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Ein Engagement für den Zoo Zürich bedeutet eine Investition in die Zukunft. Um die Schätze der Natur für die kommende Generation erhalten zu können, wird der Zoo Zürich kontinuierlich modernisiert und ausgebaut. Wir bewundern das Bestreben des Zoo Zürich, seinen tierischen Bewohnern eine möglichst artgerechte Umgebung zu schaffen und unterstützen dies alle zwei Jahre mit einem gezielten Fundraising für ein bestimmtes Tier oder eine spezielle Anlage des Zoos. Seit 2008 setzen wir zudem einen Prozentsatz der Spendeneinnahmen für Organisationen ein, die in unseren Augen Herausragendes zum Thema Mensch und Tier leisten und zeichnen sie mit dem Mensch & Zoo-Award aus.
Am 15. Zoofäscht sammeln wir für die neue Australienanlage auf dem Züriberg, insbesondere für den Lebensraum des Wallabys und Koalas.
Das Wallaby ist mit dem Koala das wohl bekannteste Tier Australiens. Es gehört zur Familie der Kängurus und wird auch als Mittelkänguru bezeichnet. Der Begriff Wallaby bezieht sich auf verschiedene Känguru-Arten der Familie Macropodidae mit einem Verbreitungsschwerpunkt im Osten Australiens und auf Tasmanien. Der Name selber stammt von den Eora-Aborigines aus Sydney.
Der kleine Bruder des Kängurus: Wallabys sind kleiner und leichter als Kängurus. Wallabys erreichen durchschnittlich eine Grösse von 70 bis 80 Zentimetern und haben eine Schwanzlänge von 60 bis 70 Zentimeter. Ihr Gewicht liegt bei ca. 12 bis 20 Kilogramm, wobei die Männchen deutlich schwerer werden als die Weibchen.
Der Lebensraum der Wallabys erstreckt sich von der nördlichen über die östliche bis zur südlichen Küstenregion Australiens, wobei sie bewaldete und buschbestandene Gebiete bevorzugen. Die einzelnen Arten unterscheiden sich in ihrer Lebensweise. Während einige Wallabys Einzelgänger sind, gibt es andere Arten, die in Gruppen zusammenleben. Generell sind sie jedoch eher dämmerungs- oder nachtaktiv und ruhen tagsüber. Wie alle Kängurus sind sie Pflanzenfresser und ernähren sich vorwiegend von Gräsern und Blättern.
Der Koala (Phascolarctos cinereus), wegen seiner drolligen Art und seiner Ähnlichkeit mit einem Teddy-Bär im Volksmund auch Koala-Bär genannt, ist ein baumbewohnender Beutelsäuger. Es gibt drei Unterarten des Koalas: den Queensland Koala, den New South Wales Koala und den Victoria Koala.
Der Nahrungsspezialist: Der Koala ernährt sich fast ausschliesslich von Blättern, Früchten sowie der Rinde von ganz bestimmten Eukalyptusarten. Der Koala ist das einzige Säugetier, das mit Eukalyptus als Nahrung überleben kann. Für viele andere Tiere sind die Eukalyptus-Blätter sogar giftig. Bei der Futtersuche ist der Koala dennoch sehr wählerisch, von über 500 bekannten Eukalyptusarten in Australien nutzt er nur etwa 70, lokal sogar nur 5 bis 10 Arten, als Nahrungsquelle.
Eine richtige Schlafmütze: Koalas sind Baumbewohner, überwiegend nachtaktiv und bewegen sich nur ungern auf dem Boden. Mit ihren kleinen Augen wirken Koalas immer ein wenig verschlafen und das sind sie auch: Um Energie zu sparen, schlafen sie bis zu 20 Stunden am Tag und damit noch länger als Faultiere.
Koalas waren ursprünglich in Australien weit verbreitet, sind heute aber bedroht. Hauptursache dafür ist vor allem der Verlust und die Zerstückelung seines natürlichen Lebensraums. Heute besteht nur noch etwa ein Fünftel der ursprünglichen Fläche der Eukalyptuswälder Australiens. Die verbleibenden Eukalyptuswälder sind kleine, zerstückelte Parzellen, so dass viele Koala-Populationen isoliert sind. Weiter bedrohen auch aus Europa eingeführte Tiere wie Füchse, verwilderte Hauskatzen und Hunde den Koala. Früher wurden die Tiere zudem wegen ihres Fells stark bejagt. Das ist heute verboten.