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Eine neue Studie des National Health Service (NHS) wurde eingerichtet, um die Lebensfähigkeit der Lungenkrebsstammzelltherapie als Ersatz für die Chemotherapie zu untersuchen.
Die Nachricht kommt, nachdem Ärzte des University College London (UCL) bewiesen haben, dass mesenchymale Stammzellen (MSCs), die sich im Nabelschnurgewebe befinden, in der Lage sind, Krebszellen im Körper zu zielen.
Die Studie der UCL-Forscher zeigte, dass MSCs die einzigartige Fähigkeit haben, bei der Transplantation in den Körper auf Krebszellen zu “heimkehren”.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Ärzte mesenchymale Stammzellen als “Trojanisches Pferd” einsetzen könnten, indem sie Krebsmedikamente direkt an die Stelle bösartiger Tumore bringen. In der NHS-Studie hoffen die Wissenschaftler, dass MSCs daher in der Lage sein werden, ein spezifisches Immunmolekül namens TRAIL an den Ort des bösartigen Wachstums zu liefern.
Inspiriert von der UCL-Studie wird die NHS-Studie 46 Patienten mit Lungenkrebs nach drei Wochen Standard-Chemotherapie mit Stammzelltransplantaten versorgen. Damit die Beamten die Behandlung genehmigen können, müssen Wissenschaftler einen Weg finden, MSCs zu modifizieren und zu kultivieren, um TRAIL sicher in ausreichender Dosis zu verabreichen, ohne die wichtigsten Eigenschaften der Zelle zu verlieren.
Entscheidend ist jedoch, dass Stammzelltransplantationen immer noch nur eine Ergänzung zur Chemotherapie sind. Die neue MSCTRAIL-Studie könnte dies ändern, indem sie Stammzellen zur primären Option macht.