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1. Task Management System
Ein Bordcomputer mit Satelliten-Navigationssystem und elektronischer Kartendarstellung dient der Besatzung zum schnellen und punktgenauen Auffinden von Einsatzorten, Krankenhäusern und Betankungsmöglichkeiten oder dem Abfliegen exakter Suchmuster (Pattern) über Wald oder Wasser. Die Moving Map (beweglicher elektronischer Kartenausschnitt) stellt immer die aktuelle horizontale und vertikale Position des Hubschraubers auf dem Display dar. Der Bildschirm zeigt zudem Hindernisse sowie Navigations- und Kollisionswarnungen.
Im Rahmen des Projekts "Rescue Track" sendet das Navigationssystem via Satellit die aktuellen Positionsdaten des Hubschraubers an die Leitstellen. Umgekehrt können Leitstellen bei ausgewählten Luftrettungszentren die Einsatzdaten direkt in den Bordcomputer übertragen. Die offizielle Luftfahrtkarte der International Civil Aviation Organisation (ICAO) befindet sich nach wie vor als verbindliches Arbeitsmittel für den Piloten im Cockpit.
2. Wetterradar
Auf dem Wetterradar können Gewitter und Schlechtwetterzonen erkannt werden.
2. Pitch
Mit diesem Hebel wird beim Hubschrauber der Auftrieb geregelt. Durch das Drücken des Pitches nach unten oder das Ziehen nach oben werden alle vier Hauptrotorblätter gleichzeitig verstellt (kollektive Blattverstellung). Das bedeutet, dass alle vier Rotorblätter eine Steuereingabe erhalten, wodurch sich bei jedem der Einstellwinkel um den gleichen Wert verändert. Damit kann der Pilot den Hubschrauber in den Sink- oder Steigflug bringen.
3. Pedale
Mit den Fusspedalen wird der Heckrotor gesteuert, um den Hubschrauber während des Fluges in Richtung zu halten bzw. um ein kontrolliertes Drehen um die Hochachse (Drehen auf der Stelle) zu ermöglichen.
4. Warnleuchten
Hier befindet sich der Brandhahnschalter mit dazugehöriger Feuerwarnung bei Triebwerksbrand. Weitere Warnleuchten zeigen dem Piloten eine kritische Veränderung der Rotordrehzahl, einen abnormalen Öldruck im Hauptgetriebe, eine Überhitzung der Bordbatterie, eine Entladung der Bordbatterie, einen Ausfall des künstlichen Horizontes sowie eine bevorstehende Kraftstoffknappheit an.
5. Triebwerksschalter/FADEC (Full Automatic Digital Engine Control)
Hier befinden sich die Triebwerksschalter mit der dazu gehörenden Triebwerküberwachungseinheit FADEC. Diese regelt die Kraftstoffzufuhr und die Rotordrehzahl.
6. Funk- und Navigationsausrüstung
Über die Funkausrüstung wird die Kommunikation zum Beispiel mit der Rettungsleitstelle, der Alarmzentrale oder den Fluglotsen hergestellt. Mit der Navigationsausrüstung wird die Position des Hubschraubers mithilfe der bodengebundenen Navigationsanlagen (u.a. Funkfeuer) bestimmt.
7. Fluginstrumente
Die Hauptfluginstrumente beinhalten eine Geschwindigkeitsanzeige, eine Höhenanzeige, einen Kompass und eine Fluglageanzeige (Künstlicher Horizont).
8. Stick
Der Pilot bedient den Stick mit seiner rechten Hand. Durch Bewegen des Sticks in eine bestimmte Richtung werden die Rotorblätter zyklisch verstellt, d.h. je nach ihrer Position erhalten sie eine Steuereingabe, was den Einstellwinkel des jeweiligen Rotorblattes verändert. Dies erlaubt dem Piloten, den Hubschrauber in die gewünschte Richtung zu steuern. Ferner befinden sich am Stick noch zahlreiche Zusatzschalter, die der Pilot benötigt, um mit der Flugsicherung oder der Rettungsleitstelle zu funken, die Stabilisierungsanlage des Hubschraubers zu testen oder eventuell anfallende Warn- oder Hinweisleuchten zu betätigen.
9. Displays
- Hinweis auf den Ausfall von Systemen und Tankanzeige
- Anzeige der Leistungsdaten der Triebwerke
- Anzeige für Triebwerke, Getriebe, Öldruck, Öltemperaturen und Informationen über die Aussentemperatur und das elektrische Bordnetz.
Medizinische Ausstattung in einem Ambulanzhubschraubers
Einige Geräte, wie z.B. der Defibrillator, das 12 Kanal-EKG sind auf den Fotos nicht zu sehen. Auch der Notfallrucksack, der unmittelbar an den Einsatzort mitgenommen wird und das medizinische Material für die Erstversorgung (z.B. das Ampullarium mit Medikamenten) enthält, fehlen auf diesem Bild.
1. Spritzenpumpen
Spritzenpumpen dienen der genauen Dosierung und intravenösen Verabreichung lebenserhaltender Medikamente, beispielsweise kreislaufstützender und narkotisierender Mittel.
2. Überwachungsgerät
Das Überwachungsgerät kommt bei jedem Patienten zum Einsatz. Der Monitor gibt Auskunft über den Zustand des Patienten, da er dessen lebenswichtige Funktionen erfasst und überwacht. Der Fingersensor ist Bestandteil des Überwachungsgeräts und misst beispielsweise den Sauerstoffanteil im Blut und die Herzfrequenz.
3. Beatmungsgerät
Das Beatmungsgerät ist eines der wichtigsten lebenserhaltenden Geräte im Notfall- und Intensivtransport überhaupt. Mit dem Gerät wird die Atmung komplett bzw. teilweise übernommen. Es können individuell z.B. Atemfrequenz, -volumen, -druck und Sauerstoffanteil der Atemluft eingestellt werden.