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Die Störfallanalysen der Kernkraftwerke zeigen, dass die radiologisch relevanten Auslegungsstörfälle durch Freisetzungen radioaktiver Stoffe über den Luftpfad dominiert werden. Bei auslegungsüberschreitenden Ereignissen kann es aber auch zu einer Freisetzung über den Wasserpfad kommen.
Gestützt auf die Erkenntnisse aus der Analyse des Unfalls in Fukushima hat das ENSI dazu im Herbst 2011 einen Prüfpunkt formuliert und nun die bestehenden Abläufe und Massnahmen betreffend den Wasserpfad im Notfallschutz hinsichtlich ihrer Wirksamkeit analysiert.
Bei dieser Überprüfung müssen alle im Notfallschutz beteiligten Amtsstellen BABS (NAZ), BAFU, BAG und ENSI sowie die Kantone Bern, Solothurn, Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Freiburg, Neuenburg und Waadt mit einbezogen werden. Diese Überprüfung beinhaltet schwerpunktmässig die Überwachung, die Alarmierung und die Entscheidungskriterien für erste Massnahmen.
Die Aktennotiz ENSI-AN-8091 vom 11. Oktober 2013 wurde auf Antrag des Kantons Basel Stadt vom 15. Mai 2017 revidiert. Die Änderungen betreffen Kap. 4, in dem die Angaben zur entnommenen Wassermenge aus dem Rhein und zur maximal möglichen Unterbrechung der Rheinwasserentnahme richtig gestellt wurden.