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Hier ist ein einfacher und wirksamer Artikel über das Grundeinkommen. Er ist am 12. November in Business Insider (in englischer Sprache) erschienen und wurde vom politischen Journalisten David Vinik verfasst. 2009 lanciert, hat sich Business Insider in den USA als Referenzwebsite im Bereich Business und Tech-Information durchgesetzt.
In den USA leben 15% der Bevölkerung unter dem Existenzminimum, die Löhne stagnieren und die Einkommensunterschiede werden immer grösser.
Dieser Artikel präsentiert eine eher positive Analyse der Auswirkung, die das Grundeinkommen auf die Sozialsicherheit und die Wirtschaft in den USA haben könnte. Er erklärt auch, dass das Hindernis zu dessen Einführung nicht wirtschaftlicher Art ist, sondern dass der politische Wille dazu fehlt.
Originaltitel: Everyone's Talking About This Simple Solution To Ending Poverty By Just Giving People Free Money (Business Insider - Artikel in englischer Sprache).
Heute hat die Bundeskanzlei eine Verfügung erlassen: Die Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen ist offiziell zustande gekommen. Sie erklärt nach Prüfung der Unterschriften, dass am 4. Oktober 126'408 gültige abgegeben wurden. Damit bestätigt die Schweizer Bundeskanzlerin formell: Es wird eine Volksabstimmung geben.
Wie geht es weiter? Jetzt wird sich der Bundesrat mit dem Grundeinkommen befassen und einen Bericht dazu verfassen. Dafür hat er ein Jahr Zeit. Anschliessend folgt die Debatte im Parlament. Die Volksabstimmung erfolgt dann in zwei bis drei Jahren.
Die Frage lautet: Soll jeder Mensch in diesem Land die finanzielle Grundlage zum Leben bedingungslos erhalten?
Enno Schmidt & Daniel Straub
In absehbarer Zeit wird über die Volksinitiative «für ein bedingungsloses Grundeinkommen» abge¬stimmt, die mit 126'000 Unterschriften zustande gekommen ist. Wird sie angenommen, so erhalten alle Einwoh¬ner¬In¬nen den bedingungslosen Rechtsanspruch auf einen Geldbetrag, der aus¬reicht, um ein menschenwürdiges Leben zu führen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Höhe dieses bedingungslosen Grundeinkommens (im Folgenden BGE) wird im Initiativtext nicht festgelegt; die InitiantInnen gehen von 2500 Fr./Monat für Erwachsene und von der Hälfte bzw. einem Viertel für Minderjährige aus.
Am 20. April 2013 organisierte der Verein BIEN-Schweiz in Genf eine Studientagung zum Thema: «Sozialleistungen und bedingungsloses Grundeinkommen: vom Netz zum Sockel?». Fachleute aus dem Sozialbereich leiteten dabei BürgerInnen-Workshops zu folgenden Fragen: Wie würden Sie reagieren, wenn ein Grundeinkommen in der Schweiz eingeführt würde? Was würde sich in Ihrem Leben verändern? Welches sind Ihre Befürchtungen, welches Ihre Hoffnungen dabei?
Zwanzig Personen beteiligten sich an den Diskussionsgruppen, unter anderem neun Sozial¬arbei¬ter¬Innen, fünf BezügerInnen von Sozialleistungen, Lehrpersonen, Eltern von in Ausbildung ste¬hen¬den Jungen, ein Journalist, ein Beamter, zwei GemeinderätInnen. Sieben waren im Rentenalter; leider waren keine Jungen unter 30 Jahren und auch keine Behinderten anwesend.
Nachstehend berichten wir über die Ergebnisse dieser Workshops. Es handelt sich dabei nicht um eine repräsentative Studie, sondern um Überlegungen von Menschen, welche sich persönlich vom Grundeinkommens-Projekt betroffen fühlen.
Herzliche Einladung zur Einreichung
Liebe Freundinnen und Freunde des Grundeinkommens