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Eine chronische Zerstörung der roten Blutkörperchen ist kennzeichnend für die Paroxysmale Nächtliche Hämoglobinurie. Mutationen im PIG-A Gen führen zu einem GPI-AP-Defizit, das eine unkontrollierte Komplementaktivierung nach sich zieht. Eine C5-Komplement-Inhibition, die Erstmals nur alle acht Wochen verabreicht werden muss, kann helfen.
Die chronische lymphatische Leukämie ist die häufigste Leukämieform bei Erwachsenen in westlichen Ländern [1]. Trotz grosser Therapiefortschritte ist die Erkrankung noch immer unheilbar, und es kommt bei den meisten Patienten zum Rezidiv [2,3]. Für diese Patienten ist nun eine neue Behandlungsoption verfügbar.
Reaktive Plasmozytosen sind selten, allerdings dann häufig ausgeprägt. Sie müssen gegen eine reaktive (polyklonale) und monoklonale Plasmazellvermehrung abgegrenzt werden. Eine genaue Differentialdiagnostik ermöglicht eine effektive Therapie.
Der Morbus Hodgkin gehört zu den malignen Lymphomen und zeigt sich durch schmerzlose Lymphknotenschwellungen, die sehr häufig zunächst am Hals oder hinter dem Brustbein zu finden sind. Auch in fortgeschrittenen Stadien kann noch effektiv behandelt werden.
In die Welt der Hämatologie tauchten Teilnehmer des ASH Ende 2019 ein. Die erfuhren aktuelle Studiendaten und Erkenntnisse u.a. rund um das Multiple Myelom, die CAR-T-Zelltherapie beim LBCL und die Erhaltungstherapie beim AML.
Infektionen sind häufige Komplikationen der systemischen Therapie bei hämatologischen und onkologischen Patienten. Allerdings gibt es kaum einheitliche Definitionen und wenig Information, wie diese effektiv zu behandeln sind.
Die chronisch myeloische Leukämie ist eine maligne Erkrankung des Knochenmarks, bei der zu viele weisse Blutkörperchen gebildet werden. Bei den meisten Patienten kann eine genetische Veränderung des Philadelphia-Chromosoms nachgewiesen werden. Als Erstlinientherapie überzeugt der Tyrosinkinase-Inhibitor Bosutinib.
Bei Amyloidosen handelt es sich um eine seltene Form von Ablagerungsdermatosen, verursacht durch eine fehlerhafte Faltung von Proteinen. Dermatologische Früherkennung hat einen hohen Stellenwert für den weiteren Verlauf der Erkrankung.
Die BCL-2 Inhibition stellt einen Meilenstein in der Geschichte der Blutkrebsbehandlung dar. Zur Therapie bei rezidivierender oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) zugelassen, wird das orale Small Molecule inzwischen ebenfalls für die Therapie der akuten myeloischen Leukämie (AML) und weitere Einsatzgebiete untersucht.
Für die Behandlung einer Immunthrombozytopenie (ITP) wird aktuell der Einsatz von Thrombopoetin-Rezeptoragonisten (TPO-RA) diskutiert. Wenngleich die Steroidgabe als Stosstherapie nach wie vor im Mittelpunkt der Therapie steht.
Bei gesicherter Diagnose schweren Asthmas kann eine Zusatztherapie mit monoklonalen Antikörpern erwogen werden. Dazu stehen zurzeit phänotypenabhängig anti-IgE- oder anti-IL5-Antikörper zur Verfügung. Konsensusempfehlungen raten zu Verlaufsbeobachtung und gegebenenfalls einer Anpassung des Therapieregimens.
Eine Herzinsuffizienz kommt häufig nicht allein. Ein Drittel der Patienten leidet zusätzlich an einer Niereninsuffizienz. Eine grosse Herausforderung stellt dabei der oft auftretende Eisenmangel dar. Ein interdisziplinäres Management ist hier gefragt.
Differenzierte Diagnosemöglichkeiten sollen eine individuelle und auf die einzelnen Bedürfnisse abgestimmte Therapie ermöglichen. Bei hämatologischen Neoplasien greifen jedoch auch etablierte Behandlungsoptionen.