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Pätz/Michel für Aufholjagd nicht belohnt
Das Schweizer Duo Alina Pätz und Sven Michel gewinnt an der Curling-WM im olympischen Mixed-Doppel in Thônex bei Genf Silber. Die Zürcherin und der Berner Oberländer verlieren den Final gegen das im ganzen WM-Turnier ungeschlagene Team aus Schottland 7:9.
Der Final begann für Pätz/Michel denkbar schlecht. Sie mussten im 1. End ein Viererhaus und gleich danach einen gestohlenen Punkt hinnehmen. Von dem hohen Rückstand konnten sie sich nie richtig erholen, auch wenn sie alles versuchten und eine imposante Aufholjagd starteten. Dank einem gestohlenen Zweierhaus im sechsten von acht Ends kamen sie bis auf einen Punkt (6:7) heran, aber die Schotten antworteten umgehend mit dem entscheidenden Zweierhaus.
Die Widersacher Eve Muirhead und Bobby Lammie bestätigten mit ihren starken Leistungen der ganzen Woche ihre überragenden Erfolge in dieser Saison. An den Olympischen Spielen in Peking hatten sie mit ihren Teams im klassischen Vierer-Curling Gold beziehungsweise Silber gewonnen.
Sowohl für die 32-jährige Alina Pätz, die vierfache Weltmeisterin im klassischen Curling, als auch für den 34-jährigen Sven Michel war es die erste Niederlage einem WM-Medaillenspiel im Mixed-Doppel. Die beiden, die auch im Leben ein Paar sind, und in Unterseen, im Berner Oberland wohnen, wurden 2011 gemeinsam Weltmeister. Einen weiteren WM-Titel errang Sven Michel 2018 zusammen mit der Bernerin Michèle Jäggi.
(text:sda&og/bild:sda)
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