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„There’s always tomorrow. But I’m telling you, Clara, I’m losing hope in tomorrow.“
Der seit einigen Jahren geschiedene Schlosser A.J. Manglehorn trauert noch immer seiner Jugendfreundin Clara nach. Und auch wenn seine Briefe an Clara immer wieder als unzustellbar zurückgeschickt werden, gibt Manglehorn die Hoffnung nicht auf, Clara eines Tages wiederzusehen. David Gordon Green ist vorallem bekannt als Regisseur von lockeren Komödien, konnte sich in den letzten Jahren aber dank intelligenter Indie-Dramen einen Ruf als ernstzunehmender Filmemacher erarbeiten. Und auch wenn Manglehorn diesbezüglich ein bisschen missglückt ist, ändert sich nichts daran, dass Green ein geschickter Regisseur ist.
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„You’re a cool guy but you’re not pulling you weight in the flat.“ – „Well I’m glad to hear that I’m cool.“
Eine Dokumentarfilmcrew begleitet das Leben von vier Vampiren, die zurückgezogen im Untergrund von Wellington leben. What We Do In The Shadows ist der neue Film der neuseeländischen Komiker Taika Waititi und Jemaine Clement. Und die Mockumentary, die im Juli am Neuchâtel International Fantastic Film Festival den Publikumspreis abstauben konnte, hat es wirklich in sich.
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„What’s your name?“ – „Vincent, the old guy.“
Vincent MacKenna ist ein Vietnam-Veteran und Alkoholiker, der sich so gut es geht von anderen Menschen fernhält. Als ihn seine neue Nachbarin Maggie darum bittet, auf ihren Sohn Oliver aufzupassen, lässt sich Vincent nur widerwillig überreden. Mit St. Vincent präsentiert der amerikanische Filmemacher Theodore Melfi sein Regiedebüt, das in diesem Jahr bereits am Toronto International Film Festival für Furore gesorgt hat.
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„Pocahontas, that tree is talking to me.“ – „Then you should talk back.“
Weisse Segel am Horizont verkünden Unheil für die Powhatan, einen Indianerstamm in Nordamerika. Das Schiff aus London bringt erste Siedler an Land der „Neuen Welt“ – doch die Ureinwohner haben nicht auf die grossspurigen Weissen gewartet. Einzig Pocahontas, die Tochter des Häuptlings, ist neugierig und will wissen, was die Fremden zu ihnen treibt. Mit Pocahontas nehme ich diese Woche einen Disney-Film unter die Lupe, dem zudem zum ersten Mal eine reale Story zugrundeliegt – wenn diese auch stark beschönigt wurde. Und vermutlich ist das auch der Grund, weshalb der Film von den Kritikern für seinen Umgang mit der Thematik der Kolonialisierung stark verurteilt wird. Was ich von Pocahontas halte, erfahrt ihr nach dem Klick.
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„Are you doing something desperate? Something we can’t clean up this time?“
In regelmässigen Abständen bestimmt der Mob eine Bar in Brooklyn, in der das Geld diskret und hinter verschlossenen Türen gewaschen wird. Als das Geld der Mafia in der Bar von „Cousin Marv“ gelagert wird, wird diese prompt überfallen. Marv und sein Barkeeper Bob sind nun gezwungen, die Schuldigen zu finden, um nicht den Zorn des Mobs auf sich zu ziehen. The Drop basiert auf einer Story und einem Drehbuch von Dennis Lehane, Regie führte der Belgier Michaël R. Roskam.
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„You’ll die in vain!“ – „No! I die in battle!“
Auf der Suche nach Reichtümern strandet eine Horde furchtloser Wikinger an der schottischen Küste. Bald ziehen die Nordmänner die Aufmerksamkeit der Bewohner auf sich – und ehe sie sich versehen, befinden sich die Wikinger auf der Flucht vor einer schier unbesiegbaren Streitmacht. Ich war Northmen: A Viking Saga gegenüber im Vorfeld ziemlich skeptisch. Eine Schweizer Grossproduktion? Wo das helvetische Filmschaffen den Blockbuster doch verteufelt? Schwer denkbar. Aber die ersten Bilder und Trailer stimmten mich versöhnlich – das sah tatsächlich ganz gut aus. Ob das auch im fertigen Film der Fall ist, erfahrt ihr in meiner ersten Rezension des diesjährigen Zurich Film Festival.
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„Oh yes, the past can hurt. But from the way I see it, you can either run from it, or learn from it.“
In den Pride Lands der afrikanischen Steppe herrscht der Löwenkönig Mufasa. Als seine Frau ihm einen Sohn, Simba, gebärt, heckt Mufasas finsterer Bruder einen Plan aus, um selber an die Macht zu kommen. Mit der Shakespeare-Adaptation The Lion King erreicht meine Disney Thirty-Rezensions-Serie einen weiteren Höhepunkt – das Savannenmusical kann man wohl guten Gewissens als erfolgreichsten Animationsfilm bezeichnen. Dabei war dies lange nicht so selbstverständlich, wie das heute ist. Wie bei so manchem Projekt der Ära Katzenberg ging auch The Lion King ein langwieriger und anstrengender Prozess voraus, der sich über mehrere Jahre erstreckte und alle Beteiligten einiges an Nerven abverlangte. Entstanden ist dabei ein wunderschöner Film.
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„Three wishes, to be exact. And ixnay on the wishing for more wishes. That’s all. Three. Uno, dos, tres. No substitutions, exchanges, or refunds.“
Der Genie, ein Lampengeist, gewährt dem Strassenjungen Aladdin drei Wünsche – und Aladdin weiss genau, was er möchte: Der Genie soll ihm helfen, das Herz der schönen Prinzessin Jasmine zu gewinnen. Der finstere Grosswesir Jafar hat indes ganz andere Pläne mit der Wunderlampe. Mit Aladdin erweitert Disney den Märchenkanon um die Geschichten von Scheherezade, die sogenannten Märchen aus 1001 Nacht. Das Regie-Duo Ron Clements und John Musker kehrt nach dem Erfolg mit The Little Mermaid auf den Regie-Stuhl zurück, während man mit Robin Williams erstmals einen „grossen Star“ für eine Sprechrolle verpflichtet. Heutzutage ist diese Handhabung gängig und vom Marketingkonzept eines Animationsfilms kaum mehr wegzudenken.
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Ist zwar schon ein bisschen älter, aber muss an dieser Stelle unbedingt verbloggt werden, weil ich ein riesiger Fan von J.M.W. Turner bin und daher schon seit Ewigkeiten dem Biopic Mr. Turner entgegenfiebere. Und nicht nur der Trailer überzeugt, Mike Leighs Film wird auch schon jetzt von den Kritiken gefeiert: In Cannes holte sich Timothy Spall den Preis für den besten Hauptdarsteller und auf Rotten Tomatoes steht der Film bei 100% positiven Bewertungen. Trotzdem dürfte es der Film als britische Produktion bei den Oscars schwierig haben, doch das soll uns nicht weiter stören.
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„If I didn’t know better, I’d think you had feelings for this monster.“
Eine Fee verwandelt einen arroganten Prinzen in eine angsteinflössende Bestie. Um den Fluch zu brechen, muss der Prinz vor seinem 21. Geburtstag eine Frau findet, die ihn für seine inneren Werte liebt. Als sich die junge Belle in sein Schloss verirrt, hofft der Prinz, dass er in ihr seine wahre Liebe findet. Beauty and the Beast ist der dreissigste Animationsfilm im Disney-Kanon und die einundzwanzigste Review der Disney Thirty-Reihe auf meinem Blog. Die Adaptation der französischen Legende ist zudem der erste Animationsfilm, der für einen Oscar für den besten Film nominert war – erst zwei Filme konnten ihm dies nachmachen: Up! und Toy Story 3. Beauty and the Beast war zudem als erster Film gleich mit drei Titeln für den Besten Song nominert.
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