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Die Adoption ist ein Rechtsakt, der eine Rechtsbeziehung zwischen zwei Personen – der adoptierenden Person und der Adoptivperson – festlegt, das dem Eltern-Kind-Verhältnis entspricht. Personen, die adoptiert werden, können sowohl unmündig als auch mündig (oder entmündigt) sein. Die Adoption von mündigen Personen ist nur möglich, wenn Nachkommen fehlen.
Gleichgeschlechtlichen Paaren soll es künftig ebenfalls möglich sein, ein Kind zu adoptieren, also auch das Kind der Partnerin oder des Partners, wenn eine Adoption für das Kindeswohl die beste Lösung darstellt.
Das Adoptionsverfahren wird in internationalen, eidgenössischen und kantonalen Gesetzen geregelt. Die Bestimmungen und Empfehlungen zur Adoption sind auf der Seite des Bundes sowie im Schweizerischen Zivilgesetzbuch in den Artikeln 264 bis 269c beschrieben.
Die Statistik der Internationalen Adoptionen weist die Anzahl adoptierter Kinder aus, deren Geburtsort im Ausland liegt, welche vor der Adoption Inhaber einer ausländischen Staatsangehörigkeit waren und deren Adoptiveltern Wohnsitz in der Schweiz verzeichnen. Von dieser Statistik nicht erfasst sind Fälle von im Ausland erfolgten einfachen Adoptionen Stiefkind- sowie Erwachsenenadoptionen.