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Der US-Demokrat Beto O'Rourke will sich in seinem Heimat-Bundesstaat Texas um den Gouverneursposten bewerben. O'Rourke kündigte seine Kandidatur für die Wahl im November 2022 am Montag in einem Videoclip bei Twitter an.
Der 49-Jährige will somit den republikanischen Amtsinhaber Greg Abbott herausfordern, der mit einem umstrittenen Kurs, etwa zu Abtreibungen, Wahlrecht oder Pandemie-Vorschriften, in den vergangenen Monaten regelmässig Schlagzeilen gemacht und Kontroversen ausgelöst hatte. Texas ist eine Hochburg der Republikaner. O'Rourkes Versuch, Abbott abzulösen, dürfte viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
O'Rourke hatte sich 2018 bereits erfolglos um einen Senatssitz in Texas beworben. Im damaligen Rennen gegen den Republikaner Ted Cruz setzte O'Rourke seinem Wettbewerber allerdings überraschend zu, sammelte Rekordsummen an Spenden und machte sich auf nationaler Bühne einen Namen.
Auch im Rennen für die Präsidentschaftswahl 2020 mischte O'Rourke kurzzeitig als Anwärter mit, zog seine Bewerbung aber mangels Erfolgsaussichten früh zurück. Der Demokrat hatte von 2013 bis 2019 einen Sitz im US-Repräsentantenhaus. (aeg/sda/dpa)
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zur Verteidigung der Demokratie gegen Hass, Gewalt und Falschinformationen aufgerufen. Überall da, wo wissenschaftliche Erkenntnis geleugnet, Verschwörungstheorien und Hetze verbreitet würden, müsse Widerspruch laut werden, sagte sie am Donnerstagabend bei einem Grossen Zapfenstreich zu ihren Ehren im Bendler-Block in Berlin. «Unsere Demokratie lebt auch davon, dass überall da, wo Hass und Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen erachtet werden, unsere Toleranz als Demokratinnen und Demokraten ihre Grenze finden muss.»