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Glencore, Nestlé und Trafigura sind weiterhin die grössten Schweizer Unternehmen. Der Nahrungsmittelkonzern und die beiden Rohstoffhandelsfirmen erzielten 2010 wie im Vorjahr von allen Schweizer Unternehmen am meisten Umsatz.
Die Plätze vier und fünf besetzen die Pharmakonzerne Novartis und Roche, wobei die beiden Basler Konzerne in der aktuellen Rangliste im Vergleich zum Vorjahr die Plätze tauschten. Banken und Versicherungen wurden für die Rangliste nicht berücksichtigt.
Die übrigen Spitzenplätze belegen heuer der Technologiekonzern ABB, der Bergbaukonzern Xstrata, die Energiehandelsfirma Mercuria Energy Trading, die Detailhändlerin Migros sowie die Personalvermittlerin Adecco.
Mercuria Energy Trading konnte den Futtermittelkonzern Cargill (Platz 11) aus den Top Ten verdrängen, wie die morgen Donnerstag veröffentlichte Erhebung der "Handelszeitung" und der Wirtschaftsauskunftei Dun&Bradstreet weiter zeigt.
Die Rangliste wird an der Spitze vom Rohstoffsektor dominiert: Neben Glencore, Trafigura, Xstrata, Mercuria und Cargill ist auch der Raffineriebetreiber Petroplus (Platz 13) in diesem Sektor tätig. Grösster Arbeitgeber unter den Konzernen ist Nestlé (281'000 Beschäftigte), gefolgt von Novartis (119'418) und ABB (116'500).
Rund 280 der total 500 Unternehmen konnten ihren Umsatz steigern. 143 Konzerne setzten mehr als eine Milliarden Franken um (Vorjahr: 134).
Dun&Bradstreet analysierte auch die Ertragslage, wobei allerdings einige Unternehmen ihre Gewinnzahlen nicht offenlegten. Im 2009 machten rund 60 der 500 Unternehmen rote Zahlen, in der aktuellen Rangliste erlitten gemäss "Handelszeitung" nur 19 einen operativen Verlust.