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Die europäische Impfstoffaufsichtsbehörde, die European Medicines Agency (EMA), wird die Versuche mit dem russischen Coronavirus-Impfstoff Sputnik V beobachten.Eine solche fortlaufende Überprüfung ist der letzte Schritt, bevor die Entwickler um Genehmigung bitten, und Europa muss entscheiden, ob der Impfstoff auf den Markt gebracht werden kann.
Der russische Impfstoff befindet sich noch in der Endphase der Forschung, aber die EMA wird die bereits verfügbaren Daten überprüfen. Diese fortlaufende Überprüfung endet, wenn die EMA nachgewiesen hat, dass der Impfstoff wirksam und sicher ist. Auf diese Weise kann der mögliche Impfstoffzulassungsprozess früher gestartet werden, sobald ausreichende Informationen verfügbar sind.
Es ist noch nicht bekannt, wann Gamaleya, die Forschungsagentur hinter Sputnik V, die Zulassung des Impfstoffs beantragt und wann die EMA ihn beurteilen kann. Für die anderen Impfstoffe gab es mehrere Wochen zwischen dem Beginn der rollierenden Überprüfung und dem Antrag auf Genehmigung. Nach diesem Antrag dauerte es mehrere Wochen, bis die Bewertung abgeschlossen war.
Der russische Impfstoff wäre nach vorläufigen Ergebnissen Anfang Februar zu 91,6 Prozent gegen COVID-19 wirksam. Der Impfstoff würde somit mit den Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna konkurrieren.
Die Technik hinter dem russischen Impfstoff ähnelt der hinter den AstraZeneca-und Janssen-Impfstoffen. Diese sogenannten Vektorimpfstoffe verwenden unschuldige Erkältungsviren, denen ein kleiner Teil des Coronavirus hinzugefügt wurde. Diese Viren können sich in Ihrem Körper nicht vermehren, was Sie nicht krank macht, aber sie aktivieren das Immunsystem.