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Die alleinerziehende Mutter Saori macht sich grosse Sorgen um ihren Sohn Minato. Er wirkt ständig bedrückt und verhält sich äusserst ungewöhnlich.
Im Badezimmer schneidet er sich die Haare ab, und seine neusten Zeichnungen sind verstörend. Saori muss mit Erschrecken feststellen, dass ein Lehrer für Minatos merkwürdiges Verhalten verantwortlich ist. Angeblich hat dieser seinem Schüler gesagt, er habe das Hirn eines Schweines. Doch es kommt sogar noch schlimmer.
Als Saori bei ihrem Sohn eine Wunde an dessen Ohr entdeckt und erfährt, dass der Lehrer gegen- über Minato gar physische Gewalt anwendet, reicht es ihr. Sie stürmt in die Schule und verlangt ein Gespräch mit der Schuldirektorin sowie dem verantwortlichen Lehrer Michitoshi Hori. Dieses verläuft jedoch völlig anders, als Saori sich es vorstellt.
Anstatt die Probleme ernsthaft zu diskutieren, ent- schuldigen sich die Lehrpersonen mehrfach bei Saori. Auf ihre konkreten Fragen wollen sie jedoch nicht eingehen. Als auf einmal Minato selbst beschuldigt wird, seinen Mitschüler Yori tätlich angegriffen zu haben, nimmt die Geschichte eine völlig neue Wendung.
Nach der Goldenen Palme 2018 für «Shoplifters» sowie seinen Filmen in Frankreich («La vérité») und Südkorea («Broker»), kehrt Meisterregisseur Kore-eda Hirokazu mit «Monster» nach Japan zurück – einer berührenden Geschichte, die beim letzten Filmfestival in Cannes für das Beste Drehbuch ausgezeichnet wurde.