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Nach Sepp Blatter und Michel Platini ist nun auch der frühere Funktionär Worawi Makudi von der Ethikkommission des Fussball-Weltverbandes für 90 Tage suspendiert worden. Derweil zieht der ehemalige Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen (56) offenbar eine Kandidatur als Präsident der Fifa in Betracht.
Der ehemlalige Fifa-Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen denkt offenbar über eine Kandidatur als Fifa-Präsident nach, berichtet «blick.ch» am Montagabend. Mehrere Personen hätten ihn darauf angesprochen, dass er als ehemalige Nummer 2 der Fifa nun die ideale Person sei, um die notwendigen Reformen durchzuziehen, wird der Walliser zitiert.
Zen-Ruffinen arbeitete bis 2002 beim Welt-Fussballverband. Während vier Jahren war er Generalsekretär. 2002 verliess er die Fifa im Streit, nachdem er in einem Bericht auf Machtmissbrauch und Korruption innerhalb der Fifa aufmerksam machte.
Am 26. Februar wird der Nachfolger von Sepp Blatter gewählt. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis am 26. Oktober.
Inzwischen wurde ein weiterer Fifa-Funktionär für 90 Tage suspendiert. Thailands Verbandspräsident Worawi Makudi wird ein Verstoss gegen den Fifa-Ethikcode vorgeworfen. Makudi war mehrfach der Korruption und Veruntreuung von Geldern beschuldigt worden, hatte dies aber immer bestritten. Bis letzten Mai war er Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees.sda / pan