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Die Traktandenliste der Delegiertenversammlung der Sitzballvereinigung umfasste mehr Punkte, als Delegierte anwesend waren. Zwar waren alle noch aktiven Clubs am 27. März in Strengelbach vertreten. Weil dies aber nur noch sieben sind, blieb die Teilnehmerzahl trotz Ehrenmitgliedern ziemlich bescheiden. Da Olten zwei Mannschaften stellt, waren an der Meisterschaft bisher immerhin noch acht Teams am Start. Die Sitzballgruppe Winterthur hat sich zwar nicht aufgelöst, nimmt aber aus Personalmangel nicht mehr an Turnieren teil. Die SM am 17. April in St. Gallen wird also nur noch von sieben Mannschaften bestritten.
Präsident Paul Probst nannte einige Gründe, die seiner Ansicht nach zum drastischen Rückgang der Anzahl von aktiven Sitzballern führen, unter anderem die Tatsache, dass Sitzball nicht olympisch ist. Helmut Hager (Wohlen) glaubt, dass man sich zuwenig um schwache Mannschaften gekümmert habe, und dass einige Teams intern zerstritten sind.
Noch ist die Sitzballszene nicht tot. Nebst der Schweizer Meisterschaft gibt es doch noch einige weitere Turniere in der Schweiz. Der Europapokal wird im Juni in Olten vergeben, und eine Schweizer Auswahl wird am Länderpokal der Frauen in Deutschland teilnehmen. Zudem ist vorgesehen, dass eine Schweizer Mannschaft am Weltcup in Uganda an den Start geht.
Immerhin ist die finanzielle Lage der Sitzballvereinigung weniger prekär als die Personalsituation. Die Versammlung bewilligte deshalb einen Kredit von 2000 Franken für das dieses Jahr anstehende 25 Jahr-Jubiläum.
Albert Büchi