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Frank William La Rue, geboren 1952, ist ein guatemaltekischer Arbeits- und Menschenrechtsexperte, Exekutivdirektor von Robert F. Kennedy Human Rights in Europa und Mitglied des Stiftungsrates der Robert F. Kennedy Foundation in der Schweiz. Von 2008 bis 2014 war er UN Special Rapporteur on the Promotion and Protection of the Right to Freedom of Opinion and Expression. Zusammen mit den amerikanischen Menschenrechtsanwälten Anna Gallagher und Wallie Mason gründete er das Center for Legal Action for Human Rights (CALDH). Frank La Rue ist im Menschenrechtsbereich seit über 25 Jahren engagiert und war 2004 unter anderem für den Friedensnobelpreis nominiert.
Frank La Rue, obwohl fast blind, absolvierte an der Universidad de San Carlos de Guatemala das Studium der Rechtswissenschaften. Von 1975-1980 war La Rue juristischer Berater des Central General de Trabajadores de Guatemala, des größten Gewerkschaftsverbandes des Landes. Während dieser Zeit verteidigte und beschützte er zahlreiche Mitglieder der Gewerkschaft sowie zahlreiche Geistliche vor dem Bürgerkrieg. Er selbst wurde daraufhin verfolgt und stand auf der Todesliste des Regimes. Im Jahr 1981 ging er mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten ins Exil. Bis 1989 war er als Rechtsanwalt und politischer Analyst für zahlreiche guatemaltekische Exilanten tätig, darunter auch Rigoberta Menchú, Friedensnobelpreisträgerin 1992. Im Jahr 1990 war er Mitbegründer des Center for Legal Action for Human Rights (CALDH). Im Jahr 1985 erhielt er sein postgraduate degree in U.S. foreign policy von der Johns Hopkins University.
Die guatemaltekische Verfassungskrise 1993, ausgelöst durch den Selbstputsch des Präsidenten Jorge Serrano, hat La Rue animiert, in sein Land zurückzukehren. Er stellte die CALDH wieder her. CALDH wurde zur ersten guatemaltekischen NGO, welche Fälle von Menschenrechtsverletzungen vor die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte vorstellte. La Rue brachte die ersten Völkermordfälle gegen die ehemalige guatemaltekische Militärdiktatur durch Einreichung einer Anklage gegen General Romeo Lucas García im Jahr 2000, und gegen General Efraín Ríos Montt im Jahr 2001 vor; diese Fälle führten zu zahlreichen Drohungen und Angriffe gegen die CALDH.
Er leitete das Nachrichtenmagazin Debate (1998-2004), moderierte zahlreiche Radio-Programme in den USA und Guatemala, war Präsidentschaftskommissar für Menschenrechte in Guatemala unter Präsident Oscar Berger (2004-2008), war Menschenrechtsberater des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten, und Präsident des Verwaltungsrates der DEMOS (Zentralamerikanisches Institut zur Zukunft der Sozialdemokratie).
Elham Manea, die in Ägypten geboren wurde, besitzt sowohl die Schweizer als auch die jemenitische Staatsangehörigkeit. Sie erlangte 1989 ihren Bachelor in Politikwissenschaft an der Universität in Kuwait und arbeitete anschliessend drei Jahre als Assistentin an der Universität in Sana, Jemen. 1995 schloss sie ihren Master in Vergleichender Politikwissenschaft an der American University in Washington, USA ab. In der Schweiz arbeitete sie als Radio- und Online Journalistin für den arabischen Dienst des Swissinfo/Swiss Radio International. 2001 erlangte sie ihren Doktortitel der Universität Zürich mit der Arbeit "Regional Politics in the Developing World, the Case of the Arabian Peninsula". Sie ist Post-Doc am Institut für Politikwissenschaft, Forschungsmitglied des Asien- und Europa Projektes und eingebunden in das NCCR Forschungsprojekt "Challenges to Democracy in the 21 st Century", Project 3 "Democratizing divided societies in bad neighbourhood".