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Auf lokaler Ebene regelt jede Gemeinde in ihrer Verfassung und in ihren Gesetzen, welche Sprache bzw. welches Idiom Amts- und/oder Schulsprache ist. Gemäss Art. 16 des Bündner Sprachengesetzes gelten Gemeinden, in denen mindestens 40 % der Einwohner das angestammte Idiom sprechen, als amtlich einsprachig, und Gemeinden, in denen wenigstens 20 % das angestammte Idiom sprechen, als amtlich zweisprachig. Die Gemeinden haben auch die Möglichkeit, anstelle eines Idioms Rumantsch Grischun als Amtssprache zu bezeichnen.