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Spannungskopfschmerzen
Kriterien für Spannungskopfschmerzen sind eine Dauer von 30 Minuten bis 7 Tage. Mindestens 2 der untenstehenden Charakteristika müssen übereinstimmen:
- beidseitig auftretende Schmerzen
- drückende, ziehende Schmerzen
- nicht pulsierend
- leichte bis mittelschwere Schmerzintensität
- keine Schmerzzunahme bei Aktivität
- keine Übelkeit, Licht- oder Lärmempfindlichkeit wie bei Migräne
Auslöser oder Verstärker von Spannungskopfschmerz sind Stress oder fiebrige Infekte. Man vermutet dann eine Aktivierung der Schmerzrezeptoren in den Muskeln und eine verminderte Schmerzschwelle bei der Verarbeitung des Schmerzes im Gehirn. Die Betroffenen leiden häufig an einer verstärkten Anspannung der Muskeln im Kopfbereich und Schultermuskulatur.
Bei der Behandlung muss der Auslöser, wie z.B. psychischer Stress oder Ängste, beseitigt werden. Symptomatisch gegen die Schmerzen setzt man Präparate wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen oder Kombinationen mit Coffein ein.
Coffein in Kombination mit anderen Mitteln kann den Vorteil einer schnelleren und stärkeren Wirkung erzielen. Alternativ können Pfefferminzöl, Kältekissen oder warme Dinkelkissen das Wohlbefinden verbessern.
Faustregel für eine korrekte Schmerzmitteleinnahme ist: Nicht länger als an 3 aufeinanderfolgenden Tagen und nicht mehr als an 10 Tagen im Monat.
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