Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03101.jsonl.gz/856

Die Staatsbibliothek zu Berlin bietet als «Digitale Lektüretipps 39: Dante-Portale im Internet«. Sehr schön und nützlich ist das darin erwähnte Dante-Lab:
«Das DDP ist Vorläufer und Grundlage für das seit 2013 bestehende Dante Lab, ein virtual workspace wiederum des Dartmouth College, in dem der Text der Commedia, mehrere Übersetzungen und die 77 Kommentare miteinander verknüpft sind. Wiederum stellt sich die Oberfläche in der Voreinstellung dreigeteilt dar: links die Commedia (diesmal kontinuierlich lesbar), die rechte Seite teilen sich die umschaltbaren Übersetzungen (Deutsch von Karl Streckfuß, 1854; Französisch von Alexandre Cioranescu, 1964, und Englisch von Henry Wadsworth Longfellow, 1876) einerseits und darunter die ebenfalls umschaltbaren Kommentare andererseits. Man kann die Oberfläche nach den eigenen Bedürfnissen anpassen, z.B. vier Teile arrangieren und damit vier verschiedene Kommentare aufrufen.
Da es sich bei den Kommentaren zumeist um zeilenweise Annotationen der Commedia handelt, lag es nahe, die Struktur der Datenbank so aufzubauen, dass einzelnen Versen oder Gesängen die jeweiligen Kommentare direkt zugeordnet werden. In einem Suchmenü kann man nach einzelnen Stichworten recherchieren oder über Auswahlmenüs manuell zu einzelnen canti oder versi springen. Je nach Browser und Betriebssystem scheint letzteres die zuverlässigste Zugangsart zu sein – ein weiteres Mal zeigt sich, dass es nicht unproblematisch ist, ausgefeilte Systeme für eine Vielzahl unterschiedlicher Endgeräte kompatibel zu halten.»