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6.2. Kraftstoffzerstäubung
Die Zerstäubung des Kraftstoffs erfolgt in der Regel mit einer Einspritzdüse oder mit einem Einspritzventil. Die Kraftstoffzerstäubung (Tröpfchengröße) wird durch die folgenden Größen beeinflusst:
- Differenz aus Einspritzdruck und Gegendruck (Saugrohr oder Brennraumdruck)
- Ladungsbewegung
- Düsengeometrie
- Brennraumgeometrie und -temperatur
Der Durchmesser der eingespritzten Kraftstofftröpfchen ist entscheidend für die Verdampfungszeit, die näherungsweise mit dem Quadrat des Tropfendurchmessers zunimmt. Typische Tröpfchendurchmesser liegen im Bereich von 10-25 μ, wobei auch größere Tropfen entstehen können [MAY99]. Neben der Tropfengröße ist auch noch die Tropfengrößenverteilung (siehe Abbildung 6-7) zu beachten, da sich beide Eigenschaften maßgeblich auf das Emissionsverhalten des Motors auswirken.
Abbildung 6-7 zeigt beispielhaft den sog. mittleren Sauter-Tröpfchendurchmesser am Ottomotor.
Der Sauterdurchmesser gibt dabei das Verhältnis von mittlerem Tropfenvolumen zur mittleren Tropfenoberfläche in einem abgegrenzten Messvolumen an