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Gemäss Dieter Rüttimann, Pädagoge und Chef der Gesamtschule Unterstrass, beeinflussen zwei Faktoren im Wesentlichen den Erfolg der Schule. „Freie Schulwahl und Qualität der Lehrer machen den Schulerfolg aus.“
Im Artikel „Mit Leidenschaft in der Schule“ von Avenir Suisse wird erläutert:
- Die freie Schulwahl erlaubt den Eltern, zwischen verschiedenen Institutionen auszulesen – unabhängig davon, ob es sich dabei um private oder öffentliche Betriebe handelt. Damit ist nicht mehr der Wohnort bestimmendes Kriterium, wo ein Kind zur Schule geht, sondern die Präferenzen der Eltern. Entscheidungsgrundlage bildet einerseits die Qualität des Unterrichtes, anderseits ein attraktives Gesamtangebot. Schulen müssen sich in diesem System aktiv um neue Schüler bemühen. Sie werden gefordert, Qualität und Leistungen zu verbessern, um sich zu profilieren.
- Neben dem Schulsystem bestimmen insbesondere die individuellen Qualitäten der Lehrer den Bildungserfolg. Laut einem OECD-Bericht, der sich auf zahlreiche Untersuchungen abstützt, korrelieren Qualifikationen, Erfahrungen und Fachwissen der Lehrer positiv mit den Schülerleistungen. Studien, die verschiedene Variablen der Effektivität des Lehrers miteinbeziehen, deuten darauf hin, dass Schüler bei Lehrern mit hohen Werten schnellere Lernfortschritte erzielen als Kinder bei Lehrern mit niedrigen Effektivitätsausprägungen. Kinder, die bereits in jungen Jahren von unterdurchschnittlichen Lehrern unterrichtet werden, erleiden Lernrückstände, die schwer aufzuholen sind.
Studienergebnisse zeigen, dass sowohl eine hohe Qualität in der Lehrerausbildung sowie eine freie Schulwahl besonders wichtig sind. So haben die PISA-Ergebnisse von 2010 gezeigt, dass Länder mit einer höheren Quote von Schülern, die nichtstaatliche Schulen besuchen, im Durchschnitt bessere schulische Leistungen erzielen. Zudem führt ein grösserer Anteil an Privatschulen zu einem intensiveren Wettbewerb. Die daraus resultierenden Leistungssteigerungen wurden nicht nur innerhalb der Schüler der Privatschulen festgestellt, sondern auch bei Schülern öffentlicher Institutionen.
Lesen Sie hier den vollständigen Avenir Suisse Artikel.