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Idee
Dieses Projekt entstand im Rahmen eines Auftrag, den ich vom Unternehmen Kompetenzzentrum Records Management KRM erhalten habe. KRM ist im B2B Bereich tätig und unterstützt seine Kunden bei der Datenverwaltung im Unternehmen. Dazu wird die aktuelle Lage analysiert, eine Strategie entwickelt und Verantwortlichkeiten definiert. Dieses Geschäftsfeld zu erklären, fiel dem KRM in der Vergangenheit nicht immer leicht. Deshalb wollte das Unternehmen einen Video erstellen, der das Thema Information Governance, also die professionelle Datenverwaltung, anschaulich und einfach erklärt. Ich habe KRM vorgeschlagen, einen Animationsfilm zu erstellen. Mit animierten Filmen können komplizierte Dinge vereinfacht dargestellt und anschaulich erklärt werden. Deshalb erschien mir dieses Medium als die richtige Wahl.
Da das Unternehmen auch international tätig ist, entstand ein Film in Deutsch und einer in Englisch. Der Inhalt ist bei beiden Filmen exakt derselbe. KRM hat derzeit die deutsche Version auf der Webseite, wird in nächster Zeit aber den englischen Film auf der Seite publizieren.
Umsetzung
Die Umsetzung des Animationsfilms dauerte von Mitte August bis Mitte Oktober. Während dieser Zeit habe ich gemeinsam mit KRM die Story entwickelt, den Text geschrieben, den Sprechtext aufgenommen und die Animation umgesetzt.
Um die Story zu entwickeln, musste ich selbst lernen, was Information Governance überhaupt ist. Ich habe dazu viel recherchiert und mich von der KRM aufklären lassen. Dann haben wir gemeinsam überlegt, mit welcher Situation sich das Problem veranschaulichen lässt. Das Resultat ist ein Protagonist, der als Unternehmer Probleme mit der Datenverwaltung hat. Das eigentliche Problem wird aber anhand seiner Erinnerung an das Chaos seiner früheren Wohngemeinschaft erklärt.
Die grösste Herausforderung des ganzen Projektes lag für mich in der Umsetzung des Textes in Bilder. Es war schwierig, einen Text zu kreieren, den ich anschliessend mit passenden Bildern untermalen konnte. Schliesslich ist die Materie relativ theoretisch und abstrakt. Wenn ich Bilder zu einem schwierigen Begriff suchen musste, habe ich alles aufgeschrieben, was mir zu dem Wort in den Sinn gekommen ist. Ich musste versuchen, etwas über das Thema hinaus zu denken und gewisse Begriffe mit Bildern zu unterlegen, die auf den ersten Blick etwas weit hergeholt schienen.
Wenn ich das passende Bild zum Text einmal im Kopf hatte, kam ich mit dem Animieren relativ rasch voran. Etwas mühsamer war dann das Einsetzen der Tonspur. Leider ging es zeitlich nicht so auf, dass ich erst den Sprechtext fertig machen konnte, um dann zu animieren. Ich hatte also bereits den fertigen Film, als ich die Tonspur anpassen musste. Das ging besser, als ich gedacht habe, wäre in der umgekehrten Reihenfolge aber trotzdem einfacher gewesen. Für ein nächstes Mal werde ich erst den Sprechtext aufnehmen und dann animieren.
Fazit
Mit dem Film bin sowohl ich als auch mein Auftraggeber zufrieden. Es freut mich, dass er nun auf der Webseite des Unternehmens aufgeschaltet ist. In gewissen Stellen des Films wirkt der Inhalt noch etwas "statisch". Vielleicht hätte ich mir besser überlegen sollen, wie die Bilder und Protagnonisten noch etwas lebendiger werden können. Dazu fehlte mir teilweise auch die Erfahrung. Besonders das Animieren der Menschen hätte wahrscheinlich viel Aufwand gekostet und ich hätte mir noch einige Kompetenzen aneignen müssen.
Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass es sehr wichtig ist, den Text in einem professionellen Studio aufzunehmen. Für die deutsche Version hatte ich aufgrund der Schulferien leider keine Möglichkeit, den Text in einem Tonstudio aufzunehmen. Deshalb ist es bezüglich der Tonqualität ein grosser Unterschied zur englischen Version.