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Untertitel: Hans-Peter Pellet gewinnt zum fünften Mal das Freiburger Kantonale Schwingfest
Autor: Von GUIDO BIELMANN
Schon im ersten Zug geriet Laurent Gachet in Schwierigkeit, im zweiten schliesslich kam Hans-Peter Pellet durch. Damit gewann er zum fünften Mal das Freiburger Kantonale. Auf die Frage, wie er sich bei dieser mittelmässigen Konkurrenz motivieren könne, gab Pellet die Antwort, die man von ihm schon öfters gehört hatte: «Jeder Gang muss zuerst gewonnen werden. Die Gästeschwinger waren heute stark. Es kommen nie schwache Gäste. Und im Weiteren sind ja Gachet, Sonnay und Rogivue auch starke Schwinger, gegen die man immer aufpassen muss. Gerade Gachet, der ja am Eidgenössischen den Kranz um einen Viertelpunkt verpasst hatte.»
Um es aber trotzdem auf den Punkt zu bringen: Pellet hatte gestern keine ernsthaften Gegner. Er besitzt nunmehr 89 Kränze. Auf die Frage, ob hundert Kränze sein Ziel seien, meinte der bald 35-jährige Zimmermann: «Zuerst die Gesundheit. Ohne das geht nichts.» Grosses Ziel diese Saison ist das Unspunnenfest, an welchem es keine Kränze gibt. Der Rang ist wichtig. Pellet war beim letzten Mal Siebter.
Martial Sonnays 30. Kranz
Schlussgangverlierer Laurent Gachet hat gegen Pellet noch nie gewonnen oder gestellt: «Ich habe jeweils sehr viel Respekt.» Gachet gewann seinen 17. Kranz.
Martial Sonnay vom Schwingclub Haute-Broye gewann seinen 30. Kranz. Der 29-jährige Bauer aus Ecotaux (VD) hatte heuer schon an zwei Kantonalen im Schlussgang gestanden, nämlich am Genfer (Niederlage gegen Stephan Zbinden) und am Waadtländer (Niederlage gegen Pellet). Am Waadtländer Kantonalen hatte er auch in den Jahren 2003 und 2004 den Schlussgang erreicht, ohne dabei allerdings gewinnen zu können.