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Raum
Die Shedhalle Zug eignet sich für diverse kulturelle und künstlerische Nutzungen: Ausstellungen, Performances, Lesungen, Kurse, Workshops, Ehrungen, Proben für Film, Theater und Tanz. Die Räumlichkeiten (Foyer 135 m², Saal 377 m²) sind für maximal 200 Personen im Saal und 50 Personen im Foyer zugelassen. Den Mieterinnen und Mietern stehen neben der festen Infrastruktur Mobiliar und eine grundlegende technische Ausrüstung (siehe Audio-Equipment) zur Verfügung (siehe Mobiliar und technische Infrastruktur).
Musikalische Produktionen, Partys und Konzerte mit einer Tonverstärkung über 93 dBA und Anlässe, die bis nach Mitternacht andauern sind aufgrund der Lage der Shedhalle Zug in einem Wohngebiet nicht möglich.
Seit 2010 vermietet die Koordination Shedhalle Zug im Auftrag des Kantons Zug die Räumlichkeiten als Zwischennutzung. Die Nutzung steht der gesamten Bevölkerung offen.
Erkunden Sie die Räume in einem virtuellen Rundgang.
In der Shedhalle Zug entstanden Ende des 19. Jahrhunderts bahnbrechende elektrische Erfindungen. Das Areal, auf dem die Shedhalle steht, gilt als Geburtsstätte der Zuger Kollektivgesellschaft Landis & Gyr, die als Elektrofirma in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem Weltkonzern und Spitzenreiter der Schweizer Exportwirtschaft wuchs. Vorangetrieben von einer visionären Führungspolitik, hat die Firma die industrielle Vergangenheit von Zug entscheidend mitgeprägt.
Landis & Gyr nutzte die Shedhalle als mechanische Werkstätte, in der unter anderem Elektrizitätszähler produziert wurden. Der Name der Halle bezieht sich auf die Dachform, die wiederum eng mit der Industrialisierung verbunden ist: das sogenannte Sheddach entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in England. Die kleinen Dachaufbauten wurden vor allem bei Fabrikhallen mit grosser Grundfläche verwendet. Sie haben den Vorteil, dass sie eine Ausleuchtung durch den natürlichen Lichteinfall aus Norden ohne störenden Schlagschatten ermöglichen.
Die Geschäfte wurden komplexer, die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahm zu. Schliesslich musste die Fabrikhalle 1906 um weitere Sheds auf ihre heutige Grösse erweitert werden.