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Ziel der von Dienstag bis Freitag dauernden Reise sei es unter anderem gewesen, die Kontakte mit den zentralstaatlichen Behörden in Bagdad aber auch den kurdischen Regionalbehörden in Erbil zu vertiefen, teilte das EDA am Freitag mit.
So traf Rossier am Dienstag den irakischen Aussenminister Ibrahim Al-Jaafari sowie den Verteidigungsminister Khaled al-Obeidi und den Staatssekretär für bilaterale Beziehungen, Naizar al-Kairullah. Mit ihnen sprach er über die bilateralen Kontakte der beiden Länder, das humanitäre Engagement der Schweiz im Irak sowie über Migrationsfragen.
Rossier habe sich aus erster Hand über die Lage im Land informieren wollen, schrieb das EDA. Seit Ende 2013 haben sich die Sicherheitslage und die humanitäre Situation im Irak deutlich verschlechtert – Millionen Menschen fliehen vor der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die Schweiz hilft dem Irak seit Januar 2014 mit 33,1 Millionen Franken und unterstützt die UNO mit drei Experten im Land.
Staatssekretär Rossier besuchte auf seiner Reise auch ein Lager für intern Vertriebene in Baharka bei Erbil, der Hauptstadt der Kurden im Norden des Landes. Im Lager leistet die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) humanitäre Hilfe.
In Erbil traf Rossier am Donnerstag auch mit dem Regionalpräsidenten der Kurdenregion, Massud Barzani, sowie dessen Aussen- und Innenminister zusammen. Tags zuvor besuchte er zudem Nadschaf, die heilige Stadt der irakischen Schia-Gemeinschaft, wo er Grossajatollah Muhammad Said al-Hakim und Gouverneur Louay al-Yaseri traf.
(SDA)