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Die iranische Regierung hat sich, gemäss der Atomenergie-Organisation des Irans, am 14. August 2003 zum Bau eines zweiten Kernkraftwerksblocks - neben dem momentan in Bau stehenden Bushehr-Block - entschieden.
Noch im laufenden oder spätestens im kommenden Jahr soll der Iran über den Bau eines zweiten Kernkraftwerksblocks - neben dem momentan in Bau stehenden ersten Bushehr-Blockentscheiden, um den eigenen Ausbauplan der Kernenergie auf 7000 MW bis im Jahr 2022 zu erfüllen.
Die japanische Behörde METI-ANRE (Ministry of Economy, Trade and Industry's Agency for Natural Resources and Energy) hat die Planung der Elektrizitätserzeugung von zehn grossen japanischen Elektrizitätsgesellschaften und drei Verteilern für 2003 veröffentlicht.
Die japanische Entsorgungsorganisation für radioaktive Abfälle (Numo) hat am 19. Dezember 2002 Antragsformulare an 3239 Gemeindepräsidenten im ganzen Land versandt. Die Numo will Machbarkeitsstudien für die Realisierung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle durchführen.
Die iranische Regierung liess anfangs Februar 2003 verlauten, dass im Zentrum des Landes, in der Region Savand, eine Uranmine entstehen soll, und in den Städten Isfahan und Kashan Kernbrennstofffabriken errichtet werden.