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Pierre-Alain Grichting wird als neuer Präsident vorgeschlagen und Sandra Lathion als neues Mitglied
SITTEN, 2. MAI 2018 – Der Staatsrat schlägt der Generalversammlung der Walliser Kantonalbank (WKB) vor, Pierre-Alain Grichting zum Verwaltungsratspräsidenten und Sandra Lathion zum neuen Verwaltungsratsmitglied zu ernennen. Die Kandidaten erfüllen insbesondere im Bankensektor die Anforderungen der Eidgenössischen Finanzaufsicht (FINMA).
Nach dem Rücktritt von Jean-Daniel Papilloud muss die Generalversammlung der WKB am 16. Mai 2018 ein neues Mitglied in den Verwaltungsrat sowie einen neuen Präsidenten für die verbleibende Verwaltungsperiode 2017–2021 wählen. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen hat der Staatsrat seine Vorschläge der Generalversammlung unter Berücksichtigung der FINMA-Richtlinien betreffend Fachkenntnisse und benötigte Erfahrung im Banken- und Finanzsektor unterbreitet.
PRÄSIDIUM DES VERWALTUNGSRATS
Als Präsident des Verwaltungsrats schlägt der Staatsrat Pierre-Alain Grichting vor, der umfassende Kenntnisse im Bankwesen und der Walliser Wirtschaft vorweist. Er ist seit einem Jahr Mitglied des Verwaltungsrats und verfügt über eine fundierte Ausbildung im Finanzbereich. Er hat sechs Jahre Berufserfahrung als Direktor der UBS Wallis. Während zwei Jahren leitete er die Walliser Bankenvereinigung. Er verfügt ausserdem über ausgezeichnete betriebswirtschaftliche Kenntnisse, etwa durch seine Erfahrung bei der Zwissig-Gruppe und anderen grossen Unternehmen, insbesondere aber durch seine Tätigkeit als Verwaltungsratspräsident von Provins Wallis.
MITGLIED IM VERWALTUNGSRAT
Der Staatsrat schlägt vor, Sandra Lathion als neues Mitglied in den Verwaltungsrat zu berufen. Sie verfügt über einen Abschluss in Rechtswissenschaften, ein Anwaltspatent sowie einen Master of Laws der Universität Columbia (New York). Sie absolvierte ausserdem mehrere Weiterbildungen im Bankwesen und Management. Sie arbeitete bei der Rechtsanwaltskanzlei Lenz & Staehelin in Zürich, bei der Clariden Leu AG sowie bei der Credit Suisse AG in Zürich, bei welcher sie die Abteilung Finanzprodukte Legal & Compliance leitete.
Seit 2014 ist sie Abteilungsleiterin innerhalb des Geschäftsbereichs Asset Management bei der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA). In dieser Funktion ist sie unter anderem verantwortlich für die Bewilligung von Instituten und Produkten im Fondsbereich, die Mitarbeit an nationalen und internationalen Regulierungsprojekten und die Zusammenarbeit mit Verbänden wie der Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) und der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg).
Im Falle einer Wahl in den Verwaltungsrat würde Sandra Lathion Ende August bei der FINMA austreten und ab diesem Zeitpunkt ihre Rolle als Verwaltungsrätin ausüben.