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Dass Stammbach am ITF-Präsidium Interesse hat, ist schon länger bekannt. Nun ist der Schweizer Verbandschef offiziell Kandidat für die Nachfolge des zurücktretenden Italieners Francesco Ricci Bitti. Seine Gegenkandidaten bei der GV des Weltverbandes im September sind David Haggerty (USA), Anil Khanna (Ind) und Juan Margets Lobato (Sp).
Stammbach sitzt bereits im 14-köpfigen Board des ITF und präsidiert dort die Kommissionen für Finanzen und Olympische Fragen.
Daviscup nur alle 2 Jahre?
Für den Fall seiner Wahl strebt Stammbach eine «dringende» Reform von Davis- und Fedcup an. Der Schweizer möchte dabei alle Optionen prüfen, zum Beispiel einen Zweijahres-Rhythmus oder einen auf neutralem Boden gespielten kombinierten Fedcup-/Daviscup-Final.
In seinem 12-Punkte-Wahlprogramm nennt er zudem die Stärkung der nationalen Verbände und eine ausgeglichenere Vertretung von Athleten, Regionen sowie Geschlechtern im ITF-Vorstand als Anliegen.