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später vorzugsweise
Novellen und
Erzählungen, die viel Beifall fanden und in mehreren Sammlungen, z. B. »Gespensterbuch«
(Leipz. 1810-14, 4 Bde.),
»Wunderbuch« (das. 1815-17, 4 Bde.)
u. a., erschienen.
Eine derselben, »Der
Freischütz«, eine Volkssage im »Gespensterbuch« (Bd.
1),
benutzte
Fr.
Kind zu seinem bekannten
Operntext. Apel war auch Verfasser einer
»Metrik« (Leipz. 1814-16, 2 Bde.;
neue Ausg. 1834). -
Sein Sohn
GuidoTheodor, geb. gest. zu
Leipzig, versuchte sich auf
verschiedenen Gebieten als Dichter, errang vorübergehende Theatererfolge mit dem
Schauspiel »Nähkäthchen« und kleinern
Lustspielen und schrieb unter anderm ein episches Gedicht aus den
Leipziger Schlachttagen: »Die
Schlacht bei
Möckern« (Leipz.
1850).
Von
Makedonien aus scheint Apelles mehrere
Reisen unternommen und sich längere Zeit in Rhodus,
Kos und
Ephesos aufgehalten zu haben.
Nach
AlexandersTod wandte er sich nach
Alexandria an denHof
[* 7] des
Ptolemäos, kehrte später aber nach
Ephesos
zurück.
Anmut, sinnlicher
Reiz, blühendes
Kolorit, mit der wissenschaftlichen Strenge und Korrektheit der sikyonischen
Schule
gepaart, waren nach den Zeugnissen der Alten die Vorzüge seiner Werke, welche sich besonders an der berühmten
Anadyomene
(s. d.) im Asklepiostempel zu
Kos zeigten.
Außerdem verlieh er seinen Gemälden durch einen eigentümlichen
Firnis nicht bloß
Schutz gegen
Feuchtigkeit und
Staub, sondern
auch
mehr Feinheit und Zartheit des
Ausdrucks. Dieselbe
Anmut, welche sich über die Gemälde des Apelles verbreitete,
scheint auch der
Grundton seines ganzen
Lebens gewesen zu sein. Über
Eifersucht gegen seine Kunstgenossen war Apelles, im
Bewußtsein
seiner Meisterschaft, erhaben. Überliefert sind uns Anekdoten von ihm, welche seine Unparteilichkeit,
Bescheidenheit und
Charaktergröße beleuchten. Auch als Schriftsteller, als Verfasser eines an seinen
SchülerPerseus
[* 12] gerichteten Lehrbuchs,
hat sich Apelles versucht.
Vgl. Wustmann, Apelles'
Leben und Werke (Leipz. 1870).
Der höchste Teil ist der aus einigen gegen SO. ziehenden Gebirgsketten bestehende Hochapennin, der den östlichen Teil
des Gebirgslands einnimmt, und dessen höchste Spitze am südlichen Ende, in den sogen. Monti Sibillini, liegt (Monte Vittore 2479 m);
die wichtigsten ihn überschreitenden Pässe sind die von Furlo und von Serravalle. Westlich davon liegt ein Hochland, das aus
einzelnen Thalebenen (besonders denen von Spoleto und Foligno), die durch vielfache niedrigere Höhenzüge
getrennt sind, gebildet wird und mit steilen Abhängen gegen das Thal des mittlern Tiber endet.
Die innere (nördliche und nordöstliche) Abdachung des Apennin zum Pogebiet ist eine sanfte, die östliche, der Adria zugekehrte
fast durchaus eine steile, so daß nur an den KüstenRaum für eine Straße übrigbleibt und die Gegend, wo die Poebene keilförmig
zwischen Apennin und Meer endigt, in der Nähe von Rimini und südwärts davon für friedlichen und kriegerischen Verkehr hohe
Wichtigkeit erlangt. Dort trat die Via Ämilia ans Meer und lag die Grenze zwischen der Halbinsel und dem
diesseitigen Gallien, dort mündete der Rubico und weiter südlich der Metaurus, in dessen Thal die große Straße über den
Apennin ins Tibergebiet führt.
Von zahlreichen kleinen Küstenflüssen durchfurcht, tritt der Apennin so nahe an das Meer, daß die Küste seinem Kamm
parallel fast geradlinig und einförmig, buchten- und hafenlos verläuft und in der That Italien dem Orient den Rücken kehrt.
Nur der Bergvorsprung von Ancona
[* 36] mit seinem durch Kunst verbesserten Hafen, die der Achsel bei Genua entsprechende Ellbogenspitze
und die landfest gewordene, aus Apenninenkalk aufgebaute Insel des MonteGargano (MonteCalvo 1560 m) schaffen
etwas Abwechselung.
Die Ebene von Apulien (Tavogliere di Puglia ^[richtig: Tavoliere di Puglia]), die sich um den Golf von Manfredonia lagert, scheidet
den Gargano vom Apennin und setzt sich nach S. in die HalbinselApulien hinein fort in einer höhern, aber sich nach S. hin immer
mehr senkenden Kalkplatte, welche, wasserarm und fast der Flußläufe entbehrend, von altersher das Weidegebiet
für große Schafherden gewesen ist, neben welchen nur noch der Ölbaum reichen Ertrag liefert. So zahlreiche größere Städte
auch an dieser Küste liegen, so hat dieselbe doch nur einen, allerdings ausgezeichneten Hafen, Brindisi, das daher, wie im
Altertum, auch in der neuesten Zeit wieder von großer Wichtigkeit ist.
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