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Aktualisiertes Schutzkonzept für den Besuch der Kantonsmuseen (Kunst, Geschichte und Natur), der Basilika und der Schatzkammer von Valeria und des Ausstellungszentrums Le Pénitencier sowie für dort stattfindende grössere Veranstaltungen, gültig ab dem 18. Oktober 2020 und bis auf Weiteres.
Dieses Konzept beruht auf den Grundsätzen des Bundesamtes für Gesundheit und auf den Empfehlungen des Verbands der Museen der Schweiz. Seine Anwendung wird durch die Direktion der Kantonsmuseen garantiert.
Erster Teil
SCHUTZKONZEPT FÜR EINZELBESUCHER/INNEN UND GRUPPEN
Begrenzte Besucherzahlen
- Die Anzahl Besucher/innen in jedem Museum (Kunst, Geschichte, Natur) und im Ausstellungszentrum Le Pénitencier wird auf 30 nicht registrierte Einzelpersonen gleichzeitig begrenzt; die Kontrolle erfolgt durch die Abgabe von Jetons, die nach der Rückgabe desinfiziert werden.
- Zusätzlich zu dieser Besucherzahl (30 nicht registrierte Einzelpersonen) darf entweder eine begleitete Gruppe von 20 registrierten Personen, die während des gesamten Besuchs des Museums oder des Ausstellungszentrums zusammenbleibt, oder eine Klasse von maximal 30 Schüler/innen unter denselben Bedingungen (begleitet und zusammen) eingelassen werden.
- Die Mitarbeitenden (Empfangspersonal, Kulturvermittlerinnen, Referenten usw.) werden nicht mitgezählt.
- In jedem Fall ist das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch und zwischen den Besucherinnen und Besuchern und zum Museumspersonal ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.
- Die Anzahl Besucher/innen in den einzelnen Zellen des Ausstellungszentrums Le Pénitencier wird auf eine Person begrenzt (ausser Personen, die im gleichen Haushalt leben).
- Die Anzahl Personen, die sich gleichzeitig in den kleineren Museumsräumen aufhalten können, wird begrenzt (ausser Personen, die im gleichen Haushalt leben).
- In der Basilika dürfen sich gleichzeitig zehn Besucher/innen aufhalten, im Archivsaal (Kirchenschatz) von Valeria acht. Der Besuch von religiösen Feiern und die entsprechenden Sicherheitsmassnahmen unterstehen der Zuständigkeit und Verantwortung des Domkapitels von Sitten.
Einschränkung der Dienstleistungsangebote für die Besucher/innen
- Die Cafeterias und Lesesäle bleiben geschlossen.
- Flyer werden aufgelegt, müssen jedoch von Personen, die sie anfassen, mitgenommen werden; Händedesinfektionsmittel wird in der Nähe bereitgestellt.
- Die Museumshops sind offen, den Besucher/innen wird Händedesinfektionsmittel bereitgestellt und von mehreren Personen berührte Oberflächen werden zweimal täglich gereinigt.
- Schliessfächer sind verfügbar, Händedesinfektionsmittel wird bereitgestellt.
- Auf von mehreren Personen benutztes didaktisches Material (Audioguides, Informationsblätter in den Ausstellungsräumen, Museumsführer, Übersetzungen, Lagepläne usw.) wird verzichtet. Sie werden gegebenenfalls durch Fotokopien, die nach dem Besuch mitgenommen werden, ersetzt.
- Auf Geräte und Anlagen, die angefasst werden können (z. B. Mikroskope, optische Brillen, Installationen und Modelle zum Anfassen, Spiele und andere Aktivitäten der Kulturvermittlung usw.), wird verzichtet oder sie werden falls machbar systematisch nach jeder Verwendung vom Museumspersonal desinfiziert.
Information und Schutz der Mitarbeitenden und der Besucher/innen
- Das Tragen einer Schutzmaske (ab 12 Jahren), die Hygiene- (Hände waschen) und Abstandsregeln (1,5 Meter) müssen eingehalten werden und gelten für alle Bereiche, die von den Kantonsmuseen verwaltet werden.
- Das Empfangspersonal der Kantonsmuseen achtet darauf, dass die Schutzmassnahmen eingehalten werden.
- An den Eingangstüren jedes Museums, am Tor zu Valeria und am Eingang zur Basilika von Valeria sowie am Eingang zum Ausstellungszentrum Le Pénitencier werden Informationsplakate angebracht:
- aktualisiertes Standardplakat des BAG über die Schutzmassnahmen vor dem neuen Coronavirus (Schutzmaske tragen, Abstand halten, Hände waschen usw.)
- Information über die maximale Besucherzahl im Gebäude und in den einzelnen Ausstellungsräumen
- Die Händedesinfektion beim Eingang zu jedem Museum, zum Ausstellungszentrum und zur Basilika von Valeria ist obligatorisch und wird vom Empfangspersonal kontrolliert.
- Das Händewaschen mit Seife ist für die Mitarbeitenden bei Ankunft am Arbeitsplatz, vor und nach den Pausen sowie nach jedem Berührungskontakt obligatorisch.
- Vom Eingang jedes Museums und des Ausstellungszentrums bis zum Plexiglas am Empfangsschalter werden Bodenmarkierungen (Wegleitung) angebracht.
- An den Schaltern aller von den Kantonsmuseen verwalteten Bereiche werden vom BAG und von der DPM genehmigte Plexiglas-Abtrennungen angebracht.
- An den Schaltern in den Eingangsbereichen wird eine kontaktlose Bezahlfunktion eingerichtet.
Reinigung und Hygiene
- Türfallen und -drücker, Handläufe und Geländer, horizontale Vitrinen, Sessel und andere Möbel, Lavabos, WC, Empfangsschalter, Liftknöpfe, Infotafeln usw. werden mindestens zweimal während der Öffnungszeiten sowie nach der Schliessung gereinigt.
- In den Sanitäranlagen der Bereiche, die von den Kantonsmuseen verwaltet werden, werden Seife und Einweghandtücher bereitgestellt.
- Die Abfalleimer werden täglich geleert und ihr Inhalt entsorgt.
- Die Eingangsbereiche und Ausstellungsräume werden vor der Öffnung und nach der Schliessung sowie zur Hälfte der Öffnungszeit gelüftet.
- Das Tragen von Schutzmasken ist nicht obligatorisch, wird jedoch empfohlen.
- Das Empfangspersonal verfügt über einen begrenzten Vorrat an Schutzmasken für den Fall, dass punktuell ein naher Kontakt mit Besucherinnen und Besuchern nötig ist (Hilfeleistung für eine betagte oder behinderte Person, ein Kind, erste Hilfe, Notevakuation usw.).
Klassen, Gruppen und erste Sonntage des Monats
- Klassen können bis zu 30 Schüler/innen umfassen, wenn sie begleitet werden und als Gruppe zusammenbleiben.
- Es werden keine anderen Gruppen von mehr als 20 Personen in die Museen und das Ausstellungszentrum eingelassen.
- Die Mitglieder einer Gruppe werden systematisch registriert (Name, Vorname, Wohnort und Telefonnummer). Diese Angaben werden während 14 Tagen aufbewahrt und anschliessend vernichtet. Für bereits bestehende Gruppen, insbesondere Schulklassen, sind die Kontaktdaten des Organisators / der Organisatorin ausreichend.
- Gruppen und Schulklassen bleiben zusammen und stehen während des gesamten Besuchs des Museums oder des Ausstellungszentrums unter der Verantwortung der Begleitperson.
- Die Begleitperson ist bei Vermittlungsaktivitäten, Führungen und Animationen, die höchstens 20 Personen oder 30 Schüler/innen umfassen (ausschliesslich Begleitperson), für die Einhaltung der Schutzmassnahmen (Schutzmaske tragen, 1,5 Meter Abstand) verantwortlich. Wenn die Schutzmassnahmen (1,5 Meter Abstand) bei einer Gruppe nicht eingehalten werden können, ist das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch.
- Die ersten Sonntage des Monats werden unter strikter Einhaltung der oben beschriebenen Schutzmassnahmen beibehalten. Vermittlungsaktivitäten werden nur angeboten, wenn sie an die Umstände und die Schutzmassnahmen angepasst sind.
- An den ersten Sonntagen des Monats werden die Einlässe durch eine zusätzliche Person im Empfangsbereich und durch Bodenmarkierungen vor dem Eingang zu den Museen, zum Ausstellungszentrum und zur Basilika von Valeria geregelt.
Zweiter Teil
SCHUTZKONZEPT FÜR GRÖSSERE VERANSTALTUNGEN
Grössere Veranstaltungen sind punktuell von den Kantonsmuseen organisierte zeitlich begrenzte Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen wie Vernissagen, Einweihungen, offizielle Feiern usw.
Grössere Veranstaltungen unterstehen denselben Regeln wie Besuche während der ordentlichen Öffnungszeiten (Schutzmaske tragen, Hygiene, Reinigung, Abstand usw.), mit Ausnahme folgender spezifischer Punkte:
- Grössere Veranstaltungen finden, wenn immer möglich, im Freien und im Stehen statt.
- Das Tragen einer Maske ist für alle, Mitarbeiter und Teilnehmer, obligatorisch.
- Für Veranstaltungen im Freien gelten folgende Zahlen, wobei die Besucher/innen und die Tische auf die gesamte verfügbare Fläche zu verteilen sind und der Abstand von 1,5 Metern einzuhalten ist: 30 Personen gleichzeitig im Hof des Naturmuseums; 50 Personen auf dem Vorplatz der Majorie; 200 Personen auf dem Place de la Majorie; 30 Personen in den Aussenräumen des Schlosses Valeria; 200 Personen im Hof des Pénitencier. Das Empfangs- und Servicepersonal sowie die Referenten sind in dieser Messgröße enthalten.
- Da weder das Tragen von Masken (Getränke, Aperitifs) noch soziale Distanzen für die gesamte Dauer der Veranstaltung absolut garantiert werden können, ist die Anmeldung (Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer) aller anwesenden Personen (Teilnehmer, Organisatoren, technisches Personal, Sicherheitspersonal, Servicepersonal, Besucher, Lieferanten usw.) obligatorisch. Die gesammelten Daten werden überprüft (Personalausweis). Die Anmeldung und Kontrolle erfolgt durch das Personal der Kantonsmuseen am Eingang der Veranstaltung. Diese Daten werden 14 Tage lang aufbewahrt und anschliessend vernichtet.
- Der Umfang der Veranstaltung ist festgelegt und der Zugang für nicht angemeldete Personen verboten.
- Den Besucherinnen und Besuchern wird die Verwendung der SwissCovid-App empfohlen.
- Das Tragen einer Schutzmaske ist für das Empfangs- und Servicepersonal obligatorisch und wird den Besucher/innen dringend empfohlen.
- Bei Veranstaltungen im Inneren der Gebäude ist das Tragen einer Schutzmaske für alle obligatorisch (kalte Jahreszeit, bei Regen usw., wobei die Zahl von 30 Besucher/innen ausnahmsweise überschritten werden darf).
- Die Masken werden den Besucher/innen kostenlos zur Verfügung gestellt.
- Bei der Veranstaltung wird auch Händedesinfektionsmittel bereitgestellt.
- Speisen und Getränke werden nicht geteilt, sondern individuell vom dafür zuständigen Personal serviert.
- Kontaktoberflächen wie Tische, Türgriffe, WC usw. werden während der Veranstaltung regelmässig gereinigt und desinfiziert.
- Die Abfalleimer werden während der Veranstaltung regelmässig geleert.
- Seifenspender, Händedesinfektionsmittel und Einwegservietten werden während der Veranstaltung regelmässig aufgefüllt.
- Am Ausgang werden Abfalleimer aufgestellt, damit die Schutzmasken entsorgt werden können.
- Das Personal wird über dieses Schutzkonzept informiert.
- Die Besucher/innen von Veranstaltungen werden informiert, dass der Abstand von 1,5 Metern möglicherweise nicht eingehalten werden kann, das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch ist und ihre Kontaktdaten erhoben werden, was unter Umständen eine obligatorische Quarantäne von den Gesundheitsbehörden zur Folge haben kann.
Dritte, die Veranstaltungen in den Innen- und Aussenräumen der Kantonsmuseen organisieren, müssen die gleichen Regeln einhalten und auf Verlangen der Behörden ein Schutzkonzept erarbeiten, für dessen anschliessende Umsetzung sie verantwortlich sind.
Viel Spass bei Ihrem Besuch!

Sitten, den 18. Oktober 2020

Pascal Ruedin

Direktor der Kantonsmuseen