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Sämtliche Varianten wurden auf der Basis von Klassen berechnet, die aus maximal 24 Kindern bestehen, wie es im aktuellen Extrablatt heisst. Werden die Schülerzahlen der folgenden Jahre berücksichtigt, ergibt sich ein konstanter Bedarf von total 12 Klassen auf der Primarstufe. Die Kindergärten verbleiben bei sämtlichen Strategien und Varianten in den drei Dörfern.
Strategie A - Dorfschulhäuser
Die Strategie «Dorfschulhäuser» kommt dem Status-Quo am nächsten. Sie zeigt auf, welche baulichen Massnahmen nötig wären, falls das Prinzip der Dorfschulhäuser beibehalten wird. Vom kleinen Kindergarten bis zur 6. Klassen besuchen die Kinder die Schule im eigenen Dorf.
Fazit Strategie A – Dorfschulhäuser
Die Strategie «Dorfschulhäuser» beinhaltet die Gebäudehüllen- Sanierungen in Lenggenwil, Zuckenriet und am neuen Schulhaus in Niederhelfenschwil. Zusätzlich müssten ein Kindergarten-Neubau in Zuckenriet sowie die Gesamtsanierung des alten Schulhauses in Niederhelfenschwil in eine Gesamtschau einbezogen werden.
Strategie B - Stufenschulhäuser
Die Strategie «Stufenschulhäuser» bildet die Idee ab, die Kindergärten in den Dörfern zu belassen, die Primarschulklassen der einzelnen Zyklen aber in sogenannten Stufenschulhäusern zu zentralisierenFür die Umsetzung der Strategie B werden mindestens vier Schulzimmer für den Zyklus 1 (1. und 2. Klasse) und mindestens acht Schulzimmer für den Zyklus 2 (3. bis 6. Klasse) benötigt.
Fazit Strategie B – Stufenschulhäuser
Die Varianten der Strategie «Stufenschulhäuser» beinhalten die Gebäudehüllen-Sanierungen in Lenggenwil, Zuckenriet und am neuen Schulhaus in Niederhelfenschwil sowie die Gesamtsanierung des alten Schulhauses in Niederhelfenschwil. Zusätzlich müssten die entsprechenden Investitionen für die Neubauten pro Variante berücksichtigt werden. Für die nicht mehr benötigten Schulliegenschaften sollte eine Alternativnutzung angedacht werden.
Strategie C - Zentralschulhaus
Die Strategie «Zentralschulhaus» visualisiert die Idee, die Primarschulkinder aller drei Dörfer von der 1. bis zur 6. Klasse in einem Zentrumsschulhaus oder in einem gemeinsamen Schulhaus zu beschulen. Die Kindergärten verbleiben in den Dörfern.
Der gesamte Raumbedarf für ein zentrales Schulhaus, welches die Zyklen 1 und 2 beherbergt, umfasst 12 Klassen. In Lenggenwil und Zuckenriet würden Ersatzneubauten realisiert, in Niederhelfenschwil könnte eine Aufstockung oder ein Ausbau des neueren Schulhauses ins Auge gefasst werden. Das alte Schulhaus würde nach der Sanierung weiter als Kindergarten genutzt werden. Weder die Kapazität der Turnhalle in Lenggenwil noch in Niederhelfenschwil würde ausreichen. Als «neutraler» Standort könnte auch das Sproochbrugg-Areal in Betracht gezogen werden.
Fazit Strategie C – Zentralschulhaus
Diese Strategie umfasst sämtliche Massnahmen, die zur Umsetzung eines Zentralschulhauses nötig wären, sowie die Aufwendungen für die Sanierung des alten Schulhauses. Bei diesem Szenario müsste die weitere Nutzung beziehungsweise Umnutzung oder eine Veräusserung aller bestehenden Schulbauten diskutiert werden.
Strategie D - Neubau Sproochbrugg (5./6. Klassen)
Bei dieser Strategie verbleiben, analog aller anderen Varianten, die Kindergärten in den Dörfern. Weiter würden auch die 1. bis 4. Klassen in den bestehenden Dorfschulhäusern beschult. Der Raumbedarf hierfür wäre mit den bestehenden Schulbauten mehrheitlich gedeckt. Sanierungen, Umstrukturierungen sowie ein Kindergarten-Neubau in Zuckenriet wären jedoch Bedingung für diese Strategie.
Fazit Strategie D – Neubau Sproochbrugg (5./6. Klassen)
Die Überlegungen zur Strategie «Neubau Sproochbrugg 5./6. Klassen» beinhalten sämtliche Sanierungs- und Umstrukturierungsmassnahmen an allen bestehenden Bauten, einen Kindergarten-Neubau in Zuckenriet sowie die Aufwendungen für einen Schulhaus-Neubau auf dem Areal des Oberstufenzentrums Sproochbrugg.
Die Begleitgruppe wird nun diese Lösungsstrategien an ihrer zweiten Sitzung Anfang November kritisch würdigen und in Workshops, gemeinsam mit dem Kernteam, weiterentwickeln. Bei diesem Schritt können auch die Interessen der Anspruchsgruppen eingearbeitet werden. Zu diesem Zeitpunkt werden sowohl Kostenschätzungen als auch ein detailliertes Planungs- und Realisierungsprogramm kommuniziert. Bis zum Jahresende, spätestens im 1. Quartal 2023, soll ein Variantenentscheid vorliegen, welcher in eine Machbarkeitsstudie einfliessen wird.