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Der PC-Markt schrumpfte letztes Jahr wie erwartet langsamer. Die Zahlen von IDC und Gartner liegen jedoch relativ weit auseinander.
Die Analysten der beiden Firmen liegen allerdings deutlich auseinander bei den konkreten Zahlen. So errechnete IDC für das Jahr ein Minus von 2,1 Prozent auf 308,6 Millionen Geräte. Gartner kam auf einen moderateren Rückgang von 0,2 Prozent auf knapp 315,9 Millionen PCs.
Die Differenz könnte davon abhängen, ob man bestimmte Arten neuer Kombi-Geräte als Personal Computer einstuft oder als Tablets. So zählt IDC Googles Chromebooks, die ohne klassisches Betriebssystem auskommen, zu den PCs - Gartner hingegen nicht. Auf der anderen Seite sind für IDC 2-in-1-Hybrid-Rechner wie Microsofts Surface keine "richtigen" Computer. Gartner jedoch zählt jegliche Hybrid-Rechner, die Windows installiert haben, zum PC-Markt. Diese Verwirrung zeigt klar: Alle Rechner - ob mit Chrome OS, Linux Windows oder Mac OS, ob Tablet, Hybrid, Notebooks oder Desktop - sollten als Computer eingestuft werden.
Lenovo blieb 2014 laut beiden Marktforschern die weltweite Nummer eins mit rund 19 Prozent. Hewlett-Packard folgte mit 18,4 Prozent laut IDC und 17,5 Prozent laut Gartner. Dell und Acer lagen dahinter. Apple schaffte es in der Rechnung von IDC nach einem Absatzsprung auf den fünften Rang mit einem Marktanteil von 6,4 Prozent. Gartner sieht auf diesem Platz noch den Rivalen Asus. (mim)