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Der August verlief wie bereits die beiden anderen Sommermonate Juni und Juli zu warm, allerdings fiel der Temperaturüberschuss mit gut 0,5 bis 1,5 Grad zur Norm von 1981 bis 2010 etwas tiefer aus als in den Vormonaten. Somit rangiert der August 2019 nicht unter den wärmsten Augustmonaten seit Messbeginn.
Niederschlag fiel besonders im Süden deutlich mehr als in einem durchschnittlichen August zu erwarten wäre, teilweise fiel das Doppelte der zu erwartenden Menge. Im Norden ist die Verteilung unregelmässig, grob betrachtet wurden jedoch die für einen August üblichen Regenmengen verzeichnet.
Zu trocken war es speziell im Raum Genf. Abgesehen von der Alpensüdseite, die ein kleines Defizit an Sonnenstunden aufweist, gab es in etwa die zu erwartende Anzahl Sonnenstunden. In der Nordwestschweiz und auf den Jurahöhen konnte allerdings bereits gestern ein kleiner Überschuss registriert werden, heute Freitag und am Samstag kommen noch einige Stunden Sonnenschein dazu.
Grosse Niederschlagsereignisse
Insgesamt fielen weniger die sonnigen und warmen bzw. heissen Tage in diesem Monat auf, sondern vielmehr die grösseren Niederschlagsereignisse um den 6. und 7. August, im Süden und im Bündnerland am 11. und 12. August sowie um den 19. August. In der Folge gab es einige Tage mit zähem Hochnebel, wie man ihn eher im Oktober oder November erwarten würde. Vor allem in der Zentralschweiz gab es gebietsweise über zwei bzw. drei Tage kaum einen Sonnenstrahl.
Zum Ende des Monats hin folgte nochmals ein recht sonniger und sommerlich warmer Wetterabschnitt, der zumindest gebietsweise auch nochmals Hitzetage und lokal sogar die eine oder andere Tropennacht brachte.
Genaue Zahlen zum Monat August 2019 folgen anfangs September.