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Jewgeni Rylow, Anton Tschupkow und die ehemalige Doping-Sünderin Julia Jefimowa sorgen an den Weltmeisterschaften in Budapest für einen Abend reich an russischen Triumphen.
Für Russlands erste Goldmedaille der Wettkämpfe im Budapester 50-m-Pool zeichnete sich Jewgeni Rylow verantwortlich. Der 20-Jährige, vor Jahresfrist in Rio de Janeiro bereits Olympia-Dritter, gewann über 200 m Rücken souverän vor Olympiasieger Ryan Murphy aus den USA. Rylow unterbot in 1:53,61 auch seinen eigenen Europarekord vom April 2017 um zwei Zehntel. Letztmals ging der Titel über diese Distanz 1994 in Rom nicht an einen Amerikaner.
Rylow gleich tat es eine gute Stunde später Brustschwimmer Anton Tschupkow, ebenfalls 20 Jahre alt und mit Europarekord. Über 200 m Brust verbesserte er in 2:06,96 seine kontinentale Bestmarke vom Vorabend nochmals um 0,18 Sekunden.
Fünfter WM-Titel für Jefimowa
Dazwischen lag der Triumph von Julia Jefimowa. Die 25-Jährige, 2014/15 schon einmal wegen Dopingmissbrauchs 16 Monate gesperrt und 2016 mit zu hohen Meldonium-Werten überführt, setzte sich über 200 m Brust durch und darf sich nun fünffache Weltmeisterin nennen. Jefimowa blieb in 2:19,64 nur rund eine halbe Sekunde über dem Weltrekord.
Sarah Sjöström war am Sonntag als Startschwimmerin der schwedischen 4x100-m-Crawlstaffel als erste Frau unter 52 Sekunden geblieben. Fünf Tage später jedoch konnte sie im Final über 100 m Crawl nicht mehr die gleiche Leistung abrufen. In 52,31 verpasste die Schwedin ihre Rekordmarke um sechs Zehntel - und die Goldmedaille um vier Hundertstel gegenüber Olympiasiegerin Simone Manuel. Die 20-jährige Afro-Amerikanerin aus Texas gewann in Budapest ihren dritten Titel nach denjenigen in den Staffel über 4x100 m Crawl und 4x100 m Lagen (Mixed).
Über 4x200 m Crawl der Männer gelang dem britischen Quartett die Titelverteidigung. Silber ging an Russland.
SDA-ATS