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Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilkunst. Sie wurde in ihrer heutigen Ausprägung von Samuel Hahnemann Ende des 18. Jahrhunderts entwickelt. Das Gesetz „Similia similibus curentur“ (Ähnliches mit Ähnlichem heilen) war aber schon viel früher bekannt, wie es zum Beispiel Paracelsus in seinen Schriften (z.B. erschienen im Genfer Verlag 1658) andeutet.
Die Homöopathie zielt darauf, die Heilungskräfte des eigenen Organismus zu mobilisieren. Der Fokus richtet sich auf den Patienten, nicht auf die Krankheit: Dessen Heilung steht im Zentrum und nicht die Beseitigung der Krankheit. Wenn der Patient im Gleichgewicht ist, verschwinden die Symptome. Es wird deswegen auf die Ganzheit der physischen, mentalen und emotionellen Symptome geachtet. Ein ausführliches Gespräch zwischen Homöopath und Patient (Anamnese), das ein ganzheitliches Bild aus allen diesen Aspekten entstehen lässt, leitet die Analyse ein. Die daraus folgende Behandlung kann bei zwei Patienten mit der gleichen medizinischen Diagnose (zum Beispiel allergische Rhinitis) zur Verschreibung zweier verschiedener Mittel führen.
Die Homöopathie benutzt verschiedene Heilmittel, die aus Pflanzen, Tieren oder Mineralien stammen.
Es gibt keine toxischen Nebenwirkungen oder Entstehung von Abhängigkeiten, da es sich bei den Heilmitteln um so starke Verdünnungen handelt, dass kaum mehr Substanz vorhanden ist. Die Wirkung findet auf der energetischen Ebene statt.