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Roland Blaettler 2019
Das Historische Museum in Lausanne bewahrt rund 50 Keramiken aus dem Atelierbestand von Edith Dusserre-Duflon, einer Keramikerin, die bis heute praktisch unbekannt ist, obwohl sie in der Schweizer Kunstszene der 1920er- und 1930er- Jahre einen originellen Ansatz verfolgte. Ebenfalls bemerkenswert ist ihre Rolle als Pionierin bei der Erforschung des mit hohen Temperaturen gebrannten Steinzeugs.
Edith Duflon (1898–1992) war die Tochter von Louis Duflon (1860–1930), einem am Polytechnikum Zürich ausgebildeten Ingenieur, der in der Elektroindustrie in Paris (Maison Breguet) arbeitete, bevor er 1886 nach St. Petersburg geschickt wurde, um dort vier Jahre lang eine Niederlassung seines Pariser Arbeitgebers zu leiten. Ab 1890 stand er in derselben Stadt an der Spitze der Firma Prince Tenicheff und Co., bevor er sich 1894 an der Gründung der Kommanditgesellschaft Duflon, Constantinovitch und Co. beteiligte, deren geschäftsführender Gesellschafter er bis 1915 blieb. Nachdem sich Duflon ab 1908 teilweise aus dem Geschäft zurückgezogen hatte, liess er sich in seinem Heimatdorf Villeneuve nieder und bezog das schöne Haus, das er sich im Viertel La Muraz hatte bauen lassen. Kurz nach seiner Ankunft zog er in den Gemeinderat ein und 1916 wurde er zum Syndikus gewählt, ein Amt, das er bis 1925 innehatte (Tribune de Lausanne vom 13. November 1930, 2 – Revue polytechnique suisse vom 25. April 1931, 221).
Edith wurde demnach in Sankt Petersburg geboren, aber wir wissen nur wenig über ihren Werdegang, ausser dass sie zwischen 1919 und 1923 von Eugène Gilliard an der École des beaux-arts in Genf und/oder in der 1915 von Gilliard unter dem Namen «La Renaissance» gegründeten Privatakademie unterrichtet wurde.
In einem kurzen, handgeschriebenen Lebenslauf (Archive des Musée historique de Lausanne [AMHL], F.Privé.33) datiert sie den Bau ihres mit Holz und Kohle befeuerten Keramikbrennofens in das Jahr 1923, obwohl ihre keramische Tätigkeit bereits 1921 dokumentiert ist, als sie bei Émile Gos in Lausanne «rustikale Töpferwaren […] inspiriert von populären Töpferschulen wie jene in Thun» ausstellte (Tribune de Lausanne vom 4. Oktober 1921, 5, und vom 6. Oktober, 4, Feuille d’avis de Lausanne vom 13. Oktober, 8). Im Jahr 1922, anlässlich der Exposition nationale d’art appliqué in Lausanne, präsentierte Duflon eine Bonbonniere aus Keramik: Es ist das einzige Objekt, das unter ihrem Namen im Katalog dieser wichtigen Veranstaltung aufgeführt ist (S. 43). Diese ersten Töpferwaren wurden vermutlich bei einem Töpferkollegen hergestellt.
1924 hielt sich Edith Duflon für längere Zeit in Paris auf, um sich im Bereich der Keramik weiterzubilden (Plüss und von Tavel 1961). In ihrem Lebenslauf präzisiert sie, dass der Fokus dieser Weiterbildung hauptsächlich auf dem Modellieren und Dekorieren lag (AMHL, ebd.). Anlässlich der Ausstellung für dekorative Kunst, die im Dezember 1924 im Musée Jenisch stattfand, zeigte sie erneut mehrere Keramikarbeiten (Feuille d’avis de Vevey vom 22. Dezember 1924, 7–8), die möglicherweise in ihrem persönlichen Atelier entstanden sind.
Edith Duflon richtete tatsächlich ein Atelier in Villeneuve ein, in einem Nebengebäude ihres Elternhauses in La Muraz. Die Produktion nahm dort wahrscheinlich ab 1925, nach ihrer Rückkehr aus Paris, ihren eigentlichen Aufschwung. In einem kleinen Notizbuch, in dem die Keramikerin ihre Beobachtungen zum Verlauf verschiedener Brände festhielt, trägt die erste Seite den Titel «Erster Brand vom 21. August 1925» (AMHL, ibidem).
Bevor sie sich voll und ganz der Keramik widmete, interessierte sich Duflon auch für die Textilgestaltung. Unter den im Historischen Museum hinterlegten Papieren befinden sich eine Reihe von Zeichnungen, die Dekorentwürfe für die Textilindustrie zeigen, sowie ein Diplom von der Internationalen Ausstellung für moderne dekorative und industrielle Künste in Paris 1925, das belegt, dass die Künstlerin dort mit einer Silbermedaille in der Klasse 13 (Textilkunst und -industrie) ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung wurde ihr wahrscheinlich für die von ihr entworfenen Batiken verliehen.
Für einige Zeit teilte Edith Duflon ihr Atelier mit der Genfer Keramikerin armenischer Herkunft Thagouhi Beer-Zorian (1901–1982), wie eine Werbeanzeige für die Töpferei «La Muraz» im Katalog der Schweizer Keramikausstellung im Musée d’art et d’histoire de Genève von 1927 (Genève 1927, 12) belegt. Darin sind die Namen der beiden Künstlerinnen aufgeführt, jeweils mit ihren Adressen, die eine in Villeneuve, die andere in Genf. Unter den Keramiken, die dem Musée historique de Lausanne im Rahmen des Dusserre-Nachlasses übergeben wurden, sind auch einige Fayencen, die eine Marke von Beer-Zorian mit der Erwähnung «Muraz» tragen (MHL AA.VL 2002 C 5508-16; MHL AA.VL 2002 C 5508-15).
Auf der Genfer Ausstellung für Schweizer Keramik im Jahr 1927 zeigte Duflon sechzehn Fayencen («zinnglasierte Töpferwaren»): Vasen, Schalen, Schüsseln und Bonbonnieren (Kat. Nr. 261–276). Einige Wochen später, vom 29. Oktober bis 23. November, fand im Musée Rath die Ausstellung der Genfer Sektion der Schweizerischen Gesellschaft der Malerinnen, Bildhauerinnen und Dekorateurinnen statt, an der die Künstlerin ebenfalls mit Keramiken teilnahm (Katalog, S. 8).
Duflon war assoziiertes Mitglied von L’Œuvre, der Westschweizer Sektion des Schweizerischen Werkbunds, und in dieser Rolle stellte sie zwei Vasen im Rahmen des Salons von 1928 aus. Anlässlich der Saffa, der grossen Schweizer Landesausstellung für Frauenarbeit, die im selben Jahr in Bern stattfand, zeigten Duflon und Beer-Zorian ihre Arbeiten an einem eigenen Stand mit dem Namen «La Muraz – Poterie artistique», den sie eigens von einem Architekten entwerfen liessen (Saffa 1928, Ausstellernummer 1303 – Standpläne: AMHL, ibidem).
Am 3. März 1929 verwüstete ein Brand «die Kunsttöpferei von Mlle Duflon […], die in einem Nebengebäude der Villa La Muraz in Villeneuve untergebracht war, bestehend aus dem Töpferatelier mit Drehscheiben, Dekorationssaal, einem Brennofen usw.» (Gazette de Lausanne vom 4. März 1929, 6). In den folgenden Monaten wurden die Einrichtungen wieder in Stand gesetzt. Im Herbst desselben Jahres, vom 1. bis 23. Oktober, präsentierte die Genfer Sektion der Schweizerischen Gesellschaft der Malerinnen, Bildhauerinnen und Dekorateurinnen eine neue Ausstellung im Musée Rath. Edith Duflon gehörte zu den Mitgliedern der Jury für dekorative Künste und stellte etwa 15 Stücke aus: sieben Keramiken aus der «Serie Muraz» (wahrscheinlich Fayencen) und acht Werke aus Steinzeug – diese Keramikart wird in diesem Rahmen zum ersten Mal erwähnt (Genf 1929, Kat. Nr. 202-216). Thagouhi Beer-Zorian zeigte drei Batiken und zwölf Töpferarbeiten, von denen sechs ebenfalls die Bezeichnung «Serie Muraz» trugen (ebenda, Nr. 172–186). Der Bericht im Journal de Genève vom 5. Oktober (S. 5–6) hob die «neuen Formen und schönen Glasuren der Töpferwaren aus La Muraz der Damen Duflon und Beer-Zorian» hervor.
Man beachte übrigens, dass Edith Duflon spätestens ab Herbst 1929 Keramiken aus Steinzeug präsentierte. Das oben erwähnte Notizbuch hält Einträge von mehreren Steinzeugbränden fest. Der einzige datierte Brand ist der sechste seiner Art: Ausgeführt wurde er am 12. August 1934.
Von 1930 bis 1934 hielt sich Edith regelmässig in Paris auf, übrigens zur gleichen Zeit wie Maurice Dusserre (1899–1996), ihr zukünftiger Ehemann, der als Maler, Grafiker, Bühnenbildner und Regisseur tätig war. Das Eheversprechen zwischen Edith und Maurice wurde ordnungsgemäss in der Tribune de Lausanne vom 9. Februar 1930 (S. 2) veröffentlicht, die Hochzeit wurde jedoch in der französischen Hauptstadt gefeiert (Plüss und von Tavel 1961). Nach Rückkehr in die Schweiz liess sich das Paar endgültig auf dem «Landgut Dusserre» im Bois-de-Vaux-Viertel in Vidy nieder, nachdem Charles Dusserre, der Vater von Maurice, 1934 verstorben war. Edith nutzte weiterhin die Einrichtungen in La Muraz, da das Anwesen nach dem Tod von Louis Duflon im Jahr 1930 in der Familie blieb. Die ihr gewidmete Notiz im Lexikon der zeitgenössischen Schweizer Künstler (S. 94) erwähnt übrigens einen «Zweitwohnsitz» in Villeneuve.
Die Zusammenarbeit mit Thagouhi Beer-Zorian hingegen scheint Ediths lange Abwesenheit und Heirat nicht überlebt zu haben. «Tatougue» – wie Duflon ihre Arbeitskollegin liebevoll nannte – erscheint ab Ende 1929 nicht mehr in den Rechnungsbüchern bzw. Entwürfen dazu, die wir in den Papieren des Dusserre-Nachlasses gefunden haben.
An der Exposition nationale d’art appliqué von 1931 in Genf zeigte Duflon nur drei Keramiken (Kat. Nr. 87-89), die wahrscheinlich vor ihrer Abreise nach Paris entstanden waren. Im folgenden Jahr, anlässlich der 12. Ausstellung der Schweizerischen Gesellschaft der Malerinnen, Bildhauerinnen und Dekorateurinnen, die in Neuchâtel und Genf stattfand, nahm Dusserre mit Werken aus Steinzeug teil, wie eine Aufnahme in der damaligen Presse belegt (Jeanneret 1932 – Darauf ist übrigens eine Vase zu erkennen, die heute im Musée historique de Lausanne aufbewahrt wird, MHL AA.VL 2002 C 5508-44). In den 1930er- und 1940er-Jahren war sie regelmässig mit Arbeiten an den Ausstellungen der Gesellschaft vertreten. Im Jahr 1937 zeigte sie ihre Werke in der Galerie du Lion in Lausanne zusammen mit der Malerin Germaine Ernst: «Keramiken mit frischen Farben» und «schönes Steinzeug, dessen körnige Beschaffenheit des Tons wir lieben» (Gazette de Lausanne vom 25. März 1937, 3). Viel später, 1961, nahm Edith Dusserre-Duflon auch an der Ausstellung «Eugène Gilliard et ses élèves» im Musée Rath in Genf teil. Von ihr waren zwei Gefässe und sieben Exponate aus Steinzeug zu sehen (Katalog Nr. 100-108).
Den Berichten in der Lausanner Presse über ihre Ausstellung bei Gos im Jahr 1921 kann entnommen werden, dass sich Edith Duflon zunächst an der «rustikalen Töpferei» nach Thuner Art versuchte, wahrscheinlich Arbeiten in der Technik der engobierten Irdenware, von der wir keine Exemplare kennen. Einige Jahre später, nachdem sie in Paris neue Verfahren kennengelernt hatte, entschied sie sich in ihrem Atelier in La Muraz für die Fayencetechnik mit polychromen Dekoren in Scharffeuermalerei (im Genfer Katalog von 1927 als «zinnglasierte Töpfereien» bezeichnet). Für ihre geometrischen Dekore mit oft sehr leuchtenden Farben verwendete Duflon Industrieglasuren, die sie aus Frankreich oder England importieren liess (MHL AA.VL 2002 C 5508-22; MHL AA.VL 2002 C 5508-26; MHL AA.VL 2002 C 5508-16; MHL AA.VL 2002 C 5508-14; MHL AA.VL 2002 C 5508-17; MHL AA.VL 2002 C 5508-23). Was die Formen angeht, so ist es sehr wahrscheinlich, dass sie diese von einem in La Muraz tätigen Hafner herstellen liess. Die sehr lückenhaften Buchhaltungsunterlagen, die in den Papieren des Dusserre-Nachlasses gefunden wurden, erwähnen beispielsweise unter den Kosten der Werkstatt die Kosten für das «Drehen der vier letzten Brände». Weiter unten wird vermerkt, dass Duflon einen gewissen A. Roth regelmässig entlöhnte. Handelt es sich dabei um den Dreher?
In der Gruppe der Stücke, die dem Musée historique Lausanne im Rahmen des Dusserre-Nachlasses im Jahr 2002 übergeben wurden und von denen wir eine Auswahl von etwa 20 Beispielen für das vorliegende Inventar ausgewählt haben, befinden sich zwei Fayenceplatten, die zwei Marken tragen: die Pinselmarke von Duflon mit dem Vermerk «Muraz» und eine Blindmarke der Poterie du Léman in Lausanne (MHL AA.VL 2002 C 5508-19; MHL AA.VL 2002 C 5508-18). Diese Fabrik wurde 1934 gegründet, was uns klar einen Terminus post quem für die Datierung der beiden Platten liefert. Es könnte auch sein, dass Duflon gelegentlich Schrühbrände glasierte und verzierte, die in einer anderen Werkstatt hergestellt wurden.
Die vom Museum aufbewahrten Papiere enthalten eine Reihe von bemassten Formzeichnungen, die sorgfältig angefertigt wurden und offensichtlich für einen Dreher oder einen Modelleur bestimmt waren. Besonders auffällig ist ein grosses, aufgefaltetes Blatt in einer Art Kraftpapier, dessen eine Seite mit einem Dutzend Zeichnungen von Vasen und Schalen unter dem Titel «Pour La Muraz, des séries» versehen ist. Auf der anderen Seite steht die Adresse von Duflon in Villeneuve und die Angabe des Absenders, bei dem es sich um niemand anderen als Charles Beer, den Ehemann von Thagouhi Beer-Zorian, in Genf handelt. Über der Adresse befindet sich ein Poststempel mit dem Datum 27. Mai 1927. Diese Formen entsprechen höchstwahrscheinlich den Fayencen der sogenannten «Serie La Muraz», die von Beer-Zorian und Duflon 1927–1929 ausgestellt wurden (siehe oben). Man erkennt insbesondere die Zeichnung, die einer von Beer-Zorian in La Muraz hergestellten Dose entspricht (MHL AA.VL 2002 C 5508-54). Die beiden Künstlerinnen haben sicherlich ein und denselben Formenkorpus verziert.
Was die eigentlichen Formen betrifft, sind wir versucht zu glauben, dass sie nicht von den Keramikerinnen selbst entworfen wurden. Wurden sie von Charles Beer oder einem anderen Designer mit Wohnsitz in Genf entworfen?
Spätestens ab 1929, wie der Katalog der Ausstellung der Malerinnen, Bildhauerinnen und Dekorateurinnen in Genf belegt, übte Edith Duflon die anspruchsvolle Technik der Steinzeugproduktion aus. Diese Technik, die in der Schweiz um 1913 an der Keramikschule in Chavannes-près-Renens eingeführt worden war, wurde von Paul Bonifas zwischen 1915 und 1919 in seinem Atelier in Versoix weiterentwickelt. Dieser setzte seine Forschungen auf diesem Gebiet ab 1922 in seinem Atelier in Ferney-Voltaire fort. In den 1920er-Jahren war Edith Duflon jedoch wahrscheinlich die einzige selbständige Keramikerin, die sich in unserem Land der Herausforderung des Steinzeugs stellte.
Auch bei dieser Produktion wurden die Gefässrohlinge von einem Dreher hergestellt. Mehrere Zeichnungen, die eindeutig mit «Steinzeug» gekennzeichnet sind, sind mit von Duflon hinzugefügten Anweisungen versehen, wie z.B. «dick drehen». Die Keramikerin hingegen war für die Herstellung der Dekore zuständig, die gemalt oder in den feuchten Ton eingeritzt wurden, sowie für das Engobieren, Glasieren und Brennen. Notizen aus der Fachliteratur – oder Kursen – belegen, dass sie sich mit der Technik des Hochtemperaturbrennens und der Zusammensetzung von Steinzeugglasuren befasste. In ihrem Bericht über den Brand in La Muraz schreibt Le Confédéré vom 4. März 1929 (S. 2–3), dass «der Ofen auf 1200 Grad, seine Höchsttemperatur, gebracht worden war». Der unglückliche Unfall ereignete sich also beim Brennen von Steinzeug, wobei die erwähnte Temperatur für Fayence grundsätzlich zu hoch und für Steinzeug gerade ausreichend ist.
Die von der Keramikerin angebrachten Marken – Pinselmarken auf den Fayencen sowie Pinsel- oder Ritzmarken auf Steinzeug– enthalten den Namen der Künstlerin («E. Duflon») oder ihre Initialen («ED»). Die meisten Fayencen tragen ferner die Bezeichnung «Muraz».
Drei Stücke tragen zudem ein Ausstellungsetikett mit dem Namen der Künstlerin und der Adresse «Bois-de-Vaux Lausanne» (MHL AA.VL 2002 C 5508-9, MHL AA.VL 2002 C 5508-1, MHL AA.VL 2002 C 5508-23).
Übersetzung Stephanie Tremp
Quellen
Archives du Musée historique Lausanne, F.Privé.33 (Succession Dusserre)
La presse vaudoise et genevoise, consultées sur les sites du journal Le Temps et Scriptorium (Bibliothèque cantonale et universitaire de Lausanne)
Bibliographie
Genève 1927
Exposition de céramique suisse. Cat. d’exposition, Musée d’art et d’histoire. Genève 1927.
Genève 1929
Exposition, section de Genève de la Société suisse des femmes peintres, sculpteurs, décorateurs. Cat. d’exposition, Musée Rath. Genève 1929.
Jeanneret 1932
Maurice Jeanneret, XIIe Exposition de la Société suisse des Femmes peintres, sculpteurs et décorateurs. Neuchâtel 1er octobre-4 novembre, Genève 5-27 novembre. Revue CFF 6/10, 35-36.
Plüss et von Tavel 1961
Eduard Plüss et Hans Christoph von Tavel, Künstler-Lexikon der Schweiz. XX. Jahrhundert. Bd. 1. Frauenfeld 1961.
Saffa 1928
Saffa. Schweiz. Ausstellung für Frauenarbeit – Exposition nationale suisse du travail féminin. Catalogue principal. Berne 1928.