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Sébastien Buemi gewinnt zusammen mit seinen beiden Toyota-Teamkollegen das 6-Stunden-Rennen von Schanghai. Trotzdem sichert sich Porsche vorzeitig den Titel in der Langstrecken-WM.
Zusammen mit dem Japaner Kazuki Nakajima und dem Briten Anthony Davidson gewann Buemi bereits sein viertes Rennen in der laufenden Langstrecken-WM. Trotz des souveränen Sieges des Toyota-Trios mit einer Runde Vorsprung können Buemi und seine Teamkollegen beim Saisonschluss in Bahrain in zwei Wochen aber nicht mehr in den Kampf um den WM-Titel eingreifen. Dank eines zweiten Platzes in China sicherten sich Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber im Porsche vorzeitig den Titel.
Die neuen Weltmeister profitierten davon, dass sie sich bei ihrem Sieg bei den 24-Stunden von Le Mans im Juni doppelte WM-Punkte sichern konnten, während Buemi und seine Kollegen beim Saisonhöhepunkt an der Sarthe als Neunte entscheidende Zähler einbüssten.
Gleiches gilt für Neel Jani, der im zweiten Porsche zusammen mit André Lotterer und Nick Tandy in Schanghai als Dritter ebenfalls aufs Podest fuhr. Der Weltmeister des vergangenen Jahres musste seine Ambitionen auf die Titelverteidigung bereits nach dem Ausfall in Le Mans begraben. Immerhin sicherte sich der Seeländer mit Porsche in Schanghai den Konstrukteurs-Titel.
SDA-ATS