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Ein bezaubernder musikalischer Zwischenstopp!
Fatoumata Diawara gilt als eine der schönsten Stimmen der modernen afrikanischen Musik und ist die Sprecherin eines Kontinents im Wandel. Die schillernde Malierin hat mit einigen der größten zeitgenössischen Musiker zusammengearbeitet (von Herbie Hancock bis Damon Albarn und Hindi Zarah) und sich als weibliche Stimme des LAMOMALI-Kollektivs hervorgetan. Kühn, aber getreu Fatoumatas Wurzeln, kennt das Album FENFO, was so viel bedeutet wie "etwas zu sagen", keine Grenzen. Die Aufnahmen fanden in Mali, Burkina Faso, Barcelona und Paris statt und wurden von Fatoumata selbst, Matthieu Chedid und Pierre Juarez koproduziert. France Culture, 2018 Fatoumata Diawara ist eine 1982 geborene malische Schauspielerin, Schriftstellerin, Komponistin und Performerin. 1996 wurde sie von dem Filmemacher Cheick Oumar Sissoko entdeckt, der sie in dem Film La Génèse als weibliche Hauptrolle besetzte. Sie drehte mehrere Spielfilme, darunter Sia: Le rêve du Python, und zwei Jahre später kam sie zum ersten Mal nach Frankreich, um am Théâtre des Bouffes du Nord an Jean-Louis Sagot Duvauroux' Adaption des Stücks Antigone mitzuwirken. Im Jahr 2002 schloss sie sich der Straßentheatertruppe Royal Deluxe an, mit der sie fünf Jahre lang zusammenarbeitete. Sie sang, tanzte, schauspielerte und bereiste die Welt. Im Jahr 2006 wurde sie für die weibliche Hauptrolle in der Opera du Sahel in Bamako ausgewählt. Nach mehreren Jahren der Abwesenheit kehrte sie nach Mali zurück und wurde von Cheick Tidiane Seck entdeckt. Anschließend nahm sie das Album der amerikanischen Jazzdiva Dee Dee Bridgewater auf. Zur gleichen Zeit lernte sie Oumou Sangaré kennen, der sie sofort bat, ihr letztes Album Seya aufzunehmen. Fatoumata Diawara beschloss daraufhin, sich auf ihr eigenes musikalisches Abenteuer einzulassen und begann mit der Arbeit an ihrem eigenen Repertoire. Im Mai 2007 wurde sie gebeten, die Rolle der Karaba in dem Musical Kirikou et Karaba zu spielen, das auf dem berühmten Zeichentrickfilm basiert. Von nun an widmet sich Fatoumata der Entwicklung ihres eigenen Repertoires. France Inter, 2021