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Veröffentlicht: 3. März 2024 um 04:38
Die Generalstaatsanwaltschaft (OAG) hat erfolgreich mit der Schweiz über die gemeinsame Nutzung von Vermögenswerten verhandelt, die nachweislich mit dem Netzwerk des Drogenhändlers Wei Hsueh Kang in der berüchtigten Region des Goldenen Dreiecks in Verbindung stehen.
Einer OAG-Quelle zufolge wurde die Vermögensaufteilungsvereinbarung am Samstag vom stellvertretenden Staatsanwalt Jambon Vansomeret auf Anweisung des Staatsanwalts unterzeichnet.
Im Rahmen der Vereinbarung erhält Thailand Netzwerkvermögen im Wert von 1,88 Millionen Schweizer Franken oder etwa 76,8 Millionen Baht mit künftigen Gewinnen.
Die Verhandlungen begannen, nachdem das Anti-Money Laundering Office (AMLO) die Vermögenswerte eines der Verdächtigen durchsucht hatte, von denen festgestellt wurde, dass sie mit dem WE-Netzwerk in der Region des Goldenen Dreiecks in Verbindung stehen.
Eines der Ergebnisse zeigte auch, dass der Verdächtige einige Vermögenswerte zur Einzahlung bei einer Bank in der Schweiz mitbrachte. AMLO forderte daraufhin den Staatsanwalt, der als Koordinator nach dem Rechtshilfegesetz in Strafsachen fungiert, auf, in der Schweiz hinterlegte Drogenvermögen zu beschlagnahmen.
Im Jahr 2016 verhängte der Oberste Gerichtshof eine Strafe gegen den Verdächtigen wegen Verstoßes gegen die Artikel 3, 60 und 61 des Gesetzes zur Bekämpfung der Geldwäsche.
Anschließend beantragten die Staatsanwälte bei der Sonderstaatsanwaltschaft die Genehmigung eines Zivilgerichts zur Beschlagnahmung der Vermögenswerte des Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel. Das Gericht entschied im Jahr 2017, die restlichen in der Schweiz deponierten Vermögenswerte sowie die Gewinne zu beschlagnahmen.
Im Jahr 2018 reichte die Staatsanwaltschaft bei der Schweiz einen Antrag auf Beschlagnahmung von Drogenvermögen ein. Die Schweiz prüfte die Angelegenheit auf der Grundlage der internationalen Vermögensaufteilung.
Das Kabinett beschloss später, die Generalstaatsanwaltschaft damit zu beauftragen, thailändische Delegationen für die Verhandlungen mit der Schweiz im Jahr 2021 zu leiten. Dem Team gehörten Vertreter der Ministerien für auswärtige Angelegenheiten, Finanzen und AMLO an.
Dieser Fall spiegelt den Erfolg der Staatsanwaltschaft bei der Einziehung von Drogenvermögen im Ausland wider. AMLO sagte, dies sei auch das Ergebnis der Integration zwischen der Generalstaatsanwaltschaft, AMLO, den Ministerien für auswärtige Angelegenheiten und dem Finanzministerium sowie Schweizer Staatsanwälten und Justizbeamten. Sie bedankte sich bei allen beteiligten Behörden und sagte, dass sie weiterhin über weitere Beschlagnahmungen verhandeln werde.
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