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Aromen im Wein
Neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ist der Mensch in der Lage, über eine Billion unterschiedlicher Düfte wahrzunehmen. In jedem Wein gibt es Aromaverbindungen die man grob in drei Kategorien unterteilen kann.
Primäraromen: Jede Rebsorte bringt von Natur aus typische Duftkomponenten mit sich, die sich nach der Gärung im Jungwein zeigen. Als sehr gutes Beispiel dient hier der Gewürztraminer, der stets an Rosen oder Holunderblüten erinnert oder der Pinot Noir, der oft nach Kirschen riecht.
Sekundäraromen: Diese Aromen entstehen durch den weiteren Ausbau des Jungweines z.B. die Lagerung in einem Eichenholzfass, was dem Wein Vanille- oder Röstaromen verleiht.
Tertiäraromen: Hier handelt es sich um Aromen, die mit der Reifung eines Weines auf der Flasche entstehen. Bestes Beispiel hierfür ist die so genannte «Petrolnote» bei älteren Rieslingen.