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Genre: Action. Fantasy, Martial Arts
Literatur: The Snowy Path of the Herioc Blade (Manga) by Feng Huo Zhu Houi
Regie:
Episoden: 38 (à 45 Minuten)
Cast:
Zhang Ruo Yun (Xu Feng Nian)
Hu Jun (Xu Xiao)
Teresa Li (Jiang Ni)
Gao Tai Yu (Ning E Mei)
Ding Xia Ying (Qing Niao)
Li Duan Duan (Zhao Kai)
Gao Wei Guang (Chen Zhi Bao)
Liao Hui Je (Miss He He)
Yang Hao Yu (Lao Huang)
Rong Zi Shan (Xu Long Xiang)
Quelle: mydramalist.com
Handlung:
Xu Feng Nian (Zhang Ruo Yun), der Sohn und Erbe von Xu Xiao, dem König von Beiliang, ist seit drei Jahren auf Wanderschaft. Er wird von seinem Getreuen Lao Huang (Yang Hao Yu) begleitet. Als er nach Hause zurückkehrt, wird er in den Machtkampf zwischen seinem Vater und dem kaiserlichen Hof hineingezogen. Xu Xiao ist sehr mächtig und wird von allen gefürchtet, auch vom Kaiser. Dieser befürchtet, dass sich Xu Xiao irgendwann gegen ihn wenden und nach der Kaiserkrone greifen wird. Xu Xiao sendet seinen Sohn auf den Weg in eine andere Provinz. Auf diesem Weg begegnet er vielen Widerständen – er wird Ziel von einigen Anschlägen auf sein Leben. Zudem versucht er, den ungeklärten Mord an seiner Mutter aufzuklären.
Auf seinem Weg wird er unter anderem von Jiang Ni (Teresa Li), der Prinzessin eines untergegangen Reichs sowie weiteren Personen begleitet.
Kritik:
Zhang Ruo Yun liefert einmal mehr – seine Performance ist umwerfend. Das ist aber das einzig Positive, das ich von diesem Drama sagen kann. Der Rest des Ensembles ist anwesend, niemand ragt heraus. Einige Figuren sind zu Beginn sehr prominent, verschwinden danach und tauchen gegen Ende des Dramas plötzlich wieder auf. Ueber Zhou Kai und nRed-Armor-General möchte ich nur eines: den Mantel des Schweigens ausbreiten. Das war einfach nur peinlich.
Bis zuletzt war mir nicht klar, um was es in dem Drama eigentlich geht – ein bisschen Vater-Sohn-Konflikt (der aber eher indirekt ausgetragen wurde), die Mordanschläge auf Xu Feng Nian, die Geschichte der versklavten Prinzessin, die Rivalität verschiedener Familien, der ungeklärte Mord an seiner Mutter…..also alles wie immer, aber die Geschichten wurden nur kurz angetippt, eine nach der anderen verlief im Sand, so dass kein wirklicher Spannungsbogen entstehen konnnte.
Ich interpretiere dieses Drama als Coming-of-Age von Xu Feng Nian, als seine Vorbereitung für die Uebernahme der Macht von seinem Vater. Dieser Vater ist es auch, der wie ein Puppenspieler alle Fäden in der Hand hält, so sehr sich Xu Feng Nian auch bemüht, den Plänen seines Vaters zu entkommen. Am Schluss kann er mindestens den Mord an seiner Mutter aufklären. Dieser Showdown ist das Interessanteste am ganzen Drama. Um all die Handlungsstränge irgendwie zu einem glaubwürdigen und sinnvollen Abschluss zu führen, hätte ich mir noch mindestens 5 – 10 mehr Episoden gewünscht. Dies ist auch das allererste Mal, dass ich mir bei einem Drama mehr Episoden wünsche. So ist das Ganze einfach nur unvollendet und beliebig.
Wie schon die Genre-Uebersicht erahnen lässt, hat es von allem etwas: Romanze, Wuxia, Action, Fantasy und das tut der Serie definitiv nicht gut. Man möchte ein sehr breites Zielpublikum erreichen und verliert sich deshalb in der Beliebigkeit.
Von verschiedenen Seiten wurden die Kampfszenen kritisiert. Man hatte diese zu enem grossen Teil in Zeitlupe gefilmt. Mich hat dies nicht gestört, im Gegenteil. Ich fand dies noch mit am Interessantesten am ganzen Drama. Aber wie schon mal gesagt: von Filmproduktion habe ich null Ahnung.
Einmal mehr erweist sich: Erfolg kann man nur bedingt kalkulieren, und das ist gut so. Und es ist immer das Gleiche: Wenn die Storyline nicht stimmt, kann man in ein Drama noch so viel Geld hineinbuttern, es funktioniert einfach nicht. Eine miese Story kann auch nicht vom noch so talentiersten Schauspieler (hier Zhang Ruo Yun) gerettet werden. Warum ich das Drama trotz aller Kritik zu Ende geschaut habe? Nun, einerseits wegen Zhang Ruo Yun, er könnte in einem Kartoffelsack über die Leinwand hüpfen, ich würde trotzdem zuschauen. Und anderereits hatte ich immer noch die Hoffnung, dass die Story irgendwann Sinn ergibt.
Am Schluss bleibt nur ein grosses Hääääää??????? Das Drama ist eine Riesenenttäuschung. Ich begreife nicht, dass ein derart exzellenter Schauspieler wie Zhang Ruo Yun ein derart schlechtes Drehbuch akzeptiert. Schliesslich steht auch sein Ruf auf dem Spiel.
Es wird eine zweite Staffel geben und ich werde ihr eine Chance geben – vor allem wegen Zhang Ruo Yun. Aber ich werde sicher nicht mehr 38 Episoden lang auf einen sinnvollen Plot warten, Zhang Ruo Yun hin oder her.
gesehen auf Youtube mit englischen Untertiteln
Trailer:
Copyright Corinne Mathieu 2022
Veröffentlicht am 5. April 2022