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2007
Die Arbeitsgruppe Europastudien konzentrierte sich 2007 auf den Workshop "Europa" am SVPW-Jahreskongress in Balsthal. Auf den Call for Papers erhielten die Leiterinnen des AK Europas neun Vorschläge, von denen sieben Papers akzeptiert wurden. Die einzelnen Präsentationen behandelten vor allem die Themengebiete der Europäischen Nachbarschaftspolitik, der Aussenbeziehungen der Europäischen Union, insbesondere auch im Bereich Sicherheitspolitik sowie Europäisierung.
Im Jahr 2007 erschien auch das Sonderheft der Zeitschrift Politique Européenne mit dem Titel: „Politiques de Sécurité en Europe: nouveaux enjeux, nouveaux territoires“, das auf Konferenzbeiträgen der Arbeitsgruppe bei der 4-Länderkonferenz in Lausanne im Jahr 2005 beruht.
Sandra Lavenex und Stefanie Bailer
2006
Die Arbeitsgruppe Europastudien konzentrierte sich 2006 auf zwei Aktivitäten. Einerseits wurde die Arbeit an der Publikation ausgewählter Beiträge des vorjährigen Workshops anlässlich des 4-Länder-Kongresses 2005 in Lausanne weitergeführt. Die Publikation ist nun für 2007 als Sonderheft der Zeitschrift Politique Européenne vorgesehen mit dem Titel: „Politiques de Sécurité en Europe: nouveaux enjeux, nouveaux territoires“. Die zweite Aktivität bestand in einem offenen Workshop am SVPW-Jahreskongress in Balsthal. Auf den call for papers gingen 10 Vorschläge ein, wovon 7 in das Programm einflossen. Diese kreisten um die Frage von Referenden in Europa, Schweizer Europapolitik, das Europäische Parlament, und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU. Schliesslich ist der Vorstand der AG mit der Aufnahme von Stefanie Bailer gestärkt worden.
Sandra Lavenex (und Stefanie Bailer)
2005
Die Aktivitäten der AG Europa haben sich in 2005 auf die Organisation von zwei Workshops anlässlich der 4-Länder-Tagung in Lausanne am 19.11.2005 konzentriert. Diese wurden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Leitern der entsprechenden Arbeitsgruppen der Französischen, Belgischen und Kanadischen (Quebec) Vereinigungen für Politikwissenschaft geplant. Im Workshop unter der Leitung von Olivier Costa (Université de Bordeaux) wurden sechs Papiere zur Konstitutionalisierung der Europäischen Union und ihrer demokratischen Verfasstheit präsentiert. Der zweite Workshop unter der Leitung von Sandra Lavenex (Universität Bern) drehte sich um Kontinuität und Wandel in den Aussenbeziehungen der EU. Die neun vorgestellten Papiere beschäftigten sich schwerpunktmässig mit dem Ausbau klassischer aussenpolitischer Kompetenzen (militärische und zivile Interventionen in Krisengebieten) sowie neuerer Formen politischer Einflussnahme auf nicht-Mitgliedsstaaten im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Die Teilnehmer an den Workshops kamen aus allen 4 teilnehmenden Ländern, plus Portugal. Eine Publikation ausgewählter Beiträge ist geplant im Rahmen eines Sammelbandes über Europäische Sicherheitspolitik in einem sich wandelnden geopolitischen Kontext. Programm und Papers der zwei Workshops sind auf der Homepage der Tagung abrufbar: https://www2.unil.ch/c4p2005/afficherProgrammePublic.do
Sandra Lavenex