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Mina Karima Hatef, M.A.
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Studium
Mina Karima Hatef studierte an der Universität Bern, Islamic and Middle Eastern Studies sowie Sozialanthropologie. Sie ist seit 2021 Doktorandin.
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Dissertationsprojekt
Projektbeschreibung
Surūš Dabbāġ, der religiöse Intellektualismus im Iran im Kontext der Herausforderungen der Moderne
Das Verhältnis des Islams zur Moderne stellt seit dem späten neunzehnten Jahrhundert, sowohl auf der theoretischen als auch auf der praktischen Ebene, den vorherrschenden gesellschaftlichen wie politischen Diskurs dar. Mit der vorliegenden Arbeit soll ein Beitrag zu jenem Diskurs geleistet werden, indem das theologische Modell und die methodischen Ansätze des iranischen Philosophen Surūš Dabbāġ wissenschaftlich aufbereitet und präsentiert werden. Dabbāgs theologische Modell und seine Methodik bilden den Kern seiner Forschung. Darin verfolgt Dabbāġ einen innovativen Ansatz, mittels welchem er das Verhältnis zwischen Religion/Tradition und Moderne/Säkularismus im Islam mit dem Ziel erörtert, die Kluft zwischen der Tradition und der Moderne zu überbrücken. Zentral für dieses Vorhaben ist das Konzept „religiöser Intellektualismus“. Dabbāġs Ansicht nach ermöglicht sein Konzept und seine Auslegung des „religiösen Intellektualismus“ strukturelle Hindernisse einer Transformation des Islams in die Moderne sinnvoll zu benennen und einen Konsens unter den unterschiedlichen Anspruchsgruppen zu stiften.
Die erstmalige wissenschaftliche Aufbereitung von Dabbāġs Hauptwerken in Form einer quellengestützten Inhaltsanalyse dient der Überprüfung der Frage, ob es Dabbāġ gelungen ist, ein neues philosophisch-islamisches und theologisches Modell aufzustellen, welches geeignet wäre, den Weg einer Transformation des Islams in die Moderne zu bereiten. Dieses Modell müsste moderne Bedingungen sowie dem aktuellen öffentlichen Diskurs im Iran gerecht werden.