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Boxen - Yves Studer, der beste Schweizer Profiboxer der letzten Jahre, tritt wegen einer nicht ausgeheilten Ellbogenverletzung und aus Frust über den nicht zustande gekommenen IBF-WM-Kampf per sofort zurück.
Der Mittelgewichtler musste sich Ende Januar einer Ellbogenoperation unterziehen. Die Schmerzen sind aber nicht abgeklungen. Nun wird ein weiterer Eingriff am rechten Arm notwendig sein. Eine Rückkehr in den Ring wäre wohl nicht vor Ende Jahr möglich gewesen.
"Die Ellbogenverletzung ist der Auslöser, aber nicht der ausschlaggebende Grund für meinen Rücktritt", sagt er. Der Faustkämpfer der "Boxing Kings" aus Bern ist frustriert, dass der WM-Fight gegen den Australier Danny Geale nicht zustande gekommen ist. Studers Ziel war es immer, um einen der vier bedeutendsten WM-Gürtel der Weltverbände (WBA, WBC, IBF oder WBO) kämpfen zu können.
Studer, in Freiburg geboren, im Aargau aufgewachsen und in Bern wohnhaft, tritt ungeschlagen ab. Studer hat in seiner Profikarriere bei zwei Unentschieden 27 Kämpfe gewonnen (6 vorzeitig) und drei verschiedene Gürtel erkämpft. Studer war Weltmeister des Verbands IBC und Meister der europäischen Nicht-EU-Staaten, zudem holte er am 26. Dezember 2011 in seinem letzten Fight den Ost-West-Europa-Titel der IBF. Mit diesem Palmarès ist Studer der erfolgreichste Schweizer Profiboxer seiner Generation.
SDA-ATS