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«Er war mein grosses Vorbild. Ich habe sogar seinen Haarschnitt, das Stirn-Dreieck, nachgemacht», blickt Xherdan Shaqiri zurück. Die Rede ist von Brasiliens Stürmerlegende Ronaldo. «Jeder in der Schule war geschockt, als ich mit diesem Haarschnitt ankam.»
«Ich mochte ihn und den Stil, den er spielte. Als er im WM-Final 1998 gegen Frankreich verlor, weinte ich zuhause», erklärt der Basler seine Fan-Verbindung genauer. Trotzdem habe er ihn nie nachgemacht, weil jeder Spieler seine eigenen Qualitäten besitzt.
Manchmal prügelten sich Leute vor meinen Augen.
Von der Strasse in die Champions League
Als seine Qualitäten nennt Shaqiri die Ballfertigkeit und den Instinkt. «Das Spielen auf der Strasse hat mir dazu verholfen. Es war eine schwierige Zeit, manchmal prügelten sich Leute vor meinen Augen.»
Die Fähigkeiten, die er auf der Strasse gelernt hat, hätten ihm auch im Champions-League-Halbfinal 2019 gegen Barcelona geholfen. Er gab die Vorlage zum 3:0 und Liverpool drehte einen 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel: «Es war ein unglaubliches Comeback.»