Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/193841

<h2>SubmittedText<h2><p>Die zweite Kohäsionsmilliarde über 1,3 Milliarden Franken wird neu als "Marktzugangsbeitrag" der Schweiz zum EU-Markt begründet. Im Jahr 2016 exportierte die Schweiz Waren im Wert von 113 Milliarden Franken in die EU und importierte Waren im Wert von 124,54 Milliarden aus der EU (Handelsbilanzdefizit).</p><p>Müsste in dieser Logik nicht auch die Schweiz einen "Marktzugangsbeitrag" erhalten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit dem autonomen Erweiterungsbeitrag beabsichtigt der Bundesrat, vornehmlich die 13 Länder, die der EU seit 2004 beigetreten sind, mit einem Gesamtbetrag von 1302 Millionen Franken zu unterstützen. Um den Wohlstand in der Schweiz langfristig zu sichern, ist die Schweiz auch in Zukunft an einem sicheren, stabilen und prosperierenden Europa interessiert. Das Wachstum in den Partnerländern verstärkt auch den wirtschaftlichen Austausch mit der Schweiz. Dies fördert den Wohlstand auf beiden Seiten, sichert Arbeitsplätze in der Schweiz und schafft Perspektiven für die Bevölkerung vor Ort. Im Jahr 2016 exportierte die Schweiz Waren im Wert von 13 500 Franken pro Einwohner (total 113 Milliarden Franken) in die EU, wohingegen die EU Waren im Wert von knapp 250 Franken pro Einwohner (total 124,54 Milliarden Franken) in die Schweiz lieferte. </p>