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Zwei Tage nach dem knappen Auftaktsieg gegen Leylah Fernandez beim Debüt mit Trainer Dimitri Tursunow kassierte Bencic die entscheidenden Breaks in beiden Sätzen zum 3:4. Serviceverluste im ersten Game hatte sie zuvor jeweils noch wettgemacht.
Den Unterschied machte vor allem der erste Aufschlag. Bencic gewann mit diesem in der anderthalb Stunden dauernden Partie 20 Punkte, Stephens dagegen 35.
Für Stephens, die US-Open-Siegerin von 2017, war es der erste Sieg in diesem Jahr gegen eine Top-20-Spielerin. Bencic bezog im 56. Saisonspiel die 18. Niederlage.
Ostschweizerin verpasst Chance
Um die Chance auf ihre zweite Teilnahme an den WTA Finals zu wahren, hätte die Ostschweizerin am Masters-1000-Turnier in Mexiko die Halbfinals erreichen müssen. Stattdessen haben die Amerikanerin Coco Gauff und die Französin Caroline Garcia ihren Platz nach Iga Swiatek, Ons Jabeur und Jessica Pegula ebenfalls auf sicher.
Bencic feierte 2022 in Charleston ihren fünften Turniersieg auf der WTA-Tour und erreichte in Berlin den Final, schnitt aber an den Grand-Slam-Turnieren ungenügend ab. Am Australian Open schied sie geschwächt von den Nachwirkungen einer Corona-Erkrankung in der 2. Runde aus, in Wimbledon durchkreuzte eine Sprunggelenksverletzung ihre Pläne bereits in der 1. Runde. Auch in Roland-Garros und New York kam sie nicht über die 3. Runde hinaus.
(sda)