Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03146.jsonl.gz/1658

Folgende Fakten zeichnen sich ab:
- Schwangere haben kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19.
- Das Coronavirus kann die Plazenta-Schranke nicht durchbrechen. Es kann also nicht von der infizierten Mutter auf das Embryo übertragen werden.
- Das Virus beeinflusst den Verlauf der Schwangerschaft und die Entwicklung des Babys nicht. Das Risiko für Fehl- oder Frühgeburten oder Anomalien steigt nicht.
- Babys gehören nicht zur Risikogruppe für COVID-19.
Schwangere, die an einer chronischen Erkrankung der Atemwege oder des Kreislaufs leiden, sind eher gefährdet für einen schwereren Verlauf von COVID-19. Sie sollten ihren Frauenarzt darüber informieren, soziale Kontakte nach Möglichkeit meiden und die üblichen Hygienemassnahmen einhalten.
Bei leichten Beschwerden, die auf COVID-19 Hinweisen könnten, sollte zunächst der Frauenarzt oder das Spital telefonisch kontaktiert werden. Eventuell ist eine häusliche Erstbetreuung sicherer als ein Krankenhausaufenthalt.