Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03331.jsonl.gz/1540

Wetterdaten / Statistik: Januar - Dezember 2018
Endlich wieder Wetter: Westlage brachte mildes und feuchtes Wetter
Endlich, endlich nach monatelangem doch eher langweiligem und viel zu trockenem Wetter installierte sich anfangs Dezember eine dynamische Wetterlage über Europa. Diese brachte zwar viel zu milde Luftmassen in unsere Region, dafür aber endlich wieder einmal ausgiebige Niederschläge. Ab dem 9. des Monates wurde mit einer nördlichen Strömung deutlich kältere Luft herangeführt und diese brachte hauptsächlich in Graubünden und den angrenzenden Regionen markante Schneefälle. Danach bestimmte ein Hochdruckgebiet über Skandinavien das Wetter. Es folgte eine weitere Abkühlung und so konnten auch in unserer Region die ersten Eistage des Winters 2018/19 verzeichnet werden. Eine schwache Kaltfront brachte am 16. in unserer Region etwas Schneefall und die erste dünne Schneedecke in diesem Winter. Danach folgte schon fast traditionell das Weihnachtstauwetter. Eine Tiefdruckzone über dem Nordatlantik steuerte sehr milde, aber auch feuchte Luft gegen Europa. Es gab vor allem am Alpennordhang und den Voralpen entlang intensive und ergiebige Niederschläge. Dabei stieg die Schneefallgrenze lokal auf über 2000 Meter an. Die Niederschläge liessen die Thur doch beachtlich anschwellen. Die Grundwasserpegel entlang der Thur dürften dabei deutlich angestiegen sein. Erst am 24. folgte eine Kaltfront mit einer Abkühlung. Anschliessend installierte sich über Mittel- und Westeuropa ein kräftiges und sehr beständiges Hochdruckgebiet. Dieses brachte sonniges Wetter und in der Höhe wieder deutlich mildere Temperaturen. Ueber dem Flachland lag vielerorts zäher Nebel oder Hochnebel und die Temperaturen stiegen nur knapp über den Gefrierpunkt. Erst zum Jahresende wurde es leicht wechselhaft und auch im Flachland wieder etwas wärmer.
Die dominierende Westlage brachte milde Luftmassen nach Mitteleuropa und so waren die Temperaturen im laufenden Monat deutlich zu hoch. Das Mitel ergab +3.5 Grad. Am 3. Dezember wurde mit +14 Grad die höchste und am 15. mit -5.7 Grad die tiefste Temperatur gemessen. Insgesamt wurden 12 Frost- und 2 Eistage verzeichnet.
Die Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 90%.
Die Niederschlagstätigkeit verteilte sich ziemlich regelmässig über den gesamten Monat. Nach dem die letzten zehn Monate alle zum Teil deutlich zu trocken waren, fiel im Dezember mit 90 mm endlich wieder einmal die im langjährigen Mittel zu erwartende Niederschlagmenge. Am 16. fielen dabei etwa 7 cm als Schnee. Die maximale Schneehöhe betrug an diesem Tag 6 cm. Die dünne Schneeschicht konnte sich 2 Tage halten.
Der Luftdruckmittelwert lag mit 1022 hPa eher im oberen Bereich. Am 25. bzw. 30. Dezember wurden 1036 hPa gemessen und am 9. 1005 hPa.
Am 9. wurde beim Durchzug einer aktiven Kaltfront eine Windspitze von 61.2 km/h registriert (01.01.2019).
Wetterdaten Niederbüren Dezember
Thur bei Niederbüren am 24. Dezember
Oberhalb Gossau am 16. Dezember
November mit viel Nebel und sehr wenig Niederschlag
Die seit Monaten mehr oder weniger andauernde Grosswetterlage zeigte sich auch im November beständig. Auf der Alpennordseite überwog bis zum letzten Monatsdrittel mehrheitlich der Hochdruckeinfluss und brachte vor allem in höheren Lagen viel Sonnenschein und sehr milde Temperaturen. In unserer Region lag doch sehr oft Nebel oder Hochnebel und dieser zeigte sich zum Teil sehr hartnäckig. Dennoch lagen die Temperaturen mehrheitlich über dem langjährigen Mittel. 19. brachte ein Höhentief die ersten Schneeflocken, jedoch folgte anschliessend bereits wieder Hochdruck. Erst die letzten Novembertage wurden im Einflussbereich von Tiefdruckgebieten wechselhafter. Am 27. strömte aus Osten deutlich kältere und auch feuchtere Luft ein und sorgte erneut für etwas Schneefall. Danach blieb es wechselhaft, aber wieder etwas milder.
Auch der November war wie bereits die letzten 7 Monate zuvor deutlich zu warm. Die mittlere Temperatur ergab +4.9 Grad. Am 12. November wurde mit +16.6 Grad der Höchstwert gemessen und am 17. wurde mit -1.8 Grad der Tiefstwert verzeichnet. Es gab total 7 Frosttage.
Die Luftfeuchtigkeit ergab im Schnitt 93 %, was auf eine feuchte Grundschicht infolge vieler Nebeltage schliessen lässt.
Das bereits beträchtliche Niederschlagsdefizit im 2018 steigerte sich im November nochmals. Mit nur 14 mm fiel dieser sehr trocken aus und somit fehlen in der Region nun weit über 300 mm der üblichen Jahressumme. Im letzten Monatsdrittel fiel kurzzeitig etwas Schnee, wobei sich keine geschlossene Schneedecke bilden konnte.
Der Luftdruck zeigte das Mittel von 1017 hPa. Am 26. November wurde das Minimum mit 1004 hPa und am 14. das Maximum von 1031 hPa verzeichnet.
Während des gesamten Monates blieb es eher windschwach und Herbststürme blieben gänzlich aus. So wurde am 6. November lediglich eine Windspitze von knapp 29 km/h gemessen (02.11.2018).
Wetterdaten Niederbüren November 2018
Eichwald Mitte November
Tiefer Pegel der Thur
'Altweiber-Sommer' dominierte den vergangenen Oktober
Nach einem trüben, kalten und regnerischen Monatsbeginn, folgte rasch Hochdruckwetter. Nach relativ frischen Nächten stiegen die Tagestemperaturen rasch an und lagen mehrheitlich über dem langjährigen Mittel. Auch Nebel oder Hochnebel löste sich spätestens am frühen Nachmittag auf und machte der Sonne platz. Diese Wetterlage war im weiteren Verlauf dominierend. In der Zeit zwischen dem 2. und dem 26. Oktober fiel in unserer Region kein messbarer Niederschlag. Eine Entspannung der anhaltenden Trockenheit blieb daher weiter aus. Erst ab dem 27. brachte ein Tief über dem westlichen Mittelmeer, welches später über die Alpen nach Norden zog, eine markante Wetterumstellung. Es folgte eine spürbare Abkühlung, begleitet von länger anhaltenden Niederschlägen und stürmischen Winden in der Nacht auf den 30. Oktober. Deutlich mehr Aktivität herrschte wettermässig jedoch auf der Alpensüdseite und in Graubünden. Nebst grossen Niederschlagsmengen, gab es lokal auch einen Wintereinbruch mit grossen Schneemengen und Sturmwinden.
Der Oktober reihte sich wiederum in die Liste der zu warmen Monate ein und der Mittelwert ergab +10.0 Grad. Die höchste Temperatur wurde am 12. mit + 23.7 Grad und die tiefste am 31. mit -0.9 Grad verzeichnet. Frost wurde an 2 Tagen gemessen.
Die Luftfeuchtigkeit ergab den Durchschnittswert von 87 %.
Wie erwähnt blieben die Niederschläge wiederum deutlich unter dem langjährigen Mittel. Die Regenfälle zu Beginn und zum Ende des Monates ergaben total 52 mm.
Der Luftdruck ergab ein Mittel von 1017 hPa. Dabei war insbesondere die Luftdruckveränderung am 28./29. recht markant. Innerhalb weniger Stunden folgte ein Anstieg von über 15 hPa. Der tiefste Luftdruck betrug am 30. beachtliche 980 hPa. Am 22. wurden als Maximum 1029 hPa aufgezeichnet. Der Wind erreichte am 30. Oktober mit 41.8 km/h den Spitzenwert, blieb ansonsten während des Monates eher schwach. (01.11.2018).
Wetterdaten Niederbüren Oktober 2018
Goldener Oktober im Eichwald
September folgt dem Trend: Zu warm und zu trocken
Nach trübem Beginn mit Niederschlägen und einer deutlichen Abkühlung, folgte rasch wieder Hochdruckwetter und die Temperaturen stiegen erneut auf hochsommerliche Werte an. Unterbrochen wurde diese Schönwetterperiode am 13. von Gewittern und einer leichten Abkühlung. Danach wurde das Wetter wiederum von einem Hoch bestimmt und auch die Temperaturen stiegen wieder an. Am Abend des 23. September brachte Sturmtief 'Fabienne' mit einer aktiven Kaltfront einen ersten Herbststurm mit ausgiebigem Regen und einer kräftigen Abkühlung. Mit einer Bisenströmung waren die folgenden Tage deutlich frischer. In den klaren Nächten am 25./26. lagen die Temperaturen nur noch knapp über dem Gefrierpunkt und es konnte erster Bodenfrost verzeichnet werden. Danach stiegen die Temperaturen bei freundlichem Herbstwetter zum Monatsende wieder deutlich an.
Auch der September folgte dem Trend der deutlich zu warmen Monate in diesem Jahr. Der Mittelwert erreichte +15.3 Grad. Am 12. September wurde die höchste Temperatur mit +28.9 Grad gemessen und am 26. der tiefste Wert mit lediglich +1.1 Grad. Es konnten nochmals 9 Sommertage registriert werden.
Die Luftfeuchtigkeit ergab ein Mittel von 82%.
Auch in diesem Monat fielen die Niederschläge wiederum sehr gering aus. Mit lediglich 53 mm wurde nur knapp die Hälfte der normalen Monatssumme verzeichnet. Die Region wurde im September noch von einem Gewitter getroffen.
Der Luftdruck blieb eher im höheren Bereich und zeigte einen Schnitt von 1020 hPa. Das Maximum am 25. betrug 1035 hPa und das Minimum am 23. 1008 hPa.
Beim Herbststurm 'Fabienne' wurde die stärkste Windspitze mit 56 km/h aufgezeichnet (02.10.2018).
Wetterdaten Niederbüren September 2018
Eichwald 20. September
Rückblick Sommer 2018: Deutlich zu warm und sehr trocken
Ein kurzer Rückblick auf den meteorologischen Sommer 2018 (Juni, Juli und August) lässt keine Zweifel offen: Die erfassten Daten der Wetterstation Niederbüren bestätigen ganz klar den Eindruck, welcher der Sommer (er ist ja immer noch nicht zu Ende...) gefühlsmässig hinterlassen hat. Er war deutlich zu warm und ergab in den drei Monaten einen Mittelwert von +19.5 Grad, was mehr als 2 Grad über dem zu erwartenden Schnitt liegt. Dennoch liegt dieser Wert deutlich unter dem Mittel des Sommers von 2003, als +21.6 Grad verzeichnet wurden. Hitzetage wurden damals 40 registriert. In diesem Sommer waren es 'nur' 14. Wenn man in diesem Jahr jedoch etwas weiter zurückblickt, fällt sofort auf, dass ausser dem März sämtliche Monate einen deutlichen Temperaturüberschuss aufweisen. Auch der September folgt bislang ganz klar diesem Trend.
Eine nicht ganz sorgenfreie Zukunft lässt sich bei der Niederschlagsstatistik herauslesen. Die Monate Juni, Juli und August 2018 brachten insgesamt nur 230 mm Regen, was knapp die Hälfte des zu erwartenden Niederschlages bedeutet. Da aber auch die Monate zuvor jeweils bereits ein deutliches Niederschlagsdefizit aufwiesen, fielen bis Ende August lediglich 520 mm (2003 550 mm). Mittlerweile fehlen in unserer Region in diesem Jahr daher etwa 300 mm Niederschlag, was in der Natur deutlich sichtbare Spuren hinterlassen hat. Von blossem Auge nicht sichtbar, aber um so bedenklicher ist, dass die Grundwasserpegel deutlich gesunken sind und die Quellfassungen nur noch spärliche Erträge liefern. Auch in den nächsten Tagen ist weiterhin kein ausgiebiger und flächendeckender Niederschlag zu erwarten. Ein schöner Herbst ist ja toll, aber eine Umstellung der Wetterlage zu regnerischem Wetter wäre für unsere Natur sehr willkommen (17.09.2018)
. Töss bei Wila am 31. Juli
Das obige Bild der Töss wirkt dramatisch, kommt jedoch aufgrund der besonderen geologischen Verhältnisse regelmässig vor. Im angehängten Link (Quelle erdwissen.ch) ein interessanter Bericht dazu.
August-Gewitter brachten leichte Entspannung der Trockenheit
Am frühen Abend des 1. August gab es in der Region kräftige Gewitter, welche im Raum St. Gallen-Rorschach-Widnau für zahlreiche Feuerwehreinsätze sorgten. Anschliessend folgte rasch wieder Hochdruckwetter. Im weiteren Verlauf unterbrachen Störungseinflüsse jeweils nur kurzzeitig die hochsommerlichen Phasen. Am 17. August brachte ein heftiges Gewitter im Raum Niederbüren in kurzer Zeit über 30 mm Niederschlag. Danach folgte wieder mehrheitlich hochsommerliches Wetter, zwischenzeitlich unterbrochen von einigen Störungszonen. Am Monatsende brachte ein Höhentief in der Region dann nochmals kräftigen Regen und so entspannte sich zumindest die oberflächliche Trockenheit weiter.
Der August erreichte temperaturmässig ein Mittel von +19.7 Grad und war daher wie die Vormonate ebenfalls zu warm. Am Nationalfeiertag wurde die höchste Temperatur mit +33.4 Grad und am 26. August mit +6.9 Grad der tiefste Wert verzeichnet. Es gab nochmals 5 Hitze- und 14 Sommertage.
Die Luftfeuchtigkeit ergab einen Mittelwert von 76 %.
Dank der ausgiebigen Regenfälle vom Monatsende erreichte der August mit einer Gesamtsumme von 115 mm in etwa das langjährige Mittel. An 6 Tagen wurden Gewitter registriert. Beim Gewitter vom 17. August fiel kurzzeitig kleiner Hagel.
Der Luftdruck machte erneut keine grosse Berg- und Talfahrt und zeigte im Schnitt 1015 hPa. Am tiefsten war dieser am 13. mit 1008 hPa und am höchsten am 11. mit 1024 hPa.
Während des Gewitters vom 1. August wurde die höchste Windspitze mit 58 km/h gemessen (01.09.2018).
Wetterdaten Niederbüren August 2018
Oberhalb Niederbüren
Juli deutlich zu warm - Trockenheit nimmt wegen fehlendem Regen deutlich zu
Die seit Wochen andauernde Wetterlage setzte sich auch im Juli fort. Die Hochdruckzone über Skandinavien bestimmte mehrheitlich die Wetterlage im Alpenraum. Die Schweiz lag am südlichen Rand und zumeist wurde mit einer Bisenströmung trockene und warme Luft in unser Land geführt. Atlantische Tiefdruckgebiete hatten dagegen kaum eine Chance und praktisch keinen Einfluss auf unser Wetter. Ab und zu verflachte die Druckverteilung und mit einer südwestlichen Strömung gelangte etwas feuchtere Luft in unser Land. Die Labilisierung sorgte für ein Ansteigen der Gewittertendenz und so gab es regional kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel. Die Gewitter waren aber bei weitem nicht flächendeckend und lokal blieb es praktisch niederschlagsfrei. Auch die Ostschweiz wurde nur selten von Gewittern getroffen und so verschärfte sich die Trockenheit zum Monatsende deutlich. Die Region Niederbüren profitierte lediglich am 15. Juli von einem ausgiebigen Gewitterregen. Danach blieb es bis zum Monatsende trocken und zunehmend heiss. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit verfügte die Behörde für den gesamten Kanton St. Gallen ein absolut sinnvolles Feuerverbot im Freien.
Wie schon die Vormonate fiel auch der Juli deutlich zu warm aus und das Monatsmittel erreichte +20.5 Grad. Die höchste Temperatur betrug am 31. Juli +33.8 Grad und die tiefste am 12. +9.2 Grad.
Es wurden 16 Sommer- und 8 Hitzetage verzeichnet.
Die Luftfeuchtigkeit ergab lediglich 69%.
Wie schon eingangs erwähnt blieben die Niederschläge auch im Juli deutlich unter den Erwartungen. Mit 56 mm wurden nicht einmal 50% des langjährigen Mittels erreicht.
Gewittertätigkeit konnte an 4 Tagen registriert werden.
Der Luftdruck machte erneut keine grossen Sprünge und das Mittel ergab 1014 hPa. Der höchste Wert zeigte am 7. 1021 und der tiefste Wert am 16. Juli 1008 hPa.
Die maximale Windspitze zeigte am 4. des Monates 33.8 km/h (01.08.2018).
Wetterdaten Niederbüren Juli 2018
Thur beim Golfplatz am 31. Juli
Sommerlicher Juni sorgt für weitere Zunahme der Trockenheit
Eine flache Druckverteilung sorgte in den ersten Tagen des Monates für sogenannten Tagesgang beim Wetter. In der ersten Tageshälfte schien häufig die Sonne und ab dem frühen Nachmittag bildeten sich in der labilen Luftmasse regional kräftige Gewitter. Diese blieben jedoch lokal begrenzt, waren dort aber sehr intensiv. Ein Höhentief brachte dann kurz vor der Monatsmitte in unserer Region endlich wieder einmal kräftigen Regen. Danach stellte sich dann eine sehr nachhaltige und stabile Wettersituation ein. Über den Britischen Inseln bis nach Skandinavien lag ein stabiles Hochdruckgebiet. Unser Land lag dabei am Südrand und in einer meist nördlichen- bis nordöstlichen Strömung. Dadurch blieb es in der zweiten Monatshälfte mehrheitlich sonnig und sommerlich warm. Niederschläge blieben praktisch gänzlich aus.
Wie schon die Vormonate fiel auch der Juni deutlich zu warm aus. Das Monatsmittel betrug +18.4 Grad. Ein Hitzetag wurde knapp nicht erreicht und so zeigte der Spitzenwert am 20. Juni +29.8 Grad. Am Morgen des 23. wurden dann nur +7.4 Grad gemessen. Es wurden 15 Sommertag registriert.
Die Luftfeuchtigkeit ergab ein Mittel von 74 %.
Der Juni hat eigentlich den Ruf als 'Monsunmonat'. Diesen erfüllte er in diesem Jahr bei weitem nicht und so erreichte er mit einem Total von lediglich 66 mm nicht einmal die Hälfte der üblichen Niederschlagsmenge. An 4 Tagen konnten in der Region Gewitter wahrgenommen werden.
Der Luftdruck zeigte keinen grossen Schwankungen und im Schnitt lag dieser bei 1015 hPa. Am 22./23. wurden 1024 hPa und am 4. Juni 1005 hPa gemessen.
Die Winde waren während des gesamten Monates eher schwach und so betrug die maximale Windspitze am 28. Juni nur 38.5 km/h (01.07.2018).
Wetterdaten Juni 2018 Niederbüren
Patrouille Suisse am 2. Juni in der Region
Mai bringt viel Wärme und erneut viel zu wenig Niederschlag
Die Wetterlage, welche sich bereits im April über grossen Teilen von Mitteleuropa installiert hat, blieb auch während des gesamten Monates Mai mehrheitlich wetterbestimmend. Zwischen einer Tiefdruckzone westlich und südlich der Schweiz und hohem Luftdruck über Nordeuropa verblieb unser Land in einer Zone mit flacher Druckverteilung. Dabei wurde die Wetterlage vielfach vom Tagesgang bestimmt. Die herangeführten Luftmassen waren deutlich zu mild. Regional kam es dabei zu heftigen Gewittern, die viel Regen und lokal auch Hagel brachten. Es gab auch Regionen, die deutlich zu wenig Niederschläge erhielten.
Da ein richtiger Kaltlufteinbruch während des gesamten Monates ausblieb, verwundert es nicht, dass der Mai deutlich zu warm ausfiel. Der Monatsdurchschnitt erreichte +15.2 Grad, was rund 2 Grad über dem langjährigen Mittel liegt. Der Höchstwert von +30.1 Grad wurde am 28. und der Tiefstwert von +5.8 Grad am 7. Mai gemessen. Der Mai brachte 5 Sommer- und 1 Hitzetag.
Die Luftfeuchtigkeit ergab im Mittel 78 %.
Die Niederschläge erreichten an der Wetterstation Niederbüren knapp die Hälfte der erwarteten Summe. So ergab der gemessene Niederschlag lediglich 61 mm. Im vergangenen Monat konnten in der Region 7 Gewitter registriert werden.
Der Luftdruck machte aufgrund der mehrheitlich flachen Druckverteilung keine grossen Sprünge und erreichte im Schnitt 1013 hPa. Am 13. zeigte der tiefste Wert 1004 hPa und am 6./18. und 19. Mai jeweils 1018 hPa.
Die höchste Windspitze konnte am 15. Mai mit 38.5 km/h gemessen werden (01.05.2018).
Wetterdaten Mai 2018 Niederbüren
Gewitteraufzug Niederbüren 30. Mai
Trockener und warmer April weckt Sommergefühle
Nach wechselhaftem Beginn bestimmte ein Hochdruckgebiet über Osteuropa die Wetterlage und brachte viel Sonne und auch ansteigende Temperaturen. Zwischenzeitliche Störungszonen brachten in der Regel nur wenig oder gar keine Niederschläge. Nach einer kurzzeitigen Abkühlung erfolge jeweils rasch wieder eine Erwärmung, so dass schon bald die ersten Sommertage des Jahres verzeichnet werden konnten. In der zweiten Monatshälfte lag die Schweiz meist auf der Vorderseite von Tiefdruckgebieten über den Britischen Inseln und dem Atlantik in einer süd- bis südwestlichen Strömung. Es gab immer wieder Föhnphasen, welche im April häufig auftreten und diese liessen die Temperaturen vielfach auf frühsommerliche Werte ansteigen. Ausgiebige Niederschläge fielen bis zum Monatsende keine. Im letzten Monatsdrittel war dank optimaler Bedingungen die Pollenflugphase sehr ausgeprägt und sorgte für deutlich getrübte Sicht.
Der vergangene April war massiv zu warm und so betrug das Monatsmittel +12 Grad, was knapp vier Grad zu hoch ist. Der Höchstwert von +26.9 Grad wurde am 22. und 29. April und der Tiefstwert von -1.7 Grad am 2. gemessen. Es gab bereits 4 Sommertage und lediglich noch 2 Frosttage.
Die Luftfeuchtigkeit ergab den Schnitt von 72 %.
Der April war sehr trocken und so fielen lediglich 19.8 mm Niederschlag. Es konnte ein Gewitter verzeichnet werden, bei welchem mehr als die Hälfte des Gesamtniederschlages fiel.
Der Luftdruck ergab das Monatsmittel von 1011.4 hPa. Der höchste Wert betrug am 18. 1029 hPa und der tiefste Wert am 12. April 996 hPa.
Die maximale Windgeschwindigkeit mit 58 km/h wurde am 4. April registriert (01.05.2018).
20. April bei der Gestmatt
Wetterdaten Niederbüren April 2018
April, April vor einem Jahr
Während sich der laufende April temperaturmässig auf rekordverdächtigem Niveau bewegt, der Mittelwert beträgt derzeit plus 11.6 Grad, war das Wetter genau vor einem Jahr 'hochwinterlich'. Am 28. April 2017 lag im Laufe des Tages im Raum Niederbüren eine Schneedecke von 19 cm, was an der Natur nicht spurlos vorbeiging. Der schwere Schnee knickte viele Bäume und Sträucher um. Bereits eine Woche zuvor verursachte der späte und sehr massive Frost in der Obst- und Landwirtschaft grosse Schäden. Glücklicherweise kam es in diesem Jahr zu keinem solchen Szenario. Die Temperaturen bewegen sich seit Wochen auf hohen, frühsommerlichen Werten. Die ersten Sommertage (über 25 Grad) konnten bereits registriert werden. Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt liegt die Temperatur derzeit etwa 4 Grad zu hoch. Während vor einem Jahr tiefster Winter herrschte, stieg die Temperatur am 28. April 2012 mit +30.4 Grad (gemessen an der alten Wetterstation) bereits auf hochsommerliche Werte. Erwähnenswert ist aber auch die derzeitige niederschlagsarme Witterung. Der April war bisher sehr trocken und brachte erst knapp 16 mm Niederschlag. Das Jahrestotal mit etwas mehr als 200 mm liegt auch deutlich unter den Erwartungen (28.04.2018).
28. April 2017 Eichwald Niederbüren
März war deutlich zu kalt, tiefdruckbestimmt und trotzdem zu trocken
Im Einflussbereich eines Hochdruckgebietes über Skandinavien startete der Monat sehr kalt mit einem Eistag. Danach wurde es im Einfluss von tiefem Luftdruck deutlich milder, jedoch viel nur spärlich Niederschlag. Auch der weitere Verlauf blieb eher tiefdruckbestimmt, ab und zu regnete es leicht. Dieser Wettercharakter zog sich über die Monatsmitte hinaus. Zu Beginn des letzten Monatsdrittels floss nochmals deutlich kältere Luft nach Mitteleuropa und so kam es in unserer Region nochmals zu Schneefällen und die Temperaturen stiegen tagsüber nur noch knapp in den Plusbereich an. Nachts herrschte verbreitet starker Frost. Danach folgte eine deutliche Milderung und kurz vor Monatsende stiegen die Temperaturen kurz in den frühlingshaften Bereich an. Danach bestimmte ein umfangreiches Tief zwischen dem Atlantik und Grossbritannien die Wetterlage.
Der März war deutlich zu kalt und erreichte im Monatsmittel lediglich +3.4 Grad, was satte 4 Grad weniger war, als im vergangenen Jahr. Die Höchsttemperatur mit +17.1 Grad konnte am 30. und der tiefste Wert mit -9.8 Grad am 2. März gemessen werden. Es gab noch einen Eistag und 15 Frosttage.
Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 84%.
Während des gesamten Monates herrschte eher tiefer Luftdruck und so ergab dieser das Mittel von lediglich 1005 hPa. Höchster Wert waren am 21. 1027 hPa, während am 6. der tiefste Stand 991 hPa erreichte.
Die Niederschläge fielen eher bescheiden aus und so ergab die Niederschlagssumme den zu geringen Wert von 53 mm. Am 21. März konnte eine Schneedecke von 10 cm gemessen werden. Insgesamt lag an 4 Tagen eine dünne Schneedecke. Die gefallene Schneemenge betrug etwa 25 cm.
Am 12. März wurde eine Windspitze von 58 km/h aufgezeichnet (01.04.2018).
Beim Andwilermoos am 25. März
Wetterdaten Niederbüren März2018
Kalter Februar mit spärlichem Sonnenschein und wenig Schnee
Der Monat startete wechselhaft und deutlich kälter als der Januar. Immer wieder lag die Schweiz zwischen verschiedenen Druckzentren und so blieb der Wettercharakter bis über die Monatsmitte hinaus eher wechselhaft. Am 11. konnte sich nach einem kräftigen Schneeschauer die erste dünne Schneedecke des Winters in der Region bilden. Mit einer Warmfront schmolz diese aber schon bald wieder weg und bis zum letzten Monatsdrittel stiegen die Temperaturen tagsüber meist in den Plusbereich an. Ab dem 18. Februar strömte dann zunehmend Polarluft Richtung Alpen und so sanken die Temperaturen deutlich. Es folgte in der kalten Luft am 20. der erste Eistag des laufenden Winters. Ab dem 25. wurde es dann in unserer Region noch deutlich kälter. Die Schweiz lag zwischen einem Hoch über Skandinavien und einem Tief über dem Mittelmeer. Mit einer nordöstlichen Strömung floss sehr kalte Luft heran. Die Tageshöchstwerte lagen unter einer meist kompakten Hochnebeldecke deutlich unter dem Gefrierpunkt. Die starke Bise hinterliess noch einen deutlich kälteren Eindruck. Sonne, aber auch Schnee blieben dabei Mangelware.
Der abgelaufene Monat war im Gegensatz zum Januar deutlich zu kalt und zeigte ein Monatsmittel von -1.3 Grad. Ähnlich kalt war letztmals der Februar 2013 und noch deutlich kälter der Februar 2012. Der Höchstwert von +7.8 Grad wurde am 1. und der Tiefstwert von -10.6 Grad am 28. Februar gemessen. Es wurden 25 Frost- und 8 Eistage registriert.
Die Luftfeuchtigkeit ergab ein Mittel von 87 %.
Die Niederschläge fielen nach einem fast trockenen letzten Monatsdrittel mit 48 mm zu gering aus. In Form von Schnee fielen etwa 23 cm. Eine dünne Schneedecke konnte während 3 Tagen gemessen werden. Die maximale Schneehöhe betrug am 12. und 18. jeweils knapp 5 cm. Ein Graupelschauer konnte gesichtet werden.
Der Luftdruck zeigte im Monatsschnitt 1015.6 hPa. Am 1. Februar wurde der Tiefstwert von 1003 hPa und am 16. der Höchstwert von 1027 hPa verzeichnet.
Die Windspitze von 38.5 km/h wurde am 26. Februar mit kalter Bise verzeichnet (01.03.2018).
Thur unterhalb des Huserfelsens am 28. Februar
Wetterdaten Niederbüren Februar 2018
Winter 2017/2018: Geduldsspiel bis zum ersten Eistag
Nach einem viel zu warmen Januar, der keinen Eistag in der Region gebracht hat, zeigt sich der Februar bezüglich den herrschenden Temperaturen bislang deutlich winterlicher. Obwohl auch im laufenden Monat bis zum jetzigen Zeitpunkt nur wenig Schnee gefallen ist, sind wenigstens die Temperaturen der Jahreszeit angepasst. Der Februar ist im Vergleich zum langjährigen Mittel bis zum heutigen Datum sogar etwas kälter als normal. Blickt man auf die weiteren Aussichten, dürften die Temperaturen ab anfangs nächster Woche noch deutlich absinken . Kommt dann die vorausgesagte Bise noch dazu, dürfte es richtig unangenehm werden. Lange hat es gedauert, bis im Winter 2017/18 ein erster Eistag registriert werden konnte. Am 20. erreichte die Höchsttemperatur bei der Wetterstation Niederbüren lediglich -0.2 Grad. Auch am folgenden Tag stieg der Wert nicht in den Plusbereich an. Im Winter 2016/17 konnten insgesamt 19 Eistage verzeichnet werden (21.02.2018).
Andwilermoos am 13. Februar
Januar war aussergewöhnlich mild und schneearm
Der Januar 2018 hielt sich wettermässig an keine Regeln und 'versagte' als Wintermonat total. Schon eher glich der Wetterverlauf dem Monat März. In Erinnerung bleiben werden die vielen Sturmtiefs, welche unser Wetter doch massgeblich prägten. Burglind, Evi, Frederike usw. brachten stürmische Winde, Regen und auch sehr milde Temperaturen. Nur ab und zu konnte sich kurzzeitig Hochdruckwetter durchsetzen. Erst zum Monatsende brachte ein Ausläufer des Azorenhochs eine stabile und freundliche Wetterlage mit weiterhin frühlingshaften Temperaturen. Während in den Bergen im Laufes des Monates grosse Neuschneemengen fielen, konnte in der Region keine Schneedecke registriert werden.
Die Temperatur erreichte im vergangenen Monat im Mittel plus 4.5 Grad und liegt somit fast 5 Grad über dem langjährigen Schnitt. Fast so mild mit plus 3.9 Grad war der Januar 2007. Der Höchstwert von plus 13.9 Grad wurde am 3. und der Tiefstwert von minus 3.2 Grad am 14. Januar gemessen. Frostige Temperaturen konnte an lediglich 6 Tagen verzeichnet werden.
Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 88 %.
Der Januar verlief niederschlagsreich und so konnten 101 mm im Messbecher aufgefangen werden. Jedoch war der Monat ausserordentlich schneearm. Es fiel zwar etwas Schnee, total etwa 4 cm, jedoch konnte sich keine Schneedecke bilden. Beim Durchgang des Sturm 'Burglind' konnte ein Gewitter verzeichnet werden. Graupelschauer wurden an 2 Tagen registriert.
Der Luftdruck ergab den Durchschnittswert von 1016 hPa. Das Maximum von 1037 hPa wurde am 23. und das Minimum von 995 hPa am 3. Januar aufgezeichnet.
Es blies immer wieder stürmischer Wind und so konnte am 3. Januar beim Durchgang von 'Burglind' eine Windspitze von 72.4 km/h gemessen werden (01.02.2018).
24. Januar bei Bischofszell
Wetterdaten Niederbüren Januar 2018
Wetterjahr 2017: Mehrzahl der Monate zu warm und zu trocken
Der Januar startete winterlich und kalt und während vielen Tagen konnte sich unter zähem Hochnebel eine Schneedecke halten. Der Februar fiel dann mit viel Sonnenschein deutlich zu mild und schneearm aus. Der März war mehrheitlich frühlingshaft und ziemlich trocken. Diesem Muster folgte auch der April in der ersten Hälfte, bevor nach der Monatsmitte zuerst mehrere Frostnächte der weit fortgeschrittenen Vegetation zusetzten. Danach folgten kurz vor Monatsende ergiebige Schneefälle. Im Mai folgte eine deutliche Erwärmung mit ersten Hitzetagen und spärlichen Niederschlägen. Dieser Trend setzte sich im Juni weiter fort. Auch dieser Monat fiel zu trocken und deutlich zu warm aus. Im Juli war die Witterung eher wechselhaft und gewittrig. Weitgehend hochsommerlich und mit viel Sonnenschein zeigte sich im August die Wetterlage. Das deutliche Niederschlagsdefizit wurde erst zum Monatsende mit intensiven Niederschlägen etwas gemildert. Frühherbstlich und nass zeigte sich dann vor allem die erste Monatshälfte im September. Nach wechselhaftem Beginn zeigte sich der Oktober anschliessend sonnig, sehr mild und mit wenig Niederschlägen. Es folgte ein wechselhafter November mit nur wenig Sonnenschein und vielen trüben Tagen, Regen und auch ersten Schneefällen. Auch der Dezember verlief sehr wechselhaft und niederschlagsreich. Ab und zu fiel Schnee bis in die Region. Markant war die Erwärmung über die Weihnachtstage und vor allem zum Jahresausklang (10.01.2018).
Im Jahresmittel erreichte die Temperatur plus 9.5 Grad. Der Jahreshöchstwert von +33.4 Grad wurde am 22. Juni und der Tiefstwert von -11.3 Grad am 6. Januar aufgezeichnet. Der wärmste Monat Juni erreichte ein Mittel von +19.3 Grad und der Januar das tiefste Mittel von -3 Grad. Im vergangenen Jahr wurden 43 Sommer- und 16 Hitzetage registriert. Demgegenüber standen 77 Frost- und 15 Eistage.
Die Niederschläge fielen mit einem Total von 1071 mm deutlich zu gering aus. Am meisten Niederschlag (inkl. Schnee) fiel im April mit 142 mm und am wenigsten im Januar mit 43 mm. Der 'regenreichste' Tag war der 31. August mit über 50 mm. Es herrschte rege Gewittertätigkeit und zwar an insgesamt 33 Tagen. Zweimal fiel dabei klein körniger Hagel. Die aufsummierten Schneefälle ergaben etwa 130 cm. Die höchste Schneedecke erreichte am 16. Januar und am 28. April 19 cm. Eine geschlossene Schneedecke lag an total 31 Tagen.
Der höchste Luftdruck wurde am 6. Januar mit 1039 hPa und der tiefste mit 982 hPa am 11. Dezember verzeichnet.
Die maximale Windspitze verzeichnete der Windmesser am 10. Dezember mit 70.9 km/h (19.01.2018).
Daten Januar - Dezember 2017
Dezember war sehr wechselhaft und leicht zu warm
Der Dezember verlief wettermässig sehr abwechslungsreich. Während in höheren Lagen und insbesondere in den Alpen überdurchschnittlich viel Schnee liegt, reichte es in der Region nur ab und zu für eine dünne Schneedecke. Diese konnte sich jeweils nicht lange halten. Der Wettercharakter im vergangenen Monat zeigte sich sehr wechselhaft. Mehrheitlich prägten Tiefdrucksysteme über Nordeuropa und dem nördlichen Atlantik das Wettergeschehen. Dabei wurden feuchte Luftmassen Richtung Mitteleuropa geführt und in den Alpen fielen grosse Schneemengen. Zum Ende des Jahres betrug die Schneehöhe auf dem Säntis gegen 4 Meter. Nur über die Weihnachtstage brachte ein Hochdruckgebiet abgesehen von Nebel oder Hochnebel einige ruhige und sonnige Tage. Es wurde gleichzeitig sehr mild. Auch zum Jahresende brachte Zwischenhocheinfluss nochmals eine Wetterberuhigung und noch etwas mildere, frühlingshafte Temperaturen.
Der Dezember war leicht zu warm und erreichte im Mittelwert + 1.2 Grad. Der Maximalwert von +12.8 Grad wurde am 31. Dezember und der Tiefstwert von -5.9 Grad am 10. Dezember gemessen. An 19 Tagen wurde Frost registriert.
Die Luftfeuchtigkeit ergab ein Mittel von 90 %.
Die Niederschlagssumme lag etwas über der zu erwartenden Menge und betrug 102 mm. In Form von Schnee fielen etwa 39 cm. Die 'höchste' Schneedecke betrug lediglich 5 cm (18., 28. und 29.). Diese konnte sich an 2 Tagen halten.
Der Luftdruck zeigte während des Monates ein Mittel von 1018 hPa. Dabei konnten massive Druckunterschiedes verzeichnet werden. So betrug am 11. Dezember der minimale Wert 982 hPa und am 21. der höchste Wert 1038 hPa.
Es war ein 'windiger' Monat und die höchste Spitze wurde am 10. Dezember mit 70.9 km/h registriert (01.01.2018).
Eichwald am 29. Dezember
Wetterdaten Niederbüren Dezember 2017
Herbst verlief wettermässig eher unspektakulär
Gesamthaft betrachtet zeigte sich das Temperaturmittel über die Monate September, Oktober und November mit plus 9.0 Grad etwa der Norm entsprechend. Dabei fiel jedoch der September mit plus 12.4 Grad deutlich zu kühl und der Oktober mit plus 10.2 Grad einiges zu warm aus. Der November blieb dann mit plus 4.5 Grad im zu erwartenden Bereich. Der Höchstwert im September erreichte plus 24.9 Grad und der Tiefstwert im November minus 1.5 Grad. Sommertage gab es keine mehr. Frost konnte an 9 Tagen verzeichnet werden. Die Niederschläge blieben etwas unter dem Mittel und ergaben 269 mm. Ein Gewitter wurde im November über der Region verzeichnet. Es fiel zwar etwas Schnee, jedoch konnte sich noch keine Schneedecke bilden.
Die höchste Windspitze wurde im November gemessen und betrug 64.4 km/h (21.12.2017).
Eichwald im November
November mit sehr abwechslungsreichem Wetterverlauf
Nach einem sehr milden Start brachte die Kaltfront eines Tiefdruckgebietes in der Nacht vom 5. auf den 6. November erste Flocken in unserer Region. Danach blieb es abwechslungsreich mit Hoch- und Tiefdruckwetter. Am 12. brachte eine aktive Kaltfront stürmische Winde, Blitz und Donner und eine markante Abkühlung. Im weiteren Verlauf war die Wetterlage eher wechselhaft und in den Bergen fiel immer wieder etwas Schnee. Im Flachland blieb es jedoch bei Regen. Zu Beginn des letzten Monatsdrittels brachte eine südwestliche Strömung nochmals sehr milde Luftmassen und so stiegen die Temperaturen auf über 15 Grad an. Ein Tiefdrucksystem über Nordeuropa sorgte dann aber in den letzten Novembertagen für einen deutlichen Rückgang der Temperaturen und auch für wechselhaftes Wetter. Zum Monatsende fiel dann auch Schnee in der Region Niederbüren.
Die Novembertemperatur erreichte das Mittel von plus 4.5 Grad. Am 4. wurde die Höchsttemperatur mit plus 16.8 Grad und am 14. der Tiefstwert mit minus 1.5 Grad gemessen. Es gab 7 Frosttage.
Die Luftfeuchtigkeit erreichte im Schnitt 88 %.
Niederschlagsmässig verlief der November etwa im langjährigen Mittel und das Total ergab 92 mm. Davon fielen etwa 11 cm in Form von Schnee. Eine geschlossene Schneedecke konnte sich nicht bilden. Es konnte ein Gewitter verzeichnet werden.
Der Luftdruck zeigte im Mittel 1018 hPa. Tiefstwert waren am 12. November 995 hPa und 1029 hPa waren am 27. der Höchstwert.
Die höchste Windspitze wurde am 12. mit 64.4 km/h verzeichnet (02.12.2017).
5. November bei Gossau
Wetterdaten Niederbüren November 2017
Sonniger, warmer und trockener Oktober
Nach eher wechselhaftem und tiefdruckbestimmtem Wetter mit Niederschlägen, folgte ab dem zweiten Monatsdrittel mehrheitlich Hochdruckwetter. Dieses brachte viel Sonnenschein und nach kühlen Nächten sehr milde Tagestemperaturen. Erst zum Monatsende brachte eine Abkühlung den ersten Nachtfrost.
Der vergangene Oktober war deutlich zu warm und brachte einen Mittelwert von plus 10.2 Grad. Am 16. wurde mit plus 21.2 Grad die höchste und am 31. Oktober mit minus 1.2 Grad die tiefste Temperatur gemessen. Es gab total 2 Frosttage.
Die Luftfeuchtigkeit ergab das Mittel von 91 %.
Die gefallenen Niederschläge waren deutlich zu gering und so ergab das Total lediglich 63 mm/Liter.
Der Luftdruck verzeichnete ein Mittel von 1017 hPa. Der Höchstwert betrug am 28. 1030 hPa und der Tiefstwert am 5. 1013 hPa.
Die maximale registrierte Windspitze zeigte am 29. Oktober 53.3 km/h (09.11.2017).
6. Oktober im Eichwald
Wetterdaten Niederbüren Oktober 2017
Eher wechselhafter und herbstlich geprägter September
Im Einflussbereich eines sehr aktiven Höhentiefs begann der Monat trüb und regnerisch. Nach kurzem Hochdruckeinfluss folgte eine erneute Abkühlung mit sehr wechselhaftem Wetter. Dabei sank die Schneefallgrenze in den Bergen bereits gegen 1100 Meter ab. Erst nach der Monatsmitte überwog zunehmend Hochdruckeinfluss und es gab einige sonnige und milde Herbsttage. Der freundliche Wettercharakter blieb dann mehrheitlich bis zum Monatsende erhalten.
Der vergangene September war im Vergleich zum Vorjahr deutlich kühler und erreichte im Monatsmittel eine Temperatur von plus 12.4 Grad. Mit dem Höchstwert von plus 24.9 Grad am 5. September wurde ein Sommertag knapp verpasst. Der Tiefstwert lag am 21. bei plus 2.6 Grad. Es gab weder Sommer- noch Frosttage.
Die Luftfeuchtigkeit betrug im Durchschnitt 87 %.
Der Niederschlag ergab die Gesamtsumme von 114 mm, was dem langjährigen Mittel entspricht. Ein Gewitter wurde in der Region verzeichnet.
Der Luftdruck betrug im Mittel 1016 hPa. Das Maximum von 1024 hPa wurde am 29. und das Minimum von 1001 hPa am 9. September registriert.
Der Monat war eher windschwach und die maximal gemessene Windspitze betrug am 13. lediglich 46.8 km/h (01.09.2017).
23. September bei Niederwil
Wetterdaten Niederbüren September 2017
Sommer 2017 war sehr warm und niederschlagsarm
Der meteorologische Sommer endete am 31. August mit starken Niederschlägen und einer Abkühlung um mehr als 10 Grad tatsächlich auch wettermässig. Zeit also für einen kurzen Rückblick auf den vergangenen Sommer. Dieser war geprägt von vielen hochsommerlichen und sehr trockenen Perioden. Die Temperaturen stiegen vielfach auf über 30 Grad an und immer wieder war es auch ziemlich 'tüppig'. Über den ganzen Sommer hinweg gesehen, dominierte in unserer Region mehrheitlich eine südwestliche Höhenströmung. Kaltlufteinbrüche waren eher selten.
Die Temperatur erreichte in den drei Monaten Juni, Juli und August ein Mittel von +19 Grad (+17.9). Der Höchstwert von +33.4 Grad (+31.8) wurde bereits im Juni gemessen. Es gab 37 (31) Sommer- und 14 (8) Hitzetage.
Deutlich zu gering fielen die Niederschläge aus. Dank des starken Regens am 31. August wurden in den drei Monaten immerhin noch 342 mm (453) registriert. Dennoch war es in der Region aber immer wieder 'gewitterhaft' und so konnten an 23 (16) Tagen Gewitter verzeichnet werden. Kleinkörniger Hagel ging am 1. August nieder. In Klammer die Werte von 2016 (06.09.2017).
Zwischenhalt neben der Wetterstation
August war sehr warm und lange Zeit zu trocken
Nach einem heissen Tag beendete eine aktive Gewitterfront den Nationalfeiertag mit starkem Wind und kurzzeitigem Hagel. Danach herrschte jedoch mehrheitlich Hochdruckeinfluss und sehr warmes Sommerwetter. Erst nach dem ersten Monatsdrittel sorgte ein Höhentief für eine vorübergehende starke Abkühlung mit Niederschlägen und Schnee oberhalb von 2000 Metern. Anschliessend folgte rasch wieder Hochdruckwetter mit Sonne und ansteigenden Temperaturen, bevor im letzten Monatsdrittel eine Gewitterstörung nochmals eine deutliche Abkühlung brachte. Diese war jedoch ebenfalls nur von kurzer Dauer und bei einer sehr flachen Druckverteilung flossen in der Folge aus Südwesten erneut sehr warme Luftmassen in den Alpenraum. Der Wettercharakter war dabei eher freundlich, aber gewitterhaft und schwülwarm. Der Hochsommer endete dann mit einer Kaltfront am Monatsende ziemlich abrupt. Dabei fielen am 31. August nach einem sehr trockenen Monat über 50 mm Regen und die Temperaturen sanken deutlich.
Der August war erneut ein zu warmer Monat und erreichte ein Monatsmittel von +18.9 Grad. Am 3. wurde mit +32 Grad die Höchsttemperatur und am 21. August mit +8.8 Grad der Tiefstwert verzeichnet. Es wurden nochmals 4 Hitze- und 14 Sommertage registriert.
Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 81 %.
Das Niederschlagstotal ergab 120 mm, wobei bis zum 30. ein deutliches Defizit zu verzeichnen war. Dieses wurde durch die starken Niederschläge vom 31. August praktisch noch wettgemacht. An 7 Tagen konnten in der Region der Wetterstation Gewitter verzeichnet werden. Kurzzeitig fiel am 1. August kleinkörniger Hagel.
Der Luftdruck zeigte im Durchschnitt 1016 hPa. Am 20. wurde mit 1023 hPa der Höchstwert und am 18./30. der Tiefstwert mit 1008 hPa gemessen.
Beim Gewitter am Nationalfeiertag konnte die Windspitze des Monates mit 64.4 km/h vom Windmesser erfasst werden (01.09.2017).
23. August unterhalb des Säntis
Wetterdaten August 2017 Niederbüren
Kurzes Gewitter mit stürmischen Winden zum Nationalfeiertag
Am frühen Abend des 1. August zog über die Region ein kurzes, aber sehr intensives Gewitter. Kurzzeitig gab es kleinkörnigen Hagel und Starkregen. Heftiger war jedoch der Wind, welcher das Gewitter begleitete. In der näheren Umgebung fielen diesen Winden doch einige Bäume zum Opfer.
Abwechslungsreicher, warmer Juli mit zahlreichen Gewittern
Der Monatsstart verlief wechselhaft und eher kühl. Schon bald brachte aber ein Hochdruckgebiet die Hitze zurück. Gefolgt wiederum von Tiefdruck und einer leichten Abkühlung. Dieses Wettermuster begleitete uns während längerer Zeit im vergangenen Monat. Zur Monatsmitte floss etwas kühlere Luft ein, bevor im letzten Monatsdrittel eine Südwestlage mit labilen Luftmassen abwechslungsweise sonnige Phasen und dann wieder Regen und Gewitter brachte. Mehrheitlich herrschte in diesem Zeitraum eher 'tüppiges' Wetter.
Wie schon der Vormonat war auch der Juli zu warm und erreichte ein Monatsmittel von +18.8 Grad. Der Höchstwert von +32.2 Grad wurde am 6. und der Tiefstwert von +9.4 Grad am 27. Juli gemessen. Es gab 11 Sommer- und 5 Hitzetage.
Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 78 %.
Die Niederschläge verteilten sich relativ ausgeglichen über den ganzen Monat und erreichten insgesamt 137 mm, was etwa dem langjährigen Schnitt entspricht.
Es 'gewitterte' regelmässig und so konnten 11 Tage mit Blitz und Donner verzeichnet werden.
Der Luftdruck zeigte im Mittel 1015 hPa. Am 16. betrug der höchste Barometerstand 1024 hPa und am 21. Juli der tiefste Wert 1006 hPa.
Die maximale Windspitze betrug am 22. Juli während eines Gewitters 45 km/h (01.08.2017)
16. Juli bei Braunau
Wetterdaten Niederbüren Juli 2017
Juni war deutlich zu warm und niederschlagsarm
Die ersten Tage waren sommerlich, aber eher wechselhaft und ab und zu gab es lokal Gewitter. Nach Pfingsten folgte mehrheitlich Hochdruckwetter mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen. Obwohl die Druckverteilung zunehmend flach wurde, änderte sich am Wettercharakter nicht viel. Nach der Monatsmitte stiegen die Temperaturen im Einflussbereich eines Hochdruckgebietes zum Teil deutlich über 30° an und so konnten mehrere Hitzetage registriert werden. Erst zum Monatsende brachte ein Tiefdruckgebiet über dem Nordmeer kühlere und feuchtere Luftmassen.
Mit einem Mittelwert von plus 19.3° war der vergangene Juni massiv zu warm. Am 22. konnte der Höchstwert mit 33.4° und am 8. Juni der Tiefstwert mit plus 5.2° gemessen werden. Insgesamt wurden 12 Sommer- und 5 Hitzetage verzeichnet. Auch eine für die Region seltene Tropennacht (23./24. Juni) brachte uns zusätzlich ins 'Schwitzen'.
Die Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 73%.
Erneut deutlich zu gering fielen die Niederschläge aus. Der auch als Monsunmonat bekannte Juni brachte an der Wetterstation Niederbüren nur 85 mm, was nur knapp die Hälfte der normalen Junimenge beträgt. Vom 8. bis zum 24. blieb es praktisch gänzlich trocken. In der Region 'gewitterte' es an 5 Tagen.
Der Luftdruck zeigte im Durchschnittswert 1014 hPa. Am 28. Juni sank er auf 995 hPa ab und am 17./18. stieg dieser auf 1023 hPa an.
Der Wind erreichte keine grossen Spitzen und so betrug der Maximalwert am 3. Juni 43.6 km/h (02.07.2017).
Bei Berg/TG am 26. Juni
Wetterdaten Niederbüren Juni 2017
Fehlende Niederschläge in der ersten Jahreshälfte
Regional sehr unterschiedlich in Bezug auf die Niederschläge verlief die erste Jahreshälfte 2017. An der Wetterstation Niederbüren wurden in den ersten 6 Monaten deutlich zu wenig Niederschläge gemessen. Bis zum 25. Juni fielen bisher nur 410 mm Niederschlag, was deutlich unter dem langjährigen Mittel liegt. Ausser dem April waren sämtliche Monate niederschlagsarm. Im Vorjahr fielen in der Vergleichsperiode 725 mm, was jedoch auch deutlich über dem Mittel lag. In den nächsten Tagen dürfte es gemäss den vorliegenden Wettermodellen endlich wieder zu ausgiebigeren Regenfällen kommen, was auch dringend notwendig ist. Auch im Einzugsgebiet des Bodensees waren die Niederschlag zu gering. Zeigte der Pegelstand bei Romanshorn am 23. Juni 2016 397.35 m, konnte am 25. Juni 2017 nur ein Pegel von 395.94 m verzeichnet werden. Der Wasserstand liegt also derzeit rund 1.40 Meter tiefer (26.06.2017).
Gottlieben am 26. Juni 2017
Gottlieben am 20. Juni 2016
Niederbüren erlebt Tropennacht
In der Nacht von Freitag auf Samstag (23./24. Juni) konnte an der Wetterstation Niederbüren eine Tropennacht registriert werden. Dabei sank die Tiefsttemperatur während der Nacht auf lediglich 20.1° ab. Zusammen mit einer Luftfeuchtigkeit von etwa 75% fühlte sich dies doch eher unangenehm an. Eine Tropennacht liegt gemäss deutschsprachiger Meteorologie vor, wenn die tiefste Temperatur der Nacht 2 Meter über Boden nicht unter die 20° Marke sinkt. In den Aufzeichnungen der Wetterstation Niederbüren konnte bislang (seit dem Jahr 2000) keine Tropennacht verzeichnet werden. Am 28.07.2005 konnte ein ähnlich hoher Wert mit 19.9° gemessen werden (24.06.2017).
Blitz schlägt im Eichwald ein
Am späten Abend des 30. Mai entlud sich über der Region ein kräftiges Gewitter. Nebst starkem Regen, war aber auch die Blitzaktivität ziemlich hoch. Kurz nach 2300 Uhr dürften vermutlich etliche 'Niederbürer' aus dem Schlaf gerissen oder wenn noch wach, etwas zusammen gezuckt sein. Ein Blitz schlug westlich von Niederbüren im nahen Eichwald in eine Tanne ein und ihm folgte ein überaus massiver Donner. Die Tanne wurde, wie auf den Bildern ersichtlich, massiv beschädigt. Die Luftlinie zu den nächsten Wohnhäusern beim Thurblick beträgt nur knapp 400 Meter. Im Umkreis von rund 30 Metern neben der betroffenen Tanne konnten weggeschleuderte Holz- und Rindenteile festgestellt werden. Ob der kurze Stromunterbruch während des Gewitters zur gleichen Zeit erfolgte, kann nicht gesagt werden (02.06.2017).
Die Tanne wurde arg zerfetzt
Detailaufnahme der Zerstörung
Kartenansicht des ungefähren Einschlagortes
Mai war zu warm und zu trocken
Der Mai startete wechselhaft und immer wieder kam es zu Niederschlägen. Der Tiefdruckeinfluss blieb bis zur Monatsmitte mehrheitlich dominierend. Danach setzte sich ein Hochdruckgebiet durch und brachte viel Sonne. Nach einer kurzzeitigen Abkühlung 'installierte' sich über Mitteleuropa ein stabiles Hoch. Dieses brachte viel Sonne mit sommerlichen, zum Monatsende dann sogar hochsommerlichen Temperaturen. Dabei liessen auch Gewitter nicht lange auf sich warten.
Der Mai war deutlich zu warm und die Temperatur erreichte im Mittel plus 14.1°. Am 28. konnte der Höchstwert von plus 30.6° und am 10. Mai der Tiefstwert von lediglich plus 0.3° gemessen werden. Es gab 6 Sommer- und bereits 2 Hitzetage. Frost auf 2 Metern über Boden gab es nicht mehr.
Die Luftfeuchtigkeit ergab den Mittelwert von 75%.
Während die erste Monatshälfte niederschlagsmässig eher normal verlief, blieb es danach während fast 15 Tagen niederschlagsfrei. Daher fiel die Niederschlagssumme deutlich zu gering aus und ergab nur 78 mm.
An 5 Tagen herrschte Gewittertätigkeit.
Der Luftdruck ergab den Monatsdurchschnitt von 1016 hPa. Am 15. Mai betrug der Höchstwert 1028 hPa und am 11. der Tiefstwert 996 hPa.
Die höchste Windspitze von 51.5 km/h wurde am 14. Mai vom Windmesser erfasst (01.06.2017).
Eichwiesen am 22. Mai
Wetterdaten Niederbüren Mai 2017
Schnee und Frost prägen zweite Monatshälfte im April
Der April legte gleich mit einem kräftigen Gewitter los, war dann aber bis zur Monatsmitte mehrheitlich hochdruckbestimmt. Der Wettercharakter zeigte sich freundlich und vor allem sehr mild. Daher auch nicht verwunderlich, dass sich die Natur einen deutlichen Vorsprung erarbeitete. In der zweiten Monatshälfte folgte dann aber die Rückkehr Richtung Winter. Mehrere starke Frostnächte setzten der Natur zu und zum Monatsende folgten dann auch noch Schneefälle, welche für die Jahreszeit sehr aussergewöhnlich waren.
Aufgrund der viel zu kalten zweiten Monatshälfte war der April im Gesamten etwas zu kalt und erreichte ein Temperaturmittel von +7.8 Grad. Der Höchstwert von +22.9 Grad wurde am 10. und der Tiefstwert von -4.2 Grad am 21. April gemessen. Es gab 7 Frosttage, davon 6 in der zweiten Monatshälfte.
Die Luftfeuchtigkeit betrug 78 % im Mittel.
Nach dem die letzten Monate zu trocken waren, fielen im April endlich grössere Niederschlagsmengen und so erreichte das Total 142 mm. Davon fielen etwa 40 cm in Form von Schnee. Am 28. April konnte an der Messstation eine Schneehöhe von 19 cm gemessen werden. An 2 Tagen lag eine geschlossene Schneedecke. An drei Tagen 'gewitterte' es in der Region. Dabei ging am 2. April klein körniger Hagel nieder. Zwei Graupelschauer wurden registriert.
Im Mittel zeigte der Luftdruck 1019 hPa. Der tiefste Wert wurde am 30. mit 1005 hPa und der höchste mit 1034 hPa am 20./21. April aufgezeichnet. Die stärkste Windböe betrug am 18. April 41.8 km/h (02.05.2017) zweite
Eichwald am 28. April
Messwerte Station Niederbüren April 2017
Massiver Wintereinbruch und ausgiebige Niederschläge
Die letzten zwei Wochen verliefen wettermässig doch sehr abwechslungsreich und eher ungewöhnlich. War die erste Aprilhälfte noch deutlich zu warm und zu trocken, folgte nach der Monatsmitte ein deutlicher Temperaturrückgang. Die Folge davon waren mehrere, zum Teil massive Frostnächte. Deren Folgen für die Landwirtschaft dürften sich erst zu einem späteren Zeitpunkt richtig einschätzen lassen. Nach dem Frost folgte am 27./28. April ein aussergewöhnlich heftiger Wintereinbruch. Der Schneefall in unserer Region setzte am frühen Abend des 27. April ein und hielt bis zum frühen Nachmittag des folgenden Tages an. Dabei bildete sich an der Messstation Niederbüren eine Schneedecke von 19 cm. Im Januar dieses Jahres betrug die höchste Schneedecke ebenfalls 19 cm. Seit Aufzeichnungsbeginn an der Wetterstation Niederbüren (1997) konnte bislang zu dieser Jahreszeit keine höhere Schneedecke verzeichnet werden. In der Messreihe wurde am 21. April 2001 eine Schneehöhe von 11 cm verzeichnet.
28. April Eichwald Niederbüren
Beachtlich an sich war auch die Niederschlagssumme zwischen dem 25. und 28. April. Diese betrug rund 80 mm. Die Niederschläge sorgten doch für eine gewisse Entspannung bei der seit Monaten viel zu trockenen Witterung (29. April 2017).
29. April Ghögg bei Bischofszell
Früher Start in die Gewittersaison
Nicht aussergewöhnlich, aber dennoch ziemlich früh startete in der Region die diesjährige Gewittersaison. Für viele doch eher überraschend bildeten sich am späten Sonntagabend des 2. April über der Ostschweiz und dem angrenzenden Vorarlberg/Allgäu regional kräftige und sehr langlebige Gewitterzellen. Diese brachten eine für die Jahreszeit beachtlich hohe Blitzfrequenz. Aber auch die Gewitterdauer von weit über zwei Stunden war sehr beachtlich. Kurzzeitig fiel in der Region dabei gar Hagel mit einer Korngrösse von etwa 8mm. Eine interessante Analyse zur Bildung dieser Gewitterlage findet sich im folgenden Link (Quelle Meteo Schweiz):
Deutlich zu warmer und auch zu trockener März
Die Wetterlage im ersten Monatsdrittel war sehr wechselhaft. Tiefdruckgebiete brachten immer wieder Niederschläge und auch windiges Wetter. Trotz kühlen Temperaturen sank die Schneefallgrenze nicht mehr bis ins Flachland ab. Nach einer Hochdruckphase um die Monatsmitte wurde es nochmals wechselhaft und ab und zu fiel etwas Regen. Im letzten Monatsdrittel herrschte zumeist Hochdruckwetter und die Sonne schien bei sehr milden Temperaturen praktisch uneingeschränkt. Die letzten acht Tage blieb es in unserer Region gänzlich trocken.
Wie schon der Februar erreichte auch der März einen deutlichen Temperaturüberschuss. Das Monatsmittel ergab plus 7.4°, was deutlich über der Norm liegt. Die tiefste Temperatur wurde am 11. März mit minus 2.7° und der höchste Wert mit plus 21.2° am 31. gemessen. Insgesamt wurden 11 Frosttage verzeichnet.
Die Luftfeuchtigkeit ergab einen Mittelwert von 75 %.
Das Niederschlagsdefizit zog sich auch im vergangenen Monat weiter und so fielen lediglich 51 mm/Liter. Schneefall konnte in unserer Region keiner mehr verzeichnet werden.
Der Luftdruck erreichte das Mittel von 1017 hPa. Am 4. zeigte der Tiefstwert 989 hPa und am 14. der Höchstwert 1032 hPa.
Am 4. März konnte an der Wetterstation Föhn registriert werden.
Die höchste Windspitze mit 48.3 km/h wurde am 1. März gemessen (02.04.2017).
Niederbüren am 27. März
Messwerte Station Niederbüren März
Winter in der Region kalt, trocken und mit wenig Schnee
Der meteorologische Winter 2016/2017, er umfasst die Monate Dezember, Januar und Februar, war in unserer Region im Gegensatz zu höheren Lagen eher leicht zu kalt. Da im Dezember und auch im Januar häufig Nebel oder Hochnebel lag, bildete sich eine ziemlich stabile Inversionslage. Hingegen lag in unserer Region nur wenig Schnee. Lediglich im Januar konnte sich während fast des gesamten Monates eine Schneedecke halten. Die drei Wintermonate verliefen ansonsten sehr niederschlagsarm.
Eichwald im Januar
Das Temperaturmittel ergab für die drei Monate ziemlich genau 0 Grad. Am 6. Januar wurde der Tiefstwert mit -11.6°C und am 23. Februar der Höchstwert mit +18.6°C verzeichnet. Während des gesamten Winters gab es 58 Frost- und 19 Eistage.
Die Niederschlagssumme ergab lediglich 92 mm. In Form von Schnee fielen etwa 53 cm. Die höchste Schneedecke betrug im Januar 19 cm. An 28 Tagen lag eine messbare Schneedecke.
Nebelgrenze im Dezember (Städeli)
Der Winter 2015/2016 war deutlich wärmer und brachte ein Temperaturmittel von +2.7°C. Die Niederschlagssumme ergab immerhin 218 mm. Schnee war jedoch ebenfalls Mangelware und so ergab die höchste Schneedecke lediglich 13 cm. Es wurden 47 Frost- und lediglich 2 Eistage verzeichnet (09.03.2017).
Februar erneut deutlich zu warm und zu trocken
Der Februar startete wechselhaft und mild. Danach lag in unserer Region bei Hochdruckeinfluss vielfach Nebel oder Hochnebel und die Temperaturen lagen unter dem Nebel mehrheitlich im winterlichen Bereich. Nach der Monatsmitte stand unser Wetter im Einflussbereich von mehreren Tiefdruckgebieten über dem nördlichen Atlantik. Dabei stiegen die Temperaturen kräftig an und es herrschte ein frühlingshafter Wettereindruck. Trotz Tiefdruckeinfluss war die Niederschlagstätigkeit eher gering. Erst zum Monatsende brachte eine kräftige Kaltfront am Morgen nochmals kurzfristig etwas Schnee und wie in den Tagen zuvor kräftigen Wind.
Nach einer eher kühlen ersten Monatshälfte stiegen die Temperaturen in der zweiten Hälfte deutlich an und so erreichte der Februar mit plus 3.2 Grad einen deutlich zu hohen Mittelwert. Am 23. erreichte das Maximum plus 18.6 Grad und am 15. Februar das Minimum von minus 4.2 Grad. Insgesamt wurden 17 Frosttage verzeichnet. Eistage gab es keine mehr.
Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 87 %.
Der Februar war wie schon die letzten Monate ebenfalls deutlich zu trocken. Das Niederschlagstotal ergab nur 44 mm pro Quadratmeter. Schneefall konnte nur an 2 Tagen registriert werden und so ergab die Neuschneesumme lediglich etwa 7 cm.
Der Luftdruck ergab den Mittelwert von 1018 hPa. Der Höchstwert zeigte am 15. Februar 1036 hPa und der Tiefstwert am 28. 994 hPa.
Der abgelaufene Monat zeigte sich mitunter sehr windig. Am 4. betrug die höchste Windspitze 64.4 km/h (01.03.2017).
Niederbüren am 22. Februar
Messwerte Station Niederbüren Februar
Monatlicher Wetterrückblick im Mitteilungsblatt der Gemeinde Niederbüren
Neu erscheint im Mitteilungsblatt der Gemeinde Niederbüren ab diesem Jahr jeden Monat ein kurzer Rückblick über die wichtigsten Messwerte des Vormonates. Wie gewohnt erfolgt die Publikation der Daten der Wetterstation Niederbüren ohne Gewähr und unverbindlich. Herzlichen Dank der Gemeinde Niederbüren für das Interesse und die Veröffentlichung der Daten (12.02.2017).
Winterlicher, kalter und auch trockener Januar
Während der Neujahrstag kalt, aber noch freundlich verlief, folgte anschliessend ein Wintereinbruch. Bei frostigen Temperaturen kam es immer wieder zu Schneefällen und so bildete sich rasch eine dünne Schneedecke. Ein kurzer Wärmeeinbruch vor der Monatsmitte liess den Schnee kurzzeitig wieder schmelzen. Ab dem 14. folgte dann aber ein kräftiger Wintereinbruch mit Schneefällen und Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Auch in unserer Region wuchs die Schneehöhe rasch an und so konnte ein stattliche Schneedecke gemessen werden. Danach herrschte Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein in den höheren Lagen und zähem Hochnebel über dem Flachland. Die Temperaturen blieben dabei während 12 Tagen unter dem Gefrierpunkt. Erst zum Monatsende folgte eine deutliche Erwärmung mit kräftigem Regen.
Der vergangene Januar war an der Wetterstation Niederbüren seit Messbeginn der kälteste Januar und erreichte im Mittel minus 3 Grad. Der Tiefstwert von minus 11.3 Grad wurde am 6. und der Höchstwert von plus 6.7 Grad am 31. des Monates gemessen. Total wurden 15 Eis- und 14 Frosttage verzeichnet.
Die Luftfeuchtigkeit ergab ein Mittel von 91 %.
Der abgelaufene Monat fiel deutlich zu trocken aus und erreichte mit 43 mm Niederschlag knapp die Hälfte der üblichen Monatsmenge. Insgesamt fielen etwa 41 cm in Form von Schnee. Die höchste Schneedecke wurde am 16. Januar mit 19 cm gemessen. An total 27 Tagen konnte eine zumindest dünne Schneedecke registriert werden. An einem Tage konnte ein Graupelschauer gesichtet werden.
Der Luftdruckmittelwert zeigte mit 1024 hPa erneut ein relativ hohes Mittel. Der tiefste Luftdruck mit 997 hPa wurde am 3. und der höchste Druck mit 1039 hPa am 6. aufgezeichnet.
Die maximale Windspitze erreichte am 13. den Wert von 56.3 km/h (01.02.2017).
Eichwald Niederbüren anfangs Januar
Messwerte Station Niederbüren Januar
Januar mit einer Serie von 12 Eistagen hintereinander ziemlich kalt
Nach dem die vergangenen Winter in unserer Region jeweils nur wenige Eistage (Temperatur-Maximum ganztags im Minusbereich) brachten, zeigte sich der Januar 2017 bislang von seiner kalten Seite. Ab dem 16. Januar konnten 12 Eistage hintereinander verzeichnet werden. Dabei lagen die Tagesmittelwerte meist zwischen etwa minus 3 und minus 6 Grad. Erst am 28. Januar stieg das Thermometer an der Wetterstation Niederbüren wieder in den Plusbereich. In der zurückliegenden Zeitspanne blieb Sonnenschein im Flachland mehrheitlich aus, während über der Nebeldecke wunderschönes Winterwetter mit angenehmen Temperaturen herrschte. Die kalten Temperaturen liessen viele kleinere Gewässer zufrieren, so auch die Thur in unserer Region.
Thur bei der Kantonsgrenze
Niederbüren im Tobel
Letztmals eine vergleichbare, noch deutlich stärker ausgeprägte Kälteperiode konnte in der ersten Februarhälfte 2012 verzeichnet werden. Dazumal gab es in der Region Niederbüren 16 Eistage in Folge und es konnten Tiefsttemperaturen von unter minus 20 Grad registriert werden. Die Thur zeigte sich in diesem Zeitraum schon fast in arktischen Verhältnissen (28.01.2017).
Thur beim Huserfelsen
Wetterjahr 2016: Erste Jahreshälfte deutlich zu nass - danach viel zu trocken
Nach dem das Jahr 2015 aufgrund der sehr trockenen zweiten Jahreshälfte ein deutliches Niederschlagsdefizit brachte, zeigte sich die erste Jahreshälfte 2016 deutlich zu nass und sorgte damit für den notwendigen Ausgleich. Rund zwei Drittel der gesamten Jahresmenge fielen bis Ende Juni. Obwohl ab Mitte August nur noch spärlich Niederschlag fiel, blieb die Gesamtsumme etwa im langjährigen Mittel. Temperaturmässig waren nur März, Oktober und Dezember unter dem langjährigen Mittelwert. Die restlichen Monate zeigten einen Wärmeüberschuss.
Statistik 2016 Wetterstation Niederbüren:
Die Durchschnittstemperatur 2016 ergab +9.4 Grad. Der Höchstwert erreichte am 10. Juli +31.8 Grad, der Tiefstwert -11.8 Grad. Der wärmste Monat war der Juli mit +19 Grad und der kälteste der Dezember mit -0.1 Grad. Es gab insgesamt 90 Frost- und 6 Eistage. Sommertage konnten 44 und Hitzetage 8 registriert werden.
Das Niederschlagstotal ergab 1170 mm/Liter. Der regenreichste Monat war der Mai mit 208 mm und der trockenste Monat der Dezember mit 5 mm. Die höchste Tagessumme mit 47 mm wurde am 12. Juli gemessen. Gewittertätigkeit wurde an 20 Tagen verzeichnet. An 2 Tagen konnte klein körniger Hagel gesichtet werden. Die gefallene Schneemenge ergab etwa 93 cm. An 14 Tagen konnte eine geschlossene Schneedecke gemessen werden. Am 20. Januar wurde die maximal Schneehöhe mit 13 cm verzeichnet.
Den tiefsten Luftdruck mit 992 hPa verzeichnete die Wetterstation am 11. Januar und den höchsten am 27./28. Dezember mit 1045 hPa.
Die höchste Windspitze wurde am 9. Februar mit 67.6 km/h verzeichnet (04.01.2017)
Januar mit wenig Schnee
Regenreicher Mai
Sonniger und warmer September
Frostiger Dezember
Dezember verlief aussergewöhnlich trocken und kalt
Eine ausgeprägte und sehr stabile Hochdruckwetterlage sorgte bis zur Monatsmitte für sehr stabiles und trockenes Wetter. Dabei lag zum Teil hartnäckiger Nebel oder Hochnebel und sorgte über dem Flachland für eine typische Inversionslage. Die Temperaturen lagen in Flachland deutlich tiefer, als in höheren Lagen. Kurzzeitiger Tiefdruckeinfluss brachte am 18./19. wenig Schnee. Danach folgte bis zum Heiligabend erneut Hochdruckwetter. Während der Weihnachtstage wurde auch im Flachland die Kaltluft ausgeräumt und es wurde deutlich milder. Dazu fiel regional wenig Niederschlag. Zum Jahresausklang bestimmte dann ein weiteres, sehr kräftiges Hochdruckgebiet das Wetter und brachte wieder Nebel und in der Höhe viel Sonnenschein. Die Temperaturen sanken dabei wieder deutlich und es gab in unserer Region Dauerfrost.
Im Gegensatz zu den höheren Lagen blieben die Temperaturen in den Niederungen meist unter dem langjährigen Mittel. Bei der Wetterstation erreichte das Monatsmittel minus 0.1 Grad. Der Höchstwert von plus 11.6 Grad wurde am Stephanstag (26.) gemessen und der Tiefstwert von minus 5.3 Grad am 8./9. Dezember. Insgesamt gab es 4 Eis- und 28 Frosttage.
Die Luftfeuchtigkeit erreichte im Schnitt 94.5 %.
Die Niederschläge blieben fast gänzlich aus. Insgesamt konnten knapp über 5 mm pro Quadratmeter registriert werden. Seit Messbeginn 1998 der tiefste Wert bei der Wetterstation Niederbüren. Kurzzeitig lag am 18./19. Dezember eine dünne Schneedecke von maximal 4 cm. In Form von Schnee fielen etwa 5 cm des Gesamtniederschlages.
Der Luftdruck war aufgrund der andauernden Hochdrucklagen aussergewöhnlich hoch. Der Mittelwert ergab 1031.5 hPa, was seit Messbeginn bei der Wetterstation ein bislang noch nicht erreichter Wert ergibt. Absoluter Höchstwert waren 1045 hPa am 27. bzw. 28. Dezember. Tiefer Luftdruck konnte während des gesamten Monates nicht verzeichnet werden und so ergab das Minimum am 20. Dezember immer noch 1021 hPa.
Im abgelaufenen Monat war es meist schwachwindig und so konnte am 24. eine Windspitze von lediglich 33.8km/h gemessen werden (01.01.2016).
Unterhalb Städeli / Niederbüren
Luftdruck erreicht Rekordhöhe
Die Hochdruckwetterlage, welche bereits seit längerer Zeit mehrheitlich die Wetterlage bestimmt, erreichte am 27./28. Dezember vorläufig ihren Höhepunkt. Das Zentrum eines Hochdruckgebietes lag über Süddeutschland und brachte auch in unserer Region sehr hohen Luftdruck. Während der Nacht erreichte der Druck einen Höchstwert von 1045.4 hPa. Seit Messbeginn 1998 wurde an der Wetterstation Niederbüren kein vergleichbarer Wert gemessen. Zuvor waren 1041 hPa aus dem Jahr 2015 das Maximum. Gemäss Meteo Schweiz dürften anfangs März 1990 in unserer Region noch knapp höhere Werte gemessen worden sein.
Die Wetterlage der letzten Wochen ist auch bezüglich Niederschlag nicht alltäglich. Seit Aufzeichnungsbeginn der Wetterstation Niederbüren (1998) handelt es sich um den trockensten Monat in der Messreihe. Bislang fielen knapp 5 mm Niederschlag und bis zum Jahresende dürfte auch nichts mehr dazu kommen. Der Januar 2002 war bisher mit 7 mm der niederschlagsärmste Monat in der Statistik. Zuvor dürfte gemäss Meteo Schweiz vermutlich der Dezember 1963 noch trockener gewesen sein (28.12.2016).
Aufzeichnung WS Niederbüren 28. Dezember
Erster Eistag im Winter 2016/2017
Am 7. Dezember konnte an der Wetterstation Niederbüren der erste Eistag (Temperatur steigt ganztags nicht über den Gefrierpunkt) verzeichnet werden. Der Höchstwert erreichte lediglich minus 1.1 Grad. Ursache war Nebel und eine Inversionslage über dem Flachland (http://www.meteoschweiz.admin.ch/home/wetter/wetterbegriffe/nebel-hochnebel.html) .Oberhalb der Inversion und des Nebels konnten während des Tages gleichzeitig deutliche Plusgrade gemessen werden. So zeigte zum Beispiel die Wetterstation der Meteo Schweiz auf dem Hörnli um 1300 Uhr plus 8.8 Grad. Im Winter 2015/2016 gab es vor dem Jahreswechsel keinen einzigen Eistag und im gesamten letzten Winter lediglich 2 Eistage. Gemäss den vorliegenden Wettermodellen dürfte in nächster Zeit kein nachhaltiger Wintereinbruch erfolgen. Parallelen zum letzten Dezember sind nicht von der Hand zu weisen (09.12.2016).
7. Dezember bei Niederbüren
Herbst 2016 zu warm und zu trocken
Mit dem Novemberende fand auch der Herbst 2016 seinen Abschluss. Die Monate September, Oktober und November fielen insgesamt zu warm und auch zu trocken aus. Gemittelt ergab die Durchschnittstemperatur plus 9.4 Grad. Der September war deutlich zu warm und nur der Oktober brachte ein leichtes Defizit bezüglich Temperatur. Die Niederschläge waren deutlich zu gering. Die Gesamtsumme betrug lediglich 175 mm. Bereits der Herbst 2015 zeigte ähnliche Tendenzen. Die Temperatur ergab ebenfalls plus 9.4 Grad und die Niederschläge brachten auch ein deutliches Defizit mit 183 mm (07.12.2016).
Eichwald Ende Oktober
Abwechslungsreicher November
Nach freundlichem Start prägte Tiefdruckeinfluss die folgenden Tage. Dabei kam es in der Region Niederbüren am 6. November zu den ersten Schneeschauern des kommenden Winters. In der Folge wurde es etwas wärmer, jedoch herrschte weiterhin sehr wechselhaftes Wetter. Schnee fiel jedoch nur noch etwa oberhalb von 900 Metern. Nach ein paar Tagen Hochdruckeinfluss folgte nach der Monatsmitte erneut Tiefdruckwetter und gleichzeitig wurde es deutlich milder. Die Schneefallgrenze stieg deutlich an. Im letzten Monatsdrittel installierte sich über dem Alpenraum eine kräftige und länger andauernde Föhnlage und so konnten vielerorts in den Föhngebieten frühlingshafte Temperaturen gemessen werden. Kurz vor dem Monatsende wurde es dann wieder markant kälter und die Temperaturen sanken in der Nacht deutlich unter den Gefrierpunkt ab.
Der vergangene November erreichte bei der Temperatur ein Mittel von plus 4.5 Grad und lag damit nur knapp über dem langjährigen Durchschnitt. Der Tiefstwert von minus 6.3 Grad wurde am 30. gemessen und der Höchstwert von plus 18.3 Grad am 22. November. Insgesamt gab es im November 11 Frosttage. An zwei Tagen konnte in der Region Föhn verzeichnet werden.
Die Luftfeuchtigkeit ergab einen Durchschnittswert von 91 %.
Die Niederschläge ergaben ein Total von 78 mm/Liter. Diese Summe liegt unter dem langjährigen Mittel. Es fielen an drei Tagen insgesamt etwa 3 cm in Form von Schnee. Eine länger messbare Schneedecke konnte sich noch nicht bilden. Ein Graupelschauer konnte zudem verzeichnet werden.
Der Luftdruckmittelwert ergab 1016 hPa. Der Höchstwert betrug am 30. November 1037 hPa und der Tiefstwert am 5. 998 hPa.
Die höchste Windspitze wurde am 19. mit 54.7 km/h gemessen (01.12.2016).
Föhnstimmung am 20. November
November 2016 deutlich kälter als vor einem Jahr / Föhn sorgt für Wärme
Der laufende November ist bisher deutlich kälter als der November 2015. Bis zum 20. des Monates betrug das Mittel plus 4.5 Grad bei der Station Niederbüren, was in etwa dem langjährigen Durchschnitt entspricht. Ein anderes Bild zeigte der November 2015. Der Monatsdurchschnitt bis zum 20. betrug plus 9.2 Grad. Erst im letzten Monatsdrittel sanken damals die Temperaturen noch deutlich ab.
Temperaturen November 2015
Temperaturen November 2016
Wie sich die Temperaturen in den nächsten Tagen entwickeln werden, hängt nicht zuletzt vom Föhn ab. Dieser war heute Montag sehr stark und machte sich auch bei der Wetterstation Niederbüren bemerkbar. Während bei der Wetterstation Niederwil der Föhn bereits Mitte Vormittag durchbrach und die Temperaturen deutlich über 10 Grad ansteigen liess, war dies bei der Station Niederbüren erst kurz vor 12 Uhr der Fall, dann jedoch innerhalb von sehr kurzer Zeit. Die Diagramme zeigen diesen Anstieg eindrücklich. Wer sich danach jedoch im Freien aufhielt, konnte deutlich feststellen, wie sich wärmere und kühlere Luftmassen abwechselten. Vom Föhn angetrieben erreichte der Höchstwert plus 17.9 Grad. Sehr grosse Temperaturunterschiede prägen solche Föhnlagen. Die Wetterstation Weinfelden registrierte im gleichen Zeitraum keinen Föhn und der Tageshöchstwert erreichte nur plus 6.7 Grad (21.11.2016).
Föhndurchbruch Niederbüren
Föhndurchbruch Niederwil (Quelle www.peter-tuescher.ch)
Nachtrag: Die Wetterstation Weinfelden (www.meteoweinfelden.ch) verzeichnete kurz vor Mitternacht doch noch eine kurze Föhnphase. Um 2230 Uhr betrug die Temperatur lediglich plus 5.7 Grad, eine knappe Stunde später erreichte der Höchstwert sagenhafte plus 16.1 Grad und schon eine Stunde später war der Wert wieder auf 7.6 Grad gesunken. Die meisten Leute 'verschliefen' diesen Föhnschub vermutlich (22.11.2016).
Föhnphase Weinfelden (Quelle www.meteoweinfelden.ch)
'Verstopfter' Regenmesser sorgt für hohe Tagessumme
Aufgrund tiefer Niederschlagsmesswerte in den letzten Tagen im Gegensatz zu den benachbarten Wetterstationen erfolgte eine Kontrolle des Regenmessers. Dabei konnte festgestellt werden, dass in dessen Trichter der Abfluss verstopft war. Im Trichter hatte sich dadurch eine beachtliche Wassermenge angestaut. Die Öffnung des Trichters wurde am 10. November gereinigt und das Wasser konnte abfliessend und die Wippe auslösen. Deshalb fiel die Tagessumme an diesem Donnerstag natürlich deutlich höher aus als der gefallene Tagesniederschlag und auch die Regenrate pro Stunde war zeitweise nicht relevant. Dennoch dürfte die Monatssumme kaum grosse Abweichungen bringen, da im Trichter das gestaute Wasser in den letzten kaum verdunstete (10.11.2016).
Erster Schneefall kündet den nahenden Winter an
Bereits am Sonntagmorgen, 6. November vermischte sich der Regen über Niederbüren kurzzeitig mit nassen Schneeflocken. Zum Wochenbeginn brachte dann Höhenkaltluft das erste richtige Schneegestöber über Niederbüren. Im dichten Schneefall bildete sich am Montagnachmittag gar eine dünne Schneeschicht und liess die ersten Wintergefühle aufkommen. Die Temperaturen lagen nur noch knapp über 0 Grad. In höheren Lagen fielen im gleichen Zeitraum bereits beachtliche Schneemengen und so meldete gemäss Meteo Schweiz die Region Obersaxen bereits über 35 cm Schnee. Auch in den nächsten zwei Tagen dürfte es lokal nochmals zu Schneeschauern bis ins Flachland reichen, bevor im Laufe des Mittwochs die Schneefallgrenze etwas ansteigen dürfte.
7. November bei der Gestmatt
Nähe Gestmatt
Vor knapp einem Jahr herrschte zu diesem Zeitpunkt übrigens ausgesprochen mildes und sonniges Novemberwetter. Am 9. November erreichte die Temperatur an der Wetterstation Niederbüren plus 20.3 Grad. Der erste Schneefall wurde dann am 22. November registriert (07.11.2016).
Oktober zeigt sich sonnig, aber kühl und zu trocken
Pünktlich zum Monatsbeginn brachte eine mässig aktive Kaltfront eine deutliche Abkühlung. Während des gesamten Oktobers blieben die Temperaturen danach mehrheitlich unter dem langjährigen Mittel. Die Wetterlage war über den gesamten Monat hinweg gesehen immer wieder hochdruckbestimmt. Am 10. brachte ein Höhentief im Appenzellerland / Toggenburg Schneeschauer bis gegen 900 Meter hinunter und damit eine weitere Abkühlung. Tiefdruckeinfluss blieb während des gesamten Oktober jeweils nur von kurzer Dauer und auch Nebelfelder oder Hochnebel konnte sich während des Tages noch meist auflösen und der Sonne Platz machen.
Der Oktober war deutlich kühler als im langjährigen Mittel und erreichte eine Durchschnittstemperatur von plus 8.1 Grad. Bereits am 6. Oktober konnte mit minus 0.2 Grad der Tiefstwert und gleichzeitig der erste Frosttag verzeichnet werden. Am 1. Oktober zeigte das Quecksilber mit plus 21.3 Grad das Maximum.
Die Luftfeuchtigkeit erreichte im Mittel 91 %.
Die Niederschläge fielen nach dem September auch im Oktober deutlich zu gering aus und ergaben lediglich 58 mm pro Quadratmeter.
Der Luftdruckmittelwert ergab 1020 hPa. Barometerhöchststand waren am 28. 1035 hPa und Tiefststand am 14. 1007 hPa.
Am 5. Oktober konnte mit 35.3 km/h die höchste Windspitze gemessen werden (01.11.2016).
Eichwald 30. Oktober
Facettenreicher Oktober
Der Oktober zeigt sich bislang abwechslungsreich und interessant. Nach frostigen Temperaturen brachte am 9. Oktober ein Höhentief, welches von Osteuropa südwärts zog, sogar Gewitter. Diese sind im Oktober in unseren Breiten doch eher selten und dies bei eher 'frischen' Temperaturen. Aber auch in der Natur zeigt sich der Monat bisher facettenreich (09.10.2016).
Obstplantag bei Oberbüren am 8. Oktober
In der gleiche Plantage
Frostiger Oktobermorgen
Noch vor kurzer Zeit beglückte uns der 'Altweibersommer' mit angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein. Die Wetterlage hat sich jedoch umgestellt und ein Hochdruckgebiet über Skandinavien führte aus Nordosten deutlich kältere Luft gegen unser Land. In der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober lockerte die Hochnebeldecke auf und gleichzeitig wurde die Bise schwächer. Bei der Wetterstation sank dadurch bei klarem Himmel die Temperatur kurz vor Sonnenaufgang unter den Gefrierpunkt. Der Tiefstwert erreichte minus 0.2 Grad. Lediglich die benachbarte, private Wetterstation Niederwil (www.peter-tuescher.ch) verzeichnete ebenfalls einen Messwert im Minusbereich. Die Stationen von Bischofszell und Niederuzwil blieben knapp über der Nullgradmarke. Bei der Wetterstation Niederbüren sank die Temperatur letztmals im Jahr 2000 in der ersten Oktoberhälfte in den Minusbereich ab. Deutlich tiefere Temperaturen wurden in den klassischen Hochtälern wie z.B. Goms und Engadin gemessen (08.10.2016).
Reif auf den Dächern im Quartier
Wetterstation Niederwil Quelle www.peter-tuescher.ch
September verlief spätsommerlich und brachte wenig Niederschlag
Der September verlief mehrheitlich hochdruckbestimmt. Nur ab und zu gelang es Tiefdruckgebieten, das Wetter in unserer Region kurzzeitig wechselhafter zu gestalten. Nach kurzen und regional sehr unterschiedlichen Niederschlagsphasen wurde es jeweils rasch wieder freundlich und spätsommerlich warm. Nebel- und Hochnebelfelder lösten sich spätestens um die Mittagszeit jeweils auf. Der vergangene Monat war deutlich zu warm und viel zu trocken.
Das Monatsmittel erreichte im September plus 15.6 Grad. Am 12. wurde der Höchstwert mit plus 27.8 Grad und am 22. der Tiefstwert mit plus 5.5 Grad gemessen. Der abgelaufene Monat brachte nochmals 10 Sommertage.
Die Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 84 %.
Die Niederschlagssumme ergab lediglich 39 mm, wobei es im letzten Monatsdrittel gänzlich trocken blieb.
Der Luftdruck erreichte im Durchschnitt 1017 hPa. Am 28. zeigte der Höchstwert 1030 hPa und am 16. der Tiefstwert 1007 hPa.
Am 4. September konnte mit 33.8 km/h die höchste Windspitze verzeichnet werden (02.09.2016).
Thur beim Golfplatz am 30. September
Trockener und warmer September
Bis Mitte August waren mehrheitlich die gefallenen, grossen Niederschlagsmengen im laufenden Jahr ein Dauerthema. Dies hat sich nun deutlich geändert. Das Wetter im September war bislang mehrheitlich hochdruckbestimmt und die stabile Wetterlage brachte nur wenig Niederschlag. So beträgt die aktuelle Regensumme im laufenden Monat lediglich 38 mm, was deutlich zu wenig ist und dies dürfte sich gemäss den Aussichten bis zum Monatsende kaum mehr gross ändern. In der vergangenen Nacht und am Vormittag des 27. September gingen zwar in der näheren Umgebung Gewitter nieder und brachten zum Teil kräftige Regengüsse. Niederbüren blieb aber fast gänzlich trocken. Heftig tobte ein Gewitter im Raume Tuttlingen in Süddeutschland. Dort gab es Starkregen und Hagel. Bericht dazu:
Quelle: www.meteorader.ch
Die Karte zeigt die Niederschlagssumme gemäss Radaranimation der letzten 24 Stunden (2030-2030 Uhr/26./27. September). Der Pfeil zeigt in etwa den Standort Niederbüren, wo es trocken blieb (27.09.2016).
Sommer 2016 kam verspätet, war zu nass und etwas zu warm
Der meteorologische Sommer endete am 31. August, im Gegensatz zum Sommer nach den astronomischen Jahreszeiten. Diese richten sich mit dem Datum nach der Position der Erde zur Sonne. In der Regel liegt das Datum zwischen dem 20. und dem 22. des jeweiligen Monates (März-Juni-September-Dezember). Die meteorologischen Jahreszeiten richten sich nach Monaten (Frühling März, April und Mai / Sommer Juni, Juli und August / Herbst September, Oktober und November und der Winter Dezember, Januar und Februar).
Der meteorologische Sommer an der Wetterstation Niederbüren liess länger auf sich warten. Der Juni war sehr wechselhaft und nass, der Juli brachte hochsommerliche Phasen, aber auch kräftige Niederschläge und Gewitter. Der August brachte zwar ebenfalls einige Sommertage, startete aber erste im letzten Monatsdrittel so richtig durch und hatte viel Sonne und sehr warme Temperaturen im Gepäck.
Der Sommer 2016 erreichte temperaturmässig das Mittel von plus 17.9 Grad (19.3). Das Temperaturmaximum zeigte im Juli plus 31.8 Grad (34.7 Juli). Es konnten 31 Sommertage (37) und 8 Hitzetage (23) verzeichnet werden.
Die Gesamtsumme der Niederschläge betrug 453 mm (307). An 16 Tagen (14) konnten in der Region Gewitter registriert werden. Hagel ging an einem Tag nieder (0). In Klammer sind der Werte des Vorjahres 2015 (19.09.2016).
Hochwasser am Untersee im Juni
Sommerlicher Tag bei Reutenen im Juli
August bringt zum Schluss viel Sonne und sommerliche Temperaturen
Nach trübem Beginn zum Nationalfeiertag folgte anschliessend ab und zu Hochdruckeinfluss mit sonnigen Phasen, aber auch wechselhaften und nassen Abschnitten. Zur Monatsmitte gab es mehrere trockene und sommerliche Tage. Danach herrschte erneut ein wechselhafter Wettercharakter. Im letzten Monatsdrittel konnte sich der Sommer aber zum ersten Mal im 2016 richtig durchsetzen. Bis zum Monatsende gab es viele sonnige und sehr warme Tage. Regen war kein Thema mehr.
Der August 2016 war leicht zu warm und erreichte im Monatsmittel plus 18.1 Grad. Die höchste Temperatur wurde am 26. mit plus 31.2 Grad gemessen und der Tiefstwert von plus 9.1 Grad am 11. August. Es gab im vergangenen Monat 12 Sommer- und 3 Hitzetage.
Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 81 %.
Die Niederschlagssumme lag etwa im langjährigen Mittel und ergab 116 mm. Die Niederschläge fielen mehrheitlich in der ersten Monatshälfte. An lediglich 4 Tagen konnte Gewittertätigkeit verzeichnet werden.
Der Luftdruck zeigte im Durchschnitt 1018 hPa. Am 22. August konnte der Höchstwert mit 1028 hPa und am 17. der Tiefstwert mit 1008 hPa aufgezeichnet werden.
Die höchste Windspitze wurde am 4. des Monates gemessen und ergab den Wert von 37 km/h (02.09.2016).
Alpstein von der Alp Bodmen
Niederschläge erreichen 2016 bereits die Gesamtsumme von 2015
Das laufende Jahr zeigt sich in Sachen Niederschlag weiterhin sehr konstant und bleibt seiner eingeschlagenen Linie weiterhin treu. Mit einer aktiven Kaltfront setzten am Donnerstagabend (4. August) kräftige und intensive Niederschläge ein. Mit nur kurzen Regenpausen summierte sich die Niederschlagssumme innerhalb von knapp 24 Stunden bis zum späten Freitagabend auf über 60 mm. Diese Niederschlagsmenge ist in der Region Niederbüren in dieser kurzen Zeitspanne doch recht beachtlich und hinterliess da und dort in den Wiesen kleinere Seen und die Bäche führten viel Wasser.
Erstaunlicher aber ist die Tatsache, dass mit dem zuletzt gefallenen Regen bis zum 6. August insgesamt 945 mm Niederschlag an der Wetterstation Niederbüren gemessen werden konnte. Damit ist die Gesamtsumme der Niederschläge von 2015, welche 944 mm erreichte, bereits übertroffen. Dabei ist jedoch nicht zu vergessen, dass das Jahr 2015 hauptsächlich in der zweiten Jahreshälfte sehr trocken ausgefallen war. Bleiben die Niederschläge auch in den folgenden Wochen und Monaten auf hohem Niveau, könnte 2016 als eines der 'nässesten' Jahre an der Wetterstation Niederbüren in die Statistik eingehen (06.08.2016).
Rätenberg oberhalb Niederbüren am 6. August
Niederschlagssumme 4./5. August
(Quelle Meteoradar.ch)
Abwechslungsreicher Juli etwas zu warm und zu nass
Hochdruckeinfluss brachte im ersten Monatsdrittel mehrheitlich sonniges, sehr warmes und vor allem trockenes Wetter. Kurz vor der Monatsmitte brachte dann ein Tiefdruckgebiet ergiebigen Regen und eine massive Abkühlung. Danach wurde es rasch wieder sommerlicher und auch trocken. Die Druckverteilung war jedoch flach und so konnten sich regional zum Teil kräftige Gewitter bilden. Diese erfassten aber längst nicht alle Gebiete, brachten aber zum Teil grosse Regenmengen und Hagel. Der Wettercharakter blieb aber bis kurz vor Monatsende mehrheitlich freundlich. Kräftige Gewitter mit etwas Hagel beendeten dann den Juli.
Der Juli war vor allem wegen den mehrheitlich milden Nächten zu warm und erreichte ein Mittel von plus 19.0 Grad. Der Höchstwert von plus 31.8 Grad wurde am 10. und der Tiefstwert von plus 7.0 Grad am 16. Juli registriert. Es gab 15 Sommer- und 3 Hitzetage.
Die Luftfeuchtigkeit ergab ein Mittel von 79 %.
Nach trockenem Beginn brachte der Juli zwischendurch immer wieder kräftige Niederschläge und so fiel der Monat schlussendlich mit 152 mm Niederschlag zu nass aus. Es konnten insgesamt 7 Gewitter verzeichnet werden. Dabei ging am 30. Juli kleinkörniger Hagel nieder.
Der Luftdruckmittelwert ergab 1016 hPa. Am 10. zeigte der Tiefstwert 1010 hPa und am 15. erreichte der Höchstwert 1026 hPa.
Die stärkste Windspitze wurde am 22. Juli mit 48.3 km/h registriert.
Abendstimmung bei der Gestmatt
Wasserstand des Bodensee deutlich gesunken
Obwohl es in unserer Region auch im Juli immer wieder zu kräftigen Niederschlägen gekommen ist, sank der Pegelstand des Bodensee seit Ende Juni um über 80 cm ab. Im letzten Monatsdrittel des Juni hatte der See die Gefahrenstufe 4 erreicht. Der Wasserstand in Romanshorn erreichte am 23. Juni mit 397.35 m seinen Höchststand des laufenden Jahres. Danach sank der Pegel kontinuierlich, bevor er vom 12. - 16. Juli nochmals um etwa 15 cm angestiegen ist. Danach fiel der Wasserstand von Tag zu Tag wieder regelmässig, so dass der Pegel am 28. Juli den Wert von 396.53 erreichte. Die Niederschläge, welche die Flüsse und Bäche im nahen Einzugsgebiet des Bodensee speisen, haben bei weitem nicht den gleichen Einfluss auf den Pegel wie die Niederschläge im Einzugsgebiet des Alpenrheins. Dessen Wassereintrag in den See beträgt über 60% der gesamten Zuflüsse. Ausschlaggebend sind daher also hauptsächlich die Niederschläge im Kanton Graubünden (Einzugsgebiet bis zur italienischen Grenze) und in Vorarlberg (Einzugsgebiet bis zum Arlberg). Da die Niederschläge in Graubünden deutlich geringer waren als in der übrigen Ostschweiz, brachte der Alpenrhein keine grossen Wassermassen. Unten angefügt der Pegelverlauf des Bodensee bei Romanshorn (28.07.2016).
Quelle: http://www.hydrodaten.admin.ch/lhg/az/plots/surface/40day/2032_40.PDF
Gottlieben am 20. Juni
Gottlieben am 28. Juli
Niederschlagsreicher Juni verlief temperaturmässig normal
Schon der Monatsbeginn verlief wechselhaft und immer wieder gab es Niederschläge, teilweise begleitet von Gewittern. Ausgehend von einer flachen Druckverteilung über Mitteleuropa zog sich diese Wetterlage über mehrere Tage hin. Sonnige Phasen blieben eher die Ausnahme und aufgrund der vielen Niederschläge auch im Einzugsgebiet des Rheines stieg der Pegel des Bodensees markant an. Dies führte lokal zu Überschwemmungen der ufernahen Zonen. Nach einer kurzen 'Hitzewelle' im letzten Monatsdrittel folgte rasch wieder unbeständiges Wetter bis zum Monatsende.
Trotz wenig Sonne erreichte der Juni dank relativ milder Nächte temperaturmässig mit plus 16.5 etwa das langjährige Mittel. Der Höchstwert von plus 31.2 Grad wurde am 24. und der Tiefstwert von plus 7.7 Grad am 10. Juni gemessen. Es wurden 4 Sommer- und 2 Hitzetage verzeichnet.
Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 83 %.
Der abgelaufene Monat fiel erneut zu nass aus und das Niederschlagstotal betrug 185 mm. Diese Summe verteilte sich ausgeglichen über den ganze Monat. Es konnten 5 Tage mit Gewittern registriert werden.
Der Luftdruck betrug im Mittel 1013 hPa. Am 19./20. Juni zeigte der Höchstwert 1023 hPa und am 16. der Tiefstwert 999 hPa.
Am Seerhein bei Gottlieben
Hoch über Osteuropa sorgt für ersten Hitzetag
Kaum hat sich die regnerische Witterung zumindest vorderhand verabschiedet, folgte in unserer Region eine erste kleine Hitzeperiode. Im Einflussbereich eines Hochdruckgebietes über Osteuropa stiegen die Temperaturen bei praktisch wolkenlosem Himmel kräftig an. Während es am 22. Juni mit plus 28.4 Grad für den ersten Sommertag des Monates gereicht hat, legte die Temperatur am 23. nochmals einen Zacken zu und um 1420 Uhr stieg der Wert erstmals auf über 30 Grad. Dies bedeutete zugleich den ersten Hitzetag des aktuellen Jahres 2016. Der Höchstwert stieg im Laufe des Nachmittag auf plus 30.8 Grad. Im vergangenen Jahr konnte der erste Hitzetag bereits am 6. Juni registriert werden. Aufgrund der weiteren Prognosen dürfte die Hitze aber bereits am Samstag vorderhand wieder vorbei sein (23.06.2016).
23. Juni Nähe Halden
Erste Jahreshälfte 2016 mit viel Niederschlag
Nach der sehr trockenen zweiten Jahreshälfte im vergangenen Jahr 2015 fällt in diesem Jahr sehr viel Regen. Noch ist die Jahreshälfte nicht erreicht und dennoch zeigt die Gesamtsumme des Niederschlages an der Station Niederbüren im laufenden Jahr bereits 688 mm. Verglichen mit dem Gesamttotal von 944 mm im letzten Jahr doch eine sehr beachtliche Summe. Ähnliche Niederschlagsmengen fielen im ersten Halbjahr 1999 mit 690 mm, im Jahr 2000 mit 660 mm und im Jahr 2001 mit 733 mm. 2010 fielen nach einer relativ trocken ersten Jahreshälfte dann von Juli bis Dezember über 830 mm Regen. Trotz beachtlichen Regenmengen an der Station Niederbüren fielen in verschiedenen Gebieten der Schweiz noch weit grössere Regenmengen.
Während vermutlich ein Grossteil der Bevölkerung endlich auf trockeneres Wetter wartet, haben die ausgiebigen Niederschläge der letzten Monate auch ihr Gutes: Grundwasser und Quellen sind wieder auf einem soliden Niveau angelangt und..... der Sommer 2015 hat auch erst im Juli richtig los gelegt (19.06.2016)!
19. Juni Hafen Romanshorn
19. Juni Ghögg Bischofszell
20. Juni Schifflände Ermatingen
20. Juni Seerhein Gottlieben
Mai brachte sehr viel Regen
Nach trübem Start brachte ein stabiles Hoch kurzzeitig während einigen Tagen trockenes, aber recht kühles Wetter. Anschliessend verlief der Monat mehrheitlich sehr wechselhaft und immer wieder fiel teils kräftiger und anhaltender Regen. Längere trockene und sonnige Phasen waren selten. Trotz grosser Niederschlagssummen gab es in der Region mit den Wassermassen kaum Probleme.
Die Temperatur lag infolge des wechselhaften und teilweise recht kühlen Wetters leicht unter dem Mittel und zeigte plus 12.4 Grad. Der Höchstwert von plus 26.9 Grad wurde mit Föhnunterstützung am 22. Mai gemessen. Am 5. gab es jedoch sogar nochmals Bodenfrost und so zeigte das Thermometer lediglich minus 0.3 Grad.
Es konnten im Mai drei Sommertage und 1 Frosttag verzeichnet werden.
Die Luftfeuchtigkeit ergab das Mittel von 79 %.
Die Niederschläge, welche sich über den gesamten Monat verteilten, waren beträchtlich und ergaben die Gesamtsumme von 208 mm. Letztmals so viel Regen fiel im Juli 2014 (253 mm!). Am 27. ging bei einem Gewitter teilweise kleinkörniger Hagel nieder. Am 3. Mai konnte ein Graupelschauer verzeichnet werden.
Der Luftdruck zeigte im Mittel 1012 hPa. Am 11. Mai sank der Tiefstwert auf 997 hPa und am 4. erreichte der Höchstwert 1026 hPa.
Am 14. Mai wurde die stärkste Windspitze mit 48.2 km/h erfasst.
Erster Sommertag 2016 dank Föhnunterstützung
Am vergangenen Sonntag, 22. Mai konnte am späteren Nachmittag in der Region mit plus 26.9 Grad der erste Sommertag 2016 verzeichnet werden. Im Vorfeld einer Kaltfront stiegen die Temperaturen unter Föhneinfluss deutlich über die Sommermarke (25 Grad) an. Bereits 24 Stunden später waren die sommerlichen Werte aber wieder vorbei. Bei regnerischem Wetter blieben die Höchstwerte deutlich unter 10 Grad und die Schneefallgrenze lag bei etwa 1200 Metern.
Im letzten Jahr konnte der erste Sommertag mit plus 25.8 Grad bereits am 11. Mai verzeichnet werden (23.05.2016).
Hohe Pegelstände nach intensiven Niederschlägen
Ein Tiefdruckgebiet welches von Frankreich über die Schweiz Richtung Osten zog, sorgte seit Donnerstagmorgen mit nur kurzen Pausen für intensive Niederschläge. Es bildete sich eine in der Meteorologie sogenannte Gegenstromlage. Erklärung dazu unter dem nachfolgenden Link:
Die Regenfälle waren zum Teil lokal schauerartig verstärkt und so fielen in unserer Region bis zum Samstagabend über 100 mm Niederschlag. Nicht verwunderlich, dass die Bäche und Flüsse hohe Pegelstände aufwiesen und sich in den Wiesen und Äckern stellenweise kleinere Seen bildeten. Derartige Niederschlagssummen sind in der Region nicht aussergewöhnlich, kommen aber längst nicht jedes Jahr vor. Die Grundwasserpegel können sich dank der Niederschläge von der Trockenheit im vergangenen Jahr weiter erholen (14.05.2016).
Dorfbach beim Schützenhaus
Niederbüren von Unwetter anfangs Mai 2001 stark betroffen
Am 4. Mai 2001 wurde die Region Fürstenland von einem schweren Unwetter heimgesucht. Auch 15 Jahre danach dürfte dieses vielen Bewohner/innen noch in (schlechter) Erinnerung sein.
Im Einflussbereich einer Luftmassengrenze lagen über der Schweiz feucht-labile Luftmassen, welche regional die Bildung von mehrheitlich stationären Gewittern ermöglichten. Am späten Freitagnachmittag kurz vor 1700 Uhr gingen erste Gewitter über weiten Teilen zwischen St. Gallen und Wil nieder. Eingelagert in die heftigen Regenfälle waren lokal massive Hagelschauer, begleitet von hoher Blitzfrequenz. Innerhalb von kurzer Zeit fielen über dem Raum Niederbüren gegen 50 mm Niederschlag oder gar mehr. Da auch im Einzugsgebiet der ansonsten harmlosen Gewässer, welche durch Niederbüren fliessen, grosse Regenmengen niedergingen, stiegen die Bäche rasch an. Der Dorfbach, aber auch die Bäche vom Eichwald und von Mutwil kommend, traten über die Ufer und wurden zu reissenden Wildbächen. Diese verursachten im gesamten Dorf an Häusern, Industriegebäuden, Strassen und an Kulturland Schäden in Millionenhöhe. Glücklicherweise kamen aber während diesen dramatischen Ereignissen keine Personen zu schaden (03.05.2016).
Quelle der Bilder: Wiler Nachrichten
Aufzeichnung Niederschlagsradar zwischen 1700 - 1900 Uhr (Quelle Meteoradar)
Interessanter Bericht aus dem Dorf (Quelle Internet Pirmin Truniger)
Frühlingshaftwarmer und anschliessend spätwinterlicher April
Die erste Monatshälfte zeigte sich unter Hochdruckeinfluss mehrheitlich freundlich und frühlingshaft warm. Dabei fiel praktisch kein Niederschlag. Die zweite Monatshälfte war dann eher tiefdruckbestimmt und immer wieder fiel zum Teil kräftiger Regen. Ab dem 23. brachte dann Polarluft immer wieder Schneeschauer und damit den Winter nochmals zurück.
Der vergangene April war infolge der zweiten, sehr wechselhaften und kühlen Monatshälfte etwas weniger warm als im Mittel und erreichte plus 8.4 Grad. Der Höchstwert wurde mit plus 21.5 Grad am 3. April gemessen. Am 28. betrug der Tiefstwert minus 2.2 Grad. Es konnten noch 4 Frosttage registriert werden.
Die Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 81%.
Das Niederschlagstotal ergab 95 mm und lag damit etwa in der Norm. Es konnte nochmals Schneefall verzeichnet werden, wobei sich jedoch keine Schneedecke länger halten konnte. Die Neuschneesumme betrug etwa 4 cm. Schneeflocken konnten an 4 Tagen in der Region gesichtet werden. Zweimal gingen Graupelschauer nieder.
Der Mittelwert des Luftdruckes zeigte 1012 hPa. Höchstwert waren am 19. April 1027 hPa und Tiefstwert am 5. bzw. 16. April 1003 hPa.
Die Windspitze von 41.8 km/h wurde am 25. und 30. des Monates gemessen.
Zwei Tage mit ausgiebigem Regen
Nachdem es seit anfangs März nur noch spärliche Niederschläge (als Regen oder Schnee) gegeben hat, fielen in unserer Region innerhalb von zwei Tagen am 17./18. April insgesamt 42 mm Regen. Ursache für die Niederschläge war eine ausgeprägte Luftmassengrenze mit kälterer Luft im Norden und feuchtwarmen Luftmassen südlich davon. Teilweise war der Regen am frühen Abend des 18. April dank der Niederschlagsabkühlung mit nassen Schneeflocken vermischt. Eine grössere Niederschlagssumme innerhalb von zwei Tagen konnte letztmals am 14./15. Juni 2015 mit 45 mm registriert werden (19.04.2016).
März viel zu trocken und eher kühl
Der März zeigte sich temperaturmässig eher unterkühlt. Erst die letzten Tage waren im Einflussbereich einer sehr milden Südwestströmung deutlich zu warm. Dadurch fiel das Defizit im Vergleich zum langjährigen Mittel nur noch gering aus.
Das Temperaturmittel erreichte im vergangenen Monat plus 4.1 Grad. Zum Monatsende am 31. erreichte die höchste Tagestemperatur plus 22.4 Grad. Mit minus 4.8 Grad konnte der Tiefstwert am 10. März gemessen werden. Total konnten 20 Tage mit Frost verzeichnet werden.
Die Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 83%.
Die Niederschlagssumme fiel mit lediglich 36 mm deutlich zu gering aus. Dabei konnte im März noch ab und zu Schneefall verzeichnet werden und so ergab die Neuschneesumme etwa 29 cm. Eine ganztägige Schneedecke blieb jedoch nicht mehr liegen und so konnte am 1. März kurzfristig eine Schneehöhe von 4 cm gemessen werden.
Der gemittelte Luftdruck betrug knapp 1014 hPa. Am 14. stieg der Druck auf den Höchstwert von 1026 hPa und am 5. sank dieser auf das Minimum von 995 hPa.
Die maximale Windspitze erreichte am 29. März 59.4 km/h (02.04.2016).
Eichwald am 27. März
20 Grad Marke zum Monatsende noch geknackt
Während grosse Teile des März eher kühl verliefen, stiegen die Temperaturen zum Monatsende in einer südwestlichen Strömung markant an. Mit etwas Föhnunterstützung erreichte die Temperatur am 31. März gegen 1600 Uhr beachtliche plus 22.4 Grad. Die Vegetation dankte dies auf ihre Art (31.03.2016).
Niederbüren am 31. März
Bericht zur Wetterstation im Mitteilungsblatt der Gemeinde
Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Niederbüren vom 24. März 2016 wurde ein Bericht zur Wetterstation veröffentlicht. Ebenfalls wurde diese durch den Gemeindepräsidenten Niklaus Hollenstein anlässlich der Vorversammlung zur Bürgerversammlung den anwesenden Besuchern kurz vorgestellt. Auf der Homepage der Gemeinde ist die Wetterstation schon seit einiger Zeit verlinkt und ebenfalls erreichbar. Herzlichen Dank für die unkomplizierte und spontane Bereitschaft seitens der Gemeinde, die Wetterstation interessierten Personen etwas näher zu bringen (28.03.2016)!
März bislang deutlich kälter als der Februar
Noch wenig frühlingshaft gestaltete sich bisher der März. Obwohl die Wetterlage in den letzten Tagen von Hochdruck bestimmt war, verhinderten die Bise und zäher Hochnebel richtig frühlingshafte Temperaturen. So erstaunt es nicht, dass der März temperaturmässig deutlich hinter dem Februar steht. Erreichte der Februar bis zum 22. ein Mittel von plus 4.1 Grad (natürlich deutlich über dem langjährigen Mittel...), lag dieses bis zum 22. März lediglich bei plus 2.6 Grad. Damit ist der März auch im langjährigen Vergleich momentan deutlich zu kalt. Daher nicht erstaunlich, dass sich lokal noch Schneereste bis gegen 700 Meter hinab halten können. Gegenüber den Vormonaten ist der März bisher deutlich zu trocken und es fielen nur gerade 30 mm Niederschlag (23.03.2016).
Gonten Loipe am 18. März
Erstes stabiles Hochdruckgebiet 2016
Bislang folgte seit Jahresbeginn ein Tiefdruckgebiet dem anderen und nur kurzzeitig konnte sich jeweils Zwischenhocheinfluss durchsetzen. Nun hat jedoch ein stabiles Hochdruckgebiet mit Zentrum über Dänemark Einfluss auf unser Wetter genommen. Eine zügige Bise und teilweise hartnäckiger Hochnebel 'trüben' jedoch den eigentlich freundlichen Wettercharakter. Mit einem kurzen Unterbruch am Dienstag/Mittwoch dürfte diese Wetterlage noch mehrere Tage andauern (13.03.2016)
Richtung Oberbüren am 10. März
Massiver Wintereinbruch vor 10 Jahren
Wer erinnert sich noch.....: Anfangs März 2006 lagen im Raum Niederbüren am Morgen des 5. März 49 cm Schnee. Eine scharfe Luftmassengrenze lag praktisch genau über dem östlichen Flachland und durch das Mittelland bis in die Westschweiz. Dabei flossen von Nordosten kalte Luft und aus Süden milde und sehr feuchte Luftmassen zusammen. Es kam innerhalb von 36 Stunden zu sehr ergiebigen Schneefällen. Betroffen war dabei mehrheitlich das Flachland, während es in den Alpen und Voralpen nur geringe Schneemengen gab. Die Schneemassen führten aber auch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Verkehrsunfällen. Es knickten vielerorts Dutzende von Bäumen unter der Last um (04.03.2016).
Februar sehr wechselhaft und viel zu warm
Wie bereits im Januar gestaltete sich das Wetter auch im Februar sehr wechselhaft. Immer wieder beherrschten Tiefdruckgebiete, welche in rascher Folge über den Atlantik zogen mit milden und feuchten Luftmassen unser Wetter. Zwischenhocheinfluss war jeweils nur von kurzer Dauer. So erstaunt es nicht, dass der Februar deutlich zu warm, aber auch zu nass ausfiel. Schnee blieb in unserer Region Mangelware.
Die Temperatur erreichte den Mittelwert von plus 3.9 Grad, was erheblich über dem langjährigen Durchschnittswert liegt. Am 22. Februar wurden plus 17.1 Grad gemessen, was Stationsrekord bedeutete. Der Tiefstwert betrug am 27. minus 4 Grad. Es konnten lediglich 11 Frosttage und kein Eistag verzeichnet werden.
Die Luftfeuchtigkeit ergab das Mittel von 86%.
Der Februar war zu nass und das Total der Niederschläge ergab 80 mm. Dabei fielen etwa 26 cm in Form von Schnee. Die grösste Schneedecke konnte am 25. des Monates mit 9 cm gemessen werden. An insgesamt 4 Tagen konnte eine geringe Schneedecke an der Wetterstation verzeichnet werden.
Der Luftdruck erreichte am 4. Februar mit 1031 hPa den Höchststand und am 14. den Tiefststand mit 997 hPa. Im Mittel zeigte der Luftdruck 1013 hPa. Die stärkste Windböe betrug am 9. Februar 67.9 km/h (02.03.2016).
Februar frühlingshaft mild mit Höchstwert von plus 17.1 Grad
Auch der Februar 2016 zeigt sich wie schon der Januar wenig winterlich. Bislang konnte im laufenden Monat noch keine messbare Schneedecke in der Region gesichtet werden. Bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen erstaunt diese Tatsache wenig. Bis zum 21. Februar erreichte der Februar einen Mittelwert von plus 4.1 Grad, was deutlich über der Norm liegt. In der Vergleichsperiode zum Vorjahr 2015 konnten bis zum 21. des Monates minus 1.3 Grad (Mittel)gemessen werden. Auch fehlen in diesem Jahr die richtig kalten Winternächte. Am 20. Februar betrug der bisherige Monatstiefstwert lediglich minus 2.3 Grad. Dafür wurde es dann um die Mittagszeit am 22. Februar sehr mild. Unter dem Zustrom von Luftmassen aus Nordafrika erreichte die Temperatur plus 17.1 Grad. In der Datenerhebung seit 1998 konnte ein solch hoher Wert an der Station noch nie gemessen werden. Knackige Kälte ist nicht in Sicht, jedoch dürfte ab der zweiten Wochenhälfte ab und zu wieder etwas Schneefall bis ins Flachland möglich sein. Die wechselhafte Witterung, welche nun schon seit Jahresbeginn dominierend ist, dürfte weiterhin wetterbestimmend sein (22.02.2016).
21. Februar bei Bischofszell
Neues Wetterradar auf dem Weissfluhjoch/GR in Betrieb genommen
Mit der Inbetriebnahme der Radarstation auf dem Weissfluhjoch oberhalb Davos in diesen Tagen stehen nun schweizweit fünf Wetterradarstationen zur Erfassung der Niederschlagssignale zur Verfügung. Dank der neuen Anlage erfolgt nun eine bessere Datenerhebung in den östlichen Alpen.
Wie funktioniert ein Wetterradar?
Wetterradare senden über ihre Antenne elektromagnetische Signale in die Atmosphäre aus. Trifft ein Signal auf Regen, Schnee oder Hagel, so wird ein Teil des Signals in Richtung der Antenne zurück gestreut. Die Antenne empfängt dieses sehr schwache Signal und leitet es an das elektronische System weiter, wo es informationstechnisch verarbeitet wird. Aus der Intensität des zurück gestreuten Signals lassen sich Rückschlüsse auf die Art des Niederschlags ziehen, aus der Übertragungszeit lässt sich die Entfernung zwischen der Radarstation und dem Niederschlagsereignis ableiten.
Die Antenne der Radarstation hat einen Durchmesser von 4,2 m und dreht sich kontinuierlich um die eigene Achse – 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr. Bei jeder Umdrehung ändert sich die Höhenausrichtung der Antenne: Auf diese Weise wird die Atmosphäre in einem zylindrischen Bereich abgetastet, der eine Entfernung von 240 km und eine Höhe von 18 km abdeckt. Das komplette Abtasten dieses Bereichs dauert 5 Minuten. Nach 20 Umdrehungen auf unterschiedlichen Höhen kehrt die Antenne in ihre Ausgangsposition zurück und der Zyklus beginnt erneut.
Das zurückgestreute Signal wird von der Antenne empfangen, verstärkt und aufbereitet, um die Verarbeitung der zahlreichen empfangenen Signale zu erleichtern. Dabei gilt es vor allem, möglichst viele der Störungen herauszufiltern, die zum Beispiel durch Reflexionen an den Bergen verursacht werden.
Die von den Radarstationen von Meteo Schweiz empfangenen Signale laufen in einem Datenverarbeitungszentrum zusammen, wo das Radarbild der Niederschlagsgebiete der Schweiz und der angrenzenden Regionen erstellt wird.
Mit der entsprechenden Farbgebung werden dann die Gebiete mit mehr oder weniger starken Niederschlägen dargestellt. Das Radarbild wird von Meteo Schweiz alle 2,5 Minuten aktualisiert, wodurch Entwicklung und Bewegung der Niederschlagsgebiete in Echtzeit verfolgt werden können (11.02.2016).
Quelle:
Rückblick Januar
Nach wochenlangem Hochdruckwetter im vergangenen Jahr war der Januar von Beginn weg im Einflussbereich von reger Tiefdrucktätigkeit. Dabei kam es immer wieder zu kräftigen Niederschlägen bei deutlich zu milden Temperaturen. Erst ab der Monatsmitte folgte eine Abkühlung und es konnte sich auch in unserer Region eine Schneedecke bilden. Der Winter konnte sich aber im Flachland nur eine knappe Woche halten. Bereits am 23. Januar stiegen die Temperaturen deutlich an und verharrten bis zum Monatsende bei wechselhaftem Westwindwetter auf viel zu hohem Niveau.
Der Januar war dementsprechend deutlich zu warm und erreichte das Mittel von plus 2 Grad (+1.7). Der höchste Wert von plus 12.4 Grad (+15.7) wurde am
27. und der Tiefstwert von minus 11.8 Grad (-8.9) am 18. gemessen. Es gab total 14 (19) Frost- und 2 (1) Eistage.
Die Luftfeuchtigkeit erreichte das Mittel von 87% (86).
Nach einem deutlich zu trockenen 2015 folgte ein zu nasser Januar. Das Niederschlagstotal ergab 122 mm (90 mm). Dabei gingen insgesamt etwa 26 cm (48 cm) in Form von Schnee nieder. Die höchste Schneedecke mit 13 cm
(38 cm) wurde am 20. gemessen. An 9 Tagen (11) lag eine geschlossene Schneedecke an der Wetterstation Niederbüren.
Im Mittel betrug der Luftdruck 1016 hPa (1019). Am 23. stieg der Luftdruck auf den Höchstwert von 1039 hPa (1039) und am 11. sank dieser auf 992 hPa (976).
Am 11. Januar konnte die höchste Windspitze mit 57.9 km/h registriert werden (in Klammer Werte von 2015).
Niederschlagsreicher Januar
Nach dem im vergangenen Jahr 2015 die Monate Oktober, November und Dezember zusammen lediglich 133 mm Niederschlag brachten und damit ausgesprochen trocken waren, fiel der Januar 2016 doch ziemlich nass aus. Das Niederschlagstotal ergab 124 mm, was deutlich über dem langjährigen Mittel liegt. Trotzdem ist das Defizit an Niederschlägen aus dem vergangenen Jahr noch längst nicht ausgeglichen (01.02.2016).
Thur am 31. Januar 2016
Erster Eistag nach 11 Monaten
Nach dem der Winter lange Zeit einen grossen Bogen um die Schweiz machte, wurde die Wetterlage ab dem 14. Januar doch noch zunehmend winterlicher. Nach den ersten Schneefällen konnte am 18. Januar auch der erste Eistag verzeichnet werden. Der Tageshöchstwert betrug lediglich - 3.8 Grad und der Tiefstwert erreichte - 11.8 Grad. Letztmals tiefer war die Temperatur mit -13.3 Grad am 29. Dezember 2014. Den letzten Eistag an der Wetterstation Niederbüren gab es genau vor 11 Monaten am 18. Februar 2015 (19.01.2016).