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Gestern wurde die Befragung von Paul Gongaware, co-CEO von AEG Live fortgesetzt. Danach folgte AEG Anwälting Kathy Jorrie und Michaels Hauptassistent Michael Amir Williams. Nach der Mittagspause wurde Security Chef Kaheem Muhammad befragt . Hier ihre wichtigsten Aussagen:
– Paul Gongaware von AEG Live äusserte sich zur Anstellung von Murray. Michael habe ihn gebeten, Dr. Murray anzustellen, doch dieser habe US Dollar 5 Millionen für ein Jahr verlangt. Da Michael auf Conrad Murray bestanden habe, rief Gongaware den Doktor erneut an und offerierte ihm 150 000 Monatsgehalt. Auch das auf Michael Jacksons Instruktionen.
– im Kreuzverhör gab er an, dass er ein möglicher Drogenmissbrauch von MJ in Betracht zog, aber einzig feststellte, dass Michael leicht undeutlich sprach während ihren Dialogen. Als Murrays Anwalt Ed Chernoff die Zivilklage u.a. von Katherine Jackson gegen AEG Live ansprechen wollte, wurde Einsprache erhoben, die der Richter zuliess. Gongaware behauptete während der Befragung wiederholte, dass er keine Ahnung gehabt habe, welche Art von Behandlung Murray leistete.
– Eine Anwältin von AEG Live, Kathy Jorrie, die den Vertrag zwischen Conrad Murray, AEG Live und Michael Jackson ausarbeitete, berichtete über dessen Einzelheiten. Der Vertrag sei nie von allen Parteien unterschrieben worden und AEG Live habe Murray nie bezahlt. Jorrie sagte aus, dass Murray nach einer CPR Maschine verlangte, für die Zeit, in der MJ in London auftritt. Auf ihre Nachfrage für den Grund habe Murray nur erwähnt, dass er wegen MJs Alter und den strengen Auftritten auf Nummer sicher gehen möchte. Jorrie habe noch am 24. Juni mit Murray telefoniert und der habe ihr gesagt, dass er Michael auftreten sah und er in “perfekter Gesundheit” sei.
Die Aussagen von Michael Amir Williams. Michaels persönlichem Assistent, der seit 2007 für ihn arbeitete.
– Michael sei am Abend des 24. Juni in guter Verfassung gewesen. Die Proben seien fantastisch gewesen. Am folgenden Tag erhielt er eine aufgeregte Nachricht von Murray um 12:13 pm, die lautete “ruf mich sofort zurück”. Als er zurückrief habe ihm Murray mitgeteilt, MJ “hatte eine schlechte Reaktion” und “sende unverzüglich jemanden hierher.” Williams, der noch zu Hause war, fuhr zu Michaels Villa, wo MJ gerade auf einer Bare rausgetragen wurde. Murray habe “ausser sich” gewirkt.
– Als er im Spital von Michaels Tod erfuhr, sei Murray zu ihm gekommen und habe ihn gebeten, ihn zurück zur Villa zu fahren, um “eine Creme, von der Michael nicht wollen würde, dass die Welt davon weiss”, verschwinden zu lassen. In Absprache mit Michaels Sicherheitschef Faheem Muhammad, entschieden sie, Murray nicht zurück ins Haus zu lassen.
– Williams sagt, es sei normal gewesen, Sauerstofftanks in Michaels Haus zu haben.
– Im Kreuzverhör sagte Williams, dass ihn Murray nie bat den Notruf zu wählen. Bezüglich den Besuchen in Dr. Kleins Klinik sagt er, dass er beobachtet habe, dass Michael manchmal langsamer sprach wenn er wieder raus kam.
Dann sagte Bodyguard-Chef, Faheem Muhammad aus:
– Prince und Paris hätten die Wiederbelebungsversuche von Murray miterlebt. Paris sei weinend am Boden gelegen und Prince sei geschockt und wimmernd dagestanden. Muhammad sagt, Michael schien tot zu sein und er habe die Kinder nach unten genommen.
– Er habe gehört, wie Murray fragte, ob jemand CPR könne. Bodyguard Alberto Alvarez sei daraufhin zu Hilfe geeilt.
– Als Michael für tot erklärt wurde, teilte ihm Michaels Assistent Michael Amir Williams Murrays Wunsch mit, zurück in die Villa zu fahren um diese “Creme” zu holen. Sie hätten beide entschieden, ihn nicht zurück ins Haus zu lassen.
– Muhammad bestätigte im Kreuzverhör, dass Michael Jackson Dr. Kleins Praxis mehrere Male pro Woche besuchten und oft “ein wenig wackelig” rauskam, aber nie erklärte wieso. Michael habe ihm nur gesagt. “Du musst denken, ich bin verrückt, so oft zu Dr. Klein zu gehen.”
– Muhammad bestätigte, dass er am 21. Juni die Krankenschwester Cherlyn Lee auf die Bitte von Amir Williams anrief. Michael habe komische Symptome gehabt. Gleichzeitig kalte und heisse Körperteile.
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Quelle: jackson.ch, tmz.com, uk.eonline.com