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Chiropraktik bei Schleudertrauma
Als Schleudertrauma bezeichnet man eine Halswirbelsäulenverletzung. Am meisten entsteht sie durch einen Autounfall. Bei einer Auffahrkollision wird der Kopf im Bezug zum Körper zuerst nach hinten (Hyperextensionstrauma) und dann noch vorne geschleudert. Bei einer Frontalkollision entsteht ein Hyperflexionstrauma, weil der Kopf zuerst nach vorne, dann nach hinten geschleudert wird.
Das Schleudertrauma weist verschiedene Schweregrade auf. Die Halswirbelsäulenstrukturen können verletzt sein, also die Muskulatur, Bänder, Sehnen, Gelenke, Knochen, Nerven und Blutgefässe. Häufig hat es Blockierungen in der Halswirbelsäule zur Folge, die zu länger andauernden Beschwerden führen wie Kopf- und Nackenschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Schwindel und Empfindungsstörungen.
Der Chiropraktor klärt den Schweregrad der Verletzung ab. Er behandelt die Blockierungen der Halswirbelsäule, um die Funktion der Gelenke und der Muskulatur wieder herzustellen. Damit können langwierige Folgeschäden an der Halswirbelsäule vermieden werden.
Kopfstütze und Airbag verhindern das Schleudertrauma!
Jedes Auto sollte mit ausreichend Airbags und jeder Sitz mit einer Kopfstütze ausgerüstet sein. Allein, die Kopfstütze muss dem Passagier richtig angepasst werden:
Vorsicht! Ist die Kopfstütze falsch eingestellt, ist sie gar auf der Höhe des Nackens fixiert, so können schon Kollisionen bei tiefer Geschwindigkeit zu schweren Verletzungen führen. Heute sind Autos mit aktiven Kopfstützen erhältlich, die sich beim Unfall automatisch dem Passagier anpassen.
- Der Abstand zum Hinterkopf darf nur wenige Zentimeter betragen
- Der obere Rand der Stütze muss sich auf der Höhe des Scheitels befinden.