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Die Methode deR Erziehungswissenschaften: Analyse und Synthese
Die angewandte Forschung
Lange Zeit verstand man Evaluation als die Gesamtheit der Verfahren, mit denen man überprüfen konnte, in welchem Mass die Schüler die Unterrichtsziele erreichten. Diese enge Auffassung der Evaluation entspricht der klassischen Definition der summativen Evaluation. Diese hat sich um zwei verschiedene Beurteilungsformen erweitert: die prognostische Evaluation und die formative Evaluation. Jede dieser drei Formen wird charakterisiert durch ihre Ziele, die implizierten Entscheidungen, den Zeitpunkt, zu dem sie im Lernprozess stattfindet, und schliesslich durch den Zieltyp und die bewerteten Lernaspekte (Allal, 1991). Die NIT waren, wie im übrigen auch die traditionellen Unterrrichtstechnologien (so die audiovisuellen Medien), Gegenstand zahlreicher Beurteilungs-verfahren. Die ersten befassen sich mit den durch die Schüler erworbenen Kenntnissen, die zweiten mit dem Prozess der Entwicklung technischer Innovationen, die dritten mit dem Produkt selbst.
* Allal, L. (1991): Vers une pratique de l'évaluation formative : matériel de formation continue des enseignants. Pédagogies en développement. Série 5, Nouvelles pratiques de formation. Bruxelles : De Boeck-Université.
Abschliessend sei erwähnt, dass die NIT von besonderem Interesse für diejenigen Erziehungswissenschaftler sind, die sich mit spezifischen Themen wie der Sonderpädagogik (insbesondere den "kognitiven Prothesen"), der Metakognition, der Exploration und der Informationssuche, dem Problemlösen, den grafischen Darstellungen usw. auseinandersetzen.
PNR33 - NFP33 - 9 NOV 1996
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TECFA Research * AGORA PNR33 - NFP33