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eine Weiterentwicklung der Caesar-Verschlüsselung
Die Verschlüsselung nach Vigenère ist eine Entwicklung, die die simple Verschiebung der Buchstaben, wie in der Caesar-Verschlüsselung, komplizierter macht und trotzdem für das Chiffrieren und das Dechiffrieren praktikabel ist.
Bei der Caesar-Verschlüsselung kann durch Verschiebung der Buchstaben ein chiffrierter Text innerhalb kurzer Zeit dechiffriert werden. Sie ist also leicht zu knacken.
Bei der Vigenère Verschlüsselung ist die Buchstaben-Verschiebung nicht regelmässig. Sie wird gemäss einem Code-Wort vorgenommen. Dieses Code-Wort ist nur dem Empfänger bekannt.
Die Vigenère Verschlüsselung stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Franzose Blaise de Vigenère (1523–1596) hat die Ideen seiner Vordenker Johannes Trithemius (1462–1516), Giovan Battista Bellaso (ca. 1505–1568/81), Leon Battista Alberti (1404–1472) und vor allem Giovanni Battista della Porta (1535–1615) aufgegriffen und zu einer sehr starken Verschlüsselungsmethode kombiniert.
Mit der sogenannten Tabula recta, einer quadratischen Tabelle aller 26 x 26 Buchstaben, später als carré de Vigenère oder Vigenère-Quadrat bezeichnet