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Zyklon "Carlos" riss Bäume und Masten um
Nach "Yasi" nun auch Nordaustralien von tropischem Zyklon betroffen - Jüngste Naturkatastrophen richteten Schaden von 1,5 Milliarden Euro an.
Ein tropischer Zyklon hat am Mittwoch im Norden Australiens Schäden angerichtet. "Carlos" war allerdings weit weniger stark als "Yasi", der mächtige Wirbelsturm, der Anfang Februar über die Ostküste hereingebrochen war. In Darwin, ganz im Norden des Kontinents, blieben am Mittwoch der Flughafen und die Schulen geschlossen. Die Behörden warnten die rund 125.000 Einwohner vor Überschwemmungen und Stromausfällen. Die Wetterfront bewegte sich am Nachmittag entlang der Küste zwischen Darwin und Port Stewart in Richtung Osten.
In der Umgebung von Darwin wurden dutzende Bäume und Strommasten umgerissen und elf Häuser überflutet, berichteten die Rettungsdienste. Mehrere Menschen wurden in ihren Autos von Überschwemmungen überrascht und mussten sich zu Fuß in Sicherheit bringen.
"Carlos" gehörte mit Windgeschwindigkeiten von 110 km/h zur Kategorie 1. "Yasi" war dagegen ein Kategorie 5-Sturm und hatte Spitzenböen von mehr als 300 km/h. Der Zyklon deckte an der Ostküste vor zwei Wochen zwischen Cardwell und Tully tausende Dächer ab und riss Bäume und Strommasten um. Fast 200.000 Haushalte waren tagelang ohne Strom.