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nichtkleinzelliges Bronchuskarzinom (NSCLC)
Die nichtkleinzelligen Bronchialkarzinome (NSCLC; "non small cell lung carcinoma") machen über dreiviertel aller Bronchuskarzinome aus und werden entsprechend ihrer feingeweblichen Unterschiede (Histologie) weiter unterschieden:
Plattenepithelkarzinome verhornend/nichtverhornend
Diese machen noch ca. 45% aller NSCLC aus und sind eher abnehmend, da typischerweise durch filterlose Zigaretten verursacht. Durch den Zigarettenrauch entsteht eine chronische Schleimhautreizung, die sich zur Plattenepitheldysplasie verschlimmert, aus der dann schliesslich Krebszellen entstehen.
Die meisten Plattenepithelkarzinome wachsen zentral und führen dadurch u.U. zu Symptomen wie Atemnot, Husten und Lungenentzündung durch Verlegung der Luftwege. Auch sind Ulzerationen und Blutungen aus dem Tumor häufig.
Adenokarzinom/Alveolarzellkarzinom
Diese machen mittlerweile die meisten NSCLC aus und nehmen in ihrer Häufigkeit zu und treten gelegentlich auch bei Nichtrauchern auf. Frauen sind hier häufiger betroffen als bei den anderen NSCLC. Die Adenokarzinome nehmen ihren Ausgang von schleimproduzierenden Zellen und finden sich auch in Narbengewebe, z.B. von alten Tuberkulosenarben ausgehend. Typischerweise sind sie eher peripher lokalisiert und wachsen langsam. Einige können aber dafür früh metastasieren.
Ein Sonderfall ist das seltene bronchiolo-alveoläre Karzinom. Es macht 1-9% aller Bronchialkarzinome aus und wächst langsam und innerhalb der anatomischen Strukturen. Auf dem Röntgenbild sieht es eher aus wie eine Lungenentzündung.