Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03354.jsonl.gz/2022

Daten und Worte zu Akteuren des FC St. Gallen.
19. Juli 2003 bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 34 (29 NLA/5 Cup) Spiele und 4 (2 NLA/2 Cup) Tore für den FCSG. -- Espen-Debüt 26. Juli 2003 beim 0:0 im Heimspiel gegen den FC Aarau.
Ednaldo Mendes da Conceiçao "Naldo" kam vom FC Luzern. -- Den Stürmer kannte Trainer Heinz Peischl aus der gemeinsamen Zeit im FC Wil. -- Naldo war insgesamt wenig erfolgreich; sein wichtigstes Tor war der 1:2-Anschlusstreffer im Cup-Viertelfinal in Thun. -- Der FCSG setzte sich am Ende im Penaltyschiessen durch (wobei Naldo als erster Schütze verschoss).
Naldo soll 1997-98 im Grossclub América Mexico gespielt haben, war in der Saison 2000/01 im Kader des türkischen Spitzenklubs Trabzonspor unter Vertrag. -- Ab 2001 im FC Wil, mit dem ihm der Aufstieg in die NLA gelang. -- Im Herbst 2002 im Höhfenflug der Fürstenländer in 19 NLA-Spielen 5 Tore erzielt. -- Im Winter 2003 an den FC Luzern ausgeliehen, für den er in der Abstiegsrunde 9 Mal eingesetzt wurde, den Abstieg aber nicht verhindern konnte.
1. Juli 2012 bis 30. Juni 2014 im FCSG. -- 74 (63 NLA/6 Europacup/5 Cup) Spiele und 2 (1 NLA/1 Europacup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. Juli 2012 beim 1:1 zuhause gegen die Young Boys.
Stéphane Houcine Nater kam vom Servette FC nach St. Gallen. -- Der in Frankreich geborene Sohn einer Tunesierin und eines Schweizers war bereits als Junior ein Espe. -- Der FCSG hatte mit dem Abgang von Philipp Muntwiler und dem Rücktritt von Daniel Imhof eine grosse Lücke zu schliessen. -- Nater aber harmonierte mit Dejan Janjatovic auf Anhieb perfekt, die beiden defensiven Mittelfeldspieler bildeten mit Regisseur Ezequiel Scarione ein Dreieck, das als Herzstück für die erfolgreiche Saison bezeichnet werden darf. -- Die neue "Doppelsechs" war die augenfälligste Verbesserung im Spiel des FCSG. -- Am Ende qualifizierten sich die Espen souverän für den Europacup.
Auch ohne Scarione verhalfen Nater/Janjatovic im August 2013 in den Qualifikationsspielen gegen Spartak Moskau zum überraschenden Einzug in die Europa-League-Gruppenphase. -- Ausgerechnet bei der 1:5-Niederlage in Valencia zeichnete sich der tapfere Nater erstmals als Torschütze für die Espen aus. -- Seinen zweiten FCSG-Treffer erzielte Nater im März 2014 im Heimspiel gegen die Young Boys, als er alleine auf den YB-Goalie losziehen und diesen aussteigen lassen konnte. -- Davor und danach hatte auch Nater einige Formtiefs zu überwinden, blieb aber mit den Leistungen auch im schwierigen Frühling 2014 ziemlich stabil. -- Und auch wenn sein Motto "Toreschiessen können auch andere" war, hatte er Anfang April 2013 mehr verdient, als der Schiedsrichter im Spiel gegen den FC Basel ein Goal von ihm wegen vermeintlichem Offside nicht anerkannte.
Meistertitel und Länderspielehren in Tunesien
Die beachtlichen Leistungen im FCSG-Trikot sorgten auch in Tunesien für Aufmerksamkeit. -- Im November 2013 kam Nater im zweiten Anlauf zum ersten Aufgebot für Tunesiens Nationalmannschaft, nachdem er zwei Monate zuvor wegen einer Verletzung kurzfristig hatte absagen müssen. -- Sein Länderspiel-Debüt für die "Aigles de Carthage" gab Nater am 5. März 2014 gegen Kolumbien in Barcelona (1:1). -- Zum Saisonende kam er in weiteren zwei Spielen für Tunesien zum Einsatz, inzwischen war der Spitzenverein Club Africain (Tunis) an ihn herangetreten. Nater wechselte schliesslich zur Nummer 2 Tunesiens.
Der Club Africain hatte in Slim Riahi einen ehrgeizigen Präsidenten, der in der Politik nicht zur erhofften Anerkennung kam strebte seinem Fussballclub endlich wieder einen Titelgewinn an. Und tatsächlich: gemeinsam mit Yassin Mikari, einem zweiten Schweiz-Tunesier, feierte Nater ein Jahr später seinen ersten persönlichen Meisteritel und den 13. der Vereinsgeschichte. -- Nater war eine feste Grösse und kam in sämtlichen 30 Spielen der Ligue 1 zum Einsatz. Dass er zu dieser Zeit auch zum Stamm der Nationalmannschaft gehörte, krönte die Saison. -- Für Tunesien kam er auf bisher auf 12 Länderspiele, das letzte bestritt er am 27. März 2015 auswärts gegen Japan.
Denn in der zweiten Saison konnten Nater und der Club Africain den Erfolg nicht wiederholen. Der Spieler fehlte anfangs verletzt, die Equipe startete schlecht und war bald abgehängt von der Spitze. In der Champions League scheiterte der "CA" in den Sechzehntelfinals an Mouloudia Béjaïa (Algerien). -- Inzwischen kam Nater aber gar nicht mehr zum Einsatz, einen Monat vor Saisonende wurde er wie ein Teamkollegen aus "disziplinarischen Gründen" in die U21 verbannt - allerdings war er auch am Vertragsende.
Im Juli 2016 verpflichtete ihn der Etoile Sportve de Sahel (ESS). Der Klub aus Sousse hatte zuvor den 10. Meistertitel gewonnen. -- Im ersten Halbjahr beim ESS stand Nater nur zweimal in der Startformation. Im Dezember hiess es, der Ex-St. Galler hätte sich mit dem Trainer überworfen. -- Noch vor Neujahr wurde mit Hubert Velud ein neuer Trainer verpflichtet.
Vor dem FCSG
Nater bestritt für den FC Vaduz in der Saison 2002/03 zwei Kurzeinsätze in der NLB. -- Den Weg in den Profifussball fand er aber erst über Umwege. -- Im Sommer 2004 wechselte Nater aus dem U19-Kader der Liechtensteiner zu Chur 97 in die 1. Liga, nachdem er sich keine Chance mehr ausrechnen konnte, im Vaduzer Fanionteam zum Zug zu kommen. -- Mit den Bündnern stieg er 2005 in die 2. Liga interregional ab und kehrte ein Jahr später in die 1. Liga zurück. -- 2007 Wechsel zum Ligakonkurrenten GC Biaschesi, wobei ihn damals angeblich die AC Bellinzona verpflichtet hatte und nach Biasca auslieh.
Im Sommer 2008 wurde Stéphane Nater vom FC Schaffhausen in die Challenge League geholt. -- Der kampfstarke und robuste Mittelfeldspieler setzte sich auf Anhieb durch und wurde später auch Captain des FCS. -- 2010 wechselte Nater, um den sich nun auch der FC Vaduz bemühte, gemeinsam mit Christian Schlauri zu Servette. -- Mit den Genfern gelang Nater über die Barrage gegen Bellinzona der Aufstieg in die höchste Spielklasse. -- Servette und Nater fanden sich auch in der Super League schnell zurecht. Trotz Unruhe um den Klubbesitzer Majid Pishyar und zwischenzeitlichem Trainerwechsel erreichte Servette als Aufsteiger Rang 4 und damit einen Startplatz in der Qualifikation zur Europa League. -- Schon früh im Frühling hatte sich angedeutet, dass Nater die Grenats verlassen könnte. -- In den 4 Jahren in Schaffhausen und Genf bestritt er 104 Meisterschaftsspiele in den höchsten zwei Ligen (26 NLA/78 NLB inkl. Barrage). -- Im Schweizer Total inklusive FCSG somit 167 (89 NLA/78 NLB) Matches (und 5 Tore).
Als Junior begann Stéphane Nater beim FC Trübbach und spielte später für Vaduz, Balzers, den FCSG und wieder Vaduz.
Januar 1999 bis 31. März 2000 im FCSG. -- 11 (10 NLA/1 Cup) Spiele und ein NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. März 1999 im Cup-Sechzehntelfinal in Buochs (0:1-Niederlage nach Verlängerung).
Francisco Valmerino de Souza "Neri" kam mit der Empfehlung von 12 Toren in 8 1.-Liga-Spielen mit dem FC Köniz ins Espenmoos. -- Neri war zu Beginn seines FCSG-Engagements gesperrt, dann brachte er es bis zur Sommerpause auf 9 Einsätze in der NLA. -- Schweizer Meister 2000, doch die Meisterfeier erlebte er nicht mehr, wurde er doch per 1. April 2000 an den FC Wil ausgeliehen, nachdem er nur noch einmal auf dem Feld stand. -- Im Vergleich zum gleichzeitig mit ihm verpflichteten Landsmann Jairo konnte Neri nicht brillieren.
Später kam der Stürmer doch noch zu einer beachtlichen Karriere. -- 2000/01 10 NLB-Tore für den FC Wil, dann in zwei Jahren 26 Tore für den SC Kriens. -- In der Saison 2003/2004 zum FC Schaffhausen gewechselt, mit dem er als NLB-Torschützenkönig (17 Tore) zum Aufstieg beitrug. -- Darauf von den Young Boys verpflichtet, für die er im ersten Jahr 13 Treffer erzielte. -- Nach dem Trainerwechsel in Bern von Gernot Rohr kaum mehr berücksichtigt, wechselte der Brasilianer im Januar 2006 zum FC Aarau. -- 2006/07 erneut im FC Schaffhausen (6 NLA-Tore). -- Ab Sommer 2007 in Zypern bei Enosis Paralimni. -- Ab Januar 2008 in der AC Bellinzona, für die er mit 11 Toren zum Aufstieg beitrug, so auch im Barrage-Rückspiel im Espenmoos, in dem er den Führungstreffer erzielte. -- Anfang Januar 2009 wurde der Vertrag bei der ACB aufgelöst, Neri wollte die Karriere in der Heimat beenden.
Juli 2000 bis Januar 2003 im FCSG. -- 52 (37 NLA/5 Cup/7 Europacup/3 UI-Cup) Spiele und 10 (9 NLA/1 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. Juli 2000 in Lugano (0:1-Niederlage).
Jerren Kendall Nixon wurde nach dem Meistertitel verpflichtet. -- Der Offensivspieler, der meist hinter den Spitzen spielte, kam von Yverdon-Sport und hatte eine ausgezeichnete erste Saison im Espenmoos. -- Seinen ersten Torerfolg für die Espen feierte Nixon gleich doppelt: zum 4:0-Heimsieg gegen Basel liess er am 19. November 2000 nach dem 1:0 auch noch das 4:0 folgen. -- Im nächsten Heimspiel gegen den FCB, am 22. April 2001, erzielte er ein "Phantomtor". Seine Flanke ging über Goalie König, der zur Abwehr einen Schritt hinter die Torlinie tat. Der Ball überquerte die Linie wohl nicht, der Assistent jedoch hob die Fahne, der Schiedsrichter entschied auf Tor; es war das 2:0, am Ende siegte der FCSG 3:2. -- Zuvor gelang Nixon auch im Spitzenspiel gegen Lugano eine Doublette (3:1-Sieg). -- Im Sommer 2001 nach einer Verletzung ausgefallen, kam der Trinidader erst im Frühling 2002 wieder zum Einsatz. -- Im Herbst 2002 nach der Absetzung von Gérard Castella von Thomas Staub nicht mehr aufgeboten. -- Mit dem Amtsantritt von Heinz Peischl aussortiert.
Nixon versuchte sich bei den Dallas Burn (heute FC Dallas), erhielt im Team der Major League Soccer jedoch keinen Vertrag. -- Schloss sich schliesslich in seiner Heimat den North East Stars aus Sangre Grande an. -- Die Stars wurden vor seiner Ankunft in ihrer ersten Profi-Saison abgeschlagen Letzte, mit ihm 2004 Dritte. -- Zudem wurde Nixon Torschützenkönig der Liga. -- Nixon soll 2005 die Karriere abgeschlossen haben, kam aber nochmals in der erfolgreichen und historischen ersten WM-Qualifikation zu zwei Einsätzen und erzielte ein Tor, war aber bei der WM 2006 in Deutschland nicht im Aufgebot.
Jerren Nixon spielte bei verschiedenen Klub in Trinidad und Tobago, ehe er 1993 nach Europa wechselte. -- Mit Dundee United gewann Nixon in der ersten Saison den schottischen Cup, stieg jedoch 1995 ab. -- Der FC Zürich holte ihn als ersten Trinidader in die Schweiz. -- Nixon bestritt bis 1999 105 NLA-Spiele (20 Tore) für den FCZ. -- In der Saison 1999/2000 nicht mehr zum Einsatz gekommen, wurde er im März 2000 an Yverdon ausgeliehen, für die Nixon 9 NLA-Spiele bestritt (1 Tor; total 151 NLA-Spiele/29 Goals).
Jerren Nixon bestritt 38 Länderspiele für Trinidad und Tobago und 1991 die U20-WM in Portugal.
Ehemaliger Nachwuchsspieler im FCSG. -- 1 NLB-Spiel für die Espen am 11. September 1993 auswärts gegen den FC Sursee (3:1-Sieg).
Luzius Notter gehörte beim Spiel in Sursee zu einem Quartett von Nachwuchsspielern, die zum Zug kamen, nachdem im Kader von Uwe Rapolder mehrere Spieler ausgefallen waren. -- Vor Weihnachten 1993 wurde Notter für ein Testspiel der U21-Nationalmannschaft gegen den BSC Old Boys aufgeboten. U21-Auswahltrainer Ruedi Nägeli nominierte zwei verschiedene Equipen, die im Januar 1994 einen Test bestritten. Das zweite Team, vorwiegend mit Akteuren von Klubs aus der Romandie, spielte einen Tag später gegen Monthey. -- Notter spielte später beim FC Gossau in der 1. Liga und gehörte als Leistungsträger zum Team, das 1996 in die NLB aufstieg. -- Ab Anfang 2004 (dazwischen keine "Spuren" gefunden) beim FC Bischofszell (3. Liga, Abstieg zum Saisonende).
1. Juli 2009 bis 30. Juni 2014 im FCSG. -- 157 Spiele (123 NLA/20 NLB/4 Europacup/10 Cup) und 15 (10 NLA/3 NLB/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. Juli 2009 beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Basel.
Kristian Nushi war nach dem feststehenden Wiederaufstieg erste Neuverpflichtung 2009 und kam vom FC Aarau. -- Der Kosovare verdankte seine Verpflichtung nebst technischen und vorbildlichen kämpferischen Qualitäten wohl auch seiner Ostschweizer Vergangenheit, war doch der FC Wil sein erster Klub im Elite-Fussball. -- Sein generöser läuferischer Einsatz macht den Kosovoren auch in St. Gallen zum Leistungsträger und zum intern lange unumstrittenen Stammspieler. -- Kontrovers wurden seine Auftritte hingegen in breiten Teilen des Publikums gesehen. -- Seine kämpferischen Qualitäten verleiteten Nushi auch schon zu Überreaktionen. Etwa im Herbst 2011, als er sich im Spiel gegen Chiasso - es drohte die erste Heimniederlage - vom Pfleger des Gegners provozieren liess und dann vom Schiedsrichter vom Platz gestellt wurde.
Seine beste Phase in Grün-Weiss hatte der Mittelfeldspieler im Frühling 2013, als er in wenigen Wochen vier Tore erzielte und wiederholt entscheidend als Vorbereiter auffiel. -- Der FCSG qualifizierte sich in dem Frühling nach langer Zeit wieder einmal für den Europacup; die Auslosung sollte für Kristian Nushi eine grosse Enttäuschung bescheren. Nicht nur schien Spartak Moskau ein übermächtiger Gegner zu sein; weil Russland den Kosovo als Staat nicht anerkennt, wurde ihm ein Visa verweigert. Es war wohl der erste solche Fall in der Geschichte des Europacups und sorgte auch international für Aufsehen. -- Im Sommer 2014 kam es zu keiner Einigung mehr über eine Vertragsverlängerung. Ein Engagement in der Major League Soccer kam nicht zustande, Nushi blieb vorerst ohne neuen Vertrag, gehörte aber im September beim ersten Länderspielsieg des Kosovo (1:0 gegen Oman) zum Team. -- Schliesslich wurde er Ende September 2014 vom FC Winterthur mit einem Vertrag bis zum Jahresende engagiert.
Kristian Nushi spielte in seiner Heimat für den KF Prishtina und kam 2002 zum FC Wil. -- Mit den Fürstenländern musste er zwar 2004 in die Challenge League absteigen, gewann aber auch den Cup (3:2 im Final gegen die Grasshoppers). -- Im Halbfinal auf dem Espenmoos war Nushi Schütze der vorentscheidenden 2:0-Führung (der FCSG verkürzte erst in der Schlussminute zum 1:2-Endstand). -- In dieser Zeit wurde Nushi auch zweimal in der Nationalmannschaft Albaniens eingesetzt. Später bestritt er Represäntativspiele mit dem Nationalteam des Verbandes von Kosovo und spielte auch im ersten offiziellen Länderspiel am 5. März 2014 gegen Haiti (in Mitrovica, 0:0). -- 2007 wechselte Nushi nach Aarau und kehrte zurück in die Super League. Unter Ryszard Komornicki wurde Aarau zweimal Fünfter, Nushi bestritt in dieser Zeit 59 Meisterschaftsspiele.
1. Juli 1996 bis 16. Januar 1997 und 30. August 1997 bis 30. Juni 1998 im FCSG. -- 25 NLA-Spiele und 2 Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Juli 1996 beim 0:0 in Lugano.
David Sibusio Nyathi kam von den Kaizer Chiefs (Soweto/Johannesburg) zum FCSG und gehörte mit Sizwe Motaung und Phil Masinga dem neuen südafrikanischen Trio der Espen an. -- Der Verteidiger hatte einen starken Einstand, musste aber bald wegen einer Knieverletzung pausieren. -- Kehrte ins Team zurück, soll aber auf Trainer Roger Hegi zu häufig zu lustlos gewirkt haben. -- Im Januar 1997 vom CD Tenerife verpflichtet. -- Doch Teneriffa sollte nicht Nyathis Trauminsel werden, die Hoffnung, in der spanischen "Primera" zu spielen, wurde jäh zerschlagen: medizinische Untersuchungen zeigten, dass Nyathi Probleme mit dem Herzen hat. -- Er überstand zwei Operationen, wurde aber vom Verein wieder abgeschoben.
David Nyathi fühlte sich fit, St. Galler Ärzte hatten keine Einwände und er wurde wieder ins FCSG-Kader aufgenommen, gab am 13. September 1997 beim 3:0-Heimsieg gegen den SC Kriens sein Comeback bei den Espen. -- Bereits im Januar 1998 unterschrieb David Nyathi für die kommende Saison bei Cagliari Calcio. -- Im Frühling 1998 wegen Aufgeboten für das Nationalteam Südafrikas oft abwesend, so auch bei den Höhepunkten Cup-Halbfinal und Cupfinal.
An der WM in Frankreich war David Nyathi Stammspieler, doch die "Bafana Bafana" kam nicht über die Gruppenspiele hinaus. -- Insgesamt hat Nyathi 41 Länderspiele für Südafrika bestritten.
Richtig glücklich wurde der Verteidiger auch in Sardinien nicht, er brachte es auf 6 Einsätze in der Serie A. -- Im Jahr 2000 ein letzter Wechsel zu Ankaragüçü in die Türkei, wo er die Saison vorzeitig abbrach und die Karriere als Profi beendete.