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Nach dem gelungenen Saisonauftakt mit zwei Podestplätzen fährt auch im zweiten Weltcup-Rennen im französischen Val Thorens ein Schweizer Skicrosser aufs Podium. Marc Bischofberger wird Dritter.
Für Bischofberger war es der erste Podestplatz seit Februar 2020, als er in Sunny Valley in Russland seinen vierten Weltcupsieg feiern konnte. Im vergangenen Winter konnte der 31-jährige Appenzeller jedoch nicht an seine früheren Erfolge anknüpfen und wurde letztlich nicht für die Olympischen Spiele in Peking nominiert.
Nach dem enttäuschenden 30. Platz am Donnerstag meldete sich der Olympia-Zweite von 2018 nun mit einer starken Leistung zurück. Dank einem gewagten Überholmanöver schaffte Bischofberger den Vorstoss in den Final, wo er sich dem österreichischen Premierensieger Mathias Graf und dem Franzosen Youri Duplessis Kergomard geschlagen geben musste.
Für Bischofbergers Teamkollegen verlief der zweite Auftritt auf der wegen des Schneefalls weichen Rennstrecke in den französischen Alpen wenig erfreulich. Jonas Lenherr, am Donnerstag noch Dritter, scheiterte ebenso in den Achtelfinals wie Olympiasieger Ryan Regez. Alex Fiva, der Olympia-Zweite von Peking, überstand immerhin eine K.o.-Runde, schied danach aber nach einem Sturz im Viertelfinal aus.
Näslund überflügelt Smith
Bei den Frauen wiederholte die Schwedin Sandra Näslund ihren Sieg vom Vortag. Die Olympiasiegerin von Peking triumphierte zum 30. Mal auf höchster Stufe und darf sich nun alleinige Weltcup-Rekordsiegerin nennen. Tags zuvor hatte sie zu Fanny Smith aufgeschlossen.
Die Waadtländerin, die als Vierte ihren 75. Weltcup-Podestplatz knapp verpasst hatte, stand am Freitag nur kurz im Einsatz. Wegen einer Erkältung brach Smith ihren Viertelfinal-Lauf nach wenigen Fahrsekunden ab, um sich für das Heimrennen am Montag in Arosa zu schonen.
Mit einem guten Gefühl anreisen wird die Lokalmatadorin Talina Gantenbein. Nach ihrem 3. Platz zum Auftakt verpasste die Bündnerin zwar ihre zweite Finalteilnahme, sie liess im kleinen Final aber ihre drei Konkurrentinnen hinter sich und wurde Fünfte.