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Epidermoidzyste vs. Sinus pericranii
Links im Bild: Es handelt sich um eine intraossale parietale Epidermoidzyste, welche weitgehend im Knochen liegt und die Tabula interna nur wenig in Richtung Dura vorwölbt. Rechts im Bild: Hier handelt es sich um einen Sinus pericranii, der seit Geburt vorhanden ist und klinisch und mit Schädelröntgen sowie Ultraschall diagnostiziert werden kann. Das Ergänzungsbild unten auf der gleichen Seite zeigt einen ähnlichen klinischen Befund bei einem 2 Monate alten Säugling mit polsterartigen Massen fronto-parietal, welche abnormen zum Sinus sagittalis superior ziehenden Venen (Sinus pericranii) oder anderen Missbildungen der Gefässe entsprechen.
In beiden Fällen eines CT beziehungsweise eines MRI liegt ein Schädelkalottendefekt vor. Links im Bild: Bei dieser Pathologie ist der Defekt rund begrenzt, und die zugrundeliegende Pathologie weitgehend auf die Kalotte begrenzt. Rechts im Bild: Bei diesem Befund ist dies nicht der Fall wie im gegenseitigen Fallbeispiel; er setzt sich wie ein Ausläufer schräg nach aussen fort.