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Die Entwicklungsphase zwischen 11 und 13 Jahren ist für die jungen Fussballer in Bezug auf die physiologische und technische Entwicklung sehr wichtig. In der Schweiz gibt es über 30‘000 lizenzierte D-Junioren in dieser Jahrgangsstufe. Wegen dieser vergleichbar geringen Anzahl muss im Scouting und in der Vorausbildung eine im Vergleich zu den grossen Fussballnationen sehr gute Arbeit abgeliefert werden, um eine breite und solide Basis (U14/FE14 und U15/FE15) für den Juniorenelitefussball (U16/U18/U21) zu gewährleisten und später Spieler für das A-Nationalteam zu liefern. Die Spieler entwickeln sich zwischen 11 und 13 Jahren (D-Junioren) physiologisch und technisch enorm.
Die Beobachtungen der letzten Jahre zeigen, dass einerseits Spitzenfussballklubs ab dem Alter von 11 Jahren zu früh und zum Teil falsch rekrutieren, dass andererseits Klubs im Breitenfussball ihre talentierten Spieler zurückhalten oder nicht für Auswahlen melden. Die Konsequenzen sind eine ungenügende Talentsichtung im Spitzenbereich und benachteiligte Talente aufgrund fehlender Trainingsqualität in der Breite.
An dieser Stelle setzt das Projekt «Footeco» an. Footeco ist eine Ausbildungskultur für den Elitefussball der Kategorien U12 (FE12) und U13 (FE13), die auf die Entwicklung des Potenzials der Spieler abzielt und zum Ziel hat, die jungen Spieler nicht zu früh zu selektionieren. Weiter wird darauf geachtet, nicht die physisch stärksten Spieler (meist im ersten Halbjahr geboren) stärker zu fördern, sondern auch technische und spielerische Elemente zu berücksichtigen.
Footeco basiert auf den folgenden zentralen Prinzipien:
Die Swiss Football League unterstützt das Projekt Footeco mit einer Million Franken pro Jahr. Der Schweizerische Fussballverband steuert weitere 150‘000 Franken bei. Der Startschuss für die Umsetzung des Projekts Footeco fiel im Sommer 2012. Ein sehr grosser Teil dieses Betrages fliesst in den Amateurfussball (Klubs und Regionen).