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Nach einem Krisentreffen der Formel-1-Teams zur Streitfrage der Kostenbegrenzung wird weiter nach einer Lösung des Problems gesucht. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wollen die kleineren Rennställe neuerliche Vorschläge zur Kontrolle der Ausgaben vorlegen.
Bei den Gesprächen in London hatten die elf Teams, Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt den Streit um eine Budgetgrenze beilegen wollen. Das bereits für 2015 im Grundsatz beschlossene Ausgabenlimit war von der Formel-1-Strategiegruppe, in der nur die sechs grösseren Teams vertreten sind, vor wenigen Wochen gekippt worden.
Dagegen laufen die finanziell angeschlagenen Teams Sauber, Force India, Marussia und Caterham Sturm. Indirekt drohten sie vor dem Krisentreffen in einem Brief an Todt, die Wettbewerbshüter der EU anrufen zu wollen, wenn in der Frage der Kostenbegrenzung keine für sie annehmbare Lösung gefunden wird.
Teams wie Red Bull und Ferrari, die pro Jahr mehr als 250 Millionen Euro ausgeben, wehren sich gegen ein Budgetlimit. Sie wollen höchstens eine Senkung der Ausgaben durch neue Bestimmungen im sportlichen und technischen Reglement akzeptieren. (si/qae)
24. Mai 1981: Herbert Müller hat in seiner Karriere viel Glück. Doch kurz nach seinem 41. Geburtstag wird er vom Glück verlassen. Der Schweizer Autorennfahrer verunglückt auf dem Nürburgring tödlich.
1981 betreibt Herbert Müller, von seinen Fans nur «Stumpen-Herbie» genannt, den Rennsport nur noch sporadisch. Den Übernamen hat er wegen der Sechskantstumpen «Indiana Brasil», die er stets raucht. Seine Gegner sagen ihm nach, dass er die Zigarre nur zum Rennen aus dem Mund nimmt. Den rötlichen Vollbart trägt er, um Brandnarben zu verbergen.
Noch ein letztes Mal wagt er sich mit 41 Jahren auf die Rennstrecke. Auf dem Nürburgring ist der Unternehmer aus Reinach AG mit dem Porsche 908/4 im Team …