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Familie Papandreou und CDS-Spekulation
Heute morgen hat die Zeitung "Eleftherotypia" (Ελευθεροτυπία, wörtlich: Pressefreiheit) eine Bombe platzen lassen. Normalerweise sind die ökonomischen Abenteuer der Familie Papandreou für die Presse strikt Tabu, Schwarze Liste, da schreibt man nicht darüber. Zu sehen und zu lesen gabs bisher schon auf dem Internet, dass die "Papandreou AG" viel, viel Geld mit CDS-Spekulationen verdient. Max Keizer spricht von 25 Milliarden, die die Familie des Premierministers damit verdient hat, gegen das eigene Land zu "wetten" und natürlich prompt im Ausland in vielen, vielen Offshore-Firmen versteckt hat.
Der aktuelle publizierte Artikel zeigt auf, dass der Bruder des Premierministers im "Strategic Comittee" der Firma "Unigestion" sitzt. Eine Firma, die nach dem Bericht an mehr als 8 Milliarden in CDS dreht. Nach dem, was ich aus bisherigen Berichten sehen konnte, dürfte es sich hier nur um ein kleines Eckchen der Verstrickungen der "Papandreou AG" handeln.
Sicher ist auf jedenfall, dass das Familienunternehmen Papandreou auf den Ruin des von ihnen regierten Landes spekuliert und dabei prächtig verdient. Auch jetzt wieder wird versucht werden, diese Nachricht in den Medien kleinzuhalten oder ganz zu verstecken. Die europäischen Medien haben bis jetzt jedenfalls noch kein Wort dazu veröffentlicht.
Der Artikel der Eleftherotypia führt als Beispiel die Briefkastenfirma "i4cense" an, die der Bruder des Premierministers in der Schweiz laufen hat. Die Existenz dieser Firma wurde in Recherchen von Eleftherotypia-Journalisten schon im März, Mai und Oktober 2010 enthüllt, die Nachricht bekommt aber erst jetzt Publizität.