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Serge Métrailler, Parteipräsident der CVP Unterwallis steht immer noch unter Schock. «Wir sind alle sehr enttäuscht über das Vorgehen des ehemaligen Grossratspräsidenten Nicolas Voide. Diese Enttäuschung wird noch lange zu spüren sein und kann zu einer Zerreissprobe für die Partei werden», sagt Serge Métrailler.
Nicolas Voide hat sich von Oskar Freysinger instrumentalisieren lassen und schadet der Partei!
Christophe Darbellay, ehemaliger Parteipräsident der CVP Schweiz, ist der offizielle Kandidat der CVP Unterwallis für die kommenden Staatsratwahlen. Er hat kein Verständnis dafür, dass Nicolas Voide auf einer gemeinsamen Liste mit Oskar Freysinger in das Staatsratsrennen steigt. «Nicolas Voide hat sich von Oskar Freysinger instrumentalisieren lassen uns schadet so der Partei. Es ist auch ein Angriff auf meine Person», sagt Christophe Darbellay.
Wäre Darbellays aussereheliche Vaterschaft bekannt gewesen, hätte die CVP eventuell einen anderen Kandidaten gewählt.
Nicolas Voide war fast 20 Jahre lang für die CVP Unterwallis im Grossrat. Er war unter anderem Franktionschef der CVP Unterwallis und Grossratspräsident. «Ich habe die Gelegenheit ergriffen, die mir Oskar Freysinger angeboten hat. Dies auch deshalb, weil der Parteikongress im Mai 2016 nichts von der ausserehelichen Vaterschaft von Christophe Darbellay wusste. Sonst wäre eventuell jemand anders offizieller CVP-Kandidat geworden», sagt Nicolas Voide, der als Advokat und Notar in Martigny arbeitet. Zudem finde er es skandalös, wie Christophe Darbellay Staatsrat Maurice Tornay aus dem Amt gedrängt habe.
Möglicher Parteiausschluss
Serge Métrailler, Parteipräsident der CVP Unterwallis ist überzeugt davon, dass Christophe Darbellay das Rennen für sich entscheiden wird. Für ihn ist klar, dass die Partei nach den Staatsratwahlen über die Bücher gehen muss. «Ein Parteikongress soll dann entscheiden, ob Nicolas Voide aus der CVP Unterwallis ausgeschlossen werden soll oder nicht», sagt Serge Métrailler. Die Wunden in der CVP Unterwallis sitzen tief.