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nach Verfall der Feudalkriegsverfassung im Mittelalter Bezeichnung der Verbände der durch
Werbung etc. zusammengebrachten Mietstruppen. Sie bildeten förmliche Kriegsgewerbsgenossenschaften und erlangten in Italien
(Kondottieri) und Frankreich auch politische Bedeutung. Nach Ort und Art ihres Auftretens führten sie, namentlich in Frankreich,
verschiedene Namen, wie z. B. aventuriers, bandits, brigands, cantatours (sie sangen auf
dem Marsch), mille-diables, feudeurs (Eisenfresser), coterels, routiers, roustres, retondeurs etc.
Wie schon die Namen besagen, verübten sie vielfache Unthaten, und Karl VII. machte ihnen nach Errichtung der Ordonnanzkompanien
ein Ende. Die Bandes unter Ludwig XII. waren schon regelrechter formierte Fußtruppen. In Deutschland waren die Banden Vorläufer
der Landsknechte.
im Mittelalter Haufen von Mietstruppen, die für jede Sache fochten und bei Nichtbezahlung das Land plündernd
und sengend durchzogen.
Sie traten zuerst während der engl.-franz. Kriege im 12. Jahrh. auf, erschienen aber auch in Italien
und Deutschland.
Diese Banden waren eine Geißel Italiens und namentlich Frankreichs im 14. und 15. Jahrh. Erst Karl VII. von Frankreich
brach die Macht der Banden (S. Armagnaken.)
in der Reitkunst die Wände geschlossener oder auch die gedachte Begrenzung offener Reitbahnen.
Die Banden geschlossener Bahnen sind mit Brettern belegt und nach außen geneigt, um das Andrücken des Reiters an die Wand zu
vermeiden. - über die Banden beim Billard s. d.