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Mit dem Hoch kommt im Herbst meist der Nebel oder Hochnebel und das obligate «unten grau oben blau».
Wetter
Ein Hochdruckgebiet führt ja in der Regel zu meist wolkenlosen Verhältnissen. Durch die Absinkbewegung im Hoch wird die Luftmasse erwärmt und abgetrocknet. In der Nacht führte der beinahe wolkenfreie Himmel zu einem Auskühlen der bodennahen Schichten. Die Lufttemperatur sank bis zum Taupunkt und so konnte sich Nebel oder Hochnebel bilden.
Die Unterscheidung zwischen «Nebel» und «Hochnebel» macht, wie der Name schon andeutet, die Höhe aus. Ist die Wolke auf der Erdoberfläche aufliegend und die Sicht unter 1000 Meter, spricht man von Nebel. Für Hochnebel ist die Wolkendecke «abglupft», die Untergrenze liegt klar über der Erdoberfläche und die Sicht darunter ist mindestens 1000 Meter.
Nun ist es nicht verwunderlich, dass sich mit zunehmendem Hochdruckeinfluss in der Nacht auf heute auf der Alpennordseite verbreitet Hochnebel gebildet hat. Aufgrund eines leichten Bisengradienten, welcher in der Westschweiz ausgeprägter war, wies der Hochnebel eine höhere Wolkenbasis auf als im Osten. Zudem gesellte sich in der Ostschweiz in einigen Regionen auch Nebel dazu und sorgte für trübe Sichtverhältnisse.
In der Höhe befand sich die Schweiz unter einem Höhenrücken in einer nordwestlichen Höhenströmung. Dabei wurde zum Teil feuchtere Luft zum Alpenraum geführt. Diese Feuchtigkeit machte sich als zeitweise dichtere Cirrostratusbewölkung bemerkbar.
Im Verlauf des Vormittages lösten sich der Hochnebel und die Nebelfelder allmählich auf. In wenigen Regionen, wie zum Beispiel dem Thurgau und der Bodenseeregion, dauerte die Auflösung des Hochnebels etwas länger. Am Nachmittag kam dann allmählich in der ganzen Schweiz die Sonne zum Vorschein.
Aufgrund der Inversion in der Atmopshäre wurden in den Bergen teils höhere Temperaturen gemessen, als in Gebieten welche sich unter der Inversion befanden.