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Hangmuren ereignen sich besonders häufig an steilen Hängen mit eher gering durchlässigen Böden (tonige Moräne und Gehängelehm). Ferner begünstigen Quellwasseraustritte und intensive Niederschläge die Bildung von Hangmuren. Das oberflächlich abgleitende Gemisch der Hangmure umfasst nur ein beschränktes Volumen. Der grosse Wasseranteil führt jedoch zu hoher Prozessgeschwindigkeit (bis über 30 km/h). Deshalb kann eine Hangmure zerstörerische Wirkung zeigen. Mündet eine Hangmure in ein Gerinne ein, kann sich daraus ein Murgang entwickeln.
Terrainveränderungen mit grossen Erosionsflächen, Geröllablagerungen und Wasser führen zur Beschädigung oder Zerstörung von Gebäuden. Dabei können auch Menschen verletzt oder sogar getötet werden. Oftmals werden Verkehrswege durch Hangmuren unterbrochen. Entscheidend für die Schadenauswirkung sind hauptsächlich die Geschwindigkeit, die Fliesshöhe und die Menge des umgelagerten Materials.
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