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Mit dem wachsenden Trend zum nachhaltigen Anlegen1 wächst auch die Zahl der Anlageprodukte, womit Anlegern eine breite Palette von Strategien zur Auswahl steht. Diese Produkte bieten eine Vielzahl von Lösungen für gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen und sind sowohl mit einem passiven als auch einem aktiven Ansatz verfügbar, d. h. der Fonds kann ESG-bezogene (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) Risiken und Chancen aktiv oder passiv verwalten.
Passive Anlagelösungen waren bisweilen ein bedeutender Treiber für das Wachstum der Märkte für nachhaltige Anlagen, was möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass Anlagen dieser Art niedrigere Gebühren aufweisen, skalierbar sind und leichter umgesetzt sowie intern geprüft werden können. Wir bei Carmignac sind jedoch der Ansicht, dass eine aktive Verwaltung unerlässlich ist, um Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen und wirksame ökologische und gesellschaftliche Veränderungen langfristig voranzutreiben.
In diesem Artikel von Justin Kew, ESG-Analyst bei Carmignac, mit einem Vorwort von Alex Edmans2 werden die Grenzen von passiven und aktiven Ansätzen für nachhaltiges Anlegen miteinander verglichen.
(1) „Nachhaltiges Anlegen“ ist ein weit gefasster Begriff und bedeutet die Berücksichtigung von ESG-Faktoren (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) bei Anlageentscheidungen und/oder der Beteiligung, um langfristige Renditen zu erzielen. Er wird oft gleichbedeutend mit anderen Begriffen wie verantwortungsbewusstes und ethisches Anlegen verwendet (PRI, 2020). (2) Professor für Finanzen an der London Business School und Autor des Buches „Grow the Pie: How Great Companies Deliver Both Purpose and Profit“, März 2020.