Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03382.jsonl.gz/566

«…IPSC ist ein Präzisions-Schiessport, der in Bewegung ausgeführt wird und gegen die Uhr stattfindet…»
IPSC (International Practical Shooting Confederation oder USPSA in den USA), wurde 1976 an der «International Pistol Conference» in Columbia / USA, offiziell gegründet.
Die DNA von IPSC entstammt der «modernen Schiesstechnik», die in den späten 50er Jahren in Südkalifornien von einer Gruppe interessierter Zivilisten, Sheriffs und Kunstschützen um den Ex Marines Lieutenant Colonel Jeff Cooper entwickelt worden ist.
Diese Gruppe hatte das Ziel, Methoden und Ausrüstungen zu finden, die es dem zivilen und behördlichen Legal-Waffenträger ermöglichen sollte, in einer bewaffneten Konfrontation zu überleben. Diese wirklichkeitsnahe Pistolen-Schiesstechnik wurde als «combat shooting» bezeichnet. Diese neue Schiesstechnik stiess weltweit auf grosses Interesse und in der Folge wurden vielerorts Wettkämpfe durchgeführt.
Um diese Wettkämpfe in einem geregelten Rahmen durchführen zu können, bedurfte es einer Reglementierung. Diese wurde 1976 durch den eigens hierzu gegründeten IPSC Verband (International Practical Shooting Confederation) in Columbia (USA) erstellt.
Als Leitmotiv für das Schiessen nach IPSC wurden damals die Begriffe:
Diligentia, Vis, Celeritas
Zu Deutsch:
Präzision, Kraft, Schnelligkeit
festgelegt.
Jeff Cooper wurde zum ersten Präsident des Verbandes gewählt. Und obwohl er das «combat shooting» nicht als Sport, sondern als Training für den Ernstfall und Testfeld für Materialverbesserung sah, bedeutete die Gründung der IPSC bereits den ersten Schritt zur Aufspaltung in praxis- oder sportorientierte Schützengruppen. Innert wenigen Jahren entwickelte sich dann IPSC zum reinen Sportschiessen, wie wir es heute kennen und wie es aktuell weltweit praktiziert wird.