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Noch mehr Kosten als die Uniformen verursachten die Instrumente. Das «Startkapital» um 1900 bestand wie schon erwähnt aus einigen Instrumenten der aufgelösten Kadettenmusik. Nur einmal, im Jahr 1967, kam es zu einer kompletten Neuinstrumentierung, 1992 zu einer Teilinstrumentierung. Ansonsten konnte der Verein nur gerade anschaffen, was dringend notwendig war, 1919 zum Beispiel zwei Kontrabässe in «Militärqualität», wofür man den für damalige Zeiten horrenden Betrag von 650 Franken auslegen musste.
Grössere Engpässe gab es vor allem bei der Umstellung von der Blech- zur Harmoniemusik im Jahr 1924. Man schaffte vorerst nur einige Klarinetten an. Fagotte, Oboen und Saxophone blieben während
Jahrzehnten ein Wunschtraum. Noch um 1950 musste man in einer Konzertkritik in der Zeitung lesen, dass man «wieder einmal» gesehen habe, «was die Fachleute längst wussten»: dass nämlich «die
Registerbesetzung beim Pfäffiker Korps noch lange nicht die wünschbare Vollkommenheit besitzt». Erst gegen Ende der 50er-Jahre erreichte man die für eine Harmoniemusik angemessene
Instrumentierung.