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Mit einer Schusswunde im Kopf wurde Chris Lighty am Donnerstag in seiner New Yorker Wohnung aufgefunden. Einen Abschiedsbrief hat er nicht hinterlassen, dafür eine 9mm-Pistole. Wie die Gerichtsmedizin nach der Autopsie bestätigte, hatte Lighty Selbstmord begangen.
Die Zeitung «New York Daily News» will gar wissen, dass sich Lighty unmittelbar nach einem Streit mit seiner Noch-Ehefrau erschossen habe. Neben eines Scheidungsprozesses hatte er mit grossen finanziellen Problemen zu kämpfen.
Lighty galt als «Vater des Hip-Hop»: Seit Jahrzenten gehörte er zur Szene, managte Grössen wie Mariah Carey, 50 Cent, Diddy und LL Cool J. Er kümmerte sich nicht nur um die Vermarktung von deren Musik, er eröffnete ihnen auch weitere Geschäftsfelder, wie Werbung für Schuhe, Softdrink-Partnerschaften oder Filmrollen. Nach Lightys Tod nahm Mariah Carey auf Twitter Abschied: «Worte können die Traurigkeit, die wir heute fühlen, nicht beschreiben.»