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Zellkultur
Die Zellkultur ist eine Technik, bei der Zellen ex vivo, also außerhalb ihres Körpers, gezüchtet werden. Das Ziel der Zellkultur ist es, diese Zellen leichter beobachten und analysieren zu können. So ist es möglich, Moleküle an den Zellen zu testen, um zu sehen, wie sich die Behandlung auswirkt.
Die Zellkultur kann auf verschiedene Zellen angewendet werden:
- Primäre Zellen, d. h. unbehandelte Zellen, die direkt vom Spender stammen; diese Zellen können in Kultur wachsen und haben eine begrenzte Haltbarkeit
- Immortalisierte Zellen, d. h. genetisch veränderte Zellen, die sich bis ins Unendliche vermehren können
- Tumorzellen, die die Fähigkeit erworben haben, sich zu vermehren und aufgrund ihres Tumorcharakters nicht abzusterben.
Es gibt auch 2 Arten von Kultur:
- 2D-Kultur, die es ermöglicht, die Zellen in Form von Zellmatten zu kultivieren. Diese Methode hat viele Vorteile, wie z.B. die einfache Handhabung, aber auch Nachteile, wie z.B. die fehlende Ähnlichkeit mit den in vivo Bedingungen.
- Die 3D-Kultur wird zunehmend eingesetzt, da sie das Wachstum von Zellen unter Bedingungen ermöglicht, die die Zellumgebung in vivo nachahmen. Auf diese Weise lassen sich Zellen mit einer Morphologie gewinnen, die der im Körper entspricht.