Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03309.jsonl.gz/804

Sie haben noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier.
Der 1992 in Los Angeles geborene Kit Armstrong begann im Alter von fünf Jahren mit dem Komponieren und erhielt kurz darauf seinen ersten Klavierunterricht. Später studierte er am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Royal Academy of Music in London. Als Dreizehnjähriger lernte er Alfred Brendel kennen, der ihn als Lehrer und Mentor stark geprägt hat. Neben seiner musikalischen Ausbildung belegte Armstrong auch naturwissenschaftliche Fächer und schloss ein Mathematikstudium an der Universität von Paris mit dem Master ab. Als Pianist konzertiert Kit Armstrong heute in Sälen wie dem Musikverein Wien, dem Amsterdamer Concertgebouw, der Berliner Philharmonie, der NHK Hall Tokio oder dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel. In der vergangenen Spielzeit feierte er seinen Einstand bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann und bei den Wiener Philharmonikern unter Herbert Blom-stedt. 2016 gab Kit Armstrong auch sein Debut als Organist – in der laufenden Saison wird er mit Orgel-Rezitalen in der Berliner und der Kölner Philharmonie zu hören sein. 2017/18 stehen ausserdem Auftritte beim New Yorker Mostly Mozart Festival, mit der Akademie für Alte Musik Berlin und mit den Mozart’schen Violinsonaten auf seinem Programm, die er mit Renaud Capuçon im Berliner Boulez-Saal aufführt. Auf CD legte Armstrong Werke von Bach und Ligeti vor und veröffentlichte zuletzt das Album Symphonic Scenes mit Musik von Franz Liszt. Seine Kompositionen wurden mit dem «Morton Gould Young Composers Award» und dem «Charlotte V. Bergen-Preis» ausgezeichnet. Als Pianist erhielt Kit Armstrong den «Leonard Bernstein Award» des Schleswig-Holstein Musik Festival (2010) und den «WEMAG-Solistenpreis» der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern (2014). 2013 kaufte er die Église Sainte-Thérèse im französischen Hirson (Picardie), in der er seit 2014 Konzerte und Ausstellungen veranstaltet.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. November 2016 mit Werken von William Byrd, Wolfgang Amadé Mozart und Franz Liszt.
November 2017