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Eine übergrosse Brust besteht bei tief liegenden Brustwarzen mit ausgeprägtem Brustvolumen, welches nicht in Proportion mit dem übrigen Oberkörper steht. Die Brustdrüsenvergrösserung tritt meist in der Pubertät auf und kann Beschwerden im Schulter-/Nackenbereich oder in der oberen Brustwirbelsäule verursachen. Oft steht ein sozialer Leidensdruck im Vordergrund, indem sportliche Aktivitäten und Schwimmbadbesuche gemieden werden.
Bei der Brustverkleinerungsoperation wird Drüsengewebe entfernt, die Brustwarze in ein höher gelegenes Zentrum angehoben und die Brust darum herum neu geformt. Zur Anwendung kommt die klassische Technik mit der sog. Ankernarbe (invertierte T-Narbe) oder die neuere narbensparende Technik mit gerader Narbe.
3 Stunden.
Allgemeinnarkose.
2 Nächte.
Der erste Verbandwechsel und Entfernen der Drainagen wird nach 1-2 Tagen durchgeführt, danach bleiben die Narben für einen Monat mit Pflaster verklebt. Für einen Monat ist ein Sport-BH Tag und Nacht zu tragen, danach lediglich bei sportlicher Aktivität. Üblicherweise wird selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet, sodass sich eine Fadenentfernung erübrigt.
Nachblutung, Wundheilungsstörung, Infekt, Narbenprobleme (wulstförmige Narben, je nach individueller Veranlagung), Sensibilitäts- oder Durchblutungsstörungen im Brustwarzenbereich, welche meist reversibel sind.
Arbeit: 2 Wochen (Büro), körperlich anstrengende Aktivität/Sport: 4 Wochen, Vermeiden starker Sonneneinstrahlung oder Kälteeinwirkung 6-8 Wochen. Endresultat nach 6-12 Monaten.
> 10 Jahre, meist permanent: Mit einer Brustverkleinerung werden Größe und Form Ihrer Brüste dauerhaft verändert. Dennoch werden sich im Lauf der Jahre der natürliche Alterungsprozess, Gewichtsveränderungen und die Schwerkraft auf die Form Ihrer Brüste auswirken. In diesem Fall kann durch einen erneuten Eingriff das Aussehen Ihrer Brüste wieder verjüngt werden.