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Seit dem gewaltsamen Tod des libanesisch-brasilianischen Bankiers Edmond Safra (1931–1999) erweist sich seine Witwe Lily Safra als höchst grosszügige Philanthropin. Die gebürtige Brasilianerin, die in Genf und Monaco lebt, unterstützt als Vorsitzende ihrer in Genf beheimateten Fondation Edmond J. Safra Medizin-, Bildungs- und Kulturprojekte vieler europäischer und amerikanischer Institutionen. 2020 leistet die Safra-Stiftung über das Edmond J. Safra Center for Ethics an der Harvard University einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Covid-19-Krise. Was das Center zur Finanzierung von Tests und beim Tracing beisteuert, ist bei den amerikanischen Behörden auf ein breites Echo gestossen. Lily Safras soziales Engagement hat ihr viele Preise und Ehrendoktortitel eingetragen; so wurde ihr 2005 der französische Verdienstorden der Ehrenlegion verliehen.
(Stand: November 2020)