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Biolandbau fördert Bestäuber und Nützlinge
Neue Metastudie belegt Vorteile des Biolandbaues
Eine neue globale Metastudie mit Beteiligung des FiBL belegt, dass der biologische Landbau Bestäuber (Wildbienen) und andere Insekten und räuberische Nützlinge (Käfer, Spinnen) substantiell fördert im Vergleich zu konventionellen Anbausystemen. Die Studie umfasste 60 Studien in 21 Ländern aus fünf globalen Regionen (Europa, Nord-, Süd-, Zentralamerika und Ozeanien). Die Häufigkeiten der Bestäuber wurden im Mittel durch den biologischen Anbau um 90% und die der Nützlinge um 38 % erhöht. Dies war wenig wie in komplex strukturierten Landschaften der Fall. Diese Ergebnisse zeigen, dass der Biolandbaues die zwei Ökosystemservices deutlich stärker fördert und nutzen kann oder so weniger von Hilfsstoffen abhängig ist. Seltene Gliedertierarten waren auch häufiger auf den Biobetrieben nachgewiesen worden. Bei den pflanzenfressenden Schädlingen oder abbauenden Organismen hingegen wurden keine Unterschiede zwischen den zwei Anbausystemen festgestellt.
Weitere Informationen
- Elinor M. Lichtenberg et al. (2017): A global synthesis of the effects of diversified farming systems on arthropod diversity at field and landscape scales. Global Change Biology