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Folgt man dieser Definition, dann stellt sich die Frage nach der eigentlichen Funktion des Web 2.0. Mögliche
Antworten sind: Informationen bereitstellen, Dialoge unterstützen, Vernetzung von sozialen Kontakten
ermöglichen, spezifische Analysen durchführen, Öffentlichkeitsarbeit betreiben etc. Im Ganzen sind diese
Funktionen mehr rational – analytisch geprägt als emotional. Daher kann man wohl ableiten, dass es im Web 2.0
mehr um Informationsdesign, als um Werbedesign handelt. Das wiederum hat Konsequenzen auf die Bildwahl,
die Grafik sowie Text und Typografie.
Die Suchtreffer-Kette mit 17'560'000'000 Ergebnisse bei Google in 0,16 Sec für den Suchbegriff “Online”.
Als "Online" bezeichnet man den Zustand eines Daten verarbeitenden Geräts, das gerade über eine Datenleitung
mit einem anderen Daten verarbeitenden Gerät verbunden ist und zum Senden oder Empfangen von Daten bereit
ist. Auf Personen bezogen hat "Online" als Slangausdruck die Bedeutung "anwesend", "erreichbar".
form follows function! Diese klassische Formel für zweckorientierte Gestaltung gilt offensichtlich auch für die
Zukunft des Web-Designs! Deswegen stelle ich sie an den Beginn der Diskussion.