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Die französische Justiz hat eine Auslieferung des früheren kosovarischen Regierungschefs Ramush Haradinaj nach Serbien abgelehnt. Das Berufungsgericht im ostfranzösischen Colmar lehnte einen entsprechenden Antrag der serbischen Behörden am Donnerstag ab.
Das Ausreiseverbot gegen den 48-Jährigen wurde aufgehoben. Die serbischen Behörden werfen Haradinaj, einem ehemaligen Anführer der Rebellenorganisation UCK, Verbrechen an der serbischen Zivilbevölkerung während des Kosovo-Krieges (1998-1999) vor.
Der 48-Jährige wurde am 4. Januar aufgrund eines von Serbien ausgestellten internationalen Haftbefehls auf dem französisch-schweizerischen Flughafen Basel-Mülhausen festgenommen. Er wurde später gegen Auflagen freigelassen, durfte Frankreich aber nicht verlassen und musste seinen Reisepass abgeben.
Haradinaj bezeichnet die serbischen Vorwürfe als politisch motiviert. Das UNO-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien hatte den Politiker 2008 und 2012 in zwei Prozessen freigesprochen.
Haradinaj war von 2004 bis 2005 Regierungschef und ist derzeit Abgeordneter im Kosovo. Er steht in Opposition zu Staatschef Hashim Thaci. (sda/afp)
Nach Aussagen des Handelschefs der Axpo seien die Gasspeicher in Europa derzeit gut gefüllt – und zwar zu 55 Prozent. Das sei 10 Prozent mehr als vor einem Jahr, sagte Domenico De Luca, Chef der Handelseinheit des grössten Schweizer Energiekonzerns, im Interview mit der Nachrichtenagentur AWP. Er resümiert: «Trotz der Krise ist der Gasbestand also nicht schlecht.»