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Bei einer Veranstaltung seiner Initiative «Heads Together» hat Prinz Harry mit Betroffenen über den Umgang mit dem Tod Angehöriger gesprochen. Dabei äusserte er sich auch über seine Mutter, Lady Diana.
Rote Haare, festlicher Anzug – und ein Staatsbegräbnis. Als Lady Diana, die Prinzessin von Wales, im August 1997 bei einem Verkehrsunfall in Paris ums Leben kam, war ihr jüngster Sohn Harry gerade zwölf Jahre alt. Die Bilder des trauernden Jungen, der mit seinem grossen Bruder und seinem Vater vor dem Sarg seiner Mutter steht, gingen um die Welt.
Doch Trauerarbeit hat es für die Nummer fünf der britischen Thronfolge anscheinend nicht gegeben. Wie BBC und der «Guardian» berichten, traf sich Harry im Rahmen einer Veranstaltung der Hilfsorganisation Heads Together mit Menschen, die unter dem Verlust eines nahen Menschen leiden – auch Harry sprach dort über seine verstorbene Mutter.
Bei dem Fest im Garten des Kensington Palace traf Harry unter anderem den Fussballer Rio Ferdinand, dessen Frau im vergangenen Jahr an Krebs gestorben war.
Ferdinand sprach mit dem Prinzen über den Umgang seiner Kinder mit dem Tod ihrer Mutter. Harry sagte, durch das Treffen könne man zeigen, dass auch unerschütterliche Persönlichkeiten des Sports seelische Schäden erleiden könnten.
Das Vergraben von Schmerz kennt Harry dabei nur zu gut: «Ich bedauere wirklich, dass ich nicht darüber geredet habe», sagte er Ferdinand im Gespräch über den Tod seiner Mutter. Der BBC erklärte er: «Es ist okay zu leiden, solange du darüber redest. Das ist keine Schwäche. Schwäche ist es, ein Problem zu haben, es nicht zu akzeptieren und dieses Problem nicht zu lösen.»
cnn