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Tipp

Braune Nadeln an Koniferen
Jedes Jahr, im Spätsommer/ Herbst, lässt sich bei Koniferen eine Gelb-Braunverfärbung der Nadeln beobachten. Während die Zweigspitzen grün bleiben, kann es nach innen hin zu einem erheblichen Nadelfall kommen. Diese Erscheinung ist rein physiologisch, weder Krankheitser-reger noch Schädlinge sind beteiligt. Das sogenannte "Putzen" der Koniferen ist also völlig normal. Während die Koniferen als solche zwar immergrün sind, sind es die Nadeln aber nicht. Normalerweise hat eine einzelne Nadel eine Lebenserwartung
von 2 bis 4 Jahren und wird anschließend abgeworfen.
Im Klartext bedeutet dies:
Im Frühjahr, während des Austriebes, entwickelt sich ein neuer Nadeljahrgang. Im Spätsom-mer/Herbst wird ein alter Nadeljahrgang abgestoßen. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen während des Sommers kann das Gehölz unter Umständen aber auch gleich mehrere Jahrgänge abwerfen. Dies kann auch bei Neupflanzungen der Fall sein. Ein Trost: Solche Pflanzen bleiben im Folgejahr vom Nadelabwurf verschont.

Warum Pilze weder Pflanzen noch Tiere sind

Das Reich der Pilze steht dem Reich der Tiere näher als dem Reich der Pflanzen. Ausschlaggebend für diese Einordnung sind neben genetischen Faktoren auch Eigenschaften des Stoffwechsels. Pilze sind heterotroph, was bedeutet, sie benötigen für ihren Stoffwechsel von anderen Lebewesen gebildete organische Nährstoffe. Sie sind nicht wie Pflanzen in der Lage, Photosynthese zu betreiben und damit ihre Lebensenergie aus dem Sonnenlicht zu gewinnen. Dies bringt sie den Tieren näher. Von diesen wiederum unterscheiden sich Pilze etwa auf der Zellebene, da sie ebenso wie Pflanzen Zellwände aufweisen und Vakuolen als Zellorganelle besitzen. Chitin-Pilze, also Echte Pilze, werden im Reich der Pilze (Fungi) zusammengefasst.