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Um mathematische Denkprozesse und Leistungen von Kindern und Jugendlichen verstehen sowie angemessen einschätzen und fördern zu können, brauchen Lehrpersonen fachliche und fachdidaktische Kompetenzen.
Die Mathematikausbildung im Studiengang Primarstufe beginnt im 2. Semester des Studiums und beinhaltet für die Lehrbefähigung drei Grundlagenmodule und ein Wahlpflichtmodul (insgesamt 7 ECTS-Punkte). Im dritten Studienjahr kann zudem die Schwerpunktqualifikation Mathematik gewählt werden, die weitere 2 Module umfasst (insgesamt 4 Kreditpunkte).
Die ersten beiden Module sind studiengangsübergreifend gestaltet und werden mit den Studierenden Vorschulstufe gemeinsam besucht. Im ersten Modul liegt der Schwerpunkt auf der Vertiefung der fachlichen Kompetenzen anhand des Stoffs von Vorschul- und Primarschule. Das zweite Modul befasst sich mit dem Verstehen von mathematischen Überlegungen von Kindern. Im dritten Modul geht es um die Gestaltung von Mathematik in der Primarstufe.
Im vierten Semester wird eins der beiden folgenden Module ausgewählt (1 ECTS-Punkt). Das verschafft einen Einblick in den Mathematikunterricht einer der beiden angrenzenden Stufen, ohne dass dafür eine Lehrbefähigung erworben wird:
Die Schwerpunktqualifikation Mathematik im 3. Studienjahr vertieft die für die Lehrbefähigung erworbenen Kompetenzen und fokussiert auf besondere Aspekte des Mathematikunterrichts. Die folgenden Module können auch von den Mathematikstudierenden des Studiengangs Sekundarstufe I besucht werden.