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Bologna
Die Bologna-Erklärung zur Schaffung eines europäischen Hochschulraumes wurde im Juni 1999 von 29 europäischen Bildungsministern unterzeichnet. Ziel war es unter anderem, ein System leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse in ganz Europa einzuführen sowie die Studienabschlüsse einheitlich in einem zweistufigen System aufzubauen.
Die UZH hat ab 2004 an allen Fakultäten die herkömmlichen Lizentiats- und Diplomstudiengänge durch die europaweit kompatiblen Bachelor- und Masterabschlüsse abgelöst.
ECTS Credits
Der Umfang der Studienleistungen wird mit dem Europäischen Kreditpunktesystem (European Credit Transfer and Accumulation System, ECTS) bemessen.
Mit den ECTS Credits wird der Arbeitsaufwand umschrieben, den Studierende voraussichtlich benötigen, um die definierten Lernziele der entsprechenden Lerneinheit zu erreichen (Präsenzzeit, Selbststudium, Vorbereitung für den Leistungsnachweis etc.). So wird jedem Modul eine Anzahl von ECTS Credits (grundsätzlich in ganzen Zahlen) zugewiesen, die dem für das erfolgreiche Absolvieren des Moduls erwarteten mittleren Arbeitsaufwand entspricht.
Ein ECTS Credit entspricht an der UZH einem erwarteten mittleren Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Im Rahmen eines Vollzeitstudiums sind pro Semester durchschnittlich 30 ECTS Credits zu erwerben.
Für die Vergabe von ECTS Credits müssen die Studierenden einen expliziten Leistungsnachweis bestehen. Das bedeutet, dass die Vergabe von ECTS Credits auf Basis blosser Anwesenheit ausgeschlossen ist.