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In ihren Anfängen widmet sich die Centralanstalt für das forstliche Versuchswesen - die Vorgängerinstitution der WSL - vor allem Fragen rund um den Waldbau. In den 1950er-Jahren erweitert sie, nun unter dem Namen Eidg. Anstalt für das forstliche Versuchswesen (EAFV), ihr Forschungsspektrum deutlich und die Belegschaft verdoppelt sich von einem guten Dutzend auf über 30 Mitarbeitende. Damit werden die Räumlichkeiten, die in Privathäusern in der Nähe der ETH verteilt sind, zu knapp.
1958 baut die EAFV auf dem Land der Gemeinden Birmensdorf und Uitikon ein neues Gebäude und legt einen Versuchsgarten an. Der vernässende Boden erweist sich als suboptimal für die Baumzucht, und so wird in den 1990er-Jahren die Bewirtschaftung extensiviert und das Areal als Naturpark zertifiziert. Der Standort wird mehrfach vergrössert und ausgebaut, zuletzt kommt 2014 das Nationale Pflanzenschutzlabor hinzu. 2016 wurde - ganz im Sinne der Energiestrategie 2050 - das alte Büro- und Laborgebäude umfassend saniert. Es ist heute das erste modernisierte Verwaltungsgebäude im Raum Zürich, das die Anforderungen der beiden Baustandards Minergie-P-ECO und Minergie-A-ECO erfüllt.