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Die Niederungen werden in den nächsten Tagen von einer heissen Luftmasse subtropischen Ursprungs erfasst. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei rund 33, teils um 35 Grad.
Wetter
Die Niederungen werden in den nächsten Tagen von einer heissen Luftmasse subtropischen Ursprungs erfasst. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei rund 33, teils um 35 Grad.
Mit südwestlicher Höhenströmung erreicht am Donnerstag warme, aber noch feuchte Luft die Alpen. Ab Freitag dehnt sich vom westlichen Mittelmeerraum her ein kräftiges Hochdruckgebiet bis Mitteleuropa aus. Damit fliesst unter Absinken heisse Luft subtropischen Ursprungs zur Schweiz.
Ab Freitag wird die Temperatur somit weiter ansteigen. Nebst der Alpensüdseite, wo bereits seit letztem Sonntag eine Hitzewarnung läuft, erfasst eine Hitzewelle auch die Niederungen der Alpennordseite sowie des Wallis.
In den Niederungen der Alpennordseite werden Höchsttemperaturen um 33 Grad, am Genfersee, am Hochrhein, im Rheintal, im Wallis und in den tiefsten Lagen des zentralen Mittellandes teils um 35 Grad liegen, voraussichtlich vor allem am nächsten Dienstag und Mittwoch.
Die Tiefstwerte sinken im Allgemeinen auf 18 bis 22 Grad, können jedoch in der Nacht auf Freitag teils noch auf 15 bis 17 Grad sinken. Deshalb gilt die Hitzewarnung für weite Teile des Mittellandes erst ab Samstag, 19. August.
In städtischen Gebieten können die Tiefstwerte aufgrund der langsameren und weniger ausgeprägten nächtlichen Abkühlung um einige Grad höher liegen als in den umliegenden Regionen. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt in den heissesten Stunden auf der Alpensüdseite zwischen 45 und 55 Prozent, auf der Alpennordseite und im Wallis zwischen 30 und 40 Prozent.
Für die Ausgabe von Hitzewarnungen ist die Tagesmitteltemperatur entscheidend. Nebst der Maximaltemperatur ist somit auch die Nachttemperatur mitentscheidend. Die Luftfeuchtigkeit wird indirekt berücksichtigt. Ist die relative Luftfeuchtigkeit hoch, so sind in der Regel die Nachtminima höher. Ist sie tief, kann es in der Nacht etwas besser abkühlen.
Steigt die Tagesmitteltemperatur über 25 Grad, wird eine Hitzewarnung ausgegeben. Für eine Warnung der Stufe 3 benötigt es jedoch mindestens drei hintereinander folgende Tage, die dieses Kriterium erfüllen. Eine Tagesmitteltemperatur von mindestens 25 Grad wurde als Warnschwelle definiert, da ab dieser Temperatur gemäss wissenschaftlichen Studien das Sterberisiko vor allem bei vulnerablen Gruppen signifikant ansteigt.
Das Ende der Hitzewelle ist noch etwas unsicher. Aus aktueller Sicht wird die Alpennordseite auf Freitag, 25. August von weniger heisser Luft erfasst. Es ist somit gut möglich, dass die nächsten sieben Tage allesamt als Hitzetage gelten werden. Eine Hitzewelle von dieser Dauer ist für die zweite Augusthälfte eher selten.
Weiterführende Informationen zum Hitzewarnsystem von MeteoSchweiz: