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Die Mitglieder der UNO, also der Vereinten Nationen, waren sich einig, dass in vielen Ländern die Bedürfnisse der Kinder zu wenig beachtet werden. Deshalb bestimmte man das Jahr 1979 zum Jahr des Kindes. Bereits ein Jahr zuvor gab es den Vorschlag, die Rechte der Kinder schriftlich festzuhalten. Und zwar in einem Vertrag, den sämtliche Mitglieder der Vereinten Nationen unterschreiben sollten.
Diesen Vertrag nannte man «Die Konvention über die Rechte des Kindes». Die Idee wurde aufgenommen und die Konvention erarbeitet. UNICEF half dabei mit, denn das Kinderhilfswerk hatte bereits viele Jahre Erfahrung, was die Bedürfnisse von Kindern betrifft.
Es dauerte aber fast noch einmal 10 Jahre, bis der Text der Kinderrechtskonvention fertig war. Zwar war man sich einig, dass Kinder bestimmte Rechte erhalten müssen, damit sie von Erwachsenen ernster genommen werden. Aber es wurde lange darüber gestritten, wie genau diese Rechte aussehen. Für einige Staaten waren einige Rechte zu teuer: zum Beispiel Schulunterricht für alle.
Am 20. November 1989 aber war es dann soweit: Die «Konvention über die Rechte des Kindes» wurde angenommen.
Es dauerte nochmals eine Weile, bis alle Mitgliedsländer diesen Vertrag unterschrieben. In der Schweiz gilt die Kinderrechtskonvention seit 1997. Heute haben alle Länder der Erde ausser Somalia und die USA die Konvention unterschrieben.
Mit der Unterzeichnung dieser Konvention versprechen die Länder, Kinder als eigenständige Menschen zu respektieren und sie zu schützen. Leider klappt das nicht überall gleich gut. Darum hilft UNICEF in vielen Ländern mit, Kindern die Rechte zu garantieren.