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(Stanley Pool) und dem obern
Ogowe und durch diesen mit der Meeresküste gewonnen zu haben. Allein seine Erwartungen wurden
getäuscht durch die
Unmöglichkeit, den
Ogowe auf größere
Strecken schiffbar zu machen. Der kürzere und selbst bequemere
Weg bleibt jener von der Mündung des Alima nach dem
Stanley Pool und den untern
Kongo hinab.
Andere Bedeutung hat das Wort Alimente im Versicherungsrecht. Eine Generalrückversicherung wird vielfach so geschlossen,
daß die Rückversicherungsgesellschaft verpflichtet ist, alle einen bestimmten Betrag, z. B. 50000 M.
überschreitende Risikos in
Rückversicherung zu übernehmen. Den
Vertrag nennt man
Excedentenvertrag. Alimente bedeutet nun den Gesamtbetrag
des von der rückversicherten Gesellschaft auf dasselbe
Casco (Schiffskörper) oder auf die Ladung oder Fracht desselben Schiffs
übernommenen Risikos. Daraus ergiebt sich, ob ein
Excedent vorhanden ist. Bei einer Mehrheit von Versicherungen
desselben
Cascos oder von Ladungs- oder von Frachtversicherungen bezüglich desselben Schiffs bezeichnet man auch die einzelnen,
die Gesamtsumme bildenden
Summanden als Alimente.
(spr. -ohs),Stadt im schwed.
Län Elfsborg, in reizender
Lage unweit der Mündung des Säfveå in
den Mjörsee am Lillå und an der Westbahn (Linie
Stockholm-Göteborg), hat (1891) 2810 E., Post,
Telegraph;
[* 2]
Handel und
Ackerbau.
Alingsas, 1619 von Gustav
Adolf mit
Vorrechten ausstattet, wurde im 18. Jahrh. durch die Fabrikanlagen und Musterpflanzungen
des Patrioten
Jonas Alströmer die bedeutendste Fabrikstadt
Schwedens, verlor aber später durch Niedergang der
Fabriken.
Teil (pars aliquanta) einer
Größe oder Zahl heißt in der
Arithmetik ein solcher
Teil, der sich zu dem Ganzen
nicht verhält wie die Einheit zu einer ganzen Zahl. So sind 3, 5, 7, 9 aliquanteTeile von 16, von 17,
von 19 u. s. w. Gegensatz davon
Aliquoter Teil (s. d.).
Teil (pars aliquota) einer
Größe oder Zahl heißt im Gegensatz zu
Aliquanter Teil (s. d.) ein solcher
Teil
derselben, durch den sie sich ohne Rest dividieren läßt. So sind 2 und 5 aliquoteTeile von 10 und 20;
L.,Froschlöffel, Pflanzengattung aus der Familie der
Alismaceen (s. d.) mit nur wenigen über die ganze Erde
zerstreuten
Arten, Sumpfgewächsen mit langgestielten, eiförmigen oder lanzettlichen
Blättern und reichblühenden Rispen.
monokotyledonische Pflanzenfamilie aus der Ordnung der
Helobien
[* 5] (s. d.) mit gegen 50
Arten, vorzugsweise
in den gemäßigten Zonen.
Sämtliche
Arten sind Sumpf- oder Wassergewächse mit aufrechten und schaftartigen oder auch niedergestreckten
und flutenden
Stengeln.
Die
Blätter sind meist rosettenförmig angeordnet und von sehr verschiedenartiger Gestalt,
teils untergetaucht schwimmend, teils aus dem Wasser hervorragend, von pfeilförmiger, spatelartiger oder auch linearer Gestalt.
Die
Blüten sind zwitterig und lebhaft weiß oder rötlich gefärbt.
wird von den Geschichtschreibern der röm. Kaiserzeit eine Festung
[* 6] genannt, die 11
v. Chr. von Drusus an der
Mündung des
Baches Aliso in die Lupia (Lippe)
[* 7] angelegt wurde, um im innern
Deutschland mitten zwischen
den Sitzen der
Bructerer,
Katten, Cherusker und Sigambrer einen festen Punkt zu gewinnen. Die Feste ging nach der
Niederlage
des
Varus 9 n. Chr. verloren, wurde aber 15 n. Chr.
von den
Römern wiederhergestellt. Solange die
Römer
[* 8]
Kriege im Innern
Germaniens führten, blieb Aliso für
sie ein wichtiger Stützpunkt und wurde erst 47 n. Chr. aufgegeben.
Durch eine Heerstraße der Lippe entlang und durch Verschanzungen gedeckt, wurde die
Verbindung mit dem Rhein erhalten.
Über dieLage des Kastells ist viel gestritten worden. Nach Ledebur lag es in der Gegend der Mündung der Glönne und
Liese in die Lippe, im Kirchspiele Liesborn, und gehörte zum alten
Lande derBructerer.
Andere finden in dem jetzigen Elsen
bei
Paderborn,
[* 9] wo das Flüßchen
Alme für den Aliso genommen wird; andere suchen es bei Hamm
[* 10] am Zusammenflusse der Ahse und
Lippe. Bei der Dürftigkeit der Überlieferung ist Sicherheit hier nicht zu erreichen. (S.
Arminius.)