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Bei einem Ereignis mit erhöhter Radioaktivität soll das
gesundheitliche Risiko der Bevölkerung möglichst klein
gehalten werden.
Grundlage für die Anordnung von Schutzmassnahmen als Folge eines Ereignisses bildet das Dosismassnahmenkonzept (DMK). Dieses beschreibt bei welcher zu erwartenden Strahlenbelastung welche Schutzmassnahme ergriffen werden soll.
Die Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle der angeordneten Schutzmassnahmen liegt in der Verantwortung der Gemeinden.
Die Anordnung von Schutzmassnahmen erfolgt in der Akutphase durch die NAZ. Zu den wichtigsten Schutzmassnahmen gehören:
- Aufenthalt im Haus, Aufsuchen von Keller oder Schutzraum;
- Einnahme von Jodtabletten;
- Massnahmen in der Landwirtschaft.
Die Schutzmassnahmen dienen sowohl dem Schutz vor äusserer wie vor innerer Bestrahlung.
Damit die Schutzmassnahmen rechtzeitig ausgeführt werden können, müssen die Behörden und die Bevölkerung frühzeitig informiert werden. Dies geschieht nach einem festgesetzten und regelmässig überprüften Ablauf (Warnung und Alarmierung).