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Mitte März wird klar, ob die Schweiz für die Olympischen Winterspiele 2026 kandidiert. Nun steht ein neues Konzept zur Auswahl: Initianten wollen den Anlass quer über das Land verteilt ausrichten.
Am 11. März wird Swiss Olympic entscheiden, ob die Schweiz sich um die Olympischen Winterspiele 2026 bewirbt. Wie mehrere Sonntagszeitungen berichten, existiert nun ein zusätzlicher Vorschlag: Die Winterspiele sollen demnach über sieben Schweizer Regionen verteilt stattfinden.
Der Clou dabei: Die Organisatoren könnten die bereits vorhandene Infrastruktur nutzen. «Wir möchten die Spiele im ganzen Land durchführen, so lassen sich die Lasten verteilen, und es profitieren alle», sagt der Gstaader Bauingenieur Kurt Iseli, der Initiant des Projekts, in der «NZZ am Sonntag». Das Konzept sieht Wettkämpfe in gut zehn Städten vor. Eine grössere Stadt könnte als «Host City» Gastgeber spielen, beispielsweise Bern, Luzern oder Zürich.
Auch Constantin präsentierte Vorschlag
Interesse an Olympia 2026 signalisiert haben auch eine Gruppe von Wallisern um FC-Sion-Präsident Christian Constantin, Bündner Wirtschaftskreise sowie Vertreter der Genferseeregion.
Das Internationale Olympische Komitee (IOK) entscheidet im Juli 2019 über die Vergabe der Winterspiele 2026. In der Schweiz wurden bislang zweimal Winterspiele veranstaltet. Sowohl 1928 als auch 1948 war St. Moritz der Austragungsort.
(mbü, mit Material der sda)