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Urdorf
In Urdorf besass das Kloster bis im16. Jahrhundert Grund- und Gerichtsrechte. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil Urdorf zu den Stammlanden des Klosterstifters Konrad von Sellenbüren gehörte. Herr über Land und Leute war der Abt. Zweimal jährlich wurde Gerichtstag gehalten. Nach Streitigkeiten in Bezug auf die Rechtsbefugnisse des Abtes über seine Hofleute kam es unter Vermittlung der Stadt Zürich 1423 zu einer Neufassung des Hofrechts. Diese Neufassung bestätigte im Wesentlichen die alten Rechte des Abtes. Diese Neufassung ist auf einen sogenannten Rotulus (Rodel) von 217 cm Länge geschrieben worden. Dieses Dokument ist erhalten geblieben und befindet sich im Staatsarchiv des Kantons Zürich.
Im Zuge der Reformation nahm der Einfluss des Klosters in diesen Regionen vor den Toren der Stadt Zürich ab.