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Tipps zum Auslegen eines Nachtcaches
Nachtcaches sind ein spezielles Abenteuer. Hier einige allgemeine Tipps und Hinweise zum Auslegen eines guten Nachtcaches. Natürlich sind diese kein muss. Überlege Dir aber gut, warum Du davon abweichen möchtest.
Tipps:
- Im Allgemeinen sollte man von einem Reflektor den nächsten entdecken können. Dies gibt Sicherheit, auf dem richtigen Weg zu sein.
- Wenn die Cacher länger einem eindeutigen Weg ohne einen Reflektor folgen sollen, so lass diese wissen, wann sie wieder mit einem „Leuchterli“ rechnen können (z.B. „nach ca. 400…500 m“.)
- Die Natur wächst schneller als gedacht: Platziere den Reflektor gut überlegt, damit nicht schon ein Blatt oder dünner Ast diesen verdecken kann.
- Nimm beim Auslegen eine weitere Person mit, die den Reflektor anstrahlt, während Du diesen anbringst. Diese Person kann sich auch bewegen und sicherstellen, dass Du den richtigen Ort zum Anbringen findest,
- Im Winter kann sich Schnee auch seitlich an einem Baumstamm, Pfahl, etc. ansetzen. Setze das entsprechende Attribut, wenn der Cache im Winter nicht machbar ist.
- Auch wenn heute viele GeocacherInnen starke (LED-)Lampen besitzen: Setze diese nicht zwingend voraus. Es gibt viele andere, die mit einer durchschnittlichen Lampe unterwegs sind und auch zum Erfolg kommen sollen.
- Markiere Zwischstationen, wo man z.B. einen nächsten Hinweis findet deutlich: Dies ist möglich durch einen andersfarbigen Reflektor („…Zwischenstationen finden sich innerhalb von 3 m um einen roten Reflektor…“), eine deutlich andere Form (z.B Dreieck, grösserer Kreis) oder mehrere Reflektoren.
- Denke daran dass ein Reflektor auch einmal verloren gehen können, lege die Spur so, dass man doch auch in diesem Fall den Weg findet.
- Kennzeichne den Cache-Namen mit einem Hinweis, dass es ein Nachtcache ist (z.B. „Zürcher Wald [NC]“, „Nachtcache Zürcher Wald“,…) und setze das entsprechende Attribut
- Reflektorpunkt mit einem Durchmesser von 10 mm passen ideal au Reisnägel
- Reinige die Fläche vor dem Anbringen eines selbstklebenden Reflektors. Nimm einen Lappen (zum Entfernen von Staub), etwas Schleifpapier (z.B. Entfernen von Rost auf Flächen) und Fleckebenzin (entfetten) mit. Gut angebracht reduziert den Wertungsaufwand
- Bitte den Reviewer mit einer entsprechenden „Note“ beim Einreichen des Listings den Cache erst gegen Abend zu veröffentlichen. Gerade bei Nachtcaches ist es als Owner speziell, bei der Veröffentlichung vor Ort zu sein, da Du die Cacher mit den Lampen von weitem siehst.
- Beachte gerade bei Nachtcaches den Naturschutz – gerade das Wild benötigt in der Nachtzeit die Ruhe. Im Allgemeinen (beachte allfällige Ausnahmen!) kann gesagt werden, dass wenn man sich auf den Waldwegen und -strassen bewegt, (nicht Trampelpfade durchs Unterholz) das dies auch Nachts toleriert wird.
Ideen:
- Reflektoren, z.B. für Zwischenstationen, auf der Rückseite eines Baums, Pfahl, etc. anbringen so dass man auf der Suche auch immer mal wieder zurückschauen muss.
- „Scanner“: Von einem Punkt aus müssen die CacherInnen im Kreis herum leuchten („scannen“), wo sie überall Reflektoren sehen – aber nur einer („der andersfarbige“, „der Dreickige“, etc.) führt weiter.
- „Weiche“: Abhängig von einer Frage müssen die Cacher den roten, weissen oder gelben Reflektoren folgen. Wenn die Antwort falsch ist, führt die Reflektoren-Spur etwas weiter, wo man dann auf den falschen Weg hingewiesen wird.
- Auf den Reflektoren könne zusätzlich mit dem UV-Stift Infos (z.B. Zahlen die man sammeln muss) angebracht werden. Dadurch erhalten die Reflektoren einen Zusatzfunktion.
- Bei Nachtcaches lassen sich ideal auch Reaktivlichter einsetzen
Diese Ideen sind für die Wegführung eines Nachtcaches. Doch eine Leuchtspur alleine macht meist noch keinen aussergewöhnlichen Cache aus. Überlege Dir auch gut eine passende (Nacht)-Story und Stationen für den Nachtcache.
Bei Paravan gibts spezielle, für Nacht-Geocaches hergestellte Reflexfolien.