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Die Banken haben sich an der Manipulation von Franken-Zinsderivaten beteiligt. Zusammen müssen sie dafür 32 Millionen Euro zahlen. Für die Credit Suisse fällt mit der einvernehmlichen Einigung mit der EU-Kommission eine Busse von 9,2 Millionen Euro an. Die UBS muss 12,7 Millionen Euro zahlen.
JP Morgan muss zusätzlich eine Strafe von knapp 62 Millionen Euro zahlen. Die britische Royal Bank of Scotland und die US-amerikanische JPMorgan haben nach Angaben der EU-Kommission von März 2008 bis Juli 2009 zusammen gespannt, um den Schweizer-Franken-Libor zu manipulieren. Die Royal Bank of Scotland erhält keine Strafe, weil sie Meldung an Brüssel gemacht hatte.
Bussen im Vergleich
Im Vergleich zu den Strafen, welche die EU-Kommission Ende 2013 wegen der Manipulation des Euribor respektive des Yen-Libors ausgesprochen hatte, dürften die jetzigen Bussen die Banken weniger schmerzen. Damals verhängten die europäischen Behörden eine Rekordstrafe von 1,7 Milliarden Euro gegen sechs internationale Grossbanken.
Zu den bestraften Instituten zählten die Deutsche Bank, die Royal Bank of Scotland, die französische Société Generale sowie die US-Banken Citigroup und JPMorgan. Am stärksten zur Kasse gebeten wurde damals die Deutsche Bank mit 725 Mio. Euro. Die Grossbank UBS entging damals nur darum einer Strafe, weil sie als erste gegenüber den EU-Behörden ausgepackt hatte.