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von Fleurier hängt eng mit derjenigen von
Môtiers zusammen. Urkundlich zum erstenmal 1284 genannt. Der Aufschwung des Dorfes
datiert aber erst aus unseren Zeiten, wie dies seine Bevölkerungszunahme zeigt: 1758: 449 Ew.;
1837: 1001 Ew.;
1855: 2095 Ew.;
1874: 3048 Ew. Hier wohnte der
Oberst Ludwig Denzler (1806-1860), der die den royalistischen Aufstand
von 1856 niederschlagenden republikanischen Truppen geführt hat.
oder Flybach (Kt. St. Gallen,
Bez. Gaster).
1680-420 m.
Wildbach; entspringt am
Speer, steigt längs der Kontaktzone zwischen tertiärer
Nagelfluh und eocänem Flysch nach N. ab und mündet nach 5,5 km langem
Lauf zwischen
Wesen und dem
WeilerFli in den
Walensee,
in den er ein grosses Delta
hinausgebaut hat. Sein
Bett voller mächtiger Felsblöcke. Der so oft schon
grossen Schaden anrichtende gefährliche
Wildbach wird gegenwärtig gründlich verbaut. Durch das Flytobel steigt der von
Wesen auf den
Speer führende Fussweg auf.
Ausgangspunkt für schöne Bergtouren, besonders über den
Segnespass nach
Elm im Kanton Glarus.
766: Flemme. Das Dorf Flims liegt am
Rande
des ungeheuern Trümmerfeldes des sog.
Bergsturzes von Flims. Die der Hauptsache nach aus Malmblöcken bestehenden Sturztrümmer
ruhen auf Grundmoräne und sind ihrerseits wieder da und dort mit Moränenablagerungen überführt, was
Prof.
Heim in Zürich
zu dem
Schluss berechtigt hat, dass dieser
Bergsturz während einer der Interglazialzeiten niedergebrochen sei.
Die Ausbruchsnische befindet sich zwischen
Flimserstein und
Piz Grisch, von wo aus die ganze Masse sich quer über das Thal
des
Rhein geworfen hat, diesen zu einem grossen
See von mehr als 100 m
Tiefe aufstauend. Dieser Stausee
ist dann durch die Geschiebe der einmündenden
Wildbäche z. T. wieder aufgefüllt und durch die Durchsägung des Stauwalles
allmählig entleert worden. Prof.
Heim schätzt die Masse des Flimser
Bergsturzes zu etwa 15000 Millionen m3, was dem tausendfachen
Volumen desBergsturzes von
Goldau entspricht. Vergl.
Heim,
Alb. Der alteBergsturzvon Flims im Jahrbuchdes S. A. C. XVIII, 1882-1883. -
Heim,
Alb. Geologie derHochalpenzwischenReussund¶