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Prozess vor Bundesstrafgericht wegen Import von Militärhelikoptern
Der Chef einer Tessiner Firma muss sich vor Bundesstrafgericht verantworten: Er hatte zwei Militärhelikopter aus Italien in die Schweiz importieren wollen. Im Februar 2018 hatte ein Spediteur das Eintreffen von Flugzeugteilen in Chiasso angekündigt. Die von einer italienischen Waffenfabrik aufgegebene Sendung war an eine Tessiner Luftfahrtfirma adressiert.
Beim Eintreffen an der Grenze stellte das Zollinspektorat von Mendrisio fest, dass es sich um 2 Militärhelikopter handelte, wie sie von der italienischen Marine verwendet werden. Das Zollinspektorat benachrichtigte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und beschlagnahmte in Absprache mit diesem die zwei Helikopter, deren Importabwicklung nicht bewilligt war.
Der Tessiner Firmenchef, der die Maschinen importieren wollte, wurde von der Bundesanwaltschaft per Strafbefehl wegen versuchten Verstosses gegen das Kriegsmaterialgesetz verurteilt. Der Verurteilte legte dagegen Rekurs ein, weshalb er nun vor dem Bundesstrafgericht erscheinen musste.