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Sehenswürdigkeiten WM 2014 Austragungsort Salvador da Bahia
Salvador ist eine Quelle der Inspiration für Dichter, Schriftsteller, Musiker, Maler und Filmemacher, für Leute, die hier geboren wurden und andere, die von den äussersten Enden der Welt hierher kamen.
Die einfachsten Gegenstände sind aus natürlichem Material wie Stroh, Leder, Keramik, Holz, Muscheln und Samen gemacht. Die spezielleren hingegen sind aus Edelsteinen und Halbedelsteinen. Viele Stücke werden auch in Gold, Silber, Bronze und Zinn hergestellt.
Der Lacerda-Aufzug war nach seiner Einweihung 1868 zunächst eine Stahlträger-Konstruktion mit dampfbetriebenen Aufzügen, die im Jahr 1928 durch ein moderneres, noch heute bestehendes System ersetzt wurde.
Der „Mercado Modelo“ ist ein Kunsthandwerks-Markt in der Unterstadt, der dem Lacerda-Aufzug direkt gegenüberliegt. Mit etwas Glück erlebt man auf dem Vorplatz einen „Capoeira-Fusskampf“.
Das sehenswerte Museu de Arte Sacra (Museum für sakrale Kunst) im Bundesstaat Bahia liegt etwas abseits, in der “Rua do Sodré” und ist für Liebhaber des Rokoko und Barock ein Muss! Man hat das aus dem 17. Jahrhundert stammende Kloster “Santa Teresa”, mit Hingabe zum Detail, für die etwa 400 kostbaren Exponate aus Silber und vergoldetem Holz eingerichtet.
Nosso Senhor do Bonfim (1745) – hier findet am dritten Sonntag im Januar die bedeutende Prozession gleichen Namens statt, die „Festa do Bomfim“ (zwischen dem 9. und 18. Januar). Der Kirche werden wunderbare Heilkräfte zugesprochen.
Salvadors koloniales Zentrum – von der UNESCO zum „Weltkulturdenkmal“ erklärt – liegt um den „Pelourinho-Platz“ herum, wo das Echo der am Schandpfahl (pelourinho) gepeinigten Sklaven noch in den düsteren Mauern zu kleben scheint.
Der Feira de São Joaquim ist ein offener Markt, auf dem alles verkauft wird, was die bahianische Hausfrau in der Küche braucht, Restaurants und Hotels zu Spezialitäten verarbeiten und die Candomblé-Anhänger ihren Heiligen opfern.
Die Stadt ist umgeben vom Ozean im Osten und der Allerheiligen-Bucht im Süden und zwischen den Bezirken „Barra“ und „Itapoã“ erstreckt sich ein Band von grossartigen Stränden, mit Wassertemperaturen von 25-28 Grad, ideal zum Dauerbaden.
Fussball in Salvador da Bahia
Man ist als Brasilianer kaum noch überrascht, wenn man bei jeder neuen Ausgabe des „Campeonato Brasileiro“ die Serien A, B, C, und D zusammenzählt und darunter stets ein Team aus Salvador (Hauptstadt von Bahia) entdeckt, welches den höchsten Zuschauer-Durchschnitt der Saison aufzuweisen hat! Die Bahianer – ob Fans des „Bahia“ oder Fans des „Vitória“ – sind verliebt in Fussball.
Die beiden rivalisierenden Clubs beherrschen die staatliche Szene und können auf eine beneidenswerte nationale Geschichte zurück blicken: Der „Bahia-Club“ wurde 1988 brasilianischer Champion und eroberte die „Taça Brasil“ im Jahr 1959. Der „Vitória-Club“ ist Besitzer dreier Titel der „Copa do Nordeste“ und eines Vize-Champions des „Campeonato Brasileiro“ von 1993. Der Verein ist berühmt wegen seiner Cracks, die aus ihm hervor gegangen sind, wie zum Beispiel Bebeto und Dida.
Der Höhepunkt eines Besuchs in Salvador – zu vergleichen mit einem Karneval der Stadt – ist das Erleben eines lokalen Klassikers: eine Partie „Ba-Vi“ der beiden Rivalen.
Gegenwärtig gibt es zwei Stadien in Salvador: der „Barradão“ (im Besitz des Vitória-Clubs) und der „Pituaçu“ (gehört dem Bundesstaat und wird vom „Bahia-Club“ benutzt). Die grosse Bühne des bahianischen Fussballs jedoch war das Stadion „Fonte Nova„, welches seit 2007 geschlossen ist. Das antike Stadion wurde abgerissen, und an seiner Stelle entsteht eine moderne Arena für die WM 2014 der FIFA.