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Das Luzerner Obergericht hat einen 52-jährigen Mazedonier zu 18 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Dieser hatte vor vier Jahren in Sempach-Station seine von ihm getrennt lebende Gattin niedergestochen. Das Obergericht erhöhte die Strafe im Gegensatz zur ersten Instanz um ein Jahr. Der Angeklagte wollte einen Freispruch. Er sei angegriffen worden und habe sich gewehrt, sagte er vor Gericht. Mit dem Urteil folgte das Obergericht aber den Anträgen des Staatsanwalts. Zur Tat gibt es keine Zeugen. Sicher ist, dass der Täter seiner Frau in der Bahnhofsunterführung gefolgt war und dort 13 Mal auf sie einstach.