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Der Ton wird erzeugt, indem die Luft in einen Raum strömt, der sich an der Oberseite des Kopfes befindet und der menschlichen Nasenhöhle entspricht. Dort lässt die Luft die sogenannten „phonetischen Lippen“ vibrieren – wie beim menschlichen Schnarchen. Belugawale besitzen zwei Paare von phonetischen Lippen und können darum zwei voneinander unabhängige Laute ausstossen. Die Luft dringt dann in einen Luftsack, wo sie zur erneuten Tonerzeugung wiederverwendet werden kann. An der Tonproduktion beteiligt ist auch die sogenannte „Melone“, ein Organ im Schädel der Zahnwale, das aus Fett- und Bindegewebe besteht. Man vermutet, dass die Melone den Schall bündeln hilft und als eine Art Resonanzkörper dient.
Mehr als nur Gesang
Die Laute der Wale dienen der Echoortung, also der Orientierung im Wasser mit Hilfe von Schallwellen. Belugawale sind aber auch äusserst soziale Tiere, und man vermutet, dass ihre verschiedenen Laute eine Art Sprache bilden. Belugas können auch Geräusche nachmachen, die ihnen eigentlich völlig fremd sind (siehe unten).