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Als Hospital (lateinisch hospitalis, gastfreundlich) bezeichne ich eine ursprüngliche Form des Spitals, die von Orden betrieben wurde, um generelle Not durch Gastlichkeit (J. Derrida) abzuwenden. Das Hospital ist ein Gasthaus, ein Armenhaus, ein Siechenhaus, ein Verwarungshaus, ein Haus für Exkludierte jeder Art. Die Ableitung des Spitals zeigt sich im H als Zeichen für Spital noch immer.
Als Hôpital général wurde die Institution unter Ludwig XIV eingeführt.
Geschichten
Die Aachener Synode (816) bestimmte, dass jedes Kloster ein Hospital betreiben soll. Papst Clemens V. hat 1312 brauchten die Hospitäler nicht mehr zwingend Kirchengut im engeren Sinn von Besitztum und Verfügungsgewalt zu sein. Als karitative Einrichtungen besaßen sie aber weiterhin kirchlichen Charakter. Jedermann konnte nun zum Heil seiner Seele ein Hospital gründen und auf eigene Rechnung betreiben, musste aber die Erlaubnis des Bischofs einholen, wenn er eine Spitalkirche, Kapelle, einen Altar oder einen Friedhof eingliedern und einen Spitalgeistlichen einstellen wollte.
Berühmte Hospitäler
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