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ARA Bauma
Wissenswertes
Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Bauma wurde 1969 in Saland für 6’000 Einwohnerwerte (EW) erstellt und in der Mitte der 90er Jahren zum ersten Mal saniert und erweitert. In den Jahren 2009 und 2010 wurden ca. 5’850 Einwohnerwerte gereinigt.
Die ARA Fischenthal wurde 1975 in Lipperschwendi in Betrieb genommen und anfangs der 90er-Jahre erweitert. Sie war für die Abwasserreinigung von 2’500 Einwohnerwerten dimensioniert worden. Auch sie hatte ihre Belastungsgrenze erreicht. Die Reinigungsleistung war teilweise ungenügend. Zudem wies die Anlage bezüglich Ausrüstung und Steuerung einen grossen Sanierungsbedarf auf.
Demzufolge hat das Ingenieurbüro Hunziker Betatech AG im Auftrag des Kantons Zürich zwei Studien erarbeitet, welche verschiedene Möglichkeiten für die Abwasserreinigung für die Zukunft im Oberen Tösstal aufzeigten.
Anfang April 2011 haben die beiden Gemeinden Fischenthal und Bauma beschlossen, ein erweitertes Vorprojekt für den Zusammenschluss der beiden Abwasserreinigungsanlagen in Fischenthal und Bauma erarbeiten zu lassen. Der bessere Gewässerschutz der Töss und wirtschaftliche Gründe gaben schliesslich den Ausschlag für die Variante des Anschlusses der ARA Fischenthal an die ARA Bauma. Die beiden Gemeinden lösen zukünftig ihre Abwasserprobleme gemeinsam.
Im Juni 2012 hat das Baumer und Fischenthaler Stimmvolk der Zusammenlegung der Kläranlagen deutlich zugestimmt. Das Projekt sieht vor, dass die Fischenthaler ARA in ein Pumpwerk umgebaut wird. Das Abwasser aus Fischenthal wird künftig durch eine 2.75 km lange Heberleitung in die Baumer Kanalisation geleitet und erst in der ARA Bauma in Saland gereinigt.