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Armin und Rosmarie Däster-Schild gründen die in Grenchen (SO) beheimatete Förderstiftung «Rosmarie und Armin Däster-Schild Stiftung».
Rosmarie Däster-Schild (geboren am 15. Oktober 1930) entstammt einer Dynastie berühmter Uhrenindustrieller aus Grenchen. Ihr Grossvater war Adolf Schild-Hugi, der Gründer der Assa. Rosmarie wurde im grossen Familienhaus an der Rainstrasse als einziges Kind der Ehegatten Dr. Robert und Klara Schild-Howald geboren. Die Schulen besuchte sie in Grenchen und Neuenburg, wo sie die Matura ablegte. Nach dem Studium der Volkswirtschaft in Bern und einem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten kehrte sie nach Grenchen zurück.
Armin Däster wurde 1928 als Sohn der Ehegatten Clara und Friedrich Däster in Oftringen geboren. Dort sowie in Schiers/GR besuchte er Schulen und Gymnasium. Nach dem Studium der Volkswirtschaft arbeitete Armin Däster für IBM zuerst in den Vereinigten Staaten, später in der Schweiz. 1960 heiratete er Rosmarie Schild. Armin Däster zog in deren Elternhaus in Grenchen und wechselte von der IT- in die Uhrenbranche. Später machte er sich selbständig und wirkte fortan als Unternehmensberater mit Mandaten und Beteiligungen bei verschiedenen Betrieben.
Das Ehepaar blieb kinderlos. Beide widmeten sich zeitlebens gemeinnützigen Zwecken einerseits durch tätige Unterstützung, vor allem aber durch grosszügige finanzielle Zuwendungen. Die neu gegründete Stiftung hat eine begrenzte Lebensdauer von 100 Jahren (bis 2098) und soll ihre Mittel bis dahin aufbrauchen.
Der Name der Stiftung wird verkürzt auf «Däster-Schild Stiftung».
Rosmarie Däster-Schild stirbt am 2. Dezember 2018, zwei Tage später auch Armin Däster.
Durch die nach dem Tod des Stifter-Ehepaars anfallenden Erbschaften hat sich das Vermögen vergrössert. Armin Däster hatte die Vermögenswerte privat und innerhalb der Stiftung stets in erstklassigen Schweizer Aktien angelegt. Von dieser Strategie ist die Stiftung bislang nicht abgewichen. Nebst den Wertschriften-Anlagen besitzt die Stiftung auch einige Immobilienanlagen.
Per Anfang 2020 hat die Stiftung das ehemalige Wohnhaus der Familien Schild, später Däster-Schild, übernommen. Das Areal an der Rainstrasse/Kirchstrasse umfasst vier Grundstücke mit fast 5000 m2 Fläche in zentraler Lage in der Stadt Grenchen. Mit Unterstützung professioneller Planer erarbeitet die Stiftung die künftige Nutzung dieser für die Stadt wichtigen Areale.