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geb. --.--.----
Fluoxetin und Lapatinib beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Lapatinib vorwiegend über CYP3A4 mit geringen Beiträgen von CYP2C19 und CYP2C8 metabolisiert. Fluoxetin ist unter anderem ein Hemmer von CYP2C19 und CYP3A4, so dass in Kombination Konzentrationenserhöhungen denkbar sind.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Die Kombination wurde nicht gezielt untersucht. Da Fluoxetin nur ein schwacher Hemmer von CYP3A4 ist und Lapatinib über verschiedene CYP-Enzyme metabolisiert wird, ist die klinische Relevanz fraglich.
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018