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Die Behörde bedauere die Unannehmlichkeiten für die Passagiere, erklärte deren Chef Shane Carmody. Es sei jedoch wichtig, "die Sicherheit an die erste Stelle zu setzen". Am Sonntag war eine Ethiopian-Airlines-Maschine kurz nach dem Start abgestürzt. Alle 149 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
Erst im Oktober war eine Boeing 737 MAX 8 der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air kurz nach dem Start verunglückt. Es ist höchst ungewöhnlich, dass binnen kurzer Zeit zwei Flugzeuge eines neuen Modells abstürzen.
Als Reaktion hatten zuvor bereits China, Indonesien und Südkorea angeordnet, dass alle Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX 8 vorerst am Boden bleiben. Singapur teilte am Dienstag mit, dass es die Maschinen vorerst aus seinem Luftraum verbannt.
Indiens Luftfahrtbehörde DGCA verlangt als Folge des Absturzes neu eine Flugerfahrung von mindestens 1000 Stunden für Piloten des Flugzeugtyps. Co-Piloten müssten mindestens 500 Stunden Flugerfahrung vorweisen, teilte die DGCA mit.
Dies sei eine vorläufige Sicherheitsmassnahme, die Dienstagmittag (Ortszeit) in Kraft trete und für alle Flüge im indischen Luftraum gelte. Diese sowie neue Vorgaben zur Wartung der Maschinen seien dem US-Luftfahrtkonzern Boeing und der US-Luftfahrtbehörde FAA mitgeteilt worden.
(sda)