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Beschreibung
An den Paralympics finden ausschliesslich Dressurwettkämpfe statt. Der Wettkampf besteht aus einem Pflichtprogramm mit vorgegebenen Figuren des Internationalen Reitverbandes. Im zweiten Wettkampfteil präsentieren die Reiter eine selbstkreierte Kür mit ausgewählter Musik und Bewegungsabläufen. Diese soll die Einheit zwischen Pferd und Reiter sowie die rhythmischen und harmonischen Übergänge und Bewegungen zeigen. Die Wettkämpfe finden in einem Viereck statt. Zur Orientierung der Reiter dienen grosse Markierungen mit Buchstaben auf dem Boden mit Hinweisen für entsprechende Übungen. Sehbehinderte Athleten vom Grad III oder Grad IV dürfen Zurufer («caller») positionieren, die ihnen die Hinweise auf den Markierungen nennen.
Klassifikation
Bei den paralympischen Reitwettbewerben gibt es vier, dem Grad der Behinderung angepasste Klassen:
Grad Ia: Starke Einschränkungen in allen vier Extremitäten und dem Rumpf.
Grad Ib: Starke Einschränkungen des Rumpfs und minimale Einschränkungen der oberen Extremitäten oder moderate Einschränkungen in allen vier Extremitäten und dem Rumpf.
Grad II: Einschneidende Bewegungsstörungen, einschliesslich des Rumpfs mit guten bis mittleren Funktionen der oberen Extremitäten.
Grad III: Für Athleten mit Behinderungen entweder an einer Extremität, mässigen Behinderungen in zwei Extremitäten, oder solche die als B1 (blind) klassifiziert sind.
Grad IV: Einschränkung einer Extremität oder zweier Extremitäten oder eingeschränktes Sehvermögen.
Keine aktuellen Events zu dieser Sportart vorhanden.