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Der typische Buckelwalgesang wird nur von männlichen Tieren während der Paarungszeit produziert. Weibchen und junge Wale, die Kälber, verständigen sich mit anderen Tönen. Wenn die männlichen Wale „singen“, tauchen sie in eine Tiefe von etwa 15 Metern und richten das Maul nach unten, so dass sich der Ton optimal auf beiden Seiten verteilt. Die Luft strömt dabei von den Lungen in den Kehlkopf, was die Stimmbänder vibrieren lässt – ähnlich wie beim Menschen. Im Gegensatz zu uns atmen Buckelwale die Luft jedoch nicht aus, sondern füllen sie in eine Tasche im Kehlkopf. Dieselbe Luft können sie dann wiederverwenden, um einen neuen Ton zu produzieren.
Eine strukturierte Melodie
Meeresforscher haben herausgefunden, dass die Gesänge der Buckelwale in eine Art Strophen unterteilt sind. Ist der Gesang zu Ende, kehrt das Walmännchen an die Wasseroberfläche zurück, um zu atmen, bevor es wieder abtaucht und den Gesang erneut aufnimmt.