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Die legendäre «Tommy Gun» wurde während des Ersten Weltkriegs von General John T. Thompson in der von diesem gegründeten Auto-Ordnance Corporation für die US-amerikanischen Streitkräfte entwickelt und im Zweiten Weltkrieg in grosser Zahl von den Alliierten Streitkräften verwendet.
Die ersten Thompsons hatten einen zweiteiligen verzögerten zuschiessenden Masseverschluss, bei dem ein H-förmiges Zwischenstück aus Bronze zur Verzögerung verwendet wurde. Die Stangenmagazine fassten 20, die Trommelmagazine 50 oder 100 Patronen. Die Schusskadenz beträgt 800 Schuss/min.
Das Modell M1A1 ist eine stark vereinfachte Variante späterer Zeit. Der Lauf trägt keine Mündungsbremse mehr und das Visier ist nicht mehr verstellbar. Zudem wurde der verzögerte durch einen konventionellen Masseverschluss ersetzt, der Spannhebel rechts seitlich angebracht und der bewegliche Zündstift durch einen festen Vorsprung am Stossboden des Verschlusses ersetzt. Zudem ist der Kolben nicht mehr abnehmbar, sondern fest mit dem unteren Rahmenteil verschraubt. Auch können keine Trommelmagazine mehr eingesetzt werden. Dafür gibt es 30-Schuss-Stangenmgazine.
Produktion 1942–1944: 539´143 Stück.