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Liebe Lesende
Im vorherigen Arbeitsschritt „Kernkompetenzen“ fokussierten Sie Ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen bereits zu einem recht konkreten Bild. Diese Erkenntnisse werden Ihnen bereits an vielen Orten im Bewerbungsprozess unterstützend helfen und sie können diese Argumente auch leicht rekonstruieren, wenn Sie unverhofft mit relevanten Personen in Kontakt kommen.
Im aktuellen Schritt bündeln wir das Ganze noch einmal. Das Ziel soll es sein Ihre Expertise herauszuarbeiten. Möglicherweise ist Ihnen Ihre Expertise schon längst bekannt und auch x-mal überprüft. Falls nicht, möchte ich Sie hiermit gerne mit einer einfachen Vorgehensweise bekannt machen.
Als Basis dient mein kleines Beispiel aus dem vorherigen Abschnitt zur Erarbeitung der Kernkompetenzen. Hier:
Der erste Schritt dient der Differenzierung, in dem Sie Ausprägungen, welche Sie (beinahe) perfekt beherrschen mit einer grünen Farbe versehen, gut beherrschte Ausprägungen versehen Sie mit einer gelben Farbe und Ausprägungen im Durchschnitt z.B. mit Blau. Beachten Sie bitte das untenstehende Fantasiebeispiel.
Im nächsten Schritt bauen wir eine Bewertung an Hand des vorherigen Beispiels auf. Sie vergeben nun Punkte. Für die grünen Einträge vergeben Sie 8 Punkte, für die gelben Einträge = 6 Punkte und für die blauen Einträge = 2 Punkte. Im Ergebnis sieht das dann wie folgt aus:
Nun stellen Sie sich die Frage nach der intrinsischen Motivation. Was holt mich wirklich hinter dem Ofen hervor? Wofür begeistere ich mich und für was brenne ich?
Verwenden Sie nun in der nächsten Spalte einen Multiplikator nach dem beispielhaften Schema:
8 = Hierfür brenne ich wirklich.
6 = Auch hier bin ich mit dem Herzen dabei, aber eben höchstens zu 90%.
2 = Gerne, aber …….
Nun bilden Sie – bezogen auf die Punkte – Ihre persönliche Expertise aus der Multiplikation der Punkte aus Können und Motivation. Das könnte dann aussehen wie hier.
Gemäss dieser beispielhaften Erarbeitung der Expertise gehört die Methodenkompetenz in der Fragetechnik definitiv zur eigenen Expertise. Das Strukturierte Arbeiten würde ich als wichtige Kernkompetenz verbuchen und vielleicht in Zukunft an den Kompetenzen zur Wirkungsmessung den Hebel ansetzen und daran arbeiten.
Autor: Thomas Gehrig
tgm – thomas gehrig mentoring
CH-9200 Gossau
Web: www.t-g-m.ch
E-Mail: <email-pii>