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Die typische verschwörungstheoretische Website ist kein schöner Anblick, denn offensichtlich beeinflusst derlei Gedankengut nicht nur das logische Denken, sondern auch den ästhetischen Geschmack. Die schlimmsten Beispiele: Von «The Nibiruan Council» über «Galactic Messages» bis hin zu «Simion the Evolutionary Collective».
Wie viel Schwachfug passt in eine einzige Folge der «Verschwörungstheorie der Woche»? Das will Morgomatthias diese Woche ausloten, indem er sich dem Thema des Channelings widmet. Ein Medium empfängt Botschaften aus höheren Sphären, von Erzengeln, Ausserirdischen oder von sonst woher, und vermittelt diese weiter.
Die Urheber der Botschaft sind austauschbar, aber einige Dinge haben sie gemein: Sie werden auf Websites mit grässlichen Screendesign dargeboten (die Medien haben es nicht so mit «new media») und es gibt immer einen Shop, bei dem man für teuer Geld fragwürdige Waren kaufen kann.
Die Website online-convert.com stellt vielfältige Konvertierungsmöglichkeiten bereit – von Audio über Video bis hin zu Bildern, Ebooks, Archivdateien und Office-Dokumenten.
Eine der grössten Tücken im Dateiaustausch sind inkompatible Dateiformate. Von diesem Problem kann fast jeder Computernutzer ein Liedlein singen, der Dokumente mit Personen austauschen musste, die neuere, ältere oder einfach nur andere Programme nutzen. Wer eine alte Word-Version einsetzt, kann mit .docx-Dateien nichts anfangen. Wer ohne MS Office lebt, hat an .ppt-Präsentationen keine Freude. Und wer mit Windows XP unterwegs ist, kriegt eine Musikdatei mit .m4a-Endung unter Umständen nicht zum Laufen.
Die Website shapecatcher.com findet anhand einer Skizze im riesigen Unicode-Zeichenvorrat die passenden Symbole.
Der Unicode-Zeichensatz umfasst 1,11 Millionen Zeichen: Vom lateinischen Alphabet über afrikanische und asiatische Zeichensysteme bis hin zu Arabisch, Griechisch und Kyrillisch. Auch Lautschriften, technische und mathematische Symbole sind enthalten, sowie ikon-artige Symbole für fast jeden Zweck.
Das Problem bei so vielen Zeichen liegt auf der Hand: Das gewünschte Zeichen muss, bevor man es verwenden kann, überhaupt einmal gefunden werden. Bei Windows hilft die Zeichentabelle oder, bei manchen Programmen wie InDesign, eine Glyphen-Palette. Bei Mac OS X existiert die Zeichenübersicht. (Beachte zur Zeichentabelle die Anleitung bei Microsoft und zur Zeichenübersicht von Mac OS X.) „Unicode-Zeichen setzen“ weiterlesen
Die schöne Rubrik «Morgomatthias und seine Verschwörungstheorie der Woche», die ich alle zwei Wochen auf Radio Stadtfilter präsentiere, gibt es per sofort auch als Podcast.
Nach etwas Gejammer¹ hat Soundcloud meinen Account mit dem Podcast-Feature ausgestattet. Das heisst, dass es meine schöne Morgomat-Rubrik von Radio Stadtfilter nun auch als Podcast gibt. Er heisst «Morgomatthias und seine Verschwörungstheorie der Woche» und ist unter folgender Feed-Adresse abonnierbar: feeds.feedburner.com/verschwthdw
Die Schweizer Musikschaffenden haben sich gegen das Streaming positioniert und dabei in einer schwer nachvollziehbaren Argumentationskette auch die Provider angegriffen. Diese Verweigerungshaltung wirkt spätpubertär.
Die Schweizer Musikschaffenden sind, man kann es in ihrem Official MSS Statement nachlesen, gegen alles, was die letzten zwanzig Jahre so an Neuerungen im Bereich Internet und Musiknutzung aufgetaucht ist: gegen Youtube, gegen die Kultur-Flatrate, gegen Streaming, gegen das Schweizer Urheberrecht und sogar gegen die Leerträgervergütung. Abschliessend präsentieren sie folgende Idee:
Zu den Gewinnern gehören unmittelbar auch Internet-Provider wie Swisscom und Cablecom mit ihren Breitbandangeboten. Wir finden es gerecht und notwendig, an diesen Gewinnen beteiligt zu werden.
Da fragt man sich: Haben die noch alle Tassen im Schrank, bzw. Platten im Regal? Mit der gleichen Argumentation könnte jeder Geld verlangen, der in seinem Leben einen oder zwei Tweets ins Netz geschickt hat. Auch die gehören zu den Inhalten, die die Leute dazu bringen, für einen Internetzugang zu zahlen.
Das Gratis-Programm Geosetter stattet Digitalfotos mit Koordinaten aus. Aber nicht nur: Auch Schlüsselwörter, Bildbeschreibung, Legenden lassen sich setzen und falsche Aufnahmedaten korrigieren.
Beim Geotagging werden Fotos mit den geografischen Koordinaten des Aufnahmeorts ausgestattet. Das ist ungemein praktisch, weil Bilder automatisch auf einer Karte verortet und geografisch gesucht werden können.
Am praktischsten ist eine Kamera mit GPS-Empfänger oder –Adapter, die schon bei der Aufnahme die GPS-Daten ins Bild integriert. Es ist aber auch möglich, die Daten mit separat zu loggen (mit einem inzwischen recht günstig erhältlichen GPS-Logger) oder manuell zuzuweisen. Und für diese Aufgabe eignet sich das Gratisprogramm Geosetter.
Guido Köhler zeigt im Video, wie er in Photoshop eine schöne Visualisierung aufbaut. Plus einige Überlegungen, warum ich von iMovie auf Final Cut Pro umgestiegen bin.
Die Vorpremiere einer neuen Folge von Publisher Insiders. Das ist die Video-Tutorial-Reihe, die ich für publisher.ch produziere. Gestern war ich in Basel bei Guido Köhler, der mir eine spannende Visualisierung in Photoshop gezeigt hat.
Sieht Facebook zu dröge aus und ist Google.com zu wenig cool? Falls ja, schafft Stylish Abhilfe. Das ist eine Erweiterung für Firefox und Chrome, die den Look von Websites verändert.
Bei der Gestaltung von Websites hat der Benutzer das letzte Wort. Die «User-Stylesheet» (oder Deutsch: Benutzer-Stildatei) hat Vorrang vor den Formatierungsvorgaben, die der Betreiber einer Website gesetzt hat.
Joseph McCarthy schickte zehn Filmemacher aus Hollywood in den Knast, weil sie angeblich den Kommunismus toll gefunden haben – und das in der Wiege der Meinungsfreiheit.
Ein Mann, zum Schutz der Demokratie dieselbige am liebsten abgeschafft hätte – ein Mann, der überall Verschwörungen sah und darob selbst zum Verschwörer wurde: Joseph McCarthy, der Kommunistenhasser, der in der nach ihm benannten Ära ein Klima von Angst, Verleumdung und Inquisition geschaffen hat und dessen Methode auch heute noch Methode hat.