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Release Notes 7.0.17
10.12.2020
Design Engine
Neuer Druckparameter für Outputdokumente (15501)
Bisher gab es für den Druckoutput von Systemdatum und Systemzeit fix festgelegte Systemparameter wie z.B. «@systemdatum_TT_MM_JJJJ».
Mit dem neuen Druckparameter «@systemdatum(<date/time format string>)» können Systemdatum und Systemzeit in jedem beliebigen konfigurierbaren Format nach «SimpleDateFormat» gedruckt werden. Siehe dazu auch https://docs.oracle.com/javase/7/docs/api/java/text/SimpleDateFormat.html.
Validierung von Eingabewerten – Regular Expression (15502)
Um die möglichen Eingabewerte eines Users in ein Standardfeld zu begrenzen, konnten bisher in den Eigenschaften des Standardfeldes im Register «Validierung» Wertebereiche für das Standardfeld angegeben werden wie z.B. der Minimal/Maximalwert oder die erlaubte Zeichenlänge.
Neu ist es nun auch möglich, eine sogenannte «Regular Expression» zu definieren. Mit diesem mächtigen Werkzeug können Eingaben des Users flexibel validiert werden. Zusätzlich kann der Customizer mittels Mappertabelle und Key eine Fehlermeldung definieren, die dem User bei der Eingabe eines ungültigen Formats angezeigt wird und ihn auf das korrekte Eingabeformat hinweist.
Für die Definition einer Regular Expression finden sich zahlreiche Hilfen im Internet, siehe z.B. https://danielfett.de/2006/03/20/regulaere-ausdruecke-tutorial/ oder https://regexr.com/.
Hier ist ein Beispiel einer möglichen Regular Expression für das Format einer Schweizer Telefonnummer.
Quelle: https://regex101.com/r/hJ9oY0/1
Die Regular Expression wird in den Eigenschaften des Standardfeldes im Register «Validierung» eingefügt. Die anzuzeigende Fehlermeldung wird mittels Angabe einer Tabellennummer (im nachfolgenden Beispiel 888883) und eines Keys in dieser Tabelle (im Beispiel 2) konfiguriert.
Im Ergebnis erhält der User bei Eingabe eines falschen Formats einen nützlichen Hinweis.
Neues Ausdruck Format für Outputdokumente: Radiobuttons (15709)
Für die Darstellung eines Standardfeldes als Radiobutton in der Underwriting Plattform kann in den Eigenschaften des Standardfeldes im Bereich «Formularfeld Typ» das entsprechende Format ausgewählt werden.
Neu ist es möglich, die definierten Radiobuttons auch im Druck darzustellen. Hierfür wird in den Eigenschaften des Standardfeldes im Bereich «Ausdruck Format» das Format «Radiobutton» ausgewählt.
Underwriting Plattform
Styleanpassungen pro Mandant (15313)
Die Benutzeroberfläche der Underwriting Plattform kann nach den individuellen Styleangaben des Kunden und dessen Mandanten angepasst werden.
Neu kann in der Systemtabelle «HTML Konfiguration (107)» je nach Mandant ein anderes Logo und ein anderes CSS-File hinterlegt werden.
Generischer Excel-Upload (15321)
In einem Geschäftsvorfall kann es eine Vielzahl gleichartiger zu versichernder Objekte geben (z.B. Fahrzeuge bei einer Flottenversicherung). Diese mussten für die Erfassung in der Objektdatenbank bisher einzeln erfasst werden.
Neu ist es möglich, gleichartige Objektdaten gesammelt mittels Excel-Upload in die Objektdatenbank zu laden.
Mit neuem Parameter das Laden des Geschäftsvorfalls von der Datenbank erzwingen (15660)
Beim Bearbeiten eines Geschäftsvorfalls nach dem «Vier-Augen-Prinzip», wenn der zweite Benutzer den Geschäftsvorfall bereits geladen hatte, kann er die Änderungen des ersten Benutzers nicht sehen.
Es wurde ein neuer Query-Parameter «&reload=true» eingeführt. Ist dieser Parameter in der HTML-Query gesetzt (aktuell via Code oder manuell in der URL), wird der Geschäftsvorfall immer neu von der Datenbank geladen – und nicht aus der Session des Benutzers. Damit ist sichergestellt, dass der Benutzer die neusten Änderungen am Geschäftsvorfall sehen kann.
Upgrade TinyMCE Editor (15730)
Mit dem Upgrade des TinyMCE Editors (Texteditor) wurde aus Sicherheitsgründen neu eine Whitelist angelegt, die erlaubte Aktionen im Editor definiert und alle anderen herausfiltert. Damit wird die Möglichkeit des Cross-Site-Scriptings verhindert.
Policy Manager
Lesen und Speichern von PM Systemtabellen (15593, 15596, 15602)
Bisher wurden alle Policy Manager spezifischen Systemparameter in der Tabelle T_PMB_CODE gespeichert und auch von dort gelesen. Neu werden alle Policy Manager spezifischen Systemparameter aus der CSV Datei t_pmb_code.csv (PolicyManager) und customer_t_pmb_code.csv (Kunde) gelesen. Werte, die durch den Kunden direkt gesetzt werden, werden in einer neuen Tabelle T_PMB_CODE_CUSTOM gespeichert.
Neu wurde auch ein Universal Standardmapper implementiert, mit dem es möglich ist, Policy Manager Systemwerte über das Policy Manager API zu lesen (wie z.B. den Steuersatz bzw. Steuerbetrag zu einem Stichdatum).
Release Notes 7.0.16
27.10.2020
Design Engine
Performance: Aufruf Mapper mit eingeschränkter Struktur (14580)
Mapper, die mit dem Event «Beim Verlassen Mapper Inputfeld (Aufruf nur mit betroffener Struktur)» aufgerufen werden, wurden bisher nur dann mit eingeschränkter Struktur aufgerufen, wenn ein Feld geändert wurde, welches direkt dem Mapper zugeteilt ist.
Neu werden Mapper, die mit dem Event «Beim Verlassen Mapper Inputfeld (Aufruf nur mit betroffener Struktur)» aufgerufen werden, immer mit eingeschränkter Struktur aufgerufen. Es wird für alle Inputfelder, die während der Berechnung geändert wurden, die Struktur gebildet.
Release Notes 7.0.15
01.10.2020
Design Engine
Event «Beim Verlassen des Screens» nur auf Screens auslösen, auf denen ein Mapper registriert ist (15389)
Mit dem Release 7.0.12 wurde das neue Event «Beim Verlassen des Screens» eingeführt. Statt beim Verlassen jedes einzelnen Feldes (z.B. bei der Eingabe einer Adresse) wird eine Aktion erst ausgeführt, wenn der Benutzer den Screen verlässt. Somit können dann alle Eingabefelder auf diesem Screen auf einmal geprüft oder gespeichert werden.
Bisher war es so, dass ein Mapper, der auf dieses neue Event registriert ist, jedes Mal aufgerufen wurde, wenn irgendein Screen verlassen wurde. Das führte potenziell zu vielen unnötigen Mapper-Aufrufen.
Neu wird ein Mapper, der auf das Event «Beim Verlassen des Screens» registriert ist, nur noch dann aufgerufen, wenn sich auf dem Screen, der verlassen wird, ein Inputfeld des Mappers befindet.
Diverse Verbesserungen im Texteditor (15402, 15403, 15524, 15484)
Es wurden diverse kleine Verbesserungen am Texteditor der Design Engine vorgenommen.
Neu können mehrere Zeilen/Absätze sowohl mit der Delete-Taste als auch mit der Backspace-Taste ohne Zeitverzögerung gelöscht werden. Zuvor war dies nur mit der Delete-Taste möglich.
Beim Markieren und Löschen von Text blieb bisher immer das letzte Zeichen stehen. Neu wird auch dieses gelöscht.
Mit der Tastenkombination ctrl-a und ctrl-c wird neu der ganze Text markiert und auch kopiert.
Neu ist es auch möglich, eine Tabelle als Ganzes zu löschen (zuvor musste jede Zeile einzeln gelöscht werden).
Underwriting Plattform
Bereich «Offene Aufgaben» kann ausgeblendet werden (11216)
In der Underwriting Plattform wurde der Bereich «Offene Aufgaben» auf der Übersichtsseite bisher immer angezeigt, auch wenn es keine Einträge darin gab.
Neu kann dieser Bereich ausgeblendet werden. Der Bereich «Offene Aufgaben» wird nicht angezeigt, wenn der Benutzer das Recht 187 nicht hat («Workflow: Alle pendenten Aktionen») oder wenn der Benutzer keinen Eintrag im Workflow hat.
Textareas sollen vom User resized werden können (15518)
In der Underwriting Plattform war die Grösse von Freitextfeldern bisher fix vorgegeben und konnte vom Underwriter nicht angepasst werden.
Neu können diese Textbereiche durch das Grösser- oder Kleinerziehen des Feldes mit der Maus horizontal und auch vertikal angepasst werden.
Policy Manager
Erweiterung zur Berechnung der Steuern (15342)
Neu kann man mit dem Feld STEUER_BETRAG_FAKTOR in der Tabelle T_PM_STEUERGEBUEHR einen Faktor eingeben, mit dem ein Steuerbetrag multipliziert werden soll.
Die Konfiguration erfolgt über einen Steuerbaustein. Falls im Steuerbaustein der Prozentbetrag-Code auf 1 (Prozentsatz aus GeVo) oder auf 3 (Prozentsatz aus Steuertabelle) steht, wird der zu versteuernde Betrag mit dem Wert STEUER_BETRAG_FAKTOR multipliziert. Dies ist dann der Betrag, auf den die Steuer berechnet werden soll.
Diverse Anpassungen
Erweiterung Universal API (15362)
Die Universal API wurde für das Interface ServerPlugin um die Methode «isSaveAfterExecution()» erweitert. Dadurch kann nach der Ausführung eines ServerPlugin der Geschäftsvorfall automatisch gespeichert werden.
Bei einem Plugin, das vor der Freigabe des Geschäftsvorfalles läuft und bei einem Fehler die Freigabe abbricht, kann der Geschäftsvorfall dadurch automatisch gespeichert werden (was normalerweise erst bei der Freigabe passieren würde).
Release Notes 7.0.14
17.09.2020
Design Engine
Neuer Universal Standardmapper “String in Tabellentext suchen” (15107)
Unter dem Namen «String in Tabellentext suchen» steht ein neuer Standardmapper zur Verfügung. Dieser erlaubt es, einen String in einem Tabellenfeld zu suchen. Es kann gleichzeitig nach bis zu 50 Suchparametern/Stringwerten gesucht werden.
Policy Manager
Korrektur Historisierung (15085)
In der Historisierungstabelle konnte ein Fehler auftreten, wenn das gültig-von und das gültig-bis Datum eines Eintrags gesetzt werden und wenn das gültig-von Datum in der Vergangenheit liegt. Dieser Fehler ist behoben worden.
Release Notes 7.0.13
14.08.2020
Design Engine
Logo kann neu mittels URL referenziert werden (analog wie CSS-Datei) (15225)
In der Universal Underwriting Plattform kann ein Logo dargestellt werden, z. B. das Firmenlogo des Versicherungsunternehmens. Bisher war dieses Logo Bestandteil des Software Deployments und konnte somit nicht konfigurativ ausgetauscht werden.
Neu kann in der Systemtabelle 107 (HTML Konfiguration) der Ort des zu verwendenden Logos mittels einer URL angegeben werden. Z.B. https://www.versicherung.ch/bilder/firmen-logo.jpg
Verbesserung gleichzeitige Bearbeitung des Repositories durch mehrere Benutzer (15250, 15284, 15153, 15286)
Seit der Version 7.0.10 von Consor Universal kann das Repository parallel durch mehrere Benutzer bearbeitet werden. Diese Funktionalität war zuerst in einer beta Version verfügbar. In der vorliegenden Version 7.0.13 wurden Optimierungen und Verbesserungen vorgenommen, so dass die gleichzeitige Bearbeitung des Repositories durch mehrere Benutzer nun voll produktionsfähig genutzt werden kann.
Underwriting Plattform
Digital signieren mit Skribble (Proof-of-Concept) (15159)
Skribble (https://www.skribble.com) ist ein Service zum rechtsgültig elektronisch signieren. In Universal wurde der Skribble Service als Proof-of-Concept eingebunden. Folgender Use Case wurde implementiert: Universal generiert eine PDF-Datei, das PDF wird an den Skribble Service geschickt und durch diesen signiert. Universal lädt die signierte Datei herunter.
Verschiedene Druckstücke werden in unterschiedlichen Tabs des Browsers angezeigt (15199)
Ein einzelner Geschäftsvorfall in Universal kann mehrere Druckstücke erzeugen – z.B. Police und Underwriting Summary. Bei Darstellung im Browser wurden die Druckstücke bisher immer im gleichen Tab des Browsers angezeigt. Neu wird pro Druckstück ein Browser-Tab geöffnet und das Druckstück darin angezeigt.
Wenn man ein Bild im Editor löscht wird es auch in der Datenbank gelöscht (15235)
In der Underwriting Plattform können Bilder in einen Geschäftsvorfall hochgeladen werden. Dies dient beispielsweise dazu, ein zu versicherndes Objekt wie eine Fabrik mit Fotografien zu dokumentieren. Bisher wurden die hochgeladen Bilder nicht aus der Datenbank gelöscht, wenn sie der Benutzer aus dem Geschäftsvorfall gelöscht hatte. Die Bilder blieben in der Datenbank liegen und belegten unnötig Speicherplatz. Dieses Verhalten ist nun geändert worden und die Bilder werden auch in der Datenbank gelöscht.
Diverse Anpassungen
Import von Mappertabellen verbessert (14999, 15000)
In Consor Universal können Tabellen mit Codewerten wie z.B. Währungstabelle, Anrede, Ländertabelle etc. importiert werden. Dieser Import wurde stabiler gemacht, so dass nun erkannt wird, wenn ein Benutzer fälschlicherweise eine Tabelle mit doppelten Keys zu importieren versucht oder wenn der Benutzer eine andere Tabellennummer angibt, als der Wert, der im Importfile steht.
Der Benutzer kann beim Vorlagen Import neu wählen, ob alle Geschäftsvorfall-Typen importiert werden sollen (15252)
Beim Import einer Vorlage mit dem Import-Client wird der Benutzer neu gefragt, ob er alle in der Vorlage vorhandenen Geschäftsvorfall-Typen (Offerte, Police, Storno, …) importieren will oder nur diejenigen, die in der Vorlage angewählt sind.
Dies gilt nur für den manuellen Import im Import-Client. Beim Autoimport werden wie bisher alle Geschäftsvorfall-Typen importiert.
Release Notes 7.0.12
27.07.2020
Design Engine
Verarbeitung auslösen, sobald der Benutzer den Screen verlässt (15098)
In gewissen Fällen möchte der Customizer eine Verarbeitung auslösen, sobald der Benutzer einen Screen verlässt, z.B. um die durch den Benutzer eingegebenen Daten validieren oder speichern zu können.
Neu wird dafür in Universal das Event «Beim Verlassen des Screens» zur Verfügung gestellt. Klickt der Benutzer in der Underwriting Plattform/Schnellerfassung z.B. auf “Weiter”, “Zurück” oder wählt einen Link im Navigationsbaum an, wird dieses Event ausgelöst und Mapper, die auf dieses Event registriert sind, werden ausgeführt.
Bausteinformat für Schnellerfassung: Tabellen mit oder ohne Überschrift (15108)
Bei der Definition eines Schnellerfassungsformats kann festgelegt werden, dass der Baustein als Tabelle dargestellt werden soll. Eine Tabelle hatte bisher immer eine Spaltenüberschrift.
Dazu wurde das Bausteinformat für die Schnellerfassung folgendermassen erweitert:
- Sofern „Als Tabelle“ ausgewählt wird, gibt es eine zusätzliche Auswahlmöglichkeit „Mit Überschrift“ – per Default ist diese Option angewählt.
- Der Customizer hat die Möglichkeit, die Checkbox “Mit Überschrift” abzuwählen – in dem Fall wird die Tabelle ohne Überschriftszeile dargestellt.
Repository: Neu Suche nach dem Mappernamen (nicht nur Instanzname) (14730)
Ein Universal Mapper kann im Repository unter verschiedenen Namen und zu verschiedenen Zwecken abgelegt werden. Im Repository heisst ein Mapper beispielsweise «Level1 Steuern» und «Level2 Steuern». Dahinter verbirgt sich ein «Kumulation» Mapper.
Bisher konnte nur nach dem Namen im Repository gesucht werden – beispielsweise mit dem Suchbegriff «Steuern». Neu kann auch mit dem Namen des Standardmappers gesucht werden – also beispielsweise «Kumulation».
Zusätzlich wird auch nach dem technischen Klassennamen gesucht. Dies ist vor allem für Software Entwickler von Interesse, welche Universal um kundenspezifische Mapper erweitern.
PDF Upload: Maximale Filegrösse gemäss Systemtabelle (14820)
PDF Dateien, die mit dem PDF Upload Mapper hochgeladen wurden, durften bisher maximal 64 MByte gross sein. Je nach Setup kann dieser Wert zu gross oder zu klein sein.
Neu kann dieser Wert in der Systemtabelle 61 konfiguriert werden.
Druck: Bausteine zusammenhalten auf gleicher Hierarchiestufe (15013)
Ein Druckformat kann mittels der Option «Zusammenhalten» so definiert werden, dass ein Baustein mit dem nächstfolgenden Baustein ohne Seitenumbruch zusammengehalten wird – siehe Abbildung.
Dies hat bisher nur korrekt funktioniert, wenn der nachfolgende Baustein eine Hierarchiestufe tiefer liegt, das heisst, ein Unterbaustein ist. Zwei nachfolgende Bausteine auf gleicher Hierarchiestufe wurden – entgegen der Dokumentation – nicht zusammengehalten. Dies wurde korrigiert, so dass zwei Bausteine auf gleicher Hierarchiestufe nun auch zusammengehalten werden, falls der erste Baustein die Option «Zusammenhalten» gesetzt hat.
Underwriting Plattform
Neue Universal Oberfläche mit bisherigem HTML-Lizenzschlüssel zugreifbar (15198)
Die neue Universal Oberfläche basierend auf Vaadin ist neu mit dem bisherigen HTML-Lizenzschlüssel geschützt. D.h. Kunden, die bereits über einen Lizenzschlüssel für die alte HTML-Oberfläche verfügen, können automatisch und ohne weiteres auch auf die neue Universal Oberfläche zugreifen.
Standardfelder sind nach Freigabe gesperrt (14712)
Im Web GUI kam es in gewissen Konstellationen vor, dass Standardfelder nach der Freigabe fälschlicherweise noch bearbeitet werden konnten. Die Felder konnten nicht gespeichert werden und die Datenkonsistenz war jederzeit gewährleistet. Das Verhalten war aber für die Anwender verwirrend. Diese Unschönheit wurde behoben. Nach der Freigabe können keine Felder mehr bearbeitet werden.
Policy Manager
Alle in der Auftragstabelle erzeugten Orders werden ausgeführt (11084)
In der Auftragstabelle des Policy Managers können Aufträge zu einem einzelnen Schritt des Batchjobs erzeugt werden. In einer bestimmten Konstellation wurden diese Aufträge bisher nie ausgeführt und blieben in der Auftragstabelle stehen.
Neu stellt das Framework sicher, dass alle pendenten Aufträge dem Prozessor zugeführt werden.
Berechnungszeitraum bei der Abrechnung minutengenau (13917)
Abrechnungen können im Policy Manager nicht nur auf den Tag genau, sondern auf die Minute genau erfolgen. Der Abrechnungszeitraum für eine Folgeprämie wird z.B. folgendermassen definiert:
01.01.2021 12:00 – 01.01.2022 11:59
Buchungssimulation durchführen, ohne den Geschäftsvorfall zu speichern (15042)
Bisher konnte die Buchungssimulation nur mit einem gespeicherten Geschäftsvorfall durchgeführt werden.
Neu kann die Buchungssimulation auch mit dem aktuell geladenen, nicht gespeicherten Geschäftsvorfall durchgeführt werden.
Diverse Anpassungen
Verschlüsselung von Passwörtern in universal.properties (14150)
In den universal.properties werden zum Teil Secrets wie Passwörter, Passphrasen oder Schlüssel hinterlegt. Um Sicherheitsprobleme zu vermeiden, sollen diese Werte nicht in Klartext konfiguriert werden.
Universal bietet neu die Möglichkeit, diese Werte chiffriert zu konfigurieren.
Mit dem neuen REST Service “/universal/rest/universal/v1/system/encrypt” kann man einen String chiffrieren. Der chiffrierte String kann dann in die universal.properties Datei hineinkopiert werden und wird bei Verwendung durch Universal wieder entschlüsselt.
Mappertabellen-Import: Der Benutzer wird auf duplizierte Einträge hingewiesen (14999)
In Consor Universal können Tabellen für Referenzdaten wie Ländertabellen, Währungstabellen etc. als CSV-Datei in die so genannten Mappertabellen importiert werden.
Jeder importierte Eintrag muss pro Tabelle und Sprache einen eindeutigen Codewert haben. Wird versucht, einen Eintrag mit dem gleichen Codewert doppelt zu importieren, erscheint neu eine Meldung, die den Benutzer auf den Fehler hinweist.
Release Notes 7.0.11
15.06.2020
Design Engine
Gleichzeitige Bearbeitung des Repositories – Verbesserungen (14923, 14943)
Der neue Mechanismus zur parallelen Bearbeitung des Repositories durch mehrere Benutzer wurde bereits mit dem Release 7.0.10 aktiviert. Diese Funktionalität wurde weiter verbessert und ist nun für den produktiven Einsatz freigegeben.
Underwriting Plattform
Ausfüllen von Standardfeldern nach der Freigabe (14712)
Bisher konnten – in einzelnen Fällen – leer gelassene Standardfelder auch noch nach der Freigabe eines Geschäftsvorfalls ausgefüllt werden. Dies hatte zwar keinen Einfluss mehr auf das Dokument, führte jedoch zu Unklarheit für den Benutzer.
Neu sind alle Felder nach der Freigabe gesperrt und können nicht mehr angewählt oder ausgefüllt werden.
Korrekturen an der HTML Oberfläche (14876)
Es wurden diverse kleinere optische Verbesserungen an der HTML Oberfläche vorgenommen.
Policy Manager
Batch Status «pending_manual» abgelöst (11841)
Bei der Bestandsverarbeitung wird vom JobProcessor für jeden ausgeführten Auftrag ein Status gesetzt und an den JobReader zurückgeliefert. Bisher kannte das Batch Framework sowohl den Status «pending» als auch den Status «pending_manual». Da jedoch beide vom JobReader gleich betrachtet werden, wurde der Batch Status «pending_manual» nun abgelöst.
Berechnung Vertragsende bei Umstellung auf Sommerzeit (14942)
Bei Geschäftsvorfällen, die den Status «inaktiv» haben, wird die Berechnung des Vertragsendes nun auch bei der Umstellung auf Sommerzeit automatisch korrekt durchgeführt.
Diverse Anpassungen
Erweiterung der BTC-Funktionalität (14864)
Mit dem Business Transaction Creator (BTC) konnten bisher ausschliesslich neue Geschäftsvorfälle angelegt werden.
Der BTC wurde nun so erweitert, dass er auch einen bestehenden Geschäftsvorfall lesen und verändern kann. Damit lassen sich Prozesse weiter automatisieren.
Release Notes 7.0.10
22.05.2020
Design Engine
Gleichzeitige Bearbeitung des Repositories durch mehrere Benutzer – Beta! (14480)
Bisher konnte das Repository jeweils nur durch einen Customizer bearbeitet werden. Die ande-ren Customizer mussten warten, bis der erste seine Änderungen abgeschlossen und das Reposi-tory wieder freigegeben hatte.
Neu können mehrere Benutzer das Repository gleichzeitig bearbeiten und ihre Änderungen spei-chern. Es kommt dabei einzig zu Konflikten, wenn zufälligerweise zwei Benutzer genau den glei-chen Eintrag bearbeiten (z.B. das gleiche Standardfeld).
Die parallele Bearbeitung des Repositories wird mit dem neuen Systemparameter 32/270 auf «on» eingeschaltet. Der bisherige Systemparameter 32/267 zum Sperren/Entsperren des Reposi-tories wird damit überflüssig.
Achtung: Es handelt sich hierbei noch um eine Funktionalität im Beta-Stadium.
Objektverwaltung – Erzeugung und Bearbeitung von Objekten aus Universal (14747)
Die Daten eines Geschäftsvorfalls werden in Universal in einer XML-Struktur gehalten. Dies ist nicht optimal, wenn in einem Geschäftsvorfall viele gleichartige Objekte bearbeitet werden müs-sen – z.B. bei der Flottenversicherung mit tausenden von Fahrzeugen.
Neu ist es möglich, aus einer Universal Vorlage heraus Objekte wie Fahrzeuge, Gebäude, etc. ta-bellarisch darzustellen, in eine relationale Datenbank zu schreiben und weiter zu bearbeiten.
Diese neue mächtige Funktionalität ist kostenpflichtig und kann separat lizenziert werden.
Formeleditor: Bezeichnung der Formel im Drop-Down auf Englisch (14775)
Im Formeleditor werden die Funktionen mit englischen Bezeichnungen verwendet. Für weniger geübte Customizer stehen die verfügbaren Funktionen in einem Drop-Down zur Auswahl zur Verfügung. In diesem Drop-Down wurden die Funktionsbezeichnungen bisher nur auf Deutsch angezeigt. Neu werden der deutsche Name und die englische Übersetzung in Klammern ange-zeigt. Beispiel: «Standardfeld setzen (setstandardfield) ».
Funktionen im Formeleditor neu auch mit den englischen Bezeichnungen
Business Intelligence Manager
Datamart: Standardfelder mit „immer gleicher Inhalt“ nur 1x speichern (14906)
Bei der Befüllung des Datamarts werden die zu speichernden Standardfelder mit ihrer externen ID identifiziert. Standardfelder mit dem Attribut „immer gleicher Inhalt“ werden bisher mehrfach in den Datamart geschrieben.
Neu kann als zusätzlicher Filter die externe ID eines Bausteins mitgegeben werden. Es wird dann nur die Instanz des Standardfelds, die sich auf dem betreffenden Baustein befindet, in den Data-mart geschrieben.
Diverse Anpassungen
Verbesserung der applikatorischen Log-Files (diverse Tickets)
Es wurden diverse Verbesserungen bei der Erstellung der Logfiles vorgenommen. Die Logfiles sollen keine unnötigen Einträge enthalten und die relevanten Einträge sollen nachvollziehbare Kommentare und Hinweise erhalten, welche die Fehlersuche erleichtern.
Release Notes 7.0.9
12.05.2020
Design Engine
Lokale Konstanten im Formeleditor definieren (14265)
Im Formeleditor können neu Konstanten definiert und dann in der Formel verwendet werden. Dies ist insbesondere dann hilfreich, wenn ein bestimmter Aufruf in einer Formel mehrere Male gemacht wird. Wird eine Konstante definiert und in der Formel mehrfach verwendet, wird dieser Aufruf nur noch ein Mal gemacht.
Die Formeln werden dadurch besser lesbar und in der Ausführung effizienter.
Beispiel:
const feldA:=getstandardfield(„C_Z_POSITION…
const feldB:=getstandardfield(„C_Q_RISIKOORT…
——
if ($feldA > 0;
setcomptitle („Baustein: gtr“, $feldA);
setcomptitle („Baustein: gtr“, $feldB))
Eigenschaften Standardfeld: Formularfeld Typ – unnötige Einträge ausgeblendet (14510)
Im Repository bei den Eigenschaften eines Standardfeldes unter dem Register «Attribute» gibt es die Möglichkeit, den Formularfeld Typ auszuwählen.
Von diesen Typen werden aktuell nur «Text» und «Radiobutton» verwendet. Die anderen Einträge (Checkbox, Listbox, Combobox, Reset, Senden, Empfangen, Fehlertext) haben keine Funktionalität, die genutzt wird und werden daher neu auch nicht mehr angezeigt.
Memory Leak in der Design Engine (14582)
Bei der Erzeugung mehrerer Geschäftsvorfälle hintereinander nahm der Memory Verbrauch kontinuierlich zu. D.h. es ging Memory verloren. Erst nach erneutem Laden des Repositories ging der Memory Verbrauch wieder zurück. Der Fehler konnte in der Design Engine behoben werden und der Memory Verbrauch ist nun konstant.
Systemparameter 32/253 ist in 7.0 obsolet und wurde entfernt (14754)
In der Systemtabelle 32 wurde der Systemparameter 253 entfernt. Dieser Parameter wurde nur für die HTML Oberfläche mit ExtJS verwendet und ist mit 7.0 obsolet.
Mapper Showguix (Universaldokument in Schnellerfassung anzeigen) entfernt (14808)
Der ehemalige Standardmapper ShowGuiX wird nicht mehr verwendet und wurde entfernt.
Abkündigung von nicht mehr verwendeten Standardmappern (14810)
Folgende Standardmapper wurden seit langem durch Funktionen im Formeleditor ersetzt und werden nicht mehr benötigt. Sie werden abgekündigt:
- Addieren
- Dividieren
- Multiplizieren
- Subtrahieren
- Summe
- Bausteine an- und abwählen
Was heisst das konkret?
- Die Standardmapper sind für Kunden, die bereits Universal 6.x lizenziert hatten, weiter verfügbar.
- Es wird dringend empfohlen, diese Mapper ab der Version 7.0 von Consor Universal nicht mehr zu verwenden.
- Consor behält sich vor, diese Mapper ab einer künftigen Version nicht mehr anzubieten.
Underwriting Plattform
Modale Dialoge (14819)
Modale Dialoge sollten den Rest der Anwendung sperren, solange der Dialog angezeigt wird. Bisher waren Eingaben in der Applikation ausserhalb dieser Dialoge möglich.
Neu ist Universal gesperrt und es kann nichts anderes angeklickt werden, solange ein modaler Dialog offen ist. Der Benutzer ist dementsprechend «gezwungen», den modalen Dialog zu schliessen, um ins Formular zurückzukehren.
Business Intelligence Manager
Datamart JSON Mapping Validieren (14767)
Das Daten-Mapping zwischen den Universal Geschäftsvorfällen und dem Datamart erfolgt mittels so genannten JSON-Files (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/JavaScript_Object_Notation).
Bisher erfolgte beim Hochladen eines JSON-Files in Universal keine Validierung und allfällige Fehler wurden erst bei der Ausführung bemerkt. Neu werden die JSON-Files beim Hochladen validiert und allfällige Fehler dem Benutzer angezeigt.
Policy Manager
Verteilplan «Global gültig» auf ganze Produkthierarchie anwenden (14779)
Ein «Verteilplan» stellt eine prozentuale Verteilung der Versicherungsprämie auf mehrere Zahler dar.
Ist im Verteilplan «Global Gültig» angegeben, wird diese Verteilung neu auf alle darunterliegenden Produktbausteine angewandt. Bisher wurden bei einer mehrstufigen Produkthierarchie nur die direkt darunterliegenden Bausteine berücksichtigt, und nicht alle in der Hierarchie.
Fehler in Historisierung, wenn mehrere Perioden betroffen (14838)
Die Historisierung erfolgt im Policy Manager bitemporal, sodass zu jedem Zeitpunkt X festgestellt werden kann, zu welchem Zeitpunkt Y welche Version der Police gültig ist oder war.
Bei der Historisierung bestand ein Fehler, wenn eine rückwirkende Änderung sich über eine Periode erstreckt, die sich mit mehreren alten Versionen der Police zeitlich überschneidet. Dieser Fehler wurde behoben.
Diverse Anpassungen
Aktuelle Handbücher neu monatlich erstellt (14825)
Die Handbücher von Universal (Benutzerhandbuch, technisches Handbuch, Schnittstellenhandbuch) werden neu jeweils monatlich aktualisiert und released. Die Handbücher werden weiterhin zusammen mit dem aktuellsten Release der Software ausgeliefert. Bei Bedarf kann auf Anfrage auch jeweils ein PDF der aktuellen Dokumentationen zur Verfügung gestellt werden.
Release Notes 7.0.8
23.04.2020
Design Engine
Systemparameter 32/94 entfernt (12063)
In der Systemtabelle 32 wurde der Systemparameter 94 entfernt. Dieser Parameter steuerte bisher, ob die Checkbox «Kapiteltitel im Inhaltsverzeichnis» unter Formatvorlage für Bausteine, Attribute II angezeigt werden soll oder nicht. Diese Checkbox wird nun standardmässig immer angezeigt, ausser wenn der Kapiteltitel ohnehin schon ins Inhaltsverzeichnis aufgenommen wird.
Systemparameter 32/219 entfernt (14469)
In der Systemtabelle 32 wurde der Systemparameter 219 entfernt. Mit diesem Parameter konnte gesteuert werden, ob für die Anzeige von manuellen Änderungen im Editor daisydiff (Open Source Tool zum Vergleichen von HTML) oder eine von Consor selbstentwickelte Klasse verwendet werden soll. Neu wird nur noch daisydiff verwendet.
Der veraltete Standartmapper “Datenbanktabelle nachführen” wird mit 7.0 abgekündigt (14677)
Der Mapper “Datenbanktabelle nachführen” ist veraltet und soll künftig nicht mehr verwendet werden. Der Mapper wird in einer künftigen Version von Universal ganz entfernt.
Verbesserung der Funktion «globales Repository exklusiv bearbeiten» (14574)
Seit Universal 7.0.0 RC 20 kann das Repository für die exklusive Bearbeitung durch einen Customizer reserviert und für andere Customizer gesperrt werden. Dieser Mechanismus hatte bisher den Nachteil, dass auch lokale Änderungen am Repository zu Testzwecken nicht mehr gemacht werden konnten.
Diese Funktion wurde folgendermassen verbessert: Ist das Repository durch einen Benutzer gesperrt («globales Repository exklusiv bearbeiten»), so können alle anderen Benutzer das Repository weiterhin lokal bearbeiten (z.B. Standardfeld hinzufügen, Schnellerfassungsformat ändern). Alle anderen Benutzer können das Repository aber NICHT in die DB speichern.
Für den Benutzer, der das Repository exklusiv bearbeiten kann, wird das Repository mit einem grünen Rahmen dargestellt. Für alle Benutzer, die das Repository nicht exklusiv bearbeiten können, wird das Repository mit einem gelben Rahmen dargestellt. Der gelbe Rahmen weist die Customizer darauf hin, dass die am Repository gemachten Änderungen potentiell verloren gehen können.
Aufruf Mapper nur mit eingeschränkter Struktur (14446, 14508)
Bei der Definition eines Mappers wird festgelegt, welche Standardfelder aus dem Repository als Input des Mappers dienen und welche als Output. Es kann mehrere Bausteine geben, auf denen Instanzen von diesen Input und Output Feldern definiert sind.
Tritt nun ein Event auf, das den Mapper auslöst, so werden zuerst im ganzen Geschäftsvorfall alle möglichen Input und Output Felder gesucht, die mit diesem Mapper verbunden sind. Der Mapper wird dann mit der Gesamtstruktur all dieser Felder aufgerufen.
Neu kann der Customizer festlegen, aus welcher Struktur die Inputdaten dem Mapper übergeben werden sollen. Dies macht den Aufruf in der Regel performanter, da nicht zuerst alle Felder zusammengesucht werden müssen.
Neu kann auch bei der Definition eines Mappers die «Externe Identifikation» des Mappers festgelegt werden. Mit dieser Externen-ID kann der Mapper anschliessend angesprochen werden.
Möglichkeit, individuelle PDFs einem Geschäftsvorfall anzuhängen und zu drucken (14517, 14732)
Universal wird mit einem neuen Standardmapper «PDF als Ressource zum Geschäftsvorfall hochladen» ausgeliefert. Der Customizer kann diesen Mapper in eine Universal Vorlage einbauen.
Ein Underwriter kann dann eine PDF-Datei auswählen und als Ressource zum Geschäftsvorfall hochladen.
Die so hochgeladenen PDF-Dateien können anschliessend mit dem @INCLUDEPDF-Befehl an das Druckstück des Geschäftsvorfalls angehängt werden.
Konsistente Benennung der Mapperfelder (14335)
Universal Mapper werden in der Regel mit gewissen Parametern aufgerufen und geben gewisse Parameter zurück. Die Bezeichnung dieser Felder war bisher nicht konsistent. Neu wird ein Parameter, welcher von Universal an den Mapper übergeben wird als «Mapper Inputfeld» und ein Parameter, welcher vom Mapper an Universal zurückgegeben wird als «Mapper Outputfeld» bezeichnet.
Logout-Link ausblenden (14680)
Der Systemparameter 32/266 wurde so erweitert, dass beim Wert „off“ der Logout-Link in der Underwriting Plattform ausgeblendet wird.
Underwriting Plattform
Druckdialog in der neuen Universal Oberfläche (14293)
Der Druckdialog erlaubt es dem Underwriter zu steuern, welche Druckstücke in welcher Form gedruckt oder per E-Mail verschickt etc. werden sollen. Diese Drucksteuerung ist neu auch in der neuen Universal Oberfläche (Vaadin) verfügbar.
Policy Manager
Entkoppelung Polidy Manager DB-Schema von Consor Universal DB-Schema (13790)
Es wurde in der Datenbank des Universal Policy Managers eine neue Tabelle T_PM_SEQUENCE_TABLE eingeführt. Mit dieser Tabelle werden eindeutige IDs für die unterschiedlichen Entitäten des Policy Managers erzeugt. Die bisher bestehende Abhängigkeit zum Consor Universal DB-Schema wurde aufgelöst.
Buchungssimulation: JAVA API für den Abrechnungs Service (14431)
Neu kann im Universal Policy Manager eine Abrechnung simuliert werden, ohne dass die Abrechnung bereits definitiv verbucht wird. Dazu stehen zwei neue API Calls zur Verfügung:
- loadBusinessCase – gibt zu einem Geschäftsvorfall eine Liste der Einträge im Policy Manager zurück
- executeAccountSimulation – startet die Abrechnung und liefert die Abrechnungsrecords zurück. Es handelt sich dabei um einen flüchtigen Aufruf – d.h. die Abrechnungsrecords werden nicht in die Datenbank geschrieben.
Diverse Anpassungen
Verwendung LOG4J2 Binding (13804)
Das Logging in Consor Universal erfolgt über die Slf4J API. Bis jetzt wurde Universal mit einem proprietären Slf4j Binding geliefert. Neu wird Universal mit dem de-facto Standard Log4j2 Binding geliefert.
Import/Export der Quarts-Scheduler Konfiguration (6324)
Die Universal REST API wurde erweitert. Neu ist es möglich, die Konfiguration des Quartz-Schedulers zu exportieren und zu importieren. Damit lässt sich die Konfiguration beispielsweise von einer Universal Instanz auf eine andere Instanz übertragen.
Integration von Prometheus als Rest Service in Universal (14607)
Prometheus ist ein Open-Source Monitoring Toolkit. Mit Prometheus können Informationen wie Memory Verbrauch, Anzahl Benutzersessions etc. in strukturierter Form extrahiert werden. Prometheus wurde in Universal integriert und die Universal REST API wurde um einen Aufruf erweitert, der Metriken zum Zustand des Universal Servers zurückgibt.
Verschiedene Performanceverbesserungen in der Berechnung (14470)
In der Evaluation von Formeln und in der Berechnung der Standardfelder wurden mehrere kleinere Performanceoptimierungen vorgenommen.
Performanceverbesserungen bei der Ausführung von Standardmappern (14622, 14565, 14588)
Mit Universal werden diverse so genannte Standardmapper ausgeliefert, die durch den Customizer in die Vorlagen eingebunden werden können. Erfolgen viele Mapperaufrufe, so kann dies zu längeren Ausführungszeiten führen. Es wurden diverse Verbesserungen vorgenommen, um die Ausführungszeit der Mapper zu reduzieren.
Autoimport in einzelne Pakete aufteilen (14537)
Mit dem Autoimport können Universal Vorlagen (in Form von .zip-Files) automatisiert in eine Universal Umgebung eingespielt werden. Diese .zip-Files sind je nach Vorlage gross und können nicht in einem Call übertragen werden.
Neu kann der Autoimport das .zip-File in einzelne Blöcke aufteilen und die Blöcke nacheinander schicken. Die Grösse dieser Blöcke ist dabei konfigurierbar (Parameter CHUNK_SIZE im AutoimportClient).
Installation History Tabellen löschen (14541)
Die Konfiguration von Consor Universal wird nicht mehr mit DML Skripten geliefert. Somit sind die Tabellen T_INSTALLATION_HISTORY und T_PM_INSTALLATION_HISTORY obsolet und wurden entfernt.
Security: Dependency Scan mit Org.owasp.dependencycheck (14624)
Mit dem OWASP Dependency-Check (https://owasp.org/www-project-dependency-check/) können öffentlich bekannte Schwachstellen in den in einem Software-Projekt verwendeten Libraries detektiert werden. Der OWASP Dependency Check wurde in den automatisierten Build-Prozess von Consor Universal integriert.
Datamart erweitert mit Fixwerten und Standardfeldtyp «Aufnummerierung» (14725)
Der Universal Datamart wird mittels JSON-Mapping aus Universal heraus befüllt.
Neu wurden folgende Möglichkeiten implementiert:
- In ein Datamart-Feld kann neu ein Fixwert geschrieben werden
- Als Primary-Key einer Datamart-Tabelle kann neu auch ein Standardfeld vom Typ «Aufnummerierung» verwendet werden.
Release Notes 7.0.7
26.03.2020
Design Engine
Einheitliche Benennung für Mapper Input und Output (14335)
Ein Mapper wird von Universal mit gewissen Parametern aufgerufen (Input) und gibt gewisse Werte zurück (Output). Die Input-Parameter wurden in der Design Engine bisher als “Mapper Outputfelder” bezeichnet. Neu werden die Input-Parameter des Mappers durchgängig als “Mapper Inputfelder” und die Output-Parameter des Mappers als „Mapper Outputfelder“ bezeichnet.
Underwriting Plattform
HTML Cleaner (14477)
Wird formatierter Text z.B. aus MS Word nach Universal kopiert, führte dies oft zu Fehlern. Der Grund liegt darin, dass Word den HTML-Text falsch codiert. In Universal wurde nun ein HTML Cleaner integriert, der falsch formatierten HTML-Code bereinigt.
Der HTML Cleaner verhält sich dabei folgendermassen: Ist der kopierte Text richtig codiert, wird er unverändert in den Texteditor von Universal übernommen. Enthält der kopierte Text HTML-Fehler, werden diese Fehler durch den HTML Cleaner bereinigt. Falls die Bereinigung erfolgreich ist, wird der bereinigte Text in den Texteditor eingefügt und der Benutzer informiert, dass die Formatierung angepasst wurde. Falls die Fehler durch den HTML Cleaner nicht behoben werden können, wird der Benutzer gefragt, ob der reine Text (ohne HMTL Formatierungen) übernommen werden soll oder nicht.
Diverse Anpassungen
Autoimport in einzelne Pakete aufteilen (14537)
Der Autoimport übermittelt eine Zip-Datei an den Server. Ist dieses Datei zu gross, kann es z.B. im Zusammenspiel mit einem Proxy-Server zu Problemen kommen. Deshalb wurde neu die Möglichkeit geschaffen, das zu importierende Zip-File nicht als Ganzes zu übermitteln, sondern in einzelne Pakete aufzuteilen.
Mit dem neuen Parameter CHUNK_SIZE kann die maximale Grösse des zu übermittelnden Pakets gesteuert werden. Wird die Chunk-Size beispielsweise auf 5 MByte limitiert, wird das Zip-File in mehrere Pakete zu 5 MByte aufgeteilt und diese werden nacheinander an den Server übermittelt.
Systemparameter 32/201 Deprecated (14329)
Der Systemparameter 32/201 ist veraltet. Per Default ist der Parameter neu auf ‚off‘ und soll nicht mehr verwendet, d.h. auf ‚on‘ geschaltet, werden.
Hintergrund: Ist der Systemparameter 32/201 auf ‚on‘, werden beim Verlassen eines Feldes die Berechnungen der Abhängigkeiten immer ausgeführt – auch wenn der Wert des Feldes gar nicht verändert wurde. Dies beeinflusst die Performance negativ und ist deshalb zu vermeiden.
Logging Parameter ablösen (14438)
Die Systemparameter 32/141 (Log Level / log level for messages) und 32/202 (Configuration/Logging mit DailyLogAppender) sind obsolet und wurden entfernt.
Defaultwert Systemparameter 32/268 wechselt auf ‚ON‘ (14577)
Mit dem Systemparameter 32/268 wird bestimmt, ob nur noch aktive Bausteine in der Berechnung berücksichtigt werden. Bisher war der Defaultwert ‚off‘ (auch inaktive Bausteine werden berücksichtigt). Neu ist der Defaultwert ‚on‘. Dies hat einen positiven Einfluss auf die Gesamtperformance von Consor Universal.
Obsolete Universal.Properties loggen (14488)
Beim Start von Universal, beim Laden der universal.properties wird neu überprüft, ob die Konfiguration alte, nicht mehr gültige Properties enthält. Diese werden als Warnung ins Logfile geschrieben.
Performance-Optimierung: Reduktion der Abhängigkeiten bei Mappern mit vielen Feldern und vielen betroffenen Bausteinen (14492)
Zwischen Universal Datenfeldern und Universal Mapper-Programmen werden dynamisch Abhängigkeiten gebildet. Ändern sich der Inhalt eines Datenfeldes, werden gemäss den Abhängigkeiten die Mapper ausgeführt und die nachfolgenden Datenfelder aktualisiert. Bei vielen Feldern mit vielen Abhängigkeiten kann dies zu schlechterer Performance führen.
Es wurde nun eine Möglichkeit gefunden, die Anzahl der Abhängigkeiten zu reduzieren und damit die Performance im Zusammenhang mit der Ausführung von Mappern deutlich zu verbessern.
Performance Verbesserungen in den Feldberechnungen (14587, 14588)
Eine Analyse hat gezeigt, dass einzelne Berechnungsschritte relativ langsam sind. Diese wurden optimiert, so dass eine bessere Performance resultiert.
Erweiterung Universal API (14491)
Die API Methode DocumentProvider.newVersion wirft eine API Exception, wenn Messages mit Priorität grösser als INFO bestehen.
Die Klasse DocumentProvider wurde nun um eine API Methode erweitert, die zusätzlich ein Threshold für die Priorität als Parameter nimmt.
Haben alle Messages eine Priorität kleiner oder gleich wie dieser Threshold wird keine Exception geworfen.
Release Notes 7.0.6
20.2.2020
Design Engine
Neue Formeleditorfunktion “Schnellerfassungsformat setzen” (14263)
Im Formeleditor steht neu die Funktion setfastentryformat() zur Verfügung. Damit kann das Schnellerfassungsformat eines Bausteins dynamisch gesetzt werden. So kann ein ganzer Baustein beispielsweise dynamisch von sichtbar auf unsichtbar oder von einspaltig auf mehrspaltig gesetzt werden.
Mapper Aufruf mit eingeschränkter Struktur (14446)
Beim Aufruf eines Mappers sucht Universal im geladenen Geschäftsvorfall alle Input- und Output Felder zusammen, die durch den Mapper betroffen sein könnten und übergibt diese dem Mapper. Der Mapper berechnet dann all die betroffenen Output Felder neu. Je nach Szenario wäre das gar nicht nötig und erweist sich als zeitraubend. Zur Optimierung der Performance kann der Customizer neu definieren, welche Datenstruktur dem Mapper übergeben werden soll. Dies kann zu deutlich weniger Berechnungen führen und die Performance verbessern.
Suchregister: Eindeutige externe ID pro Suchregister (11954)
Kundenindividuelle Suchregister müssen neu immer mit einer externen ID definiert werden. Neu wird zudem überprüft, dass diese externe ID eindeutig ist, d.h. nicht bei zwei Suchregistern doppelt vergeben wird. Damit ist es möglich, die Suchregister eindeutig zu referenzieren.
SUCHREGISTER: EINGABE VON FIXWERTEN (11955, 14131)
Bei kundenindividuellen Suchregistern können Fix Werte erfasst werden. So kann z.B. in einem Suchregister definiert werden, dass der Status immer „freigegeben“ sein muss. So kann der Endbenutzer anschliessend nur nach freigegebenen Geschäftsvorfällen suchen.
Wenn ein Fixwert definiert wird, wird dieser nach dem Klick auf “übernehmen” in Klammern in der Liste der Suchparameter angezeigt.
SUCHREGISTER: STANDARDSUCHE AUSBLENDEN (14242)
Neu ist es möglich, die bestehende Suchmaske für Geschäftsvorfälle komplett auszublenden und nur noch kundenindividuelle Suchregister zu verwenden. Die Geschäftsvorfallsuche kann damit maximal flexibel gestaltet werden.
SUCHREGISTER: NEUER STANDARDFELDTYP “BOOLEAN” EINFÜHREN – EIGENE SUCHREGISTER DEFINIEREN (13837)
In kundenindividuellen Suchregistern kann neu auch nach Standardfeldern vom Typ „Boolean“ gesucht werden und die Boolean-Felder können auch in der Trefferliste angezeigt werden.
SUCHREGISTER: DIVERSE KLEINE KORREKTUREN (9981, 14352, 14353, 11944, 11954, 11955)
Bei der Erstellung und Bearbeitung von kundenindividuellen Suchregistern sind auf der Oberfläche diverse kleine Schönheitsfehler korrigiert worden.
SPEICHERN DES GESCHÄFTSVORFALLS IN DER SCHNELLERFASSUNG (11241)
Direkt aus der Design Engine heraus kann die Oberfläche für die Schnellerfassung angezeigt werden. Dieser Screen ist vor allem dafür gedacht, dass ein Customizer direkt seine Änderungen anschauen und testen kann. Neu ist es möglich, aus dieser Schnellerfassungssicht heraus, die an einem Geschäftsvorfalls vorgenommen Änderungen direkt zu speichern. Zu diesem Zweck wurde ein Speichern-Icon in die Oberfläche eingebaut.
WORD IMPORT (12402)
Der Universal Word Import wurde verbessert. Bausteinbezeichnungen wurden bisher nicht immer gesetzt. Der Import von Leerzeilen konnte zu einem Abbruch führen. Die Textausrichtung wurde nicht immer richtig aus Word übernommen. Diese Fehler konnten behoben werden.
PDF DATEIEN DEM DRUCKPACKAGE BEISTEUERN – ERWEITERUNG INCLUDEPDF (13830)
Bereits bestehende PDF Dateien (z.B. statische Allgemeine Versicherungsbedingungen) können mittels includepdf einem Druckpackage beigesteuert werden.
Neu können auch PDFs beigesteuert werden, die sich bereits in der Softwarelieferung befinden und auf dem Java-Klassenpfad folgendermassen referenziert werden: classpath:///Pfad/Filename.
KOPIERFEHLER VON VORLAGENSTRUKTUREN INS REPOSITORY (14468)
Durch das Kopieren von Bausteinstrukturen aus einer Vorlage in den Ordner „globale Standardbausteine“ des Repositories wurden Bausteinreferenzen in Formeln verändert. Dieser Fehler bei den referenzierten Bausteinen wurde korrigiert.
UNDERWRITING PLATTFORM
NEUE VERSION DES FREITEXTEDITORS FÜR DEN UNDERWRITER (14278, 14104, 14301, 14309, 14312)
Integration der aktuellen Version 5.0.15 des Freitexteditors TinyMCE in die Underwriting Plattform. Mit der neuen Version sind viele Unschönheiten der alten Version beseitigt: links, zentriert, rechts Ausrichtung des Texts, Auflistung mit Bullet, Probleme beim Einzug von Auflistungen, Verbesserung bei Copy/Paste etc.
KUNDENINDIVIDUELLES DESIGN DER OBERFLÄCHE (14237)
Die Web-Oberfläche für den Underwriter kann mittels Cascading Style Sheet (CSS) designet werden. Zu den Design-Elementen gehört alles, was mittels Standard-CSS beeinflussbar ist, wie Farben, Fonts, Trennlinien, Form der Steuerelemente wie Buttons etc.
Das entsprechende CSS-File wird entweder auf dem Server hinterlegt oder mittels einer URL referenziert. Die Konfiguration in Consor Universal erfolgt in der Systemtabelle 107 „HTML Konfiguration“. In dieser Tabelle wird ebenfalls das kundenspezifische Logo – falls gewünscht mehrsprachig – hinterlegt.
NEUE UNIVERSAL OBERFLÄCHE: EXCEL UPLOAD MIT IE11 (12113)
Der Excel Upload funktioniert jetzt auch mit dem Internet Explorer 11 und der neuen Universal Oberfläche.
EXTERNER LINKAUFRUF IM GLEICHEN FENSTER (14369)
Mit der neuen Universal Oberfläche wurde bei Aufruf eines externen Links aus Universal heraus je nach Browser jeweils ein neues Tab oder Fenster geöffnet. Dies ist nicht das bisherige Verhalten und wurde korrigiert, so dass externe Link wieder wie bisher im bestehenden Browserfenster angezeigt wird.
POLICY MANAGER
NEUE OPTION BEI DER HISTORISIERUNG VON GESCHÄFTSVORFÄLLEN (14459)
In Universal kann für jeden Geschäftsvorfall festgelegt werden, ob er historisiert werden soll oder nicht. Dazu muss bei den Eigenschaften des Geschäftsvorfalls die Checkbox „Historisierung (ja/nein)“ angewählt werden. Die Historisierung erfolgt bitemporal. D.h. es ist von jedem beliebigen Zeitpunkt aus möglich festzustellen, welche Version des Geschäftsvorfalls zu einem anderen Zeitpunkt gültig war.
Neu steht bei zu historisierenden Geschäftsvorfällen eine zweite Checkbox „Ist gültig bis zum nächsten gültigen GeVo“ zur Verfügung. Ist diese Checkbox angewählt, so wird bei der Erstellung einer neuen Geschäftsvorfall-Version überprüft, ob bereits eine Version mit einem ‚gültig ab‘ Datum in der Zukunft existiert. In diesem Fall, wird bei der neu erstellten Geschäftsvorfall Version das ‚gültig bis‘ Datum auf das ‚gültig ab‘ Datum – 1 Tag des bereits existierenden Geschäftsvorfalls gesetzt.
NEUE OPTION FÜR BUCHUNGSPERIODE BEI RÜCKERSTATTUNG (14385):
Bei einer Vertragsänderung hat der Universal Policy Manager bisher ab dem Änderungsdatum (Mutationsdatum) Buchungen für die Rückerstattung und Neuberechnung erstellt.
Neu kann in der Systemtabelle „Buchungsperiode bei Rückerstattung“ angegeben werden, dass bei einer Vertragsänderung Buchungen für die Rückerstattung und Neuberechnung ab Periodenbeginn erstellt werden.
DIVERSE ANPASSUNGEN
XPATH MAPPING FÜR DEN BUSINESS TRANSACTION CREATOR (14186)
Universal kann einen XML-Datenstrom von einem Drittsystem entgegennehmen und daraus automatisiert einen Geschäftsvorfall erstellen, freigeben, drucken etc. Dieser Mechanismus wird Business Transaction Creator – kurz BTC – genannt. Bisher wurde das Mapping zwischen dem XML und dem Universal Geschäftsvorfall mittels Properties-Datei beschrieben. Neu ist es möglich, das Mapping mittels XPath (siehe https://www.w3.org/TR/xpath/all/) zu beschreiben.
Dies erhöht die Flexibilität der Möglichkeiten und erlaubt es, beliebige XML-Strukturen auf beliebige Geschäftsvorfälle abzubilden.
PERFORMANCE – EINFÜHRUNG NEUER SYSTEMSCHALTER 268 (14318)
In der Systemtabelle 32 steht der neue on/off-Schalter 268 zur Verfügt. Dieser bestimmt, ob bei der Berechnung die inaktiven Bausteine ignoriert werden sollen. Dies führt zu einer besseren Performance, sofern sich im Geschäftsvorfall inaktive Bausteine befinden.
on: inaktive Bausteine werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Dies ist aus Performancegründen die empfohlene Einstellung.
off: inaktive Bausteine werden berücksichtigt. Aus Gründen der Rückwärtskompatibilität zu Versionen vor 7.0.6 ist dies das Default Verhalten.
BLACKLIST FÜR DIE SYSTEM PROPERTIES, DIE NICHT IN DIE LOGS GESCHRIEBEN WERDEN SOLLEN (14164)
Universal schreibt die Java System Properties in das Logfile. Um darüber keine Geheimnisse in die Logs zu schreiben, gibt es in der neuen Systemtabelle 108 („SystemProperties Logging Blacklist“) die Möglichkeit, Properties anzugeben, die beim Logging zensiert werden sollen. Dazu wird im Text-Feld der gesamte Name der zu zensierenden Property eingetragen.
ACTIVE DIRECTORY INTEGRATION IN UNIVERSAL (14296)
Neu steht in Consor Universal standardmässig eine Integration mit Microsoft Active Directory zur Verfügung. Die API von Consor Universal wurde erweitert, so dass Active Directory einfach eingebunden werden kann.
PERFORMANCE OPTIMIERUNG BEI ZUGRIFF AUF UNIVDOC (14387)
Benötigt ein Geschäftsvorfall Daten aus einem zweiten Geschäftsvorfall, so wird dieser zweite Geschäftsvorfall aus der Datenbank geladen. Das Laden des Geschäftsvorfalls ist relativ langsam. Deshalb werden einmal geladene Geschäftsvorfälle im Arbeitsspeicher auf dem Universal Server zwischengespeichert («gecached»). Das Caching wurde optimiert.
PERFORMANCE OPTIMIERUNG IM RECHENKERN VON UNIVERSAL (14470)
Im Rahmen der Maintenance und kontinuierlichen Verbesserung wurden diverse kleine Performance Optimierungen im Rechenkern von Consor Universal vorgenommen.
Release Notes 7.0.5
9. Dezember 2019
Release 7.0.5 enthält keine neuen Features, sondern diverse Verbesserungen und Korrekturen. U.a.
- Suchregister löschen: Bildschirm reagiert nicht mehr (12362)
- Suchregister Fixwerte zuordnen reagiert falsch (12377)
- Korrekte Darstellung des Druckdialogs („Named Copy Plug-in“) in der neuen Universal Oberfläche (14290)
Release-Notes 7.0.4
4. Dezember 2019
DESIGN ENGINE
ENTFERNEN VON EXTERNEN DIALOGEN IN SUCHREGISTER (9704)
In einer älteren Version war es möglich, für die Geschäftsvorfallsuche beliebige externe Dialoge über die API einzubinden. Dies wurde mittels Mappertabelle 101 „Plugin-Dialoge“ konfiguriert. Diese Möglichkeit wurde nicht benutzt und wird ab dem Release 7.0.4 nicht mehr angebo-ten.
SUCHREGISTER MEHRSPRACHIG ERFASSEN (11997)
Bisher konnten kundenindividuelle Suchregister nur in einer Sprache erfasst werden. Neu kann den Suchregistern für jede definierte Sprache ein Name zugewiesen werden. Jedem Suchregister wird zudem eine sprachunabhängige eindeutige Identifikation vergeben. Diese wird dann für die Autorisierung verwendet (welcher Benutzer darf welche Suchregister verwenden).
UNDERWRITING PLATTFORM
KORREKTUR: BEI “SPEICHERN UNTER” STEHEN INAKTIVE GESCHÄFTSVORFÄLLE ZUR AUSWAHL (14240)
Öffnete man einen Geschäftsvorfall und wählte “Speichern unter” standen bisher im Dropdown von “Geschäftsvorfall auswählen” inaktive Einträge zur Auswahl. Diese konnten ausgewählt werden und ein neuer Geschäftsvorfall konnte gespeichert werden, auch wenn dieser Typ von Geschäftsvorfall inaktiv ist. Neu ist dies nicht mehr möglich. Es werden bei „Speichern unter“ nur aktive Geschäftsvorfalltypen zur Auswahl angezeigt.
DIVERSE ANPASSUNGEN
GESCHÄFTSVORFALL AUTOMATISCH ERZEUGEN – DATENMAPPING MITTELS XPATH (14186)
Der so genannte Business Transaction Creator (BTC) erzeugt automatisch einen Universal Geschäftsvorfall. Bisher konnten die für den Geschäftsvorfall benötigten Eingabedaten mittels einer Properties-Datei übergeben werden. Neu können die Daten mittels einem XPath-Mapping übergeben werden. Dies ermöglicht, aus einem quasi beliebigen XML-Datenstrom die benötigten Daten zu extrahieren und damit einen Geschäftsvorfall zu erstellen. D.h. ein Drittsystem wie beispielsweise eine Schadenverwaltung kann einen XML-Datenstrom an Universal übergeben. Mittels XPath-Mapping werden die benötigten Geschäftsdaten aus dem XML-Datenstrom extrahiert und an Universal zur Erzeugung eines Geschäftsvorfalls übergeben.
Release Notes 7.0.3
19. November 2019
Underwriting Plattform
Bilder per Drag & Drop in Geschäftsvorfall hochladen (14184)
Neu können Bilder nicht nur mittels Dateiauswahl sondern auch komfortabel mittels Drag & Drop in den Texteditor des Geschäftsvorfalls geladen werden.
Verwendung von Radiobuttons (14158)
In der neuen Oberfläche der Underwriting Plattform können neu auch Radiobuttons verwendet werden. Diese können beispielsweise bei der Risikoprüfung (Ja/Nein-Fragen) verwendet werden.
Release-Notes 7.0.1
13. November 2019
DESIGN ENGINE
RAHMEN VON TABELLEN FARBIG DRUCKEN (14116)
Wird für den Ausdruck eine Tabelle mit einem Rahmen definiert, konnte dieser Rahmen bisher nur schwarz gedruckt werden. Neu ist es möglich, diesen Rahmen in einer beliebigen Farbe zu drucken.
UNDERWRITING PLATTFORM
BILDER INNERHALB DES GESCHÄFTSVORFALLS HOCHLADEN UND DRUCKEN (13996)
Bilder konnten schon bisher über die Vorlage in Versicherungsprodukte integriert werden. Neu ist es zusätzlich möglich, direkt im Geschäftsvorfall, Bilder hochzuladen und in die Druckstücke zu integrieren. Dies ist beispielsweise bei der Risikoaufnahme in einer Fabrik für die Erstellung des Risikoberichts nützlich.
KOPIEREN AUS TEXTEDITOR IM GESPERRTEN MODUS (14149)
Ein freigegebener Geschäftsvorfall ist für die Bearbeitung gesperrt. Bisher war es auch nicht möglich, aus einem solchen Geschäftsvorfall im Texteditor den Text zu kopieren. Neu kann der Text aus dem Texteditor kopiert und in einen anderen Geschäftsvorfall eingefügt werden.
POLICY MANAGER
ANPASSUNG DES BERECHNUNGSZEITRAUMS BEI DER ABRECHNUNG (13917)
Abrechnungen konnten bisher nur auf ein Tagesdatum genau erstellt werden – z.B. 1.1. bis 31.12.
Neu können Abrechnungen im Universal Policy Manager auf eine genaue Uhrzeit erstellt werden. Dies ermöglicht zum Beispiel eine Gültigkeitsdauer einer Police vom 1.1.2020 12:00 bis 1.1.2020 11:59.
DIVERSE ANPASSUNGEN
DATAMART: GEÄNDERTES LOG-VERHALTEN BEIM SCHREIBEN EINER ZAHL IN EINE STRING COLUMN (14122)
Wird ein numerischer Wert in eine Spalte des Datamarts geschrieben, die als String (z.B. varchar2) definiert ist, so wurde bisher ein Error ins Logfile geschrieben. Dies führte zu unnötig vielen Fehlermeldungen im Logfile. Neu wird dies nur noch auf Debug-Level ins Logfile geschrieben.
Release Notes 7.0.0
DESIGN ENGINE
SCHREIBSCHUTZ FÜR DAS GLOBALE REPOSITORY (8907)
Bei gleichzeitiger Bearbeitung des globalen Repositories durch mehrere Customizer kann es zu Konflikten kommen. Falls sich die Customizer nicht absprechen, kann unter Umständen ein Bearbeiter seine Änderungen am Repository nicht mehr speichern.
Um diese Situation zu verhindern, kann das Repository neu für die exklusive Bearbeitung reserviert und für andere Customizer gesperrt werden. Wenn der Customizer seine Arbeit beendet hat, gibt er das Repository wieder frei für die Bearbeitung durch andere Customizer. Damit ist sichergestellt, dass immer nur maximal ein Customizer das globale Repository bearbeiten kann.
Dieser Schreibschutz für das globale Repository kann mittels einem Systemschalter ein- und ausgeschaltet werden.
UNDERWRITING PLATTFORM
ERWEITERTEN SUCHDIALOG AUF UNDERWRITING PLATTFORM UMSTELLEN (9561)
Seit Universal 7.0 können individuelle Suchdialoge mittels Customizing erstellt werden.
Bisher konnten diese Suchdialoge nur in der Design Engine verwendet werden. Neu werden diese individuellen Suchdialoge auch in der Underwriting Plattform (HTML-Oberfläche) angezeigt.
FUNKTIONSAUTORISIERUNG IN DER UNDERWRITING PLATTFORM (11486)
Seit Universal 7.0 ist es möglich, gewisse Geschäftsvorfälle (z:B. «Police Neugeschäft») nur für bestimmte Benuztzer zu autorisieren. Jeder Benutzer erhält dann zur Auswahl nur die Geschäftsvorfalltypen, für die er autorisiert ist. Diese «Funktionsautorisierung» war bisher nur in der Design Engine anwendbar. Neu gilt die Funktionsautorisierung auch für die Underwriting Plattform (HTML-Oberfläche).
GESCHÄFTSVORFALL MITTELS URL LADEN (14000)
Mit der neuen Universal Oberfläche können Geschäftsvorfälle direkt mit der URL angesprochen werden. Dies ist z.B. nützlich für automatisierte Tests. Die URL dabei lautet “https:///universal/webgui/uwp—1-1”. Wird dabei eine nicht existierende doc-nr oder vers-nr angegeben, erhält der Benutzer die Fehlermeldung «Dokument (Doc/Vers) nicht gefunden».
FUNKTION «DRUCKVERLAUF» (14022)
Mit der Funktion «Druckverlauf» kann angezeigt werden, welcher Geschäftsvorfall wann durch wen gedruckt worden ist. Diese Funktion war bisher nur in der alten Oberfläche verfügbar. Neu ist sie auch in der neuen Oberfläche der Underwriting Plattform verfügbar.
DRUCKDIALOG: «ZENTRALER DRUCK» NUR AUSBLENDEN, WENN ERFOLGREICH GEDRUCKT (14046)
Der Universal Druckdialog können verschiedene Optionen konfiguriert werden. Eine davon ist «Zentraler Druck» über eine Druckstrasse. Wird ein Dokument mittels «Zentraler Druck» gedruckt, wird diese Option anschliessend ausgeblendet. Ein Dokument soll nicht zweimal auf die Druckstrasse geschickt werden. Neu ist nun, dass im Fehlerfall (falls das Dokument nicht erzeugt oder geschickt werden konnte) die Option «Zentraler Druck» nicht ausgeblendet wird.
MENNU PLUG-INS AUF DER HAUPTMENULEISTE (14055)
Universal kann kundenspezifisch mittels Menu Plug-ins erweitert werden. Die erweiterten Menupunkte wurden bisher standardmässig unter den 3 Punkten (weitere Funktionen) zur Auswahl angeboten.
Neu kann mittels Customizing definiert werden, dass ein kundenspezifischer Menupunkt direkt in der Hauptmenuleiste angezeigt werden soll. Dies ist praktisch für Funktionen, die von den Benutzern oft verwendet werden.
POLICY MANAGER
ANPASSUNG DES BERECHNUNGSZEITRAUMS BEI DER ABRECHNUNG (13917)
Abrechnungen konnten bisher nur auf ein Tagesdatum genau erstellt werden – z.B. 1.1. bis 31.12.
Neu können Abrechnungen im Universal Policy Manager auf eine genaue Uhrzeit erstellt werden. Dies ermöglicht zum Beispiel eine Gültigkeitsdauer einer Police vom 1.1.2020 12:00 bis 1.1.2020 11:59.
VERTEILPLAN – PROZENTSATZ MIT NACHKOMMASTELLEN (14013)
Soll die Prämie auf mehrere Versicherungsnehmer aufgeteilt werden, wird ein Verteilplan definiert. Dabei wird die Verteilung in Prozentsätzen angegeben. Bisher war es nur möglich, ganzzahlige Prozentsätze zu verwenden. Neu können Prozentsätze mit bis zu 5 Nachkommastellen festgelegt werden.
VERTEILPLAN – BUCHUNGSTYP (14014)
Die Tabelle T_PM_VERTEILPLAN wurde um das Feld Buchungstyp_Cd erweitert. Damit wird unterschieden, ob es sich um eine Prämienbuchung (Code 1) handelt oder um eine Verbindlichkeit an einen Mitversicherer (Code 2).
DIVERSE ANPASSUNGEN
ERWEITERUNG UNIVERSAL REST API (14015)
Die REST API wurde um einen Funktion erweitert, die es einem aufrufenden Client erlaubt, eine Doc-Nr und Vers-Nr für einen neuen Geschäftsvorfall zu reservieren. Der Service erstellt keinen Geschäftsvorfall, sondern reserviert lediglich die Doc-Nr und Vers-Nr und gibt diese dem Aufrufer zurück.
REST SERVICE FÜR AUFRUF BUSINESS TRANSACTION CREATOR (14035)
Mit dem Business Transaction Creator (BTC) können Universal Geschäftsvorfälle automatisiert ausgeführt werden. Bisher konnte der BTC über die Java API, einen SOAP Webservice sowie über das BTC Verzeichnis ausgeführt werden.
Neu ist es zusätzlich möglich, den BTC über die Universal REST API aufzurufen.
DATAMART: NACHFÜHREN DATAMART VERHÄLT SICH NICHT KONSISTENT (13368)
Mit dem Mapper «Nachführen Datamart» kann ein Eintrag im Datamart erzeugt, geändert oder auch gelöscht werden. Soll ein Eintrag im Datamart gelöscht werden, gab es bisher in zwei Konstellationen eine Abweichung gegenüber der Dokumentation.
- Ist der Inputparameter «Mapper ausführen» auf «false», sollte der Mapper nicht ausgeführt und der Eintrag im Datamart nicht gelöscht werden. Dies war bisher nicht der Fall und wurde nun korrigiert.
- Erhält der Inputparameter «asynchron» den Wert «batch», sollte der Eintrag im Datamart nicht direkt gelöscht werden, sondern lediglich ein Eintrag in die Tabelle T_ADJUSTMENT_DATAMART_JOB geschrieben werden. Die Löschung erfolgt dann nachfolgend durch einen Batchjob. Auch dies war bisher nicht korrekt und wurde nun korrigiert.
VERBESSERUNG DER PERFORMANCE BEIM HINZUFÜGEN VON BAUSTEINEN (13964)
Seit der Version 6 können in Universal Bausteine dynamisch in einen Geschäftsvorfall reinkopiert werden. Handelt es sich dabei um eine umfangreiche Struktur, kann dies einige Sekunden dauern. Dieser Vorgang wurde optimiert, so dass das dynamische Hinzufügen von Bausteinen spürbar schneller abläuft.
VERWENDUNG VON SWAGGER FÜR UNIVERSAL REST API (14029)
Swagger ist das führende Open Source Framework für die Erstellung und Dokumentation von HTTP-Webservices. Die REST API von Universal verwendet neu Swagger. Die vollständige API Beschreibung erfolgt in Swagger, ist dadurch immer aktuell und online verfügbar.
KEINE SENSITIVEN DATEN IN LOGFILES (14119)
Zum Teil müssen sensitive Daten wie technische Passwörter in einer Konfiguration hinterlegt werden. Gleichzeitig gibt es Mechanismen, um die Konfiguration in ein Logfile zu schreiben. Dies kann dazu führen, dass sensitive Daten in die Logfiles geschrieben werden. Mittels einer Blacklist wird nun vehindert, dass Passwörter ins Logfile geschrieben werden.