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Ohne FDP- und CVP-Hilfe hätte es Zanetti nicht geschafft. Die SVP sucht derweil einmal mehr die Versöhnung mit der FDP.
Der SP-Mann vertritt den Kanton Solothurn weiter im Ständerat. Er lässt seinem Konkurrenten von der SVP keine Chance.
Soll die FDP für den zweiten Wahlgang einen neuen Kandidaten bringen? Gewinnen wird er sowieso nicht.
SVP und SP können ihre je zwei Sitze verteidigen. Auch die FDP hält ihren Sitz, Die CVP verliert einen von zwei Sitzen.
In Solothurn gibt es kaum konkrete Wahlempfehlungen aus der Mitte. Aber aktive Hilfe für den einen oder anderen schon.
Nach der FDP verzichtet auch die CVP auf eine Wahlempfehlung für den zweiten Wahlgang vom 15. November.
Von den 21'317 Stimmen, die Kurt Fluri am Sonntag erreichte, waren total 6814 Stimmen Panaschierstimmen.
Die regionalen Unterschiede bei den Wahlresultaten sind beträchtlich. Auffällig ist der SVP-Erfolg «hinter dem Berg».
Nur Walter Wobmann (SVP) tritt im zweiten Wahlgang gegen Roberto Zanetti (SP) an. Zanetti dürfte wiedergewählt werden.
Sowohl im Kanton Solothurn als auch im Aargau haben Nationalräte die Wiederwahl verpasst und bedauern das Ausscheiden.
In mehreren Solothurner Gemeinden sind 39 verdächtige Wahlzettel aufgetaucht. Sie wiesen die gleiche Handschrift auf.
Roberto Zanetti (SP) und Walter Wobmann (SVP) sind kaum je einer Meinung. Auch nicht im Gespräch mit Radio SRF.