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fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1966-1637_1694_1679-20220101-de-docx-2451Bundesgesetzüber den Natur- und Heimatschutz(NHG)vom 1. Juli 1966 (Stand am 1. Januar 2022)Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,gestützt auf Artikel 78 Absatz 4 der Bundesverfassung, in Ausführung des Protokolls von Nagoya vom 29. Oktober 2010 über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Protokoll von Nagoya), nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 12. November 1965,beschliesst:SR 101 SR 0.451.432 BBl 1965 III 89 Fassung gemäss Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  12. Okt. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).ZweckArt. 1Dieses Gesetz hat zum Zweck, im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes nach Artikel 78 Absätze 2‒5 der Bundesverfassung:a. das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, die geschichtlichen Stätten sowie die Natur- und Kulturdenkmäler des Landes zu schonen, zu schützen sowie ihre Erhaltung und Pflege zu fördern;b. die Kantone in der Erfüllung ihrer Aufgaben im Bereich des Naturschutzes, des Heimatschutzes sowie der Denkmalpflege zu unterstützen und die Zusammenarbeit mit ihnen sicherzustellen;c. die Bestrebungen von Organisationen, die im Bereich des Naturschutzes, des Heimatschutzes oder der Denkmalpflege tätig sind, zu unterstützen;d. die einheimische Tier- und Pflanzenwelt sowie ihre biologische Vielfalt und ihren natürlichen Lebensraum zu schützen;d. die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile durch die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile zu fördern;e. die Lehre und Forschung sowie die Aus- und Weiterbildung von Fachleuten im Bereich des Naturschutzes, des Heimatschutzes und der Denkmalpflege zu fördern.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Fassung gemäss Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  12. Okt. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Eingefügt durch Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  12. Okt. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009). Die Änd. gemäss BG vom 20. Juni 2014 über die Weiterbildung, in Kraft seit 1. Jan. 2017, betrifft nur den französischen und den italienischen Text (AS 2016 689; BBl 2013 3729).1. Abschnitt:  Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege  bei Erfüllung von BundesaufgabenFassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Erfüllung von BundesaufgabenArt. 2 Unter Erfüllung einer Bundesaufgabe im Sinne vonArtikel 24 Absatz 2 der Bundesverfassung ist insbesondere zu verstehen:a. die Planung, Errichtung und Veränderung von Werken und Anlagen durch den Bund, seine Anstalten und Betriebe, wie Bauten und Anlagen der Bundesverwaltung, Nationalstrassen, Bauten und Anlagen der Schweizerischen Bundesbahnen;b. die Erteilung von Konzessionen und Bewilligungen, wie zum Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen und Transportanstalten (mit Einschluss der Plangenehmigung), von Werken und Anlagen zur Beförderung von Energie, Flüssigkeiten oder Gasen oder zur Übermittlung von Nachrichten sowie Bewilligungen zur Vornahme von Rodungen;c. die Gewährung von Beiträgen an Planungen, Werke und Anlagen, wie Meliorationen, Sanierungen landwirtschaftlicher Bauten, Gewässerkorrektionen, Anlagen des Gewässerschutzes und Verkehrsanlagen.  Entscheide kantonaler Behörden über Vorhaben, die voraussichtlich nur mit Beiträgen nach Absatz 1 Buchstabe c verwirklicht werden, sind der Erfüllung von Bundesaufgaben gleichgestellt.[AS 1962 749]. Heute: Art. 78 Abs. 2 der BV vom 18. April 1999 (SR 101).Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des Telekommunikationsunternehmungsgesetzes vom  30. April 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998 (AS 1997 2480; BBl 1996 III 1306). Eingefügt durch Ziff. I 3 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfa‐ chung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).Pflichten  von Bund und Kantonen Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).Art. 3 Der Bund, seine Anstalten und Betriebe sowie die Kantone sorgen bei der Erfüllung der Bundesaufgaben dafür, dass das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler geschont werden und, wo das allgemeine Interesse an ihnen überwiegt, ungeschmälert erhalten bleiben. Sie erfüllen diese Pflicht, indem sie:a. eigene Bauten und Anlagen entsprechend gestalten und unterhalten oder gänzlich auf ihre Errichtung verzichten (Art. 2 Bst. a);b. Konzessionen und Bewilligungen nur unter Bedingungen oder Auflagen erteilen oder aber verweigern (Art. 2 Bst. b);c. Beiträge nur bedingt gewähren oder ablehnen (Art. 2 Bst. c). Diese Pflicht gilt unabhängig von der Bedeutung des Objektes im Sinne von Artikel 4. Eine Massnahme darf nicht weitergehen, als es der Schutz des Objektes und seiner Umgebung erfordert. ...Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Eingefügt durch Ziff. I 3 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). Aufgehoben durch Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), mit Wirkung seit 1. Sept. 2014  (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Einreihung der ObjekteArt. 4Beim heimatlichen Landschafts- und Ortsbild, den geschichtlichen Stätten sowie den Natur- und Kulturdenkmälern gemäss Artikel 24 Absatz 2 der Bundesverfassung, sind zu unterscheiden:a. Objekte von nationaler Bedeutung;b. Objekte von regionaler und lokaler Bedeutung.[AS 1962 749]. Heute: Art. 78 Abs. 2 der BV vom 18. April 1999 (SR 101).Inventare des Bundes von  Objekten mit nationaler  BedeutungArt. 5 Der Bundesrat erstellt nach Anhören der Kantone Inventare von Objekten von nationaler Bedeutung; er kann sich auf bestehende Inventare von staatlichen Institutionen und von Organisationen stützen, die im Bereich des Naturschutzes, des Heimatschutzes oder der Denkmalpflege tätig sind. Die für die Auswahl der Objekte massgebenden Grundsätze sind in den Inventaren darzulegen. Ausserdem haben diese mindestens zu enthalten:a. die genaue Umschreibung der Objekte;b. die Gründe für ihre nationale Bedeutung;c. die möglichen Gefahren;d. die bestehenden Schutzmassnahmen;e. den anzustrebenden Schutz;f. die Verbesserungsvorschläge. Die Inventare sind nicht abschliessend. Sie sind regelmässig zu überprüfen und zu bereinigen; über die Aufnahme, die Abänderung oder die Streichung von Objekten entscheidet nach Anhören der Kantone der Bundesrat. Die Kantone können von sich aus eine Überprüfung beantragen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Bedeutung  des InventarsArt. 6 Durch die Aufnahme eines Objektes von nationaler Bedeutung in ein Inventar des Bundes wird dargetan, dass es in besonderem Masse die ungeschmälerte Erhaltung, jedenfalls aber unter Einbezug von Wiederherstellungs- oder angemessenen Ersatzmassnahmen die grösstmögliche Schonung verdient. Ein Abweichen von der ungeschmälerten Erhaltung im Sinne der Inventare darf bei Erfüllung einer Bundesaufgabe nur in Erwägung gezogen werden, wenn ihr bestimmte gleich- oder höherwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstehen. Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).Begutachtung durch die  KommissionArt. 7 Ist für die Erfüllung einer Bundesaufgabe der Bund zuständig, so beurteilt je nach Zuständigkeit das Bundesamt für Umwelt (BAFU), das Bundesamt für Kultur oder das Bundesamt für Strassen, ob ein Gutachten durch eine Kommission nach Artikel 25 Absatz 1 erforderlich ist. Ist der Kanton zuständig, so obliegt diese Beurteilung der kantonalen Fachstelle nach Artikel 25 Absatz 2. Kann bei der Erfüllung der Bundesaufgabe ein Objekt, das in einem Inventar des Bundes nach Artikel 5 aufgeführt ist, erheblich beeinträchtigt werden oder stellen sich in diesem Zusammenhang grundsätzliche Fragen, so verfasst die Kommission zuhanden der Entscheidbehörde ein Gutachten. Die Kommission gibt darin an, ob das Objekt ungeschmälert zu erhalten oder wie es zu schonen ist. Das Gutachten bildet eine der Grundlagen für die Abwägung aller Interessen durch die Entscheidbehörde. Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). Fassung gemäss Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  1. Sept. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 27. Sept. 2019, in Kraft seit 1. April 2020  (AS 2020 1217; BBl 2019 349 1335).Fakultative  BegutachtungArt. 8Eine Kommission kann in wichtigen Fällen von sich aus in jedem Stadium des Verfahrens ihr Gutachten über die Schonung oder ungeschmälerte Erhaltung von Objekten abgeben. Sie tut dies jedoch so früh wie möglich. Auf Verlangen sind ihr alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Anderweitige BegutachtungArt. 9Die zuständige Bundesstelle kann auch die kantonale Fachstelle (Art. 25 Abs. 2), die für Naturschutz, Heimatschutz oder Denkmalpflege zuständige kantonale Kommission oder ein anderes vom Kanton zu bezeichnendes Organ um ein Gutachten ersuchen; ausserdem kann sie Organisationen, die im Bereich des Naturschutzes, des Heimatschutzes oder der Denkmalpflege tätig sind, zur Vernehmlassung auffordern.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Stellungnahme der KantoneArt. 10In den von Artikel 7, 8 und 9 vorgesehenen Fällen ist stets auch die Stellungnahme der Kantonsregierungen einzuholen. Diese laden die betroffenen Gemeinden zur Stellungnahme ein.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Vorbehalt  militärischer AnlagenArt. 11Bei militärischen Bauten und Anlagen, die nach Artikel 126 Absatz 4 des Militärgesetzes vom 3. Februar 1995 von der Bewilligungspflicht ausgenommen sind, ist die zuständige Bundesbehörde von der obligatorischen Begutachtung befreit. Sie ist auch nicht verpflichtet, Unterlagen für die fakultative Begutachtung zu liefern.SR 510.10Fassung gemäss Anhang Ziff. 6 des Militärgesetzes vom 3. Febr. 1995, in Kraft seit  1. Jan. 1996 (AS 1995 4093; BBl 1993 IV 1).Beschwerderecht der Gemeinden und der  Organisationen1. BeschwerdeberechtigungArt. 12 Gegen Verfügungen der kantonalen Behörden oder der Bundesbehörden steht das Beschwerderecht zu:a. den Gemeinden;b. den Organisationen, die sich dem Naturschutz, dem Heimatschutz, der Denkmalpflege oder verwandten Zielen widmen, unter folgenden Voraussetzungen:1. die Organisation ist gesamtschweizerisch tätig,2. sie verfolgt rein ideelle Zwecke; allfällige wirtschaftliche Tätigkeiten müssen der Erreichung der ideellen Zwecke dienen. Das Beschwerderecht steht den Organisationen nur für Rügen in Rechtsbereichen zu, die seit mindestens zehn Jahren Gegenstand ihres statutarischen Zwecks bilden. Der Bundesrat bezeichnet die zur Beschwerde berechtigten Organisationen. Zuständig für die Beschwerdeerhebung ist das oberste Exekutivorgan der Organisation. Die Organisationen können ihre rechtlich selbständigen kantonalen und überkantonalen Unterorganisationen für deren örtliches Tätigkeitsgebiet generell zur Erhebung von Einsprachen und im Einzelfall zur Erhebung von Beschwerden ermächtigen. Fassung gemäss Ziff. II 1 des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391). Die Bestimmung über die wirtschaftliche Tätigkeit in Abs. 1 Bst.  b Ziff. 2 tritt am 1. Juli 2010 in Kraft.2. Unzulässige Beschwerden gegen den Entscheid über die Gewährung eines BundesbeitragesArt. 12aDie Beschwerde gegen den Entscheid über die Gewährung eines Bundesbeitrages ist unzulässig, wenn über die Planung, das Werk oder die Anlage bereits anderweitig in Erfüllung einer Bundesaufgabe mit einer Verfügung nach Artikel 12 Absatz 1 entschieden worden ist.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 1995 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Fassung gemäss Ziff. II 1 des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).3. Eröffnung  der VerfügungArt. 12b Die Behörde eröffnet den Gemeinden und Organisationen ihre Verfügungen nach Artikel 12 Absatz 1 durch schriftliche Mitteilung oder durch Veröffentlichung im Bundesblatt oder im kantonalen Publikationsorgan. Die öffentliche Auflage dauert in der Regel 30 Tage. Sieht das Bundesrecht oder das kantonale Recht ein Einspracheverfahren vor, so sind auch die Gesuche nach Absatz 1 zu veröffentlichen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 1995 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Fassung gemäss Ziff. II 1 des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).4. Verlust der BeschwerdelegitimationArt. 12c Gemeinden und Organisationen, die kein Rechtsmittel ergriffen haben, können sich am weiteren Verfahren nur noch als Partei beteiligen, wenn sie durch eine Änderung der Verfügung beschwert sind. Für Enteignungen gilt das Bundesgesetz vom 20. Juni 1930 über die Enteignung (EntG). Hat sich eine Gemeinde oder eine Organisation an einem Einspracheverfahren nach Bundesrecht oder kantonalem Recht nicht beteiligt, so kann sie keine Beschwerde mehr erheben. Hat eine Organisation gegen einen Nutzungsplan mit Verfügungscharakter zulässige Rügen nicht erhoben oder sind die Rügen rechtskräftig abgelehnt worden, so darf die Organisation diese Rügen in einem nachfolgenden Verfahren nicht mehr vorbringen. Die Absätze 2 und 3 gelten auch für Einsprachen und Beschwerden nach kantonalem Recht gegen Nutzungspläne. Eingefügt durch Ziff. II 1 des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391). SR 7115. Vereinbarungen zwischen  Gesuchstellern und OrganisationenArt. 12d Treffen Gesuchsteller und Organisation Vereinbarungen über Verpflichtungen, die Belange des öffentlichen Rechts betreffen, so gelten diese ausschliesslich als gemeinsame Anträge an die Behörde. Diese berücksichtigt das Ergebnis in ihrer Verfügung oder ihrem Entscheid. Sie verzichtet darauf, wenn es Mängel nach Artikel 49 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren aufweist. Vereinbarungen zwischen Gesuchstellern und Organisationen über finanzielle oder andere Leistungen sind nicht zulässig, soweit diese bestimmt sind für:a. die Durchsetzung von Verpflichtungen des öffentlichen Rechts, insbesondere behördlicher Auflagen;b. Massnahmen, die das öffentliche Recht nicht vorsieht oder die in keinem Zusammenhang mit dem Vorhaben stehen;c. die Abgeltung eines Rechtsmittelverzichts oder eines anderen prozessualen Verhaltens. Die Rechtsmittelbehörde tritt auf eine Beschwerde nicht ein, wenn diese rechtsmissbräuchlich ist oder die Organisation unzulässige Leistungen im Sinne von Absatz 2 gefordert hat. Eingefügt durch Ziff. II 1 des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391). SR 172.0216. Vorzeitiger BaubeginnArt. 12eMit Bauarbeiten kann vor Abschluss des Verfahrens begonnen werden, soweit der Ausgang des Verfahrens die Arbeiten nicht beeinflussen kann.Eingefügt durch Ziff. II 1 des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).7. VerfahrenskostenArt. 12f Unterliegt die Organisation im Verfahren, so werden ihr für die Beschwerdeführung vor Bundesbehörden die Kosten auferlegt.Eingefügt durch Ziff. II 1 des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).Beschwerderecht der Kantone und des zuständigen BundesamtesArt. 12g Die Kantone sind zur Beschwerde gegen Verfügungen von Bundesbehörden nach Artikel 12 Absatz 1 berechtigt. Das zuständige Bundesamt ist zur Beschwerde gegen kantonale Verfügungen nach Artikel 12 Absatz 1 berechtigt; es kann die Rechtsmittel des eidgenössischen und kantonalen Rechts ergreifen.Eingefügt durch Ziff. II 1 des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).2. Abschnitt: Unterstützung von Naturschutz, Heimatschutz und  Denkmalpflege durch den Bund und eigene Massnahmen des BundesFassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Finanzhilfen zur Erhaltung von schützenswerten ObjektenArt. 13 Der Bund kann Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege unterstützen, indem er den Kantonen im Rahmen der bewilligten Kredite und auf der Grundlage von Programmvereinbarungen globale Finanzhilfen für die Erhaltung, den Erwerb, die Pflege, die Erforschung und die Dokumentation von schützenswerten Landschaften, Ortsbildern, geschichtlichen Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmälern gewährt. Ausnahmsweise kann er für Projekte, die eine Beurteilung durch den Bund im Einzelfall erfordern, Finanzhilfen durch Verfügung gewähren. Die Höhe der Finanzhilfen richtet sich nach der Bedeutung der zu schützenden Objekte und der Wirksamkeit der Massnahmen. Finanzhilfen werden nur gewährt, wenn die Massnahmen wirtschaftlich sind und fachkundig durchgeführt werden. Die angeordneten Schutz- und Unterhaltsmassnahmen bilden öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen (Art. 702 des Zivilgesetzbuches; ZGB). Sie verpflichten den jeweiligen Grundeigentümer und sind auf Anmeldung des Kantons im Grundbuch anzumerken. Der Bundesrat regelt die Ausnahmen von der Anmerkungspflicht. Fassung gemäss Ziff. II 7 des BG vom 6. Okt. 2006 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). SR 210Beiträge an OrganisationenArt. 14Der Bund kann Organisationen des Naturschutzes, des Heimatschutzes und der Denkmalpflege von gesamtschweizerischer Bedeutung an die Kosten ihrer im öffentlichen Interesse liegenden Tätigkeit Beiträge ausrichten.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Forschung,  Ausbildung,  ÖffentlichkeitsarbeitArt. 14a Der Bund kann Beiträge ausrichten an:a. Forschungsvorhaben;b. Aus- und Weiterbildung von Fachleuten;c. Öffentlichkeitsarbeit. Sofern es im gesamtschweizerischen Interesse liegt, kann er solche Tätigkeiten selber durchführen oder auf seine Kosten ausführen lassen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Erwerb und  Sicherung  schützenswerter ObjekteArt. 15 Der Bund kann Naturlandschaften, geschichtliche Stätten oder Natur- und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung vertraglich oder, wenn dies nicht möglich ist, auf dem Weg der Enteignung erwerben oder sichern. Er kann Kantone, Gemeinden oder Organisationen mit der Verwaltung betrauen. Das EntG ist anwendbar.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).SR 711Vorsorgliche MassnahmenArt. 16Droht einer Naturlandschaft im Sinne von Artikel 15, einer geschichtlichen Stätte oder einem Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung unmittelbare Gefahr, kann das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation oder das Eidgenössische Departement des Innern ein solches Objekt durch befristete Massnahmen unter den Schutz des Bundes stellen und die nötigen Sicherungen zu seiner Erhaltung anordnen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987, in Kraft seit 1. Febr. 1988  (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Der Kreis der betroffenen Verwaltungseinheiten wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. November 2004 (AS 2004 4937) angepasst.Bereitstellung  der BeiträgeArt. 16a Die Bundesversammlung bewilligt mit einfachem Bundesbeschluss befristete Verpflichtungskredite für die Zusicherung von Beiträgen.Die Finanzierung der Bereiche Heimatschutz und Denkmalpflege richtet sich nach Artikel 27 des Kulturförderungsgesetzes vom 11. Dezember 2009.Eingefügt durch Anhang Ziff. 9 des Subventionsgesetzes vom 5. Okt. 1990 (AS 1991 857; BBl 1987 I 369). Fassung gemäss Ziff. II 7 des BG vom 6. Okt. 2006 über die Neugestal-tung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Ausdruck gemäss Anhang Ziff. 3 des BG vom 19. März 2021, in Kraft seit 1. Jan. 2022  (AS 2021 662; BBl 2020 349). SR 442.1 Eingefügt durch Anhang Ziff. II 5 des Kulturförderungsgesetzes vom 11. Dez. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 6127; BBl 2007 4819 4857).Rückerstattung von BeiträgenArt. 17Ist die Schutzwürdigkeit eines Objektes dahingefallen, so kann der geleistete Beitrag ganz oder teilweise zurückgefordert werden.Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des Subventionsgesetzes vom 5. Okt. 1990, in Kraft seit  1. April 1991 (AS 1991 857; BBl 1987 I 369).Besondere  GutachtenArt. 17aDer Bundesrat umschreibt die Fälle, in denen eine Kommission mit Zustimmung des Kantons von sich aus oder auf Ersuchen Dritter Gutachten erstellen kann.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).3. Abschnitt:  Schutz der einheimischen Tier- und PflanzenweltSchutz von Tier- und PflanzenartenArt. 18 Dem Aussterben einheimischer Tier- und Pflanzenarten ist durch die Erhaltung genügend grosser Lebensräume (Biotope) und andere geeignete Massnahmen entgegenzuwirken. Bei diesen Massnahmen ist schutzwürdigen land- und forstwirtschaftlichen Interessen Rechnung zu tragen. Besonders zu schützen sind Uferbereiche, Riedgebiete und Moore, seltene Waldgesellschaften, Hecken, Feldgehölze, Trockenrasen und weitere Standorte, die eine ausgleichende Funktion im Naturhaushalt erfüllen oder besonders günstige Voraussetzungen für Lebensgemeinschaften aufweisen. Lässt sich eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Lebensräume durch technische Eingriffe unter Abwägung aller Interessen nicht vermeiden, so hat der Verursacher für besondere Massnahmen zu deren bestmöglichem Schutz, für Wiederherstellung oder ansonst für angemessenen Ersatz zu sorgen. Bei der Schädlingsbekämpfung, insbesondere mit Giftstoffen, ist darauf zu achten, dass schützenswerte Tier- und Pflanzenarten nicht gefährdet werden. Der Bund kann die Wiederansiedlung von Arten, die in freier Wildbahn in der Schweiz ausgestorben oder in ihrem Bestand bedroht sind, an geeigneten Standorten fördern. Die Bundesgesetzgebung über Jagd und Vogelschutz sowie über die Fischerei bleibt vorbehalten.Eingefügt durch Art. 66 Ziff. 1 des BG vom 7. Okt. 1983 über den Umweltschutz, in Kraft seit 1. Jan. 1985 (AS 1984 1122; BBl 1979 III 749).Eingefügt durch Art. 66 Ziff. 1 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Okt. 1983, in Kraft seit 1. Jan. 1985 (AS 1984 1122; BBl 1979 III 749).Biotope von  nationaler  BedeutungArt. 18a Der Bundesrat bezeichnet nach Anhören der Kantone die Biotope von nationaler Bedeutung. Er bestimmt die Lage dieser Biotope und legt die Schutzziele fest. Die Kantone ordnen den Schutz und den Unterhalt der Biotope von nationaler Bedeutung. Sie treffen rechtzeitig die zweckmässigen Massnahmen und sorgen für ihre Durchführung. Der Bundesrat kann nach Anhören der Kantone Fristen für die Anordnung der Schutzmassnahmen bestimmen. Ordnet ein Kanton die Schutzmassnahmen trotz Mahnung nicht rechtzeitig an, so kann das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation die nötigen Massnahmen treffen und dem Kanton einen angemessenen Teil der Kosten auferlegen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987, in Kraft seit 1. Febr. 1988  (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der  Publikationsverordnung vom 17. November 2004 (AS 2004 4937) angepasst.Biotope von  regionaler und lokaler  Bedeutung und ökologischer AusgleichArt. 18b Die Kantone sorgen für Schutz und Unterhalt der Biotope von regionaler und lokaler Bedeutung. In intensiv genutzten Gebieten inner- und ausserhalb von Siedlungen sorgen die Kantone für ökologischen Ausgleich mit Feldgehölzen, Hecken, Uferbestockungen oder mit anderer naturnaher und standortgemässer Vegetation. Dabei sind die Interessen der landwirtschaftlichen Nutzung zu berücksichtigen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987, in Kraft seit 1. Febr. 1988  (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445).Stellung der Grundeigentümer und BewirtschafterArt. 18c Schutz und Unterhalt der Biotope sollen wenn möglich aufgrund von Vereinbarungen mit den Grundeigentümern und Bewirtschaftern sowie durch angepasste land- und forstwirtschaftliche Nutzung erreicht werden. Grundeigentümer oder Bewirtschafter haben Anspruch auf angemessene Abgeltung, wenn sie im Interesse des Schutzzieles die bisherige Nutzung einschränken oder eine Leistung ohne entsprechenden wirtschaftlichen Ertrag erbringen. Unterlässt ein Grundeigentümer die für das Erreichen des Schutzzieles notwendige Nutzung, so muss er die behördlich angeordnete Nutzung durch Dritte dulden. Soweit zur Erreichung des Schutzzieles der Landerwerb nötig ist, steht den Kantonen das Enteignungsrecht zu. Sie können in ihren Ausführungsvorschriften das EntG anwendbar erklären, wobei die Kantonsregierung über streitig gebliebene Einsprachen entscheidet. Erstreckt sich das Schutzobjekt auf das Gebiet mehrerer Kantone, ist das EntG anwendbar.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987, in Kraft seit 1. Febr. 1988  (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445).SR 711FinanzierungArt. 18d Der Bund gewährt den Kantonen im Rahmen der bewilligten Kredite und auf der Grundlage von Programmvereinbarungen globale Abgeltungen für den Schutz und Unterhalt der Biotope von nationaler, regionaler und lokaler Bedeutung sowie für den ökologischen Ausgleich. Ausnahmsweise kann er für Projekte, die eine Beurteilung durch den Bund im Einzelfall erfordern, Abgeltungen durch Verfügung gewähren. Die Höhe der Abgeltungen richtet sich nach der Bedeutung der zu schützenden Objekte und der Wirksamkeit der Massnahmen. Abgeltungen werden nur gewährt, wenn die Massnahmen wirtschaftlich sind und fachkundig durchgeführt werden. Der Bund trägt die Kosten für die Bezeichnung der Biotope von nationaler Bedeutung.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Fassung gemäss Ziff. II 7 des BG vom 6. Okt. 2006 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Sammeln wildwachsender Pflanzen und Fangen von  Tieren;  BewilligungspflichtArt. 19Das Sammeln wildwachsender Pflanzen und das Fangen frei lebender Tiere zu Erwerbszwecken bedürfen der Bewilligung der zuständigen kantonalen Behörde. Diese kann die Bewilligung auf bestimmte Arten, Gegenden, Jahreszeiten, Mengen oder in anderer Richtung beschränken und das organisierte Sammeln oder Fangen sowie die Werbung dafür verbieten. Die ordentliche land- und forstwirtschaftliche Nutzung sowie das Sammeln von Pilzen, Beeren, Tee- und Heilkräutern im ortsüblichen Umfange sind ausgenommen, soweit es sich nicht um geschützte Arten handelt.Schutz seltener Pflanzen und TiereArt. 20 Der Bundesrat kann das Pflücken, Ausgraben, Ausreissen, Wegführen, Feilbieten, Verkaufen, Kaufen oder Vernichten seltener Pflanzen ganz oder teilweise untersagen. Ebenso kann er entsprechende Massnahmen zum Schutze bedrohter oder sonst schützenswerter Tierarten treffen. Die Kantone können solche Verbote für weitere Arten erlassen. Der Bundesrat kann zudem aus Gründen des Artenschutzes die Produktion, das Inverkehrbringen sowie die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Pflanzen oder pflanzlichen Erzeugnissen an Bedingungen knüpfen, einschränken oder verbieten.Fassung des zweiten Satzes gemäss Anhang Ziff. 2 des Gentechnikgesetzes vom  21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1152; BBl 1995 IV 629).UfervegetationArt. 21 Die Ufervegetation (Schilf- und Binsenbestände, Auenvegetationen sowie andere natürliche Pflanzengesellschaften im Uferbereich) darf weder gerodet noch überschüttet noch auf andere Weise zum Absterben gebracht werden. Soweit es die Verhältnisse erlauben, sorgen die Kantone dafür, dass dort, wo sie fehlt, Ufervegetation angelegt wird oder zumindest die Voraussetzungen für deren Gedeihen geschaffen werden.Fassung gemäss Art. 66 Ziff. 1 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Okt. 1983, in Kraft seit 1. Jan. 1985 (AS 1984 1122; BBl 1979 III 749).Eingefügt durch Art. 75 Ziff. 2 des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Jan. 1991  (AS 1992 1860; BBl 1987 II 1061). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).AusnahmebewilligungenArt. 22 Die zuständige kantonale Behörde kann für das Sammeln und Ausgraben geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren zu wissenschaftlichen sowie zu Lehr- und Heilzwecken in bestimmten Gebieten Ausnahmen gestatten. Sie kann die Beseitigung der Ufervegetation in den durch die Wasserbaupolizei- oder Gewässerschutzgesetzgebung erlaubten Fällen für standortgebundene Vorhaben bewilligen. Begründet ein anderer Erlass die Zuständigkeit einer Bundesbehörde zum Entscheid über ein Vorhaben, so erteilt diese Behörde die Ausnahmebewilligung. ....Fassung gemäss Art. 75 Ziff. 2 des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Jan. 1991, in Kraft seit 1. Nov. 1992 (AS 1992 1860; BBl 1987 II 1061). Zweiter Satz aufgehoben durch Ziff. I 3 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, mit Wirkung seit 1. Jan. 2000  (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).Fassung gemäss Anhang Ziff. 6 des Militärgesetzes vom 3. Febr. 1995, in Kraft seit  1. Jan. 1996 (AS 1995 4093; BBl 1993 IV 1).Fremde Tier- und Pflanzenarten:  BewilligungspflichtArt. 23Das Ansiedeln von Tieren und Pflanzen landes- oder standortfremder Arten, Unterarten und Rassen bedarf der Bewilligung des Bundesrates. Gehege, Gärten und Parkanlagen sowie Betriebe der Land- und Forstwirtschaft sind ausgenommen.Fassung gemäss Art. 27 Ziff. 2 des Jagdgesetzes vom 20. Juni 1986, in Kraft seit  1. April 1988 (AS 1988 506; BBl 1983 II 1197).Abschnitt 3a: Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler BedeutungEingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Schutz  der MooreArt. 23aFür den Schutz der Moore von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung gelten die Artikel 18a, 18c und 18d.Begriff und  Abgrenzung der MoorlandschaftenArt. 23b Eine Moorlandschaft ist eine in besonderem Masse durch Moore geprägte, naturnahe Landschaft. Ihr moorfreier Teil steht zu den Mooren in enger ökologischer, visueller, kultureller oder geschichtlicher Beziehung. Eine Moorlandschaft ist von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung, wenn sie:a. in ihrer Art einmalig ist; oderb. in einer Gruppe von vergleichbaren Moorlandschaften zu den wertvollsten gehört. Der Bundesrat bezeichnet unter Berücksichtigung der bestehenden Besiedlung und Nutzung die schützenswerten Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung, und er bestimmt ihre Lage. Er arbeitet dabei eng mit den Kantonen zusammen, welche ihrerseits die betroffenen Grundeigentümer anhören. Der Bund finanziert die Bezeichnung der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung.Schutz  der MoorlandschaftenArt. 23c Als allgemeines Schutzziel gilt die Erhaltung jener natürlichen und kulturellen Eigenheiten der Moorlandschaften, die ihre besondere Schönheit und nationale Bedeutung ausmachen. Der Bundesrat legt Schutzziele fest, die der Eigenart der Moorlandschaften angepasst sind. Die Kantone sorgen für die Konkretisierung und Durchsetzung der Schutzziele. Sie treffen rechtzeitig die zweckmässigen Schutz- und Unterhaltsmassnahmen. Die Artikel 18a Absatz 3 und 18c sind sinngemäss anwendbar. Der Bund gewährt den Kantonen im Rahmen der bewilligten Kredite und auf der Grundlage von Programmvereinbarungen globale Abgeltungen für die Schutz- und Unterhaltsmassnahmen. Ausnahmsweise kann er für Projekte, die eine Beurteilung durch den  Bund im Einzelfall erfordern, Abgeltungen durch Verfügung gewähren. Die Höhe der Abgeltungen richtet sich nach der Wirksamkeit der Massnahmen. Abgeltungen werden nur gewährt, wenn die Massnahmen wirtschaftlich sind und fachkundig durchgeführt werden.  Fassung gemäss Ziff. II 7 des BG vom 6. Okt. 2006 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Eingefügt durch Ziff. II 7 des BG vom 6. Okt. 2006 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Eingefügt durch Ziff. II 7 des BG vom 6. Okt. 2006 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Eingefügt durch Ziff. II 7 des BG vom 6. Okt. 2006 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Gestaltung und Nutzung der MoorlandschaftenArt. 23d Die Gestaltung und die Nutzung der Moorlandschaften sind zulässig, soweit sie der Erhaltung der für die Moorlandschaften typischen Eigenheiten nicht widersprechen. Unter der Voraussetzung von Absatz 1 sind insbesondere zulässig:a. die land- und forstwirtschaftliche Nutzung;b. der Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen;c. Massnahmen zum Schutz von Menschen vor Naturereignissen;d. die für die Anwendung der Buchstaben a–c notwendigen Infrastrukturanlagen.Abschnitt 3b: Pärke von nationaler Bedeutung Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 6. Okt. 2006, in Kraft seit 1. Dez. 2007  (AS 2007 5237; BBl 2005 2151).Begriff und KategorienArt. 23e Pärke von nationaler Bedeutung sind Gebiete mit hohen Natur- und Landschaftswerten. Sie gliedern sich in die Kategorien:a. Nationalpark;b. Regionaler Naturpark;c. Naturerlebnispark.NationalparkArt. 23f Ein Nationalpark ist ein grösseres Gebiet, das der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt unberührte Lebensräume bietet und der natürlichen Entwicklung der Landschaft dient. In diesem Rahmen dient er auch:a. der Erholung;b. der Umweltbildung;c. der wissenschaftlichen Forschung, insbesondere über die einheimische Tier‐ und Pflanzenwelt sowie über die natürliche Entwicklung der Landschaft. Er besteht aus:a. einer Kernzone, in der die Natur sich selbst überlassen wird und die für die Allgemeinheit nur beschränkt zugänglich ist;b. einer Umgebungszone, in der die Kulturlandschaft naturnah bewirtschaftet und vor nachteiligen Eingriffen geschützt wird.Regionaler NaturparkArt. 23g Ein Regionaler Naturpark ist ein grösseres, teilweise besiedeltes Gebiet, das sich durch seine natur- und kulturlandschaftlichen Eigenschaften besonders auszeichnet und dessen Bauten und Anlagen sich in das Landschafts- und Ortsbild einfügen. Im Regionalen Naturpark wird:a. die Qualität von Natur und Landschaft erhalten und aufgewertet;b. die nachhaltig betriebene Wirtschaft gestärkt und die Vermarktung ihrer Waren und Dienstleistungen gefördert.NaturerlebnisparkArt. 23h Ein Naturerlebnispark ist ein Gebiet, das in der Nähe eines dicht besiedelten Raumes liegt, der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt unberührte Lebensräume bietet und der Allgemeinheit Naturerlebnisse ermöglicht. In diesem Rahmen dient er auch der Umweltbildung. Er besteht aus:a. einer Kernzone, in der die Natur sich selbst überlassen wird und die für die Allgemeinheit nur beschränkt zugänglich ist;b. einer Übergangszone, in der Naturerlebnisse ermöglicht werden und die als Puffer gegen schädliche Einwirkungen auf die Kernzone dient.Unterstützung regionaler InitiativenArt. 23i Die Kantone unterstützen regionale Bestrebungen zur Errichtung und Erhaltung von Pärken von nationaler Bedeutung. Sie sorgen dafür, dass die Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden in geeigneter Weise mitwirken kann.Park- und ProduktelabelArt. 23j Der Bund verleiht der Trägerschaft eines Parks auf Antrag der Kantone ein Parklabel, wenn der Park:a. mit zweckmässigen Massnahmen langfristig gesichert wird;b. die Anforderungen nach Artikel 23f, 23g oder 23h und nach den Artikeln 23e, 23i Absatz 2 und 23l Buchstaben a und b erfüllt. Die Trägerschaft eines Parks mit Parklabel verleiht den Personen und Betrieben, die im Park auf nachhaltige Weise Waren herstellen oder Dienstleistungen erbringen, auf Antrag ein Produktelabel zur Kennzeichnung dieser Waren und Dienstleistungen. Die Park- und Produktelabel werden befristet verliehen.FinanzhilfenArt. 23k Der Bund gewährt den Kantonen im Rahmen der bewilligten Kredite und auf der Grundlage von Programmvereinbarungen globale Finanzhilfen an die Errichtung, den Betrieb und die Qualitätssicherung von Pärken von nationaler Bedeutung, wenn:a. die Pärke die Anforderungen nach Artikel 23j Absatz 1 Buchstaben a und b erfüllen;b. die zumutbaren Selbsthilfemassnahmen und die übrigen Finanzierungsmöglichkeiten nicht ausreichen;c. die Massnahmen wirtschaftlich sind und fachkundig durchgeführt werden. Die Höhe der Finanzhilfen richtet sich nach der Wirksamkeit der Massnahmen.Vorschriften des BundesratesArt. 23lDer Bundesrat erlässt Vorschriften über:a. die Anforderungen für die Erteilung von Park- und Produktelabels an Pärke von nationaler Bedeutung, insbesondere über die Grösse des Gebiets, die zulässigen Nutzungen, die Schutzmassnahmen und die langfristige Sicherung der Pärke;b. die Verleihung und Verwendung der Park- und Produktelabel;c. den Abschluss von Programmvereinbarungen und die Kontrolle der Wirksamkeit der globalen Finanzhilfen des Bundes;d. die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung über Pärke von nationaler Bedeutung.Bestehender Nationalpark  im Kanton GraubündenArt. 23m Für den bestehenden Nationalpark im Kanton Graubünden gilt das Nationalparkgesetz vom 19. Dezember 1980. Der Bund kann der Stiftung «Schweizerischer Nationalpark» das Parklabel bereits vor einer allfälligen Erweiterung durch eine Umgebungszone nach Artikel 23f Absatz 3 Buchstabe b verleihen. Seine allfällige Erweiterung durch eine Umgebungszone wird nach Artikel 23k gefördert. SR 454Abschnitt 3c: Genetische Ressourcen Eingefügt durch Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  12. Okt. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).SorgfaltspflichtArt. 23n Wer gemäss dem Protokoll von Nagoya genetische Ressourcen nutzt oder unmittelbar Vorteile aus deren Nutzung erzielt (Nutzende), muss die nach den Umständen gebotene Sorgfalt anwenden, um zu gewährleisten, dass: a. der Zugang zu den genetischen Ressourcen rechtmässig erfolgt ist; undb. einvernehmlich festgelegte Bedingungen zur ausgewogenen und gerechten Aufteilung der erzielten Vorteile vereinbart worden sind. Nicht unter die Sorgfaltspflicht fallen genetische Ressourcen, die:a. aus einem Land stammen, das nicht Vertragspartei des Protokolls von Nagoya ist;b. aus einem Land stammen, in dem innerstaatliche Vorschriften über den Zugang und die Aufteilung der Vorteile fehlen;c. aus einem Gebiet stammen, das sich ausserhalb des nationalen Hoheitsbereichs einer Vertragspartei des Protokolls von Nagoya befindet;d. für die spezifische Nutzung von einer besonderen internationalen Regelung nach Artikel 4 des Protokolls von Nagoya erfasst sind;e. humangenetisch sind;f. als Handels- oder Verbrauchsgut nicht im Sinne des Protokolls von Nagoya genutzt werden. Die Nutzung genetischer Ressourcen nach Absatz 1 bedeutet das Durchführen von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten an der genetischen oder biochemischen Zusammensetzung genetischer Ressourcen, einschliesslich durch die Anwendung von Biotechnologie. Der Zugang nach Absatz 1 Buchstabe a ist rechtmässig, wenn er gemäss dem Protokoll von Nagoya im Einklang mit den innerstaatlichen Vorschriften über den Zugang und die Aufteilung der Vorteile derjenigen Vertragspartei des Protokolls von Nagoya steht, welche die Ressource zur Verfügung stellt. Sind die Anforderungen nach Absatz 1 Buchstabe a und b nicht erfüllt, so hat der Nutzende für deren nachträgliche Erfüllung zu sorgen oder darauf zu verzichten, die betroffenen genetischen Ressourcen zu nutzen oder unmittelbar Vorteile aus deren Nutzung zu erzielen. Für Notstandssituationen kann der Bundesrat vorsehen, dass die Anforderungen für genetische Ressourcen, die pathogene Organismen oder Schadorganismen sind, verzögert erfüllt werden können. Der Bundesrat regelt, welche Informationen über die genutzten genetischen Ressourcen aufgezeichnet und an nachfolgende Nutzende weitergegeben werden müssen. Siehe auch: Art. 25d.Meldepflicht Art. 23o Die Einhaltung der Sorgfaltspflicht muss vor der Marktzulassung oder, falls eine solche nicht erforderlich ist, vor der Vermarktung von Produkten, deren Entwicklung auf genutzten genetischen Ressourcen basiert, dem BAFU gemeldet werden. Informationen im Zusammenhang mit der Einhaltung der Sorgfaltspflicht können an die internationale Informationsstelle nach Artikel 14 des Protokolls von Nagoya und an zuständige nationale Behörden von Vertragsparteien des Protokolls von Nagoya weitergeleitet werden. Der Name der meldenden Person, das zu vermarktende Produkt, die genutzte genetische Ressource, der Zeitpunkt des Zugangs zu derselben sowie deren Quelle werden öffentlich zugänglich gemacht. Der Bundesrat bezeichnet die zuständigen Stellen, welche die Einhaltung der Meldepflicht überprüfen. Er kann Ausnahmen von der Meldepflicht vorsehen, wenn die Überprüfung oder die Einhaltung der Sorgfaltspflicht auf andere Weise sichergestellt ist. Siehe auch: Art. 25d.Traditionelles WissenArt. 23p Die Artikel 23n und 23o gelten auch für traditionelles Wissen indigener und ortsansässiger Gemeinschaften, das sich auf genetische Ressourcen bezieht, solange dieses traditionelle Wissen der Öffentlichkeit nicht bereits frei zugänglich ist.Genetische Ressourcen  im InlandArt. 23q Der Bundesrat kann den Zugang zu genetischen Ressourcen im Inland von einer Meldung oder Bewilligung sowie zusätzlich von einer Vereinbarung, welche die Nutzung der genetischen Ressourcen und die Aufteilung der sich daraus ergebenden Vorteile regelt, abhängig machen. Der Bund kann die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der genetischen Ressourcen unterstützen.4. Abschnitt: StrafbestimmungenVergehenArt. 24 Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe wird bestraft, wer vorsätzlich und ohne Berechtigung:a. ein aufgrund dieses Gesetzes geschütztes Natur- oder Kulturdenkmal, eine geschützte geschichtliche Stätte, eine geschützte Naturlandschaft oder ein geschütztes Biotop zerstört oder schwer beschädigt;b. Ufervegetation im Sinne von Artikel 21 rodet, überschüttet oder auf andere Weise zum Absterben bringt;c. im Boden enthaltene Naturkörper oder Altertümer von wissenschaftlichem Wert (Art. 724 Abs. 1 ZGB) zerstört oder schwer beschädigt;d. ... Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Busse bis zu 40 000 Franken.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987, in Kraft seit 1. Febr. 1988  (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Fassung gemäss Art. 333 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 1995 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Fassung gemäss Art. 32 Ziff. 4 des Kulturgütertransfergesetzes vom 20. Juni 2003,  in Kraft seit 1. Juni 2005 (AS 2005 1869; BBl 2002 535). Berichtigt von der Redaktionskommission der BVers (Art. 58 Abs. 1 ParlG – SR 171.10). SR 210Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996 (AS 1997 1152; BBl 1995 IV 629). Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. 1 des BG vom 16. März 2012 über den Verkehr mit Tieren und Pflanzen geschützter Arten, mit Wirkung seit 1. Okt. 2013 (AS 2013 3095; BBl 2011 6985). Fassung gemäss Art. 333 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979).ÜbertretungenArt. 24a Mit Busse bis zu 20 000 Franken wird bestraft, wer:a. eine Bedingung oder eine Auflage nicht erfüllt, die unter Hinweis auf diese Strafbestimmung an die Gewährung eines Bundesbeitrages geknüpft wurde;b. gegen eine Ausführungsvorschrift verstösst, die aufgrund der Artikel 16, 18, 18a, 18b, 18c, 19, 20, 23c, 23d und 25a erlassen und deren Übertretung als strafbar erklärt worden ist;c. unbefugt eine Handlung vornimmt, für die nach den Artikeln 19, 22 Absatz 1 oder 23 eine Bewilligung erforderlich ist. Mit Busse bis zu 100 000 Franken wird bestraft, wer vorsätzlich keine oder falsche Angaben nach Artikel 23o macht; handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Busse bis zu 40 000 Franken. Der Richter kann die Veröffentlichung des Urteils anordnen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987, in Kraft seit 1. Febr. 1988  (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1152; BBl 1995 IV 629). Eingefügt durch Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  12. Okt. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Anwendung  auf juristische Personen und HandelsgesellschaftenArt. 24bDie Artikel 6 und 7 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht sind anwendbar.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987, in Kraft seit 1. Febr. 1988  (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445).SR 313.0EinziehungArt. 24cArtikel 69 des Strafgesetzbuches über die Einziehung unrechtmässig erlangter Gegenstände und Vermögensvorteile ist anwendbar.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Fassung gemäss Art. 334 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979). SR 311.0StrafverfolgungArt. 24d Die Strafverfolgung ist Sache der Kantone. ...Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987, in Kraft seit 1. Febr. 1988  (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996 (AS 1997 1152; BBl 1995 IV 629). Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. 1 des BG vom 16. März 2012 über den Verkehr mit Tieren und Pflanzen geschützter Arten, mit Wirkung seit 1. Okt. 2013 (AS 2013 3095; BBl 2011 6985).Wiederherstellung des rechtmässigen ZustandesArt. 24eWer ein aufgrund dieses Gesetzes geschütztes Natur- oder Kulturdenkmal, eine geschützte geschichtliche Stätte, eine geschützte Naturlandschaft, ein geschütztes Biotop oder geschützte Ufervegetation beschädigt, kann unabhängig von einem Strafverfahren verpflichtet werden:a. die widerrechtlich getroffenen Massnahmen rückgängig zu machen;b. die Kosten zu übernehmen, die aus der Beseitigung des Schadens entstehen;c. angemessenen Ersatz zu leisten, wenn die Wiederherstellung nicht möglich ist.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 1987 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).5. Abschnitt: Vollzug, Organisation und Information Fassung gemäss Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  1. Sept. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Vollzugskompetenzen  der KantoneArt. 24fDie Kantone vollziehen dieses Gesetz, soweit es den Vollzug nicht dem Bund überträgt. Sie erlassen die erforderlichen Vorschriften. Eingefügt durch Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  1. Sept. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Aufsicht und Koordination durch den BundArt. 24g Der Bund beaufsichtigt den Vollzug dieses Gesetzes. Er koordiniert die Vollzugsmassnahmen der Kantone und der betroffenen Bundesstellen. Eingefügt durch Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  1. Sept. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Vollzugskompetenzen  des BundesArt. 24h Die Bundesbehörde, die ein anderes Bundesgesetz oder einen Staatsvertrag vollzieht, ist bei der Erfüllung dieser Aufgabe auch für den Vollzug des vorliegenden Gesetzes zuständig. Sie hört vor ihrem Entscheid die betroffenen Kantone an. Das BAFU, das Bundesamt für Kultur, das Bundesamt für Strassen und die übrigen betroffenen Bundesstellen wirken nach den Artikeln 62a und 62b des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 1997 beim Vollzug mit. Eignet sich das Verfahren nach Absatz 1 für bestimmte Aufgaben nicht, so regelt der Bundesrat den Vollzug durch die betroffenen Bundesstellen. Der Bund vollzieht die Vorschriften über genetische Ressourcen (Art. 23n−23q); er kann für bestimmte Teilaufgaben die Kantone beiziehen. Die Vollzugsbehörden des Bundes berücksichtigen die Natur- und Heimatschutzmassnahmen der Kantone. Eingefügt durch Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  1. Sept. 2014, Abs. 3 in Kraft seit 12. Okt. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009). SR 172.010OrganisationEingefügt durch Anhang Ziff. 1 des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 25 Der Bundesrat bestellt eine oder mehrere beratende Kommissionen für den Naturschutz, den Heimatschutz und die Denkmalpflege. Die Kantone bezeichnen Fachstellen für den Naturschutz, den Heimatschutz und die Denkmalpflege.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Information  und BeratungArt. 25a Bund und Kantone sorgen für die Information und Beratung der Behörden und der Öffentlichkeit über die Bedeutung und den Zustand von Natur und Landschaft. Sie empfehlen geeignete Schutz- und Unterhaltsmassnahmen.Eingefügt durch Anhang Ziff. 1 des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).6. Abschnitt: SchlussbestimmungenFassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Wiederherstellung von Mooren und MoorlandschaftenArt. 25b Die Kantone bezeichnen die Anlagen, Bauten und Bodenveränderungen, die nach dem 1. Juni 1983 innerhalb von Mooren und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung erstellt wurden, den Schutzzielen widersprechen und nicht gestützt auf Nutzungszonen, welche dem Raumplanungsgesetz vom 22. Juni 1979 entsprechen, rechtskräftig bewilligt worden sind. In der Moorlandschaft von Rothenthurm bezeichnen die Kantone Schwyz und Zug die Anlagen, Bauten und Bodenveränderungen, welche nach dem 1. Juni 1983 erstellt wurden und unter die Übergangsbestimmung von Artikel 24 Absatz 5 der Bundesverfassung fallen. Die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes wird von derjenigen kantonalen oder eidgenössischen Behörde verfügt, die für den Entscheid über die Bewilligung oder die Ausführung entsprechender Vorhaben zuständig wäre. Bei der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes ist das Prinzip der Verhältnismässigkeit zu beachten.Ursprünglich Art. 25a. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).SR 700[AS 1988 352]. Der genannten Bestimmung entspricht heute Art. 78 Abs. 5 der BV vom 18. April 1999 (SR 101).Art. 25cEingefügt durch Anhang Ziff. I des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003  (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 43 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Art. 25d Eingefügt durch Anhang des BB vom 21. März 2014 (Nagoya-Protokoll), in Kraft seit  12. Okt. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Übergangsbestimmung  zur Änderung  vom 21. März 2014Die Artikel 23n und 23o sind auf Tatbestände anwendbar, die sich auf einen Zugang zu genetischen Ressourcen beziehen, der nach Inkrafttreten der genannten Bestimmungen erfolgt ist.InkrafttretenEingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996  (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Art. 26Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes. Er erlässt die erforderlichen Ausführungsvorschriften.Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 1967BRB vom 27. Dez. 1966

fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1966-1637_1694_1679-20220101-rm-docx451Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.Lescha federaladavart la protecziun da la natira e da la patria(LPNP)dal 1. da fanadur 1966 (versiun dal 1. da schaner 2022)Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).L’Assamblea federala da la Confederaziun svizra,sa basond sin l’artitgel 78 alinea 4 da la Constituziun federala, en execuziun dal Protocol da Nagoya dals 29 d’october 2010 davart l’access a resursas geneticas e davart la repartiziun equilibrada e gista dals avantatgs che resultan da lur utilisaziun tenor la Convenziun davart la diversitad biologica (Protocol da Nagoya), suenter avair gì invista da la missiva dal Cussegl federal dals 12 da november 1965,concluda: SR 101 SR 0.451.432 BBl 1965 III 89 Versiun tenor l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi ils 12 d’oct. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).IntentArt. 1En il rom da la cumpetenza da la Confederaziun tenor l’artitgel 78 alineas 2–5 da la Constituziun federala ha questa lescha l’intent:a. da schanegiar e da proteger il maletg genuin da la cuntrada e dals lieus, ils lieus istorics sco er ils monuments natirals e culturals da la Svizra sco er da promover il mantegniment e la tgira da tals;b. da sustegnair ils chantuns en l’adempliment da lur incumbensas en il sectur da la protecziun da la natira, da la protecziun da la patria sco er da la tgira da monuments e da garantir la collavuraziun cun tals;c. da sustegnair las stentas d’organisaziuns ch’èn activas en il sectur da la protecziun da la natira, da la protecziun da la patria u da la tgira da monuments;d. da proteger la flora e la fauna indigena sco er lur diversitad biologica e lur spazi da viver natiral;d. da promover il mantegniment da la diversitad biologica e l’utilisaziun persistenta da sias parts integralas tras la repartiziun equilibrada e gista dals avantatgs che resultan da l’utilisaziun da las resursas geneticas;e. da promover l’instrucziun e la perscrutaziun sco er la scolaziun e la furmaziun supplementara da spezialists en il sectur da la protecziun da la natira, da la protecziun da la patria e da la tgira da monuments. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Versiun tenor l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi ils 12 d’oct. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009). Versiun tenor la cifra 2 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Integrà tras l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi ils 12 d’oct. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009). Questa midada tenor la LF dals 20 da zer. 2014 davart il perfecziunament, en vigur dapi il 1. da schan. 2017, concerna mo il text franzos e talian (AS 2016 689; BBl 2013 3729).Secziun 1 Protecziun da la natira, protecziun da la patria e tgira da monuments tar l’adempliment d’incumbensas federalasVersiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Adempliment d’incumbensas federalasArt. 2 Sut l’adempliment d’ina incumbensa federala en il senn dal’artitgel 24 alinea 2 da la Constituziun federala sto vegnir chapì en emprima lingia:a. la planisaziun, la construcziun e la midada dad ovras e da stabiliments tras la Confederaziun, tras sias instituziuns e tras ses manaschis sco edifizis e stabiliments da l’administraziun federala, vias naziunalas, edifizis e stabiliments da las Viafiers federalas svizras;b. l’emissiun da concessiuns e da permissiuns, sco talas per construir e per manar stabiliments da traffic ed implants da transport (inclusiv l’approvaziun dals plans), ovras e stabiliments per transportar energia, liquids u gas u per transmetter novitads sco er l’emissiun da permissiuns da runcar;c. la concessiun da contribuziuns a planisaziuns, ad ovras ed a stabiliments, sco meglieraziuns, sanaziuns d’edifizis agriculs, correcziuns dals curs d’aua, stabiliments da la protecziun da las auas e stabiliments da traffic. Decisiuns d’autoritads chantunalas concernent projects che vegnan realisads probablamain mo cun contribuziuns tenor l’alinea 1 litera c han il medem status d’adempliment sco las incumbensas federalas.[AS 1962 749]. Ussa: art. 78 al. 2 da la Cst. dals 18 d’avr. 1999 (SR 101).Versiun tenor la cifra 2 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 30 d’avr. 1997 davart l’organisaziun da la telecommunicaziun, en vigur dapi il 1. da schan. 1998 (AS 1997 2480; BBl 1996 III 1306). Integrà tras la cifra I 3 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da las proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).Obligaziuns da la Confederaziun e dals chantuns Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da las proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).Art. 3 Cun ademplir las incumbensas federalas procuran la Confederaziun, sias instituziuns e ses manaschis sco er ils chantuns ch’il maletg genuin da la cuntrada e dals lieus, ils lieus istorics sco er ils monuments natirals e culturals vegnian schanegiads e ch’els vegnian, nua che l’interess general vi dad els predominescha, mantegnids senza restricziuns. Els adempleschan questa obligaziun cun:a. concepir e mantegnair correspundentamain ils agens edifizis e stabiliments u desister dal tuttafatg d’als construir (art. 2 lit. a);b. emetter concessiuns e permissiuns mo sut cundiziuns u pretensiuns ubain las refusar (art. 2 lit. b);c. conceder contribuziuns mo sut cundiziuns u las refusar (art. 2 lit. c); Questa obligaziun vala independentamain da l’impurtanza da l’object en il senn da l’artitgel 4. Ina mesira na dastga betg ir pli lunsch che quai che la protecziun da l’object e da ses conturns pretenda. ...Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Integrà tras la cifra I 3 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da las proceduras da decisiun (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). Abolì tras l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), cun effect dapi il 1. da sett. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Classificaziun dals objectsArt. 4Concernent il maletg genuin da la cuntrada e dals lieus, dals lieus istorics sco er dals monuments natirals e culturals tenor l’artitgel 24 alinea 2 da la Constituziun federala ston vegnir distinguids:a. objects d’impurtanza naziunala;b. objects d’impurtanza regiunala e locala.[AS 1962 749]. Ussa: art. 78 al. 2 da la Cst. dals 18 d’avr. 1999 (SR 101).Inventaris da la Confederaziun cun objects d’impurtanza naziunalaArt. 5 Il Cussegl federal fa – suenter avair consultà ils chantuns – inventaris d’objects d’impurtanza naziunala; el po sa basar sin inventaris existents d’instituziuns statalas e d’organisaziuns ch’èn activas en il sectur da la protecziun da la natira, da la protecziun da la patria u da la tgira da monuments. Ils princips ch’èn decisivs per tscherner ils objects ston vegnir explitgads en ils inventaris. Ultra da quai ston els cuntegnair almain:a. la descripziun precisa dals objects;b. ils motivs per sia impurtanza naziunala;c. ils eventuals privels;d. las mesiras da protecziun existentas;e. la protecziun che duai vegnir cuntanschida;f. las propostas da meglieraziun. Ils inventaris n’èn betg definitivs. Els ston vegnir examinads e rectifitgads regularmain; il Cussegl federal decida suenter avair consultà ils chantuns, sch’ils objects vegnan incrits, midads u stritgads da l’inventari. Ils chantuns pon pretender da sai anor in’examinaziun.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Impurtanza da l’inventariArt. 6 Cun inscriver in object d’impurtanza naziunala en in inventari federal vegni mussà ch’el ha merità spezialmain da vegnir mantegnì senza restricziuns, en mintga cas però da vegnir schanegià uschè bain sco pussaivel applitgond mesiras da restituziun u mesiras da cumpensaziun adequatas. En cas ch’ina incumbensa federala vegn ademplida, dastga vegnir tratga en consideraziun ina deviaziun dal mantegniment senza restricziuns en il senn dals inventaris mo, sche tscherts interess equivalents u superiurs ch’èn er d’impurtanza naziunala s’opponan a quest mantegniment. Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da las proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).Expertisa da la cumissiunArt. 7 Sche la Confederaziun è responsabla per ademplir ina incumbensa federala, giuditgescha tut tenor la responsabladad l’Uffizi federal d’ambient (UFAM), l’Uffizi federal da cultura u l’Uffizi federal da vias, sch’igl è necessari ch’ina cumissiun tenor l’artitgel 25 alinea 1 fetschia in’expertisa. Sch’il chantun è cumpetent, decida il servetsch chantunal tenor l’artitgel 25 alinea 2 davart questa dumonda. Sch’in object ch’è inscrit en in inventari federal tenor l’artitgel 5 po vegnir donnegià considerablamain cun ademplir l’incumbensa federala u sch’i sa tschentan en quest connex dumondas fundamentalas, fa la cumissiun in’expertisa per mauns da l’autoritad da decisiun. En quella expertisa inditgescha la cumissiun, sche l’object duai vegnir mantegnì senza restricziuns u co ch’el è da schanegiar. L’expertisa è ina da las basas, a las qualas l’autoritad da decisiun sa referescha per considerar tut ils interess. Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da las proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). Versiun tenor l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi il 1. da sett. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009). Integrà tras la cifra I da la LF dals 27 da sett. 2019, en vigur dapi il 1. d’avr. 2020 (AS 2020 1217; BBl 2019 349 1335).Expertisa facultativaArt. 8En cas impurtants po ina cumissiun far da sai anor en mintga stadi da la procedura sia expertisa, sche objects duain vegnir schanegiads u mantegnids senza restricziuns. Ella fa quai però uschè baud sco pussaivel. Sin dumonda ston tut ils documents necessaris vegnir mess a disposiziun ad ella.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Autras expertisasArt. 9Il servetsch federal cumpetent po er dumandar il post chantunal spezialisà (art. 25 al. 2), la cumissiun chantunala ch’è cumpetenta per la protecziun da la natira, per la protecziun da la patria u per la tgira da monuments u in auter organ designà dal chantun da far in’expertisa; ultra da quai po el envidar organisaziuns ch’èn activas en il sectur da la protecziun da la natira, da la protecziun da la patria u da la tgira da monuments ad ina consultaziun.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Posiziun dals chantunsArt. 10En ils cas previs en ils artitgels 7, 8 e 9 sto adina er vegnir dumandada la posiziun da las regenzas chantunalas. Quellas envidan las vischnancas pertutgadas da prender posiziun.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Resalva concernent ils stabiliments militarsArt. 11En cas d’edifizis e da stabiliments militars ch’èn exceptads tenor l’artitgel 126 alinea 4 da la Lescha militara dals 3 da favrer 1995 da l’obligaziun da dumandar ina permissiun è l’autoritad federala cumpetenta liberada da l’expertisa obligatorica. Ella n’è er betg obligada da furnir documents per l’expertisa facultativa.SR 510.10Versiun tenor la cifra 6 da l’agiunta da la Lescha militara dals 3 da favr. 1995, en vigur dapi il 1. da schan. 1996 (AS 1995 4093; BBl 1993 IV 1).Dretg da far recurs da las vischnancas e da las organisaziuns1. Autorisaziun da far recursArt. 12 Il dretg da far recurs cunter disposiziuns da las autoritads chantunalas u da las autoritads federalas han:a. las vischnancas;b. las organisaziuns che sa deditgeschan a la protecziun da la natira, a la protecziun da la patria, a la tgira da monuments u a finamiras sumegliantas, sut las suandantas premissas:1. l’organisaziun è activa sin plaun naziunal,2. ella persequitescha finamiras puramain idealas; eventualas activitads commerzialas ston gidar a cuntanscher las finamiras idealas. Il dretg da far recurs han las organisaziuns mo per contestaziuns en secturs dal dretg che furman almain dapi 10 onns l’object da lur finamira statutara. Il Cussegl federal designescha las organisaziuns che han il dretg da far recurs. Cumpetent per far il recurs è l’organ executiv suprem da l’organisaziun. Per lur territori d’activitad local pon las organisaziuns autorisar lur sutorganisaziuns chantunalas ed interchantunalas, ch’èn giuridicamain autonomas, da far protesta en general e da far recurs en il cas singul. Versiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391). La disposiziun davart l’activitad economica en l’al. 1 lit. b cifra 2 entra en vigur il 1. da fan. 2010.2. Recurs inadmissibels cunter la decisiun davart la concessiun d’ina contribuziun federalaArt. 12aIl recurs cunter la decisiun da conceder ina contribuziun federala è inadmissibel, sch’igl è gia vegnì decidì en in auter lieu – ademplind ina incumbensa federala – cun ina disposiziun tenor l’artitgel 12 alinea 1 davart la planisaziun, davart l’ovra u davart il stabiliment.Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Versiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).3. Communicaziun da la disposiziunArt. 12b L’autoritad communitgescha a las vischnancas ed a las organisaziuns sias disposiziuns tenor l’artitgel 12 alinea 1 cun ina communicaziun en scrit u cun ina publicaziun en il Fegl uffizial federal u en l’organ da publicaziun chantunal. L’exposiziun publica dura per regla 30 dis. Sch’il dretg federal u il dretg chantunal prevesa ina procedura da protesta, ston er vegnir publitgadas las dumondas tenor l’alinea 1.Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Versiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).4. Perdita da la legitimaziun da far recursArt. 12c Vischnancas ed organisaziuns che n’han betg fatg recurs pon sa participar a l’ulteriur andament da la procedura mo pli sco partida, sche la disposiziun vegn midada uschia ch’ella chaschuna in pregiudizi per talas. Per expropriaziuns vala la Lescha federala dals 20 da zercladur 1930 davart l’expropriaziun. Sch’ina vischnanca u in’organisaziun n’è betg sa participada ad ina procedura da protesta tenor il dretg federal u tenor il dretg chantunal, na po ella betg pli far recurs. Sch’ina organisaziun n’ha betg fatg las contestaziuns admessas cunter in plan d’utilisaziun cun caracter da disposiziun u sche las contestaziuns èn vegnidas refusadas cun vigur legala, na dastga l’organisaziun betg pli far valair questas contestaziuns en ina procedura che suonda. Ils alineas 2 e 3 valan er per protestas e per recurs tenor il dretg chantunal cunter plans d’utilisaziun. Integrà tras la cifra II 1 da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391). SR 7115. Cunvegnas tranter ils petents e las organisaziunsArt. 12d Sch’ils petents e las organisaziuns fan cunvegnas davart obligaziuns che concernan fatgs dal dretg public, valan quellas exclusivamain sco pretensiuns cuminaivlas a l’autoritad. Quella resguarda il resultat en sia disposiziun u en sia decisiun. Ella renunzia a quai, sch’il resultat demussa mancanzas tenor l’artitgel 49 da la Lescha federala dals 20 da december 1968 davart la procedura administrativa. Las cunvegnas tranter ils petents e las organisaziuns concernent prestaziuns finanzialas u autras prestaziuns n’èn betg admessas, sch’ellas èn destinadas:a. a far valair obligaziuns dal dretg public, en spezial cundiziuns d’autoritads;b. a mesiras ch’il dretg public na prevesa betg u che na stattan en nagin connex cun il project;c. ad indemnisar ina renunzia d’applitgar meds legals u in auter cumportament processual. L’autoritad da recurs n’entra betg en in recurs, sche quel è abusiv u sche l’organisaziun ha pretendì prestaziuns inadmissiblas en il senn da l’alinea 2. Integrà tras la cifra II 1 da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391). SR 172.0216. Cumenzament anticipà da las lavurs da construcziunArt. 12eCun las lavurs da construcziun poi vegnir cumenzà avant che la procedura è terminada, uschenavant ch’il resultat da la procedura na po betg influenzar las lavurs.Integrà tras la cifra II 1 da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).7. Custs da proceduraArt. 12f Sche l’organisaziun perda la procedura, la vegnan adossads ils custs da la procedura da recurs davant las autoritads federalas.Integrà tras la cifra II 1 da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).Dretg da far recurs dals chantuns e da l’uffizi federal cumpetentArt. 12g Ils chantuns han il dretg da far recurs cunter disposiziuns d’autoritads federalas tenor l’artitgel 12 alinea 1. L’uffizi federal cumpetent ha il dretg da far recurs cunter disposiziuns chantunalas tenor l’artitgel 12 alinea 1; el po applitgar ils meds legals dal dretg federal e dal dretg chantunal.Integrà tras la cifra II 1 da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).Secziun 2 Sustegn da la protecziun da la natira, da la protecziun da la patria e da la tgira da monuments tras la Confederaziun ed atgnas mesiras da la ConfederaziunVersiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Agids finanzials per mantegnair objects degns da vegnir protegidsArt. 13 La Confederaziun po sustegnair la protecziun da la natira, la protecziun da la patria e la tgira da monuments cun conceder als chantuns – en il rom dals credits deliberads e sin basa da cunvegnas da program – agids finanzials globals per mantegnair, per acquistar, per tgirar, per perscrutar e per documentar cuntradas, maletgs da lieus, lieus istorics sco er monuments natirals e culturals degns da vegnir protegids. Excepziunalmain po ella conceder agids finanzials sin basa d’ina disposiziun per quels projects che pretendan en il cas singul in’examinaziun tras la Confederaziun. L’autezza dals agids finanzials sa drizza tenor l’impurtanza dals objects che duain vegnir protegids e tenor l’efficacitad da las mesiras. Agids finanzials vegnan concedids mo, sche las mesiras èn economicas e sch’ellas vegnan exequidas en moda professiunala. Las mesiras da protecziun e da mantegniment ordinadas constitueschan restricziuns da la proprietad da dretg public (art. 702 dal Cudesch civil svizzer; CCS). Ellas obligheschan il proprietari dal bain immobigliar respectiv e ston – sin annunzia dal chantun – vegnir inscrittas en il register funsil. Il Cussegl federal regla ils cas ch’èn exceptads da l’obligaziun d’inscripziun. Versiun tenor la cifra II 7 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). SR 210Contribuziuns ad organisaziunsArt. 14La Confederaziun po pajar contribuziuns als custs d’organisaziuns da la protecziun da la natira, da la protecziun da la patria e da la tgira da monuments d’impurtanza naziunala per lur activitads ch’èn d’interess public.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Perscrutaziun, scolaziun, lavur da publicitadArt. 14a La Confederaziun po pajar contribuziuns:a. a projects da perscrutaziun;b. a la scolaziun ed a la furmaziun supplementara da las persunas spezialisadas;c. a la lavur da publicitad. Sche quai è en l’interess naziunal, po ella realisar sezza talas activitads u las laschar realisar sin agens custs.Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Acquist e preservaziun d’objects degns da vegnir protegidsArt. 15 Tras in contract u, sche quai n’è betg pussaivel, tras in’expropriaziun po la Confederaziun acquistar u segirar cuntradas natiralas, lieus istorics u monuments natirals e culturals d’impurtanza naziunala. El po surdar l’administraziun a chantuns, a vischnancas u ad organisaziuns. La Lescha federala dals 20 da zercladur 1930 davart l’expropriaziun è applitgabla.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).SR 711Mesiras preventivasArt. 16Sch’in privel direct smanatscha ina cuntrada natirala en il senn da l’artitgel 15, in lieu istoric u in monument cultural d’impurtanza naziunala, po il Departament federal per ambient, traffic, energia e communicaziun u il Departament federal da l’intern metter in tal object – cun agid da mesiras a temp limità – sut la protecziun da la Confederaziun ed ordinar las mesiras da segirezza necessarias per ses mantegniment.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987, en vigur dapi il 1. da favr. 1988 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Il circul da las unitads administrativas pertutgadas è vegnì adattà, applitgond l’art. 16 al. 3 da l’O dals 17 da nov. 2004 davart las publicaziuns uffizialas (AS 2004 4937).Metter a disposiziun las contribuziunsArt. 16a L’Assamblea federala deliberescha cun in conclus federal simpel credits d’impegn a temp limità per garantir contribuziuns. La finanziaziun dals secturs da la protecziun da la patria e da la tgira da monuments sa drizza tenor l’artitgel 27 da la Lescha federala dals 11 da december 2009 davart la promoziun da la cultura.Integrà tras la cifra 9 da l’agiunta da la Lescha da subvenziuns dals 5 d’oct. 1990 (AS 1991 857; BBl 1987 I 369). Versiun tenor la cifra II 7 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Expressiun tenor la cifra 3 da l’agiunta da la LF dals 19 da mars 2021, en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 662; BBl 2020 349). SR 442.1 Integrà tras la cifra II 5 da l’agiunta da la LF dals 11 da dec. 2009 davart la promoziun da la cultura, en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 6127; BBl 2007 4819 4857).Restituziun da contribuziunsArt. 17Sch’in object n’è pli degn da vegnir protegì, po la contribuziun pajada vegnir pretendida enavos dal tuttafatg u per part.Versiun tenor la cifra 9 da l’agiunta da la Lescha da subvenziuns dals 5 d’oct. 1990, en vigur dapi il 1. d’avr. 1991 (AS 1991 857; BBl 1987 I 369).Expertisas spezialasArt. 17aIl Cussegl federal definescha ils cas, en ils quals ina cumissiun po far – cun il consentiment dal chantun – expertisas, saja quai da sai anor u sin dumonda da terzas persunas.Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Secziun 3 Protecziun da la fauna e da la flora indigena Protecziun da spezias d’animals e da plantasArt. 18 Cun mantegnair spazis da viver gronds avunda (biotops) e cun prender autras mesiras adattadas èsi da prevegnir che spezias indigenas d’animals e da plantas morian or. Questas mesiras ston tegnair quint dals interess agriculs e forestals ch’èn degns da vegnir protegids. En spezial ston vegnir protegids rivas, regiuns da channaida e palids, biotops da guaud rars, saivs vivas, chagliom, tschispets sitgs ed ulteriurs lieus che adempleschan ina funcziun da cumpensaziun ecologica u che porschan fitg bunas premissas per biocenosas. Sch’i n’è betg pussaivel d’evitar, tegnend quint da tut ils interess, che las intervenziuns tecnicas disturbian biotops degns da vegnir protegids, sto il chaschunader prender mesiras spezialas per la meglra protecziun pussaivla, per il restabiliment ubain per in’autra cumpensaziun adequata da quests biotops. Tar il cumbat cunter parasits, en spezial cun substanzas toxicas, stoi vegnir fatg attenziun che spezias d’animals e da plantas degnas da vegnir protegidas na vegnian betg periclitadas. En lieus adattads po la Confederaziun promover la recolonisaziun da spezias ch’èn mortas or u ch’èn periclitadas da murir or en Svizra en la natira. La legislaziun federala davart la chatscha e davart la protecziun dals utschels sco er davart la pestga resta resalvada.Integrà tras l’art. 66 cifra 1 da la LF dals 7 d’oct. 1983 davart la protecziun da l’ambient, en vigur dapi il 1. da schan. 1985 (AS 1984 1122; BBl 1979 III 749).Integrà tras l’art. 66 cifra 1 da la LF dals 7 d’oct. 1983 davart la protecziun da l’ambient, en vigur dapi il 1. da schan. 1985 (AS 1984 1122; BBl 1979 III 749).Biotops d’impurtanza naziunalaArt. 18a Il Cussegl federal designescha – suenter avair tadlà ils chantuns – ils biotops d’impurtanza naziunala. El fixescha la situaziun da quests biotops e determinescha las finamiras da protecziun. Ils chantuns ordineschan la protecziun ed il mantegniment dals biotops d’impurtanza naziunala. Els prendan ad ura las mesiras cunvegnentas e procuran che quellas vegnian exequidas. Il Cussegl federal po – suenter avair tadlà ils chantuns – fixar termins per ordinar las mesiras da protecziun. Sch’in chantun n’ordinescha betg ad ura las mesiras da protecziun malgrà in’admoniziun, po il Departament federal per ambient, traffic, energia e communicaziun prender las mesiras necessarias ed adossar al chantun ina part commensurada dals custs.Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987, en vigur dapi il 1. da favr. 1988 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). La designaziun da l’unitad administrativa è vegnida adattada, applitgond l’art. 16 al. 3 da l’O dals 17 da nov. 2004 davart las publicaziuns uffizialas (AS 2004 4937).Biotops d’impurtanza regiunala e locala e cumpensaziun ecologicaArt. 18b Ils chantuns procuran per la protecziun e per il mantegniment dals biotops d’impurtanza regiunala e locala. En territoris che vegnan duvrads intensivamain entaifer ed ordaifer ils abitadis procuran ils chantuns per ina cumpensaziun ecologica cun chagliom, cun saivs vivas, cun surplantaziuns da las rivas u cun in’autra vegetaziun natirala che correspunda al lieu. En quest reguard ston vegnir observads ils interess da l’utilisaziun agricula.Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987, en vigur dapi il 1. da favr. 1988 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445).Posiziun dals proprietaris dals bains immobigliars e dals cultivatursArt. 18c La protecziun ed il mantegniment dals biotops duain vegnir cuntanschids sche pussaivel sin basa da cunvegnas cun ils proprietaris dals bains immobigliars e cun ils cultivaturs sco er tras in’utilisaziun agricula e forestala adattada. Ils proprietaris dals bains immobigliars u ils cultivaturs han il dretg da vegnir indemnisads adequatamain, sch’els restrenschan l’utilisaziun vertenta en l’interess da la finamira da protecziun u sch’els furneschan ina prestaziun senza in gudogn economic correspundent. Sch’in proprietari d’in bain immobigliar tralascha l’utilisaziun ch’è necessaria per cuntanscher la finamira da protecziun, sto el tolerar l’utilisaziun da terzas persunas ordinada da las autoritads. Uschenavant che l’acquist da terren è necessari per cuntanscher la finamira da protecziun, han ils chantuns il dretg d’expropriaziun. En lur prescripziuns executivas pon els declerar la Lescha federala dals 20 da zercladur 1930 davart l’expropriaziun sco applitgabla. En quest cas decida la regenza chantunala davart protestas ch’èn restadas dispitaivlas. Sch’il territori da l’object da protecziun s’extenda sin plirs chantuns, è applitgabla la Lescha federala davart l’expropriaziun.Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987, en vigur dapi il 1. da favr. 1988 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445).SR 711FinanziaziunArt. 18d La Confederaziun conceda als chantuns en il rom dals credits deliberads e sin basa da cunvegnas da program indemnisaziuns globalas per proteger e per mantegnair biotops d’impurtanza naziunala, regiunala e locala sco er per la cumpensaziun ecologica. Excepziunalmain po ella conceder sin basa d’ina disposiziun indemnisaziuns per projects che pretendan en il cas singul in’examinaziun tras la Confederaziun. L’autezza da las indemnisaziuns sa drizza tenor l’impurtanza dals objects che duain vegnir protegids e tenor l’efficacitad da las mesiras. Indemnisaziuns vegnan concedidas mo, sche las mesiras èn economicas e sch’ellas vegnan exequidas en moda professiunala. La Confederaziun surpiglia ils custs per designar ils biotops d’impurtanza naziunala.Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Versiun tenor la cifra II 7 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Rimnar plantas selvadias e tschiffar animals; obligaziun da dumandar ina permissiunArt. 19Per rimnar plantas selvadias e per tschiffar animals selvadis per intents commerzials dovri ina permissiun da l’autoritad chantunala cumpetenta. Quella po limitar la permissiun a tschertas spezias, a tschertas cuntradas, a tschertas stagiuns, a tschertas quantitads u ad auters criteris e scumandar il rimnar u il tschiffar organisà sco er la reclama per quai. Exceptads èn l’utilisaziun ordinaria agricula e forestala sco er il rimnar bulieus, pumaraida, ervas da té ed ervas medicinalas en ina dimensiun usitada al lieu, nun ch’i sa tractia da spezias protegidas.Protecziun da plantas raras e d’animals rarsArt. 20 Il Cussegl federal po scumandar dal tuttafatg u per part da cleger, da chavar ora, da strair ora, da manar davent, d’offrir, da vender, da cumprar u da destruir plantas raras. Medemamain po el prender mesiras correspundentas per proteger spezias d’animals periclitadas u autramain degnas da vegnir protegidas. Ils chantuns pon decretar tals scumonds per ulteriuras spezias. Il Cussegl federal po ultra da quai colliar cun cundiziuns, limitar u scumandar per motivs da la protecziun da las spezias da metter en circulaziun, sco er d’importar, d’exportar u da laschar transportar tras la Svizra plantas u products da plantas.Versiun da la segunda frasa tenor la cifra 2 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da zer. 1996, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1152; BBl 1995 IV 629).Vegetaziun da las rivasArt. 21 La vegetaziun da las rivas (effectivs da channa e da schervettas, vegetaziuns da las zonas umidas sco er autras societads natiralas da plantas en il sectur da las rivas) na dastga ni vegnir runcada ni vegnir cuvrida ni vegnir manada en in’autra moda a la piriziun. Sche las relaziuns permettan quai, procuran ils chantuns che la vegetaziun da la riva vegnia emplantada là, nua ch’ella manca, ubain che almain las premissas vegnian stgaffidas per ch’ella possia prosperar.Versiun tenor l’art. 66 cifra 1 da la LF dals 7 d’oct. 1983 davart la protecziun da l’ambient, en vigur dapi il 1. da schan. 1985 (AS 1984 1122; BBl 1979 III 749).Integrà tras l’art. 75 cifra 2 da la LF dals 24 da schan. 1991 davart la protecziun da las auas (AS 1992 1860; BBl 1987 II 1061). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Permissiuns excepziunalasArt. 22 L’autoritad chantunala cumpetenta po permetter excepziuns en tscherts territoris per rimnar e per chavar ora plantas protegidas e per tschiffar animals per motivs scientifics sco er per motivs da scolaziun e da guariziun. Ella po permetter d’allontanar la vegetaziun da las rivas per projects liads al lieu en ils cas permess da la legislaziun davart la polizia da construcziuns idraulicas u davart la protecziun da las auas. Sch’in auter decret dat ad in’autoritad federala la cumpetenza da decider davart in project, conceda questa autoritad la permissiun excepziunala. ....Versiun tenor l’art. 75 cifra 2 da la LF dals 24 da schan. 1991 davart la protecziun da las auas, en vigur dapi il 1. da nov. 1992 (AS 1992 1860; BBl 1987 II 1061). Abolì la segunda frasa tras la cifra I 3 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da las proceduras da decisiun, cun effect dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).Versiun tenor la cifra 6 da l’agiunta da la Lescha militara dals 3 da favr. 1995, en vigur dapi il 1. da schan. 1996 (AS 1995 4093; BBl 1993 IV 1).Spezias estras d’animals e da plantas: obligaziun da dumandar ina permissiunArt. 23La colonisaziun da spezias, da sutspezias e da razzas d’animals e da plantas d’auters pajais u d’auters lieus dovra la permissiun dal Cussegl federal. Exceptads da quai èn clasiras, ierts e parcs sco er manaschis agriculs e forestals.Versiun tenor l’art. 27 cifra 2 da la Lescha da chatscha dals 20 da zer. 1986, en vigur dapi il 1. d’avr. 1988 (AS 1988 506; BBl 1983 II 1197).Secziun 3a Palids e cuntradas da palì da bellezza particulara e d’impurtanza naziunalaIntegrà tras la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Protecziun da las palidsArt. 23aPer proteger palids da bellezza particulara e d’impurtanza naziunala valan ils artitgels 18a, 18c e 18d.Noziun e cunfinaziun da cuntradas da palìArt. 23b Ina cuntrada da palì è ina cuntrada natirala ch’è caracterisada en ina moda speziala da palids. Sia part libra da palids stat en ina stretga relaziun ecologica, visuala, culturala ed istorica cun las palids. Ina cuntrada da palì è da bellezza particulara e d’impurtanza naziunala, sch’ella:a. è unica en ses gener; ub. tutga tar las cuntradas da palì las pli preziusas d’ina gruppa da cuntradas da palì cumparegliablas. Resguardond l’urbanisaziun e l’utilisaziun existenta designescha il Cussegl federal las cuntradas da palì da bellezza particulara e d’impurtanza naziunala ch’èn degnas da vegnir protegidas e determinescha lur situaziun. En quest connex collavura el stretgamain cun ils chantuns che consulteschan da lur vart ils proprietaris dals bains immobigliars pertutgads. La Confederaziun finanziescha la designaziun da las cuntradas da palì da bellezza particulara e d’impurtanza naziunala.Protecziun da las cuntradas da palìArt. 23c Sco finamira da protecziun generala vala il mantegniment da quellas caracteristicas natiralas e culturalas da las cuntradas da palì che determineschan lur bellezza particulara e lur impurtanza naziunala. Il Cussegl federal fixescha las finamiras da protecziun che tegnan quint da la particularitad da las cuntradas da palì. Ils chantuns procuran per la concretisaziun e per l’execuziun da las finamiras da protecziun. Els prendan ad ura las mesiras ch’èn cunvegnentas per proteger e per mantegnair las cuntradas da palì. Ils artitgels 18a alinea 3 e 18c èn applitgabels tenor il senn. La Confederaziun conceda als chantuns en il rom dals credits deliberads e sin basa da cunvegnas da program indemnisaziuns globalas per las mesiras da protecziun e da mantegniment. Excepziunalmain po ella conceder sin basa d’ina disposiziun indemnisaziuns per projects che pretendan en il cas singul in’examinaziun tras la Confederaziun. L’autezza da las indemnisaziuns sa drizza tenor l’efficacitad da las mesiras. Indemnisaziuns vegnan concedidas mo, sche las mesiras èn economicas e sch’ellas vegnan exequidas en moda professiunala. Versiun tenor la cifra II 7 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Integrà tras la cifra II 7 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Integrà tras la cifra II 7 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Integrà tras la cifra II 7 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Furmaziun ed utilisaziun da las cuntradas da palìArt. 23d Igl è admess da furmar e da duvrar las cuntradas da palì, sche quai na cuntrafa betg al mantegniment da las particularitads ch’èn tipicas per las cuntradas da palì. Sut la premissa da l’alinea 1 èn admess spezialmain:a. l’utilisaziun agricula e forestala;b. il mantegniment e la renovaziun d’edifizis e da stabiliments construids legalmain;c. mesiras per proteger ils umans cunter eveniments da la natira;d. ils indrizs d’infrastructura ch’èn necessaris per applitgar ils bustabs a–c.Secziun 3b Parcs d’impurtanza naziunala Integrà tras la cifra I da la LF dals 6 d’oct. 2006, en vigur dapi il 1. da dec. 2007 (AS 2007 5237; BBl 2005 2151). Noziun e categoriasArt. 23e Parcs d’impurtanza naziunala èn territoris che han ina natira ed ina cuntrada da gronda valur. Els vegnan dividids en las categorias:a. parc naziunal;b. parc natiral regiunal;c. parc natiral d’aventura.Parc naziunalArt. 23f In parc naziunal è in territori pli grond che porscha spazis da viver intacts a la fauna ed a la flora indigena e che serva al svilup natiral da la cuntrada. En quest rom serva el er:a. a la recreaziun;b. a l’educaziun ambientala;c. a la perscrutaziun scientifica, en spezial da la flora e da la fauna indigena sco er dal svilup natiral da la cuntrada. El sa cumpona:a. d’ina zona centrala, en la quala la natira vegn surlaschada a sasezza ed a la quala la publicitad ha mo in access limità;b. d’ina zona periferica, en la quala la cuntrada da cultura vegn cultivada en ina moda che respecta la natira ed è protegida cunter intervenziuns dischavantagiusas.Parc natiral regiunalArt. 23g In parc natiral regiunal è in territori pli grond, populà per part, ch’è caracterisà spezialmain da particularitads da sia natira e da sia cuntrada cultivada e dal qual ils edifizis e stabiliments s’integreschan en il maletg da la cuntrada ed en il maletg dals lieus. En il parc natiral regiunal vegn:a. mantegnida ed augmentada la qualitad da la natira e da la cuntrada;b. rinforzada l’economia che vegn exequida en moda persistenta e promovida la commerzialisaziun da ses products e da ses servetschs.Parc natiral d’aventuraArt. 23h In parc natiral d’aventura è in territori che sa chatta en la vischinanza d’in territori fermamain populà, che porscha spazis da viver intacts a la fauna ed a la flora indigena e che pussibilitescha a la publicitad da far experientschas en la natira. En quest rom serva el er a l’educaziun ambientala. El sa cumpona:a. d’ina zona centrala, en la quala la natira vegn surlaschada a sasezza ed a la quala la publicitad ha mo in access limità;b. d’ina zona transitorica, en la quala igl è pussaivel da far experientschas en la natira e la quala serva sco zona da plimatsch cunter influenzas nuschaivlas per la zona centrala.Sustegn d’iniziativas regiunalasArt. 23i Ils chantuns sustegnan stentas regiunalas per installar e per mantegnair parcs d’impurtanza naziunala. Els procuran che la populaziun en las vischnancas pertutgadas possia cooperar en moda adequata.Label da parc e da productsArt. 23j La Confederaziun conceda a l’instituziun purtadra d’in parc sin dumonda dals chantuns in label da parc, sch’il parc:a. vegn segirà a lunga vista cun mesiras cunvegnentas;b. ademplescha las pretensiuns tenor l’artitgel 23f, 23g u 23h u tenor ils artitgels 23e, 23i alinea 2 e 23l literas a e b. L’instituziun purtadra d’in parc cun label da parc conceda a las persunas ed als manaschis, che produceschan en il parc products en moda persistenta u che furneschan servetschs, sin dumonda in label da products per caracterisar quests products e quests servetschs. Ils labels da parc e da products vegnan concedids a temp limità.Agids finanzialsArt. 23k En il rom dals credits deliberads e sin basa da cunvegnas da program conceda la Confederaziun als chantuns agids finanzials globals per installar, per manar e per segirar la qualitad da parcs d’impurtanza naziunala:a. sch’ils parcs adempleschan las pretensiuns tenor l’artitgel 23j alinea 1 literas a e b;b. sche las mesiras pretendiblas per gidar sasez e las autras pussaivladads da finanziaziun na bastan betg;c. sche las mesiras èn economicas e vegnan exequidas en moda professiunala. L’autezza dals agids finanzials sa drizza tenor l’efficacitad da las mesiras.Prescripziuns dal Cussegl federalArt. 23lIl Cussegl federal decretescha prescripziuns davart:a. las pretensiuns per conceder labels da parc e da products a parcs d’impurtanza naziunala, en spezial davart la grondezza dal territori, davart las utilisaziuns admessas, davart las mesiras da protecziun e davart la garanzia dals parcs a lunga vista;b. la concessiun e l’utilisaziun dals labels da parc e da products;c. la conclusiun da cunvegnas da program e la controlla da l’efficacitad dals agids finanzials globals da la Confederaziun;d. il sustegn da la perscrutaziun scientifica davart parcs d’impurtanza naziunala.Parc naziunal existent en il chantun GrischunArt. 23m Per il parc naziunal existent en il chantun Grischun vala la Lescha dals 19 da december 1980 davart il Parc naziunal. La Confederaziun po conceder a la fundaziun «Parc naziunal svizzer» il label da parc gia avant in eventual engrondiment cun ina zona periferica tenor l’artitgel 23f alinea 3 litera b. Ses eventual engrondiment cun ina zona periferica vegn promovì tenor l’artitgel 23k. SR 454Secziun 3c Resursas geneticas Integrà tras l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi ils 12 d’oct. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009). Duair da diligenzaArt. 23n Tgi che – tenor il Protocol da Nagoya – utilisescha resursas geneticas u obtegna directamain avantatgs da l’utilisaziun da quellas (utilisader), sto agir cun tut la diligenza pretendida tenor las circumstanzas per garantir: a. che l’access a las resursas geneticas haja gì lieu en moda legala; eb. ch’i sajan vegnidas fixadas en moda consensuala cundiziuns davart la repartiziun equilibrada e gista dals avantatgs resultads. Betg suttamessas al duair da diligenza èn las resursas geneticas che:a. derivan d’in pajais che n’è betg part contractanta dal Protocol da Nagoya;b. derivan d’in pajais, nua ch’i mancan prescripziuns naziunalas davart l’access e davart la repartiziun dals avantatgs;c. derivan d’in territori ch’è situà ordaifer ils cunfins da la giurisdicziun naziunala d’ina part contractanta dal Protocol da Nagoya;d. èn cumpigliadas d’ina regulaziun internaziunala speziala tenor l’artitgel 4 dal Protocol da Nagoya per lur utilisaziun specifica;e. èn resursas geneticas umanas;f. na vegnan betg utilisadas sco bains da commerzi u da consum en il senn dal Protocol da Nagoya. L’utilisaziun da resursas geneticas tenor l’alinea 1 cumpiglia la realisaziun d’activitads da perscrutaziun e da svilup vi da la cumposiziun genetica u biochemica da resursas geneticas inclusiv l’applicaziun da la biotecnologia. L’access tenor l’alinea 1 litera a è legal, sch’el correspunda tenor il Protocol da Nagoya a las prescripziuns naziunalas davart l’access e davart la repartiziun dals avantatgs da quellas parts contractantas dal Protocol da Nagoya che mettan a disposiziun las resursas. Sche las pretensiuns tenor l’alinea 1 literas a e b n’èn betg ademplidas, sto l’utilisader procurar per l’adempliment posteriur ubain desister d’utilisar las resursas geneticas pertutgadas u d’obtegnair avantatgs directs da lur utilisaziun. Per situaziuns d’urgenza po il Cussegl federal prevair che las pretensiuns per resursas geneticas, ch’èn organissems patogens u nuschaivels, possian vegnir ademplidas cun retard. Il Cussegl federal regla tge infurmaziuns davart las resursas geneticas utilisadas che ston vegnir registradas e dadas vinavant ad utilisaders successivs. Guardar er art. 25d.Obligaziun d’annunziaArt. 23o L’observaziun dal duair da diligenza sto vegnir annunziada al UFAM avant l’autorisaziun d’admissiun al martgà ubain, sch’ina tala n’è betg necessaria, avant la commerzialisaziun da products, dals quals il svilup sa basa sin l’utilisaziun da resursas geneticas. Infurmaziuns en connex cun l’observaziun dal duair da diligenza pon vegnir tramessas vinavant al Center internaziunal d’infurmaziun tenor l’artitgel 14 dal Protocol da Nagoya ed ad autoritads naziunalas cumpetentas da las parts contractantas dal Protocol da Nagoya. Il num da la persuna che ha fatg l’annunzia, il product che duai vegnir commerzialisà, la resursa genetica utilisada, la data da l’access a quella sco er sia funtauna vegnan rendids accessibels a la publicitad. Il Cussegl federal designescha ils posts ch’èn cumpetents per examinar l’observaziun da l’obligaziun d’annunzia. El po prevair excepziuns da l’obligaziun d’annunzia, sche l’examinaziun u l’observaziun da l’obligaziun d’annunzia vegn garantida en in’autra moda. Guardar er art. 25d.Enconuschientschas tradiziunalasArt. 23p Ils artitgels 23n e 23o valan er per enconuschientschas tradiziunalas da cuminanzas indigenas e domiciliadas al lieu che sa refereschan a resursas geneticas, nun che questas enconuschientschas tradiziunalas sajan gia accessiblas libramain a la publicitad.Resursas geneticas en SvizraArt. 23q Il Cussegl federal po far dependent l’access a resursas geneticas en Svizra d’ina annunzia u d’ina permissiun sco er supplementarmain d’ina cunvegna che regla l’utilisaziun da las resursas geneticas e la repartiziun dals avantatgs che resultan da quai. La Confederaziun po sustegnair il mantegniment e l’utilisaziun persistenta da las resursas geneticas.Secziun 4 Disposiziuns penalas DelictsArt. 24 Cun in chasti da detenziun fin 1 onn u cun in chasti pecuniar vegn chastià, tgi che fa intenziunadamain e senza autorisaziun il suandant:a. destruescha u donnegia grevamain in monument natiral u cultural protegì da questa lescha, in lieu istoric protegì, ina cuntrada natirala protegida u in biotop protegì;b. runca, cuvra u maina en in’autra moda a la piriziun la vegetaziun da las rivas;c. destruescha u donnegia grevamain objects natirals u antiquitads da valur scientifica che sa chattan en il terren (art. 724 al. 1 CCS);d. ... Sch’il delinquent agescha per negligientscha, importa la multa fin a 40 000 francs.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987, en vigur dapi il 1. da favr. 1988 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Versiun tenor l’art. 333 dal Cudesch penal (SR 311.0) en la versiun da la LF dals 13 da dec. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Versiun tenor l’art. 32 cifra 4 da la LF dals 20 da zer. 2003 davart il transferiment da bains culturals, en vigur dapi il 1. da zer. 2005 (AS 2005 1869; BBl 2002 535). Rectifitgà da la Cumissiun da redacziun da l’AF (art. 58 al. 1 LParl; SR 171.10). SR 210Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da zer. 1996 (AS 1997 1152; BBl 1995 IV 629). Abolì tras la cifra 1 da l’agiunta 1 da la LF dals 16 da mars 2012 davart il traffic cun spezias d’animals e da plantas protegidas, cun effect dapi il 1. d’oct. 2013 (AS 2013 3095; BBl 2011 6985). Versiun tenor l’art. 333 dal Cudesch penal (SR 311.0) en la versiun da la LF dals 13 da dec. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979).SurpassamentsArt. 24a Cun ina multa fin a 20 000 francs vegn chastià, tgi che:a. n’ademplescha betg ina cundiziun u ina pretensiun ch’è vegnida liada a la concessiun d’ina contribuziun federala renviond a questa disposiziun penala;b. cuntrafa ad ina prescripziun executiva ch’è vegnida decretada sin basa dals artitgels 16, 18, 18a, 18b, 18c, 19, 20, 23c, 23d e 25a e da la quala il surpassament è vegnì declerà sco chastiabel;c. commetta nunautorisadamain in act, per il qual è necessaria ina permissiun tenor ils artitgels 19, 22 alinea 1 u 23. Cun ina multa fin a 100 000 francs vegn chastià, tgi che resista intenziunadamain a far las indicaziuns tenor l’artitgel 23o ubain fa intenziunadamain indicaziuns faussas; sch’il delinquent agescha per negligientscha, vegn el chastià cun ina multa fin a 40 000 francs. Il derschader po ordinar la publicaziun da la sentenzia. Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987, en vigur dapi il 1. da favr. 1988 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da zer. 1996, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1152; BBl 1995 IV 629). Integrà tras l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi ils 12 d’oct. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Applicaziun per persunas giuridicas e per societads commerzialasArt. 24bIls artitgels 6 e 7 da la Lescha federala dals 22 da mars 1974 davart il dretg penal administrativ èn applitgablas.Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987, en vigur dapi il 1. da favr. 1988 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445).SR 313.0ConfiscaziunArt. 24cL’artitgel 69 dal Cudesch penal davart la confiscaziun d’objects u d’avantatgs da facultad ch’èn vegnids acquistads tras in malfatg è applitgabel.Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Versiun tenor l’art. 334 dal Cudesch penal (SR 311.0) en la versiun da la LF dals 13 da dec. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979). SR 311.0Persecuziun penalaArt. 24d La persecuziun penala è chaussa dals chantuns. ...Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987, en vigur dapi il 1. da favr. 1988 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da zer. 1996 (AS 1997 1152; BBl 1995 IV 629). Abolì tras la cifra 1 da l’agiunta 1 da la LF dals 16 da mars 2012 davart il traffic cun spezias d’animals e da plantas protegidas, cun effect dapi il 1. d’oct. 2013 (AS 2013 3095; BBl 2011 6985).Restabiliment dal stadi legalArt. 24eTge che donnegia in monument natiral u cultural protegì da questa lescha, in lieu istoric protegì, ina cuntrada natirala protegida, in biotop protegì u ina vegetaziun da las rivas protegida po vegnir obligà – independentamain d’ina procedura penala:a. d’eliminar las mesiras ch’èn vegnidas prendidas illegalmain;b. da surpigliar ils custs che resultan tras l’eliminaziun dal donn;c. da prestar ina cumpensaziun adequata, sch’il restabiliment n’è betg pussaivel.Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1987 (AS 1988 254; BBl 1985 II 1445). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Secziun 5 Execuziun, organisaziun ed infurmaziun Versiun tenor l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi il 1. da sett. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009). Cumpetenzas executivas dals chantunsArt. 24f Ils chantuns exequeschan questa lescha, nun che l’execuziun saja attribuida a la Confederaziun. Els decreteschan las prescripziuns necessarias. Integrà tras l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi il 1. da sett. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Surveglianza e coordinaziun tras la ConfederaziunArt. 24g La Confederaziun surveglia l’execuziun da questa lescha. Ella coordinescha las mesiras executivas dals chantuns e dals servetschs federals pertutgads. Integrà tras l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi il 1. da sett. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Cumpetenzas executivas da la ConfederaziunArt. 24h L’autoritad federala che exequescha in’autra lescha federala u in contract internaziunal è – ademplind questa incumbensa – cumpetenta er per exequir questa lescha. Avant che prender ina decisiun lascha ella vegnir a pled ils chantuns pertutgads. Il UFAM, l’Uffizi federal da cultura, l’Uffizi federal da vias ed ils ulteriurs servetschs federals pertutgads coopereschan a l’execuziun tenor ils artitgels 62a e 62b da la Lescha federala dals 21 da mars 1997 davart l’organisaziun da la regenza e da l’administraziun. Sche la procedura tenor l’alinea 1 n’è betg adattada per tschertas incumbensas, regla il Cussegl federal l’execuziun tras ils servetschs federals pertutgads. La Confederaziun exequescha las prescripziuns davart resursas geneticas (art. 23n–23q); ella po engaschar ils chantuns per tschertas incumbensas parzialas. Las autoritads executivas da la Confederaziun resguardan las mesiras ch’ils chantuns han prendì a favur da la protecziun da la natira e da la patria. Integrà tras l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi il 1. da sett. 2014, al. 3 en vigur dapi il 12 d’oct. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009). SR 172.010OrganisaziunIntegrà tras la cifra I da l’agiunta da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 25 Il Cussegl federal nominescha ina u pliras cumissiuns consultativas per la protecziun da la natira, per la protecziun da la patria e per la tgira da monuments. Ils chantuns designeschan posts spezialisads per la protecziun da la natira, per la protecziun da la patria e per la tgira da monuments.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Infurmaziun e cussegliaziunArt. 25a La Confederaziun ed ils chantuns procuran per l’infurmaziun e per la cussegliaziun da las autoritads e da la publicitad concernent l’impurtanza e concernent il stadi da la natira e da la cuntrada. Ella ed els recumondan mesiras da protecziun e da mantegniment adattadas.Integrà tras la cifra I da l’agiunta da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Secziun 6 Disposiziuns finalasVersiun tenor la cifra I da la LF dals 24 mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121). Restituziun da palids e da cuntradas da palìArt. 25b Ils chantuns designeschan ils stabiliments, ils edifizis e las midadas dal terren ch’èn vegnids fatgs suenter il 1. da zercladur 1983 en palids ed en cuntradas da palì da bellezza particulara e d’impurtanza naziunala, che cuntrafan a las finamiras da protecziun e che n’èn betg vegnids permess cun vigur legala sin basa da zonas d’utilisaziun che correspundan a la Lescha dals 22 dal zercladur 1979 davart la planisaziun dal territori. En la cuntrada da palì da Rothenthurm designeschan ils chantuns Sviz e Zug ils stabiliments, ils edifizis e las midadas dal terren ch’èn vegnids fatgs suenter il 1. da zercladur 1983 e che crodan sut la disposiziun transitorica da l’artitgel 24 alinea 5 da la Constituziun federala. La restituziun dal stadi oriund vegn ordinà da quella autoritad chantunala u federala che fiss responsabla per decider davart la permissiun u davart l’execuziun da projects correspundents. En connex cun la restituziun dal stadi oriund sto vegnir resguardà il princip da proporziunalitad.Oriundamain art. 25a. Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).SR 700[AS 1988 352]. A la disposiziun numnada correspunda oz l’art. 78 al. 5 da la Cst. dals 18 d’avr. 1999 (SR 101).Art. 25cIntegrà tras la cifra I da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Abolì tras la cifra 43 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, cun effect dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Art. 25d Integrà tras l’agiunta dal COF dals 21 da mars 2014 (Protocol da Nagoya), en vigur dapi ils 12 d’oct. 2014 (AS 2014 2629; BBl 2013 3009).Disposiziun transitorica da la midada dals 21 da mars 2014Ils artitgels 23n e 23o èn applitgabels per causals che sa refereschan a l’access a resursas geneticas che ha gì lieu suenter l’entrada en vigur da questas disposiziuns.Entrada en vigurIntegrà tras la cifra I da la LF dals 24 da mars 1995, en vigur dapi il 1. da favr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).Art. 26Il Cussegl federal fixescha il termin che questa lescha entra en vigur. El decretescha las prescripziuns executivas necessarias.Data da l’entrada en vigur: 1. da schaner 1967COCF dals 27 da dec. 1966.