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Gefühle sind manchmal schwer in Worte zu fassen. Und Worte transportieren manchmal mehr, als einem bei deren Benutzung bewusst ist. Kürzlich fand für mich eine interessante Kreuzung dieser beiden Kräfte statt, als ich darüber nachdachte, dass es erstrebenswert wäre, wenn jeder Mensch sich selber verherrlichen würde. Verherrlichen im Sinne von, sich selber bedingungslos mögen, zu seinen Wünschen zu stehen, sich selber zu respektieren, sich selber dabei zu unterstützen, sich selbst zu sein. Doch das Wort, “verherrlichen” – fiel mir auf – war mit falscher Bedeutung beladen. Denn eigentlich waren es weibliche Qualitäten, welche mir im Zusammenhang mit dieser “Selbstliebe” und der daraus zu entspringenden Selbsterhebung wichtig erschienen.