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Ein falsch angelaufener Posten brachte Simone Niggli an der OL-WM in Lausanne um Siegchancen im Rennen über die Mitteldistanz. Weltmeisterin wurde die Finnin Minna Kauppi.
Es passierte auf dem Weg von Posten 7 zum Posten 8. Niggli verrutschte auf der Karte und lief stattdessen fälschlicherweise den Posten 15 an. Diese Unachtsamkeit kostete sie zwei bis drei Minuten und ist damit ihr gröbster Fehler an ihrer zehnten Weltmeisterschaft. Chancen auf den Sieg hatte sie so keine mehr, aber trotzdem lief sie das Rennen fertig.
Gold wohl auch ohne Fehler verpasst
Im Gegensatz zur späteren Weltmeisterin Minna Kauppi, die an den letztjährigen WM nach einem ähnlichen Fehler aufgegeben hatte. In Lausanne aber lief die Finnin ein ausgezeichnetes Rennen und wäre von Niggli auch ohne den Fehler nur schwer zu bezwingen gewesen. Mit einer halben Minute Vorsprung sicherte sich die 30-Jährige ihren neunten Weltmeistertitel. Das Podest komplettierten die Schwedin Tove Alexandersson und die Russin Tatjana Riabkina.
Als zweitbeste Schweizerin lief Sara Lüscher auf den siebten Platz. Judith Wyder, die im Vorjahr Bronze gewinnen konnte, hatte ebenfalls einen Lauffehler zu verzeichnen und wurde Zwanzigste.
Lausanne. Weltmeisterschaften im Orientierungslauf. Frauen. Mitteldistanz: 1. Minna Kauppi (Fi) 37:37. 2. Tove Alexandersson (Sd) 38:09. 3. Tatjana Riabkina (Russ) 39:03. 4. Ida Bobach (Dä). 5. Simone Niggli (Sz) 40:00. Ferner: 7. Sara Lüscher (Sz) 40:53. 20. Judith Wyder (Sz) 44:41.