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Couverte(La) (Kt. Wallis,
Bez. Entremont).
2465 m. Kleiner Fluss aus dem Fusse der
Chenalette, 600 m vom
Hospiz des Grossen
St. Bernhard,
im NW. des gleichnamigen Seeleins, in das er sich ergiesst. Diese Quelle und dieser Fluss ohne grosse
Bedeutung haben ihren Namen von zwei auf dem Boden liegenden
Platten, welche die Grenze zwischen der
Schweiz und Italien angeben.
Im 17. Jahrhundert wurde diese Grenze durch zwei in gleiche Entfernung in der Richtung nach Savoyen und Wallis
aufgestellten
Säulen
angegeben. Die Säule auf der Walliserseite ist noch erhalten, nachdem sie 1680 wiederhergestellt worden
war; der eine ihrer Steine ist nur noch ein Fragment. Des
Loges sagt (1789), dass man darauf das
Kreuz von Savoyen und das
Ordensband mit dem gewöhnlichen Wahlspruch fert gegraben hat.
Man sieht darauf auch die sieben
Sterne der Republik, den Krummstab und das Schwert des
Bischofs von
Sitten.
Diese Behauptung wird durch die Skizze, die wir auf
Seite 635, Band IV des Lexikons geben,
richtig gestellt; das Halsband,
in der Form einer 8 geschlungen und das Wappen von Savoyen sind dort von der Abkürzung dieses Wahlspruches, einem f in Kursivschrift,
begleitet. Der zweite
Stein, trägt das Wappen der beiden Staaten und auf der Walliserseite den Krummstab und das Schwert
und ist vom Jahre 1755 datiert.
1995-1100 m. Hauptarm des
WildbachesMerdenson. Er stürzt von den Abgründen, deren
Hauptgipfel vom
Blisier (Bréjiers) markiert wird und verliert seinen Namen bei seiner Vereinigung mit zwei Zuflüssen, die
von links aus dem ausgewaschenen Fusse des
Pierre à Voir fliessen;
(Forêtdes) (Kt. Wallis,
Bez. Entremont).
1900-1200 m. Dieser
Wald bedeckt ein felsiges Vorgebirge, von dem eine der oberen Flächen
die
Kapelle von St. Christoph trägt, eine andere die letzten Spuren des alten
Schlosses von Verdier, seit
dem 14. Jahrhundert eine Ruine, zwischen dem schwarzen Felsenzirkus des
Torrent de
Merdenson und dem grünen
Thale von Verdier.
Dank der bedeutenden Zunahme der Hüttenwerke von
Choindez und darum auch der Ortschaft
Courrendlin ist dieser Dorfteil, unmittelbar am Ausgang
¶
mehr
der Schluchten, nichts anderes als die Verlängerung dieses Ortes und ist in lebhaftem Aufblühen begriffen.
Die frühem Hüttenwerke
bestehen nicht mehr;
die ganze Industrie ist in Choindez konzentriert und der Fall der Birs treibt nur noch eine Sägerei;
dagegen ist die Wassermasse durch einen Aquädukt, dessen Gefäll ausschliesslich den Hüttenwerken von
Rodez dient, mehr nach N. verlegt worden. 20 Häuser, 262 kath. und reform. Ew. Kirchgemeinden Courrendlin und Delsberg.