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Wie die Liquidatoren des Vereins am Donnerstag mitteilten, mussten sie gegenüber dem Untersuchungsrichter Zahlungsunfähigkeit einräumen. In der Liquidationsbilanz sind Schulden in Höhe von 680000 Franken ausgewiesen. Diesen stehen Werte in Höhe von rund 480000 Franken gegenüber, etwa in Form von 6000 Comic-Werken, Serigrafien sowie Originalzeichnungen bekannter Zeichner wie Derib, Mordillo, Cosey, Zep, Morris oder Rosinsky. Komme es zu einer Versteigerung, würden die Werke unter Wert verkauft, bedauern die Liquidatoren.
Die finanziellen Probleme des Festivals waren im Dezember 2004 bekannt geworden, als die Gemeinde Siders ihre finanzielle Unterstützung einstellte. Nach 21 Jahren mussten die Veranstalter deshalb das Aus bekannt geben, der Verein wurde aufgelöst.
In die Bresche springt die Stadt Lausanne, die vom 2. bis 4. September dieses Jahres das 1. Comic-Festival Lausanne durchführen will.
Digitalfilm ist die Zukunft
Bis die Kinos weltweit flächendeckend mit dem neuen Projektionssystem ausgestattet werden, kann es jedoch dauern. Denn noch streiten die Studios und die Kinobesitzer darüber, wer die teure Ausrüstung zur digitalen Vorführung von Filmen bezahlen soll. Die Digital Cinema Initiatives war vor drei Jahren von Disney, Twentieth Century Fox, MGM, Paramount, Sony, Universal und Warner Bros. gegründet worden, um eine einheitliche Norm für Digitalfilme auszuhandeln.