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Das Prinzip der so genannten «strict-liability» erfordert von den Sporttreibenden
eine hohe Selbstverantwortung, da sie für alle verbotenen Wirkstoffe, die in ihrem Körper gefunden werden, die Verantwortung übernehmen müssen.
Die Anti-Doping-Bestimmungen sehen vor, dass die Anti-Doping-Organisationen ein Vergehen nachzuweisen haben. Bei verbotenen Wirkstoffen gen
ügt es in der Regel, dass ein anerkanntes Analysenlabor diese nachweist und die Probe
dem Athleten
zugeordnet werden kann.
Die strict-liability ist in den letzten Jahren präzisiert worden. Eine Anti-Doping-Organisation muss etwa einem Sporttreibenden
nachweisen, dass ein positives Analyseresultat durch Doping, und nicht etwa durch natürliche Ursachen, zustande gekommen ist. Deshalb werden beispielsweise bei einem erhöhten Verhältnis von Testosteron zu Epitestosteron
zusätzliche Untersuchungen gemacht, um natürliche Ursachen auszuschliessen.
Es ist äusserst wichtig, dass die Athleten die Aufgabe wahrnehmen, sich zu vergewissern, dass jedes Medikament, jedes Supplement oder jedes sonstige Präparat, das eingenommen wird, keine verbotenen Wirkstoffe enthält.