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Mustang P-51 B
Das Original.
Am 19.Juli 1944 musste der amerikanische Pilot 1.LT Curtis Simpson von der 4th FG. Der U.S. Air Force mit seinem Mustang-Kampflugzeug infolge Motorüberhitzung auf dem seinerzeitigen Feldstützpunkt Ems eine Notlandung vornehmen, welche normal verlief. Die Untersuchung ergab, dass der Verstellmotor für die Kühlerklappenbetätigung blockiert war, weshalb die Kühlerklappen in der Position geschlossen stehen blieb, was alsdann zu der erwähnten Motorüberhitzung führte.
Mustang P-51 B von 1Lt Curtis Simpson von der 4th FG. USAAF.
Da über diesen Typ damals keinen Angaben über die Startlänge auf Rasenpisten bekannt waren, musste die P-51 demontiert und per Bahn nach Dübendorf transportiert werden. Nach der Internierung erfolgte der Zusammenbau und am 1.August 1944 ein Prüfflug. Die Flugeigenschaften wurden bei allen Flügen und Flugzuständen als gut, die Flugleistungen sogar als vorzüglich beurteilt. Nach Abschluss der positiv verlaufenden Erprobungsflügen wurde dieser Apparat dem Überwachungsgeschwader (UeG) zugeteilt und zur Hauptsache für Luftkampfübungen eingesetzt.
P-51 B-10-NA "Mustang" in Dübendorf
Foto: aus Privater Hand
Beim Testflug in Dübendorf am 1. August 1944,
zu diesem Zeitpunkt wurde nur der obere Teil des Seiten - Ruders rot gemalt.
Die D-Day Invasion Streifen waren schwarz.
Die Motorhaube war Weiss, die Streifen in Rot und Weiss,
sowie das Ganze Seitenruder in Rot gehalten.
Desgleichen auch an den Flügel.
"Mustang" mit Schweizer Bemalung
jedoch ohne die Immatrikulation J - 900
Risszeichnung der "Mustang" von der Linken Seite
Foto und Risszeichnung aus dem Buch:
Die Flugzeuge der Schweizer Fliegertruppe seit 1914
Mitte Oktober 1945, während der USA-Bomberliquidation in Dübendorf, musste die J-900 wieder mit der ursprünglichen USA-Immatrikulation versehen und den Amerikaner zurückgegeben werden. Am 20.Oktober um 11.43 Uhr startete die Maschine zum Überflug von Dübendorf nach Burtonwood an der englischen Westküste.
Der Bausatz.
Das Modell ist ein Tamiya Bausatz im Massstab 1:48 mit Schweizer- Decals, Nr: 61042. Der Zusammenbau dieses schönen interessanten Bausatzes ging gut voran. Alles passte gut und musste nicht verspachtelt werden.
Bau und Farbe.
Die Innenseite des Cockpites wurde mit Cockpitgrün Matt bemalt. Als die Maschine fertig zusammengebaut war grundierte ich sie mit Basic-Lack von Revell. Danach brachte ich den vorderen Teil der Motorhaube mit Weiss und auch die weisse Streifen und Kreuze für die Neutralitätsbemalung gespritzt. In einem weiteren Schritt wurde noch die rote Farbe sowie der Rest der Streifen und Umrandung der Kreuze gespritzt.
Unten am vorderen Flügel kamen die Invasionsstreifen mit schwarzer Farbe aufgespritzt, auf dem oberen Teil der Motorhaube eine Schicht Olive-Grau Matt und die Fahrwerkschächte sind Grasgrün Matt gemalt. Um die Schriftzüge anzubringen wurde eine Schicht Glanzlack überzogen und nach dem Trocknen wurden die restlichen Schriftzüge angebracht und nochmals mit Glanzlack überzogen. Schliesslich wurde mit Seidenmatt der letzte Schliff gegeben. Die Immatrikulation J-900 wurde beim Original nicht angebracht.
Zubehör:
Sitzgurte von Eduard Farben: Humbrol Interieur Cockpitgrün Matt H-78, Ober- und Unterseiten sowie der Rumpf in Aluminium 27004, Fahrwerksschacht Gras-Grün Matt H-80, Neutralitätsbemalung: Spinner Signalrot Matt H-153, Weiss Matt H-34, Invasionsstreifen in Schwarz Matt-33.