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Das einzige Tor im Stadion Luigi Ferraris in Genua schoss der Chilene Arturo Vidal nach einer guten halben Stunde, als er nach der Vorarbeit von Stephan Lichtsteiner für die Gäste traf. Juventus-Fans waren zu der Partie nicht zugelassen, nachdem es am letzten Wochenende im Derby gegen Torino (1:2) zu Ausschreitungen gekommen war.
Dank dem Sieg liegt Juventus in der Tabelle mit 17 Punkten Vorsprung uneinholbar vor dem zweitplatzierten Lazio Rom. Der vierte Titel in Serie ist der «Alten Dame» damit nicht mehr zu nehmen.
Bei allen diesen Titeln war auch Stephan Lichtsteiner dabei, der 2011 aus Rom (Lazio) nach Turin gewechselt hatte. Für Juve ist noch immer das Triple möglich. Im Champions-League-Halbfinal empfängt Juve am Dienstag im Hinspiel Real Madrid, im Cupfinal kommt es zum Duell mit Lazio Rom. (si)
9. März 1908: Verärgerte Mitglieder von Milan treten aus dem Club aus und gründen mit dem Internazionale FC einen eigenen Verein. Massgeblich an der Abspaltung beteiligt sind Schweizer Fussballer.
1899 ist die Welt in Mailand noch in Ordnung. Britische Auswanderer gründen den Milan Cricket and Football Club, aus dem später die ruhmreiche AC Milan wird. Auch zahlreiche Schweizer gehören damals im südlichen Nachbarland zu den Entwicklungshelfern in Sachen Fussball, denn die Schweiz war noch vor Italien vom Spiel mit dem Lederball infiziert worden.
Nachdem die Italiener selber gelernt hatten, wie es geht, wollten sie sich von den Ausländern abnabeln. Eine solch internationale Mannschaft, wie …