Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03481.jsonl.gz/1018

Trotz großer Bemühungen von Forschern ist die genaue Ursache der gutartigen Prostatavergrößerung nach wie vor nicht vollständig geklärt.
Eine wichtige Rolle scheinen Hormone zu spielen. Es gibt Hinweise, dass Dihydrotestosteron, das sich aus dem männlichen Sexualhormon Testosteron bildet, an der Entstehung der gutartigen Prostatavergrösserung beteiligt ist.
Offenbar existiert auch eine familiäre Veranlagung zur Krankheit. Gibt es bereits Fälle von gutartiger Prostatavergrößerung in der nahen Verwandtschaft, steigt das eigene Erkrankungsrisiko.
Es wird zwischen einer medikamentösen und einer operativen Therapie unterschieden, welche der Arzt mit Ihnen ausführlich bespricht.
Therapie Medikamente: Bestimmte Medikamente lindern effektiv und rasch die Beschwerden, andere bremsen vor allem das Fortschreiten der Erkrankung. Bei leichten Symptomen können auch pflanzliche Arzneimittel helfen.
Therapie Operationen: Eine gutartige Prostatavergrößerung kann mit verschiedenen Operationstechniken behandelt werden. Etabliert ist die transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P).Der Arzt gewinnt bei der TUR-P Prostatagewebe, das im Labor unter dem Mikroskop genau untersucht werden kann. So lässt sich darin ein möglicher Prostatakrebs erkennen und entsprechend behandeln.
Der Arzt wird Sie ausführlich über die Operationen informieren.