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Der US-Flugzeughersteller Boeing geht eine Kooperation mit seinem aufstrebenden chinesischen Konkurrenten Comac ein. Dabei verfolgen die beiden Unternehmen mehrere Ziele.
Der US-Flugzeugbauer Boeing macht einen aufstrebenden Konkurrenten zum Partner: Die Amerikaner haben sich am Dienstag mit der Commercial Aircraft Corporation of China (Comac) verbündet, dem Hersteller des mit Spannung erwarteten Kurz- und Mittelstreckenjets C919.
Den Chinesen wird zugetraut, die Dominanz von Boeing und dem europäischen Flugzeughersteller Airbus auf dem internationalen Flugzeugmarkt aufzubrechen.
Gemeinsam wollen Boeing und Comac nun daran arbeiten, den Treibstoffverbrauch der Flugzeuge zu senken. Dazu finanzieren sie ein Forschungszentrum in Peking. Der chinesische Markt gilt als einer der wachstumsstärksten überhaupt. So erwartet Boeing, dass die Fluglinien des Landes bis 2030 rund 5000 neue Maschinen brauchen.
Benzinsparende Jets sind in Zeiten steigender Ölpreise überall auf der Welt gefragt. So prüft Boeing derzeit gerade, seinen Langstreckenflieger 777 zu modernisieren. Bei der kleineren Boeing 737 ist die Entscheidung bereits gefallen, nachdem Airbus seinerseits angekündigt hatte, seine A320-Familie zu erneuern.
(rcv/laf/sda)