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US-Präsident Donald Trump will seinen Vize-Justizminister Rod Rosenstein offenbar im Amt halten. «Meine Präferenz wäre es, ihn zu behalten und ihn die Sache zu Ende bringen zu lassen», sagte Trump am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, ohne darauf einzugehen, welche Aufgabe Rosenstein beenden solle.
US President Trump says he "would certainly prefer" not to fire Deputy Attorney General Rod Rosenstein, and may delay his meeting on Thursday to avoid "competing" with the Brett Kavanaugh hearing on Capitol Hill https://t.co/RKlMbYSFAO pic.twitter.com/b30I5rNrcq— CNN International (@cnni) 26. September 2018
Rosenstein hat die Aufsicht über die Ermittlungen des FBI, bei denen es um eine mutmassliche Einmischung Russlands in die Präsidentenwahl 2016 zugunsten Trumps und mögliche Kontakte zu dessen Wahlkampfteam geht.
Am vergangenen Freitag hatte die «New York Times» berichtet, Rosenstein habe eine Abhöraktion bei Trump angeregt. Ziel des Vorschlags sei es gewesen, den Präsidenten aus dem Amt zu drängen. Rosenstein habe bei Mitarbeitern seines Ministeriums und der Bundespolizei FBI im Frühjahr 2017 vorgeschlagen, dass sie Gespräche mit Trump heimlich aufnehmen sollten, um die chaotischen Zustände in der Regierung zu dokumentieren. Ausserdem habe er Überlegungen angestellt, welche Regierungsmitglieder dafür zu gewinnen wären, die Amtsunfähigkeit Trumps festzustellen.
«Wir hatten ein gutes Gespräch», sagte Trump nun. «Er sagte, er hat das nie gesagt. Er sagte, er glaubt das nicht. Er sagte, er hat grossen Respekt vor mir. Und er war sehr nett. Wir werden sehen», sagte der Präsident auf die Frage, ob er Rosenstein entlassen werde. (sda/reu/afp/dpa)
Viel Glamour im Weissen Haus: US-Präsident Joe Biden hat mehrere Prominente in der Regierungszentrale empfangen. Der Hollywood-Schauspielstar Billy Crystal (75), die US-amerikanische Opern-Diva Renée Fleming (64) und Rapperin Queen Latifah (53) erschienen am Sonntagabend (Ortszeit) im Weissen Haus – kurz vor ihrer Auszeichnung mit den Preisen des renommierten Kennedy Centers für ihr Lebenswerk. Auch die anderen beiden Preisträger – Sängerin Dionne Warwick (82) und der Brite Barry Gibb (76), ehemaliger Sänger der Bee Gees – machten vor der Preisverleihung einen Abstecher zu Biden.