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1952
Fischbach wollte am Anfang eigentlich einen Fussballclub gründen. Es gelang ihnen jedoch, trotz aller Anstrengung nicht die benötigten 11 Personen für diesen Sport zu begeistern. Jemand hatte die zündende Idee doch einen Eishockeyclub zu gründen, dort bräuchte man nur 6 Spieler – und schon war der EHC Fi-Gö geboren. Trainiert wurde auf dem zugefrorenen Mösliweier. Mit Schaufel und Pickel wurde ein akzeptables Natur-Eisfeld hergerichtet. Um die benötigten Ausrüstungen zu finanzieren, gingen die Spieler von Haus zu Haus im Dorf und ersuchten um Spendenbeiträge.
Noch ein bisschen wackelig auf den schmalen Kufen, bestritt man das erste Spiel gegen den EHC Vogelsang. Mit dem Puck hochschiessen konnte zu dieser Zeit eigentlich nur die Club-Gründungsmitglieder Kurt Long und Willi Lörtscher. Aber die Resultate waren sowieso Nebensache. Was zählte war der Spass am Spiel und die Kameradschaft. Es ging soweit, dass die Spieler mit Sack und Pack zur Eisbahn Dolder nach Zürich radelten. Das erste offizielle Tor schoss Max Hufschmid und ging damit in die Clubgeschichte ein.
1953 – 1974
Für diesen Zeitraum sind keine näheren Angaben bekannt.
1974
Für das neue Vereinsjahr 74/75 wurde der amtierende Präsident Othmar Seiler wieder gewählt. Als Nachfolger für den ausscheidenden Vizepräsident Max Bischof stellt sich Thomas Seiler zur Verfügung. Als Kassier amtiert weiterhin Kurt Long.
Die Saison dauerte vom 5. Oktober 1974 bis 16 Februar 1975. Der Club besass zu dieser Zeit bereits eine erste und eine zweite Mannschaft, sowie ein Novizen-Nachwuchsteam. Die neue Clubleitung unter dem Präsidenten Othmar Seiler beschloss, dass für die Saison 74/75 eine Meisterschaftsteilname für die Novizen nicht in Frage komme. Als Begründung wurde die „ungünstige“ Gruppeneinteilung angegeben. Stattdessen organisierte der Spielermacher Kurt Seiler einige Freundschaftsspiele, damit die neue Saison auch für den Nachwuchs trotzdem attraktiv gestaltet werden konnte.
Das aktive Vereinsgeschehen benötigte finanzielle Mittel, welche dem Club im Überfluss zur Verfugung standen. Um die Kasse etwas zu füllen machte Kurt Long den Vorschlag, erstmals eine Lottoveranstaltung durchzuführen. Das Datum wurde auf den 1. / 2. Januar 1975 festgelegt. Man wollte dem Anlass einen gewissen Touch Professionalität verpassen und beschloss, für das erste Mal einen echten Lottospezialisten zu engagieren. Als erster Preis winkte ein Wochenendausflug für zwei Personen nach Adelboden, welcher von Hans Seiler organisiert wurde.
1975
Auch im Vereinsjahr 75/76 führte das Präsidium wiederum Othmar Seiler. Sein Vizepräsident Thomas Seiler stand ebenfalls wieder zur Verfügung. Die bisherigen Kurt Long (Kassier), Julian Seiler (Aktuar) und Hans Seiler (Beisitzer) liessen sich auch wieder wählen.
Die geplante Lottoveranstaltung am 1. / 2. Januar 1975 fiel mangels initiativer Organisatoren leider ins Wasser. Trotzdem setzte man ein nächstes Datum, 25. / 26. Oktober 1975, für die erste Lottoveranstaltung des EHC Fi-Gö fest. In der Hoffnung, dass diese Veranstaltung erfolgreich abgeschlossen in die Geschichte des EHC Fi-Gö eingehen werde, damit die finanzielle Grundlage des Clubs weiterhin gesichert bleibe.
In diesem Jahr wurde erstmals zusammen mit dem Eishockeyclub Wohlen (den damaligen ICE-Sprinter) auf der Kunsteisbahn Wettingen trainiert. In der gleichen Gruppe wie der EHC Fi-Gö waren die Mannschaften Wohlen I, Kleindöttingen, Menziken, Wettingen II, Baden und Fischbach. Während dieser Saison nahm der EHC Fi-Gö erstmals am traditionellen Aargauercup teil.
1976
Präsidium wiederum Othmar Seiler. Vizepräsident Thomas Seiler.
Die Vorbereitung für die kommende Meisterschaft begannen mit einer erneuten Teilnahme am Aargauercup.
Dank der erfolgreich durchgeführten Lottoveranstaltung und einigen grosszügigen Gönnerbeiträgen, wies der Verein in diesem Jahr eine sehr gute finanzielle Situation aus. Diese Tatsache wurde an der GV gebührend geehrt und gleichermassen als Vorgabe für die neue Saison angestrebt.
Mit der Neueröffnung der Kunsteisbahn (KEB) Wohlen, begann auch für den EHC Fi-Gö eine neue einfachere und organisatorisch leichter zu planende Zukunft.
1977
In diesem Jahr feierte der EHC Fi-Gö sein 25 jähriges bestehen. Zu diesem Anlass, welcher gebührend und den finanziellen Möglichkeiten entsprechend gefeiert wurde, lud man die ehemaligen Mitglieder, Helfer und Gönner ein.
Die Meisterschaft 76/77 der aktiven Mannschaft konnte nicht so wie geplant abgeschlossen werden. Aus den 10 absolvierten Meisterschaftsspielen konnte man lediglich 10 Punkte auf das eigene Konto spielen und beendete die Saison auf dem 3. Rang.
Dem Nachwuchs hingegen gelang es, das in Wohlen durchgeführt Schülerturnier als Sieger zu beenden. Der, als Aussenseiter gesetzte EHC Fi-Gö, wurde unterschätzt. Die Nachwuchsmannschaft des EHC Fi-Gö nutzte seine Chancen und brach den Turniersieg mit nach Hause.
Der EHC Fi-Gö stellte fest, dass die KEB Genossenschaft Wohlen nicht sehr eishockeyfreundlich eingestellt ist und überlegte sich, die Trainings weiterhin in Wettingen durchzuführen. Gespräche und eine schriftliche Bewerbung an die KEB-Genossenschaft Wohlen führten zu einem Benutzerrecht der KEB Wohlen für Eistrainings und Meisterschaftsspiele.
Gewisse organisatorische Umstellungen bei den ICE-Sprinters in Wohlen führte dazu, dass drei Aktivspieler zum EHC Fi-Gö wechseln wollten. Damit die Zusammenarbeit mit Wohlen darunter nicht llitt, entschied man sich zuerst mit den ICE-Sprinters diese Übertritte zu besprechen.
1978
Die Saison 77/78 brachte eine Veränderung im Clubvorstand mit sich. Kurt Long stellte sein Amt als Kassier im Frühling 1978 zur Verfügung. Als neuer Kassier wurde Ruedi Wieland gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder waren Othmar Seiler (Präsident, Fischer Guido (Vizepräsident), Seiler Julian (Aktuar) und Seiler Thomas (Beisitzer).
Die erste Mannschaft gewann zum ersten Mal sehr knapp aber verdient den Aargauercup. Das Finalspiel gegen Rheinfelden endete unentschieden und der Turniersieger musste mittels Penaltyschiessen bestimmt werden. Hier hatte entweder der Torhüter von Fi-Gö die besseren Nerven oder die Torjäger von Rheinfelden waren zu wenig versessen auf Tore. Der EHC Fi-Gö gewann das Turnier und feierte anschliessend den verdienten Sieg gebührend.
Der SEHV gab bekannt, dass jeder Verein mit lizenzierten Mannschaften nur noch Meisterschaftsspiele absolvieren kann, wenn eine individuell festgelegte Anzahl eigener Schiedsrichtern zur Verfügung stehen. Für den EHC Fi-Gö stellte sich Toni Ehrler erfreulicherweise zur Verfügung die Schiedsrichterausbildung zu absolvieren und ab der Saison 79/80 Meisterschaftsspiele zu leiten.
1979
Der Vorstand blieb auch für die Saison 79/80 bis auf eine Ausnahme unverändert. Die Ämter Vizepräsident und Beisitzer wurden von den Personen getauscht. Zum ersten Mal wurde auf die Teilnahme am Aargauercup verzichtet. Grund war der ungünstig angesetzte Durchführungstermin sowie die zu hoch angesetzte Teilnahmegebühr.
Die kommende Meisterschaft 79/80 wurde in der Gruppe mit Wohlen I, Menziken, Baden, Wettingen II und Kleindöttingen bestritten.
Die letzte Saison beendetet unserer erste Mannschaft auf dem 2. Schlussrang hinter Wettingen I und vor Baden.
In diesem Jahr wurde das seit Jahren, als Materialhaus benutzte, alte Feuerwehrlokal abgerissen. Das Clubmaterial musste nun aus diesem Grund ins Schützenhaus transportiert werden.
Der SEHV hatte in diesem Jahr bekannt gegeben, dass die Einführung einer 4. Liga geplant ist.
1980
Der Präsident informierte, dass er sein Amt bis zum Frühjahr 1981 nur noch interimistisch ausführen werde. Der Verein war nun aufgefordert einen Nachfolger zu suchen. Alle anderen Ämter blieben unverändert. Seiler Thomas (Vizepräsident), Wieland Ruedi (Kassier), Seiler Julian (Aktuar) und Fischer Guido (Beisitzer).
Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sind im Jahre 1979 die Vereinstatuten verlegt worden oder gingen verloren. Dies wurde bekannt, als der EHC Fi-Gö durch den Eishockeyverband aufgefordert wurde seine Statuten zur Überprüfung einzuschicken. Die nicht mehr auffindbaren Statuten veranlasste die Vereinsführung, diese von Grund auf neu zu verfassen dem Verband einzureichen und diese an der GV im Jahre 1980 durch die Versammlung genehmigen zu lassen.
Die erste Mannschaft beendete, trotz der sehr guten Ausgangslage, die Saison 79/80 nur auf dem 3. Schlussrang hinter Baden und dem Leader Wohlen I.
Die Saisonvorbereitung fand dieses Jahr in einem Trainingslager in Grindelwald statt. Die Eisbenutzung wurde durch den Verein bezahlt.
1981
Aus diesem Protokoll ist ersichtlich, dass der EHC Fi-Gö schon in den früheren Jahren um den Aufstieg von der 3. Liga in die 2. Liga gespielt hatte.
Denn auch dieses Jahr – so der Protokollführer – war es wieder soweit, um den Aufstieg in die 2. Liga in Angriff zu nehmen. Als Gruppensieger der letzten Saison waren die Gegner des EHC Fi-Gö die Mannschaften aus Rheinfelden und Hölstein. Der EHC Fi-Gö wollte in die 2. Liga. Leider schaffte es die Mannschaft nicht . Sie schied beim Finalspiel in Rheinfelden nach einer klaren Niederlage gegen den Gastgeber Rheinfelden aus und verpasste so den angestrebten Aufstieg. Auch in der nächsten Saison spielte der EHC Fi-Gö weiterhin in der 3. Liga undzeigte auch dort wieder interessante und schöne Spiele.
Es wurde beschlossen aus sportlichen und nicht zuletzt auch aus finanziellen Gründen die 1. Mannschaft wieder für die Teilnahme am Aargauercup einzuschreiben. Das diesjährige Trainingslager fand vom 15. Okt. Bis 18. Okt. In Grindelwald statt.
Die Gründung einer zweiten Mannschaft wurde beschlossen und in die Organisation mit eingebunden. Als Kapitän für die 2. Mannschaft wurde Beat Koch ernannt und als Mannschaftsverantwortlicher Kurt Long gewählt. Eine Teilnahme am Bernercup für die 2. Mannschaft wurde beschlossen und die Anmeldung vorbereitet.
Bruno Seiler feierte dieses Jahr seine 25-jährge Vereinsmitgliedschaft und der Präsident Othmar Seiler sein 29-jähriges.
1982 feierte der EHC Fi-Gö sein 30 jähriges bestehen. Es wurde beschlossen ein kleines Fest zu organisieren. Das OK-Team unter der Leitung von Bruno Seiler traf sich am 17. Sept. 1981 zur ersten OK-Sitzung
1982
Die letzte Meisterschaftssaison beendetet die erste Mannschaft mit dem 2. Tabellenrang hinter dem Neuling Reinach. Mit insgesamt 14 Punkten und einem Torverhältnis von 49:27.
Die zweite Mannschaft beendete die Saison als Neuling auf dem letzten Platz mit einem Torverhältnis von 10:110 Toren. Konnte aber sehr viel Erfahrung sammeln und umsetzen.
Nachdem der EHC Fi-Gö während der letzten Saison mit einigen Meisterschaftsgegnern, wie auch mit kantonalen und regionalen Verbänden einige Differenzen auszutragen hatte, beschloss man für die nächste Saison keine Mannschaft in der Aargauer Meisterschaftsgruppe aufzustellen. Die 1. Mannschaft trat in der Ostschweizer Gruppe und die 2. Mannschaft wiederum in der Bernergruppe bei.
Das 30 jährige Vereinsfest fand am Samstag den 5. Juni 1983 statt. Die Organisatoren stellten ein unterhaltsames Rahmenprogramm zusammen. Am Nachmittag wurde ein Jugendsporttag durchgeführt und am Abend gab es Unterhaltung mit Musik und Tanz.
1983
Die 1. Mannschaft beendetet die Saison 82/83 in der Zürchergruppe mit insgesamt 8 Mannschaften auf dem 3. Rang mit einem Torverhältnis von 81:54.
Die 2. Mannschaft konnte auch im zweiten Jahr den letzten Platz nicht an eine andere Mannschaft abgeben. Mit einem Punktetotal von 2 Punkten und einem Torverhältnis von 14:138 blieb sie letzte.
Der Saisonhöhepunkt war sicherlich der Wiederholungssieg im Aargauercup gegen Rheinfelden.
Die Saisonvorbereitung eröffnete nach dem Sommertraining das Trainingslager in Grindelwald. In der Saison 83/84 spielte die 1. Mannschaft wieder in der Ostschweizergruppe und traf auf die Mannschaften von Grischuun, Dietikon, Urdorf II, Akademiker ZH, Thalwil, Schlieren und Küssnacht III. Die 2. Mannschaft war in der Aargauergruppe eingeteilt und bestritt die Meisterschaft mit den folgenden Mannschaften. Baden, Wohlen, Kleindöttingen, Reinach II, Vogelsang und Wettingen II.
Nach 19 jähriger Amtszeit stellte der Präsident und Mitgründer des EHC Fi-Gö Othmar Seiler, ab der Saison 83/84, sein Amt zur Verfügung. Der Verein dankte seinem langjährigen Clubvorsteher für seinen Einsatz, seine Treue und das vollbrachte Engagement. Er hoffte auch weiterhin auf seine Erfahrung, als Passivmitglied, zählen zu dürfen. Als Nachfolger wurde Julian Seiler (langjähriger Aktuar) gewählt. Die weiteren Chargen wurden wie folgt vergeben: Fischer Guido (Vizepräsident), Thomas Seiler (Beisitzer), Wieland Ruedi (Kassier), noch nicht belegt blieb die Charge des Aktuars.
Für die Saison 83/84 wurde die 1. Mannschaft wieder in der Ostschweizergruppe eingeteilt. Die 2. Mannschaft wechselte in die Zentralschweizergruppe. Am Aargauercup wurde wieder teilgenommen, sofern feste Daten vorhanden seien.
In dieser Saison wurde der neue Meisterschaftsmodus „AVANTI“ eingeführt. Mit diesem Modus wollte man die neu geschaffenen 4. Liga „füllen“. Dies bedeutet, dass einige Mannschaft in die neue Liga absteigen mussten. Die bestehende 3. Liga sollte in den nächsten beiden Jahren auf einen Drittel reduziert werden.
1984
Die 1. Mannschaft sicherte sich trotz starken Gegnern den Gruppensieg. Durch einen Sieg und eine Niederlage bei den Aufstiegsspielen war der Traum des Aufstieges vorbei.
Durch das erreichen des letzten Schlussranges in der Saison 83/84 und den praktizierten „AVANTI“ -Modus, stieg die 2. Mannschaft in die 4. Liga ab.
Beim Aargauercup spielte der EHC Fi-Gö im Finale gegen den SSC Wohlen. Er unterlag beim Penaltyschiessen und belegte schlussendlich den zweiten Rang.
Der Vorstand blieb auch für die nächste Saison bis auf den neu hinzugekommenen Aktuar Seiler Kurt unverändert. Die Chargen wurden wie folgt verteilt: Julian Seiler (Präsident), Fischer Guido und Seiler Thomas (Vizepräsidenten), Wieland Ruedi (Kassier) und Seiler Kurt (Aktuar).
In der folgenden Meisterschaft 84/85 spielte die 1. Mannschaft weiterhin in der 3. Liga. Durch das neue Konzept hat sich die Gruppe der Zentralschweiz mit der Gruppe der Mittelschweiz vermischt und steigerte dadurch das Niveau der Aargauergruppe. Der EHC FiGö beschloss daher ab nächster Saison wieder in der Zentralschweizer Gruppe zu spielen. In der zusammengesetzten Fünfergruppe spielte der EHC Fi-Gö mit den Mannschaften Niederbipp, Oensingen, Herzogenbuchsee und Aarau II. Die zwei Gruppenletzten stiegen nach dem neuen Modus direkt in die 4. Liga ab.
1985
Der Vorstand führte den Verein unverändert durch die Saison 85/86.
Die Saisonvorbereitung begann mit dem Trainingslager in Engelberg vom 31. Okt. bis 3. Nov. 1985.
Die 1. Mannschaft hatte den Ligaerhalt geschafft und spielte in der neuen Saison in einer Achtergruppe der 3. Liga. Die Mitkonkurrenten sind Thunstetten, Baden, Vogelsang, Holstein-Niederdorf, Kleinhüningen, Lausen und Oensingen.
Der Pool der 2. Mannschaft war eine Gruppe mit sieben Teams.
1986
Die Saison 85/86 war spielerisch für die erste Mannschaft und organisatorisch für den Verein keine gute Saison. Die 1. Mannschaft schaffte den Ligaerhalt nicht. Sie stiegen nach etlichen Jahren 3. Liga erstmals in die 4. Liga ab. Nebst diesem sportlichen Dämpfer klagte der Verein über Mitgliedermangel und suchte neue Spieler für die 1. und 2. Mannschaft. Um den Eishockeysport der jungen Bevölkerung näher zu bringen und auch schmackhaft zu machen, und um die Schüler zum Eishockeyspielen zu motivieren, gaben die Aktivspieler, zusammen mit den Lehrkräften, auf dem „Mösli-Weier“ Nachhilfestunden und Anschauungsunterricht über das Eishockey. In diesem Bereich war auch eine Zusammenarbeit mir dem SSC Wohlen nicht auszuschliessen.
1987 – 1991
Für diesen Zeitraum sind keine näheren Angaben bekannt.
1992
Organisation des Volksfestes vom EHC Fi-Gö und der Mösliclique in Fischbach-Göslikon. Beide Vereine feierten ein Jubiläum, der EHC sein 40 jähriges und die Mösliclique ihr 20 jähriges bestehen. Das Original Alpenland-Quintett spielte die Uraufführung des eigens für diesen Anlass komponierten Fi-Gö Jubiläumsliedes.
1993
Wiederholter Aufstieg in die 3. Liga, in welcher der Club Verstärkung von rund 12 Spielern der 2. Mannschaft aus Wohlen bekam, die zum EHC FiGö wechselten. Andererseits wurde der Nachwuchs, den FiGö mit Wohlen zusammen ausbildete, nur noch als Wohler-Nachwuchs angesehen.
1994 – 1997
Für diesen Zeitraum sind keine näheren Angaben bekannt.
1998
Erstmals, seit EHC Figö in der 3. Liga spielte, kam die Mannschaft unter die Räder, und beendete die Saison 98/99 auf dem schlechten letzten Rang. Mit einem Torpunkteverhältnis von 44:180 und 3 Punkten in 18 Spielen, bedeutete das wiederum der Abstieg in die 4. Liga. Man musste sich überlegen, ob man in Zukunft noch in die 3. Liga aufsteigen, oder ob man in der 4. Liga zu den besseren Mannschaften gehören will.
1999
Für diesen Zeitraum sind keine näheren Angaben bekannt.
2000
Die Saison 99/00 verlief für den Verein sportlich sehr gut. Die 1. Mannschaft beendete die Meisterschaft auf dem ersten Gruppenrang. Die 2. Mannschaft spielte sich ungeschlagen ebenfalls auf den ersten Rang.
Die Saison ging aber nicht nur sportlich in die Geschichte ein sondern prägte den zweitältesten Verein des Kt. Aargaus auch im Hinblick auf dessen Weiterbestehen.
Was ist Passiert?
Im Oktober 1991 unterzeichnete der Verein mit der Fortuna Sportwerbung AG aus Wallisellen einen Vertrag für Spielankündigungsplakate. Die Aufgabe der Fortuna war es, für diese Plakate Inserenten zu gewinnen; für Inserate die der Fortuna jährlich rund Fr. 30’000.- einbringen sollten. Der EHC FiGö erhielt durch diesen Vertrag Fr. 2’000.- jährlich. Für einen Verein, der in der untersten Liga spielt, ist dies bereits eine stolze Summe. Stattdessen gab sich die Fortuna AG bei den Gönnern und Sponsoren als Mitglieder des EHC FiGö aus, und versprach, dass 50%- 75% der Spende in die Vereinskasse fliessen und dem EHC FiGö zu Gute kommen würde. In Wirklichkeit waren es aber gerade knapp deren 7%. Nebst dem genannten Geschäftsgebaren der Fortuna AG lieferten sie die vertraglich abgemachten Plakate nicht zu Saisonbeginn, sondern erst gegen Saisonende. Dies war für den EHC FiGö der Ausschlag dieses Vorgehen vor dem Bezirksgericht zu klären.
Das Gericht entschied in erster Instanz für den geschädigten EHC FiGö. Die Fortuna AG akzeptierte den Entscheid nicht und legte darauf hin Revision beim Obergericht ein. Dieses entschied zu unser aller Erstaunen gegen den Club, und der EHC FiGö musste der Fortuna AG eine Streitsumme mit Zins bezahlen und für die Anwalts- und Gerichtskosten aufkommen. Die Summe belief sich auf Fr. 80’000.- und führte den Verein in den Konkurs.
Trotzdem gaben die Vereinsführung und alle Mitglieder nicht auf und gründeten zur Saison 00/01 den HC Fischbach-Göslikon.
2001-2012
Für diesen Zeitraum sind keine näheren Angaben bekannt.
2013
Die Saison 2012/13 bleibt die 1. Mannschaft ohne Punktverlust und steigt sensationell in die 3. Liga auf. der grosse Erfolg ist unter anderem den vielen Spielern zuzuschreiben, die für diese Saison zum HC Figö gestossen sind um genau dieses Ziel „Aufstieg in die 3. Liga“ zu erreichen. Der Plan ist aufgegangen und das Aufsteigerdiplom beim Vorstand eingetroffen!
Die 2. Mannschaft Beendet die Saison 2012/13 des Pilatus-/Sursee-Cup nach 6 Siegen, 7 Niederlagen und einem Torverhältnis von 90:81 auf dem 6. Schlussrang.
2014
Das Ziel für die Saison 2013/14 der 1. Mannschaft „Ligaerhalt“ wurde klar erreicht. Die Mannschaft beendet die Saison auf dem 4. Schlussrang. Das Wunschziel, vor dem HC Wohlen Freiamt klassiert zu sein wurde aber leider knapp verfehlt. Punktgleich, aber mit schlechterem Torverhältnis liegt Figö einen Rang hinter Wohlen.
In die Geschichte der Saison 13/14 geht auch die Strafenstatistik der 1. Mannschaft ein. Es wurde ein neuer Rekordwert von 446 Strafminuten aufgestellt. Davon 108x2Min. und 4x5Min. Das heisst, dass knapp 30% der Zeit bei den Meisterschaftsspielen die Mannschaft durch Strafen auf dem Eis reduziert war. Dazu kamen 9x10Min. Disziplinarstrafen und 6x20Min. Spieldauerdisziplinarstrafen. Man stelle sich das Potential der Mannschaft vor, wenn sie es schafft, die Summe der Strafminuten wesentlich zu reduzieren!
Die 2.Mannschaft Beendet die Saison 2013/14 des Pilatus-/Sursee-Cup nach 6 Siegen, 7 Niederlagen und einem Torverhältnis von 64:71 auf dem 7. Schlussrang.