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Die Gebrüder Gier bezogen an den Schweizer Ruder-Meisterschaften auf dem Rotsee (LU) eine unerwartete Niederlage. Die Olympiasieger von 1996 konnten ihren Doppelzweier-Meistertitel von 1999 in der offenen Kategorie nicht erfolgreich verteidigen.Dieser Inhalt wurde am 09. Juli 2000 - 18:01 publiziert
Hinter dem in zwei Booten aufgeteilten Schweizer Olympia-Doppelvierer Simon Stürm/Michael Erdlen (GC/RC Thalwil) und André Vonarburg/Christian Stofer (SC Sempach) blieb nur Rang drei.
Immerhin Titel in der Leichtgewichtsklasse
Immerhin errang das Bruderpaar Gier, Leader im Weltcup- Gesamtklassement, in der angestammten Leichtgewichtsklasse als Trost den insgesamt elften Titel. Nicht weiter tragisch nahmen die Ostschweizer die Niederlage bei den "Schweren". Umsomehr Markus Gier eine Rippenblockade und Michael Gier eine leichte Grippe an einer besseren Leistung gehindert hatte. "Das Hauptgewicht legen wir natürlich auf unseren Auftritt beim Weltcup-Final am nächsten Wochenende auf dem Rotsee", sagte Michael Gier.
Gross war die Freude beim Sydney-Doppelvierer. Die ersten beiden Plätze im mit Abstand interessantesten Rennen dieser Schweizer Meisterschaften kommentierte Trainer Reto Wyss denn auch mit Zuversicht: "Dieser Erfolg gibt uns Moral für den internationalen Start in Luzern." Dem Sempacher war egal, dass der Titel mit Stürm/Erdlen an die Renngemeinschaft GC/RC Thalwil und nicht an "seinen" SC Sempach ging.
Von der diesjährigen Abwesenheit des Olympia-Siegers und fünffachen Schweizer Meisters Xeno Müller auf dem Rotsee profitierte im Skiff Nicolas Lätt (Solothurner RC). Für ihn war die erste Einer-Goldmedaille gewissermassen eine kleine Entschädigung für die entgangene Olympia-Qualifikation im Leichtgewichts-Doppelzweier mit Michael Bänninger.
Zum siebten Mal in Serie ging im Einer der Frauen die Goldmedaille an Caroline Lüthi (Reuss Luzern). Zweite wurde ihre Doppelzweier-Bootspartnerin Bernadette Wicki (SC Stansstad).
swissinfo und Agenturen
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