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Wir fordern, dass das Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (EOG) so geändert wird, dass der Mutterschaftsurlaub durch einen Elternschaftsurlaub ersetz wird, der unter dem frischgebackenen Elternpaar aufgeteilt wird.
Ungleichheit zwischen Männern und Frauen ist leider nach wie vor ein aktuelles Thema: Aus diesem Grund finden wir, dass der Einbezug beider Elternteile in den Urlaub nach der Kindsgeburt zu einer besseren Gleichstellung der Geschlechter beiträgt. Es ist tatsächlich so, dass viele Frauen, die sich um eine Arbeitsstelle bemühen, oft diskriminiert werden, weil sie den Wunsche hegen, eine Familie zu gründen. Diese Massnahme würde somit den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen nach der Mutterschaft fördern.
Wir fordern also einen Elternschaftsurlaub von insgesamt 126 Tagen, wovon die 56 Tage direkt nach der Geburt ausschliesslich der Frau vorbehalten sind und die restlichen Tage nach Wunsch des Paars aufgeteilt werden können. Der Elternschaftsurlaub muss innert zwei Jahren nach Geburt des Kindes bezogen werden. Der Elternschaftsurlaub untersteht weiterhin den geltenden Regeln bezüglich der Entlohnung der Eltern.
Ähnliche Massnahmen sollen auch für Adoptionen vorgesehen warden.
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