Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03196.jsonl.gz/1226

Ich esse gerne und regelmäßig Trauben und Granatäpfel.
Doch die Traubenkerne und Granatapfelkerne finden sich im Stuhl unverdaut wieder. Das ist sehr ärgerlich, wenn man bedenkt, wie gesund die Kerne sind und wie teuer Traubenkerne als Mehl oder Granatapfelkerne verkauft werden.
Wie kann ich deren Kerne verdauen?
Fehlt meiner Verdauung ein Enzym oder sonst was?
Oder verdaut niemand solche Kerne oder sind generell Obstkerne unverdaulich?
Isst Ihr auch Apfelkerne?
Von was sonst noch isst Ihr deren Kerne mit? Welche gesundheitlichen Vorteile haben sie?
Oder habt Ihr Angst wegen Eurem Blinddarm, dass nämlich ein Kern sich dorthin landen und so eine Blinddarmentzündung herbeiführen könnte?
Ich esse gerne und regelmäßig Trauben und Granatäpfel.
Doch die Traubenkerne und Granatapfelkerne finden sich im Stuhl unverdaut wieder. Das ist sehr ärgerlich, wenn man bedenkt, wie gesund die Kerne sind und wie teuer Traubenkerne als Mehl oder Granatapfelkerne verkauft werden.
Traubenkerne hab ich als Mehl, ist nicht teuer, die Granatäpfel mixe ich mit Bananen oder was man mag und den Granatapfelgeschmack etwas besser macht.
Man kann auch Kürbiskerne mit mixen oder Avogados.
ich denke, die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, daß solche Kerne gut geschützt sind gegen alle möglichen Einflüsse. Schließlich sollen die ja dafür sorgen, daß die Samen auch z.B. nach einem Winter und Schnee und Regen noch keimen können. Teilweise überdauern Samen ja ganz harte Einflüsse und sind nach Jahren noch keimfähig.
Da kann ein bißchen Salzsäure und ein paar Enzyme wohl nichts dagegen ausrichten.
also, Du meinst, Obstkerne einfach so mitzuschlucken sind unverdaulich? Dann bleibt meine Frage, wie man sonst die Obstkerne verwerten kann?
Da ich mich vegan ernähre, würde ich gerne alles vom Obst und Gemüse verwerten, also auch Schalen, das Grüne usw., indem ich sie eventuell entsafte. Aber nirgends finde ich Infos über die Vitamine, Mineralien etc. von z.B. Bananenschale, Apfelschale, Orangenschale, das Grünzeug am Zipfel der Ananas, Ananasschale... Seitdem ich entgifte und knapp bei Kasse geworden bin und meine Ernährung hin zu vegan umgestellt habe, will ich alles verwerten, was mit kommt...
Also Bananenschalen würde ich glaube ich, nicht mit essen - Schälen Affen nicht auch die Bananen bevor sie sie essen - schmecken zudem fürchterlich.
Apfelschalen gehen natürlich - am besten von Bioäpfeln, (ungespritzt). Soweit ich weiß, sitzen die Vitamine direkt unter der Schale. Deshalb sollte man Äpfel mit Schale essen; Nur den "Apfelbutzen" mit dem "scharfen" Gehäuse würde ich nicht essen. Als Kind wurde mir erzählt wegen des Blinddarms (weiß nicht, ob es sich um ein Ammenmärchen handelt).
Die Apfelkerne habe ich immer mitgegessen - allerdings habe ich erst draufgebissen; also die Schale kaputtgebissen.
Apfelsinenschale scheint mir einfach nicht lecker genug zu sein - sind sie doch bitter...mit ihren ätherischen Ölen - ich bezweifle auch, dass sie gesund ist ....
Ananasschalen scheinen mir schwerverdaulich zu sein - die sind doch sehr hart und stupfelig...
Das sind allerdings nur meine Überlegungen - vielleicht brauchst Du Antworten von Leuten, die damit Erfahrung haben....wobei man bedenken könnte, dass wenn man sehr viel Hunger hat, man ja auch wahrscheinlich nicht so sehr auf den Geschmack oder auf die Bekömmlichkeit achten kann....Ich würde es allerdings nicht essen, lediglich Schalen von Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Aprikosen, Trauben etc...(Traubenkerne schmecken sehr bitter...)
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)
Ihr schneidet da ein sehr interessantes Thema an, das eigentlich über die Frage nach den Kernen und Schalen auch unsere Urernährung, bzw. die Versorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und besonders Enzymen anschneidet. Jede Frucht trägt i.d.R. genau die für die Fortpflanzung erforderlichen Inhaltsstoffe in sich (d.h. meist in Kern und Schale) gespeichert. Diese Stoffe enthalten Schutzmechanismen aber auch die Vitalkräfte für die nächste Fruchtfolge! D.h. es handelt sich oft um die hochwertigsten Anteile die ein Lebensmittel überhaupt enthalten kann!
Die frugivore Nährweise unserer Vorfahren, neben anderen, hat sehr oft die wichtigsten Bestandteile dieser Nahrungsmittel in die Ernährung mit einbezogen. Wir machen heute oft das Gegenteil und erwarten von der Industrie sogar die Trennung/Zerlegung vieler Lebensmittel und zwingen dem Organismus damit oft eine einseitigere Ernährung auf. Klar ist man nicht Bananen- oder Ananasschalen, aber z.B. bei den Kartoffeln sind ausgerechnet in den Schalen wichtige Enzyme vorhanden, die eine natürliche und umfänglichere Verdauung und Aufschliessung sogar fördern.
Ein weiteres Beispiel sind die Getreidekörner, deren beste Inhaltsstoffe in der äusseren Hülle stecken und nach dem mahlprozess nur noch als Viehfutter verwendet werden, weil Weissmehle ja optisch viel edler ausschauen. Ausserdem verlieren die meisten Inhaltsstoffe von Getreide nach dem Mahlen in wenigen Tagen ihre Vitalstoffe zu 50-100%.
Kerne und Nüsse sind genau genommen fast immer die hochwertigsten Stoffe einer Frucht, weil sie für die Arterhaltung besonders wichtig sind. Deshalb ist es wohl auch nicht umsonst in vielen Kulturkreisen so gewesen, dass Kerne, Körner und auch ihre Keime als besonders heilkräftig angesehen wurden.
Naturheilkundler, Nomaden oder Bergsteiger, etc. wissen dass noch, deshalb können sich z.B. Kameltreiber oft Tage- oder Wochenlang problemlos von recht wenig getrockneten Feigen, Datteln oder Nüssen ernähren (+Wasser natürlich) ohne die wichtigsten Stoffe dem Körper zu entziehen. Bergsteiger nutzen einen ähnlichen Trick mit Dörrobst, das hat den Vorteil, nicht unnötigen Ballast auf einer Tour mitzuschleppen, aber trotzdem fit und vital zu bleiben. Solche Bergsteiger sind immer zuerst auf dem Gipfel - weil sie Erfahrungen aus Jahrhunderten nutzen und nicht vergessen haben was echte LEBENSMITTEL sind, wie unsere Ernährungsindustrie. Es würde mich nicht wundern, wenn Galina Schatalova bei ihren Wüsten- und Berg-Touren mit geheilten Patienten, dieses Wissen nicht ebenso angewandt hätte, in ihren Büchern habe ich es leider noch nicht entdeckt.
Einige Kerne bzw. ihre Sameninhaltsstoffe sind sogar besonders geeignet um Parasiten zu bekämpfen und damit auch ernsthafte Krankheiten. Schatalova, Lebedewa und Clark beschreiben in ihren Büchern drgl. an diversen Stellen.
Tendenziell richte ich mich z.B. nach o.e. - D.h. viele Kerne von Früchten oder Schalen werden von mir gerne mitgegessen, oder im Mund "zermahlen", wenn das möglich ist, aber auch Trockenfrüchte und frisch gemahlenes Getreide gehören für mich zu den wichtigsten, und gehaltvollsten Stoffen einer gesunden oder sogar heilkräftigen Ernährung.
Es gibt sogar Völker die Eierschalen oder kleine Muscheln mahlen und damit die Nahrung ergänzen, was vermutlich extrem gesünder ist, als der Konsum industriell veränderter Milchprodukte, "die ja so gesund sein sollen" aber gleichzeitig bei der Ursache für Osteoperose und Krebs mitmischen.
Obstkerne und andere lassen sich verdauen, evtl. muss/kann man aber auch etwas nachhelfen mit Zerkleinerungen, aber man sollte auch wissen das einige Inhaltsstoffe, im Übermass genossen, auch schädlich werden können, bzw. dabei auch der Reifegrad eine entscheidende Rolle spielen kann.
Obstkerne und andere lassen sich verdauen, evtl. muss/kann man aber auch etwas nachhelfen mit Zerkleinerungen, aber man sollte auch wissen das einige Inhaltsstoffe, im Übermass genossen, auch schädlich werden können, bzw. dabei auch der Reifegrad eine entscheidende Rolle spielen kann.
Es wäre gut, wenn es dazu etwas genaues gäbe, bei welchem Obst, man Kerne essen kann oder soll und wo es schädlich ist.
Man weiß im allgemeinen nicht so viel darüber.
Ich habe auch schon im web gesucht zu einzelnen Obstsorten.
Ich fände es auch schade, die gesündesten Anteile wegzuwerfen!
Ich esse seit neuestem auch die Apfelkerne mit.
Wenn man so einen Kern mal pur probiert, schmeckt er irgendwie marzipanartig.
Bei ausgepressten Zitronen, sortiere ich nicht mehr alle Kerne aus.
Grapefruitkernextrakt wird marketingmäßig vertrieben.
Aber was ist mit den anderen Zitrusfruchtkernen?
Zitronen, Limetten, Orangen, Pampelmuse ...
Was ist daran anders?
Überhaupt würde mich interessieren, ob man z.B. bei einer Bio-Zitrone alles mitessen kann.
Gibt es nicht auch Bio-Zitronen, die zusätzlich gewachst sind?
Bei Mandeln und Aprikosen- und Pfirsichkernen ist eine gewisse Vorsicht geboten:
... Neben Mandeln enthalten noch andere Kerne Amygdalin. Beispielsweise süße und bittere Aprikosenkerne, die ebenfalls seit langem bei der Herstellung von Lebensmitteln eingesetzt werden, wie z. B. bei Persipan. Mehr….
Seit einiger Zeit werden bittere Aprikosenkerne im Handel zum unmittelbaren Verzehr angeboten, was die gleichen Gefahren birgt wie bei rohen Bittermandeln. Diese werden allerdings nicht in kleinen Packungseinheiten, sondern in Beuteln a 200 g vertrieben. Untersuchungen im Lebensmittelinstitut Braunschweig im Jahr 2006 ergaben einen vergleichbar hohen Blausäuregehalt wie bei bitteren Mandeln...
Aber nirgends finde ich Infos über die Vitamine, Mineralien etc. von z.B. Bananenschale, Apfelschale, Orangenschale, das Grünzeug am Zipfel der Ananas, Ananasschale...
Weshalb willst Du die Schalen essen.? Die müssten dann auch alle bio sein.
Beim Granatapfel kann man alles verwenden, allerdings schmeckt er einfach nicht, weshalb ich ihn z.B. eben im Mixer mit anderen Früchten mische.
Der Mixer zerkleinert auch Traubenkerne, zum verkleinern gibts aber auch z.B. die Müeslimühle womit man alles verschroten kann.
Mir kommt es nicht auf den Geschmack an, sondern lediglich um die Vitamine, Mineralien, Enzyme etc., die ich nicht weggeworfen haben möchte.
Dass Affen Bananen schälen, ist mir egal, denn ich würde harte Schalen eh nicht roh essen, sondern entweder entsaften oder gären oder sonst was damit machen (kochen, klein schneiden, etc.).
Apfelsinenschalen sind sehr, sehr gesund! Klein geschnitten und getrocknet werden sie sogar auf Reis gestreut und mit gekocht.
Wenn, dann würde ich Ananasschalen und das Grünzeug am Zipfel nur weich gekocht/gegärt/geschnitten/pulverisiert essen.
Ich habe es als Kind so gelehrt bekommen, dass Obstkerne nur dann gefährlich werden für den Blinddarm, wenn man sie zerkaut, anstatt sie unverkaut zu schlucken. Deshalb habe ich bisher immer darauf geachtet, Traubenkerne, Melonenkerne nicht gekaut zu schlucken.
Aprikosenkerne knacke ich immer, um an deren Nüsse zu gelangen, denn sie sind sehr wertvoll und teuer, pures Vitamin B17, damit ist man bestens gegen Krebs geschützt! Täglich zwei bittere Aprikosenkerne sind ausreichend, um den Bedarf an Vitamin B17 zu decken. Mehr darf man am Tag eh nicht essen wegen der Blausäure, die sonst zur Vergiftung führen würde.
Wenn ich Kürbis esse, dann schmeiße ich deren Kerne nicht weg, sondern ich lasse sie trocknen. Kürbiskerne sind sehr gut für die Prostata und diese ist bei mir in Mitleidenschaft gezogen durch meine Entgiftungstherapie. Man kann soviele Kübriskerne essen, wie man will, schadet nicht!
Papaya verwerte ich besonders gern. Während die Frucht sofort verspeist wird (leicht verdaulich, reicht eh nur für einmaliges Essen), reichen die Papayakerne einer Papaya für eine ganze Woche! Papayakerne desinfizieren den Mund und sorgen für frischen Mundgeruch. Dosis: Ein Teelöffel nach jeder Mahlzeit.
Die Papayablätter sind ebenfalls sehr nützlich, sie wirken gegen Darm-Parasiten wie Lamblien. Dosis: Ein Papayablatt in der Größe eines Fünfmarkstücks nach jeder Mahlzeit essen. Das enthaltene Papain verdaut alle Parasiten, die sich im Dick- und Dünndarm ansiedeln.