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Begriffsbestimmung Wirtschaftspsychologie. Welche Aussagen sind wahr?
Forschung zu Werbewirkung und Kaufentscheidung wird der Psychologie makroökonomischer Prozesse zugeordnet.
Werbewirkung und Kaufentscheidung wird im Bereich der A&O Psychologie näher untersucht.
Werbewirkung ist ein Unterpunkt von Psychologie des Angebots.
Markt- und Konsumpsychologie und A&O Psychologie bilden Unterkategorien von Psychologie mikroökonomischer Prozesse.
Nach Kroeber-Riel (1992) hat Werbung als Ziel, Konsumenten
Zu informieren
Zu sozialisieren
Zu überzeugen
Zu unterhalten
Rippel (1990) postuliert Ziele und Zweck von Werbung mit Blick auf den Markt. Welche(s) zählt/zählen NICHT dazu?
Bekanntmachung
Verdrängung
Positionierung
Expansion
Sie werden als neuer Marketingmanager der Firma Black-Lunch-Boxes eingestellt. Ihr Vorgesetzter möchte von Ihnen wissen, wie man sich die Wirkung von Werbung auf den Menschen erklären kann. Sie sind ein großer Fan von S-R-Modellen und formulieren auf Basis dieser Ihre Antwort:
Werbung stellt einen Stimulus oder Reiz für den Menschen dar.
Eine Werbung kann durch individuelle Interpretation dieser unterschiedliche Reaktionen hervorrufen.
Wenn es trotz Werbung nicht zum Kauf kam, lag es höchstwahrscheinlich an der Art und Weise wie ein Mensch die Werbung interpretiert hat.
Wenn es trotz Werbung nicht zum Kauf kam, muss die Werbung so lange verändert werden, bis sie die gewünschte Verhaltensweise als Folge hat.
Das AIDA-Modell zur Erklärung von Werbewirkung
Ist ein Prozessmodell.
Sieht als ersten Schritt in Richtung Konsumhandlung das Erreichen von Aufmerksamkeit.
Die im ersten Schritt gewonnene Aufmerksamkeit sollte in eine Informationsphase übergehen.
Es kommt außerdem zu dem Wunsch, das Produkt zu besitzen, was schließlich zu einem Vollzug der Kaufhandlung führt.
Ist ein deskriptives Modell.
Die Fastfood-Kette Würzburger Queen möchte ihre neue vegane Produktreihe optimal vermarkten. Sie gehen wie folgt vor: Es werden Bilder designt die, Burger, Pommes und Co. nicht nur besonders schmackhaft und appetitanregend darstellen, sondern die gleichzeitig durch verifizierte Labels garantieren, dass keine tierischen Inhaltsstoffe oder tierische Hilfsstoffe enthalten sind. Um glaubwürdig dazustehen wird zusätzlich der gesamte Herstellungsprozess transparent gemacht. Die Werbestrategie ist erfolgreich und führt zu hohem Konsumverhalten.
Es sind hier beispielhaft die vier Stufen des AIDA-Modells zu erkennen.
MC Würzburger hat sich das PPPP-Modell zu Nutze gemacht.
Ziel ist hier, über das Markenimage ein Versprechen zu machen, dieses zu halten und so den Konsumenten anzuregen das Produkt zu kaufen.
Es handelt sich hier um ein Beispiel, welches Werbewirkung anhand von SR-Modellen erklärt.
Welche Aussagen zum Hierarchie von Effekten Modell nach Ray (1973) sind wahr?
Innerhalb des Modell unterscheidet Ray nochmal zwischen drei Modellen, die sich jeweils in der Reihenfolge in der sich Lernen, Einstellungsänderung und Verhaltensänderung vollziehen, unterscheiden.
Das Modell „Geringes- Involvement-Hierarchie“ sieht zu Beginn die Verhaltensänderung und geht gleichzeitig damit einher, dass auf Seiten des Konsumenten das Involvement gering ist.
Die Lernhierarchie hat ausschließlich als Bedingung, dass auf Konsumentenseite ein hohes Involvement besteht.
Zeigt sich zuerst ein Lernprozess auf Konsumentenseite, gefolgt von einer Verhaltensänderung und schließlich auch einer Änderung der Einstellung handelt es sich hierbei um die Lernhierarchie.
Rainer Zufall steht im Supermarkt vor dem Kaffeesortiment. Er hat von seiner Frau zum Geburtstag einen Kaffeevollautomat geschenkt bekommen. Er freut sich, statt Pads nun endlich richtige Kaffeebohnen kaufen zu können und möchte seiner Frau beweisen, dass er guten Geschmack hat. Das Problem, er blickt auf das Regal voller vielversprechender Produkte doch alles, was er sieht, sind braune gleichgroße Bohnen. Welche Aussagen treffen nach dem Modell „Hierarchie-von Effekten“ nach Ray (1973) zu?
Dieses Beispiel passt gut zur Lernhierarchie.
Reiner Zufall zeigt im ersten Schritt eine bestimmte Verhaltensänderung während sein Involvement noch gering ist.
Reiner Zufall zeigt im ersten Schritt eine bestimmte Verhaltensänderung während sein Involvement noch gering ist.
Dieses Beispiel lässt sich anhand der gegebenen Informationen noch keiner „Hierarchie-von-Effekten“ zuordnen. Dafür müssten wir über Rainer Zufalls weiteres Vorgehen Bescheid wissen.