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Der Schweizer Internationale Haris Seferovic bestätigte nach dem deutschen Cupfinal in der Nacht auf Sonntag seinen Wechsel von Eintracht Frankfurt zu Benfica Lissabon.
Seferovic erhält beim portugiesischen Meister einen Fünfjahresvertrag. "Sie wollten mich unbedingt, sie haben das grösste Interesse gezeigt und ich wollte mal wieder eine Abwechslung. Ich freue mich auf die neue Aufgabe", sagte Seferovic.
Der 25-jährige Offensivspieler war 2014 von Real Sociedad San Sebastian nach Frankfurt gewechselt. Für die Hessen bestritt er 86 Bundesligaspiele, in denen er 16 Tore erzielte.
Der U17-Weltmeister von 2009 startete seine Profikarriere bei den Grasshoppers. Fiorentina, Xamax, Lecce und Novara waren seine weitere Stationen, ehe ihm bei Real Sociedad der Durchbruch gelang.
Frankfurt hatte nun den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängert. "Ich bin stolz, dass ich hier spielen durfte, ich nehme gute Erinnerungen mit", sagte Seferovic dennoch.
Im Cupfinal gegen Dortmund (1:2) zeigte Seferovic eine starke Leistung. Der laufstarke Stürmer besass viele gute Szenen. Fast wäre ihm auch noch ein Tor gelungen. Der 39-fache Internationale bekundete in der 39. Minute Pech, als sein Schuss vom Pfosten abprallte.
Benfica: Mehr als 156'000 Klubmitglieder
Sein neuer Arbeitgeber Benfica, der das Gros der aktuellen Europameister ausbildete, gewann zuletzt zum vierten Mal in Folge und zum 36. Mal insgesamt in Portugal den Meistertitel. Den Traditionsklub verfolgen weltweit rund 14 Millionen Anhänger. Über 156'000 besitzen eine Mitgliedschaft. Das Management setzt nicht nur auf lokale Grössen, zuletzt beschäftigen die "Aguias" eine zehnköpfige Südamerika-Fraktion.
Schon im Winter hatten portugiesische Medien über den ablösefreien Wechsel von Seferovic zu Benfica auf die kommende Saison hin berichtet.
Seferovic, der 2009 beim U17-WM-Titelgewinn Schweizer Topskorer und Siegtorschütze im Final war, wird in dieser Woche zum Schweizer Nationalteam stossen. Dieses bestreitet am Donnerstag in Neuenburg gegen Weissrussland ein Testspiel im Hinblick auf das WM-Qualifikationsspiel vom 9. Juni auf den Färöern.
SDA-ATS