Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03542.jsonl.gz/248

Im ersten Halbjahr 2021 führte eine breite und stärker als erwartete Erholung von der Covid-19-Pandemie in allen Endmärkten zu einer hohen Nachfrage nach Sensirions Sensorlösungen. Das Unternehmen erwartet nun für das erste Halbjahr 2021 einen Umsatz von etwa 144 Millionen Franken. (Vorjahresperiode: 114 Millionen Franken) und eine EBITDA-Marge in den tiefen Dreissigern. Die Profitabilität stieg überproportional zum Umsatz aufgrund des relativ niedrigen Verhältnisses von variablen zu fixen Kosten, bedingt durch den hohen operativen Leverage des Geschäftsmodells sowie den verzögerten Ramp-up der Kosten im Verhältnis zum Umsatz. Sensirion interpretiert diese Nachfragesteigerung einerseits als Zeichen einer überdurchschnittlichen Erholung und andererseits als Aufbau von Lagerbeständen bei Kunden aufgrund der angespannten Situation und Verknappung in den globalen Lieferketten. Neben der allgemeinen Nachfragesteigerung wird die Geschäftsentwicklung durch starke Wachstumsbeiträge neuer Produktfamilien im Bereich der Umweltsensorik gestützt, die in den vergangenen Jahren entwickelt und kürzlich in den Markt eingeführt wurden. Wie vorgesehen trug das Covid-19-bezogene Einmalgeschäft mit Beatmungsgeräten etwa 17 Millionen Franken bei. Sensirion erwartet von nun an eine Normalisierung dieses Einmalgeschäftes und keine weiteren Zusatzverkäufe in der zweiten Jahreshälfte.
Als Folge dieses starken ersten Halbjahres hebt Sensirion den Ausblick für das Gesamtjahr 2021 an und erwartet nun rund 15 % mehr Umsatz im Vergleich zur ursprünglichen Prognose von 226 bis 245 Millionen Franken, eine Bruttomarge in den hohen Fünfzigern und eine EBITDA-Marge in den hohen Zwanzigern. Die Unsicherheiten bleiben jedoch auch in der zweiten Jahreshälfte 2021 hoch, da derzeit unklar ist, wie lange die herausfordernde Situation in der Lieferkette und die damit einhergehenden Lagereffekte anhalten werden. Weitere Details zu den Halbjahresergebnissen sowie die aktualisierte Prognose für das Gesamtjahr werden am 25. August 2021 vorgestellt.