Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/162179

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank hat die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft unmittelbar und äusserst heftig getroffen. Die Preise für frisch geschlagenes Holz sind massiv gesunken. Die Holzernte wurde zum Teil eingestellt. Damit verlieren Forstunternehmen Arbeit, und als Folge werden einheimische Sägereien gefährdet, wenn sie zu wenig oder sogar kein Rundholz bekommen.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat die Situation?</p><p>- Mit welchen Massnahmen kann die Wirtschaftlichkeit der Wald- und Holzwirtschaft von Bundesseite kurz-, mittel- und langfristig verbessert werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Seit der Aufhebung der Euro-Kursuntergrenze durch die Schweizerische Nationalbank steht das Bundesamt für Umwelt (Bafu) regelmässig in Kontakt mit den Verbänden der Wald- und Holzwirtschaft sowie mit der Holzmarktkommission. Es schätzt dabei die Lage und die Folgen der bereits reduzierten Holznutzung ein. Die Holznutzung dient der Sicherstellung der Waldleistungen sowie der Erreichung der Ziele der Waldpolitik 2020 sowie der Klima-, Energie- und Ressourcenpolitik des Bundes. Die Entwicklung wird weiterhin intensiv verfolgt.</p><p>Der Bundesrat sieht vor, im Rahmen des Berichtes zum überwiesenen Postulat Jans 13.3924, "Optimierung der Waldnutzung", geeignete Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Waldbewirtschaftung und Holznutzung zu prüfen. Er wird dabei auch die aktuelle Währungssituation und die zurzeit im Parlament hängige Ergänzung des Waldgesetzes (Vorlage 14.046) berücksichtigen. Im Arbeitsmarkt wurde mit der Möglichkeit, als Folge der Währungsschwankungen Kurzarbeitsentschädigungen auszurichten, bereits eine Sofortmassnahme ergriffen. </p>