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Das klassische Konzert des Klavierquintetts «Geschichtsträchtig» am Sonntagnachmittag führte in Pfäffikon durch die musikalischen Epochen – von Barock über Romantik bis in die Morderne.
Am Sonntag fand ein Konzert der besonderen Art im Schulhaus Weid in Pfäffikon statt. Das Klavierquintett «Geschichtsträchtig » lud ein zu einer musikalischen Zeitreise. Die Dirigentin und Musikpädagogin Graziella Contratto führte im ersten Teil kompetent durch die verschiedenen Epochen. Aus jeder Epoche stellte sie dem Publikum zwei Werke von verschiedenen Komponisten vor. Daraus spielte das Klavierquintett kleine Ausschnitte und anschliessend wurde abgestimmt, welches später noch in voller Länge gespielt werden sollte.
Grosse Komponisten der Epoche standen zur Wahl
Man hatte die Qual der Wahl. Wollte man aus dem Barock etwas von Johann Sebastian Bach oder Jean-Marie Leclair hören? Bevorzugte man aus der Wiener Klassik Ludwig van Beethoven oder Joseph Haydn? Gefiel einem aus der Romantik das Werk von Robert Schumann, Franz Schubert oder Franz Liszt besser? Fand man aus der Spätromantik Johannes Brahms oder Erich Korngold schöner? War einem lieber ein Stück von Othmar Schoeck oder Heitor Villa-Lobos aus der frühen Moderne? Und schliesslich sollte man sich aus der Moderne entscheiden zwischen Dimitri Schostakowitsch und Olivier Messiaen. Es war keine einfache Aufgabe, die dem Publikum gestellt wurde. Waren dies doch alles grosse Komponisten ihrer Epochen.
Zurücklehnen und geniessen
Schliesslich stand das Programm und nach einer kurzen Pause durften sich die anwesenden Klassikfans zurücklehnen und geniessen. Nach dem Klaviersolo von Johann Sebastian Bachs Partita Nr.2 in c-Moll, spielte das Streichquartett von Joseph Haydn das «Kaiserquartett». Während des Walzers nach Gounods Oper «Faust» von Franz Liszt zog die Pianistin Eleonora Em die Zuhörer in ihren Bann, als sie das Stück komplett auswendig vortrug. Die vier Streicher spielten anschliessend von Heitor Villa-Lobos aus dem 4. Streichquartett und von Dimitri Schostakowitsch aus dem Streichquartett Op. 110 no. 8. Zu guter Letzt freute sich das Publikum über das Klavierquintett op. 34 in f-Moll von Johannes Brahms. Die fünf kompetenten Schwyzer Musiker ernteten einen wohlverdienten, kaum enden wollenden Applaus des begeisterten Publikums.
Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Denise Metzger