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Herr T. aus W. (71) nimmt gern Einfluss. Dabei schafft er es nicht nur in Wirtschaft und Politik, sondern auch auf sprachlicher Ebene mit wenig Aufwand grosse Wirkung zu erzielen. Die Welt guckt neidisch zu.
Zurzeit sind in den Foren der Online-Übersetzungshilfe Leo Diskussionen im Gang, wie denn nun Mr. T’s aktuellste Ausfälligkeiten gegenüber seinem Ex-FBI-Chef, „Showboat“ und „Grandstander“, zu übersetzen seien. Zur Auswahl stehen Angeber, Grosskotz, Blender und sogar Populist. Ein weiterer Übersetzungsvorschlag an dieser Stelle: „einer, der Mr. T. vor der Sonne steht“. Vielleicht sollte man dafür ein eigenes Wort schaffen. Der Bedarf wäre vorhanden.
Übersetzungen werden noch schwieriger, wenn es sich um feste Ausdrücke handelt, die nicht wörtlich, sondern sinngemäss übersetzt werden. So nannte Herr T. den typähnlichen Herrn J. aus P. (33) ein „pretty smart cookie“, was einige deutschsprachige Medien übersetzt als „ziemlich schlauer Keks“ wiedergaben. Fake News. Obwohl ich in diesem Fall für Verständnislosigkeit vollstes Verständnis habe, ein sinngemässer deutscher Ausdruck wäre „ein ziemlich kluges Köpfchen“.
Wir dürfen uns noch auf viele weitere Niveauabsacker aus der gleichen Ecke freuen. Yellow, you joke cookie?