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Jean-Pierre Candaux übermittelte nicht nur ein altes Familienrezept für die Destillation von Absinth an seinen Schwiegersohn Nicolas Nyfeler, sondern weckte in ihm gleichzeitig die Leidenschaft für das Brennen dieses Wermutschnapses, der schon in einer ähnlichen Form 600 vor Christus im Alten Ägypten getrunken wurde und Künstler wie Manet, Degas und Van Gogh inspirierte. Absinth, wie wir ihn heute kennen, wurde erstmals im späten 18. Jahrhundert im Val-de-Travers im Kanton Neuchâtel gebrannt und innerhalb weniger Jahre das bevorzugte Getränk der Pariser Oberschicht. Nach einem offiziellen Brennverbot, bei dem die Schweizer Regierung die Wermutfelder unterpflügen liess, wurde das Brennen von Absinth heimlich im Val-de-Travers weitergeführt und die Brennrezepte von Generation zu Generation weitergegeben. Seit 2005 ist das Destillieren von Wermutschnaps auch wieder in der Schweiz erlaubt - 2012 konnte daraufhin die Larusée-Brennerei gegründet werden. Seitdem werden hier im Schweizer Neuchatel neben dem Le Pastis Larusée auch ihre drei gefragten und preisgekrönten Larusée-Absinthe hergestellt, welche nicht nur als traditionelle Abfüllung vermarktet werden, sondern sogar als kleine Sprühflasche auf den Markt kamen, um ein einfacheres und gleichzeitig exklusiveres „Parfümieren“ von Desserts mit Absinthnoten zu erleichtern.
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