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Wer rastet, der rostet. Das gilt auch für das Gehirn, das ebenso trainiert werden will, um geistig fit zu sein. Folgende fünf Übungen lassen sich prima in den Alltag integrieren und jederzeit durchführen. Auch als Wettkampfspiel:
Spieler 1 schreibt ein Wort auf, das Spieler 2 erraten muss. Er gibt lediglich bekannt, wie viele Buchstaben das Wort hat. Spieler 1 zählt innerlich das ABC auf, Spieler 2 sagt irgendwann «Stopp». Der Buchstabe, bei dem Spieler 1 stoppt und der auch im Suchwort enthalten ist, wird eingesetzt. Zum Beispiel G. Nach einer weiteren Runde beispielsweise das I. Wer am wenigsten Buchstaben zum Erraten des Wortes braucht, hat gewonnen.
G_ _ I _ _ _ _ GGI _ G = Gehirnjogging
Wie wird eine langweilige Fernsehdiskussion interessant? Ganz einfach: Man konzentriert sich nur auf einzelne Wörter wie «heute», «der» und «oder». Es gilt, die einzelnen Wörter herauszufiltern und zu zählen. Schwieriger wirds, je mehr Wörter man sich ausgesucht hat.
Konzentration und Koordination sind bei dieser Übung gefragt, auch wenn sie anfangs sehr simpel scheint. Einfach mit der Daumenspitze jeweils auf die Spitzen der restlichen Finger an der Hand tippen – vom Zeigefinger bis zum kleinen Finger. Und das ganze wieder zurück. Und gleichzeitig mit der anderen Hand. Und dann jede Hand in die gegensätzliche Richtung.
Schon beim obenstehenden Titel wird das Sprachzentrum auf die Probe gestellt: Das Rückwärtssprechen fordert das Gehirn nämlich besonders. Wie man das lernt? Denken Sie sich einen beliebigen Satz aus und versuchen Sie, ihn rückwärts zu sprechen – vom letzten Wort bis zum ersten.
Eine Variante davon ist auch das Rückwärtsbuchstabieren – einzelne Wörter oder das ganze ABC bzw. ZYX.