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Die Burg Tottori war einst Heimat des Tottori Clans im feudalen Japan. In der Geschichte der Burg ist die Belagerung im Jahre 1581 durch Fürst Toyotomi Hideyoshi besonders erwähnenswert. Insbesondere deshalb weil der Fürst die Strategie der Aushungerung der Burgbewohner anwandte. Toyotomi Hideyoshi unterband alle Lieferung der Nahrungsmittel zum Schloss und belagerte es während 200 Tagen. Die Belagerung fand ein Ende als der Schlossherr Kikkawa Tsuneie schliesslich kapitulierte und den Freitod wählte. Nach der Einnahme der Burg zeigte sich Hideyoshi gegenüber den überlebenden Burgbewohnern gnädig und gewährte ihnen Essen. Durch den Hunger getrieben assen die halb verhungerten Menschen jedoch die dargereichten Speisen viel zu schnell und starben daran.
Heute ist von der Burg nur noch der Turm und die Resten der äusseren Befestigungsanlage zu sehen. Die Burg ist in den Park Hisamatsu eingebettet und ist für die Bevölkerung von Tottori ein Hort der Erholung und Entspannung.
Jeweils im Frühjahr blühen hier 200 Kirschbäumen und bieten ein prächtiges Farbenspiel. Dabei wird der Park von vielen Papier-Lampions beleuchtet und Essstände bieten ihre Speisen feil. Auf die Kirschblütenzeit folgen die Azaleen und tauchen den Park ebenfalls in schöne Farben.
Die Burg Tottori ist mit dem Bus von der JR Tottori Station in 8 Min. erreichbar. Haltestelle Nishicho aussteigen.