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Im Rennen um das Weisse Haus haben die US-Präsidentschaftskandidaten ihre letzten Wahlkampfauftritte absolviert. Bis zum späten Abend schworen beide Kontrahenten ihre Anhänger auf den Wahltag ein. Donald Trump tourte noch am Montag durch fünf wichtige Staaten, Hillary Clinton durch drei.
Zorniger Ton im Wahlkampf
Die Demokratin Clinton trat unter anderem in Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania auf. In einem der sogenannten Swing States, wo der Wahlausgang noch offen ist. Clinton sagte unter dem Jubel Tausender Anhänger: «Ihr habt die Wahl zwischen einer verlässlichen und starken Staatsführung und einem unsicheren Kantonisten, der alles aufs Spiel setzt». Weiter sagte sie, sie wolle die Gräben in den USA kitten.Sie bedauere zutiefst, wie zornig der Ton im Wahlkampf geworden sei.
«Ein Zweitplatzierter hört sich nicht so an»
Der Immobilienunternehmer Donald Trump beendete seinen Wahlkampf in Pennsylvania, Michigan und New Hampshire. Trump versprach seinen Anhängern einen grossen Sieg. Er bezeichnete das politische System in den Vereinigten Staaten erneut als gezinkt. «Aber das wissen wir längst», sagte er in Florida.
Trump zeigte sich zuversichtlich, die Wahl zu gewinnen. «Ein Zweitplatzierter hört sich nicht so an». Dies sei eine einmalige Chance das korrupte System zu stürzen, so Trump.
Clinton geht als Favoritin ins Rennen
Heute Dienstag wählen die Amerikaner einen neuen Präsidenten und Nachfolger von Barack Obama, der nach acht Jahren im Januar 2017 aus dem Amt scheidet. Die frühere Aussenministerin und First Lady Clinton geht als Favoritin in den Wahltag. Die meisten Umfragen sehen sie knapp vorn. Beide Kandidaten investierten am Montag noch einmal Millionen in abschliessende TV-Werbespots.
Erste Hochrechnungen und Ergebnisse gibt es in der Nacht auf Mittwoch MEZ.