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Ein ehemaliger Händler der Credit Suisse muss wegen Manipulation von Ramsch-Hypotheken mit der Überstellung in die USA rechnen. Ihm drohen 20 Jahre Haft.
Ein Richter ordnete am Montag die Auslieferung von Kareem Serageldin an. Der 39-Jährige soll zwischen August 2007 und Februar 2008 den Wert von US-Hypotheken um Millionen künstlich aufgebläht haben. Auch finews.ch hat darüber berichtet.
Laut der Anklageschrift ging es dem früheren Leiter des Geschäfts mit strukturierten Krediten hauptsächlich darum, seinen Bonus zu sichern und seine Beförderung nicht zu gefährden.
Will US-Pass abgeben
Der frühere weltweite Chef der CDO-Sparte der Credit Suisse hat nun seiner Auslieferung von Grossbritannien an die USA zugestimmt, wie die Nachrichtenagentur «Reuters» berichtet. Dort will der in England lebende US-Bürger sich den gegen ihn erhobenen Anschuldigungen stellen.
Ein Anwalt von Serageldin hatte im September vor einem Londoner Gericht erklärt, sein Mandant wolle seine US-Staatsbürgerschaft abgeben und eine mögliche Strafe in Grossbritannien absitzen, schreibt die Nachrichtenagentur «Bloomberg».