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Auch am 3. Tag sorgte in New York der Fall des positiv auf das Coronavirus getesteten Benoît Paire für Diskussionen. Kristina Mladenovic (WTA 44), die mit Paire in Kontakt war und sich deswegen praktisch in Quarantäne befindet, erschien nach ihrer 6:1, 6:7, 0:6-Niederlage in der 2. Runde gegen Varvara Grachewa (WTA 102) in Tränen aufgelöst zur Pressekonferenz.
Man fühlt sich wie eine Gefangene, wie eine Kriminelle.
«Ich erlebe einen Albtraum», sagte die Französin. «Man fühlt sich wie eine Gefangene, wie eine Kriminelle.» Für jede kleinste Bewegung brauche man eine Erlaubnis, obwohl man täglich getestet werde und 30 negative Tests abgelegt habe.
«Es ist scheusslich, die Bedingungen sind grässlich.» Wenn sie gewusst hätte, dass ein 40-minütiges Kartenspiel mit Maske mit einem Spieler, der später positiv getestet werde, diese Konsequenzen habe, obwohl man negativ sei, hätte sie «nie und nimmer» das Turnier bestritten, so Mladenovic.
Epische Wende
Im Spiel gegen Grachewa hatte Mladenovic mit 6:1, 5:1 geführt und das Spiel komplett im Griff gehabt. Doch dann kam der Einbruch: Gegen die erst 20-jährige Russin vergab Mladenovic erst 4 Matchbälle, ehe sie Grachewa wieder herankommen liess und den Satz im Tiebreak (2:7) noch abgab.
Im Entscheidungssatz bekam die 27-Jährige vom Youngster gar noch einen «Bagel» verpasst.