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Basler Sport-Champions
Olga Fusek
Nachwuchssportlerin des Jahres 2017
Am Montag dem 22.1.2018 fanden die jährlichen Ehrungen der Basler Sport-Champions statt.
Dort werden alle Basler, welche im Jahr 2017 einen Schweizermeistertitel in der Elite oder der höchsten Junioren-Kategorie errungen haben, für ihre sportlichen Leistungen geehrt.
Auch mit unter diesen Sportler waren die drei Riehener Bogenschützen Florian Faber, Olga Fusek und Adrian Faber.
Zusammen haben sie im Jahr 2017 4 x Gold an den Schweizermeisterschaften geholt.
Adrian Faber wurde für seinen Einzeltitel an der Hallenschweizermeisterschaft, sowie für das Team-Gold an derselben mit Florian Faber und Olga Fusek geehrt.
Zusätzlich zum Teamerfolg gewann Olga Fusek sowohl die Hallen- wie auch die Freiluftschweizermeisterschaften in der Kategorie U21 und war damit an drei Goldmedaillen beteiligt.Aufgrund dieser hervorragenden Leistungen, welche sie trotz langwieriger Schulterverletzung erzielen konnte, wurde sie zur Basler Nachwuchssportlerin des Jahres gewählt.
Mit viel Charme beantwortet Olga Fusek die Fragen des Moderators und bei der wichtigsten Frage, was denn ihre sportlichen Ziele für die Zukunft sind, antwortet sie ganz bestimmt: Mittelfristig den Sprung in die Elite zu schaffen und langfristig an den Olympischen Spielen teilzunehmen, wenn möglich schon in Tokyo 2020.
Auf die Frage, weshalb sie ihren Arm in eine Schlinge gepackt hat, erklärt sie dem Moderator, dass sie sich vor einer Woche entschieden hat, den Knochensporn, welcher für ihre chronische Sehnenentzündung in der Schulter verantwortlich ist, chirurgisch entfernen zu lassen.
Wenn auch Florian Faber an diesem Abend nicht im Mittelpunkt stand, so zeigte er am vergangenen Sonntag, was in ihm steckt. Mit 586 von 600 Punkten erzielte er in der Halle seine neue Bestleistung mit welcher er erneut beweist, dass er sich mit den Besten der Welt messen kann und nur wenige Punkte hinter der Weltspitze liegt. Im Februar wird er die Schweiz als einziger Schütze mit dem olympischen Bogen an der Indoor-WM in den USA vertreten.
v.l.n.r. Florian Faber, Olga Fusek, Adrian Faber
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Elite-Weltmeisterschaften in Mexiko City
Florian Faber mitten in der Weltklasse
rz. Vergangene Woche wurden in Mexiko City auf 2500 Metern Höhe die Elite-Weltmeisterschaften im Bogenschiessen ausgetragen. Florian Faber von den Riehener Bogenschützen Juventas war für das Schweizer Team direkt von der Junioren-WM aus Argentinien angereist. Er war mit dem olympischen Recurve-Bogen am Start.
Gute Qualifikation
In der Qualifikation, in der 72 Pfeile auf 70 Meter Distanz geschossen wurden, war das Leistungsniveau extrem dicht. Florian Faber konnte sich inmitten vieler Profischützen im ersten Drittel der Rangliste etablieren und mit guten 649 Punkten den 39. Platz belegen. Jede Passe von sechs Pfeilen, die zwei oder drei Punkte über oder unter dem Durchschnitt lag, führte zu einer Verschiebung um etwa zwanzig Plätze. Bis kurz vor Schluss lag Florian Faber weniger als zehn Punkte hinter einer Top-8-Platzierung, mit der man direkt in die Sechzehntelfinals einziehen konnte. Am Ende der Qualifikation war der junge Riehener punktgleich mit dem Holländer Steve Wijler, der dieses Jahr ein Weltcupturnier gewonnen hat und in Mexiko schliesslich die Bronzemedaille gewinnen konnte. Auch liess Florian Faber mehrere Weltmeister und Olympiasieger hinter sich.
Pech im Stechen
In den K.o.-Runden musste Florian Faber in den 1/48-Finals aufgrund seiner Platzierung gegen den Türken Onur Tezel antreten. Dieser war nach halbem Qualifikationspensum noch punktgleich auf dem 40. Platz gelegen, gegen Ende der Qualifikation aber noch bis auf Platz 74 abgerutscht. In einem ausgeglichenen Match lagen die zwei Schützen nach fünf Sets mit 5:5 erneut gleichauf. In einem solchen Fall wird in den K.o.-Runden ein letzter Pfeil geschossen. In diesem «Stechen» wird der Einschuss genau vermessen und bestimmt welcher Pfeil näher am Zentrum sitzt. Der Schütze des besseren Pfeiles gewinnt und kommt in die nächste Runde. Leider hatte der türkische Schütze mehr Glück, konnte in diesem Moment seinen Pfeil besser platzieren und mit einer 10 gegen eine 9 Fabers das Match für sich entscheiden – sicherlich eine grosse Enttäuschung für den Riehener, der den Wettkampf auf dem 57. Rang unter 120 Schützen abschloss.
Florian Faber an der WM in Mexiko im Einsatz, links neben ihm der spätere
WM-Dritte Steve Wijler aus Holland, rechts der Türke Onur Tezel, gegen
den Faber in der K.o.-Runde verlor.
Hallensaison vor der Tür
Leider mussten sich auch alle anderen Schweizer Schützen in den 1/48- oder 1/24-Finals geschlagen geben. Damit blieb dem Team für einmal vor der Rückreise noch etwas Zeit für lokale Sehenswürdigkeiten. Nach der Rückkehr in die Schweiz wurde sofort die Vorbereitung auf die Hallensaison gestartet, in welcher Florian Faber bereits in einer Woche wieder in der deutschen Bundesliga im Einsatz sein wird.
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Junioren-Weltmeisterschaft in Argentinien
Florian Faber in den Top Ten
Vergangene Woche wurde in Rosario, im Süden von Argentinien, die Junioren-Weltmeisterschaft im Bogenschiessen ausgetragen. Am Start waren Bogenschützen aus insgesamt 63 Nationen. Das Schweizer Team mit Florian Faber von den Riehener Bogenschützen Juventas, dem Neuenburger Valentin Choffat und Janine Hunsperger von den Bogenschützen Stahlikon war zur Akklimatisation schon vier Tage vor dem Wettkampf angereist.
Aufgrund heftiger Unwetter, bei denen sämtliche Partyzelte auf dem Wettkampfplatz zerstört wurden, fielen die Trainings im Vorfeld der WM grösstenteils aus. Das 300 Meter breite Wettkampffeld mit insgesamt 100 Scheiben auf 50, 60 und 70 Meter war weitgehend überschwemmt und trocknete erst gegen Ende der Wettkampfwoche ab. Obwohl es während des Wettkampfs nicht mehr regnete, waren die Bedingungen mit Windböen von 60 bis 70 Stundenkilometern ausserordentlich schwierig. Der 20-jährige Florian Faber war mit dem olympischen Recurve-Bogen in der Kategorie U21 am Start. In der Qualifikation, in der er 72 Pfeile auf 70 Meter schiessen musste, belegte er trotzt der schwierigen Verhältnisse mit guten 643 Punkten den 19. Platz.
Florian Faber (im Vordergrund) kam mit den schwierigen Verhältnissen gut zurecht und belegte Rang 9.
In der K.o.-Runde griff der Riehener erst im 1⁄24-Final gegen den Spanier Ken Sanchez Antoku ein und gewann deutlich mit 6:0. In der folgenden Runde musste er dann gegen den starken Ukrainer Roman Sheremet antreten, den er mit 6:0 ebenfalls klar dominierte.
Im 1⁄8-Final wurde es dann richtig schwierig. Sein Gegner, der Chilene Ricardo Soto, war der jüngste Bogenschütze an den Olympischen Spielen in Rio und beendete diese auf dem hervorragenden 9. Platz. Das Duell lief für Faber von Beginn weg nicht nach Wunsch. Nach einem 0:2-Rückstand musste der Schiedsrichter im zweiten Set die Trefferlage mit der Lupe vergleichen und entschied gegen den Schweizer – so stand es 0:4. Diesen Vorsprung liess sich der Chilene im dritten Set bei starkem Wind nicht mehr nehmen. Damit beendete Florian Faber den Wettkampf auf dem guten 9. Platz.
Während seine beiden Kollegen in die Schweiz zurückgekehrt sind, ist Florian Faber direkt nach Mexiko weitergeflogen, wo nächste Woche die Weltmeisterschaften der Elite ausgetragen werden.
RESULTATE
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Riehen-Cup auf der Juventas-Anlage
Eine Modus-Premiere in Riehen
rz. Am Sonntag 10.09.2017 feierte der Riehen-Cup mit einem speziellen Modus, der auf sich aufmerksam machte, nach vielen Jahren des Unterbruchs seine Wiedererweckung. Im kleinen aber feinen Rahmen von 28 zum Teil international sehr erfahrenen Schützinnen und Schützen wurde das Turnier auf dem Klubgelände der Bogenschützen Juventus im Stettenfeld ausgetragen.
der Turnierplatz die Schiesslinie
Die Qualifikation ging ganz normal vonstatten. Die zum Wettkampf angetretenen Juventas-Mitglieder konnten sich mit sehr guten Leistungen auszeichnen. Florian Faber belegte nach der Qualifikation mit dem olympischen Recurve-Bogen den ersten Platz mit 659 Punkten, gefolgt von Dominik Faber mit 642 Punkten und Dominic Gölz aus Deutschland mit 640 Punkten. Rajan Kalapurayil, Olga Fusek und Christoph Schiek waren auf Lauerstellung.
Olga Adrian
Mit Adrian Faber, Marco Petraglio und Kristl Jernej gingen auch drei Juventas-Schützen mit dem nichtolympischen Compound-Bogen an den Start. Nach der Qualifikation belegte Adrian Faber, der normalerweise Recurve schiesst, den starken sechsten Rang. Marco Petraglio konnte sich mit einer soliden Leistung den fünften Platz sichern.
Florian die Schiedsrichter
Finalrunden in Gruppen
Die Finalrunden wurden dann nicht wie üblich im K.O.-System ausgetragen, sondern in Gruppen-Matches. So wurden aus den Qualifikationsergebnissen vier Vierergruppen zusammengestellt, in denen jeweils jeder gegen jeden antrat und mit dem Endresultat jedes einzelnen Matches punkten konnte – ein Sieg gab zwei Punkte, ein Unentschieden einen Punkt und eine Niederlage keinen. Auf dieser Basis wurde dann innerhalb jeder Finalrundengruppe eine Rangliste erstellt, welche darüber entschied, um welchen Platz jeder Schütze in den Finalrunden schiessen durfte. Alle Gruppen-ersten schossen um Platz eins bis vier, alle Gruppenzweiten um Platz fünf bis acht und so weiter.
Final Vater gegen Sohn
In der Recurve-Konkurrenz konnten die Riehener Dominik und Florian Faber alle ihre Matches der Gruppenphase gewinnen und duellierten sich zusammen mit Simon Kaufmann aus Bern und Dominic Gölz aus Villingen-Schwenningen um den Turniersieg.
Dominik und Florian Faber konnten sich in zwei hart umkämpften Halbfinals durchsetzen. Im Goldfinal behielt Florian gegen seinen Vater Dominik Faber die Oberhand und gewann glatt mit 6:0.
Florian vs. Dominik im Final die letzte Passe im Final
Siegerehrung Compound, v.l.n.r. 2. Marco Petraglio, Siegerehrung Recurve, v.l.n.r. 2. Dominik Faber,
1. Kevin Burri, 3. Patrizio Hofer 1. Florian Faber, 3. Dominic Gölz
Bei den Compound-Schützen konnte sich Juventas-Schütze Marco Petraglio in der Gruppenphase nochmals steigern und holte sich mit drei Siegen und einem Schweizerrekord einen Platz unter den ersten vier. Adrian Faber schoss weiterhin ein sehr starkes und solides Turnier und qualifizierte sich als Gruppenzweiter für die Finals um Platz fünf bis acht. Petraglio gewann darauf auch seinen Halbfinal.Musste sich dann aber im Final mit 141:146 (bei einem Maximum von 150 Punkten) Kevin Burri aus Zürich geschlagen geben. Der neue Modus war ein voller Erfolg und kam bei allen Schützen sehr gut an. Unter starkem Applaus beendeten die Organisatoren das Turnier und freuen sich schon auf die nächste Austragung des Riehen-Cups im Jahr 2018.
Rechnungsbüro der Schiessleiter Thomas Hügin
Rita und Nadine als Verpflegungsteam die Häppchen
Helfer und Schützen nach dem Aufräumen
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