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Nachdem 1896 die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde gegründet worden war, konnte am 1. April 1898 in Zürich im Gebäude der Börse ein Bibliothekszimmer bezogen werden. Im Herbst 1905 wurde die Bibliothek nach Basel an die Augustinergasse 8 verlegt. Dieser Raum, wie auch die heutigen Räume, wurden und werden vom Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt bzw. der Universität Basel unentgeltlich zur Verfügung gestellt; dafür können die Studierenden der Universität die Bestände unentgeltlich benützen.
Da die Bibliothek und die Sammlungen immer mehr wuchsen und nach dem Tode von Eduard Hoffmann-Krayer dessen volkskundliche Bibliothek in Form einer Stiftung (22.1.1937) in den Besitz der SGV/SSTP kam, mussten neue Räumlichkeiten gesucht werden. Diese wurden in der Augustinergasse 19 (Augustinerhof) gefunden, von wo eben das Kupferstichkabinett ins neue Kunstmuseum gezogen war. Anlässlich der 40. Mitgliederversammlung wurde das neue Schweizerische Institut für Volkskunde am 1. Mai 1937 eingeweiht und eröffnet. Im September 1998 wurde das Institut an die Spalenvorstadt 2 verlegt, da die alte Liegenschaft vom Kanton verkauft wurde. Wegen eines geplanten Umbaus der Spalenvorstadt 2 Verlegung an den Rheinsprung 9, 1. Untergeschoss (ab. 29. Juni 2015). Ein Teil der Bestände bleibt vorläuig am alten Ort!