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Dolmetschen und Übersetzen fallen unter den Begriff Sprach- und Kulturvermittlung (Translation); dabei handelt es sich um die Übertragung von gesprochenem Wort oder von einem schriftlichen Text aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache.
Der massgebliche Unterschied zwischen Übersetzen und Dolmetschen liegt darin, dass beim Übersetzen der Ausgangstext fixiert (i.d.R. schriftlich) ist und somit wiederholt konsultiert werden kann, während beim Dolmetschen der Ausgangstext nicht fixiert (i.d.R. mündlich) vorliegt.
Die Art der Verdolmetschung ist nicht vom Gesetz vorgeschrieben; grundsätzlich bestimmt der Auftraggeber, welche Art der Verdolmetschung gewählt wird. In der Regel wird bei Polizei, Untersuchungsbehörden und Gericht die Technik des Verhandlungsdolmetschens angewendet. Wünscht der Auftraggeber eine besondere Dolmetschtechnik, ist vorab abzuklären, ob die Dolmetscherin bzw. der Dolmetscher mit dieser Technik vertraut ist.