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Orangenpflückerinnen
auf Capri, 1824
Leopold Robert
Versteckte Klänge
Auf dem Gemälde von Louis-Léopold Robert sind zwei junge Frauen zu sehen, die sich eine Arbeitspause gönnen. Erst auf den zweiten Blick entdeckt man im Hintergrund einen Mann, der hinter einem Orangenbaum verträumt Mandoline spielt.
Träumereien vom Paradies
Das linke Mädchen sitzt aufrecht und wendet sich dem Musikanten zu. Die zweite Orangenpflückerin schmiegt sich an ihre Schultern, träumt zur Musik und wendet ihr hübsches Gesicht direkt dem Betrachter zu.
In diesem Gemälde ist alles auf Schönheit, Reinheit und Harmonie ausgerichtet.
Robert ist der erste, der das italienische Volk (nicht nur die Bauten und Landschaften) darstellenswert findet. Die Bauern und Hirten im Süden erscheinen ihm als das Ideal des ursprünglichen und freien Menschen. Roberts Bildnisse lassen die italienischen Frauen wie antike Göttinnen erscheinen.
> Mandolinenlied
Quelle: Praludien Fur Mandoline Solo: VI. Preludio XI, Op. 136
Interpretin: Gertrud Troster
Album: Raffaele Calace: 10 Preludes â 1994 Bella Music Edition