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Sarasin Gruppe kompensiert CO2-Emissionen aus dem Jahr 2011 durch ein Windkraftprojekt in der chinesischen Provinz Liaoning24.05.2012
Die Sarasin Gruppe gleicht ihre CO2-Emissionen aus dem Jahr 2011 durch ein Windenergieprojekt 90km nördlich von Shenyang im Bezirk Kangping in der chinesischen Provinz Liaoning aus. Die CO2-Emissionen der Sarasin Gruppe beliefen sich im vergangenen Jahr auf knapp über 4000 Tonnen. Das Liaoning Kangping Furaoshan Wind Power Project besteht aus 66 Windkraftanlagen und erzeugt jährlich rund 97486 Megawattstunden Strom. Dies reduziert Kohlenstoffemissionen, indem die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke des Northeast China Power Grid ersetzt werden.
Die Sarasin Gruppe ist seit 2008 klimaneutral. CO2-Emissionen, die unvermeidbar sind resp. nicht durch Umweltschutzmassnahmen reduziert werden können, werden durch die Förderung von Vorzeige-Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Diese Kompensationszahlungen wurden im Namen der Sarasin Gruppe durch die Rabobank geleistet, die bis zum Abschluss des Verkaufs ihrer Beteiligung an Safra Mehrheitsaktionärin der Bank Sarasin & Cie AG ist.
Das Liaoning Kangping Furaoshan Wind Power Project ist ein Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, CDM), wie unter Artikel 21 des Kyoto-Protokolls definiert, das zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention für Clima Change, UNFCCC) beschlossen wurde. Die UNFCCC ist ein 1992 unterzeichneter internationaler Vertrag, in dem sich die Länder gemeinsam verpflichten, wie der Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen und der daraus resultierende Klimawandel begrenzt werden können.
Weitere Informationen sind unter http://unfccc.int/2860.php erhältlich.