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Liebi aktivi, passivi, ehemaligi ond zuekönftigi Lozärner
Guuggemusikerinne und Guuggemusiker
Es esch mier en osserordentleche Ehr ond Freud, a dem Gebortstagsfäscht es paar wenige·fasnächtlechi Wort a euch döffe z'rechte: Vorab härzlechi Gratulation!
Zwar han ech scho vor de Zyt em Lozärner Stadtrat brueflech ond teilwiis au osserbrueflech - nie aber deheime - die erschte Giige döffe spiele. Well ech aber bem litrett e D’LUGUMU vo Tuute ond Blase kei Ahnig gha ha, han ech das chönne mache, wo n’ech als Bruefspolitiker ond au scho vochhär nor sälte gmacht ha, nämli so rechtig of Pauke z'haue. Ond ech säge euch: Das hed mier huere guet doh. - Während de Fasnachtstäg hed au niemmer mösse nach miinere Pfiiffe tanze: För das hend mier de Hannes ond jedefalls ponktuell de Jimmy gha.
Won ech z’erscht Mol als Stapi gwählt worde be, send ier för mech e de Schüür go nes Ständli brenge, was mech riesig gfreut hed. Danke allne wo damals deby gsy send a dere Stell noch einisch härzlech. E dere chorze Nacht han i träumt, dass ech ab em 1. Septämber 1996 (Datom vom Amtsatritt) müess uufpasse, dass mier niemmer eso de Marsch blosed wie ihr mier a dem Maie-Obig.
Er send emmer en innovative Musig gsy. Drom esch för mech au klar, dass ier au jetzt weder de Zyt vorus send ond a eurem 69-te scho de 70-ti fiired. Rächt hender!
Oeb d'Musig anno 47 oder 48 gröndet worde esch, han ech jedefalls ned uusegfonde, obwohl ech em Toni Hofmann syn Artekel em Fasnachtsfüerer gfühlti zwänz Mal gläse ha. Aber eso esch das halt met “Hoffmanns Erzählungen”, sie send ond bliibet rätselhaft!
Was mer of jede Fall cha säge, dass die gossartigi Lozärner Guuggemusig Tradition, die Lozärn zomene volkskulturelle kreative Aalass met nationaler Uusstrahlig verhelfe hed, massgäblech vomene Basler, vom Sepp Ebinger, prägt worde esch. Sys Biispel hed Schuel gmacht ond da deför hed de Lozärner Stadtrat sogar es Altstadtgässli nach ihm benannt.
Em andere, em dopplete Wortsenn “Grosse vo der Lozärner Fasnacht” em Urs Ulrich R.P. Bucher, esch das - jedefalls bes hött - versagt blebe. Ned zlescht drom, wels of em Gebiet vo Alt'Lozärn kei neue Gasse oder Plätz me ged, nachdem e de Trepsche-Stadt alli Quartiererschliessig-Strössli gemäss Entscheid vom Lozärner Stadtrat med Frauenäme bezeichnet werde send.
Ern Studer hed das z’dänke gäh, Drom hed är de die letschtlech gschiterti Fusionsbewegig med Nachbergmeinde uusglöst e de Hoffnig, det gäbs no neui Quartier zom boue ond allefalls au Gasse oder Strosse zom benamse.
Könned ier öbrigens de Unterschied zwösche emene ächte Bruefspolitiker ond emene Tambourmajor?
Es ged gar keine!
Bedi verstönd's hervorragend, emmer vore äne z'schtoh,de Tatkt ahzgäh ond die hender em döfid chrampfe, blase, schloh ond d’Arbet mache. Am Schloss düend Tambourmajore oder Bruefspolitiker alli Lorbeere lisacke. Jedefalls esch das mini Befendlechkeit als chliine Paukescht gsy, ond - wie nech später e de Kantine vom Stadthuus erfahre ha, au Befendlechkeit vo einige Lüüt e de öffentleche Verwaltige gägenöber erne politische Chefs.
Zom Schloss wett ech euch no es Gheimnis verrate: Nach langem Hirne han ech nämli uusegfonde, wohär de Zuesatz Luzerner Guggemusig 4711 öberhaupt chonnt:
Wenn ech a die Frau dänke, wo früener e so wördevoll met em Schällebaum voruus gloffe esch, wenn ech dra dänke, wie frösch sie emmer uusgseh hed, emmer no guet gschmöckt hed, nachdem mier andere längstens zom Himmel gstonke hend, jo de esch es klar, mier hend de Zuesatz 4711, d’Markebezeichnig för s'Kölnischwasser, de Denise Fontaine z’verdanke.
Sie sch jo es Mannequin gsy, ned öppe es Model, nei es Mane-quin... Es hed bösi Zonge gäh, wo gseid hend, sy hebi s’ganze Jahr Fasnacht, so bunt aagleid wie sie - samt ierne Hönd - jewiils dör d'Stadt gloffe isch. Was heisst da gloffe, gschwebt esch sie. Sehr veli hend sech d'LUGUMU ohne Denise gar nömme chönne vorstelle.
Ond die politische Behörde vo de Stadt hend sech nach erem Abläbe müesse Gedanke mache, wie sie das fasnächtleche Uushängeschild wend ehre: Ech ha de schnell e Lösig gfonde. Mine Vorgänger als Stapi, wo so gärn Brönne gha hed, het mier d’ldee gäh:
Ab sofort heissed alli Brönne e de Stadt “Fontaine”, nome wäg de Denise, ehrlech! - Ond sogar Belgier hend en wältberüemte Bronne nach ere benannt: Mannequin pis!
On so wönsch ech euch - ond natürli au de schönschte ond beschte Stadt vo de Wält
- dass ier ned med Pauke ond Trompete ondergönd, sondern no johrzähnte -lang es glyche Horn stossed oder blosed, m. a. W. ned eso gly us em letschte Loch pfyffed, sondern - ohne de Blues z’ha - e 29, 30 oder 31 Jahr de 100-sti Gebortstag chönnd fiire.