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Spielfilm von
Michael Gordon
mit Rock Hudson, Doris Day, Tony Randall, Thelma Ritter, Nick Adams, Julia Meade, Allen Jenkins, Marcel Dalio u.a.
US 1959, 102', Digital HD, OV/d
Die Innenarchitektin Jan Morrow und der Komponist Brad Allen teilen sich im New York der 1950er-Jahre einen Gemeinschafts-Telefonanschluss – ohne sich zu kennen oder viel voneinander zu halten: Brad besetzt meist die Leitung, um mit seinen stets wechselnden Affären zu telefonieren, was Jan je länger je mehr dazu treibt, in die Telefonate einzugreifen und Brad als Charmeur auffliegen zu lassen. Eines Tages begegnen sie sich zufällig und sind sich auf Anhieb sympathisch, doch realisiert nur eine Person von beiden, wer das Gegenüber wirklich ist. Eine frivole Komödie voller Zweideutigkeiten und formal wunderbar-inszenierten Split-Screens während den zahlreichen Telefon-Sequenzen und nicht zuletzt ein Doris-Day-Klassiker.
«Heute erkennen wir, dass ‹Sex and the City› oder die meisten Julia Roberts/Cameron Diaz-Filme eigentlich das Rezept der erfolgreichsten Doris-Day-Filme aufarbeiten. (...) In ‹Pillow Talk› verfolgt der maskuline Rock Hudson die widerwillige Doris Day durch eine Folge von Missverständnissen und Zweideutigkeiten. Der pfiffige Titelsong und die Kombination von Rocks Granit-Kinn und Doris’ ebenso solider Frisur sind für den Mainstream-Stil von 1959 genauso typisch wie Autos mit Heckflossen und Nierentische.» (William Thomas, empireonline.com, 14.10.2015)