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Die Schweizer Behörden online
Das Kind verheirateter Eltern erhält entweder deren gemeinsamen Familiennamen oder – falls diese verschiedene Namen tragen – den Ledignamen, den sie bei der Heirat als Namen ihrer gemeinsamen Kinder bestimmt haben.
Die Eltern, die bei der Heirat den Namen ihrer gemeinsamen Kinder bestimmt haben, haben innerhalb eines Jahres nach der Geburt des ersten Kindes die Möglichkeit, den Ledignamen des anderen Elternteils zum Namen des Kindes zu erklären. Den Namen, den die Eltern für das erste Kind bestimmt haben, tragen auch alle weiteren gemeinsamen Kinder.
Führen die Eltern keinen gemeinsamen Familiennamen und haben sie bei der Heirat nicht bestimmt, welchen ihrer Ledignamen ihre Kinder tragen sollen, so müssen sie direkt mit der Geburtsmeldung des ersten Kindes bestimmen, welchen Ledignamen das Kind erhält. Dieser Name gilt auch für die weiteren gemeinsamen Kinder.
Hat ein Kind das zwölfte Lebensjahr vollendet, so ist für eine Änderung des Familiennamens seine Zustimmung erforderlich.
Steht die elterliche Sorge einem Elternteil zu, und ist es das erste gemeinsame Kind dieser Eltern, so erhält das Kind dessen Ledignamen. Besitzen die Eltern bei der Geburt des ersten gemeinsamen Kindes die gemeinsame elterliche Sorge, bestimmen sie mit der Geburtsmeldung, welchen ihrer Ledignamen ihr Kind erhält. Dieser gilt dann für alle weiteren gemeinsamen Kinder – unabhängig von der Zuteilung der elterlichen Sorge.
Wird die gemeinsame elterliche Sorge über das erste gemeinsame Kind erst nach der Geburt begründet, so können die Eltern innerhalb eines Jahres seit Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge auf dem Zivilstandsamt erklären, dass das erste gemeinsame Kind den Ledignamen des anderen Elternteils tragen soll. Der so bestimmte Name gilt für alle gemeinsamen Kinder dieser Eltern – unabhängig von der Zuteilung der elterlichen Sorge.
Hat ein Kind das zwölfte Lebensjahr vollendet, so ist für eine Änderung des Familiennamens seine Zustimmung erforderlich.