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Baugeschichte unserer Kirche / Kirche heute
810 Bau einer ersten Feldkapelle
1271 Erste urkundliche Erwähnung
1371 Erweiterung gegen Westen (Eingangsteil)
1428 Erweiterung gegen Osten (Chorteil)
1488 Umfangreiche Sanierung mit Einbau des Chorgestühls
1878 Einbau gothische Kunstverglasung im Chor
1933 Neubau des seitlichen Turmes
1934 Einbau pneumatische Orgel (bis anhin Harmonium)
2001 Umfassende Gesamtrenovation
2002 Einbau elektro-mechanische Emporenorgel durch Kuhn AG, Männedorf
Die Kirche mit dem rotgeschindelten Dachreiter prägte seit dem Mittelalter das Dorfbild. Die Uhr mit den vergoldeten Zeigern und dem Zifferblatt wurden nach der Reformation angebracht.
Die Kirche mit dem herrschaftlichen Pfarrhaus von 1692 und dem Kirchhof im Vordergrund nach David Kölliker um 1852.
Die Geschichte des Fällander Friedhofs reicht bis ins Mittelalter zurück. Er ist somit einer der ältesten in der Umgebung der Stadt. Gut erkennbar sind die dicken Mauern, welche den "Kirchhof" als "Friedensbezirk" vom übrigen Dorf abgrenzten.
Damit die frei im Dorf herumlaufenden Tiere vom Friedhof ferngehalten werden konnten, waren die Zugänge bis ins 18. Jahrhundert mit hölzernen Toren verschlossen. Der dritte Zugang zum Kirchhof vom Pfarrhaus her wurde 1695 errichtet und war dem Pfarrer vorbehalten.