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Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SiK-N) empfiehlt die beiden Vorlagen des Bundesrates zur Terrorismusbekämpfung zur Annahme.
In der Detailberatung unterstützt die SiK-N die beiden Vorlagen des Bundesrates weitgehend. Mit 19 zu 5 Stimmen bei 1 Enthaltung befürwortet sie die Anpassung des Strafrechts und die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit. Für reichlich Diskussionsstoff sorgte Artikel 260ter des Strafgesetzbuches, der die Unterstützung von kriminellen oder terroristischen Organisationen definiert.
Die Kommission stützt den Beschluss des Ständerates mit 17 zu 3 Stimmen bei 5 Enthaltungen, sowohl für kriminelle als auch für terroristische Organisationen eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren zu ermöglichen. Dazu gibt es eine Minderheit, welche die Version des Bundesrates unterstützt.
Weiter spricht sich die Kommission mit 15 zu 9 Stimmen bei 1 Enthaltung dafür aus, für unparteiische humanitäre Organisationen explizit eine Ausnahme vorzusehen. Solchen Organisationen soll es weiterhin straffrei möglich sein, in bewaffneten Konflikten mit bewaffneten Gruppen in Kontakt zu stehen und der Zivilbevölkerung in von diesen Gruppen kontrollierten Gebieten Hilfe zu leisten. Eine Minderheit ist gegen diese Bestimmung. Sämtliche weniger weitgehende Massnahmen wurden abgelehnt.