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Klima
Das Land reicht von einem breiten, feuchttropischen, teilweise
von Mangrove gesäumten und von Regenwald bestandenen
Schwemmlandstreifen an der Küste auf die trockenere, von Savannen
bewachsene Nordguineaschwelle (Loma Mountains 1948 m) hinauf. Die
flache Küste wird durch ein bis 888 m hohes Massiv auf der
Halbinsel Sierra Leone bei Freetown unterbrochen.
Das Klima ist tropisch-feucht mit Niederschlägen bis zu
5000 mm pro Jahr an den Küstenregionen und gehört damit zu den
feuchtesten Regionen Westafrikas. Das Jahr unterteilt sich in eine
Regen- und eine Trockenzeit. Da Sierra Leone nördlich des Äquators
liegt, beginnt die Regenzeit des westafrikanischer Monsuns Mitte
Mai und ist gekennzeichnet durch tägliche Gewitter und Regenfälle.
In den Monaten August und September kann es auch schon mal
ununterbrochen regnen.
Mitte Oktober beginnt die Trockenzeit, Niederschläge werden
seltener. Im Dezember und Januar ist das Klima durch den Harmattan
geprägt, einem Wind aus der Sahara, der Staub und kühle Luft mit
sich bringt. Februar, März und April sind die heißesten Monate mit
seltenen Niederschlägen.
Wegen des Harmattans sprechen die Einheimischen auch von drei
Jahreszeiten: rainy season, harmattan season, dry season.