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Zwei Kinder mit deutlichen ADHS-Symptomen schreiben einander E-Mails und berichten über ihre Störung und die Art, wie diese behandelt wird. Auf diese Weise wird über mögliche Entstehungsbedingungen, Erscheinungsbilder, notwendige Untersuchungen und Behandlungen kindgemäss informiert. Da es den Kindern mit ADHS oft an Ausdauer fehlt, ist der Text bewusst kurz und knapp gehalten und mit kleinen Zeichnungen und Grafiken versehen. Kinder, die an einer hyperkinetischen Störung (ADS/ADHS) leiden, werden oft verschiedenen Fachleuten vorgestellt und von ihnen untersucht. Experten und Eltern tauschen ihre Erkenntnisse und Ergebnisse aus, entscheiden über weitere Untersuchungen und Behandlungen. Es besteht dann leicht die Gefahr, die Betroffenen - die Kinder selbst - nur unzureichend in die Aufklärung über das Störungsbild einzubeziehen. Diese Informationsbroschüre - in der Form einer E-Mail-Korrespondenz zwischen zwei Betroffenen - soll Kinder in ihrer Sprache über ihr Störungsbild aufklären, mögliche Entstehungsbedingungen erläutern, die vielfältigen klinischen Erscheinungsbilder aufzeigen und über wirksame Therapien informieren. Da es den Kindern mit ADS an Ausdauer oft fehlt, sind die Informationen bewusst kurz und knapp gehalten. Kleine Graphiken lockern den Text auf.
Portrait
Ulrike Schäfer, Dr. med., ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neurologie und Psychotherapie.