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Ein etwas älteres Stück, das vom Verlag Francke, Bern in den Volksverlag Elgg übergegangen und hier in zweiter Auf-lage erschienen ist. Der Bärenwirt eines Dörfchens ist mit Leib und Seele Feuerwehrkommandant, studiert fast Tag und Nacht am Regle-ment und bringt sich und andere aus dem Häuschen. Einen Nachbarn hat er schon damit erzürnt, dass er und nicht jener Kommandant wurde. Er hat auch noch einen andern Zwist mit ihm: Der Nach-bar besitzt nämlich ein baufälliges Haus, das der Bärenwirt gerne weghaben möch-te — und das der andere, nur um ihn zu ärgern, nicht verkaufen will. Im Zorn redet der Bärenwirt etwa davon, wie gut es wäre, wenn die alte Hütte Feuer finge. Sie fängt denn auch Feuer — und es ist ganz klar, dass sich die Anklage wegen Brandstiftung auf den Bärenwirt konzen-triert, umsomehr als sein Benzinkanister an der Feuerstelle gefunden wird. Er kommt in Untersuchungshaft und der Aus-gang der Gerichtsverhandlung sieht sehr übel für ihn aus. Freilich zeigt sich ganz zuletzt, dass ein armer Halbstummer den Brand legte; die Aufregungen haben den Bärenwirt aber doch reifer gemacht, ihn von seiner Geltungssucht in der Feuer-wehr geheilt — und der Lehrer, der an der Aufklärung beteiligt war, erhält nun auch sein Töchterchen zur Frau, das er ihm bis jetzt nicht anvertrauen wollte. Ein gutes Lustspiel, das nicht allzuschwer darzustellen ist, wenn die erforderliche Spielerzahl zur Verfügung steht.