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Forsthaus Volketswil: Geschichte
Im Raum Volketswil gab es früher sehr viele kleine Waldparzellen und viele Privatwaldbesitzer. Wald war damals ein viel wichtiger Energielieferant als Heute. Wer kein Wald besass durfte trotzdem Holz sammeln damit er seine Stube heizen konnte, meist hatte man nur ein oder zwei beheizte Räume in einem Haus.
Um die Bewirtschaftung des Waldes zu erleichtern, gründeten einige Waldbesitzer von Volketswil eine Korporation, das heisst sie legten viele kleine Parzellen zu Gunsten einer grossen Parzelle zusammen.
Nun bekam Jeder Teilhaber ein Teilrecht der Korporation.
Die Holzschläge wurden nun gemeinsam ausgeführt und auch gegenüber Holzkäufern war man in einer stärkeren Position.
Doch die Wege der Teilhaber in den Wald waren weit und mühsam besonders im Winter. Deshalb beschlossen die Teilhaber der Holzkorporation Volketswil im Februar 1948 ein Haus im Wald zu bauen, damit das viele schwere Werkzeug versorgt werden konnte und die Holzer für die Verpflegungspausen eine gemütlich Stube mit Kochherd zur Verfügung hatten.
Das Forsthaus der Holzkorporation Volketswil wurde schliesslich im Jahr 1949 von der Zimmerei Bühler aus Bisikon und einigen Teilhabern gebaut.
Für Partys stand das Forsthaus erst viel später zur Verfügung.
Doch bis Heute wird das Forsthaus bei Durchforstungen immer noch gerne von den Holzern benutzt, auch wenn die Bewältigung des Arbeitsweges keine grosse Mühe mehr bedeutet!