Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03473.jsonl.gz/3133

Die Departementsleitung
Zur Zeit wird das Departement von Prof. Dr. Ina Habermann (Departementsvorsteherin), Prof. Dr. Martin Luginbühl (Vize-Departementsvorsteher) und Dr. Ilja Karenovics (Geschäftsleiter) geführt. Die Departementsvorstehenden werden für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Einmalige Wiederwahl ist nicht nur möglich, sondern auch erwünscht, da die Einarbeitung in die jeweiligen Ämter Zeit und Ressourcen erfordert.
In den vorangehenden Amtsperioden seit Bestehen des Departements wurde dieses geleitet:
- vom 1. Oktober 2005 bis zum 31. August 2007 von Prof. Dr. Georges Lüdi
- vom 1. September 2007 bis zum 31. Juli 2009 von Prof. Dr. Heike Behrens
- vom 1. August 2009 bis zum 31. Juli 2011 von Prof. Dr. Alexander Honold
- vom 1. August 2011 bis zum 31. Juli 2013 von Prof. Dr. Miriam Locher
- vom 1. August 2013 bis zum 31. Juli 2015 von Prof. Dr. Thomas Grob
- vom 1. August 2015 bis zum 31. Juli 2016 von Prof. Dr. Beatrice Schmid
Aufgaben der Departementsleitung
Zu den Aufgaben der Departementsleitung (DL) gehört es unter anderem, zuhanden der Departementsversammlung (DV) die departementalen Prioritäten für den fakultären Entwicklungsplan zu erarbeiten, den Mittelpool zu verwalten sowie der DV die Verwendung der Mittel zur Genehmigung vorzulegen, die Verabschiedung der im Rahmen der Investitionsplanung zu meldenden Bedürfnisse zu beantragen sowie Massnahmen im Controlling vorzunehmen. Nebst verwaltungstechnischen und administrativen Aufgaben wirkt die Departementsleitung als koordinierende Kraft zwischen den Fachbereichen. Dies ist insbesondere seit der Einführung der konsekutiven Studienabschlüsse Bachelor of Arts und Master of Arts ab dem Wintersemester 2006/07 sehr wichtig geworden.
Zu den Aufgaben des Departementsvorstehers/der Departementsvorsteherin gehören im Detail die Organisation der Arbeit des Departements, die Einberufung und Leitung der Sitzungen der DV und der DL, die Organisation der Ausführung der Beschlüsse der DV und der DL sowie die Vertretung des Departements nach aussen, insbesondere im Fakultätsausschuss (gemeinsam mit dem/der Vize-Departementsvorsteher/in).
Die Aufgaben des Geschäftsleiters/der Geschäftsleiterin umfasst die Leitung der Geschäftsstelle, die Vorbereitung von Grundlagenmaterial im Rahmen der Entscheidungsfindungsprozesse der Gremien der Fakultät (z. B. Unterrichtskommissionen), die Mitwirkung bei der Budget-, Finanz- und Strukturplanung des Departements, das Controlling der Betriebsmittel und der Mittel des departementalen Mittelpools in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der Fakultät, die Führung des administrativen Personals sowie die Sicherstellung einer effizienten Organisation und reibungslosen Durchführung der administrativen Abläufe des Departements.
Prof. Dr. Ina Habermann ist seit 2007 Professorin für Englische und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Shakespeare und die Frühe Neuzeit, Literatur und Film in der Zwischenkriegszeit und im Zweiten Weltkrieg, Irische Literatur, Kultur- und Literaturgeschichte sowie Literaturtheorie und Gender Studies. Sie studierte Anglistik in Frankfurt, Exeter und München, wo sie Mitglied des Graduiertenkollegs Geschlechterdifferenz & Literatur war. Von 1998 bis 2007 lehrte Ina Habermann Anglistik und Kulturwissenschaft an der Universität Erlangen. Ihre aktuellen Forschungsprojekte haben den britischen literarischen Europadiskurs und die literarische Repräsentation ausserweltlicher Räume zum Thema. Ina Habermann ist Initiantin des Kompetenzzentrums Kulturelle Topographien an der Universität Basel, dessen Leitungsgremium sie vorsitzt.
Prof. Dr. Martin Luginbühl ist seit 2016 Professor für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Basel. Er studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Allgemeine Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Zürich; dort dissertierte er 1998 über verbale Gewalt in politischen Fernsehdiskussionen am Beispiel der «Arena». In Zürich war er Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschungsprojekten und arbeitete daneben auch als Deutschlehrer an einem Gymnasium. Von 2003 bis 2006 forschte er unter anderem am Communication Department der University of California San Diego (USA). In seiner Habilitationsschrift von 2011 untersuchte und verglich er Fernsehnachrichten in der Schweiz und den USA von deren Anfängen bis heute. 2012 wurde er Professor für deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Neuchâtel. Seine Forschungsschwerpunkte liegen neben der Medienlinguistik in der Textlinguistik, der Stilistik, der Gesprächsanalyse und in den Bereichen Sprache und Kultur sowie Deutschdidaktik.
Dr. Ilja Karenovics. Intensivstudium der russischen Sprache in Bochum sowie zwei Semester Medizinstudium in Basel. Studium der Russischen Philologie, Philosophie und Neueren deutschen Literaturwissenschaft in Basel und Genf. Lizentiat 2002. 2002-2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter im SNF-Projekt «Das Ende der Kunstperiode» an der Universität Zürich. Tätig als Verlagslektor, selbständiger Übersetzer und Dolmetscher sowie Text-, Sprach- und Kommunikationsberater. 2005-2010 wissenschaftlicher Assistent für Literaturwissenschaft am Slavischen Seminar der Universität Basel. 2010 Promotion mit der Arbeit «Weisheitsfreunde – Der Kreis der "Ljubomudry" (1820–1830) und die Entstehung der russischen Philosophie". Seit September 2010 Geschäftsleiter des Departements.