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Tee
Kamillentee gegen Bauchweh und Ingwertee gegen Halsschmerzen. Seit über vier Tausend Jahren trinken wir Tee. Wo kommt das beliebte Getränk her, was sagen die Legenden und können Tees wirklich gegen Beschwerden helfen?
Laut einer chinesischen Sage, soll ein Kaiser nach einer Wanderung Wasser zum trinken abgekocht haben. Dies tat er unter einem alten Teebaum. Als ein Blatt in das kochende Wasser fiel und es grün färbte, probierte der Kaiser dieses Getränk und war begeistert. Die Indische Sage besagt, dass ein Mönch in China Teeblätter kaute um Jahrelang wach zu bleiben ohne zu schlafen. 350 Jahre vor Christus gibt es erste schriftliche Beweise dafür, dass bereits Tee getrunken wurde. Durch die Kolonien und den Handel wurde der Tee dann über Indien bis nach Europa gebracht. Noch heute ist er ein allzeit beliebtes Getränk. "Die ursprünglichen Sorten sind Grüntee und Schwarztee. Wobei der Schwarztee einfach die getrocknete Variante von Grünteeblättern ist", erklärt Michelle Krügel, Mitinhaberin von üsi Drogerie in Münsingen.
Mittlerweile gibt es die verschiedensten Sorten von Tee für alle erdenklichen Beschwerden. "Viel Wasser trinken ist generell gesund", erklärt Michelle Krügel. "Wenn man lieber Wasser mit Geschmack trinkt ist Tee eine sehr gute Variante". Gegen Kopfschmerzen als Beispiel sei es schwierig nur mit Tee anzukämpfen. "Bei Beschwerden aber wie Erkältungen wo die Lungen mit Schleim belegt sind, braucht es ein flüssiges Lösungsmittel. Da bin ich als Naturheilkundlerin überzeugt, dass ein guter Tee helfen kann". Es gibt auch medizinisch zertifizierte Tees, zum Beispiel bei der Zuckerkrankheit Diabethes, diese Tees können wir jedoch nicht im Grossverteiler kaufen. Drogerien und Apotheken brauchen für den Verkauf eine Bewilligung.
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