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Weitere Bahnhöfe
In einer zweiten Phase der Studie untersucht SPR+ alle weiteren Agglomerationsbahnhöfe. Bei den mittelgrossen Bahnhöfen (38 Stück) wird eine Feldbegehung durchgeführt und identisch zu den 27 wichtigsten Bahnhöfen ein Wegstreckenmodell erstellt. Anhand des Zugfahrplanes, sowie Frequenzzählungen vor Ort wird sowohl für die Eingänge, wie auch die einzelnen Perrons ein Frequenzgewicht erfasst. An wichtigen Kreuzungspunkten werden Übergangswahrscheinlichkeiten erhoben. Unter Beiziehung der Betreiber Frequenzen erlauben diese Informationen eine stabile Frequenzumlegung auf den Gesamtbahnhof. Für die Flächenbewertung kann anschliessend identisch zu den 27 wichtigsten Bahnhöfen verfahren werden.
Für die restlichen, durchwegs kleinen und wenig komplexen Bahnhöfe wird die Bahnhofstruktur mittels Bahnhofsplänen, online Karten und Fahrplaninformationen erfasst. Die einzelnen Aussenwerbestellen werden anschliessend einem Strukturelement zugeordnet (z.B. Haupteingangsbereich). Auf Basis dieser Zuordnung, der Betreiber Frequenz und weiteren flächenspezifischen Informationen (z.B. Häufung) kann der Frequenzanteil jeder Fläche berechnet werden. Diese Berechnungen stützen sich auf in den grösseren Bahnhöfen gelernten Verhältnissen.