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Der Vorstand des Internationalen Tennisverbands (ITF) möchte die Finals des Davis Cup (Männer) und des Fed Cup (Frauen) in Zukunft in Genf abhalten. Der Austragungsort in der Westschweiz soll der Hauptteil eines Reformpakets sein, das dem Nationenwettbewerb im Tennis bevorsteht.
Als Austragungsstätte in Genf ist die Palexpo-Halle vorgesehen, die mehr als 18'000 Zuschauern Platz bietet. Die Spiele würden auf Hartplatz stattfinden. Die Schweizer Kandidatur setzte sich gegen solche aus Kopenhagen (Dänemark), Miami (USA), Istanbul (Türkei), Turin (Italien) und Wuhan (China) durch. Der Austragungsort Genf soll vorerst für eine Periode von 2018 bis 2021 fixiert werden.
Palexpo-Verwaltungsratspräsident Robert Hensler freut sich: «Zusammen mit Swiss Tennis haben wir wiederholt bewiesen, dass Palexpo und die Region Genf für grosse Tennisanlässe eine ideale Plattform bieten.»
Die ITF hat die Absicht, den Event als «World Cup of Tennis» zu vermarkten. Für alle vorherigen Runden sollen die bisher üblichen Formate von Davis Cup und Fed Cup beibehalten werden. Der Verband verweist auf ähnlich organisierte Events wie den Super Bowl oder den Final der UEFA Champions League.
René Stammbach, Präsident des schweizerischen Tennisverbands Swiss Tennis, lässt sich auf der Webseite des Davis Cup zitieren: «Ich freue mich über die Wahl von Genf als Ausrichter dieses Events. Dieser Final wird ein Highlight des internationalen Tennis-Kalenders.»
Gemeinsam mit dem Finale auf neutralem Boden sollen auch weitere Änderungen definitiv werden. So werden im Davis Cup die Einzel in Zukunft im Best-of-3-Format gespielt statt wie vorher Best-of-5. Das Doppel soll dagegen weiterhin über drei Gewinnsätze gehen.
Noch sind die Änderungen aber noch nicht fix. An der Jahresversammlung der ITF im August in Vietnam soll definitiv über den Vorschlag abgestimmt werden. (abu)