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Wie das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) mitteilte, werden insgesamt rund 7 Mrd. USD (6,84 Mrd. Fr.) an Bauern ausgeschüttet, die sich für die Landwirtschaftliche Risikoversicherung (ARC) oder die Preisverlustversicherung (PLC) angemeldet haben und deren Umsätze unter das Referenzniveau gesunken sind.
Insgesamt belaufe sich die Zahl der Versicherungsnehmer auf rund 1,7 Millionen, allerdings erhielten nicht alle Zahlungen. „Die auszuschüttenden Beträge entsprechen mehr als 10 % des vom USDA veranschlagten Nettoeinkommens der Agrarbetriebe im Jahr 2016“, erklärte US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack. Gelder erhielten zunächst Landwirte, die ihre Anbauflächen für Weizen, Gerste, Mais, Raps, Sojabohnen, Sorghum, Linsen, Hafer, Erdnüsse oder getrocknete Erbsen angemeldet hätten.
Für die weiteren von den Versicherungen abgedeckten Kulturen wie Reis, verschiedene Ölsaaten und Kichererbsen würden die Zahlungsankündigungen in den kommenden Wochen erfolgen, nachdem die jährlichen Durchschnittspreise dafür durch das Statistikamt vorgelegt worden seien. Gemäss dem 2014 verabschiedeten Agrargesetz - Farm Bill - werden unterstützende Leistungen für Landwirte laut USDA nicht mehr sowohl während starker als auch schwacher Marktphasen gewährt. Stattdessen trete das neue Sicherheitsnetz durch ARC und PLC nur dann in Kraft, wenn Umsätze und Preise unter ein Mindestniveau gesunken seien.
Im Zuge der Reform mussten sich die Landwirte dem Agrarressort zufolge zunächst für eine Versicherungsform entscheiden, die für die Periode 2014 bis 2018 Gültigkeit hat. Dabei hätten sie zwischen der Absicherung der Preise, des regionalen oder ihres individuellen Umsatzes wählen können. Die Ausschüttungen würden jährlich ab Oktober autorisiert. Den jetzigen Zahlungen waren in diesem Jahr laut Vilsack bereits mehrere Hilfsmassnahmen vorausgegangen. Dazu gehörten der Ankauf überschüssiger Agrarprodukte im Wert von 800 Mio. USD (782 Mio. Fr.) zur Verteilung an Sozialeinrichtungen sowie eine Zahlung von 11 Mio. USD (10,75 Mio. Fr.) an Milchbauern über das Programm zur Margenabsicherung.