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bis 24. Februar 2019, Kunstmuseum Bern
Die Ausstellung «The Quiet Eye» zeigt erstmals ausgewählte Farbfotografien von Felicitas Vogler sowie Gemälde und Zeichnungen von Ben Nicholson, die Felicitas Vogler dem Kunstmuseum Bern vermachte.
Der englische Künstler Ben Nicholson (1894–1982) und die deutsche Fotografin Felicitas Vogler (1922–2006) verbrachten die Jahre 1958 bis 1971 zusammen im Tessin. Oft war das Paar in der Natur unterwegs und unternahm Reisen, vor allem nach Italien und Griechenland. Nicholson zeichnete, Vogler fotografierte. Im Atelier schuf Nicholson Stillleben und Landschaftsgemälde, in denen sich gegenständliche Elemente und abstrakte Formen die Waage halten. In ihrer zurückhaltenden, auf nuancenreichen Weiss- und Brauntönen basierenden Farbigkeit wirken sie leicht und präzise zugleich. Auch in Voglers Fotografien geht es nicht um Wiedererkennbarkeit; das Landschafts- und Architekturerlebnis ist vielmehr kondensiert in Ausschnitten, die sich dem Unspektakulären zuwenden und den Raum flächig erscheinen lassen.
Es ist eine Welt, in der die Dinge miteinander und mit den Betrachtenden verbunden sind. Eine «lichte welt», wie Felicitas Vogler ihren 1969 erschienenen Bildband nannte, geprägt oft von melancholischer Heiterkeit und heiterer Melancholie. Der Titel «The Quiet Eye» entstammt der englischen Ausgabe des Bandes.