Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03239.jsonl.gz/2735

US-Behörden dürfen keine Kaspersky-Software mehr nutzen
Die Sicherheitssoftware von Kaspersky gewähre einen umfassenden Zugang auf Dateien und Administrationsrechte von Computern, auf denen sie installiert sei, erklärte das Ministerium weiter. Die Behörden hätten nun 60 Tage Zeit, um Pläne zu entwickeln, wie die Benutzung der Programme gestoppt werden könne. Innert 90 weiterer Tage sollen diese danach umgesetzt werden.
Man habe Kaspersky die Gelegenheit gegeben, zu den Bedenken Stellung zu nehmen. Kaspersky wies die Spionagevorwürfe bereits damals entschieden zurück: «Das Unternehmen hat niemals und wird niemals irgendeiner Regierung auf der Welt dabei helfen, Cyberspionage zu betreiben.» Es gebe keine Beweise für die Behauptungen. Kaspersky ist auf Sicherheits- und Antiviren-Programme spezialisiert. Das Unternehmen macht nach eigenen Angaben 85 Prozent seiner Geschäfte ausserhalb Russlands.