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Konstellationen
Gastspiel des Theaters Winkelwiese
Gastspiel des Theaters Winkelwiese
Zwei gegensätzliche Universen treffen aufeinander. Da ist zum einen die Quantenphysikerin Marianne, zum andern der Imker Roland. Eine Liebesgeschichte, schön und ungelenk, kompliziert und missverständlich, nimmt ihren unberechenbaren und unkontrollierbaren Lauf. Marianne und Roland suchen und verpassen einander, verlieren und finden sich, sind allein und zu zweit, sie sind jeden Tag jemand anderer und doch dieselben wie immer. Nick Payne erzählt diese Geschichte sprunghaft und brüchig; er breitet eine Vielzahl von Verästelungen, möglichen Lebenswelten und Varianten vor uns aus. Was ist Möglichkeit und was gelebte Wirklichkeit? Die Figuren verlieren sich in einem Labyrinth von Paralleluniversen, das sich kaleidoskopartig vor uns ausbreitet. Zwei Menschen kämpfen sich durch alle Irrwege und kommen schliesslich bei ihrer eigenen Geschichte an. Eine gigantische und lebensbejahende Auflehnung gegen Vergänglichkeit und Tod.
«Konstellationen» wurde im Januar 2012 am Royal Court Theatre in London uraufgeführt. Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 31. Dezember 2013 am Schauspielhaus Wien statt.
Nick Payne hat am Theaterkonservatorium der University of London und an der University of York studiert. Sein Stück «If There Is I Haven’t Found It Yet», das 2009 am Bush Theatre in London uraufgeführt wurde, kam im November 2012 als Off-Broadway Produktion mit Jake Gyllenhaal in New York heraus und wurde mit dem George-Devine-Award 2009 ausgezeichnet. Die Uraufführungsproduktion seines Stücks «Konstellationen» wurde nach einer ersten Aufführungsserie am Royal Court Theatre (Upstairs) mit grossem Erfolg auch im Londoner West End gezeigt. Für das Stück erhielt Payne den Evening Standard Best Play Award und eine Nominierung für den Olivier Award in der Kategorie «Best New Play». Derzeit schreibt er Auftragswerke für das Royal Court Theatre und für den Manhattan Theatre Club.
‹Éclairage›, auf Deutsch Beleuchtung, um diesen Begriff kreist das künstlerische Schaffen von Michel Verjux. Mit Diaprojektoren und Theaterscheinwerfern greift der 1956 in Chalon-sur-Saône geborene und heute in Paris lebende Künstler in die architektonischen Strukturen von Gebäuden und Ausstellungsräumen ein und schafft damit gleichsam immaterielle Bilder auf Zeit.
Michel Verjux‘ Schaffen wurde weltweit in bedeutenden Museen wie im öffentlichen Raum gezeigt, u.a. 1987 im Centre Pompidou, Paris, 1993 im Städtischen Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1994 im Kunstmuseum St.Gallen, 1997 im Institut d’art contemporain in Villeurbanne, 2000 in der Fondation Beyeler, 2004 im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg oder 2011 im Dallas Contemporary Art Center. In der Lokremise wird Michel Verjux die Architektur des historischen Gebäudes gleichsam in ein neues Licht rücken.
Kuratoren: Konrad Bitterli, Roland Wäspe
Weitere Informationen unter www.kunstmuseumsg.ch
TRK/F/GB 2014, 196 min, DCP, O/d-f
Regie: Nuri Bilge Ceylan
In den anatolischen Bergen betreibt der ehemalige Schauspieler Aydin mit seiner Frau ein romantisches Höhlenhotel. Als seine Schwester zu ihnen zieht, kommt es zu Spannungen. Nuri Bilge Ceylon gewann für sein bildgewaltiges Epos 2014 in Cannes die Goldene Palme.
D/DNK/SVE 2005, 79 min, 35 mm, D
Regie: Jørgen Lerdam, Anders Sørensen
Zeichentrickfilm ab 5 Jahren
Eine wunderbare Einstimmung auf Weihnachten für Klein und Gross: Als Findus sich wünscht, dass der Weihnachtsmann die Geschenke bringt, bastelt Pettersson eine Weihnachtsmann-Maschine. Liebenswürdige Adaption von Sven Nordqvists Kinderbuch.
CH/D 2014, 83 min, DCP, D/Dialekt/E/d
Regie: Mirjam von Arx
Mirjam von Arx verfilmt ihre ungewöhnliche Liebesgeschichte. Sie sucht Antworten auf die Frage, warum man sein Leben freiwillig aufs Spiel setzt und ob wir nicht alle ein wenig mutiger sein sollten.
F/MTN 2014, 97 min, DCP, O/d-f
Regie: Abderrahmane Sissako
Abderrahmane Sissakos preisgekröntes Plädoyer gegen den Islam-Terror. Der mauretanische Regisseur schafft es auf bewegende Weise, dem grassierenden Fundamentalismus auf sanfte Art ein zutiefst menschliches Filmgedicht entgegenzuhalten.
CDN/GB 2003, 104 min, 35 mm, E/d
Regie: Richard Kwietniowski
Der Film beruht auf der wahren Geschichte von Dan Mahowny, der als Einzeltäter den grössten Bankbetrug beging, der jemals in Kanada verübt wurde. Philip Seymour Hoffman gibt eine eindrückliche Darstellung eines Spielsüchtigen.
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