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- Die Zahl der Terror-Attacken weltweit hat im vergangenen Jahr abgenommen – und zwar um einen Drittel gegenüber dem Vorjahr.
- Das zeigt der «Global Attack Index» für das Jahr 2018, den das Jane's Terrorism and Insurgency Center (JTIC) veröffentlicht hat.
- Dies sei der tiefste Wert seit Beginn der Erhebungen vor 10 Jahren.
Schwere Verluste für Dschihadisten und militante Gruppen in Syrien und dem Irak haben dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr weltweit zu einem deutlichen Rückgang der Zahl von Terroranschlägen geführt.
2018 seien 15'321 Angriffe nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen verzeichnet worden, erklärte JTIC-Chef Matthew Henman anlässlich der Vorstellung des Global Attack Index. Das entspricht einem Rückgang von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Zahl der zivilen Opfer sank laut JTIC um mehr als 25 Prozent auf 13'483. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der jährlichen Erhebung im Jahr 2009.
IS-Gebietsverluste
Ein zentraler Grund für den Rückgang der Anschläge in Syrien seien die Gebietsverluste für den sogenannten Islamischen Staat gewesen, sagte Henman.
Ein weiterer wichtiger Faktor sei die zunehmende Kontrollausübung durch die Regierung in Damaskus gewesen.
Der aktuellen Ausgabe des Global Attack Index zufolge löste Afghanistan Syrien 2018 als gefährlichstes Land der Welt ab. Die Zahl der Anschläge sei dort um fast ein Drittel gestiegen. In der von pro-russischen Separatisten kontrollierten Ostukraine wurden 18,4 Prozent mehr Angriffe registriert.