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Schlafapnoe ist eine häufige ernst zu nehmende Schlafstörung, bei der die Atmung während des Schlafes kurzfristig unterbrochen wird. Ein häufiges Symptom im Verlauf dieser Aussetzer ist das Schnarchen, nicht jeder Schnarcher muss aber zwingend unter Schlafapnoe leiden.
Es gibt zwei Grundformen dieser Dysfunktion:
Die obstruktive (Sperrungs-) Schlafapnoe, im Prinzip die häufigste Form. Hervorgerufen wird sie durch blockierte Atemwege während des Schlafes, meist wenn die intraoralen Weichgewebe (Zungengrund, weicher Gaumen) nach hinten kollabieren. Allgemeingesundheitliche Parameter, wie z.B. erhöhtes Gewicht, können oft zur Entstehung dieser Form beitragen.
Die zentrale Schlafapnoe ist eine Dysfunktion des zentralen Nervensystems. Bei dieser Form sind die Atemwege frei, stattdessen ist die Entstehung oder Leitung des Signals für die Atemmuskel gestört. Die zentrale Schlafapnoe findet man bei Situationen wie Herz- oder Hirninfarkte, Hirntumore oder Hirninfektionen.
Schlafapnoe kann zwar unabhängig von Alter oder Geschlecht vorkommen, Männer sind jedoch meist davon betroffen. Ein erhöhtes Risiko findet man auch bei Menschen
über 40,
mit Adipositas,
mit langen Tonsillen (Mandeln), breiter Zunge oder kleinen Kiefern,
mit einer bekannten familiären Anhäufung,
mit Nasenobstruktionen aufgrund von Septumsdeviationen, Allergien oder Sinusitiden.
Bei Nichtbehandlung kann Schlafapnoe zu diversen Problemen führen, wie
hohem Blutdruck,
Hinschlägen,
Herzdysfunktionen bis zu Herzversagen,
Diabetes,
Depressionen,
Verschlechtung des ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom).
Es gibt diverse Behandlungmöglichkeiten für eine bestehende Schlafapnoe. Wenn Sie darunter leiden, wird eine Behandlung stark empfohlen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!