Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03379.jsonl.gz/701

Weltkrebstag 2020: 10 Fragen zum Thema Krebs
1. Warum nennt man Krebs überhaupt Krebs?
Die Bezeichnung Krebs ist auf das Aussehen bestimmter Tumore zurückzuführen. Grund dafür sind vergrösserte Blutgefässe rundum dem Tumor, die an Füssen und Fangscheren eines Krebses erinnern. Daher der heutige sehr weitverbreitete Name, Krebs.
2. Von wem wurde Krebs erstmals beschrieben?
Krebs wurde erstmals in einem ägyptischen Papyrus, im Jahr 1’600 vor Christus, beschrieben. In dem Dokument gaben die alten Ägypter an, dass es, für die damals noch sehr unbekannte Krankheit, keine Behandlung gäbe.
3. Wie viele Krebsarten gibt es?
Es gibt über 200 Arten und Unterarten von Krebs. Um eine erfolgreiche Therapie einzuleiten ist es sehr wichtig die genaue Krebsart zu diagnostizieren. Denn Krebs ist nicht gleich Krebs.
4. Welche Krebsart kommt am häufigsten vor?
Die weltweiten Spitzenreiter bei Krebs sind Brust- und Prostatakrebs. Wichtig: Die Häufigkeit der Erkrankungen steht nicht im Zusammenhang mit den häufigsten Todesursachen bei Krebs. Lungenkrebs ist nach wie vor die Nr. 1 Todesursache bei Männern, obwohl es seltener vorkommt als Prostatakrebs. Die Zahlen bestimmen nicht die persönliche Überlebensrate, denn es gibt mehrere Faktoren, die sowas beeinflussen können, wie z.B.: die Früherkennung des Tumors und die physische, wie auch psychische Verfassung des Individuums.
5. Gibt es Lebewesen, die immun gegen Krebs sind?
Tatsächlich gibt es ein Lebewesen - die Nacktmulle. Eine wichtige Erkenntnis, die ausschlaggebend sein könnte für zukünftige Krebsbehandlungen, ist die Reichhaltigkeit an Hyaluronsäure, die dieses unterirdisch-lebende Säugetier, besitzt. Die Säure dient als Schmiermittel im Körper und hemmt somit das Krebswachstum.
6. Wie viele Krebsfälle sind erblich bedingt?
“Ich habe keine Krebsfälle in meiner Familie, somit sind die Chancen sehr klein, dass ich an Krebs erkranken werde!”, auch schon mal gehört? Diese Behauptung ist Falsch, denn nur 10 % der Krebserkrankungen sind erblich bedingt. Die restlichen Krebserkrankungen entstehen wegen verschiedener Umweltfaktoren wie: Rauchen, Alkohol, Ernährung, Umwelt, etc.
7. Gibt es neue Durchbrüche bei der Krebsbekämpfung?
Die Telegraph-Zeitung berichtete am 20. Januar 2020, dass Wissenschaftler in der Cardiff University eine neue Zelle fanden, welche immun gegen Krebs ist. Forscher hoffen nun, auf eine Möglichkeit diese Resistenz für zukünftige Behandlungen einsetzten zu können.
8. Haben grosse Menschen ein erhöhtes Krebsrisiko?
Eine merkwürdige Frage, dennoch ist die Antwort, ja. Denn für jede 10 Zentimeter an Grösse, wächst auch gleichzeitig um 10 % die Chance, dass der Körper einen Tumor entwickelt.
9. Verursachen Mobiltelefone Krebs?
Nein. Dies bestätigt eine Studie aus dem Jahre 2018. Man habe dort über ein Jahrzehnt lang, Laborratten an intensiven Mobilfunkradiationen ausgesetzt und keine Beweise für eine Tumorbildung gefunden.
10. Hilft Grün-Tee trinken gegen Krebs?
Grün-Tee ist eines der ältesten Heilungsmittel weltweit. Dieser Heiltrank ist bekannt dafür unser Immunsystem zu fördern, Krankheiten zu vermeiden und das Krebsrisiko zu reduzieren. Somit ist die Antwort, ja.