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In der randomisierten, multizentrischen, doppelblinden CONDOR-Studie haben die Studienautoren 4484 Patienten mit einer Arthrose oder einer Rheumatoiden Arthritis während 6 Monaten täglich entweder mit 2 x 200 mg Celecoxib oder 75 mg Diclofenac SR plus 20 mg Omeprazol behandelt. 19% der Teilnehmer hatten eine positive Anamnese bezüglich peptischem Ulkus oder Ulkusblutung. Primärer Endpunkt war ein klinisches Ereignis im oberen oder unteren GI-Trakt.
Unter Celecoxib trat bei 0.9% und unter Diclofenac plus Omeprazol bei 3.8% der Patienten ein klinisches Ereignis im oberen oder unteren GI-Trakt auf (Hazard Ratio 4.3, p<0.0001). In der Celecoxibgruppe brachen 6% und in der Diclofenac/Omeprazol-Gruppe 8% die Therapie aufgrund von GI-Nebenwirkungen frühzeitig ab.
Konklusion der Autoren: Ein COX-2 Hemmer scheint bei Patienten mit Arthrose und Rheumatoider Arthritis eine geringere GI-Toxizität zu haben als ein NSAR in Kombination mit einem PPI.