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Als erste Schweizer Stiftung hat Biovision von den Vereinten Nationen den generellen Konsultativstatus bekommen. Damit ist Biovision berechtigt an UNO-Konferenzen teilzunehmen, sich an den offiziellen Diskussionen zu beteiligen und mit eigenen Nebenveranstaltungen für ihre Sache zu lobbyieren.
Biovision hatte sich während der intensiven Vorbereitungen für den Erdgipfel in Rio über Monate für einen Kurswechsel in der globalen Landwirtschaftspolitik stark gemacht und dabei auch enge Kontakte zum Wirtschafts- und Sozialrat der UNO (ECOSOC) in New York geknüpft. Im Rahmen dieser Kontakte hat sich die Stiftung für einen speziellen Konsultativstatus beworben um Zugang zu UNO-Veranstaltungen zu konkreten Biovision Themen zu erhalten.
Doch es kam noch besser: „Das Komitee verlieh (Biovision) zunächst den speziellen Konsultativstatus, aber reagierte dann auf eine Reihe von Anträgen verschiedener Delegierter diesen Status anzuheben und beschloss sie unter der Kategorie „genereller Konsultativstatus“ einzuteilen.“ (Auszug aus dem Kommissionsbericht).
Mit diesem Entscheid würdigt die ECOSOC-Kommission den umfassenden Ansatz der Aktivitäten von Biovision. Mit ihrer strategischen Ausrichtung auf die Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und Umwelt, und der praktischen Umsetzung in vier Schwerpunktländern in Ostafrika deckt die Stiftung eine breite Palette ab. Dass diese Projektarbeit nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe erfolgt, macht die Umsetzung entsprechend nachhaltiger.
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