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Inhalt:
Während Tom Paris der wißbegierigen Kes Flugunterricht gibt, stößt die Voyager auf einen M-Klasse-Planeten, den man anfliegt, um dringend benötigte Ressourcen aufzustocken. Der Holodoc entwickelt ein Gegengift gegen die hautunverträgliche Atmosphäre des Planeten. Aufgrund elektromagnetischer Störungen in der Atmosphäre ist auch ein Beamen unmöglich. Tom gesteht Kim, daß er glaubt, in Kes verliebt zu sein. Neelix kann seine Eifersucht nicht mehr zurückhalten, und so kommt es im Speisesaal zu einer Essensschlacht zwischen Tom und Neelix. Daraufhin schickt Janeway die beiden auf eine gemeinsame Mission. Sie sollen zusammen den Planeten anfliegen. Da sich nur alle 30 Stunden für wenige Minuten ein atmosphärisches Fenster öffnet, ist der Zeitplan festgelegt. Während des Shuttlefluges stören magnetische Impulse die Funktionen des Shuttles. Es kommt zum Absturz. Tom und Neelix fliehen in eine Höhle, wo sie ein übergroßes Ei finden, aus dem bald ein Alienbaby schlüpft. Inzwischen wird die Voyager von einem fremden Schiff angegriffen. Die Voyager kann jedoch das Waffensystem der Angreifer zerstören. Neelix besteht darauf, sich um das Alienbaby zu kümmern. Tom und Neelix finden heraus, daß sich das Baby von Stoffen ernährt, die sich im giftigen Dunst der Atmosphäre befinden. Die Voyager fliegt in die Atmosphäre, um Neelix und Paris hochbeamen zu können. Die Angreifer landen vorher auf dem Planeten und nehmen das Alienbaby auf. Neelix und Paris beamen zufrieden und versöhnt auf die Voyager zurück.
Kritik:
"Parturition" war für alle Fans von Alienbabies und Star Trek-Höhlen-Kammerspielen der frühe Höhepunkt der Serie! Für die restlichen 99,99 Prozent aller Star Trek-Fans war "Parturition" aber wohl der langweiligste Tiefpunkt der zweiten Staffel...
Kitschig und abgedroschen war die Story um das Alienbaby. Die Streitgespräche zwischen Neelix und Tom wirkten sinnlos gestreckt und vorhersehbar. Daß die Angreifer der Voyager sich um das Alienbaby sorgten war ebenfalls keine Überraschung. Gerade die Auseinandersetzungen zwischen Neelix und Tom Paris sind ein weiterer Beweis dafür, daß Streitgespräche und die vielgeforderten "Konflikte zwischen den Hauptfiguren" Star Trek keineswegs interessanter machen... Vielmehr führt es manche Autoren offenbar zu der irrigen Annahme, sie könnten langweilige Stories durch Streit-Dialoge doch noch interessant machen! (Daß Streitgespräche nicht gleich Spannung bedeuten, hat "Star Trek - Deep Space Nine" wohl am eindruckvollsten bewiesen. Die teilweise unsäglichen Streitdialoge zwischen O'Brien und Bashir in den ersten beiden Staffeln waren schlicht langweilig. Als dann ab der dritten Season zwischen den beiden Harmonie herrschte, stieg nicht nur gewaltig das Niveau der Dialoge, es gab auch seitdem nicht einen einzigen Dialog zwischen den beiden, der nicht fesselnd gewesen wäre. Soviel zur immer wieder aufgestellten These, zur Erzeugung von Spannung brauche man "Konflikte"!)
Bemerkenswert an "Parturition" war allenfalls, daß Janeway eine andere Frisur trug. Außerdem markierte "Parturition" das Ende der allmählich nervtötenden Eifersuchtsdramen von Neelix, da er sich nun endlich mit Tom Paris ausgesprochen hat... Das reicht aber wohl kaum, um "Parturition" in die Gattung der erinnerungswürdigen Star Trek-Folgen einzureihen.