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Bauernbetriebe haben 2021 im Durchschnitt 80’700 Franken mit landwirtschaftlichen Tätigkeiten verdient. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Dem Pflanzenanbau setzte allerdings das schlechte Wetter zu, was auch finanzielle Folgen hatte.
Es sei ein durchwachsenes Jahr gewesen, teilte Agroscope, die landwirtschaftliche Forschungsanstalt des Bundes, am Dienstag mit. Während die Preise für Rindfleisch und Milch gestiegen seien, habe beim Schweinefleisch ein Überangebot die Preise stark sinken lassen.
Schwierigkeiten bereiteten zudem Spätfröste, übermässiger Regen und Hagel. Agroscope bezeichnete 2021 als Extremwetterjahr. Sowohl im Bereich des Ackerbaus als auch bei Obst, Gemüse und Wein seien geringere Erntemengen, eine qualitativ schlechtere Ernte die Folge gewesen- und damit tiefere Erträge.
Im Durchschnitt verdiente ein Mitglied einer Bauernfamilie den Angaben zufolge umgerechnet auf ein 100-Prozent-Pensum 59’800 Franken, 2 Prozent mehr als im Vorjahr. In dieser Zahl mit eingerechnet sind Einkommen aus landwirtschaftlichen oder landwirtschaftsnahen Tätigkeiten, etwa aus Hofläden oder der Biogasproduktion.
Nicht darin enthalten ist der Lohn, den eine Bäuerin oder ein Bauer erhält, wenn sie oder er neben der Landwirtschaft noch einem anderen Beruf nachgeht. Dieses ausserlandwirtschaftliche Einkommen stieg laut Agroscope gegenüber 2020 um 2,3 Prozent auf durchschnittlich 34’500 Franken pro Haushalt. Das Gesamteinkommen erhöhte sich damit ebenfalls um 2,3 Prozent auf 111’300 Franken, wie es weiter hiess.