Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03181.jsonl.gz/430

Toyota gewinnt die FIA WEC Langstrecken-Weltmeisterschaft. Mit Vollhybrid.
Niemand hat mit so viel Herzblut an der Entwicklung der effizienten Hybridtechnologie gearbeitet wie Toyota. Darum liegen wir heute ganz vorne. Nicht nur bei den Rennen der FIA WEC, sondern auch bei der Auswahl an Hybridmodellen für die Straße.
Eine atemberaubende Saison geht zu Ende:
Anthony Davidson und Sébastien Buemi gewinnen die FIA Langstreckenweltmeisterschaft 2014 und holen damit erstmals seit 1994 einen Fahrerweltmeistertitel für Toyota Racing. Bereits mit dem fünften Sieg im siebten Saisonrennen machte das Duo mit seinem TS040 HYBRID in Bahrain vorzeitig den Titel klar – wir blicken zurück auf die Meilensteine der Saison.
6h-Rennen von Silverstone
Eine vielversprechende Saison für das Toyota Team deutet sich an. Unter schwierigen Wetterbedingungen und trotz vorzeitigem Abbruch des Rennens fuhren Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Nicolas Lapierre im Nr.-8-Toyota den ersten Saisonsieg ein, Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Kazuki Nakajima belegten mit dem Nr.-7-Toyota den zweiten Platz.
6h-Rennen von Spa-Francorchamps
Hier konnte der erfolgreiche Saisonstart mit zwei weiteren Podiumsplätzen fortgesetzt werden. Wegen zwei Ausrutschern von Alex Wurz im Nr.-7-Toyota holte das Team mit sieben Sekunden Rückstand allerdings nur den dritten Platz.
24h-Rennen von Le Mans
Von der Pole Position gestartet, musste unsere Nr. 7 aufgrund eines Defekts in der Elektronik frühzeitig das Rennen beenden. Nach 90 Minuten erwischte es auch Lapierre im Nr.-8-Wagen, der in einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen geriet – der Kampfgeist und das Durchhaltevermögen des gesamten Teams wurden dennoch mit dem dritten Platz belohnt.
6h-Rennen auf dem Circuit of the Americas
Die beiden 1000 PS starken, allradbetriebenen TS040 HYBRID führten – beim viertel Lauf – nach einem dominantem Beginn das Feld an. Ein schwerer Regensturm stellte das Rennen jedoch kurzerhand auf den Kopf – nach langer Sicherheitsunterbrechung konnte sich der von der Pole gestartete Buemi im Nr.-8-Toyota noch den dritten Platz erkämpfen. Wurz beendete für sein Team als Sechster.
6h-Rennen von Fuji
Vor der atemberaubenden Kulisse des Fuji Vulkans konnte unser Team erfolgreich seinen Heimvorteil ausspielen und einen souveränen Doppelsieg einfahren. Bei ungewohnt konstanten Wetterbedingungen bauten Buemi und Davidson ihre Führung in der Fahrerwertung auf 29 Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz aus.
6h-Rennen von Shanghai
Der sechste Lauf sollte schließlich eine nahtlose Fortsetzung des glänzenden Erfolgs von Fuji werden: Eine tadellose Leistung beider Fahrerteams bescherte Toyota in Schanghai den zweiten Doppelsieg in Folge im Laufe der Saison.
6h-Rennen von Bahrain
Der 15. November 2014 sollte für Toyota in die Geschichtsbücher eingehen. Wurz, Sarrazin und Conway gewinnen in Bahrain ihr erstes Rennen der laufenden Saison und Davidson und Buemi liegen – trotz Platz 11 aufgrund eines technischen Problems – uneinholbar auf dem ersten Platz der Fahrerwertung.
Dies bedeutet für Toyota Racing den ersten Gewinn eines Fahrerweltmeistertitels seit Didier Auriol, der 1999 die Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen hat.
6h-Rennen von São Paulo
Beim Saisonfinale der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft sicherte sich TOYOTA Racing, neben dem Fahrer-Titel, auch den Konstrukteurs-Titel.
Dieses Ergebnis ist ein historischer Moment in der Geschichte der Sportwagen-Rennen: Zum ersten Mal gewinnt ein japanischer Hersteller die Langstrecken-Weltmeisterschaft, die seit 1953 in verschiedenen Erscheinungsformen besteht.
Motorsport auf diesem Niveau ist die Königsklasse automobiler Innovation.
Die Fahrzeuge müssen höchsten Anforderungen standhalten: besonders leichte und belastbare Materialien und Motoren, die sowohl leistungsstark als auch langlebig sind. Der Titel ist neben dem gesamten Team nicht zuletzt auch dem ständig optimierten Toyota TS040 HYBRID zu verdanken – dem einzigen Vollhybridfahrzeug in seiner Rennklasse.