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Ich heisse Tonia, bin 9, und habe beim Kurs «Was uns Wolken erzählen» von Milena Perraudin mitgemacht.
Der Kurs hat mir sehr gut gefallen. Sie hat viele Bilder gezeigt oder Sachen ausprobiert, und ich habe viel gelernt.
Zum Beispiel hat sie drei Gläser hingestellt. Eins mit Eis, eins mit Wasser und ein leeres Glas. Wir sollten dann in den Chat schreiben, ob wir denken, dass das dritte Glas leer ist, oder ob darin etwas ist. Im Alltag würde man sagen, dass das Glas leer ist, aber sie hat uns erklärt, dass darin Luft ist, und in der Luft ist auch ein bisschen Wasser.
Wenn es warm ist, dann wird aus Eis Wasser, und aus Wasser Wasserdampf. Wenn es kalt ist, wird aus Wasserdampf Wasser, und aus Wasser Eis.
Das habe ich hier aufgezeichnet:
Das merkt man auch, wenn man eine Brille hat. Wenn es draussen kalt ist und man ins warme Zimmer kommt, dann wird das Wasser aus der Luft zu Wasser-Tropfen an der Brille.
Dasselbe passiert auch in Wolken, wenn aus Wasserdampf Wassertröpfchen werden, wenn die Luft oben kälter wird. Danach hat sie uns an einem Bild gezeigt, dass in warmer Luft viel Platz ist und in kalter Luft wenig, und wenn zu viel Wasser in der kalten Luft ist, dann wird es zur Wolke und dann regnet es.
Besonders toll fand ich auch, dass wir zwei Experimente gemacht haben. Du kannst sie auch zuhause nachmachen.
Für das erste Experiment braucht man:
1. eine Schüssel mit Eiswürfeln
2. ein Glas heisses Wasser (aus dem Wasserkocher)
3. ein Stück Papier und Streichhölzer
Und so geht's:
- Ihr nehmt das Glas mit heissem Wasser, und stellt es vor euch.
- Dann lasst ihr das Papier kurz brennen über dem Glas und dann macht ihr es aus.
- Dann stellt ihr die Schüssel mit Eiswürfeln darauf, wartet einen Moment, und dann nehmt ihr sie wieder runter.
Und das passiert:
Es entsteht eine Wolke, erst im Glas, und wenn ihr die Eiswürfel-Schüssel runternehmt, dann schwebt sie.
Warum?
Durch die Kälte der Eiswürfel werden aus dem Wasserdampf Wassertröpfchen, und die bleiben dann an den kleinen Russ-Teilchen vom Papier hängen. Dadurch entsteht eine Wolke.
Wenn man das Papier weglassen würde, würde keine Wolke entstehen, sondern die Tröpfchen würden am Glas hängenbleiben.
Für das zweite Experiment braucht man:
1. eine Taschenlampe
2. Wasser
3. etwas Watte
Und so geht's:
- Ihr nehmt die Watte und leuchtet von oben mit der Taschenlampe drauf. Jetzt sieht die Wolke noch weiss aus.
- Wenn du sie von unten aber in Wasser tunkst, und dasselbe nochmal machst, dann sieht sie von unten grau aus, aber von oben ist sie immernoch weiss.
Warum?
Es ist wie in der Natur: Wenn die Taschenlampe die Sonne ist, und die Wolke leer ist, also kein Wasser enthält, dann ist sie weiss.
Aber wenn sie sich mit Wasser vollgesaugt hat, dann sieht sie von unten - also für uns hier auf der Erde - grau aus. Aber von oben - z.B. aus dem Flugzeug - ist sie immer weiss.
Und warum gibt es keine salzigen Wolken?
Das Wasser verdampft, aber das Salz, was im Wasser drin ist, ist zu schwer. Deshalb kann es nicht mitgenommen werden. Deswegen ist auch das Meer salzig. Die Flüsse nehmen das Salz mit, was liegengeblieben ist, und transportieren es ins Meer.
Erstaunlich:
Eine Wolke kann so gross wie Zürich werden!