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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2017.00033 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 29. Januar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Dr. Y.___ Bratschi AG Bahnhofstrasse 70, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Z.___ SA Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___ ist als Vermögens- und Anlageberater tätig. Er schloss am 14. April 2016 mit d er Z.___ SA einen als « Zusa mmenarbeitsvereinba rung » be zei chneten Vertrag ab. Die Z.___ SA erbringt Dienst leistungen im Finanzbereich, insbesondere als Vermögensverwalterin oder Portfolio managerin (Urk. 6/43/3, Urk. 6/43/ 7). In der Folge meldete sich X.___ am 2. Mai 2016 bei der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, zur Registrierung als Selbstän digerwerbender an (Urk. 6/45, Aktenverzeichnis zu Urk. 6/1-86). Auf Aufforde rung der Ausgleichskas se hin reichte X.___ die « Zusammenarbeitsverein ba rung » mit der Z.___ SA ( Urk. 6/43/3-7) und Unterlagen zu seinen Hono raren ein ( Urk. 6/43/8-10). D ie Ausgleichskasse übergab das Dossier zur Prüfung des Beitragsstatuts an die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber (Urk. 6/42). Die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber qualifizierte die Tätigkeit von X.___ in der Folge als unselbständig erwerbende Tätigkeit (Urk. 6/41). Gestützt darauf teilte die Ausgleichskasse X.___ und der Z.___ SA mit Schreiben vom 6. und 8. Juli 2016 mit, dass das Begeh ren um Registrierung als Selbstän digerwerbender abgelehnt werde (Urk. 6/39-40). Nachdem X.___ eine einsprachefähige Verfügung verlangt hatte (Urk. 6/37), verfügte die Ausgleichs kasse am 6. Dezember 2016 ent spre chend ihrem Schreiben vom 8. Juli 2016 (Urk. 6/35-36). Die dagegen von X.___ am 17. Januar 2017 erhobene Ein sprache (Urk. 6/18) wies die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 31. März 2017 (Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob X.___ am 1 8. Mai 2017 Beschwerde und beantragte ( Urk. 1 S. 2) : « 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 3 1. März 2017 (AHV-Nr. 756.8081.8034.99) sei aufzuheben. 2. Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer rückwirkend ab dem 1. Januar 2016 - eventualiter ab dem 1. Dezember 2016 - als Selbständigerwerbender im Sinne des AHVG gilt und es sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den Beschwerdeführer ab dem entsprechenden Datum für sein selbständiges Erwerbseinkommen als Selbständigerwerbender und für seine Angestellte n als Arbeit geb er anzuerkennen, zu registrieren und zu behandeln. 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuer zu schlag, zu Lasten der Beschwerdegegnerin. » Die Beschwerdegegnerin beantragte m it Beschwerdeantwort vom 1 9. Juni 2017 Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5, unter Beilage der Kassenakten [ Urk. 6/1-86]). Mit V erfügung vom 4. Juli 2017 wurde die Z.___ SA zum Prozess beige laden (Urk. 8). Die Z.___ SA liess sich mit Stellungnahme vom 24. Juli 2017 vernehmen (Urk. 12). Am 25. Juli 2017 reichte der Beschwerdeführer eine Replik zur Beschwerdeant wort der Beschwerdegegnerin vom 19. Juni 2017 (Urk. 5) ein (Urk. 11). Mit Verfügung vom 27. Juli 2017 wurden die Eingaben des Beschwerdeführers vom 2 5. Juli 2017 ( Urk. 11) sowie der Beigeladenen vom 2 4. Juli 2017 (Urk. 12) den übri gen Verfahrensbeteiligten je wechselseitig zugestellt ( Urk. 13). Alsdann reichte der Beschwerdeführer am 2 9. Mä rz 2018 eine weitere Stellung nahme ein ( Urk. 14, Urk. 15/1-2). Die übrigen Verfahrensbeteiligten erhielten jeweils eine Kopie dieser Eingabe ( Urk. 16). In der Folge sandte die Beschwerde gegnerin dem Gericht eine Kopie ihres Schreibens an de n Beschwerde führer vom 9. April 2018 betreffend dessen Wiedererwägungsgesuch ( Urk. 17, Urk. 18). Der Beschwerdeführer wurde darüber in Kenntnis gesetzt ( Urk. 19). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Strittig und zu prüfen ist, ob die in der « Zusammenarbeitsvereinbarung » mit der Beigeladenen vom 1 4. April 201 6 geregelte Tätigkeit des Beschwerdeführers AHV-beitragsrechtlich als selbständige oder unselbstän dige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist. 2. 2.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn ge nannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung, AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in un selbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit ( Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben ( Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt ( Art. 9 Abs. 1 AHVG). 2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebs wirt schaft licher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 144 V 111 E. 4.2 mit Hin weisen). 2.3 2.3.1 Gemäss der Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML ; gleichlautend in den ab 1. Januar 2016 und 1. Januar 2019 gültigen Ver sionen ) sprechen namentlich die folgenden Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos ( Rz. 1014 [WML 2016] bzw. Rz. 1019 [WML 2019] ): - das Tätigen erheblicher Investitionen, - die Verlusttragung, - das Tragen des Inkasso- und Delkredererisikos, - die Unkostentragung, - das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, - das Beschaffen von Aufträgen, - die Beschäftigung von Personal, - eigene Geschäftsräumlichkeiten. Auf der anderen Seite kommt das wirtschaftliche respektive arbeits organisa tori sche Abhängigkeitsverhältnis Unselbständigerwerbender gemäss der WML bei folgenden Merk malen zum Ausdruck ( Rz. 101 5 [WML 2016] bzw. Rz. 10 20 [WML 2019] ): - dem Weisungsrecht, - dem Unterordnungsverhältnis, - der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung, - de m Konkurrenzverbot, - der Präsenzpflicht. 2.3.2 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zu lassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstel len. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1). 3. Die « Zusammenarbeitsvereinbarung » vom 1 4. April 2016 zwischen dem Be schwerdeführer und der Beigeladenen soll die gegenseitigen Rechten und Pflich ten der Parteien im Bereich Zusammenarbeit, Kundenvermittlung und -be treuung und Erbringung von Dienstleistungen regeln ( Urk. 6/43/3). Der Beschwerdeführer vermittelt Kunden an die Beigeladene und (a) verwaltet das Kundenvermögen dieser Kunden - je nach Wun sch der Kunden - als externer Vermögensverwalter für die Beigeladene (Vermögensverwaltung als externer Vermögensverwalter) oder (b) berät die Kun den bei d er en eigener Verwaltung d es Vermögens (Ver mö gensberatung als externer Vermögensberater). Zu diesem Zweck schliesst die Bei geladene mit dem Kunden einen Vermögungsverwaltungs- oder - bera tungsver trag ab, den der Beschwerdeführer mit seiner Unterschrift akzeptiert und sich gegenüber der Beigeladenen verpflichtet, die Bestimmungen des ent sprechenden Vertrages mit dem Kunden (d. h. insbesondere die Verpflichtungen der Beigela denen, inkl. der Schweizerischen Standesregeln für die Ausübung der unabhän gigen Vermögensverwalter) einzuhalten ( Urk. 6/43/3-4). Die Beigeladene ver pflichte t sich zu folgenden Dienstleistungen : Sie stellt sich dem Beschwerde führer als Betreuungsplattform für die Kunden zur Verfügung. Sie erbringt für den Beschwerdeführer sodann projektbezogene Dienstleistungen im Bereich Finanz analyse, Erarbeitung neuer Anlageprodukte, Unterstützung beim Markt auftritt, Kundenbesuche, Unterstützung in Compliance- und Steuerfragen etc. Sie stellt dem Beschwerdeführer für seine Tätigkeit die benötigte Infrastruktur (z. B. Sitzungsräumlichkeiten) sowie Netzwerke (Bankbeziehungen, Experten, weitere Geschäftspartner) zur Verfügung, wobei der Beschwerdeführer bei der Nutzung auf das Tagesgeschäft der Beigeladenen Rücksicht zu nehmen hat. Schliesslich l eitet sie Kor respondenzen oder telefonische Mitteilungen von Kunden, die bei ihr für den Beschwerdeführer eingehen, unverzüglich an diesen weiter ( Urk. 6/43/4). Als Entschädigung für ihre Dienstleistungen erhält die Beigeladene vom Beschwerdefüh rer jährlich Fr. 2‘000.-- zuz ü glich Mehrwertsteuer. Die Bei ge la dene bezahlt dem Beschwerde führer ein Verwaltungs- und/oder Beratungs hono rar für seine Tätigkeit als externer Betreuer der Ku nden jeweils im gleichen Um fang, wie sie von den Kunden ein Entgelt vere innahmt hat. Ferner stehen dem Beschwerdeführer allfällige « Finder’s Fees » zu, welche einige Depotbanken für Kunden des Beschwerde führer auszahlen ( Urk. 6/43/5). 4. 4. 1 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 3 1. März 2017 ( Urk. 2) und in der Verfügung vom 6. Dezember 2016 führte die Beschwerdegegnerin aus, dass der Beschwerdeführer Verträge vermitteln und danach seine Kunden im Hinblick auf die Vermögensverwaltung beraten würde. Deshalb sei Rz. 4025 der WML (in der ab 1. Januar 2016 gültig gewes en en Version der WML) auf den vorliegenden Fall anwend bar. Die Voraussetzungen gemäss Rz. 4025 der WML ( e igene Geschäfts räum lich keiten, eigenes Personal und Tragung der eigenen Geschäftskosten) seien bezüg lich der Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht erfüllt, weshalb die Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht als selbständige Tätigkeit zu qualifizieren sei ( Urk. 2, Urk. 6/36 ). Damit vergleicht die Beschwerdegegnerin die Tätigkeit des Beschwer deführers mit der Tätigkeit von Handelsreisenden, Reisevertreterinnen und Reise vertreter n und Angehörigen ähnlicher Berufe (vgl. Rz. 4019 ff. WML [2016]). Ge mäss der WML gelten diejenigen natürliche n Personen als Reisevertreterinnen oder Reise vertreter, die gegen Entgelt im Namen und auf Rechnung eines anderen ausser halb von dessen Geschäftsräumen mit Dritten Verträge abschliessen oder den Ab schluss vermitteln (vgl. Rz. 4019 ff. WML [2016]). Laut der «Zusammen arbeitsver einbarung» vom 1 4. April 2016 besteht die Tätigkeit des Beschwerde führers nicht bloss in der Vermittlung von Verträgen zwischen dem Kunden und der Beigeladenen. Der Beschwerdeführer ist nach der «Vertragsvermittlung» als Ver mögensverwalter und/oder -berater der Kunden tätig (Urk. 6/43/3). Die Tätig keit des Beschwerdeführers kann daher nicht mit derjenigen eines Reisevertreters be ziehungsweise Agenten verglichen werden. Die entsprechende Quali fikation der Beschwerdegegnerin erweist sich daher als unzutreffend. 4.2 F ür typische Dienstleistungstätigkeiten - wozu auch die vorliegend zu beurtei lende Tätigkeit des Beschwerdeführers als Vermögensverwalter und -berater zu zählen ist - fallen häufig keine besonderen Investitionen an, weshalb diesbezüg lich das Unternehmerrisiko als eines der praxisgemäss heranzuziehenden Unter scheidungsmerkmale für die Abgrenzung der selbständigen von der unselbstän digen Erwerbstätigkeit in den Hintergrund tritt. Die Frage der betriebswirtschaft lich-arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit (vgl. E. 4.3 nachstehend) erhält hier bei mehr Gewicht (Urteil des Bundesgerichts H 195/05 vom 19. Oktober 2007 E. 4.2 ). 4.3 4.3.1 Zum Kriterium der betriebswirtschaftlich - arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit führte die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 31. März 2017 ( Urk. 2) im Wesentlichen aus, dass der Beschwerdeführer in die Arbeitsorganisation der Beigeladenen eingliedert sei, weil die Beigeladene den Vertrag mit dem Kunden abschliesse, der Zahlungsverkehr über sie abgewickelt werde und sie dem Beschwerdeführer die Infrastruktur wie auch ihre Netzwerke zur Verfügung stelle. Deshalb bestehe ein wirtschaftliche s respektive arbeitsorga nisa torische s Abhängigkeitsverhältnis und es liege eine unselbständige Tätigkeit vor ( Urk. 2 S. 2). 4.3.2 Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die v ersicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom Arbeitgeber abhängig ist und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vor liegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeits ort. Das wirtschaftliche Risiko der v ersicherten Person erschöpft sich dies falls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbs verhält nisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeit nehmers der Fall ist (BGE 122 V 169 E. 3c mit weiteren Hinweisen). Gemäss Ziff. I./ 1. der «Zusammenarbeitsvereinbarung» vom 1 4. April 2016 kann der Kunde zunächst wählen, ob er den Beschwerdeführer als Vermögensverwalter oder Vermögensberater beauftragen möchte ( Urk. 6/43/3). Danach schliesst der Kunde mit der Beigeladenen einen Vermögensverwaltungs- oder beratungs ver trag. Der Beschwerdeführer unterzeichnet diesen Vertrag ebenfalls und ver pflich tet sich damit gegenüber der Beigeladenen, die Bestimmungen des entsprechen den Vertrages mit dem Kunden (d. h. insbesondere die Verpflichtungen der Bei geladenen inkl. der Schweizerischen Standesregeln für die Ausübung der un ab hängigen Vermögensverwalter) einzuhalten ( Ziff. I./ 1. der «Zusammenarbeits ver einbarung» a. E. [ Urk. 6/43/3-4]). Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass der Beschwerdeführer bezüglich seiner Tätigkeit für seine Kunden die Weisungen der Beigeladenen zu befolgen hat. Er ist bezüglich Ausführung dieser Tätigkeit frei. Dies ergibt sich auch aus Ziff. I./ 2. der «Zusammenarbeitsvereinbarung», wo nach die Beschwerdegegnerin dafür sorgt, dass der Beschwerdeführer vom Kun den ebenfalls eine limitier te Vollmacht zur Vermögensverwaltung gegenüber der Depotbank erhält und vom Kunden generell als externer Vermögensverwalter oder -berater im Sinne von Ziffer 8 Absatz 3 de s Vertrages mit dem Kunden eingesetzt wird ( Urk. 6/43/4). Dadurch wird nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer zur Erfüllung seiner Aufgaben Dritte beizieht. Zudem ist zu beachten, dass die persönliche Aufgabenerfüllung auch Merkmal des Auftrages ist ( Art. 398 Abs. 3 des Obligationenrecht s, OR ; Urteil des Bundesgerichts 9C_799/2011 vom 2 6. März 2012 E. 5.1). 4.3.3 Dafür, da s s der Beschwerdeführer die Vermögensver waltung und -beratung für die Kunden von der Beigeladenen u nabhängig aus führt, spricht sodann, dass die Beigeladene laut Ziff. I./3. der «Zusammenarbeits vereinbarung» des Beschwerde führers eine Betreuung der Kunden ohne die schriftliche Zustimmung des Beschwerdeführers zu unterlassen hat ( Urk. 6/43/4). In Ziff. I./3. der «Zusammen arbeitsvereinbarung» wird ferner geregelt, dass die Beigeladene auf Wunsch des Beschwerdeführers seine Kunden während seiner ferien-, krankheits- und unfall bedingten Abwesenheit b etreu t ( Urk. 6/43/4). Dies weist ebenfalls darauf hin, dass der Beschwerdeführer nicht in die Betriebs or ganisation der Beige la de nen einge gliedert ist. Der Beschwerdeführer könnte seine Tätigkeit während seiner Ferien auch einfach ruhen lassen. In einem Arbeitsver hältnis steht bei ferienbedingten Abwesenheiten grundsätzlich eine Stellvertre terin oder ein Stellvertreter zur Ver fügung. Bezügli ch der Dienstleistungen, welche die Bei gela dene für den Beschwerdeführer gemäss Ziff. II. der «Zusam menarbeits verein ba rung» erbringt, fällt ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer diese - unter Rücksichtnahme auf das Tagesgeschäft der Beigeladenen - nu tzen darf, dazu aber gemäss dem Wort laut der Vereinbarung nicht verpflichtet ist. Insbesondere besteht keine Präsenz pflicht des Beschwerdeführers in den Geschäftsräum lich keiten der Beigeladenen. Von einem Arbeitnehmer würde demgegenüber er wartet, dass er die Infra struktur seiner Arbeitgeberin nutzt, mithin beispiels weise Bespre chungen mit den Kunden in einem Sitzungszimmer seiner Arbeitgeberin durchführt. Für diese Dienst leis tungen bezahlt der Beschwerde führer der Bei geladenen eine pauschale Ent schä digung von Fr. 2'000.-- pro Jahr ( Urk. 6/43/5). Demgegenüber muss e in Arbeit nehmer seinem Arbeitgeber keine Ent schä digung für die für die Arbeit verwen de ten Räumlichkeiten und Utensilien be zahlen. Viel mehr hat der Arbeit geber den Arbeitnehmer mit den Geräten und dem Material auszurüsten, die dieser zur Arbeit benötigt, sofern nichts anderes verabredet oder üblich ist ( Art. 327 Abs. 1 OR). 4.3. 4 Die Kundenzahlungen werden über die Beigeladene abgerechnet. Laut der Bei ge ladenen hat dies für den Beschwerdeführer den Vorteil, dass sie für ihn so die Comp liance gemäss dem Bundesgesetz über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung (Geldwäschereigesetz, Gw G ) durchführ t ( Urk. 12 S. 1). D as Verwaltungs- und/oder Beratungshonorar für seine Tätigkeit kommt sodann vollumfänglich dem Beschwerdeführer zu. Die Beigeladene verpflichtet sich, dem Beschwerdeführer dieses Honorar im gleichen Umfang auszubezahlen, wie sie es vom Kunden erhalten hat ( Ziff. I II./ 2. der «Zusammenarbeits verein ba rung» ). Damit übernimmt sie für den Beschwerdeführer zwar das Inkasso. Sie übernimmt aber keine Garantie für uneinbringliche Honorarforderungen. Bleibt ein Honorar unbezahlt, so erhält der Beschwerdeführer für diese Tätigkeit keine Entschädi gung. Zudem fällt die Entschädigung von Fr. 2'000.-- für die Dienst leistungen der Bei gela denen gemäss Ziff. III./ 1. der «Zusammenarbeits vereinba rung» auch dann an, wenn der Beschwerdeführer keine Einkünfte erzielt. 4.3. 5 Ein Konkurrenzverbot des Beschwerdeführers besteht nicht, wie Ziff. I./4. der «Zusammenarbeitsvereinbarung» zu entnehmen ist. Das Fehlen eines Konkurrenz verbots spricht ebenfalls gegen eine betriebsorganisatorische Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen (E. 2.3.1 vorstehend; vgl. BGE 144 V 111 E. 6.4). 4.3. 6 Ebenso wenig kann von einer betriebswirtschaftlich en Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen gesprochen werden. Hierbei ist zu be rücksichtigen, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben als eigen stän diger Vermögens- und Unternehmensberater, Berater im Bereich Family Office, Dienstleistungserbringer im Bereich Fundraising sowie als Vermittler von Revisionskunden tätig ist ( Urk. 1 S. 5-6) und zur Ausübung dieser Tätigkeiten Büro r äumlichkeiten angemietet hat (Ur k. 3/3). S ein Beratungsunternehmen habe im Jahr 2017 einen Jahresumsatz von Fr. 100‘000.-- erzielt, weswegen er ab dem 1. Januar 2018 mehrwertsteuerpflichtig sei und sein Unternehmen im Handels re gister eingetragen habe (Urk. 14, Urk. 15/1-2). Gemäss dem Beschwerdeführer beruht nur ein Teil seines Umsatz es auf den durch die Kooperation mit der Bei ge ladenen er zielten Einkünfte ( Urk. 14 S. 2; vgl. auch «die Zusammenstellung der Leistungen und Auslagen » der Beigeladenen vom 3 1. März 2016 und den Konto auszug vom 1 7. Mai 2016, wonach dem Beschwerdeführer nach Abzug des Kos tenbeitrags und der MWSt für das erste Quartal 2016 Fr. 1'551.10 überwiesen wurden [Urk. 6/43/8-9] ). Unzutreffend ist daher die Auffassung der Beschwerde gegnerin, dass die Beigeladene die einzige «Auftraggeberin» des Beschwerde füh rers sei (vgl. Urk. 6/4/1). 4.3.7 Hinzuweisen ist schliesslich darauf, dass die «Zusammenarbeitsvereinbarung» von jeder Partei ohne Kündigungsfrist aufgehoben werden kann, wenn bei der Beige ladenen keine Kunden (des Beschwerdeführers) mehr unter Vertrag stehen ( Ziff. VI/ 1. d er «Zusammen arbeitsvereinbarung» [ Urk. 6/43/6]). Demgegenüber kann ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer nicht fristlos künd ig en, wenn der Arbeit nehmer keine Arbeit mehr hat. Auch dies spricht somit für das Vorliegen einer selbständigen Tätigkeit. 4.4. In einer Gesamtschau kann vorliegend nicht von eine r betriebswirtschaftliche n beziehungsweise arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen gesprochen werden. Es ist deshalb von einer selbständigen Tätigkeit aus zu gehen. 5. Demnach ist der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 31. März 2017 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und festzustellen, dass die vom Beschwerdeführer in Kooperation mit der Beigelade nen ausgeübte Tätig keit als Vermögensverwalter und -vermögensberater eine selbständige Erwerbs tätigkeit darstellt. 6. Der vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, welche sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und seinem Obsiegen, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert bemisst ( § 34 Abs. 3 des Gesetz es über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Vorliegend gilt es zudem zu berücksichtigen, dass die Rechtsvertretung des Beschwerde füh rer s vor der Beschwerdeerhebung bereits über Vorkenntnisse ver fügte, weil sie den Beschwerdeführer schon im Einspracheverfahren vertreten hat (vgl. Urk. 6/4). Es rechtfertigt sich daher, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zuzusprechen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversiche rungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 31. März 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die vom Beschwerdeführer in Kooperation mit der Beigelade nen ausgeübte Tätigkeit als Vermögensverwalter und -vermögensberater eine selbständige Erwerbstätigkeit darstellt. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Z.___ SA - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2017.00033 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 29. Januar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Dr. Y.___ Bratschi AG Bahnhofstrasse 70, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Z.___ SA Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___ ist als Vermögens- und Anlageberater tätig. Er schloss am 14. April 2016 mit d er Z.___ SA einen als « Zusa mmenarbeitsvereinba rung » be zei chneten Vertrag ab. Die Z.___ SA erbringt Dienst leistungen im Finanzbereich, insbesondere als Vermögensverwalterin oder Portfolio managerin (Urk. 6/43/3, Urk. 6/43/ 7). In der Folge meldete sich X.___ am 2. Mai 2016 bei der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, zur Registrierung als Selbstän digerwerbender an (Urk. 6/45, Aktenverzeichnis zu Urk. 6/1-86). Auf Aufforde rung der Ausgleichskas se hin reichte X.___ die « Zusammenarbeitsverein ba rung » mit der Z.___ SA ( Urk. 6/43/3-7) und Unterlagen zu seinen Hono raren ein ( Urk. 6/43/8-10). D ie Ausgleichskasse übergab das Dossier zur Prüfung des Beitragsstatuts an die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber (Urk. 6/42). Die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber qualifizierte die Tätigkeit von X.___ in der Folge als unselbständig erwerbende Tätigkeit (Urk. 6/41). Gestützt darauf teilte die Ausgleichskasse X.___ und der Z.___ SA mit Schreiben vom 6. und 8. Juli 2016 mit, dass das Begeh ren um Registrierung als Selbstän digerwerbender abgelehnt werde (Urk. 6/39-40). Nachdem X.___ eine einsprachefähige Verfügung verlangt hatte (Urk. 6/37), verfügte die Ausgleichs kasse am 6. Dezember 2016 ent spre chend ihrem Schreiben vom 8. Juli 2016 (Urk. 6/35-36). Die dagegen von X.___ am 17. Januar 2017 erhobene Ein sprache (Urk. 6/18) wies die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 31. März 2017 (Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob X.___ am 1 8. Mai 2017 Beschwerde und beantragte ( Urk. 1 S. 2) : « 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 3 1. März 2017 (AHV-Nr. 756.8081.8034.99) sei aufzuheben. 2. Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer rückwirkend ab dem 1. Januar 2016 - eventualiter ab dem 1. Dezember 2016 - als Selbständigerwerbender im Sinne des AHVG gilt und es sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den Beschwerdeführer ab dem entsprechenden Datum für sein selbständiges Erwerbseinkommen als Selbständigerwerbender und für seine Angestellte n als Arbeit geb er anzuerkennen, zu registrieren und zu behandeln. 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuer zu schlag, zu Lasten der Beschwerdegegnerin. » Die Beschwerdegegnerin beantragte m it Beschwerdeantwort vom 1 9. Juni 2017 Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5, unter Beilage der Kassenakten [ Urk. 6/1-86]). Mit V erfügung vom 4. Juli 2017 wurde die Z.___ SA zum Prozess beige laden (Urk. 8). Die Z.___ SA liess sich mit Stellungnahme vom 24. Juli 2017 vernehmen (Urk. 12). Am 25. Juli 2017 reichte der Beschwerdeführer eine Replik zur Beschwerdeant wort der Beschwerdegegnerin vom 19. Juni 2017 (Urk. 5) ein (Urk. 11). Mit Verfügung vom 27. Juli 2017 wurden die Eingaben des Beschwerdeführers vom 2 5. Juli 2017 ( Urk. 11) sowie der Beigeladenen vom 2 4. Juli 2017 (Urk. 12) den übri gen Verfahrensbeteiligten je wechselseitig zugestellt ( Urk. 13). Alsdann reichte der Beschwerdeführer am 2 9. Mä rz 2018 eine weitere Stellung nahme ein ( Urk. 14, Urk. 15/1-2). Die übrigen Verfahrensbeteiligten erhielten jeweils eine Kopie dieser Eingabe ( Urk. 16). In der Folge sandte die Beschwerde gegnerin dem Gericht eine Kopie ihres Schreibens an de n Beschwerde führer vom 9. April 2018 betreffend dessen Wiedererwägungsgesuch ( Urk. 17, Urk. 18). Der Beschwerdeführer wurde darüber in Kenntnis gesetzt ( Urk. 19). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Strittig und zu prüfen ist, ob die in der « Zusammenarbeitsvereinbarung » mit der Beigeladenen vom 1 4. April 201 6 geregelte Tätigkeit des Beschwerdeführers AHV-beitragsrechtlich als selbständige oder unselbstän dige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist. 2. 2.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn ge nannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung, AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in un selbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit ( Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben ( Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt ( Art. 9 Abs. 1 AHVG). 2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebs wirt schaft licher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 144 V 111 E. 4.2 mit Hin weisen). 2.3 2.3.1 Gemäss der Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML ; gleichlautend in den ab 1. Januar 2016 und 1. Januar 2019 gültigen Ver sionen ) sprechen namentlich die folgenden Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos ( Rz. 1014 [WML 2016] bzw. Rz. 1019 [WML 2019] ): - das Tätigen erheblicher Investitionen, - die Verlusttragung, - das Tragen des Inkasso- und Delkredererisikos, - die Unkostentragung, - das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, - das Beschaffen von Aufträgen, - die Beschäftigung von Personal, - eigene Geschäftsräumlichkeiten. Auf der anderen Seite kommt das wirtschaftliche respektive arbeits organisa tori sche Abhängigkeitsverhältnis Unselbständigerwerbender gemäss der WML bei folgenden Merk malen zum Ausdruck ( Rz. 101 5 [WML 2016] bzw. Rz. 10 20 [WML 2019] ): - dem Weisungsrecht, - dem Unterordnungsverhältnis, - der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung, - de m Konkurrenzverbot, - der Präsenzpflicht. 2.3.2 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zu lassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstel len. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1). 3. Die « Zusammenarbeitsvereinbarung » vom 1 4. April 2016 zwischen dem Be schwerdeführer und der Beigeladenen soll die gegenseitigen Rechten und Pflich ten der Parteien im Bereich Zusammenarbeit, Kundenvermittlung und -be treuung und Erbringung von Dienstleistungen regeln ( Urk. 6/43/3). Der Beschwerdeführer vermittelt Kunden an die Beigeladene und (a) verwaltet das Kundenvermögen dieser Kunden - je nach Wun sch der Kunden - als externer Vermögensverwalter für die Beigeladene (Vermögensverwaltung als externer Vermögensverwalter) oder (b) berät die Kun den bei d er en eigener Verwaltung d es Vermögens (Ver mö gensberatung als externer Vermögensberater). Zu diesem Zweck schliesst die Bei geladene mit dem Kunden einen Vermögungsverwaltungs- oder - bera tungsver trag ab, den der Beschwerdeführer mit seiner Unterschrift akzeptiert und sich gegenüber der Beigeladenen verpflichtet, die Bestimmungen des ent sprechenden Vertrages mit dem Kunden (d. h. insbesondere die Verpflichtungen der Beigela denen, inkl. der Schweizerischen Standesregeln für die Ausübung der unabhän gigen Vermögensverwalter) einzuhalten ( Urk. 6/43/3-4). Die Beigeladene ver pflichte t sich zu folgenden Dienstleistungen : Sie stellt sich dem Beschwerde führer als Betreuungsplattform für die Kunden zur Verfügung. Sie erbringt für den Beschwerdeführer sodann projektbezogene Dienstleistungen im Bereich Finanz analyse, Erarbeitung neuer Anlageprodukte, Unterstützung beim Markt auftritt, Kundenbesuche, Unterstützung in Compliance- und Steuerfragen etc. Sie stellt dem Beschwerdeführer für seine Tätigkeit die benötigte Infrastruktur (z. B. Sitzungsräumlichkeiten) sowie Netzwerke (Bankbeziehungen, Experten, weitere Geschäftspartner) zur Verfügung, wobei der Beschwerdeführer bei der Nutzung auf das Tagesgeschäft der Beigeladenen Rücksicht zu nehmen hat. Schliesslich l eitet sie Kor respondenzen oder telefonische Mitteilungen von Kunden, die bei ihr für den Beschwerdeführer eingehen, unverzüglich an diesen weiter ( Urk. 6/43/4). Als Entschädigung für ihre Dienstleistungen erhält die Beigeladene vom Beschwerdefüh rer jährlich Fr. 2‘000.-- zuz ü glich Mehrwertsteuer. Die Bei ge la dene bezahlt dem Beschwerde führer ein Verwaltungs- und/oder Beratungs hono rar für seine Tätigkeit als externer Betreuer der Ku nden jeweils im gleichen Um fang, wie sie von den Kunden ein Entgelt vere innahmt hat. Ferner stehen dem Beschwerdeführer allfällige « Finder’s Fees » zu, welche einige Depotbanken für Kunden des Beschwerde führer auszahlen ( Urk. 6/43/5). 4. 4. 1 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 3 1. März 2017 ( Urk. 2) und in der Verfügung vom 6. Dezember 2016 führte die Beschwerdegegnerin aus, dass der Beschwerdeführer Verträge vermitteln und danach seine Kunden im Hinblick auf die Vermögensverwaltung beraten würde. Deshalb sei Rz. 4025 der WML (in der ab 1. Januar 2016 gültig gewes en en Version der WML) auf den vorliegenden Fall anwend bar. Die Voraussetzungen gemäss Rz. 4025 der WML ( e igene Geschäfts räum lich keiten, eigenes Personal und Tragung der eigenen Geschäftskosten) seien bezüg lich der Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht erfüllt, weshalb die Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht als selbständige Tätigkeit zu qualifizieren sei ( Urk. 2, Urk. 6/36 ). Damit vergleicht die Beschwerdegegnerin die Tätigkeit des Beschwer deführers mit der Tätigkeit von Handelsreisenden, Reisevertreterinnen und Reise vertreter n und Angehörigen ähnlicher Berufe (vgl. Rz. 4019 ff. WML [2016]). Ge mäss der WML gelten diejenigen natürliche n Personen als Reisevertreterinnen oder Reise vertreter, die gegen Entgelt im Namen und auf Rechnung eines anderen ausser halb von dessen Geschäftsräumen mit Dritten Verträge abschliessen oder den Ab schluss vermitteln (vgl. Rz. 4019 ff. WML [2016]). Laut der «Zusammen arbeitsver einbarung» vom 1 4. April 2016 besteht die Tätigkeit des Beschwerde führers nicht bloss in der Vermittlung von Verträgen zwischen dem Kunden und der Beigeladenen. Der Beschwerdeführer ist nach der «Vertragsvermittlung» als Ver mögensverwalter und/oder -berater der Kunden tätig (Urk. 6/43/3). Die Tätig keit des Beschwerdeführers kann daher nicht mit derjenigen eines Reisevertreters be ziehungsweise Agenten verglichen werden. Die entsprechende Quali fikation der Beschwerdegegnerin erweist sich daher als unzutreffend. 4.2 F ür typische Dienstleistungstätigkeiten - wozu auch die vorliegend zu beurtei lende Tätigkeit des Beschwerdeführers als Vermögensverwalter und -berater zu zählen ist - fallen häufig keine besonderen Investitionen an, weshalb diesbezüg lich das Unternehmerrisiko als eines der praxisgemäss heranzuziehenden Unter scheidungsmerkmale für die Abgrenzung der selbständigen von der unselbstän digen Erwerbstätigkeit in den Hintergrund tritt. Die Frage der betriebswirtschaft lich-arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit (vgl. E. 4.3 nachstehend) erhält hier bei mehr Gewicht (Urteil des Bundesgerichts H 195/05 vom 19. Oktober 2007 E. 4.2 ). 4.3 4.3.1 Zum Kriterium der betriebswirtschaftlich - arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit führte die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 31. März 2017 ( Urk. 2) im Wesentlichen aus, dass der Beschwerdeführer in die Arbeitsorganisation der Beigeladenen eingliedert sei, weil die Beigeladene den Vertrag mit dem Kunden abschliesse, der Zahlungsverkehr über sie abgewickelt werde und sie dem Beschwerdeführer die Infrastruktur wie auch ihre Netzwerke zur Verfügung stelle. Deshalb bestehe ein wirtschaftliche s respektive arbeitsorga nisa torische s Abhängigkeitsverhältnis und es liege eine unselbständige Tätigkeit vor ( Urk. 2 S. 2). 4.3.2 Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die v ersicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom Arbeitgeber abhängig ist und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vor liegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeits ort. Das wirtschaftliche Risiko der v ersicherten Person erschöpft sich dies falls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbs verhält nisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeit nehmers der Fall ist (BGE 122 V 169 E. 3c mit weiteren Hinweisen). Gemäss Ziff. I./ 1. der «Zusammenarbeitsvereinbarung» vom 1 4. April 2016 kann der Kunde zunächst wählen, ob er den Beschwerdeführer als Vermögensverwalter oder Vermögensberater beauftragen möchte ( Urk. 6/43/3). Danach schliesst der Kunde mit der Beigeladenen einen Vermögensverwaltungs- oder beratungs ver trag. Der Beschwerdeführer unterzeichnet diesen Vertrag ebenfalls und ver pflich tet sich damit gegenüber der Beigeladenen, die Bestimmungen des entsprechen den Vertrages mit dem Kunden (d. h. insbesondere die Verpflichtungen der Bei geladenen inkl. der Schweizerischen Standesregeln für die Ausübung der un ab hängigen Vermögensverwalter) einzuhalten ( Ziff. I./ 1. der «Zusammenarbeits ver einbarung» a. E. [ Urk. 6/43/3-4]). Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass der Beschwerdeführer bezüglich seiner Tätigkeit für seine Kunden die Weisungen der Beigeladenen zu befolgen hat. Er ist bezüglich Ausführung dieser Tätigkeit frei. Dies ergibt sich auch aus Ziff. I./ 2. der «Zusammenarbeitsvereinbarung», wo nach die Beschwerdegegnerin dafür sorgt, dass der Beschwerdeführer vom Kun den ebenfalls eine limitier te Vollmacht zur Vermögensverwaltung gegenüber der Depotbank erhält und vom Kunden generell als externer Vermögensverwalter oder -berater im Sinne von Ziffer 8 Absatz 3 de s Vertrages mit dem Kunden eingesetzt wird ( Urk. 6/43/4). Dadurch wird nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer zur Erfüllung seiner Aufgaben Dritte beizieht. Zudem ist zu beachten, dass die persönliche Aufgabenerfüllung auch Merkmal des Auftrages ist ( Art. 398 Abs. 3 des Obligationenrecht s, OR ; Urteil des Bundesgerichts 9C_799/2011 vom 2 6. März 2012 E. 5.1). 4.3.3 Dafür, da s s der Beschwerdeführer die Vermögensver waltung und -beratung für die Kunden von der Beigeladenen u nabhängig aus führt, spricht sodann, dass die Beigeladene laut Ziff. I./3. der «Zusammenarbeits vereinbarung» des Beschwerde führers eine Betreuung der Kunden ohne die schriftliche Zustimmung des Beschwerdeführers zu unterlassen hat ( Urk. 6/43/4). In Ziff. I./3. der «Zusammen arbeitsvereinbarung» wird ferner geregelt, dass die Beigeladene auf Wunsch des Beschwerdeführers seine Kunden während seiner ferien-, krankheits- und unfall bedingten Abwesenheit b etreu t ( Urk. 6/43/4). Dies weist ebenfalls darauf hin, dass der Beschwerdeführer nicht in die Betriebs or ganisation der Beige la de nen einge gliedert ist. Der Beschwerdeführer könnte seine Tätigkeit während seiner Ferien auch einfach ruhen lassen. In einem Arbeitsver hältnis steht bei ferienbedingten Abwesenheiten grundsätzlich eine Stellvertre terin oder ein Stellvertreter zur Ver fügung. Bezügli ch der Dienstleistungen, welche die Bei gela dene für den Beschwerdeführer gemäss Ziff. II. der «Zusam menarbeits verein ba rung» erbringt, fällt ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer diese - unter Rücksichtnahme auf das Tagesgeschäft der Beigeladenen - nu tzen darf, dazu aber gemäss dem Wort laut der Vereinbarung nicht verpflichtet ist. Insbesondere besteht keine Präsenz pflicht des Beschwerdeführers in den Geschäftsräum lich keiten der Beigeladenen. Von einem Arbeitnehmer würde demgegenüber er wartet, dass er die Infra struktur seiner Arbeitgeberin nutzt, mithin beispiels weise Bespre chungen mit den Kunden in einem Sitzungszimmer seiner Arbeitgeberin durchführt. Für diese Dienst leis tungen bezahlt der Beschwerde führer der Bei geladenen eine pauschale Ent schä digung von Fr. 2'000.-- pro Jahr ( Urk. 6/43/5). Demgegenüber muss e in Arbeit nehmer seinem Arbeitgeber keine Ent schä digung für die für die Arbeit verwen de ten Räumlichkeiten und Utensilien be zahlen. Viel mehr hat der Arbeit geber den Arbeitnehmer mit den Geräten und dem Material auszurüsten, die dieser zur Arbeit benötigt, sofern nichts anderes verabredet oder üblich ist ( Art. 327 Abs. 1 OR). 4.3. 4 Die Kundenzahlungen werden über die Beigeladene abgerechnet. Laut der Bei ge ladenen hat dies für den Beschwerdeführer den Vorteil, dass sie für ihn so die Comp liance gemäss dem Bundesgesetz über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung (Geldwäschereigesetz, Gw G ) durchführ t ( Urk. 12 S. 1). D as Verwaltungs- und/oder Beratungshonorar für seine Tätigkeit kommt sodann vollumfänglich dem Beschwerdeführer zu. Die Beigeladene verpflichtet sich, dem Beschwerdeführer dieses Honorar im gleichen Umfang auszubezahlen, wie sie es vom Kunden erhalten hat ( Ziff. I II./ 2. der «Zusammenarbeits verein ba rung» ). Damit übernimmt sie für den Beschwerdeführer zwar das Inkasso. Sie übernimmt aber keine Garantie für uneinbringliche Honorarforderungen. Bleibt ein Honorar unbezahlt, so erhält der Beschwerdeführer für diese Tätigkeit keine Entschädi gung. Zudem fällt die Entschädigung von Fr. 2'000.-- für die Dienst leistungen der Bei gela denen gemäss Ziff. III./ 1. der «Zusammenarbeits vereinba rung» auch dann an, wenn der Beschwerdeführer keine Einkünfte erzielt. 4.3. 5 Ein Konkurrenzverbot des Beschwerdeführers besteht nicht, wie Ziff. I./4. der «Zusammenarbeitsvereinbarung» zu entnehmen ist. Das Fehlen eines Konkurrenz verbots spricht ebenfalls gegen eine betriebsorganisatorische Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen (E. 2.3.1 vorstehend; vgl. BGE 144 V 111 E. 6.4). 4.3. 6 Ebenso wenig kann von einer betriebswirtschaftlich en Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen gesprochen werden. Hierbei ist zu be rücksichtigen, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben als eigen stän diger Vermögens- und Unternehmensberater, Berater im Bereich Family Office, Dienstleistungserbringer im Bereich Fundraising sowie als Vermittler von Revisionskunden tätig ist ( Urk. 1 S. 5-6) und zur Ausübung dieser Tätigkeiten Büro r äumlichkeiten angemietet hat (Ur k. 3/3). S ein Beratungsunternehmen habe im Jahr 2017 einen Jahresumsatz von Fr. 100‘000.-- erzielt, weswegen er ab dem 1. Januar 2018 mehrwertsteuerpflichtig sei und sein Unternehmen im Handels re gister eingetragen habe (Urk. 14, Urk. 15/1-2). Gemäss dem Beschwerdeführer beruht nur ein Teil seines Umsatz es auf den durch die Kooperation mit der Bei ge ladenen er zielten Einkünfte ( Urk. 14 S. 2; vgl. auch «die Zusammenstellung der Leistungen und Auslagen » der Beigeladenen vom 3 1. März 2016 und den Konto auszug vom 1 7. Mai 2016, wonach dem Beschwerdeführer nach Abzug des Kos tenbeitrags und der MWSt für das erste Quartal 2016 Fr. 1'551.10 überwiesen wurden [Urk. 6/43/8-9] ). Unzutreffend ist daher die Auffassung der Beschwerde gegnerin, dass die Beigeladene die einzige «Auftraggeberin» des Beschwerde füh rers sei (vgl. Urk. 6/4/1). 4.3.7 Hinzuweisen ist schliesslich darauf, dass die «Zusammenarbeitsvereinbarung» von jeder Partei ohne Kündigungsfrist aufgehoben werden kann, wenn bei der Beige ladenen keine Kunden (des Beschwerdeführers) mehr unter Vertrag stehen ( Ziff. VI/ 1. d er «Zusammen arbeitsvereinbarung» [ Urk. 6/43/6]). Demgegenüber kann ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer nicht fristlos künd ig en, wenn der Arbeit nehmer keine Arbeit mehr hat. Auch dies spricht somit für das Vorliegen einer selbständigen Tätigkeit. 4.4. In einer Gesamtschau kann vorliegend nicht von eine r betriebswirtschaftliche n beziehungsweise arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen gesprochen werden. Es ist deshalb von einer selbständigen Tätigkeit aus zu gehen. 5. Demnach ist der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 31. März 2017 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und festzustellen, dass die vom Beschwerdeführer in Kooperation mit der Beigelade nen ausgeübte Tätig keit als Vermögensverwalter und -vermögensberater eine selbständige Erwerbs tätigkeit darstellt. 6. Der vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, welche sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und seinem Obsiegen, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert bemisst ( § 34 Abs. 3 des Gesetz es über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Vorliegend gilt es zudem zu berücksichtigen, dass die Rechtsvertretung des Beschwerde füh rer s vor der Beschwerdeerhebung bereits über Vorkenntnisse ver fügte, weil sie den Beschwerdeführer schon im Einspracheverfahren vertreten hat (vgl. Urk. 6/4). Es rechtfertigt sich daher, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zuzusprechen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversiche rungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 31. März 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die vom Beschwerdeführer in Kooperation mit der Beigelade nen ausgeübte Tätigkeit als Vermögensverwalter und -vermögensberater eine selbständige Erwerbstätigkeit darstellt. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Z.___ SA - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AB.2017.00033 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 29. Januar 2019

AB.2017.00033

AB.2017.00033

AB.2017.00033 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher

Urteil vom 29. Januar 2019

Urteil vom 29. Januar 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Dr. Y.___

vertreten durch Dr. Y.___ Bratschi AG

Bratschi AG Bahnhofstrasse 70, Postfach, 8021 Zürich 1

Bahnhofstrasse 70, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Z.___ SA

Z.___ SA Beigeladene

Beigeladene Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___ ist als Vermögens- und Anlageberater tätig. Er schloss am 14. April 2016 mit d er Z.___ SA einen als « Zusa mmenarbeitsvereinba rung » be zei chneten Vertrag ab. Die Z.___ SA erbringt Dienst leistungen im Finanzbereich, insbesondere als Vermögensverwalterin oder Portfolio managerin (Urk. 6/43/3, Urk. 6/43/ 7).

1. X.___ ist als Vermögens- und Anlageberater tätig. Er schloss am 14. April 2016 mit d er Z.___ SA einen als « Zusa mmenarbeitsvereinba rung » be zei chneten Vertrag ab. Die Z.___ SA erbringt Dienst leistungen im Finanzbereich, insbesondere als Vermögensverwalterin oder Portfolio managerin (Urk. 6/43/3, Urk. 6/43/ 7). In der Folge meldete sich X.___ am 2. Mai 2016 bei der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, zur Registrierung als Selbstän digerwerbender an (Urk. 6/45, Aktenverzeichnis zu Urk. 6/1-86). Auf Aufforde rung der Ausgleichskas se hin reichte X.___ die « Zusammenarbeitsverein ba rung » mit der Z.___ SA ( Urk. 6/43/3-7) und Unterlagen zu seinen Hono raren ein ( Urk. 6/43/8-10). D ie Ausgleichskasse übergab das Dossier zur Prüfung des Beitragsstatuts an die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber (Urk. 6/42). Die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber qualifizierte die Tätigkeit von X.___ in der Folge als unselbständig erwerbende Tätigkeit (Urk. 6/41). Gestützt darauf teilte die Ausgleichskasse X.___ und der Z.___ SA mit Schreiben vom 6. und 8. Juli 2016 mit, dass das Begeh ren um Registrierung als Selbstän digerwerbender abgelehnt werde (Urk. 6/39-40). Nachdem X.___ eine einsprachefähige Verfügung verlangt hatte (Urk. 6/37), verfügte die Ausgleichs kasse am 6. Dezember 2016 ent spre chend ihrem Schreiben vom 8. Juli 2016 (Urk. 6/35-36). Die dagegen von X.___ am 17. Januar 2017 erhobene Ein sprache (Urk. 6/18) wies die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 31. März 2017 (Urk. 2) ab.

In der Folge meldete sich X.___ am 2. Mai 2016 bei der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, zur Registrierung als Selbstän digerwerbender an (Urk. 6/45, Aktenverzeichnis zu Urk. 6/1-86). Auf Aufforde rung der Ausgleichskas se hin reichte X.___ die « Zusammenarbeitsverein ba rung » mit der Z.___ SA ( Urk. 6/43/3-7) und Unterlagen zu seinen Hono raren ein ( Urk. 6/43/8-10). D ie Ausgleichskasse übergab das Dossier zur Prüfung des Beitragsstatuts an die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber (Urk. 6/42). Die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber qualifizierte die Tätigkeit von X.___ in der Folge als unselbständig erwerbende Tätigkeit (Urk. 6/41). Gestützt darauf teilte die Ausgleichskasse X.___ und der Z.___ SA mit Schreiben vom 6. und 8. Juli 2016 mit, dass das Begeh ren um Registrierung als Selbstän digerwerbender abgelehnt werde (Urk. 6/39-40). Nachdem X.___ eine einsprachefähige Verfügung verlangt hatte (Urk. 6/37), verfügte die Ausgleichs kasse am 6. Dezember 2016 ent spre chend ihrem Schreiben vom 8. Juli 2016 (Urk. 6/35-36). Die dagegen von X.___ am 17. Januar 2017 erhobene Ein sprache (Urk. 6/18) wies die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 31. März 2017 (Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob X.___ am 1 8. Mai 2017 Beschwerde und beantragte ( Urk. 1 S. 2) :

2. Dagegen erhob X.___ am 1 8. Mai 2017 Beschwerde und beantragte ( Urk. 1 S. 2) : « 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 3 1. März 2017 (AHV-Nr. 756.8081.8034.99) sei aufzuheben.

« 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 3 1. März 2017 (AHV-Nr. 756.8081.8034.99) sei aufzuheben. 2. Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer rückwirkend ab dem 1. Januar 2016 - eventualiter ab dem 1. Dezember 2016 - als Selbständigerwerbender im Sinne des AHVG gilt und es sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den Beschwerdeführer ab dem entsprechenden Datum für sein selbständiges Erwerbseinkommen als Selbständigerwerbender und für seine Angestellte n als Arbeit geb er anzuerkennen, zu registrieren und zu behandeln.

2. Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer rückwirkend ab dem 1. Januar 2016 - eventualiter ab dem 1. Dezember 2016 als Selbständigerwerbender im Sinne des AHVG gilt und es sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den Beschwerdeführer ab dem entsprechenden Datum für sein selbständiges Erwerbseinkommen als Selbständigerwerbender und für seine Angestellte n als Arbeit geb er anzuerkennen, zu registrieren und zu behandeln. 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuer zu schlag, zu Lasten der Beschwerdegegnerin. »

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuer zu schlag, zu Lasten der Beschwerdegegnerin. » Die Beschwerdegegnerin beantragte m it Beschwerdeantwort vom 1 9. Juni 2017 Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5, unter Beilage der Kassenakten [ Urk. 6/1-86]).

Die Beschwerdegegnerin beantragte m it Beschwerdeantwort vom 1 9. Juni 2017 Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5, unter Beilage der Kassenakten [ Urk. 6/1-86]). Mit V erfügung vom 4. Juli 2017 wurde die Z.___ SA zum Prozess beige laden (Urk. 8). Die Z.___ SA liess sich mit Stellungnahme vom 24. Juli 2017 vernehmen (Urk. 12).

Mit V erfügung vom 4. Juli 2017 wurde die Z.___ SA zum Prozess beige laden (Urk. 8). Die Z.___ SA liess sich mit Stellungnahme vom 24. Juli 2017 vernehmen (Urk. 12). Am 25. Juli 2017 reichte der Beschwerdeführer eine Replik zur Beschwerdeant wort der Beschwerdegegnerin vom 19. Juni 2017 (Urk. 5) ein (Urk. 11).

Am 25. Juli 2017 reichte der Beschwerdeführer eine Replik zur Beschwerdeant wort der Beschwerdegegnerin vom 19. Juni 2017 (Urk. 5) ein (Urk. 11). Mit Verfügung vom 27. Juli 2017 wurden die Eingaben des Beschwerdeführers vom 2 5. Juli 2017 ( Urk. 11) sowie der Beigeladenen vom 2 4. Juli 2017 (Urk. 12) den übri gen Verfahrensbeteiligten je wechselseitig zugestellt ( Urk. 13).

Mit Verfügung vom 27. Juli 2017 wurden die Eingaben des Beschwerdeführers vom 2 5. Juli 2017 ( Urk. 11) sowie der Beigeladenen vom 2 4. Juli 2017 (Urk. 12) den übri gen Verfahrensbeteiligten je wechselseitig zugestellt ( Urk. 13). Alsdann reichte der Beschwerdeführer am 2 9. Mä rz 2018 eine weitere Stellung nahme ein ( Urk. 14, Urk. 15/1-2). Die übrigen Verfahrensbeteiligten erhielten jeweils eine Kopie dieser Eingabe ( Urk. 16). In der Folge sandte die Beschwerde gegnerin dem Gericht eine Kopie ihres Schreibens an de n Beschwerde führer vom 9. April 2018 betreffend dessen Wiedererwägungsgesuch ( Urk. 17, Urk. 18). Der Beschwerdeführer wurde darüber in Kenntnis gesetzt ( Urk. 19).

Alsdann reichte der Beschwerdeführer am 2 9. Mä rz 2018 eine weitere Stellung nahme ein ( Urk. 14, Urk. 15/1-2). Die übrigen Verfahrensbeteiligten erhielten jeweils eine Kopie dieser Eingabe ( Urk. 16). In der Folge sandte die Beschwerde gegnerin dem Gericht eine Kopie ihres Schreibens an de n Beschwerde führer vom 9. April 2018 betreffend dessen Wiedererwägungsgesuch ( Urk. 17, Urk. 18). Der Beschwerdeführer wurde darüber in Kenntnis gesetzt ( Urk. 19). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Strittig und zu prüfen ist, ob die in der « Zusammenarbeitsvereinbarung » mit der Beigeladenen vom 1 4. April 201 6 geregelte Tätigkeit des Beschwerdeführers AHV-beitragsrechtlich als selbständige oder unselbstän dige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist.

1. Strittig und zu prüfen ist, ob die in der « Zusammenarbeitsvereinbarung » mit der Beigeladenen vom 1 4. April 201 6 geregelte Tätigkeit des Beschwerdeführers AHV-beitragsrechtlich als selbständige oder unselbstän dige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist. 2.

2. 2.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn ge nannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung, AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in un selbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit ( Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben ( Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt ( Art. 9 Abs. 1 AHVG).

2.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn ge nannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung, AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in un selbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit ( Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des Selbständigerwerbenden erhoben ( Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt ( Art. 9 Abs. 1 AHVG). 2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebs wirt schaft licher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt.

2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebs wirt schaft licher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 144 V 111 E. 4.2 mit Hin weisen).

Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 144 V 111 E. 4.2 mit Hin weisen). 2.3

2.3 2.3.1 Gemäss der Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML ; gleichlautend in den ab 1. Januar 2016 und 1. Januar 2019 gültigen Ver sionen ) sprechen namentlich die folgenden Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos ( Rz. 1014 [WML 2016] bzw. Rz. 1019 [WML 2019] ):

2.3.1 Gemäss der Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML ; gleichlautend in den ab 1. Januar 2016 und 1. Januar 2019 gültigen Ver sionen ) sprechen namentlich die folgenden Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos ( Rz. 1014 [WML 2016] bzw. Rz. 1019 [WML 2019] ): - das Tätigen erheblicher Investitionen,

das Tätigen erheblicher Investitionen, - die Verlusttragung,

die Verlusttragung, - das Tragen des Inkasso- und Delkredererisikos,

das Tragen des Inkasso- und Delkredererisikos, - die Unkostentragung,

die Unkostentragung, - das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung,

das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, - das Beschaffen von Aufträgen,

das Beschaffen von Aufträgen, - die Beschäftigung von Personal,

die Beschäftigung von Personal, - eigene Geschäftsräumlichkeiten. eigene Geschäftsräumlichkeiten. Auf der anderen Seite kommt das wirtschaftliche respektive arbeits organisa tori sche Abhängigkeitsverhältnis Unselbständigerwerbender gemäss der WML bei folgenden Merk malen zum Ausdruck ( Rz. 101 5 [WML 2016] bzw. Rz. 10 20 [WML 2019] ):

Auf der anderen Seite kommt das wirtschaftliche respektive arbeits organisa tori sche Abhängigkeitsverhältnis Unselbständigerwerbender gemäss der WML bei folgenden Merk malen zum Ausdruck ( Rz. 101 5 [WML 2016] bzw. Rz. 10 20 [WML 2019] ): - dem Weisungsrecht,

dem Weisungsrecht, - dem Unterordnungsverhältnis,

dem Unterordnungsverhältnis, - der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung,

der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung, - de m Konkurrenzverbot,

de m Konkurrenzverbot, - der Präsenzpflicht. der Präsenzpflicht. 2.3.2 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zu lassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstel len. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).

2.3.2 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zu lassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstel len. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1). 3. Die « Zusammenarbeitsvereinbarung » vom 1 4. April 2016 zwischen dem Be schwerdeführer und der Beigeladenen soll die gegenseitigen Rechten und Pflich ten der Parteien im Bereich Zusammenarbeit, Kundenvermittlung und -be treuung und Erbringung von Dienstleistungen regeln ( Urk. 6/43/3). Der Beschwerdeführer vermittelt Kunden an die Beigeladene und (a) verwaltet das Kundenvermögen dieser Kunden - je nach Wun sch der Kunden - als externer Vermögensverwalter für die Beigeladene (Vermögensverwaltung als externer Vermögensverwalter) oder (b) berät die Kun den bei d er en eigener Verwaltung d es Vermögens (Ver mö gensberatung als externer Vermögensberater). Zu diesem Zweck schliesst die Bei geladene mit dem Kunden einen Vermögungsverwaltungs- oder - bera tungsver trag ab, den der Beschwerdeführer mit seiner Unterschrift akzeptiert und sich gegenüber der Beigeladenen verpflichtet, die Bestimmungen des ent sprechenden Vertrages mit dem Kunden (d. h. insbesondere die Verpflichtungen der Beigela denen, inkl. der Schweizerischen Standesregeln für die Ausübung der unabhän gigen Vermögensverwalter) einzuhalten ( Urk. 6/43/3-4). Die Beigeladene ver pflichte t sich zu folgenden Dienstleistungen : Sie stellt sich dem Beschwerde führer als Betreuungsplattform für die Kunden zur Verfügung. Sie erbringt für den Beschwerdeführer sodann projektbezogene Dienstleistungen im Bereich Finanz analyse, Erarbeitung neuer Anlageprodukte, Unterstützung beim Markt auftritt, Kundenbesuche, Unterstützung in Compliance- und Steuerfragen etc. Sie stellt dem Beschwerdeführer für seine Tätigkeit die benötigte Infrastruktur (z. B. Sitzungsräumlichkeiten) sowie Netzwerke (Bankbeziehungen, Experten, weitere Geschäftspartner) zur Verfügung, wobei der Beschwerdeführer bei der Nutzung auf das Tagesgeschäft der Beigeladenen Rücksicht zu nehmen hat. Schliesslich l eitet sie Kor respondenzen oder telefonische Mitteilungen von Kunden, die bei ihr für den Beschwerdeführer eingehen, unverzüglich an diesen weiter ( Urk. 6/43/4). Als Entschädigung für ihre Dienstleistungen erhält die Beigeladene vom Beschwerdefüh rer jährlich Fr. 2‘000.-- zuz ü glich Mehrwertsteuer. Die Bei ge la dene bezahlt dem Beschwerde führer ein Verwaltungs- und/oder Beratungs hono rar für seine Tätigkeit als externer Betreuer der Ku nden jeweils im gleichen Um fang, wie sie von den Kunden ein Entgelt vere innahmt hat. Ferner stehen dem Beschwerdeführer allfällige « Finder’s Fees » zu, welche einige Depotbanken für Kunden des Beschwerde führer auszahlen ( Urk. 6/43/5).

3. Die « Zusammenarbeitsvereinbarung » vom 1 4. April 2016 zwischen dem Be schwerdeführer und der Beigeladenen soll die gegenseitigen Rechten und Pflich ten der Parteien im Bereich Zusammenarbeit, Kundenvermittlung und -be treuung und Erbringung von Dienstleistungen regeln ( Urk. 6/43/3). Der Beschwerdeführer vermittelt Kunden an die Beigeladene und (a) verwaltet das Kundenvermögen dieser Kunden - je nach Wun sch der Kunden - als externer Vermögensverwalter für die Beigeladene (Vermögensverwaltung als externer Vermögensverwalter) oder (b) berät die Kun den bei d er en eigener Verwaltung d es Vermögens (Ver mö gensberatung als externer Vermögensberater). Zu diesem Zweck schliesst die Bei geladene mit dem Kunden einen Vermögungsverwaltungs- oder bera tungsver trag ab, den der Beschwerdeführer mit seiner Unterschrift akzeptiert und sich gegenüber der Beigeladenen verpflichtet, die Bestimmungen des ent sprechenden Vertrages mit dem Kunden (d. h. insbesondere die Verpflichtungen der Beigela denen, inkl. der Schweizerischen Standesregeln für die Ausübung der unabhän gigen Vermögensverwalter) einzuhalten ( Urk. 6/43/3-4). Die Beigeladene ver pflichte t sich zu folgenden Dienstleistungen : Sie stellt sich dem Beschwerde führer als Betreuungsplattform für die Kunden zur Verfügung. Sie erbringt für den Beschwerdeführer sodann projektbezogene Dienstleistungen im Bereich Finanz analyse, Erarbeitung neuer Anlageprodukte, Unterstützung beim Markt auftritt, Kundenbesuche, Unterstützung in Compliance- und Steuerfragen etc. Sie stellt dem Beschwerdeführer für seine Tätigkeit die benötigte Infrastruktur (z. B. Sitzungsräumlichkeiten) sowie Netzwerke (Bankbeziehungen, Experten, weitere Geschäftspartner) zur Verfügung, wobei der Beschwerdeführer bei der Nutzung auf das Tagesgeschäft der Beigeladenen Rücksicht zu nehmen hat. Schliesslich l eitet sie Kor respondenzen oder telefonische Mitteilungen von Kunden, die bei ihr für den Beschwerdeführer eingehen, unverzüglich an diesen weiter ( Urk. 6/43/4). Als Entschädigung für ihre Dienstleistungen erhält die Beigeladene vom Beschwerdefüh rer jährlich Fr. 2‘000.-- zuz ü glich Mehrwertsteuer. Die Bei ge la dene bezahlt dem Beschwerde führer ein Verwaltungs- und/oder Beratungs hono rar für seine Tätigkeit als externer Betreuer der Ku nden jeweils im gleichen Um fang, wie sie von den Kunden ein Entgelt vere innahmt hat. Ferner stehen dem Beschwerdeführer allfällige « Finder’s Fees » zu, welche einige Depotbanken für Kunden des Beschwerde führer auszahlen ( Urk. 6/43/5). 4.

4. 4. 1 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 3 1. März 2017 ( Urk. 2) und in der Verfügung vom 6. Dezember 2016 führte die Beschwerdegegnerin aus, dass der Beschwerdeführer Verträge vermitteln und danach seine Kunden im Hinblick auf die Vermögensverwaltung beraten würde. Deshalb sei Rz. 4025 der WML (in der ab 1. Januar 2016 gültig gewes en en Version der WML) auf den vorliegenden Fall anwend bar. Die Voraussetzungen gemäss Rz. 4025 der WML ( e igene Geschäfts räum lich keiten, eigenes Personal und Tragung der eigenen Geschäftskosten) seien bezüg lich der Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht erfüllt, weshalb die Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht als selbständige Tätigkeit zu qualifizieren sei ( Urk. 2, Urk. 6/36 ). Damit vergleicht die Beschwerdegegnerin die Tätigkeit des Beschwer deführers mit der Tätigkeit von Handelsreisenden, Reisevertreterinnen und Reise vertreter n und Angehörigen ähnlicher Berufe (vgl. Rz. 4019 ff. WML [2016]). Ge mäss der WML gelten diejenigen natürliche n Personen als Reisevertreterinnen oder Reise vertreter, die gegen Entgelt im Namen und auf Rechnung eines anderen ausser halb von dessen Geschäftsräumen mit Dritten Verträge abschliessen oder den Ab schluss vermitteln (vgl. Rz. 4019 ff. WML [2016]). Laut der «Zusammen arbeitsver einbarung» vom 1 4. April 2016 besteht die Tätigkeit des Beschwerde führers nicht bloss in der Vermittlung von Verträgen zwischen dem Kunden und der Beigeladenen. Der Beschwerdeführer ist nach der «Vertragsvermittlung» als Ver mögensverwalter und/oder -berater der Kunden tätig (Urk. 6/43/3). Die Tätig keit des Beschwerdeführers kann daher nicht mit derjenigen eines Reisevertreters be ziehungsweise Agenten verglichen werden. Die entsprechende Quali fikation der Beschwerdegegnerin erweist sich daher als unzutreffend.

4. 1 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 3 1. März 2017 ( Urk. 2) und in der Verfügung vom 6. Dezember 2016 führte die Beschwerdegegnerin aus, dass der Beschwerdeführer Verträge vermitteln und danach seine Kunden im Hinblick auf die Vermögensverwaltung beraten würde. Deshalb sei Rz. 4025 der WML (in der ab 1. Januar 2016 gültig gewes en en Version der WML) auf den vorliegenden Fall anwend bar. Die Voraussetzungen gemäss Rz. 4025 der WML ( e igene Geschäfts räum lich keiten, eigenes Personal und Tragung der eigenen Geschäftskosten) seien bezüg lich der Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht erfüllt, weshalb die Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht als selbständige Tätigkeit zu qualifizieren sei ( Urk. 2, Urk. 6/36 ). Damit vergleicht die Beschwerdegegnerin die Tätigkeit des Beschwer deführers mit der Tätigkeit von Handelsreisenden, Reisevertreterinnen und Reise vertreter n und Angehörigen ähnlicher Berufe (vgl. Rz. 4019 ff. WML [2016]). Ge mäss der WML gelten diejenigen natürliche n Personen als Reisevertreterinnen oder Reise vertreter, die gegen Entgelt im Namen und auf Rechnung eines anderen ausser halb von dessen Geschäftsräumen mit Dritten Verträge abschliessen oder den Ab schluss vermitteln (vgl. Rz. 4019 ff. WML [2016]). Laut der «Zusammen arbeitsver einbarung» vom 1 4. April 2016 besteht die Tätigkeit des Beschwerde führers nicht bloss in der Vermittlung von Verträgen zwischen dem Kunden und der Beigeladenen. Der Beschwerdeführer ist nach der «Vertragsvermittlung» als Ver mögensverwalter und/oder -berater der Kunden tätig (Urk. 6/43/3). Die Tätig keit des Beschwerdeführers kann daher nicht mit derjenigen eines Reisevertreters be ziehungsweise Agenten verglichen werden. Die entsprechende Quali fikation der Beschwerdegegnerin erweist sich daher als unzutreffend. 4.2 F ür typische Dienstleistungstätigkeiten - wozu auch die vorliegend zu beurtei lende Tätigkeit des Beschwerdeführers als Vermögensverwalter und -berater zu zählen ist - fallen häufig keine besonderen Investitionen an, weshalb diesbezüg lich das Unternehmerrisiko als eines der praxisgemäss heranzuziehenden Unter scheidungsmerkmale für die Abgrenzung der selbständigen von der unselbstän digen Erwerbstätigkeit in den Hintergrund tritt. Die Frage der betriebswirtschaft lich-arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit (vgl. E. 4.3 nachstehend) erhält hier bei mehr Gewicht (Urteil des Bundesgerichts H 195/05 vom 19. Oktober 2007 E. 4.2 ).

4.2 F ür typische Dienstleistungstätigkeiten wozu auch die vorliegend zu beurtei lende Tätigkeit des Beschwerdeführers als Vermögensverwalter und -berater zu zählen ist - fallen häufig keine besonderen Investitionen an, weshalb diesbezüg lich das Unternehmerrisiko als eines der praxisgemäss heranzuziehenden Unter scheidungsmerkmale für die Abgrenzung der selbständigen von der unselbstän digen Erwerbstätigkeit in den Hintergrund tritt. Die Frage der betriebswirtschaft lich-arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit (vgl. E. 4.3 nachstehend) erhält hier bei mehr Gewicht (Urteil des Bundesgerichts H 195/05 vom 19. Oktober 2007 E. 4.2 ). 4.3

4.3 4.3.1 Zum Kriterium der betriebswirtschaftlich - arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit führte die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 31. März 2017 ( Urk. 2) im Wesentlichen aus, dass der Beschwerdeführer in die Arbeitsorganisation der Beigeladenen eingliedert sei, weil die Beigeladene den Vertrag mit dem Kunden abschliesse, der Zahlungsverkehr über sie abgewickelt werde und sie dem Beschwerdeführer die Infrastruktur wie auch ihre Netzwerke zur Verfügung stelle. Deshalb bestehe ein wirtschaftliche s respektive arbeitsorga nisa torische s Abhängigkeitsverhältnis und es liege eine unselbständige Tätigkeit vor ( Urk. 2 S. 2).

4.3.1 Zum Kriterium der betriebswirtschaftlich arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit führte die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 31. März 2017 ( Urk. 2) im Wesentlichen aus, dass der Beschwerdeführer in die Arbeitsorganisation der Beigeladenen eingliedert sei, weil die Beigeladene den Vertrag mit dem Kunden abschliesse, der Zahlungsverkehr über sie abgewickelt werde und sie dem Beschwerdeführer die Infrastruktur wie auch ihre Netzwerke zur Verfügung stelle. Deshalb bestehe ein wirtschaftliche s respektive arbeitsorga nisa torische s Abhängigkeitsverhältnis und es liege eine unselbständige Tätigkeit vor ( Urk. 2 S. 2). 4.3.2 Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die v ersicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom Arbeitgeber abhängig ist und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vor liegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeits ort. Das wirtschaftliche Risiko der v ersicherten Person erschöpft sich dies falls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbs verhält nisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeit nehmers der Fall ist (BGE 122 V 169 E. 3c mit weiteren Hinweisen). Gemäss Ziff. I./ 1. der «Zusammenarbeitsvereinbarung» vom 1 4. April 2016 kann der Kunde zunächst wählen, ob er den Beschwerdeführer als Vermögensverwalter oder Vermögensberater beauftragen möchte ( Urk. 6/43/3). Danach schliesst der Kunde mit der Beigeladenen einen Vermögensverwaltungs- oder beratungs ver trag. Der Beschwerdeführer unterzeichnet diesen Vertrag ebenfalls und ver pflich tet sich damit gegenüber der Beigeladenen, die Bestimmungen des entsprechen den Vertrages mit dem Kunden (d. h. insbesondere die Verpflichtungen der Bei geladenen inkl. der Schweizerischen Standesregeln für die Ausübung der un ab hängigen Vermögensverwalter) einzuhalten ( Ziff. I./ 1. der «Zusammenarbeits ver einbarung» a. E. [ Urk. 6/43/3-4]). Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass der Beschwerdeführer bezüglich seiner Tätigkeit für seine Kunden die Weisungen der Beigeladenen zu befolgen hat. Er ist bezüglich Ausführung dieser Tätigkeit frei. Dies ergibt sich auch aus Ziff. I./ 2. der «Zusammenarbeitsvereinbarung», wo nach die Beschwerdegegnerin dafür sorgt, dass der Beschwerdeführer vom Kun den ebenfalls eine limitier te Vollmacht zur Vermögensverwaltung gegenüber der Depotbank erhält und vom Kunden generell als externer Vermögensverwalter oder -berater im Sinne von Ziffer 8 Absatz 3 de s Vertrages mit dem Kunden eingesetzt wird ( Urk. 6/43/4). Dadurch wird nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer zur Erfüllung seiner Aufgaben Dritte beizieht. Zudem ist zu beachten, dass die persönliche Aufgabenerfüllung auch Merkmal des Auftrages ist ( Art. 398 Abs. 3 des Obligationenrecht s, OR ; Urteil des Bundesgerichts 9C_799/2011 vom 2 6. März 2012 E. 5.1).

4.3.2 Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die v ersicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom Arbeitgeber abhängig ist und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vor liegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeits ort. Das wirtschaftliche Risiko der v ersicherten Person erschöpft sich dies falls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbs verhält nisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeit nehmers der Fall ist (BGE 122 V 169 E. 3c mit weiteren Hinweisen). Gemäss Ziff. I./ 1. der «Zusammenarbeitsvereinbarung» vom 1 4. April 2016 kann der Kunde zunächst wählen, ob er den Beschwerdeführer als Vermögensverwalter oder Vermögensberater beauftragen möchte ( Urk. 6/43/3). Danach schliesst der Kunde mit der Beigeladenen einen Vermögensverwaltungs- oder beratungs ver trag. Der Beschwerdeführer unterzeichnet diesen Vertrag ebenfalls und ver pflich tet sich damit gegenüber der Beigeladenen, die Bestimmungen des entsprechen den Vertrages mit dem Kunden (d. h. insbesondere die Verpflichtungen der Bei geladenen inkl. der Schweizerischen Standesregeln für die Ausübung der un ab hängigen Vermögensverwalter) einzuhalten ( Ziff. I./ 1. der «Zusammenarbeits ver einbarung» a. E. [ Urk. 6/43/3-4]). Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass der Beschwerdeführer bezüglich seiner Tätigkeit für seine Kunden die Weisungen der Beigeladenen zu befolgen hat. Er ist bezüglich Ausführung dieser Tätigkeit frei. Dies ergibt sich auch aus Ziff. I./ 2. der «Zusammenarbeitsvereinbarung», wo nach die Beschwerdegegnerin dafür sorgt, dass der Beschwerdeführer vom Kun den ebenfalls eine limitier te Vollmacht zur Vermögensverwaltung gegenüber der Depotbank erhält und vom Kunden generell als externer Vermögensverwalter oder -berater im Sinne von Ziffer 8 Absatz 3 de s Vertrages mit dem Kunden eingesetzt wird ( Urk. 6/43/4). Dadurch wird nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer zur Erfüllung seiner Aufgaben Dritte beizieht. Zudem ist zu beachten, dass die persönliche Aufgabenerfüllung auch Merkmal des Auftrages ist ( Art. 398 Abs. 3 des Obligationenrecht s, OR ; Urteil des Bundesgerichts 9C_799/2011 vom 2 6. März 2012 E. 5.1). 4.3.3 Dafür, da s s der Beschwerdeführer die Vermögensver waltung und -beratung für die Kunden von der Beigeladenen u nabhängig aus führt, spricht sodann, dass die Beigeladene laut Ziff. I./3. der «Zusammenarbeits vereinbarung» des Beschwerde führers eine Betreuung der Kunden ohne die schriftliche Zustimmung des Beschwerdeführers zu unterlassen hat ( Urk. 6/43/4). In Ziff. I./3. der «Zusammen arbeitsvereinbarung» wird ferner geregelt, dass die Beigeladene auf Wunsch des Beschwerdeführers seine Kunden während seiner ferien-, krankheits- und unfall bedingten Abwesenheit b etreu t ( Urk. 6/43/4). Dies weist ebenfalls darauf hin, dass der Beschwerdeführer nicht in die Betriebs or ganisation der Beige la de nen einge gliedert ist. Der Beschwerdeführer könnte seine Tätigkeit während seiner Ferien auch einfach ruhen lassen. In einem Arbeitsver hältnis steht bei ferienbedingten Abwesenheiten grundsätzlich eine Stellvertre terin oder ein Stellvertreter zur Ver fügung. Bezügli ch der Dienstleistungen, welche die Bei gela dene für den Beschwerdeführer gemäss Ziff. II. der «Zusam menarbeits verein ba rung» erbringt, fällt ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer diese - unter Rücksichtnahme auf das Tagesgeschäft der Beigeladenen - nu tzen darf, dazu aber gemäss dem Wort laut der Vereinbarung nicht verpflichtet ist. Insbesondere besteht keine Präsenz pflicht des Beschwerdeführers in den Geschäftsräum lich keiten der Beigeladenen. Von einem Arbeitnehmer würde demgegenüber er wartet, dass er die Infra struktur seiner Arbeitgeberin nutzt, mithin beispiels weise Bespre chungen mit den Kunden in einem Sitzungszimmer seiner Arbeitgeberin durchführt. Für diese Dienst leis tungen bezahlt der Beschwerde führer der Bei geladenen eine pauschale Ent schä digung von Fr. 2'000.-- pro Jahr ( Urk. 6/43/5). Demgegenüber muss e in Arbeit nehmer seinem Arbeitgeber keine Ent schä digung für die für die Arbeit verwen de ten Räumlichkeiten und Utensilien be zahlen. Viel mehr hat der Arbeit geber den Arbeitnehmer mit den Geräten und dem Material auszurüsten, die dieser zur Arbeit benötigt, sofern nichts anderes verabredet oder üblich ist ( Art. 327 Abs. 1 OR).

4.3.3 Dafür, da s s der Beschwerdeführer die Vermögensver waltung und -beratung für die Kunden von der Beigeladenen u nabhängig aus führt, spricht sodann, dass die Beigeladene laut Ziff. I./3. der «Zusammenarbeits vereinbarung» des Beschwerde führers eine Betreuung der Kunden ohne die schriftliche Zustimmung des Beschwerdeführers zu unterlassen hat ( Urk. 6/43/4). In Ziff. I./3. der «Zusammen arbeitsvereinbarung» wird ferner geregelt, dass die Beigeladene auf Wunsch des Beschwerdeführers seine Kunden während seiner ferien-, krankheits- und unfall bedingten Abwesenheit b etreu t ( Urk. 6/43/4). Dies weist ebenfalls darauf hin, dass der Beschwerdeführer nicht in die Betriebs or ganisation der Beige la de nen einge gliedert ist. Der Beschwerdeführer könnte seine Tätigkeit während seiner Ferien auch einfach ruhen lassen. In einem Arbeitsver hältnis steht bei ferienbedingten Abwesenheiten grundsätzlich eine Stellvertre terin oder ein Stellvertreter zur Ver fügung. Bezügli ch der Dienstleistungen, welche die Bei gela dene für den Beschwerdeführer gemäss Ziff. II. der «Zusam menarbeits verein ba rung» erbringt, fällt ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer diese - unter Rücksichtnahme auf das Tagesgeschäft der Beigeladenen - nu tzen darf, dazu aber gemäss dem Wort laut der Vereinbarung nicht verpflichtet ist. Insbesondere besteht keine Präsenz pflicht des Beschwerdeführers in den Geschäftsräum lich keiten der Beigeladenen. Von einem Arbeitnehmer würde demgegenüber er wartet, dass er die Infra struktur seiner Arbeitgeberin nutzt, mithin beispiels weise Bespre chungen mit den Kunden in einem Sitzungszimmer seiner Arbeitgeberin durchführt. Für diese Dienst leis tungen bezahlt der Beschwerde führer der Bei geladenen eine pauschale Ent schä digung von Fr. 2'000.-- pro Jahr ( Urk. 6/43/5). Demgegenüber muss e in Arbeit nehmer seinem Arbeitgeber keine Ent schä digung für die für die Arbeit verwen de ten Räumlichkeiten und Utensilien be zahlen. Viel mehr hat der Arbeit geber den Arbeitnehmer mit den Geräten und dem Material auszurüsten, die dieser zur Arbeit benötigt, sofern nichts anderes verabredet oder üblich ist ( Art. 327 Abs. 1 OR). 4.3. 4 Die Kundenzahlungen werden über die Beigeladene abgerechnet. Laut der Bei ge ladenen hat dies für den Beschwerdeführer den Vorteil, dass sie für ihn so die Comp liance gemäss dem Bundesgesetz über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung (Geldwäschereigesetz, Gw G ) durchführ t ( Urk. 12 S. 1). D as Verwaltungs- und/oder Beratungshonorar für seine Tätigkeit kommt sodann vollumfänglich dem Beschwerdeführer zu. Die Beigeladene verpflichtet sich, dem Beschwerdeführer dieses Honorar im gleichen Umfang auszubezahlen, wie sie es vom Kunden erhalten hat ( Ziff. I II./ 2. der «Zusammenarbeits verein ba rung» ). Damit übernimmt sie für den Beschwerdeführer zwar das Inkasso. Sie übernimmt aber keine Garantie für uneinbringliche Honorarforderungen. Bleibt ein Honorar unbezahlt, so erhält der Beschwerdeführer für diese Tätigkeit keine Entschädi gung. Zudem fällt die Entschädigung von Fr. 2'000.-- für die Dienst leistungen der Bei gela denen gemäss Ziff. III./ 1. der «Zusammenarbeits vereinba rung» auch dann an, wenn der Beschwerdeführer keine Einkünfte erzielt.

4.3. 4 Die Kundenzahlungen werden über die Beigeladene abgerechnet. Laut der Bei ge ladenen hat dies für den Beschwerdeführer den Vorteil, dass sie für ihn so die Comp liance gemäss dem Bundesgesetz über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung (Geldwäschereigesetz, Gw G ) durchführ t ( Urk. 12 S. 1). D as Verwaltungs- und/oder Beratungshonorar für seine Tätigkeit kommt sodann vollumfänglich dem Beschwerdeführer zu. Die Beigeladene verpflichtet sich, dem Beschwerdeführer dieses Honorar im gleichen Umfang auszubezahlen, wie sie es vom Kunden erhalten hat ( Ziff. I II./ 2. der «Zusammenarbeits verein ba rung» ). Damit übernimmt sie für den Beschwerdeführer zwar das Inkasso. Sie übernimmt aber keine Garantie für uneinbringliche Honorarforderungen. Bleibt ein Honorar unbezahlt, so erhält der Beschwerdeführer für diese Tätigkeit keine Entschädi gung. Zudem fällt die Entschädigung von Fr. 2'000.-- für die Dienst leistungen der Bei gela denen gemäss Ziff. III./ 1. der «Zusammenarbeits vereinba rung» auch dann an, wenn der Beschwerdeführer keine Einkünfte erzielt. 4.3. 5 Ein Konkurrenzverbot des Beschwerdeführers besteht nicht, wie Ziff. I./4. der «Zusammenarbeitsvereinbarung» zu entnehmen ist. Das Fehlen eines Konkurrenz verbots spricht ebenfalls gegen eine betriebsorganisatorische Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen (E. 2.3.1 vorstehend; vgl. BGE 144 V 111 E. 6.4).

4.3. 5 Ein Konkurrenzverbot des Beschwerdeführers besteht nicht, wie Ziff. I./4. der «Zusammenarbeitsvereinbarung» zu entnehmen ist. Das Fehlen eines Konkurrenz verbots spricht ebenfalls gegen eine betriebsorganisatorische Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen (E. 2.3.1 vorstehend; vgl. BGE 144 V 111 E. 6.4). 4.3. 6 Ebenso wenig kann von einer betriebswirtschaftlich en Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen gesprochen werden. Hierbei ist zu be rücksichtigen, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben als eigen stän diger Vermögens- und Unternehmensberater, Berater im Bereich Family Office, Dienstleistungserbringer im Bereich Fundraising sowie als Vermittler von Revisionskunden tätig ist ( Urk. 1 S. 5-6) und zur Ausübung dieser Tätigkeiten Büro r äumlichkeiten angemietet hat (Ur k. 3/3). S ein Beratungsunternehmen habe im Jahr 2017 einen Jahresumsatz von Fr. 100‘000.-- erzielt, weswegen er ab dem 1. Januar 2018 mehrwertsteuerpflichtig sei und sein Unternehmen im Handels re gister eingetragen habe (Urk. 14, Urk. 15/1-2). Gemäss dem Beschwerdeführer beruht nur ein Teil seines Umsatz es auf den durch die Kooperation mit der Bei ge ladenen er zielten Einkünfte ( Urk. 14 S. 2; vgl. auch «die Zusammenstellung der Leistungen und Auslagen » der Beigeladenen vom 3 1. März 2016 und den Konto auszug vom 1 7. Mai 2016, wonach dem Beschwerdeführer nach Abzug des Kos tenbeitrags und der MWSt für das erste Quartal 2016 Fr. 1'551.10 überwiesen wurden [Urk. 6/43/8-9] ). Unzutreffend ist daher die Auffassung der Beschwerde gegnerin, dass die Beigeladene die einzige «Auftraggeberin» des Beschwerde füh rers sei (vgl. Urk. 6/4/1).

4.3. 6 Ebenso wenig kann von einer betriebswirtschaftlich en Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen gesprochen werden. Hierbei ist zu be rücksichtigen, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben als eigen stän diger Vermögens- und Unternehmensberater, Berater im Bereich Family Office, Dienstleistungserbringer im Bereich Fundraising sowie als Vermittler von Revisionskunden tätig ist ( Urk. 1 S. 5-6) und zur Ausübung dieser Tätigkeiten Büro r äumlichkeiten angemietet hat (Ur k. 3/3). S ein Beratungsunternehmen habe im Jahr 2017 einen Jahresumsatz von Fr. 100‘000.-- erzielt, weswegen er ab dem 1. Januar 2018 mehrwertsteuerpflichtig sei und sein Unternehmen im Handels re gister eingetragen habe (Urk. 14, Urk. 15/1-2). Gemäss dem Beschwerdeführer beruht nur ein Teil seines Umsatz es auf den durch die Kooperation mit der Bei ge ladenen er zielten Einkünfte ( Urk. 14 S. 2; vgl. auch «die Zusammenstellung der Leistungen und Auslagen » der Beigeladenen vom 3 1. März 2016 und den Konto auszug vom 1 7. Mai 2016, wonach dem Beschwerdeführer nach Abzug des Kos tenbeitrags und der MWSt für das erste Quartal 2016 Fr. 1'551.10 überwiesen wurden [Urk. 6/43/8-9] ). Unzutreffend ist daher die Auffassung der Beschwerde gegnerin, dass die Beigeladene die einzige «Auftraggeberin» des Beschwerde füh rers sei (vgl. Urk. 6/4/1). 4.3.7 Hinzuweisen ist schliesslich darauf, dass die «Zusammenarbeitsvereinbarung» von jeder Partei ohne Kündigungsfrist aufgehoben werden kann, wenn bei der Beige ladenen keine Kunden (des Beschwerdeführers) mehr unter Vertrag stehen ( Ziff. VI/ 1. d er «Zusammen arbeitsvereinbarung» [ Urk. 6/43/6]). Demgegenüber kann ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer nicht fristlos künd ig en, wenn der Arbeit nehmer keine Arbeit mehr hat. Auch dies spricht somit für das Vorliegen einer selbständigen Tätigkeit.

4.3.7 Hinzuweisen ist schliesslich darauf, dass die «Zusammenarbeitsvereinbarung» von jeder Partei ohne Kündigungsfrist aufgehoben werden kann, wenn bei der Beige ladenen keine Kunden (des Beschwerdeführers) mehr unter Vertrag stehen ( Ziff. VI/ 1. d er «Zusammen arbeitsvereinbarung» [ Urk. 6/43/6]). Demgegenüber kann ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer nicht fristlos künd ig en, wenn der Arbeit nehmer keine Arbeit mehr hat. Auch dies spricht somit für das Vorliegen einer selbständigen Tätigkeit. 4.4. In einer Gesamtschau kann vorliegend nicht von eine r betriebswirtschaftliche n beziehungsweise arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen gesprochen werden. Es ist deshalb von einer selbständigen Tätigkeit aus zu gehen.

4.4. In einer Gesamtschau kann vorliegend nicht von eine r betriebswirtschaftliche n beziehungsweise arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der Beigeladenen gesprochen werden. Es ist deshalb von einer selbständigen Tätigkeit aus zu gehen. 5. Demnach ist der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 31. März 2017 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und festzustellen, dass die vom Beschwerdeführer in Kooperation mit der Beigelade nen ausgeübte Tätig keit als Vermögensverwalter und -vermögensberater eine selbständige Erwerbs tätigkeit darstellt.

5. Demnach ist der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 31. März 2017 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und festzustellen, dass die vom Beschwerdeführer in Kooperation mit der Beigelade nen ausgeübte Tätig keit als Vermögensverwalter und -vermögensberater eine selbständige Erwerbs tätigkeit darstellt. 6. Der vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, welche sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und seinem Obsiegen, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert bemisst ( § 34 Abs. 3 des Gesetz es über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Vorliegend gilt es zudem zu berücksichtigen, dass die Rechtsvertretung des Beschwerde füh rer s vor der Beschwerdeerhebung bereits über Vorkenntnisse ver fügte, weil sie den Beschwerdeführer schon im Einspracheverfahren vertreten hat (vgl. Urk. 6/4). Es rechtfertigt sich daher, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zuzusprechen.

6. Der vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, welche sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und seinem Obsiegen, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert bemisst ( § 34 Abs. 3 des Gesetz es über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Vorliegend gilt es zudem zu berücksichtigen, dass die Rechtsvertretung des Beschwerde füh rer s vor der Beschwerdeerhebung bereits über Vorkenntnisse ver fügte, weil sie den Beschwerdeführer schon im Einspracheverfahren vertreten hat (vgl. Urk. 6/4). Es rechtfertigt sich daher, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zuzusprechen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversiche rungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 31. März 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die vom Beschwerdeführer in Kooperation mit der Beigelade nen ausgeübte Tätigkeit als Vermögensverwalter und -vermögensberater eine selbständige Erwerbstätigkeit darstellt.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversiche rungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 31. März 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die vom Beschwerdeführer in Kooperation mit der Beigelade nen ausgeübte Tätigkeit als Vermögensverwalter und -vermögensberater eine selbständige Erwerbstätigkeit darstellt. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. Y.___

Dr. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Z.___ SA

Z.___ SA - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstHübscher