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1926, zwei Jahre nach der Vereinsgründung, wurde die erste Horgner Wasserballmannschaft ins Leben gerufen. Weitere zwei Jahre später führte der Schwimmclub Horgen sein erstes Wasserball-Turnier durch und die Horgner nahmen erstmals an der Meisterschaft in der Serie B teil. 1939 wurde Horgen mit dem inoffiziellen Titel des Schweizer Meisters der Serie B ausgezeichnet und stieg erstmals in die Serie A auf. Ab 1947 spielte die 1. Mannschaft des SC Horgen in der neu geschaffenen 1. Liga. 1949 stieg die Mannschaft des SCH jedoch in die 2. Liga ab. Schon im Folgejahr gelang den Horgnern der Wiederaufstieg in die 1. Liga und bereits 1951 durften sich die Zürichseebuben als Sieger dieser Liga feiern lassen. Damit verbunden war der Aufstieg in die oberste Spielklasse, die Nationalliga A. Seit damals ist der SC Horgen ohne Unterbruch in der Nationalliga A vertreten. Auf Anhieb wurde Horgen 1952 Zweiter und holte sich damit seinen ersten Vizemeistertitel im Wasserball. 1953 erfüllte sich der Traum des SCH, einmal Schweizermeister in der Nationalliga zu werden. Seither hat der SC Horgen im Schweizer Wasserball Geschichte geschrieben: 29-mal Schweizermeister, 16-mal Vizemeister, 7-mal 3. Rang und damit Bronzemedaillengewinner in der Nationalliga A. Dazu kommen etliche Titel im Schweizercup sowie Junioren- und Jugend-Schweizermeister. 2007 konnte der SC Horgen auch erstmals den Titel Schweizermeister Damen in den Palmares aufnehmen und die unglaubliche Erfolgsgeschichte des Clubs mit dem Gewinn sämtlicher vier Schweizermeistertitel (Herren, Damen, Junioren, Jugend) im gleichen Jahr erweitern.
Bilder-Collage:
links: Spiel Horgen - Lugano 2005; oben rechts: Spiel Horgen - Graz 1971; unten rechts: Horgner Damen erstmals Schweizermeister 2007
Der grösste Erfolg in der Vereinsgeschichte war jedoch die Qualifikation für das Halbfinale im Europacup 1977. Mit drei Siegen gegen Graz, Maccabi und Galatasaray Istanbul sowie einer Niederlage gegen Alphen qualifizierte sich das junge Horgner Team im holländischen Alphen für das Halbfinale. Die damaligen politischen Verhältnisse verhinderten am Halbfinalturnier in Belgrad das Mittun der osteuropäischen Spieler im Horgner Team und eine weitere Überraschung blieb so leider aus.