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Allgemeiner Gebrauch
Urispas (Flavoxat HCl) ist ein Blocker des M-Cholinoreceptors. Das Medikament entspannt die Muskulatur der Harnwege. Urispas wird verwendet, um Schmerzen, Brennen, Harndrang und die häufigen Symptome der Blasenüberaktivität: Nykturie (das Erwachen aus dem Schlaf in der Nacht, um Harn zu lassen), Dysurie, Prostatavergrößerung, Blasen-Infektionen wie Blasenentzündung, Prostatitis, Urethritis (symptomatische Behandlung) oder Reizung der Harnröhre. Die maximale Wirkung wird in zwei Stunden nach der Medikamenteneinnahme erreicht.
Dosierung und Anwendung
Erwachsene und Kinder über 12 Jahren sollten dieses Medikament in einer Dosierung von 100-200 mg 3-4 mal täglich oral einnehmen. Die Dosis kann reduziert werden, wenn die Symptome weniger ernsthaft werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie allergisch gegen Flavoxat sind, Engwinkelglaukom, Probleme beim Wasserlassen oder eine Verstöpfung im Verdauungstrakt (Magen oder Darm) haben. Dieses Medikament kann auch Schläfrigkeit oder verschwommenes Sehen bewirken, was gefährlich sein kann, wenn Sie Tätigkeiten durchführen müssen, die mit hoher Konzentration und mit der Aufmerksamkeit verbunden sind, wie z.B. Autofahren oder Bedienen von Maschinen. Beginnen oder beenden Sie die Einnahme von keinem weiteren Medikament ohne ärztlichen Rat. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, pflanzliche Produkte und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie verwenden. Wenn Sie schwerwiegende Nebenwirkungen wie Verwirrtheit, stampfenden Herzschläge, heiße und trockene Haut oder Flattern in der Brust bekommen, oder wenn Sie kein Urin mehr lassen, informieren Sie sofort Ihren Arzt und hören Sie auf mit der Einnahme des Medikaments.
Kontraindikationen
Urispas ist kontraindiziert bei Patienten mit Überempfindlichkeit, obstruktiven Erkrankungen der Harnwege, obstruktiven Darmläsionen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Darmverschluss, Achalasie (die Unfähigkeit des unteren Ösophagussphinkters zu öffnen und die Nahrung gelangen in den Magen durchzulassen), gastrointestinalen Blutungen, Engwinkelglaukom, sowie bei Kindern unter 12 Jahren.
Mögliche Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Angstzustände, Akkomodationsparese, Verminderung der Sehschärfe, erhöhter Augeninnendruck. In seltenen Fällen ist Verwirrungszustand möglich. Andere mögliche Nebenwirkungen sind Drehschwindel, Tachykardie, Leukopenie, Übelkeit, Erbrechen, trockener Mund, Hautausschlag, Dermatitis, hohes Fieber (Fieber mit einer extremen Erhöhung der Körpertemperatur).
Arzneimittelwechselwirkungen
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel gegen Blase- oder Harnerkrankungen einnehmen, einschließlich Tolterodin (Detrol), Oxybutynin (Oxytrol, Ditropan) Solifenacin (Vesicare), Darifenacin (Enablex).
Vergessene Dosis
Nehmen Sie niemals die doppelte Dosis dieses Medikaments. Wenn es fast Zeit für die nächste Dosis ist, überspringen Sie einfach die vergessene Dosis und nehmen Sie weiterhin die Medizin nach dem gewohnten Zeitplan.
Überdosierung
Die Symptome einer Überdosierung von Urispas sind nicht bekannt. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Überdosierung des Medikaments vermuten, denn jede Medizin in zu großen Mengen aufgenommen gefährlich werden kann.
AufLagerung
Lagern Sie die Tabletten bei Raumtemperatur zwischen 15-30 C (59-86 F) in einem trockenen Behältnis fern von Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung.
Haftungshinweis
Wir bieten Ihnen hier nur allgemeine Informationen über die Medikamente, die nicht alle Anweisungen, mögliche Wechselwirkungen oder Vorsichtmaßnahmen umfassen. Die auf dieser Seite veröffentlichten Informationen dürfen nicht zur Selbstbehandlung oder für die Eigendiagnostik verwendet werden. Alle spezifischen Anweisungen für einen bestimmten Patienten sollten mit dem zuständigen Arzt besprochen werden. Wir behalten uns vor, dass diese Informationen Fehler enthalten können. Wir lehnen jede Haftung für Schäden ab, die durch einen fehlerhaften Gebrauch von den auf dieser Seite veröffentlichen Informationen entstehen können. Wir übernehmen keine Haftung für direkte, indirekte, spezielle oder sonstige Schaden irgendwelcher Art, sowie für die Folgen möglicher Selbstbehandlung.