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MAS-Theorie-Abschlussarbeit
Die vorliegende Arbeit entstand während meines Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste im 4. Semester zwischen Januar und Mai 2011.
Typografie soll Inhalt, Zweck und Anmutung eines Werkes
verdeutlichen. Sie soll die Aussage des Textes visuell unter-
stützen, wobei die optimale Lesbarkeit immer an erster Stelle
steht.
Dieser Satz begegnete mir erstmals 1983 in der Johannes Gutenberg Schule Heidelberg im ersten Lehrjahr. Dort klebte ich diesen Satz in zahlreichen Variationen im Unterricht mit Fixogum auf Papier, um den Umgang mit Schrift und Papier, zu lernen. Inzwischen ist viel Zeit vergangen, Technologien gingen, neue kamen und wurden wieder durch modernere und schnellere abgelöst.
Geblieben ist der Anspruch an die Qualität, an das Schöne und Gute.
Wirklich?
Geben wir uns nicht manchmal einem Sonderangebot hin? Schauen wir nicht oft genug auf den Preis und wägen ab? Ist es das wert? Ist es uns das wirklich wert? Oder geht es auch eine Kategorie billiger?
Kann gute Qualität auch mit einem akzeptablen Preis einhergehen –
oder wie ist das für mich persönlich? Möchte ich immer mehr oder länger
arbeiten und weniger Lohn dafür erhalten? Wie werde ich wertgeschätzt – und wie schätze ich andere wert - wenn ich nur noch Preisorientiert
agiere – oder danach behandelt werde?
Diese Ausgangslage stellte die Grundlage meiner Untersuchung dar.