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(Ein Erfahrungsbericht)
Thema: Arbeit mit dem Unterbewusstsein bei kognitiver und kommunikativer Einschränkung des Klienten
«Je grösser und stärker er wird, je mehr wird das Haare schneiden bei ihm zum Kampf, da er sich mit Weinen und sich dagegen Aufbäumen wehrt. Kannst Du da eventuell mit Hypnose etwas machen?», fragte mich sein Vater in einem Gespräch Anfang Januar 2020.
Die Rede war von X*, einem seit Geburt an kognitiv eingeschränkten 14-jährigen Jungen, dessen Kommunikation aus Lauten und Gesten bestand. Weiterhin war X nur schwer in der Lage, einige Minuten ruhig zu sitzen. Wie sollte da Hypnose mit «Induktion, Vertiefung der Induktion, Intervention und Aufwachphase» (Prinzing 2017) möglich sein, da er meine Information nicht umsetzen konnte? Ich hätte beinahe Nein gesagt, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es doch möglich sein müsste, mit dem Unterbewusstsein des Jungen zu arbeiten, wenn man bedenkt, dass «in der Hypnose die normale Beziehung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein so umstrukturiert wird, dass das Unterbewusstsein dominiert.» (Weiss, 2018, S. 36). Read more