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Eisstadion Allmend
Eröffnung Eisstadion Allmend 1967
Weil die Ka-We-De, das SCB-Heimstadion im Kirchenfeldquartier, aufgrund des immer grösser werdenden Zuschauerinteresses aus allen Nähten platzt, wird drei Kilometer entfernt auf der Allmend ein neues Eisstadion gebaut.
Nach rund zweijähriger Bauzeit wird das Eisstadion Allmend am Samstag, 22. Oktober 1967 eingeweiht. Es umfasst 4'000 Sitzplätze und eine provisorische Stehplatztribüne. Der SCB gewinnt das Eröffnungsspiel vor vollbesetzten Rängen gegen den EHC Rot-Blau Bern mit 8:0.
Stadionüberdachung 1970
Die Fundamente und Stützen des Freiluft-Eisstadions Allmend sind bereits so konzipiert, dass eine spätere Überdachung und Tribünenerweiterung möglich ist.
Knapp ein Jahr nach dem legendären „Weit dir äs Dach über äm Chopf?“ des damaligen Stadtpräsidenten Raymond Tschäppat ist das überdachte Allmend-Stadion bezugsbereit.
Imposantes Stadiondach
Die Dachkonstruktion besteht auch dreizehn je 30 Tonnen schweren massiven Holzbogen, die sich in bis zu vierzig Metern Höhe über das Eisfeld wölben. Die maximale Bogenspannweite beträgt 85 Meter, die Dachfläche 12'000 Quadratmeter.
Erstes Spiel im überdachten Allmendstadion
Am 28. November 1970 trägt der SC Bern sein erstes Meisterschaftsspiel im überdachten Stadion aus. Die Stehrampe ist noch nicht ganz fertiggestellt. Vor 7'100 Zuschauern gewinnt der SCB die NLB-Partie gegen Küsnacht mit 5:4. In der neuen Eishockeyhalle findet 1971 die Eishockey-WM in Bern statt.
Erfolgreiche Siebzigerjahre
Nach dem erneuten Aufstieg in die NLA wird der SC Bern in den Siebzigerjahren viermal Schweizermeister. Es ist die Zeit, in der die drei Berner Eishockeyteams SC Bern, SC Langnau und EHC Biel die Eishockeymeisterschaft dominieren.
Abstieg in die NLB und Wiederaufstieg
Von 1982 bis 1986 herrscht Tristesse im Allmendstadion. Der SCB spielt vier Jahre in der NLB und steigt 1986 wieder in die höchste Liga auf. Ende der Achtzigerjahre melden sich die Berner wieder an der Spitze zurück.
Vier Meistertitel in zehn Jahren, Krise und Rettung
Mit der Einführung der Playoffs beginnt in Bern eine sehr erfolgreiche Zeit mit drei Meistertiteln in den Jahren 1989, 1991 und 1992. Nach dem 10. Titelgewinn 1997 beginnt eine Phase mit grossen finanziellen Problemen. Es haben sich über vier Millionen Franken Schulden angehäuft, u.a. durch den Bau der VIP-Tribüne. Der Konkurs kann dank einer Spendenaktion, Beiträgen aller SCB-Spieler und der Übernahme der Aktienmehrheit durch die Valora AG abgewendet werden.
Allmendstadion wird BernArena
Die finanzielle Situation des Vereins verbessert sich in den folgenden Jahren zusehends. Von Titeln wagt zu dieser Zeit aber niemand zu träumen. Am 1. Oktober 2002 wird das Allmendstadion in BernArena umbenannt. Die Eventhalle mit über 16'000 Plätzen soll nicht mehr nur für Eishockey genutzt werden, sondern auch für Musikevents, Grosskongresse und Ausstellungen. Nach dem vielumjubelten 11. Meistertitel im Jahr 2004 folgen wiederum einige enttäuschende Saisons.
BernArena wird PostFinance-Arena
Damit die Eishockey-WM 2009 in Bern stattfinden kann, muss das inzwischen in die Jahre gekommene Eishockeystadion für 105 Mio. Franken umfassend saniert und umgebaut werden. PostFinance sichert sich die Namensrechte am Stadion bis 2018. Seit 16. August 2007 heisst der Eishockeytempel PostFinance-Arena. Tags darauf beginnen die Arbeiten zur Totalsanierung.