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Die PFS ersuchte am 20. Dezember 2012 die amerikanische Nuclear Regulatory Commission (NRC), die am 26. Februar 2006 erteilte Zulassung zum Bau und Betrieb eines Zwischenlagers für abgebrannte Brennelemente im Skull Valley aufzuheben.
Die PFS – ein 1994 gegründetes Konsortium von Kernkraftwerksbetreiber-Gesellschaften – hatte zum Ziel, gemeinsam ein Zwischenlager für die auf dem Gelände der Kernkraftwerke gelagerten abgebrannten Brennelemente zu bauen. Die oberirdische Anlage auf einem 332 ha grossen Gelände der Goshute-Indianer hätten bis zu 44’000 t Brennelemente aus kommerziell betriebenen amerikanischen Kernkraftwerken aufnehmen sollen. Das Lager war als Zwischenlösung gedacht, bis die Brennelemente ins damals ebenfalls geplante Endlager Yucca Mountain in Nevada bereit gewesen wäre. 2010 jedoch verweigerte das Department of Interior (DOI) die Genehmigung des Pachtvertrags zwischen der PFS und den Goshute-Indianern. Ein Gericht verwarf zwar später den DOI-Entscheid und schickte den Fall zur Wiedererwägung zurück. Doch das DOI hat bisher noch keinen anderen Entscheid veröffentlicht. Im Herbst 2010 beschloss die NRC zudem, das Baubewilligungsgesuch für Yucca Mountain nicht mehr weiterzubearbeiten. Um weitere Gebühren zu vermeiden, hat die PFS nun beschlossen, ihr Zwischenlagerprojekt aufzugeben.
Quelle
M.A. nach PFS, Brief an die NRC, 20. Dezember 2012