Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03139.jsonl.gz/1171

Sollte man einen Apfelbaum spritzen, der in einem Topf gepflanzt wurde?
Generell gilt: Ein Apfelbaum im Topf oder Gefäss wird nicht anders behandelt als ausgepflanzt im Garten. Wenn es sich um eine gesunde Pflanze handelt, ist Spritzen nicht notwendig. Auch vorbeugend gegen Krankheiten würde ein Spritzmittel eher das Gegenteil des erwünschten Effekts bewirken, indem es die Resistenzen der Schädlinge fördert. Sollte es im Verlauf der Vegetationsperiode tatsächlich zu Schädlingsbefall kommen, kann der Coop Pflanzendoktor weiterhelfen.
Welche Beeren wachsen an einem Ort, an dem nur morgens die Sonne scheint?
Vor allem buschige Beeren wie Stachelbeeren und Himbeeren können problemlos an der Ostseite des Hauses oder Gartens gepflanzt werden. Jedoch könnte sich die Reifezeit der Früchte an diesem Platz im Vergleich zu Beeren, die an einem im Westen liegenden Standort gepflanzt wurden, etwas verzögern. Erdbeeren hingegen eignen sich grundsätzlich nicht für einen nach Osten ausgerichteten Standort, da sie dort nicht genügend Aroma entfalten können.
Wie bekämpft man Birnengitterrost?
Der Birnengitterrost ist ein wirtswechselnder Pilz. Er befällt in erster Linie die Wacholderpflanzen und von dort aus die Blätter von Birnbäumen, indem seine Sporen durch den Wind übertragen werden. Früchte werden vom Birnengitterrost nicht befallen. Bei der langfristigen Bekämpfung des Birnengitterrosts ist es unerlässlich, zunächst einmal den Wacholder als Wirtspflanze in der nahen Umgebung des Birnbaums zu entfernen. Beim Birnbaum selbst kann ein Pilzschutzmittel wie die «Rondo Kombi» von Maag zum Einsatz kommen. Die Anwendung sollte im Abstand von 14 Tagen zweimal wiederholt werden.
Unter welchen Bedingungen wachsen Himbeeren am besten auf dem Balkon?
Grundsätzlich lieben Himbeerpflanzen einen halbschattigen Standort. Deshalb gedeihen sie im Kübel auf dem Balkon am besten an einem Platz mit Ost-West-Ausrichtung. Die Pflanze wächst sehr gut in herkömmlicher Beerenerde ohne Torf und darf nicht zu grosszügig gegossen werden. Auf keinen Fall sollte überschüssiges Wasser tagelang im Topf-Untersetzer stehen bleiben. Im ersten Jahr ist es empfehlenswert, zur frischen Erde zusätzlich ein- bis zweimal einen Flüssigdünger zu geben.
Was tun, wenn der Mini-Nektarinen-Baum von der Kräuselkrankheit befallen ist?
Die Kräuselkrankheit an Nektarinen-Bäumen sollte man in der Regel im Spätwinter (Februar) mit einem Kupfermittel behandeln. Wenn die Knospen schwellen, kann der Pilz mit Kupfer am effektivsten bekämpft werden. Erkrankt das Bäumchen erst nach der Blütezeit, ist die Behandlung schwieriger. Stark betroffene Blätter sollte man vorsichtshalber entfernen, da diese nicht mehr zur Versorgung des Baums beitragen.
Ein Baum mit der Kräuselkrankheit wird im Sommer Früchte tragen, allerdings kann der Fruchtbestand aufgrund des Befalls geringer ausfallen. Um Folgeerkrankungen des Baums vorzubeugen, sollte dieser mit einem Pilzschutzmittel wie beispielsweise «Pilzschutz FLINT» von Gesal behandelt werden.