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Wer einen selbstbewussten, robusten, langlebigen und treuen Begleiter sucht, könnte mit dem Eurasier glücklich werden.
Ursprung
In den 1950er-Jahren war Julius Wipfel aus Deutschland auf der Suche nach einem Hund, der seinem verstorbenen Hund vom Typ eines kanadischen Schlittenhundes ähnelte. Er fand eine Wolfsspitzhündin, mit der er das Zusammenleben als angenehm empfand, doch vermisste er die Urtümlichkeit des Vorgängers. So entstand der Wunsch, selbst einen Hund zu züchten, der die guten Eigenschaften beider Hunde in sich vereinte.
Inspiriert von der Kreuzung aus Chow-Chow und Schäferhund durch den Verhaltensforscher Konrad Lorenz, entschied sich Julius Wipfel, das ursprüngliche Wesen des Chow-Chows mit dem gesunden Erbgut des Wolfsspitzes zu kreuzen. Es entstand der Wolf-Chow. Um den kleinen Genpool zu erweitern und auch das Erscheinungsbild zu verbessern, wurde in den 70er-Jahren der Samojede eingekreuzt. Er brachte die Eleganz im Körperbau und das freundliche Wesen mit. Somit erhielt die Rasse 1972 ihr heutiges Erscheinungsbild. Der Rassename «Eurasier» wurde festgelegt nach den Ursprungsländern der Ausgangsrassen: Der Wolfsspitz stammt aus Europa, der Chow-Chow und der Samojede aus Asien.
Erscheinung
Der Eurasier ist ein mittelgrosser, spitzartiger Hund mit mittellangem Grannenhaar und dichter Unterwolle. Ausser Reinweiss, Weiss gescheckt und Leberfarbig sind alle Farben und Kombinationen erlaubt. Was die Rasse so speziell macht, ist, dass sie sozusagen eine Wundertüte sind, denn man weiss nie, was die Welpen für eine Fellfarbe haben werden, wenn sie ausgewachsen sind.
Wesen und Einsatzmöglichkeiten
Durch sein anhängliches Wesen und seine endlose Treue dem Besitzer gegenüber ist er ein sozialer und guter Lebensbegleiter. Um eine gute und enge Beziehung zu seinem Eurasier aufzubauen, ist es wichtig, sich mit ihm zu beschäftigen. Die Möglichkeiten dafür sind fast unendlich. Ob man mit dem Hund Erlebnisspaziergänge macht oder auch Hundesport, wie zum Beispiel Agility, Obedience oder SpassSport, spielt keine Rolle. (…)
Den vollständigen Beitrag können Sie in der Ausgabe 2/20 lesen.