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Formel 1 - 2013: Fahrer und Teams
Red Bull Racing
Der Rennwagen des österreichischen Formel-1-Teams trägt den Namen RB9. Wie in den Vorjahren ist Renault der Motorenlieferant (RS27-2013). Mit an Bord ist ein KERS-System, das ebenfalls von den Franzosen stammt. Die Bremsen des RB9 liefert Brembo, die Felgen kommen von OZ. Das Fahrerteam bilden Sebastian Vettel (Startnummer 1) und Mark Webber (Startnummer 2). Vettel nahm an 101 Grands Prix teil, 26 davon gewann er. Der Australier Mark Webber hat auf seinem Grands-Prix-Konto 196 Teilnahmen stehen; neun Mal konnte er gewinnen.
Ferrari
Der italienische Rennstall hofft, in diesem Jahr endlich wieder die Nummer eins zu sein. Den letzten WM-Titel gab es im Jahr 2008.Der F138 hat einen Ferrari-Motor mit der Bezeichnung 056 im Heck eingebaut. Auch die Italiener setzen KERS ein. Die Bremsen stammen von Brembo, die Felgen von OZ. Fernando Alonso (Startnummer 3) hofft auf einen WM-Titel mit Ferrari, nach 2005 und 2006 wäre dies sein Dritter. Sein Teamkollege ist der Brasilianer Felipe Massa (Startnummer 4). Alonso fuhr in der Formel 1 bislang 196 Rennen, 30 konnte er gewinnen. Massa ist seit der Saison 2002 dabei. Er nahm an 172 Rennen teil und war elf Mal ganz oben auf dem Treppchen zu finden.
McLaren-Mercedes
Der britische Rennstall McLaren-Mercedes tritt in der Saison 2013 mit einer neuen Fahrerpaarung an. Nach dem Weggang von Lewis Hamilton zu Mercedes GP heißt Jenson Buttons (Startnummer 5) neuer Teamkollege Sergio Perez (Startnummer 6). Der Mexikaner wechselte vom schweizerischen Rennstall Sauber. Das Arbeitsgerät der beiden ist der MP4-28. Er wird von einem Mercedes-Motor (F0 108F) beschleunigt. Das KERS stammt von Mercedes. Die Bremsen liefert Akebono, die Felgen Enkei. Jenson Button gab sein Formel -1-Debüt beim Großen Preis von Australien im Jahr 2000. Der 33-Jährige nahm an 228 Rennen teil, holte 15 erste Plätze und war im Jahr 2009 der Champion. Sergio Perez fuhr sein erstes Formel-1-Rennen im Jahr 2011 ebenfalls in Australien. Der 23-Jährige bestritt 37 Grands Prix. Sein bestes Ergebnis waren zwei zweite Plätze.
Lotus F1 Team
Auch das Lotus F1 Team hat eine ehemaligen Weltmeister in seinen Reihen. Kimi Räikkönen (Startnummer 7) wurde 2007 Formel-1-Weltmeister. Der Finne ist seit 2001 dabei, fuhr 175 Grands Prix und gewann 19 Mal. Sein Teamkollege ist Romain Grosjean (Startnummer 8). Der Franzose ist seit 2009 (GP Europa) am Start. Er fuhr bislang 26 Rennen. Sein bestes Ergebnis ist ein zweiter Platz. Das Rennauto in dieser Saison ist der Lotus E21. Er wird von einem Renault-Motor (RS27-2013) angetrieben. Es verfügt über KERS. Die Bremsen kommen von AP Racing und Brembo, die Felgen von OZ.
Mercedes GP
Beim deutschen Rennteam Mercedes GP kämpfen Nico Rosberg (Startnummer 9) und Lewis Hamilton (Startnummer 10) um den Weltmeisterschaftstitel. Rosberg ist seit 2006 (GP Bahrain) im Formel-1-Zirkus. Er nahm an 128 Rennen teil und gewann eines davon. Lewis Hamilton kommt von McLaren-Mercedes. Der Brite stieg ein Jahr später als Rosberg in die Formel 1 ein und holte im selben Jahr seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Insgesamt hat er 110 Rennen bestritten und davon 21 gewonnen.. Im Jahr 2008 wurde er Formel-1-Weltmeister. Das Arbeitsgerät der beiden ist der F1 W04. Als Treibsatz ist der Mercedes-Motor mit der Bezeichnung F0 108F eingebaut. Der Renner verfügt über KERS. Die Bremsen sind von Brembo, die Felgen von Advanti.
Sauber F1 Team
Bei Sauber setzt man in der Saison 2013 auf das Modell Sauber C32-Ferrari. Das Schweizer Team fährt mit Ferrari-Motoren des Typs 056. Das KERS stammt ebenfalls von Ferrari. Die Bremsen kommen von Brembo, die Felgen von OZ. Beim Fahrerteam setzt Teamchefin Monisha Kaltenborn auf den Deutschen Nico Hülkenberg (Startnummer 11) und den Mexikaner Esteban Gutierrez (Startnummer 12). Gutierrez ersetzt den Sergio Perez, der zu McLaren-Mercedes wechselte. Der 21-Jährige bestreitet beim Großen Preis von Australien 2013 seinen ersten Formel-1-Grand-Prix.
Force India
Fürs Force India-Team treten 2013 Paul di Resta (Startnummer 14) und Adrian Sutil (Startnummer 15) an. Sutil war 2012 ohne Cockpit, kennt das Team. Paul di Resta ist seit 2011 dabei. Gleich bei seinem ersten Rennen fuhr di Resta in die Punkte. Sein bestes Ergebnis ist ein vierter Platz. Der Force India VJM06 wird von einem Mercedes AMG V8 2.4 l beschleunigt. Das Getriebe stammt von McLaren. Force India setzt auf KERS. Die Bremsen liefert AP Racing beziehungsweise Brembo. Die Felgen stammen von BBS.
Williams F1
Das Williams F1-Team setzt sich aus den Fahrern Pastor Maldonado (Startnummer 16) und Valtteri Bottas (Startnummer 17) zusammen. Bottas ist Finne und war in den Jahren 2011 und 2012 für Williams als Testfahrer unterwegs. Im Jahr 2011 holte der in der GP3-Serie den ersten Platz. Der 23-Jährige ist Debütant. Der Venezolaner Maldonado ist seit 2011 in der Formel 1 zu Hause. Er bestritt 39 Rennen, holte ein Mal einen Rennsieg (GP Spanien 2012). Das Renngerät der beiden hat die Bezeichnung FW35. Im Heck des Boliden werkelt ein Renault RS27-2013 2.4 l V8. Das Getriebe stammt von Williams. Die Bremsen kommen von AP Racing, die Felgen von Rays. Der FW35 ist mit KERS-Technologie von Williams ausgerüstet.
Scuderia Toro Rosso
Das italienische Toro Rosso-Team startet mit Jean-Eric Vergne (Startnummer 18) und Daniel Ricciardo (Startnummer 19) in die neue Saison. Ricciardo ist seit 2011 dabei, Vergne seit 2012. Der Toro Rosso mit der Bezeichnung STR8 hat einen Ferrari (056)-Motor eingebaut. Das Getriebe und das KERS kommen ebenfalls von Ferrari. Gebremst wird der Bolide von Brembo-Bremsen. Die Felgen liefert Apptech.
Caterham F1 Team
Der Caterham CT03 wird von einem Renault V8 RS27-2013 beschleunigt. Bei Getriebe und KERS stützt man sich auf Technologien von Red Bull. Die Bremsen liefert Carbone Industrie/Hitco, die Felgen BBS zu. Um die Punkte kämpfen für Caterham Charles Pic und Giedo van der Garde. Für den Franzosen Pic ist es die zweite Saison. Der Niederländer van der Garde feiert beim Großen Preis von Australien sein Debüt. Er war 2012 Testfahrer bei Caterham und belegte im selben Jahr Rang sechs in der GP 2.
Marussia F1 Team
Das Marussia F1 Team startet mit dem Franzosen Jules Bianchi (Startnummer 22) und dem Briten Max Chilton (Startnummer 23). Beide kommen aus der GP2-Serie. Bianchi durfte bereits Formel-1-Luft als Testfahrer bei Force India schnuppern. Der Marussia F1 MR02 wird von einem Cosworth-Motor mit der Bezeichnung CA2013K beschleunigt. Das Getriebe stammt von Xtrac, die Kupplung von AP Racing. Beim KERS setzt man auf eine Williams/Marussia-Technologie. Die Bremsen kommen von AP Racing beziehungsweise Hitco, die Felgen von BBS.
Formel 1 - 2012
Bilder: Infiniti, Ferrari, McLaren F1, Mercedes