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Im Jahr 2006 gewann Thiemo de Bakker die Junioren-Konkurrenz in Wimbledon und avancierte damit zur Nummer 1. Für die Niederländer war schnell klar: Der Jungspund soll dereinst in die Fussstapfen des ehemaligen Wimbledon-Siegers Richard Krajicek treten.
Krajicek selbst - heute Turnierdirektor in Rotterdam - war voll des Lobes über den Newcomer. «Er ist mit Abstand das grösste Talent, das wir im niederländischen Tennis je hatten. Wenn er so weitermacht, kann er bald Grand Slams gewinnen und ein Top-5-Spieler werden», sagte der heute 41-Jährige vor einigen Jahren.
Noch kein Final auf der ATP Tour
Die übergrossen Erwartungen konnte der Mann aus Den Haag bis heute nicht erfüllen. Zwar kletterte er 2010 im Ranking bis auf Position 40, wurde aber in der Folge - auch aufgrund von Verletzungen - wieder zurückgeworfen. Auf seinen 1. Final auf der ATP Tour wartet der 24-Jährige mit der starken Vorhand noch.
Federer und De Bakker standen sich im vergangenen Jahr anlässlich des Davis Cups erstmals gegenüber. Damals setzte sich der Schweizer klar in 3 Sätzen durch.