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Die Umweltsteuer war bereits auf dem Grenelle-Umweltgipfel angeregt worden und soll nun auf alle Transportfahrzeuge oberhalb von 3,5 t angewendet werden. Gezahlt werden soll sie von den Kunden der Transporteure - also in diesem Fall von der Gartenbaubranche.
Die französische Regierung will die Abgabe ab dem 1. Oktober 2013 erheben. Ursprünglich hatte Transportminister Frédéric Cuvillier den 20. Juli vorgesehen. Der FNPF, Légumes de France und der FNPHP pochen insbesondere auf eine Befreiung von dieser neuen Steuer für die Beförderung frischer, leichtverderblicher Produkte.
Sie sehen in der Lenkungsmassnahme neben einer Gefahr für ihre Unternehmen auch eine generelle für die französische Wirtschaft, für die Beschäftigung und für die Ausgestaltung der ländlichen Räume. Der Berufsstand machte darüber hinaus geltend, dass die Verteilung und nzer Transport frischer und verderblicher Waren vor allem von dem nationalen Strassennetz abhängig seien, für das die Umweltsteuer gelten solle, und es keinerlei Alternativen für die Produzenten gebe.
Die Umweltsteuer werde dazu beitragen, die Belastungen zu vergrössern, die bei den Produkten ins Gewicht fielen. Ausserdem sehen FNPF, Légumes de France und FNPHP Unzulänglichkeiten zwischen der Abgabe und dem geäusserten Wunsch der Pariser Regierung, kurze Absatzwege und Regionalität fördern zu wollen.