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„Sonst haben wir am Ende keine einheitliche Rechtschreibung mehr“: Winfried Kretschmann spricht sich gegen Gendern an Schulen aus.
2023-01-08
2023-01-03
Zumindest auf den ersten Blick erstaunlich scheint, dass sich die demonstrierte notorische Komplexität dieses rechtschreiblichen Teilgebietes in der empirischen Fehlerstatistik nicht widerspiegelt: So haben Schübel/Pießnack 2005 in ihren Untersuchungen zur Rechtschreibleistung von Schülerinnen und Schülern vorausgegangene Erhebungen aus der Vor-Reform-Zeit (wie die von Zimmermann/Riehme aus dem Jahr 1986) weitgehend bestätigt, nach denen Verstöße gegen die Normen zur Getrennt- und Zusammenschreibung nur einen Anteil von etwa fünf Prozent am gesamten Aufkommen der Rechtschreibfehler erreichen und damit weit hinter den beiden anderen Regelbereichen, in denen primär das grammatisch-syntaktische Prinzip wirkt (Interpunktion/Kommasetzung sowie Groß- und Kleinschreibung) zurückbleiben.