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Das Jahr 2017 war geprägt von einer Häufung mehrerer tödlicher Unfälle im Sommer. Dies führte zu einer starken Beachtung in den Medien, die bald von einer Unfallserie sprachen und Fragen nach der Sicherheit der schweizerischen Leichtaviatik aufwarfen. Aus Sicht der Unfallstatistik war 2017 dennoch ein durchschnittliches Jahr. Gemäss der vorläufigen Statistik des BAZL, die noch nicht mit der SUST abgestimmt ist, wurden 2017 insgesamt 38 (Vorjahr 40) Unfälle in der Schweizer Zivilaviatik verzeichnet. Zum Vergleich: 2015 gab es 49 Unfälle, von denen 10 tödlich verliefen.
Bei allen kommerziellen Flügen gab es 2017 nur zwei Unfälle in der Kategorie Helikopter, die beide keine Todesopfer forderten. 27 Unfälle, davon fünf mit tödlichen Folgen, mussten bei den Motorflugzeugen verzeichnet werden. Ein weiterer tödlicher Unfall mit fünf Toten in Portugal kann nicht eindeutig in die Kategorie “Kommerziell” eingeordnet werden, ebenso ein Unfall mit einem Helikopter im 3. Quartal. Bei nicht-kommerziellen Flügen mit Helikoptern kam es zu zwei Unfällen, davon einer mit tödlichem Ausgang. In der Kategorie Segelflieger kam es 2017 zu fünf Unfällen, in zwei Fällen handelte es sich um tödliche Unfälle. In der Kategorie Ballon waren wie schon im Vorjahr keine Unfälle zu verzeichnen.