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Während der Besetzung Chinas durch die Mongolen im 13. und 14. Jahrhundert wurden diese Mondkuchen zu einem Mittel des aktiven Widerstands gegen die Besatzer. Die Mongolen assen wegen der enthaltenen Lotuspaste selber keine Mondkuchen. Die Mondkuchen boten sich deshalb dafür an, um in ihrem Inneren heimliche Botschaften zu schmuggeln. Bekannt ist die Legende vom Revolutionär Chu Yuan Chang, der sich als Taoistenpriester (=> Daoisten) verkleidete, um mit Mondkuchen Nachrichten zu übermitteln. Der so vorbereitete Volksaufstand führte schliesslich zur Ming-Dynastie.
Aus den Botschaften in den Mondkuchen entwickelte sich die Tradition gute Wünsche und Sprüche in die Kuchen einzubacken. Es wurden auch bei Festen Kekse verteilt, die z.B. Nachrichten zur Geburt von Kindern enthielten. Die Inhalte wurden im Laufe der Zeit immer kreativer und origineller.
Die heutigen Glückskekse (Fortune Cookies) entstanden, zur Zeit des Baues der amerikanischen Eisenbahnstrecke durch die Sierra Nevada nach Kalifornien in den Jahren 1866 bis 1869. Für diese Arbeiten wurden etwa 10'000 Chinesen als billige Arbeiter in die USA gebracht. Für die traditionellen Mondkuchen fehlte dort aber die in China verwendete Lotuspaste. Das Rezept wurde deshalb abgewandelt, so dass die heutigen Glückskekse entstanden.
Das Verteilen von Glückskeksen nach dem Essen, soll eine Idee des Japaners Makato Hagiwara gewesen sein, der in San Francisco im Golden Gate Park einen japanischen Teegarten betrieb. Er begann 1909 zum Tee Glückskekse zu verteilen. Die Idee fand bald Nachahmer bei chinesischen Restaurants in San Francisco.
Ab 1964 wurden Glückskekse dann auch maschinell hergestellt.