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Dies ist die weiteste Entfernung, die vom Satelliten Euclid aus sichtbar ist. Weil das Licht 10 Milliarden Jahre braucht, um uns von diesem Rand zu erreichen, sehen wir, dass sich die Struktur des Universums in dieser Zeit durch die Gravitation deutlich entwickelt hat. War es in der Vergangenheit eher homogen, sind in der Gegenwart die leeren Regionen – so genannte Voids –prominenter. Die Mission von Euclid ist es, diese netzartige Universumsstruktur zu messen und somit die Geheimnisse der Dunklen Materie und Dunkler Energie zu enthüllen. Diese Dunklen „Akteure“ treiben nämlich die gesamte Evolution des Universums an, sind aber für die Physik noch rätselhaft.
Die Computersimulation, welche diese Abbildung erzeugt hat, wurde auf dem Piz Daint Supercomputer im CSCS in Lugano gerechnet und ist die grösste und genaueste Simulation der Dunklen Materie im Universum, die je durchgeführt wurde. Galaxien wie unsere Milchstrasse, die auf dieser Skala der Breite eines menschlichen Haares entsprechen, leben in den Dunklen Materie Halos – hier in Dunkelbraun abgebildet.
Dr. Joachim Stadel kam 2002 an das Institut für Theoretische Physik der Universität Zürich als permanenter wissenschaftlicher Mitarbeiter. Im neu geschaffenen Institut für Computational Sciences der UZH erforscht er die Entstehung von Planeten und Galaxien weiter, unter anderem durch den Einsatz von Supercomputern. Mehr
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