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Für den Rundfunkempfang auf Mittel- und Langwelle und auch im Telephoniebetrieb der frühen militärischen Funkgeräte wird die Amplitudenmodulation eingesetzt, welche mit einfachen Empfängern vom Detektorempfänger bis zum komplexen Superhet empfangen werden kann, ohne dass ein Telegraphie - Überlagerer notwendig ist. Moderne Bezeichnung dieser Modulationsart ist A3E.
Durch die aufmodulierte Tonfrequenz wird die Breite der Hüllkurve des Sendesignals moduliert; der Modulationsgrad errechnet sich aus (a-b)/(a+b) * 100%. Ein einfacher Detektor resp. eine Röhren- oder Halbleiterdiode reicht zur Demodulation aus.
Der Energie- wie auch der Bandbreitenbedarf ist mit Amplitudenmodulation ausgesprochen gross: Ein Grossteil der Sendeenergie steckt im Trägersignal, mit dem aber keine Information übertragen wird, durch die identische Toninformation in beiden Seitenbändern ist das Signal im Frequenzspektrum breiter, es umfasst mehr als die doppelte Breite der obersten übertragenen Tonfrequenz, d.h. ein Signal mit guter Übertragungsqualität benötigt mehr Bandbreite resp. Kanalabstand, ein schmalbandiges Signal wird dumpf und schwer verständlich.
Ampitudenmodulierte Signale sind anfällig für Ausbreitungsstörungen (Fading), Prasseln und Knacksen durch statische Entladungen und Funkenflug an Generatoren, Motoren, etc.