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Graben im Gebiet Binzmühle/Leutschenbach-Mündung. Die damalige Einmündung des Binzmühlebachs in den Leutschenbach lag an der heutigen Andreasstrasse und etwas darüber hinaus auf Ã?rliker Gebiet. Der Eintrag im Fraumünster-Urbar (FMU) 1549 lautet in der damaligen Schreibweise Geroltz Graben. Das Wort Graben deutet an, dass damit ein im Ried fliessender Entwässerungsgraben gemeint ist. Man könnte denken, dass die Lösung zur Ermittlung der genauen Lage in den Fraumünster-Zinseinnahmebüchern (FMR) von 1591 zu finden wäre, wo als Ergänzung steht: "stosst zuo Zweyen siten an Bintzbach". Da der Binzmühlebach (= Bintzbach) in zwei getrennten Bachläufen zur Mündung floss, könnte damit die Wiese dazwischen gemeint sein.
Der doppelte Bachlauf ist schon von Gyger 1667 so festgehalten worden, dürfte somit noch älter sein. Allerdings macht das keinen Sinn, zwischen diesen Bachläufen einen Graben anzulegen, sodass eher ein Graben östlich des Binzmühlebachkanals gemeint sein dürfte, wobei die Heuwiese diesen zweimal berührte. Damit wäre die Lage des Geroldsgrabens eindeutig festgehalten.
Das Widumried ist ein Teil des Leutschenbachgebietes zwischen Grubenholz und Binzmühle. Mit dem Geroldsgraben wäre dann möglicherweise ein alter Entwässerungsgraben zum Leutschenbach gemeint, der im Widumried gelegen haben könnte. Der wäre dann sicher auf Seebacher Gebiet gelegen.