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GESCHICHTE UND AUFGABE DER STIFTUNG
Im Jahre 1988 gründete Olda Kokoschka, die Witwe des Künstlers, die «Fondation à la mémoire de Oskar Kokoschka», zu deren Sitz sie das wenige Kilometer von ihrem Wohnsitz in Villeneuve gelegene Musée Jenisch in Vevey wählte. Sie stattete die Stiftung mit allen Bildwerken aus, über die sie verfügen konnte, und vermehrte die Sammlungen bis zu ihrem Tod durch weitere Ankäufe und Schenkungen. Ihr ist es zu verdanken, dass die Stiftung heute die weltweit grösste Sammlung von Werken Kokoschkas besitzt, die alle seine Schaffensphasen dokumentiert, sowie seine persönliche Objektsammlung.
Derry Moore, Oskar and Olda Kokoschka drinking tea, Villeneuve, 1974, Wien𝂇, Universität für angewandte Kunst, Oskar Kokoschka-Zentrum, OKB/BG/67/FP, Reproduktion Wien, Leopold Museum, © Derry Moore
Ihre Aufgaben sind die Konservierung, die Dokumentation und das Studium seiner Werke. Zu diesem Zweck organisiert sie Ausstellungen, unter anderem im Musée Jenisch, wo sie beherbergt ist, und fördert wissenschaftliche Forschungsprojekte, Publikationen und Vorträge.
Die Werke der Fondation Oskar Kokoschka werden im Musée Jenisch Vevey aufbewahrt. Seit der Wiedereröffnung dieses Museums in 2012 verfügt die Fondation über permanente Ausstellungssäle.