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Gîte de la Chaux de Dorbon 1956 m
Bei der Gîte de la Chaux de Dorbon oberhalb Derborence handelt es sich um ein ehemaliges Alpgebäude, das von Mitte Juni bis Mitte September bewartet ist. Die Hütte ist – man ist versucht zu sagen – primitiv ausgerüstet. Für Warmwasser sorgt ein schwarzer Schlauch, der in einigen Windungen auf dem Blechdach ausgelegt ist. Das kleine Solarpanel reicht an guten Tagen gerade, um das Mobiltelefon aufzuladen. Gewaschen wird draussen von Hand, gekocht wird mit Gas und Holz. Als Transportmittel dienen zwei Esel, die zu Beginn der Saison mangels Fitness nur die Hälfte dessen von Derborence hinaufbuckeln wie gegen Ende der Alpzeit. Dass die Gîte de la Chaux de Dorbon existieren kann, hat viel mit der Tour des Muverans zu tun. Sobald der Schnee weg ist, kommen die ersten Gäste aus nah und fern, durchstreifen das schöne Bergtal der Derbonne und geniessen am Abend vor der Hütte das Glockengeläut der Rinder, die in der Nähe grasen. Vor einigen Jahren zerstörte eine Lawine das Wasserreservoir der Alp, doch es gelang, die Wasserversorgung wieder zu sichern und die Alp am Leben zu erhalten.