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Die materielle Genugtuung für die langen Jahre im Gefängnis ist gemessen an der Forderung von David Ranta gering: Er hatte 150 Millionen Dollar verlangt. Doch in der aussergerichtlichen Einigung bekam er nur 6,4 Millionen zugesprochen. Das sei «im besten Interesse aller Parteien», sagte der New Yorker Finanzkontrolleur Scott.
Ranta war im vergangenen März freigekommen. Am zweiten Tag in Freiheit erlitt er einen Herzinfarkt.
Polizist manipuliert Ermittlungen
Der heute 59-Jährige war 1991 wegen der Ermordung eines jüdisch-orthodoxen Rabbiners während eines missglückten Raubüberfalls verurteilt worden. Ranta hatte immer seine Unschuld beteuert.
Später stellte sich heraus, dass die Ermittlungen vom zuständigen Polizisten manipuliert worden waren. Auch in zahlreichen anderen Verfahren soll er Geständnisse erfunden und Zeugen unter Druck gesetzt haben.