Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03557.jsonl.gz/218

Armee - Rekruten der Schweizer Armee erkranken in Isone TI an Noroviren
BERN - 42 in Isone TI stationierte Angehörige der Spezialkräfte-Rekrutenschule der Armee sind an Noroviren erkrankt. Sie wurden zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung isoliert, und sie werden medizinisch betreut, wie die Gruppe Verteidigung am Mittwoch mitteilte.
Die betroffenen Rekruten litten an Magen-Darm-Beschwerden, teilte die im Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) angesiedelte Gruppe Verteidigung weiter mit.
Noroviren verursachen Magen-Darm-Infektionen. Das Virus wird von Mensch zu Mensch relativ leicht übertragen, eine Impfung existiert nicht. Deshalb komme es immer wieder zu Ausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kasernen, Heimen und Spitälern, hiess es weiter.
Bei der Schweizer Armee gibt es immer wieder Norovirus-Ausbrüche. So erkrankten beispielsweise Anfang 2020 in der Kaserne von Sitten VS 33 Rekruten. 2016 traf das Virus 38 Rekruten der in Zuchwil SO stationierten Genie-Rekrutenschule. Der grösste Ausbruch bei der Armee der vergangenen Jahre ereignete sich auf dem grössten Schweizer Waffenplatz in Thun BE. Damals erkrankten 90 Armeeangehörige am Norovirus.
Im Normalfall dauert eine Norovirus-Erkrankung bis zu 72 Stunden und verschwindet von selbst wieder. Infektionen mit dem Norovirus werden am häufigsten in den Wintermonaten November bis März beobachtet. Symptome einer Erkrankung sind starkes Erbrechen, Fieber und Durchfall.
Quelle: SDA / Keystone - 28.02.2024, Copyrights Bilder: Adobe Stock/© 2023 Pixabay