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Die Credit Suisse spricht von "sehr guten Fortschritten" bei der Umsetzung der strategischen Prioritäten. Wie die Bank am Donnerstag zusammen mit den Zahlen mitteilte, sei beim Verkauf des Geschäfts mit verbrieften Produkten (SPG) per (gestrigem) 8. Februar ein erstes Closing der Transaktion erfolgt, wobei diese im ersten Halbjahr 2023 abgeschlossen werden soll.
Aus dem SPG-Verkauf wird ein Vorsteuergewinn von 0,8 Milliarden US-Dollar erwartet, der zu einem Anstieg der Quote des harten Kernkapitals (CET1) um rund 30 Basispunkte führen werde und im laufenden ersten Quartal 2023 verbucht werde, heisst es. Die Transaktion dürfte auch zur Reduzierung der Liquiditätsanforderungen, der risikogewichteten Aktiven, der Leverage-Risikoposition und anderer Risikokennzahlen beitragen, so die CS.
Fortschritte gibt es auch bei der Ausgliederung der CS First Boston als unabhängige Bank für Kapitalmärkte und Beratung mit Sitz in den USA. Die CS erwirbt dazu wie erwartet die Klein Group für 175 Millionen US-Dollar. Der Verkäufer erhalte dazu eine Beteiligung an der CS First Boston in Form einer Wandelanleihe, heisst es.
Darüber hinaus werde der bisherige Verwaltungsrat der CS Michael Klein zum CEO of Banking und CEO of the Americas der Credit Suisse sowie zum CEO der CS First Boston ernannt. Er werde dazu Mitglied der Geschäftsleitung und berichte direkt an Group CEO Ulrich Körner.
Im vierten Quartal 2022 seien ausserdem Massnahmen zur Kostensenkung eingeleitet worden, die rund 80 Prozent der für das Gesamtjahr 2023 angestrebten Senkung der Kostenbasis um rund 1,2 Milliarden ausmachen dürften, wie es heisst. Weitere Kosten-Initiativen würden derzeit umgesetzt.
Ausserdem seien auch die Massnahmen zum Abbau der Fremdfinanzierung bzw. des Risikoabbaus im Nicht-Kerngeschäft beschleunigt worden, schreibt die Credit Suisse.
(AWP)