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Mit der Ausbringung der Gülle gelangen viele Bakterien (z. B. Clostridien) auf den Boden beziehungsweise auf die Pflanzen. In einem Feldversuch wurde bei Agroscope in Tänikon in den Jahren 2013 und 2014 der Einfluss von verschiedenen Gülleapplikationsverfahren (Breitverteiler, Schleppschlauch und Schleppschuh) auf die Silagequalität untersucht. Jeweils bei drei verschiedenen Aufwüchsen wurden Proben genommen (2013: Gras-Reinbestände; 2014: Gras-Klee-Mischbestände). Das Futter wurde angewelkt und in Laborsilos einsiliert. Neben den Inhaltsstoffen wurde im Ausgangsmaterial auch der Clostridienbesatz bestimmt. In den Silagen wurde nebst den wichtigsten Nährwert-Parametern ein spezieller Fokus auf den Buttersäuregehalt gelegt, um den Einfluss der einzelnen Gülleapplikationsverfahren zu untersuchen. Die untersuchten Futterproben wiesen 2013 nur einen tiefen Clostridienbesatz auf. 2014 waren die Werte etwas höher. Trotz des tiefen Clostridienbesatzes gab es Unterschiede zwischen den Verfahren. Bei den beiden Verfahren Breitverteiler und Schleppschlauch waren die Werte bei der späten Gülleausbringung leicht höher als bei der frühen Ausbringung. Ausserdem gab es Hinweise für einen negativen Effekt von dicker im Vergleich zu dünner Gülle. Die Korrelation zwischen dem Clostridienbesatz im Siliergut und dem Buttersäuregehalt in den Silagen war dennoch sehr gering. Entscheidend für die Silagequalität war vor allem der Anwelkgrad des Futters und das Alter des Futters beziehungsweise der Rohfasergehalt beim Einsilieren.
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Einfluss der Gülle-Applikationstechnik auf die Silagequalität