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Mikronährstoffe:
Neben den Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette) existieren zudem noch die Mikronährstoffe zu denen in erster Linie Vitamine, Mineralstoffe (z.B. Calcium und Magnesium) und
Spurenelemente (z.B. Zink und Eisen) zählen.
Diese werden in kleineren Mengen vom Körper benötigt als die Makronährstoffe sind aber genauso wichtig für den Organismus.
Mikronährstoffe sind am Stoffwechsel innerhalb der Zellen und damit an den Grundfunktionen des biologischen Körpers beteiligt, etwa dem Zellwachstum und der damit verbundenen Erneuerung von Haut, Knochen, Muskulatur, Blutkörperchen, der Nervenreizleitung sowie der Bildung von Sekreten und Botenstoffen.
Entstehung einer Mangelversorgung mit Mikronährstoffen:
Normalerweise werden Mikronährstoffe dem menschlichen Körper bei ausgewogener Ernährung ausreichend zugeführt, da sie in natürlichen Nahrungsmitteln in ausreichenden Mengen enthalten sind.
Kommt es durch chronischer Krankheit oder sonstige körperliche Stresszustände
(durch z.B. Rauchen, Umweltgifte oder oxidativer Stress) zu erhöhtem Verbrauch an Mikronährstoffen oder fehlt durch zu geringe Zufuhr bei längerer Mangelernährung einer oder mehrere dieser Stoffe beziehungsweise ist dessenn Zufuhr erheblich eingeschränkt, so entwickelt sich ein Defizit an Mikronährstoffen.
Dan kommt es je nach Umfang zu mehr oder weniger schwerwiegenden Mangelerscheinungen.
Eine unzureichende Versorgung mit Mineralstoffen äussert sich häufig durch;
-Leistungsabfall
-Infektanfälligkeit
-Muskelkrämpfe
-Ausbleibende Trainingsfortschritte
-Verzögerte Regeneration
-Chronische Müdigkeit
-Oxidativer Stress
(Wobei diese Symptome auch andere Auslöser und Gründe haben können)
Als Sportler verliert ihr durch den hohen Energieumsatz, die vermehrte Schweisssekretion und Ausscheidung über die Nieren zum Teil erhebliche Mengen an Elektrolyten (v.a. Natrium) und Spurenelementen.
Ein guter Mikronährstoffstatus bildet daher die Basis für die Vorbeugung von chronisch-degenerativen Erkrankungen und für eine optimale physische und mentale Leistungsfähigkeit.
Eine Supplementierung mit Mikronährstoffen sollte im Leistungssport idealerweise gezielt und individuell erfolgen. Zur Festlegung des individuellen Nährstoffbedarfs können Laboruntersuchungen nötig und hilfreich sein:
- Haar-Mineral-Analyse (Mineralstoffe, Spurenelemente, Schwermetalle)
- Oxidativer Streß-Status (Speichel, Blut)
- evtl. Aminogramm (Aminosäure-Status im Urin oder im Blut)
- N-Telopeptide (Urin), zur Prävention von Ermüdungsbrüchen
Auf diese Weise können persönliche Bedürfnisse, allfällige Krankheiten (z.B. Allergien, Asthma) sowie Trainings- oder Wettkampfphasen optimal berücksichtigt werden.
Es gibt Labors, die Sportprofile und spezielle Analysenpakete anbieten. beispielsweise beihttps://www.orthoanalytic.ch
Ihr könnt euren Mikronährstoff-Bedarf jedoch auch unterstützen ohne direkt den Blutspiegel messen zu lassen.
Ergänzen könnt ihr dies durch hochwertige Produkte wie ihr sie in Drogerien und Apotheken finden könnt beispielsweise von Burgerstein. Ihr solltet bei der Wahl eurer Produkte darauf achten, dass diese von der Schweiz (Swissmedic) zugelassen sind. Vermeidet internet Käufe von unbekannten Produkten und Firmen (Doping, nicht deklarierte Substanzen, fehlende Stabilität)