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So funktioniert die Exportfinanzierung
Wir bieten Exportfinanzierungen in verschiedenen Formen an:
- Käuferkredit
- Kredit an die Bank des Käufers
- Lieferantenkredit
- Rahmenkredit
Wie funktioniert ein Käuferkredit in der Praxis?
Sie wollen Maschinen an ein ausländisches Unternehmen verkaufen. Bei einem Käuferkredit fragt Ihr Kunde bei der Zürcher Kantonalbank nach, ob wir die Maschinen finanzieren. Als Sicherheit dienen die Schweizerische Exportversicherung SERV und die ausländische Bank des Käufers. Bei der Lieferung erhalten Sie als Schweizer Exporteur das Geld von der Zürcher Kantonalbank, während das ausländische Unternehmen den Betrag der Zürcher Kantonalbank über mehrere Jahre zurückbezahlt. Ein Kredit an die Bank des Käufers funktioniert ähnlich, aber die Bank des Käufers garantiert die Rückzahlung an die Zürcher Kantonalbank.
Lieferanten- und Rahmenkredit
Bei einem Lieferantenkredit treten Sie als Schweizer Exporteur Ihre Forderung an die Zürcher Kantonalbank ab. Wir belehnen also Ihr ausstehendes Guthaben. In manchen Ländern ist die Beziehung der Zürcher Kantonalbank mit dem Käufer nicht möglich, sondern nur über verschiedene staatliche Banken. Mit diesen staatlichen Banken werden Rahmenkredite für verschiedene Lieferungen an verschiedene Käufer vereinbart.
Faktoren bei der Kreditvergabe
Vor der Vergabe eines Kredits prüfen wir die Kreditwürdigkeit und -fähigkeit der beteiligten Parteien. Dabei achten wir auf Sicherheiten wie die Schweizerische Exportrisikoversicherung (SERV) oder private Delkredere-Versicherungen (zum Beispiel Euler Hermes), die Zahlungsunfähigkeit, Zahlungsverzug oder Zahlungsunwilligkeit der Käuferin oder des Käufers versichern. Auch die Risikosituation im Land der Käuferin oder des Käufers ist ein wichtiger Faktor.