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ESG-Ratings werden von ESG-Ratingagenturen wie z.B. MSCI ESG, Inrate, ISS Oekom oder Sustainalytics vergeben.
Das ESG-Rating dient dazu, die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens oder der aggregierten Bestände eines Fonds gegenüber langfristigen ESG-Risiken zu bewerten. Hoch bewertete Unternehmen sind Firmen mit führendem oder sich verbesserndem Management der wichtigsten ESG-Risiken. Neben Unternehmen (kotierte Aktien und Obligationen) bewerten ESG-Ratingagenturen auch Länder, Investmentfonds und ETFs. Nicht bewertet werden alternative Anlagen wie z.B. Gold und Immobilien.
Die GKB arbeitet vornehmlich mit MSCI ESG Daten. MSCI ESG identifiziert Branchenführer und Nachzügler und bewertet Unternehmen auf einer Skala von "AAA bis CCC".
Unternehmen mit einem ESG-Rating von AAA oder AA (Branchenführer, auch Leader genannt) verfügen über ein starkes und/oder verbessertes Management von relevanten Umwelt-, Sozial- und Governance -Fragen. Diese Unternehmen sind widerstandsfähiger gegenüber latenten Risiken, die sich aus ESG-Ereignissen ergeben, und performen dadurch in der Regel besser. Ein Rating von A, BBB oder BB signalisiert tendenziell ein durchschnittliches Management von ESG-Themen. ESG-Ratings von B und CCC (Nachzügler, auch Laggard gennant) besitzen kein adäquates Management der ESG-Risiken, denen sie ausgesetzt sind, oder ein sich diesbezüglich verschlechterndes Management.