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Free Zone...
Free Zone zeigt den stillen Dialog im Studio zwischen dem Fotografen und dem Modell, der wiederum durch die Projektion auf das HSLU D&K Schulgebäude in der Öffentlichkeit laut wird.
Die entstandene Verbindung zwischen Objekt und Subjekt wird aus dem geschützten Rahmen genommen und konfrontiert die Betrachter*innen im öffentlichen Raum mit diversen Themen, die den Künstler während des Prozesses bewegt haben.
Die Serie spiegelt enigmatisch die innere Reflexion des Künstlers mit den Themen seines biografischen Hintergrunds: Die politische Situation in Polen, welche gekennzeichnet ist durch die Unterdrückung von Frauenrechten und der Missachtung der Menschenrechte infolge der herrschenden sexuellen Intoleranz sowie auch die Covid-19 Pandemie, die das Leben verändert hat. Während der Pandemie hatten viele Menschen mit Isolation und Einsamkeit zu kämpfen.
Ausserdem wurde eine weltweite Maskenpflicht eingeführt, die ab diesem Zeitpunkt die nonverbale Kommunikation der Menschen beeinträchtigt.
Durch das Tragen der Maske entsteht eine Art Pflicht-Verschleierung, was auch als Entkörperlichung betrachtet werden kann. Das Lesen der Mimik ist nun nicht mehr möglich, wodurch vieles des «Menschseins» verloren geht.
Die siebenteilige Serie soll in ihrer Ästhetik die Betrachter*innen in den Bann ziehen und zum stillen Nachdenken anregen.
Sebastian Maciagowski ・ HSLU
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