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Exakt 21,55 Kilogramm Käse pro Kopf sind im vergangenen Jahr in der Schweiz verzehrt worden, 170 Gramm oder 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Aus dem Ausland importiert wurde über ein Viertel der insgesamt konsumierten Käsemenge, nämlich 27,2 Prozent.
Der Importdruck aus Europa habe sich 2010 deutlich bemerkbar gemacht, teilten die Schweizer Milchproduzenten, der Schweizerische Bauernverband, die TSM-Treuhand und die Switzerland Cheese Marketing AG am Dienstag mit. Der Konsum von ausländischem Käse stieg gegenüber 2009 um 300 Gramm oder 5,4 Prozent pro Kopf.
Rund ein Drittel der insgesamt konsumierten Käsemenge (7,18 kg) waren Frischkäse und Quark. Rund zweieinhalb Kilogramm Mozzarella pro Kopf (2,47 kg) landeten in Schweizer Tellern, das entspricht mehr als einem Zehntel (11,5 Prozent) des gesamten Käsekonsums. Der Mozzarella-Verbrauch stieg gegenüber 2009 um 5,1 Prozent.
Auch Emmentaler war gefragt: Durchschnittlich 730 Gramm verzehrten die Esserinnen und Esser pro Kopf vom Grosslochkäse, AOC-Emmentaler eingerechnet, was einen Zuwachs um 23,7 Prozent bedeutet. Auf Tilsiter verspürten Konsumenten dagegen weniger Lust als 2009: Die verzehrte Menge pro Kopf sank um 14,6 Prozent auf noch 350 Gramm.
Zugelegt haben ausländische und inländische Extrahartkäse-Sorten. Der Konsum stieg um 6,1 Prozent auf durchschnittlich 50 Gramm pro Kopf. Halbhartkäse-Sorten verzeichneten einen Zuwachs von 150 Gramm pro Kopf oder 2,5 Prozent. Hartkäse wurden 120 Gramm pro Kopf oder 3,1 Prozent weniger konsumiert.
SDA-ATS