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Die Beschreibung der im Folgenden aufgelisteten Bestände und Sammlungen geben Auskunft über deren thematische und zeitliche Abdeckung, deren Umfang sowie deren Entstehung. Die Beschreibungen führen auch zu den einzelnen Dokumenten.
Rund die Hälfte des Bestandes machen Portraits aus. Die andere Hälfte besteht aus topografischen Ansichten, Innen- und Aussenansichten von Hotels, Fabriken und andern Betrieben. Vereinzelt werden auch Freizeitaktivitäten dokumentiert, vor allem Wandern, Baden und Wintersport. Interessant sind die sehr frühen Farbdias, unter denen solche zu finden sind, die nach dem Autochrom-Verfahren der Gebrüder Lumière ("Lumière Filmcolor") gemacht wurden.
Die Bedeutung des Schaffens von Eugen Thierstein besteht darin, dass er einen Blick für die „Unsichtbaren“ hatte. Sein Brot während der Zeit als Fotograf verdiente er hauptsächlich mit Hochzeitsfotografien. In Erinnerung behalten wird man ihn jedoch für seine Reportagen zu den unterschiedlichsten Themen und für die Bilder von arbeitenden Menschen in den verschiedensten Branchen und Betrieben. Immer wieder fotografierte er auch die Schwächeren in der Gesellschaft: Frauen, Arme, Kinder.