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Ein Kleinbus blieb am 3. April auf der Autobahn A1 bei Oberbüren wegen eines defekten Reifens liegen. Während ein 24-jähriger Pannenhelfer und der 50-jährige Autofahrer dabei waren, den Schaden zu beheben, wurden sie von einem weiteren Auto erfasst. Der 24-jährige Mazedonier aus der Region Wil erlag noch am selben Tag seinen schweren Verletzungen (FM1Today berichtete).
In der Nacht auf Mittwoch ist auch der 50-Jährige im Spital verstorben. Der Mazedonier, der in Deutschland lebte, hatte beim Unfall auf der A1 schwere Verletzungen erlitten und seither das Spital nicht verlassen. «Die Rechtsmedizin klärt ab, inwiefern der Tod mit den Unfallverletzungen zusammenhängt», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der St.Galler Kantonspolizei. Es könne sein, dass die Verletzungen inzwischen verheilt, der Mann aber durch eine andere Ursache verstorben sei. «Die Untersuchung ist nötig, um die Schuldfrage zu klären.»
Quelle: CH Media Video Unit
Der 24-jährige Fahrer des Autos, das die beiden Männer auf dem Pannenstreifen erfasste, blieb unverletzt. «Er muss mit einer Busse rechnen. Das Strassenverkehrsamt entscheidet, wie lange ihm sein Führerschein entzogen wird», sagt Schneider. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen analysiert den genauen Unfallhergang.