertifikat gar nicht ausstellen zu dürfen, es dann dennoch zu tun ? Man braucht nun wirklich nicht viel Fantasie, um sich darauf einen Reim zu machen. Vielleicht kommt da ja noch Licht ins Dunkle, denn Euro Sun hatte auf seiner WebSite sinngemäß angekündigt, bei der Genehmigungsbehörde zum Rovina Projekt noch mal nachhaken und "Beweise" (für was ?) vorlegen zu wollen, um den Resourcenabbau doch noch genehmigt zu bekommen.
By the Way: An den "Herz Jesu Marxisten" hast Du wohl einen Narren gefressen. Außer Dir weiß aber anscheinend niemand, was das sein soll. Ist aber auch egal. Deine politische Gesinnung für´s (Auf)Rechte - oder aber für´s Reichbürgertum - offenbart sich mit Deinem Faible für die preußischen Tugenden von Otto von Bismarck. Das haben wir doch richtig verstanden, oder ? Ist nur dumm, dass das alles mit Euro Sun so gar nichts zu tun hat.
Ich weiß längst nicht alles besser. Aber was ich zu Euro Sun weiß, ist vielleicht nicht alles, jedoch - da bin ich mir sicher - ne ganze Menge. Und da war halt einiges dabei, was den gutgläubigen und treuherzigen Shareholdern beim Lesen gegen den Strich zu gehen schien - gemessen an ihren Reaktionen. By the Way: ich hatte vor mehreren Wochen mal das Managment von Euro Sun über die kanadische Kontaktadresse auf der WebSite angeschrieben und ganz höflich um Auskunft gebeten, wie weit man denn zwischenzeitlich bezüglich der avisierten "Reaktivierung" des Rovina-Projektes gekommen ist. Eine Antwort - und sei sie noch so kurz - habe ich bis zum heutigen Tag nicht erhalten. Ein erfogreich agierendes Unternehmen, das Wert auf eine gute Public Relations legt, würde mit Sicherheit anders reagieren.
Dass ich Ihre "Einlassung" gänzlich missverstanden haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin vielmehr der Überzeugung, dass ich sie richtig verstanden habe.
Ich bin nicht nachtragend. Und empfindlich bin ich selber auch. Das zeigen ja meine Reaktionen.
Natürlich besteht für die Langfrist-Aktionäre trotz der gegenwärtig besch..... Lage eine gute Chance, dass sich ihre Renditeaussichten verbessern. Denn Rovina wird früher oder später wieder aufleben - und es wird unter Bedingungen, die auch den Umweltzaktivisten genehm ist, dann doch zu einem Resourcenabbau kommen, da bin ich mir sicher. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der rumänische Staat diese doch immensen Bodenschätze dauerhaft ungenutzt lässt.
Seit der Bekanntgabe der Hauptversammlung in Toronto am 13.6.2023 gab es laut der WebSite von EuroSun seither nur noch 3 Mitteilungen über diverse Geldbeschaffungsaktionen. Diese z.T. abstrusen Finanzkonstrukte wurden natürlich aus der Not geboren, um aus irgendwelchen Quellen noch Kohle ziehen zu können. Es braucht nicht viel Fantasie und Logik, um zu erkennen, dass sich die Investoren dabei die permanente Geldnot von EuroSun zunutze machen und nur dann in diese Konstrukte investieren, wenn für sie über die damit verbundenen Optionen (z.B. bei der Ausgabe neuer Aktien zu scheinbaren Dumpingpreisen) eine Minimierung der Risiken und eine möglichst große Gewinnerwartung verbunden ist. Für die Renditeerwartungen der Shareholder, die z.T. schon seit mehreren Jahren investiert sind, gilt das natürlich nicht. Denn je mehr Aktien im Umlauf sind, desto mehr verteilen sich natürlich zukünftig erzielte Gewinne auf eben viel mehr Aktien (Verwässerung) – zu Lasten eben der Rendite und wahrscheinlich auch zu Lasten des Aktienkurses. Andererseits: Ohne die Erschließung weiterer Geldquellen müsste EuroSun wohl den Laden bald endgültig dicht machen. Denn auf dem einzigen gewinnträchtigen Rovina Valley Projekt ist ja weiterhin „der Deckel drauf“.
mach mal. Du weißt ja, wie "groß" die Chancen im Lotto sind, einen Sechser zu haben. Und trotz der praktisch Null Chancen gibt es tatsächlich immer wieder Glückspilze, die einen Sechser landen. Viel Erfolg also.
das Projekt alle Instanzen schafft, wird auch der Staat und die Menschen dort profitieren. Es werden Arbeitsplätze geschaffen für diese Region ist es sicher ein Segen. Wenn alle Umwelt Vorschriften eingehalten werden ist das ein Vorzeigeprojekt . Aufforstung ohne Giftstoffe ectr.
Mit dem neuerlichen ablehnenden Urteil des Bezirksgerichts Cluj-Napoca vom 30.10.2023 ist die Hoffnung des Managements geplatzt wie eine Seifenblase. Auf das Rechtsmittel gegen das Urteil (Berufung) wurde verzichtet – vermutlich wohlwissend, dass es sinnlos wäre.
Im Ergebnis heißt das, dass Euro Sun das ganze Prozedere in Sachen Umweltverträglichkeit zur Erlangung einer Genehmigung von vorn beginnen muss. Euro Sun gab bekannt, die erforderliche Zertifizierung „zu gegebener Zeit“ durchzuführen. Die Formulierung „zu gegebener Zeit“ lässt darauf schließen, dass das wohl nicht in nächster Zeit passieren wird.