Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03114.jsonl.gz/3952

Beim Finalevent des Zürcher Skiverbandes am vergangenen Samstag im Hoch Ybrig konnte der Skiclub Hausen sowohl bei den Clubmeisterschaften als auch bei den Finalrennen im Parallelslalom einige schöne Erfolge verzeichnen. Der Skiclub Hausen gewann dabei die Clubmeisterschaft, bei der die Zeiten der jeweils bestklassierten Athleten pro Kategorie zusammen gezählt werden.
Hausen wird Clubmeister bei den ZSV-Mannschaftsmeisterschaften
Am vergangenen Samstag richtete der Skiclub Egg das Finalevent des Zürcher Skiverbandes im Hoch Ybrig aus. Bei frühlingshaften Temperaturen und bestem Wetter wurde ein kurzer, schneller Parallelslalom ausgesteckt, auf dem zunächst die Clubmeisterschaften ausgetragen wurden. Pro Team waren hier vier Athletinnen respektive Athleten am Start, deren Zeiten dann addiert wurden, um das schnellste Team zu ermitteln.
In der Kategorie U11 erreichten Janine Mächler, Tina Dugar, Dora Banfic und Raphael Muntwyler mit einer Gesamtzeit von 1:03,93 Minuten den zweiten Platz und mussten sich nur dem Team Feusisberg 1 um acht Zehntelsekunden geschlagen geben.
Auf dem 2.Platz (links): Dora Banfic, Tina Dugar, Raphael Muntwyler und Janine Mächler - Bildquelle: Skiclub Egg
Die weiteren Teams aus Hausen erreichten die Plätze 4 und 13. In der Kategorie U16 zählte Hausen zu den favorisierten Teams, jedoch kamen gleich zwei Teams aufgrund von Sturzpech nicht in die Wertung, so dass am Ende die Plätze 6, 7 und 12 zu Buche standen.
Ein sehr gutes Resultat erzielten die Damen vom Skiclub Hausen: In einer Zeit von 1:05,10 Minuten erreichten Daniela Hess, Lisa Meier, Carole Keller und Laura Hess den zweiten Rang, auch hier knapp hinter dem Team aus Feusisberg. Das zweite Damenteam klassierte sich im fünften Rang.
Auf dem 2.Platz (links): Carole Keller, Daniela Hess, Laura Hess und Lisa Meier. - Bildquelle: Skiclub Egg
Bei den Herren gab es eine hauchdünne Entscheidung. Die ersten fünf Teams lagen innerhalb von weniger als zwei Sekunden. Den ersten Platz teilten sich ex equo Feusisberg und Altendorf in einer Zeit von 1:00,20 Minuten. Mit 1:00,60 Minuten folgte das beste Team vom Skiclub Hausen (Robin Huber, Tino Lüthi, Marco Studer und Randy Nützel) auf dem dritten Rang, das zweite Hausener Quartett landete auf dem 5. Rang.
In der Kategorie „Sportkameraden" erreichten Marcel Markstahler, Alex Ravasio, Andreas Moser und René Müller eine Gesamtzeit von 1:08,01 Minuten und konnten sich damit um die Winzigkeit von drei Hundertstelsekunden gegen das Team aus Drusberg durchsetzen und damit den ersten Rang sichern.
2 der erfolgreichen Sportkameraden (Mitte): Andreas Moser und René Müller - Bildquelle: Skiclub Egg
Zusätzlich zu den Wertungen der einzelnen Kategorien wurde die Clubmeisterschaft gewertet, bei der jeweils die Zeiten der beiden schnellsten Damen, der beiden schnellsten Herren, der beiden schnellsten JO sowie des schnellsten „Sportkameraden" aufaddiert werden. Bei dieser Wertung zeigte sich erneut, dass Hausen in jeder Kategorie zu den besten Clubs im Zürcher Skiverband zählt. Robin Huber, Sandro Ravasio (Beide Herren), Reto Mächler (U16), Lucia Moser (U16), Marcel Markstahler (Sportkameraden), Daniela Hess und Lisa Meier (Beide Damen) erzielten zusammen eine Zeit von 1:46,21 Minuten und holten damit den Titel des Clubmeisters nach Hausen.
Hausen stellt fünf Gesamtsieger in der ZSV-Wertung 2014/2015
Im Anschluss an die Clubmeisterschaften wurden die ZSV-Finalrennen im Parallelslalom ausgetragen. Für diese letzten Rennen der Saison waren die jeweils acht punktbesten Athletinnen und Athleten qualifiziert und hatten dort die Chance, doppelte Punkte für die ZSV-Gesamtwertung zu sammeln und damit noch eine bessere Platzierung zu erreichen.
In der Kategorie Mädchen U12 erzielte Marlies Weitering einen guten dritten Rang. In der Gesamtwertung reichte es damit für Platz fünf, einen Rang hinter ihrer Clubkameradin Nina Müller.
|Marlies Weitering||Nina Müller|
Bei den Mädchen U14 gab es ein Hausener Duell um den dritten Tagesrang. Hier setze sich Lea Müller gegen Madlaina Muntwyler durch. In der Jahreswertung bedeutete das die Plätze vier und sechs.
|Lea Müller||Madlaina Muntwyler|
Lucia Moser und Alexandra Walz waren vor den Finalrennen die beiden Führenden in der Kategorie U16. Die Plätze vier und sieben reichten aus, um einen Doppelsieg in der Gesamtwertung zu sichern.
|Lucia Moser||Alexandra Walz|
Bei den Knaben U12 hatte Hausen mit Yves Bodmer und Till Blom gleich zwei aussichtsreiche Kandidaten am Start. Yves zeigte erneut seine Stärke im Slalom, gewann die Finalrennen und sicherte sich die Gesamtwertung klar. Till Blom belegte beim Parallelslalom Rang fünf und kam damit auf einen guten dritten Gesamtrang.
|Yves Bodmer||Till Blom|
In der Kategorie Knaben U14 stellten die Hausener fünf von acht Finalteilnehmern. Diese eindrucksvolle Ausgangslage konnte das Quintett in ein herausragendes Ergebnis ummünzen: Beim Final siegte Luc Weitering vor Reto Mächler und Andri Moser. Auch in der Gesamtwertung lagen diese drei vorn: Hier behauptete sich Reto vor Luc und Andri. Das hervorragende Mannschaftsergebnis wurde komplettiert durch Guy Bodmer auf Rang vier und Robin Buser auf Rang 7.
|Luc Weitering||Reto Mächler|
Andri Moser
|Guy Bodmer||Robin Buser|
Ein sehr knappes Ergebnis gab es in der Kategorie Knaben U16. Hier lagen die Hausener Morris Blom und Kai Wenk vor dem Final aussichtsreich im Rennen um die Gesamtwertung. Morris Blom schloss eine gute Saison mit dem fünften Rang ab und konnte damit 725 Punkte sammeln. Genug für den Gesamtsieg, den er sich allerdings mit den punktgleichen Tim Reibenschuh (RGZO) und Jonas Romer (Siebnen) teilen musste. Kai Wenk belegte am Ende Platz 4.
|Morris Blom||Kai Wenk|
Bei den Junioren zeigten die Hausener ein herausragendes Resultat: Tino Lüthi siegte hier vor Daniel Gerber. In der Gesamtwertung verbesserte sich Tino damit auf den dritten Rang, Robin Huber wurde fünfter und Daniel Gerber belegte mit sehr wenigen gefahrenen Rennen den achten Rang.
|Tino Lüthi||Daniel Gerber|
Robin Huber
Bei den Herren kamen mit Marco Studer und Sandro Ravasio die beiden Führenden vor dem Final aus Hausen – und dabei sollte es auch bleiben: Marco Studer gewann den Final ebenso wie die Gesamtwertung und Sandro Ravasio reichte ein siebter Platz, um den zweiten Rang im Gesamtklassement zu sichern.
|Marco Studer||Sandro Ravasio|
Mit dem ZSV Final endet für die meisten Rennfahrerinnen und Rennfahrer die Wettkampfsaison 2014 / 2015. Lediglich das internationale Kinder- und Jugendskirennen in Samnaun steht für einige noch auf dem Programm, bevor für Hausen eine weitere erfolgreiche Saison endgültig zu Ende geht.