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Jack O’Neill ist verstorben
Pressemitteilung: Jack O'Neill, Surfer, Ozeanliebhaber, Boot-Enthusiast, Erfinder des Neoprenanzugs, Ballonfahrer und Gründer der original kalifornischen Surf-Firma Brand, ist in Santa Cruz, Kalifornien, im Alter von 94 Jahren eines natürlichen Todes gestorben. Umgeben von seiner Familie, verbrachte Jack die letzten Stunden so gefühlvoll und ermutigend wie immer, wiederholte seine Liebe für seine Familie, die Wertschätzung für sein Leben, seine Zuneigung zu seinen Freunden und den Ozeanen – ganz in der Vertrautheit seines Hauses vor den Wellen des Pleasure Point Strandes.
Jack wurde in Denver, Colorado geboren und zog mit seiner Familie nach Long Beach, Kalifornien. Schon früh in seiner Jugend entdeckte er seine Liebe zum Meer in Südkalifornien. Er besuchte die Universität von Portland in Oregon, wo er einen Abschluss in Wirtschaft erlangte. Nach dem Dienst in der US-Marine während des Zweiten Weltkrieges, heiratete Jack Marjorie Bennett und zog mit ihr in den frühen 1950er Jahren an den Ocean Beach in San Francisco, Kalifornien.
Jack begann an seinem Küchentisch mit verschiedenen Materialien zu experimentieren und entwickelte einen Stoff, der gegen kaltes Meerwasser in Nordkalifornien schützt.
Ich wollte nur länger surfen.— O'Neill's Antwort, wieso er Wetsuits erfand
In den 50er Jahren erfand Jack die ersten Surf- und Bodysurfing-Neoprenanzüge und eröffnete den ersten Surfshop in der Nähe von Ocean Beach. Er prägte den Begriff "Surf Shop", für den er später eine eingetragene US-Marke erhielt. Zu dieser Zeit hörte Jack seine Freunde spotten: “O'Neill: Du wirst an fünf Freunde am Strand verkaufen und dann bist du wieder aus dem Geschäft.“.
Inspiriert von der wachsenden Surf-Szene, zog Jack mit seiner Familie 75 Meilen südlich nach Santa Cruz und eröffnete dort seinen nächsten Surf-Shop. Kurz darauf begann er Surfbretter herzustellen, die ersten Surf-Filme von Bruce Brown zu promoten und Neoprenanzüge für die wachsende Ge-meinschaft von Surfern in Santa Cruz und ganz Kalifornien zu produzieren. Die Surf-Szene erweiterte sich bald über Kalifornien hinaus und Jack ritt auf dieser Welle, wie kein anderer. Und dabei war er selbst am erstauntesten über das wachsende Geschäft, da er doch nur aus Leidenschaft zum Surfen gehandelt hatte.
Jack und Marge, mit der Hilfe ihrer Familie, trieben das Geschäft voran. Jack reiste dabei um die ganze Welt und wurde international bekannt als Surfer, Flugzeug- und Ballonpilot, Seemann, Fischer und Abenteurer.
Jack wurde oft an seiner Augenklappe und seinem Bart erkannt; die Verletzung des Auges zog Jack sich bei einem Surf-Unfall zu, als sein Brett ihn direkt im Gesicht traf. 1980 war O'Neill bereits ein blühendes internationales Geschäft und der weltweit größte Neoprenanzug-Hersteller. Das welt-weite Interesse an Surfen wuchs, und so auch die Surfmarke O’Neill in Australien, Europa, Japan und darüber hinaus.
O’Neill Sea Odyssey
1996 gründete Jack O'Neill die O’Neill Sea Odyssey (OSO), ein Bildungsprogramm für Kinder zum Schutz von Umwelt und Ozeanen. Auf seinem eigenen Katamaran nahm er über 30 Kinder mit in das neu eröffnete Monterey Bay National Marine Sanctuary. Jetzt, 20 Jahre später, ist das O'Neill Sea Odyssey Programm eines der größten seiner Art, nachdem fast 100.000 Kinder im Schulalter daran teilgenommen haben. Über OSO sagte Jack selbst: "Der Ozean lebt und wir müssen uns darum kümmern. Kein Zweifel, die O'Neill Sea Odyssey ist das Beste, was ich je gemacht habe.“
Fast sein ganzes Leben widmete Jack den Ozeanen der Welt und arbeitete unermüdlich daran, den öffentlichen Zugang zu den vielen gesundheitlichen, ökonomischen und ökologischen Vorteilen zu ermöglichen. Und dabei er stets um die Erhaltung der Meere und Strände besorgt.
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