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Auf dem Markt kontaktierte mich kürzlich eine Bewohnerin der Unterstadt Freiburg mit ihrem Anliegen, das Bauprojekt für das Gaswerkareal an der Unteren Matte zu verhindern. Die gezeigten Pläne würden zu einer unglaublichen Verschandelung unserer Stadt führen. Nachdem schon an der Lendastrasse, hinter dem Haus der Pfarrei, ein unmögliches Gebäude mit insbesondere einem eigenartigen rundlichen Dach in dieser historisch wertvollen Gegend schwer gesündigt wurde, soll nun die gefällige Reihe der spätgotischen Familienhäuser in einem viergeschossigen, unförmigen, kantigen Bau enden.
Hinter diesem Unding erhebt sich die Silhouette der Reichengasse, der Alpenstrasse, der Kathedrale und der Kollegiumskirche. Unmöglich!
Warum nicht die Häuserreihe mit Einfamilienhäusern im gleichen Sinn fortsetzen? Die Initianten aus der Unterstadt (Herr und Frau Hermann Schöpfer) möchten an die Unesco-Denkmalpflege (Prof. Michel Petztet in München) gelangen, haben schon entsprechende Karten vorbereitet. Anscheinend möchte der Gemeinderat unsere Stadt ins Weltkulturerbe aufnehmen lassen. Ich frage mich, sind wir nicht Manns, resp. Fraus, genug, um uns gegen ein solches Vorhaben zu wehren? Wahrscheinlich werden sich kulturelle Organisationen, aus den Ferien zurück, ebenfalls einschalten.