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Ein Gremium, zusammengesetzt aus Medizinern und Forschern der ETH Zürich, der Universität Zürich, Lausanne sowie Vertreter der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung der Lungliga, untersuchte die Bedeutung eines gut funktionierenden Immunsystems. Dabei kam das Forscherteam zur Erkenntnis, dass die Schweizer Bevölkerung mit wichtigen Nährstoffen eher unterversorgt ist.
Vitamin C, Vitamin D, Omega 3, Selen und Zink
Man ist der Überzeugung, dass eine verstärkte Information zu einem optimal funktionierenden Immunsystem bereits eine wirksame Massnahme im Umgang mit der Corona-Pandemie darstelle. In dem Positionspapier sind einige Stoffe aufgeführt, welche gemäss der Schweizer Lebensmittelpyramide nicht in ausgewogener Form eingehalten aufgenommen werden. Genannt werden Vitamin D, Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren, Selen und Zink. Überschritten werden sollen aber folgende Mengen nicht: Bei Vitamin D, das nachweislich das Risiko für Atemwegserkrankungen hemmt, reichen 50 Mikrogramm pro Tag und Person.
Das Schlüssel-Vitamin zur Immunabwehr (Vitamin C) soll zu mindestens 200 Mikrogramm pro Person und Tag aufgenommen werden. Die Omega-3-Fettsäuren gelten als wichtig, um Entzündungsrisiken zu reduzieren. Angegeben werden hier 500 mg DHA und EPA pro Tag und Person. Der Selen-Gehalt gilt sowohl in der Schweizer als auch in der europäischen Bevölkerung als niedrig, weswegen 50 bis 500 Mikrogramm pro Tag ausreichen würden.
Das Expertengremium empfiehlt in dem Whitepaper den verantwortlichen Gesundheitsbehörden auf Bundes- und Kantonsebene eine Nahrungsergänzung für die Bevölkerung, welche die Schweizer Ernährungsempfehlungen nicht einhalten, insbesondere den Personen ab 65 Jahren.