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29./30. April 2016: Besuch von Annegret Grimm, MSc Biology, Department Naturschutzforschung Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ bei Anoplophora Spürhunde Schweiz
Projekte:
- Auswirkungen des Klimawandels auf eine Reptiliengemeischaft im ariden Australien
- Der Nutzen von Suchhunden im Naturschutz Link zu Helmholtz-Zentrum
Eurasische Fischotter (Lutra lutra) leben in Deutschland besonders nachtaktiv und sind schwer zu beobachten. Da aber Fischotter
viel Kot für innerartliche Kommunikation absetzen wurde die Suche danach als nicht-invasive Suchmethode zur Standarduntersuchungsmethode. In vorangegangenen Studien wurden die
Kotproben von eingewiesenen Menschen gesucht, doch bei der genetischen Analyse wurde festgestellt, dass der Kot vom sympatrisch auftretenden Amerikanischen Mink (Neovison vison) nicht
unterschieden werden kann, da beide die gleiche Nahrungsquelle nutzen, den Fisch. Eine Diskriminierung ist mit speziell trainierten Hunden (Scat Detection Dogs) möglich. Daher wollen wir
wissen, wie gut Suchhunde in der Lage sind, zwischen nahe verwandte Arten zu diskriminieren, auch wenn sie exakt die gleiche Diät (Fisch) zu sich genommen haben. Dazu trainieren wir
Hunde darauf, Fischotter anzuzeigen und Minke zu ignorieren, sowie trainieren wir weitere Hunde, Minke anzuzeigen und Fischotter zu ignorieren.
In der Schweiz wurden auch Fischotter beobachtet: Naturschutz.ch berichtet über Sichtungen im April 2016 im Kanton Graubünden. Es ist dies der sechste freilebende Fischotter in der Schweiz.