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Yates triumphierte nach drei Etappensiegen 2018 zum vierten Mal bei einem Teilstück der Italien-Rundfahrt. Er distanzierte den Portugiesen João Almeida um elf und den Gesamtführenden Egan Bernal um 28 Sekunden.
Egan Bernal schwächelte in den Bergen des Piemont wie schon vor zwei Tagen ein wenig, weist aber an der Spitze immer noch respektable 2:29 Minuten Vorsprung auf den Italiener Damiano Caruso auf. Yates verbleibt auf dem 3. Gesamtrang, verkürzte seinen Rückstand aber auf 2:49 Minuten. Bei der letzten Bergetappe am Mittwoch hatte der Kolumbianer vom Team Ineos noch fast eine Minute auf Yates verloren.
Die Formkurve der beiden Topfavoriten auf den Gesamtsieg zeigen relativ deutlich auseinander. Yates hatte zu Beginn der Rundfahrt erstaunliche Schwächen gezeigt, scheint aber in dieser Schlussphase der stärkste Fahrer zu sein. Dem 28-jährigen aus Manchester bleiben aber nicht mehr viele Gelegenheiten, um die fast drei Minuten aufzuholen.
Die Etappe vom Freitag hätte ursprünglich über den Mottarone führen sollen, wurde aber wegen des Seilbahnunglücks, das am Pfingstsonntag dort passierte, umgeleitet und um zehn Kilometer verkürzt.
Besuch in der Schweiz
Die 20. Etappe am Samstag führt über weite Strecken durch die Schweiz. Auf der zweiten Hälfte der 164 km von Verbania zur Alpe Motta werden mit dem San Bernardino und dem Splügen zwei Pässe jenseits von 2000 Metern über Meer befahren. Die Fahrer haben dabei 4300 Höhenmeter zu bewältigen. Tags darauf geht der 104. Giro in Mailand mit einem Einzelzeitfahren von 30,3 km Länge zu Ende.