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In diesem Jahr hatte der Zuckerrübenanbau stark unter der Virösen Vergilbung, einem von Blattläusen übertragenen Virus, zu leiden. Die Verluste betragen teilweise bis zu 50 Prozent. Das BLW hat entschieden, zwei Produkte zur Blattbehandlung zuzulassen, um die Blattläuse, die bei den Zuckerrüben die Viröse Vergilbung übertragen, zu bekämpfen, wie das BLW in einer Mitteilung schreibt. Diese Produkte, Movento SC und Gazelle SG, sind in der Schweiz bereits für die Verwendung in Kartoffelkulturen, die vergleichbare Anwendungsbedingungen haben, zugelassen.
Gleichzeitig soll ein Programm gestartet werden, dass alternative Methoden zum Schutz der Zuckerrüben erforschen, tolerante Sorten ermitteln, Warnmodelle zur gezielten Bekämpfung entwickeln und Produktionssysteme, die auf den Einsatz von Pestiziden verzichten, unterstützen soll.
Der Verband der Schweizer Zuckerrübenproduzenten hatte eine Ausnahmebewilligung zur Behandlung des Zuckerrübensaatguts mit dem Wirkstoff Imidacloprid («Gaucho») beantragt. Diese Substanz aus der Gruppe der Neonicotinoide war am 1. Januar 2019 wegen seines Risikos für Bestäuber jedoch verboten worden.