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Einerseits können noch keine Kinder und auch der Grossteil der Jugendlichen noch nicht geimpft werden. Andererseits treffen in Lagern Personen in Kollektivunterkünften aufeinander, die im Alltag nicht unbedingt Kontakt haben. Um das Risiko einer Verbreitung von Infektionen zu minimieren, ist neben der Einhaltung der Schutzkonzepte das kostenlose Testen eine wirksame Methode zur Eindämmung und Kontrolle des Virus.
Rund 0,1 bis 0,2 Prozent der Bevölkerung tragen das Coronavirus in sich, ohne etwas davon zu merken (sogenannt asymptomatische Personen). Diese Träger können das Virus entsprechend unerkannt weitergeben. Mit den Testungen können diese Personen erkannt und deren Umfeld geschützt werden.
Teilnahmeberechtigt sind Lager, die in der Schweiz durchgeführt werden. Dabei muss mindestens eines der folgenden drei Kriterien erfüllt sein: Durchführungsort des Lagers / Sitz des Veranstalters / Wohnkanton des Lagerleiters befindet sich in einem teilnehmenden Kanton: Bern, Luzern, Schwyz, Wallis, Zürich und Zug.
Die Teilnahme ist kostenlos. Sämtliche Kosten (Material, Logistik, Laboranalyse) werden vom Bund übernommen.
Sie können Material bestellen, um maximal zwei Mal in Ihrem Lager zu testen. Die erste Testung soll auf jeden Fall vor Lagerbeginn oder falls nicht möglich am ersten Lagertag erfolgen, die zweite in der Mitte oder am Ende des Lagers. Gerade für Musik- und Gesangslager wird eine zweite Testung am letzten Tag empfohlen.
Jede Person gibt mittels den erhaltenen Speicheltests eine Speichelprobe ab. Dazu wird der Mund mit dem Salzwasser aus einem Proberöhrchen während 60 Sekunden gespült. Anschliessend wird die Lösung mittels eines Trichters wieder in das Proberöhrchen gegeben. Das Röhrchen wird verschlossen und mit Namen beschriftet.
Die verantwortliche Person teilt alle Einzelproben in «Pools» (zusammengemischte Sammelproben) auf. Das heisst, es werden jeweils mindestens 4, maximal 10, Einzelproben in einen gelieferten Sammelbehälter gemischt. Dabei wird notiert, welche Personen zu welchem Pool gehören, damit dies nachher zugewiesen werden kann.
Die gemischte Flüssigkeit wird aus dem Sammelbehälter in ein Vakuumröhrchen gesaugt; die Sammelprobe ist fertig. Diese wird nun mittels geliefertem vorfrankiertem Versandcouvert per Post ins Labor geschickt.
Das Resultat liegt in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Probe im Labor fest. Es wird der Person, die auf der Plattform registriert ist, per SMS unter Angabe der Poolnummer mit-geteilt.
Im Falle eines positiven Pool-Resultats sollten sich alle Personen des positiven Pools umgehend einzeln nachtesten lassen. Dies sollte unmittelbar beim nächstgelegenen Arzt oder in einem Testcenter erfolgen (nicht über die Plattform TOGETHER WE TEST möglich).
Das Verhalten der Personen im positiven Pool sowie der restlichen Lagerteilnehmenden erfolgt gemäss dem Schutzkonzept des Kantons, in welchem das Lager durchgeführt wird.
Ja, unbedingt. Es gilt, möglichst viele Personen im Lager zu testen.
Die Maskenpflicht bleibt bestehen, auch wenn getestet wird.
Es gilt Maskenpflicht für alle Personen ab 12 Jahren in sämtlichen Räumen sowie beim Transport. Für erwachsene Teilnehmende oder Personen mit Leitungsfunktion zusätzlich bei Outdoor-Aktivitäten, wo der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.
Ja. Ein Schutzkonzept mit Massnahmen zu Hygiene und Abstand, Maximalbelegung etc. – gemäss den kantonalen Richtlinien – ist trotz Testen erforderlich.
Vollständig geimpfte Personen (zwei Impfdosen oder eine Impfdosis nach durchgemachter Covid-Erkrankung) können sich testen, wenn sie möchten.
Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, sollen erst sechs Monate nach Krankheitsbeginn an den Testungen teilnehmen. Dies, weil Tests während der sechs Monate immer noch positiv ausfallen können.