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Donald Trump verweigert sich dem Amt
Am nächsten Freitag zieht Donald Trump ins Haus an der Pennsylvania Avenue Nummer 1600 in Washington ein: ins Weisse Haus. Spätestens dann dürften alle Optimisten, die gehofft hatten, The Donald werde sich im Oval Office dann schon zusammenreissen, eines besseren belehrt werden: Wenn Donald Trump das Amt des Präsidenten übernimmt, dann ist das ein unfriendly takeover.
Wenn es dazu noch eines Beweises bedürft hätte, dann wäre es dies: Laut einem Artikel in der deutschen Tageszeitung «Die Welt» – hier verfügbar auf Blendle – will Donald Trump auch als Präsident unter seinem eigenen Account twittern: für seine Tweets will er nicht den bisherigen Präsidentenaccount „@POTUS“ (President of the United States of America) nutzen, sondern seinen bisherigen „@realDonaldTrump“ behalten, schreibt die Welt.
Die Zahlen geben Trump recht: Ein Wechsel wäre ein schlechter Deal. Donald Trump hat 19,9 Millionen Follower, der President of the United States hat nur 13,5 Millionen Follower. Der Entscheid unterstreicht aber noch einmal, dass Trump sich auch im Amt nicht ändern will, ja sich sogar dieses Amtes verweigert. Offensichtlich hat Trump keine Lust darauf, ein versöhnlicher (und versöhnender) Präsident für alle zu sein, er will auch als gewählter Präsident to think big and kick ass, wie eines seiner Bücher heisst. Oder anders gesagt: Donald Trump verweigert sich seinem Amt.