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Der EV Zug verbringt Weihnachten nach dem erwarteten Sieg gegen die SCL Tigers vor den ZSC Lions als Leader der Eishockey-Meisterschaft. Das Verfolgerduell gewann Fribourg-Gottéron gegen Lausanne.
Leaderwechsel gibt es in dieser ausserordentlichen Saison fast täglich, da immer wieder Teams pausieren müssen. So nützte Zug die Tatsache, dass die ZSC Lions wegen der Quarantäne des SC Bern spielfrei waren, um die Zürcher wieder von der Spitze zu verdrängen. Die Zentralschweizer taten sich gegen die SCL Tigers, die zum fünften Mal in Folge verloren, lange schwer, machten aber im Schlussdrittel aus einem 0:2 ein 4:2.
Neu auf dem 3. Platz rangiert Fribourg-Gottéron, nachdem es das Verfolgerduell gegen Lausanne 3:2 gewann. Die Freiburger setzten sich im vierten Vergleich in dieser Saison erstmals gegen den Rivalen aus der Waadt durch.
Genève-Servette verspielte zuhause gegen Biel (Endstand 4:2) ebenso eine 2:0-Führung wie die Rapperswil-Jona Lakers gegen Davos (5:3). Das hart umkämpfte Tessiner Derby ging mit 3:2 nach Verlängerung an Lugano.
Die Weihnachtspause ist für die Akteure der National League in diesem Jahr sehr kurz, bereits am Sonntag geht es mit zwei Partien. Um möglichst viele der wegen Quarantänen ausgefallenen Spiele nachzuholen, tritt jedes Team in der Altjahreswoche mindestens einmal an.