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Die US-amerikanische Netzwerkausrüsterin Cisco baut erneut Arbeitsplätze ab. Nachdem der Konzern aus dem Silicon Valley bereits im Sommer des vergangenen Jahres Pläne zur Streichung von weltweit rund 5.800 Stellen bekannt gab, will Cisco nun weitere 1.100 Leute über die Klinge springen lassen.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) warnt in Pakistan vor Einschränkungen der Redefreiheit im Internet. Das verletze fundamentale Rechte, heisst es in einer versandten Stellungnahme. Die Situation eskaliere. HRW bezieht sich auf eine Serie staatlicher Massnamen gegen "gotteslästerliche" sowie militärkritische Inhalte vor allem in sozialen Medien. Zuletzt hatte Innenminister Chaudhry Nisar Ali Khan vor drei Tagen das Kriminalamt gebeten, gegen alle jene vorzugehen, die die pakistanische Armee in sozialen Medien "entehrten".
Chinesische Staatsmedien haben die USA im Zusammenhang mit dem weltweiten Hackerangriff scharf kritisiert: Der US-Geheimdienst NSA sollte einen Teil der Verantwortung für den Angriff mit der Erpressersoftware "Wannacry" übernehmen, die seit dem Wochenende mehr als 300.000 Computer in 150 Ländern erfasst und blockiert hat, schrieb die Zeitung "China Dailey".
Die angekündigte Übernahme des Mobilfunkunternehmens Drillisch durch den Internet- und Telekomkonzern United Internet (1&1, GMX, Web.de) ist wie geplant einen Schritt vorangekommen: United Internet habe wie zuvor vereinbart circa 7,75 Prozent ihrer Anteile an 1&1 Telecommunication in Drillisch eingebracht. Im Gegenzug habe Drillisch über neun Millionen neue Aktien an United Internet ausgegeben. Dadurch sei die Beteiligung von United Internet an Drillisch auf knapp über 30 Prozent gestiegen.
Die Ukraine hat den Zugang zu mehreren russischen Internetdiensten gesperrt. Betroffen sind beliebte soziale Netzwerke und eine Suchmaschine, wie aus einem Dekret von Präsident Petro Poroschenko hervorgeht, das auf der Internetseite der ukrainischen Präsidentschaft veröffentlicht wurde. Kiew beschuldigt Moskau, die prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen.
Der US-amerikanische Starinvestor Warren Buffett erweiterte über seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathawy seine Anteile am IT-Riesen Apple sowie an den US-Fluglinien American und Southwest Airlines. Konkret erhöhte Warren den Apple-Anteil im ersten Quartal des laufenden Jahres auf nunmehr 129 Millionen Aktien im Wert von rund 19 Milliarden Dollar (17 Mrd. Euro).
Der weltweite Hackerangriff auf Computersysteme von Konzernen, Behörden, Schulen und Privatleuten hat Anbieter von Sicherheitssoftware an der Börse heiss begehrt gemacht: In London stiegen die Sophos-Aktien um 8 Prozent auf ein Rekordhoch von 868 Pence. Die Papiere des finnischen Konkurrenten F-Secure kletterten um bis zu 5,1 Prozent auf ein 16-Jahres-Hoch von 4,15 Euro.
Der US-amerikanische Telekomriese Verizon mit Zentrale in New York trennt sich nur kurz nach dem Verkauf von 29 seiner Datenzentren an den RZ-Betreiber Equinix auch von seinem Private-Cloud- und Managed-Hosting-Geschäft. Dieses soll von IBM übernommen werden. Wieviel Big Blue dafür auf den Tisch blättert, wurde nicht bekannt gegeben. Der Deal soll bis zum Jahresende gestemmt sein.
Der japanische ICT-Riese Fujitsu errichtet ein neues "Center of Excellence" (CoE) für Roboter-gesteuerte Prozessautomatisierung (Robotic Process Automation, RPA) in Europa. Es soll gemäss Mitteilung aus der Fujitsu-Niederlassung in Kopenhagen gesteuert werden.
Das Bilanzdrama bei dem ums Überleben kämpfenden japanischen Technologieriesen Toshiba geht weiter: Der Konzern rechnet nach Angaben vom Montag für das bereits am 31. März abgelaufene Geschäftsjahr nun mit einem Rekordverlust von 950 Mrd. Yen (8,3 Mrd. Franken). Doch das könnte sich noch ändern. Eigentlich wollte Toshiba Mitte Mai die Jahresbilanz vorlegen, aber die Wirtschaftsprüfer haben noch nicht ihre Zustimmung gegeben.