Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03239.jsonl.gz/1108

Einmal mit Alex CAPUS durch den WILDEN WESTEN reisen ... "Wenn ein MANN einen LIEBESROMAN geschrieben hat, muss er hernach zum AUSGLEICH etwas Ordentliches tun. Einen WESTERN schreiben zum Beispiel." Wenn Alex Capus auf Reisen geht, bleibt er immer in Kleinstädten hängen, die ihn an seine Heimatstadt Olten erinnern. So ist es ihm auch im Westen der USA ergangen. Dabei kommt er Geschichten auf die Spur, die fesselnder sind als jeder Western: In Bodie hob man Gräber mit Dynamit aus; in Skidoo wurde Hootch Simpson gleich zweimal gehängt und einmal geköpft. Am Ende stösst Capus auf Louis Munzinger, einen Bierbrauer, der ursprünglich ein Oltner war und einen Grossneffen namens Ernst Munzinger hatte, der zum Kreis der Hitler-Attentäter vom 20. Juli 1944 gehörte – womit wieder einmal bewiesen wäre, dass alles mit allem zusammenhängt. (Laufzeit: 1h 12)
Portrait
Alex Capus, geboren 1961 in französischen Normandie, studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und arbeitete während und nach seinem Studium als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur. Im Jahr 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband ("Diese verfluchte Schwerkraft"), dem seitdem zahlreiche weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. Daneben hat Capus auch als kongenialer Übersetzer von Romanen des US-amerikanischen Autors John Fante gewirkt. Alex Capus lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten/Schweiz.