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Am späten Donnerstagnachmittag ereignete sich in S-chanf eine Kollision zwischen zwei Autos, eine Person musste zur Kontrolle ins Spital Oberengadin nach Samedan transportiert werden. Grund für den Unfall war gemäss Kantonspolizei Graubünden, dass eine Lenkerin die „zögerliche Fahrweise“ eines Fahrzeugs falsch deutete.
Eine 18-jährige Personenwagenlenkerin fuhr um 17.50 Uhr vom Dorf kommend bei der Verzweigung S-chanf auf die Engadinerstrasse H27 in Richtung Zernez ein. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem in Richtung Samedan fahrenden Personenwagen. Das Auto der 18-Jährigen wurde über die Kreuzung zur Seite gedrückt und kam an der Leitplanke zum Stillstand.
Die Junglenkerin musste zur Kontrolle ins Spital Oberengadin nach Samedan transportiert werden. Der 41-jährige Lenker des in Richtung Samedan fahrenden Personenwagens sowie seine 44-jährige Beifahrerin blieben unverletzt…
Fahrweise des Lenkers nicht richtig gedeutet
Die zögerliche Fahrweise des in Richtung Samedan auf die Kreuzung zufahrenden Lenkers deutete die 18-Jährige dahingehend, dass das Fahrzeug ins Dorf S-chanf abbiegen werde. Folglich fuhr sie in die Hauptstrasse ein, wo ihr der geradeaus fahrende Personenwagen in die linke Fahrzeugseite prallte. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von zirka fünfzehntausend Franken. Das Auto der 18-Jährigen musste aufgeladen werden. (Quelle)
Foto/Quelle: Kantonspolizei Graubünden