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Die zweite Röhre des Gotthardstrassentunnels wird zwischen Airolo und Göschenen eine Länge von 17 km und einen Durchmesser von 12.7 m haben. Sie wird über Querverbindungen alle 250 m mit dem bestehenden System verbunden sein. Das Projekt sieht die Umgestaltung des Autobahnanschlusses Airolo und die Überdeckung der Autobahn auf einer Länge von ca. 1 km sowie Umweltausgleichsmassnahmen vor. Ein Teil des Aushubmaterials (1.8 Mio. Tonnen) wird für die Produktion der benötigten Gesteinskörnungen für die Betonproduktion wiederverwertet. Das überschüssige Material (5.4 Mio. Tonnen) wird im See in Flüelen sowie in der Nähe der Autobahnüberdeckung in Airolo gelagert.
IFEC erarbeitete den Teil Umwelt des Projektes für die UVB-Voruntersuchung, für den UVB 2. Stufe (Generalprojekt GP) und den UVB 3. Stufe (Auflageprojekt AP). Danach wurden auch die Phasen der Detailplanung (DP) und der Submission begleitet. Zur Zeit sind IFEC und AFRY für die Umweltbaubegleitung (UBB) auf der gesamten Baustelle tätig. Neben den üblichen Umweltthemen (Luft-, Boden-, Wasserschutz usw.) wurden zahlreiche Schadstoffgutachten, akustische Gutachten und Prüfungen der Bauphysik durchgeführt.