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«sofern» ist eine räumliche Collage, einer Laborsituation ähnlich, in der vielseitig mit Bildern und Aktionen gearbeitet werden kann. Drei Projektoren können vom Performer nach belieben mit existierendem oder vor Ort erzeugtem Bildmaterial gefüllt werden. Dafür stehen zwei Videokameras zur Verfügung, die es erlauben Bildmaterial während der Performance zu erzeugen und im späteren Verlauf wieder zu verwenden. «sofern» setzt sich aus Fragmenten zusammen, die sich modularer Möglichkeiten der Bildgestaltung bedienen. Die Fragmente stehen im Dialog miteinander, nähren sich gegenseitig und bilden in der Koexistenz neue Assoziationen.
Performer und Zuschauende konstruieren einen Raum der Vorstellung. Dieser Raum resultiert aus der Verschachtelung zwei weiterer Räume die Teil der Performance sind: Dem konkret vorhandenen Raum, in dem sich das Dispositiv der Performance befindet - und dem abstrakten Raum der Wissenschaft in dem mathematische und physikalische Phänomene durch Aktionen und Projektionen thematisiert werden.