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Sie finden hier detaillierte Angaben welche baulichen Tätigkeiten bewilligungspflichtig sind und ob allenfalls auch die Bewilligung einer kantonalen Behörde erforderlich ist.
Auszug aus dem Gesetz über Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen (Baugesetz) und der Bauordnung der Gemeinde Bargen.
Art. 54 Baugesetz (BauG)
Bauten und Anlagen bedürfen der behördlichen Bewilligung.
Dies gilt für alle Vorkehren, durch welche nachbarliche oder öffentliche Interessen berührt werden könnten, insbesondere für:
a) die Errichtung neuer oder die Erneuerung, Änderung und Erweiterung bestehender Hoch- und Tiefbauten, inkl. kulturhistorisch sowie gesundheits- oder baupolizeilich und energetisch bedeutsame bauliche Massnahmen im Freien und im Inneren bestehender Bauten;
b) die Änderung der Zweckbestimmung von Bauten und Anlagen;
c) den Abbruch oder die Wiederherstellung einer Baute oder eines Teils davon;
d) die Errichtung von Jauchegruben sowie Mauern und Einfriedungen, wenn sie die Höhe von 1.0 m übersteigen;
e) Die Einrichtung von Abstellflächen für Motorfahrzeuge, Lagerungsplätzen, Ablagerungs- und Materialentnahmestellen, Zelt- und Campingplätzen;
f) Antennen- und Reklameanlagen;
g) Bohrungen, Abgrabungen, Aufschüttungen und andere wesentliche Geländeveränderungen;
h) Provisorische Bauten und Fahrnisbauten, welche über längere Zeiträume abgestellt oder ortsfest verwendet werden, wie Wohnwagen und Treibhäuser;
Art. 56 BauG (Verfahrensablauf siehe PDF)
Zuständig für die Erteilung der Bewilligung ist mit Ausnahme der in Art. 57BauG aufgeführten Vorhaben der Gemeinderat.
Art. 57 BauG (Verfahrensablauf siehe PDF)
Das Baudepartement ist zuständig für die Erteilung von Ausnahmebewilligungen sowie von Bewilligungen für:
a) sämtliche Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen, ausgenommen Rebhütten und andere vom Regierungsrat bezeichnete Kleinbauten;
b) Materialabbaustellen und Deponieplätze;
c) industrielle und gewerbliche Bauvorhaben;
d) Bauten und Anlagen mit grosser Personenbelegung wie Spitäler, Heime, Schulhäuser, Theater, Konzerträume, Kirchen, Versammlungslokale, Sportstadien, Mehrzweckhallen und Vergnügungslokale;
e) landwirtschaftliche Bauvorhaben;
f) Einstellhallen für Motorfahrzeuge, Tiefgaragen und Garagen für gewerbliche Zwecke;
g) die Schaffung von Räumen zum Lagern feuergefährlicher und explosiver Stoffe;
h) Abwasserreinigungsanlagen, Regenbecken, Pumpwerke, Wasserreservoirs usw.;
Art. 58
Das Baugesuch hat in doppelter, in den Fällen von Art. 57 in dreifacher Ausführung, die zur Beurteilung des Gesuches erforderlichen, von der Bauherrschaft oder ihrer bevollmächtigten Vertretung unterzeichneten Unterlagen zu enthalten, insbesondere:
a) Angaben über die Zweckbestimmung der Baute oder Anlage sowie den Baubeschrieb, nötigenfalls mit detaillierter Berechnung der Ausnützung; (Formular Baugesuch)<;
b) den vom Meliorations- und Vermessungsamt unterzeichneten und datierten Situationsplan und den Grundbuchauszug sowie allenfalls die Bevollmächtigung zur Einreichung des Baugesuches;
c) Grundrissplan aller Geschosse in der Regel im Massstab 1:100 mit Angabe der Zweckbestimmung der einzelnen Räume, der Boden- und Fensterflächen sowie der Hauptaussenmasse;
d) Schnitt- und Fassadenpläne in der Regel im Massstab 1:100 mit Angabe der Höhenkoten des gewachsenen und gestalteten Terrains bis an die Grundstücksgrenzen sowie des massgeblichen Höhenbezugspunktes;
e) Angaben über die Umgebungsgestaltung und die Erschliessungsanlagen;
f) gegebenenfalls den begründeten Antrag auf Erteilung einer Ausnahmebewilligung;
g) bei Vorhaben gemäss Art. 57BauG Angaben über die Art des beabsichtigten Betriebs und die betriebstechnischen Einrichtungen;
h) die nach dem Umweltschutzrecht des Bundes erforderlichen Unterlagen;
i) Angaben über den Schutzraumbau; (Formular Verfügung über die Schutzraumpflicht);
k) in der Regel die Unterlagen über den Energiehaushalt (Art. 42). (Formular Energienachweis);
Die Bewilligungsbehörde ist befugt, nötigenfalls Ergänzungen zu Verlangen. Das Baugesuch ist beim Gemeinderat einzureichen. Erfordert das Vorhaben Bewilligungen mehrerer Behörden, hat der Gemeinderat die Gesuchsunterlagen umgehend zur Vorprüfung an die Koordinationsstelle weiterzuleiten (Art. 66 BauG). Eine in allen Gemeindekanzleien aufliegende und an Bauwillige abzugebende Weisung des Baudepartements vom 01.12.1998 umschreibt die Einzelheiten.
Art. 59 BauG
Mit der Einreichung des Baugesuches ist auf dem Baugrundstück eine Aussteckung vorzunehmen, aus der bei darstellbaren Vorhaben die Anordnung und der Verlauf von Tiefbauten, die künftige Gestalt von Hochbauten mit der Höhe des Dachgesimses und der Dachneigung sowie eine ins Gewicht fallende Umgebungsgestaltung ersichtlich sind. Die Aussteckung muss bestehen bleiben, bis über das Baugesuch rechtskräftig entschieden ist.
Bargen, 09. Oktober 2003 - Gemeinde Bargen - Baureferent
Naturgefahren, Gefahrenkarte, GIS
Verfahrensablauf nach Art 56BauG
Verfahrensablauf nach Art 57BauG
Baubewilligung-Verfahrensablauf nach Art. 56
Der detaillierte Ablauf einer Baubewilligung bei alleiniger Zuständigkeit der Gemeinde Bargen.
Verfahrensablauf
Baubewilligung-Verfahrensablauf nach Art. 57
Der detaillierte Ablauf einer Baubewilligung bei Zuständigkeit der Gemeinde Bargen und einer kantonalen Behörde.
Verfahrensablauf
Formulare und Verordnungen zum Bauen in der Gemeinde Bargen
Hier finden Sie die notwendigen Formulare und Verodnungen für Ihr Bauvorhaben.
Leider sind noch nicht ganz alle Formulare online verfügbar. Wenden Sie sich im Bedarfsfall bitte direkt an die zuständige Person der Gemeinde.
In vielen Fällen finden Sie die erforderlichen Formulare, Richtlinien und dgl. im Formularpool des Kanton Schaffhausen. (Energie- / Wärmedämmnachweis, Bauzeitversicherung, Feuerpolizeivorschriften etc.) Nutzen Sie hierfür den untenstehenden Link.
Baugesuchsformular
Kontaktperson
Michael Mägerle
Präsidium, Verwaltung, Verkehr, Polizei, Erbschaft, Hochbau, Denkmalpflege, Gemeindeeigentum, Feuerpolizei
Stv. Leander Zumofen
Mandacherstrasse 9
8233 Bargen
Telefon: 052 653 15 53
Natel: 079 253 99 40
E-Mail: <email-pii>