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Osterglocken wachsen in jedem Boden. Trockenheit und Staunässe mögen sie jedoch nicht. Am besten wachsen sie an einem sonnigen Standort, sie vertragen aber auch Halbschatten. Osterglocken wirken am besten, wenn mehrere Zwiebeln in Gruppen zusammengepflanzt werden. Gepflanzt werden Narzissenzwiebeln von September bis November. Sie kommen doppelt so tief in die Erde wie die Zwiebel hoch ist, in einem Abstand von 10 cm.
Wer es verpasst hat, im Herbst seine Zwiebeln in den Boden zu bringen, kann auch im Frühjahr nachhelfen. Narzissen mit vorgezogenen Blumen aus der Gärtnerei zu pflanzen, ist einfach. Die im Topf vorgezogenen Osterglocken werden komplett mit Wurzelballen eingepflanzt und können dann im Boden bleiben für das nächste Jahr.
Osterglocken blühen normalerweise von März bis April und erreichen eine Wuchshöhe von 15-35 cm. Nach der Blüte werden die Blütenstängel weggeschnitten, nicht aber die Blätter, weil die Zwiebel über die Blätter die Kraft für die Blüte im nächsten Jahr holen muss. Die Blätter kommen erst weg, wenn sie komplett eingetrocknet sind.
Wenn alles eingetrocknet ist, können die Zwiebeln auch ausgegraben und trocken gelagert werden, bevor sie im Herbst wieder in den Boden kommen.