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Sofern es das Druckdispositiv erlaubt, kann die Rohrweitenbestimmung der neuen Steigleitung und der Stockwerkverteilung mit Hilfe der systemspezifischen LU-Tabellen nach der vereinfachten Methode erfolgen.
Können die Leitungslängen nicht genau zurückverfolgt werden, so ist die Länge grob zu schätzen. Sofern die Leitungslängen offensichtlich nicht mehr als 35 m betragen, kann bei den LU-Tabellen für Verteilleitung die Spalte bis 35 m verwendet werden.
Wie bereits in den SVGW-Leitsätzen von 1960 und 1976, in denen die Verwendung der Belastungswerttabellen an eine Gesamtlänge von maximal 30 m geknüpft war, sollen bei der neuen Rohrweitenbestimmung wieder vermehrt die hydraulischen Grundlagen und der von der Leitungslänge und den Formteilen abhängige Druckverlust im Vordergrund stehen.