Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03642.jsonl.gz/2953

Am Wochenende haben wir die erste Etappe - vom westlichsten Punkt an den nördlichsten Punkt der Schweiz - abgeschlossen. Weiter geht es das nächste Mal in Schaffhausen in Richtung Heimat, nach wie vor mit dem Velo.
An diesem Wochenende führen wir unsere auTOUR de SUISSE fort. Es geht um die Ajoie. Bei Fahy fahren wir über die Grenze nach Abbévilliers und Croix, wo wir bei historischen Ziehbrunnen von 1772 einen Zwischenstopp einlegen. Via Villars le Sec geht es vorerst zurück in die Schweiz nach Bure und Boncourt, dort fahren wir kurz zum Grenzübergang. Den Wegrand säumen des Öfteren steinerne und hölzerne Kreuze. Von Boncourt geht es wieder im Grenz-Zickzack nach Beurnevésin, wo wir vor dem Abendessen noch den Dreiländerstein besuchen. Frankreich musste infolge des Friedensvertrages, der 1871 den Deutsch-Französischen Krieg beendete, das Elsass mit der Ausnahme von Belfort sowie das deutschsprachige Lothringen an das Deutsche Reich abtreten. Daraufhin wurde eine neue Grenze von Rédange bis nach Pfetterhouse gezogen. 1890 wurde mit der Nummer 4056 in Pfetterhouse der letzte Grenzstein der deutsch-französischen Grenze gesetzt. Er markiert die Grenze, an der von 1871 bis 1918 die Grenzen von Frankreich (F), Deutschland (DR) und der Schweiz (CS) aufeinander trafen.
Am nächsten Tag überqueren wir in Pfetterhouse/Pfetterhausen kurz die Wasserscheide von Mittelmeer und Nordsee. Entlang des Grenzflüsschens Lucelle fahren wir - wie sehr viele Töfffahrer ebenfalls - mal auf schweizer und dann wieder auf französischer Seite in Richtung Kleinlützel. Dort strampeln wir dem Grenzverlauf folgend über den Remel nach Rodersdorf und Leymen, wo wir mit Sack und Pack die Tram nach Basel besteigen.
There is alsways something special in my british-japanese advent calendar!