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Im Allgemeinen gemässigtes Klima, Wüstenklima im Norden, Mittelmeerklima in den Zentralregionen und subarktisches Klima im äussersten Süden. Die Jahreszeiten sind denjenigen in Europa entgegengesetzt.
Beste Reisezeit: Oktober - März.
Landeswährung: Chilenischer Peso - CLP
Aktuelles
Seit dem 18. Oktober 2019 kommt es im ganzen Land, insbesondere in Santiago und anderen Städten, immer wieder zu teils gewaltsamen Demonstrationen, Zusammenstösse zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften, Plünderungen, Streiks und Strassenblockaden. Das Risiko, unversehens in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu geraten, kann nicht ausgeschlossen werden.
Auch zahlreiche Fälle von Brandstiftung sind gemeldet worden. Im Stadtzentrum von Santiago richteten Demonstranten in einem Hotel schwere Sachschäden an. Weitere Ereignisse dieser Art können nicht ausgeschlossen werden.
Die Unruhen haben mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert.
Die soziale und politische Lage ist angespannt. Versorgungsengpässe können nicht ausgeschlossen werden.
Im Falle von Verkehrsbehinderungen durch Demonstrationen, Streiks oder Strassenblockaden bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die Schweizer Botschaft in Santiago hat bei Verkehrsbehinderungen nur eng begrenzte - je nach Situation gar keine - Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Aus- oder Weiterreise aus den betroffenen Regionen.
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien, bei Ihrem Reiseveranstalter oder einem lokalen Reisebüro über die aktuelle Lage in Ihrem Zielgebiet und die Durchführbarkeit der geplanten Reise. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (z.B. Ausgangssperren). Erkundigen Sie sich lokal (Medien, Hotel, etc.) über allfällige Ausgangssperren, denn sie werden meistens kurzfristig verhängt und aufgehoben. Auskunft über die Flugverbindungen erteilen die Fluggesellschaften.
Grundsätzliche Einschätzung
Chile ist grundsätzlich ein stabiles Land, dennoch kann es aufgrund von sozialen und politischen Spannungen zu lokalen Demonstrationen, Streiks, Unruhen und Strassenblockaden kommen.
Demonstrationen, Streiks, Unruhen und Strassenblockaden können örtliche Verkehrsbehinderungen und Verspätungen zur Folge haben. In diesem Fall müssen die Reisenden sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten erkundigen oder gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abwarten. Planen Sie daher genügend Zeit während Ihrer Reise ein. Die Schweizer Botschaft in Santiago hat bei Verkehrsbehinderungen nur eng begrenzte - je nach Situation gar keine - Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Aus- oder Weiterreise aus den betroffenen Regionen.
Meiden Sie Kundgebungen jeder Art, da Ausschreitungen nicht ausgeschlossen werden können.
In der Hauptstadt wurden in der Vergangenheit gelegentlich Anschläge durch lokale gewalttätige Gruppierungen verübt. Sie richteten sich meistens gegen Banken, Verwaltungsgebäude und ausländische Firmensitze und verursachten Sachschäden. Vereinzelt wurden aber auch Personen verletzt. Weitere Anschläge dieser Art können nicht ausgeschlossen werden. Das Risiko von Anschlägen durch internationale terroristische Organisationen kann auch in Chile nicht ausgeschlossen werden.
Spezifische regionale Risiken
Santiago und Valparaíso:
Regelmässig demonstrieren Studenten im Zentrum von Santiago und Valparaíso. Meiden Sie Kundgebungen jeder Art, da gewaltsame Ausschreitungen nicht ausgeschlossen werden können.
Die Grenzgebiete zu Peru, Bolivien und Argentinien sind noch teilweise vermint - selbst in der Nähe von Touristenorten und in einigen Naturreservaten.
In der IX Region (Araucanía) verüben Aktivistengruppen der indigenen Bevölkerung Gewaltakte gegen die Holzindustrie und gegen Grundbesitzer.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Impfungen
Gesundheitslage
Vorsorge gegen Höhenkrankheit in den Hochlagen wird dringend empfohlen, besonders für Herzkranke. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Grundsätzliche Einschätzung
Entreiss- und andere Diebstähle kommen vor. Zunehmend wird Gewalt angewendet.
Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Chile liegt in einem Erdbebengebiet und zählt etwa 80 aktive Vulkane. Erdbeben können neben Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen.
Die teils extremen Witterungsbedingungen erfordern bei Outdoor-Aktivitäten eine gute Vorbereitung und Ausrüstung.
Im Sommer besteht vielerorts Waldbrandgefahr. Bei heftigen Regenfällen können sich in der Wüste ausgetrocknete Bachbette in kürzester Zeit in reissende Flüsse oder Schlammlawinen verwandeln.
Unternehmen Sie Wanderungen, Berg- und Vulkanbesteigungen nur mit ortskundigen, qualifizierten Führern.
Nationalparks: Informieren Sie die Nationalparkbehörde CONAF (Corporación Nacional Florestal) über Ihre geplanten Touren, wenn Sie am Parkeingang die Zugangsgebühr bezahlen.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.
Jugendliche unter 18 Jahren, die alleine oder mit nur einem Elternteil reisen, benötigen eine schriftliche Bestätigung von beiden Eltern bzw. vom anderen Elternteil. Diese muss unterzeichnet und von einem Notar beglaubigt werden.
Es werden keine Flughafengebühren erhoben.
Beschränkte Aufenthaltsdauer für die Osterinsel
Die maximale Aufenthaltszeit ist für Touristen auf 30 Tage reduziert. Bei der Einreise muss ein amtliches Behördenformular ausgefüllt werden und das Rückflugticket muss vorgewiesen werden. Ausserdem müssen die Besucher eine Hotelreservierung oder Einladung für die Dauer des Aufenthalts vorweisen.
Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es ist jedoch dringend empfohlen und sogar vorgeschrieben, sich bei touristischen Mietwagen (Kategorie B) noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.
Für alle Fahrzeugkategorien ausser der Kategorie B ist der internationale Führerausweis zusätzlich zum nationalen obligatorisch.
Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 25 Jahren. Es ist verboten, mit einem Mietfahrzeug in die Nachbarländer zu fahren.
Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.
Obligatorische Ausrüstung
Sicherheitsgurte
Auf allen Sitzen obligatorisch.
Rechtsverkehr.
|km/h||Innerorts||Ausserorts||Autobahnen|
|Auto||60||100||120|
|Motorrad||60||100||120|
0.3‰
|Kinder||Vorschrift|
|< 4 Jahre||Angemessene Rückhaltevorrichtung|
|< 8 Jahre||Kinder unter 8 Jahren dürfen nicht auf dem Vordersitz befördert werden.|
Kindersitze - Babyschalen und Sitzerhöher - gelten als Rückhaltevorrichtungen. Weitere Infos: Kindersitze
Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.
Vorwahl für die Schweiz: 1230 41, 1200 41, 1220 41, 1810 41, 1690 41, 1710 41 (je nach Telekommunikationsgesellschaft)
|Notrufnummern|
|Polizei||133|
|Ambulanz||131|
|Feuerwehr||132|
|Pannen||600 6000 600|
|Einsatzzentrale ETI||+41 58 827 22 20|
Die
touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster
Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen
wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine
Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.
Für dieses Land liegen seitens EDA keine Reisewarnungen vor.Weitere Informationen
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informieren Sie sich mit dem Online-Verbrauchskatalog über aktuelle, energieeffiziente Fahrzeuge.
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Vorsicht, Umweltzone – in über 50 deutschen Städten wird man ohne Umweltplakette gebüsst.
Reifenvergleich: ganzjährig vs. saisonal
Ganzjahresreifen sind nicht immer eine gute Alternative zu Sommer- und Winterreifen.
Overlay - TCS ETI Schutzbrief, Standard