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Vor kurzem war ich mit meiner Familie in der Türkei. Wir waren dort, um uns verschiedene Sehenswürdigkeiten anzuschauen und so sind wir an einem Tag auch mit dem Auto nach Phaselis gefahren, um uns dort die Ruinen des byzantinischen Reiches anzuschauen. Phaselis war einst eine große Handelsstadt, die gleich drei Häfen besitzt hat, doch dann kam eine Zeit, in der die Stadt nicht mehr aktuell war und die noch größere Stadt Antalya baute Materialien ab. Aus diesem Grund ist Phaselis in dem Zustand, in dem wir es heute kennen. Phaselis liegt auf einer kleinen Halbinsel in der Gegend des Taurusgebirges direkt am Meer. Alles ist sehr idyllisch und man kann sich wahrhaft vorstellen, dass dies einmal eine große Stadt gewesen ist. Das Hinterland ist ein wenig sumpfig und trotzdem zieht es viele Touristen hierher, die sich gern einmal die Hinterlassenschaften aus der vergangenen Zeit anschauen wollen. Da immer mehr Ausgrabungen stattfinden, ist Phaselis immer wieder in einem neuen Licht zu sehen. Im Nordhafen gibt es noch die antiken Wellenbrecher zu sehen.
Von dort aus kann man in das kaiserzeitliche Aquädukt gehen, das rund 400 Meter den Berg hoch existiert. Von dort aus kommt man weiter in die Stadt. Der Stadthafen ist umgeben von hohen Kaimauern. Hier gibt es auch eine Badebucht, in der man schwimmen gehen kann. Kurz davor ist eine Prachtstraße mit vielen bedeutenden römischen Bauten, die durch eine Mauer geschützt sind. Auf der nordwestlichen Seite gibt es Marktplätze, die Reste der Thermen und auch die byzantinischen Ruinen, die man sich auf jeden Fall anschauen sollte. Phaselis hat uns allen wirklich gut gefallen.