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Das Wichtigste in Kürze
- Die Migranten wollen sich offenbar einer anderen Migranten-Gruppe anschliessen.
- Diese hatte ihre Reise bereits vor knapp einem Monat begonnen.
Erneut haben sich Tausende Migranten vom Süden Mexikos aus auf den Weg Richtung USA gemacht. Nach Angaben von Organisatoren verliessen am Donnerstag rund 3500 Mittelamerikaner, Haitianer und Venezolaner die Stadt Tapachula nahe der Grenze zu Guatemala und zogen gen Norden.
Die Migranten wollen sich offenbar einer anderen Gruppe anschliessen, die ihre Reise bereits vor knapp einem Monat begonnen und mittlerweile den mexikanischen Bundesstaat Veracruz an der Golfküste erreicht hat. In Mexiko-Stadt wollen sie demnach Papiere beantragen, damit sie zunächst in Mexiko arbeiten und sich frei bewegen können.
Nordamerikagipfel in Washington
«Ich bin seit sechs Monaten hier und habe keine Papiere erhalten», sagte Brenda Flores aus Honduras der Deutschen Presse-Agentur in Tapachula. «Sie halten uns mit Lügen und Versprechungen hin.» Die Einwanderungsbehörde wies die Vorwürfe zurück und erklärte, das besonders gefährdeten Migranten und ihren Familien seit Ende Oktober Papiere angeboten würden. Seitdem hätten rund 1500 Menschen eine Aufenthaltserlaubnis erhalten.
Am Donnerstag kamen in Washington die Staats- und Regierungschef der USA, von Kanada und Mexiko zu einem Nordamerikagipfel zusammen. Bei dem Treffen von US-Präsident Joe Biden, dem mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador und dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau sollte es auch um Migration gehen.