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Geschichte des Weinguts Kursner
Die Geschichte der Familie Kursner beginnt weit weg von Weinbergen und Reben, auf der anderen Seite der Saane, wo die Eltern des kleinen Henri Bauern waren. Henri verreist sehr früh, lebt mit seinem Onkel in St. Prex und heiratet ein Mädchen aus Féchy. Dank dieser Heirat beginnt die Geschichte der Domaine Kursner. Die Familie baut seit 1932 Wein an.
Henri kauft von anderen Bauern am Fuss des Juras einige Reben, 15 Parzellen rund um das Haus der Familie. Leider halt ihn das Schicksal an und er wird nicht genügend Zeit haben, all seine Ideen zu verwirklichen. Seine Frau Elisabeth muss sich allein um die Familie mit vier Mädchen und einem Jungen sowie um den landwirtschaftlichen Betrieb, die Reben und das Vieh kümmern. Mit geschickter Hand führt sie ihre Geschäfte, sie stemmt sich gegen Begehrlichkeiten der Nachbarn und den Druck der Pflichten aus dem Grundbesitz. Die Augen von ihrem Son Willy leuchten vor Stolz, wenn er sich an diese alleinerziehende Mutter mit der grossen Charakterstärke erinnert.
Willy Kursner
Im Jahr 1962 übernimmt Willy Kursner das Weingut. Sein Ehrgeiz, den Ruf des Dorfes Féchy zu verbessern und hier den Weinberg zu erhalten, treibt ihn an. Er setzt sich an vorderster Front dafür ein, dass der einzigartige des Weinberg von Féchy anerkannt wird. Er scheut sich nicht, an Türen zu klingeln und die Bauern zu überzeugen, ihr Land zu beschützen. «Man muss überall dabei sein», ein aktives soziales Leben, in dem Beziehungen im Mittelpunkt stehen – im Weinberg wie an allen Orten der Begegnung.
Um sich herauszufordern und die Qualität seiner Arbeit als Weinbauer zu messen, nimmt er mit seinen Weinen an verschiedenen Wettbewerben teil. 1976 bringt er seine erste wichtige Goldmedaille für den Chasselas mit nach Hause. Eine Auszeichnung, die ihn mit Stolz erfüllt, ebenso wie seine Beziehungen zur militärischen Kavallerie und sein Empfang durch den Staatsrat in Ljubljana.
3. Generation
Nach einer Lehre als Kellermeister und einigen überraschenden Ereignissen, fühlt sich Pierre im Jahr 1992 bereit den Familienbetrieb zuführen. Sein Bruder Jean-Luc, der sich in einem Büro in der Nähe des Weinguts langweilt, zögert nicht bei diesem Projekt mitzuwirken. Die Übernahme des Weinguts durch die beiden Brüder beginnt sich abzuzeichnen. Aufs Ganze gehen. Seither erinnert die Geschichte der Kursner Brüder an einen hart erkämpften Weg voller Ambition, Lachen und Souveränität. Sie wollen das Weingut mit der Kraft ihrer Überzeugung und mit ihrer Leidenschaft sowie mit der Hilfe ihres Umfeldes weiterentwickeln. Als sie das Weingut übernehmen, schliessen sich die Brüder unter dem Motto «zwei Brüder, eine Kraft» zusammen.
«Wir schaffen es, wir glauben daran!»
Dieser Wunsch, «da zu sein, wo man nicht erwartet wird», treibt sie an, jederzeit überall zu sein. Eine Energie, die nachlässt, was menschlich ist. Im Jahr 2019 überdenken sie ihre Ambitionen und entscheiden, sich mit der Cave de La Côte zusammen zu schliessen, einem Schweizer Weinkeller aus dem gleichen Jahr, um ihre Leidenschaft im Zentrum ihrer Domaine zu behalten. Eine Seite, die sich in die richtige Richtung dreht, wie ihr Grossvater sagt. Seit 2019 begleitet der talentierte Rodrigo Banto die Vinifikation des Weins, in enger Zusammenarbeit mit Pierre-Yves Kursner. Mit dieser Vereinigung im Sinne einer Weiterentwicklung, werden die Synergien optimiert und die Stärken verzehnfacht…