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Entgiftung
In den Fettdepots sind sehr viele Giftstoffe eingelagert. Diese sind meist fett- und nicht wasserlöslich, darum werden beim Fettabbau die Gifte ans Blut abgegeben. Es ist deshalb möglich, dass während der strengen Phase Entgiftungserscheinungen auftreten. Dies zeigt, dass der Körper gereinigt wird und sich von eingelagerten Gift- und Schadstoffen befreit.
Zur Unterstützung der Schadstoffausleitung eignet sich:
- mehr Wasser zu trinken
- ausreichend zu Salzen
- Süsswasseralgen (Chlorella pyrenoidosa oder Chlorella vulgaris)
- Basenpräparate und -tees
Sinnvoll ist es auch, die beiden Hauptausscheidungsorgane Leber und Niere mit naturheilkundlichen Mitteln zu unterstützen.
In den ersten Tagen der strengen Phase können verschiedenartige Entgiftungserscheinungen auftreten, u. a.:
a) Kopfschmerzen
In diesem Fall:
- genügend trinken
- salzen
- eventuell Basenmittel oder Basentees verwenden.
b) trockene Haut
Extrem trockene Haut könnte ebenfalls eine Entgiftungserscheinung sein; die Haut ist zu säurehaltig. In diesem Fall können Basenmittel Abhilfe schaffen, und es ist wichtig, viel zu trinken. Ab der 3. Woche auf ausreichend gesunde Öle mit hohem Omega-3-Fettsäureanteil achten!
c) Haarausfall bei starker Gewichtsabnahme
Haarausfall kann auch Zeichen einer starken Entgiftung sein, die mit Nierenmitteln (z. B. Solidago) und Basenkapseln unterstützt werden kann. Hilfe bieten können Silicea D 12 und/oder Kieselsäure. Wenn die ausgefallenen Haare analysiert werden, findet man darin meist sehr viele Schwermetalle und andere Umweltgifte. Nach der Entgiftung hört der vermehrte Haarausfall wieder auf! Gegen Haarausfall hilft auch das ab der dritten Woche erlaubte kaltgepresste Öl.
d) Durchfall
Bei Durchfall will der Körper weitere Giftstoffe schnell loswerden. Wir empfehlen, zu jeder Mahlzeit einen Teelöffel in etwas Wasser aufgelöste Flohsamenschalen einzunehmen. Flohsamen sind in der Lage, sehr viel Wasser im Darm zu binden und sorgen so für einen ausgeglichenen Stuhlgang. Alternativ kann Leinsamen verwendet werden. Wenn das nicht helfen sollte, für ein paar Tage Lopedium Iso Brausetabletten trinken, die frei verkäuflich in jeder Apotheke zu beziehen sind. Bei starkem Durchfall nimmt man zu Beginn gleich zwei Stück, dann nach jedem dünnen Stuhlgang eine. Man kann bis zu vier Tabletten pro Tag einnehmen. Wenn auch das keine Linderung bringt, suchen Sie Ihren Hausarzt auf.
Frieren
Bei Metabolic Balance® bekommt man in der strengen Phase etwas weniger Kalorien, als der Körper verbraucht. Das Kältegefühl entsteht dadurch, dass der Körper Energie einsparen will. 30 bis 40 Prozent der verbrauchten Kalorien werden für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur gebraucht.
Da normalerweise der Grossteil der Wärme über die Extremitäten abgegeben wird, werden diese bei der Ernährungsumstellung weniger stark durchblutet, um den Verlust an Wärme möglichst niedrig zu halten.
Heisses Wasser, Bäder, Wechselduschen oder Sauna, um den Kreislauf anzuregen, wirken hier oft Wunder.
Weitere Massnahmen: mit Ingwer und Chili würzen, evtl. ein Ingwerwasser zu den Mahlzeiten trinken.
Eine gute Erklärung ist, dass Fett auch die Aufgabe hat, uns vor Kälte zu schützen. Wenn also Fett abgebaut wurde, haben wir sozusagen unseren „Pelzmantel aus Fett“ ausgezogen. Das Frieren zeigt somit, dass der Prozess begonnen hat – eine erfreuliche Botschaft!
Blähungen
Bei Blähungen empfehlen wir:
- Gemüse kurz dünsten
- Kochwasser wegschütten und neues verwenden, weil sich die blähenden Substanzen im Wasser befinden
- langsam essen
- gut kauen
- ausreichend trinken (möglichst stilles Mineralwasser)
- regelmässige Bewegung, etwa ausgedehnte Spaziergänge.
Empfehlenswert ist auch die Einnahme von Bitterelixier vor dem Essen. Nach der strengen Phase können Fenchel-, Kümmel- oder Kamillentee helfen.
Empfohlene Gewürze und Gemüsesorten:
- Basilikum
- Bärlauch
- Ingwer
- Fenchel
- Knoblauch