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1797−1858
Ando Hiroshige führte mit seinen Landschaftsdarstellungen
den japanischen Farbholzschnitt zu einem letzten Höhepunkt.
Auf vielen Reisen skizzierte er bemerkenswerte Örtlichkeiten,
insbesondere die Umgebung seiner Vaterstadt Edo (später in
Tokyo umbenannt). Berühmt wurde er aber vor allem durch
seine Gestaltung des Tokaido, des Ostmeerweges, der Verbindung
zwischen der alten Kaiserresidenz Kyoto und der Shogunatshauptstadt
Edo. Die Blätter vermittelten den Europäern erstmals ein Bild des
bis 1858 für Ausländer völlig verschlossenen Japans und vermochten
viele Künstler der nach-impressionistischen Zeit zu begeistern
(u.a. Van Gogh, Gauguin, Cézanne, Toulouse-Lautrec).
Bemerkenswert sind vor allem jene Darstellungen, die die
«verzaubernden» Elemente der Natur beinhalten: Schnee, Regen, Mond...