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Hilfe für Bewilligungen
Höhe von Kaminen
Die eidgenössischen Empfehlungen des BAFU zu den Mindesthöhen von Kaminen über Dach (2018) vereinigen in sich die Vorschriften im Bereich der Ableitungen (Kamine) von Abluft oder geruchsbelasteter Luft im Sinne von Art. 6 LRV. Der Zweck dieser Arbeitshilfe ist es, diese Vorschriften zusammenzufassen, hauptsächlich für die Abzüge von Feuerungsanlagen und die mechanischen Lüftungen für belastete Luft. Sie richtet sich sowohl an die kommunalen und kantonalen Behörden als auch an die Bauherrschaften und Auftragsnehmer, die ein Projekt für die öffentliche Auflage einreichen möchten.
Lüftung in Parkhäusern
Alle Vorgehens- und Berechnungsweisen im Rahmen der Ausarbeitung einer Garagenlüftung sind gemäss der Richtlinie VA 103-01 «Lüftungsanlagen für Parkhäuser» des Schweizerischen Vereins von Gebäudetechnik-Ingenieuren (SWKI) auszuführen. Diese Richtlinie ist in direkten Zusammenhang mit Art. 6 LRV und den eidgenössischen Empfehlungen des BAFU zu den Mindesthöhen von Kaminen über Dach (2018) zu setzen. In der Richtlinie, die sich insbesondere auf die Empfehlungen des BAFU stützt, wird der Standort für den Abzug der in der Garage ausgestossenen Schadstoffe konkret bestimmt. Der Zweck dieser Arbeitshilfe ist es, diese Vorschriften zusammenzufassen und insbesondere die Unterlagen über die Lüftung für Garagen mit einer oder mehreren Etagen zu benennen, die der Behörde vorzulegen sind. Sie richtet sich sowohl an die kommunalen und kantonalen Behörden als auch an die Bauherrschaften und Auftragsnehmer, die ein Projekt für die öffentliche Auflage einreichen möchten.
Gerüche aus Tierhaltungen
Gerüche aus Tierhaltungen
«Die Publikation FAT-Bericht Nr. 476 (1995/96) ist die anerkannte Regel im Sinne von Anhang 2 Ziff. 512 LRV zur Bestimmung der Mindestabstände, die zwischen Tierhaltungsanlagen und benachbarten Wohngebieten einzuhalten sind. Sie gilt im Rahmen von Baubewilligungsverfahren für Neuanlagen oder für den Umbau bestehender Anlagen. Mit Hilfe der nebenstehenden Kontaktinformationen können Interessierte auf Anfrage die Tabellenkalkulation, die die Vorschriften des Berichts konkretisiert, beziehen (Excel-Datei).
Agroscope hat in jüngerer Zeit (2018) eine wissenschaftliche Studie zum gleichen Thema veröffentlicht. Darin wird die Methode zur Berechnung der Mindestabstände grundlegend überdacht. Eine wesentliche Änderung ist, dass die Tierzahl durch die Betriebsfläche ersetzt wird. Bei Bedarf können die neuen Vorschriften die alten aus dem FAT-Bericht 476 ergänzen. Sie können den nicht reduzierbaren Abstand von 20 m zwischen den Tierhaltungsanlagen und den umliegenden Siedlungen, der in jedem Fall gilt, besser begründen. Oder sie können zum Beispiel die in der Vorprüfung ermittelten Mindestabstände nach der anerkannten Regel neu bewerten. Dies gilt für spezielle Fälle von Anlagen, die lokalen Strömungspfaden unterliegen, deren Winde die Reichweite der Geruchsausbreitung erheblich vergrössern.