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Die Felsgravierungen von Tassili (6000 vor Christus) sind bisher die ältesten uns bekannten
Dokumentationen.
Vielen Hochkulturen war dieses Wissen bereits bekannt u.a. den Sumerern, den Ägyptern, den Hebräern, den Kelten, den Griechen, den Germanen sowie den Römern. Das Rutengehen war vor allem unter ihren Priestern oder Führern gang und gebe.
Der wohl populärste Rutengänger war Moses, der circa 1250 vor Christus in der WüsteSinaï dank seiner Rute Wasser fand.
Im Mittelalter machten sich die Könige und Kaiser das Können der Rutengänger zunutze, um in der Erde befindliche Erze und Mineralien aufzuspüren, was zur Waffenproduktion sowie zum Handel genutzt wurde. Der Erlös des Erzverkaufs floss zu einem großen Teil in die Bezahlung (Sold) der Heere. Auch das Auffinden von unterirdischen Wasserläufen war äußerst wichtig.
Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts konnte jeder Bauer mit der Rute umgehen, um so Wasservorkommen für Heim und Vieh aufzuspüren und zu erschließen. Es war und ist im machen Gegenden Tradition, diese Technik, von Generation zu Generation weiter zu geben, vor allem da bis heute im Alpenraum geschätzte 65-70% aller Alphütten und Höfe noch nicht mit der öffentlichen Wasserversorgung verbunden sind.
Durch die Industrialisierung und das immer stärker werden der technischen Berufszweige besonders nach 1945, ist die Technik des Rutengehens immer mehr verloren gegangen. Die Söhne und Töchter gingen in die Städte und hatten kein Interesse an Landwirtschaft sowie am übernehmen des Elternhofes. Genau aus diesem Grund ist es für viele Menschen heutzutage so schwer nachzuvollziehen und gehen teilweise mit großer Skepsis auf das Thema Erdstrahlung (u.a. Wasseradern) zu. Fakt ist: "Jeder kann das Rutengehen erlernen!"
Selbst Albert Einstein war ein begabter Rutengänger und hatte seine Rute nahezu überall dabei.
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