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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00748 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 20. Juli 2021 in Sachen Pensionskasse der O.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Dr. Karin Goy Goy Blesi Beratungen Oberdorfstrasse 21, Postfach, 8702 Zollikon gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: X.___ Beigeladene vertreten durch Y.___ dieser substituiert durch Rechtsanwältin Susanne von Aesch KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich Sachverhalt: 1. Die 1965 geborene X.___, Fotofachangestellte mit Fähigkeitsausweis, war seit 2007 bei der Z.___ AG vollzeitlich als IT Service Delivery Manager tätig (Urk. 7/11, Urk. 7/7 ). Am 17. Mai 2016 wurde ihr die Stelle aus Restrukturierungsgründen per 30. November 2016 gekündigt unter Freistellung ab 17. Juni 2016. Infolge Arbeitsunfähigkeiten verlängerte sic h das Arbeitsverhältnis bis 30. November 2017 (Urk. 3/5-6 und Urk. 7/11/1). A m 30. Mai 2017 hatte sie sich unter Hinweis auf ein Nierenversagen, eine Leberzirrhose, eine Mangelernährung sowie eine depressive Phase bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an gemeldet (Urk. 7/6). Die Sozialversicherung sanstalt des Kantons Zürich, IV Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und zog unter anderem die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 7/ 28-29) bei. Mit Vorbescheid vom 25. Februar 2019 (Urk. 7/38) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ausrichtung einer ganzen Rente ab 1. Dezember 2017 in Aussicht, wogegen die Pensionskasse der O.___ am 20. März 2019 Einwand (Urk. 7/43) erhob. Mit Verfügung vom 23. September 2019 (Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab 1. Dezember 2017 eine ganze Rente zu. 2. Dagegen erhob die Pensionskasse der O.___ am 23. Oktober 2019 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dass die Verfügung vom 23. September 2019 aufzuheben sei und die Eröffnung des Wartejahrs sowie da s Validen- und Invaliden einkommen und d er sich daraus ergebende Invaliditätsgrad neu zu bestimmen sei en. Eventuell sei ein Gutachten erstellen zu lassen und subeventuell sei das Dossier an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese gesetzes konform Eingliederungsmassnahmen durchführe (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 29. November 2019 (Urk. 6) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme. A m 17. Dezember 2019 wurde X.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 8) und a m 20. April 2020 erging unter Auflage aktueller Arzt berichte (Urk. 17/2-3) die Stellungn ahme der Beigeladenen (Urk. 16) mit den Anträgen, es sei die Beschwerde abzuweisen und die ihr mit Verfügung vom 23. September 2019 ab 1. Dezember 2017 zugesprochene ganze Rente zu bestä tigen (S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. Mai 2020 auf eine entsprechende Stellungnahme (Urk. 22). Die Beschwerdeführerin erstatte te unter A uflage neuer Unterlagen (Urk. 26/5-6) am 26. August 2020 Replik (Urk. 25) und nahm gleichzeitig Stellung zur Eingabe der Beigeladenen vom 20. April 2020, wobei sie ihre ursprünglichen Anträge insofern anpasste, als dass sie nun als Hauptanträge die Aufhebung der Verfügung und die Erstellung eines Gutachtens nannte und die übrigen Begehren als Eventualanträge formulierte (S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 13. Oktober 2020 (Urk. 30) auf eine Stel lungnahme zur Eingabe der Beschwerdeführerin vom 26. August 2020. Die Beigeladene hielt am 14. Dezember 2020 (Urk. 33) unter Auflage weiterer Doku mente (Urk. 34/1-8) an ihren Anträ gen fest. Am 7. Januar 2021 (Urk. 37 ) reichte sie weitere Unterlagen (Urk. 38/1-2) ein. Während die Beschwerdegegnerin am 19. Januar 2021 auf eine entsprechende Stellungnahme verzichtete (Urk. 41), äusserte sich die Beschwerdeführerin am 19. Januar 2021 zu den genannten Eingaben (Urk. 42). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 8. Februar 2021 auf eine diesbezügliche Stellungnahme (Urk. 46). Die Beigeladene liess sich unter Vorlage weiterer Unterlagen (Urk. 50/1-2) am 12. April 2021 vernehmen (Urk. 49). Die Beschwerdeführerin nahm am 6. Mai 2021 entsprechend Stellung (Urk. 53), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. Ma i 2021 auf eine Stel lungnahme (Urk. 54), was den Parteien am 18. Mai 2 020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 55). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch a uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass aus ärztlicher Sicht die medizinische Behandlung im Vordergrund stehe, weshalb keine Eingliederungsmassnahmen zu prüfen seien. S eit dem 19. Oktober 2016 liege in medizinischer Hins icht in der bisherigen Tätigkeit als IT Service Delivery Manager sowie in einer angepassten Tätigkeit kein e Arbeitsfähigkeit mehr vor. Der Beigeladenen sei de shalb kein Erwerbseinkommen mehr möglich, weshalb ein Invaliditätsgrad von 100 % bestehe. Das Wartejahr sei per 18. Oktober 2017 abgelaufen, weshalb unter Berücksichtigung des Ablaufs von sechs Monaten seit der IV-Anmeldung vom 6. Juni 2017 die Leistungen ab 1. Dezember 2017 auszurichten seien (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenü ber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass das Korsakow-Syndrom, auf welche s der Rentenanspruch vor allem ab ge stützt werde, bislang nicht zweifelsfrei diagnostiziert und im neuropsycho logischen Bericht die Durchführung weiterer Abklärungen empfohlen worden sei. Die Beschwerdegegnerin habe in der Folge indes keine zusätzlichen Unter suchungen veranlasst. In den Jahren 2016 und 2017 sei die Arbeitsunfähigkeit sodann von invaliditätsfremden Faktoren (Stellenverlust, Tod der Mutter) bestimmt gewesen. Aufgrund der vorhandenen Akten sei überdies nicht zu beur teilen, inwiefern die Beigeladene ihre Ressourcen in einer angepassten Tätigkeit verwenden könne und sich die gesundheitlichen Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten (S. 13 Ziff. 19). Im Weiteren bestritt d ie Beschwerde führerin den von der Beschwerdegegnerin festgesetzten Beginn des Wartejahrs am 19. Oktober 2016, da keine echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitszeugnisse vorlägen, die anfänglich reaktive Depression auf die Kündigung keinen invalidi sierenden Gesundheitsschaden darstelle und die neuropsychologische Abklärung erst im Juli 2018 Hinweise auf ein (noch nicht klar diagnostiziertes) Korsakow-Syndrom gezeigt hätten (S. 16 f. Ziff. 22). In ihrer Stellungnahme vom 19. Januar 2020 (Urk. 42) präzisierte die Beschwerdeführerin, dass keine von der Beige ladenen bei der IV-Anmeldung ge ltend gemachte gesundheitliche Einschränkung zu einer lang andauernden Arbeitsunfähigkeit geführt haben könne und von einer Verschlechterung des Gesundheitszustands im Jahr 2018 auszugehen sei (S. 14 f.). 2.3 Die Beigeladene machte im Wesentlichen geltend, dass psychosoziale Faktoren das Krankheitsgeschehen beeinflusst hätten. Die krankhaften Befunde - vorab die alkohol- oder depression s bedingte Hirnschädigung - hätten sich indes zwischen zeitlich derart verselbständigt, dass sie sich auch nach Wegfall der psychosozialen Belastungsfaktoren nach wie vor negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Im Februar 2017 lasse sich bildgebend eine irreversible Schädigu ng des Gehirns nachweisen. Die i m Juli 2018 erhobenen neuropsychologischen Befunde führten in Kombination mit den objektiv nachweisbaren Befunden der Hirnschädigung zum nachvollziehbaren Schluss, dass die Beigeladene weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei. Für diese Schlussfolgerung brauche es keine weitere n medizinische n Abklärung en und es spiele auch keine Rolle, ob ein Korsakow-Syndrom eindeutig diagnostiziert werden könne oder nicht (Urk. 16 S. 6 Ziff. 13, S. 8 f. Ziff. 15 f., S. 13 f. Ziff. 28). In den Eingaben vom 14. Dezember 2020 (Urk. 33) und 7. Januar 2021 (Urk. 37) präzisierte die Beigeladene, dass sie bereits seit dem Jahre 2015 unter depressiver Stimmung und Schlafstörungen gelitten und einen vermehrten Alkoholkonsum betrieben habe ( Urk. 35 S. 2 f. Ziff. 4 ff., Urk. 37 S. 2 ). Am 12. April 2021 wies sie darauf hin, dass sich ihr Zustand im Juni 2018 nicht verschlechtert habe, sondern zu jenem Zeitpunkt sämtliche Befunde vorgelegen hätten, welche einen Rückschluss auf die bereits seit Oktober 2016 vorhandene Arbeitsunfähigkeit zu liessen (Urk. 49 S. 10 Ziff. 13). 2.4 Unbestritten ist vorliegend die Beschwerdelegitimation (Art. 59 ATSG) der Beschwerdeführerin als Vorsorgeeinrichtung, welche sich aus der Bindungs wirkung des vorliegend zu fällenden Entscheids ergibt, nachdem ihr die ange fochtene Verfügung vom 23. September 2019 (Urk. 2) eröffnet worden ist (vgl. BGE 132 V 1 E. 3.2, BGE 143 V 434 E. 2.2). 3. 3.1 Im Austrittsb ericht des Spitals A.___ vom 19. Dezember 2016 (Urk. 7/10/6-8) betreffend die Hospitalisation der Beigeladenen vom 14. bis 21. Dezember 2016 wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1): - Malnutrition multifaktorieller Genese - Differenzialdiagnose (DD): i.R. Depression, i.R. Leberzirrhose - Verdacht auf reaktive Depression - Leberzirrhose unklarer Ätiologie, ED - a.e. äthyltoxisch DD PBC - ANA-AK negativ, AMA-AK positiv - Sonographie vom 15.12.2015 Steatosis hepatis mit Hepatomegalie - Verdacht auf Alkoholüberkonsum - rezidivierend erhöhte CDT-Werte - Hepat opathie - erosive Prok t itis im distalen Rektum, ED - partielle Kolonosk o pie vom 15.12.16: manschettenförmige erosive Pro k titis im dis talen Rektum, Papillenhypertrop ie - GERD - Gastrokopie vom 20.12.16: erosive Refluxösophagitis Grad I, kleine Hiatushernie, mäs siggra dige Antrumgastritis - a kute Niereninsuffizienz RIFLE R - Kreatinin 178umol/l bei Eintritt (214 umol / l am 25.11.2016 ) - a.e. prärenal bei Dehydratation - makrozytäre hyperchrome Anämie - a.e. äthyltoxisch - Vitamin D-Insuf fizienz, neu unter Substitution - arterielle Hypertonie, ED 2006 - weitere cvR f : persistierender Nikotinabusus - beinbetonte Misssensation und subjektiv proximal betonte Beinschwäche, ED 09/16 - DD funktionell i.R. Diagn. 2, i.R. Mangelernährung - MRI Wirbelsäule vom 21.10.2016: keine entzündlichen oder neoplastischen Prozesse, links rezessale Diskushernie Th8/9 mit leichte Impression der Medulla spinalis ohne Myelopathie - s ensible und motorische Neuro graphie sowie EMG vom 19.10.2016: keine Hinweise auf Neuropathie oder akute Veränderungen - St. n. erstmaligem provoziertem epilep t ische m Anfall 12/2015 Die Ärzte führten aus, dass – obwohl die Beigeladene einen regelmässigen Alko holkonsum verneine – am ehesten von einer äthylischen Genese der beginnenden Leberzirrhose aus zugehen sei. Hierzu passten die Sonomorphologie, die Labor konstellation sowie die aktenanamnestisch r ezidivierend erhöhten CDT-Werte. Im Vordergrund stehe sicherlich eine tiefe Depression nach einem Stellenverlust, was vor allem durch die zeitliche Komponente unterstrichen werde (Gewichtsverlust seit der Kündigung). Andere Faktoren seien der Alkoholkonsum und die Leber zirrhose. Die deutliche Einschränkung der Nierenfunktion sei aktenanamnestisch zwar vorbestehend, die Nierenretentionswerte hätten sich indes vollständig unter ausreichender Flüssigkeitssubstitutio n normalisiert (S. 2). 3.2 Der Hausarzt der Beigeladenen, Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, stellte am 6. November 2017 folgende Diagnosen (Urk. 7/28/25-28 S. 1): - reaktive Depression - Status nach Mangelernährung mit Hospitalisation - Leberzirrhose bei chronischem C2-Überkonsum - Beinschwäche, proximal betont - Status nach tonisch-klonischem Krampfanfall (letztmals 05/ 20 17 ) - Status nach epileptischem Anfall ( 29.12.20 15), DD : Schlafentzug, C2-Über konsum Dr. B.___ berichtete vom Beginn der Kontrollen mittels CDT, wobei der Wert stets massiv erhöht gewesen sei (S. 1) und postulierte in der bisherigen Tätigkeit eine 100 % ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 30. Juni 2016 bis Ende 2017 (S. 2 f.). 3. 3 Dr. C.___, Facharzt FMH Neurologie, nannte am 4. Juni 20 18 folgende Diag nosen (Urk. 7/33/9-10 S. 1): - Epilepsie - erstmaliger epileptischer Anfall 29.12.2015, vorgehend Schlafentzug - letztes Anfall s ereignis 26.05.2017, provoziert durch Alkoholentzug - chronischer Alkohol-Überkonsum, aktuell sistiert - Leberzirrhose, ED 12/20 16 - Status nach reaktiver Depression mit Mangelernährung bei Verwahrlosung infolge Stellenverlust Ende 2016 - Aktionstremor - essenziell und enhanced physiologisch Im Rahmen der Zwischenanamnese seit 11. Januar 2018 gab Dr. C.___ an, dass es der Beigeladenen gut gehe und sie die Medikamente regelmässig nehme. Alkohol trinke sie keinen mehr, nur noch selten ein alkoholfreies Bier. Bewusst seinsverluste seien keine mehr aufgetreten, sie sei aber gestört durch das Zittern der Hände, welches sie beispielsweise auch bei Vorstellungsgesprächen beein trächtige (S. 1 f.). Es zeige sich klinisch ein erfreulicher Verlauf, indem die Beigeladene seit über einem Jahr abstinent sei und das Levetiracetam regelmässig einnehme und es seit dem 26. Mai 2017 zu keinen weiteren Anfallsereignissen gekommen sei. Die Fahreignung für das Lenken von Motorfahrzeugen sei unter Zusammenschau des anfallsfreien Verlaufs seit mittler weile einem Jahr und des mit der Fahreignung k ompatiblen EEG s ab sofort wieder gegeben. Die Auflagen seien mit der Beige ladenen besprochen worden: Aufrechterhaltung der komplett en Äthylkarenz, re gelmässige Medikamenteneinnahme und Arztkontrollen und sofortige Meldung von Anfallsereignissen. Falls sich im Verlauf der Kontrollen eine Wiederauf nahme des Alkoholkonsums ergeben sollte, wäre die Fahreignung ab sofort nicht mehr gegeben (S. 2). 3. 4 Med. pract. D.___, stellvertretende leitende Ärztin, und MSc Szepesházy, Psychologin, Psychiatrie F.___, stellten in ihrem Bericht vom 22. Juni 2018 (Urk. 7/24/1-6) zuhanden der Beschwerdegegnerin f olgende Diagnose n (S. 3): - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) - kognitive Störung unklarer Ätiologie - MRI vom 16.02.2017: diffuse Atrophie frontal, parietal, betont erweiter ter Interhe misphärenspalt, Atrophie der c. mammillaria beidseitig, Hippocampusatrophie Grad II beidseitig - DD : neurodegenerative Erkrankung - DD: ä thyltoxische Schädigung - cerebrovaskulärer Insult rechts pariet o frontal - psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeits syndrom - rezidivierend erhöhte CDT-Werte (ICD-10 F10.2) - ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - arterielle Hypertonie - Alk o holsentzug s -Epilepsie - Leberzirrhose, ED 12/2 0 16 - a.e. äthyltoxische Schädigung primär biliäre Zirrhose - leichte Thrombozytopenie - ANA-AK negativ, AMA-AK positiv - Sonographie vom 15.12.2016: Steatosis hepatis mit Hepatomegalis - erhebliche Energie- und Eiweissmangelernähr ung 02/ 20 17 mit/bei - Verwahrlosung - Gewichtsverlust von zirka 20 kg in einem Jahr - Verdacht auf reaktive Depression mit Wahnverhalten - b einbetonte Mi s ssensation und subjektive proximal betonte Beinschwäche ED 09/ 20 16 - i.R. der Mangelernährung, C2-Abusus, multifaktoriell - sensible und motorische Neurographie sowie EMG 19.10.16: keine Hin weise für Neuropathi e oder akute radikuläre Veränderungen - ältere Thrombose der V. femoralis superficialis - Vitamin D-Hypovitaminose, substituiert seit 02/ 20 17 Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen führten aus, dass die Beigeladene seit dem 19. Oktober 2017 in der Psychiatrie F.___ in ambulanter Behandlung sei und es eigentlich angedacht wäre, die Beigeladene gegenwärtig zweiwöchentlich zu sehen. Die Fähigkeit, Termine verabredungsgemäss wahrzunehmen sei bei Letzteren indes stark eingeschränkt, weshalb keine regelmässigen Termine stattfinden könnten (S. 1). Die Arbeitsunfähigkeit werde durch den Hausarzt attestiert und liege aktuell und bis auf Weiteres bei 100 % (S. 1). Gemäss den Angaben der Beigeladenen habe sich bereits vor dem Stellenverlust im Juni 2016 ein Burnout entwickelt und es hätten sich durch den hohen Leistungs- und Zeitdruck im Handel in den letzten Jahren ihrer Anstellung schlei chend immer mehr depressive Symptome (depressive Stimmung, erhöhte Ermüd barkeit, verminderte Konzentration, Schlafstörungen, stark verminderter Appetit, Krampfanfall im Dezember 2015 als Folge des Schlafentzugs) entwickelt. Der Verlust der Arbeitsstelle sei von der Beigeladenen als Auslöser für ihr aktuelles Leiden beschrieben worden, wobei das Wegbrechen dieses wichtigen Pfeilers eine psychische und soziale Dekompensation ausgelöst habe. Die Kränkung habe zu einer Verstärkung der Depression, zunehmenden Insuffizienzerleben und Scham gefühl, sozialem Rückzug, Mangelernährung bei Verwahrlosung und einem Alkoholkonsum (im Sinne einer Selbstmedikation) geführt. Im Februar 2017 sei mit dem Tod der Mutter der Beigeladenen ein weiterer wichtiger Pfeiler wegge fallen, was den bereits prekären psychischen und körperlichen Zustand nochmals drastisch verschlechtert habe (S. 2). Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen führten weiter aus, dass die zeitliche Orienti erung im Gespräch eingeschränkt, die Auffassung leicht beeinträchtigt und die Aufmerk samkeit und Konzentration stark reduziert gewesen seien. Es seien mnestische Störungen vorhanden, wobei die Defizite auch im Behandlungsalltag beobachtbar seien und sich die Beigeladene nicht mehr an Besprochenes erinnern könne und sich Termine aufschreibe, deren Wahrnehmung ihr aber trotzdem nicht sehr oft gelinge. Im formalen Denken sei sie leicht vorbeiredend, ängstlich bezü glich ihres Gesundheitszustands und im Affekt bestehe eine unsichere und deprimierte Grundstimmung bei Insuffizienzgefühlen und starker Kränkung durch die Kündigung. Im Weiteren seien ein Interessenverlust, eine Freudlosigkeit, ein stark verminderter Antrieb, eine hohe Ermüdbarkeit, Schlafstörungen, eine Tag-Nacht- Umkehr, ein stark verminderter Appetit bis zur Mangelernährung sowie ei n sozialer Rückzug ersichtlich. Zudem bagatellisierte die Beigeladene im Gespräch stark (S. 2). Bei der Beigeladenen sei bezüglich ihrer Arbeitsfähigkeit sowie der Bereitschaft, sich behandeln zu lassen, eine grosse Motivation vorhanden. Die Prognose sei indes als schlecht einzuschätzen und im gegenwärtigen Zeitpunkt sei mit den aktuellen Funktionseinschränkungen nicht mit einer baldigen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Aufgrund der ungünstigen Faktoren (lange Episodendauer, psychische und somatische Komorbidität, weibliches Geschlecht, lediger Familienstatus, mangelnde soziale Unterstützung, später Behandlungsbeginn) sei davon auszu gehen, dass die Beigeladene in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbei ts fähig sei respektive sein werde. Eine berufliche Umschulung beziehungsweise Eingliederung sei, sofern die antidepressive Behandlung und die Behandlung des Abhängigkeitssyndroms erfolgreich seien, in ferner Zukunft möglich, was im Verlauf erneut eruiert werden müsste. Da es der Beigeladenen kaum gelinge, die vereinbarten Termine wahrzunehmen, erschwere sich die Behandlung (S. 3 f.). Gemäss dem Mini-ICF seien die Anpassung an Regeln/Routinen, die Planung/Strukturierung von Aufgaben, die Flexibilität und Umstellung, die Anwendung fachlicher Kompetenz, die Entscheids-/Urteilsfähigkeit, die Durch haltefähigkeit, die Selbstbehauptungsfähigkeit und die Fähigkeit zur Selbstpflege vollständig eingeschränkt. Die Kontaktfähigkeit zu Dritten, die Gruppenfähigkeit, die Fähigkeit zu familiären/internen Beziehungen und zu Spontanaktivitäten sowie die Verkehrsfähigkeit seien schwer eingeschränkt. Im Erstkontakt seien viele d er Einschränkungen nicht ersichtlich, im regelmässigen Kontakt seien sie indes sehr ausgeprägt. Im Verlauf der Gespräche sei eine klare Verschlechterung der Konzentration und Auffassung zu beobachten (S. 4 f.). Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen wiesen schliesslich darauf hin, dass die Beigeladene alleine lebe und klare Einschränkungen bei den Aufgaben im Haushalt vorhanden seien. Im administrativen Belangen erhalte sie Unterstützung von ihrem Bruder und in der Ernährung seien starke Einschränkungen vorhanden, wobei sie sich gegen wärtig durch den vom Hausarzt installierten Mahlzeitendienst einmal täglich ernähre (S. 5). 3. 5 In ihrem Bericht vom 16. August 2018 betreffend die neuropsychologische Abklärung vom 19. Juli 2018 (Urk. 7/31/1-3) – welche aufgrund eines auffälligen MRI-Befunds vom 16. Februar 2017 veranlasst worden sei (vgl. auch Urk. 7/28/5 9 S. 3) - führten lic. phil. G.___, leitende Psychologin Diagnostik und Neuropsychologie, und MSc H.___, Neuropsychologin, Psychiatrie F.___, aus, dass im Vorder grund der neuropsychologischen Untersuchung schwere Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis bestünden. Qualitativ seien beim Lernen und Abrufen einer langen Wortliste mehrere Konfabulationen auf gefallen. Im Weiteren zeigten sich Beeinträchtigungen in der Aufmerksamkeit (phasische Alertness, T2B, geteilte Aufmerksamkeit) und in Teilbereichen der Exekutivfunktionen (konzeptuelles Denken, figurale Ideenproduktion, Interferenzunterdrückung). Unauffällig seien hingegen die Sprache, die Visu o konstruktion und Teilbereiche der Exekutivfunktionen (sema n tische und phonematische Flüssigkeit, S. 3 ). Das neuropsychologische Profil mit starken Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis, Konfabulationen, leichten Beein trächtigungen in den Exekutivfunktionen und mit zeitlich unscharfer Orientie rung deute auf das Vorliegen eines Korsakow-Syndrom s (ICD-10 F10.6) hin. Passend dazu sei der MRI-Befund mit einer Atrophie de r c. mammillaria, einer diffusen Atrophie und Hippocampusatrophie sowie die erhebliche Energie- und Eiweissmangelernährung bei Verwahrlosung und massivem Gewichtsverlust im Februar 2017. Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen empfahlen eine weiterführende neuro logische Diagnostik/Ausschlussdiagnostik. Da die Beigeladene alleine wohne, sei zudem eine Sicherheitsprüfung der Wohnung (beispielsweise Herd) empfehlens wert. Bei fortbestehendem Alkoholkonsum sei mit einer Verschlechterung der Symptomatik und längerfristig mit einer Gefährdung der aktuellen Wohn form und der Mündigkeit zu rech nen, weshalb eine Alkohola bstinenz zu empfehlen sei (S. 3 ). 3. 6 Der Hausarzt der Beigeladenen äusserte sich am 10. Oktober 2018 erneut zum Gesundheitszustand der Beigeladenen, wobei er folgende Diagnosen stellte (Urk. 7/33/1-3 S. 1 Ziff. 1.2): - Status nach reaktiver Depression nach Verlust der Arbeitsstelle - s chädigender C2-Überkonsum mit zurzeit kompensierter Leberzirrhose - Status nach Verwahrlosung und Mangelernährung i.R. der Depression - Status nach C2-bedingte n Epilepsien Dr. B.___ ging von einem verbe sserten Gesundheitszustand aus und bemerkte, dass es der Beigeladenen objektiv besser gehe und sich die Leberwerte durch die Abstinenz grösstenteils normalisiert h ätten. Die Beigeladene berichte aber über eine Verminderung betreffend Gedächtnis sowie gelegentlichen Wort findestörungen (S. 1 Ziff. 1.1 und Ziff. 1.3). In einer angepassten Tätigkeit postulierte der Hausarzt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 2.1). 3. 7 Der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (R AD) der Beschwerdegegnerin, Dr. med. I.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, nannte in seiner Stellung nahme vom 30. Oktober 2018 (Urk. 7/35/4-5) folgende Diagnosen: - eine chronische Depression - erhebliche Energie- und Eiweissmangelernährung mit Schwäche der Beinmuskulatur - C2-Überkonsum - ton isch-klonische Krampfanfälle - cerebrovaskulärer Insult rechts parietofrontal Er verwies im Weiteren auf die i m Psychiatrie F.___ -Bericht vom 21. Juni 2018 gestellten Diagnosen und führte aus, dass der Mini-ICF vom 14. Juni 2018 in allen Bereichen vollständige bis schwere Beeinträchtigungen mit der Notwendigkeit von Unterstützung durch Dritte zeige. Der RAD-Arzt wiederholte sodann das im Psychiatrie F.___- Bericht vom 16. August 2018 beschriebene neuropsychologische Profil sowie die schlechte Prognose. Er führte ferner aus, dass der Alkoholabusus gemäss den Angaben des Bruders der Beigeladenen seit mindestens vier bis fünf Jahren bestehe und der Umstand, dass die Anstellung per Freistellung gekündigt worden sei, ein Hinweis dafür sein könne, dass es nicht nur ein Stellenabbau infolge Restrukturierung gewesen sei, sondern die Kündigung eventuell schon damals aufgrund des Alkoholabusus erfolgt sei. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei als Folge des chronischen Alkohol missbrauchs eine bleibend e organische Schädigung des Geh irns (Korsakow) eingetreten. Die Beigeladene sei deshalb sicherlich ab dem 19. Oktober 2016 in angestammter Tätigkeit dauernd zu 100 % arbeitsunfähig. Die Prognose für eine angepasste Tätigkeit sei sehr reserviert. Möglicherweise sei in ferner Zukunft – in zirka drei bis vier Jahren – bei völliger Abstinenz und Therapie der Depression in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit zu erreichen. 3.8 Am 17. April 2020 (Urk. 17/2 in Verbindung mit Urk. 34/8 ) äusserte sich Dr. C.___ zu seinen Einschätzungen vom 7. Oktober 2017 (vgl. Urk. 7/15/6-8) sowie 4. Juni 2018 (vgl. E. 3.3). Betreffend den erstgenannten Bericht hie lt er fest, dass es sich damals - als er eine Arbeitsunfähigkeit von 0 % aus ne urologischer Sicht erwähnt habe (Urk. 7/15/6-8 S. 3) - um eine Verwechslung gehandelt habe. Im Rahmen des medizinischen Kontextes sei klar, dass es sich um eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit handeln müsse (Urk. 17/2 S. 1). Im Zusammenhang mit dem Bericht vom 4. Juni 2018 führte er aus, dass ihm die Befunde des MRI vom 16. Februar 2017 und der neuropsychologischen Untersuchung nicht bekannt gewesen seien. Hätten ihm diese damals vorgelegen, so hätte er sie s icherlich in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einfliessen lassen und aus neurologischer Sicht klar festgehalten, dass die B eigeladene zu 100 % arbeitsunfähig sei. Im Weiteren sei ihm nicht bewusst gewesen, dass die Beigeladene regelmässig von den Psychiatrie F.___ -Ärzten gesehen worden sei und sie habe ihm bei den Konsultationen jeweils versichert, keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt zu haben. Retrospektiv müsse er deshalb feststellen, dass seine Beurteilung vom 4. Juni 2018 nicht korrekt gewesen sei. Hätte er vom weiterhin regelmässigen Alkoholkonsum gewusst, hätte er die Fahreignung als nicht gegeben erachtet und auch die Arbeitsfähigkeit für jegliche Tätigkeit als 0 % beurteilt (S. 2). 3.9 Der Hausarzt der Beigeladenen führte am 7. November 2020 (Urk. 34/1 in Verbindung mit Urk. 34/2 ) aus, dass die Alkoholprobleme im Jahre 2015 begon nen hätten respektive im Januar 2015 erstmals ein erhöhter CDT-Wert gemessen worden sei. Im Dezember 2015 habe sie einen ersten epileptischen Anfall erlitten, der nachweislich nicht unter Alkoholeinfluss, aber gegebenenfalls wegen eines Alkoholentzugs entstanden sei. Die Beigeladene habe zudem bereits schon seit 2015 unter depressiver Stimmung und Schlafstörungen gelitte n und damals auch Antidepressiva erhalten (Urk. 34/1 S. 2). Aufgrund der starken Beein trächtigungen der Konzentrationsfähigkeit und der kognitiven Einbussen sei sie weder in der angestammten noch in einer anderen Tätigkeit arbeitsfähig. In der Zeit vom 20. Juni bis 25. November 2016 hätten keine Konsultationen stattge funden. Aufgrund der Befunde vom 25. November 2016 und der Fremd anamnese des Bruders sei jedoch nachvollziehbar, dass der Zustand der Verschlechterung mit Appetit- und Gewichtsverlust, chronischen Durchfällen und sozialem Rück zug bei bekannter vorbestehender depressiver Psychosomatik schon länger habe bestehen müssen, weshalb ab 30. Juni 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei (S. 2). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Rentenzusprache vom 23. September 2019 (Urk. 2) auf die Stellungnahme des RAD-Arztes vom 30. Oktober 2018 (Urk. 7/ 35 / 4- 5), welcher über einen Facharzttitel in Allgemeine r Medizin verfügte und seinerseits keine eigen e Untersuchung durchgeführt hat. Dieser stellte auf den Bericht der Psychiatrie F.___ -Behandler vom 21. Juni 2018 (Urk. 7/28/5-9) – welcher inhaltlich im Wesentlichen mit dem Psychiatrie F.___ -Bericht vo m 22. Juni 2018 ( vgl. E. 3. 4 ) übereinstimmt - sowie den neuropsychologischen Bericht vom 16. Aug ust 2018 ( vgl. E. 3.5 ) ab und ging unter Hinweis auf das Vorliegen einer bleibenden organischen Hirnschädigung als Folge eines chronischen Alkoholabusus seit dem 19. Oktober 2016 von eine r 100%ige n Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit aus. Im Zusammenhang mit der Ausübung einer angepassten Tätigkeit beschränkte er sich auf den Hinweis, dass bei völliger Abstinenz und einer Therapie der Depression – weitere Ausführungen betreffend die depressive Störung machte der RAD-Arzt nicht - möglicherweise in drei bis vier Jahren eine entsprechende Arbeitsfähigkeit zu erreichen sei. 4.2 Gestützt auf das MRI vom 16. Februar 2017 (Urk. 7/24/11-12) gingen die Psychiatrie F.___ Fachpersonen am 16. August 2018 von einer diffusen Atrophie frontal, ein em betont erweiterten Interhemisph ärenspalt, einer Atrophie der c. mammil l aria beidseits sowi e einer Hippocampusatrophie Grad II beidseits aus ( Urk. 7/31/ 1-3 S. 1). Im neuropsychologischen Bericht wurden starke Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis, Konfabulationen, leichte Defizite in den Exekutivfunktionen sowie eine zeitlich unscharfe Ori entierung festgestellt ( S. 3). In den Berichten der Psychiatrie F.___ -Behandler vom 21. / 22. Juni 2018 wurde e ine leichte Einschränkung der Auffassung, eine starke Reduktion der Aufmerksamkeit und Konzentration sowie mnestische Störungen mit klarer Reduktion der zeitlichen Orientierung, des Kurzzeitgedächtn isses sowie der Aufmerksamkeit erwähn t (Urk. 7/28/5-9 S. 2, Urk. 7/24/1-6 S. 2 ). D en vor Juni 2018 verfassten aktenkundigen Berichte n der behandelnden Ärzte und der Psychotherapeutin nen können demgegenüber keine Hinweise auf erhebliche Gedächtnis störungen entnommen werden. Dr. med. J.___, Oberarzt, und lic. phil. K.___, Psychotherapeutin, Psychiatrie F.___ - Fachstelle für Alkoholprobleme, führten am 3. April 2017 aus, die Beigeladene sei zu allen Qualitäten vollständig orientiert und die Konzentration und Mnestik seien unauffällig gewesen (Urk. 34/5 S. 2). Gleiches gilt bezüglich der Berichte von Dr. C.___ vom 28. August und 7. Oktober 2017, in welchen unter anderem von einem uneingeschränkten Konzentrations- und Auffassungsvermögen (Urk. 7/15/5) respektive einer allseits orientierten, die Anamnese und Beschwer den detailliert wiedergebende n Beigelade nen (U rk. 7/15/6-8 S. 2, Urk. 7/28/34 35 S. 1) berichtet wurde. Ebenso wenig wurden in den Berichten des Hausarztes vom 14. August und 6. November 2017 ( Urk. 7/28/25-28, Urk. 7/10/1-5 S. 5 ) Hinweise auf eine erhebliche Gedächtniss törung erwähnt, sondern lediglich in pauschaler Weise auf ein eingeschränktes Konzentrations- und Auffassungs vermögen verwiesen. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass die Beigeladene seit 2008 bei Dr. B.___ in hausärztlicher Behandlung stand (Urk. 7/10/1-5 S. 1 Ziff. 1.2). Demgegenüber berichtete der Hausarzt am 10. Oktober 2018 von einer Verminderung betreffend Gedächtnis sowie gelegent lichen Wortfindestörungen (Urk. 7/33/1-3 Ziff. 1.3). Vor diesem Hintergrund kann nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass die Beigeladene aufgrund der Schädigung des Gehirns vor dem 19. Juli 2018 (Zeitpunkt der neur o psychologischen Untersuchung, Urk. 7/31/1-3 S. 1 ) und somit vor Ende ihrer Versicherungsunterstellung bei der Beschwerdeführerin bis Ende 2017 in ihrer Arbeitsfähigkeit (zu 100 %) eingeschränkt war. Daran ändert der Umstand, dass die Hirnschädigung bereits im Februar 2017 durch ein MRI nachgewiesen wurde, nichts, da aufgrund der Diagnose nicht automatisch auf die Art und den Umfang von allfälligen funktionellen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Beigeladenen geschlossen werden kann. 4.2 Im Weiteren ist die Feststellung der Beschwerdegegnerin, wonach die Beigeladene seit dem 19. Oktober 2016 in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei, nicht nachvollziehbar. Der RAD-Arzt übernahm unbesehen die Einschä tzung der Psychiatrie F.___ -Behandler, welche lediglich in pauschaler Weise davon ausgingen, dass aufgrund der aktuellen Funktionseinschränkungen nicht mit einer baldigen Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit zu re chnen sei ( Urk. 7/28/5-9 S. 4, Urk. 7/24/1 -6 S. 4). Es fehlt eine plausible Begründung dafür, weshalb die Beige ladene in eine r leidensangepassten Tätigkeit - zumindest nicht teilzeitlich - arbeitsfähig ist. 4.3 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt in wesentlichen Teilen ungeklärt, weshalb es weiterer Abklärungen bedarf. Dabei wird namentlich die Frage nach dem Gesundheitszustand und dem Leistungsvermögen der Beige ladenen bis Ende Dezember 2017 (Ende der Versicherungsunterstellung bei der Beschwerdeführerin) zu klären sei n. Unklar ist in s besondere, welches die funktio nellen Auswirkungen der Hirnschädigung sind und welchen Anteil die psychische Pathologie hat, unter anderem der C2-Überkonsum. Diesb e züglich fehlt es an einer Indikatorenprüfung, welche eine Einschränkung auch in angepasster Tätig keit plausibel erscheinen lassen würde. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. Bei diesem Verfahrensausgang kann die Frage nach allfälligen Auswirkungen von psychosozialen Faktoren auf die Arbeitsf ähigkeit der Beschwerdeführerin, dem Beginn des Wartejahrs und der Ermittlung des Valideneinkommens einst weilen offen ge lassen werden. Gleiches gilt mit Bezug auf die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen, da diese erst nach rechtsgenügender Feststellung des medizinischen Sachverhalts beurteilt werden kann (vgl. Urk. 25 S. 2). 5. 5.1 Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend de m Ausgang des Verfahrens der un ter liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Rechtsprechungsgemäss haben Beigeladene, die mit ihren Anträgen durch dringen, Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (BGE 109 V 62 E. 4). Da die Auf hebung der rentenzusprechenden Verfügung samt Rückweisung an die Verwal tung nicht den Anträgen der Beigeladenen entspricht, hat sie kein en Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 23. September 2019 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwä gungen verfahre und über den Leistungsanspruch der Beigeladenen neu ver füge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. Karin Goy - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Rechtsanwältin Susanne von Aesch - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00748 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 20. Juli 2021 in Sachen Pensionskasse der O.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Dr. Karin Goy Goy Blesi Beratungen Oberdorfstrasse 21, Postfach, 8702 Zollikon gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: X.___ Beigeladene vertreten durch Y.___ dieser substituiert durch Rechtsanwältin Susanne von Aesch KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich Sachverhalt: 1. Die 1965 geborene X.___, Fotofachangestellte mit Fähigkeitsausweis, war seit 2007 bei der Z.___ AG vollzeitlich als IT Service Delivery Manager tätig (Urk. 7/11, Urk. 7/7 ). Am 17. Mai 2016 wurde ihr die Stelle aus Restrukturierungsgründen per 30. November 2016 gekündigt unter Freistellung ab 17. Juni 2016. Infolge Arbeitsunfähigkeiten verlängerte sic h das Arbeitsverhältnis bis 30. November 2017 (Urk. 3/5-6 und Urk. 7/11/1). A m 30. Mai 2017 hatte sie sich unter Hinweis auf ein Nierenversagen, eine Leberzirrhose, eine Mangelernährung sowie eine depressive Phase bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an gemeldet (Urk. 7/6). Die Sozialversicherung sanstalt des Kantons Zürich, IV Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und zog unter anderem die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 7/ 28-29) bei. Mit Vorbescheid vom 25. Februar 2019 (Urk. 7/38) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ausrichtung einer ganzen Rente ab 1. Dezember 2017 in Aussicht, wogegen die Pensionskasse der O.___ am 20. März 2019 Einwand (Urk. 7/43) erhob. Mit Verfügung vom 23. September 2019 (Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab 1. Dezember 2017 eine ganze Rente zu. 2. Dagegen erhob die Pensionskasse der O.___ am 23. Oktober 2019 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dass die Verfügung vom 23. September 2019 aufzuheben sei und die Eröffnung des Wartejahrs sowie da s Validen- und Invaliden einkommen und d er sich daraus ergebende Invaliditätsgrad neu zu bestimmen sei en. Eventuell sei ein Gutachten erstellen zu lassen und subeventuell sei das Dossier an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese gesetzes konform Eingliederungsmassnahmen durchführe (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 29. November 2019 (Urk. 6) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme. A m 17. Dezember 2019 wurde X.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 8) und a m 20. April 2020 erging unter Auflage aktueller Arzt berichte (Urk. 17/2-3) die Stellungn ahme der Beigeladenen (Urk. 16) mit den Anträgen, es sei die Beschwerde abzuweisen und die ihr mit Verfügung vom 23. September 2019 ab 1. Dezember 2017 zugesprochene ganze Rente zu bestä tigen (S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. Mai 2020 auf eine entsprechende Stellungnahme (Urk. 22). Die Beschwerdeführerin erstatte te unter A uflage neuer Unterlagen (Urk. 26/5-6) am 26. August 2020 Replik (Urk. 25) und nahm gleichzeitig Stellung zur Eingabe der Beigeladenen vom 20. April 2020, wobei sie ihre ursprünglichen Anträge insofern anpasste, als dass sie nun als Hauptanträge die Aufhebung der Verfügung und die Erstellung eines Gutachtens nannte und die übrigen Begehren als Eventualanträge formulierte (S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 13. Oktober 2020 (Urk. 30) auf eine Stel lungnahme zur Eingabe der Beschwerdeführerin vom 26. August 2020. Die Beigeladene hielt am 14. Dezember 2020 (Urk. 33) unter Auflage weiterer Doku mente (Urk. 34/1-8) an ihren Anträ gen fest. Am 7. Januar 2021 (Urk. 37 ) reichte sie weitere Unterlagen (Urk. 38/1-2) ein. Während die Beschwerdegegnerin am 19. Januar 2021 auf eine entsprechende Stellungnahme verzichtete (Urk. 41), äusserte sich die Beschwerdeführerin am 19. Januar 2021 zu den genannten Eingaben (Urk. 42). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 8. Februar 2021 auf eine diesbezügliche Stellungnahme (Urk. 46). Die Beigeladene liess sich unter Vorlage weiterer Unterlagen (Urk. 50/1-2) am 12. April 2021 vernehmen (Urk. 49). Die Beschwerdeführerin nahm am 6. Mai 2021 entsprechend Stellung (Urk. 53), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. Ma i 2021 auf eine Stel lungnahme (Urk. 54), was den Parteien am 18. Mai 2 020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 55). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch a uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass aus ärztlicher Sicht die medizinische Behandlung im Vordergrund stehe, weshalb keine Eingliederungsmassnahmen zu prüfen seien. S eit dem 19. Oktober 2016 liege in medizinischer Hins icht in der bisherigen Tätigkeit als IT Service Delivery Manager sowie in einer angepassten Tätigkeit kein e Arbeitsfähigkeit mehr vor. Der Beigeladenen sei de shalb kein Erwerbseinkommen mehr möglich, weshalb ein Invaliditätsgrad von 100 % bestehe. Das Wartejahr sei per 18. Oktober 2017 abgelaufen, weshalb unter Berücksichtigung des Ablaufs von sechs Monaten seit der IV-Anmeldung vom 6. Juni 2017 die Leistungen ab 1. Dezember 2017 auszurichten seien (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenü ber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass das Korsakow-Syndrom, auf welche s der Rentenanspruch vor allem ab ge stützt werde, bislang nicht zweifelsfrei diagnostiziert und im neuropsycho logischen Bericht die Durchführung weiterer Abklärungen empfohlen worden sei. Die Beschwerdegegnerin habe in der Folge indes keine zusätzlichen Unter suchungen veranlasst. In den Jahren 2016 und 2017 sei die Arbeitsunfähigkeit sodann von invaliditätsfremden Faktoren (Stellenverlust, Tod der Mutter) bestimmt gewesen. Aufgrund der vorhandenen Akten sei überdies nicht zu beur teilen, inwiefern die Beigeladene ihre Ressourcen in einer angepassten Tätigkeit verwenden könne und sich die gesundheitlichen Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten (S. 13 Ziff. 19). Im Weiteren bestritt d ie Beschwerde führerin den von der Beschwerdegegnerin festgesetzten Beginn des Wartejahrs am 19. Oktober 2016, da keine echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitszeugnisse vorlägen, die anfänglich reaktive Depression auf die Kündigung keinen invalidi sierenden Gesundheitsschaden darstelle und die neuropsychologische Abklärung erst im Juli 2018 Hinweise auf ein (noch nicht klar diagnostiziertes) Korsakow-Syndrom gezeigt hätten (S. 16 f. Ziff. 22). In ihrer Stellungnahme vom 19. Januar 2020 (Urk. 42) präzisierte die Beschwerdeführerin, dass keine von der Beige ladenen bei der IV-Anmeldung ge ltend gemachte gesundheitliche Einschränkung zu einer lang andauernden Arbeitsunfähigkeit geführt haben könne und von einer Verschlechterung des Gesundheitszustands im Jahr 2018 auszugehen sei (S. 14 f.). 2.3 Die Beigeladene machte im Wesentlichen geltend, dass psychosoziale Faktoren das Krankheitsgeschehen beeinflusst hätten. Die krankhaften Befunde - vorab die alkohol- oder depression s bedingte Hirnschädigung - hätten sich indes zwischen zeitlich derart verselbständigt, dass sie sich auch nach Wegfall der psychosozialen Belastungsfaktoren nach wie vor negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Im Februar 2017 lasse sich bildgebend eine irreversible Schädigu ng des Gehirns nachweisen. Die i m Juli 2018 erhobenen neuropsychologischen Befunde führten in Kombination mit den objektiv nachweisbaren Befunden der Hirnschädigung zum nachvollziehbaren Schluss, dass die Beigeladene weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei. Für diese Schlussfolgerung brauche es keine weitere n medizinische n Abklärung en und es spiele auch keine Rolle, ob ein Korsakow-Syndrom eindeutig diagnostiziert werden könne oder nicht (Urk. 16 S. 6 Ziff. 13, S. 8 f. Ziff. 15 f., S. 13 f. Ziff. 28). In den Eingaben vom 14. Dezember 2020 (Urk. 33) und 7. Januar 2021 (Urk. 37) präzisierte die Beigeladene, dass sie bereits seit dem Jahre 2015 unter depressiver Stimmung und Schlafstörungen gelitten und einen vermehrten Alkoholkonsum betrieben habe ( Urk. 35 S. 2 f. Ziff. 4 ff., Urk. 37 S. 2 ). Am 12. April 2021 wies sie darauf hin, dass sich ihr Zustand im Juni 2018 nicht verschlechtert habe, sondern zu jenem Zeitpunkt sämtliche Befunde vorgelegen hätten, welche einen Rückschluss auf die bereits seit Oktober 2016 vorhandene Arbeitsunfähigkeit zu liessen (Urk. 49 S. 10 Ziff. 13). 2.4 Unbestritten ist vorliegend die Beschwerdelegitimation (Art. 59 ATSG) der Beschwerdeführerin als Vorsorgeeinrichtung, welche sich aus der Bindungs wirkung des vorliegend zu fällenden Entscheids ergibt, nachdem ihr die ange fochtene Verfügung vom 23. September 2019 (Urk. 2) eröffnet worden ist (vgl. BGE 132 V 1 E. 3.2, BGE 143 V 434 E. 2.2). 3. 3.1 Im Austrittsb ericht des Spitals A.___ vom 19. Dezember 2016 (Urk. 7/10/6-8) betreffend die Hospitalisation der Beigeladenen vom 14. bis 21. Dezember 2016 wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1): - Malnutrition multifaktorieller Genese - Differenzialdiagnose (DD): i.R. Depression, i.R. Leberzirrhose - Verdacht auf reaktive Depression - Leberzirrhose unklarer Ätiologie, ED - a.e. äthyltoxisch DD PBC - ANA-AK negativ, AMA-AK positiv - Sonographie vom 15.12.2015 Steatosis hepatis mit Hepatomegalie - Verdacht auf Alkoholüberkonsum - rezidivierend erhöhte CDT-Werte - Hepat opathie - erosive Prok t itis im distalen Rektum, ED - partielle Kolonosk o pie vom 15.12.16: manschettenförmige erosive Pro k titis im dis talen Rektum, Papillenhypertrop ie - GERD - Gastrokopie vom 20.12.16: erosive Refluxösophagitis Grad I, kleine Hiatushernie, mäs siggra dige Antrumgastritis - a kute Niereninsuffizienz RIFLE R - Kreatinin 178umol/l bei Eintritt (214 umol / l am 25.11.2016 ) - a.e. prärenal bei Dehydratation - makrozytäre hyperchrome Anämie - a.e. äthyltoxisch - Vitamin D-Insuf fizienz, neu unter Substitution - arterielle Hypertonie, ED 2006 - weitere cvR f : persistierender Nikotinabusus - beinbetonte Misssensation und subjektiv proximal betonte Beinschwäche, ED 09/16 - DD funktionell i.R. Diagn. 2, i.R. Mangelernährung - MRI Wirbelsäule vom 21.10.2016: keine entzündlichen oder neoplastischen Prozesse, links rezessale Diskushernie Th8/9 mit leichte Impression der Medulla spinalis ohne Myelopathie - s ensible und motorische Neuro graphie sowie EMG vom 19.10.2016: keine Hinweise auf Neuropathie oder akute Veränderungen - St. n. erstmaligem provoziertem epilep t ische m Anfall 12/2015 Die Ärzte führten aus, dass – obwohl die Beigeladene einen regelmässigen Alko holkonsum verneine – am ehesten von einer äthylischen Genese der beginnenden Leberzirrhose aus zugehen sei. Hierzu passten die Sonomorphologie, die Labor konstellation sowie die aktenanamnestisch r ezidivierend erhöhten CDT-Werte. Im Vordergrund stehe sicherlich eine tiefe Depression nach einem Stellenverlust, was vor allem durch die zeitliche Komponente unterstrichen werde (Gewichtsverlust seit der Kündigung). Andere Faktoren seien der Alkoholkonsum und die Leber zirrhose. Die deutliche Einschränkung der Nierenfunktion sei aktenanamnestisch zwar vorbestehend, die Nierenretentionswerte hätten sich indes vollständig unter ausreichender Flüssigkeitssubstitutio n normalisiert (S. 2). 3.2 Der Hausarzt der Beigeladenen, Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, stellte am 6. November 2017 folgende Diagnosen (Urk. 7/28/25-28 S. 1): - reaktive Depression - Status nach Mangelernährung mit Hospitalisation - Leberzirrhose bei chronischem C2-Überkonsum - Beinschwäche, proximal betont - Status nach tonisch-klonischem Krampfanfall (letztmals 05/ 20 17 ) - Status nach epileptischem Anfall ( 29.12.20 15), DD : Schlafentzug, C2-Über konsum Dr. B.___ berichtete vom Beginn der Kontrollen mittels CDT, wobei der Wert stets massiv erhöht gewesen sei (S. 1) und postulierte in der bisherigen Tätigkeit eine 100 % ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 30. Juni 2016 bis Ende 2017 (S. 2 f.). 3. 3 Dr. C.___, Facharzt FMH Neurologie, nannte am 4. Juni 20 18 folgende Diag nosen (Urk. 7/33/9-10 S. 1): - Epilepsie - erstmaliger epileptischer Anfall 29.12.2015, vorgehend Schlafentzug - letztes Anfall s ereignis 26.05.2017, provoziert durch Alkoholentzug - chronischer Alkohol-Überkonsum, aktuell sistiert - Leberzirrhose, ED 12/20 16 - Status nach reaktiver Depression mit Mangelernährung bei Verwahrlosung infolge Stellenverlust Ende 2016 - Aktionstremor - essenziell und enhanced physiologisch Im Rahmen der Zwischenanamnese seit 11. Januar 2018 gab Dr. C.___ an, dass es der Beigeladenen gut gehe und sie die Medikamente regelmässig nehme. Alkohol trinke sie keinen mehr, nur noch selten ein alkoholfreies Bier. Bewusst seinsverluste seien keine mehr aufgetreten, sie sei aber gestört durch das Zittern der Hände, welches sie beispielsweise auch bei Vorstellungsgesprächen beein trächtige (S. 1 f.). Es zeige sich klinisch ein erfreulicher Verlauf, indem die Beigeladene seit über einem Jahr abstinent sei und das Levetiracetam regelmässig einnehme und es seit dem 26. Mai 2017 zu keinen weiteren Anfallsereignissen gekommen sei. Die Fahreignung für das Lenken von Motorfahrzeugen sei unter Zusammenschau des anfallsfreien Verlaufs seit mittler weile einem Jahr und des mit der Fahreignung k ompatiblen EEG s ab sofort wieder gegeben. Die Auflagen seien mit der Beige ladenen besprochen worden: Aufrechterhaltung der komplett en Äthylkarenz, re gelmässige Medikamenteneinnahme und Arztkontrollen und sofortige Meldung von Anfallsereignissen. Falls sich im Verlauf der Kontrollen eine Wiederauf nahme des Alkoholkonsums ergeben sollte, wäre die Fahreignung ab sofort nicht mehr gegeben (S. 2). 3. 4 Med. pract. D.___, stellvertretende leitende Ärztin, und MSc Szepesházy, Psychologin, Psychiatrie F.___, stellten in ihrem Bericht vom 22. Juni 2018 (Urk. 7/24/1-6) zuhanden der Beschwerdegegnerin f olgende Diagnose n (S. 3): - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) - kognitive Störung unklarer Ätiologie - MRI vom 16.02.2017: diffuse Atrophie frontal, parietal, betont erweiter ter Interhe misphärenspalt, Atrophie der c. mammillaria beidseitig, Hippocampusatrophie Grad II beidseitig - DD : neurodegenerative Erkrankung - DD: ä thyltoxische Schädigung - cerebrovaskulärer Insult rechts pariet o frontal - psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeits syndrom - rezidivierend erhöhte CDT-Werte (ICD-10 F10.2) - ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - arterielle Hypertonie - Alk o holsentzug s -Epilepsie - Leberzirrhose, ED 12/2 0 16 - a.e. äthyltoxische Schädigung primär biliäre Zirrhose - leichte Thrombozytopenie - ANA-AK negativ, AMA-AK positiv - Sonographie vom 15.12.2016: Steatosis hepatis mit Hepatomegalis - erhebliche Energie- und Eiweissmangelernähr ung 02/ 20 17 mit/bei - Verwahrlosung - Gewichtsverlust von zirka 20 kg in einem Jahr - Verdacht auf reaktive Depression mit Wahnverhalten - b einbetonte Mi s ssensation und subjektive proximal betonte Beinschwäche ED 09/ 20 16 - i.R. der Mangelernährung, C2-Abusus, multifaktoriell - sensible und motorische Neurographie sowie EMG 19.10.16: keine Hin weise für Neuropathi e oder akute radikuläre Veränderungen - ältere Thrombose der V. femoralis superficialis - Vitamin D-Hypovitaminose, substituiert seit 02/ 20 17 Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen führten aus, dass die Beigeladene seit dem 19. Oktober 2017 in der Psychiatrie F.___ in ambulanter Behandlung sei und es eigentlich angedacht wäre, die Beigeladene gegenwärtig zweiwöchentlich zu sehen. Die Fähigkeit, Termine verabredungsgemäss wahrzunehmen sei bei Letzteren indes stark eingeschränkt, weshalb keine regelmässigen Termine stattfinden könnten (S. 1). Die Arbeitsunfähigkeit werde durch den Hausarzt attestiert und liege aktuell und bis auf Weiteres bei 100 % (S. 1). Gemäss den Angaben der Beigeladenen habe sich bereits vor dem Stellenverlust im Juni 2016 ein Burnout entwickelt und es hätten sich durch den hohen Leistungs- und Zeitdruck im Handel in den letzten Jahren ihrer Anstellung schlei chend immer mehr depressive Symptome (depressive Stimmung, erhöhte Ermüd barkeit, verminderte Konzentration, Schlafstörungen, stark verminderter Appetit, Krampfanfall im Dezember 2015 als Folge des Schlafentzugs) entwickelt. Der Verlust der Arbeitsstelle sei von der Beigeladenen als Auslöser für ihr aktuelles Leiden beschrieben worden, wobei das Wegbrechen dieses wichtigen Pfeilers eine psychische und soziale Dekompensation ausgelöst habe. Die Kränkung habe zu einer Verstärkung der Depression, zunehmenden Insuffizienzerleben und Scham gefühl, sozialem Rückzug, Mangelernährung bei Verwahrlosung und einem Alkoholkonsum (im Sinne einer Selbstmedikation) geführt. Im Februar 2017 sei mit dem Tod der Mutter der Beigeladenen ein weiterer wichtiger Pfeiler wegge fallen, was den bereits prekären psychischen und körperlichen Zustand nochmals drastisch verschlechtert habe (S. 2). Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen führten weiter aus, dass die zeitliche Orienti erung im Gespräch eingeschränkt, die Auffassung leicht beeinträchtigt und die Aufmerk samkeit und Konzentration stark reduziert gewesen seien. Es seien mnestische Störungen vorhanden, wobei die Defizite auch im Behandlungsalltag beobachtbar seien und sich die Beigeladene nicht mehr an Besprochenes erinnern könne und sich Termine aufschreibe, deren Wahrnehmung ihr aber trotzdem nicht sehr oft gelinge. Im formalen Denken sei sie leicht vorbeiredend, ängstlich bezü glich ihres Gesundheitszustands und im Affekt bestehe eine unsichere und deprimierte Grundstimmung bei Insuffizienzgefühlen und starker Kränkung durch die Kündigung. Im Weiteren seien ein Interessenverlust, eine Freudlosigkeit, ein stark verminderter Antrieb, eine hohe Ermüdbarkeit, Schlafstörungen, eine Tag-Nacht- Umkehr, ein stark verminderter Appetit bis zur Mangelernährung sowie ei n sozialer Rückzug ersichtlich. Zudem bagatellisierte die Beigeladene im Gespräch stark (S. 2). Bei der Beigeladenen sei bezüglich ihrer Arbeitsfähigkeit sowie der Bereitschaft, sich behandeln zu lassen, eine grosse Motivation vorhanden. Die Prognose sei indes als schlecht einzuschätzen und im gegenwärtigen Zeitpunkt sei mit den aktuellen Funktionseinschränkungen nicht mit einer baldigen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Aufgrund der ungünstigen Faktoren (lange Episodendauer, psychische und somatische Komorbidität, weibliches Geschlecht, lediger Familienstatus, mangelnde soziale Unterstützung, später Behandlungsbeginn) sei davon auszu gehen, dass die Beigeladene in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbei ts fähig sei respektive sein werde. Eine berufliche Umschulung beziehungsweise Eingliederung sei, sofern die antidepressive Behandlung und die Behandlung des Abhängigkeitssyndroms erfolgreich seien, in ferner Zukunft möglich, was im Verlauf erneut eruiert werden müsste. Da es der Beigeladenen kaum gelinge, die vereinbarten Termine wahrzunehmen, erschwere sich die Behandlung (S. 3 f.). Gemäss dem Mini-ICF seien die Anpassung an Regeln/Routinen, die Planung/Strukturierung von Aufgaben, die Flexibilität und Umstellung, die Anwendung fachlicher Kompetenz, die Entscheids-/Urteilsfähigkeit, die Durch haltefähigkeit, die Selbstbehauptungsfähigkeit und die Fähigkeit zur Selbstpflege vollständig eingeschränkt. Die Kontaktfähigkeit zu Dritten, die Gruppenfähigkeit, die Fähigkeit zu familiären/internen Beziehungen und zu Spontanaktivitäten sowie die Verkehrsfähigkeit seien schwer eingeschränkt. Im Erstkontakt seien viele d er Einschränkungen nicht ersichtlich, im regelmässigen Kontakt seien sie indes sehr ausgeprägt. Im Verlauf der Gespräche sei eine klare Verschlechterung der Konzentration und Auffassung zu beobachten (S. 4 f.). Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen wiesen schliesslich darauf hin, dass die Beigeladene alleine lebe und klare Einschränkungen bei den Aufgaben im Haushalt vorhanden seien. Im administrativen Belangen erhalte sie Unterstützung von ihrem Bruder und in der Ernährung seien starke Einschränkungen vorhanden, wobei sie sich gegen wärtig durch den vom Hausarzt installierten Mahlzeitendienst einmal täglich ernähre (S. 5). 3. 5 In ihrem Bericht vom 16. August 2018 betreffend die neuropsychologische Abklärung vom 19. Juli 2018 (Urk. 7/31/1-3) – welche aufgrund eines auffälligen MRI-Befunds vom 16. Februar 2017 veranlasst worden sei (vgl. auch Urk. 7/28/5 9 S. 3) - führten lic. phil. G.___, leitende Psychologin Diagnostik und Neuropsychologie, und MSc H.___, Neuropsychologin, Psychiatrie F.___, aus, dass im Vorder grund der neuropsychologischen Untersuchung schwere Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis bestünden. Qualitativ seien beim Lernen und Abrufen einer langen Wortliste mehrere Konfabulationen auf gefallen. Im Weiteren zeigten sich Beeinträchtigungen in der Aufmerksamkeit (phasische Alertness, T2B, geteilte Aufmerksamkeit) und in Teilbereichen der Exekutivfunktionen (konzeptuelles Denken, figurale Ideenproduktion, Interferenzunterdrückung). Unauffällig seien hingegen die Sprache, die Visu o konstruktion und Teilbereiche der Exekutivfunktionen (sema n tische und phonematische Flüssigkeit, S. 3 ). Das neuropsychologische Profil mit starken Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis, Konfabulationen, leichten Beein trächtigungen in den Exekutivfunktionen und mit zeitlich unscharfer Orientie rung deute auf das Vorliegen eines Korsakow-Syndrom s (ICD-10 F10.6) hin. Passend dazu sei der MRI-Befund mit einer Atrophie de r c. mammillaria, einer diffusen Atrophie und Hippocampusatrophie sowie die erhebliche Energie- und Eiweissmangelernährung bei Verwahrlosung und massivem Gewichtsverlust im Februar 2017. Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen empfahlen eine weiterführende neuro logische Diagnostik/Ausschlussdiagnostik. Da die Beigeladene alleine wohne, sei zudem eine Sicherheitsprüfung der Wohnung (beispielsweise Herd) empfehlens wert. Bei fortbestehendem Alkoholkonsum sei mit einer Verschlechterung der Symptomatik und längerfristig mit einer Gefährdung der aktuellen Wohn form und der Mündigkeit zu rech nen, weshalb eine Alkohola bstinenz zu empfehlen sei (S. 3 ). 3. 6 Der Hausarzt der Beigeladenen äusserte sich am 10. Oktober 2018 erneut zum Gesundheitszustand der Beigeladenen, wobei er folgende Diagnosen stellte (Urk. 7/33/1-3 S. 1 Ziff. 1.2): - Status nach reaktiver Depression nach Verlust der Arbeitsstelle - s chädigender C2-Überkonsum mit zurzeit kompensierter Leberzirrhose - Status nach Verwahrlosung und Mangelernährung i.R. der Depression - Status nach C2-bedingte n Epilepsien Dr. B.___ ging von einem verbe sserten Gesundheitszustand aus und bemerkte, dass es der Beigeladenen objektiv besser gehe und sich die Leberwerte durch die Abstinenz grösstenteils normalisiert h ätten. Die Beigeladene berichte aber über eine Verminderung betreffend Gedächtnis sowie gelegentlichen Wort findestörungen (S. 1 Ziff. 1.1 und Ziff. 1.3). In einer angepassten Tätigkeit postulierte der Hausarzt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 2.1). 3. 7 Der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (R AD) der Beschwerdegegnerin, Dr. med. I.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, nannte in seiner Stellung nahme vom 30. Oktober 2018 (Urk. 7/35/4-5) folgende Diagnosen: - eine chronische Depression - erhebliche Energie- und Eiweissmangelernährung mit Schwäche der Beinmuskulatur - C2-Überkonsum - ton isch-klonische Krampfanfälle - cerebrovaskulärer Insult rechts parietofrontal Er verwies im Weiteren auf die i m Psychiatrie F.___ -Bericht vom 21. Juni 2018 gestellten Diagnosen und führte aus, dass der Mini-ICF vom 14. Juni 2018 in allen Bereichen vollständige bis schwere Beeinträchtigungen mit der Notwendigkeit von Unterstützung durch Dritte zeige. Der RAD-Arzt wiederholte sodann das im Psychiatrie F.___- Bericht vom 16. August 2018 beschriebene neuropsychologische Profil sowie die schlechte Prognose. Er führte ferner aus, dass der Alkoholabusus gemäss den Angaben des Bruders der Beigeladenen seit mindestens vier bis fünf Jahren bestehe und der Umstand, dass die Anstellung per Freistellung gekündigt worden sei, ein Hinweis dafür sein könne, dass es nicht nur ein Stellenabbau infolge Restrukturierung gewesen sei, sondern die Kündigung eventuell schon damals aufgrund des Alkoholabusus erfolgt sei. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei als Folge des chronischen Alkohol missbrauchs eine bleibend e organische Schädigung des Geh irns (Korsakow) eingetreten. Die Beigeladene sei deshalb sicherlich ab dem 19. Oktober 2016 in angestammter Tätigkeit dauernd zu 100 % arbeitsunfähig. Die Prognose für eine angepasste Tätigkeit sei sehr reserviert. Möglicherweise sei in ferner Zukunft – in zirka drei bis vier Jahren – bei völliger Abstinenz und Therapie der Depression in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit zu erreichen. 3.8 Am 17. April 2020 (Urk. 17/2 in Verbindung mit Urk. 34/8 ) äusserte sich Dr. C.___ zu seinen Einschätzungen vom 7. Oktober 2017 (vgl. Urk. 7/15/6-8) sowie 4. Juni 2018 (vgl. E. 3.3). Betreffend den erstgenannten Bericht hie lt er fest, dass es sich damals - als er eine Arbeitsunfähigkeit von 0 % aus ne urologischer Sicht erwähnt habe (Urk. 7/15/6-8 S. 3) - um eine Verwechslung gehandelt habe. Im Rahmen des medizinischen Kontextes sei klar, dass es sich um eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit handeln müsse (Urk. 17/2 S. 1). Im Zusammenhang mit dem Bericht vom 4. Juni 2018 führte er aus, dass ihm die Befunde des MRI vom 16. Februar 2017 und der neuropsychologischen Untersuchung nicht bekannt gewesen seien. Hätten ihm diese damals vorgelegen, so hätte er sie s icherlich in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einfliessen lassen und aus neurologischer Sicht klar festgehalten, dass die B eigeladene zu 100 % arbeitsunfähig sei. Im Weiteren sei ihm nicht bewusst gewesen, dass die Beigeladene regelmässig von den Psychiatrie F.___ -Ärzten gesehen worden sei und sie habe ihm bei den Konsultationen jeweils versichert, keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt zu haben. Retrospektiv müsse er deshalb feststellen, dass seine Beurteilung vom 4. Juni 2018 nicht korrekt gewesen sei. Hätte er vom weiterhin regelmässigen Alkoholkonsum gewusst, hätte er die Fahreignung als nicht gegeben erachtet und auch die Arbeitsfähigkeit für jegliche Tätigkeit als 0 % beurteilt (S. 2). 3.9 Der Hausarzt der Beigeladenen führte am 7. November 2020 (Urk. 34/1 in Verbindung mit Urk. 34/2 ) aus, dass die Alkoholprobleme im Jahre 2015 begon nen hätten respektive im Januar 2015 erstmals ein erhöhter CDT-Wert gemessen worden sei. Im Dezember 2015 habe sie einen ersten epileptischen Anfall erlitten, der nachweislich nicht unter Alkoholeinfluss, aber gegebenenfalls wegen eines Alkoholentzugs entstanden sei. Die Beigeladene habe zudem bereits schon seit 2015 unter depressiver Stimmung und Schlafstörungen gelitte n und damals auch Antidepressiva erhalten (Urk. 34/1 S. 2). Aufgrund der starken Beein trächtigungen der Konzentrationsfähigkeit und der kognitiven Einbussen sei sie weder in der angestammten noch in einer anderen Tätigkeit arbeitsfähig. In der Zeit vom 20. Juni bis 25. November 2016 hätten keine Konsultationen stattge funden. Aufgrund der Befunde vom 25. November 2016 und der Fremd anamnese des Bruders sei jedoch nachvollziehbar, dass der Zustand der Verschlechterung mit Appetit- und Gewichtsverlust, chronischen Durchfällen und sozialem Rück zug bei bekannter vorbestehender depressiver Psychosomatik schon länger habe bestehen müssen, weshalb ab 30. Juni 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei (S. 2). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Rentenzusprache vom 23. September 2019 (Urk. 2) auf die Stellungnahme des RAD-Arztes vom 30. Oktober 2018 (Urk. 7/ 35 / 4- 5), welcher über einen Facharzttitel in Allgemeine r Medizin verfügte und seinerseits keine eigen e Untersuchung durchgeführt hat. Dieser stellte auf den Bericht der Psychiatrie F.___ -Behandler vom 21. Juni 2018 (Urk. 7/28/5-9) – welcher inhaltlich im Wesentlichen mit dem Psychiatrie F.___ -Bericht vo m 22. Juni 2018 ( vgl. E. 3. 4 ) übereinstimmt - sowie den neuropsychologischen Bericht vom 16. Aug ust 2018 ( vgl. E. 3.5 ) ab und ging unter Hinweis auf das Vorliegen einer bleibenden organischen Hirnschädigung als Folge eines chronischen Alkoholabusus seit dem 19. Oktober 2016 von eine r 100%ige n Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit aus. Im Zusammenhang mit der Ausübung einer angepassten Tätigkeit beschränkte er sich auf den Hinweis, dass bei völliger Abstinenz und einer Therapie der Depression – weitere Ausführungen betreffend die depressive Störung machte der RAD-Arzt nicht - möglicherweise in drei bis vier Jahren eine entsprechende Arbeitsfähigkeit zu erreichen sei. 4.2 Gestützt auf das MRI vom 16. Februar 2017 (Urk. 7/24/11-12) gingen die Psychiatrie F.___ Fachpersonen am 16. August 2018 von einer diffusen Atrophie frontal, ein em betont erweiterten Interhemisph ärenspalt, einer Atrophie der c. mammil l aria beidseits sowi e einer Hippocampusatrophie Grad II beidseits aus ( Urk. 7/31/ 1-3 S. 1). Im neuropsychologischen Bericht wurden starke Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis, Konfabulationen, leichte Defizite in den Exekutivfunktionen sowie eine zeitlich unscharfe Ori entierung festgestellt ( S. 3). In den Berichten der Psychiatrie F.___ -Behandler vom 21. / 22. Juni 2018 wurde e ine leichte Einschränkung der Auffassung, eine starke Reduktion der Aufmerksamkeit und Konzentration sowie mnestische Störungen mit klarer Reduktion der zeitlichen Orientierung, des Kurzzeitgedächtn isses sowie der Aufmerksamkeit erwähn t (Urk. 7/28/5-9 S. 2, Urk. 7/24/1-6 S. 2 ). D en vor Juni 2018 verfassten aktenkundigen Berichte n der behandelnden Ärzte und der Psychotherapeutin nen können demgegenüber keine Hinweise auf erhebliche Gedächtnis störungen entnommen werden. Dr. med. J.___, Oberarzt, und lic. phil. K.___, Psychotherapeutin, Psychiatrie F.___ - Fachstelle für Alkoholprobleme, führten am 3. April 2017 aus, die Beigeladene sei zu allen Qualitäten vollständig orientiert und die Konzentration und Mnestik seien unauffällig gewesen (Urk. 34/5 S. 2). Gleiches gilt bezüglich der Berichte von Dr. C.___ vom 28. August und 7. Oktober 2017, in welchen unter anderem von einem uneingeschränkten Konzentrations- und Auffassungsvermögen (Urk. 7/15/5) respektive einer allseits orientierten, die Anamnese und Beschwer den detailliert wiedergebende n Beigelade nen (U rk. 7/15/6-8 S. 2, Urk. 7/28/34 35 S. 1) berichtet wurde. Ebenso wenig wurden in den Berichten des Hausarztes vom 14. August und 6. November 2017 ( Urk. 7/28/25-28, Urk. 7/10/1-5 S. 5 ) Hinweise auf eine erhebliche Gedächtniss törung erwähnt, sondern lediglich in pauschaler Weise auf ein eingeschränktes Konzentrations- und Auffassungs vermögen verwiesen. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass die Beigeladene seit 2008 bei Dr. B.___ in hausärztlicher Behandlung stand (Urk. 7/10/1-5 S. 1 Ziff. 1.2). Demgegenüber berichtete der Hausarzt am 10. Oktober 2018 von einer Verminderung betreffend Gedächtnis sowie gelegent lichen Wortfindestörungen (Urk. 7/33/1-3 Ziff. 1.3). Vor diesem Hintergrund kann nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass die Beigeladene aufgrund der Schädigung des Gehirns vor dem 19. Juli 2018 (Zeitpunkt der neur o psychologischen Untersuchung, Urk. 7/31/1-3 S. 1 ) und somit vor Ende ihrer Versicherungsunterstellung bei der Beschwerdeführerin bis Ende 2017 in ihrer Arbeitsfähigkeit (zu 100 %) eingeschränkt war. Daran ändert der Umstand, dass die Hirnschädigung bereits im Februar 2017 durch ein MRI nachgewiesen wurde, nichts, da aufgrund der Diagnose nicht automatisch auf die Art und den Umfang von allfälligen funktionellen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Beigeladenen geschlossen werden kann. 4.2 Im Weiteren ist die Feststellung der Beschwerdegegnerin, wonach die Beigeladene seit dem 19. Oktober 2016 in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei, nicht nachvollziehbar. Der RAD-Arzt übernahm unbesehen die Einschä tzung der Psychiatrie F.___ -Behandler, welche lediglich in pauschaler Weise davon ausgingen, dass aufgrund der aktuellen Funktionseinschränkungen nicht mit einer baldigen Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit zu re chnen sei ( Urk. 7/28/5-9 S. 4, Urk. 7/24/1 -6 S. 4). Es fehlt eine plausible Begründung dafür, weshalb die Beige ladene in eine r leidensangepassten Tätigkeit - zumindest nicht teilzeitlich - arbeitsfähig ist. 4.3 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt in wesentlichen Teilen ungeklärt, weshalb es weiterer Abklärungen bedarf. Dabei wird namentlich die Frage nach dem Gesundheitszustand und dem Leistungsvermögen der Beige ladenen bis Ende Dezember 2017 (Ende der Versicherungsunterstellung bei der Beschwerdeführerin) zu klären sei n. Unklar ist in s besondere, welches die funktio nellen Auswirkungen der Hirnschädigung sind und welchen Anteil die psychische Pathologie hat, unter anderem der C2-Überkonsum. Diesb e züglich fehlt es an einer Indikatorenprüfung, welche eine Einschränkung auch in angepasster Tätig keit plausibel erscheinen lassen würde. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. Bei diesem Verfahrensausgang kann die Frage nach allfälligen Auswirkungen von psychosozialen Faktoren auf die Arbeitsf ähigkeit der Beschwerdeführerin, dem Beginn des Wartejahrs und der Ermittlung des Valideneinkommens einst weilen offen ge lassen werden. Gleiches gilt mit Bezug auf die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen, da diese erst nach rechtsgenügender Feststellung des medizinischen Sachverhalts beurteilt werden kann (vgl. Urk. 25 S. 2). 5. 5.1 Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend de m Ausgang des Verfahrens der un ter liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Rechtsprechungsgemäss haben Beigeladene, die mit ihren Anträgen durch dringen, Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (BGE 109 V 62 E. 4). Da die Auf hebung der rentenzusprechenden Verfügung samt Rückweisung an die Verwal tung nicht den Anträgen der Beigeladenen entspricht, hat sie kein en Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 23. September 2019 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwä gungen verfahre und über den Leistungsanspruch der Beigeladenen neu ver füge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. Karin Goy - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Rechtsanwältin Susanne von Aesch - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00748 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 20. Juli 2021

IV.2019.00748

IV.2019.00748

IV.2019.00748 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais

Urteil vom 20. Juli 2021

Urteil vom 20. Juli 2021 in Sachen

in Sachen Pensionskasse der O.___

Pensionskasse der O.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Dr. Karin Goy

vertreten durch Dr. Karin Goy Goy Blesi Beratungen

Goy Blesi Beratungen Oberdorfstrasse 21, Postfach, 8702 Zollikon

Oberdorfstrasse 21, Postfach, 8702 Zollikon gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: X.___

X.___ Beigeladene

Beigeladene vertreten durch Y.___

vertreten durch Y.___ dieser substituiert durch Rechtsanwältin Susanne von Aesch

dieser substituiert durch Rechtsanwältin Susanne von Aesch KSPartner

KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1965 geborene X.___, Fotofachangestellte mit Fähigkeitsausweis, war seit 2007 bei der Z.___ AG vollzeitlich als IT Service Delivery Manager tätig (Urk. 7/11, Urk. 7/7 ). Am 17. Mai 2016 wurde ihr die Stelle aus Restrukturierungsgründen per 30. November 2016 gekündigt unter Freistellung ab 17. Juni 2016. Infolge Arbeitsunfähigkeiten verlängerte sic h das Arbeitsverhältnis bis 30. November 2017 (Urk. 3/5-6 und Urk. 7/11/1). A m 30. Mai 2017 hatte sie sich unter Hinweis auf ein Nierenversagen, eine Leberzirrhose, eine Mangelernährung sowie eine depressive Phase bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an gemeldet (Urk. 7/6). Die Sozialversicherung sanstalt des Kantons Zürich, IV Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und zog unter anderem die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 7/ 28-29) bei. Mit Vorbescheid vom 25. Februar 2019 (Urk. 7/38) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ausrichtung einer ganzen Rente ab 1. Dezember 2017 in Aussicht, wogegen die Pensionskasse der O.___ am 20. März 2019 Einwand (Urk. 7/43) erhob. Mit Verfügung vom 23. September 2019 (Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab 1. Dezember 2017 eine ganze Rente zu.

1. Die 1965 geborene X.___, Fotofachangestellte mit Fähigkeitsausweis, war seit 2007 bei der Z.___ AG vollzeitlich als IT Service Delivery Manager tätig (Urk. 7/11, Urk. 7/7 ). Am 17. Mai 2016 wurde ihr die Stelle aus Restrukturierungsgründen per 30. November 2016 gekündigt unter Freistellung ab 17. Juni 2016. Infolge Arbeitsunfähigkeiten verlängerte sic h das Arbeitsverhältnis bis 30. November 2017 (Urk. 3/5-6 und Urk. 7/11/1). A m 30. Mai 2017 hatte sie sich unter Hinweis auf ein Nierenversagen, eine Leberzirrhose, eine Mangelernährung sowie eine depressive Phase bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an gemeldet (Urk. 7/6). Die Sozialversicherung sanstalt des Kantons Zürich, IV Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und zog unter anderem die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 7/ 28-29) bei. Mit Vorbescheid vom 25. Februar 2019 (Urk. 7/38) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ausrichtung einer ganzen Rente ab 1. Dezember 2017 in Aussicht, wogegen die Pensionskasse der O.___ am 20. März 2019 Einwand (Urk. 7/43) erhob. Mit Verfügung vom 23. September 2019 (Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab 1. Dezember 2017 eine ganze Rente zu. 2. Dagegen erhob die Pensionskasse der O.___ am 23. Oktober 2019 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dass die Verfügung vom 23. September 2019 aufzuheben sei und die Eröffnung des Wartejahrs sowie da s Validen- und Invaliden einkommen und d er sich daraus ergebende Invaliditätsgrad neu zu bestimmen sei en. Eventuell sei ein Gutachten erstellen zu lassen und subeventuell sei das Dossier an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese gesetzes konform Eingliederungsmassnahmen durchführe (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 29. November 2019 (Urk. 6) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme. A m 17. Dezember 2019 wurde X.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 8) und a m 20. April 2020 erging unter Auflage aktueller Arzt berichte (Urk. 17/2-3) die Stellungn ahme der Beigeladenen (Urk. 16) mit den Anträgen, es sei die Beschwerde abzuweisen und die ihr mit Verfügung vom 23. September 2019 ab 1. Dezember 2017 zugesprochene ganze Rente zu bestä tigen (S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. Mai 2020 auf eine entsprechende Stellungnahme (Urk. 22). Die Beschwerdeführerin erstatte te unter A uflage neuer Unterlagen (Urk. 26/5-6) am 26. August 2020 Replik (Urk. 25) und nahm gleichzeitig Stellung zur Eingabe der Beigeladenen vom 20. April 2020, wobei sie ihre ursprünglichen Anträge insofern anpasste, als dass sie nun als Hauptanträge die Aufhebung der Verfügung und die Erstellung eines Gutachtens nannte und die übrigen Begehren als Eventualanträge formulierte (S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 13. Oktober 2020 (Urk. 30) auf eine Stel lungnahme zur Eingabe der Beschwerdeführerin vom 26. August 2020. Die Beigeladene hielt am 14. Dezember 2020 (Urk. 33) unter Auflage weiterer Doku mente (Urk. 34/1-8) an ihren Anträ gen fest. Am 7. Januar 2021 (Urk. 37 ) reichte sie weitere Unterlagen (Urk. 38/1-2) ein. Während die Beschwerdegegnerin am 19. Januar 2021 auf eine entsprechende Stellungnahme verzichtete (Urk. 41), äusserte sich die Beschwerdeführerin am 19. Januar 2021 zu den genannten Eingaben (Urk. 42). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 8. Februar 2021 auf eine diesbezügliche Stellungnahme (Urk. 46). Die Beigeladene liess sich unter Vorlage weiterer Unterlagen (Urk. 50/1-2) am 12. April 2021 vernehmen (Urk. 49). Die Beschwerdeführerin nahm am 6. Mai 2021 entsprechend Stellung (Urk. 53), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. Ma i 2021 auf eine Stel lungnahme (Urk. 54), was den Parteien am 18. Mai 2 020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 55).

2. Dagegen erhob die Pensionskasse der O.___ am 23. Oktober 2019 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dass die Verfügung vom 23. September 2019 aufzuheben sei und die Eröffnung des Wartejahrs sowie da s Validen- und Invaliden einkommen und d er sich daraus ergebende Invaliditätsgrad neu zu bestimmen sei en. Eventuell sei ein Gutachten erstellen zu lassen und subeventuell sei das Dossier an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese gesetzes konform Eingliederungsmassnahmen durchführe (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 29. November 2019 (Urk. 6) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme. A m 17. Dezember 2019 wurde X.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 8) und a m 20. April 2020 erging unter Auflage aktueller Arzt berichte (Urk. 17/2-3) die Stellungn ahme der Beigeladenen (Urk. 16) mit den Anträgen, es sei die Beschwerde abzuweisen und die ihr mit Verfügung vom 23. September 2019 ab 1. Dezember 2017 zugesprochene ganze Rente zu bestä tigen (S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. Mai 2020 auf eine entsprechende Stellungnahme (Urk. 22). Die Beschwerdeführerin erstatte te unter A uflage neuer Unterlagen (Urk. 26/5-6) am 26. August 2020 Replik (Urk. 25) und nahm gleichzeitig Stellung zur Eingabe der Beigeladenen vom 20. April 2020, wobei sie ihre ursprünglichen Anträge insofern anpasste, als dass sie nun als Hauptanträge die Aufhebung der Verfügung und die Erstellung eines Gutachtens nannte und die übrigen Begehren als Eventualanträge formulierte (S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 13. Oktober 2020 (Urk. 30) auf eine Stel lungnahme zur Eingabe der Beschwerdeführerin vom 26. August 2020. Die Beigeladene hielt am 14. Dezember 2020 (Urk. 33) unter Auflage weiterer Doku mente (Urk. 34/1-8) an ihren Anträ gen fest. Am 7. Januar 2021 (Urk. 37 ) reichte sie weitere Unterlagen (Urk. 38/1-2) ein. Während die Beschwerdegegnerin am 19. Januar 2021 auf eine entsprechende Stellungnahme verzichtete (Urk. 41), äusserte sich die Beschwerdeführerin am 19. Januar 2021 zu den genannten Eingaben (Urk. 42). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 8. Februar 2021 auf eine diesbezügliche Stellungnahme (Urk. 46). Die Beigeladene liess sich unter Vorlage weiterer Unterlagen (Urk. 50/1-2) am 12. April 2021 vernehmen (Urk. 49). Die Beschwerdeführerin nahm am 6. Mai 2021 entsprechend Stellung (Urk. 53), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. Ma i 2021 auf eine Stel lungnahme (Urk. 54), was den Parteien am 18. Mai 2 020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 55). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch a uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch a uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1. 3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass aus ärztlicher Sicht die medizinische Behandlung im Vordergrund stehe, weshalb keine Eingliederungsmassnahmen zu prüfen seien. S eit dem 19. Oktober 2016 liege in medizinischer Hins icht in der bisherigen Tätigkeit als IT Service Delivery Manager sowie in einer angepassten Tätigkeit kein e Arbeitsfähigkeit mehr vor. Der Beigeladenen sei de shalb kein Erwerbseinkommen mehr möglich, weshalb ein Invaliditätsgrad von 100 % bestehe. Das Wartejahr sei per 18. Oktober 2017 abgelaufen, weshalb unter Berücksichtigung des Ablaufs von sechs Monaten seit der IV-Anmeldung vom 6. Juni 2017 die Leistungen ab 1. Dezember 2017 auszurichten seien (S. 1).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass aus ärztlicher Sicht die medizinische Behandlung im Vordergrund stehe, weshalb keine Eingliederungsmassnahmen zu prüfen seien. S eit dem 19. Oktober 2016 liege in medizinischer Hins icht in der bisherigen Tätigkeit als IT Service Delivery Manager sowie in einer angepassten Tätigkeit kein e Arbeitsfähigkeit mehr vor. Der Beigeladenen sei de shalb kein Erwerbseinkommen mehr möglich, weshalb ein Invaliditätsgrad von 100 % bestehe. Das Wartejahr sei per 18. Oktober 2017 abgelaufen, weshalb unter Berücksichtigung des Ablaufs von sechs Monaten seit der IV-Anmeldung vom 6. Juni 2017 die Leistungen ab 1. Dezember 2017 auszurichten seien (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenü ber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass das Korsakow-Syndrom, auf welche s der Rentenanspruch vor allem ab ge stützt werde, bislang nicht zweifelsfrei diagnostiziert und im neuropsycho logischen Bericht die Durchführung weiterer Abklärungen empfohlen worden sei. Die Beschwerdegegnerin habe in der Folge indes keine zusätzlichen Unter suchungen veranlasst. In den Jahren 2016 und 2017 sei die Arbeitsunfähigkeit sodann von invaliditätsfremden Faktoren (Stellenverlust, Tod der Mutter) bestimmt gewesen. Aufgrund der vorhandenen Akten sei überdies nicht zu beur teilen, inwiefern die Beigeladene ihre Ressourcen in einer angepassten Tätigkeit verwenden könne und sich die gesundheitlichen Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten (S. 13 Ziff. 19). Im Weiteren bestritt d ie Beschwerde führerin den von der Beschwerdegegnerin festgesetzten Beginn des Wartejahrs am 19. Oktober 2016, da keine echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitszeugnisse vorlägen, die anfänglich reaktive Depression auf die Kündigung keinen invalidi sierenden Gesundheitsschaden darstelle und die neuropsychologische Abklärung erst im Juli 2018 Hinweise auf ein (noch nicht klar diagnostiziertes) Korsakow-Syndrom gezeigt hätten (S. 16 f. Ziff. 22). In ihrer Stellungnahme vom 19. Januar 2020 (Urk. 42) präzisierte die Beschwerdeführerin, dass keine von der Beige ladenen bei der IV-Anmeldung ge ltend gemachte gesundheitliche Einschränkung zu einer lang andauernden Arbeitsunfähigkeit geführt haben könne und von einer Verschlechterung des Gesundheitszustands im Jahr 2018 auszugehen sei (S. 14 f.).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenü ber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass das Korsakow-Syndrom, auf welche s der Rentenanspruch vor allem ab ge stützt werde, bislang nicht zweifelsfrei diagnostiziert und im neuropsycho logischen Bericht die Durchführung weiterer Abklärungen empfohlen worden sei. Die Beschwerdegegnerin habe in der Folge indes keine zusätzlichen Unter suchungen veranlasst. In den Jahren 2016 und 2017 sei die Arbeitsunfähigkeit sodann von invaliditätsfremden Faktoren (Stellenverlust, Tod der Mutter) bestimmt gewesen. Aufgrund der vorhandenen Akten sei überdies nicht zu beur teilen, inwiefern die Beigeladene ihre Ressourcen in einer angepassten Tätigkeit verwenden könne und sich die gesundheitlichen Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten (S. 13 Ziff. 19). Im Weiteren bestritt d ie Beschwerde führerin den von der Beschwerdegegnerin festgesetzten Beginn des Wartejahrs am 19. Oktober 2016, da keine echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitszeugnisse vorlägen, die anfänglich reaktive Depression auf die Kündigung keinen invalidi sierenden Gesundheitsschaden darstelle und die neuropsychologische Abklärung erst im Juli 2018 Hinweise auf ein (noch nicht klar diagnostiziertes) Korsakow-Syndrom gezeigt hätten (S. 16 f. Ziff. 22). In ihrer Stellungnahme vom 19. Januar 2020 (Urk. 42) präzisierte die Beschwerdeführerin, dass keine von der Beige ladenen bei der IV-Anmeldung ge ltend gemachte gesundheitliche Einschränkung zu einer lang andauernden Arbeitsunfähigkeit geführt haben könne und von einer Verschlechterung des Gesundheitszustands im Jahr 2018 auszugehen sei (S. 14 f.). 2.3 Die Beigeladene machte im Wesentlichen geltend, dass psychosoziale Faktoren das Krankheitsgeschehen beeinflusst hätten. Die krankhaften Befunde - vorab die alkohol- oder depression s bedingte Hirnschädigung - hätten sich indes zwischen zeitlich derart verselbständigt, dass sie sich auch nach Wegfall der psychosozialen Belastungsfaktoren nach wie vor negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Im Februar 2017 lasse sich bildgebend eine irreversible Schädigu ng des Gehirns nachweisen. Die i m Juli 2018 erhobenen neuropsychologischen Befunde führten in Kombination mit den objektiv nachweisbaren Befunden der Hirnschädigung zum nachvollziehbaren Schluss, dass die Beigeladene weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei. Für diese Schlussfolgerung brauche es keine weitere n medizinische n Abklärung en und es spiele auch keine Rolle, ob ein Korsakow-Syndrom eindeutig diagnostiziert werden könne oder nicht (Urk. 16 S. 6 Ziff. 13, S. 8 f. Ziff. 15 f., S. 13 f. Ziff. 28). In den Eingaben vom 14. Dezember 2020 (Urk. 33) und 7. Januar 2021 (Urk. 37) präzisierte die Beigeladene, dass sie bereits seit dem Jahre 2015 unter depressiver Stimmung und Schlafstörungen gelitten und einen vermehrten Alkoholkonsum betrieben habe ( Urk. 35 S. 2 f. Ziff. 4 ff., Urk. 37 S. 2 ). Am 12. April 2021 wies sie darauf hin, dass sich ihr Zustand im Juni 2018 nicht verschlechtert habe, sondern zu jenem Zeitpunkt sämtliche Befunde vorgelegen hätten, welche einen Rückschluss auf die bereits seit Oktober 2016 vorhandene Arbeitsunfähigkeit zu liessen (Urk. 49 S. 10 Ziff. 13).

2.3 Die Beigeladene machte im Wesentlichen geltend, dass psychosoziale Faktoren das Krankheitsgeschehen beeinflusst hätten. Die krankhaften Befunde vorab die alkohol- oder depression s bedingte Hirnschädigung hätten sich indes zwischen zeitlich derart verselbständigt, dass sie sich auch nach Wegfall der psychosozialen Belastungsfaktoren nach wie vor negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Im Februar 2017 lasse sich bildgebend eine irreversible Schädigu ng des Gehirns nachweisen. Die i m Juli 2018 erhobenen neuropsychologischen Befunde führten in Kombination mit den objektiv nachweisbaren Befunden der Hirnschädigung zum nachvollziehbaren Schluss, dass die Beigeladene weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei. Für diese Schlussfolgerung brauche es keine weitere n medizinische n Abklärung en und es spiele auch keine Rolle, ob ein Korsakow-Syndrom eindeutig diagnostiziert werden könne oder nicht (Urk. 16 S. 6 Ziff. 13, S. 8 f. Ziff. 15 f., S. 13 f. Ziff. 28). In den Eingaben vom 14. Dezember 2020 (Urk. 33) und 7. Januar 2021 (Urk. 37) präzisierte die Beigeladene, dass sie bereits seit dem Jahre 2015 unter depressiver Stimmung und Schlafstörungen gelitten und einen vermehrten Alkoholkonsum betrieben habe ( Urk. 35 S. 2 f. Ziff. 4 ff., Urk. 37 S. 2 ). Am 12. April 2021 wies sie darauf hin, dass sich ihr Zustand im Juni 2018 nicht verschlechtert habe, sondern zu jenem Zeitpunkt sämtliche Befunde vorgelegen hätten, welche einen Rückschluss auf die bereits seit Oktober 2016 vorhandene Arbeitsunfähigkeit zu liessen (Urk. 49 S. 10 Ziff. 13). 2.4 Unbestritten ist vorliegend die Beschwerdelegitimation (Art. 59 ATSG) der Beschwerdeführerin als Vorsorgeeinrichtung, welche sich aus der Bindungs wirkung des vorliegend zu fällenden Entscheids ergibt, nachdem ihr die ange fochtene Verfügung vom 23. September 2019 (Urk. 2) eröffnet worden ist (vgl. BGE 132 V 1 E. 3.2, BGE 143 V 434 E. 2.2).

2.4 Unbestritten ist vorliegend die Beschwerdelegitimation (Art. 59 ATSG) der Beschwerdeführerin als Vorsorgeeinrichtung, welche sich aus der Bindungs wirkung des vorliegend zu fällenden Entscheids ergibt, nachdem ihr die ange fochtene Verfügung vom 23. September 2019 (Urk. 2) eröffnet worden ist (vgl. BGE 132 V 1 E. 3.2, BGE 143 V 434 E. 2.2). 3.

3. 3.1 Im Austrittsb ericht des Spitals A.___ vom 19. Dezember 2016 (Urk. 7/10/6-8) betreffend die Hospitalisation der Beigeladenen vom 14. bis 21. Dezember 2016 wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1):

3.1 Im Austrittsb ericht des Spitals A.___ vom 19. Dezember 2016 (Urk. 7/10/6-8) betreffend die Hospitalisation der Beigeladenen vom 14. bis 21. Dezember 2016 wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1): - Malnutrition multifaktorieller Genese

Malnutrition multifaktorieller Genese - Differenzialdiagnose (DD): i.R. Depression, i.R. Leberzirrhose

Differenzialdiagnose (DD): i.R. Depression, i.R. Leberzirrhose - Verdacht auf reaktive Depression

Verdacht auf reaktive Depression - Leberzirrhose unklarer Ätiologie, ED

Leberzirrhose unklarer Ätiologie, ED - a.e. äthyltoxisch DD PBC

a.e. äthyltoxisch DD PBC - ANA-AK negativ, AMA-AK positiv

ANA-AK negativ, AMA-AK positiv - Sonographie vom 15.12.2015 Steatosis hepatis mit Hepatomegalie

Sonographie vom 15.12.2015 Steatosis hepatis mit Hepatomegalie - Verdacht auf Alkoholüberkonsum

Verdacht auf Alkoholüberkonsum - rezidivierend erhöhte CDT-Werte

rezidivierend erhöhte CDT-Werte - Hepat opathie

Hepat opathie - erosive Prok t itis im distalen Rektum, ED

erosive Prok t itis im distalen Rektum, ED - partielle Kolonosk o pie vom 15.12.16: manschettenförmige erosive Pro k titis im dis talen Rektum, Papillenhypertrop ie

partielle Kolonosk o pie vom 15.12.16: manschettenförmige erosive Pro k titis im dis talen Rektum, Papillenhypertrop ie - GERD

GERD - Gastrokopie vom 20.12.16: erosive Refluxösophagitis Grad I, kleine Hiatushernie, mäs siggra dige Antrumgastritis

Gastrokopie vom 20.12.16: erosive Refluxösophagitis Grad I, kleine Hiatushernie, mäs siggra dige Antrumgastritis - a kute Niereninsuffizienz RIFLE R

a kute Niereninsuffizienz RIFLE R - Kreatinin 178umol/l bei Eintritt (214 umol / l am 25.11.2016 )

Kreatinin 178umol/l bei Eintritt (214 umol l am 25.11.2016 ) - a.e. prärenal bei Dehydratation

a.e. prärenal bei Dehydratation - makrozytäre hyperchrome Anämie

makrozytäre hyperchrome Anämie - a.e. äthyltoxisch

a.e. äthyltoxisch - Vitamin D-Insuf fizienz, neu unter Substitution

Vitamin D-Insuf fizienz, neu unter Substitution - arterielle Hypertonie, ED 2006

arterielle Hypertonie, ED 2006 - weitere cvR f : persistierender Nikotinabusus

weitere cvR f : persistierender Nikotinabusus - beinbetonte Misssensation und subjektiv proximal betonte Beinschwäche, ED 09/16

beinbetonte Misssensation und subjektiv proximal betonte Beinschwäche, ED 09/16 - DD funktionell i.R. Diagn. 2, i.R. Mangelernährung

DD funktionell i.R. Diagn. 2, i.R. Mangelernährung - MRI Wirbelsäule vom 21.10.2016: keine entzündlichen oder neoplastischen Prozesse, links rezessale Diskushernie Th8/9 mit leichte Impression der Medulla spinalis ohne Myelopathie

MRI Wirbelsäule vom 21.10.2016: keine entzündlichen oder neoplastischen Prozesse, links rezessale Diskushernie Th8/9 mit leichte Impression der Medulla spinalis ohne Myelopathie - s ensible und motorische Neuro graphie sowie EMG vom 19.10.2016: keine Hinweise auf Neuropathie oder akute Veränderungen

s ensible und motorische Neuro graphie sowie EMG vom 19.10.2016: keine Hinweise auf Neuropathie oder akute Veränderungen - St. n. erstmaligem provoziertem epilep t ische m Anfall 12/2015

St. n. erstmaligem provoziertem epilep t ische m Anfall 12/2015 Die Ärzte führten aus, dass – obwohl die Beigeladene einen regelmässigen Alko holkonsum verneine – am ehesten von einer äthylischen Genese der beginnenden Leberzirrhose aus zugehen sei. Hierzu passten die Sonomorphologie, die Labor konstellation sowie die aktenanamnestisch r ezidivierend erhöhten CDT-Werte. Im Vordergrund stehe sicherlich eine tiefe Depression nach einem Stellenverlust, was vor allem durch die zeitliche Komponente unterstrichen werde (Gewichtsverlust seit der Kündigung). Andere Faktoren seien der Alkoholkonsum und die Leber zirrhose. Die deutliche Einschränkung der Nierenfunktion sei aktenanamnestisch zwar vorbestehend, die Nierenretentionswerte hätten sich indes vollständig unter ausreichender Flüssigkeitssubstitutio n normalisiert (S. 2).

Die Ärzte führten aus, dass – obwohl die Beigeladene einen regelmässigen Alko holkonsum verneine – am ehesten von einer äthylischen Genese der beginnenden Leberzirrhose aus zugehen sei. Hierzu passten die Sonomorphologie, die Labor konstellation sowie die aktenanamnestisch r ezidivierend erhöhten CDT-Werte. Im Vordergrund stehe sicherlich eine tiefe Depression nach einem Stellenverlust, was vor allem durch die zeitliche Komponente unterstrichen werde (Gewichtsverlust seit der Kündigung). Andere Faktoren seien der Alkoholkonsum und die Leber zirrhose. Die deutliche Einschränkung der Nierenfunktion sei aktenanamnestisch zwar vorbestehend, die Nierenretentionswerte hätten sich indes vollständig unter ausreichender Flüssigkeitssubstitutio n normalisiert (S. 2). 3.2 Der Hausarzt der Beigeladenen, Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, stellte am 6. November 2017 folgende Diagnosen (Urk. 7/28/25-28 S. 1):

3.2 Der Hausarzt der Beigeladenen, Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, stellte am 6. November 2017 folgende Diagnosen (Urk. 7/28/25-28 S. 1): - reaktive Depression

reaktive Depression - Status nach Mangelernährung mit Hospitalisation

Status nach Mangelernährung mit Hospitalisation - Leberzirrhose bei chronischem C2-Überkonsum

Leberzirrhose bei chronischem C2-Überkonsum - Beinschwäche, proximal betont

Beinschwäche, proximal betont - Status nach tonisch-klonischem Krampfanfall (letztmals 05/ 20 17 )

Status nach tonisch-klonischem Krampfanfall (letztmals 05/ 20 17 ) - Status nach epileptischem Anfall ( 29.12.20 15), DD : Schlafentzug, C2-Über konsum

Status nach epileptischem Anfall ( 29.12.20 15), DD : Schlafentzug, C2-Über konsum Dr. B.___ berichtete vom Beginn der Kontrollen mittels CDT, wobei der Wert stets massiv erhöht gewesen sei (S. 1) und postulierte in der bisherigen Tätigkeit eine 100 % ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 30. Juni 2016 bis Ende 2017 (S. 2 f.).

Dr. B.___ berichtete vom Beginn der Kontrollen mittels CDT, wobei der Wert stets massiv erhöht gewesen sei (S. 1) und postulierte in der bisherigen Tätigkeit eine 100 % ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 30. Juni 2016 bis Ende 2017 (S. 2 f.). 3. 3 Dr. C.___, Facharzt FMH Neurologie, nannte am 4. Juni 20 18 folgende Diag nosen (Urk. 7/33/9-10 S. 1):

3. 3 Dr. C.___, Facharzt FMH Neurologie, nannte am 4. Juni 20 18 folgende Diag nosen (Urk. 7/33/9-10 S. 1): - Epilepsie

Epilepsie - erstmaliger epileptischer Anfall 29.12.2015, vorgehend Schlafentzug

erstmaliger epileptischer Anfall 29.12.2015, vorgehend Schlafentzug - letztes Anfall s ereignis 26.05.2017, provoziert durch Alkoholentzug

letztes Anfall s ereignis 26.05.2017, provoziert durch Alkoholentzug - chronischer Alkohol-Überkonsum, aktuell sistiert

chronischer Alkohol-Überkonsum, aktuell sistiert - Leberzirrhose, ED 12/20 16

Leberzirrhose, ED 12/20 16 - Status nach reaktiver Depression mit Mangelernährung bei Verwahrlosung infolge Stellenverlust Ende 2016

Status nach reaktiver Depression mit Mangelernährung bei Verwahrlosung infolge Stellenverlust Ende 2016 - Aktionstremor

Aktionstremor - essenziell und enhanced physiologisch

essenziell und enhanced physiologisch Im Rahmen der Zwischenanamnese seit 11. Januar 2018 gab Dr. C.___ an, dass es der Beigeladenen gut gehe und sie die Medikamente regelmässig nehme. Alkohol trinke sie keinen mehr, nur noch selten ein alkoholfreies Bier. Bewusst seinsverluste seien keine mehr aufgetreten, sie sei aber gestört durch das Zittern der Hände, welches sie beispielsweise auch bei Vorstellungsgesprächen beein trächtige (S. 1 f.).

Im Rahmen der Zwischenanamnese seit 11. Januar 2018 gab Dr. C.___ an, dass es der Beigeladenen gut gehe und sie die Medikamente regelmässig nehme. Alkohol trinke sie keinen mehr, nur noch selten ein alkoholfreies Bier. Bewusst seinsverluste seien keine mehr aufgetreten, sie sei aber gestört durch das Zittern der Hände, welches sie beispielsweise auch bei Vorstellungsgesprächen beein trächtige (S. 1 f.). Es zeige sich klinisch ein erfreulicher Verlauf, indem die Beigeladene seit über einem Jahr abstinent sei und das Levetiracetam regelmässig einnehme und es seit dem 26. Mai 2017 zu keinen weiteren Anfallsereignissen gekommen sei. Die Fahreignung für das Lenken von Motorfahrzeugen sei unter Zusammenschau des anfallsfreien Verlaufs seit mittler weile einem Jahr und des mit der Fahreignung k ompatiblen EEG s ab sofort wieder gegeben. Die Auflagen seien mit der Beige ladenen besprochen worden: Aufrechterhaltung der komplett en Äthylkarenz, re gelmässige Medikamenteneinnahme und Arztkontrollen und sofortige Meldung von Anfallsereignissen. Falls sich im Verlauf der Kontrollen eine Wiederauf nahme des Alkoholkonsums ergeben sollte, wäre die Fahreignung ab sofort nicht mehr gegeben (S. 2).

Es zeige sich klinisch ein erfreulicher Verlauf, indem die Beigeladene seit über einem Jahr abstinent sei und das Levetiracetam regelmässig einnehme und es seit dem 26. Mai 2017 zu keinen weiteren Anfallsereignissen gekommen sei. Die Fahreignung für das Lenken von Motorfahrzeugen sei unter Zusammenschau des anfallsfreien Verlaufs seit mittler weile einem Jahr und des mit der Fahreignung k ompatiblen EEG s ab sofort wieder gegeben. Die Auflagen seien mit der Beige ladenen besprochen worden: Aufrechterhaltung der komplett en Äthylkarenz, re gelmässige Medikamenteneinnahme und Arztkontrollen und sofortige Meldung von Anfallsereignissen. Falls sich im Verlauf der Kontrollen eine Wiederauf nahme des Alkoholkonsums ergeben sollte, wäre die Fahreignung ab sofort nicht mehr gegeben (S. 2). 3. 4 Med. pract. D.___, stellvertretende leitende Ärztin, und MSc Szepesházy, Psychologin, Psychiatrie F.___, stellten in ihrem Bericht vom 22. Juni 2018 (Urk. 7/24/1-6) zuhanden der Beschwerdegegnerin f olgende Diagnose n (S. 3):

3. 4 Med. pract. D.___, stellvertretende leitende Ärztin, und MSc Szepesházy, Psychologin, Psychiatrie F.___, stellten in ihrem Bericht vom 22. Juni 2018 (Urk. 7/24/1-6) zuhanden der Beschwerdegegnerin f olgende Diagnose n (S. 3): - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2)

schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) - kognitive Störung unklarer Ätiologie

kognitive Störung unklarer Ätiologie - MRI vom 16.02.2017: diffuse Atrophie frontal, parietal, betont erweiter ter Interhe misphärenspalt, Atrophie der c. mammillaria beidseitig, Hippocampusatrophie Grad II beidseitig

MRI vom 16.02.2017: diffuse Atrophie frontal, parietal, betont erweiter ter Interhe misphärenspalt, Atrophie der c. mammillaria beidseitig, Hippocampusatrophie Grad II beidseitig - DD : neurodegenerative Erkrankung

DD : neurodegenerative Erkrankung - DD: ä thyltoxische Schädigung

DD: ä thyltoxische Schädigung - cerebrovaskulärer Insult rechts pariet o frontal

cerebrovaskulärer Insult rechts pariet o frontal - psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeits syndrom

psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeits syndrom - rezidivierend erhöhte CDT-Werte (ICD-10 F10.2)

rezidivierend erhöhte CDT-Werte (ICD-10 F10.2) - ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie - Alk o holsentzug s -Epilepsie

Alk o holsentzug s -Epilepsie - Leberzirrhose, ED 12/2 0 16

Leberzirrhose, ED 12/2 0 16 - a.e. äthyltoxische Schädigung primär biliäre Zirrhose

a.e. äthyltoxische Schädigung primär biliäre Zirrhose - leichte Thrombozytopenie

leichte Thrombozytopenie - ANA-AK negativ, AMA-AK positiv

ANA-AK negativ, AMA-AK positiv - Sonographie vom 15.12.2016: Steatosis hepatis mit Hepatomegalis

Sonographie vom 15.12.2016: Steatosis hepatis mit Hepatomegalis - erhebliche Energie- und Eiweissmangelernähr ung 02/ 20 17 mit/bei

erhebliche Energie- und Eiweissmangelernähr ung 02/ 20 17 mit/bei - Verwahrlosung

Verwahrlosung - Gewichtsverlust von zirka 20 kg in einem Jahr

Gewichtsverlust von zirka 20 kg in einem Jahr - Verdacht auf reaktive Depression mit Wahnverhalten

Verdacht auf reaktive Depression mit Wahnverhalten - b einbetonte Mi s ssensation und subjektive proximal betonte Beinschwäche ED 09/ 20 16

b einbetonte Mi s ssensation und subjektive proximal betonte Beinschwäche ED 09/ 20 16 - i.R. der Mangelernährung, C2-Abusus, multifaktoriell

i.R. der Mangelernährung, C2-Abusus, multifaktoriell - sensible und motorische Neurographie sowie EMG 19.10.16: keine Hin weise für Neuropathi e oder akute radikuläre Veränderungen

sensible und motorische Neurographie sowie EMG 19.10.16: keine Hin weise für Neuropathi e oder akute radikuläre Veränderungen - ältere Thrombose der V. femoralis superficialis

ältere Thrombose der V. femoralis superficialis - Vitamin D-Hypovitaminose, substituiert seit 02/ 20 17

Vitamin D-Hypovitaminose, substituiert seit 02/ 20 17 Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen führten aus, dass die Beigeladene seit dem 19. Oktober 2017 in der Psychiatrie F.___ in ambulanter Behandlung sei und es eigentlich angedacht wäre, die Beigeladene gegenwärtig zweiwöchentlich zu sehen. Die Fähigkeit, Termine verabredungsgemäss wahrzunehmen sei bei Letzteren indes stark eingeschränkt, weshalb keine regelmässigen Termine stattfinden könnten (S. 1).

Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen führten aus, dass die Beigeladene seit dem 19. Oktober 2017 in der Psychiatrie F.___ in ambulanter Behandlung sei und es eigentlich angedacht wäre, die Beigeladene gegenwärtig zweiwöchentlich zu sehen. Die Fähigkeit, Termine verabredungsgemäss wahrzunehmen sei bei Letzteren indes stark eingeschränkt, weshalb keine regelmässigen Termine stattfinden könnten (S. 1). Die Arbeitsunfähigkeit werde durch den Hausarzt attestiert und liege aktuell und bis auf Weiteres bei 100 % (S. 1).

Die Arbeitsunfähigkeit werde durch den Hausarzt attestiert und liege aktuell und bis auf Weiteres bei 100 % (S. 1). Gemäss den Angaben der Beigeladenen habe sich bereits vor dem Stellenverlust im Juni 2016 ein Burnout entwickelt und es hätten sich durch den hohen Leistungs- und Zeitdruck im Handel in den letzten Jahren ihrer Anstellung schlei chend immer mehr depressive Symptome (depressive Stimmung, erhöhte Ermüd barkeit, verminderte Konzentration, Schlafstörungen, stark verminderter Appetit, Krampfanfall im Dezember 2015 als Folge des Schlafentzugs) entwickelt. Der Verlust der Arbeitsstelle sei von der Beigeladenen als Auslöser für ihr aktuelles Leiden beschrieben worden, wobei das Wegbrechen dieses wichtigen Pfeilers eine psychische und soziale Dekompensation ausgelöst habe. Die Kränkung habe zu einer Verstärkung der Depression, zunehmenden Insuffizienzerleben und Scham gefühl, sozialem Rückzug, Mangelernährung bei Verwahrlosung und einem Alkoholkonsum (im Sinne einer Selbstmedikation) geführt. Im Februar 2017 sei mit dem Tod der Mutter der Beigeladenen ein weiterer wichtiger Pfeiler wegge fallen, was den bereits prekären psychischen und körperlichen Zustand nochmals drastisch verschlechtert habe (S. 2).

Gemäss den Angaben der Beigeladenen habe sich bereits vor dem Stellenverlust im Juni 2016 ein Burnout entwickelt und es hätten sich durch den hohen Leistungs- und Zeitdruck im Handel in den letzten Jahren ihrer Anstellung schlei chend immer mehr depressive Symptome (depressive Stimmung, erhöhte Ermüd barkeit, verminderte Konzentration, Schlafstörungen, stark verminderter Appetit, Krampfanfall im Dezember 2015 als Folge des Schlafentzugs) entwickelt. Der Verlust der Arbeitsstelle sei von der Beigeladenen als Auslöser für ihr aktuelles Leiden beschrieben worden, wobei das Wegbrechen dieses wichtigen Pfeilers eine psychische und soziale Dekompensation ausgelöst habe. Die Kränkung habe zu einer Verstärkung der Depression, zunehmenden Insuffizienzerleben und Scham gefühl, sozialem Rückzug, Mangelernährung bei Verwahrlosung und einem Alkoholkonsum (im Sinne einer Selbstmedikation) geführt. Im Februar 2017 sei mit dem Tod der Mutter der Beigeladenen ein weiterer wichtiger Pfeiler wegge fallen, was den bereits prekären psychischen und körperlichen Zustand nochmals drastisch verschlechtert habe (S. 2). Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen führten weiter aus, dass die zeitliche Orienti erung im Gespräch eingeschränkt, die Auffassung leicht beeinträchtigt und die Aufmerk samkeit und Konzentration stark reduziert gewesen seien. Es seien mnestische Störungen vorhanden, wobei die Defizite auch im Behandlungsalltag beobachtbar seien und sich die Beigeladene nicht mehr an Besprochenes erinnern könne und sich Termine aufschreibe, deren Wahrnehmung ihr aber trotzdem nicht sehr oft gelinge. Im formalen Denken sei sie leicht vorbeiredend, ängstlich bezü glich ihres Gesundheitszustands und im Affekt bestehe eine unsichere und deprimierte Grundstimmung bei Insuffizienzgefühlen und starker Kränkung durch die Kündigung. Im Weiteren seien ein Interessenverlust, eine Freudlosigkeit, ein stark verminderter Antrieb, eine hohe Ermüdbarkeit, Schlafstörungen, eine Tag-Nacht- Umkehr, ein stark verminderter Appetit bis zur Mangelernährung sowie ei n sozialer Rückzug ersichtlich. Zudem bagatellisierte die Beigeladene im Gespräch stark (S. 2).

Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen führten weiter aus, dass die zeitliche Orienti erung im Gespräch eingeschränkt, die Auffassung leicht beeinträchtigt und die Aufmerk samkeit und Konzentration stark reduziert gewesen seien. Es seien mnestische Störungen vorhanden, wobei die Defizite auch im Behandlungsalltag beobachtbar seien und sich die Beigeladene nicht mehr an Besprochenes erinnern könne und sich Termine aufschreibe, deren Wahrnehmung ihr aber trotzdem nicht sehr oft gelinge. Im formalen Denken sei sie leicht vorbeiredend, ängstlich bezü glich ihres Gesundheitszustands und im Affekt bestehe eine unsichere und deprimierte Grundstimmung bei Insuffizienzgefühlen und starker Kränkung durch die Kündigung. Im Weiteren seien ein Interessenverlust, eine Freudlosigkeit, ein stark verminderter Antrieb, eine hohe Ermüdbarkeit, Schlafstörungen, eine Tag-Nacht- Umkehr, ein stark verminderter Appetit bis zur Mangelernährung sowie ei n sozialer Rückzug ersichtlich. Zudem bagatellisierte die Beigeladene im Gespräch stark (S. 2). Bei der Beigeladenen sei bezüglich ihrer Arbeitsfähigkeit sowie der Bereitschaft, sich behandeln zu lassen, eine grosse Motivation vorhanden. Die Prognose sei indes als schlecht einzuschätzen und im gegenwärtigen Zeitpunkt sei mit den aktuellen Funktionseinschränkungen nicht mit einer baldigen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Aufgrund der ungünstigen Faktoren (lange Episodendauer, psychische und somatische Komorbidität, weibliches Geschlecht, lediger Familienstatus, mangelnde soziale Unterstützung, später Behandlungsbeginn) sei davon auszu gehen, dass die Beigeladene in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbei ts fähig sei respektive sein werde. Eine berufliche Umschulung beziehungsweise Eingliederung sei, sofern die antidepressive Behandlung und die Behandlung des Abhängigkeitssyndroms erfolgreich seien, in ferner Zukunft möglich, was im Verlauf erneut eruiert werden müsste. Da es der Beigeladenen kaum gelinge, die vereinbarten Termine wahrzunehmen, erschwere sich die Behandlung (S. 3 f.).

Bei der Beigeladenen sei bezüglich ihrer Arbeitsfähigkeit sowie der Bereitschaft, sich behandeln zu lassen, eine grosse Motivation vorhanden. Die Prognose sei indes als schlecht einzuschätzen und im gegenwärtigen Zeitpunkt sei mit den aktuellen Funktionseinschränkungen nicht mit einer baldigen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Aufgrund der ungünstigen Faktoren (lange Episodendauer, psychische und somatische Komorbidität, weibliches Geschlecht, lediger Familienstatus, mangelnde soziale Unterstützung, später Behandlungsbeginn) sei davon auszu gehen, dass die Beigeladene in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbei ts fähig sei respektive sein werde. Eine berufliche Umschulung beziehungsweise Eingliederung sei, sofern die antidepressive Behandlung und die Behandlung des Abhängigkeitssyndroms erfolgreich seien, in ferner Zukunft möglich, was im Verlauf erneut eruiert werden müsste. Da es der Beigeladenen kaum gelinge, die vereinbarten Termine wahrzunehmen, erschwere sich die Behandlung (S. 3 f.). Gemäss dem Mini-ICF seien die Anpassung an Regeln/Routinen, die Planung/Strukturierung von Aufgaben, die Flexibilität und Umstellung, die Anwendung fachlicher Kompetenz, die Entscheids-/Urteilsfähigkeit, die Durch haltefähigkeit, die Selbstbehauptungsfähigkeit und die Fähigkeit zur Selbstpflege vollständig eingeschränkt. Die Kontaktfähigkeit zu Dritten, die Gruppenfähigkeit, die Fähigkeit zu familiären/internen Beziehungen und zu Spontanaktivitäten sowie die Verkehrsfähigkeit seien schwer eingeschränkt. Im Erstkontakt seien viele d er Einschränkungen nicht ersichtlich, im regelmässigen Kontakt seien sie indes sehr ausgeprägt. Im Verlauf der Gespräche sei eine klare Verschlechterung der Konzentration und Auffassung zu beobachten (S. 4 f.).

Gemäss dem Mini-ICF seien die Anpassung an Regeln/Routinen, die Planung/Strukturierung von Aufgaben, die Flexibilität und Umstellung, die Anwendung fachlicher Kompetenz, die Entscheids-/Urteilsfähigkeit, die Durch haltefähigkeit, die Selbstbehauptungsfähigkeit und die Fähigkeit zur Selbstpflege vollständig eingeschränkt. Die Kontaktfähigkeit zu Dritten, die Gruppenfähigkeit, die Fähigkeit zu familiären/internen Beziehungen und zu Spontanaktivitäten sowie die Verkehrsfähigkeit seien schwer eingeschränkt. Im Erstkontakt seien viele d er Einschränkungen nicht ersichtlich, im regelmässigen Kontakt seien sie indes sehr ausgeprägt. Im Verlauf der Gespräche sei eine klare Verschlechterung der Konzentration und Auffassung zu beobachten (S. 4 f.). Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen wiesen schliesslich darauf hin, dass die Beigeladene alleine lebe und klare Einschränkungen bei den Aufgaben im Haushalt vorhanden seien. Im administrativen Belangen erhalte sie Unterstützung von ihrem Bruder und in der Ernährung seien starke Einschränkungen vorhanden, wobei sie sich gegen wärtig durch den vom Hausarzt installierten Mahlzeitendienst einmal täglich ernähre (S. 5).

Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen wiesen schliesslich darauf hin, dass die Beigeladene alleine lebe und klare Einschränkungen bei den Aufgaben im Haushalt vorhanden seien. Im administrativen Belangen erhalte sie Unterstützung von ihrem Bruder und in der Ernährung seien starke Einschränkungen vorhanden, wobei sie sich gegen wärtig durch den vom Hausarzt installierten Mahlzeitendienst einmal täglich ernähre (S. 5). 3. 5 In ihrem Bericht vom 16. August 2018 betreffend die neuropsychologische Abklärung vom 19. Juli 2018 (Urk. 7/31/1-3) – welche aufgrund eines auffälligen MRI-Befunds vom 16. Februar 2017 veranlasst worden sei (vgl. auch Urk. 7/28/5 9 S. 3) - führten lic. phil. G.___, leitende Psychologin Diagnostik und Neuropsychologie, und MSc H.___, Neuropsychologin, Psychiatrie F.___, aus, dass im Vorder grund der neuropsychologischen Untersuchung schwere Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis bestünden. Qualitativ seien beim Lernen und Abrufen einer langen Wortliste mehrere Konfabulationen auf gefallen. Im Weiteren zeigten sich Beeinträchtigungen in der Aufmerksamkeit (phasische Alertness, T2B, geteilte Aufmerksamkeit) und in Teilbereichen der Exekutivfunktionen (konzeptuelles Denken, figurale Ideenproduktion, Interferenzunterdrückung). Unauffällig seien hingegen die Sprache, die Visu o konstruktion und Teilbereiche der Exekutivfunktionen (sema n tische und phonematische Flüssigkeit, S. 3 ).

3. 5 In ihrem Bericht vom 16. August 2018 betreffend die neuropsychologische Abklärung vom 19. Juli 2018 (Urk. 7/31/1-3) – welche aufgrund eines auffälligen MRI-Befunds vom 16. Februar 2017 veranlasst worden sei (vgl. auch Urk. 7/28/5 9 S. 3) führten lic. phil. G.___, leitende Psychologin Diagnostik und Neuropsychologie, und MSc H.___, Neuropsychologin, Psychiatrie F.___, aus, dass im Vorder grund der neuropsychologischen Untersuchung schwere Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis bestünden. Qualitativ seien beim Lernen und Abrufen einer langen Wortliste mehrere Konfabulationen auf gefallen. Im Weiteren zeigten sich Beeinträchtigungen in der Aufmerksamkeit (phasische Alertness, T2B, geteilte Aufmerksamkeit) und in Teilbereichen der Exekutivfunktionen (konzeptuelles Denken, figurale Ideenproduktion, Interferenzunterdrückung). Unauffällig seien hingegen die Sprache, die Visu o konstruktion und Teilbereiche der Exekutivfunktionen (sema n tische und phonematische Flüssigkeit, S. 3 ). Das neuropsychologische Profil mit starken Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis, Konfabulationen, leichten Beein trächtigungen in den Exekutivfunktionen und mit zeitlich unscharfer Orientie rung deute auf das Vorliegen eines Korsakow-Syndrom s (ICD-10 F10.6) hin. Passend dazu sei der MRI-Befund mit einer Atrophie de r c. mammillaria, einer diffusen Atrophie und Hippocampusatrophie sowie die erhebliche Energie- und Eiweissmangelernährung bei Verwahrlosung und massivem Gewichtsverlust im Februar 2017. Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen empfahlen eine weiterführende neuro logische Diagnostik/Ausschlussdiagnostik. Da die Beigeladene alleine wohne, sei zudem eine Sicherheitsprüfung der Wohnung (beispielsweise Herd) empfehlens wert. Bei fortbestehendem Alkoholkonsum sei mit einer Verschlechterung der Symptomatik und längerfristig mit einer Gefährdung der aktuellen Wohn form und der Mündigkeit zu rech nen, weshalb eine Alkohola bstinenz zu empfehlen sei (S. 3 ).

Das neuropsychologische Profil mit starken Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis, Konfabulationen, leichten Beein trächtigungen in den Exekutivfunktionen und mit zeitlich unscharfer Orientie rung deute auf das Vorliegen eines Korsakow-Syndrom s (ICD-10 F10.6) hin. Passend dazu sei der MRI-Befund mit einer Atrophie de r c. mammillaria, einer diffusen Atrophie und Hippocampusatrophie sowie die erhebliche Energie- und Eiweissmangelernährung bei Verwahrlosung und massivem Gewichtsverlust im Februar 2017. Die Psychiatrie F.___ -Fachpersonen empfahlen eine weiterführende neuro logische Diagnostik/Ausschlussdiagnostik. Da die Beigeladene alleine wohne, sei zudem eine Sicherheitsprüfung der Wohnung (beispielsweise Herd) empfehlens wert. Bei fortbestehendem Alkoholkonsum sei mit einer Verschlechterung der Symptomatik und längerfristig mit einer Gefährdung der aktuellen Wohn form und der Mündigkeit zu rech nen, weshalb eine Alkohola bstinenz zu empfehlen sei (S. 3 ). 3. 6 Der Hausarzt der Beigeladenen äusserte sich am 10. Oktober 2018 erneut zum Gesundheitszustand der Beigeladenen, wobei er folgende Diagnosen stellte (Urk. 7/33/1-3 S. 1 Ziff. 1.2):

3. 6 Der Hausarzt der Beigeladenen äusserte sich am 10. Oktober 2018 erneut zum Gesundheitszustand der Beigeladenen, wobei er folgende Diagnosen stellte (Urk. 7/33/1-3 S. 1 Ziff. 1.2): - Status nach reaktiver Depression nach Verlust der Arbeitsstelle

Status nach reaktiver Depression nach Verlust der Arbeitsstelle - s chädigender C2-Überkonsum mit zurzeit kompensierter Leberzirrhose

s chädigender C2-Überkonsum mit zurzeit kompensierter Leberzirrhose - Status nach Verwahrlosung und Mangelernährung i.R. der Depression

Status nach Verwahrlosung und Mangelernährung i.R. der Depression - Status nach C2-bedingte n Epilepsien

Status nach C2-bedingte n Epilepsien Dr. B.___ ging von einem verbe sserten Gesundheitszustand aus und bemerkte, dass es der Beigeladenen objektiv besser gehe und sich die Leberwerte durch die Abstinenz grösstenteils normalisiert h ätten. Die Beigeladene berichte aber über eine Verminderung betreffend Gedächtnis sowie gelegentlichen Wort findestörungen (S. 1 Ziff. 1.1 und Ziff. 1.3). In einer angepassten Tätigkeit postulierte der Hausarzt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 2.1).

Dr. B.___ ging von einem verbe sserten Gesundheitszustand aus und bemerkte, dass es der Beigeladenen objektiv besser gehe und sich die Leberwerte durch die Abstinenz grösstenteils normalisiert h ätten. Die Beigeladene berichte aber über eine Verminderung betreffend Gedächtnis sowie gelegentlichen Wort findestörungen (S. 1 Ziff. 1.1 und Ziff. 1.3). In einer angepassten Tätigkeit postulierte der Hausarzt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 2.1). 3. 7 Der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (R AD) der Beschwerdegegnerin, Dr. med. I.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, nannte in seiner Stellung nahme vom 30. Oktober 2018 (Urk. 7/35/4-5) folgende Diagnosen:

3. 7 Der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (R AD) der Beschwerdegegnerin, Dr. med. I.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, nannte in seiner Stellung nahme vom 30. Oktober 2018 (Urk. 7/35/4-5) folgende Diagnosen: - eine chronische Depression

eine chronische Depression - erhebliche Energie- und Eiweissmangelernährung mit Schwäche der Beinmuskulatur

erhebliche Energie- und Eiweissmangelernährung mit Schwäche der Beinmuskulatur - C2-Überkonsum

C2-Überkonsum - ton isch-klonische Krampfanfälle

ton isch-klonische Krampfanfälle - cerebrovaskulärer Insult rechts parietofrontal

cerebrovaskulärer Insult rechts parietofrontal Er verwies im Weiteren auf die i m Psychiatrie F.___ -Bericht vom 21. Juni 2018 gestellten Diagnosen und führte aus, dass der Mini-ICF vom 14. Juni 2018 in allen Bereichen vollständige bis schwere Beeinträchtigungen mit der Notwendigkeit von Unterstützung durch Dritte zeige. Der RAD-Arzt wiederholte sodann das im Psychiatrie F.___- Bericht vom 16. August 2018 beschriebene neuropsychologische Profil sowie die schlechte Prognose. Er führte ferner aus, dass der Alkoholabusus gemäss den Angaben des Bruders der Beigeladenen seit mindestens vier bis fünf Jahren bestehe und der Umstand, dass die Anstellung per Freistellung gekündigt worden sei, ein Hinweis dafür sein könne, dass es nicht nur ein Stellenabbau infolge Restrukturierung gewesen sei, sondern die Kündigung eventuell schon damals aufgrund des Alkoholabusus erfolgt sei.

Er verwies im Weiteren auf die i m Psychiatrie F.___ -Bericht vom 21. Juni 2018 gestellten Diagnosen und führte aus, dass der Mini-ICF vom 14. Juni 2018 in allen Bereichen vollständige bis schwere Beeinträchtigungen mit der Notwendigkeit von Unterstützung durch Dritte zeige. Der RAD-Arzt wiederholte sodann das im Psychiatrie F.___- Bericht vom 16. August 2018 beschriebene neuropsychologische Profil sowie die schlechte Prognose. Er führte ferner aus, dass der Alkoholabusus gemäss den Angaben des Bruders der Beigeladenen seit mindestens vier bis fünf Jahren bestehe und der Umstand, dass die Anstellung per Freistellung gekündigt worden sei, ein Hinweis dafür sein könne, dass es nicht nur ein Stellenabbau infolge Restrukturierung gewesen sei, sondern die Kündigung eventuell schon damals aufgrund des Alkoholabusus erfolgt sei. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei als Folge des chronischen Alkohol missbrauchs eine bleibend e organische Schädigung des Geh irns (Korsakow) eingetreten. Die Beigeladene sei deshalb sicherlich ab dem 19. Oktober 2016 in angestammter Tätigkeit dauernd zu 100 % arbeitsunfähig. Die Prognose für eine angepasste Tätigkeit sei sehr reserviert. Möglicherweise sei in ferner Zukunft – in zirka drei bis vier Jahren – bei völliger Abstinenz und Therapie der Depression in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit zu erreichen.

Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei als Folge des chronischen Alkohol missbrauchs eine bleibend e organische Schädigung des Geh irns (Korsakow) eingetreten. Die Beigeladene sei deshalb sicherlich ab dem 19. Oktober 2016 in angestammter Tätigkeit dauernd zu 100 % arbeitsunfähig. Die Prognose für eine angepasste Tätigkeit sei sehr reserviert. Möglicherweise sei in ferner Zukunft – in zirka drei bis vier Jahren – bei völliger Abstinenz und Therapie der Depression in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit zu erreichen. 3.8 Am 17. April 2020 (Urk. 17/2 in Verbindung mit Urk. 34/8 ) äusserte sich Dr. C.___ zu seinen Einschätzungen vom 7. Oktober 2017 (vgl. Urk. 7/15/6-8) sowie 4. Juni 2018 (vgl. E. 3.3). Betreffend den erstgenannten Bericht hie lt er fest, dass es sich damals - als er eine Arbeitsunfähigkeit von 0 % aus ne urologischer Sicht erwähnt habe (Urk. 7/15/6-8 S. 3) - um eine Verwechslung gehandelt habe. Im Rahmen des medizinischen Kontextes sei klar, dass es sich um eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit handeln müsse (Urk. 17/2 S. 1). Im Zusammenhang mit dem Bericht vom 4. Juni 2018 führte er aus, dass ihm die Befunde des MRI vom 16. Februar 2017 und der neuropsychologischen Untersuchung nicht bekannt gewesen seien. Hätten ihm diese damals vorgelegen, so hätte er sie s icherlich in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einfliessen lassen und aus neurologischer Sicht klar festgehalten, dass die B eigeladene zu 100 % arbeitsunfähig sei. Im Weiteren sei ihm nicht bewusst gewesen, dass die Beigeladene regelmässig von den Psychiatrie F.___ -Ärzten gesehen worden sei und sie habe ihm bei den Konsultationen jeweils versichert, keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt zu haben. Retrospektiv müsse er deshalb feststellen, dass seine Beurteilung vom 4. Juni 2018 nicht korrekt gewesen sei. Hätte er vom weiterhin regelmässigen Alkoholkonsum gewusst, hätte er die Fahreignung als nicht gegeben erachtet und auch die Arbeitsfähigkeit für jegliche Tätigkeit als 0 % beurteilt (S. 2).

3.8 Am 17. April 2020 (Urk. 17/2 in Verbindung mit Urk. 34/8 ) äusserte sich Dr. C.___ zu seinen Einschätzungen vom 7. Oktober 2017 (vgl. Urk. 7/15/6-8) sowie 4. Juni 2018 (vgl. E. 3.3). Betreffend den erstgenannten Bericht hie lt er fest, dass es sich damals - als er eine Arbeitsunfähigkeit von 0 % aus ne urologischer Sicht erwähnt habe (Urk. 7/15/6-8 S. 3) - um eine Verwechslung gehandelt habe. Im Rahmen des medizinischen Kontextes sei klar, dass es sich um eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit handeln müsse (Urk. 17/2 S. 1). Im Zusammenhang mit dem Bericht vom 4. Juni 2018 führte er aus, dass ihm die Befunde des MRI vom 16. Februar 2017 und der neuropsychologischen Untersuchung nicht bekannt gewesen seien. Hätten ihm diese damals vorgelegen, so hätte er sie s icherlich in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einfliessen lassen und aus neurologischer Sicht klar festgehalten, dass die B eigeladene zu 100 % arbeitsunfähig sei. Im Weiteren sei ihm nicht bewusst gewesen, dass die Beigeladene regelmässig von den Psychiatrie F.___ -Ärzten gesehen worden sei und sie habe ihm bei den Konsultationen jeweils versichert, keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt zu haben. Retrospektiv müsse er deshalb feststellen, dass seine Beurteilung vom 4. Juni 2018 nicht korrekt gewesen sei. Hätte er vom weiterhin regelmässigen Alkoholkonsum gewusst, hätte er die Fahreignung als nicht gegeben erachtet und auch die Arbeitsfähigkeit für jegliche Tätigkeit als 0 % beurteilt (S. 2). 3.9 Der Hausarzt der Beigeladenen führte am 7. November 2020 (Urk. 34/1 in Verbindung mit Urk. 34/2 ) aus, dass die Alkoholprobleme im Jahre 2015 begon nen hätten respektive im Januar 2015 erstmals ein erhöhter CDT-Wert gemessen worden sei. Im Dezember 2015 habe sie einen ersten epileptischen Anfall erlitten, der nachweislich nicht unter Alkoholeinfluss, aber gegebenenfalls wegen eines Alkoholentzugs entstanden sei. Die Beigeladene habe zudem bereits schon seit 2015 unter depressiver Stimmung und Schlafstörungen gelitte n und damals auch Antidepressiva erhalten (Urk. 34/1 S. 2). Aufgrund der starken Beein trächtigungen der Konzentrationsfähigkeit und der kognitiven Einbussen sei sie weder in der angestammten noch in einer anderen Tätigkeit arbeitsfähig. In der Zeit vom 20. Juni bis 25. November 2016 hätten keine Konsultationen stattge funden. Aufgrund der Befunde vom 25. November 2016 und der Fremd anamnese des Bruders sei jedoch nachvollziehbar, dass der Zustand der Verschlechterung mit Appetit- und Gewichtsverlust, chronischen Durchfällen und sozialem Rück zug bei bekannter vorbestehender depressiver Psychosomatik schon länger habe bestehen müssen, weshalb ab 30. Juni 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei (S. 2).

3.9 Der Hausarzt der Beigeladenen führte am 7. November 2020 (Urk. 34/1 in Verbindung mit Urk. 34/2 ) aus, dass die Alkoholprobleme im Jahre 2015 begon nen hätten respektive im Januar 2015 erstmals ein erhöhter CDT-Wert gemessen worden sei. Im Dezember 2015 habe sie einen ersten epileptischen Anfall erlitten, der nachweislich nicht unter Alkoholeinfluss, aber gegebenenfalls wegen eines Alkoholentzugs entstanden sei. Die Beigeladene habe zudem bereits schon seit 2015 unter depressiver Stimmung und Schlafstörungen gelitte n und damals auch Antidepressiva erhalten (Urk. 34/1 S. 2). Aufgrund der starken Beein trächtigungen der Konzentrationsfähigkeit und der kognitiven Einbussen sei sie weder in der angestammten noch in einer anderen Tätigkeit arbeitsfähig. In der Zeit vom 20. Juni bis 25. November 2016 hätten keine Konsultationen stattge funden. Aufgrund der Befunde vom 25. November 2016 und der Fremd anamnese des Bruders sei jedoch nachvollziehbar, dass der Zustand der Verschlechterung mit Appetit- und Gewichtsverlust, chronischen Durchfällen und sozialem Rück zug bei bekannter vorbestehender depressiver Psychosomatik schon länger habe bestehen müssen, weshalb ab 30. Juni 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei (S. 2). 4.

4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Rentenzusprache vom 23. September 2019 (Urk. 2) auf die Stellungnahme des RAD-Arztes vom 30. Oktober 2018 (Urk. 7/ 35 / 4- 5), welcher über einen Facharzttitel in Allgemeine r Medizin verfügte und seinerseits keine eigen e Untersuchung durchgeführt hat. Dieser stellte auf den Bericht der Psychiatrie F.___ -Behandler vom 21. Juni 2018 (Urk. 7/28/5-9) – welcher inhaltlich im Wesentlichen mit dem Psychiatrie F.___ -Bericht vo m 22. Juni 2018 ( vgl. E. 3. 4 ) übereinstimmt - sowie den neuropsychologischen Bericht vom 16. Aug ust 2018 ( vgl. E. 3.5 ) ab und ging unter Hinweis auf das Vorliegen einer bleibenden organischen Hirnschädigung als Folge eines chronischen Alkoholabusus seit dem 19. Oktober 2016 von eine r 100%ige n Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit aus. Im Zusammenhang mit der Ausübung einer angepassten Tätigkeit beschränkte er sich auf den Hinweis, dass bei völliger Abstinenz und einer Therapie der Depression – weitere Ausführungen betreffend die depressive Störung machte der RAD-Arzt nicht - möglicherweise in drei bis vier Jahren eine entsprechende Arbeitsfähigkeit zu erreichen sei.

4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Rentenzusprache vom 23. September 2019 (Urk. 2) auf die Stellungnahme des RAD-Arztes vom 30. Oktober 2018 (Urk. 7/ 35 4- 5), welcher über einen Facharzttitel in Allgemeine r Medizin verfügte und seinerseits keine eigen e Untersuchung durchgeführt hat. Dieser stellte auf den Bericht der Psychiatrie F.___ -Behandler vom 21. Juni 2018 (Urk. 7/28/5-9) – welcher inhaltlich im Wesentlichen mit dem Psychiatrie F.___ -Bericht vo m 22. Juni 2018 ( vgl. E. 3. 4 ) übereinstimmt sowie den neuropsychologischen Bericht vom 16. Aug ust 2018 ( vgl. E. 3.5 ) ab und ging unter Hinweis auf das Vorliegen einer bleibenden organischen Hirnschädigung als Folge eines chronischen Alkoholabusus seit dem 19. Oktober 2016 von eine r 100%ige n Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit aus. Im Zusammenhang mit der Ausübung einer angepassten Tätigkeit beschränkte er sich auf den Hinweis, dass bei völliger Abstinenz und einer Therapie der Depression – weitere Ausführungen betreffend die depressive Störung machte der RAD-Arzt nicht - möglicherweise in drei bis vier Jahren eine entsprechende Arbeitsfähigkeit zu erreichen sei. 4.2 Gestützt auf das MRI vom 16. Februar 2017 (Urk. 7/24/11-12) gingen die Psychiatrie F.___ Fachpersonen am 16. August 2018 von einer diffusen Atrophie frontal, ein em betont erweiterten Interhemisph ärenspalt, einer Atrophie der c. mammil l aria beidseits sowi e einer Hippocampusatrophie Grad II beidseits aus ( Urk. 7/31/ 1-3 S. 1). Im neuropsychologischen Bericht wurden starke Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis, Konfabulationen, leichte Defizite in den Exekutivfunktionen sowie eine zeitlich unscharfe Ori entierung festgestellt ( S. 3). In den Berichten der Psychiatrie F.___ -Behandler vom 21. / 22. Juni 2018 wurde e ine leichte Einschränkung der Auffassung, eine starke Reduktion der Aufmerksamkeit und Konzentration sowie mnestische Störungen mit klarer Reduktion der zeitlichen Orientierung, des Kurzzeitgedächtn isses sowie der Aufmerksamkeit erwähn t (Urk. 7/28/5-9 S. 2, Urk. 7/24/1-6 S. 2 ). D en vor Juni 2018 verfassten aktenkundigen Berichte n der behandelnden Ärzte und der Psychotherapeutin nen können demgegenüber keine Hinweise auf erhebliche Gedächtnis störungen entnommen werden. Dr. med. J.___, Oberarzt, und lic. phil. K.___, Psychotherapeutin, Psychiatrie F.___ - Fachstelle für Alkoholprobleme, führten am 3. April 2017 aus, die Beigeladene sei zu allen Qualitäten vollständig orientiert und die Konzentration und Mnestik seien unauffällig gewesen (Urk. 34/5 S. 2). Gleiches gilt bezüglich der Berichte von Dr. C.___ vom 28. August und 7. Oktober 2017, in welchen unter anderem von einem uneingeschränkten Konzentrations- und Auffassungsvermögen (Urk. 7/15/5) respektive einer allseits orientierten, die Anamnese und Beschwer den detailliert wiedergebende n Beigelade nen (U rk. 7/15/6-8 S. 2, Urk. 7/28/34 35 S. 1) berichtet wurde. Ebenso wenig wurden in den Berichten des Hausarztes vom 14. August und 6. November 2017 ( Urk. 7/28/25-28, Urk. 7/10/1-5 S. 5 ) Hinweise auf eine erhebliche Gedächtniss törung erwähnt, sondern lediglich in pauschaler Weise auf ein eingeschränktes Konzentrations- und Auffassungs vermögen verwiesen. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass die Beigeladene seit 2008 bei Dr. B.___ in hausärztlicher Behandlung stand (Urk. 7/10/1-5 S. 1 Ziff. 1.2). Demgegenüber berichtete der Hausarzt am 10. Oktober 2018 von einer Verminderung betreffend Gedächtnis sowie gelegent lichen Wortfindestörungen (Urk. 7/33/1-3 Ziff. 1.3).

4.2 Gestützt auf das MRI vom 16. Februar 2017 (Urk. 7/24/11-12) gingen die Psychiatrie F.___ Fachpersonen am 16. August 2018 von einer diffusen Atrophie frontal, ein em betont erweiterten Interhemisph ärenspalt, einer Atrophie der c. mammil l aria beidseits sowi e einer Hippocampusatrophie Grad II beidseits aus ( Urk. 7/31/ 1-3 S. 1). Im neuropsychologischen Bericht wurden starke Beeinträchtigungen im verbalen und nonverbalen episodischen Gedächtnis, Konfabulationen, leichte Defizite in den Exekutivfunktionen sowie eine zeitlich unscharfe Ori entierung festgestellt ( S. 3). In den Berichten der Psychiatrie F.___ -Behandler vom 21. 22. Juni 2018 wurde e ine leichte Einschränkung der Auffassung, eine starke Reduktion der Aufmerksamkeit und Konzentration sowie mnestische Störungen mit klarer Reduktion der zeitlichen Orientierung, des Kurzzeitgedächtn isses sowie der Aufmerksamkeit erwähn t (Urk. 7/28/5-9 S. 2, Urk. 7/24/1-6 S. 2 ). D en vor Juni 2018 verfassten aktenkundigen Berichte n der behandelnden Ärzte und der Psychotherapeutin nen können demgegenüber keine Hinweise auf erhebliche Gedächtnis störungen entnommen werden. Dr. med. J.___, Oberarzt, und lic. phil. K.___, Psychotherapeutin, Psychiatrie F.___ Fachstelle für Alkoholprobleme, führten am 3. April 2017 aus, die Beigeladene sei zu allen Qualitäten vollständig orientiert und die Konzentration und Mnestik seien unauffällig gewesen (Urk. 34/5 S. 2). Gleiches gilt bezüglich der Berichte von Dr. C.___ vom 28. August und 7. Oktober 2017, in welchen unter anderem von einem uneingeschränkten Konzentrations- und Auffassungsvermögen (Urk. 7/15/5) respektive einer allseits orientierten, die Anamnese und Beschwer den detailliert wiedergebende n Beigelade nen (U rk. 7/15/6-8 S. 2, Urk. 7/28/34 35 S. 1) berichtet wurde. Ebenso wenig wurden in den Berichten des Hausarztes vom 14. August und 6. November 2017 ( Urk. 7/28/25-28, Urk. 7/10/1-5 S. 5 ) Hinweise auf eine erhebliche Gedächtniss törung erwähnt, sondern lediglich in pauschaler Weise auf ein eingeschränktes Konzentrations- und Auffassungs vermögen verwiesen. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass die Beigeladene seit 2008 bei Dr. B.___ in hausärztlicher Behandlung stand (Urk. 7/10/1-5 S. 1 Ziff. 1.2). Demgegenüber berichtete der Hausarzt am 10. Oktober 2018 von einer Verminderung betreffend Gedächtnis sowie gelegent lichen Wortfindestörungen (Urk. 7/33/1-3 Ziff. 1.3). Vor diesem Hintergrund kann nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass die Beigeladene aufgrund der Schädigung des Gehirns vor dem 19. Juli 2018 (Zeitpunkt der neur o psychologischen Untersuchung, Urk. 7/31/1-3 S. 1 ) und somit vor Ende ihrer Versicherungsunterstellung bei der Beschwerdeführerin bis Ende 2017 in ihrer Arbeitsfähigkeit (zu 100 %) eingeschränkt war. Daran ändert der Umstand, dass die Hirnschädigung bereits im Februar 2017 durch ein MRI nachgewiesen wurde, nichts, da aufgrund der Diagnose nicht automatisch auf die Art und den Umfang von allfälligen funktionellen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Beigeladenen geschlossen werden kann.

Vor diesem Hintergrund kann nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass die Beigeladene aufgrund der Schädigung des Gehirns vor dem 19. Juli 2018 (Zeitpunkt der neur o psychologischen Untersuchung, Urk. 7/31/1-3 S. 1 ) und somit vor Ende ihrer Versicherungsunterstellung bei der Beschwerdeführerin bis Ende 2017 in ihrer Arbeitsfähigkeit (zu 100 %) eingeschränkt war. Daran ändert der Umstand, dass die Hirnschädigung bereits im Februar 2017 durch ein MRI nachgewiesen wurde, nichts, da aufgrund der Diagnose nicht automatisch auf die Art und den Umfang von allfälligen funktionellen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Beigeladenen geschlossen werden kann. 4.2 Im Weiteren ist die Feststellung der Beschwerdegegnerin, wonach die Beigeladene seit dem 19. Oktober 2016 in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei, nicht nachvollziehbar. Der RAD-Arzt übernahm unbesehen die Einschä tzung der Psychiatrie F.___ -Behandler, welche lediglich in pauschaler Weise davon ausgingen, dass aufgrund der aktuellen Funktionseinschränkungen nicht mit einer baldigen Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit zu re chnen sei ( Urk. 7/28/5-9 S. 4, Urk. 7/24/1 -6 S. 4). Es fehlt eine plausible Begründung dafür, weshalb die Beige ladene in eine r leidensangepassten Tätigkeit - zumindest nicht teilzeitlich - arbeitsfähig ist.

4.2 Im Weiteren ist die Feststellung der Beschwerdegegnerin, wonach die Beigeladene seit dem 19. Oktober 2016 in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei, nicht nachvollziehbar. Der RAD-Arzt übernahm unbesehen die Einschä tzung der Psychiatrie F.___ -Behandler, welche lediglich in pauschaler Weise davon ausgingen, dass aufgrund der aktuellen Funktionseinschränkungen nicht mit einer baldigen Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit zu re chnen sei ( Urk. 7/28/5-9 S. 4, Urk. 7/24/1 -6 S. 4). Es fehlt eine plausible Begründung dafür, weshalb die Beige ladene in eine r leidensangepassten Tätigkeit - zumindest nicht teilzeitlich - arbeitsfähig ist. 4.3 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt in wesentlichen Teilen ungeklärt, weshalb es weiterer Abklärungen bedarf. Dabei wird namentlich die Frage nach dem Gesundheitszustand und dem Leistungsvermögen der Beige ladenen bis Ende Dezember 2017 (Ende der Versicherungsunterstellung bei der Beschwerdeführerin) zu klären sei n. Unklar ist in s besondere, welches die funktio nellen Auswirkungen der Hirnschädigung sind und welchen Anteil die psychische Pathologie hat, unter anderem der C2-Überkonsum. Diesb e züglich fehlt es an einer Indikatorenprüfung, welche eine Einschränkung auch in angepasster Tätig keit plausibel erscheinen lassen würde. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

4.3 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt in wesentlichen Teilen ungeklärt, weshalb es weiterer Abklärungen bedarf. Dabei wird namentlich die Frage nach dem Gesundheitszustand und dem Leistungsvermögen der Beige ladenen bis Ende Dezember 2017 (Ende der Versicherungsunterstellung bei der Beschwerdeführerin) zu klären sei n. Unklar ist in s besondere, welches die funktio nellen Auswirkungen der Hirnschädigung sind und welchen Anteil die psychische Pathologie hat, unter anderem der C2-Überkonsum. Diesb e züglich fehlt es an einer Indikatorenprüfung, welche eine Einschränkung auch in angepasster Tätig keit plausibel erscheinen lassen würde. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. Bei diesem Verfahrensausgang kann die Frage nach allfälligen Auswirkungen von psychosozialen Faktoren auf die Arbeitsf ähigkeit der Beschwerdeführerin, dem Beginn des Wartejahrs und der Ermittlung des Valideneinkommens einst weilen offen ge lassen werden. Gleiches gilt mit Bezug auf die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen, da diese erst nach rechtsgenügender Feststellung des medizinischen Sachverhalts beurteilt werden kann (vgl. Urk. 25 S. 2).

Bei diesem Verfahrensausgang kann die Frage nach allfälligen Auswirkungen von psychosozialen Faktoren auf die Arbeitsf ähigkeit der Beschwerdeführerin, dem Beginn des Wartejahrs und der Ermittlung des Valideneinkommens einst weilen offen ge lassen werden. Gleiches gilt mit Bezug auf die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen, da diese erst nach rechtsgenügender Feststellung des medizinischen Sachverhalts beurteilt werden kann (vgl. Urk. 25 S. 2). 5.

5. 5.1 Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend de m Ausgang des Verfahrens der un ter liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

5.1 Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend de m Ausgang des Verfahrens der un ter liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Rechtsprechungsgemäss haben Beigeladene, die mit ihren Anträgen durch dringen, Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (BGE 109 V 62 E. 4). Da die Auf hebung der rentenzusprechenden Verfügung samt Rückweisung an die Verwal tung nicht den Anträgen der Beigeladenen entspricht, hat sie kein en Anspruch auf eine Prozessentschädigung.

5.2 Rechtsprechungsgemäss haben Beigeladene, die mit ihren Anträgen durch dringen, Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (BGE 109 V 62 E. 4). Da die Auf hebung der rentenzusprechenden Verfügung samt Rückweisung an die Verwal tung nicht den Anträgen der Beigeladenen entspricht, hat sie kein en Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 23. September 2019 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwä gungen verfahre und über den Leistungsanspruch der Beigeladenen neu ver füge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 23. September 2019 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwä gungen verfahre und über den Leistungsanspruch der Beigeladenen neu ver füge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. Karin Goy

Dr. Karin Goy - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Rechtsanwältin Susanne von Aesch

Rechtsanwältin Susanne von Aesch - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubSchleiffer Marais