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Die sogenannte Kohlekommission hat ihren Bericht auf 336 Seiten vorgelegt. Davon widmen sich aber nur wenige Seiten der künftigen Stromversorgung und nur eineinhalb Seiten der Versorgungssicherheit.
Der größte Teil besteht aus Ideen wie man eine Industriebrache verhindert, z. B. durch ein Museum «Thomas Münzer und der Bauernkrieg».
Es wird nur beschrieben wie viel GW Stromerzeuger aus Braunkohle und Steinkohle wann vom Markt gehen sollen. Nur in einem Satz wird davon gesprochen, dass die Kohleverbrennung durch Gasverbrennung ersetzt werden soll. Immerhin wird das Problem angesprochen, dass es keine neuen Gaskraftwerke gäben könnte, wenn die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Dann sollte es einen «systematischen Investitionsrahmen” geben. Was man sich darunter vorstellen soll, wird nicht weiter ausgeführt.
Wie das Ganze umgesetzt werden soll, bleibt im Dunklen. Die „Zeit“ schreibt, dass die Regierung bis April Vorschläge zur Umsetzung vorlegen soll. Wenn wir in England wären, könnte man jetzt Wetten abschließen, was sich mehr verzögert: der Berliner Flughafen oder der Kohleausstieg.