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Dezentralisierung und lokale Entwicklung bezwecken eine Verbesserung der staatlichen Dienstleistungen, eine transparente, wirksame und zweckmässige Verwendung öffentlicher Mittel sowie eine stärkere Bürgerbeteiligung. Die Schweiz gilt aufgrund ihrer einschlägigen Erfahrungen mit dezentralen Regierungsstrukturen als anerkannte Beraterin bei Demokratisierungsprozessen. Das Projekt findet im Hinblick auf einen künftigen Beitritt Albaniens zur Europäischen Union statt. Eine erfolgreiche Dezentralisierung und lokale Entwicklung sind Voraussetzungen, damit die staatlichen Strukturen Albaniens den europäischen Standards entsprechen. Zu den Beitrittskriterien gehört nämlich auch ein gutes Funktioneren staatlicher Dienstleistungen.
Projekte
Zur Förderung der Dezentralisierung und der lokalen Entwicklung werden mehrere Projekte durchgeführt:
Abfallmanagement
Beim Abfallmanagement hat sich die Situation verbessert. Die Reformen betreffen 18 Gemeinden, wobei in sieben erstmals Lösungen zur Abfallbewirtschaftung, in fünf zusätzlich das Recycling eingeführt wurden. 2012 hatten 112'700 Bürgerinnen und Bürger Zugang zu diesem Dienstleistungsangebot in den Regionen Shkodra und Lezha, was 2007 noch nicht der Fall war.