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Unmittelbar unterhalb der Siedlungsterrasse von Soglio soll eine öffentliche Parkierung den historischen Dorfkern entlasten. Sie wird wie die der Topografie abgerungenen, geometrisierten Barock-Gärten als artifizielle Fläche ins Terrain eingelegt. Eine Mauer umschliesst den Ort und bildet das räumliche Gefäss. Ein angefügter kleiner Baukörper und die Fussgängertreppe verankern die Parkebene und integrieren sie in die Typologie der peripheren Gartenanlagen. Die Decke des Parkdecks wird von der umfassenden Mauer gelöst und als Tisch in den Behälter hineingestellt. Minimal abgestützt, überspannen Vouten den weiten Raum. Die eingelassenen, geschwungenen Entwässerungsrinnen aus Metall stehen in Bezug zu den barocken Schmiedearbeiten der Palazzi und Gärten.