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In der Nacht auf heute haben die San Jose Sharks (mit Mirco Müller) die Vancouver Canucks (mit Luca Sbisa und Yannick Weber) gleich mit 6:2 vom Eis gefegt. Als wäre die Heimpleite nicht schon schmerzhaft genug, liessen sich die Kanadier nach sieben Spielminuten komplett vorführen.
Melker Karlsson, der Schwede mit dem Vornamen, der eigentlich einem Schweizer Bauern vorbehalten sein sollte, sorgte mit dem 0:2 für Aufsehen. Nach einem Schuss von Matt Irwin von der blauen Linie geht Karlsson mit dem Rücken zum Tor zu Boden, behält jedoch die Übersicht und versteckt das Spielgerät auf dem Bauch liegend doch noch im Gehäuse. Davon erholen sich die Canucks nicht mehr, die Kuh ist gemolken, 30 Sekunden später kassieren sie gleich das 0:3. (zap)
Es ist eine kitschige Geschichte mit Luca Sbisa mittendrin. Der Zuger Verteidiger kann mit den Vegas Golden Knights als vierter Schweizer den Stanley Cup gewinnen. Die erste Finalpartie gegen die Washington Capitals findet schon in der Nacht auf morgen statt.
Bislang durften aus der Schweiz erst die Torhüter David Aebischer (2001 mit den Colorado Avalanche) und Martin Gerber (2006 mit den Carolina Hurricanes) sowie Verteidiger Mark Streit (2017 mit den Pittsburgh Penguins) den Stanley Cup in die Höhe stemmen. Dennoch würde Luca Sbisa bei einem Triumph der Golden Knights wohl für eine Premiere sorgen.
Denn das oben genannte Trio kam in den jeweiligen Finals während keiner Sekunde zum Einsatz. Sbisa dagegen ist bei Las Vegas, das seine erste NHL-Saison …