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Ein Ausrufezeichen setzte Florian Gnägi bereits im Anschwingen, als er Simon Anderegg bezwingen konnte. Auch Stefan Marti bezwang er anschliessend. Im dritten Gang gegen den Berner-Oberländer Alexander Kämpf musste sich Gnägi mit einem Unentschieden abfinden. Mit zwei Siegen über Florian Weyermann und Adrian Schenkel qualifizierte er sich für den Schlussgang. Dabei gelang es ihm, Matthias Glarner in den letzten 20 Sekunden des auf zwölf Minuten angesetzten Schlussganges, auf den Rücken zu befördern.
Wende im fünften Gang
Langezeit sah Christian Stucki wie der sichere Sieger in der Hockeymetropole aus. Doch im fünften Gang scheiterte der Kilchberger Sieger an Bernhard Kämpf. Durch die 8,75, die beide Athleten für das Unentschieden notiert bekamen, zogen Florian Gnägi und Matthias Glarner mit 48,75 Zähler um einen Viertelpunkt an Stucki vorbei. Das Spezielle an Gnägis Erfolg: Vor 26 Jahren siegte sein Vater Erich, im Rang 1b, ebenfalls am Mittelländischen Schwingfest. Auch damals wurde der Anlass in der Bundeshauptstadt durchgeführt. Für den letztjährigen Brünig-Schlussgangteilnehmer bedeutete der Sieg in Bern der fünfte Kranzfestsieg (vier Gauverbandsfeste, ein Teilverbandsfest), in seiner Laufbahn. Ein Interview mit dem Turnerschwinger folgt zum Ende der Woche.