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'Der Sohn des Sultans wird systematisch zum brutalen Herrscher erzogen. Doch da bringt der Kontakt mit seiner engsten Dienerin eine Wende. Unerschrocken lässt sie den Sultanssohn merken, dass sie seine Seele für verloren hält, wenn er sich weiterhin auf diese Weise manipulieren lässt. Der junge zukünftige Herrscher ist beeindruckt und beginnt Widerstand zu leisten. Da er sich sogar in die Zofe verliebt, wird sein Verzicht auf den Thron notwendig: Unter einem Vorwand verlassen die beiden das Land, derweil das Militär die Macht ergreift. - Wie schon in seinem früheren Stück "Die Erziehung des Kronprinzen Otto†(SJ 2) bringt der Verfasser für meine Begriffe die Spielalter so durcheinander, dass ich mir ein glaubwürdiges Spiel einfach nicht vorstellen kann: Entweder spielt doch der Sultanssohn mit einem goldenen Ball und bekommt als Geschenk eine Puppe, der er sein Messer in die Brust stossen kann, ist also im Unterstufenalter, oder aber er verliebt sich in seine Zofe und verlässt mit ihr als tragisches Liebespaar das Königreich, womit er ein heranwachsender junger Mann wäre. Was also?'