Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03510.jsonl.gz/387

Durch die Alemannisierung des Oberwallis wurde die ansässige frankoprovenzalische Bevölkerung, die hauptsächlich von der Jagd, dem Acker- und Weinbau lebte, nun mit einer andersartigen Einwanderergruppe bekannt. Folge dieser Entwicklung war die Rodung höher gelegener Wälder, die zu Matten wurden und genügend Winterfutter für das Vieh zu liefern hatten. Das äusserst regenarme und trockene Klima veranlasste diese Landwirte, nach Wasser Ausschau zu halten. Sie fanden die Lösung zur Bewässerung teils in kühn angelegten Wasserleitungen, die aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in den Jahren zwischen 1250 und 1300 gebaut wurden.
Die vier Wasserleitungen in Glis