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Claus Pias (1967) ist Professor für Medientheorie an der Leuphana Universität Lüneburg. Er studierte Elektrotechnik und Philosophie. Er arbeitet am Lehrstuhl für "Geschichte und Theorie künstlicher Welten" von Joseph Vogl. Von 2006 bis 2010 war er Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Digitalen Medien an der Universität Wien - was irgendwie Kybernetik heisst. Er hat die Macy (Konferenz) publiziert.
Zur Kybernetik meint C. Pias:
"Man mag diesen strategischen Grund des Digitalen an drei maßgeblichen Quellen der Kybernetik ermessen, die perfekt zusammenspielen:
In seinem Aufsatz "Elektronenhirn und verbotene Zone" reproduziert er das begriffliche Chaos der Macykonferenzen zu analog/digital. Er schreibt, dass der durchschlagende Erfolg der Neumannarchitektur zu einer Informatik geführt habe, die mit den »luftigen Grundfragen der Kybernetik« nichts mehr zu tun haben wollte. Diese von C. Pias beschworene Trennung beruht darauf, dass er selbst, die verschiedenen Gebiete vermengt, weil er die Macyprotokolle entsprechend liest.