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Beim Filmen einer «kontrollierten» Explosion während der Dreharbeiten für den neuen James Bond-Film sei in den Pinewood Studios «Schaden» entstanden. So hiess es am Dienstag auf dem offiziellen Bond-Account im Kurzbotschaftendienst Twitter. Am Set selbst sei niemand verletzt worden; ein Mitarbeiter ausserhalb des Studios habe aber leichte Verletzungen erlitten.
Das Boulevardblatt «Sun» berichtete in der Nacht auf Mittwoch, der Mann sei durch fallende Trümmerteile verletzt worden. Demnach ereigneten sich am Set bei einem schief gelaufenen Dreh einer Stunt-Szene drei grosse Explosionen.
Ein Teil des Daches sowie Wanddekorationen seien zerstört worden. Die «Sun» zitierte einen Insider mit den Worten, es habe «gewaltiges Chaos» geherrscht. «Etwas ist furchtbar schief gelaufen.»
Wiederholt Probleme beim Dreh
Die Macher des neuen James Bond-Films hatten beim Dreh wiederholt mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Hauptdarsteller Daniel Craig verletzte sich bei Dreharbeiten in Jamaika und musste am Fuss operiert werden. Ausserdem verzögerten Streitigkeiten über das Drehbuch die Dreharbeiten. Regisseur Danny Boyle wurde durch Cary Fukunaga ersetzt.
Im Action-Film schlüpft Daniel Craig zum fünften Mal in die Rolle des britischen Superagenten mit der Lizenz zum Töten. Oscar-Gewinner Rami Malek («Bohemian Rhapsody») wird den Bösewicht geben, mit von der Partie im neuen James Bond-Film sind auch Ralph Fiennes als Chef von 007 und die französische Schauspielerin Léa Seydoux.