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Das Amt für Umwelt überwacht die Luftqualität in den städtischen und regionalen Zentren und in ländlichen Gebieten mittels 3 kontinuierlich messenden Stationen und 31 Passivsammler-Standorten.
Feinstaub PM10
Der Grenzwert für das Jahresmittel wird wie schon in den vergangenen Jahren eingehalten. Die Konzentrationen sind etwas höher als 2021. Der Tagesgrenzwert wurde im März überschritten, was zum Teil auf ein Saharastaub-Ereignis zurückzuführen ist.
Feinstaub PM2.5
Der Grenzwert für das Jahresmittel wurde an den Standorten «Bulle, Rue de Vevey» und «Freiburg, Chamblioux» leicht überschritten.
Stickstoffdioxid
Das Jahresmittel für Stickstoffdioxid lag an allen Messstandorten ausser beim Passivsammler in Matran unter dem Grenzwert. Im gesamten Kanton ist in den letzten Jahren eine Stabilisierung der Konzentrationen zu beobachten.
Ozon
Die Ozonkonzentrationen waren höher als im Vorjahr und überschritten erneut an allen Messstandorten die Grenzwerte. Es lässt sich kein eindeutiger Abwärtstrend feststellen. Ozon wird durch die Einwirkung von Sonnenlicht auf die Vorläuferschadstoffe (Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen) erzeugt. Um die Vorläuferschadstoffe zu reduzieren, müssen auch auf internationaler und nationaler Ebene Massnahmen ergriffen werden.
Ammoniak
Der Eintrag von Stickstoff in die Umwelt, insbesondere in Form von Ammoniak, liegt deutlich über den kritischen Eintragsraten. Diese Überschreitungen betreffen besonders Waldgebiete, die grosse Teile des Kantons bedecken. Die Hauptquelle ist der landwirtschaftliche Sektor.
Ihr Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität
Luftverschmutzung ist nicht Schicksal. Wir alle können mit einfachen Massnahmen dazu beitragen, die Qualität unserer Luft zu verbessern.