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Umbau und Sanierung des Gebäudes von 1905, Bau einer neuen Verbindung.
Die auf ein starkes demografisches Wachstum zurückzuführende Zunahme der Anzahl Schülerinnen und Schüler in den Kindergärten und Primarschulen hat einen starken Einfluss auf die Schülerzahlen der Orientierungsschulen. Der Bedarf an Schulräumen wird in den kommenden Jahren dementsprechend hoch sein, insbesondere in den OS, die bereits heute an ihre Grenzen stossen. So wurde die OS Jolimont 1972 für 500 Schülerinnen und Schüler errichtet. Sie zählt heute über 790 Schülerinnen und Schüler, die durch ein Lehr- und Verwaltungspersonal von nahezu 120 Personen betreut werden.
Die Schulanlage Jolimont besteht aus einem alten, geschützten Gebäude im Nordosten der Anlage und aus einem 1972 errichteten Gebäude aus Sichtbeton. Das alte Gebäude beherbergte bis zur Eröffnung der DOSF zu Beginn des Schuljahres 2016 die deutschsprachige Orientierungsschule. Durch den Umzug wurden zahlreiche Räume frei, die heute saniert, umgebaut und der französischsprachigen OS zugeteilt werden müssen, die im Gebäude von 1972 nur unzureichend Platz hat.
Fortschritt
- Machbarkeitsstudie Oktober 2016
- Vorprojekt Oktober 2017
- Antrag für einen Studienkredit, Mitteilung des Gemeinderats an den Generalrat November 2017
- Prüfung des Projekts Februar - September 2018
- Öffentliche Auflage und Baubewilligung August - Dezember 2018
- Antrag an den Generalrat für den Objektkredit Februar 2019
- Beginn der Arbeiten April 2019
- Ende der Arbeiten August 2020
Machbarkeitsstudie
Das Amt für Stadtplanung und Architektur hat im Oktober 2016 das Architekturbüro Deschenaux Follonier - Atelier d’architectes associés mit einer Vorstudie beauftragt. Das Ziel war es, die Möglichkeiten des 1905 erbauten Gebäudes zu untersuchen, das Ausmass der unerlässlichen, notwendigen und erwünschten Arbeiten festzulegen und zu beziffern, um auf dieser Basis die Interventionsmöglichkeiten bedarfsgerecht darzulegen.
Dieses Vorgehen wurde ausgewählt, um den Bedarf und das Potential des bestehenden Gebäudes darzulegen, wobei die verschiedenen Anforderungen der betroffenen kommunalen und/oder kantonalen Ämter in Bezug auf die Sanierung und den Umbau des Gebäudes zu berücksichtigen sind.
Diese Wahl ermöglicht es, die Akteure dieser Leistungsausschreibung auf der Basis einer klar definierten Problemstellung in Wettbewerb zu bringen, um die besten Leistungen zu erhalten und den Auftrag an den Urheber der als leistungsstärkste beurteilten Offerte zu erteilen.
Infolge der Vorstudien und des Vorprojekts wurde entschieden, die Räume und technischen Anlagen zu sanieren, alle Fenster zu ersetzen und einen Vorschlag für eine neue Verbindung zwischen den zwei bestehenden Gebäuden sowie ein gänzlich für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugängliches Gebäude auszuarbeiten. Die Isolierung und Einrichtung des Dachgeschosses ist ebenfalls vorgesehen. Das Vorprojekt wird auf 12,4 Millionen Franken geschätzt, inklusive BKP.
Vorprojekt
Das Sanierungsprojekt der OS Jolimont sieht vor, ein Ensemble neu zu definieren, indem eine funktionelle Verbindung für die Schüler und Lehrkräfte kreiert wird.
Die Problematik der Zugänglichkeit der Gebäude für Personen mit eingeschränkter Mobilität wird dank dem Bau der neuen Verbindung gelöst, die sich hervorragend in die Umgebung einfügt und zwei stufenfreie Eingänge bietet: Der Erste beim Haupteingang an der Rue des Écoles und der Zweite zum Hof, der gegenwärtig nur durch Stufen und über einen seitlichen Durchgang zum Gebäude Jolimont 1905 zugänglich ist. Zusätzlich werden es zwei Lifte ermöglichen, fast alle Geschosse der Schule zu erreichen. Der Eine ist in der Mitte des Gebäudes Jolimont 1905 platziert und erschliesst alle Geschosse dieses Gebäudes. Der Andere nimmt einen strategischen Platz in der Verbindung ein. Der Lift der Verbindung ermöglicht den Zugang zu allen schulisch genutzten Geschossen der OS von 1972. Es ist zu bedenken, dass die Anlage bisher über keinen Lift verfügte.
In der neue Verbindung werden weitere Räume für Schüler und Lehrkräfte geschaffen. Diese sind für einen reibungslosen Betrieb und ein optimales Lernklima unabdingbar. Die zentrale Lage dieser Räume trägt zur fliessenden Fortbewegung der Schüler und Lehrkräfte bei.
Die Verstärkung des Dachstuhls, die Erneuerung des Bausystems der Bedachung und die Isolierung des Dachgeschosses ermöglicht die Nutzung des vom Gebäude gebotenen Dachvolumens und somit das Hinzufügen neuer Räume. Dadurch wird das gesamte Gebäude genutzt und kein Raum vernachlässigt.