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Twitters Werbeeinnahmen sollen in den fünf Wochen ab 1. April dieses Jahres um 59 Prozent tiefer gelegen haben als noch vor einem Jahr. Das geht aus einem Bericht der "New York Times" (Paywall, via "Engadget
") hervor. Damit sollen die Einnahmenverluste noch höher sein als erwartet, und es gäbe keine Anzeichen auf einen Turn-Around, ist unter Berufung auf Twitter-Mitarbeitende und gesichtete Unterlagen zu lesen.
Twitter-Besitzer Elon Musk soll jüngst zu Protokoll gegeben haben, dass Twitter
auf Kurs sei, im Geschäftsjahr 2023 3 Milliarden Dollar Umsatz zu generieren. 2021 waren es noch 5,1 Milliarden. Vor Wochenfrist soll sich Musk beklagt haben, Werbetreibende in Europa und Nordamerika würden enormen Druck auf das Unternehmen ausüben und versuchten, Twitter in den Ruin zu treiben.
Twitters Werbeverkäufer würden sich allerdings mehr Sorgen darüber machen, dass die Zunahme von Hasskommentaren und Pornografie, zusammen mit der zunehmenden Werbung für Online-Gambling und Marihuana-Produkte, potenzielle seriöse Kunden abschreckt. Gewisse Hoffnungen sollen auf der neuen CEO Linda Yaccarino ruhen, die eventuell in der Lage sei, das Verhältnis zu wichtigen Werbetreibenden zu verbessern und Probleme bezüglich fragwürdigen Inhalten zu lösen.
(mw)