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Der Berner Jura bildet den Übergang vom Bieler Seeland zum Kanton Jura. Die Hauptstadt der französisch-sprachigen Region heisst Moutier. Weitere bekannte Ortschaften sind Romont, Saint-Imier, Tavannes und Tramelan. Der Berner Jura gilt als die Geburtstätte der Uhrenindustrie und als das Herz des Watch Valleys.
Corcelles ist eine kleine Gemeinde im Berner Jura. Im Ortskern sind noch einige charakteristische Bauernhäuser aus dem frühen 17. Jahrhundert erhalten. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die Hammerschmiede, die zu einem Museum umgebaut wurde.
10 km nordwestlich von Biel, im Berner Jura gelegen ist Corgémont ein Strassenzeilendorf. Ehemals ein Bauerndorf, fasste gegen 1800 die Uhrmacherei Fuss in Corgémont. Die Uhrenindustrie verhalf dem Ort ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem grossen wirtschaftlichen Aufschwung.
Cormoret ist eine mittelgrosse Gemeinde des Berner Juras. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt auf dem Gipfel des Chasserals. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die historischen Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert, welche unter Denkmalschutz stehen.
Bekannt durch die Chocolats Camille Bloch SA und den Flugplatz der Segelfluggruppe Biel, ist Courtelary der Hauptort des Verwaltungskreises Berner Jura. Die Gemeinde liegt 14 km westnordwestlich von Biel.
Moutier ist ein südlich der jurassischen Kantonshauptstadt Delsberg gelegener Ort. Die Gorges de Moutier, eine Klus mit imposanten Kalkfelsen und die Gorges de Court gelten als Natursehenswürdigkeiten von Moutier. Sehenswert ist auch die Stiftskirche, die im 11. und 12. Jahrhundert erbaut wurde.
Das am unteren Südhang des Chasseral gelegene Gemeindegebiet ist mit den typischen Fichten der Juraweiden bewaldet. Das Dorf Nods ist nur wenige Minuten von Biel und Neuenburg entfernt und liegt auf einer Terrasse oberhalb des Bielersees. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis in die Alpen.
Nahe bei Moutier, an der Kantonsstrasse gelgener Or, mit älterem Dorfkern und schönen Bauernhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert . Die Perrefitte-Schlucht, die am Jakobsweg liegt, lädt zu einer wunderbaren Wanderung ein.
Die auf den 1. Januar 2015 entstandene Fusionsgemeinde besteht aus La Heutte und Péry und ist eine der grösseren Gemeinden im Berner Jura. Als spezielle Sehenswürdigkeit kann man an einer kleinen Felswand in der Forêt de l'Envers, südlich von La Heutte, die Fussspuren von Dinosauriern sehen.
Diesse, Lamboing und Prêles fusionierten im Januar 2014 zum Plateau de Diesse und liegen auf einer Hochebene zwischen Bielersee und Chasseral. Bei klarem Wetter reicht der Blick von der Gemeinde auf die gesammte Alpenkette.
Das Dorf Reconvilier gehört zu einem der ältesten im Vallée de Tavannes, denn schon zu Römerzeiten führte eine wichtige Strasse durch das Gemeindegebiet von Reconvilier. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Orgel in der Pfarrkirche von Chaindon, sowie die Glocke aus der Abtei Bellelay.
Die Gemeinde liegt an der Birs in der Gorges de Moutier. Zu den besonderen Erlebnissen zählt der archäologische Lehrpfad bei La Charbonnière (Combe Chopin), der durch die vorindustrielle Geschichte des Juras führt.
Zu Romont gehören mehrere Einzelhöfe, die weit verstreut auf den Jurahöhen liegen. Die auf 750 m Höhe gelgene Gemeinde bietet bei klarem Wetter einen spektakulären Ausblick auf die schweizer Alpen und wiest die charakteristischen Merkmale der Jurahochweiden auf.
Nördlich von Biel gelegen gehört die Orte Saicourt, Bellelay, Le Fuet und zahlreiche EInzelhöfe zur Gemeinde. Das ehemalige Kloster Bellelay, 1136 gegründet, wird heute als psychiatrische Klinik genutzt . In Saicourt findet man zahlreiche Bauernhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Die Industriegemeinde Saint-Imier liegt am unteren Südhang des Mont Soleil. Das Sonnenkraftwerk auf dem Mont Soleil und das Windkraftwerk auf dem Mont Crosin, sind die jeweils die grössten Anlagen ihrer Art in der Schweiz. Die Landschaftsform am Südhang des Mont Soleil, nordöstlich von Saint-Imier ist der Überrest eines Meteoriteneinschlags in der Vorzeit.
Im Tal, das Delémont mit Balsthal verbindet liegt die Scheltenpassstrasse und daran liegt die nördlichste Gemeinde des Kanton Berns, das Dorf Schelten. Schelten ist eine funktionale Exklave des Kantons Bern, da es nur noch, ausser am Viergemeindepunkt, über das Gebiet anderer Kantone erreichbar ist. Eine Sehenswürdigkeit an der Scheltenpassstrasse ist die St. Antoniuskapelle die 1860 erbaut wurde.
Der Name des Ortes Seehof stammt von einem kleinen See, der durch den Bach Gabiare in der Talsohle gebildet wird. Seehof gehört zu den abgelgensten Orten im Berner Jura und ist an kein öffentliches Verkehrsnetz angeschlossen.
Sonceboz-Sombeval gehört zu den grösseren Gemeinden im Berner Jura und liegt ca. 8km nordwestlich von Biel. In Sonceboz-Sombeval beginnt der sogenannte Täuferweg, der an die Geschichte der verfolgten Täufer aus dem 17. und 18. Jahrhundert erinnern soll.
Beidseits des Flusses Birs erstreckt sich das Dorf Sorvillier das, zusammen mit mehreren Einzelhöfen, zur Gemeinde gehört. Milchwirtschaft und Viehzucht prägen noch heute die Gemeinde. Die meisten Einwohner sind jedoch Wegpendler und arbeiten in den Industriegemeinden des Vallée de Tavannes.
Tavanne ist verkehrsmässig gut erschlossen und liegt and der Hauptstrasse Delemont - Biel. Bis 1815 gehörte Tavannes zu Frankreich, heute ist sie eine der grössten Gemeinden im Berner Jura. Der spätgotischer Bau der reformierten Kirche von 1385, ist nur eine der Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Tavanne.
Bévilard, Malleray, und Pontenet bilden seit dem ersten Januar 2015 die Gemeinde Valbirse. Zu den Ausflugzielen der Gemeinde gehört ein auf dem Kamm des Moron stehender Aussichtsturm des Architekten Mario Botta.