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Am Anfang des 17. Jahrhunderts -in der Zeit des zurückgehenden Salzhandels
und des aufkommenden Merkantilismus- begann das Fürstbistum Passau in
seinen Grenzwäldern zu Böhmen mit der planmäßigen Kolonisation. Bis zum
Ende des 18. Jahrhunderts dauerte diese Rodungstätigkeit, die sich vor
allem entlang der alten Salzhandelswege -wegen ihres reichen Ertrages
allgemein mit dem Sammelnamen "Goldenen Steig" bezeichnet- ausbreitete.
Am oberen Goldenen Steig entstanden so, zwischen 1687 und 1724 die Ortschaften
die heute die Gemeinde Mauth bilden.