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Ortsgeschichte
Pratteln ist Fundort des bisher ältesten Nachweises menschlicher Tätigkeit auf Schweizerboden. Der 1974 entdeckte Faustkeil ist mindestens 100000 Jahre alt. Das Dorf selbst geht auf einen Dinghof des Klosters St. Alban und auf den Besitz der Herren von Eptingen zurück. Diese errichteten im 11. oder 12. Jahrhundert die Burg Madlen auf dem Adlerberg, die 1356 durch das Erdbeben zerstört wurde. Nach dem Erdbeben bauten die Eptinger die Burg im Dorf als Weiherschloss wieder auf. 1384 wurde das Dorf von den Baslern niedergebrannt und 1468 im Sundgauerkrieg von den Eidgenossen verwüstet. 1525 erwarb Basel die eptingische Herrschaft in Pratteln.
Ortsname
1103 wird der Name Bratello erstmals erwähnt. Er wird auf das lateinische Wort pratellum (kleine Wiese) zurückgeführt. Die unverschobene Lautform des Ortsnamens gilt als Zeichen dafür, dass in dieser Gegend die keltoromanische Bevölkerung neben den Alemannen noch lange sesshaft blieb.
Wappen
Seit 1928 mit den Flaggenfarben gelb-schwarz. Auf goldenem Grund mit schwarzem Schildrand ein schwarzer, nach links gestürzter Adler mit rotem Schnabel und roten Fängen. Der Adler ist dem Wappen der Eptinger, den ehemaligen Schloss- und Dorfbesitzer, entnommen.