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FCZ-Legende Köbi Kuhn ist tot
Als Spieler (1960 bis 1977) war Jakob Kuhn berühmt und vielleicht der beste Schweizer seiner Zeit. Während 17 Jahren hatte er für seinen Stadtklub gespielt, seinen FC Zürich. Es waren goldene Jahre für den FCZ. Kuhn führte den Verein zu sechs Meistertiteln, fünf Cupsiegen und zweimal in die Halbfinals des Meistercups. Es war die Zeit der grossen Rivalität zwischen dem FCZ und dem FC Basel. Die Duelle der grossen Spielmacher Kuhn und Karl Odermatt. Besseres hatte der Schweizer Klubfussball weder vorher noch nachher zu bieten.
Populär als Trainer
Als Nationaltrainer (2001 bis 2008) war Kuhn populär. Im Volk war er durch alle Generationen und Schichten hindurch einfach «Köbi». Als Konsequenz davon wurde Kuhn zum «Schweizer des Jahres 2006» gewählt. Unter Kuhn nahm die Schweiz an drei Endrunden in Folge teil. Kein anderer Nationalcoach hat das geschafft. Als er die SFV-Auswahl im Sommer 2001 übernahm war sie im FIFA-Ranking auf Platz 65 klassiert. Fünf Jahre später, nach der WM 2006, stand die Schweiz an der Schwelle zu den Top Ten (13.).
«Merci Köbi!»
Als er 2008 abtrat, hatte er die Fussball-Nationalmannschaft in 73 Spielen betreut. Nach dem 2. Weltkrieg war keiner länger im Amt als er. Und auch wenn seine Karriere als Nationaltrainer an der Heim-EM mit einer grossen Enttäuschung und dem vorzeitigen Ausscheiden in den Gruppenspielen endete, wurde er von Spielern und Fans nochmals gefeiert: Ein «Merci, Köbi»-Banner machte im St.-Jakob-Park die Runde.