Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03435.jsonl.gz/422

Nach dem ersten Wahlgang für die Staatsratswahlen vom 6. November sind vier der sieben Regierungssitze besetzt – alle durch bürgerliche Kandidaten. Im zweiten Wahlgang will das Linksbündnis aus SP, CSP und Grüne den Ausgleich schaffen und die drei verbleibenden Sitze ergattern. Ihre Kandidaten dafür sind der SP-Nationalrat Jean-François Steiert und die bisherigen Staatsrätinnen Anne-Claude Demierre (SP) und Marie Garnier (Grüne). «Wir fordern die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auf, die drei Kandidatinnen und Kandidaten des linken Bündnisses zu unterstützen, damit wir eine ausgewogene und starke Regierung haben, die jedermann und jedefrau respektiert, und die sich an den zukünftigen Herausforderungen unseres Kantons orientiert», schreibt die Allianz in einer Mitteilung. Nur mit der Wahl der drei linken Vertreter werde Freiburg eine kompetente und ausgeglichene Regierung erhalten, heisst es weiter.
Die Parteien halten fest, dass sich die beiden ausgeschiedenen Kandidatinnen des Linksbündnisses, Ursula Schneider Schüttel (SP) und Bernadette Mäder-Brülhart, auch für den zweiten Wahlgang engagieren.