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Das Bundesamt für Verkehr (BAV) entwickelte zusammen mit den Kantonen, den Bahnen und Akteuren der Güterverkehrsbranche den Ausbauschritt 2035. EBP unterstützte dabei als Stabsstelle die Projektleitung des Bundesamtes für Verkehr.
Gemäss Artikel 1 Absatz 3 des Bundesbeschlusses über den Ausbauschritt 2025 der Eisenbahninfrastruktur war der Bundesversammlung bis 2018 eine Botschaft für einen nächsten Ausbauschritt vorzulegen.
Als Grundlage für die Entwicklung dieses Ausbauschrittes 2035 wurden Planungsgrundsätze und die zu hinterlegende Nachfrageprognose festgelegt. Die prognostizierte Nachfrage wurde mit dem vorhandenen Angebot ohne den Ausbauschritt 2035 verglichen und daraus der nachfrageseitige Bedarf abgeleitet. Kantone, Fernverkehrsbetreiber und die Güterverkehrsbranche formulierten ihre Angebotsziele, die sie bis spätestens 2035 erreichen wollen.
Daraus wurden sogenannte Module gebildet. Ein Modul enthält dabei eine oder mehrere Angebotsverbesserung(en) sowie die zugehörige Infrastruktur. Die Module wurden hinsichtlich deren Nutzen und Kosten bewertet und fallweise in einem iterativen Prozess mit den betroffenen Bahnen optimiert. Auf Basis der Bewertung wurden Module sodann in den Ausbauschritt 2035 aufgenommen, zu einem schweizweiten Konzept zusammengeführt und nochmals als Gesamtpaket bewertet. Das Parlament hat im Jahr 2019 den Ausbauschritt 2035 bewilligt.
Unsere Leistungen
Die Planergemeinschaft EBP (Federführung), Infras und sma unterstützte im Zeitraum 2013-2020 als Stabsstelle das Bundesamt für Verkehr bei der Erarbeitung des Ausbauschrittes 2035 in den Bereichen Angebotsentwicklung, Infrastrukturausbau und Bewertung. Dazu erbrachte die Planergemeinschaft Unterstützungsleistungen sowohl für das Projektmanagement als auch auf Expertenebene.