Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03150.jsonl.gz/1849

Filmkritik: Ab nach Abidjan
Irgendwo in der französischen Pampa verschwindet Evenyne Ducat (Valeria Bruni Tedeschi) spurlos. Von der Pariserin, die in der Gegend ein Ferienhaus besitzt, findet die Polizei nur noch das leere Auto. Schnell geraten der eigenbrötlerische Bauer Joseph (Damien Bonnard) und das Ehepaar Michel (Denis Ménochet) und Alice (Laure Calamy) in den Fokus der ermittelnden Polizei. Auch eine junge Frau aus Paris namens Marion (Nadia Tereszkiewicz), die gerade in einem Wohnwagen campiert, scheint irgendwie in die Geschichte involviert zu sein.
Tausende von Kilometern entfernt, in Abidjan, der grössten Stadt der Elfenbeinküste, schlägt sich Armand (Guy Roger 'Bibisse' N'Drin) durchs Leben. Er ist Vater einer kleinen Tochter, doch hat sich deren Mutter von ihm getrennt und sich einen reichen französischen Liebhaber geangelt. So hofft sie, ihrem Kind eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Doch Armand will nicht so schnell aufgeben. Er besucht einen Schamanen, der die Götter für ihn gnädig stimmen soll, damit er ein grosses Vermögen mache und seine Familie zurückerobern könne. Damit setzt er eine Kettenreaktion in Gang, deren Folgen sich bis in die Bauernhöfe der französischen Pampa auswirken.