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Mythos
Wirkt Alkohol als Schlummertrunk?
Alkohol hat durchaus eine beruhigende
Wirkung. Das führt dazu, dass man leichter
einschläft. Jedoch wirkt sich Alkohol
negativ auf die Schlafqualität aus. Man schläft weniger gut durch und ist am nächsten Morgen weniger fit.
Alkohol verändert nämlich den Schlaf und sorgt besonders in der zweiten Nachthälfte für wache Phasen. Er verändert den Schlafrhythmus, begünstigt Kopfschmerzen oder Schweissausbrüche und fördert das Schnarchen. Bei Menschen mit Atemstörungen während des Schlafs verschlimmert er die Beschwerden.
Als Schlafpille taugt der Alkohol also nicht. Doch gibt es nebst gutem Schlafkomfort, wie Dunkelheit und Ruhe im Schlafzimmer, Raumtemperatur bei 18 Grad sowie eine geeignete Matratze, mehrere Strategien, um etwas für einen tiefen Schlaf zu tun. Dazu zählen: Regelmässige Bettzeiten. Abends Stress, Aufregung sowie schweres Essen meiden. Rituale pflegen wie z.B. eine Lektüre vor dem Einschlafen. Tagsüber für Bewegung im Freien sorgen.
(Quelle: Sucht Schweiz)