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Tina Weirather gewinnt die kleine Kugel im Super-GBild: AP/AP
Tina Weirather gewinnt wie schon im letzten Winter den Super-G-Weltcup. Ein sechster Platz im letzten Rennen der Saison reicht der Liechtensteinerin im Duell gegen Lara Gut.
15.03.2018, 11:3915.03.2018, 13:32
Im Kampf um die kleine Kristallkugel hätte einzig Lara Gut den Sieg von Weirather verhindern können. Die Tessinerin lag allerdings vor diesem letzten Super-G 46 Punkte zurück, nur ein Spitzenplatz hätte ihr noch helfen können. Lara Gut riskierte dementsprechend viel, doch schon nach wenigen Toren geriet sie von der Linie und stürzte.
Der Tagessieg ging an Sofia Goggia, die tags zuvor die Abfahrtswertung für sich entschieden hatte. Die Italienerin siegte vor der Deutschen Viktoria Rebensburg und der Amerikanerin Lindsey Vonn. Goggia sicherte ihren fünften Weltcupsieg, den zweiten in der Sparte Super-G.
Michelle Gisin, die bestklassierte der sieben gestarteten Schweizerinnen, verpasste als Vierte das Podium um 22 Hundertstel. Die übrigen Fahrerinnen von Swiss-Ski verpassten die Top Ten. (abu/sda)
Sofia Goggia heisst die Siegerin des letzten Super-Gs dieser Saison. Sie gewinnt vor Viktoria Rebensburg und Lindsey Vonn. Michelle Gisin verpasst das Podest auf Rang 4 nur knapp. Tina Weirather verpasst das Podest, gewinnt die kleine Kugel aber dennoch, weil Lara Gut ausscheidet.
Die Sensations-Olympiasiegerin macht einen groben Bock und scheidet ebenfalls aus.
Die Innerschweizerin verliert im Mittelteil viel Zeit und verpasst die Punkte.
Rang 16 für die Französin. Damit bleibt auch sie ohne Punkte.
Die nächste Österreicherin klassiert sich auf dem zwölften Zwischenrang.
Kollege Zappella freut sich. Weil Scheyer hinter Wendy Holdener zurückfällt gewinnt er eine Wette. Für Scheyer gibt es heute nichts zu holen.
Die amtierende Juniorenweltmeisterin sammelt Erfahrung, aber (vermutlich) keine Punkte. Sie klassiert sich auf dem 15. Zwischenrang.
Die nächste Italienerin ist im Ziel. Nadia Fanchini fährt in die Top-10.
Die Amerikanerin zeigt eine gute Fahr, für die Spitze reicht es aber nicht. Aber sie verdrängt Michelle Gisin vom Podest.
Schade! Oben hält Holdener gut mit. Doch dann verliert sie ohne grossen Fehler plötzlich sehr viel Zeit.
Wow! Die Italienerin fährt nochmals besser als Rebensburg vor ihr. Sie übernimmt mit einer angriffigen Fahr die Führung.
Die Deutsche hält oben gut mit Gisin mit. Im Mittelteil stellt sie sogar eine neue Bestzeit auf. Sie zieht das Ding durch bis ins Ziel und übernimmt deutlich die Spitze.
Der Start gelingt der Weltmeister ziemlich gut. Im Ziel ist es der fünfte Rang.
Das steile Startstück forder das nächste Opfer. Tamara Tippler stürzt und scheidet ebenfalls aus.
Michelle Gisin bleibt vorne, doch die Fahrt von Brignone lässt sie zittern. Am Ende fährt die Italienerin auf Rang 2.
Auch die Französin scheidet aus.
Wie bitter ist das denn! Die Tessinerin riskiert beim Start zu viel und scheidet im steilsten Teilstück aus.
Venier schnappt sich den vierten Zwischenrang.
Das ist die Führung für Gisin!
Guter Start der Engelbergerin. Sie hält mit Weirather mit.
Die Riesenslalomspezialistin kommt nicht auf Touren. Sie klassiert sich in der hinteren Region der Zwischenrangliste.
Tina Weirather übernimmt die Spitze. Damit hat sie geliefert im Kampf um die Kugel. Das wird eine schwere Aufgabe für Lara Gut.
Der Kampf um die kleine Kugel ist lanciert. Bei der zweiten Zwischenzeit liegt Weirather vor Veith.
Sie verliert drei Zehntel auf Veith. Das ist eine gute Leistung.
Bei der zweiten Zwischenzeit ist die Bernerin voll mit dabei.
Starke Fahrt der Österreicherin. Sie distanziert Mowinckel und Flury und übernimmt die Spitze.
Das Rennen ist für Flury bereits vor der ersten Zwischenzeit vorbei. Sie erhält einen Schlag auf den Ski und verpasst das Tor im steilsten Stück der Piste.
Die Italienerin kommt mit einem deutlichen Rückstand im Ziel. Das war nichts.
Hauchdünne Entscheidung zu Ungunsten der Schweizerin. Sie liegt zwei Hundertstelsekunden hinter der Konkurrentin zurück.
Bei der zweiten Zwischenzeit hat sich die Schweizerin einen kleinen Rückstand eingehandelt.
Die Norwegerin kommt ohne Probleme durch und stellt mit 1:09.55 eine erste Richtzeit auf.
Ragnhild Mowinckel eröffnet das Rennen.
... das nervige Kind sorgt auch heute für Verzögerungen im Skisport. Nur ungern erinnern wir uns an die olympischen Spiele zurück, wo der Wind das Programm zünftig durcheinandergewirbelt hat. Nun dürfte es hier in Are aber bald losgehen.
Die erweiterte FIS-Startliste liesst sich teilweise wie ein Freundschaftsbuch. Bei den Österreicherinnen sind Hobbys angegeben (Anna Veith mag beispielsweise Sport, Shopping und Musik). Bei den Schweizerinnen verzichtet man auf Hobbys, dafür ist der Beruf angegeben. Einige Beispiele: Michelle Gisins Beruf ist Skirennfahrerin (aha!). Bei Lara Gut steht Studentin und Wendy Holdener ist nach Angaben der FIS kaufmännische Angestellte.
Corinne Suter, Jasmine Flury, Joana Hählen, Michelle Gisin, Lara Gut, Wendy Holdener und Priska Nufer bestreiten dieses Rennen. Kein anderes Land stellt so viele Athletinnen. Am nächsten kommt uns Österreich mit sechs Fahrerinnen. Aktuell liegt die Schweiz in der Nationenwertung der Frauen 106 Punkte hinter dem Rivalen aus dem Osten. Wird das heute noch korrigiert?
Bild: KEYSTONE
Gibt es heute die dritte Schweizer Kristallkugel der Saison? Die Aufgabe ist für Lara Gut heute im Super-G deutlich kniffliger als sie gestern in der Abfahrt für Beat Feuz und zuvor für Wendy Holdener in der Kombination war. Die Tessinerin liegt in der Gesamtwertung um 46 Punkte hinter Tina Weirather zurück und muss damit auf einen Ausrutscher der Liechtensteinerin hoffen. Diese muss mindestens Dritte werden, falls Gut der zweite Saisonsieg gelingt. Bei einem 2. Platz der Schweizerin genügt Weirather hingegen bereits der 7. Rang zur Titelverteidigung.
Aus Schweizer Sicht eine gewisse Brisanz kommt ausserdem der Nationenwertung der Frauen zu. Vor den letzten fünf Entscheidungen (inklusive Team-Wettkampf am Freitag) beträgt der Rückstand der Schweizerinnen auf die führenden Österreicherinnen nur 142 Punkte.
Bild: Alessandro Trovati/AP/KEYSTONE
Schweizer Kristallkugel-Gewinner im Skiweltcup seit 1990
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Schweizer Kristallkugel-Gewinner im Skiweltcup seit 1990
quelle: keystone / gian ehrenzeller
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