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«I want to start a Revolution», so begrüsste Madonna (57) ihre Fans im Hallenstadion nach einer halben Stunde Verspätung. Revolutionär war sie in den 80er Jahren, als sie mit Hits wie «Holiday» oder «Like a Virgin» zur unangepassten Pop-Königin wurde.
Madonna kann kaum mehr schockieren
Heute runzelt allerdings fast niemand mehr die Stirn, wenn Madonna mit gespreizten Beinen auf dem Abendmahl-Tisch liegt. Oder wenn sie einen schwarzen Priester auf den Knien anfleht, ihr das Beten zu lehren.
Der einzige Skandal: Madonna beschimpfte die Zuschauer von oben herab rüpelhaft als «Swiss Bitches» und «Motherfuckers».
Letztlich zeigt die Queen of Pop in ihrer Show, dass sie zwar immer noch bewundernswert fit ist – es aber vor allem ihre Tänzer, die Designerkostüme und Showeffekte sind, die das Warten rechtfertigen.
Bereits im Februar bei den Brit Awards sorgte Madonnas Auftritt für Kopfschütteln. Damals plumpste sie rückwärts von der Bühne.