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Die wirtschaftliche Sozialhilfe sichert den Existenzbedarf und fördert die persönliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit. Sie soll helfen eine soziale und berufliche Integration zu gewährleisten sowie eine Wiedereingliederung zu unterstützen. Sie kann vorübergehende Krisensituationen entschärfen und stellt ein soziales Auffangnetz dar.
Tabellen
Ergänzende Daten
Methodologie
Sozialhilfequote: Anzahl Sozialhilfeempfänger/Innen (im engeren Sinn) geteilt durch die gesamte ständige Wohnbevölkerung am 31.12. des vorherigen Jahres multipliziert mit 100.
Die Sozialhilfequote entspricht also dem Anteil Personen der gesamten ständigen Wohnbevölkerung, die im Erhebungsjahr eine finanzielle Sozialhilfeleistung erhalten haben.
Wer im Verlaufe eines Jahres den Wohnort wechselt und sowohl am alten als auch am neuen Ort Sozialhilfe bezieht, wird zweimal - also in jeder Gemeinde desselben Kantons - gezählt. Die verschiedenen Aggregationen der Gemeinden (nach Grösse oder Typologie) enthalten möglicherweise Resultate mit doppelt gezählten Personen. Diese Doppelzählungen sind jedoch für die Resultate auf Ebene Bezirke, Kantone und auf nationaler Ebene nicht mehr vorhanden.
Die Unterschiede bei der Sozialhilfequote zwischen den Städten sind einerseits auf die Bevölkerungsstruktur und das Wirtschaftsgeflecht der Region und andererseits auf die bestehenden kantonalen, der wirtschaftlichen Sozialhilfe vorgelagerten Sozialleistungen zurückzuführen.
Präzision für Genf: Im Kanton Genf wurde 2006 die Arbeitslosenhilfe eingeführt und 2012 in die Sozialhilfe integriert, was bezüglich der Anzahl Fälle, Personen und der Sozialhilfequote zu einem überdurchschnittlichen Rückgang im Jahr 2007 und zu einem starken Anstieg im Jahr 2012 führte.