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Der Oktober gilt seit altersher als "Rosenkranzmonat". Viele Katholiken können heute nicht mehr viel mit dem Rosenkranzgebet anfangen. Das ist eigentlich schade, denn der Rosenkranz ist eine Gebetsform die das Leben Jesu betrachtet und so tief in die christilche Spiritualität hineinführt. Papst Franziskus schrieb einst auf Twitter: "Der Rosenkranz ist das Gebet, das mein Leben begleitet; das Gebet der Einfachen und der Heiligen; das Gebet meines Herzens."
Die Geschichte des Rosenkranzes reicht weit zurück. Gebetschnüre als Hilfsmittel zur Meditation waren in der Ostkriche schon im 3. Jahrhundert bekannt. Die heute gebräuchliche Form des Rosenkranzes entstand 1409 als der Trierer Kartäusermönch Dominikus von Preußen die Leben-Jesu-Andachten in die Form von 50 Gebetssätzchen brachte. Dass gerade der Oktober als "Rosenkranzmonat" gilt, hängt mit der Schlacht bei Lepanto zusammen. Am 7. Oktober 1571 hatte die christliche Mittelmeerallianz dort einen überraschenden Sieg über das weit überlegene Osmanische Reich, das Europa einnehmen wollte, errungen. Dieser Sieg wurde von vielen dem Rosenkranzgebet zugeschrieben. (vgl. Klingen und Mostögl, katholisch.at)
Eine Anleitung zum Rosenkranzgebet finden Sie auf dieser Website.
Papst Franziskus lädt alle Gläubigen dazu ein im Monat Oktober täglich den Rosenkranz zu beten.