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Jean Tinguely (1925–1991) hat «Heureka» für die «Expo 64» in Lausanne geschaffen. Das griechische heureka – «Ich hab’s gefunden» – meint er sehr ironisch. Die motorisierte Eisenplastik ist eine Maschine, die ausschliesslich Leerlauf produziert. Tinguely nannte sie deshalb «anti-machine». Sie sollte zum Nachdenken über leere Betriebsamkeit anregen.
In Zürich steht «Heureka» seit 1967, und zwar als Dauerleihgabe einer Stiftung, die 1955 vom Unternehmer Walter A. Bechtler gegründet worden war.
Am Zürichhorn wurde die Plastik zunächst notfallmässig aufgestellt. Das Kunstwerk war nach der Expo zerlegt worden, sollte 1967 aber in einem Film für die Weltausstellung in Montreal gezeigt werden und musste deshalb schnell wieder aufgebaut werden. So kam «Heureka» zunächst nur provisorisch für zwei Jahre ans Zürichhorn. Als Standorte waren auch die ETH Hönggerberg im Gespräch, der Heimplatz beim Kunsthaus oder der Vorplatz des Hallenstadions in Oerlikon.
Zunächst stiess «Heureka» auf viel Skepsis. Als sie jedoch 2012 nach Amsterdam ausgeliehen wurde, wurde sie von Zürich dann doch vermisst.