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TOKIO (awp international) - Die Reparaturtrupps in der Atomruine Fukushima haben am Montag ein Problem mit einer Dekontaminierungsanlage noch nicht in den Griff bekommen. Der Betreiberkonzern Tepco hoffe, das neue System zur Reinigung hochgradig verseuchten Wassers an diesem Dienstag in Betrieb nehmen zu können, berichteten japanische Medien.
Statt immer neues Wasser in das AKW zu pumpen, soll das verseuchte Wasser recycelt und zur weiteren Kühlung verwendet werden. Die neue Anlage gilt als wichtiger Schritt beim Versuch, die beschädigten Reaktoren zu stabilisieren. Das will Tepco bis zum Januar erreicht haben.
Eigentlich sollte die Anlage bereits seit Freitag laufen. Bei einem der Komponenten des neuen Systems, das Cäsium absorbieren soll, seien die Strahlenwerte jedoch schneller auf die Höchstgrenze gestiegen als gedacht.
Unterdessen öffnete Tepco die Tür des Reaktorgebäudes 2, um die auf 99 Prozent gestiegene Luftfeuchtigkeit zu senken. Bei so hoher Luftfeuchtigkeit können die Männer nicht drinnen arbeiten. Durch das ganz langsam erfolgte Öffnen der Doppeltür könnte zwar schwach verseuchte Luft entwichen sein, es gebe aber keine Auswirkungen auf die Umwelt, hiess es./ln/DP/stb
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