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Lausanne (awp) - Die Spitalbetreiberin Genolier hat bei der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) gegen den Entscheid der Übernahmekommission (UEK) zum Angebot der Aktionärsgruppe um den Genolier-VR-Delegierten Antoine Hubert und den französischen Unternehmer Michel Reybier einen Rekurs eingereicht. Die UEK hatte vergangene Woche die Frist für das Übernahmeangebot der Medical Research, Services & Investments S.A. (M.R.S.I.) "bis auf weiteres" verlängert. Dagegen habe Genolier nun rekurriert, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.
Weiter sei Genolier darüber informiert worden, dass auch M.R.S.I. in der gleichen Sache gegen den UEK-Entscheid einen Rekurs eingereicht habe.
Mitte Januar hatten der Verwaltungsratsdelegierte Antoine Hubert und der französische Unternehmer Michel Reybier den Aktionären der Westschweizer Privatklinikgruppe ein Pflichtangebot über 19 CHF je Aktie unterbreitet. Die M.R.S.I. Medical Research, Services & Investments SA (MRSI), an welcher Hubert und Reybier zu gleichen Teilen beteiligt sind, hielt damals bereits 55,28% des Aktienkapitals von Genolier.
Die UEK hat am 23. März die Frist für das Angebot "bis auf weiteres" verlängert. Grund für die Verlängerung sei der Umstand, dass die Finma Beschwerden gegen einen früheren Entscheid der UEK, als das Kaufangebot für zulässig erklärt wurde, durch die Aktionäre Michael Schröder und Alain Fabarez prüfen wolle, hiess es.
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