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Egal nach welcher politischen Etikette (die meisten sind sowieso nichtssagend) ist es eine Tatsache, dass die USA ein Imperium ist. Guatemala, Chile, uff! die Liste der amerikanischen Interventionen in seinem "Hinterhof" ist lang. Deswegen jede Politik, die diese Tatsache ignoriert ist zum Scheitern verurteilt. Aber die Krise in Venezuela ist nicht nur den USA zu "verdanken". Maduro lässt jede Klugheit vermissen und seine Kompetenz als Regierungschef ist mehr als zweifelhaft.
Meine Haltung zu diesem leidigen Thema. Hoffnungen und Erwartungen müssen nicht rational sein; aber trotzdem sollte man "realistische" Erwartungen haben. Ich selber habe im Allgemeinen ein negatives Menschenbild; grob gesagt, ich erwarte vom Menschen keine Freundlichkeit, ich glaube an dieses Dictum wonach der Mensch des Menschen Haifisch ist.
Und so wenn ich mal jemand begegne, der freundlich ist (da ja nicht alle Menschen böse sind), dann ist das ein angenehmes Gefühl. Und so bin ich immer zufrieden. Mein Rat an die motzenden Expats: sin ein wenig mit stoischer Philosophie befassen.