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Gottes letzter Ruf zur Besinnung (2)
Maleachi 1
Das hebräische Wort für «Ausspruch» kann auch mit «Last» übersetzt werden. Der Ausspruch des HERRN ist also eine Last. Für wen? Für Gott und den Propheten. Wenn Gott eine solch ernste Sprache führt, tut Er das nicht gern. Das belastet Ihn.
Gottes letzter Ruf zur Besinnung (3)
Maleachi 2
Wenn wir in Kapitel 1 gelesen haben, worin die Verfehlung der Priester bestand, dann spricht Kapitel 2,1-9 mehr von der persönlichen Schuld der Priester. Wir wollen uns fragen, ob das nicht auch uns treffen mag.
Läuterung
Maleachi 3,2-3
In einer Zusammenkunft von einigen Gläubigen wurde die Stelle in Maleachi 3,2.3 gelesen: «Denn er wird wie das Feuer des Schmelzers sein und wie die Lauge der Wäscher. Und er wird sitzen und das Silber schmelzen und reinigen.» Damit sind die läuternden Trübsale der Züchtigung Gottes gemeint.
Damit Speise in meinem Haus sei …
Maleachi 3,10
Die Israeliten sollten den durch das Gesetz verordneten Zehnten regelmässig zum Haus des HERRN bringen, um den Unterhalt der Diener Gottes sicherzustellen.
Gottes letzter Ruf zur Besinnung (4)
Maleachi 3
«Ich sende meinen Boten.» Das war Johannes der Täufer, der Vorläufer des Messias. Wenn es dann weiter heisst: «Plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr», dann bezieht sich das auf den Herrn Jesus selbst.
Trotzige Fragen
Maleachi 1; Maleachi 3
Der Prophet Maleachi war zu den Nachkommen der Juden gesandt, die unter Esra und unter Nehemia aus der Gefangenschaft in ihr Land zurückgekehrt waren. Was er ihnen zu sagen hatte, waren Aussprüche des Wortes des HERRN an Israel. Wie immer hatte sein Wort auch durch diesen Boten den Zweck, das Volk zur Erkenntnis seines Zustandes und zur Umkehr zu bringen.
Gottes letzter Ruf zur Besinnung (1)
Maleachi
Das Nachdenken über den Propheten Maleachi ist eine anspruchsvolle Herausforderung. Seine Prophetie stellt Gottes letzten Ruf zur Besinnung an sein Volk Israel dar. Zugleich ist es eine Mahnung an uns Christen.
Zeiten des Endes bei Maleachi und Judas
Maleachi ; Judas
Beim Vergleich des Propheten Maleachi mit dem Brief des Judas finden wir manche Ähnlichkeiten, aber auch verschiedene Gegensätze. Beide Schreiber zeichnen ein Bild des Ruins, des Verderbens und des Abfalls von Gott. Beim ersteren handelt es sich um den Verfall des Judentums, beim letzteren um den des Christentums.