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Die Erfolgsgeschichte der Insurance-linked Securities (ILS) begann in den 90er Jahren. Im Jahr 1992 verwüstete Hurrikan Andrew das südliche Florida und stellte den Rekord für den nominell grössten Schaden in der Geschichte der Versicherungswirtschaft auf. Dieses Ereignis trieb einige Versicherungsunternehmen in die Zahlungsunfähigkeit und zeigte der Industrie die Notwendigkeit auf, ihre Kapitalbasis zu erweitern und innovative Lösungen für die Bewältigung solcher Katastrophenereignisse zu entwickeln.
Cat Bonds wurden als ein Instrument entwickelt, das es den Versicherern und Rückversicherern erlaubte, diejenigen Risiken, die auf der Bilanz zu halten zu kapitalintensiv war, an den Kapitalmarkt abzugeben. Der ILS Markt war geboren.
Seit diesen frühen Anfängen hat sich der Markt bis heute zu einer $90 Mrd. Anlageklasse entwickelt, die von weiten Investorenkreisen wie Pensionskassen und Family-Offices, aber auch in der privaten Vermögensverwaltung, als ein äusserst interessanter Diversifizierer in einem professionell verwalteten Anlageportfolio geschätzt wird.
ILS zeichnen sich durch eine attraktive Kompensation für das zugrundeliegende Risiko bei gleichzeitiger hoher Unabhängigkeit zu anderen Anlageklassen aus. Zwar werden sie zumeist als alternative Anlage bezeichnet, ihrer Charakteristik nach sind sie jedoch festverzinslichen Wertpapieren vergleichbar, ohne deren Durations- bzw. Zinsänderungsrisiken ausgesetzt zu sein. Diese Eigenschaften machen sie zu einem marktneutralen High-Yield-Bond Investment und damit zu einer attraktiven Portfoliokomponente. Dabei muss sich der Investor allerdings des Ereignisrisikos bewusst bleiben.
Verschiedene Instrumente ermöglichen einem ILS Fondsmanager den Aufbau eines Portfolios, unten denen die sogenannten Cat Bonds und transformierten Rückversicherungsverträge die wichtigsten Klassen bilden.