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Schlechtes Ende einer schlechten Saison
Volleyball Zwar liessen bei Murten Kovatsch und Aellig ihre Klasse immer wieder aufblitzen, aber zu mehr als einem Strohfeuer reichte dies nicht. Bis zum 10:10 war der erste Satz ausgeglichen, danach verschärften die vorab körperlich überlegenen Waadtländer das Tempo und zogen locker davon.
Umgang zwei war eine einzige Katastrophe. Ohne sich gross anstrengen zu müssen, erreichte Ecublens den Satzgewinn. Und auch im letzten Satz der Saison mussten sie sich nicht mehr gross verausgaben. Trotz versuchter Gegenwehr blieben die Murtner chancenlos. So meinte Kovatsch zum Spiel: «Mit unseren Blocks konnten wir Druck erzeugen, aber in der Verteidigung und in der Angriffsunterstützung hatten wir Mängel.»
Murtens unglaubliche Niederlagenserie
Mit 21 Niederlagen in 22 Meisterschaftsspielen und dem damit logischen Abstieg ist Murtens Saison wesentlich schlechter ausgefallen als erwartet. Gründe hierfür gibt es einige. So haben zwei Teamstützen die Mannschaft vor der Saison aus privaten Gründen verlassen. Danach fiel das Abnahmeduo Personeni und Dougoud während drei Monaten aus. Diese vier arrivierten Spieler mussten durch junge, unerfahrene Leute ersetzt werden. Die Konstanz fehlte, so dass sich Murten mit 15 verschiedenen Mannschaftsaufstellungen durch die Meisterschaft beissen musste. fb
Ecublens – Murten 3:0 (25:19, 25:13, 25:20)
TV Murten: Aellig, Kovatsch, Portmann, Kopp, Capezzuto; Y. Hertig, J. Hertig.
Murten gewinnt den Playoff-Final der 2. Liga
Volleyball Die Spielerinnen des TV Murten nehmen nach einem 3:2-Sieg gegen Düdingen an den Aufstiegsspielen zur 1. Liga teil.
Die Seeländerinnen, welche die vergangenen Saisons bereits in der 1. Liga verbracht hatten, waren unter Druck. Mit dem gewonnenen ersten Satz löste sich zwar die Anspannung, doch die jungen Düdingerinnen blühten förmlich auf und entschieden die folgenden zwei Sätze für sich.
Murten blieb jedoch auch im vierten Satz ruhig und konzentriert. Düdingen konnte nicht mehr an die vorangehende Leistung anknüpfen, wurde zunehmend unsicherer und brach schliesslich völlig ein. Mit dem 2:2 nach Sätzen stand Murten bereits als Tabellenleader fest. Düdingens Ehrgeiz war gebrochen, so dass die Gäste auch den letzten Umgang für sich entschieden. sta
Murten – Düdingen 3:2 (25:21, 11:25, 23:25, 25:15, 15:7)