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Eine kriminelle Bande mit mindestens 30 Mitgliedern soll in Zusammenhang mit den Machenschaften des auf Lebenszeit gesperrten Dopingarztes Michele Ferrari mindestens 30 Millionen Euro umgesetzt haben. Das berichtete am Donnerstag die Gazzetta dello Sport, die weitere Details aus dem 550 Seiten umfassenden Report der Staatsanwaltschaft Padua zitierte.
Den Beteiligten wird Bildung einer kriminellen Vereinigung, Steuerhinterziehung und Geldwäsche vorgeworfen. Ziel der Bande sei es gewesen, mit systematischem Doping den Marktwert der Athleten zu erhöhen, dann einen grossen Teil der Erträge am Staat vorbei zu schleusen und diese Summen mittels Geldwäsche in grosse Projekte, vor allem im Immobiliensektor, zu investieren.
Am Mittwoch hatte die italienische Tageszeitung eine Liste der in den Skandal verstrickten Profis veröffentlicht. Darunter waren auch zahlreiche Profis des kasachischen Teams Astana. Der Tour-de-France-Sieger Vincenzo Nibali, ebenfalls Mitglied dieser Equipe, taucht in der 38 Namen umfassenden Liste nicht auf. (pre/si/dpa)
Eine Woche nach dem knapp verpassten Sieg an der Flandern-Rundfahrt hat Fabian Cancellara bei Paris – Roubaix eine letzte Chance, noch einmal einen grossen Frühlingsklassiker zu gewinnen. Auch im Norden Frankreichs zählt «Spartacus» heute zu den Topfavoriten.
Mit Tränen in den Augen verabschiedete sich Cancellara am letzten Wochenende aus Flandern. Dass er sich verspekuliert, den entscheidenden Abgang des späteren Siegers Peter Sagan und damit den vierten Triumph als Zweiter knapp verpasst hatte, dürfte den 35-Jährigen noch länger ärgern. Wieder gutmachen kann er sein «Missgeschick» nicht mehr; Cancellara tritt Ende Saison ab.
Eine erfolgreiche Revanche gegen Weltmeister Sagan dagegen liegt beim Pavé-Klassiker in der «Hölle des Nordens» durchaus …