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Untertitel: Basketball: Nationalliga A der Frauen
Auf dem Papier schien die Ausgangslage klar: Elfic Freiburg liegt auf dem zweiten Tabellenrang, das am grünen Tisch aufgestiegene Neuenburg auf dem zweitletzten. Trotzdem gab es am Samstag einige Unsicherheiten: Die Amerikanerin Wynter Whitley musste wegen einer Fussverletzung pausieren und bis kurz vor der Pause hatte Neuenburg immer einige Punkte Vorsprung auf Elfic. Den Freiburgerinnen gelang es nicht, Neuenburgs amerikanische Spielmacherin Ashley Elliott aufzuhalten: Sie warf aus allen Positionen und konnte in der ersten Halbzeit 16 Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Erst gegen Ende des zweiten Viertels gelang es Elfic, die Neuenburgerinnen vermehrt unter Druck zu setzen und mittels Gegenangriffen das Resultat umzudrehen. Elfic führte zur Pause knapp mit 39:36.
Der zweiten Halbzeit drückten dann die Freiburgerinnen ihren Stempel auf: Sie verteidigten aggressiv auf drei Vierteln des Feldes und machten Druck auf den Ball und den ersten Pass. Neuenburg fand keine Lösung gegen diese Verteidigung, verlor viele Bälle, und Elfic konnte viele Gegenangriffe auslösen. Neuenburgs Elliott machte nach der Pause gerade noch sieben Punkte, das gesamte Team 16. Im Verlaufe des dritten Viertels baute Elfic einen satten Vorsprung von 15 Punkten auf, den es nicht mehr preisgab. Neuenburg brach auch physisch ein, und Elfic gewann das Spiel 74:52.
Elfics Trainer Billy Karageorgakis war nach dem Match zufrieden – zumindest mit der zweiten Halbzeit: «Wir haben zwei Spiele gesehen», meinte er. In der ersten Spielzeit habe sein Team reagiert statt agiert, doch nach der Pause habe es Druck aufgesetzt.