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Zur Festlegung der Stereoposition bietet jeder Kanal des Sequenzerprogramms einen Panoramaregler. Drehe diesen ganz nach links, wird das Kanalsignal nur auf der linken Box ausgegeben. Drehen diesen ganz nach rechts, wird es nur rechts ausgegeben. Dazwischen sind sämtliche Positionen möglich. So kannst du das Signal z.B. auch nur leicht links stellen, wobei es dann auf der linken Box lediglich einen Tick lauter ausgegeben wird. Lasst du den Regler in der Mitte stehen wird das Signal von beiden Boxen gleichlaut ausgegeben.
Jeder Kanal eines Sequenzerprogramms verfügt über einen separaten Regler zur Änderung der Stereoposition.
Soll ein Signal so klingen, als ob es links vom Hörer wäre, drehen Sie den Panoramaregler nach links, umgekehrt, nach rechts. So können Sie nacheinander alle Signale durchgehen und diese im Panorama aufteilen. Ein Instrument wird ganz links gepant, eines nur leicht links, wichtige Signale kommen in die Mitte, eines leicht rechts und eines ganz rechts. So klingt es für den Hörer etwa so, als würde sich eine Band breit vor ihm im Raum verteilt befinden.
Diesen Effekt solltet du dir zu nutze machen und nicht einfach jedes Signal in die Mitte setzen! Dadurch wirkt das Klangbild einerseits dünn und vor allem undifferenziert – die Signale ließen sich schwieriger voneinander abgrenzen, da sie alle „auf der gleichen Stelle hocken“. Teilest du hingegen gleichmäßig im Panorama auf, klingt der Mix breitgefächert und klar.
WICHTIG:
Das Fundament des Mix gehört in die Mitte! Zum Fundament zählt die grundlegende Rhythmussektion, bestehend aus Bassdrum, Snare und Bass, wobei ich hier gleich erwähnen muss, dass tieffrequente Signale sich ohnehin kaum orten lassen. Daher macht es eh kaum Sinn, Bassdrum oder Bass nach außen zu pannen.
Des Weiteren solltest du auch das jeweils wichtigste Signal der Produktion in die Mitte setzen. Bei Songs ist das derLead-Gesang. Im Falle eines Instrument-Solos gehört das jeweilige Instrument in die Mitte. Spielen zwei Solo-Instrumente, werden diese oft um die Mitte herum aufgeteilt.
Neben dem Fundament kannst nun alle weiteren Signale gleichmäßig im Panorama verteilen! Die Hi-Hat kann z.B. entweder in die Mitte gepannt werden oder bis maximal halblinks bzw. halbrechts, wobei ich in dem Fall empfehle, der Hi-Hat noch einen Gegenspieler auf der anderen Stereoseite gegenüberzustellen. Dabei sollte es sich ebenfalls um ein höhenreiches Instrument handeln, das einen ebenso durchgehenden Rhythmus aufweist. Setze die Hi-Hat z.B. halblinks, so stellen Sie dieser halbrechts eine rhythmische Akustikgitarre, Shaker, Tambourine, Schellenkranz oder Ähnliches gegenüber. Auf diese Weise erzielst du ein ausgeglichenes Stereobild.
Ebenso gehst du bei weiteren Signalen vor. Auf jeder Stereoseite sollten sich letztlich etwa gleich viele Instrumente befinden. Nur so erreichen Sie ein ausgewogenes Klangbild wobei aber auf Mono zu achten ist (aber dazu später mehr).