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Präsident Thomas S. Monson hat erklärt: „Es gibt keine bessere Zeit als diese Weihnachtszeit, uns erneut den Grundsätzen zu weihen, die Jesus, der Messias, gelehrt hat. Dies ist die Zeit, dem Herrn, unserem Gott, von ganzem Herzen unsere Liebe zu erweisen, und unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst.“1 Der Erretter lebte, um anderen zu dienen, und die Weihnachtszeit ist wie dafür geschaffen, dass wir anderen dienen.
Präsident Monson hat auch gesagt: „Meine Brüder und Schwestern, wahre Weihnachtsfreude stellt sich nicht ein, wenn wir huschen und hasten, um immer noch mehr zu erledigen, oder indem wir Pflichtgeschenke kaufen. Wahre Freude stellt sich ein, wenn wir anderen zeigen, zu wie viel Liebe und Mitgefühl uns der Erretter der Welt inspiriert hat, der gesagt hat: ‚Was ihr für einen [der Geringsten] getan habt, das habt ihr mir getan.‘“2 Es gibt keine bessere Zeit als diese Weihnachtszeit, um jemanden zu finden, dem wir mit Herz und Hand dienen können.
Wenn wir unsere Augen und unser Herz öffnen, können wir jemanden finden, dem wir mit unserer Freundlichkeit gerade jetzt ein Segen sein können. Wir können um Inspiration beten, wem wir helfen sollen. Es könnte ein Flüchtling sein, ein Nachbar, ein Mitglied Ihrer Gemeinde oder Ihres Zweigs oder auch jemand aus der Familie.
Wir können auch um Inspiration beten, um zu wissen, wie wir am besten helfen können. Vielleicht braucht jemand einen Freund, und wir können dieser Freund sein. Wir könnten jemandem helfen, der einsam ist, und ihm etwas von unserer Zeit schenken. Wir könnten jemandem beistehen, dem eine Krankheit oder der Tod eines geliebten Menschen zu schaffen macht. Vielleicht hat jemand Geldsorgen und wir können einer Familie mit einfachen Weihnachtsgeschenken eine Freude machen. Es gibt vielleicht jemanden, der körperlich oder emotional angeschlagen ist und den wir aufrichten können, wenn wir ihm freundschaftlich und liebevoll begegnen und ihm helfen.
Uns kommt es vielleicht simpel und gar nicht heldenhaft vor, was wir zu bieten haben, es kann aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mein erstes Weihnachten fern von zu Hause habe ich als Missionar in Norwegen erlebt. In diesem Dezember war ich erst seit ungefähr zwei Monaten im Land. Ich vermisste meine Familie und unser traditionelles Weihnachtsfest. Eine Familie aus der Kirche war so lieb, meinen Mitarbeiter und mich einzuladen, Heiligabend mit ihrer Familie zu verbringen. Diese Familie hatte zwar nicht viel Geld, aber dafür ein paar wunderbare Kinder, die wegen Weihnachten ganz aus dem Häuschen waren. Wir durften mit der Familie Weihnachten feiern und das gute Essen genießen. Es gab sogar ein kleines Weihnachtsgeschenk für jeden von uns. Obwohl es jetzt über 40 Jahre her ist, erinnere ich mich immer noch gerne an diese Freundlichkeit.
Präsident Howard W. Hunter gab uns eine ganze Liste von Ideen, was wir zur Weihnachtszeit tun können. Achten Sie darauf, wie viele dieser Vorschläge ein Segen für andere sind:
Legen Sie jetzt zu Weihnachten einen Streit bei. Melden Sie sich bei einem fast vergessenen Freund. Misstrauen Sie weniger, vertrauen Sie mehr. Schreiben Sie einen Brief. Geben Sie eine sanfte Antwort. Machen Sie einem Jugendlichen Mut. Beweisen Sie Ihre Treue in Wort und Tat. Halten Sie Ihre Versprechen. Hören Sie auf, jemandem etwas nachzutragen. Vergeben Sie einem Feind. Entschuldigen Sie sich. Haben Sie Verständnis. Überlegen Sie, wie viel Sie von anderen verlangen. Denken Sie zuerst an andere. Seien Sie gütig. Seien Sie sanft. Lachen Sie mehr. Sagen Sie Danke. Heißen Sie einen Fremden willkommen. Machen Sie einem Kind eine Freude. Genießen Sie die Schönheiten und Wunder dieser Erde. Sagen Sie jemandem, wie lieb Sie ihn haben. Sagen Sie es noch einmal.3
Zur Weihnachtszeit feiern wir die Geburt des Gottessohnes, unseres Erretters. Gehen wir doch so, wie er es tun würde, auf diejenigen zu, die gerade in dieser besonderen Zeit des Jahres seine Liebe brauchen.
Anmerkungen
1. Thomas S. Monson, Weihnachtsandacht der Ersten Präsidentschaft, Dezember 2000
2. Thomas S. Monson, Weihnachtsandacht der Ersten Präsidentschaft, Dezember 2009
3. The Gifts of Christmas, Howard W. Hunter, Ensign, Dezember 2002, Seite 18f.
The Gifts of Christmas