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Effekte> Pfade> Konturlinie
Hallo,
erstmal solltest du wissen, dass du mit "Aussehen erweitern" im Objektmenü einen dynamischen Effekt in normal Objekt umwandeln kannst. Somit kannst du testen, was dieser Effekt wirklich bewirkt.
Der Effekt "Kontur nachzeichnen" bezieht sich auf Texte. Das heißt der Text wird im Hintergrund in Pfade umgewandelt. Wenn du nun eine EPS, AI in einer niedrigen Version schreibst oder den Text z.B. in ein anders Programm kopierst, wird der Text in Pfade umgewandelt exportiert oder kopiert. Das ist sinnvoll, wenn du z.B. eine Datei hast, welche geplottet (mit Messer in Folie geschnitten) werden soll. Die Datei bleibt bearbeitbar, aber das Plotprogramm braucht nicht die Schriftart, um die Schrift in Kurven umzuwandeln, da in der EPS die Schrift schon als Kurven vorliegt. Solange du 9er oder 10er-Verison speicherst, bleibt der Text in Illustrator bearbeitbar, obwohl andere Programm oder ein Drucker nur die in Pfade gewandelten Objekte zu sehen bekommen.
Der Effekt "Konturlinie" wandelt Strichstärken im Hintergrund in Pfade um. Sinnvoll ist das ebenfalls für Dateien die geplottet werden sollen , da man mit Messern eben keine Strichstärken schneiden kann, sonder dazu einen Innen- und einen Außenpfad benötigt. Der Filter ist aber auch für Effekte nützlich. Nimm beispielsweise mal ein Objekt mit Kontur, weise den Effekt "Konturlinie" zu und danach aus "Verzerren und transformieren" den Effekt "Scribble & Tweak". Nun beobachte was passiert, wenn du in der Aussehenpalette den Effekt mal oberhalb von "Konturline" schiebst und mal unterhalb.
Zudem kannst du dir den Effekt zu Nutze machen, wenn du eine Kontur mit einem Verlauf füllen willst. Dazu musst du den Filter "Konturlinie" auf das Pfadonjekt anwenden, welches allerdings nicht gefüllt sein darf! Nun gruppierst du das Objekt und fügst in der Aussehenpalette eine neu Füllung hinzu, welche dann natürlich auch ein Verlauf sein kann. Manchmal passiert es aber, dass nicht nur die Kontur, sonder das ganze Objekt gefüllt wird. Da hilft nur, alles wieder aufzulösen, auf die Grundform zu reduzieren und es nochmals zu wiederholen. Wichtig ist, dass das Objekt vor der Gruppierung nicht schon ein Gruppe ist.
Ich hoffen das verständlich erklärt zu haben
Wolfgang
als Antwort auf: [#24058]