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Wer im Jugendalter mit seinem Körper unzufrieden ist, ist anfälliger für Depressionen im jungen Erwachsenenalter. Das geht aus einer Studie der Universitäten Bristol und Rotterdam hervor. Untersucht wurden knapp 4’000 Briten, die 1991/1992 geboren worden sind.
Bei einer Befragung im Alter von 14 Jahren gaben die Studienteilnehmer mehrheitlich an, mit ihrem Körper unzufrieden zu sein. Die Mädchen störten sich vor allem an ihrem Gewicht, an den Oberschenkeln und an ihrem Bauch. Bei den Jungen wurde der allgemeine Körperbau, der Bauch und die Hüften als unschön wahrgenommen.
Im Alter von 18 Jahren hatten zehn Prozent der Frauen und fünf Prozent der Männer bereits mindestens eine wenigstens leichte depressive Episode erlebt. 1,5 Prozent der Frauen und 0,7 Prozent der Männer hatten sogar schon eine schwere Depression hinter sich. Anhand der früheren Befragung konnte ein Zusammenhang zwischen Unzufriedenheit mit dem eigenen Erscheinungsbild und Depression hergestellt werden: Je grösser der Unmut über den Körper, umso wahrscheinlicher und schwerer eine spätere psychische Erkrankung.
Die Forscher mahnen an, das Selbstbild von Jugendlichen aktiv zu unterstützen, um die psychische Gesundheit junger Erwachsener zu schützen.