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ich war bei einem Arzt der bei mir Nebennierenschwäche festgestellt hat. er sagte, es ist noch nicht M. Addison, aber fast. Er sagte, dass das durch die Borreliose kommt, das mein Körper erschöpft ist und nicht mehr in der Lage, der Infektion etwas entgegenzusetzen.
Ich weiß jetzt gar nicht wie er das festgestellt hat, die Laborunterlangen sind noch bei ihm.
Es sollte noch ein Termin stattfinden, aber bis jetzt habe ich es nicht wahrgenommen....Es wird wohl erst nächstes Jahr was werden.
Ich will aber jetzt schon etwas für die Nebennieren tun.
es ist immer schwierig, so ein "üppiges" Präparat zu beurteilen, in dem so viele Einzelbestandteile drin sind. Hast Du denn damit angefangen?
Ich persönlich würde mich da nicht dran trauen, einfach weil da so viel drin ist. Aber das ist meine persönliche Meinung und Erfahrung.
Bei der Nebennierenschwäche ist ja im allgemeinen vor allem die Cortisol-Herstellung beeinträchtigt. Insofern dürfte das der wichtigste Punkt sein. Außerdem eventuelle Folgen der NNS oder Co-Probleme, z.B. in der Schilddrüse.
Ich lese immer wieder, daß bei gleichzeitigen SD-Problemen zusammen mit der NNS erst die NNS behandelt werden sollte, weil sich die SD evtl. von alleine normalisiert.
Hier ein - finde ich - guter Artikel über die NNS: ansgar-niehaus.de/Nebennierenschwaeche/1
Wie behandelt man die Nebennierenschwäche?
Die Behandlung erfolgt über die Gabe von natürlichem Cortisol (Hydrocortison), manchmal auch mit synthetischem Cortison (Prednisolon). Diese sollte bei einer gleichzeitig bestehenden Schilddrüsenfehlfunktion immer zuerst erfolgen. Erst wenn die Nebennieren stabilisiert wurden, sollten Schilddrüsenhormone eingenommen werden. Hinsichtlich der Dosierung von Hydrocortison orientiert man sich an der natürlichen Hormonproduktion der Nebennieren. Die durchschnittliche Dosierung liegt bei 20mg Hydrocortison über den Tag verteilt. Diese Menge entspricht ca. 5mg synthetischem Cortison (Prednisolon). In der Regel nimmt man den größten Teil morgens, da hier auch der Bedarf am höchsten ist. Synthetisches Cortison wirkt gleichmäßig über 24 Stunden, hier ist keine Aufteilung erforderlich.
Zur Frage, ob Hydrocortison einschleichend gegeben werden sollte, gibt es verschiedene Auffassungen. Für den Fall, dass der Patient bereits synthetische Schilddrüsenhormone nimmt, ist ein vorsichtiger Beginn sinnvoll. Grund hierfür ist die Rückwirkung von Cortisol auf die Konzentration und Aufnahme von Schilddrüsenhormonen. Cortisol verbessert die Aufnahme und Wirksamkeit von Schilddrüsenhormonen im Körper. Ohne Cortisol kann der Körper die bereits zuvor zugeführten Schilddrüsenhormone oft nicht optimal nutzen. Beginnt man nun zu hoch mit Hydrocortison kann es u.U. zu plötzlich auftretenden, unangenehmen Überfunktionsbeschwerden kommen (hoher Puls, Herzstolpern, Schwitzen, usw.). Dies lässt sich vermeiden, wenn man vorsichtig mit 2,5mg beginnt, die Dosierung 3-4 Tage beibehält und dann langsam erhöht. Regelmäßiges Messen von Blutdruck und Puls kann hier hilfreich sein. Je nach Intensität der Nebennierenschwäche kann es durchaus sein, dass 2,5mg zuwenig sind. Man merkt dies, wenn sich die Beschwerden verschlimmern. Dann muss die Dosis schneller erhöht werden. Wichtig ist, dass die Gesamtmenge über den Tag verteilt wird. Auch dies sollte vom Befinden abhängig gemacht werden und muss vom Patienten ausprobiert werden. Hydrocortison verliert im Körper bereits nach ca. 4 Stunden seine Wirksamkeit.
Wenn Du in der Forums-SUCHE die STichwörter "Nebennierenschwäche / Hydrocortison /Prednisolon " eingibst, findest Du noch eine Menge Informationen zum Thema.
Vielleicht wäre es doch ganz gut, den zweiten Termin bei dem Arzt auszumachen?
ich habe das gleiche Problem wie Katha84.
Ich habe damals Prednisolon ausprobiert und langsam aufdosiert und bekam wahnsinnige Panikattacken und Schweissausbrüche, ich nehme aber durchgehend die SD Hormone. Vll kam es damals zu einer ÜF?! Ich weiss es nicht im Blut sah es nicht danach aus aber durch Cortisol soll ja mehr Hormone in die Zellen kommen.
Ist jetzt HC schwächer als Predni?
Ich habe selbst jetzt Cytozyme AD ausprobiert und es trat nach 3-4 Wochen ein ähnlicher Effekt ein wie unter dem Predni.
[...] bekomme gegen die nebenniereninsuff. (die mittels 24h sammelurin festgestellt wurde)
[...] ist ein 24 stunden sammelurin bzgl. der NNS aussagekräftig?
Eine Nebenniereninsuffizienz wird darüber hinaus über bestimmte Blutwerte und Ultraschall, bzw MRT diagnostiziert.
Die Sammelurinauswertung zeigt Durchschnittswerte eines Tages. Sie sagt nichts darüber aus, wie sie sich zusammensetzt. Bei mir ist es z.B. so, dass ich morgens zu wenig Cortisol hab, mittags, abends und nachts aber gerade noch ausreichend (Speicheltest). Im Sammelurin wird daraus: liegt knapp in der Norm.
Mag sich jeder selbst überlegen, welcher Test da aussagekräftiger ist