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Hallo @Saschi64,
Ist es nicht schon ein großer Erfolg für Dich, dass Du – wenn auch mit Hilfe von Medikamenten – ein „nahezu normales Leben“ führen kannst?
Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du auch schon entsprechende nicht-medikamentöse Behandlungsansätze ausprobiert und sicherlich schon allein dadurch eine Menge über das Phänomen „Angststörung“ gelernt.
Ich gehe davon aus, dass sich die Angst bei Dir nicht schlagartig einstellt, wenn Du Dich in „neuen Situationen“ befindest. Du schreibst ja, dass Du spürst, wie die „Angst hochkriecht“, vielleicht auch mit den entsprechenden psychosomatischen Symptomen.
Was aber sind denn beispielsweise „neue Situationen“, die Angstgefühle auslösen? Gibt es da ein gewisses Muster? Oder sind die Angstgefühle reproduzierbar, wenn Du Dich wieder in einer ehemals angstauslösenden Situation befindest?
Hast Du evtl. Deine Medikation oder Deinen Lebensstil bzw. Dein Lebensumfeld etwas geändert?
Kannst Du – nach Deiner eigenen Einschätzung – annehmen, dass Du mit großer Wahrscheinlichkeit an einer generalisierten Angststörung leidest? Vielleicht kannst Du das noch etwas präzisieren.
Wie dem auch sei, genieße doch jetzt und heute ganz einfach die überwiegend „angstfreien“ Zeiten; es sind die Zeiten, um den Akku aufzuladen.
Und bei Rückschlägen, die möglicherweise weder zu lang noch zu intensiv sind, weißt Du ja, dass sie vorübergehen werden.
Möglicherweise mit einer angepassten Medikation und/oder einer psychologischen Betreuung - aber sie gehen vorüber…..