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Das Komitee der Ersten Liga verurteile «aufs Schärfste die rassistischen Äusserungen, die von der Haupttribüne des Stadio Comunale aus von einzelnen Tessiner Zuschauern in Richtung einiger Spieler des FC Stade Nyonnais getätigt» worden seien, teilte die Liga mit. «Rassismus hat weder im Fussball noch sonst irgendwo einen Platz», sagte Präsident Samuel Scheidegger.
Nyon-Generaldirektor Varujan Symonov sagte gegenüber Westschweizer Medien, Spieler seines Teams seien bei der 1:2-Niederlage rassistisch beleidigt worden und es habe «Affenlaute» gegeben. Bellinzona-Geschäftsführer Gabriele Gilardi wollte sich gegenüber Ticinoonline nicht näher äussern, solange er keine konkreten Anschuldigungen gesehen habe.
Konsequenzen angekündigt
Die Liga kündigte allerdings bereits an, gegen Bellinzona würden «Disziplinarmassnahmen wegen diskriminierenden Vergehens seiner Fans» ausgesprochen. Bellinzona hat am Montag bereits die schlechte Nachricht bekommen, dass es die Lizenz für die Challenge League in 1. Instanz nicht erhält.