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Was ist Schweizerhochdeutsch? Wie entstehen Helvetismen?
11.04.2012 Das Duden-Wörterbuch "Schweizerhochdeutsch" präsentiert 3'000 Helvetismen im Überblick und erklärt die wichtigsten Unterschiede zwischen dem Standarddeutsch der Schweiz und Deutschlands.
Bild: Duden
Weder Fisch noch Fleisch? Nein, weder Fisch noch Vogel heisst es in der Schweiz. Und das ist nur eine von vielen Besonderheiten des Schweizerhochdeutsch. Tumbler nennen die Schweizer einen Wäschetrockner, und ein Poulet ist ein Brathähnchen.
Was ist Schweizerhochdeutsch? Wie entstehen Helvetismen? Das kompakte Nachschlagewerk "Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz" beantwortet diese Fragen.
Von A wie "Abwart" (Hausmeister) bis Z wie "Zuzüger" (Zugezogener) versammelt das Buch 3'000 Helvetismen. Es erklärt die wichtigsten Unterschiede zwischen dem Standarddeutsch in der Schweiz und in Deutschland: in der Wortbedeutung, in der Aussprache, Betonung, in festen Wendungen, Wortbildungen oder bei Fachausdrücken aus Politik und Verwaltung.
Anlass dieser Dudenausgabe ist das 50jährige Bestehen des schweizerischen Dudenausschusses im Schweizerischen Verein für die deutsche Sprache, der regelmässig Helvetismen sammelt und überprüft, die in den Rechtschreibduden aufgenommen werden sollen.
Das Wörterbuch richtet sich sowohl an Schweizer, die sich die Besonderheiten ihrer Hochsprache bewusst machen wollen, als auch an Deutsche, die in der Schweiz leben oder häufig dort zu Gast sind.
cp
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