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Das Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von derzeit noch 450 Millionen Franken umfasst ein Einkaufszentrum, ein Bad, ein Multiplex-Kino sowie ein Hotel und Wohnungen. Ein erster Teil des Zentrums in Ebikon soll 2017 eröffnet werden. Als Ankermieterin sei Coop vorgesehen, heisst es im Communiqué der Immobilienfirma Halter.
Der bisherige Grundstückseigentümer, der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler, verkaufte der Investorengruppe Freo rund 73'000 Quadratmeter Land. Das Geld für den Kauf stamme von einer Tochtergesellschaft des Staatsfonds von Abu Dhabi (ADIA), teilte Freo zusammen mit Halter mit.
Schindler gab am Freitag zudem bekannt, ganz aus dem Grossprojekt auszusteigen. Der Liftbauer veräusserte seine Beteiligung an der Mall of Switzerland an Halter. Durch die Verkäufe verbucht Schindler nach eigenen Angaben im zweiten Quartal einen ausserordentlichen Gewinn von 75 Millionen Franken.
Bis Schindler seine Beteiligung am einst unter dem Namen Ebisquare lancierten Grossprojekt verkaufen konnte, hatte dieses verschiedene Hürden zu überwinden. Das Riesenprojekt vor den Toren Luzerns rief Opposition hervor, vor allem auch aus umweltpolitischen Gründen. Eine Beschwerde wurde bis ans Bundesgericht weitergezogen. (whr/sda)
Es ist einer der grossen Aufreger der Energiekrise: Während Verbraucher unter hohen Preisen fürs Heizen oder Tanken ächzten, verdiente die Ölindustrie im vergangenen Jahr besser denn je. Shell und BP in Grossbritannien, Exxon Mobil und Chevron in den USA, Total in Frankreich - dank der infolge des Ukraine-Kriegs kräftig gestiegenen Öl- und Gaspreise fuhren die «Big Five» genannten Schwergewichte der Branche hohe Gewinne ein.