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Die Pfyfferkapellen
Auf einer Seefahrt nach Tunis war Hans Ludwig Pfyffer in einen Sturm geraten. Er versprach in seiner Not, als Votivgabe nach seiner Rückkehr an der Hauptfassade der Wallfahrtskirche zwei Rundkapellen errichten zu lassen. Zusammen mit seinem Bruder Christoph setzte er das Versprechen in Tat um. Das alte Vorzeichen wurde abgerissen und bereits 1621 wurden die neuen Kapellen geweiht.
Die Kapellen weisen einen achteckigen Grundriss auf. Die Rundbogenfenster sind mit reichem Masswerk geschmückt. Sogenannte welsche Hauben bilden die Dächer, die vom Christus- und Marienmonogram bekrönt sind.
In den Dachreitern beider Kapellen hängen Glöcklein, die von den Gründern gestiftet wurden. Im Innern befinden sich monumentale Altäre.