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Beatrice Schmid, 1973 in Basel geboren, hat Literaturwissenschaft und Geschichte in Basel und Lausanne studiert, wo sie auch eine Assistentenstelle für neuere deutsche Literatur innehatte. Sie war Regieassistentin am Theater Basel und in Bern und arbeitet heute als Gymnasiallehrerin für Deutsch und Geschichte in Lausanne. Seit über zwanzig Jahren ist sie in Menschenrechts- und Klimagruppen aktiv.
Die Historikerin Beatrice Schmid ist auf dem Dachboden ihrer Eltern auf die unglaublichen Lebensgeschichten ihrer Grossmutter Marie und ihrer Grosstante Paula gestossen. Es sind Briefe, Fotos, Artikel und andere Unterlagen, in denen sich die Katastrophen sowie die Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Paula emigriert in den Anfangsjahren der Sowjetunion aus Basel nach Moskau, um am Aufbau einer neuen Gesellschaft mitzuwirken. Marie wird mit elf Jahren Waise und muss als Magd dienen. Sie sozialisiert sich politisch, beginnt zu schreiben und setzt sich für die Rechte der Frauen ein. Eindrücklich schildert Beatrice Schmid ihre Recherchereise.
Lesung und Gespräch mit Beatrice Schmid, Moderation Christiane Schmidt, Rotpunktverlag.
Auf dem Dachboden der Eltern stößt Beatrice Schmid an Weihnachten 2015 auf Briefe, Fotos und Dokumente ihrer Großmutter Marie und ihrer Großtante Paula. Vier Jahre lang folgte sie ihren Spuren durchs 20. Jahrhundert, die vom Gulag über den Widerstand im Nationalsozialismus bis zum Kampf für Frauenrechte reichen. Daraus entstanden ist ein ergreifendes Zeugnis zweier mutiger Frauen.