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La Chaux-de-Fonds ist mit 38.000 Einwohnern die 13. größte Stadt der Schweiz. Sie liegt im Kanton Neuenburg, 70 km von Bern und 10 km von der französischen Grenze entfernt. Es wird hier auf Französisch gesprochen. Gemeinsam mit seinem Nachbarn, Le Locle, gehört die Gemeinde wegen der städtischen Struktur der Uhrmacherstädte zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Geschichte der Stadt ist in der Tat eng mit der Entwicklung der Uhrmacherei verbunden, die die einzige Industrie war, die sich in dieser Gegend fast vier Jahrhunderte lang entwickelte. Heute gibt es hier große Uhrenmanufakturen wie TAG Heuer, Certina, Audemars Piguet, Corum und andere. Hier wurden der Schriftsteller Blaise Cendrars, der Automobilhersteller Louis Chevrolet und der Architekt Le Corbusier geboren, deren Ruhm die Stadt und ihr bedeutendes architektonisches Erbe (Bibliothek, Kunstmuseum) zusätzlich erhellt. Auch die Art des Jugendstils – Sapin (wörtlich Fichte) wurde hier geboren. Sapin ist inspiriert von der Flora und Fauna der Juraberge, deren dekorative Elemente noch heute in vielen Häusern zu sehen sind. Nach einem großen Brand im Jahr 1794 wurde La Chaux-de-Fonds wieder aufgebaut, indem lange sich senkrecht kreuzende Straßen entworfen wurden, die der Stadt ein etwas rohes Aussehen verleihen. Aber durch die herzliche Gastfreundschaft der Bewohner wird dieser Eindruck gemildert. In La Chaux-de-Fonds sind die von Le Corbusier entworfenen Villen: Villa Turque (1916) und Villa Jeanneret-Perret (1912), das Kunstmuseum, das Italienische Theater, die ehemalige Reitschule und das Internationale Uhrenmuseum sehenswert.
In dieser Gemeinde des Kantons Neuenburg gibt es ein breites Spektrum an künstlerischen (Theater, Tanz, Musik), kulturellen (Bibliotheken, Kinos, Festivals) und sportlichen (Schwimmbäder, Eisbahn, Wintersport) Aktivitäten. Der Immobilienbestand ist relativ hoch und die Preise sind im Vergleich zu den durchschnittlichen Schweizer Preisen niedrig. Renovierte Wohnungen in alten Mietshäusern sind auf hohem Niveau fertig gestellt. Die Stadt ist auf das Radfahren eingestellt und das öffentliche Verkehrsnetz gut ausgebaut und effizient. Da es bei La Chaux-de-Fonds eine Grenze zu Frankreich gibt, beschäftigt die Stadt viele Grenzgänger. La Chaux-de-Fonds gilt als guter Wohnort, obwohl es sich um ein Bergdorf handelt. Im Winter gibt es hier reichlich Schneefälle, auf die Ski- und Snowboardliebhaber mit Sehnsucht warten.