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Schwimmen – Mit Nico Stahlberg startete am vergangenen Wochenende erstmals ein Kreuzlinger Ruderer am Ruder-Weltcup im Einer und hat sich mit Ruder-Koryphäen wie Marcel Hacker, Olaf Tufte, Ondrey Synek und Mahe Drysdale gemessen. Nico Stahlberg schaffte den C-Final und belegte den 16. Rang von 31 gestarteten und 30 klassierten Athleten. (Ruedi Bätscher)
Vom 11. bis 13. Juli fand auf dem Rotsee bei Luzern das Ruder-Weltcup-Finale statt. Erstmals wagte sich mit Nico Stahlberg ein Kreuzlinger Ruderer in das «Haifischbecken» der Schwergewichts-Skiffiers. Ist doch der Wettkampf im Einer über 2000m im wahrsten Sinne des Wortes ein aufreibender Kampf Mann-gegen-Mann.
In seinem Vorlauf vermochte Nico Stahlberg sich im Feld von 31 Athleten aus 24 Nationen noch recht locker für das Viertelfinale zu qualifizieren. Im seinem Viertelfinal fuhren sechs Boote gegeneinander; die ersten drei berechtigten zur Teilnahme am Halbfinal.
Zwischenspurts nicht standgehalten
Nach einem fulminanten Start lag Nico Stahlberg bei 500m auf dem ersten, nach 1000m auf dem zweiten Rang. Die Zwischenspurts seiner stärksten Konkurrenten vermochte er jedoch nicht zu parieren und fiel in der zweiten Streckenhälfte auf den vierten Platz zurück. Trotz starkem Endspurt blieb es mit 1,6 Sekunden Rückstand beim vierten Rang, was für eine Teilnahme am C-Final um die Plätze 13 bis 18 reichte.
In einem ausgeglichenen Rennen vermochte sich Nico Stahlberg knapp vor seinem Partner im Schweizer Doppelvierer, David Aregger vom Ruderclub Schaffhausen, auf dem vierten Schlussrang und damit auf dem 16. Platz von 30 klassierten Athleten zu platzieren – für den viertjüngsten Teilnehmer und Einer-Debütanten in diesem internationalen Feld ein sehr gutes Resultat.
Gewonnen wurde das Skiffrennen von Mahe Drysdale (Neuseeland), fünffacher Weltmeister und Goldmedaillengewinner an den Olympischen Spielen 2012 in London.