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Rezept aus Kochbuch von 1908:
1. Art: Die Bohnen werden erlesen, gewaschen, in kochendes Salzwasser gegeben und 3 Minuten abgewellt. Dann zieht man sie heraus, lässt sie abtropfen, entfädelt sie und trocknet sie auf einem Tuche gut ab.
Die Bohnen werden nun auf Gitter oder Ofenbleche dicht nebeneinander gelegt und zum esten Verdampfen einer ziemlichen Hitze im offenen Bratofen ausgesetzt. Dann werden sie in mässiger Wärme langsam fertig getrocknet.
Wenn die Bohnen ganz leicht und trocken sind, werden in Stoffsäckli eingefüllt und an einem trockenen Orte aufgehängt.
2. Art: Die Bohnen werden nach obigem Rezept vorbereitet.
Dann werden sie an Fäden aufgereiht und in einem sehr warmen, luftigen Raume, etwa unter einem der Sonne ausgesetzten Dache oder in einer ständig warmen Küche, aufgehängt. Bohnen, welche zu langsam trocknen können, werden leicht sauer.
Wenn sie ganz steif und trocken sind, so werden sie wie nach obigem Rezept aufbewahrt.
Rezept aus Kochbuch von 1927:
Die Bohnen werden in kochendem Salzwasser abgewellt, dann entfädelt und an Fäden aufgereiht. Dann trocknet man sie indem man sie an die warme Sonne oder in einen warmen, luftigen Raum hängt.
Gedörrte Bohnen sind vor dem Kochen 12 Stunden einzuweichen.