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Geschichte
Bis Mitte des 18. Jahrhunderts trugen die aktiven Fasnächtler am «Morgestraich» und den Abenden Fackeln als leuchtende Wegweiser durch die engen Gassen von Basel. Es überrascht und erstaunt kaum,
dass es immer wieder zu kleineren und grösseren Bränden kam,1845 beschloss der Grosse Rat das Verbot des offenen Feuers.
Die kreativen Fasnächtler liessen sich nichts verbieten.
Sie zimmerten Holzkisten, überspannten diese
mit ölhaltigem Papier. Bemalt mit witzigen Figuren und treffenden Sprüche gegen die Obrigkeit entstanden die ersten Laternen. Sie wurden mit Kerzen beleuchtet, auf dem Rücken getragen oder auf Holzstäbe montiert. Auf diese Weise eingepackt,
trugen die Fasnächtler nur ein Jahr nach dem Verbot, das wegweisendes Licht durch die Stadtgassen.
Ein weiteres Jahr später folgten bereits die ersten «Kopflatärnli» und bald wurden die grossen «Clique-Lampe» durch
die Strassen getragen.
So entstand durch ein Verbot ein neuer Brauch der Basler Fasnacht.
Die Laternenausstellung auf dem Münsterplatz, jeweils am Dienstag während der Basler Fasnacht ist die weltgrösste Freiluftaustellung