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Die Ziviltrauung kann auf jedem Schweizer Zivilstandsamt erfolgen. Sie findet in einem vom Regionalen Zivilstandsamt zur Verfügung gestellten Lokal statt, welches das Brautpaar gewählt hat.
Den Zeitpunkt der Ziviltrauung legt das Regionale Zivilstandsamt im Einvernehmen mit den Verlobten fest. An Sonn- und Feiertagen dürfen keine Ziviltrauungen stattfinden.
Zur Trauung haben die Brautleute zwei mündige und urteilsfähige Zeuginnen oder Zeugen mitzubringen. Ist eine sprachliche Verständigung nicht möglich, müssen die Brautleute für die Mitwirkung einer dolmetschenden Person besorgt sein, welche weder mit der Braut noch mit dem Bräutigam nahe verwandt sein darf.
Mitteilungen durch das Regionale Zivilstandsamt
Jede Ziviltrauung wird vom Regionalen Zivilstandsamt des Trauungsortes an folgende Stellen gemeldet:
- Wohnorte von Braut und Bräutigam (zur Nachführung der Einwohnerregister)
- Regionales Zivilstandsamt des Geburtsortes eines allfälligen gemeinsamen Kindes
- Sind die Braut und/oder der Bräutigam deutsche, italienische oder österreichische Staatsangehörige, informiert das Regionale Zivilstandsamt die Personenstandsbehörden dieser Länder
- Staatssekretariat für Migration SEM, sofern es sich bei der Braut oder beim Bräutigam um eine asylsuchende, vorläufig aufgenommene oder als Flüchtling anerkannte Person handelt.