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Hawker Hunter MK 58
|Text und Fotos:||Beat Eichenberger, Peter Kohler|
|Modell-Erbauer:||Peter Kohler|
|Modell-Besitzer:||Peter Kohler|
Kurzer historischer Rückblick:
Als ehemaliger Flugzeugwart während seiner Militärdienstzeit hat Peter Kohler eine ganz besondere Beziehung zu diesem Flugzeug. Die runden Formen dieses wirklich schönen Flugzeuges haben ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Als Ersatz für die taktisch bereits veralteten Vampire DH-100 und Venom DH-112 konnte sich die Hunter bei der Fliegertruppe gegen andere bekannte Muster wie Sabre MK 6 und P-16 durchsetzen. Die ersten Hunter wurden 1958 an die Schweizer Luftwaffe ausgeliefert. Durch verschiedene Modifikationen wurden die Flugzeuge über Jahre hinweg an den sich ändernden Gegebenheiten angepasst. Während über dreissig Jahre dienten die Hunter auch als Staffelflugzeug für die Patrouille Suisse bis sie Mitte der 90-iger Jahre durch die Tiger abgelöst wurden.
Das Modell:
Peter gehört sicher zu den Pionieren der E-Impellerszene in der Schweiz. Bevor er sich an den Bau machte, bestimmte er einige Eckdaten zu seinem Modell. Dieses wollte er im Massstab 1:16 herstellen, was eine Spannweite von 640 mm und eine Länge von 865 mm ergeben sollte. Das maximale Abfluggewicht sollte ca. 750 gr. betragen. Als Akkus wurden 8-10 1000mAh Zellen vorgesehen. Als Antrieb wählte er ein Speed 400/6V und ein Rojet-Rotor der in einem selbstgebauten Impellerrohr von 70 mm seinen Dienst tut. Entgegen der ursprünglichen Version fliegt Peter in der Zwischenzeit heute mit einem bürstenlosen Hacker-Motor und einem Eigenbaurotor. Als Zellen kommen neu 8 Sanyo CP 2/3 SC zum Einsatz. Das ganze Modell wurde aus ausgesucht leichtem Balsaholz erstellt. Der Rumpf entstand in der bewährten Halbschalenbauweise und die Fläche wurde konventionell in Rippenbauweise aufgebaut. Die Leitwerke entstanden aus einfachen Brettchen. Der Rumpf wurde mit Glasgewebe überzogen und der Flügel und die Leitwerke mit Papier. Das Cockpit wurde ebenfalls naturgetreu gestaltet und die Haube selber gezogen. Einige Zeit nahm auch der Finish in Anspruch. Das Tarnmuster wurde mit der Airbrushpistole aufgespritzt. Die Beschriftungsdetails wurden mittels PC auf Etikettenpapier ausgedruckt, ausgeschnitten und aufgeklebt.
Nach einigen Rückschlägen infolge zu grosser Ruderausschläge und falscher Schwerpunktslage gelang es Peter, seinem Hunter exzellente Flugleistungen beizubringen. Eine ganze Palette von Kunstflugfiguren macht das Modell problemlos mit. Zum Start wird das Modell in einen Startwagen gelegt und mit Hilfe der Gummiflitsche in den Himmel katapultiert.
Peter hat sein Modell ausführlich in einem längeren Bericht in der Zeitschrift elektroModell 2/99 vorgestellt. Ebenfalls hat er einen Bauplan gezeichnet, welcher über den Neckar-Verlag GmbH, Postfach 1820, 78008 Villingen-Schwenningen zu beziehen ist. Die Bestellnummer des Planes wäre 9775.
Peter liefert auch Kabinenhauben und Luftkanäle direkt. Diese sind zu beziehen unter folgender E-Mail Adresse: <email-pii>
Ein Nachbau dieses tollen Modelles lohnt sich alleweil !!!