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In der Installation Altroparlanti projiziert ein Videoprojekt zwei Lichtstrahlen auf eine Wand, in deren Mitte zwei Lautsprecher hängen. Die Lichtstrahlen bilden zwei Kreise, die sich auf der Wand bewegen, und wenn sie die Außenkanten an den Seiten oder am Boden berühren, prallen sie zurück, als seien sie gegen ein physisches Hindernis gestoßen. Die Bewegung der Lichtkreise ähnelt der eines Tennisballs, dessen Flugbahn von den Hindernissen, auf die er unterwegs trifft, verändert wird. Wenn die Kreise auf ihrem Pfad auf einen der beiden Lautsprecher treffen, geben diese das im Vorhinein aufgezeichnete Geräusch eines Tennisballs, der auf ihre Oberfläche aufschlägt, ab. Indem das visuelle und das akustische Feld gemäß eines scheinbar kausalen Prinzips wiederholt durchkreuzt wird, wird ein Kurzschluss zwischen der visuellen und der auditiven Wahrnehmung erzeugt, der unser Vertrauen in unsere Erfahrung der Realität schwächt, wenn auch nur für einen Augenblick.