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Jost-Hartmann-Preis für Gesamtsanierung Bundeshaus Ost
Für die vorbildliche Sanierung des Bundeshauses Ost ist das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) am Freitag mit dem Jost Hartmann-Preis ausgezeichnet worden. Die Stadt Bern ehrt so Bauherren und Architekten für besonders sorgfältige Renovationen in der Altstadt.
Die Übergabe des alle zwei Jahre verliehenen Dr. Jost Hartmann-Preises fand am Abend in festlichem Rahmen im Erlacherhof statt, wie die Stadt Bern mitteilte.
Weitere Preisträger sind der Bauherr Erwin Marthaler für die "mit Sachverstand und grossem persönlichem Engagement" durchgeführte Sanierung an der Kramgasse 35 sowie das Architekturbüro Campanile & Michetti für den "mit grosser Sachkenntnis" durchgeführten Gesamtumbau der Rathausgasse 68.
Bei der Renovation des Ostflügels des Bundeshauses wurde neben dem BBL als Bauherrschaft der verantwortliche Architekt Christoph Stuber von der alb Architektengemeinschaft ausgezeichnet. Die Juroren würdigten insbesondere die restauratorisch vorbildliche Sanierung der historischen Innenräume.
Der Preis geht auf den Juristen Jost Hartmann zurück, der vor über 30 Jahren der Stadt Bern einen Teil seines Vermögens vermachte, damit diese die "am besten renovierten Häuser in der Altstadt von Bern" auszeichnen kann. Als Preisgericht fungiert die Denkmalpflegekommission der Stadt Bern.
Vor zwei Jahren ging der "Hartmann"-Preis an den Berner Verein Cinéville, der das Foyer des Kinos Rex an der Schwanengasse im Stil der 1950er-Jahre wiederherstellte.Zurück zur Startseite