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Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts
Aufgrund der ernüchternden Therapieerfolge der anti-angiogenen Behandlungsansätze drängen sich zwei Fragestellungen auf:
1) Könnte eine spezifischere Ansteuerung des VEGF Rezeptors2 mittels „Targeting“ der extrazellulären Domäne bessere Therapieergebnisse aufweisen?
2) Inwiefern spielt die autokrine Sekretion von VEGF in Tumorzellen eine Rolle für deren Progression?
Ziel des Forschungsprojektes ist die Herstellung von Antikörper-ähnlichen Peptidmolekülen welche weder die intrazelluläre Tyrosinkinasendomäne noch körpereigenes VEGF anpeilen, jedoch effektive Inhibition der VEGFR-2 Aktivitäten aufweisen. Zusätzlich möchten wir mit Hilfe dieser Peptidmoleküle die Bedeutung der VEGFR-2-Aktivität in Tumorzellen mittels Maustumormodellen gezielter untersuchen.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext des Forschungsprojekts
Durch die Herstellung spezifischere Inhibitoren erhoffen wir uns eine anti-angiogene Therapie mit weniger Nebenwirkungen und grösserer Wirksamkeit. Des Weiteren bietet ein besseres Verständnis für die Rolle der VEGFR-2 Signaltransduktion in Tumorwachstum und -progression Möglichkeiten für zukünftige Therapieansätze an.