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- 29.02.2012
- Nordafrika
Ein Jahr nach Beginn der Aufstände in Libyen hat die Glückskette fast alle zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt. 2,16 Millionen Franken waren für die Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen gespendet worden.
Mit den Spendengeldern hat die Glückskette bisher neun Projekte von vier Hilfswerken in fünf Ländern für insgesamt 1,97 Millionen Franken unterstützt.
Dabei wurden die Flüchtlinge aus Libyen in den Auffanglagern in den Grenzgebieten oder Nachbarländern Tunesien, Ägypten und Malta medizinisch versorgt oder erhielten unter anderem Nahrungsmittel, Zelte, Decken oder Kochgeschirr.
Nach der Nothilfe werden auch Hilfsprojekte in anderen Bereichen unterstützt: den ehemaligen Gastarbeitern wird die Rückkehr in ihr Heimatland ermöglicht, es werden Präventionsmassnahmen im Bereich von Landminen oder explosivem Material durchgeführt oder Projekte zur Förderung der Erwerbstätigkeit lanciert.
Ärzte ohne Grenzen Schweiz (MSF), Caritas Schweiz, Handicap International und das Schweizerische Rote Kreuz engagieren sich in dieser Region und werden finanziell von der Glückskette unterstützt.