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Wegen etlichen Abwesenheiten stand den Innerrhodern eine (noch) jüngere Mannschaft als sonst zur Verfügung.
In der 9. Minute zielte ein Rheintaler bei einem Angriff über rechts nur ganz knapp daneben. Nur zwei Minuten später traf Lorenz Keller die Latte und der Nachschuss von Rafael Koch wurde vom Hüter gehalten. In der 12. Minute setzte Rafael Koch Claudio Streule ein, der nur mit einem rüden Foul (ohne Karte) im Strafraum gestoppt werden konnte. Andrej Hörler verwandelte den Elfer zum 1:0. In der 19. Minute wehrte der erst 16-jährige Torhüter Raffael Kedmenec einen Freistoss und einen Nachschuss ab. Mit dem dritten Schuss konnten dann aber die Gäste zum 1:1 ausgleichen. Nach einem Zusammenspiel mit Rafael Koch konnte ein Verteidiger einen Prellball von Michael Büchler erst hinter der Linie erreichen und Appenzell führte mit 2:1. Nach 35 Minuten wehrte der einheimische Torhüter einen Schuss aus kurzer Distanz ab. Zwei Minuten vor Ablauf der ersten Hälfte landete ein Kopfball von Rafael Koch am Pfosten. In der 45. Minute trat Lorenz Keller einen Eckball nahe vors Tor, wo Mike Ulmann den Ball aus kurzer Distanz über die Linie befördern konnte.
Nach der Pause versuchte Sevelen vermehrt «Gas» zu geben. Erst langsam und nach einer Abwehr von Rafael Kedmenec konnten die Platzherren mit mehr Ruhe auch wieder einige Akzente nach vorne setzen. Ein guter Versuch von Rafael Koch endete über dem Gehäuse. In der 77. Minute konnte sich dann aber die gegnerische Nummer acht durchsetzen und zum 3:2 einschiessen. Einen gefährlichen Schuss auf der Gegenseite lenkte Andrej Hörler zur Ecke ab. In der 83. Minute konnte dann die gegnerische Nummer neun nach einem Eckball aus kurzer Distanz zum 3:3 ausgleichen. Mit einem guten Schuss an die Latte verzeichnete Michael Büchler den dritten Ball ans Aluminium. Gegen Ende musste Rafael Kedmenec noch Kopf und Kragen riskieren, um einen Gegentreffer zu verhindern. Auf der Gegenseite stoppte auch der Hüter von Sevelen einen Innerrhoder. So blieb es beim 3:3.
Die Innerrhoder blicken auf eine herausfordernde und schwierige Vorrunde zurück. Aufgrund von vielen Abwesenden (mit aussergewöhnlich vielen (Langzeit)-Verletzten) konnte keine befriedigende Vorbereitung auf die neue Saison abgehalten werden. Dementsprechend wurden die ersten (schweren) Meisterschaftsspiele gegen gute Mannschaften (Rheineck, Teufen und Triesenberg) verloren. Nach dieser Niederlagenserie hatte sich die Mannschaft gefangen und bis auf das letzte Spiel gegen Sevelen gute Leistungen gezeigt und immerhin noch 17 Punkte geholt. Dies bedeutet Rang sieben von 12 Mannschaften.