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Noch in den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts waren im Sense-Oberland sieben Steinbrüche offen: zwei auf Gebiet der Gemeinde Plaffeien und fünf im Plasselbschlund (vier auf Gebiet der Gemeinde Plasselb und einer, die Tatüren, auf Gebiet der Gemeinde Cerniat). Zurzeit ist nur noch jener in den Tatüren in Betrieb.
Gemäss einem Aufsatz von Othmar Büchi (Beiträge zur Heimatkunde 1930, S. 23 ff) war der Steinbruch in Zollhaus der älteste. Jener im Roggeli, der nun wieder aktuell ist, wurde 1909 eröffnet. Büchi weist in seinem Aufsatz darauf hin, dass aus dem Abbaumaterial der erwähnten Steinbrüche «die besten Pflastersteine des Kantons» hergestellt werden. «Die Zukunft dieser Steinbrüche hängt ganz davon ab, ob die Kleinpflästerung für die Strassen der Kantone und Ortschaften der Teerung vorgezogen wird.»
Beim Flyschsandstein im Sense-Oberland handelt es sich um urzeitliche Meeresablagerungen. Büchi macht deshalb darauf aufmerksam, dass in Zwischenschichten oft Fischzähne sowie versteinerte Algen und – als Besonderheit – kristallisierter Bernstein, Plaffeiit (zuerst entdeckt im Steinbruch Zollhaus in der Gemeinde Plaffeien), abgelagert ist. ja