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Der Extrembergsteiger Ueli Steck verstarb am Sonntag in der Nähe des Mount Everest. Wir haben zwölf Fragen zum höchsten Berg der Erde.
1. Die Pflichtfrage gleich zu Beginn: Wie hoch ist der Mount Everest?
Aufgrund der Höhe (Todeszone) und der Eisschicht auf dem Gipfel gestaltet sich die Messung schwierig. Offiziell ist seine Höhe aber 8848 Meter über Meer.
2. Nach wem hat der Mount Everest eigentlich seinen Namen?
Der Mount Everest ist seit 1856 nach dem britischen Landvermesser George Everest benannt. Auf Nepali heisst der Berg Sagarmatha, auf Tibetisch Qomolangma.
3. Zu welchen Ländern gehört der Mount Everest?
Der Mount Everest liegt auf Landsgebieten von Nepal und China (Autonomes Gebiet Tibet).
4. Die Erstbesteigung des Mount Everest geschah durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay. Wann?
Hillary und Sherpa Norgay standen am 29. Mai 1953 um 11:30 Uhr als erste Menschen auf dem höchsten Berg der Erde.
5. Wieviele Jahre vergingen seit der Entdeckung, dass der Mount Everest der höchste Berg der Erde ist, und dessen Erstbesteigung?
Seit der Entdeckung von 1852, dass der Everest der höchste Berg der Erde ist, mussten 21 Menschen ihr Leben lassen, 15 Expeditionen aufbrechen und 101 Jahre vergehen, bis der höchste Punkt des Everest schliesslich zum ersten Mal betreten wurde.
6. Wie alt waren der jüngste und der älteste Mensch, die auf dem Everest-Gipfel standen?
Der jüngste Besteiger war der US-Amerikaner Jordan Romero, der im Jahr 2010 im Alter von 13 Jahren den Gipfel erreichte. Mit einem Alter von 80 Jahren war der Japaner Yuichiro Miura am 23. Mai 2013 der älteste Mensch auf dem Gipfel.
7. Zu was sind seit dem Frühjahr 2014 die Bergsteiger am Mount Everest verpflichtet?
Der Südsattel wird auch als «höchste Müllkippe der Erde» tituliert, da tonnenweise Abfall rund um den Mount Everest liegt. Jede Expedition muss mittlerweile ein Müllpfand hinterlegen, das nur zurückbezahlt wird, wenn die gesamte Ausrüstung und sogar die Fäkalien aus dem Basislager wieder abtransportiert werden. Seit dem Frühjahr 2014 sind Bergsteiger sogar verpflichtet, mindestens acht Kilogramm Altmüll auf dem Abstieg einzusammeln und mitzubringen.
8. Was schaffte der Franzose Didier Delsalle im Mai 2005?
Delsalle landete am 14. und am 15. Mai 2005 als erster Mensch auf dem Gipfel des Mount Everest: mit einem speziell präparierten Hubschrauber vom Typ Eurocopter AS 350 B-3.
9. Wieviel verdiente der Staat Nepal 2013 an den Gebühren für die Genehmigungen zum Aufstieg?
Im Jahr 2013 stiegen von der nepalesischen Seite 32 Teams auf, mit denen 242 Bergsteiger (davon 34 weiblich) den Gipfel erreichten. Alleine die Gebühren für Genehmigungen für diese 32 Teams betrugen 2‘525‘000 US-Dollar.
10. Welches Tier am Mount Everest ist am höchsten angesiedelt?
Die Springspinne wurde bis zu einer Höhe von 6700 Metern beobachtet, die Streifengans schafft es immerhin auf 5600 Meter. Alpenkrähen indes wurden selbst am 7920 Meter hohen Südsattel beobachtet, wo sie sich von Abfällen, aber auch von tödlich verunglückten Bergsteigern ernähren.
11. Welche Durchschnittstemperatur herrscht im Juli, dem heissesten Monat im Himalaya, auf dem Gipfel des Mount Everest?
Die klimatischen Bedingungen am Mount Everest sind extrem. Im Januar, dem kältesten Monat, beträgt die Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel -36 Grad und kann auf Werte bis zu -60 Grad fallen. Auch im wärmsten Monat, dem Juli, steigen die Temperaturen nicht über die Frostgrenze, die Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel beträgt dann -19 Grad.
12. Welche Aussage stimmt nicht?
Während der Mount Everest die höchste Erhebung über dem Meeresspiegel ist, existieren noch zwei weitere Berge, die den Titel «höchster Berg der Erde» verdienen. Vom Fuss des Berges aus gemessen ist dies der Vulkan Mauna Kea auf Hawaii, vom Erdmittelpunkt aus gerechnet der Chimborazo in Ecuador. Auch wird der Berg falsch ausgesprochen: die Familie Everest sprach sich nämlich «Eve-rest» («Eve» wie «Abend» mit langem «i») aus. Die Luftseilbahn hingegen ist Nonsens.