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Die Schweizer Autorin Zora del Buono erzählt in ihrem packenden Roman «Die Marschallin» die Geschichte ihrer verzweigten Familie über drei Generationen.
Vielleicht muss man diesen biografischen Roman von seinem Ende her lesen und mit dem furiosen 60-seitigen Schlussmonolog beginnen, den Zora Ostan, die Grossmutter der Autorin, im Februar 1980 im slowenischen Nova Gorica hält. Da ist sie eine alte, schwer zuckerkranke Frau, auf Betreuung angewiesen, gallig, boshaft, aber hellwach, blitzgescheit und völlig unbeirrt in ihrem Denken.