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Gesundheitsbeamte sagten am Freitag, dass die Schweiz mehr als 620.000 abgelaufene Dosen des Covid-19-Impfstoffs Moderna vernichten werde, wobei die Nachfrage nach Injektionen erheblich reduziert werde. «Es wurde bewusst erkannt, dass unter Umständen viele Impfstoffe für den Bedarf der Schweiz beschafft wurden», bestätigt ein Sprecher des Bundesamtes für Gesundheit den RTS-Radiobericht.
«Ziel ist es, die Bevölkerung in der Schweiz jederzeit in ausreichender Menge mit den wirksamsten verfügbaren Impfstoffen zu schützen.» Die Schweiz, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung der Krankheit im Bereich der öffentlichen Gesundheit beendet hat, wird bis 2022 insgesamt 34 Millionen Dosen von COVID-19-Impfstoffen für eine Bevölkerung von rund 8,7 Millionen erhalten.
Es sagte im Februar, es werde bis Mitte des Jahres bis zu 15 Millionen überschüssige Dosen an arme Länder spenden. Die Anzahl der Dosen, die gespendet werden können, wird noch diskutiert. Die Schweiz gab im März bekannt, dass sie mindestens 14 Millionen Dosen ihrer COVID-19-Impfstoffe für 2023 von Pfizer/BioNTech und Moderna erhalten hat, mit der Option, die Nachfrage zu verdoppeln.
Es wird auch bis zu 1 Million Dosen von einem anderen Hersteller kaufen. Über 70 % der Bevölkerung haben in der Schweiz und im kleinen Nachbarland Liechtenstein mindestens einmal geimpft. Die Behörden haben fast 3,7 Millionen COVID-19-Infektionen und 13.325 Todesfälle gemeldet.
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