Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/130389

<h2>SubmittedText<h2><p>In der Schweiz gibt es viele Listen der Gebäude mit Asbest. Der Bund selber führt mehrere Listen.</p><p>- Wie viele Listen gibt es?</p><p>- Wie viele Gebäude sind aufgeführt?</p><p>- Wäre ein einziges, öffentliches Register nicht von Vorteil?</p><p>- Welches Konzept hat der Bund zur Sanierung der bundeseigenen Gebäude?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Als Anfang der Achtzigerjahre die Asbestproblematik aufkam, ergriff das damalige Bundesamt für Umweltschutz (BUS) die Initiative und liess ein Inventar asbesthaltiger Gebäude in der Schweiz erstellen. 1985 gab das BUS das Inventar an die Kantone weiter, welche im Rahmen ihrer Baugesetze für die Sanierung an Gebäuden zuständig sind. Die Liste wurde bis 1988 im BUS nachgeführt, dann wurde diese Dienstleistung im Rahmen der damaligen Null- und Verzichtsplanung gestrichen. Das Bundesamt für Gesundheit, das Bundesamt für Umwelt, die Suva, das Staatssekretariat für Wirtschaft, das Bundesamt für Bauten und Logistik, kantonale Fachstellen sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen tragen die Informationsplattform Forum Asbest Schweiz (Fach) mit. Die Fach koordiniert Massnahmen zum Thema Asbest auf nationaler Ebene. Das Bundesamt für Bauten und Logistik untersucht generell bei Sanierungen und Umbauten von Gebäuden, welche aus der Zeit vor 1990 stammen, ob Asbest vorkommt. Wenn sich ein Verdachtsfall erhärtet, wird innerhalb des Projekts gebäudespezifisch ein fachgerechtes und gesetzeskonformes Vorgehen gewählt. Grundlage ist die auch auf der Website des Bundesamtes für Bauten und Logistik aufgeschaltete Weisung vom 1. Juni 2011 zu Schadstoffvorkommen in zivilen Bundesbauten.</p>