Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03424.jsonl.gz/291

Infos 2020
Einstellung Training Erwachsenenkarate
Am Freitag, 04. Dezember 2020, konnte das letzte Erwachsenenkarate durchgeführt werden. Ab Montag, 07. Dezember 2020, wurden die Corona-Präventions-Regeln derart verschärft, dass das Training nicht mehr möglich war.
4. Dojomedaille 2019
Am Donnerstag, 03. Dezember 2020, ging es um die vierte Dojomedaille „Bestes Dehnen“. Insgesamt 7 Karatekas nahmen teil und mussten in der Grätsche zwei Durchgänge und jeweils 10 x nach rechts, links und zur Mitte dehnen. Am Schluss wurden die Leistungen durch die vier Instruktoren bewertet. Die Medaille „Bestes Dehnen“ wurde durch Hadie Alayan gewonnen – herzliche Gratulation.
1. Kumite Hi
Am Samstag, 07. November 2020, wurde der erste Kumite Hi (Kampftrainingstag) durchgeführt. Als Instruktoren waren Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN, Sensei Rolf Imhof, 4. DAN, und Senpai Nadja Gansner, 1. DAN, anwesend. Während den vier Trainingseinheiten konnten die 15 Karatekas, welche alle unter 16-jährig waren, diverse Kombinationen, mit verschiedenen Geräten und Schlagpolstern üben. Mit den entsprechenden Schutzausrüstungen konnte – gemäss den Corona-Präventionsvorgaben des Bundesamtes für Sport - das Kämpfen geübt werden.
3. Dojomedaille 2020
Am Donnerstag, 08. Oktober 2020, ging es um die dritte Dojomedaille „Beste Kata“. Insgesamt sieben Karatekas zeigten zwei Mal die Kata Taikyoku Sono Ichi. Am Schluss wurden die Leistungen durch die drei Instruktoren bewertet. Die Medaille „Beste Kata“ wurde durch Dorian Fischer gewonnen – herzliche Gratulation.
2. Dojomedaille 2020
In Folge von Corona-bedingten Verschiebungen konnte der Wettstreit um die zweite Dojomedaille „Bester Mae Tobi Geri“ (Scherensprung nach vorne) erst am Donnerstag, 10. September 2020, an die Hand genommen werden. Insgesamt sieben Karatekas zeigten je fünf Mal rechts und fünf Mal links den entsprechenden Sprung an die aufgehängten Schaumstoffbälle. Am Schluss wurden die Leistungen durch die drei Instruktoren bewertet. Die Medaille „Bester Mae Tobi Geri“ wurde durch Carolina Raschein gewonnen – herzliche Gratulation.
Spezielles Training
Am Dienstag, 08. September 2020, war Hanshi Charly Lenz, 9. DAN Ju Jitsu, und Gründer der Budoschule Haru – in welcher das Kyokushinkai Karate Chur entstand – wiederum als Gasttrainer im Dojo anwesend.
Nach einem Aufwärmen kam das detaillierte Rollen und Fallen. Nachfolgend konnten ein Würf und einige Selbstverteidigungskombinationen geübt werden. Wir danken Hanshi Charly, dass er sich die Zeit nahm, uns zu unterrichten – OSU.
Die Kraft positiver Menschen
Unser Freundeskreis sagt viel über uns aus – und kann einen beträchtlichen Einfluss auf uns haben. Dabei geht es nicht allein um Verhaltensweisen oder sozialen Status, sondern auch um Gesundheit und Wohlbefinden.
Wenn Sie sich mit positiv eingestellten Menschen umgeben, gehen Optimismus, Fürsorge und Dankbarkeit Ihnen ins Blut über.
Eine positive Einstellung kann ebenso ansteckend wie eine negative sein – ob im richtigen Leben oder bei Online-Kontakten. Dieses Phänomen wurde in einer Studie anhand der Auswertung von Facebook-Beiträgen nachgewiesen. Untersucht wurden Posts von Personen, in deren Städten es gerade regnete. Die Beiträge dieser Personen spiegelten ihre schlechte Stimmung wider.
Die Forscher analysierten dann anhand der Status-Updates, wie sich dies auf die Stimmung von Facebook-Freunden dieser Personen auswirkte, die sich gerade an sonnigen Orten aufhielten.
Es überraschte nicht, dass die Stimmung der Menschen an sonnigen Orten sich aufgrund der negativen Kommentare ihrer Freunde an regnerischen Orten deutlich verschlechterte. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass „soziale Online-Netzwerke die Intensität der globalen emotionalen Synchronizität verstärken können“.
Kulturelle Verhaltensnormen beeinflussen auch die öffentliche Gesundheit. Beispiele dafür sind die Adipositas-Epidemie in den USA, die Kultur des Radfahrens in den Niederlanden oder die Kardiovaskuläre Gesundheit in auf den Verzehr von Fisch ausgerichteten Regionen wie Skandinavien und Japan. Im kleineren Rahmen werden Gesundheitsinnovationen und Verbesserungen der Lebensgewohnheiten bereitwilliger angenommen und umgesetzt, wenn auch die Menschen im sozialen Umfeld sie übernehmen. Unser Einfluss auf die Kultur einer ganzen Region oder gar eines Landes ist zwar begrenzt, aber wir können bessere gesundheitliche Ergebnisse erzielen, wenn wir uns in unserem eigenen sozialen Umfeld mit positiven Menschen umgeben, die ebenfalls positive gesundheitliche Entwicklungen anstreben.
Im japanischen Okinawa wird daher bereits in jungen Jahren der Grundstein für ein positives soziales Umfeld gelegt. Eltern geben ihren Kinder in eine „Moai“, eine Gruppe von rund fünf Personen, die einander dann ein Leben lang begleiten, fördern und unterstützen. Im Rahmen eines Projekts zur Ausweitung der sogenannten Blue Zones (Gebiete der Welt, in denen Menschen deutliche länger und bei besserer Gesundheit leben), werden gezielt Gruppen gebildet, deren Mitglieder gemeinsam positiv auf gesunde Ziele hinarbeiten. Diese Gruppen kommen 10 Wochen lang zu positiven Gesundheitsaktivitäten zusammen, beispielsweise zum gemeinsamen Zubereiten und Essen vegetarischer Gerichte oder zu Wanderungen.
Die Vorteile liegen auf der Hand. Stellen Sie sich vor, sie hätten einen Freund, der am Freitag bis spät in die Nacht ausgeht und dann den Samstagmorgen durchschläft, und einen anderen Freund, der am Freitag zeitig schlafen und am Samstagmorgen laufen geht: Ihr Verhalten wird mit Sicherheit dadurch beeinflusst, mit wem der beiden Sie Ihre Zeit verbringen. Das liegt daran, dass Training sozial ansteckend ist.
Negative Gefühle schaden der körperlichen Gesundheit, Stress, ständige Wut, Depressionen und Angstzustände wirken sich direkt auf unsere Hormone und Endorphine aus und beeinflussen unsere Lebensgewohnheiten. Es ist sehr schwer, diese Gefühle allein zu bekämpfen, und es ist noch schwieriger, diese Gefühle zu ändern, wenn die Menschen in unserem Umfeld sie ständig verbreiten. Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen negativen Emotionen und beeinträchtigter Gesundheit nachgewiesen.
Weitere Studien zeigen, dass eine positive Einstellung die Vitalität fördert. Eine positive Einstellung kann die Gesundheit deutliche verbessern, aber ebenso wichtig ist das soziale Umfeld. Forscher an der Harvard University stellten in einer gross angelegten Studie mit ca. 7‘000 Erwachsenen fest, dass Menschen mit wenigen Sozialkontakten über einen Zeitraum von neun Jahren ein doppeltes Sterberisiko aufwiesen. Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die einem Atemwegsvirus ausgesetzt waren, weniger Symptome entwickelten, wenn sie robuste und positive Sozialkontakte hatten.
Es ist wichtig, dass Sie Ihre Emotionen im Auge behalten. Sie werden erstaunt sein, was Sie entdecken, wenn dies zur Gewohnheit wird.
Und Sie werden schnell erleben, wie wertvoll das sein kann. Wenn Sie sich negativer Emotionen bewusst werden, gewöhnen Sie sich an, ganz bewusst positiv zu denken – jeder beliebige positive Gedanke funktioniert. Sie werden staunen, wie hilfreich dieses Konzept ist.
(Quelle: Magazin Lifeplus, Ausgabe Januar/Februar 2019, Seite 10 - 11)
1. Dojomedaille 2020
In Folge von Corona-bedingten Verschiebungen konnte der Wettstreit um die erste Dojomedaille „Beste Kraftübungen“ erst am Donnerstag, 27. August 2020, an die Hand genommen werden. Insgesamt 15 Karatekas gaben bei den 2 x 15 Liegestützen, 2 x 15 Kniebeugen und 2 x 15 Bauchaufzügen ihr Bestes. Am Schluss wurden die Leistungen durch die vier Instruktoren bewertet. Die Medaille „Beste Kraftübungen“ wurde durch Jörimann Andrina gewonnen – herzliche Gratulation.
IFK – Trainingstag in Willisau
Am Samstag, 25. Juli 2020, fand in Willisau der nationale Trainingstag, unter Einhaltung des Schutzkonzeptes zur COVID 19 Pandemie, statt. Dies war auch der Grund wieso das traditionelle Sommer Camp der IFK Switzerland nicht durchgeführt wurde. Dieses findet jeweils auch in Willisau in der Schlossfeldanlage statt. Unter Fachkundiger Leitung von Shihan Anton Gansner und den weiteren anwesenden Schweizer Shihan‘s wurden drei Trainings in verschiedenen Gruppen stufengerecht weitergebildet. Auf dem Programm standen Renraku mit Partner und Kata sowie Kumite.
Gemeinsam mit 92 Karatekas allen Altersklassen aus 11 Schweizer Dojos trainiert aus dem Dojo Chur:
|Shihan Gansner Anton||5 DAN|
|Sensei Imhof Rolf||4 DAN|
|Sensei Trautmann Fritz||3 DAN|
|Senpai Gansner Nadja||1 DAN|
|Egli Angela||4 Kyu|
|Henz Julia||5 Kyu|
|Menegon Nick||9 Kyu|
Vielen Dank den Organisatoren und Trainer der IFK Schweiz sowie auch den Teilnehmenden und Mithelfenden bei Fahrgemeinschaften. Nach der langen Lock Down und durch Massnahmen eingeschränkten Zeit war es ein grosses Vergnügen wieder einmal ein Outdoor-Training mit so vielen Karatekas zu absolvieren.
Trainingsbeginn Kinderkarate
Per Samstag, 14. März 2020, wurde im Zuge der Schutzmassnahmen zur Covid-Virusübertragung vom Bundesrat beschlossen, dass sämtliche sportliche Aktivität – somit auch unser Budokarate für Kinder – nicht mehr ausgeführt werden darf. Am Montag, 08. Juni 2020, (ab Blaugurt) und am Donnerstag, 11. Juni 2020, (für alle) konnten wir, gemäss Konzept mit der Beschränkung von einer Person auf 10 m2 wieder mit dem Training beginnen.
Trainingsbeginn Erwachsenenkarate
Per Samstag, 14. März 2020, wurde im Zuge der Schutzmassnahmen zur Covid-Virusübertragung vom Bundesrat beschlossen, dass sämtliche sportliche Aktivität – somit auch unser Budokarate für Erwachsene – nicht mehr ausgeführt werden darf. Am Dienstag, 12. Mai 2020, konnten wir, gemäss Konzept mit der Beschränkung von einer Fünfergruppe (ein Instruktor und vier Karatekas gemäss Lockerung 2) auf 50 m2 Trainingsfläche, mit dem Training ohne engen Körperkontakt wieder beginnen.
18. Budotrainingstag
Für Samstag, 9. Mai 2020, war der 18. Budotrainingstag in der Turnhalle der Gewerbeschule, an der Sennensteinstrasse 20 in Chur, mit drei Trainingseinheiten geplant. Auf Grund der Coronavirusprävention musste der Anlass abgesagt werden. Ob er zu einem anderen Datum nachgeholt werden kann, steht noch nicht fest.
Matcha-Tee
„Matcha-Tee wirkt antioxidativ, entschlackend und energiesteigernd und eignet sich somit perfekt für einen gesunden und positiven Start ins neue Jahr.“
Die Gastronomie hat Matcha-Tee als Zutat für Lattes, Smoothies und edle Nachspeisen entdeckt, und dadurch ist sein Bekanntheitsgrad in letzter Zeit steil angestiegen. Matcha-Tee stammt aus Japan, wo er seit Jahrhunderten in buddhistischen Zeremonien gereicht wird. Die Blätter stammen von der gleichen Pflanze wie grüner Tee, Camellia sinensis, werden jedoch auf besondere Weise angebaut, geerntet und zubereitet.
Die Geschichte des Matcha reicht bis ins China des siebten Jahrhunderts zurück. Damals wurden gedämpfte Teeblätter für den Transport und Handel häufig zu Blöcken gepresst. Die Empfänger trockneten die Blätter dann und mahlten sie zu Pulver. In den nachfolgenden Jahrhunderten gelangte der Tee nach Japan, wo eine andere Methode für den Anbau entwickelt wurde.
30 Tage vor der Ernte decken Landwirte die Teepflanzen ab, um sie von der Sonne abzuschirmen. Dies trägt wahrscheinlich dazu bei, dass die Teeblätter ihre antioxidativen Eigenschaften besser behalten. Die Blätter werden gedämpft und getrocknet. Dann werden Stengel und Blattadern vom Blattgewebe gelöst, das zu einem sehr feinen Pulver gemahlen wird. Das Pulver wird in luftdichten und lichtundurchlässigen Behältern transportiert und verkauft, damit Farbe, Geschmack und Gesundheitsvorteile erhalten bleiben.
Traditionell wird der Tee zubereitet, indem man eine kleine Menge Pulver in sehr heissem Wasser schaumig schlägt. Natürlich können sie auch dem Vorbild der Trendsetter in der Gastronomie folgen und das Matcha-Pulver zu ihrem morgendlichen Smoothie hinzufügen oder in warme Kokosmilch rühren. Der Koffeingehalt des Matcha ist höher als der von grünem Tee und entspricht in etwa dem von normalem Kaffee. Es ist anzunehmen, dass die Aminosäure L-Theanin im Matcha-Tee das Koffein über längere Zeit anregend wirken lässt, ohne dass es zu der Überreizung kommt, die eine unliebsame Folge des Kaffeegenusses sein kann.
Matcha-Tee ist sehr reich an Antioxidantien, weil er besonders wirkungsvolle Catechine enthält. Selbst im Vergleich mit anderen besonders antioxidantienhaltigen Lebensmitteln ist Matcha bemerkenswert. Zu diesen Antioxidantien-Superfoods zählen Bitterschokolade, Acaibeeren, Oregano, Nelken, Pfefferminze und Sumach. Auch grüner Tee ist eine wertvolle Quelle von Antioxidantien. Da es sich beim Matcha-Tee im Prinzip um eine besonders reine und konzentrierte Form des grünen Tee handelt, eignet er sich bestens zum Schutz unseres Körpers gegen Angriffe durch freie Radikale.
Die Leber sorgt für die Entgiftung des Körpers, und es wird angenommen, dass Matcha-Tee die Leber stärken und somit den Abbau von Schadstoffen im Körper fördern kann. Eine Auswertung von 15 Studien ergab, dass grüner Tee das Risiko einer Lebererkrankung verringert. Und wie sie bereits wissen, ist Matcha ein besonders stark konzentrierter grüner Tee.
Eine kürzlich durchgeführte Studie untersucht die Wirkung von Matcha-Tee auf die Fettverbrennung bei körperlicher Aktivität.
Bei weiblichen Teilnehmern, die Matcha-Tee getrunken hatten, wurde eine erhöhte Fettverbrennung während eines 30-minütigen zügigen Spaziergangs nachgewiesen.
Gute Neuigkeiten für alle, die mit einer Diagnose oder einem erhöhten Risiko von Diabetes oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leben: Matcha-Tee trägt zur Senkung des „schlechten“ Cholesterins LDL bei. Der Tee hilft auch, den Blutzuckerspiegel zu senken. Eine Metaanalyse von neun Studien zu insgesamt 4‘378 Schlaganfällen unter nahezu 200‘000 Personen kam zu dem Schluss, dass drei Tassen Tee (schwarz oder grün) pro Tag zur Vorbeugung gegen Schlaganfälle beitragen.
Machen sie Matcha-Tee zum Bestandteil ihrer täglichen Ernährung, denn damit sorgen sie ganz mühelos für eine erhöhte Aufnahme gesundheitsfördernder Antioxidantien. Nach den Festtagen ist Matcha-Tee eine gute Einstimmung auf die Entschlackung und die Wiederherstellung ihrer Gesundheit. Der gesunde Energieschub hilft ihnen, gut durch den Winters zu kommen
(Quelle: Magazin Lifeplus, Ausgabe Januar/Februar 2019, Seite 18 - 19)
Spezielles Training
Am Dienstag, 10. März 2020, war Hanshi Charly Lenz, 9. DAN Ju Jitsu, und Gründer der Budoschule Haru – in welcher das Kyokushinkai Karate Chur entstand - als Gasttrainer im Dojo anwesend.
Nach einem Aufwärmen kam das detaillierte Rollen und Fallen. Nachfolgend konnten zwei Würfe und einige Selbstverteidigungskombinationen geübt werden. Wir danken Hanshi Charly, dass er sich die Zeit nahm, uns zu unterrichten – OSU.
Wasser
Die Bedeutung der Flüssigkeit für die Gesundheit ist hinlänglich bekannt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, 1,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Der durchschnittliche US-Amerikaner trinkt jedoch nur die Hälfte des in den USA empfohlenen Volumens. In Europa ist der Trinkwasserkonsum pro Kopf in Norwegen am höchsten, gefolgt von Portugal und Griechenland.
Dabei ist der Richtwert nach Ansicht mancher Experten ohnehin eher zu niedrig. Der Dachverband der US-amerikanischen Wissenschaftsakademiker – National Academies of Science, Engineering und Medicine – empfiehlt für Frauen eine tägliche kombinierte Flüssigkeitszufuhr aus Speisen und Getränken von 2,7 Litern, für Männer sogar 3,7 Liter. Darüber hinaus sollt die Flüssigkeitszufuhr während der Schwangerschaft und Stillzeit erhöht werden.
Wasser ist gut für die Verdauung! Die regelmässige Wasserzufuhr fördert die Magen-Darm-Gesundheit. Sie beugt Verstopfungen vor und erleichtert die Ausscheidung. Bei einem harten Stuhlgang sollten sie versuchen, mehr Wasser zu trinken.
Wasser kann auch als Appetitzügler wirken. Wenn sie vor oder zu Mahlzeiten Wasser trinken, stellt sich das Sättigungsgefühl bereits nach kleinen Portionen ein. Verblüffend ist auch, wie häufig Hungergefühle sich durch ein Glas Wasser stillen lassen, denn oft verstehen wir die Signale unseres Körpers falsch. Ein guter Tipp zur schnellen Sättigung ist es daher, die Mahlzeit mit einem Teller Brühe zu beginnen. Als bedeutender Faktor für den gesunden Stoffwechsel kann Wasser auch zur Gewichtskontrolle beitragen. Sie können die anregende Wirkung auf den Stoffwechsel maximieren, indem sie rund 30 Minuten vor einer Hauptmahlzeit einen halben Liter Wasser zu sich nehmen. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass das Trinken von Wasser zu Wassereinlagerungen im Körper führt. Zutreffend ist genau das Gegenteil: Die angemessene Flüssigkeitszufuhr fördert die Ausscheidung überschüssiger Körperflüssigkeit.
Wasser kann zur Linderung von Schmerzen und Beschwerden beitragen. Muskelschmerzen und Krämpfe werden oft durch Milchsäure ausgelöst, die bei einer angemessenen Wasserzufuhr schneller abgebaut wird. Bei intensiver körperlicher Beanspruchung (beispielsweise beim Sprinten oder Heben schwerer Gewichte) wird aufgrund des erhöhten Sauerstoffverbrauchs die anaerobe Schwelle überschritten, sodass es im Körper zur sogenannten Sauerstoffschuld kommt. Als Nebenprodukt dieses Vorgangs entsteht Milchsäure. Milchsäure ist die Ursache des Muskelkaters. Wenn sie Wasser trinken, kann ihr Körper die Milchsäure schneller abbauen, und das lindert die Beschwerden.
Auch Kopfschmerzen lassen sich oft durch ein Glas Wasser lindern. Die Ursache vieler Kopfschmerzen ist noch ungeklärt, doch ein bekannter Faktor ist Dehydration.
Greifen sie daher bei Kopfschmerzen nicht gleich zu Tabletten, sondern trinken sie zunächst einen halben Liter Wasser und warten sie ab, ob das hilft.
Zwei besonders schmerzhafte Leiden, Nierensteine und Harnwegsinfektionen, lass sich durch eine konsequent angemessene Flüssigkeitszufuhr vermeiden. Die Nieren, die Blase und der Harntrakt tragen dazu bei, Giftstoffe aus dem Körper auszuscheiden. Wenn sie nicht genügend Wasser trinken, können sich die Giftstoffe oder pathogene Bakterien ansammeln.
Einige Studien belegen die Bedeutung der Wasserzufuhr im Zusammenhang mit der Krebsprävention. In einer Studie wurden 48‘000 Männer 10 Jahre lang begleitet. Die ergab, dass Männer, die mehr Wasser trinken, mit geringerer Wahrscheinlichkeit an Blasenkrebs erkranken. Eine weitere Studie kam zu ähnlichem Ergebnissen im Hinblick auf die Wasserzufuhr und die Entstehung von Kolorektalkarzinomen. Nicht alle Langzeitstudien kommen jedoch zu statischen relevanten Ergebnissen über einen Zusammenhang zwischen der Wasserzufuhr und der Senkung des Krebsrisikos.
Wie sorgen sie also für eine angemessene Wasserzufuhr? Infolge der umfassenden Öffentlichkeitsarbeit zur Bedeutung der Wasserzufuhr für die Gesundheit ist es inzwischen ganz normal, dass Menschen überall Wasser trinken. Wir packen unsere schicken Wasserflaschen in unsere Aktenkoffer, Werkzeugkästen, Wickeltaschen und Rucksäcke. Bei Konferenzen oder in Klassenzimmern haben Dozenten eine Wasserflasche zur Hand. Der Getränkehalter zählt inzwischen zur Grundausstattung jedes Autos. Als Erstes sollten sie sich also eine Trinkflasche ein einer für sie praktischen Grösse zulegen, am besten aus Glas mit einer bruchsicheren Gummiummantelung.
Wenn sie ihre Wasserzufuhr messen möchten, empfiehlt sich eine Trinkflasche mit einer Skala – oder sie können eine Wasser-App auf ihr Smartphone herunterladen. Wenn sie bereits eine Fitness- oder Ernährungs-App verwenden, können sie einfach nachsehen, ob darin eine Funktion zur Wassermessung enthalten ist. Ein guter Tipp ist es, am Morgen das erforderliche Wasservolumen in eine Reihe von Behältern abzufüllen und diese dann im Laufe des Tages zu leeren. Zählen sie zu den Menschen, denen der regelmässige Wasserkonsum schwer fällt? Gegen sie einen Schuss Balsamico oder Zitrone in ihr Wasser. Das scheint oft zu helfen. Die Farbe des Urins kann schnell Aufschluss darüber geben, ob sie genug Wasser trinken. Urin sollte blassgelb sein. Dunkelgelber oder gar orangefarbener oder brauner Urin deutet auf Dehydration hin, bei der ihr Körper möglichst viel Wasser von den Nieren resorbiert, was zu einem stark konzentrierten Urin führt.
Beachten sie jedoch, dass manche Nahrungsergänzungsmittel, die B-Vitamine (insbesondere Riboflavin) enthalten, oder bestimmte Lebensmittel wir Nährhefe dem Urin vorübergehend eine intensive Gelbfärbung verleihen können.
Manche Menschen mögen einfach kein Trinkwasser. Sie können es schmackhafter machen, indem sie Obst hinzufügen – von der klassischen Zitronenscheibe bis zu interessanten Varianten wir Gurken- oder Erdbeerscheiben. Oder probieren sie es mit Kräutertees wir Minze oder Kamille. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Wasser zu essen! Gemüse enthält viel Wasser, insbesondere Gurke, Kohl, Blattgemüse und Tomaten. Auch Obst wie Orangen, Ananas und Melonen hat einen hohen Wasseranteil.
Leitungswasser ist zwar in der Regel unbedenkliches Trinkwasser, aber ein Wasserfilter kann oft den Geschmack verbessern.
Leitungswasser stammt oft aus Stauseen, Flüssen, Seen und wird dann in städtischen Wasserwerken aufbereitet. Je nach den örtlichen Umweltvorschriften umfasst diese Aufbereitung Prozesse und Chemikalien wie Sandfiltration und Ausfällung.
Ein Problem mit dem Leitungswasser besteht darin, dass aus älteren Leitungen gesundheitsschädliche Schwermetalle wie Blei, sechswertiges Chrom und Cadium in das Wasser austreten können. Darüber hinaus können Risse in den Rohrleitungen zu Verunreinigungen durch Bakterien, Parasiten oder andere Keime führen.
In manchen Regionen wird dem Trinkwasser nach der Aufbereitung Fluorid oder Chlor beigemischt. In anderen Gegenden wird eine Trinkwasserreinigung vorgenommen. Dazu durchläuft das Wasser Filtration, Sedimentation, Desinfektion, Adsorption, Ausfällung und/oder Umkehrosmose.
Nicht alle dieser Schritte sind erforderlich; sie richten sich nach der Qualität der Wasserquelle und den geltenden Normen. Bei der Wasserfilterung im Haushalt werden Chlor (das in vielen Wasseraufbereitungsanlagen zur Desinfektion eingesetzt wird) sowie andere Schadstoffe (darunter auch Pharmazeutika, die über den Urin anderer Menschen in das Wassersystem gelangen) entfernt, die in den städtischen Wasseraufbereitungsanlagen möglicherweise nicht vollständig beseitigt werden.
Sie müssen ihr Trinkwasser jedoch nicht in Flaschen abgefüllt kaufen, um sicher zu sein, dass es die gewünschte Reinheit aufweist. Ausserdem tun Plastikflaschen weder ihrer Gesundheit noch der Umwelt gut. Schaffen sie sich stattdessen einen Wasseraufbereiter für den Haushalt an. Dabei stehen ihnen verschiedene Systeme zur Auswahl. Manche dieser Wasseraufbereiter für den Haushalt entfernen Chlor. Das Wasser schmeckt dann nicht nur besser, sondern ist auch gesünder. Andere entfernen Fluor, das in hohen Konzentrationen ein Nervengift ist und die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen kann. Entscheiden sie sich auf jeden Fall für ein Produkt, das giftige Bleirückstände zuverlässig entfernt.
Aufbereitungssysteme für den Heimgebrauch entfernen Verunreinigungen durch Filtration (beispielsweise Aktivkohle), Umkehrosmose oder UV-Licht. Wasseraufbereitungssysteme werden regelmässig im Rahmen von Verbrauchertests untersucht. Wir empfehlen ihnen, bei der Auswahl ihres Wasserfilters die jeweils aktuellen Testergebnisse zu berücksichtigen.
(Quelle: Magazin Lifeplus, Ausgabe Januar/Februar 2019, Seite 14 - 16)
Weekend Sarnen
Für das Weekend Sarnen vom Freitag/Samstag, 06./07. März 2020, hatten sich sechs Karatekas angemeldet. Leider wurde das Weiterbildungsweekend in Folge der Coronavirus-Prävention abgesagt.
Zu alt?
„Alter ist keine Ausrede, wenn du ein Karateka bist.“
Wann war das letzte Mal, dass du etwas nicht getan hast, nur weil du dachtest, dass es in deinem Alter nicht angemessen ist?
Freiheit hat nichts mit dem Alter zu tun. Sie hat kein Haltbarkeitsdatum und keine Lebensdauer. Sie verschwimmt nicht mit der Zeit oder driftet immer weiter ab, während die Jahre vorüberziehen. Du kannst heute genau so frei sein, wie du es morgen oder in zehn Jahren sein kannst. Freiheit ist zeitlos. Sie mag nicht immer gleich aussehen, doch sie ist immer da und wartet darauf, dass du sie dir holst.
Die Zeit vergeht wie im Flug und schon bald messen wir den verpassten Chancen mehr Bedeutung zu, als denen, die wir noch vor uns haben. „Ich habe meine Chancen verpasst“, sagen wir uns selbst. „Jetzt brauche ich es erst gar nicht mehr zu versuchen.“ Doch unser Alter ist kein unüberwindbares Hindernis. Es ist vielmehr etwas, das wir uns selbst ausdenken, um den Verlust der Person zu rechtfertigen, die wir hätten sein können. Wir legen für bestimmte Lebensereignisse einen gewissen Zeitrahmen fest, indem wir unser Leben in überschaubare Abschnitte und Kästchen unterteilen, die wir abhaken können, haben wir das Gefühl, „auf der Spur“ zu bleiben. Diese „Spur“ wurde jedoch von denen festgelegt, die die Bestätigung brauchen, dass ihr Leben „normal“ ist. Die ihr Leben damit verbringen, von einer eng definierten Box in die nächste zu springen. Uns wird eingebläut, dass alles, was wir tun, ein Ablaufdatum hat: Zur Uni geht man höchstens, bis man 25 ist; eine Weltreise muss man machen, solange man noch keine Kinder hat; Karate ist nur etwas für junge Leute. Diejenigen, die uns solche Dinge weismachen wollen, sind diejenigen, die bereits aufgegeben haben. Sie ziehen dicke Linien unter bestimmte Lebensereignisse und sagen uns, dass es unnatürlich oder falsch ist, diese Linien zu durchbrechen. Sie schaffen Grenzen, das Grenzen verständlich, bequem und einfach sind.
Was ihnen jedoch nicht bewusst ist, ist dass sie in Unwissenheit leben. Dein Verhalten bestimmt, wie alt du bist. Wenn du dich verhältst, als wärst du alt und schon mit einem Fuss im Grab, dann fühlst du dich auch so. Unsere Denkweise muss sich nicht ändern, nur weil wieder ein Jahr vergangen ist. Wir wachsen, entwickeln uns weiter und entfalten uns bis zu unserem letzten Tag. Wir müssen nicht damit aufhören, nur weil wir von der Gesellschaft vorgeschriebene Grenzen überschritten haben. Dein Alter steht deiner Freiheit nur dann im Weg, wenn du es zulässt.
Das Alter ist keine finale Grösse. Studien haben gezeigt, dass 70-jährige, die regelmässig ihr Herz-Kreislauf-System trainieren, körperlich genauso fit sind wie Studenten, die hauptsächlich einen sitzenden Lebensstil pflegen. Wenn wir unser Alter als Ausrede anführen, um nicht zu trainieren, geben wir damit unsere Freiheit in all ihren Formen auf. Wir wenden einer gesunden, aktiven Zukunft den Rücken zu und wählen ein Leben, in dem wir immer nur auf das zurückblicken, was wir einst waren, und nicht auf das, was wir noch werden können. Wenn wir zulassen, dass unser Alter unserer Fitness im Weg steht, dann akzeptieren wir dadurch, dass dies die finale Version unserer selbst ist. Dass keine Verbesserung mehr möglich ist. Dass wir mit unserem Dasein zufrieden sind und gern unser restliches Leben innerhalb der klaustrophobisch anmutenden Grenzen verbringen, die wir für uns selbst festgelegt haben. Diese freiwillige Gefangenschaft ist nichts, was wir beabsichtigen. Doch wenn die Zeit gekommen ist, scheint sie einfach zu gemütlich, um ihr widerstehen zu können.
Das Alter ist nicht einfach nur ein Hindernis; eine furchteinflössende, undurchdringliche Blockade, die unsere Ziele zu untergraben droht. Nein, es ist viel schlimmer. Das Alter ist ein angenehmes Hindernis; wir können es immer wieder als Ausrede heranziehen, da es etwas ist, das wir nicht kontrollieren können. Es ist unvermeidbar und unwiderruflich. Nicht wie ein Schalter, den wir umlegen können, wenn es uns mal wieder zu viel wird. Unsere Bequemlichkeit und Resignation halten uns davon ab, frei zu sein. Sobald wir aufhören, Neues auszuprobieren und uns weiterzuentwickeln, sind wir gefangen und stehen still. Dann werden wir langsam vom Treibsand in die Tiefe gezogen. Sich nicht von seinem Alter einschränken zu lassen, erfordert Mut. Man muss sich über gesellschaftliche Normen hinwegsetzen und von allen bequemen und einfachen Dingen verabschieden. Doch dieser Schritt ist jedoch absolut erforderlich. Vielleicht denkst du, du bist zu alt; doch das stimmt nicht. Es werden viele virale Videos von 80-jährigen Karatekas gepostet – du hast also wirklich keine Ausrede mehr, nicht zu trainieren, nur weil du denkst, dass du „zu alt für solche Sachen“ bist. Lass dir Eines gesagt sein: Du bist niemals zu alt.
Wenn wir unser Alter als Hindernis für unsere Fitness betrachten, werfen wir den Rest unseres Lebens weg. Wenn wir älter werden, verschliessen sich uns einige Türen, doch noch viel mehr öffnen sich. Das Alter muss für unsere Freiheit kein Hindernis sein, sondern vielmehr eine Drehtür. Während manche Chancen an uns vorbeiziehen, ergeben sich neue; die Tür schliesst sich nie wirklich. Trau dich, dich von deinem Alter als Hindernis zu befreien, und erlebe es selbst.
(Quelle: http://www.freeletics.com)
DAN-Seminar
Am 11. Januar 2020 fand in Kriens-Obernau das 21. DAN-Seminar der IFK Switzerland Kyokushinkai statt. 35 Yudansha liessen sich gespannt auf das Thema „Wim Hof Methode“ (WHM) ein. Von der Kyokushinkai Karateschule Chur nahmen Shihan Toni Gansner, 5. DAN, Sensei Rolf Imhof, 4. DAN, und Sempai Nadja Gansern, 1. DAN, teil.
Als Referent fungierte der WHM Instruktor Sensei André Emmenegger, 4. DAN aus der Karateschule Kriens, führte die Teilnehmer kompetent in die drei Säulen (Atmung, Fokus und Kälte) der Methode ein. Sensei André gelang es hervorragend immer wieder den Link der Methode zum Karate herzustellen. So konnten die Teilnehmer das eine oder andere für ihr Training oder ihren Alltag mitnehmen.
Nach einem kurzen Theorieteil wurden die Schwarzgurte in Atemübungen und Fokus unterrichtet. Der Höhepunkt bestand aber sicher darin, für zwei Minuten ins ca. 1°C „warme“ Wasserbecken zu steigen. Dank Atmung und Fokus gelang es allen Yudanshas diese Aufgabe mit Bravour zu meistern. Mit einer warmen Suppe und einem gemütlichen Austausch wurde der Anlass beendet.
Herzlichen Dank an Sensei André für den äussert lehrreichen und spannenden Tag.