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In über 3400 Begegnungen konnten sie knapp 600 Tiere identifizieren. Die Mantas konnten sie dabei durch die individuelle Zeichnung der Bauchunterseite unterscheiden.
Die Analysen der Daten ergaben ein Bild einer sehr komplexen Gemeinschaft, bestehend aus zwei grossen, lose miteinander verbundenen Gruppen; eine gemischtgeschlechtliche Gruppe und eine Gruppe aus vorwiegend weiblichen Tieren. Besonders die weiblichen Riffmantas formten langanhaltende Freundschaften. Die einzelnen Tiere und vor allem die Weibchen bevorzugten zudem bestimmte Putzstationen von Putzerfischen, die wohl als Orte der Geselligkeit und des Informationsaustauschs dienen. Die Erkenntnisse aus dieser Studie sind von grosser Wichtigkeit, damit die Riffmantas wirkungsvoll vor menschlichen Störungen geschützt werden können.
Die Autoren erzählen über ihre Foschungen zum Sozialverhalten der Mantarochen (in englischer Sprache).