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In der Medizingeschichte gibt es Hinweise, dass die Wirksamkeit der Eigenblutbehandlung dadurch entdeckt wurde, dass nach Verletzungen mit Bildung eines Blutergusses andere Krankheiten im Rahmen der Auflösung dieses Blutergusses verschwanden. Dies hat dazu geführt, dass in früheren Zeiten dem Patienten eine kleine Menge Blut abgenommen und sofort wieder intramuskulär injiziert wurde. Damit wurde künstlich ein Bluterguss geschaffen.
Die homöopathische Eigenbluttherapie (Auto-Sanguis-Stufentherapie) stellt eine Sonderform der Eigenblutbehandlung dar. Nach der Homotoxinlehre Reckewegs werden fast alle Krankheiten entweder als Abwehrreaktionen des Organismus gegen Gifte oder als Ausdruck von Giftschädigungen definiert. Daraus folgt, dass im Blut eines jeden Patienten die für seine Erkrankung typischen Krankheitsgifte (Homotoxine) wieder zu finden sind.
Durch homöopathische Potenzierung über mehrere Stufen und durch Zugabe geeigneter homöopathischer Injektionspräparate kann das Patientenblut in ein wirksames Reiztherapeutikum verwandelt werden, das im Sinne einer Umkehrwirkung die körpereigenen Abwehrkräfte zu verstärkter Entgiftung anregt und dadurch die Heilung der Krankheit fördert.
Erkennt man den Darm als den Ort, an dem die Mehrzahl der Antigen-Kontakte (Nahrungsmittel, Umweltgifte, Erreger) stattfinden und immunologisch beantwortet werden, so ist ersichtlich, dass eine erfolgreiche Immuntherapie nur auf oralem Wege, d. h. über die Darmschleimhaut, erfolgen kann. Die Darmschleimhaut ist die erste Barriere gegenüber Fremdstoffen. Via das Lymphsystem in der Darmschleimhaut (Dünndarm) gelangen die im Darm gewonnenen Informationen in den gesamten Körper und verbreiten ihre heilende Wirkung.
Durch einen Hilfsstoff (Adjuvans- oder Adsorbatmittel) kann ein Antigen (Gesamtblut) in seiner räumlichen Struktur geringfügig verändert und damit die Möglichkeit des Kontakts mit den Oberflächenstrukturen der Lymphocyten (weisse Blutkörperchen) verbessert werden. Eine ähnliche Technik wird bei der Herstellung von Impfstoffen angewandt.
Mit diesem einfachen Hilfsmittel kann die Toleranz gegenüber vielen Selbst-Antigenen durchbrochen werden. Verschiedenste Giftstoffe, die sich im Blut befinden und auf die das Immunsystem falsch oder gar nicht reagiert, können durch die Strukturveränderung nun eine verbesserte Abwehrantwort hervorrufen. Die Immunantwort auf krankmachende Stoffe wird in neue Bahnen gelenkt und krankheitserregende Substanzen können erkannt und eliminiert werden.
Diese Behandlung ist als Nachhilfeunterricht für das Immunsystem, als Immuntraining, zu verstehen. Es ist wie im Sport: nur wer seine Schwächen kennt und sein Training gezielt auf diese abstimmt, wird letztlich Erfolg haben.
Zur Herstellung Ihres Eigenblut-Impfstoffes werden Ihnen 2 ml Blut entnommen, mit dem Hilfsstoff zusammengebracht und anschliessend unter Zugabe der entsprechenden homöopathischen Mittel über neun Stufen potenziert. Die einzelnen Fläschchen werden von uns dementsprechend beschriftet.
Zur Behandlung benötigen Sie die Potenzen C9 bis C5 nach folgendem Dosierungsschema:

C 9: 3x15 Tropfen täglich Flasche aufbrauchen, anschliessend
C 8: 2x15 Tropfen täglich Flasche aufbrauchen, anschliessend
C 7: 2x10 Tropfen täglich Flasche aufbrauchen, anschliessend
C 6: 2x 5 Tropfen täglich Flasche aufbrauchen, anschliessend
C 5: 1x 5 Tropfen täglich Flasche aufbrauchen
Die Einnahme erfolgt jeweils vor dem Essen unverdünnt oder mit etwas Wasser.
Folgende Krankheitsbilder können mit der homöopathischen Eigenbluttherapie erfolgreich behandelt werden – als alleinige Therapie oder begleitend:
Wiederholte Erkältungskrankheiten (Virusinfekte, Abwehrschwäche)
Chronische Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
Heuschnupfen
Asthma bronchiale
Hauterkrankungen wie:
Chronische Ekzeme
Neurodermitis
Psoriasis (Schuppenflechte)
Urticaria (Nesselfieber)
Dornwarzen (Fusssohlenwarzen)
Mollusken (Dellwarzen) bei Kindern
Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
Rheumatischer Formenkreis