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Kommunikation ist die Grundlage jeder sozialen Beziehung. Sie ermöglicht den Wissensaustausch und die Teilhabe an einer gemeinsamen Kultur. Menschen mit Behinderungen verfügen über einen eingeschränkten Zugang zu Information und sind deshalb häufiger vom Risiko sozialer Ausgrenzung betroffen. Die neuen Technologien, insbesondere das Internet, ermöglichen es Menschen mit sensorischen Behinderungen, solche Schwierigkeiten zu vermindern und vollständig am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Menschen mit Behinderungen haben je nach Kontext und Handicap unterschiedliche Kommunikationsprobleme. Häufig genügen einfache Massnahmen, um das Hindernis zu beseitigen oder dessen Folgen zu mildern.
Im Folgenden einige spezifische Angebote in diesem Bereich, die Sie in der konkreten Umsetzung unterstützen können:
Was können Sie tun?
Für gehörlose und hörbehinderte Menschen
Für die Kommunikation mit gehörlosen oder hörbehinderten Menschen kann Ihnen die Datei «9 Ratschläge für eine erfolgreiche Kommunikation mit gehörlosen oder hörbehinderten Menschen» nützliche Dienste leisten. Sie können auch die Textvermittlung oder den Dolmetscherdienst in Gebärdensprache für die direkte Kommunikation mit einem gehörlosen oder hörbehinderten Gesprächspartner in Anspruch nehmen.
Dokumente und Publikationen
Wenn Sie Publikationen (Flyer, Informationsbulletins, Medienmitteilungen usw.) oder andere öffentliche Dokumente verfassen, sollten Sie möglichst sicherstellen, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen berücksichtigt werden. Die Tipps und Links der Webseite «Erstellen zugänglicher Dokumente und Publikationen» können Ihnen dabei helfen:
Internet und neue Technologien
Das Internet seinerseits ist ein grossartiges Kommunikations- und Informationsmittel. Für Menschen mit Behinderungen hängt die Qualität des Zugangs vor allen davon ab, wie eine Website oder eine Webseite aufgebaut ist.
Wenn Sie eine Internetseite gestalten möchten, die möglichst für alle zugänglich ist, informieren Sie sich bitte auf der Webseite «Internet und Barrierefreiheit»:
Terminologie
Das Fact-Sheet «Sprachgebrauch» hilft, eine stigmatisierende Terminologie («die Behinderten», ein «Invalider», eine «normale» Person) zu vermeiden.
Fachorganisationen
Bundesamt für Kommunikation (BAKOM)
Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) ist das Kompetenzzentrum für Fragen der Telekommunikation und des Rundfunks (Radio und Fernsehen). Das BAKOM ist verpflichtet, mindestens alle drei Jahre die Möglichkeit einer Erhöhung des Anteils an behindertengerecht aufbereiteten Fernsehsendungen zu prüfen.
Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT)
Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) ist das Kompetenzzentrum für Fragen im Bereich der Informationstechnologien. Auf dem Intranet des BIT finden Sie zahlreiche Hilfsmittel, um z. B. barrierefreie pdf-Dokumente zu gestalten, oder die Zugänglichkeit ihrer Website zu überprüfen.
Private Organisationen
Es gibt sehr viele Vereine, Stiftungen und Fachstellen zur Unterstützung und Förderung der Kommunikation mit gehörlosen oder hörbehinderten, blinden oder sehbehinderten sowie geistig behinderten Menschen. Folgender Link vermittelt Ihnen eine Auswahlliste: