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Magenbypass (Gastric Bypass)
Wirkungsprinzip Magenbypass
Der Magen wird in seinem oberen Teil durchtrennt und somit verkleinert. Das verbleibende Magenvolumen (Pouch p) beträgt ca. 25 ml (3 - 4 Esslöffel). Dadurch können keine grossen Nahrungsmengen mehr auf einmal zu sich genommen werden. Schliesslich wird durch Hochziehen einer Dünndarmschlinge an diesen Vormagen der Abfluss aus dem Magen in den Darm sichergestellt (alimentärer Schenkel a). Der Nahrungsbrei wird jedoch am Zwölffingerdarm vorbeigeführt (Bypass), so dass die für die Verdauung wichtigen Fermente und Enzyme erst zu einem viel späteren Zeitpunkt mit dem Nahrungsbrei in Verbindung kommen (biliärer Schenkel b). Die eigentliche Verdauung kann dadurch erst später im Dünndarm im gemeinsamen Verdauungskanal (common channel c) stattfinden. Der Eingriff wird in der Regel laparoskopisch, also in Schlüssellochtechnik, durchgeführt.