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Das Gesagte kommt vom Gesehenen
Drei Gespräche 2000/01
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Jean-Luc Godard im Gespräch. Erhellendes über das Sehen, den Unterschied von Film und Sport und den langen Atem, der im Filmschaffen notwendig ist.
1. Auflage, 2002
Broschiert
128 Seiten
14 x 22 cm
ISBN 978-3-906127-63-7
Erschienen im Verlag Gachnang & Springer
Der schweizerisch-französische Filmregisseur Jean-Luc Godard (*1930) hat mit Filmen wie A bout de souffle (1960), Une femme et une femme (1961) oder Weekend (1967) die französische Nouvelle vague begründet, aber auch mit späteren Filmen wie Sauve qui peut (la vie) (1980) Kinogeschichte geschrieben. Dieses Buch versammelt drei Gespräche, die Godard im Frühling 2000 mit den Filmkritikern Emmanuel Burdeau und Charles Tesson und ein Jahr später mit dem Philosophen Jacques Rancière und Charles Tesson sowie mit dem Fernsehjournalisten Jérôme Bureau und dem Autor Benôit Heimermann führte. Die Gespräche sind ergänzt durch einen Vortrag des amerikanischen Malers James Abbott McNeill Whistler.
«Ich habe die Lust wiederentdeckt, die wir zur Zeit der Nouvelle vague daran hatten, Orte zu filmen, die wir mochten oder einfach nur kannten, weil wir oft daran vorbei kamen, und die, wenn ich das so sagen darf, für den damaligen professionellen Film verbotene Drehorte waren, weil man dort einfach nicht filmte. Wenn ich einen Film über den Algerien-Krieg machen müsste, würde ich zuerst ein Bild suchen und mir dann erst die Frage nach dem Text stellen. Irgendetwas ist uns als erstes gegeben, eine Erinnerung zum Beispiel. Das Gesagte kommt vom Gesehenen.» Jean-Luc Godard
«Wir entdecken einen anderen Godard, heiter und versöhnt, ein scharfer Beobachter des gegenwärtigen Kinos.» Johannes Gachnang