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Ein «Stängeli» gab es in der offiziellen Historie der Schweizer Nationalmannschaft nie. Der höchste Sieg datiert vom 25. Mai 1924. Das 9:0 gegen Litauen war der gelungene Auftakt ins erfolgreiche Olympia-Turnier von Paris.
Paul Sturzenegger wuchs an jenem Tag regelrecht über sich hinaus, durfte sich als vierfacher Torschütze feiern lassen. Auch Sturmpartner und Legende Xam Abegglen brillierte mit drei Treffern.
Weg führt bis in den Final
Abegglen war es auch, der massgeblich zum späteren, völlig überraschenden Finalvorstoss der Schweiz beitrug. Im Viertelfinal gegen Italien gelang ihm der Siegtreffer zum 2:1, im Halbfinal gegen das damals kaum zu schlagende Schweden gar ein Doppelpack.
Erst gegen den späteren Weltmeister Uruguay musste sich die Amateur-Equipe, die sich einen längeren Aufenthalt in Frankreich nur dank Spendengeldern aus der Bevölkerung leisten konnte, letztlich 0:3 geschlagen geben.
Als inoffizieller Europameister wurde die Nati bei der Rückkehr von einer begeisterten Menge in Basel gefeiert.