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Zehnmal weniger Weibchen gibt es bei einer Froschlurchenart im Amazonasbecken.
Das hat für die Weibchen schlimme Folgen: Während der Paarungszeit werden sie nicht selten gleich Männchen umklammert und in der Folge zerdrückt oder in den Tümpeln ertränkt. Das scheint den Fortpflanzungswillen der Krötenmänner jedoch nicht zu beeinträchtigen: Sie drücken mit Vorder- und Hinterbeinen so lange rhythmisch auf den Bauch des toten Weibchens, bis der Laich herausgequetscht ist, schreibt «Spiegel». Dann befruchten die Kröteriche die Eier. Die Wissenschaft hat für dieses Phänomen natürlich auch den passenden Namen: «Funktionelle Nekrophilie».