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Ostersonntage können sowohl winterlich als auch sommerlich sein
Am grössten ist die Spannbreite in Zürich. Am Ostersonntag des Jahres 1951, welcher auf den 25. März fiel, zeigte das Thermometer maximal gerade einmal 0.2 Grad an. Damit wurde ein Eistag nur knapp verpasst. Zudem schneite es um die Mittagszeit in Zürich.
Ganz anders nur 2 Jahre früher. Am damaligen Ostersonntag - er fiel auf den 17. April - zeigte das Thermometer maximal 25.0 Grad an, was einem Sommertag gleichkommt. Noch wärmer war es mit 26.9 Grad in Basel und mit 25.9 Grad in Bern. Für die Gebiete der Deutschschweiz war dies der wärmste Ostersonntag im Zeitraum zwischen 1901 und 2022. Ein umfangreiches Hochdruckgebiet über Osteuropa sorgte zu jenem Zeitpunkt für sonnige und warme Ostern.
Auch auf der Alpensüdseite war es an einem Ostersonntag schon um 25 Grad warm, nämlich am 7. April 1912. An diesem Tag herrschte über dem Alpenraum eine hochdruckbestimmte Nordwestlage vor. Dabei stiess der Nordföhn bis nach Lugano vor und liess die Temperatur auf 25 Grad steigen.
Allerdings gab es auch in Lugano schon unfreundliche Ostersonntage, so im Jahr 2010. Der damalige Ostersonntag mit dem Datum vom 4. April brachte in Lugano eine Höchsttemperatur von bloss 6.1 Grad. Dabei kam es häufig zu Niederschlägen, wurde doch während 24 Stunden eine Niederschlagssumme von 22.0 mm aufgezeichnet.