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Akustik Workshop © Etienne Schorro
Diese Beispiele der Psychoakustik dienen einem besseren Verständis für die Raumakustik und das Mikrofonieren. Grundlagen des Recordings und Mixdowns.
Der Onlinelehrgang ist eine Kurzfassung und als Stütze für die Absolventen unserer Workshops gedacht. Melden Sie sich auch auf unserer Facebook Gruppe an.
Grundlagen Hörphysiologie und Psychoakustik
Wie lange ist die Welle
Eine Welle beginnt beim Nullpunkt und geht dann über den Spitzenweg wieder über den Nullpunkt zum Tiefstwert zurück zum Nullpunkt.
Die gesamte Welle wird auch als eine Periode angegeben.
Man spricht beim Ausschlag von der Amplitude. Eine grosse Amplitude entspricht einem lauten Ton eine kleine Amplitude einem leisen Ton.
Wichtig: Für die Darstellung werden sehr oft wellen wie sie sich im Wasser ausbreiten gezeichnet. In Wirklichkeit breiten sich Schallwellen als Unterdruck- und Überdruck-Gebiete durch den Raum aus.
Interferenz
Beim Mischen Mastern und Aufnehmen ist es wichtig diesen Effekt zu kennen und die nötigen Massnahmen zu ergreifen, dass die Interferenz nicht den Klang der Musik negative beeinflusst.
a) Zwei Wellen überlagern sich selbst, sie werden kumuliert die Amplitude des Ergebnisses ist doppelt so gross.
b) Zwei Wellen laufen einander entgegen. Dies kann bei einzelnen Frequenzen passieren oder bei ganzen Aufnahmen. Eine Interferenz kann durch falsches platzieren von Mikrofonen entstehen oder durch den unbedachten Einsatz von Filtern in EQ usw..
Stehende Wellen
Stellen Sie sich jeden Raum for wie der Bauch eines Musikinstrumentes. Der Raum bewirkt z.b., dass die Gitarrenseiten lauter zu hören sind, als wenn sie frei schwingen. Um sich vorzustellen was bei einer stehenden Welle passiert, stellen sie sich eine Strassenlaterne vor. Wenn Sie nun einfach mit viel kraft dagegen drücken, wird sie sich kaum bewegen. Sie können aber mit etwas Geschick, die Eigenresonanz der Stange finden, und mit leichten Stössen im richtigen Moment anregen. Sie werden die Laterne so stark zum Schwingen bringen, dass oben die Lampe erlischt.
a) Wenn eine Welle in ihrer Ausbreitung genau die Ausmasse eines Raumes erlangt, schwingt sie länger nach, als wenn sie an ihren Enden gebrochen wird.
b) In einem Geschlossenen Raum, können auch «halbe» Wellen schwingen. Hier wird der Raum aus der Mitte zu Überdruck und Unterdruck angeregt.
Wenn der Raum stehende Wellen aufweist, werden die Grundfrequenz und deren Obertöne stärker angeregt als die übrigen Frequenzen, dies führt zu einem Kamm ähnlichen Frequenzgang des Raumes. Um die stehenden Wellen zu berechnen habe ich ein Mac OS X Dashboard Widget 43 KB oder ein Windows Sidebar Gadget 41 KB programmiert.
Obwohl hier die Wellen wie zuoberst bei «die Welle» erklärt falsch gezeichnet ist, sieht man sehr gut, weshalb die Welle an der Wand eines Raumes nur schlecht gedämmt werden kann. Da die Welle an der Wand nicht gebrochen wird, gibt es hier beim Nullpunkt auch kaum Ausschläge, die man dämmen kann.
Mehr zum Thema Raumakustik (PDF zur Schalldämmung in Räumen)
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