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2000er-Jahre
Nach fünf gänzlich trostlosen Jahren in der 5. Liga stieg die zweite Mannschaft von Trainer Valerio Boschet im Sommer 2001 in die 4. Liga auf. Dem von Toni Palmiero betreuten Fanionteam blieb derselbe Erfolg wegen einer Niederlage im entscheidenden letzten Spiel in Volketswil verwehrt.
An der Generalversammlung im Winter 2002 erklärte Paul Aeschimann, der dem Gremium während 15 Jahren angehört hatte, seinen Rücktritt. Nicht weniger als fünf Präsidenten hatte er überlebt: Bauert, Furrer, Wagner, Buchmüller und Stäheli. Letzterer, der gleichzeitig wie Aeschimann von seinem Amt zurücktrat, bedankte sich beim Juniorensekretär mit Rotwein und folgenden Worten: „Aeschimann war derjenige, der unsichtbar sämtliche Fäden auf dem Riet stets fest in der Hand hatte.“ Nachfolger Stähelis wurde Toni Palmiero, der nach fünf Jahren Präsidentschaft 2007 die Vereinsführung an Andreas Roca weitergab.
Bis im Sommer 2011 der Aufstieg in die 3. Liga gelang, spielte während zehn Jahren immer zumindest eine Zolliker Mannschaft in der 4. Liga, zumeist klassiert im Tabellenmittelfeld. In der Trainerfrage vertraute der Vorstand in den 2000er-Jahren zumeist ehemaligen Juniorentrainern. Von 2006 bis 2010 waren Graziano Cocchiarella und Fernando Hermida für die erste Mannschaft verantwortlich, danach übernahmen die vormaligen A-Juniorentrainer Alain Merkli und Nicolas Fürer das junge Team, dessen Durschnittsalter nur wenig über 20 Jahren lag.
Seit 2005 führt der SCZ reine Mädchenteams. Nach fünf Jahren entschied der Vorstand, die Damenabteilung mit jener des FC Küsnacht zu fusionieren. So erhalten die Mädchen die Gelegenheit, auch nach dem Juniorenalter dem Fussball treu zu bleiben.
Mangels sportlicher Höhepunkte durfte sich der Sportclub im ersten Jahrzehnt des Jahrtausends primär über eine Verbesserung an der Infrastruktur freuen. 2002 sprach sich die Gemeindeversammlung für den Bau eines neuen Garderobengebäudes im Riet aus. Das alte Gebäude aus dem Jahr 1970 hatte den Ansprüchen längst nicht mehr genügt. Nach dem in den 1990er-Jahren einsetzenden Fussballboom – 1990 zählte der SCZ 90 Kinder, 1999 145, 2009 250 – waren zwei Garderoben à je 25m2 bei weitem nicht mehr ausreichend gewesen, um jeden Samstag bis zu zwölf Teams aufzunehmen. Wegen Altlasten im Boden, die einen Nachkredit notwendig machten, verzögerte sich das Projekt um zwei Jahre. Im Sommer 2005 konnte der SCZ endlich sein neues Zuhause beziehen. (Dennis Bühler)