Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/188529

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament die Änderungen des Kollektivanlagengesetzes (KAG) zu unterbreiten, welche es ermöglichen, bei Schweizer kollektiven Kapitalanlagen für qualifizierte Anlegerinnen und Anleger wahlweise auf die zusätzliche Produktgenehmigung (Art. 15 KAG sowie Art. 13 KAG bei gesellschaftsrechtlich organisierten Fonds) zu verzichten. Fondsleitung bzw. der Fondsverwalter unterstehen der Aufsicht der Finma. Die Einholung der Produktgenehmigung bleibt grundsätzlich und zu einem späteren Zeitpunkt möglich.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) steht bereits seit einiger Zeit mit der Branchenorganisation Swiss Funds and Asset Management Association (SFAMA) in Kontakt betreffend die Einführung eines nichtgenehmigungspflichtigen Fonds, der sich ausschliesslich an qualifizierte Anlegerinnen und Anleger richtet. Die Einführung eines solchen Limited Qualified Investor Funds (L-QIF) erfordert eine Anpassung des Kollektivanlagengesetzes (KAG). Der Bundesrat erachtet den Vorschlag aufgrund der erfolgten Abklärungen des EFD mit der Branche und der Finma als sinnvoll. Die Einführung eines L-QIF würde die Innovationsfähigkeit und Attraktivität des Schweizer Fondsplatzes stärken und zur Steigerung der Wertschöpfung des Vermögensverwaltungsstandorts Schweiz beitragen. Infolgedessen hat der Bundesrat am 5. September 2018 das EFD beauftragt, bis Mitte 2019 eine entsprechende Vernehmlassungsvorlage für eine Anpassung des KAG vorzulegen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.