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Anlagestrategie
Die Grundlage jeder erfolgreichen Geldanlage ist die persönliche Anlagestrategie. Die Anlagestrategie bestimmt die Aufteilung des Kapitals auf bestimmte Anlageklassen wie beispielsweise Geldmarktpapiere, Obligationen, Aktien oder Rohstoffe. Die Performance eines Portfolios hängt zu rund 80 Prozent von der Anlagestrategie, also der Aufteilung des Kapitals auf die verschiedenen Anlageklassen, ab. Taktische Depotanpassungen und die Einzeltitelselektion machen nur gerade 20 Prozent des Anlageerfolgs aus.
Bei der Definition einer Anlagestrategie muss zwischen gebundenem und freiem Vermögen unterschieden werden. Jener Teil des Vermögens, der zur Deckung von zukünftigen Verpflichtungen dienen soll und somit zum gebundenen Vermögen zählt, muss so vorsichtigt angelegt werden, dass mit hocher Wahrscheinlichkeit die Verpflichtungen erfüllt werden können.
Jender Teil des Vermöens, für den im Moment noch kein konkreter Verwendungszweck besteht, ist so anzulegen, dass man sich mit der dadurch möglichen Renditeerwartung und den eingegangenen Risiken wohl fühlt.