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Sebastian Koch: «Die Kreutzersonate»
Sebastian Koch liest Leo N. Tolstoi
PRODUKTION Carpe Artem
REZITATION Sebastian Koch
MIT Anna Buchberger (Klavier), Erik Schumann (Violine)
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
ABO Gemischt
|Mi||20. November 2019||19:30||«TICKETS KAUFEN»|
Die «Kreutzersonate» aus der Feder des russischen Dichters Leo N. Tolstoi (1828–1910) basiert auf einer Geschichte, die Tolstoi von einem Schauspieler vernommen hatte: Ein Mann hatte aus Eifersucht seine Frau umgebracht. Ein früher Entwurf der Erzählung aber erfuhr in der endgültigen Fassung wesentliche Änderungen. Hier ist der Liebhaber der Ehefrau ein Violinvirtuose, und der Ehebruch geschieht unter dem Einfluss von Beethovens «Kreutzer-Sonate», die man gemeinsam musizierte. In einfacher Umgangssprache berichtet der Erzähler während einer Eisenbahnfahrt einem der Mitreisenden über sein Eheschicksal. Seine Äusserungen über das Zusammenleben der Geschlechter und insbesondere über seine Frau sind von brutaler Offenheit. Tolstois Novelle handelt von der fatalen Entfremdung zwischen Eheleuten, von Enttäuschungen und fehlendem Vertrauen.
Geboren in Karlsruhe, spielte SEBASTIAN KOCH zunächst an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern. Innerhalb der letzten 20 Jahre hat er sich als einer der herausragenden Schauspieler seiner Generation weit über den deutschen Sprachraum hinaus einen Namen gemacht. Er spielte unter anderem im Welterfolg «Das Leben der Anderen» (Oscar, César und BAFTA, Globo d´Oro als Bester Europäischer Schauspieler) und wurde mit dem Grimme-Preis geehrt. Ganz selbstverständlich dreht er mit Grössen wie Steven Spielberg und steht gemeinsam mit Hollywood-Stars wie John Malkovich, Bruce Willis, Tom Hanks und Julianne Moore vor der Kamera.