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Zugang zu Mathematik, Naturwissenschaften und Technik attraktiver und geschlechtergerecht gestalten
Verlieren Mathematik, Naturwissenschaften und Technik als Studienfächer und berufliche Felder an Attraktivität? Weshalb sind Frauen in diesen Bereichen so stark untervertreten? Gibt es Vorschläge und Massnahmen, die geeignet sind, dieser Situation zu begegnen? Die Autorinnen und der Autor zeigen auf, wie sich die Zahlen von Auszubildenden und Studierenden in den genannten Bereichen in den letzten Jahren entwickelt haben. Sie analysieren die Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern, die international vergleichende Studien (PISA, TIMSS) auch für die Schweiz aufgezeigt haben. Eine ausgeprägte Stereotypisierung der Fächer als männliche Domänen, ein Fachunterricht, der zu wenig differenziert und zum Verstehen und selbständigen Problemlösen anregt, und mangelnde Informationen über die vielfältige Realität der Zielberufe kommen als mögliche Gründe für die geringe Anziehungskraft dieser Schul- und Studienfächer (insbesondere für Frauen) zur Sprache.
Aufgrund von Forschungsergebnissen sowie von Erfahrungen, die in der Schweiz und im Ausland mit Unterrichtsversuchen und Motivationskampagnen gemacht wurden, zeigt der Trendbericht, wie der Fachunterricht und die Ausbildungsgänge in den betreffenden Bereichen attraktiver und geschlechtergerecht gestaltet werden können.
Trendbericht 6, 2003, 124 Seiten, CHF 10.00 ISBN 3-908117-64-X