Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03574.jsonl.gz/1225

Ueli Schnider, der an den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Falun (Sd) mit Rang 8 im Sprint in der klassischen Technik überrascht hatte, setzte sich auch an den Schweizer Meisterschaften in Kandersteg BE gegen die nationale Konkurrenz durch. Der Entlebucher hielt über 1.4 km klassisch Gianluca Cologna in Schach. Die meisten Konkurrenten schnallten Skating-Ski an die Füsse und absolvierten den Parcours mit Doppelstockstössen.
Der Titelverteidiger Erwan Käser (Bex) schied in den Halbfinals ebenso aus wie Dario Cologna, der sich in dieser Saison somit definitiv nicht mit dem Sprint anfreunden konnte. In der Vorschlussrunde wurde das Schweizer Aushängeschild in der Zielkurve Opfer einer Rempelei. Weniger Aufwand für ihren Meistertitel musste Laurien van der Graaff betreiben. Da sich nur sechs Frauen einschrieben, ging es gleich mit dem Final los.
31.12.2006: Der letzte Tag des Jahres ist zugleich der erste eines neuen Langlauf-Formats. Und es ist der grösste Tag in der Karriere des Toggenburgers Christoph Eigenmann, der alle überrascht und in München triumphiert.
Der Langlaufsport sucht um die Jahrtausendwende neue Wege. Unter dem Motto «Raus aus dem Wald, hin zu den Leuten» wird der Sprint kreiert. Und in der Saison 2006/2007 findet mit der Tour de Ski erstmals ein Etappenrennen für Langläufer statt.
An Silvester beginnt diese Tour im Münchner Olympiastadion. Und deren allererster Leader wird ein Schweizer: Christoph Eigenmann. Der 27-Jährige aus Wattwil SG nimmt allen anderen schon in der Qualifikation zwei Sekunden und mehr ab. Und im Final schlägt …