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Die EKS ON!-Energiereise führt zunächst an den Hinterrhein, wo seit über hundert Jahren Strom aus Wasser produziert wird, und anschliessend ins höchstgelegene Dorf der Schweiz.
Seit über hundert Jahren wird am Hinterrhein Strom aus Wasser produziert. Der Bau der Kraftwerke am abgelegenen Hinterrhein war eine enorme technische Leistung. Gebaut wurden zwischen 1956 und 1963 rund 37 Kilometer Strassen und Wege, 10 Seilbahnen, 13 Bachfassungen, fünf Staumauern, 59 km Stollen und Schächte, drei Kraftwerke sowie fast 110 Kilometer Übertragungsleitungen. Auf dem Höhepunkt der Bauarbeiten 1959 waren auf den verschiedenen Baustellen über dreitausend Arbeiter beschäftigt.
Schweizer Stausee in Italien
Herzstück der Kraftwerke am Hinterrhein ist der drittgrösste Stausee der Schweiz: der Lago di Lei. Er erstreckt sich über acht Kilometer auf italienischem Staatsgebiet, lediglich die Staumauer liegt in der Schweiz. Dazu war eine Grenzkorrektur nötig, mit der Italien das Gebiet 1962 an den Kanton Graubünden abtrat. Aufgestaut wird der See durch eine 138 Meter hohe Bogenmauer mit einer maximalen Stärke von 28 Metern. Nach einem geführten Besuch der imposanten Staumauer bietet ein Besuch im Inforama Interessierten die Möglichkeit, sich vertieft über die Anlagen am Hinterrhein zu informieren.
Über der Baumgrenze
Das Mittagessen wird danach im Restaurant Alpenrose in Juf serviert. Das Dorf liegt oberhalb der Baumgrenze auf 2126 M. ü. M zuhinterst in der Talschaft Avers. Bruno Loi ist in Juf aufgewachsen und führt nach dem Essen einen Spaziergang durch das höchstgelegene ganzjährig bewohnte Dorf der Schweiz.
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