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46'112 Frauen wurden im Rahmen der Royal College of GPs Oral Contraception Study während 39 Jahren beobachtet.
Informationen zu etwa zwei Drittel der 1.8 Millionen Pillen-Anwendungsjahre gingen während diesen fast 40 Jahren verloren, wegen Umzug oder Arztwechsel der Frauen. Dennoch seien die vorliegenden Resultate glaubwürdig, zumal die Schlussergebnisse ähnlich waren wie bei anderen Studien.
Es scheint, dass die regelmässige und langjährige Hormoneinnahme keine Schäden auf Dauer hinterlasse. Bei den Frauen unter 30 kam es zwar zu 20 zusätzlichen Todesfällen pro 100'000 Anwenderjahren und bei den 30 bis 39-Jährigen nochmals zu 4/100.000 Anwenderjahre.
Aber: Je älter die Frauen wurden, desto weniger häufig kam es zu Todesfällen. Das heisst, unter dem Strich hatten Pillenanwenderinnen im Vergleich zu Frauen, die nie die Pille genommen hatten, sogar ein um 12% niedrigeres Sterberisiko.
Welches die Gründe dafür sind, können die Wissenschaftler nicht sagen. Es mache keinen Sinn, deshalb zu einem hormonellen Verhütungsmittel zu greifen. Und: Es ist nicht sicher, ob die Resultate in die heutige Zeit übertragen werden können, da sich die Zusammensetzung der Pille in den letzten dreissig Jahren mehrfach verändert hat.
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