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Philippe Gilbert entscheidet das belgische Eintagesrennen «Pfeil von Brabant» zum zweiten Mal für sich. Bester Schweizer wird der 24-jährige Sébastien Reichenbach vom Team IAM Cycling als Neunter.
Das Feld erreichte geschlossen die Zielgerade und der 31-jährige Belgier Gilbert, der das Rennen südwestlich von Brüssel bereits 2011 gewonnen hatte, zog den Endspurt nach 203 km und 26 Aufsteigen früh an. Der junge Australier Michael Matthews konterte aus dem Windschatten Gilberts, scheiterte aber knapp, den Weltmeister von 2012 noch rechtzeitig zu stellen. Platz 3 ging an den Franzosen Tony Gallopin. (dux/si)
16. Juli 1978: Michel Pollentier stürmt an der Tour de France zu einem prestigeträchtigen Solosieg und ins Maillot Jaune. Doch als der Belgier nach den 21 Kehren hinauf nach Alpe d'Huez versucht, die Dopingprobe zu sabotieren, wird er sofort nach Hause geschickt.
Es gibt steilere Berge. Ewig lange Alpenpässe. Strassen mit noch mehr Kehren. Und doch kann man es drehen und wenden, wie man will: Es gibt keinen berühmteren Anstieg als jenen rund 13 Kilometer langen hinauf nach Alpe d'Huez. Muss ein durchschnittlicher Sportfan, der sich nicht ausgiebig mit dem Radsport befasst, den mythischsten aller Anstiege nennen – dann ist die Chance gross, dass seine Antwort «Alpe d'Huez» heisst.
Entsprechend prestigeträchtig ist ein Sieg in diesem Wintersportort in den …