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In Rumänien leben rund eine Million Roma. Die meisten davon sind sesshaft. Sie leiden nicht nur unter Armut, sondern auch unter sozialer Ausgrenzung. Diese Ausgrenzung manifestiert sich besonders beim Zugang zum formellen Arbeitsmarkt. Die Erwerbsquote der Roma-Bevölkerung beträgt rund 50 Prozent und lediglich 10 Prozent haben ein stabiles Arbeitsverhältnis. Das Projekt setzt bei jugendlichen BerufseinsteigerInnen an: Sie werden bei der Berufswahl und der Suche nach einer Berufslehre unterstützt. Ebenso werden Lehrpersonen und Personaldienste der Arbeitgeber entsprechend geschult und sensibilisiert.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren 520 sozial benachteiligte Jugendliche der achten Klasse, 720 BerufsschülerInnen aus sozial benachteiligten Verhältnissen, Lehrpersonen in Berufsschulen sowie Unternehmen und Personaldienste.
Ziele:
Ziel des Projektes ist es, die Lebensbedingungen von Roma und anderen sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu verbessern und ihre soziale und wirtschaftliche Integration zu fördern. Dies soll erreicht werden, indem sozial benachteiligte Jugendliche durch eine gezielte Berufswahl und den Abschluss von Berufsschulen besser auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden.