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Gebietsentwicklung St.-Karli-Brückenköpfe
Mitwirkung zur städtebaulichen Studie
Ein Partizipationsprozess ist eine Folge von Partizipations-Aktivitäten (z.B. zuerst eine Umfrage ausfüllen, dann Vorschläge machen, diese face-to-face oder in virtuellen Events diskutieren, und sie schliesslich priorisieren) mit dem Ziel, ein bestimmtes Thema zu definieren und darüber zu entscheiden.
Beispiele für partizipative Prozesse sind: ein Verfahren zur Wahl von Ausschussmitgliedern (bei dem die Kandidaturen zuerst präsentiert, anschliessend debattiert und schliesslich eine Kandidatur ausgewählt wird), die Bürgerhaushalte (bei denen Vorschläge gemacht, wirtschaftlich bewertet und mit dem verfügbaren Geld abgestimmt werden), ein strategischer Planungsprozess, die gemeinschaftliche Ausarbeitung einer Vorschrift oder Norm, die Gestaltung eines städtischen Raums oder die Erstellung eines öffentlichen Planes.
Für das Gebiet der St.-Karli-Brückenköpfe im Basel- und Bernstrassenquartier hat der Stadtrat eine städtebauliche Studie erstellt. Dabei hat ein interdisziplinäres Planerteam unter der Federführung von Hosoya Schaefer Architects in Zusammenarbeit mit S2L Landschaftsarchitekten und Teamverkehr unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten für das Gebiet ausgearbeitet. Ziel des Stadtrates ist es, die Freiraumversorgung im Quartier zu verbessern, den gemeinnützigen Wohnungsbau zu fördern sowie die Erschliessung in diesem Gebiet für den Fuss- und Veloverkehr zu optimieren.
Auf Dialog Luzern sind die Ergebnisse aus der städtebaulichen Studie beschrieben. Dabei wird auf die Ausgangslage an den Brückenköpfen, den südlichen Brückenkopf, das Verkehrsregime und den nördlichen Brückenkopf eingegangen. Insbesondere beim südlichen Brückenkopf bestehen Handlungsspielräume, weil die Grundstücke Dammgärtli und Reussinsel der Stadt Luzern gehören. Deshalb wurde die städtebauliche Studie hier mit einer Machbarkeitsstudie zur möglichen Überbauung weiter vertieft und drei Varianten sind entstanden – das «Uferband», der «Reusspark» und der «Reusspark plus Dammgärtli». Bis Ende November 2021 besteht die Möglichkeit in einer Umfrage und an einem Informationsanlass die unterschiedlichen Ansätze zu bewerten und weitere Anmerkungen einzubringen. Die Rückmeldungen werden für den Variantenentscheid mit einbezogen und fliessen in die weiteren Planungsschritten mit ein.