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Einen Tag vor seinem 30. Geburtstag erlebte Stan Wawrinka gegen Berlocq, der im Ranking 60 Plätze hinter ihm klassiert ist, eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle.
70 Minuten für den 1. Satz
Der Waadtländer kassierte das Break zum 3:4, schaffte umgehend das Rebreak und kam danach (bei Aufschlag Berlocq) zu einem Satzball. Er konnte ihn nicht nutzen und zog stattdessen wenig später im Tiebreak mit 9:11 den Kürzeren. Geschlagene 70 Minuten hatte der 1. Satz gedauert.
So ging es munter weiter: Breakvorsprung, Rebreak, drohender Breakrückstand - nach einem Servicedurchbruch zum 6:5 verwertete er den dritten Satzball zum 7:5. Erst im 3. Satz sorgte Wawrinka, der vor allem mit seinem Service einige Mühe bekundete (8 Doppelfehler), schnell für klare Verhältnisse und verwertete nach 2:49 Stunden seinen 4. Matchball.
Damit konnte er seine Minikrise beenden. Seit dem Triumph beim Turnier in Rotterdam hatte der Waadtländer in Marseille und Indian Wells zwei von drei Partien verloren.