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Pinguine sind die Ikonen der Antarktis. Doch mehr als die Hälfte aller Arten leben seit jeher ausserhalb der antarktischen Grenzen. Daher finden sich Überreste von altertümlichen Arten an unpinguin-ähnlichen Orten wie Australien, Chile oder Neuseeland. Genau da haben nun Wissenschaftler eine weitere bisher unbekannte Pinguinart ausgegraben und ihr den Namen Kumimanu gegeben, das Maoriwort für „Monstervogel“.
Vor siebzig Jahren, am 28. November, startete die Jungfernfahrt des australischen Antarktisprogrammes von Westaustralien aus. Das Ziel war die Eröffnung der ersten nationalen Forschungsstation in der antarktischen Region. Heutzutage gilt Australien und sein Forschungsprogramm als Schlüsselfigur in antarktischen Belangen und verwaltet das grösste Segment Antarktikas.
Ein fast perfekt erhaltenes 118 Jahre altes Aquarell, gemalt von Dr. Edward Wilson von Robert Falcon Scotts Expedition, wurde in einer historischen Hütte bei Kap Adare in der Antarktis entdeckt.
Im weißen Chaos eines antarktischen Schneesturms kann der Unterschied zwischen Leben und Tod darin bestehen möglichst schnell Schutz zu finden. Im Jahr 1957 war Sir Edmund Hillarys Hütte in der neuseeländischen Scott Base in intensiven Orange- und Gelbtönen wie ein Leuchtfeuer für diejenigen, die sich durch das Wetter kämpfen mussten. Nun wurde das ursprüngliche Farbschema der Hütte wiederhergestellt und gewann einen Design-Preis.
Am 21. April 1976 feierten sechs Forscher und Techniker gemeinsam mit internationalen Kollegen die Einweihung der ersten ganzjährig betriebenen deutschen Antarktisstation, die in der Nähe der sowjetischen Nowolasarewskaja-Station im Königin-Maud-Land lag. Die Station war eine Einrichtung der Akademie der Wissenschaften der DDR, die Logistik wurde gemeinsam mit der Sowjetischen Antarktis-Expedition abgestimmt und organisiert. Benannt wurde die Station 1987 nach Georg Forster, dem deutschen Reisebegleiter James Cooks, der am 17. Januar 1775 als erster Deutscher auf Südgeorgien Boden betrat.
Zur Wende des 20. Jahrhunderts war die Antarktis der Fokus eines der letzten grossen Rennen der Erforschung und Entdeckung. Expeditionen unter der Leitung von Scott und Shackleton bauten einfache Holzunterkünfte, von denen aus sie den Kontinent erkundeten. Die Forscher kartografierten und führten die ersten wissenschaftlichen Studien in der Antarktis durch. Das Ende von Shackletons Rossmeer Expedition im Jahr 1917 markierte das Ende dieser heroischen Epoche der Entdeckungen.
Die antarktische Hütte des neuseeländischen Forscher und Entdeckers Sir Edmund Hillary soll restauriert werden. Das Gebäude aus der Saison 1957/57 ist ein Teil der ersten wissenschaftlichen Station Neuseelands nahe ihrer heutigen Scott Base. Der neuseeländische Antarctic Heritage Trust (NZAHT) benötigt rund eine dreiviertel Million Euro, um dieses Projekt durchführen zu können.
Eine Untersuchung zu den Gründen von den dichten Meereisbedingungen während Shackletons «Endurance»-Expedition wurde just zu dem Zeitpunkt veröffentlicht, als das als Grund identifizierte El Niño-Phänomen wieder für neue rekordverdächtige Meereismengen in der Antarktis sorgt.
Antarctica New Zealand hat eine digitale Plattform eingeweiht, durch die tausende von Bilder und Videos über Neuseelands Antarktis Geschichte für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ursprünglich als Foto Archiv geplant, ist dieses Werkzeug, liebevoll Adam genannt, eine maßgeschneiderte Internet-Plattform die mehr als 40.000 Bilder seit 1957 enthält.
Das Rennen zum Südpol zwischen Roald Amundsen und Robert Falcon Scott gehört zu den spannendsten und auch tragischsten Geschichten der Antarktiserforschung. Noch heute werden immer wieder Zeugnisse von Scotts Terra Nova Expedition gefunden und zeigen uns, was damals wirklich geschehen ist und unter welchen Umständen die Männer ihre wagemutige Expedition durchgeführt hatte. Nun sind 52 neue Aufnahmen aufgetaucht, die aber schon bald in einer Auktion unter den Hammer kommen sollen.
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