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Die digitale Gesundheitsplattform Qunomedical hat eine Studie veröffentlicht, in welcher der durchschnittliche Verdienst der Beschäftigten im Gesundheitswesen in der gesamten Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgeführt sind. Die Ergebnisse der Studie zielen darauf ab, die Länder hervorzuheben, die ihre medizinischen Fachkräfte entsprechend der entscheidenden Rolle bezahlen, die sie beim Erhalt der Gesundheit der Gesellschaft spielen.
Die Studie identifizierte drei Arten von medizinischen Fachkräften, die während der COVID-19-Krise besonders gefragt sind: Allgemeinmediziner/-innen, Krankenpfleger/-innen sowie Notärztinnen und Notärzte. Die Gehälter der drei Berufsgruppen wurden dann in Kaufkraftparitäten (KKP) umgerechnet, um einen Vergleich zwischen den Ländern zu ermöglichen.
Krankenpfleger/-innen in der Schweiz verdienen unter Berücksichtigung der KKP deutlich weniger als in Deutschland, Österreich und Grossbritannien. Einige Zahlen dazu:
- Die Schweiz belegt den Platz im OECD-Gehaltsvergleich für Beschäftigte im Gesundheitswesen.
- Allgemeinmediziner/-innen verdienen in der Schweiz rund 117’000 Euro, das sind rund 43’000 Euro weniger als ihre deutschen Kollegen erhalten.
- Luxemburg belegt den 1. Platz im OECD-Gehaltsvergleich für Beschäftigte im Gesundheitswesen. Krankenpfleger/-innen verdienen hier rund 79’000 Euro.