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Geschichte
1959
Gründungsjahr der W. Kunz AG: Entschluss zum Bau einer ersten eigenen Trocknungsanlage mit einer Leistung von 2.5 t/h Wasserverdampfung. Diese gilt als Prototyp für die spätere Vermarktung von Grastrocknungsanlagen für den Schweizer Markt.
1960
Auslieferung des ersten Prototyps sowie von zwei weiteren Anlagen.
Im Herbst 1960 wird die erste Anlage nach Österreich exportiert und in Betrieb genommen.
1961
Neue Fabrik in Dintikon wird gebaut.
1965
Erstmals wird eine SWISS COMBI Trocknungsanlage für eine Zuckerfabrik in Dänemark in Betrieb genommen.
1967
Start mit der Produktion von Würfelpressen. Die ersten Pressen gehen in England und Dänemark in Betrieb. Damit verfügt SWISS COMBI über ein komplettes Programm für die Verarbeitung von geschnittenem Gras zu gekühlten Würfeln.
Der stetig steigende Absatz macht den Bau einer Lagerhalle in Dintikon notwendig.
Werner Kunz jun. übernimmt die Geschäftsleitung von seinem Vater Werner Kunz sen..
1969
In diesem Jahr werden 25 neue Trocknungsanlagen mit einer Wasserverdampfungsleistung von insgesamt über 250 t/h und 16 Würfelpressen ausgeliefert.
1983
Für die Zuckerfabriken Zeil und Offstein werden zeitgleich Niedertemperatur-Bandtrockner (NTT) für Rübenschnitzel geliefert. Sie werden mit Abwärme vom Zuckerherstellungsprozess beheizt und haben 30t/h Wasserverdampfung.
1989
Das ecoDry System zur geruchsfreien Trocknung von Klärschlamm wird entwickelt und patentiert.
1990
Anfang 1990 sind bereits acht Klärschlammtrocknungsanlagen mit dem patentierten geschlossenen Dampfkreislauf in Frankreich, Deutschland und der Schweiz in Betrieb.
1994
Das ecoDry System wird zur geruchsfreien Trocknung von weiteren Produkten wie Gras, Luzerne, Mais, Holzspäne und Rübenschnitzel angewendet.
1995
W. Kunz AG zählt zu den drei grössten Trocknungsanlagenanbietern in Europa.
Aufgrund massiver Debitorenverluste (überwiegend durch Insolvenzen einiger Kunden) wurde von den Banken eine Nachlassliquidation erzwungen. In Folge wurde die W. Kunz dryTec AG als Auffanggesellschaft der W. Kunz AG gegründet. Weder Kunden noch Lieferanten kamen dabei zu Schaden.
Der Bereich Klärschlammtrocknung wird an die neugegründete Firma SC Technology AG (SCT) verkauft.
1998
Die erste ecoDry Anlage in der Stärkeindustrie geht in Frankreich in Betrieb. Sie trocknet Fasern und CSL-Flüssigkeit aus der Maisstärkeproduktion und beheizt die dazu nötige Eindampfanlage.
Die eigene Fabrikation wird durch einen Management-Buyout an die leitenden Werkstattmitarbeiter abgetreten und verselbständigt. An der neuen Gesellschaft mit dem Namen S COMBI AG ist die Firma W. Kunz dryTec AG nicht beteiligt. Weitherhin werden Schlüsselkomponenten für SWISS COMBI Trocknungsanlagen teilweise exklusiv bei der S COMBI AG gefertigt.
2002
Die erste ecoDry Anlage in der Ethanolindustrie geht in den USA in Betrieb. Sie trocknet DDGS (Dried Distillers Grains and Solubles) aus dem Alkoholherstellungsprozess, das als hochwertiges proteinreiches Futtermittel verkauft wird.
2006
Markus Kunz, Sohn von Werner Kunz jun. tritt als COO in die Firma ein.
2011
Markus Kunz übernimmt die Mehrheit der Aktien.
Zusammen mit Simon Staufer bildet er die operative Geschäftsleitung.
Heute
Die W. Kunz dryTec AG ist die juristische Gesellschaftsform der Firma mit dem Markennamen SWISS COMBI und gehört wieder zu einer der weltweit grössten Anbietern von Trocknungsanlagen.
Seit der Gründung wurden mehr als 500 SWISS COMBI Trocknungsanlagen, mit Leistungen bis zu 50 Tonnen Wasserverdampfung pro Stunde, in über 40 Ländern erfolgreich in Betrieb genommen.