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Im Norden Syriens – entlang der Grenzen zur Türkei und dem Irak – konnten die Kurd*innen während der letzten Jahre Formen einer demokratischen Selbstverwaltung in den drei Gebieten Afrîn, Kobanê und Cizîrê aufbauen. Diese drei Regionen sind auch unter dem Namen Rojava bekannt.
Wie jeder Versuch, eine Gesellschaft tiefgreifend zu verändern, ist auch der Prozess in Rojava widersprüchlich und in seinem Ausgang ungewiss. Kann es der Bewegung gewinnen, neue Verwaltungsstrukturen aufzubauen, die tatsächlich demokratisch sind und ethnische und konfessionelle Gräben überwinden? Schafft sie es, die angestrebte Gleichstellung von Männern und Frauen wirklich zu realisieren?
Wir wollen nach einem kurzen Dokumentarfilm zum Thema der Selbstverwaltung in Rojava über die aktuelle Lage in den kurdischen Gebieten und die politischen Perspektiven dieses Projektes diskutieren. Zuletzt möchten wir auch mögliche Solidaritätsaktionen mit der kurdischen Freiheitsbewegung besprechen.