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Der Weinbau in Italien ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Italien gehört zu den wichtigsten europäischen Weinproduzenten. Italien hat eine Gesamtrebfläche von rund 830.000 Hektar und ein Pro-Kopf-Verbrauch pro Jahr von knapp 50 Litern. Im Jahr 2012 wurden in Italien insgesamt 54.618.077 Hektoliter Wein erzeugt. Davon waren 31,3 % DOCG- und DOC-Weine, 27,8 % waren IGT-Weine. Der Rest sind einfache Weine ohne Qualitätseinstufung. Jede der 21 italienischen Regionen hat ihre eigenen Rebflächen, wobei die Toskana in zwei und das Piemont in vier Unterzonen unterteilt sind. Wein ist in Italien fester Bestandteil des Alltagslebens.
Das Weinbaurecht in Italien wurde zuletzt 2009 nach französischem Vorbild reformiert. Zuvor waren die Gesetze gültig, die 1963 kurz nach Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) erlassen worden waren. 1966 kam mit dem Vernaccia di San Gimignano der erste DOC auf den Markt. Danach gibt es die drei Qualitätsstufen IGT, DOC und DOCG.