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Die Qualifikation für die LET in Marokko ist mit einem erfreulichen Ergebnis zu Ende gegangen: Zwei Schweizerinnen haben sich die volle Spielberechtigung für das nächste Jahr gesichert.
Seit längerem hatte man von Caroline Rominger nichts mehr gehört. Ihre Ergebnisse waren durchzogen und reichten nicht aus, um sich die Karte über die Order of Merit zu sichern. Doch im entscheidenden Turnier, bei der Qualifikation in Marokko, schaffte die Bündnerin das kaum mehr Erwartete: Mit 6 Schlägen unter Par erreichte sie den guten 17. Rang und sicherte sich damit die Startberechtigung für alle Turnieren der Ladies European Tour für das Jahr 2016. Welcome back Caroline!
Ebenfalls alle Turniere der LET wird Fabienne In-Albon bestreiten können. Sie kam mit -4 auf den 25. Rang der Qualifikation und wird die Wettbewerbe zusammen mit Caroline bestreiten können. Die beiden werden die Tour mit Melanie Mätzler bestreiten, die sich als 82. der Order of Merit die Tourkarte bereits gesichert hatte. Das Trio wird bei einigen Turnieren sogar zum Quartett, weil die Tessinerin Anais Maggetti sich als 40. der Qualifikation eine Teilberechtigung gesichert hat.
Nach wie vor als einzige ihres Landes für die Olympischen Spiele qualifiziert ist Fabienne In-Albon. Sie steht in der entsprechenden Liste auf Rang 50 und kann im Sommer in Rio de Janeiro an den Start gehen, wenn sie diese Position halten kann. Ihre volle Teilnahmemöglichkeit an der LET bedeutet, dass sie sich weitere wichtige Punkte in der Weltrangliste sichern kann.
Erste der Weltrangliste und damit der Olympiaqualifikation ist die Neuseeländerin Lydia Ko. In den Top 15, die alle am Olympiaturnier startberechtigt sind, figurieren ausserdem vier Koreanerinnen, drei US-Amerikanerinnen, je eine Vertreterin von China, Norwegen, Schweden, Kanada, Australien, Taiwan und Spanien. Am anderen Ende der Liste, auf Rang 60, figuriert die Brasilianerin Victoria Lovelady. Nur schon ihres schönen Namens wegen wäre zu wünschen, dass sie die Quali übersteht und als einzige Golferin ihres Landes an den Start gehen kann.
Piero Schäfer