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Der Bundesrat hat die Bundeskanzlei im Sommer 2019 beauftragt, den Versuchsbetrieb gemeinsam mit den Kantonen neu zu gestalten. Angestrebt wird ein stabiler Versuchsbetrieb mit vollständig verifizierbaren E-Voting-Systemen. Für diese Neuausrichtung wurde ein umfassender Massnahmenkatalog erarbeitet. Dabei werden folgende Ziele verfolgt: Die Systeme sollen künftig vollständig verifizierbar sein und die Sicherheit durch präzisere Sicherheitsvorgaben weiter gestärkt werden. Es soll eine wirksame Kontrolle im Auftrag des Bundes geben. Bei den Versuchen sollen erhöhte Transparenzanforderungen gelten und die Öffentlichkeit sowie unabhängige Fachpersonen sollen in die Überprüfung und Weiterentwicklung einbezogen werden. Ausserdem soll die Wissenschaft stärker in die Arbeiten zu E-Voting und in die Gestaltung der Versuchsphase eingebunden werden. Mit diesen Massnahmen soll das Vertrauen in die elektronische Stimmabgabe gestärkt werden.
Im Sinne einer ersten Etappe der Neuausrichtung werden die Rechtsgrundlagen revidiert. Eine Vernehmlassung zur Revision der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) und der Verordnung der Bundeskanzlei über die elektronische Stimmabgabe (VEleS) wurde 2021 durchgeführt (Medienmitteilung vom 10.12.2021).
Einzelne Kantone beabsichtigen, die Versuche mit dem zukünftigen E-Voting-System der Schweizerischen Post wieder aufzunehmen. Darum hat der Bund im Juli 2021 die unabhängige Überprüfung dieses Systems und seines Betriebs in Angriff genommen.