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Dritte WI.SO-Personalumfrage in einem Bundesbetrieb abgeschlossen Zusammenfassung der Hauptergebnisse
Der Vergleich der neuen Umfrage mit den Ergebnissen der ersten beiden das so genannte "interne Benchmarking" ergibt eine Reihe von wichtigen Befunden. Diese bedeuten teilweise eine Bestätigungen des eingeschlagenen Kurses, signalisieren teilweise aber auch künftigen Handlungsbedarf.
Die Arbeitzufriedenheit der Mitarbeitenden dieses Jahr unterscheidet sich nicht signifikant von jener vor zwei und vor vier Jahren. Allerdings hat der subjektiv empfundene Zeitdruck bei der Arbeit zugenommen. Die bereits früher schon sehr hohe Zufriedenheit mit der allgemeinen und der individuellen Arbeitszeitregelung bleibt 2008 erhalten. Unverändert hoch ist auch die Zufriedenheit mit den Arbeitsplatzverhältnissen.
In Bezug auf "arbeitsbezogene Information" zeigt sich ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zur Umfrage von 2004, jedoch ein leichter Rückschlag gegenüber 2006. Demgegenüber registrieren wir eine signifikante Verbesserung der Information über "Dinge von allgemeinem Interesse" gegenüber beiden früheren Umfragen.
Die Zufriedenheit mit den Leistungen und Vergünstigungen des Unternehmens für die Mitarbeitenden ist in zwei Bereichen deutlich gestiegen ist, nämlich bezüglich Sozialleistungen und Treueprämie sowie "Lohn im Verhältnis zu dem in anderen Betrieben".
Die Zufriedenheit mit der Ausbildung am Arbeitsplatz hat sich 2006 im Vergleich zu 2004 stark erhöht, seither jedoch kaum mehr verändert. Die Aus- und Weiterbildungsbedürfnisse der Mitarbeitenden haben sich im Laufe der Untersuchungsperiode gewandelt. Die Unterstützung des Vorgesetzten für allfällige Kursbesuche ist 2008 zwar seltener als 2006, jedoch häufiger als 2004. Die Zufriedenheit mit den beruflichen Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten hat gegenüber beiden Vorjahren deutlich zu-, die Unzufriedenheit damit entsprechend abgenommen.
Am besten beurteilt werden die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der kleinen Arbeitsgruppe sowie die Zusammenarbeit und die Aufgabenverteilung im Team. Das Betriebsklima generell im ganzen Institut dagegen wird deutlich weniger positiv eingeschätzt. Die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der Unternehmung hat sich in der Sicht der Befragten seit 2004 stetig und signifikant verbessert. Nach einer Verbesserung von 2004 zu 2006 bezüglich der Mitwirkungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden bei Entscheidungen der vorgesetzten Person ist 2008 wieder ein leichter Rückgang festzustellen.
Die wichtigsten Grund-werte der Unternehmungskultur aus der Sicht der Mitarbeitenden sind die Bereitschaft zu Mehrleistungen sowie der Vorrang der Kundenbedürfnisse. Weniger stark ausgeprägt sind andere Aspekte der Kultur, nämlich Mitarbeiterorientierung, Innovationsorientierung, Unternehmensorientierung, Konfliktbewältigung und Leistungsorientierung. Diese hält je nur zwischen der Hälfte und einem Viertel der Befragten für zutreffend.
Die Gesamtzufriedenheit der Befragten als Mitarbeiter/-innen ist über die ganze Vierjahresperiode hinweg mehr oder weniger unverändert hoch geblieben, ebenso auch die Gesamtbeurteilung der Unternehmung als Arbeitgeber. Das Ansehen und der Ruf der Unternehmung in der Öffentlichkeit hat sich dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr in der Sicht der Mitarbeitenden vom damaligen starken Rückschlag erholt und verbessert, erreicht jedoch noch nicht wieder das Niveau von 2004.