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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Gesetzentwurf für eine Elternzeit von 18 Monaten - wovon mindestens sechs Monate vom Vater bezogen werden sollen - vorzulegen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Ansicht der Motionärin, dass ein Elternurlaub der gerechteren Rollenverteilung innerhalb der Familie und insbesondere der intensiveren Beteiligung des Vaters von Geburt an sowohl an der Kinderbetreuung und -erziehung als auch an der Hausarbeit zuträglich sein kann. In seinem Bericht zum Postulat Fetz 11.3492, "Freiwillige Elternzeit und Familienvorsorge", hat der Bundesrat acht Modelle eines Vaterschafts- bzw. Elternurlaubs dargelegt und deren Vor- und Nachteile geprüft. Massnahmen wie ein Vaterschafts- oder Elternurlaub erleichtern Eltern zwar zweifellos die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sie erhalten durch die familien- und schulergänzenden Kinderbetreuungsangebote aber nicht nur unmittelbar nach der Geburt eines Kindes, sondern auch während der darauffolgenden Jahre massgebliche Unterstützung. Nach Ansicht des Bundesrates hat daher der Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung Priorität. In diesem Sinne hat er 2014 auch die Verlängerung des Impulsprogramms für familienergänzende Kinderbetreuung unterstützt.</p><p>Die Motionärin gibt nicht an, ob der Elternurlaub entschädigt werden müsste. Auch die Höhe und die Finanzierung einer allfälligen Entschädigung werden nicht genannt. Die Annahme der Motion durch das Parlament würde für den Bundesrat bedeuten, dass er verschiedene Varianten ausarbeitet, was er im Rahmen des obengenannten Berichtes bereits getan hat. Es ist zu betonen, dass sich die meisten jungen Eltern einen wie in der Motion geforderten 18-monatigen Urlaub nur leisten könnten, wenn er mit einer hohen Einkommensersatzrate verbunden wäre, was beträchtliche Kosten für die Wirtschaft zur Folge hätte. Zur Veranschaulichung: Im obengenannten Bericht wurde aufgezeigt, dass ein über die Erwerbsersatzordnung und allenfalls eine Erhöhung der Mehrwertsteuer finanzierter Elternurlaub von insgesamt 24 Wochen Kosten zwischen 1418 und 1772 Millionen Franken verursachen würde.</p><p>Die Entscheidung, ob es sich mit der Frage des Elternurlaubs auseinandersetzen und in diesem Fall ein konkretes Modell ausarbeiten möchte, liegt beim Parlament.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.