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Die beiden Schweizer Banken Banque Pasche und Arvest Privatbank haben den Steuerstreit mit den USA beigelegt. Wie das US-Justizministerium (DoJ) am Donnerstagabend mitteilte, müssen die Banque Pasche 7,229 Millionen Dollar und die Arvest Privatbank 1,044 Millionen Dollar an Bussen bezahlen.
Im Gegenzug zu den Bussen werden die Institute nicht strafrechtlich verfolgt. Die Banken hatten an dem August 2013 zwischen der Schweiz und dem DoJ unterzeichneten Selbstanzeigeprogramms teilgenommen.
186 Konten mit US-Bezug
Die Banque Pasche mit Hauptsitz in Genf und Niederlassungen unter anderem in Monaco und auf den Bahamas habe mit den US-Behörden zusammengearbeitet, teilte das DoJ mit. Sie habe detaillierte Angaben zu den Geschäftspraktiken geliefert, mit denen sie US-Steuerzahlern geholfen habe, Steuern zu hinterziehen.
Die Banque Pasche hielt seit dem 1. August 2008, laut DoJ, 186 Konten mit US-Bezug mit verwalteten Vermögen von schätzungsweise 111 Millionen Dollar. Bei der Arvest Privatbank, die ihren Sitz in Pfäffikon SZ hat, waren dies 52 Konten mit einem verwalteten Vermögen von 134 Millionen Dollar.
17 Banken mit Einigung
Die beiden Banken gehören der sogenannten Kategorie 2 des Programms an, das die US-Behörden zur Beilegung des Streits um unversteuerte Vermögen von Amerikanern auf Schweizer Bankkonten aufgelegt haben. Die Kategorie 2 ist für Banken bestimmt, die mutmassliche US-Steuersünder in ihrem Kundenkreis hatten.
Damit haben inzwischen 17 Schweizer Banken eine Einigung mit dem US-Justizministerium erzielt. Die Banken zahlten dabei Bussen in der Höhe von bis zu zehn Prozent der verwalteten problematischen Vermögen.
(sda/ise)