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Über den Autor
Felix Sachs
Felix Sachs (*1944) ist katholischer Theologe, Biologe und diplomierter Gymnasiallehrer und lebt in St. Gallen.
Felix Sachs (*1944) ist katholischer Theologe, Biologe und diplomierter Gymnasiallehrer und lebt in St. Gallen.
Eine Erwiderung auf den Vorwurf, wer an der offiziellen Version von 9/11 zweifelt, sei ein Verschwörungstheoretiker.
Stefan Millius nimmt in seinem Artikel vor allem die heutigen Zustände in den zunehmend asozialen Medien ins Visier. Mit Recht. Ihnen und den dort kursierenden «abstrusen Ideen» setzt er den «gesunden Menschenverstand» entgegen. Dass dieser allerdings in der Causa 9/11 ungeeignet ist, musste ich selbst erfahren. Schon wenige Tage nach dem 11. September 2001 stiess ich im engsten Umfeld auf den Verdacht, Bush habe die Anschläge selbst inszeniert. Obwohl ich im Tagblatt schon zwei Tage nach den Anschlägen ein Interview mit dem international anerkannten Gebäudestatiker der ETH, Hugo Bachmann, gelesen hatte, konnte ich an einen «inside job» nicht glauben. Bachmann hatte die Theorie vertreten, die Türme hätten durch die Flugzeuge allein nicht zum Einsturz gebracht werden können, hier mussten wahrscheinlich Sprengsätze zum Einsatz gekommen sein.
Zwar verbreitete Bush als Präsident kaum Vertrauen in die USA – aber war er mit seiner Administration so teuflisch gemein? Das war unmöglich. Ich habe fünf Jahre gebraucht, bis ich durch einen ausführlichen Artikel in einer Zeitschrift mit Fakten konfrontiert wurde, die mich veranlassten, die Sache gründlich anzugehen. Ich kaufte Bücher, zuerst deutsche, dann auch amerikanische, und vor allem bestellte ich den offiziellen 9/11 Report (567 S.) und las ihn von Anfang bis Schluss (und nicht das wirre Durcheinander im Internet). Dieser Bericht war für mich in jeder Beziehung eine riesige Enttäuschung: ohne jede wissenschaftliche Stringenz, mit grossen Lücken in vielen wichtigen Belangen, auch der Einsturz des WTC 7 am Nachmittag des 11. September wurde mit keinem Wort erwähnt.
Ich verschaffte mir Informationen über die Baustruktur der beiden Türme: mit je 47 Kernstahlträgern, 236 Aussenstahlträgern usw. Trotz dieser massiven Struktur sollten sie ganz ohne professionelle Sprengung in nur 10 Sekunden, also in Fallgeschwindigkeit, genau senkrecht in sich zusammengesunken sein? Dies hatte sogar der offizielle Report S. 305 bezüglich des Südturmes selber eingestanden – über den Einsturz des Nordturms finden wir dort notabene nicht ein Wort. Das war für mich physikalisch völlig unmöglich. Warum nur wird in allen offiziellen Berichten, auch in den späteren des regierungsnahen National Institute of Standards and Technology (NIST), immer nur behauptet, die Flugzeuge allein und die Feuer hätten ihren plötzlichen Einsturz verursacht? Hier wurde faustdick gelogen – Hugo Bachmann musste mit seiner Hypothese mit hoher Wahrscheinlichkeit recht haben.
Mein eigener «gesunder Menschenverstand» und die Physik standen sich also diametral gegenüber. Für mich gab es nur eine Antwort, und die lag und liegt für mich auf Seiten der Physik. Die über 3000 Architekten und Ingenieure in den USA, die aufgrund dieser und vieler weiterer harten Fakten (vor allem das im massenhaften 9/11-Staub nachgewiesene Nanothermit) nichts anderes tun, als vom US-Kongress eine neue, wirklich regierungsunabhängige und der Objektivität verpflichtete Untersuchung des Einsturzes aller drei WTC-Türme zu fordern, mit Einbezug der möglichen Anwendung von Sprengsätzen (siehe www.ae911truth.org), und die vielen tausend weiteren Wissenschaftler weltweit, die sich ihnen angeschlossen haben – sie dürfen angesichts dieser Fakten nicht alle als «Verschwörungstheoretiker» und «Hobbykriminologen» (Millius) diskreditiert werden.
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