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Das Wichtigste in Kürze
- Die meisten Opfer gab es im Verwaltungsbezirk Tizi Ouzou.
- Zwölf bei den Rettungseinsätzen schwer verletzte Soldaten schweben in Lebensgefahr.
Die Zahl der Todesopfer durch die Waldbrände in Algerien ist auf 65 gestiegen. Unter den Opfern seien 28 Soldaten, berichtete das Staatsfernsehen des nordafrikanischen Mittelmeerlandes am Mittwoch. Die meisten Opfer gab es demnach im Verwaltungsbezirk Tizi Ouzou. Zwölf bei den Rettungseinsätzen schwer verletzte Soldaten schwebten in Lebensgefahr. Am Dienstag hatte die algerische Regierung noch von mindestens 42 Todesopfern, darunter 25 Soldaten, gesprochen.
Im Norden Algeriens waren nach Regierungsangaben seit Montag mehr als 70 Feuer ausgebrochen. Die meisten Brände wüteten in der Kabylei, einer stark bewaldeten Bergregion östlich der Hauptstadt Algier.
Die Waldbrände ereignen sich inmitten brütender Sommerhitze, die Wasserbestände werden knapp. Der wichtigste Staudamm der Region, Taksebt, ist praktisch ausgetrocknet. Algeriens Nachbarland Tunesien leidet derzeit ebenfalls unter einer Hitzewelle. Am anderen Ufer des Mittelmeers haben auch Griechenland und Italien mit anhaltender Hitze und gefährlichen Waldbränden zu kämpfen.