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Drachenbootrennen Koblenz 15. und 16. August 2009
Geschichte des Drachenboots
.....und Schuld ist ganz allein Qu Yuan! Vor mehr als 2000 Jahren lebte im Chinese Kingdom of Chu der beim Volk sehr beliebte Staatsmann und Poet Qu Yuan. Die Regierung des Chinese Kingdom of Chu war allerdings korrupt, und als neidische Rivalen Qu Yuan´s ihn irrtümlicherweise des Verrates beschuldigten, wurde er in die Verbannung geschickt. Die Schmach und Schande dieser ungerechtfertigten Verbannung konnte Qu Yuan nicht überwinden und stürzte sich aus Verzweiflung und Protest in die Fluten des Mi Lo Flusses.
Die heutigen Drachenbootrennen sind eine Neuinszenierung der vergeblichen Versuche der am Ufer lebenden Fischer, die mit ihren Booten auszogen, um Qu Yuan zu retten.
1989 wurde das Drachenbootfahren aus Asien über Hamburg nach Deutschland importiert. 1989 war auch das Gründungsjahr des Deutschen Drachenboot-Verbandes e.V., kurz DDV genannt. Waren es bis zum Jahr 1993 nur 12 bundesweit verteilte Teams, erlebte der Drachenbootsport Anfang 1994 einen wahren Boom. Binnen einem Jahr verdreifachte sich die Anzahl der Teams.
Mit Beginn der 99'er Drachenbootsaison hatte der DDV über 70 Teams unter seinem Dach vereinigt. Diese Teams ermitteln jährlich auf den deutschen Meisterschaften ihre Besten. Auf den 1995 in Yueyang (China) und 1997 in Hong Kong stattgefundenen Weltmeisterschaften konnten sich die deutschen Mannschaften immer wieder unter die ersten 3 Plätze vorpaddeln.
Die Teams, die sich für die Nationalmannschaft qualifizieren wollen, bereiten sich seit dem Herbst auf die WM vor. Wer international vorn mitfahren will, kommt um ein 4- bis 5-maliges Training pro Woche nicht herum, denn auf einer WM wird klar, dass Drachenbootfahren auch Leistungssport ist.
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