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Die auf Finanzdelikte spezialisierte französische Staatsanwaltschaft hat am Mittwoch am Prozess gegen die Bank in Paris ein Geschäftsberbot gefordert. Ausserdem beantragte sie eine Strafzahlung von 1,875 Millionen Euro wegen Verschleierung von Steuerbetrug. Zudem soll das oberste Management zu bedingten Gefängnisstrafen sowie zu Bussen verurteilt werden, wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage von AWP bestätigte.
Im Prozess geht es um die Rolle der Bank in der Affäre um den ehemaligen französischen Budgetminister Jérôme Cahuzac. Cahuzac hatte der Bank Reyl die Verwaltung eines geheimen Kontos im Ausland anvertraut. Er hatte den Besitz des Kontos 2013 zugegeben, nachdem er zuvor monatelang die Öffentlichkeit belogen hatte.
Die Bank wollte sich am Mittwoch gegenüber AWP nicht konkret zu den beantragten Strafen äussern und verwies auf das Plädoyer.
(AWP)