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Name: Claude Permalink: http://tierrechtsforen.de/12/1261

Datum: 24.08.16 16:43
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Dieser Mann hat ausgerechnet, wie viel 1 Jahr seiner Frau zu Hause tatsächlich kostet.
Was das ganze jetzt genau aussagen soll weiss ich nicht. Irgendwie, dass er sich seine Frau nicht leisten kann. Aber dann müsste sie ja arbeiten gehen, damit Genug Geld da ist um sie zu bezahlen. Das ergibt keinen Sinn.
Und kann sie sich ihn leisten? Das wird auch nicht geklärt.
Ausserdem stellt es ihre Beziehung so dar, als ob es nur um Geld ginge und dass eine Frau Geld kostet (was gemäss Bibel so ist, aber da haben Männer doppelt so viel wert).
http://likemag.com/de/dieser-mann-hat-ausgerechnet-wie-viel-1-jahr-seiner-frau-zu-hause-tatsaechlich-kostet/126689
Zitat:
Steven beginnt also zu schätzen, was die Arbeit seiner Frau ungefähr in Geld wert ist:
33'556 Euro...
kostet eine Vollzeit-Nanny umgerechnet im Jahr.
4'757 Euro...
kostet eine professionelle Reinigungskraft.
12'373 Euro...
kostet ein persönlicher Einkäufer, im Schnitt verbringen Frauen oder Mütter rund vier Stunden pro Woche mit Einkaufen für die Familie.
11'419 Euro...
würde ein Koch kosten, der jeden Tag eine warme Mahlzeit auf den Tisch zaubert.
3'567 Euro...
kostet eine Finanzplanerin (Berechnung des Budgets, Rechnungen bezahlten etc.).
823 Euro...
würde es kosten, wenn ich meine Frau bezahlen müsste, wenn sie mich zu gelegentlichen Business-Essen begleitet.
1'187 Euro...
würde für die Wäsche draufgehen.
Zitat:
acht ein jährliches Total von 62'017 Euro - ohne krankmelden oder bezahlten Urlaub.
Zitat:
Tatsächlich deckt mein Einkommen bei Weitem nicht, was sie für diese Familie leistet. Ich kann mir meine Frau gar nicht leisten.
Die Wahrheit ist, dass ich mich für jedes Mal schäme, wenn sie sich durch mich schuldig gefühlt hat, weil sie etwas für sich selbst gekauft hat. Dass sie das Gefühl hat, sie hat nicht das selbe Recht auf unser Einkommen, wie ich.
Auf diese komische Art will ich sagen wie sehr ich es wertschätze, was meine Frau alles für uns macht. Sie ist die Mutter meines Kindes und steht immer hinter mir.
Die Geschlechter spielen nicht wirklich eine Rolle, aber sie sind halt in der traditionellen Rollenverteilung organisiert.
Er würde also Nanny, Einkäufer, Koch, Finanzplanerin etc anstellen. (Wobei es wohl auch eine Köchin oder ein Finanzplaner sein könnte)
Aber wenn diese zu 100% arbeiten (also noch andere Kunden haben) dann würden die wohl auch einen Teil an einen Lebenspartner abgeben. Also müsste man jeweils nur die hälfte berechnen. Denn sonst finanziert man ja eben nicht nur diese Arbeit sondern auch die ganzen Familien dieser hypotetischen Ersatzangestellten.
Dann sind das noch 31'008.50 € pro Jahr. Wenn er selbst 62'000 € verdient müsste er einfach die hälfte abgeben und gut ist.
(ich weiss jetzt nicht wie viel 62 Tausend € in EU Ländern sind. In der Schweiz wäre 80 bis 100 Tausend CHF brutto normal, aber wir müssen noch jährlich Steuern zahlen. bei Ehepaaren ist das auch nur eine Deklaration.)
Mit Grundeinkommen wärs nochmals anders, denn dann ist der Lohn ja nicht zur Existenzsicherung da.
Aber wir haben kein Grundeinkommen ein 100% Pensum ist dafür gedacht, dass eine Person für eine ganze Familie (Partner und ein bis drei Kinder) Geld verdient. Dann ist es doch nur logisch, dass entweder jemand 100% oder beide 50% arbeiten. Und im ersteren Fall wird das Geld einfach aufgeteilt. Eigentlich eine relativ einfache Lösung.
Wer single ist, muss ja auch noch irgendwie den Haushalt machen. Eine Lösung ist es nur 50% zu arbeiten.
Schwierig ist es halt, wenn beide zusammen nicht 100% Arbeit finden oder das Geld nicht reicht (working poor). Aber da müsste eigentlich der Staat schauen, dass sowas gar nicht passiert.
Dazu kommt, dass die Arbeit bei uns oft weniger schwer ist als früher und deswegen das System sowieso nicht mehr funktioniert. Ich sitz nur am Computer und würde nicht auf einer Baustelle arbeiten müssen. Aber die bekommen weniger.
Claude