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"Das Schweizer Urteil kann ich in den Papierkorb werfen", sagte Zwanziger, gegen den die Gerichtsverhandlung in Bellinzona auf den 9. März angesetzt ist.
In Deutschland wäre das Urteil nicht vollstreckbar, weil Betrug und ungetreue Geschäftsbesorgung dort verjährt wären. "Die Schweizer Bundesanwaltschaft gibt hunderttausende Franken für das Verfahren aus, die sie nie mehr wiederkriegen wird. Das Ganze ist eine Anmassung ohne Beispiel", sagt Zwanziger weiter.
Der wirkliche Zahlungszweck der zehn Millionen Franken an FIFA-Funktionär Mohammed bin Hammam sei bis heute nicht geklärt. "Am zentralen Punkt ist die Schweizer Justiz gescheitert."
Die Bundesanwaltschaft habe vier Jahre lang ermittelt wegen eines Vorgangs, der in Deutschland handle und dort längst verjährt sei. "Und was ist dabei herausgekommen?", fragt Zwanziger. "Eine Schlamperei. Warum soll ich mich achtungsvoll vor Leuten verbeugen, die eine Schlamperei begehen?" Gemäss Zwanziger hätte das Gericht die Anklage der Bundesanwaltschaft zurückweisen müssen.
Zwanziger liess auch offen, ob er an der Gerichtsverhandlung überhaupt teilnehmen wird. Er habe zwei Augenoperationen, die dringend notwendig seien, extra auf den Februar gelegt, damit er an zunächst für Januar angesetzten Verhandlungstagen hätte teilnehmen können. "Ohne Rücksicht darauf hat das Gericht die Hauptverhandlung in den März verschoben. Seine Ärzte würden nun entscheiden, unter welchen Umständen er an der Verhandlung teilnehmen könne.
(AWP)