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QIMONO – unser neues Onkologiesortiment
Die medikamentöse Behandlung von Krebs ist die Chemotherapie.
Aufgrund der Gefährlichkeit der verarbeiteten Wirkstoffe werden die Medikamente für die Chemotherapie fast immer in einer separaten Sonderabteilung (Krankenhaus-Apotheke) zubereitet. Dies geschieht entweder unter einer Abzugshaube mit laminaren Luftstrom oder einem Isolator.
Worin bestehen die Risiken der Chemotherapie?
Für den Patienten: Das Immunsystem eines an Krebs erkrankten Patienten ist geschwächt, seine Abwehrkräfte sind labil. Deshalb ist es wichtig, bei seiner Behandlung eine bakterielle Kontamination zu vermeiden. Deswegen müssen bei der Chemotherapie eingesetzten Medikamente unbedingt in einer keimfreien Umgebung zubereitet werden.
Für das Pflegepersonal: Eine Reihe von Veröffentlichungen, die seit den 1970er Jahren erschienen sind, haben auf die Risiken verwiesen, denen das Pflegepersonal beim häufigen Kontakt mit zytotoxischen Wirkstoffen ausgesetzt ist. In ihrer Folge können folgende Symptome auftreten:
- Kurzfristig: Nekrose, Reizungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Haarausfall, allergische Reaktionen…
- Mittelfristig: Unfruchtbarkeit, angeborene Missbildungen bei den Kindern, höheres Risiko einer Fehlgeburt…
- Langfristig: höhere Anfälligkeit für Leukämie und andere Krebserkrankungen, schadhafte Veränderung der DNA-Struktur…
Wann besteht ein Risiko?
Ein Risiko besteht im gesamten Verlauf der Chemotherapie und betrifft alle Personen, die an der Verabreichung beteiligt sind. (Vorbereitung-Transfer-Infusion-Entsorgung)Bei der Verabreichung einer Chemotherapie werden in jedem Schritt medizinische Instrumente benutzt. Immer wenn diese Instrumente miteinander verbunden oder wieder voneinander gelöst werden, sind die Personen, die sie benutzen den Risiken ausgesetzt.
Wie wird man infiziert?
- Durch Einatmen: in der Apotheke – wenn derjenige, der das Medikament zubereitet, nicht unter einem Isolator arbeitet, kann er giftige Dämpfe einatmen; in der Tagesklinik auf den Stationen wenn die Mülleimer geöffnet sind, können aus den Rückständen in den Schläuchen giftige Dämpfe aufsteigen und auch Patienten infizieren.
- Über die Haut: wenn die Haut in direkten Kontakt mit dem Medikament kommt.
- Durch Einnahme mit dem Mund: wenn die kontaminierten Hände zum Mund geführt werden.
Qimono
Die Lösung für einen sicheren Umgang mit gesundheitsgefährdenden Medikamenten
Um alle Personen zu schützen, die mit der Verabreichung einer Chemotherapie zu tun haben (Mitarbeitende der Krankenhausapotheke, Pflegende, Patienten und ihre Angehörigen), hat VYGON Qimono erfunden, ein universelles Verbindungsstück mit hoher Sicherheitsgarantie.
Qimono, was ist das?
Es handelt sich um eine vollständige Serie von Hilfsmitteln für den gesamten Prozess der Chemotherapie. Sie besteht aus:
– Instrumenten für die Apotheke
– Instrumente für die Pflege im Krankenhaus oder zu Hause
– Einem Verbindungsstück, das auf alle Instrumente passt
Basiselemente des Konzeptes sind ein weibliches Qimono- und ein männliches Qimono-Verbindungsstück.
Was ist eine Sicherheitsverbindung?
Dabei handelt es sich um ein Verbindungsstück zu einem geschlossenen Kathetersystem, das ohne Nadel sowohl die Entnahme als auch die einmalige Injektion oder kontinuierliche Verabreichung von Flüssigkeiten oder Medikamenten ermöglicht. Dieser einfach handhabbare Gegenstand garantiert die Sicherheit des Pflegepersonals (kein Risiko versehentlicher Stichverletzungen) und des Patienten (sowohl das Infektionsrisiko als auch die Gefahr von Blutverlust oder des Eintritts von Luft in das Blutgefäss sind reduziert).
Der weibliche Qimono ist eine klassische Sicherheitsverbindung (Bionector Vygon), die zusätzlich mit einem Ring versehen ist, mit dem man sie an den Bajonettverschluss anschliessen kann. Sie bildet den Zugang für die medizinischen Instrumente, die an den Flaschen, Infusionsbeuteln oder den Venenzugängen des Patienten (Katheter, Port) angeschlossen werden, und sichert die Einführung dieser Instrumente.
Demgegenüber ist der männliche Qimo eine „umgekehrte“ Verbindung, die ausschliesslich auf einen weiblichen Qimo passt. Sie wird an Spritzen und an das Ende von Infusionsleitungen angeschlossen und sichert den Rückzug der Instrumente.
Vorteile dieser Verbindung
Es handelt sich um ein Ventil mit geschlossenen System, das heisst: die Membrane der Verbindungsstücke schliessen automatisch bei der Abkopplung und bilden auf die Weise eine Barriere gegen gefährliche Medikamente. Das System ist niemals geöffnet.
Ein grosser Fortschritt unter ergonomischen Gesichtspunkten: Bajonettverbindungen mit zwei Ventilen sind simpel und universell zu handhaben.
Qimono in der Apotheke
Dabei handelt es sich um variable Hilfsmittel, die sich für alle Arten der Medikamentenzubereitung eignen. Sie machen die Arbeit der Apotheken-Mitarbeitende sicherer und unter ergonomischen Gesichtspunkten benutzerfreundlich.
Qimono in der Klinik
Dabei handelt es sich um Hilfsmittel, die die chemotherapeutische Behandlung erleichtern und dabei das Pflegepersonal als auch die Patienten vor den Infizierungsrisiken, denen sie ausgesetzt sind, schützen.
Qimono ist eine komplette Produktgruppe, die allen praktischen Erfordernissen während der Chemotherapie genügt.
Die Vielfalt der Produkte im Qimono-Sortiment erlaubt es den Anwendern, die Qimono-Lösung ihren jeweiligen Arbeitsabläufen anzupassen. Dank der einzigartigen Verbindung eines männlichen und eines weiblichen Teilstücks sichert Qimono die chemotherapeutische Kette an jedem einzelnen Produkt.