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Menschenrechte
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Am 10. Dezember 1948 genehmigte und verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist mit über 360 Sprachen der am meisten übersetzte Text weltweit.
Menschenrechte sind die grundlegenden Rechte, welche jedem Menschen aufgrund seines Menschseins ohne Ausnahme, ohne Vorbedingung oder Vorleistung zustehen. Menschenrechte sind die unveräusserlichen, unteilbaren und universal gültigen Rechte eines jeden Menschen. Sie stehen für elementare Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Fairness.
Menschenrechte umfassen soziale Rechte – wie das Recht auf Arbeit, auf Wohnung oder Nahrung – und politische Freiheitsrechte – wie das Recht auf freie Meinungsäusserung oder wie der Schutz vor Folter.
Menschenrechte sind ein grundlegender Stützpfeiler für einen Rechtsstaat wie die Schweiz. Die Menschenrechte bilden die Grundlage der antirassistischen Arbeit.
Zwei zentrale Gesetzesartikel für die antirassistische Arbeit
Artikel 1
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.
Artikel 2
Verbot der Diskriminierung
(1) Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.
(2) Des Weiteren darf keine Unterscheidung gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, ohne Rücksicht darauf, ob es unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder irgendeiner anderen Beschränkung seiner Souveränität unterworfen ist.