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Eine weitere, und mit ihr beginnt der Film: In einem Kino werden die Vorbereitungen getroffen für die Projektion des Films Careless Crime. Aus diesen Vorbereitungen heraus wechseln wir fliessend auf die Leinwand, auf der die bereits erwähnte Handlung in den Bergen sich abspielt. Zwischen ihr und dem Kino als Ort der Vorführung und Treffpunkt von jung und alt wird sich das Geschehen abspielen und das, was vermeintlich real ist, und das, was man als fiktional bezeichnen könnte, ineinander übergehen.
Zentral wird die Figur Takbalis (Abolfazl Kahani). So hiess der damals beteiligte und später verurteilte Täter, ein Typ auf Drogen, der mit drei anderen Männern zusammen die monströse Tat beging. Gerade einmal acht Personen schafften es aus dem Inferno heraus. Shahram Mokri inszeniert die Gegenwart, in der er das Ereignis von damals erzählt, als wäre es heute. Die Verknüpfung geschieht etwa über Takbalis' Gang ins Kinomuseum, wo der Brand im Rex ein fixer Bestandteil der Führungen ist.
Careless Crime ist mehr ein Film über das Phänomen Kino als über das historische Ereignis; alles spielt da in der Gegenwart, auch die Vergangenheit wird übers Kino Gegenwart.