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Inmitten der idyllischen Wohnsiedlung La Maravillosa wird Pedro Chazarreta mit aufgeschlitzter Kehle in seinem Lieblingssessel aufgefunden, in der Hand ein blutiges Messer, eine leere Flasche Whisky auf dem Boden. Im ersten Moment deutet alles auf Selbstmord hin, doch schon bald erwachsen Zweifel. Denn: Drei Jahre zuvor wurde im selben Haus die Ehefrau des Unternehmers ermordet. Zufall? Die Tageszeitung El Tribuno plant eine ausführliche Story und schickt die in Ungnade gefallene Schriftstellerin Nurit Iscar und einen jungen Polizeireporter an den Tatort. Dessen Vorgänger Jaime Brena wurde zwar geschasst, weil er einmal zu oft über das Ziel hinausgeschossen war, kann es sich aber ebenfalls nicht verkneifen mitzumischen – nicht zuletzt, weil er ein Auge auf Nurit geworfen hat.
Claudia Piñeiro nimmt das Verhältnis zwischen Medien und politischer Macht unter die Lupe. Mit ihrem scharfen Blick zeichnet sie einmal mehr das Porträt einer ganzen Gesellschaft.
Claudia Piñeiro wird als neuer leuchtender Stern am argentinischen Literaturhimmel gehandelt. Sie wurde 1960 in Buenos Aires geboren. Sie arbeitete als Journalistin, schrieb Theaterstücke, Kinder- und Jugendbücher und führte Regie fürs Fernsehen. Ihre mehrfach preisgekrönten Bestseller-Romane werden in mehrere Sprachen übersetzt und verfilmt.
Das Gespräch mit der Autorin führt die Moderatorin Hildegard Keller auf Spanisch. Deutsche Textpassagen werden von Sebastian Arenas gelesen.
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