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Kein Stillstand der globalen Erwärmung
Climate Press Nr. 26
Trotz global etwas kühlerem Jahr 2008 und schneereichem Winter in der Schweiz gibt es keine konkreten Anzeichen für eine Verlangsamung der langfristigen globalen Erwärmung. Das weltweit im Vergleich zu den letzten Jahren relativ kühle Jahr 2008 und der vergangene schneereiche Winter in West- und Mitteleuropa sind ein Ausdruck natürlicher kurzfristiger und regionaler Schwankungen, wie sie unabhängig vom langfristigen Trend zu erwarten sind.
La Niña und wahrscheinlich auch die gegenwärtig tiefe Sonnenaktivität sind Gründe für die im Vergleich zu den letzten Jahren etwas kühleren globalen Temperaturen 2008. Der vergangene schneereiche Winter in den Alpen ist ein regionales Phänomen, das unter anderem mit der Nordatlantischen Oszillation zusammenhängt. Sobald der kühlende Effekt dieser Faktoren wegfällt, ist ein weiterer Anstieg der Temperaturen wahrscheinlich.
Quelle: ProClim/ OcCC (Hrsg.), 2009. Kein Stillstand der globalen Erwärmung. Climate Press. Hintergründe der Klima- und Global Change Forschung, Nr. 26.