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Intranet-Glossar
In diesem Intranet-Glossar sind alle Begriffe des Buches ausführlich erklärt und mit weiterführenden Informationen angereichert.
|Begriff||Definition|
|Administrator||

Ein Administrator ist ursprünglich der Verwalter eines Netzwerkes. Im weiteren Sinne werden damit auch die Verwalter von PCs, Internetforen, Gruppen in sozialen Netzwerken usw. bezeichnet. Er hat die meisten Rechte und darf auf alle Einstellungen zugreifen. Auf einer Website oder im Intranet ist meistens der Webmaster der zuständige Administrator.
|Akronyme||

Akronyme sind Abkürzungen, die aus den Anfangsbuchstaben der abgekürzten Wörter gebildet werden. In Chats oder E-Mails verwendet man häufig bestimmte Abkürzungen, damit das Tippen auf der Tastatur nicht zu lange dauert. Diese Abkürzungen kommen aus dem Englischen.
Einige der gebräuchlichsten Abkürzungen/Akronyme:
Besonders diese emotionalen Abkürzungen werden häufig auch in die mündliche Jugendsprache übernommen. Gefühle kann man online auch mit Emoticons zum Ausdruck bringen. Ausserhalb von Abkürzungen wird GROSSSCHREIBUNG übrigens als unhöfliches Brüllen angesehen.
|Android||

Android ist ein Betriebssystem für mobile Geräte, wie z.B. Smartphones und Tablet-PC. Entwickelt wurde es von einer Gesellschaft namens Open Handset Alliance, der u.a. Google als Gründungsmitglied angehört. Das System ist quelloffen (Open Source), d.h. die Programmierdaten sind offen einsehbar und dürfen von jedem weiterentwickelt werden.
Android-Anwendungen können auf einem freien, auf Java basierenden Entwicklungssystem programmiert und auch veröffentlicht werden.
|API||

Als API (Application Programming Interface) werden sogenannte Programmier-Schnittstellen bezeichnet. Mit API haben Programmierer die Möglichkeit, auf Funktionen anderer Anwendungen zuzugreifen.
Will man beispielsweise Anwendungen unter Windows laufen lassen, nutzen Programmierer das dort vorhandene Windows-API.
Auch im Internet finden sich zahlreiche Angebote von Fremd-Anbietern, die es gestatten, ihre Funktionen in die eigene Website oder im Intranet einzubauen, wie beispielsweise die Google-Suche oder Google-Maps.
|Applikation||

Als Applikation oder App bezeichnet man Anwendungssoftware, die bestimmte Funktionen aus einem Bereich erfüllt. So gibt es etwa spezielle Programme für Architekten, Musiker oder Ingenieure.
Programme, die hingegen keiner konkreten Nutzung in einem Arbeitsbereich zuzuordnen sind, bezeichnet man als Standardsoftware. Ein Beispiel hierfür sind Softwarepakete wie Office, deren Komponenten branchenübergreifend Anwendung finden.
|Audio Player||

Will man am PC Audio-Dateien wiedergeben, braucht man einen Audio Player. Bekannte Audio Player wie iTunes, Winamp oder der Windows Media Player können kostenlos im Internet herunter geladen werden.
Oft können solche Programme auch weitere Dateien (z.B. Videos) abspielen, einzelne Dateien in verschiedene Formate konvertieren und die Dateisammlung "ordnen". Teilweise fungieren sie auch als Schnittstelle zu einem Shop, beispielsweise zum iTunes Store.
|Augmented Reality||

Augmented Reality (kurz: AR), ins Deutsche übersetzt "erweiterte Realität", ermöglicht computergestützt eine erweiterte Wahrnehmung der Realität. Diese kann prinzipiell alle menschlichen Sinne ansprechen, wird in der aktuellen Praxis jedoch überwiegend als Erweiterung der visuellen Wahrnehmung umgesetzt.
So lassen sich mit AR-Anwendungen beispielsweise Navigationshinweise in der Windschutzscheibe eines Autos darstellen, die den Fahrer in permanenter Abstimmung der Veränderungen in der Verkehrslage über die bestmögliche Route informieren.
Auch zur Orientierung in Gebäuden, zur Erstellung von Modellen in Wissenschaft und Technik kommt AR zum Einsatz, ebenso wie in Konsolenspielen (z.B. EyeToy für die Playstation).
|Avatar||

Um im Internet an Spielen teilnehmen oder in Chats diskutieren zu können, wählen die Benutzer oft grafische Stellvertreter, nämlich Avatare. Diese künstlichen Personen können sich im Verlauf der Spiele verändern und weiterentwickeln.
Der Autor Neal Stephenson hat diesen Begriff populär gemacht. In seinem Roman "Snow Crash" (1992) beschreibt er eine virtuelle Welt, in die man als Avatar einsteigen kann. Ursprünglich kommt der Begriff aus den indischen Religionen. Hier verkörpern Avatare Gottheiten auf Erden.