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Generalversammlung des Katholischen Pressevereins Olten vom 04.04.2019
Die 124.Generalversammlung des Katholischen Pressevereins Olten (KPO) warf zunächst keine grossen Wellen. Der Verein müsse sich jedoch – so Vizepräsident Peter Felber, der für den verhinderten Präsidenten Christoph Fink die Sitzung leitete – Sorgen machen, da der Vorstand einen hohen Altersdurchschnitt aufweise und nicht über genügende Nachwuchskräfte verfüge. Dabei gäbe es für den Verein genügend Aktivitäten, Projekte und Unterstützungsgesuche.
Innert Jahresfrist wird ein Ausschuss des Vorstandes Optionen für die Fortführung des Vereins ausloten. Ansonsten würde man, so die Meinung an der Generalversammlung, das Vermögen auf verschiedene Projekte aufteilen und den Verein auflösen. Dies würde zweifellos einen kulturellen Verlust bedeuten. Der KPO war immerhin «Pate « bei der Entstehung des Walter Verlags in Olten, der seine katholisch-konservative Tageszeitung über Jahrzehnte weiterführte und die von 1990 bis 1997 bei der Dietschi AG als «Solothurner Nachrichten» ein Mauerblümchen-Dasein fristeten. Der Walter Verlag konnte hochrangige Autoren in seinen Interessensgebieten (katholische Theologie, Philosophie und Psychologie) gewinnen, die im ganzen deutschsprachigen Raum gelesen wurden und den Namen Olten bekanntmachten – selbst an der Leipziger Buchmesse in der damaligen DDR trat man als Aussteller auf – und gewann einmal mit Graphiker Karl Rüde einen Preis.