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Unter Ausschluss der Öffentlichkeit fuhr Valtteri Bottas am Mittwoch den W10 auf dem Grand-Prix-Kurs in Silverstone unweit der Formel-1-Schmiede des deutschen Werksrennstalls. Die 10 in der technischen Bezeichnung des Wagens steht für das zehnte Modell seit der Rückkehr von Mercedes als Werksteam in die Königsklasse des Motorsports.
Zunächst veröffentlichte der Rennstall lediglich computergenerierte Bilder. Wie bei allen anderen Autos der Konkurrenten sticht auch der neue, breitere Frontflügel heraus. Er muss den veränderten Regeln gemäss 2,00 statt 1,80 m breit sein.
In der kommenden Saison wollen die Silberpfeile ihre Titelserie fortsetzen. Seit einschliesslich 2014 gewann das von Superstar und Fünffach-Champion Lewis Hamilton angeführte Team die Fahrer- und die Konstrukteurs-WM.
Red Bull und Ferrari folgen
«Wir starten aber jetzt auch mit null Punkten, du hast keinen Kredit von der vergangenen Saison», betonte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Hamilton meinte mit Blick auf seine ersten Runden mit dem neuen Auto und vor dem Start in sein siebtes Jahr mit den Silberpfeilen: «Ein neues Auto zu fahren ist wie jemanden zum ersten Mal kennenzulernen – du möchtest so schnell wie möglich alles darüber erfahren, bevor ihr euch auf die gemeinsame Reise begebt.»
Ebenfalls am Mittwoch stellt mit Red Bull auch einer der beiden Top-Herausforderer von Mercedes seinen neuen Boliden vor. Details zur Präsentation machte das Team von Max Verstappen und Pierre Gasly nicht.
Drei Tage vor den ersten offiziellen Testfahrten in Montmeló bei Barcelona will am Freitag auch Ferrari sein neues Auto der Öffentlichkeit vorstellen. Als letztes Team lässt der Hinwiler Rennstall Alfa Romeo am nächsten Montag «die Hüllen» fallen.
Die neue Formel-1-Saison beginnt am 17. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne und endet am 1. Dezember in Abu Dhabi.