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Es gibt in Mitteleuropa wahrscheinlich nicht mehr allzu viele Menschen, die nicht schon über die Medien vom Cordyceps Sinensis und seinen Sammlerinnen gehört haben, die unter prekären Bedingungen arbeiten.
Wild wächst der Cordyceps Sinensis ab einer Höhe von 3000 m.ü.M. im tibetischen Hochland und im Himalaya. Der Pilz parasitiert Mottenlarven. Dabei stirbt die Mottenlarve, und der Pilzfruchtkörper spriesst aus der mumifizierten Mottenlarve. Sein chinesischer Name ist dong chong xia cao, 冬虫夏草, was sinngemäss übersetzt Winterungeziefer Sommerkraut bedeutet, also beschreibt, wie Cordyceps entsteht. Verwendet und als Cordyceps Sinensis gehandelt wird traditionellerweise die Larvenmumie zusammen mit dem Pilzfruchtkörper.
Für das LIAN-Vitalpilzprodukt Cordyceps wird gezüchtetes Myzel eingesetzt. Dieses stammt von Paecilomyces Hepiali, einer Cordycepsart die – im Gegensatz zu Cordyceps Sinensis – in Flüssigkulturen gezüchtet werden kann. So gewinnt man das Myzel CS4. Wissenschaftlich lässt sich die Ansicht vertreten, CS4 sei in seiner chemischen Struktur derart ähnlich wie Cordyceps Sinensis, dass die beiden Mittel äquivalent verwendet werden können. CS4 tonisiert Jing, Wei-Qi, Yin und Yang und transformiert Schleim.
Dong Chong Xia Cao
Cordyceps, Chinesischer Raupenpilz