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Kriminalgericht verurteilt falschen Mediziner
Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 53-jährigen Schweizer verurteilt, weil er mehrmals Urkunden gefälscht hatte. Das Urteil lautete auf 13 Monate Gefängnisstrafe. Die Strafe müsste er aber nur absitzen, wenn er in den nächsten drei Jahren erneut straffällig würde. Der Verurteilte hat den Fall nun aber ans Obergericht weitergezogen. Der Mann war an der Universität Genf dreimal durch das Medizin-Examen gefallen. Danach soll er mehrere Dokumente gefälscht haben, um sich Zugang zu anderen Universitäten im In-und Ausland zu verschaffen. Zudem hat er als Praktikant und Unter-Assistent in verschiednenen Spitälern gearbeitet. Darunter auch in Wolhusen, Sursee und Luzern. Der Staatsanwalt hatte vor Kriminalgericht eine Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren verlangt. Der Verteidiger forderte einen Freispruch - dies aus Mangel an Beweisen.