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Das ehemalige Wirtshaus «zur Traube» in Wappenswil ist eng mit der Familie Pfenninger verknüpft.
Als Ersatz für das abgebrannte Doppelhaus erbaut Kirchenpfleger und «Züri-Fuerme» (Zürich-Fuhrmann) Hans-Jakob Pfenninger 1842 das neue Wirtshaus[1], das zeitweise auch eine Bäckerei umfasste. Die «Traube» war Wirtshaus bis 1939, als es geschlossen wurde, da die Männer wegen des Krieges zum Dienst einrücken mussten.
Er und sein Sohn Hans-Jakob Pfenninger-Bosshard waren «Züri-Fuerme». Als solche fuhren sie mit Ross und Wagen wöchentlich nach Zürich und Winterthur, um Waren hinzubringen und Waren von dort abzuholen. Dies dauerte bis 1901, als die neu-erbaute Uerikon-Bauma-Bahn (UeBB) diese Arbeit überflüssig machten.
Goldene Zeiten erlebte das Wirtshaus, als in den 1930er Jahren Wappenswil zum Skiparadies der Zürcher wurde. Im Winter gab es jeden Sonntag morgen einen Sportzug, der die Stadtzürcher in elektrischen Zügen bis Uerikon führten. Ohne Umzusteigen führte dann eine Dampfloki die Sportler von dort nach Bäretswil, wo sie zu Fuss oder – für die besser Betuchten, per Schlitten – ins Skizentrum Wappenswil zogen. Da lag die «Traube» umgeben von schneereichen Hängen goldrichtig.
Einzelnachweise
[1]Häderli: Inventar schützenswerter Objekte. 1985, zur Traube