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Ilka Stuhec hatte vor Beginn des vergangenen Winters einen Kreuzbandriss erlitten und deshalb die gesamte Saison verpasst. Das war besonders bitter, weil sie in der Saison zuvor den Abfahrtsweltcup gewonnen hatte und Zweite im Gesamtweltcup wurde.
Doch nun ist die 28-jährige Slowenin wieder da, und mehr als das: Sie feierte in Val Gardena ihren achten Weltcupsieg. Beim Comeback in Lake Louise erreichte Stuhec in den zwei Abfahrten bereits wieder die Ränge 8 und 14.
Neben Stuhec strahlt eine Einheimische: Nicol Delago ist praktisch neben der Strecke, welche die Frauen erstmals im Weltcup bewältigten, aufgewachsen. Die 22-jährige Italienerin stand zuvor noch nie auf dem Podest.
Dritte wurde die Österreicherin Ramona Siebenhofer, die am Morgen noch das Abschlusstraining für sich entschieden hatte.
Es war bislang noch nicht der Winter von Jasmine Flury: Rang 20 war ihr Bestresultat. Doch nun hat die Bündnerin, die in der vergangenen Saison aus dem Nichts den Super-G von St.Moritz gewonnen hatte, sich zurückgemeldet. Mit Rang 4 schaffte die 25-Jährige ihr zweitbestes Ergebnis überhaupt. Für einen Platz auf dem Podest hätte Flury 36 Hundertstel schneller fahren müssen.
Ebenfalls in die Top Ten fuhr Lara Gut-Behrami. Als Achte büsste die Tessinerin 1,18 Sekunden auf Stuhec ein.