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Seit der Scheidung wohnt Aljona Korsun im Dorf Poljanka bei ihren Eltern. Ihrem Sohn Egor passierte ein schweres Unglück.
Da Aljona im Mutterschaftsurlaub war, erhielt sie nur ein geringes Kindergeld. Das reichte keinesfalls aus, um alle notwendigen Ausgaben zu decken. Deshalb nahm sie eine Arbeitsstelle als Biologielehrerin in der Dorfschule an. Während Aljona in der Schule arbeitete, passte ihre Mutter Walentina auf Egor auf. Eines Tages kippte der Kleine einen Eimer voll heisses Wasser über sich. Schwer verbrannt (43% seiner Körperoberfläche) lag er auf der Intensivstation. Das Kind brauchte kostspielige Behandlungen und teure Arzneien. Aljona besass aber keine Mittel dafür. Ihre Eltern hatten damals schon alle ihre Ersparnisse für Egor aufgebraucht, deshalb wandte sich Aljona an gutherzige Menschen in der Schweiz mit der Hoffnung auf finanzielle Unterstützung. Und ihr Hilferuf wurde erhört. Dank den Schweizer Spenderinnen und Spendern ist Egor am Leben geblieben. Zurzeit fühlt er sich besser. Seine Haut ist verheilt, aber die Narben sind noch geblieben. Ab und zu braucht er eine prophylaktische Behandlung. Am liebsten verbringt Egor die Zeit mit den Haustieren und füttert sie zusammen mit Opa.