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Der Betrieb der Anschlussklassen ist seit der Einführung im Jahre 2006 angepasst worden. Dies geht aus der Antwort des Staatsrates zu einer Anfrage von Grossrat Christian Marbach (SP, Düdingen) hervor, der sich nach den Erfahrungen mit diesen Relaisklassen und der Weiterführung erkundigt hatte. Angepasst wurde der Betrieb aufgrund der Evaluation durch die OS-Inspektoren, welche dieses jeweils zusammen mit den Lehr- und Betreuungspersonen vorgenommen haben.
Danach hat es sich als sinnvoll erwiesen, der sozialpädagogischen Betreuung der Schülerinnen und Schüler im Vergleich zur Unterrichtszeit mehr Platz einzuräumen. Zudem wurden Zusatzangebote, die einen Nutzen für die Erziehung bilden, ins Programm aufgenommen. In diesem Sinne wurde ein Agoge angestellt, um einen halben Ausbildungstag in jeder der drei Anschlussklassen in Freiburg und Bulle zu leiten.
Erzieherische Defizite abbauen
Wie der Staatsrat in seiner Antwort weiter ausführt, haben die in den zwei Jahren gemachten Erfahrungen gezeigt, dass die zu Beginn angestrebten Ziele in den meisten Fällen auch erreicht werden konnten. Es habe sich aber auch erwiesen, dass der Kanton für die Betreuung gewisser Schülerinnen und Schüler nicht über die erforderliche Infrastruktur verfügt. Dies gelte vor allem für bestimmte familiäre und soziale Verhältnisse, «in denen der erzieherische Aspekt sehr stark vernachlässigt wird». Deshalb denkt er an ein Institut. wb