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Es ist noch immer eine ungewohnte Situation für Toto Wolff: Zum ersten Mal seit sieben Jahren stellte das Mercedes-AMG Petronas Formula One Team, das ihm zu einem Drittel gehört, 2021 nicht den Formel-1-Weltmeister (Lewis Hamilton unterlag in einem dramatischen letzten Rennen Red-Bull-Fahrer Max Verstappen). Als Trost blieb dem Österreicher und Wahlschweizer nur der Konstrukteurstitel. Dem Wert seiner Beteiligung hat das nicht geschadet. «Das Schöne an unserem Geschäftsmodell ist: Die Sponsorenverträge und die TV-Einnahmen sind langfristig abgesichert», sagt der 50-Jährige. Und à la longue steigt der Wert der Formel 1, dank der zusätzlichen Rennen sowie der gestiegenen Medienaufmerksamkeit.
Verkauft hat Wolff hingegen seine 30-Prozent-Beteiligung am Formel-E-Team von Mercedes: «Nach dem Gewinn der Fahrer- und der Konstrukteurs-WM war es der richtige Zeitpunkt», sagt er. Weniger Freude dürfte Wolff die Ein-Prozent-Beteiligung am Autobauer Aston Martin machen: Dessen Börsenwert ging in einem Jahr um 94 Prozent zurück. Zudem besitzt Wolff diverse Immobilien und Start-up-Beteiligungen.
(Stand: November 2022)