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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00295 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Meierhans Urteil vom 15. August 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1962, arbeitete zuletzt seit dem 1. April 1 996 als selbständiger Coiffeur, als er sich am 18. August 2009 unter Hinweis auf Depressionen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an meldete ( Urk. 12/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ( Urk. 12/7-8, Urk. 12/10-11, Urk. 12/13-14, Urk. 12/17, Urk. 12/24) ab und veranlasste eine psychiatrische Begutachtung, über welche am 19. April 2011 berichtet wurde ( Urk. 12/34). Mit Verfügung vom 10. Januar 2012 ( Urk. 12/52) sprach die IV-Stelle dem Versi cherten mit Wirkung ab dem 1. Februar 2010 eine halbe Invalidenrente zu. 1.2 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 23. September 2014 ( Urk. 12/60) tätigte die IV-Stelle erneut Abklärungen der medizinischen Situation ( Urk. 12/62, Urk. 12/64) und veranlasste ein psychiatrisches Gutachten, welches am 4. Dezember 2015 erstattet wurde ( Urk. 12/71). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 12/73-74, Urk. 12/76) hob die IV-Stelle die bisherige Invalidenrente mit Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 12/80 = Urk. 2) auf. 2. Der Versicherte erhob am 2. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 2) und beantragte sinngemäss, der Sachverhalt sei erneu t abzuklären und die bisherige Invalidenr ente sei ihm weiterhin auszurichten ( Urk. 1 S. 3 und S. 18). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 19. April 2016 ( Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde. Am 9. Mai 2016 reichte der Beschwerdeführer eine Replik ein ( Urk. 15). Mit Schreiben vom 9. Juni 2016 ( Urk. 18) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik, was dem Beschwer deführer am 13. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 1 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wi rd dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welch em Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits markt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesun dheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.4 Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Renten verfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprüng lichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begrün dung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheb lichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundes gerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen ). 1.5 Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsre geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung not wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen ( Invaliditätsbe messung, Arbeitsunfähigkeits schätzung, Beweis würdigung, Zumutbarkeitsfra gen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf tigen Leistungszusprechung darboten, als vertre tbar, scheidet die Annahme zwei fe lloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit (nur), wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss – derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü gung – denk bar. Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG; Urteil des Bundesgerichts 8C_752/2010 vom 27. Januar 2011 E. 2). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, dass aus medizinischer Sicht kein invaliditätsrelevanter Gesundheitsscha den mehr vorliege. Die gestellte Diagnose begründe keine langandau ernde Arbeitsunfähigkeit, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe (S. 2). In der Beschwerdeantwort ( Urk. 11) beantragte die Beschwerdegegnerin ergän zend, dass die rentenaufhebende Verfügung mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung zu schützen sei, falls ein Revisionsgrund verneint werde (S. 1). 2.2 Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer den Standpunkt ( Urk. 1), auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten könne – aus näher genann ten Gründen – nicht abgestellt werden (S. 9 ff.). Der Sachverhalt sei erneut abzuklären und es sei ihm die bisherige Invalidenrente weiterhin auszurichten (S. 18). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu standes des Beschwerdeführers und damit ein Revisionsgrund vorliegt, oder ob die verfügte Rentenaufhebung mit der substituierten Begründung der zweifel losen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung zu bestätigen ist. 3. 3.1 Der rentenzusprechenden Verfügung vom 10. Januar 2012 ( Urk. 12/52) lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte zugrunde: 3.2 Mit Bericht vom 1. September 2009 ( Urk. 12/8) nannte Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Hypertonie - chronischer Nikotin- und Aethylabusus - Status nach Eradikation bei Heliobacter pylori - Depression Er habe dem Beschwerdeführer nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Aus Sicht des Herzens bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.4, Ziff. 1.6-1.7). 3.3 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 6. Oktober 2009 ( Urk. 12/10/1-8) an, dass sie den Beschwerdeführer seit April 2009 behandle (S. 1 Ziff. 1.2), und führte als Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode mit latenter Suizidalität (ICD-10 F32.1) sowie eine gemischte Persön lichkeitsstörung (ICD-10 F61) respektive eine abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) mit Anteilen einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung auf (S. 1 Ziff. 1.1, S. 5). Die Prognose sei eher schlecht (S. 7). Nach vorerst schwankender Arbeitsunfähigkeit bestehe nun seit dem 1. September 2009 bis auf weiteres eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.6). 3.4 Mit Bericht vom 13. November 2009 ( Urk. 12/14) informierte med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, dass er den Beschwerde führer von Juni bis Dezember 2008 behandelt habe (S. 2 Ziff. 1.2). Als Diagno sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine chronische rezidi vierende depressive Störung (ICD-10 F33.11) sowie ein Alkoholabhängigkeits syndrom (ICD-10 F10.24) auf (S. 2 Ziff. 1.1). Die Prognose sei ungewiss und abhängig von einer konsequenten Behandlung (S. 3 Ziff. 1.4). In remittiertem Zustand sei dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit zu 100 % zumutbar, wogegen er in einer depressiven Phase lediglich zu 20-30 % arbeitsfähig sei (S. 3 f. Ziff. 1.7). 3.5 Am 24. Juni 2010 b erichtete Dr. Z.___ über einen stationären Gesund heitszustand des Beschwerdeführers. Eine Leistungssteigerung habe bis her nicht erzielt werden können. B ei weiterhin positiver Entwicklung sei eine Steigerung der Leistungsfähigkeit auf bis zu 50 % möglich. Zurzeit habe sich die Leistung sfähigkeit im Bereich von 30-40 % stabilisiert ( Urk. 12/24 S. 1 Ziff. 1, S. 3 f.). 3.6 Dr. med. Dipl.-P sych. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 19. April 2011 ( Urk. 12/34). Dabei führte er folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 10): - kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-vermeidenden, selbst un sicheren und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0) - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD-10 F33.01) Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er Probleme bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73.4; S. 10). Beim Beschwerdeführer liege eine Depressivität und Affektlabilität, eine Antriebsminderung, eine Frustrationsin toleranz, ein Gefühl von Überforderung, ein Versagensgefühl, ein Insuffizienz erleben sowie ein Gefühl von Abhängigkeit vor (S. 11). Aus psychiatrischer Sicht bestehe seit etwa Oktober 2009 sowohl in der bisherigen als auch in einer vergleichbaren behinderungsangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. F ür die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei die kombinierte Persön lichkeitsstörung entscheidend. Die bestehenden invaliditätsfremden Faktoren seien nicht in die Zumutbarkeitsbeurteilung miteinbezogen worden. Eine Stei gerung der Arbeitsfähigkeit sei wenig wahrscheinlich. Die Behandlung sei adä quat. Eine Suchterkrankung liege nicht vor (S. 12 ff.). 3.7 Mit Stellungnahme vom 18. Mai 2011 empfahl Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), für die Beurteilung auf das Gutachten von Dr. B.___ abzustellen ( Urk. 12/42 S. 5 f.). 4. 4.1 Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfol genden Berichte. 4.2 Mit Bericht vom 18. Oktober 2014 ( Urk. 12/62) gab Dr. Z.___ an, dass sie de n Beschwerdeführer unregelmässig behandle. Die letzte Sitzung sei am 15. September 2014 erfolgt (S. 1 Ziff. 3.1). Der Gesundheitszustand de s Beschwer deführers sei bei Vorliegen derselben Diagnosen etwas stabiler (S. 2 Ziff. 1.1-1.2). Er sei, solange die Situation unverändert bleibe, weiterhin zu 50 % arbeitsfähig (S. 3 Ziff. 3.3). Am 13. Juli 2015 informierte Dr. Z.___, dass sie den Beschwerde führer seit dem 2 2. September 2014 nicht mehr gesehen habe und d aher keine aktuellen Angaben machen könne (vgl. Urk. 12/64/5). 4.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 4. Dezember 2015 ( Urk. 12/71), wobei er keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen konnte. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24) sowie einen Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73. 1) auf (S. 7 f. Ziff. 5.1-5.2). Beim Beschwerdeführer bestehe ein langjähriges, chronifiziertes und erhebliches Alkoholabhängigkeitssyndrom. Die depressiven Verstimmungen würden sich im Rahmen dieses Suchtgeschehens erklären. Es fänden sich keine klaren Hinweise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden. Aus rein psychiatrischer Sicht liege beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Untersuchung keine Arbeitsunfähigkeit vor. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb im aktenkundigen Verlauf von einer depressiven Symptomatik mit Persönlichkeitsstörung ausge gangen und gleichzeitig ein erhebliches Suchtgeschehen ignoriert worden sei (S. 8 f. Ziff. 6 -7 ). Unter dem Stichwort „Rentenrevision“ wurde dem Gutachter die Zusatzfrage unterbreitet, ob sich der Gesundheitszustand seit der letzten Revision verändert habe (S. 9 Ziff. 1), sowie die Zusatzfrage, ob sich der Gesundheitszustand seit der letzten Begutachtung am 8. Februar 2011 verändert habe (S. 9 Ziff. 2). Zu beiden Fragen wiederholte der Gutachter wörtlich die bereits genannten Aus führungen, wonach ein langjähriges Alkoholabhängigkeitssyndrom vorliege und nicht nachvollziehbar sei, weshalb von einer depressiven Symptomatik mit Persönlichkeitsstörung ausgegangen worden sei. 4.4 Die RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, kam mit Stellungnahme vom 10. Dezember 2015 zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ab dem Zeitpunkt der Begutachtung dahingehend verbessert habe, dass aktuell kein relevanter Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mehr ausge wiesen werde ( Urk. 12/72 S. 4). 4.5 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurde ein Bericht von lic. phil. F.___, Neuropsychologin, sowie Dr. med. G.___, Fachärztin für Neurologie, vom 2 2. April 2016 ( Urk. 16) eingereicht. Diese kamen dabei zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer verbal-mnestische Defizite mit einer Lern- und Abrufstörung einschliesslich Elementen einer Speicherstörung und Tendenz zu Konfabulationen sowie visuo -konstruktive Defizite und Einschränkungen der Handlungsplanung und Strukturierungsfähigkeit vorlägen. Die Befunde entsprä chen einer leichten Funktionsstörung. Aus rein kognitiver Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 2 f.). 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich für die Annahme eines verbesserten Gesund heitszustandes des Beschwerdeführers und somit eines Revisionsgrundes im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG auf das psychiatrische Gutachten von Dr. D.___ (vorstehend E. 4.3). Dieser kam zum Schluss, dass keine klaren Hin weise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden vorlägen und der Beschwerdeführer lediglich an einem Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24) leide sowie der Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73.1) bestehe. D iese Diagnosen hätten indes sen keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( vgl. Urk. 12/71 S. 7 f. Ziff. 5.1-5.2, Ziff. 6 ). Demgegenüber lag der ursprünglichen Rentenzusprache insbesondere das psychiatrische Gutachten von Dr. B.___ (vorstehend E. 3.6) zugrunde, welcher eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-ver meidenden, selbstunsicheren und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0) sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD 10 F33.01), als ausgewiesen erachtete und aufgrund der Persönlichkeits störung eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit attestierte (vgl. Urk. 12/34 S. 10, S. 12 f. ). 5.2 Zwar stellte Dr. D.___ im Rahmen des Revisionsverfahrens andere und insbesondere keine invaliditätsrelevanten Diagnosen mehr. Einzig gestützt darauf lässt sich allerdings keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu standes des Beschwerdeführers belegen. Vielmehr lassen die Ausführungen von Dr. D.___ erkennen, dass er dem Beschwerdeführer seit jeher einen invalidi tätsrelevanten Gesundheitsschaden abspricht. So erklärte er die von Dr. B.___ diagnostizierte affektive Störung im Rahmen des Suchtgeschehens und erach tete die in den früheren Beurteilungen gestellten Diagnosen als nicht nachvoll ziehbar ( vgl. Urk. 12/71 S. 8 f. Ziff. 6-7 ). Die Frage(n), ob sich der Gesundheits zustand des Beschwerdeführers seit der letzten Begutachtung/Revision verändert habe, beantwortete der Gutachter nicht direkt. Statt einer - insbesondere beja henden - effektiven Antwort auf die Frage wiederholte er wortgleich, was er bereits als Beurteilung ausgeführt hatte. Dies kann im Zusammenhang nur so verstanden werden, dass sich seines Erachtens im Zeitverlauf am Gesundheits zustand nichts geändert habe; frühere (von der seinigen abweichende) Beurtei lungen bezeichnete er denn auch ausdrücklich als nicht nachvollziehbar. Damit ist überwiegend wahrscheinlich von einem seit der Rentenzusprache unverän derten Zustandsbild auszugehen, so dass d ie Einschätzung durch Dr. D.___ lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts dar stellt. Eine Ver besserung des Gesundheitszustands lässt sich aus seinen Ausführungen nicht herleiten. 5. 3 Nach dem Gesagten ist somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in revisions rechtlich relev anter Weise verbessert hat. Da folglich kein Revisionsgrund im Si nne von Art. 17 Abs. 1 ATSG ausgewiesen ist, lässt sich damit die von der Beschwerdegegnerin verfügte Rentenaufhebung nicht begründen. 6. 6. 1 Zu prüfen bleibt, ob die verfügte Rentenaufhebung mit der substituierten Begrün dung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung geschützt werden kann, wie dies von d er Beschwerdegegnerin in de r Beschwer deantwort beantragt wurde ( vgl. Urk. 11 S. 1). 6.2 Die Rentenzusprache erfolgte insbesondere gestützt auf das psychiatrische Gut achten von Dr. B.___ (vorstehend E. 3.6), welches die praxisgemässen Krite rien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. vorstehend E. 1.6) vollumfänglich erfüllt. So berücksichtigte es die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden in angemessener Weise, wurde in Kenntnis der Vorak ten erstattet und trug der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Die Diagnosestellung erfolgte nach den ICD-Kriterien und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit wurden aus führlich begründet. Die Beurteilung erscheint gestützt auf die damalige Sach- und Rechtslage als plausibel. Derselben Ansicht war im Übrigen a uch der RAD-Arzt Dr. C.___ ( Urk. 12/42 S. 5 f.). Der Rentenzusprache lag demzufolge eine genügende Sachverhaltsabklärung zugrunde. Die Tatsache, dass Dr. D.___ die von Dr. B.___ gestellten Diagnosen für nicht nachvollziehbar hielt und zu einer anderen Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit gelangt e (vgl. Urk. 12/71 S. 8 f. Ziff. 6-7), lässt nicht darauf schliessen, dass die ursprüngliche Verfügung zweifellos unrichtig war. 6.3 Die Argumentation der Beschwerdegegnerin, dass die rentenzusprechende Verfü gung aufgrund der Nichtvornahme der Überwindbarkeitsprüfung zweifel los unrichtig gewesen sei ( vgl. Urk. 11 S. 1), ist in Anbetracht der damals gestellten Diagnosen nicht überzeugend. So handelt es sich bei einer Persön lichkeitsstörung insbesondere nicht um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Be schwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage, so dass die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht zur Anwendung gelangt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2015 vom 24. Februar 2016 E. 4.1). Der Beschwerdegegnerin ist zwar darin zuzustimmen, dass bei jeglichem psychi schem Leiden eine objektive Betrachtung des Forderbaren vorzunehmen ist (vorstehend E. 1. 1-1. 2). Indessen kann allein aus dem Umstand, dass sich den Akten keine gesonderte Zumutbarkeitsbeurteilung nach Art. 7 Abs. 2 ATSG entnehmen lässt, nicht geschlossen werden, dass der Entscheid anders gelautet hätte, wäre eine solche Würdigung vorgenommen worden. So ist angesichts des damals bereits mehrjährigen, chronifizierten Krankheitsverlauf s tr otz adäquater Behandlung ( vgl. Urk. 12/34 S. 12 ) nicht ersichtlich, mit welcher Begründung die Rechtsanwendung einen entgegengesetzten Schluss hätte ziehen können. Hierfür ergeben sich keine genügenden Anhaltspunkte (vgl. ferner die im Revi sionsverfahren von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Prüfung der Über windbarkeit, Urk. 12/63 S. 3 und Urk. 12/72 S. 5 ). Da es sich bei der Zumutbar keitsb eurteilung um die Prüfung einer materiellen Anspruchsvoraussetzung mit Ermessenszügen handelt, ist eine zweifellose Unrichtigkeit nur dann gegeben, wenn kein anderer Schluss denkbar ist. Dies ist vorliegend – wie soeben aufge zeigt - nicht der Fall. Sodann lässt sich eine zweifellose Unrichtigkeit – entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin ( vgl. Urk. 11 S. 1) – auch nicht mit einer Verletzung des Grundsatzes „Eingliederung vor Rente“ begründen. E s erscheint durchaus vertretbar, dass die Beschwerdegegnerin nach erfolgter Eingliederungsberatung zum Schluss kam, vorerst auf die Durchführung von beruflichen Massnahmen zu verzichten, da an erster Stelle der therapeutische Prozess stehe (vgl. Ver laufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 2 1. Mai 2010, Urk. 12/23 ). Zudem wurde ausdrücklich festgehalten, dass beim Beschwerdeführer aus Sicht des Eingliederungsberaters sowie des Job Coaches nicht genügend Stabilität und Eingliederungspotenzial vorhanden sei ( Urk. 12/23 S. 5). Sodann erachtete n auch die behandelnde Psychiaterin Dr. Z.___ sowie der Gutachter Dr. B.___ berufliche Massnahmen aus gesundheitlichen Gründen zurzeit als nicht möglich respektive als nicht erfolgsversprechend und demzufolge nicht indiziert (vgl. Urk. 12/23 S. 5; Urk. 12/34 S. 12 Ziff. 6 ). 6.4 Nach dem Gesagten erweist sich somit die rentenzusprechende Verfügung vom 1 0. Januar 2012 ( Urk. 12/52) nicht als zweifellos unricht ig, so dass die verfügte Rentenaufhebung nicht mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG zu schützen ist. 7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass weder eine zweifellose Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung noch eine Verbesserung des Gesundheitszu standes de s Beschwerdeführers und somit ein Revisionsgrund ausgewiesen ist. Der Beschwerdeführer hat folglich weiter hin Anspruch auf die bisherige halbe Invalidenr ente. Mit dieser Feststellung und in Gutheissung der Beschwerde ist d ie angefochtene Verfügung somit aufzuheben. 8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. Februar 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannMeierhans

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00295 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Meierhans Urteil vom 15. August 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1962, arbeitete zuletzt seit dem 1. April 1 996 als selbständiger Coiffeur, als er sich am 18. August 2009 unter Hinweis auf Depressionen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an meldete ( Urk. 12/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ( Urk. 12/7-8, Urk. 12/10-11, Urk. 12/13-14, Urk. 12/17, Urk. 12/24) ab und veranlasste eine psychiatrische Begutachtung, über welche am 19. April 2011 berichtet wurde ( Urk. 12/34). Mit Verfügung vom 10. Januar 2012 ( Urk. 12/52) sprach die IV-Stelle dem Versi cherten mit Wirkung ab dem 1. Februar 2010 eine halbe Invalidenrente zu. 1.2 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 23. September 2014 ( Urk. 12/60) tätigte die IV-Stelle erneut Abklärungen der medizinischen Situation ( Urk. 12/62, Urk. 12/64) und veranlasste ein psychiatrisches Gutachten, welches am 4. Dezember 2015 erstattet wurde ( Urk. 12/71). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 12/73-74, Urk. 12/76) hob die IV-Stelle die bisherige Invalidenrente mit Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 12/80 = Urk. 2) auf. 2. Der Versicherte erhob am 2. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 2) und beantragte sinngemäss, der Sachverhalt sei erneu t abzuklären und die bisherige Invalidenr ente sei ihm weiterhin auszurichten ( Urk. 1 S. 3 und S. 18). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 19. April 2016 ( Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde. Am 9. Mai 2016 reichte der Beschwerdeführer eine Replik ein ( Urk. 15). Mit Schreiben vom 9. Juni 2016 ( Urk. 18) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik, was dem Beschwer deführer am 13. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 1 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wi rd dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welch em Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits markt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesun dheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.4 Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Renten verfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprüng lichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begrün dung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheb lichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundes gerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen ). 1.5 Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsre geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung not wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen ( Invaliditätsbe messung, Arbeitsunfähigkeits schätzung, Beweis würdigung, Zumutbarkeitsfra gen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf tigen Leistungszusprechung darboten, als vertre tbar, scheidet die Annahme zwei fe lloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit (nur), wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss – derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü gung – denk bar. Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG; Urteil des Bundesgerichts 8C_752/2010 vom 27. Januar 2011 E. 2). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, dass aus medizinischer Sicht kein invaliditätsrelevanter Gesundheitsscha den mehr vorliege. Die gestellte Diagnose begründe keine langandau ernde Arbeitsunfähigkeit, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe (S. 2). In der Beschwerdeantwort ( Urk. 11) beantragte die Beschwerdegegnerin ergän zend, dass die rentenaufhebende Verfügung mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung zu schützen sei, falls ein Revisionsgrund verneint werde (S. 1). 2.2 Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer den Standpunkt ( Urk. 1), auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten könne – aus näher genann ten Gründen – nicht abgestellt werden (S. 9 ff.). Der Sachverhalt sei erneut abzuklären und es sei ihm die bisherige Invalidenrente weiterhin auszurichten (S. 18). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu standes des Beschwerdeführers und damit ein Revisionsgrund vorliegt, oder ob die verfügte Rentenaufhebung mit der substituierten Begründung der zweifel losen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung zu bestätigen ist. 3. 3.1 Der rentenzusprechenden Verfügung vom 10. Januar 2012 ( Urk. 12/52) lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte zugrunde: 3.2 Mit Bericht vom 1. September 2009 ( Urk. 12/8) nannte Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Hypertonie - chronischer Nikotin- und Aethylabusus - Status nach Eradikation bei Heliobacter pylori - Depression Er habe dem Beschwerdeführer nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Aus Sicht des Herzens bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.4, Ziff. 1.6-1.7). 3.3 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 6. Oktober 2009 ( Urk. 12/10/1-8) an, dass sie den Beschwerdeführer seit April 2009 behandle (S. 1 Ziff. 1.2), und führte als Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode mit latenter Suizidalität (ICD-10 F32.1) sowie eine gemischte Persön lichkeitsstörung (ICD-10 F61) respektive eine abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) mit Anteilen einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung auf (S. 1 Ziff. 1.1, S. 5). Die Prognose sei eher schlecht (S. 7). Nach vorerst schwankender Arbeitsunfähigkeit bestehe nun seit dem 1. September 2009 bis auf weiteres eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.6). 3.4 Mit Bericht vom 13. November 2009 ( Urk. 12/14) informierte med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, dass er den Beschwerde führer von Juni bis Dezember 2008 behandelt habe (S. 2 Ziff. 1.2). Als Diagno sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine chronische rezidi vierende depressive Störung (ICD-10 F33.11) sowie ein Alkoholabhängigkeits syndrom (ICD-10 F10.24) auf (S. 2 Ziff. 1.1). Die Prognose sei ungewiss und abhängig von einer konsequenten Behandlung (S. 3 Ziff. 1.4). In remittiertem Zustand sei dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit zu 100 % zumutbar, wogegen er in einer depressiven Phase lediglich zu 20-30 % arbeitsfähig sei (S. 3 f. Ziff. 1.7). 3.5 Am 24. Juni 2010 b erichtete Dr. Z.___ über einen stationären Gesund heitszustand des Beschwerdeführers. Eine Leistungssteigerung habe bis her nicht erzielt werden können. B ei weiterhin positiver Entwicklung sei eine Steigerung der Leistungsfähigkeit auf bis zu 50 % möglich. Zurzeit habe sich die Leistung sfähigkeit im Bereich von 30-40 % stabilisiert ( Urk. 12/24 S. 1 Ziff. 1, S. 3 f.). 3.6 Dr. med. Dipl.-P sych. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 19. April 2011 ( Urk. 12/34). Dabei führte er folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 10): - kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-vermeidenden, selbst un sicheren und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0) - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD-10 F33.01) Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er Probleme bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73.4; S. 10). Beim Beschwerdeführer liege eine Depressivität und Affektlabilität, eine Antriebsminderung, eine Frustrationsin toleranz, ein Gefühl von Überforderung, ein Versagensgefühl, ein Insuffizienz erleben sowie ein Gefühl von Abhängigkeit vor (S. 11). Aus psychiatrischer Sicht bestehe seit etwa Oktober 2009 sowohl in der bisherigen als auch in einer vergleichbaren behinderungsangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. F ür die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei die kombinierte Persön lichkeitsstörung entscheidend. Die bestehenden invaliditätsfremden Faktoren seien nicht in die Zumutbarkeitsbeurteilung miteinbezogen worden. Eine Stei gerung der Arbeitsfähigkeit sei wenig wahrscheinlich. Die Behandlung sei adä quat. Eine Suchterkrankung liege nicht vor (S. 12 ff.). 3.7 Mit Stellungnahme vom 18. Mai 2011 empfahl Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), für die Beurteilung auf das Gutachten von Dr. B.___ abzustellen ( Urk. 12/42 S. 5 f.). 4. 4.1 Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfol genden Berichte. 4.2 Mit Bericht vom 18. Oktober 2014 ( Urk. 12/62) gab Dr. Z.___ an, dass sie de n Beschwerdeführer unregelmässig behandle. Die letzte Sitzung sei am 15. September 2014 erfolgt (S. 1 Ziff. 3.1). Der Gesundheitszustand de s Beschwer deführers sei bei Vorliegen derselben Diagnosen etwas stabiler (S. 2 Ziff. 1.1-1.2). Er sei, solange die Situation unverändert bleibe, weiterhin zu 50 % arbeitsfähig (S. 3 Ziff. 3.3). Am 13. Juli 2015 informierte Dr. Z.___, dass sie den Beschwerde führer seit dem 2 2. September 2014 nicht mehr gesehen habe und d aher keine aktuellen Angaben machen könne (vgl. Urk. 12/64/5). 4.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 4. Dezember 2015 ( Urk. 12/71), wobei er keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen konnte. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24) sowie einen Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73. 1) auf (S. 7 f. Ziff. 5.1-5.2). Beim Beschwerdeführer bestehe ein langjähriges, chronifiziertes und erhebliches Alkoholabhängigkeitssyndrom. Die depressiven Verstimmungen würden sich im Rahmen dieses Suchtgeschehens erklären. Es fänden sich keine klaren Hinweise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden. Aus rein psychiatrischer Sicht liege beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Untersuchung keine Arbeitsunfähigkeit vor. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb im aktenkundigen Verlauf von einer depressiven Symptomatik mit Persönlichkeitsstörung ausge gangen und gleichzeitig ein erhebliches Suchtgeschehen ignoriert worden sei (S. 8 f. Ziff. 6 -7 ). Unter dem Stichwort „Rentenrevision“ wurde dem Gutachter die Zusatzfrage unterbreitet, ob sich der Gesundheitszustand seit der letzten Revision verändert habe (S. 9 Ziff. 1), sowie die Zusatzfrage, ob sich der Gesundheitszustand seit der letzten Begutachtung am 8. Februar 2011 verändert habe (S. 9 Ziff. 2). Zu beiden Fragen wiederholte der Gutachter wörtlich die bereits genannten Aus führungen, wonach ein langjähriges Alkoholabhängigkeitssyndrom vorliege und nicht nachvollziehbar sei, weshalb von einer depressiven Symptomatik mit Persönlichkeitsstörung ausgegangen worden sei. 4.4 Die RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, kam mit Stellungnahme vom 10. Dezember 2015 zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ab dem Zeitpunkt der Begutachtung dahingehend verbessert habe, dass aktuell kein relevanter Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mehr ausge wiesen werde ( Urk. 12/72 S. 4). 4.5 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurde ein Bericht von lic. phil. F.___, Neuropsychologin, sowie Dr. med. G.___, Fachärztin für Neurologie, vom 2 2. April 2016 ( Urk. 16) eingereicht. Diese kamen dabei zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer verbal-mnestische Defizite mit einer Lern- und Abrufstörung einschliesslich Elementen einer Speicherstörung und Tendenz zu Konfabulationen sowie visuo -konstruktive Defizite und Einschränkungen der Handlungsplanung und Strukturierungsfähigkeit vorlägen. Die Befunde entsprä chen einer leichten Funktionsstörung. Aus rein kognitiver Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 2 f.). 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich für die Annahme eines verbesserten Gesund heitszustandes des Beschwerdeführers und somit eines Revisionsgrundes im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG auf das psychiatrische Gutachten von Dr. D.___ (vorstehend E. 4.3). Dieser kam zum Schluss, dass keine klaren Hin weise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden vorlägen und der Beschwerdeführer lediglich an einem Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24) leide sowie der Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73.1) bestehe. D iese Diagnosen hätten indes sen keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( vgl. Urk. 12/71 S. 7 f. Ziff. 5.1-5.2, Ziff. 6 ). Demgegenüber lag der ursprünglichen Rentenzusprache insbesondere das psychiatrische Gutachten von Dr. B.___ (vorstehend E. 3.6) zugrunde, welcher eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-ver meidenden, selbstunsicheren und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0) sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD 10 F33.01), als ausgewiesen erachtete und aufgrund der Persönlichkeits störung eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit attestierte (vgl. Urk. 12/34 S. 10, S. 12 f. ). 5.2 Zwar stellte Dr. D.___ im Rahmen des Revisionsverfahrens andere und insbesondere keine invaliditätsrelevanten Diagnosen mehr. Einzig gestützt darauf lässt sich allerdings keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu standes des Beschwerdeführers belegen. Vielmehr lassen die Ausführungen von Dr. D.___ erkennen, dass er dem Beschwerdeführer seit jeher einen invalidi tätsrelevanten Gesundheitsschaden abspricht. So erklärte er die von Dr. B.___ diagnostizierte affektive Störung im Rahmen des Suchtgeschehens und erach tete die in den früheren Beurteilungen gestellten Diagnosen als nicht nachvoll ziehbar ( vgl. Urk. 12/71 S. 8 f. Ziff. 6-7 ). Die Frage(n), ob sich der Gesundheits zustand des Beschwerdeführers seit der letzten Begutachtung/Revision verändert habe, beantwortete der Gutachter nicht direkt. Statt einer - insbesondere beja henden - effektiven Antwort auf die Frage wiederholte er wortgleich, was er bereits als Beurteilung ausgeführt hatte. Dies kann im Zusammenhang nur so verstanden werden, dass sich seines Erachtens im Zeitverlauf am Gesundheits zustand nichts geändert habe; frühere (von der seinigen abweichende) Beurtei lungen bezeichnete er denn auch ausdrücklich als nicht nachvollziehbar. Damit ist überwiegend wahrscheinlich von einem seit der Rentenzusprache unverän derten Zustandsbild auszugehen, so dass d ie Einschätzung durch Dr. D.___ lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts dar stellt. Eine Ver besserung des Gesundheitszustands lässt sich aus seinen Ausführungen nicht herleiten. 5. 3 Nach dem Gesagten ist somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in revisions rechtlich relev anter Weise verbessert hat. Da folglich kein Revisionsgrund im Si nne von Art. 17 Abs. 1 ATSG ausgewiesen ist, lässt sich damit die von der Beschwerdegegnerin verfügte Rentenaufhebung nicht begründen. 6. 6. 1 Zu prüfen bleibt, ob die verfügte Rentenaufhebung mit der substituierten Begrün dung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung geschützt werden kann, wie dies von d er Beschwerdegegnerin in de r Beschwer deantwort beantragt wurde ( vgl. Urk. 11 S. 1). 6.2 Die Rentenzusprache erfolgte insbesondere gestützt auf das psychiatrische Gut achten von Dr. B.___ (vorstehend E. 3.6), welches die praxisgemässen Krite rien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. vorstehend E. 1.6) vollumfänglich erfüllt. So berücksichtigte es die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden in angemessener Weise, wurde in Kenntnis der Vorak ten erstattet und trug der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Die Diagnosestellung erfolgte nach den ICD-Kriterien und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit wurden aus führlich begründet. Die Beurteilung erscheint gestützt auf die damalige Sach- und Rechtslage als plausibel. Derselben Ansicht war im Übrigen a uch der RAD-Arzt Dr. C.___ ( Urk. 12/42 S. 5 f.). Der Rentenzusprache lag demzufolge eine genügende Sachverhaltsabklärung zugrunde. Die Tatsache, dass Dr. D.___ die von Dr. B.___ gestellten Diagnosen für nicht nachvollziehbar hielt und zu einer anderen Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit gelangt e (vgl. Urk. 12/71 S. 8 f. Ziff. 6-7), lässt nicht darauf schliessen, dass die ursprüngliche Verfügung zweifellos unrichtig war. 6.3 Die Argumentation der Beschwerdegegnerin, dass die rentenzusprechende Verfü gung aufgrund der Nichtvornahme der Überwindbarkeitsprüfung zweifel los unrichtig gewesen sei ( vgl. Urk. 11 S. 1), ist in Anbetracht der damals gestellten Diagnosen nicht überzeugend. So handelt es sich bei einer Persön lichkeitsstörung insbesondere nicht um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Be schwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage, so dass die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht zur Anwendung gelangt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2015 vom 24. Februar 2016 E. 4.1). Der Beschwerdegegnerin ist zwar darin zuzustimmen, dass bei jeglichem psychi schem Leiden eine objektive Betrachtung des Forderbaren vorzunehmen ist (vorstehend E. 1. 1-1. 2). Indessen kann allein aus dem Umstand, dass sich den Akten keine gesonderte Zumutbarkeitsbeurteilung nach Art. 7 Abs. 2 ATSG entnehmen lässt, nicht geschlossen werden, dass der Entscheid anders gelautet hätte, wäre eine solche Würdigung vorgenommen worden. So ist angesichts des damals bereits mehrjährigen, chronifizierten Krankheitsverlauf s tr otz adäquater Behandlung ( vgl. Urk. 12/34 S. 12 ) nicht ersichtlich, mit welcher Begründung die Rechtsanwendung einen entgegengesetzten Schluss hätte ziehen können. Hierfür ergeben sich keine genügenden Anhaltspunkte (vgl. ferner die im Revi sionsverfahren von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Prüfung der Über windbarkeit, Urk. 12/63 S. 3 und Urk. 12/72 S. 5 ). Da es sich bei der Zumutbar keitsb eurteilung um die Prüfung einer materiellen Anspruchsvoraussetzung mit Ermessenszügen handelt, ist eine zweifellose Unrichtigkeit nur dann gegeben, wenn kein anderer Schluss denkbar ist. Dies ist vorliegend – wie soeben aufge zeigt - nicht der Fall. Sodann lässt sich eine zweifellose Unrichtigkeit – entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin ( vgl. Urk. 11 S. 1) – auch nicht mit einer Verletzung des Grundsatzes „Eingliederung vor Rente“ begründen. E s erscheint durchaus vertretbar, dass die Beschwerdegegnerin nach erfolgter Eingliederungsberatung zum Schluss kam, vorerst auf die Durchführung von beruflichen Massnahmen zu verzichten, da an erster Stelle der therapeutische Prozess stehe (vgl. Ver laufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 2 1. Mai 2010, Urk. 12/23 ). Zudem wurde ausdrücklich festgehalten, dass beim Beschwerdeführer aus Sicht des Eingliederungsberaters sowie des Job Coaches nicht genügend Stabilität und Eingliederungspotenzial vorhanden sei ( Urk. 12/23 S. 5). Sodann erachtete n auch die behandelnde Psychiaterin Dr. Z.___ sowie der Gutachter Dr. B.___ berufliche Massnahmen aus gesundheitlichen Gründen zurzeit als nicht möglich respektive als nicht erfolgsversprechend und demzufolge nicht indiziert (vgl. Urk. 12/23 S. 5; Urk. 12/34 S. 12 Ziff. 6 ). 6.4 Nach dem Gesagten erweist sich somit die rentenzusprechende Verfügung vom 1 0. Januar 2012 ( Urk. 12/52) nicht als zweifellos unricht ig, so dass die verfügte Rentenaufhebung nicht mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG zu schützen ist. 7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass weder eine zweifellose Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung noch eine Verbesserung des Gesundheitszu standes de s Beschwerdeführers und somit ein Revisionsgrund ausgewiesen ist. Der Beschwerdeführer hat folglich weiter hin Anspruch auf die bisherige halbe Invalidenr ente. Mit dieser Feststellung und in Gutheissung der Beschwerde ist d ie angefochtene Verfügung somit aufzuheben. 8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. Februar 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannMeierhans

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00295 IV.2016.00295

IV.2016.00295 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Sager

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Meierhans

Urteil vom 15. August 2016

Urteil vom 15. August 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1962, arbeitete zuletzt seit dem 1. April 1 996 als selbständiger Coiffeur, als er sich am 18. August 2009 unter Hinweis auf Depressionen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an meldete ( Urk. 12/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ( Urk. 12/7-8, Urk. 12/10-11, Urk. 12/13-14, Urk. 12/17, Urk. 12/24) ab und veranlasste eine psychiatrische Begutachtung, über welche am 19. April 2011 berichtet wurde ( Urk. 12/34). Mit Verfügung vom 10. Januar 2012 ( Urk. 12/52) sprach die IV-Stelle dem Versi cherten mit Wirkung ab dem 1. Februar 2010 eine halbe Invalidenrente zu.

1.1 X.___, geboren 1962, arbeitete zuletzt seit dem 1. April 1 996 als selbständiger Coiffeur, als er sich am 18. August 2009 unter Hinweis auf Depressionen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an meldete ( Urk. 12/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ( Urk. 12/7-8, Urk. 12/10-11, Urk. 12/13-14, Urk. 12/17, Urk. 12/24) ab und veranlasste eine psychiatrische Begutachtung, über welche am 19. April 2011 berichtet wurde ( Urk. 12/34). Mit Verfügung vom 10. Januar 2012 ( Urk. 12/52) sprach die IV-Stelle dem Versi cherten mit Wirkung ab dem 1. Februar 2010 eine halbe Invalidenrente zu. 1.2 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 23. September 2014 ( Urk. 12/60) tätigte die IV-Stelle erneut Abklärungen der medizinischen Situation ( Urk. 12/62, Urk. 12/64) und veranlasste ein psychiatrisches Gutachten, welches am 4. Dezember 2015 erstattet wurde ( Urk. 12/71).

1.2 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 23. September 2014 ( Urk. 12/60) tätigte die IV-Stelle erneut Abklärungen der medizinischen Situation ( Urk. 12/62, Urk. 12/64) und veranlasste ein psychiatrisches Gutachten, welches am 4. Dezember 2015 erstattet wurde ( Urk. 12/71). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 12/73-74, Urk. 12/76) hob die IV-Stelle die bisherige Invalidenrente mit Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 12/80 = Urk. 2) auf.

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 12/73-74, Urk. 12/76) hob die IV-Stelle die bisherige Invalidenrente mit Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 12/80 = Urk. 2) auf. 2. Der Versicherte erhob am 2. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 2) und beantragte sinngemäss, der Sachverhalt sei erneu t abzuklären und die bisherige Invalidenr ente sei ihm weiterhin auszurichten ( Urk. 1 S. 3 und S. 18). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 19. April 2016 ( Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde. Am 9. Mai 2016 reichte der Beschwerdeführer eine Replik ein ( Urk. 15). Mit Schreiben vom 9. Juni 2016 ( Urk. 18) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik, was dem Beschwer deführer am 13. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 1 9).

2. Der Versicherte erhob am 2. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 2) und beantragte sinngemäss, der Sachverhalt sei erneu t abzuklären und die bisherige Invalidenr ente sei ihm weiterhin auszurichten ( Urk. 1 S. 3 und S. 18). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 19. April 2016 ( Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde. Am 9. Mai 2016 reichte der Beschwerdeführer eine Replik ein ( Urk. 15). Mit Schreiben vom 9. Juni 2016 ( Urk. 18) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik, was dem Beschwer deführer am 13. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 1 9). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wi rd dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welch em Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits markt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesun dheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wi rd dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welch em Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits markt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesun dheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.4 Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Renten verfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprüng lichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begrün dung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheb lichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundes gerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen ).

1.4 Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Renten verfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprüng lichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begrün dung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheb lichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundes gerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen ). 1.5 Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsre geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung not wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen ( Invaliditätsbe messung, Arbeitsunfähigkeits schätzung, Beweis würdigung, Zumutbarkeitsfra gen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf tigen Leistungszusprechung darboten, als vertre tbar, scheidet die Annahme zwei fe lloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit (nur), wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss – derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü gung – denk bar. Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG; Urteil des Bundesgerichts 8C_752/2010 vom 27. Januar 2011 E. 2).

1.5 Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsre geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung not wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen ( Invaliditätsbe messung, Arbeitsunfähigkeits schätzung, Beweis würdigung, Zumutbarkeitsfra gen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf tigen Leistungszusprechung darboten, als vertre tbar, scheidet die Annahme zwei fe lloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit (nur), wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss – derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü gung – denk bar. Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG; Urteil des Bundesgerichts 8C_752/2010 vom 27. Januar 2011 E. 2). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, dass aus medizinischer Sicht kein invaliditätsrelevanter Gesundheitsscha den mehr vorliege. Die gestellte Diagnose begründe keine langandau ernde Arbeitsunfähigkeit, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe (S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, dass aus medizinischer Sicht kein invaliditätsrelevanter Gesundheitsscha den mehr vorliege. Die gestellte Diagnose begründe keine langandau ernde Arbeitsunfähigkeit, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe (S. 2). In der Beschwerdeantwort ( Urk. 11) beantragte die Beschwerdegegnerin ergän zend, dass die rentenaufhebende Verfügung mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung zu schützen sei, falls ein Revisionsgrund verneint werde (S. 1).

In der Beschwerdeantwort ( Urk. 11) beantragte die Beschwerdegegnerin ergän zend, dass die rentenaufhebende Verfügung mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung zu schützen sei, falls ein Revisionsgrund verneint werde (S. 1). 2.2 Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer den Standpunkt ( Urk. 1), auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten könne – aus näher genann ten Gründen – nicht abgestellt werden (S. 9 ff.). Der Sachverhalt sei erneut abzuklären und es sei ihm die bisherige Invalidenrente weiterhin auszurichten (S. 18).

2.2 Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer den Standpunkt ( Urk. 1), auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten könne – aus näher genann ten Gründen – nicht abgestellt werden (S. 9 ff.). Der Sachverhalt sei erneut abzuklären und es sei ihm die bisherige Invalidenrente weiterhin auszurichten (S. 18). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu standes des Beschwerdeführers und damit ein Revisionsgrund vorliegt, oder ob die verfügte Rentenaufhebung mit der substituierten Begründung der zweifel losen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung zu bestätigen ist.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu standes des Beschwerdeführers und damit ein Revisionsgrund vorliegt, oder ob die verfügte Rentenaufhebung mit der substituierten Begründung der zweifel losen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung zu bestätigen ist. 3.

3. 3.1 Der rentenzusprechenden Verfügung vom 10. Januar 2012 ( Urk. 12/52) lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte zugrunde:

3.1 Der rentenzusprechenden Verfügung vom 10. Januar 2012 ( Urk. 12/52) lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte zugrunde: 3.2 Mit Bericht vom 1. September 2009 ( Urk. 12/8) nannte Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):

3.2 Mit Bericht vom 1. September 2009 ( Urk. 12/8) nannte Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Hypertonie

Hypertonie - chronischer Nikotin- und Aethylabusus

chronischer Nikotin- und Aethylabusus - Status nach Eradikation bei Heliobacter pylori

Status nach Eradikation bei Heliobacter pylori - Depression

Depression Er habe dem Beschwerdeführer nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Aus Sicht des Herzens bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.4, Ziff. 1.6-1.7).

Er habe dem Beschwerdeführer nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Aus Sicht des Herzens bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.4, Ziff. 1.6-1.7). 3.3 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 6. Oktober 2009 ( Urk. 12/10/1-8) an, dass sie den Beschwerdeführer seit April 2009 behandle (S. 1 Ziff. 1.2), und führte als Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode mit latenter Suizidalität (ICD-10 F32.1) sowie eine gemischte Persön lichkeitsstörung (ICD-10 F61) respektive eine abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) mit Anteilen einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung auf (S. 1 Ziff. 1.1, S. 5). Die Prognose sei eher schlecht (S. 7). Nach vorerst schwankender Arbeitsunfähigkeit bestehe nun seit dem 1. September 2009 bis auf weiteres eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.6).

3.3 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 6. Oktober 2009 ( Urk. 12/10/1-8) an, dass sie den Beschwerdeführer seit April 2009 behandle (S. 1 Ziff. 1.2), und führte als Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode mit latenter Suizidalität (ICD-10 F32.1) sowie eine gemischte Persön lichkeitsstörung (ICD-10 F61) respektive eine abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) mit Anteilen einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung auf (S. 1 Ziff. 1.1, S. 5). Die Prognose sei eher schlecht (S. 7). Nach vorerst schwankender Arbeitsunfähigkeit bestehe nun seit dem 1. September 2009 bis auf weiteres eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.6). 3.4 Mit Bericht vom 13. November 2009 ( Urk. 12/14) informierte med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, dass er den Beschwerde führer von Juni bis Dezember 2008 behandelt habe (S. 2 Ziff. 1.2). Als Diagno sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine chronische rezidi vierende depressive Störung (ICD-10 F33.11) sowie ein Alkoholabhängigkeits syndrom (ICD-10 F10.24) auf (S. 2 Ziff. 1.1). Die Prognose sei ungewiss und abhängig von einer konsequenten Behandlung (S. 3 Ziff. 1.4). In remittiertem Zustand sei dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit zu 100 % zumutbar, wogegen er in einer depressiven Phase lediglich zu 20-30 % arbeitsfähig sei (S. 3 f. Ziff. 1.7).

3.4 Mit Bericht vom 13. November 2009 ( Urk. 12/14) informierte med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, dass er den Beschwerde führer von Juni bis Dezember 2008 behandelt habe (S. 2 Ziff. 1.2). Als Diagno sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine chronische rezidi vierende depressive Störung (ICD-10 F33.11) sowie ein Alkoholabhängigkeits syndrom (ICD-10 F10.24) auf (S. 2 Ziff. 1.1). Die Prognose sei ungewiss und abhängig von einer konsequenten Behandlung (S. 3 Ziff. 1.4). In remittiertem Zustand sei dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit zu 100 % zumutbar, wogegen er in einer depressiven Phase lediglich zu 20-30 % arbeitsfähig sei (S. 3 f. Ziff. 1.7). 3.5 Am 24. Juni 2010 b erichtete Dr. Z.___ über einen stationären Gesund heitszustand des Beschwerdeführers. Eine Leistungssteigerung habe bis her nicht erzielt werden können. B ei weiterhin positiver Entwicklung sei eine Steigerung der Leistungsfähigkeit auf bis zu 50 % möglich. Zurzeit habe sich die Leistung sfähigkeit im Bereich von 30-40 % stabilisiert ( Urk. 12/24 S. 1 Ziff. 1, S. 3 f.).

3.5 Am 24. Juni 2010 b erichtete Dr. Z.___ über einen stationären Gesund heitszustand des Beschwerdeführers. Eine Leistungssteigerung habe bis her nicht erzielt werden können. B ei weiterhin positiver Entwicklung sei eine Steigerung der Leistungsfähigkeit auf bis zu 50 % möglich. Zurzeit habe sich die Leistung sfähigkeit im Bereich von 30-40 % stabilisiert ( Urk. 12/24 S. 1 Ziff. 1, S. 3 f.). 3.6 Dr. med. Dipl.-P sych. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 19. April 2011 ( Urk. 12/34). Dabei führte er folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 10):

3.6 Dr. med. Dipl.-P sych. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 19. April 2011 ( Urk. 12/34). Dabei führte er folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 10): - kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-vermeidenden, selbst un sicheren und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0)

kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-vermeidenden, selbst un sicheren und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0) - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD-10 F33.01)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD-10 F33.01) Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er Probleme bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73.4; S. 10). Beim Beschwerdeführer liege eine Depressivität und Affektlabilität, eine Antriebsminderung, eine Frustrationsin toleranz, ein Gefühl von Überforderung, ein Versagensgefühl, ein Insuffizienz erleben sowie ein Gefühl von Abhängigkeit vor (S. 11). Aus psychiatrischer Sicht bestehe seit etwa Oktober 2009 sowohl in der bisherigen als auch in einer vergleichbaren behinderungsangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. F ür die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei die kombinierte Persön lichkeitsstörung entscheidend. Die bestehenden invaliditätsfremden Faktoren seien nicht in die Zumutbarkeitsbeurteilung miteinbezogen worden. Eine Stei gerung der Arbeitsfähigkeit sei wenig wahrscheinlich. Die Behandlung sei adä quat. Eine Suchterkrankung liege nicht vor (S. 12 ff.).

Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er Probleme bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73.4; S. 10). Beim Beschwerdeführer liege eine Depressivität und Affektlabilität, eine Antriebsminderung, eine Frustrationsin toleranz, ein Gefühl von Überforderung, ein Versagensgefühl, ein Insuffizienz erleben sowie ein Gefühl von Abhängigkeit vor (S. 11). Aus psychiatrischer Sicht bestehe seit etwa Oktober 2009 sowohl in der bisherigen als auch in einer vergleichbaren behinderungsangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. F ür die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei die kombinierte Persön lichkeitsstörung entscheidend. Die bestehenden invaliditätsfremden Faktoren seien nicht in die Zumutbarkeitsbeurteilung miteinbezogen worden. Eine Stei gerung der Arbeitsfähigkeit sei wenig wahrscheinlich. Die Behandlung sei adä quat. Eine Suchterkrankung liege nicht vor (S. 12 ff.). 3.7 Mit Stellungnahme vom 18. Mai 2011 empfahl Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), für die Beurteilung auf das Gutachten von Dr. B.___ abzustellen ( Urk. 12/42 S. 5 f.).

3.7 Mit Stellungnahme vom 18. Mai 2011 empfahl Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), für die Beurteilung auf das Gutachten von Dr. B.___ abzustellen ( Urk. 12/42 S. 5 f.). 4.

4. 4.1 Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfol genden Berichte.

4.1 Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 3. Februar 2016 ( Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfol genden Berichte. 4.2 Mit Bericht vom 18. Oktober 2014 ( Urk. 12/62) gab Dr. Z.___ an, dass sie de n Beschwerdeführer unregelmässig behandle. Die letzte Sitzung sei am 15. September 2014 erfolgt (S. 1 Ziff. 3.1). Der Gesundheitszustand de s Beschwer deführers sei bei Vorliegen derselben Diagnosen etwas stabiler (S. 2 Ziff. 1.1-1.2). Er sei, solange die Situation unverändert bleibe, weiterhin zu 50 % arbeitsfähig (S. 3 Ziff. 3.3).

4.2 Mit Bericht vom 18. Oktober 2014 ( Urk. 12/62) gab Dr. Z.___ an, dass sie de n Beschwerdeführer unregelmässig behandle. Die letzte Sitzung sei am 15. September 2014 erfolgt (S. 1 Ziff. 3.1). Der Gesundheitszustand de s Beschwer deführers sei bei Vorliegen derselben Diagnosen etwas stabiler (S. 2 Ziff. 1.1-1.2). Er sei, solange die Situation unverändert bleibe, weiterhin zu 50 % arbeitsfähig (S. 3 Ziff. 3.3). Am 13. Juli 2015 informierte Dr. Z.___, dass sie den Beschwerde führer seit dem 2 2. September 2014 nicht mehr gesehen habe und d aher keine aktuellen Angaben machen könne (vgl. Urk. 12/64/5).

Am 13. Juli 2015 informierte Dr. Z.___, dass sie den Beschwerde führer seit dem 2 2. September 2014 nicht mehr gesehen habe und d aher keine aktuellen Angaben machen könne (vgl. Urk. 12/64/5). 4.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 4. Dezember 2015 ( Urk. 12/71), wobei er keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen konnte. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24) sowie einen Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73. 1) auf (S. 7 f. Ziff. 5.1-5.2).

4.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 4. Dezember 2015 ( Urk. 12/71), wobei er keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen konnte. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24) sowie einen Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73. 1) auf (S. 7 f. Ziff. 5.1-5.2). Beim Beschwerdeführer bestehe ein langjähriges, chronifiziertes und erhebliches Alkoholabhängigkeitssyndrom. Die depressiven Verstimmungen würden sich im Rahmen dieses Suchtgeschehens erklären. Es fänden sich keine klaren Hinweise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden. Aus rein psychiatrischer Sicht liege beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Untersuchung keine Arbeitsunfähigkeit vor. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb im aktenkundigen Verlauf von einer depressiven Symptomatik mit Persönlichkeitsstörung ausge gangen und gleichzeitig ein erhebliches Suchtgeschehen ignoriert worden sei (S. 8 f. Ziff. 6 -7 ).

Beim Beschwerdeführer bestehe ein langjähriges, chronifiziertes und erhebliches Alkoholabhängigkeitssyndrom. Die depressiven Verstimmungen würden sich im Rahmen dieses Suchtgeschehens erklären. Es fänden sich keine klaren Hinweise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden. Aus rein psychiatrischer Sicht liege beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Untersuchung keine Arbeitsunfähigkeit vor. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb im aktenkundigen Verlauf von einer depressiven Symptomatik mit Persönlichkeitsstörung ausge gangen und gleichzeitig ein erhebliches Suchtgeschehen ignoriert worden sei (S. 8 f. Ziff. 6 -7 ). Unter dem Stichwort „Rentenrevision“ wurde dem Gutachter die Zusatzfrage unterbreitet, ob sich der Gesundheitszustand seit der letzten Revision verändert habe (S. 9 Ziff. 1), sowie die Zusatzfrage, ob sich der Gesundheitszustand seit der letzten Begutachtung am 8. Februar 2011 verändert habe (S. 9 Ziff. 2). Zu beiden Fragen wiederholte der Gutachter wörtlich die bereits genannten Aus führungen, wonach ein langjähriges Alkoholabhängigkeitssyndrom vorliege und nicht nachvollziehbar sei, weshalb von einer depressiven Symptomatik mit Persönlichkeitsstörung ausgegangen worden sei.

Unter dem Stichwort „Rentenrevision“ wurde dem Gutachter die Zusatzfrage unterbreitet, ob sich der Gesundheitszustand seit der letzten Revision verändert habe (S. 9 Ziff. 1), sowie die Zusatzfrage, ob sich der Gesundheitszustand seit der letzten Begutachtung am 8. Februar 2011 verändert habe (S. 9 Ziff. 2). Zu beiden Fragen wiederholte der Gutachter wörtlich die bereits genannten Aus führungen, wonach ein langjähriges Alkoholabhängigkeitssyndrom vorliege und nicht nachvollziehbar sei, weshalb von einer depressiven Symptomatik mit Persönlichkeitsstörung ausgegangen worden sei. 4.4 Die RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, kam mit Stellungnahme vom 10. Dezember 2015 zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ab dem Zeitpunkt der Begutachtung dahingehend verbessert habe, dass aktuell kein relevanter Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mehr ausge wiesen werde ( Urk. 12/72 S. 4).

4.4 Die RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, kam mit Stellungnahme vom 10. Dezember 2015 zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ab dem Zeitpunkt der Begutachtung dahingehend verbessert habe, dass aktuell kein relevanter Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mehr ausge wiesen werde ( Urk. 12/72 S. 4). 4.5 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurde ein Bericht von lic. phil. F.___, Neuropsychologin, sowie Dr. med. G.___, Fachärztin für Neurologie, vom 2 2. April 2016 ( Urk. 16) eingereicht. Diese kamen dabei zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer verbal-mnestische Defizite mit einer Lern- und Abrufstörung einschliesslich Elementen einer Speicherstörung und Tendenz zu Konfabulationen sowie visuo -konstruktive Defizite und Einschränkungen der Handlungsplanung und Strukturierungsfähigkeit vorlägen. Die Befunde entsprä chen einer leichten Funktionsstörung. Aus rein kognitiver Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 2 f.).

4.5 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurde ein Bericht von lic. phil. F.___, Neuropsychologin, sowie Dr. med. G.___, Fachärztin für Neurologie, vom 2 2. April 2016 ( Urk. 16) eingereicht. Diese kamen dabei zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer verbal-mnestische Defizite mit einer Lern- und Abrufstörung einschliesslich Elementen einer Speicherstörung und Tendenz zu Konfabulationen sowie visuo -konstruktive Defizite und Einschränkungen der Handlungsplanung und Strukturierungsfähigkeit vorlägen. Die Befunde entsprä chen einer leichten Funktionsstörung. Aus rein kognitiver Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 2 f.). 5.

5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich für die Annahme eines verbesserten Gesund heitszustandes des Beschwerdeführers und somit eines Revisionsgrundes im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG auf das psychiatrische Gutachten von Dr. D.___ (vorstehend E. 4.3). Dieser kam zum Schluss, dass keine klaren Hin weise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden vorlägen und der Beschwerdeführer lediglich an einem Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24) leide sowie der Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73.1) bestehe. D iese Diagnosen hätten indes sen keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( vgl. Urk. 12/71 S. 7 f. Ziff. 5.1-5.2, Ziff. 6 ). Demgegenüber lag der ursprünglichen Rentenzusprache insbesondere das psychiatrische Gutachten von Dr. B.___ (vorstehend E. 3.6) zugrunde, welcher eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-ver meidenden, selbstunsicheren und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0) sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD 10 F33.01), als ausgewiesen erachtete und aufgrund der Persönlichkeits störung eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit attestierte (vgl. Urk. 12/34 S. 10, S. 12 f. ).

5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich für die Annahme eines verbesserten Gesund heitszustandes des Beschwerdeführers und somit eines Revisionsgrundes im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG auf das psychiatrische Gutachten von Dr. D.___ (vorstehend E. 4.3). Dieser kam zum Schluss, dass keine klaren Hin weise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden vorlägen und der Beschwerdeführer lediglich an einem Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24) leide sowie der Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen (ICD-10 Z73.1) bestehe. D iese Diagnosen hätten indes sen keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( vgl. Urk. 12/71 S. 7 f. Ziff. 5.1-5.2, Ziff. 6 ). Demgegenüber lag der ursprünglichen Rentenzusprache insbesondere das psychiatrische Gutachten von Dr. B.___ (vorstehend E. 3.6) zugrunde, welcher eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-ver meidenden, selbstunsicheren und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0) sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD 10 F33.01), als ausgewiesen erachtete und aufgrund der Persönlichkeits störung eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit attestierte (vgl. Urk. 12/34 S. 10, S. 12 f. ). 5.2 Zwar stellte Dr. D.___ im Rahmen des Revisionsverfahrens andere und insbesondere keine invaliditätsrelevanten Diagnosen mehr. Einzig gestützt darauf lässt sich allerdings keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu standes des Beschwerdeführers belegen. Vielmehr lassen die Ausführungen von Dr. D.___ erkennen, dass er dem Beschwerdeführer seit jeher einen invalidi tätsrelevanten Gesundheitsschaden abspricht. So erklärte er die von Dr. B.___ diagnostizierte affektive Störung im Rahmen des Suchtgeschehens und erach tete die in den früheren Beurteilungen gestellten Diagnosen als nicht nachvoll ziehbar ( vgl. Urk. 12/71 S. 8 f. Ziff. 6-7 ). Die Frage(n), ob sich der Gesundheits zustand des Beschwerdeführers seit der letzten Begutachtung/Revision verändert habe, beantwortete der Gutachter nicht direkt. Statt einer - insbesondere beja henden - effektiven Antwort auf die Frage wiederholte er wortgleich, was er bereits als Beurteilung ausgeführt hatte. Dies kann im Zusammenhang nur so verstanden werden, dass sich seines Erachtens im Zeitverlauf am Gesundheits zustand nichts geändert habe; frühere (von der seinigen abweichende) Beurtei lungen bezeichnete er denn auch ausdrücklich als nicht nachvollziehbar. Damit ist überwiegend wahrscheinlich von einem seit der Rentenzusprache unverän derten Zustandsbild auszugehen, so dass d ie Einschätzung durch Dr. D.___ lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts dar stellt. Eine Ver besserung des Gesundheitszustands lässt sich aus seinen Ausführungen nicht herleiten.

5.2 Zwar stellte Dr. D.___ im Rahmen des Revisionsverfahrens andere und insbesondere keine invaliditätsrelevanten Diagnosen mehr. Einzig gestützt darauf lässt sich allerdings keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu standes des Beschwerdeführers belegen. Vielmehr lassen die Ausführungen von Dr. D.___ erkennen, dass er dem Beschwerdeführer seit jeher einen invalidi tätsrelevanten Gesundheitsschaden abspricht. So erklärte er die von Dr. B.___ diagnostizierte affektive Störung im Rahmen des Suchtgeschehens und erach tete die in den früheren Beurteilungen gestellten Diagnosen als nicht nachvoll ziehbar ( vgl. Urk. 12/71 S. 8 f. Ziff. 6-7 ). Die Frage(n), ob sich der Gesundheits zustand des Beschwerdeführers seit der letzten Begutachtung/Revision verändert habe, beantwortete der Gutachter nicht direkt. Statt einer - insbesondere beja henden - effektiven Antwort auf die Frage wiederholte er wortgleich, was er bereits als Beurteilung ausgeführt hatte. Dies kann im Zusammenhang nur so verstanden werden, dass sich seines Erachtens im Zeitverlauf am Gesundheits zustand nichts geändert habe; frühere (von der seinigen abweichende) Beurtei lungen bezeichnete er denn auch ausdrücklich als nicht nachvollziehbar. Damit ist überwiegend wahrscheinlich von einem seit der Rentenzusprache unverän derten Zustandsbild auszugehen, so dass d ie Einschätzung durch Dr. D.___ lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts dar stellt. Eine Ver besserung des Gesundheitszustands lässt sich aus seinen Ausführungen nicht herleiten. 5. 3 Nach dem Gesagten ist somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in revisions rechtlich relev anter Weise verbessert hat. Da folglich kein Revisionsgrund im Si nne von Art. 17 Abs. 1 ATSG ausgewiesen ist, lässt sich damit die von der Beschwerdegegnerin verfügte Rentenaufhebung nicht begründen.

5. 3 Nach dem Gesagten ist somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in revisions rechtlich relev anter Weise verbessert hat. Da folglich kein Revisionsgrund im Si nne von Art. 17 Abs. 1 ATSG ausgewiesen ist, lässt sich damit die von der Beschwerdegegnerin verfügte Rentenaufhebung nicht begründen. 6.

6. 6. 1 Zu prüfen bleibt, ob die verfügte Rentenaufhebung mit der substituierten Begrün dung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung geschützt werden kann, wie dies von d er Beschwerdegegnerin in de r Beschwer deantwort beantragt wurde ( vgl. Urk. 11 S. 1).

6. 1 Zu prüfen bleibt, ob die verfügte Rentenaufhebung mit der substituierten Begrün dung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung geschützt werden kann, wie dies von d er Beschwerdegegnerin in de r Beschwer deantwort beantragt wurde ( vgl. Urk. 11 S. 1). 6.2 Die Rentenzusprache erfolgte insbesondere gestützt auf das psychiatrische Gut achten von Dr. B.___ (vorstehend E. 3.6), welches die praxisgemässen Krite rien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. vorstehend E. 1.6) vollumfänglich erfüllt. So berücksichtigte es die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden in angemessener Weise, wurde in Kenntnis der Vorak ten erstattet und trug der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Die Diagnosestellung erfolgte nach den ICD-Kriterien und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit wurden aus führlich begründet. Die Beurteilung erscheint gestützt auf die damalige Sach- und Rechtslage als plausibel. Derselben Ansicht war im Übrigen a uch der RAD-Arzt Dr. C.___ ( Urk. 12/42 S. 5 f.). Der Rentenzusprache lag demzufolge eine genügende Sachverhaltsabklärung zugrunde. Die Tatsache, dass Dr. D.___ die von Dr. B.___ gestellten Diagnosen für nicht nachvollziehbar hielt und zu einer anderen Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit gelangt e (vgl. Urk. 12/71 S. 8 f. Ziff. 6-7), lässt nicht darauf schliessen, dass die ursprüngliche Verfügung zweifellos unrichtig war.

6.2 Die Rentenzusprache erfolgte insbesondere gestützt auf das psychiatrische Gut achten von Dr. B.___ (vorstehend E. 3.6), welches die praxisgemässen Krite rien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. vorstehend E. 1.6) vollumfänglich erfüllt. So berücksichtigte es die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden in angemessener Weise, wurde in Kenntnis der Vorak ten erstattet und trug der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Die Diagnosestellung erfolgte nach den ICD-Kriterien und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit wurden aus führlich begründet. Die Beurteilung erscheint gestützt auf die damalige Sach- und Rechtslage als plausibel. Derselben Ansicht war im Übrigen a uch der RAD-Arzt Dr. C.___ ( Urk. 12/42 S. 5 f.). Der Rentenzusprache lag demzufolge eine genügende Sachverhaltsabklärung zugrunde. Die Tatsache, dass Dr. D.___ die von Dr. B.___ gestellten Diagnosen für nicht nachvollziehbar hielt und zu einer anderen Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit gelangt e (vgl. Urk. 12/71 S. 8 f. Ziff. 6-7), lässt nicht darauf schliessen, dass die ursprüngliche Verfügung zweifellos unrichtig war. 6.3 Die Argumentation der Beschwerdegegnerin, dass die rentenzusprechende Verfü gung aufgrund der Nichtvornahme der Überwindbarkeitsprüfung zweifel los unrichtig gewesen sei ( vgl. Urk. 11 S. 1), ist in Anbetracht der damals gestellten Diagnosen nicht überzeugend. So handelt es sich bei einer Persön lichkeitsstörung insbesondere nicht um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Be schwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage, so dass die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht zur Anwendung gelangt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2015 vom 24. Februar 2016 E. 4.1). Der Beschwerdegegnerin ist zwar darin zuzustimmen, dass bei jeglichem psychi schem Leiden eine objektive Betrachtung des Forderbaren vorzunehmen ist (vorstehend E. 1. 1-1. 2). Indessen kann allein aus dem Umstand, dass sich den Akten keine gesonderte Zumutbarkeitsbeurteilung nach Art. 7 Abs. 2 ATSG entnehmen lässt, nicht geschlossen werden, dass der Entscheid anders gelautet hätte, wäre eine solche Würdigung vorgenommen worden. So ist angesichts des damals bereits mehrjährigen, chronifizierten Krankheitsverlauf s tr otz adäquater Behandlung ( vgl. Urk. 12/34 S. 12 ) nicht ersichtlich, mit welcher Begründung die Rechtsanwendung einen entgegengesetzten Schluss hätte ziehen können. Hierfür ergeben sich keine genügenden Anhaltspunkte (vgl. ferner die im Revi sionsverfahren von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Prüfung der Über windbarkeit, Urk. 12/63 S. 3 und Urk. 12/72 S. 5 ). Da es sich bei der Zumutbar keitsb eurteilung um die Prüfung einer materiellen Anspruchsvoraussetzung mit Ermessenszügen handelt, ist eine zweifellose Unrichtigkeit nur dann gegeben, wenn kein anderer Schluss denkbar ist. Dies ist vorliegend – wie soeben aufge zeigt - nicht der Fall.

6.3 Die Argumentation der Beschwerdegegnerin, dass die rentenzusprechende Verfü gung aufgrund der Nichtvornahme der Überwindbarkeitsprüfung zweifel los unrichtig gewesen sei ( vgl. Urk. 11 S. 1), ist in Anbetracht der damals gestellten Diagnosen nicht überzeugend. So handelt es sich bei einer Persön lichkeitsstörung insbesondere nicht um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Be schwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage, so dass die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht zur Anwendung gelangt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2015 vom 24. Februar 2016 E. 4.1). Der Beschwerdegegnerin ist zwar darin zuzustimmen, dass bei jeglichem psychi schem Leiden eine objektive Betrachtung des Forderbaren vorzunehmen ist (vorstehend E. 1. 1-1. 2). Indessen kann allein aus dem Umstand, dass sich den Akten keine gesonderte Zumutbarkeitsbeurteilung nach Art. 7 Abs. 2 ATSG entnehmen lässt, nicht geschlossen werden, dass der Entscheid anders gelautet hätte, wäre eine solche Würdigung vorgenommen worden. So ist angesichts des damals bereits mehrjährigen, chronifizierten Krankheitsverlauf s tr otz adäquater Behandlung ( vgl. Urk. 12/34 S. 12 ) nicht ersichtlich, mit welcher Begründung die Rechtsanwendung einen entgegengesetzten Schluss hätte ziehen können. Hierfür ergeben sich keine genügenden Anhaltspunkte (vgl. ferner die im Revi sionsverfahren von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Prüfung der Über windbarkeit, Urk. 12/63 S. 3 und Urk. 12/72 S. 5 ). Da es sich bei der Zumutbar keitsb eurteilung um die Prüfung einer materiellen Anspruchsvoraussetzung mit Ermessenszügen handelt, ist eine zweifellose Unrichtigkeit nur dann gegeben, wenn kein anderer Schluss denkbar ist. Dies ist vorliegend – wie soeben aufge zeigt - nicht der Fall. Sodann lässt sich eine zweifellose Unrichtigkeit – entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin ( vgl. Urk. 11 S. 1) – auch nicht mit einer Verletzung des Grundsatzes „Eingliederung vor Rente“ begründen. E s erscheint durchaus vertretbar, dass die Beschwerdegegnerin nach erfolgter Eingliederungsberatung zum Schluss kam, vorerst auf die Durchführung von beruflichen Massnahmen zu verzichten, da an erster Stelle der therapeutische Prozess stehe (vgl. Ver laufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 2 1. Mai 2010, Urk. 12/23 ). Zudem wurde ausdrücklich festgehalten, dass beim Beschwerdeführer aus Sicht des Eingliederungsberaters sowie des Job Coaches nicht genügend Stabilität und Eingliederungspotenzial vorhanden sei ( Urk. 12/23 S. 5). Sodann erachtete n auch die behandelnde Psychiaterin Dr. Z.___ sowie der Gutachter Dr. B.___ berufliche Massnahmen aus gesundheitlichen Gründen zurzeit als nicht möglich respektive als nicht erfolgsversprechend und demzufolge nicht indiziert (vgl. Urk. 12/23 S. 5; Urk. 12/34 S. 12 Ziff. 6 ).

Sodann lässt sich eine zweifellose Unrichtigkeit – entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin ( vgl. Urk. 11 S. 1) – auch nicht mit einer Verletzung des Grundsatzes „Eingliederung vor Rente“ begründen. E s erscheint durchaus vertretbar, dass die Beschwerdegegnerin nach erfolgter Eingliederungsberatung zum Schluss kam, vorerst auf die Durchführung von beruflichen Massnahmen zu verzichten, da an erster Stelle der therapeutische Prozess stehe (vgl. Ver laufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 2 1. Mai 2010, Urk. 12/23 ). Zudem wurde ausdrücklich festgehalten, dass beim Beschwerdeführer aus Sicht des Eingliederungsberaters sowie des Job Coaches nicht genügend Stabilität und Eingliederungspotenzial vorhanden sei ( Urk. 12/23 S. 5). Sodann erachtete n auch die behandelnde Psychiaterin Dr. Z.___ sowie der Gutachter Dr. B.___ berufliche Massnahmen aus gesundheitlichen Gründen zurzeit als nicht möglich respektive als nicht erfolgsversprechend und demzufolge nicht indiziert (vgl. Urk. 12/23 S. 5; Urk. 12/34 S. 12 Ziff. 6 ). 6.4 Nach dem Gesagten erweist sich somit die rentenzusprechende Verfügung vom 1 0. Januar 2012 ( Urk. 12/52) nicht als zweifellos unricht ig, so dass die verfügte Rentenaufhebung nicht mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG zu schützen ist.

6.4 Nach dem Gesagten erweist sich somit die rentenzusprechende Verfügung vom 1 0. Januar 2012 ( Urk. 12/52) nicht als zweifellos unricht ig, so dass die verfügte Rentenaufhebung nicht mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG zu schützen ist. 7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass weder eine zweifellose Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung noch eine Verbesserung des Gesundheitszu standes de s Beschwerdeführers und somit ein Revisionsgrund ausgewiesen ist. Der Beschwerdeführer hat folglich weiter hin Anspruch auf die bisherige halbe Invalidenr ente.

7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass weder eine zweifellose Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung noch eine Verbesserung des Gesundheitszu standes de s Beschwerdeführers und somit ein Revisionsgrund ausgewiesen ist. Der Beschwerdeführer hat folglich weiter hin Anspruch auf die bisherige halbe Invalidenr ente. Mit dieser Feststellung und in Gutheissung der Beschwerde ist d ie angefochtene Verfügung somit aufzuheben.

Mit dieser Feststellung und in Gutheissung der Beschwerde ist d ie angefochtene Verfügung somit aufzuheben. 8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle gen.

8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. Februar 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. Februar 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannMeierhans