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Artikel-Nr.: Berkel-rest-01
CHF 16'400.00 *
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Versandgewicht: 150 kg
Sie können bei und auch originale und hochwertig restaurierte Berkel Aufschnittmaschinen erwerben.
Alle Restaurierungen sind Originalmaschinen und keine Kopien oder Fälschungen!
Jede Maschine wird archiviert und erhält ein Zertifikat, so dass genau ersichtlich ist, welche Teile getauscht wurden.
Die weissen Platten sind mit original Opalglas und kein Kunststoff.
Der Lack ist ein für Lebensmittel zugelassener auf Wasserbasis.
Die Verchromung bzw. Vernickelung ist von bester Qualität speziell für diese Maschinen.
Sie kaufen ein Stück originale Geschichte, welche einen Wert darstellt.
Fragen Sie uns nach den gewünschten Modellen, wir haben immer wieder neue Maschinen verfügbar
Zwischenverkauf ist jeweils ausdrücklich vorbehalten.
Die verschiedenen Modelle und Baujahre
Der Anfang war das Model A von 1898, diese wurde koninuierlich weiter verbessert und an die Wünsche der Fleischereien angepasst. Eines der wohl bekanntesten und begehrtesten Modelle ist das Model L bzw. das Schwestermodel K , dieses unterscheidet sich nur in der grösseren Schnittgrösse vom Model L. Bei diese Maschine bewegte sich der Schnitten auf 4 Rädern. Zusätzlich heiss begehrt ist das Model 1 bzw.. R 1 bei welchem der Schlitten mit einem Arm bewegt wurde. Technisch ein absolutes Highlight ist das Model 3, dieses ist auch das letzte mit durchbrochenem Rad, anschliessend wurden zur leichteren Reinigung nur noch geschlossene Schwungräder verbaut.
Liste der Bauzeit der europäischen Modelle:
Model A-D 1898–1906
Model L/K/M 1906–1916
Model 1 1907–1918
Model 3 1918–1922 (das letzte mit durchbrochenem Rad − „Flower Wheel“)
Model 5 1922–1926
Model 7 1925–1928
Model 8 1928–1948 (Auch in Varianten als Modell 8-21 oder 21 bekannt)
Model NL Anfang 1930er Jahre (Vorgänger des Model 9)
Model 9/11 1936–1969 (Einziger Unterschied zwischen 9 und 11 ist der geschwungene Körper der Maschine)
Model 10 Nachfolger des Model 8/21
Model P, auch Piccolo genannt (1946-1954) wurde nur in Mailand gebaut und ist die zweitkleinste Maschine
Model 12 1950er und 1960er Jahre Nachfolger des Model 10 (Mischung aus Model 5,21 und 8, technisch gab es keine Verbesserung)
Model 115 1960er-1980er Jahre (Modelle 115 (manuell), 115 E (elektrisch) und 115 EP (elektrisch mit Scheibenstapelanlage))
Model 114 330 mm Messer (aktuelles Modell)
Model 116 370 mm Messer (aktuelles Modell)
In den Anfangsjahren waren bei den Modellwechseln grössere Entwicklungsschritte möglich. Bei jedem Modell wurden Verbesserungen hinzugefügt, die das Reinigen und die Bedienung vereinfachen sollten.
Das Modell 21 und das kleinere Modell 9 wurden technisch und mechanisch verbessert; sie gehören zu den am besten funktionierenden Maschinen. Das Schnittgut lässt sich stufenlos fixieren, und durch die vorne offene Halterung war das Beladen mit einem grossen Schinken einfacher. Der Schärfmechanismus wurde verkleinert.
Liste der Bauzeit der US Berkel Modelle: (U.S. Slicing Machine Company)
No 1 1908–1914 fast baugleich mit dem europäischen Model 1
Model 50 1915?
Model 70 1914–1916
Model B80 1916–1919
Model B 1916–1928 In verschiedenen Versionen gebaute kleinste Maschine von Berkel, die Spitznamen waren Indiana oder Baby
Model B100 1919–1927
Model B100ST 1919–1927 Das Model B100 hatte eine Scheibenstapelanlage
Model B110 1927–1930 Nachfolger des Model B100 mit nur kleineren Änderungen
Model 7 1927–1931 Etwas kleinere Maschine, Nachfolger des Model B
Model C,D,E,F ab 1931 Das Model E mit Scheibenstapelanlage war baugleich zum englischen Model 20
Model 125ST Mitte 1930er Jahre elektrische Maschine mit Schwungrad, Nachfolger des Model B100 ST
Model 150
Model 170
Model 180 Heutige industriell genutzte Maschine mit Scheibenstapelanlage und Förderband
Liste der in England gebauten Modelle: (Berkel & Parnalls London)
Model M 1906–1916 Grösste in England gebaute Maschine
Model K 1906–1916 Etwas kleiner als M, aber grösser als L
Model 20, 21, 22, 23 Je höher die Zahl desto grösser die Maschine
Model 31,32,33 Nachfolger der Modelle 20-23
Die Geschichte der Berkel Maschinen
Der Rotterdamer Fleischermeister Wilhelmus Adrianus van Berkel erfand in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts eine Maschine mit Handautomatik, um Schinken, Wurst und Fleisch präziser und schneller als zuvor schneiden zu können. Das Berkel-Patent bestand darin, dass ein Handrad einen beweglichen Tischschlitten in Bewegung setzte, der einer scharfen, konvexen, sich drehenden Klinge entgegen glitt. Vor van Berkels Idee waren Fleischer und Gastronomen auf gewetzte Messer angewiesen.
Am 12. Oktober 1898 gründete er in Rotterdam weltweit die erste Fabrik für Aufschnittmaschinen. Im Jahr 1899 verkaufte und versendete er bereits 84 Aufschnittmaschinen.
Berkels Schneidemaschine entwickelte sich schnell weiter. Spätere Modelle wurden mit Schleifköpfen ausgestattet, sodass die Klingen scharf blieben. Die Modelle L und R oder R 1 aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts sind seltene Sammler-Modelle geworden. Im Jahr 1907/1908 expandierte van Berkel ins Ausland und hatte einen enormen Erfolg.
Im Jahr 1908 lieferte er bereits 2734 Aufschnittmaschinen aus. Von denen gingen ca 50% an England und deren Kolonien. Es gab Berkel Maschinen in Russland, Indien, China, Ägypten, Neu Mexico und Südamerika.
1909 wurde in den Vereinigten Staaten eine weitere Manufaktur bei Chicago gegründet, die bald vergrössert und 1915 nach LaPorte, Indiana, verlagert wurde; 2001 wurde die Produktionsstätte ein weiteres Mal, diesmal nach South Bend, Indiana, verlagert. Der lateinamerikanische Markt wurde bis in die 1950er Jahre von Indiana aus mit Berkel-Patent-Modellen beliefert.
Grundsätzlich kann man festhalten, dass die Entwicklungsschritte in den Anfängen natürlich viel grösser waren. Aber bei jedem Model würden immer weitere Verbesserungen hinzugefügt, die das Reinigen oder die Bedienung vereinfachen sollten. Das Modell 21 und das kleinere Modell H9 wurde technisch verbessert. Der Schinken lässt sich stufenlos hydraulisch fixieren. Ausserdem gleitet der Schlitten sanft und leicht. Beide Modelle erleichtern das Säubern nach dem Gebrauch. Ausserdem wurden die Schärfvorrichtungen kontinuierlich verbessert.