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Der Ölbohrkonzern Transocean kommt in Brasilien offenbar mit einem blauen Auge davon. Ein Richter in Brasilien hat eine (strafrechtliche) Anklage im Zusammenhang mit einem Vorfall vor der Küste Brasiliens fallen gelassen. Transocean-Sprecher Guy Cantwell bestätigte gegenüber AWPdiesbezügliche Agenturberichte.
Hintergrund der Geschichte ist ein Vorfall aus dem November 2011, bei dem es Transocean und der Erdölgesellschaft Chevron lange nicht gelungen war, ein Leck bei einer Ölbohrplattform im Feld 'Frade' rund 120 Kilometer vor Brasiliens Südostküste zu stopfen und den Austritt einer grösseren Menge Öl zu verhindern.
«Wir heissen die News willkommen. Das Gericht hat im Zusammenhang mit dem 'Frade'-Vorfall anerkannt, dass die Crew von Transocean genau das getan hat, was sie in einem solchen Fall tun soll. Sie hat verantwortungsvoll, angemessen und schnell gehandelt und der Sicherheit dabei die höchste Priorität beigemessen», so Cantwell in einem schriftlichen Statement.
(rcv/awp)