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Die Qi Jing Ba Mai sind mittlerweile Bestandteil einer fundierten Akupunktur-Ausbildung und es gibt spezielle Behandlungsstile, die sich direkt auf diese beziehen.
Die Qi Jing Ba Mai, die „Acht Außerordentlichen Leitbahnen” sind ein faszinierender Bestandteil der chinesischen Medizintheorie und -praxis. Gleichermaßen können sie aber auch sehr kontrovers und zu stark theoretisierend diskutiert werden. In diesem Artikel möchte ich Mutmaßungen darüber anstellen über die möglichen Besonderheiten und die Rolle der Qi Jing Ba Mai in der embryologischen und späteren Entwicklung. Über die Qi Jing Ba Mai habe ich sehr intensiv geschrieben; sowohl basierend auf Forschungsarbeiten und Übersetzung von historischen Texten als auch eher spekulativ. Es ist bemerkenswert, dass die Qi Jing Ba Mai in frühen Abhandlungen über die embryologische Entwicklung wie in den Werken Guanzi (spätes 4. Jahrhundert v. Chr.), Huainanzi (circa 122 v. Chr.), Lingshu (circa 100 v. Chr.), Guangya (circa 230 n. Chr.), Zhu Bing Yuan Hou Lun und Qian Jin Yao Fang (610 und 652 n. Chr.) sowie Ishinpo (10. Jahrhundert n. Chr.) überhaupt keine Erwähnung finden.
Fallbeispiele zu Wind-Pathologien in der Ostasiatischen Medizin
Vanstraelen Jens; 2015
Acupuncture's Cardiovascular Actions: A Mechanistic Perspective
Longhurst J.; 2018