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Cat Bonds sind Verbriefungen individueller Rückversicherungsverträge. Das investierte Kapital ist dem Risiko des Eintretens eines definierten Versicherungsereignisses ausgesetzt. Cat Bonds können nur von qualifizierten Investoren erworben werden und verlangen typischerweise ein Minimalengagement von 250‘000 USD, weshalb der Zugang zu diesem Markt für Endinvestoren häufig über dedizierte ILS Fonds erfolgt.
Cat Bonds werden von Spezialgesellschaften begeben, die nur für die Durchführung dieser Transaktionen aufgesetzt werden. Daher sind sie nicht dem Kreditrisiko des „Sponsors“ der Transaktion, der versicherten Unternehmung, ausgesetzt. Die Einnahmen aus der Emission liegen auf einem Treuhandkonto und werden in risikoarme Anlagen wie Geldmarktfonds oder kurzläufige Zinspapiere supranationaler Organisationen wie der Weltbank angelegt. Dieses Kapital besichert die potenziellen Verbindlichkeiten, die sich aus dem Rückversicherungsvertrag ergeben können. Die vom Versicherten gezahlte Versicherungsprämie wird für die quartalsweisen Couponzahlungen benutzt. Am Ende der Laufzeit, häufig drei Jahre, bekommt der Investor sein Kapital zurückgezahlt. Falls allerdings während der Laufzeit ein Versicherungsereignis eintritt, das der Definition entspricht, wird das investierte Kapital zur Begleichung des Versicherungsschadens genutzt und der Anleger verliert sein Investment.
Cat Bonds werden meist zu pari emittiert, wobei die Höhe des Coupons mit dem Ausfallrisikos ansteigt. Dieses Risiko wird von unabhängigen, auch im allgemeinen Rückversicherungsmarkt allgemein akzeptierten Risiko-Modellierungsfirmen analysiert. Der Prospekt des Bonds beinhaltet eine entsprechende Studie mit den Wahrscheinlichkeiten dafür, dass kein Verlust, Teilverluste oder sogar ein Totalschaden eintritt.