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Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine als "Helvellasäure" bezeichnete ölige Substanz aus der Frühjahrs-Giftlorchel isoliert und für dessen Giftigkeit verantwortlich gemacht, was jedoch Ende der 1960er-Jahre widerlegt wurde. 1967 wurde der für Vergiftungen zuständige Stoff Gyromitrin von zwei deutschen Wissenschaftlern (P.H. List u. P. Luft) entdeckt. Es handelt sich dabei um das Hydrazinderivat N-Methyl-N-formylacetaldehydhydrazon. Die Giftwirkung wird außerdem durch dessen Abbauprodukte, v. a. das Methylhydrazin hervorgerufen. (Auszug aus Wikipedia)
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