Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03509.jsonl.gz/2100

Ostafrika wird derzeit von der schwersten Heuschreckenplage seit Jahrzehnten heimgesucht. Laut UNO sind die Lebensgrundlagen von 20 Millionen Menschen akut bedroht. In Kenia, Somalia und auch in Äthiopien, wo HEKS seit vielen Jahren tätig ist, zerstören die quadratkilometergrossen Insektenschwärme ganze Ernten. Wird nicht sofort interveniert, droht eine Hungersnot. HEKS unterstützt deshalb in der Region Borana die am stärksten betroffenen KleinbäuerInnen und ViehzüchterInnen mit Bargeldzahlungen für Nahrungsmittel und Tierfutter sowie mit der Schulung in Überwachung und Kontrolle der Ausbreitung der Schwärme.
Begünstigte:
Unterstützt werden 650 sehr verletzliche Familien in der sehr stark betroffenen Region Elwaye. Das sind rund 4300 Personen, die während drei Monaten Bargeldzahlungen erhalten, um Lebensmittel kaufen zu können. Personen, die bei der Gewinnung von Weideland und beim Sammeln von Stroh und Heu als Futtervorrat mithelfen, erhalten als Entschädigung ebenfalls finanzielle Unterstützung («Cash for Work»). Darüber hinaus soll der Informationsaustausch zwischen der betroffenen Bevölkerung, den Gemeinden, Distrikten und lokalen Behörden gestärkt werden. Dazu gehören unter anderem auch Schulungen über mögliche Kontrollmassnahmen am Boden sowie die kontinuierliche Überwachung und der Austausch von Informationen über die Ausbreitung der Schwärme. Insgesamt sollen davon rund 16'550 Personen profitieren.
Ziele:
Mit der Umsetzung der genannten Massnahmen soll die von der Heuschreckenplage betroffene Bevölkerung vor einer Hungersnot bewahrt werden.