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Swiss International Air Lines Ltd.
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09. April 2003
Im ersten Quartal 2003 transportierte Swiss International Air Lines auf ihren Linienflügen insgesamt 2,7 Millionen Passagiere. SWISS steht durch das garstige wirtschaftliche Umfeld, den Irakkrieg und den Ausbruch der Lungenkrankeit SARS, welche die Nachfrage nach Flugreisen mindern, weiterhin unter Druck. Der durchschnittliche Sitzladefaktor im traditionell eher schwachen ersten Quartal lag bei 67,9 Prozent.
Im Europaverkehr betrug der durchschnittliche Sitzladefaktor 49,6 Prozent während der ersten drei Monate. Diese Zahl ist leicht unter dem Vorjahreswert von 50,1 Prozent, was die gegenwärtig unfreundliche wirtschaftliche Situation und die geopolitischen Unsicherheiten mit der damit verbundenen Reiseunlust widerspiegelt. Eine gute Auslastung gab es auf den Flügen nach Irland, der ehemaligen jugoslawischen Republik, Dänemark und in die Ukraine. Die verringerte Nachfrage für Reisen nach Deutschland, Albanien, Bulgarien und Italien führte bei diesen Destinationen zu einem unterdurchschnittlichen Sitzladefaktor. Inzwischen wurden die nötigen Anpassungen beim Streckennetz vorgenommen, teilweise durch den Einsatz kleinerer Flugzeuge oder das Streichen einzelner Frequenzen oder Destinationen. Diese Anpassungen wurden bereits Ende Februar kommuniziert und traten mit der Einführung des Sommerflugplans 2003 per 30. März in Kraft.
Im Interkontinentalverkehr wurde ein Sitzladefaktor von 77,2 Prozent erreicht. Da SWISS ihren interkontinentalen Linienbetrieb erst im April 2002 aufgenommen hat, ist kein Vergleich mit Vorjahreszahlen möglich. Eine gute Auslastung verzeichnete SWISS insbesondere nach Südamerika, Kanada, Thailand, Singapur, Westafrika und Indien. Von den Unsicherheiten in bezug auf den Irakkrieg waren vor allem die Routen nach Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Israel betroffen. Die vom Irakkrieg tangierten Routen werden fortlaufend überprüft, damit notwendige Anpassungen im Netzwerk vorgenommen werden können. Dazu gehört zum Beispiel die temporäre Reduktion der Flüge nach Kairo von sechsmal auf viermal wöchentlich. Für die von der Lungenkrankheit SARS betroffenen Destinationen (hauptsächlich in Südostasien) überprüft eine Task Force ebenfalls konstant den Buchungsstatus, um möglichst rasch reagieren zu können. Temporär streicht die SWISS aufgrund eines Nachfragerückgangs deshalb nun den Montagsflug Zürich – Tokio (14. April – 19. Mai 2003) und den entsprechenden Rückflug Tokio – Zürich am Dienstag (15. April – 20. Mai 2003).
Schlüsselzahlen SWISS Linienverkehr erstes Quartal 2003
Anzahl Passagiere 2 669 813
Anzahl Flüge 56 552
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 9 100
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 6 182
Sitzladefaktor 67.9%
Die vollständige Verkehrsstatistik kann auf der Homepage www.swiss.com abgerufen werden (Rubrik „Unsere Firma“ > „Investor Relations“ > „Präsentationen“). Über die finanziellen Resultate des ersten Quartals 2003 wird SWISS voraussichtlich am 28. Mai informieren.