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Bereits im August 2019 und im April 2020 haben wir über den Dachausstieg berichtet. Nun sind wir erfreut, über den Abschluss berichten zu können.
Schon im Frühjahr 2019 lief die Planung des Ausstieges auf Hochtouren. Unsere ehemalige Mitarbeiterin Nicole Löchner fertigte die Pläne, sowie ein Modell des Ausstieges an. Nach einigen Korrekturen und Verbesserungen, konnte im Februar 2019 das Baugesuch eingereicht werden. Mit der Baubewilligung fiel der Startschuss zum Bau des Dachausstieges.
In den Herbstferien 2019 sollte die Montage des Dachausstieges erfolgen. Da wir verhindert waren, musste die Montage auf den April 2020 verschoben werden. Der Dachausstieg wurde währenddessen zwischengelagert. Da die Wohnung per 1.Juni wieder bewohnt war, hatten wir nur ein kleines Zeitfenster, um den neuen Dachausstieg zu montieren.
Dieses Projekt stellte uns vor einige Herausforderungen. Unter Anderem spielte der Denkmalschutz eine grosse Rolle. Um die Sicht von der Felsenstrasse aus auf den Dom nicht zu behindern, sollte der Dachausstieg möglichst unauffällig sein und das Gesamtbild nicht stören. Diese Herausforderung wurde gelöst, indem man die Seitenwände des Ausstieges mit Glas verkleidete und das Design eher schlicht hielt. Eine weitere Herausforderung war es, den Ausstieg auf die Dachterrasse zu heben. Das Gebäude steht an einem steilen Hang und ist nur von zwei schmalen Strassen zugänglich. Wir mussten einen Kran finden, der hoch und stark genug war, den Ausstieg auf die Dachterrasse zu heben. Da die Sperrung der Strasse unausweichlich war, sollte der Kran zudem schnell auf- und abbaubar sein. Ein mobiler Kran der Firma Alder AG bot die optimale Lösung für diese Herausforderung.
Bis zur fertigen Montage des Dachausstieges waren einige Arbeitsschritte notwendig. Zur Montage musste zuerst die vorhandene Glaskuppel, sowie die Blechabdeckung demontiert werden. Als alle nötigen Vorbereitungen für den neuen Ausstieg getroffen waren, konnte der Dachausstieg geliefert und mit dem Kran auf die Dachterrasse gehoben werden. Dort wurde die Kabine eingepasst und ein neues Blech angebracht. Die dafür notwendigen Spenglerarbeiten wurden von Manfred Ankele durchgeführt. Zudem wurden die Glasverkleidungen erst auf dem Dach montiert, um allfällige Schäden am Glas zu vermeiden. Damit die zukünftigen Mieter auch im Dunkeln die Wendeltreppe sicher hinaufgehen können, wurde eine Lampe mitsamt Lichtschalter installiert. Abschliessend wurde der Dachausstieg inwendig frisch gestrichen.
Trotz allen Herausforderungen war es ein spannendes Projekt, das uns viel Freude bereitet hat. Wir hoffen Sie und die neuen Mieter sind vom Endresultat genauso begeistert wie wir.