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Zum Abschluss einer verkürzten Saison fanden in den verschiedenen Ligen die Finalturniere in der Königsdisziplin Dreiband statt.
Bild: Rico Oettli (ohne Wettkampfglück an beiden Dreiband-Turnieren)
(BC St. Gallen) Nachdem die Teambewerbe im Dreiband schon im Herbst 2020 abgesagt wurden, waren die St. Galler Dreibandspieler Ma (NLA), Morosi (NLA) und Van Pham (NLB) die drei grossen Abwesenden für den Billardclub St. Gallen. Alle drei Spieler hatten sich schon vor der Wiederaufnahme der Einzelmeisterschaften in verkürzter Form durch den Schweizerischen Billardverband dazu entschlossen, die Saison nicht mehr spielen und sich auf den Start der Saison 2021/2022 zu konzentrieren. Somit fanden die Einzelmeisterschaften ohne die Dreibandcracks aus der Ostschweiz statt. Eine Ausnahme bildete dabei Rico Oettli. Der St. Galler Spieler nahm sowohl am Finalturnier der Regionalliga auf dem Matchbrett als auch in der NLB auf dem ½-Matchbrett teil und so war der Billardclub St. Gallen doch noch an zwei Dreibandfinals mitbeteiligt.
Im ersten Finalturnier der Regionalliga auf dem Matchbrett in Lausanne hatte Oettli trotz vorbildlichem Einsatz und seiner grossen Erfahrung kein Wettkampfglück und konnte aus seinen fünf Spielen nur gerade einen Sieg und ein Unentschieden für sich verbuchen. Zwei Partien gingen mit 3:6 und 14:16 äusserst knapp verloren und so reichte es nicht für den erhofften und auch im Rahmen des Möglichen liegenden Medaillengewinn.
Eine Woche später wollte es Oettli im heimischen Billardclub St. Gallen am Final der NLB auf dem kleineren ½-Match-Brett besser machen und konnte erneut um die Medaillen spielen. Doch auch im Heimturnier blieb Oettli chancen- und glücklos, verlor mit 19:25, 9:10 und 13:16 drei Partien wiederum sehr knapp und haderte immer wieder mit seinem Spiel. Oettli, der in den letzten Jahrzenten zahlreiche Titel und Medaillen gewinnen konnte, konnte seine gewohnte Leistung nicht abrufen und musste sich am Ende St mit dem enttäuschenden Rang 6 begnügen.
Klarer Turniersieger und überragender Schweizermeister wurde Akcakaya Nebi Nuh vom Billardclub Zürich, der nicht nur alle Partien klar und deutlich gewinnen konnte, sondern mit den gezeigten Leistungen einerseits alle Turnierrekorde für sich verbuchte und andererseits direkt in die NLA aufsteigen konnte.