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Sie braucht sieben Matchball, doch dann steht Angelique Kerber, die Bezwingerin von Belinda Bencic, im Wimbledon-Halbfinal.
Die 21-jährige Russin Daria Kassatkina leistete in ihrem zweiten Grand-Slam-Viertelfinal nach dem French Open vor fünf Wochen bis zum Ende erbitterten Widerstand. Sie wehrte sechs Matchbälle der Deutschen, ehe sie nach knapp eineinhalb Stunden mit 3:6, 5:7 kapitulieren musste. Letztlich war es die Stärke beim Return, die Kerber den Sieg brachte. Insgesamt gelangen ihr nicht weniger als sechs Breaks.
In ihrem dritten Wimbledon-Halbfinal trifft die ehemalige Nummer 1 der Welt und Finalistin von 2016 auf die ebenfalls erst 21-jährige Jelena Ostapenko. Die Lettin stiess erstmals seit ihrem sensationellen Triumph am French Open vor einem Jahr bei einem Grand-Slam-Turnier wieder so weit vor. Im Duell zweier Spielerinnen, die in den ersten vier Partien noch keinen Satz abgegeben hatten, gewann Ostapenko 7:5, 6:4 gegen die Slowakin Dominika Cibulkova.
Als Nummer 10 respektive 12 der Weltrangliste sind Kerber und Ostapenko die beiden bestklassierten Spielerinnen in den Viertelfinals.