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Der König kann nur genesen, wenn ihm jemand das "Wasser des Lebens" bringt. Die drei Söhne machen sich auf, die beiden älteren scheitern aber an ihrem Hochmut, dem jüngsten gelingt es dank einem von den beiden Aelteren verachteten Zwerg das kostbare Nass zu holen. Auf dem Weg nach Hause vermag er auch noch drei Königreiche von Hungersnot und Krieg zu befreien. Dass er in seiner Barmherzigkeit vom Zwerg auch noch die Erlösung seiner beiden Brüder erbittet, wird ihm zum Verhängnis: Die beiden Neider stehlen ihrem Bruder heimlich das Gesundheitswasser, heilen damit ihren Vater, während der Jüngste verbannt wird. Grosszügige Geschenke der Herrscher jener drei Königreiche, denen vom Verstossenen damals geholfen wurde, lassen den König aber stutzig werden. Er lässt nach dem offensichtlich unschuldigen Sohn suchen, doch dieser kehrt von selber wieder zurück, versehen mit einer lieben Prinzessin als Frau. Diese wollen ihm die beiden unverbesserlichen Neider zwar auch noch streitig machen, aber diesmal werden sie entlarvt.
Diese vom Verlag neu aufgelegte Märchenspiel-Reihe wirkt doch schon recht hausbacken: Die Versform – wobei die Verse häufig recht holprig daherkommen - behindert ein natürliches Spiel, die vielen Szenen mit notwendig werdenden Bühnenbildwechseln zerdehnen den Spielfluss, die Lieder sind meist pathetisch daherkommenes altes Liedgut.