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Die Neukonzeption der Bebauung im Vogelsang misst sich an den Eigenschaften des übergeordneten gartenstädtischen Ensembles. Maximal viergeschossige Baukörper mit Einschnitten in den oberen Geschossen stehen für einen starken Gartenbezug der Bauten. Sechs, dem Verlauf der Topographie folgende Häuser bilden eine, die Tiefe des Grundstücks ausnützende Spange und generieren Aussenräume mit unterschiedlichen Identitäten. Durch die längs liegenden Zeilen können topographische Höhenunterschiede innerhalb der Bauten ausgeglichen werden. Im Bereich des Ideenperimeters soll die Spange mit einem nördlichen Kopf abgeschlossen werden, wobei die vorgeschlagene Konzeption auch mit der heutigen Situation harmoniert und keinen Druck für einen baldigen Ersatz ausgelöst wird.
Übersichtlichkeit und Orientierung im Quartier paaren sich mit «gärtnerischer» Erscheinung und Rückzugsräumen im Kleinen. Das Erschliessungssystem gliedert sich primär in hangparallele Wege und Rampen sowie vertikale Treppenläufe. Im Innenraum der Siedlung werden verbreiterte Weg- und Platzflächen als Chaussierungen eingearbeitet. Sie bilden Gemeinschafts- und Spielorte. Stützmauern werden gezielt und möglichst minimal eingesetzt. So sind in der zentralen «Linse» Bänder aus Kratzbetonmauern eingewoben, um Topografie, Bepflanzung und Spielwert zu einer Einheit zu verweben. Grossblättrige, hellgrüne Catalpa und Faassen’s Black Spitzahorne unterstützen die Intensität der flächigen Staudenpflanzungen, die gegenüber konventionellen Rasenböschungen wenig Pflege benötigen. Kieswege, Heckenfragmente und Blütensträucher gliedern unaufdringlich die individuellen Vorbereiche der Wohnungen zum Hof. Die strukturelle Dichte dieser Randbereiche steht im Kontrast zur Grosszügigkeit des langen Innenhofes.