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Bestehensgrenze
Die Bestehensgrenze wird durch ein Standard-Setting nach der wissenschaftlich anerkannten Methode nach Angoff bestimmt. Dies basiert auf dem Inhalt jeder einzelnen Frage. Dabei wird nach dem sogenannten Borderline-Konzept von der Prüfungskommission ein allseitig akzeptierter (credible) Standard ermittelt, der unabhängig von der Population der Teilnehmer ist. Zur Sicherung eines konstanten Anforderungsniveaus wird eine Verankerung jeder Prüfung an den Fragen vorhergehender Jahre vorgenommen. Dies ist möglich durch Wiederverwendung von Fragen, deren p- und r-Werte bekannt sind unter Anwendung eines probabilistischen Vergleichsmodell (Items reponse Theorie nach Rasch). Damit für die Vergleichbarkeit der Daten eine klare Bezugsgrösse gegeben ist, wird neben der üblichen Gesamtauswertung eine Auswertung für eine definierte Referenzpopulation gemacht.
Die Auswertung und statistisch/technische Bearbeitung wird durch die Zusammenarbeit mit dem UCAN Heidelberg sicherstellt. Das UCAN (Umbrella Consortium for Assessment Networks) ist integriert in das Institut for Communication und Assessment Research sowie in das Kompetenzzentrum für Prüfungen in der Medizin in der Medizinischen Fakultät Heidelberg, eine der weltweit grössten und führenden Organisationen für medizinische Prüfungen.