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Ein Mann fuhr innert rund drei Monaten acht Mal zu schnell. Danach leaste er ein Auto, bezahlte die Raten aber nicht.
Insgesamt hat es einen im Kanton Waadt wohnhaften Autofahrer acht Mal auf Freiburger Autobahnabschnitten geblitzt. Die Geschwindigkeitsübertretungen variieren, wie aus einem Strafbefehl hervorgeht: Einmal war er mit 142 Stundenkilometer statt den 100 erlaubten unterwegs, an einem anderen Tag blitzte es ihn mit 149 Stundenkilometer auf einer 120-er-Strecke. So kamen zwischen dem November 2020 und Februar 2021 mehrere Vergehen gegen die Verkehrsregeln zusammen.
Im März hat der Mann schliesslich ein Auto geleast. Die erste Rate hat er gleich bezahlt und erhielt so eine vorläufige Zulassung für das Nummernschild. Jedoch gab er der Garage nicht die richtige Adresse an. So konnte keine Zulassungsgenehmigung ausgestellt werden. Auch bezahlte der Mann die restlichen Raten nicht. Das Auto gab er trotz Aufforderung nicht zurück. Die Autovertretung hat deshalb im April eine Strafanzeige wegen Vertrauensmissbrauch gegen den Mann eingereicht.
Per Strafbefehl hat die Freiburger Staatsanwaltschaft nun den Mann wegen schweren und milderen Vergehen gegen die Verkehrsregeln sowie wegen Vertrauensmissbrauch verurteilt. Er muss eine unbedingte Geldstrafe zu 40 Tagessätzen sowie eine Busse von 1000 Franken bezahlen. Da er bereits im Januar gegen die Verkehrsregeln verstossen hat und im Strafregister erfasst wurde, spricht die Staatsanwaltschaft die Strafe ohne Bewährung aus. Zuzüglich den Verfahrenskosten muss er rund 4000 Franken bezahlen.