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Die Feekinnkapelle befindet sich im Weiler "Unter den Bodmen". Bevor hier die moderne Kapelle gebaut
wurde, stand früher eine bescheidene Kapelle. Diese wurde jedoch zu klein, so dass die Bewohner des Weilers mit der Bitte an Pfarrer Christoph Perrig traten, am selben Ort ein neuese Gotteshaus
bauen zu dürfen. Bischof Nestor Adam, dem dieses Baugesuch unterbreitet wurde, erlaubte den Bau der Kapelle unter den Bedingungen, dass die Pfarrei durch diesen Neubau finanziell nicht belastet
werde. Die Bewohner des Weilers gaben daraufhin eine Defizitgarantie und errichteten die neue Kapelle grösstenteils in Fronarbeit. So konnte denn am Tag der Einweihung der Kapelle durch Bischof
Nestor Adam am Samstag, 16. September 1972, "dem Initianten Albinus Zurbriggen, dem Planer des Heiligtums, Walter Anthamatten, der Baukommission mit dem eifrigen Kommissions-präsidenten Hermann
Anthamatten, allen Arbeitern, die um Gotteslohn viele Tage gearbeitet, sowie allen, die hochherzig gespendet haben" gedankt werden.
Von der alten Kapelle übernahm man den Altar, dessen Bild die Pietà darstellt, die Schmerzensmutter Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Arm.
Das Patronatsfest dieser Kapelle wird alljährlich am 15 .September gefeiert.