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1943 setzte unter grossen Erwartungen auf die Nachkriegszeit in der Schweiz eine Verlagsgründungswelle ein: Zwischen 1943 und 1947 wurden jährlich durchschnittlich zwanzig Verlage gegründet, während bereits bestehende kräftig expandierten. Die Buchproduktion stieg von 1800 Titeln im Jahre 1940 auf 4700 Titel im Jahre 1948. Schon 1950 sprach der Artemis-Verleger Friedrich Witz von «verpassten Chancen».
Hat der Schweizer Buchhandel die einmaligen Chancen wahrgenommen, die sich aufgrund der besonderen Entwicklung im deutschen Sprachraum nach 1933 und durch die Kriegsereignisse ergeben hatten?
Die kultur- und wirtschaftsgeschichtliche Untersuchung stellt mit mehrheitlich erstmals zugänglichen Quellen die Möglichkeiten und Einschränkungen dar, die dem Schweizer Buchhandel in der widersprüchlichen Zeit 1943–1952 gegeben waren.
«Ein spannendes Stück Buchhandels-und Verlagsgeschichte: Was geschah zwischen 1943 und 1952 im Schweizer Buchhandel?
Vor 1933 war der schweizerische eng mit dem deutschen Buchhandel verflochten. Während der nationalsozialistischen Herrschaft hatten sich in der Schweiz erstmals eigenständige Organisationsstrukturen herusgebildet. Wie reagierte der Buchhandel, insbesondere die Verlage, auf die sich verändernden Bedingungen nach 1942?»
Zürichsee-Zeitung