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Molenaer
(spr. -nahr), Jan Miensze, holländ. Genremaler, war ein Schüler des Frans Hals und in Haarlem [* 2] thätig, wo er im Sept. 1668 starb. In seinen frühen Werken licht, farbig und sehr sorgfältig ausführend, dem Dirk Hals nahe verwandt, nimmt er später einen warmen braunen Gesamtton und breite Behandlung in der Art des Ostade an. Wie dieser, aber ohne dessen derben Humor und zu gleich zart poet. Stimmung, aber immer in geistreicher Weise, schildert er besonders das Bauernleben in der Schenke und auf der Straße und darf zu den trefflichsten Malern dieser Gattung gezählt werden.
Nicolas oder Claes
Molenaer, gleichfalls ein
Haarlemer
Maler, gest. daselbst 1676, führte Landschaften aus und
gehört in die um die Ruisdael sich scharende Gruppe von Künstlern. Seinen von
Büschen umgebenen Torfhäusern giebt er einen
ähnlichen poet. Zauber wie
Adriaen
van Ostade. Mit Vorliebe malte er auch Winterlandschaften.