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NEK erhält in Ghana für das 200 MW Windprojekt Madavunu die finale Bewilligung zur Umweltverträglichkeit
Nach einem mehrjährigen Prozess, der mit einer Informationskampagne für die lokale Bevölkerung, die betroffenen Bauern sowie die Landbesitzer begonnen hatte, der Erarbeitung eines sogenannten Scoping Reportes sowie in der Folge eines umfangreichen Umweltgutachtens zur Umweltverträglichkeit des Windparks hat NEK nun von der Ghanaischen Umweltbehörde (EPA) die abschliessende Bewilligung für den Windpark erteilt.
Damit hat dieses Projekt eine grosse Hürde im Bewilligungsverfahren genommen, da das EPA-Permit das zentrale Dokument für alle weiteren, für den Bau und den Betrieb des Windparks notwendigen Bewilligungen darstellt. Es sichert somit ab, dass aus umweltrechtlicher Sicht dem Bau und Betrieb des Windparks nichts mehr im Wege steht und dass gleichzeitig auf der ausgewiesenen Fläche keine anderen Aktivitäten, welche den Betrieb des Windparks stören oder beeinträchtigen würden, erlaubt sind.
Madavunu wird eine installierte Leistung von rund 200 MW haben, abhängig von dem schlussendlich ausgewählten Turbinentyp. Das EPA-Permit erlaubt Nabenhöhen von bis zu 170 m und Rotordurdurchmesser von derselben Grösse. Der Windpark wird an die nur rund 8 km entfernte Übergabestation in Sege angeschlossen, wo der Netzzugang an die dortige 330 kV-Leitung ist.
Wir erwarten, dass Madavunu alle restlichen Bewilligungen inklusiv des Power Purchase Agreements bis zum Ende des Jahres 2022 erhalten haben wird, so dass anschliessend ab 2023 mit dem Bau des Projektes begonnen werden kann. Dank des mit diesem Projekt produzierten Stromes kann zumindest ein Teil der sich öffnenden Stromlücke in Ghana abgedeckt werden. Zudem trägt das Projekt dazu bei, dass Ghana seine eingegangenen Verpflichtungen gemäss dem Pariser Klimaabkommen sowie COP26 erfüllen kann.