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The double virtuoso
Svein Amund Skara ist einer der wenigen Musiker denen es gelungen ist, sowohl als Klaviervirtuose als auch als Orgelvirtuose Karriere zu machen. In Norwegens Hauptstadt Oslo hat er sein eigenes Klavierfestival.
Skara hat auf beiden Instrumenten ein extrem umfangreiches Repertoire. Er ist regelmässiger Gast in Radio und Fernsehen, sowohl im Heimatland Norwegen als auch im Ausland. Es gibt zahlreiche CD- Einspielungen mit ihm. Diese umfassen zum Beispiel Liszts Sonate in h-Moll, Mozarts Klaviersonaten, Griegs Klavierwerke, Franz Liszts Wagner-Transkriptionen für Klavier und die Meisterwerke für Orgel I-IV, die im Konstanzer Münster eingespielt wurden.
Svein Amund Skara hat die höhere Organisten- und Kirchenmusikerprüfung vom Trondheim Musikkonservatorium (1982), einen Mastergrad in Klavier- und Kammermusikk von der Staatlichen Musikhochschule Norwegens (1984). 1984 gab er sein Debüt als Pianist; 1989 als Organist. Weiter wurde er bei zahlreichen Musikerwettbewerben ausgezeichnet.
Skara studierte Orgel bei Björn Kaare Moe, Björn F. Boysen und Harald Herresthal. Er studierte Klavier bei Einar Steen-Nökleberg, Eva Knardahl und Jiri Hlinka.
Svein Amund Skara ist ein international gefragter Klavierkünstler. Seine Konzertreisen führten ihn nach Norwegen, Schweden, Dänemark, Österreich, Deutschland, in den baltischen Staten, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und in den USA.
Auch hat er Orgelrecitals in den grossen Kathedralen Europas und in den USA. Unter anderen in der Cathédrale Notre-Dame de Paris, Cathédrale de Bourges, Festival International d'Orgue de Bordeaux (Frankreich), Festival Orgelkunst (Augustinerkirche – Wien), First Congregational Church of Los Angeles, Washington National Cathedral (D. C.), St. Patricks Cathedral (New York City), Dom zu Essen, Dom zu Fulda, Thüringer Orgelsommer, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin, Bamberger Dom, Konstanzer Münster, Ulmer Münster, Weimar International Organ Festival (Deutschland), Uppsala Cathedral (Schweden), Trondheim Cathedral, Oslo Cathedral (Norwegen), Canterbury Cathedral, Westminster Cathedral (England), Dom zu Riga (Lettland).
"...die eindrucksvolle Darbietung der Klavierwerke von Ludwig van Beethoven zeugte von hohem pianistischem Können und von einer dem Tonschöpfer tief verpflichteten und erfreulich ausdrucksstarken Gestaltung. Er ist wahrhaft ein Meister der Musik." --Peter Wolfram Wenzel--
"MONUMENTALE ORGELROMANTIK IN KONSTANZER MÜNSTER
Der Norweger Meister-Organist Svein Amund Skara spielt 100 Jahre nach dem Tod von Max Reger ein Gedächtniskonzert im Münster.
Der Norweger Meister-Organist Svein Amund Skara musizierte auf der Konstanzer Klais-Orgel eine „Hommage an Max Reger“. Dieser letzte Hochromantiker und klangartistische Oberpfälzer „Brausekopf“ (so sein Lehrer Riemann), 43 Jahre alt, 1,89 Meter groß, bis Opus 149 gediehen, starb am 11. Mai 1916 im Hotelbett zu Leipzig an Herzlähmung. Er hatte nachts noch Druckbögen seiner „Acht geistlichen Lieder“ korrigiert. Die Hommage im Münster war großartig, perfekt, klar. Der Organist hatte drei Werke gewählt, die nach Regers Wiesbadener „Sturm- und Trankzeit“ zwischen 1898 und 1900 entstanden sind und bis heute zu seinen konzertbeständigen Virtuosenstücken zählen.
Was die Darbietung durch den Münster-Gast auszeichnete, wurde zum starken Erlebnis bereits in ersten der „Sonate fis-Moll“. Die eröffnende „Fantasie“ mit ihrem Vollklang (zwei Fünffinger-Akkorde auf den Manualen, zwei Töne auf dem Pedal = 12er Klang!) setzte nicht nur Klangmassive gegen kleinkarierte Hügel-Modulationen mit chromatischen Rutschpfaden, sondern elementare Wucht der Pfeifen – und im ganzen Konzert konnte man vermuten, der Norweger habe alle 4951 Konstanzer Orgelpfeifen das Reger-Gedenken mitfeiern lassen. Prachtvoll und mit Pathos aus der Gründerzeit wurde man ins Werk eingeladen, akkordisch und mit punktierten Rhythmen. Was bei den ersten Takten glückliches Erstaunen bewirkte, war ein Spiel, das nie die Linien in harmonischen Wogenprall untergehen ließ, vielmehr deutlich zeichnete, und über vielfarbigen Klangregistern nie vergaß, was man weniger für eine Reger-Tugend hält: Die melodische Linie. So wurde ein echter Sonatensatz hörbar, spannend und mit Freude an hellen Oberstimmen.
Reger als zarter Melodiker im stillen „Intermezzos“: Holzbläser-Legato im Vierfach-Piano gelang lyrisch, dann mittendrin zischten Raketen-Zweiunddreißigstel fortissimo, am Ende wurde es dunkel, leise: Nocturno! Finalesatz: „Passacaglia“ (über leisem, unauffälligem 8-Takte-Bass), 25 Veränderungen als klingende Gemälde-Galerie, jedes Bild mit prägnanten Konturen und eigenem Kolorit. Höchste Register-Fantasie.
Perfekt in Anschlag und thematischer Durchführung erklang die „Feste-Burg“-Fantasie. Über aller Spielgenauigkeit und Choral-Treue wurde hier das Ende der Monumental-Romantik hörbar: Da gab es die drei ersten Choral-Töne wie ewige Säulen, massiv, akkordisch standfest, aber dann strophische Variationen, die wie verunsichert immer wieder nach der Sicherheit des „cantus firmus“ suchten – und ihn beglückt am organo-pleno-Schluss (Pfeifen-Tutti fff) fand. Die „B-A-C-H-Fantasie“ von 1900 verdiente sich das Beiwort: klar. Alles blieb dem Namen treu und im Rückwärtsgang H-C-A-B mag sich Reger selbst einkomponiert haben. Da gab es Inventionen, Concerto-Bravour, Fugen, barocke Schüttelfiguren. Kurz: Reger feierte mit erfinderischem Historismus Bach – und der Organist feierte mit aller Klarheit und Vielfalt der Registerkostüme mit. Beifall mit drei großzügigen Zugaben."
--Südkurier--
"...
Brahms-Variationen aus der Düsseldorf-Periode des Komponisten stellen grosse Forderungen an formlicher Fähigkeit und Klarierung der kontrapunktischen Details. Svein Amund Skara hat seine Aufgaben auf solide und überzeugende Weise gelöst, und mit seinen enormen technischen Resourcen erledigte er Debussys Farbenreiche und virtuose "L`isle joyeuse" spielend und unbeschwert. "Vingt Regards sur l`Enfant-Jesus" aus 1944 von Messiaen, ist ein sehr kompliziertes Werk sowohl rythmisch als auch klanglich und formlich, aber Skara erledigte das Werk mit seiner Sicherheit und Souveränität, was den grössten Respekt beansprucht. Eine imponierende Leistung. Skara demonstrierte, dass er eine Begabung mit aussergewöhnlichen Möglichkeiten hat."
--Aftenposten, Oslo, Norwegen--
"...
Als Ende des Konzertes spielte Svein Amund Skara die Ballade in g-moll von Edvard Grieg. Viele grosse Pianisten haben nicht ihre Gelegenheit mit ihren instrumentalen Fertigkeiten in diesem Werk zu brillieren, neglischiert. Dies machte auch der Pianist des Abends. Aber Skara zeigte uns auch Grieg, wie wir ihm in seiner tiefsuchenden Tonensprache zu "Den Saerde" von Vinje begegnen."
--Adresse-Avisen, Trondheim, Norwegen--
"Ein Meister seines Fachs"
--Südkurier--
"Am Sonntag Abend spielte Svein Amund Skara Olivier Messiaens monumentalen und gewaltigen Klavierzyklus („Vingt Regards sur L'Enfant-Jésus”) im Osloer Konzerthaus. Das Werk nimmt seine Zeit in Anspruch, und unterwegs stößt der Pianist auf eine technische Schwierigkeit nach der anderen. Messiaen ist auch ein denkender Musiker. Seine Musik ist nicht nur aus komplizierten Ton- und Rhytmusfolgen aufgebaut. Hinter jedem einzelnen Stück liegen starke religiöse Erfahrungen und Sehnsüchte, in die sich der Interpret hineinversetzen muss, um die Gedanken und Gefühle des Komponisten in klingende Töne umsetzen zu können. Skara hat bereits früher seine bedeutenden technischen Kapazitäten unter Beweis gestellt, und am Sonntag Abend beeindruckte er dadurch, einem Werk Leben und Form zu geben, welches den Interpreten auf die schwersten Proben stellt. Technisch sicher und mit hervorragender Kontrolle über die klanglichenWirkungsmittel gestaltete er das intrikate Werk, das auch an die Zuhörer hohe Anforderungen stellt."
--Aftenposten, Oslo, Norwegen--
"Dynamisch auf der großen Orgel... Keine Musik, die leicht zu verstehen ist, aber elegant und dynamisch ausgeführt. Das erste Stück des Konzerts war Regers Fantasie über den Choral „Ein feste Burg ist unser Gott”. Skara nützte für die vielen Abschnitte des Stückes das ganze Spektrum der Ressourcen der Orgel aus, das zwischen gedämpften Abschnitten und großen Höhepunkten hin- und herwechselt. ….Triosonate in d-moll von J. S. Bach ….. Im unendlichen Tonstrom des prächtigen Zwischensatzes trat die Balance zwischen den Stimmen und der Ornamentik elegant hervor…. K. M. Karlsens Orgelpartita ... Ein interessantes Stück, meisterlich interpretiert …….. Die letzte Komposition des Konzerts, Regers Symphonische Fantasie und Fuge (Inferno), überbot sich geradezu an malerischen Bildern wie auch an furchteinflößenden Inferni und ruhigen (sehnsuchtsvollen?) himmlischen Visionen. Was die äußerst komplexe und lebendige Fugenthematik des Werks betrifft, so befindet es sich an der Grenze zur Atonalität. Enorme dynamische Anforderungen verlangten das Äußerste sowohl von der Orgel als auch vom Organisten. Skara kam diesen Forderungen in ihrer ganzen Fülle nach. …daran, dass wir einen Meisterorganisten zu hören bekamen, besteht kein Zweifel."
--Upsala Nya Tidning, Schweden--
"...
Svein Amund Skara war Solist unter der Aufführung von F. Chopins "Konzert für Klavier und Orchester in f-moll", und noch einmal hat dieser Pianist mit seiner soliden Technik und musikalischen Qualität gezeigt warum er unter einer des Landes erste Pianisten ist."
--Adresse-Avisen, Trondheim, Norwegen--
"Two organ works gave Svein Amund Skara an opportunity to demonstrate his own artistry. The more satisfying of these was Arild Sandvold's "Introduktion og Passacaglia", a work perhaps too long but rich in textural, harmonic and dramatic variety. Skara maintained fine control and brought out contrapunctal lines with clarity."
--Los Angeles Times, USA--
"...
Vor allem die Vielseitigkeit übte eine große Faszination aus. Die nicht immer einfachen Strukturen der Sonate - angefangen von den improvisatorisch geprägten Elementen im ersten bis hin zu den toccatenartigen Passagen im Schlusssatz – vermittelte Skara höchst plausibel...
... Auf die ganz großen Effekte verzichtete der Norweger zugunsten einer eher dezenten und manchmal durchaus überraschenden Registrierung... "
--Westdeutsche Allgemeine--
"...überlegter Registrierung und überlegener Technik..."
--Thüringer Allgemeine--
" ...
Über den Namen B-A-C-H: von den beiden Orgelgroßwerken Liszts und Regers hatte sich Skara für den älteren Liszt entschieden, der ihm als versiertem Pianisten auf den Leib geschrieben schien: virtuoses Klavierlöwentum, grundiert und erweitert von der mächtigen, posaunenschallenden Pedalstimme, losbrechende Lauf- und Akkordkaskaden, geheimnisvoll klingende Intermedien, immer präsentes 4-Ton-Thema in immer neuen Gestalten und pompösen Klangaufbauten: dem Giganten Bach in seinen vier Namenstönen gewidmetes Präludium mit Fuge, großartiges Finale des insgesamt mollschweren Orgelabends..."
--Südkurier--
"...
Als Meister des brillanten Orgelspiels empfahl sich am Sonntag an der historischen Königorgel in Steinfeldt der Norweger Svein Amund Skara.
....
Gerne wird die Königorgel von den Gastorganisten so gespielt, dass der Kirchenraum wie eine gigantische, imposante Tonmasse wirkt. Doch was wirklich in dieser Orgel steckt, die einzelnen Finessen und Feinheiten, die sie zu bieten hat, das präsentiert der, der sie durchschaut hat und fähig ist, massvoll und vorsichtig mit ihr umzugehen. Am Sonntag hatte so jemand auf der Orgelbank Platz genommen.
Schon beim ersten Stück, Präludium und Fuge in e-moll von J. S. Bach, bewies der norwegische Organist und Pianist Svein Amund Skara, dass er ein wirklich eleganter Musiker ist und kein verkappter Klaviatur-Leistungssportler, der die Musik als Höchstleistung im Hinblick auf Klangmasse und Tempo ansieht. Mit tollem Tempo, das grosse Klarheit und Durchsichtigkeit des musikalischen Geschehens im Kirchenraum zuliess, ging Skara zu Werke..."
--Kölnische Rundschau--
"...
ein an Spannungen reiches und an Begegnungen erlebnisstarkes Konzert..... dass die Virtuosität des Manual- und Pedalspiels sich nie in ornamentale Effekte auflöste, sondern der thematischen Begründung verpflichtet blieb, wenn ein Ausflug ins Bravouröse oder Skalen-Fingerfertige unternommen wurde. Solche Strenge, dabei sinnliche Vielfalt des Spiels schien von den Werken vorgeschrieben...Grossartig an der Wiedergabe des komplexen Stückes (Carl Nielsens Commotio) war es, wie in aller Zerstückelung des Ausdrucks immer wieder Halt gesucht wurde an festeren Formen: Choralzeilen von sicherem Klang und verunsichernden Harmonien, dreimaliger Versuch, eine Fuge zu formen - am Ende gelang es bis zu erlösendem Dur-Fortissimo.
...Regers Fantasie und Fuge d-moll Opus 135 b......am Ende eine Engführung mit höchster Deutlichkeit aller Gedanken, Spielkünste, und Vollwerk-Lautstärke der mächtigen Orgel..."
--Südkurier--
"Svein Amund Skara brillierte mit vielfältigem Repertoire"
--Saarbrücker Zeitung--
"Ein Künstler, der die Komponisten sprechen lässt und sich als Vermittler sieht"
--Südkurier--