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Ernährung, Fitness und Sport
Bewegung, Wohlbefinden und Gesundheit stehen in engem Zusammenhang.
In vielen Studien konnte gezeigt werden, dass regelmässige körperliche Aktivität weit verbreitete Krankheiten wie z. B. Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Osteoporose (Knochenschwund), Rückenschmerzen sowie Darm- und Brustkrebs in ihrer Ausprägung mindern kann. Bewegung – sowohl Alltagsaktivitäten als auch Sport – wirkt sich zudem positiv auf das psychische Wohlbefinden aus.
Beweggründe für sportliche Betätigung sind sehr individuell: aus Freude am Hobby, aus Geselligkeit, für die persönliche Fitness, zur Gewichtskontrolle oder um im Wettkampf Spitzenleistungen zu vollbringen. Daraus wird ersichtlich, dass die Gruppe der Personen, welche Sport treiben, äusserst heterogen ist. Sie geht vom zweimal wöchentlich gemächlich joggenden Senioren bis hin zum Marathonläufer, vom Schönwetter-Sonntagswanderer bis hin zum Extremkletterer und Hochalpinisten. Damit wird auch klar, dass die einzelnen Aktivitäten sowohl qualitativ als auch quantitativ sehr unterschiedlich ausfallen. In letzter Konsequenz ist daher auch der Energie- und Nährstoffbedarf der Sporttreibenden sehr unterschiedlich.
Für die meisten Personen, die in ihrer Freizeit sportlich aktiv sind, liefert die Ernährung gemäss den Basisempfehlungen der Schweizer Lebensmittelpyramide ausreichend Energie und Nährstoffe. Erst wer täglich oder an den meisten Tagen der Woche mindestens eine Stunde mit mindestens mittlerer Intensität sportlich aktiv ist, benötigt mehr (ab ungefähr 5 Stunden pro Woche).
Lebensmittelpyramide für Sportlerinnen und Sportler, ab ungefähr 5 Stunden Sport pro Woche, siehe Download Lebensmittelpyramide Sport
Proteine sind wichtig für den Aufbau und den Erhalt der Muskulatur. Es ist sinnvoll, die Eiweissaufnahme über den Tag verteilt zu konsumieren, weil der Körper grössere Proteinmengen nicht speichern kann. Aus diesem Grund macht es keinen Sinn, einzelne, speziell grosse Proteinmengen in einer Mahlzeit zu konsumieren. Aus Studien ging eine optimale Proteinzufuhr von 20-30 g pro Mahlzeit hervor, um den Muskelaufbau maximal zu aktivieren. Diese Menge entspricht beispielsweise ca. 60 g Käse, 100 g Fleisch, Fisch oder 200 g gekochten Hülsenfrüchten. Mit einer ausgewogenen Ernährung gemäss der Schweizer Lebensmittelpyramide wird die empfohlene Proteinzufuhr gut erreicht. Somit ist es grundsätzlich nicht notwendig auf High-Protein Produkte zurückzugreifen.