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FAQ
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Generelles über Wein
Als schwer werden überwiegend Rotweine und vereinzelt auch Weissweine gemeint. Sie zeichnen sich durch einen hohen Alkoholgehalt, vollmundigen Geschmack und intensiven Geruch aus. Diese Weine passen hervorragend zu schweren Gerichten wie Braten und deftiger Pasta.
Leichte Weine sind jung, fruchtig und meist weiss, die einen niedrigen Alkoholgehalt aufweisen. Besonders im Sommer eignen sich leichte Weine zu leichten Speisen.
Die prädikat Stufen sind die Güteklassen des Weines und werden wie folgt vergeben: Tafelwein, Qualitätswein und Prädikatswein. Der Prädikatswein ist die höchste Qualitätsstufe in welcher noch unter folgenden Kategorien unterschieden wird: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Eiswein, Trockenbeerenauslese.
Ja, Weine haben Vitamine. Die wichtigsten sind A, B1, B2, C und D. Besonders Vitamin C ist in Rotweinen in grösseren Mengen vorhanden.
Das Bouquet definiert den Geschmacks- und Geruchseindruck eines Weines. Ein volles Bouquet meint somit eine grosse Geruchsvielfalt.
Herstellung
Beim Rotling werden rote und weisse Trauben zusammen gekeltert und vergoren. Die rosa Farbe entsteht also durch die Mischung der beiden Traubenfarben.
Ein Rosé wird ausschliesslich aus roten Trauben hergestellt, aber mit dem Verfahren aus der Weisswein Produktion. Die roten Trauben liegen also gar nicht oder nur wenige Stunden zerdrückt in der Maische, während dies der Rotwein üblicherweise mehrere Tage tut. Je länger die Maischzeit dauert, desto intensiver ist die Farbe des Weines.
Als Weinstein wird die Auskristallisierung der Säure im Wein bezeichnet und ist ein Nebenprodukt der Weinreifung.
Nein, der Weinstein hat keine Auswirkung auf die Qualität des Weines und wird lediglich aus ästhetischen Zwecken entfernt.
Erst durch die Zusammenarbeit kann das beste Ergebnis erzielt werden. Die Winzer*innen ernten die Trauben und übergeben diese den Weintechnolog*innen. Diese verarbeiten die Trauben, überwachen die Gärung und übernehmen die volle Verantwortung über Klärung und Termin der Abfüllung. In den Weinbergen entsteht die Qualität und im Weinkeller passiert die Veredlung.
Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Grundsätzlich sind beide Varianten für qualitativ hochwertige Weine geeignet. Viele Weinliebhaber bevorzugen den Korken, da damit eine minimale Sauerstoffzufuhr gewährleistet wird und sich der Geschmack des Weines während der Lagerung weiterhin entwickeln kann. Zudem empfinden sie das Ritual des Entkorkens mit einem Korkenzieher als Teil des Genusses. Durch die Abdichtung mit einem Korken besteht jedoch das Risiko, dass sich der Stoff TCA (Trichloranisol) bildet. Diese chemische Reaktion führt zu Schimmelpilzen, welche dann den sogenannten Korkton/Korker Geschmack ergeben. Es handelt sich dabei um einen Korkenfehler. Etwas, was wiederum beim Schraubverschluss nicht passieren kann. Weiter entstehen mit dem Schraubverschluss auch keine Verdunstungsverluste und der Wein kann sehr rasch geöffnet, wie auch wieder richtig verschlossen werden.
Degustation
Am besten beginnt man mit weissen trockenen Weinen und probiert sich von hell nach dunkel und von trocken nach süss.
Üblicherweise wird zum Degustieren dunkles Brot und Mineralwasser zum Neutralisieren angeboten.
Einsteiger*innen und jüngere Personen bevorzugen meist leichte fruchtige, liebliche, halbtrockene Schaum- und Weissweine.
Geniessen
Weissweine werden zwischen 8 und 15 Grad gekühlt und frisch serviert. Rotweine hingegen werden meisten wärmer serviert, üblich sind Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad. Für die perfekte Entwicklung der Aromen am besten 30–45 Minuten in einem Dekanter dekantieren. Besonders bei älteren und hochwertigen Rotweinen sehr zu empfehlen.
Damit ein Wein seinen vollen Geruch und Geschmack entwickeln kann, ist es wichtig, ihn vor dem Geniessen zu belüften (dekantieren). Mit einem grossen Dekanter (Glaskrug) erhält der Wein genügend Luftzufuhr. Dadurch entstehen Tanine-Molekülketten, welche den Wein weich und rund machen.
Damit sich der Geruch und Geschmack des Weines richtig entfalten kann, braucht er die richtige Menge an Luftzufuhr. Die verschiedenen Gläser unterstützen diesen Vorgang.
Mit etwas Zitronensaft und Salz kann man Weinflecken besonders effektiv entfernen. Die Mischung am besten einige Minuten einwirken lassen.
Gut verschlossen und aufrecht stehend im Kühlschrank gelagert, sollte ein Weisswein innerhalb von 2–3 Tagen aufgebraucht werden. Ein Rotwein innerhalb 3–5 Tage.