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Das hätte keiner gedacht: Der Österreicher holt sich als Vierter 50 FIS-Punkte, Kjetil Jansrud kann den Abstand nicht so deutlich verkürzen, wie geplant. Bester Schweizer ist Mauro Caviezel auf Rang 5.
Dustin Cook gewinnt mit dem Super-G vom Méribel sein erstes Weltcuprennen. Der 25-jährige Kanadier verweist Kjetil Jansrud (+0,05 Sekunden) und Brice Roger (+0,08) auf die weiteren Podestplätze.
Kjetil Jansrud fährt mit dem zweiten Rang 80 Weltcup-Punkte ein, das war so budgetiert und ist in Ordnung. Nur hätte niemand damit gerechnet, dass Techniker Marcel Hirscher sich auf Platz 4 klassiert und im Kampf um den Gesamtweltcup ebenfalls 50 Punkte abstaubt. Was für eine Leistung des Österreichers, der sonst nur Riesenslalom und Slalom fährt. Er selber meint im SRF-Interview: «Ich hab den heutigen Super-G eigentlich als Training gesehen, nie hätte ich mit diesem Resultat gerechnet». Kjetil Jansrud entgegnet: «Mathematisch ist noch alles möglich, aber klar, die Chancen für Hirscher stehen besser». Aktuell führt Hirscher die Rangliste mit 34 Punkten an.
Der einzige Schweizer der im Super G von Méribel überzeugt, ist Mauro Caviezel. Der Bündner überrascht mit seinem sehr guten fünften Rang und verpasst das Podest um läppische drei Hundertstel. Nicht ganz so gut läuft es heute seinen Teamkollegen. Beat Feuz landet mit seinem neunten Platz ebenfalls in den Top Ten, Didier Défago versucht in seinem letzten Rennen überhaupt, nochmals anzugreifen. Einige Fehler kosten ihn aber einen Spitzenplatz, er belegt in der Endabrechnung Rang 12. Patrick Küng wird 21., Carlo Janka scheidet aus.