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Die Fondation Franz Weber (FFW) kämpft für ein weltweites Verbot von Tieren in Zirkussen.
In diesem Rahmen lancierte die FFW gemeinsam mit der Tierschutzorganisation LIBERA! die Kampagne „Catalunya Lliure d’Animals en Circs“ (CLAC). Ziel der Kampagne ist die Überarbeitung des katalanischen Tierschutzgesetzes, um das Verbot des Einsatzes von Tieren in Zirkussen darin zu verankern. Am 7. Mai 2014 verabschiedete und billigte das katalanische Parlament einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes in diesem Sinne.
Erfolg: Am 22. Juli 2015 hat das katalanische Parlament das Gesetz mit einer überwältigenden Mehrheit von über 80 Prozent (105 Stimmen dafür, 19 Stimmen dagegen, bei 8 Enthaltungen) angenommen. Es tritt innert zwei Jahren in Kraft. Damit soll den Zirkussen der nötige Zeitraum für die Anpassungen an die neue gesetzliche Situation eingeräumt werden. Dazu gehört auch, eine optimale Lösung für die Umplatzierung der betroffenen Tiere zu finden.
Das Gesetz gilt zunächst für sämtliche Wildtiere. Domestizierte Arten, sprich Haus- und Nutztiere, werden also vorerst ausgenommen. Dies aber nur auf allfällige Empfehlung einer wissenschaftlichen Kommission. Sie wird das Leiden der Tiere in allen Zirkussen untersuchen, die sich während der Übergangsfrist in Katalonien niederlassen.
Um vertiefte Informationen und Impressionen zum Thema Zirkustiere zu erhalten, finden Sie hier Beiträge aus verschiedenen Ausgaben des Journal Franz Weber (JFW):