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Trotz 14 Paraden von Ramon Kusnandar verlor die Schweizer U19-Nationalmannschaft auch ihr zweites Testspiel in Siggenthal gegen die Alterskollegen aus Tschechien. Auf das 18:23 am Freitagabend, als der Stäfner Keeper nur Ersatz war, folgte am Samstagmorgen ein 18:20.
Eine ganz starke Phase hatte der noch nicht 17-Jährige Mitte der zweiten Halbzeit, als er sich in sieben Angriffen nur ein einziges Mal bezwingen lassen musste und unter anderem auch einen Penalty abwehrte. Damit ermöglichte Kusnandar seinen Vorderleuten nach einem 4-Tore-Rückstand den Anschlusstreffer. Den Ausgleich schafften die Schweizer jedoch nie.
"Auch wenn es nur ein Testspiel war, fand ich es sehr schade, dass wir zweimal verloren haben", sagt Kusnandar. Dabei hätten sie durchaus die Chance gehabt, mindestens einen Sieg einzufahren. "Unsere Abwehr stand in beiden Spielen sehr kompakt und solid, dadurch konnten Mathieu (Seravalli, Red.) und ich eine solide Leistung abrufen. Unsere grösste Baustelle sind jedoch technischen Fehler, deren Anzahl müssen wir so schnell wie möglich senken." Mit je 18 Turnovers pro Partie hatten die Schweizer genau doppelt so viele zu verzeichnen wie die Tschechen.