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Sie hats schon in die Traumfabrik Hollywood geschafft, nun wird sie auch noch Prinzessin: Meghan Markle, 36, US-Serienstar der Soap «Suits», hat als Freundin von Prinz Harry, 33, das britische Königshaus erobert. Seit langem wurde gemunkelt, dass Prinz Williams Bruder und die US-Amerikanerin heiraten werden. Der endgültige Beweis liegt nun auf dem Tisch: Der Kensington-Palast hat die Verlobung des Paares vor wenigen Minuten bestätigt.
Anfang September diesen Jahres hatte Markle im Interview mit «Vanity Fair» bestätigt, mit dem Prinzen liiert zu sein: «Wir sind ein Paar. Wir lieben uns.» Eindringlich bat sie darum, sie und Harry nicht zu bedrängen. «Ich hoffe, dass die Menschen verstehen, dass das unsere Zeit ist. Wir sind glücklich.»
Das Mädchen aus der Gosse
Bandenkriege, Überfälle und Mord gehören in Los Angeles’ Stadtteil Crenshaw, wo Meghan aufwächst, zum Alltag. Ihre Mutter Doria, 60, eine Afroamerikanerin, arbeitet in einem Reisebüro, Vater Thomas, 72, (er hat niederländisch-irische Wurzeln) als Beleuchter beim Film. Die Tochter ist oft mit ihrem Vater am Set.
«Für die schwarzen Rollen war ich zu hell, für die weissen Rollen zu dunkel.»
Aufgrund ihrer Hautfarbe wird Meghans Mutter diskriminiert, oft «nur» für die Nanny gehalten, wenn sie mit ihrer Tochter unterwegs ist. Meghan ist sechs, als sich die Eltern scheiden lassen. Die Mutter setzt als Alleinerziehende alles daran, Meghan eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Sie stürzt sich damit 2002 gar in den finanziellen Ruin und muss Insolvenz anmelden.
In jungen Jahren gleicht Meghans Leben eher dem von Aschenputtel. Ihre Tante Ava Burrows, 63, sagte der britischen «Daily Mail»: «Wir sind die Leute, die unten wohnen.» Für Meghan ist es alles andere als einfach, sich als Schauspielerin durchzusetzen.
In der US-«Elle» schreibt sie: «Für die schwarzen Rollen war ich zu hell, für die weissen Rollen zu dunkel.» Sie hasst es bis heute, wenn Fotografen per Photoshop ihren Hautton verändern oder ihre Sommersprossen wegretuschieren.
Gleich und gleich gesellt sich gern
Meghans Sommersprossen haben es Harry angetan, als er ihr im Juni 2016 erstmals im Londoner «Soho House» begegnet.
Er selbst hatte eine «Sommersprossen-Nase», wie sein Bruder William in der zum 20. Todestag Dianas ausgestrahlten britischen TV-Doku «Diana, Our Mother: Her Life and Legacy» verriet.
Verräterisches Armband
Vier Monate können Harry und Meghan ihre Romanze vor der Öffentlichkeit geheim halten. Ein Royal-Fan entdeckt, dass die Verliebten die gleichen Armbänder tragen – und scheucht so Englands Medien auf. Harry bezieht kurz darauf hochoffiziell Stellung und verteidigt seine Freundin gegen miese Pressekommentare.
Dass sie geschieden ist – für die Royal Family kein Thema mehr.
Sie ist da schon ein Star. Sie absolviert eine grundsolide Ausbildung vor ihrem Einstieg ins Filmbusiness. Nach dem College studiert Markle an der privaten Northwestern University in Illinois Internationale Beziehungen – und Theater, verdient nebenher Geld als Kalligrafin, gestaltet Hochzeitskarten für Sänger Robin Thicke und dessen Gattin, die Schauspielerin Paula Patton.
Sie absolviert ein Praktikum in der US-Botschaft in Buenos Aires, wo sie auch nach ihrem Studienabschluss einige Monate arbeitet.
Eine Party verändert ihr Leben
Ein Heimatbesuch verändert ihr Leben. Ein Schauspiel-Agent wird auf einer Party in L. A. auf sie aufmerksam – und so kommt Meghan in der Seifenoper «General Hospital» zu ihrem Fernsehdebüt. Kleinere Rollen in Serien wie «CSI: Miami» und «CSI: NY», «Knight Rider» und Filme wie «Kill the Boss» oder «Männertrip» folgen. Ihren Durchbruch hat sie 2011 mit «Suits».
In Toronto zeigen sich die beiden erstmals als Paar
Die Anwaltsserie wird in Toronto gedreht – dort hatten Prinz Harry und Meghan Markle auch ihren ersten gemeinsamen Auftritt als Paar: An den «Invictus Games», einer paralympischen Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten, präsentierte der Royal seine Freundin der Öffentlichkeit.
Der Kuss kommt erst zum Schluss
Am ersten Tag der Spiele hatte er die Medien zunächst weiter auf die Folter gespannt: So musste Meghan an der Eröffnungsfeier ihren Liebsten noch von weit weg anschmachten. Statt neben seiner Freundin nahm der Royal neben Amerikas First Lady Melania Trump, 47, Platz. Meghan hockte 18 Sitzplätze entfernt von ihrem Traumprinzen. So forderte es das königliche Protokoll bei einem noch nicht verlobten Paar. An der Abschlussfeier dann zeigte sich das Paar schwerverliebt und stellte sogar einen süssen Kuss zur Schau.
Seine Familie kennt Meghan bereits
Seinem Vater, Prinz Charles, 69, und Stiefmutter Camilla hatte Harry seine Meghan bereits schon vor längerer Zeit vorgestellt. Sie freuen sich für Harry. Dass sie geschieden ist - für die Royal Family kein Thema mehr. Meghan war 2011 bis 2013 mit dem Filmproduzenten Trevor Engelson verheiratet.
Wie tickt Meghan?
Und sonst? Sie liebt Bier, gutes Essen (am liebsten Omas Apfel-Butter-Toast), heisse Schokolade mit Rotwein, ist mit Tennis-Ass Serena Williams befreundet, steht auf Musik von Sophie Ellis-Bextor, trägt vegane Mode, sagt aber nicht Nein zu einem perfekt gerösteten Hühnchen. Sie hält sich fit mit Yoga und Laufen, will Polo lernen- und war mal beim US-«Deal or No Deal» Moneygirl.