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Das Bundesgesetz würde die Frauen dazu verpflichten, ein Jahr lang länger zu arbeiten oder eine lebenslange Reduktion ihrer Renten hinzunehmen. Sie müssten bis zum 65. Lebensjahr arbeiten, anstelle von 64 wie bis anhin, obwohl die Lohnungleichheit, der sogenannte Fehlbetrag, die Frauen 7.7 Miliarden Franke pro Jahr kostet und obwohl sie noch immer den Grossteil der Care-Arbeit erledigen. Weiter würde diese Massnahme die Türe öffnen für das Rentenalter 67 für alle. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer (die die Ärmsten am stärksten trifft) hätte eine Senkung der Kaufkraft der Lohnabhängigen und der aktuellen Rentnerinnen und Rentner zur Folge. Und für die zukünftigen Pensionäre ist eine Senkung der Renten in den Pensionskassen um 12% vorgesehen, ohne dass die wenigen Kompensationsmassnahmen die Erhaltung des zukünftigen Rentenniveaus garantieren könnten.
Das Flugblatt lesen: Aufruf Gewerkschaften gegen die AV2020