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Eines Tages ist es soweit, die Eltern erklären ihren zwei Kindern, Manuela (12) und Fabian (10), dass der Vater auszieht und eine Wohnung in einem anderen Dorf nimmt. Für beide Kinder ist das ein Schock! Manuela zieht sich in ihr Zimmer zurück und kommt nicht mal zum Essen. Fabian geht zu seinen Kollegen und kommt erst am Abend wieder zurück. Beim Nachtessen sagt er kein Wort. Vier Wochen nachdem der Vater ausgezogen ist, denkt Fabian häufig daran, wie schön es wäre, wenn Mutter und Vater wieder zusammen wären. Zum Glück hat er in der Schule einen guten Freund, dem er alles erzählen kann. Adrian versteht ihn, auch seine Eltern haben sich getrennt. Ganz anders Manuela. Bis jetzt war sie ein freundliches, nettes Mädchen. Seit dem Auszug des Vaters geht sie sofort ins Zimmer, wenn sie von der Schule nach Hause kommt, wirft sich aufs Bett und hört ihre Lieblingsmusik in voller Lautstärke. Sie denkt dann häufig, dass sie Schuld sei, dass die Eltern sich getrennt haben. Auch für die Mutter ist es eine schwierige Zeit, sie muss sich eine Arbeit suchen und zuhause gibt es regelmässig Streit mit Manuela. Die Mutter bemerkt auch, dass Manuela abends schlecht einschlafen kann. Morgens ist sie dann übermüdet. In die Schule geht sie auch nicht mehr gerne und wenn eine Freundin anruft, lässt sie ausrichten, sie sei nicht zuhause.
Die Mutter macht sich Sorgen und fragt sich, ob diese Reaktion noch normal ist oder ob die Trennung der Eltern Manuela übermässig belastet. Sie überlegt sich, Manuela beim KJPD anzumelden, um mit einer Fachperson abzuklären, ob Manuela Hilfe braucht.
- Wenn das Essen zum Problem wird!
- Meine Eltern trennen sich!
- Die Angst besiegen!
- Ich habe zu nichts mehr Lust!
- ADHS - Das Chaos im Kopf!
- Irgendetwas stimmt nicht mit mir!
- Ich will nicht in die Schule!
- Ich MUSS das einfach tun!