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Die Swatch Group stoppt zwar die Exporte nach Russland, wird jedoch in ihren Läden weiterhin Omega-, Longines- und Tissot-Uhren an russische Kunden und Kundinnen verkaufen.
«Wir haben die Exporte nach Russland aufgrund der schwierigen Gesamtsituation auf Eis gelegt», sagte ein Unternehmenssprecher in einer per E-Mail übermittelten Erklärung. Die 100-» russische Tochtergesellschaft des Unternehmens und die russischen Geschäfte bleiben in Betrieb.
Luxusboom wegen Rubel-Verfall
Luxusschmuck- und Luxusuhrenhersteller haben ihre Geschäfte in Russland fortgesetzt, auch wenn Marken wie Nike und Apple als Reaktion auf den Einmarsch in die Ukraine ihre Verkäufe eingestellt haben. Einige Luxusmarken, darunter Bulgari, die sich im Besitz von LVMH befindet, konnten einen Anstieg der Verkäufe in Russland verzeichnen, weil die Menschen Uhren und Schmuck kaufen, um ihren Wohlstand zu bewahren, da der Wert des Rubels stark gesunken ist.
Der Exportstopp von Swatch in Russland wurde zuerst von der Fachzeitschrift «Watchpro» gemeldet.
(bloomberg/gku)
1 Kommentar
Die russischen Rohstoffe wie Erdgas, Kohle, aber auch Palladium wären technisch nur schwer und langwierig zu ersetzen. Deshalb waren die Politiker klug genug diese von Sanktionen auszunehmen. Deshalb sollte man den Rohstoffhändlern keine unnötigen Steine in den Weg legen.
Schön wäre es wenn die Schweiz zur Neutralität zurück kehren würde.