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Im Tessin und in der Westschweiz schlafen Paare lieber unter einer Bettdecke als in der Deutschschweiz - und die Menschen im Tessin verbringen am Wochenende am wenigsten Zeit in ihrem Bett. Dies zeigt eine Studie über die Schlafgewohnheiten in der Schweiz.
Unter der Woche hat es sich in der Schweiz um 6.47 Uhr im Durchschnitt nach 7 Stunden und 45 Minuten Schlaf ausgeträumt. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts MIS Trend, die im Auftrag von Conforama, dem Anbieter für Wohnungseinrichtungen, durchgeführt wurde.
In der am Mittwoch publizierten Umfrage wurden 1000 Personen über ihre Schlafgewohnheiten befragt. Dabei gaben sie zum Beispiel an, dass sie am liebsten immer auf derselben Bettseite und in der Seitenlage (46 Prozent) oder in der Fötushaltung (21 Prozent) schlafen.
Ein Drittel der befragten Personen - insbesondere Männer - gaben zudem an, sich mit süssem Nichtstun in den Schlaf zu wiegen. Das beliebteste Ritual vor dem Schlafen ist das Lesen eines Buches oder einer Zeitschrift.
Frauen legen sich etwas früher in die Federn, wodurch sie etwas mehr Schlaf bekommen als Männer. Fast jede siebte Person ist mit der Qualität ihres Schlafes zufrieden, wenngleich bei 41 Prozent der Befragten das Schnarchen des Partners einen ruhigen Schlaf verunmöglicht.
An der Umfrage haben je 400 Personen in der West- und in der Deutschschweiz sowie 200 Personen im Tessin teilgenommen. Die Fehlerquote liegt bei 3.1 Prozent. (sda)