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Internationale Institutionen haben in Kooperation mit dem städtischen Wasserversorger (LWSC) und lokalen Organisationen in Kanyama bereits ein Wasserkiosk-System aufgebaut. Haushaltanschlüsse waren rar, weshalb weiterhin tausende Menschen auf Wasserkioske angewiesen waren. Ausserdem vermag die Infrastruktur das schnelle Bevölkerungswachstum nur ansatzweise abzufedern.
EinwohnerInnen
400'000, Tendenz steigend
Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen sowie AnwohnerInnen wurden zentrale Stellen festgelegt, bei denen die Errichtung eines Wasserkiosks sinnvoll ist. Anschliessend erstellte der lokale Wasserversorger LWSC die fünf Kioske und schloss diese an das bereits vorhandene Leitungswassersystem an. Pro Wasserkiosk ist eine Person angestellt, die die Aufsicht über den Kiosk hat.
WfW-Wasserkiosk in Kanyama, Lusaka
Wasserverkäuferin in einem Kiosk in Kanyama, Lusaka
Lusaka Water & Sewerage Company
Die Wasserversorgungsgesellschaft ist dem Stadtrat von Lusaka unterstellt und mit der Wasserversorgung der Hauptstadt beauftragt. Für die 35 ärmsten und infrastrukturell am wenigsten erschlossenen Gebiete der Hauptstadt ist die peri-urban Abteilung von LWSC zuständig. Diese Abteilung ist somit für die Planung und Realisierung sowie den Betrieb und Unterhalt des Versorgungssystems in den WfW-Projektgebieten verantwortlich.
Water & Sanitation for the Urban Poor
WSUP ist eine britische Multi–Sektor-Partnerschaft und in sieben afrikanischen Ländern aktiv. Das Ziel von WSUP ist es, in Zusammenarbeit mit städtischen Wasser- und Abwasserversorgern finanziell nachhaltige und zahlbare Versorgungssysteme für arme Stadtgebiete zu ermöglichen. WfW arbeitet direkt mit WSUP Zambia zusammen. WSUP übernimmt einerseits die Rolle der Mittlerorganisation zwischen WfW und LWSC, andererseits das Monitoring und Controlling der Projekte. Darüber hinaus ist WSUP in der Konzeption und Koordination der von WfW finanzierten Projekte involviert.
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Den Bau von fünf Wasserkiosken finanziert
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Wasserzugang für 4'000 Menschen geschaffen
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Erfolgreiches Pilot-Projekt ermöglicht weitere Projekte in Lusaka
Das WfW-Projekt, weitere Projekte anderer Organisationen und Investitionen der sambischen Regierung haben dazu beigetragen, dass sich das Wasser- und Abwassermanagement stark verbessert hat. Erfreulicherweise können sich mehr und mehr Menschen direkte Hausanschlüsse leisten. Doch noch immer sind viele Gebiete informell bebaut, was bei zunehmender Bevölkerungszahl zu weiteren Herausforderungen führt. Unter anderem kommt es während der jährlichen Regenzeit weiterhin zu Ausbrüchen der Cholera. Auch in Zukunft werden Infrastruktur- und Sensibilisierungsmassnahmen nötig sein, um die Trinkwasser- und Abwasserversorgung der BewohnerInnen kontinuierlich zu verbessern.
Strassenszene in Kanyama, Lusaka