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Gewaltfreie Kommunikation
Im Raum „Theoretisch“ befindet sich die Theorie Nummer 13, welche sich mit der „Gewaltfreien Kommunikation“ befasst. Die Theorie (von Marshall B. Rosenberg, 1934-2015) besagt, dass zwischen 2 Arten von Sprache unterschieden wird; der bissigen „Wolfssprache“ und der Herzenssprache „Giraffensprache“. Die „Wolfssprache“ führt dazu, dass sich der Sprecher überlegen fühlt und die Angesprochene schlecht. Beispiel bei einer Rückmeldung: „Du liegst falsch, weil… “ oder „Dein Fehler war… „. Man äussert also eigentlich seine verkappten Wünsche, anstatt mit Höflichkeit und Objektivität zu sprechen. Auf dem obigen Diagramm sieht man dazu noch, wie anstrengend es für uns ist, die Giraffensprache anzuwenden. Ein Grund dafür ist die weitläufige Verbreitung der Wolfssprache, denn seien wir mal ehrlich: Wir haben bestimmt alle schon eine Rückmeldung gegeben, bei welcher wir nicht zwingend die Sprache der Giraffen benutzten.
Was ist jetzt aber der Zusammenhang mit den „Missverständnissen“ und dieser Theorie?
Durch die verallgemeinerte Gewohnheit der Wolfssprache entstehen wahrscheinlich fast täglich Missverständnisse. Zum Beispiel wenn der Sprecher dem Empfänger nach dessen Präsentation sagt: „Dein Vortrag war schlecht/gut, weil…“. Für den Sprecher war das eine rein objektive Bewertung, für den Empfänger jedoch eine Wertung und je nach dem verletzend. Also entsteht ein Missverständnis.
Fazit:
Wir sollten alle versuchen, unsere Meinungen mit der Giraffensprache (Falls es sie interessiert Googeln sie doch einmal diesen Begriff, dann lernen sie die 4 Grundprinzipien noch besser kennen) auszudrücken, auch wenn es schwierig ist, Übung macht den Meister und vielleicht wird es eines Tages zur Gewohnheit. Die Misverständnisse werden weniger und wir alle können besser kommunizieren, denn was will man mehr.