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Die Berücksichtigung von Open-Science-Praktiken und -Konzepten in Personalprozessen gehört zu den Vorbedingungen für eine offene Forschungsinstitution. Dies wirkt sich auf die Evaluation von Forschungsinhalten und -leistungen durch die Forschungsgemeinschaft aus, sowie auf die wissenschaftliche Karriereförderung.
Die UZH hat 2014 die San-Francisco-Deklaration zur Forschungsbewertung (Declaration on Research Assessment DORA) unterzeichnet und spricht sich damit ausdrücklich für einen ganzheitlichen Ansatz zur Evaluation von Forschenden aus, wobei auf bibliometrische Kennzahlen wie etwa Journal-Impact-Faktoren verzichtet werden soll. Dies ist auch Teil der Vorgaben zum Auswahlverfahren, die für die Einstellung und Beförderung von Forschenden verwendet werden.
2022 hat die UZH das Agreement on Reforming Research Assessment unterzeichnet. Die Vereinbarung hat zum Ziel einen Reformprozess bei der Beurteilung von Forschungsleistungen anzustossen, um Qualität und Impact von Forschung zu maximieren. Die Vereinbarung wurde unter der Leitung von Verantwortlichen der European University Association (EUA), Science Europe, der Europäischen Kommission sowie Dr. Karen Stroobants in einem kollaborativen Prozess erarbeitet.