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Die meisten Vorderradnaben der Veloklassiker haben 28 oder 36 Speichenlöcher in der Nabenhülse und sind sehr ähnlich aufgebaut. In der Nabenhülse befindet sich auf jeder Seite eine Lagerschale. In der Lagerschale befindet sich das Kugellager, welches von einem auf die Achse geschraubten Konus verschlossen wird. Der Konus wird auf der Achse mit einer Sicherungsscheibe und einer Kontermutter fixiert. Die eingespeichte Nabe wird an der Vorderradgabel mit zwei Muttern befestigt.
Eine Ausnahme in der Bauweise bildet die Vorderradnabe des Militärvelos. Hier unterscheiden sich die beiden Konen im Aussehen. Der rechte Konus hat eine «Nase», welche der Arretierung in der Gabel dient. Ein zweiter Unterschied ist, dass die Konen nicht mit Sicherungsscheiben und Kontermuttern fixiert werden, sondern mit Hilfe von Staubringen.
Ein Service an der Vorderradnabe ist notwendig, wenn diese beim Drehen Geräusche macht, schwergängig ist oder zu viel Seitenspiel hat. Wenn eine Vorderradnabe schwergängig ist, hat das zwei mögliche Ursachen: Entweder ist das Fett im Lager alt und zäh oder das Lager ist zu stramm angezogen. Hat die Vorderradnabe zuviel Spiel, dann ist das Lager zu locker eingestellt.