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Ab sofort findet das Nominationsverfahren in Zusammenarbeit mit der Schweizer Filmakademie statt. Heute hat der Departementsvorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) die Nominationskommission bestellt. Mitglieder dieser Nominationskommission sind Frédéric Choffat, Regisseur, Myriam Flury, Cutterin, Corinna Glaus, Casting, Ivo Kummer, Festivaldirektor, Kurt Mäder, Produzent, Stéphane Mitchell, Drehbuchautorin, Mariano Morace, Filmkritiker, Alexandra Prusa, Schauspielerin und Elena Tatti, Produzentin.
Die Nominationen in den Kategorien «Bester Spielfilm», «Bester Dokumentarfilm», «Bester Kurzfilm», «Bestes Drehbuch», «Beste Darstellerin», «Bester Darsteller», «Bestes schauspielerisches Nachwuchstalent» und «Beste Filmmusik» werden an der „Nacht der Nominationen" am 27. Januar 2010 im Rahmen der Solothurner Filmtage bekannt gegeben. Für die Nominierten steht ein Preisgeld von insgesamt 375'000.- Franken zur Verfügung.
Im Februar werden die Mitglieder der Filmakademie die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreises «Quartz 2010» küren. Die aus Akademie-Mitgliedern bestehende Jury wählt diese und vergibt den «Spezialpreis der Jury» für eine herausragende technische und künstlerische Leistung. Die Preisverleihung des Schweizer Filmpreises «Quartz 2010» findet am 6. März 2010 im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) unter dem Patronat der SRG SSR idée suisse in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur (BAK), SWISS FILMS und der Schweizer Filmakademie statt.
Am 7. August 2009 hat das BAK über sein Vorhaben in Bezug auf die Zukunft des Schweizer Filmpreises und die Rolle der Schweizer Filmakademie kommuniziert. Die Filmakademie hat den Vorschlag des BAK, der eine Übergangslösung für den Schweizer Filmpreis «Quartz» vorsieht, einstimmig angenommen. Die Kompromisslösung sieht neben der Organisation des Preises auch eine Übertragung der gesamten Koordination des Nominierungsverfahrens an die Stiftung SWISS FILMS vor, dies im Sinne einer Zusammenarbeit mit der Schweizer Filmakademie. Auf diese Weise möchte das BAK auf der operativen Ebene mehr Distanz zum Schweizer Filmpreis einnehmen, damit es nicht in Entscheidungsverfahren zu Filmen einbezogen wird, die zu einem grossen Teil durch den Bund unterstützt wurden.