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Waren Sie schon einmal in einem klassischen Konzert? Dann wissen Sie, was für eine komplizierte Angelegenheit das ist. Nur schon das Programm mit diesen vielen Fachbegriffen… andante maestoso und allegro con brio und fis-moll und ces-dur und was weiss ich noch alles. Überhaupt stösst man, wenn man sich mit klassischer Musik und Komponisten befasst, ständig auf Ausdrücke, die man nicht versteht.
Was Noten und Tonleitern sind, das dürfte noch einigermassen klar sein. Bei Modulation oder Harmonie (im musikalischen Sinn) wird es schon schwieriger. Und spätestens beim Kontrapunkt müssen vermutlich die meisten Laien kapitulieren. Wenn man den berühmten Messias von Georg Friedrich Händel hört, fragt man sich vielleicht plötzlich, was genau man unter einem Oratorium versteht. Und wie viele Fugen, zum Beispiel von Johann Sebastian Bach, hat man schon gehört, aber mal ehrlich: Wissen Sie, was eine Fuge eigentlich ist? (Ich nicht!) Wie ist eine Symphonie (oder Sinfonie) von Ludwig van Beethoven aufgebaut und inwiefern unterscheidet sie sich von einer Sinfonie (oder Symphonie) von Edward Elgar? Kann man Kammermusik trotz des Namens auch in grossen Räumen spielen? Gibt es neben dem Kontra-Bass auch einen Pro-Bass? Was ist der Unterschied zwischen einer Oboe und einer Klarinette? Hat das Englischhorn etwas mit England zu tun? Muss man bei der Kesselpauke bloss im wahrsten Sinne des Wortes „auf die Pauke hauen“, sonst nichts?
Jetzt bei buchplanet.ch: ABC des Musikhörens. Einführung zu besserem Verstehen von Percy A. Scholes. Allerdings sollte man über all dieser Theorie nicht vergessen, sich zurückzulehnen und einfach die Musik zu geniessen.