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Die Triebwagen der LSE sind sozusagen eine Sonderanfertigung. Auf der Adhäsionsstrecke leisten die Fahrzeuge 75 Km/h, in der Zahnstange bei 24 Promille immerhin 17,5 Km/h. 1960 wurden die erste Serie von fünf Triebwagen bestellt. 1964 kostete dieses Fahrzeug 919'868.40 Franken. Dieser LSE Triebwagen BDeh 4/4 Nummer 3 entspricht im Aufbau den Nachfolgemodellen Nr 6 und 7, weil nach einem Unfall 1969 in Wolfenschiessen der Führerstand im Herstellerwerk neu aufgebaut werden musste.
Der Triebwagen Nummer 3 erreichte 1966 bereits 91523 Km am 3. August 1979 konnte dann der millionste Kilometer gefeiert werden! Dies erreichte der Triebwagen Nummer drei abgesehen vom Unfall nicht ohne Pannen. Da wäre noch ein Achsenbruch und ein Trieb-zahnkranzbruch zu vermelden. Seite Luzern wurde dieses Fahrzeug mit neuen eckigen Scheinwerfern ausgestattet. Ab 1970 wurden die Triebwagen mit leistungsfähigeren Bremsen ausgestattet, was eine sicherere Fahrweise auf der Bergstrecke ermöglichte.
Dieses Triebfahrzeug leistete am 23. November 2004 einen ganz besonderen Einsatz. Als erster Triebwagen der Luzern-Stans-Engelberg Bahn erreichte dieses Fahrzeug in Doppeltraktion mit dem BDeh 4/4 2 die Brünig-Passhöhe mit eigener Kraft. Für die Talfahrt Richtung Meiringen musste aus bremstechnischen Gründen eine HGe ll der Brünigbahn als Bremslok vorgespannt und der Triebwagen zu Tal geschleppt/gebremst werden. Die Überführung diente dem Zweck einiger Testfahrten auf der Strecke Meiringen – Interlaken-Ost als Vorspann eines Goldenpass-Panoramic Zuges.