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Ist CBD heilsam und ungefährlich?
Ein Bericht der WHO über CBD besagt folgendes: Bei Behandlungen von verschiedenen Formen von Epilepsie ist seine Wirkung hervorragend, bei zahllosen anderen Krankheiten ist sie vielversprechend, zum Missbrauch ist CBD jedoch nicht geeignet, dies ist ebenfalls der Grund warum CBD nichts auf der Liste von Suchtmittel verloren hat. In dem rund 30-seitigem Dokument der WHO, werden die Ergebnisse von mehreren Untersuchungen zusammengefasst. Die Ergebnisse könnten nicht besser sein; Es gibt kaum ein anderer Arzneimittelwirkstoff zu finden, der sich auf so vielen Bereichen positiv auswirkt und bei welchem die Nebenwirkungen vernachlässigbar sind. Das grösste Problem war bis anhin die Annahme dass sich CBD allenfalls in THC umwandeln kann, dies war ein sehr grosses Problem da gewisse Konsumenten dann von psychoaktiven Wirkung betroffen wären, sprich: Drogentests würden den Konsum von Cannabis nachweisen. Jedoch ist das Resultat der WHO anders, Die Umwandlung von CBD zu THC geschieht nur in sehr geringem Umfang, sodass auch der Konsum einer grossen Menge von CBD nicht zu einem THC-Vergleichbaren Rausch führen kann. Im Gegensatz zu THC, wirkt CBD direkt auf die CBD1-Rezeptoren im Gehirn und entfalten eine vollkommen entgegengesetzte Richtung. Kann diesbezüglich der Konsum von CBD also zu riskanten Erscheinungen führen?
Die toxischen Wirkungen sind gemäss der Studie so einstufbar, dass CBD nur zu sehr geringen Nebenwirkungen eingestuft werden kann. Bei Tierversuchen wurde herausgefunden, dass CBD der Verursacher ist für die Hemmung von Tumoren, die Funktion der Zellen jedoch nicht beeinflusst. Weder das Verhalten der Tiere, noch physiologische oder biochemische Parameter werden durch den Konsum von CBD beeinflusst, zeigt die Studie auf. Die Wirkung von CBD auf das Hormon- und Immunsystem stehen vorläufig nur widersprüchliche Ergebnisse zur Verfügung, sodass auf dem Gebiet weitere Forschungen nötig sind. Der klinische Gebrauch von CBD hat gemäss der WHO Studie eine wirkungsvolle Behandlung bei der Behandlung von Epilepsie und dank der nötigen klinischen Untersuchungen wird sich bald ein deutliches Bild über die Wirkungen von Cannabidiol (CBD) bei Epilepsie geben.
Quelle: Medijuana, Nr. 40 5/2018 Okt-Nov