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Alejandra Martin (Segovia, 1989) ist eine in Bern lebende spanische Bratschistin, Pädagogin und Musikvermittlerin. Sie studiert an der Hochschule der Künste in Bern für ihren zweiten Masterabschluss. Musik empfindet sie als wichtigen Motor für kulturelle und soziale Veränderungen in unserer Gesellschaft. Darum engagiert sie sich in verschiedenen Projekten, die Kindern die klassische Musik näherbringen, wie z.B. bei «Superar». So heisst die europäische Bewegung, die Kindern gratis Musikinstrumente zur Verfügung stellt und sie unter Anleitung von professionellen Musikerinnen und Musikern zusammen spielen lässt. Das Wichtigste dabei ist immer die Gruppe.
Sie tritt regelmässig in Orchestern auf wie dem Chor der Nationen, Ensemble de Joux, Orchestre des Champs. Sie ist Mitgründerin des Trio Tramontana. www.alejandra-martin.ch
Ibou N‘ Diaye (Dakar, 1987) ist in einer Griot -Familie aufgewachsen. Die Griots sind Mitglieder einer Künstlerkaste in Senegal und können Sänger, Tänzer, Trommler oder Geschichtenerzähler sein. Ihre Aufgabe ist es, alle Geheimnisse und Gebräuche ihres Volkes zu hüten. Seine Mutter war Tänzerin im Nationalballett, sein Vater Direktor des «Ballets Cinémeu», sein Grossvater der international bekannte Perkussionist Doudou N’Diaye Rose. Im Alter von 13 Jahren beginnt Ibou beim Nationalballett, wird dort Solist für Djembé und Sabar-Trommel und tourt mit der Kompanie bis Japan und Taiwan. Ebenso gründet Ibou mit anderen jungen Künstlern seine eigene Gruppe, welche sich unter Mithilfe von Kissima Diabaté in die bekannte «Groupe Kiss» entwickelt hat. In Dakar spielt Ibou auch mit der Truppe «Ballet Forêt-Sacré» und «Ballet Daniel Brotie». Er unterrichtet in seinem Atelier in Bern Djmbe-Kurse für Kinder und Erwachsene, ist international für Workshops gefragt und führt auch regelmäßig Tanzkurse an der Universität Bern und bei afrotanz.ch