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selected conferences, exhibitions and installations
selected conferences
«Juxtaposing Chinese and Western Representational Principles: New Design Methods for Information Graphics in the Field of Intercultural Communication» The 50th Anniversary Design Research
Conference. Brighton, 2016. Theme: Design and Translation. Online publication: http://www.drs2016.org/384
«New Design Methods for Typography and Information Design in the Field of Intercultural Communication». UNFROZEN, First Swiss Design Network Design Research Conference: Winter Summit, 2016.
Designforschung im Bereich Soziale Innovation. Fachreferat, HF KGD St. Gallen 2016.
Visible invisible les design des organisations internationales. Les Modes de représentation de la paix vus à travers l’histoire des OI et ONG. In collaboration with the University of Geneva, Histoire et Cité, 2015.
Transcultural Frames at Cluster of Excellence: Asia and Europe in a Global Context, Heidelberg. Frame and Design: Aspects of Transcultural Visual Communication, 2014
In Languages of Art: An Approach to a Theory of Symbols (1976) Nelson Goodman argued that even “realism is relative, determined by the system of representation standard for a given culture or person at a given time”. In other words, it relies on a specific frame of reference, which is prone to clash with other frames of reference in transcultural interactions. How is it possible then, the present paper asks, to present information, structures, and designs from different linguistic and cultural backgrounds as well as historical periods with their own systems of representation in such a way that these systems, rather than clash with each other, can coexist in an equitable manner? And more specifically: how can a respectful relationship between Chinese and Western visuals be created that does not involve unilateral authoritarianism? The paper explores these and other related questions by focussing on the Sancai tuhui 三才圖會 (Collected Illustrations of the Three Realms), a Ming Dynasty encyclopedia of images first published in 1609, which is essentially a collection of diagrams, maps and other illustrations reflecting diverse aspects of China´s traditional perception of its own empire, society, and culture. As such, the paper presents partial results of the on-going project “The Exploration of Design Methods in the Field of Cross-Cultural Communication” led by Ruedi Baur at the Haute École d’Art et de Design (HEAD) in Geneva.
Die Forschung ist im Bereich Kommunikationsdesign angesiedelt. Das Forschungsfeld erstreckt sich zwischen Informationsdesign (Praxis) und Bildwissenschaft (Theorie). Angrenzende Disziplinen sind die Sinologie und die Kulturwissenschaften. Ein Ziel des Forschungsprojekts bestand darin, zwischen diesen verschiedenen Disziplinen, zwischen Theorie und Praxis und zwischen den beiden Kulturen zu vermitteln. Die Erforschung von Darstellungsprinzipien verlangt einen Prozess von Denk- und Vorstellungsschritten in eine vorab ‹fremde› Disziplin und Kultur. Diese Schritte werden in der Forschungspublikation nachvollziehbar gemacht. Es wurden Gestaltungsverfahren entwickelt, die neue Zugänge zu ‹fremdem› Wissen eröffnen. Prof. Dr. Wolfgang Behr (Leiter des Asien-Orient-Institut Zürich), spricht dem Projekt hinsichtlich «der konsequent und sinnvoll umgesetzten Interdisziplinarität» eine Vorbildrolle zu. Auf der Konferenz: «Transcultural Frames» im «Cluster of Excellent Asia and Europe in a global context» (Universität Heidelberg) bestätigte uns Prof. Dr. Joachim Kurtz die hohe Qualität der theoretischen und gestalterischen Forschung.
https://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/de/forschung/conferences/transcultural-framings/abstracts.html#c16987
Multilingual Typography Research Conference at Hong Kong Polytechnic University, 2011
Exhibition of «Multilingual typography» at the Central Academy of Fine Arts: CAFA, 2010.
Orte der Andersheit – Für eine archivarische Ästhetik, 2006
Ulrike Felsing, Design2context ZHdK, Andres Bosshard, Zürich; Musik & Soundscape Architektur, Till Nikolaus von Heiseler, Berlin; Medientheorie und -kunst (360 Grad Projektion, ZHdK)
Das Projekt Heterotopia fragt danach, wie ein realer Raum durch die Datenströme eines digitalen Archivs bespielt werden kann. Thematisch kreist dieser erste Versuch «Andere Orte» um das Abgewertete und Übersehene, um Räume, die unabsehbar am Rande der Gesellschaft entstehen oder von Menschen geschaffen werden. Der Blick auf das Minoritäre vollzieht sich an Hand unterschiedlicher bereits existierender Projekte und durch die Augen unterschiedlicher Künstler. Im Gegensatz zu Utopien, gibt es diese anderen Orte wirklich. Wir müssen sie nur sehen.
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Design and Democracy, Design2context Zurich University of the Arts, Design Research Conference, 2005
Das Rumoren der Bibliothek: Eine Inszenierung mit der Nationalbibliothek Bern Toolbox im Rahmen des HKB-Laboratoriums Material <> Digital, 2017
Im Rahmen des Laboratoriums-Projekt 2016/17 haben Studierende der HKB und der Uni Bern eine Inszenierung in und mit der Nationalbibliothek Bern entwickelt. Im dazugehörigen Kurs erarbeiteten sie sich Kontextwissen zu den Veränderungen von Büchern im Zuge der zunehmenden Digitalisierung. Dazu wurden prägende Unterschiede zwischen analogen und digitalen Medien herausgearbeitet. Die Studierenden haben sich mit der inhaltlichen Konzeption und Fragen der Vermittlung in performativen Formaten beschäftigt und Texte für eine Performance (Public Audio Recording Session) geschrieben.
In dieser Public Audio Recording Session wurde während mehrerer halbstündiger Begehungen verschiedene Räume der Nationalbibliothek aufgenommen. Dabei wurden Bücher aufgeschlagen, Seiten geblättert, Texte leise gesprochen, wenn es die Bibliotheksordnung zuliess. Die synchronen Spuren der unabhängig sich bewegenden Mikrophonträgerinnen enthalten nicht nur die akustischen Spuren von einzelnen Büchern, sondern machen auch die räumliche Atmosphäre hörbar und dokumentieren die Bibliothek als Ganzes. Unterschiedliche mediale Präsenzen wurden so hörbar gemacht: die Materialität von Sprache und Büchern, aber auch die Materialität der Bibliothek selbst. Für die Aufführung wurden mit den Spuren der Mehrkanal-Aufnahme, mit 8 tragbaren Lautsprechern und Live-Sprechsituationen experimentiert. Die Atmosphäre der Bibliothek wurde als Klangraum erlebbar und konnte anhand der ihr eigenen Nahgeräusche erkundet und als mobile Klanginstallation begangen werden. Das Ziel war zu erfahren und erfahrbar zu machen, wie das Zusammenspiel der Medien Sprache, Druck und Internet den Textsinn auf je spezifische Weise miterzeugen.
Leitung: Ulrike Felsing; Dozentin für Designwissenschaft – und Forschung HKB Bern; Andres Bosshard; international bekannter Klangkünstler und Dozent ZHdK Leitung Study Group Sound
The Coexistence of Chinese and Western Visual Cultures. The OCT-LOFT Creative Festival, Shenzhen, China (Dec.-Feb. 2013/2014) The Theme of the Festival: «Design Research & Design Education».
Auf einer Fläche von 130m2 wurden drei Fallstudien präsentiert: Multilinguale Typografie (Chinesisch/Latein SNF Fallstudie; Arabisch/Latein) und «Die Koexistenz von chinesischen und westlichen Bildkulturen» SNF Fallstudie 1B. Für unseren Beitrag haben wir eine exklusive Ausstellungsarchitektur entworfen, welche auf die zentrale, traditionelle chinesische Raum-Zeitfigur bezug nimmt. Die Wände (ca. 3m breit und 2,70m hoch, je 16 Tafeln) wurden auf der Vorder- und Rückseite bespielt. Der Ausstellungsbeitrag stiess sowohl beim Fachpublikum, als auch bei einer breiteren Öffentlichkeit auf grosses Interesse.
«Typo Bâle». Präsentation von Ergebnissen der Forschung «Die Koexistenz der Zeichen» im Rahmen des Festivals CULTURESCAPES in einer Plakatausstellung im «Unternehmen Mitte, Basel» vom 20.10.2010 – 07.11.2010. In collaboration with Ruedi Baur, Wu Jie, Jeannine Moser and Roman Wilhelm.
Ausstellungsbeitrag auf der «Cumulus Conference Shanghai», 2010. In collaboration with Ruedi Baur, Wu Jie, Jeannine Moser and Roman Wilhelm.
Die Konferenz fand während der Expo Shanghai 2010 und der Shanghai Biennale statt und eröffnete eine einmonatige Design Ausstellung.
Orte der Andersheit
Le lointain n’existe plus. Thema der Ausstellung: Zukunft und Design, 2005. Thema der Ausstellung «Prozesshaftes Design». Ausstellungsraum «Abstract», Lausanne.
Ulrike Felsing ist verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung der Ausstellung (In Kollaboration mit Ruedi Baur, Meriem Bouhara und Jürgen Hankeln; Institut für Designforschung, Zürcher Hochschule der Künste, 2005). Es wurden u.a. folgende Künstler ausgestellt: Roman Signer, Andres Bosshard und Michèle Novak.
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