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geb. --.--.----
Tacrolimus und Azithromycin beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Der Wirkmechanismus der pharmakokinetischen Interaktion ist nicht bekannt.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. In zwei Fallberichten zeigte sich der Tacrolimus-Spiegel nach gleichzeitiger Gabe mit Azithromycin erhöht [Mori T, 2005][Shullo MA, 2010].
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Ebenso sollten Kontrollen der Tacrolimus-Spiegel im Vollblut erfolgen.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018