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Cyrille Aimée voc/loop, Laurent Coulondre p, Jeremy Bruyere b
Cyrille Aimée ist inzwischen mehr als ein Geheimtipp. Mit ihrer sinnlichen Stimme und dem farbenprächtigen Repertoire begeistert die französische Sängerin und Wahlamerikanerin, die 2019 für das beste arrangement in «Marry me a little» für den Grammy nominiert wurde, das Publikum.
Cyrille Aimée, Tochter eines französischen Vaters und einer dominikanischen Mutter, schlich sich als Jugendliche immer wieder nachts aus der elterlichen Wohnung, um in Zigeunerlagern in der Nähe zu singen. Später machte sie Straßenmusik in Europa und überzeugte das sehr strenge Publikum im New Yorker Apollo Theatre.
Ihr neues Album ist eine Hommage an den großen Musical Komponisten Stephen Sondheim. Sie wuchs auf mit Michael Jackson und französischen Chansons, mit Flamenco und Country Music. Aber sie kannte vor diesem Album keinen einzigen Stephen Sondheim Song, da zuhause in Frankreich Musicals nicht grade zur Alltagskultur gehören.
Umso erstaunlicher ist es, wie gut sie auf dem Album "Move On – A Sondheim Adventure" den Sondheim Ton trifft. Und ihn, wie in "Being Alive", ganz neu lebendig macht.