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Kefikon - unser Dorf
Karte
Kefikon stand im Eigentum des Klosters Reichenau und bildete eine eigene, seit dem Ende des Spätmittelalters mit Islikon gemeinsame Gerichtsherrschaft. Auf die ursprünglichen Ministerialen, die Herren von Kefikon folgten als Gerichtsherren die Herren von Gachnang, später im Zusammenhang mit der Landnahme der Eidgenossen deren Beauftragte.
Ab 1427 verlief die Grenze zwischen der Grafschaft Kyburg und der Grafschaft Thurgau mitten durch die Herrschaft und das Schloss, welches auch zu den markantesten Bauten mitten im Ort zählt. Von der ursprünglich als Wasserburg konzipierten Anlage ist nur noch der Wohnturm erhalten. Der Wassergraben wurde im 15. Jahrhundert zugeschüttet und nach dem Brand von 1929 erhielt das Schloss sein heutiges Aussehen und ist erst seit 1970 rein thurgauisch.
Der grössere Teil gehörte bis zur Thurgauer Gemeindereform im Jahre 1997 als selbstständige Ortsgemeinde zur Munizipalgemeinde Gachnang und ist seit 1998 Teil der politischen Gemeinde Gachnang.
Der Thurgauer Teil zählt heute 478 Einwohner (Stand: 31.12.2017, Quelle: Gemeindeverwaltung Gachnang)
Der kleinere, im Kanton Zürich liegende Teil von Kefikon, war bis 1926 eine eigene Zivilgemeinde. Von 1927 – 2013 war er bei der politischen Gemeinde Bertschikon ZH angesiedelt und gehört jetzt, seit der Gemeindefusion per 01.01.2014, zur politischen Gemeinde Wiesendangen.
Der Zürcher Teil zählt heute 243 Einwohner (Stand: 31.12.2017, Quelle: Gemeindeverwaltung Wiesendangen)