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Mit diesen vorbereitenden Massnahmen soll der Schadstoffeintrag in die Saane vor der eigentlichen Sanierung der ehemaligen Deponie begrenzt werden. Die ersten Arbeiten begannen im Juli 2011 (Fällen der Bäume, provisorische Versetzung des SAIDEF-Sammelkanals, Einrichtung der Zufahrten zur Deponie und zur Baustelle). Das saubere Grundwasser oberhalb der Deponie wird nun abgefangen und direkt in die Saane eingeleitet, um zu verhindern, dass es mit der Deponie in Kontakt kommt.
In diesem Herbst wird die Deponie teilweise durch eine Spundwand isoliert, um den Austausch von Schadstoffen zwischen Deponie und Saane zu unterbinden. Das im isolierten Teil der Deponie gefasste Wasser wird herausgepumpt, behandelt und dann in die Saane eingeleitet werden. Gegenwärtig wird die für die Behandlung des Wassers benötigte Anlage installiert.
Das verschmutzte Material im Bett und an den Ufern der Saane in unmittelbarer Nähe der Deponie wird im Herbst 2013 entfernt.
Die Kosten für die vorbereitenden Massnahmen werden mit 6 Millionen Franken veranschlagt.
Gutachten
Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion beauftragte das Bureau de recherches géologiques et minières BRGM - ein im Bereich der Erdwissenschaften spezialisiertes öffentliches französisches Institut, das mit dem Institut national de recherche en sciences et technologies pour l'environnement et l'agriculture IRSTEA zusammenarbeitet -, die vorhandenen Daten zur Deponie und Saane zu analysieren.
Gemäss den ersten Ergebnissen erfüllen die vorbereitenden Massnahmen ihren Zweck. Der Schlussbericht wird im Herbst 2012 vorliegen.
In einer 2. Etappe wird der PCB-Eintrag in die Saane analysiert werden, um die Sanierungsziele und varianten einer erneuten Beurteilung zu unterziehen.
Fassung des unverschmutzten Wassers oberhalb der Deponie,
September 2011 (Foto Laurie Vannaz)
Fassung des unverschmutzten Wassers oberhalb der Deponie,
September 2011 (Foto Florine Keller)
Zufahrt zur Deponie und zur Baustelle,
23. April 2012 (Foto Marion Savoy)
Einrichtung der Anlage zur Behandlung des verschmutzten Wassers,
21. Juni 2012 (Foto Laurie Vannaz)