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ZWEI TEILE
Das von dem Komponisten als »Szenische Aktion« bezeichnete Werk wird von Orchester, Soll (Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass) sowie Chören, Sprechern und stummen Rollen gestaltet. Es enthält keine durchgehende Handlung; vielmehr werden Szenen aneinandergereiht, die Revolutionen und Revolutionsversuche in Russland, Frankreich, von Beginn des Jahrhunderts bis in unsere Gegenwart, darstellen sollen. Auch Ereignisse in anderen Ländern wie Kuba, Lateinamerika und Vietnam werden kommentiert. Im Mittelpunkt stehen einige revolutionäre, französische Frauen, wie die Pariser Kommunardin Luise Michel, Che Guevara, Mitkämpferin Tanja Bunge, Haydee Santamaria und andere. Die Zentralfigur ist die Person der Mutter, wobei die einzelnen Schicksale in Liebe und Kampf zu sehen sind, zum Beispiel in den Kämpfen der Kommune von Paris 1905, wo Marschall Thiers die Aufständischen besiegte. Die Oper zeichnet nur Momente und Episoden. Es erfolgt kein Kommentar; vielmehr wird versucht, die Hörer zum Mitdenken und -erleben aufzufordern und ihre eigenen Erfahrungen mitzuteilen.