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Das Spannsystem (Tab-Tension-Serie) an den Seiten der Leinwand verhindert, dass sich die Kanten der Leinwand aufrollen, was bei Leinwänden ohne Spannsystem oder Rahmen vorkommen kann. Darüber hinaus verbessert dieses System die Ebenheit der Leinwand Oberfläche.
Die Leinwand ist einfach zu installieren und für die meisten Serien benötigen Sie keine zusätzliche Hilfe. Bei den Einbauleinwänden ist ein Fachmann zu empfehlen. Bei den CLR-Leinwänden ist es wichtig, bei der Installation die Handschuhe zu tragen und auf einem sauberen Untergrund zu arbeiten.
Die Wahl des Leinwand Formats hängt hauptsächlich von der geplanten Anwendung (Diashow, Computer Leinwand Präsentation, normales Fernsehen, DVD schauen) und natürlich auch vom verwendeten Projektor (Diaprojektor, 4:3-Beamer, 16:9-Beamer) ab.
Nach der internationalen Norm ISO 8396 und der deutschen Norm DIN 19045-4 mit dem Titel "Projektion von bewegten und unbewegten Bildern" lässt sich das Reflexionsverhalten der Projektion Leinwand in vier Gruppen einteilen: D, S, B und R. Es wird durch den Leuchtdichtefaktor in Abhängigkeit vom Betrachtungswinkel definiert. Der Leuchtdichtefaktor misst das Reflexionsvermögen der Fläche Leinwand im Vergleich zu einer standardisierten weißen Referenzfläche (Bariumsulfat-Ionen) unter genormten Projektionsbedingungen. Dadurch wird bestimmt, wie viel heller die Fläche ist.
D Diffus reflektierend mattweiss Leinwand
Eine Leinwand mit dem Leinwand Typ D streut das einfallende Licht weitgehend gleichmässig in alle Richtungen. Die Leinwand D zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine bevorzugte Reflexionsrichtung hat.
Lichtstärke: etwa. 1,1 bis 1,3
Horizontaler Betrachtungswinkel: etwa. 45°
Der Lichtstrahl des Projektors wird gleichmässig in alle Richtungen reflektiert.
S Spiegelbildliche Reflexion (Spiegelung)
S Leinwand funktioniert wie eine Billardkugel oder ein normaler Spiegel.
Diese Projektion Leinwände eignet sich am besten für den Fall, dass der Projektor an der Decke eines hohen Raumes hängt, die Leinwand sich in mittlerer Höhe befindet und das Publikum auf dem Boden steht. Deshalb werden solche Leinwände auch Metall Leinwände oder Silber Leinwände genannt.
Perlenperlen Leinwand Lichtstärke: ca. 1,6
Horizontaler Betrachtungswinkel: ca. 35°
Der Lichtstrahl des Projektors wird in eine bevorzugte Richtung reflektiert und dadurch komprimiert.
B Perlenförmige Reflexion (zurück zur Lichtquelle)
alle Leinwände des Typs B weisen eine Vorzugsrichtung auf, die mit dem einfallenden Licht übereinstimmt. Diese Projektion Leinwände ist am besten geeignet, wenn unser Beamer auf einem kleinen Tisch oder auf dem Boden steht, der Leinwand aber in einer bestimmten Höhe an der Wand hängt. Aus diesem Grund werden diese Leinwände auch Perle Leinwände oder Kristall Leinwände genannt.
Glasperlen Leinwand Lichtstärke: ca. 1,5 bis 1,7
Horizontaler Betrachtungswinkel: ca. 20°
Der Lichtstrahl des Projektors wird zurück zur Lichtquelle reflektiert.
R Rückprojektion
Lichtstromfaktor: etwa 1,5
Horizontaler Betrachtungswinkel: etwa 20-45 Grad
Der Lichtstrahl des Projektors wird durch die Leinwand geleitet und erzeugt ein Bild auf der Vorderseite der Leinwand.
Der Gain-Faktor gibt das Reflexionsverhalten einer Projektion Leinwand in eine bestimmte Richtung an. Um das gesamte Abstrahlverhalten einer Leinwand zu beschreiben, bedarf es entweder einer Tabelle, die die Gain-Faktoren zu bestimmten Winkeln angibt oder einer grafischen Darstellung als Lichtdichtefaktor - Indikatrix.
Definition des Gain-Faktors, wie in der deutschen Industrienorm DIN 19045-4 ("Projektion von bewegten und unbewegten Bildern, Teil 4: Reflexions- und Transmissionseigenschaften von Leinwänden") beschrieben:
Definition: Der Leuchtdichtefaktor βP ist nach DIN 5036 das Verhältnis der Leuchtdichte LP einer Probe Leinwand für eine bestimmte Blickrichtung zu der Leuchtdichte LW der total streuenden und total reflektierenden Oberfläche (Weißstandard) für eine bestimmte Strahlungsrichtung.
Zur Messung des Lichtdichtefaktors βP(ε) werden eine genormte Lichtquelle, ein Gerät zur Messung der Lichtdichte und ein reflektierender Arbeitsstandard mit den bekannten Reflexionseigenschaften βN(ε) benötigt. Die Messung muss für jede der Blickrichtungen ε durchgeführt werden.
der Leuchtdichtefaktor βP(ε) kann immer nur für einen ganz bestimmten Betrachtungswinkel β gemessen werden. Um eine fundierte Aussage über das Abstrahlverhalten einer Leinwand zu erhalten, sind also mehrere Einzelmessungen mit unterschiedlichen Blickwinkeln notwendig.
Betrachtungswinkel 0° = Leuchtdichte 1,4
Betrachtungswinkel ± 20° = Leuchtdichte 1,2
Betrachtungswinkel ± 40° = Leuchtdichte 1,05
Betrachtungswinkel ± 60° = Lichtdichte 0,8
Memory-Lines sind Linien, durch langes Einrollen resultierende Abdrücke im Leinwandmaterial. Diese können durch mehrtägiges Aushängen der Leinwand kompensiert werden.
ALR steht für Ambient Light Rejection, die Absorption von Umgebungslicht. Licht, das von den Seiten oder von oben auf die Leinwand trifft, wird weitgehend absorbiert. Elite Screens hat verschiedene ALR-Stoffe Leinwände für unterschiedliche Zwecke im Angebot.
Kann ich die CineGrey3D oder CineGrey5D Leinwand mit einem UST-Projektor verwenden?
Nein, da es sich um ein ALR Leinwand Material handelt, das das Umgebungslicht absorbiert, absorbiert es auch das Licht, das der Projektor zur Projektion eines Bildes verwendet. Der Mindestabstand für diese beiden Tuchsorten sollte das 1,5-fache der Leinwand Breite zwischen Leinwand und Projektor betragen, um optimale Bildergebnisse zu erzielen.
Das Einstellen des Vorlaufes wird vom Hersteller nicht empfohlen, da dies zu Beschädigungen am Motor führen kann. Auch eine optimale Planlage der Leinwand kann nur im Werkszustand garantiert werden. Sollten dennoch Einstellungen am Vorlauf vorgenommen werden, führt dies zum Ausschluss der Garantie bei Fehlern, die auf dies zurückzuführen sind.
Die vertikalen Linien sind sogenannte Memory-Lines, die durch langes Ein- oder Aufrollen des Materials entstehen. Bitte montieren Sie die Leinwand vollständig und geben dieser einige Tage Zeit, um sich zu akklimatisieren bzw. entspannen. Durch die Spannung und die Raumtemperatur werden diese Linien nach und nach vergehen.
Horizontal Linien auf einer manuellen oder motorisierten Leinwand - was tun?
Die horizontalen Linien sind sogenannte Memory-Lines, die durch langes Ein- oder Aufrollen des Materials entstehen. Wir empfehlen die Leinwand ein paar Tage voll ausgefahren im Raum akklimatisieren zu lassen. Das Leinwandtuch bekommt so die Möglichkeit sich zu entspannen.
Das Leinwandtuch wird aus Kunststoffmaterialien hergestellt, welche bedingt durch die Lagerung keine Belüftung bekommt. Sollte ihre Leinwand zu Beginn einen unangenehmen Geruch verbreiten, lüften Sie bitte den Raum, in dem die Leinwand hängt, in den ersten Tagen gut. Hierbei sollte die Leinwand sich in einem vollausgefahrenen Zustand befinden, damit der Geruch verfliegen kann. Unsere Materialien sind alle GreenGuard zertifiziert und stellen keine gesundheitliche Gefahr dar.
Da es sich um Kunststoffmaterialien handelt und dieses durch Wärme beeinflusst wird, empfehlen wir grundsätzlich keine Montage unserer Leinwände in unmittelbarer Nähe von Wärmequellen wie u.a. Heizungen oder Kaminen. Die Langlebigkeit und die Planlage werden auf Dauer hierunter leiden. Falsche Handhabung oder die Montage direkt neben ober über einer Wärmequelle wird nicht von der Garantie gedeckt.
Sie sollten die Leinwand an einem trockenen Ort mit regulärer Raumtemperatur lagen. Bei Fussbodenheizung sollten Bodenleinwände nicht direkt auf dem Boden stehen. Die Lagerung sollte auch nicht hochkant erfolgen, da dies einen negativen Einfluss auf die Planlage haben kann.
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