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Athens Flying Week 2018
Die Tanagra Air Base (ICAO: LGTG) liegt ca. 40 Kilometer nördlich von Athen. Der Flugplatz ist die Homebase des 114. Einsatzgeschwaders (114 Πτέρυγα Μάχης, 114 ΠΜ) der griechischen Luftwaffe.
Das Geschwader besteht aus zwei Staffeln, der 331. Jagdstaffel "Aegus" auf Mirage 2000-5 Mk.2 und der 332. Jagdstaffel "Falcon" auf Mirage 2000 BG/EG.
Das Athens Flying Week fand im Jahre 2018 bereits zum siebten Mal statt. Das Programm der Airshow war zwar nicht vollgestopft mit Höhepunkten, aber die Teilnahme der griechischen Luftwaffe versprach doch einige interessante Maschinen, so unter anderem die legendäre McDonnell Douglas F-4E Phantom II.
Die Phantoms flogen denn auch und zeigten in mehreren Anflügen schöne Angriffsvolten auf den Flugplatz. Auch die Mirage 2000 und die Lockheed Martin F-16 wurden im Flug vorgeführt und zeigten einen Dogfight. Zudem wurde das Trainingsflugzeug der griechischen Luftwaffe, die Beechcraft T-6 Texan II sehr fotogen im Flug gezeigt, wobei das Vorführteam den Namen "Daedalus" trägt.
Die griechische Armee zeigte den Transporthubschrauber Boeing Vertol CH-47 Chinook und den Kampfhubschrauber Boeing AH-64 Apache. Die griechische Marine präsentierte den Sikorsky S-70B-6 Aegan Hawk.
Die Schweiz war durch zwei Vorführteams gut vertreten. Das PC-7 Team und das F/A-18 Hornet Display Team. Spanien schickte seine F/A-18, Belgien den Dark Falcon und aus Polen kam das Kunstflugteam Orlik. Natürlich durfte das griechische Vorführteam auf Lockheed Martin F-16, genannt Zeus, nicht fehlen.
Im Static Display waren neben vielen Taditionsmaschinen der griechischen Luftwaffe auch zwei Bell/Boeing MV-22 Osprey des US Marine Corps zu finden. Die Maschinen flogen vom Militärflugplatz Sigonella in Sizilien nach Tanagra. Ein Alpha Jet der französischen Luftwaffe sowie eine Leonardo T-346 der italienischen Luftwaffe waren ebenfalls im Static Display zu finden.
Für die Einheimischen ist das Athens Flying Week ein Volksfest für gross und klein. Sehr viele Familien waren vor Ort. Es sehr dankbares Publikum, dass bei vielen Flugvorführungen lautstark klatschte.
Insgesamt kann den Organisatoren ein gutes Zeugnis ausgestellt werden. Die Airshow war gut organisiert, es gab genügend Verpflegungsstände, im Zuschauerbereich hatte man die Sonne im Rücken, zudem gab es genug Sitzplätze im Schatten, die man allerdings zusätzlich bezahlen musste. Wenn es in den nächsten Jahren noch mehr ausländische Teilnehmer geben würde, könnte das Athens Flying Week zu einer festen Grösse unter den europäischen Airshows werden, denn das Wetter ist in dieser Gegend fast immer gut und das nahegelegene Athen lädt zu einer Verlängerung der Reise ein.