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Der Kampfpanzer-Bestand der deutschen Bundeswehr soll auf 205 neue Leopard-2-A7V von Krauss-Maffei-Wegmann ansteigen. Das Auftragsvolumen umfasst 760 Millionen Euro, wobei Rheinmetall mit 106,5 Millionen Euro und MTU mit 21,2 Millionen Euro Auftragnehmer sind. D
Der Budgetausschuss des deutschen Bundestages genehmigte die Umrüstung weiterer 101 Leopard A6 und A6M auf ein dem A7-V vergleichbares Niveau, um eine Anpassung an den Leopard 2-A7-V zu erreichen. Unter anderem erhalten die Leopard 2 ein neues Zielsystem, neue Funkgeräte sowie modifizierte Feuerleitrechner. Der Umbau sollen bis zum Jahr 2026 abgeschlossen sein. Die Anzahl der Leopard-2-A7-V wird sich dann auf 205 von insgesamt 328 geplanten Leopard-2 erhöhen.
Einordnung
- Die Bundeswehr setzt weiter auf den stetig kawestierten Leopard-2 als ihren Hauptkampfpanzer. Der Leopard gehört, Stand Dezember 2019, zu den besten Panzern der Welt, ebenbürtig Tanks wie Abrams, Challenger, Leclerc, T-90 oder Merkawa, wobei letzterer sich durch die Tatsache, dass er im Heck acht Panzergrenadiere mitführt, von allen allen anderen Modellen unterscheidet.
- Am 9. Mai 2015 führte Russland an der Siegesparade auf dem Roten Platz den revolutionär neuen T-14 Armata vor, dessen Drei-Mann-Besatzung in der Wanne kämpft, während der Turm nicht von Personal besetzt ist. Ebenso zeigte Israel Bilder von Versuchen mit drei Zwei-Mann-Konkurrenzpanzern, die indessen von Experten mit Skepsis aufgenommen wurden.
- Fakt ist: Zusammen mit Frankreich plant Deutschland den Leopard-Nachfolger, den Euro Main Battle Tank. Ingenieure von KMW und Nexter verschmolzen Leopard- und Leclerc-Panzer-Eigenschaften miteinander. Sie geben aber zu: Das auf der Eurosatory gezeigte Modell sei noch nicht der grosse Wurf und habe Defizite.
- Will heissen: Die Bundeswehr stützt sich bis in der 2030er-Jahre auf den bewährten Leopard-2.