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(engl., spr. klaun),Bauer,
Tölpel, Rüpel; der Lustigmacher der englischen
Bühne, dem deutschen
Hanswurst verwandt.
Er durfte früher selbst in
Tragödien nicht fehlen und hatte das
Recht, zu improvisieren. Je derber und zügelloser seine
Späße, um so lieber war er demVolk.
Später wurde er in das
Nachspiel und endlich, mit Ausnahme der Shakespeareschen
Stücke, in die
Pantomime und in die Seiltänzerbude verwiesen. Seine größte Wirksamkeit behauptete der Clown noch in den Weihnachtspantomimen
(Christmas pantomimes) auf den
Theatern Drurylane und Coventgarden, wo ihm der unnachahmliche Joe
Grimaldi in neuerer Zeit einen
besondern
Ruf gab.
(spr. klaun, d. h. Tölpel, Rüpel), die lustige Person der engl. Bühne, verwandt mit dem
deutschen Hanswurst und dem span. Gracioso, kam im Anfang des 16. Jahrh. auf und improvisierte zuerst seine Rollen.
[* 2] Er fehlte
auch in der Tragödie nicht; Shakespeare macht auch da häufig Gebrauch von ihm. Seine Clown sind indes nicht schablonenhaft,
sondern dem Charakter der Dramen und der Stimmung der Situationen angepaßt. Später verschwand der aus
den ernsten Stücken und wurde endlich auf die Pantomime und den Kunstreitercircus beschränkt.