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Instrumente – Welche Methoden, Techniken, Instrumente werden eingesetzt?
Um die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgabenstellungen erfolgreich umzusetzen, werden verschiedene allgemein bekannte wie auch eigene, auf langjähriger Erfahrung abgestützte, Modelle, Methoden, Techniken und Hilfsmittel eingesetzt.
TCMM (Transformation & Change Mgmt. Modell)
Beim TCMM Modell handelt es sich um einen systemischen Ordnungs- und Bezugsrahmen (Framework), welches als Anleitung und zur Unterstützung zur ziel- und ergebnisorientierten Umsetzung von Change Management Vorhaben eingesetzt wird. Es unterstützt bei der Identifikation von Aufgaben, deren Verantwortlichkeiten und Prioritäten aufgrund der Zuordnung zu den Bereichen strategisches und operatives Change Management.
HEXA (Change Management Methode)
Dieses Methode umfasst die für eine erfolgreiche Vorbereitung, Umsetzung und Einführung von Veränderungen notwendigen Phasen und Aktivitäten. Wesentliche Bestandteile von gängigen Problemlösungsmethoden werden mit Change Management spezifischen Themen ergänzt. Die Methode ist ganzheitlich ausgelegt und unterstützt den Prozess mit hilfreichen Techniken, Hilfsmitteln und Verhaltensgrundsätzen.
T2W (The two worlds)
Das T2W Modell dokumentiert zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – die Welt des Bewahrens und der Effienzsteigerungen und die Welt des Erneuern (oder Entwickeln) und der Umsetzung von Veränderungen. Es erklärt aufgrund welcher Einflussfaktoren und nach welchen Grundsätzen Unternehmen in den letzten Jahren und Jahrzehnten aufgebaut worden sind sowie die Funktionsweise der damit verbundenen historisch gewachsenen Strukturen. Es zeigt, wie sich diese Einflussfaktoren in kurzer Zeit verändert haben und welche Auswirkungen dies auf die zwei Welten und die Unternehmen hat. Dieses Modell hilft allen Beteiligten und Betroffenen die unterschiedlichen Perspektiven, Zielsetzungen und Prinzipien sowie die sich daraus ergebenden Diskontinuitäten, Widersprüchlichkeiten und Konflikte besser zu verstehen.
Systemdenken / Systemtheorie
Die Modellierung von Systemen aufgrund von Merkmalen dient einem besseren Verständnis über deren Verhalten. Eine Kategorisierung in einfache, komplizierte und komplexe Systeme unterstützt den gezielten Umgang, insbesondere bei Veränderungsvorhaben. Es dient sowohl zum Design von geeigneten Vorgehensmethoden und -techniken als auch zur Bereitstellung der dafür erforderlichen Voraussetzungen und Grundlagen.
emotionale Achterbahn
Die „emotionale Achterbahn“ steht sinnbildlich für das Verhalten von Menschen bei Veränderungsprozessen und umfasst zahlreiche Modelle. Diese Modelle stützen sich auch auf Erkenntnissen der Verhaltensökonomie ab, dienen zur Orientierung im Umgang mit betroffenen und beteiligten Menschen und dokumentieren (Verhaltens)Muster, zeitliche Abfolgen, einzelne Stadien und geeignete Massnahmen. Durch Einbezug dieser Modelle kann der Umgang mit allen Beteiligten verbessert werden, da sie zu Transparenz und Einsicht verhelfen und Verständnis schaffen.
Projektmanagement-Methoden und -Kompetenzen
Auswahl und Einsatz von Kompetenzen und Methoden nach IPMA, Prince2, Hermes, PMI, SCRUM sind Bestandteil des operativen Change Managements. Im Rahmen des „Project Design“ werden aufgrund der Aufgabenstellung und der jeweiligen Rahmenbedingungen die „passende“ Methode und die dafür erforderlichen Kompetenzen ausgewählt, ggf. miteinander kombiniert und eingesetzt.
Leadership Prinzipien
Zur Umsetzung von Veränderungsvorhaben kommen unterschiedliche Führungsansätze zur Anwendung. Das jeweilige Führungsverhalten steht in Abhängigkeit zur Unternehmenskultur, der Organisation sowie der konkreten Aufgabenstellung (Situation, Rahmenbedingungen, Einflussfaktoren). Daraus abgeleitet kann ein transaktionales oder transformationales Verhalten angewendet werden, welches die Partizipation und den Handlungsspielraum der verschiedenen Akteure bestimmt.