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Eine neue Realverfilmung des Tarzan-Stoffes war seit 2003 bei Warner Brothers in Planung. Doch lange Zeit kam das Projekt „The Legend of Tarzan“ einfach nicht voran. Immer wieder wechselte der Regisseur, neue Drehbuchautoren wurden engagiert und der Schwerpunkt der Geschichte wurde anders gesetzt. Die Ankündigung, aus dem Stoff einen Dreiteiler zu schaffen, zog Kreise und wurde wieder dementiert. Erst 2012 übernahm Filmemacher David Yates (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2) die Regie für das Live-Action-Spektakel. Klingt nach keinem guten Stern, unter welchem der Film zu stehen scheint, die Handlung von „The Legend of Tarzan“ klingt auch eher… naja:
Es ist Jahre her, dass Tarzan (Alexander Skarsgård) den afrikanischen Dschungel hinter sich gelassen hat und nach England gezogen ist. Hier lebt er nun in London unter dem Namen John Clayton III als Lord Greystoke mit seiner geliebten Frau Jane Porter (Margot Robbie). Obwohl der einst von Affen aufgezogene Mann sich in der Zivilisation inzwischen wohl fühlt, nimmt er eine Einladung in den Kongo gerne an. Als Handelspartner kehrt er in seine ehemalige Heimat zurück, um Chief Mbonga (Djimon Hounsou) zu treffen. Dabei merkt Tarzan jedoch nicht, dass er nur eine kleine Schachfigur in einer weitreichenden Verschwörung ist, die der gerissene belgische Captain Rom (Christoph Waltz) in die Wege geleitet hat.