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Am Samstagnachmittag reisten die Juniors der Zurich Renegades für ihr Halbfinale nach Basel, von wo sie mit einer Niederlage im Gepäck ans Spiel der Seniors ins
Utogrund nach Zürich zurückkehrten. Die schlechten Nachrichten konnten das zuletzt so erfolgreiche Team nicht zu einer Extra-Leistung anspornen.
Nach dem Einlaufen mit farbigen Rauchbomben, der Nationalhymne und einer Schweigeminute für einen verunglückten Spieler der Lausanne Owls stellten sich die Teams auf ihren Seiten des Feldes auf.
Schon der Cointoss ging an die Gäste aus Thun, gegen die man im letzten Spiel in Thun das Heimrecht für das Halbfinale gewonnen hatte. Die Thuner wählten die Second Half Option, also startete die Zürcher Offense mit einem erfolgreichen ersten Drive das Spiel. Die Tigers konnten aber gleich an diesen Auftakt anknüpfen und so stand es schnell 7:7. Die Thuner waren mit einem Fancar voller lautstarker Unterstützung angereist, die ihre Defense zu einer Topleistung trieben. So musste Quarterback Clark Evans nach einem fallengelassenem tiefen Ball mit einem 15 Yard Run selber dafür sorgen, dass die Zürcher in die Redzone kamen. Und auch da musste Clark einen vierten Versuch ausspielen, was dann durch einen Touchdown belohnt wurde. Die Thuner ihrerseits konterten sogleich mit einem weiten Pass, der sofort zu einem First Down schon über der Mitte führte. Der Quarterback der Berner wurde zwar einmal gesackt, doch es folgte gleich ein weiterer Pass zum First Down. Nach dem Seitenwechsel zum Quarter zwei wurden den Thunern ein Touchdown nicht gegeben, da der Ball den Boden berührt hatte beim Fangen. Daher mussten sie sich mit einem Fieldgoal begnügen - 14:10.
Die Tigers versuchten einen Onside Kick, der aber von den Zürchern kontrolliert werden konnte und ihnen eine gute Ausgangslage für den nächsten Drive gab. Clark warf einen langen Pass gleich zum Touchdown, auch der Extrapunkt war gut, 21:10. Der Kickoff der Zürcher misslang dann aber, sodass auch die Tigers eine gute Startposition hatten. Auch der Thuner Quarterback zeigte darauf seinen starken Wurfarm und der erste Pass führte gleich zum Touchdown. Immerhin konnte der Extrapunkt geblockt werden, neuer Spielstand 21:16.
Ein weiterer Onside-Kick landete in den Händen der Zürcher, doch dann warf Clark eine Interception, welche gleich zum Touchdown zurückgetragen werden konnte, der Momentum-Change des Spieles und die erstmalige Führung für die Thuner zum 21:23.
Die Renegades mussten erneut einen vierten Versuch ausspielen und nochmals wurde der Mut dafür mit einem First Down belohnt. Ein Touchdown mit Extrapunkt kurz vor der Pause brachte die Zürcher wieder in Führung, 28:23. Thun konnte mit einem guten Return nochmals bis knapp an die Endzone heranrücken, doch die Zürcher Defense rettete den Vorsprung in die Halftime.
Cyrille David von der Bünzli Gang konnte seine geplante Halftimeshow leider aus organisatorischen Gründen nicht wie geplant durchführen und so ging es nach der Pause mit der Thuner Offense weiter mit dem knappen Spiel im aufgeheizten Utogrund.
Die Gäste zeigten einen erfolgreichen Drive und rollten problemlos übers Feld. Die Two-Point-Conversion nach dem Touchdown zum 28:29 misslang und Clark eröffnete das Zürcher Offensiv-Spiel mit einem tiefen Pass übers ganze Feld, der jedoch nicht vom Receiver kontrolliert werden konnte. Die Tigers-Defense, von den lauten Fans angetrieben, stoppten die Zürcher und brachten ihre Offense erneut aufs Feld. Nun erwachten zwar die Zürcher Fans und trieben ihre Defense ebenfalls lautstark an, doch Thun zeigte wieder einen erfolgreichen Drive, den sie mit einem Pass in die Endzone zum völlig frei stehenden Receiver abschliessen konnten. Der Point after Touchdown ging daneben, neuer Spielstand 28:35. Die Tigers Defense machte nun sehr viel Druck, die Zürcher mussten den Ball von ganz hinten beim vierten Versuch punten. Und auch die Renegades Defense zeigte einen starken nächsten Drive, ein Sack und eine Beinahe-Interception führten zum Punt der Thuner. Nun waren die Renegades im Aufwind, Clark warf einen wunderschönen Pass auf die Nummer 20 Timm Gaibel, doch eine Strafe machte diesen Spielzug zunichte. Dennoch schaffte Clark selber den First Down und ein Run brachte den Zürchern schliesslich den Touchdown. Der erfolgreiche Extrapunkt führte zum Ausgleich 35:35, die Spannung wuchs und wuchs.
Thun rollte schnell übers Feld, knapp vor der Endzone hielt die Defense der Renegades aber gut und so konnten die Thuner "nur" ein Fieldgoal zum 35:38 erzielen. Die Zürcher mussten dann erneut einen vierten Versuch ausspielen, und zwar über etwa 23 Yards. Ein weiter Pass in die Endzone auf Nummer 80 Ben Winkler brachte den Führungswechsel: 41:38. Der wichtige Extrapunkt misslang den Zürchern, nun würde den Tigers ein Fieldgoal zu Ausgleich reichen! Doch Thun reichten zwei wunderschöne Passes zum Touchdown, auch der Extrapunkt gelang. Das Scoreboard zeigte mit wenigen Sekunden 41:45, die Zürcher hatten nur einen Spielzug, um sich durch einen Touchdown noch in den Final zu retten. Ein wildes Hin und Her wurde aber von der Tigers-Defense schliesslich gestoppt und die angereisten Fans stürmten freudig das Feld und feierten den Finaleinzug ihres Teams.
Ein bitterer Tag für die Renegades, die sich noch eine Woche zuvor über zwei Meistertitel in den Ligen U13 und U16 im Flagfootball freuen durften.
Abschliessend muss man jedoch sagen, dass der Halbfinaleinzug schon ein grosser Erfolg für dieses Team war, das die letzte Saison noch auf dem letzten Tabellenplatz beendet hatte.
Die Aufbauarbeit läuft weiter und man darf gespannt sein auf die nächste Saison.
Die Zurich Renegades gewinnen in Thun 20:12 gegen die Thun Tigers. Damit stehen sie auf Platz 2 der Tabelle der NLA und haben Heimrecht in den Playoffs. Das
Zürcher Team legte nach zwei schwachen Saisons 2021 und 2022 in diesem Jahr einen kometenhaften Aufstieg in die oberen Sphären der Nationalliga A hin.
Das Wichtigste in Kürze:
• Die Zurich Renegades gewinnen das zweite Spiel gegen die Thun Tigers
• Damit stehen sie auf Platz 2 der Tabelle der Nationalliga A
• Als nun Zweitplatzierte haben sie Heimrecht im kommenden Halbfinalspiel am 8. Juli
Am Samstag fand im Berner Oberland in Thun bei schönstem Wetter das letzte Saisonspiel im American Football in der Nationalliga A statt. Die Kontrahenten, die Tigers aus Thun und die Renegades aus Zürich, hatten bereits ein Spiel in Zürich gegeneinander gespielt. Dieses wurde von den Tigers gewonnen, weshalb die Erwartung der Thuner Fans natürlich ein weiterer Sieg ihrer Tigers über die Zürcher war. Die Tigers starteten zuerst mit ihrer Offense. Mit einer Mischung aus Läufen und Pässen versuchten sie Raumgewinn zu erzielen, aber die schnelle Verteidigung der Renegades hielt dem ersten Angriff der Tigers stand und zwang diese zu einem Fieldgoal-Versuch. Dieser war erfolgreich, der Spielstand lag somit bei 00:03 für die Tigers. Das Angriffsrecht ging nun an die Renegades über. Diese marschierten, angeführt von ihrem stark aufspielenden US-Quarterback Clark Evans, mit abwechslungsreichem Pass- und Laufspiel über das ganze Feld und erzielte den ersten Touchdown zum 07:03 durch einen Pass von Evans auf den jungen Zürcher Passempfänger Vimu Nakandalage.
Der nächste Angriff der Tigers endete wie der erste wieder mit einem Fieldgoal, neuer Spielstand somit 07:06. Und auch der nächste Angriff der Renegades endete wie der erste, QB Evans fand Passempfänger Timm Geibel in der Endzone zum Touchdown und dem neuen Spielstand 14:06.
Die Tigers übernahmen wieder, wurden aber erneut gestoppt und mussten den Ball im vierten Versuch über einen Punt (Befreiungskick) an die Renegades zurückgeben. Die Renegades marschierten anschliessend über das Spielfeld, unter anderem mit einem sehr sehenswerten langen Pass von QB Evans auf seinen Passempfänger Páris Kroeninger. Schliesslich fand die Verteidigung der Tigers aber den Schlüssel und konnte den Angriff der Renegades stoppen. Der Befreiungskick der Zürcher wies die perfekte Länge auf, womit der Ball knapp vor der Endzone der Tigers zu liegen kam. Der Angriff der Tigers stand nun selber praktisch komplett in der eigenen Endzone, im American Football eine sehr gefährliche Situation; denn ein zu-Fall-bringen des Ballträgers in seiner eigenen Endzone durch die Verteidigung, ein sogenannter Safety, resultiert in 2 Punkten für das verteidigende Team. Zudem muss das zuvor angreifende Team dann den Ball per Kick an das verteidigende Team abgeben. Den Tigers gelang es zwar, dies zu verhindern, aber die dicht stehende Verteidigung der Zürcher liess keinen Raumgewinn zu, weshalb die Tigers aus ihrer eigenen Endzone heraus per Befreiungskick den Ball an die Zürcher abgeben mussten.
Anschliessend griffen wieder die Renegades an, doch bereits im ersten Versuch, einem Pass von QB Evans auf einen der Passempfänger der Zürcher, liess dieser den Ball fallen, und die Thuner Verteidiger eroberten den freien Ball. Der Angriff der Tigers kam danach zwar vorwärts, jedoch stoppte die Halbzeitpause den Thuner Angriff bevor er hätte punkten können.
Nach der durchaus sehenswerten Halbzeitshow im Lachenstadion in Thun starteten die zwei Teams in die zweite Halbzeit. Der Angriff der Renegades hatte Mühe voranzukommen und musste den Ball per Befreiungskick an die Tigers abgeben. Die Tigers griffen mit reinem Laufspiel an, blieben jedoch ebenfalls in der starken Zürcher Verteidigung stecken. Danach kam der Angriff der Renegades wieder aufs Feld und kam wieder mit einer guten Mischung aus Läufen und Pässen vorwärts. QB Evans verstand es hervorragend, den Ball auf seine Passempfänger sowie seinen Running Back (Ballträger) zu verteilen und auch selber noch mit dem Ball zu laufen. Einer der sehenswertesten Läufe gelang Evans, als er über eine Distanz von gut 40 Metern selber in die Endzone lief und somit zum 20:06 erhöhte.
Die Tigers wollten aber noch nicht aufgeben und kamen mit ihrem nächsten Angriff zunächst gut voran; doch erneut spielte die Zürcher Verteidigung stark und zwang die Tigers zu einem Field Goal-Versuch in grosser Distanz zu den gelben Torstangen. Der Kick war denn auch zu kurz, und der Ballbesitz ging wieder an die Renegades.
QB Evans gelang sofort ein erfolgreicher Pass auf einen seiner Passempfänger, doch dieser liess den Ball beim ersten Kontakt mit einem Thuner Verteidiger fallen, und die Tigers eroberten wie schon beim ersten Mal den freien Ball.
Somit hatte der Angriff der Tigers in einer guten Feldposition eine Zürcher Verteidigung vor sich, welche gerade eben erst vom Feld gegangen war. Die Tigers verstanden es, mit einer guten Mischung aus kraftvollen Läufen und schwierig zu verteidigenden kurzen Pässen guten Raumgewinn zu erzielen. Zu allem Unglück beging einer der Passverteidiger der Zürcher auch noch ein Foul (Passbehinderung), wodurch die Tigers nun zum ersten Mal in diesem Spiel nahe an der Endzone der Renegades standen. Diese konnten schliesslich den Touchdown mittels Laufspielzug durch den Thuner Running Back (Ballträger) Noah Gygax nicht verhindern. Der Kick der Tigers zum Zusatzpunkt ging daneben, der neue Spielstand lag somit bei 20:12 für die Zürcher.
Die Renegades-Angreifer um Clark Evans kamen wieder aufs Feld und machten durch mehrere Läufe und Pässe guten Raumgewinn. Kurz vor der Endzone wollte QB Evans schliesslich den Touchdown selber erzielen, doch er verlor direkt vor der Endzone den Ball und die Tigers nahmen diesen erneut in Besitz.
Und nochmals stand der Angriff der Tigers mit dem Rücken zur Wand bzw. der eigenen Endzone, doch diesmal meisterten sie diese Knacknuss mit Bravour. Mit mehreren Laufspielzügen manövrierten sie sich schnell aus der ungemütlichen Lage heraus und kamen bis über die Mittellinie. Dann jedoch fand langer Pass von Tigers-QB Angelo Valentino nicht seinen Passempfänger, sondern Renegades-Passverteidiger Tyr Kohler, womit Ballbesitz und Angriffsrecht wieder an die Zürcher überging.
Erneut führte QB Evans seine Angreifer aufs Feld, diesmal jedoch nicht um zu punkten, sondern um die Zeit bis zum Spielende ablaufen zu lassen. Dies gelang den Renegades bestens, und das Spiel wurde mit Endstand 20:12 für die Zürcher abgepfiffen.
Die Zurich Renegades erobern dadurch den zweiten Platz der Tabelle in der Nationalliga A und sichern sich damit das Heimrecht in den Playoffs. Das Halbfinalspiel findet am Samstag, 8. Juli um 18 Uhr in Zürich im Stadion Utogrund statt. Gegner der Zürcher ist der Drittplatzierte der NLA - die Thun Tigers. Man darf gespannt sein, ob sich der Zürcher Erfolg in Thun auch in Zürich wiederholen lässt. Bei einem Zürcher Sieg würden die Renegades ins Finale, den Swiss Bowl, einziehen. Gelingt dies dem wiederaufstrebenden Team aus Zürich?
In einem packenden Aufeinandertreffen zwischen den Geneva Seahawks und den Zurich Renegades behielten die Renegades die Oberhand und feierten einen verdienten Sieg
mit einem Endstand von 35-23. Das Spiel hielt die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem.
Von Anfang an zeigten die Renegades eine beeindruckende Performance und dominierten das Feld, insbesondere in der ersten Halbzeit. Ihr Angriff war in Bestform und ließ den Seahawks keine Chance. Besonders herausragend war Lennox Gautschi, der mit seinen vier Touchdowns den Unterschied ausmachte. Mit atemberaubenden Läufen von 53, 54, 3 und unglaublichen 99 Yards bewies Gautschi seine Vielseitigkeit und überragende Fähigkeiten.
Die Renegades nutzten ihre starke erste Halbzeit, um eine komfortable Führung aufzubauen. Obwohl einige Starter verletzungsbedingt ausfielen, zeigte die Verteidigung der Renegades ihre Klasse. Sie waren in der Lage, entscheidende Stopps zu machen und die Seahawks daran zu hindern, den Punkteabstand zu verringern. Zur Halbzeit stand es 28-10 zugunsten der Renegades.
Die zweite Halbzeit verlief etwas holpriger für die Renegades. Sowohl in der Offensive als auch in der Verteidigung konnten sie nicht mehr an ihre starke Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen. Dennoch gelang es ihnen, einen weiteren Touchdown zu erzielen. Clark Evans durchbrach die Verteidigung der Seahawks und brachte mit einem 1-Yard-Lauf die Renegades in eine noch komfortablere Position.
Auf der defensiven Seite des Spiels ragte Jaylin Mitchell heraus. Mit seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, den gegnerischen Quarterback unter Druck zu setzen, erzielte er im Verlauf des Spiels drei Sacks. Einer dieser Sacks führte zu einem bemerkenswerten Raumverlust von 40 Yards für die Seahawks und spielte eine entscheidende Rolle in einem wichtigen Moment des Spiels.
Mit diesem überzeugenden Sieg verbesserten die Zurich Renegades ihre Saisonbilanz auf 7-2. Der Blick richtet sich nun auf das nächste hochspannende Duell gegen die Thun Tigers, die ebenfalls eine Bilanz von 7-2 vorweisen können. Das kommende Spiel wird darüber entscheiden, welches Team sich den Heimvorteil für das anstehende Halbfinale in zwei Wochen sichert. Beide Mannschaften haben ein klares Ziel vor Augen: den Einzug in die Playoffs und den Erfolg in der Endrunde.
Die Geneva Seahawks zeigten während des Spiels großen Einsatz, konnten jedoch letztendlich nicht gegen die dominante Leistung der Zurich Renegades ankämpfen. Die Renegades präsentierten sich stark und entschlossen, sicherten sich den Sieg ( 23:35) und unterstreichen damit ihre Ambitionen für eine erfolgreiche Saison.
In einem mitreißenden American Football-Spiel am 11. Juni trafen die Calanda Broncos und die Zurich Renegades aufeinander. Die Begegnung hielt alle Football-Fans in
Atem und bot packende Action auf dem Spielfeld.
Die Renegades starteten furios und gingen nach einem Ballverlust der Broncos in der Red Zone als Erste in Führung. Doch die Broncos ließen sich davon nicht entmutigen und antworteten umgehend mit zwei beeindruckenden Touchdown-Pässen. Zur Halbzeitpause führten sie mit 14-10 und hatten das Momentum auf ihrer Seite.
Auch im dritten Viertel behielten die Broncos die Kontrolle über das Spiel und bauten ihren Vorsprung auf 27-10 aus. Die Renegades kämpften tapfer, fanden sich jedoch einem beträchtlichen Rückstand gegenüber. Doch sie gaben nicht auf und starteten in den letzten beiden Minuten eine letzte Offensive. Mit einem Touchdown gelang es ihnen, den Abstand auf 27-16 zu verkürzen.
Die Broncos zeigten sich als ein starkes und gefürchtetes Football-Team und sicherten sich letztendlich den Sieg. Mit diesem Erfolg festigten sie ihre Position als Spitzenmannschaft und gehen als Topfavorit in die bevorstehenden Playoffs.
Für die Renegades hingegen steht nun die Herausforderung bevor, ihre verbleibenden beiden Spiele zu gewinnen. Diese werden in Genf und Thun ausgetragen. Der Ausgang dieser entscheidenden Begegnungen wird über ihre Setzplatzierung und möglichen Heimvorteil in den Playoffs entscheiden.
Die Football-Fans dürfen sich also auf weitere spannende Matches und packende Aktionen freuen, wenn die Renegades alles daran setzen, ihre Platzierung für die Play-Offs hoch zu halten.
Die Zürcher starteten zwar mit ihrer Offense, mussten aber zunächst ohne Punkte vom Feld. Die Gäste aus Basel konnten ihrerseits ihren ersten Drive gleich in Punkte
ummünzen und gingen mit sieben Punkten in Führung. Die Gastgeber konnten dann ausgleichen und im weiteren Spielverlauf ging es hin und her mit den Touchdowns.
Am Ende des letzten Quarters konnten die Gladiators eine 2-Point-Conversion nicht verwerten, die Renegades nutzen die Chance zum Ausgleich und retteten sich damit in die Overtime.
Nachdem die Zuschauer schon einen Sieg der Juniors im Spiel zuvor bejubeln durften, stieg die Spannung nun ins Unerträgliche. Die Gäste erhielten zuerst das Angriffsrecht und konnten den Drive mit einem Touchdown abschliessen. Der Extrapunkt misslang jedoch - die Chance für die Renegades. Auch die Zürcher Offense konnte den Touchdown erzielen, der ganze Druck lag auf dem Fuss des Kickers.... er hielt stand und die Erleichterung war weit hörbar, als der Ball durch die Latten flog und die Renegades das Spiel mit 34:33 für sich entscheiden konnten.
Das Spiel war geprägt von mehreren Fumbles und Turnovers. Der Zürcher Rookie Raylin Gloor brillierte mit zwei Interceptions. Die Basler spielten stärker, als ihre Tabellenposition vermuten liess und der Quarterback, der beim Hinspiel noch neu im Team war, zeigte seine Agilität. Zürichs brandneuer Import auf der Edge Rusher Position stand nach nur einem Training zum ersten Mal auf einem Schweizer Footballfeld. Für das nächste Spiel am kommenden Sonntag wieder auf dem Heimfeld in Witikon darf man gespannt sein, wie er sich ins Team einfügen wird.
Für die Zürcher stellt sich in den nächsten Spielen die Frage, von welcher Position sie in die Playoffs starten werden. Schon jetzt darf man die Saison 23 aber als grossen Erfolg werten.
Das Spiel gegen Basel war erneut Spannung pur. Zurich hat bis zur Hälfte gut mithalten können und hat immer den Anschluss an Basel gefunden. Zeitweise war Zurich
sogar in Führung. In der ersten Hälfte funktionierte die Offense hervorragend. Die Defense hingegen fand nicht so ganz zu ihrer gewohnten Form. Zur Halbzeit lagen die Gladiators knapp vorne. Nach
der Pause fand ein intensiver Schlagabtausch beider Teams statt. Beide schenkten sich nichts. Die Renegades lagen kurz vor Schluss mit 24:28 vorne. Doch dann erzielte Basel einen Touchdown und
erhöhte auf 31:28. Somit bekam Zurich mit 55 Sekunden auf der Uhr noch einmal das Angriffsrecht. Dieses nutzten Sie auch konsequent aus und kamen mit 2 Sekunden verbleibend in Field Goal Distanz.
Als wäre es nicht schon spannend genug gewesen, verwandelten Sie das Field Goal aus 35 Meter Entfernung souverän und retteten sich in die Verlängerung.
In der Overtime durften die Gäste aus Zurich als Angreifer starten und knüpften nahtlos an den vorherigen Drive an. Nach nur wenigen Spielzügen erliefen sie den Touchdown. Die Stimmung im Stadion war schier unerträglich. Die Basler Offense betrat den Platz und versuchte ihrerseits zu scoren. Doch die Zürcher Defense fuhr zu ihrer Höchstform auf. Von den anfänglichen Schwierigkeiten war nichts mehr zu sehen. Basel schaffte keinen Meter Raumgewinn und als der vierte und letzte Versuch der Basler ebenfalls abgewehrt wurde, gab kein Halten mehr im Stadion. Die Zürcher Spieler stürmten jubelnd aufs Feld und konnten es kaum fassen. Die Freude und Erleichterung nach diesem harten Kampf war in den Gesichtern unverkennbar.
Zurich gewinnt nach Verlängerung mit 31:38 gegen Basel - was für ein Footballkrimi!
Die U19-Juniors der Renegades konnten am Morgen mit einem deutlichen Sieg (40:06) gegen die Argovia Pirates vorlegen, die Seniors wollten nach der Niederlage vom
letzten Sonntag ebenfalls wieder einen Erfolg zuhause feiern können.
Den Cointoss konnten die Gäste aus Genf gewinnen und entschieden sich für die Defense zum Start. Die Zürcher starteten mit einem langen Drive über das ganze Feld, ein ausgespielter 4.Versuch wurde jedoch nicht belohnt. Die Genfer zeigten ein ähnliches Spiel wie die Renegades. Ihren 4.Versuch an der 15 Yard Linie konnten sie aber mit einem QB-Run in einen First Down verwandeln. Eine Strafe gegen die Zürcher folgte und Genf ging mit Touchdown und Extrapunkt in Führung. Ein schlechter Kickoff-Return eröffnete das zweite Quarter für die Zürcher Offense weit hinten, doch erfolgreiche Runs für zwei First Downs und zwei exakte Pässe auf Receiver Maurice Riedel erzielten schnellen Raumgewinn. Ein weiterer Run zum First Down durch Quarterback Clark Evans sowie ein Pass an die 5 Yard Linie liess die Fans auf einen Touchdown hoffen. Doch ein Pick der Genfer konnte erst an der 20 Yard Linie durch Evans gestoppt werden. Zum Glück für Zürich stoppten sich die Seahawks dann mit Strafen selber, sie mussten punten. Nun war wieder die Offense der Renegades gefordert. Ein langer Pass in die Endzone verfehlte das Ziel, doch U19-Spieler Lennox Gautschi erzielte durch einen wunderschönen Run beim Fake Punt ein neues 1st Down. Ein Holding zögerte den Touchdown der Zürcher noch etwas heraus, aber schlussendlich konnte Evans unter grossem Druck den Ball noch an Running Back Andreas Arnold anbringen. Der Extrapunkt ging daneben, Pausenstand 6:7 für die Gäste.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit rollten die Seahawks mit starken Runs durch die Mitte über Feld, die Defense der Renegades konnte sie aber schliesslich durch einen harten Hit durch Mike Allotey zum Punt zwingen.
Die Genfer schenkten den Renegades im folgenden Drive durch drei Strafen viele Yards, doch ein incomplete Pass in der Endzone und der darauf folgende gestoppte Run durch die Mitte beim 4.Versuch brachte erneut die Gäste in den Ballbesitz. Sie mussten jedoch fast in der eigenen Endzone starten, die Zürcher Fans hofften auf einen Safety, mussten sich aber mit dem erneuten Ballbesitzwechsel begnügen.
Das letzte Viertel begann mit weiteren Strafen gegen Genf. Quarterback Evans holte sich bei einem 4.Versuch und Inches den neuen First Down, zugleich kassierten die Zürcher aber eine 15 Yard-Strafe: First Down an der 20 Yard Linie. Incomplete Passes und noch eine Strafe und die Zürcher Offense musste schon wieder ohne Punkte vom Feld.
Die Defense konnte die Seahawks in der Folge erneut stoppen, mit Glück konnten die Renegades den fallengelassenen Punt doch noch sichern. Zwei punktgenaue Pässe auf Ben Winkler brachten die Zürcher an die Redzone, doch der 3.Versuch endete mit einem incomplete pass. Die Zürcher nahmen ein Timeout und erzielten dann endlich wieder Punkte: ein Fieldgoal brachte sie mit 9: 7 in Führung.
Die Genfer machten dann auch dank Strafen der Renegades guten Raumgewinn, die Zeit lief immer weiter herunter, bis kurz vor Ende ein Fieldgoal die Seahawks erneut mit 9:10 in Führung brachte. Zürich musste an der eigenen 20 Yard Linie starten, zwei Passversuche brachten sie bis zur gegnerischen 40 Yard Line. Erneut stand QB Evans unter grossem Druck, konnte aber dennoch einen Pass in die Endzone werfen. Ein Pass Interference durch Genf verhinderte zwar den Touchdown, gab Zürich aber in der letzten Sekunde die Möglichkeit für ein weiteres Fieldgoal. Die Fans gaben noch einmal alles und mit der lautstarken Unterstützung flog der Ball ganz knapp über die Latte: Fieldgoal zum Endstand von 12:10.
Nach den Niederlagen von letzter Woche zeigten beide Zürcher Teams diesen Sonntag wieder ihre Stärke und feierten begeistert ihren Doppelsieg.
Das nächste Heimspiel findet am 4. Juni wieder in Witikon statt. Hoffentlich können die Renegades dann an den heutigen Erfolg anknüpfen und ein weiteres Footballfest feiern.
Für die Renegades: Sina Brüngger
Gewitterstimmung über Zürich überträgt sich aufs Spiel
Zu Spielbeginn schien die Sonne noch über Witikon und die Renegades starteten mit zwei erfolgreichen Drives gut ins Spiel. Beim Spielstand 13:0 zogen die ersten dunklen Wolken auf und die Zürcher mussten den ersten Touchdown der Thun Tigers zulassen. Beim anschliessenden Drive der Zürcher Offense mussten sie den Ball punten - der Punt flog über den Punter hinweg in die eigene Endzone, wo der Ball von den Tigers gesichert werden konnte: Touchdown Thun! Auch der Extrapunkt gelang den Tigern. Pünktlich zur Halbzeit verdunkelte sich der Himmel immer mehr und entleerte sich schliesslich mit voller Wucht über Witikon. Im Matsch konnten die Renegades mit einem Fieldgoal wieder die Führung übernehmen und dann mit einer Interception den Ball gleich wieder ihrer eigenen Offense zurückgeben. Doch dies konnte nicht in Punkte umgewandelt werden, im Gegenteil: Quarterback Clark Evans und sein Receiver missverstanden sich und eine Interception ermöglichte den Thunern, das Spiel auf ihre Seite zu wenden. Ein Touchdown durch einen knappen Pass beim dritten Versuch führte zum Zwischenstand 16:21. Die Zürcher Offense kam kaum mehr übers Feld, bei einem langen Drive kamen sie fast nur noch durch Laufspielzüge durch Evans vorwärts. Doch auch dieser Drive endete mit einer Interception – der Receiver wurde von Evans klar überworfen.
Im letzten Quarter erzielten die Tigers einen weiteren Touchdown mit Extrapunkt. Und auch diesmal gelang es den Zürchern nicht, ihren langen Drive mit Punkten abzuschliessen. Knapp vor der Endzone wurden sie gestoppt und die Berner konnten die Uhr herunterspielen und beim Endstand von 16:28 das Knie nehmen.
Leider konnte Zürich nicht an die guten Ergebnisse der letzten beiden Spiele anknüpfen. Nun heisst es ab zur Videoanalyse, Fehler aufdecken und nächsten Sonntag beim Heimspiel gegen die Geneva Seahawks zeigen, was man daraus gelernt hat!
Für die Zurich Renegades: Sina Brüngger
Hier findest Du den Spielbericht von nau.ch
Sensation pur! Zürich Renegades demütigen Meister Bern Grizzlies in atemberaubendem Showdown
Die Zürich Renegades haben die Bern Grizzlies, amtierende Meister der Nationalliga A der Swiss American Football League, in einem furiosen Duell mit 31:12 vom Feld gefegt. Das Team, das letzte Saison noch auf dem letzten Platz rangierte, setzte damit ein gewaltiges Ausrufezeichen und zeigte eindrucksvoll, dass sie zur alten Stärke zurückgekehrt sind.
Die Zürcher feierten damit ihren zweiten Saisonerfolg, nachdem sie bereits die Winterthur Warriors bezwungen hatten. Bei den Bernern hingegen, die ihre ersten beiden Spiele verloren, dürfte die Stimmung am Boden sein. Ein Grund für den Niedergang der Grizzlies ist sicherlich der Abgang ihres Quarterbacks und Liga-MVP Clark Evans, der nun das Trikot der Renegades trägt.
Unter dem neuen Vorstand und mit dem ehemaligen Berner Headcoach Armand Mensen als Offensive Line Coach hat sich Zürich radikal verwandelt. Dieser triumphale Sieg sendet eine klare Botschaft an die Konkurrenz: Die Renegades sind das Team der Stunde und nur schwer zu schlagen.
Nachdem die Berner zunächst mit 6:0 in Führung gegangen waren, starteten die Renegades im zweiten Viertel ein wahres Offensivfeuerwerk. Angeführt von ihrem überragenden Quarterback Clark Evans, der erst einen Rushing Touchdown erzielte und später einen Passing Touchdown folgen liess, drehte Zürich das Spiel und ging mit einer 14:6 Führung in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte schalteten die Renegades noch einen Gang höher: Die von Headcoach Alonso Espinosa perfekt eingestellte Verteidigung liess nur noch einen Touchdown zu, während die Offensive um den glänzend aufspielenden Evans noch zwei Passing Touchdowns und ein Field Goal nachlegte.
Clark Evans war ohne Frage der überragende Akteur auf dem Feld, und die gesamte Mannschaft der Renegades zeigte eine begeisternde Vorstellung. Dieses neue Team garantiert Hochspannung und mitreissenden Football in dieser Saison! Am Sonntag, den 23. April, empfangen die Zürcher zu Hause die Thun Tigers – ein weiterer Kracher, den man sich nicht entgehen lassen sollte!
Für die Zurich Renegades - Danny Toggenburger
Bei den Seniors starteten die Zürcher mit der Offense erfolgreich ins Spiel und schlossen einen langen Drive mit 7:0 ab. Die Defense stand dem in Nichts nach und zwang Winterthur mit viel Druck an der eigenen 30 Yard-Line zum Punten.
Die zahlreichen Fans sahen danach zwei gute Drives mit Runs und Passes.
10 Yards vor der Endzone gab es einen unglücklichen Fumble von Zürich, der von den Warriors recovered wurde. Die Defense konnte dann aber mit gutem Druck einen Safety zum Spielstand von 9:0 erzielen.
Erneut bot die Zürcher Offense einen guten Drive, liess aber einige Bälle fallen. Einen vierten Versuch auszuspielen, scheiterte knapp mit einem weiteren incomplete Pass in der Endzone.
Doch die Offense konnte sich auf die Defense verlassen: wieder wurden die Warriors weit hinten zum Punt gezwungen. An die Top-Leistung der Defense konnte die Renegades-Offense leider nicht anknüpfen - auch sie wurde zum Punten gezwungen.
Die Warriors spielten im Aufwind einen guten Drive, welcher jedoch im vierten Versuch mit einem langen unvollständigen Pass ebenfalls punktelos endete.
Die Zuschauer mussten sich weiter gedulden, denn ein erneuter Fumble der Renegades beendete einen ansonsten guten Drive an der gegnerischen 20 Yard Linie.
Und auch die Winterthurer konnten das Scoreboard nicht mehr zu ihren Gunsten verändern vor der Pause, verhinderten aber immerhin ein Yard vor der Endzone einen weiteren Zürcher Touchdown.
Nach der Pause starteten die Warriors mit einem Fumble und die Renegades konnten das Geschenk mit einem Drive zum Fieldgoal ausnutzen – Spielstand 12:0.
Die Warriors verkürzten auf 12:6, der Extrapoint gelang ebenfalls. Die Renegades konterten und erhöhten die Führung auf 19:7.
Die lautstarken Renegades-Fans unterstützten ihre Defense beim folgenden langen Winterthurer Drive und so wurde der vierte Versuch bei 2 Yards hart gestoppt.
Im letzten Drive des Spiels flutschte eine Beinahe-Interception doch noch einem konzentrierten Renegades-Receiver in die Hände und ermöglichte ein Big Play. Leider lief die Zeit nur ein Yard vor der Endzone aus und es blieb beim Spielstand von 19:7.
Die Renegades feierten ihren Doppelsieg mit ihren Fans und bedankten sich bei den Schiedsrichtern, Helfern und Zuschauern – ein gelungener Saisonauftakt der Seniors und ein perfekter erster Heim-Gameday!
Für die Zurich Renegades: Sina Brüngger