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In einem durchkomponierten Programm erklangen im März 2012 gemeinsam mit dem Capriccio Barockorchester Chöre und Choräle aus Kantaten Johann Sebastian Bachs – für einmal losgelöst aus dem gottesdienstlichen Kontext wie auch aus dem Kontext der geschlossenen Kantatenform. Stattdessen beschrieben die in der Abfolge neu arrangierten Chorstücke im Wechsel mit den solistischen Deutschen Arien von Georg Friedrich Händel einen Tagesablauf (Anna Walker, Sopran). Besungen wurden Schönheit und Vergänglichkeit. Die stringente Programmkonzeption erhielt zusätzliche Intensität durch eigens für das Konzert arrangierte Loops aus Versatzstücken der Bach’schen Musik, die als musikalische Verbindungsstücke zwischen der Originalliteratur eingeschoben wurden oder sich daraus entwickelten.