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Der Haesslichkeitseffekt
Sean Murphy
Student an der Uni von Queensland hat einen interessanten
Hässlichkeitseffekt bemerkt. Wenn verschiedene
Gesichter schnell auf zwei Seiten gezeigt werden und man auf die Mitte kuckt, dann
sehen die Gesichter aus wie Monster.
20 Min
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Murphy hatte keine Drogen konsumiert, noch litt er an Halluzinationen.
Also entschloss er sich, das Phänomen mit tatkräftiger
Unterstützung der Universität zu untersuchen. Zusammen mit den
beiden Wissenschaftlern Jason Tangen und Matthew Thompson benannte der
Student schliesslich den "Flashed Face Distortion Effect". In ihrem auf
der Videoplattform YouTube veröffentlichten Clip kann der Effekt
auf eigene Gefahr ausprobiert werden. Dabei sollte man sich auf das
Kreuz zwischen den beiden Gesichtern konzentrieren.
Der YouTube-Film ist bereits über 2,8 Millionen Mal aufgerufen
worden. Wie die australischen Forscher ausführen, handelt es sich
beim Hässlichkeits-Effekt um eine optische Täuschung. Die
Ursache der Wahrnehmungsstörung ist aber noch nicht restlos
geklärt. Anscheinend kommt es beim Betrachten von Gesichtern
zu einem Automatismus im Gehirn, der die schrägen Bilder
hervorruft. Demnach wird jedes neue Gesicht mit den zuvor gesehenen
Gesichtern verglichen. Wenn diese Gesichtsvergleiche in sehr kurzer Zeit
erfolgen, treten die Unterschiede viel extremer hervor.