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Charles Leclerc im Ferrari startet aus der Pole-Position zum Grand Prix von Italien. Neben dem Monegassen steht Lewis Hamilton im Mercedes in der Frontreihe.
Der Kampf um die Pole-Position war eine ganz knappe Angelegenheit. Leclerc sicherte sich seine vierte Pole-Position in der Formel 1 mit 39 Tausendsteln Vorsprung auf Hamilton, dessen drittplatzierter Teamkollege Valtteri Bottas lag 47 Tausendstel zurück. Sebastian Vettel im zweiten Ferrari büsste als Viertplatzierter 15 Hundertsteln auf Leclerc ein.
Kimi Räikkönen im Alfa Sauber hatte den Sprung in den dritten Teil des Qualifyings geschafft. Da war sein Auftritt aber von kurzer Dauer. Wie schon im ersten Training am Freitagmittag landete der Finne nach einem Dreher in einem Reifenstapel. Räikkönen wird damit am Sonntag von Platz 10 losfahren. Antonio Giovinazzi verpasste die Teilnahme an der finalen Phase mit den besten zehn um zwei Tausendstelsekunden. Der elftplatzierte Italiener zog um diese Winzigkeit ausgerechnet gegen Räikkönen den Kürzeren.
Keiner will vorne fahren
Die Entscheidung um die besten Startplatz war vorzeitig entschieden. Die Spitzenfahrer warteten so lange mit dem abschliessenden Versuch zu, bis die zur Verfügung stehende Zeit abgelaufen war. Der Grund: Keiner wollte nach vorne und so die anderen in seinem Windschatten fahren lassen. Kuriose Szenen.