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Bauabrechnung für das Schulhaus Oescher liegt vor
Die Schulpflege Zollikon legt die Abrechnung des Schulhausneubaus Oescher vor.
Die Schulpflege verabschiedete an ihrer Sitzung vom 10. April die Abrechnungen des Schulhausneubaus Oescher. Die Verzögerung gegenüber dem Bauabschluss im Jahre 2010 ergab sich wegen einer Differenz mit einem Leistungserbringer. Diese liess sich leider erst im März 2012 bereinigen. Erst dann war es möglich, die Abrechnungen abzuschliessen. Bereits im Dezember 2010 hatte die Schulpflege jedoch im Zolliker Boten darauf hingewiesen, dass die Bauabrechnung deutlich innerhalb der geforderten Genauigkeit von plus/minus 10 Prozent liegen werde.
Abrechnung Architekturwettbewerb
Am 3. Dezember 2003 bewilligte die Gemeindeversammlung einen Kredit in der Höhe von 350’000 Franken zur Durchführung eines Architekturwettbewerbes für die Entwicklung der Primarschulanlage Oescher. Man rechnete damals mit rund 50 Projekten, welche zu beurteilen wären. Tatsächlich wurden jedoch über 100 Planmappen für die Vorprüfung eingereicht. Bis zum Eingabeschluss wurden schliesslich 75 Modelle abgegeben, welche alle geprüft und anschliessend ausgestellt wurden. Dies führte dazu, dass der bewilligte Wettbewerbskredit um rund 96’000 Franken überschritten wurde.
Abrechnungen Bauprojekt
An der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2004 stimmte der Souverän einem Projektierungskredit von 1’900’000 Franken für die Entwicklung der Schulanlage Oescher zu. Am 24. September 2006 wurden zwei weitere Kredite genehmigt: 22’800’000 Franken zur Erstellung des Bauprojektes «Ersatz- und Erweiterungsbau Schulhaus Oescher B» (Teilobjekt 1). 1’250’000 Franken zur Gestaltung der Grünanlage Oescher (Teilobjekt 2). Gleichzeitig wurde eine Erhöhung oder Ermässigung der Kreditsummen im Rahmen der Baukostenentwicklung zwischen der Ausstellung des Kostenvoranschlages (Preisbasis April 2006) und der Bauausführung beschlossen.
Für Projektierung und Ausführung des Teilobjekts 1 wurden somit vom Souverän total 24’700’000 Franken gutgeheissen. Zusätzlich zu den von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern bewilligten Geldern genehmigte die Schulpflege insgesamt 244’100 Franken für eine Fluchttreppe, den Ausbau der Sicherheitsanlage sowie einen Beitrag an die Gestaltung des Platzes zwischen Gemeindehaus und Schulhaus Oescher. Andererseits wurden die zur Verfügung stehenden Mittel des Teilobjekts 1 zur Umgebungsgestaltung nicht voll ausgeschöpft: 96’500 Franken bleiben zurückgestellt. Die Fertigstellung des Teilobjekts 2 wurde aus finanziellen Gründen verschoben und ist im Finanzplan für 2013 vorgesehen.
Rechnet man eine ausgewiesene Bauteuerung von 7,2 Prozent zu den bewilligten Krediten hinzu, ergibt dies eine für das Teilobjekt 1 massgebende Gesamtsumme von 26’635’964 Franken. Die effektive Bauabrechnung beläuft sich auf 26’863’739 Franken. Die Abweichung beträgt somit 227’775 Franken oder 0,9 Prozent. Die Differenz entstand einerseits durch die höher als erwartet ausgefallenen Kosten für die Schadstoffsanierungen der abgebrochenen Bauten, anderseits aufgrund der Witterungsverhältnisse (Winterbaumassnahmen, durchnässte Baugrube etc.). Wo immer möglich wurden Mehraufwendungen durch Einsparungen am Objekt aufgefangen.
Die Schulpflege unterbreitet die beiden Abrechnungen der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2012 zur Abnahme. (spz)