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Der Urnengang rückt näher: Das Komitee MoutierPlus wirbt für einen Verbleib des bernjurassischen Städtchens beim Kanton Bern.
Ein grosses Smiley ziert nun eine Felswand bei Moutier. Angebracht wurde es von den Befürwortern eines Verbleibs der bernjurassischen Stadt beim Kanton Bern.
Foto: Keystone
Proberner haben am Freitag eine Plane mit einem riesigen «Smiley» an einer Felswand bei Moutier angebracht. Das Komitee MoutierPlus will drei Wochen vor der Abstimmung über einen Kantonswechsel der Stadt ein positives Zeichen setzen.
Mit dieser Aktion will das Komitee der Bevölkerung ein Lächeln zurückbringen, wie Vertreter am Freitag vor der Presse sagten. Ganz bewusst habe man auf das Anbringen von politischen Symbolen, wie Fahnen verzichtet.
«Wir wollen ein positives Bild von Moutier vermitteln und den Bruch mit den Querelen der Vergangenheit markieren», sagte Muriel Käslin, eine der Sprecherinnen des probernischen Komitees MoutierPlus, gegenüber der Presse.
Für Stève Léchot, ein weiteres Mitglied des Komitees MoutierPlus, illustriert das lachende Emoticon eine «coole und positive» Haltung besser als eine Fahne.
Die projurassischen Aktivisten bekamen Wind von den Aktionen ihrer Gegner und bedeckten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag das auf den Felsen über der Stadt Moutier gemalte Jura-Wappen mit einer imposanten Jura-Fahne.
Autofahrer, die durch die Schluchten von Moutier fahren, sehen nun ein riesiges Smiley-Gesicht und eine Jura-Fahne, die sich auf den Felsen gegenüberstehen.