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19 IT-Dinosaurier, die heute noch leben
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Lotus 1-2-3
IBM verkauft Lotus 1-2-3 noch immer
Was passierte: Ein ähnliches Schicksal, das auch andere einst weit verbreitete Anwendungen wie Word Perfekt und Harvard Graphics getroffen hat. Lotus ging davon aus, dass IBMs OS/2 das in die Jahre gekommene Betriebssystem DOS ersetzen würde und musste viel aufholen, als diesem Betriebssystem der Erfolg verwehrt blieb und Windows alle Rekorde brach. Ab 1990 konzentrierte man die Anstrengungen auf andere Entwicklungen und Desktop-Anwendungen gerieten in den Hintergrund, insbesondere als IBM das Unternehmen 1995 übernahm. Microsoft hatte dadurch die Chance Excel konkurrenzfähig zu machen und hebelte den einstigen Tabellen-König hiermit aus. Ende der 90er-Jahre war Lotus 1-2-3 dann am Ende und wurde seit 2002 nicht mehr weiterentwickelt.
Aktuelle Situation: IBM verkauft die 2002er-Version noch immer und nennt sie optimistisch die «aktuellste Version». Für 313 Dollar, die anderen Anwendungen der SmartSuite obendrauf, kann man es erwerben. Aber letztlich hat IBM so wenig Interesse an dem Produkt, dass ein kürzlich vorgestelltes Office-Paket mit Tabellenkalkulation den Namen Symphony erhielt, der früher ein anderes Anwendungspaket von Lotus bezeichnete.