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Das Chilbihus aus dem Jahre 1705 ist einer der letzten Zeugen der ehemaligen Streusiedlung Innerarosa. Das damalige Dorf beschränkte sich nicht auf eine Kernsiedlung, sondern bestand vielmehr aus zahlreichen, in der Landschaft verstreuten Einzelhöfen und Weilern.
Das Haus diente einem einfachen Kleinbauern als Zuhause. Wie bei den meisten Aroser Bauernhäusern steht der Kantholz-Strickbau auf einem gemauerten Kellergeschoss. Das Dach war früher mit Holzschindeln gedeckt. Typisch ist der längsgerichtete Grundriss, der eine Fläche von ca.10 m auf 5,5m aufweist. Das zur Verfügung stehende Stammholz bestimmte die Grösse des Grundrisses.
Ursprünglich war das Erdgeschoss in zwei Räume geteilt. Es bestand aus einer Küche mit Vorhaus und einer Stube. In der Küche brannte ein offenes Feuer. Wände und Decke waren vom Russ stark geschwärzt. Die Stube diente als Arbeits-, Empfangs- und Krankenzimmer. Oft war auch ein Hühnerstall eingebaut. Sogar Schweine wurden geduldet. Vom Vorhaus gelangte man über eine schmale Stiege auf den Dachstock, wo sich der «Spiecher» und die Kammer befanden. Diese war das Schlafgemach sämtlicher Familienangehörigen. Vom «Spiecher» führte eine niedere Öffnung auf die Laube mit dem Abort.
Baujahr: 1705
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Chilbihus
Adresse7050 Arosa
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz