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Eines der wichtigsten Elemente systemischer Beratung ist die Interviewtechnik. Das so genannte "Zirkuläre Fragen" zielt darauf, die gegenseitige Bedingtheit des Verhaltens von Menschen, deren Lebensgeschichte miteinander verknüpft ist, zu verdeutlichen.
Zirkuläre Fragen basieren auf der Haltung, dass es für Problemstellungen keine „Wenn-dann“ Erklärungen gibt. Lineares Denken wird durch vernetztes (systemisches) Denken ersetzt. Mit zirkulären Fragen erforschen wir, welche Verhaltensweisen miteinander verknüpft sind, und welches Verhalten einen konstruktiven Beitrag in Richtung Lösung bringen kann. "Wie sieht die Situation aus Sicht von „Max“ aus?" oder "Wie würde Ihr Arbeitgeber das sehen und beurteilen?" „Welche Beziehung könnte „Max“ zum Vorgesetzten bekommen, wenn Sie in Zukunft mehr Verantwortung für Ihre Tätigkeiten übernehmen würden?“
Die zirkulären Fragen ermöglichen Ihnen einen Perspektivenwechsel, die Sichtweise der Mitmenschen einzunehmen und Ihr Anliegen von aussen wahrzunehmen.
"Hin und wieder ist es sinnvoll, ein Fragezeichen hinter Dinge zu setzen, die wir schon lange für selbstverständiich nehmen." (Bertrand Russel)