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CEV-Cup Hinspiel 1/16 Final
Heute Abend, wenn der Samichlaus durch Amriswil zieht, wartet auf Steigmeier, Howatson und Co. die erste Aufgabe der Saison in einem internationalen Wettbewerb. Gegner im CEV-Cup wird die zypriotische Mannschaft Omonia Nikosia sein.
VOLLEYBALL. Während der Schweizer Meister aus logistischen Gründen (die Tellenfeldhalle genügt den Anforderungen nicht) auf die Champions League verzichtete, hat sich der zypriotische Meister in dieses Abenteuer gewagt. Die Leute von der Sonneninsel setzten sich in der ersten Spielrunde gegen den montenegrinischen Meister Jedinstvo Bemax Bijelo Polje mit 3:0 und 3:2 durch, ehe sie in der folgenden Runde gegen den polnischen Vertreter Jestrzebski Wegiel zweimal klar den Kürzeren zogen.
Omonia Nikosia ist ein polysportiver Verein. Neben Volleyball ist das in der höchsten nationalen Liga spielende Fussballteam und die Basketballabteilung bekannt. Aber auch im Radsport und im Futsal treten Athleten mit dem Omonia-Trikot an.
Im Team aus der zypriotischen Hauptstadt spielen Akteure aus fünf verschiedenen Nationen. Die beiden einheimischen Mittelblocker Christos Prodromou und Angelos Alexiou erhalten ihre Pässe vom russischen Zuspieler Sergey Bagrey. Für die Mehrzahl der Punkte verantwortlich sind der französische Diagonalspieler Mory Sidibé sowie die beiden Aussenangreifer Pablo Guzman aus Puerto Rico und Sergio Luiz Felix Junior aus Brasilien. Libero ist der Zypriote Marinos Papachristodoulou. Starspieler ist der 114-fache französische Internationale Mory Sidibé. Ob er ein sehr pflegeleichter Spieler ist, muss bezweifelt werden, denn die durchschnittliche Verweildauer bei seinen Vereinen liegt unter einem Jahr! Das Durchschnittsalter der Stammformation beträgt 29 Jahre. Mit einer Durchschnittsgrösse von 195 cm sind die Gäste von der Ferieninsel rund 5 cm kleiner als die Amriswiler Truppe. Fernsehaufnahmen vom Champions-League-Spiel gegen Jestrzebski Wegiel lassen vermuten, dass die Stärke des Teams von Coach Ioannis Kalmazidis eher im Angriff als in der Verteidigung und im Block liegt.
Für das Spiel gegen Omonia Nikosia rechnen sich die Verantwortlichen von Volley Amriswil sehr gute Chancen aus. Allerdings könnte es von Nachteil sein, dass das Rückspiel auf der Mittelmeerinsel stattfindet, denn in einem allfälligen Golden Set würden die Zyprioten die Unterstützung ihres fanatischen Publikums spüren. Nichtsdestotrotz hat der Amriswiler Staff schon herausgefunden, dass man im Falle eines Weiterkommens am 17. und 30./31. Januar wohl erneut auf Ajaccio aus Korsika treffen würde. Und mit diesem Team hat man ja nach der Niederlage im Golden Set im Februar 2017 noch eine Rechnung offen!