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Bei der illegalen Preisabsprachen im Unterengadin soll gemäss der «Republik» auch der Bündner BDP-Regierungsratskandidat Andreas Felix eine Rolle gespielt haben. Dies in seiner Funktion als Geschäftsführer des Bündner Baumeisterverbands.
Felix wies immer alle Schuld von sich und tut dies noch immer. Dennoch zieht er nun Konsequenzen, wie er an einer Medienkonferenz der BDP Graubünden am Freitag bekannt gab. Felix zieht seine Kandidatur für den Regierungsrat zurück und demissioniert als Präsident der BDP Graubünden. Dieses Amt hatte er seit 2014 inne.
Felix begründete seinen Entscheid damit, dass seine Rolle im Zusammenhang mit den illegalen Preisabsprachen auf dem Bau im Unterengadin zu einem zentralen Wahlkampfthema geworden sei. Er betone aber erneut, dass er als Geschäftsführer des Baumeisterverbandes nichts von den Absprachen gewusst habe.
Die BDP bedauert den Entscheid. Grossrat Beno Niggli sagte, es spreche aber für Felix, dass er sich zurückziehe, um die Partei nicht zu belasten. Auch Martin Landolt, Präsident der BDP Schweiz, betonte vor den Medien, dass er weiter hinter Felix stehe.
Nach dem Verzicht von Felix führt die BDP mit dem amtierenden Volkswirtschaftsdirektor Jon Domenic Parolini den Wahlkampf mit einer Person weiter. Die BDP gibt damit ihren zweiten Sitz in der fünfköpfigen Regierung vorzeitig und kampflos preis. (fvo/sda)