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Rückkehr an den Ort des größten Erfolges: Giorgio Maggi geht 2016/17 erneut in der Asian Le Mans Series an den Start. Der 18-Jährige wird zusammen mit dem Team Race Performance in der LMP2-Klasse antreten. Teamkollegen des Luzerners werden Struan Moore aus Großbritannien sowie Denis Lian aus Singapur.
Bereits im Winter 2015/16 startete Maggi in der Asian Le Mans Series. Schon in seinem Debüt-Rennen auf der Formel-1-Strecke in Malaysia feierte der 18-Jährige den Klassensieg und übernahm die Führung in der Meisterschaft. Diese gab er bis zum Saisonfinale nicht mehr ab und machte den Titel in der CN-Klasse mit einem weiteren Sieg und 30 Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz zwei perfekt.
Die Zeichen stehen auch jetzt auf Erfolg: Sein Team Race Performance, mit dem Maggi 2016 seine Debüt-Saison in der European Le Mans Series bestreitet, tritt als Titelverteidiger der LMP2-Klasse in Asien an. Als Gesamtsieger der Asian Le Mans Series 2015/16 erhielt die Schweizer Mannschaft einen Startplatz bei den diesjährigen 24h von Le Mans.
Die Asian Le Mans Series wird seit 2009 ausgetragen und stellt das Pendant zur European Le Mans Series dar. Sie wird vom Automobil Club de l’Ouest (ACO) veranstaltet und besteht aus vier 3-Stunden-Rennen. Diese werden auf dem Zhuhai International Circuit in China, dem Fuji Speedway in Japan, dem Chang International Circuit in Thailand sowie dem Sepang International Circuit in Malaysia gefahren, wo auch die Formel 1 gastiert.
Drei Fragen an Giorgio Maggi
Giorgio, du hast in der Asian Le Mans Series den bisher größten Erfolg deiner Karriere gefeiert. Mit welchen Gefühlen kehrst du nach Asien zurück?
Der vergangene Winter war wie ein Traum. Ich kam nach Asien und habe in der CN-Klasse sofort um die Spitze gekämpft und gleich das erste Rennen gewonnen. Die Erinnerungen an diesen Erfolg und natürlich an die Meisterschaft werden mich ein Leben lang begleiten. Jetzt werden die Uhren aber auf null gestellt. Ich starte zusammen mit Race Performance in der LMP2-Klasse und werde es mit neuen Herausforderungen und Gegnern zu tun bekommen.
Race Performance ist der Titelverteidiger und du der Meister der CN-Klasse der vergangenen Saison. Kann es bei dieser Kombination ein anderes Ziel als die Meisterschaft geben?
Die Voraussetzungen könnten auf jeden Fall nicht besser sein! Mit Denis Lian habe ich 2015/16 den Titel in der CN-Klasse gewonnen und die Zusammenarbeit hat super funktioniert. Trotzdem möchte ich die Messlatte nicht zu hoch legen. Ich werde zum ersten Mal überhaupt in der LMP2-Klasse starten und wir müssen als Fahrertrio auch zunächst zusammenwachsen. Ich würde aber lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich die Meisterschaft – und damit verbunden den Startplatz bei den 24h von Le Mans – nicht im Hinterkopf habe.
Es wird deine zweite Saison in Asien und du kennst die Abläufe und die teils schwierigen Bedingungen. Wie bereitest du dich vor?
Die Rennen sind ohne Zweifel eine Herausforderung. Es herrschen eigentlich immer über 30 Grad und die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch. Dazwischen kommen teils ohne Vorwarnung Monsun-Regenfälle herunter. Ich werde mich mit Fachleuten physisch und psychisch intensiv auf diese Situation vorbereiten. Mein Vorteil ist diesmal, dass ich bereits Erfahrungswerte habe. Ich kann nun viel besser einschätzen, in welchen Bereichen ich stark bin, und woran ich noch arbeiten muss. Ich kann es aber jetzt schon kaum erwarten, wenn am 30. Oktober zum ersten Mal die Lichter der Ampel ausgehen. Und ich kann versprechen: Ich werde bereit sein!
Die Termine der Asian Le Mans Series 2016/17
• Zhuhai (China) – 28. – 30. Oktober 2016
• Fuju (Japan) – 2. – 4. Oktober 2016
• Buriram (Thailand) – 6. – 8. Januar 2017
• Sepang (Malaysia) – 20. – 22. Januar 2017