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9m3 lautet die Klage des Baumes, eine Revolte gegen die Umstände, die er als Stadtbaum antrifft. 9m3, das ist das minimale Erdvolumen, das heute als für seine Entwicklung nötig angesehen wird. Das ist auch die Grösse des Topfes, der vor dem Verwaltungsgebäude an der Place Chauderon eine junge Platane aufnimmt.
Auf der anderen Seite der Unterführung, im Osten des Platzes, zeichnet eine Holzkonstruktion die Umrisse eines ähnlichen Topfes für eine hundertjährige Platane nach. Über den Boden verteilt liegen Tonscherben des unter dem Druck der Wurzeln zersplitterten Topfes und verwandeln sich in Stadtmobiliar, das dem kurzen Verweilen dient, um den majestätischen alten Baum zu bewundern.
Das Massstabsverhältnis zwischen den 9m3, die einem jungen Baum zugestanden werden, und der Entfaltung eines Baumes zu seiner Grösse mit seinem Wurzelsystem - da und dort schlicht unter dem Beton verborgen – zeigt, dass Letzterer unter einem weniger restriktiven Regime gross geworden ist, und eröffnet die Debatte über die Bedingungen für die Stadtbäume.
Die Besucher sind aufgerufen, einen idealen Ort vorzuschlagen, wo die junge Platane nach Ende von Lausanne Jardins in den Erdboden gepflanzt werden könnte. Vorschläge können nach <email-pii> gesendet werden, mit dem Betreff: LJ-19Platane.
Service des parcs et domaines sur une idée de :
Luciano Dell’Ore ce, designer (CH)
Yves Bonard, urbaniste (CH)
Julien Rémy, architecte paysagiste (CH)
Jérôme Vial (menuisier)
Service des parcs et domaines
Platane, Platanus orientalis