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Der Herr weilt ewig in Seinem Reich Goloka, aber dennoch kann man sich Ihm von dieser Welt aus nähern, und zu diesem Zweck erscheint der Herr und manifestiert Seine wirkliche Gestalt, so dass wir
nicht über Sein Aussehen zu speku-lieren brauchen. (Bhagavad-Gita S.21)
Da wir (noch) nicht in der Lage sind, die reine spirituelle Form der Höchsten Persönlichkeit Gottes wahrzunehmen, hat Er barmherzigerweise Seine Gegenwart durch materielle Elemente manifestiert,
wie z.B. in Form eines Gemäldes oder Deities (Bildgestalt). So können wir Ihre Schönheit sehen und über Sie meditieren. In dieser Gestalt nimmt der Herr auch persönlich die Verehrung Seiner
Geweihten entgegen.
Natürlich hat diese Art der Verehrung nichts mit Götzenverehrung zu tun, was an dem folgenden Beispiel veranschaulicht werden kann: An der Strasse sind Briefkästen aufgestellt und wenn wir
unsere Briefe in diese Kästen werfen, werden sie automatisch und ohne Schwierigkeiten an ihren Bestimmungsort gelangen. Aber jeder beliebige Kasten oder eine Imitation, die nicht vom Postamt
aufgestellt wurde, wird diese Aufgabe nicht erfüllen. In ähnlicher Weise ist die Bildgestalt, die arca-vigraha eine autorisierte Repräsentation Gottes. Durch den hingebungsvollen Dienst an
den Bildgestalten welcher durch die Führung eines autorisierten Lehrers dargebracht wird, kann jeder die Präsenz Gottes in den Deities wahrnehmen.