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Folgende Geschichte illustriert, wie sich Unglück ins Glück wenden kann:
«Ein Fischkutter geriet in einen gewaltigen Seesturm, wurde weit davongetrieben, kenterte schliesslich, und ging mit der gesamten Mannschaft unter. Nur ein einziger Mann konnte sich retten und blieb am Leben. An ein Stück Holz geklammert trieb er tagelang auf dem Meer und wurde schliesslich an den Strand einer einsamen und unbewohnten Insel gespült.
Dort blickte er Tag für Tag aufs Meer hinaus, ob am Horizont ein Schiff auftauchte, dem er Zeichen geben konnte. Doch nichts geschah. Nach mehreren Wochen ergebnisloser Ausschau sank seine Hoffnung. Nach und nach fertigte er sich aus Holz eine kleine Hütte und die wichtigsten Gegenstände an, die er zum Leben brauchte.
Einmal kam er von einem Ausflug auf der Insel zurück und sah mit Schrecken seine Hütte in Flammen stehen. Doch er kam zu spät und hatte all sein Hab und Gut verloren. Zwischen Wut und Verzweiflung schwankend legte er sich hin und wollte nur noch sterben.
Am nächsten Morgen wurde er durch das Geräusch von Motoren geweckt. Der Mann konnte es kaum glauben, dass sich ein Boot zu seiner Rettung näherte. Nach dem Anlegen fragte er den Seemann: ‹Woher wussten Sie, dass ich hier bin?› und dieser antwortete: ‹Wir haben Ihr Rauchsignal gesehen.›»
Ein Verlust kann so stark erschüttern, dass im Moment nur noch Verzweiflung und Resignation übrigbleiben. Dass der Verlust eine unerwartete positive Wendung nehmen kann, ist eine Erfahrung, die sich erst im Nachhinein erschliesst. Zugleich macht es Mut, stets an der Hoffnung festzuhalten.