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Schiff ahoi?
Eine nautische Ausprägung erhielt die Pfadi in Zürich 1958, als sich der Zug Bubenberg des Korps Glockenhof in «Odysseus» umtaufte und zur Seepfadi wurde. Der Pfadibetrieb findet im Sommerhalbjahr auf dem See statt.
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Trotz allem?
Die «Pfadi Trotz allem» (PTA) hat in der Schweiz eine lange Tradition, wurde doch bereits 1924 im Sanatorium Leysin die erste Behindertengruppe der Pfadibewegung gegründet. Die ersten PTA- Gruppen der Stadt Zürich wurden 1942 in der Manegg und 1946 im Glockenhof gegründet.
Mitn.: Bibel?
Die Gründung spezifisch protestantischer Pfadiabteilungen ging von reformierten Organisationen aus, im Falle des Glockenhofs vom CVJM (Christlicher Verein Junger Männer). Im Unterschied zu katholischen Abteilungen waren sie nicht in die kirchliche Struktur, sondern in eine konfessionelle Vereinsstruktur eingebunden. Der Glockenhof ist administrativ nach wie vor ein Teil des CVJM. Der CVJM übt jedoch keinen Einfluss mehr auf die Pfaditätigkeiten aus.
Völlig losgelöst?
Teils weil sie die Bindung an den CVJM ablehnten, teils weil sie sich eine straffere Führung wünschten, lösten sich die Abteilungen Patria, Winkelried und Libertas 1915/16 vom Glockenhof. Sie bildeten fortan das Korps Stadt Zürich, das zum Ziel hatte, alle Pfadfinderabteilungen der Stadt Zürich – insbesondere die konfessionell neutralen – zu vereinen. Sowohl dieser Plan, als auch spätere Versuche, einen Stadtverband zu gründen, schlugen fehl. Stattdessen gründeten die konfessionell neutralen Abteilungen neue Korps, wie das Korps Flamberg, Landenberg oder Hans Waldmann. (Bild: Die zum Korps Landenberg gehörende Abteilung Gryfenberg weiht ihr neues Pfadiheim beim Zoo ein.)
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