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„Just im Winter, wenn der Energiebedarf insgesamt ansteigt, nimmt die Solarproduktion aber aufgrund des merklich tieferen Sonnenstands und der kürzeren Tage insgesamt ab“, erklärt Anton Gunzinger, Professor an der ETH Zürich. „Praktischerweise weht der Wind aber in den Wintermonaten besonders oft und stark, in dieser Jahreszeit hat er somit die grösste Bedeutung für die Energieversorgung.“
„Wind kann jederzeit aufkommen, bei schönem und schlechtem Wetter, am Tag und in der Nacht, im Sommer und im Winter. Jede Kilowattstunde, die er zu einem anderen Zeitpunkt als die Sonne einbringt, trägt zur Stabilisierung des Gesamtsystems bei,“ führ Anton Gunzinger in einem Interview aus, das im Extrablatt vom Oktober 2016 erschienen ist. Er ist Autor des Buches „Kraftwerk Schweiz“, in dem er aufzeigt, dass sich die Schweiz zukünftig vollumfänglich und rentabel mit erneuerbarem Strom aus Wasser, Sonne, Wind und Biomasse versorgen kann.