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Bern 14. Nov. 1882.
Hochverehrter Herr u Freund
Sie wissen aus den Zeitungen, dass Herr Bavier von allen Seiten als Gesandter in Rom vorgeschlagen wird. Ich habe ihn selbstverständlich u wiederholt auf die politischen Folgen seines Weggangs aufmerksam gemacht. Er stellt dieselben nicht in Abrede aber ich glaube doch er wird dem Rathe verschiedener Personen (es sind namentlich solche die glauben an ihm einen tüchtigen Unterhänd| ler für den Handelsvertrag zu finden) folgen, zumal wie es mir scheint seine Familie einen solchen Entschluss ebenfalls dringend wünscht.
Unter diesen Umständen wäre es dringend geboten, dass Sie Herrn Bavier auch Ihre Ansicht mitteilen würden, die ohne Zweifel bei ihm grosses Gewicht hat.
Mit herzlichem Gruss an Sie mein verehrtesten Freund u Fräulein Lydia.
Ihr
E Welti