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Japan: grünes Licht für Betrieb von Sendai
Mit einem am 16. Juli 2014 veröffentlichten Bericht bestätigt die Behörde, dass die beiden Einheiten von Sendai (PWR, je 846 MW) den neuen verbindlichen japanischen Sicherheitsrichtlinien gerecht werden und gegen verschiedenste Gefahren wie terroristische Angriffe oder Tsunamis geschützt sind. Die Betreiberin von Sendai, die Kyushu Electric Power Co., bestätigte den Entscheid auf ihrer Website. Bevor die beiden Blöcke den Betrieb aufnehmen können, führt die NRA einen Monat lang Konsultationen mit der Bevölkerung und lokalen Entscheidungsträgern durch, die für die Wiederinbetriebnahme ebenfalls grünes Licht zu erteilen haben.
Seit dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi vom 11. März 2011 sind nach und nach alle einsatzfähigen Kernkraftwerkseinheiten Japans vom Netz gegangen. Einzig Ohi-3 und -4 waren 2013 nach umfangreichen Sicherheitsüberprüfungen für wenige Monate am Netz. Derzeit sind alle 48 Kernkraftwerkseinheiten Japans wieder abgestellt. Der Pilotrektor von Monju befindet sich seit knapp 10 Jahren im längerfristigen Betriebsstillstand. Die Behörde hatte im Juni 2014 zwei weitere Anträge zur Wiederinbetriebnahme erhalten, womit von 48 möglichen Gesuchen 19 eingereicht wurden.