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Nicht genug, dass Pandora mit der Forderung der RIAA konfrontiert ist, dass in Zukunft jedes Web-Radio für jeden abgespielten Song Abgaben zahlen soll.
Nun sah sich das personifizierte Internetradio aus rechtlichen Gründen gezwungen, den Zugang für Nutzer ausserhalb der USA zu sperren. Seit heute kann mit einer europäischen IP nicht mehr auf den Dienst zugegriffen werden. Pandora habe vergeblich versucht, internationale Lizenzen für den Dienst zu bekommen. Bisher sei das jedoch nur für Grossbritannien und Kanada gelungen, wo Pandora auch bald offiziell aufgeschaltet würde.
Noch erreichbar für europäische Benutzer ist last.fm, der zweite grosse Streaming-Dienst, welcher sich den Hörgewohnheiten der Benutzer anpassen soll. Das Archiv von last.fm enthält auch vermehrt Songs, die unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen.
Daneben gibt es die freie Musikplattform Jamendo, welche ein bemerkenswertes Archiv mit ausschliesslich Creative-Commons-Musik anbietet. Auch bei Jamendo gibt es Hilfsmittel, damit man schnell die Musik findet, welche einem am besten gefällt.
In einem ausführlichen Interview mit Tim Westergren, dem Gründer von Pandora, kann nachgelesen werden, warum die vom Copyright Royalty Board vorgesehenen Streaming-Lizenzen für Internet-Radios in den USA das aus für Pandora bedeuten würden. Interessant an dem zweiteilige Interview auf Create Digital Music ist auch der Hinweis, dass es tatsächlich praktisch kein legales Internet-Radio gibt, weil niemand Lizenzen bekommt, die ihm erlauben würden, in der ganzen Welt zu streamen.
CDM-Interview, Teil 1:
If Streaming Rates Stand, «We’ll Have to Shutter», Says Pandora Founder
CDM-Interview, Teil 2:
Pandora’s Founder on Decoding Taste and Promoting Indie Music