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Die Basler Regierung beantragt für den vom Bundesrat eingeführten Schutzschirm für Grossveranstaltungen mit über 5000 Personen einen Kantonsbeitrag von 19 Millionen Franken. Sie will damit ab Juli die Durchführung grossen Veranstaltungen im Kultur-, Sport und Messebereich erleichtern.
Die Regierung rechnet mit rund 50 Grossveranstaltungen, die im Zeitraum von Juli 2021 bis April 2022 Anrecht auf einen Schutzschirm haben, wie sie am Dienstag mitteilte. Knapp die Hälfte davon sind Fussballspiele des FC Basel. Weiter befinden sich 15 Kulturevents, wie das Jugendkulturfestival oder die Konzertreihe «Im Fluss», auf der Liste. Dazu kommen Messen wie die auf September verschobene Art Basel.
Mit dem Schutzschirm ist eine Ausfallentschädigung gemeint für den Fall, dass eine Grossveranstaltung wegen der epidemiologischen Lage kurzfristig abgesagt werden muss. Die Veranstalter müssen sich darum bewerben und tragen ihrerseits eine Franchise von 5000 Franken sowie einen Selbstbehalt von 10 Prozent.
Der Schutzschirm für Grossveranstaltungen mit überkantonaler Bedeutung ist Ende Mai vom Bundesrat beschlossen worden. Die Kantone müssen für die Hälfte der Kosten aufkommen. Die Regierung ist gemäss Communiqué der Ansicht, dass Grossveranstaltungen in Basel unter anderem für den Tourismus und den Handel von volkswirtschaftlicher Bedeutung sind.
Die Baselbieter Regierung hat sich gegen die Errichtung eines staatlichen Schutzschirms für Grossanlässe ausgesprochen. In ihrer Stellungnahme zum entsprechenden Bundesbeschluss führte sie eine «mangelnde Praktikabilität» ins Feld.