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La Punt Chamues‐ch besteht aus den Ortsteilen La Punt und Chamues‐ch. Geschichtlich gesehen, ist Chamues‐ch der ältere. Das ursprüngliche Bauerndorf wird bereits 1137 erstmals schriftlich erwähnt; dann nämlich kauft der Bischof von Chur dem Grafen von Gamertingen das ganze Dorf ab.
1251 bringt Adam da Chamues-ch, einer der bekanntesten Bürger, den tyrannischen Vogt von Guardaval um und befreit damit die ganze Gegend aus der Sklaverei. Die schönen alten und massiven Bauernhäuser sind fast alle erst nach 1499 entstanden, denn die Einwohner fackelten ihre Holzhäuser während des Schwabenkriegs eigenhändig ab, um den anrückenden Feind zum Rückzug zu bewegen.
Der Ortsteil La Punt («Die Brücke») wuchs vor allem mit der regen Handelstätigkeit über den Albulapass und wurde zum Handelsknotenpunkt. Hier entstanden herrschaftliche Patrizierhäuser der reichen Handelsfamilien (Albertini und Pirani), die bis heute erhalten sind.
Die Geschichte als bedeutender Tourismusort beginnt 1861, als Max Gartmann das Hotel Albula in La Punt baut. Kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert bestehen bereits mehrere Gasthäuser, darunter auch die «Krone», die heute zu den stilvollsten Hotels des Oberengadins gehört.
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