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Ein Mietzins kann nicht ohne weiteres erhöht werden. Deshalb ist es wichtig sich zu informieren, wann eine Mietzinserhöhung gerechtfertigt ist.
Der Mietzins darf vom Vermieter erhöht werden, falls die Teuerung ansteigt, der Referenzzinssatz angehoben worden ist, die Betriebskosten wirklich zugenommen haben oder wesentliche Umbauten oder Renovationen durchgeführt worden sind. Der Vermieter muss Ihnen die Mietzinserhöhung durch ein amtliches Formular mitteilen. Auf dem Formular sollte stehen, aus welchem Grund der Mietzins erhöht wird.
Der Mietzins kann jeweils auf den nächsten Kündigungstermin erhöht werden. Die Mietzinserhöhung muss mindestens 10 Tage vor Beginn der ordentlichen Kündigungsfrist beim Mieter eintreffen. Wenn Sie mit der Erhöhung nicht einverstanden sind, müssen Sie diese innert eines Monats nach Empfang bei der Schlichtungsbehörde des Wohnbezirks (nicht jener des Vermieters) anfechten. Der Brief muss von allen Bewohnern unterzeichnet werden, welche den Mietvertrag unterschrieben haben. Bei verheirateten Paaren müssen beide Ehepartner unterschreiben. Dem Brief sollte eine Kopie des ursprünglichen Mietvertrages, der früheren Mietzinsänderung und der letzten Erhöhung hinzugefügt werden. Der Brief sollte per Einschreiben abgesendet werden.