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Reinkarnation und NDE-Erfahrungen
Spontane Rückerinnerungen
Die nachfolgende Schilderung ist dem Buch von Christopher M. Bache, in «Das Buch von der Wiedergeburt» entnommen. (Das Original stammt aus «Die ewige Wiederkehr. Vom Sinn der Reinkarnation» von Joe Fisher):
Romy Crees wurde 1977 als Tochter von Barry und Bonny Crees in Des Moines, Iowa, geboren. Sie war ein entzückendes kleines Mädchen, ein richtiger Wirbelwind, voller Neugier und immer zu Streichen aufgelegt. Beide Eltern waren gläubige Katholiken und deshalb in keiner Weise auf das gefasst, was geschah, als Romy anfing zu sprechen. Denn sie schwatzte nicht einfach drauflos, wie andere Kinder das tun, sondern streute immer wieder Einzelheiten über ihr früheres Leben als Joe Williams ein. Sie erzählte, sie sei in einem Haus aus roten Ziegeln in Charles city aufgewachsen, einer Stadt, die ungefähr 300 Kilometer von Des Moines entfernt liegt. Sie behauptete, mit einer Frau namens Sheila verheiratet gewesen zu sein und drei Kinder mit ihr gehabt zu haben. Joe und Sheila seien beide bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen, den Romy sehr genau beschreiben konnte. «Ich habe Angst vor Motorrädern», sagte sie. Sie erinnerte sich an viele Ereignisse aus Joes Leben. Einmal hatte Joe zuhause einen Brand verursacht, und Mutter Williams hatte sich die Hand verbrannt, als sie die Flammen mit Wasser löschen wollte. «Mutter hat Schmerzen im Bein – hier», sie zeigte auf eine Stelle im rechten Bein. «Mutter Williams heisst Louise. Ich habe sie lange nicht gesehen.» Sie bat oft, man möchte sie doch nach Charles City bringen, damit sie Mutter Williams beruhigen und ihr sagen könnte, dass «alles in Ordnung war».
Man kann verstehen, dass Romys Eltern das, was sie da hörten, beunruhigend und verwirrend fanden und sie Romy von ihren vermeintlich absurden Phantastereien abzubringen versuchten. Aber ihre genaue Schilderung von Joes Leben und von dem Unfall, der ihm ein Ende setzte, gab ihnen doch zu denken, und so waren sie schliesslich bereit, Hemendra Banerjee kommen zu lassen, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Fällen von Kindern nachzugehen, die sich spontan an frühere Leben zu erinnern scheinen. Im Winter des Jahres 1981 kammen Banerjee und seine Frau in Begleitung zweier Journalisten von der schwedischen Zeitschrift Allers nach Des Moines, um sich mit Romy und ihren Eltern zu unterhalten. Später fuhren sie alle gemeinsam nach Charles City, um festzustellen, ob Romys «Erinnerungen» sich ganz oder teilweise bestätigen liessen.
Auf der Fahrt war Romy ganz aufgeregt und freute sich sehr darauf, endlich wieder bei ihrer Mutter Williams sein zu können. Kurz vor der Ankunft kletterte Romy auf den Vordersitz und sagte: «Wir müssen noch Blumen kaufen. Mutter Williams mag blaue Blumen. Und wenn wir da sind, können wir nicht durch die Vordertür gehen. Wir müssen um die Ecke zu der Tür in der Mitte.» Nach einem Blick ins Telefonbuch hielten sie vor einem weissen Bungalow in einem Vorort der Stadt an. Romy sprang aus dem Auto und zog Banerjee hinter sich her zum Haus. Es war nicht das rote Ziegelhaus, das Romy beschrieben hatte, aber auf einem Schild davor stand: «Bitte die Hintertür benützen».
Eine ältere Frau kam an den Seiteneingang des Hauses. Sie ging an Krücken und hatte einen festen Verband um das rechte Bein. Ja, sie sei Louise Williams. Ja, sie habe einen Sohn namens Joe gehabt, aber sie sei gerade auf dem Weg zum Arzt und habe deshalb keine Zeit, die ungewöhnlichen Besucher zu empfangen. Romy war sehr enttäuscht, und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Aber nach einer Stunde gingen Romy, ihr Vater und die schwedischen Journalisten wieder zu dem Haus und wurden hineingebeten.
Frau Williams erschrak geradezu, als Romy ihr die blauen Blumen überreichte, und erklärte, das letzte Geschenk ihres Sohnes sei auch ein Strauss blauer Blumen gewesen. Aber wie überrascht war sie erst, als Romys Vater ihr von Romys «Erinnerungen» an Joes Leben erzählte. «Woher weiss sie das denn alles?», fragte sie. «Ich kenne sie doch gar nicht, und ich kenne auch sonst niemanden in Des Moines.» Sie erklärte, sie und Joe hätten in einem Haus aus roten Ziegeln gewohnt, genau wie Romy gesagt hatte, aber das Haus sei einem Wirbelsturm zum Opfer gefallen, der vor zehn Jahren in Charles City getobt habe. «Joe hat uns geholfen, dieses Haus zu bauen, und er bestand darauf, dass wir die Vordertür im Winter geschlossen halten.»
Romy und Frau Williams fühlten sich sofort zueinander hingezogen. Als Frau Williams aufstand, um etwas aus dem Nebenzimmer zu holen, lief Romy hinter ihr her. Sie kamen Hand in Hand zurück, denn Romy wollte die alte Dame stützen. Frau Williams hatte eine gerahmte Fotografie von Joe und seiner Familie in der Hand, die an dem Weihnachtsfest vor seinem und Sheilas Tod aufgenommen worden war. «Sie hat sie wiedererkannt», sagte Frau Williams überrascht. «Sie hat sie wiedererkannt!»
Frau Williams konnte vieles von dem bestätigen, was Romy erzählt hatte: Joe hatte eine Sheila geheiratet, die beiden hatten drei Kinder, die Namen von Verwandten stimmten und das Feuer in ihrem Haus, bei dem sie sich die Hand verbrannt hatte, war eine nicht zu leugnende Tatsache. Auch der Motorradunfall im Jahre 1975 hatte sich in allen Einzelheiten so zugetragen, wie Romy ihn geschildert hatte. Aber obwohl sich erwiesen hatte, dass Romys Aussagen zutrafen, waren weder Frau Williams noch Romys Eltern bereit, die Möglichkeit zu akzeptieren, dass es sich bei ihrer Tochter um die Reinkarnation von Joe Williams handeln könnte. «Ich weiss nicht, wie ich es erklären soll», sagte Romys Mutter, «aber ich weiss ganz sicher, dass meine Tochter nicht lügt.»
Rückerinnerungen unter Hypnose
Dr. Morris Netherton schreibt, dass es ihm als praktischem Psychologen in erster Linie um den therapeutischen Nutzen geht, und nicht um die Beweisführung, ob die geschilderten Erlebnisse nun eine Phantasie (Angstprojektion) oder tatsächlich eine Rückerinnerung an ein früheres Leben sind. Dennoch war er natürlich neugierig, und forschte nach, wenn er genauere Angaben erhielt.
So erinnerte sich zum Beispiel eine seiner Patientinnen an ein sehr leidgeprägtes früheres Leben. Sie war 1903 geboren worden, erinnerte sich an ihren Namen als Rita McCullum und hatte sich aus Verzweiflung im Zuschneideraum ihres Geschäftes in Manhatten, in der Nähe der Siebten Strasse am 11. Juni 1933 erhängt.
Netherton schreibt:
“Weil die einschlägigen Daten greifbar waren, fragten wir bei der New Yorker Stadtverwaltung nach. Wir lieferten ihnen die Details, die wir hatten, und baten darum, einen solchen Todesfall zu verifizieren. Mit der Post erhielten wir eine notariell beglaubigte Fotokopie des Totenscheins für eine Frau namens Rita McCullum, der bestätigte, dass sie durch Erhängen gestorben war; die Adresse war irgendwo in den dreissiger Strassen im Westen, bis heute ein Zentrum der Bekleidungsindustrie. Das Todesdatum war tatsächlich der 11. Juni 1933, das Alter mit 30 Jahren angegeben. Das Geburtsjahr der Rita McCullum war also 1903 – wie es die Patientin angegeben hatte.
…Der «Fall Rita McCullum» scheint mir ein gutes Beispiel zu sein für meine eingangs aufgestellte Behauptung, dass es Fälle gibt, bei denen Reinkarnation einfach die logischste Erklärung ist.”
(«Bericht vom Leben vor dem Leben», Ullstein Sachbuch, 3. Auflage 1990; Seite 207-209)
Reinkarnationstherapie
Als indirekter Beweis für eine positive Rückerinnerung an ein früheres Leben, kann auch die Tatsache gelten, dass die Reinkarnationstherapie viele Heilerfolge bei oft sehr schwerwiegenden psychosomatischen Beschwerden brachte. Da diese Rückerinnerungen nur schwer zu überprüfen sind (es handelt sich in diesen erinnerten Leben um ganz durchschnittliche Menschen, über die meist keine Daten aufgezeichnet sind), wird oft der Einwand erhoben, es könnte sich bei diesen Erinnerungen einfach um Phantasien handeln, in denen der Patient seine Probleme darstelle. Die Heilung erfolge dadurch, dass der Patient sich in der Hypnose mit dem Problem auseinandersetze und dadurch psychosomatische Sperren abbaue.
Der schwedische Internist John Björkhem hat nahezu sechshundert Fallstudien gesammelt. Bei vielen dieser Fälle kann ausgeschlossen werden, dass die Erinnerung des befragten Menschen an ein früheres Leben lediglich eine Phantasie ist.
Beispiele:
- Eine englische Sportlehrerin spricht unter Hypnose Altägyptisch, in einer Mundart, wie sie vermutlich zur Zeit der 18. Dynastie gesprochen wurde.
- Eine Amerikanerin beherrscht zum Erstaunen der Philologen im Trancezustand eine tausend Jahre alte, fast vergessene orientalische Sprache.
- Ein Mann namens Mirabelli, der nie Fremdsprachen gelernt hat, schreibt unter Hypnose in achtundzwanzig verschiedenen Sprachen und Dialekten.
Ein letzter denkbarer Einwand wäre, dass der Patient in der Hypnose mittels einer Art Telepathie sich des Wissens und der Fähigkeit anderer Personen bemächtigt, die über die entsprechenden Fähigkeiten verfügen. Auch das kann in den drei obigen Fällen ausgeschlossen werden, da zwei Sprachen heute nicht mehr so vollständig wie von der Hypnosepatientin gesprochen werden und im dritten Fall, die Person unter Hypnose sich nacheinander in die Gedanken von achtundzwanzig verschiedensprachigen Personen hätte versetzen müssen, was mehr als unwahrscheinlich erscheint. Es ist offensichtlich, dass hier der Einwand von „Telepathie“ nur ein hingeworfenes Pseudo-Erklärungsmodell von Menschen ist, die sich nicht wirklich mit Reinkarnation beschäftigen wollen. Denn würden diese wissenschaftlichen Gegner ihre eigenen Gegenargumente ernst nehmen, würden sie solche unglaublichen Beispiele von Telepathie mit allen Mitteln erforschen.
Ein paar abschliessende Gedanken
„Ich bin der Ansicht, dass die Forschung inzwischen genügend Beweise für die Reinkarnation zusammengetragen hat. Wenn wir uns ganz vorsichtig ausdrücken wollen, können wir sagen, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt [1990; Anm. v. Gaurahari] so viele Daten gesammelt und geprüft worden sind, dass der Wiedergeburtsgedanke sich aus einer unwahrscheinlichen Annahme in eine Hypothese mit mittlerem oder gar hohem Wahrscheinlichkeitsgehalt verwandelt hat.“
(Christopher M. Bache, in «Das Buch von der Wiedergeburt»)
Zur Forderung nach Beweisen, möchte ich hier einen kurzen Auszug aus «Der Tod – ein neuer Anfang», von Karlis Osis/Erlendur Haraldsson (Originalausgabe 1977; deutsch 1987; Seite 30-31) anfügen:
„Wie bereits erwähnt, gibt es eine Vielfalt von vielschichtigen Erscheinungen, die für ein Leben nach dem Tod sprechen. Die meisten dieser Erscheinungen können aber nur im unmittelbaren Leben beobachtet werden, da sie spontan auftreten. Sie sind keine Forschungsobjekte für kontrollierte Experimente. Deshalb kann ihre Wirklichkeit wissenschaftlich nicht in einem sogenannten Entscheidungs-Experiment (experimentum crucis) festgestellt werden. Die Erforschung solcher Erscheinungen ist eher mit den multidimensionalen Problemen zu vergleichen, denen man bei der Forschung innerhalb der Persönlichkeitstheorie gegenübersteht. Ohne Zweifel stellt die Hypothese von einem Leben nach dem Tod eine Persönlichkeitstheorie dar. Unter der Voraussetzung, dass diese Hypothese richtig ist, verlangt die Annahme eines Lebens nach dem Tod tatsächlich ganz neue und radikale Veränderungen der Vorstellung von dem, was »Persönlichkeit« ist. Soviel man weiss, gibt es in der Psychologie kein »Entscheidungs-Experiment« von der Art, wie es für die Erforschung des Weiterlebens nach dem Tod verlangt wird, das wirklich einen »Beweis« für die Skinnersche, Freudsche, Rogersche oder irgendeine andere psychologische Persönlichkeitstheorie darstellen würde. Die wissenschaftlichen Bemühungen um die Erforschung der Phänomene der Persönlichkeit sind in zunehmendem Masse derartig vielschichtig, dass das Vorgehen notwendigerweise jeweils verschieden sein muss. Häufig wird eine Unzahl von Erscheinungen, die den zentralen Problemen angelagert sind, mit Hilfe beobachtender und experimenteller Forschungen aufgespürt. Dann werden die Daten im Hinblick auf die Theorie geordnet. Wenn in dieser Phase ausreichendes Tatsachenmaterial im Rahmen einer besonderen Theorie ineinandergreift, wird es innerhalb der Hauptrichtung der wissenschaftlichen Psychologie für gewöhnlich anerkannt und für gültig gehalten.
Somit erscheint es uns ungerechtfertigt, das alles andere ausschliessende Entscheidungs-Experiment für den Beweis eines Weiterlebens zu verlangen, wenn diese Forderung bezüglich aller anderen Persönlichkeitstheorien weder erhoben wird noch irgendwo zu finden ist. Es wäre falsch, das Problem des Weiterlebens von einer wissenschaftlichen Untersuchung einfach aufgrund eines utopischen Kriteriums, das man für einen Beweis festlegt, auszuschliessen. Die Erfolge in der Erforschung der Persönlichkeit zeigen klar, wie fruchtbar die Bemühungen bei der Forschung in einem Bereich sind, der so wichtig ist wie das Problem des Lebens nach dem Tod. Der Erfolg bei den umfangreichen Untersuchungen von Phänomenen, die Beweismaterial für ein Leben nach dem Tod erbringen, zeigt die Fruchtbarkeit von Forschungen auf diesem Gebiet…
…Dieses stichhaltige Tatsachenmaterial schlägt der Hypothese von der völligen Zerstörung ins Gesicht, und kein ernsthafter Forscher kann oberflächlich über die Fakten hinweggehen. Es gibt viele hochqualifizierte wissenschaftlichen Arbeiten, die sich im Laufe eines Jahrhunderts psychischer Forschung angesammelt haben, so zum Beispiel von berühmten Wissenschaftlern wie William James, Henry Sidgwick, Frederic Myers, Gardner Murphy und C.J. Ducasse. Unglücklicherweise bleiben jedoch die meisten dieser Untersuchungen in der Fachliteratur unerwähnt und sind gewöhnlich den Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit gleichermassen unbekannt. Der Soziologe Hornell Hart von der Duke-Universität gibt in seinem Buch »The Enigma of Survival« (1959) ebenso wie der schwedische Psychiater Nils O. Jacobson in dem Werk »Leben nach dem Tod?« (1971) einen Überblick über die entscheidenden Forschungsergebnisse…..“
Dem kann ich nur anfügen, dass in den letzten 40 Jahren noch viel dazu gekommen ist.
Todesnähe-Erlebnisse (NDE/NTE)
Die NDE’s belegen klar das Vorhandensein der Persönlichkeit unabhängig vom Körper. Forscher sammelten tausende von NDE’s, untersuchten diese, indem sie die behandelnden Ärzten oder Augenzeugen dazu befragten und klärten ab, inwieweit diese Erlebnisse auf aufsteigende Bilder aus dem Unterbewusstsein, Wunschdenken oder irgendeine Form von Halluzination zurückzuführen waren.
Dazu kann man die Erlebnisse in zwei Gruppen aufteilen.
- In die erste Gruppe fallen Informationen wie das Tunnelerlebnis, helles Licht, Lichtgestalten oder auch beängstigende Umgebungen und Gestalten, der Lebensfilm, das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein usw.
- In die zweite Gruppe fallen die Informationen, in denen der Patient genau beschreiben kann, wie er reanimiert wurde, welche Gegenstände und Menschen sich in benachbarten Räumen befanden und was gesprochen und gedacht wurde.
Die erste Gruppe ist nur schwer zu erklären. Es sind dies meist Erfahrungen, die sich prägend auf das weitere Leben der Patienten auswirken. Es ist nicht zu beweisen, ob diese Erfahrungen real sind. Der Gegenbeweis ist allerdings auch nicht zu erbringen.
Eine Halluzination (z. B. hervorgerufen durch Sauerstoffmangel oder Medikamente) kann ausgeschlossen werden, da manche Patienten mit NDE-Erlebnissen an einem EEG (welches die elektrische Aktivität des Gehirns, z. B. beim Sprechen, Träumen usw. misst) angeschlossen waren. Damit das Gehirn arbeitet, muss ein elektrisches Potential vorhanden sein. Doch das EEG zeichnete eine Null-Linie ab, was als klinischer Tod bezeichnet wird. Halluzinationen hätte das EEG aufgezeichnet, da hierzu ein messbares elektrisches Potential vorhanden sein muss.
Auch Wunscherfüllung, um den herannahenden Tod nicht ins Auge sehen zu müssen, könnte eine mögliche Ursache sein. Doch dagegen spricht einerseits die Gemeinsamkeit, die viele dieser Erlebnisse aufweisen und andererseits würde eine Wunscherfüllung die Situation beim Alten lassen, denn unsere Psyche setzt den Wunsch gerade ein, um einer unwillkommenen Veränderung auszuweichen. Doch das NDE-Erlebnis ist ein Durchbruch, das den Betroffenen nicht lässt, wie er ist, sondern ihn dazu bringt, sein Leben mit neuer Ehrlichkeit anzusehen.
Die zweite Gruppe von Informationen, in denen der Patient, sein näheres und weiteres Umfeld genau betrachten und später beschreiben kann, lässt eigentlich keine andere logische Erklärung zu, als eine ausserkörperliche Wahrnehmung des Patienten (siehe dazu das Experiment von Dr. Charles Tart). Diese Berichte sind auch leichter nachzuprüfen, denn man muss lediglich die beschriebenen Gegenstände überprüfen und die beteiligten Personen befragen. Eine Form von Telepathie ist unwahrscheinlich, da der Patient bei der Fülle von Informationen, z. B. auch was bestimmte Menschen gedacht haben, im Unterbewusstsein verschiedener Personen hätte horchen müssen.
Abschliessend darf gesagt werden: Jedes NDE-Erlebnis muss und sollte überprüft werden. Wenn jedoch absichtliche Täuschung, Halluzinationen usw. ausgeschlossen werden können, ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass die Erlebnisse dieser Menschen echt sind, auch wenn sie zu unserer Zeit noch nicht wissenschaftlich erklärt werden können.
Literaturhinweise
– Das Buch von der Wiedergeburt, Christopher M. Bache, ISBN 3-502-19034-8
– Seelenwanderung, Dr. Helen Stewart Wambach, ISBN 3-442-11746-1
– Das Erlebnis der Wiedergeburt, Thorwald Dethlefsen, ISBN 3-442-11199-4
– Das Leben nach dem Leben, Thorwald Dethlefsen, ISBN 3-442-11748-8
– Reinkarnation, Ronald Zuerrer, ISBN 3906347133
– Die Idee der Reinkarnation in Ost und West, Gesellschaft für europäisch-asiatische Kulturbeziehungen, ISBN 3-424-01335-8
– Das Licht von drüben, Dr. med. Raymond A. Moody, rororo 7. Auflage 2004, ISBN 3499615320
– Die tausend Leben deiner Seele, über die Readings von Edgar Cayce, ISBN 3-442-12107-8
– Der Mann mit den zwei Leben, Robert A. Monroe, ISBN 3453700260
– Der Sinn des Lebens, Walter Eidlitz, ISBN 3-530-18900-6
– Gott und Seele, Francis Kaderli