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Inspiriert von der tschechoslowakischen Reformbewegung Prager Frühling der 1960er Jahre habe er der Bevölkerung in der UdSSR Hoffnung auf Freiheit, auf die Einhaltung der Menschenrechte und auf eine bessere Zukunft gegeben, schrieb Aussenminister Jan Lipavsky bei Twitter.
Der liberalkonservative Regierungschef Petr Fiala hob hervor, dass Gorbatschow zum Fall des Kommunismus und zum Zerfall der Sowjetunion beigetragen habe.
Der am Dienstagabend im Alter von 91 Jahren in Moskau gestorbene Politiker sei «ein Symbol für das Ende des Kalten Krieges» gewesen, betonte Verteidigungsministerin Jana Cernochova. «Seine Reformen waren für manche zu radikal, für andere zu gemässigt - auch deshalb währte seine Laufbahn nicht lange», merkte die 48-Jährige an.
Gorbatschow hatte im November 1999 in Prag die höchste staatliche Auszeichnung Tschechiens entgegengenommen. Der damalige Präsident und frühere Dissident Vaclav Havel (1936-2011) überreichte ihm den Orden des Weissen Löwen.