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Bis Ende 2018 müssen die Kantone entlang Bächen, Flüssen (und Seen) sogenannte Gewässerräume festlegen, die dem Gewässer- und Hochwasserschutz dienen. Basis für die Berechnung des Gewässerraums ist bei den Fliessgewässern die natürliche Gerinnebreite. Weil heute viele unserer Bäche begradigt und eingeengt sind, kann diese Grösse oft nicht direkt gemessen werden. Vielmehr muss sie hergeleitet werden.
Sigmaplan berechnete auf Basis von Ökomorphologiedaten die natürlichen Gewässerbreiten für das digitale Gewässernetz des Kantons Bern. In einem zweiten Bearbeitungsschritt wurden die gerechneten, oftmals sehr kurzen Abschnitte nach definierten Regeln zu längeren aggregiert. Damit konnte der Datensatz im Hinblick auf die nachfolgenden Planungsschritte deutlich optimiert werden.
Mit der Karte "Gerechnete natürliche Gewässerbreiten Kanton Bern" besteht eine kantonsweit einheitliche Grundlage, die Gemeindeorganen und Planern die Festlegung der natürlichen Breite von Fliessgewässern ermöglicht. Sie ist Teil der Praxishilfe "Natürliche Gewässerbreiten".
Arbeiten:
- Methodik, Analyse
- Erstellung Praxishilfe
Auftraggeber:
- Tiefbauamt des Kantons Bern
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