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Man werde aber nicht selber als Käuferin auftreten, stellt er klar. "Wir verhandeln mit Kaufinteressenten, die erwägen, ein Paket von 10% zu übernehmen." Namen nennt er zwar nicht, ein Staatsfonds wäre aber eine "Superlösung", lässt er durchblicken.
Er nennt auch den Grund für den Ausstieg von Sprint: Hinter dem Aktionär steht das Private-Equity-Unternehmen KKR und dieses müsse den Anteil nach sechs bis neun Jahren verkaufen, weil die Fonds aus steuerrechtlichen Gründen aufgelöst würden.
Zudem hält Jornod fest, dass der Ausstieg von Sprint die Aufspaltung des Konzerns in zwei eigenständige Unternehmen beschleunigt habe. "Eines Tages hätte man aber so oder so die Trennung der beiden Geschäftsfelder (Pharma- sowie Logistik- und Apothekenteil; Red.) vollziehen müssen."
Jornod zeigt auch auf, wie die im Juli bekanntgegebene, 1,5 Mrd USD schwere Übernahme des US-Pharmaunternehmens Relypsa finanziert werden könnte: Einerseits mittels einer Kapitalerhöhung, andererseits über einen Verkauf von Galenica Santé über die Börse.
Er räumt zugleich ein, dass es derzeit bezüglich Galenica viel Ungewissheit gibt. Man werde aber so schnell wie möglich die offenen Fragen beantworten. "Nächstes Jahr wird sich der Nebel der Ungewissheit gelichtet haben."
Die Suche nach einem neuen Chef für die Pharmasparte sei "weit fortgeschritten". Man wolle eher früher als später darüber berichten, "auf jeden Fall noch dieses Jahr".
cp/
(AWP)