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Im Final trifft Puig entweder auf die Deutsche Angelique Kerber oder die Amerikanerin Madison Keys.
Puig sicherte Puerto Rico mit dem Finaleinzug die erste Medaille an den Sommerspielen in Rio. Puerto Rico holte noch nie bei Olympischen Spielen Gold. Bislang resultierten bei Olympia acht Medaillen für den Inselstaat in der Karibik, die meisten im Boxen.
Monica Puig stiess nicht zufällig in den Final vor. Sie befindet sich in Rio in der Form des Lebens. In den Achtel- und Viertelfinals hatte sie Laura Siegemund aus Deutschland und die Weltranglistendritte Garbiñe Muguruza aus Spanien, die amtierende French-Open-Siegerin, jeweils mit 6:1, 6:1 vom Platz gefegt. Vor den Halbfinals gab Puig in vier Einzeln und acht Sätzen lediglich 14 Games ab.
Bei den Männern zitterten sich mit Rafael Nadal und Andy Murray zwei Favoriten in die Halbfinals. Nadal feierte beim 2:6, 6:4, 6:2 über den Brasilianer Thomaz Bellucci, zweimaliger Turniersieger in Gstaad, bereits den achten Sieg hintereinander in Rio. Er bestritt in der Nacht auf Samstag auch noch den Doppel-Final.
Den Traum von drei Olympia-Medaillen gab Nadal am Freitagabend spät auf. Auf das Mixed an der Seite von Muguruza verzichtete er, um seine Aussichten in Einzel und Doppel nicht zu kompromittieren.
Andy Murray, der Olympiasieger von London 2012, zitterte sich ebenfalls in die Halbfinals. Gegen den als Nummer 12 gesetzten Amerikaner Steve Johnson (ATP 22) gewann Murray den ersten Satz mit 6:0, ehe er völlig aus dem Rhythmus geworfen wurde. Der Weltranglistenzweite setzte sich erst im Tiebreak des Entscheidungssatzes mit 7:2 durch.
(SDA)