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Ricciardo zeigte vor allem zu Beginn des Rennens eine starke Vorstellung und kämpfte mehrfach um die Führung, bevor er als Siebtplatzierter seine Position unter anderem gegen beide Toro Rosso und McLaren verteidigen musste. Nachdem er Fernando Alonso und Felipe Nasr zunächst nicht aufhalten konnte, eroberte der Australier in den Schlussminuten Rang zehn gegen Alonso zurück.
Max Verstappen behauptete sich während des gesamten Grand Prix innerhalb der besten Zehn und tauschte dabei die Positionen mit beiden Ferrari, McLaren und auch seinem Teamkollegen. Im letzten Renndrittel rückte er dank einer cleveren Reifenstrategie während der zweiten Safety-Car-Phase sogar bis auf Rang drei vor. Diese Platzierung konnte er gegen Sebastian Vettel, der auf frischeren Pneus unterwegs war, nicht verteidigen. Der Niederländer wurde Vierter.
Wegen eines Unfalls im nachgeholten Qualifying am Sonntagmorgen nahm Carlos Sainz im zweiten Toro Rosso STR10-Renault den Grossen Preis der USA von der letzten Position aus in Angriff. In Runde acht hatte sich der Spanier bereits wieder auf Rang acht vorgearbeitet. Nach einem intensiven Zweikampf mit dem McLaren von Jenson Button überquerte er die Ziellinie als Siebter.
Remi Taffin, Leiter des Renault Sport F1 Einsatzteams: «Wir haben auf dem «Circuit of The Americas» ein reibungsloses Wochenende erlebt, alle Renault ENERGY F1-2015-Hybrid-Antriebseinheiten funktionierten ohne Probleme. Dies unterstreicht, dass wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Unsere Startpositionen waren sehr vielversprechend, unsere beiden Partnerteams lieferten speziell im ersten Rennabschnitt starke Vorstellungen ab. Red Bull Racing war mit Intermediate-Reifen im Regen sehr schnell unterwegs, konnte auf abtrocknender Strecke das Potenzial der profillosen Slicks aber nicht vollständig ausschöpfen. Auch die Scuderia Toro Rosso zeigte einen überzeugenden Auftritt mit einem sehr guten vierten Platz für Max Verstappen. Glückwunsch an Lewis Hamilton für den Gewinn der Fahrerweltmeisterschaft und das Aufstellen weiterer Rekorde.»
Cyril Abiteboul, Geschäftsführer Renault Sport F1: «Der diesjährige Grosse Preis der USA hat das Zeug, als Klassiker in die Geschichte der Formel 1 einzugehen. Wir haben spannende Kämpfe um die Führung, viele tolle Duelle innerhalb der Top 10 und wechselhafte Bedingungen erlebt, die am Ende zu einem neuen Fahrerweltmeister führten. Wir gratulieren Lewis Hamilton zum Gewinn seines dritten Titels. Aus unserer Perspektive zählt aber mehr, dass wir mitten im Geschehen waren – zuerst gemeinsam mit Red Bull Racing im Kampf um die Führung, dann mit der Scuderia Toro Rosso beim Ringen um einen Podestplatz. In puncto Zuverlässigkeit verlief das gesamte Rennwochenende ohne Zwischenfall. Drei Grands Prix stehen jetzt noch aus, wir wollen auf diesem Niveau die Saison zu Ende fahren.»