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Weisheitszähne, vor allem untere, verursachen häufig Probleme.
Es kann aus verschiedenen Gründen empfehlenswert sein, sie zu entfernen:
Zur radiologischen Abklärung der Weisheitszähne wird als Standard eine Panoramaschichtaufnahme (PSA) gemacht (Abbildung 1). Das daraus generierte zweidimensionale Röntgenbild gibt einen Überblick über die Kieferknochen und die Zähne im Ober- und Unterkiefer.
Das grösste Risiko einer Nervenverletzung besteht, wenn die Wurzeln den Nerven-Gefäss-Kanal ganz umschliessen (Abbildung 2). Dank der 3D- Darstellung in der DVT (Digitale Volumentomographie) wird eine Risiko-Nutzen-Abwägung durchgeführt. Gemeinsam mit dem Patienten werden die Therapiemöglichkeiten besprochen. Dabei wird entschieden, ob der Weisheitszahn vollständig entfernt, belassen, weiter beobachtet wird oder nur seine Zahnkrone entfernt wird (sogenannte Koronektomie).
Der erwachsene Mensch hat normalerweise 28 reguläre Zähne und kann zusätzlich bis zu vier Weisheitszähne haben. Etwa eine bis drei Personen auf Hundert, Männer häufiger als Frauen, haben einen weiteren, überzähligen Zahn, seltener sogar mehrere. Als Ursache wird vermutet, dass es sich um eine lokale Hyperaktivität der embryonalen Zahnleiste handelt. Wahrscheinlich werden überzählige Zähne auch vererbt, da sie bei Kindern von Betroffenen häufiger zu finden sind. Einzelne oder doppelte überzählige Zähne finden sich typischerweise in der Oberkieferfront (Mesiodens), multiple im Prämolarenbereich des Unterkiefers.
Verhindert der überzählige Zahn den Durchbruch eines regulären Zahnes oder seine Einreihung, dann sollte er entfernt werden. Die DVT (Digitale Volumentomographie) gibt wichtige Informationen über die genaue 3D Lage des überzähligen Zahnes und seinen Bezug zu anderen physiologischen Strukturen im Kiefer, wie Nachbahrzähne, Nervenkanal, Nasenboden. Zugang und Ablauf des operativen Eingriffes können genau geplant werden. Dank der Abklärung kann aber auch in vielen Fällen eine Operation verhindert werden. Stört nämlich der überzählige Zahn die regulären Zähne nicht und hat keinen Krankheitswert, dann kann er auch belassen und in der jährlichen Kontrolle überwacht werden.
Zysten sind Hohlräume im Gewebe, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Sie entstehen meist durch Entzündungen oft bereiten sie sehr lange keine Beschwerden, so dass sie manchmal erst spät festgestellt werden. In der Regel werden Zysten im Kieferknochen und in den Weichgeweben entfernt.
Retinierte Zähne sind Zähne, die im Kiefer stecken bleiben und nicht richtig in die Zahnreihe gewandert sind. Um dies zu beheben, kann eine chirurgische Anschlingung durchgeführt werden. Hierbei wird der Zahn freigelegt und eine Kette an die Krone des Zahnes geklebt. Mit dieser Kette wird anschliessend wird eine kieferorthopädische Behandlung durchgeführt: der Zahn wird über einen längeren Zeitraum hinweg in die richtige Position geführt wird, bis er endgültig in der Zahnreihe verankert ist.
Gaumenimplantate sind eine effektive Möglichkeit, um die Behandlung bestimmter kieferorthopädischer Probleme zu unterstützen. Ein Gaumenimplantat wird in enger Koordination mit einem erfahrenen Kieferorthopäden eingesetzt und verbleibt während der kieferorthopädischen Behandlung. Es ist normalerweise nicht spürbar und stört nicht beim Sprechen oder Essen. Nach Korrektur der Zahnfehlstellungen kann das Gaumenimplantat einfach entfernt werden.
Zahn- oder Kieferfehlstellungen können eine kieferorthpädische Behandlung notwendig machen.
Miniplatten sind kleine Metallplatten und werden normalerweise verwendet, wenn herkömmliche kieferorthopädische Behandlungsmethoden wie Zahnspangen nicht ausreichend sind, um die Fehlstellung zu beheben. Die Verwendung von Miniplatten in der kieferorthopädischen Behandlung ermöglicht es dem Kieferorthopäden, bestimmte Zähne oder Kieferknochen präziser und effektiver zu bewegen, was zu besseren Ergebnissen und kürzerer Behandlungsdauer führen kann.
Währen der Operation wird die Miniplatte in den Kieferknochen eingesetzt. Hierfür wird eine kleine Öffnung in der Schleimhaut gemacht, um die Platte auf dem Knochen zu platzieren. Die Platte wird dann mit Schrauben am Kieferknochen befestigt, um sie stabil zu halten. Die Einheilungszeit beträgt in der Regel zwei bis drei Monate.
Nach abgeschlossenr kieferorthopädischer Behandlung können die Miniplatten in einem kleinen Eingriff wieder entfernt werden.
Lippen- / Zungenbandentfernungen.