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Der Bundesrat empfiehlt die Initiative für ein zehnjähriges Beschaffungsmoratorium für Kampfjets wenig überraschend zur Ablehnung.
Unterstützung erhält die GSoA derweil von unerwarteter Seite: In einem Interview mit dem Tagesanzeiger erklärte der Ex-Generalsekretär des Militärdepartements Hans-Ulrich Ernst, die Schweiz brauche keine neuen Kampfjets. Die Argumentation des VBS, die 33 F/A-18 würden für die luftpolizeilichen Aufgaben nicht genügen, weist Ernst zurück: "Österreich hat einen dreimal grösseren Luftraum als die Schweiz und erfüllt die Luftpolizeiaufgabe mit 15 Eurofightern." Ein Szenario, in dem die Schweizer Luftwaffe feindliche Kampfjets abwehren muss, hält Ernst unrealistisch: "Wer aber soll schweizerisches Territorium beanspruchen? Österreich? Weil es auf die Idee kommen könnte, als Rechtsnachfolger der Habsburgermonarchie das Fricktal zurückzuerobern?"