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Ein Bundesrat wie Ueli Maurer, der bei Amtsübernahme „Die beste Armee der Welt“ schaffen wollte, konnte nur scheitern. Jetzt hat er bereits das Handtuch geworfen, indem er sagte: „Mehr Geld oder ich wechsle das Departement.“ Die Niederlage des SVP-Fürsten ist auch eine Niederlage der SVP, denn mit Frechheit alleine konnte Christoph Blocher Politik machen, nicht aber seine Nachfolger, wie „Parteipräsidenten-Darsteller“ Toni Brunner. Die SVP hat eine tiefgreifende Personalkrise, weil die Dominanz der alten Herren eine ganze politische Generation erdrückte, die jetzt fehlt. Der Freiburger Holzbearbeiter und Herrenreiter François Rime ist kein exzellenter Kandidat für den Bundesrat; die klügeren SVP-Vertreter wie Caspar Baader oder Oskar Freysinger (die SVP Nr. 1 in der Westschweiz) halten sich ohnehin zurück. Brauchen wir Ueli Maurer im Aussendepartement oder im Volkswirtschaftsdepartement? Auf keinen Fall. Er war und bleibt ein cleverer Bauernsekretär und guter Organisator der SVP in ihren besten Jahren. Seine weitere Karriere muss nach dem Peters-Prinzip, wonach jeder solange befördert wird bis dies seine Fähigkeiten überschreitet, als beendet gelten.