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Die COVID-19 Pandemie hat die Connexio-Partnerländer und -Partnerkirchen hart getroffen. Viele Familien waren von einem Tag auf den andern ohne Einkommen und ohne jegliche staatliche Unterstützung auf sich allein gestellt. Die Fortschritte der letzten Jahre in der Armutsbekämpfung wurden durch die Folgen der Pandemie grösstenteils zu Nichte gemacht. Die langfristigen sozialen und wirtschaftlichen, aber auch gesundheitlichen Folgen sind noch nicht absehbar.
STIMMEN DER PARTNERKIRCHEN
«In Phnom Penh sind etwa 40% der Menschen von den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19 Pandemie betroffen. Die Unterstützung hat uns geholfen, unsere Grundbedürfnisse zu decken. Im Namen der Menschen, die die Hilfe entgegennehmen durften, bedanke ich mich bei allen Spenderinnen und Spendern.» Pfr. Svay Youthearoath, Superintendent der Methodistenkirche in Kambodscha
«Die Roma-Familien in den Dörfern schätzten die Hilfe sehr, die sie erhielten – vor allem, weil niemand sonst sie besuchte, und weil sich niemand um sie kümmerte.» Superintendent Rares Calugar, Methodistenkirche in Rumänien
«Als Kirche ist es unsere Aufgabe, Solidarität zu leben und das Leben wertzuschätzen, sich und andere zu schützen. Wir haben Lebensmittel verteilt, um den von Einkommenseinbussen betroffenen Menschen in den abgelegenen Dörfern zu helfen und ihnen ein Zeichen der Solidarität weiterzugeben.» Bischof Antonio Huanca Corimayta, Methodistenkirche in Bolivien
Connexio startete eine Solidaritätsaktion für Menschen in den Partnerländern und für die Partnerkirchen, die infolge der Pandemie in Not gerieten und die ihre Bedürfnisse nicht mehr vollständig abdecken konnten. Die Antwort der Spenderinnen und Spender war überwältigend. Die Spendenaktion war eine der erfolgreichsten in der Geschichte von Connexio. Insgesamt kamen Spenden im Umfang von rund CHF 235 000 zusammen.
Connexio unterstützte im Jahr 2020 Nothilfeprojekte im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie in neun Ländern (Kambodscha, Demokratische Republik Kongo, Argentinien, Chile, Bolivien, Albanien, Nord-Mazedonien, Rumänien und Ungarn). Die Projekte umfassten Nahrungsmittelhilfe, Güter des täglichen Bedarfs, medizinische Verbrauchsmaterialien und Hygieneartikel. Insgesamt konnte für rund 4500 Familien und Haushalte ein Beitrag zur Deckung ihrer Bedürfnisse geleistet werden.
Nicht nur die COVID-19 Pandemie machte den Menschen in unseren Partnerländern zu schaffen. In der Demokratischen Republik Kongo wurden durch die zunehmende Gewalt Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Zudem kam es in Kambodscha und auch in der Demokratischen Republik Kongo zu verheerenden Überschwemmungen. In Kambodscha wurden 140 Familien mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln und in der Demokratischen Republik Kongo 50 Haushalte beim Wiederaufbau ihrer Häuser sowie 180 intern vertriebene Familien mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln unterstützt.