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"Ich glaube nicht, dass wir hohe Zinsen brauchen. Ich glaube keineswegs, dass wir die Wirtschaft abkühlen müssen. Aber ich glaube, dass es angemessen wäre, mit der Fortsetzung der Normalisierung zu beginnen." Das sagte Esther George, Präsidentin der regionalen Notenbank von Kansas, am Donnerstag im US-Fernsehen.
George gilt als Verfechterin einer straffen Geldpolitik. Mehrfach hat sie sich als einzige im geldpolitischen Ausschuss der US-Notenbank für eine Zinsanhebung ausgesprochen. Als Chefin der Fed von Kansas ist sie Gastgeberin der mit Spannung erwarteten Notenbankkonferenz in Jackson Hole. Die Konferenz beginnt an diesem Donnerstag.
Höhepunkt ist eine für Freitag angesetzte Rede von Janet Yellen, Vorsitzende der US-Notenbank Fed. Anleger und Analysten hoffen, dass sich Yellen konkret zu den geldpolitischen Absichten der Fed äussern wird. Vor allem geht es um die Frage, ob die Fed ihren Ende 2015 begonnenen Straffungskurs noch in diesem Jahr fortsetzt.
(AWP)