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Der Abbau von Diamanten ist mit denselben ökologischen und sozialen Problemen verbunden wie der Abbau von Edelmetallen. Afrikanische Länder, in denen dieser hauptsächlich betrieben wird, leiden ständig unter bewaffneten Konflikten, die durch den illegalen Handel mit Diamanten finanziert werden, den sogenannten "blood diamonds" oder "Blutdiamanten".
Infolge dieser Probleme wurde der Kimberley-Prozess eingeführt, der eine obligatorische Kontrolle der Herkunft von Diamanten vorsieht, um die Finanzierung von Konflikten durch Diamanten zu verhindern.
Dennoch bleibt dieses Problem trotz aller unternommenen Bemühungen aufgrund von Lücken im Überwachungsprozess bestehen. Auch andere Probleme im Zusammenhang mit dem massiven Diamantenabbau bestehen trotz der erzielten Fortschritte weiterhin. Im Kimberley-Prozess werden nämlich all diese andern Unwägbarkeiten, wie die Abholzung des Regenwaldes, die Umweltverschmutzung, die Ausbeutung von Kindern in den Mienen und so weiter, nicht erfasst. Es liegt auf der Hand, dass es nicht nachhaltig ist, sich jeweils nur mit einem Problem zu befassen.
Darüber hinaus wird der Markt für den Diamantenabbau von einer kleinen Gruppe von Akteuren kontrolliert und beherrscht, die das Marktmonopol besitzen. Es gibt 10 bis 15 Zwischenhändler, bevor ein Diamant in die Hände eines Juweliers gelangt. Es gibt also immer noch viele Grauzonen, die es nahezu unmöglich machen, die Rückverfolgbarkeit und Transparenz von Diamanten zu gewährleisten. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um kleine Schmuckdiamanten handelt, die einen Durchmesser von 1 bis 4 mm haben können.
Ihre massenhafte Produktion macht es unmöglich, sie zurückzuverfolgen. Das liegt daran, dass sie in sehr grossen Mengen produziert werden, die alle aus verschiedenen Minen stammen. Es ist daher unmöglich, die genaue Herkunft jedes einzelnen kleinen Diamanten zu bestimmen.
Darüber hinaus zerstört der Diamantenabbau grosse Flächen natürlicher Bodenschätze mit langfristigen und grossflächigen Auswirkungen auf die Umwelt. Der Prozess greift in die natürlichen Lebensräume der lokalen Flora und Fauna ein und verringert so die Populationen von wilden Tieren. Beim Abbau von Diamanten entstehen auch Treibhausgase, die stark zum Klimawandel und zur Luft- und Wasserverschmutzung beitragen und die Lebensbedingungen vor Ort für immer verändern.
Diamanten, die als „Zuchtdiamanten", „synthetische Diamanten", „kultivierte Diamanten“ oder „Labordiamanten“ bezeichnet werden, sind chemisch, physikalisch und optisch zu 100 % identisch mit Diamanten aus Bergwerken. Dennoch hält sich in unserer Gesellschaft bis heute der Mythos, dass sie nicht authentisch sind. Als ethisch orientierter Juwelier ist es daher unsere Pflicht, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Es handelt sich nämlich um echte Diamanten. Der einzige Unterschied zu Minendiamanten besteht in ihrem Herstellungsprozess. Durch den Herstellungsprozess entstehen bei kultivierten Diamanten keine der sozialen und ökologischen Risiken, die bei Diamanten aus Minen entstehen. Ausserdem ist die Umweltverschmutzung bei der Herstellung von kultivierten Diamanten viel geringer. Die Verwendung dieser Alternative bedeutet also einen grösseren Respekt für die Natur und die Gesellschaft.
Bei Zuchtdiamanten handelt es sich also um echte Diamanten, die in einem Labor hergestellt werden, das die echten Bedingungen nachahmt, unter denen Diamanten in der freien Natur natürlich wachsen. Diese Diamanten sind physikalisch, chemisch und optisch identisch mit Diamanten aus Minen.
Bei AGUAdeORO, werden unsere Schmuckstücke ausschliesslich aus im Labor gezüchteten Diamanten und Fairtrade-Gold hergestellt, das offiziell von Max Havelaar zertifiziert ist. Dies ermöglicht eine geringere ökologische Belastung und keine negativen sozialen Folgen bei der Herstellung all unserer Schmuckstücke.
Wir sind stolz darauf, zu den wenigen Schweizer Juwelieren zu gehören, die den Wandel vorantreiben. Erfahren Sie mehr über unsere Philosophie, indem Sie unsere Website besuchen https://aguadeoro.ch/