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1. Tag Zürich - Cartagena
Frühmorgens Flug mit KLM via Amsterdam nach Cartagena, wo Sie am Abend ankommen (Zwischenlandung in Bogota). Übernachtung Hotel Tcherassi.
2. Tag Cartagena
Fahrt zur Festung San Felipe. Das ¨castillo¨ ist die grösste und stärkste Festung die jemals von den Spaniern in einer ihrer Kolonien gebaut wurde. Die ursprüngliche Festung wurde im Jahre 1630 in Auftrag gegeben und war recht klein. Der Bau begann im Jahre 1657 an der Spitze des 40 m hohen San Lázaro Hügels. Im Jahr 1762 wurde eine umfangreiche Erweiterung vorgenommen, die dazu führte das der gesamten Hügel mit dieser leistungsfähigen Bastion abgedeckt wurde. Im Anschluss Spaziergang entlang der bunten Strassen und verwinkelten Gassen des alten Cartagenas. Am Ende besuchen Sie das Kloster San Pedro Claver. Nachmittag und Abend zur freien Verfügung.
3. Tag Turbaco
Sie fahren von Cartagena in das 300 Meter höher gelegene Städtchen von Turbaco. Am Ortsrand erkunden Sie zwischen tropischer Vegetation die Schlamm- und Gasvulkane, die Humboldt hier schon 1801 bestaunte und in seinen "Ansichten der Kordilleren" prächtig abbilden liess. Sie haben die Möglichkeit, in den umliegenden warmen Schlammlöchern ein wohltuendes Bad zu nehmen. Fahrt zum Botanischen Garten. Neben einer umfangreichen Anzahl von Pflanzen, Blumen und gigantischen Bäumen erwarten Sie auch freilebende Brüllaffen, Baumsteiger- Frösche, Schildkröten, Papageien, Faultiere, Fledermäuse, Füchse, Hasen, Eichhörnchen, Vögel, Leguane, Schlangen und Insekten. Übernachtung wie am Vorabend.
4. Tag Cartagena - Cali
Transfer zum Flughafen und Flug nach Cali. Auf dem Weg zum Hotel Orientierungsfahrt durch Cali. Sie Fahren entlang der wichtigsten Gebäude von Cali, dem Denkmal von Cristo Rey, dem Aussichtspunkt Sebastián de Belalcazar, das Boheme-Viertel, dem Denkmal von El Gato und dem historischen Stadtteil. Übernachtung im Hotel Spiwak Chipichape.
5. Tag Cali - Popayan
Sie fahren nach Popayan auf rund 1800 m Höhe. Sie wird wegen der vielen weissen Häuser aus der Kolonialzeit auch die "weisse Stadt" genannt. Seit 2005 wurde sie von der UNESCO wegen des grossen Einflusses auf die kolumbianische Küche als erste Stadt der Gastronomie ausgerufen, Sie spazieren durch den historischen, kolonialen Teil der Stadt. Unterwegs werden Sie eine typische "Pipián empanada" probieren. Übernachtung im Hotel Dann Monasterio.
6. Tag Popayan - San Agustin
Sie verlassen Popayan und fahren durch eine wunderschöne Berglandschaft entlang des Puracé National Parks nach San Agustin. Unterwegs stoppen Sie unter anderem um die bekannten ¨Frailejones¨ kennen zu lernen. Es handelt sich hierbei um wollig behaarte Pflanzen der Gattung Espeletia, die in tropisch-montanen Bedingungen Südamerikas gedeiht. Übernachtung im familiären Hotel Yuma.
7. Tag San Agustin
Sie besuchen Sie den Archäologischen Park von San Agustin, welcher 1995 von der UNESCO als kulturelles Erbe der Menschheit ausgerufen wurde. Die San Augustin-Kultur existierte vom 33. Jahrhundert v. Chr. bis ins 16. Jahrhundert. Die in der Umgebung gefundenen, monumentalen Steinskulpturen mit Götter- und Dämonendarstellungen stammen vorwiegend aus der klassischen Periode. Bis heute sind über 400 Figuren bekannt. Im Anschluss Fahrt nach Isnos mit dem Besuch des Parks "Alto de los Idolos & Alto de las Piedras". Übernachtung wie am Vorabend.
8. Tag San Agustin - Bogota
Transfer nach Neiva und anschliessend Flug in Kolumbiens Hauptstadt Bogota. Übernachtung Hotel Cité.
9. Tag Bogota
Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie die Station des Monserrate. Sie fahren mit der Seilbahn auf den beinahe 3000 Meter hohen gleichnamigen Berg. Ein überwältigender Ausblick erwartet Sie. Anschliessend besuchen Sie die Kapelle, die einen aus dem 17. Jahrhundert stammenden Christus beherbergt. Im Anschluss Besuch an das kolonial historische Zentrum La Candelaria. Spaziergang durch die engen Gassen mit noch teilweise erhaltenem Kopfsteinpflaster und vereinzelt den original erhaltenen massiven Holztüren. Auf dem Hauptplatz Plaza Bolivar, findet sich die Statue des Freiheitskämpfers Simon Bolivar, umringt von der Kathedrale, die Kapelle del Sagrario, das Kapitol und verschiedener Regierungsgebäude. Im Anschluss Besuch des Goldmuseums. Mit mehr als 38'000 Exponaten befindet sich hier die weltweit wichtigste Sammlung präkolumbischer Goldkunstwerke. In einem typischen Restaurant werden Sie zu Mittag essen. Anschliessend Fahrt zu der unterirdischen Salzkathedrale Zipaquirá. In den Salzminen Bogotas hat Humboldt die technische Ausstattung und die Bedingungen der Arbeiter kritisiert. Laufen Sie durch das salzhaltige Gewölbe entlang der 14 Stationen des Kreuzweges Jesus Christus, die durch ein Tunnelsystem miteinander verbunden sind. Getaucht in tiefblaues, graues oder silbriges Licht, erinnern sie an Christi Leiden auf dem Weg zur Kreuzigung. An der zwölften Station befindet man sich 80 Meter unter der Erde.
10. Tag Bogota - Quito
Am Mittag Flug nach Quito mit anschliessendem Transfer zum Hotel. Rest das Nachmittags und Abend zur freien Verfügung. Übernachtung Hotel Swissôtel.
11. Tag Quito
Die heutige Stadtbesichtigung Quitos bringt Ihnen die ca. 2'850 m über dem Meeresspiegel gelegene Stadt, die über eine Vielfalt an religiösen und kulturellen Sehenswürdigkeiten verfügt, ein gutes Stück näher. Während Ihres Aufenthaltes in der Altstadt können Sie immer noch die koloniale Vergangenheit Ecuadors spüren. Der Hauptplatz der Stadt, der Platz der Unabhängigkeit mit den Palästen des Präsidenten und des Erzbischofs sowie der Kathedrale, bilden Teil des Rundganges. Besichtigen Sie die Kirche La Compañia, die über eine kunstvolle Fassade sowie einen reich verzierten Innenraum verfügt. Anschliessend lernen Sie die Kirche San Francisco kennen. Während der Besichtigung kommen Sie in den Genuss einer Schokoladenverkostung und erfahren, wie hochwertige Schokolade hergestellt wird. Sie werden Wissenswertes zur Geschichte des Kakaos lernen und warum Ecuador das beste Land der Welt zum Anbau hochwertigen Kakaos ist. Bei einem Besuch in der Staatsbibliothek können Sie einige Originaldokumente Humboldts begutachten. Übernachtung wie am Vorabend.
12. Tag Quito - Lima
Geniessen Sie einen freien Tag in Quito oder nehmen Sie an unserem fakultativen Ausflug zum Vulkan Guagua Pichincha. Sie fahren im Geländewagen auf der Humboldt-Route über das Tal von Lloa zum Vulkan Guagua Pichincha. Unser Tag rekonstruiert die Expedition von 1802 auf dem heutigen Fahrweg bis zur Schutzhütte kurz unter den Kraterrand auf 4'560 Metern. Preis CHF 85 pro Person (inkl. Box-Lunch). Am Abend Flug nach Lima. Transfer zum AC Hotel Lima Miraflores.
13. Tag Lima
Zunächst besuchen Sie die koloniale Innenstadt mit der Plaza de Armas und dem Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palast und der Kathedrale, um nur die prächtigsten Bauten an diesem geschichtsträchtigen Platz zu nennen. Weiter besichtigen das Kloster San Francisco, das ϋber einem Labyrinth aus Tunneln und Katakomben erbaut wurde. Im Anschluss fahren Sie in die modernen Wohnviertel San Isidro und Miraflores. In ersterem liegt der Parque Olivar, wo alte Olivenbäume neben grossen Einkaufszentren stehen. An der Kϋste in Miraflores liegt der "Parque del Amor", von wo aus Sie einen tollen Ausblick auf die Klippen und den Pazifik haben. Sie fahren zum faszinierenden Larco Herrera Museum. Mit mehr als 45'000 Objekten ist es eine der beein-
druckendsten Sammlungen präkolumbischer Keramiken, Textilien sowie Gold- und Silberstücken. Übernachtung wie am Vorabend.
14. Tag Lima - Urubamba
Frühmorgens fliegen Sie nach Cuzco. Von hier aus werden Sie ins Heilige Tal Urubamba gefahren. Zunächst besuchen Sie Moray. Dabei handelt es sich um eine prä-inkaische Anlage aus konzentrischen, landwirtschaftlichen Terrassen, von denen einige 150m tief sind. Hier sollen die Inkas ein grosses landwirtschaftliches Labor unterhalten haben, wo sie verschiedene Mikroklimas herstellen konnten und so eine grosse Anzahl verschiedener Getreidearten züchten konnten. In der Nähe von Moray liegt das malerische Dörfchen Maras, das zu Zeiten der Inka als Umschlagplatz für Salz diente und Erholungsort war. Der Ausblick über die rund 3'000 Salzquellen ist beeindruckend. Im Anschluss fahren Sie nach Ollantaytambo, wo Sie die gewaltigen Festungsbauten der Inkas besichtigen. Ollantaytambo ist einer der wenigen Schauplätze, an denen die Spanier ihren Eroberungswillen nicht durchsetzen konnten und die Schlacht gegen die Inka verloren. Ollantaytambo ist zudem eine der ältesten Städte im Heiligen Tal und auch bekannt als „letzte lebende Inka-Stätte Perus“. Hier haben Sie die einmalige Gelegenheit, ein typisches Haus einer lokalen Familie zu besuchen und sich einen Eindruck vom alltäglichen Leben der Menschen der Region zu verschaffen. Übernachtung im Hotel Taypikala Valle Segrado.
15. Tag Machu Picchu - Cuzco
Transfer zur Zugstation von Ollantaytambo. Im Panoramazug geht es in Richtung Aguas Calientes. Mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund, fahren Sie durch ein malerisches Flusstal mit kleinen Dörfern und abwechslungsreicher Flora, bis Sie schliesslich an der Bahnstation am Fuss von Machu Picchu ankommen. Die letzte Etappe, die Serpentinen-Strasse hinauf zur Ruinenstadt (30min), wird mit Shuttlebussen zurückgelegt. Es folgt eine ausführliche Besichtigung der berühmtesten Inka-Stätte von Südamerika. Hier erfahren Sie alles zur Entdeckung und den Theorien zur Entstehung von Machu Picchu. Anschliessend fahren Sie nach Cuzco, wo ein ereignisreicher Tag endet. Übernachtung im Hotel Palacio del Inka.
16. Tag Cuzco
Heute erkunden Sie Cusco während einer Stadtrundfahrt, die Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Inkareiches und der Kolonialzeit führt. Auf Ihrer Tour besuchen Sie Koricancha, den Sonnentempel. Das katholische Kloster Santo Domingo wurde auf der gleichen Stelle erbaut und einige Inkamauern des Tempels wurden für das Kloster verwertet. Es geht weiter zur Kathedrale, die auf den Ruinen des Palastes des Inka Wiracocha erbaut wurde und bekannt ist für ihre Sammlung kolonialer Kunstwerke. Sie spazieren durch die Inkastrasse Loreto, in der sich viele alte Gebäude und bemerkenswert erhaltene Inkamauern befinden. Im Anschluss verlassen Sie das Zentrum, um das Aussengebiet von Cuzco zu besuchen, in welchem wichtige Ruinen des Inkareiches zu finden sind. Unter ihnen ist die archäologische Anlage der Festungsruine Sacsayhuaman, deren aus riesigen Steinen erbauten Zickzackmauern die Jahrhunderte nicht viel anhaben konnten. Weiter geht Ihr Weg zum Heiligtum Qenqo, dem Wachposten Puca Pucara und dem Wassertempel von Tambomachay. Rest des Tags und Abend zur freien Verfügung. Übernachtung wie am Vorabend.
17. Tag Cuzco - Puno
Heute fahren Sie über das Andenhochland von Cuzco nach Puno. Höchster Punkt der Strecke ist La Raya auf 4319 m ü. M. Zunächst halten Sie in Andahuaylillas, ein malerischer Ort aus der Kolonialzeit, der eine Kirche von bescheidenem Äusserem besitzt, deren Inneres allerdings wunderbare Ölgemälde der berühmten Cuscenaschule und ausserdem erlesene Kassettendecken beherbergt. Die Wände der Kirche sind ganz mit Fresken ausgemalt, weshalb sie auch die „Sixtinische Kapelle Südamerikas“ genannt wird. Weiter geht es zu den Raqchi Ruinen. Dort werden Sie den Tempel Wiracocha besichtigen. Anschliessend geht die Fahrt ins Dorf Pukara, bekannt für sein Keramikhandwerk. Sie besuchen das "Museo Litico de Pucara" mit einer kleinen Auswahl an anthropomorphen Monolithen, zoomorphen Skulpturen, Keramiken und anderen Objekten aus der Pucara Prä-Inka Kultur Das Mittagessen wird Ihnen unterwegs in einem lokalen Restaurant serviert. Übernachtung im Hotel GHL Lago Titicaca.
18. Tag Puno - Lima
Der heutige Tag steht im Zeichen des Titicacasees-Sees. Zunächst besuchen Sie die 40 kleinen schwimmenden Inseln, die nach ihren Erbauern und Bewohnern, den Uros, benannt wurden. Auf diesen Schilfinseln, leben die Ureinwohner noch immer nach der ursprünglichen Kultur ihrer Vorfahren. So erhalten sie nicht nur Kultur und alte Bräuche, sondern auch eine an die besonderen Umstände angepasste Lebensweise. Dann geht die Fahrt weiter zur Insel Taquile, die noch im peruanischen Teil des Titicacasees gelegen ist. Die Menschen hier tragen farbenprächtige, traditionelle Kleider, die sie selbst fertigen und in Genossenschaftsläden auf der Insel verkaufen. Auf der Insel gibt es weder Strassen noch Strom und an ihren Hängen erstrecken sich landwirtschaftliche Terrassen, die noch aus der Zeit vor den Inkas stammen. Berühmt sind die strickenden Männer von Taquile, die überall mit Strickzeug in der Hand zu sehen sind und die feinen Waren herstellen. Nach dem Mittagessen auf Taquile fahren Sie nach Juliaca. Flug von Juliaca nach Lima am Abend. Transfer zum Hotel AC Lima Miraflores.
19. Tag Lima - Amsterdam
Heute Vormittag besuchen Sie das berühmte Goldmuseum. Es bietet eine beeindruckende Sammlung von präkolumbianischen Objekten und Ornamenten aus Silber und Gold. Am späten Nachmittag Abschiedsessen und Transfer zum Flughafen für den Rückflug mit KLM nach Europa.
20. Tag Amsterdam - Zürich
Ankunft in Amsterdam am Nachmittag und Weiterflug nach Zürich, wo Sie am frühen Abend eintreffen.
|CTG LOHSM2|
|Preise pro Person in CHF||10.10.20-29.10.20|
| Doppelzimmer |
Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag

9990
2050