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Das Kerngremium der Zusammenarbeit zwischen den Ostschweizer Kantonsregierungen ist die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK). Wo möglich, soll eine gemeinsame Interessenvertretung der Ostschweiz auf Bundesebene erfolgen.
Die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) wurde im Jahr 1964 gegründet und ist die älteste regionale Regierungskonferenz der Schweiz. Ihr gehören die Kantone Glarus, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St.Gallen, Graubünden und Thurgau an. Der Kanton Zürich und das Fürstentum Liechtenstein sind assoziierte Mitglieder. Die ORK pflegt in ausgewählten Sachgebieten eine verstärkte Zusammenarbeit wie beispielsweise durch gemeinsame oder aufeinander abgestimmte kantonale Einrichtungen. Ferner hat die ORK zum Ziel, Ostschweizer Interessen gegenüber dem Bund und den anderen Kantonen gemeinsam zu vertreten und in Themen, bei denen eine gemeinsame Interessenlage besteht, eine gemeinsame Stellungnahme zu erwirken. Da die meisten Ostschweizer Kantone an ausländische Nachbarregionen grenzen, befasst sich die ORK auch mit grenzüberschreitenden Fragestellungen und koordiniert gemeinsam mit dem Kanton Aargau die Interessen der am Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein beteiligten Ostschweizer Kantone gegenüber den ausländischen Programmpartnern.