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Jim Jarmusch widmet sich in der Doku der amerikanischen Rockband The Stooges, die auch als Iggy and the Stooges bekannt wurde.
Jim Jarmusch widmet sich in dieser Doku der amerikanischen Rockband The Stooges, die auch als Iggy and the Stooges bekannt wurde. Unterstützt wird er vom Ex-Bandmitglied Iggy Pop. Der Film feierte seine Premiere in Cannes, wo er im Mai 2016 in einem Midnight Screening gezeigt wurde.
Er ist eine der charismatischsten Figuren der Musikszene. Seine entfesselten, lasziven Auftritte mit entblösstem Oberkörper sind legendär: Iggy Pop, der mit The Stooges in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre die Musik-, Underground- und Subkultur revolutionierte - und das Establishment schockierte. Die Band löste sich mehrmals auf, vereinte sich neu und wurde 2010 in die «Rock and Roll Hall of Fame» aufgenommen. Ihr kraftvoll-fiebriger Sound mit Elementen aus Rock, Blues, R 'n‘ B und Free Jazz gilt als Ursprung des Punkrocks, inspirierte Bands und Musiker wie die Sex Pistols, David Bowie oder John Cale.
Jetzt hat Jim Jarmusch («Paterson», «Only Lovers Left Alive») einen Film über den «Godfather of Punk Rock» Iggy Pop und The Stooges realisiert. «Gimme Danger» erzählt von ihren Erfolgen, Drogeneskapaden, Trennungen und Wiedervereinigungen. Jarmusch entlockt dem hochintelligenten Freigeist Iggy Pop - der übrigens in seinen Filmen «Dead Man» und «Coffee and Cigarettes» mitgespielt hat - viel Persönliches. Der amerikanische Kultregisseur verwebt Interviews mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen von Gigs und packendem Archivmaterial zum damals brodelnden kulturellen und politischen Zeitgeist. «Gimme Danger» ist ein elektrisierend-verspielter Film - und eine Liebeserklärung an den unvergleichlichen Iggy Pop und The Stooges.