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Geschichte
Die Gemeinde Graben liegt auf 455 m ü. M, 4 km nördlich von Herzogenbuchsee und 5 km westlich der Stadt Langenthal. Graben setzt sich aus den Weilern „Schwendi, Burech, Baumgarten, Chleiholz und Schörlishäusern sowie Hubel“ zusammen. Nachbargemeinden von Graben sind Aarwangen, Thunstetten, Herzogenbuchsee, Heimenhausen, Berken und Bannwil.
Das Gemeindegebiet von Graben war schon früh besiedelt. Seit dem Mittelalter unterstand Graben den Herren von Önz, welche als Vasallen der Kyburger eine Kleinherrschaft innehatten. Durch eine Verpfändung gelangte das Dorf 1385 an die Freiherren von Grünenberg (Melchnau). Graben wurde 1432 von Bern käuflich erworben und der Landvogtei Aarwangen zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime 1798 gehörte das Dorf während der Helvetik zum Distrikt Wangen und ab 1803 zum Oberamt Wangen. Seit 1972 war Graben als Standort für ein Kernkraftwerk vorgesehen. Die Realisierung des Projektes scheiterte jedoch an der starken Opposition der Bevölkerung aus der Region.