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Die Erfolgsgeschichte des heute weltweit fünft-grössten Automobilkonzerns begann 1903 mit Henry Ford in Detroit. Für die Namen seiner Modelle gebrauchte er zunächst Alphabetsbuchstaben und produzierte nur geringe Stückzahlen. Erst dem 1908 erschienenen Ford Modell T gelang der Durchbruch. Um die grosse Nachfrage bewältigen zu können, musste Ford sogar in ein grösseres Werk umziehen.
Die Einführung der Fliessbandproduktion macht Ford unsterblich
Mit der Einführung der Fliessbandproduktion 1913 setzte Henry Ford einen Meilenstein in der Autoindustrie. Damit konnte Autos nicht nur viel günstiger produziert werden, sondern auch viel schneller. Die Produktionszeit eines Autos verringerte sich so durch die Fliessbandarbeit von 12 auf 1.5 Stunden. Ford stieg dadurch schnell zur führenden Marke auf. 1918 waren die Hälfte der verkauften Autos in den USA ein Ford Modell T. In den 20er Jahren hatte Ford mit Einbussen zu kämpfen. Ford wollte günstige Autos bauen, die sich auch normale Arbeiter leisten konnten. Fords Konkurrenten, wie General Motors, bauten jedoch inzwischen Autos in verschiedenen Farben mit besserer und luxuriöserer Ausstattung. Um auch Niedrigverdienende anzulocken, wurden Kredite angeboten. Dadurch geriet Ford in Bedrängnis. Ford baute zwar günstige Autos, die Kunden entschieden sich aber lieber für die luxuriöseren Modelle und kauften entweder Occasion-Modelle oder Neuwagen per Kredit. Ford begann daraufhin auch Traktoren herzustellen und kaufte verschiedene Traktorenhersteller auf. Auch im LKW-Geschäft beteiligte sich Ford. 1989 kaufte Ford Jaguar und 1999 die Markenrechte von Volvo.
Krise und Sarnierung des Konzerns
Nachdem sich Ford in den USA lange auf das SUV- und Pick-up- Geschäft konzentriert und dadurch das PKW-Geschäft vernachlässigt hatten, geriet das Unternehmen in eine schwere Krise. Die Benzinpreise stiegen und dadurch liessen auch die Verkaufszahlen von SUV’s und Pick-u’s nach. 2006 wurde daher beschlossen, das Unternehmen zu sanieren, Arbeitsplätze abzubauen und vermehrt auf spritsparende Autos zu setzen. 2007 verkaufte Ford Jaguar und Landrover an Tata Motors. Auch Volvo wurde von Ford verkauft. Zu Ford gehören weiterhin die Marken Lincoln und Troller, ausserdem hält sie Anteile an Mazda. In der Schweiz kann man aktuell zum Beispiel das Modell Ford Focus erwerben.