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Die slowakischsprachige Gemeinschaft ist in Zürich beheimatet und betreut katholische Slowakinnen und Slowaken und ihre Angehörigen in der gesamten Schweiz sowie alle, die über die slowakische Sprache und Kultur in dieser Art der Seelsorge eine spirituelle Heimat finden.[1] Zu dieser Gemeinschaft gehören auch Gläubige der griechisch-unierten Kirche (in der Slowakei unter dem Namen griechisch-katholische Kirche bekannt; es geht um Unierte mit Rom mit ursprünglich orthodoxem Ritus).
Für ihre Tradition ist die Nähe des lateinischen und des orthodoxen Ritus in der Form der unierten Kirche von Bedeutung, da diese Nähe zwei Gesichter des einen Christentums darstellen. In der Slowakei hat aber auch die evangelische Kirche eine wichtige Vertretung.
«Typisches» aus dem Glaubensleben
Für slowakischsprachige Gemeinschaft sind zwei Wallfahrten von grosser Bedeutung: die Wahlfahrt nach Einsiedeln vom Jahre 1971, wo die slowakischen Gläubigen die Mutter Dolorosa (Patronin der Slowakinnen und Slowaken) um eine eigene Seelsorgestelle in der Schweiz gebeten haben. Ein Jahr früher, mit derselben Intention war es die Wallfahrt nach Mariastein. Beide Wallfahrten finden bis heute statt.
Die Verehrung der Gottesmutter ist ein wichtiger Bestandteil des Glaubens für unser Volk.
[1] Die slowakischsprachige Gemeinschaft schätzt die Zahl der Gläubigen auf 2.500 Gläubige, wovon mind. die Hälfte halbintensiven Kontakt mit der Gemeinde haben. Die Situationsanalyse spricht von 15.700 slowakischen Gläubigen.