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Soeben wurden von Chris Hemsworth und Cheryl Boone Isaacs, der Präsidentin der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die Nominationen für die 86. Academy Awards bekanntgegeben.
Auch dieses Jahr hat die Academy wieder von ihrer speziellen Regelung, was die Anzahl Nominierten für besten Film betrifft, Gebrauch gemacht. So kämpfen dieses Jahr neun Filme um den Hauptpreis. Darunter erwartete Filme wie American Hustle und 12 Years a Slave sowie ein paar kleinere Überraschungen (Dallas Buyers Club). Die ganz grosse (wie zum Beispiel District 9 vor vier Jahren) blieb aus. Über die meisten Nominationen können sich American Hustle und Gravity freuen (10), dicht gefolgt von 12 Years a Slave (9).
Die Preise werden in der Nacht vom 2. auf den 3. März verliehen. Durch die Show wird Ellen DeGeneres führen.
Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.
Schade, dass Prisoners nur für die beste Kamera nominiert ist - dies natürlich zurecht. Ich finde aber, dass das Drehbuch und vor allem die Darbietungen von Jake Gyllenhaal und Hugh Jackman ebenfalls oscarwürdig waren. Naja, ich fand den Film sowieso fantastisch. Gut zu sehen, dass Barkhad Abdi nominiert ist, der war saugut. Umso seltsamer, dass Tom Hanks nicht nominiert wurde.
Ich vermute ja, dass bei den Oscars auch dieses Jahr etwas "politischer" als bei den Globes gestimmt wird, weshalb ich 12 Years a Slave weiter vorne sehe als Hustle, und auch bei den Darstellern würde ich eher auf Ejiofor und Nyong'o tippen. (Aber was weiss ich schon, ich war beim Goldmännchen-Toto immer furchtbar schlecht...)