Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/119503

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den Kantonen die nötigen Massnahmen zu ergreifen, um die Mint-Kompetenzen zu stärken und insbesondere darauf einzuwirken, dass sich die Bildungseinrichtungen auf allen Ebenen für eine kontinuierliche Förderung dieser Bereiche einsetzen. Gleichzeitig soll er die nötigen Mittel in der BFI-Botschaft 2013-2016 bereitstellen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit der Ausbildung von qualifizierten Arbeitskräften im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) bewusst. Wie der Bundesrat im zitierten Bericht zum Mangel an Fachkräften im Mint-Bereich sowie in seiner Antwort zur Interpellation der Fraktion BD 11.3555 dargelegt hat, unterstützt der Bund im Rahmen seiner Möglichkeiten bereits heute eine Vielzahl von Massnahmen, die der Förderung des Mint-Interesses und -Verständnisses dienen. Ausserdem hat die Schweizerische Universitätskonferenz entschieden, das Bundesprogramm "Chancengleichheit von Frau und Mann an den Universitäten" in den Jahren 2013 bis 2016 weiterzuführen. Dabei soll ein besonderer Fokus auf die Mint-Fächer gelegt werden, in denen der Frauenanteil heute besonders tief ist.</p><p>Der zitierte Bericht zeigt allerdings auch, dass die massgebliche Lebensphase für einen Entscheid pro oder contra Mint zwischen den ersten Lebensjahren und dem 15. Altersjahr, also im Bereich der obligatorischen Schule, liegt. Deren Bildungseinrichtungen liegen in der Hoheit der Kantone. Der Bund hat dort keine Handlungskompetenz.</p><p>Dem Bundesrat ist es im Rahmen seiner Kompetenzen und entsprechend der Erklärung 2011 von EDI, EVD und EDK zu den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen für den Bildungsraum Schweiz ein Anliegen, in Zusammenarbeit mit den Kantonen das Interesse für den Bereich Mint zu wecken und weiterhin zu fördern. In den kommenden Jahren sollen die bereits heute in diesem Bereich tätigen Akademien der Wissenschaften verstärkt eine Koordinationsrolle einnehmen und auch bei der Ausschreibung, Evaluation und Mitfinanzierung neuer Mint-Projekte und -Initiativen mitwirken. Die diesbezüglichen Mittel werden mit der BFI-Botschaft 2013-2016 beantragt und die Aufgaben der Akademien im Rahmen von Leistungsvereinbarungen mit dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung festgehalten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.