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Juraj Simek hat in seiner Karriere als Eishockey-Spieler schon viel erlebt. Bevor der 25-Jährige 2011 zu Genf-Servette wechselte, spielte der Stürmer mit slowakischen Wurzeln knapp 5 Saisons in 4 verschiedenen nordamerikanischen Teams (WHL und AHL). Davor hatte er in der Schweiz für Kloten 26 NLA- und für Biel 3 NLB-Partien bestritten.
Teenager-Jahre beim SCB
Gross geworden ist Simek aber beim SC Bern, gegen den er in diesen Tagen mit Servette die Playoff-Viertelfinals bestreitet. Bis zu seinem Wechsel nach Kloten als 15-Jähriger schnürte Simek beim SCB die Schlittschuhe. «Ich habe einen grossen Bezug zu Bern. Hier bin ich aufgewachsen und hier habe ich mit dem Eishockey begonnen», sagt er. «Ich kenne heute noch viele beim SCB.»
Simek, der mit aktuell 22 Treffern Genfs Top-Torschütze ist, kann sich durchaus vorstellen, dereinst zum SCB zurückzugehen. «Ich bin erst 25-jährig und hoffe, dass ich noch lange spielen kann. Es würde mich freuen, einmal in Bern zu spielen», so der 11-fache Schweizer Nationalspieler.
Das Schweigen der «Mutzen»
Vorerst sind die «Mutzen» aber noch die Hürde auf dem Weg in die Playoff-Halbfinals. Und dass Simek gegen seinen Ex-Verein keine Sentimentalitäten kennt, unterstrich er in Spiel 3 am Donnerstag. Nach 49 Sekunden in der Verlängerung schoss er mit seinem Tor die Genfer zum 6:5-Sieg. Etwas, das er am nächsten Dienstag im 5. Vergleich gerne wiederholen würde: «Es ist sensationell, wenn man 16'000 Zuschauer zum Schweigen bringt.»