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Am Europacup-Finalturnier der Unihockeyaner in Tschechien muss sich Wiler-Ersigen einzig dem schwedischen Meister Falun geschlagen geben. Im Final unterliegt Wiler dem Titelverteidiger nur mit 2:3.
Es fehlte nicht viel, und Wiler hätte sich zum zweiten Mal nach 2005 als offiziell beste Mannschaft des Unihockeys bezeichnen können. Die Berner holten in Mlada Boleslav durch Treffer von Patrick Mendelin und Tätu Väänänen einen 0:2-Rückstand auf. Auf das 3:2 von Falun in der 48. Minute hatte der Schweizer Meister dann aber keine Antwort mehr.
Trotz der knapp verpassten Überraschung darf Wiler-Ersigen mit dem Abschneiden am sogenannten "Champions Cup" zufrieden sein. Der Einzug in den Final - dem dritten nach 2005 und 2009 - war den Emmentalern nicht unbedingt zugetraut worden.
Mit Siegen gegen den Gastgeber (6:2) im Viertelfinal und den finnischen Meister Seinäjoki (7:6 nach Penaltyschiessen) im Halbfinal überraschten die langjährigen Dominatoren des Schweizer Unihockeys (zehn Meistertitel in den letzten zwölf Saisons) aber positiv.
Bei den Frauen hatte Piranha Chur den angestrebten Finaleinzug verpasst. Die Schweizer Meisterinnen verloren im Halbfinal gegen den späteren Turniersieger Kais Mora aus Schweden 5:10.
SDA-ATS