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Die Replikationskrise – das Problem, dass sich viele wissenschaftliche Studien nicht replizieren lassen – wird zurzeit vor Allem in den Sozial- und Lebenswissenschaften heftig diskutiert. 37% der bahnbrechenden psychologischen Studien können nicht repliziert werden – in der Krebsforschung sind die Zahlen ähnlich. Frau Garofalo will eine eintägige Konferenz mit international ausgewiesenen und teilweise hochkarätigen Referenten zu diesem Thema organisieren. Die Tagung ist für die Teilnehmenden gratis.
Sie besteht aus drei Teilen:
- Einer Diskussion über das Problem der Reproduzierbarkeit und wie "open Science" helfen kann;
- Präsentationen zu Bayes‘scher Statistik;
- Diskussionen der Frage, wie man korrektes statistisches Denken verbreiten kann.
"Open Science" kann z.B. helfen, wenn alle Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden und somit die Auswertung und die Datennahme besser repliziert werden kann.
Die Verbreitung statistischen und methodischen Wissens gehört zwar eigentlich zum Basiswissen jeder Disziplin, allerdings ist ein Workshop zu diesem hochaktuellen Thema sehr wertvoll, um "saubereres" Arbeiten zu unterstützen.