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Geschichte
Die Drahtseilbahngenossenschaft Brunnital-Sittlisalp wurde 1954 gegründet.
Von 1956 bis 1957 war eine sehr einfache Bahn mit Gegengewicht in Betrieb. Dazu wurde bei der Bergstation Wasser in einen Tank eingefüllt und die Bahn wurde mit Gewicht des Wassers angetrieben. Diese Bahn war nur zwei Jahre in Betrieb.
Im Jahr 1957 wurde die Bahn optimiert und mit einem VW Motor versehen. Der Antrieb befand sich in der Bergstation. Während 37 Jahren wurde die Seilbahn durch den Älpler Ambros Arnold-Arnold „Karihänseler Brosi„ Vorderer Boden bedient.
Die Genossenschaft bestand zu Beginn nur aus den Älplern und zwei Ferienhausbesitzern.
Im Jahr 1997 wurde die Genossenschaft erweitert. Im Moment sind 58 Personen in der Seilbahngenossenschaft eingetragen.
Da die Seilbahn nach all den Jahren den Sicherheitsbestimmungen nicht mehr genügte, stimmte man an der Generalversammlung 1997 einer neuen Seilbahn mit einer Förderleistung von vier Personen oder 400 Kilogramm Ladegewicht zu.
Am 15. September 1997 wurde mit dem Aushub der Bergstation begonnen. Die neue Talstation wurde direkt neben die alte Talstation gebaut. Die Bergstation wurde direkt auf der Felskante gebaut somit mussten keine Stützen gebaut werden.
Am 28. Mai 1998 konnte der Holzbau an der Tal und Bergstaion aufgerichtet werden. Bereits am 19. August 1998 hat das Bundesamt die Seilbahnanlage geprüft und die Konzession erteilt. Die offizielle Einweihung erfolgte am 27. Juni 1999.
Die Baukosten betrugen Fr. 1‘085‘483.10. Die Seilbahngenossenschaft wurde finanziell durch die Schweizer Berghilfe, den Bund, den Kanton, die Korporation Uri unterstützt.
In den letzten Jahren hat man immer wieder in die Sicherheit der Bahn investiert. 2009 konnte die Videoüberwachung in Betrieb genommen werden. Diese erleichtert den Maschinisten die Arbeit und der Fahrgast hat eine erhöhte Sicherheit. Gleichzeitig wurde ein Datenkabel und die Stromversorgung der Bergstation in Betrieb genommen.
In all den Jahren hat die Bahn über 200‘000 Fahrgäste befördert. Seien es Älpler oder Touristen, die die schöne Gegend rund um die Sittlisalp, Obsaum oder das Griestal genossen.
Im Moment besteht der Vorstand aus 5 Mitgliedern. Die Betriebsrechnung wird durch die zwei Revisoren und die Generalversammlung genehmigt. Für den Seilbahntechnischen Teil sind der Betriebsleiter und sein Stellvertreter zuständig.
Die Seilbahn wird durch zehn Maschinisten und das Abwartehepaar bedient. Das Abwartehepaar Bernadette und Josef Arnold-Furrer leistet seit 20 Jahren den Seildienst während der Alpzeit. Gleichzeitig betreiben sie das gemütliche Seilbahnbeizli bei der Bergstaion Sittlisalp.