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Oberliga Baden-Württemberg
Dietenbach-Sportpark, Freiburg
Zuschauer: 260 (5)
Zum Monatsende liess sich Stecki für einen internationalen Doppler gewinnen. Erstes Ziel war der Dietenbach-Sportpark (Prädikat: Gewöhnlicher Sportplatz mit Unterstand), wo der Freiburger FC - seines Zeichens immerhin einmal Deutscher Meister (1907) - nach dem Verkauf des Möslestadion sowie einem Gastspiel im Schönbergstadion schliesslich 2008 unterkam. Erst vor wenigen Jahren fristste der Traditionsclub noch ein tristes Dasein in der Anonymität der Siebtklassigkeit; seither durften immerhin zwei (Wieder-)Aufstiege bejubelt werden, sodass es in der Oberliga zu einem "Schwarzwald-Derby" gegen die Nullachter aus Villingen kam. Letztere wurden im Breisgau von einer kleinen Fangruppe begleitet, welche sich mit vereinzelten Sprechchören in Szene setzte.
Auf dem Rasen hielten sich beide Equipen - abgesehen von einem annullierten Abseitstreffer der leicht überlegenen Gäste - längere Zeit vornehmlich zurück. Auf dem Nichts kamen die Villinger rund zehn Zeigerumdrehungen vor dem Seitenwechsel durch einen sehenswerten Schlenzer von linksaussen zur Führung. Im zweiten Umgang wurde die Begegnung offener, was sich sogleich in einem Pfostentreffer der Gastgeber zeigte. Beide Teams gingen nun vermehrt in den Abschluss, wobei es erneut einen Freiburger Schuss an den Torpfosten zu notieren gab. Auch ein wütendes Anrennen in den finalen Minuten änderte nichts mehr am knappen Auswärtssieg, weil der FFC - von einem übermotivierten Platzspeaker unterstützt - mehrfach aus guter Position scheiterte.