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Der Präsident des Fed-Ablegers von San Francisco plädiert für weitere Zinsanhebungen in den nächsten Monaten um einer Überhitzung der Wirtschaft vorzubeugen. Die Bilanz soll derweil abgebaut werden.
Die US-Wirtschaft hat nach Einschätzung eines einflussreichen Mitglieds der Notenbank die Zielmarken für Preisstabilität und Vollbeschäftigung nahezu erreicht. Sie müsse die Zinsen weiter anheben, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern.
Mit bestehender Vollbeschäftigung und einem Erreichen des Zwei-Prozent-Inflationsziels der Notenbank Fed bis zum kommenden Jahr müsse die Fed die Zinsen weiter schrittweise erhöhen, sagte der Präsident des Fed-Ablegers von San Francisco, John Williams, laut Redemanuskript bei einem Bankensymposium am Montag in Singapur.
Guter Trend für Wirtschaft
Eine graduelle Anhebung der Zinsen werde eine Überhitzung der Wirtschaft verhindern, sagte Williams. Die Fed hatte die Zinsen im März angehoben und zwei weitere Erhöhungen für dieses Jahr in Aussicht gestellt.
Die US-Wirtschaft wachse weiterhin um nahezu zwei Prozent, die Arbeitslosigkeit sei anhaltend gering und die Schaffung neuer Stellen verlaufe positiv, bilanzierte Williams. Diese Umstände unterstützten einen Anstieg der Inflation auf das angestrebte Niveau von zwei Prozent. Der mittelfristige Trend bei der Inflation bleibe «ziemlich vorteilhaft», ergänzte der Notenbanker vor Journalisten.
«Schrittweise und langweilig»
Williams kündigte auch an, die Notenbank sei entschlossen, ihre Bilanz von 4,5 Billionen Dollar abzubauen. Dieser Prozess werde «schrittweise und langweilig» verlaufen, um das Risiko von Marktstörungen gering zu halten.
(sda/gku/cfr)