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Die Sicherheit von Minderheiten mit besonderen Schutzbedürfnissen soll verbessert werden. Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) hat erstmals rund 500'000 Franken an Organisationen ausbezahlt, die dazu beitragen.
Per Ende Juli 2020 wurde das Geld für den Minderheitenschutz an elf Organisationen ausbezahlt, wie das Fedpol auf seiner Internetseite mitteilte. Über die Verteilung berichteten am Samstag die Tamedia-Zeitungen.
Weil die von den Schutzbedürftigen beantragten Mittel die verfügbare Geldsumme für 2020 überstiegen haben, mussten die Gesuche nach den Kriterien der Dringlichkeit, Qualität und Effizienz priorisiert werden. Drei Gesuche konnten dabei den Angaben zufolge nicht berücksichtigt werden.
Als Minderheiten gelten Gruppen von Personen, die sich durch gemeinsame Lebensweise, Kultur, Religion, Tradition, Sprache oder sexuelle Orientierung verbunden fühlen. Zu möglichen unterstützungswürdigen Projekten gehören beispielsweise bauliche Massnahmen an Synagogen, Moscheen oder anderen religiöse Einrichtungen, die besonderen Schutz benötigen.
Das Fedpol kann gemäss Verordnung über Massnahmen zur Unterstützung von Minderheiten mit besonderen Schutzbedürfnissen (VSMS) Projekte von privaten und öffentlichen Organisationen finanziell unterstützen, die zu einer Erhöhung der Sicherheit der betroffenen Minderheiten beitragen.