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TK-20 - "SEVERSTAL"
"TK-20" wurde am 27. August 1985 Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und lief am 11. April 1989 vom Stapel. Anschließend wurde sie nach Erprobungen der Nordflotte zugewiesen. Sie führte zahlreiche Patrouillen durch und startete am 25. August 1995 eine Interkontinentalrakete vom Nordpol aus in Richtung eines Testgeländes. Am 31. Mai 2000 wurde ein Vertrag zwischen dem Verteidigungsministerium und der Firmenleitung des Konzerns Severstal unterzeichnet, wonach letzterer das Patronat über das U-Boot übernimmt, das im Gegenzug den Firmennamen als Schiffsnamen trägt. An der Basis der Turmfront von TK-20 - "SEVERSTAL" ist zudem das Logo des Unternehmens – ein stilisierter Gussbehälter, aus dem Stahl fließt – angebracht. Wie ihr Schwesterboot TK-17 - "ARKHANGELSK" trägt sie derzeit keine Raketenbewaffnung. Am 25. 2013 wurde berichtet, dass nach inoffiziellen Angaben noch im Jahr 2013 TK-20 - "SEVERSTAL" so wie ihr Schwesterschiff ausgemustert und bis 2018, spätestens 2020, verschrottet werden soll. Im November 1996 fuhr "TK-20" eine Patrouille zum Nordpol und feuerte von dort eine Rakete RSM-52 ab. Am 24. Juli 1997 nahm "TK-20" an der Flottenparade in Seweromorsk teil. Es folgten vereinzelte Patrouillenfahrten in der Barentssee. Im Juni 2001 durfte erstmals ein Fernsehteam an einer Patrouillenfahrt der TK-20 - "SEVERSTAL" teilnehmen. Die Dokumentation wurde vom ZDF unter dem Titel Auf unsichtbarer Mission - unterwegs mit dem größten U-Boot der Welt ausgestrahlt. Im Verlauf dieser Fahrt wurde eine Rakete RSM-50 abgeschossen. Im Juli 2001 begann bei Sewmasch in Sewerodwinsk die Instandsetzung, welche im Dezember 2002 abgeschlossen war. Im Laufe des Jahres 2003 verschoss TK-20 - "SEVERSTAL" ihre letzten 10 RSM-52 ins Weltall, wo sie sich selbst zerstörten. Derzeit ist das Unterseeboot der Reserve zugeordnet und liegt im Stützpunkt in Sewerodwinsk. Einige Quellen sprechen von einer möglichen bevorstehenden Umrüstung auf neuartige Marschflugkörper bzw. Seezielflugkörper.