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Haut vor der Behandlung
Haut nach der Behandlung
Warum altert die Haut?
Trotz grosser individueller Schwankungen lässt sich aber allgemein sagen, dass der Prozess der Hautalterung in jedem Fall zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr beginnt. Die Hautalterung ist einerseits genetisch vorgesehen und andererseits können Faktoren wie Hitze und Kälte, UV-Strahlung, Stress und ungesunde Ernährung sowie Alkohol- und Nikotinkonsum vorzeitige Hautalterung hervorrufen.
Bei der natürlichen Alterung steht die Lederhaut im Zentrum des Ganzen. Diese Hautschicht ist aus Fibroblasten (Bindegewebszellen) und den Bindegewebsfasern Kollagen und Elastin zusammengesetzt. Das Kollagen sorgt bei der jungen Haut für Stabilität und Elastin für Dehnbarkeit des Bindegewebes. Je mehr die Haut altert, desto weniger Kollagen und Elastin befindet sich im Gewebe, da sich die Zellen nur noch halb so oft teilen wie in jungen Jahren. Das Unterhautfettgewebe wird dünner und Fett- sowie Wassergehalt der Haut nehmen deutlich ab. Die Haut bekommt tiefe Falten und Runzeln, ihre trockene Oberfläche neigt zu Einrissen, die Oberhaut wird dünner, wodurch die Blutgefäße noch deutlicher hervortreten.
Die Trockenheit der alten Haut ist auf eine verminderte Aktivität der Talgdrüsen zurückzuführen: Es wird weniger Fett produziert, die Haut verliert an Elastizität und ist nicht mehr so regenerationsfähig und darüber hinaus lässt auch die Muskelspannkraft mit dem Alter nach, so dass verstärkt Falten entstehen.
Wie ist die Haut aufgebaut?
Der Aufbau der Haut umfasst drei Schichten. Von aussen nach innen sind dies:
- Oberhaut (Epidermis)
- Lederhaut (Dermis oder Corium)
- Unterhaut (Subcutis)
Oberhaut (Epidermis)
Die Epidermis besteht zum größten Teil aus einer Hornschicht, die nach aussen abschilfert und sich von unten ständig erneuert.
Lederhaut (Dermis, Corium)
Die Dermis ist die mittlere der drei Hautschichten. Sie besteht aus straffem Bindegewebe und enthält unter anderem Talgdrüsen.
Unterhaut (Subcutis)
Die Subcutis besteht aus lockerem Bindegewebe mit mehr oder weniger eingelagertem Fettgewebe.
Hautanhangsgebilde
Zu den Hautanhangsgebilden gehören Haare, Nägel sowie Drüsen wie zum Beispiel Schweiss- und Talgdrüsen.
Die Haut besteht also aus drei Schichten
Die Oberhaut (oder Epidermis) ist ca. 2 mm dick. Ihre oberste Schicht, die sogenannte Hornschicht, ist nur 1/100 mm dick und unsere Barriere gegen die Aussenwelt. Sie wird laufend regeneriert.
Darunter liegt die elastin- oder kollagenhaltige Lederhaut (oder Dermis), welche reich an Blutgefässen und Nerven ist und der Haut Festigkeit und - mit Wirkpflege - auch lange Elastizität verleiht.
Unter der Lederhaut befindet sich die von Bindegewebe durchzogene Unterhaut (Subcutis) welche im Wesentlichen aus Fettzellen besteht und Muskeln sowie Sehnen bedeckt.
Die drei Hautschichten zusammen schützen den Körper ausgezeichnet vor Nässe, Hitze und allen anderen Umwelteinflüssen. Sie übernehmen aber auch die Regulation der Feuchtigkeit und helfen dem Körper, Schweiss und Talg auszuscheiden. Diese Funktionen sind absolut lebenswichtig. Nur eine gesunde optimal ernährte und gepflegte Haut kann sie alle erfüllen.
Welche Hauttypen gibt es?
Grundsätzlich kann man folgende Hauttypen unterscheiden:
- Trockene Haut: ist meist eine sehr zarte, feinporige Haut, die unter Feuchtigkeitsmangel leidet.
- Fettige Haut: glänzt meist stark und wirkt eher dick und grobporig.
- Reife Haut: die Haut älterer Menschen mit vermehrter Fältchen- und Faltenbildung.
- Normale Haut: zeichnet sich durch ihre Unkompliziertheit aus, ist weder zu trocken noch feuchtigkeitsarm.
- Akne-Haut: eine grossporige Haut mit Papeln und Pusteln.
- Empfindliche Haut: neigt meist zu Trockenheit und Rötungen und ist feinporig.
- Mischhaut: ist durch eine fettige T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) und trockene Wangenpartien gekennzeichnet.
Welche Funktion hat die Haut?
Die Haut ist flächenmässig mit 1,5 bis 2 m2 unser grösstes Organ, das die Abgrenzung des Organismus gegenüber der Aussenwelt bildet. Die Haut übernimmt viele lebenswichtige Aufgaben für uns. Zunächst schützt sie uns wie eine Backsteinmauer mit Säurebeschichtung vor gefährlichen Eindringlingen wie zum Beispiel vor Krankheitserregern, Chemikalien, Allergenen, Sonnenlicht und stellt sich auch mechanischen Einwirkungen entgegen.
Gleichzeitig ist sie die körpereigene Klimaanlage, die uns davor bewahrt zu überhitzen, auszukühlen oder viel zu viel Wasser zu verdunsten und somit auszutrocknen. Oft unbewusst ist ihre psychische und soziale Funktion: Gefühlsregungen, Körperausdruck und Körperkontakt laufen auch über die Haut ab – zum Beispiel die „Schamesröte“.
Wenn die Hautbarriere doch einmal beschädigt wird und Löcher bekommt, können Eindringlinge durch die Risse im Mauerwerk in die Tiefe der Haut gelangen und Gewebewasser kann entweichen. Folge: Unsere Haut trocknet aus und wirkt zerknirscht und verknittert. Wo Fett und Feuchtigkeit verloren gehen, wird die Haut stumpf, runzlig und beginnt sogar oft zu jucken.
Regelmässiges eincremen mit guten Wirkpflegeprodukten verbessert die epidermale Barriere und somit die Widerstandskraft gegen schädliche Viren und Bakterien, verhindert eine Austrocknung und Reizung der Haut.
Welchen Einflüssen ist die Haut ausgesetzt?
Die Haut ist jeden Tag vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt. Sie trocknen die Haut aus, reizen sie oder können sie sogar nachhaltig schädigen. Um dies zu vermeiden, ist es notwendig, die wichtigsten Risikofaktoren zu kennen.
Von innen:
- Vererbung
- Ernährung
- seelischer Stress
- Medikamente, Krankheiten
- natürlicher Alterungsprozess
Von aussen:
- Sonnenstrahlung
Die Sonne ist für uns lebensnotwendig. In der Haut fördert sie unter anderem die körpereigene Bildung von Vitamin D, das der Körper insbesondere für gesunde Knochen benötigt. Die Sonnenstrahlung hat jedoch auch schädliche Eigenschaften: Wenn wir uns in der Sonne aufhalten, wird die Haut als Schutzmassnahme vor der UV-Strahlung (UV-A und UV-B) braun. Das Sonnenlicht beschleunigt die Hautalterung und fördert eine Verdickung der Hornhaut. Oberflächlich erholt sich die Haut, in der Tiefe brennt sich ein Sonnenschaden jedoch buchstäblich ein. Die Haut vergisst nichts und kann noch Jahrzehnte später darauf reagieren – im schlimmsten Fall mit Hautkrebs. Deshalb ist es wichtig, die Haut vor der Sonne zu schützen.
- Temperatur
Sowohl hohe als auch niedrige Temperaturen setzen der Haut zu. Sie gibt dann vermehrt Feuchtigkeit ab und neigt dazu, auszutrocknen.
- Trockenheit
Auch Wind und trockene Luft (z.B. Heizungsluft) fördern die Verdunstung der Hautfeuchtigkeit und damit das Austrocknen der Haut.
- Gifte
Chemikalien im Haushalt (z.B. Putzmittel, Haarfärbemittel, Enthaarungscremes) können die Haut reizen und zu Allergien führen. Rötungen, Juckreiz oder ein brennendes Gefühl sind die Folge.
- Übermässige oder falsche Hautreinigung und Pflege
Die richtigen Wirk-Pflegeprodukte können dazu beitragen, die Barrierefunktion der Haut wiederherzustellen. Jeder Hauttyp braucht eine spezifische Pflege (siehe auch unter wie ist die Haut aufgebaut?).
Welchen pH Wert hat die Haut?
Mit der Produktion von Talg, Schweiss, Duftdrüsensekret und dem Hornzellkitt, der bei der Hauterneuerung entsteht, bildet die Haut eine natürliche Barriere gegen Krankheitserreger: Den Säureschutzmantel oder Hydrolipidfilm der Haut.
Der pH-Wert dieses Schutzfilms schwankt zwischen 4 und 6. Neutral ist ein pH-Wert von 7. Wir sehen also, unsere Haut liegt im sauren Bereich. In dieser feuchten und sauren Umgebung fühlen sich einige nützliche Bakterien sehr wohl.
Der pH-Wert der Haut kann sich begrenzt mit der Menge und den Eigenschaften unseres Schweisses ändern. Das hängt ganz davon ab, was wir trinken, wieviel wir trinken, was wir essen, ob wir Sport treiben oder Medikamente einnehmen.
Ein intakter Säureschutzmantel unterstützt hautschützende Bakterien und kontrolliert und steuert damit die Ausbreitung krank machender (pathogener) Mikroorganismen auf der Haut.
Was ist unter fettiger Haut zu verstehen?
Seborrhoe bedeutet fettige Haut. Ursache sind die in der Haut vorhandenen Talgdrüsen, deren Produktion durch bestimmte Stoffe - unter anderem Hormone - angeregt oder gebremst wird. Beim fettigen Hauttyp reichen schon geringste Reize durch Hormone aus, um die Talgproduktion mehr als nötig in Gang zu setzen. Oft liegt dafür eine erbliche Veranlagung vor.
An der Stirn, der Nase, am Kinn, am Dekolleté sowie an Schultern und Rücken sind die meisten Talgdrüsen in der Haut vorhanden. In diesen Bereichen neigen die Poren auch zu Verstopfung, durch die sich dann Mitesser und Pickel bilden können. Fettige Haut ist meist eher robust und unempfindlich. Denn der Fettfilm schützt sie wirksam vor äusseren Einflüssen. Mit der hauttypspezifischen richtigen Pflege bleibt fettige Haut besonders lange jung, da sich Falten schwerer bilden können.
Der Haut um die Augen fehlen die Talgdrüsen, die Elastinfasern sowie das Collagen. Dadurch ist hier die Haut per se weniger durchfeuchtet, trocken, dünner und dementsprechend besonders empfindlich. Das ist der Grund, warum sich hier die ersten Altersspuren in der Haut zeigen. Da die Haut um die Augen anders beschaffen ist, erfordert es auch spezielle Wirkpflege-Produkte, die gezielt um die Augen pflegen und vorzeitiger Hautalterung vorbeugen können.
Was bedeutet Seborrhoe?
Unter Seborrhoe versteht man die krankhaft gesteigerte Überproduktion von Hautfett durch die Talgdrüsen. Die Ursachen können unterschiedlich sein: genetisch bedingt, Umwelteinflüsse, Hormonhaushalt. Sie zeigt sich entweder durch eine ölige Beschaffenheit der Haut (Seborrhoea oleosa) oder durch kleieförmige, fettige Schuppen (Seborrhoea sicca) und dem Auftreten von Akne. Leider bietet die Seborrhoe auch einen Nährboden für Pilze und Bakterien. Betroffen sind vor allem die Kopfhaut, das Gesicht (dort wo Haare sind: Stirn, Augenbrauen, Nase, Kinn), aber auch der Rumpf, vor allem der Rücken. Im Fall von Seborrhoe sollten Sie auf Spezialshampoos und -Gels zurückgreifen.
Warum werden Silikone in den Seren von Lubex anti-age eingesetzt und sind diese allergisierend?
Silikone werden als galenische Zusätze heute sehr breit in der Dermokosmetik eingesetzt. Alle renommierten Marken arbeiten mit Silikonen, da sie der Garant für eine leichte, nicht fettend, nicht klebrige und nicht weisselnde Formulierung sind. Prinzipiell sind keine Allergien auf qualitativ hochstehende Silikone bekannt.
Im Oberbegriff Silikone ist eine Vielzahl unterschiedlicher Rohstoffe enthalten. Darum müssen die Silikon-Rohstoffe mit der genauen Bezeichnung gekennzeichnet und geprüft werden. Beispiele sind Dimethicone, Silikonelastomere, Dimethiconole, Silikongums und Silikonemulgatoren, die alle anders aufgebaut sind und andere Eigenschaften haben. Nur Cyclotetrasiloxane (D4, flüchtiges Silikon) ist tatsächlich problematisch und ist mittlerweile als Gefahrstoff eingestuft. Unsere Lubex anti-age Produkte enthalten aber keine D4 Verbindungen.
Die Lubex anti-age Produkte werden von externen Partnern begutachtet und erst nach einer strengen Sicherheitsbewertung bei den Silikonen eingesetzt. In diesem Assessment werden alle Komponenten unserer Formulierung kritisch geprüft und bewertet. Alle Produkte aus der Lubex anti-age Linie sind als sicher eingestuft und dokumentiert.