Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03410.jsonl.gz/1563

Die chinesischen Forscher untersuchten insgesamt 2'306 Männer, von denen ein Viertel unter Erektionsstörungen litt.
Anzeichen für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall bestanden nicht. In der 4-jährigen Beobachtungszeit starben 123 Teilnehmer an einem Herzinfarkt, erlitten eine Herzerkrankung oder Verschlüsse der Herzkranzarterien, welche mit einer Bypassoperation behandelt werden mussten.
Sexuelle Störungen als Alarmzeichen
Es zeigte sich, dass jene Männer, die unter Erektionsstörungen litten, doppelt so häufig erkrankten wie jene, die keine sexuellen Störungen angaben. Für den Studienleiter sind demnach erektile Dysfunktionen (Erektionsstörungen) eindeutige Alarmsignale für ein erhöhtes Herzerkrankungsrisiko.
Die Verschreibung von Potenzmitteln kann gefährlich sein
Andere Experten kamen zu ähnlichen Ergebnissen: Gefässschäden, die im Penis-Schwellkörper zu Erektionsstörungen führen, können auch an andern Gefässen vorhanden sein. Männer mit einer erektilen Dysfunktion sollten nicht einfach mit einem Potenzmittel abgespeist werden. Deren Gefässe sollten gründlich untersucht werden. Alles andere ist Leichtsinn, so die Experten. Gefährlich sei es auch, diese sexuelle Störung als Altersstörung ab zu tun.
Eine Studie in Hongkong sowie vier italienische Studien an über 300 Männern mit Diabetes und Herzproblemen untermauern diese Ergebnisse: 118 der 300 Teilnehmer litten vor der Diabetes- oder Herzdiagnose unter Erektionsstörungen.
Mehr zum Thema