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Interview mit einer Vertreterin des FrauenLesbenKasama, die sich im Unterstützungskomitee von Free Nekane engagiert.
(Ab Minute 10:45)
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10. August 2017
Nein, ich habe die Begriffe nicht verwechselt, ich meine «ethnisch», nicht «ethisch». Ethik ist im spanischen Staat weder in der Politik noch in der Justiz auszumachen. Gerade wird die Bildungsreform Lomce durchgesetzt, die den Ethikunterricht streichen und die religiöse Erziehung ausbauen will.
Mit dem folgenden Beispiel möchte ich aufzeigen, wie die spanische Justiz je nach ethnischer Identität von verurteilten Personen unterschiedlich agiert. Es geht um zwei Personen, die beide im Baskenland geboren wurden. Auf der einen Seite ist da Iñaki Urdangarin, geboren in Goierri, er hat eine spanische Identität. Auf der anderen Seite bin ich, Nekane Txapartegi Nieve, geboren in Tosaldea, ich identifiziere mich als baskische Frau. Aktuell halten wir uns beide in der Schweiz auf. Ich bin bekanntlich in Zürich in Auslieferungshaft, Iñaki wohnt zusammen mit seiner Frau Cristina, der Tochter des früheren Königs Juan Carlos I. am Genfersee. Wir beide wurden von der spanischen Justiz verurteilt, aber die Auswirkungen davon könnten unterschiedlicher nicht sein.
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“In our mouths, words become crimes.”
AntiNote: the Swiss “magazine for autonomous journalism” ajour has recently established a correspondence with Basque liberation movement activist Nekane Txapartegi, who has been imprisoned nearly incommunicado in Switzerland for over a year and is facing extradition back into the hands of the Spanish authorities she fled a decade ago.
Nekane writes from prison in Spanish, and ajour has been presenting her letters in German for their local audience (there is a movement building rapidly around her and her cause); this is a translation from the German. The second letter obtained by ajour was just published today and will appear here shortly.
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— Über die Haftbedingungen in Spanien —
Vor einer Woche starb der baskische politische Gefangene Kepa del Hoyo. Unmenschliche Bedingungen in spanischen Knästen
Von Eneko Compains, Bilbo

Amnestie gefordert: Demonstration für die Freilassung der politischen Gefangenen am 17. April 2016 in Bilbo
Foto: Vincent West / Reuters
«Ich sage meiner Tochter immer», so Nekane Txapartegi, «wir müssen getrennt sein, aber ich habe dich nie verlassen.» © Ursula Häne
Eine mutmassliche Unterstützerin baskischer Terroristen soll nach Spanien ausgeliefert werden. Das Bundesstrafgericht hat gegen Nekane Txapartegi entschieden – und gegen die Empfehlung des UNO-Sonderberichterstatters für Folter, der sich für sie eingesetzt hat. (von Nina Fargahi, 4.8.2017) Weiterlesen
Das Bundesstrafgericht hat der Auslieferung der baskischen Aktivistin Nekane Txapartegi stattgegeben. Spanien sei ein «Land mit demokratischer Tradition». Und solche Länder würden die Menschenrechte achten. Damit wies es Ende Juni die Beschwerde ab. (Von Merièm Strupler)
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Riceviamo e diffondiamo:
Abbiamo appreso la decisione da parte del Tribunale penale federale, in data 30 giugno, di respingere l’ultimo ricorso di Nekane Txapartegi contro la sua estradizione nello stato spagnolo. Non rimane che tentare l’ultimo ricorso al Tribunale federale.
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Heute gingen in Zürich 298 Personen auf die Strasse um ihre Solitarität und Wut auszudrücken. Vor wenigen Tagen wurde bekannt gegeben, dass das Bundesstrafgericht in Bellinzona den Rekurs von Nekane Txapartegi gegen ihre Auslieferung abgewiesen hat. In der Begründung heisst es dazu: „Die Auszuliefernde kann sich nicht auf das Verbot der Folter stützen, wenn die Auslieferung an ein Land mit demokratischer Tradition erfolgt, wozu Spanien gehört.“ Die Schweiz ignoriert damit die Urteile des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Dieser verurteilte den spanischen Staat in den letzten Jahren mehrmals, weil er gegen das Verbot von Folter und anderen Misshandlungen verstossen hat. Auch Nils Melzer, UNO-Sonderberichtserstatter für Folter, fordert die Schweiz auf, Nekane nicht an Spanien auszuliefern.
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