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Frühlingspflanzen entwickelten sich schnell
Die Blüte der Hasel war im März fast zu Ende. Nur noch in Höhenlagen oberhalb von 1000 m konnte die Vollblüte von Haselsträucher beobachtet werden. Insgesamt blühte die Hasel rund drei Wochen früher als im Mittel der Periode 1991-2020.
Blühender Huflattich wurde ab Mitte Februar beobachtet. Im März blühte er im Flachland und in den Bergen. In Pontresina wurde seine Blüte zum Beispiel am 20 März beobachtet, drei Wochen früher als normal. Schneearmut und frühe Ausaperung waren die Ursache dafür. Über alle Stationen betrachtet hatte die Blüte des Huflattichs einen Vorsprung von zwei Wochen auf das Mittel.
Die Frühlingspflanzen in den Wäldern entwickelten sich ab Mitte März schnell. Das Buschwindröschen wurde vor allem unterhalb von 1000 m beobachtet und blühte mit einem Vorsprung von 9 Tagen auf das Mittel. Dort wo Bärlauch wächst, färbte sich nun der Waldboden intensiv grün.
Nachdem Schwarzdorn, Pflaumenbäume und Zierkirschen überall im Lauf des März zu blühen begannen, wurde in der Nordwestschweiz und im Wallis ab dem 24. März der Beginn der Kirschenblüte gemeldet. Ab dem gleichen Zeitpunkt melden auch die ersten Stationen den Nadelaustrieb der Lärche, den Blühbeginn der Birke und die Blüte des Löwenzahns.