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Die Skandinavier setzten sich im EM-Final in Budapest gegen den zweifachen Titelverteidiger Spanien dank einem Penalty nach Ablauf der Spielzeit mit 27:26 durch.
Der aus der Corona-Quarantäne zurückgekehrte Niclas Ekberg verwertete mit dem letzten Schuss der Partie den entscheidenden Siebenmeter. Der Spieler von Kiel war mit fünf Toren auch der beste Torschütze der Schweden neben Kreisläufer Oscar Bergendahl.
Bei den Schweden überzeugte im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Spanier, die zuletzt zweimal in Folge Europameister geworden waren, erneut auch Goalie Andreas Palicka. Der 35-Jährige war mit zahlreichen Paraden wie schon im Halbfinal gegen Frankreich der grosse Rückhalt der neuen goldenen Generation der Schweden.
Für die Schweden ist es die Rückkehr zum grossen Erfolg, nachdem sie zwischen 1990 und 2002 zwei WM- und vier EM-Titel gewonnen hatten. Seither hatten sie drei Finals – bei den Olympischen Spielen 2012 in London, bei der EM 2018 in Kroatien und bei der WM 2021 in Ägypten – verloren.
In Budapest behielt der Rekord-Europameister in den Schlussminuten die Nerven. Palicka wehrte einen Abschluss der Spanier bei 26:26 ab, bevor der letzte Angriff zum entscheidenden Siebenmeter führte.
Dänemark gewinnt Bronze
Bronze sicherte sich Weltmeister Dänemark, dem im Spiel um Platz 3 gegen Frankreich eine kleine Revanche für den verlorenen Olympia-Final im letzten Sommer gelang. Die Dänen setzten sich nach Verlängerung mit 35:32 durch.