Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03351.jsonl.gz/2547

Seit Menschengedenken wurde die Ehe als anerkannte dauerhafte Verbindung von Mann und Frau angesehen. Nun soll auf einmal eine Verbindung gleichgeschlechtlicher Paare, die in vielen Ländern als «eingetragene Partnerschaft» rechtlich anerkannt ist, den Anschein erwecken, eine wirkliche Ehe zu sein. Die meisten gleichgeschlechtlichen Paare sind mit ihrer Anerkennung als eingetragene Partnerschaft zufrieden. Warum versucht nun eine Minderheit, die rechtlich anerkannte Lebensgemeinschaft als gleichgeschlechtliche Ehe zu deklarieren, um so als Pseudo-Familie zu gelten? Genügt es dieser Gruppe nicht, dass sie nun als gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft durch die eingetragene Partnerschaft rechtlich gesichert ist?
Wie aus dem ebenfalls in der gleichen FN-Ausgabe veröffentlichten Artikel «Die Öffnung der Ehe wird es frühestens 2020 geben» zur Situation in der Schweiz hervorgeht, versuchen gewisse Nationalräte nun auch der Schweizer Bevölkerung die gleichgeschlechtliche Ehe als ein Menschenrecht schmackhaft zu machen. Warum lässt sich die Mehrheit unserer Bevölkerung eine solche Politik gefallen, die nur von einer Minderheit der Bevölkerung vertreten und getragen wird?
Meines Erachtens entsprechen unsere bisherigen Gesetze genügend dem wirklichen Stand und der gegenwärtigen rechtlichen Stellung der gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften als eingetragene Partnerschaften und sollten nicht unter den Begriff Ehe, der nur für Mann und Frau gilt, deklariert werden.