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Nicolas le Foch ist jung und unerfahren. Als angehender Commissaire soll er Skandale, Korruption und Mord aufklären, in Paris zu Zeiten Louis XV. Ein spannender historischer Krimi.
Paris im Winter 1761: in den Strassen und Gassen tobt der Karneval, Spielhöllen florieren, Bordelle werden geradezu überrannt. Der junge Nicolas le Foch verlässt seine Heimat in der beschaulichen Bretagne, ausgestattet mit einem Empfehlungsschreiben an den Polizeipräfekten von Paris. Und dieser zögert nicht, den jungen Mann zu engagieren und ihn zunächst mit einer scheinbaren Bagatelle zu betrauen. Er soll den Korruptionsverdacht gegen einen Polizisten aufklären. Was harmlos beginnt, mündet in den tiefen Sumpf des Sündenpfuhls Paris.
Ein spannender Wälzer
Zugegeben, es ist ein Wälzer mit rund 450 Seiten. Und wenn man das Buch aufschlägt, trifft man zunächst auf eine Liste von Personal – sie ist mehr als umfangreich. Und trotzdem: Es lohnt sich einzusteigen und einzutauchen. Schon der Prolog verspricht einiges: Zwei Männer, ein Metzger und ein ehemaliger Soldat leeren Fässer aus auf einem Abdecker-Gelände ausserhalb von Paris. Sie werden beobachtet von einem Freudenmä