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Ein auf einem Schwimmring abgetriebenes fünf Jahre altes Mädchen ist in einem grossen See an der französischen Mittelmeerküste nahe Marseille ertrunken.
Zwar hätten alarmierte Retter das Mädchen am Dienstagabend noch aus dem Wasser bergen können, Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos, teilte die Polizei am Mittwoch mit.
Ein zweites drei Jahre altes Mädchen, das sich ebenfalls an den Schwimmring geklammert hatte, konnte unterdessen ansprechbar, aber unterkühlt aus dem See bei Marignane geborgen werden, der unmittelbar an das Meer grenzt.
Wie die Zeitung «La Provence» berichtete, waren die Kinder weggetrieben worden, und der Ring überschlug sich. Die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute seien sofort ins Wasser gesprungen und 500 Meter weit geschwommen, um die Dreijährige zu retten. Das ältere Kind habe ein Taucher erst später von einem Hubschrauber aus rund einen Kilometer vom Ufer entfernt lokalisiert. Für das Mädchen kam jede Hilfe zu spät. (sda/dpa)
Eine Touristin aus Indien ist von den Kreidefelsen in Étretat in der Normandie in den Tod gestürzt, während sie von sich ein Selfie machen wollte. Der Ehemann der 37-Jährigen, der am Sonntag Zeuge des Unglücks wurde, kam unter Schock in eine Klinik, wie der Sender France bleu am Montag unter Verweis auf die Polizei berichtete. Die Suche nach der Frau am Fuss der 90 Meter hohen Klippen und im Meer dauerte unterdessen an.