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In einer Dissertation wurde untersucht in wie fern Schnittwunden an Bäumen durch eine Behandlung mit Trichoderma in ihrem Wundverschluss beeinflusst und vor einer Infektion durch Pathogene geschützt werden können.
An 159 Laubbäumen der Gattungen Ahorn, Eiche, Linde und Pappel wurden 1431 Schnittwunden durchgeführt, welche einen mittleren Durchmesser von 6.4 cm betrugen. Zwei Mal wurde Trichoderma, mit einem Abstand von 4 Wochen, auf die Hälfte der Schnittwunden aufgetragen. Der Rest der Schnittwunden diente als Kontrolle. 3 Wochen nach der Trichoderma-Behandlung wurden alle Schnittwunden mit jeweils einem Schadpilz (Zottiger Schillerporling, Wulstiger Lackporling, Schuppiger Porling) künstlich infiziert. Dabei war die Konzentration des Schaderregers bei der Infizierung bedeutend höher als die normal in der Natur vorkommende Konzentration. In verschiedenen Zeitabständen (von 2 Monaten bis zu 30 Monaten) wurden Holzproben aus den Wunden entnommen und auf Wundverschluss, Vorhandensein des Schadpilzes und Vorhandensein von Trichoderma untersucht.
Dabei konnte festgestellt werden: