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Bündner Regierung fordert Ausbau der San-Bernardino-Autostrasse
Die Bündner Regierung fordert Massnahmen, um die Staubildung auf der San-Bernardino-Autostrasse «markant zu verringern». Unter anderem soll ein fünf Kilometer langer Abschnitt samt 2,5 Kilometer langem Isla-Bella-Tunnel auf vier Spuren ausgebaut werden.
Ausgebaut werden soll die A13-Strecke zwischen dem Anschluss Reichenau/Vial 10 Kilometer südlich von Chur und dem Südportal des Isla-Bella-Tunnels, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Der Abschnitt stellt ein zweispuriges Nadelöhr dar auf der ansonsten bis Thusis vierspurigen Autostrasse.
Zu Stosszeiten des Ferienreiseverkehrs und an verlängerten Wochenenden staut sich davor der Verkehr kilometerlang, gelegentlich bis auf die Höhe von Chur. Der Ausweichverkehr wiederum führt in der Kantonshauptstadt jeweils beinahe zum Verkehrskollaps.
Die San-Bernardino-Route werde als zweitwichtigste Nord-Süd-Transitachse des Landes immer häufiger als Alternative zur Gotthard-Strecke gewählt, schrieb die Exekutive. Ihre Ausbauforderung stellt sie in einer Stellungnahme zum Sachplan Verkehr des Bundes. (sda)