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Die Reichweite des Fernsehens habe sich in den letzten Jahren deutlich verringert und Zuschauer gelangten vermehrt nicht mehr über die TV-Kanäle sondern über das Internet zu den Sendungen, so de Weck. Vor allem Jugendliche müssten über attraktive Websites oder soziale Foren zu den Formaten gelockt werden. Die Verschmelzung von Bild, Ton und Text im Internet mache eine Aufteilung nach Bild/Ton und Text zwischen der SRG und den Verlegern zudem unmöglich.
Die Globalisierung der Medienwelt – sowohl der Inhalte, der Distribution als auch des Werbemarktes – verändere die Situation zwischen den Verlegern und der SRG. Werbefranken flössen vermehrt über die Werbefenster ausländischer Kanäle ins Ausland. Durch die wachsende Bedeutung des Internetwerbemarkts, bei dem der Anteil der ausländischen Konkurrenz noch höher sei, werde diese Tendenz zusätzlich verstärkt – und damit das finanzielle Substrat des Schweizer Journalismus immer knapper. Man müsse umdenken, forderte de Weck. «Wir reden über den Medienplatz Schweiz nach wie vor in Kategorien, als gäbe es die Globalisierung dieses Medienplatzes nicht. Als wären wir unter der Käseglocke. Als gäbe es unter dieser Käseglocke ein Nullsummenspiel zwischen der SRG und privaten Medien.» Mit der Realität, in der Facebook und Google über einen Anteil von 60 bis 70 Prozent auf dem Werbemarkt der Zukunft verfügten, habe das nichts mehr zu tun. (imp)
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