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(sku) Der Bund müsse alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen, um die zusätzlichen Gesundheitskosten abzufedern, schreibt die SP in ihrem Forderungskatalog. Zudem müssten befriedigende Arbeitsbedingungen und Sicherheitsvorkehrungen für das Personal im Gesundheitswesen sichergestellt sowie alle zusätzlichen Betreuungskapazitäten aufgeboten werden.
Laut der SP braucht es zusätzliche finanzielle Mittel für die stationären Behandlungen in den Spitälern und für verschreibungspflichtige Medikamente gegen das Coronavirus. Der Bund soll während der Corona-Krise den Kostenanteil der Krankenversicherer von 45 Prozent sowie Franchisen und Selbstbehalte bei Corona-bedingten Behandlungen übernehmen.
Gesundheitspersonals soll unterstützt werden
Auch Überstunden und Inkonvenienz-Zulagen müssen laut der SP vergütet werden. Zudem müsse genügend Schutzmaterial zur Verfügung gestellt werden. Der Bund soll ausserdem die Rekrutierung von zusätzlichem Personal – insbesondere von ehemaligen Gesundheitsfachkräften – unterstützen. Auch die Koordination unter den Spitälern sei zu verstärken.
Geht es nach der SP, muss die Beschaffung von genügend Infrastruktur und Material – beispielsweise von Atemgeräten – weiter intensiviert werden. Der Bund soll auch Firmen unterstützen, die Material und Impfstoffe im Inland produzieren. Der Aufbau provisorischer Notspitäler und die Stärkung der öffentlichen Spitäler seien voranzutreiben und die Corona-Testkapazitäten auszuweiten.
Des weiteren fordert die SP einen erleichterten Zugang zu Psychotherapien und psychologischen Behandlungen. Für Hilfesuchende brauche es ausserdem den Aufbau einer nationalen 24-Stunden-Hotline.