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Worum geht es? Der vierzehnjährige Lorenzo wächst behütet auf. Seine Eltern machen sich Sorgen, weil er sich mit niemandem anfreundet. Da gibt Lorenzo vor, mit drei Schulkameraden in die Skiferien zu fahren. Stattdessen verkriecht er sich im Keller des eigenen Wohnblocks, wo er von seiner drogensüchtigen Halbschwester aufgespürt wird.
Wer ist der Autor? Niccolò Ammaniti, 45, wurde in Rom geboren. Bisher hat er sechs Romane veröffentlicht und gehört heute zu den erfolgreichsten Autoren Italiens.
Der wichtigste Satz? «Irgendwo in den Tropen lebt eine Fliege, die Wespen imitiert. Sie hat einen gelb-schwarz gestreiften Hinterleib, Fühler und hervorstehende Augen und sogar einen falschen Stachel. Sie tut nichts, sie ist harmlos. Doch als Wespe verkleidet, wird sie von den Vögeln, den Eidechsen, sogar von den Menschen gefürchtet.»
Was macht das Buch aus? Die klare Sprache und die komische und zugleich traurige Geschichte.
Was bleibt nach der Lektüre? Eine tiefe Betroffenheit.