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Puppen aus Äthiopien
1974 und 1975 verbrachte Hilda zusammen mit ihrem Ehemann (der an einem medizinischen Entwicklungshilfe-Projekt beteiligt war) 16 Monate in Äthiopien.
Von diesem Land, das sie ausgiebig bereiste, war sie zutiefst beeindruckt. Vor allem die vielen verschiedenartigen Volkstämme mit ihren eindrücklichen Gebräuchen und ihrer oft sehr farbenfrohen Bekleidung faszinierten sie. Ihre Beobachtungen hielt sie in Form von Puppen fest. Ihre Kleider nähte sie aus Stoffen, die sie auf dem Mercato von Addis Abeba zusammensuchte. Die Zeit in Äthiopien war für Hilda prägend und führte sie zum Entschluss, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen.
Nach der Rückkehr in die Schweiz widmete sie sich vorerst weiterhin der Herstellung von Puppen, allerdings jetzt mit anderen Materialien und nicht mehr nach afrikanischen Vorbildern.
Material: Kopf, Hände und Füsse aus Schubimasse und Acrylfarbe, Körper aus Stoff mit Baumwolle gefüllt, Kleider aus verschiedenen Stoffen aus Äthiopien
Höhe: ca. 65 cm