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Diese Pflanzenart finden Sie im „Jungle Trek“. Sie ist auch Teil der «Botanica-Ausstellung“.
Systematik
|Ordnung||Ericales|
|Familie||Sapotaceae|
|Unterfamilie|
|Gattung||Manilkara|
|Art||Manilkara zapota|
Beschreibung
Der Breiapfelbaum wird bis 30m hoch bei einem Durchmesser von 1.5 m. Seine dichte Krone besteht aus den typischerweise horizontal angeordneten Seitenästen. Der Stamm ist lang und zylinderförmig und seine Rinde ist braun und oftmals brüchig mit kleinen rechteckigen Schuppen. Der Wurzelstock ist bei diesem Baum sehr ausgeprägt und gut entwickelt. Die einfachen Laubblätter stehen wechselständig in Gruppen an den Spitzen der Zweige.
Die Blüten wachsen in den Blattachsen an braunen und behaarten Blütenstielen. Die glockenförmigen Blüten bestehen aus je sechs Kelch und Blütenblättern, die in zwei Kreisen angeordnet sind.
Die Frucht des Breiapfelbaumes ist rotbraun und eiförmig mit einer dicken bräunlichen Haut. Sie enthält zwischen 1 und 12 braun-schwarze Samen.
Lebensraum
Der Breiapfelbaum stammt ursprünglich aus den Tropenwäldern in der Yukatan-Region in Mexiko, im Norden von Belize und im Nordosten von Guatemala. Schon vor längerer Zeit wurde er in ganz Mexiko, Zentralamerika und dem nördlichen Südamerika angesiedelt. Mittlerweile wird er in fast ganz Südamerika, den Westindischen Inseln, in Florida, Südostasien, Australien und dem tropischen Afrika kultiviert. Er bevorzugt das warme und feuchte Klima der tief gelegenen Wälder, findet sich aber in Höhen bis zu 2’800 m. Der Breiapfelbaum ist sehr anpassungsfähig und kann auf vielen verschiedenen Böden wachsen. Er bevorzugt jedoch leicht basische, gut drainierte Böden von mittlerer Textur.
Verwendung
Der Milchsaft dieses Baumes wird durch Anzapfen des Stammes gewonnen und zur Herstellung von Naturgummi verwendet. Unter dem Namen Chicle entsteht so auch Naturkaugummi.
Die Frucht wird in den Tropen als Obst gegessen.
Extrakte aus den Blättern wirken gegen Diabetes. Sie wirken zudem antioxidativ und senken den Cholesterinspiegel.
Der Acetonextrakt aus den Samen wirkt antibakteriell.
Ein Fruchtextrakt ist wirksam gegen zwei Enzyme, welche die lichtbedingte Hautalterung beschleunigen.
Bedrohung
Diese Art ist nicht bedroht.