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Bei einem schweren Erdbeben im Süden Mexikos sind mindestens zwei Personen ums Leben gekommen. Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto kündigte rasche Notfallmassnahmen an.
Nach Angaben von Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong wurden zwei aus dem Bundesstaat Chiapas zwei Tote gemeldet. Das Epizentrum des Erdbebens mit einer Stärke von 8.4 lag vor der Pazifikküste im Südosten Mexikos. Das Beben ereignete sich in rund 19 Kilometern Tiefe. Mexiko gibt die Stärke des schweren Erdbebens vor der Pazifikküste des Landes mit 8.4 an.
Für mehrere Länder der Region trat eine vorläufige Tsunamiwarnung in Kraft, sie umfasste neben Mexiko mehrere Staaten in Mittelamerika sowie das südamerikanische Ecuador.
Der Leiter des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, warnte die Menschen an der Küste der Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas vor Wellen bis zu 4.20 Meter Höhe. Es lagen aber keine Berichte über Schäden vor.
Die Erdstösse waren auch im etwa 700 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt sowie in andern mexikanischen Bundesstaaten und mehreren Ländern Mittelamerikas zu spüren, wie Einwohner und Seismologen berichteten In Mexiko-Stadt meldeten die Elektrizitätswerke zahlreiche Stromausfälle.
Mexikos Präsident Nieto ordnete sofortige Krisensitzungen der zuständigen Regierungsstellen an, «um die Lage zu überwachen, zu bewerten und um Massnahmen zu ergreifen», teilte er am Freitagmorgen (Ortszeit) per Twitter mit. Er machte sich auf den Weg in das nationale Katastrophenzentrum. (sda/afp/reu)