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Das Sarkom ist ein bösartiger Tumor, der vom Stützgewebe (präziser: dem Mesoderm) ausgeht. Zusammen mit den malignen Tumoren des Deckepithels (Karzinom) und den Erkrankungen des Blutes und Knochenmarks (Leukämie und Lymphom) gehören Sarkome in die Gruppe der malignen Tumorerkrankungen (Krebserkrankungen). Sarkome sind dabei viel seltener als Karzinome und umfassen nur etwa 1% aller malignen Erkrankungen beim Menschen. Sarkome werden nach der aktuellen WHO-Klassifikation in etwa 100 verschiedene Entitäten unterteilt. Diese unterscheiden sich nach ihrer (teilweise) Herkunft, ihren molekulargenetischen Veränderungen, ihrer Morphologie und ihrer Biologie. Die genaue Einordnung eines Sarkoms in die zutreffende diagnostische Gruppe hat jedoch große Bedeutung für die weitere Behandlung, da die einzelnen Entitäten ein unterschiedlich grosses Risiko für das Auftreten von Rezidiven und Tochtergeschwülsten (Metastasen) haben.