Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03236.jsonl.gz/764

Franz Grillparzer und Anton Bruckner speisten hier, Ludwig van Beethoven spielte jeden Sonntag nebenan, Hugo von Hofmannsthal kam mit seinen Freunden und Arthur Schnitzler war praktisch Stammgast: Das Schweizerhaus im Wiener Prater ist die wahrscheinlich traditionsreichste Gaststätte des Landes und eine der ältesten. Das erste Lokal an dieser Stelle wurde bald nach der Öffnung des Wiener Praters um das Jahr 1770 eröffnet, in den 1840er Jahren baute der spätere Opernarchitekt Eduard van der Nüll hier ein Gebäude im damals modernen Schweizerhaus-Stil. Herbert Lackner zeichnet die wechselvolle, aber oft auch amüsante Geschichte dieser Wiener Institution nach.
Autorentext
Herbert Lackner, geboren in Wien, studierte Politikwissenschaft und Publizistik, war stellvertretender Chefredakteur der "Arbeiter Zeitung" und danach 23 Jahre lang Chefredakteur des Nachrichtenmagazins "profil". Er ist Autor zahlreicher zeithistorischer Beiträge in "profil" und "Die Zeit".