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Hat man sich für den 1. April einen guten Scherz ausgedacht, und es gelingt, jemanden damit reinzulegen, bezeichnen die Sensler diese Person als «Abrelegitzi». Das schweizerdeutsche Wörterbuch «Idiotikon» gibt eine Erklärung für diesen Ausdruck. Gitzi beziehungsweise «Gitz, gitz» ist ein alter Lockruf an die Ziegen. Verbunden mit einer entsprechenden Gebärde gilt der Ausdruck auch als Neckruf für Menschen oder als Ausdruck der Schadenfreude.
Der «poisson d’Avril» der Franzosen entspricht laut dem «Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens» dem deutschen Aprilkalb oder dem Aprilochsen und soll ein dummes Tier bezeichnen. Dabei spiele sicher auch der Vergleich zwischen dem Fisch, der sich mit der Angel fangen lasse und dem Aprilnarren, der auf den Leim gehe, eine Rolle.
Über den Ursprung des 1. April als Narrentag gibt es verschiedene Vermutungen. Am meisten leuchtet ein, darin den Rest eines Frühlingsbrauches zu sehen, der so den Narrenbräuchen der Fasnachtszeit zur Seite steht. Da der Tag als der Geburtstag des Judas gilt, sei vielleicht die anfängliche Meinung, man müsse vor allerhand Schaden auf der Hut sein, später zur Vornahme von Schabernack missbraucht worden. ak