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Neo Geo
Konsole
Die «Neo Geo» war die erste Konsole mit einem Memory Card Slot, der es erlaubte, Spielstände zu speichern.
Mit Aufkommen von Spielkonsolen und Heimcomputern in den späten 1980er Jahren ging die Popularität der Spielhallen stark zurück. Da bis dahin für jedes neue Arcade-Spiel auch ein neuer Arcade-Automat entwickelt und verkauft wurde, kam SNK auf die Idee, das Neo Geo MVS (Multi Video System) zu entwickeln. Bei diesem Gerät musste der Spielhallenbetreiber nicht die gesamte Hardware austauschen, sondern nur das Spielmodul. Außerdem konnte das MVS je nach Modell mit bis zu sechs Modulen gleichzeitig bestückt werden, unter denen man wählen konnte.
Das Neo Geo AES (Advanced Entertainment System) ist die Heimspielversion dieses Geräts. Zunächst sollte dieses Gerät eigentlich nur über Videotheken verliehen werden, aber viele Japaner kauften sich das System. Auch in den USA und Europa wurde man auf das Neo Geo aufmerksam aufgrund seiner damals hervorragenden technischen Leistung. Da das System nicht für den Verkauf an Heimnutzer gedacht war, war es jedoch vergleichsweise teuer: das AES kostete in den USA 600 USD. Ein Spiel kostete um die 200 bis 300 USD. Dies lag an der grossen Speicherkapazität der Module (bis 716 MBit). Ein Modul besteht aus zwei übereinanderliegenden Platinen.
Das Neo Geo war die erste Konsole mit einem Memory-Card-Slot, der es erlaubte, Spielstände zu speichern und später sogar in der Spielhalle wieder zu laden.
SNK entwickelte Spiele, die in Sachen Grafik, Sound und Musik neue Massstäbe setzten.
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Jahr1990
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FirmaSNK
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Preis der Erstausgabe600 USD
Prügelspiele
SNK entwickelte Spiele, die in Sachen Grafik, Sound und Musik neue Massstäbe setzten. Da die Spiele alle Arcade-Spiele sind, sind sie meist actionlastig. Mit dem Erscheinen von Capcoms Street Fighter II 1991 wurden Beat ’em ups zu einem der wichtigsten Arcade-Genres.