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Chenopodiaceae
Als Pflanzenstärkung werden alle Massnahmen und Behandlungen betrachtet, die die Pflanze robuster gegenüber Umwelteinflüssen, Krankheiten, Schädlingen und Mangelerscheinungen machen.
Bei der Pflanzenstärkung geht es nicht darum eine schädigende Einwirkung direkt durch Bekämpfung von der Pflanze abzuhalten oder zu eliminieren. Die meisten Pflanzenstärkungsmittel werden regelmässig teils schon ab Jungpflanzenstadium angewandt, um die Pflanze über einen längeren Zeitraum zu kräftigen, den Schutzbelag aufrecht zu erhalten, zu verstärken oder Schaderreger abzuwehren.
Besonders grossen Effekt hat die Pflanzenstärkung dann, wenn sich die Pflanze unter ungünstigen Bedingungen entwickeln soll. Geschwächte Pflanzen sind anfälliger für Umwelteinflüsse, Krankheiten und Schädlinge.
Pflanzenstärkungsmittel (z.B. Extrakte aus Pflanzen, Gesteinsmehle, nützliche Mikroorganismen, Mykorrhizapilze) oder Resistenzinduktoren. Pflanzenstärkungsmittel haben in der Schweiz noch keine gesetzliche Grundlage. Bei den allermeisten Produkten fehlt ein breiter wissenschaftlich abgestützter reproduzierbarer Wirkungsnachweis, der eine für die Anwender sichere Grundlage bildet. Oft sind nur einzelne und zudem widersprüchliche Ergebnisse bekannt. Die Empfehlungen beruhen dann lediglich auf subjektivem Empfinden - einer "Erfahrung". Daher kann man im Handel, und besonders im Internet, nicht wenige Produkte finden, die mehr Fragen aufwerfen als tatsächlichen Effekt bewirken. Einige enthalten auch Nährstoffe auf geringem Niveau, die eine blattdüngende Wirkung haben.
Vorausschauende, geplante Pflanzenpflege ist das Kredo der Pflanzenstärkung.
Hierbei handelt es sich nicht um eine Bekämpfungsmassnahme. Die Anwendungen erfolgen im Voraus regelmässig wenn später eine Stärkung gegenüber Umwelteinwirkungen, Krankheiten oder Schädlinge erreicht werden soll.
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