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Geschichte
Frühgeschichte
Die beiden Täler von Landiswil und Obergoldbach und ihre Seitentäler sind eine typische Erosionslandschaft, die durch die Gletscher der letzten Eiszeit, dem Aaregletscher, geformt worden ist. Keine Anhaltspunkte gibt es, ob das Tal bereits während der zu Ende gehenden Eiszeit besiedelt war.
Die im Jahr 1840 in Landiswil gefundene Axtklinge aus Bronze gibt Aufschluss darüber, dass um das Jahr 1000 vor Christus hier eine bronzezeitliche Bauernbevölkerung lebte, deren Sprache man mangels schriftlicher Überlieferungen nicht kennt.
Ortsname
Urkundlich erstmals im Jahre 1277 unter „Landoloswile“ erwähnt. Der Name deutet auf keltisch-helvetischen, aber auch auf alemannischen Ursprung hin.
Gemeindewappen
Grundfarben rot und weiss. Tanne und Dreiberg grün. Oben ein „L“ und einen Stern, beides in gold.
Das Landiswiler Wappen weist mit der Tanne, die auf einem Dreiberg steht, auf die hügelige Landschat der Gemeinde hin, die mit viel Wald bedeckt ist. Der Buchstabe "L" deutet auf den Namen Landoloswile (Landiswil) hin und der Stern ist Zierde.
Dieses Wappen wurde im Jahre 1910 von Pfarrer Güder aus Biglen für die Landiswiler geschaffen, nachdem die Gemeinde Landiswil den sehr schönen und sinnvollen Entwurf von Staatsarchivar Dr. Türler abgelehnt hatte, der ein waagrecht gestelltes Wappenschild vorsah gold und blau (Goldbach) und darin ein "L" (Landiswil) quergeteilt gold auf blau und blau auf gold.
Das zweite Wappen von Pfarrer Güder wurde erst im Oktober 1944 vom Gemeinderat offiziell zum Gemeindewappen erklärt.