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Bei den diesjährigen Messflügen der NAZ über den Kernkraftwerken Beznau und Leibstadt wurden keine ungewöhnlichen Radioaktivitätswerte festgestellt. Gemäss Kurzbericht der NAZ wurden im Vergleich mit den Messresultaten der Vorjahre keine Veränderungen beobachtet.
Am Montag, 13. Juni 2022, führte die Nationale Alarmzentrale (NAZ) die Standardmessflüge im Auftrag des ENSI über den Kernkraftwerken Beznau und Leibstadt sowie in der Umgebung des PSI und ZWILAG durch.
Dazu schreibt die NAZ in ihrem Kurzbericht:
Die Kontrollmessungen in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) in der Umgebung der Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt konnten durchgeführt werden. Es wurde weder auf den Betriebsarealen noch ausserhalb gegenüber dem natürlichen Untergrund erhöhte Radioaktivität festgestellt. Im Vergleich mit den Messresultaten der Vorjahre wurden keine Veränderungen beobachtet.
Mit der Messung der Radioaktivität aus der Luft, der sogenannten Aeroradiometrie, kann die Radioaktivität am Boden schnell und grossräumig gemessen werden. Die NAZ führt jedes Jahr im Sommer eine Woche lang solche Messflüge durch, um einerseits Messdaten zu gewinnen und anderseits die Einsatzbereitschaft des Messteams und der Ausrüstung sicherzustellen. Die Flüge in der Umgebung der Kernkraftwerke erfolgen dabei im Auftrag des ENSI.