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Walser
Die Walser wanderten im 13. und 14. Jahrhundert aus dem Oberwallis aus und besiedelten weite Teile des Alpenbogens, von Norditalien bis nach Österreich. Sie liessen sich jeweils in den höchstgelegenen, erst spärlich genutzten Talabschnitten nieder, oft über 1500 m ü.M. Sie gründeten ganzjährig bewohnte Höhensiedlungen, zunächst südlich des Monte Rosa im nördlichsten Piemont, auch im Val Formazza/Pomatt und in Bosco Gurin TI. Dann, über die Pässe in die Täler Graubündens einwandernd, erreichten sie Obersaxen im Bündner Oberland, das Rheinwald und die Landschaft Davos. Von diesen „Stammkolonien“ aus besiedelten sie die umliegenden Gebiete bis ins St. Galler Rheintal, das Liechtensteinische und die vorarlbergischen Walsertäler. Die Landnahme erfolgte im Osten bis zur Walserschanze bei Oberstdorf (D) und Galtür im Tirol.
Karte Besiedelung PDF
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Video vom 23.08.1994