Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/110383

<h2>SubmittedText<h2><p>In seiner Botschaft vom 11. November 2009 zum Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz erwähnt der Bundesrat, dass eine weiträumige Umfahrung von Morges auf einer Route, die er in der Botschaft bereits skizziert hat, denkbar ist. Die skizzierte Route ist zwar teilweise unterirdisch, aber dort, wo sie unter freiem Himmel verläuft, hat sie grosse Auswirkungen auf die angrenzenden Dörfer und Landschaften.</p><p>- Wurden die betroffenen Gemeinden über dieses Projekt informiert?</p><p>- Um Belastungen zu vermeiden und den Bedenken der betroffenen Bevölkerung zuvorzukommen, wäre es nicht die beste Lösung, die Umfahrung vollständig unterirdisch verlaufen zu lassen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Botschaft zum Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz und zur Freigabe von Mitteln hält fest, dass der Problemdruck im Raum Lausanne sehr hoch ist. Auf der am stärksten belasteten Strecke zwischen Morges-West und Ecublens werden im Jahr 2020 voraussichtlich täglich rund 112 000 Fahrzeuge verkehren. Bei Morges sind die räumlichen Verhältnisse derart eng, dass ein normenkonformer Ausbau der bestehenden Nationalstrasse kaum infrage kommt. Die bestehenden und die zukünftigen Kapazitätsprobleme im Raum Lausanne können aus heutiger Sicht nur mit einer grossräumigen Umfahrung von Morges beseitigt werden. Die Suche nach einer idealen Lösung für eine solche Umfahrung ist im Rahmen der weiteren Arbeiten zu vertiefen. Denkbar ist beispielsweise eine weiträumige Umfahrung zwischen Morges-West und Villars-Ste-Croix.</p><p>Aktuell gibt es noch kein Projekt des Bundes und damit auch keine Aussage über eine allfällige Tunnellösung. Die möglichen Varianten müssen zuerst evaluiert werden.</p><p>Die betroffenen Gemeinden und der Kanton werden im Rahmen der Erarbeitung der Varianten und des Projektes durch das zuständige Bundesamt für Strassen selbstverständlich mit einbezogen.</p>