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Eine Ausstellung in Genf blickt hinter die Kulissen von Reporter ohne Grenzen (ROG), einer Nichtregierungs-Organisation, die sich weltweit für die Promotion und Verteidigung der freien Meinungsäusserung einsetzt.
Im Ausstellungssaal der Stadtwerke Genf (SIG) am Genfer Pont de la Machine sind gegenwärtig Bilder von sechs bekannten Schweizer Fotoreportern und die gezeichnete Reportage eines bekannten Karikaturisten zu sehen. Diese haben ihre Werke zur Unterstützung der Arbeit von ROG zur Verfügung gestellt.
Didier Ruef und Meinrad Schade zeigen die Arbeit von Menschen, die in China den Elektroschrott der Industrienationen trennen oder in den kongolesischen Minen mit ihren Händen Kobalt und Kupfer aus dem Boden holen.
Christoph Bangert hat die Zerstörungen des Tsunamis und die Folgen der Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima für die Bevölkerung dokumentiert, während Thomas Kern, der heute bei swissinfo.ch arbeitet, Bilder aus Haiti nach dem schweren Erdbeben zeigt.
Reto Albertalli und Olivier Vogelsang erzählen Geschichten aus dem Krieg, jeder auf seine Art: Der eine war in Afghanistan, der andere in Libyen.
Zudem ist in der Ausstellung auch ein Werk des Karikaturisten Patrick Chappatte zu sehen, der eine Dokumentation über Streubomben im Südlibanon gezeichnet und gefilmt hat.
Schliesslich können Besucherinnen und Besucher auf drei Computern selber eine Simulation der Zensur in repressiven Ländern erleben, wenn sie sehen, wie der Computer bei verbotenen Wörtern "403 Forbidden" meldet. Dazu gibt es ein Quiz über die Pressefreiheit.
Die Ausstellung dauert noch bis am 15 September 2013.