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«Network as Code» - das dominante Thema auch an der Cisco Live in Barcelona
Im Bereich von Public Clouds spricht man von «Infrastructure as Code», wenn die Infrastruktur-Anforderungen einer Software Teil des Software-Codes sind, d.h. im Programm-Code drinsteht, wieviel Processing-Power, RAM, Storage usw. die Ausführung des Programms benötigt.
Hinter «Network as Code» steht abgeleitet davon die Idee, dass es einen «Code» gibt, welcher exakt definiert, wie ein Netzwerk auszusehen hat, welche Verkehrsbeziehungen (Policies) erlaubt sein sollen, welche Applikationen, welche Prioritäten (QoS) erhalten usw. Dieser zentrale «Code» (oft auch «Source of Truth» genannt) wird, wie bei der Software-Entwicklung üblich, in einem zentralen Repository gespeichert, das allen Entwicklern erlaubt, ihre Änderungen laufend dort abzulegen und zu einem grossen «Ganzen» zusammen zu führen.
Eine solche Entwicklungsumgebung erfordert Funktionen wie Versionskontrolle, Möglichkeiten des gegenseitigen Code-Reviews, automatisiertes Testing, Bug Tracking etc. Alles Dinge, die auch wir Netzwerker tun (sollten), wenn wir in einem Team zusammenarbeiten - nur dass wir dies bisher meist ohne Tool-Unterstüzung ausgeführt haben, eher in Form von Bewilligungsprozessen, die wir durchlaufen müssen, bevor eine Änderung am Live-Netzwerk erfolgen darf.
Die diesjährige Cisco Live in Barcelona (insbesondere die Devnet) zeigte viele Highlights, welche die Vision von «Network as Code» konkreter machen. Eine Schritt für Schritt Annäherung an das Thema finden Sie z.B. unter diesem Link, Network as Code «in action» in diesem YouTube Video und Präsentationen zum Thema hier.