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Christophe Darbellay ist am Dienstag zum vierten Mal Vater geworden, allerdings ist das Kind nicht von seiner Frau. «Als ich im vergangenen Dezember, bevor ich meine Amtstätigkeit in Bern beendete, eine Nacht mit einer Frau verbrachte, habe ich einen schweren Fehler begangen», wird der ehemalige Präsident der CVP vom Sonntagsblick zitiert.
Bei seiner Frau habe er sich entschuldigt: «Ich bereue mein Verhalten zutiefst und ich habe meine Ehefrau und meine Familie um Verzeihung gebeten.» Offenbar werden die beiden zusammen bleiben. Darbellay gibt zudem an, das Kind bereits vor der Geburt anerkannt und die «finanziellen Verpflichtungen geregelt» zu haben.
2017 will er sich in die Walliser Regierung wählen lassen. «Mir ist bewusst, dass ich viele Freunde und Freundinnen, Wählerinnen und Wähler mit meinem Verhalten verletze oder enttäusche. Ich bitte sie um Verzeihung», so der 45-Jährige.
Als Parteichef wurde Christophe Darbellay nicht müde zu betonen: «Kinder sind die Zukunft des Landes.» Im Parteiproramm anerkennt die CVP die «Familie als eine unersetzbare und im Wesen des Menschen liegende soziale Institution an». Gleichzeitig stelle die Partei «nicht die Familienform, sondern das Wohl der Kinder ins Zentrum ihres politischen Schaffens», heisst es dort. (kri)
Der Bundesrat will die Ausrüstung der Schweizer Armee für zwei Milliarden Franken modernisieren. Zudem will er die Hälfte der F5-Tiger-Kampfjets ausser Dienst stellen. Dies beantragt er dem Parlament in der Armeebotschaft 2018, die er am Mittwoch verabschiedet hat.
Mit dieser werden ein Rüstungsprogramm im Umfang von 848 Mio. Franken, die Rahmenkredite für das Armeematerial von 742 Mio. Franken sowie ein Immobilienprogramm von 463 Mio. Franken vorgelegt. Die drei Kredite belaufen sich auf …