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Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) unterstrich an der Medienkonferenz von economiesuisse in Lugano die Wichtigkeit der Personenfreizügigkeit für die Schweiz. Der neue SAV-Präsident Valentin Vogt appellierte an die Unternehmer, ihre Verantwortung in diesem Bereich wahrzunehmen.
Braucht die Schweiz die Personenfreizügigkeit? Diese Frage beantwortete der SAV-Präsident Valentin Vogt an der Medienkonferenz mit einem klaren Ja. Der bilaterale Weg sei der Königsweg, und dessen Kernstück sei die Personenfreizügigkeit. Er unterstrich: «Die Personenfreizügigkeit ist die notwendige Voraussetzung dafür, dass sich die Schweiz weiter wirtschaftlich positiv entwickeln kann.»
Klare Spielregeln
Vogt wies darauf hin, dass jeder ausländische Arbeitnehmende von einem Arbeitgeber in der Schweiz angestellt oder beschäftigt werde. «Die Spielregeln der Personenfreizügigkeit sind klar definiert», sagte er. «Die Unternehmer stehen in der Verantwortung, diese Spielregeln einzuhalten.» Missbrauch gefährde die Personenfreizügigkeit und damit das weitere positive wirtschaftliche Wachstum der Schweiz.
Der SAV-Präsident unterstrich in Lugano auch die Bedeutung des Tessins für die Schweiz und den Schweizerischen Arbeitgeberverband. Dieser Landesteil mit 4,3% aller Beschäftigten weise eine dynamische Wirtschaftsentwicklung aus.
Studie zum Gotthard-Strassentunnel
An der Medienkonferenz präsentierte Dominique Reber, Mitglied der Geschäftsleitung von economiesuisse, seine Überlegungen zum Gotthard-Strassentunnel. Für Reber ist wichtig, dass der Bau einer zweiten Röhre nicht ohne Prüfung verworfen werden dürfe. economiesuisse habe eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Möglichkeiten eines Baus auf der Basis eine Public Private Partnerships prüfen soll. Mit Ergebnissen sei Anfang 2012 zu rechnen, sagte er.