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Interview mit dem Kommandanten des Schweizer Armeespiels, Oberst Philipp Wagner
Die Armee hat vier Elite-Formationen: Brass Band, Big Band, Central Band und Symphonisches Blasorchester, das Sie früher selber viele Jahre geleitet haben. Welche Formation ist in Liestal zu sehen und zu hören?
Die Brass Band. Die Schweiz ist ein Brass-Band-Land, die Bewegung ist enorm stark. Auch das Baselbiet hat einige sehr engagierte Brass Bands. Inzwischen ist die Big-Band-Szene stärker geworden durch Gruppen in Gymnasien. Die Central Band ist das Repräsentations-Orchester, das die Schweizer Armee nach aussen vertritt, viel auch im Ausland. Heuer trat es unter anderem am Basel Tattoo auf. Als Überbegriff für die vier Orchester firmiert «Schweizer Armeespiel» quasi als Holdingname.
Ist ein Armeespiel essenziell für die Landesverteidigung?
Die Militärmusik ist sehr wichtig. Je kleiner die Armee wird, je weniger sieht man sie draussen. Heute ist sie grösstenteils kaserniert. Wir sind dafür zuständig, dass die Armee nach aussen getragen wird. Wir repräsentieren offiziell die Schweizer Armee, sind deren Botschafter sowie Brückenbauer zwischen Armee und Bevölkerung. Ähnlich ist es mit der Patrouille Suisse. Sie ist Repräsentantin in der Luft, wir am Boden.
Das ganze Interview kann man nachlesen unter basellandschaftlichezeitung.ch