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Publikationen & Broschüren
Die anthropologische Untersuchung der hochmittelalterlichen Bestattungen in der Wasserkirche von Zürich. Zur Frage einer Familiengrablege des 11./12. Jahrhunderts.
Online-Publikation
Elisabeth Langenegger
1940 wurden bei der archäologischen Untersuchung in der Wasserkirche von Zürich zwei Gräber des 11./12. Jahrhunderts freigelegt. Die fünf darin bestatteten Individuen weisen anthropologische Merkmale auf, die auf eine nahe Verwandtschaft schliessen lassen. Ein weiteres, 2004 untersuchtes Grab gehört zur gleichen Gräbergruppe. Durch zwei Individuen aus diesem Grab wird erneut die Frage nach den verwandtschaftlichen Beziehungen unter den in der Kirche bestatteten Personen gestellt. Wegen der ungenügenden Erhaltung der zu untersuchenden Epigenetika konnte sie nicht befriedigend geklärt werden. Kennzeichnend für alle sieben Individuen sind gesunde Zähne sowie das Fehlen von Hinweisen auf Ernährungsmängel und Unfälle, die sich als Merkmale der vorteilhaften Lebensumstände einer privilegierten Personengruppe interpretieren lassen.