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Als beissender Gegenspieler von James Bond wurde er weltberühmt: der hünenhafte Schauspieler Richard Kiel ist gestorben. Er wurde 74 Jahre alt.
Er hiess Richard Kiel, aber wir alle kannten ihn eher unter dem Pseudonym «Beisser», im Original «Jaws» genannt. Als solcher wurde der Schauspieler 1976 weltberühmt, nachdem ihn die Produzenten der Bond-Filme für den Film «The Spy Who Loved Me» verpflichtet hatten.
Als Beisser wurde er losgeschickt, um James Bond das Fürchten zu lehren. Seine hünenhafte Erscheinung entsprach den Tatsachen, Kiel wurde aufgrund einer Hormonstörung übermässig gross, 2.17 Meter.
Für die Bond-Filme trug er zudem eine Metallspange, was schmerzhaft war, aber das vierkantige Erscheinungsbild seiner Figur verstärkte. So kämpfte der Hüne gegen James Bond (dargestellt von Roger Moore) unter anderem in Agypten.
Kiels Figur als Beisser gefiel dem Testpublikum dermassen gut, dass der Bösewicht – unüblich für einen Bond-Film – am Ende des Films nicht sterben musste, weil ihn die Filmverantwortlichen noch einmal einsetzen wollten. So tauchte der «Beisser» 1979 erneut auf, im Film «Moonraker – Streng geheim». Aufgrund des gewaltigen Erfolges von Star Wars wurde der Film zum Teil in den Weltraum verlegt.
Unvergesslich, wie sich der Beisser in diesem Film auf der Seilbahn von Rio de Janeiro durchzubeissen versucht und Bond nach dem Leben trachten will. Ebenso unvergesslich, wie er sich daraufhin in ein blondes Mädchen verliebt.
Wie die «Los Angeles Times» und das Promiportal «TMZ.com» berichteten, starb Kiel am Mittwoch in einem Spital im kalifornischen Fresno. Er wurde 74 Jahre alt.