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Offiziellen Angaben zufolge war Déby Anfang der Woche nach schweren militärischen Zusammenstössen mit einer Rebellengruppe an der Front gestorben.
Am Dienstag wurde Débys Sohn Mahamat als Präsident des Militärrats eingesetzt und fungiert als Präsident und Oberster Armeechef. Die Regierung und die Nationalversammlung wurden aufgelöst. Die Opposition spricht daher von einem Militärputsch.
Tschad sei ein «essenzieller Partner für die regionale Stabilität», schrieb Borrell nach seiner Ankunft auf Twitter. Er sei gekommen, um die Unterstützung der EU zu unterstreichen.
Macron sass während der Trauerfeier mit militärischen Ehren in der Hauptstadt N'Djamena an der Seite des neuen Präsidenten Tschads. Anschliessend soll in der grössten Moschee der Stadt ein Gebet stattfinden. Später soll der Leichnam Débys zur Beisetzung in den Norden des Landes geflogen werden. An der Trauerfeier nahmen auch dutzende afrikanische Staatschefs teil.
Déby hatte den Tschad gut 30 Jahre mit eiserner Faust regiert und war erst am Montag zum Sieger der jüngsten Präsidentenwahl erklärt worden. Das erdölreiche, aber von Armut gebeutelte Land ist ein für Europa strategisch wichtiger Staat in der von islamistischem Terror geplagten Sahel-Region.