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Der weltgrössten Containerreederei A.P. Moller-Maersk setzt die Branchenkrise weiterhin stark zu. Im zweiten Quartal ist der Gewinn zum Vorjahr um 90 Prozent auf 101 Millionen Dollar eingebrochen. Gleichzeitig kommt der Konzern mit dem Kostensenkungsprogramm voran und hält an der Prognose für das Gesamtjahr fest.
Die Containerschifffahrt steckt seit acht Jahren in einer tiefen Krise. Sie leidet unter Überkapazitäten und sinkenden Frachtpreisen. Maersk kämpft um seinen Spitzenplatz in der Branche, denn immer mehr Reedereien schliessen sich zusammen oder bilden Allianzen, um die Kosten zu drücken.
«Betriebliche Optimierungen»
Bei Maersk trugen laut Konzernschef Skou gesenkte Kosten und «betriebliche Optimierungen» erheblich dazu bei, die «negativen Marktbedingungen» abzufedern.
Der operative Gewinn fiel im zweiten Quartal höher aus als erwartet. Doch die Reederei-Sparte, die der grösste Geschäftsbereich des auch im Ölgeschäft tätigen Konzerns ist, machte einen Verlust von 151 Millionen Dollar.
Analysten hatten mit einem Minus von lediglich 67 Millionen Dollar gerechnet. Die Kosten in der Sparte seien zwar um 15 Prozent gedrückt worden, sagte Skou. «Aber das reichte nicht, um einen Rückgang von 24 Prozent bei den Frachtraten auszugleichen.»
(sda/chb/hon)