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Candrian, als Sechste der Qualifikation in den Final gekommen, konnte sich nach ansprechendem erstem Durchgang (67,25 Punkte) in den folgenden beiden Läufen nicht mehr verbessern. Mit der Vergabe des Titels hatte die Bündnerin nichts zu tun. Bei der Olympia-Premiere in Sotschi vor gut zwei Jahren hatte Candrian den Bronzeplatz noch hauchdünn verpasst. In Yabuli fehlten der 27-jährigen Flimserin, der einzigen Schweizer Finalistin in einem Topfeld, zur angestrebten Medaille über 15 Zähler.
Eine Klasse für sich war zum wiederholten Male die 25-jährige Amerikanerin Jamie Anderson. Die Slopestyle-Olympiasiegerin (90,25 Punkte) ist nicht erst in diesem Winter die überragende Fahrerin in der Disziplin Slopestyle. Anderson gewann seit Saisonstart sechs von neun Wettkämpfen, an denen sie teilnahm, unter anderem im Januar auch das Laax Open. Aus Yabuli reist die Kalifornierin als ungeschlagene Siegerin ab. Sie hatte bereits im Big Air vor der Finnin Enni Rukajärvi triumphiert. Das Podest im Slopestyle komplettierte die überraschende Amerikanerin Julia Marino.
Auch bei den Männern durfte sich einer als Doppel-Weltmeister feiern lassen. Der 21-jährige Kanadier Max Parrot war nach seinem Sieg im Big-Air-Wettbewerb der beste Allrounder im Slopestyle. Er setzte sich vor dem Amerikaner Eric Beauchemin und dem Schweden Ludvig Billtoft durch. Im Final der besten zehn war kein Schweizer Fahrer vertreten.
Ursprünglich hätte zum Abschluss der zweiten WST-WM noch der Halfpipe-Final vom Mittwoch im Programm gestanden. Weil die Organisatoren aber keine wettkampftaugliche Pipe herrichten konnte, musste der Wettkampf abgesagt werden.
(SDA)