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Hasle
Pfarrkirche St. Stephanus und Beinhaus
Hasle hatte um 1200 eine Stiftung mit einer Kapelle. Die erste Kirche wurde um 1326 zu Ehren des Hl. Stephan geweiht. Die Grundmauer der heutigen Pfarrkirche, des Chors und die unteren Turmgeschosse reichen wohl bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. 1504 wurde die Kirche nach einer Feuersbrunst neu erbaut und mit den drei Altären zu Ehren der Hl. Kirchenpatrone Stephan und Laurenz sowie des Hl. Sebastians und der Hl. Gottesmutter Maria ausgestattet. In der Zeit um 1778 wurde die Kirche teilweise um- und neugestaltet. Aus dieser Zeit stammen die Kanzel, die Altäre sowie Grundriss und Aufbau.
1904 wurde die Kirche um sieben Meter verlängert, der Turm auf die heutige Höhe gebaut und eine neue Sakristei angefügt. In den Jahren 1977/78 wurde die Pfarrkirche umfassend renoviert und eine neue Orgel eingebaut. In den Jahren 2001/02 wurde der Innenraum einer sanften Reinigung unterzogen. Gleichzeitig wurde der Hochaltar saniert, das Kircheninventar und der Kirchensockel restauriert, Malerarbeiten am Haupteingang durchgeführt sowie eine Generalüberholung an der Orgel und ein Fensterteilersatz gemacht. 2009/10 wurde der Glockenstuhl ersetzt, die Glocken- und Turmuhranlage saniert sowie äussere Verputz- und Malerarbeiten vorgenommen.
Am 26. Dezember feiert die Pfarrei ihren Kirchenpatron St. Stephanus.
Neben der Pfarrkirche befindet sich das Beinhaus. Es fällt auf durch seine zierliche, schlichte Form und ist als typisches Merkmal nicht zu übersehen. Unser Beinhaus präsentiert sich von aussen als schlichter, altertümlicher Bau. Das «Beihüsli» stammt aus dem Jahr 1584, und im Dachreiter hängt ein Glöcklein mit der Jahrzahl 1491 datiert. An der Wand beim Durchgang hängt ein Stück des Sakramentenhäuschens aus der Pfarrkirche, die im Jahr 1503 niedergebrannt ist. Der Hauptschmuck im Innenraum ist der altertümliche Totentanz an den Wänden. Das Beinhaus, in den Siebzigerjahren renoviert, wird benutzt zur Aufbahrung der Toten.
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Kapellen und Chäpeli
Im Kirchgemeindegebiet Hasle findet man fünf Kapellen, welche zum Teil in Privatbesitz sind. In der Bergkapelle Schimbrig und der Kapelle Enetegg werden gelegentlich Gottesdienste gefeiert. Weiter gibt es die Wegkapellen Bodnig-, Grabe- und Habschwandenchäpeli. Diese werden von ihren Eigentümern liebevoll gepflegt.
Baujahr 1683 / Renovation 1976
Baujahr 1991 / Renovation 2012
Baujahr 1607 / Renovation 1985, Restauration der drei Statuen: Muttergottes mit Kind, Hl. Katharina und Hl. Barbara sowie Malerarbeiten 2012
Baujahr 1756 / Renovation 2002
Baujahr 1800 / Renovation 1948
Für Sie da
Pius TroxlerPfarrer; Leiter Pastoralraum
Dorf 51
6162 Entlebuch