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Wettbewerb: 2001, 6. Preis
Bauauftraggeberschaft: Amt für Bundesbauten
Mitarbeit: Bartelomeus Gijzen, Gian Salis, mit Betrix & Consolascio Architekten
Statik: Fürst Laffranchi Bauingenieure
Szenografie: Audrey Tenaillon Szenografie
Eisenbahnbau schafft Landschaften. Das Projekt reflektiert den Eisenbahnbau und das Prinzip des Schienenbaus. Es schlägt eine Struktur vor, ein Gefüge, das aus Teilen besteht, die wechselseitig voneinander abhängen. Die teilweise gelochten Träger bestehen aus Cortenstahl und sind kreuzweise und in Schichten aufeinander gestapelt.
Durch den konstruktiven Wechsel der Trägerstapelung zwischen Erstfeld und Pollegio erwachsen zwei unterschiedliche, sich komplementär ergänzende Raumgefüge, südlich und nördlich der Alpen. Bilder einer Baustelle, eines Gerüstes, eines Lagers werden hervorgerufen.
In Erstfeld auf der Tunnelnordseite liegt das Gebäude parallel zum Bahndamm. Der Ausstellungsraum wird durch gelochte Querträger rhythmisiert und spannt sich quer zum Tal zwischen Berg und Bahn. Die starke Präsenz der Bahn-Landschaft macht die High-Tech-Aspekte der neuen Alpentransversale zum Inhalt. In Pollegio erstreckt sich der Ausstellungsraum zwischen den Längsträgern über die ganze Gebäudelänge, die Landschaft ist nur sehr entfernt an den Raumenden wahrnehmbar. Im Südpavillon wird die abwesende Landschaft virtuell wiederhergestellt und durch Zukunftsvisionen ergänzt.
Die Szenografie arbeitet mit dem Thema des Wagons, mit den auf den Warenzügen transportierten Containern, sowie mit Tunnelelementen und Tunnelabschnitten. Raumkapseln, die sowohl von Innen wie auch aussen erlebbar sind.