Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03278.jsonl.gz/2099

Die Pharmaindustrie ist die produktivste Branche in der Schweiz. Die Arbeitsplatzproduktivität stieg zwischen 1980 und 2017 praktisch kontinuierlich an, nur zwischen 2008 und 2009 sowie zwischen 2012 und 2014 hat sie kurzzeitig etwas abgenommen. 2017 war sie mit rund 647 000 Franken pro Beschäftigten mehr als zehnmal höher als 1980. Die Produktivität der Pharmaindustrie übertrifft diejenige der Gesamtwirtschaft um mehr als das Siebenfache. Letztere ist seit 1980 mit Ausnahme weniger Jahre ebenfalls jährlich gestiegen, allerdings viel weniger stark als diejenige der Pharmabranche. Die Arbeitsplatzproduktivität ist definiert als nominale Bruttowertschöpfung in Franken pro Beschäftigten.
Pro geleistete Arbeitsstunde erwirtschaftet die Pharmabranche eine Wertschöpfung von über 350 Franken. Im Branchenvergleich zeigt sich, dass die Pharmaindustrie selbst wertschöpfungsintensive Branchen wie den Energie- und den Finanzsektor deutlich übertrifft. Auch die klassische chemische Industrie ist nur rund ein Drittel so produktiv wie die Pharmabranche.