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Delegiertenversammlung 2021
Zum ersten Mal fand dieses Jahr die Delegiertenver-sammlung in verkleinerter Besetzung und am selben Tag wie die Präsidialkonferenz der Sektionen statt. Die Dele-gierten hatten unter anderem über diverse Statutenände-rungen zu befinden.
Lucas Bennett — Nachdem schon die Delegiertenversammlung 2020 in ihrer Durchführung auf dem Korrespondenzweg ein Novum in der Verbandsgeschichte darstellte, stand die diesjährige Versammlung, nun zum ersten Mal online durchgeführt, im Zeichen der tiefgreifenden strukturellen Revisionen, welche 2020 auf den Weg gebracht wurden: die Verkleinerung der Versammlung von 51 auf 24 Delegierte sowie die Abhaltung von zwei regulären Versammlungen pro Jahr abzuhalten. Ziel war, die Entscheidungswege kürzer werden zu lassen und den Austausch zwischen Zentralverband und Sektionen zu intensivieren. Dieses Ziel verfolgt auch die neu ebenfalls zweimal pro Jahr und am selben Tag wie die Delegiertenversammlung durchgeführte Präsidialkonferenz.
Nicht weniger als fünf Statutenänderungen hatte der Zentralvorstand den Delegierten beantragt: Eine Änderung betraf den in den Statuten festgelegten jährlichen Unterstützungsbeitrag des SMPV an die Schweizerische Akademie für Musik und Musikpädagogik (SAMP) sowie die Entgegennahme ihrer Jahresberichte durch die Delegiertenversammlung. Da die SMPV-Studien zu Ende geführt und der entsprechende Zusammenarbeitsvertrag per Ende 2020 gekündigt wurde, ist der Zweck dieser Artikel nun nicht mehr gegeben; die Delegierten stimmten ihrer Streichung aus den Statuten zu. Weiter wurden als Organe des Verbandes ständige oder projektbezogene Kommissionen in die Statuten aufgenommen. Diese Änderung wurde notwendig, nachdem die letztjährige Delegiertenversammlung der Schaffung solcher Kommissionen zugestimmt hatte. Aufgrund der Erfahrungen des vergangenen Jahres hatte der Zentralvorstand den Delegierten vorgeschlagen, die Möglichkeit, Delegiertenversammlung und Präsidialkonferenz in schriftlicher oder elektronischer Form durchführen zu können, in die Statuten aufzunehmen (die schriftliche Durchführung 2020 beruhte auf der geltenden Corona-Verordnung des Bundes). Die Delegierten stimmten dieser Änderung für Delegiertenversammlung und Präsidialkonferenz einstimmig zu, fügten aber die Präzisierung hinzu, dass diese Möglichkeit sich «auf dringende und begründete Fälle» beschränkt sei. Der Zentralvorstand wurde ausserdem beauftragt, der nächsten Delegiertenversammlung eine Ergänzung vorzuschlagen, wonach die Sektionspräsidien die Möglichkeit haben, sich auf eine Durchführungsform der Präsidialkonferenz zu einigen.
In jedem Fall dürfte die Durchführung der Delegiertenversammlung in Präsenz nach der aktuellen Corona-Situation die Regel bleiben. Dass die baldige Rückkehr zu diesem Format von den Delegierten gewünscht wird, ergab auch eine Feedbackrunde zum digitalen Format am Ende der Versammlung.
Eine weitere Statutenänderung betraf schliesslich die offiziellen Mitteilungskanäle des Verbandes. Eine Präzisierung war hier nach Auffassung des Zentralvorstandes angesichts der immer wichtiger werdenden digitalen Kanäle notwendig geworden. Die Delegierten stimmten der Aufzählung der offiziellen Kanäle (Schweizer Musikzeitung, Website, brieflich und/oder per E-Mail) einstimmig zu.
Einstimmig erfolgte auch die Wahl von Marianne Wälchli, Präsidentin der Sektion Bern des SMPV, in den Zentralvorstand. Der Zentralvorstand umfasst somit nach einer Vakanz wiederum die in den Statuten vorgesehen fünf Mitglieder.
Im Zuge der Diskussion des Budgets pro 2021 folgten die Delegierten einem Antrag von Wolfgang Pailer (Sektionen Winterthur/Thurgau), die Mittel für die Suchmaschinen-Optimierung der Vermittlungsplattform für privaten Musikunterricht im Internet (www.privatermusikunterricht.ch) deutlich aufzustocken. Es herrschte weithin Einigkeit über die Dringlichkeit, hier rasch Verbesserungen zu erzielen. Das Budget wurde mit der Änderung gutgeheissen, sodass der Zentralverband in diesem Bereich verstärkte Massnahmen ergreifen kann.
Positiv fiel das Resümee der Durchführung von Präsidialkonferenz und Delegiertenversammlung am selben Tag aus. Um auch diejenigen Delegierten, die nicht an der vorgängigen Konferenz der Sektionspräsidien teilnehmen, optimal zu informieren, regt der Zentralvorstand an, künftig zu Beginn der Delegiertenversammlung eine kurze Zusammenfassung der behandelten Themen der PK anzubieten.
Die Delegierten haben ausserdem:
der Fusion der Ausgleichskassen Gärtner und Floristen, Schreiner und «Verom» zur Ausgleichskasse «Forte» in schriftlicher Abstimmung zugestimmt
die Mitgliederbeiträge für 2022 unverändert belassen.
Die nächsten Delegiertenversammlungen und Präsidialkonferenzen finden am 6. November 2021 sowie am 26. März 2022 statt.