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Der Bereich des E-Learnings wächst stetig weiter und es findet eine fortschreitende Kommerzialisierung statt. So gibt es zwar ein wachsendes Bildungsangebot, doch nicht immer ist das vermittelte Wissen richtig und nicht immer ist die Art und Weise der Vermittlung optimal. Aus diesem Grund ist eine entsprechende Qualitätssicherung essentiell – vor allem, da der Bildungsmarkt im Bereich des E-Learnings aktuell ein Überangebot bietet. Es ist also kein Nachfragemarkt vorhanden, sondern viel eher ein Anbietermarkt. Um die Qualität der Produkte gewährleisten zu können, gibt es hauptsächlich vier Ansätze: So wird zum Beispiel eine Standardisierung verwendet, die eine Vergleichbarkeit der verschiedenen E-Learning Angebote ermöglichen und gleichzeitig die E-Learning Produkte auf ein höheres Niveau heben soll. Eine andere Methode ist die Verwendung von Benchmarks, die von Konsortien entwickelt wurden und durch einen Kriterienkatalog eine hohe Qualität sichern sollen. Das grösste Problem bei dieser Methode ist jedoch, dass keine einheitliche Einigung auf Benchmarks gegeben ist. Die dritte Methode setzt auf sogenannte Peer-Reviews, bei denen sich die Anbieter gegenseitig überprüfen, was auf einem offenen, freien und kommerziellen Markt jedoch einige Probleme mit sich bringen kann. Die vierte und aktuell favorisierte Methode ist die Qualitätssicherung durch Akkreditierung, bei der unabhängige Instanzen das entsprechende Portal begutachten und zertifizieren, sobald die Qualität den Standards entspricht. Aktuell ist vor allem das Problem vorhanden, dass es keine einheitliche Methode zur Qualitätssicherung gibt, obwohl bereits verschiedene Konzepte ausgearbeitet wurden.