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Beschreiben Sie die Eigenschaften eines Moiré.
Moiré
Zwei Raster mit unterschiedlichen Rasterfeinheiten überlagern sich in einem ungünstigen Winkel. Dadurch ergeben sich regelmässige, unerwünschte Strukturen, welche von blossem Auge sichtbar sind.
Sollten sich zwei Farben im selben Winkel befinden entsteht für das Auge ein Effekt der Farbdrift genannt wird. Er ist jedoch ein sehr langwelliges Moiré.
(Bsp. recht oben und unten)
Bild:
Links oben Bsp. durch Variation der Rasterfeinheit
Links unten Bsp. durch Verdrehen des Rasters
Rechts oben Bsp. zweier Raster mit gleichem Winkel und Rasterfeinheit übereinander
Rechts oben Bsp. zweier Raster mit gleichem Winkel und Rasterfeinheit nebeneinander
Wählen Sie die 3 gängigen Rasterpunktformen.
Sie haben ein Bild (Graustufen) eines Sonnenunterganges am Meer. Das Bild wird später Bogenoffset uncoated im 60er-Raster gedruckt. Welchen Rasterwinkel wählen Sie um ein optimales Resultat zu erhalten?
45°
Nennen Sie 4 Gegebenheiten durch welche ein Moiré sichtbar wird.
- Starker Helligkeits- und Farbkontrast der beteiligten Farben
- Ähnlicher Tonwert der beteiligten Farben
- Rationale Rasterwinkelung (Eckpunkte der Rasterzellen werden auf Schnittpunkte gerundet)
- Winkel wurden nicht dem Schwergewicht der zu reproduzierenden Farbtöne angepasst.
(Bsp. Hauttöne, Brauntöne = Magenta 45° / Schwarz 15°)