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Traumata in der Frühen Kindheit entstehen, wenn ein Kleinkind einen Vorfall erlebt, der es in seinem emotionalen und körperlichen Wohlbefinden beeinträchtigt. Zu Vorfällen dieser Art gehören zum Beispiel Missbrauch und Vernachlässigung aber auch Drogenmissbrauch der Eltern oder Trennung von den Eltern. Traumata unterscheiden sich von regulären Ereignissen dadurch, dass sie ein Gefühl von grosser Angst, Panik und Hilflosigkeit auslösen.
Das Wohlbefinden von Kleinkindern wird durch Traumata erheblich beeinträchtigt. Trotzdem gibt es gemäss dem Bericht "Helping Young Children Who Have Experienced Trauma: Policies and Strategies for Early Care and Education" aber bislang nur wenige Programme in der Frühen Kindheit, die sich diesem Problem annehmen. Erwachsene, die in einer Bindungsbeziehung zum Kleinkind stehen, müssen in der Lage sein, Traumata zu erkennen und auf deren Auswirkungen angemessen zu reagieren. Im Bericht werden Strategien vorgestellt, die Kleinkinder in der Traumabewältigung unterstützen können. Zu den Empfehlungen gehören beispielsweise, den traumatisierten Kinder hochqualitative, traumaspezifische und stabile Betreuung und Bildung zu ermöglichen und frühe Lernmöglichkeiten zu unterstützen. Dadurch können Kinder wieder Vertrauensbeziehungen zu Eltern oder anderen Bindungspersonen knüpfen.
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