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Lebensphasen
ARTIKEL IM AUFBAU / IN ÜBERARBEITUNG!
Inhaltsverzeichnis
- 1 Bedeutung für die Erziehung
- 2 Schwangerschaft und Geburt
- 3 Vertrauensbildung (bis etwa 2 Jahre)
- 4 Willensbildung (etwa 2 bis 4 Jahre)
- 5 Sozialisation bis Pubertät (etwa 4 bis 16 Jahre)
- 6 Erwachsenwerden (etwa 16 bis 25 Jahre)
- 7 Weiterführende Themen
- 8 Übergeordnete Prinzipien
Bedeutung für die Erziehung
Für die Erziehung von Kindern sind fast ausschliesslich die ersten vier Jahre entscheidend. Danach sollte das Kind genügend reif sein, um sich mehr oder weniger selbständig weiterzuentwickeln, sodass sich Ihre Erziehungsarbeit auf eine Art Begleitung beschränken kann. Die Lebensphasen werden hier entsprechend der nötigen Erziehungsarbeit, also den Phasen der Erziehung, dargestellt:
Entscheidende Phasen:
Spätere Phasen:
Schwangerschaft und Geburt
Schwangerschaft
...
Geburt
...
Vertrauensbildung (bis etwa 2 Jahre)
Stillzeit
...
Sprechen lernen
...
Laufen lernen
...
Etwa die ersten zwei Lebensjahre des Kindes sind geprägt von der Vertrauensbildung zwischen dem Kind und seinen Eltern. Während das Kind mit uneingeschränktem Vertrauen auf die Welt kommt, müssen seine Eltern zuerst lernen, ihrem Kind mit zu vertrauen. Das Kind wird umgekehrt sein Selbstvertrauen im gleichen Masse aufbauen können, wie seine Eltern seinen Fähigkeiten vertrauen.
Willensbildung (etwa 2 bis 4 Jahre)
Die beiden folgenden Phasen werden deshalb in der Regel in ihrer Bedeutung entsprechend überschätzt. Oder anders gesagt: Eltern, die eigentlich in den ersten vier Jahren Schwierigkeiten mit der Erziehung hatten, merken das erst jetzt und beginnen mit ihren Bemühungen viel zu spät, das heisst zu einem Zeitpunkt, an dem die Erziehung im wesentlichen abgeschlossen sein sollte und sich deshalb fast nur noch eine Art "Nacherziehung" sein kann. Denn in diesen Phasen sollte die Erziehung des Kindes mehr eine Art von Begleitung sein:
Sozialisation bis Pubertät (etwa 4 bis 16 Jahre)
Eintritt in die (Vor)Schule
...
Übergang in die Mittelschule
...
Pubertät
...
Berufswahl
...
Wenn das Kind in die (Vor)Schule kommt, sollte es reif dazu sein, das heisst insbesondere genügend Selbstvertrauen haben, sodass es seine Fähigkeiten innerhalb der Grenzen, die ihm eine Gruppe setzt, frei entfalten kann. Falls es diese Reife noch nicht hat, wird die Erziehungsaufgabe der Eltern an die Schule delegiert, die aber eigentlich andere Aufgaben hat. Und wenn die Lehrpersonen diese Aufgabe auch nicht übernehmen, kann es für das Kind sehr schnell gefährlich werden, da es entweder zum Störenfried oder umgekehrt zum Duckmäuser wird (auch als "verhaltensauffällig" oder gar als "verhaltensoriginell" schöngeredet).
Erwachsenwerden (etwa 16 bis 25 Jahre)
Mit der Pubertät des Kindes beginnt die Ablösung von den Eltern definitiv. Von da an wird es Eltern regelmässig nahezu unmöglich, den Kindern noch irgendetwas beibringen zu wollen, das sie nicht schon zuvor zusammen erarbeitet haben. Wenn in den ersten vier Jahren keine Vertrauensbasis geschaffen und kein respektvoller Umgang gelernt wurde, ist es pure Illusion, das ausgerechnet in der Pubertät nachholen zu wollen. Denn Jugendliche müssen sich in dieser Phase von den Eltern ablösen können, ihren eigenen Weg finden und sind deshalb schon von Natur aus absolut taub für irgendwelche Belehrungen seitens der Eltern.
Eltern tun also gut daran, all ihre Erziehungsanstrengungen auf die ersten vier Jahre zu legen. Sie werden dafür staunen, wie leicht der Rest von sich geht!
Weiterführende Themen
Übergeordnete Prinzipien
- Selbstvertrauen (erstes Grundprinzip der Erziehung)
- Freier Wille (zweites Grundprinzip der Erziehung)
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