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Eigentlich wollte Metro den Verkauf bereits Ende Januar abschließen, doch die Verhandlungen dauerten an. Vor wenigen Wochen hat das russisch-deutsche Konsortium die Übernahmepläne der EU-Wettbewerbskommission vorgelegt. Ein Metro-Sprecher bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: „Die Gespräche zwischen der Metro und der SCP Group sind soweit fortgeschritten.“ Mittlerweile steht auch fest: Metro und x+Bricks sind sich einig.
Auf der Jahreshauptversammlung der Metro sagte Olaf Koch über das laufende Geschäftsjahr des Großhändlers: „Darüber hinaus, haben wir mit dem Finanzinvestor SCP Group eine kommerzielle Einigung über den Verkauf der Real GmbH erzielt.
Gemeinsam mit dem Frankfurter Immobilieninvestor x+Bricks übernimmt das russische Unternehmen SCP Real komplett.
So läuft der Real-Verkauf ab
Indirekt kommt der Plan einer Zerschlagung gleich. Denn die 277 Real-Märkte sollen in Etappen entweder verkauft, umgebaut oder geschlossen werden. Ein kleiner Teil an Märkten soll unter dem Namen Real weitermachen. Das operative Geschäft bleibt für die nächsten zwei Jahren in den Händen von Real. Wie viele Real-Märkte weitermachen, ist allerdings noch völlig unklar.
Die Vereinbarung sieht eine Veräußerung von Real als Ganzes zu einem Unternehmenswert von etwa einer Milliarde Euro vor, wie es in der Mitteilung heißt. Metro erwarte einen Nettomittelzufluss von etwa 300 Millionen Euro und weiterhin mehr als 1,5 Milliarden Euro Nettomittelzuflüsse nach sämtlichen Transaktionskosten aus dem Verkauf von Real und der Veräußerung eines Mehrheitsanteils am chinesischen Geschäft.
Metro selbst will sich komplett auf den Großhandel konzentrieren. Für eine Übergangszeit sollen die Servicegesellschaften von Metro weiterhin Dienstleistungen für Real erbringen. Diese würden allerdings nach und nach reduziert.
Quelle: Chip.de