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«Es ist unsere Aufgabe, den Gemeinderat auf drei Elemente aufmerksam zu machen, die einen negative Wirkung haben könnten», schreibt die Sektion Freiburg des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) in einem eingeschriebenen Brief an den Gemeinderat der Stadt Freiburg. Anlass ist das seit Ende Oktober öffentlich aufliegende Baugesuch für ein drittes Parking, welches das Manor-Parking und dasjenige des Fribourg Centre verbinden soll (die FN berichteten).
Charta unterzeichnen
So weist der VCS darauf hin, dass der Generalrat 2010 einen Studienkredit in der Höhe von 300 000 Franken für die Umgestaltung des Geländes rund um die Schützenmatte und das Gastspielhaus Equilibre genehmigt hat. Der Sieger des Projektwettbewerbs wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben. «Es wäre unverantwortlich, wenn die Gemeinde von den Bauherren des Parkings nicht verlangte, dass sie sich mit den Gewinnern des Projektwettbewerbs absprechen», sagte VCS-Sekretär Pierre-Olivier Nobs auf Anfrage. Nur so könne sichergestellt werden, dass der Platz wirklich aufgewertet werde. So schlägt der VCS vor, dass beide Parteien eine Charta unterzeichnen müssen.
Ebenfalls befürchtet der VCS, dass es wegen des geplanten Ausgangs an der Neustrasse zu Verkehrsbehinderungen für die Busse kommen könnte. «Wir verlangen, dass der Vortritt für die Busse gewährleistet ist, beispielsweise mit einem Rotlicht am Ausgang des Parkings, welches die Autos stoppt, sobald sich ein Bus nähert», so der VCS.
Und schliesslich fordert der VCS, dass der Gemeinderat die Arbeiten gut koordiniert, um Störungen im öffentlichen Verkehr sowie weitere Unannehmlichkeiten so weit als möglich zu vermeiden.
Keine Einsprachen
Trotz diesen Bemerkungen erhebt der VCS keine Einsprache gegen das Projekt. «Wir haben in den Jahren 2004 und 2005 unsere Beschwerde nach erfolgreichen Verhandlungen zurückgezogen. Es wäre nicht fair, jetzt nochmals darauf zurückzukommen.» rb