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Für die 25-jährige Hasler war es die erste Top-3-Klassierung in dieser Disziplin, nachdem sie zuvor im Weltcup vier Mal im Zweierbob den Sprung aufs Treppchen geschafft hatte. Geschlagen geben musste sich die frühere Volleyballerin, die nach dem ersten Durchgang noch im 7. Rang klassiert war, einzig der Amerikanerin Kaysha Love, die mit 21 Hundertsteln Vorsprung auf die Schweizerin ihren ersten Weltcupsieg als Pilotin feierte.
Karriere-Bestresultat von Deschwanden
Skispringen. - Gregor Deschwanden egalisiert beim Weltcup-Springen im deutschen Klingenthal sein bestes Resultat der Karriere. Der Luzerner klassierte sich nach Sprüngen auf 138,5 und 140 m im 7. Rang. Siebenter war er zuvor im Weltcup auf der Grossschanze zweimal geworden, jeweils in Nischni Tagil in Russland - zunächst im Dezember 2015, danach abermals im Dezember 2017. In dieser Saison belegte Deschwanden bislang die Ränge 11, 14 und 15. Einmal war er wegen des Anzugs nicht zugelassen worden.
Der Sieg in Klingenthal ging erstmals überhaupt an einen Einheimischen. Karl Geiger triumphierte mit 0,8 Punkten Vorsprung vor dem Österreicher Stefan Kraft, der sich im fünften Weltcup-Springen der Saison erstmals bezwungen sah. Punkte gab es aus Schweizer Sicht auch für Killian Peier (26. Platz) und Simon Ammann (28.).
Biathlet Stalder mit starker Aufholjagd
Biathlon. - Sebastian Stalder setzte in der Verfolgung beim Weltcup in Hochfilzen erfolgreich zur Aufholjagd an. Der Zürcher räumte am Schiessstand 19 von 20 Scheiben ab stiess von Position 30 noch in den 17. Rang vor. Wenig dahinter klassierte sich als 21. mit ebenfalls einer Strafrunde Joscha Burkhalter als Zweitbester des von krankheitsbedingten Ausfällen geplagten Schweizer Teams. Ganz zuvorderst reihten sich gleich vier Norweger ein. Dabei gelang Johannes Thingnes Bö, dem Dominator der letzten Jahre, eine Art Befreiungsschlag. Der 17-fache Weltmeister feierte vor Johannes Dale und seinem Bruder Tarjei im fünften Einzel-Rennen der Saison den ersten Sieg.
Fähndrich fehlt krank
Langlauf. - Die Schweizer Teamleaderin Nadine Fähndrich konnte in Östersund nicht zum Sprint in klassischer Technik starten. Die 28-jährige Luzernerin musste in Mittelschweden krankheitsbedingt passen. Laut Angaben von Swiss-Ski verhinderten Magen-Darm-Probleme einen Start der vierfachen Einzel-Weltcupsiegerin
In Abwesenheit der Schweizer Nummer 1 überstanden Lea Fischer und Désirée Steiner die Qualifikation. Beim Heimsieg der Schwedin Emma Ribom scheiterte das Duo jedoch in den Viertelfinals. Aus dem Schweizer Männer-Quintett schaffte einzig Valerio Grond den Vorstoss in die K.o.-Läufe. Auch für den Davoser war nach der ersten Runde Schluss. Der Sieg im zweiten Sprint der Saison ging an den fünffachen Olympiasieger Johannes Hösflot Klaebo aus Norwegen.