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Umfangreichere Untersuchungen fanden im Theater erst ab dem 18. Jahrhundert statt.
Daniel Bruckner widmete sich in seinem 1763 erschienenen 23. Band zu den „Merkwürdigkeiten der Landschaft Basel“ ausführlich den damals bekannten Ruinen von Augusta Raurica. Ebenso befasste er sich mit den Überresten des Theaters, wobei er sich über weite Strecken auf die Dokumentation Amerbachs aus dem späten 16. Jh. abstützte.
Systematische wissenschaftliche Ausgrabungen erfolgten erst ab den 1880er Jahren, nachdem der Basler Altphilologe Theophil Burckhardt-Biedermann bereits 1882 ebenfalls auf der Basis von Amerbachs Aufzeichnungen eine erste monographische Abhandlung zum Augster Theater publiziert hatte.
Ab den 1890er Jahren lagen die Ausgrabungen und Baudokumentationen dann in den Händen von Karl Stehlin, dessen umsichtiges Wirken für die regionale Archäologie ein nachhaltiger Segen für Augusta Raurica bedeutete.
Nachdem erste Konservierungsarbeiten bereits 1890 in Angriff genommen worden waren, zeichnete Rudolf Laur-Belart von den späten 1930er bis zu den frühen 1970er Jahren für die Arbeiten in Augusta Raurica verantwortlich. Mit ihm setzte eine Periode umfangreicher Ausgrabungen und Restaurationen ein.