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Cardiac Rhythm Disease Management (CRDM)
CDRM ist der älteste und der grösste Geschäftsbereich von Medtronic. Unser Wirken auf dem Gebiet der Therapien zur Beeinflussung des Herzrhythmus geht bis in das Jahr 1957 zurück, als unser Mitgründer Earl Bakken den ersten tragbaren Herzschrittmacher für die Behandlung einer anomal niedrigen Herzfrequenz entwickelte. Seit damals haben wir unsere Expertise auf dem Gebiet der elektrischen Stimulation auf die Behandlung anderer Herzrhythmuserkrankungen ausgedehnt. Auch haben wir unsere Tätigkeiten auf das generelle Management von Erkrankungen ausgeweitet, indem wir viele unserer Produkte um diagnostische Hilfsmittel und Überwachungsfunktionen ergänzt haben.
Wesentliche Produktkategorien
Katheterbasierte Ablationssysteme*
Diese Systeme umfassen einen Katheter (einen dünnen, flexiblen Draht), der einen auffüllbaren Ballon oder eine Elektrodenmatrix trägt und durch einen kleinen Einschnitt in der Leiste in den Körper eingeführt und zu der Stelle manövriert wird, an der die Pulmonalvene in das Herz eintritt. Die Produkte kühlen oder erhitzen das Gewebe und bewirken auf diese Weise eine Vernarbung. Diese unterbricht unerwünschte elektrische Leitungsbahnen, die zu Anomalien des Herzschlags (Kammerflimmern) beitragen.
Erkrankungen
Implantierbare Herzschrittmacher und Defibrillatoren mit kardialer Resynchronisationstherapie (CRT-P und CRT-D)*
Diese üblicherweise im oberen Brustbereich implantierten Geräte überwachen und synchronisieren den Schlag der linken und der rechten Kammer des Herzens und optimieren auf diese Weise seine Pumpleistung.
Erkrankungen
Implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD)*
Diese üblicherweise im oberen Brustbereich implantierten Geräte haben die Aufgabe, die Herzrhythmen zur überwachen und zu schnell schlagende Herzen mittels schwacher elektrischer Impulse und/oder Schocks zu behandeln. Zusätzlich zum eigentlichen Gerät werden Elektroden (dünne isolierte Drähte) implantiert. Diese haben zwei Aufgaben: Übertragung von Informationssignalen vom Herzen zum Gerät, und – sofern erforderlich – Übertragung von elektrischen Impulsen zum Herzen.
Implantierbare Stimulationssysteme*
Diese üblicherweise im oberen Brustbereich implantierten Geräte überwachen die Herzrhythmen und behandeln Herzen, die zu langsam schlagen. Bei Bedarf geben sie schwache elektrische Impulse an das Herz ab, um den Herzschlag zu regulieren.
Erkrankungen
Einsetzbare Herzmonitore*
Diese kleinen Geräte, die üblicherweise im linken oberen Brustbereich unmittelbar unter der Haut implantiert werden, dienen dazu, Herzrhythmen kontinuierlich zu überwachen und diese automatisch oder auf einen vom Patienten mit einer kleinen Fernbedienung (Patient Assistant) gegebenen Befehl hin aufzuzeichnen, und tragen damit zur Diagnostizierung unerklärlicher Ohnmachtsanfälle oder Anomalien des Herzschlags bei.
Erkrankungen
Fernüberwachungssysteme für implantierbare Geräte zur Unterstützung der Herzfunktion*
Diese Systeme verbinden unsere implantierbaren Geräte über das Internet mit autorisierten Ärzten. Dies ermöglicht es dem behandelnden Arzt, aus der Ferne eine vollständige Analyse aller im Gerät eines Patienten gespeicherten Daten durchzuführen, gerade so, als würde sich der Patient in der Praxis vorstellen.
Koronar
Perkutane Koronarintervention (PCI)*
Dieses auch als Koronarangioplastie bekannte nicht operative Verfahren wird zur Behandlung stenotischer (verengter) Koronararterien im Herzen eingesetzt, wie sie bei der koronaren Herzkrankheit auftreten. Diese stenotischen Abschnitte sind das Resultat der Anlagerung cholesterin-beladener Plaques, die sich aufgrund von Arteriosklerose bilden.
Die PCI wird üblicherweise durch einen interventionellen Kardiologen durchgeführt. Bei der PCI führt ein Kardiologe einen entleerten Ballon oder ein anderes an einem Katheter angebrachtes Instrument ausgehend von der Leistenarterie (A. femoralis) oder der Speichenarterie (A. radialis) hoch durch die Blutgefässe, bis die blockierte Stelle im Herzen erreicht ist. Das Vorführen des Katheters erfolgt unter Durchleuchtungskontrolle. An der blockierten Stelle wird der Ballon gefüllt, um die Arterie zu weiten und den Blutfluss wiederherzustellen. Oftmals wird an der blockierten Stelle ein Stent gesetzt, um die Arterie permanent offen zu halten.
Wesentliche Produktkategorien
Arzneimittelfreisetzende Stents, unbeschichtete Stents, Angioplastieballons, arzneimittelfreisetzende Ballons, Führungskatheter, Führungsdrähte, Katheter für die manuelle Aspiration
Erkrankungen
Ablationskatheter für die renale Denervierung*
Das System besteht aus einem kleinen, steuerbaren Behandlungskatheter und einem automatisch geregelten Generator für die Abgabe der Behandlung. Die Behandlung erfordert keinen offenen chirurgischen Eingriff. Durch eine Schleuse wird ein Führungskatheter eingeführt, der den Katheter zu den Nierenarterien leitet. Der Katheter gibt hochfrequente Radiowellen (so genannte RF-Wellen) an 4 bis 6 Stellen innerhalb jeder der beiden Nierenarterien ab. Diese Energieabgabe dient dazu, die Nerven zu unterbrechen und den Blutdruck über mehrere Monate zu senken.