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Oblation
(lat.), Darbringung, dargebrachtes
Opfer; besonders freiwillige
Gabe der Gläubigen an die
Kirche. Im Rechtswesen
versteht man unter
Oblation das freiwillige Erbieten zu etwas; so spricht man z. B.
von Oblatio liti, wenn jemand einen
Rechtsstreit als Beklagter übernimmt, ohne der eigentliche Beklagte zu sein, und von
Oblatio feudi, wenn jemand eine als freies
Eigentum besessene
Sache einem andern überträgt, um sie von demselben als
Lehen
zurückzuerhalten (vgl.
Lehnswesen, S. 632). Im
Pfandrecht versteht man unter dem
Rechte der
Oblation das
Jus offerendi (s. d.).