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Rilkes Reise durch Nordafrika und Ägypten (1910/11),
seine Begegnung mit der islamischen und der altägyptischen Welt gab Anlass,
diese für Rilke einschneidende und folgenreiche Erfahrung zum Thema einer Ausstellung zu machen.
Angestrebt wurde in der Ausstellung ein Wechselspiel von Zitaten, Bildern und Erläuterungen. Aus baulichen Gründen wurde zuerst die Ägyptenreise (1911) behandelt; danach erst, im oberen Stockwerk, die Reise durch Algerien und Tunesien (1910) und schliesslich die Spanienreise von 1912/13, die bei Rilke eine neuerliche Beschäftigung mit Islam, Judentum und Christentum auslöste.
Der vorliegende Katalog beschränkt sich im Wesentlichen auf die reduzierte Wiedergabe der vierzig Bildtafeln.