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Die Aktionäre von Weatherford haben dem Verwaltungsrat für das Jahr 2012 die Decharge verweigert. Die genauen Gründe für die Ablehnung präzisierte das Erdöl-Dienstleistungsunternehmen in seinem Communiqué nicht.
Eine mögliche Ursache könnten Probleme bei der Bilanzerstellung sein. Das an der Schweizer Börse kotierte US-amerikanische Unternehmen mit Holdingsitz in Genf hatte seine Rechnungen überprüfen müssen. Darauf mussten die Unternehmensergebnisse für die Jahre 2009 bis 2011 nach unten angepasst werden.
Mit der Revision schrumpfte der Gewinn fürs Jahr 2011 von ursprünglich 262 Mio. Dollar auf 189 Millionen Dollar. Der im Jahr zuvor ausgewiesene Verlust vergrösserte sich von 152 Millionen Dollar auf 217 Millionen Dollar. Und auch der 2009 erwirtschaftete Gewinn fällt geringer aus - 87 Millionen Dollar gegenüber den bisher kommunizierten 124 Millionen Dollar, wie der am Montag an die US-Marktaufsichtsbehörde versendete Bericht auswies.
Die weiteren Punkte der Tagesordnung wurden von den Aktionären genehmigt. Alle Mitglieder des Verwaltungsrats wurden wiedergewählt.
(tke/sda)