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Konkret gehe es um Fachberatung für das osteuropäische Land, sagte Rutte am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Zu möglichen niederländischen Waffenlieferungen an die Ukraine, die sich im Konflikt mit Russland befindet, äusserte er sich nicht. Zuvor hatten die Niederlande bereits eine entsprechende Bereitschaft signalisiert. Selenskyj sagte, die Ukraine habe dem EU-Land eine Liste mit militärischem Bedarf überreicht. Zugleich betonte er: «Wir denken nur an Frieden.»
Besuche wie der von Rutte seien eine Hilfe bei der Stabilisierung der ukrainischen Wirtschaft, erklärte das Staatsoberhaupt. «Zum heutigen Tag haben wir die (Landeswährung) Hrywnja stabilisiert.» Am Dienstag waren bereits der britische Premier Boris Johnson und der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki nach Kiew gereist und hatten Selenskyj demonstrativ den Rücken gestärkt.
Angesichts westlicher Berichte über einen massiven russischen Truppenaufmarsch nahe der ukrainischen Grenze wird befürchtet, dass der Kreml einen Einmarsch in das Nachbarland planen könnte. Moskau bestreitet das.
Die jüngste Eskalation in dem Konflikt macht auch der ohnehin schwachen ukrainischen Wirtschaft zu schaffen. Die Landeswährung fiel gegenüber dem US-Dollar in der vergangenen Woche auf den tiefsten Stand seit Februar 2015. Im Januar war die Ukraine zudem von einem schweren Hackerangriff auf Regierungsseiten betroffen, für den sie Russland verantwortlich machte.