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"Es liegt auf der Hand, dass eine Notlage der grössten Volkswirtschaft der Welt für alle negativ wäre", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am Rande des G7-Treffens im japanischen Niigata. "Die Welt befindet sich in einer angespannten Lage, aber ich denke, die Finanzsysteme halten stand", erklärte Malpass und ergänzte, dass steigende Zinssätze und hohe Schuldenstände bereits die Investitionen bremsten, die für eine höhere Produktion notwendig seien. Malpass zufolge haben die G7-Finanzminister während ihres Treffens in Japan diskutiert, dass es notwendig ist die Produktivität und das Wachstum anzukurbeln. Ausserdem hätten sie sich mit dem hohen Schuldenüberhang befasst, mit dem eine wachsende Zahl von Ländern konfrontiert sei. Das globale Wachstum werde im Jahr 2023 unter zwei Prozent fallen und könnte mehrere Jahre lang niedrig bleiben, sagte der Weltbank-Chef. Eine der grossen Herausforderungen bestehe ausserdem darin, dass die fortschrittlichen Volkswirtschaften so viele Schulden aufgenommen hätten, dass es viel Kapital brauche, um sie zu bedienen. Deswegen blieben für die Entwicklungsländer zu wenig Investitionen übrig.
(Reuters)