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Der Traum, die Sphinx und der Tod von T.
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Die Reflexion einer Lebenskrise: Dieser persönliche Text Alberto Giacomettis dokumentiert die Suche des Künstlers nach sich selbst und seiner Kunst. Ein Faksimile dieses Schlüsseltexts.
1. Auflage, 2006
Broschiert
128 Seiten, 53 Faksimile-Abbildungen des Originalmanuskripts
21 x 27 cm
ISBN 978-3-85881-170-7
Alberto Giacometti verfasste 1946 den ergreifenden Text Le Rêve, le Sphinx et la mort de T. Der Künstler befand sich in einer schwierigen Schaffensphase, die schliesslich zu einem Neubeginn führte. Bevor er 1948 mit der Ausstellung in der New Yorker Galerie Pierre Matisse den internationalen Durchbruch schaffte, war das Schreiben ein eigenständiger Teil seiner Auseinandersetzung mit sich selbst, seiner Lebenswirklichkeit und der Kunst. Die von Erlebnissen und Traumbildern durchdrungene Kurzprosa umkreist existenzielle Themen: Sexualität, Krankheit und Tod.
Einen bereits ausformulierten Teil dieser Erzählung sowie Entwürfe und Zeichnungen hatte Giacometti in einem Schulheft festgehalten. Der vorliegende Band präsentiert diese Handschrift erstmals als Faksimile, liefert eine kommentierte Transkription sowie den endgültigen Text und führt dieses reiche Material mit einem einleitenden Essay von Donat Rütimann ein.
«Ein komplexes Stück Prosa, das auf assoziative Weise von Träumen, Obsessionen, Phobien, Sexualität und Tod handelt. Der Text ist aufschlussreich im Hinblick auf Giacomettis Denken und bezeugt gleichzeitig seine intensive Verankerung innerhalb der französischen Intellektuellen seiner Zeit.» Niklaus Oberholzer, Neue Luzerner Zeitung
«Der Text von Donat Rütimann analysiert diese als Angelpunkt platzierte literarische Arbeit und schafft Bezüge zum skulpturalen Werk.» Ursula Badrutt Schoch, St. Galler Tagblatt