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Marc Mangen, Komponist
Marc Mangen ist Autodidakt, so wie alle Jazzmusiker seiner Generation. Schon in seiner Jugend spielte er mit den besten Musikern Luxemburgs. Von ihnen hat er die Grundlagen dieser Musik erlernt.
Seitdem hat er praktisch jede Art von Musik gespielt, mit verschiedenen Bands und Orchestern. Aber seit einigen Jahren konzentriert er sich auf das reine Jazzklavier, seine erste Liebe. Marc Mangen ist auch als Komponist tätig. Sein Werk umfasst nicht nur Jazzthemen, sondern auch Stücke für größere Ensembles, vor allem für seine 8-köpfige Band "Afrodisax". Als klassisch ausgebildeter Musiker schreibt er Lieder, Chorwerke und Orgelmusik. Erwartungsgemäss besteht sein Soloprogramm aus eigenen Melodien nebst ausgewählten Standards und Improvisationen.
Auch wenn Marc Mangen sich das Jazzspiel selbst beigebracht hat, das Klavierspiel an sich hat er am Konservatorium Luxemburg erlernt. Im Alter von 19 Jahren ging er dann nach Strassburg, um beim bekannten Pianisten Gérard Frémy zu studieren. Es war ein strenges Klassikstudium; zu der Zeit gab es die Jazzabteilungen noch nicht, wie wir sie heute von den Hochschulen kennen. Später konnte er an einigen Workshops mit dem englischen Jazzpianisten John Taylor teilnehmen. John bleibt bis heute eine seiner wesentlichen Inspirationsquellen. Über die Jahre konnte Marc mit vielen bekannten Musikern spielen, darunter Uli Beckerhoff, Randy Brecker, Ted Curson, Claudio Fasoli, Tino Gonzales, Didier Lockwood, Jean-Loup Longnon, Glenn Miller, Itaru Oki, Jacques Pirotton, Gunnar Plümer, Emmanuelle Somer, Mark Turner, Erwin Vann; ausserdem mit fast allen luxemburgischen Musikern, und viele anderen.
Neben Jazzklavier spielt Marc Mangen auch gerne klassische Musik an der Orgel. Er ist Organist in kirchlichen Diensten des Kantons Bern, wo er Orgel in Gottesdiensten, an Hochzeiten und an Abdankungen spielt. (Marc Mangen)