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Inhaltsbereich :Geschichte
Die politische Gemeinde Ingenbohl setzt sich zusammen aus dem Dorfteil Brunnen sowie den Siedlungen Unterschönenbuch und Wylen. Der Name Brunnen entwickelte sich aus dem Wort "Bronnen", welches die aufsteigenden Quellbäche des Leewassers umschreibt. Aus dem Jahre 1387 stammt die Urkunde, in welcher Ingenbohl erstmals erwähnt wurde. Es handelt sich um einen Ablasserbrief der "Kapell zu Sant Leinhart und Sant Banthaleons uff Ingenbohl gelegen".
Ingenbohl zählt, wie Brunnen auch, zu den sekundären Besiedlungszonen und gehörte bis ins Jahr 1618 zum Kirchspiel Schwyz und im "Alten Land Schwyz" mit Morschach und Riemenstalden, weil unterhalb der Muota gelegen, zum sogenannten Nidwässerviertel. Die Herkunft des Namens Ingenbohl setzt sich zusammen aus dem Personennamen Ingo und der Geländebezeichnung Bol. Bol oder Bohl bedeutet, wie das häufiger vorkommende Büel auch, rundlicher Hügel. Die oben erwähnte Kapelle stand also, ähnlich wie heute die Pfarrkirche, auf dem buckligen Ausläufer der Morschacher Höhe. Sie war damit von weither sichtbar und geschützt vor den Wassern der nicht immer gesittet dahinfliessenden Muota (12 schwere Verheerungen zwischen 1584 und 1777). Im Laufe der Jahrhunderte wurden für das heutige Ingenbohl verschiedenste Schreibweisen gewählt, vom ursprünglichen Ingenbohl über Ingenboll, Yngenbol bis hin zum Fingenboll von 1618.