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Der Zappel-Philipp ist seit Jahrhunderten bekannt. Bereits im Jahre 1775 beschrieb
der deutsche Arzt Melchior Adam Weikart die Symptome des meist extrem unruhigen Kindes. 1845 wurde die Erkrankung durch das Kinder–Bilderbuch ‘Der Struwwelpeter‘ vom Nervenarzt Dr. Heinrich Hoffmann den Menschen nahegebracht. Aber es sollte noch sehr lange dauern, bis dieses Erscheinungsbild als Krankheit und nicht als Erziehungsfehler angesehen wurde.
Schon der Name Zappel-Philipp weist darauf hin, dass Jungen vier bis fünf Mal so häufig darunter zu leiden haben wie Mädchen. Diese Krankheit ist bei Kindern zwischen dem dritten und dem siebzehnten Lebensjahr zu beobachten und mehr als fünf Prozent der Jugendlichen weltweit haben ihre Probleme damit (1).
Die Buchstaben ADHS stehen für Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom.
Das H steht für Hyperaktivität. Nicht jedes Kind mit ausgeprägter Unaufmerksamkeit ist auch hyperaktiv. Die Erkrankung nennt sich dann ADS. Meistens wachsen sich solche Störungen mit dem Erwachsenwerden aus. Allerdings gibt es auch ältere Menschen, die darunter leiden (2). Man glaubt heute zu wissen, dass ADHS meistens genetisch, aber auch durch die Umwelt bedingt ist. Diese Störung zeigt sich nicht bei allen Kindern bzw. Erwachsenen in gleicher Form und Intensität. Es gibt wahrnehmbare Abstufungen. Man erkennt die psychische Störung an überdurchschnittlich vielen Flüchtigkeitsfehlern, mangelnder Aufmerksamkeit, permanenter Ablenkungsbereitschaft, vermehrter Vergesslichkeit, häufigem Verlieren von Gegenständen und an der Unmöglichkeit, geistige Anstrengungen über eine längere Zeit aufrecht erhalten zu können.
Häufig muss das Kind aufstehen und sich bewegen. Immer ist es auf dem Sprung. Es kann nicht zuhören und kaum einen Satz bis zu Ende abwarten. Zu oft wird es impulsiv antworten, noch bevor ein Satz vollständig ausgesprochen wurde. Dieses Phänomen zeigt aber zugleich auch die häufig gute und schnelle Auffassungsgabe von ADHS–Kranken. Sehr oft ist bei ihnen hohe Intelligenz sowie besondere Kreativität als auch diverse positive Eigenschaften wie Fröhlichkeit, Witzigkeit, Hilfsbereitschaft oder Schlagfertigkeit zu beobachten. ADHS-Kranke können charmant sein und einen liebenswerten Charakter haben.
Folgeerkrankungen von ADHS reichen von Schlafstörungen über Depressionen bis hin zu verschiedenen Symptomen, die zu gleicher Zeit auftreten können, aber auf den ersten Blick keine Verbindung miteinander zu haben scheinen.
Die Diagnosestellung der wissenschaftlichen Medizin ist aufwändig und differenziert. Um dem Erkrankten und den Angehörigen den Leidensdruck zu nehmen, bietet sie alternativ zur klassischen, chemisch-medikamentösen Behandlung Erziehungshilfe, Ergotherapie sowie Hilfe durch den Psychiater an.
Man versucht dem Kranken über ein Neuro-Feedback–Training und eine Eliminationsdiät, d.h. eine Vermeidungsdiät zu helfen. Vermeidungsdiät ist eine Möglichkeit, für den Einzelfall individuelle Lebensmittelunverträglichkeiten herauszufinden und auszuschalten. Über 60% der ADHS-Kranken erhalten dadurch Erleichterung.
Des Weiteren bietet die klassische Medizin eine Reihe von chemischen Medikamenten an, um die Verhaltens- und Aufmerksamkeitsstörung zu kupieren und so den Kranken ruhigzustellen. Allerdings bergen diese Medikamente ein hohes Suchtrisiko, abgesehen davon, dass jede chemische Gabe die Leber und Nieren des Patienten belastet. Man sollte nicht vergessen, dass solche Medikamente jeden Tag ein bis drei Mal eingenommen werden müssen. Über Jahre kann das den kindlichen aber auch den Körper eines Erwachsenen schädigen.
Bevor das Kind mit starken chemischen Medikamenten belastet wird, wäre es lohnend, alternative Therapiemöglichkeiten zu versuchen.
In unserer Praxis gingen wir folgendermaßen vor:
Ein Junge, neun Jahre alt (nennen wir ihn Kevin), hatte mit seiner extremen Unruhe und seinen Aggressionen die Ehe seiner Eltern derart belastet, dass sein Vater schließlich die Familie verlassen hatte. Von da an blieb, wie könnte es anders sein, jegliche Belastung an Kevins Mutter hängen.
Als sie und Kevin in unsere Praxis kamen, waren Mutter und Sohn mit den Nerven am Ende. Die Mutter wegen der ständigen Unruhe und Aggressivität des Jungen und Kevin, weil die Nerven der Mutter längst blank lagen und sie oftmals nicht in dem Ton reagierte, der angemessen gewesen wäre. Von seiner starken inneren Unruhe war dem Jungen in unserer Praxis während der ersten Minuten nichts anzumerken. Doch je länger die Zeit der Diagnosestellung dauerte, desto unruhiger wurde er. Obwohl wir die Fragen für die Diagnosefindung direkt an ihn stellten, um ihn einzubinden, musste er immer wieder aufstehen und er redete dazwischen, wenn seine Mutter die eine oder andere Frage beantworten sollte.
Die Diagnose der Schulmedizin für ihn lautete: ADHS-Syndrom. Auch unser Eindruck ging in diese Richtung. In der folgenden Untersuchung und Testung stellten wir bei Kevin zum einen eine Amalgambelastung fest, zum anderen wurde bei weiteren Tests ein starker Befall des Dickdarmes mit Candida albicans und anderen Pilzarten deutlich.
Unsere Therapie begann noch am selben Tag seines ersten Besuchs mit der Behandlung der Candida-Mykose durch eine Bicom-Bioresonanztherapie. Für die Mykosetherapie eineinhalb Stunden still sitzen zu müssen, ist natürlich eine große Herausforderung für ein hyperaktives Kind! Auch wenn diese Therapieart von Kindern im Allgemeinen sehr gemocht wird, weil sie völlig schmerzfrei ist.
Zur Beseitigung des Darmpilzes wurden zwei Behandlungen von je eineinhalb Stunden benötigt. Sie sind wichtig, weil der Darmpilz giftigen Alkohol, d.h. Fuselalkohol ausscheidet, den die Leber abbauen muss. Der Abstand zwischen beiden Therapiesitzungen betrug eine Woche. Zucker, Honig und alle Weißmehlwaren sind für ein ADHS-Kind äußerst schädlich und sollten gemieden werden. Diese Lebensmittel verstärken die Symptome zusätzlich. Auch die bei den Kindern so beliebten Weißmehlnudeln gehören dazu. Das Vermeiden dieser Artikel gilt auch für die Zeit während der Mykosetherapie.
Zusätzlich vom ersten Abend an bekam Kevin Tarantula hispanica C30, ein homöopatisches Mittel. Bei einer hochemotionalen Lage, wie ADHS sie mit sich bringt, hätten wir angenommen, dass eine Potenz von C200 benötigt würde. Doch zu unserer Verwunderung ergab der kinesiologische Test (Muskel-Arm-Test) eine Behandlung mit Tarantula hispanica C30. Wir haben uns 25 Jahre auf die kinesiologische Testmethode verlassen und sind immer gut damit gefahren. Auch in Kevins Fall hat sie sich als korrekt herausgestellt.
Generell ist es günstig, die Homöopathie abends vor dem Schlafen einzunehmen.
Zwei Stunden vor der Einnahme sollte der Patient keine starken Aromastoffe zu sich nehmen. Das sind z. B. Pfefferminze (bitte auch an das starke Aroma der Zahncreme denken), Knoblauch, und bei Erwachsenen auch Alkohol, Kaffee, Parfüm usw.
Die intensiven ätherischen Stoffe dieser Artikel stört die Hochpotenz-Homöopathie bei der Entfaltung ihrer Wirkung. Die Einnahme vor dem Schlafen bewirkt, dass eventuelle Erstreaktionen ‚überschlafen‘ werden. Wenn es sie gibt, was eher selten vorkommt, dauern diese Reaktionen meist nur kurz an.
Für Kevins Mutter grenzte es fast an ein Wunder, dass ihr Sohn von der zweiten Nacht an gut und ruhig ein- und durchschlief. Auch tagsüber hatte er die arttypischen Zeichen von ADHS – extreme Unruhe und häufige Aggressionsattacken abgelegt. Praktisch zeitgleich zur Darmtherapie wurde bei Kevin mit der Ausleitung der Schwermetallbelastung begonnen und über etwa zwölf Wochen bei ihm zu Hause durchgeführt. Während dieser Zeit nahm er weiterhin einmal täglich Tarantula hispanica C30 vor dem Schlafen. Für den unerlässlichen Neuaufbau der Darmflora bekam er passende Probiotika (lebenswichtige Darmbakterien). Durch einen gesunden Darm wird die Leber weniger belastet. (Wir wissen, wie sich jemand verhält, dem man nachsagt, ihm sei eine Laus über die Leber gelaufen.)
Somit bedeutete für Kevin schon die Entlastung der Leber durch das Ausbleiben des Fuselalkohols eine Verbesserung seines Befindens. Jedes Mosaikteilchen hat im gesamten Heilungsprozess seinen Wert!
Dass die Leberregeneration nicht so schnell Resultate zeitigen kann liegt auf der Hand. Die Amalgamausleitung hatte zu der Zeit, als bei Kevin die schnelle Wende eintrat, noch nicht begonnen. Sie konnte daher auch nicht die Ursache der positiven und raschen Wende sein. Bleibt die Wirkung der Homöopathie.
Homöopathie ist ein Heilmittel, dass energetisch aufräumt. Das bedeutet: Bei Kevin lag ein energetisches Chaos vor, welches in erstaunlich kurzer Zeit durch die Einnahme der Homöopathie aufgelöst und die Hirnströme neu geordnet wurden.
Obwohl man mit der Homöopathie seit mehr als 200 Jahren erfolgreich arbeitet, bezweifelt die Wissenschaft deren Wirksamkeit. Viele Wissenschaftler ordnen die positiven Wirkungen einem Placebo-Effekt zu. Vermutlich, weil die Wissenschaft noch immer in chemischen Formeln denkt, wenn es um den Körper des Menschen geht.
Es wird übersehen, dass es grundlegende feinste, unsichtbare, elektromagnetische Strömungen in und um unserem Körper gibt, die das Leben dieses Körpers erst ermöglichen. Die Bioresonanztherapie und die Hochpotenz-Homöopathie arbeiten verblüffend erfolgreich durch ihre magnetischen Strömungen. Die Wirkung der Hochpotenz-Homöopathie, wie Kevin sie bekam, ist nicht chemisch, sondern physikalisch zu erklären. Man weiß, dass in homöopathischen Mitteln von der Verdünnungspotenz D23 an keine Bestandteile der Ursubstanz mehr zu finden sind. Das heißt aber nicht, dass bei der Einnahme höherer Potenzen (Verdünnungen) keine positiven Ergebnisse erzielt werden können. Ganz im Gegenteil, oft sind Beeinträchtigungen durch emotionalen Dauerstress oder Schockerlebnisse ausschließlich mit hohen Potenzen zu erreichen. Außerdem erkennt die Wissenschaft nicht die Tatsache an, dass unser Körper von einem elektromagnetischen Feld umgeben und durchdrungen wird. Es lassen sich zwar Gehirn- und Nervenströme messen, nicht aber das feine Magnetfeld.
Der Volksmund bezeichnet es als Aura. Es gibt Menschen, welche die Aura sogar sehen können. Spätestens seit es die so genannte hochfrequente Kirlian-Fotografie gibt, könnte man erkennen, dass der Körper nicht nur aus Fleisch und Blut besteht.
Auf einem Foto, das mit der Kirlian-Methode aufgenommen wurde, sieht man, in welcher momentanen Stimmung sich die fotografierte Person, befindet. Bei Menschen mit einer verärgerten oder wütenden Gemütslage zeigt deren Aura auf dem Kirlian-Foto rote, unruhig lodernde Flammen. Bei anderen Personen die ins Gebet oder in die Stille gegangen sind, ist die Aura ruhig, stabil und weiß oder blaufarbig. Unseren Körper umgibt und durchdringt ein elektromagnetisches Feld, dessen Farbe und Stabilität den psychisch-emotionalen Zustand des Menschen anzeigt.
Die Farben des Energiefeldes sind Schwingungen und diese Schwingungen, sofern sie uns lange genug umgeben, haben einen direkten Einfluss auf das Gewebe, die Organe und die Nerven des menschlichen Körpers. Das elektromagnetische Feld wird uns gesund oder krank sein lassen. Dies ist abhängig von unserem Denken, Fühlen und Handeln. Krankheit beginnt nicht im Körper, sondern in unserem Denken und Fühlen und der daraus resultierenden Ruhe oder Unruhe und somit der Form des magnetischen Feldes, das zu uns gehört.
Zurück zu Kevin. Als er zu uns kam war sein elektromagnetisches Feld in totalem Chaos. Das homöopathische Mittel Tarantula hispanica in der Potenz C30 war für seine psychische Situation passend. Somit konnte die Homöopathie in kürzester Zeit sein energetisches Chaos im Kopf neu ordnen. Kevins Hirn–Nervensystem reagierte prompt, so dass es ihm erstaunlich schnell wieder gut ging.
Fazit: Das Herausfinden und Vermeiden unverträglicher Lebensmittel, eine Entgiftung des Körpers, die Regeneration des Darmes, die Gabe von Tarantula hispanica in der Potenz von C30 können ein schneller Weg sein weg von den chemischen ADHS- Medikamenten, hin zu mehr Gesundheit und einem ruhigen, normalen und friedlichen Leben.