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VIP (Vakuumisolationspaneel) bestehen aus einem Konstruktionsprinzip, bei dem die verwendeten Dämmmaterialien variieren, das Vakuum aber gleichbleibt. Sie ermöglichen grössere Nutzflächen und sind bei Architekten sowie Hausbesitzern beliebt.
Der Stützkern von Vakuumisolationspaneelen besteht aus einem pulverförmigen Dämmstoff, wie z.B. pyrogene Kieselsäure, der mehrlagig mit luftdichten Folien ummantelt ist. Die Herstellung dieser flachen Paneele bedingt ein Trägermaterial, das trotz des Unterdrucks formstabil bleibt. Die meisten handelsüblichen VIP enthalten mikroporöse Kieselsäure, ein mineralisches Pulver mit nanometergrossen Poren.
In einer Hülle aus gas- und wasserdampfdichter Kunststoffverbundfolie wird das Kernmaterial evakuiert und verschlossen. Das Hochleistungsdämmprodukt darf beim Einbau nicht beschädigt werden. Die herausragende Eigenschaft des VIP, ist die extrem tiefe Wärmeleitfähigkeit, dies ermöglicht im Vergleich zu konventionellen Dämmstoffen sehr dünne Aufbauhöhen.
Die VIP erfordern eine erhöhte Aufmerksamkeit in Planung und Ausführung, da sie vor Ort nicht angepasst werden können. Die Vakuumisolationspaneele kommen vorgefertigt auf die Baustelle und werden dort nur noch verlegt. Die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Paneele kann auf verschiedene Varianten erzielt werden: zusätzliche Vliesschichten oder dünne Deckschichten aus Polystyrol oder Gummigranulat.