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Der Bundesstaat Tamaulipas an der Ostküste Mexikos, der an Texas grenzt, hat Medienberichten zufolge in diesem Jahr bisher 3’407 Abdominaltyphus Infektionen gemeldet. Damit steht Tamaulipas an der Spitze der gemeldeten Fälle in Mexiko, dicht gefolgt vom Bundesstaat Sinaloa (3'381 Fälle).
Abdominaltyphus ist eine bakterielle Erkrankung, die durch kontaminierte Nahrungsmittel und Wasser übertragen wird. Symptome sind Fieber, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung. Antibiotika sind wirksam und eine vorbeugende Impfung ist verfügbar (um die 60% Schutzwirkung).
Folgen für den Reisenden
Nur gekochte Nahrungsmittel und abgekochte Getränke oder Mineralwasser konsumieren. Je nach Reiseart und Hygienestandard kann eine Impfung empfohlen werden. Sie sollte spätestens 2-3 Wochen vor der Abreise erfolgen.
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