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Seit Sonntagvormittag ist ein Zug mit Chemikalien für die Wasseraufbereitung auf dem Weg in den Osten der Ukraine. Ziel ist die Grossstadt Donetsk, wo die Wasserwerke Donbas zahlreiche Menschen auf beiden Seiten der Kontaktlinie mit Trinkwasser versorgen. Weitere Güter, darunter medizinisches Material wie Ersatzteile für ein Röntgengerät, werden per Lastwagen nach Donetsk transportiert.
Ein zweiter Transport, bestehend aus 14 Lastwagen, bringt rund 245 Tonnen an Chemikalien zu den Wasserwerken Donbas in der Stadt Krasnoarmiynsk auf der regierungskontrollierten Seite. Eine LKW-Ladung dieses Transports mit medizinischem Material und Medikamenten wird heute Vormittag an das Spital in Kurakhove übergeben.
Begleitet und unterstützt werden die Transporte von sieben Angehörigen der Humanitären Hilfe des Bundes, die bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) angesiedelt ist, und des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) sowie von Mitarbeitern der Schweizer Botschaft und des Kooperationsbüros in Kiew.
Der laufende Konvoi ist der vierte Hilfskonvoi, den die Schweiz seit dem Frühjahr 2015 in die Konfliktregion entsandt hat. Die DEZA ist bislang die einzige staatliche Akteurin, die humanitäre Konvois organisiert, welche die Kontaktlinie im Osten der Ukraine überqueren.
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