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Mit Xavier Hitz bei den Männern und Lina Beier bei den Frauen gab an der diesjährigen Wintermeisterschaft (WM) der Leichtathleten einen altbekannten Sieger und eine taufrische Siegerin. Letzten Winter war die WM wegen Corona ausgefallen.
Seit 2004 ermitteln die Leichtathleten während des Wintertrainings die Besten in Sachen Kondition, Kraft und Schnelligkeit. Heuer absolvierten sie fünf Disziplinen: Sprungkraft («Jump and Reach»), Rumpfkraft, Medizinballstossen, Seitwärts-Hop auf Schwedenkasten und Hallensteeple. Die Klassierung erfolgte nach Rangpunkten je Disziplin, Streichresultat gab es keines.
Nummer 4 für Xavier Hitz
Dank dreier Disziplinensiege und 147 Punkten setzte sich bei den Männern Xavier Hitz zum vierten Mal durch. Er verteidigte damit nicht nur souverän seinen Titel von 2020, er verwies Markus Dasen (140 Punkte) und Nicolas Bürgi (137) mit respektablem Vorsprung auf die Plätze. Diese beiden durften ihrerseits zufrieden sein, waren sie doch zuvor noch nie zu weit vorne in der Rangliste zu finden gewesen.
Premiere für Lina Beier
Überraschend, knapp, aber dennoch verdient – so lautet die Überschrift zum Sieg von Lina Beier (141 Punkte) bei den Frauen. Überraschend, weil sie zum ersten Mal mitmachte und zudem die Jüngste im Feld war. Knapp, weil Marlen Lüscher (140) den Sieg und die Titelverteidigung nur um einen Punkt verpasste, während Petra Betschart mit 135 Punkten Dritte wurde. Verdient war der Sieg von Lina Beier, weil sie zwei Disziplinensiege und am Ende am meisten Punkte holte, ganz einfach.