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Die Enge des Baugrundes und die konfessionelle Insellage bestimmen die kleinen Ausmasse der Klosterkirche zu nur vier Fensterachsen. Der Kirchenschmuck besteht unter anderem aus einer Pietà um 1902. Das bedeutendste spätgotische Bildwerk in Innerrhoden stammt aus dem letzten Drittel des 15. Jahrhunderts, das Altarkreuz um 1700 und zwei Grödner Statuten um 1900. Vor dem Chorgitter hat es 72 und dahinter 44 Sitzplätze nebst denjenigen auf der Empore und im Chor.
Geschichte
Die ersten Schwestern lebten um 1380 in Wonnenstein. Im Jahre 1456 wurde dort eine Kapelle eingeäschert. Schon am 3. August 1456 konnte die wiederaufgebaute Kapelle geweiht werden. Am 4. August 1621 wurde der rechte Seitenaltar eingeweiht. 1899-1902 renoviert Architekt J.B. Thürlemann die Klosterkirche. Das Türmchen über der Empore enthält drei neue Glocken von Rüetschi Aarau. Die Kirchenrenovation von 1828/29 durch Architekt Auf der Mauer hat die bauliche Substanz durch den Abbruch der eingestellten Chorbogenmauer in starkem Masse zerstört. 1935 wird der schlanke Dachreiter durch ein überkuppeltes Türmchen ersetzt. Um 1980 Innenrenovation, neuer Volksaltar und neuer Aussenanstrich.
|offen||Die Klosterkirche ist offen|
|Bezirk||Appenzell|
|Eigentümer||Kloster Wonnenstein|
|Besonderes||Das Kloster führt eine gesetzlich anerkannte Apotheke|