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Capoeira ist eine Mischung aus Musik, Akrobatik und Tanz. Dabei treten zwei Capoeiristas auf, die die Capoeira in einem Kreis ausführen. Begleitet wird die Capoeira von ihrer so eigentümlichen Musik aus den typischen Rhythmusinstrumenten wie Berimbau, Pandeiro, Agogo oder Conga und dem Gesang, der teilweise noch aus der brasilianischen Sklavenzeit stammen soll.
Um Capoeira zu verstehen, muss man ein bisschen etwas über die Geschichte der Capoeira wissen, obgleich es viele Theorien gibt.
Den afrikanischen Sklaven wurde die Ausübung jedoch verboten, da die Plantagenbesitzer sie als Bedrohung empfanden.
So wurde die Kampftechnik in einen Tanz verwandelt, dessen kämpferische Elemente noch heute gut zu sehen ist.
Eine andere Theorie besagt, dass die Capoeira eine Entwicklung des afrikanischen Zebratanzes (NiGolo) ist.
Und eine letzte behauptet, dass erst in Brasilien die afrikanischen Sklaven die Capoeira entwickelt hätten, eine Mischung der verschiedenen afrikanischen Kulturen aus denen die Sklaven stammten.
Der Kreis, die „Roda“, in der die Capoeira stattfindet, symbolisiert die Welt und die Freiheit.
Der Kampf wird als Spiel bezeichnet, indem sich die Gegner mit rhythmischen Bewegungen und teil akrobatischen Kunststücken bekämpfen.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Capoeira von der brasilianischen Regierung verboten, bis sie dank des Capoeiristas Mestre Bimba in den 30er Jahren wieder erlaubt wurde.
Heute ist die Capoeira weltweit sehr populär.
Vom 4. bis 7. März kommen Capoeiristas vor allem aus Europa, Brasilien, Marokko und Israel an die Algarve.
Neben der Meisterschaft gibt es ein interessantes Rahmenprogramm aus Kursen, Workshops rund um die Capoeira, sowie den Themen Gesundheit, kultureller Austausch und Erziehung.