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Frei von Hartnäckigen Chemikalien
Verzicht auf Fluorchemie
PFC (perfluorierte Karbone) sind bis heute nahezu unerlässlich, um Wasser-, Öl- und Schmutzabweisung in verschiedensten Anwendungen zu gewährleisten. Die meisten Outdoor-Jacken enthalten deshalb aufgrund ihrer "dauerhaft wasserabweisenden Ausrüstungen" (DWR) Fluorkarbone. Fluorkarbone sind sehr hartnäckige Chemikalien, die sich nachweislich weder in der Umwelt noch im menschlichen Körper abbauen. Alternative Imprägnierungen verzichten auf PFC. Ihre ökologische und nachhaltige Art der Wasserabweisung basiert auf unterschiedlichen Technologien wie z.B. hochverzweigten Polymeren (Dendrimere) oder langen Parafinketten (Ergebnis von Bionik).
Was ist der Unterschied zwischen PFC und PFOS bzw. PFOA?
PFC ist der Überbegriff für eine große Gruppe von chemischen Formeln, die perfluorierte Verbindungen (Perfluorkarbone) genannt werden. Auch PFOS und PFOA gehören zu dieser Familie und sind daher ebenfalls beide ein PFC. Der Unterschied zwischen den einzelnen Formeln dieser chemischen Gruppe liegt in der Anzahl der Kohlenstoffatome innerhalb der perfluorierten Kohlenstoffkette. PFOS und PFOA haben jeweils 8 Kohlenstoffe in ihrem chemischen Grundgerüst.
PFOA-frei (Perfluoroktansäure)
Wenn Hersteller PFOA verbannen, dann heißt das meist, dass sie nicht mehr langkettige so genannte C8-Verbindungen einsetzen wollen, sondern die etwas kürzerkettigen C6-Verbindungen. Dann entsteht zwar nicht mehr PFOA. Fluor ist allerdings immer noch im Spiel. Und C6-Verbindungen gelten als "mobile" Verbindungen. Sie verteilen sich also sehr schnell überall in der Umwelt. Deshalb halten viele Kritiker auch die C6-Technologie nicht für der Weisheit letzter Schluss.