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Wenn der Bundesrat eine Rede hält, ist das Interesse dementsprechend gross. Alle sind sie ins Hotel Trois Rois gekommen, um Guy Parmelins Worten zur Armee 4.0 im Rahmen der WEA (Weiterentwicklung der Armee) zu lauschen.
«Die Armee 4.0 ist eine flexible Armee, so wie es der Bundesrat und das Parlament entschieden haben. Zum Beispiel wäre da die Teilmobilisierung: Rund 35’000 Soldaten müssen im Ernstfall in 10 Tagen bereit sein. Dazu gehört eine bessere Ausbildung und die regionale Verankerung», erläutert Guy Parmelin.
Während der Rede betonte Parmelin, wie wichtig solch eine Armee in der heutigen Zeit sei. Dabei hat er einen Vergleich mit dem Kalten Krieg gemacht. Im Gegensatz zu heute sei der Kalte Krieg ein «traditioneller» Krieg gewesen. «Heute haben wir eine hybride Situation, dazu gehört auch die Cyber-Kriminalität. Wenn Sie zum Beispiel einer Infrastruktur mit einem Cyber-Angriff schaden oder gar lahm legen wollen, dann brauchen Sie nicht mit 100 Panzern aufzufahren», so Guy Parmelin.
Gegen die WEA ist zwar das Referendum ergriffen worden, jedoch kam es nie zu Stande. Das bestärkt Guy Parmelin, weiterhin die Armee 4.0 umzusetzen. Wobei noch unklar ist, ob sie den aktuellen Gefahren tatsächlich gewachsen sein wird.