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Grundlagentexte der EDK
HarmoS-Konkordat
Artikel 4 Absatz 4 des HarmoS-Konkordats vom 14. Juni 2007 sieht vor, dass die dem Konkordat beitretenden Kantone den erstsprachlichen Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund organisatorisch unterstützen:
"Für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund unterstützen die Kantone durch organisatorische Massnahmen die von den Herkunftsländern und den verschiedenen Sprachgemeinschaften unter Beachtung der religiösen und politischen Neutralität durchgeführten Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK-Kurse)."
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Empfehlungen der EDK
Die EDK hält in ihren Empfehlungen von 1991 als Grundsatz fest, es seien "alle in der Schweiz lebenden fremdsprachigen Kinder in die öffentlichen Schulen zu integrieren. Jede Diskriminierung ist zu vermeiden. Die Integration respektiert das Recht des Kindes, Sprache und Kultur des Herkunftslandes zu pflegen."
Empfehlungen zur Schulung der fremdsprachigen Kinder vom 24. Oktober 1991
deutsche Version
französische Version
italienische Version
englische Version
Der EDK-Grundsatz der schulischen Integration wird gestützt durch Bestimmungen der Schweizerischen Bundesverfassung von 1999 (insbesondere durch die Art. 8 und 11 sowie 19 und 62) sowie durch den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Art. 13) und durch das UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes (Art. 2 und 28).
Erklärung der EDK
Die EDK äusserte sich 1991 in einer Erklärung positiv zur Absicht des Bundesrates, dem Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Rassendiskriminierung beizutreten (die Ratifizierung durch die Schweiz erfolgte dann 1994).
Erklärung zu Rassismus und Schule vom 6. Juni 1991
deutsche Version
französische Version
italienische Version
englische Version
Die Pädagogische Kommission der EDK publizierte einen die Erklärung erläuternden Bericht, in dem sie u.a. auch Erziehungsziele und Massnahmen zur Verhinderung von Rassismus formuliert.