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Um sich für die Zukunft zu stärken und "die Belastungen aus langfristigen Stromabnahmeverpflichtungen" zu vermindern, wurde eine einmalige Bilanzkorrektur von SFr. 450 Mio. vorgenommen. Sie konnte durch Auflösen bestehender Rückstellungen und nicht mehr benötigter Wertberichtigungen zu einem erheblichen Teil selber aufgefangen werden. Die Bilanzkorrektur sollte es der EGL erlauben, auch in Zukunft mit ihrem Stromhandel einen angemessenen Ertrag zu erzielen. Die Wettbewerbsfähigkeit der EGL sei jetzt "nachhaltig gewährleistet".
Der Stromumsatz lag mit 14 Mrd. kWh leicht unter dem Vorjahreswert. Der konsolidierte Nettoumsatz fiel wegen allgemein tieferer Preise um 7,3% auf SFr. 647 Mio. und das Betriebsergebnis von SFr. 110 Mio. im Vorjahr auf SFr. 89 Mio. Das Unternehmensergebnis erreichte vor Sonderfaktoren noch SFr. 66 Mio. Die vorgenommene Bilanzkorrektur von SFr. 450 Mio. führte zu einem konsolidierten Verlust von SFr. 355 Mio. und das Eigenkapital fiel von 27,7% in der Vorjahresbilanz auf 12,6%. Für das laufende Geschäftsjahr 1999/2000 erwartet die EGL wegen der ausserordentlich rasch fortschreitenden Öffnung des europäischen Strommarkts ein weiter reduziertes ordentliches Ergebnis.
Quelle
P.B. nach EGL-Medienmitteilung, 7. Dezember 1999