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Staatskapelle Berlin
Staatskapelle Berlin © Monika Rittershaus
Die Staatskapelle Berlin, die vom brandenburgischen Kurfürsten Joachim II. als Hofkapelle gegründet und 1570 erstmals urkundlich erwähnt wurde, zählt zu den ältesten Orchestern der Welt. Als Friedrich der Grosse 1742 die Königliche Hofoper eröffnete, erweiterte sich ihr Wirkungskreis: Seit dieser Zeit ist das Orchester dem Opernhaus Unter den Linden fest verbunden. Berühmte Persönlichkeiten leiteten die seit 1842 etablierten Konzertreihen: Von Spontini, Mendelssohn und Meyerbeer über Weingartner, Strauss und Furtwängler bis zu Karajan, Konwitschny und Suitner reicht die Liste der Dirigenten, die am Pult des Orchesters wirkten. Auch Richard Wagner arbeitete mit der Hofkapelle zusammen — seine Werke gehören seither zu den Säulen ihres Repertoires. Seit 1992 steht Daniel Barenboim an der Spitze; im Jahr 2000 wählte ihn das Orchester zum Dirigenten auf Lebenszeit. Regelmässig bereist es die europäischen Musikzentren, aber auch Israel, Japan, China sowie Nord- und Südamerika. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Festtage werden auch häufig Werkzyklen präsentiert, darunter schon zweimal die zehn grossen Wagner-Opern. 2021/22 interpretiert die Staatskapelle u. a. einen Schumann-Zyklus mit Barenboim. Fünfmal wurde sie von der Zeitschrift Opernwelt zum «Orchester des Jahres» gewählt, 2003 erhielt sie den Furtwängler-Preis und einen Grammy. Mit der 1997 gegründeten Orchesterakademie sind die Mitglieder auch im Bereich der Ausbildung tätig; sie engagieren sich in Daniel Barenboims Musikkindergarten Berlin für den jüngsten Nachwuchs und in der Stiftung NaturTon e.V. für den Umweltschutz.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) im September 1994 mit zwei Konzerten und Werken von Beethoven, Wagner und Verdi unter der Leitung von Daniel Barenboim.
Juli 2021