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Thunerseespiele räumen bei Musicalpreis ab
Er ist so etwas wie der Tony Award des deutschsprachigen Raumes: Der Deutsche Musical Theater Preis, der am Montag in Berlin verliehen wurde. Dabei konnte die diesjährige Produktion der Thunerseespiele ganze vier Preise mit Nachhause nehmen: Einerseits wurde „Dällebach Kari“ als bestes Revival ausgezeichnet, Charles Quiggin für das beste Bühnenbild und die Thuner Maskenbildnerin Olivia Sieber zusammen mit Ronald Fahm und Ales Valasek für das beste Masken- und Kostümbild. Auch der Thuner Dällebach durfte jubeln: Rolf Sommer wurde als bester Darsteller in einer Hauptrolle ausgezeichnet.
„Dällebach Kari“ ist eine Eigenproduktion der Thunerseespiele und feierte 2010 Weltpremière. Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der Thunerseespiele wurde das Stück noch einmal aufgeführt. Das Stück wurde von Kritik und Publikum gefeiert, was sich allerdings nicht in den Ticketverkäufen wiederspiegeln konnte. Auf den Dällebach Kari folgt im Sommer 2024 das berühmteste Kindermädchen der Welt: Dann wird „Mary Poppins“ aufgeführt.
(text:csc/bild:csc)