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Büchel unterbot damit ihre an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro aufgestellte Saisonbestzeit um 23 Hundertstelsekunden und klassierte sich unter anderen vor der Europameisterin Natalia Prischtschepa aus der Ukraine.
Einen überlegenen Sieg auf der Pontaise feierte in diesem Rennen Francine Niyonsaba. Die Läuferin aus Burundi, die in Rio de Janeiro hinter Caster Semenya Silber errungen hatte, behielt in 1:57,71 vor der Kenianerin Eunice Sum und der Britin Lynsey Sharp die Oberhand.
Im Hürdensprint der Frauen setzte sich die Weltrekordhalterin Kendra Harrison aus den USA mit 12,42 Sekunden deutlich durch. Sie siegte vor ihren Landsfrauen Dawn Harper-Nelson (12,71) und Jasmin Stowers (12,75). Die Unterwalliserin Clélia Rard-Reuse, die EM-Vierte von Amsterdam, beendete ihre Karriere als Sechste in 13,00 Sekunden.
Über 100 m setzte sich die Olympiasiegerin Elaine Thompson aus Jamaika in starken 10,78 durch; die EM-Dritte Mujinga Kambundji war derweil mit ihrer Leistung überhaupt nicht zufrieden. Die Bernerin wurde bloss in 11,44 gestoppt und erreichte den 7. Rang. Kambundji blieb damit 30 Hundertstelsekunden über ihrer Saisonbestzeit.
Im Männerrennen über 100 m, das der Jamaikaner Asafa Powell in 9,96 gewann, wurde Alex Wilson (10,41) ebenfalls Siebenter.
Dalilah Muhammad wurde ihrer Favoritenrolle über 400 m Hürden vollauf gerecht. Die Olympiasiegerin aus den USA gewann in 53,78 vor der Britin Eilidh Doyle, die dänische Europameisterin und Olympia-Zweite Sara Slott Petersen erreichte Rang 3. Enttäuschend verlief der Heimauftritt für die Waadtländerin Lea Sprunger. Die EM-Dritte lief nach 56,05 Sekunden als Achte ins Ziel.
Olympiasieger Omar McLeod fand über 110 m Hürden einen Bezwinger. Orlando Ortega, ein für Spanien startender gebürtiger Kubaner, war in 13,11 Sekunden um einen Hundertstel schneller als der Jamaikaner. In Rio war Ortega noch klar auf Rang 2 verwiesen worden. Der überraschende 1500-m-Olympiasieger Matthew Centrowitz (USA) blieb über die selten gelaufene Distanz von 1 km chancenlos. Ayanleh Souleiman aus Dschibuti setzte in 2:13,49 Minuten die einzige Jahresweltbestleistung des Abends.
Vor den Augen des angeschlagenen Kariem Hussein gewann Rasmus Mägi den Lauf über 400-m-Hürden. Der Este durchmass die Stadionrunde in 48,59 Sekunden – dieser Wert liegt nur gut einen Zehntel über der persönlichen Bestzeit des Schweizers. Mägi verwies den Weltmeister Nicholas Bett aus Kenia auf Rang 2.
(SDA)