Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03434.jsonl.gz/1569

Reglemente Sport
Die Sport-Reglemente des Schweizerischen Verbandes für Ponys und Kleinpferde (SVPK) basieren auf dem Leitbild und den Statuten, so wie teilweise auf dem SVPS-Reglement.
Jede juristische oder natürliche Person oder Gruppe, die einen pferdesportlichen Anlass in einer, dem Generalreglement (GR) unterstellten Disziplin durchführt oder daran teilnimmt, ist dem GR sowie den technischen Reglementen und/oder Weisungen unterstellt.
Hier können Sie die Startkarte zur Anmeldung an SVPK-Sportprüfungen herunterladen und per Post an den Veranstalter senden. Pro Prüfung muss eine Karte ausgefüllt werden.
Bitte beachten Sie, dass die Ponys über eine korrekte Skalmaimpfung verfügen müssen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Ethische Grundsätze des Pferdefreundes (Wegleitung Dressurprüfungen SVPS)
- Wer auch immer sich mit dem Pferd beschäftigt, übernimmt die Verantwortung für das ihm anvertraute Lebewesen.
- Die Haltung des Pferdes muss seinen natürlichen Bedürfnissen angepasst sein.
- Der physischen wie psychischen Gesundheit des Pferdes ist unabhängig von seiner Nutzung oberste Bedeutung einzuräumen.
- Der Mensch hat jedes Pferd gleich zu achten, unabhängig von seiner Rasse, Alter und Geschlecht sowie Einsatz in Zucht, Freizeit oder Sport.
- Das Wissen um die Geschichte des Pferdes, um seine Bedürfnisse sowie die Kenntnisse im Umgang mit dem Pferd sind kulturgeschichtliche Güter. Diese gilt es zu wahren und zu vermitteln und nachfolgenden Generationen zu überliefern.
- Der Umgang mit dem Pferd hat eine persönlichkeitsprägende Bedeutung gerade für junge Menschen. Diese Bedeutung ist stets zu beachten und zu fördern.
- Der Mensch, der gemeinsam mit dem Pferd Sport betreibt, hat sich und das ihm anvertraute Pferd einer Ausbildung zu unterziehen. Ziel jeder Ausbildung ist die grösstmögliche Harmonie zwischen Mensch und Pferd.
- Die Nutzung des Pferdes im Leistungs- sowie im allgemeinen Reitsport muss sich an seiner Veranlagung seinem Leistungsvermögen und seiner Leistungsbereitschaft orientieren. Die Beeinflussung des Leistungsvermögens durch medikamentöse so-wie nicht pferdegerechte Einwirkung des Menschen ist abzulehnen und muss ge-ahndet werden.
- Die Verantwortung des Menschen für das ihm anvertraute Pferd erstreckt sich auch auf das Lebensende des Pferdes. Dieser Verantwortung muss der Mensch stets im Sinne des Pferdes gerecht werden.