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Das Mekong Delta
Das Mekong Delta ist eine Region im Südwesten von Vietnam, die – wie könnte es auch anders sein – vom Mekong geprägt ist und auch die Reisschale oder Lebensader Vietnams genannt wird. Der 4500 km lange Mekong verästelt sich hier in einem Netz von Kanälen, bevor er ins Südchinesische Meer mündet. Es herrscht üppige und grüne Vegetation bestehend aus Reis-, Gemüse- und Obstfeldern, Zuckerrohr und Kokosnüsse werden angebaut.
Hauptsehenswürdigkeiten
- Die Schwimmenden Märkte / Floating Markets: Auf den grossen Booten werden Reis, Gemüse und Früchte gehandelt.
- Eine Fahrradtour entlang der Reisfelder und Wasserkanäle.
- Sich mit dem Ruderboot durch die die idyllischen Wasserkanäle schippern lassen.
Die meisten Touristen kommen wegen der Schwimmenden Märkte ins Mekong Delta. Es gibt einen grossen Markt bei Cai Be und einen etwas kleineren bei Cai Rang. Es empfiehlt sich, frühmorgens zu starten, da es – je später der Vormittag – immer mehr Touristenboote gibt und es auf dem Mekong richtig voll werden kann.
Der Mekong selbst ist ein grosser, breiter, bräunlicher Fluss. Die Ufer sind zu beiden Seiten schmutzig, mit viel Müll und angeschwemmtem Treibgut beladen.
Und der Fluss bestimmt einfach alles: Die Ernte, den Transport der Waren, die Fortbewegung und vor allem das Leben der Menschen, die dort ihre Heimat haben.
Bedroht wird diese Lebensader Vietnams durch Staudammprojekte in China, Laos und Kambodscha. Wenn dort Wasser gestaut wird, kommt weniger Wasser in Vietnam an, was wiederum Einfluss auf die Flora und Fauna hat.
Orte im Mekong Delta
Der Hauptort des Mekong Deltas ist Can Tho, weitere kleinere Orte sind Ben Tre, My Tho, Vinh Ling und Chau Doc.
Can Tho war Unerwartet. Unerwartet relaxt. Unerwartet gut zum Shoppen. Schön ist der Ort Can Tho nicht, doch auch längst nicht so hässlich, wie er beschrieben wurde auf einigen Websites.
Das Leben der Einheimischen spielt sich an der Uferpromenade ab, an der kleinen Grünanlage oder auf dem Night Market.
An der Uferpromenade, parallel zum Mekong, befinden sich eine Handvoll Restaurants mit einer ganz guten Essensauswahl.
Es gibt eine lange Einkaufsstrasse, die Nguyen Trai, mit zahlreichen netten Klamotten- und Sportgeschäften. Sie liegt etwas ausserhalb vom eigentlichen Zentrum. Ausserdem ist ein Einkaufscenter mit Kino und Bowling Bahnen vorhanden.
Die anderen Ortschaften haben ebenfalls wenig Charme, es ist eher der landschaftliche Reiz um die Ortschaften herum, die das Mekong Delta ausmachen.
Klima
Tropisches Monsunklima mit zwei Jahreszeiten: Trockenzeit und Regenzeit.
Ganzjährig sind es um die 25 bis 28 schwülwarme Grad. Die Trockenzeit ist von Oktober/November bis April/Mai.
Die Regenzeit ist von Mai bis Oktober. Es regnet dann meist nicht den ganzen Tag, sondern es gibt heftige, kurze Schauer. Die Hauptreisezeit ist von Oktober bis Januar.
Anreise und Abreise
Von Ho Chi Minh City gibt es sehr gute Verbindungen nach Can Tho
Flexible Anreise (Tour vor Ort buchen): Mit dem Bus (z. B. Futa Lines) dauert die Fahrt ca. 4 Stunden.
In Can Tho kann man die Tour gut organisieren, entweder direkt im Hotel oder bei einem der zahlreichen Tour Operators, die am Mekong oder am Night Market bereit stehen.
Los geht’s dann meistens gegen 4/5 Uhr, entweder mit einem individuell gecharterten Boot oder in einer kleinen Gruppe.
Geführte Bustour: Ein- oder Mehrtagestour (z. B. mit Sinh Tourist). Im Backpackerviertel in Ho Chi Minh City gibt es eine riesige Auswahl an Touranbietern. Vergleichen lohnt, da die Preise teilweise stark variieren.
Weiterreise nach Phu Quoc: Vom Mekong Delta aus kann man dann auch prima auf die Badeinsel Phu Quoc weiter reisen, entweder mit dem Flieger ab Can Tho (ca. 30 Minuten, ca. 30 USD (abhängig natürlich davon, wann man bucht/fliegt) oder mit der Fähre von Rach Gia aus.