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Ab 2. November 2020 findet das Herbstsemester 2020 online statt. Ausnahmen: Veranstaltungen, die nur mit Präsenz vor Ort durchführbar sind. Bitte beachten Sie die per E-Mail kommunizierten Informationen der Dozierenden.
Die Vorstellung zyklischer Zeit findet sich in den ältesten Weisheitslehren (Pythagoräer, Platon, Buddhismus) als Wiedergeburt oder Wiedererinnerung, aber auch bei Nietzsche als ewige Wiederkunft, bei Deleuze als Wiederholung, bei Freud als Wiederholungszwang. Untersucht wird das Konzept der Wiederholung in Kombination mit der Differenz als positive Möglichkeit Veränderungsprozesse zu denken.
Lernziel
Verständnis der unterschiedlichen Formen und Funktionen der Wiederholung anhand von Texten von Platon (Anamnesis), Freud (Wiederholungszwang), Kierkegaard (Narration), Nietzsche (ewige Wiederkunft als kosmologisches und ethisches Prinzip), Deleuze (Zeitsynthesen und Wiederholung der Zukunft) sowie aus Physik (Poincarés Wiederkehrtheorem und der Theorie dynamischer Systeme).