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The Alchemists of Wall Street and Money & Speed
Quelle: youtube.com / backlight/vpro documentary
Trading on the financial market is not longer dominated by humans, but by super fast computers and algorithms. The result of this digital revolution on Wall Street is a complex and fragmented financial system that is hard to understand and oversee. Securities exchanges have changed, from places where companies attracted investors, to data centers, where wars rage between algorithms and the trade with each other at the speed of light!
These exchanges have now been taken over to a large extend by investors, like private equity firms, not necessarily interested in growing small companies and going public, but instead, generating a monthly return with trade. Because high frequency trading provides a fee for every trade made. Thus – the more successful and more frequently somebody trades, the more fees are generated from that.
However, the 2010 flash crash (on May 6th) revealed the flaws in the systems, when stock indices, such as the S&P 500, Dow Jones Industrial Average and Nasdaq Composite, collapsed and 862 billion US dollars evaporated within minutes! It left many traders in doubt and led to further investigations, and eventually, regulations. Yet, the new regulations put in place following the 2010 flash crash proved to be inadequate to protect investors in the August 24, 2015 flash crash.
On April 21, 2015, nearly five years after the incident, the U.S. Department of Justice laid 22 criminal counts, including fraud and market manipulation, against Navinder Singh Sarao, a trader. Among the charges included was the use of spoofing algorithms; just prior to the flash crash, he placed thousands of E-mini S&P 500 stock index futures contracts which he planned on canceling later. These orders amounting to about $200 million worth of bets that the market would fall were replaced or modified 19,000 times before they were canceled. Spoofing, layering, and front running are now banned. (Source: Wikipedia)
Als Flash Crash oder im Deutschen auch Flashcrash wurden mehrere starke Kurseinbrüche an den Finanzmärkten bezeichnet, die nur Minuten andauerten. Auf den plötzlichen Einbruch folgte jeweils eine ähnlich schnelle Erholung.
Am Nachmittag des 6. Mai 2010 sank ein Leitindex der US-amerikanischen Aktienmärkte, der S&P 500, innerhalb von 6 Minuten um fast 6 Prozent, konnte sich aber innerhalb von 20 Minuten wieder etwas erholen. Der Dow-Jones-Industrial-Average-Index verlor zeitweise sogar mehr als 9 Prozent; dies entspricht einem Verlust von knapp 1.000 Punkten. Innerhalb von 10 Minuten wurden beinahe 1,3 Milliarden Aktien gehandelt, das Sechsfache des Durchschnitts. Zahlreiche Aktien fielen vorübergehend innerhalb von Minuten auf einen Bruchteil ihres ursprünglichen Kurses, manche um bis zu 99 Prozent.
Aufgrund des Vorfalls wurden im Juni 2010 neue Regeln für die US-Börsen beschlossen. Dabei wird der Handel mit Aktien des S&P-Index für fünf Minuten ausgesetzt, wenn sie zuvor in fünf Minuten um mehr als zehn Prozent an Wert verloren haben. Darüber hinaus erwägt die Börsenaufsicht Einschränkungen des Hochfrequenzhandels. An der Nasdaq-Börse wurden nach dem Crash alle Transaktionen zu Kursen unter 50 Prozent des Vortageswertes für ungültig erklärt und rückabgewickelt.
Die Commodity Futures Trading Commission und die United States Securities and Exchange Commission gaben 2010 in einem gemeinsamen Bericht bekannt, dass es zu einer Liquiditätskrise gekommen sei, als ein einzelner US-Händler im Rahmen von Absicherungsgeschäften E-Mini-Kontrakte im Wert von 4,1 Mrd. Dollar computergesteuert nur abhängig vom aktuellen Handelsvolumen verkauft habe.
Fünf Jahre später verdichteten sich Hinweise darauf, dass eine Marktmanipulation durch einen Händler den Crash mit ausgelöst haben könnte. Die US-Strafverfolgungsbehörden ermittelten ab April 2015 gegen einen einzelnen Daytrader aus einem Londoner Vorort. Navinder Singh Sarao habe zugunsten eigener Hochfrequenz-Handelstransaktionen betrügerische Börsenmanipulationen vorgenommen. Ihm wird vorgeworfen, zahlreiche Verkaufsaufträge gegeben und sie gleich anschliessend wieder storniert zu haben. Der Betrug besteht dabei in der automatischen Stornierung der Kaufaufträge durch ein Computerprogramm, das jegliche Kaufaufträge von vornherein stornierte, was zeigt, dass gar keine Kaufabsicht bestand. Das Stornieren der Kaufaufträge diente dazu, einen Kursabfall der betreffenden Werte zu verursachen, den der Händler dann zu seinem Vorteil ausnutzte. Eineinhalb Jahre nach Beginn der Ermittlungen gestand Navinder Singh Sarao die ihm vorgeworfene Manipulation. Mit verschiedenen Marktmanipulationen soll er innerhalb von fünf Jahren 40 Millionen Dollar verdient haben. Sarao wurde der Börsenhandel untersagt. (Quelle: Wikipedia)