Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03336.jsonl.gz/1273

Mario Bottas erfolgreicher streng-schlichter Architekturstil
Der Stil des Schweizer Architekten Mario Botta ist rationalistisch in geometrischen Formen, die Strenge und Schlichtheit kennzeichnen und Licht und Schatten betont mit einbeziehen. Eine gewisse elegante Leichtigkeit lässt sich dabei auch feststellen, trotz massiver Wirkung.
Lebensgeschichte von Botta
In Mendrisio wurde Botta 1943 geboren. Er absolvierte eine Lehre als Hochbauzeichner und das «Liceo Artistico» in Mailand. Zwischen 1964 und 1969 studierte er in Venedig Architektur. Er hatte Kontakt zu Stararchitekten wie Le Corbusier oder Amerikaner Louis I. Kahn, die prägend seiner Karriere förderlich waren. Sofort nach seinem Studium gründete Botta in Lugano sein Architekturbüro, das sich seit 2011 in Mendrisio befindet. Botta hat weltweit Bekanntheit, obwohl eine Vielzahl seiner Bauwerke in der Schweiz im Tessin zu finden ist. Er wurde auch in der Schweiz in Lausanne 1983 Titularprofessor und lehrt seit 1996 an der Universität der italienischen Schweiz. Zum Leiter der Accademia di Architettura wurde er 2011 ernannt und hat insgesamt schon über 50 Auszeichnungen und Preise erhalten.
Bottas Bauwerke
Der 70-jährige Architekt Botta hat derzeit als Bauprojekte den Campus der Luxun Academy of Fine Arts in Shenyang und für die Tsinghua Universität ein Museum in Peking. Für Mendrisio plant er das Theater der Architektur und ein Thermalbad für Baden. Er sagt von sich, dass er viel arbeitet und gerne. Sein Beruf sei seine Passion. Seit über 30 Jahren ist Bota einer der beliebtesten Architekten der Schweiz und mit über 100 realisierten Werken ist er Erbauer von Kirchen, Museen, Bädern, Banken, Einkaufszentren und Theatern. Er zählt zur ersten Garde der Architekten. Von ihm stammt in San Francisco das Museum für Moderne Kunst (1995) , in Rovereto das Mart-Museum (2002) , in Basel das Museum Tinguely (1996) oder in Neuenburg das Cente Dürrenmatt (2000). Von Kritikern wird seine wiederholt gleichbleibende Formensprache angegriffen, was seinem Erfolg aber keinen Abbruch tut.