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Jeremy Pelt tr, Chien Chien Lu vib, Victor Gould p, Vicente Archer b,
Allan Mednard dr
Das Komponieren von Musik inspiriert von der Malerei inspiriert geht zurück bis ins 12. Jahrhundert (Hildegard von Bingen). Im Jazz kommt einem sogleich Duke Ellingtons "Degas Suite" wie auch Branford Marsalis' "Romare Bearden Revealed" in den Sinn. Mit seinem neuen Album ist Jeremy Pelt aber vielleicht der erste Jazzkünstler, der sich mit der Beziehung zwischen Musik und Skulptur auseinandersetzt. In der fünfsätzigen "Rodin Suite" beschäftigt er sich nicht nur mit den Werken, die uns der französische Bildhauer August Rodin hinterlassen hat, sondern auch damit, wie sich seine Kunst hätte entwickeln können, wenn er noch bei uns wäre.
Zu Victor Gould, Vicente Archer und ein paar anderen seiner „regular members“ hat Pelt die Gitarre von Alex Wintz, die Schlägel-Perkussion von Chien Chien Chien Lu und die exotische Perkussion von Ismel Wignall zu einen Ensembleklang zusammengeführt, der sowohl zu Zartheit und Farbe, wie auch zu modernen "Jazzschreien" fähig ist. Eine nachdenkliche und nachdenklich machende Albumaufnahme von - Sie erraten es - Jeremy Pelt, dem Künstler.