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Dritter Etappensieg für Erik Dekker in der Tour de France 2000: Der Holländer setzte sich auf den letzten Kilometern der 17. Etappe von Evian nach Lausanne zusammen mit Mario Aerts (Be) vom Feld ab und siegte knapp vor dem heranrückenden Feld.Dieser Inhalt wurde am 19. Juli 2000 - 19:42 publiziert
An der Spitze des Gesamtklassementes mit Lance Armstrong (USA) im Maillot jaune sowie Jan Ullrich (De) und Joseba Beloki (Sp) auf den beiden folgenden Plätzen ergaben sich keine Änderungen.
Alex Zülle gab das Rennen kurz nach dem Start zur 17. Etappe auf. Marco Pantani ging wegen einer Magenverstimmung gar nicht erst an den Start.
Erik Dekker, Zweiter des Olympischen Strassenrennens 1992 in Barcelona, war schon in Villeneuve-sur-Lot (8. Etappe) und in Revel (11. Etappe) erfolgreich gewesen. Zusammen mit dem Triumph von Leon Van Bon in Tours (6. Etappe) blickt die Sportgruppe Rabobank nun sogar schon auf vier Etappen-Triumphe zurück.
In Lausanne klassierten sich hinter Dekker die Sprinter Erik Zabel (De), Fred Rodriguez (USA), François Simon (Fr) und Robert McEwen (Au), dieauf den letzten Metern noch Mario Aerts überspurteten. Markus Zberg wurde im 11. Rang klassiert.
Die „Schweizer Etappe“ - nur 15 km davon verliefen auf französischem Territorium - stand in ihrem ersten Teil im Zeichen von Massimiliano Lelli. Der Italiener griff am Fusse des Aufstieges zum Col des Mosses an und erhielt in der Abfahrt Richtung Bulle Zuzug durch acht weitere Fahrer.
Diese Fluchtgruppe mit Jens Heppner (De) aus dem Team Deutsche Telekom als Aufpasser harmonierte indessen zu wenig. Noch vor der ersten Zielpassage in Lausanne kam es deshalb zum Zusammenschluss.
Marco Pantani und Alex Zülle nicht mehr dabei
Vor dem Start war das Forfait von Marco Pantani zu verzeichnen gewesen. Der Etappensieger vom Mont Ventoux und von Courchevel hatte sich offenbar im Schlussteil des Teilstückes nach Morzine am Dienstag eine Magenverstimmung zugezogen. Auf Anraten des Teamarztes trat Pantani am Mittwochmorgen die Heimreise nach Cesenatico an.
Im Aufstieg zum Col des Mosses kam das Aus von Alex Zülle. Der Ostschweizer zählte zu den ersten Fahrern, die abgehängt wurden. Daraufhin setzte Zülle seiner Leidensfahrt ein Ende.
Vor bald drei Wochen war er aufgebrochen, in dieser Tour de France eine bestimmende Rolle zu spielen. Doch seit der ersten Bergankunft in den Pyrenäen hatte Zülle immer grössere Schwierigkeiten bekundet, seine Leistungsfähigkeit früherer Jahre zurück zu erlangen.
swissinfo und Agenturen
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