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STUMMFILM
|DER
DEUTSCHE

STUMMFILM
|Eugen Gura

1869 - 1944
|.

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Der Schauspieler Eugen Gura wuchs in einem künstlerisch geprägten Haushalt auf. Sein Vater war der Schauspieler Eugen Gura sen., sein Bruder war der Schauspieler Hermann Gura und seine Schwester die Schauspielerin Sascha Gura.
Er begann seine Laufbahn beim Theater und er feierte sein Theaterdebüt am Stadttheater in Riga. 1892 ging er an das Hoftheater Kassel und drei Jahre später an das Hoftheater in Gera.
Weitere Engagements folgten am Stadttheater in Halle und am Hoftheater in München.
Im Gegensatz zu seiner Schwester Sascha Gura, die in den 20er Jahren eine vielbeschäftigte Filmdarstellerin war agierte Eugen Gura nur in wenigen Stummfilmen.
Seine erste Rolle verkörperte er in der Produktion „Dämon Weib“ (20) von Hans Oberländer mit Karl Graumann, Friedrich Basil und Anna Dendler.
Es folgte „Der gelbe Würger“ (21) an der Seite von Otto Ernst Lund und Fred Stranz, Franz Ostens „Die Kette der Schuld“ (21) mit Viktor Gehring, Fritz Greiner, Violetta Napierska und Henri Peters-Arnolds sowie „Ein Fest auf haderslevhuus“ (21) mit Karl Graumann, Hanna Ralph, Hanns Beck-Gaden, Elise Aulinger und Charlotte Krüger.
Seine letzte filmische Arbeit entstand mit „Martin Luther“ von Regisseur Karl Wüstenhagen mit Elise Aulinger, Karl Wüstenhagen, Wilhelm Diegelmann, Viktor Gehring, Dary Holm und Adolf Wohlbrück.
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