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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01360 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Käch Gerichtsschreiberin Schucan Urteil vom 6. November 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Galligani Anwaltskanzlei Galligani Ruederstrasse 8, Postfach 1, 5040 Schöftland gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Mit Urteil vom 1. Februar 2010 im Verfahren IV.2008.00674 ( Urk. 9 /45) bestä tigte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Verfügung der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 22. Mai 2008 (Urk. 9/35), mit welcher ein Leistungsanspruch von X.___, geboren 1954, verneint wurde. Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Weiter wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 im Verfahren IV.2012.00248 die leistungsanspruchsverneinende Verfügung der IV-Stelle vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92 ) bestätigt (Urk. 9/101). Auch dieses Urteil wurde rechts kräftig. 1.2 Am 7. Mai 2015 meldete sich die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf eine Spondylarthritis, Differentialdiagnose Morbus Behçet, erneut bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/105). Die IV-Stelle holte unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, welches am 8. respektive 15. März 2016 erstattet wurde (Urk. 9/129-130). Nach durchgeführt em Vorbescheid ver fahren (Urk. 9/132; Urk. 9/133, Urk. 9/136 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfü gung vom 8. November 2016 eine n Anspruch auf Leistungen der Invaliden ver sicherung (Urk. 9/140 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 6. Dezember 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. November 2016 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Weiter sei sie als Vollerwerbstätige zu qualifizieren und die Sachlage sei nach der Einkommensvergleichsmethode zu beurteilen. Even tuell sei eine Haushaltsabklärung vor Ort vorzunehmen, um einen korrek ten Betätigungsvergleich durchzuführen (Urk. 1 S. 2 ). Am 22. Dezember 2016 zog die Beschwerdeführerin ihr Begehren um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 1 S. 2) zurück (Urk. 6) Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2017 ( Urk. 8 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 20. März 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die ver sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1.3 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Ver ordnung über die Invalidenversicherung; IVV ), so ist im Beschwerde ver fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 1.4 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Aus wirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht spre ch ung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). 1.5 Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision ( Art. 17 Abs. 1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des Art. 28a Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 16 und 7 Abs. 2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht erwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein träch tigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheits schaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre ( Art. 27 bis IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeits ge rechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen). Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialver sicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor derlich ( BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hin weisen). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung en und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1 5. Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3). Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine ). Ist jedoch anzu - nehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teilerwerbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grund - sätzen für Erwerbstätige, somit nach Art. 16 ATSG zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 e contrario IVG ). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen ( Art. 27 bis IVV). Das Valideneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versi cherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganz tagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen ( BGE 125 V 157 E. 5c/ bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2). Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode und damit der Beantwortung der entscheiden den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tat sachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswür digung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folge rungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die all ge meine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festge stellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom 8. November 2013 E. 3.5 und 8C_511/2013 vom 3 0. Dezember 2013, je mit Hinweisen). 1.6 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.7 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga ben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozia len und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermit telten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9). 1.8 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.9 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig keiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Wei teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, die psychia trisch-rheumatologische Begutachtung habe ergeben, dass sich gegenüber der Vorbegutachtung vom Oktober 2011 eine unveränderte Situation darstelle. Auf das Gutachten vom 15. März 2016 könne abgestellt werden. Die Beschwerde führerin habe nie ein 100%iges Pensum ausgeübt, weshalb es nicht plausibel sei, sie als Vollerwerbstätige zu qualifizieren. Es werde wie bisher die gemischte Methode angewendet. Eine Haushaltabklärung werde nicht durchgeführt, da die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Stationshilfe sowie in einer angepassten Tätigkeit weiterhin voll arbeitsfähig sei. Da ihr weiterhin eine volle Arbeitsfähigkeit zumutbar sei, werde kein Leidensabzug gewährt (S. 1 f.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf das Gutachten vom 15. März 2016 könne nicht abgestellt werden, da es ohne Kenntnis der Befunde des Röntgeninstituts Zürich vom 17. März 2011 erstellt worden sei (S. 9 Ziff. 2.1). Die seit langem bekannte Acromioclavicular (AC)-Arthrose, welche bei geringer Belastung symptomatisch werde, sei nicht im Gutachten erwähnt worden (S. 9 Ziff. 2.2). Anstatt auf ihr ängstliches Verhalten Rücksicht zu nehmen, seien die von ihr geklagten Schmerzen zu Unrecht als „diffus“ eingestuft worden (S. 10 Ziff. 2.3). Sie leide an einer Spondylarthritis, und die Ausführungen des Gutachters zum Morbus Behçet seien unzutreffend (S. 10 f. Ziff. 2.4.1-2.4.2). Auch die behandelnde Psychiaterin könne die im Gutachten gezogenen Schlussfolgerungen nicht teilen, und es liege eine erhebliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes vor (S. 12 f. Ziff. 2.5, Ziff. 3.1-3). Die gemischte Methode dürfe nicht zur Anwendung kommen, und man dürfe sie nicht aufgrund der von ihr gewählten Rollenverteilung in der Ehe bestrafen (S. 14 Ziff. 4.1). Angesichts der prekären finanziellen Lage der Familie und der vielen offenen Stellen im Pflegebereich sei es überwiegend wahr scheinlich, dass sie im Gesundheitsfall ihr Pensum erhöht hätte (S. 14 Ziff. 4.2). Sofern die gemischte Methode zur Anwendung komme, habe zwingend eine Haushaltsabklärung zu erfolgen (S. 15 Ziff. 4.3.2). Weiter sei in Anbetracht ihres fortgeschrittenen Alters ein Leidensabzug zu gewähren (S. 16 Ziff. 5.2). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob seit dem Erlass der mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 5. April 2013 (Urk. 9/101 ) bestätigten Verfügung der IV-Stelle vom 26. Januar 2012 eine anspruchsrelevante Verschlechterung des Gesundheitszu stan des der Beschwerdeführerin ein getreten ist, und wie es sich mit der Status frage verhält. 3. 3.1 Abgestellt wurde im Rahmen des Erlasses der letzten anspruchsverneinend en Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92 ), bezieh ungs weise im Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 5. April 2013 (Urk. 9/101) auf das psychiatrisch-rheumatologische Gutachten der Klinik Z.___ vom Juni respektive August 2011 (Urk. 9/72, Urk. 9/75) sowie auf die Einschätzung des behandelnden Psychiaters Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. August 2010 (vgl. Urk. 9/46/3-4, Urk. 9/101 E. 4.3). Im rheumatologischen Teilgutachten der Klinik Z.___ konnte keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt werden (Urk. 9/75 S. 21 Ziff. 5.2). In psychiatrischer Hinsicht wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) mit Somatisierung respektive eine chronifizierte Depression (ICD-10 F32.9) und ein chronisches Schmerzsyndrom im Sinne einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F54.4) genannt und von einer auf 60 % reduzierten Arbeitsfähigkeit ausge gangen (Urk. 9/46/3-4 S. 2, Urk. 9/72 S. 9 Ziff. 4.1, S. 10 Mitte). Im Folgenden ist daher zu prüfen, ob seither eine anspruchsrelevante Ver schlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. 3.2 Im Rahmen der Neuanmeldung zum Leistungsbezug am 7. Mai 2015 (Urk. 9/105 ) gingen die folgenden medizinischen Berichte ein : Dr. med. A.___, Facharzt für Radiologie, führte in seinem Bericht vom 16. September 2014 (Urk. 9/104/5-6) nach am 11. September 2014 durchge führtem MRI der gesamten Wirbelsäule und der Iliosakralgelenke ( ISG) aus, es habe sich eine bilaterale Sakroiliitis mit chronischen Veränderungen (Erosionen) beidseits bei aktuell nur minimaler entzündlicher Aktivität rechts kranial gezeigt. Es hätten keine Hinweise für eine aktive Entzündung im Bereich der Halswirbelsäule ( HWS ), Brustwirbelsäule ( BWS ) und Lendenwirbelsäule ( LWS ) bestanden sowie eine leichte Osteochondrose der unteren HWS, vorwiegend C6/7 (S. 1 unten f.). 3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin für Physikalis che Medizin und Reha bilitation, für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 26. Januar 2015 (Urk. 9/104/7-8) als Diagnose eine Spon dy-larthritis (Differenzialdiagnose Morbus Behçet bei positivem HLA-B 51). Dr. von B.___ führte aus, sie habe die Patientin zuletzt am 26. Januar 2015 in ihrer Sprechstunde gesehen. Die MRI Untersuchung habe eine bilaterale Sakroiliitis gezeigt und die Verdachtsdiagnose einer Spondylarthritis bestätigt (S. 1). 3.4 Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in ihrem Bericht vom 7. Juli 2015 (Urk. 9/109) folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode (ICD-10 F33.2) bei ängstlich-wahnhaft anmutenden Symptomen latenter Suizidalität - ängstlich (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6) Dr. C.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 16. Dezember 2010 bei ihr in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 6. Juli 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). Die Patientin sei aus rein psychiatrischer Sicht in der angestammten Tätigkeit arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie sei bereits bei den Alltagsanforderungen im häuslichen Rahmen überfordert und für alle Tätigkeiten arbeitsunfähig (Ziff. 1.7). Die Beschwerdeführerin habe im bisherigen Verlauf leider nicht aus ihrer de pressiven Entwicklung herausgefunden, sondern sei immer depressiver gewor den. Sie leide an einer chronisch verlaufenden depressiven Störung, aktuell schwere depressive Episode, bei ängstlich-wahnhaft anmutenden Symptomen, gekennzeichnet durch psychophysiologische Erscheinungsformen wie moto ris che Spannung, vegetative Übererregbarkeit, Erwartungsangst und Hypervigilanz. Sie klage weiterhin über starke Rücken- und Kopfschmerzen sowie Schmerzen in allen Gelenken. Zusätzlich leide sie an Schlafstörungen, innerer Unruhe, Kraft losigkeit, Erschöpfung, Morgentief, sozialer Rückzug und es bestehe eine latente Suizidalität. Wegen ihrer Angst werde sie von ihrem Ehemann engmaschig betreut (Ziff. 1.4). 3.5 Dr. von B.___ nannte in ihrem Bericht vom 12. Juli 2015 (Urk. 9/110/7-9) als Diagnose eine Spondylarthritis, Differentialdiagnose Morbus Behçet (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei seit dem 9. September 2014 bei ihr in Behand lung, und die letzte Kontrolle sei am 7. Mai 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). Dr. von B.___ führte aus, es bestehe seit erster Konsultation bei ihr am 9. September 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für leichte, mittelschwere und schwere Tätigkeiten (Ziff. 1.6). Die Patientin sei als Schwesternhilfe im Spital tätig gewesen. Bei dieser Arbeit komme es häufig zu körperlichen Anstrengungen mit Heben und Tragen von Gewichten von mehr als 10 kg sowie Bücken bei Arbeiten in ungünstigen Positionen. Bei einer aktiven Spondylarthritis seien diese Tätigkeiten stark eingeschränkt, dies durch die Schmerzen an den peripheren Gelenken. Auch das lange Sitzen oder Stehen sei für die Versicherte sehr anstrengend, denn die Schmerzen seien in Ruhe am stärksten. Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar (Ziff. 1.7). Durch die medikamentöse Behandlung der Entzündung könne eine Erleichterung der Schmerzen erreicht werden, mechanische Ein schränkungen blieben jedoch weiterhin bestehen (Ziff. 1.8). 3.6 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Ärztlichen Zeugnis vom 22. Januar 2016 (Urk. 9/122) aus, er behandle die Versicherte in seiner Funktion als Hausarzt. Die heutige Untersuchung habe eine erneute Verschlechterung der rheumatologischen Problematik mit entzünd lichen Gelenkveränderungen und starker Schmerzunahme gezeigt, die schon seit Dezember bestünden und zu einer Verstärkung der vorbestehenden depressiven Symptomatik mit Schlaflosigkeit, unproduktiver Nervosität und Gedächtnisleis tungs störungen oder Vergesslichkeit führten. Aufgrund dieser Problematik sei es zur Nichtwahrnehmung des Termins vom 18. Januar 2016 beim psychiatrischen Gutachter gekommen. 3.7 3.7.1 Med. pract. E.___, Facharzt für Psychiatrie und für Psychotherapie, und Dr. med. F.___, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, stellten in ihrem bidisziplinären Gutachten vom 8. und 15. März 2016 (Urk. 9/129-130) zusammenfassend folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/130 S. 14 f. Ziff. 9 lit. A1): - anhaltendes depressives Zustandsbild aktuell mittelgradiger Ausprägung (ICD-10 F33.1), medikamentös unzureichend behandelt - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) vor dem Hinter grund einer massiven Kränkung durch Kündigung mit diesbe züg lich dysfunktionaler Fehlverarbeitung (ICD-10 F54) mit/bei: - akzentuierter Persönlichkeit mit ängstlich-abhängigen Zügen und aktuell sekundär deutlichen Aggravationstendenzen im Rahmen einer dysfunktionalen Fehlentwicklung Aus rheumatologischer Sicht konnten keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden (S. 15 lit. A2). Als rheumatologische Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter ein chronifi ziertes generalisiertes Schmerzsyndrom ohne klares somatisch organisches Kor relat (S. 15 lit. B2). Rheumatologisch sei die Explorandin für körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeiten voll arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht ergebe sich bei aktuell unzureichender medikamentöser Behandlung und diesbezüglich nicht erreich tem medizinischen Endzustand zum Beurteilungszeitpunkt eine maximal ableit bare Arbeitsunfähigkeit von 40 % (S. 15 lit. C). 3.7.2 Dr. F.___ führte in seinem rheumatologischen Gutachten vom 8. März 2016 (Urk. 9/129) aus, die klinische Untersuchung der ausgesprochen klag sa men und weinerlichen Versicherten sei erschwert und die passive Unter su chung des Bewegungsapparates aufgrund von sofortigem aktivem und starkem Gegen halten und Abwehrreaktionen nicht möglich. Im Bereich des ganzen Körpers finde sich eine diffuse Dolenz bei bereits minimalem Palpationsdruck, oft auch nur schon beim Auflegen der Finger ohne jeglichen Druck. Zudem fänden sich in der klinischen Untersuchung diverse Diskrepanzen zwischen gezielter Unter suchung und Beobachtungen bei abgelenkter Versicherten (S. 15 Mitte). Die Differen t ialdiagnose eines Morbus Behçet könne mit grösster Wahrschein lichkeit ausgeschlossen werden, da keine für diese Krankheit typischen Symp tome nachweisbar seien oder vorgängig in den Akten beschrieben worden seien. Die Positivität für das HLA-B51-Merkmal für sich alleine rechtfertige diese Diagnose in keiner Weise (S. 15 unten f.). Auch die Diagnose einer Spondylarthritis müsse stark bezweifelt werden (S. 16 oben). Die klinische Symptomatik der Versicherten mit dem ausgedehnten, praktisch nicht modulierten Ganzkörperschmerz und der diffusen, am ganzen Körper bestehenden massiven Schmerzhaftigkeit bereits bei geringster Berüh rung, sei dagegen in keiner Weise typisch für das Vorliegen einer Spond ar thro pathie. Auch die MRI-Befunde sprächen aus seiner Sicht nicht für das Vorliegen einer seronegativen Spondarthropathie. Während der MRI-Befund an der gesamten Wirbelsäule bis auf eine geringe Degeneration im cervikalen Segment C6/7 völlig unauffällig sei, zeigten sich an beiden ISG vereinzelte erosive Ver änderungen und eine gewisse subchondrale Sklerosierung, welche jedoch nicht pathognomonisch für eine Spondylarthropathie seien. Eindeutige akute ent zünd liche Veränderungen im Sinne einer ISG-Arthritis fänden sich dagegen nicht, auch die neben den Erosionen typischerweise zu findenden produktiven Knochenveränderungen der ISG mit knöcherner Überbrückung des Gelenk spal tes bestünden nicht. Schliesslich sei das HLA-B27 negativ, so dass insge samt aufgrund der Symptomatik, der Klinik sowie den radiologischen und labor mässigen Abklärungen die Diagnose einer seronegativen Spondylarthropathie nicht gestellt beziehungsweise mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könne (S. 16 Mitte). Schliesslich zeigten auch die übrigen Laborabklärungen bis auf den bekannten Vitamin D-Mangel und eine höchstens grenzwertige Erhöhung der Blutsen kungs reaktion keine Auffälligkeiten, so dass auch andere entzündliche rheu ma tische, internistische oder endokrinologische Erkrankungen als Ursache der chro nischen Schmerzproblematik ausgeschlossen werden könnten. Somit könne an der früheren Diagnose einer chronischen generalisierten Schmerz erkrankung ohne somatisch-organisches Korrelat (Rheumaklinik Univer si täts spital G.___, Gutachten des Medizinischen Zentrums H.___ ; Dr. med. I.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili tation, Klinik Z.___) festgehalten werden. Die Versicherte zeige ein in den objektiven Befunden inadäquates Schon- und Vermeidungsverhalten mit auch deutlich demonstrativen Zügen (S. 16 unten f.). Dr. F.___ hielt weiter fest, die von Dr. von B.___ gestellten Diagnosen seien aus seiner Sicht nicht nach vollziehbar (S. 17 oben). Bei seit dem Jahr 2006 unverändert bestehenden subjektiven Beschwerden und auch unveränderten objektiven Befunden halte er die Versicherte aufgrund der objektivierbaren Befunde zumindest medizinisch-theoretisch für eine körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit aus rein rheumatologischer Sicht arbeits fähig. Die subjektiv von der Versicherten empfundene Unfähigkeit zu jeder körperlichen Betätigung, sei dies im Rahmen einer auch leichten Erwerbs tätigkeit oder jeglichen Haushalttätigkeiten, müsse in erster Linie auf ein nicht adäquates Schon- und Vermeidungsverhalten zurückgeführt werden und lasse sich nicht mit einer somatischen Erkrankung begründen (S. 17 Ziff. 7). 3.7.3 In seinem psychiatrischen Gutachten (Urk. 9/130/1-14) führte med. pract. E.___ aus, in Übereinstimmung mit der letzten Vorbegutachtung und der aktuellen Stellungnahme der behandelnden Psychiaterin, könne auch im Rahmen der vorliegenden Abklärung ein anhaltendes depressives Zustandsbild bestätigt werden. Aufgrund der objektivierten Befundlage und unter zusätzlicher Berück sichtigung der deutlichen Demonstrations- und Aggravationstendenzen, sei der objektiv abzuleitende Schweregrad als maximal mittelgradig zu gewichten. Das Zustandsbild sei - wegen unzureichender Einnahme - aktuell medikamentös nicht adäquat behandelt, diesbezüglich ergebe sich keine Veränderung zur Situa tion bei der Vorbegutachtung im Oktober 2011 (S. 12 Mitte). Med. pract. E.___ führten aus, darüber hinaus seien vor dem Hintergrund der massiven innerpsychischen Konfliktdynamik durch die kränkend erlebte Kündi gung der letzten Arbeitsstelle im Spital J.___ und unter Berücksichtigung der rheumatologischen Beurteilung die Kriterien für eine anhaltende somato forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) erfüllt. Diesbezüglich liege eine dysfunk tional chronifizierende Fehlentwicklung bei nach wie vor unverarbeiteter Kon fliktdynamik mit massiven Auswirkungen auf die Beschwerdedarstellung und das Verhalten der Explorandin vor. Persönlichkeitsstrukturell fänden sich Hinweise für ängstlich-abhängige Züge mit aktuell zusätzlichem Einfluss auf die Beschwerdedarstellung und das Ver halten der Explorandin, die Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung seien auf - grund der vorliegenden medizinischen Unterlagen und der eigenen Exploration zu r biographischen und beruflichen Entwicklung nicht erfüll t (S. 12 unten f.). Psychopathologisch sei die Explorandin im Rahmen des depressiven Krankheits geschehens durch einen reduzierten Antrieb, eine verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung und eine traurige Grundauslenkung mit emo tio naler Instabilität und verminderter Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit beeinträchtigt. Zusätzlich einflussnehmend sei ein undifferenziertes chronifi ziertes Schmerzerleben im Kontext der Konfliktdynamik aus der Vorgeschichte im Rahmen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (S. 13 oben). Funktionell resultierten eine verminderte Belastbarkeit, Durchhaltefähigkeit, Anpassungs- und Interaktionsfähigkeit und eine eingeschränkte Flexibilität insbesondere bezogen auf Arbeits- und Gruppenprozesse, darüber hinaus liege eine kognitive Leistungsminderung vor. Unter dem Titel „Abwägung/Konsistenz/Arbeitsfähigkeit“ führte med. pract. E.___ aus, kritisch abgewogen werden müsse das objektivierbare psycho pathologische Zustandsbild gegenüber den nicht primär versicherungsmedi zinisc h zu gewichtenden Aggravations- und Verdeutlichungstendenzen im Rahmen der jahrelang chronifizierten Fehlentwicklung und Fehlverarbeitung der zu Grunde liegenden Konfliktdynamik im Kontext der Kränkung durch den Verlust der letzten Arbeitsstelle. Darüber hinaus müsse berücksichtigt werden, dass das massgeblich limitierend zu gewichtende depressive Krankheitsgeschehen in Übereinstimmung mit der Situation bei der Vorbegutachtung im Jahr 2011 weiterhin nicht adäquat antidepressiv medikamentös behandelt sei. Es müsse diesbezüglich von einer fehlenden beziehungsweise maximal unregelmässigen Einnahme der verordneten Antidepressiva ausgegangen werden (S. 13 Mitte). Aus fachärztlich psychiatrischer Sicht könne aktuell objektiv weiter eine leicht- bis maximal zeitweise mittelgradige Leistungseinschränkung bezogen auf das angestammte Tätigkeitprofil als Helferin im Stationsalltag ohne schwere körper liche Arbeiten und ohne hohe intellektuelle Anforderungen angenommen werden. Diesbezüglich stelle sich eine gegenüber der Vorbegutachtung vom Oktober 2011 unveränderte Situation mit einer psychiatrisch maximal 40%igen Arbeits unfähigkeit bezogen auf das angestammte Tätigkeitsprofil oder denkbare Ver weistätigkeiten dar. Aufgrund der prinzipiellen Behandel- und Besserbarkeit könne medizinisch-theoretisch unter optimierter Behandlung ein Rückgang der Symptomatik mit Erhöhung der theoretischen Leistungsfähigkeit weiterhin mög lich sein. Die Beurteilung stehe im Gegensatz zur Beurteilung der aktuell ambulant psychiatrisch behandelnden Fachärztin und der selbst einge nomme nen Position der Beschwerdeführerin. Die Diskrepanz sei im Rahmen der dysfunk tionalen Fehlentwicklung und nicht der primär versicherungsmedizinisch zu gewichtenden Faktoren begründet (S. 14 oben). 3.8 Dr. D.___ führte in seiner E-Mail zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwer deführerin vom 8. Juli 2016 (Urk. 3/4) aus, er habe das Gutachten durch gesehen, und es erscheine ihm soweit sorgfältig und integriere die vorhan denen fassbaren Befunde. Etwas irritierend sei, dass die seit langem bekannte AC-Arthrose der linken Schulter, die bei geringer Belastung bereits sympto matisch werde, vom Rheumatologen nicht erwähnt worden sei. Dr. D.___ führte aus, er könne sich allerdings gut vorstellen, dass diese Beschwerden bei der minimalen körperlichen Betätigung im Moment nicht gross störten. Mög licherweise sei der Röntgenbefund von 2011 dem Rheumatologen nicht bekannt gewesen. Dr. D.___ führte weiter aus, er wisse ausserdem, dass aufgrund der Angst und der Abwehr eine aussagekräftige Untersuchung der Beschwerdeführerin sch wierig sei, da fassbare Befunde im Meer der Schmerzen untergingen und sich die Patientin sehr stark selbst limitiere. Was den psychiatrischen Anteil angehe, habe er der Beurteilung nicht viel bei zufügen. Das Problem bei dieser Patientin sei, dass gesundheitlich gesehen kein „Killerleiden“ fassbar sei, welches eine Berentung rechtfertige - es sei jedoch die Gesamtheit der Belastungen, die letztlich eine Berufstätigkeit verunmögliche. Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang, dass die Beschwer de führerin, aus einfachem bäuerlichem Milieu stammend mit acht Jahren Grund schule und ohne eine Berufsbildung sehr eingeschränkte Ressourcen habe, um mit den multiplen Belastungen durch ihre Erkrankung fertig zu werden und intellektuell wohl nicht in der Lage sei, die Wichtigkeit der Bewegung trotz Schmerzen einzusehen, womit ein wesentlicher Behandlungspfeiler fehle. Aus hausärztlicher Sicht sei die Arbeitsfähigkeit schon lange nicht mehr gegeben. 3.9 Dr. C.___ führte in ihrem Bericht vom 1 1. Juli 2016 ( Urk. 9/135) aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit dem 1 6. Dezember 2010 in ihrer ambu lanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung. Seither habe eine Ver schlechte rung ihres Zustandes beobachtet werden können, weshalb der Meinung der Gutachter nicht gefolgt werden könne (S. 1). Auf der psychisch -geistigen Ebene werde die Leistungsfähigkeit der Patientin durch die dargestellten affektiven, psychomotorischen, formalgedanklichen und vegetativen Symptome deutlich beeinträchtigt. Auf der psychiatrisch-körper lichen Ebene bestehe eine ausgeprägte Störung der Vitalgefühle, die die psy chophysische Leistungsfähigkeit der Patientin deutlich einschränke. Im Hinblick auf die soziale Interaktion sei sie dur ch die Antriebsminderung und den krankheitsbedi ngten sozialen Rückzug deutlich eingeschränkt. Der bisherige Krankheitsverlauf habe zu einem psychischen Leidenszustand und einer emo tionalen Beeinträchtigung geführt, die sie hinsichtlich der Fähigkeit zu r aktiven Mitgestaltung im Arbeitsleben, Strukturierung des Tagesablaufes sowie der gesamten funktionellen Leistungsfähigkeit behinderten. Eine Arbeitsfähigkeit unter den Bedingungen sei demnach in der freien Wirt schaft nicht gegeben, und es sei von einer Therapieresistenz auszugehen (S. 2). 3.10 Dr. von B.___ nannte in ihrem Bericht vom 29. November 2016 (Urk. 3/5) als Diagnose eine Spondylarthritis (Differentialdiagnose: Morbus Behçet bei positivem HLA-B 51). Entgegen den Ausführungen von Dr. F.___ seien die Beschwerden der Patientin typisch für eine Spondylarthritis, und diese sei auch im MRI bestätigt worden, auch wenn sich nur ein minimal entzündlicher Befund gezeigt habe. Die Entzündung, welche sich über mehr als einen Ab schnitt im MRI zeige, begleitet durch die Erosionen in den ISG, sei diagnostisch für die Spondylarthritis. Hinzu komme, dass die Schmerzen sehr wohl modulierbar seien. Unter nicht steroidale n Antirheumatika ( NSAR) komme es zu einer Besserung der Symp tome, diese Medikamente seien aber leider aufgrund gastrointestinaler Beschwer den nicht vertragen worden. Unter Behandlung mit Salazopyrin habe die Patientin bereits eine Besserung ihrer Gelenksbeschwerden beschrieben. Dieses Medikament sei jedoch bisher nicht ausreichend gewesen, um all ihre Symp tome unter Kontrolle zu bringen. Eine Behandlung mit einem Biologika wäre hier wahrscheinlich indiziert. Aufgrund der mit die ser Medikamentation ver bun denen e twas stärkeren Immunsuppression habe die Patientin jedoch bisher gezögert, sich für diese Therapie zu entscheiden (S. 1 unten f.). Was die Diagnose des Morbus Behçet betreffe, sei sie ebenfalls nicht mit Dr. F.___ einverstanden. Noch während der letzten Konsultation am 30. Mai 2016 habe die Patientin über Thrombosen in den Beinen berichtet, was häufiger im Rahmen eines Morbus Behçet auftrete (S. 2 oben). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von Dr. F.___ und med. pract. E.___ vom März 2016 (vgl. vorstehend E. 3. 7) von einem seit der letztmaligen Prüfung des Rentenanspruches im Zusammen hang mit der Verfügung vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92) unveränderten Ge sund heitszustand der Beschwerdeführerin und von einer weiterhin aus den psychischen Beschwerden resultierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % sowohl in der angestammten wie auch in jeder angepassten Tätigkeit aus (vgl. vorstehend E. 2.1). 4.2 Das bidisziplinäre Gutachten von med. pract. E.___ und Dr. F.___ vom März 2016 erfüllt die formalen Beweiswert- Anforderungen (vorstehend E. 1.9 ) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und das Verhalten der Beschwerdeführerin und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben. Darüber hinaus leuchtet es auch in der Darlegung der medi zinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, enthält nachvollziehba r begründete Schlussfolgerungen, und das psychia trische Gutachten von med. pract. E.___ erweist sich insbesondere auch vor dem Hintergrund der in BGE 141 V 281 geänderten Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung für die zu beurteilenden Fragen als umfassend. In rheumatologischer Hinsicht begründete Dr. F.___ detailliert und in nachvollziehbarer Weise unter Verweis auf das von Dr. A.___ im September 2014 durchgeführte MRI der gesamten Wirbelsäule sowie der ISG (vgl. vorstehend E. 3.2), weshalb der Diagnostik und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. von B.___ (vgl. vorstehend E. 3.3, E. 3.5 und E. 3.10) nicht gefolgt werden könne. Soweit die Beschwerdeführerin die Verwertbarkeit des rheumatologischen Teil gutachtens von Dr. F.___ (vgl. vorstehend E. 3.7.2) unter Hinweis auf das Fehlen des Berichtes des Zentrums für medizinische Radiologie vom 1 7. März 2011 ( Urk. 3/3) bestritt, in welchem zum Befund an der linken Schulter aus geführt wurde, es liege eine bekannte AC-Gelenksarthrose vor ohne Dislokation und eine Tendinitis calcarea, wahrsch einlich der Supraspinatussehne, ist auszu führen, dass die AC-Gelenksarthrose links ebenfalls im Bericht der Ärzte der Uniklinik O.___ vom 2 5. Juni 2010 ( Urk. 9/46/1-2 S. 1) aufgeführt wurde. Dieser Bericht lag sowohl den Vorgutachtern der Klinik Z.___ bei der Erstellung des rheumatologischen Gutachtens vom 3 0. August 2011 (vgl. Urk. 9/75/6) und ebenfalls Dr. F.___ vor (vgl. Urk. 9/129 S. 5). Die beginnende AC-Arthrose wurde vom rheumatologischen Gutachter der Klinik Z.___ als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit qualifiziert (vgl. Urk. 9/75 S. 21 f. Ziff. 5.1). N ach durchgeführter Untersuchung hielt der rheumatologische Gutachter der Klinik Z.___ fest, aktuell finde sich kein Anhalt für eine Aktivierung einer AC-Gelenksarthrose links. Hierfür werde derzeit führend ein Dehnungsreiz des Musculus infraspinatus beklagt, eine wesentliche Funktionseinschränkung entstehe hieraus nicht (S. 23 Mitte). Dies bezüglich wurde von Dr. F.___ in seinem Gutachten keine Veränderung erwähnt, und er schloss sich den Einschätzungen des Vorgutachters der Klinik Z.___ an (vgl. Urk. 9/127 S. 16 unten). Eine seit letztmaliger Renten an spruchsprüfung hinsichtlich der AC-Gelenksarthrose dennoch eingetretene Ver schlechterung lässt sich denn auch nicht der übrigen Aktenlage entnehmen. Die Ausführung von Dr. D.___, dass die AC-Arthrose bei der geringsten Betä ti gung aktiviert werde (vgl. vorstehend E. 3.8), findet in den Akten keine fach ärztliche Bestätigung oder objektive Befundbeschreibung. Zudem räumte Dr. D.___ in seiner E-Mail vom Juli 2016 ebenfalls ein, dass es gut sein könne, dass die AC-Arthrose nicht aktiviert gewesen sei. Nichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Beschwerdeführerin daraus, dass auf ihr ängstliches Verhalten, welches die rheumatologische Untersuchung bei Dr. F.___ erschwerte, keine Rücksicht genommen worden sei (vgl. vor stehend E. 2.2), zeigte sie doch dieses Verhalten bereits anlässlich der ersten Begutachtung am H.___ im Jahr 2007 (vgl. Urk. 9/22 S. 13 ff.), ebenfalls anlässlich der Begutachtung in der Klinik Z.___ 2011 (vgl. Urk. 9/75 S. 21 ff. Ziff. 6) und auch Dr. D.___ bestätigte, dass sich eine Untersuchung der Beschwer deführerin generell schwierig gestalte (vgl. vorstehend E. 3.8). Betreffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. D.___ ist zu beach ten, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen hat, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Im Übrigen nannte er auch Gesichtspunkte, welche seiner Ansicht nach gegen einer Erwerbfähigkeit der Beschwerdeführerin sprächen, welche aus invalidenver siche rungsrechtlicher Sicht als unbeachtlich zu werten sind, so ihr sozio kultu reller Kontext. Auch hinsichtlich der Ausführungen der die Beschwerdeführerin seit Dezember 2010 behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ vom Juli 2015 und Juli 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5 und E. 3.9 ) gilt es zu berücksichtigen, dass ihre auf tragsrecht liche Vertrauensstellung zumindest als hausarztähnlich bezeichnet werden muss, weshalb hier eine gewisse Zurückhaltung bei der Würdigung ihre r Berichte angebracht ist (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Bereits im Zusammenhang mit der letzten Prüfung des Rentenanspruches der Beschwerdeführerin erachtete Dr. C.___ in ihrem Bericht vom Dezember 2011 (vgl. Urk. 9/98) entgegen den Ausführungen der Gutachter der Klinik Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.1) keine Arbeitsfähigkeit mehr als gegeben. Hierzu wurde im Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 festgehalten, dass es sich dabei lediglich um eine andere Beurteilung der Arbeitsfäh igkeit bei gleichem Sachverhalt handle, wobei nicht nachvollziehbar sei, weshalb keine Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt mehr gegeben sein soll e (vgl. Urk. 9/101 E. 3.7 und E. 4.2). Med. pract. E.___ begründete auch in nachvollziehbarer Weise, weshalb er die von Dr. C.___ gestellte Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht bestätigen könne. Eine konse quente psychopharmakologische Behandlung fand im Übrigen nicht statt. 4.3 Aufgrund des Gesagten ist daher festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der mit Ur teil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 (Urk. 9/101) bestätigten Verfügung vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92) weder in somatischer noch in psychiatrischer Hinsicht in invalidenversiche rungs recht lich relevanter Weise verändert respektive verschlechtert hat. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin ihre ange stammte und jede behinderungsangepa sste Tätigkeit im Umfang von 60 % zumut bar ist. 5. 5.1 Zur Qualifikation der Beschwerdeführerin wurde bereits im Urteil vom 15. April 2013 ausgeführt (vgl. Urk. 9/ 101 E. 5.1-3), dass sie während ihrer Anstellung im Spital J.___ als Stationshilfe vom 1. Dezember 1999 bis 30. Juni 2006 lediglich ein Pensum von 50 % ausgeübt hatte (vgl. Urk. 9/9 Ziff. 1, Ziff. 6 und Ziff. 8-9), obwohl sie keinen Erziehungsverpflichtungen hat nachkommen müssen. Da sich damit das lediglich ausgeübte Pensum von 50 % nicht mit der Erziehung unmündiger Kinder erklären lässt und sich und auch aus den übrigen Akten keine Hinweise darauf ergeben, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall einem Pensum von 100 % respektive einem höheren Pensum als 50 % nachgehen würde, und nach wie vor der beschwerdeweise vorgebrachte Hinweis auf die schlechte finanzielle Situation nicht genügt, um auf eine höhere Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall zu schliessen, ist an der im Urteil vom 15. April 2013 festgelegten Qualifikation als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige festzuhalten. 5.2 Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf den Fall Di Trizio geltend macht, die Anwendung der gemischten Methode sei rechtswidrig, und sie werde für ihre in der Ehe gewählte Rollenverteilung bestraft (vgl. vorstehend E. 2.2), ist dem entgegen zu halten, dass das Bundesgericht in Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Di Trizio vom 2. Februar 2016 festgehalten hat, dass die gemischte Methode nach gelten der Praxis nicht per se als diskriminierend erachtet w e rd e. Lediglich sei es konventionswidrig, wenn für die revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente allein familiäre Gründe (wie die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Status wechsel von „vollerwerbstätig“ zu „teilerwerbstätig“ spr ä chen (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 9C_90/2017 vom 4. Juli 2017 E. 4, 9F_8/2016 vom 20. Dezember 2016 E. 4 sowie IV-Rundschreiben Nr. 355 vom 31. Oktober 2016). Da die Beschwerdeführerin bereits seit der erstmaligen Anspruchsprüfung als Teilerwerbstätige qualifiziert wurde und nicht die Geburt von Kindern und die damit hypothetisch verbundene teilweise Aufgabe der Erwerbstätigkeit die ein zige Grundlage des Statuswechsels bilden und aus der Änderung der Inva liditäts bemessungsmethode die revisionsweise Aufhebung der Invalidenrente resultierte, kann die gemischte Methode vorliegend grundsätzlich zur Anwen dung kommen. 5.3 Da die Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren ist (vgl. vorstehend E. 5.1), resultiert bei einer Rest arbeitsfähigkeit von 6 0 % (vgl. vorstehend E. 4.3) keine Erwerbseinbusse und damit kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Hinsichtlich der Beurteilung der Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Haushalt hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Durchführung einer Haus haltsabklärung verzichtet. So liegen einerseits keine somatischen Diag nosen vor, welche auf eine Einschränkung im Haushaltsbereich schliessen lassen würden, und ein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad von min destens 40 % würde vorliegend ohnehin nicht resultieren. 5.4 Aufgrund des Gesagten resultiert bei einer Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige bei einer Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % kein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 5.5 Mit Blick auf das relativ tiefe Valideneinkommen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 9/6 und Urk. 9/78/5) sowie den Umstand, dass im Bereich Haushalt - wenn überhaupt - lediglich von einer geringen Einschränkung auszugehen ist, würde sich auch dann nichts am Ergebnis ändern, wenn die gemischte Methode in der nach Suter/ Leuzinger modifizierten Handhabung angewendet würde (vgl. - nicht rechtkräftiges - Urteil des hiesigen Gerichts IV.2016.00548 vom 19. Mai 2017). 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Ent sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer deführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Stefan Galligani - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchucan

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01360 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Käch Gerichtsschreiberin Schucan Urteil vom 6. November 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Galligani Anwaltskanzlei Galligani Ruederstrasse 8, Postfach 1, 5040 Schöftland gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Mit Urteil vom 1. Februar 2010 im Verfahren IV.2008.00674 ( Urk. 9 /45) bestä tigte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Verfügung der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 22. Mai 2008 (Urk. 9/35), mit welcher ein Leistungsanspruch von X.___, geboren 1954, verneint wurde. Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Weiter wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 im Verfahren IV.2012.00248 die leistungsanspruchsverneinende Verfügung der IV-Stelle vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92 ) bestätigt (Urk. 9/101). Auch dieses Urteil wurde rechts kräftig. 1.2 Am 7. Mai 2015 meldete sich die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf eine Spondylarthritis, Differentialdiagnose Morbus Behçet, erneut bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/105). Die IV-Stelle holte unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, welches am 8. respektive 15. März 2016 erstattet wurde (Urk. 9/129-130). Nach durchgeführt em Vorbescheid ver fahren (Urk. 9/132; Urk. 9/133, Urk. 9/136 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfü gung vom 8. November 2016 eine n Anspruch auf Leistungen der Invaliden ver sicherung (Urk. 9/140 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 6. Dezember 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. November 2016 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Weiter sei sie als Vollerwerbstätige zu qualifizieren und die Sachlage sei nach der Einkommensvergleichsmethode zu beurteilen. Even tuell sei eine Haushaltsabklärung vor Ort vorzunehmen, um einen korrek ten Betätigungsvergleich durchzuführen (Urk. 1 S. 2 ). Am 22. Dezember 2016 zog die Beschwerdeführerin ihr Begehren um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 1 S. 2) zurück (Urk. 6) Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2017 ( Urk. 8 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 20. März 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die ver sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1.3 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Ver ordnung über die Invalidenversicherung; IVV ), so ist im Beschwerde ver fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 1.4 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Aus wirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht spre ch ung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). 1.5 Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision ( Art. 17 Abs. 1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des Art. 28a Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 16 und 7 Abs. 2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht erwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein träch tigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheits schaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre ( Art. 27 bis IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeits ge rechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen). Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialver sicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor derlich ( BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hin weisen). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung en und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1 5. Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3). Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine ). Ist jedoch anzu - nehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teilerwerbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grund - sätzen für Erwerbstätige, somit nach Art. 16 ATSG zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 e contrario IVG ). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen ( Art. 27 bis IVV). Das Valideneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versi cherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganz tagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen ( BGE 125 V 157 E. 5c/ bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2). Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode und damit der Beantwortung der entscheiden den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tat sachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswür digung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folge rungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die all ge meine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festge stellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom 8. November 2013 E. 3.5 und 8C_511/2013 vom 3 0. Dezember 2013, je mit Hinweisen). 1.6 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.7 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga ben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozia len und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermit telten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9). 1.8 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.9 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig keiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Wei teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, die psychia trisch-rheumatologische Begutachtung habe ergeben, dass sich gegenüber der Vorbegutachtung vom Oktober 2011 eine unveränderte Situation darstelle. Auf das Gutachten vom 15. März 2016 könne abgestellt werden. Die Beschwerde führerin habe nie ein 100%iges Pensum ausgeübt, weshalb es nicht plausibel sei, sie als Vollerwerbstätige zu qualifizieren. Es werde wie bisher die gemischte Methode angewendet. Eine Haushaltabklärung werde nicht durchgeführt, da die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Stationshilfe sowie in einer angepassten Tätigkeit weiterhin voll arbeitsfähig sei. Da ihr weiterhin eine volle Arbeitsfähigkeit zumutbar sei, werde kein Leidensabzug gewährt (S. 1 f.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf das Gutachten vom 15. März 2016 könne nicht abgestellt werden, da es ohne Kenntnis der Befunde des Röntgeninstituts Zürich vom 17. März 2011 erstellt worden sei (S. 9 Ziff. 2.1). Die seit langem bekannte Acromioclavicular (AC)-Arthrose, welche bei geringer Belastung symptomatisch werde, sei nicht im Gutachten erwähnt worden (S. 9 Ziff. 2.2). Anstatt auf ihr ängstliches Verhalten Rücksicht zu nehmen, seien die von ihr geklagten Schmerzen zu Unrecht als „diffus“ eingestuft worden (S. 10 Ziff. 2.3). Sie leide an einer Spondylarthritis, und die Ausführungen des Gutachters zum Morbus Behçet seien unzutreffend (S. 10 f. Ziff. 2.4.1-2.4.2). Auch die behandelnde Psychiaterin könne die im Gutachten gezogenen Schlussfolgerungen nicht teilen, und es liege eine erhebliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes vor (S. 12 f. Ziff. 2.5, Ziff. 3.1-3). Die gemischte Methode dürfe nicht zur Anwendung kommen, und man dürfe sie nicht aufgrund der von ihr gewählten Rollenverteilung in der Ehe bestrafen (S. 14 Ziff. 4.1). Angesichts der prekären finanziellen Lage der Familie und der vielen offenen Stellen im Pflegebereich sei es überwiegend wahr scheinlich, dass sie im Gesundheitsfall ihr Pensum erhöht hätte (S. 14 Ziff. 4.2). Sofern die gemischte Methode zur Anwendung komme, habe zwingend eine Haushaltsabklärung zu erfolgen (S. 15 Ziff. 4.3.2). Weiter sei in Anbetracht ihres fortgeschrittenen Alters ein Leidensabzug zu gewähren (S. 16 Ziff. 5.2). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob seit dem Erlass der mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 5. April 2013 (Urk. 9/101 ) bestätigten Verfügung der IV-Stelle vom 26. Januar 2012 eine anspruchsrelevante Verschlechterung des Gesundheitszu stan des der Beschwerdeführerin ein getreten ist, und wie es sich mit der Status frage verhält. 3. 3.1 Abgestellt wurde im Rahmen des Erlasses der letzten anspruchsverneinend en Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92 ), bezieh ungs weise im Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 5. April 2013 (Urk. 9/101) auf das psychiatrisch-rheumatologische Gutachten der Klinik Z.___ vom Juni respektive August 2011 (Urk. 9/72, Urk. 9/75) sowie auf die Einschätzung des behandelnden Psychiaters Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. August 2010 (vgl. Urk. 9/46/3-4, Urk. 9/101 E. 4.3). Im rheumatologischen Teilgutachten der Klinik Z.___ konnte keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt werden (Urk. 9/75 S. 21 Ziff. 5.2). In psychiatrischer Hinsicht wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) mit Somatisierung respektive eine chronifizierte Depression (ICD-10 F32.9) und ein chronisches Schmerzsyndrom im Sinne einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F54.4) genannt und von einer auf 60 % reduzierten Arbeitsfähigkeit ausge gangen (Urk. 9/46/3-4 S. 2, Urk. 9/72 S. 9 Ziff. 4.1, S. 10 Mitte). Im Folgenden ist daher zu prüfen, ob seither eine anspruchsrelevante Ver schlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. 3.2 Im Rahmen der Neuanmeldung zum Leistungsbezug am 7. Mai 2015 (Urk. 9/105 ) gingen die folgenden medizinischen Berichte ein : Dr. med. A.___, Facharzt für Radiologie, führte in seinem Bericht vom 16. September 2014 (Urk. 9/104/5-6) nach am 11. September 2014 durchge führtem MRI der gesamten Wirbelsäule und der Iliosakralgelenke ( ISG) aus, es habe sich eine bilaterale Sakroiliitis mit chronischen Veränderungen (Erosionen) beidseits bei aktuell nur minimaler entzündlicher Aktivität rechts kranial gezeigt. Es hätten keine Hinweise für eine aktive Entzündung im Bereich der Halswirbelsäule ( HWS ), Brustwirbelsäule ( BWS ) und Lendenwirbelsäule ( LWS ) bestanden sowie eine leichte Osteochondrose der unteren HWS, vorwiegend C6/7 (S. 1 unten f.). 3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin für Physikalis che Medizin und Reha bilitation, für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 26. Januar 2015 (Urk. 9/104/7-8) als Diagnose eine Spon dy-larthritis (Differenzialdiagnose Morbus Behçet bei positivem HLA-B 51). Dr. von B.___ führte aus, sie habe die Patientin zuletzt am 26. Januar 2015 in ihrer Sprechstunde gesehen. Die MRI Untersuchung habe eine bilaterale Sakroiliitis gezeigt und die Verdachtsdiagnose einer Spondylarthritis bestätigt (S. 1). 3.4 Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in ihrem Bericht vom 7. Juli 2015 (Urk. 9/109) folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode (ICD-10 F33.2) bei ängstlich-wahnhaft anmutenden Symptomen latenter Suizidalität - ängstlich (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6) Dr. C.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 16. Dezember 2010 bei ihr in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 6. Juli 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). Die Patientin sei aus rein psychiatrischer Sicht in der angestammten Tätigkeit arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie sei bereits bei den Alltagsanforderungen im häuslichen Rahmen überfordert und für alle Tätigkeiten arbeitsunfähig (Ziff. 1.7). Die Beschwerdeführerin habe im bisherigen Verlauf leider nicht aus ihrer de pressiven Entwicklung herausgefunden, sondern sei immer depressiver gewor den. Sie leide an einer chronisch verlaufenden depressiven Störung, aktuell schwere depressive Episode, bei ängstlich-wahnhaft anmutenden Symptomen, gekennzeichnet durch psychophysiologische Erscheinungsformen wie moto ris che Spannung, vegetative Übererregbarkeit, Erwartungsangst und Hypervigilanz. Sie klage weiterhin über starke Rücken- und Kopfschmerzen sowie Schmerzen in allen Gelenken. Zusätzlich leide sie an Schlafstörungen, innerer Unruhe, Kraft losigkeit, Erschöpfung, Morgentief, sozialer Rückzug und es bestehe eine latente Suizidalität. Wegen ihrer Angst werde sie von ihrem Ehemann engmaschig betreut (Ziff. 1.4). 3.5 Dr. von B.___ nannte in ihrem Bericht vom 12. Juli 2015 (Urk. 9/110/7-9) als Diagnose eine Spondylarthritis, Differentialdiagnose Morbus Behçet (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei seit dem 9. September 2014 bei ihr in Behand lung, und die letzte Kontrolle sei am 7. Mai 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). Dr. von B.___ führte aus, es bestehe seit erster Konsultation bei ihr am 9. September 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für leichte, mittelschwere und schwere Tätigkeiten (Ziff. 1.6). Die Patientin sei als Schwesternhilfe im Spital tätig gewesen. Bei dieser Arbeit komme es häufig zu körperlichen Anstrengungen mit Heben und Tragen von Gewichten von mehr als 10 kg sowie Bücken bei Arbeiten in ungünstigen Positionen. Bei einer aktiven Spondylarthritis seien diese Tätigkeiten stark eingeschränkt, dies durch die Schmerzen an den peripheren Gelenken. Auch das lange Sitzen oder Stehen sei für die Versicherte sehr anstrengend, denn die Schmerzen seien in Ruhe am stärksten. Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar (Ziff. 1.7). Durch die medikamentöse Behandlung der Entzündung könne eine Erleichterung der Schmerzen erreicht werden, mechanische Ein schränkungen blieben jedoch weiterhin bestehen (Ziff. 1.8). 3.6 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Ärztlichen Zeugnis vom 22. Januar 2016 (Urk. 9/122) aus, er behandle die Versicherte in seiner Funktion als Hausarzt. Die heutige Untersuchung habe eine erneute Verschlechterung der rheumatologischen Problematik mit entzünd lichen Gelenkveränderungen und starker Schmerzunahme gezeigt, die schon seit Dezember bestünden und zu einer Verstärkung der vorbestehenden depressiven Symptomatik mit Schlaflosigkeit, unproduktiver Nervosität und Gedächtnisleis tungs störungen oder Vergesslichkeit führten. Aufgrund dieser Problematik sei es zur Nichtwahrnehmung des Termins vom 18. Januar 2016 beim psychiatrischen Gutachter gekommen. 3.7 3.7.1 Med. pract. E.___, Facharzt für Psychiatrie und für Psychotherapie, und Dr. med. F.___, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, stellten in ihrem bidisziplinären Gutachten vom 8. und 15. März 2016 (Urk. 9/129-130) zusammenfassend folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/130 S. 14 f. Ziff. 9 lit. A1): - anhaltendes depressives Zustandsbild aktuell mittelgradiger Ausprägung (ICD-10 F33.1), medikamentös unzureichend behandelt - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) vor dem Hinter grund einer massiven Kränkung durch Kündigung mit diesbe züg lich dysfunktionaler Fehlverarbeitung (ICD-10 F54) mit/bei: - akzentuierter Persönlichkeit mit ängstlich-abhängigen Zügen und aktuell sekundär deutlichen Aggravationstendenzen im Rahmen einer dysfunktionalen Fehlentwicklung Aus rheumatologischer Sicht konnten keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden (S. 15 lit. A2). Als rheumatologische Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter ein chronifi ziertes generalisiertes Schmerzsyndrom ohne klares somatisch organisches Kor relat (S. 15 lit. B2). Rheumatologisch sei die Explorandin für körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeiten voll arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht ergebe sich bei aktuell unzureichender medikamentöser Behandlung und diesbezüglich nicht erreich tem medizinischen Endzustand zum Beurteilungszeitpunkt eine maximal ableit bare Arbeitsunfähigkeit von 40 % (S. 15 lit. C). 3.7.2 Dr. F.___ führte in seinem rheumatologischen Gutachten vom 8. März 2016 (Urk. 9/129) aus, die klinische Untersuchung der ausgesprochen klag sa men und weinerlichen Versicherten sei erschwert und die passive Unter su chung des Bewegungsapparates aufgrund von sofortigem aktivem und starkem Gegen halten und Abwehrreaktionen nicht möglich. Im Bereich des ganzen Körpers finde sich eine diffuse Dolenz bei bereits minimalem Palpationsdruck, oft auch nur schon beim Auflegen der Finger ohne jeglichen Druck. Zudem fänden sich in der klinischen Untersuchung diverse Diskrepanzen zwischen gezielter Unter suchung und Beobachtungen bei abgelenkter Versicherten (S. 15 Mitte). Die Differen t ialdiagnose eines Morbus Behçet könne mit grösster Wahrschein lichkeit ausgeschlossen werden, da keine für diese Krankheit typischen Symp tome nachweisbar seien oder vorgängig in den Akten beschrieben worden seien. Die Positivität für das HLA-B51-Merkmal für sich alleine rechtfertige diese Diagnose in keiner Weise (S. 15 unten f.). Auch die Diagnose einer Spondylarthritis müsse stark bezweifelt werden (S. 16 oben). Die klinische Symptomatik der Versicherten mit dem ausgedehnten, praktisch nicht modulierten Ganzkörperschmerz und der diffusen, am ganzen Körper bestehenden massiven Schmerzhaftigkeit bereits bei geringster Berüh rung, sei dagegen in keiner Weise typisch für das Vorliegen einer Spond ar thro pathie. Auch die MRI-Befunde sprächen aus seiner Sicht nicht für das Vorliegen einer seronegativen Spondarthropathie. Während der MRI-Befund an der gesamten Wirbelsäule bis auf eine geringe Degeneration im cervikalen Segment C6/7 völlig unauffällig sei, zeigten sich an beiden ISG vereinzelte erosive Ver änderungen und eine gewisse subchondrale Sklerosierung, welche jedoch nicht pathognomonisch für eine Spondylarthropathie seien. Eindeutige akute ent zünd liche Veränderungen im Sinne einer ISG-Arthritis fänden sich dagegen nicht, auch die neben den Erosionen typischerweise zu findenden produktiven Knochenveränderungen der ISG mit knöcherner Überbrückung des Gelenk spal tes bestünden nicht. Schliesslich sei das HLA-B27 negativ, so dass insge samt aufgrund der Symptomatik, der Klinik sowie den radiologischen und labor mässigen Abklärungen die Diagnose einer seronegativen Spondylarthropathie nicht gestellt beziehungsweise mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könne (S. 16 Mitte). Schliesslich zeigten auch die übrigen Laborabklärungen bis auf den bekannten Vitamin D-Mangel und eine höchstens grenzwertige Erhöhung der Blutsen kungs reaktion keine Auffälligkeiten, so dass auch andere entzündliche rheu ma tische, internistische oder endokrinologische Erkrankungen als Ursache der chro nischen Schmerzproblematik ausgeschlossen werden könnten. Somit könne an der früheren Diagnose einer chronischen generalisierten Schmerz erkrankung ohne somatisch-organisches Korrelat (Rheumaklinik Univer si täts spital G.___, Gutachten des Medizinischen Zentrums H.___ ; Dr. med. I.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili tation, Klinik Z.___) festgehalten werden. Die Versicherte zeige ein in den objektiven Befunden inadäquates Schon- und Vermeidungsverhalten mit auch deutlich demonstrativen Zügen (S. 16 unten f.). Dr. F.___ hielt weiter fest, die von Dr. von B.___ gestellten Diagnosen seien aus seiner Sicht nicht nach vollziehbar (S. 17 oben). Bei seit dem Jahr 2006 unverändert bestehenden subjektiven Beschwerden und auch unveränderten objektiven Befunden halte er die Versicherte aufgrund der objektivierbaren Befunde zumindest medizinisch-theoretisch für eine körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit aus rein rheumatologischer Sicht arbeits fähig. Die subjektiv von der Versicherten empfundene Unfähigkeit zu jeder körperlichen Betätigung, sei dies im Rahmen einer auch leichten Erwerbs tätigkeit oder jeglichen Haushalttätigkeiten, müsse in erster Linie auf ein nicht adäquates Schon- und Vermeidungsverhalten zurückgeführt werden und lasse sich nicht mit einer somatischen Erkrankung begründen (S. 17 Ziff. 7). 3.7.3 In seinem psychiatrischen Gutachten (Urk. 9/130/1-14) führte med. pract. E.___ aus, in Übereinstimmung mit der letzten Vorbegutachtung und der aktuellen Stellungnahme der behandelnden Psychiaterin, könne auch im Rahmen der vorliegenden Abklärung ein anhaltendes depressives Zustandsbild bestätigt werden. Aufgrund der objektivierten Befundlage und unter zusätzlicher Berück sichtigung der deutlichen Demonstrations- und Aggravationstendenzen, sei der objektiv abzuleitende Schweregrad als maximal mittelgradig zu gewichten. Das Zustandsbild sei - wegen unzureichender Einnahme - aktuell medikamentös nicht adäquat behandelt, diesbezüglich ergebe sich keine Veränderung zur Situa tion bei der Vorbegutachtung im Oktober 2011 (S. 12 Mitte). Med. pract. E.___ führten aus, darüber hinaus seien vor dem Hintergrund der massiven innerpsychischen Konfliktdynamik durch die kränkend erlebte Kündi gung der letzten Arbeitsstelle im Spital J.___ und unter Berücksichtigung der rheumatologischen Beurteilung die Kriterien für eine anhaltende somato forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) erfüllt. Diesbezüglich liege eine dysfunk tional chronifizierende Fehlentwicklung bei nach wie vor unverarbeiteter Kon fliktdynamik mit massiven Auswirkungen auf die Beschwerdedarstellung und das Verhalten der Explorandin vor. Persönlichkeitsstrukturell fänden sich Hinweise für ängstlich-abhängige Züge mit aktuell zusätzlichem Einfluss auf die Beschwerdedarstellung und das Ver halten der Explorandin, die Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung seien auf - grund der vorliegenden medizinischen Unterlagen und der eigenen Exploration zu r biographischen und beruflichen Entwicklung nicht erfüll t (S. 12 unten f.). Psychopathologisch sei die Explorandin im Rahmen des depressiven Krankheits geschehens durch einen reduzierten Antrieb, eine verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung und eine traurige Grundauslenkung mit emo tio naler Instabilität und verminderter Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit beeinträchtigt. Zusätzlich einflussnehmend sei ein undifferenziertes chronifi ziertes Schmerzerleben im Kontext der Konfliktdynamik aus der Vorgeschichte im Rahmen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (S. 13 oben). Funktionell resultierten eine verminderte Belastbarkeit, Durchhaltefähigkeit, Anpassungs- und Interaktionsfähigkeit und eine eingeschränkte Flexibilität insbesondere bezogen auf Arbeits- und Gruppenprozesse, darüber hinaus liege eine kognitive Leistungsminderung vor. Unter dem Titel „Abwägung/Konsistenz/Arbeitsfähigkeit“ führte med. pract. E.___ aus, kritisch abgewogen werden müsse das objektivierbare psycho pathologische Zustandsbild gegenüber den nicht primär versicherungsmedi zinisc h zu gewichtenden Aggravations- und Verdeutlichungstendenzen im Rahmen der jahrelang chronifizierten Fehlentwicklung und Fehlverarbeitung der zu Grunde liegenden Konfliktdynamik im Kontext der Kränkung durch den Verlust der letzten Arbeitsstelle. Darüber hinaus müsse berücksichtigt werden, dass das massgeblich limitierend zu gewichtende depressive Krankheitsgeschehen in Übereinstimmung mit der Situation bei der Vorbegutachtung im Jahr 2011 weiterhin nicht adäquat antidepressiv medikamentös behandelt sei. Es müsse diesbezüglich von einer fehlenden beziehungsweise maximal unregelmässigen Einnahme der verordneten Antidepressiva ausgegangen werden (S. 13 Mitte). Aus fachärztlich psychiatrischer Sicht könne aktuell objektiv weiter eine leicht- bis maximal zeitweise mittelgradige Leistungseinschränkung bezogen auf das angestammte Tätigkeitprofil als Helferin im Stationsalltag ohne schwere körper liche Arbeiten und ohne hohe intellektuelle Anforderungen angenommen werden. Diesbezüglich stelle sich eine gegenüber der Vorbegutachtung vom Oktober 2011 unveränderte Situation mit einer psychiatrisch maximal 40%igen Arbeits unfähigkeit bezogen auf das angestammte Tätigkeitsprofil oder denkbare Ver weistätigkeiten dar. Aufgrund der prinzipiellen Behandel- und Besserbarkeit könne medizinisch-theoretisch unter optimierter Behandlung ein Rückgang der Symptomatik mit Erhöhung der theoretischen Leistungsfähigkeit weiterhin mög lich sein. Die Beurteilung stehe im Gegensatz zur Beurteilung der aktuell ambulant psychiatrisch behandelnden Fachärztin und der selbst einge nomme nen Position der Beschwerdeführerin. Die Diskrepanz sei im Rahmen der dysfunk tionalen Fehlentwicklung und nicht der primär versicherungsmedizinisch zu gewichtenden Faktoren begründet (S. 14 oben). 3.8 Dr. D.___ führte in seiner E-Mail zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwer deführerin vom 8. Juli 2016 (Urk. 3/4) aus, er habe das Gutachten durch gesehen, und es erscheine ihm soweit sorgfältig und integriere die vorhan denen fassbaren Befunde. Etwas irritierend sei, dass die seit langem bekannte AC-Arthrose der linken Schulter, die bei geringer Belastung bereits sympto matisch werde, vom Rheumatologen nicht erwähnt worden sei. Dr. D.___ führte aus, er könne sich allerdings gut vorstellen, dass diese Beschwerden bei der minimalen körperlichen Betätigung im Moment nicht gross störten. Mög licherweise sei der Röntgenbefund von 2011 dem Rheumatologen nicht bekannt gewesen. Dr. D.___ führte weiter aus, er wisse ausserdem, dass aufgrund der Angst und der Abwehr eine aussagekräftige Untersuchung der Beschwerdeführerin sch wierig sei, da fassbare Befunde im Meer der Schmerzen untergingen und sich die Patientin sehr stark selbst limitiere. Was den psychiatrischen Anteil angehe, habe er der Beurteilung nicht viel bei zufügen. Das Problem bei dieser Patientin sei, dass gesundheitlich gesehen kein „Killerleiden“ fassbar sei, welches eine Berentung rechtfertige - es sei jedoch die Gesamtheit der Belastungen, die letztlich eine Berufstätigkeit verunmögliche. Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang, dass die Beschwer de führerin, aus einfachem bäuerlichem Milieu stammend mit acht Jahren Grund schule und ohne eine Berufsbildung sehr eingeschränkte Ressourcen habe, um mit den multiplen Belastungen durch ihre Erkrankung fertig zu werden und intellektuell wohl nicht in der Lage sei, die Wichtigkeit der Bewegung trotz Schmerzen einzusehen, womit ein wesentlicher Behandlungspfeiler fehle. Aus hausärztlicher Sicht sei die Arbeitsfähigkeit schon lange nicht mehr gegeben. 3.9 Dr. C.___ führte in ihrem Bericht vom 1 1. Juli 2016 ( Urk. 9/135) aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit dem 1 6. Dezember 2010 in ihrer ambu lanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung. Seither habe eine Ver schlechte rung ihres Zustandes beobachtet werden können, weshalb der Meinung der Gutachter nicht gefolgt werden könne (S. 1). Auf der psychisch -geistigen Ebene werde die Leistungsfähigkeit der Patientin durch die dargestellten affektiven, psychomotorischen, formalgedanklichen und vegetativen Symptome deutlich beeinträchtigt. Auf der psychiatrisch-körper lichen Ebene bestehe eine ausgeprägte Störung der Vitalgefühle, die die psy chophysische Leistungsfähigkeit der Patientin deutlich einschränke. Im Hinblick auf die soziale Interaktion sei sie dur ch die Antriebsminderung und den krankheitsbedi ngten sozialen Rückzug deutlich eingeschränkt. Der bisherige Krankheitsverlauf habe zu einem psychischen Leidenszustand und einer emo tionalen Beeinträchtigung geführt, die sie hinsichtlich der Fähigkeit zu r aktiven Mitgestaltung im Arbeitsleben, Strukturierung des Tagesablaufes sowie der gesamten funktionellen Leistungsfähigkeit behinderten. Eine Arbeitsfähigkeit unter den Bedingungen sei demnach in der freien Wirt schaft nicht gegeben, und es sei von einer Therapieresistenz auszugehen (S. 2). 3.10 Dr. von B.___ nannte in ihrem Bericht vom 29. November 2016 (Urk. 3/5) als Diagnose eine Spondylarthritis (Differentialdiagnose: Morbus Behçet bei positivem HLA-B 51). Entgegen den Ausführungen von Dr. F.___ seien die Beschwerden der Patientin typisch für eine Spondylarthritis, und diese sei auch im MRI bestätigt worden, auch wenn sich nur ein minimal entzündlicher Befund gezeigt habe. Die Entzündung, welche sich über mehr als einen Ab schnitt im MRI zeige, begleitet durch die Erosionen in den ISG, sei diagnostisch für die Spondylarthritis. Hinzu komme, dass die Schmerzen sehr wohl modulierbar seien. Unter nicht steroidale n Antirheumatika ( NSAR) komme es zu einer Besserung der Symp tome, diese Medikamente seien aber leider aufgrund gastrointestinaler Beschwer den nicht vertragen worden. Unter Behandlung mit Salazopyrin habe die Patientin bereits eine Besserung ihrer Gelenksbeschwerden beschrieben. Dieses Medikament sei jedoch bisher nicht ausreichend gewesen, um all ihre Symp tome unter Kontrolle zu bringen. Eine Behandlung mit einem Biologika wäre hier wahrscheinlich indiziert. Aufgrund der mit die ser Medikamentation ver bun denen e twas stärkeren Immunsuppression habe die Patientin jedoch bisher gezögert, sich für diese Therapie zu entscheiden (S. 1 unten f.). Was die Diagnose des Morbus Behçet betreffe, sei sie ebenfalls nicht mit Dr. F.___ einverstanden. Noch während der letzten Konsultation am 30. Mai 2016 habe die Patientin über Thrombosen in den Beinen berichtet, was häufiger im Rahmen eines Morbus Behçet auftrete (S. 2 oben). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von Dr. F.___ und med. pract. E.___ vom März 2016 (vgl. vorstehend E. 3. 7) von einem seit der letztmaligen Prüfung des Rentenanspruches im Zusammen hang mit der Verfügung vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92) unveränderten Ge sund heitszustand der Beschwerdeführerin und von einer weiterhin aus den psychischen Beschwerden resultierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % sowohl in der angestammten wie auch in jeder angepassten Tätigkeit aus (vgl. vorstehend E. 2.1). 4.2 Das bidisziplinäre Gutachten von med. pract. E.___ und Dr. F.___ vom März 2016 erfüllt die formalen Beweiswert- Anforderungen (vorstehend E. 1.9 ) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und das Verhalten der Beschwerdeführerin und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben. Darüber hinaus leuchtet es auch in der Darlegung der medi zinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, enthält nachvollziehba r begründete Schlussfolgerungen, und das psychia trische Gutachten von med. pract. E.___ erweist sich insbesondere auch vor dem Hintergrund der in BGE 141 V 281 geänderten Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung für die zu beurteilenden Fragen als umfassend. In rheumatologischer Hinsicht begründete Dr. F.___ detailliert und in nachvollziehbarer Weise unter Verweis auf das von Dr. A.___ im September 2014 durchgeführte MRI der gesamten Wirbelsäule sowie der ISG (vgl. vorstehend E. 3.2), weshalb der Diagnostik und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. von B.___ (vgl. vorstehend E. 3.3, E. 3.5 und E. 3.10) nicht gefolgt werden könne. Soweit die Beschwerdeführerin die Verwertbarkeit des rheumatologischen Teil gutachtens von Dr. F.___ (vgl. vorstehend E. 3.7.2) unter Hinweis auf das Fehlen des Berichtes des Zentrums für medizinische Radiologie vom 1 7. März 2011 ( Urk. 3/3) bestritt, in welchem zum Befund an der linken Schulter aus geführt wurde, es liege eine bekannte AC-Gelenksarthrose vor ohne Dislokation und eine Tendinitis calcarea, wahrsch einlich der Supraspinatussehne, ist auszu führen, dass die AC-Gelenksarthrose links ebenfalls im Bericht der Ärzte der Uniklinik O.___ vom 2 5. Juni 2010 ( Urk. 9/46/1-2 S. 1) aufgeführt wurde. Dieser Bericht lag sowohl den Vorgutachtern der Klinik Z.___ bei der Erstellung des rheumatologischen Gutachtens vom 3 0. August 2011 (vgl. Urk. 9/75/6) und ebenfalls Dr. F.___ vor (vgl. Urk. 9/129 S. 5). Die beginnende AC-Arthrose wurde vom rheumatologischen Gutachter der Klinik Z.___ als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit qualifiziert (vgl. Urk. 9/75 S. 21 f. Ziff. 5.1). N ach durchgeführter Untersuchung hielt der rheumatologische Gutachter der Klinik Z.___ fest, aktuell finde sich kein Anhalt für eine Aktivierung einer AC-Gelenksarthrose links. Hierfür werde derzeit führend ein Dehnungsreiz des Musculus infraspinatus beklagt, eine wesentliche Funktionseinschränkung entstehe hieraus nicht (S. 23 Mitte). Dies bezüglich wurde von Dr. F.___ in seinem Gutachten keine Veränderung erwähnt, und er schloss sich den Einschätzungen des Vorgutachters der Klinik Z.___ an (vgl. Urk. 9/127 S. 16 unten). Eine seit letztmaliger Renten an spruchsprüfung hinsichtlich der AC-Gelenksarthrose dennoch eingetretene Ver schlechterung lässt sich denn auch nicht der übrigen Aktenlage entnehmen. Die Ausführung von Dr. D.___, dass die AC-Arthrose bei der geringsten Betä ti gung aktiviert werde (vgl. vorstehend E. 3.8), findet in den Akten keine fach ärztliche Bestätigung oder objektive Befundbeschreibung. Zudem räumte Dr. D.___ in seiner E-Mail vom Juli 2016 ebenfalls ein, dass es gut sein könne, dass die AC-Arthrose nicht aktiviert gewesen sei. Nichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Beschwerdeführerin daraus, dass auf ihr ängstliches Verhalten, welches die rheumatologische Untersuchung bei Dr. F.___ erschwerte, keine Rücksicht genommen worden sei (vgl. vor stehend E. 2.2), zeigte sie doch dieses Verhalten bereits anlässlich der ersten Begutachtung am H.___ im Jahr 2007 (vgl. Urk. 9/22 S. 13 ff.), ebenfalls anlässlich der Begutachtung in der Klinik Z.___ 2011 (vgl. Urk. 9/75 S. 21 ff. Ziff. 6) und auch Dr. D.___ bestätigte, dass sich eine Untersuchung der Beschwer deführerin generell schwierig gestalte (vgl. vorstehend E. 3.8). Betreffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. D.___ ist zu beach ten, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen hat, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Im Übrigen nannte er auch Gesichtspunkte, welche seiner Ansicht nach gegen einer Erwerbfähigkeit der Beschwerdeführerin sprächen, welche aus invalidenver siche rungsrechtlicher Sicht als unbeachtlich zu werten sind, so ihr sozio kultu reller Kontext. Auch hinsichtlich der Ausführungen der die Beschwerdeführerin seit Dezember 2010 behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ vom Juli 2015 und Juli 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5 und E. 3.9 ) gilt es zu berücksichtigen, dass ihre auf tragsrecht liche Vertrauensstellung zumindest als hausarztähnlich bezeichnet werden muss, weshalb hier eine gewisse Zurückhaltung bei der Würdigung ihre r Berichte angebracht ist (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Bereits im Zusammenhang mit der letzten Prüfung des Rentenanspruches der Beschwerdeführerin erachtete Dr. C.___ in ihrem Bericht vom Dezember 2011 (vgl. Urk. 9/98) entgegen den Ausführungen der Gutachter der Klinik Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.1) keine Arbeitsfähigkeit mehr als gegeben. Hierzu wurde im Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 festgehalten, dass es sich dabei lediglich um eine andere Beurteilung der Arbeitsfäh igkeit bei gleichem Sachverhalt handle, wobei nicht nachvollziehbar sei, weshalb keine Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt mehr gegeben sein soll e (vgl. Urk. 9/101 E. 3.7 und E. 4.2). Med. pract. E.___ begründete auch in nachvollziehbarer Weise, weshalb er die von Dr. C.___ gestellte Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht bestätigen könne. Eine konse quente psychopharmakologische Behandlung fand im Übrigen nicht statt. 4.3 Aufgrund des Gesagten ist daher festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der mit Ur teil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 (Urk. 9/101) bestätigten Verfügung vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92) weder in somatischer noch in psychiatrischer Hinsicht in invalidenversiche rungs recht lich relevanter Weise verändert respektive verschlechtert hat. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin ihre ange stammte und jede behinderungsangepa sste Tätigkeit im Umfang von 60 % zumut bar ist. 5. 5.1 Zur Qualifikation der Beschwerdeführerin wurde bereits im Urteil vom 15. April 2013 ausgeführt (vgl. Urk. 9/ 101 E. 5.1-3), dass sie während ihrer Anstellung im Spital J.___ als Stationshilfe vom 1. Dezember 1999 bis 30. Juni 2006 lediglich ein Pensum von 50 % ausgeübt hatte (vgl. Urk. 9/9 Ziff. 1, Ziff. 6 und Ziff. 8-9), obwohl sie keinen Erziehungsverpflichtungen hat nachkommen müssen. Da sich damit das lediglich ausgeübte Pensum von 50 % nicht mit der Erziehung unmündiger Kinder erklären lässt und sich und auch aus den übrigen Akten keine Hinweise darauf ergeben, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall einem Pensum von 100 % respektive einem höheren Pensum als 50 % nachgehen würde, und nach wie vor der beschwerdeweise vorgebrachte Hinweis auf die schlechte finanzielle Situation nicht genügt, um auf eine höhere Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall zu schliessen, ist an der im Urteil vom 15. April 2013 festgelegten Qualifikation als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige festzuhalten. 5.2 Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf den Fall Di Trizio geltend macht, die Anwendung der gemischten Methode sei rechtswidrig, und sie werde für ihre in der Ehe gewählte Rollenverteilung bestraft (vgl. vorstehend E. 2.2), ist dem entgegen zu halten, dass das Bundesgericht in Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Di Trizio vom 2. Februar 2016 festgehalten hat, dass die gemischte Methode nach gelten der Praxis nicht per se als diskriminierend erachtet w e rd e. Lediglich sei es konventionswidrig, wenn für die revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente allein familiäre Gründe (wie die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Status wechsel von „vollerwerbstätig“ zu „teilerwerbstätig“ spr ä chen (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 9C_90/2017 vom 4. Juli 2017 E. 4, 9F_8/2016 vom 20. Dezember 2016 E. 4 sowie IV-Rundschreiben Nr. 355 vom 31. Oktober 2016). Da die Beschwerdeführerin bereits seit der erstmaligen Anspruchsprüfung als Teilerwerbstätige qualifiziert wurde und nicht die Geburt von Kindern und die damit hypothetisch verbundene teilweise Aufgabe der Erwerbstätigkeit die ein zige Grundlage des Statuswechsels bilden und aus der Änderung der Inva liditäts bemessungsmethode die revisionsweise Aufhebung der Invalidenrente resultierte, kann die gemischte Methode vorliegend grundsätzlich zur Anwen dung kommen. 5.3 Da die Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren ist (vgl. vorstehend E. 5.1), resultiert bei einer Rest arbeitsfähigkeit von 6 0 % (vgl. vorstehend E. 4.3) keine Erwerbseinbusse und damit kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Hinsichtlich der Beurteilung der Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Haushalt hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Durchführung einer Haus haltsabklärung verzichtet. So liegen einerseits keine somatischen Diag nosen vor, welche auf eine Einschränkung im Haushaltsbereich schliessen lassen würden, und ein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad von min destens 40 % würde vorliegend ohnehin nicht resultieren. 5.4 Aufgrund des Gesagten resultiert bei einer Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige bei einer Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % kein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 5.5 Mit Blick auf das relativ tiefe Valideneinkommen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 9/6 und Urk. 9/78/5) sowie den Umstand, dass im Bereich Haushalt - wenn überhaupt - lediglich von einer geringen Einschränkung auszugehen ist, würde sich auch dann nichts am Ergebnis ändern, wenn die gemischte Methode in der nach Suter/ Leuzinger modifizierten Handhabung angewendet würde (vgl. - nicht rechtkräftiges - Urteil des hiesigen Gerichts IV.2016.00548 vom 19. Mai 2017). 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Ent sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer deführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Stefan Galligani - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchucan

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.01360

IV.2016.01360 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Käch Gerichtsschreiberin Schucan

Urteil vom 6. November 2017

Urteil vom 6. November 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Galligani

vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Galligani Anwaltskanzlei Galligani

Anwaltskanzlei Galligani Ruederstrasse 8, Postfach 1, 5040 Schöftland

Ruederstrasse 8, Postfach 1, 5040 Schöftland gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Mit Urteil vom 1. Februar 2010 im Verfahren IV.2008.00674 ( Urk. 9 /45) bestä tigte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Verfügung der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 22. Mai 2008 (Urk. 9/35), mit welcher ein Leistungsanspruch von X.___, geboren 1954, verneint wurde. Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Weiter wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 im Verfahren IV.2012.00248 die leistungsanspruchsverneinende Verfügung der IV-Stelle vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92 ) bestätigt (Urk. 9/101). Auch dieses Urteil wurde rechts kräftig.

1.1 Mit Urteil vom 1. Februar 2010 im Verfahren IV.2008.00674 ( Urk. 9 /45) bestä tigte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Verfügung der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 22. Mai 2008 (Urk. 9/35), mit welcher ein Leistungsanspruch von X.___, geboren 1954, verneint wurde. Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Weiter wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 im Verfahren IV.2012.00248 die leistungsanspruchsverneinende Verfügung der IV-Stelle vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92 ) bestätigt (Urk. 9/101). Auch dieses Urteil wurde rechts kräftig. 1.2 Am 7. Mai 2015 meldete sich die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf eine Spondylarthritis, Differentialdiagnose Morbus Behçet, erneut bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/105). Die IV-Stelle holte unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, welches am 8. respektive 15. März 2016 erstattet wurde (Urk. 9/129-130). Nach durchgeführt em Vorbescheid ver fahren (Urk. 9/132; Urk. 9/133, Urk. 9/136 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfü gung vom 8. November 2016 eine n Anspruch auf Leistungen der Invaliden ver sicherung (Urk. 9/140 = Urk. 2).

1.2 Am 7. Mai 2015 meldete sich die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf eine Spondylarthritis, Differentialdiagnose Morbus Behçet, erneut bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/105). Die IV-Stelle holte unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, welches am 8. respektive 15. März 2016 erstattet wurde (Urk. 9/129-130). Nach durchgeführt em Vorbescheid ver fahren (Urk. 9/132; Urk. 9/133, Urk. 9/136 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfü gung vom 8. November 2016 eine n Anspruch auf Leistungen der Invaliden ver sicherung (Urk. 9/140 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 6. Dezember 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. November 2016 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Weiter sei sie als Vollerwerbstätige zu qualifizieren und die Sachlage sei nach der Einkommensvergleichsmethode zu beurteilen. Even tuell sei eine Haushaltsabklärung vor Ort vorzunehmen, um einen korrek ten Betätigungsvergleich durchzuführen (Urk. 1 S. 2 ). Am 22. Dezember 2016 zog die Beschwerdeführerin ihr Begehren um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 1 S. 2) zurück (Urk. 6)

2. Die Versicherte erhob am 6. Dezember 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. November 2016 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Weiter sei sie als Vollerwerbstätige zu qualifizieren und die Sachlage sei nach der Einkommensvergleichsmethode zu beurteilen. Even tuell sei eine Haushaltsabklärung vor Ort vorzunehmen, um einen korrek ten Betätigungsvergleich durchzuführen (Urk. 1 S. 2 ). Am 22. Dezember 2016 zog die Beschwerdeführerin ihr Begehren um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 1 S. 2) zurück (Urk. 6) Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2017 ( Urk. 8 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 20. März 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10 ).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2017 ( Urk. 8 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 20. März 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die ver sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die ver sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1.3 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Ver ordnung über die Invalidenversicherung; IVV ), so ist im Beschwerde ver fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).

1.3 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Ver ordnung über die Invalidenversicherung; IVV ), so ist im Beschwerde ver fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 1.4 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Aus wirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht spre ch ung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis).

1.4 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Aus wirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht spre ch ung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). 1.5 Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision ( Art. 17 Abs. 1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des Art. 28a Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 16 und 7 Abs. 2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.

1.5 Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision ( Art. 17 Abs. 1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des Art. 28a Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 16 und 7 Abs. 2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht erwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein träch tigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheits schaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre ( Art. 27 bis IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeits ge rechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).

Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht erwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein träch tigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheits schaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre ( Art. 27 bis IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeits ge rechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen). Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialver sicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor derlich ( BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hin weisen).

Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialver sicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor derlich ( BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hin weisen). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung en und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1 5. Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).

Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung en und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1 5. Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3). Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine ). Ist jedoch anzu - nehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teilerwerbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grund - sätzen für Erwerbstätige, somit nach Art. 16 ATSG zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 e contrario IVG ). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen ( Art. 27 bis IVV). Das Valideneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versi cherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganz tagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen ( BGE 125 V 157 E. 5c/ bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2).

Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine ). Ist jedoch anzu nehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teilerwerbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grund sätzen für Erwerbstätige, somit nach Art. 16 ATSG zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 e contrario IVG ). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen ( Art. 27 bis IVV). Das Valideneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versi cherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganz tagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen ( BGE 125 V 157 E. 5c/ bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2). Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode und damit der Beantwortung der entscheiden den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tat sachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswür digung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folge rungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die all ge meine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festge stellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom 8. November 2013 E. 3.5 und 8C_511/2013 vom 3 0. Dezember 2013, je mit Hinweisen).

Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode und damit der Beantwortung der entscheiden den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tat sachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswür digung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folge rungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die all ge meine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festge stellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom 8. November 2013 E. 3.5 und 8C_511/2013 vom 3 0. Dezember 2013, je mit Hinweisen). 1.6 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.6 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.7 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga ben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).

1.7 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga ben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozia len und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermit telten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9).

Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozia len und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermit telten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9). 1.8 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.8 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.9 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig keiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Wei teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.9 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig keiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Wei teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, die psychia trisch-rheumatologische Begutachtung habe ergeben, dass sich gegenüber der Vorbegutachtung vom Oktober 2011 eine unveränderte Situation darstelle. Auf das Gutachten vom 15. März 2016 könne abgestellt werden. Die Beschwerde führerin habe nie ein 100%iges Pensum ausgeübt, weshalb es nicht plausibel sei, sie als Vollerwerbstätige zu qualifizieren. Es werde wie bisher die gemischte Methode angewendet. Eine Haushaltabklärung werde nicht durchgeführt, da die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Stationshilfe sowie in einer angepassten Tätigkeit weiterhin voll arbeitsfähig sei. Da ihr weiterhin eine volle Arbeitsfähigkeit zumutbar sei, werde kein Leidensabzug gewährt (S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, die psychia trisch-rheumatologische Begutachtung habe ergeben, dass sich gegenüber der Vorbegutachtung vom Oktober 2011 eine unveränderte Situation darstelle. Auf das Gutachten vom 15. März 2016 könne abgestellt werden. Die Beschwerde führerin habe nie ein 100%iges Pensum ausgeübt, weshalb es nicht plausibel sei, sie als Vollerwerbstätige zu qualifizieren. Es werde wie bisher die gemischte Methode angewendet. Eine Haushaltabklärung werde nicht durchgeführt, da die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Stationshilfe sowie in einer angepassten Tätigkeit weiterhin voll arbeitsfähig sei. Da ihr weiterhin eine volle Arbeitsfähigkeit zumutbar sei, werde kein Leidensabzug gewährt (S. 1 f.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf das Gutachten vom 15. März 2016 könne nicht abgestellt werden, da es ohne Kenntnis der Befunde des Röntgeninstituts Zürich vom 17. März 2011 erstellt worden sei (S. 9 Ziff. 2.1). Die seit langem bekannte Acromioclavicular (AC)-Arthrose, welche bei geringer Belastung symptomatisch werde, sei nicht im Gutachten erwähnt worden (S. 9 Ziff. 2.2). Anstatt auf ihr ängstliches Verhalten Rücksicht zu nehmen, seien die von ihr geklagten Schmerzen zu Unrecht als „diffus“ eingestuft worden (S. 10 Ziff. 2.3). Sie leide an einer Spondylarthritis, und die Ausführungen des Gutachters zum Morbus Behçet seien unzutreffend (S. 10 f. Ziff. 2.4.1-2.4.2). Auch die behandelnde Psychiaterin könne die im Gutachten gezogenen Schlussfolgerungen nicht teilen, und es liege eine erhebliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes vor (S. 12 f. Ziff. 2.5, Ziff. 3.1-3). Die gemischte Methode dürfe nicht zur Anwendung kommen, und man dürfe sie nicht aufgrund der von ihr gewählten Rollenverteilung in der Ehe bestrafen (S. 14 Ziff. 4.1). Angesichts der prekären finanziellen Lage der Familie und der vielen offenen Stellen im Pflegebereich sei es überwiegend wahr scheinlich, dass sie im Gesundheitsfall ihr Pensum erhöht hätte (S. 14 Ziff. 4.2). Sofern die gemischte Methode zur Anwendung komme, habe zwingend eine Haushaltsabklärung zu erfolgen (S. 15 Ziff. 4.3.2). Weiter sei in Anbetracht ihres fortgeschrittenen Alters ein Leidensabzug zu gewähren (S. 16 Ziff. 5.2).

2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf das Gutachten vom 15. März 2016 könne nicht abgestellt werden, da es ohne Kenntnis der Befunde des Röntgeninstituts Zürich vom 17. März 2011 erstellt worden sei (S. 9 Ziff. 2.1). Die seit langem bekannte Acromioclavicular (AC)-Arthrose, welche bei geringer Belastung symptomatisch werde, sei nicht im Gutachten erwähnt worden (S. 9 Ziff. 2.2). Anstatt auf ihr ängstliches Verhalten Rücksicht zu nehmen, seien die von ihr geklagten Schmerzen zu Unrecht als „diffus“ eingestuft worden (S. 10 Ziff. 2.3). Sie leide an einer Spondylarthritis, und die Ausführungen des Gutachters zum Morbus Behçet seien unzutreffend (S. 10 f. Ziff. 2.4.1-2.4.2). Auch die behandelnde Psychiaterin könne die im Gutachten gezogenen Schlussfolgerungen nicht teilen, und es liege eine erhebliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes vor (S. 12 f. Ziff. 2.5, Ziff. 3.1-3). Die gemischte Methode dürfe nicht zur Anwendung kommen, und man dürfe sie nicht aufgrund der von ihr gewählten Rollenverteilung in der Ehe bestrafen (S. 14 Ziff. 4.1). Angesichts der prekären finanziellen Lage der Familie und der vielen offenen Stellen im Pflegebereich sei es überwiegend wahr scheinlich, dass sie im Gesundheitsfall ihr Pensum erhöht hätte (S. 14 Ziff. 4.2). Sofern die gemischte Methode zur Anwendung komme, habe zwingend eine Haushaltsabklärung zu erfolgen (S. 15 Ziff. 4.3.2). Weiter sei in Anbetracht ihres fortgeschrittenen Alters ein Leidensabzug zu gewähren (S. 16 Ziff. 5.2). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob seit dem Erlass der mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 5. April 2013 (Urk. 9/101 ) bestätigten Verfügung der IV-Stelle vom 26. Januar 2012 eine anspruchsrelevante Verschlechterung des Gesundheitszu stan des der Beschwerdeführerin ein getreten ist, und wie es sich mit der Status frage verhält.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob seit dem Erlass der mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 5. April 2013 (Urk. 9/101 ) bestätigten Verfügung der IV-Stelle vom 26. Januar 2012 eine anspruchsrelevante Verschlechterung des Gesundheitszu stan des der Beschwerdeführerin ein getreten ist, und wie es sich mit der Status frage verhält. 3.

3. 3.1 Abgestellt wurde im Rahmen des Erlasses der letzten anspruchsverneinend en Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92 ), bezieh ungs weise im Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 5. April 2013 (Urk. 9/101) auf das psychiatrisch-rheumatologische Gutachten der Klinik Z.___ vom Juni respektive August 2011 (Urk. 9/72, Urk. 9/75) sowie auf die Einschätzung des behandelnden Psychiaters Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. August 2010 (vgl. Urk. 9/46/3-4, Urk. 9/101 E. 4.3). Im rheumatologischen Teilgutachten der Klinik Z.___ konnte keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt werden (Urk. 9/75 S. 21 Ziff. 5.2). In psychiatrischer Hinsicht wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) mit Somatisierung respektive eine chronifizierte Depression (ICD-10 F32.9) und ein chronisches Schmerzsyndrom im Sinne einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F54.4) genannt und von einer auf 60 % reduzierten Arbeitsfähigkeit ausge gangen (Urk. 9/46/3-4 S. 2, Urk. 9/72 S. 9 Ziff. 4.1, S. 10 Mitte).

3.1 Abgestellt wurde im Rahmen des Erlasses der letzten anspruchsverneinend en Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92 ), bezieh ungs weise im Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 5. April 2013 (Urk. 9/101) auf das psychiatrisch-rheumatologische Gutachten der Klinik Z.___ vom Juni respektive August 2011 (Urk. 9/72, Urk. 9/75) sowie auf die Einschätzung des behandelnden Psychiaters Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. August 2010 (vgl. Urk. 9/46/3-4, Urk. 9/101 E. 4.3). Im rheumatologischen Teilgutachten der Klinik Z.___ konnte keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt werden (Urk. 9/75 S. 21 Ziff. 5.2). In psychiatrischer Hinsicht wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) mit Somatisierung respektive eine chronifizierte Depression (ICD-10 F32.9) und ein chronisches Schmerzsyndrom im Sinne einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F54.4) genannt und von einer auf 60 % reduzierten Arbeitsfähigkeit ausge gangen (Urk. 9/46/3-4 S. 2, Urk. 9/72 S. 9 Ziff. 4.1, S. 10 Mitte). Im Folgenden ist daher zu prüfen, ob seither eine anspruchsrelevante Ver schlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist.

Im Folgenden ist daher zu prüfen, ob seither eine anspruchsrelevante Ver schlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. 3.2 Im Rahmen der Neuanmeldung zum Leistungsbezug am 7. Mai 2015 (Urk. 9/105 ) gingen die folgenden medizinischen Berichte ein :

3.2 Im Rahmen der Neuanmeldung zum Leistungsbezug am 7. Mai 2015 (Urk. 9/105 ) gingen die folgenden medizinischen Berichte ein : Dr. med. A.___, Facharzt für Radiologie, führte in seinem Bericht vom 16. September 2014 (Urk. 9/104/5-6) nach am 11. September 2014 durchge führtem MRI der gesamten Wirbelsäule und der Iliosakralgelenke ( ISG) aus, es habe sich eine bilaterale Sakroiliitis mit chronischen Veränderungen (Erosionen) beidseits bei aktuell nur minimaler entzündlicher Aktivität rechts kranial gezeigt. Es hätten keine Hinweise für eine aktive Entzündung im Bereich der Halswirbelsäule ( HWS ), Brustwirbelsäule ( BWS ) und Lendenwirbelsäule ( LWS ) bestanden sowie eine leichte Osteochondrose der unteren HWS, vorwiegend C6/7 (S. 1 unten f.).

Dr. med. A.___, Facharzt für Radiologie, führte in seinem Bericht vom 16. September 2014 (Urk. 9/104/5-6) nach am 11. September 2014 durchge führtem MRI der gesamten Wirbelsäule und der Iliosakralgelenke ( ISG) aus, es habe sich eine bilaterale Sakroiliitis mit chronischen Veränderungen (Erosionen) beidseits bei aktuell nur minimaler entzündlicher Aktivität rechts kranial gezeigt. Es hätten keine Hinweise für eine aktive Entzündung im Bereich der Halswirbelsäule ( HWS ), Brustwirbelsäule ( BWS ) und Lendenwirbelsäule ( LWS ) bestanden sowie eine leichte Osteochondrose der unteren HWS, vorwiegend C6/7 (S. 1 unten f.). 3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin für Physikalis che Medizin und Reha bilitation, für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 26. Januar 2015 (Urk. 9/104/7-8) als Diagnose eine Spon dy-larthritis (Differenzialdiagnose Morbus Behçet bei positivem HLA-B 51). Dr. von B.___ führte aus, sie habe die Patientin zuletzt am 26. Januar 2015 in ihrer Sprechstunde gesehen. Die MRI Untersuchung habe eine bilaterale Sakroiliitis gezeigt und die Verdachtsdiagnose einer Spondylarthritis bestätigt (S. 1).

3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin für Physikalis che Medizin und Reha bilitation, für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 26. Januar 2015 (Urk. 9/104/7-8) als Diagnose eine Spon dy-larthritis (Differenzialdiagnose Morbus Behçet bei positivem HLA-B 51). Dr. von B.___ führte aus, sie habe die Patientin zuletzt am 26. Januar 2015 in ihrer Sprechstunde gesehen. Die MRI Untersuchung habe eine bilaterale Sakroiliitis gezeigt und die Verdachtsdiagnose einer Spondylarthritis bestätigt (S. 1). 3.4 Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in ihrem Bericht vom 7. Juli 2015 (Urk. 9/109) folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):

3.4 Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in ihrem Bericht vom 7. Juli 2015 (Urk. 9/109) folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode (ICD-10 F33.2) bei ängstlich-wahnhaft anmutenden Symptomen latenter Suizidalität

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode (ICD-10 F33.2) bei ängstlich-wahnhaft anmutenden Symptomen latenter Suizidalität - ängstlich (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)

ängstlich (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6) Dr. C.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 16. Dezember 2010 bei ihr in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 6. Juli 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). Die Patientin sei aus rein psychiatrischer Sicht in der angestammten Tätigkeit arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie sei bereits bei den Alltagsanforderungen im häuslichen Rahmen überfordert und für alle Tätigkeiten arbeitsunfähig (Ziff. 1.7).

Dr. C.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 16. Dezember 2010 bei ihr in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 6. Juli 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). Die Patientin sei aus rein psychiatrischer Sicht in der angestammten Tätigkeit arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie sei bereits bei den Alltagsanforderungen im häuslichen Rahmen überfordert und für alle Tätigkeiten arbeitsunfähig (Ziff. 1.7). Die Beschwerdeführerin habe im bisherigen Verlauf leider nicht aus ihrer de pressiven Entwicklung herausgefunden, sondern sei immer depressiver gewor den. Sie leide an einer chronisch verlaufenden depressiven Störung, aktuell schwere depressive Episode, bei ängstlich-wahnhaft anmutenden Symptomen, gekennzeichnet durch psychophysiologische Erscheinungsformen wie moto ris che Spannung, vegetative Übererregbarkeit, Erwartungsangst und Hypervigilanz. Sie klage weiterhin über starke Rücken- und Kopfschmerzen sowie Schmerzen in allen Gelenken. Zusätzlich leide sie an Schlafstörungen, innerer Unruhe, Kraft losigkeit, Erschöpfung, Morgentief, sozialer Rückzug und es bestehe eine latente Suizidalität. Wegen ihrer Angst werde sie von ihrem Ehemann engmaschig betreut (Ziff. 1.4).

Die Beschwerdeführerin habe im bisherigen Verlauf leider nicht aus ihrer de pressiven Entwicklung herausgefunden, sondern sei immer depressiver gewor den. Sie leide an einer chronisch verlaufenden depressiven Störung, aktuell schwere depressive Episode, bei ängstlich-wahnhaft anmutenden Symptomen, gekennzeichnet durch psychophysiologische Erscheinungsformen wie moto ris che Spannung, vegetative Übererregbarkeit, Erwartungsangst und Hypervigilanz. Sie klage weiterhin über starke Rücken- und Kopfschmerzen sowie Schmerzen in allen Gelenken. Zusätzlich leide sie an Schlafstörungen, innerer Unruhe, Kraft losigkeit, Erschöpfung, Morgentief, sozialer Rückzug und es bestehe eine latente Suizidalität. Wegen ihrer Angst werde sie von ihrem Ehemann engmaschig betreut (Ziff. 1.4). 3.5 Dr. von B.___ nannte in ihrem Bericht vom 12. Juli 2015 (Urk. 9/110/7-9) als Diagnose eine Spondylarthritis, Differentialdiagnose Morbus Behçet (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei seit dem 9. September 2014 bei ihr in Behand lung, und die letzte Kontrolle sei am 7. Mai 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). Dr. von B.___ führte aus, es bestehe seit erster Konsultation bei ihr am 9. September 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für leichte, mittelschwere und schwere Tätigkeiten (Ziff. 1.6).

3.5 Dr. von B.___ nannte in ihrem Bericht vom 12. Juli 2015 (Urk. 9/110/7-9) als Diagnose eine Spondylarthritis, Differentialdiagnose Morbus Behçet (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei seit dem 9. September 2014 bei ihr in Behand lung, und die letzte Kontrolle sei am 7. Mai 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). Dr. von B.___ führte aus, es bestehe seit erster Konsultation bei ihr am 9. September 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für leichte, mittelschwere und schwere Tätigkeiten (Ziff. 1.6). Die Patientin sei als Schwesternhilfe im Spital tätig gewesen. Bei dieser Arbeit komme es häufig zu körperlichen Anstrengungen mit Heben und Tragen von Gewichten von mehr als 10 kg sowie Bücken bei Arbeiten in ungünstigen Positionen. Bei einer aktiven Spondylarthritis seien diese Tätigkeiten stark eingeschränkt, dies durch die Schmerzen an den peripheren Gelenken. Auch das lange Sitzen oder Stehen sei für die Versicherte sehr anstrengend, denn die Schmerzen seien in Ruhe am stärksten. Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar (Ziff. 1.7). Durch die medikamentöse Behandlung der Entzündung könne eine Erleichterung der Schmerzen erreicht werden, mechanische Ein schränkungen blieben jedoch weiterhin bestehen (Ziff. 1.8).

Die Patientin sei als Schwesternhilfe im Spital tätig gewesen. Bei dieser Arbeit komme es häufig zu körperlichen Anstrengungen mit Heben und Tragen von Gewichten von mehr als 10 kg sowie Bücken bei Arbeiten in ungünstigen Positionen. Bei einer aktiven Spondylarthritis seien diese Tätigkeiten stark eingeschränkt, dies durch die Schmerzen an den peripheren Gelenken. Auch das lange Sitzen oder Stehen sei für die Versicherte sehr anstrengend, denn die Schmerzen seien in Ruhe am stärksten. Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar (Ziff. 1.7). Durch die medikamentöse Behandlung der Entzündung könne eine Erleichterung der Schmerzen erreicht werden, mechanische Ein schränkungen blieben jedoch weiterhin bestehen (Ziff. 1.8). 3.6 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Ärztlichen Zeugnis vom 22. Januar 2016 (Urk. 9/122) aus, er behandle die Versicherte in seiner Funktion als Hausarzt. Die heutige Untersuchung habe eine erneute Verschlechterung der rheumatologischen Problematik mit entzünd lichen Gelenkveränderungen und starker Schmerzunahme gezeigt, die schon seit Dezember bestünden und zu einer Verstärkung der vorbestehenden depressiven Symptomatik mit Schlaflosigkeit, unproduktiver Nervosität und Gedächtnisleis tungs störungen oder Vergesslichkeit führten. Aufgrund dieser Problematik sei es zur Nichtwahrnehmung des Termins vom 18. Januar 2016 beim psychiatrischen Gutachter gekommen.

3.6 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Ärztlichen Zeugnis vom 22. Januar 2016 (Urk. 9/122) aus, er behandle die Versicherte in seiner Funktion als Hausarzt. Die heutige Untersuchung habe eine erneute Verschlechterung der rheumatologischen Problematik mit entzünd lichen Gelenkveränderungen und starker Schmerzunahme gezeigt, die schon seit Dezember bestünden und zu einer Verstärkung der vorbestehenden depressiven Symptomatik mit Schlaflosigkeit, unproduktiver Nervosität und Gedächtnisleis tungs störungen oder Vergesslichkeit führten. Aufgrund dieser Problematik sei es zur Nichtwahrnehmung des Termins vom 18. Januar 2016 beim psychiatrischen Gutachter gekommen. 3.7

3.7 3.7.1 Med. pract. E.___, Facharzt für Psychiatrie und für Psychotherapie, und Dr. med. F.___, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, stellten in ihrem bidisziplinären Gutachten vom 8. und 15. März 2016 (Urk. 9/129-130) zusammenfassend folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/130 S. 14 f. Ziff. 9 lit. A1):

3.7.1 Med. pract. E.___, Facharzt für Psychiatrie und für Psychotherapie, und Dr. med. F.___, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, stellten in ihrem bidisziplinären Gutachten vom 8. und 15. März 2016 (Urk. 9/129-130) zusammenfassend folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/130 S. 14 f. Ziff. 9 lit. A1): - anhaltendes depressives Zustandsbild aktuell mittelgradiger Ausprägung (ICD-10 F33.1), medikamentös unzureichend behandelt

anhaltendes depressives Zustandsbild aktuell mittelgradiger Ausprägung (ICD-10 F33.1), medikamentös unzureichend behandelt - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) vor dem Hinter grund einer massiven Kränkung durch Kündigung mit diesbe züg lich dysfunktionaler Fehlverarbeitung (ICD-10 F54) mit/bei:

anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) vor dem Hinter grund einer massiven Kränkung durch Kündigung mit diesbe züg lich dysfunktionaler Fehlverarbeitung (ICD-10 F54) mit/bei: - akzentuierter Persönlichkeit mit ängstlich-abhängigen Zügen und aktuell sekundär deutlichen Aggravationstendenzen im Rahmen einer dysfunktionalen Fehlentwicklung

akzentuierter Persönlichkeit mit ängstlich-abhängigen Zügen und aktuell sekundär deutlichen Aggravationstendenzen im Rahmen einer dysfunktionalen Fehlentwicklung Aus rheumatologischer Sicht konnten keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden (S. 15 lit. A2). Als rheumatologische Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter ein chronifi ziertes generalisiertes Schmerzsyndrom ohne klares somatisch organisches Kor relat (S. 15 lit. B2).

Aus rheumatologischer Sicht konnten keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden (S. 15 lit. A2). Als rheumatologische Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter ein chronifi ziertes generalisiertes Schmerzsyndrom ohne klares somatisch organisches Kor relat (S. 15 lit. B2). Rheumatologisch sei die Explorandin für körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeiten voll arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht ergebe sich bei aktuell unzureichender medikamentöser Behandlung und diesbezüglich nicht erreich tem medizinischen Endzustand zum Beurteilungszeitpunkt eine maximal ableit bare Arbeitsunfähigkeit von 40 % (S. 15 lit. C).

Rheumatologisch sei die Explorandin für körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeiten voll arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht ergebe sich bei aktuell unzureichender medikamentöser Behandlung und diesbezüglich nicht erreich tem medizinischen Endzustand zum Beurteilungszeitpunkt eine maximal ableit bare Arbeitsunfähigkeit von 40 % (S. 15 lit. C). 3.7.2 Dr. F.___ führte in seinem rheumatologischen Gutachten vom 8. März 2016 (Urk. 9/129) aus, die klinische Untersuchung der ausgesprochen klag sa men und weinerlichen Versicherten sei erschwert und die passive Unter su chung des Bewegungsapparates aufgrund von sofortigem aktivem und starkem Gegen halten und Abwehrreaktionen nicht möglich. Im Bereich des ganzen Körpers finde sich eine diffuse Dolenz bei bereits minimalem Palpationsdruck, oft auch nur schon beim Auflegen der Finger ohne jeglichen Druck. Zudem fänden sich in der klinischen Untersuchung diverse Diskrepanzen zwischen gezielter Unter suchung und Beobachtungen bei abgelenkter Versicherten (S. 15 Mitte).

3.7.2 Dr. F.___ führte in seinem rheumatologischen Gutachten vom 8. März 2016 (Urk. 9/129) aus, die klinische Untersuchung der ausgesprochen klag sa men und weinerlichen Versicherten sei erschwert und die passive Unter su chung des Bewegungsapparates aufgrund von sofortigem aktivem und starkem Gegen halten und Abwehrreaktionen nicht möglich. Im Bereich des ganzen Körpers finde sich eine diffuse Dolenz bei bereits minimalem Palpationsdruck, oft auch nur schon beim Auflegen der Finger ohne jeglichen Druck. Zudem fänden sich in der klinischen Untersuchung diverse Diskrepanzen zwischen gezielter Unter suchung und Beobachtungen bei abgelenkter Versicherten (S. 15 Mitte). Die Differen t ialdiagnose eines Morbus Behçet könne mit grösster Wahrschein lichkeit ausgeschlossen werden, da keine für diese Krankheit typischen Symp tome nachweisbar seien oder vorgängig in den Akten beschrieben worden seien. Die Positivität für das HLA-B51-Merkmal für sich alleine rechtfertige diese Diagnose in keiner Weise (S. 15 unten f.).

Die Differen t ialdiagnose eines Morbus Behçet könne mit grösster Wahrschein lichkeit ausgeschlossen werden, da keine für diese Krankheit typischen Symp tome nachweisbar seien oder vorgängig in den Akten beschrieben worden seien. Die Positivität für das HLA-B51-Merkmal für sich alleine rechtfertige diese Diagnose in keiner Weise (S. 15 unten f.). Auch die Diagnose einer Spondylarthritis müsse stark bezweifelt werden (S. 16 oben). Die klinische Symptomatik der Versicherten mit dem ausgedehnten, praktisch nicht modulierten Ganzkörperschmerz und der diffusen, am ganzen Körper bestehenden massiven Schmerzhaftigkeit bereits bei geringster Berüh rung, sei dagegen in keiner Weise typisch für das Vorliegen einer Spond ar thro pathie. Auch die MRI-Befunde sprächen aus seiner Sicht nicht für das Vorliegen einer seronegativen Spondarthropathie. Während der MRI-Befund an der gesamten Wirbelsäule bis auf eine geringe Degeneration im cervikalen Segment C6/7 völlig unauffällig sei, zeigten sich an beiden ISG vereinzelte erosive Ver änderungen und eine gewisse subchondrale Sklerosierung, welche jedoch nicht pathognomonisch für eine Spondylarthropathie seien. Eindeutige akute ent zünd liche Veränderungen im Sinne einer ISG-Arthritis fänden sich dagegen nicht, auch die neben den Erosionen typischerweise zu findenden produktiven Knochenveränderungen der ISG mit knöcherner Überbrückung des Gelenk spal tes bestünden nicht. Schliesslich sei das HLA-B27 negativ, so dass insge samt aufgrund der Symptomatik, der Klinik sowie den radiologischen und labor mässigen Abklärungen die Diagnose einer seronegativen Spondylarthropathie nicht gestellt beziehungsweise mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könne (S. 16 Mitte).

Auch die Diagnose einer Spondylarthritis müsse stark bezweifelt werden (S. 16 oben). Die klinische Symptomatik der Versicherten mit dem ausgedehnten, praktisch nicht modulierten Ganzkörperschmerz und der diffusen, am ganzen Körper bestehenden massiven Schmerzhaftigkeit bereits bei geringster Berüh rung, sei dagegen in keiner Weise typisch für das Vorliegen einer Spond ar thro pathie. Auch die MRI-Befunde sprächen aus seiner Sicht nicht für das Vorliegen einer seronegativen Spondarthropathie. Während der MRI-Befund an der gesamten Wirbelsäule bis auf eine geringe Degeneration im cervikalen Segment C6/7 völlig unauffällig sei, zeigten sich an beiden ISG vereinzelte erosive Ver änderungen und eine gewisse subchondrale Sklerosierung, welche jedoch nicht pathognomonisch für eine Spondylarthropathie seien. Eindeutige akute ent zünd liche Veränderungen im Sinne einer ISG-Arthritis fänden sich dagegen nicht, auch die neben den Erosionen typischerweise zu findenden produktiven Knochenveränderungen der ISG mit knöcherner Überbrückung des Gelenk spal tes bestünden nicht. Schliesslich sei das HLA-B27 negativ, so dass insge samt aufgrund der Symptomatik, der Klinik sowie den radiologischen und labor mässigen Abklärungen die Diagnose einer seronegativen Spondylarthropathie nicht gestellt beziehungsweise mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könne (S. 16 Mitte). Schliesslich zeigten auch die übrigen Laborabklärungen bis auf den bekannten Vitamin D-Mangel und eine höchstens grenzwertige Erhöhung der Blutsen kungs reaktion keine Auffälligkeiten, so dass auch andere entzündliche rheu ma tische, internistische oder endokrinologische Erkrankungen als Ursache der chro nischen Schmerzproblematik ausgeschlossen werden könnten.

Schliesslich zeigten auch die übrigen Laborabklärungen bis auf den bekannten Vitamin D-Mangel und eine höchstens grenzwertige Erhöhung der Blutsen kungs reaktion keine Auffälligkeiten, so dass auch andere entzündliche rheu ma tische, internistische oder endokrinologische Erkrankungen als Ursache der chro nischen Schmerzproblematik ausgeschlossen werden könnten. Somit könne an der früheren Diagnose einer chronischen generalisierten Schmerz erkrankung ohne somatisch-organisches Korrelat (Rheumaklinik Univer si täts spital G.___, Gutachten des Medizinischen Zentrums H.___ ; Dr. med. I.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili tation, Klinik Z.___) festgehalten werden. Die Versicherte zeige ein in den objektiven Befunden inadäquates Schon- und Vermeidungsverhalten mit auch deutlich demonstrativen Zügen (S. 16 unten f.). Dr. F.___ hielt weiter fest, die von Dr. von B.___ gestellten Diagnosen seien aus seiner Sicht nicht nach vollziehbar (S. 17 oben).

Somit könne an der früheren Diagnose einer chronischen generalisierten Schmerz erkrankung ohne somatisch-organisches Korrelat (Rheumaklinik Univer si täts spital G.___, Gutachten des Medizinischen Zentrums H.___ ; Dr. med. I.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili tation, Klinik Z.___) festgehalten werden. Die Versicherte zeige ein in den objektiven Befunden inadäquates Schon- und Vermeidungsverhalten mit auch deutlich demonstrativen Zügen (S. 16 unten f.). Dr. F.___ hielt weiter fest, die von Dr. von B.___ gestellten Diagnosen seien aus seiner Sicht nicht nach vollziehbar (S. 17 oben). Bei seit dem Jahr 2006 unverändert bestehenden subjektiven Beschwerden und auch unveränderten objektiven Befunden halte er die Versicherte aufgrund der objektivierbaren Befunde zumindest medizinisch-theoretisch für eine körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit aus rein rheumatologischer Sicht arbeits fähig. Die subjektiv von der Versicherten empfundene Unfähigkeit zu jeder körperlichen Betätigung, sei dies im Rahmen einer auch leichten Erwerbs tätigkeit oder jeglichen Haushalttätigkeiten, müsse in erster Linie auf ein nicht adäquates Schon- und Vermeidungsverhalten zurückgeführt werden und lasse sich nicht mit einer somatischen Erkrankung begründen (S. 17 Ziff. 7).

Bei seit dem Jahr 2006 unverändert bestehenden subjektiven Beschwerden und auch unveränderten objektiven Befunden halte er die Versicherte aufgrund der objektivierbaren Befunde zumindest medizinisch-theoretisch für eine körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit aus rein rheumatologischer Sicht arbeits fähig. Die subjektiv von der Versicherten empfundene Unfähigkeit zu jeder körperlichen Betätigung, sei dies im Rahmen einer auch leichten Erwerbs tätigkeit oder jeglichen Haushalttätigkeiten, müsse in erster Linie auf ein nicht adäquates Schon- und Vermeidungsverhalten zurückgeführt werden und lasse sich nicht mit einer somatischen Erkrankung begründen (S. 17 Ziff. 7). 3.7.3 In seinem psychiatrischen Gutachten (Urk. 9/130/1-14) führte med. pract. E.___ aus, in Übereinstimmung mit der letzten Vorbegutachtung und der aktuellen Stellungnahme der behandelnden Psychiaterin, könne auch im Rahmen der vorliegenden Abklärung ein anhaltendes depressives Zustandsbild bestätigt werden. Aufgrund der objektivierten Befundlage und unter zusätzlicher Berück sichtigung der deutlichen Demonstrations- und Aggravationstendenzen, sei der objektiv abzuleitende Schweregrad als maximal mittelgradig zu gewichten. Das Zustandsbild sei - wegen unzureichender Einnahme - aktuell medikamentös nicht adäquat behandelt, diesbezüglich ergebe sich keine Veränderung zur Situa tion bei der Vorbegutachtung im Oktober 2011 (S. 12 Mitte).

3.7.3 In seinem psychiatrischen Gutachten (Urk. 9/130/1-14) führte med. pract. E.___ aus, in Übereinstimmung mit der letzten Vorbegutachtung und der aktuellen Stellungnahme der behandelnden Psychiaterin, könne auch im Rahmen der vorliegenden Abklärung ein anhaltendes depressives Zustandsbild bestätigt werden. Aufgrund der objektivierten Befundlage und unter zusätzlicher Berück sichtigung der deutlichen Demonstrations- und Aggravationstendenzen, sei der objektiv abzuleitende Schweregrad als maximal mittelgradig zu gewichten. Das Zustandsbild sei - wegen unzureichender Einnahme - aktuell medikamentös nicht adäquat behandelt, diesbezüglich ergebe sich keine Veränderung zur Situa tion bei der Vorbegutachtung im Oktober 2011 (S. 12 Mitte). Med. pract. E.___ führten aus, darüber hinaus seien vor dem Hintergrund der massiven innerpsychischen Konfliktdynamik durch die kränkend erlebte Kündi gung der letzten Arbeitsstelle im Spital J.___ und unter Berücksichtigung der rheumatologischen Beurteilung die Kriterien für eine anhaltende somato forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) erfüllt. Diesbezüglich liege eine dysfunk tional chronifizierende Fehlentwicklung bei nach wie vor unverarbeiteter Kon fliktdynamik mit massiven Auswirkungen auf die Beschwerdedarstellung und das Verhalten der Explorandin vor.

Med. pract. E.___ führten aus, darüber hinaus seien vor dem Hintergrund der massiven innerpsychischen Konfliktdynamik durch die kränkend erlebte Kündi gung der letzten Arbeitsstelle im Spital J.___ und unter Berücksichtigung der rheumatologischen Beurteilung die Kriterien für eine anhaltende somato forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) erfüllt. Diesbezüglich liege eine dysfunk tional chronifizierende Fehlentwicklung bei nach wie vor unverarbeiteter Kon fliktdynamik mit massiven Auswirkungen auf die Beschwerdedarstellung und das Verhalten der Explorandin vor. Persönlichkeitsstrukturell fänden sich Hinweise für ängstlich-abhängige Züge mit aktuell zusätzlichem Einfluss auf die Beschwerdedarstellung und das Ver halten der Explorandin, die Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung seien auf - grund der vorliegenden medizinischen Unterlagen und der eigenen Exploration zu r biographischen und beruflichen Entwicklung nicht erfüll t (S. 12 unten f.).

Persönlichkeitsstrukturell fänden sich Hinweise für ängstlich-abhängige Züge mit aktuell zusätzlichem Einfluss auf die Beschwerdedarstellung und das Ver halten der Explorandin, die Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung seien auf grund der vorliegenden medizinischen Unterlagen und der eigenen Exploration zu r biographischen und beruflichen Entwicklung nicht erfüll t (S. 12 unten f.). Psychopathologisch sei die Explorandin im Rahmen des depressiven Krankheits geschehens durch einen reduzierten Antrieb, eine verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung und eine traurige Grundauslenkung mit emo tio naler Instabilität und verminderter Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit beeinträchtigt. Zusätzlich einflussnehmend sei ein undifferenziertes chronifi ziertes Schmerzerleben im Kontext der Konfliktdynamik aus der Vorgeschichte im Rahmen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (S. 13 oben).

Psychopathologisch sei die Explorandin im Rahmen des depressiven Krankheits geschehens durch einen reduzierten Antrieb, eine verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung und eine traurige Grundauslenkung mit emo tio naler Instabilität und verminderter Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit beeinträchtigt. Zusätzlich einflussnehmend sei ein undifferenziertes chronifi ziertes Schmerzerleben im Kontext der Konfliktdynamik aus der Vorgeschichte im Rahmen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (S. 13 oben). Funktionell resultierten eine verminderte Belastbarkeit, Durchhaltefähigkeit, Anpassungs- und Interaktionsfähigkeit und eine eingeschränkte Flexibilität insbesondere bezogen auf Arbeits- und Gruppenprozesse, darüber hinaus liege eine kognitive Leistungsminderung vor.

Funktionell resultierten eine verminderte Belastbarkeit, Durchhaltefähigkeit, Anpassungs- und Interaktionsfähigkeit und eine eingeschränkte Flexibilität insbesondere bezogen auf Arbeits- und Gruppenprozesse, darüber hinaus liege eine kognitive Leistungsminderung vor. Unter dem Titel „Abwägung/Konsistenz/Arbeitsfähigkeit“ führte med. pract. E.___ aus, kritisch abgewogen werden müsse das objektivierbare psycho pathologische Zustandsbild gegenüber den nicht primär versicherungsmedi zinisc h zu gewichtenden Aggravations- und Verdeutlichungstendenzen im Rahmen der jahrelang chronifizierten Fehlentwicklung und Fehlverarbeitung der zu Grunde liegenden Konfliktdynamik im Kontext der Kränkung durch den Verlust der letzten Arbeitsstelle. Darüber hinaus müsse berücksichtigt werden, dass das massgeblich limitierend zu gewichtende depressive Krankheitsgeschehen in Übereinstimmung mit der Situation bei der Vorbegutachtung im Jahr 2011 weiterhin nicht adäquat antidepressiv medikamentös behandelt sei. Es müsse diesbezüglich von einer fehlenden beziehungsweise maximal unregelmässigen Einnahme der verordneten Antidepressiva ausgegangen werden (S. 13 Mitte).

Unter dem Titel „Abwägung/Konsistenz/Arbeitsfähigkeit“ führte med. pract. E.___ aus, kritisch abgewogen werden müsse das objektivierbare psycho pathologische Zustandsbild gegenüber den nicht primär versicherungsmedi zinisc h zu gewichtenden Aggravations- und Verdeutlichungstendenzen im Rahmen der jahrelang chronifizierten Fehlentwicklung und Fehlverarbeitung der zu Grunde liegenden Konfliktdynamik im Kontext der Kränkung durch den Verlust der letzten Arbeitsstelle. Darüber hinaus müsse berücksichtigt werden, dass das massgeblich limitierend zu gewichtende depressive Krankheitsgeschehen in Übereinstimmung mit der Situation bei der Vorbegutachtung im Jahr 2011 weiterhin nicht adäquat antidepressiv medikamentös behandelt sei. Es müsse diesbezüglich von einer fehlenden beziehungsweise maximal unregelmässigen Einnahme der verordneten Antidepressiva ausgegangen werden (S. 13 Mitte). Aus fachärztlich psychiatrischer Sicht könne aktuell objektiv weiter eine leicht- bis maximal zeitweise mittelgradige Leistungseinschränkung bezogen auf das angestammte Tätigkeitprofil als Helferin im Stationsalltag ohne schwere körper liche Arbeiten und ohne hohe intellektuelle Anforderungen angenommen werden. Diesbezüglich stelle sich eine gegenüber der Vorbegutachtung vom Oktober 2011 unveränderte Situation mit einer psychiatrisch maximal 40%igen Arbeits unfähigkeit bezogen auf das angestammte Tätigkeitsprofil oder denkbare Ver weistätigkeiten dar. Aufgrund der prinzipiellen Behandel- und Besserbarkeit könne medizinisch-theoretisch unter optimierter Behandlung ein Rückgang der Symptomatik mit Erhöhung der theoretischen Leistungsfähigkeit weiterhin mög lich sein. Die Beurteilung stehe im Gegensatz zur Beurteilung der aktuell ambulant psychiatrisch behandelnden Fachärztin und der selbst einge nomme nen Position der Beschwerdeführerin. Die Diskrepanz sei im Rahmen der dysfunk tionalen Fehlentwicklung und nicht der primär versicherungsmedizinisch zu gewichtenden Faktoren begründet (S. 14 oben).

Aus fachärztlich psychiatrischer Sicht könne aktuell objektiv weiter eine leicht- bis maximal zeitweise mittelgradige Leistungseinschränkung bezogen auf das angestammte Tätigkeitprofil als Helferin im Stationsalltag ohne schwere körper liche Arbeiten und ohne hohe intellektuelle Anforderungen angenommen werden. Diesbezüglich stelle sich eine gegenüber der Vorbegutachtung vom Oktober 2011 unveränderte Situation mit einer psychiatrisch maximal 40%igen Arbeits unfähigkeit bezogen auf das angestammte Tätigkeitsprofil oder denkbare Ver weistätigkeiten dar. Aufgrund der prinzipiellen Behandel- und Besserbarkeit könne medizinisch-theoretisch unter optimierter Behandlung ein Rückgang der Symptomatik mit Erhöhung der theoretischen Leistungsfähigkeit weiterhin mög lich sein. Die Beurteilung stehe im Gegensatz zur Beurteilung der aktuell ambulant psychiatrisch behandelnden Fachärztin und der selbst einge nomme nen Position der Beschwerdeführerin. Die Diskrepanz sei im Rahmen der dysfunk tionalen Fehlentwicklung und nicht der primär versicherungsmedizinisch zu gewichtenden Faktoren begründet (S. 14 oben). 3.8 Dr. D.___ führte in seiner E-Mail zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwer deführerin vom 8. Juli 2016 (Urk. 3/4) aus, er habe das Gutachten durch gesehen, und es erscheine ihm soweit sorgfältig und integriere die vorhan denen fassbaren Befunde. Etwas irritierend sei, dass die seit langem bekannte AC-Arthrose der linken Schulter, die bei geringer Belastung bereits sympto matisch werde, vom Rheumatologen nicht erwähnt worden sei. Dr. D.___ führte aus, er könne sich allerdings gut vorstellen, dass diese Beschwerden bei der minimalen körperlichen Betätigung im Moment nicht gross störten. Mög licherweise sei der Röntgenbefund von 2011 dem Rheumatologen nicht bekannt gewesen.

3.8 Dr. D.___ führte in seiner E-Mail zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwer deführerin vom 8. Juli 2016 (Urk. 3/4) aus, er habe das Gutachten durch gesehen, und es erscheine ihm soweit sorgfältig und integriere die vorhan denen fassbaren Befunde. Etwas irritierend sei, dass die seit langem bekannte AC-Arthrose der linken Schulter, die bei geringer Belastung bereits sympto matisch werde, vom Rheumatologen nicht erwähnt worden sei. Dr. D.___ führte aus, er könne sich allerdings gut vorstellen, dass diese Beschwerden bei der minimalen körperlichen Betätigung im Moment nicht gross störten. Mög licherweise sei der Röntgenbefund von 2011 dem Rheumatologen nicht bekannt gewesen. Dr. D.___ führte weiter aus, er wisse ausserdem, dass aufgrund der Angst und der Abwehr eine aussagekräftige Untersuchung der Beschwerdeführerin sch wierig sei, da fassbare Befunde im Meer der Schmerzen untergingen und sich die Patientin sehr stark selbst limitiere.

Dr. D.___ führte weiter aus, er wisse ausserdem, dass aufgrund der Angst und der Abwehr eine aussagekräftige Untersuchung der Beschwerdeführerin sch wierig sei, da fassbare Befunde im Meer der Schmerzen untergingen und sich die Patientin sehr stark selbst limitiere. Was den psychiatrischen Anteil angehe, habe er der Beurteilung nicht viel bei zufügen. Das Problem bei dieser Patientin sei, dass gesundheitlich gesehen kein „Killerleiden“ fassbar sei, welches eine Berentung rechtfertige - es sei jedoch die Gesamtheit der Belastungen, die letztlich eine Berufstätigkeit verunmögliche. Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang, dass die Beschwer de führerin, aus einfachem bäuerlichem Milieu stammend mit acht Jahren Grund schule und ohne eine Berufsbildung sehr eingeschränkte Ressourcen habe, um mit den multiplen Belastungen durch ihre Erkrankung fertig zu werden und intellektuell wohl nicht in der Lage sei, die Wichtigkeit der Bewegung trotz Schmerzen einzusehen, womit ein wesentlicher Behandlungspfeiler fehle. Aus hausärztlicher Sicht sei die Arbeitsfähigkeit schon lange nicht mehr gegeben.

Was den psychiatrischen Anteil angehe, habe er der Beurteilung nicht viel bei zufügen. Das Problem bei dieser Patientin sei, dass gesundheitlich gesehen kein „Killerleiden“ fassbar sei, welches eine Berentung rechtfertige - es sei jedoch die Gesamtheit der Belastungen, die letztlich eine Berufstätigkeit verunmögliche. Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang, dass die Beschwer de führerin, aus einfachem bäuerlichem Milieu stammend mit acht Jahren Grund schule und ohne eine Berufsbildung sehr eingeschränkte Ressourcen habe, um mit den multiplen Belastungen durch ihre Erkrankung fertig zu werden und intellektuell wohl nicht in der Lage sei, die Wichtigkeit der Bewegung trotz Schmerzen einzusehen, womit ein wesentlicher Behandlungspfeiler fehle. Aus hausärztlicher Sicht sei die Arbeitsfähigkeit schon lange nicht mehr gegeben. 3.9 Dr. C.___ führte in ihrem Bericht vom 1 1. Juli 2016 ( Urk. 9/135) aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit dem 1 6. Dezember 2010 in ihrer ambu lanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung. Seither habe eine Ver schlechte rung ihres Zustandes beobachtet werden können, weshalb der Meinung der Gutachter nicht gefolgt werden könne (S. 1).

3.9 Dr. C.___ führte in ihrem Bericht vom 1 1. Juli 2016 ( Urk. 9/135) aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit dem 1 6. Dezember 2010 in ihrer ambu lanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung. Seither habe eine Ver schlechte rung ihres Zustandes beobachtet werden können, weshalb der Meinung der Gutachter nicht gefolgt werden könne (S. 1). Auf der psychisch -geistigen Ebene werde die Leistungsfähigkeit der Patientin durch die dargestellten affektiven, psychomotorischen, formalgedanklichen und vegetativen Symptome deutlich beeinträchtigt. Auf der psychiatrisch-körper lichen Ebene bestehe eine ausgeprägte Störung der Vitalgefühle, die die psy chophysische Leistungsfähigkeit der Patientin deutlich einschränke.

Auf der psychisch -geistigen Ebene werde die Leistungsfähigkeit der Patientin durch die dargestellten affektiven, psychomotorischen, formalgedanklichen und vegetativen Symptome deutlich beeinträchtigt. Auf der psychiatrisch-körper lichen Ebene bestehe eine ausgeprägte Störung der Vitalgefühle, die die psy chophysische Leistungsfähigkeit der Patientin deutlich einschränke. Im Hinblick auf die soziale Interaktion sei sie dur ch die Antriebsminderung und den krankheitsbedi ngten sozialen Rückzug deutlich eingeschränkt. Der bisherige Krankheitsverlauf habe zu einem psychischen Leidenszustand und einer emo tionalen Beeinträchtigung geführt, die sie hinsichtlich der Fähigkeit zu r aktiven Mitgestaltung im Arbeitsleben, Strukturierung des Tagesablaufes sowie der gesamten funktionellen Leistungsfähigkeit behinderten.

Im Hinblick auf die soziale Interaktion sei sie dur ch die Antriebsminderung und den krankheitsbedi ngten sozialen Rückzug deutlich eingeschränkt. Der bisherige Krankheitsverlauf habe zu einem psychischen Leidenszustand und einer emo tionalen Beeinträchtigung geführt, die sie hinsichtlich der Fähigkeit zu r aktiven Mitgestaltung im Arbeitsleben, Strukturierung des Tagesablaufes sowie der gesamten funktionellen Leistungsfähigkeit behinderten. Eine Arbeitsfähigkeit unter den Bedingungen sei demnach in der freien Wirt schaft nicht gegeben, und es sei von einer Therapieresistenz auszugehen (S. 2).

Eine Arbeitsfähigkeit unter den Bedingungen sei demnach in der freien Wirt schaft nicht gegeben, und es sei von einer Therapieresistenz auszugehen (S. 2). 3.10 Dr. von B.___ nannte in ihrem Bericht vom 29. November 2016 (Urk. 3/5) als Diagnose eine Spondylarthritis (Differentialdiagnose: Morbus Behçet bei positivem HLA-B 51). Entgegen den Ausführungen von Dr. F.___ seien die Beschwerden der Patientin typisch für eine Spondylarthritis, und diese sei auch im MRI bestätigt worden, auch wenn sich nur ein minimal entzündlicher Befund gezeigt habe. Die Entzündung, welche sich über mehr als einen Ab schnitt im MRI zeige, begleitet durch die Erosionen in den ISG, sei diagnostisch für die Spondylarthritis.

3.10 Dr. von B.___ nannte in ihrem Bericht vom 29. November 2016 (Urk. 3/5) als Diagnose eine Spondylarthritis (Differentialdiagnose: Morbus Behçet bei positivem HLA-B 51). Entgegen den Ausführungen von Dr. F.___ seien die Beschwerden der Patientin typisch für eine Spondylarthritis, und diese sei auch im MRI bestätigt worden, auch wenn sich nur ein minimal entzündlicher Befund gezeigt habe. Die Entzündung, welche sich über mehr als einen Ab schnitt im MRI zeige, begleitet durch die Erosionen in den ISG, sei diagnostisch für die Spondylarthritis. Hinzu komme, dass die Schmerzen sehr wohl modulierbar seien. Unter nicht steroidale n Antirheumatika ( NSAR) komme es zu einer Besserung der Symp tome, diese Medikamente seien aber leider aufgrund gastrointestinaler Beschwer den nicht vertragen worden. Unter Behandlung mit Salazopyrin habe die Patientin bereits eine Besserung ihrer Gelenksbeschwerden beschrieben. Dieses Medikament sei jedoch bisher nicht ausreichend gewesen, um all ihre Symp tome unter Kontrolle zu bringen. Eine Behandlung mit einem Biologika wäre hier wahrscheinlich indiziert. Aufgrund der mit die ser Medikamentation ver bun denen e twas stärkeren Immunsuppression habe die Patientin jedoch bisher gezögert, sich für diese Therapie zu entscheiden (S. 1 unten f.).

Hinzu komme, dass die Schmerzen sehr wohl modulierbar seien. Unter nicht steroidale n Antirheumatika ( NSAR) komme es zu einer Besserung der Symp tome, diese Medikamente seien aber leider aufgrund gastrointestinaler Beschwer den nicht vertragen worden. Unter Behandlung mit Salazopyrin habe die Patientin bereits eine Besserung ihrer Gelenksbeschwerden beschrieben. Dieses Medikament sei jedoch bisher nicht ausreichend gewesen, um all ihre Symp tome unter Kontrolle zu bringen. Eine Behandlung mit einem Biologika wäre hier wahrscheinlich indiziert. Aufgrund der mit die ser Medikamentation ver bun denen e twas stärkeren Immunsuppression habe die Patientin jedoch bisher gezögert, sich für diese Therapie zu entscheiden (S. 1 unten f.). Was die Diagnose des Morbus Behçet betreffe, sei sie ebenfalls nicht mit Dr. F.___ einverstanden. Noch während der letzten Konsultation am 30. Mai 2016 habe die Patientin über Thrombosen in den Beinen berichtet, was häufiger im Rahmen eines Morbus Behçet auftrete (S. 2 oben).

Was die Diagnose des Morbus Behçet betreffe, sei sie ebenfalls nicht mit Dr. F.___ einverstanden. Noch während der letzten Konsultation am 30. Mai 2016 habe die Patientin über Thrombosen in den Beinen berichtet, was häufiger im Rahmen eines Morbus Behçet auftrete (S. 2 oben). 4.

4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von Dr. F.___ und med. pract. E.___ vom März 2016 (vgl. vorstehend E. 3. 7) von einem seit der letztmaligen Prüfung des Rentenanspruches im Zusammen hang mit der Verfügung vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92) unveränderten Ge sund heitszustand der Beschwerdeführerin und von einer weiterhin aus den psychischen Beschwerden resultierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % sowohl in der angestammten wie auch in jeder angepassten Tätigkeit aus (vgl. vorstehend E. 2.1).

4.1 Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von Dr. F.___ und med. pract. E.___ vom März 2016 (vgl. vorstehend E. 3. 7) von einem seit der letztmaligen Prüfung des Rentenanspruches im Zusammen hang mit der Verfügung vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92) unveränderten Ge sund heitszustand der Beschwerdeführerin und von einer weiterhin aus den psychischen Beschwerden resultierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % sowohl in der angestammten wie auch in jeder angepassten Tätigkeit aus (vgl. vorstehend E. 2.1). 4.2 Das bidisziplinäre Gutachten von med. pract. E.___ und Dr. F.___ vom März 2016 erfüllt die formalen Beweiswert- Anforderungen (vorstehend E. 1.9 ) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und das Verhalten der Beschwerdeführerin und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben. Darüber hinaus leuchtet es auch in der Darlegung der medi zinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, enthält nachvollziehba r begründete Schlussfolgerungen, und das psychia trische Gutachten von med. pract. E.___ erweist sich insbesondere auch vor dem Hintergrund der in BGE 141 V 281 geänderten Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung für die zu beurteilenden Fragen als umfassend.

4.2 Das bidisziplinäre Gutachten von med. pract. E.___ und Dr. F.___ vom März 2016 erfüllt die formalen Beweiswert- Anforderungen (vorstehend E. 1.9 ) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und das Verhalten der Beschwerdeführerin und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben. Darüber hinaus leuchtet es auch in der Darlegung der medi zinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, enthält nachvollziehba r begründete Schlussfolgerungen, und das psychia trische Gutachten von med. pract. E.___ erweist sich insbesondere auch vor dem Hintergrund der in BGE 141 V 281 geänderten Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung für die zu beurteilenden Fragen als umfassend. In rheumatologischer Hinsicht begründete Dr. F.___ detailliert und in nachvollziehbarer Weise unter Verweis auf das von Dr. A.___ im September 2014 durchgeführte MRI der gesamten Wirbelsäule sowie der ISG (vgl. vorstehend E. 3.2), weshalb der Diagnostik und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. von B.___ (vgl. vorstehend E. 3.3, E. 3.5 und E. 3.10) nicht gefolgt werden könne.

In rheumatologischer Hinsicht begründete Dr. F.___ detailliert und in nachvollziehbarer Weise unter Verweis auf das von Dr. A.___ im September 2014 durchgeführte MRI der gesamten Wirbelsäule sowie der ISG (vgl. vorstehend E. 3.2), weshalb der Diagnostik und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. von B.___ (vgl. vorstehend E. 3.3, E. 3.5 und E. 3.10) nicht gefolgt werden könne. Soweit die Beschwerdeführerin die Verwertbarkeit des rheumatologischen Teil gutachtens von Dr. F.___ (vgl. vorstehend E. 3.7.2) unter Hinweis auf das Fehlen des Berichtes des Zentrums für medizinische Radiologie vom 1 7. März 2011 ( Urk. 3/3) bestritt, in welchem zum Befund an der linken Schulter aus geführt wurde, es liege eine bekannte AC-Gelenksarthrose vor ohne Dislokation und eine Tendinitis calcarea, wahrsch einlich der Supraspinatussehne, ist auszu führen, dass die AC-Gelenksarthrose links ebenfalls im Bericht der Ärzte der Uniklinik O.___ vom 2 5. Juni 2010 ( Urk. 9/46/1-2 S. 1) aufgeführt wurde. Dieser Bericht lag sowohl den Vorgutachtern der Klinik Z.___ bei der Erstellung des rheumatologischen Gutachtens vom 3 0. August 2011 (vgl. Urk. 9/75/6) und ebenfalls Dr. F.___ vor (vgl. Urk. 9/129 S. 5).

Soweit die Beschwerdeführerin die Verwertbarkeit des rheumatologischen Teil gutachtens von Dr. F.___ (vgl. vorstehend E. 3.7.2) unter Hinweis auf das Fehlen des Berichtes des Zentrums für medizinische Radiologie vom 1 7. März 2011 ( Urk. 3/3) bestritt, in welchem zum Befund an der linken Schulter aus geführt wurde, es liege eine bekannte AC-Gelenksarthrose vor ohne Dislokation und eine Tendinitis calcarea, wahrsch einlich der Supraspinatussehne, ist auszu führen, dass die AC-Gelenksarthrose links ebenfalls im Bericht der Ärzte der Uniklinik O.___ vom 2 5. Juni 2010 ( Urk. 9/46/1-2 S. 1) aufgeführt wurde. Dieser Bericht lag sowohl den Vorgutachtern der Klinik Z.___ bei der Erstellung des rheumatologischen Gutachtens vom 3 0. August 2011 (vgl. Urk. 9/75/6) und ebenfalls Dr. F.___ vor (vgl. Urk. 9/129 S. 5). Die beginnende AC-Arthrose wurde vom rheumatologischen Gutachter der Klinik Z.___ als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit qualifiziert (vgl. Urk. 9/75 S. 21 f. Ziff. 5.1). N ach durchgeführter Untersuchung hielt der rheumatologische Gutachter der Klinik Z.___ fest, aktuell finde sich kein Anhalt für eine Aktivierung einer AC-Gelenksarthrose links. Hierfür werde derzeit führend ein Dehnungsreiz des Musculus infraspinatus beklagt, eine wesentliche Funktionseinschränkung entstehe hieraus nicht (S. 23 Mitte). Dies bezüglich wurde von Dr. F.___ in seinem Gutachten keine Veränderung erwähnt, und er schloss sich den Einschätzungen des Vorgutachters der Klinik Z.___ an (vgl. Urk. 9/127 S. 16 unten). Eine seit letztmaliger Renten an spruchsprüfung hinsichtlich der AC-Gelenksarthrose dennoch eingetretene Ver schlechterung lässt sich denn auch nicht der übrigen Aktenlage entnehmen. Die Ausführung von Dr. D.___, dass die AC-Arthrose bei der geringsten Betä ti gung aktiviert werde (vgl. vorstehend E. 3.8), findet in den Akten keine fach ärztliche Bestätigung oder objektive Befundbeschreibung. Zudem räumte Dr. D.___ in seiner E-Mail vom Juli 2016 ebenfalls ein, dass es gut sein könne, dass die AC-Arthrose nicht aktiviert gewesen sei.

Die beginnende AC-Arthrose wurde vom rheumatologischen Gutachter der Klinik Z.___ als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit qualifiziert (vgl. Urk. 9/75 S. 21 f. Ziff. 5.1). N ach durchgeführter Untersuchung hielt der rheumatologische Gutachter der Klinik Z.___ fest, aktuell finde sich kein Anhalt für eine Aktivierung einer AC-Gelenksarthrose links. Hierfür werde derzeit führend ein Dehnungsreiz des Musculus infraspinatus beklagt, eine wesentliche Funktionseinschränkung entstehe hieraus nicht (S. 23 Mitte). Dies bezüglich wurde von Dr. F.___ in seinem Gutachten keine Veränderung erwähnt, und er schloss sich den Einschätzungen des Vorgutachters der Klinik Z.___ an (vgl. Urk. 9/127 S. 16 unten). Eine seit letztmaliger Renten an spruchsprüfung hinsichtlich der AC-Gelenksarthrose dennoch eingetretene Ver schlechterung lässt sich denn auch nicht der übrigen Aktenlage entnehmen. Die Ausführung von Dr. D.___, dass die AC-Arthrose bei der geringsten Betä ti gung aktiviert werde (vgl. vorstehend E. 3.8), findet in den Akten keine fach ärztliche Bestätigung oder objektive Befundbeschreibung. Zudem räumte Dr. D.___ in seiner E-Mail vom Juli 2016 ebenfalls ein, dass es gut sein könne, dass die AC-Arthrose nicht aktiviert gewesen sei. Nichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Beschwerdeführerin daraus, dass auf ihr ängstliches Verhalten, welches die rheumatologische Untersuchung bei Dr. F.___ erschwerte, keine Rücksicht genommen worden sei (vgl. vor stehend E. 2.2), zeigte sie doch dieses Verhalten bereits anlässlich der ersten Begutachtung am H.___ im Jahr 2007 (vgl. Urk. 9/22 S. 13 ff.), ebenfalls anlässlich der Begutachtung in der Klinik Z.___ 2011 (vgl. Urk. 9/75 S. 21 ff. Ziff. 6) und auch Dr. D.___ bestätigte, dass sich eine Untersuchung der Beschwer deführerin generell schwierig gestalte (vgl. vorstehend E. 3.8).

Nichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Beschwerdeführerin daraus, dass auf ihr ängstliches Verhalten, welches die rheumatologische Untersuchung bei Dr. F.___ erschwerte, keine Rücksicht genommen worden sei (vgl. vor stehend E. 2.2), zeigte sie doch dieses Verhalten bereits anlässlich der ersten Begutachtung am H.___ im Jahr 2007 (vgl. Urk. 9/22 S. 13 ff.), ebenfalls anlässlich der Begutachtung in der Klinik Z.___ 2011 (vgl. Urk. 9/75 S. 21 ff. Ziff. 6) und auch Dr. D.___ bestätigte, dass sich eine Untersuchung der Beschwer deführerin generell schwierig gestalte (vgl. vorstehend E. 3.8). Betreffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. D.___ ist zu beach ten, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen hat, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Im Übrigen nannte er auch Gesichtspunkte, welche seiner Ansicht nach gegen einer Erwerbfähigkeit der Beschwerdeführerin sprächen, welche aus invalidenver siche rungsrechtlicher Sicht als unbeachtlich zu werten sind, so ihr sozio kultu reller Kontext.

Betreffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. D.___ ist zu beach ten, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen hat, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Im Übrigen nannte er auch Gesichtspunkte, welche seiner Ansicht nach gegen einer Erwerbfähigkeit der Beschwerdeführerin sprächen, welche aus invalidenver siche rungsrechtlicher Sicht als unbeachtlich zu werten sind, so ihr sozio kultu reller Kontext. Auch hinsichtlich der Ausführungen der die Beschwerdeführerin seit Dezember 2010 behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ vom Juli 2015 und Juli 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5 und E. 3.9 ) gilt es zu berücksichtigen, dass ihre auf tragsrecht liche Vertrauensstellung zumindest als hausarztähnlich bezeichnet werden muss, weshalb hier eine gewisse Zurückhaltung bei der Würdigung ihre r Berichte angebracht ist (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Bereits im Zusammenhang mit der letzten Prüfung des Rentenanspruches der Beschwerdeführerin erachtete Dr. C.___ in ihrem Bericht vom Dezember 2011 (vgl. Urk. 9/98) entgegen den Ausführungen der Gutachter der Klinik Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.1) keine Arbeitsfähigkeit mehr als gegeben. Hierzu wurde im Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 festgehalten, dass es sich dabei lediglich um eine andere Beurteilung der Arbeitsfäh igkeit bei gleichem Sachverhalt handle, wobei nicht nachvollziehbar sei, weshalb keine Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt mehr gegeben sein soll e (vgl. Urk. 9/101 E. 3.7 und E. 4.2). Med. pract. E.___ begründete auch in nachvollziehbarer Weise, weshalb er die von Dr. C.___ gestellte Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht bestätigen könne. Eine konse quente psychopharmakologische Behandlung fand im Übrigen nicht statt.

Auch hinsichtlich der Ausführungen der die Beschwerdeführerin seit Dezember 2010 behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ vom Juli 2015 und Juli 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5 und E. 3.9 ) gilt es zu berücksichtigen, dass ihre auf tragsrecht liche Vertrauensstellung zumindest als hausarztähnlich bezeichnet werden muss, weshalb hier eine gewisse Zurückhaltung bei der Würdigung ihre r Berichte angebracht ist (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Bereits im Zusammenhang mit der letzten Prüfung des Rentenanspruches der Beschwerdeführerin erachtete Dr. C.___ in ihrem Bericht vom Dezember 2011 (vgl. Urk. 9/98) entgegen den Ausführungen der Gutachter der Klinik Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.1) keine Arbeitsfähigkeit mehr als gegeben. Hierzu wurde im Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 festgehalten, dass es sich dabei lediglich um eine andere Beurteilung der Arbeitsfäh igkeit bei gleichem Sachverhalt handle, wobei nicht nachvollziehbar sei, weshalb keine Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt mehr gegeben sein soll e (vgl. Urk. 9/101 E. 3.7 und E. 4.2). Med. pract. E.___ begründete auch in nachvollziehbarer Weise, weshalb er die von Dr. C.___ gestellte Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht bestätigen könne. Eine konse quente psychopharmakologische Behandlung fand im Übrigen nicht statt. 4.3 Aufgrund des Gesagten ist daher festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der mit Ur teil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 (Urk. 9/101) bestätigten Verfügung vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92) weder in somatischer noch in psychiatrischer Hinsicht in invalidenversiche rungs recht lich relevanter Weise verändert respektive verschlechtert hat. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin ihre ange stammte und jede behinderungsangepa sste Tätigkeit im Umfang von 60 % zumut bar ist.

4.3 Aufgrund des Gesagten ist daher festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der mit Ur teil des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013 (Urk. 9/101) bestätigten Verfügung vom 26. Januar 2012 (Urk. 9/92) weder in somatischer noch in psychiatrischer Hinsicht in invalidenversiche rungs recht lich relevanter Weise verändert respektive verschlechtert hat. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin ihre ange stammte und jede behinderungsangepa sste Tätigkeit im Umfang von 60 % zumut bar ist. 5.

5. 5.1 Zur Qualifikation der Beschwerdeführerin wurde bereits im Urteil vom 15. April 2013 ausgeführt (vgl. Urk. 9/ 101 E. 5.1-3), dass sie während ihrer Anstellung im Spital J.___ als Stationshilfe vom 1. Dezember 1999 bis 30. Juni 2006 lediglich ein Pensum von 50 % ausgeübt hatte (vgl. Urk. 9/9 Ziff. 1, Ziff. 6 und Ziff. 8-9), obwohl sie keinen Erziehungsverpflichtungen hat nachkommen müssen. Da sich damit das lediglich ausgeübte Pensum von 50 % nicht mit der Erziehung unmündiger Kinder erklären lässt und sich und auch aus den übrigen Akten keine Hinweise darauf ergeben, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall einem Pensum von 100 % respektive einem höheren Pensum als 50 % nachgehen würde, und nach wie vor der beschwerdeweise vorgebrachte Hinweis auf die schlechte finanzielle Situation nicht genügt, um auf eine höhere Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall zu schliessen, ist an der im Urteil vom 15. April 2013 festgelegten Qualifikation als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige festzuhalten.

5.1 Zur Qualifikation der Beschwerdeführerin wurde bereits im Urteil vom 15. April 2013 ausgeführt (vgl. Urk. 9/ 101 E. 5.1-3), dass sie während ihrer Anstellung im Spital J.___ als Stationshilfe vom 1. Dezember 1999 bis 30. Juni 2006 lediglich ein Pensum von 50 % ausgeübt hatte (vgl. Urk. 9/9 Ziff. 1, Ziff. 6 und Ziff. 8-9), obwohl sie keinen Erziehungsverpflichtungen hat nachkommen müssen. Da sich damit das lediglich ausgeübte Pensum von 50 % nicht mit der Erziehung unmündiger Kinder erklären lässt und sich und auch aus den übrigen Akten keine Hinweise darauf ergeben, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall einem Pensum von 100 % respektive einem höheren Pensum als 50 % nachgehen würde, und nach wie vor der beschwerdeweise vorgebrachte Hinweis auf die schlechte finanzielle Situation nicht genügt, um auf eine höhere Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall zu schliessen, ist an der im Urteil vom 15. April 2013 festgelegten Qualifikation als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige festzuhalten. 5.2 Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf den Fall Di Trizio geltend macht, die Anwendung der gemischten Methode sei rechtswidrig, und sie werde für ihre in der Ehe gewählte Rollenverteilung bestraft (vgl. vorstehend E. 2.2), ist dem entgegen zu halten, dass das Bundesgericht in Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Di Trizio vom 2. Februar 2016 festgehalten hat, dass die gemischte Methode nach gelten der Praxis nicht per se als diskriminierend erachtet w e rd e. Lediglich sei es konventionswidrig, wenn für die revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente allein familiäre Gründe (wie die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Status wechsel von „vollerwerbstätig“ zu „teilerwerbstätig“ spr ä chen (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 9C_90/2017 vom 4. Juli 2017 E. 4, 9F_8/2016 vom 20. Dezember 2016 E. 4 sowie IV-Rundschreiben Nr. 355 vom 31. Oktober 2016).

5.2 Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf den Fall Di Trizio geltend macht, die Anwendung der gemischten Methode sei rechtswidrig, und sie werde für ihre in der Ehe gewählte Rollenverteilung bestraft (vgl. vorstehend E. 2.2), ist dem entgegen zu halten, dass das Bundesgericht in Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Di Trizio vom 2. Februar 2016 festgehalten hat, dass die gemischte Methode nach gelten der Praxis nicht per se als diskriminierend erachtet w e rd e. Lediglich sei es konventionswidrig, wenn für die revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente allein familiäre Gründe (wie die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Status wechsel von „vollerwerbstätig“ zu „teilerwerbstätig“ spr ä chen (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 9C_90/2017 vom 4. Juli 2017 E. 4, 9F_8/2016 vom 20. Dezember 2016 E. 4 sowie IV-Rundschreiben Nr. 355 vom 31. Oktober 2016). Da die Beschwerdeführerin bereits seit der erstmaligen Anspruchsprüfung als Teilerwerbstätige qualifiziert wurde und nicht die Geburt von Kindern und die damit hypothetisch verbundene teilweise Aufgabe der Erwerbstätigkeit die ein zige Grundlage des Statuswechsels bilden und aus der Änderung der Inva liditäts bemessungsmethode die revisionsweise Aufhebung der Invalidenrente resultierte, kann die gemischte Methode vorliegend grundsätzlich zur Anwen dung kommen.

Da die Beschwerdeführerin bereits seit der erstmaligen Anspruchsprüfung als Teilerwerbstätige qualifiziert wurde und nicht die Geburt von Kindern und die damit hypothetisch verbundene teilweise Aufgabe der Erwerbstätigkeit die ein zige Grundlage des Statuswechsels bilden und aus der Änderung der Inva liditäts bemessungsmethode die revisionsweise Aufhebung der Invalidenrente resultierte, kann die gemischte Methode vorliegend grundsätzlich zur Anwen dung kommen. 5.3 Da die Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren ist (vgl. vorstehend E. 5.1), resultiert bei einer Rest arbeitsfähigkeit von 6 0 % (vgl. vorstehend E. 4.3) keine Erwerbseinbusse und damit kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.

5.3 Da die Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren ist (vgl. vorstehend E. 5.1), resultiert bei einer Rest arbeitsfähigkeit von 6 0 % (vgl. vorstehend E. 4.3) keine Erwerbseinbusse und damit kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Hinsichtlich der Beurteilung der Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Haushalt hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Durchführung einer Haus haltsabklärung verzichtet. So liegen einerseits keine somatischen Diag nosen vor, welche auf eine Einschränkung im Haushaltsbereich schliessen lassen würden, und ein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad von min destens 40 % würde vorliegend ohnehin nicht resultieren.

Hinsichtlich der Beurteilung der Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Haushalt hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Durchführung einer Haus haltsabklärung verzichtet. So liegen einerseits keine somatischen Diag nosen vor, welche auf eine Einschränkung im Haushaltsbereich schliessen lassen würden, und ein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad von min destens 40 % würde vorliegend ohnehin nicht resultieren. 5.4 Aufgrund des Gesagten resultiert bei einer Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige bei einer Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % kein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad.

5.4 Aufgrund des Gesagten resultiert bei einer Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige bei einer Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % kein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt.

Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 5.5 Mit Blick auf das relativ tiefe Valideneinkommen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 9/6 und Urk. 9/78/5) sowie den Umstand, dass im Bereich Haushalt - wenn überhaupt - lediglich von einer geringen Einschränkung auszugehen ist, würde sich auch dann nichts am Ergebnis ändern, wenn die gemischte Methode in der nach Suter/ Leuzinger modifizierten Handhabung angewendet würde (vgl. - nicht rechtkräftiges - Urteil des hiesigen Gerichts IV.2016.00548 vom 19. Mai 2017).

5.5 Mit Blick auf das relativ tiefe Valideneinkommen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 9/6 und Urk. 9/78/5) sowie den Umstand, dass im Bereich Haushalt - wenn überhaupt - lediglich von einer geringen Einschränkung auszugehen ist, würde sich auch dann nichts am Ergebnis ändern, wenn die gemischte Methode in der nach Suter/ Leuzinger modifizierten Handhabung angewendet würde (vgl. - nicht rechtkräftiges - Urteil des hiesigen Gerichts IV.2016.00548 vom 19. Mai 2017). 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Ent sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer deführerin aufzuerlegen.

6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Ent sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer deführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Stefan Galligani

Rechtsanwalt Stefan Galligani - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchucan