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"Ich glaube, es ist wahrscheinlicher, dass es zu den Zöllen kommt", sagte Trump bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Grossbritanniens Premierministerin Theresa May in London.
"Wir werden wahrscheinlich miteinander reden, während die Zölle gelten und bezahlt werden", sagte er. "Millionen von Menschen fluten durch Mexiko. Das ist nicht akzeptabel", sagte Trump.
Am Mittwoch soll es in Washington zu einem Treffen der Aussenminister beider Länder, Mike Pompeo und Marcelo Ebrard kommen. Dabei sollen Möglichkeiten erörtert werden, die Zölle abzuwenden.
Trump will vom 10. Juni an Strafzölle gegen Einfuhren aus Mexiko verhängen, wenn bis dahin nicht wirksame Massnahmen gegen den Zustrom von Flüchtlingen aus Lateinamerika in die USA getroffen werden. Die Zölle sollen zunächst fünf Prozent auf alle Importe betragen und dann schrittweise auf bis zu 25 Prozent steigen.
US-Importeure und auch Mitglieder von Trumps republikanischer Partei befürchten massive Preissteigerungen in den USA - vor allem bei Autos und Lebensmitteln. Trump sagte in London, sollten die Republikaner sein Vorhaben verhindern wollen, wäre das "dumm". Er habe unter republikanischen Wählern eine Zustimmungsquote von 94 Prozent.
(sda)