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Das Kanzleigebäude ist auf den nordöstlichen Grundstücksgrenzen platziert und bildet einen L-förmigen Baukörper. Die Gebäudefassaden gehen homogen in die Grenzmauern über und umfassen als solche das gesamte Terrain. Durch die Ausrichtung auf den Baulinien können die identitätsstiftenden Bäume erhalten bleiben und es entsteht Raum für einen grosszügig angelegten Park. Der repräsentative Hauptzugang befindet sich im Südwesten der Parzelle. Die Grenzmauer ist dort aufgefaltet und leitet hohe Gäste diagonal durch den Park auf den Vorplatz der Eingangshalle. Die zentral gelegene Lobby, mit Galerie im Obergeschoss ist Bindeglied zwischen Nord- und Ostflügel und erschliesst alle Bereiche der Kanzlei. Im Südosten befindet sich die Zufahrt für Mitarbeiter mit Parkplätzen entlang der Innenmauer und einem überdachten Zugang zum Osttrakt. 20 weitere Stellplätzen befinden sich ausserhalb der westlichen Einfriedung mit dem nördlich davon gelegenen öffentlichen Eingang.
Von Aussen erscheint die Anlage als homogener Solitär aus Sichtbeton. Die Hauptbelichtung erfolgt über Süd- und Westfassade, Oblichter erhellen die tiefer liegenden Räume und ersetzen Öffnungen in den Grenzmauern. Das Licht fällt durch Galerien bis ins Erdgeschoss und inszeniert die über zwei Geschosse aufragenden Aussenmauern. In den Erschliessungs- und Repräsentationsbereichen dominiert ebenfalls die umlaufende Betonschale, Wände der abgetrennten Nutzräume sind mit Holz verkleidet und stellenweise durch Glaselemente unterbrochen. Der polierte Natursteinboden steht im Kontrast zur rohen Betondecke.