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Im Gesellschaftsvertrag, unterteilt in vier Bücher, fasst Rousseau denStaat als einen von freien Bürgern geschlossenen Vertrag auf, in dem sichdie freiwillige Vereinigung der Einzelwillen zu einem Gesamtwillen vollziehe.Rousseau fordert eine Verfassung, in der die >>natürliche und unveräusserlicheFreiheit in Einklang mit dem Mass an Gewalt, das vom Wesen staatlicher Ordnungnun einmal nicht wegzudenken ist, zu bringen ist.<<. Die Grundlage rechtmässigerHerrschaft kann laut Rousseau nur auf Übereinkunft gegründet werden.
Portrait
Der Philosoph und Schriftsteller Jean-Jacques Rousseau (1712- 1778) ist einer der wichtigsten französischen Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der ideellen Wegbereiter der Französischen Revolution und als einer der bedeutendsten Pädagogen der Neuzeit. Seine erziehungs- und demokratietheoretischen Gedanken übten einen grossen Einfluss auf Kant, Fichte, Goethe, Schiller, Pestalozzi und Marx aus, um nur einige zu nennen.
von einer Kundin/einem Kunden
aus Oldenburg
am 11.11.2004
Mhhh... naja, mich stört einfach nur der Gedanke, dass die Mehrheit mit aller Gewalt REcht hat. Nein, hatte sie nicht!!! Wo kommen wir denn da hin?? Drittes Reich??? Finde Rousseau's Ideen gefährlich...