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Nächste Woche übernimmt die Stadt das knapp 6800 m2 grosse Areal Allmendstrasse 91 bis 95 in Leimbach in Gebrauchsleihe von den Eigentümern und gibt es danach für Zwischennutzungen frei. Nach Pfingsten wird die städtische Raumbörse einen Teil der Fläche über ihre Website zur Vermietung ausschreiben; weitere Flächen werden an den Verein «Zitrone» abgegeben, der nicht kommerzielle Zwischennutzung organisiert, sowie an die Vereine «Zirkusquartier» und «Zirkus Chnopf». Die Raumbörse organisiert und betreut bereits zahlreiche andere Zwischennutzungen, u.a. in der ehemaligen Zentralwäscherei oder in den ehemaligen ZHdK-Gebäuden am Sihlquai 125 und 131/133.
In den kommenden drei Monaten werden die Gebäude für die künftigen Zwischennutzungen gebrauchstauglich gemacht. Als erstes müssen diverse technische Einrichtungen (Strom, Wasser, Heizung) wieder installiert werden, die im Hinblick auf den ursprünglich vorgesehenen baldigen Rückbau der Gebäude ausser Betrieb genommen wurden. Damit die Flächen, nach denen eine grosse Nachfrage besteht, möglichst rasch genutzt werden können, finden bereits vor der Ausschreibung kurzfristige Zwischennutzungen statt; so werden in diesen Tagen erste temporäre Werkplätze eingerichtet, und es sind verschiedene künstlerische Aktivitäten vorgesehen.
Zwischennutzung voraussichtlich bis Herbst 2024
Im Februar 2021 hatte der Gemeinderat der Übernahme des Areals im Baurecht durch die Stadt Zürich zugestimmt; es soll für den Bau der Schulanlage «Höckler» genutzt werden. Im Baurechtsvertrag wurde festgelegt, dass die Eigentümer die Gebäude an der Allmendstrasse zurückbauen und das Grundstück der Stadt leer übergeben. Nachträgliche Verhandlungen und das Entgegenkommen der privaten Grundeigentümer ermöglichen es nun, die meisten Gebäude vorläufig stehen zu lassen und bis zum Beginn des Baus der Schulanlage für Zwischennutzungen zu vermieten; vorgesehen ist der Baubeginn für Herbst 2024. Ein Teil eines Gebäudes muss im Herbst 2021 für den Bau der Passerelle «Haspelsteg» abgerissen werden (Medienmitteilung vom 19. April 2021). Die Zwischennutzungen machen eine Änderung des Baurechtsvertrags nötig, die wiederum dem Gemeinderat vorgelegt wird.