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SCB 2: Niederlage nach schwachem Auftritt
Die Partie begann für die Kronen alles andere als ideal, indem sie bereits in der dritten Minute in Rückstand gerieten. Nach dem Schock kamen sie langsam ins Spiel, jedoch ohne zu überzeugen. Nichtsdestotrotz kamen sie zu einigen Ausgleichschancen, wovon die klarste in der 11. Minute, als Javier Halter eine schöne Hereingabe von Marko Torlakovic aus bester Position nicht verwerten konnte. Die nächste Gelegenheit hatte in der 20. Minute Marko Torlakovic, sein Schuss wurde jedoch sicher vom gegnerischen Torhüter gehalten. Kurz später konnte sich Manuel Laski im Strafraum durchsetzen, wurde von seinem Gegner regelwidrig angegangen, er machte jedoch alles, um nicht an Boden zugehen: sein Abschluss wurde ebenfalls vom gegnerischen Torhüter neutralisiert. Bei cleverem Auftritt wäre ein Elfmeter drin gelegen. In der 29. Minute scheiterte dann Edmir Zulic, sein guter Abschluss wurde vom gegnerischen Torhüter abgewehrt. Die letzte Ausgleichschance hatte Elia Rosalen in der 45. Minute, sein Schuss wurde jedoch über die Latte gelenkt. Dazwischen hatte das Heimteam einige gute Chancen, sie scheiterten aber wiederholt an Arif Celebi im Tor des SCB. Fazit des ersten Durchgangs: eine teilweise spannende erste Halbzeit auf bedenklichem Niveau, die auf Besseres hoffen liess.
Die Kronen begannen vielversprechend mit einem guten Abschluss von Edmir Zulic, der aber das Tor verfehlte. Danach ging das Licht aus und beide Teams zeigten, wie man nicht Fussball spielen sollte: kein Spielfluss, unnötige Fouls, ständiges Reklamieren und keine sehenswerten Spielzüge. Die Tore zwei und drei unterstrichen nur noch den schlechten Auftritt des SCB.
Fazit: ein schwaches Team schlägt ein noch schwächeres Team. Am kommenden Wochenende haben die Kronen spielfrei, womit sich dem Trainerstab die Gelegenheit bietet, an gewissen taktischen und mentalen Grundlagen zu arbeiten.
Mauro Palazzesi
Stimmen zum Spiel, heute mit Marco De Grassi
Besa war heute das erfahrenere Team auf dem Platz. Sie spielten mit mehr Überzeugung und gewannen die wichtigen Zweikämpfe. Das Resultat lässt vermuten, dass unsere Abwehr wieder einmal nicht auf der Höhe war, doch in diesem Spiel war es das Mittelfeld, das nicht die gewünschte Deckung gab. Auch in der Offensive hatten wir nicht den Mut, den Ball im Mittelfeld zu verlangen und nach vorne Akzente zu setzen. Wir sind leider in einem Wiederaufbau und das braucht Zeit. Wie immer werden wir daran arbeiten.