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Die räumliche Entwicklung des Kantons St.Gallen wird durch wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Trends beeinflusst. Diese sollen bei der Baugesetzrevision möglichst früh berücksichtigt werden.
Das aktuelle Baugesetz des Kantons St.Gallen wird nach über dreissig Jahren einer Totalrevision unterzogen. Das Baudepartement begann die Überarbeitung des Gesetzes mit einer Auslegeordnung. Verschiedene Ämter und externe Fachleute wurden an der Erarbeitung beteiligt. Sie sollten die räumliche Entwicklung und zukünftige Herausforderungen des Kantons aus ihrer fachlichen Sicht diskutieren. Der Einbezug unterschiedlich Betroffener ermöglichte es dem Baudepartement, kritische Momente im Voraus zu identifizieren, auszudiskutieren und das Ergebnis bereits bei der Formulierung des ersten Revisionsentwurfes zu berücksichtigen.
Begleitung des Workshopprozesses
Nachdem das Baudepartement die Stärken und Schwächen des alten Baugesetztes aus der Perspektive der Anwendung identifiziert hatte, sollten unter dem Beizug der kantonalen Verwaltung und einer externen Begleitgruppe die Ansprüche an das neue Baugesetz aus einer räumlichen Sicht hergeleitet werden. EBP hatte den Auftrag, zu diesem Zweck einen Workshopprozess zu konzipieren und zu moderieren.
Der Prozess verlief in drei Schritten. Als Erstes wurde die aktuelle räumliche Entwicklung des Kantons hergeleitet. Danach identifizierte die Gruppe unter dem Beizug von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Trends die spezifischen Herausforderungen des Kantons und formulierte Antworten darauf. Als Letztes fand eine Diskussion darüber statt, wie die Antworten auf die Herausforderungen in die Baugesetzrevision einfliessen könnten. EBP begleitete den gesamten Prozess, erarbeitete verschiedene Grundlagen für die Workshops und fasste zum Schluss alle Ergebnisse in einem Bericht zusammen.