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632 gegen über 6000 Mann... unter dem Losungswort "Maria, Mutter Gottes". - Was ihr gottvertrauender Muth gewirkt, werden ihre Nachkommen nie vergessen.
(aus der Inschrift auf dem Historiengemälde an der Wand)
Hier, bei einem Bildstöcklein, soll in der Nacht des 23. Oktober 1531 Christian Iten, ein historisch kaum fassbarer Ägerer Hauptmann, seine Krieger versammelt und gezählt haben, bevor sie in die Schlacht am Gubel zogen, dort das reformierte Heer besiegten und so den zweiten Kappelerkrieg zugunsten der Katholiken entschieden.
Zur Erinnerung daran wurde später, wohl 1705, diese Kapelle erbaut, die der Heiligen Dreifaltigkeit, der göttlichen Trinität - Gottvater, Sohn und Heiliger Geist - geweiht ist. Zu sehen ist diese auf dem Altarbild, das die Krönung Mariens darstellt. Ebenso auf dem Bild an der Decke der Kapelle, dort als himmlische Erscheinung zusammen mit der Muttergottes und den 14 Nothelfern. Sie alle werden angerufen von den Soldaten und der Bevölkerung beim Gebet vor der Schlacht vor dem oben genannten Bildstöcklein.
Nachdem die Kapelle in der Franzosenzeit (um 1800) beschädigt und dann dem Verfall überlassen wurde, erhielt sie ihre heutige Gestalt 1824. Vier Jahre später (1828) errichtete der erste, der fortan hier lebenden Einsiedler das benachbarte Eremitenhaus. Der letzte Eremit verliess den Ort 1888; die Eremitenkongregation, die ihren Sitz damals in Luthern Bad hatte, sah sich nicht mehr in der Lage, einen geeigneten Nachfolger zu finden.
Bildergalerie
In der sakralen Topografie des Kantons Zug sind die einstige Konfessionsgrenze und die denkwürdige Schlacht noch sehr präsent.Inhalte ansehen