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Das SBB Erhaltungs- und Interventionszentrum in Biasca ist durch Felssturz, Blockschlag und Stein-Splitter gefährdet. EBP analysierte die Risiken und überprüfte Schutzmassnahmen.
Das SBB Erhaltungs- und Interventionszentrum in Biasca, nahe dem südlichen Portal des Gotthard-Basistunnels, ist unter anderem Stützpunkt für den Lösch- und Rettungszug. Das Gebäude ist durch Felssturz, Blockschlag und Stein-Splitter gefährdet – ein in der Schweiz seltener Prozess.
EBP analysierte die Risiken des Ausgangszustandes und bewertete, ob diese hinsichtlich der geltenden Schutzziele tragbar sind. Die Risikoanalyse erfolgte für verschiedene Gefahrenszenarien, die ein erfahrenes Geologiebüro entwickelte. Dabei untergliederten wir das Erhaltungs- und Interventionszentrums in zehn Teilareale. Zur Festlegung, wie verletzlich die Gebäude und die Personen darin sind, führten wir zusätzlich Penetrationsabschätzungen durch.
Ebenfalls Bestandteil des Projektes war die Überprüfung der geplanten und allfällig zusätzlich erforderlichen Schutzmassnahmen. Zudem ermittelten wir die optimale Massnahmenvariante, basierend auf Kostenwirksamkeitsanalysen.