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… so heisst es im Volksmund.
Haut und Psyche haben eine enge Verbindung: wer sich fürchtet, kriegt eine Gänsehaut, wer sich schämt, errötet, wer Angst hat, dessen Stirn wird schweissig. Manch einer fühlt sich "zum aus der Haut fahren" oder meint, dass ihm dies nun aber "unter die Haut gegangen sei".
Zwar sind Hautkrankheiten oft vererbt, doch ob, wann, wie schwer und wie lange eine Krankheit der Haut ausbricht, entscheidet die psychische Verfassung des Menschen oder des Tieres.
Die Haut wirkt als Barriere und schützt den Körper vor Verletzungen, Infektionen, Austrocknung, Kälter oder Überhitzung. Der Tastsinn ist eines der wichtigsten menschlichen Wahrnehmungssysteme, um Informationen über die Umwelt erhalten zu können, sie einzuordnen und langfristig zu verarbeiten. Über die Haut, das größte Sinnesorgan des Menschen, nimmt er physikalische Reize wie Druck, Vibration und Temperatur auf. Die zahllosen Drüsen der Haut scheiden Abfallprodukte des Körpers aus oder produzieren Hormone (Pheromone). Auch synthetisiert die Haut Vitamin D und ist ein Teil des Immunsystems.