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Hans Brodan sein Lebensweg wurde bestimmt vom sexuellen Missbrauch durch seinen Vater, es war der Grundstein für seine zerstörte Seele. Ein weiterer sexueller Missbrauch erfolgte in einem Kinderheim, er war gerade 12 Jahre alt. Als er das letzte Mal von seinem Vater missbraucht wurde, war er 14. Damit war der sexuelle Missbrauch aber noch lange nicht vorbei. Im selben Jahr wurde er monatelang von seinem Gesellen gezwungen, Zuschauer beim sexuellen Missbrauch eines Kollegen zu sein. Ebenso musste er noch im gleichen Alter wegen einer Nierenentzündung in ein Krankenhaus, dort wurde er von einem Arzt im Beisein einer Schwesternschülerin sexuell missbraucht. Mit 17 verliess er sein Elternhaus, er hat sich zu Hause absolut nicht mehr wohlgefühlt, brauchte eine andere Umgebung und andere Menschen um sich herum. Nach einem Autounfall lag er im Krankenhaus, dort sagte ein Arzt zu seinem Kollegen: »Der hat wohl kaum noch eine Überlebenschance, ich denke wir nähen die Schnittwunden zu und warten ab.« Den Ärzten war es absolut egal, dass Hans das Gespräch mitbekommen könnte. Er wanderte aus nach Kanada und hatte dort eine schöne Zeit, bis sein Vater ihn nach 31 Monaten unter einem Vorwand wieder zurückholte. Mit 22 Jahren wurde er in einer Arztpraxis aufs Widerlichste in seiner Würde verletzt. Seine erste Tochter kämpfte nach einem Unfall um ihr Leben. Der behandelnde Arzt sagte dazu: »Regt euch doch nicht so auf, ihr seid doch noch so jung und könnt noch viele Kinder haben.«
Keinesfalls soll dieses Buch als "Abrechnung" mit unserem Gesundheitssystem verstanden werden. Leider musste er aber viele negative Erfahrungen in einem Krankenhaus und einer Arztpraxis machen. Natürlich weiss auch Hans, dass es gute und sehr gute Ärzte sowie Krankenschwestern gibt.