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Das Solothurnische Kuratorium für Kulturförderung überreicht im Auftrage des Regierungsrates
Regula Portillo
Autorin
einen Förderpreis für Literatur 2013 in der Höhe von 15'000 Franken.
Regula Portillo wurde 1979 in Niederbipp geboren, verbrachte ihre Jugend in Deitingen und schloss die Kantonsschule Solothurn mit der Matur ab. Anschliessend studierte sie in Freiburg Germanistik und Kunstgeschichte. Während und nach dem Studium widmete sie sich dem Schreiben. Anfangs in Form von Buchbesprechungen, später mit redaktionellen und journalistischen Texten. 2012 figurierte ihr erstes Romanmanuskript «was wa(h)r» unter den ersten fünf Werken des Studer/Ganz-Preises. Regula Portillo lebt heute in Frankfurt und besucht den Studiengang «Buch- und Medienpraxis» an der Goethe-Universität Frankfurt.
«Matilda» heisst das aktuelle Projekt von Regula Portillo. Es geht darin um die 1979 geborene Tochter einer Venezolanerin und eines Schweizers. Der Vater nimmt die Tochter mit in die Schweiz, der Kontakt zur Mutter bricht ab. Matilda besucht die Primarschule in Deitingen, bis ihr Vater 1986 überraschend an einem Herzinfarkt stirbt. Sie kehrt zu ihrer Mutter nach Venezuela zurück, die aber zehn Jahre später an einem Krebsleiden ebenfalls stirbt. Matilda lebt heute in Caracas. Regula Portillo hat sie in der Primarschule Deitingen kennengelernt, hat aber nur vage Erinnerungen. Diese Lebensgeschichte möchte Regula Portillo zu einem fiktiven literarischen Roman umformen. Der Kanton Solothurn möchte dieses literarische Projekt unterstützen und zeichnet deshalb Regula Portillo mit dem Förderpreis Literatur 2013 aus.