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Die Schweiz erreicht im Nationenpreis von Grossbritannien in Hickstead hinter Brasilien und den Niederlanden den 3. Rang.
Beat Mändli, der letztmals vor zehn Jahren in Hickstead an den Start gegangen war, zeigte mit der erst neunjährigen Stute Dsarie ein beeindruckendes Comeback. Das Paar kassierte in beiden Durchgängen nur einen einzigen Abwurf.
Nadja Peter Steiner konnte im Sattel von Saura de Fondcombe beinahe ihren Doppelnuller vor einer Woche in Aachen wiederholen. Nach einer souveränen Startrunde musste sie in der Reprise lediglich einen Fehler akzeptieren.
Nach zwei Abwürfen in der ersten Runde wusste sich Romain Duguet mit Sherazade im zweiten Durchgang erheblich zu steigern und glänzte mit einem Nullfehlerritt. Weniger glücklich kämpfte Philipp Züger mit dem Hengst Casanova. Nach zuerst zwei Fehlern totalisierte er im zweiten Umgang 13 Strafpunkte. Die Schweiz lag mit dem dritten Zwischenrang bereits nach der ersten Runde auf Podestkurs.
Deutschland zurückversetzt
Deutschland, das zunächst gemeinsam mit der Schweiz im 3. Rang geführt wurde, fiel nach einem Entscheid der Jury auf den siebten Platz zurück, da ihr Schlussreiter Marcus Ehning disqualifiziert wurde. Bei seinem Pferd wurde Blut unterhalb der Hüfte bis zum Bauchansatz festgestellt.
Das Zwischenklassement der Europa Division I hat vor dem letzten Nationenpreis in zwei Wochen in Dublin vermehrt Aussagekraft angenommen. Ausser Deutschland und Schweden können in der irischen Metropole noch alle anderen Nationen ihr Punktetotal verbessern.
Es führt Italien (345) vor Deutschland (345) und den Niederlanden (335). Die Schweiz (325) hat sich auf den 4. Platz verbessert und ist sicher für den Final qualifiziert.
SDA-ATS