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Was kann eigentlich selbst gemacht werden?
Hast Du erst einmal begonnen, Dich für die Selbstversorgung zu interessieren, wirst Du mit der Zeit erkennen, dass Du fast alles selber machen kannst. Angefangen bei der Produktion und Verarbeitung Deiner Lebensmittel, bis hin zu alltäglichen Dingen.
Die Prioritäten ändern sich
Du wirst Dich im Laufe der Zeit selber verändern. Du beginnst Dich am Anfang für die Inhaltsstoffe mancher Lebensmittel zu interessieren, weil Du diese selber herstellen möchtest. Hast Du damit begonnen, wirst Du schnell erkennen, dass Deine eigenen Qualitäten viel besser sind, als die Qualitäten, die Du früher im Handel gekauft hast. Bei Deinen eigenen Produktionen verzichtest Du nicht nur auf Geschmacksverstärker und Stabilisatoren, sondern auch auf Füllstoffe. Hat sich Dein Geschmacksempfinden erst einmal verändert, gibt es kaum noch einen Weg zurück. Du wirst industriell hergestellte Lebensmittel einfach nicht mehr mögen.
Langfristig sparst Du bei wesentlich besseren Qualitäten
Anfangs sind die Lebensmittel, Kosmetika und andere Verbrauchsstoffe, die Du selber produzierst erst einmal teurer, als die handelsüblichen Alternativen. Das ist ganz klar, weil Du immer noch einen Teil der Zutaten zukaufst, wenn Du sie noch nicht komplett selber herstellen kannst. Zudem musst Du in Hilfsmittel und Gerätschaften investieren, die Dir Deine Eigenproduktionen ermöglichen. Erst im Laufe der Zeit profitierst Du auch finanziell von Deinen Investitionen. Du sparst Sie nach einiger Zeit mehrfach wieder ein, obwohl Du selber Qualitäten erzeugst, die so hochwertig sind, wie Du sie im Handel kaum erhalten kannst.
Hinzu kommt, dass Du selber kritischer und zudem anspruchsloser wirst. Ganz automatisch schaust Du bei jedem Produkt auf die Inhaltsstoffe. Entdeckst Du Komponenten, die Du selber als bedenklich ansiehst, verzichtest Du gerne auf den Kauf und bist noch nicht einmal enttäuscht.
Handwerkstechniken neu erlernen
Irgendwann beginnst Du dann, Handwerkstechniken, die Dich bisher kaum interessiert haben, zu erlernen. Du strickst, häkelst, nähst, tischlerst und übst vielseitige Hobbys aus. Du brauchst nicht in jedem Bereich perfekt sein. Du wirst Freunde finden, mit denen Du Dich bestens ergänzt. Ihr helft Euch nicht nur gegenseitig, Ihr könnt auch untereinander tauschen. Die Perspektive, mit der Du Deinen persönlichen Konsum betrachtest, wird sich enorm ändern. Du wirst intensiver, aber auch glücklicher leben. Wer sich für Dich interessiert und sich mit Dir unterhält, wird schnell erkennen, dass Dich nicht irgendeine "Spinnerei" antreibt, sondern fundiertes Wissen dahintersteht.
Im Grunde werden Dich viele Menschen beneiden, aber kaum einer wagt den ersten Schritt. Wichtig ist, dass Du nur Sachen machst, die Dir wirklich Freude bereiten und Du einen persönlichen Gewinn dabei erkennst. Zwinge Dich nie zu Tätigkeiten, die für Dich keinen Sinn machen, nur weil andere es von Dir erwarten. Ich habe festgestellt, dass ich ganz schnell die unterschiedlichsten Fähigkeiten erlernen, und mir die Hintergründe bis ins Detail merken konnte, nur weil mich das Thema brennend interessierte. Lasse Dich daher eher von Deinen eigenen Interessen leiten, als von anderen. So kommst Du schneller und fachkundiger ans Ziel, obwohl Du im Endeffekt das gleiche lernst. Auf die Reihenfolge kommt es zumeist nicht an.
Bildquelle: mirellylp / pixabay.com