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Marianna Liik and Josep Planells are two emerging composers of the young generation. In 2017, Liik graduated from her Master’s studies in composition at the Estonian Academy of Music and Theatre. Her special interest is the sonic world that combines the acoustic and electronic means of expression. Planells was born in Valencia and studied composition in Berlin at the Hochschule für Musik “Hanns Eisler”. He is also a conductor and reads for his PhD at Cambridge University.
Sibelius als Kind mit seiner Mutter Maria und seiner Schwester Linda
Jean Sibelius gilt als der finnische Nationalkomponist schlechthin. Aber seine Muttersprache war gar nicht Finnisch, sondern Schwedisch, denn er gehörte zur Minderheit der Finnlandschweden, die sich rund um die Süd- und die Westküste niedergelassen hatten. Dort kam er am 8. Dezember 1865 in Hämeenlinna oder Tavastehus, wie die kleine Garnisonsstadt auf Schwedisch hiess, zur Welt, übrigens unter dem Namen Johan Christian Julius. Weiterlesen →
In this video Alain Louafi tells you more about the challenges and difficulties of this one-year process.
Two young dancer couples have been preparing since last summer for both Lucerne performances on 2 September 2018 at the KKL Lucerne, instructed by Alain Louafi and Kathinka Pasveer, who collaborated closely with Stockhausen himself.
Wenn es nach Samuel Bernstein gegangen wäre, dann hätte die Musikwelt 2018 ein Jubiläum weniger zu feiern gehabt. «Mein Sohn ein Klezmer – ein armseliger Bettelmusikant? Nie und nimmer», empörte sich der Kaufmann aus Lawrence in Massachusetts, als sich die musikalischen Ambitionen seines eigensinnigen Filius abzeichneten. Weiterlesen →
Als berühmter Tastenvirtuose sollte Sergej Rachmaninow zu einem der ersten echten Weltstars in der Szene der klassischen Musik aufsteigen. Doch seine frühesten Erinnerungen, die sich mit dem Klavier verbinden, waren nicht gerade erquicklich: Wenn der kleine Sergej nicht artig war, musste er sich zur Strafe unter den Flügel setzen, der für ihn deshalb ein Symbol des Schreckens darstellte. Gewiss, bald merkte er, dass dieses fürchterliche Instrument auch zu Anderem taugte: etwa, wenn Vater Wassili darauf Salonpiècen zum Besten gab oder wenn die Schweizer Erzieherin zur Klavierbegleitung seiner Mutter Ljubow Schubert-Lieder sang. Gänzlich entspannte sich Sergejs Verhältnis zum häuslichen Flügel aber erst, als er selbst darauf zu spielen begann. Und sich dabei als so begabt erwies, Weiterlesen →
«Ich wurde am 7. März 1875 in Ciboure geboren, einem Nachbarort von Saint-Jean-de-Luz im Département Basses-Pyrénées. Mein Vater stammte aus Versoix am Ufer des Genfer Sees und war Ingenieur. Meine Mutter gehörte einer alten baskischen Familie an.» So umstandslos eröffnet Maurice Ravel seine autobiographische Skizze, die er 1928 zu Papier brachte – und benennt damit gleich zwei wesentliche Eckpfeiler seiner Identität. Von seinem Schweizer Vater Pierre-Joseph Ravel hatte er wohl die Veranlagung geerbt, alles, was er anfing, minutiös auszutüfteln: die musikalischen Entwicklungen, die Effekte und Abläufe seiner Partituren, die klanglichen Farbkombinationen im Orchestersatz. Igor Strawinsky brachte diese Eigenart später auf den Nenner, Weiterlesen →
Anton Bruckner – für viele ist das ein klarer Fall. «Die Pfaffen von St. Florian haben Bruckner auf dem Gewissen», urteilte ganz unverblümt der Kollege Johannes Brahms. Und bezog sich damit auf die «sonderbare» Persönlichkeit seines Antipoden, die sich in zahlreichen Anekdoten widerspiegelt: Bruckner, der Provinzler, der einen derben Dialekt sprach und linkisch auftrat, ohne jeden gesellschaftlichen Schliff. Bruckner mit seiner masslosen Gottesfurcht, die ihn dazu veranlasste, ein akribisches Gebetstagebuch zu führen, oder, wenn er zur Beichte ging, einen weissen Handschuh zu tragen, damit er, falls er einer Frau begegnete, beim Händereichen den direkten Körperkontakt vermeiden konnte. Weiterlesen →