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Das deutlichste Zeichen für Koliken ist, wenn Ihr Baby ohne ersichtlichen Grund laut und ununterbrochen schreit.
Niemand weiß genau, warum Koliken bei Babys auftreten, aber die Symptome können auf Mütter beunruhigend wirken.
Ein Fütterungsrhythmus von 3 bis 4 Stunden zwischen den Mahlzeiten ist besser als Mahlzeiten alle 1 bis 2 Stunden.
Wenn Sie stillen, prüfen Sie, ob Sie zu viel der folgenden Lebensmittel zu sich nehmen: Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und Kohl, Schokolade, Kuhmilch, Zwiebeln, Zitrusfrüchte und Tomaten. Diese können Blähungen oder Koliken verursachen. Wenn Sie glauben, dass Ihr Baby ein bestimmtes Lebensmittel nicht verträgt, verzichten Sie einige Tage lang darauf, um zu sehen, ob sich Besserung einstellt. Wenn Sie überlegen, auf bestimmte Lebensmittel wie Milchprodukte langfristig zu verzichten, sollten Sie sich von einem Ernährungsexperten beraten lassen.
Versuchen Sie, die Luft aus dem Magen Ihres Babys zu bekommen, bevor sie in den Darm gelangt. Wenn Ihr Baby schnell trinkt, muss es eventuell öfter aufstoßen. Dabei ist eine aufrechte Position wichtig, entweder über der Schulter oder sitzend auf Ihrem Schoß. Streicheln Sie fest über den Rücken Ihres Babys, um die Luft nach oben zu befördern.
Eine leichte Bauchmassage kann die verspannten Muskeln Ihres Babys entspannen und ist besonders nach einem warmen Bad effektiv.
Gripe Water (Dill-/Kümmelwasser) ist ein altes Hausmittel. Obwohl seine Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt ist, verwenden einige Mütter es, sobald das Baby entsprechende Symptome zeigt. Es wärmt und entspannt den Bauch und wirkt sich säurehemmend aus. Üblicherweise sollte Dill-/Kümmelwasser erst nach dem 1. Lebensmonat verwendet werden. Beachten Sie vor der Verwendung jedoch immer den Beipackzettel.
Bestimmte Positionen sind für Babys mit Kolik angenehm. Legen Sie Ihr Baby mit dem Gesicht nach unten auf Ihren Arm. Dabei ruht der Kopf in Ihrer Armbeuge. Mit der Hand greifen Sie zwischen seine Beine. Versuchen Sie, Ihr Baby mit dem Gesicht nach unten auf Ihren Schoß zu legen, sodass der Kopf zur Seite gedreht ist. Bewegen Sie Ihre Beine vorsichtig seitlich hin und her. Denken Sie daran, Ihr Baby wieder auf den Rücken zu drehen, sobald es eingeschlafen ist.
Ein Vibrations- oder Schaukelstuhl kann den Abend retten, wenn Ihr Baby sich unwohl fühlt.
Wenn Sie die Flasche geben, sollten Sie eine Flasche wählen, die mit einem Anti-Kolik-Ventil ausgestattet ist und laut klinischen Tests sowohl Koliken als auch deren Symptome lindern kann. Achten Sie darauf, dass Sie einen Sauger mit dem für Ihr Baby geeigneten Nahrungsfluss verwenden und dass der Sauger immer mit Milch gefüllt ist, damit Ihr Kind keine Luft schluckt.
Probieren Sie es mit einem Schnuller, wenn sich Ihr Baby nicht beruhigen lässt. Wenn Ihr Kind Schmerzen hat, kann der Saugreflex helfen.
Alle Angaben in diesen Artikeln sind nur als allgemeine Informationen zu verstehen und ersetzen keinesfalls eine ärztliche Beratung. Wenn Sie oder Ihre Familienmitglieder an ernsten oder lang anhaltenden Symptomen oder Krankheiten leiden oder Sie medizinische Beratung benötigen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt. Philips AVENT kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die aus der Verwendung der auf dieser Website enthaltenen Informationen entstehen.