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Mit der Entdeckung der Heilkraft des Hochgebirgsklimas bei Lungenleiden beginnt im 19.Jh der Aufstieg von Davos zum Internationalen Kur- und Ferienort. 1841 wird eine erste Anstalt für halsdrüsenerkrankte und schwindsüchtige Kinder eröffnet. 1853 entdeckt Alexander Spengler den Ort als Tuberkulose-Kurort. Sanatorien, Hotels und erste Eisenbahnen werden gebaut.
Davos beherbergt in den Sanatorien und Hotels oftmals prominente Gäste und politische Flüchtlinge (Thomas Mann, Ernst Ludwig Kirchner; heute gibt es in Davos das Kirchner Museum), welche dem Ort weltgeschichtliche Züge verleihen.
Wesentlich zum Aufschwung trägt der Bau der RhB-Linie Landquart-Davos bei. Nach der Jahrhundertwende wird Davos zum bedeutenden Wintersportgebiet. Sportliche Wettkämpfe mit internationalen Teilnehmern tragen ihren Teil bei zur weltweiten Bekanntheit von Davos (Spengler-Cup seit 1923).
Nach der Weltwirtschaftskrise wandelt sich der Nobel- zum Volkskurort. Der Ausbau der Skilifte geht voran.
Die Zahl der Sanatorien sinkt in den 50er Jahren, als neue Therapieformen bekannt werden. Ende des 20. Jahrhunderts existieren noch 10 Sanatorien. Diese sind heute zumeist Allergiekliniken.
1969 wird das Kongresszentrum gebaut und weiter in die Kongress-Hotellerie investiert. Das Weltwirtschaftsforum (WEF) wird alljährlich in Davos durchgeführt.
Auch sommers ist Davos durch die bunte Vielfalt der Möglichkeiten, wie die 700 km Wanderwege, Golf, Tennis, Segeln im Davosersee, Gleitschirmangebote, Biketrails usw. ein gut besuchter Ferienort.
2001 wird Davos vom Bundesamt für Energie das Label \"Energiestadt\" verliehen. Diese Auszeichnung erhalten Orte, die sich verpflichten einer nachhaltigen und ergebnisorientierten Energiepolitik nachzugehen. Davos möchte Massnahmen zur Verbesserung der CO2-Bilanz treffen und den Klimaschutz verstärken.
Heute tritt das beschaulichere Klosters (ca. 4'300 Einwohner) mit dem städtischen Davos (ca. 13'000 Einwohner) gemeinsam als Feriendestination in Erscheinung.