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Der 25 Jahre alte Schweizer, der auch einen mazedonischen Pass besitzt, kommt vom österreichischen Erstligisten SV Ried an den Dallenberg und erhält bei den Rothosen einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019. Ademi hat bereits 90 Erst- und Zweitliga-Partien für Braunschweig und Aalen bestritten und schaffte 2013 den Bundesliga-Aufstieg mit der Eintracht.
Der 1,89 Meter grosse Offensivmann wurde in St. Gallen geboren und lernte beim Schweizer Klub FC Au-Berneck 05 das Fussballspielen. Im Alter von 16 Jahren wechselte er nach Österreich zum SC Rheindorf Altach. Als 17-Jähriger feierte er seine Premiere in der höchsten österreichischen Spielklasse, in der zweiten österreichischen Liga erzielte er in 94 Partien 30 Treffer.
Bundesliga-Erfahrung gesammelt
Im Sommer 2012 zog es Ademi nach Braunschweig. Gleich im ersten Jahr kam der Angreifer, der zweimal für die Schweizer U21-Nationalmannschaft nominiert worden war, auf 30 Zweitliga-Einsätze und feierte mit den "Löwen" den Aufstieg in die 1. Liga. Dort lief er in der Saison 2013/14 für die Eintracht 25 Mal auf und erzielte den Führungstreffer im Heimspiel gegen den FC Schalke 04.
Nachdem der Schweizer mit mazedonischen Wurzeln zwischenzeitlich für ein halbes Jahr zum VfR Aalen ausgeliehen worden war, absolvierte er in der Spielzeit 2015/16 weitere 18 Zweitliga-Partien für den BTSV. In der vergangenen Saison stand er 28 Mal beim österreichischen Erstligisten SV Ried auf dem Rasen.
Die Stimmen zum Transfer
"Orhan ist ein wuchtiger und körperlich robuster sowie vielseitiger Angreifer, der die Bälle sehr gut festmachen kann. Orhan ist ein ständiger Unruheherd im Strafraum und ein unangenehmer Gegenspieler", sagt Kickers-AG-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer: "Mit seinen gerade einmal 25 Jahren hat er bereits einiges gesehen und sich gegen zahlreiche Top-Verteidiger behaupten müssen."
Der Transfer wurde auch deshalb getätigt, weil Elia Soriano trotz gültigem Arbeitspapier bis dato dem Spiel- und Trainingsbetrieb bei den Kickers ferngeblieben ist: "Trotz eindeutiger Rechtslage beim Vertrag mit Elia Soriano nutzt es uns nichts, weiter abzuwarten. Wir müssen im Sinne des Vereins handeln. Dazu gehört es, unsere Rechtsauffassung der Fifa mitzuteilen und diese beim Weltverband auch juristisch zu belegen. Gleichzeitig hat sich für uns die Möglichkeit ergeben, mit Orhan einen Angreifer zu verpflichten, der uns sportlich weiterhelfen wird", sagt Daniel Sauer.
Artikelfoto: FC Würzburger Kickers