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Es ist wegen Buddha
Eine Erklärung für die eingefrorenen Machtverhältnisse in Laos sehen Politologen in der vom Buddhismus geprägten politischen Kultur. Die «Diktatur der Harmonie» verbiete es, Konflikte offen anzusprechen, denn Streit sei schlecht für das Karma. Der Grossteil der laotischen Bevölkerung ist buddhistischen Glaubens, wobei die religiösen Überzeugungen sich mit animistischen Elementen mischen. Dass der Buddhismus allein als Erklärung für die fehlende Konfliktkultur nicht genügt, zeigt ein Blick auf das buddhistische Burma. Das Nachbarland hat wie Laos eine kolonialistische Vergangenheit. Nach der Unabhängigkeit von 1948 wurde Burma von Militärregimen regiert. Nach jahrelanger Verfolgung der politischen Opposition stimmte das Regime schliesslich einer demokratischen Öffnung zu. Kürzlich fanden die ersten freien Wahlen statt.
Quelle: http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/entwicklungshilfe-hilflose-helfer-ld.14993