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Imipramin beeinflusst Darifenacin
Monitorisierung
Risiko
Erhöhte Imipraminkonzentrationen und verstärkte anticholinerge Effekte möglich
Mechanismus
Darifenacin ist ein moderater CYP2D6-Inhibitor. Imipramin und sein aktiver Metabolit wird vorwiegend über dieses CYP-Isoenzym abgebaut, sodass es bei Hemmung dieses Abbauweges zu erhöhten Konzentrationen kommen kann. Zusätzlich kann es zu einer additiven Wirkung der beiden Arzneistoffe in Bezug auf anticholinerge Effekte kommen.
Effekt
Bei gleichzeitiger Verabreichung kam es unter Darifenacin zu einer Erhöhung der Imipraminkonzentrationen um das 1,6fache [Skerjanec A, 2006]. Das Risiko für kardiale und neurologische Störungen sowie für Symptome anticholinerger Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Sehstörungen, Schwindel oder auch Tachycardie kann erhöht sein.
Empfehlung
Wird die Kombination eingesetzt, sollte eine Monitorisierung bezüglich des Auftretens von unerwünschten Wirkungen (incl. anticholinergen Effekten) durchgeführt werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung am 29.05.2018