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input-de814.01 Bundesgesetz über den Umweltschutz(Umweltschutzgesetz, USG)vom 7. Oktober 1983 (Stand am 1. Januar 2024)Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,gestützt auf Artikel 74 Absatz 1 der Bundesverfassung, nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 31. Oktober 1979,beschliesst:SR 101Fassung gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010  (AS 2010 3233; BBl 2009 5435).BBl 1979 III 7491. Titel:  Grundsätze und allgemeine Bestimmungen1. Kapitel:  GrundsätzeArt. 1 Zweck Dieses Gesetz soll Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume gegen schädliche oder lästige Einwirkungen schützen sowie die natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere die biologische Vielfalt und die Fruchtbarkeit des Bodens, dauerhaft erhalten. Im Sinne der Vorsorge sind Einwirkungen, die schädlich oder lästig werden könnten, frühzeitig zu begrenzen. Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 2 VerursacherprinzipWer Massnahmen nach diesem Gesetz verursacht, trägt die Kosten dafür.Art. 3 Vorbehalt anderer Gesetze Strengere Vorschriften in anderen Gesetzen des Bundes bleiben vorbehalten. Für radioaktive Stoffe und ionisierende Strahlen gelten die Strahlenschutz- und die Atomgesetzgebung.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 4 Ausführungsvorschriften aufgrund anderer Bundesgesetze Vorschriften über Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen und Strahlen, die sich auf andere Bundesgesetze stützen, müssen dem Grundsatz für Emissionsbegrenzungen (Art. 11), den Immissionsgrenzwerten (Art. 13–15), den Alarmwerten (Art. 19) und den Planungswerten (Art. 23–25) entsprechen. Vorschriften über den Umgang mit Stoffen und Organismen, die sich auf andere Bundesgesetze stützen, müssen den Grundsätzen über den Umgang mit Stoffen (Art. 26–28) und Organismen (Art. 29a–29h) entsprechen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 5 Ausnahmen für die GesamtverteidigungSoweit die Gesamtverteidigung es erfordert, regelt der Bundesrat durch Verordnung die Ausnahmen von Bestimmungen dieses Gesetzes.Art. 6 Aufgehoben durch Art. 2 Ziff. 1 des BB vom 27. Sept. 2013 (Arhus-Konvention), mit Wirkung seit 1. Juni 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323).2. Kapitel:  Allgemeine BestimmungenArt. 7 Definitionen Einwirkungen sind Luftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen, Strahlen, Gewässerverunreinigungen oder andere Eingriffe in Gewässer, Bodenbelastungen, Veränderungen des Erbmaterials von Organismen oder der biologischen Vielfalt, die durch den Bau und Betrieb von Anlagen, durch den Umgang mit Stoffen, Organismen oder Abfällen oder durch die Bewirtschaftung des Bodens erzeugt werden. Luftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen und Strahlen werden beim Austritt aus Anlagen als Emissionen, am Ort ihres Einwirkens als Immissionen bezeichnet. Luftverunreinigungen sind Veränderungen des natürlichen Zustandes der Luft, namentlich durch Rauch, Russ, Staub, Gase, Aerosole, Dämpfe, Geruch oder Abwärme. Dem Lärm sind Infra- und Ultraschall gleichgestellt. Bodenbelastungen sind physikalische, chemische und biologische Veränderungen der natürlichen Beschaffenheit des Bodens. Als Boden gilt nur die oberste, unversiegelte Erdschicht, in der Pflanzen wachsen können. Stoffe sind natürliche oder durch ein Produktionsverfahren hergestellte chemische Elemente und deren Verbindungen. Ihnen gleichgestellt sind Zubereitungen (Gemenge, Gemische, Lösungen) und Gegenstände, die solche Stoffe enthalten. Organismen sind zelluläre und nichtzelluläre biologische Einheiten, die zur Vermehrung oder zur Weitergabe von Erbmaterial fähig sind. Ihnen gleichgestellt sind Gemische und Gegenstände, die solche Einheiten enthalten. Gentechnisch veränderte Organismen sind Organismen, deren genetisches Material so verändert worden ist, wie dies unter natürlichen Bedingungen durch Kreuzung oder natürliche Rekombination nicht vorkommt. Pathogene Organismen sind Organismen, die Krankheiten verursachen können. Abfälle sind bewegliche Sachen, deren sich der Inhaber entledigt oder deren Entsorgung im öffentlichen Interesse geboten ist. Die Entsorgung der Abfälle umfasst ihre Verwertung oder Ablagerung sowie die Vorstufen Sammlung, Beförderung, Zwischenlagerung und Behandlung. Als Behandlung gilt jede physikalische, chemische oder biologische Veränderung der Abfälle. Als Umgang gilt jede Tätigkeit im Zusammenhang mit Stoffen, Organismen oder Abfällen, insbesondere das Herstellen, Einführen, Ausführen, Inverkehrbringen, Verwenden, Lagern, Transportieren oder Entsorgen. Anlagen sind Bauten, Verkehrswege und andere ortsfeste Einrichtungen sowie Terrainveränderungen. Den Anlagen sind Geräte, Maschinen, Fahrzeuge, Schiffe und Luftfahrzeuge gleichgestellt. Umweltinformationen sind Informationen im Bereich dieses Gesetzes und im Bereich der Gesetzgebung über den Natur- und Heimatschutz, den Landschaftsschutz, den Gewässerschutz, den Schutz vor Naturgefahren, die Walderhaltung, die Jagd, die Fischerei, die Gentechnik sowie den Klimaschutz. Biogene Treib- und Brennstoffe sind flüssige oder gasförmige Treib- und Brennstoffe, die aus Biomasse oder anderen erneuerbaren Energieträgern hergestellt werden. Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Fassung gemäss Anhang Ziff. II 2 des Chemikaliengesetzes vom 15. Dez. 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293; BBl 2000 687).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Eingefügt durch Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Eingefügt durch Art. 2 Ziff. 1 des BB vom 27. Sept. 2013 (Arhus-Konvention), in Kraft seit 1. Juni 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323). Eingefügt durch Anhang des BG vom 21. März 2014 (AS 2016 2661; BBl 2013 5737, 5783). Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe und über die Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dez. 2023, verlängert bis zum 31. Dez. 2024  (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254).Art. 8 Beurteilung von EinwirkungenEinwirkungen werden sowohl einzeln als auch gesamthaft und nach ihrem Zusammenwirken beurteilt.Art. 9 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, mit Wirkung seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 10 Katastrophenschutz Wer Anlagen betreibt oder betreiben will, die bei ausserordentlichen Ereignissen den Menschen oder seine natürliche Umwelt schwer schädigen können, trifft die zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt notwendigen Massnahmen. Insbesondere sind die geeigneten Standorte zu wählen, die erforderlichen Sicherheitsabstände einzuhalten, technische Sicherheitsvorkehren zu treffen sowie die Überwachung des Betriebes und die Alarmorganisation zu gewährleisten. Die Kantone koordinieren die Dienste für den Katastrophenschutz und bezeichnen eine Meldestelle. Der Inhaber der Anlage meldet ausserordentliche Ereignisse unverzüglich der Meldestelle. Der Bundesrat kann durch Verordnung bestimmte Produktionsverfahren oder Lagerhaltungen verbieten, wenn die Bevölkerung und die natürliche Umwelt auf keine andere Weise ausreichend geschützt werden können.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).3. Kapitel: Umweltverträglichkeitsprüfung Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 10a Umweltverträglichkeitsprüfung Bevor eine Behörde über die Planung, Errichtung oder Änderung von Anlagen entscheidet, prüft sie möglichst frühzeitig die Umweltverträglichkeit. Der Umweltverträglichkeitsprüfung unterstellt sind Anlagen, welche Umweltbereiche erheblich belasten können, so dass die Einhaltung der Vorschriften über den Schutz der Umwelt voraussichtlich nur mit projekt- oder standortspezifischen Massnahmen sichergestellt werden kann. Der Bundesrat bezeichnet die Anlagetypen, die der Umweltverträglichkeitsprüfung unterstehen; er kann Schwellenwerte festlegen, ab denen die Prüfung durchzuführen ist. Er überprüft die Anlagetypen und die Schwellenwerte periodisch und passt sie gegebenenfalls an.Art. 10b Umweltverträglichkeitsbericht Wer eine Anlage, die der Umweltverträglichkeitsprüfung untersteht, planen, errichten oder ändern will, muss der zuständigen Behörde einen Umweltverträglichkeitsbericht unterbreiten. Dieser bildet die Grundlage der Umweltverträglichkeitsprüfung. Der Bericht enthält alle Angaben, die zur Prüfung des Vorhabens nach den Vorschriften über den Schutz der Umwelt nötig sind. Er wird nach den Richtlinien der Umweltschutzfachstellen erstellt und umfasst folgende Punkte:a. den Ausgangszustand;b. das Vorhaben, einschliesslich der vorgesehenen Massnahmen zum Schutze der Umwelt und für den Katastrophenfall, sowie einen Überblick über die wichtigsten allenfalls vom Gesuchsteller geprüften Alternativen;c. die voraussichtlich verbleibende Belastung der Umwelt. Zur Vorbereitung des Berichts wird eine Voruntersuchung durchgeführt. Werden in der Voruntersuchung die Auswirkungen auf die Umwelt und die Umweltschutzmassnahmen abschliessend ermittelt, so gelten die Ergebnisse der Voruntersuchung als Bericht. Die zuständige Behörde kann Auskünfte oder ergänzende Abklärungen verlangen. Sie kann Gutachten erstellen lassen; vorher gibt sie den Interessierten Gelegenheit zur Stellungnahme. Fassung gemäss Art. 2 Ziff. 1 des BB vom 27. Sept. 2013 (Arhus-Konvention), in Kraft seit 1. Juni 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323).Art. 10c Beurteilung des Berichts Die Umweltschutzfachstellen beurteilen die Voruntersuchung und den Bericht und beantragen der für den Entscheid zuständigen Behörde die zu treffenden Massnahmen. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über die Fristen für die Beurteilung. Für die Beurteilung von Raffinerien, Aluminiumhütten, thermischen Kraftwerken oder grossen Kühltürmen hört die zuständige Behörde das Bundesamt für Umwelt (Bundesamt) an. Der Bundesrat kann die Pflicht zur Anhörung auf weitere Anlagen ausdehnen.Art. 10d Öffentlichkeit des Berichts Der Bericht und die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung können von jedermann eingesehen werden, soweit nicht überwiegende private oder öffentliche Interessen die Geheimhaltung erfordern. Das Fabrikations- und Geschäftsgeheimnis bleibt in jedem Fall gewahrt.4. Kapitel: Umweltinformationen Eingefügt durch Art. 2 Ziff. 1 des BB vom 27. Sept. 2013 (Arhus-Konvention), in Kraft seit 1. Juni 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323).Art. 10e Umweltinformation und -beratung Die Behörden informieren die Öffentlichkeit sachgerecht über den Umweltschutz und den Stand der Umweltbelastung; insbesondere:a. veröffentlichen sie die Erhebungen über die Umweltbelastung und über den Erfolg der Massnahmen dieses Gesetzes (Art. 44);b. können sie, soweit dies von allgemeinem Interesse ist, nach Anhören der Betroffenen veröffentlichen:1. die Prüfergebnisse der Konformitätsbewertung serienmässig hergestellter Anlagen (Art. 40),2. die Ergebnisse der Kontrolle von Anlagen,3. die Auskünfte nach Artikel 46. Vorbehalten bleiben überwiegende private und öffentliche Geheimhaltungsinteressen; das Fabrikations- und Geschäftsgeheimnis bleibt in jedem Fall gewahrt. Die Umweltschutzfachstellen beraten Behörden und Private. Sie informieren die Bevölkerung über umweltverträgliches Verhalten und empfehlen Massnahmen zur Verminderung der Umweltbelastung. Die Umweltinformationen sind wenn möglich als offene digitale Datensätze zur Verfügung zu stellen.Art. 10f UmweltberichteDer Bundesrat beurteilt mindestens alle vier Jahre den Zustand der Umwelt in der Schweiz und erstattet der Bundesversammlung über die Ergebnisse Bericht.Art. 10g Öffentlichkeitsprinzip bei Umweltinformationen Jede Person hat das Recht, in amtlichen Dokumenten enthaltene Umweltinformationen sowie Informationen im Bereich der Energievorschriften, die sich auch auf die Umwelt beziehen, einzusehen und von den Behörden Auskünfte über den Inhalt dieser Dokumente zu erhalten. Bei Behörden des Bundes richtet sich der Anspruch nach dem Öffentlichkeitsgesetz vom 17. Dezember 2004 (BGÖ). Artikel 23 BGÖ findet nur Anwendung auf Dokumente, die Informationen nach Absatz 1 im Bereich von Kernanlagen enthalten. Das Einsichtsrecht gilt auch bei öffentlich-rechtlichen Körperschaften und Privaten, die mit Vollzugsaufgaben betraut wurden, ohne dass ihnen Verfügungskompetenz im Sinne von Artikel 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 zukommt. In diesen Fällen erlässt die zuständige Vollzugsbehörde Verfügungen nach Artikel 15 BGÖ. Bei Behörden der Kantone richtet sich der Anspruch nach dem kantonalen Recht. Soweit die Kantone noch keine Bestimmungen über den Zugang zu Dokumenten erlassen haben, wenden sie die Bestimmungen dieses Gesetzes und des BGÖ sinngemäss an. SR 152.3 SR 172.0212. Titel:  Begrenzung der Umweltbelastung1. Kapitel:  Luftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen und Strahlen1. Abschnitt:  EmissionenArt. 11 Grundsatz Luftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen und Strahlen werden durch Massnahmen bei der Quelle begrenzt (Emissionsbegrenzungen). Unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung sind Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist. Die Emissionsbegrenzungen werden verschärft, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden.Art. 12 Emissionsbegrenzungen Emissionen werden eingeschränkt durch den Erlass von:a. Emissionsgrenzwerten;b. Bau- und Ausrüstungsvorschriften;c. Verkehrs- oder Betriebsvorschriften;d. Vorschriften über die Wärmeisolation von Gebäuden;e. Vorschriften über Brenn- und Treibstoffe. Begrenzungen werden durch Verordnungen oder, soweit diese nichts vorsehen, durch unmittelbar auf dieses Gesetz abgestützte Verfügungen vorgeschrieben.2. Abschnitt:  ImmissionenArt. 13 Immissionsgrenzwerte Für die Beurteilung der schädlichen oder lästigen Einwirkungen legt der Bundesrat durch Verordnung Immissionsgrenzwerte fest. Er berücksichtigt dabei auch die Wirkungen der Immissionen auf Personengruppen mit erhöhter Empfindlichkeit, wie Kinder, Kranke, Betagte und Schwangere.Art. 14 Immissionsgrenzwerte für LuftverunreinigungenDie Immissionsgrenzwerte für Luftverunreinigungen sind so festzulegen, dass nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser Werte:a. Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume nicht gefährden;b. die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören;c. Bauwerke nicht beschädigen;d. die Fruchtbarkeit des Bodens, die Vegetation und die Gewässer nicht beeinträchtigen.Art. 15 Immissionsgrenzwerte für Lärm und ErschütterungenDie Immissionsgrenzwerte für Lärm und Erschütterungen sind so festzulegen, dass nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser Werte die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören.3. Abschnitt:  SanierungenArt. 16 Sanierungspflicht Anlagen, die den Vorschriften dieses Gesetzes oder den Umweltvorschriften anderer Bundesgesetze nicht genügen, müssen saniert werden. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über die Anlagen, den Umfang der zu treffenden Massnahmen, die Fristen und das Verfahren. Bevor die Behörde erhebliche Sanierungsmassnahmen anordnet, holt sie vom Inhaber der Anlage Sanierungsvorschläge ein. In dringenden Fällen ordnen die Behörden die Sanierung vorsorglich an. Notfalls können sie die Stilllegung einer Anlage verfügen.Art. 17 Erleichterungen im Einzelfall Wäre eine Sanierung nach Artikel 16 Absatz 2 im Einzelfall unverhältnismässig, gewähren die Behörden Erleichterungen. Die Immissionsgrenzwerte für Luftverunreinigungen sowie der Alarmwert für Lärmimmissionen dürfen jedoch nicht überschritten werden. Fassung gemäss Ziff. I 10 des BG vom 17. März 2017 über das Stabilisierungsprogramm 2017–2019, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 5205; BBl 2016 4691).Art. 18 Umbau und Erweiterung sanierungsbedürftiger Anlagen Eine sanierungsbedürftige Anlage darf nur umgebaut oder erweitert werden, wenn sie gleichzeitig saniert wird. Erleichterungen nach Artikel 17 können eingeschränkt oder aufgehoben werden.4. Abschnitt:  Zusätzliche Vorschriften für den Schutz vor Lärm und ErschütterungenArt. 19 AlarmwerteZur Beurteilung der Dringlichkeit von Sanierungen (Art. 16 Abs. 2 und Art. 20) kann der Bundesrat für Lärmimmissionen Alarmwerte festlegen, die über den Immissionsgrenzwerten (Art. 15) liegen.Art. 20 Schallschutz bei bestehenden Gebäuden Lassen sich die Lärmimmissionen auf bestehende Gebäude in der Umgebung von bestehenden Strassen, Flughäfen, Eisenbahnanlagen oder anderen öffentlichen oder konzessionierten ortsfesten Anlagen durch Massnahmen bei der Quelle nicht unter den Alarmwert herabsetzen, so werden die Eigentümer der betroffenen Gebäude verpflichtet, Räume, die dem längeren Aufenthalt von Personen dienen, mit Schallschutzfenstern zu versehen oder durch ähnliche bauliche Massnahmen zu schützen. Die Eigentümer der lärmigen ortsfesten Anlagen tragen die Kosten für die notwendigen Schallschutzmassnahmen, sofern sie nicht nachweisen, dass zum Zeitpunkt der Baueingabe des betroffenen Gebäudes:a. die Immissionsgrenzwerte schon überschritten wurden; oderb. die Anlageprojekte bereits öffentlich aufgelegt waren.Art. 21 Schallschutz bei neuen Gebäuden Wer ein Gebäude erstellen will, das dem längeren Aufenthalt von Personen dienen soll, muss einen angemessenen baulichen Schutz gegen Aussen- und Innenlärm sowie gegen Erschütterungen vorsehen. Der Bundesrat bestimmt durch Verordnung den Mindestschutz.Art. 22 Baubewilligungen in lärmbelasteten Gebieten Baubewilligungen für neue Gebäude, die dem längeren Aufenthalt von Personen dienen, werden unter Vorbehalt von Absatz 2 nur erteilt, wenn die Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden. Sind die Immissionsgrenzwerte überschritten, so werden Baubewilligungen für Neubauten, die dem längeren Aufenthalt von Personen dienen, nur erteilt, wenn die Räume zweckmässig angeordnet und die allenfalls notwendigen zusätzlichen Schallschutzmassnahmen getroffen werden.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 23 PlanungswerteFür die Planung neuer Bauzonen und für den Schutz vor neuen lärmigen ortsfesten Anlagen legt der Bundesrat Planungswerte für Lärm fest. Diese Planungswerte liegen unter den Immissionsgrenzwerten.Art. 24 Anforderungen an Bauzonen Neue Bauzonen für Wohngebäude oder andere Gebäude, die dem längeren Aufenthalt von Personen dienen, dürfen nur in Gebieten vorgesehen werden, in denen die Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten oder in denen diese Werte durch planerische, gestalterische oder bauliche Massnahmen eingehalten werden können. Die Umzonung von Bauzonen gilt nicht als Ausscheidung neuer Bauzonen. Werden die Planungswerte in einer bestehenden, aber noch nicht erschlossenen Bauzone für Wohngebäude oder andere Gebäude, die dem längeren Aufenthalt von Personen dienen, überschritten, so sind sie einer weniger lärmempfindlichen Nutzungsart zuzuführen, sofern nicht durch planerische, gestalterische oder bauliche Massnahmen im überwiegenden Teil dieser Zone die Planungswerte eingehalten werden können.Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 25 Errichtung ortsfester Anlagen Ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten; die Bewilligungsbehörde kann eine Lärmprognose verlangen. Besteht ein überwiegendes öffentliches, namentlich auch raumplanerisches Interesse an der Anlage und würde die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnismässigen Belastung für das Projekt führen, so können Erleichterungen gewährt werden. Dabei dürfen jedoch unter Vorbehalt von Absatz 3 die Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden. Können bei der Errichtung von Strassen, Flughäfen, Eisenbahnanlagen oder anderen öffentlichen oder konzessionierten ortsfesten Anlagen durch Massnahmen bei der Quelle die Immissionsgrenzwerte nicht eingehalten werden, müssen auf Kosten des Eigentümers der Anlage die vom Lärm betroffenen Gebäude durch Schallschutzfenster oder ähnliche bauliche Massnahmen geschützt werden.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).2. Kapitel:  Umweltgefährdende StoffeArt. 26 Selbstkontrolle Stoffe dürfen nicht für Verwendungen in Verkehr gebracht werden, bei denen sie, ihre Folgeprodukte oder Abfälle bei vorschriftsgemässem Umgang die Umwelt oder mittelbar den Menschen gefährden können. Der Hersteller oder der Importeur führt zu diesem Zweck eine Selbstkontrolle durch. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über Art, Umfang und Überprüfung der Selbstkontrolle.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 27 Information der Abnehmer Wer Stoffe in Verkehr bringt, muss den Abnehmer:a. über die umweltbezogenen Eigenschaften informieren;b. so anweisen, dass beim vorschriftsgemässen Umgang mit den Stoffen die Umwelt oder mittelbar der Mensch nicht gefährdet werden kann. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über Art, Inhalt und Umfang der Information der Abnehmer.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Fassung gemäss Anhang Ziff. II 2 des Chemikaliengesetzes vom 15. Dez. 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 Art. 1; BBl 2000 687).Art. 28 Umweltgerechter Umgang Mit Stoffen darf nur so umgegangen werden, dass sie, ihre Folgeprodukte oder Abfälle die Umwelt oder mittelbar den Menschen nicht gefährden können. Anweisungen von Herstellern oder Importeuren sind einzuhalten.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 29 Vorschriften des Bundesrates Der Bundesrat kann über Stoffe, die aufgrund ihrer Eigenschaften, Verwendungsart oder Verbrauchsmenge die Umwelt oder mittelbar den Menschen gefährden können, Vorschriften erlassen. Diese Vorschriften betreffen namentlich:a. Stoffe, die gemäss ihrer Bestimmung in die Umwelt gelangen, wie Stoffe zur Bekämpfung von Unkräutern und Schädlingen, einschliesslich Vorratsschutz- und Holzschutzmittel, sowie Dünger, Wachstumsregulatoren, Streusalze und Treibgase;b. Stoffe, die oder deren Folgeprodukte sich in der Umwelt anreichern können, wie chlorhaltige organische Verbindungen und Schwermetalle.3. Kapitel: Umgang mit OrganismenEingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 29a Grundsätze Mit Organismen darf nur so umgegangen werden, dass sie, ihre Stoffwechselprodukte oder ihre Abfälle:a. die Umwelt oder den Menschen nicht gefährden können;b. die biologische Vielfalt und deren nachhaltige Nutzung nicht beeinträchtigen. Für den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen gilt das Gentechnikgesetz vom 21. März 2003. Vorschriften in anderen Bundesgesetzen, die den Schutz der Gesundheit des Menschen vor unmittelbaren Gefährdungen durch Organismen bezwecken, bleiben vorbehalten. SR 814.91Art. 29b Tätigkeiten in geschlossenen Systemen Wer mit pathogenen Organismen umgeht, die er weder im Versuch freisetzen (Art. 29c) noch für Verwendungen in der Umwelt in Verkehr bringen darf (Art. 29d), muss alle Einschliessungsmassnahmen treffen, die insbesondere wegen der Gefährlichkeit der Organismen für Umwelt und Mensch notwendig sind. Der Bundesrat führt für den Umgang mit pathogenen Organismen eine Melde- oder Bewilligungspflicht ein. Für bestimmte pathogene Organismen und Tätigkeiten kann er Vereinfachungen der Melde- oder Bewilligungspflicht oder Ausnahmen davon vorsehen, wenn nach dem Stand der Wissenschaft oder nach der Erfahrung eine Verletzung der Grundsätze von Artikel 29a ausgeschlossen ist.Art. 29c Freisetzungsversuche Wer pathogene Organismen, die nicht für Verwendungen in der Umwelt in Verkehr gebracht werden dürfen (Art. 29d), im Versuch freisetzen will, benötigt dafür eine Bewilligung des Bundes. Der Bundesrat bestimmt die Anforderungen und das Verfahren. Er regelt insbesondere:a. die Anhörung von Fachleuten;b. die finanzielle Sicherstellung der Massnahmen, mit denen allfällige schädliche oder lästige Einwirkungen festgestellt, abgewehrt oder behoben werden;c. die Information der Öffentlichkeit. Für bestimmte pathogene Organismen kann er Vereinfachungen der Bewilligungspflicht oder Ausnahmen davon vorsehen, wenn nach dem Stand der Wissenschaft oder nach der Erfahrung eine Verletzung der Grundsätze von Artikel 29a ausgeschlossen ist.Art. 29d Inverkehrbringen Organismen dürfen nicht für Verwendungen in Verkehr gebracht werden, bei denen bei bestimmungsgemässem Umgang die Grundsätze von Artikel 29a verletzt werden. Der Hersteller oder Importeur führt zu diesem Zweck eine Selbstkontrolle durch. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über Art, Umfang und Überprüfung der Selbstkontrolle. Pathogene Organismen dürfen nur mit einer Bewilligung des Bundes für Verwendungen in der Umwelt in Verkehr gebracht werden. Der Bundesrat bestimmt die Anforderungen und das Verfahren und regelt die Information der Öffentlichkeit. Für bestimmte pathogene Organismen kann er Vereinfachungen der Bewilligungspflicht oder Ausnahmen davon vorsehen, wenn nach dem Stand der Wissenschaft oder nach der Erfahrung eine Verletzung der Grundsätze von Artikel 29a ausgeschlossen ist.Art. 29d Einspracheverfahren Gesuche um Bewilligungen nach den Artikeln 29c Absatz 1, 29d Absatz 3 und 29f Absatz 2 Buchstabe b werden von der Bewilligungsbehörde im Bundesblatt publiziert und während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren Partei ist, kann während der Auflagefrist bei der Bewilligungsbehörde Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.Eingefügt durch Ziff. II 1 des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010  (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). SR 172.021Art. 29e Information der Abnehmer Wer Organismen in Verkehr bringt, muss den Abnehmer:a. über deren Eigenschaften informieren, die für die Anwendung der Grundsätze von Artikel 29a von Bedeutung sind;b. so anweisen, dass beim bestimmungsgemässen Umgang die Grundsätze von Artikel 29a nicht verletzt werden. Anweisungen von Herstellern und Importeuren sind einzuhalten.Art. 29f Weitere Vorschriften des Bundesrates Der Bundesrat erlässt über den Umgang mit Organismen, ihren Stoffwechselprodukten und Abfällen weitere Vorschriften, wenn wegen deren Eigenschaften, deren Verwendungsart oder deren Verbrauchsmenge die Grundsätze von Artikel 29a verletzt werden können. Er kann insbesondere:a. den Transport sowie die Ein-, Aus- und Durchfuhr der Organismen regeln;b. den Umgang mit bestimmten Organismen bewilligungspflichtig erklären, einschränken oder verbieten;c. zur Bekämpfung bestimmter Organismen oder zur Verhütung ihres Auftretens Massnahmen vorschreiben;d. zur Verhinderung der Beeinträchtigung der biologischen Vielfalt und deren nachhaltiger Nutzung Massnahmen vorschreiben;e. für den Umgang mit bestimmten Organismen Langzeituntersuchungen vorschreiben;f. im Zusammenhang mit Bewilligungsverfahren öffentliche Anhörungen vorsehen.Art. 29g Beratende KommissionenDie Eidgenössische Fachkommission für die biologische Sicherheit und die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (Art. 22 und 23 Gentechnikgesetz vom 21. März 2003) beraten den Bundesrat beim Erlass von Vorschriften und beim Vollzug der Bestimmungen über Organismen. SR 814.91Art. 29h Aufgehoben durch Art. 2 Ziff. 1 des BB vom 27. Sept. 2013 (Arhus-Konvention), mit Wirkung seit 1. Juni 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323).4. Kapitel: AbfälleUrsprünglich 3. Kap. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft  seit 1. Juli 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).1. Abschnitt:  Vermeidung und Entsorgung von AbfällenArt. 30 Grundsätze Die Erzeugung von Abfällen soll soweit möglich vermieden werden. Abfälle müssen soweit möglich verwertet werden. Abfälle müssen umweltverträglich und, soweit es möglich und sinnvoll ist, im Inland entsorgt werden.Art. 30a VermeidungDer Bundesrat kann:a. das Inverkehrbringen von Produkten verbieten, die für eine einmalige und kurzfristige Verwendung bestimmt sind, wenn deren Nutzen die durch sie verursachte Umweltbelastung nicht rechtfertigt;b. die Verwendung von Stoffen oder Organismen verbieten, welche die Entsorgung erheblich erschweren oder bei ihrer Entsorgung die Umwelt gefährden können;c. Hersteller verpflichten, Produktionsabfälle zu vermeiden, für deren umweltverträgliche Entsorgung keine Verfahren bekannt sind.Art. 30b Sammlung Der Bundesrat kann für bestimmte Abfälle, die zur Verwertung geeignet sind oder besonders behandelt werden müssen, vorschreiben, dass sie getrennt zur Entsorgung übergeben werden müssen. Er kann denjenigen, die Produkte in Verkehr bringen, welche als Abfälle zur Verwertung geeignet sind oder besonders behandelt werden müssen, vorschreiben:a. diese Produkte nach Gebrauch zurückzunehmen;b. ein Mindestpfand zu erheben und dieses bei der Rücknahme zurückzuerstatten. Er kann für die Schaffung einer Pfandausgleichskasse sorgen und insbesondere vorschreiben, dass:a. diejenigen, die pfandbelastete Produkte in Verkehr bringen, Überschüsse aus der Pfanderhebung der Kasse abliefern müssen;b. die Überschüsse für die Deckung von Verlusten aus der Pfandrückerstattung und für die Förderung des Rücklaufs pfandbelasteter Produkte verwendet werden müssen.Art. 30c Behandlung Abfälle müssen für die Ablagerung so behandelt werden, dass sie möglichst wenig organisch gebundenen Kohlenstoff enthalten und möglichst wasserunlöslich sind. Abfälle dürfen ausserhalb von Anlagen nicht verbrannt werden; ausgenommen ist das Verbrennen natürlicher Wald‐, Feld- und Gartenabfälle, wenn dadurch keine übermässigen Immissionen entstehen. Der Bundesrat kann für bestimmte Abfälle weitere Vorschriften über die Behandlung erlassen.Art. 30d VerwertungDer Bundesrat kann:a. vorschreiben, dass bestimmte Abfälle verwertet werden müssen, wenn dies wirtschaftlich tragbar ist und die Umwelt weniger belastet als eine andere Entsorgung und die Herstellung neuer Produkte;b. die Verwendung von Materialien und Produkten für bestimmte Zwecke einschränken, wenn dadurch der Absatz von entsprechenden Produkten aus der Abfallverwertung gefördert wird und dies ohne wesentliche Qualitätseinbusse und Mehrkosten möglich ist.Art. 30e Ablagerung Abfälle dürfen nur auf Deponien abgelagert werden. Wer eine Deponie errichten oder betreiben will, braucht eine Bewilligung des Kantons; sie wird ihm nur erteilt, wenn er nachweist, dass die Deponie nötig ist. In der Bewilligung werden die zur Ablagerung zugelassenen Abfälle umschrieben.Art. 30f Verkehr mit Sonderabfällen Der Bundesrat erlässt Vorschriften über den Verkehr mit Abfällen, deren umweltverträgliche Entsorgung besondere Massnahmen erfordert (Sonderabfälle). Er regelt dabei auch die Ein‐, Aus- und Durchfuhr und berücksichtigt insbesondere die Interessen der regionalen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie die Umweltverträglichkeit der Entsorgungsmöglichkeiten im In- und Ausland. Er kann auch Vorschriften für Unternehmungen erlassen, die von der Schweiz aus den Verkehr mit Sonderabfällen organisieren oder daran beteiligt sind. Er schreibt insbesondere vor, dass Sonderabfälle:a. für die Übergabe im Inland sowie für die Ein‐, Aus- und Durchfuhr gekennzeichnet werden müssen;b. im Inland nur an Unternehmungen übergeben werden dürfen, die über eine Bewilligung nach Buchstabe d verfügen;c. nur mit einer Bewilligung des Bundesamts ausgeführt werden dürfen;d. nur von Unternehmungen entgegengenommen oder eingeführt werden dürfen, die über eine Bewilligung des Kantons verfügen. Diese Bewilligungen werden erteilt, wenn Gewähr für eine umweltverträgliche Entsorgung der Abfälle besteht. ... Aufgehoben durch Ziff. I 2 des BG vom 21. Dez. 2007 über die Aufhebung und  Vereinfachung von Bewilligungsverfahren, mit Wirkung seit 1. Juni 2008  (AS 2008 2265; BBl 2007 315).Art. 30g Verkehr mit anderen Abfällen Der Bundesrat kann über den Verkehr mit anderen Abfällen Vorschriften nach Artikel 30f Absätze 1 und 2 erlassen, wenn keine Gewähr für eine umweltverträgliche Entsorgung besteht. ... Aufgehoben durch Ziff. I 2 des BG vom 21. Dez. 2007 über die Aufhebung und  Vereinfachung von Bewilligungsverfahren, mit Wirkung seit 1. Juni 2008  (AS 2008 2265; BBl 2007 315).Art. 30h Abfallanlagen Der Bundesrat erlässt technische und organisatorische Vorschriften über Anlagen zur Entsorgung von Abfällen (Abfallanlagen). Die Behörde kann den Betrieb von Abfallanlagen befristen.2. Abschnitt:  Abfallplanung und EntsorgungspflichtArt. 31 Abfallplanung Die Kantone erstellen eine Abfallplanung. Insbesondere ermitteln sie ihren Bedarf an Abfallanlagen, vermeiden Überkapazitäten und legen die Standorte der Abfallanlagen fest. Sie übermitteln ihre Abfallplanung dem Bund.Art. 31a Zusammenarbeit Bei der Abfallplanung und bei der Entsorgung arbeiten die Kantone zusammen. Sie vermeiden Überkapazitäten an Abfallanlagen. Können sie sich nicht einigen, so unterbreiten sie dem Bund Lösungsvorschläge. Führt die Vermittlung des Bundes nicht zu einer Einigung, so kann der Bundesrat die Kantone anweisen:a. festzulegen, aus welchen Gebieten den Anlagen Abfälle zur Behandlung, Verwertung oder Ablagerung übergeben werden müssen (Einzugsgebiete);b. Standorte für Abfallanlagen festzulegen;c. anderen Kantonen geeignete Abfallanlagen zur Verfügung zu stellen; nötigenfalls regelt er die Kostenverteilung.Art. 31b Entsorgung der Siedlungsabfälle Siedlungsabfälle, Abfälle aus dem öffentlichen Strassenunterhalt und der öffentlichen Abwasserreinigung sowie Abfälle, deren Inhaber nicht ermittelt werden kann oder zahlungsunfähig ist, werden von den Kantonen entsorgt. Für Abfälle, die nach besonderen Vorschriften des Bundes vom Inhaber verwertet oder von Dritten zurückgenommen werden müssen, richtet sich die Entsorgungspflicht nach Artikel 31c. Die Kantone legen für diese Abfälle Einzugsgebiete fest und sorgen für einen wirtschaftlichen Betrieb der Abfallanlagen. Der Inhaber muss die Abfälle den von den Kantonen vorgesehenen Sammlungen oder Sammelstellen übergeben. Fassung gemäss Ziff. II des BG vom 20. Juni 1997, in Kraft seit 1. Nov. 1997  (AS 1997 2243; BBl 1996 IV 1217).Art. 31c Entsorgung der übrigen Abfälle Die übrigen Abfälle muss der Inhaber entsorgen. Er kann Dritte mit der Entsorgung beauftragen. Soweit nötig erleichtern die Kantone die Entsorgung dieser Abfälle mit geeigneten Massnahmen. Sie können insbesondere Einzugsgebiete festlegen. Erfordert die Entsorgung dieser Abfälle gesamtschweizerisch nur wenige Einzugsgebiete, so kann der Bundesrat diese festlegen.3. Abschnitt:  Finanzierung der EntsorgungArt. 32 Grundsatz Der Inhaber der Abfälle trägt die Kosten der Entsorgung; ausgenommen sind Abfälle, für die der Bundesrat die Kostentragung anders regelt. Kann der Inhaber nicht ermittelt werden oder kann er die Pflicht nach Absatz 1 wegen Zahlungsunfähigkeit nicht erfüllen, so tragen die Kantone die Kosten der Entsorgung.Art. 32a Finanzierung bei Siedlungsabfällen Die Kantone sorgen dafür, dass die Kosten für die Entsorgung der Siedlungsabfälle, soweit sie ihnen übertragen ist, mit Gebühren oder anderen Abgaben den Verursachern überbunden werden. Bei der Ausgestaltung der Abgaben werden insbesondere berücksichtigt:a. die Art und die Menge des übergebenen Abfalls;b. die Kosten für Bau, Betrieb und Unterhalt der Abfallanlagen;c. die zur Substanzerhaltung solcher Anlagen erforderlichen Abschreibungen;d. die Zinsen;e. der geplante Investitionsbedarf für Unterhalt, Sanierung und Ersatz, für Anpassungen an gesetzliche Anforderungen sowie für betriebliche Optimierungen. Würden kostendeckende und verursachergerechte Abgaben die umweltverträgliche Entsorgung der Siedlungsabfälle gefährden, so kann diese soweit erforderlich anders finanziert werden. Die Inhaber der Abfallanlagen müssen die erforderlichen Rückstellungen bilden. Die Grundlagen für die Berechnung der Abgaben sind öffentlich zugänglich. Eingefügt durch Ziff. II des BG vom 20. Juni 1997, in Kraft seit 1. Nov. 1997  (AS 1997 2243; BBl 1996 IV 1217).Art. 32a Vorgezogene Entsorgungsgebühr Der Bundesrat kann Hersteller und Importeure, welche Produkte in Verkehr bringen, die nach Gebrauch bei zahlreichen Inhabern als Abfälle anfallen und besonders behandelt werden müssen oder zur Verwertung geeignet sind, verpflichten, einer vom Bund beauftragten und beaufsichtigten privaten Organisation eine vorgezogene Entsorgungsgebühr zu entrichten. Diese wird für die Finanzierung der Entsorgung der Abfälle durch Private oder öffentlichrechtliche Körperschaften verwendet. Der Bundesrat legt aufgrund der Entsorgungskosten den Mindest- und den Höchstbetrag der Gebühr fest. In diesem Rahmen bestimmt das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation die Höhe der Gebühr. Der Bundesrat regelt die Erhebung und Verwendung der Gebühr. Er kann insbesondere vorschreiben, dass diejenigen, die Produkte in Verkehr bringen, den Verbraucher über die Höhe der Gebühr in geeigneter Weise in Kenntnis setzen. Ursprünglich Art. 32a. Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der  Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.Art. 32b Sicherstellung bei Deponien Wer eine Deponie betreibt oder betreiben will, muss die Deckung der Kosten für Abschluss, Nachsorge und Sanierung durch Rückstellungen, Versicherung oder in anderer Form sicherstellen. Übernimmt der Inhaber der Deponie die Sicherstellung selbst, so muss er der Behörde deren Höhe jährlich melden. Übernimmt ein Dritter die Sicherstellung, so muss er der Behörde Bestehen, Aussetzen und Aufhören der Sicherstellung melden. Der Bundesrat kann vorsehen, dass die Sicherstellung erst 60 Tage nach Eingang der Meldung aussetzt oder aufhört. Der Bundesrat kann über die Sicherstellung Vorschriften erlassen. Insbesondere kann er:a. deren Umfang und Dauer festlegen oder dies im Einzelfall der Behörde überlassen;b. vorsehen, dass das Gelände von Deponien bei ihrem Abschluss in das Eigentum des Kantons übergeht, und Vorschriften über eine allfällige Entschädigung erlassen.Art. 32b Finanzierung bei Aushubmaterial von belasteten Standorten Entfernt der Inhaber eines Grundstücks Material aus einem belasteten Standort, das nicht wegen einer Sanierung nach Artikel 32c entsorgt werden muss, so kann er in der Regel zwei Drittel der Mehrkosten für die Untersuchung und Entsorgung des Materials von den Verursachern der Belastung und den früheren Inhabern des Standorts verlangen, wenn:a. die Verursacher keine Entschädigung für die Belastung geleistet oder die früheren Inhaber beim Verkauf des Grundstücks keinen Preisnachlass wegen der Belastung gewährt haben;b. die Entfernung des Materials für die Erstellung oder Änderung von Bauten notwendig ist; und c. der Inhaber das Grundstück zwischen dem 1. Juli 1972 und dem 1. Juli 1997 erworben hat. Die Forderung kann beim Zivilgericht am Ort der gelegenen Sache geltend gemacht werden. Es gilt die entsprechende Zivilprozessordnung. Ansprüche nach Absatz 1 können längstens bis zum 1. November 2021 geltend gemacht werden. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Nov. 2006  (AS 2006 2677; BBl 2003 5008, 5043).4. Abschnitt: Sanierung belasteter Standorte Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Nov. 2006  (AS 2006 2677; BBl 2003 5008, 5043).Art. 32c Pflicht zur Sanierung Die Kantone sorgen dafür, dass Deponien und andere durch Abfälle belastete Standorte (belastete Standorte) saniert werden, wenn sie zu schädlichen oder lästigen Einwirkungen führen oder die konkrete Gefahr besteht, dass solche Einwirkungen entstehen. Der Bundesrat kann über die Sanierungsbedürftigkeit sowie über die Ziele und die Dringlichkeit von Sanierungen Vorschriften erlassen. Die Kantone erstellen einen öffentlich zugänglichen Kataster der belasteten Standorte. Sie können die Untersuchung, Überwachung und Sanierung belasteter Standorte selber durchführen oder Dritte damit beauftragen, wenn:a. dies zur Abwehr einer unmittelbar drohenden Einwirkung notwendig ist;b. der Pflichtige nicht in der Lage ist, für die Durchführung der Massnahmen zu sorgen; oderc. der Pflichtige trotz Mahnung und Fristansetzung untätig bleibt.Art. 32d Tragung der Kosten Der Verursacher trägt die Kosten für notwendige Massnahmen zur Untersuchung, Überwachung und Sanierung belasteter Standorte. Sind mehrere Verursacher beteiligt, so tragen sie die Kosten entsprechend ihren Anteilen an der Verursachung. In erster Linie trägt die Kosten, wer die Massnahmen durch sein Verhalten verursacht hat. Wer lediglich als Inhaber des Standortes beteiligt ist, trägt keine Kosten, wenn er bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt von der Belastung keine Kenntnis haben konnte. Das zuständige Gemeinwesen trägt den Kostenanteil der Verursacher, die nicht ermittelt werden können oder zahlungsunfähig sind. Die Behörde erlässt eine Verfügung über die Kostenverteilung, wenn ein Verursacher dies verlangt oder die Behörde die Massnahmen selber durchführt. Ergibt die Untersuchung eines im Kataster (Art. 32c Abs. 2) eingetragenen oder für den Eintrag vorgesehenen Standortes, dass dieser nicht belastet ist, so trägt das zuständige Gemeinwesen die Kosten für die notwendigen Untersuchungsmassnahmen.Art. 32d Sicherstellung der Kostendeckung Die Behörde kann vom Verursacher verlangen, die Deckung seines voraussichtlichen Anteils an den Kosten für Untersuchung, Überwachung und Sanierung in geeigneter Form sicherzustellen, wenn von einem belasteten Standort schädliche oder lästige Einwirkungen zu erwarten sind. Die Höhe der Sicherstellung wird insbesondere unter Berücksichtigung der Ausdehnung sowie der Art und Intensität der Belastung festgelegt. Sie wird angepasst, wenn dies auf Grund eines verbesserten Kenntnisstands gerechtfertigt ist. Die Veräusserung oder die Teilung eines Grundstücks, auf dem sich ein im Kataster der belasteten Standorte eingetragener Standort befindet, bedarf der Bewilligung der Behörde. Die Bewilligung wird erteilt, wenn:a. vom Standort keine schädlichen oder lästigen Einwirkungen zu erwarten sind;b. die Kostendeckung für die zu erwartenden Massnahmen sichergestellt ist; oderc. ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Veräusserung oder an der Teilung besteht. Die kantonale Behörde kann im Grundbuch auf dem betroffenen Grundstück die Eintragung im Kataster anmerken lassen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2013, in Kraft seit 1. Nov. 2013, Abs. 3 und 4 in Kraft seit 1. Juli 2014 (AS 2013 3241; BBl 2012 9391, 9403).Art. 32e Abgabe zur Finanzierung der Massnahmen Der Bundesrat kann vorschreiben, dass dem Bund eine Abgabe entrichten:a. Inhaber einer Deponie auf der Ablagerung von Abfällen;b. wer Abfälle zur Ablagerung ausführt, auf der Ausfuhr von Abfällen. Bei Deponien, auf denen ausschliesslich nicht verschmutzte Abfälle abgelagert werden, kann eine Abgabe nur vorgeschrieben werden, wenn dies notwendig ist, um die Verwertung solcher Abfälle zu fördern. Der Bundesrat legt die Abgabesätze fest und berücksichtigt dabei insbesondere die zu erwartenden Kosten sowie den Typ der Deponie. Der Abgabesatz beträgt höchstens:a. für im Inland abgelagerte Abfälle:1. bei Deponien für nicht oder wenig verschmutzte Abfälle: 8 Fr./t,2. bei den übrigen Deponien: 25 Fr./t;b. für im Ausland abgelagerte Abfälle:1. bei Untertagedeponien: 30 Fr./t,2. bei anderen Deponien: so viel, wie er bei Ablagerung der Abfälle auf einer Deponie im Inland betragen würde. Er kann den Abgabesatz nach Absatz 2 an den Landesindex der Konsumentenpreise anpassen. Der Bund verwendet den Ertrag aus den Abgaben ausschliesslich für die Abgeltung der Kosten von folgenden Massnahmen:a. Erstellung der Kataster belasteter Standorte, wenn deren Inhabern bis am 1. November 2007 die Gelegenheit gegeben wurde, zur Aufnahme in den Kataster Stellung zu nehmen;b. Untersuchung, Überwachung und Sanierung von belasteten Standorten, auf die seit dem 1. Februar 2001 keine Abfälle mehr gelangt sind, wenn:1. der Verursacher nicht ermittelt werden kann oder zahlungsunfähig ist, oder2. auf den Standort zu einem wesentlichen Teil Siedlungsabfälle abgelagert worden sind;c. Untersuchung, Überwachung und Sanierung von belasteten Standorten bei Schiessanlagen, die nicht einem überwiegend gewerblichen Zweck dienen, wenn:1. auf Standorte in Grundwasserschutzzonen nach dem 31. Dezember 2012 keine Abfälle mehr gelangt sind,2. auf die übrigen Standorte nach dem 31. Dezember 2020 keine Abfälle mehr oder nur die Abfälle von höchstens einem historischen Schiessen oder Feldschiessen pro Jahr, welches bereits vor dem 31. Dezember 2020 regelmässig am selben Standort durchgeführt wurde, gelangt sind;c. geeignete Schutzmassnahmen wie Kugelfänge bei historischen Schiessen und Feldschiessen, die höchstens ein Mal pro Jahr stattfinden und welche bereits vor dem 31. Dezember 2020 regelmässig am selben Standort durchgeführt wurden;d. Untersuchung von Standorten, die sich als nicht belastet erweisen (Art. 32d Abs. 5). Die Abgeltungen werden nur geleistet, wenn die getroffenen Massnahmen umweltverträglich und wirtschaftlich sind und dem Stand der Technik entsprechen. Sie werden den Kantonen nach Massgabe des Aufwandes ausbezahlt und betragen:a. für Abgeltungen nach Absatz 3 Buchstabe a pauschal 500 Franken pro Standort;b. für Abgeltungen nach Absatz 3 Buchstabe b:1. 40 Prozent der anrechenbaren Kosten, wenn auf den Standort seit dem 1. Februar 1996 keine Abfälle mehr gelangt sind,2. 30 Prozent der anrechenbaren Kosten, wenn auf den Standort auch nach dem 1. Februar 1996, längstens jedoch bis zum 31. Januar 2001, Abfälle gelangt sind;c. für Abgeltungen nach Absatz 3 Buchstabe c:1. bei 300-m-Schiessanlagen pauschal 8000 Franken pro Scheibe,2. bei den übrigen Schiessanlagen 40 Prozent der anrechenbaren Kosten;d. für Abgeltungen nach Absatz 3 Buchstabe d 40 Prozent der anrechenbaren Kosten. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über das Verfahren der Abgabenerhebung und der Abgeltungen sowie über die anrechenbaren Kosten. Das kantonale Recht kann zur Finanzierung der Untersuchung, Überwachung und Sanierung von belasteten Standorten eigene Abgaben vorsehen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. April 2015  (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. April 2015  (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. April 2015  (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. April 2015  (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. März 2009 (Abgeltungsansprüche bei  Sanierungen von Schiessanlagen), in Kraft seit 1. Okt. 2009 (AS 2009 4739;  BBl 2008 9213, 9223). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 27. Sept. 2019, in Kraft seit 1. März 2020  (AS 2020 513; BBl 2019 3257, 3269). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 27. Sept. 2019, in Kraft seit 1. März 2020  (AS 2020 513; BBl 2019 3257, 3269). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. April 2015  (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. April 2015  (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. April 2015  (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. März 2009 (Abgeltungsansprüche bei  Sanierungen von Schiessanlagen), in Kraft seit 1. Okt. 2009 (AS 2009 4739;  BBl 2008 9213, 9223).5. Kapitel: Belastungen des BodensUrsprünglich 4. Kap. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft  seit 1. Juli 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 33 Massnahmen gegen Bodenbelastungen Zur langfristigen Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit werden Massnahmen gegen chemische und biologische Bodenbelastungen in den Ausführungsvorschriften zum Gewässerschutzgesetz vom 24. Januar 1991, zum Katastrophenschutz, zur Luftreinhaltung, zum Umgang mit Stoffen und Organismen sowie zu den Abfällen und zu den Lenkungsabgaben geregelt. Der Boden darf nur so weit physikalisch belastet werden, dass seine Fruchtbarkeit nicht nachhaltig beeinträchtigt wird; dies gilt nicht für die bauliche Nutzung des Bodens. Der Bundesrat kann über Massnahmen gegen physikalische Belastungen wie die Erosion oder die Verdichtung Vorschriften oder Empfehlungen erlassen. SR 814.20 Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003,  in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 34 Weitergehende Massnahmen bei belasteten Böden Ist die Bodenfruchtbarkeit in bestimmten Gebieten langfristig nicht mehr gewährleistet, so verschärfen die Kantone im Einvernehmen mit dem Bund die Vorschriften über Anforderungen an Abwasserversickerungen, über Emissionsbegrenzungen bei Anlagen, über die Verwendung von Stoffen und Organismen oder über physikalische Bodenbelastungen im erforderlichen Mass. Gefährdet die Bodenbelastung Menschen, Tiere oder Pflanzen, so schränken die Kantone die Nutzung des Bodens im erforderlichen Mass ein. Soll der Boden gartenbaulich, land- oder waldwirtschaftlich genutzt werden und ist eine standortübliche Bewirtschaftung ohne Gefährdung von Menschen, Tieren oder Pflanzen nicht möglich, so ordnen die Kantone Massnahmen an, mit denen die Bodenbelastung mindestens so weit vermindert wird, dass eine ungefährliche Bewirtschaftung möglich ist. Ausdruck gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010  (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.Art. 35 Richtwerte und Sanierungswerte für Bodenbelastungen Zur Beurteilung der Belastungen des Bodens kann der Bundesrat Richtwerte und Sanierungswerte festlegen. Die Richtwerte geben die Belastung an, bei deren Überschreitung die Fruchtbarkeit des Bodens nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung langfristig nicht mehr gewährleistet ist. Die Sanierungswerte geben die Belastung an, bei deren Überschreitung nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung bestimmte Nutzungen ohne Gefährdung von Menschen, Tieren oder Pflanzen nicht möglich sind.6. Kapitel: LenkungsabgabenEingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 35a Flüchtige organische Verbindungen Wer flüchtige organische Verbindungen einführt oder wer als Hersteller solche Stoffe in Verkehr bringt oder selbst verwendet, entrichtet dem Bund eine Lenkungsabgabe. Der Abgabe unterliegt auch die Einfuhr solcher Stoffe in Farben und Lacken. Der Bundesrat kann die Einfuhr solcher Stoffe in weiteren Gemischen und Gegenständen der Abgabe unterstellen, wenn die Menge der Stoffe für die Umweltbelastung erheblich oder der Kostenanteil der Stoffe wesentlich ist. Von der Abgabe befreit sind flüchtige organische Verbindungen, die:a. als Treib- oder Brennstoffe verwendet werden;b. durch- oder ausgeführt werden;c. so verwendet oder behandelt werden, dass die Verbindungen nicht in die Umwelt gelangen können. Der Bundesrat kann flüchtige organische Verbindungen, die so verwendet oder behandelt werden, dass ihre Emissionen erheblich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus begrenzt werden, im Ausmass der zusätzlich aufgewendeten Kosten von der Abgabe befreien. Der Bundesrat kann flüchtige organische Verbindungen, die nicht umweltgefährlich sind, von der Abgabe befreien. Der Abgabesatz beträgt höchstens fünf Franken je Kilogramm flüchtiger organischer Verbindungen zuzüglich der Teuerung ab Inkrafttreten dieser Bestimmung. Der Bundesrat legt den Abgabesatz im Hinblick auf die Luftreinhalteziele fest und berücksichtigt dabei insbesondere:a. die Belastung der Umwelt mit flüchtigen organischen Verbindungen;b. die Umweltgefährlichkeit dieser Stoffe;c. die Kosten für Massnahmen, mit denen die Einwirkungen dieser Stoffe begrenzt werden können;d. das Preisniveau dieser Stoffe sowie jenes von Ersatzstoffen, welche die Umwelt weniger belasten. Der Bundesrat führt die Abgabe stufenweise ein und legt den Zeitplan und den Prozentsatz für die einzelnen Stufen im Voraus fest. Der Ertrag der Abgabe wird einschliesslich Zinsen nach Abzug der Vollzugskosten gleichmässig an die Bevölkerung verteilt. Der Bundesrat regelt Art und Verfahren der Verteilung. Er kann die Kantone, öffentlichrechtliche Körperschaften oder Private mit der Verteilung beauftragen.Art. 35b Schwefelgehalt von Heizöl «Extraleicht» Wer Heizöl «Extraleicht» mit einem Schwefelgehalt von mehr als 0,1 Prozent (% Masse) einführt oder im Inland herstellt oder gewinnt, entrichtet dem Bund eine Lenkungsabgabe. Von der Abgabe befreit ist Heizöl «Extraleicht» mit einem Schwefelgehalt von mehr als 0,1 Prozent (% Masse), das durch- oder ausgeführt wird. Der Abgabesatz beträgt höchstens 20 Franken je Tonne Heizöl «Extraleicht» mit einem Schwefelgehalt von mehr als 0,1 Prozent (% Masse) zuzüglich der Teuerung ab Inkrafttreten dieser Bestimmung. Der Bundesrat legt den Abgabesatz im Hinblick auf die Luftreinhalteziele fest und berücksichtigt dabei insbesondere:a. die Belastung der Umwelt mit Schwefeldioxid;b. die Mehrkosten der Herstellung von Heizöl «Extraleicht» mit einem Schwefelgehalt von 0,1 Prozent;c. die Bedürfnisse der Landesversorgung. Der Ertrag der Abgabe wird einschliesslich Zinsen nach Abzug der Vollzugskosten gleichmässig an die Bevölkerung verteilt. Der Bundesrat regelt Art und Verfahren der Verteilung. Er kann die Kantone, öffentlichrechtliche Körperschaften oder Private mit der Verteilung beauftragen.Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 6 des Mineralölsteuergesetzes vom 21. Juni 1996,  in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 3371; BBl 1995 III 137).Art. 35b Schwefelgehalt von Benzin und Dieselöl Wer Benzin oder Dieselöl mit einem Schwefelgehalt von mehr als 0,001 Prozent (% Masse) einführt, im Inland herstellt oder gewinnt, entrichtet dem Bund eine Lenkungsabgabe. Von der Abgabe befreit sind Benzin und Dieselöl mit einem Schwefelgehalt von mehr als 0,001 Prozent (% Masse), die durch- oder ausgeführt werden. Der Abgabesatz beträgt höchstens 5 Rappen pro Liter zuzüglich der Teuerung ab Inkrafttreten dieser Bestimmung. Der Bundesrat kann für Benzin und Dieselöl unterschiedliche Abgabesätze festlegen. Er legt die Abgabesätze im Hinblick auf die Luftreinhalteziele fest und berücksichtigt dabei insbesondere:a. die Belastung der Umwelt mit Luftverunreinigungen;b. die Anforderungen des Klimaschutzes;c. die Mehrkosten der Herstellung und der Verteilung von Benzin und Dieselöl mit einem Schwefelgehalt von 0,001 Prozent (% Masse);d. die Bedürfnisse der Landesversorgung. Der Ertrag der Abgabe wird einschliesslich Zinsen nach Abzug der Vollzugskosten gleichmässig an die Bevölkerung verteilt. Der Bundesrat regelt Art und Verfahren der Verteilung. Er kann die Kantone, öffentlichrechtliche Körperschaften oder Private mit der Verteilung beauftragen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Juni 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004  (AS 2003 4215; BBl 2002 6464).Art. 35c Abgabepflicht und Verfahren Abgabepflichtig sind:a. für Abgaben auf flüchtigen organischen Verbindungen: die bei der Einfuhr nach dem Zollgesetz vom 1. Oktober 1925 (ZG) Zahlungspflichtigen sowie die Hersteller und Erzeuger im Inland;b. für Abgaben auf Heizöl «Extraleicht» sowie auf Benzin und Dieselöl: die nach dem Mineralölsteuergesetz vom 21. Juni 1996 (MinöStG) Steuerpflichtigen. Kann erst nach der Abgabeerhebung nachgewiesen werden, dass die Voraussetzungen für eine Abgabebefreiung gegeben sind, so werden die Abgaben zurückerstattet. Der Bundesrat kann die Anforderungen an den Nachweis festlegen und die Rückerstattung ausschliessen, wenn sie einen unverhältnismässigen Aufwand erfordern würde. Der Bundesrat regelt das Verfahren für die Erhebung und Rückerstattung der Abgaben auf flüchtigen organischen Verbindungen. Ist die Ein- oder Ausfuhr betroffen, so gelten die entsprechenden Verfahrensbestimmungen der Zollgesetzgebung. Ist die Ein- oder Ausfuhr, die Herstellung oder die Gewinnung im Inland von Heizöl «Extraleicht», Benzin oder Dieselöl betroffen, so gelten für die Erhebung und Rückerstattung die entsprechenden Verfahrensbestimmungen des MinöStG. Wer Stoffe oder Organismen, die der Abgabe unterworfen sind, im Inland herstellt oder erzeugt, muss diese deklarieren.[BS 6 465; AS 1956 587; 1959 1343 Art. 11 Ziff. III; 1973 644; 1974 1857 Anhang  Ziff. 7; 1980 1793 Ziff. I 1; 1992 1670 Ziff. III; 1994 1634 Ziff. I 3; 1995 1816;  1996 3371 Anhang 2 Ziff. 2; 1997 2465 Anhang Ziff. 13; 2000 1300 Art. 92, 1891  Ziff. VI 6; 2002 248 Ziff. I 1 Art. 41; 2004 4763 Anhang Ziff. II 1; 2006 2197 Anhang Ziff. 50. AS 2007 1411 Art. 131 Abs. 1]. Siehe heute: Art. 70 des Zollgesetzes vom  18. März 2005 (SR 631.0). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. Juni 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004  (AS 2003 4215; BBl 2002 6464). SR 641.61Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 6 des Mineralölsteuergesetzes vom 21. Juni 1996,  in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 3371; BBl 1995 III 137).Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 6 des Mineralölsteuergesetzes vom 21. Juni 1996,  in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 3371; BBl 1995 III 137).Eingefügt durch Anhang 2 Ziff. 6 des Mineralölsteuergesetzes vom 21. Juni 1996  (AS 1996 3371; BBl 1995 III 137). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. Juni 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4215; BBl 2002 6464).7. Kapitel: Inverkehrbringen von Rohstoffen und Produkten Eingefügt durch Anhang des BG vom 21. März 2014, in Kraft seit 1. Aug. 2016  (AS 2016 2661; BBl 2013 5737, 5783).  Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 27. Sept. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2022  (AS 2021 614; BBl 2019 1251).1. Abschnitt:  Biogene Treib- und Brennstoffe Eingefügt durch Ziff. II des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe und über die Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dez. 2023, verlängert bis zum 31. Dez. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254).Art. 35d Werden in erheblichem Mass biogene Treib- und Brennstoffe oder Gemische, die biogene Treib- und Brennstoffe enthalten, in Verkehr gebracht, welche die Anforderungen nach Artikel 12b Absätze 1 und 3 des Mineralölsteuergesetzes vom 21. Juni 1996 nicht erfüllen, so kann der Bundesrat vorsehen, dass von ihm bezeichnete biogene Treib- und Brennstoffe nur in Verkehr gebracht werden dürfen, wenn sie bestimmte ökologische oder soziale Anforderungen erfüllen. Von der Zulassungspflicht ausgenommen ist Ethanol zu Brennzwecken. Der Bundesrat legt unter Berücksichtigung der Bestimmungen der Mineralölsteuergesetzgebung fest:a. die ökologischen oder sozialen Anforderungen, welche die zulassungspflichtigen biogenen Treib- und Brennstoffe erfüllen müssen;b. das Verfahren der Zulassung. Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe und über die Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dez. 2023, verlängert bis zum 31. Dez. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). SR 641.612. Abschnitt: Holz und Holzerzeugnisse sowie weitere Rohstoffe und Produkte Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 27. Sept. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2022  (AS 2021 614; BBl 2019 1251).Art. 35e Anforderungen an das Inverkehrbringen Das erstmalige Inverkehrbringen von Holz und Holzerzeugnissen, die nicht in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Ursprungslandes über den Holzeinschlag und -handel gewonnen oder gehandelt worden sind, ist verboten. Der Bundesrat legt im Einklang mit den Bestimmungen der Europäischen Union die Anforderungen an das Inverkehrbringen von Holz und Holzerzeugnissen fest. Er kann im Einklang mit internationalen Standards Anforderungen an das Inverkehrbringen von weiteren Rohstoffen und Produkten stellen oder deren Inverkehrbringen verbieten, wenn der Anbau, der Abbau oder die Herstellung die Umwelt erheblich belastet oder die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen erheblich gefährdet.Art. 35f Sorgfaltspflicht Wer Holz oder Holzerzeugnisse oder weitere vom Bundesrat nach Artikel 35e Absatz 3 bezeichnete Rohstoffe und Produkte erstmalig in Verkehr bringt, muss die gebotene Sorgfalt walten lassen, um zu gewährleisten, dass die Waren die Anforderungen nach Artikel 35e erfüllen. Der Bundesrat regelt:a. Art, Inhalt und Umfang der Sorgfaltspflicht;b. die Kontrolle der Einhaltung der Sorgfaltspflicht;c. die Anerkennung von Organisationen, welche die Einhaltung der Sorgfaltspflicht unterstützen und überprüfen, sowie die Kontrolle ihrer Tätigkeit. Er kann Erstinverkehrbringer von Holz oder Holzerzeugnissen einer Meldepflicht unterstellen. Er kann vorsehen, dass in Fällen der Verletzung der Absätze 1 und 2 und von Artikel 35e Holz oder Holzerzeugnisse sowie weitere vom ihm nach Artikel 35e Absatz 3 bezeichnete Rohstoffe und Produkte zurückgesandt, beschlagnahmt oder eingezogen werden. Für Holz oder Holzerzeugnisse kann er zudem vorsehen, dass in besonders schwerwiegenden Fällen ein Verbot der Vermarktung von Holz oder Holzerzeugnissen ausgesprochen wird.Art. 35g Rückverfolgbarkeit und Deklaration Händler müssen dokumentieren, von welchem Zulieferer sie Holz oder Holzerzeugnisse bezogen und an welchen Abnehmer sie diese weitergegeben haben; der Bundesrat kann für weitere von ihm nach Artikel 35e Absatz 3 bezeichnete Rohstoffe und Produkte eine solche Dokumentationspflicht festlegen. Jede Person, die Holz oder Holzerzeugnisse an den Konsumenten abgibt, muss die Holzart und die Herkunft des Holzes deklarieren. Der Bundesrat bestimmt das Holz und die Holzerzeugnisse, für die diese Deklarationspflicht gilt.Art. 35h Datenbearbeitung Die mit der Durchführung dieses Gesetzes oder mit der Kontrolle oder Beaufsichtigung der Durchführung betrauten Behörden oder Dritten können Personendaten, einschliesslich besonders schützenswerter Personendaten über administrative oder strafrechtliche Sanktionen, bearbeiten, soweit dies für den Vollzug dieses Abschnitts nötig ist. Die inländischen Behörden können Personendaten, einschliesslich besonders schützenswerter Personendaten über administrative oder strafrechtliche Sanktionen, ausländischen Behörden und internationalen Institutionen für den Vollzug der Bestimmungen der Europäischen Union über das Inverkehrbringen von Holz und Holzerzeugnissen bekannt geben.3. Titel:  Vollzug, Förderung und Verfahren1. Kapitel:  Vollzug1. Abschnitt:  Vollzug durch die KantoneArt. 36 Vollzugskompetenzen der KantoneUnter Vorbehalt von Artikel 41 obliegt der Vollzug dieses Gesetzes den Kantonen.Art. 37 Ausführungsvorschriften der KantoneAusführungsvorschriften der Kantone über den Katastrophenschutz (Art. 10), die Umweltverträglichkeitsprüfung (Art. 10a–10d), die Sanierung (Art. 16–18), den Schallschutz bei Gebäuden (Art. 20 und 21) sowie die Abfälle (Art. 30–32, 32a–32e) bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Genehmigung des Bundes. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; 2012 2389; BBl 2005 5351, 5391).2. Abschnitt:  Vollzug durch den BundArt. 38 Aufsicht und Koordination Der Bund wacht über den Vollzug dieses Gesetzes. Er koordiniert die Vollzugsmassnahmen der Kantone sowie seiner eigenen Anstalten und Betriebe. Der Bundesrat bestimmt, welche Prüf‐, Mess- und Berechnungsmethoden anzuwenden sind.Art. 39 Ausführungsvorschriften und völkerrechtliche Vereinbarungen Der Bundesrat erlässt die Ausführungsvorschriften. Er kann dabei international harmonisierte technische Vorschriften und Normen für anwendbar erklären und:a. das zuständige Bundesamt ermächtigen, untergeordnete Änderungen dieser Vorschriften und Normen für anwendbar zu erklären;b. vorsehen, dass die für anwendbar erklärten Vorschriften und Normen auf besondere Art veröffentlicht werden und dass auf die Übersetzung in die Amtssprachen verzichtet wird. Er kann völkerrechtliche Vereinbarungen abschliessen über:a. technische Vorschriften;a. umweltgefährdende Stoffe (Art. 26–29);b. Vermeidung und Entsorgung von Abfällen;c. Zusammenarbeit in grenznahen Gebieten durch die Schaffung zwischenstaatlicher Kommissionen mit beratender Funktion;d. Datensammlungen und Erhebungen;e. Forschung und Ausbildung. ... Eingefügt durch Anhang Ziff. II 2 des Chemikaliengesetzes vom 15. Dez. 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 Art. 1; BBl 2000 687). Fassung gemäss Anhang Ziff. II 2 des Chemikaliengesetzes vom 15. Dez. 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 Art. 1; BBl 2000 687). Eingefügt durch Anhang Ziff. II 2 des Chemikaliengesetzes vom 15. Dez. 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 Art. 1; BBl 2000 687).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Aufgehoben durch Art. 12 Ziff. 2 des Vernehmlassungsgesetzes vom 18. März 2005,  mit Wirkung seit 1. Sept. 2005 (AS 2005 4099; BBl 2004 533).Art. 40 Inverkehrbringen serienmässig hergestellter Anlagen Der Bundesrat kann das Inverkehrbringen serienmässig hergestellter Anlagen nach Massgabe der durch sie verursachten Umweltbelastung von einer Konformitätsbewertung, Kennzeichnung, Anmeldung oder Zulassung abhängig machen. Er kann ausländische Prüfungen, Konformitätsbewertungen, Kennzeichnungen, Anmeldungen und Zulassungen anerkennen.Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des BG vom 6. Okt. 1995 über die technischen Handelshemmnisse, in Kraft seit 1. Juli 1996 (AS 1996 1725; BBl 1995 II 521).Art. 41 Vollzugskompetenzen des Bundes Der Bund vollzieht die Artikel 12 Absatz 1 Buchstabe e (Vorschriften über Brenn- und Treibstoffe), 26 (Selbstkontrolle), 27 (Information der Abnehmer), 29 (Vorschriften über Stoffe), 29a–29h (Umgang mit Organismen), 30b Absatz 3 (Pfandausgleichskasse), 30f und 30g (Ein- und Ausfuhr von Abfällen), 31a Absatz 2 und 31c Absatz 3 (Massnahmen des Bundes zur Abfallentsorgung), 32a (vorgezogene Entsorgungsgebühr), 32e Absätze 1–4 (Abgabe zur Finanzierung von Sanierungen), 35a–35c (Lenkungsabgaben), 35d (Biogene Treib- und Brennstoffe), 35e–35h (Holz und Holzerzeugnisse sowie weitere Rohstoffe und Produkte), 39 (Ausführungsvorschriften und völkerrechtliche Vereinbarungen), 40 (Inverkehrbringen serienmässig hergestellter Anlagen) und 46 Absatz 3 (Angaben über Stoffe und Organismen); er kann für bestimmte Teilaufgaben die Kantone beiziehen.Die Bundesbehörde, die ein anderes Bundesgesetz oder einen Staatsvertrag vollzieht, ist bei der Erfüllung dieser Aufgabe auch für den Vollzug des Umweltschutzgesetzes zuständig. Sie hört vor ihrem Entscheid die betroffenen Kantone an. Das Bundesamt und die übrigen betroffenen Bundesstellen wirken nach den Artikeln 62a und 62b des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 1997 beim Vollzug mit. Eignet sich das Verfahren nach Absatz 2 für bestimmte Aufgaben nicht, so regelt der Bundesrat den Vollzug durch die betroffenen Bundesstellen. Die Vollzugsbehörden des Bundes berücksichtigen die Umweltschutzmassnahmen der Kantone. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 27. Sept. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2022  (AS 2021 614; BBl 2019 1251). SR 172.010 Fassung gemäss Ziff. I 14 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071;  BBl 1998 2591). Fassung gemäss Ziff. I 14 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und  Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071;  BBl 1998 2591). Ursprünglich: Abs. 3.2a. Abschnitt: Zusammenarbeit mit der WirtschaftEingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 41a Der Bund und, im Rahmen ihrer Zuständigkeit, die Kantone arbeiten für den Vollzug dieses Gesetzes mit den Organisationen der Wirtschaft zusammen. Sie können Branchenvereinbarungen durch die Vorgabe mengenmässiger Ziele und entsprechender Fristen fördern. Vor dem Erlass von Ausführungsvorschriften prüfen sie freiwillige Massnahmen der Wirtschaft. Soweit möglich und notwendig, übernehmen sie Branchenvereinbarungen ganz oder teilweise in das Ausführungsrecht.3. Abschnitt:  Besondere Bestimmungen über den VollzugArt. 42 Umweltschutzfachstellen Die Kantone richten für die Beurteilung von Umweltschutzfragen eine Fachstelle ein oder bezeichnen hiefür geeignete bestehende Amtsstellen. Das Bundesamt ist die Fachstelle des Bundes.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 43 Auslagerung von VollzugsaufgabenDie Vollzugsbehörden können öffentlichrechtliche Körperschaften oder Private mit Vollzugsaufgaben betrauen, insbesondere mit der Kontrolle und Überwachung.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 43a Umweltzeichen und Umweltmanagement Der Bundesrat kann Vorschriften erlassen über die Einführung:a. eines freiwilligen Systems für ein Umweltzeichen (Ökolabel);b. eines freiwilligen Systems zur Bewertung und Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes (Umwelt-Management und ‐Audit). Er berücksichtigt dabei das internationale Recht und die international anerkannten technischen Normen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 44 Erhebungen über die Umweltbelastung Bund und Kantone führen Erhebungen über die Umweltbelastung durch und prüfen den Erfolg der Massnahmen dieses Gesetzes. Der Bundesrat koordiniert die eidgenössischen und kantonalen Erhebungen und Datensammlungen. Er bestimmt, welche Angaben, die auf Grund der Gentechnik‐, Lebensmittel‐, Heilmittel‐, Chemikalien‐, Landwirtschafts‐, Epidemien- und Tierseuchengesetzgebung über Stoffe und Organismen erhoben werden, dem Bundesamt zur Verfügung zu stellen sind.Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 44a Massnahmenpläne bei Luftverunreinigungen Steht fest oder ist zu erwarten, dass schädliche oder lästige Einwirkungen von Luftverunreinigungen durch mehrere Quellen verursacht werden, so erstellt die zuständige Behörde einen Plan der Massnahmen, die zur Verminderung oder Beseitigung dieser Einwirkungen innert angesetzter Frist beitragen (Massnahmenplan). Massnahmenpläne sind für die Behörden verbindlich, die von den Kantonen mit Vollzugsaufgaben betraut sind. Sie unterscheiden Massnahmen, die unmittelbar angeordnet werden können, und solche, für welche die rechtlichen Grundlagen noch zu schaffen sind. Sieht ein Plan Massnahmen vor, die in die Zuständigkeit des Bundes fallen, so stellen die Kantone dem Bundesrat die entsprechenden Anträge.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 45 Periodische KontrollenDer Bundesrat kann die regelmässige Kontrolle von Anlagen wie Ölfeuerungen, Abfallanlagen und Baumaschinen vorschreiben.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 46 Auskunftspflicht Jedermann ist verpflichtet, den Behörden die für den Vollzug erforderlichen Auskünfte zu erteilen, nötigenfalls Abklärungen durchzuführen oder zu dulden. Der Bundesrat oder die Kantone können anordnen, dass Verzeichnisse mit Angaben über Luftverunreinigungen, Lärm und Erschütterungen, über Abfälle und deren Entsorgung sowie über die Art, Menge und Beurteilung von Stoffen und Organismen geführt, aufbewahrt und den Behörden auf Verlangen zugestellt werden. Der Bundesrat kann anordnen, dass Angaben gemacht werden über Stoffe oder Organismen, welche die Umwelt gefährden können oder erstmals in Verkehr gebracht werden sollen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 47 Amtsgeheimnis und  ... Alle mit dem Vollzug dieses Gesetzes beauftragten Personen sowie Experten und Mitglieder von Kommissionen und Fachausschüssen unterstehen dem Amtsgeheimnis. Vertrauliche Informationen, die beim Vollzug dieses Gesetzes erhoben werden, dürfen an ausländische Behörden und internationale Organisationen nur dann weitergegeben werden, wenn eine völkerrechtliche Vereinbarung, Beschlüsse internationaler Organisationen oder ein Bundesgesetz dies bestimmen. Der Bundesrat regelt die Zuständigkeiten und das Verfahren. Fassung gemäss Art. 2 Ziff. 1 des BB vom 27. Sept. 2013 (Aarhus-Konvention), in Kraft seit 1. Juni 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323). Aufgehoben durch Art. 2 Ziff. 1 des BB vom 27. Sept. 2013 (Aarhus-Konvention), mit Wirkung seit 1. Juni 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323). Fassung gemäss Anhang Ziff. II 2 des Chemikaliengesetzes vom 15. Dez. 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 Art. 1; BBl 2000 687).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 48 Gebühren Für Bewilligungen, Kontrollen und besondere Dienstleistungen nach diesem Gesetz wird eine Gebühr erhoben. Im Bund bestimmt der Bundesrat, in den Kantonen die nach kantonalem Recht zuständige Behörde die Ansätze.2. Kapitel:  FörderungArt. 49 Ausbildung und Forschung Der Bund kann die Aus- und Weiterbildung der mit Aufgaben nach diesem Gesetz betrauten Personen fördern. Er kann Forschungsarbeiten und Technologiefolgen-Abschätzungen in Auftrag geben oder unterstützen. Er kann die Entwicklung von Anlagen und Verfahren fördern, mit denen die Umweltbelastung im öffentlichen Interesse vermindert werden kann. Die Finanzhilfen dürfen in der Regel 50 Prozent der Kosten nicht überschreiten. Sie müssen bei einer kommerziellen Verwertung der Entwicklungsergebnisse nach Massgabe der erzielten Erträge zurückerstattet werden. Im Rhythmus von fünf Jahren beurteilt der Bundesrat generell die Wirkung der Förderung und erstattet den eidgenössischen Räten über die Ergebnisse Bericht.Fassung gemäss Anhang Ziff. 18 des BG vom 5. Okt. 1990 über Finanzhilfen und Abgeltungen (Subventionsgesetz), in Kraft seit 1. April 1991 (AS 1991 857; BBl 1987 I 369). Die Änd. gemäss BG vom 20. Juni 2014 über die Weiterbildung, in Kraft seit  1. Jan. 2017, betrifft nur den französischen und den italienischen Text (AS 2016 689;  BBl 2013 3729). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 50 Beiträge für Umweltschutzmassnahmen bei Strassen Im Rahmen der Verwendung des Reinertrags der Mineralölsteuer und der Nationalstrassenabgabe beteiligt sich der Bund an den Kosten:a. für Umweltschutzmassnahmen bei Nationalstrassen und bei Hauptstrassen, die mit Bundeshilfe auszubauen sind, nach Massgabe der Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 22. März 1985 über die Verwendung der zweckgebundenen Mineralölsteuer (MinVG); bei den Hauptstrassen sind diese Beiträge Bestandteil der Globalbeiträge nach MinVG;b. für Lärm- und Schallschutzmassnahmen bei Sanierungen im Bereich des übrigen Strassennetzes auf der Grundlage von Programmvereinbarungen mit den Kantonen; die Höhe der Beiträge richtet sich nach der Wirksamkeit der Massnahmen. Die Kantone erstatten dem Bund Bericht über die Verwendung der Beiträge für die Umweltschutzmassnahmen bei den Hauptstrassen, die mit Bundeshilfe auszubauen sind, und bei den übrigen Strassen. Fassung gemäss Ziff. II 22 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). SR 725.116.2Art. 51 Kontroll- und ÜberwachungseinrichtungenDer Bund kann Beiträge an die Kosten für den Bau und die Ausrüstung der zur Durchführung dieses Gesetzes erforderlichen Mess‐, Kontroll- und Überwachungseinrichtungen gewähren, soweit diese Einrichtungen mehreren Kantonen dienen.Art. 52Aufgehoben durch Ziff. I 10 des BG vom 19. März 2021 über administrative Erleichterungen und eine Entlastung des Bundeshaushalts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2022  (AS 2021 654; BBl 2020 6985).Art. 53 Internationale Zusammenarbeit zum Schutz der Umwelt Der Bund kann Beiträge gewähren:a. an internationale Organisationen oder Programme im Bereich des internationalen Umweltschutzes;b. zur Umsetzung von internationalen Umweltabkommen;c. zur Finanzierung von Sekretariaten internationaler Umweltabkommen, die ihren ständigen Sitz in der Schweiz haben;d. an Fonds zur Unterstützung von Entwicklungs- und Transitionsländern bei der Umsetzung von internationalen Umweltabkommen. Beiträge nach Absatz 1 Buchstabe d werden als Rahmenkredite für jeweils mehrere Jahre bewilligt. Der Bundesrat wacht über die wirksame Verwendung der nach diesem Gesetz bewilligten Mittel und erstattet der Bundesversammlung darüber Bericht.Aufgehoben durch Anhang Ziff. 18 des Subventionsgesetzes vom 5. Okt. 1990  (AS 1991 857; BBl 1987 I 369). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. Juni 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4061, 4062; BBl 2002 7911).3. Kapitel:  Verfahren1. Abschnitt:  Rechtspflege Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 54 ...Das Beschwerdeverfahren richtet sich nach den allgemeinen Bestimmungen über die Bundesrechtspflege. Fassung gemäss Anhang Ziff. 91 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197; BBl 2001 4202). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, mit Wirkung seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).2. Abschnitt:  Verbandsbeschwerde gegen Verfügungen über Anlagen Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 55 Beschwerdeberechtigte Organisationen Gegen Verfügungen der kantonalen Behörden oder der Bundesbehörden über die Planung, Errichtung oder Änderung von Anlagen, für die eine Umweltverträglichkeitsprüfung nach Artikel 10a erforderlich ist, steht den Umweltschutzorganisationen das Beschwerderecht unter folgenden Voraussetzungen zu:a. Die Organisation ist gesamtschweizerisch tätig.b. Sie verfolgt rein ideelle Zwecke; allfällige wirtschaftliche Tätigkeiten müssen der Erreichung der ideellen Zwecke dienen. Das Beschwerderecht steht den Organisationen nur für Rügen in Rechtsbereichen zu, die seit mindestens zehn Jahren Gegenstand ihres statutarischen Zwecks bilden. Der Bundesrat bezeichnet die zur Beschwerde berechtigten Organisationen. Zuständig für die Beschwerdeerhebung ist das oberste Exekutivorgan der Organisation. Die Organisationen können ihre rechtlich selbständigen kantonalen und überkantonalen Unterorganisationen für deren örtliches Tätigkeitsgebiet generell zur Erhebung von Einsprachen und im Einzelfall zur Erhebung von Beschwerden ermächtigen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391). Die Bestimmung über die wirtschaftliche Tätigkeit in Abs. 1 Bst. b tritt am 1. Juli 2010 in Kraft (siehe Ziff. III Abs. 3 der  genannten Änd.).Art. 55a Eröffnung der Verfügung Die Behörde eröffnet den Organisationen ihre Verfügung nach Artikel 55 Absatz 1 durch schriftliche Mitteilung oder durch Veröffentlichung im Bundesblatt oder im kantonalen Publikationsorgan. Sieht das Bundesrecht oder das kantonale Recht ein Einspracheverfahren vor, so sind auch die Gesuche nach Absatz 1 zu veröffentlichen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 55b Verlust der Beschwerdelegitimation Organisationen, die kein Rechtsmittel ergriffen haben, können sich am weiteren Verfahren nur noch als Partei beteiligen, wenn sie durch eine Änderung der Verfügung beschwert sind. Für Enteignungen gilt das Bundesgesetz vom 20. Juni 1930 über die Enteignung. Hat sich eine Organisation an einem Einspracheverfahren nach Bundesrecht oder kantonalem Recht nicht beteiligt, so kann sie keine Beschwerde mehr erheben. Hat eine Organisation gegen einen Nutzungsplan mit Verfügungscharakter zulässige Rügen nicht erhoben oder sind die Rügen rechtskräftig abgelehnt worden, so darf die Organisation diese Rügen in einem nachfolgenden Verfahren nicht mehr vorbringen. Die Absätze 2 und 3 gelten auch für Einsprachen und Beschwerden nach kantonalem Recht gegen Nutzungspläne. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391). SR 711Art. 55c Vereinbarungen zwischen Gesuchstellern und Organisationen Treffen Gesuchsteller und Organisation Vereinbarungen über Verpflichtungen, die Belange des öffentlichen Rechts betreffen, so gelten diese ausschliesslich als gemeinsame Anträge an die Behörde. Diese berücksichtigt das Ergebnis in ihrer Verfügung oder ihrem Entscheid. Sie verzichtet darauf, wenn es Mängel nach Artikel 49 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren aufweist. Vereinbarungen zwischen Gesuchstellern und Organisationen über finanzielle oder andere Leistungen sind nicht zulässig, soweit diese bestimmt sind für:a. die Durchsetzung von Verpflichtungen des öffentlichen Rechts, insbesondere behördlicher Auflagen;b. Massnahmen, die das öffentliche Recht nicht vorsieht oder die in keinem Zusammenhang mit dem Vorhaben stehen;c. die Abgeltung eines Rechtsmittelverzichts oder eines anderen prozessualen Verhaltens. Die Rechtsmittelbehörde tritt auf eine Beschwerde nicht ein, wenn diese rechtsmissbräuchlich ist oder die Organisation unzulässige Leistungen im Sinne von Absatz 2 gefordert hat. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391). SR 172.021Art. 55d Vorzeitiger BaubeginnMit Bauarbeiten kann vor Abschluss des Verfahrens begonnen werden, soweit der Ausgang des Verfahrens die Arbeiten nicht beeinflussen kann. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 55e VerfahrenskostenUnterliegt die Organisation im Verfahren, so werden ihr für die Beschwerdeführung vor Bundesbehörden die Kosten auferlegt. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).3. Abschnitt: Verbandsbeschwerde gegen Bewilligungen von Organismen Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 55f Gegen Bewilligungen über das Inverkehrbringen pathogener Organismen, die bestimmungsgemäss in der Umwelt verwendet werden sollen, steht den Umweltschutzorganisationen das Beschwerderecht unter folgenden Voraussetzungen zu:a. Die Organisation ist gesamtschweizerisch tätig.b. Sie ist mindestens zehn Jahre vor Einreichung der Beschwerde gegründet worden. Der Bundesrat bezeichnet die zur Beschwerde berechtigten Organisationen. Die Artikel 55a und 55b Absätze 1 und 2 sind anwendbar.4. Abschnitt:  Behörden- und Gemeindebeschwerde, Enteignung, Kosten von Sicherungs- und Behebungsmassnahmen Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 56 Behördenbeschwerde Das Bundesamt ist berechtigt, gegen Verfügungen der kantonalen Behörden in Anwendung dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen die Rechtsmittel des eidgenössischen und des kantonalen Rechts zu ergreifen. Die gleiche Berechtigung steht auch den Kantonen zu, soweit Einwirkungen aus Nachbarkantonen auf ihr Gebiet strittig sind. ... Fassung gemäss Ziff. I 14 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und  Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071;  BBl 1998 2591). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 91 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Art. 57 GemeindebeschwerdeDie Gemeinden sind berechtigt, gegen Verfügungen der kantonalen und der Bundesbehörden in Anwendung dieses Gesetzes die Rechtsmittel des eidgenössischen und kantonalen Rechts zu ergreifen, sofern sie dadurch berührt werden und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung haben.Art. 58 Enteignung Soweit der Vollzug dieses Gesetzes es erfordert, können Bund und Kantone die notwendigen Rechte enteignen oder dieses Recht Dritten übertragen. Die Kantone können in ihren Ausführungsvorschriften das Bundesgesetz vom 20. Juni 1930 über die Enteignung als anwendbar erklären. Sie sehen vor, dass die Kantonsregierung über streitig gebliebene Einsprachen entscheidet. Für Werke, die das Gebiet mehrerer Kantone beanspruchen, gilt das eidgenössische Enteignungsrecht. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation entscheidet über die Enteignung.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). SR 711 Fassung gemäss Anhang Ziff. 17 des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS 2020 4085; BBl 2018 4713).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 59 Kosten von Sicherungs- und BehebungsmassnahmenDie Kosten von Massnahmen, welche die Behörden zur Abwehr einer unmittelbar drohenden Einwirkung sowie zu deren Feststellung und Behebung treffen, werden dem Verursacher überbunden.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).4. Titel: HaftpflichtEingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 59a Allgemeine Bestimmungen Der Inhaber eines Betriebs oder einer Anlage, mit denen eine besondere Gefahr für die Umwelt verbunden ist, haftet für den Schaden aus Einwirkungen, die durch die Verwirklichung dieser Gefahr entstehen. Bei Schäden, die beim Umgang mit pathogenen Organismen entstehen, gilt Artikel 59a. In der Regel mit einer besonderen Gefahr für die Umwelt verbunden sind namentlich Betriebe und Anlagen:a. die der Bundesrat aufgrund der verwendeten Stoffe, Organismen oder Abfälle den Ausführungsvorschriften nach Artikel 10 unterstellt;b. die der Entsorgung von Abfällen dienen;c. in denen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten umgegangen wird;d. in denen Stoffe vorhanden sind, für welche der Bundesrat zum Schutz der Umwelt eine Bewilligungspflicht einführt oder andere besondere Vorschriften erlässt. Von der Haftpflicht wird befreit, wer beweist, dass der Schaden durch höhere Gewalt oder durch grobes Verschulden des Geschädigten oder eines Dritten verursacht worden ist. Die Artikel 42–47 und 49–53 des Obligationenrechts sind anwendbar. Für die Haftungsbestimmungen in anderen Bundesgesetzen gilt der Vorbehalt nach Artikel 3. Bund, Kantone und Gemeinden haften ebenfalls nach den Absätzen 1–5. Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Fassung des zweiten Satzes gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom  21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). SR 220 Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 59a Pathogene Organismen Die bewilligungs- oder meldepflichtige Person, die mit pathogenen Organismen im geschlossenen System umgeht, solche Organismen im Versuch freisetzt oder sie unerlaubt in Verkehr bringt, haftet für Schäden, die bei diesem Umgang entstehen. Für den Schaden, der land- und waldwirtschaftlichen Betrieben oder Konsumenten von Produkten dieser Betriebe durch erlaubt in Verkehr gebrachte pathogene Organismen entsteht, haftet ausschliesslich die bewilligungspflichtige Person, wenn die Organismen:a. in land- oder waldwirtschaftlichen Produktionsmitteln enthalten sind; oderb. aus solchen Produktionsmitteln stammen. Bei der Haftung nach Absatz 2 bleibt der Rückgriff auf Personen, die solche Organismen unsachgemäss behandelt oder sonst wie zur Entstehung oder Verschlimmerung des Schadens beigetragen haben, vorbehalten. Wird ein Schaden durch alle übrigen erlaubt in Verkehr gebrachten pathogenen Organismen verursacht, so haftet die bewilligungspflichtige Person, wenn die Organismen fehlerhaft sind. Sie haftet auch für einen Fehler, der nach dem Stand der Wissenschaft und Technik im Zeitpunkt, in dem der Organismus in Verkehr gebracht wurde, nicht erkannt werden konnte. Pathogene Organismen sind fehlerhaft, wenn sie nicht die Sicherheit bieten, die man unter Berücksichtigung aller Umstände zu erwarten berechtigt ist, insbesondere sind zu berücksichtigen:a. die Art und Weise, wie sie dem Publikum präsentiert werden;b. der Gebrauch, mit dem vernünftigerweise gerechnet werden kann;c. der Zeitpunkt, in dem sie in Verkehr gebracht wurden. Ein Produkt aus pathogenen Organismen ist nicht allein deshalb fehlerhaft, weil später ein verbessertes Produkt in Verkehr gebracht wurde. Der Schaden muss wegen der Pathogenität der Organismen entstanden sein. Der Beweis des Ursachenzusammenhangs obliegt der Person, die Schadenersatz beansprucht. Kann dieser Beweis nicht mit Sicherheit erbracht werden oder kann der Person, der er obliegt, die Beweisführung nicht zugemutet werden, so kann sich das Gericht mit der überwiegenden Wahrscheinlichkeit begnügen. Das Gericht kann den Sachverhalt ausserdem von Amtes wegen feststellen lassen. Die bewilligungs- oder meldepflichtige Person muss auch die Kosten von notwendigen und angemessenen Massnahmen ersetzen, die ergriffen wurden, um zerstörte oder beschädigte Bestandteile der Umwelt wieder herzustellen oder sie durch gleichwertige Bestandteile zu ersetzen. Sind die zerstörten oder beschädigten Umweltbestandteile nicht Gegenstand eines dinglichen Rechts oder ergreift der Berechtigte die nach den Umständen gebotenen Massnahmen nicht, so steht der Ersatzanspruch dem zuständigen Gemeinwesen zu. Von der Haftpflicht wird befreit, wer beweist, dass der Schaden durch höhere Gewalt oder durch grobes Verschulden des Geschädigten oder eines Dritten verursacht worden ist. Die Artikel 42–47 und 49–53 des Obligationenrechts sind anwendbar. Bund, Kantone und Gemeinden haften ebenfalls nach den Absätzen 1–11. Eingefügt durch Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Ausdruck gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010  (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt. SR 220Art. 59b SicherstellungZum Schutz der Geschädigten kann der Bundesrat:a. den Inhabern bestimmter Betriebe oder Anlagen sowie den bewilligungs- oder meldepflichtigen Personen, die mit pathogenen Organismen umgehen, vorschreiben, dass sie ihre Haftpflicht durch Versicherung oder in anderer Form sicherstellen;b. den Umfang und die Dauer dieser Sicherstellung festlegen oder dies im Einzelfall der Behörde überlassen;c. denjenigen, der die Haftpflicht sicherstellt, verpflichten, der Vollzugsbehörde Bestehen, Aussetzen und Aufhören der Sicherstellung zu melden;d. vorsehen, dass die Sicherstellung erst 60 Tage nach Eingang der Meldung aussetzt oder aufhört;e. vorsehen, dass das Gelände von Deponien bei ihrem Abschluss in das Eigentum des Kantons übergeht, und Vorschriften über eine allfällige Entschädigung erlassen. Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 59c Verjährung Die Ersatzansprüche verjähren nach Artikel 60 des Obligationenrechts. Ist der Schaden wegen des Umgangs mit pathogenen Organismen entstanden, verjähren die Ersatzansprüche drei Jahre, nachdem die geschädigte Person Kenntnis vom Schaden und von der haftpflichtigen Person erlangt hat, spätestens aber 30 Jahre nachdem:a. das Ereignis, das den Schaden verursacht hat, im Betrieb oder in der Anlage eingetreten ist oder ein Ende gefunden hat; oderb. die pathogenen Organismen in Verkehr gebracht worden sind. Eingefügt durch Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). SR 220Art. 59d Verjährung des RückgriffsrechtsDas Rückgriffsrecht verjährt nach Artikel 59c. Die dreijährige Frist beginnt zu laufen, sobald die Ersatzleistung vollständig erbracht und die mithaftpflichtige Person bekannt ist. Eingefügt durch Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).5. Titel: StrafbestimmungenUrsprünglich 4. Tit.Art. 60 Vergehen Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer vorsätzlich:a. die zur Verhinderung von Katastrophen verfügten Sicherheitsmassnahmen unterlässt oder das Verbot bestimmter Produktionsverfahren oder Lagerhaltungen missachtet (Art. 10);b. Stoffe, von denen er weiss oder wissen muss, dass bestimmte Verwendungen die Umwelt oder mittelbar den Menschen gefährden können, für diese Verwendungen in Verkehr bringt (Art. 26);c. Stoffe in Verkehr bringt, ohne den Abnehmer über die umweltbezogenen Eigenschaften zu informieren (Art. 27 Abs. 1 Bst. a) oder über den vorschriftsgemässen Umgang anzuweisen (Art. 27 Abs. 1 Bst. b);d. mit Stoffen entgegen den Anweisungen so umgeht, dass sie, ihre Folgeprodukte oder Abfälle die Umwelt oder mittelbar den Menschen gefährden können (Art. 28);e. Vorschriften über Stoffe oder Organismen verletzt (Art. 29, 29b Abs. 2, 29f, 30a Bst. b und 34 Abs. 1);f. mit Organismen so umgeht, dass die Grundsätze von Artikel 29a Absatz 1 verletzt werden;g. beim Umgang mit pathogenen Organismen nicht alle notwendigen Einschliessungsmassnahmen trifft (Art. 29b Abs. 1);h. pathogene Organismen ohne Bewilligung im Versuch freisetzt oder für Verwendungen in der Umwelt in Verkehr bringt (Art. 29c Abs. 1 und 29d Abs. 3 und 4);i. Organismen, von denen er weiss oder wissen muss, dass bei bestimmten Verwendungen die Grundsätze von Artikel 29a Absatz 1 verletzt werden, in Verkehr bringt (Art. 29d Abs. 1);j. Organismen in Verkehr bringt, ohne den Abnehmer entsprechend zu informieren und anzuweisen (Art. 29e Abs. 1);k. mit Organismen entgegen den Anweisungen umgeht (Art. 29e Abs. 2);l. ...m. eine Deponie ohne Bewilligung errichtet oder betreibt (Art. 30e Abs. 2);n. Sonderabfälle für die Übergabe nicht kennzeichnet (Art. 30f Abs. 2 Bst. a) oder an eine Unternehmung übergibt, die keine Bewilligung besitzt (Art. 30f  Abs. 2 Bst. b);o. Sonderabfälle ohne Bewilligung entgegennimmt, einführt oder ausführt (Art. 30f Abs. 2 Bst. c und d);p. Vorschriften über den Verkehr mit Sonderabfällen verletzt (Art. 30f Abs. 1);q. Vorschriften über Abfälle (Art. 30a Bst. b) verletzt;r. Vorschriften über das erstmalige Inverkehrbringen von Holz und Holzerzeugnissen sowie von Rohstoffen und Produkten, die vom Bundesrat nach Artikel 35e Absatz 3 bezeichnet wurden, verletzt (Art. 35e und 35f Abs. 1 und 2 Bst. a). Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen.Fassung gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010  (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003,  mit Wirkung seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Fassung gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010  (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 27. Sept. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2022  (AS 2021 614; BBl 2019 1251).Fassung gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010  (AS 2010 3233; BBl 2009 5435).Art. 61 Übertretungen Mit Busse bis zu 20 000 Franken wird bestraft, wer vorsätzlich:a. aufgrund dieses Gesetzes erlassene Emissionsbegrenzungen verletzt (Art. 12 und 34 Abs. 1);b. Sanierungsverfügungen nicht befolgt (Art. 16 und 32c Abs. 1);c. behördlich verfügte Schallschutzmassnahmen nicht trifft (Art. 19–25);d. falsch oder unvollständig informiert oder anweist (Art. 27);e. mit Stoffen, denen keine Informationen oder Anweisungen beiliegen, so umgeht, dass sie, ihre Folgeprodukte oder Abfälle die Umwelt oder mittelbar den Menschen gefährden können (Art. 28);f. widerrechtlich Abfälle ausserhalb von Anlagen verbrennt (Art. 30c Abs. 2);g. Abfälle ausserhalb von bewilligten Deponien ablagert (Art. 30e Abs. 1);h. Meldepflichten im Zusammenhang mit Abfällen verletzt (Art. 30f Abs. 4, 30g Abs. 2, 32b Abs. 2 und 3);i. Vorschriften über Abfälle verletzt (Art. 30a Bst. a und c, 30b, 30c Abs. 3, 30d, 30h Abs. 1, 32a, 32b Abs. 4 und 32e Abs. 1–4);k. Vorschriften über den Verkehr mit anderen Abfällen verletzt (Art. 30g Abs. 1);l. die Kosten für den Abschluss, die Nachsorge und die Sanierung einer Deponie nicht sicherstellt (Art. 32b Abs. 1);m. Vorschriften über physikalische Belastungen und die Nutzung des Bodens (Art. 33 Abs. 2 und 34 Abs. 1 und 2) sowie über Massnahmen zur Verminderung der Bodenbelastung (Art. 34 Abs. 3) verletzt;m. Vorschriften über die Rückverfolgbarkeit von Holz und Holzerzeugnissen sowie von Rohstoffen und Produkten, die vom Bundesrat nach Artikel 35e Absatz 3 bezeichnet wurden und für die eine Dokumentationspflicht festgelegt wurde, verletzt (Art. 35g Abs. 1);n. Vorschriften über das Inverkehrbringen serienmässig hergestellter Anlagen verletzt (Art. 40);o. von der zuständigen Behörde verlangte Auskünfte verweigert oder unrichtige Angaben macht (Art. 46);p. Vorschriften über die Sicherstellung der Haftpflicht verletzt (Art. 59b). Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Busse. Versuch und Gehilfenschaft sind strafbar.Fassung gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010  (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 27. Sept. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2022  (AS 2021 614; BBl 2019 1251).Früher: Typenprüfungen und KennzeichnungenFassung gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010  (AS 2010 3233; BBl 2009 5435).Art. 61a Widerhandlungen gegen die Vorschriften über die Lenkungsabgaben und über die biogenen Treib- und Brennstoffe Wer vorsätzlich oder fahrlässig eine Abgabe nach den Artikeln 35a, 35b oder 35b hinterzieht, gefährdet oder sich oder einem anderen einen unrechtmässigen Abgabevorteil (Befreiung oder Rückerstattung von Abgaben) verschafft, wird mit Busse bis zum Fünffachen der hinterzogenen oder gefährdeten Abgabe oder des Vorteils bestraft. Kann der Abgabebetrag zahlenmässig nicht genau ermittelt werden, so wird er geschätzt. Wer vorsätzlich oder fahrlässig biogene Treib- oder Brennstoffe ohne Zulassung nach Artikel 35d in Verkehr bringt oder eine Zulassung mit falschen, unwahren oder unvollständigen Angaben erschleicht, wird mit Busse bis zu 500 000 Franken bestraft. Der Versuch einer Widerhandlung nach den Absätzen 1 und 2 ist strafbar. Verfolgende und urteilende Behörde ist das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG). Erfüllt eine Handlung zugleich den Tatbestand einer Widerhandlung nach den Absätzen 1–3 und einer anderen durch das BAZG zu verfolgenden Widerhandlung gegen einen Erlass des Bundes, so wird die für die schwerste Widerhandlung verwirkte Strafe verhängt; diese kann angemessen erhöht werden.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Juli 1997  (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe und über die Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dez. 2023, verlängert bis zum 31. Dez. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. Juni 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004  (AS 2003 4215; BBl 2002 6464). Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe und über die Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dez. 2023, verlängert bis zum 31. Dez. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe und über die Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dez. 2023, verlängert bis zum 31. Dez. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). Ausdruck gemäss Ziff. I 31 der V vom 12. Juni 2020 über die Anpassung von Gesetzen infolge der Änderung der Bezeichnung der Eidgenössischen Zollverwaltung im Rahmen von deren Weiterentwicklung, in Kraft seit 1. Jan. 2022 (AS 2020 2743).Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe und über die Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dez. 2023, verlängert bis zum 31. Dez. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). Ausdruck gemäss Ziff. I 31 der V vom 12. Juni 2020 über die Anpassung von Gesetzen infolge der Änderung der Bezeichnung der Eidgenössischen Zollverwaltung im Rahmen von deren Weiterentwicklung, in Kraft seit 1. Jan. 2022 (AS 2020 2743). Eingefügt durch Anhang des BG vom 21. März 2014 (AS 2016 2661;  BBl 2013 5737 5783). Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe und über die Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dez. 2023, verlängert bis zum  31. Dez. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254).Art. 62 Anwendung des Verwaltungsstrafrechts Die Artikel 6 und 7 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht gelten für strafbare Handlungen nach diesem Gesetz. Für Widerhandlungen nach Artikel 61a gelten zudem die übrigen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht.SR 313.0Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe und über die Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dez. 2023, verlängert bis zum 31. Dez. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254).6. Titel: SchlussbestimmungenUrsprünglich 5. Tit.Art. 63 Aufgehoben durch Ziff. II 32 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Art. 64 Anpassung von Verordnungen des BundesWenn aufgrund anderer Bundesgesetze erlassene Umweltvorschriften diesem Gesetz widersprechen oder ihm nicht genügen, sind sie nach einem vom Bundesrat festzulegenden Programm anzupassen oder zu ergänzen.Art. 65 Umweltrecht der Kantone Solange der Bundesrat von seiner Verordnungskompetenz nicht ausdrücklich Gebrauch gemacht hat, können die Kantone im Rahmen dieses Gesetzes nach Anhören des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation eigene Vorschriften erlassen. Die Kantone dürfen keine neuen Immissionsgrenzwerte, Alarmwerte oder Planungswerte festlegen und keine neuen Bestimmungen über Konformitätsbewertungen serienmässig hergestellter Anlagen sowie über den Umgang mit Stoffen oder Organismen erlassen. Bestehende kantonale Vorschriften gelten bis zum Inkrafttreten entsprechender Vorschriften des Bundesrates. Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 65a Übergangbestimmung zur Änderung vom 26. September 2014Gesuche um Abgeltungen an die Kosten von Massnahmen nach Artikel 32e Absatz 4 Buchstabe b Ziffer 2 werden in Abweichung von Artikel 36 des Subventionsgesetzes vom 5. Oktober 1990 nach dem im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung geltenden Recht beurteilt, wenn mit den Massnahmen vor Inkrafttreten der Änderung vom 26. September 2014 begonnen wurde. Die Gesuche sind spätestens bis zwei Jahre nach Inkrafttreten dieser Änderung einzureichen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. April 2015  (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). SR 616.1Art. 66 Änderung von Bundesgesetzen...Die Änderungen können unter AS 1984 1122 konsultiert werden.Art. 67 Referendum und Inkrafttreten Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum. Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 1985BRB vom 12. Sept. 1984

input-rm814.01 Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.Lescha federaladavart la protecziun da l’ambient(Lescha davart la protecziun da l’ambient, LPAmb)dals 7 d’october 1983 (versiun dal 1. da schaner 2024)L’Assamblea federala da la Confederaziun svizra,sa basond sin l’artitgel 74 alinea 1 da la Constituziun federala,suenter avair gì invista da la missiva dal Cussegl federal dals 31 d’october 1979,concluda:SR 101Versiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 19 da mars 2010, en vigur dapi il 1. d’avust 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435).BBl 1979 III 7491. titel Princips e disposiziuns generalas1. chapitel PrincipsArt. 1 Intent Questa lescha ha l’intent da proteger ils umans, ils animals e las plantas, lur cuminanzas e lur spazis da viver cunter influenzas nuschaivlas u mulestusas sco er da mantegnair en moda persistenta las basas da viver natiralas, en spezial la diversitad biologica e la fritgaivladad dal terren. Influenzas che pudessan daventar nuschaivlas u mulestusas ston vegnir limitadas a temp en il senn da la prevenziun. Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 2 Princip dal chaschunaderTgi che chaschuna mesiras tenor questa lescha, sto surpigliar ils custs respectivs.Art. 3 Resalva d’autras leschas Prescripziuns pli rigurusas d’autras leschas federalas restan resalvadas. Per substanzas radioactivas e per radis ionisants vala la legislaziun davart la protecziun cunter radiaziuns e davart l’energia atomica.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 4 Prescripziuns executivas sin basa d’autras leschas federalas Las prescripziuns davart influenzas sin l’ambient tras contaminaziuns da l’aria, tras canera, tras vibraziuns e tras radiaziuns, che sa basan sin autras leschas federalas, ston correspunder al princip da la limitaziun da las emissiuns (art. 11), a las limitas d’immissiuns (Art. 13–15), a las limitas d’alarm (art. 19) ed a las valurs da planisaziun (art. 23–25). Las prescripziuns davart l’applicaziun da substanzas e d’organissems che sa basan sin autras leschas federalas ston correspunder als princips davart l’applicaziun da substanzas (art. 26–28) e d’organissems (art. 29a–29h).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 5 Excepziuns per la defensiun generalaUschenavant che quai è necessari per la defensiun generala, regla il Cussegl federal las excepziuns da disposiziuns da questa lescha tras in’ordinaziun.Art. 6 Abolì tras l’art. 2 cifra 1 dal COF dals 27 da sett. 2013 (Convenziun d’Aarhus), cun effect dapi il 1. da zer. 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323).2. chapitel Disposiziuns generalasArt. 7 Definiziuns Influenzas èn contaminaziuns da l’aria, canera, vibraziuns, radiaziuns, contaminaziuns da las auas u autras intervenziuns en auas, contaminaziuns e grevezzas dal terren, midadas dal material genetic d’organissems u midadas da la diversitad biologica che resultan tras la construcziun e tras il manaschi da stabiliments, tras l’applicaziun da substanzas, d’organissems u da ruments u tras la cultivaziun dal terren. Contaminaziuns da l’aria, canera, vibraziuns e radiaziuns vegnan designadas sco emissiuns, cur ch’ellas sortan dals stabiliments, e sco immissiuns al lieu da lur influenza. Contaminaziuns da l’aria èn midadas dal stadi natiral da l’aria, en spezial tras fim, fulin, pulvra, gas, erosols, vapurs, savurs u chalur persa. Infrasuns ed ultrasuns han il medem status sco la canera. Contaminaziuns e grevezzas dal terren èn midadas fisicalas, chemicas e biologicas dal stadi natiral dal terren. Sco terren vala mo la stresa da terra natirala il pli sisum, en la quala pon crescher plantas. Substanzas èn elements chemics natirals u elements chemics generads tras ina procedura da producziun sco er las cumbinaziuns da tals elements. Il medem status sco questas substanzas han preparaziuns (cumposiziuns, maschaidas, soluziuns) ed objects che cuntegnan talas substanzas. Organissems èn unitads biologicas cellularas e betg cellularas ch’èn ablas da sa multiplitgar u da transmetter material genetic. Il medem status sco quests organissems han maschaidas ed objects che cuntegnan talas unitads. Organissems modifitgads geneticamain èn organissems, dals quals il material genetic è vegnì modifitgà uschia, sco quai ch’i na resultass mai sut cundiziuns natiralas tras cruschadas u tras recumbinaziuns natiralas. Organissems patogens èn organissems che pon chaschunar malsognas. Ruments èn chaussas moviblas che vegnan bittadas davent dal possessur u che ston vegnir dismessas en l’interess public. La dismessa dals ruments cumpiglia lur recicladi u lur deposit sco er ils stgalims preliminars da la rimnada, dal transport, dal deposit temporar e dal tractament. Sco tractament vala mintga midada fisicala, chemica u biologica dals ruments. Sco applicaziun vala mintga activitad en connex cun substanzas, cun organissems u cun ruments, en spezial la producziun, l’import, l’export, il metter en circulaziun, l’utilisaziun, il deposit, il transport u la dismessa. Stabiliments èn edifizis, vias da communicaziun, autras installaziuns fixas sco er midadas dal terren. Il medem status sco stabiliments han apparats, maschinas, vehichels, bastiments ed eromobils. Infurmaziuns davart l’ambient èn infurmaziuns en il sectur da questa lescha ed en il sectur da la legislaziun davart la protecziun da la natira e da la patria, davart la protecziun da la cuntrada, davart la protecziun da las auas, davart la protecziun cunter privels da la natira, davart la conservaziun dal guaud, davart la chatscha, davart la pestga, davart la tecnica genetica sco er davart la protecziun dal clima. Carburants e combustibels biogens èn carburants e combustibels liquids u da gas che vegnan producids or da biomassa u or d’autras funtaunas d’energia regenerablas. Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Versiun tenor la cifra II 2 da l’agiunta da la LF dals 15 da dec. 2000 davart las substanzas chemicas, en vigur dapi il 1. d’avust 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293; BBl 2000 687).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Integrà tras la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Integrà tras l’art. 2 cifra 1 dal COF dals 27 da sett. 2013 (Convenziun d’Aarhus), en vigur dapi il 1. da zer. 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323). Integrà tras l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2014 (AS 2016 2661; BBl 2013 5737, 5783). Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la prolungaziun da la limitaziun temporara da las facilitaziuns fiscalas per gas natiral, per gas liquid e per carburants biogens e davart la midada da la Lescha federala davart la reducziun da las emissiuns da CO2, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 31 da dec. 2023, prolungà fin ils 31 da dec. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254).Art. 8 Giudicament da las influenzasLas influenzas vegnan giuditgadas individualmain, globalmain ed areguard lur effects cuminaivels.Art. 9 Abolì tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, cun effect dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 10 Protecziun cunter catastrofas Tgi che maina u vul manar stabiliments che pon donnegiar grevamain l’uman u ses ambient natiral en cas d’eveniments extraordinaris, prenda las mesiras necessarias per proteger la populaziun e l’ambient. En spezial èsi necessari da tscherner lieus adattads, d’observar las distanzas da segirezza necessarias, da prender mesiras da segirezza tecnicas sco er da garantir la surveglianza dal manaschi e l’organisaziun d’alarm. Ils chantuns coordineschan ils servetschs da protecziun cunter catastrofas e designeschan in post d’annunzia. Il possessur dal stabiliment annunzia immediatamain eveniments extraordinaris al post d’annunzia. Tras in’ordinaziun po il Cussegl federal scumandar tschertas proceduras da producziun u tschertas furmas da deposit, sche la populaziun e l’ambient natiral na pon betg vegnir protegids suffizientamain en autra moda.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).3. chapitel Examinaziun ecologica Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 10a Examinaziun ecologica Avant ch’ina autoritad decida davart la planisaziun, davart la construcziun u davart la midada da stabiliments, examinescha ella uschè baud sco pussaivel la cumpatibilitad ecologica. A l’examinaziun ecologica èn suttamess stabiliments che pon contaminar considerablamain secturs da l’ambient, uschia che l’observaziun da las prescripziuns davart la protecziun da l’ambient po previsiblamain vegnir garantida mo tras mesiras specificas per il project u per il lieu. Il Cussegl federal designescha ils tips da stabiliments ch’èn suttamess a l’examinaziun ecologica; el po fixar valurs da sava, a partir da las qualas l’examinaziun sto vegnir fatga. El examinescha periodicamain ils tips da stabiliments e las valurs da sava ed als adatta en cas da basegn.Art. 10b Rapport davart la cumpatibilitad ecologica Tgi che vul planisar, construir u midar in stabiliment ch’è suttamess a l’examinaziun ecologica, sto inoltrar a l’autoritad cumpetenta in rapport davart la cumpatibilitad ecologica. Quest rapport è la basa da l’examinaziun ecologica. Il rapport cuntegna tut las indicaziuns ch’èn necessarias per examinar il project tenor las prescripziuns davart la protecziun da l’ambient. El vegn redigì tenor las directivas dals posts spezialisads per dumondas da l’ambient e cuntegna ils suandants puncts:a. il stadi da partenza;b. il project, inclusiv las mesiras previsas per la protecziun da l’ambient ed en cas da catastrofa, sco er ina survista da las alternativas las pli impurtantas ch’èn eventualmain vegnidas examinadas dal petent;c. la contaminaziun u la grevezza che resta previsiblamain per l’ambient. Per preparar il rapport vegn fatga in’examinaziun preliminara. Sche las influenzas sin l’ambient e las mesiras per la protecziun da l’ambient vegnan eruidas definitivamain en il rom da l’examinaziun preliminara, valan ils resultats da questa examinaziun sco rapport. L’autoritad cumpetenta po pretender infurmaziuns u scleriments cumplementars. Ella po laschar far expertisas; a las parts interessadas dat ella dentant l’emprim l’occasiun da prender posiziun. Versiun tenor l’art. 2 cifra 1 dal COF dals 27 da sett. 2013 (Convenziun d’Aarhus), en vigur dapi il 1. da zer. 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323).Art. 10c Giudicament dal rapport Ils posts spezialisads per la protecziun da l’ambient giuditgeschan l’examinaziun preliminara ed il rapport e proponan las mesiras necessarias a l’autoritad ch’è cumpetenta per la decisiun. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart ils termins per il giudicament. Per giuditgar raffinarias, fabricas d’aluminium, ovras electricas termicas u grondas turs da sfradentar consultescha l’autoritad cumpetenta l’Uffizi federal d’ambient (uffizi federal). Il Cussegl federal po extender l’obligaziun da consultaziun sin auters stabiliments.Art. 10d Publicitad dal rapport Dal rapport e dals resultats da l’examinaziun ecologica po mintgin prender invista, nun che interess privats u publics predominants pretendian da mantegnair il secret. Il secret da fabricaziun e da fatschenta resta en mintga cas garantì.4. chapitel Infurmaziuns davart l’ambient Integrà tras l’art. 2 cifra 1 dal COF dals 27 da sett. 2013 (Convenziun d’Aarhus), en vigur dapi il 1. da zer. 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323).Art. 10e Infurmaziun e cussegliaziun davart l’ambient Las autoritads infurmeschan la publicitad en moda adequata davart la protecziun da l’ambient e davart il stadi da la contaminaziun e la grevezza da l’ambient; en spezial:a. publitgeschan ellas las retschertgas davart la contaminaziun u la grevezza da l’ambient e davart il success da las mesiras prendidas sin basa da questa lescha (art. 44);b. pon ellas – suenter avair consultà las parts pertutgadas – publitgar il suandant, sche quai è d’in interess general:1. ils resultats da la valitaziun da la confurmitad da stabiliments producids en seria (art. 40),2. ils resultats da la controlla da stabiliments,3. las infurmaziuns tenor l’artitgel 46. Resalvads restan interess privats e publics predominants da mantegnair il secret; il secret da fabricaziun e da fatschenta resta en mintga cas garantì. Ils posts spezialisads per la protecziun da l’ambient cusseglian autoritads e persunas privatas. Els infurmeschan la populaziun davart in cumportament che respecta l’ambient e recumondan mesiras per reducir la contaminaziun u la grevezza da l’ambient. Las infurmaziuns davart l’ambient ston sche pussaivel vegnir messas a disposiziun sco unitads da datas digitalas avertas.Art. 10f Rapports davart l’ambientIl Cussegl federal giuditgescha almain mintga 4 onns il stadi da l’ambient en Svizra e suttametta a l’Assamblea federala in rapport davart ils resultats.Art. 10g Princip da transparenza per las infurmaziuns davart l’ambient Mintga persuna ha il dretg da prender invista d’infurmaziuns davart l’ambient ch’èn cuntegnidas en documents uffizials sco er d’infurmaziuns concernent l’ambient en il sectur da las prescripziuns d’energia e da survegnir da las autoritads infurmaziuns davart il cuntegn da quests documents. Per las autoritads federalas sa drizza quest dretg tenor la Lescha da transparenza dals 17 da december 2004 (LTrans). L’artitgel 23 LTrans è applitgabel mo per documents che cuntegnan infurmaziuns tenor l’alinea 1 en il sectur d’ovras nuclearas. Il dretg da prender invista vala er per corporaziuns da dretg public e per persunas privatas ch’èn vegnidas incaricadas cun incumbensas executivas, er sch’ellas n’han betg la cumpetenza da decretar disposiziuns en il senn da l’artitgel 5 da la Lescha federala dals 20 da december 1968 davart la procedura administrativa. En quests cas decretescha l’autoritad executiva cumpetenta disposiziuns tenor l’artitgel 15 LTrans. Per autoritads chantunalas sa drizza quest dretg tenor la legislaziun chantunala. Uschenavant ch’ils chantuns n’han betg anc decretà disposiziuns davart l’access a documents, applitgeschan els las disposiziuns da questa lescha e da la LTrans tenor il senn. SR 152.3 SR 172.0212. titel Limitaziun da la contaminaziun da l’ambient1. chapitel Contaminaziuns da l’aria, canera, vibraziuns e radiaziuns1. secziun EmissiunsArt. 11 Princip Contaminaziuns da l’aria, canera, vibraziuns e radiaziuns vegnan limitadas tras mesiras a la funtauna (limitaziun d’emissiuns). Independentamain da la contaminaziun da l’ambient existenta ston emissiuns vegnir limitadas tras mesiras preventivas uschè lunsch ch’il stadi da la tecnica e las cundiziuns dal manaschi permettan quai ed uschenavant che quai è economicamain supportabel. Las emissiuns vegnan limitadas pli rigurusamain, sch’igl è cumprovà u sto vegnir spetgà che las influenzas – resguardond la contaminaziun da l’ambient existenta – daventan nuschaivlas u mulestusas.Art. 12 Limitaziuns d’emissiuns Emissiuns vegnan limitadas cun decretar:a. limitas d’emissiuns;b. prescripziuns da construcziun e d’equipament;c. prescripziuns da traffic u da manaschi;d. prescripziuns concernent l’isolaziun termica d’edifizis;e. prescripziuns concernent combustibels e carburants. Las limitaziuns vegn prescrittas tras ordinaziuns u, sche quellas na prevesan nagut, tras disposiziuns che sa basan directamain sin questa lescha.2. secziun ImmissiunsArt. 13 Limitas d’immissiuns Per giuditgar las influenzas nuschaivlas u mulestusas fixescha il Cussegl federal limitas d’immissiuns tras in’ordinaziun. En quest connex resguarda el er ils effects da las immissiuns sin gruppas da persunas cun ina sensibilitad pli gronda, sco uffants, persunas malsaunas, persunas attempadas e dunnas en speranza.Art. 14 Limitas d’immissiuns per contaminaziuns da l’ariaLas limitas d’immissiuns per contaminaziuns da l’aria ston vegnir fixadas uschia che – tenor il stadi da la scienza u da l’experientscha – immissiuns sut questas limitas:a. na pericliteschan betg umans, animals e plantas, lur cuminanzas da vita e lur spazis da viver;b. na disturban betg en moda relevanta la populaziun en ses bainstar;c. na fan betg donn ad edifizis;d. na pregiuditgeschan betg la fritgaivladad dal terren, la vegetaziun e las auas.Art. 15 Limitas d’immissiuns per canera e per vibraziunsLas limitas d’immissiuns per canera e per vibraziuns ston vegnir fixadas uschia che – tenor il stadi da la scienza u da l’experientscha – immissiuns sut questas limitas na disturban betg en moda relevanta la populaziun en ses bainstar.3. secziun SanaziunsArt. 16 Obligaziun da sanaziun Stabiliments che na correspundan betg a las prescripziuns da questa lescha u a las prescripziuns davart l’ambient d’autras leschas federalas ston vegnir sanads. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart ils stabiliments, davart la dimensiun da las mesiras che ston vegnir prendidas, davart ils termins e davart la procedura. Avant che ordinar mesiras da sanaziun considerablas, dumonda l’autoritad il possessur dal stabiliment da preschentar propostas da sanaziun. En cas urgents ordineschan las autoritads la sanaziun sco mesira preventiva. En il mender cas pon ellas ordinar ch’in stabiliment vegnia serrà.Art. 17 Facilitaziuns en il cas singul Sch’ina sanaziun tenor l’artitgel 16 alinea 2 fiss sproporziunada en il cas singul, concedan las autoritads facilitaziuns. Las limitas d’immissiuns per contaminaziuns da l’aria sco er la limita d’alarm per immissiuns da canera na dastgan però betg vegnir surpassadas. Versiun tenor la cifra I 10 da la LF dals 17 da mars 2017 davart il program da stabilisaziun 2017–2019, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5205; BBl 2016 4691).Art. 18 Modificaziun ed engrondiment da stabiliments che ston vegnir sanads In stabiliment che sto vegnir sanà dastgà vegnir modifitgà u engrondì mo, sch’el vegn sanà a medem temp. Facilitaziuns tenor l’artitgel 17 pon vegnir restrenschidas u annulladas.4. secziun Prescripziuns supplementaras per la protecziun cunter canera e cunter vibraziunsArt. 19 Limitas d’alarmPer giuditgar l’urgenza da sanaziuns (art. 16 al. 2 ed art. 20) po il Cussegl federal fixar per immissiuns da canera limitas d’alarm che sa chattan sur las limitas d’immissiuns (art. 15).Art. 20 Protecziun d’edifizis existents cunter la canera Sche las immissiuns da canera sin edifizis ch’existan en ils conturns da vias existentas, d’eroports e da stabiliments da viafier existents u d’auters stabiliments fixs publics u concessiunads na sa laschan betg sbassar sut la limita d’alarm cun mesiras a la funtauna, vegnan ils proprietaris dals edifizis pertutgads obligads da proveder locals, che servan a dimoras pli lungas da persunas, cun fanestras isoladas cunter la canera u da proteger tals cun mesiras architectonicas sumegliantas. Ils proprietaris dals stabiliments fixs che produceschan la canera portan ils custs da las mesiras da protecziun cunter la canera necessarias, nun ch’els cumprovian ch’il mument da l’inoltraziun da la dumonda da construcziun da l’edifizi pertutgà:a. las limitas d’immissiuns èn gia vegnidas surpassadas; ub. ils projects dals stabiliments eran gia exponids publicamain.Art. 21 Protecziun d’edifizis novs cunter la canera Tgi che vul construir in edifizi che duai servir ad ina dimora pli lunga da persunas, sto prevair ina protecziun architectonica adequata cunter la canera externa ed interna sco er cunter vibraziuns. Il Cussegl federal fixescha la protecziun minimala tras in’ordinaziun.Art. 22 Permissiuns da construcziun en regiuns engrevgiadas cun canera Permissiuns da construcziun per edifizis novs che servan ad ina dimora pli lunga da persunas vegnan concedidas cun resalva da l’alinea 2 mo, sche las limitas d’immissiuns na vegnan betg surpassadas. Sche las limitas d’immissiuns èn surpassadas, vegnan concedidas permissiuns da construcziun per edifizis novs che servan ad ina dimora pli lunga da persunas mo, sch’ils locals èn ordinads en moda adattada e sch’i èn vegnidas prendidas las mesiras supplementaras da protecziun cunter la canera ch’èn eventualmain necessarias.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 23 Valurs da planisaziunPer la planisaziun da novas zonas da construcziun e per la protecziun cunter novs stabiliments fixs che produceschan canera fixescha il Cussegl federal valurs da planisaziun per la canera. Questas valurs da planisaziun èn pli bassas che las limitas d’immissiuns.Art. 24 Pretensiuns a zonas da construcziun Novas zonas da construcziun per edifizis d’abitar u per auters edifizis che servan ad ina dimora pli lunga da persunas dastgan vegnir previsas mo en regiuns, nua che las immissiuns da canera na surpassan betg las valurs da planisaziun u nua che questas valurs pon vegnir observadas tras mesiras da planisaziun, da concepziun u da construcziun. La midada da zona da zonas da construcziun na vala betg sco determinaziun da novas zonas da construcziun. Las zonas da construcziun ch’existan, ma che n’èn anc betg rendidas accessiblas per edifizis d’abitar u per auters edifizis che servan ad ina dimora pli lunga da persunas, ed en las qualas las valurs da planisaziun vegnan surpassadas, ston vegnir attribuidas ad ina moda d’utilisaziun main sensibla a canera, nun che las valurs da planisaziun possian vegnir observadas en la gronda part da questas zonas cun mesiras da planisaziun, da concepziun u da construcziun.Integrà la frasa tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 25 Construcziun da stabiliments fixs Stabiliments fixs dastgan vegnir construids mo, sche las immissiuns da canera producidas da quests stabiliments na surpassan betg las valurs da planisaziun en ils conturns; l’autoritad da permissiun po pretender ina prognosa da canera. Sch’il stabiliment è d’in interess public predominant, en spezial er d’in interess per la planisaziun dal territori, e sche l’observaziun da las valurs da planisaziun chaschunass ina grevezza sproporziunada per il project, pon vegnir concedidas facilitaziuns. En tals cas na dastgan – cun resalva da l’alinea 3 – las limitas d’immissiuns però betg vegnir surpassadas. Sche las limitas d’immissiuns na pon betg vegnir observadas cun mesiras a la funtauna tar la construcziun da vias, d’eroports e da stabiliments da viafier u d’auters stabiliments fixs publics u concessiunads, ston ils edifizis pertutgads da la canera vegnir protegids cun fanestras isoladas cunter canera u cun mesiras architectonicas sumegliantas, e quai sin custs dal proprietari dal stabiliment.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).2. chapitel Substanzas privlusas per l’ambientArt. 26 Autocontrolla Substanzas na dastgan betg vegnir messas en circulaziun per utilisaziuns, tar las qualas ellas, lur derivats u lur ruments pon periclitar l’ambient u indirectamain l’uman, er sch’ellas vegnan applitgadas tenor las prescripziuns. Il producent u l’importader fa in’autocontrolla per quest intent. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart il gener, davart la dimensiun e davart la verificaziun da l’autocontrolla.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 27 Infurmaziun dals cumpraders Tgi che metta en circulaziun substanzas, sto:a. infurmar il cumprader davart las caracteristicas che pon avair ina influenza per l’ambient;b. instruir il cumprader uschia, che l’ambient u indirectamain l’uman na po betg vegnir periclità, sche las substanzas vegnan applitgadas tenor las prescripziuns. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart il gener, davart il cuntegn e davart la dimensiun da l’infurmaziun dals cumpraders.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Versiun tenor la cifra II 2 da l’agiunta da la LF dals 15 da dec. 2000 davart las substanzas chemicas, en vigur dapi il 1. d’avust 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 art. 1; BBl 2000 687).Art. 28 Applicaziun che prenda resguard da l’ambient Substanzas dastgan vegnir applitgadas mo uschia, ch’ellas, lur derivats u lur ruments na pon betg periclitar l’ambient u indirectamain l’uman. Las instrucziuns dals producents u dals importaders ston vegnir observadas.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 29 Prescripziuns dal Cussegl federal Per substanzas che pon periclitar l’ambient u indirectamain l’uman pervia da lur caracteristicas, pervia da lur tip d’utilisaziun u pervia da lur quantitad da diever po il Cussegl federal decretar prescripziuns. Questas prescripziuns pertutgan en spezial:a. substanzas che arrivan tenor lur destinaziun en l’ambient, sco substanzas per cumbatter zerclim e parasits, inclusiv meds per proteger provisiuns ed il lain, sco er ladim, regulaturs da creschientscha, sal da sterner e gas propulsivs;b. substanzas, las qualas u lur derivats pon s’accumular en l’ambient, sco cumposiziuns organicas da clor e metals grevs.3. chapitel Applicaziun d’organissemsIntegrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 29a Princips Organissems dastgan vegnir applitgads mo uschia, ch’els, lur products metabolics u lur ruments:a. na pon betg periclitar l’ambient u l’uman;b. na pregiuditgeschan betg la multifariadad biologica e sia utilisaziun persistenta. Per l’applicaziun d’organissems modifitgads geneticamain vala la Lescha dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica. Prescripziuns en autras leschas federalas che han l’intent da proteger la sanadad da l’uman cunter periclitaziuns directas tras organissems restan resalvadas. SR 814.91Art. 29b Activitads en sistems serrads Tgi che applitgescha organissems patogens ch’el na dastga ni emetter en l’ambient per experiments (art. 29c) ni metter en circulaziun per utilisaziuns en l’ambient (art. 29d), sto prender tut las mesiras ch’èn necessarias per isolar quests organissems, en spezial perquai ch’ils organissems èn privlus per l’ambient e per l’uman. Il Cussegl federal introducescha in’obligaziun d’annunzia u da permissiun per applitgar organissems patogens. Per tscherts organissems patogens e per tschertas activitads po el prevair simplificaziuns da l’obligaziun d’annunzia u da permissiun ubain excepziuns da tala, sch’ina violaziun dals princips da l’artitgel 29a è exclusa tenor il stadi da la scienza u tenor l’experientscha.Art. 29c Emissiuns en l’ambient per experiments Tgi che vul emetter en l’ambient – per experiments – organissems patogens che na dastgan betg vegnir mess en circulaziun per in’utilisaziun en l’ambient (art. 29d), dovra ina permissiun da la Confederaziun. Il Cussegl federal regla las pretensiuns e la procedura. El regla en spezial:a. la consultaziun da spezialists;b. la garanzia finanziala da las mesiras, cun las qualas eventualas influenzas nuschaivlas u mulestusas pon vegnir constatadas, cumbattidas u eliminadas;c. l’infurmaziun da la publicitad. Per tscherts organissems patogens po el prevair simplificaziuns da l’obligaziun da permissiun ubain excepziuns da tala, sch’ina violaziun dals princips da l’artitgel 29a è exclusa tenor il stadi da la scienza u tenor l’experientscha.Art. 29d Metter en circulaziun Organissems na dastgan betg vegnir mess en circulaziun per utilisaziuns, tar las qualas ils princips da l’artitgel 29a vegnan violads, sch’els vegnan applitgads confurm a las prescripziuns. Il producent u l’importader fa in’autocontrolla per quest intent. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart il gener, davart la dimensiun e davart la verificaziun da l’autocontrolla. Organissems patogens dastgan vegnir mess en circulaziun mo cun ina permissiun da la Confederaziun, sch’els vegnan utilisads en l’ambient. Il Cussegl federal determinescha las pretensiuns e la procedura e regla l’infurmaziun da la publicitad. Per tscherts organissems patogens po el prevair simplificaziuns da l’obligaziun da permissiun ubain excepziuns da tala, sch’ina violaziun dals princips da l’artitgel 29a è exclusa tenor il stadi da la scienza u tenor l’experientscha.Art. 29d Procedura da protesta Dumondas da permissiuns tenor ils artitgels 29c alinea 1, 29d alinea 3 e 29f alinea 2 litera b vegnan publitgadas da l’autoritad da permissiun en il Fegl uffizial federal ed exponidas publicamain durant 30 dis. Tgi ch’è partida tenor las prescripziuns da la Lescha federala dals 20 da december 1968 davart la procedura administrativa, po far protesta tar l’autoritad da permissiun durant il termin d’exposiziun. Tgi che na fa betg protesta, è exclus da l’ulteriura procedura.Integrà tras la cifra II 1 da la LF dals 19 da mars 2010, en vigur dapi il 1. d’avust 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). SR 172.021Art. 29e Infurmaziun dals cumpraders Tgi che metta en circulaziun organissems sto:a. infurmar il cumprader davart lur caracteristicas ch’èn impurtantas per applitgar ils princips da l’artitgel 29a;b. instruir il cumprader uschia, ch’ils princips da l’artitgel 29a na vegnan betg violads, sch’ils organissems vegnan applitgads confurm a l’intent. Las instrucziuns dals producents e dals importaders ston vegnir observadas.Art. 29f Ulteriuras prescripziuns dal Cussegl federal Il Cussegl federal decretescha ulteriuras prescripziuns davart l’applicaziun d’organissems, da lur products metabolics e da lur ruments, sch’ils princips da l’artitgel 29a pon vegnir violads pervia da lur caracteristicas, pervia da lur tip d’utilisaziun u pervia da lur quantitad da diever. En spezial po el:a. reglar il transport, sco er l’import, l’export ed il transit dals organissems;b. suttametter tscherts organissems a l’obligaziun da permissiun, limitar u scumandar l’applicaziun da tscherts organissems;c. prescriver mesiras per cumbatter cunter tscherts organissems u per prevegnir a lur cumparsa;d. prescriver mesiras per evitar la pregiudicaziun da la diversitad biologica e da sia utilisaziun persistenta;e. prescriver analisas da lunga durada per l’applicaziun da tscherts organissems;f. prevair audiziuns publicas en connex cun proceduras da permissiun.Art. 29g Cumissiuns consultativasLa Cumissiun federala spezialisada per la segirezza biologica e la Cumissiun federala d’etica per la biotecnologia en il sectur betg uman (art. 22 e 23 da la Lescha dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica) cusseglian il Cussegl federal en connex cun il decret da prescripziuns ed en connex cun l’execuziun da las disposiziuns davart organissems. SR 814.91Art. 29h Abolì tras l’art. 2 cifra 1 dal COF dals 27 da sett. 2013 (Convenziun d’Aarhus), cun effect dapi il 1. da zer. 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323).4. chapitel RumentsOriundamain: 3. chap. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).1. secziun Evitaziun e dismessa da rumentsArt. 30 Princips La producziun da ruments duai vegnir evitada uschenavant che quai è pussaivel. Ruments ston vegnir reciclads uschenavant che quai è pussaivel. Ruments ston vegnir dismess en moda ecologica ed, uschenavant che quai è pussaivel e raschunaivel, en Svizra.Art. 30a EvitaziunIl Cussegl federal po:a. scumandar da metter en circulaziun products ch’èn destinads per in’utilisaziun unica e da curta durada, sche lur niz na giustifitgescha betg la contaminaziun da l’ambient ch’els chaschunan;b. scumandar l’utilisaziun da substanzas u d’organissems che engrevgeschan considerablamain la dismessa e che pon periclitar l’ambient cur ch’els vegnan dismess;c. obligar ils producents d’evitar ruments da producziun, sch’i n’èn enconuschentas naginas proceduras per dismetter quests ruments en moda ecologica.Art. 30b Rimnada Per tscherts ruments che s’adattan per il recicladi u che ston vegnir tractads spezialmain po il Cussegl federal prescriver, ch’els vegnian surdads a la dismessa en moda separada. El po prescriver a quels che mettan en circulaziun products che s’adattan sco ruments per il recicladi u che ston vegnir tractads spezialmain:a. da prender enavos quests products suenter l’utilisaziun;b. d’incassar in pegn minimal e da restituir quel tar il return. El po procurar ch’ina cassa da cumpensaziun dal pegn vegnia installada e prescriver en spezial che:a. quels che mettan en circulaziun products ch’èn engrevgiads cun in pegn ston consegnar a la cassa ils surplis da l’incassament dal pegn;b. ils surplis ston vegnir duvrads per cuvrir las perditas da la restituziun dal pegn e per promover il return da products engrevgiads cun in pegn.Art. 30c Tractament Per il deposit ston ils ruments vegnir tractads uschia ch’els cuntegnan uschè pauc carbon organic sco pussaivel e ch’els èn uschè pauc solvibels en l’aua sco pussaivel. Ruments na dastgan betg vegnir ars ordaifer stabiliments; exceptà da quai è l’arder rument da guaud, da funs e d’iert natiral, sche quai na chaschuna naginas immissiuns excessivas. Per tscherts ruments po il Cussegl federal decretar ulteriuras prescripziuns concernent il tractament.Art. 30d RecicladiIl Cussegl federal po:a. prescriver che tscherts ruments stoppian vegnir reciclads, sche quai è economicamain supportabel e sche quai contaminescha l’ambient main ferm ch’ina autra dismessa e la producziun da products novs;b. restrenscher l’utilisaziun da materialias e da products per tscherts intents, sche quai gida a promover la vendita da products correspundents dal recicladi da rument e sche quai è pussaivel senza perditas da qualitad essenzialas e senza custs supplementars essenzials.Art. 30e Deposit Ruments dastgan vegnir depositads mo sin deponias. Tgi che vul installar u manar ina deponia, dovra ina permissiun dal chantun; la permissiun vegn concedida mo, sch’el cumprova che la deponia saja necessaria. En la permissiun vegnan circumscrits ils ruments che dastgan vegnir depositads.Art. 30f Traffic cun ruments spezials Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart il traffic cun ruments, dals quals la dismessa ecologica pretenda mesiras spezialas (ruments spezials). En quest connex regla el er l’import, l’export ed il transit e resguarda en spezial ils interess da la collavuraziun regiunala transcunfinala sco er la cumpatibilitad ecologica da las pussaivladads da dismessa en Svizra ed a l’exteriur. El po er decretar prescripziuns per interpresas che organiseschan da la Svizra anora il traffic cun ruments spezials u ch’èn participadas vi da quel. El prescriva en spezial che ruments spezials:a. ston vegnir segnads per la surdada en Svizra sco er per l’import, per l’export e per il transit;b. dastgan vegnir surdads en Svizra mo ad interpresas che possedan ina permissiun tenor la litera d;c. dastgan vegnir exportads mo cun ina permissiun da l’uffizi federal;d. dastgan vegnir prendids en consegna u importads mo d’interpresas che possedan ina permissiun dal chantun. Questas permissiuns vegnan concedidas, sch’ina dismessa ecologica dals ruments è garantida. ... Abolì tras la cifra I 2 da la LF dals 21 da dec. 2007 davart l’aboliziun e la simplificaziun da proceduras da permissiun, cun effect dapi il 1. da zer. 2008 (AS 2008 2265; BBl 2007 315).Art. 30g Traffic cun auters ruments Il Cussegl federal po decretar prescripziuns tenor l’artitgel 30f alineas 1 e 2 davart il traffic cun auters ruments, sch’ina dismessa ecologica n’è betg garantida. ... Abolì tras la cifra I 2 da la LF dals 21 da dec. 2007 davart l’aboliziun e la simplificaziun da proceduras da permissiun, cun effect dapi il 1. da zer. 2008 (AS 2008 2265; BBl 2007 315).Art. 30h Stabiliments per dismetter ruments Il Cussegl federal decretescha prescripziuns tecnicas ed organisatoricas davart stabiliments per dismetter ruments. Las autoritads pon limitar la durada da la gestiun da stabiliments per dismetter ruments.2. secziun Planisaziun dals ruments ed obligaziun da dismetter ils rumentsArt. 31 Planisaziun dals ruments Ils chantuns fan ina planisaziun dals ruments. En spezial erueschan els lur basegn da stabiliments per dismetter ruments, eviteschan surcapacitads e fixeschan ils lieus dals stabiliments per dismetter ruments. Els communitgeschan lur planisaziun dals ruments a la Confederaziun.Art. 31a Collavuraziun Tar la planisaziun dals ruments e tar la dismessa collavuran ils chantuns. Els eviteschan surcapacitads da stabiliments per dismetter ruments. Sch’els na chattan nagina cunvegna, suttamettan els propostas da soluziun a la Confederaziun. Sche l’intermediaziun da la Confederaziun na porta nagina enclegientscha, po il Cussegl federal ordinar als chantuns:a. da fixar, or da tge territoris che ruments duain vegnir surdads als stabiliments per als tractar, reciclar u depositar (intschess);b. da fixar lieus per stabiliments per dismetter ruments;c. da metter a disposiziun ad auters chantuns stabiliments adattads per dismetter ruments; sche necessari regla il Cussegl federal la repartiziun dals custs.Art. 31b Dismessa dals ruments chasans Ruments chasans, ruments che derivan dal mantegniment da las vias publicas e da las sereneras publicas sco er ruments da possessurs betg eruibels u insolvents, vegnan dismess dal chantun. Per ruments che ston vegnir reciclads dal possessur u che ston vegnir prendids enavos da terzs sin basa da prescripziuns spezialas da la Confederaziun, sa drizza l’obligaziun da dismessa tenor l’artitgel 31c. Per quests ruments fixeschan ils chantuns intschess e procuran per ina gestiun economica dals stabiliments per dismetter ruments. Il possessur sto surdar ils ruments a las rimnadas u als centers da rimnada previs dals chantuns. Versiun tenor la cifra II da la LF dals 20 da zer. 1997, en vigur dapi il 1. da nov. 1997 (AS 1997 2243; BBl 1996 IV 1217).Art. 31c Dismessa dals ulteriurs ruments Ils ulteriurs ruments ston vegnir dismess dal possessur. El po incumbensar terzs cun la dismessa. Sche necessari faciliteschan ils chantuns la dismessa da quests ruments cun mesiras adattadas. En spezial pon els determinar intschess. Sche la dismessa da quests ruments pretenda en tut la Svizra mo paucs intschess, po il Cussegl federal determinar tals.3. secziun Finanziaziun da la dismessaArt. 32 Princip Il possessur dals ruments porta ils custs da la dismessa; exceptads èn ruments, per ils quals il Cussegl federal regla autramain la surpigliada dals custs. Sch’il possessur na po betg vegnir eruì u sch’el na po betg ademplir l’obligaziun tenor l’alinea 1, perquai ch’el è insolvent, portan ils chantuns ils custs da la dismessa.Art. 32a Finanziaziun da la dismessa da ruments chasans Ils chantuns procuran ch’ils custs per la dismessa dals ruments chasans – uschenavant ch’els èn responsabels per tala – vegnian adossads als chaschunaders tras taxas u tras autras contribuziuns. Concepind las taxas vegnan resguardads spezialmain:a. il gener e la quantitad dal rument che vegn furnì;b. ils custs per construir, per manar e per mantegnair ils stabiliments per dismetter ruments;c. las amortisaziuns ch’èn necessarias per mantegnair la substanza da tals stabiliments;d. ils tschains;e. il basegn d’investiziun ch’è planisà per las lavurs da mantegniment, per la sanaziun e per la substituziun sco er per las adattaziuns a pretensiuns legalas e per las optimaziuns dal manaschi. Sche taxas che cuvran ils custs e che correspundan al princip dal chaschunader periclitassan l’allontanament ecologic dals ruments chasans, po quel vegnir finanzià en in’autra moda e maniera uschenavant che quai è necessari. Ils possessurs dals stabiliments per dismetter ruments ston far las retenziuns necessarias. Las basas per calcular las taxas èn accessiblas publicamain. Integrà tras la cifra II da la LF dals 20 da zer. 1997, en vigur dapi il 1. da nov. 1997 (AS 1997 2243; BBl 1996 IV 1217).Art. 32a Taxa da dismessa anticipada Il Cussegl federal po obligar producents ed importaders, che mettan en circulaziun products che resultan – suenter ch’els èn vegnids duvrads – tar numerus possessurs sco ruments e che ston vegnir tractads spezialmain u ch’èn adattads da vegnir reciclads, da pajar ina taxa da dismessa anticipada ad in’organisaziun privata incumbensada e survegliada da la Confederaziun. Questa taxa vegn duvrada per finanziar la dismessa dals ruments tras persunas privatas u tras corporaziuns da dretg public. Sin basa dals custs da dismessa fixescha il Cussegl federal l’import minimal e l’import maximal da la taxa. En quest connex determinescha il Departament federal per ambient, traffic, energia e communicaziun l’autezza da la taxa. Il Cussegl federal regla l’incassament e l’utilisaziun da la taxa. El po prescriver en spezial che quels che mettan en circulaziun products infurmeschan il consument en moda adattada davart l’autezza da la taxa. Oriundamain: art. 32a. La designaziun da l’unitad administrativa è vegnida adattada applitgond l’art. 16 al. 3 da l’O dals 17 da nov. 2004 davart las publicaziuns uffizialas (AS 2004 4937). Questa adattaziun è vegnida fatga en tut il text.Art. 32b Garanzia en cas da deponias Tgi che maina u vul manar ina deponia, sto garantir cun agid da retenziuns, d’ina assicuranza u en autra furma ch’ils custs per la terminaziun, per il manaschi posteriur e per la sanaziun sajan cuvrids. Sch’il possessur da la deponia surpiglia sez la garanzia, sto el annunziar a l’autoritad mintga onn l’autezza da tala. Sch’in terz surpiglia la garanzia, sto el annunziar a l’autoritad l’existenza, l’interrupziun e la terminaziun da la garanzia. Il Cussegl federal po prevair che la garanzia vegnia interrutta u terminada pir 60 dis suenter che l’annunzia è vegnida inoltrada. Il Cussegl federal po decretar prescripziuns davart la garanzia. En spezial po el:a. fixar sia dimensiun e sia durada u surlaschar quai a l’autoritad en il cas singul;b. prevair ch’il territori da deponias vegnia transferì en proprietad dal chantun, cur ch’ellas vegnan serradas, e decretar prescripziuns davart in’eventuala indemnisaziun.Art. 32b Finanziaziun en cas da material da stgavament da lieus contaminads Sch’in possessur d’in bain immobigliar allontanescha d’in lieu contaminà material che na sto betg vegnir dismess pervia d’ina sanaziun tenor l’artitgel 32c, po el pretender dals chaschunaders da la contaminaziun e dals anteriurs possessurs dal lieu per regla dus terzs dals custs supplementars per l’analisa e per la dismessa dal material, sche:a. ils chaschunaders n’han prestà nagina indemnisaziun per la contaminaziun u ils anteriurs possessurs n’han concedì nagina reducziun dal pretsch pervia da la contaminaziun, cur ch’els han vendì il bain immobigliar;b. l’allontanament dal material è necessari per construir u per midar edifizis; ec. il possessur ha acquistà il bain immobigliar tranter il 1. da fanadur 1972 ed il 1. da fanadur 1997. La pretensiun po vegnir fatga valair tar la dretgira civila al lieu, nua che l’object sa chatta. Valair vala la procedura civila correspundent. Pretensiuns tenor l’alinea 1 pon vegnir fatgas valair fin maximalmain il 1. da november 2021. Integrà tras la cifra I da la LF dals 16 da dec. 2005, en vigur dapi il 1. da nov. 2006 (AS 2006 2677; BBl 2003 5008, 5043).4. secziun Sanaziun da lieus contaminads Versiun tenor la cifra I da la LF dals 16 da dec. 2005, en vigur dapi il 1. da nov. 2006 (AS 2006 2677; BBl 2003 5008, 5043).Art. 32c Obligaziun da sanaziun Ils chantuns procuran che deponias ed auters lieus contaminads cun ruments (lieus contaminads) vegnian sanads, sch’els chaschunan influenzas nuschaivlas u mulestusas u sch’igl exista in privel concret che talas influenzas sa sviluppian. Il Cussegl federal po decretar prescripziuns davart il basegn da sanaziun sco er davart las finamiras e davart l’urgenza da sanaziuns. Ils chantuns fan in cataster dals lieus contaminads, il qual è accessibel a la publicitad. Els pon analisar, survegliar e sanar sezs lieus contaminads u incumbensar terzs cun questa incumbensa, sche:a. quai è necessari per dustar ina influenza che smanatscha directamain;b. il responsabel n’è betg en cas da procurar che las mesiras vegnian realisadas; uc. il responsabel resta inactiv, malgrà ch’el è vegnì admonì e malgrà ch’in termin è vegnì fixà.Art. 32d Surpigliada dals custs Il chaschunader porta ils custs per las mesiras ch’èn necessarias per analisar, survegliar e sanar lieus contaminads. Sche plirs chaschunaders èn participads, portan els ils custs en proporziun da lur responsabladad. En emprima lingia porta quel ils custs che ha chaschunà las mesiras tras ses cumportament. Tgi ch’è mo participà sco possessur dal lieu, na porta nagins custs, sch’el na pudeva – agind cun tut la premura – savair nagut da la contaminaziun. La communitad responsabla porta la part dals custs dals chaschunaders che na pon betg vegnir eruids u ch’èn insolvents. L’autoritad decretescha ina disposiziun davart la repartiziun dals custs, sch’in chaschunader pretenda quai u sche l’autoritad realisescha sezza las mesiras. Sch’ina analisa d’in lieu inscrit en il cataster (art. 32c al. 2) u previs per l’inscripziun mussa ch’el n’è betg contaminà, porta la communitad responsabla ils custs da las mesiras necessarias da l’analisa.Art. 32d Garanzia da la cuvrida dals custs L’autoritad po pretender dal chaschunader da garantir che sia part probabla dals custs da l’analisa, da la surveglianza e da la sanaziun saja cuvrida en ina furma adequata, sch’i sto vegnir fatg quint che influenzas nuschaivlas u mulestusas resultian d’in lieu contaminà. L’autezza da la garanzia vegn determinada en spezial resguardond la dimensiun sco er il gener e l’intensitad da la contaminaziun. Ella vegn adattada, sche quai è giustifitgà sin basa d’in meglier stadi da las enconuschientschas. La vendita u la partiziun d’in bain immobigliar, nua ch’i sa chatta in lieu ch’è registrà en il cataster dals lieus contaminads, dovra ina permissiun da l’autoritad. La permissiun vegn concedida:a. sch’i na sto betg vegnir fatg quint ch’il lieu chaschunia influenzas nuschaivlas u mulestusas;b. sche la cuvrida dals custs per las mesiras, cun las qualas i sto vegnir fatg quint, è garantida; uc. sch’igl exista in interess public predominant vi da la vendita u vi d’ina partiziun. L’autoritad chantunala po laschar remartgar en il register funsil ch’il bain immobigliar pertutgà è inscrit en il cataster. Integrà tras la cifra I da la LF dals 22 da mars 2013, en vigur dapi il 1. da nov. 2013, al. 3 e 4 en vigur dapi il 1. da fan. 2014 (AS 2013 3241; BBl 2012 9391, 9403).Art. 32e Taxa per finanziar las mesiras Il Cussegl federal po prescriver:a. al possessur d’ina deponia da pajar a la Confederaziun ina taxa sin il deposit da ruments;b. a quel ch’exportescha ruments per il deposit da pajar a la Confederaziun ina taxa sin l’export da ruments. Per deponias, sin las qualas vegnan depositads exclusivamain ruments betg smerdads, po vegnir prescritta ina taxa mo, sche quai è necessari per promover il recicladi da tals ruments. Il Cussegl federal fixescha las tariffas da la taxa e resguarda en quest connex ils custs, cun ils quals i sto vegnir fatg quint, sco er il tip da la deponia. La tariffa da la taxa importa maximalmain:a. per ruments depositads en Svizra:1. en cas da deponias per ruments betg u pauc smerdads: 8 fr./t,2. en cas da las ulteriuras deponias: 25 fr./t;b. per ruments depositads a l’exteriur:1. en cas da deponias sutterranas: 30 fr./t,2. en cas d’autras deponias: uschè bler sco ch’ella importass per depositar ils ruments sin ina deponia en Svizra. El po adattar la tariffa da la taxa tenor l’alinea 2 a l’index naziunal dals pretschs da consum. La Confederaziun dovra il retgav da las taxas mo per indemnisar ils custs da las suandantas mesiras:a. far ils catasters dals lieus contaminads, sche lur possessurs han survegnì la pussaivladad fin il 1. da november 2007 da prender posiziun davart l’inscripziun en il cataster;b. analisar, survegliar e sanar lieus contaminads, sin ils quals n’èn vegnids depositads pli nagins ruments dapi il 1. da favrer 2001, sche:1. il chaschunader na po betg vegnir eruì u è insolvent, u2. i èn vegnids depositads essenzialmain ruments chasans en quest lieu;c. analisar, survegliar e sanar lieus contaminads d’implants da tir che na servan betg en emprima lingia ad in intent commerzial, sche:1. i n’èn vegnids depositads pli nagins ruments dapi ils 31 da december 2012 en lieus en zonas da protecziun da l’aua sutterrana,2. i n’èn vegnids depositads suenter ils 31 da december 2020 en ils ulteriurs lieus pli nagins ruments u mo ils ruments da maximalmain in tir istoric u tir champester per onn, che vegniva realisà gia avant ils 31 da december 2020 regularmain a la medema plazza;c. prender mesiras da protecziun adequatas sco tschiffaballas per tirs istorics e tirs champesters che han lieu maximalmain ina giada per onn e che vegnivan realisads gia avant ils 31 da december 2020 regularmain a la medema plazza;d. analisar lieus che sa demussan da betg esser contaminads (art. 32d al. 5). Las indemnisaziuns vegnan pajadas mo, sche las mesiras prendidas èn ecologicas ed economicas e correspundan al stadi da la tecnica. Ellas vegnan pajadas als chantuns a norma da la lavur e dals custs ed importan:a. per indemnisaziuns tenor l’alinea 3 litera a pauschalmain 500 francs per lieu;b. per indemnisaziuns tenor l’alinea 3 litera b:1. 40 pertschient dals custs imputabels, sch’i n’èn vegnids depositads pli nagins ruments sin quella deponia dapi il 1. da favrer 1996,2. 30 pertschient dals custs imputabels, sch’i èn vegnids depositads ruments sin quella deponia er suenter il 1. da favrer 1996, dentant maximalmain fin ils 31 da schaner 2001;c. per indemnisaziuns tenor l’alinea 3 litera c:1. en cas dad implants da tir da 300 m pauschalmain 8000 francs per schiba,2. en cas dals auters implants da tir 40 pertschient dals custs imputabels;d. per indemnisaziuns tenor l’alinea 3 litera d 40 pertschient dals custs imputabels. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart la procedura da l’incassament da las taxas e da las indemnisaziuns sco er davart ils custs imputabels. Per finanziar l’analisa, la surveglianza e la sanaziun da lieus contaminads, po il dretg chantunal prevair atgnas taxas. Integrà tras la cifra I da la LF dals 26 da sett. 2014, en vigur dapi il 1. d’avr. 2015 (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 26 da sett. 2014, en vigur dapi il 1. d’avr. 2015 (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Integrà tras la cifra I da la LF dals 26 da sett. 2014, en vigur dapi il 1. d’avr. 2015 (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 26 da sett. 2014, en vigur dapi il 1. d’avr. 2015 (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da mars 2009 (indemnisaziun per la sanaziun d’implants da tir), en vigur dapi il 1. d’oct. 2009 (AS 2009 4739; BBl 2008 9213, 9223). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 27 da sett. 2019, en vigur dapi il 1. da mars 2020 (AS 2020 513; BBl 2019 3257, 3269). Integrà tras la cifra I da la LF dals 27 da sett. 2019, en vigur dapi il 1. da mars 2020 (AS 2020 513; BBl 2019 3257, 3269). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 26 da sett. 2014, en vigur dapi il 1. d’avr. 2015 (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 26 da sett. 2014, en vigur dapi il 1. d’avr. 2015 (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Integrà tras la cifra I da la LF dals 26 da sett. 2014, en vigur dapi il 1. d’avr. 2015 (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da mars 2009 (indemnisaziun per la sanaziun d’implants da tir), en vigur dapi il 1. d’oct. 2009 (AS 2009 4739; BBl 2008 9213, 9223).5. chapitel Contaminaziuns e grevezzas dal terrenOriundamain: 4. chap. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 33 Mesiras cunter contaminaziuns e grevezzas dal terren Per mantegnair la fritgaivladad dal terren a lunga vista vegnan regladas mesiras cunter contaminaziuns chemicas e biologicas dal terren en las prescripziuns executivas tar la Lescha dals 24 da schaner 1991 davart la protecziun da las auas, tar la protecziun cunter catastrofas, tar il mantegniment da l’aria pura, tar l’applicaziun da substanzas e d’organissems sco er tar ils ruments e tar las taxas directivas. Il terren dastga vegnir engrevgià fisicalmain mo uschè ferm che sia fritgaivladad na vegn betg donnegiada duraivlamain; quai na vala betg per l’utilisaziun architectonica dal terren. Il Cussegl federal po decretar prescripziuns u recumandaziuns davart mesiras cunter grevezzas fisicalas dal terren sco l’erosiun u la densificaziun. SR 814.20 Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 34 Ulteriuras mesiras en cas da terrens contaminads ed engrevgiads Sche la fritgaivladad dal terren n’è betg pli garantida a lunga vista en tscherts territoris, rendan ils chantuns – en enclegientscha cun la Confederaziun – pli restrictivas las prescripziuns davart las pretensiuns a las sfundradas d’aua persa, davart limitaziuns d’emissiuns tar stabiliments, davart l’utilisaziun da substanzas e d’organissems u davart las grevezzas fisicalas dal terren en la dimensiun necessaria. Sche la contaminaziun e la grevezza dal terren pericliteschan umans, animals u plantas, restrenschan ils chantuns l’utilisaziun dal terren en la dimensiun necessaria. Sch’igl e previs d’utilisar il terren per intents orticulturals, agriculs u forestals e sch’ina cultivaziun usitada al lieu n’è betg pussaivla senza periclitar umans, animals u plantas, ordineschan ils chantuns mesiras, cun las qualas la contaminaziun e la grevezza dal terren vegnan reducidas almain uschè fitg, ch’ina cultivaziun senza privel è pussaivla. Expressiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 19 da mars 2010, en vigur dapi il 1. d’avust 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Questa midada è vegnida resguardada en l’entir decret.Art. 35 Valurs directivas e valurs da sanaziun per contaminaziuns e per grevezzas dal terren Per giuditgar las contaminaziuns e las grevezzas dal terren po il Cussegl federal fixar valurs directivas e valurs da sanaziun. Las valurs directivas inditgeschan il grad da la contaminaziun e da la grevezza, sur il qual la fritgaivladad dal terren n’è – tenor il stadi da la scienza u da l’experientscha – betg pli garantida a lunga vista. Las valurs da sanaziun inditgeschan il grad da la contaminaziun e da la grevezza, sur il qual tschertas utilisaziuns n’èn – tenor il stadi da la scienza u da l’experientscha – betg pussaivlas senza periclitar umans, animals u plantas.6. chapitel Taxas directivasIntegrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 35a Cumposiziuns organicas svapurantas Tgi che importescha cumposiziuns organicas svapurantas u tgi che metta en circulaziun u dovra sez talas substanzas sco producent, paja ina taxa directiva a la Confederaziun. Suttamess a la taxa è er l’import da talas substanzas en colurs ed en vernischs. Il Cussegl federal po suttametter a la taxa l’import da talas substanzas en ulteriuras maschaidas ed en ulteriurs objects, sche la quantitad da las substanzas è relevanta per la contaminaziun da l’ambient u sche la part dals custs da questas substanzas è considerabla. Liberadas da la taxa èn cumposiziuns organicas svapurantas che:a. vegnan duvradas sco carburants u combustibels;b. vegnan transportadas tras la Svizra u exportadas;c. vegnan duvradas u tractadas uschia, che las cumposiziuns na pon betg arrivar en l’ambient. Sche cumposiziuns organicas svapurantas vegnan duvradas u tractadas uschia, che lur emissiuns vegnan limitadas bler pli fitg che prescrit tenor las pretensiuns legalas, po il Cussegl federal liberar quellas da la taxa en la dimensiun dals custs supplementars impundids. Il Cussegl federal po liberar da la taxa cumposiziuns organicas svapurantas che n’èn betg privlusas per l’ambient. La tariffa da la taxa importa maximalmain 5 francs per kilogram da cumposiziuns organicas svapurantas, plus la chareschia a partir da l’entrada en vigur da questa disposiziun. Il Cussegl federal fixescha la tariffa da la taxa en vista a las finamiras dal mantegniment da l’aria pura e resguarda en quest connex particularmain:a. la contaminaziun da l’ambient cun cumposiziuns organicas svapurantas;b. quant privlusas che questas substanzas èn per l’ambient;c. ils custs per mesiras che permettan da limitar las influenzas da questas substanzas;d. il pretsch da questas substanzas sco er il pretsch da substanzas cumpensatoricas che contamineschan main fitg l’ambient. Il Cussegl federal introducescha la taxa en plirs pass e fixescha ordavant l’urari e la procentuala per ils singuls pass. Il retgav da la taxa, inclusiv ils tschains, vegn repartì en moda eguala sin la populaziun suenter la deducziun dals custs d’execuziun. Il Cussegl federal regla las premissas e la procedura da la repartiziun. El po incumbensar ils chantuns, corporaziuns da dretg public u persunas privatas cun la repartiziun.Art. 35b Cuntegn da zulper da l’ieli da stgaudar «extra lev» Tgi che importescha, producescha u extira en Svizra ieli da stgaudar «extra lev» cun in cuntegn da zulper da passa 0,1 pertschient (% massa), paja ina taxa directiva a la Confederaziun. Liberà da la taxa è l’ieli da stgaudar «extra lev» cun in cuntegn da zulper da passa 0,1 pertschient (% massa) che vegn transportà tras la Svizra u exportà. La tariffa da la taxa importa maximalmain 20 francs per tonna d’ieli da stgaudar «extra lev» cun in cuntegn da zulper da passa 0,1 pertschient (% massa), plus la chareschia a partir da l’entrada en vigur da questa disposiziun. Il Cussegl federal fixescha la tariffa da la taxa en vista a las finamiras dal mantegniment da l’aria pura e resguarda en quest connex particularmain:a. la contaminaziun da l’ambient cun dioxid sulfuric;b. ils custs supplementars per producir ieli da stgaudar «extra lev» cun in cuntegn da zulper da passa 0,1 pertschient;c. ils basegns dal provediment dal pajais. Il retgav da la taxa, inclusiv ils tschains, vegn repartì en moda eguala sin la populaziun suenter la deducziun dals custs d’execuziun. Il Cussegl federal regla las premissas e la procedura da la repartiziun. El po incumbensar ils chantuns, corporaziuns da dretg public u persunas privatas cun la repartiziun.Versiun tenor la cifra 6 da l’agiunta 2 da la LF dals 21 da zer. 1996 davart la taglia sin il petroli, en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 3371; BBl 1995 III 137).Art. 35b Cuntegn da zulper dal benzin e da l’ieli da diesel Tgi che importescha, producescha u extira en Svizra benzin u ieli da diesel cun in cuntegn da zulper da passa 0,001 pertschient (% massa), paja ina taxa directiva a la Confederaziun. Liberads da la taxa èn il benzin e l’ieli da diesel cun in cuntegn da zulper da passa 0,001 pertschient (% massa) che vegnan transportads tras la Svizra u exportads. La tariffa da la taxa importa maximalmain 5 raps per liter, plus la chareschia a partir da l’entrada en vigur da questa disposiziun. Il Cussegl federal po fixar differentas tariffas da taxa per il benzin e per l’ieli da diesel. El fixescha las tariffas da taxa en vista a las finamiras dal mantegniment da l’aria pura e resguarda en quest connex particularmain:a. la contaminaziun da l’ambient tras aria contaminada;b. las pretensiuns envers la protecziun dal clima;c. ils custs supplementars per producir e per distribuir benzin ed ieli da diesel cun in cuntegn da zulper da passa 0,001 pertschient (% massa);d. ils basegns dal provediment dal pajais. Il retgav da la taxa, inclusiv ils tschains, vegn repartì en moda eguala sin la populaziun suenter la deducziun dals custs d’execuziun. Il Cussegl federal regla las premissas e la procedura da la repartiziun. El po incumbensar ils chantuns, corporaziuns da dretg public u persunas privatas cun la repartiziun. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da zer. 2003, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4215; BBl 2002 6464).Art. 35c Obligaziun da pajar la taxa e procedura L’obligaziun da pajar la taxa han:a. en cas da cumposiziuns organicas svapurantas: las persunas ch’èn obligadas da pajar la taxa d’import tenor la Lescha da duana dal 1. d’october 1925 (LD) sco er ils fabricants ed ils producents en Svizra;b. en cas d’ieli da stgaudar «extra lev» sco er da benzin e d’ieli da diesel: las persunas ch’èn obligadas da pajar la taxa tenor la Lescha federala dals 21 da zercladur 1996 davart la taglia sin il petroli (LTPet). Sch’i po vegnir cumprovà pir suenter l’incassament da la taxa che las premissas per ina liberaziun da la taxa èn ademplidas, vegn restituida la taxa. Il Cussegl federal po fixar las pretensiuns envers la cumprova ed excluder ina restituziun, sche quella chaschunass custs sproporziunads. Il Cussegl federal regla la procedura per incassar e per restituir las taxas sin cumposiziuns organicas svapurantas. Sche l’import u l’export è pertutgà, valan las disposiziuns da procedura correspundentas da la legislaziun da duana. Sche l’import u l’export ubain la producziun u l’extracziun d’ieli da stgaudar «extra lev», da benzin u d’ieli da diesel en Svizra èn pertutgads, valan las disposiziuns da procedura correspundentas da la LTPet per incassar e per restituir la taxa. Tgi che producescha en Svizra substanzas u organissems ch’èn suttamess a la taxa, sto declerar tals.[BS 6 465; AS 1956 587; 1959 1343 art. 11 cifra III; 1973 644; 1974 1857 agiunta cifra 7; 1980 1793 cifra I 1; 1992 1670 cifra III; 1994 1634 cifra I 3; 1995 1816; 1996 3371 agiunta 2 cifra 2; 1997 2465 agiunta cifra 13; 2000 1300 art. 92, 1891 cifra VI 6; 2002 248 cifra I 1 art. 41; 2004 4763 agiunta cifra II 1; 2006 2197 agiunta cifra 50. AS 2007 1411 art. 131 al. 1]. Guardar oz: art. 70 da la Lescha da duana dals 18 da mars 2005 (SR 631.0). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da zer. 2003, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4215; BBl 2002 6464). SR 641.61Versiun tenor la cifra 6 da l’agiunta 2 da la LF dals 21 da zer. 1996 davart la taglia sin il petroli, en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 3371; BBl 1995 III 137).Versiun tenor la cifra 6 da l’agiunta 2 da la LF dals 21 da zer. 1996 davart la taglia sin il petroli, en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 3371; BBl 1995 III 137).Integrà tras la cifra 6 da l’agiunta 2 da la LF dals 21 da zer. 1996 davart la taglia sin il petroli (AS 1996 3371; BBl 1995 III 137). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da zer. 2003, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4215; BBl 2002 6464).7. chapitel Metter en circulaziun materias primas e products Integrà tras l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2014, en vigur dapi il 1. d’avust 2016 (AS 2016 2661; BBl 2013 5737, 5783).  Versiun tenor la cifra I da la LF dals 27 da sett. 2019, en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 614; BBl 2019 1251).1. secziun Carburants e combustibels biogens Integrà tras la cifra II da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la prolungaziun da la limitaziun temporara da las facilitaziuns fiscalas per gas natiral, per gas liquid e per carburants biogens e davart la midada da la Lescha federala davart la reducziun da las emissiuns da CO2, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 31 da dec. 2023, prolungà fin ils 31 da dec. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254).Art. 35d Sch’i vegnan messas en circulaziun grondas quantitads da carburants e da combustibels biogens u da maschaidas che cuntegnan tals carburants e combustibels, e sche quests products n’adempleschan betg las pretensiuns tenor l’artitgel 12b alineas 1 e 3 da la Lescha federala dals 21 da zercladur 1996 davart la taglia sin il petroli, po il Cussegl federal prevair che carburants e combustibels biogens, ch’el ha designà, dastgan vegnir mess en circulaziun mo, sch’els adempleschan tschertas pretensiuns ecologicas u socialas. Exceptà da questa obligaziun d’admissiun è l’etanol ch’è destinà a la combustiun. Resguardond las disposiziuns da la legislaziun davart la taglia sin il petroli fixescha il Cussegl federal:a. las pretensiuns ecologicas u socialas che ston vegnir ademplidas dals carburants e combustibels suttamess a l’admissiun;b. la procedura d’admissiun. Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la prolungaziun da la limitaziun temporara da las facilitaziuns fiscalas per gas natiral, per gas liquid e per carburants biogens e davart la midada da la Lescha federala davart la reducziun da las emissiuns da CO2, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 31 da dec. 2023, prolungà fin ils 31 da dec. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). SR 641.612. secziun Lain e products da lain sco er ulteriuras materias primas ed ulteriurs products Integrà tras la cifra I da la LF dals 27 da sett. 2019, en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 614; BBl 2019 1251).Art. 35e Pretensiuns per metter en circulaziun Igl è scumandà da metter en circulaziun per l’emprima giada lain e products da lain, sche lur explotaziun e lur commerzi na correspundan betg a las prescripziuns dal pajais d’origin davart il tagl da laina e davart il commerzi cun laina. En concordanza cun las disposiziuns da l’Uniun europeica fixescha il Cussegl federal las pretensiuns per metter en circulaziun lain e products da lain. En concordanza cun standards internaziunals po il Cussegl federal definir pretensiuns per metter en circulaziun ulteriuras materias primas ed ulteriurs products u scumandar da metter en circulaziun tala rauba, sche la cultivaziun, l’explotaziun u la producziun engrevgescha considerablamain l’ambient u periclitescha considerablamain l’utilisaziun persistenta da las resursas natiralas.Art. 35f Obligaziun da diligenza Tgi che metta en circulaziun per l’emprima giada lain u products da lain ubain ulteriuras materias primas ed ulteriurs products designads dal Cussegl federal tenor l’artitgel 35e alinea 3, sto agir cun tut il quità necessari per garantir che la rauba adempleschia las pretensiuns tenor l’artitgel 35e. Il Cussegl federal regla:a. il gener, il cuntegn e la dimensiun da l’obligaziun da diligenza;b. la controlla da l’observaziun da l’obligaziun da diligenza;c. la renconuschientscha d’organisaziuns che sustegnan e controlleschan l’observaziun da l’obligaziun da diligenza sco er la controlla da lur activitad. Il Cussegl federal po suttametter ad in’obligaziun d’annunzia tgi che metta en circulaziun per l’emprima giada lain u products da lain. Il Cussegl federal po prevair che lain u products da lain sco er ulteriuras materias primas ed ulteriurs products ch’el ha designà tenor l’artitgel 35e alinea 3 vegnian tramess enavos, sequestrads u confiscads, en cas che l’alinea 1 u 2 u l’artitgel 35e vegn violà. En cas spezialmain gravants po el plinavant prevair ch’i vegnia pronunzià in scumond da far commerzi cun lain u cun products da lain.Art. 35g Repersequitabladad e decleraziun Ils commerziants ston documentar da tge furnitur ch’els han retratg lain u products da lain ed a tge cumprader ch’els han vendì questa rauba; il Cussegl federal po introducir ina tala obligaziun da documentaziun per ulteriuras materias primas e per ulteriurs products ch’el ha designà tenor l’artitgel 35e alinea 3. Mintga persuna che furnescha lain u products da lain al consument sto declerar la spezia e la derivanza dal lain. Il Cussegl federal definescha il lain ed ils products da lain ch’èn suttamess a questa obligaziun da decleraziun.Art. 35h Elavuraziun da datas Las autoritads u ils terzs che han l’incumbensa da realisar questa lescha ubain da controllar u da survegliar la realisaziun, pon elavurar datas persunalas, inclusiv datas persunalas spezialmain sensiblas davart sancziuns administrativas u penalas, sche quai è necessari per exequir questa part. Las autoritads svizras pon communitgar datas persunalas, inclusiv datas persunalas spezialmain sensiblas davart sancziuns administrativas u penalas, ad autoritads estras ed ad instituziuns internaziunalas, sche quai è necessari per exequir las disposiziuns da l’Uniun europeica per metter en circulaziun lain e products da lain.3. titel Execuziun, promoziun e procedura1. chapitel Execuziun1. secziun Execuziun tras ils chantunsArt. 36 Cumpetenzas executivas dals chantunsCun resalva da l’artitgel 41 è l’execuziun da questa lescha chaussa dals chantuns.Art. 37 Prescripziuns executivas dals chantunsLas prescripziuns executivas dals chantuns concernent la protecziun cunter catastrofas (art. 10), l’examinaziun ecologica (art. 10a–10d), la sanaziun (art. 16–18), la protecziun cunter la canera d’edifizis (art. 20 e 21) sco er ils ruments (art. 30–32, 32a–32e) ston vegnir approvadas da la Confederaziun per esser valaivlas. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; 2012 2389; BBl 2005 5351, 5391).2. secziun Execuziun tras la ConfederaziunArt. 38 Surveglianza e coordinaziun La Confederaziun surveglia l’execuziun da questa lescha. Ella coordinescha las mesiras executivas dals chantuns sco er da ses agens stabiliments e manaschis. Il Cussegl federal determinescha, tge metodas d’examinaziun, da mesiraziun e da calculaziun che ston vegnir applitgadas.Art. 39 Prescripziuns executivas e cunvegnas internaziunalas Il Cussegl federal decretescha las prescripziuns executivas. En quest connex po el declerar sco applitgablas prescripziuns e normas tecnicas armonisadas sin plaun internaziunal ed:a. autorisar l’uffizi federal cumpetent da declerar sco applitgablas midadas subordinadas da questas prescripziuns e normas;b. prevair che las prescripziuns e las normas decleradas sco applitgablas sajan l’object d’ina publicaziun speziala e renunziar a lur translaziun en las linguas uffizialas. El po concluder cunvegnas internaziunalas davart:a. prescripziuns tecnicas;a. substanzas privlusas per l’ambient (art. 26–29);b. l’evitaziun e la dismessa da ruments;c. la collavuraziun en regiuns da cunfin cun crear cumissiuns internaziunalas che han ina funcziun consultativa;d. collecziuns da datas e retschertgas;e. la perscrutaziun e la scolaziun. ... Integrà tras la cifra II 2 da l’agiunta da la LF dals 15 da dec. 2000 davart las substanzas chemicas, en vigur dapi il 1. da schan. 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 art. 1; BBl 2000 687). Versiun tenor la cifra II 2 da l’agiunta da la LF dals 15 da dec. 2000 davart las substanzas chemicas, en vigur dapi il 1. d’avust 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 art. 1; BBl 2000 687). Integrà tras la cifra II 2 da l’agiunta da la LF dals 15 da dec. 2000 davart las substanzas chemicas, en vigur dapi il 1. d’avust 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 art. 1; BBl 2000 687).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Abolì tras l’art. 12 cifra 2 da la Lescha da consultaziun dals 18 da mars 2005, cun effect dapi il 1. da sett. 2005 (AS 2005 4099; BBl 2004 533).Art. 40 Metter en circulaziun stabiliments producids en seria Il Cussegl federal po suttametter il metter en circulaziun stabiliments producids en seria ad ina valitaziun da la confurmitad, ad ina marcaziun, ad in’annunzia u ad in’admissiun a norma da la contaminaziun da l’ambient chaschunada da tals. El po renconuscher examinaziuns, valitaziuns da confurmitad, marcaziuns, annunzias ed admissiuns estras.Versiun tenor la cifra 2 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 1995 davart las barrieras tecnicas per il commerzi, en vigur dapi il 1. da fan. 1996 (AS 1996 1725; BBl 1995 II 521).Art. 41 Cumpetenzas executivas da la Confederaziun La Confederaziun exequescha ils artitgels 12 alinea 1 litera e (prescripziuns concernent combustibels e carburants), 26 (autocontrolla), 27 (infurmaziun dals cumpraders), 29 (prescripziuns concernent substanzas), 29a–29h (applicaziun d’organissems), 30b alinea 3 (cassa da cumpensaziun dal pegn), 30f e 30g (import ed export da ruments), 31a alinea 2 e 31c alinea 3 (mesiras da la Confederaziun concernent la dismessa da ruments), 32a (taxa da dismessa anticipada), 32e alineas 1–4 (taxa per finanziar sanaziuns), 35a–35c (taxas directivas), 35d (carburants e combustibels biogens), 35e–35h (lain e products da lain sco er ulteriuras materias primas ed ulteriurs products), 39 (prescripziuns executivas e cunvegnas internaziunalas), 40 (metter en circulaziun stabiliments producids en seria) e 46 alinea 3 (indicaziuns davart substanzas ed organissems); ella po engaschar ils chantuns per tschertas incumbensas parzialas. L’autoritad federala che exequescha in’autra lescha federala u in contract internaziunal è cumpetenta – ademplind questa incumbensa – er per exequir la Lescha davart la protecziun da l’ambient. Avant che prender ina decisiun consultescha ella ils chantuns pertutgads. L’uffizi federal ed ils ulteriurs servetschs federals pertutgads coopereschan a l’execuziun tenor ils artitgels 62a e 62b da la Lescha federala dals 21 da mars 1997 davart l’organisaziun da la regenza e da l’administraziun. Sche la procedura tenor l’alinea 2 n’è betg adattada per tschertas incumbensas, regla il Cussegl federal l’execuziun tras ils servetschs federals pertutgads. Las autoritads executivas da la Confederaziun resguardan las mesiras ch’ils chantuns han prendì a favur da la protecziun da l’ambient. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 27 da sett. 2019, en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 614; BBl 2019 1251). SR 172.010 Versiun tenor la cifra I 14 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). Versiun tenor la cifra I 14 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). Oriundamain: al. 3.2a. secziun Collavuraziun cun l’economiaIntegrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 41a La Confederaziun ed, en il rom da lur cumpetenzas, ils chantuns collavuran cun las organisaziuns da l’economia per exequir questa lescha. Els pon promover cunvegnas da branscha cun prescriver finamiras quantitativas e termins correspundents. Avant che decretar prescripziuns executivas examineschan els las mesiras voluntaras da l’economia. Sche pussaivel e necessari surpiglian els dal tuttafatg u per part cunvegnas da branscha en il dretg d’execuziun.3. secziun Disposiziuns spezialas davart l’execuziunArt. 42 Posts spezialisads per la protecziun da l’ambient Per giuditgar dumondas pertutgant la protecziun da l’ambient installeschan ils chantuns in post spezialisà u designeschan per quest intent uffizis adattads ch’existan gia. L’uffizi federal è il post spezialisà da la Confederaziun.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 43 Excorporaziun d’incumbensas executivasLas autoritads executivas pon delegar incumbensas executivas, en spezial la controlla e la surveglianza, a corporaziuns da dretg public u a persunas privatas.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 43a Segns ecologics e manaschament da l’ambient Il Cussegl federal po decretar prescripziuns davart l’introducziun:a. d’in sistem voluntar per in segn ecologic (etichetta ecologica);b. d’in sistem voluntar per giuditgar e per meglierar la protecziun da l’ambient tras las interpresas (manaschament da l’ambient ed audit). En quest connex resguarda el il dretg internaziunal e las normas tecnicas renconuschidas sin plaun internaziunal.Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 44 Retschertgas davart la contaminaziun da l’ambient La Confederaziun ed ils chantuns fan retschertgas davart la contaminaziun da l’ambient e controlleschan il success da las mesiras da questa lescha. Il Cussegl federal coordinescha las retschertgas e las collecziuns da datas federalas e chantunalas. El decida, tge indicaziuns retschertgadas davart substanzas e davart organissems sin fundament da la legislaziun davart la tecnica genetica, davart victualias, davart medicaments, davart chemicalias, davart l’agricultura, davart epidemias e davart epidemias d’animals, che ston vegnir messas a disposiziun a l’uffizi federal.Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 44a Plans da mesiras en cas da contaminaziuns da l’aria Sch’igl è cler u sch’i sto vegnir fatg quint che influenzas nuschaivlas u mulestusas da contaminaziuns da l’aria vegnan chaschunadas da pliras funtaunas, fa l’autoritad cumpetenta in plan da las mesiras che gidan a reducir u ad eliminar questas influenzas entaifer in termin fixà (plan da mesiras). Plans da mesiras èn liants per las autoritads ch’èn incaricadas dals chantuns cun incumbensas executivas. Els fan la differenza tranter mesiras che pon vegnir ordinadas directamain e talas, per las qualas las basas giuridicas ston anc vegnir stgaffidas. Sch’in plan prevesa mesiras che pertutgan la cumpetenza da la Confederaziun, fan ils chantuns las dumondas correspundentas al Cussegl federal.Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 45 Controllas periodicasIl Cussegl federal po prescriver la controlla regulara da stabiliments sco stgaudaments dad ieli, stabiliments per dismetter ruments u maschinas da construcziun.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 46 Obligaziun d’infurmaziun Mintgin è obligà da dar a las autoritads las infurmaziuns ch’èn necessarias per l’execuziun e, sche necessari, da far u da tolerar scleriments. Il Cussegl federal u ils chantuns pon ordinar ch’i vegnian manads registers cun indicaziuns davart contaminaziuns da l’aria, davart canera e davart vibraziuns, davart ruments e davart lur dismessa sco er davart il tip, la quantitad ed il giudicament da substanzas e d’organissems, e che quests registers vegnian tegnids en salv e consegnads a las autoritads sin giavisch. Il Cussegl federal po ordinar ch’i vegnian fatgas indicaziuns davart substanzas e davart organissems che pon periclitar l’ambient u che duain vegnir mess en circulaziun per l’emprima giada.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 47 Secret d’uffizi e  ... Tut las persunas ch’èn incumbensadas cun l’execuziun da questa lescha sco er ils experts ed ils commembers da cumissiuns e da gremis spezialisads suttastattan al secret d’uffizi. Infurmaziuns confidenzialas che vegnan eruidas cun exequir questa lescha dastgan vegnir surdadas ad autoritads estras ed ad organisaziuns internaziunalas mo, sch’in cunvegna internaziunala, conclus d’organisaziuns internaziunalas u ina lescha federala prescrivan quai. Il Cussegl federal regla las cumpetenzas e la procedura. Versiun tenor l’art. 2 cifra 1 dal COF dals 27 da sett. 2013 (Convenziun d’Aarhus), en vigur dapi il 1. da zer. 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323). Abolì tras l’art. 2 cifra 1 dal COF dals 27 da sett. 2013 (Convenziun d’Aarhus), cun effect dapi il 1. da zer. 2014 (AS 2014 1021; BBl 2012 4323). Versiun tenor la cifra II 2 da l’agiunta da la LF dals 15 da dec. 2000 davart las substanzas chemicas, en vigur dapi il 1. d’avust 2005 (AS 2004 4763; 2005 2293 art. 1; BBl 2000 687).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 48 Taxas Per permissiuns, per controllas e per servetschs spezials tenor questa lescha vegn incassada ina taxa. Per la Confederaziun vegnan las tariffas fixadas dal Cussegl federal, per ils chantuns da l’autoritad ch’è cumpetenta tenor il dretg chantunal.2. chapitel PromoziunArt. 49 Scolaziun e perscrutaziun La Confederaziun po promover la scolaziun e la furmaziun supplementara da las persunas ch’èn incaricas cun incumbensas tenor questa lescha. Ella po dar incaricas per lavurs da perscrutaziun e per evaluaziuns da las decisiuns tecnologicas u sustegnair talas. Ella po promover il svilup da stabiliments e da proceduras che permettan – en l’interess public – da reducir la contaminaziun da l’ambient. Ils agids finanzials na dastgan per regla betg surpassar 50 pertschient dals custs. Els ston vegnir restituids a norma dals retgavs realisads, sch’ils resultads dal svilup vegnan duvrads per intents commerzials. Mintga 5 onns giuditgescha il Cussegl federal en moda generala l’effect da la promoziun e preschenta a las Chombras federalas in rapport dals resultats.Versiun tenor la cifra 18 da l’agiunta da la LF dals 5 d’oct. 1990 davart agids finanzials ed indemnisaziuns (Lescha da subvenziuns), en vigur dapi il 1. d’avr. 1991 (AS 1991 857; BBl 1987 I 369). La midada tenor la LF dals 20 da zer. 2014 davart la furmaziun supplementara, en vigur dapi il 1. da schan. 2017, concerna mo il text franzos e talian (AS 2016 689; BBl 2013 3729). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 50 Contribuziuns per mesiras per la protecziun da l’ambient per lung da vias En il rom da l’utilisaziun dal retgav net da la taglia sin ielis minerals e da la taxa per l’utilisaziun da las vias naziunalas sa participescha la Confederaziun als custs:a. per mesiras per la protecziun da l’ambient per lung da vias naziunalas e da vias principalas che ston vegnir renovadas cun l’agid finanzial federal a norma da las disposiziuns da la Lescha federala dals 22 da mars 1985 davart l’utilisaziun da la taglia liada sin l’ieli mineral (LUMin); tar las vias principalas èn questas contribuziuns ina part integrala da las contribuziuns globalas tenor la LUMin;b. per mesiras da protecziun cunter la canera en cas da sanaziuns en il sectur da l’ulteriura rait da vias sin basa da cunvegnas da program cun ils chantuns; l’autezza da las contribuziuns sa drizza tenor l’efficacitad da las mesiras. Ils chantuns preschentan a la Confederaziun in rapport davart l’utilisaziun da las contribuziuns per las mesiras per la protecziun da l’ambient per lung da las vias principalas che ston vegnir renovadas cun l’agid finanzial federal, e per lung da las ulteriuras vias. Versiun tenor la cifra II 22 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). SR 725.116.2Art. 51 Installaziuns da controlla e da surveglianzaLa Confederaziun po conceder contribuziuns als custs per construir e per equipar las installaziuns da mesiraziun, da controlla e da surveglianza ch’èn necessarias per exequir questa lescha, uschenavant che questas installaziuns servan a plirs chantuns.Art. 52Abolì tras la cifra I 10 da la LF dals 19 da mars 2021 davart facilitaziuns administrativas e mesiras da distgargia da las finanzas federalas, cun effect dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 654; BBl 2020 6985).Art. 53 Collavuraziun internaziunala per la protecziun da l’ambient La Confederaziun po conceder contribuziuns:a. ad organisaziuns internaziunalas u a programs internaziunals en il sectur da la protecziun internaziunala da l’ambient;b. per realisar cunvegnas d’ambient internaziunalas;c. per finanziar secretariats da cunvegnas d’ambient internaziunalas che han lur sedia permanenta en Svizra;d. a fonds per sustegnair pajais en svilup ed en transiziun a realisar cunvegnas d’ambient internaziunalas. Contribuziuns tenor l’alinea 1 litera d vegnan concedidas sco credits generals mintgamai per plirs onns. Il Cussegl federal surveglia l’utilisaziun efficazia dals meds finanzials deliberads tenor questa lescha e preschenta a l’Assamblea federala in rapport en chaussa.Abolì tras la cifra 18 da l’agiunta da la Lescha da subvenziuns dals 5 d’oct. 1990 (AS 1991 857; BBl 1987 I 369). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da zer. 2003, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4061; BBl 2002 7911).3. chapitel Procedura1. secziun Giurisdicziun Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 54 ...La procedura da recurs sa drizza tenor las disposiziuns generalas da la giurisdicziun federala. Versiun tenor la cifra 91 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197; BBl 2001 4202). Abolì tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, cun effect dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).2. secziun Recurs da las associaziuns cunter disposiziuns davart stabiliments Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 55 Organisaziuns cun dretg da far recurs Las organisaziuns per la protecziun da l’ambient han il dretg da far recurs cunter disposiziuns da las autoritads chantunalas u federalas davart la planisaziun, davart la construcziun u davart la midada da stabiliments ch’èn suttamess ad in’examinaziun ecologica tenor l’artitgel 10a, sche:a. l’organisaziun è activa en tut la Svizra;b. ella persequitescha finamiras puramain idealas; eventualas activitads economicas ston servir a cuntanscher las finamiras idealas. Il dretg da far recurs han las organisaziuns mo per contestaziuns en secturs dal dretg che furman dapi almain 10 onns l’object da lur intent statutar. Il Cussegl federal designescha las organisaziuns che han il dretg da far recurs. Cumpetent per far il recurs è l’organ executiv suprem da l’organisaziun. Per lur territori d’activitad local pon las organisaziuns autorisar lur sutorganisaziuns chantunalas ed interchantunalas, ch’èn giuridicamain autonomas, da far protesta en general e da far recurs en il cas singul. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391). La disposiziun davart l’activitad economica en l’al. 1 lit. b entra en vigur il 1. da fan. 2010 (guardar cifra III al. 3 da la midada menziunada).Art. 55a Communicaziun da la disposiziun L’autoritad communitgescha a las organisaziuns sia disposiziun tenor l’artitgel 55 alinea 1 cun ina communicaziun en scrit u cun ina publicaziun en il Fegl uffizial federal u en l’organ da publicaziun chantunal. Sch’il dretg federal u il dretg chantunal prevesa ina procedura da protesta, ston er vegnir publitgadas las dumondas tenor l’alinea 1. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 55b Perdita da la legitimaziun da far recurs Organisaziuns che n’han betg fatg recurs pon sa participar a l’ulteriur andament da la procedura mo pli sco partida, sche la disposiziun vegn midada uschia ch’ella chaschuna in dischavantatg per talas. Per expropriaziuns vala la Lescha federala dals 20 da zercladur 1930 davart l’expropriaziun. Sch’ina organisaziun n’è betg sa participada ad ina procedura da protesta tenor il dretg federal u tenor il dretg chantunal, na po ella betg pli far recurs. Sch’ina organisaziun n’ha betg fatg las contestaziuns admessas cunter in plan d’utilisaziun cun caracter da disposiziun u sche las contestaziuns èn vegnidas refusadas cun vigur legala, na dastga l’organisaziun betg pli far valair questas contestaziuns en ina procedura che suonda. Ils alineas 2 e 3 valan er per protestas e per recurs tenor il dretg chantunal cunter plans d’utilisaziun. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391). SR 711Art. 55c Cunvegnas tranter ils petents e las organisaziuns Sch’ils petents e las organisaziuns fan cunvegnas davart obligaziuns che concernan fatgs dal dretg public, valan quellas exclusivamain sco pretensiuns cuminaivlas a l’autoritad. Quella resguarda il resultat en sia disposiziun u en sia decisiun. Ella renunzia a quai, sch’il resultat cuntegna mancanzas tenor l’artitgel 49 da la Lescha federala dals 20 da december 1968 davart la procedura administrativa. Las cunvegnas tranter ils petents e las organisaziuns concernent prestaziuns finanzialas u autras prestaziuns n’èn betg admessas, sch’ellas èn destinadas:a. a far valair obligaziuns da dretg public, en spezial cundiziuns d’autoritads;b. a mesiras ch’il dretg public na prevesa betg u che na stattan en nagin connex cun il project;c. ad indemnisar ina renunzia d’applitgar meds legals u in auter cumportament processual. L’autoritad da recurs n’entra betg en in recurs, sche quel è abusiv u sche l’organisaziun ha pretendì prestaziuns inadmissiblas en il senn da l’alinea 2. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391). SR 172.021Art. 55d Cumenzament anticipà da las lavurs da construcziunCun las lavurs da construcziun poi vegnir cumenzà avant che la procedura è terminada, uschenavant ch’il resultat da la procedura na po betg influenzar las lavurs. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 55e Custs da proceduraSche l’organisaziun perda la procedura, la vegnan adossads ils custs da la procedura da recurs davant las autoritads federalas. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).3. secziun Recurs da las associaziuns cunter permissiuns d’organissems Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 55f Cunter permissiuns per metter en circulaziun organissems patogens, che duain vegnir duvrads confurm a l’intent en l’ambient, han las organisaziuns per la protecziun da l’ambient il dretg da far recurs, sche:a. l’organisaziun è activa en tut la Svizra;b. ella è vegnida fundada almain 10 onns avant l’inoltraziun dal recurs. Il Cussegl federal designescha las organisaziuns che han il dretg da far recurs. Ils artitgels 55a e 55b alineas 1 e 2 èn applitgabels.4. secziun Recurs da las autoritads e da las vischnancas, expropriaziun, custs da mesiras da segirezza e da reparaziun Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351, 5391).Art. 56 Recurs da las autoritads L’uffizi federal è autorisà da far valair ils meds legals dal dretg federal e chantunal cunter disposiziuns da las autoritads chantunalas applitgond questa lescha e sias disposiziuns executivas. Ils chantuns han il medem dretg en cas da dispitas che pertutgan influenzas che provegnan da chantuns vischins. ... Versiun tenor la cifra I 14 da la LF dals 18 da zer. 1999 davart la coordinaziun e la simplificaziun da proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). Abolì tras la cifra 91 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, cun effect dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197, 1069; BBl 2001 4202).Art. 57 Recurs da las vischnancasLas vischnancas han il dretg da far diever dals meds legals tenor il dretg federal e chantunal per contestar decisiuns da las autoritads chantunalas e federalas, uschenavant ch’ellas èn pertutgadas da questas decisiuns ed uschenavant ch’ellas han in interess degn da vegnir protegì che quellas vegnian abolidas u midadas.Art. 58 Expropriaziun Sche l’execuziun da questa lescha pretenda quai, pon la Confederaziun ed ils chantuns far valair il dretg d’expropriaziun necessari u surdar quest dretg a terzs. En lur prescripziuns executivas pon ils chantuns declerar che la Lescha federala dals 20 da zercladur 1930 davart l’expropriaziun saja applitgabla. Els prevesan che la regenza chantunala decidia davart protestas ch’èn anc dispitaivlas. Per ovras ch’èn situadas sin il territori da plirs chantuns vala il dretg federal d’expropriaziun. Il Departament federal per ambient, traffic, energia e communicaziun decida davart l’expropriaziun.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). SR 711 Versiun tenor la cifra 17 da l’agiunta da la LF dals 19 da zer. 2020, en vigur dapi il 1. da schan. 2021 (AS 2020 4085; BBl 2018 4713).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 59 Custs per mesiras da segirezza e da reparaziunIls custs da las mesiras che las autoritads prendan per prevegnir ad ina influenza che smanatscha directamain sco er per constatar e per reparar tala vegnan adossads al chaschunader.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).4. titel ResponsabladadIntegrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).Art. 59a Disposiziuns generalas Il possessur d’in manaschi u d’in stabiliment che signifitga in privel spezial per l’ambient è responsabel per il donn tras influenzas che resultan, sche quest privel daventa realitad. En cas da donns che resultan tras l’applicaziun d’organissems patogens vala l’artitgel 59a. In privel spezial per l’ambient signifitgan per regla cunzunt manaschis e stabiliments:a. ch’il Cussegl federal suttametta a las prescripziuns executivas tenor l’artitgel 10 pervia da las substanzas, dals organissems u dals ruments utilisads;b. che servan a la dismessa da ruments;c. en ils quals vegnan applitgads liquids che pericliteschan las auas;d. en ils quals èn avant maun substanzas, per las qualas il Cussegl federal introducescha in’obligaziun da permissiun u decretescha autras prescripziuns spezialas cun l’intent da proteger l’ambient. Liberà da la responsabladad vegn, tgi che cumprova ch’il donn è vegnì chaschunà tras forza superiura u tras ina greva culpa dal donnegià u d’in terz. Ils artitgels 42–47 e 49–53 dal Dretg d’obligaziuns èn applitgabels. Per las disposiziuns da responsabladad en autras leschas federalas vala la resalva tenor l’artitgel 3. Er la Confederaziun, ils chantuns e las vischnancas èn responsabels tenor ils alineas 1–5. Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Versiun da la segunda frasa tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). SR 220 Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 59a Organissems patogens Tgi ch’è suttamess a l’obligaziun da permissiun u d’annunzia ed applitgescha organissems patogens en sistems serrads, emetta tals organissems en l’ambient per experiments u als metta en circulaziun senza permissiun, è responsabel per donns che resultan tras questa applicaziun. Per il donn che resulta als manaschis agriculs e forestals u als consuments da products da tals manaschis tras organissems patogens mess en circulaziun autorisadamain, è responsabla unicamain la persuna ch’è suttamessa a l’obligaziun da permissiun, sch’ils organissems:a. èn cuntegnids en meds da producziun agriculs u forestals; ub. derivan da tals meds da producziun. Per la responsabladad tenor l’alinea 2 resta resalvà il regress a persunas che han tractà tals organissems en moda inadequata u che han contribuì en autra moda ch’il donn è resultà u è daventà pli grond. Sch’in donn vegn chaschunà tras tut ils ulteriurs organissems patogens mess en circulaziun autorisadamain, è responsabla la persuna ch’è suttamessa a l’obligaziun da permissiun, sch’ils organissems èn manglus. Ella è er responsabla per in sbagl che n’ha – tenor il stadi da la scienza e da la tecnica – betg pudì vegnir percurschì il mument che l’organissem è vegnì mess en circulaziun. Organissems patogens èn manglus, sch’els na porschan betg la segirezza ch’ins dastgass spetgar resguardond tut las circumstanzas; en spezial stoi vegnir tegnì quint:a. da la moda e maniera, co ch’els vegnan preschentads al public;b. dal diever, cun il qual ins dastgass raschunaivlamain quintar;c. dal mument ch’els èn vegnids mess en circulaziun. In product che consista d’organissems patogens n’è betg manglus, mo perquai che igl è vegnì mess en circulaziun pli tard in product meglierà. Il donn sto esser resultà pervia da la patogenitad dals organissems. La cumprova dal connex causal è chaussa da la persuna che pretenda ina indemnisaziun dal donn. Sche questa cumprova na po betg vegnir furnida cun tschertezza u sch’ins na po betg pretender che la cumprova vegnia registrada da la persuna che sto furnir la cumprova, po la dretgira sa cuntentar cun la probabladad predominanta. La dretgira po ultra da quai laschar constatar d’uffizi ils fatgs. Tgi ch’è suttamess a l’obligaziun da permissiun u d’annunzia sto er remplazzar ils custs da mesiras necessarias e commensuradas ch’èn vegnidas prendidas per reparar cumponentas da l’ambient destruidas u donnegiadas u per las remplazzar tras cumponentas equivalentas. Sche las cumponentas da l’ambient destruidas u donnegiadas n’èn betg object d’in dretg real u sche la persuna autorisada na prenda betg las mesiras necessarias tenor las circumstanzas, cumpeta la pretensiun d’indemnisaziun a la communitad cumpetenta. Liberà da la responsabladad vegn, tgi che cumprova ch’il donn è vegnì chaschunà tras forza superiura u tras ina greva culpa dal donnegià u d’in terz. Ils artitgels 42–47 e 49–53 dal Dretg d’obligaziuns èn applitgabels. Er la Confederaziun, ils chantuns e las vischnancas èn responsabels tenor ils alineas 1–11. Integrà tras la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Expressiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 19 da mars 2010, en vigur dapi il 1. d’avust 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Questa midada è vegnida resguardada en l’entir decret. SR 220Art. 59b GaranziaPer proteger ils donnegiads po il Cussegl federal:a. prescriver als possessurs da tscherts manaschis u stabiliments sco er a persunas ch’èn suttamessas a l’obligaziun da permissiun u d’annunzia e che applitgeschan organissems patogens, da cuvrir lur responsabladad tras in’assicuranza u en autra moda;b. fixar la dimensiun e la durada da questa garanzia u surlaschar quai a l’autoritad en il cas singul;c. obligar quel che cuvra la responsabladad d’annunziar a l’autoritad executiva l’existenza, l’interrupziun e la terminaziun da la garanzia;d. prevair che la garanzia vegnia interrutta u terminada pir 60 dis suenter che l’annunzia è vegnida inoltrada;e. prevair ch’il territori da deponias vegnia transferì en proprietad dal chantun, cur ch’ellas vegnan serradas, e decretar prescripziuns davart in’eventuala indemnisaziun. Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 59c Surannaziun Las pretensiuns d’indemnisaziun suranneschan tenor l’artitgel 60 dal Dretg d’obligaziuns. Sch’il donn è resultà pervia da l’applicaziun d’organissems patogens, suranneschan las pretensiuns d’indemnisaziun 3 onns suenter ch’il donnegià ha survegnì enconuschientscha dal donn e da l’identitad dal responsabel, il pli tard dentant 30 onns suenter che:a. l’eveniment che ha chaschunà il donn è succedì u è ì a fin en il manaschi u en il stabiliment; ub. ils organissems patogens èn vegnids mess en circulaziun. Integrà tras la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). SR 220Art. 59d Surannaziun dal dretg da regressIl dretg da regress surannescha tenor l’artitgel 59c. Il termin da 3 onns curra a partir dal mument che la prestaziun da cumpensaziun è vegnida furnida cumplainamain e l’identitad dal cunresponsabel è enconuschenta. Integrà tras la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).5. titel Disposiziuns penalasOriundamain: 4. tit.Art. 60 Delicts Cun in chasti da detenziun da fin 3 onns u cun in chasti pecuniar vegn chastià, tgi che fa intenziunadamain il suandant:a. tralascha las mesiras da segirezza disponidas per impedir catastrofas u cuntrafa al scumond da tschertas proceduras da producziun u da tschertas furmas da deposit (art. 10);b. metta en circulaziun per tschertas utilisaziuns substanzas, da las qualas el sa u sto savair ch’ellas pon periclitar l’ambient u indirectamain l’uman (art. 26);c. metta en circulaziun substanzas senza infurmar il cumprader davart las caracteristicas che pon avair ina influenza per l’ambient (art. 27 al. 1 lit. a) u senza instruir il cumprader, co che las substanzas vegnan applitgadas tenor las prescripziuns (art. 27 al. 1 lit. b);d. applitgescha – cuntrariamain a las instrucziuns – substanzas da maniera ch’ellas, lur derivats u lur ruments pon periclitar l’ambient u indirectamain l’uman (art. 28);e. violescha prescripziuns davart substanzas u davart organissems (art. 29, 29b al. 2, 29f, 30a lit. b e 34 al. 1);f. applitgescha organissems da maniera ch’ils princips da l’artitgel 29a alinea 1 vegnan violads;g. applitgescha organissems patogens senza prender tut las mesiras ch’èn necessarias per isolar quests organissems (art. 29b al. 1);h. emetta senza permissiun organissems patogens en l’ambient per experiments u metta en circulaziun senza permissiun organissems patogens per utilisaziuns en l’ambient (art. 29c al. 1 e 29d al. 3 e 4);i. metta en circulaziun organissems, dals quals el sa u sto savair ch’ils princips tenor l’artitgel 29a alinea 1 vegnan violads tar tschertas utilisaziuns (art. 29d al. 1);j. metta en circulaziun organissems senza infurmar u instruir correspundentamain il cumprader (art. 29e al. 1);k. applitgescha organissems cuntrariamain a las instrucziuns (art. 29e al. 2);l. ...m. installescha u maina ina deponia senza permissiun (art. 30e al. 2);n. na segna betg ruments spezials per la surdada (art. 30f al. 2 lit. a) u surdat ruments spezials ad ina interpresa che na posseda nagina permissiun (art. 30f al. 2 lit. b);o. prenda en consegna, importescha u exportescha ruments spezials senza permissiun (art. 30f al. 2 lit. c e d);p. violescha prescripziuns davart il traffic cun ruments spezials (art. 30f al. 1);q. violescha prescripziuns davart ils ruments (art. 30a lit. b);r. violescha prescripziuns per metter en circulaziun per l’emprima giada lain e products da lain sco er materias primas e products ch’il Cussegl federal ha designà tenor l’artitgel 35e alinea 3 (art. 35e e 35f al. 1 e 2 lit. a). Sch’il delinquent agescha per negligientscha, vegn el chastià cun in chasti pecuniar fin a 180 taxas per di.Versiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 19 da mars 2010, en vigur dapi il 1. d’avust 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391). Abolì tras la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, cun effect dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Versiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 19 da mars 2010, en vigur dapi il 1. d’avust 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Integrà tras la cifra I da la LF dals 27 da sett. 2019, en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 614; BBl 2019 1251).Versiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 19 da mars 2010, en vigur dapi il 1. d’avust 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435).Art. 61 Surpassaments Cun ina multa fin 20 000 francs vegn chastià, tgi che fa intenziunadamain il suandant:a. violescha limitaziuns d’emissiuns decretadas sin basa da questa lescha (art. 12 e 34 al. 1);b. n’observa betg disposiziuns da sanaziun (art. 16 e 32c al. 1);c. na prenda betg mesiras da protecziun cunter la canera disponidas tras las autoritads (art. 19–25);d. dat infurmaziuns u instrucziuns faussas u incumplettas (art. 27);e. applitgescha substanzas, a las qualas n’èn agiuntadas naginas infurmaziuns u instrucziuns, da maniera ch’ellas, lur derivats u lur ruments pon periclitar l’ambient u indirectamain l’uman (art. 28);f. arda illegalmain ruments ordaifer stabiliments (art. 30c al. 2);g. depositescha ruments ordaifer deponias permessas (art. 30e al. 1);h. violescha obligaziuns d’annunzia en connex cun ruments (art. 30f al. 4, 30g al. 2, 32b al. 2 e 3);i. violescha prescripziuns davart ruments (art. 30a lit. a e c, 30b, 30c al. 3, 30d, 30h al. 1, 32a, 32b al. 4 e 32e al. 1–4);k. violescha prescripziuns davart il traffic cun auters ruments (art. 30g al. 1);l. na garantescha betg la cuvrida dals custs per la terminaziun, per il manaschi posteriur e per la sanaziun d’ina deponia (art. 32b al. 1);m. violescha prescripziuns davart grevezzas fisicalas e davart l’utilisaziun dal terren (art. 33 al. 2 e 34 al. 1 e 2) sco er davart mesiras per reducir la contaminaziun u la grevezza dal terren (art. 34 al. 3);m. violescha prescripziuns davart la repersequitabladad da lain e da products da lain sco er da materias primas e da products ch’il Cussegl federal ha designà tenor l’artitgel 35e alinea 3, per ils quals è vegnida introducida in’obligaziun da documentaziun (art. 35g al. 1); n. violescha prescripziuns davart il metter en circulaziun stabiliments producids en seria (art. 40);o. refusa da dar a l’autoritad cumpetenta las infurmaziuns dumandadas u fa indicaziuns faussas (art. 46);p. violescha prescripziuns davart la cuvrida da la responsabladad (art. 59b). Il delinquent vegn chastià cun ina multa, sch’el agescha per negligientscha. L’emprova e la cumplicitad èn chastiablas.Versiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 19 da mars 2010, en vigur dapi il 1. d’avust 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435). Integrà tras la cifra I da la LF dals 27 da sett. 2019, en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 614; BBl 2019 1251).Pli baud: examinaziuns dals tips e designaziuns.Versiun tenor la cifra II 1 da la LF dals 19 da mars 2010, en vigur dapi il 1. d’avust 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435).Art. 61a Cuntravenziuns cunter las prescripziuns davart las taxas directivas e davart ils carburants e combustibels biogens Tgi che ometta u periclitescha intenziunadamain u per negligientscha ina taxa tenor ils artitgels 35a, 35b u 35b u tgi che obtegna intenziunadamain u per negligientscha in avantatg illegal areguard las taxas (liberaziun u restituziun da taxas) per sasez u per in auter, vegn chastià cun ina multa ch’è fin tschintg giadas pli gronda che la taxa omessa u periclitada u che l’avantatg obtegnì. Sche l’import da la taxa na po betg vegnir eruì exactamain en cifras, vegn el stimà. Tgi che metta en circulaziun intenziunadamain u per negligientscha carburants u combustibels biogens senza admissiun tenor l’artitgel 35d u tgi che obtegna intenziunadamain u per negligientscha in’admissiun tras indicaziuns faussas, incorrectas u incumplettas, vegn chastià cun ina multa fin 500 000 francs. L’emprova d’ina cuntravenziun tenor ils alineas 1 e 2 è chastiabla. L’Uffizi federal da la duana e da la segirezza dals cunfins (UDSC) è l’autoritad da persecuziun e da giudicament. Sch’ina acziun ademplescha il medem mument il causal d’ina cuntravenziun tenor ils alineas 1–3 e d’ina autra cuntravenziun cunter in decret federal che sto vegnir persequitada dal UDSC, vegn pronunzià il chasti ch’è previs per la cuntravenziun la pli greva; il chasti po vegnir augmentà commensuradamain.Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995, en vigur dapi il 1. da fan. 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la prolungaziun da la limitaziun temporara da las facilitaziuns fiscalas per gas natiral, per gas liquid e per carburants biogens e davart la midada da la Lescha federala davart la reducziun da las emissiuns da CO2, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 31 da dec. 2023, prolungà fin ils 31 da dec. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da zer. 2003, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4215; BBl 2002 6464). Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la prolungaziun da la limitaziun temporara da las facilitaziuns fiscalas per gas natiral, per gas liquid e per carburants biogens e davart la midada da la Lescha federala davart la reducziun da las emissiuns da CO2, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 31 da dec. 2023, prolungà fin ils 31 da dec. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la prolungaziun da la limitaziun temporara da las facilitaziuns fiscalas per gas natiral, per gas liquid e per carburants biogens e davart la midada da la Lescha federala davart la reducziun da las emissiuns da CO2, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 31 da dec. 2023, prolungà fin ils 31 da dec. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). Expressiun tenor la cifra I 31 da l’O dals 12 da zer. 2020 davart l’adattaziun da leschas en consequenza da la midada da la designaziun da l’Administraziun federala da duana en il rom da ses ulteriur svilup, en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2020 2743).Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la prolungaziun da la limitaziun temporara da las facilitaziuns fiscalas per gas natiral, per gas liquid e per carburants biogens e davart la midada da la Lescha federala davart la reducziun da las emissiuns da CO2, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 31 da dec. 2023, prolungà fin ils 31 da dec. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254). Expressiun tenor la cifra I 31 da l’O dals 12 da zer. 2020 davart l’adattaziun da leschas en consequenza da la midada da la designaziun da l’Administraziun federala da duana en il rom da ses ulteriur svilup, en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2020 2743). Integrà tras l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2014 (AS 2016 2661; BBl 2013 5737, 5783). Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la prolungaziun da la limitaziun temporara da las facilitaziuns fiscalas per gas natiral, per gas liquid e per carburants biogens e davart la midada da la Lescha federala davart la reducziun da las emissiuns da CO2, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 31 da dec. 2023, prolungà fin ils 31 da dec. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254).Art. 62 Applicaziun dal dretg penal administrativ Ils artitgels 6 e 7 da la Lescha federala dals 22 da mars 1974 davart il dretg penal administrativ valan per acts chastiabels tenor questa lescha. Per cuntravenziuns tenor l’artitgel 61a valan ultra da quai las ulteriuras disposiziuns da la Lescha federala dals 22 da mars 1974 davart il dretg penal administrativ.SR 313.0Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1995 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445). Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la prolungaziun da la limitaziun temporara da las facilitaziuns fiscalas per gas natiral, per gas liquid e per carburants biogens e davart la midada da la Lescha federala davart la reducziun da las emissiuns da CO2, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 31 da dec. 2023, prolungà fin ils 31 da dec. 2024 (AS 2020 1269; 2022 262; BBl 2019 5679, 5813; 2021 2252, 2254).6. titel Disposiziuns finalasOriundamain: 5. tit.Art. 63 Abolì tras la cifra II 32 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Art. 64 Adattaziun d’ordinaziuns federalasSche prescripziuns davart l’ambient ch’èn vegnidas decretadas sin basa d’autras leschas federalas, cuntrafan u na satisfan betg a questa lescha, ston ellas vegnir adattadas u cumplettadas tenor in program che vegn fixà dal Cussegl federal.Art. 65 Dretg chantunal davart la protecziun da l’ambient Uscheditg ch’il Cussegl federal na fa betg explicitamain diever da sia cumpetenza da decretar ordinaziuns, pon ils chantuns decretar atgnas prescripziuns en il rom da questa lescha, suenter avair consultà il Departament federal per ambient, traffic, energia e communicaziun. Ils chantuns na dastgan fixar naginas novas limitas d’immissiuns, limitas d’alarm u valurs da planisaziun e decretar naginas novas disposiziuns davart valitaziuns da confurmitad da stabiliments producids en seria u davart l’applicaziun da substanzas e d’organissems. Prescripziuns chantunalas existentas restan valaivlas, fin che prescripziuns correspundentas dal Cussegl federal entran en vigur. Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 davart la tecnica genetica, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4803; BBl 2000 2391).Art. 65a Disposiziun transitorica da la midada dals 26 da settember 2014Dumondas d’indemnisar ils custs da mesiras tenor l’artitgel 32e alinea 4 litera b cifra 2 vegnan giuditgadas – en divergenza da l’artitgel 36 da la Lescha da subvenziuns dals 5 d’october 1990 – tenor il dretg che vala il mument da l’inoltraziun da las dumondas, sch’igl è vegnì cumenzà cun las mesiras avant l’entrada en vigur da la midada dals 26 da settember 2014. Las dumondas ston vegnir inoltradas fin il pli tard 2 onns suenter l’entrada en vigur da questa midada. Integrà tras la cifra I da la LF dals 26 da sett. 2014, en vigur dapi il 1. d’avr. 2015 (AS 2015 865; BBl 2014 3673, 3685). SR 616.1Art. 66 Midada da leschas federalas...Las midadas pon vegnir consultadas en la AS 1984 1122.Art. 67 Referendum ed entrada en vigur Questa lescha è suttamessa al referendum facultativ. Il Cussegl federal fixescha l’entrada en vigur.Data da l’entrada en vigur: 1. da schaner 1985COCF dals 12 da sett. 1984.