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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00154 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig als Einzelrichterin Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 30. März 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle Obergass Rechtsanwälte Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1976, war seit dem Jahr 1997 ununterbrochen bei der Schweizerischen Unfall versicherungsanstalt (Suva) gegen Unfälle versichert (vgl. Urk. 8/171). Wegen chronischer Schmerzen und einer Beweglichkeits - minderung im rechten Handgelenk unterzog er sich am 20. Januar 2012 im Spital Y.___ einer radiologischen Untersuchung, bei der eine nicht konsolidierte alte Skaphoidfraktur und eine Radiokarpalarthrose (Handgelenks arthrose) festgestellt wurden ( Urk. 8/1). Am 20. Dezember 2012 wurde eine operativ e 4-Corner-Fusion am rechten Handgelenk durchgeführt, worauf der Versicherte bis zum 23. Dezember 2012 hospitalisiert blieb. Im Austrittsbericht vom 21. Dezember 2012 wurde ein SLAC-wrist Grad III als Diagnose festgehal ten ( Urk. 8/4). In der Folge wurde der Versicherte ergotherapeutisch behandelt (vgl. Urk. 8/18). Darüber wurde die Suva mit Unfallmeldung vom 17. April 2013 in Kenntnis gesetzt (vgl. Urk. 8/230). Mit ärztlicher Beurteilung vom gleichen Tag erachtete der Suv a-Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Chirurgie, die Skaphoidfraktur für überwiegend wahrscheinlich als unfallbedingt. Aufgrund der konventionellen Bilder vom 20. Januar 2012 schätzte er das Alter der Skaph o i dpseudarthrose auf etwa zehn bis zwölf Jahre ein. Somit habe sich der Versicherte die Fraktur mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Suva-versicherten Zustand zugezogen ( Urk. 8/29). Die Suva übernahm darauf die Heilbehandlungskosten und richtete dem Versicherten Tag gelder aus (vgl. Urk. 8/20 und 8/24 ff.). Aufgrund eines vom Versicherten beschri e bene n Se nsibil i tätsausfalls am dritten Finger der rechten Hand (vgl. Urk. 8/36 und 8/58) erfolgte am 27. Juni 2013 im Spital Y.___ eine Karpaltunnelspaltung und eine Revision des rechten Handgelenks mit Osteotomie der dorsalen Radiuskante (vgl. Urk. 8/82 und 8/85). Nachdem ergotherapeutisch keine weiteren Fortschritte mehr erzielt werden konnten und neurographisch ein demyelinisierendes Karpaltunnel syndrom festgestellt worden war (vgl. Urk. 8/86 und 8/103), wurde am 3. Oktober 2013 im Spital Y.___ wegen persistierender Schmerzen eine Handgelenksarthrodese dur c hgeführt (vgl. Urk. 8/117 und 8/122). A m 14. Februar 2014 wurde im Rahmen eines ambulanten operativen Eingriffs der Kirschnerdraht entfernt ( Urk. 8/161 und 8/163 ). Vom 16. April bis zum 21. Mai 2014 hielt sich der Versicherte in der Rehaklinik A.___ au f (vgl. Urk. 8/177 und 8/180). Im Austrittsbericht vom 26. Mai 2014 beurteilten die behandelnden Ärzte der Rehaklinik A.___ langfristig eine leichte Arbeit ganztags für zumutbar ( Urk. 8/180 S. 2). Aus neurologischer Sicht wurde eine demyelinisie rende Läsion des Ramus dorsalis nervi ulnaris festgestellt (Urk. 8/180 S. 3). Am 19. August 2014 wurde die ambulante Ergotherapie sistiert, da keine Fort schritte mehr erkennbar waren (vgl. Urk. 8/197). Am 30. Oktober 2014 wurde n im Spital Y.___ eine Spaltung des 1. Strecksehnenfaches des rechten Handgelenks, eine Handgelenksdenervierung, ein Wechsel der beiden distalen Schrauben MCIII auf 2,7 LCP, eine Re-Arthrodese am Radiokarpalge lenk und eine Arthrodese CMCII und II I mit Beckenkammspongiosa vorgenom men ( Urk. 8/219). In einem Bericht des Spital s Y.___ vom 24. Januar 2015 hielten die behandelnden Ärzte fest, dass der Versicherte bei der letzten Untersuchung am 15. Januar 2015 von einer leichten Verbesserung der Beschwerden berichtet habe ; aus handchirurgischer Sicht könnten keine weite ren Therapieoptionen mehr angeboten werden, weshalb die Behandlung abge schlossen werde ( Urk. 8/227). Am 20. April 2015 fand die kreisärztliche Abschlussuntersuchung statt, anlässlich welcher Dr. med. B.___, Fach ärztin FMH für Neurochirurgie, den medizinischen Endzustand für erreicht erklärte, das Zumutbarkeitsprofil formulierte und den Integritätsschaden auf 15 % schätzte (vgl. Urk. 8/239 und 8/240 ). Mit Verfügung vom 24. April 2015 s prach die Suva dem Versicherten, ausge hend von einer 1 5%igen Integritätseinbusse und einem versicherten Jahresver dienst von Fr. 106‘800.--, eine Integritätsentschädigung von Fr. 16 ‘ 020.-- zu (Urk. 8/241 ). Dagegen liess d er Versicherte Einsprache erheben mit dem Antrag, es sei ihm ausgehend von einer Integritätseinbusse von 25 % eine Integritäts entschädigung zuzusprechen, da nicht die Arthrose im Vordergrund stehe, son dern vielmehr die Versteifung des rechten Handgelenks. Es sei daher die Suva-Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitä ten, Hand, in Streckstellung und Pro- und Supination steif, massgebend ( Urk. 8/248). Die Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 3. August 2015 ab (Urk. 2 = 8 / 258 ). 2. Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 25. August 2015 (Urk. 1) Beschwerde erheben. Sein e damalige Rechtsvertreter in, lic. iur. O.___, beantragte, der Einspracheentscheid vom 3. August 2015 sei aufzuheben. Es sei dem Beschwerdeführer eine 30%ige Integritäts entschädigung auszurichten. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte am 18. September 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 S. 2). Davon hat die Gegenpartei mit Verfü gung vom 22. September 2015 Kenntnis erhalten (Urk. 9 ). Mit Schreiben vom 11. Dezember 2015 teilte lic. iur. O.___ dem Gericht mit, dass sie das Mandat per sofort niederlege und der Beschwerdeführer zukünftig durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek vertreten werde, welche dem Gericht sobald als möglich ihre Vollmacht zukommen lassen werde ( Urk. 10). Nach einer entspre chenden Nachfrage von Seiten des Gerichts (vgl. Urk. 11 ) wurde die in Aussicht gestellte Vollmacht, datierend vom Dezember 2015, am 22. März 2016 einge reicht (vgl. Urk. 12 und 13 ). Auf die Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 16‘020.-- beträgt, mithin Fr. 20‘000.-- nicht übersteigt (vgl. Urk. 1 und 2 ), fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]). 2. 2.1 Nach Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädi gung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der kör perlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschä digung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallver sicherung ( UVV ) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des gan zen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3). Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integ ritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typi sche Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritäts schäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsun fähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teil - weisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritäts schaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe ( Ziff. 2). 2.2 Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrät lichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a). 3. Im angefochtenen Einspracheentscheid vertrat die Beschwerdegegnerin den Stand punkt, es sei gestützt auf die Beurteilung ihrer Kreisärzte von eine m 15%igen Integritäts schaden auszugehen. Gemäss der Suva-Tabelle 5, Integri tätss chaden bei Arthrose n, bet rage d er Integritäts schaden bei Hand gelenks-Arthrosen mit Gelenksresektion oder Arthrodese 15 % (vgl. diesbezüg lich auch die Suva-Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, radiocarpale Arthrodese, 15 % ). Eine Arthrodese stelle stets eine operative Gelenkversteifung dar. Die beim Beschwerdeführer durchgeführte Handgelenkarthrodese sei damit ein Synonym für die von ihm einspracheweise geltend gemacht e Versteifung seines rechten Handgelenks und dürfe nicht mit der in der Suva-Tabelle 1 ebenfalls aufgeführten Position „Hand, in Streck s tel lung und Pro- und Supination steif“ gleichgesetzt werden ( Urk. 2). An diesen Ausführungen hielt die Beschwerdegegnerin auch im Beschwerdeverfahren fest (vgl. Urk. 7). Demgegenüber wird von Seiten des Beschwerdeführers der Standpunkt vertre ten, die Suva-Tabelle 5, Integritäts schaden bei Arthrose n, sei vorliegend nicht anwendbar, da die Bewegungseinschränkung im Vordergrund stehe. Gemäss dem kreisärztlichen Untersuchungsbefund betrage die Handgelenksflexion/-extension rechts 0-0-0° und die Ulnar-/Radialduktion rechts 0-0-0°. Der Beschwerdeführer könne sein Handgelenk weder seitlich noch nach oben oder unten bewegen. Diesbezüglich bestehe eine von der Kreisärztin festgehalten e Beweglichkeit von 0-0-0°. Faktisch bedeute dies, dass das rechte Handgelenk steif sei, und zwar gemäss der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstö rungen an den oberen Extremitäten, Hand, steif in Beugung oder Streckung von 4 5 °, mit einem Integritätsschaden von 30 %. In der Einsprache sei der Beschwerdeführer noch von einer Steifigkeit „in Streckstellung und in Pro- und Supination steif“ ausgegangen, wie dies auch in der entsprechenden Tabelle unter „Hand“ widergegeben werde. Dies sei in der Einsprache denn auch wort wörtlich zitiert worden. Wenn der Kreisarzt in seiner neusten Stellungnahme nun vorbringe, dass diese Bewegung ausschliesslich mit dem Unterarm ausge führt werden könne, so sei dies zutreffend. Es frage sich dann aber, was genau mit der in der Tabelle unter „Hand“ erwähnten „Pro- und Supination steif“ gemeint sei. Aufgrund des Einspracheentscheids und der nochmaligen Durch sicht der medizinischen Akten sowie der Konsultation der anwendbaren Tabel len komme der Beschwerdeführer zum Schluss, dass bei der von der Kreisärztin festgestellten faktischen Bewegungsunfähigkeit in Stre c kung und Beugung sowie in Ulnar- und Radialduktion eine 30%ige Integritätsentschädigung zugesprochen werden müsse, da der Beschwerdeführer sein rechtes Handgelenk nicht mehr in diese beiden Richtungen bewegen könne. Damit entfalle auch die Diskussion aufgrund der kreisärztlichen Stellungnahme, weshalb in der fragli chen Tabelle unter „Hand“ von Pro- und Supination die Rede sei, wenn die Bewegung aus dem Unterarm/Ellenbogen ausgeführt werde ( Urk. 1). 4. 4.1 Der Bericht der Suva-Kreisärztin Dr. B.___ zur Untersuchung vom 2 0. April 2015 enthält die folgende Diagnos e : Persistierende belastastungsabhängige Handge lenksbeschwerden rechts mit/bei - Status nach Diagnose einer nicht konsolidierten alten Skaphoidfraktur 2012 - Status nach 4-Corner-Fusion am 20.12.2012 - Status nach Karpaltunnelspaltung und Revision des rechten Handgelenks mit Osteotomie der dorsalen Radiuskante am 27.06.2013 - Status nach Osteosynthesematerialentfernung und Handgelenks arthro dese sowie Transfixation Os capitatum zu Os lunatum am 03.10.2013 - Status nach Kirschnerdrahten t fernung am 14.02.2014 - Status nach Spaltung des 1. Strecksehnenfachs, radialer Handgelenks - dener vierung, Wechsel der beiden distalen Schrauben und Rearthrodese am Radiokarpalgelenk und Arthrodese CMC-II und CMC-III mit Becken - kammspongiose von links unter Belassung der Arthrodese platte am 30.10.2014. Die Ellbogenflexion/-extension beidseits betrage 130-0-0° und die Pro-/Supi - nation des Unterarms beidseits sei 90- 0- 90°. Handgelenksflexion/-extension rechts 0-0-0°, links 70-0-70°. Ulnar-/Radial –ab duktion recht s 0-0-0°, links 50-0-20°. Der Faustschluss beidseits sei komplett. Opposition Daumen-Kleinfing erbasis rechts mit Sperrdistanz 1 cm (Provokation von brennenden Schmerzen an der Daumenbasis rechts beim Versuch, die Sperrdistanz zu überwinden), links kom plett. Daumenabduktion in der Palmarebene rechts 60°, links 70°. Senkrecht zur Palmarebene rechts 50°, links 70°. Daumen f lexion im MCP-Gelenk beidseits 70°, im IP-Gelenk beidseits 50°. Flexion/Extension der Langfinger im MCP-Gelenk rechts 90-10-0°, links 90-0-0°. Flexion/Extension der Langfinger im PIP-Gelenk beidseits 90-0-0°. Flexion/Extension der Langfinger Dig. II-IV im DIP-Gelenk rechts 80-0-0°, links 90-0-0°, Kleinfinger beidseits 70-0-0°. Abstand Fingerkuppe Dig. II-V rechts 13 cm, links 14 cm. Abstand Dig. I-V rechts 19 cm, links 20 cm (Urk. 8/239 S. 4 ). 4.2 Dr. B.___ schätzte den Integritätsschaden auf grund der erhobenen Befunde auf 15 %. Zur Begründung führte sie an, dass eine Handgelenksarthrodese gemäss der Feinrastertabelle 5, Integritätsschaden bei Arthrose n, mit 15 % bewertet werde. Der Status nach 4-Corner-Fusion sei dabei mitberücksichtigt, da hier durch keine zusätzlichen funktionellen Einschränkungen bestünden (Urk. 8/240). 4.3 Am 2 2. Mai 2015 vertrat der S uva -Kreisarzt Dr. C.___, Facharzt FMH für Chirurgie, die Auffassung, dass die Röntgenaufnahmen kurz vor der operati ven Revision vom 3. Oktober 2013 eine mässige bis mittelschwere Handge lenksarthrose erkennen liessen. Die Feinrastertabelle 5 bewerte die mässige Arthrose mit 5-10 % und die schwere Arthrose mit 10-25 %. In Anlehnung an die genannte Tabelle sei die I ntegri tätseinbusse von 15 % im konkreten Fall ausreichend eingeschätzt ( Urk. 8/250). 4.4 Der Suva-Kreisarzt Dr. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, hielt in seiner Aktenbeurteilung vom 2 8. Juli 2015 ( Urk. 8/257) fest, dass Dr. B.___ am 2 0. April 2015 von einem Integritätsschaden bei Arthrose, Status nach Handge lenksarthrodese, gemäss Feinrastertabelle 5 ausgegangen sei. Dabei dürfe auf die Einschätzung bei Gelenkresektion oder Arthrodese bei Handgelenksarthrose hingewiesen werden. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers habe in der Einsprache völlig zu Recht die bei der Untersuchung durch die Kreisärztin festgestellten Bewegungs ausmasse im Handgelenk zitiert. Dann habe sie jedoch behauptet, aufgrund der Tabelle 1 werde in solchen Fällen ( Hand, in Streckstellung und Pro- und Supi nation steif) eine Integritätsentschädigung von 25 % zugesprochen. Dies sei falsch. Die Pro- und Supination sei keineswegs steif, es handle sich hier um die Umwendbewegung im Unterarm und die werde mit 90-0-90°, also völlig frei, im kreisärztlichen Untersuchungsbericht angegeben. Zusammenfassend sei die Beurteilung durch die Kreisärztin Dr. B.___ bezüglich der Integritätsentschädigung völlig korrekt. 5. 5.1 Zu Recht hat keine der Parteien die anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 2 0. April 2015 erhobenen Befunde in Frage gestellt (vgl. Urk. 1, 2 und 7 ). Aufgrund derselben steht fest, dass der Beschwerdeführer an beiden oberen Extremitäten sowohl die Pro- als auch die Supination korrekt ausführen kann (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Bei der Supination handelt es sich um eine Umwend bewegung des Vorderarmes im Radioulnargelenk, so dass die Handfläche nach oben schaut. Die Pronation ist die gegenseitige Umwendbewegung; die Hand fläche zeigt nach unt en (vgl. anstatt vieler: Alfred M. Debrunner, Orthopädie Orthopädische Chirurgie, Patientenorientierte Diagnostik und Therapie des Bewegungsapparates, 4. Auflage, Bern 2002, S. 193). Vor diesem Hintergrund war es korrekt, dass die Beschwerdegegnerin den Integritätsschaden nicht anhand der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, in Streckstellung und Pro- und Supination steif, ermittelt hat. 5.2 Des Weiteren steht fest, dass der Beschwerdeführer beide Hände zur Faust schlies sen und seine Daumen und Finger in einem normalen Ausmass bewegen kann (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Unter diesen Umständen ist die in der Beschwerde schrift neu vertreten e Auffassung nicht zu teilen, dass die Integritätsentschä digung anhand der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, steif in Beugung oder Streckung von 45°, zu ermit teln und dementsprechend mit 30 % zu beziffern ist. 5.3 Beide Parteien haben sodann richtig erkannt, dass der Beschwerdeführer auf grund der kreisärztlich erhobenen Befunde sein rechtes Handgelenk nicht mehr nach oben beugen oder nach unten strecken kann (Flexion /Extension: 0-0-0°). Ebenso wenig kann er damit noch Bewegungen in Richtung Daumen (Radial - ab duktion) oder in Richtung Kleinfinger (Ulnarabduktion) ausführen (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Sein Handgelenk ist, infolge der Arth r odese, das heisst der operativen Gelenksversteifung, steif. Aus diesem Grund ist sowohl gemäss der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitä ten, Hand, radiocarpale Arthrodese, als auch gemäss der Tabelle 5, Integritäts schaden bei Arthrosen, Handgelenk-Arthrose mit Gelenkresektion oder Arthro dese, von einem Integritätsschaden von 15 % auszugehen. Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einsprache entscheid die Integritätsentschädigung ausgehend von einer Integritätseinbusse von 15 % ermittelt hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin GrünigGohl Zschokke

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00154 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig als Einzelrichterin Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 30. März 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle Obergass Rechtsanwälte Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1976, war seit dem Jahr 1997 ununterbrochen bei der Schweizerischen Unfall versicherungsanstalt (Suva) gegen Unfälle versichert (vgl. Urk. 8/171). Wegen chronischer Schmerzen und einer Beweglichkeits - minderung im rechten Handgelenk unterzog er sich am 20. Januar 2012 im Spital Y.___ einer radiologischen Untersuchung, bei der eine nicht konsolidierte alte Skaphoidfraktur und eine Radiokarpalarthrose (Handgelenks arthrose) festgestellt wurden ( Urk. 8/1). Am 20. Dezember 2012 wurde eine operativ e 4-Corner-Fusion am rechten Handgelenk durchgeführt, worauf der Versicherte bis zum 23. Dezember 2012 hospitalisiert blieb. Im Austrittsbericht vom 21. Dezember 2012 wurde ein SLAC-wrist Grad III als Diagnose festgehal ten ( Urk. 8/4). In der Folge wurde der Versicherte ergotherapeutisch behandelt (vgl. Urk. 8/18). Darüber wurde die Suva mit Unfallmeldung vom 17. April 2013 in Kenntnis gesetzt (vgl. Urk. 8/230). Mit ärztlicher Beurteilung vom gleichen Tag erachtete der Suv a-Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Chirurgie, die Skaphoidfraktur für überwiegend wahrscheinlich als unfallbedingt. Aufgrund der konventionellen Bilder vom 20. Januar 2012 schätzte er das Alter der Skaph o i dpseudarthrose auf etwa zehn bis zwölf Jahre ein. Somit habe sich der Versicherte die Fraktur mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Suva-versicherten Zustand zugezogen ( Urk. 8/29). Die Suva übernahm darauf die Heilbehandlungskosten und richtete dem Versicherten Tag gelder aus (vgl. Urk. 8/20 und 8/24 ff.). Aufgrund eines vom Versicherten beschri e bene n Se nsibil i tätsausfalls am dritten Finger der rechten Hand (vgl. Urk. 8/36 und 8/58) erfolgte am 27. Juni 2013 im Spital Y.___ eine Karpaltunnelspaltung und eine Revision des rechten Handgelenks mit Osteotomie der dorsalen Radiuskante (vgl. Urk. 8/82 und 8/85). Nachdem ergotherapeutisch keine weiteren Fortschritte mehr erzielt werden konnten und neurographisch ein demyelinisierendes Karpaltunnel syndrom festgestellt worden war (vgl. Urk. 8/86 und 8/103), wurde am 3. Oktober 2013 im Spital Y.___ wegen persistierender Schmerzen eine Handgelenksarthrodese dur c hgeführt (vgl. Urk. 8/117 und 8/122). A m 14. Februar 2014 wurde im Rahmen eines ambulanten operativen Eingriffs der Kirschnerdraht entfernt ( Urk. 8/161 und 8/163 ). Vom 16. April bis zum 21. Mai 2014 hielt sich der Versicherte in der Rehaklinik A.___ au f (vgl. Urk. 8/177 und 8/180). Im Austrittsbericht vom 26. Mai 2014 beurteilten die behandelnden Ärzte der Rehaklinik A.___ langfristig eine leichte Arbeit ganztags für zumutbar ( Urk. 8/180 S. 2). Aus neurologischer Sicht wurde eine demyelinisie rende Läsion des Ramus dorsalis nervi ulnaris festgestellt (Urk. 8/180 S. 3). Am 19. August 2014 wurde die ambulante Ergotherapie sistiert, da keine Fort schritte mehr erkennbar waren (vgl. Urk. 8/197). Am 30. Oktober 2014 wurde n im Spital Y.___ eine Spaltung des 1. Strecksehnenfaches des rechten Handgelenks, eine Handgelenksdenervierung, ein Wechsel der beiden distalen Schrauben MCIII auf 2,7 LCP, eine Re-Arthrodese am Radiokarpalge lenk und eine Arthrodese CMCII und II I mit Beckenkammspongiosa vorgenom men ( Urk. 8/219). In einem Bericht des Spital s Y.___ vom 24. Januar 2015 hielten die behandelnden Ärzte fest, dass der Versicherte bei der letzten Untersuchung am 15. Januar 2015 von einer leichten Verbesserung der Beschwerden berichtet habe ; aus handchirurgischer Sicht könnten keine weite ren Therapieoptionen mehr angeboten werden, weshalb die Behandlung abge schlossen werde ( Urk. 8/227). Am 20. April 2015 fand die kreisärztliche Abschlussuntersuchung statt, anlässlich welcher Dr. med. B.___, Fach ärztin FMH für Neurochirurgie, den medizinischen Endzustand für erreicht erklärte, das Zumutbarkeitsprofil formulierte und den Integritätsschaden auf 15 % schätzte (vgl. Urk. 8/239 und 8/240 ). Mit Verfügung vom 24. April 2015 s prach die Suva dem Versicherten, ausge hend von einer 1 5%igen Integritätseinbusse und einem versicherten Jahresver dienst von Fr. 106‘800.--, eine Integritätsentschädigung von Fr. 16 ‘ 020.-- zu (Urk. 8/241 ). Dagegen liess d er Versicherte Einsprache erheben mit dem Antrag, es sei ihm ausgehend von einer Integritätseinbusse von 25 % eine Integritäts entschädigung zuzusprechen, da nicht die Arthrose im Vordergrund stehe, son dern vielmehr die Versteifung des rechten Handgelenks. Es sei daher die Suva-Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitä ten, Hand, in Streckstellung und Pro- und Supination steif, massgebend ( Urk. 8/248). Die Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 3. August 2015 ab (Urk. 2 = 8 / 258 ). 2. Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 25. August 2015 (Urk. 1) Beschwerde erheben. Sein e damalige Rechtsvertreter in, lic. iur. O.___, beantragte, der Einspracheentscheid vom 3. August 2015 sei aufzuheben. Es sei dem Beschwerdeführer eine 30%ige Integritäts entschädigung auszurichten. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte am 18. September 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 S. 2). Davon hat die Gegenpartei mit Verfü gung vom 22. September 2015 Kenntnis erhalten (Urk. 9 ). Mit Schreiben vom 11. Dezember 2015 teilte lic. iur. O.___ dem Gericht mit, dass sie das Mandat per sofort niederlege und der Beschwerdeführer zukünftig durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek vertreten werde, welche dem Gericht sobald als möglich ihre Vollmacht zukommen lassen werde ( Urk. 10). Nach einer entspre chenden Nachfrage von Seiten des Gerichts (vgl. Urk. 11 ) wurde die in Aussicht gestellte Vollmacht, datierend vom Dezember 2015, am 22. März 2016 einge reicht (vgl. Urk. 12 und 13 ). Auf die Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 16‘020.-- beträgt, mithin Fr. 20‘000.-- nicht übersteigt (vgl. Urk. 1 und 2 ), fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]). 2. 2.1 Nach Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädi gung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der kör perlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschä digung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallver sicherung ( UVV ) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des gan zen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3). Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integ ritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typi sche Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritäts schäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsun fähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teil - weisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritäts schaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe ( Ziff. 2). 2.2 Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrät lichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a). 3. Im angefochtenen Einspracheentscheid vertrat die Beschwerdegegnerin den Stand punkt, es sei gestützt auf die Beurteilung ihrer Kreisärzte von eine m 15%igen Integritäts schaden auszugehen. Gemäss der Suva-Tabelle 5, Integri tätss chaden bei Arthrose n, bet rage d er Integritäts schaden bei Hand gelenks-Arthrosen mit Gelenksresektion oder Arthrodese 15 % (vgl. diesbezüg lich auch die Suva-Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, radiocarpale Arthrodese, 15 % ). Eine Arthrodese stelle stets eine operative Gelenkversteifung dar. Die beim Beschwerdeführer durchgeführte Handgelenkarthrodese sei damit ein Synonym für die von ihm einspracheweise geltend gemacht e Versteifung seines rechten Handgelenks und dürfe nicht mit der in der Suva-Tabelle 1 ebenfalls aufgeführten Position „Hand, in Streck s tel lung und Pro- und Supination steif“ gleichgesetzt werden ( Urk. 2). An diesen Ausführungen hielt die Beschwerdegegnerin auch im Beschwerdeverfahren fest (vgl. Urk. 7). Demgegenüber wird von Seiten des Beschwerdeführers der Standpunkt vertre ten, die Suva-Tabelle 5, Integritäts schaden bei Arthrose n, sei vorliegend nicht anwendbar, da die Bewegungseinschränkung im Vordergrund stehe. Gemäss dem kreisärztlichen Untersuchungsbefund betrage die Handgelenksflexion/-extension rechts 0-0-0° und die Ulnar-/Radialduktion rechts 0-0-0°. Der Beschwerdeführer könne sein Handgelenk weder seitlich noch nach oben oder unten bewegen. Diesbezüglich bestehe eine von der Kreisärztin festgehalten e Beweglichkeit von 0-0-0°. Faktisch bedeute dies, dass das rechte Handgelenk steif sei, und zwar gemäss der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstö rungen an den oberen Extremitäten, Hand, steif in Beugung oder Streckung von 4 5 °, mit einem Integritätsschaden von 30 %. In der Einsprache sei der Beschwerdeführer noch von einer Steifigkeit „in Streckstellung und in Pro- und Supination steif“ ausgegangen, wie dies auch in der entsprechenden Tabelle unter „Hand“ widergegeben werde. Dies sei in der Einsprache denn auch wort wörtlich zitiert worden. Wenn der Kreisarzt in seiner neusten Stellungnahme nun vorbringe, dass diese Bewegung ausschliesslich mit dem Unterarm ausge führt werden könne, so sei dies zutreffend. Es frage sich dann aber, was genau mit der in der Tabelle unter „Hand“ erwähnten „Pro- und Supination steif“ gemeint sei. Aufgrund des Einspracheentscheids und der nochmaligen Durch sicht der medizinischen Akten sowie der Konsultation der anwendbaren Tabel len komme der Beschwerdeführer zum Schluss, dass bei der von der Kreisärztin festgestellten faktischen Bewegungsunfähigkeit in Stre c kung und Beugung sowie in Ulnar- und Radialduktion eine 30%ige Integritätsentschädigung zugesprochen werden müsse, da der Beschwerdeführer sein rechtes Handgelenk nicht mehr in diese beiden Richtungen bewegen könne. Damit entfalle auch die Diskussion aufgrund der kreisärztlichen Stellungnahme, weshalb in der fragli chen Tabelle unter „Hand“ von Pro- und Supination die Rede sei, wenn die Bewegung aus dem Unterarm/Ellenbogen ausgeführt werde ( Urk. 1). 4. 4.1 Der Bericht der Suva-Kreisärztin Dr. B.___ zur Untersuchung vom 2 0. April 2015 enthält die folgende Diagnos e : Persistierende belastastungsabhängige Handge lenksbeschwerden rechts mit/bei - Status nach Diagnose einer nicht konsolidierten alten Skaphoidfraktur 2012 - Status nach 4-Corner-Fusion am 20.12.2012 - Status nach Karpaltunnelspaltung und Revision des rechten Handgelenks mit Osteotomie der dorsalen Radiuskante am 27.06.2013 - Status nach Osteosynthesematerialentfernung und Handgelenks arthro dese sowie Transfixation Os capitatum zu Os lunatum am 03.10.2013 - Status nach Kirschnerdrahten t fernung am 14.02.2014 - Status nach Spaltung des 1. Strecksehnenfachs, radialer Handgelenks - dener vierung, Wechsel der beiden distalen Schrauben und Rearthrodese am Radiokarpalgelenk und Arthrodese CMC-II und CMC-III mit Becken - kammspongiose von links unter Belassung der Arthrodese platte am 30.10.2014. Die Ellbogenflexion/-extension beidseits betrage 130-0-0° und die Pro-/Supi - nation des Unterarms beidseits sei 90- 0- 90°. Handgelenksflexion/-extension rechts 0-0-0°, links 70-0-70°. Ulnar-/Radial –ab duktion recht s 0-0-0°, links 50-0-20°. Der Faustschluss beidseits sei komplett. Opposition Daumen-Kleinfing erbasis rechts mit Sperrdistanz 1 cm (Provokation von brennenden Schmerzen an der Daumenbasis rechts beim Versuch, die Sperrdistanz zu überwinden), links kom plett. Daumenabduktion in der Palmarebene rechts 60°, links 70°. Senkrecht zur Palmarebene rechts 50°, links 70°. Daumen f lexion im MCP-Gelenk beidseits 70°, im IP-Gelenk beidseits 50°. Flexion/Extension der Langfinger im MCP-Gelenk rechts 90-10-0°, links 90-0-0°. Flexion/Extension der Langfinger im PIP-Gelenk beidseits 90-0-0°. Flexion/Extension der Langfinger Dig. II-IV im DIP-Gelenk rechts 80-0-0°, links 90-0-0°, Kleinfinger beidseits 70-0-0°. Abstand Fingerkuppe Dig. II-V rechts 13 cm, links 14 cm. Abstand Dig. I-V rechts 19 cm, links 20 cm (Urk. 8/239 S. 4 ). 4.2 Dr. B.___ schätzte den Integritätsschaden auf grund der erhobenen Befunde auf 15 %. Zur Begründung führte sie an, dass eine Handgelenksarthrodese gemäss der Feinrastertabelle 5, Integritätsschaden bei Arthrose n, mit 15 % bewertet werde. Der Status nach 4-Corner-Fusion sei dabei mitberücksichtigt, da hier durch keine zusätzlichen funktionellen Einschränkungen bestünden (Urk. 8/240). 4.3 Am 2 2. Mai 2015 vertrat der S uva -Kreisarzt Dr. C.___, Facharzt FMH für Chirurgie, die Auffassung, dass die Röntgenaufnahmen kurz vor der operati ven Revision vom 3. Oktober 2013 eine mässige bis mittelschwere Handge lenksarthrose erkennen liessen. Die Feinrastertabelle 5 bewerte die mässige Arthrose mit 5-10 % und die schwere Arthrose mit 10-25 %. In Anlehnung an die genannte Tabelle sei die I ntegri tätseinbusse von 15 % im konkreten Fall ausreichend eingeschätzt ( Urk. 8/250). 4.4 Der Suva-Kreisarzt Dr. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, hielt in seiner Aktenbeurteilung vom 2 8. Juli 2015 ( Urk. 8/257) fest, dass Dr. B.___ am 2 0. April 2015 von einem Integritätsschaden bei Arthrose, Status nach Handge lenksarthrodese, gemäss Feinrastertabelle 5 ausgegangen sei. Dabei dürfe auf die Einschätzung bei Gelenkresektion oder Arthrodese bei Handgelenksarthrose hingewiesen werden. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers habe in der Einsprache völlig zu Recht die bei der Untersuchung durch die Kreisärztin festgestellten Bewegungs ausmasse im Handgelenk zitiert. Dann habe sie jedoch behauptet, aufgrund der Tabelle 1 werde in solchen Fällen ( Hand, in Streckstellung und Pro- und Supi nation steif) eine Integritätsentschädigung von 25 % zugesprochen. Dies sei falsch. Die Pro- und Supination sei keineswegs steif, es handle sich hier um die Umwendbewegung im Unterarm und die werde mit 90-0-90°, also völlig frei, im kreisärztlichen Untersuchungsbericht angegeben. Zusammenfassend sei die Beurteilung durch die Kreisärztin Dr. B.___ bezüglich der Integritätsentschädigung völlig korrekt. 5. 5.1 Zu Recht hat keine der Parteien die anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 2 0. April 2015 erhobenen Befunde in Frage gestellt (vgl. Urk. 1, 2 und 7 ). Aufgrund derselben steht fest, dass der Beschwerdeführer an beiden oberen Extremitäten sowohl die Pro- als auch die Supination korrekt ausführen kann (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Bei der Supination handelt es sich um eine Umwend bewegung des Vorderarmes im Radioulnargelenk, so dass die Handfläche nach oben schaut. Die Pronation ist die gegenseitige Umwendbewegung; die Hand fläche zeigt nach unt en (vgl. anstatt vieler: Alfred M. Debrunner, Orthopädie Orthopädische Chirurgie, Patientenorientierte Diagnostik und Therapie des Bewegungsapparates, 4. Auflage, Bern 2002, S. 193). Vor diesem Hintergrund war es korrekt, dass die Beschwerdegegnerin den Integritätsschaden nicht anhand der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, in Streckstellung und Pro- und Supination steif, ermittelt hat. 5.2 Des Weiteren steht fest, dass der Beschwerdeführer beide Hände zur Faust schlies sen und seine Daumen und Finger in einem normalen Ausmass bewegen kann (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Unter diesen Umständen ist die in der Beschwerde schrift neu vertreten e Auffassung nicht zu teilen, dass die Integritätsentschä digung anhand der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, steif in Beugung oder Streckung von 45°, zu ermit teln und dementsprechend mit 30 % zu beziffern ist. 5.3 Beide Parteien haben sodann richtig erkannt, dass der Beschwerdeführer auf grund der kreisärztlich erhobenen Befunde sein rechtes Handgelenk nicht mehr nach oben beugen oder nach unten strecken kann (Flexion /Extension: 0-0-0°). Ebenso wenig kann er damit noch Bewegungen in Richtung Daumen (Radial - ab duktion) oder in Richtung Kleinfinger (Ulnarabduktion) ausführen (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Sein Handgelenk ist, infolge der Arth r odese, das heisst der operativen Gelenksversteifung, steif. Aus diesem Grund ist sowohl gemäss der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitä ten, Hand, radiocarpale Arthrodese, als auch gemäss der Tabelle 5, Integritäts schaden bei Arthrosen, Handgelenk-Arthrose mit Gelenkresektion oder Arthro dese, von einem Integritätsschaden von 15 % auszugehen. Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einsprache entscheid die Integritätsentschädigung ausgehend von einer Integritätseinbusse von 15 % ermittelt hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin GrünigGohl Zschokke

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2015.00154 UV.2015.00154

UV.2015.00154 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig als Einzelrichterin

Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke

Urteil vom 30. März 2016

Urteil vom 30. März 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle

vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle Obergass Rechtsanwälte

Obergass Rechtsanwälte Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur

Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur gegen

gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1976, war seit dem Jahr 1997 ununterbrochen bei der Schweizerischen Unfall versicherungsanstalt (Suva) gegen Unfälle versichert (vgl. Urk. 8/171). Wegen chronischer Schmerzen und einer Beweglichkeits - minderung im rechten Handgelenk unterzog er sich am 20. Januar 2012 im Spital Y.___ einer radiologischen Untersuchung, bei der eine nicht konsolidierte alte Skaphoidfraktur und eine Radiokarpalarthrose (Handgelenks arthrose) festgestellt wurden ( Urk. 8/1). Am 20. Dezember 2012 wurde eine operativ e 4-Corner-Fusion am rechten Handgelenk durchgeführt, worauf der Versicherte bis zum 23. Dezember 2012 hospitalisiert blieb. Im Austrittsbericht vom 21. Dezember 2012 wurde ein SLAC-wrist Grad III als Diagnose festgehal ten ( Urk. 8/4). In der Folge wurde der Versicherte ergotherapeutisch behandelt (vgl. Urk. 8/18).

1. X.___, geboren 1976, war seit dem Jahr 1997 ununterbrochen bei der Schweizerischen Unfall versicherungsanstalt (Suva) gegen Unfälle versichert (vgl. Urk. 8/171). Wegen chronischer Schmerzen und einer Beweglichkeits minderung im rechten Handgelenk unterzog er sich am 20. Januar 2012 im Spital Y.___ einer radiologischen Untersuchung, bei der eine nicht konsolidierte alte Skaphoidfraktur und eine Radiokarpalarthrose (Handgelenks arthrose) festgestellt wurden ( Urk. 8/1). Am 20. Dezember 2012 wurde eine operativ e 4-Corner-Fusion am rechten Handgelenk durchgeführt, worauf der Versicherte bis zum 23. Dezember 2012 hospitalisiert blieb. Im Austrittsbericht vom 21. Dezember 2012 wurde ein SLAC-wrist Grad III als Diagnose festgehal ten ( Urk. 8/4). In der Folge wurde der Versicherte ergotherapeutisch behandelt (vgl. Urk. 8/18). Darüber wurde die Suva mit Unfallmeldung vom 17. April 2013 in Kenntnis gesetzt (vgl. Urk. 8/230). Mit ärztlicher Beurteilung vom gleichen Tag erachtete der Suv a-Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Chirurgie, die Skaphoidfraktur für überwiegend wahrscheinlich als unfallbedingt. Aufgrund der konventionellen Bilder vom 20. Januar 2012 schätzte er das Alter der Skaph o i dpseudarthrose auf etwa zehn bis zwölf Jahre ein. Somit habe sich der Versicherte die Fraktur mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Suva-versicherten Zustand zugezogen ( Urk. 8/29). Die Suva übernahm darauf die Heilbehandlungskosten und richtete dem Versicherten Tag gelder aus (vgl. Urk. 8/20 und 8/24 ff.).

Darüber wurde die Suva mit Unfallmeldung vom 17. April 2013 in Kenntnis gesetzt (vgl. Urk. 8/230). Mit ärztlicher Beurteilung vom gleichen Tag erachtete der Suv a-Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Chirurgie, die Skaphoidfraktur für überwiegend wahrscheinlich als unfallbedingt. Aufgrund der konventionellen Bilder vom 20. Januar 2012 schätzte er das Alter der Skaph o i dpseudarthrose auf etwa zehn bis zwölf Jahre ein. Somit habe sich der Versicherte die Fraktur mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Suva-versicherten Zustand zugezogen ( Urk. 8/29). Die Suva übernahm darauf die Heilbehandlungskosten und richtete dem Versicherten Tag gelder aus (vgl. Urk. 8/20 und 8/24 ff.). Aufgrund eines vom Versicherten beschri e bene n Se nsibil i tätsausfalls am dritten Finger der rechten Hand (vgl. Urk. 8/36 und 8/58) erfolgte am 27. Juni 2013 im Spital Y.___ eine Karpaltunnelspaltung und eine Revision des rechten Handgelenks mit Osteotomie der dorsalen Radiuskante (vgl. Urk. 8/82 und 8/85). Nachdem ergotherapeutisch keine weiteren Fortschritte mehr erzielt werden konnten und neurographisch ein demyelinisierendes Karpaltunnel syndrom festgestellt worden war (vgl. Urk. 8/86 und 8/103), wurde am 3. Oktober 2013 im Spital Y.___ wegen persistierender Schmerzen eine Handgelenksarthrodese dur c hgeführt (vgl. Urk. 8/117 und 8/122). A m 14. Februar 2014 wurde im Rahmen eines ambulanten operativen Eingriffs der Kirschnerdraht entfernt ( Urk. 8/161 und 8/163 ). Vom 16. April bis zum 21. Mai 2014 hielt sich der Versicherte in der Rehaklinik A.___ au f (vgl. Urk. 8/177 und 8/180). Im Austrittsbericht vom 26. Mai 2014 beurteilten die behandelnden Ärzte der Rehaklinik A.___ langfristig eine leichte Arbeit ganztags für zumutbar ( Urk. 8/180 S. 2). Aus neurologischer Sicht wurde eine demyelinisie rende Läsion des Ramus dorsalis nervi ulnaris festgestellt (Urk. 8/180 S. 3). Am 19. August 2014 wurde die ambulante Ergotherapie sistiert, da keine Fort schritte mehr erkennbar waren (vgl. Urk. 8/197). Am 30. Oktober 2014 wurde n im Spital Y.___ eine Spaltung des 1. Strecksehnenfaches des rechten Handgelenks, eine Handgelenksdenervierung, ein Wechsel der beiden distalen Schrauben MCIII auf 2,7 LCP, eine Re-Arthrodese am Radiokarpalge lenk und eine Arthrodese CMCII und II I mit Beckenkammspongiosa vorgenom men ( Urk. 8/219). In einem Bericht des Spital s Y.___ vom 24. Januar 2015 hielten die behandelnden Ärzte fest, dass der Versicherte bei der letzten Untersuchung am 15. Januar 2015 von einer leichten Verbesserung der Beschwerden berichtet habe ; aus handchirurgischer Sicht könnten keine weite ren Therapieoptionen mehr angeboten werden, weshalb die Behandlung abge schlossen werde ( Urk. 8/227). Am 20. April 2015 fand die kreisärztliche Abschlussuntersuchung statt, anlässlich welcher Dr. med. B.___, Fach ärztin FMH für Neurochirurgie, den medizinischen Endzustand für erreicht erklärte, das Zumutbarkeitsprofil formulierte und den Integritätsschaden auf 15 % schätzte (vgl. Urk. 8/239 und 8/240 ).

Aufgrund eines vom Versicherten beschri e bene n Se nsibil i tätsausfalls am dritten Finger der rechten Hand (vgl. Urk. 8/36 und 8/58) erfolgte am 27. Juni 2013 im Spital Y.___ eine Karpaltunnelspaltung und eine Revision des rechten Handgelenks mit Osteotomie der dorsalen Radiuskante (vgl. Urk. 8/82 und 8/85). Nachdem ergotherapeutisch keine weiteren Fortschritte mehr erzielt werden konnten und neurographisch ein demyelinisierendes Karpaltunnel syndrom festgestellt worden war (vgl. Urk. 8/86 und 8/103), wurde am 3. Oktober 2013 im Spital Y.___ wegen persistierender Schmerzen eine Handgelenksarthrodese dur c hgeführt (vgl. Urk. 8/117 und 8/122). A m 14. Februar 2014 wurde im Rahmen eines ambulanten operativen Eingriffs der Kirschnerdraht entfernt ( Urk. 8/161 und 8/163 ). Vom 16. April bis zum 21. Mai 2014 hielt sich der Versicherte in der Rehaklinik A.___ au f (vgl. Urk. 8/177 und 8/180). Im Austrittsbericht vom 26. Mai 2014 beurteilten die behandelnden Ärzte der Rehaklinik A.___ langfristig eine leichte Arbeit ganztags für zumutbar ( Urk. 8/180 S. 2). Aus neurologischer Sicht wurde eine demyelinisie rende Läsion des Ramus dorsalis nervi ulnaris festgestellt (Urk. 8/180 S. 3). Am 19. August 2014 wurde die ambulante Ergotherapie sistiert, da keine Fort schritte mehr erkennbar waren (vgl. Urk. 8/197). Am 30. Oktober 2014 wurde n im Spital Y.___ eine Spaltung des 1. Strecksehnenfaches des rechten Handgelenks, eine Handgelenksdenervierung, ein Wechsel der beiden distalen Schrauben MCIII auf 2,7 LCP, eine Re-Arthrodese am Radiokarpalge lenk und eine Arthrodese CMCII und II I mit Beckenkammspongiosa vorgenom men ( Urk. 8/219). In einem Bericht des Spital s Y.___ vom 24. Januar 2015 hielten die behandelnden Ärzte fest, dass der Versicherte bei der letzten Untersuchung am 15. Januar 2015 von einer leichten Verbesserung der Beschwerden berichtet habe ; aus handchirurgischer Sicht könnten keine weite ren Therapieoptionen mehr angeboten werden, weshalb die Behandlung abge schlossen werde ( Urk. 8/227). Am 20. April 2015 fand die kreisärztliche Abschlussuntersuchung statt, anlässlich welcher Dr. med. B.___, Fach ärztin FMH für Neurochirurgie, den medizinischen Endzustand für erreicht erklärte, das Zumutbarkeitsprofil formulierte und den Integritätsschaden auf 15 % schätzte (vgl. Urk. 8/239 und 8/240 ). Mit Verfügung vom 24. April 2015 s prach die Suva dem Versicherten, ausge hend von einer 1 5%igen Integritätseinbusse und einem versicherten Jahresver dienst von Fr. 106‘800.--, eine Integritätsentschädigung von Fr. 16 ‘ 020.-- zu (Urk. 8/241 ). Dagegen liess d er Versicherte Einsprache erheben mit dem Antrag, es sei ihm ausgehend von einer Integritätseinbusse von 25 % eine Integritäts entschädigung zuzusprechen, da nicht die Arthrose im Vordergrund stehe, son dern vielmehr die Versteifung des rechten Handgelenks. Es sei daher die Suva-Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitä ten, Hand, in Streckstellung und Pro- und Supination steif, massgebend ( Urk. 8/248). Die Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 3. August 2015 ab (Urk. 2 = 8 / 258 ).

Mit Verfügung vom 24. April 2015 s prach die Suva dem Versicherten, ausge hend von einer 1 5%igen Integritätseinbusse und einem versicherten Jahresver dienst von Fr. 106‘800.--, eine Integritätsentschädigung von Fr. 16 ‘ 020.-- zu (Urk. 8/241 ). Dagegen liess d er Versicherte Einsprache erheben mit dem Antrag, es sei ihm ausgehend von einer Integritätseinbusse von 25 % eine Integritäts entschädigung zuzusprechen, da nicht die Arthrose im Vordergrund stehe, son dern vielmehr die Versteifung des rechten Handgelenks. Es sei daher die Suva-Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitä ten, Hand, in Streckstellung und Pro- und Supination steif, massgebend ( Urk. 8/248). Die Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 3. August 2015 ab (Urk. 2 = 8 258 ). 2. Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 25. August 2015 (Urk. 1) Beschwerde erheben. Sein e damalige Rechtsvertreter in, lic. iur. O.___, beantragte, der Einspracheentscheid vom 3. August 2015 sei aufzuheben. Es sei dem Beschwerdeführer eine 30%ige Integritäts entschädigung auszurichten. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte am 18. September 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 S. 2). Davon hat die Gegenpartei mit Verfü gung vom 22. September 2015 Kenntnis erhalten (Urk. 9 ). Mit Schreiben vom 11. Dezember 2015 teilte lic. iur. O.___ dem Gericht mit, dass sie das Mandat per sofort niederlege und der Beschwerdeführer zukünftig durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek vertreten werde, welche dem Gericht sobald als möglich ihre Vollmacht zukommen lassen werde ( Urk. 10). Nach einer entspre chenden Nachfrage von Seiten des Gerichts (vgl. Urk. 11 ) wurde die in Aussicht gestellte Vollmacht, datierend vom Dezember 2015, am 22. März 2016 einge reicht (vgl. Urk. 12 und 13 ).

2. Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 25. August 2015 (Urk. 1) Beschwerde erheben. Sein e damalige Rechtsvertreter in, lic. iur. O.___, beantragte, der Einspracheentscheid vom 3. August 2015 sei aufzuheben. Es sei dem Beschwerdeführer eine 30%ige Integritäts entschädigung auszurichten. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte am 18. September 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 S. 2). Davon hat die Gegenpartei mit Verfü gung vom 22. September 2015 Kenntnis erhalten (Urk. 9 ). Mit Schreiben vom 11. Dezember 2015 teilte lic. iur. O.___ dem Gericht mit, dass sie das Mandat per sofort niederlege und der Beschwerdeführer zukünftig durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek vertreten werde, welche dem Gericht sobald als möglich ihre Vollmacht zukommen lassen werde ( Urk. 10). Nach einer entspre chenden Nachfrage von Seiten des Gerichts (vgl. Urk. 11 ) wurde die in Aussicht gestellte Vollmacht, datierend vom Dezember 2015, am 22. März 2016 einge reicht (vgl. Urk. 12 und 13 ). Auf die Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. Da der Streitwert Fr. 16‘020.-- beträgt, mithin Fr. 20‘000.-- nicht übersteigt (vgl. Urk. 1 und 2 ), fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]).

1. Da der Streitwert Fr. 16‘020.-- beträgt, mithin Fr. 20‘000.-- nicht übersteigt (vgl. Urk. 1 und 2 ), fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]). 2.

2. 2.1 Nach Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädi gung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der kör perlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschä digung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).

2.1 Nach Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädi gung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der kör perlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschä digung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallver sicherung ( UVV ) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des gan zen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3).

Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallver sicherung ( UVV ) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des gan zen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3). Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integ ritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typi sche Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritäts schäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsun fähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teil - weisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritäts schaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe ( Ziff. 2).

Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integ ritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typi sche Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritäts schäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsun fähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teil weisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritäts schaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe ( Ziff. 2). 2.2 Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrät lichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).

2.2 Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrät lichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a). 3. Im angefochtenen Einspracheentscheid vertrat die Beschwerdegegnerin den Stand punkt, es sei gestützt auf die Beurteilung ihrer Kreisärzte von eine m 15%igen Integritäts schaden auszugehen. Gemäss der Suva-Tabelle 5, Integri tätss chaden bei Arthrose n, bet rage d er Integritäts schaden bei Hand gelenks-Arthrosen mit Gelenksresektion oder Arthrodese 15 % (vgl. diesbezüg lich auch die Suva-Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, radiocarpale Arthrodese, 15 % ). Eine Arthrodese stelle stets eine operative Gelenkversteifung dar. Die beim Beschwerdeführer durchgeführte Handgelenkarthrodese sei damit ein Synonym für die von ihm einspracheweise geltend gemacht e Versteifung seines rechten Handgelenks und dürfe nicht mit der in der Suva-Tabelle 1 ebenfalls aufgeführten Position „Hand, in Streck s tel lung und Pro- und Supination steif“ gleichgesetzt werden ( Urk. 2). An diesen Ausführungen hielt die Beschwerdegegnerin auch im Beschwerdeverfahren fest (vgl. Urk. 7).

3. Im angefochtenen Einspracheentscheid vertrat die Beschwerdegegnerin den Stand punkt, es sei gestützt auf die Beurteilung ihrer Kreisärzte von eine m 15%igen Integritäts schaden auszugehen. Gemäss der Suva-Tabelle 5, Integri tätss chaden bei Arthrose n, bet rage d er Integritäts schaden bei Hand gelenks-Arthrosen mit Gelenksresektion oder Arthrodese 15 % (vgl. diesbezüg lich auch die Suva-Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, radiocarpale Arthrodese, 15 % ). Eine Arthrodese stelle stets eine operative Gelenkversteifung dar. Die beim Beschwerdeführer durchgeführte Handgelenkarthrodese sei damit ein Synonym für die von ihm einspracheweise geltend gemacht e Versteifung seines rechten Handgelenks und dürfe nicht mit der in der Suva-Tabelle 1 ebenfalls aufgeführten Position „Hand, in Streck s tel lung und Pro- und Supination steif“ gleichgesetzt werden ( Urk. 2). An diesen Ausführungen hielt die Beschwerdegegnerin auch im Beschwerdeverfahren fest (vgl. Urk. 7). Demgegenüber wird von Seiten des Beschwerdeführers der Standpunkt vertre ten, die Suva-Tabelle 5, Integritäts schaden bei Arthrose n, sei vorliegend nicht anwendbar, da die Bewegungseinschränkung im Vordergrund stehe. Gemäss dem kreisärztlichen Untersuchungsbefund betrage die Handgelenksflexion/-extension rechts 0-0-0° und die Ulnar-/Radialduktion rechts 0-0-0°. Der Beschwerdeführer könne sein Handgelenk weder seitlich noch nach oben oder unten bewegen. Diesbezüglich bestehe eine von der Kreisärztin festgehalten e Beweglichkeit von 0-0-0°. Faktisch bedeute dies, dass das rechte Handgelenk steif sei, und zwar gemäss der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstö rungen an den oberen Extremitäten, Hand, steif in Beugung oder Streckung von 4 5 °, mit einem Integritätsschaden von 30 %. In der Einsprache sei der Beschwerdeführer noch von einer Steifigkeit „in Streckstellung und in Pro- und Supination steif“ ausgegangen, wie dies auch in der entsprechenden Tabelle unter „Hand“ widergegeben werde. Dies sei in der Einsprache denn auch wort wörtlich zitiert worden. Wenn der Kreisarzt in seiner neusten Stellungnahme nun vorbringe, dass diese Bewegung ausschliesslich mit dem Unterarm ausge führt werden könne, so sei dies zutreffend. Es frage sich dann aber, was genau mit der in der Tabelle unter „Hand“ erwähnten „Pro- und Supination steif“ gemeint sei. Aufgrund des Einspracheentscheids und der nochmaligen Durch sicht der medizinischen Akten sowie der Konsultation der anwendbaren Tabel len komme der Beschwerdeführer zum Schluss, dass bei der von der Kreisärztin festgestellten faktischen Bewegungsunfähigkeit in Stre c kung und Beugung sowie in Ulnar- und Radialduktion eine 30%ige Integritätsentschädigung zugesprochen werden müsse, da der Beschwerdeführer sein rechtes Handgelenk nicht mehr in diese beiden Richtungen bewegen könne. Damit entfalle auch die Diskussion aufgrund der kreisärztlichen Stellungnahme, weshalb in der fragli chen Tabelle unter „Hand“ von Pro- und Supination die Rede sei, wenn die Bewegung aus dem Unterarm/Ellenbogen ausgeführt werde ( Urk. 1).

Demgegenüber wird von Seiten des Beschwerdeführers der Standpunkt vertre ten, die Suva-Tabelle 5, Integritäts schaden bei Arthrose n, sei vorliegend nicht anwendbar, da die Bewegungseinschränkung im Vordergrund stehe. Gemäss dem kreisärztlichen Untersuchungsbefund betrage die Handgelenksflexion/-extension rechts 0-0-0° und die Ulnar-/Radialduktion rechts 0-0-0°. Der Beschwerdeführer könne sein Handgelenk weder seitlich noch nach oben oder unten bewegen. Diesbezüglich bestehe eine von der Kreisärztin festgehalten e Beweglichkeit von 0-0-0°. Faktisch bedeute dies, dass das rechte Handgelenk steif sei, und zwar gemäss der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstö rungen an den oberen Extremitäten, Hand, steif in Beugung oder Streckung von 4 5 °, mit einem Integritätsschaden von 30 %. In der Einsprache sei der Beschwerdeführer noch von einer Steifigkeit „in Streckstellung und in Pro- und Supination steif“ ausgegangen, wie dies auch in der entsprechenden Tabelle unter „Hand“ widergegeben werde. Dies sei in der Einsprache denn auch wort wörtlich zitiert worden. Wenn der Kreisarzt in seiner neusten Stellungnahme nun vorbringe, dass diese Bewegung ausschliesslich mit dem Unterarm ausge führt werden könne, so sei dies zutreffend. Es frage sich dann aber, was genau mit der in der Tabelle unter „Hand“ erwähnten „Pro- und Supination steif“ gemeint sei. Aufgrund des Einspracheentscheids und der nochmaligen Durch sicht der medizinischen Akten sowie der Konsultation der anwendbaren Tabel len komme der Beschwerdeführer zum Schluss, dass bei der von der Kreisärztin festgestellten faktischen Bewegungsunfähigkeit in Stre c kung und Beugung sowie in Ulnar- und Radialduktion eine 30%ige Integritätsentschädigung zugesprochen werden müsse, da der Beschwerdeführer sein rechtes Handgelenk nicht mehr in diese beiden Richtungen bewegen könne. Damit entfalle auch die Diskussion aufgrund der kreisärztlichen Stellungnahme, weshalb in der fragli chen Tabelle unter „Hand“ von Pro- und Supination die Rede sei, wenn die Bewegung aus dem Unterarm/Ellenbogen ausgeführt werde ( Urk. 1). 4.

4. 4.1 Der Bericht der Suva-Kreisärztin Dr. B.___ zur Untersuchung vom 2 0. April 2015 enthält die folgende Diagnos e : Persistierende belastastungsabhängige Handge lenksbeschwerden rechts mit/bei

4.1 Der Bericht der Suva-Kreisärztin Dr. B.___ zur Untersuchung vom 2 0. April 2015 enthält die folgende Diagnos e : Persistierende belastastungsabhängige Handge lenksbeschwerden rechts mit/bei - Status nach Diagnose einer nicht konsolidierten alten Skaphoidfraktur 2012

Status nach Diagnose einer nicht konsolidierten alten Skaphoidfraktur 2012 - Status nach 4-Corner-Fusion am 20.12.2012

Status nach 4-Corner-Fusion am 20.12.2012 - Status nach Karpaltunnelspaltung und Revision des rechten Handgelenks mit Osteotomie der dorsalen Radiuskante am 27.06.2013

Status nach Karpaltunnelspaltung und Revision des rechten Handgelenks mit Osteotomie der dorsalen Radiuskante am 27.06.2013 - Status nach Osteosynthesematerialentfernung und Handgelenks arthro dese sowie Transfixation Os capitatum zu Os lunatum am 03.10.2013

Status nach Osteosynthesematerialentfernung und Handgelenks arthro dese sowie Transfixation Os capitatum zu Os lunatum am 03.10.2013 - Status nach Kirschnerdrahten t fernung am 14.02.2014

Status nach Kirschnerdrahten t fernung am 14.02.2014 - Status nach Spaltung des 1. Strecksehnenfachs, radialer Handgelenks - dener vierung, Wechsel der beiden distalen Schrauben und Rearthrodese am Radiokarpalgelenk und Arthrodese CMC-II und CMC-III mit Becken - kammspongiose von links unter Belassung der Arthrodese platte am 30.10.2014.

Status nach Spaltung des 1. Strecksehnenfachs, radialer Handgelenks dener vierung, Wechsel der beiden distalen Schrauben und Rearthrodese am Radiokarpalgelenk und Arthrodese CMC-II und CMC-III mit Becken kammspongiose von links unter Belassung der Arthrodese platte am 30.10.2014. Die Ellbogenflexion/-extension beidseits betrage 130-0-0° und die Pro-/Supi - nation des Unterarms beidseits sei 90- 0- 90°.

Die Ellbogenflexion/-extension beidseits betrage 130-0-0° und die Pro-/Supi nation des Unterarms beidseits sei 90- 0- 90°. Handgelenksflexion/-extension rechts 0-0-0°, links 70-0-70°. Ulnar-/Radial –ab duktion recht s 0-0-0°, links 50-0-20°.

Handgelenksflexion/-extension rechts 0-0-0°, links 70-0-70°. Ulnar-/Radial –ab duktion recht s 0-0-0°, links 50-0-20°. Der Faustschluss beidseits sei komplett. Opposition Daumen-Kleinfing erbasis rechts mit Sperrdistanz 1 cm (Provokation von brennenden Schmerzen an der Daumenbasis rechts beim Versuch, die Sperrdistanz zu überwinden), links kom plett.

Der Faustschluss beidseits sei komplett. Opposition Daumen-Kleinfing erbasis rechts mit Sperrdistanz 1 cm (Provokation von brennenden Schmerzen an der Daumenbasis rechts beim Versuch, die Sperrdistanz zu überwinden), links kom plett. Daumenabduktion in der Palmarebene rechts 60°, links 70°. Senkrecht zur Palmarebene rechts 50°, links 70°. Daumen f lexion im MCP-Gelenk beidseits 70°, im IP-Gelenk beidseits 50°.

Daumenabduktion in der Palmarebene rechts 60°, links 70°. Senkrecht zur Palmarebene rechts 50°, links 70°. Daumen f lexion im MCP-Gelenk beidseits 70°, im IP-Gelenk beidseits 50°. Flexion/Extension der Langfinger im MCP-Gelenk rechts 90-10-0°, links 90-0-0°. Flexion/Extension der Langfinger im PIP-Gelenk beidseits 90-0-0°. Flexion/Extension der Langfinger Dig. II-IV im DIP-Gelenk rechts 80-0-0°, links 90-0-0°, Kleinfinger beidseits 70-0-0°. Abstand Fingerkuppe Dig. II-V rechts 13 cm, links 14 cm. Abstand Dig. I-V rechts 19 cm, links 20 cm (Urk. 8/239 S. 4 ).

Flexion/Extension der Langfinger im MCP-Gelenk rechts 90-10-0°, links 90-0-0°. Flexion/Extension der Langfinger im PIP-Gelenk beidseits 90-0-0°. Flexion/Extension der Langfinger Dig. II-IV im DIP-Gelenk rechts 80-0-0°, links 90-0-0°, Kleinfinger beidseits 70-0-0°. Abstand Fingerkuppe Dig. II-V rechts 13 cm, links 14 cm. Abstand Dig. I-V rechts 19 cm, links 20 cm (Urk. 8/239 S. 4 ). 4.2 Dr. B.___ schätzte den Integritätsschaden auf grund der erhobenen Befunde auf 15 %. Zur Begründung führte sie an, dass eine Handgelenksarthrodese gemäss der Feinrastertabelle 5, Integritätsschaden bei Arthrose n, mit 15 % bewertet werde. Der Status nach 4-Corner-Fusion sei dabei mitberücksichtigt, da hier durch keine zusätzlichen funktionellen Einschränkungen bestünden (Urk. 8/240).

4.2 Dr. B.___ schätzte den Integritätsschaden auf grund der erhobenen Befunde auf 15 %. Zur Begründung führte sie an, dass eine Handgelenksarthrodese gemäss der Feinrastertabelle 5, Integritätsschaden bei Arthrose n, mit 15 % bewertet werde. Der Status nach 4-Corner-Fusion sei dabei mitberücksichtigt, da hier durch keine zusätzlichen funktionellen Einschränkungen bestünden (Urk. 8/240). 4.3 Am 2 2. Mai 2015 vertrat der S uva -Kreisarzt Dr. C.___, Facharzt FMH für Chirurgie, die Auffassung, dass die Röntgenaufnahmen kurz vor der operati ven Revision vom 3. Oktober 2013 eine mässige bis mittelschwere Handge lenksarthrose erkennen liessen. Die Feinrastertabelle 5 bewerte die mässige Arthrose mit 5-10 % und die schwere Arthrose mit 10-25 %. In Anlehnung an die genannte Tabelle sei die I ntegri tätseinbusse von 15 % im konkreten Fall ausreichend eingeschätzt ( Urk. 8/250).

4.3 Am 2 2. Mai 2015 vertrat der S uva -Kreisarzt Dr. C.___, Facharzt FMH für Chirurgie, die Auffassung, dass die Röntgenaufnahmen kurz vor der operati ven Revision vom 3. Oktober 2013 eine mässige bis mittelschwere Handge lenksarthrose erkennen liessen. Die Feinrastertabelle 5 bewerte die mässige Arthrose mit 5-10 % und die schwere Arthrose mit 10-25 %. In Anlehnung an die genannte Tabelle sei die I ntegri tätseinbusse von 15 % im konkreten Fall ausreichend eingeschätzt ( Urk. 8/250). 4.4 Der Suva-Kreisarzt Dr. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, hielt in seiner Aktenbeurteilung vom 2 8. Juli 2015 ( Urk. 8/257) fest, dass Dr. B.___ am 2 0. April 2015 von einem Integritätsschaden bei Arthrose, Status nach Handge lenksarthrodese, gemäss Feinrastertabelle 5 ausgegangen sei. Dabei dürfe auf die Einschätzung bei Gelenkresektion oder Arthrodese bei Handgelenksarthrose hingewiesen werden.

4.4 Der Suva-Kreisarzt Dr. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, hielt in seiner Aktenbeurteilung vom 2 8. Juli 2015 ( Urk. 8/257) fest, dass Dr. B.___ am 2 0. April 2015 von einem Integritätsschaden bei Arthrose, Status nach Handge lenksarthrodese, gemäss Feinrastertabelle 5 ausgegangen sei. Dabei dürfe auf die Einschätzung bei Gelenkresektion oder Arthrodese bei Handgelenksarthrose hingewiesen werden. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers habe in der Einsprache völlig zu Recht die bei der Untersuchung durch die Kreisärztin festgestellten Bewegungs ausmasse im Handgelenk zitiert. Dann habe sie jedoch behauptet, aufgrund der Tabelle 1 werde in solchen Fällen ( Hand, in Streckstellung und Pro- und Supi nation steif) eine Integritätsentschädigung von 25 % zugesprochen. Dies sei falsch. Die Pro- und Supination sei keineswegs steif, es handle sich hier um die Umwendbewegung im Unterarm und die werde mit 90-0-90°, also völlig frei, im kreisärztlichen Untersuchungsbericht angegeben.

Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers habe in der Einsprache völlig zu Recht die bei der Untersuchung durch die Kreisärztin festgestellten Bewegungs ausmasse im Handgelenk zitiert. Dann habe sie jedoch behauptet, aufgrund der Tabelle 1 werde in solchen Fällen ( Hand, in Streckstellung und Pro- und Supi nation steif) eine Integritätsentschädigung von 25 % zugesprochen. Dies sei falsch. Die Pro- und Supination sei keineswegs steif, es handle sich hier um die Umwendbewegung im Unterarm und die werde mit 90-0-90°, also völlig frei, im kreisärztlichen Untersuchungsbericht angegeben. Zusammenfassend sei die Beurteilung durch die Kreisärztin Dr. B.___ bezüglich der Integritätsentschädigung völlig korrekt.

Zusammenfassend sei die Beurteilung durch die Kreisärztin Dr. B.___ bezüglich der Integritätsentschädigung völlig korrekt. 5.

5. 5.1 Zu Recht hat keine der Parteien die anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 2 0. April 2015 erhobenen Befunde in Frage gestellt (vgl. Urk. 1, 2 und 7 ). Aufgrund derselben steht fest, dass der Beschwerdeführer an beiden oberen Extremitäten sowohl die Pro- als auch die Supination korrekt ausführen kann (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Bei der Supination handelt es sich um eine Umwend bewegung des Vorderarmes im Radioulnargelenk, so dass die Handfläche nach oben schaut. Die Pronation ist die gegenseitige Umwendbewegung; die Hand fläche zeigt nach unt en (vgl. anstatt vieler: Alfred M. Debrunner, Orthopädie Orthopädische Chirurgie, Patientenorientierte Diagnostik und Therapie des Bewegungsapparates, 4. Auflage, Bern 2002, S. 193). Vor diesem Hintergrund war es korrekt, dass die Beschwerdegegnerin den Integritätsschaden nicht anhand der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, in Streckstellung und Pro- und Supination steif, ermittelt hat.

5.1 Zu Recht hat keine der Parteien die anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 2 0. April 2015 erhobenen Befunde in Frage gestellt (vgl. Urk. 1, 2 und 7 ). Aufgrund derselben steht fest, dass der Beschwerdeführer an beiden oberen Extremitäten sowohl die Pro- als auch die Supination korrekt ausführen kann (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Bei der Supination handelt es sich um eine Umwend bewegung des Vorderarmes im Radioulnargelenk, so dass die Handfläche nach oben schaut. Die Pronation ist die gegenseitige Umwendbewegung; die Hand fläche zeigt nach unt en (vgl. anstatt vieler: Alfred M. Debrunner, Orthopädie Orthopädische Chirurgie, Patientenorientierte Diagnostik und Therapie des Bewegungsapparates, 4. Auflage, Bern 2002, S. 193). Vor diesem Hintergrund war es korrekt, dass die Beschwerdegegnerin den Integritätsschaden nicht anhand der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, in Streckstellung und Pro- und Supination steif, ermittelt hat. 5.2 Des Weiteren steht fest, dass der Beschwerdeführer beide Hände zur Faust schlies sen und seine Daumen und Finger in einem normalen Ausmass bewegen kann (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Unter diesen Umständen ist die in der Beschwerde schrift neu vertreten e Auffassung nicht zu teilen, dass die Integritätsentschä digung anhand der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, steif in Beugung oder Streckung von 45°, zu ermit teln und dementsprechend mit 30 % zu beziffern ist.

5.2 Des Weiteren steht fest, dass der Beschwerdeführer beide Hände zur Faust schlies sen und seine Daumen und Finger in einem normalen Ausmass bewegen kann (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Unter diesen Umständen ist die in der Beschwerde schrift neu vertreten e Auffassung nicht zu teilen, dass die Integritätsentschä digung anhand der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, Hand, steif in Beugung oder Streckung von 45°, zu ermit teln und dementsprechend mit 30 % zu beziffern ist. 5.3 Beide Parteien haben sodann richtig erkannt, dass der Beschwerdeführer auf grund der kreisärztlich erhobenen Befunde sein rechtes Handgelenk nicht mehr nach oben beugen oder nach unten strecken kann (Flexion /Extension: 0-0-0°). Ebenso wenig kann er damit noch Bewegungen in Richtung Daumen (Radial - ab duktion) oder in Richtung Kleinfinger (Ulnarabduktion) ausführen (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Sein Handgelenk ist, infolge der Arth r odese, das heisst der operativen Gelenksversteifung, steif. Aus diesem Grund ist sowohl gemäss der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitä ten, Hand, radiocarpale Arthrodese, als auch gemäss der Tabelle 5, Integritäts schaden bei Arthrosen, Handgelenk-Arthrose mit Gelenkresektion oder Arthro dese, von einem Integritätsschaden von 15 % auszugehen. Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einsprache entscheid die Integritätsentschädigung ausgehend von einer Integritätseinbusse von 15 % ermittelt hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

5.3 Beide Parteien haben sodann richtig erkannt, dass der Beschwerdeführer auf grund der kreisärztlich erhobenen Befunde sein rechtes Handgelenk nicht mehr nach oben beugen oder nach unten strecken kann (Flexion /Extension: 0-0-0°). Ebenso wenig kann er damit noch Bewegungen in Richtung Daumen (Radial ab duktion) oder in Richtung Kleinfinger (Ulnarabduktion) ausführen (vgl. Urk. 8/239 S. 4). Sein Handgelenk ist, infolge der Arth r odese, das heisst der operativen Gelenksversteifung, steif. Aus diesem Grund ist sowohl gemäss der Tabelle 1, Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitä ten, Hand, radiocarpale Arthrodese, als auch gemäss der Tabelle 5, Integritäts schaden bei Arthrosen, Handgelenk-Arthrose mit Gelenkresektion oder Arthro dese, von einem Integritätsschaden von 15 % auszugehen. Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einsprache entscheid die Integritätsentschädigung ausgehend von einer Integritätseinbusse von 15 % ermittelt hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin erkennt:

Die Einzelrichterin erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle

Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin

GrünigGohl Zschokke