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Vulkanausbrüche, Erdbeben oder Meteoriteneinschläge setzen ebenfalls enorme Energiemengen frei. Wirken diese auf das Meer ein, entstehen Wellen von zerstörerischer Kraft. Man nennt diese auch Tsunamis, da man auf dem Meer von ihrer Heftigkeit aber kaum etwas bemerkt. Erst in der Küstennähe erheben sich die Wogen bis zu 40 Metern Höhe und schlagen mit verheerender Wirkung ans Ufer. Diese sind sehr schnell und können auf dem offenen Meer eine Geschwindigkeiten von 500 bis 1000 Kilometer pro Stunde erreichen. Tsunamis entstehen oft in den Regionen der Welt, in denen Kontinentalplatten aufeinander treffen.
Das Problem: die Erdplatten befinden sich in ständiger Bewegung zueinander. Die Bewegungsenergie wird durch thermische Konvektionsströme im Erdmantel verursacht. Die Platten können sich durchaus einen bis 20 Zentimeter pro Jahr fortbewegen. Wenn die Platten sich aufeinander zu bewegen nennt man das konvergieren. Dabei entstehen Tiefseerinnen und Gebirgszüge. Wenn die Platten dagegen auseinander driften nennt man das divergieren, dabei entstehen Spalten in den Ozeanen. Diese werden dann durch Magma gefüllt, und so bildet sich entlang der mittel ozeanischen Rücken dabei entsteht ständig eine neue ozeanische Kruste. Andere Erdplatten wiederum reiben aneinander und verursachen so starke unterseeische Erdbeben, diese sind für die Entstehung von Tsunamis verantwortlich.