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Eines der Abenteuer auf welches ich mich besonders freute war eine Tour in einem Regenwald-Gebiet. Ich reiste also am 24. Januar von Limón nach Sucua, Macas, Puyo, Tena, etc. um einen Anbieter zu finden. Leider waren an all diesen Orten die Tour Operators geschlossen, so dass ich immer weiter reiste. Schlussendlich kontaktierte ich per Mail Magic River Tours in Lago Agrio, ganz im Norden Ecuadors, am Rande des Cuyabeno-Reservates und erhielt innert Minuten Bescheid, dass am Montag den 26. eine Tour startet. Das einzige Problem war noch, dass ich von Tena nach Lago Agrio gelangen musste, und es bereits Sonntagmittag war. In einer 14-stündigen Reise in 3 verschiedenen Busen erreichte ich dann am 26. Januar 2015 um 2 Uhr morgens Lago Agrio, von wo die Tour dann morgens um 9 Uhr startete.
Wir reisten mit den Kanus flussabwärts um tief ins Reservat zu gelangen. Am ersten Abend übernachteten wir in Zelten, ab der zweiten Nacht dann in der Magic River Ecolodge. Von der Lodge aus unternahmen wir tagsüber und manchmal auch am Abend Ausflüge mit dem Kanu um Tiere und Pflanzen zu beobachten. Wir sahen verschiedene Vögel, Äffchen, Frösche, Kaimane, Piranhas Spinnen, Libellen, giftige Raupen und andere Insekten und auch die Curare-Pflanze aus der das berüchtigte Pfeilgift hergestellt wird. Auf einem der Fotos sieht man einen Ast, auf welchem sich ein Vogel getarnt hat. Auf einem anderen Fledermäuse welche sich ebenfalls auf einem Ast tarnen.
Geführt wurde die Tour von zwei Indigenen, Klyde, ein junger Quechua und Aurora, eine ältere Siona. Sie erklärten uns vieles interessantes über die Natur und das Leben im Regenwald. Das Gebiet wird von den Sionas bewohnt und wir besuchten ein Dörfchen um ein bisschen die Kultur kennenzulernen und leckeres Yucca-Brot zu backen.