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Neuer Stadtteil auf dem Zwicky-Areal
Im Frühling 2002 gibt die Erbengemeinschaft bekannt, dass sie in privater Initiative plane, auf dem Gelände einen qualitativ hochwertigen neuen Stadtteil zu bauen. Dabei wolle sie dem bisherigen Konzept der gemischten Nutzung treu bleiben. Das neue Quartier soll Raum für Wohnen und Arbeiten, Einkaufen, Freizeit und Erholung bieten. Die Gewerbebauten werden als Lärmriegel angelegt, um die Wohnhäuser vor dem Verkehrslärm auf der nahe liegenden Autobahn zu schützen. Die meisten Gebäude der zwischen 1850 und 1870 erstellten Fabrik - darunter Kosthäuser, ein Gutsbetrieb und eine Villa - sollen als Zeugen ihrer Zeit integriert werden.
Im Dezember 2002 segnet die Gemeindeversammlung von Wallisellen den Gestaltungsplan für das Zwicky-Areal ab. Mit der Umnutzung will sich die Erbengemeinschaft Zeit lassen. Vorgesehen sind drei oder vier Bauetappen, verteilt über 15 bis 25 Jahre. Zuerst werden die leer stehenden Fabrikgebäude an der Glatt saniert und einer Neunutzung zugeführt. Sie bilden das Zentrum des neuen Stadtteils. Ausgehend von diesen historischen Gebäuden soll dann in alle vier Himmelsrichtungen gebaut werden. Im Endausbau wird das Areal auf einer Bruttogeschossfläche von 180'000 Quadratmetern 4000 Arbeitsplätze und 700 Einwohner beherbergen. Die Investitionen werden auf rund 540 Millionen veranschlagt, wobei zusätzliche Investoren gesucht werden.
Die Erschliessung durch die Glatttalbahn wird für die Entwicklung des neuen Stadtteils als unerlässlich gesehen. Eine der 20 Stationen soll mitten auf dem Areal zu liegen kommen.
Bild: Eine Visualisierung des geplanten Stadtteils auf dem Zwicky-Areal. (Foto: www.zwicky-areal.ch)