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Die Handmaschinenstickerei des Zürcher Oberlandes wurzelt in der sanktgallischen Handstickerei. 1840, acht Jahre nach dem Maschinensturm in Uster, wurden in St. Gallen mit den ersten zwölf Handstickmaschinen zierreiche Stoffe bestickt. Von da gelangten diese Maschinen sukzessive in den Zürcher Bergraum, wo sie vielen existenzlos gewordenen Handwebern ein neues Ein- und Auskommen boten.
1890, zur Zeit der Hochblüte der Stickerei, arbeiteten im hiesigen Raum gegen fünfzehnhundert heimindustrielle Handsticker. Während des ersten Weltkrieges verlor die Handmaschinenstickerei ihre Bedeutung und erlosch kurz nach dem zweiten. Nach dem Handspinnen und Handweben verlängerte das Handmaschinensticken für rund einhundert Jahren das Dasein der manufakturiellen Textilindustrie im Zürcher Oberland.