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Syrien kann den Vereinten Nationen zufolge keine Chemiewaffen mehr herstellen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht zur Zerstörung der Bestände hiess es, in den vergangenen Monaten seien deutliche Fortschritte erzielt worden.
"Als Folge davon sind die Produktions-, Misch- und Abfüllanlagen der Arabischen Republik Syrien nicht mehr einsatzfähig." Die Regierung in Damaskus müsse jedoch ihre Anstrengungen verstärken. Syrien stimmte einer Vernichtung seiner Chemiewaffenbestände zu, nachdem die USA mit einem Militärschlag gedroht hatten. Die Waffen sollen ausser Landes gebracht und unter internationaler Aufsicht auf See vernichtet werden. (trs/sda)
Auch wenn sie in der Öffentlichkeit wenig bekannt sind und innenpolitisch eher selten in Erscheinung treten, gehören die Spitzen der fünf Staatssekretariate des Bundes zu den mächtigsten Figuren im Berner Politbetrieb. Bei Gesprächen mit anderen Staaten oder Akteuren wie der EU und der OECD führen sie im Namen der Eidgenossenschaft Verhandlungen. Als «Schattenminister» hat man sie auch schon bezeichnet. Doch dieser Ausdruck muss jetzt durch «Schattenministerinnen» ersetzt werden. Denn seit Anfang dieses Jahres befinden sich alle fünf Staatssekretariate der Schweiz in Frauenhand.