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Internationales Aufsehen erregte Sol Gabetta im Jahr 2004, als die Gewinnerin des „Crédit Suisse Young Artist Award“ anlässlich der Luzerner Festspiele ihr Debüt bei den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev gab. Zuvor hatte die in Argentinien geborene Cellistin bereits im Alter von zehn Jahren ihren ersten Wettbewerb gewonnen, später dann den Natalia-Gutman-Preis sowie Auszeichnungen beim Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD erhalten. Der Grammy-nominierten Künstlerin wurden darüber hinaus u. a. der Gramophone Young Artist of the Year Award (2010) und der Würth-Preis der Jeunesses Musicales (2012) verliehen.
Nach ihren erfolgreichen Debuts mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2014, bei Mostly Mozart in New York im August 2015 und dem Eröfnungskonzert der BBC Proms 2016 mit dem BBC Symphony Orchestra und Sakari Oramo, wird sie in dieser Saison mit dem Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand und dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, dem Tschechischen Philharmonischen Orchester, den Wiener Symphonikern, Seattle Symphony und dem Orchestre Natinoal de France zusammenarbeiten. Tourneen, unter anderem mit dem Königlichen Concertgebouw Orchester Amsterdam und Daniele Gatti, dem SWR Radio Symphonie Orchester Stuttgart und dem Kammerorchester Basel, werden Sol Gabetta zu den großen Europäischen Festivals nach Luzern und Salzburg, aber auch nach Skandinavien und Asien führen. Als Kammermusikerin wird sie mit dem Pianisten Bertrand Chamayou bei den Boston Celebrity Series, dem Club musical de Québec und in der Shriver Hall zu erleben sein, ebenso in San Francisco und Santa Barbara zusammen mit Alessio Bax. In Deutschand wird sie im Winter 2017 zusammen mit Hélène Grimaud auf Tournee gehen und damit ihre hochgelobte Zusammenarbeit von 2012 fortsetzen.
Sol Gabetta arbeitet weltweit mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten zusammen, darunter National Symphony Orchestra Washington, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, Bolshoi Orchester und Finnish Radio Symphony Orchestra sowie The Philadelphia, London Philharmonic und Philharmonia Orchester. Eine besonders intensive künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie u. a. mit den Dirigenten Giovanni Antonini, Krzysztof Urbanski und David Zinman.
Auch kammermusikalisch tritt Sol Gabetta auf allen Kontinenten in Erscheinung und konzertiert dabei mit Partnern wie Patricia Kopatchinskaja und Bertrand Chamayou in Sälen wie der Londoner Wigmore Hall, dem Palau de la Musica Catalana, Barcelona oder dem Théâtre des Champs-Élysées. Ihrer kammermusikalischen Leidenschaft geht sie besonders intensiv auch im Rahmen ihres eigenen Festivals „Solsberg“ nach.
2016 wurde Sol Gabetta erneut ausgezeichnet mit dem ECHO Klassik als Instrumentalistin des Jahres (Cello) und für ihre Interpretation des Konzertes für Violoncello Nr. 2 von Peteris Vasks. Auch in den Jahren 2013, 2011, 2009 und 2007 wurden ihre Aufnahmen (Cellokonzerte von Haydn, Mozart, Elgar sowie Werke von Tschaikowsky und Ginastera) mit dem Echo geehrt. Sol Gabetta verfügt über eine extensive Diskographie bei SONY, Deutsche Grammophon veröffentlichte eine Duo-Einspielung von Hélène Grimaud und Sol Gabetta.
Dank eines großzügigen privaten Stipendiums des Rahn Kulturfonds spielt Sol Gabetta eines der seltenen und kostbaren Violoncellos von G.B. Guadagnini von 1759. Seit 2005 unterrichtet sie an der Musik-Akademie Basel.
"Die Worte „Superstar” und „Mandolinist” wirken noch immer recht seltsam nebeneinander. Doch in der Klassikwelt beginnen sie, zueinander zu finden. (…) Avi Avital, der am Mittwoch italienische Konzerte des 18. Jahrhunderts mit dem Venice Baroque Orchestra in der Zankel Hall zur Aufführung brachte (…) war nichts weniger als elektrisierend.“ New York Times, 12.3.2015.
Als erster Mandolinist, der für den Grammy Award nominiert wurde, ist Avi Avital einer der führenden Botschafter seines Instruments. Durch seine Leidenschaft und seine „explosiv charismatischen“ Live-Auftritte (New York Times) ist er einer der treibenden Kräfte bei der Neu-belebung des Repertoires für die Mandoline. Mehr als 90 Werke sind für ihn geschrieben worden, 15 davon Konzerte. Auch seine Erschließung des Repertoires anderer Instrumente auf der CD „Between Worlds“ 2014 erweiterte das Spektrum der Mandoline. Durch seine ansteckende Neu-gier und den innigen Austausch mit dem Publikum zählt es zu seinen Verdiensten, der Mandoline den Weg auf die große Bühne geebnet zu haben. „Der aufregende Teil, ein klassischer Mandolinist zu sein“, sagt Avi Avital, „ist das weite Feld künstlerischer Freiheit. Wenn ich eine Werk in Auftrag gebe und sie mit verschiedenen musikalischen Stilen verbinde, fühlt es sich so an, als bringe ich neue, bisher verborgene Ansichten dieses einzigartigen Instruments ans Tageslicht.“
Avi Avital ist der erste Mandolin-Solist, der exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vetrag steht. Sein jüngstes Album „Vivaldi“ von 2015 wurde mit dem ECHO Klassik ausge-zeichnet, zuvor wurden bereits seine eigenen Bach-Transkriptionen (2015) veröffentlicht sowie „Between Worlds“, eine genreübergreifende CD, die die Grenzen der Kammermusik zwischen klassischer und traditioneller Musik auslotet. Er hat zudem für Naxos und SONY Classical Aufnahmen eingespielt, seinen ersten ECHO gewann er 2008 mit dem David Orlowsky Trio.
Avi Avitals Auftritte elektrisieren das Publikum weltweit, so im National Centre for the Performing Arts in Peking, der Wigmore und der Royal Albert Hall in London, der Berliner und Pariser Philharmonie, der Tonhalle Zürich, dem Palau de la Música Catalana Barcelona, dem Wiener Konzerthaus, der Carnegie Hall New York und bei einer ARTE-Liveübertragung aus dem Palais de Versailles. Dabei tritt er mit renommierten Orchestern auf, vom Mahler Chamber Orchestra bis zum Israel Philharmonic, und ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals, u. a. in Aspen, Salzburg, Tanglewood, Spoleto, Ravenna, Cheltenham und Verbier.
Höhepunkte der kommenden Spielzeit sind unter anderem Auftritte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Ton Koopman, dem Maggio Musicale Fiorentino mit Zubin Mehta, den Dresdener und Stuttgarter Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Venice Baroque Orchestra, der Kremerata Baltica, dem Australia Brandenburg Orchestra, dem Orchestre Symphonique de Montréal und Kent Nagano, dem Atlanta Symphony Orchestra, dem Zürcher Kammerorchester, dem Israel Philharmonic Orchestra unter Osmo Vänskä und die Aufführung von Vivaldis Vier Jahreszeiten im Hollywood Bowl.
Avi Avital tritt regelmäßig mit führenden Künstlern aus unterschiedlichsten Genres auf, unter anderem mit Andreas Scholl, Juan Diego Flórez, Dawn Upshaw, Giora Feidman, Ray Chen, David Greilsammer, Mahan Esfahani, Richard Galliano, Ksenija Sidorova, Perkussionist Itamar Doari sowie dem Enso und dem Danish String Quartet. In seiner jüngsten Zusammenarbeit mit dem Oud und Bass-Spieler Omer Avital verbindet er die Finesse der Kammermusik mit der rohen Energie von Jazz und Weltmusik. Nach einer Tournee in der Saison 2016/2017 erscheint 2017 die gemeinsame CD „Avital meets Avital“ bei der Deutschen Grammophon.
Avi Avital wurde in Be’er Sheva im Süden Israel geboren. Mit acht Jahren lernte er das Mandolinenspiel und wurde in das aufstrebende Mandolin Youth Orchestra seines charismatischen Lehrers und musikalischen Leiters Simcha Nathanson berufen. In der Folge studierte er an der Jerusalem Music Academy und dem Conservatorio Cesare Pollini in Padua, wo er mit Ugo Orlandi das Kernrepertoire für die Mandoline erarbeitete. 2007 gewann er als erster Mandolinist die Aviv Competition. Avi Avital spielt eine Mandoline des israelischen Geigenbauers Arik Kerman.
Sol Gabetta erfüllte sich mit der "Cappella Gabetta" einen ihrer musikalischen Träume: Mit ihrem Bruder Andrès Gabetta als Konzertmeister und einer handverlesenen Schar von hoch qualifizierten Musikern aus Gabettas Umfeld kreieren sie Programme aus Barock und Frühklassik, die sie auf Originalinstrumenten in Konzerten und auf CD präsentieren.
Das Ensemble wurde im Dezember 2010 gegründet und gastierte bereits mit großem Erfolg u.a. in Paris (Salle Gaveau, Théâtre des Champs Elysées), Hamburg (Musikhalle), Wien ( Theater an der Wien), Baden Baden (Festspielhaus) München (Prinzregententheater), Zürich (Tonhalle), Berlin (Philharmonie) sowie bei bedeutenden Festivals wie dem Musikfest Bremen, dem Festival Baroque de Lyon oder dem Rheingau Musikfestival und anderen.
Die Cappella Gabetta produzierte seit dem Jahre 2011 mehrere Aufnahmen bei Sony Music mit Sol Gabetta und italienischem Barockrepertoire (darunter mehrere Weltersteinspielungen) sowie mit der Mezzosopranistin Vivica Genaux und Musik von Händel und Hasse. Für diese Aufnahmen erhielt das Orchester u.a. die Monatsempfehlung beim Grammophone-Magazine, die Auszeichnung der „CD der Woche“ bei NDR-Kultur, BR-Klassik und RBB (Berlin). Weiter erschien 2013 bei Sony Music die CD „Tromba Veneziana“ mit dem Trompeter Gábor Boldoczki. Eine Zusammenarbeit mit Simone Kermes und Vivica Genaux resultierte 2014 in der Veröffentlichung der CD „Rival Queens“.
Die Cappella Gabetta lädt zunehmend auch andere renommierte Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger für gemeinsame Konzert- oder Aufnahme- Projekte mit barocker oder frühklassischer Musik ein wie die Sopranistin Nuria Rial, den Trompeter Sergei Nakariakov den Violinisten Giuliano Carmignola und den Barockcellisten Christophe Coin.
Künftige Planungen sehen Tourneen mit den Geigerinnen Baiba Skride und Patricia Kopatchinskaja, sowie dem Blockflötisten Maurice Steger vor. Weiter nehmen sich die Cappella Gabetta zusammen mit den Sängerinnen Vivica Genaux und Olena Tokar die Orpheus-Vertonungen vor.
Der Konzertmeister Andrés Gabetta gilt als brillanter Barockviolinist. Er ist einer der engsten musikalischen Partner des renommierten Cellisten und Dirigenten Christoph Coin, dessen Orchester, das "Orchestre Baroque de Limonges" Gabetta als Konzertmeister anführt. Für eine Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte von Bach (Naxos) mit seinem eigenen Ensemble, den Swiss Baroque Soloists, wurde er im Jahre 2008 für einen Grammy nominiert.
Dem 2005 gegründeten Chiaroscuro Quartett gehören die Violinisten Alina Ibragimova (Russland) und Pablo Hernán Benedí (Spanien), die schwedische Bratschistin Emilie Hörnlund und die französische Cellistin Claire Thirion an. Dieses internationale Ensemble, das die Fachzeitschrift Gramophone als „Wegbereiter der authentischen Interpretation von Kammermusik aus der Hoch-Zeit der Klassik“ bezeichnete, spielt Musik der Klassik und Frühromantik auf Darmsaiten und mit historischen Bögen. Der einzigartige Klang des Quartetts, den der Observer als „Schock für die Ohren – im besten Sinne” beschrieb, wird von Zuhörern und Kritikern in ganz Europa sehr geschätzt.
Das Ensemble kann auf eine wachsende Zahl von Schallplattenaufnahmen verweisen und hat u. a. Werke von Mozart, Beethoven, Schubert und Mendelssohn eingespielt. Das Chiaroscuro Quartett gewann 2013 den Förderpreis Deutschlandfunk/Musikfest Bremen und erhielt 2015 für seine Aufnahme von Mozarts Quartett in d-Moll KV 421 und Mendelssohns zweitem Streichquartett in a-Moll op. 13 die begehrteste Auszeichnung, die für eine CD vergeben wird, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Zu den Kammermusikpartnern des Ensembles zählen Künstler von Rang wie Kristian Bezuidenhout, Trevor Pinnock, Jonathan Cohen, Nicolas Baldeyrou, Chen Halevi, Malcolm Bilson und Christophe Coin.
In jüngster Zeit gab das Quartett begeistert aufgenommene Debütkonzerte im Wiener Konzerthaus und in der Warschauer Philharmonie. Im April 2016 begann es seine erste Japan-Tournee mit Auftritten in Tokio und Hyogo. Als weitere Höhepunkte seien genannt: Edinburgh International Festival, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall (London), Auditorio Nacional de Música Madrid, Grafenegg Festival, The Sage Gateshead (Aufnahme für BBC Radio 3), Auditorium du Louvre Paris, Théâtre du Jeu-de-Paume in Aix-en-Provence, Grand Théâtre de Dijon, Gulbenkian-Stiftung Lissabon, West Cork Festival und ein Residenzaufenthalt in Aldeburgh.
In der Saison 2016/17 wird das Chiaroscuro Quartett verschiedene Auftritte in Großbritannien (London, Cardiff, Manchester, Cheltenham) sowie in Dortmund, Berlin, Oslo, Hasselt und Gent absolvieren. Die jüngste Aufnahme – mit Haydns Quartetten op. 20 – wurde im Juli 2016 von BIS Records veröffentlicht.
Seit 2009 ist das Chiaroscuro Quartett „Artist-in-residence“ in Port-Royal-des-Champs und gibt dort eine Reihe von Konzerten mit Mozarts Streichquartetten.
The Clarinotts ist ein einzigartiges Kammermusikensemble bestehend aus Ernst, Daniel und Andreas Ottensamer - Soloklarinettisten der Wiener und Berliner Philharmoniker.
Seit der Gründung im Jahr 2005 hat es sich das außergewöhnliche Familien-Trio zum Ziel gesetzt, dem Publikum die Literatur für diese seltene Besetzung näher zu bringen. Den Musikern ist es ein besonderes Anliegen die zahlreichen Nebeninstrumente der Klarinette ins Repertoire aufzunehmen. So wird nicht nur auf der gewöhnlichen B-Klarinette musiziert, sondern auch das Bassetthorn, die Bassklarinette oder auch die Es-Klarinette mit einbezogen.
Neben Originalwerken bereichern Arrangements und Auftragskompositionen das Repertoire des Ensembles, das von Klassik bis hin zu Jazz und zeitgenössischer Musik reicht.
The Clarinotts konzertieren mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Wiener Virtuosen und dem Musikkollegium Winterthur in den wichtigsten Konzertsälen Europas und sind zu Gast beim Rheingau Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Bürgenstock Festival.
Tourneen führen The Clarinotts nach Japan, Taiwan und China.
Im Rahmen des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker 2016 trat das Ensemble im Pausenfilm auf.
Das dem Trio gewidmete Tripelkonzert von Iván Eröd wurde im Januar 2016 im Musikverein Wien mit den Wiener Philharmonikern unter Andris Nelsons uraufgeführt.
Im Januar 2016 erschien die Debut CD des Trios bei der Deutschen Grammophon / Mercury Classics mit Werken von Mozart, Mendelssohn, Rossini u.a.
Der Kontrabassist Roberto Di Ronza wurde 1972 in Caserta, Italien geboren. Im Alter von 16 Jahren erhielt er seinen ersten Kontrabass-Unterricht. Ein Jahr später wurde er am Conservatorio San Pietro a Maiella in Neapel als Schüler vom Prof. Nicola Buonomo aufgenommen. 1994 schloss er sein Studium mit höchster Note ab und zog nach Salzburg, wo er beim Prof. Klaus Stoll weiter studierte. Später erhielt er Unterricht auch vom Prof. Dorin Marc in München und Nürnberg.
Er sammelte erste Erfahrungen in Jugendorchestern wie das Orchestre des Jeunes de la Mediteranée und das Orchestra Giovanile Italiana bevor er 1994 sein erstes Engagement im Orchestra Verdi in Mailand erhielt. Ab diesem Zeitpunkt kooperierte er als Solo-Kontrabassist mit zahlreichen Orchestern, wie die Deutsche Kammerakademie Neuss, die Camerata Salzburg, das Münchner Kammerorchester, das Mozarteum Orchester Salzburg, die Tonkünstler, die Haydn Philharmonie u.v.a. 1999 bis 2011 war er Stellv. Solo-Kontrabassist bei den Münchner Symphonikern. Seit 2004 ist er Mitglied des von Claudio Abbado gegründeten Lucerne Festival Orchestra.
Kammermusikalische Partner von Roberto Di Ronza waren schon u.a. das Hagen Quartett, Radovan Vlatkovic, Menahem Pressler, das Wiener Klaviertrio, Enrico Bronzi, Sergio Azzolini, Michael Collins, Paul Meyer.
Veronika Eberles außergewöhnliches Talent, ihre Souveränität und ihre musikalische Reife wurden schon von den weltweit besten Orchestern, Konzertveranstaltern, Festivals sowie bedeutendsten Dirigenten gewürdigt.
Zu den Höhepunkten ihrer kommenden Konzertengagements zählen Debüts mit dem Seoul Philharmonic Orchestra (Schostakowitsch 1), der Hong Kong Sinfonietta, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg (Berg) sowie Wiedereinladungen zu den Bamberger Symphonikern (Berg unter Ticciati), dem Münchener Kammerorchester (Mozart und Haydn als Solistin und Dirigentin), den Symphonieorchestern in Prag (Schumann) und Bern (Prokofjew 1 unter Venzago), dem BBC Philharmonic Orchestra, BBC NOW sowie dem Bournemouth Symphony Orchestra. Zudem wird sie gemeinsam mit Antoine Tamestit und dem Insula Orchestra unter Leitung von Laurence Equilbey Mozarts Sinfonia concertante auf historischen Instrumenten aufführen.
Erst kürzlich feierte das Ausnahmetalent große Erfolge mit dem London Symphony Orchestra (Beethoven unter Rattle), dem Orchestre symphonique de Montréal (Mendelssohn unter Nagano), dem Royal Concertgebouw Orchestra (Berg unter Holliger), dem Gewandhausorchester Leipzig (Mozart unter Langrée), dem Seattle Symphony Orchestra (Berg unter Morlot), dem Saint Paul Chamber Orchestra (Beethoven unter R. Abbado), dem Orchestre de’Opéra National de Paris (Beethoven unter Philippe Jordan), mit dem Scottish Chamber Orchestra (Ticciati), dem CBSO (Ed Gardner), dem Nordischen Sinfonieorchester (Zacharias) und dem Spanischen Nationalorchester (Dvorak unter Harth-Bedoya).
An Soloabenden begeisterte Veronika Eberle das Publikum zuletzt in London (Wigmore Hall Master Series), New York (Carnegie Hall Debüt-Serie), Salzburg (Mozarteum), München (Herkulessaal), Amsterdam (Concertgebouw), Rom (Istituzione Universitaria dei Concerti), Brüssel (Bozar), Paris (Théâtre de la Ville), Zürich (Tonhalle) und auf dem Lucerne Festival.
Die Violinistin ist eine begeisterte Kammermusikerin. Sie musiziert unter anderem regelmäßig mit Shai Wosner, Lars Vogt, Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker, Renaud Capuçon und Antoine Tamestit. In der Mozartwoche 2015 in Salzburg steht Veronika Eberle in einem Trio-Projekt gemeinsam mit Mitsuko Uchida auf der Bühne. Im Mai 2016 wird sie im Rahmen eines großen Kammermusikprojekts mit der Sopranistin Anna Prohaska auf Tournee gehen.
Veronika Eberle wurde 1988 in Donauwörth geboren, wo sie seit dem sechsten Lebensjahr Geigenunterricht erhielt. Bereits vier Jahre später wurde sie Jung-Studentin bei Olga Voitova am Richard-Strauss-Konservatorium München. Nach einem anschließendem Jahr Privatunterricht bei Christoph Poppen studierte sie von 2001 bis 2012 an der Musikhochschule München bei Ana Chumachenco.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte Veronika Eberle 2006 im ausverkauften Festspielhaus der Salzburger Osterfestspiele in einem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Simon Rattle, wo sie mit Beethovens Violinkonzert begeisterte. Weitere Glanzlichter ihrer bisherigen Karriere waren Konzerte mit den New Yorker Philharmonikern (Gilbert), dem Los Angeles Philharmonic Orchestra (Bicket), dem NDR Sinfonieorchester (Gilbert), dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (Janowski), dem hr-Sinfonieorchester (Paavo Järvi), dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (Marriner), den Bamberger Symphonikern (Ticciati, Nott), dem Tonhalle-Orchester Zürich (Michael Sanderling), dem NHK-Symphonieorchester (Kout, Stenz, Norrington), dem Orchester des Theaters „La Fenice“ (Inbal) und dem Philharmonischen Orchester Rotterdam (Rattle, Gaffigan, Nézet-Séguin).
Die junge Musikerin wurde in ihrer musikalischen Laufbahn von mehreren renommierten Stiftungen unterstützt, darunter die Nippon Foundation, der Borletti-Buitoni Trust, der ihr 2008 ein Graduierten-Stipendium gewährte, die Orpheum-Stiftung zur Förderung junger Solisten in Zürich, die Deutsche Stiftung Musikleben in Hamburg und die Jürgen Ponto-Stiftung in Mainz. 2003 gewann sie den ersten Preis des internationalen Yfrah-Neaman-Wettbewerbs und erhielt zudem die Publikumspreise des Schleswig-Holstein Musik Festivals und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. 2010-2012 in der Reihe „Junge Wilde“ vom Konzerthaus Dortmund zu sehen, wurde sie 2011-2013 als New Generation Artist auf BBC 3 präsentiert.
Veronika Eberle spielt die im Jahr 1700 gebaute Stradivari „Dragonetti“, eine freundliche Leihgabe der Nippon Music Foundation.
Il Giardino Armonico wurde 1985 von Giovanni Antonini gegründet und hat sich seit langem weltweit als eines der besten Ensembles auf historischen Instrumenten durchgesetzt. Zu seinen Mitgliedern zählen Musiker aus einigen der bedeutendsten Musikinstitutionen Europas. Das Repertoire des Ensembles konzentriert sich vor allem auf das 17. und 18. Jahrhundert. Je nach den Erfordernissen der verschiedenen Programme besteht die Gruppe aus drei bis dreissig Musikern.
Nachdem das Ensemble viele Jahre hindurch ausschliesslich für Teldec Classics aufgenommen und für seine Aufnahmen von Werken Vivaldis und anderer Komponisten des 18. Jh. mehrere grosse Auszeichnungen erhalten hatte, begann es eine neue Zusammenarbeit mit dem Label Decca/L’Oiseau- Lyre, bei dem es mehrere, sehr erfolgreiche Alben herausgab: u.a. «Concerti Grossi OP VI» von Händel und die Kantate «Il Pianto di Maria» mit Bernarda Fink.
Eine neue Zusammenarbeit in 2009 mit Cecilia Bartoli führte zu dem Projekt und CD-Produktion «Sacrificium» bei Decca (ausgezeichnet in Frankreich und Belgien mit der Platin-CD innerhalb der ersten drei Monate). Es folgte eine lange Europa-Tournee.
Die bei Naïve erschienene CD mit Vivaldis Oper «Ottone in Villa» wurde Januar 2011 mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet.
In März 2013 und Oktober 2015 erschienen die beiden CDs «Alleluia» und «Händel in Italy» mit der jungen Sopranistin Julia Lezhneva bei Decca.
ll Giardino Armonico ist regelmä̈ssig zu Gast bei Festivals in der ganzen Welt, tritt in den wichtigsten Konzertsälen auf und errang höchstes Lob für seine Konzerte und Opernproduktionen wie «L’Orfeo» von Monteverdi, «Agrippina», «Il trionfo del Tempo e del Disinganno» und «La Resurrezione» von Händel, «Ottone in Villa» von Vivaldi und auch «Giulio Cesare» von Händel während der Salzburger Pfingst- und Sommerfestspielen 2012.
Das Ensemble arbeitete mit renommierten Solisten wie Giuliano Carmignola, Christophe Coin, Katia und Marielle Labèque, Bernarda Fink, Viktoria Mullova, Cecilia Bartoli zusammen. Die aktuellen Projekte beinhalten eine Zusammenarbeit mit Sol Gabetta, dem Cellisten Giovanni Sollima, der Sopranistin Anna Prohaska (die CD «Serpent & Fire» ist im September 2016 bei Apha Classics erschienen) und der Geigerin Isabelle Faust (Aufnahme von Mozarts Violinkonzerten, bei Harmonia Mundi).
Im November 2014 erschien die erste CD einer Gesamtaufnahme der Symphonien von J. Haydn mit dem Titel «La Passione» bei Alpha Classics (Outhere Music Group) und erhielt den Echo-Klassik-Preis. Die 2015 erschienene «Il Filosofo» bekam die Auszeichnung CHOC des Jahres von Classica. Die dritte CD, «Solo e Pensoso», wurde im August 2016 veröffentlicht und die vierte CD «Il Distratto» wird im März 2017 erscheinen. Im Rahmen eines zwanzigjährigen Projekts mit dem Titel «Haydn2032», wurde die Haydn-Stiftung in Basel gegründet. Sie unterstützt sowohl das Aufnahmeprojekt, als auch eine Reihe von Konzerten mit thematischen Programmen rund um dieses faszinierende Repertoire in verschiedenen europä̈ischen Städten.
Parallel zu den letzten «Haydn2032»-CDs ist das «Telemann»-Album als CD und LP im November 2016 bei Alpha Classics erscheinen. Es wurde im Januar 2017 mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet.
Der Daily Telegraph (London, vom 9. November 2013) beschrieb Nelson Goerners Ausführungen auf seiner Debussy-CD (beim Label ZigZag Territoires) als „Interpretationen voll feinsinniger Inspiration". Ambito Financiero (Buenos Aires, vom 14. Mai 2014) sprach wie folgt über Goerners Klavierkonzert im Teatro Colon: „Eines der beeindruckenden Merkmale von Nelson Georners Musikerpersönlichkeit ist seine Fähigkeit, intellektuelle Hellsichtigkeit, unbestrittene Tiefe und technische Leichtigkeit miteinander zu kombinieren, um seinen Ideen Ausdruck zu verleihen."
Nelson Goerner hat mit vielen der wichtigsten Orchester gespielt, darunter das Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Claus Peter Flor, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Andrew Davis, das London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Emmanuel Krivine, das Hallé-Orchester unter der Leitung von Mark Elder, das Orchestre de la Suisse Romande mit Neeme Järvi and Raphael Frühbeck de Burgos, das Orchestra of the Eighteenths Century mit Frans Brüggen, die Deutsche Kammerphilharmonie mit Ivor Bolton und das NHK-Sinfonieorchester Tokio unter der Leitung von Fabio Luisi.
Er hat bei zahlreichen Festivals konzertiert, darunter bei den Salzburger Festspielen, den Festivals La Roque d'Anthéron und La Grange de Meslay, in Edinburgh, Schleswig-Holstein und Verbier sowie bei den BBC Proms.
In der Saison 2013-2014 war Nelson Goerner Gast der Reihe Artist Portrait in der Wigmore Hall in London, wo er vier sehr breit gefächerte Solokonzerte gab, in denen er Stücke von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Chopin, Debussy und Bartok spielte.
Die Saison 2014-2015 umfasst Konzerte in London, Amsterdam, Paris, Montpellier, Genf, Reykjavik, Vancouver, Washington DC, Minneapolis und Buenos Aires.
Nelson Goerner ist zudem ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Er hat mit Künstlern wie Martha Argerich (Repertoire für zwei Klaviere), Janine Jansen, Steven Isserlis und Gary Hoffman zusammengearbeitet.
Er pflegt einen engen Kontakt zum Mozarteum Argentino in Buenos Aires: Seit seinem Stipendium, das er als Student erhielt, ist er bereits vielfach dort aufgetreten. Mit dem Chopin Institut in Warschau, wo er Mitglied im künstlerischen Beirat ist, verbindet ihn ebenfalls ein langjähriger Kontakt. Kürzlich hat er, zusammen mit dem Institut, die Interpretation Chopins auf Klavieren von 1848 und 1849, gefertigt von Pleyel und Erard, erkundet. Die Konzerte wurden für das hauseigene Label des Instituts aufgenommen, wobei die Aufnahme der Ballades und Nocturnes einen Diapason d'Or gewonnen hat.
Herr Goerner ist häufig in Aufnahmestudios zu finden. Seine Diskografie umfasst Aufnahmen von Chopin, Rachmaninow, Liszt und Busoni und eine DVD mit Beethoven- und Chopin-Repertoire, aufgenommen bei einem Live-Auftritt während des Verbier Festivals. Seine Chopin-Einspielung für das Wigmore Hall Label war „Choice of the Month" im BBC Music Magazine und seine Debussy-Aufnahme für das Label Outhere/ZigZag Territoires gewann den Diapason d'Or des Jahres 2013. Nelson Goerners jüngste Aufnahme mit Repertoire von Schumann war im März 2015 Aufnahme des Monats im BBC Music Magazine. Sein nächstes Aufnahmeprojekt wird dem Repertoire Beethovens gewidmet sein.
Nelson Goerner wurde 1969 in der argentinischen Stadt San Pedro geboren und ist heute einer der führenden Pianisten seiner Generation. Nach seinem Studium in Argentinien bei Jorge Garrubba, Juan Carlos Arabian und Carmen Scalcione wurde er 1986 in Buenos Aires mit dem Ersten Preis des Franz-Liszt-Wettbewerbs ausgezeichnet. Daraufhin erhielt er ein Stipendium, das es ihm ermöglichte, am Konservatorium von Genf mit Maria Tipo zu arbeiten. 1990 gewann Nelson Goerner den Ersten Preis beim Wettbewerb in Genf.
Herr Goerner lebt momentan mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in der Schweiz. Er ist Professor für Klavier an der Musikhochschule Genf.
„Ein Dichter, der zugleich Goldschmied ist." – Diapason, Oktober 2013.
„... was auf der Bühne des Teatro Colon passierte, war nicht nur eine Demonstration größter Virtuosität, sondern auch musikalische Interpretationskunst höchsten Ranges." – La Nacion, vom 15. Mai 2014.
“Mehr Musik geht nicht!” (Die Presse.com) „Nichts ist, wie es scheint. Und schon gar nicht, wie wir es kannten. So lautet die Botschaft des Hagen Quartetts“ (Hamburger Abendblatt)
Die aktuelle Saison steht, nach den großen Erfolgen des Beethoven-Zyklus’ und nach dem international gefeierten 30. Jubiläum der „vier Weltklassestreicher aus Salzburg” (Hamburger Abendblatt), noch ganz im Zeichen des sich über 2 Saisons erstreckenden Mozart-Zyklus’: Das Hagen Quartett ist in dieser Zeit mit der Aufführung der zehn großen Streichquartette in den wichtigsten Musikmetropolen der Welt zu Gast, darunter Tokio, London, Hamburg, Wien und Salzburg, um nur einige zu nennen...
"Es gibt ein Reich, wo alles rein ist." schrieb die Kölnische Rundschau über den Mozartzyklus des „definitiv berühmteste[n] Quartett[s]“ (Neue Zürcher Zeitung)
Weitere Schwerpunkte in 15/16 sind u.a. die großen Schubert Quartette im Spannungsfeld Schostakowitschs.
Das 30. Jubiläum war eine „grandiose Summe“ (Neue Züricher Zeitung), „höchste Kunst des Miteinander“ (DiePresse.com). Mit gleich zwei neuen Einspielungen feierte das „Weltklasse- Ensemble“ (Fono Forum) seinen Geburtstag. Von der internationalen Presse wurden die beim CD- Label myrios classics erschienen Aufnahmen mit Werken von Mozart, Webern, Beethoven, Grieg und Brahms (letzteres mit Jörg Widmann, Klarinette) hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet. Dabei ist das Hagen Quartett musikalisch-interpretatorisch „erneut ein Stück weiter vorgedrungen. Die neue Sicht ist atemberaubend und kann süchtig machen. [...] Berückend der Reichtum an Farben und Emotionen...“ (FonoForum).
2011 wurde das Hagen Quartett mit dem ECHO Klassik als Ensemble des Jahres ausgezeichnet und 2012 zum Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses ernannt.
Die beispiellose, bereits drei Jahrzehnte andauernde Karriere des Hagen Quartetts begann 1981. Die ersten Jahre waren geprägt von Wettbewerbserfolgen und einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Innerhalb der zwanzigjährigen Zusammenarbeit entstanden so etwa 45 CD Einspielungen, die der Erarbeitung des schier endlosen Quartettrepertoires galten, woraus sich das unverwechselbare Profil des Hagen Quartetts entwickelte. Dabei ist dem Hagen Quartett die Zusammenarbeit mit Künstlerpersönlichkeiten wie Nikolaus Harnoncourt und György Kurtág ebenso wichtig, wie gemeinsame Konzertauftritte mit Maurizio Pollini, Mitsuko Uchida, Sabine Meyer, Krystian Zimerman, Heinrich Schiff oder Jörg Widmann.
Das Konzertrepertoire und die Diskographie des Quartetts besteht aus reizvollen und intelligent kombinierten Programmen, die von Werken der frühen Epochen über Haydn bis Kurtág die gesamte Geschichte des Streichquartetts umfassen. Das Hagen Quartett pflegt und vertieft den Kontakt mit Komponistinnen und Komponisten seiner Generation, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden, oder mit der Bestellung und Uraufführung von neuen Werken.
Für eine Vielzahl junger Streichquartette ist das Hagen Quartett Vorbild in Bezug auf Klangqualität, stilistische Vielfalt, Zusammenspiel und der ernsthaften Auseinandersetzung mit den Werken und Komponisten ihres Genres. Als Lehrer und Mentoren am Salzburger Mozarteum, der Hochschule Basel und bei internationalen Meisterkursen geben sie diesen großen Erfahrungsschatz an ihre jüngeren Kollegen weiter.
Seit 2013 spielt das Hagen Quartett auf Instrumenten von A. Stradivari, dem berühmten “Paganini” Quartett, das ihm großzügiger Weise von der Nippon Music Foundation (NMF) zur Verfügung gestellt wird.
Die Bratschistin Veronika Hagen hat in Salzburg bei Helmut Zehetmair und in Wien bzw. Hannover bei Hatto Beyerle studiert und erspielte schon während ihrer Studienjahre zahlreiche Preise, u.a.1984 beim Internationalen Viola-Wettbewerb in Budapest. Sie ist Gründungsmitglied des Hagen-Quartetts, mit dem sie seit über 30 Jahren in der ganzen Welt konzertiert. Eine große Anzahl von CD-Einspielungen dokumentiert diesen außerordentlichen musikalischen Werdegang.
Nachhaltig geprägt wurde sie durch die regelmäßige Zusammenarbeit mit Gidon Kremer, Ivry Gitlis, Heinrich Schiff, G. Kurtag und N. Harnoncourt.
Auch als Solistin tritt Veronika Hagen seit etlichen Jahren international in Erscheinung. 1997 erschien u.a. ihre vielbeachtete Soloeinspielung mit den Bratschensonaten von Johannes Brahms, zusammen mit dem Pianisten Paul Gulda, danach, ebenso bei der Deutschen Grammophon, Mozarts Concertante Sinfonie mit Augustin Dumay und der Camerata Salzburg. Durch ihre langjährige große Erfahrung ist sie eine gefrag- te Kammermusikpartnerin in verschiedensten Besetzungen vom Streichtrio über Klavierquartett bis zu Septett und Oktett. Zudem ist sie auch Mitglied des von Claudio Abbado gegründeten Lucerne Festival Orchestras.
V. Hagen unterrichtet seit 1988 an der Universität Mozarteum Salzburg, seit 2003 ist sie ebenda Professorin für Viola und Kammermusik. Zudem gibt sie Meisterkurse u.a. in Paris, Luzern und Bern.
Veronika Hagen spielt eine Viola von A. Stradivari aus dem Jahr 1731, die sogenannte „Paganini“, die ihr großzügigerweise seit August 2013 von der Nippon Foundation zur Verfügung gestellt wird.
Monika Leskovar, geboren 1981, studierte von 1996 bis 2005 Violoncello an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin und arbeitete dort auch als Assistentin am Lehrstuhl von David Geringas. In Meisterkursen u.a. bei Mstislav Rostropowitsch und Bernard Greenhouse perfektionierte sie ihr Können. Bei internationalen Violoncello- Wettbewerben gewann Monika Leskovar mehrere erste Preise u.a. beim 5. Adam International Cello Festival and Competition in Neuseeland und bei der 2. International Tschaikowsky Competition for Young Musicians in Japan. Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2001 gewann sie den zweiten Preis und erhielt darüberhinaus den Publikumspreis. Unter der Leitung bedeutender Dirigenten wie Valery Gergiev, Thomas Hengelbrock, Kazushi Ono, Alan Bouribaev, Martin Turnovsky, Johannes Wildner und mit vielen anerkannten Orchestern wie z.B. der Moskauer Philharmonie, der Sendai Philharmonie, der Slowenischen Philharmonie, dem Royal Symphony Orchestra Sevilla, dem St. Petersburg Symphonieorchester und der Zagreber Philharmonie trat Monika Leskovar solistisch auf. Ihr künstlerisches Interesse gilt auch der Kammermusik. Dabei konzertierte sie zusammen mit Giovanni Sollima, Gidon Kremer und der Kremerata, Yuri Bashmet, Boris Berezovsky, Vassily Lobanov, Julian Rachlin, Itamar Golan, Mischa Maisky, Tabea Zimmermann und Sofia Gubaidulina. Des Weiteren runden Auftritte mit dem Prager Kammerorchester und dem Litauer Kammerorchester ihre kammermusikalischen Aktivitäten ab. Monika Leskovar tritt bei internationalen Musikfestivals auf und gibt Rezitale in Europa, Japan, Australien und Neuseeland. In drei CD-Einspielungen bietet Monika Leskovar eine Auswahl aus der Cellomusik des 19. und 20. Jahrhunderts. Ab 2010 bis 2011 ist sie Solocellistin der Münchner Philharmoniker.
Ab 2012 ist sie Professorin an der Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano.
Alexei Ogrintchouk zählt zu den herausragenden Oboisten unserer Zeit. Als Absolvent des Moskauer Gnessin-Instituts und des Pariser Konservatoriums, wo er bei Maurice Bourgue, Jacques Tys und Jean-Louis Capezzali studierte, verbindet er eine phänomenale Technik mit Virtuosität und lyrischem Ausdruck.
Der in Moskau geborene Musiker trat bereits als Dreizehnjähriger in ganz Russland, Europa und Japan auf. Er gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe, so mit 19 Jahren den prestigeträchtigen Internationalen CIEM-Wettbewerb in Genf. Hinzu kamen der Europäische Juventus-Preis (1999), zwei „Victoires de la Musique Classique“ in Frankreich (2002), der Triumph-Preis in Russland (2005) und der Borletti Buitini Trust Award (2007). Er nahm auch an den hochkarätigen Programmen Rising Stars und BBC New Generation Artists teil.
Seit August 2005 ist Alexei Ogrintchouk erster Solo-Oboist des Königlichen Concertgebouw Orchesters Amsterdam unter der Leitung von Mariss Jansons. Zuvor war ihm bereits mit 20 Jahren die gleiche Position bei den Rotterdamer Philharmonikern unter Valery Gergiev übertragen worden.
Neben der Arbeit im Orchester verfolgt Alexei Ogrintchouk zunehmend eine erfolgreiche Laufbahn als charismatischer und technisch brillanter Solist. Er konzertierte bereits unter der Stabführung von Dirigenten wie Mariss Jansons, Valery Gergiev, Gennady Rozhdestvensky, Seiji Ozawa, Fabio Luisi, Kent Nagano, Michel Plasson, Sir Andrew Davis, Roman Kofman, Daniel Harding, Jiri Belohlavek, Stephan Deneve, Tugan Sokhiev, Lothar Zagrosek, Jaap van Zweden, John Neschling, Andris Nelsons, Susanna Malkki, Walter Weller, Ion Marin, Paul Goodwin, Lu Jia, Gianandrea Noseda, Hubert Soudant, Martyn Brabbins, Thomas Sanderling, Kees Bakels, Enrique Mazzola, Ed Spanjaard und Michael Sanderling mit einer Vielzahl renommierter Klangkörper: Concertgebouw Orchester, Orchester des Bolschoi- und des Mariinsky-Theaters, Orchester der Academia Nazionale di Santa Cecilia, sämtliche Klangkörper der BBC, Orchestre de la Suisse Romande, Royal Philharmonic Orchestra, Russian National Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, Budapest Festival Orchestra, Royal Scottish National Orchestra, Orchestre National du Capitole de Toulouse, Orchestra Sinfonica do Estado de Sao Paulo, Nationalorchester Belgiens, Orchester der Beethovenhalle Bonn, Orquesta Sinfonica de Tenerife, Sinfonieorchester Basel, Rotterdamer Philharmoniker, Malaysian Philharmonic Orchestra, Orchestre National des Pays de la Loire, Taiwan National Symphony Orchestra, Sinfonieorchester Norrköping, Orchestra del Teatro Lirico di Cagliari, Sinfonieorchester Stavanger, Queensland Symphony Orchestra, Orquesta Sinfonica de Navarra, Belgrader Philharmonie, MAV Orchestra Budapest, Dutch Radio Kamer Philharmonie, Sinfonia Varsovia, Nordwestdeutsche Philharmonie, Moscow Virtuosi, KREMERata Baltica, Moscow Soloists, Amsterdam Sinfonietta, Orchestre d'Auvergne, Europa Galante, Köln Sinfonietta, New European Strings, Orquesta Barroca de Sevilla sowie verschiedene Kammerorchester (Concertgebouw, München, Stuttgart, Mito, Prag, UBS Verbier, Litauen, Schweden und Genf) und die Camerata RCO.
Auch als Kammermusiker ist er sehr gefragt und hat in aller Welt Auftritte absolviert, so im Théâtre du Chatelet und Théâtre des Champs-Elysees, in der Cité de la Musique, im Auditorium du Louvre in Paris, Concertgebouw in Amsterdam und Musikverein in Wien, in der Royal Albert Hall und Wigmore Hall in London, in der Carnegie Hall in New-York, im Auditorium in Tel Aviv, in der Suntory Hall in Tokio... Er ist häufig bei Festspielen zu Gast, beispielsweise BBC PROMS, MIDEM, Colmar, Lockenhaus, Verbier, Luzern, Berliner Festspiele, Santa Cecilia, Cortona, Edinburgh International Festival, City of London Festival sowie Festival der Weißen Nächte, Crescendo, „Dezembernächte-Festival“ (von Swjatoslaw Richter gegründet) und Osterfestival in Russland.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählten Gidon Kremer, Radu Lupu, Thomas Quasthoff, Mischa Maisky, Vladimir Spivakov, Yuri Bashmet, Jean-Yves Thibaudet, Maurice Bourgue, Sarah Chang, Tabea Zimmermann, Nikolai Znaider, Valery Affanasiev, Julian Rachlin, Leif Ove Andsnes, Fabio Biondi, Alexander Lonquich, Dmitri Sitkovetsky und Sergio Azzolini sowie verschiedene Streichquartette (Belcea, Eben, Sine Nomine und Tokio).
Alexei Ogrintchouk wurde im September 2011 Nachfolger von Maurice Bourgue als Professor für Oboe an der Haute Ecole de Musique in Genf. Er ist zudem seit 2001 Gastprofessor an der Royal Academy of Music in London, seit 2009 Professor an der Musikene (Musikhochschule) in San Sebastian und seit 2010 am Königlichen Konservatorium Den Haag. Er veranstaltet eine Reihe von Meisterkursen, so an der Kammermusik-Akademie Pablo Casals in Prades, an der Mahler-Akademie in Ferrara, bei den Cursos de Verano in Bilbao, an der Academie Musicale de Villecroze, der Aurora-Akademie in Schweden oder den Weimarer Meisterkursen.
Seine erste CD mit Werken von Schumann erschien bei Harmonia Mundi in der Reihe „Nouveaux Musiciens“ und erhielt ausgezeichnete Kritiken. Seine Diskografie umfasst die Weltpremiere des langsamen Satzes von Beethovens Oboenkonzert (Raptus classics), Musik von Britten (Record One), Skalkotas (Bis Records) und Mozarts Oboenkonzert mit dem Concertgebouw Chamber Orchestra (PentaTone Classics). Auf seinen jüngsten drei CDs erklingen Oboenkonzerte von Bach, das Oboenkonzert und -quartett von Mozart und ein Soloprogramm mit Musik des 20. Jahrhunderts (alle bei BIS Records erschienen).
„Baiba Skride betete das Konzert geradezu in den ergriffen lauschenden Saal, von Nelsons und den Berliner Philharmonikern aufs Zarteste unterstützt.“
Berliner Morgenpost, 16.10.2010
Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, Boston Symphony Orchestra, New York Philharmonic und dem London Philharmonic Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Kirill Petrenko, Gustavo Gimeno, Christoph Eschenbach, Donald Runnicles sowie Cornelius Meister, Jakub Hrůša, und Mikko Franck.
Höhepunkte der Saison 2016/17 sind Konzerte mit dem Philharmonia Orchestra London unter Jaime Martin, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und Vasily Petrenko, dem BBC Symphony Orchestra unter Simone Young im Rahmen der BBC Proms, sowie ein Wiedersehen mit Gustavo Gimeno bei den Wiener Symphonikern. Der Saisoneröffnung beim Gothenburg Symphony Orchestra unter Alain Altinoglu folgt eine Tournee mit Halt in Düsseldorf, Hannover, Frankfurt und Brüssel. Weitere Konzerte führen sie nach Japan, Australien und Neuseeland.
Auch in den USA konnte sich Baiba Skride als eine der führenden Violinistinnen etablieren. Nach ihrem Debüt beim New York Philharmonic im Frühjahr 2016 folgen in der aktuellen Saison Debüts beim Chicago Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra. Außerdem folgt sie einer Wiedereinladung zum Boston Symphony Orchestra für die amerikanische Erstaufführung von Sofia Gubaidulinas Tripelkonzert für Violine, Violoncello und Bajan unter Andris Nelsons.
Baiba Skride ist auch als Kammermusikerin in den wichtigsten Spielstätten weltweit zu Gast. Zu ihren Partnern zählen Alban Gerhardt, Brett Dean, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Xavier de Maistre und ihre Schwester Lauma Skride.
Mit der Cellistin Harriet Krijgh, der Bratschistin Lise Berthaud und Lauma Skride wird sie, erstmals in dieser Konstellation, Klavierquartette von Mozart, Mahler und Mozart unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg und beim Malmö Chamber Music Festival spielen. Erstmals konzertiert sie 2016 beim Jerusalem Chamber Music Festival.
Für Orfeo spielte Baiba Skride zahlreiche Aufnahmen ein, darunter jüngst die Violinkonzerte von Nielsen und Sibelius. Des Weiteren erschienen Einspielungen der Violinkonzerte von Szymanowski, Schumann, Strawinsky, Martin, Brahms und Tschaikowsky.
Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel. Sie spielt die Stradivari “Yfrah Neaman”, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society.
Andrés Gabetta gilt als einer der vielversprechendsten Barockviolinisten seiner Generation. Er ist regelmässig Gast der grössten internationalen Festivals wie dem Menuhin Festival Gstaad, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und der Bachwoche Ansbach, und tritt als Solist und Kammermusiker auf Bühnen wie dem KKL Luzern, Musikverein Wien, Konzerthaus Wien, Salle Gaveau, Concertgebouw Amsterdam, sowie der Berliner und Kölner Philharmonie, auf. Seit 2011 erfüllt sich sein langjähriger Traum, ein eigenes Barockorchester zusammen mit seiner Schwester der Cellistin Sol Gabetta zu führen. Mit Cappella Gabetta teilt Andrés Gabetta die Bühne mit musikalischen Persönlichkeiten wie Sol Gabetta, Giuliano Carmignola, Vivica Genaux, Simone Kermes, Gabor Boldoczki, Sergei Nakariakov und Maurice Steger. Zu seinen regelmässigen Partnern zählt auch der brillante Barockcellist Christophe Coin mit dem er bereits mehrere Aufnahmen wie zum Beispiel das Trio und Quintett von Felicien David, Haydns Oktett und Nocturnes sowie das Streichersextett von Boëlly, realisiert hat. Für seine verschiedenen Aufnahmen erhielt Andrés Gabetta zahlreiche Auszeichnungen, wie dem «Choc de la Musique» und der Nominierung für den GRAMMY AWARDS 2008 mit der Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte von Bach, die bei Naxos erschienen ist.