Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03202.jsonl.gz/2204

Von seinem Vater Ikichi erlernt Sakichi Toyoda das Handwerk des Zimmermanns und nutzt seine Ausbildung, um hölzerne Spinnmaschinen zu entwickeln. 1890 beginnt er manuelle Webstühle zu bauen, die bald billiger und besser sind als die bisherigen Maschinen. Betroffen von den harten Bedingungen, unter denen seine Verwandten und ihre Freunde in den Spinnereien und Webereien arbeiten müssen, kauft er sich eine gebrauchte Dampfmaschine. Mit dieser experimentiert er, um einen dampfbetriebenen Webstuhl zu entwickeln.
Zusammen mit seinem Sohn Kiichirō (*1894), der in Tokio Maschinenbau studiert hat, vollendet Sakichi Toyoda 1924 seine revolutionäre "automatische Webmaschine" (Toyoda Automatic Loom). Sie besitzt einen Mechanismus, der die Maschine automatisch stoppt, wenn ein Faden reisst. Dank dieser Innovation können wenige Personen eine grosse Anzahl Webmaschinen bedienen. Für Produktion und Vermarktung gründet Sakichi die "Toyoda Automatic Loom Inc". 1929 schickt er Kiichirō nach Grossbritannien, um die Patentrechte seiner automatisierten Webmaschine an die britische Firma Platt Brothers zu verkaufen. Mit dem Erlös - 100.000 britische Pfund - soll Kiichirō die Vision seines Vaters verwirklichen und ein japanisches Auto bauen.