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Dies erklärte ein eigens eingerichteter Expertenkreis der australischen Regierung am Dienstagabend. Auf der vorläufigen Liste stehen beispielsweise 13 Vogel-, 19 Säugetier-, 20 Reptilien- und 17 Froscharten.
Komplett ausgestorben sei aber wohl keine Tierart, hiess es weiter. Vom Aussterben bedroht seinen einige Tierarten, die nur in bestimmten Regionen vorkommen: etwa die Glattechsen der Blue Mountains oder die Känguru-Insel-Schmalfussbeutelmaus. Ihr Lebensraum sei schwer zerstört.
In Australien toben seit Monaten schwere Buschfeuer, besonders im Südosten des Kontinents. Viele Brände sind aber auch Dank des heftigen Regens der vergangenen Tage gelöscht; einige wüten aber immer noch.
Laut einer Expertenschätzung kamen mindestens eine Milliarde Säugetiere, Reptilien und Vögel bei den Bränden ums Leben. Die Regierung will 50 Millionen australische Dollar für den Schutz der Tierwelt geben. Der Expertenkreis sollte herausfinden, welchen Arten besonders geholfen werden muss.