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- Februar 2005, ATP-Turnier in Rotterdam: Federer und Wawrinka treten erstmals auf der Tour gegeneinander an. Der Baselbieter, der dominierende Spieler auf der Tour und die Nummer 1 der Welt, gewinnt gegen den noch nicht 20-jährigen Romand, die Nummer 128 der Welt, 6:1, 6:4.
- August 2008, Olympische Spiele in Peking: Die beiden gewinnen etwas überraschend Olympia-Gold im Doppel. Die Bilder gehen um die Welt, als Federer nach dem Sieg an seinem auf dem Rücken liegenden Kumpel symbolisch die Hände wärmt. Der Begriff «Fedrinka» ist geboren.
- September 2011, Davis-Cup-Aufstiegsspiel gegen Australien in Sydney: Federer und Wawrinka führen das Schweizer Davis-Cup-Team dank einem 3:2 gegen Australien wieder in die Weltgruppe zurück. Wawrinka gewinnt das vierte Einzel gegen Lleyton Hewitt. Federer sieht diesen Sieg als wichtigen Meilenstein in der Karriere Wawrinkas auf dem Weg an die Spitze. «Dies war ein ganz grosser Sieg für ihn.»
- April 2014, Final des ATP-Turniers in Monte Carlo: Erstmals treten die beiden Schweizer in einem Final gegeneinander an, den Wawrinka 4:6, 7:6 (7:5), 6:2 für sich entscheidet und damit sein erstes und bisher einziges Masters-1000-Turnier gewinnt. Seit seinem Triumph am Australian Open und erstmals in seiner Karriere liegt Wawrinka in der Weltrangliste vor Federer.
- November 2014, Halbfinal an den ATP-Finals in London: In der O2-Arena in London liefern sich die beiden Schweizer einen Tennis-Krimi, den Federer im dritten Satz des Tiebreaks und nach insgesamt vier abgewehrten Matchbällen für sich entscheidet. Federer verletzt sich am Rücken, so dass er für den Final gegen Novak Djokovic Forfait erklären muss. Ein Zwischenruf von Federers Frau Mirka, die Wawrinka «Cry Baby» nennt, sorgt zudem für atmosphärische Störungen - 6 Tage vor Beginn des Davis-Cup-Finals gegen Frankreich in Lille.
- November 2014, Davis-Cup-Final in Lille: London ist vergessen. In überragender Manier gewinnen Federer und Wawrinka vor der Rekordkulisse von 27'000 Zuschauern erstmals den Davis Cup für die Schweiz. Wawrinka tritt endgültig aus dem Schatten Federers und erweist sich im Doppel als Teamleader, da Federer aufgrund seiner Rückenverletzung noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist.
- Juni 2015, Viertelfinal am French Open in Paris: Erstmals schlägt Wawrinka Federer an einem Grand-Slam-Turnier. Der Romand lässt in der vom Wind beeinträchtigten Partie Federer keine Chance und siegt klar in drei Sätzen. «Stan hat bei sehr schwierigen Bedingungen unglaublich gespielt», so Federer. Im Final fegt Wawrinka auch Novak Djokovic vom Platz und gewinnt seinen zweiten Grand-Slam-Titel.
Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 10.09.2015, 00:15 Uhr.