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Aphten

Als Erstes muss darauf hingewiesen werden, dass die korrekte Schreibweise Aphthen lautet. Weil in der Regel jedoch eine andere Schreibweise dieser Geschwüre öfters verwendet wird (Aphten), benützen wir ebenfalls die Letztere.
Das Wort Aphten kommt aus dem Griechischen und bedeutet Verbrennung.
Aphten sind kleine oberflächliche Wunden (wie kleine Ulzerationen), die oft eine gelbe oder grau-weisse Farbe annehmen.
Sie bilden sich oft auf der Mundschleimhaut, vor allem im Inneren der Backen und Lippen, der Zunge, des Zahnfleisches, des Gaumens oder des Halses. In diesem Fall spricht man von bukkalen Aphten.
In gewissen seltenen Fällen, können die Aphten auch auf anderen Organen oder Körperregionen, wie der Genitalschleimhaut, auftreten.
Man unterscheidet 2 Arten von Aphten:
- Kleine Aphten: Der Durchmesser dieser Aphten sind in der Regel kleiner als 1 cm.
- Grosse Aphten: Der Durchmesser ist grösser als 1cm; in diesen Fällen sollten Sie sich von einem Apotheker oder Arzt beraten lassen.
In der Regel verschwinden Aphten ohne Behandlung innerhalb von 1-2 Wochen. Sehr grosse Aphten hingegen sind hartnäckig und verbleiben bis zu zwei Monaten. Frauen sind öfters von Aphten betroffen als Männer.
Gewisse Quellen unterscheiden auch 3 Typen von Aphten, in Abhängigkeit ihrer Ursache:
- Traumatisch verursachte Aphten: entstehen z.B. durch das Tragen von einer schlecht angepassten Zahnprothese.
- Allergische Aphten: in Folge einer Nahrungsmittelallergie oder eines Medikamentes.
- Aphten in Folge einer Krankheit: es kann sich manchmal um schwere Erkrankungen handeln, lesen Sie unter Ursachen.
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