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Giovanni Giacometti - Narziss, ca. 1920
Öl auf Leinwand
93.5 x 50 cm
Giovanni Ulrico Giacometti (* 7.3.1868 Stampa - 25.6.1933 Glion) war ein Schweizer Maler und Vater von Alberto und Diego Giacometti. Er gehört zusammen mit Cuno Amiet zu den ersten Schweizer Künstlern, die zwischen Impressionismus, Post-impressionismus und Fauvismus die wesentlichen Neuerungen der Moderne aufgenommen und weiterentwickelt haben.
Narziss zeigt einen Flöte spielenden, nackten jungen Mann auf einem Weg stehend, der aus dem Hintergrund in den Vordergrund führt. Der junge Mann ist umgeben von Blumen und Sträuchern, die ihn mit schimmernden grün-, rosa-, gelb- und blautönen umspielen. Seine Kerzengerade Haltung und der gesenkte Blick verleihen der Figur eine mystische Erscheinung, als wäre er aus dieser Naturumgebung die ihn umgibt entsprungen. Giacometti erschaffte ein vibrierendes Licht- und Schattenspiel mit seinen schimmernden Sonnenflecken. Die Szene wird beleuchtet als ob das Sonnenlicht durch die Baumkronen gefiltert wurde und die Figur mit tanzenden Lichtflecken bespielt.