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Bestehendes Raumplanungsgesetz (RPG) und Zersiedelungs-Initiative (ZI) ergänzen sich ideal.
Der grösste Teil der überschüssigen Bauzonen in den Bergkantonen wird noch vor der Umsetzung einer angenommenen ZI dank dem bestehenden RPG ausgezont werden müssen. Die Kompensation bei Einzonungen nach der Annahme der ZI muss dann vor allem in den Agglomerationen selbst vorgenommen werden. Es kommt also nicht zu einer weiteren Zersiedelung.
Die Bauzonenfläche/Kopf ist in den letzten Jahren nur deshalb nicht gestiegen, weil während der laufenden Richtplananpassungen nicht mehr eingezont werden durfte, und die stark zunehmende Bevölkerungszahl in den bestehenden Bauzonenreserven untergebracht werden konnte. Sobald die kantonalen Richtpläne genehmigt sind, wird das Einzonen in den Agglomerationen wieder aufgenommen werden. Ohne Kompensation würden die Grünflächen in den Agglomerationen aber weiter reduziert.