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Der Trinkwasserverbund Bibera, wie er heute gegründet wird, stellt eine kleinere Version dar als ursprünglich geplant: Von den anfänglich 20 Gemeinden, die in der Arbeitsgruppe dabei waren, sind bei der heutigen Gründung noch deren acht dabei: Büchslen, Courtepin, Gempenach, Gurmels, Jeuss, Kleinbösingen, Ulmiz und Wallenried. Hauptgrund für die kleinere Variante ist der Verzicht von Cressier: «Das Stimmvolk von Cressier hat einen Beitritt leider abgelehnt», erklärt Ueli Minder. Weil die beitrittswilligen Gemeinden Gurwolf, Greng und die bernischen Exklaven Münchenwiler und Clavaleyres über Cressier ans Netz angeschlossen worden wären, musste auch ihnen abgesagt werden. «Die Möglichkeit, Cressier mit einer Leitung zu umfahren, wurde geprüft, sie wäre jedoch nicht im Sinne des Gesamtkonzeptes gewesen», erklärt Ueli Minder. Trotzdem sieht Minder Cressier nicht als Sündenbock: «Der Entscheid der Gemeindeversammlung ist zu respektieren», erklärt er.
Der TWB ist laut Minder so konzipiert, dass eine Aufnahme weiterer Gemeinden in Zukunft möglich ist. «Diese Türe steht auch Cressier offen, falls es sich in Zukunft einen Beitritt überlegen würde», so Minder.