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Edith Stritt-Bächler wurde an einem winterlichen 15. März 1927 als drittes Kind von Klara Jungo und Xaver Bächler in Rechthalten geboren. Mit ihren sieben Geschwistern, die ihre Mutter im Kindesalter verloren, wuchs sie auf dem bescheidenen elterlichen Bauernhof im Gruholz und bei ihren Grosseltern in Röschiwil auf. Nachdem sie die Schule in Rechthalten absolviert und im Pensionat Monséjour in Aigle das Kochen und Französisch erlernt hatte, arbeite sie in Freiburg als Dienstmädchen.
1948 heiratete Edith Albert Stritt und zog mit ihm nach St. Ursen, wo die Familie Stritt in den kommenden Jahrzehnten in der Schürmatt, in der Frohmatt, in Alberts Elternhaus und an der Schwandholzstrasse lebte. Von ihren sieben Kindern verlor Edith Stritt zu ihrem grossen Leid eines im Alter von lediglich einem Jahr. Doch mit Gottes Hilfe erzog sie, wie sie selbst sagte, ihre Tochter und ihre fünf Söhne zu tüchtigen Menschen. Edith Stritt, der das Backen zeitlebens grosse Freude bereitete, arbeitete zudem in einer Konditorei in Freiburg. Nachdem Albert erkrankte, pflegte sie ihn, bis er 1983 am Morgen des Heiligabends verstarb.
Edith Stritt zog 1985 nach Giffers zu ihrem Partner Paul Kolly, mit dem sie 15 schöne Jahre verbrachte. Danach kehrte sie nach St. Ursen zurück und lebte für weitere 15 Jahre im Gemeindehaus, wo sie viel Zeit mit ihrer langjährigen Freundin, Marie Stritt, verbrachte und von ihren Kindern und der Nachbarin Liliane Fasel liebevoll umsorgt wurde. 2011 starb ihr Sohn Rafael nach langem Leiden. Solange es ihre Kräfte zuliessen, unternahm Edith Stritt Reisen ins Tessin und ins Wallis, Wallfahrten nach Lourdes und Spaziergänge in ihrem geliebten Schwandholz.
Die letzten drei Jahre ihres Lebens verbrachte sie im Kreis von alten Bekannten im Pflegeheim St. Martin in Tafers. Sie verstarb am 6. Januar 2019 im Alter von 92 Jahren. Edith Stritt hinterlässt fünf Kinder, zwölf Grosskinder und acht Urgrosskinder. Die Familie wird sie in liebevoller Erinnerung behalten und ist dankbar für alles, was sie für sie getan hat.