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Nach der Präsidentschaftswahl in Liberia liegt der frühere Weltfussballer George Weah nach vorläufigen Teilergebnissen vorne. In 11 der 15 Bezirke hat der Kandidat der grössten Oppositionspartei, der Koalition für Demokratischen Wechsel (CDC), bislang die meisten Stimmen erhalten, wie die am späten Donnerstagabend veröffentlichten Teilergebnisse zeigten.
Bislang seien aber nur rund 30 Prozent der Stimmen ausgezählt worden, sagte der Leiter der Wahlkommission, Jerome Korkoya.
Weahs Konkurrent der regierenden Partei für Einheit (UP), Vizepräsident Joseph Boakai, lag den Ergebnissen zufolge nur in einem Bezirk vorne. Die Bürger des westafrikanischen Landes wählten am Dienstag neben dem Staatschef auch ein neues Parlament.
In dem in der Vergangenheit von Bürgerkriegen und der Ebola-Epidemie erschüttertem Land steht der erste friedliche Machtwechsel seit Jahrzehnten bevor. Die Friedensnobelpreisträgerin und erste frei gewählte Präsidentin Afrikas, Ellen Johnson-Sirleaf, tritt nach zwei Amtszeiten nicht mehr an.
Die 78-Jährige war 2011 für ihre Arbeit für das von 14 Jahren Bürgerkrieg zerrüttete Land mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. (sda/dpa)
In Südafrikas nordöstlicher Provinz Limpopo ist eine Frau beim Wäschewaschen an einem Stausee vermutlich von einem Krokodil getötet worden. Einwohner des am Nandoni-Damm liegenden Dorfes Tshitomboni hätten nach der 25-Jährigen gesucht, als diese nicht nach Hause zurückgekehrt sei, berichtete der staatliche Fernsehsender SABC am Sonntag. Man habe schliesslich den Kopf der Frau am Ufer gefunden, sagte ein örtlicher Beamter, Phillip Munyai, dem Sender. Es sei bekannt, dass zahlreiche Krokodile in dem Gewässer lebten, so Munyai. Man nehme an, das Krokodil habe den Rest der Leiche bereits verschlungen.