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Das teilte Museumssprecherin Kristina Kvapilova am Dienstag mit. Der Druck sei in den 1950er Jahren ins Archiv gekommen. Erst im Zuge der jüngste Digitalisierung hätten die Archivare die chiffrierten Autorennamen neu zugeordnet. Eine unabhängige Bestätigung der Echtheit gab es zunächst nicht.
Der deutsche Musikwissenschaftler und Komponist Timo Jouko Herrmann soll das Museum auf die Einzigartigkeit der Notenblätter aufmerksam gemacht haben. Das Werk sei demnach 1785 aus Anlass der Rückkehr der britischen Sängerin Nancy Storace auf die Wiener Opernbühne geschrieben worden. Die Sopranistin hatte zuvor längere Zeit ihre Stimme verloren.
Die Musikwelt feierte im Januar den 260. Geburtstag des Wunderkindes Mozart (1756-1791). Antonio Salieri (1750-1825) war ein italienisch-österreichischer Komponist. Einem breiteren Publikum wurde er 1984 durch den Hollywoodfilm “Amadeus” bekannt, in dem er als eifersüchtiger Rivale und möglicherweise sogar Mörder von Mozart dargestellt wurde.
(SDA)