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Nur aus dem Weltall ist die Erde in ihrer Gesamtheit und in ausreichendem Detaillierungsgrad überblickbar. Mittels Satelliten können die natürliche Umwelt und die Folgen menschlichen Handelns auf dem Land, in den Weltmeeren und in der Atmosphäre kontinuierlich und grossräumig beobachtet werden. Die Erdbeobachtung kann daher wichtige Entscheidungsgrundlagen in den Bereichen Umweltschutz, Landnutzung, Küstenüberwachung, Katastrophenmanagement und nachhaltige Entwicklung liefern. Sie hat ihre grosse Bedeutung für gesellschaftliche, wirtschaftliche und wissenschaftliche Zwecke längst unter Beweis gestellt.
Die Erdbeobachtungsprogramme der ESA umfassen neben der Entwicklung und dem Betrieb von wissenschaftlichen Missionen (EarthExplorers) ebenso den Bau von Sensoren und Satelliten für die operationelle Meteorologie (in Zusammenarbeit mit EUMETSAT) sowie die Koordination der Weltraumkomponente für die gemeinsame ESA-EU-Initiative "Global Monitoring for Environment and Security" (GMES) und den Bau von GMES-spezifischen Satelliten (Sentinels). Darüber hinaus empfängt und vertreibt die ESA Erdbeobachtungsdaten von zahlreichen nationalen und internationalen Missionen. Neben der Entwicklung von Beobachtungsinstrumenten und dem Bau von Satelliten fördert die ESA aber auch die wissenschaftliche Datenauswertung und die Entwicklung von daraus abgeleiteten Produkten und Dienstleistungen.
Mitwirkung der Schweiz
Eine grosse Anzahl an Schweizer Firmen, Universitätsinstituten, Forschungszentren und institutionellen Organisationen ist in die ESA-Erdbeobachtungsprogramme involviert. Die wichtigsten Ziele der Schweizer Teilnahme an diesen Programmen sind die Förderung von technologischen und industriellen Kompetenzen im Bereich Sensor- und Instrumentenbau sowie die Förderung von Anwendungsentwicklungen und der operationellen Nutzung von Erdbeobachtungsdaten.