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In der Stadt Freiburg an einer sehr attraktiven Lage bei der Cardinal-Unterführung und nahe beim Bahnhof entsteht ein sogenanntes Generationenprojekt: 94 Wohnungen mit eineinhalb bis fünfeinhalb Zimmern für Familien und Studenten sowie 40 altersgerechte Wohnungen mit einem Alarmsystem für Seniorinnen und Senioren werden gebaut. Für eine optimale Betreuung der Bewohner wird zudem Pro Senectute Freiburg ihren Hauptsitz hierher verlegen.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass in der Stadt Freiburg, aber auch in den meisten Bezirken, seit Jahren ein Mangel an Alterswohnungen besteht. Altersorganisationen und Rentnervereinigungen machen seit über zehn Jahren darauf aufmerksam. Mit der Initiative und der Betreuung der älteren Bewohner hat Pro Senectute Freiburg für die Stadt und die übrigen Regionen ein wichtiges Zeichen gesetzt.
Grosse gesellschaftliche Veränderungen bezüglich Wohnformen und -arten zeichnen sich seit einiger Zeit ab. Bis in die Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts gab es insbesondere in ländlichen Regionen viele Zwei- und Dreigenerationen-Grossfamilien. Ungefähr zeitgleich mit der sogenannten Achtundsechziger-Generation fingen Jugendliche an, in Wohngemeinschaften zu leben. Einfamilienhäuser und grössere Wohnungen wurden damals vor allem von Familien mit Kindern gebaut oder gemietet. Aufgrund der demografischen Entwicklung kam eine Wende. Die älteren Leute übergeben diese Grosswohnungen den Nachkommen oder verkaufen sie. Bei den heutigen Seniorinnen und Senioren ist jetzt ein eindeutiger Trend zu kleineren Wohnungen mit zwei bis dreieinhalb Zimmern feststellbar. Diese sollten sich aber in Stadt- und Dorfzentren mit Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel befinden, wo auch verschiedene Detailhandels- und Dienstleistungsbetriebe ansässig sind. Solche oder ähnliche Projekte wie das oben erwähnte entsprechen den heutigen und zukünftigen Bedürfnissen, zudem sind sie förderlich für eine generationenübergreifende Solidarität.