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Während für die höheren Oktaven blanke Stahlsaiten aufgezogen werden, haben die Basssaiten rund um den Stahlkern stets eine Kupferumwicklung. Ohne diese zusätzliche Masse müssten Basssaiten mehrere Meter lang sein, um die gewünschte Tonhöhe zu erreichen, was für die Konstruktion eines Instrumentes problematisch wäre.
Je tiefer der Ton, desto grösser ist die zusätzlich Masse, die benötigt wird. Dies bestimmt den Saitendurchmesser, beziehungsweise den Durchmesser des Kupferdrahts, mit dem der Stahlkern umwickelt werden muss. Das Basssaitenfertigen ist eine Kunst und die liegt darin, dass nicht nur die einzelne Basssaite, sondern alle Basssaiten in dem Instrument in der genau gleichen Art und Weise über die gesamte Länge absolut gleichmässig gefertigt sein müssen.
Denn: «Ob eine Saite gut gemacht ist, also gut klingt – nicht matt, nicht taub und auch nicht rasselt – weiss man immer erst, wenn sie im Instrument die richtige Spannung hat.»