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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.01159 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 5. März 2019 in Sachen X.___ Stiftung Y.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Marc Spescha Langstrasse 4, 8004 Zürich dieser substituiert durch MLaw Z.___ Advokaturbüro Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1964, meldete sich am 15. November 2004 unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 13. Oktober 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente ab 1. November 2003 zu (Urk. 10/23). Mit Mitteilungen vom 17. Januar 2007 (Urk. 10/36) und 21. Juli 2011 (Urk. 10/48) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenansp ruch sei un verändert. Eine Anmeldung zum Bezug von Hilflosenentschädigung wurde mit Verfügung vom 9. November 2011 abgewiesen (Urk. 10/53). 1.2 Nach Eingang eines am 23. August 2016 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 10/55 ) holte die IV-Stelle unter anderem bei Dr. med. A.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten ein, das am 10. Mai 2017 erstattet wurde (Urk. 10/69 ). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 10/71; Urk. 10/78 ) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. September 2017 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 10/81 = Urk. 2). 2. 2.1 Die Versicherte erhob am 25. Oktober 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. September 2017 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin die bisherige Rente auszurichten. Eventuell sei ein psychiatrisches Gut achten einzuholen oder die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2017 (Urk. 9 ) die Abweisung der Beschwerde. 2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 12. April 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 ) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt sowie ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 12). Mit Replik vom 9. Mai 2018 (Urk. 13) hielt die Beschwerdeführerin an ihren An trägen fest. Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 15). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_12 5/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnos e voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist je doch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fer ner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Ände rung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurte ilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Aufhebung der bisher ausgerichteten halben Rente in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin gestützt auf das eingeholte psychiatri sche Gutachten verbessert habe und der Beschwerdeführerin seit April 2017 eine Tätigkeit im Umfang von 70 % zumutbar sei (S. 1 f.). In der Beschwerdeantwort (Urk. 9) begründete sie – näher dargelegt – den Revi sionsgrund und den Zeitpunkt. Sie machte geltend, f ür den Fall des Fehlens eines Revisionsgrundes wäre eine Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG zu prü fen (S. 1 ff.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), auf das Gutachten könne aus näher dargelegten Gründen (S. 8 ff.) nicht abgestellt werden, da sich ihr Gesundheitszustand nicht verbessert habe. Damit bestehe ein weiterhin unveränderter Gesundheitszustand, weshalb mit der Rentenkürzung Art. 17 ATSG verletzt werde (S. 12). Schliesslich sei sie nie zu einem Gespräch betreffend Eingliederungsmassnahmen eingeladen worden, welche notwendig seien, da sie fast 15 Jahre lang eine IV-Rente bezogen habe und aus alleiniger Kraft eine Selbsteingliederung unmöglich sei (S. 12 am Schluss). Replicando (Urk. 13) führte sie nochmals aus, dass sich s eit der letzten Rentenre vision k eine gesundheitliche Verbesserung eingestellt habe (S. 3 Ziff. 5) und dass sie das Vorliegen der Voraussetzungen der Wiedererwägung bestreite (S. 3 f.). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht von einem ver besserten Gesundheitszustand ausging und die bisherige halbe Rente einstellte. 3. 3.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache stützte sich im Wesentlichen auf den Arztbe richt von Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psy chotherapie, vom 18. Januar 2005 (Urk. 10/13). Diese diagnostizierte bei der Beschwerdeführerin die Entwicklung einer Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) nach dem Unfalltod ihres 17-jährigen Sohnes am 27. Oktober 20 0 1 (pathologi sche Trauerreaktion) und erachtete sie seit dem Todesdatum für vollständig arbeitsunfähig (S. 1). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit bestehe ab 19. Juni 2003 eine halbtägige Arbeitsfähigkeit (S. 5). Sie führte aus, seit dem Unfalltod des Sohnes habe sich das Leben der Beschwer deführerin vollständig verändert. Im Vordergrund der psychiatrischen Sympto matik stehe ein Vermeiden von Aktivitäten, die Erinnerungen an den Verlust wachrufen (z.B. Zugfahren, Gehen zum Bahnhof Oerlikon, Aufenthalt an Orten, an denen sie Freunde ihres Sohnes begegnen könnte). Zusätzlich bestünden Einschlaf- und Durchschlafstörungen sowie Konzentrationsstörungen und eine ver mehrte Vergesslichkeit, die sie vor dem Unfalltod ihres Sohnes nicht gekannt habe (S. 2). 3.2 3.2.1 Den Verlauf nach der Rentenzusprache betreffend liegen die folgenden medizini schen Berichte vor: Im Rahmen der im September 2006 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 10/3 3 ) berichtete Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, am 27. November 2016 der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/34/3-5). Er nannte als Diagnosen eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-1 0 F43.1) sowie eine Adipositas, welche zwar eine mässige Einschränkung der körperlichen Leistungs fähigkeit bedinge, jedoch für die grundsätzliche Beurteilung nicht ausschlagge bend sei (S. 1 oben). Seit November 2005 bis heute seien zirka 2-3 wöchentliche Gesprächstermine durchgeführt worden. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin im Denken und Fühlen weitgehend auf den jetzt fünf Jahre zurückliegenden Unfall tod ihres damals 17-jährigen Sohnes eingeschränkt. Die Schwere und Länge der Symptomatik rechtfertige die Diagnose einer schweren posttraumatischen Belas tungsstörung (S. 1 Mitte). Der Unfalltod des Sohnes, welcher von einem Zug er fasst worden sei, habe die Beschwerdeführerin plötzlich und vor allem anhaltend in einen Zustand der Trauer, Lähmung und Ängstlichkeit versetzt. Ihre psychische Belastbarkeit zeige sich massiv reduziert (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin sei durch ihre posttraumatische Belastungsstörung hoch gradig behindert. Inwieweit zusätzlich aggravierende Momente vorhanden seien, sei bei der Komplexität des Falles nur schwer zu beurteilen. Die bisherigen thera peutischen Bemühungen hätten leider keinen signifikanten Rückgang der Symp tome bewirken können. Aus derzeitiger Sicht liege keine verwertbare Arbeitsfä higkeit vor, mithin bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Um doch noch eine verwertbare Arbeitsfähigkeit zu erzielen, sei die weitere Beurteilung durch einen auf Psychotrauma spezialisierten Psychiater empfohlen (S. 3). 3.2.2 Dr. med. D.___ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerde gegnerin entnahm dem Bericht des behandelnden Dr. C.___ im Wesentlichen unveränderte Befunde, weshalb er in seiner Stellungnahme vom 12. Januar 2007 die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten und lei densangepassten Tätigkeit als Putzfrau weiterhin im Umfang von 50 % festsetzte (Urk. 10/35 S. 2). 3.2.3 Auf Zuweisung von Dr. C.___ erfolgte am 22. Oktober 2010 durch die Ärzte des Universitätsspitals E.___, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, eine psychiatrische Beurteilung. Mit Bericht vom 27. Oktober 2010 (Urk. 10/44/11-14) diagnostizierten die Ärzte eine komplizierte Trauerstörung (ICD-10 F43.9) sowie eine rezidivierende Depression, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). Sie führten aus, im Vordergrund der aktuellen Beschwer den stehe die ständig e Trauer um den vor 5 (richtig: 9) Jahren verunglückten Sohn. Die Beschwerdeführerin denke jeden Tag an ihn, könne nicht akzeptieren, dass ihr damals 17-jähriger, ältester Sohn plötzlich aus dem Leben gegangen sei. Sie mache sich für seinen Tod verantwortlich. Ihr Mann habe sie verlassen, ihre Tochter sei aus dem Haus ausgezogen. Aufgrund der anhaltenden Trauerreaktion und der damit verbundenen Stimmungsschwankungen und Müdigkeit, bleibe die Beschwerdeführerin zu Hause und kümmere sich lediglich um ihre 10-jährigen Zwillinge (S. 1). Im Kontakt sei die Beschwerdeführerin freundlich zugewandt. Aufmerksamkeit, Auffassung und mnestische Funktionen seien unauffällig, die Konzentrationsfähigkeit subjektiv eingeschränkt. Es bestünden keine Hinweise auf Wahn, keine Halluzinationen oder Ich-Störungen. Die Beschwerdeführerin schildere häufiges Weinen und starke Stimmungsschwankungen. Der Antrieb sei vermindert, die Psychomotorik leicht verlangsamt. Es bestünden Schlafstörungen mit Ein- und Durchschlafstörungen ohne Al b träume (S. 1 am Schluss), hingegen keine Anhaltspunkte für eine posttraumatische Belastungsstörung (S. 4). 3.2.4 Im Rahmen der im Februar 2011 eingeleiteten Rentenrevision erachtete Dr. C.___ den Gesundheitszustand der Beschwerdeführ erin als unverändert (Urk. 10/40 Ziff. 1.1). Mit Bericht vom 9. April 2011 (Urk. 10/44 /5-10 ) führte er aus, die Beschwerdeführerin leide an einer komplizierten Trauerstörung (ICD-10 F43.9) sowie an einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33). Sie sei von 2005 bis April 2008 in seiner Behandlung gewesen und habe ihn im Septem ber 2010 in mittelgradig depressivem Zustand mit Suizidgedanken wieder aufge sucht. Aufgrund des Arztberichtes des E.___ vom 27. Oktober 2010 (vgl. vorstehend E. 3.2.3) müsse neben der Trauerreaktion von einer rezidivierend de pressi ven Störung ausgegangen werden, die zumindest im Herbst 2010 mittelgra dige Ausprägung gezeigt habe (Ziff. 1.4). Als Reinigungsmitarbeiterin bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.6), wobei die aktuelle Arbeitsfähigkeit nicht ein schätzbar sei. Aufgrund der langen Arbeitsabs tinenz werde die Arbeitsfähig keit wohl nur über einen Arbeitsversuch/Belastungsversuch gena uer bestimmbar sein (Ziff. 1.7), was auch für die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepass ten Tätigkeit gelte, da d ie vormalige Tätigkeit behinderungsangepasst sei (Ziff. 1.7). Mit gezielter Weiterführung der Therapie könnte die Arbeitsfähigkeit verbessert werden (Ziff. 1.8). 3.2.5 Die Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am E.___ beantworteten den Fragebogen der Beschwerdegegnerin zur Rentenrevision am 4. Juli 2011 (Urk. 10/46). Als Diagnose nannten sie rezidivierende Depressionen, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), bestehend seit 2005 sowie einen Zustand nach einer komplizierten Trauerstörung bei plötzlichem Tod des ältesten Sohnes im Jahr 2005 (richtig: 2001; ICD-10 F43.9; Ziff. 1.1). Sie hätten im Oktober 2010 mit der dolmetscherunterstützten Behandlung der komplizierten Trauer bei kognitiv- behavioralen Ansatz begonnen. Am 14. Juni 2011 habe diese Therapie er folgreic h abgeschlossen werden können. Eine weitere ambulante psychiatrische Behandlung mit dem Schwerpunkt auf die Depression und auf die interpersonel len Probleme erscheine angezeigt. Erneut sollten unterstützende medikamentöse Massnahmen evaluiert werden (Ziff. 1.5). Während der Behandlung am E.___ sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit a usz ugehen (Ziff. 1.6). Bei der Beschwerdeführerin liege eine mittelgradige Depression mit somatischen Symptomen vor. Als Einschränkung en resultierten daraus insbesondere erhöhte Ermüdbarkeit, eine deutlich reduzierte körperliche und psychische Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen, Ein- und Durchschlafstörungen, Ängste und sozialer Rückzug. Bereits bei leichter Tätigkeit komme es rasch zu einer starken Zunahme der Beschwerden. Durch die Konzentrationsstörungen und erhöhte Ermüdbarkeit könne es zu Fehlern beim Ausführen von Aufgaben kommen. Aus psychiatrischer Sicht sei zu erwarten, dass die Etablierung eines 50%igen Pensums gelingen könnte, wobei dringend empfohlen sei, das Arbeitspensum kleinschrittig aufzu bauen. Eine Steigerung der Leistungsfähigkeit über das 50%ige Arbeitspensum hinaus erscheine realistisch (Ziff. 1.7 und Ziff. 1.8 ). 4. 4.1 Im vorliegenden Revisionsverfahren sind die folgenden relevanten medizinischen Berichte aktenkundig: 4.2 Am 28. November 2016 (Urk. 10/60) berichtete Dr. C.___ der Beschwerde gegnerin (Urk. 10/60). Er stellte die unveränderte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung und einer komplizierten Trauerstörung ( Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin stehe seit Februar 2008 in seiner fachärztlichen Behandlung. Nach der Traumabehandlung im E.___ im Jahr 2010/2011 sei die ambulante Be handlung zuerst höher- dann niederfrequent weitergeführt worden. Im Jahr 2012 hätten drei, im Jahr 2013 zwei, im Jahr 2014 zwei, im Jahr 2015 eine und im Jahr 2016 bisher eine Konsultation stattgefunden ( Ziff. 3 ). Die Symptomatik umfasse einerseits ein depressives Residuum mit reduzierter Grundstimmung, hoher Affektlabilität mit überschiessender Affektäusserung (von dysphorisch bis verzweifelt-weinerlich), ausgeprägte Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörung ( alltagsbehindernder Ausprägung), a ndererseits als Resi dualzustand der komplizierten Trauerreaktion eine hochgradige Fixiertheit auf die Sicherheit der 15-jährigen Zwillinge. Dies äussere sich in anhaltende Sorge um deren Wohlergehen, lückenloses, fas t ihre gesamte Energie absorbierendes Beaufsichtigungsverhalten sowie sehr enge Vorgaben, wie die Zwillinge sich im Alltag zu verhalten hätten. Die Beschwerdeführerin sei dadurch im Lebensvollzug deutlich eingeschränkt, da sowohl mentale, wie auch emotionale Funktionen nachhaltig gestört seien und ihr Alltags verhalten nachhaltig triggerten. Es be stehe eine ausgeprägte Restsymptomatik, die auch die Arbeitsfähigkeit deutlich beeinträchtige. Es sei davon auszugehen, dass die aktuelle Arbeitsfähigkeit von 50 % nicht verbessert werden könne ( Ziff. 3). 4.3 Dr. A.___ erstattete ein psychiatrisches Gutachten am 10. Mai 2017 gestützt auf die Akten sowie die Untersuchungen der Beschwerdeführerin vom 21. April 2017 (Urk. 10/69). Er nannte als Diagnose eine rezidivierende depressive Erkran kung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.10), ohne somatisches Syndrom (S. 18). Er schloss – näher ausgeführt – eine posttraumatische Belastungsstörung mangels Vorliegens des Katastrophenkriteriums und von Flashbacks aus (S. 18 am Schluss). Ebenso sei die nicht näher bezeichnete Trauerreaktion als Sammel becken ungewöhnlicher Reaktionen zu sehen. Eine konkrete Diagnose sei damit nicht verbunden. Bei ICD-10 finde sich dies ohne nähere Bezeichnung und ohne diagnostische Kriterien. Eine solche ICD-10-Diagnose sei daher aufgrund fehlen der Spezifikationen weder widerlegbar noch diagnostizierbar. Sie sei frei wählbar und durchaus als Möglichkeit diese r Symptomatik zu sehen (S. 19 oben). Zum psychischen Befund führte der Gutachter aus, die Beschwerdeführerin gebe selber Antriebsstörungen, Traurigkeit und Überforderung an. Sie selber nehme an sich verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit wahr. Innerhalb der neuropsychologischen Untersuchung finde sich eine dem Niveau der Schul bil dung angepasste neuropsychologische Funktionsfähigkeit. Es fänden sich phobisch anmutende Ängste bezüglich der potenziellen Verletzung der Kinder. Es komme auch zu einer teilweise kognitiven Verzerrung bezüglich der eigenen Schuldgefühle und Gefühlen von Wertlosigkeit. In s gesamt fände n sich Hinweise für eine rezidivierende depressive Erkrankung, die jedoch kein somatisches Syn drom aufzeige. Bei der mittelgradigen depressiven Episode fänden sich die typi schen depressiven Symptome in einer mittelgradigen Ausprägung (S. 19 Mitte). Des Weiteren sei eine spezifische isolierte Phobie nicht ableitbar, ebenso fänden sich weder eine Angststörung noch eine Panikstörung mit schweren Angst at tacken ohne spezifische Situation. Die Beschwerdeführerin bekomme Angst, wenn sie – wenn die Kinder nicht im Hause seien – die Sirenen eines Sanitäts wagens höre. Dies sei eine so seltene Begebenheit, dass dies nicht als isolierte Phobie diagnostizierbar sei (S. 19 am Schluss). Zum sozialen Kontext wies der Gutachter unter anderem darauf hin, dass die Beschwerdeführerin weder lesen noch schreiben könne. Aktuell lerne sie Hoch arabisch. Es sei zu einer schweren psychosozialen Belastungssituation mit dem Tod des Sohnes gekommen. Eindeutig sei nunmehr eine pathologische Reaktion darauf, die weit über eine normale psychosoziale Belastungssituation hinausgehe. Die Beschwerdeführerin habe sich selber als Ressourcen ihre Kinder strukturiert. Zusätzlich gebe sie an, ihr Psychiater sei für sie eine Hoffnung und Stütze. Es bestehe ein freundschaftlicher Kontakt mit ihrem ehemaligen Ehemann. Die Ver kehrsfähigkeit sei nicht eingeschränkt, für Einkäufe in den Coop und Migros so wie auch für Spaziergänge verlasse sie das Haus. Nachmittags würde sie meistens Hocharabisch lernen. Einschränkungen im Waschen, Kochen, Einkaufen und Putzarbeiten lägen keine vor. Es komme jedoch zu erheblicher fehlender Compliance bezüglich Einnahme der Medikation. Es fehle jegliche Motivation zur Reintegration. Sie selber gehe davon aus, dass sie eine ganze IV-Rente benötigen würde (S. 15 f f.). Zur Frage der Konsistenz führte der Gutachter aus, grundsätzlich finde sich eine ähnliche Symptomatik basierend auf der Aktenlage. Die Wertung, dies als Traumafolgestörungen zu sehen, sei aktuell nicht mehr rechtfertigbar. Der Grad der Symptomatik werde jedoch auch im letzten Befundbericht als deutlich gebes sert angesehen. Die eigene Ansicht breche erheblich mit den möglichen Alltags aktivitäten. Die Beschwerdeführerin fordere für sich eine vollständige Arbeitsun fähigkeit ein. Im Gegensatz hierzu zeig ten sich in den Alltagsaktivitäten keinerlei Einschränkungen (S. 24). Im Vergleich zum Zustandsbild von 2011 finde sich eine deutliche Besserung. Es sei daher von einem gebesserten Gesundheitszustand auszugehen. Auch die Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit würden daher anders beurteilt. Es sei nicht von einer anderen Beurteilung des gleichen Sachverhaltes auszugehen. Aktuell bestehe bei der Beschwerdeführerin eine 70%ige Arbeitsfähigkeit im angestamm ten Beruf als Reinigungskraft. Eine angepasste Tätigkeit ergebe keine höhere Arbeitsfähigkeit, da die Tätigkeit als Reinigungskraft wegen geringgradiger An forderung bezüglich kognitiver und interaktioneller Fähigkeite n als ideal ange passt gelte. Der behandelnde Psychiater gebe ein Befundbild nachweisbar ab November 2016 zu einer deutlich erhöhten Arbeitsfähigkeit an, jedoch gehe dieser von einer aktuellen Arbeitsfähigkeit von 50 % und von keiner therapeutischen Besserungsfähigkeit aus. Hingegen finde sich im Untersuchungszeitpunkt des E.___ im Jahr 2011 gemäss psychiatrischer und psychotherapeutischer Ansicht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit mit deutlicher Verbesserungsmöglichkeit. Zudem fehle es an einer adäquaten Psychopharmaka - therapeutischen Betreuung, da nur ein einziges antidepressiv wirksames Medikament verordnet worden sei. Nur sehr begrenzt aussagekräftig seien die anamnestischen Angaben der Beschwerdefüh rerin. Sie selber gehe davon aus, vollständig arbeitsunfähig zu sein (S. 29 f. mit Verweis auf S. 28). 4.4 RAD-Ärztin Dr. med. F.___ erachtete in ihrer Stellungnahme vom 7. Juni 2017 (Urk. 10/70 S. 3 f.) das eingeholte Gutachten von Dr. A.___ aus versi cherungsmedizinischer Sicht als nachvollziehbar ; es sei darauf abzustellen. 4.5 Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erachtete in seiner Beurteilung vom 9. Juli 2017 den Rentenrevisionsentscheid der Beschwer degegnerin für unangebracht. Seit dem Tod ihres Sohnes stehe die Beschwerde führerin mit Unterbrüchen unter einer medikamentösen Therapie mit Citalopram 20 mg und seit März 2015 mit Remeron 30 mg. In den gesamten 15 Jahren sei sie von keinem behandelnden Arzt zu mehr als 50 % arbeitsfähig erachtet wor den. Die Beurteilung einer 70%igen Arbeitsfähigkeit durch Dr. A.___ nach einer einmaligen Exploration sei für ihn in keiner Weise nachvollziehbar und basiere nach seinem Dafürhalten nicht auf einer gewissenhaften Beurteilung der Anamnese und Gewichtung der Behandlung durch die ärztlichen Kollegen (Urk. 10/77/4). 4.6 Dr. C.___ verfasste am 30. Juni 2017 einen ärztlichen Bericht (Urk. 10/77). Darin wies er auf eine ausgeprägte Restsymptomatik hin, welche auch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige und deren Erhöhung über die attestierten 50 % nicht möglich sei (S. 1). Falsch sei das psychiatrische Gutachten hinsichtlich der durchgeführten Psychopharmakatherapie. Eine solche sei – näher ausgeführt – durchaus durchgeführt worden und eine erneute Pharmakabehandlung dürfte das Ergebnis nicht verbessern, da die Beschwerdeführerin doch über mehrere Jahre antidepressiv mediziert gewesen sei, ohne dass dadurch die Symptomatik nam haft habe beeinflusst werden können (S. 2 f.). Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, dass neu eine Arbeitsfähigkeit von 70 % vorliegen soll (S. 3). Schliesslich sei auch die postulierte Ablehnung jeglicher Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdeführerin zu hinterfragen. In einem vertrauensvollen und motivations fördernden Gespräch mit einem Eingliederungsberater der IV hätte sich ein an deres Ergebnis gezeigt (S. 3 am Schluss). 5. 5.1 Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die halbe Invalidenrente zu Recht aufgehoben hat. 5.2 Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss eines Rentenrevisionsverfahrens eine anspruchsrelevante Änderung des Invaliditäts grades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruches mit rechtskonformer Sachverhaltsab klärung, Beweiswürdigung und – bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen eines Gesundheitsschadens – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4). Eine Revisionsverfügung gilt dann als Vergleichsbasis, wenn sie die ursprüngliche Rentenverfügung nicht bestätigt, sondern die laufende Rente aufgrund eines neu festgesetzten Invalidi tätsgrades geändert hat. Dabei kommt einer Verfügung, welche die ursprüngliche Rentenverfügung bloss bestätigt, bei der Bestimmung der zeitlichen Vergleichs basis keine Rechtserheblichkeit zu (vgl. BGE 109 V 262 E. 4a; 130 V 71 E. 3.2.3). Dies gilt im vorliegenden Fall mit B lick auf die Mitteilungen vom 17. Januar 2007 (Urk. 10/36) und 21. Juli 2011 (Urk. 10/48), mit denen die halbe Invalidenrente jeweils bestätigt wurde. Vor allem auch und entgegen der Ansicht der Beschwer deführerin (vgl. Urk. 13 S. 2) aus dem Grund, dass hinsichtlich der Rentenrevision im Jahr 2011 nicht einmal der RAD der Beschwerdegegnerin zur medizinischen Sachlage Stellung genommen hat. Als Vergleichsbasis kommt damit die Verfü gung vom 13. Oktober 2005 in Betracht, mit welcher der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 2003 eine halbe Invalidenr ente zugesprochen wurde (Urk. 10/23 ). 5.3 5.3.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 5.3.2 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 5.4 Der Gutachter hat die heute massgebenden Standardindikatoren ( vgl. vorstehend E. 5. 3.2 ) in seine Beurteilung weitestgehend einbezogen. So hat er sich einlässlich mit den diagnoserelevanten Befunden und deren Ausprägung auseinandergesetzt, ebenso mit dem Behandlungserfolg, der - wenn auch (noch) nicht im an sich möglichen Umfang – aufgrund fehlender stattfindender adäquater Psychophar makotherapie eingetreten ist. Zum Aspekt der Persönlichkeit und der persönli chen Ressourcen wies er insbesondere bei gebessertem Befund auf die fehlende Motivation zur Eingliederung hin, und den sozialen Kontext betreffend wies er nam entlich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin über keinerlei Schulbildung verfügt, nun aber Hocharabisch lernt, freundschaftliche n Kontakt zu ihrem Ehe mann pflegt und für Spaziergänge sowie für Einkäufe in die Migros und Coop ausser Haus geht und die öffentlichen Verkehrsmittel ohne Einschränkung nutzen kann. Schliesslich äusserte er sich auch zur Konsistenz, und zwar unter Hinweis auf festgestellte Diskrepanzen. Zu nennen ist hier vor allem seine Feststellung, dass in den Alltagsaktivitäten keinerlei Einschränkungen bestehen. Schliesslich ist auch die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit so erfolgt, dass sie sich gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) ergibt. 5.5 Nachdem sich der Gutachter in seiner Beurteilung (auch) an den Standardindika toren orientiert hat, ist die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren einge schätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), klar zu bejahen. Die funktionellen Auswir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage las sen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen. Somit ist betreffend die Diagno sen wie auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten abzustellen, welches auch sonst die Anforderungen an ein beweistaugliches Gutachten erfüllt (vgl. vorstehend E. 1.4). Die Richtigkeit des Gutachtens zeigt sich auch im Umstand, dass bereits die Ärzte des E.___ im Juli 2011 eine Steigerung der Leistungsfähigkeit über das 50%ige Arbeitspensum hinaus als realistisch erachteten (vgl. vorstehend E. 3.2.5) sowie in der Feststellung, dass im Jahr 2015 und 2016 jeweils nur eine Konsultation beim Behandler stattgefunden hat (vgl. vorstehend E. 4.2), wa s auf einen wenig ausgeprägten Leidensdruck hinweist. 5.6 Dem stehen die in der Beschwerde (Urk. 1 S. 9 ff. ) genannten Kritikpunkte nicht entgegen. Namentlich den Ausführungen betreffend Befunde und psychische Ein schrän kungen kann nicht gefolgt werden. So legte der Gutachter (vgl. vorstehend E. 4.3) nachvollziehbar und schlüssig dar, weshalb eine gesundheitliche Verbes serung stattgefunden hat und keine andere B eurteilung eines im Wesentlichen gleichgebliebenen Sachverhaltes vorliegt. Auch führen die Einwände der behandelnden Ärzte zu keinen abweichenden Schlussfolgerungen, zumal es sich bei Dr. G.___ um keinen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie handelt (vgl. vorstehend E. 4.5 ) und die Berichte von Dr. C.___ (vgl. vorstehend E. 3.2.1, E. 3.2.4, E. 4.2 und E. 4.6) aufgrund seiner auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zur Beschwerdeführerin zurückhal tend zu gewichten sind (BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts 8C_787/2013 vom 14. Februar 2014 E. 3.3.2 mit weiteren Hinweisen ; vgl. auch BGE 135 V 465 E. 4. 5 ), was sich exemplarisch auch darin zeigt, dass er der Be schwerdeführerin die Wohnung besorgte, mit den Kindern und den Sozialbehör den redet, ja sogar bei Schwierigkeiten oder Problemen sofort benachrichtigt wird (Urk. 10/69 S. 12 Mitte). 5.7 Somit steht der medizinische Sachverhalt dahingehend fest, dass die Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin krankheitsbedingt in dem gutachterlich attestier ten Umfang (vgl. vorstehend E. 4.3 ) eingeschränkt ist, mithin in der angestamm ten Tätigkeit und anderen Hilfstätigkeiten des freien Arbeitsmarktes um 3 0 %. Im Vergleich zum Sachverhalt im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache ( vgl. vorstehend E. 3.1) wie auch im Zeitpunkte der letzten Rentenrevision (vgl. vorstehend E. 3.2.3 ff.) ist nunmehr eine deutlich höhere Arbeitsfähigkeit ausge wiesen. Dies ist eine Veränderung, welche einen Rev isionsgrund (vgl. vorstehend E. 1.3 ) darstellt. Bei diesem Ergebnis erübri gen sich Weiterungen zu einer wie von der Beschwer degegnerin mit Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2017 vorgebrachten Wie dererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG respektive zweifellosen Unrichtigkeit der Rentenzusprache (Urk. 9 S. 2). 6. 6.1 Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdefüh r erin in wirt schaftlicher Hinsicht auswirkt. 6.2 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des E inkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Pro zentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbs einkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkom men auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hy pothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). 6.3 Da der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit gemäss Gutachten noch zu 70 % zumutbar ist, kann rechnerisch ein Prozentvergleich vorgenommen werden. Eine möglichst genaue Bezifferung und Gegenüberstellung der beiden hypothe tischen Erwerbseinkommen, um aus der Einkommensdifferenz den Invaliditäts grad bestimmen zu können, erübrigt sich somit. Der Invaliditätsgrad entspricht mithin der attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 %. 6.4 Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leis tungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Rechtsprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wiedererwägungsweise) Her absetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien (vgl. lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen der Änderung vom 1 8. März 2011 [ 6. IV-Revision, ers tes Massnahmenpaket]) bedeutet nicht, dass die darunter fallenden Rentnerinnen und Rentner im jeweiligen revisions- (Art. 17 Abs. 1 ATSG) beziehungsweise ge gebenenfalls wiedererwägungsrechtlichen (Art. 53 Abs. 2 ATSG) Kontext einen Besitzstandsanspruch geltend machen könnten; es wird ihnen lediglich zugestan den, dass – von Ausnahmen abgesehen – aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder einer langen Rentendauer die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1). Die 1964 geborene Beschwerdeführerin bezog seit 200 3 eine halbe Rente und war im Zeitpunkt der Rent enaufhebung 53 Jahre alt, weshalb sie nicht unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis fällt. Sie fühlt sich zudem nich t in der Lage zu arbeiten (vgl. vorstehend E. 4.3), weshalb die Beschwerde gegnerin nicht gehalten war, Eingliederungsmassnahmen zu veranlassen: Fehlt es am Eingliederungswillen bzw. an der subjektiven Eingliederungsfähigkeit, so entfällt der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste (Urteil des Bundes gerichts 8C_569/2015 vom 17. Februar 2016 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_19/2016 vom 4. April 2016 E. 5.2.3). D er Beschwerdeführerin steht es indes frei, sich bei der Beschwerdegegnerin für Unterstützungshilfe hinsi chtlich Eingliederung zu melden, was auch aus medizi nischer Sicht befürwortet wird (vgl. vorstehend E. 4.6). 6.5 Die Beschwerdegegnerin hat somit zu Recht eine revisionsrelevante Sachverhalt sänderung angenommen und eine Renteneinstellung verfügt. Die Beschwerde gegnerin hat in Übereinstimmung mit Art. 88 bis Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) die Rentenaufhebung auf den ersten Tag des zweiten der Zustellung der angefochtenen Verfügung vom 25. September 2017 Monats verfügt. Die angefochtene Verfügung vom 25. September 2017 (Urk. 2) erweist sich des halb als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 7. 7.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV - Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie der unterliegenden Besc hwerdeführerin aufzuerlegen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). 7.2 D er unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin respektive seine fall führende Substitutin MLaw Z.___ wies in der eingereichten Kostennote vom 4. Juni 2018 (Urk. 17/2) für das vorliegende Verfahren einen Aufwand von 9 Stunden und 40 Minuten à Fr. 220. -- sowie Barauslagen von Fr. 56.50 aus. Es entspricht durchaus der Realität, dass Rechtsanwälte von ihren Substituten unterstützt werden. Da es sich bei der Substitutin unbestritten ermassen um keine Rechtsanwältin handelt, ist deren Bestellung als unentgeltliche Rechtsvertretung nicht erlaubt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 2C_323/2011 vom 29. August 2011 E. 2 un d 8C_888/2011 vom 7. Mai 2012), eine Tatsache, der das Gericht mit der Bestellung von Rechtsanwalt Marc Spescha als unentgeltlicher Rechtsvertreter Rechnung trug (vgl. Urk. 12). Nach Einsicht in die angepasste beziehungsweise um den Faktor «Subs t itution» bereinigte (vgl. Urk. 17/1) Honorarnote vom 4. Juni 2018 (Urk. 17/2) ist dem un entgeltlichen Rechtsvertreter de r Beschwerdeführer in, Rechtsanwalt Marc Spescha, beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (exkl. MWSt ) eine Entschädigung für se inen Aufwand in Höhe von Fr. 2'3 56.70 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zuzusprechen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Marc Spescha, Zürich, wird mit Fr. 2'3 56.70 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - MLaw Z.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.01159 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 5. März 2019 in Sachen X.___ Stiftung Y.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Marc Spescha Langstrasse 4, 8004 Zürich dieser substituiert durch MLaw Z.___ Advokaturbüro Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1964, meldete sich am 15. November 2004 unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 13. Oktober 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente ab 1. November 2003 zu (Urk. 10/23). Mit Mitteilungen vom 17. Januar 2007 (Urk. 10/36) und 21. Juli 2011 (Urk. 10/48) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenansp ruch sei un verändert. Eine Anmeldung zum Bezug von Hilflosenentschädigung wurde mit Verfügung vom 9. November 2011 abgewiesen (Urk. 10/53). 1.2 Nach Eingang eines am 23. August 2016 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 10/55 ) holte die IV-Stelle unter anderem bei Dr. med. A.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten ein, das am 10. Mai 2017 erstattet wurde (Urk. 10/69 ). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 10/71; Urk. 10/78 ) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. September 2017 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 10/81 = Urk. 2). 2. 2.1 Die Versicherte erhob am 25. Oktober 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. September 2017 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin die bisherige Rente auszurichten. Eventuell sei ein psychiatrisches Gut achten einzuholen oder die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2017 (Urk. 9 ) die Abweisung der Beschwerde. 2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 12. April 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 ) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt sowie ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 12). Mit Replik vom 9. Mai 2018 (Urk. 13) hielt die Beschwerdeführerin an ihren An trägen fest. Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 15). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_12 5/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnos e voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist je doch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fer ner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Ände rung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurte ilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Aufhebung der bisher ausgerichteten halben Rente in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin gestützt auf das eingeholte psychiatri sche Gutachten verbessert habe und der Beschwerdeführerin seit April 2017 eine Tätigkeit im Umfang von 70 % zumutbar sei (S. 1 f.). In der Beschwerdeantwort (Urk. 9) begründete sie – näher dargelegt – den Revi sionsgrund und den Zeitpunkt. Sie machte geltend, f ür den Fall des Fehlens eines Revisionsgrundes wäre eine Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG zu prü fen (S. 1 ff.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), auf das Gutachten könne aus näher dargelegten Gründen (S. 8 ff.) nicht abgestellt werden, da sich ihr Gesundheitszustand nicht verbessert habe. Damit bestehe ein weiterhin unveränderter Gesundheitszustand, weshalb mit der Rentenkürzung Art. 17 ATSG verletzt werde (S. 12). Schliesslich sei sie nie zu einem Gespräch betreffend Eingliederungsmassnahmen eingeladen worden, welche notwendig seien, da sie fast 15 Jahre lang eine IV-Rente bezogen habe und aus alleiniger Kraft eine Selbsteingliederung unmöglich sei (S. 12 am Schluss). Replicando (Urk. 13) führte sie nochmals aus, dass sich s eit der letzten Rentenre vision k eine gesundheitliche Verbesserung eingestellt habe (S. 3 Ziff. 5) und dass sie das Vorliegen der Voraussetzungen der Wiedererwägung bestreite (S. 3 f.). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht von einem ver besserten Gesundheitszustand ausging und die bisherige halbe Rente einstellte. 3. 3.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache stützte sich im Wesentlichen auf den Arztbe richt von Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psy chotherapie, vom 18. Januar 2005 (Urk. 10/13). Diese diagnostizierte bei der Beschwerdeführerin die Entwicklung einer Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) nach dem Unfalltod ihres 17-jährigen Sohnes am 27. Oktober 20 0 1 (pathologi sche Trauerreaktion) und erachtete sie seit dem Todesdatum für vollständig arbeitsunfähig (S. 1). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit bestehe ab 19. Juni 2003 eine halbtägige Arbeitsfähigkeit (S. 5). Sie führte aus, seit dem Unfalltod des Sohnes habe sich das Leben der Beschwer deführerin vollständig verändert. Im Vordergrund der psychiatrischen Sympto matik stehe ein Vermeiden von Aktivitäten, die Erinnerungen an den Verlust wachrufen (z.B. Zugfahren, Gehen zum Bahnhof Oerlikon, Aufenthalt an Orten, an denen sie Freunde ihres Sohnes begegnen könnte). Zusätzlich bestünden Einschlaf- und Durchschlafstörungen sowie Konzentrationsstörungen und eine ver mehrte Vergesslichkeit, die sie vor dem Unfalltod ihres Sohnes nicht gekannt habe (S. 2). 3.2 3.2.1 Den Verlauf nach der Rentenzusprache betreffend liegen die folgenden medizini schen Berichte vor: Im Rahmen der im September 2006 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 10/3 3 ) berichtete Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, am 27. November 2016 der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/34/3-5). Er nannte als Diagnosen eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-1 0 F43.1) sowie eine Adipositas, welche zwar eine mässige Einschränkung der körperlichen Leistungs fähigkeit bedinge, jedoch für die grundsätzliche Beurteilung nicht ausschlagge bend sei (S. 1 oben). Seit November 2005 bis heute seien zirka 2-3 wöchentliche Gesprächstermine durchgeführt worden. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin im Denken und Fühlen weitgehend auf den jetzt fünf Jahre zurückliegenden Unfall tod ihres damals 17-jährigen Sohnes eingeschränkt. Die Schwere und Länge der Symptomatik rechtfertige die Diagnose einer schweren posttraumatischen Belas tungsstörung (S. 1 Mitte). Der Unfalltod des Sohnes, welcher von einem Zug er fasst worden sei, habe die Beschwerdeführerin plötzlich und vor allem anhaltend in einen Zustand der Trauer, Lähmung und Ängstlichkeit versetzt. Ihre psychische Belastbarkeit zeige sich massiv reduziert (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin sei durch ihre posttraumatische Belastungsstörung hoch gradig behindert. Inwieweit zusätzlich aggravierende Momente vorhanden seien, sei bei der Komplexität des Falles nur schwer zu beurteilen. Die bisherigen thera peutischen Bemühungen hätten leider keinen signifikanten Rückgang der Symp tome bewirken können. Aus derzeitiger Sicht liege keine verwertbare Arbeitsfä higkeit vor, mithin bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Um doch noch eine verwertbare Arbeitsfähigkeit zu erzielen, sei die weitere Beurteilung durch einen auf Psychotrauma spezialisierten Psychiater empfohlen (S. 3). 3.2.2 Dr. med. D.___ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerde gegnerin entnahm dem Bericht des behandelnden Dr. C.___ im Wesentlichen unveränderte Befunde, weshalb er in seiner Stellungnahme vom 12. Januar 2007 die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten und lei densangepassten Tätigkeit als Putzfrau weiterhin im Umfang von 50 % festsetzte (Urk. 10/35 S. 2). 3.2.3 Auf Zuweisung von Dr. C.___ erfolgte am 22. Oktober 2010 durch die Ärzte des Universitätsspitals E.___, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, eine psychiatrische Beurteilung. Mit Bericht vom 27. Oktober 2010 (Urk. 10/44/11-14) diagnostizierten die Ärzte eine komplizierte Trauerstörung (ICD-10 F43.9) sowie eine rezidivierende Depression, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). Sie führten aus, im Vordergrund der aktuellen Beschwer den stehe die ständig e Trauer um den vor 5 (richtig: 9) Jahren verunglückten Sohn. Die Beschwerdeführerin denke jeden Tag an ihn, könne nicht akzeptieren, dass ihr damals 17-jähriger, ältester Sohn plötzlich aus dem Leben gegangen sei. Sie mache sich für seinen Tod verantwortlich. Ihr Mann habe sie verlassen, ihre Tochter sei aus dem Haus ausgezogen. Aufgrund der anhaltenden Trauerreaktion und der damit verbundenen Stimmungsschwankungen und Müdigkeit, bleibe die Beschwerdeführerin zu Hause und kümmere sich lediglich um ihre 10-jährigen Zwillinge (S. 1). Im Kontakt sei die Beschwerdeführerin freundlich zugewandt. Aufmerksamkeit, Auffassung und mnestische Funktionen seien unauffällig, die Konzentrationsfähigkeit subjektiv eingeschränkt. Es bestünden keine Hinweise auf Wahn, keine Halluzinationen oder Ich-Störungen. Die Beschwerdeführerin schildere häufiges Weinen und starke Stimmungsschwankungen. Der Antrieb sei vermindert, die Psychomotorik leicht verlangsamt. Es bestünden Schlafstörungen mit Ein- und Durchschlafstörungen ohne Al b träume (S. 1 am Schluss), hingegen keine Anhaltspunkte für eine posttraumatische Belastungsstörung (S. 4). 3.2.4 Im Rahmen der im Februar 2011 eingeleiteten Rentenrevision erachtete Dr. C.___ den Gesundheitszustand der Beschwerdeführ erin als unverändert (Urk. 10/40 Ziff. 1.1). Mit Bericht vom 9. April 2011 (Urk. 10/44 /5-10 ) führte er aus, die Beschwerdeführerin leide an einer komplizierten Trauerstörung (ICD-10 F43.9) sowie an einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33). Sie sei von 2005 bis April 2008 in seiner Behandlung gewesen und habe ihn im Septem ber 2010 in mittelgradig depressivem Zustand mit Suizidgedanken wieder aufge sucht. Aufgrund des Arztberichtes des E.___ vom 27. Oktober 2010 (vgl. vorstehend E. 3.2.3) müsse neben der Trauerreaktion von einer rezidivierend de pressi ven Störung ausgegangen werden, die zumindest im Herbst 2010 mittelgra dige Ausprägung gezeigt habe (Ziff. 1.4). Als Reinigungsmitarbeiterin bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.6), wobei die aktuelle Arbeitsfähigkeit nicht ein schätzbar sei. Aufgrund der langen Arbeitsabs tinenz werde die Arbeitsfähig keit wohl nur über einen Arbeitsversuch/Belastungsversuch gena uer bestimmbar sein (Ziff. 1.7), was auch für die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepass ten Tätigkeit gelte, da d ie vormalige Tätigkeit behinderungsangepasst sei (Ziff. 1.7). Mit gezielter Weiterführung der Therapie könnte die Arbeitsfähigkeit verbessert werden (Ziff. 1.8). 3.2.5 Die Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am E.___ beantworteten den Fragebogen der Beschwerdegegnerin zur Rentenrevision am 4. Juli 2011 (Urk. 10/46). Als Diagnose nannten sie rezidivierende Depressionen, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), bestehend seit 2005 sowie einen Zustand nach einer komplizierten Trauerstörung bei plötzlichem Tod des ältesten Sohnes im Jahr 2005 (richtig: 2001; ICD-10 F43.9; Ziff. 1.1). Sie hätten im Oktober 2010 mit der dolmetscherunterstützten Behandlung der komplizierten Trauer bei kognitiv- behavioralen Ansatz begonnen. Am 14. Juni 2011 habe diese Therapie er folgreic h abgeschlossen werden können. Eine weitere ambulante psychiatrische Behandlung mit dem Schwerpunkt auf die Depression und auf die interpersonel len Probleme erscheine angezeigt. Erneut sollten unterstützende medikamentöse Massnahmen evaluiert werden (Ziff. 1.5). Während der Behandlung am E.___ sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit a usz ugehen (Ziff. 1.6). Bei der Beschwerdeführerin liege eine mittelgradige Depression mit somatischen Symptomen vor. Als Einschränkung en resultierten daraus insbesondere erhöhte Ermüdbarkeit, eine deutlich reduzierte körperliche und psychische Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen, Ein- und Durchschlafstörungen, Ängste und sozialer Rückzug. Bereits bei leichter Tätigkeit komme es rasch zu einer starken Zunahme der Beschwerden. Durch die Konzentrationsstörungen und erhöhte Ermüdbarkeit könne es zu Fehlern beim Ausführen von Aufgaben kommen. Aus psychiatrischer Sicht sei zu erwarten, dass die Etablierung eines 50%igen Pensums gelingen könnte, wobei dringend empfohlen sei, das Arbeitspensum kleinschrittig aufzu bauen. Eine Steigerung der Leistungsfähigkeit über das 50%ige Arbeitspensum hinaus erscheine realistisch (Ziff. 1.7 und Ziff. 1.8 ). 4. 4.1 Im vorliegenden Revisionsverfahren sind die folgenden relevanten medizinischen Berichte aktenkundig: 4.2 Am 28. November 2016 (Urk. 10/60) berichtete Dr. C.___ der Beschwerde gegnerin (Urk. 10/60). Er stellte die unveränderte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung und einer komplizierten Trauerstörung ( Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin stehe seit Februar 2008 in seiner fachärztlichen Behandlung. Nach der Traumabehandlung im E.___ im Jahr 2010/2011 sei die ambulante Be handlung zuerst höher- dann niederfrequent weitergeführt worden. Im Jahr 2012 hätten drei, im Jahr 2013 zwei, im Jahr 2014 zwei, im Jahr 2015 eine und im Jahr 2016 bisher eine Konsultation stattgefunden ( Ziff. 3 ). Die Symptomatik umfasse einerseits ein depressives Residuum mit reduzierter Grundstimmung, hoher Affektlabilität mit überschiessender Affektäusserung (von dysphorisch bis verzweifelt-weinerlich), ausgeprägte Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörung ( alltagsbehindernder Ausprägung), a ndererseits als Resi dualzustand der komplizierten Trauerreaktion eine hochgradige Fixiertheit auf die Sicherheit der 15-jährigen Zwillinge. Dies äussere sich in anhaltende Sorge um deren Wohlergehen, lückenloses, fas t ihre gesamte Energie absorbierendes Beaufsichtigungsverhalten sowie sehr enge Vorgaben, wie die Zwillinge sich im Alltag zu verhalten hätten. Die Beschwerdeführerin sei dadurch im Lebensvollzug deutlich eingeschränkt, da sowohl mentale, wie auch emotionale Funktionen nachhaltig gestört seien und ihr Alltags verhalten nachhaltig triggerten. Es be stehe eine ausgeprägte Restsymptomatik, die auch die Arbeitsfähigkeit deutlich beeinträchtige. Es sei davon auszugehen, dass die aktuelle Arbeitsfähigkeit von 50 % nicht verbessert werden könne ( Ziff. 3). 4.3 Dr. A.___ erstattete ein psychiatrisches Gutachten am 10. Mai 2017 gestützt auf die Akten sowie die Untersuchungen der Beschwerdeführerin vom 21. April 2017 (Urk. 10/69). Er nannte als Diagnose eine rezidivierende depressive Erkran kung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.10), ohne somatisches Syndrom (S. 18). Er schloss – näher ausgeführt – eine posttraumatische Belastungsstörung mangels Vorliegens des Katastrophenkriteriums und von Flashbacks aus (S. 18 am Schluss). Ebenso sei die nicht näher bezeichnete Trauerreaktion als Sammel becken ungewöhnlicher Reaktionen zu sehen. Eine konkrete Diagnose sei damit nicht verbunden. Bei ICD-10 finde sich dies ohne nähere Bezeichnung und ohne diagnostische Kriterien. Eine solche ICD-10-Diagnose sei daher aufgrund fehlen der Spezifikationen weder widerlegbar noch diagnostizierbar. Sie sei frei wählbar und durchaus als Möglichkeit diese r Symptomatik zu sehen (S. 19 oben). Zum psychischen Befund führte der Gutachter aus, die Beschwerdeführerin gebe selber Antriebsstörungen, Traurigkeit und Überforderung an. Sie selber nehme an sich verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit wahr. Innerhalb der neuropsychologischen Untersuchung finde sich eine dem Niveau der Schul bil dung angepasste neuropsychologische Funktionsfähigkeit. Es fänden sich phobisch anmutende Ängste bezüglich der potenziellen Verletzung der Kinder. Es komme auch zu einer teilweise kognitiven Verzerrung bezüglich der eigenen Schuldgefühle und Gefühlen von Wertlosigkeit. In s gesamt fände n sich Hinweise für eine rezidivierende depressive Erkrankung, die jedoch kein somatisches Syn drom aufzeige. Bei der mittelgradigen depressiven Episode fänden sich die typi schen depressiven Symptome in einer mittelgradigen Ausprägung (S. 19 Mitte). Des Weiteren sei eine spezifische isolierte Phobie nicht ableitbar, ebenso fänden sich weder eine Angststörung noch eine Panikstörung mit schweren Angst at tacken ohne spezifische Situation. Die Beschwerdeführerin bekomme Angst, wenn sie – wenn die Kinder nicht im Hause seien – die Sirenen eines Sanitäts wagens höre. Dies sei eine so seltene Begebenheit, dass dies nicht als isolierte Phobie diagnostizierbar sei (S. 19 am Schluss). Zum sozialen Kontext wies der Gutachter unter anderem darauf hin, dass die Beschwerdeführerin weder lesen noch schreiben könne. Aktuell lerne sie Hoch arabisch. Es sei zu einer schweren psychosozialen Belastungssituation mit dem Tod des Sohnes gekommen. Eindeutig sei nunmehr eine pathologische Reaktion darauf, die weit über eine normale psychosoziale Belastungssituation hinausgehe. Die Beschwerdeführerin habe sich selber als Ressourcen ihre Kinder strukturiert. Zusätzlich gebe sie an, ihr Psychiater sei für sie eine Hoffnung und Stütze. Es bestehe ein freundschaftlicher Kontakt mit ihrem ehemaligen Ehemann. Die Ver kehrsfähigkeit sei nicht eingeschränkt, für Einkäufe in den Coop und Migros so wie auch für Spaziergänge verlasse sie das Haus. Nachmittags würde sie meistens Hocharabisch lernen. Einschränkungen im Waschen, Kochen, Einkaufen und Putzarbeiten lägen keine vor. Es komme jedoch zu erheblicher fehlender Compliance bezüglich Einnahme der Medikation. Es fehle jegliche Motivation zur Reintegration. Sie selber gehe davon aus, dass sie eine ganze IV-Rente benötigen würde (S. 15 f f.). Zur Frage der Konsistenz führte der Gutachter aus, grundsätzlich finde sich eine ähnliche Symptomatik basierend auf der Aktenlage. Die Wertung, dies als Traumafolgestörungen zu sehen, sei aktuell nicht mehr rechtfertigbar. Der Grad der Symptomatik werde jedoch auch im letzten Befundbericht als deutlich gebes sert angesehen. Die eigene Ansicht breche erheblich mit den möglichen Alltags aktivitäten. Die Beschwerdeführerin fordere für sich eine vollständige Arbeitsun fähigkeit ein. Im Gegensatz hierzu zeig ten sich in den Alltagsaktivitäten keinerlei Einschränkungen (S. 24). Im Vergleich zum Zustandsbild von 2011 finde sich eine deutliche Besserung. Es sei daher von einem gebesserten Gesundheitszustand auszugehen. Auch die Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit würden daher anders beurteilt. Es sei nicht von einer anderen Beurteilung des gleichen Sachverhaltes auszugehen. Aktuell bestehe bei der Beschwerdeführerin eine 70%ige Arbeitsfähigkeit im angestamm ten Beruf als Reinigungskraft. Eine angepasste Tätigkeit ergebe keine höhere Arbeitsfähigkeit, da die Tätigkeit als Reinigungskraft wegen geringgradiger An forderung bezüglich kognitiver und interaktioneller Fähigkeite n als ideal ange passt gelte. Der behandelnde Psychiater gebe ein Befundbild nachweisbar ab November 2016 zu einer deutlich erhöhten Arbeitsfähigkeit an, jedoch gehe dieser von einer aktuellen Arbeitsfähigkeit von 50 % und von keiner therapeutischen Besserungsfähigkeit aus. Hingegen finde sich im Untersuchungszeitpunkt des E.___ im Jahr 2011 gemäss psychiatrischer und psychotherapeutischer Ansicht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit mit deutlicher Verbesserungsmöglichkeit. Zudem fehle es an einer adäquaten Psychopharmaka - therapeutischen Betreuung, da nur ein einziges antidepressiv wirksames Medikament verordnet worden sei. Nur sehr begrenzt aussagekräftig seien die anamnestischen Angaben der Beschwerdefüh rerin. Sie selber gehe davon aus, vollständig arbeitsunfähig zu sein (S. 29 f. mit Verweis auf S. 28). 4.4 RAD-Ärztin Dr. med. F.___ erachtete in ihrer Stellungnahme vom 7. Juni 2017 (Urk. 10/70 S. 3 f.) das eingeholte Gutachten von Dr. A.___ aus versi cherungsmedizinischer Sicht als nachvollziehbar ; es sei darauf abzustellen. 4.5 Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erachtete in seiner Beurteilung vom 9. Juli 2017 den Rentenrevisionsentscheid der Beschwer degegnerin für unangebracht. Seit dem Tod ihres Sohnes stehe die Beschwerde führerin mit Unterbrüchen unter einer medikamentösen Therapie mit Citalopram 20 mg und seit März 2015 mit Remeron 30 mg. In den gesamten 15 Jahren sei sie von keinem behandelnden Arzt zu mehr als 50 % arbeitsfähig erachtet wor den. Die Beurteilung einer 70%igen Arbeitsfähigkeit durch Dr. A.___ nach einer einmaligen Exploration sei für ihn in keiner Weise nachvollziehbar und basiere nach seinem Dafürhalten nicht auf einer gewissenhaften Beurteilung der Anamnese und Gewichtung der Behandlung durch die ärztlichen Kollegen (Urk. 10/77/4). 4.6 Dr. C.___ verfasste am 30. Juni 2017 einen ärztlichen Bericht (Urk. 10/77). Darin wies er auf eine ausgeprägte Restsymptomatik hin, welche auch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige und deren Erhöhung über die attestierten 50 % nicht möglich sei (S. 1). Falsch sei das psychiatrische Gutachten hinsichtlich der durchgeführten Psychopharmakatherapie. Eine solche sei – näher ausgeführt – durchaus durchgeführt worden und eine erneute Pharmakabehandlung dürfte das Ergebnis nicht verbessern, da die Beschwerdeführerin doch über mehrere Jahre antidepressiv mediziert gewesen sei, ohne dass dadurch die Symptomatik nam haft habe beeinflusst werden können (S. 2 f.). Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, dass neu eine Arbeitsfähigkeit von 70 % vorliegen soll (S. 3). Schliesslich sei auch die postulierte Ablehnung jeglicher Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdeführerin zu hinterfragen. In einem vertrauensvollen und motivations fördernden Gespräch mit einem Eingliederungsberater der IV hätte sich ein an deres Ergebnis gezeigt (S. 3 am Schluss). 5. 5.1 Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die halbe Invalidenrente zu Recht aufgehoben hat. 5.2 Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss eines Rentenrevisionsverfahrens eine anspruchsrelevante Änderung des Invaliditäts grades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruches mit rechtskonformer Sachverhaltsab klärung, Beweiswürdigung und – bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen eines Gesundheitsschadens – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4). Eine Revisionsverfügung gilt dann als Vergleichsbasis, wenn sie die ursprüngliche Rentenverfügung nicht bestätigt, sondern die laufende Rente aufgrund eines neu festgesetzten Invalidi tätsgrades geändert hat. Dabei kommt einer Verfügung, welche die ursprüngliche Rentenverfügung bloss bestätigt, bei der Bestimmung der zeitlichen Vergleichs basis keine Rechtserheblichkeit zu (vgl. BGE 109 V 262 E. 4a; 130 V 71 E. 3.2.3). Dies gilt im vorliegenden Fall mit B lick auf die Mitteilungen vom 17. Januar 2007 (Urk. 10/36) und 21. Juli 2011 (Urk. 10/48), mit denen die halbe Invalidenrente jeweils bestätigt wurde. Vor allem auch und entgegen der Ansicht der Beschwer deführerin (vgl. Urk. 13 S. 2) aus dem Grund, dass hinsichtlich der Rentenrevision im Jahr 2011 nicht einmal der RAD der Beschwerdegegnerin zur medizinischen Sachlage Stellung genommen hat. Als Vergleichsbasis kommt damit die Verfü gung vom 13. Oktober 2005 in Betracht, mit welcher der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 2003 eine halbe Invalidenr ente zugesprochen wurde (Urk. 10/23 ). 5.3 5.3.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 5.3.2 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 5.4 Der Gutachter hat die heute massgebenden Standardindikatoren ( vgl. vorstehend E. 5. 3.2 ) in seine Beurteilung weitestgehend einbezogen. So hat er sich einlässlich mit den diagnoserelevanten Befunden und deren Ausprägung auseinandergesetzt, ebenso mit dem Behandlungserfolg, der - wenn auch (noch) nicht im an sich möglichen Umfang – aufgrund fehlender stattfindender adäquater Psychophar makotherapie eingetreten ist. Zum Aspekt der Persönlichkeit und der persönli chen Ressourcen wies er insbesondere bei gebessertem Befund auf die fehlende Motivation zur Eingliederung hin, und den sozialen Kontext betreffend wies er nam entlich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin über keinerlei Schulbildung verfügt, nun aber Hocharabisch lernt, freundschaftliche n Kontakt zu ihrem Ehe mann pflegt und für Spaziergänge sowie für Einkäufe in die Migros und Coop ausser Haus geht und die öffentlichen Verkehrsmittel ohne Einschränkung nutzen kann. Schliesslich äusserte er sich auch zur Konsistenz, und zwar unter Hinweis auf festgestellte Diskrepanzen. Zu nennen ist hier vor allem seine Feststellung, dass in den Alltagsaktivitäten keinerlei Einschränkungen bestehen. Schliesslich ist auch die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit so erfolgt, dass sie sich gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) ergibt. 5.5 Nachdem sich der Gutachter in seiner Beurteilung (auch) an den Standardindika toren orientiert hat, ist die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren einge schätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), klar zu bejahen. Die funktionellen Auswir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage las sen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen. Somit ist betreffend die Diagno sen wie auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten abzustellen, welches auch sonst die Anforderungen an ein beweistaugliches Gutachten erfüllt (vgl. vorstehend E. 1.4). Die Richtigkeit des Gutachtens zeigt sich auch im Umstand, dass bereits die Ärzte des E.___ im Juli 2011 eine Steigerung der Leistungsfähigkeit über das 50%ige Arbeitspensum hinaus als realistisch erachteten (vgl. vorstehend E. 3.2.5) sowie in der Feststellung, dass im Jahr 2015 und 2016 jeweils nur eine Konsultation beim Behandler stattgefunden hat (vgl. vorstehend E. 4.2), wa s auf einen wenig ausgeprägten Leidensdruck hinweist. 5.6 Dem stehen die in der Beschwerde (Urk. 1 S. 9 ff. ) genannten Kritikpunkte nicht entgegen. Namentlich den Ausführungen betreffend Befunde und psychische Ein schrän kungen kann nicht gefolgt werden. So legte der Gutachter (vgl. vorstehend E. 4.3) nachvollziehbar und schlüssig dar, weshalb eine gesundheitliche Verbes serung stattgefunden hat und keine andere B eurteilung eines im Wesentlichen gleichgebliebenen Sachverhaltes vorliegt. Auch führen die Einwände der behandelnden Ärzte zu keinen abweichenden Schlussfolgerungen, zumal es sich bei Dr. G.___ um keinen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie handelt (vgl. vorstehend E. 4.5 ) und die Berichte von Dr. C.___ (vgl. vorstehend E. 3.2.1, E. 3.2.4, E. 4.2 und E. 4.6) aufgrund seiner auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zur Beschwerdeführerin zurückhal tend zu gewichten sind (BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts 8C_787/2013 vom 14. Februar 2014 E. 3.3.2 mit weiteren Hinweisen ; vgl. auch BGE 135 V 465 E. 4. 5 ), was sich exemplarisch auch darin zeigt, dass er der Be schwerdeführerin die Wohnung besorgte, mit den Kindern und den Sozialbehör den redet, ja sogar bei Schwierigkeiten oder Problemen sofort benachrichtigt wird (Urk. 10/69 S. 12 Mitte). 5.7 Somit steht der medizinische Sachverhalt dahingehend fest, dass die Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin krankheitsbedingt in dem gutachterlich attestier ten Umfang (vgl. vorstehend E. 4.3 ) eingeschränkt ist, mithin in der angestamm ten Tätigkeit und anderen Hilfstätigkeiten des freien Arbeitsmarktes um 3 0 %. Im Vergleich zum Sachverhalt im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache ( vgl. vorstehend E. 3.1) wie auch im Zeitpunkte der letzten Rentenrevision (vgl. vorstehend E. 3.2.3 ff.) ist nunmehr eine deutlich höhere Arbeitsfähigkeit ausge wiesen. Dies ist eine Veränderung, welche einen Rev isionsgrund (vgl. vorstehend E. 1.3 ) darstellt. Bei diesem Ergebnis erübri gen sich Weiterungen zu einer wie von der Beschwer degegnerin mit Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2017 vorgebrachten Wie dererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG respektive zweifellosen Unrichtigkeit der Rentenzusprache (Urk. 9 S. 2). 6. 6.1 Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdefüh r erin in wirt schaftlicher Hinsicht auswirkt. 6.2 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des E inkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Pro zentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbs einkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkom men auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hy pothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). 6.3 Da der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit gemäss Gutachten noch zu 70 % zumutbar ist, kann rechnerisch ein Prozentvergleich vorgenommen werden. Eine möglichst genaue Bezifferung und Gegenüberstellung der beiden hypothe tischen Erwerbseinkommen, um aus der Einkommensdifferenz den Invaliditäts grad bestimmen zu können, erübrigt sich somit. Der Invaliditätsgrad entspricht mithin der attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 %. 6.4 Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leis tungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Rechtsprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wiedererwägungsweise) Her absetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien (vgl. lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen der Änderung vom 1 8. März 2011 [ 6. IV-Revision, ers tes Massnahmenpaket]) bedeutet nicht, dass die darunter fallenden Rentnerinnen und Rentner im jeweiligen revisions- (Art. 17 Abs. 1 ATSG) beziehungsweise ge gebenenfalls wiedererwägungsrechtlichen (Art. 53 Abs. 2 ATSG) Kontext einen Besitzstandsanspruch geltend machen könnten; es wird ihnen lediglich zugestan den, dass – von Ausnahmen abgesehen – aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder einer langen Rentendauer die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1). Die 1964 geborene Beschwerdeführerin bezog seit 200 3 eine halbe Rente und war im Zeitpunkt der Rent enaufhebung 53 Jahre alt, weshalb sie nicht unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis fällt. Sie fühlt sich zudem nich t in der Lage zu arbeiten (vgl. vorstehend E. 4.3), weshalb die Beschwerde gegnerin nicht gehalten war, Eingliederungsmassnahmen zu veranlassen: Fehlt es am Eingliederungswillen bzw. an der subjektiven Eingliederungsfähigkeit, so entfällt der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste (Urteil des Bundes gerichts 8C_569/2015 vom 17. Februar 2016 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_19/2016 vom 4. April 2016 E. 5.2.3). D er Beschwerdeführerin steht es indes frei, sich bei der Beschwerdegegnerin für Unterstützungshilfe hinsi chtlich Eingliederung zu melden, was auch aus medizi nischer Sicht befürwortet wird (vgl. vorstehend E. 4.6). 6.5 Die Beschwerdegegnerin hat somit zu Recht eine revisionsrelevante Sachverhalt sänderung angenommen und eine Renteneinstellung verfügt. Die Beschwerde gegnerin hat in Übereinstimmung mit Art. 88 bis Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) die Rentenaufhebung auf den ersten Tag des zweiten der Zustellung der angefochtenen Verfügung vom 25. September 2017 Monats verfügt. Die angefochtene Verfügung vom 25. September 2017 (Urk. 2) erweist sich des halb als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 7. 7.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV - Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie der unterliegenden Besc hwerdeführerin aufzuerlegen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). 7.2 D er unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin respektive seine fall führende Substitutin MLaw Z.___ wies in der eingereichten Kostennote vom 4. Juni 2018 (Urk. 17/2) für das vorliegende Verfahren einen Aufwand von 9 Stunden und 40 Minuten à Fr. 220. -- sowie Barauslagen von Fr. 56.50 aus. Es entspricht durchaus der Realität, dass Rechtsanwälte von ihren Substituten unterstützt werden. Da es sich bei der Substitutin unbestritten ermassen um keine Rechtsanwältin handelt, ist deren Bestellung als unentgeltliche Rechtsvertretung nicht erlaubt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 2C_323/2011 vom 29. August 2011 E. 2 un d 8C_888/2011 vom 7. Mai 2012), eine Tatsache, der das Gericht mit der Bestellung von Rechtsanwalt Marc Spescha als unentgeltlicher Rechtsvertreter Rechnung trug (vgl. Urk. 12). Nach Einsicht in die angepasste beziehungsweise um den Faktor «Subs t itution» bereinigte (vgl. Urk. 17/1) Honorarnote vom 4. Juni 2018 (Urk. 17/2) ist dem un entgeltlichen Rechtsvertreter de r Beschwerdeführer in, Rechtsanwalt Marc Spescha, beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (exkl. MWSt ) eine Entschädigung für se inen Aufwand in Höhe von Fr. 2'3 56.70 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zuzusprechen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Marc Spescha, Zürich, wird mit Fr. 2'3 56.70 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - MLaw Z.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.01159 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 5. März 2019

IV.2017.01159

IV.2017.01159

IV.2017.01159 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Brühwiler

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Brühwiler

Urteil vom 5. März 2019

Urteil vom 5. März 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Stiftung Y.___

Stiftung Y.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Marc Spescha

vertreten durch Rechtsanwalt Marc Spescha Langstrasse 4, 8004 Zürich

Langstrasse 4, 8004 Zürich dieser substituiert durch MLaw Z.___

dieser substituiert durch MLaw Z.___ Advokaturbüro

Advokaturbüro Langstrasse 4, 8004 Zürich

Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1964, meldete sich am 15. November 2004 unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 13. Oktober 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente ab 1. November 2003 zu (Urk. 10/23).

1.1 X.___, geboren 1964, meldete sich am 15. November 2004 unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 13. Oktober 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente ab 1. November 2003 zu (Urk. 10/23). Mit Mitteilungen vom 17. Januar 2007 (Urk. 10/36) und 21. Juli 2011 (Urk. 10/48) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenansp ruch sei un verändert. Eine Anmeldung zum Bezug von Hilflosenentschädigung wurde mit Verfügung vom 9. November 2011 abgewiesen (Urk. 10/53).

Mit Mitteilungen vom 17. Januar 2007 (Urk. 10/36) und 21. Juli 2011 (Urk. 10/48) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenansp ruch sei un verändert. Eine Anmeldung zum Bezug von Hilflosenentschädigung wurde mit Verfügung vom 9. November 2011 abgewiesen (Urk. 10/53). 1.2 Nach Eingang eines am 23. August 2016 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 10/55 ) holte die IV-Stelle unter anderem bei Dr. med. A.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten ein, das am 10. Mai 2017 erstattet wurde (Urk. 10/69 ). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 10/71; Urk. 10/78 ) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. September 2017 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 10/81 = Urk. 2).

1.2 Nach Eingang eines am 23. August 2016 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 10/55 ) holte die IV-Stelle unter anderem bei Dr. med. A.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten ein, das am 10. Mai 2017 erstattet wurde (Urk. 10/69 ). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 10/71; Urk. 10/78 ) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. September 2017 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 10/81 = Urk. 2). 2.

2. 2.1 Die Versicherte erhob am 25. Oktober 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. September 2017 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin die bisherige Rente auszurichten. Eventuell sei ein psychiatrisches Gut achten einzuholen oder die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2).

2.1 Die Versicherte erhob am 25. Oktober 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. September 2017 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin die bisherige Rente auszurichten. Eventuell sei ein psychiatrisches Gut achten einzuholen oder die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2017 (Urk. 9 ) die Abweisung der Beschwerde.

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2017 (Urk. 9 ) die Abweisung der Beschwerde. 2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 12. April 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 ) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt sowie ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 12).

2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 12. April 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 ) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt sowie ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 12). Mit Replik vom 9. Mai 2018 (Urk. 13) hielt die Beschwerdeführerin an ihren An trägen fest. Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 15).

Mit Replik vom 9. Mai 2018 (Urk. 13) hielt die Beschwerdeführerin an ihren An trägen fest. Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 15). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_12 5/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_12 5/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnos e voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist je doch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnos e voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist je doch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fer ner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Ände rung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fer ner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Ände rung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurte ilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurte ilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Aufhebung der bisher ausgerichteten halben Rente in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin gestützt auf das eingeholte psychiatri sche Gutachten verbessert habe und der Beschwerdeführerin seit April 2017 eine Tätigkeit im Umfang von 70 % zumutbar sei (S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Aufhebung der bisher ausgerichteten halben Rente in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin gestützt auf das eingeholte psychiatri sche Gutachten verbessert habe und der Beschwerdeführerin seit April 2017 eine Tätigkeit im Umfang von 70 % zumutbar sei (S. 1 f.). In der Beschwerdeantwort (Urk. 9) begründete sie – näher dargelegt – den Revi sionsgrund und den Zeitpunkt. Sie machte geltend, f ür den Fall des Fehlens eines Revisionsgrundes wäre eine Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG zu prü fen (S. 1 ff.).

In der Beschwerdeantwort (Urk. 9) begründete sie – näher dargelegt – den Revi sionsgrund und den Zeitpunkt. Sie machte geltend, f ür den Fall des Fehlens eines Revisionsgrundes wäre eine Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG zu prü fen (S. 1 ff.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), auf das Gutachten könne aus näher dargelegten Gründen (S. 8 ff.) nicht abgestellt werden, da sich ihr Gesundheitszustand nicht verbessert habe. Damit bestehe ein weiterhin unveränderter Gesundheitszustand, weshalb mit der Rentenkürzung Art. 17 ATSG verletzt werde (S. 12). Schliesslich sei sie nie zu einem Gespräch betreffend Eingliederungsmassnahmen eingeladen worden, welche notwendig seien, da sie fast 15 Jahre lang eine IV-Rente bezogen habe und aus alleiniger Kraft eine Selbsteingliederung unmöglich sei (S. 12 am Schluss).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), auf das Gutachten könne aus näher dargelegten Gründen (S. 8 ff.) nicht abgestellt werden, da sich ihr Gesundheitszustand nicht verbessert habe. Damit bestehe ein weiterhin unveränderter Gesundheitszustand, weshalb mit der Rentenkürzung Art. 17 ATSG verletzt werde (S. 12). Schliesslich sei sie nie zu einem Gespräch betreffend Eingliederungsmassnahmen eingeladen worden, welche notwendig seien, da sie fast 15 Jahre lang eine IV-Rente bezogen habe und aus alleiniger Kraft eine Selbsteingliederung unmöglich sei (S. 12 am Schluss). Replicando (Urk. 13) führte sie nochmals aus, dass sich s eit der letzten Rentenre vision k eine gesundheitliche Verbesserung eingestellt habe (S. 3 Ziff. 5) und dass sie das Vorliegen der Voraussetzungen der Wiedererwägung bestreite (S. 3 f.).

Replicando (Urk. 13) führte sie nochmals aus, dass sich s eit der letzten Rentenre vision k eine gesundheitliche Verbesserung eingestellt habe (S. 3 Ziff. 5) und dass sie das Vorliegen der Voraussetzungen der Wiedererwägung bestreite (S. 3 f.). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht von einem ver besserten Gesundheitszustand ausging und die bisherige halbe Rente einstellte.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht von einem ver besserten Gesundheitszustand ausging und die bisherige halbe Rente einstellte. 3.

3. 3.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache stützte sich im Wesentlichen auf den Arztbe richt von Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psy chotherapie, vom 18. Januar 2005 (Urk. 10/13). Diese diagnostizierte bei der Beschwerdeführerin die Entwicklung einer Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) nach dem Unfalltod ihres 17-jährigen Sohnes am 27. Oktober 20 0 1 (pathologi sche Trauerreaktion) und erachtete sie seit dem Todesdatum für vollständig arbeitsunfähig (S. 1). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit bestehe ab 19. Juni 2003 eine halbtägige Arbeitsfähigkeit (S. 5).

3.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache stützte sich im Wesentlichen auf den Arztbe richt von Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psy chotherapie, vom 18. Januar 2005 (Urk. 10/13). Diese diagnostizierte bei der Beschwerdeführerin die Entwicklung einer Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) nach dem Unfalltod ihres 17-jährigen Sohnes am 27. Oktober 20 0 1 (pathologi sche Trauerreaktion) und erachtete sie seit dem Todesdatum für vollständig arbeitsunfähig (S. 1). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit bestehe ab 19. Juni 2003 eine halbtägige Arbeitsfähigkeit (S. 5). Sie führte aus, seit dem Unfalltod des Sohnes habe sich das Leben der Beschwer deführerin vollständig verändert. Im Vordergrund der psychiatrischen Sympto matik stehe ein Vermeiden von Aktivitäten, die Erinnerungen an den Verlust wachrufen (z.B. Zugfahren, Gehen zum Bahnhof Oerlikon, Aufenthalt an Orten, an denen sie Freunde ihres Sohnes begegnen könnte). Zusätzlich bestünden Einschlaf- und Durchschlafstörungen sowie Konzentrationsstörungen und eine ver mehrte Vergesslichkeit, die sie vor dem Unfalltod ihres Sohnes nicht gekannt habe (S. 2).

Sie führte aus, seit dem Unfalltod des Sohnes habe sich das Leben der Beschwer deführerin vollständig verändert. Im Vordergrund der psychiatrischen Sympto matik stehe ein Vermeiden von Aktivitäten, die Erinnerungen an den Verlust wachrufen (z.B. Zugfahren, Gehen zum Bahnhof Oerlikon, Aufenthalt an Orten, an denen sie Freunde ihres Sohnes begegnen könnte). Zusätzlich bestünden Einschlaf- und Durchschlafstörungen sowie Konzentrationsstörungen und eine ver mehrte Vergesslichkeit, die sie vor dem Unfalltod ihres Sohnes nicht gekannt habe (S. 2). 3.2

3.2 3.2.1 Den Verlauf nach der Rentenzusprache betreffend liegen die folgenden medizini schen Berichte vor:

3.2.1 Den Verlauf nach der Rentenzusprache betreffend liegen die folgenden medizini schen Berichte vor: Im Rahmen der im September 2006 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 10/3 3 ) berichtete Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, am 27. November 2016 der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/34/3-5). Er nannte als Diagnosen eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-1 0 F43.1) sowie eine Adipositas, welche zwar eine mässige Einschränkung der körperlichen Leistungs fähigkeit bedinge, jedoch für die grundsätzliche Beurteilung nicht ausschlagge bend sei (S. 1 oben). Seit November 2005 bis heute seien zirka 2-3 wöchentliche Gesprächstermine durchgeführt worden. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin im Denken und Fühlen weitgehend auf den jetzt fünf Jahre zurückliegenden Unfall tod ihres damals 17-jährigen Sohnes eingeschränkt. Die Schwere und Länge der Symptomatik rechtfertige die Diagnose einer schweren posttraumatischen Belas tungsstörung (S. 1 Mitte). Der Unfalltod des Sohnes, welcher von einem Zug er fasst worden sei, habe die Beschwerdeführerin plötzlich und vor allem anhaltend in einen Zustand der Trauer, Lähmung und Ängstlichkeit versetzt. Ihre psychische Belastbarkeit zeige sich massiv reduziert (S. 1 unten).

Im Rahmen der im September 2006 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 10/3 3 ) berichtete Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, am 27. November 2016 der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/34/3-5). Er nannte als Diagnosen eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-1 0 F43.1) sowie eine Adipositas, welche zwar eine mässige Einschränkung der körperlichen Leistungs fähigkeit bedinge, jedoch für die grundsätzliche Beurteilung nicht ausschlagge bend sei (S. 1 oben). Seit November 2005 bis heute seien zirka 2-3 wöchentliche Gesprächstermine durchgeführt worden. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin im Denken und Fühlen weitgehend auf den jetzt fünf Jahre zurückliegenden Unfall tod ihres damals 17-jährigen Sohnes eingeschränkt. Die Schwere und Länge der Symptomatik rechtfertige die Diagnose einer schweren posttraumatischen Belas tungsstörung (S. 1 Mitte). Der Unfalltod des Sohnes, welcher von einem Zug er fasst worden sei, habe die Beschwerdeführerin plötzlich und vor allem anhaltend in einen Zustand der Trauer, Lähmung und Ängstlichkeit versetzt. Ihre psychische Belastbarkeit zeige sich massiv reduziert (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin sei durch ihre posttraumatische Belastungsstörung hoch gradig behindert. Inwieweit zusätzlich aggravierende Momente vorhanden seien, sei bei der Komplexität des Falles nur schwer zu beurteilen. Die bisherigen thera peutischen Bemühungen hätten leider keinen signifikanten Rückgang der Symp tome bewirken können. Aus derzeitiger Sicht liege keine verwertbare Arbeitsfä higkeit vor, mithin bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Um doch noch eine verwertbare Arbeitsfähigkeit zu erzielen, sei die weitere Beurteilung durch einen auf Psychotrauma spezialisierten Psychiater empfohlen (S. 3).

Die Beschwerdeführerin sei durch ihre posttraumatische Belastungsstörung hoch gradig behindert. Inwieweit zusätzlich aggravierende Momente vorhanden seien, sei bei der Komplexität des Falles nur schwer zu beurteilen. Die bisherigen thera peutischen Bemühungen hätten leider keinen signifikanten Rückgang der Symp tome bewirken können. Aus derzeitiger Sicht liege keine verwertbare Arbeitsfä higkeit vor, mithin bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Um doch noch eine verwertbare Arbeitsfähigkeit zu erzielen, sei die weitere Beurteilung durch einen auf Psychotrauma spezialisierten Psychiater empfohlen (S. 3). 3.2.2 Dr. med. D.___ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerde gegnerin entnahm dem Bericht des behandelnden Dr. C.___ im Wesentlichen unveränderte Befunde, weshalb er in seiner Stellungnahme vom 12. Januar 2007 die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten und lei densangepassten Tätigkeit als Putzfrau weiterhin im Umfang von 50 % festsetzte (Urk. 10/35 S. 2).

3.2.2 Dr. med. D.___ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerde gegnerin entnahm dem Bericht des behandelnden Dr. C.___ im Wesentlichen unveränderte Befunde, weshalb er in seiner Stellungnahme vom 12. Januar 2007 die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten und lei densangepassten Tätigkeit als Putzfrau weiterhin im Umfang von 50 % festsetzte (Urk. 10/35 S. 2). 3.2.3 Auf Zuweisung von Dr. C.___ erfolgte am 22. Oktober 2010 durch die Ärzte des Universitätsspitals E.___, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, eine psychiatrische Beurteilung. Mit Bericht vom 27. Oktober 2010 (Urk. 10/44/11-14) diagnostizierten die Ärzte eine komplizierte Trauerstörung (ICD-10 F43.9) sowie eine rezidivierende Depression, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). Sie führten aus, im Vordergrund der aktuellen Beschwer den stehe die ständig e Trauer um den vor 5 (richtig: 9) Jahren verunglückten Sohn. Die Beschwerdeführerin denke jeden Tag an ihn, könne nicht akzeptieren, dass ihr damals 17-jähriger, ältester Sohn plötzlich aus dem Leben gegangen sei. Sie mache sich für seinen Tod verantwortlich. Ihr Mann habe sie verlassen, ihre Tochter sei aus dem Haus ausgezogen. Aufgrund der anhaltenden Trauerreaktion und der damit verbundenen Stimmungsschwankungen und Müdigkeit, bleibe die Beschwerdeführerin zu Hause und kümmere sich lediglich um ihre 10-jährigen Zwillinge (S. 1). Im Kontakt sei die Beschwerdeführerin freundlich zugewandt. Aufmerksamkeit, Auffassung und mnestische Funktionen seien unauffällig, die Konzentrationsfähigkeit subjektiv eingeschränkt. Es bestünden keine Hinweise auf Wahn, keine Halluzinationen oder Ich-Störungen. Die Beschwerdeführerin schildere häufiges Weinen und starke Stimmungsschwankungen. Der Antrieb sei vermindert, die Psychomotorik leicht verlangsamt. Es bestünden Schlafstörungen mit Ein- und Durchschlafstörungen ohne Al b träume (S. 1 am Schluss), hingegen keine Anhaltspunkte für eine posttraumatische Belastungsstörung (S. 4).

3.2.3 Auf Zuweisung von Dr. C.___ erfolgte am 22. Oktober 2010 durch die Ärzte des Universitätsspitals E.___, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, eine psychiatrische Beurteilung. Mit Bericht vom 27. Oktober 2010 (Urk. 10/44/11-14) diagnostizierten die Ärzte eine komplizierte Trauerstörung (ICD-10 F43.9) sowie eine rezidivierende Depression, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). Sie führten aus, im Vordergrund der aktuellen Beschwer den stehe die ständig e Trauer um den vor 5 (richtig: 9) Jahren verunglückten Sohn. Die Beschwerdeführerin denke jeden Tag an ihn, könne nicht akzeptieren, dass ihr damals 17-jähriger, ältester Sohn plötzlich aus dem Leben gegangen sei. Sie mache sich für seinen Tod verantwortlich. Ihr Mann habe sie verlassen, ihre Tochter sei aus dem Haus ausgezogen. Aufgrund der anhaltenden Trauerreaktion und der damit verbundenen Stimmungsschwankungen und Müdigkeit, bleibe die Beschwerdeführerin zu Hause und kümmere sich lediglich um ihre 10-jährigen Zwillinge (S. 1). Im Kontakt sei die Beschwerdeführerin freundlich zugewandt. Aufmerksamkeit, Auffassung und mnestische Funktionen seien unauffällig, die Konzentrationsfähigkeit subjektiv eingeschränkt. Es bestünden keine Hinweise auf Wahn, keine Halluzinationen oder Ich-Störungen. Die Beschwerdeführerin schildere häufiges Weinen und starke Stimmungsschwankungen. Der Antrieb sei vermindert, die Psychomotorik leicht verlangsamt. Es bestünden Schlafstörungen mit Ein- und Durchschlafstörungen ohne Al b träume (S. 1 am Schluss), hingegen keine Anhaltspunkte für eine posttraumatische Belastungsstörung (S. 4). 3.2.4 Im Rahmen der im Februar 2011 eingeleiteten Rentenrevision erachtete Dr. C.___ den Gesundheitszustand der Beschwerdeführ erin als unverändert (Urk. 10/40 Ziff. 1.1). Mit Bericht vom 9. April 2011 (Urk. 10/44 /5-10 ) führte er aus, die Beschwerdeführerin leide an einer komplizierten Trauerstörung (ICD-10 F43.9) sowie an einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33). Sie sei von 2005 bis April 2008 in seiner Behandlung gewesen und habe ihn im Septem ber 2010 in mittelgradig depressivem Zustand mit Suizidgedanken wieder aufge sucht. Aufgrund des Arztberichtes des E.___ vom 27. Oktober 2010 (vgl. vorstehend E. 3.2.3) müsse neben der Trauerreaktion von einer rezidivierend de pressi ven Störung ausgegangen werden, die zumindest im Herbst 2010 mittelgra dige Ausprägung gezeigt habe (Ziff. 1.4). Als Reinigungsmitarbeiterin bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.6), wobei die aktuelle Arbeitsfähigkeit nicht ein schätzbar sei. Aufgrund der langen Arbeitsabs tinenz werde die Arbeitsfähig keit wohl nur über einen Arbeitsversuch/Belastungsversuch gena uer bestimmbar sein (Ziff. 1.7), was auch für die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepass ten Tätigkeit gelte, da d ie vormalige Tätigkeit behinderungsangepasst sei (Ziff. 1.7). Mit gezielter Weiterführung der Therapie könnte die Arbeitsfähigkeit verbessert werden (Ziff. 1.8).

3.2.4 Im Rahmen der im Februar 2011 eingeleiteten Rentenrevision erachtete Dr. C.___ den Gesundheitszustand der Beschwerdeführ erin als unverändert (Urk. 10/40 Ziff. 1.1). Mit Bericht vom 9. April 2011 (Urk. 10/44 /5-10 ) führte er aus, die Beschwerdeführerin leide an einer komplizierten Trauerstörung (ICD-10 F43.9) sowie an einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33). Sie sei von 2005 bis April 2008 in seiner Behandlung gewesen und habe ihn im Septem ber 2010 in mittelgradig depressivem Zustand mit Suizidgedanken wieder aufge sucht. Aufgrund des Arztberichtes des E.___ vom 27. Oktober 2010 (vgl. vorstehend E. 3.2.3) müsse neben der Trauerreaktion von einer rezidivierend de pressi ven Störung ausgegangen werden, die zumindest im Herbst 2010 mittelgra dige Ausprägung gezeigt habe (Ziff. 1.4). Als Reinigungsmitarbeiterin bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.6), wobei die aktuelle Arbeitsfähigkeit nicht ein schätzbar sei. Aufgrund der langen Arbeitsabs tinenz werde die Arbeitsfähig keit wohl nur über einen Arbeitsversuch/Belastungsversuch gena uer bestimmbar sein (Ziff. 1.7), was auch für die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepass ten Tätigkeit gelte, da d ie vormalige Tätigkeit behinderungsangepasst sei (Ziff. 1.7). Mit gezielter Weiterführung der Therapie könnte die Arbeitsfähigkeit verbessert werden (Ziff. 1.8). 3.2.5 Die Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am E.___ beantworteten den Fragebogen der Beschwerdegegnerin zur Rentenrevision am 4. Juli 2011 (Urk. 10/46). Als Diagnose nannten sie rezidivierende Depressionen, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), bestehend seit 2005 sowie einen Zustand nach einer komplizierten Trauerstörung bei plötzlichem Tod des ältesten Sohnes im Jahr 2005 (richtig: 2001; ICD-10 F43.9; Ziff. 1.1). Sie hätten im Oktober 2010 mit der dolmetscherunterstützten Behandlung der komplizierten Trauer bei kognitiv- behavioralen Ansatz begonnen. Am 14. Juni 2011 habe diese Therapie er folgreic h abgeschlossen werden können. Eine weitere ambulante psychiatrische Behandlung mit dem Schwerpunkt auf die Depression und auf die interpersonel len Probleme erscheine angezeigt. Erneut sollten unterstützende medikamentöse Massnahmen evaluiert werden (Ziff. 1.5). Während der Behandlung am E.___ sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit a usz ugehen (Ziff. 1.6).

3.2.5 Die Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am E.___ beantworteten den Fragebogen der Beschwerdegegnerin zur Rentenrevision am 4. Juli 2011 (Urk. 10/46). Als Diagnose nannten sie rezidivierende Depressionen, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), bestehend seit 2005 sowie einen Zustand nach einer komplizierten Trauerstörung bei plötzlichem Tod des ältesten Sohnes im Jahr 2005 (richtig: 2001; ICD-10 F43.9; Ziff. 1.1). Sie hätten im Oktober 2010 mit der dolmetscherunterstützten Behandlung der komplizierten Trauer bei kognitiv- behavioralen Ansatz begonnen. Am 14. Juni 2011 habe diese Therapie er folgreic h abgeschlossen werden können. Eine weitere ambulante psychiatrische Behandlung mit dem Schwerpunkt auf die Depression und auf die interpersonel len Probleme erscheine angezeigt. Erneut sollten unterstützende medikamentöse Massnahmen evaluiert werden (Ziff. 1.5). Während der Behandlung am E.___ sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit a usz ugehen (Ziff. 1.6). Bei der Beschwerdeführerin liege eine mittelgradige Depression mit somatischen Symptomen vor. Als Einschränkung en resultierten daraus insbesondere erhöhte Ermüdbarkeit, eine deutlich reduzierte körperliche und psychische Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen, Ein- und Durchschlafstörungen, Ängste und sozialer Rückzug. Bereits bei leichter Tätigkeit komme es rasch zu einer starken Zunahme der Beschwerden. Durch die Konzentrationsstörungen und erhöhte Ermüdbarkeit könne es zu Fehlern beim Ausführen von Aufgaben kommen. Aus psychiatrischer Sicht sei zu erwarten, dass die Etablierung eines 50%igen Pensums gelingen könnte, wobei dringend empfohlen sei, das Arbeitspensum kleinschrittig aufzu bauen. Eine Steigerung der Leistungsfähigkeit über das 50%ige Arbeitspensum hinaus erscheine realistisch (Ziff. 1.7 und Ziff. 1.8 ).

Bei der Beschwerdeführerin liege eine mittelgradige Depression mit somatischen Symptomen vor. Als Einschränkung en resultierten daraus insbesondere erhöhte Ermüdbarkeit, eine deutlich reduzierte körperliche und psychische Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen, Ein- und Durchschlafstörungen, Ängste und sozialer Rückzug. Bereits bei leichter Tätigkeit komme es rasch zu einer starken Zunahme der Beschwerden. Durch die Konzentrationsstörungen und erhöhte Ermüdbarkeit könne es zu Fehlern beim Ausführen von Aufgaben kommen. Aus psychiatrischer Sicht sei zu erwarten, dass die Etablierung eines 50%igen Pensums gelingen könnte, wobei dringend empfohlen sei, das Arbeitspensum kleinschrittig aufzu bauen. Eine Steigerung der Leistungsfähigkeit über das 50%ige Arbeitspensum hinaus erscheine realistisch (Ziff. 1.7 und Ziff. 1.8 ). 4.

4. 4.1 Im vorliegenden Revisionsverfahren sind die folgenden relevanten medizinischen Berichte aktenkundig:

4.1 Im vorliegenden Revisionsverfahren sind die folgenden relevanten medizinischen Berichte aktenkundig: 4.2 Am 28. November 2016 (Urk. 10/60) berichtete Dr. C.___ der Beschwerde gegnerin (Urk. 10/60). Er stellte die unveränderte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung und einer komplizierten Trauerstörung ( Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin stehe seit Februar 2008 in seiner fachärztlichen Behandlung. Nach der Traumabehandlung im E.___ im Jahr 2010/2011 sei die ambulante Be handlung zuerst höher- dann niederfrequent weitergeführt worden. Im Jahr 2012 hätten drei, im Jahr 2013 zwei, im Jahr 2014 zwei, im Jahr 2015 eine und im Jahr 2016 bisher eine Konsultation stattgefunden ( Ziff. 3 ).

4.2 Am 28. November 2016 (Urk. 10/60) berichtete Dr. C.___ der Beschwerde gegnerin (Urk. 10/60). Er stellte die unveränderte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung und einer komplizierten Trauerstörung ( Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin stehe seit Februar 2008 in seiner fachärztlichen Behandlung. Nach der Traumabehandlung im E.___ im Jahr 2010/2011 sei die ambulante Be handlung zuerst höher- dann niederfrequent weitergeführt worden. Im Jahr 2012 hätten drei, im Jahr 2013 zwei, im Jahr 2014 zwei, im Jahr 2015 eine und im Jahr 2016 bisher eine Konsultation stattgefunden ( Ziff. 3 ). Die Symptomatik umfasse einerseits ein depressives Residuum mit reduzierter Grundstimmung, hoher Affektlabilität mit überschiessender Affektäusserung (von dysphorisch bis verzweifelt-weinerlich), ausgeprägte Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörung ( alltagsbehindernder Ausprägung), a ndererseits als Resi dualzustand der komplizierten Trauerreaktion eine hochgradige Fixiertheit auf die Sicherheit der 15-jährigen Zwillinge. Dies äussere sich in anhaltende Sorge um deren Wohlergehen, lückenloses, fas t ihre gesamte Energie absorbierendes Beaufsichtigungsverhalten sowie sehr enge Vorgaben, wie die Zwillinge sich im Alltag zu verhalten hätten. Die Beschwerdeführerin sei dadurch im Lebensvollzug deutlich eingeschränkt, da sowohl mentale, wie auch emotionale Funktionen nachhaltig gestört seien und ihr Alltags verhalten nachhaltig triggerten. Es be stehe eine ausgeprägte Restsymptomatik, die auch die Arbeitsfähigkeit deutlich beeinträchtige. Es sei davon auszugehen, dass die aktuelle Arbeitsfähigkeit von 50 % nicht verbessert werden könne ( Ziff. 3).

Die Symptomatik umfasse einerseits ein depressives Residuum mit reduzierter Grundstimmung, hoher Affektlabilität mit überschiessender Affektäusserung (von dysphorisch bis verzweifelt-weinerlich), ausgeprägte Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörung ( alltagsbehindernder Ausprägung), a ndererseits als Resi dualzustand der komplizierten Trauerreaktion eine hochgradige Fixiertheit auf die Sicherheit der 15-jährigen Zwillinge. Dies äussere sich in anhaltende Sorge um deren Wohlergehen, lückenloses, fas t ihre gesamte Energie absorbierendes Beaufsichtigungsverhalten sowie sehr enge Vorgaben, wie die Zwillinge sich im Alltag zu verhalten hätten. Die Beschwerdeführerin sei dadurch im Lebensvollzug deutlich eingeschränkt, da sowohl mentale, wie auch emotionale Funktionen nachhaltig gestört seien und ihr Alltags verhalten nachhaltig triggerten. Es be stehe eine ausgeprägte Restsymptomatik, die auch die Arbeitsfähigkeit deutlich beeinträchtige. Es sei davon auszugehen, dass die aktuelle Arbeitsfähigkeit von 50 % nicht verbessert werden könne ( Ziff. 3). 4.3 Dr. A.___ erstattete ein psychiatrisches Gutachten am 10. Mai 2017 gestützt auf die Akten sowie die Untersuchungen der Beschwerdeführerin vom 21. April 2017 (Urk. 10/69). Er nannte als Diagnose eine rezidivierende depressive Erkran kung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.10), ohne somatisches Syndrom (S. 18). Er schloss – näher ausgeführt – eine posttraumatische Belastungsstörung mangels Vorliegens des Katastrophenkriteriums und von Flashbacks aus (S. 18 am Schluss). Ebenso sei die nicht näher bezeichnete Trauerreaktion als Sammel becken ungewöhnlicher Reaktionen zu sehen. Eine konkrete Diagnose sei damit nicht verbunden. Bei ICD-10 finde sich dies ohne nähere Bezeichnung und ohne diagnostische Kriterien. Eine solche ICD-10-Diagnose sei daher aufgrund fehlen der Spezifikationen weder widerlegbar noch diagnostizierbar. Sie sei frei wählbar und durchaus als Möglichkeit diese r Symptomatik zu sehen (S. 19 oben).

4.3 Dr. A.___ erstattete ein psychiatrisches Gutachten am 10. Mai 2017 gestützt auf die Akten sowie die Untersuchungen der Beschwerdeführerin vom 21. April 2017 (Urk. 10/69). Er nannte als Diagnose eine rezidivierende depressive Erkran kung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.10), ohne somatisches Syndrom (S. 18). Er schloss – näher ausgeführt – eine posttraumatische Belastungsstörung mangels Vorliegens des Katastrophenkriteriums und von Flashbacks aus (S. 18 am Schluss). Ebenso sei die nicht näher bezeichnete Trauerreaktion als Sammel becken ungewöhnlicher Reaktionen zu sehen. Eine konkrete Diagnose sei damit nicht verbunden. Bei ICD-10 finde sich dies ohne nähere Bezeichnung und ohne diagnostische Kriterien. Eine solche ICD-10-Diagnose sei daher aufgrund fehlen der Spezifikationen weder widerlegbar noch diagnostizierbar. Sie sei frei wählbar und durchaus als Möglichkeit diese r Symptomatik zu sehen (S. 19 oben). Zum psychischen Befund führte der Gutachter aus, die Beschwerdeführerin gebe selber Antriebsstörungen, Traurigkeit und Überforderung an. Sie selber nehme an sich verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit wahr. Innerhalb der neuropsychologischen Untersuchung finde sich eine dem Niveau der Schul bil dung angepasste neuropsychologische Funktionsfähigkeit. Es fänden sich phobisch anmutende Ängste bezüglich der potenziellen Verletzung der Kinder. Es komme auch zu einer teilweise kognitiven Verzerrung bezüglich der eigenen Schuldgefühle und Gefühlen von Wertlosigkeit. In s gesamt fände n sich Hinweise für eine rezidivierende depressive Erkrankung, die jedoch kein somatisches Syn drom aufzeige. Bei der mittelgradigen depressiven Episode fänden sich die typi schen depressiven Symptome in einer mittelgradigen Ausprägung (S. 19 Mitte). Des Weiteren sei eine spezifische isolierte Phobie nicht ableitbar, ebenso fänden sich weder eine Angststörung noch eine Panikstörung mit schweren Angst at tacken ohne spezifische Situation. Die Beschwerdeführerin bekomme Angst, wenn sie – wenn die Kinder nicht im Hause seien – die Sirenen eines Sanitäts wagens höre. Dies sei eine so seltene Begebenheit, dass dies nicht als isolierte Phobie diagnostizierbar sei (S. 19 am Schluss).

Zum psychischen Befund führte der Gutachter aus, die Beschwerdeführerin gebe selber Antriebsstörungen, Traurigkeit und Überforderung an. Sie selber nehme an sich verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit wahr. Innerhalb der neuropsychologischen Untersuchung finde sich eine dem Niveau der Schul bil dung angepasste neuropsychologische Funktionsfähigkeit. Es fänden sich phobisch anmutende Ängste bezüglich der potenziellen Verletzung der Kinder. Es komme auch zu einer teilweise kognitiven Verzerrung bezüglich der eigenen Schuldgefühle und Gefühlen von Wertlosigkeit. In s gesamt fände n sich Hinweise für eine rezidivierende depressive Erkrankung, die jedoch kein somatisches Syn drom aufzeige. Bei der mittelgradigen depressiven Episode fänden sich die typi schen depressiven Symptome in einer mittelgradigen Ausprägung (S. 19 Mitte). Des Weiteren sei eine spezifische isolierte Phobie nicht ableitbar, ebenso fänden sich weder eine Angststörung noch eine Panikstörung mit schweren Angst at tacken ohne spezifische Situation. Die Beschwerdeführerin bekomme Angst, wenn sie – wenn die Kinder nicht im Hause seien – die Sirenen eines Sanitäts wagens höre. Dies sei eine so seltene Begebenheit, dass dies nicht als isolierte Phobie diagnostizierbar sei (S. 19 am Schluss). Zum sozialen Kontext wies der Gutachter unter anderem darauf hin, dass die Beschwerdeführerin weder lesen noch schreiben könne. Aktuell lerne sie Hoch arabisch. Es sei zu einer schweren psychosozialen Belastungssituation mit dem Tod des Sohnes gekommen. Eindeutig sei nunmehr eine pathologische Reaktion darauf, die weit über eine normale psychosoziale Belastungssituation hinausgehe. Die Beschwerdeführerin habe sich selber als Ressourcen ihre Kinder strukturiert. Zusätzlich gebe sie an, ihr Psychiater sei für sie eine Hoffnung und Stütze. Es bestehe ein freundschaftlicher Kontakt mit ihrem ehemaligen Ehemann. Die Ver kehrsfähigkeit sei nicht eingeschränkt, für Einkäufe in den Coop und Migros so wie auch für Spaziergänge verlasse sie das Haus. Nachmittags würde sie meistens Hocharabisch lernen. Einschränkungen im Waschen, Kochen, Einkaufen und Putzarbeiten lägen keine vor. Es komme jedoch zu erheblicher fehlender Compliance bezüglich Einnahme der Medikation. Es fehle jegliche Motivation zur Reintegration. Sie selber gehe davon aus, dass sie eine ganze IV-Rente benötigen würde (S. 15 f f.).

Zum sozialen Kontext wies der Gutachter unter anderem darauf hin, dass die Beschwerdeführerin weder lesen noch schreiben könne. Aktuell lerne sie Hoch arabisch. Es sei zu einer schweren psychosozialen Belastungssituation mit dem Tod des Sohnes gekommen. Eindeutig sei nunmehr eine pathologische Reaktion darauf, die weit über eine normale psychosoziale Belastungssituation hinausgehe. Die Beschwerdeführerin habe sich selber als Ressourcen ihre Kinder strukturiert. Zusätzlich gebe sie an, ihr Psychiater sei für sie eine Hoffnung und Stütze. Es bestehe ein freundschaftlicher Kontakt mit ihrem ehemaligen Ehemann. Die Ver kehrsfähigkeit sei nicht eingeschränkt, für Einkäufe in den Coop und Migros so wie auch für Spaziergänge verlasse sie das Haus. Nachmittags würde sie meistens Hocharabisch lernen. Einschränkungen im Waschen, Kochen, Einkaufen und Putzarbeiten lägen keine vor. Es komme jedoch zu erheblicher fehlender Compliance bezüglich Einnahme der Medikation. Es fehle jegliche Motivation zur Reintegration. Sie selber gehe davon aus, dass sie eine ganze IV-Rente benötigen würde (S. 15 f f.). Zur Frage der Konsistenz führte der Gutachter aus, grundsätzlich finde sich eine ähnliche Symptomatik basierend auf der Aktenlage. Die Wertung, dies als Traumafolgestörungen zu sehen, sei aktuell nicht mehr rechtfertigbar. Der Grad der Symptomatik werde jedoch auch im letzten Befundbericht als deutlich gebes sert angesehen. Die eigene Ansicht breche erheblich mit den möglichen Alltags aktivitäten. Die Beschwerdeführerin fordere für sich eine vollständige Arbeitsun fähigkeit ein. Im Gegensatz hierzu zeig ten sich in den Alltagsaktivitäten keinerlei Einschränkungen (S. 24).

Zur Frage der Konsistenz führte der Gutachter aus, grundsätzlich finde sich eine ähnliche Symptomatik basierend auf der Aktenlage. Die Wertung, dies als Traumafolgestörungen zu sehen, sei aktuell nicht mehr rechtfertigbar. Der Grad der Symptomatik werde jedoch auch im letzten Befundbericht als deutlich gebes sert angesehen. Die eigene Ansicht breche erheblich mit den möglichen Alltags aktivitäten. Die Beschwerdeführerin fordere für sich eine vollständige Arbeitsun fähigkeit ein. Im Gegensatz hierzu zeig ten sich in den Alltagsaktivitäten keinerlei Einschränkungen (S. 24). Im Vergleich zum Zustandsbild von 2011 finde sich eine deutliche Besserung. Es sei daher von einem gebesserten Gesundheitszustand auszugehen. Auch die Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit würden daher anders beurteilt. Es sei nicht von einer anderen Beurteilung des gleichen Sachverhaltes auszugehen. Aktuell bestehe bei der Beschwerdeführerin eine 70%ige Arbeitsfähigkeit im angestamm ten Beruf als Reinigungskraft. Eine angepasste Tätigkeit ergebe keine höhere Arbeitsfähigkeit, da die Tätigkeit als Reinigungskraft wegen geringgradiger An forderung bezüglich kognitiver und interaktioneller Fähigkeite n als ideal ange passt gelte. Der behandelnde Psychiater gebe ein Befundbild nachweisbar ab November 2016 zu einer deutlich erhöhten Arbeitsfähigkeit an, jedoch gehe dieser von einer aktuellen Arbeitsfähigkeit von 50 % und von keiner therapeutischen Besserungsfähigkeit aus. Hingegen finde sich im Untersuchungszeitpunkt des E.___ im Jahr 2011 gemäss psychiatrischer und psychotherapeutischer Ansicht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit mit deutlicher Verbesserungsmöglichkeit. Zudem fehle es an einer adäquaten Psychopharmaka - therapeutischen Betreuung, da nur ein einziges antidepressiv wirksames Medikament verordnet worden sei. Nur sehr begrenzt aussagekräftig seien die anamnestischen Angaben der Beschwerdefüh rerin. Sie selber gehe davon aus, vollständig arbeitsunfähig zu sein (S. 29 f. mit Verweis auf S. 28).

Im Vergleich zum Zustandsbild von 2011 finde sich eine deutliche Besserung. Es sei daher von einem gebesserten Gesundheitszustand auszugehen. Auch die Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit würden daher anders beurteilt. Es sei nicht von einer anderen Beurteilung des gleichen Sachverhaltes auszugehen. Aktuell bestehe bei der Beschwerdeführerin eine 70%ige Arbeitsfähigkeit im angestamm ten Beruf als Reinigungskraft. Eine angepasste Tätigkeit ergebe keine höhere Arbeitsfähigkeit, da die Tätigkeit als Reinigungskraft wegen geringgradiger An forderung bezüglich kognitiver und interaktioneller Fähigkeite n als ideal ange passt gelte. Der behandelnde Psychiater gebe ein Befundbild nachweisbar ab November 2016 zu einer deutlich erhöhten Arbeitsfähigkeit an, jedoch gehe dieser von einer aktuellen Arbeitsfähigkeit von 50 % und von keiner therapeutischen Besserungsfähigkeit aus. Hingegen finde sich im Untersuchungszeitpunkt des E.___ im Jahr 2011 gemäss psychiatrischer und psychotherapeutischer Ansicht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit mit deutlicher Verbesserungsmöglichkeit. Zudem fehle es an einer adäquaten Psychopharmaka therapeutischen Betreuung, da nur ein einziges antidepressiv wirksames Medikament verordnet worden sei. Nur sehr begrenzt aussagekräftig seien die anamnestischen Angaben der Beschwerdefüh rerin. Sie selber gehe davon aus, vollständig arbeitsunfähig zu sein (S. 29 f. mit Verweis auf S. 28). 4.4 RAD-Ärztin Dr. med. F.___ erachtete in ihrer Stellungnahme vom 7. Juni 2017 (Urk. 10/70 S. 3 f.) das eingeholte Gutachten von Dr. A.___ aus versi cherungsmedizinischer Sicht als nachvollziehbar ; es sei darauf abzustellen.

4.4 RAD-Ärztin Dr. med. F.___ erachtete in ihrer Stellungnahme vom 7. Juni 2017 (Urk. 10/70 S. 3 f.) das eingeholte Gutachten von Dr. A.___ aus versi cherungsmedizinischer Sicht als nachvollziehbar ; es sei darauf abzustellen. 4.5 Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erachtete in seiner Beurteilung vom 9. Juli 2017 den Rentenrevisionsentscheid der Beschwer degegnerin für unangebracht. Seit dem Tod ihres Sohnes stehe die Beschwerde führerin mit Unterbrüchen unter einer medikamentösen Therapie mit Citalopram 20 mg und seit März 2015 mit Remeron 30 mg. In den gesamten 15 Jahren sei sie von keinem behandelnden Arzt zu mehr als 50 % arbeitsfähig erachtet wor den. Die Beurteilung einer 70%igen Arbeitsfähigkeit durch Dr. A.___ nach einer einmaligen Exploration sei für ihn in keiner Weise nachvollziehbar und basiere nach seinem Dafürhalten nicht auf einer gewissenhaften Beurteilung der Anamnese und Gewichtung der Behandlung durch die ärztlichen Kollegen (Urk. 10/77/4).

4.5 Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erachtete in seiner Beurteilung vom 9. Juli 2017 den Rentenrevisionsentscheid der Beschwer degegnerin für unangebracht. Seit dem Tod ihres Sohnes stehe die Beschwerde führerin mit Unterbrüchen unter einer medikamentösen Therapie mit Citalopram 20 mg und seit März 2015 mit Remeron 30 mg. In den gesamten 15 Jahren sei sie von keinem behandelnden Arzt zu mehr als 50 % arbeitsfähig erachtet wor den. Die Beurteilung einer 70%igen Arbeitsfähigkeit durch Dr. A.___ nach einer einmaligen Exploration sei für ihn in keiner Weise nachvollziehbar und basiere nach seinem Dafürhalten nicht auf einer gewissenhaften Beurteilung der Anamnese und Gewichtung der Behandlung durch die ärztlichen Kollegen (Urk. 10/77/4). 4.6 Dr. C.___ verfasste am 30. Juni 2017 einen ärztlichen Bericht (Urk. 10/77). Darin wies er auf eine ausgeprägte Restsymptomatik hin, welche auch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige und deren Erhöhung über die attestierten 50 % nicht möglich sei (S. 1). Falsch sei das psychiatrische Gutachten hinsichtlich der durchgeführten Psychopharmakatherapie. Eine solche sei – näher ausgeführt – durchaus durchgeführt worden und eine erneute Pharmakabehandlung dürfte das Ergebnis nicht verbessern, da die Beschwerdeführerin doch über mehrere Jahre antidepressiv mediziert gewesen sei, ohne dass dadurch die Symptomatik nam haft habe beeinflusst werden können (S. 2 f.). Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, dass neu eine Arbeitsfähigkeit von 70 % vorliegen soll (S. 3). Schliesslich sei auch die postulierte Ablehnung jeglicher Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdeführerin zu hinterfragen. In einem vertrauensvollen und motivations fördernden Gespräch mit einem Eingliederungsberater der IV hätte sich ein an deres Ergebnis gezeigt (S. 3 am Schluss).

4.6 Dr. C.___ verfasste am 30. Juni 2017 einen ärztlichen Bericht (Urk. 10/77). Darin wies er auf eine ausgeprägte Restsymptomatik hin, welche auch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige und deren Erhöhung über die attestierten 50 % nicht möglich sei (S. 1). Falsch sei das psychiatrische Gutachten hinsichtlich der durchgeführten Psychopharmakatherapie. Eine solche sei – näher ausgeführt – durchaus durchgeführt worden und eine erneute Pharmakabehandlung dürfte das Ergebnis nicht verbessern, da die Beschwerdeführerin doch über mehrere Jahre antidepressiv mediziert gewesen sei, ohne dass dadurch die Symptomatik nam haft habe beeinflusst werden können (S. 2 f.). Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, dass neu eine Arbeitsfähigkeit von 70 % vorliegen soll (S. 3). Schliesslich sei auch die postulierte Ablehnung jeglicher Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdeführerin zu hinterfragen. In einem vertrauensvollen und motivations fördernden Gespräch mit einem Eingliederungsberater der IV hätte sich ein an deres Ergebnis gezeigt (S. 3 am Schluss). 5.

5. 5.1 Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die halbe Invalidenrente zu Recht aufgehoben hat.

5.1 Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die halbe Invalidenrente zu Recht aufgehoben hat. 5.2 Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss eines Rentenrevisionsverfahrens eine anspruchsrelevante Änderung des Invaliditäts grades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruches mit rechtskonformer Sachverhaltsab klärung, Beweiswürdigung und – bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen eines Gesundheitsschadens – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4). Eine Revisionsverfügung gilt dann als Vergleichsbasis, wenn sie die ursprüngliche Rentenverfügung nicht bestätigt, sondern die laufende Rente aufgrund eines neu festgesetzten Invalidi tätsgrades geändert hat. Dabei kommt einer Verfügung, welche die ursprüngliche Rentenverfügung bloss bestätigt, bei der Bestimmung der zeitlichen Vergleichs basis keine Rechtserheblichkeit zu (vgl. BGE 109 V 262 E. 4a; 130 V 71 E. 3.2.3). Dies gilt im vorliegenden Fall mit B lick auf die Mitteilungen vom 17. Januar 2007 (Urk. 10/36) und 21. Juli 2011 (Urk. 10/48), mit denen die halbe Invalidenrente jeweils bestätigt wurde. Vor allem auch und entgegen der Ansicht der Beschwer deführerin (vgl. Urk. 13 S. 2) aus dem Grund, dass hinsichtlich der Rentenrevision im Jahr 2011 nicht einmal der RAD der Beschwerdegegnerin zur medizinischen Sachlage Stellung genommen hat. Als Vergleichsbasis kommt damit die Verfü gung vom 13. Oktober 2005 in Betracht, mit welcher der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 2003 eine halbe Invalidenr ente zugesprochen wurde (Urk. 10/23 ).

5.2 Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss eines Rentenrevisionsverfahrens eine anspruchsrelevante Änderung des Invaliditäts grades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruches mit rechtskonformer Sachverhaltsab klärung, Beweiswürdigung und – bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen eines Gesundheitsschadens – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4). Eine Revisionsverfügung gilt dann als Vergleichsbasis, wenn sie die ursprüngliche Rentenverfügung nicht bestätigt, sondern die laufende Rente aufgrund eines neu festgesetzten Invalidi tätsgrades geändert hat. Dabei kommt einer Verfügung, welche die ursprüngliche Rentenverfügung bloss bestätigt, bei der Bestimmung der zeitlichen Vergleichs basis keine Rechtserheblichkeit zu (vgl. BGE 109 V 262 E. 4a; 130 V 71 E. 3.2.3). Dies gilt im vorliegenden Fall mit B lick auf die Mitteilungen vom 17. Januar 2007 (Urk. 10/36) und 21. Juli 2011 (Urk. 10/48), mit denen die halbe Invalidenrente jeweils bestätigt wurde. Vor allem auch und entgegen der Ansicht der Beschwer deführerin (vgl. Urk. 13 S. 2) aus dem Grund, dass hinsichtlich der Rentenrevision im Jahr 2011 nicht einmal der RAD der Beschwerdegegnerin zur medizinischen Sachlage Stellung genommen hat. Als Vergleichsbasis kommt damit die Verfü gung vom 13. Oktober 2005 in Betracht, mit welcher der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 2003 eine halbe Invalidenr ente zugesprochen wurde (Urk. 10/23 ). 5.3

5.3 5.3.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1).

5.3.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).

Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 5.3.2 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

5.3.2 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)

Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)

Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)

Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4).

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 5.4 Der Gutachter hat die heute massgebenden Standardindikatoren ( vgl. vorstehend E. 5. 3.2 ) in seine Beurteilung weitestgehend einbezogen. So hat er sich einlässlich mit den diagnoserelevanten Befunden und deren Ausprägung auseinandergesetzt, ebenso mit dem Behandlungserfolg, der - wenn auch (noch) nicht im an sich möglichen Umfang – aufgrund fehlender stattfindender adäquater Psychophar makotherapie eingetreten ist. Zum Aspekt der Persönlichkeit und der persönli chen Ressourcen wies er insbesondere bei gebessertem Befund auf die fehlende Motivation zur Eingliederung hin, und den sozialen Kontext betreffend wies er nam entlich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin über keinerlei Schulbildung verfügt, nun aber Hocharabisch lernt, freundschaftliche n Kontakt zu ihrem Ehe mann pflegt und für Spaziergänge sowie für Einkäufe in die Migros und Coop ausser Haus geht und die öffentlichen Verkehrsmittel ohne Einschränkung nutzen kann. Schliesslich äusserte er sich auch zur Konsistenz, und zwar unter Hinweis auf festgestellte Diskrepanzen. Zu nennen ist hier vor allem seine Feststellung, dass in den Alltagsaktivitäten keinerlei Einschränkungen bestehen. Schliesslich ist auch die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit so erfolgt, dass sie sich gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) ergibt.

5.4 Der Gutachter hat die heute massgebenden Standardindikatoren ( vgl. vorstehend E. 5. 3.2 ) in seine Beurteilung weitestgehend einbezogen. So hat er sich einlässlich mit den diagnoserelevanten Befunden und deren Ausprägung auseinandergesetzt, ebenso mit dem Behandlungserfolg, der - wenn auch (noch) nicht im an sich möglichen Umfang – aufgrund fehlender stattfindender adäquater Psychophar makotherapie eingetreten ist. Zum Aspekt der Persönlichkeit und der persönli chen Ressourcen wies er insbesondere bei gebessertem Befund auf die fehlende Motivation zur Eingliederung hin, und den sozialen Kontext betreffend wies er nam entlich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin über keinerlei Schulbildung verfügt, nun aber Hocharabisch lernt, freundschaftliche n Kontakt zu ihrem Ehe mann pflegt und für Spaziergänge sowie für Einkäufe in die Migros und Coop ausser Haus geht und die öffentlichen Verkehrsmittel ohne Einschränkung nutzen kann. Schliesslich äusserte er sich auch zur Konsistenz, und zwar unter Hinweis auf festgestellte Diskrepanzen. Zu nennen ist hier vor allem seine Feststellung, dass in den Alltagsaktivitäten keinerlei Einschränkungen bestehen. Schliesslich ist auch die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit so erfolgt, dass sie sich gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) ergibt. 5.5 Nachdem sich der Gutachter in seiner Beurteilung (auch) an den Standardindika toren orientiert hat, ist die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren einge schätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), klar zu bejahen. Die funktionellen Auswir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage las sen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen. Somit ist betreffend die Diagno sen wie auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten abzustellen, welches auch sonst die Anforderungen an ein beweistaugliches Gutachten erfüllt (vgl. vorstehend E. 1.4).

5.5 Nachdem sich der Gutachter in seiner Beurteilung (auch) an den Standardindika toren orientiert hat, ist die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren einge schätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), klar zu bejahen. Die funktionellen Auswir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage las sen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen. Somit ist betreffend die Diagno sen wie auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten abzustellen, welches auch sonst die Anforderungen an ein beweistaugliches Gutachten erfüllt (vgl. vorstehend E. 1.4). Die Richtigkeit des Gutachtens zeigt sich auch im Umstand, dass bereits die Ärzte des E.___ im Juli 2011 eine Steigerung der Leistungsfähigkeit über das 50%ige Arbeitspensum hinaus als realistisch erachteten (vgl. vorstehend E. 3.2.5) sowie in der Feststellung, dass im Jahr 2015 und 2016 jeweils nur eine Konsultation beim Behandler stattgefunden hat (vgl. vorstehend E. 4.2), wa s auf einen wenig ausgeprägten Leidensdruck hinweist.

Die Richtigkeit des Gutachtens zeigt sich auch im Umstand, dass bereits die Ärzte des E.___ im Juli 2011 eine Steigerung der Leistungsfähigkeit über das 50%ige Arbeitspensum hinaus als realistisch erachteten (vgl. vorstehend E. 3.2.5) sowie in der Feststellung, dass im Jahr 2015 und 2016 jeweils nur eine Konsultation beim Behandler stattgefunden hat (vgl. vorstehend E. 4.2), wa s auf einen wenig ausgeprägten Leidensdruck hinweist. 5.6 Dem stehen die in der Beschwerde (Urk. 1 S. 9 ff. ) genannten Kritikpunkte nicht entgegen. Namentlich den Ausführungen betreffend Befunde und psychische Ein schrän kungen kann nicht gefolgt werden. So legte der Gutachter (vgl. vorstehend E. 4.3) nachvollziehbar und schlüssig dar, weshalb eine gesundheitliche Verbes serung stattgefunden hat und keine andere B eurteilung eines im Wesentlichen gleichgebliebenen Sachverhaltes vorliegt.

5.6 Dem stehen die in der Beschwerde (Urk. 1 S. 9 ff. ) genannten Kritikpunkte nicht entgegen. Namentlich den Ausführungen betreffend Befunde und psychische Ein schrän kungen kann nicht gefolgt werden. So legte der Gutachter (vgl. vorstehend E. 4.3) nachvollziehbar und schlüssig dar, weshalb eine gesundheitliche Verbes serung stattgefunden hat und keine andere B eurteilung eines im Wesentlichen gleichgebliebenen Sachverhaltes vorliegt. Auch führen die Einwände der behandelnden Ärzte zu keinen abweichenden Schlussfolgerungen, zumal es sich bei Dr. G.___ um keinen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie handelt (vgl. vorstehend E. 4.5 ) und die Berichte von Dr. C.___ (vgl. vorstehend E. 3.2.1, E. 3.2.4, E. 4.2 und E. 4.6) aufgrund seiner auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zur Beschwerdeführerin zurückhal tend zu gewichten sind (BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts 8C_787/2013 vom 14. Februar 2014 E. 3.3.2 mit weiteren Hinweisen ; vgl. auch BGE 135 V 465 E. 4. 5 ), was sich exemplarisch auch darin zeigt, dass er der Be schwerdeführerin die Wohnung besorgte, mit den Kindern und den Sozialbehör den redet, ja sogar bei Schwierigkeiten oder Problemen sofort benachrichtigt wird (Urk. 10/69 S. 12 Mitte).

Auch führen die Einwände der behandelnden Ärzte zu keinen abweichenden Schlussfolgerungen, zumal es sich bei Dr. G.___ um keinen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie handelt (vgl. vorstehend E. 4.5 ) und die Berichte von Dr. C.___ (vgl. vorstehend E. 3.2.1, E. 3.2.4, E. 4.2 und E. 4.6) aufgrund seiner auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zur Beschwerdeführerin zurückhal tend zu gewichten sind (BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts 8C_787/2013 vom 14. Februar 2014 E. 3.3.2 mit weiteren Hinweisen ; vgl. auch BGE 135 V 465 E. 4. 5 ), was sich exemplarisch auch darin zeigt, dass er der Be schwerdeführerin die Wohnung besorgte, mit den Kindern und den Sozialbehör den redet, ja sogar bei Schwierigkeiten oder Problemen sofort benachrichtigt wird (Urk. 10/69 S. 12 Mitte). 5.7 Somit steht der medizinische Sachverhalt dahingehend fest, dass die Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin krankheitsbedingt in dem gutachterlich attestier ten Umfang (vgl. vorstehend E. 4.3 ) eingeschränkt ist, mithin in der angestamm ten Tätigkeit und anderen Hilfstätigkeiten des freien Arbeitsmarktes um 3 0 %.

5.7 Somit steht der medizinische Sachverhalt dahingehend fest, dass die Arbeitsfä higkeit der Beschwerdeführerin krankheitsbedingt in dem gutachterlich attestier ten Umfang (vgl. vorstehend E. 4.3 ) eingeschränkt ist, mithin in der angestamm ten Tätigkeit und anderen Hilfstätigkeiten des freien Arbeitsmarktes um 3 0 %. Im Vergleich zum Sachverhalt im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache ( vgl. vorstehend E. 3.1) wie auch im Zeitpunkte der letzten Rentenrevision (vgl. vorstehend E. 3.2.3 ff.) ist nunmehr eine deutlich höhere Arbeitsfähigkeit ausge wiesen. Dies ist eine Veränderung, welche einen Rev isionsgrund (vgl. vorstehend E. 1.3 ) darstellt.

Im Vergleich zum Sachverhalt im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache ( vgl. vorstehend E. 3.1) wie auch im Zeitpunkte der letzten Rentenrevision (vgl. vorstehend E. 3.2.3 ff.) ist nunmehr eine deutlich höhere Arbeitsfähigkeit ausge wiesen. Dies ist eine Veränderung, welche einen Rev isionsgrund (vgl. vorstehend E. 1.3 ) darstellt. Bei diesem Ergebnis erübri gen sich Weiterungen zu einer wie von der Beschwer degegnerin mit Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2017 vorgebrachten Wie dererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG respektive zweifellosen Unrichtigkeit der Rentenzusprache (Urk. 9 S. 2).

Bei diesem Ergebnis erübri gen sich Weiterungen zu einer wie von der Beschwer degegnerin mit Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2017 vorgebrachten Wie dererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG respektive zweifellosen Unrichtigkeit der Rentenzusprache (Urk. 9 S. 2). 6.

6. 6.1 Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdefüh r erin in wirt schaftlicher Hinsicht auswirkt.

6.1 Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdefüh r erin in wirt schaftlicher Hinsicht auswirkt. 6.2 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des E inkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Pro zentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbs einkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkom men auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).

6.2 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des E inkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Pro zentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbs einkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkom men auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hy pothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).

Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hy pothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). 6.3 Da der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit gemäss Gutachten noch zu 70 % zumutbar ist, kann rechnerisch ein Prozentvergleich vorgenommen werden. Eine möglichst genaue Bezifferung und Gegenüberstellung der beiden hypothe tischen Erwerbseinkommen, um aus der Einkommensdifferenz den Invaliditäts grad bestimmen zu können, erübrigt sich somit. Der Invaliditätsgrad entspricht mithin der attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 %.

6.3 Da der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit gemäss Gutachten noch zu 70 % zumutbar ist, kann rechnerisch ein Prozentvergleich vorgenommen werden. Eine möglichst genaue Bezifferung und Gegenüberstellung der beiden hypothe tischen Erwerbseinkommen, um aus der Einkommensdifferenz den Invaliditäts grad bestimmen zu können, erübrigt sich somit. Der Invaliditätsgrad entspricht mithin der attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 %. 6.4 Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leis tungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Rechtsprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wiedererwägungsweise) Her absetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien (vgl. lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen der Änderung vom 1 8. März 2011 [ 6. IV-Revision, ers tes Massnahmenpaket]) bedeutet nicht, dass die darunter fallenden Rentnerinnen und Rentner im jeweiligen revisions- (Art. 17 Abs. 1 ATSG) beziehungsweise ge gebenenfalls wiedererwägungsrechtlichen (Art. 53 Abs. 2 ATSG) Kontext einen Besitzstandsanspruch geltend machen könnten; es wird ihnen lediglich zugestan den, dass – von Ausnahmen abgesehen – aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder einer langen Rentendauer die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1).

6.4 Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leis tungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Rechtsprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wiedererwägungsweise) Her absetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien (vgl. lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen der Änderung vom 1 8. März 2011 [ 6. IV-Revision, ers tes Massnahmenpaket]) bedeutet nicht, dass die darunter fallenden Rentnerinnen und Rentner im jeweiligen revisions- (Art. 17 Abs. 1 ATSG) beziehungsweise ge gebenenfalls wiedererwägungsrechtlichen (Art. 53 Abs. 2 ATSG) Kontext einen Besitzstandsanspruch geltend machen könnten; es wird ihnen lediglich zugestan den, dass – von Ausnahmen abgesehen – aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder einer langen Rentendauer die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1). Die 1964 geborene Beschwerdeführerin bezog seit 200 3 eine halbe Rente und war im Zeitpunkt der Rent enaufhebung 53 Jahre alt, weshalb sie nicht unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis fällt. Sie fühlt sich zudem nich t in der Lage zu arbeiten (vgl. vorstehend E. 4.3), weshalb die Beschwerde gegnerin nicht gehalten war, Eingliederungsmassnahmen zu veranlassen: Fehlt es am Eingliederungswillen bzw. an der subjektiven Eingliederungsfähigkeit, so entfällt der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste (Urteil des Bundes gerichts 8C_569/2015 vom 17. Februar 2016 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_19/2016 vom 4. April 2016 E. 5.2.3).

Die 1964 geborene Beschwerdeführerin bezog seit 200 3 eine halbe Rente und war im Zeitpunkt der Rent enaufhebung 53 Jahre alt, weshalb sie nicht unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis fällt. Sie fühlt sich zudem nich t in der Lage zu arbeiten (vgl. vorstehend E. 4.3), weshalb die Beschwerde gegnerin nicht gehalten war, Eingliederungsmassnahmen zu veranlassen: Fehlt es am Eingliederungswillen bzw. an der subjektiven Eingliederungsfähigkeit, so entfällt der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste (Urteil des Bundes gerichts 8C_569/2015 vom 17. Februar 2016 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_19/2016 vom 4. April 2016 E. 5.2.3). D er Beschwerdeführerin steht es indes frei, sich bei der Beschwerdegegnerin für Unterstützungshilfe hinsi chtlich Eingliederung zu melden, was auch aus medizi nischer Sicht befürwortet wird (vgl. vorstehend E. 4.6).

D er Beschwerdeführerin steht es indes frei, sich bei der Beschwerdegegnerin für Unterstützungshilfe hinsi chtlich Eingliederung zu melden, was auch aus medizi nischer Sicht befürwortet wird (vgl. vorstehend E. 4.6). 6.5 Die Beschwerdegegnerin hat somit zu Recht eine revisionsrelevante Sachverhalt sänderung angenommen und eine Renteneinstellung verfügt. Die Beschwerde gegnerin hat in Übereinstimmung mit Art. 88 bis Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) die Rentenaufhebung auf den ersten Tag des zweiten der Zustellung der angefochtenen Verfügung vom 25. September 2017 Monats verfügt.

6.5 Die Beschwerdegegnerin hat somit zu Recht eine revisionsrelevante Sachverhalt sänderung angenommen und eine Renteneinstellung verfügt. Die Beschwerde gegnerin hat in Übereinstimmung mit Art. 88 bis Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) die Rentenaufhebung auf den ersten Tag des zweiten der Zustellung der angefochtenen Verfügung vom 25. September 2017 Monats verfügt. Die angefochtene Verfügung vom 25. September 2017 (Urk. 2) erweist sich des halb als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

Die angefochtene Verfügung vom 25. September 2017 (Urk. 2) erweist sich des halb als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 7.

7. 7.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV - Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie der unterliegenden Besc hwerdeführerin aufzuerlegen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ).

7.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie der unterliegenden Besc hwerdeführerin aufzuerlegen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). 7.2 D er unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin respektive seine fall führende Substitutin MLaw Z.___ wies in der eingereichten Kostennote vom 4. Juni 2018 (Urk. 17/2) für das vorliegende Verfahren einen Aufwand von 9 Stunden und 40 Minuten à Fr. 220. -- sowie Barauslagen von Fr. 56.50 aus.

7.2 D er unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin respektive seine fall führende Substitutin MLaw Z.___ wies in der eingereichten Kostennote vom 4. Juni 2018 (Urk. 17/2) für das vorliegende Verfahren einen Aufwand von 9 Stunden und 40 Minuten à Fr. 220. sowie Barauslagen von Fr. 56.50 aus. Es entspricht durchaus der Realität, dass Rechtsanwälte von ihren Substituten unterstützt werden. Da es sich bei der Substitutin unbestritten ermassen um keine Rechtsanwältin handelt, ist deren Bestellung als unentgeltliche Rechtsvertretung nicht erlaubt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 2C_323/2011 vom 29. August 2011 E. 2 un d 8C_888/2011 vom 7. Mai 2012), eine Tatsache, der das Gericht mit der Bestellung von Rechtsanwalt Marc Spescha als unentgeltlicher Rechtsvertreter Rechnung trug (vgl. Urk. 12).

Es entspricht durchaus der Realität, dass Rechtsanwälte von ihren Substituten unterstützt werden. Da es sich bei der Substitutin unbestritten ermassen um keine Rechtsanwältin handelt, ist deren Bestellung als unentgeltliche Rechtsvertretung nicht erlaubt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 2C_323/2011 vom 29. August 2011 E. 2 un d 8C_888/2011 vom 7. Mai 2012), eine Tatsache, der das Gericht mit der Bestellung von Rechtsanwalt Marc Spescha als unentgeltlicher Rechtsvertreter Rechnung trug (vgl. Urk. 12). Nach Einsicht in die angepasste beziehungsweise um den Faktor «Subs t itution» bereinigte (vgl. Urk. 17/1) Honorarnote vom 4. Juni 2018 (Urk. 17/2) ist dem un entgeltlichen Rechtsvertreter de r Beschwerdeführer in, Rechtsanwalt Marc Spescha, beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (exkl. MWSt ) eine Entschädigung für se inen Aufwand in Höhe von Fr. 2'3 56.70 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zuzusprechen.

Nach Einsicht in die angepasste beziehungsweise um den Faktor «Subs t itution» bereinigte (vgl. Urk. 17/1) Honorarnote vom 4. Juni 2018 (Urk. 17/2) ist dem un entgeltlichen Rechtsvertreter de r Beschwerdeführer in, Rechtsanwalt Marc Spescha, beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (exkl. MWSt ) eine Entschädigung für se inen Aufwand in Höhe von Fr. 2'3 56.70 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zuzusprechen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Marc Spescha, Zürich, wird mit Fr. 2'3 56.70 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Marc Spescha, Zürich, wird mit Fr. 2'3 56.70 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - MLaw Z.___

MLaw Z.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannBrühwiler