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Von 2003 bis 2005 führten Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) und Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) mit 25 Sorten von Weissklee und vier Sorten von Straussgräsern an fünf beziehungsweise acht Orten Sortenversuche durch. Zum Vergleich der Sorten wurden Ertragsleistung, Jugendentwicklung, Ausdauer, Krankheitsresistenz, Überwinterung, Konkurrenzkraft und die Anbaueignung für höhere Lagen erhoben. Damit eine Gesamtbeurteilung der Sorten vorgenommen werden konnte, wurde mit den Daten der erfassten Merkmale ein Indexwert berechnet. Entsprechend der Ergebnisse der Prüfung wird beim Weissklee die Sorte Tasman neu in die «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» aufgenommen. Bei den Straussgräsern sind dies die Sorten Gudrun und Janek. Mehrere geprüfte Sorten erbrachten zwar die für eine Empfehlung notwendige Leistung, können aber zur Zeit nicht in der Liste aufgeführt werden, da sie in der Schweiz noch nicht gehandelt werden dürfen.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.