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Ufererosion in der Schweiz
Durch eine mögliche Veränderung des Gerinnelaufs sind Bauwerke am Gewässer, z. B. Brücken, in Gefahr. Infolge von einstürzenden Uferböschungen können Bauwerke (Gebäude, Verkehrswege) auch oberhalb des Hochwasserstandes bedroht sein. Dementsprechend ist die mittlere Mächtigkeit der beim einzelnen Ereignis an der Böschung erwarteten Abtragung ein massgebendes Kriterium zur Anzeige der Intensität des Prozesses Erosion.
Während dem Unwetter 2005 gab es häufig Seitenerosion in Wildbächen, Gebirgs- und Talflüssen. In Gebirgsflüssen trat die Seitenerosion oftmals in Kombination mit intensivem Geschiebetransport auf, wobei vor allem die Prallhänge der Gewässer (die äusseren stark angeströmten Ufer in der Biegung eines Wasserlaufes) stark unter zum Teil sehr tiefgründiger Erosion litten.