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Zunfthaus
Das Zunfthaus der E.E. Zunft zu Schiffleuten – wo wäre es heute?
Die 2 Montagen sollen veranschaulichen, wo unsere Zunftbrüder aus den vergangenen Jahrhunderten gefeiert, gegessen, getrunken, diskutiert und auch gearbeitet haben.
Um den Abbildungen einen knappen Hintergrund zu verleihen, sind nachfolgend einige Fakten zur Geschichtge des Zunfthausese der E. E. Zunft zu Schiffleuten aufgeführt:
- 1402 Bewilligung zum Bau des Zunfthauses zu Schiffleuten
- 1533 Brand des Zunfthauses der E.E. Zunft zu Schiffleuten, und nachfolgender Wiederaufbau mit Hilfe eines zinslosen Darlehens des Rates.
- 1838 Verkauf des Zunfthauses der E.E. Zunft zu Schiffleuten an die Stadt Basel . Das Zunfthaus fiel, wie das benachbarte Rheintor, einer Strassenkorrektur zum Opfer, da an dieser Stelle ein Engpass bestand, es konnten keine zwei Fuhrwerke einander passieren.
Geschichtlicher Hintergrund:
Zum Bau des ersten Zunfthauses der Zunft zu Schiffleuten erteilte der Rat der Stadt Basel anno 1402 die Bewilligung. An der Schifflände erbauten die Zunftbrüder hart am Strom ihr mit dem Ankerwappen geschmücktes Haus. In der Nacht zum 28. März 1533 brannte das Zunfthaus bis auf den Grund nieder. Dabei wurden viele wichtige Zunfturkunden vernichtet. Auf Anfrage des Schiffleuten Ratsherrn Erhard Merian bewilligte der Rat der Stadt Basel ein zinsloses Darlehen von 200 Gulden, das den Wiederaufbau ermöglichte. Für den Schmuck der Zunftstube stifteten die eidgnössischen Stände prächtige Wappenfenster.
Im 19. Jahrhundert versetzten die aufkommenden Eisenbahnen der Schifffahrt auf dem Rhein praktisch den Todesstoss. Die im Aufschwung begriffene Dampfschifffahrt war ebenfalls dafür verantwortlich, dass die Basler Schiffleute ihre berufliche Existenzgrundlage sukzessiv verloren und sich anderen Eikommensquellen zuwenden mussten. 1838 ist das schmucklose und verwahrloste Zunfthaus der Stadt Basel zum Abbruch verkauft worden. Die schönen Wappenscheiben wurden an den Schützenverein Winterthur verkauft und sind seither in der Eulachstadt zu bewundern.
Spenden:
2005 haben Mathi, Basti und Noa Thurneysen bei Ihrer Aufnahme das Zunfthaus angesprochen und aus dieser Initiative heraus eine kleine Spendensammlung eingeleutet.
Dies sind die Beträge die bisher gesammelt worden sind:
2005: 822 CHF
2006: 600 CHF