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Es ist Herbst. Garten und Sträucher werden winterfest gemacht. Die Gartenabfälle häufen sich; aber wohin damit? Ein Feuer scheint Abhilfe zu schaffen…Aber das Verbrennen von Gartenabfällen erzeugt viele Luftschadstoffe und ist deshalb verboten.
Weshalb dürfen Sie Gartenabfälle nicht verbrennen?
Frische oder draussen gelagerte Gartenabfälle sind feucht. Wenn Sie diese Gartenabfälle verbrennen, erzeugen Sie ein Feuer, das schlecht brennt und starken Rauch entwickelt: ein sogenanntes Mottfeuer. Ein Mottfeuer setzt grosse Mengen an Luftschadstoffen frei: Feinstaub, Russ, Holzgas, Kohlenmonoxid und organische Verbindungen (Formaldehyd). Der Rauch belästigt Sie und Ihre Nachbarn und der Feinstaub beeinträchtigt die Luftqualität in der Umgebung massiv.
Luftschadstoffe schaden Ihrer Gesundheit
Feinstaub, Russ, Holzgas, Kohlenmonoxid und organische Verbindungen (Formaldehyd) schädigen die Lunge und können Krebs erzeugen. Wenn Sie also ihre Gartenabfälle verbrennen, riskieren Sie Ihre Gesundheit und die Ihrer Nachbarn.
Wie entsorgen Sie Gartenabfälle richtig?
Sie handeln umweltverträglich, wenn Sie Gartenabfälle richtig entsorgen oder verwerten. Unproblematische Unkräuter können Sie ohne Bedenken kompostieren. Problematische Unkräuter wie Blacken, Winden, Disteln, Jakobskreuzkraut sowie Rückstände von Kohlarten sollten Sie jedoch nicht kompostieren, sondern mit der Kehrichtabfuhr entsorgen. Äste können Sie häckseln, als Strukturmaterial im Kompost oder als Abdeckmaterial für Rekultivierungen verwenden. Fallen grosse Mengen an Schnittmaterial an, können Sie in einigen Gemeinden die städtische Gärtnerei beauftragen. Oder fragen Sie bei der Gärtnerei in Ihrer Nähe. Wussten Sie, dass…
Die Gemeinden können das Verbrennen von Wald-, Feld- und Gartenabfällen ohne Ausnahme verbieten oder dafür strengere Vorschriften als der Kanton erlassen.