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Der 1984 in Budapest geborene Dirigent Gergely Madaras studierte zunächst Flöte an der Franz-Liszt-Akademie seiner Heimatstadt. Anschliessend wechselte er an die Universität für Musik nach Wien, wo er die Dirigentenklasse absolvierte. Er ist Musikdirektor des Orchestre Dijon Bourgogne und Chefdirigent des ungarischen Savaria Symphony Orchestra und tritt im September 2019 sein Amt als Musikdirektor des Orchestre Philharmonique Royal de Liège an. Als Gastdirigent arbeitet er auf dem Konzertpodium oder im Tonstudio darüber hinaus regelmässig mit Klangkörpern wie dem BBC Symphony Orchestra und BBC Philharmonic, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Orchestra Philharmonique de Radio France und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Münchener Kammerorchester oder der Akademie für Alte Musik zusammen. Einladungen führten Gergely Madaras überdies ans Pult des Philharmonia Orchestra (in der Reihe «Music of Today»), nach Houston, Melbourne und Queensland sowie zur Auckland Philharmonia gearbeitet. Höhepunkte der Saison 2018/19 sind sein Debut bei der Filarmonica della Scala, mit der er das Milano Musica Festival eröffnet, sowie sein Einstand in der Pariser Philharmonie mit dem Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY und Stockhausens INORI. Auch mit dem Hallé Orchestra, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Orchestre National de Montpellier und dem BBC Scottish Symphony Orchestra wird er zu erleben sein. Als Operndirigent ist Gergely Madaras an der English National Opera, der Niederländischen Nationaloper und der Ungarischen Staatsoper aufgetreten und kehrt im Dezember mit Viva la Mamma! ans Grand Théâtre de Genève zurück. Im klassischen und romantischen Repertoire verankert, setzt sich er für Bartók, Kodály und Dohnányi wie aucvh für die zeitgenössische Musik ein und hat mit Komponisten wie Pierre Boulez, George Benjamin oder Peter Eötvös zusammengearbeitet.
September 2018