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Anders als immer angenommen, ist der Schlaf keine passive Tätigkeit. In der Nacht sind zwar der Puls, die Atmung und der Kreislauf verlangsamt aber die Aufbau- und Abbauprozesse laufen auf Hochtouren. Das Gehirn benötigt beispielsweise den Schlaf und Geschehnisse des Tages zu verarbeiten.
Während einer durchschnittlichen Nacht durchlaufen wir zwei Phasen. In der Tiefschlafphase erholt sich der Körper selbstständig. Wichtige Bausteine für die Erhaltung und Erneuerung unserer Organe werden gebildet. Wer genügend lange schläft, verlangsamt zudem den Alterungsprozess nachweislich. Während der Traum-Phase – auch REM-Phase genannt – findet die geistige Erholung statt.
Auch wissenschaftlich ist bewiesen, dass sich Schlaf positiv auf das Lernverhalten auswirkt. Der Grund ist, dass das Gehirn während des Schlafs aktiver ist als im Wachzustand. Es kann so Gelerntes besser speichern.
Viele Menschen fragen sich auch immer wieder, warum man während des Schlafes kein Hungergefühl verspürt. Die Antwort ist eigentlich ganz simpel: Im Schlaf wird vom Körper das Hormon Leptin ausgeschüttet. Dieses ist verantwortlich für das Bedürfnis nach Essen. Sobald der Mensch erwacht, wird dann automatisch das Hormon Ghrelin ausgeschüttet. Es ist der Gegenspieler von Leptin und für das Hungergefühl verantwortlich.