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No Food Waste: Verwendung von Nebenprodukten aus der Lebensmittelproduktion
Durch den hohen Raufutteranteil kann die Schweiz bei der Fütterung auf einen hohen Inlandanteil stolz sein: 83,7% der Futtermittel stammen aus der Schweiz (2018). Die Futterration unserer Grasfresser zeichnet sich im Vergleich zum Ausland durch einen sehr hohen Anteil an Raufutter und wenig Kraftfutter aus.
Auch Nebenprodukte aus der Lebensmittelproduktion werden bei uns als Futtermittel verwendet. Das bedeutet: Bei Ackerfrüchten, die vom Menschen direkt verzehrt werden können wie Getreide, Eiweisspflanzen und Ölsaaten, gelangt jener Teil in die tierische Fütterung, welcher für die menschliche Ernährung nicht verwendet werden kann. Bei einem Weizenkorn beispielsweise werden nur gut zwei Drittel für den menschlichen Verzehr verwendet, der Rest wird als Futtermittel für Tiere genutzt. Bei den Ölsaaten liegt der Anteil für die menschliche Ernährung zum Teil deutlich tiefer. So wird die Verschwendung wertvoller Rohstoffe verhindert und das ganze Korn genutzt.