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Magenschmerzen sind sehr verbreitete Beschwerden. Unter Magenschmerzen leidet nahezu jeder Mensch irgendwann einmal im Verlaufe seines Lebens. Häufig liegen die Ursachen in übertriebenem Genussmittelgebrauch (Zigaretten, Alkohol, Kaffee), in Schmerzmittelmissbrauch (Acetylsalicylsäure-Derivate) oder sind die Folge der Aufnahme übermässiger oder zu fetter Nahrung.
Sind gravierende organische Ursachen für die Magenschmerzen ausgeschlossen worden, muss man bei den dann als funktionell zu bezeichnenden Magenbeschwerden immer auch an seelische Verursachungen denken. Der Volksmund kennt verschiedene Redewendungen und Sprachbilder, die den Zusammenhang zwischen meist belastenden Erfahrungen und Reaktionen des Magens beschreiben. Menschen, die unter Magenschmerzen leiden, sagen häufig, es habe ihnen «etwas auf den Magen geschlagen». Andere Äusserungen sind: «Ich bin sauer» – «Es liegt mir etwas wie ein Stein im Magen» – «Ich schlucke alles herunter» – «Es ist zum Kotzen» – «Etwas kotzt mich an» – «Mir dreht sich der Magen um» – «Etwas ist schwer zu verdauen» – «Das ist mir übel aufgestossen». Die meisten dieser sprachlichen Wendungen im Zusammenhang mit dem Auftreten von Magenschmerzen benennen Zusammenhänge zwischen Überlastung (Stress), Gefühlen von Wut oder Ärger und dem Auftreten der Beschwerden. Menschen mit häufig auftretenden, funktionell bedingten Magenschmerzen sind oft sehr verantwortungsbewusst, engagieren sich für andere und zeigen eine ausgesprochene Helferhaltung. Sie reagieren sehr empfindlich auf die ungerechte Behandlung ihrer Mitmenschen und setzten sich für die Rechte anderer ein, während es ihnen sehr schwer fällt, eigene Wünsche und Bedürfnisse adäquat zu äussern und durchzusetzen. Oft liegen uneingestandene, nicht zu befriedigende und übergrosse Wünsche nach Zuwendung vor, die niemals nach aussen getragen werden, und deshalb zu enttäuschenden Interaktionen mit Mitmenschen führen.
Den Magenschmerzen liegt häufig eine nervöse Fehlsteuerung zu Grunde. Diese führt zu einem Ungleichgewicht zwischen den schützenden und den aggressiven Faktoren des Magens. So kann eine zu schwache Schleimhaut durch die Magensäfte gereizt oder geschädigt werden, was zur Entstehung einer Magenschleimhautentzündung oder eines Magengeschwürs beiträgt.
Menschen mit Magenproblemen sollten auch die seelisch-geistige Ebene hinterfragen. Was macht mir grosse Furcht, habe ich Angst vor etwas Neuem, warum habe ich die Unfähigkeit, Neues zu verdauen. Gedanken wie – Ich verdaue das Leben mit Leichtigkeit, das Leben stimmt mit mir überein, ich nehme jeden Augenblick des Tages das Neue in mich auf, alles ist gut – können Magenprobleme wirksam in ihrer Heilung unterstützen.
Magenschmerzen haben viele Ursachen und eine vielseitige Symptomatik. Erfahrene Fachleute können Ihnen eine individuelle, auf Sie persönlich abgestimmte Spagyrische Essenzmischung zubereiten, wie z.B. bei Magenbrennen, saurem Aufstossen, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Gastritis.
Tipp bei Magenbeschwerden:
Spagyrische Essenzmischung mit Chamomilla, Mandragora, Aesculus, Iris versicolor, Natrium phosphoricum.
Toni Moser
Eidg. Dipl. Drogist
Fachberater für Naturheilverfahren, Rothenburg/Luzern