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Das Startgatter machte an diesem Wochenende einigen Fahrern Probleme. Bereits am Samstag im Qualifying Race, musste der Start wiederholt werden, da nicht alle Gatter gleichzeitig runterfielen. Am Sonntag im zweiten Lauf blieben wieder mehrere Gatter hängen, was aber dieses Mal, zu ungunsten der Betroffenen, nicht zu einem Neustart führte. Einer dieser Pechvögel war auch Jeremy. Das Team Suzuki World MX2 gab daraufhin einen Protest bei der FIM ein, welcher leider abgewiesen wurde.
Am Sonntag im ersten Lauf, hatte Jeremy eine Top Reaktion und kam gut aus dem Gatter raus. Doch dann schnitt ihm ein Fahrer die Linie ab und er musste reagieren um einen crash zu vermeiden. Er setzte sich um den zehnten Rang ins Rennen und arbeitete sich nach vorne bis auf Platz fünf, und dann stürzte unglücklich. Wieder musste er vom zehnten Rang nach vorne fahren wo er am Schluss nur knapp hinter Anstie um Rang fünf kämpfte, als er nochmals kurz zu Boden ging und dann noch auf den siebten Rang den Lauf beendete. Im zweiten Lauf dann, das Debakel mit dem Startgatter zwingte Seewer, als letzter Fahrer um die erste Kurve und das Rennen von ganz hinten aufzurollen. Seewer nutzte den vollen Power seiner Suzuki RM-Z250 und war auf dem besten Weg für einen Podium Platz. Als er drei Runden vor Schluss mit Thomas Covington um den fünften Platz kämpfte und wegen eines kleinen Fehlers stürzte und auf Platz neun zurück fiel. Jeremy schaffte es nochmals auf Platz 6 vorzufahren.
Jeremy Seewer:
“Das war das enttäuschenste Rennen in dieser Meisterschaft. Was die Rundenzeiten und der Rythmus anging, war ich hinter Jeffrey, einer der schnellsten Fahrer. Ich hatte nicht den besten Start im ersten Lauf, dann machte Bernardini die Linie zu und ich musste hart bremsen und ausweichen, damit ich nicht zu Boden ging. Konnte dann aber auf den sechsten Rang fahren. Zum zweiten Lauf, habe ich nicht viel zu sagen, jeder konnte sehen, dass mein Start Gatter nicht fiel. Ich habe alles versucht um ein gutes Resultat nach Hause zu fahren, musste viel Risiko eingehen um diese schnellen Jungs zu überholen und stürtzte leider dabei. Es war nicht einfach auf dieser Strecke, ich habe mein möglichstes getan. Ich bin natürlich nicht glücklich mit dem Tag und auch für die anderen Fahrer war es nicht fair. Aktuell habe ich noch ein paar Punkte Vorsprung auf Pauls Jonas aber es sind auch noch einige Rennen. Es ist nicht mein Ziel gegen ihn zu fahren, ich will vorne dabei sein und werde dafür mein bestes geben.”