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Das EUR/CHF-Paar hatte die Marke von 1,10 am Vortag erstmals seit vergangenem Herbst wieder über die Marke gestiegen. Bei der Helaba schrieben die Devisenexperten, das Paar sei zuletzt durch die EZB-Spekulationen getrieben worden.
Marktbewegende Konjunkturdaten stehen im weiteren Tagesverlauf am Dienstag nicht zur Veröffentlichung an. Am Devisenmarkt richten sich die Blicke bereits auf einen Auftritt der Chefin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, vor Vertretern des US-Kongresses am Mittwoch.
US-Präsident Donald Trump hat unterdessen ein neues Fed-Mitglied bestimmt. Wie das Weisse Haus in der Nacht auf Dienstag mitteilte, wird Randal Quarles künftig für die Bankenregulierung verantwortlich sein. Quarles ist ein ehemaliger Mitarbeiter des Finanzministeriums in der Regierung von George W. Bush und ist derzeit bei einer Private-Equity-Firma aus Salt Lake City tätig. Er folgt auf Daniel Tarullo, einem Verfechter einer strikten Bankenregulierung, der im April zurückgetreten war.
"Es dürfte noch zu früh sein, um einzuschätzen, ob er eher der Tauben- oder der Falken-Fraktion angehören wird", kommentierte Thu Lan Nguyen, Expertin bei der Commerzbank. Zwar habe er sich während der Präsidentschaft Barack Obamas kritisch über die Nullzinspolitik geäussert. "Doch das hatte US-Präsident Donald Trump ebenso, nur um sich nach den Wahlen als 'Niedrigzins-Person' zu bezeichnen", so Nguyen.
Deutliche Bewegung am Devisenmarkt gibt es am Dienstag beim neuseeländischen Dollar, der zeitweise um über ein halbes Prozent nachgibt. In der Nacht wurden in Neuseeland enttäuschende Zahlen zur Kreditkartennutzung veröffentlicht.
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(AWP)