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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00403 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 5. Dezember 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1. X.___, geboren 1991, meldete sich am 24. März 2016 bei der Invalidenver sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6), worauf die Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, medizinische (Urk. 7/18, Urk. 7/20, Urk. 7/25 und Urk. 7/34) und Arbeitgeberberichte (Urk. 7/13 und Urk. 7/15) einholte. Mit Vorbescheid vom 27. November 2017 stellte sie die Abweisung des Leistungsbe gehrens in Aussicht (Urk. 7/37). Gleichentags auferlegte sie dem Versicherten die Pflicht, den Suchtmittelkonsum einzustellen (Urk. 7/36). Gegen den Vorbescheid erhob der Versicherte am 12. Januar 2018 (Urk. 7/43) und 8. Februar 2018 (Urk. 7/48) Einwände und beantragte Eingliederungsmassnah men als Vorbereitung auf berufliche Massnahmen. Mit Verfügung vom 27. März 2018 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und verneinte den Leistungs anspruch (Urk. 7/52 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 30. April 2018 Beschwerde und beantragte die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zwecks Abklärung möglicher Eingliederungsmassnahmen, eventuell die Rückweisung der Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 23. August 2018 fand eine Instruktionsverhandlung statt (Protokoll S. 2 f.) und am 28. August 2018 nannte die IV-Stelle mögliche psychiatrische Gutachter für ein Administrativgutachten (Urk. 10). Der Beschwerdeführer beantragte am 13. September 2018 das Einholen eines Gerichtsgutachtens (Urk. 13). Sein Antrag wurde der Beschwerdegegnerin am 19. September 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bis herigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben bereich berücksichtigt ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre ten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheits schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbegründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschränkun gen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständi ger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Störun gen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentli chen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich ent sprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Ok tober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigen ständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogen sucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Be fund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit aufrecht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unab hängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2). 1.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben ge mäss Art. 8 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1): a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlun g, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 1.4 Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsunfä hig (Art. 6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbe reitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1 IVG). Als Integrationsmassnah men gelten gemäss Abs. 2 gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation ( lit. a) und Beschäftigungs massnahmen ( lit. b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten ( BBl 2005 4521 ff., 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Integration, Bern 2009, N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; Silvia Bucher, Die In tegrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zu mutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits ein gliederungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Ein gliederungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermög lichung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BGE 137 V 1 E. 7.2.3). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch des Beschwerdeführers auf In validenleistungen mit der Begründung (Urk. 2), vor dem Einstieg in die Suchter krankung hätten keine Anzeichen auf eine gesundheitliche Einschränkung be standen. Das Abhängigkeitsverhalten stehe daher im Vordergrund. Dieses dürfe von der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden (S. 1). 2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor (Urk. 1), er leide an einer Persönlich keitsstörung sowie an einer sozialen Phobie, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Zudem stehe eine Verdachtsdiagnose auf ADHS im Raum. Das Ab hängigkeitsverhalten habe sich auf dem Hintergrund einer Persönlichkeitsstörung entwickelt (S. 7 Ziff. 4). Ein Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen bestehe nicht nur bei Invalidität, sondern auch wenn Invalidität drohe (S. 10 Ziff. 9). 2.3 Streitig ist der Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG. 3. 3.1 Dr. A.___, Oberarzt der Integrierten Psychiatrie B.___, stellte im Bericht vom 25. Januar 2017 (Urk. 7/18) folgende Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1 S. 2) - kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen mit ängstlich-vermei denden, emotional instabilen und narzisstischen Anteilen (F61.0) - soziale Phobie (F40.1) - anamnestisch Verdacht auf ADHS - psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: Ab hängigkeitssyndrom mit wiederholtem Entzugssyndrom (F13.3), aktuell kontrollierte Abhängigkeit (F13.20) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Ziff. 1.1 S. 2) - psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen: intermittierend schädli cher Gebrauch von Cannabis, MDMA, Kokain, Codein, GBL, LSD, Alkohol (F19.1) - psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide: Abhängigkeitssyn drom ohne Heroin- Beikonsum, durch die Substitutionstherapie mit Subutex gelang es den polytoxikomanen Substanzkonsum wesentlich ein zudämmen (F11.20). Aufgrund der mangelhaften Absprachefähigkeit in Verbindung mit instabiler Compliance und ständigem Beikonsum von psychotropen Substanzen, sobald es dem Beschwerdeführer wieder besser gehe, seien momentan die Bedingungen für berufliche Massnahmen nicht erfüllt. Bei stabilisiertem Substanzkonsum, d.h. entsprechender Compliance und Sistierung des Beikonsums, seien die Aussichten auf eine schrittweise Wiederherstellung der vollständigen Arbeitsfähigkeit noch gegeben. Angesichts der langjährig chronifizierten Entwicklung bei praktisch un veränderter Problematik seien die Prognosen eher ungünstig (Ziff. 1.4 S. 4). Zurzeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % für die zuletzt aus geübte Tätigkeit als Maler (Ziff. 1.6 S. 4). Der Beschwerdeführer sei deutlich re duziert belastbar, was die Leistungsfähigkeit deutlich einschränke und zu fehlen der Konstanz (vorschnelle Abbrüche) führe. Grundsätzlich sei die bisherige Tätig keit noch zumutbar und bei schrittweisem Vorgehen könnte sie auch bis 80 % gesteigert werden. Der Beschwerdeführer neige dazu, sich selbst zu überfordern, anderen etwas vorzumachen und die Diskrepanz durch Erhöhung des Benzodia zepinkonsums bis zur Dekompensation zu kompensieren (Ziff. 1.7 S. 5). Mit der Weiterführung der begonnenen integrierten psychiatrischen Behandlung, kon trollierter Reduktion der Benzodiazepindosis (ev. stationär) und Erarbeitung an gemessener Copingstrategien in einem angepassten Arbeitsbereich und schritt weiser Reintegration mit Unterstützung durch berufliche Massnahmen liessen sich die Einschränkungen vermindern. Die Aussichten, die Arbeitsfähigkeit bis mindestens auf 80 % wiederherzustellen, seien theoretisch noch intakt (S. 5 Ziff. 1.8). 3.2 Am 7. März 2017 berichtete Dr. A.___ (Urk. 7/20), es sei dem Beschwerdeführer bisher nur teilweise gelungen, eine stabile kontrollierte Abhängigkeit bezüglich Sedativa aufzubauen. Die notwendige Compliance und die Absprachefähigkeit seien noch zu brüchig. Der regelmässige wiederkehrende meist episodische Bei konsum von anderen Substanzen in zirka vierteljährlichem Abstand, aber auch vor allem der Konsum von Kokain, in letzter Zeit auch monatelang anhaltend, unterstreiche diese Brüchigkeit (S. 1 Mitte). Entscheidend für den weiteren Verlauf werde sein, ob es dem Beschwerdeführer gelinge, während der 3. Hospitalisation das Therapieangebot für sich zu nutzen und regulär (ohne Rückfall) auszutreten (S. 2 oben). 3.3 Vom 22. März bis 3. April 2017 war der Beschwerdeführer in der Universitätsklinik C.___ hospitalisiert. Die Ärzte diagnostizierten im Austrittsbe richt vom 28. Juni 2017 (Urk. 7/25) Folgendes (S. 1): - psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika (F13.2) - Abhängigkeitssyndrom - psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen (F19.1) - schädlicher Gebrauch - einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (F90.0) - soziale Phobien (F40.1) - kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen (F61) - ängstlich-vermeidende, emotional instabile und narzisstische Anteile Der Beschwerdeführer sei von der B.___ zum Subutex - sowie zum Benzodiazepin-Abbau zugewiesen worden. Das Rivotril habe bei keinerlei Komplikationen nur geringfügig reduziert werden können. Der Beschwerdeführer habe regelmässig am Informations- und Motivationsprogramm teilgenommen, habe sich jedoch selten absprachefähig gezeigt und sei nicht ohne Rückfall gewesen. Er sei auf eigenen Wunsch, aber in gegenseitigem Einvernehmen ausgetreten (S. 4 Mitte). 3.4 Am 23. November 2017 kam Dr. D.___, Fachärztin für Kin der- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD; Feststellungsblatt vom 27. November 2017, Urk. 7/35 S. 5), aufgrund der ihr zur Verfügung gestandenen Akten zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer kein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. Psychische und Verhal tensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika durch Abhängigkeit und schädli chen Gebrauch seien in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu sehen und reversibel bei Abstinenz, weshalb der Beschwerdeführer, um sekundäre Schäden durch Suchtmittelkonsum zu verhindern, im Rahmen der Schadenminderungs pflicht zu verpflichten sei, weiterhin abstinent zu bleiben. 3.5 Am 31. Januar 2018 berichtete Dr. A.___ (Urk. 3/4 =Urk. 7/47), auf Ende Sep tember 2017 sei dem Beschwerdeführer die Wohnung gekündigt worden. Die dadurch ausgelöste dreimonatige Krise habe zur Folge gehabt, dass es dem Be schwerdeführer gelungen sei, seinen Substanzbeikonsum erfolgreich nachhaltig zu sistieren. Er werde in einem Wohnheim, wo er neu ein Zimmer beziehen könne, im Aufbau einer Tagesstruktur unterstützt (S. 1 Mitte). So gesehen seien die Prog nosen mittlerweile doch deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017. Aktuell erfülle der Beschwerdeführer die ihm auferlegte Mitwirkungspflicht und konsu miere keine Suchtmittel (S. 1 unten). Der Substanzkonsum des Beschwerdeführers müsse als untauglicher Selbstmedi kationsversuch auf dem Hintergrund einer sich entwickelnden Persönlichkeits störung mit ängstlich-vermeidenden, narzisstischen und emotional instabilen Zü gen gesehen werden (S. 2 Mitte). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch auf Integrationsmassnahmen mit der Begründung, es liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG. Sie stützte sich bei ihrer Entscheidung auf die medizini sche Einschätzung ihrer RAD-Ärztin (vgl. E. 3.4). 4.2 Zur Frage, ob das Abhängigkeitsverhalten allein leistungsmindernd wirke, äus serte sich RAD-Ärztin Dr. D.___ (E. 3.4) dahingehend, dass die psychi sche und Verhaltensstörungen in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu se hen und bei Abstinenz reversibel seien. Bei ihrer Beurteilung stützte sie sich im Wesentlichen auf die Schulzeugnisse des Beschwerdeführers und stellte fest, dass das Funktionsniveau ausreichend und die Leistungen konstant gewesen seien. Hieraus schloss sie, dass keine schwerwiegende psychiatrische Erkrankung vor liegen könne, da sich die Symptomatik einer solchen bis zum 16. Lebensjahr hätte im Funktionsniveau abbilden müssen. Im Weiteren verwies sie auf die von den Ärzten der C.___ erhobene Anamnese, wonach ein Erstkontakt mit Alkohol und Cannabis mit 13/14 Jahren erfolgt sei und in einen regelmässigen Cannabiskon sum seit 2007 gemündet habe. Hieraus folgerte sie, dass das Scheitern der Aus bildung zum Maler dem schon zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanz konsum geschuldet sei. 4.3 Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – ge wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu na mentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzu stellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Insoweit RAD-Ärztin Dr. D.___ versuchte, gestützt auf die Schulzeug nisse das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung zu verneinen, eignen sich diese nicht als zuverlässige Grundlage für die Frage, ob Anzeichen eines psychischen Gesundheitsschadens bereits im Jugendalter vorgelegen haben, bildet sich doch das Verhalten eines Schülers in der Regel nicht allein im Schulzeugnis ab. In den von Dr. D.___ herangezogenen Zeugnissen wurden seitens der Lehrer schaft weder Absenzen vermerkt, noch finden sich schriftliche Kommentare oder Begründungen zur Notengebung. Ebenso wenig wurde eine Einschätzung der Per sönlichkeit abgegeben. Überdies manifestiert sich das Befinden eines Schülers nicht allein im schulischen Umfeld. Um das Funktionsniveau des Beschwerdefüh rers im Jugendalter zu beurteilen, reichen die vorliegenden Zeugnisse nicht aus, weshalb der medizinischen Einschätzung durch Dr. D.___ das Funda ment fehlt. Damit entbehrt aber auch ihre Einschätzung, der Lehrabbruch sei al lein dem zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanzkonsum geschuldet, jeglicher Grundlage. 4.4 Auch die Berichte der behandelnden Ärzte lassen keine zuverlässigen Rück schlüsse zu, ob es sich beim Abhängigkeitsverhalten des Beschwerdeführers um einen Gesundheitsschaden im invalidenversicherungsrechtlichen Sinn handelt. So kann den Berichten von Dr. A.___ (E. 3.1-2 und E. 3.5) nicht entnommen werden, wie er die Persönlichkeitsentwicklungsstörung, auf deren Hintergrund sich der anhaltende Substanzabusus nach seinem Dafürhalten entwickelt hatte, hergeleitet hat, und insbesondere ist nicht ersichtlich, weshalb die mangelhafte Absprachefähigkeit, die bezüglich Arbeitsunfähigkeit das ausschlaggebende Kri terium zu sein scheint, primär auf den von ihm gestellten Diagnosen der Persön lichkeitsstörung und sozialen Phobie gründet und nicht auf dem Substanzkon sum. Insbesondere aber der Umstand, dass Dr. A.___ die Prognosen im Januar 2018, nachdem dem Beschwerdeführer die vollständige Abstinenz von Suchtmit teln gelungen war, als deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017 wertete, könnte den Schluss nahelegen, dass allein die Suchtfolgen leistungsmindernd sind. 4.5 Insgesamt kann aufgrund der vorhanden medizinischen Berichte die Frage, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, nicht beantwortet werden, weshalb es zu deren Beantwortung weiterer medizinischer Abklärungen bedarf. Wie im Folgenden zu zeigen sein wird, kann die Frage allerdings für die Beurtei lung des vorliegend strittigen Anspruchs auf Integrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG offen bleiben. 5. 5.1 D as IVG kennt keine n einheitl ichen Invaliditätsbegriff, sondern folgt dem System der leistungsspezifischen Invalidität (BGE 126 V 241 E. 4). Die für den Rentenan spruch geltenden Voraussetzungen können daher nicht unbesehen auf die einzel nen Eingliederungsmassnahmen übertragen werden. Was inhaltlich in Bezug auf die Invalidität erforderlich ist, kann daher nur im Zusammenhang mit einer be stimmten Eingliederungsmassnahme gesagt werden. Es rechtfertigt sich diesbe züglich, die Invalidität nicht primär nach Art. 8 Abs. 1 ATSG zu definieren, son dern nach der von der fraglichen Massnahme verlangten Einschränkung (vgl. dazu Silvia Bucher, Eingliederungsrecht der Invalidenversicherung, Bern 2011, S. 64 f. Rz 101 und Rz 103-104). 5.2 Anders als zum Beispiel die Umschulung (Art. 17 IVG) setzen Integrationsmass nahmen keine Invalidität nach Art. 8 Abs. 1 ATSG voraus, verweist doch Art. 14a Abs. 1 IVG auf Art. 6 ATSG, der die Arbeitsunfähigkeit definiert. Immerhin ist aber erforderlich, dass die Arbeitsunfähigkeit durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Gesundheit bedingt ist (vgl. vorstehend e E. 1.1). Im Urteil IV.2017.00802 vom 30. November 2017 hat das hiesige Gericht ent schieden, dass im Falle von psychischen Störungen, welchen die invalidisierende Wirkung unter Berücksichtigung der damals anwendbaren «Überwindbarkeits praxis» abgeht, bei der Prüfung der nach Art. 6 ATSG geforderten Arbeitsunfä higkeit mit Blick auf die leistungsspezifische Invalidität (vorstehende E. 5.1) die Frage der Überwindbarkeit und der Invalidisierung des Leidens im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG ausser Acht zu bleiben hat. Da es sich gemäss höchstrichter licher Rechtsprechung bei der Substanzabhängigkeit ähnlich verhält wie im Ver hältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärzt lich festgestellten psychischen Störungen von Krankheitswert, rechtfertigt sich ein analoges Vorgehen bei der Prüfung des Vorliegens einer Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 6 ATSG. Bezogen auf die Substanzabhängigkeit des Beschwerdeführers sind der schädliche Gebrauch psychotroper Substanzen sowie das Abhängigkeitssyndrom in der In ternationalen Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F) aufge führt, weshalb diese als psychische Störungen mit Krankheitswert zu betrachten sind und eine darauf gründende Arbeitsunfähigkeit als gesundheitsbedingt zu qualifizieren ist. Unabhängig davon, ob die von den behandelnden psychiatri schen Fachärzten attestierte Arbeitsunfähigkeit auf dem Substanzkonsum allein oder auf einer anderen psychischen Störung gründet, ist diese krankheitswertig, womit beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ausgewiesen ist. Ist die nach Art. 6 ATSG geforderte Arbeitsunfähigkeit als Voraussetzung für In tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG ausgewiesen, hat der Be schwerdeführer Anspruch auf solche, sofern die übrigen Voraussetzungen gege ben sind. Dies, sowie die Frage, welche Integrationsmassnahmen für den Be schwerdeführer geeignet sind, wird die Beschwerdegegnerin zu prüfen haben. 6. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt. Die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) ist daher aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese bezüglich In tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG die weiteren Voraussetzungen prüfe und über die Massnahmen entscheide. Sollten die weiteren Voraussetzun gen für Integrationsmassnahmen nicht gegeben sein, hat sie bezüglich des inva lidisierenden Charakters der Substanzabhängigkeit weitere medizinische Abklä rungen vorzunehmen und über den Anspruch auf Invalidenleistungen neu zu entscheiden. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. 7. 7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Antrag des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos geworden. 7.2 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 900.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst: Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird als gegenstandslos geworden ab geschrieben, und erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 27. März 2018 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer arbeitsunfähig im Sinne von Art. 14a IVG ist und Anspruch auf Integrationsmassnahmen hat, sofern die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00403 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 5. Dezember 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1. X.___, geboren 1991, meldete sich am 24. März 2016 bei der Invalidenver sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6), worauf die Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, medizinische (Urk. 7/18, Urk. 7/20, Urk. 7/25 und Urk. 7/34) und Arbeitgeberberichte (Urk. 7/13 und Urk. 7/15) einholte. Mit Vorbescheid vom 27. November 2017 stellte sie die Abweisung des Leistungsbe gehrens in Aussicht (Urk. 7/37). Gleichentags auferlegte sie dem Versicherten die Pflicht, den Suchtmittelkonsum einzustellen (Urk. 7/36). Gegen den Vorbescheid erhob der Versicherte am 12. Januar 2018 (Urk. 7/43) und 8. Februar 2018 (Urk. 7/48) Einwände und beantragte Eingliederungsmassnah men als Vorbereitung auf berufliche Massnahmen. Mit Verfügung vom 27. März 2018 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und verneinte den Leistungs anspruch (Urk. 7/52 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 30. April 2018 Beschwerde und beantragte die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zwecks Abklärung möglicher Eingliederungsmassnahmen, eventuell die Rückweisung der Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 23. August 2018 fand eine Instruktionsverhandlung statt (Protokoll S. 2 f.) und am 28. August 2018 nannte die IV-Stelle mögliche psychiatrische Gutachter für ein Administrativgutachten (Urk. 10). Der Beschwerdeführer beantragte am 13. September 2018 das Einholen eines Gerichtsgutachtens (Urk. 13). Sein Antrag wurde der Beschwerdegegnerin am 19. September 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bis herigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben bereich berücksichtigt ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre ten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheits schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbegründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschränkun gen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständi ger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Störun gen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentli chen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich ent sprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Ok tober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigen ständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogen sucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Be fund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit aufrecht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unab hängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2). 1.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben ge mäss Art. 8 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1): a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlun g, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 1.4 Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsunfä hig (Art. 6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbe reitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1 IVG). Als Integrationsmassnah men gelten gemäss Abs. 2 gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation ( lit. a) und Beschäftigungs massnahmen ( lit. b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten ( BBl 2005 4521 ff., 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Integration, Bern 2009, N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; Silvia Bucher, Die In tegrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zu mutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits ein gliederungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Ein gliederungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermög lichung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BGE 137 V 1 E. 7.2.3). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch des Beschwerdeführers auf In validenleistungen mit der Begründung (Urk. 2), vor dem Einstieg in die Suchter krankung hätten keine Anzeichen auf eine gesundheitliche Einschränkung be standen. Das Abhängigkeitsverhalten stehe daher im Vordergrund. Dieses dürfe von der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden (S. 1). 2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor (Urk. 1), er leide an einer Persönlich keitsstörung sowie an einer sozialen Phobie, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Zudem stehe eine Verdachtsdiagnose auf ADHS im Raum. Das Ab hängigkeitsverhalten habe sich auf dem Hintergrund einer Persönlichkeitsstörung entwickelt (S. 7 Ziff. 4). Ein Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen bestehe nicht nur bei Invalidität, sondern auch wenn Invalidität drohe (S. 10 Ziff. 9). 2.3 Streitig ist der Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG. 3. 3.1 Dr. A.___, Oberarzt der Integrierten Psychiatrie B.___, stellte im Bericht vom 25. Januar 2017 (Urk. 7/18) folgende Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1 S. 2) - kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen mit ängstlich-vermei denden, emotional instabilen und narzisstischen Anteilen (F61.0) - soziale Phobie (F40.1) - anamnestisch Verdacht auf ADHS - psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: Ab hängigkeitssyndrom mit wiederholtem Entzugssyndrom (F13.3), aktuell kontrollierte Abhängigkeit (F13.20) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Ziff. 1.1 S. 2) - psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen: intermittierend schädli cher Gebrauch von Cannabis, MDMA, Kokain, Codein, GBL, LSD, Alkohol (F19.1) - psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide: Abhängigkeitssyn drom ohne Heroin- Beikonsum, durch die Substitutionstherapie mit Subutex gelang es den polytoxikomanen Substanzkonsum wesentlich ein zudämmen (F11.20). Aufgrund der mangelhaften Absprachefähigkeit in Verbindung mit instabiler Compliance und ständigem Beikonsum von psychotropen Substanzen, sobald es dem Beschwerdeführer wieder besser gehe, seien momentan die Bedingungen für berufliche Massnahmen nicht erfüllt. Bei stabilisiertem Substanzkonsum, d.h. entsprechender Compliance und Sistierung des Beikonsums, seien die Aussichten auf eine schrittweise Wiederherstellung der vollständigen Arbeitsfähigkeit noch gegeben. Angesichts der langjährig chronifizierten Entwicklung bei praktisch un veränderter Problematik seien die Prognosen eher ungünstig (Ziff. 1.4 S. 4). Zurzeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % für die zuletzt aus geübte Tätigkeit als Maler (Ziff. 1.6 S. 4). Der Beschwerdeführer sei deutlich re duziert belastbar, was die Leistungsfähigkeit deutlich einschränke und zu fehlen der Konstanz (vorschnelle Abbrüche) führe. Grundsätzlich sei die bisherige Tätig keit noch zumutbar und bei schrittweisem Vorgehen könnte sie auch bis 80 % gesteigert werden. Der Beschwerdeführer neige dazu, sich selbst zu überfordern, anderen etwas vorzumachen und die Diskrepanz durch Erhöhung des Benzodia zepinkonsums bis zur Dekompensation zu kompensieren (Ziff. 1.7 S. 5). Mit der Weiterführung der begonnenen integrierten psychiatrischen Behandlung, kon trollierter Reduktion der Benzodiazepindosis (ev. stationär) und Erarbeitung an gemessener Copingstrategien in einem angepassten Arbeitsbereich und schritt weiser Reintegration mit Unterstützung durch berufliche Massnahmen liessen sich die Einschränkungen vermindern. Die Aussichten, die Arbeitsfähigkeit bis mindestens auf 80 % wiederherzustellen, seien theoretisch noch intakt (S. 5 Ziff. 1.8). 3.2 Am 7. März 2017 berichtete Dr. A.___ (Urk. 7/20), es sei dem Beschwerdeführer bisher nur teilweise gelungen, eine stabile kontrollierte Abhängigkeit bezüglich Sedativa aufzubauen. Die notwendige Compliance und die Absprachefähigkeit seien noch zu brüchig. Der regelmässige wiederkehrende meist episodische Bei konsum von anderen Substanzen in zirka vierteljährlichem Abstand, aber auch vor allem der Konsum von Kokain, in letzter Zeit auch monatelang anhaltend, unterstreiche diese Brüchigkeit (S. 1 Mitte). Entscheidend für den weiteren Verlauf werde sein, ob es dem Beschwerdeführer gelinge, während der 3. Hospitalisation das Therapieangebot für sich zu nutzen und regulär (ohne Rückfall) auszutreten (S. 2 oben). 3.3 Vom 22. März bis 3. April 2017 war der Beschwerdeführer in der Universitätsklinik C.___ hospitalisiert. Die Ärzte diagnostizierten im Austrittsbe richt vom 28. Juni 2017 (Urk. 7/25) Folgendes (S. 1): - psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika (F13.2) - Abhängigkeitssyndrom - psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen (F19.1) - schädlicher Gebrauch - einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (F90.0) - soziale Phobien (F40.1) - kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen (F61) - ängstlich-vermeidende, emotional instabile und narzisstische Anteile Der Beschwerdeführer sei von der B.___ zum Subutex - sowie zum Benzodiazepin-Abbau zugewiesen worden. Das Rivotril habe bei keinerlei Komplikationen nur geringfügig reduziert werden können. Der Beschwerdeführer habe regelmässig am Informations- und Motivationsprogramm teilgenommen, habe sich jedoch selten absprachefähig gezeigt und sei nicht ohne Rückfall gewesen. Er sei auf eigenen Wunsch, aber in gegenseitigem Einvernehmen ausgetreten (S. 4 Mitte). 3.4 Am 23. November 2017 kam Dr. D.___, Fachärztin für Kin der- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD; Feststellungsblatt vom 27. November 2017, Urk. 7/35 S. 5), aufgrund der ihr zur Verfügung gestandenen Akten zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer kein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. Psychische und Verhal tensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika durch Abhängigkeit und schädli chen Gebrauch seien in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu sehen und reversibel bei Abstinenz, weshalb der Beschwerdeführer, um sekundäre Schäden durch Suchtmittelkonsum zu verhindern, im Rahmen der Schadenminderungs pflicht zu verpflichten sei, weiterhin abstinent zu bleiben. 3.5 Am 31. Januar 2018 berichtete Dr. A.___ (Urk. 3/4 =Urk. 7/47), auf Ende Sep tember 2017 sei dem Beschwerdeführer die Wohnung gekündigt worden. Die dadurch ausgelöste dreimonatige Krise habe zur Folge gehabt, dass es dem Be schwerdeführer gelungen sei, seinen Substanzbeikonsum erfolgreich nachhaltig zu sistieren. Er werde in einem Wohnheim, wo er neu ein Zimmer beziehen könne, im Aufbau einer Tagesstruktur unterstützt (S. 1 Mitte). So gesehen seien die Prog nosen mittlerweile doch deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017. Aktuell erfülle der Beschwerdeführer die ihm auferlegte Mitwirkungspflicht und konsu miere keine Suchtmittel (S. 1 unten). Der Substanzkonsum des Beschwerdeführers müsse als untauglicher Selbstmedi kationsversuch auf dem Hintergrund einer sich entwickelnden Persönlichkeits störung mit ängstlich-vermeidenden, narzisstischen und emotional instabilen Zü gen gesehen werden (S. 2 Mitte). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch auf Integrationsmassnahmen mit der Begründung, es liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG. Sie stützte sich bei ihrer Entscheidung auf die medizini sche Einschätzung ihrer RAD-Ärztin (vgl. E. 3.4). 4.2 Zur Frage, ob das Abhängigkeitsverhalten allein leistungsmindernd wirke, äus serte sich RAD-Ärztin Dr. D.___ (E. 3.4) dahingehend, dass die psychi sche und Verhaltensstörungen in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu se hen und bei Abstinenz reversibel seien. Bei ihrer Beurteilung stützte sie sich im Wesentlichen auf die Schulzeugnisse des Beschwerdeführers und stellte fest, dass das Funktionsniveau ausreichend und die Leistungen konstant gewesen seien. Hieraus schloss sie, dass keine schwerwiegende psychiatrische Erkrankung vor liegen könne, da sich die Symptomatik einer solchen bis zum 16. Lebensjahr hätte im Funktionsniveau abbilden müssen. Im Weiteren verwies sie auf die von den Ärzten der C.___ erhobene Anamnese, wonach ein Erstkontakt mit Alkohol und Cannabis mit 13/14 Jahren erfolgt sei und in einen regelmässigen Cannabiskon sum seit 2007 gemündet habe. Hieraus folgerte sie, dass das Scheitern der Aus bildung zum Maler dem schon zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanz konsum geschuldet sei. 4.3 Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – ge wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu na mentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzu stellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Insoweit RAD-Ärztin Dr. D.___ versuchte, gestützt auf die Schulzeug nisse das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung zu verneinen, eignen sich diese nicht als zuverlässige Grundlage für die Frage, ob Anzeichen eines psychischen Gesundheitsschadens bereits im Jugendalter vorgelegen haben, bildet sich doch das Verhalten eines Schülers in der Regel nicht allein im Schulzeugnis ab. In den von Dr. D.___ herangezogenen Zeugnissen wurden seitens der Lehrer schaft weder Absenzen vermerkt, noch finden sich schriftliche Kommentare oder Begründungen zur Notengebung. Ebenso wenig wurde eine Einschätzung der Per sönlichkeit abgegeben. Überdies manifestiert sich das Befinden eines Schülers nicht allein im schulischen Umfeld. Um das Funktionsniveau des Beschwerdefüh rers im Jugendalter zu beurteilen, reichen die vorliegenden Zeugnisse nicht aus, weshalb der medizinischen Einschätzung durch Dr. D.___ das Funda ment fehlt. Damit entbehrt aber auch ihre Einschätzung, der Lehrabbruch sei al lein dem zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanzkonsum geschuldet, jeglicher Grundlage. 4.4 Auch die Berichte der behandelnden Ärzte lassen keine zuverlässigen Rück schlüsse zu, ob es sich beim Abhängigkeitsverhalten des Beschwerdeführers um einen Gesundheitsschaden im invalidenversicherungsrechtlichen Sinn handelt. So kann den Berichten von Dr. A.___ (E. 3.1-2 und E. 3.5) nicht entnommen werden, wie er die Persönlichkeitsentwicklungsstörung, auf deren Hintergrund sich der anhaltende Substanzabusus nach seinem Dafürhalten entwickelt hatte, hergeleitet hat, und insbesondere ist nicht ersichtlich, weshalb die mangelhafte Absprachefähigkeit, die bezüglich Arbeitsunfähigkeit das ausschlaggebende Kri terium zu sein scheint, primär auf den von ihm gestellten Diagnosen der Persön lichkeitsstörung und sozialen Phobie gründet und nicht auf dem Substanzkon sum. Insbesondere aber der Umstand, dass Dr. A.___ die Prognosen im Januar 2018, nachdem dem Beschwerdeführer die vollständige Abstinenz von Suchtmit teln gelungen war, als deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017 wertete, könnte den Schluss nahelegen, dass allein die Suchtfolgen leistungsmindernd sind. 4.5 Insgesamt kann aufgrund der vorhanden medizinischen Berichte die Frage, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, nicht beantwortet werden, weshalb es zu deren Beantwortung weiterer medizinischer Abklärungen bedarf. Wie im Folgenden zu zeigen sein wird, kann die Frage allerdings für die Beurtei lung des vorliegend strittigen Anspruchs auf Integrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG offen bleiben. 5. 5.1 D as IVG kennt keine n einheitl ichen Invaliditätsbegriff, sondern folgt dem System der leistungsspezifischen Invalidität (BGE 126 V 241 E. 4). Die für den Rentenan spruch geltenden Voraussetzungen können daher nicht unbesehen auf die einzel nen Eingliederungsmassnahmen übertragen werden. Was inhaltlich in Bezug auf die Invalidität erforderlich ist, kann daher nur im Zusammenhang mit einer be stimmten Eingliederungsmassnahme gesagt werden. Es rechtfertigt sich diesbe züglich, die Invalidität nicht primär nach Art. 8 Abs. 1 ATSG zu definieren, son dern nach der von der fraglichen Massnahme verlangten Einschränkung (vgl. dazu Silvia Bucher, Eingliederungsrecht der Invalidenversicherung, Bern 2011, S. 64 f. Rz 101 und Rz 103-104). 5.2 Anders als zum Beispiel die Umschulung (Art. 17 IVG) setzen Integrationsmass nahmen keine Invalidität nach Art. 8 Abs. 1 ATSG voraus, verweist doch Art. 14a Abs. 1 IVG auf Art. 6 ATSG, der die Arbeitsunfähigkeit definiert. Immerhin ist aber erforderlich, dass die Arbeitsunfähigkeit durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Gesundheit bedingt ist (vgl. vorstehend e E. 1.1). Im Urteil IV.2017.00802 vom 30. November 2017 hat das hiesige Gericht ent schieden, dass im Falle von psychischen Störungen, welchen die invalidisierende Wirkung unter Berücksichtigung der damals anwendbaren «Überwindbarkeits praxis» abgeht, bei der Prüfung der nach Art. 6 ATSG geforderten Arbeitsunfä higkeit mit Blick auf die leistungsspezifische Invalidität (vorstehende E. 5.1) die Frage der Überwindbarkeit und der Invalidisierung des Leidens im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG ausser Acht zu bleiben hat. Da es sich gemäss höchstrichter licher Rechtsprechung bei der Substanzabhängigkeit ähnlich verhält wie im Ver hältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärzt lich festgestellten psychischen Störungen von Krankheitswert, rechtfertigt sich ein analoges Vorgehen bei der Prüfung des Vorliegens einer Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 6 ATSG. Bezogen auf die Substanzabhängigkeit des Beschwerdeführers sind der schädliche Gebrauch psychotroper Substanzen sowie das Abhängigkeitssyndrom in der In ternationalen Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F) aufge führt, weshalb diese als psychische Störungen mit Krankheitswert zu betrachten sind und eine darauf gründende Arbeitsunfähigkeit als gesundheitsbedingt zu qualifizieren ist. Unabhängig davon, ob die von den behandelnden psychiatri schen Fachärzten attestierte Arbeitsunfähigkeit auf dem Substanzkonsum allein oder auf einer anderen psychischen Störung gründet, ist diese krankheitswertig, womit beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ausgewiesen ist. Ist die nach Art. 6 ATSG geforderte Arbeitsunfähigkeit als Voraussetzung für In tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG ausgewiesen, hat der Be schwerdeführer Anspruch auf solche, sofern die übrigen Voraussetzungen gege ben sind. Dies, sowie die Frage, welche Integrationsmassnahmen für den Be schwerdeführer geeignet sind, wird die Beschwerdegegnerin zu prüfen haben. 6. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt. Die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) ist daher aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese bezüglich In tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG die weiteren Voraussetzungen prüfe und über die Massnahmen entscheide. Sollten die weiteren Voraussetzun gen für Integrationsmassnahmen nicht gegeben sein, hat sie bezüglich des inva lidisierenden Charakters der Substanzabhängigkeit weitere medizinische Abklä rungen vorzunehmen und über den Anspruch auf Invalidenleistungen neu zu entscheiden. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. 7. 7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Antrag des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos geworden. 7.2 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 900.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst: Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird als gegenstandslos geworden ab geschrieben, und erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 27. März 2018 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer arbeitsunfähig im Sinne von Art. 14a IVG ist und Anspruch auf Integrationsmassnahmen hat, sofern die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00403

IV.2018.00403 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 5. Dezember 2018

Urteil vom 5. Dezember 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste

vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht

lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich

Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1. X.___, geboren 1991, meldete sich am 24. März 2016 bei der Invalidenver sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6), worauf die Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, medizinische (Urk. 7/18, Urk. 7/20, Urk. 7/25 und Urk. 7/34) und Arbeitgeberberichte (Urk. 7/13 und Urk. 7/15) einholte. Mit Vorbescheid vom 27. November 2017 stellte sie die Abweisung des Leistungsbe gehrens in Aussicht (Urk. 7/37). Gleichentags auferlegte sie dem Versicherten die Pflicht, den Suchtmittelkonsum einzustellen (Urk. 7/36).

1. X.___, geboren 1991, meldete sich am 24. März 2016 bei der Invalidenver sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6), worauf die Sozialversicherungsan stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, medizinische (Urk. 7/18, Urk. 7/20, Urk. 7/25 und Urk. 7/34) und Arbeitgeberberichte (Urk. 7/13 und Urk. 7/15) einholte. Mit Vorbescheid vom 27. November 2017 stellte sie die Abweisung des Leistungsbe gehrens in Aussicht (Urk. 7/37). Gleichentags auferlegte sie dem Versicherten die Pflicht, den Suchtmittelkonsum einzustellen (Urk. 7/36). Gegen den Vorbescheid erhob der Versicherte am 12. Januar 2018 (Urk. 7/43) und 8. Februar 2018 (Urk. 7/48) Einwände und beantragte Eingliederungsmassnah men als Vorbereitung auf berufliche Massnahmen. Mit Verfügung vom 27. März 2018 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und verneinte den Leistungs anspruch (Urk. 7/52 = Urk. 2).

Gegen den Vorbescheid erhob der Versicherte am 12. Januar 2018 (Urk. 7/43) und 8. Februar 2018 (Urk. 7/48) Einwände und beantragte Eingliederungsmassnah men als Vorbereitung auf berufliche Massnahmen. Mit Verfügung vom 27. März 2018 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und verneinte den Leistungs anspruch (Urk. 7/52 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 30. April 2018 Beschwerde und beantragte die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zwecks Abklärung möglicher Eingliederungsmassnahmen, eventuell die Rückweisung der Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).

2. Gegen die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 30. April 2018 Beschwerde und beantragte die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zwecks Abklärung möglicher Eingliederungsmassnahmen, eventuell die Rückweisung der Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 23. August 2018 fand eine Instruktionsverhandlung statt (Protokoll S. 2 f.) und am 28. August 2018 nannte die IV-Stelle mögliche psychiatrische Gutachter für ein Administrativgutachten (Urk. 10). Der Beschwerdeführer beantragte am 13. September 2018 das Einholen eines Gerichtsgutachtens (Urk. 13). Sein Antrag wurde der Beschwerdegegnerin am 19. September 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 14).

Am 23. August 2018 fand eine Instruktionsverhandlung statt (Protokoll S. 2 f.) und am 28. August 2018 nannte die IV-Stelle mögliche psychiatrische Gutachter für ein Administrativgutachten (Urk. 10). Der Beschwerdeführer beantragte am 13. September 2018 das Einholen eines Gerichtsgutachtens (Urk. 13). Sein Antrag wurde der Beschwerdegegnerin am 19. September 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bis herigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben bereich berücksichtigt ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG).

1.1 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bis herigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben bereich berücksichtigt ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre ten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheits schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbegründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschränkun gen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständi ger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Störun gen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentli chen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich ent sprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Ok tober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1).

Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre ten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheits schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbegründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschränkun gen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständi ger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Störun gen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentli chen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich ent sprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Ok tober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigen ständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogen sucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Be fund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit aufrecht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unab hängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2).

Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigen ständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogen sucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Be fund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit aufrecht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unab hängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2). 1.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben ge mäss Art. 8 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1):

1.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben ge mäss Art. 8 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1): a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und

a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlun g, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d).

Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlun g, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 1.4 Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsunfä hig (Art. 6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbe reitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1 IVG). Als Integrationsmassnah men gelten gemäss Abs. 2 gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation ( lit. a) und Beschäftigungs massnahmen ( lit. b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten ( BBl 2005 4521 ff., 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Integration, Bern 2009, N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; Silvia Bucher, Die In tegrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zu mutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits ein gliederungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Ein gliederungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermög lichung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BGE 137 V 1 E. 7.2.3).

1.4 Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsunfä hig (Art. 6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbe reitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1 IVG). Als Integrationsmassnah men gelten gemäss Abs. 2 gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation ( lit. a) und Beschäftigungs massnahmen ( lit. b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten ( BBl 2005 4521 ff., 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Integration, Bern 2009, N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; Silvia Bucher, Die In tegrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zu mutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits ein gliederungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Ein gliederungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermög lichung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BGE 137 V 1 E. 7.2.3). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch des Beschwerdeführers auf In validenleistungen mit der Begründung (Urk. 2), vor dem Einstieg in die Suchter krankung hätten keine Anzeichen auf eine gesundheitliche Einschränkung be standen. Das Abhängigkeitsverhalten stehe daher im Vordergrund. Dieses dürfe von der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden (S. 1).

2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch des Beschwerdeführers auf In validenleistungen mit der Begründung (Urk. 2), vor dem Einstieg in die Suchter krankung hätten keine Anzeichen auf eine gesundheitliche Einschränkung be standen. Das Abhängigkeitsverhalten stehe daher im Vordergrund. Dieses dürfe von der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden (S. 1). 2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor (Urk. 1), er leide an einer Persönlich keitsstörung sowie an einer sozialen Phobie, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Zudem stehe eine Verdachtsdiagnose auf ADHS im Raum. Das Ab hängigkeitsverhalten habe sich auf dem Hintergrund einer Persönlichkeitsstörung entwickelt (S. 7 Ziff. 4). Ein Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen bestehe nicht nur bei Invalidität, sondern auch wenn Invalidität drohe (S. 10 Ziff. 9).

2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor (Urk. 1), er leide an einer Persönlich keitsstörung sowie an einer sozialen Phobie, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Zudem stehe eine Verdachtsdiagnose auf ADHS im Raum. Das Ab hängigkeitsverhalten habe sich auf dem Hintergrund einer Persönlichkeitsstörung entwickelt (S. 7 Ziff. 4). Ein Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen bestehe nicht nur bei Invalidität, sondern auch wenn Invalidität drohe (S. 10 Ziff. 9). 2.3 Streitig ist der Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG.

2.3 Streitig ist der Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG. 3.

3. 3.1 Dr. A.___, Oberarzt der Integrierten Psychiatrie B.___, stellte im Bericht vom 25. Januar 2017 (Urk. 7/18) folgende Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1 S. 2)

3.1 Dr. A.___, Oberarzt der Integrierten Psychiatrie B.___, stellte im Bericht vom 25. Januar 2017 (Urk. 7/18) folgende Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1 S. 2) - kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen mit ängstlich-vermei denden, emotional instabilen und narzisstischen Anteilen (F61.0)

kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen mit ängstlich-vermei denden, emotional instabilen und narzisstischen Anteilen (F61.0) - soziale Phobie (F40.1)

soziale Phobie (F40.1) - anamnestisch Verdacht auf ADHS

anamnestisch Verdacht auf ADHS - psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: Ab hängigkeitssyndrom mit wiederholtem Entzugssyndrom (F13.3), aktuell kontrollierte Abhängigkeit (F13.20)

psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: Ab hängigkeitssyndrom mit wiederholtem Entzugssyndrom (F13.3), aktuell kontrollierte Abhängigkeit (F13.20) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Ziff. 1.1 S. 2)

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Ziff. 1.1 S. 2) - psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen: intermittierend schädli cher Gebrauch von Cannabis, MDMA, Kokain, Codein, GBL, LSD, Alkohol (F19.1)

psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen: intermittierend schädli cher Gebrauch von Cannabis, MDMA, Kokain, Codein, GBL, LSD, Alkohol (F19.1) - psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide: Abhängigkeitssyn drom ohne Heroin- Beikonsum, durch die Substitutionstherapie mit Subutex gelang es den polytoxikomanen Substanzkonsum wesentlich ein zudämmen (F11.20). psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide: Abhängigkeitssyn drom ohne Heroin- Beikonsum, durch die Substitutionstherapie mit Subutex gelang es den polytoxikomanen Substanzkonsum wesentlich ein zudämmen (F11.20). Aufgrund der mangelhaften Absprachefähigkeit in Verbindung mit instabiler Compliance und ständigem Beikonsum von psychotropen Substanzen, sobald es dem Beschwerdeführer wieder besser gehe, seien momentan die Bedingungen für berufliche Massnahmen nicht erfüllt. Bei stabilisiertem Substanzkonsum, d.h. entsprechender Compliance und Sistierung des Beikonsums, seien die Aussichten auf eine schrittweise Wiederherstellung der vollständigen Arbeitsfähigkeit noch gegeben. Angesichts der langjährig chronifizierten Entwicklung bei praktisch un veränderter Problematik seien die Prognosen eher ungünstig (Ziff. 1.4 S. 4).

Aufgrund der mangelhaften Absprachefähigkeit in Verbindung mit instabiler Compliance und ständigem Beikonsum von psychotropen Substanzen, sobald es dem Beschwerdeführer wieder besser gehe, seien momentan die Bedingungen für berufliche Massnahmen nicht erfüllt. Bei stabilisiertem Substanzkonsum, d.h. entsprechender Compliance und Sistierung des Beikonsums, seien die Aussichten auf eine schrittweise Wiederherstellung der vollständigen Arbeitsfähigkeit noch gegeben. Angesichts der langjährig chronifizierten Entwicklung bei praktisch un veränderter Problematik seien die Prognosen eher ungünstig (Ziff. 1.4 S. 4). Zurzeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % für die zuletzt aus geübte Tätigkeit als Maler (Ziff. 1.6 S. 4). Der Beschwerdeführer sei deutlich re duziert belastbar, was die Leistungsfähigkeit deutlich einschränke und zu fehlen der Konstanz (vorschnelle Abbrüche) führe. Grundsätzlich sei die bisherige Tätig keit noch zumutbar und bei schrittweisem Vorgehen könnte sie auch bis 80 % gesteigert werden. Der Beschwerdeführer neige dazu, sich selbst zu überfordern, anderen etwas vorzumachen und die Diskrepanz durch Erhöhung des Benzodia zepinkonsums bis zur Dekompensation zu kompensieren (Ziff. 1.7 S. 5). Mit der Weiterführung der begonnenen integrierten psychiatrischen Behandlung, kon trollierter Reduktion der Benzodiazepindosis (ev. stationär) und Erarbeitung an gemessener Copingstrategien in einem angepassten Arbeitsbereich und schritt weiser Reintegration mit Unterstützung durch berufliche Massnahmen liessen sich die Einschränkungen vermindern. Die Aussichten, die Arbeitsfähigkeit bis mindestens auf 80 % wiederherzustellen, seien theoretisch noch intakt (S. 5 Ziff. 1.8).

Zurzeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % für die zuletzt aus geübte Tätigkeit als Maler (Ziff. 1.6 S. 4). Der Beschwerdeführer sei deutlich re duziert belastbar, was die Leistungsfähigkeit deutlich einschränke und zu fehlen der Konstanz (vorschnelle Abbrüche) führe. Grundsätzlich sei die bisherige Tätig keit noch zumutbar und bei schrittweisem Vorgehen könnte sie auch bis 80 % gesteigert werden. Der Beschwerdeführer neige dazu, sich selbst zu überfordern, anderen etwas vorzumachen und die Diskrepanz durch Erhöhung des Benzodia zepinkonsums bis zur Dekompensation zu kompensieren (Ziff. 1.7 S. 5). Mit der Weiterführung der begonnenen integrierten psychiatrischen Behandlung, kon trollierter Reduktion der Benzodiazepindosis (ev. stationär) und Erarbeitung an gemessener Copingstrategien in einem angepassten Arbeitsbereich und schritt weiser Reintegration mit Unterstützung durch berufliche Massnahmen liessen sich die Einschränkungen vermindern. Die Aussichten, die Arbeitsfähigkeit bis mindestens auf 80 % wiederherzustellen, seien theoretisch noch intakt (S. 5 Ziff. 1.8). 3.2 Am 7. März 2017 berichtete Dr. A.___ (Urk. 7/20), es sei dem Beschwerdeführer bisher nur teilweise gelungen, eine stabile kontrollierte Abhängigkeit bezüglich Sedativa aufzubauen. Die notwendige Compliance und die Absprachefähigkeit seien noch zu brüchig. Der regelmässige wiederkehrende meist episodische Bei konsum von anderen Substanzen in zirka vierteljährlichem Abstand, aber auch vor allem der Konsum von Kokain, in letzter Zeit auch monatelang anhaltend, unterstreiche diese Brüchigkeit (S. 1 Mitte).

3.2 Am 7. März 2017 berichtete Dr. A.___ (Urk. 7/20), es sei dem Beschwerdeführer bisher nur teilweise gelungen, eine stabile kontrollierte Abhängigkeit bezüglich Sedativa aufzubauen. Die notwendige Compliance und die Absprachefähigkeit seien noch zu brüchig. Der regelmässige wiederkehrende meist episodische Bei konsum von anderen Substanzen in zirka vierteljährlichem Abstand, aber auch vor allem der Konsum von Kokain, in letzter Zeit auch monatelang anhaltend, unterstreiche diese Brüchigkeit (S. 1 Mitte). Entscheidend für den weiteren Verlauf werde sein, ob es dem Beschwerdeführer gelinge, während der 3. Hospitalisation das Therapieangebot für sich zu nutzen und regulär (ohne Rückfall) auszutreten (S. 2 oben).

Entscheidend für den weiteren Verlauf werde sein, ob es dem Beschwerdeführer gelinge, während der 3. Hospitalisation das Therapieangebot für sich zu nutzen und regulär (ohne Rückfall) auszutreten (S. 2 oben). 3.3 Vom 22. März bis 3. April 2017 war der Beschwerdeführer in der Universitätsklinik C.___ hospitalisiert. Die Ärzte diagnostizierten im Austrittsbe richt vom 28. Juni 2017 (Urk. 7/25) Folgendes (S. 1):

3.3 Vom 22. März bis 3. April 2017 war der Beschwerdeführer in der Universitätsklinik C.___ hospitalisiert. Die Ärzte diagnostizierten im Austrittsbe richt vom 28. Juni 2017 (Urk. 7/25) Folgendes (S. 1): - psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika (F13.2)

psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika (F13.2) - Abhängigkeitssyndrom

Abhängigkeitssyndrom - psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen (F19.1)

psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen (F19.1) - schädlicher Gebrauch

schädlicher Gebrauch - einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (F90.0)

einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (F90.0) - soziale Phobien (F40.1)

soziale Phobien (F40.1) - kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen (F61)

kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen (F61) - ängstlich-vermeidende, emotional instabile und narzisstische Anteile

ängstlich-vermeidende, emotional instabile und narzisstische Anteile Der Beschwerdeführer sei von der B.___ zum Subutex - sowie zum Benzodiazepin-Abbau zugewiesen worden. Das Rivotril habe bei keinerlei Komplikationen nur geringfügig reduziert werden können. Der Beschwerdeführer habe regelmässig am Informations- und Motivationsprogramm teilgenommen, habe sich jedoch selten absprachefähig gezeigt und sei nicht ohne Rückfall gewesen. Er sei auf eigenen Wunsch, aber in gegenseitigem Einvernehmen ausgetreten (S. 4 Mitte).

Der Beschwerdeführer sei von der B.___ zum Subutex - sowie zum Benzodiazepin-Abbau zugewiesen worden. Das Rivotril habe bei keinerlei Komplikationen nur geringfügig reduziert werden können. Der Beschwerdeführer habe regelmässig am Informations- und Motivationsprogramm teilgenommen, habe sich jedoch selten absprachefähig gezeigt und sei nicht ohne Rückfall gewesen. Er sei auf eigenen Wunsch, aber in gegenseitigem Einvernehmen ausgetreten (S. 4 Mitte). 3.4 Am 23. November 2017 kam Dr. D.___, Fachärztin für Kin der- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD; Feststellungsblatt vom 27. November 2017, Urk. 7/35 S. 5), aufgrund der ihr zur Verfügung gestandenen Akten zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer kein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. Psychische und Verhal tensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika durch Abhängigkeit und schädli chen Gebrauch seien in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu sehen und reversibel bei Abstinenz, weshalb der Beschwerdeführer, um sekundäre Schäden durch Suchtmittelkonsum zu verhindern, im Rahmen der Schadenminderungs pflicht zu verpflichten sei, weiterhin abstinent zu bleiben.

3.4 Am 23. November 2017 kam Dr. D.___, Fachärztin für Kin der- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD; Feststellungsblatt vom 27. November 2017, Urk. 7/35 S. 5), aufgrund der ihr zur Verfügung gestandenen Akten zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer kein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. Psychische und Verhal tensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika durch Abhängigkeit und schädli chen Gebrauch seien in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu sehen und reversibel bei Abstinenz, weshalb der Beschwerdeführer, um sekundäre Schäden durch Suchtmittelkonsum zu verhindern, im Rahmen der Schadenminderungs pflicht zu verpflichten sei, weiterhin abstinent zu bleiben. 3.5 Am 31. Januar 2018 berichtete Dr. A.___ (Urk. 3/4 =Urk. 7/47), auf Ende Sep tember 2017 sei dem Beschwerdeführer die Wohnung gekündigt worden. Die dadurch ausgelöste dreimonatige Krise habe zur Folge gehabt, dass es dem Be schwerdeführer gelungen sei, seinen Substanzbeikonsum erfolgreich nachhaltig zu sistieren. Er werde in einem Wohnheim, wo er neu ein Zimmer beziehen könne, im Aufbau einer Tagesstruktur unterstützt (S. 1 Mitte). So gesehen seien die Prog nosen mittlerweile doch deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017. Aktuell erfülle der Beschwerdeführer die ihm auferlegte Mitwirkungspflicht und konsu miere keine Suchtmittel (S. 1 unten).

3.5 Am 31. Januar 2018 berichtete Dr. A.___ (Urk. 3/4 =Urk. 7/47), auf Ende Sep tember 2017 sei dem Beschwerdeführer die Wohnung gekündigt worden. Die dadurch ausgelöste dreimonatige Krise habe zur Folge gehabt, dass es dem Be schwerdeführer gelungen sei, seinen Substanzbeikonsum erfolgreich nachhaltig zu sistieren. Er werde in einem Wohnheim, wo er neu ein Zimmer beziehen könne, im Aufbau einer Tagesstruktur unterstützt (S. 1 Mitte). So gesehen seien die Prog nosen mittlerweile doch deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017. Aktuell erfülle der Beschwerdeführer die ihm auferlegte Mitwirkungspflicht und konsu miere keine Suchtmittel (S. 1 unten). Der Substanzkonsum des Beschwerdeführers müsse als untauglicher Selbstmedi kationsversuch auf dem Hintergrund einer sich entwickelnden Persönlichkeits störung mit ängstlich-vermeidenden, narzisstischen und emotional instabilen Zü gen gesehen werden (S. 2 Mitte).

Der Substanzkonsum des Beschwerdeführers müsse als untauglicher Selbstmedi kationsversuch auf dem Hintergrund einer sich entwickelnden Persönlichkeits störung mit ängstlich-vermeidenden, narzisstischen und emotional instabilen Zü gen gesehen werden (S. 2 Mitte). 4.

4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch auf Integrationsmassnahmen mit der Begründung, es liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG. Sie stützte sich bei ihrer Entscheidung auf die medizini sche Einschätzung ihrer RAD-Ärztin (vgl. E. 3.4).

4.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch auf Integrationsmassnahmen mit der Begründung, es liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG. Sie stützte sich bei ihrer Entscheidung auf die medizini sche Einschätzung ihrer RAD-Ärztin (vgl. E. 3.4). 4.2 Zur Frage, ob das Abhängigkeitsverhalten allein leistungsmindernd wirke, äus serte sich RAD-Ärztin Dr. D.___ (E. 3.4) dahingehend, dass die psychi sche und Verhaltensstörungen in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu se hen und bei Abstinenz reversibel seien. Bei ihrer Beurteilung stützte sie sich im Wesentlichen auf die Schulzeugnisse des Beschwerdeführers und stellte fest, dass das Funktionsniveau ausreichend und die Leistungen konstant gewesen seien. Hieraus schloss sie, dass keine schwerwiegende psychiatrische Erkrankung vor liegen könne, da sich die Symptomatik einer solchen bis zum 16. Lebensjahr hätte im Funktionsniveau abbilden müssen. Im Weiteren verwies sie auf die von den Ärzten der C.___ erhobene Anamnese, wonach ein Erstkontakt mit Alkohol und Cannabis mit 13/14 Jahren erfolgt sei und in einen regelmässigen Cannabiskon sum seit 2007 gemündet habe. Hieraus folgerte sie, dass das Scheitern der Aus bildung zum Maler dem schon zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanz konsum geschuldet sei.

4.2 Zur Frage, ob das Abhängigkeitsverhalten allein leistungsmindernd wirke, äus serte sich RAD-Ärztin Dr. D.___ (E. 3.4) dahingehend, dass die psychi sche und Verhaltensstörungen in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu se hen und bei Abstinenz reversibel seien. Bei ihrer Beurteilung stützte sie sich im Wesentlichen auf die Schulzeugnisse des Beschwerdeführers und stellte fest, dass das Funktionsniveau ausreichend und die Leistungen konstant gewesen seien. Hieraus schloss sie, dass keine schwerwiegende psychiatrische Erkrankung vor liegen könne, da sich die Symptomatik einer solchen bis zum 16. Lebensjahr hätte im Funktionsniveau abbilden müssen. Im Weiteren verwies sie auf die von den Ärzten der C.___ erhobene Anamnese, wonach ein Erstkontakt mit Alkohol und Cannabis mit 13/14 Jahren erfolgt sei und in einen regelmässigen Cannabiskon sum seit 2007 gemündet habe. Hieraus folgerte sie, dass das Scheitern der Aus bildung zum Maler dem schon zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanz konsum geschuldet sei. 4.3 Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – ge wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu na mentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzu stellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).

4.3 Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – ge wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu na mentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzu stellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Insoweit RAD-Ärztin Dr. D.___ versuchte, gestützt auf die Schulzeug nisse das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung zu verneinen, eignen sich diese nicht als zuverlässige Grundlage für die Frage, ob Anzeichen eines psychischen Gesundheitsschadens bereits im Jugendalter vorgelegen haben, bildet sich doch das Verhalten eines Schülers in der Regel nicht allein im Schulzeugnis ab. In den von Dr. D.___ herangezogenen Zeugnissen wurden seitens der Lehrer schaft weder Absenzen vermerkt, noch finden sich schriftliche Kommentare oder Begründungen zur Notengebung. Ebenso wenig wurde eine Einschätzung der Per sönlichkeit abgegeben. Überdies manifestiert sich das Befinden eines Schülers nicht allein im schulischen Umfeld. Um das Funktionsniveau des Beschwerdefüh rers im Jugendalter zu beurteilen, reichen die vorliegenden Zeugnisse nicht aus, weshalb der medizinischen Einschätzung durch Dr. D.___ das Funda ment fehlt. Damit entbehrt aber auch ihre Einschätzung, der Lehrabbruch sei al lein dem zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanzkonsum geschuldet, jeglicher Grundlage.

Insoweit RAD-Ärztin Dr. D.___ versuchte, gestützt auf die Schulzeug nisse das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung zu verneinen, eignen sich diese nicht als zuverlässige Grundlage für die Frage, ob Anzeichen eines psychischen Gesundheitsschadens bereits im Jugendalter vorgelegen haben, bildet sich doch das Verhalten eines Schülers in der Regel nicht allein im Schulzeugnis ab. In den von Dr. D.___ herangezogenen Zeugnissen wurden seitens der Lehrer schaft weder Absenzen vermerkt, noch finden sich schriftliche Kommentare oder Begründungen zur Notengebung. Ebenso wenig wurde eine Einschätzung der Per sönlichkeit abgegeben. Überdies manifestiert sich das Befinden eines Schülers nicht allein im schulischen Umfeld. Um das Funktionsniveau des Beschwerdefüh rers im Jugendalter zu beurteilen, reichen die vorliegenden Zeugnisse nicht aus, weshalb der medizinischen Einschätzung durch Dr. D.___ das Funda ment fehlt. Damit entbehrt aber auch ihre Einschätzung, der Lehrabbruch sei al lein dem zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanzkonsum geschuldet, jeglicher Grundlage. 4.4 Auch die Berichte der behandelnden Ärzte lassen keine zuverlässigen Rück schlüsse zu, ob es sich beim Abhängigkeitsverhalten des Beschwerdeführers um einen Gesundheitsschaden im invalidenversicherungsrechtlichen Sinn handelt. So kann den Berichten von Dr. A.___ (E. 3.1-2 und E. 3.5) nicht entnommen werden, wie er die Persönlichkeitsentwicklungsstörung, auf deren Hintergrund sich der anhaltende Substanzabusus nach seinem Dafürhalten entwickelt hatte, hergeleitet hat, und insbesondere ist nicht ersichtlich, weshalb die mangelhafte Absprachefähigkeit, die bezüglich Arbeitsunfähigkeit das ausschlaggebende Kri terium zu sein scheint, primär auf den von ihm gestellten Diagnosen der Persön lichkeitsstörung und sozialen Phobie gründet und nicht auf dem Substanzkon sum. Insbesondere aber der Umstand, dass Dr. A.___ die Prognosen im Januar 2018, nachdem dem Beschwerdeführer die vollständige Abstinenz von Suchtmit teln gelungen war, als deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017 wertete, könnte den Schluss nahelegen, dass allein die Suchtfolgen leistungsmindernd sind.

4.4 Auch die Berichte der behandelnden Ärzte lassen keine zuverlässigen Rück schlüsse zu, ob es sich beim Abhängigkeitsverhalten des Beschwerdeführers um einen Gesundheitsschaden im invalidenversicherungsrechtlichen Sinn handelt. So kann den Berichten von Dr. A.___ (E. 3.1-2 und E. 3.5) nicht entnommen werden, wie er die Persönlichkeitsentwicklungsstörung, auf deren Hintergrund sich der anhaltende Substanzabusus nach seinem Dafürhalten entwickelt hatte, hergeleitet hat, und insbesondere ist nicht ersichtlich, weshalb die mangelhafte Absprachefähigkeit, die bezüglich Arbeitsunfähigkeit das ausschlaggebende Kri terium zu sein scheint, primär auf den von ihm gestellten Diagnosen der Persön lichkeitsstörung und sozialen Phobie gründet und nicht auf dem Substanzkon sum. Insbesondere aber der Umstand, dass Dr. A.___ die Prognosen im Januar 2018, nachdem dem Beschwerdeführer die vollständige Abstinenz von Suchtmit teln gelungen war, als deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017 wertete, könnte den Schluss nahelegen, dass allein die Suchtfolgen leistungsmindernd sind. 4.5 Insgesamt kann aufgrund der vorhanden medizinischen Berichte die Frage, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, nicht beantwortet werden, weshalb es zu deren Beantwortung weiterer medizinischer Abklärungen bedarf. Wie im Folgenden zu zeigen sein wird, kann die Frage allerdings für die Beurtei lung des vorliegend strittigen Anspruchs auf Integrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG offen bleiben.

4.5 Insgesamt kann aufgrund der vorhanden medizinischen Berichte die Frage, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, nicht beantwortet werden, weshalb es zu deren Beantwortung weiterer medizinischer Abklärungen bedarf. Wie im Folgenden zu zeigen sein wird, kann die Frage allerdings für die Beurtei lung des vorliegend strittigen Anspruchs auf Integrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG offen bleiben. 5.

5. 5.1 D as IVG kennt keine n einheitl ichen Invaliditätsbegriff, sondern folgt dem System der leistungsspezifischen Invalidität (BGE 126 V 241 E. 4). Die für den Rentenan spruch geltenden Voraussetzungen können daher nicht unbesehen auf die einzel nen Eingliederungsmassnahmen übertragen werden. Was inhaltlich in Bezug auf die Invalidität erforderlich ist, kann daher nur im Zusammenhang mit einer be stimmten Eingliederungsmassnahme gesagt werden. Es rechtfertigt sich diesbe züglich, die Invalidität nicht primär nach Art. 8 Abs. 1 ATSG zu definieren, son dern nach der von der fraglichen Massnahme verlangten Einschränkung (vgl. dazu Silvia Bucher, Eingliederungsrecht der Invalidenversicherung, Bern 2011, S. 64 f. Rz 101 und Rz 103-104).

5.1 D as IVG kennt keine n einheitl ichen Invaliditätsbegriff, sondern folgt dem System der leistungsspezifischen Invalidität (BGE 126 V 241 E. 4). Die für den Rentenan spruch geltenden Voraussetzungen können daher nicht unbesehen auf die einzel nen Eingliederungsmassnahmen übertragen werden. Was inhaltlich in Bezug auf die Invalidität erforderlich ist, kann daher nur im Zusammenhang mit einer be stimmten Eingliederungsmassnahme gesagt werden. Es rechtfertigt sich diesbe züglich, die Invalidität nicht primär nach Art. 8 Abs. 1 ATSG zu definieren, son dern nach der von der fraglichen Massnahme verlangten Einschränkung (vgl. dazu Silvia Bucher, Eingliederungsrecht der Invalidenversicherung, Bern 2011, S. 64 f. Rz 101 und Rz 103-104). 5.2 Anders als zum Beispiel die Umschulung (Art. 17 IVG) setzen Integrationsmass nahmen keine Invalidität nach Art. 8 Abs. 1 ATSG voraus, verweist doch Art. 14a Abs. 1 IVG auf Art. 6 ATSG, der die Arbeitsunfähigkeit definiert. Immerhin ist aber erforderlich, dass die Arbeitsunfähigkeit durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Gesundheit bedingt ist (vgl. vorstehend e E. 1.1).

5.2 Anders als zum Beispiel die Umschulung (Art. 17 IVG) setzen Integrationsmass nahmen keine Invalidität nach Art. 8 Abs. 1 ATSG voraus, verweist doch Art. 14a Abs. 1 IVG auf Art. 6 ATSG, der die Arbeitsunfähigkeit definiert. Immerhin ist aber erforderlich, dass die Arbeitsunfähigkeit durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Gesundheit bedingt ist (vgl. vorstehend e E. 1.1). Im Urteil IV.2017.00802 vom 30. November 2017 hat das hiesige Gericht ent schieden, dass im Falle von psychischen Störungen, welchen die invalidisierende Wirkung unter Berücksichtigung der damals anwendbaren «Überwindbarkeits praxis» abgeht, bei der Prüfung der nach Art. 6 ATSG geforderten Arbeitsunfä higkeit mit Blick auf die leistungsspezifische Invalidität (vorstehende E. 5.1) die Frage der Überwindbarkeit und der Invalidisierung des Leidens im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG ausser Acht zu bleiben hat. Da es sich gemäss höchstrichter licher Rechtsprechung bei der Substanzabhängigkeit ähnlich verhält wie im Ver hältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärzt lich festgestellten psychischen Störungen von Krankheitswert, rechtfertigt sich ein analoges Vorgehen bei der Prüfung des Vorliegens einer Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 6 ATSG.

Im Urteil IV.2017.00802 vom 30. November 2017 hat das hiesige Gericht ent schieden, dass im Falle von psychischen Störungen, welchen die invalidisierende Wirkung unter Berücksichtigung der damals anwendbaren «Überwindbarkeits praxis» abgeht, bei der Prüfung der nach Art. 6 ATSG geforderten Arbeitsunfä higkeit mit Blick auf die leistungsspezifische Invalidität (vorstehende E. 5.1) die Frage der Überwindbarkeit und der Invalidisierung des Leidens im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG ausser Acht zu bleiben hat. Da es sich gemäss höchstrichter licher Rechtsprechung bei der Substanzabhängigkeit ähnlich verhält wie im Ver hältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärzt lich festgestellten psychischen Störungen von Krankheitswert, rechtfertigt sich ein analoges Vorgehen bei der Prüfung des Vorliegens einer Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 6 ATSG. Bezogen auf die Substanzabhängigkeit des Beschwerdeführers sind der schädliche Gebrauch psychotroper Substanzen sowie das Abhängigkeitssyndrom in der In ternationalen Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F) aufge führt, weshalb diese als psychische Störungen mit Krankheitswert zu betrachten sind und eine darauf gründende Arbeitsunfähigkeit als gesundheitsbedingt zu qualifizieren ist. Unabhängig davon, ob die von den behandelnden psychiatri schen Fachärzten attestierte Arbeitsunfähigkeit auf dem Substanzkonsum allein oder auf einer anderen psychischen Störung gründet, ist diese krankheitswertig, womit beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ausgewiesen ist.

Bezogen auf die Substanzabhängigkeit des Beschwerdeführers sind der schädliche Gebrauch psychotroper Substanzen sowie das Abhängigkeitssyndrom in der In ternationalen Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F) aufge führt, weshalb diese als psychische Störungen mit Krankheitswert zu betrachten sind und eine darauf gründende Arbeitsunfähigkeit als gesundheitsbedingt zu qualifizieren ist. Unabhängig davon, ob die von den behandelnden psychiatri schen Fachärzten attestierte Arbeitsunfähigkeit auf dem Substanzkonsum allein oder auf einer anderen psychischen Störung gründet, ist diese krankheitswertig, womit beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ausgewiesen ist. Ist die nach Art. 6 ATSG geforderte Arbeitsunfähigkeit als Voraussetzung für In tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG ausgewiesen, hat der Be schwerdeführer Anspruch auf solche, sofern die übrigen Voraussetzungen gege ben sind. Dies, sowie die Frage, welche Integrationsmassnahmen für den Be schwerdeführer geeignet sind, wird die Beschwerdegegnerin zu prüfen haben.

Ist die nach Art. 6 ATSG geforderte Arbeitsunfähigkeit als Voraussetzung für In tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG ausgewiesen, hat der Be schwerdeführer Anspruch auf solche, sofern die übrigen Voraussetzungen gege ben sind. Dies, sowie die Frage, welche Integrationsmassnahmen für den Be schwerdeführer geeignet sind, wird die Beschwerdegegnerin zu prüfen haben. 6. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt. Die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) ist daher aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese bezüglich In tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG die weiteren Voraussetzungen prüfe und über die Massnahmen entscheide. Sollten die weiteren Voraussetzun gen für Integrationsmassnahmen nicht gegeben sein, hat sie bezüglich des inva lidisierenden Charakters der Substanzabhängigkeit weitere medizinische Abklä rungen vorzunehmen und über den Anspruch auf Invalidenleistungen neu zu entscheiden.

6. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt. Die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) ist daher aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese bezüglich In tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG die weiteren Voraussetzungen prüfe und über die Massnahmen entscheide. Sollten die weiteren Voraussetzun gen für Integrationsmassnahmen nicht gegeben sein, hat sie bezüglich des inva lidisierenden Charakters der Substanzabhängigkeit weitere medizinische Abklä rungen vorzunehmen und über den Anspruch auf Invalidenleistungen neu zu entscheiden. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.

Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. 7.

7. 7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Antrag des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos geworden.

7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Antrag des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos geworden. 7.2 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 900.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

7.2 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 900.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird als gegenstandslos geworden ab geschrieben,

Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird als gegenstandslos geworden ab geschrieben, und erkennt:

und erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 27. März 2018 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer arbeitsunfähig im Sinne von Art. 14a IVG ist und Anspruch auf Integrationsmassnahmen hat, sofern die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 27. März 2018 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer arbeitsunfähig im Sinne von Art. 14a IVG ist und Anspruch auf Integrationsmassnahmen hat, sofern die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste

Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher