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Air France-KLM, Lufthansa, International Consolidated Airlines, Norwegian Air Shuttle, Ryanair Holdings und Easyjet sind für den CO2-Ausstoss von insgesamt rund 37,8 Millionen Tonnen Kerosin pro Jahr verantwortlich, schreiben die Analysten von Sanford C. Bernstein. Beim derzeitigen Preis für CO2-Ausgleichszertifikate von 26,51 Euro pro Tonne im Rahmen des Emissionshandelssystems der EU würden sich die Gesamtkosten so auf 3,2 Milliarden Euro belaufen.
Das wären für diese sechs Fluggesellschaften demnach etwa 48 Prozent ihres Nettogewinns von 2018, der zusammen bei etwa 6,5 Milliarden Euro lag. Dann könnten Kunden klimaneutral fliegen.
Vergangene Woche hatte die französische Regierung angekündigt, für Flüge ab Frankreich eine neue Steuer von bis zu 18 Euro pro Ticket zu erheben, um Transportformen wie Züge zur Bekämpfung des Klimawandels zu finanzieren.
Bernstein-Analysten rechnen mit steigendem Druck auf Fluggesellschaften durch Steuern oder andere Massnahmen. Wenn letztendlich alle Emissionen ausgeglichen würden, enthalte der französische Vorschlag jedoch keinen Anreiz, die Dekarbonisierung voranzutreiben, argumentieren die Analysten.
(Bloomberg)