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LES MÉMOIRES D’HELÈNE
Les Mémoires d’Helène ist ein Wagnis der Schauspielerin, Performerin & Sängerin Martina Momo Kunz in der Verbindung von Performance und Erzähltheater einen eigenen Stil zu finden, durch den sich gesellschaftsrelevante Inhalte neu aufgreifen lassen.
Mit dem ersten Kurzstück „SUISSIDE“ gewann sie den 2. Preis beim PREMIO 2016 (Nachwuchswettbewerb für Tanz & Theater) und entwickelte kurz darauf das erste abendfüllende Solo-Stück „THE BEAST IN YOU“ in Koproduktion mit
dem Fabriktheater Zürich, ROXY Birsfelden, Schlachthaus Bern und Ballhaus Ost Berlin. Die zweite Produktion „DIE SCHMERZFREIE GESELLSCHAFT“ wurde von den selben Koproduktionspartnern unterstützt, kam im Dezember 2018 im Fabriktheater raus, erfreute sich vieler ausverkaufter Shows und wurde auf die Shortlist des Schweizer Theatertreffens 2019 gesetzt. Es folgte 2019 eine Koproduktion mit dem zeitgenössischen Cirque de Loin, einem 4 Frauenstück über die Abgründe der Familie. „SOROR“ wurde in einem Zirkuszelt in vier verschiedenen Städten der Schweiz gezeigt und erfreute sich ebenfalls grosser Beliebtheit. 2020 wird PSEUDOLOGIA PHANTASTICA (AT) in Zusammenarbeit mit dem Fabriktheater, dem Südpol Luzern und dem ROXY Birsfelden produziert, und dreht sich um die Macht der Erzählung und die menschliche Imaginationskraft.
Momos Anliegen ist es, gesellschaftskritische Themen anzusprechen, und wählt dafür oft die Perspektive der Nonkonformität, der seelischen Abgründe und die Absurditäten des menschlichen Denk- und Bewegungsapparates. Thematisch knüpft Momo mit Les Mémoires d’Helène an frühere Produktionen von dem von ihr mitgegründeteten Kollektiv Phantomschmerz (2013-2016) an, in denen sie sich mit Entfremdung, Isolation und dem Wert des Lebens auseinander gesetzt hat. Zuvor hat sie im früheren Duo „Mo & Tef" (2009-2013) die Begriffe der Heimat und der Identifikation, anhand einer an das Publikum gerichteten Ansprache aus abgewandelten Jodelliedern und zur Solidarität aufrufenden Hip-Hop Weisheiten untersucht.
In Les Mémoires d`Helène kommen diese unterschiedlichen formellen und inhaltlichen Experimente und Erfahrungen als Essenzen zusammen und verdichten sich zu einer Welt, in der eigen erfundene Figuren denken, sprechen und handeln.
Die radikale Offenlegung von Emotionalität und hierbei das Hinterfragen der Bedeutung von „Gesellschaftlichem Versagen“ könnte als grundpolitische Ausrichtung von Les Mémoires d Helène verstanden werden. Im ersten Stück „The Beast In You“ ging es um suizidale Gedanken und einer Kritik an der Meritokratie bzw. der untrennbaren Verflechtung unserer emotionalen Zustände mit der Gesellschaftsordung, in der wir leben. Oft werden Probleme der Menschen pathologisiert und individualisiert, die Leute ziehen sich mit ihren Krankheiten und emotionalen Schmerzen zurück, sie haben versagt als Schmiede ihres eigenen Glücks. Das Mantra „Du kannst alles erreichen, was du willst“ kann hierbei als Drohung erscheinen. Dabei ist Schmerz Teil des Lebens und ist wichtig. Das Glücklichkeitsdiktat ist auch der kapitalistischen Verwertungslogik geschuldet.
Auf der Bühne versucht Momo mit den jeweiligen Spielpartner*innen die persönliche Ebene zu bespielen- sozusagen die gesellschaftlichen Auswirkungen auf unserer Seele zu untersuchen: Durch radikale Offenlegung der Emotionalität - das Innerste als Abbild des Äussern und umgekehrt.
Die Stückentwicklungen arbeiteten stark mit biographischem Material der Spieler*innen und des Teams rund um die Produktion, die Prozesse sind daher sehr kollektiv und diskursiv.
Martina Momo Kunz (*1985) ⎜Konzept, Regie, Schauspiel
Aufgewachsen in Bern, schloss 2006 die Comart in Zürich ab und gründete 2007 mit Stefanie Keller das Jodel/Comedy-Duo Mo & Tef. Auftritte an Demonstrationen, in Comedy-Shows und dem Schaubudensommer Dresden. Als Improvisationssängerin und -texterin wirkte sie in der Free-Jazzszene. Engagements als Physical Actress im Theater am Gleis Winterthur in "Aussenseiter Häuser" (2010), "In Lüge Wahrheit und Zerstückelung" (2012), "Wann tun wir was wir tun" (2014) und „Höll/Naraka“ (2017). Im 2014 schloss sie den Bachelor Literarisches Schreiben in Biel ab und gründete das Kollektiv Phantomschmerz (2013). Das Stück „HIGHLIGHT“ wurde zum 100 Grad Festival Berlin
und dem Theaterszene Europa Festival in Köln eingeladen. Das nächste Stück „YGGDRASIL“ wurde in Koproduktion mit dem Fabriktheater Zürich realisiert. 2016 folgte die Gründung von Les Mémoires d`Helène, für das Stück „THE BEAST IN YOU“ konnte sie das Fabriktheater Zürich, das ROXY Birsfelden und das Schlachthaus Bern als Koproduktionspartner gewinnen. Das Stück tourte in Bern, Zürich (Fabriktheater 2017, Neumarkt Theater 2018), Berlin, Basel, Winterthur, Luzern und Biel. Das Stück „DIE SCHMERZFREIE GESELLSCHAFT“ (2018) tourte ebenfalls durch die oben genannten Theater und wurde auf die Shortlist des Schweizer Theatertreffens 2018 gesetzt.
Momo unterrichtet zudem Freitauchen und arbeitet gelegentlich als Stuntfrau.
Auszeichnungen: 2. Preis Nachwuchspreis für Theater und Tanz PREMIO 2016
CAST & CREW
"DIE SCHMERZFREIE GESELLSCHAFT"
Rahel Sternberg (*1987) ⎜Schauspiel & Stückentwicklung
In Friedberg bei Frankfurt am Main geboren. Sie wuchs in Zürich auf und besuchte dort das italienische Kunstgymnasium Liceo Artistico. 2011 schloss sie die Schauspielschule an der ZHdK mit dem Bachelor ab und arbeitet seither fest verankert in der freien Theaterszene Zürich als Schauspielerin. 2012 gründete sie mit Dominik Locher und Lea Whitcher die Gruppe Hengst Produktionen, mit welcher sie erfolgreich „Angelina und der Millionen Dollar Hengst“ zur Uraufführung brachte, am PREMIO Halbfinale war und damit dann ans Zürcher Theaterspektakel eingeladen wurde. Nach ihrer Mitarbeit bei Timo Krstins Master-Abschlussprojekt „Die Versenkung des Atom-Uboots Kursk durch den Feigling Steve Jobs“, womit sie unter anderem ans Koerber Studio Hamburg eingeladen wurden, gründete sie mit ihm und Lea Whitcher den Verein Hitzkopf aus dem Projekte wie KURSK entstanden sind (eine Theaterbesetzung im Cabaret Voltaire, dem Fabriktheater Rote Fabrik Zürich und dem Theater Neumarkt) und TERATOM, ein eigenkonzipiertes Stück über ein Geschwür, welches im legendären Perla Mode zu sehen war. Ausserdem arbeitete sie mehrmals mit Neue Dringlichkeit an der Gessnerallee Zürich zusammen. Im Dezember 2017 war sie im Fabriktheater Rote Fabrik Zürich mit pulp.noir für „Radikal Anders“ auf der Bühne und Anfang des Jahres für „Platos Cave“. Mit der Theatercompany Texte und Töne aus Basel sieht man sie auch in Kinderstücken, mal als Wolf, mal als Ente. Auch steht sie immer wieder als Gast am Theater Neumarkt unter anderem zusammen mit Schorsch Kamerun oder Laura Koerfer auf der Bühne.
Maya Alban-Zapata (*1982) Schauspiel & Stückentwicklung
Aufgewachsen in Paris und Berlin, arbeitet Maya als Schauspielerin und Sängerin. Nach ihrem Abitur ging sie an die Schauspielschule. Schon während ihrer Ausbildung am ETI hatte sie zahlreiche Engagements z.B am Deutschen Theater Berlin, Theatre Le Maillon-Wacken in Straßburg und der Volksbühne Berlin.
Als Sängerin trat sie mit Jamiroquai und MIKA auf und sang zahlreiche Studioaufnahmen für Universal Records Paris ein. Als Schauspielerin war sie u.A. am Theater Solothurn/ Biel, an den Berliner Festspielen in Le Savali (Regie Lemi Ponifasio), am Staatstheater Saarbrücken unter der Regie von Thomas Schulte-Michels und an der Volksbühne unter Regie von Dimiter Gotscheff zu sehen. Zuletzt spielte sie am Schauspielhaus Düsseldorf, dem English Theatre und dem Theater an der Parkaue in Berlin.
Bis zum Winter 2018 und spielt/singt Maya Alban-Zapata in den Niederlanden in der Oper „Dido Dido“ in der Regie von Silbersee und Nbprojects und spielt aktuell im Renaissance Theater in Berlin das Stück “Präsidenten Suite”.
Ambrosius Huber (*1984) ⎜Live-Musik
Ambrosius Huber wurde in Münchenstein bei Basel geboren. Nach seinen Studien bei Susanne Basler, Tobias Moster und Daniel Pezzotti schloss er sein Studium 2010 an der ZHdK als Master of Arts in Musikpädagogik ab. In Wollerau und Regensdorf arbeitet als Cellolehrer. Er wirkte unter anderem bei Thierry Lang Septett Lyoba, Sektion Kuchikäschtli, Annakin und Serpentine, Nik Bärtsch‘s Mobile, Milya oder Xanasonic mit. Neben seiner musikalischen Tätigkeit im Bereich Improvisation, Jazz und Pop ist er Teil des klassischen Ensembles Colléctif Visionnaire. Regelmässig arbeitet er im Bereich Tanz und Schauspiel als Komponist, Arrangeur und Bühnenmusiker, unter anderem am Schauspielhaus Zürich.
Lena Trummer (*1979) Dramaturgie & Öffentlichkeitsarbeit
ist ab 2008 zunächst mit geistig Behinderten im Theater Hora und Jugendlichen am Jungen Schauspielhaus Basel tätig. Es folgen diverse Dramaturgie- und Regieassistenzen, u. A. am Schauspielhaus Zürich, Maxim Gorki Theater Berlin und Burgtheater Wien. 2010 Projektarbeit mit Big Art Group, New York und Studierenden, Hochschule der Künste Bern. 2011 Aufnahmeleitung beim Spielfilm „Mary&Johnny“, Kamm(m)acher GmbH. 2012 Produktionsdramaturgie bei „Der Sumpf. Europa die Stunde null“, Koproduktion 400asa und Sophiensäle Berlin, sowie bei „Mitleid mit dem Teufel“, Koproduktion mit Rote Salon, Volksbühne Berlin. Es folgt eine Projektleitung bei „Tell/Zahhak“ von Mass&Fieber, Koproduktion Theaterspektakel Zürich und Fadjir Festival Teheran. 2012-2013 Veranstaltungstätigkeit in der Kunstgalerie Perla-Mode, Zürich und Konzeptionsmitglied bei „Der Polder“, Transmedia-Projekt von 400asa im Stadtraum Bern und Zürich. 2016 Atelierau- fenthalt Sparte „Tanz und Theater“ in Paris, Aargauer Kuratorium. 2016/17 Co-Programm- und Betriebsleitung, Aktionshalle Stanzerei Baden und Mandat Programm Kulturhaus Helferei, 2018 Mitinitiantin von „Schule des Handelns im Rahmen von ZH-Reformation, sowie Konzeptions-und Öffentlichkeitsarbeit für „Hate“, eine Produktion von „Hengst und Hitzkopf“.
Lena Lessing (*1960) ⎜Coach, Co-Regie
Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Indien, zog sie mit acht Jahren mit ihrer Familie zurück nach Berlin. Nach dem Abitur und High School Diploma studierte sie Schauspiel mit verschiedenen Lehrern des Actors Studio. Ihre erste große Rolle spielte sie in der 13-teiligen Fernsehserie “Zweite Heimat” von Edgar Reitz. Weiterhin spielte sie neben Donald Sutherland, Bob Hoskins, Cate Winslet.
Susan Batson, anerkannte Coachin von Nicole Kidman, Juliette Binoche u.a., ermutigte sie Schauspiel Coach z werden. Seit 1996 arbeitet sie als Schauspiel Coach, u.a. mit Laura Tonke (Beste Schauspielerin und Beste
und Beste Nebendarstellerin 2016), Julia Jentsch („24 Wochen“, „Das Verschwinden“), Nina Hoss („Yella“, „Return to Montauk“, „Bella Figura“), Nora Tschirner („Sternenfänger“). 2009 Außerdem fing sie als Sprach Coach an zu arbeiten, z.B mit Michael Fassbender (Inglorious Basterds). Cate Blanchett, Saoirse Ronan, (Hanna) Crispin Glover, Sylvester Groth, Thomas Kretschmann, Saskia Rosendahl, Devid Striesow.
Sie inszenierte Theaterstücke in Oxford, London, Potsdam und Bern. Sie lektorierte die deutsche Übersetzung von „Truth“ von Susan Batson. „David Copperfield“ ist das erste Theaterstück, das sie geschrieben hat.
Es wurde 2017 beim Deutschen Theaterverlag publiziert.Lena Lessing arbeitet europaweit und wohnt in Berlin. .
Lea Lardrot (*1991) Bühne, Licht
Aufgewachsen in Uster, Vancouver, Dettingen DE und Zürich, wo sie das italienische Kunstgymnasium Liceo Artistitico besuchte. Praktikum als Velomechanikerin und im Opernhaus Zürich, Abteilung Theaterplastik. Studium der Innenarchitektur und Szenografie an der FHNW HGK Basel, Austauschsemester in Nantes FR. Abschluss Bachelor of Arts im Herbst 2016. Für ihr Bachelorprojekt „Staatsruine – too deep to fail“ wurde sie von der Vereinigung Schweizerischer Innenarchitekt_innen (vsi.asai) mit dem Prix d’encouragement ausgezeichnet. Lea hat eine enorme Familie, spricht fliessend 4 Sprachen, bereiste schon um die 25 Länder, hat immer eine Melodie im Kopf, ein Hüpfen im Gang und Absurditäten im Ärmel. Dies wird ihr erstes „reales“ Bühnenbild – freuen wir uns darauf.
Claudia Andreea Popovici (*1989) Projektionen, Licht
Aufgewachsen in Rumänien und Deutschland. Nachdem sie 2010 das Abitur in Madrid abschloss, zog sie nach Berlin, wo sie verschiedene Kulturpraktika und eine einjährige Fotoausbildung absolvierte. Seit 2013 lebt sie in der Schweiz und seit 2015 studiert sie an der Zürcher Hochschule der Künste Theorie und Fotografie, wo sie 2019 sie mit dem Bachelor of Fine Arts abschliessen wird. 2017/2018 war sie im Austauschsemester an der USP in São Paulo, Brasilien.
Seit 2015 ist sie als Fotografin und Videokünstlerin in diversen Projekten involviert u.A. an der „International Performance Art Week“ in Venedig, dem „Porny Days" Filmkunstfestival in Zürich, dem Openki Festival im Kunsthaus Zürich.
Für den Kurzfilm „Speechless“ (Regie Alejandra Cardona) fungierte Claudia als Kamerafrau; dieser erzielte den 1.Platz im Wettbewerb Talent Screen Award 2018.
CAST & CREW
"THE BEAST IN YOU"
Barbara Boss
Produktionsleitung/Dramaturgie
1990, Aufgewachsen in Grindelwald. Studiert Theaterwissenschaft und Anglistik im Master an der Universität Bern. Seit 2016 Schauspiel bei StattLand für thematische und szenische Rundgänge in Bern. Diverse Praktika im Kulturbereich, so zum Beispiel beim Migros-Genossenschafts-Bund in Zürich in der Abteilung Theater, bei der IG Kultur Luzern und beim Theaterfestival AUAWIRLEBEN in Bern im Bereich Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit.
Dramaturgie für Woyzeck, der nächsten Produktion der Küssnachter Theaterleute 2017. Produktionsleitung für digital playground – Festival für digitale Kultur in der Dampfzentrale und im Schlachthaus Theater Bern 2017. Schauspiel in der bestOFF Produktion Drei Schwestern (R: Claudia Bossard, Tojo Theater Bern, 2012). Gründungsmitglied des Theaterkollektivs Faust Gottes: Produktionsleitung, Text und Spiel in Frankenstein – Eine Monster Revue (R: Mirjam Berger/Christof Bühler, Tojo Theater Bern, 2013); Produktionsleitung, Text und Chormitglied in MEDEA – Ein postantikes Musikdrama (R: Christof Bühler, Tojo Theater Bern, 2015); Produktionsleitung, Ausstattung und Spiel in GRANIUM – Ein Schweizer Qualitätsabend (R: Selina Beghetto, Mappamondo Sääli Bern, 2016); Produktionsleitung, Text und Spiel in DER REVISOR (R: Claudia Bossard, in Koproduktion mit dem Tojo Theater Bern, 2016).
OK Mitglied und Verantwortliche für Programmation und Gruppenbetreuung beim BeSTival 2015, dem Berner StudentInnen Theater Festival im Schlachthaus Theater Bern.
Flo Götte
Musik
1975, Aufgewachsen in Zürich, lebt in Zürich, arbeitet als freischaffender Musiker, Komponist und Musikpädagoge. Er spielt in lokalen Bands sowie internationalen Projekten, vor allem im experimentellen Musikbereich. Komponiert und produziert für eigene Bands, sowie für Film und Theater. Lehre als Möbelschreiner (1992-1996), Studium der Musik an der Jazzschule Luzern (1998-2002), Abschluss an der Musikhochschule Luzern (Diplom als Musiker MH 2002). Spielt E-Bass und E-Gitarre in diversen Bands im In- und Ausland, u.a. für Evelinn Trouble, Disco Doom, FRACHTER, Der Grosse Bär - Das Zirkumpolare Jazzorchester, Los Dos Orcherstra, Die Glorreichen Sieben. Musik für Theater: „Heldenland“ (R: Benno Muheim, Theater Uri), „Der Kaufmann von Venedig“ (R: Stefan Pucher, Schauspielhaus Zürich), „Neil Young - The Way“ (R: Stefan Pucher, Theater am Neumarkt), „Fluchträume“ (R: Sebastian Hirn, Maximilliansforum München), „Stadtmusikanten“ (R: Anna Pabst, Zürcher Theater Spektakel, 2014). Kulturelle Auszeichnung Werkjahr Jazz/Pop/Rock 2015.
Viktoras Zemeckas
Licht
Geboren 1983 in Siauliu (Litauen). Schloss 2003 die Musikhochschule in Siauliai ab, 2005 begann er am Oskaro Korsonovo Teatras in Vilnius als Beleuchtungstechniker zu arbeiten. 2007 war er für das Gycio Ivanausko Teatras als Licht- und Tontechniker tätig. Dann folgte eine Zeit als Freelancer für Stagelite Lithuania, AM Lietuva und für das Druskininkai Teatras Festival. 2011 ist er nach Zürich gezogen und ist seither für Theaterprojekte, Events und Konzerte tätig. 2013-15 hat er für das Lethargy Festival im Fabriktheater Rote Fabrik Zürich und für das Stolze Openair das Lichtkonzept gestaltet und umgesetzt. Seit 2014 betreut er die Lichtgestaltung des Porny Days Festivals, 2014 und 2016 hat er für das Kollektiv Phantomschmerz in „HIGHLIGHT“ und „YGGDRASIL“ das Lichtkonzept und die Umsetzung gestaltet (u.a. im Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, Schlachthaus Theater Bern, 100 Grad Festival Berlin und Theaterszene Europa Festival in Köln). 2016 hat er für „Zürich meets London“ im Rahmen des 100 Jahre DADA Festivals die technische Leitung in London übernommen. Seit 2014 ist Viktoras am Theater der Künste angestellt.
Karin Giezendanner
Szenografie
1963, Karin Giezendanner machte nach dem Vorkurs an der Kunstgewerbeschule St. Gallen eine Lehre als Schriften- und Dekorationsmalerin. Seit 1988 ist sie freie Mitarbeiterin beim Zürcher Theater Spektakel und der Gessnerallee Zürich und ist in verschiedenen Produktionen als Bühnenbildnerin, Requisiteurin, Kostümbildnerin, Lichttechnikerin und Künstlerbetreuerin in der freien Theaterszene tätig. Von 2002-2004 machte sie die Ausbildung zur Gruppenleiterin am Schweizerischen Institut für Themenzentriertes Theater. Seit 1997 ist sie Filmrequisiteurin, seit 2008 Szenenbildnerin bei Schweizer Filmproduktionen (z.B. Aussenrequisite für Grounding, 2005).