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Overview
Die musikalische Lebenswelt der Jugendlichen besteht zum grössten Teil aus Popmusik. Im Klassen-, aber auch im Instrumentalunterricht finden die verschiedenen Formen von Pop allerdings nur am Rande statt, weil sie sich schlecht in den Unterricht integrieren lassen. Pop ist solistische, prozessorientierte Musik. Popmusik erfordert darum eine eigene Herangehensweise, die sich von der interpretatorischen der Klassik und der improvisatorischen des Jazz grundlegend unterscheidet.
In einem ersten Schritt wird im Projekt eine popspezifische Herangehensweise im Klassenmusikunterricht erarbeitet, die dann in Versuchsklassen erprobt und mittels qualitativer und quantitativer Befragungen ausgewertet und entsprechend den Resultaten modifiziert wird. Das Gewicht dieser Pop-Methode liegt auf der nichtschriftlichen, auditiven Vermittlung. Schriftlichkeit spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, dafür wird mit Audiofiles gearbeitet, die den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden. Zunächst wird ein vorarrangierter Beispielsong gemeinsam erarbeitet und mit Stimme und Body-Percussion ausgeführt. Anhand dieses Songs werden auch die theoretischen Grundlagen eines Arrangements eingeführt. In einem nächsten Schritt werden die Schülerinnen und Schülern angeleitet, selber ein Arrangement zu entwerfen und auszuführen.
Der Verzicht auf Playbacks ist dabei Teil der Methode, weil dies die Schülerinnen und Schülern stärker zur Eigenaktivität motiviert und den Erlebnisfaktor deutlich erhöht.
Ziel der Entwicklung:
- Befähigung zur eigenen Umsetzung von Popsongs
Gewinn für Schüler/innen:
- Hoher Erlebnisfaktor
- Gemeinschaftsbildung
- Stimmbildung
- Rhythmusgefühl
- Harmonisches Verständnis
These: Die Schülerinnen und Schülern sprechen darauf an, sind motiviert und profitieren darum musikalisch davon.