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Geglättete und gefilzte Putzoberflächen werden im Innenbereich sehr häufig ausgeschrieben und ausgeführt. Sie dienen als Untergrund für Anstriche/ Beschichtungen oder Wandbekleidungen.
(In der Schweiz wird eine geglättete Putzoberfläche als Weissputz bzw. Einschichtweissputz bezeichnet.)
Oftmals sind die vom Auftraggeber gewünschten abgezogenen, geglätteten oder gefilzten Putzoberflächen sowie die geforderten Ebenheitstoleranzen in den Leistungsverzeichnissen nicht ausreichend beschrieben. Beispielsweise werden undefinierte Begriffe wie „malerfertig, streichfertig, anstrichbereit, oberflächenfertig, tapezierfertig, streiflichtfrei“ u. ä. verwendet. Mit solchen Begriffen wird nicht exakt beschrieben, welche Oberflächengüte bzw. Oberflächenqualität der Auftraggeber letztendlich erwartet.
In der Praxis werden häufig für unterschiedliche Eigenschaften, subjektiv Maßstäbe angesetzt, die sich neben der Ebenheit vor allem an optischen Merkmalen, z. B. Streiflicht zur Putzoberfläche, orientieren.
Die handwerklichen Grenzen der Ausführungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Qualitätsstufen und die Zeitabfolge sind in der Planung zu berücksichtigen.