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Wer hätte das gedacht: Wider Erwarten kommt es in Flushing Meadows zu einem rein italienischen Final zwischen Roberta Vinci und Flavia Pennetta, welche in den Halbfinals mit Serena Williams und Simona Halep die Weltnummern 1 und 2 eliminierten.
Besonders für Vinci war es ein grosser Kampf. Die Weltnummer 43 hatte nicht nur Serena Williams gegen sich, sondern auch den grössten Teil des Publikums, mit welchem sie sich aber spätestens beim Platzinterview wieder versöhnte. «Entschuldigt Leute, aber heute war mein Tag», sagte sie lachend.
Williams gibt Rätsel auf
Dabei hatte das Spiel für Vinci denkbar schlecht begonnen. Die favorisierte Williams liess ihr im 1. Satz keine Chance. Doch einmal mehr gab der Auftritt der Amerikanerin Rätsel auf. Plötzlich geriet die 21-fache Grand-Slam-Siegerin aus dem Tritt und liess jegliche Aggressivität vermissen.
Mit dem grossen Ziel vor Augen, als erste Spielerin seit Steffi Graf 1988 alle Major-Turniere in einem Jahr zu gewinnen, schien sie am Druck zu zerbrechen. So nutzte Vinci die Gunst der Stunde und setzte sich schliesslich nach einigen Höhen und Tiefen mit 2:6, 6:4 und 6:4 durch.
Auch Halep ausgeschieden
Ebenso überraschend, aber noch klarer setzte sich Vincis Landsfrau Pennetta gegen Simona Halep durch. Nach nur 59 Minuten verwandelte Pennetta im Arthur-Ashe-Stadium ihren zweiten Matchball zum 6:1 und 6:3.
Sendebezug: SRF, laufende Berichterstattung zu den US Open.