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Der Siberian Husky ist früher meistens im nördlichen Sibirien angetroffen worden. In seinem Ursprungsland musste er den Bewohnern fleissig helfen. Auch schon früher spielte der Husky, als Hund, eine sehr wichtige und bedeutsame Rolle.
Bildquelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Siberian_Husky
Ursprung Siberian Husky
Wie auch im jetzigen Leben, war er ein unglaublich treuer und behutsamer Begleiter. Früher, aber auch noch heute, lebten in Sibirien Nomadische Völker. Sie waren nicht mehr wegzudenken, aus dem Leben im ewigen Schnee und dem Kampf ums Überleben. Wer jeden Tag in der absoluten Kälte verbringen muss und der Alltag darauf ausgeprägt ist, zu überleben, ist auf Hilfe angewiesen. Diese Völker benutzten die Siberian Huskys einerseits, um die Hütten zu überwachen und anderseits, um sich vor gefährlichen Tieren und Räubern zu schützen. Die Nomaden mussten, wenn sie überleben wollten, Rentiere jagen, erlegen und essen. Auch dabei war der Siberian Husky eine fabelhafte Hilfe.
Mit einem selbst hergestellten speziellen Schlittenhundegeschirr konnten die Inuits die Hunde sehr gut als Zugtiere einsetzen. Heutzutage werden die Huskys immer noch als Schlittenhunde eingesetzt, hierzulande vorallem als Freizeitaktivität. Es waren ebenfalls die Inuits, die diese hervorragende Rasse weiter züchteten, da sie den Wert und den Sinn dieses Wesens erkannten und bemerkten, dass sie in Zusammenarbeit mit diesem Hund profitieren können. Der Rassenamen Siberian Husky steht für " den heiseren sibirischen Hund".
Spezielle Eigenscheften des Siberian Husky
Diese wunderschönen und kräftigen Wesen bellen sehr rau und heiser. Eine nette Geschichte gibt es aber noch zu diesen Sibirischen Huskys zu erzählen: Das nordische Wollknäul ist im Gegensatz zu den anderen Husky-Arten viel schmaler und kleiner gebaut. In den letzten Artikeln über die verschiedenen Husky-Arten, " Alsakan Malamute" und "Der Husky im Allgemeinen" ,bin ich auf diese Merkmale eingegangen. Man hat immer wieder gemerkt, dass andere Huskys stärker, muskulöser und kräftiger sind.
Der Siberian Husky als Schlittenhund
Trotz seiner offensichtlichen Nachteile in Punkto Exterieur wurde der Siberian Husky das erste Mal 1905 nach Kanada gebracht. Man wollte den neuen Husky vorstellen, aber die Rasse wurde leider am Anfang nur belächelt und eher ignoriert. Doch dann konnte dieses fabelhafte und ausdrucksstarke Wesen im Schlittenhunderennen die Zuschauer mit seiner brillanten Leistung so überzeugen, dass sie in diesem unglaublich harten und anstrengenden Wettkampf sogar den dritten Platz belegen konnten. Sie konnten ihre Konkurrenten zwar nur mit Hilfe ihrer Schnelligkeit und Ausdauer besiegen und nicht mit ihrer Erscheinung, aber durch ihre Leistungsbereitschaft konnten sie auf Dauer das Publikum begeistern. Sie machten ihrem Namen alle Ehre und setzten ein sehr deutliches und ausdrucksstarkes Zeichen in der Schlittenhundeszene. Durch diesen riesigen Erfolg wurde die Menschheit auf diese neue Rasse aufmerksam.
Verbreitung des Siberian Husky
Die Hunderasse war so sehr beliebt, dass der erste Siberian Husky Klub schon 1930 gegründet wurde. Mit Gründung eines Hundeklubs kann eine neue Hunderasse vom FCI anerkannt werden. Somit gehört eine neue Rasse ganz offiziell zum FCI dazu und darf folglich auch als eingetragene Rasse gezüchtet werden. Auch der Siberian Husky wurde, wie seine Kollegen aus der Husky-Reihe, ebenfalls vom FCI anerkannt und begeistert uns Menschen immer wieder von Neuem mit seiner unglaublichen Schönheit. Besonders ist aber, dass diese Langstreckenläufer sehr energiereiches Hundefutter und auch hochwertige Fettsäuren wie Lachsöle zu sich nehmen müssen, um auch über Kilometer die grosse Rennleistung aufrecht erhalten zu können.
Ausstrahlung des Siberian Husky
Der Siberian Husky ist ohne grossen Widerspruch ein wunderschönes Tier. Seine Ausstrahlung ist überwältigend. Seine Augen drücken Wärme, Geborgenheit und Liebe aus. Aber der Husky hat auch etwas sehr schelmisches und lustiges an sich. Hier komme ich auf meine weisse, huskyähnliche Hündin zurück: sie ist trotz ihres schon etwas höheren Alters eine extrem verspielte und pfiffige Dame. Wir werden immer wieder darauf angesprochen, ob denn unsere "weisse Wolke" noch ganz jung sei, da sie wie ein Junghund herumtobt und sich auch mit allen Hunden so gut versteht, als ob sie noch nie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sobald sie an einen Ort kommt, wo man sie noch nicht kennt, wird sie sofort und ohne Ausnahme beobachtet und gestreichelt.
Pflege des Huskys
Meine Hündin ist weiss und hat im Winter sehr helle, leicht bräunliche Flecken, die immer wieder durch entsprechend gutes Hundeshampoo zum Leuchten kommen. Sie ist aber keine reinrassige Husky Dame, sondern muss wohl ebenfalls etwas Spitz abbekommen haben. Sie kommt aber vom Aussehen her sehr nah an einen Siberian Husky heran. Daher werde ich sie im Vergleich zum Siberischen Husky beschreiben. Meine Dame hat auch ein sehr dickes und langes Unterfell, welches auch als Unterwolle bezeichnet wird. Die Fellpflege ist somit sehr aufwändig und sie fühlt sich am wohlsten wenn die Temperaturen unter den Nullpunkt krabbeln. Daher liebt sie es auch bei kalten Jahreszeiten auf dem Balkon die Sonne auf ihrer Hundedecke zu geniessen. Der Nachteil des sehr dichten Hundefells ist aber bei höheren Temperaturen offensichtlich: Wir müssen sie teils schon sehr früh im Jahr mit einer speziellen Hundepflege vor einer Überhitzung schützen. Im Sommer reicht das starke Bürsten mit einer Fellbürste und auch das Trimmen mit einem Trimmesser nicht mehr, sondern dann müssen wir auf eine Hundeschermaschine zurückgreifen. Würden wir dies nicht tun, könnte man sie die nächste Zeit nicht mehr gebrauchen. Daher ist jedem zu empfehlen, seinen Hund im Sommer mit von diesem lästigen Unterfell zu befreien und ihm somit mehr Freude am Leben zu schenken.
Augenfarben des Siberian Huskys
Die Augenfarbe des Siberian Huskys kann blau oder braun sein. Sie kommen aber tatsächlich auch gleichzeitig vor, indem sie auf dem linken oder dem rechten Auge blau sind und auf dem anderen braun. Man kennt ja diese wunderschönen Bilder von den Huskys, deren Augen einen in den Bann ziehen.
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Siberian_Husky
Charakterzüge des Siberian Huskys
Vom Charakter her, ist der Husky kein Bewacher und Beschützerhund. Denn er ist Fremden gegenüber sehr freundlich und überhaupt nicht misstrauisch. Er würde nur selten mal bellen oder sich sonst mit einem Jaulen bemerkbar machen. Meiner Dame habe ich das jaulen, wie bei einem Wolf, beigebracht. Leider macht sie dies jetzt auch in etwas unangebrachten Situationen. Bei jeglicher Begrüssung oder Wiedererkennung von geliebten Personen, kommt ein langes und herzzerreissendes Jaulen aus ihr heraus. Normalerweise kein Problem, da ich es ihr ja beigebracht habe, um wenigstens ein wenig aufzufallen, falls mir mal bei einem Spaziergang eine unangenehme Situation passieren sollte. Doch kann dies einem auch in lustige bis peinliche Situationen und Lagen versetzen, wenn man gerade besonders nicht auffallen will.
Haltung des Siberian Huskys
Wie schon in anderen Kapiteln beschrieben, ist der Husky kein Haushund und sollte, wenn möglich draussen in einem Zwinger mit entsprechend bequemen Hundekorb leben. Die Haltung eines Huskys ist besonders schwer und sollte gut durchdacht werden. Weshalb ein Husky wirklich nicht für Jedermann geeignet ist und nicht leicht zu halten ist, habe ich hier in meinem Artikel " Huskys im Allgemeinen" beschrieben.
Im Grossen und Ganzen kann ich schlussfolgernd zu der ganzen Serie der Nordischen Hunderassen sagen, dass der Husky ein aussergewöhnlicher Begleiter ist. Hoffentlich konnte ich durch diese Serie Dein Interesse an diesen fabelhaften Wesen wecken und Dir die Schönheit und die Besonderheiten des Siberian Huskys ein bisschen näher bringen.