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Im Rahmen des Aktienrückkaufangebots zum Festpreis wurden Valartis insgesamt 432‘966 Namenaktien angedient.
Im Rahmen des Aktienrückkaufangebots zum Festpreis wurden Valartis insgesamt 432‘966 Namenaktien angedient.
Im Rahmen des vom Verwaltungsrat der Valartis Group AG am 28. Mai 2019 unterbreiteten Aktienrückkaufangebots über maximal 359‘000 Namenaktien (7.18 Prozent des aktuellen Aktienkapitals) zu einem Festpreis von CHF 10.30 je Namenaktie zum Zweck der Kapitalherabsetzung wurden Valartis während der Angebotsdauer vom 11. Juni 2019 bis zum 25. Juni 2019 (11.00 Uhr MESZ) insgesamt 432‘966 Namenaktien angedient. Nachdem die Anzahl der angedienten Namenaktien den Umfang des Rückkaufangebots überstieg, wurden die Namenaktien von den andienenden Aktionären anteilsmässig zurückgekauft, d.h. die Andienungen anteilsmässig gekürzt auf ein Maximum von insgesamt 359‘000 Namenaktien.
Die Auszahlung des Nettopreises (Rückkaufpreis abzüglich eidgenössische Verrechnungssteuer auf der Differenz zwischen Rückkaufpreis und Nennwert) sowie die Lieferung der Namenaktien fanden mit Valuta 27. Juni 2019 statt.
Der Verwaltungsrat wird der ordentlichen Generalversammlung vom 19. Mai 2020 eine Kapitalherabsetzung durch Vernichtung der im Rahmen des Rückkaufprogrammes zurückgekauften Namenaktien beantragen.
Nach Erhalt der behördlichen Genehmigung veröffentlichte die Valartis Group AG am 28. Mai 2019 ihr Aktienrückkaufprogramm zum Fixpreis:
Der Verwaltungsrat der Valartis Group AG wurde an der Generalversammlung 2019 vom 14. Mai 2019 ermächtigt, eigene Aktien im Umfang von maximal 470‘000 Stück wahlweise über eine separate Handelslinie an der SIX Swiss Exchange AG oder auf andere Weise zurückzukaufen. Auf Basis dieses Beschlusses hat der Verwaltungsrat entschieden, maximal 359‘000 Namenaktien zum Festpreis zurückzukaufen. Dies entspricht maximal 7.18 Prozent des aktuell im Handelsregister eingetragenen Kapitals von derzeit CHF 5‘000‘000.00, eingeteilt in 5‘000‘000 Namenaktien von je CHF 1.00 Nennwert, und der Stimmrechte. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung 2020 vom 19. Mai 2020 eine Kapitalherabsetzung durch Vernichtung der im Rahmen dieses Rückkaufprogramms zurückgekauften Namenaktien beantragen.
Es wurden maximal 359‘000 Namenaktien zum Festpreis zurückgekauft. Nachdem die Anzahl der angedienten Namenaktien den Umfang des Rückkaufangebots überstieg, wurden die Namenaktien von den andienenden Aktionären anteilsmässig zurückgekauft, d.h. die Andienungen anteilsmässig gekürzt.
Der ordentliche Handel in den Namenaktien von Valartis unter der Valorennummer 36’742’768 war von dieser Massnahme nicht betroffen und wurde normal weitergeführt. Ein verkaufswilliger Aktionär von Valartis hatte daher die Wahl, während der Angebotsfrist Aktien von Valartis entweder im normalen Handel zu verkaufen oder Valartis im Rahmen des Rückkaufangebots zum Festpreis anzudienen.
Die eidgenössische Verrechnungssteuer beträgt 35 Prozent der Differenz zwischen Rückkaufpreis der Aktien und deren Nennwert. Die Steuer wird vom Rückkaufpreis durch die rückkaufende Gesellschaft beziehungsweise durch deren beauftragte Bank zuhanden der Eidgenössischen Steuerverwaltung abgezogen. In der Schweiz domizilierte Personen sind zur Rückerstattung der Verrechnungssteuer berechtigt, wenn sie im Zeitpunkt der Bekanntgabe des Rückkaufangebots das Nutzungsrecht an den Aktien hatten, dies im Rückerstattungsverfahren gegenüber der Eidgenössischen Steuerverwaltung unaufgefordert nachweisen und die Erträge in ihrer Steuererklärung deklarierten beziehungsweise ordnungsgemäss als Ertrag verbuchten. Vorbehalten sind Fälle von Steuerumgehung gemäss Praxis der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Im Ausland domizilierte Personen können die Steuer nach Massgabe allfälliger Doppelbesteuerungsabkommen zurückfordern.
Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf die Besteuerung bei der direkten Bundessteuer. Die Praxis zu den Kantons- und Gemeindesteuern entspricht in der Regel jener der direkten Bundessteuer.
1. Im Privatvermögen gehaltene Aktien: Bei einem Rückkauf der Aktien durch die Gesellschaft stellt die Differenz zwischen Rückkaufpreis und Nennwert der Aktien steuerbares Einkommen dar (Nennwertprinzip).
2. Im Geschäftsvermögen gehaltene Aktien: Bei einem Rückkauf der Aktien durch die Gesellschaft stellt die Differenz zwischen Rückkaufpreis und Buchwert der Aktien steuerbaren Ertrag beziehungsweise einen steuerlich abzugsfähigen Verlust dar (Buchwertprinzip). Bei Kapitalgesellschaften und Genossenschaften kann dieser Ertrag unter gewissen Voraussetzungen zum Beteiligungsabzug berechtigen.
Alle Aktionäre müssen ihre eigene Steuerberatung einholen, und nichts hierin ist als Steuerberatung gedacht oder sollte als solche betrachtet werden.