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Ami Butini studierte Theologie in Genf. 1759 erbte er eine Plantage in Surinam, wo er sich niederliess und heiratete. Auf seiner Plantage in der Region Commewijne beschäftigte er mehrere Sklaven. 1759 kam er zu Besuch nach Genf und schenkte der Genfer Bibliothek Kuriositäten aus Surinam. Darunter befand sich auch eine ausgestopfte Schlange, in wessen Bauch eine Fledermaus war. Diese Fledermaus bezeichnete Butini als „Fötus eines Schwarzen“ und gab dadurch der Auffassung Ausdruck, dass die schwarzen Sklaven eher den Tieren als den Menschen ähnelten. Einige der Kuriositäten, welche Butini in seine Heimatstadt zurückbrachte befinden sich heute im Besitz des Musée d’Ethnographie.
Fässler Hans, Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei, Zürich 2005, S. 236.