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Die BAG-Studie, an der rund 1400 Personen ab 15 Jahren teilgenommen haben, zeigt, dass die Vitamin D-Versorgung in der Schweiz von der Jahreszeit abhängig ist. 80 Prozent der Bevölkerung weisen in den Sommermonaten (Juni bis September) eine ausreichende Vitamin D-Versorgung auf. In den Wintermonaten (Dezember bis März) kommt es aufgrund der geringeren Sonneneinstrahlung bei mehr als 60 Prozent zu einem Vitamin-D-Mangel.
Das BAG empfiehlt, sich im Sommer täglich kurze Zeit draussen aufzuhalten. Wer sich längere Zeit in der Sonne aufhält, sollte sich selbstverständlich vor der Sonne schützen und insbesondere Sonnenbrand vermeiden. Diese Empfehlungen basieren auf Grundlagen der Eidgenössischen Ernährungskommission, die im Auftrag des BAG einen entsprechenden Expertenbericht und Empfehlungen für die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen erarbeitete.
Im Winter hingegen sollte die Vitamin D-Versorgung bei den drei- bis 60jährigen Personen zusätzlich über die Ernährung sichergestellt werden. Das bedingt einen vermehrten Verzehr von Vitamin-D-reichen Lebensmitteln wie beispielsweise Lachs oder Eier sowie mit Vitamin D angereicherten Nahrungsmitteln.
Bei Kleinkindern, älteren Personen sowie Schwangeren und Stillenden sind zusätzliche Massnahmen zu beachten: Bei Kindern bis zum dritten Geburtstag werden Vitamin D-Supplemente während des ganzen Jahres empfohlen. Bei älteren Menschen, Schwangeren und Stillenden ist es wichtig, in Rücksprache mit dem Arzt abzuklären, ob Vitamin D-Supplemente notwendig ist.
Das fettlösliche Vitamin D wird durch Sonneneinstrahlung in der menschlichen Haut gebildet. Es fördert die Aufnahme von Calcium im Darm sowie dessen Einlagerung in die Knochen, was für eine gesunde Knochen- und Zahnbildung notwendig ist. Eine Vitamin D-Unterversorgung kann unter anderem zu einer ungenügenden Knochenbildung führen und die Entstehung von Osteoporose begünstigen.
Quelle: SDA - 20.06.2012