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Drei grosse Firmen dominieren den Schweizer Aktienmarkt: Nestlé, Novartis und Roche. Die «Big3» machen, gemessen an der Marktkapitalisierung, in den letzten 15 Jahren rund 50% des Gesamtmarktes aus. Diese Konzentration ist nicht unproblematisch und wirft insbesondere bezüglich Diversifikation einige Fragen auf. Nichtsdestotrotz geniessen die drei Titel für viele Anleger alleine aufgrund ihrer Grösse einen besonderen Status und ein systematischer Ausschluss scheint für die meisten fast undenkbar. Doch wie sieht es tatsächlich aus? Wie abhängig ist ein Portfolio von den «Big3»? Wie gross ist ihr Beitrag zum Risiko des Portfolios? Welchen Einfluss hat ein Ausschluss auf die Portfolioperformance? Und nicht zuletzt: Darf man so weit gehen, auf diese drei Firmen gar ganz zu verzichten?
Nachfolgend zeigen wir, wie sich ein systematischer Ausschluss der drei grossen SPI-Titel auf das OLZ Minimum-Varianz Portfolio auswirkt. Dazu berechnen wir zwei Varianten unseres Aktien Schweiz Modells: eine basierend auf dem normalen SPI-Universum («OLZ Eq CH Opt») und die andere unter Ausschluss von Nestlé, Novartis und Roche («OLZ Eq CH Opt excl Big3»).[1] Als Benchmark dienen sowohl der SPI als auch eine reskalierte Abwandlung ohne die drei grossen Titel («SPI excl Big3»).[2] Die Resultate für die Periode von 2003 bis 2019 sind in den folgenden beiden Darstellungen ersichtlich[3]: