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In diesem Abschnitt nehme ich Geschichten aus den Anfängen der "Wiedergeburt" des Täggelibocks auf.
Panther (er ist leider Anfang Dezember 2012 verstorben) hat in seinen Memoiren im Kapitel 5 aufgeschrieben, wie es zum Projekt Täggelibock für den Roverharst Interlaken kam. Auf Seite 51 hat er das Schiff kurz so skizziert:
Der Täggelibock ist das letzte Ledischiff auf dem Brienzersee, mit einer
Länge von 21 Metern, 6 Meter Breite und einem Gewicht von ca. 40 Tonnen. Er
wurde 1907 gebaut und diente als Transport- und Schleppschiff. Im Jahr 1959
wurde es von seinem damaligen Besitzer, H. Abegglen Sägereibesitzer in
Bönigen wegen Unrentabilität aufgegeben und im Hafen vom Strandbad Bönigen
verankert. Das Deck wurde in der folgenden Zeit teilweise von Holzräubern
entfernt. Im Sommer 1963 sank es auf Grund. Nur das Steuerhaus und 2 Meter
von Bug schauten noch aus dem Wasser.
Und in diesem Zustand hat Panther das Schiff für 300 Franken gekauft. Mit dem Ziel, den Rovern mit dem Wiederaufbau eine sinnvolle Tätigkeit zu geben.
Das Ziel wurde klar erreicht, aber der Weg dazu war wesentlich steiniger, als Panther oder irgend einer der damals beteiligten Rover sich ausdenken konnten. Es war aber vor allem Panther, der nicht aufgab und unendlich viel Zeit und auch Geld in das fast "bodenlose" Projekt einsetzte. Während Jahren kam bei ihm zuerst der Täggelibock und erst in zweiter Linie sein Geschäft. Wir können ohne zu übertreiben sagen, dass ohne diesen Idealismus von Panther der Täggelibock nie fahrtauglich geworden wäre.
Hier nun die Geschichten aus den Anfängen, ab Winter 1963/1964.
Anlass zu dieser "Sammlung" ist die Mail von Fidelio an Schrube vom 8.8.2012, in welcher er unter anderem geschrieben hat:
Und ich bemühe mich, in meinem abschwachenden Hirn nach Heldentaten zu forschen.
Ob es das Versenken von mehreren Geländern ist?
Das Umwickeln der Schraube mit länglichen Gegenständen?
Das Bohren von tausenden von Löchern in einem der neuen Decks?
Das konstante Absägen des Schutzerdleiters an allen Geräten, die auf den Bock kamen?
Wie dem auch sei, Hauptsache er schwimmt noch immer. Und das soll noch lange so bleiben.