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Adi, Jugend eines Diktators
von
Gudrun Pausewang
Eine Buchvorstellung von Lukas Wolkerstorfer
Zum Inhalt
In diesem Buch geht Gudrun Pausewang den Jugendjahren Adolf Hitlers nach. Die größten Probleme gibt es in der Schule: Seine Noten sind erschreckend. Auch sein Verhältnis mit den Lehrern auf der Realschule in Steyr ist nicht gerade gut. Seine Mutter glaubt fest daran, dass Adolf für eine Laufbahn als Maler oder gar als Architekt bestimmt ist. Doch es kommt alles anders. Nachdem er die schlechte Schulnachricht schwarz auf weiß in der Hand hält, wird er so wütend, dass er das Zeugnis einfach in einen nahe gelegenen Bach wirft. Mit dieser Aktion denkt Adolf, zumindest an diesem Tag, nicht mehr an seine Ausbildung, sondern stürmt mit seinen Freunden das Gasthaus im Ort. Die Mutter kann es ihm nie übel nehmen, wenn ihr Sohn in Probleme verwickelt ist. Sie glaubt noch immer an ihren Adolf.
Es kommt schließlich dazu, dass er nach Wien auf die Kunstakademie fährt. Doch dort erlebt er seine erste große Enttäuschung: Er wird am ersten Tag von einem jüdischen Professor abgewiesen. Trotzdem bleibt er in Wien, tut nichts und lebt von den Ersparnissen seiner Mutter. Er lernt Gustl kennen, mit dem er sich in Wien ein Zimmer teilt. Gustl ist ein Musikstudent und während dieser Zeit ein treuer Zuhörer. Auch Adolf ist gewissermaßen an Musik gebunden: Er ist ein großer Fan von Wagner und auch das ist ein Gesprächsthema der Beiden. Adolf erzählt Gustl seine Ideen für sein ganzes Leben. Das Zuhören wird für Gustl aber mit der Zeit zum Zwang und so erkennt er, dass Adolf ein Ausländerfeind ist und dass er außerdem davon träumt, einen höheren Rang als jeder andere zu haben. Das Buch endet damit, dass Hitler schließlich als Penner auf einer Parkbank landet.
Zum Buch
Ich finde das Buch sehr spannend, da man erfährt, wie Hitler in seiner Jugend lebte und welche Ziele er und seine Mutter für ihn hatten. Der einzige Nachteil ist, dass das Buch genau dort endet, wo man gerne erfahren würde wie es weiter geht.
Literaturangaben
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