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Während sich manche Medien auf die Krankenhausaufnahme zweiter Golf-Monarchen fokussieren, so sehen sie den Wald vor lauter Bäumen nicht: Natürlich wären der Tod von Emir von Kuwait (91 Jahre) oder König Salman von Saudi-Arabien (84 Jahre) ernsthafte politische Affären. Vor allem der Tod von König Salman könnte die Region auf den Kopf stellen.
Dennoch beruht die Golf-Stabilität weniger darauf, wer die Staatsführung erbt, sondern vielmehr auf tektonischen Veränderungen der Geopolitik und des -finanzwesens, die gerade erst sichtbar werden. Es ist Zeit, sich weg zu bewegen von faden Grübeleien darüber, wer in diesen gestörten Familien “aufstrebend” oder “völlig erledigt” ist.
Die nüchterne Tatsache ist, dass die Golf-Stabilität darauf beruht, genug Energie zu verkaufen, um interne Unstimmigkeiten loszuwerden, und überdimensionierte Überwachung und Sicherheitsausrüstung zu bezahlen. Derzeit sind die Zeiten schwer, doch die finanziellen “Puffer” der Staaten halten gerade noch (doch nur für die großen drei: Saudi-Arabien, Abu Dhabi und Katar). Für andere ist die Situation….