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Our Ghost Harry
Eine Gespenstergeschichte für Kinder und Erwachsene
“Make it a rule never to give a child a book you would not read yourself.”
George Bernard Shaw
Zusammenfassung
"Our Ghost Harry" ist die fantasievolle, berührende, manchmal auch erschütternde Geschichte des Burggespenstes Harry. Sie verbindet Realität, schottische Geschichte und Fiktion zu einer spannenden Erzählung,die sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene richtet. Sie kann auch gut vorgelesen oder erzählt werden.
Inhalt:
Sir Henry Lord Urquhart, der sympathische und tapfere Clan-Chief der Urquharts, lebt im 13./14. Jahrhundert auf seiner Burg im Great Glen am Loch Ness. Er kämpft an der Seite der schottischen Könige gegen die eindringenden Engländer. Seine grösste Heldentat ist die Vernichtung des Drachens Ness, der seit Jahrhunderten die Bewohner des Great Glens in Angst und Schrecken versetzt.
Der frühe Tod seiner geliebten Frau bei der Geburt ihrer Tochter lässt ihn so verbittert zurück, dass er sich von seinen Kindern zurückzieht und schliesslich seine Tochter qualvoll sterben lässt, weil sie ihm nicht gehorcht. Dafür wird er von seinem Sohn verflucht und muss nach seinem Tod auf Urquhart Castle umgehen, "bis er seine Tat bereut und einem Mädchen das Leben rettet".
Voller Wut über diese Strafe rächt sich das Gespenst mit zum Teil sehr bösartigen "Streichen" an den Bewohnerinnen und Bewohnern der Burg. Als Urquhart Castle im 17. Jahrhundert verfällt und unbewohnbar wird, verliert Harry jede Möglichkeit, doch noch einmal von seinem Fluch erlöst zu werden.
Nach drei Jahrhunderten der Ruhe und des Nachdenkens fasst Harry schliesslich einen verzweifelten Plan. Er reist als"blinder Passagier" mit dem jungen Paar Peter und Jackie, das verbotenerweise eine Nacht in der Ruine verbringt, in die Schweiz. Dort nistet er sich im neu erbauten Haus des frisch verheirateten Paares ein. Bei seinem ersten Erscheinen bietet er dem überraschten Paar an, als freundliches Gespenst die wachsende Familie zu schützen, wenn er sich dafür ab und zu auch einmal einen Spass erlauben darf.
In der Rahmenhandlung erzählt der inzwischen Grossvater gewordene Peter seinen Enkelkindern vor dem Einschlafen die Geschichte des Hausgespenstes Harry. In der Binnengeschichte erzählt Harry verschiedenste seiner Schand- und Heldentaten.
Kann Harry von seinem Fluch erlöst werden und nach siebenhundert Jahren endlich Ruhe finden?
Entstehung
“Es war einmal ….” mein Wunsch, nach mehreren Theaterstücken einen Roman zu schreiben.
Das Gerüst einer Geschichte entstand schon 2011.
Einzelne Vorarbeiten, wie etwa der Besuch im Untersuchungsgefängnis in Liestal - nicht als Insasse! - hatten schon stattgefunden. Sogar der Buchtitel stand schon fest. Aber während meiner Unterrichtstätigkeit fand ich nie die Zeit, um richtig damit zu beginnen.
Nach meiner Pensionierung im Sommer 2019 hatte ich endlich die notwendige Zeit, um mein Roman- Projekt zu beginnen.
Da ich in der Zwischenzeit aber zweifacher Grossvater geworden war, beschloss ich, zuerst ein Büchlein für meine Enkelkinder zu schreiben. Es sollte eine Gespenstergeschichte zu unserem Hausgespenst Harry werden, von dem ich schon meinen eigenen Kindern vor Jahren erzählt hatte. Dieses Büchlein würde ich ihnen auf den fünften Geburtstag schenken. Damit hatte ich drei Jahre Zeit zum Schreiben. Das war mehr als genug – dachte ich.
Ein Kinderbuch muss natürlich illustriert sein. Aber bei meinem künstlerischen Talent, das mir mein Zeichnungslehrer schon vor Jahren abgesprochen hatte, konnte ich das nicht selbst leisten. So war ich froh, als mir ein Kollege Markus Urfer empfahl, einen Künstler und Grafiker aus Basel. Die Bilder, die er mir von ihm zeigte, sprachen mich an, und so besuchte ich Markus in seinem Atelier, um ihn für mein Projekt zu gewinnen, noch bevor ich das erste Wort geschrieben hatte.
Nach seiner Zusage zog ich mich im August 2019 für ein paar Tage ins Wallis zurück, wo ich in Ruhe den Entwurf des ersten Kapitels schrieb. Die definitive Fassung schrieb ich dann zu Hause. Diesen Arbeitsrhythmus, Entwurf auswärts, definitive Fassung zu Hause, behielt ich fast zwei Jahre lang bei, bis ich die Geschichte im April 2021 fertig geschrieben hatte.
Von einem «Büchlein» konnte jetzt aber nicht mehr die Rede sein, und auch inhaltlich war die Geschichte nicht mehr für fünfjährige Kinder geeignet. Neu richtet sich der Roman an Kinder ab zehn Jahren und Erwachsene.
Nun begann die frustrierende und schliesslich erfolglose Suche nach einem Verlag. Ich schickte mein dreissigseitiges Präsentationsdossier an fast vierzig Verlage, erhielt aber – wenn überhaupt eine Antwort kam – nur Absagen.
In der Zeit des Wartens arbeitete ich weiter am Text. Meine Frau, die das Manuskript zum Korrekturlesen erhielt, merzte viele Fehler aus und gab mir hilfreiches Feedback zu Sprache und Inhalt. Wieder und wieder schrieb ich deshalb einzelne Stellen neu und versuchte den Text sprachlich und stilistisch zu verbessern. Die Geburt unseres dritten Enkelkindes machte dann weitere inhaltliche Anpassungen notwendig.
Als bis im Sommer 2022 noch immer kein Verlag Interesse an der Geschichte zeigte, entschied ich mich, das Buch im Selbstverlag herauszugeben. Damit lag die gesamte Verantwortung für das Buch, wie auch das Marketing, bei mir selbst. Weitere Korrekturrunden folgten und Markus Urfer gestaltete das Buchcover. Schliesslich schickte ich den Text im Januar 2023 an Books on Demand, die den Satz vorbreiteten und schliesslich das Buch druckten.