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Die Unwetterschäden waren im Jahr 2009 mit 26 Mio. CHF deutlich geringer als in den Jahren 1972-2008 wo die Schäden durchschnittlich 360 Mio. CHF betrugen. Dies zeigen die Auswertungen der landesweiten Unwetterschadens-Datenbank der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.
Von diesen 26 Mio. CHF im Jahr 2009 wurden fast 90% der Gesamtschäden durch Gewitter und ihre Folgen wie Hochwasser und Murgänge verursacht, vor allem in den Sommermonaten Juni bis August. Allein die heftigen Schauer vom 8. August waren für fast die Hälfte der Schadenssumme (ca. 12 Mio. CHF) verantwortlich.
2009 kann als ein sehr schadenarmes Jahr bezeichnet werden, denn seit 1972 weisen nur die Jahre 1989 und 2008 noch geringere Schäden auf. Die Erinnerung an die sehr schadensreichen Jahre 2005 (ca. 3 Mia. CHF) und 2007 (ca. 710 Mio. CHF) zeigt jedoch, dass die Gesamtschäden von Jahr zu Jahr äusserst stark variieren können.