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5. Konzert
Gewölbesaal des Bernermünsterturm
Streichquartett
Gitarre
Casagnetten
Luis Montes Meneses (Vl.) Martina Albisetti (Vl.)
Anna Spina (Viola)
Maria Albisetti (Vc.)
Nana Hiwatari (Git.)
Sabine Sollberger (Flamenco/ Castagnetten)
Programm:
Luigi Boccherini: Gitarrenquintett Nr. D-Dur „Fandango“ Castelnuovo-Tedesco Gitarrenquintett op. 143
Joaquín Turina: Serenata
Das letzte Konzert der Klanggalerie 2020 schliesst den Kreis im selben Raum, an dem die Reihe begonnen hat, im Gewölbesaal des Berner Münsters.
Das Programm hat starken Serenaden-Charakter. Alle Instrumente, die sich auf dieser Plattform einfinden, kommen akustisch ohne (grosse) technische Hilfsmittel aus.
Luis Alfredo Montes Meneses wurde 1987 in Cumaná, Venezuela geboren.
2004 gewann er den Dritten Preis des „Juan Bautista Plaza“ Violinwettbewerbs in Caracas. Seine musikalische Ausbildung und seine Tätigkeit als Mitglied verschiedener Streichquartetts führten ihn nach Caracas, Basel, Bern, und Frankfurt a.M., wo er bei Günther Pichler, Ferenc Rados, Rainer Schmidt, Corina Belcea, Petra Müllejans, Felix Lindenmaier und Claudio Martinez Mehner studierte.
Als Mitglied des Bolívar Youth Orquestra arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle oder Nikolaus Harnoncourt.
Die Geigerin Martina Albisetti wurde 1974 in Bern geboren.
Ihr musikalisches Schaffen umfasst Musik des Frühbarock bis hin zu der zeitgenössischen Musik und zeichnet sich aus durch klangliche Vielfalt und Flexibilität.
Ihre Konzerttätigkeit in verschiedensten Formationen und Kontexten, wie z.B. im Bereich Musik und Theater, führt sie sowohl in der ganzen Schweiz wie auch im Ausland aus.
Als Mitglied der basel sinfonietta, welche in ihrer Programmation einen deutlichen Schwerpunkt mit der zeitgenössischen Musik setzt, nimmt die „Musik am Puls der Zeit“ für sie einen wesentlichen Raum ein.
Sie absolvierte ihre Ausbildung am Conservatoire de La Chaux-de-Fonds bei
Alexandru Gavrilovici, erweiterte und vertiefte sie bei Melos Quartett,
Marianne Aeschbacher, Christine Ragaz, Angela Schwarz sowie Enrico Gatti und Claudia Combs.
Die innovative, vielseitige Bratschistin Anna Spina wurde 1971 in Bern geboren. Ihre Projekte wurden u.a. von Pro Helvetia Schweiz und mit einem Anerkennungspreis des Kantons Bern prämiert.
Neben klassischen Kompositionen umfasst ihr Repertoire unzählige eigens für sie komponierte Werke. Solistische Auftritte hatte sie u.a. am LUCERNE FESTIVAL, am Teatro Real Madrid, an der Alten Oper Frankfurt, bei März-Musik Berlin und bei Wien Modern. Als Gastmusikerin spielt Anna Spina in diversen Ensembles u.a. im Collegium Novum Zürich, Contrechamps Genf und dem Karos-Quartett Berlin.
Anna Spina ist Gastdozentin an verschiedenen Musikhochschulen, u.a. UDK Berlin und führt eine Violaklasse am Konservatorium Bern.
Anna Spina studierte Violine und Viola an den Musikhochschulen Bern und Zürich und besuchte als Bratschistin Masterclasses u.a. bei Prof. Garth Knox, Prof. Jean Sulem und bei Prof. Barbara Maurer. Später erarbeitete sie sich das Repertoire des
instrumentalen Theaters beim griechisch-französischen Komponisten Georges Aperghis an der Hochschule der Künste Bern. 2012-2013 absolvierte sie ein CAS-Studium HKB (Kernfach Viola) bei Prof. Patrick Jüdt, bei dem sie bis heute ihr Studium privat fortführt. Mehrere CD Veröffentlichungen sind unter dem Label NEOS erschienen.
Maria Albisetti, geboren 1972 in Bern, studierte Cello in Bern, Schaffhausen und Basel. Sie unterrichtet als Lehrerin an der Musikschule Worblental/Kiesental.
Ihr Repertoire reicht von Werken des Barock bis zu Kompositionen der Moderne, das sie sowohl als Solistin als auch in verschiedenen Orchester- und Kammermusikformationen pflegt. Unterrichtet wurde sie von Patrick Demenga, Peter Hörr, Angela Schwarz. Meisterkurse mit dem Melos Streichquartett und bei Marçal Cervera in Barcelona; ein weiterführendes Studium für Barockcello bei Bernhard Maurer und Christoph Coin an der Scuola Cantorum in Basel spannte den Bogen zur historischen Aufführungspraxis.