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Julian Rothen war für einige Monate in den USA und absolvierte ein Praktikum in Los Angeles bei einer Lokalzeitung...Nach einer Woche zurück in der Schweiz lebe ich mich langsam wieder ein und habe auch den Jetlag auskuriert. :)
Ich hatte eine super Zeit in LA und bin mit meinem Englisch Sprachaufenthalt eigentlich rundum zufrieden. Die einzige kleine Kritik betrifft die Sprachschule in Long Beach (Los Angeles), welche ein bisschen anspruchsvoller hätte sein können. In unserem Level (7, höchstes Level) waren die Sprachkenntnisse der einzelnen Studenten sehr unterschiedlich und der Schwierigkeitsgrad des Unterrichts richtete sich eher nach den schwächeren Studenten. Dies führte dazu, dass ein grosser Teil der Studenten nicht wirklich gefordert wurde. Ich habe die Lehrer an der Schule nicht darauf angesprochen, da es mich ehrlich gesagt nicht stark gestört hat. Dies weil ich sowieso nur 5 Wochen an der Schule war und danach mit dem Internship beschäftigt war. Wäre ich jedoch über mehrere Monate an der Schule geblieben, wäre die Situation anders gewesen.
Das Internship in Los Angeles war dann super. Ich hatte das nötige Glück und konnte bei einem lokalen Newspaper in Signal Hill arbeiten. Ich arbeitete Montags bis Donnerstags von 9am bis 4pm und manchmal Abends. Zu meinen Aufgaben im Büro zählte vorallem das Proofreading von Artikeln und Werbeanzeigen, sowie das Überprüfen von Fakten wie Telefonnummern, Namen, Daten und Addressen. Nebst diesen Arbeiten war ich oft als Journalist und Fotograf in Long Beach und Signal Hill unterwegs. Nebst kleineren Events wie der Spatenstich zum Bau einer neuen Polizeizentrale oder Polizeipressekonferenzen war ich auch an einer Fashionshow, wo ich Bilder der Models machte, die Designer interviewte und einen kurzen Artikel über den Anlass verfasste. Mein Hauptprojekt zum Abschluss meines Praktikums in den USA war ein Artikel über eine Preschool in Long Beach. Ich organisierte ein Interview mit dem Architekten und verfasste basierend auf diesem Gespräch einen mittleren Artikel. Insgesamt wurden also 2 Artikel und rund 20 Fotos welche ich gemacht habe, in der Zeitung publiziert, was eine tolle Erfahrung war.
Du siehst also, dass ich mit dem Praktikumsplatz extrem Glück hatte. Dies ist auch den Verantwortlichen der Schule zu verdanken, welche sich intensiv um mein Internship gekümmert und mich gut unterstützt haben.Veröffentlicht am 22.12.10 17:11