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«Ich hatte nur noch wenig Prozent im Akku», bilanzierte Viktorija Golubic nach dem Final. Doch die Energiereserven reichten zum grossen Sieg gegen die Niederländerin Kiki Bertens. Noch im März hatte Golubic gegen die gleiche Gegnerin in 3 Sätzen das Nachsehen gehabt.
«Ich ahnte, dass es eng wird», verriet Golubic. Doch genau solche Matches liegen der Zürcherin. Ging es über 3 Sätze, siegte sie 2016 in 12 von 16 Fällen. Neu ist, dass sie über eine ganze Turnierwoche hinweg gut performt. «Ich konnte mich in Gstaad kontinuerlich steigern», konstatierte die 23-Jährige.
Auf die Frage, ob sie zu Beginn der Woche an den Turniersieg geglaubt habe, antwortete Golubic pragmatisch: «Ich will eigentlich nie zu weit denken.» Am Ende erwies sich dieses Vorgehen als goldrichtig.