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Die skandalgeschüttelte italienische Traditionsbank Monte dei Paschi will die genehmigten Staatshilfen in Kürze abrufen. Diese ist durch verlustträchtige Derivate- und andere Handelsgeschäfte in Bedrä
Verwaltungsratschef Alessandro Profumo am Rande einer Konferenz, das Geldhaus werde «in sehr kurzer Zeit» den Empfang des Rettungskredits über 3,9 Milliarden Euro bestätigen.
Ende Januar hatte die italienische Notenbank den Weg dafür freigemacht. Sie billigte den Antrag von Italiens ältester Bank. Diese ist durch verlustträchtige Derivate- und andere Handelsgeschäfte in Bedrängnis gekommen. Die Fehlbeträge aus drei problematischen Derivategeschäften summieren sich nach jüngsten Angaben der Bank auf 730 Millionen Euro.
Die Deals stehen im Zentrum von Ermittlungen gegen das frühere Management wegen mutmasslichen Betrugs. Zwei dieser Geschäfte sind unter den Namen «Santorini» und «Alexandria» bekannt. Der aktuelle Bankchef Fabrizio Viola sagte nun, es gebe derzeit keine Verhandlungen, die beiden Derivatedeals zu restrukturieren.
(tke/sda)