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Der gediegene Sandsteinbau an der Lorrainestrasse wurde um 1876 von den Baumeistern Fäs, Dähler und Gfeller erbaut. Es war für das älteste "Aussenquartier" der Stadt Bern ein repräsentativer Bau, in den Leute höherer sozialer Stellung einzogen.
Im Jahr 1949 eröffnete die Heilsarmee an der Lorrainestrasse 34 ein Frauenheim. 1967 erwarb sie in der gleichen Häuserzeile das Haus 36 und 1972 das Haus 38 dazu. Dadurch konnte die Häuserreihe, die im Verzeichnis schützenswerter Bauten aufgeführt ist, erhalten bleiben.
Der Lorrainehof wurde viele Jahre als Frauenheim geführt, bevor er 1989 zum Alters-und Pflegeheim umstrukturiert wurde. In der Folge sind verschiedene Sanierungen und Erweiterungen vorgenommen worden: Zwischen 1990 und 1992 wurde ein Lift eingebaut und im neu erstellten Anbau die Cafeteria eingerichtet. Von 1994 bis 1997 erfolgte eine umfassende Sanierung der Häuser 34 und 36.