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Im Zusammenhang mit Krediten und damit eng verwandten Bereichen werden zahlreiche Fachbegriffe verwendet. Die Bedeutung dieser Begriffe von A bis Z erklären wir Ihnen verständlich und ausführlich in unserem Kreditlexikon.
Ablösewert
Mit dem Begriff Ablösewert wird der buchhalterische Wert von Waren bezeichnet.
Ablösung
Die Tilgung eines Darlehens mit Geldern aus einem neuen, zinsgünstigeren Kredit wird als Ablösung bezeichnet.
Abmahnung
Kreditnehmer, die ihren Verpflichtungen nicht in vollem Umfang erfüllen, erhalten eine Abmahnung.
Abnahmeverpflichtung
Die Abhmahemeverpflichtung als Teil des Kreditvertrages verpflichtet den Kreditnehmer sich innerhalb einer festgelegten Frist die beantragte Kreditsumme auszahlen zu lassen.
Abschreibung
Geldanlagen ( Umlaufvermögen und Anlagevermögen) und Waren, die zum Vermögen eines Unternehmens gehören, verlieren jährlich an Wert. Dieser Wertverlust wird als Abschreibung bezeichnet.
Abtretung
Ein Kreditvertrag wird jeweils zwischen zwei Parteien abgeschlossen, die als Kreditgeber und als Kreditnehmer bezeichnet werden. Kreditnehmer werden manchmal in Kreditverträgen manchmal auch Schuldner und Kreditgeber werden Gläubiger genannt.
Abtretung einer Grundschuld
Eine für den Kreditgeber hinterlegte Sicherheit wird mit dem Fachbegriff Grundschuld bezeichnet.
Allgemeine Darlehensbedingungen
Bei der Aufnahme eines Ratenkredits sind die allgemeinen Darlehensbedingungen ein Bestandteil des Kreditvertrages.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
AGB ist die Abkürzung für Allgemeine Geschäftsbedingungen. Sie werden von Händlern oder den Anbietern von Dienstleistungen festgelegt.
Amortisation
Amortisation bedeutet, dass sich die Kosten für die Anschaffung einer Ware durch die Benutzung der Ware im Laufe der Zeit von selbst ausgleichen.
Amtlicher Lageplan
Alle relevanten Details zu einem Grundtstück sind im amtlichen Lageplan aufgeführt.
Andienungsrecht
Bei Teilamortisationsverträgen besitzt das Andienungsrecht die Bedeutung, dass der Käufer sein dauerhaftes Andienungsrecht jederzeit wahrnehmen kann, um sein Kaufrecht auszüben. Durch Ausübung des Andienungsrechtes wird der Verkäufer zum Andienen des Grundobjektes verpflichtet. Das Andienungsrecht besitzt auch bei Options- und Termingeschäften Bedeutung.
Anfänglicher effektiver Jahreszins
Banken und Kreditinstitute müssen die Höhe der Zinsen, die der Kreditnehmer für den Kredit bezahlt, angeben. Diese Zinshöhe wird im Kreditvertrag als anfänglicher effektiver Jahreszins bezeichnet.
Anschaffungskosten
Als Anschaffungskosten werden die Kosten, die beim Kauf einer Ware entstehen, bezeichnet.
Anzahlung
Eine Anzahlung ist die Zahlung eines Teilbetrages beim Kauf von einem Produkt.
Arbeitgeberdarlehen
Arbeitgeberdarlehen sind besonders zinsgünstige Kredite, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zur Verfügung stellen.
Ausbauhaus
Ein Ausbauhaus ist eine Immobilie, die als Neubau von den Immobilienfirmen verkauft wird. Der Ausbau erfolgt nach dem Kauf durch den Käufer.
Auszahlung (Valutierung)
Erst wenn die geforderten Kreditunterlagen vollständig vorliegen, wird die Auszahlung des Kreditbetrags an den Kreditnehmer vom Kreditinstitut vorgenommen.
Auszahlungskurs
Die Höhe der beantragten Kreditsumme ist nicht immer identisch mit der Auszahlungssumme. Einige Geldinstitute verringern beispielsweise die Höhe der Auszahlungssumme, indem sie beispielsweise die Kosten für die Bearbeitung des Kreditantrags von der auszuzahlenden Summe einbehalten.
Auszahlungsvoraussetzung
Die Auszahlungsvoraussetzung muss vom Kreditnehmer erfüllt werden, damit die bewilligte Kreditsumme an ihn ausgezahlt wird.
Autokredit
Der Autokredit ist ein zweckgebundener Kredit, mit dem die Anschaffung von Kraftfahrzeugen finanziert wird.
Avalgebühr
Die Bürgschaft für einen Avalkredit wird von einer neutralen, am Kreditvertrag nicht beteiligten Person oder Instituition übernommen.
Avalkredit
Ein Avalkredit ist ein Kredit, bei dem eine Bürgschaft von einer dritten Person, dabei kann es sich auch um ein Unternehmen oder um eine Institution handeln, für die Rückzahlung der Kreditsumme übernommen wird.
Bagatellkredit
Ein Bagatellkredit ist ein Kleinkredit, bei dem nur eine sehr geringe Kreditsumme beantragt und nach der Bewilligung an den Kreditnehmer ausgezahlt wird.
Barkredit
Die Bezeichnung Barkredit klingt etwas irreführend. Bei dieser Kreditform wird die Auszahlungssumme meist nicht in Form von Bargeld an den Kreditnehmer ausgezahlt. In den meisten Fällen wird die Auszahlungssumme auf das Girokonto des Kreditnehmers überwiesen.
Basisfinanzierung
Eine Basisfinanzierung erfolgt stets über einen längeren Zeitraum. Sie dient dem Erwerb von Eigentum und wird beispielsweise beim Immobilienkauf und beim Hausbau beantragt und durchgeführt.
Basisleasing
Das Basisleasing ist eine Sonderform der Finanzierungsform Leasing und dient der Anschaffung von Fahrzeugen.
Baubeschreibung
Die Baubeschreibung ist bei Finanzierung von privaten und gewerblichen Bauvorhaben Teil der Kreditunterlagen. Sie enthält alle Details zum geplanten Neubau.
Baudarlehen
Bei einem Baudarlehen handelt es sich um einen zweckgebundenen Kredit, dessen Vergabe ausschließlich für die Finanzierung des Neubaus oder des Kaufes von Immobilien erfolgt.
Baufortschritt
Jedes Bauvorhaben wird in verschiedene Bauabschnitte eingeteilt. Der Abschluss eines Bauabschnitts wird als Baufortschritt bezeichnet.
Baugeld
Kapital, welches zum Erwerb oder zum Bau von Immobilien eingesetzt wird, wird als Baugeld bezeichnet.
Baugenehmigung
Die Baugenehmigung muss vor Baubeginn bei der Baubehörde, in deren Zuständigkeitsbereich das Baugrundstück liegt, beantragt werden.
Baukosten
Wenn von Baukosten gesprochen wird, dann ist von Kosten die Rede, die beim Neubau von Immobilien entstehen.
Baunebenkosten
Als Baunebenkosten werden die Kosten bezeichnet, die zusätzlich zu den Kosten für den Kauf des Baugrundstücks, die Durchführung des Bauvorhabens und die Planung durch die Architekten anfallen. Die Baunebenkosten betragen durchschnittlich 15 Prozent der Gesamtkosten bei einem Neubau.
Bauträger
Als Bauträger werden Unternehmen bezeichnet, die sich darauf spezialisiert haben, Baugrundstücke anzukaufen, um auf diesen Grundstücken schlüsselfertige Häuser und Wohnungen zu errichten und diese an vorgemerkte Kunden zu verkaufen.
Beamtendarlehen
Ein Beamtendarlehen ist ein spezielles personengebundenes Darlehen, welches ausschließlich an Angestellte im öffentlichen Dienst, Pensionäre und Beamte vergeben wird. Der Antragsteller muss seine Beamtentätigkeit mindestens fünf Jahre ausgeübt haben, damit ein Beamtendarlehen bewilligt wird.
Bearbeitungsgebühr
Die Berabeitungsgebühr enthält die Kosten, die für die Bearbeitung eines Kreditantrags entstanden sind. Sie müssen vom Antragsteller übernommen und bezahlt werden.
Bedingungen
Damit die Kreditsumme ausgezahlt werden kann, müssen vom Kreditnehmer die im Kreditvertrag aufgeführten Bedingungen lückenlos erfüllt werden.
Bedingungsanpassung
Bei Immobilienfinanzierungen besitzt die Bedienungsanpassung eine große Bedeutung. Bei der Immobilienfinanzierung wird die Laufzeit der Bedingungsanpassung in der Regel höher gewählt als die Zinsbindungsdauer.
Belastung
Der Begriff Belastung wird überwiegend bei der Vergabe von Darlehen benutzt.
Beleihungsgrenze
Als Beleihungsgrenze wird der prozentuale Anteil einer verpfändbaren Immobilie beziehungsweise eines Grundstücks anhand seines Verkehrswertes angegeben. Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Beleihungsgrenze müssen von den Geldinstituten bei der Beleihung dieser Objekte eingehalten werden.
Beleihungsobjekt
Ein Beleihungsobjekt ist eine Immobilie, die als Sicherheit für eine Immobilienfinanzierung dient.
Beleihungsunterlagen
Beleihungsunterlagen werden für die Beleihung von Immobilien benötigt. Sie umfassen unter anderen Berechnungen von einem Wohn- beziehungsweise Gewerberaum, Fotos, einen Grundbuchauszug, einen Flurplan, Teilerklärungen von Wohnungseigentuemern und den Nachweis über eine Gebäudeversicherung.
Bereitstellungszinsen
Ein Kredit, der einem Kreditnehmer bewilligt wurde, von diesem aber nicht sofort in Anspruch genommen wird, wird während dieser Phase mit Bereitstellungszinsen verzinst.
Besicherung
Bei Finanzierungen, in denen der Verkehrswert des Objektes den Hauptteil der Kreditsumme ausmacht, kann der Kreditnehmer die Höhe der Sollzinsen durch eine Besicherung senken.
Besitz
Der Begriff wird in § 854 des BGB so definiert, dass eine Person, die befugt ist, über einen Gegenstand zu verfügen, der Besitzer des Gegenstandes ist.
Beurkundung
Beurkundungen sind fester Bestandteil verschiedener Rechtsgeschäfte, zum Beispiel beim Immobilienkauf und Immobilienverkauf. Beurkundungen werden durch einen Notar vorgenommen.
Bewirtschaftungskosten
Als Bewirtschaftungskosten werden die Kosten deklariert, die durch den Erhalt und die Bewirtschaftung einer Immobilie entstehen.
Bodenwert
Um den Gesamtwert einer Immobilie möglichst genau zu bestimmen, wird auch der Bodenwert des Grundstücks, auf dem die Immobilie errichtet wurde, ermittelt.
Bonität
Beim Beantragen eines Kredites muss der Antragsteller nachweisen, dass er finanziell dazu in der Lage ist, die Kreditsumme innerhalb der vereinbarten Laufzeit zurückzuzahlen.
Bonitätsprüfung
Die Bonitätsprüfung dient der Absicherung des Kreditgebers und wird von diesem vor der Vergabe eines Kredits durchgeführt.
Bonitätsunterlagen
Die Bonitätsunterlagen werden vom Kreditsachbearbeiter des Geldinstituts zur Entscheidung herangezogen, ob dem Antragsteller ein Kredit genehmigt wird oder ob der Kreditantrag abgelehnt wird.
Brandversicherung
Wer einen Antrag für die Finanzierung eines Immobilienkaufes oder den Neubau einer Immobilie stellt, muss dem Geldinstitut nachweisen, dass die Immobilie in ausreichender Höhe gegen Feuer versichert ist.
Briefgrundschuld
Die Höhe des Anspruchs eines oder mehrerer Gläubiger einer Immobilie wird als Briefgrundschuld im Grundbuch vermerkt.
Brutto
Brutto" bezeichnet eine Gewichts- oder Finanzgröße, die aus mehreren Bestandteilen besteht.
Buchgrundschuld
Falls ein Schuldner zahlungsunfähig oder zahlungsunwillig geworden ist, kann der Gläubiger einen Buchgrundschuld vornehmen lassen und die Versteigerung der Immobilie beantragen.
Bürgschaft
Ein Bürge verspricht dem Kreditgeber, falls der Kreditnehmer nicht in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, die finanziellen Verpflichtungen des Schuldners zu übernehmen.
Bürgschaftsgebühr
Bei der Kreditvergabe, die an eine Bürgschaft gebunden ist, berechnet die Bank ihrem Kunden zusätzlich eine sogenannte Bürgschaftsgebühr.
Camping Versicherung
Die Camping-Versicherung wird abgeschlossen, um am Camping beteiligte Fahrzeuge zu versichern.
Cashflow
Der Cashflow eines Unternehmens gibt darüber Auskunft, ob ein Unternehmen in der Zukunft dazu in der Lage ist, notwendige Investitionen aus eigenen Mitteln zu bestreiten oder ob für die Substanzerhaltung der Gewerbeimmobilien oder Investitionen in Maschinen und Anlagen Kredite aufgenommen werden müssen.
Codieren
Das Wort Codieren wird als Fachbegriff verwendet, wenn eine technische Umwandlung von Daten vorgenommen wird.
Computer
Ein Computer ist eine elektronische Rechenanlage, die mit unterschiedlichen Betriebssystemen ausgestattet sein kann und die zur Benutzung Software erfordert.
Courtage
Als Courtage wird die Maklergebühr bezeichnet, die ein Immobilienmakler seinem Kunden nach dem erfolgreichen Geschäftsabschluss berechnet.
Damnum
Damnum ist der Fachbegriff, mit dem ein Abschlag vom Nennwert bezeichnet wird, zum Beispiel wenn die Kreditsumme dem Kreditnehmer nicht in voller Höhe ausgezahlt wird.
Darlehen
Bei einem Darlehen handelt es sich um einen schuldrechtlichen Vertrag zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer. Bei einem Darlehen überlaesst der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag in einer festgelegten Höhe für einen bestimmten Zeitraum gegen Zinsen.
Darlehensantrag
Bevor ein Darlehen vergeben werden kann, muss dieses durch einen Darlehensantrag vom Darlehensnehmer schriftlich beantragt werden.
Darlehensbedingungen
Die Vergabe von Darlehen ist mit bestimmten Bedingungen verbunden. Diese Darlehensbedingungen sind im Darlehensvertrag aufgeführt.
Darlehensgeber
Ein Darlehensgeber kann eine natürliche private Person, eine natürliche Person im Auftrag eines Unternehmens oder eine juristische Person sein.
Darlehensgesamtbetrag
Bei der Vergabe eines Darlehens wird zwischen dem auszuzahlenden Betrag sowie der Gesamtsumme des Darlehens unterschieden.
Darlehensnehmer
Darlehensnehmer können Privatpersonen, juristische Personen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts sein.
Dingliche Sicherheiten
Als Sicherheit für das gewährte Darlehen reicht in den meisten Fällen die personelle Sicherheit des Darlehennehmers aus.
Direktbank
Als Direktbank wird eine Bank, die keine Filialen betreibt, bezeichnet. Direktbanken wickeln ihre Bankgeschäfte fast ausschließlich im Internet ab.
Disagio
Als Disagio wird bei der Auszahlung der Keditsumme oder bei der Ausgabe von Wertpapieren der Differenzbetrag bezeichnet, der zwischen dem Nennwert und dem Ausgabewert besteht.
Drittköuferbenennungsrecht
Durch Anwendung des Drittkäuferbenennungsrecht wird einem Leasingnehmer vertraglich das Recht verbrieft, eine dritte Person als Käufer zu benennen, die das Fahrzeug zu einem höheren Kaufpreis als der Fahrzeughändler kauft. Das Drittkäuferbenennungsrecht wird bei Leasingverträgen mit Restwertberechnung oder im Fall einer fristlosen Kündigung des Leasingvertrages angewendet.
Effektivzins
Der Begriff Effektivzins stammt aus dem Bereich Kreditwirtschaft. Als Effektivzins werden die jährlichen Gesamtkosten für Kredite auf der Basis der durchschnittlichen Kreditkosten von Banken und weiteren Kreditinstituten angegeben.
Eigenkapital
Als Eigenkapital werden Geldmittel bezeichnet, die von ihrem Eigentümer zur Finanzierung einer Investition verwendet werden. Das Eigenkapital wird errechnet, indem vom Gesamtvermögen alle Schulden abgezogen werden.
Eigenleistungen
Eigenleistungen sind die von einer Privatperson oder von einem Unternehmen erbrachten Leistungen, die nicht zu einem bestimmten Preis an dritte Personen verkauft werden. Eigenleistungen von Privatpersonen werden häufig von privaten Bauherrn erbracht, um die Gesamtkosten für das Bauprojekt zu senken.
Eigennutzung
Der Begriff Eigennutzung bezieht sich auf Wohnimmobilien und definiert den selbstgenutzten Wohnraum.
Eigentum
Wohn- und Gewerbeimmobilien können gemietet oder gekauft werden. Mit dem Begriff Eigentum wird die Verfügungsgewalt über einen Gegenstand aufgrund eines Rechtsanspruchs bezeichnet.
Einheitswert
Dieser Begriff wird im deutschen Steuerrecht verwendet. Der Einheitswert bildet die Bemessungsgrundlage für die verschiedenen Steuern auf Immobilien.
Einkommensnachweise
Aktuelle Einkommensnachweise der letzten drei bis sechs Monate müssen dem Kreditinstitut bei der Beantragung eines Kredits vorgelegt werden. Kreditinstitute genehmigen die Vergabe eines Kredits nur dann, wenn zu erwarten ist, dass ihr Kunde den Kredit zurückzahlen kann.
Einkünfte
Als Einkünfte werden alle Einnahmen einer Person bezeichnet. Einkünfte setzen sich zum Beispiel aus Löhnen oder Gehältern, Einnahmen, die durch Vermietung oder Verpachtung erzielt werden sowie unter gewissen Umständen aus Werbungskosten zusammen.
Einliegerwohnung
Als Einliegerwohnung wird eine separate Wohnung bezeichnet, die an ein Wohnhaus angeschlossen ist, aber eine eigenständige und abgeschlossene Wohneinheit darstellt und dadurch auch als vollwertige Wohnung weiter vermietet werden kann.
Endfälliges Darlehen
Als endfälliges Darlehen wird ein Darlehen bezeichnet, bei welchem die Rückzahlung der Darlehenssumme sowie der Zinsen getrennt voneinander erfolgt.
Erbbaurecht
Das Erbbaurecht erlaubt dem Erben oder einer Erbgemeinschaft auf aber auch unter dem betreffenden Gelände zu bauen.
Erstrangige Hypothek
Es handelt sich dabei in die erste ins Grundbuch eingetragene Hypothek, die zur Sicherung einer finanziellen Forderung für ein Grundstück ins Grundbuch eingetragen wurde.
Fahrzeugpreis
Der Fahrzeugpreis ist der Kaufpreis, der beim Erwerb eines Fahrzeuges zu entrichten ist.
Faktoren
Der Vertragswert bei Leasinggeschaften wird durch das Heranziehuen von Plus- und Minusfaktoren berechnet.
Fertighaus
Fertighäuser sind Häuser, deren einzelne Bauteile in einem Werk bereits komplett vorproduziert und anschließend zum Baugrundstück geliefert und dort aufgebaut werden.
Festzinshypothek
Die Festzinshypothek ist ein von einer Hypothekenbank festgelegter Zinssatz. Dieser Zinssatz ist für die gesamte festgelegte Gesamtdauer einer Finanzierung gültig.
Feuerversicherung
Durch eine Feuerversicherung wird das Vermögen des Versicherungsnehmers gegen Schäden, die durch Feuer verursacht werden, versichert.
Finanzierung
Mit dem Begriff Finanzierung wird die Bezahlung einer Sache über einen längeren Zeitraum nach dem Erwerb bezeichnet.
Finanzierung aus einer Hand
Finanzierung aus einer Hand bedeutet, dass bei größeren Projekten die gesamte Finanzierung sowie die Finanzberatung des Kunden von einem einzigen Kreditinstitut erfolgt.
Finanzierungsplan
Ein solider Finanzierungsplan muss sowohl bei der Finanzierung eines Immobilienkaufs als auch beim Neubau dem Kreditistitut vorgelegt werden.
Finanzsanierung
Eine Finanzsanierung ist eine gewerbliche Schuldnerhilfe zur Schuldenregulierung. Diese Art der Finanzsanierung dient der Entschuldung des Auftraggebers aus eigener Kraft. Sie erfolgt aus eigenen Mitteln des Auftraggebers. Die Schuldnerhilfe stellt technische, buchhalterische und wirtschaftliche beratende Dienste zur Verfügung, verteilt und überweist die vom Auftraggeber monatlich zu erbringende Tilgungsrate an dessen Gläubiger.
Flurkarte
Eine Flurkarte gibt bereits vor dem Kauf eines Grundstücks detailierte Auskünfte über die Lage, über die bereits erfolgte Bebauung sowie über eine eventuell geplante weitere Bebauung eines Grundstücks.
Freistellungserklärung
Mit diesem Begriff wird die Globalgrundschuld bezeichnet, mit der sich die Bank eines Bauträgers beim Bau von Eigentumswohnungen bei allen gebauten Wohnungen absichert.
Fremdkapital
Als Fremdkapital wird Geld bezeichnet, welches sich der Darlehensnehmer von meist gewerblichen Darlehensgebern für einen befristeten Zeitraum leiht.
Gebäudewert
Der Gebäudewert bestimmt zusammen mit dem Bodenwert den Verkehrswert einer Immobilie. Der Verkehrswert bildet die Grundlage für die Festsetzung eines realistischen Verkaufspreises für eine Immobilie.
Gebrauchtfahrzeug
Als Gebrauchtfahrzeuge werden Kraftfahrzeuge bezeichnet, die bereits vor dem Verkauf zur Nutzung im öffentlichen Strassenverkehr einmal oder mehrmals zugelassen waren und welches durch den Kauf von einem neuen Besitzer wieder angemeldet und zur Teilnahme am Strassenverkehr zugelassen werden.
Geldbeschaffungskosten
Der Begriff Geldbeschaffungskosten ist ein Sammelbegriff für alle Kosten, die bei der Beschaffung von Geld entstehen.
Gesamtschuldner
Wenn ein Kredit gemeinsam von mehreren Personen aufgenommen wurde, haften die Personen gemeinsam als Gesamtschuldner für die Rückzahlung des Darlehens.
Gewerbedarlehen
Objekte, die für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen sind, können mit einem speziellen Gewerbedarlehen finanziert werden.
Gläubiger
Eine natürliche oder eine juristische Person, die finanzielle Forderungen gegenüber einer dritten Person hat, wird Gläubiger genannt.
Grundbuch
Das Grundbch dokumentiert genau die Rechte an Grundstücken.
Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbssteuer kommt in voller Höhe dem Staat zugute. Sie wird nach dem Kauf von Immobilien erhoben.
Grundpfandrecht
Das Grundpfandrecht dient der Absicherung der Gläubiger bei Zahlungsunfähigkeit der Schuldner. Das Grundpfandrecht wurde geschaffen, damit in einem solchen Fall die Gläubiger nicht ganz auf ihren Forderungen sitzen bleiben.
Grundschuld
Die Grundschuld räumt Gläubigern das Recht zur Verpfändung eines Grundstücks ein und dient damit der Absicherung der Gläubiger.
Grundsteuer
Die Grundsteuer wird von den Gemeinden auf den Besitz von Grundstücken erhoben. Sie muss von jedem Grundstückseigentümer entrichtet werden.
Halter
In der deutschen Rechtssprechung wird zwischen Besitzern und Eigentümern unterschieden.
Herstellungskosten
Die Summe aller Kosten, die für die Herstellung eines Produkts entstehen, werden als Herstellungskosten bezeichnet.
Hypothek
Neben der Rentenschuld und der Grundschuld ist die Hypothek eines der insgesamt drei Grundpfandrechte.
Hypothekenbanken
Als Hypothekenbanken werden privatrechtliche Kreditinstitute bezeichnet, die sich auf die langfristige Vergabe von Krediten spezialisiert haben.
IFA
Die drei Buchstaben stehen als Abkürzung für "Independent Financial Adviser". Diese Berufsbezeichnung wird von Finanzberatern, die unabhängig von Banken agieren, geführt.
IKO
Die schweizerische Informationsstelle für Konsumkredit (IKO) führt ein Informationssystem über Konsumkredite. Kreditgeberinnen, die dem Konsumkreditgesetz (KKG) unterstehen, sind zur Teilnahme und zu Meldungen gesetzlich verpflichtet. Die IKO gilt als Bundesorgan und untersteht der direkten Aufsicht des EJPD (Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement). Die betroffenen Kreditgeberinnen führen die IKO in dem 2002 gegründeten "Verein zur Führung einer Informationsstelle für Konsumkredit (IKO)". Die IKO hat am 2. Januar 2003 ihren Betrieb aufgenommen. Der in der IKO verwaltete Datenbestand beschränkt sich strikt auf die gemäss KKG (Konsumkreditgesetz) zu sammelnden Daten. Zugang zur IKO haben nur die Kreditgeberinnen i.S. von Art. 2 KKG und nur für KKG-relevante Zwecke. Die Liste der zugelassenen Kreditgeberinnen ist öffentlich zugänglich. Inhalt, Umfang und Zugriffsberechtigungen der IKO-Datenbank sind in der Verordnung zum Konsumkreditgesetz (VKKG) abschliessend vorgegeben. Die IKO ist mit der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) organisatorisch und personell eng verbunden. Die beiden Stellen sind jedoch rechtlich voneinander unabhängig. Erfasst werden die Grunddaten der Konsumentin oder des Konsumenten: Name, Vorname, Geburtsdatum (Tag, Monat, Jahr), Adresse (Strasse mit Hausnummer, Postleitzahl, Wohnort). Je nach Kreditart werden sodann erfasst: Kreditart, Vertragsbeginn, Anzahl Raten, Bruttobetrag des Kredits bzw. Höhe der Leasingverpflichtung, Vertragsende, Höhe der Tilgungs- bzw. Leasingraten, Verzugsmeldung, Datum der Verzugsmeldung. Nicht in der Verordnung vorgeschriebenen Daten (z.B. über charakterliche Eigenschaften des Konsumenten) dürfen in der IKO-Datenbank nicht erfasst werden. Jede Person hat ein Auskunftsrecht betreffend über sie gespeicherte Daten gemäss den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes. Auskunftsgesuche sind zu richten an: IKO, Postfach 1108, 8048 Zürich. Die IKO stellt ein Antragsformular zur Verfügung. Die Auskunft ist in der Regel kostenlos.
Immobilie
Das Wort Immobilie stammt aus der lateinischen Sprache. In die deutsche Sprache übersetzt bedeutet der Begriff Immobilie "Unbewegliche Sache".
Immobilienfonds
Immobilienfonds sind spezielle Fonds, die sich ausschließlich auf Kapitalanlagen in unbewegliche Sachwerte spezialisiert haben.
Indexfonds
Als Indexfonds werden spezielle Fonds bezeichnet, die Kapital ausschließlich in ausgewählte Wertpapiere eines bestimmten Index investieren.
Inkasso
Als Inkasso wird der Einzug von Forderungen, die aus einem Vertrag entstanden sind, durch eine dritte Person, die vom Gläubiger beauftragt wurde, bezeichnet.
Innenfinanzierung
Als Innenfinanzierung wird eine Finanzierung bezeichnet, die auschließlich aus vorhandenen eigenen Geldmitteln erfolgt.
Insolvenz
Dieser Begriff stammt aus dem lateinischen Wortschatz. Von Insolvenz wird gesprochen, wenn die Situation eintritt, dass ein Schuldner finanziell nicht mehr dazu in der Lage ist, die Forderungen seiner Gläubiger zu bezahlen oder wenn eine akute Zahlungsunfähigkeit absehbar ist.
Insolvenzverfahren
Ein Insolvenzverfahren wird eingeleitet, wenn ein Schuldner nicht mehr dazu in der Lage ist, seine Schulden zurückzuzahlen. Insolvenzverfahren können gegen Unternehmen sowie gegen Privatpersonen eröffnet werden.
Investitionsgut
Mit dem Begriff Investitionsgut werden langlebige Wirtschaftsgüter, die hauptächlich bei der Herstellung von Waren verwendet werden, bezeichnet. Investitionsgüter werden zum Anlagevermögen des Unternehmens dazu gerechnet.
Investmentfonds
Investmentfonds sind beliebte Formen der Bildung einer privaten Altersvorsorge. Investmentfonds investieren in Aktien, in Sachwerte, Rentenanleihen oder in Derivate.
Jahresleistung
Die Grundlage für die Berechnung der Jahresleistung wird anhand des Zins- und Tilgungssatzes sowe des Nominalbetrages berechnet.
Jahresüberschuss
Als Jahresüberschuss wird der Gewinn bezeichnet, der als Differenz zwischen den Einnahmen und den Ausgaben innerhalb eines Kalenderjahres ermittelt wird.
Juristische Person
Als juristische Personen werden Zusammenschlüsse mehrerer Personen zu einem Wirtschaftsunternehmen oder ein Zusammenschluss von verschiedenen Vermögen, wie dies beispielsweise bei einer Stiftung der Fall ist, bezeichnet.
Katasteramt
Das Katasteramt ist eine staatliche Behörde und fungiert als Vermessungsamt.
Kilometervertrag
Als Kilometervertrag wird ein Leasing-Vertrag bezeichnet, bei dem die maximale Kilometerleistung des Fahrzeuges während der Laufzeit durch den Vertrag befristet ist.
Konsumkredit
Als Konsumkredite werden Kredite bezeichnet, deren Verwendung nicht an einen bestimmten Zweck gebunden ist. Konsumkredite werden bar ausgezahlt und dürfen nach der Auszahlung frei verwendet werden.
Kredit
Als Kredit wird das Bereitstellen zusätzlicher Gelder für Anschaffungen gegen Zinsen bezeichnet.
Kredit ohne Schufa
Bei einem Kredit ohne Schufa wird keine Bonitätsauskunft bei der Schufa eingeholt. Diese Kredite werden meistens von Schweizer Kreditinstituten vergeben und werden daher auch Schweizer Kredite genannt. Ihre persönliche Kreditlinie wird bei einem Kredit ohne Schufa nicht beeinträchtigt. Ihre Hausbank oder Ihr Arbeitgeber erhalten davon keine Kenntnis. Mit einem Kredit ohne Schufa erhalten sie ihren persönlichen Wunschkredit somit absolut "risikofrei und anonym".
Kredit ohne ZEK
Bei einem Kredit ohne ZEK handelt es sich um Kredite, bei denen keine ZEK-Anfrage durch den Kreditgeber durchgeführt wird. Das bedeutet, die ZEK-Daten des Antragstellers werden nicht geprüft, also es findet keine obligatorische ZEK-Bonitätsprüfung statt. Trotzdem werden z.B. Lohnabrechnungen zur Prüfung der Kreditwürdigkeit des Antragstellers herangezogen. Ein Vorteil dieser Kreditform ist auch, dass die Auszahlung ohne ZEK-Eintrag erfolgt. Ihre persönliche Kreditlinie wird bei einem Kredit ohne ZEK nicht beeinträchtigt. Ihre Hausbank oder Ihr Arbeitgeber erhalten davon keine Kenntnis. Mit einem Kredit ohne ZEK erhalten sie ihren persönlichen Wunschkredit somit absolut "risikofrei und anonym".
Kredit ohne KSV
Bei einem Kredit ohne KSV wird keine Bonitätsabfrage bem KSV durchgeführt und auch keinerlei Daten, weder vor noch nach der Kreditabwicklung an den KSV übermittelt. Somit eignet sich der Kredit ohne KSV-Auskunft auch für Personen, die schon durch einen negativen Eintrag im KSV belastet sind. Ein Vorteil dieser Kreditform ist auch, dass die Auszahlung ohne KSV-Eintrag erfolgt. Meist handelt es sich bei dieser Kreditform um Privatkredite. Ihre persönliche Kreditlinie wird bei einem Kredit ohne KSV nicht beeinträchtigt. Ihre Hausbank oder Ihr Arbeitgeber erhalten davon keine Kenntnis. Mit einem Kredit ohne KSV erhalten sie ihren persönlichen Wunschkredit somit absolut "risikofrei und anonym".
Kreditbedarf
Der Begriff Kreditbedarf definiert die Summe einer Anschaffung oder eines Projekts, die durch ein Darlehen finanziert werden muss.
Kreditgeber
Als Kreditgeber werden juristische oder natürliche Personen bezeichnet, die Kredite an Unternehmen und Privatpersonen vergeben.
Kreditgebühr
Die Kreditgebühr wird von der Mehrheit der Banken bei der Vergabe eines Kredits erhoben.
Kreditinstitut
Ein Kreditinstitut, welches auch häufig als Geldinstitut bezeichnet wird, ist ein gewerbliches Unternehmen, welches Kredite gegen Zinsen vergibt.
Kreditkonditionen
Bestandteil der Kreditkonditionen sind alle Bestandteile des Vertrages sowie die Bedingungen, die im Kreditvertrag festgelegt werden.
Kreditkonsolidierung
Die Zusammenfassung mehrerer bestehender Kredite zu einem einzigen Kredit wird von Banken Kreditkonsolidierung genannt.
Kreditleihe
Von einer Kreditleihe wird gesprochen, wenn der Kreditnehmer nach der Antragstellung von einer Bank einen Avalkredit oder einen Akzeptkredit erhält.
Kreditlimit
Als Kreditlimit wird die Obergrenze des Verfügungsrahmens, beispielsweise bei einem Überziehungskredit, bezeichnet.
Kreditnebenkosten
Als Kreditnebenkosten werden die Kosten bezeichnet, die zusätzlich zu den Kreditkosten anfallen.
Kreditnehmer
Kreditnehmer sind juristische oder natürliche Personen, die von einem Geldgeber einen Kredit erhalten haben.
Kreditprüfung
Die Kreditprüfung wird vorgenommen, um zu überprüfen, ob der Antragsteller kreditwürdig ist.
Kreditrating
Dieser Begriff kommt aus dem Englischen. Mittels Kreditrating wird eingeschätzt, wie hoch das Risiko eines Zahlungsausfalls nach der Vergabe eines Kredites ist.
Kreditrevision
Mit dem Begriff Kreditrevision wird das Krisenmanagement in den Kreditabteilungen der Kreditinstitute bezeichnet.
Kreditrisiko
Als Kreditrisiko wird die Gefahr bezeichnet, dass die Bank nach der Vergabe eines Kredites keine Tilgungszahlungen vom Kreditnehmer erhält.
Kreditvergabe
Von einer Kreditvergabe wird gesprochen, wenn ein Kreditantrag genehmigt wurde und die Kreditsumme dem Antragsteller ausgezahlt wurde.
Kreditvermittlung
Ein Darlehen kann direkt bei Banken und weiteren Geldinstituten beantragt werden. Kreditvermittler vermitteln Kredite zwischen Kreditinstituten und Kreditnehmern.
Kreditvertrag
Bei einem Kreditvertrag handelt es sich um ein rechtskräftiges Geschäft, welches zwischen einem Gläubiger und einem Schuldner abgeschlossen wurde.
Kreditwesengesetz (KWG)
KWG wird als Abkürzung für den Begriff Kreditwesengesetz benutzt. Im KWG wurden rechtliche Vorschriften im Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen, Kreditinstituten und mit Kreditholding-Gesellschaften festgelegt.
Kreditwürdigkeit
Mit dem Begriff Kreditwürdigkeit wird die Zahlungsfähigkeit des Antragstellers bezeichnet.
KSV
Die Abkürzung KSV steht für “Kreditschutzverband von 1870″ und ist ein Gläubigerschutzverband in Österreich der in etwa mit der SCHUFA in Deutschland oder dem ZEK in der Schweiz vergleichbar ist. Der KSV ist ein Privatunternehmen mit Sitz in Wien, das nach eigener Aussage ausschließlich im Interesse der Gläubiger handelt. Gläubiger des KSV sind hierbei in erster Linie Kreditinstitute sowie Unternehmen der österreichischen Wirtschaft.
Kündigung
Eine Kündigung ist ein Vorgang, bei dem durch einen der Vertragspartner der Vertrag beendet wird.
Laufleistung
Mit dem Begriff Laufleistung wird bei gebrauchten Kraftfahrzeugen die Anzahl der bisher gefahrenen Kilometer angegeben.
Laufzeit
Die Laufzeit umfasst den Zeitraum zwischen der Kreditvergabe und der vollständigen Rückzahlung der Kreditsumme inklusive der Zinsen. Sie ist ein Bestandteil des Kreditvertrages.
Leasinggeber
Der Leasinggeber kann eine Bank, ein Geldinstitut oder eine Leasing-Gesellschaft sein.
Leasingnehmer
Der Leasingnehmer ist eine juristische oder natürliche Person, die einen Leasingvertrag mit einem Leasinggeber abschliesst.
Leasingobjekt
Das geleaste Wirtschaftsgut wird im Leasingvertrag als Leasingobjekt bezeichnet.
Leasingraten
Die Leasingrate ist die monatliche Rate, die der Leasingnehmer an den Leasinggeber zu bezahlen hat.
Leasingsonderzahlung
Die Höhe der monatlichen Leasingrate kann durch eine Leasingsonderzahlung reduziert werden.
Leasingvertrag
Die Konditionen für eine Mietüberlassung von Kraftfahrzeugen werden durch einen Leaasingvertrag geregelt.
Legitimationsprüfung
Die Feststellung der Identität von juristischen und natürlichen Personen erfolgt durch eine Legitimationsprüfung.
Liquidität
Die Fähigkeit seine Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang erfüllen zu können wird Liquidität genannt.
MaBV
Die Buchstaben MaBV werden als Abkürzung für die "Makler- und Bauträgerverordnung" verwendet. Diese Verordnung bildet die Basis für zahlreiche Berufsbilder.
Mahnung
Eine Mahnung ist eine schriftliche Zahlungserinnerung, in der dem Empfänger eine verbindliche Frist zur Zahlung gesetzt wird.
Makler
Das Berufsbild eines Maklers besteht darin, Verträge gegen ein Honorar zu vermitteln.
Mehrerlösvertrag
Nach der Mietzeit wird das geleaste Fahrzeug vom Leasinggeber verkauft. Erzielt der Leasinggeber durch den Verkauf einen zusätzlichen Gewinn, so muss er dem Leasingnehmer an Gewinn beteiligen.
Mehrwertsteuer
Die gesetzliche Mehrwertsteuer wird in Deutschland auf alle angebotenen Waren und Dienstleistungen erhoben. /
Mitschuldner
Ein zweiter Darlehensnehmer haftet für die Rückzahlung der Kreditsumme ebenso in vollem Umfang wie der Kreditnehmer.
Modernisierung
Als Modernisierung werden alle Maßnahmen bezeichnet, die getroffen werden, um die Bausubstanz einer Immobilie wieder herzustellen.
Monatliche Rate
Kreditnehmer sind dazu verpflichtet, die erhaltene Kreditsumme monatlich in gleichbleibenden Raten an den Kreditgeber zurückzuzahlen.
Nachfinanzierung
Aufgrund einer Veränderung der Baupläne oder einer zu gering beantragten Darlehenssumme kann eine Nachfinanzierung erforderlich werden.
Nachrangfinanzierung
Bei einer Nachrangfinanzierung handelt es sich um einen untergeordneten Kredit, der meist zu schlechteren Zinskonditionen vergeben wird. Die Nachrangfinanzierung wird ebenfalls im Grundbuch vermerkt.
Nebenleistungen
Als Nebenleistungen werden zusätzliche Verpflichtungen des Kreditnehmers, die durch Schätzgebühren, das Erstellen von Gutachten oder durch Bereitstellungszinsen bezeichnet.
Nennbetrag
Als Nennbetrag wird die Kreditsumme inklusive aller Nebenkosten bezeichnet. Die Zinsen werden beim Nennbetrag nicht berücksichtigt.
Netto
Der Begriff Netto bedeutet ins Deutsche übersetzt "bereinigt".
Nettodarlehensbetrag
Der Nettodarlehensbetrag ist der Betrag, der dem Kreditnehmer nach Abzug aller Gebühren und sonstigen Kreditnebenkosten ausgezahlt wird.
Nettodividende
Die Nettodividende wird aus der Differenz der Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 Prozent und der Dividende berechnet.
Neufahrzeug
Als Neufahrzeug wird ein Fahrzeug bezeichnet, dessen Kilometerstand 0 beträgt und welches bisher noch nicht für den Strassenverkehr zugelassen wurde.
Nichtabnahmeentschädigung
Von der Nichtabnahmeentschädigung kann die Bank Gebrauch machen, wenn eine von der Bank bereitgestellte Kreditsumme vom Kreditnehmer nicht angenommen wird.
Nominalbetrag
Als Nominalbetrag wird der Nennbetrag der Kreditsumme bezeichnet, der vom Kreditnehmer bei dem Kreditgeber ausgeliehen wird und von dem im Endeffekt die Zinsen berechnet werden.
Nominalzins
Der Nominalzins ist der prozentuale Zinsatz, mit dem ein Kredit zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme verzinst wird.
Notaranderkonto
Ein Notaranderkonto ist ein Konto, welches im eigenen Namen von einem Notar geführt wird.
Notarbestätigung
Durch eine Notarbestätigung wird der rangrichtige Eintrag ins Grundbuch bestätigt.
Notarielle Beurkundung
Damit in Deutschland bestimmte Rechtsgeschäfte rechtsgültig werden, wie zum Beispiel ein Immobilienkauf oder der Kauf eines Grundstückes, wird eine notarielle Beurkundung vorgeschrieben. Sie soll unter anderem Schutz vor übereilten Käufen bieten.
Oberflächenwasser
Als Oberflächenwasser wird ungebundenes, offenes Wasser bezeichnet.
Oberflächenwasserabgabe
Die Oberflächenwasserabgabe wird von Gemeinden und Städten anhand der Grundstücksgröße und der Art der Bebauung erhoben und muss vom Grundstückseigentümer bezahlt werden.
Objekt
Im Zusammenhang mit einer Baufinanzierung oder der Absicherung einer Finanzierung werden Immobilien als Objekte bezeichnet.
Objektkredit
Ein Objektkredit ist ein zweckgebundener Kredit im Rahmen einer Immobilienfinanzierung.
Partnerkarte
Eine Partnerkarte wird für Familienmitglieder eines Kreditkartenbesitzers zu günstigeren Konditionen ausgestellt.
Pfandbriefe
Pfandbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere, die als gedeckte emittierte, Schuldverschreibungen herausgegeben werden.
Post Ident Verfahren
Das Post Ident Verfahren dient der Identitätsfeststellung und wird entweder vom Briefträger oder vom Schalterbeamten in einer Postfiliale durchgefährt.
Preisangabenverordnung
Die Preisangabenverordnung ist ebenfalls ein Begriff, der aus dem Bereich Kreditvergabe stammt. Er bezieht sich auf die prozentuale jährliche Belastung.
Quartalsdividende
Die Quartalsdividende ist eine Dividende, die quartalsweise ausgezahlt wird.
Quellensteuer
Die Quellensteuer, die auf Dividenden und Zinseinnahmen erhoben wird, wird nach dem Quiellenprinzip berechnet.
Rahmenkredit
Ein Kredit mit einem festgelegten Verfügungsrahmen wird als Rahmenkredit bezeichnet. Ein Rahmenkredit wird für einen bestimmten Zeitraum zu einem variablen Zinssatz vergeben.
Rangbescheinigung
Eine Rangbescheinigung wird manchmal auch Rangattest, Ranggarantie oder Notarbescheinigung genannt. Diese Bescheinigung stellt ein Notar Geldinstituten kostenpflichtig als Bestätigung für eine rangrichtige Grundbucheintragung aus.
Rangstelle
Bei mehreren Gläubigern wird die Rangstelle durch die Reihenfolge der Eintragungen ins Grundbuch festgelegt.
Ratenkredit
Ein Ratenkredit wird in gleichbleibenden monatlichen Raten vom Kreditnehmer an den Kreditgeber zurückgezahlt
Realkredit
Der Begriff Realkredit nimmt Bezug auf die ersten 60 Prozent des Beleihungswertes.
Realkreditinstitute
Realkreditinstitute sind Kreditinstitute, die sich auf langfristige Finanzierung in Kombination mit Grundbucheinträgen spezialisiert haben.
Refinanzierung
Eine große Bedeutung besitzt die Refinanzierung für Hypothekenbanken.
Restkaufpreis
Als Restkaufpreis wird die Summe bezeichnet, die nach Ablauf zum Kauf des Leasingobjektes benötigt wird.
Restschuld
Die Restschuld wird durch Abzug aller bisher gezahlten Raten von der Gesamtkreditsumme ermittelt.
Restschuldversicherung
Falls der Versicherungsnehmer durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder durch seinen Tod nicht mehr in der Lage ist, seine monatlichen Raten weiterzuzahlen, übernimmt die Restschutzversicherung des Kreditnehmers die Ratenzahlungen.
Restwert
Als Restwert wird der buchhalterische Wert von Waren, welcher sich aus der AfA sowie aus der Differenz der Anschaffungskosten und der Herstellungskosten ergibt, bezeichnet.
Restwertvertrag
Wenn ein Restwertvertrag als Leasingvertrag abgeschlossen wird, wird am Ende der Laufzeit der Restwert des Fahrzeugs durch einen TUEV- oder DEKRA-Sachverständigen geschätzt.
Risiko Lebensversicherung
Durch den Abschluss einer Risikolebensversicherung wird die Zahlung einer vereinbarten Summe im Todesfall des Versicherungsnehmers vereinbart.
Rückgewähransprüche
Rückgewähransprüche beziehen sich auf eine Grundschuld und werden nach der vollständigen Tilgung der Grundschuld aus dem Grundbuch entfernt.
Rücktritt vom Darlehensvertrag
Verweigert der Kreditgeber trotz einer vorherigen Zusage die Vergabe eines Kredits, dann handelt es sich um einen Rücktritt vom Darlehensvertrag .
Rückzahlung
Als Rückzahlung wird die Tilgung eines Ratenkaufes oder eines Darlehens bezeichnet.
Schlussrate
Die letzte Tilgungsrate einer Finanzierung wird Schlussrate genannt.
Schlussratenfinanzierung
Bei dieser besonderen Finanzierungsform wird vom Kreditnehmer während der Laufzeit nur ein Teil der Gesamtkreditsumme getilgt. Die vollständige Tilgung erfolgt zum Ende der Laufzeit durch die Zahlung einer Schlussrate.
Schufa
Die "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung" sammelt Daten über das Zahlungsverhalten aller Bundesbürger.
Schuldzinsenabzug
Die Zinsen für ein Darlehen dürfen beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen bei Einnahmen aus Verpachtung und Vermietung als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden.
Schuldübernahme
Eine Schuldübernahme beim Verkauf einer Immobilie erfolgt durch die Übertragung des Darlehensvertrages auf den neuen Besitzer der Immobilie. Die Kosten der Finanzierung werden durch eine Schuldübernahme nicht verändert.
Schätzgebühren
Unberechtigt werden von Banken und Kreditinstituten Kreditnehmern die Kosten, die für das Schätzen von Sicherheiten anfallen, in Rechnung gestellt.
Schätzung
Der Wert eines Beleihungsobjektes wird von einem Gutachter durch eine Schätzung ermittelt und in einem Wertgutachten festgehalten.
Selbstschuldnerische Bürgschaft
Ein Bürge verpflichtet sich dazu, für die finanziellen Verpflichtungen eines Kreditnehmers aufzukommen.
Sicherheiten
Sicherheiten dienen der Absicherung des Kreditgebers.
Sicherungszweckerklärung
Die Sicherungszweckerklärung dient der Grundschuldabsicherung und ist ein zusätzlicher Bestandteil eines Darlehenvertrages.
Sonderausgaben
In bestimmten Situationen können Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden.
Sondertilgung
Bei einer Sondertilgung handelt es sich um eine zusätzliche Tilgungszahlung, die außerplanmäßig vorgenommen wird.
Sonderzahlung
Einige Sonderzahlungen werden zwingend vorgeschrieben und sind verbindlich. Durch Sonderzahlungen kann die Höhe der monatlichen Leasingraten reduziert werden.
Spekulationsfrist
Nach Ende der Spekulationsfrist, die auf eine bestimmte Zeitdauer festgelegt ist, müssen erzielte Gewinne nicht versteuert werden.
Steuerliche Förderung
Der Wohnungsbau wird vom Staat durch Schuldzinsenabzug, Sonderausgabenabzug sowie Abschreibungen steuervergünstigend gefördert.
Taxe
Die Ermittlung des Beleihungswertes durch einen unabhängigen, aber von einem Geldinstitut beauftragten Sachverständigen wird als Taxe bezeichnet.
Taxkosten
Die Taxkosten, die für die Schätzung einer Immobilie anfallen, muss der Kreditnehmer bezahlen.
Teilamortisation
Eine Teilamortisation liegt vor, wenn nur der im Leasingvertrag festgelegte Teil während der Laufzeit ausgeglichen wird.
Teilauszahlung
Teillauszahlungen werden üblicherweise bei der Errichtung von Neubauten abhängig vom Baufortschritt vorgenommen.
Teilauszahlungszuschläge
Teilauszahlungszuschläge erhöhen den Nominalzins um zirka 1 Prozent.
Teilbaugenehmigung
Wenn eine Baugenehmigung nur für einen Bauabschnitt erteilt wurde, dann ist eine Teilbaugenehmigung erteilt worden.
Tilgung
Als Tilgung wird die Rückzahlung eines Darlehens bezeichnet.
Tilgungsaussetzung
Die Tilgung eines Darlehens kann nach Vereinbarung zeitweise ausgesetzt werden, zum Beispiel dann, wenn die Tilgung durch eine Lebensversicherung oder durch einen Bausparvertrag erfolgen soll.
Tilgungsfreijahre
Tilgungsfreie Zeiten, die vom Kreditnehmer mit dem Kreditgeber vereinbart wurden, werden Tilgungsfreijahre genannt.
Tilgungshypothek
Als Tilgungshypthek wird ein Amortisations- oder Annuitätendarlehen bezeichnet.
Tilgungsplan
Der Tilgungsplan bietet eine Übersicht über den Verlauf der Tilgung.
Tilgungsstreckung
Als Tilgungsstreckung wird die Verlängerung der Laufzeit mit dem Ziel bezeichnet, die monatlichen Tilgungsraten zu vermindern.
Tilgungsverrechnung
Die Tilgungsverrechnung ist ein Bestandteil der Preisangabenverordnung.
Treuhandauszahlung
Von einer Treuhandauszahlung wird gesprochen, wenn eine Auszahlung an einen Treuhänder vorgenommen wird.
Umbauter Raum
Der Begriff "Umbauter Raum" bedeutet Bauvolumen. Das Bauvolumen wird in Kubmikmetern angegeben.
Umsatz
Als Umsatz werden alle Einnahmen aus Verkäufen innerhalb eines Geschäftsjahres bezeichnet.
Umsatzsteuer
Die Umsatzsteuer wird mit der Abkürzung USt ausgewiesen.
Umschuldung
Im Rahmen einer Umschuldung werden die bisherigen Schulden von einem neuen Gläubiger übernommen. Sie erfolgt meist zu einem günstigeren Zinssatz, um die Kosten zu senken.
Unverbindliche Preisempfehlung (UPE)
Die "Unverbindliche Preisempfehlung" ist ein Richtwert zum Festlegen der Verkaufspreise.
Valutierung
Mit Valutierung wird die Auszahlung eines Darlehens beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen bezeichnet.
Variabler Zinssatz
Der Begriff "Variabler Zinssatz" bedeutet, dass die Zinsen variabel nach unten oder nach oben abweichen können.
Verbundfinanzierung
Bei einer Verbundfinanzierung handelt es sich um eine Finanzierung, bei der das Kapital einer Bank mit dem Krediten von weiteren Geldinstituten als Darlehen an den Kreditnehmer vergeben wird.
Verkehrswert
Der Verkehrswert von Immobilien wird anhand ihrer Lage sowie der Beschaffenheit des Grundstücks festgelegt.
Versicherungsdarlehen
Das Versicherungsdarlehen ist eine besondere Form der Baufinanzierung. Zur Tilgung werden vom Darlehensnehmer Beiträge in eine Lebensversichung eingezahlt.
Verzugszinsen
Kreditgeber sind berechtigt für den betreffenden Zeitraum Verzugszinsen zu berechnen, wenn der Kreditnehmer mit Tilgungszahlungen in Verzug ist.
Vollamortisation
Wird während der Laufzeit eines Leasing-Vertrages der komplette Kaufpreis getilgt, wird von Vollamortisation gesprochen. Das Fahrzeug wird Eigentum des Leasingnehmers.
Vorfälligkeitsentschädigung
Eine Vorfälligkeitsentschädigung muss an das Kreditinstitut gezahlt werden, wenn ein Kredit vorzeitig getilgt wird.
Vorführfahrzeug
Dieser Begriff wird für Fahrzeuge verwendet, die beim Händler für Probefahrten benutzt werden.
Vorlasten
Bereits bestehende Grundbucheinträge werden als Vorlasten bezeichnet.
Vorschaltdarlehen
Ein Vorschaltdarlehen ist ein kurzfristiges Darlehen mit einer maximalen Laufzeit von zwei Jahren.
Vorvalutierungszuschlag
Der Vorvalutierungszuschlag wird für den Zeitraum erhoben, der zwischen der Auszahlung des Darlehenbetrages bis zum Grundbucheintrag liegt.
Werbungskosten
Als Werbungskosten können unter anderem die Bewirtschaftungskosten, die Abschreibungen sowie die Darlehenszinsen von der Steuer abgesetzt werden.
Wertermittlung
Der Beleihungswert einer Immobilie wird durch einen Sachverständigen ermittelt und in einem Wertgutachten festgehalten.
Wertgutachten
Wertgutachten werden von Sachverständigen angefertigt und bilden die Grundlage für die Beleihung von Objekten.
Wohnfläche
Für die Bewertung von Wohngebäuden ist die Größe der vorhandenen Wohnfläche von großer Bedeutung.
Wohngebäudeversicherung
Durch den Abschluss einer Wohngebäudeversicherung werden Wohnhäuser gegen Schäden, die durch Leitungswasser, Feuer, Blitzschlag, Sturm und Hagel verursacht werden, versichert.
Zahlungsverzug
Ein Zahlungsverzug liegt vor, wenn der Kreditnehmer mit seinen Tilgungsraten im Rückstand ist.
ZEK
Zentralstelle für Kreditinformation – Verein zur Führung einer Zentralstelle für Kreditinformationen (ZEK). Hier tauschen schweizerische Finanzdienstleister gegenseitig Kredit- und Bonitätsinformationen über Privatpersonen und (in beschränktem Umfang) über juristische Personen aus, um sich vor Kreditausfällen zu schützen. Vorläufer der ZEK war eine seit 1945 bestehende ‚Meldezentrale‘. 1968 wurde der „Verein zur Führung einer Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK)“ gegründet. Seit 1974 wird das Informationssystem elektronisch geführt. Inhaberin der ZEK-Datensammlung ist der „Verein zur Führung einer Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK)“. Die Vereinsmitglieder finanzieren den Verein durch Beiträge und Abfragegebühren. Der Verein hat einen Vorstand, eine Geschäftsstelle und eine Kommissionen für Technik und Finanzen. Der Verein lässt das ZEK-Informationssystem durch IBM Switzerland, Zürich, betreiben. Die ZEK ist mit der Informationsstelle für Konsumkreit (IKO) organisatorisch und personell eng verbunden. Die beiden Stellen sind jedoch rechtlich voneinander völlig unabhängig. Vereinsmitglieder beim ZEK sind u.a. UBS, Credit Suisse, Raiffeisen, Bank Coop, Migros Bank, sowie diverse Kantonalbanken, Leasinggesellschaften und Kreditkartenherausgeber. Die ZEK-Datenbank umfasst insbesondere folgende Daten: Bei Personendaten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Beruf, Zivilstand (fakultativ), Vertragspartnerprobleme, Vertragspartnerinfrmationen. Bei Geschäftsdaten': Kredite, Mietverträge, Kredit-, Kundenkarten, Zahlungsstörungen, Kartenkredite, Amtsinformationen. Die ZEK-Geschäftsstelle gewährt Behörden auf berechtigte Anfragen hin Auskunft. ZEK Daten dürfen innerhalb der Schweiz an kantonale Behörden weitergegeben werden.
Zinsanpassung
Eine Zinsanpassung an die aktuellen Marktverhältnisse wird bei einer Festzinshypothek nach Ablauf der Festzinsbindung vorgenommen.
Zinsbindung
Die Zinsbindung gibt den Zeitraum der Zinsfestsetzung an.
Zinsfestschreibung
Hypothekenbanken garantieren durch Zinsfestschreibungen ihren Kunden feste Zinsen für einen festgelegten Zeitraum.
Zinssatz
Als Zinsatz wird die Zinshöhe in Prozent pro Jahr angegeben.
Zusage
Als Zusage wird bezeichnet, wenn ein Kreditgeber dem Kreditantrag zustimmt, einen Kredit vergibt und diesen auszahlt.
Zusatzsicherheiten
In bestimmten Fällen fordern Geldinstitute Zusatzsicherheiten, bevor ein Kredit vergeben wird.
Zwangsvollstreckung
Die Zwangsvollstreckung erfolgt, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt wird.
Zweckerklärung
In der Zweckerklärung sind alle vertraglichen Vereinbarungen, die zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer bezüglich der Grundschuld sowie der Sicherung der Verbindlichkeiten getroffen wurden, festgehalten.
Zwischenfinanzierung
Die Zwischenfinanzierung wird auch Brückenkredit genannt. Eine Zwischenfinanzierung wird mit kurzer Laufzeit vorgenommen. Vor dem Ablauf der Laufzeit wird die Zwischenfinanzierung in eine langfristige Finanzierung umgewandelt.
Öffentliche Forderung des Wohnungsbaus
Unter diesem Begriff werden alle staatlichen Fördermaßnahmen, zum Beispiel Steuervergünstigungen, Zulagen und Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen und weitere zusammengefasst.
Überführungskosten
Als Überführungskosten werden die Kosten bezeichnet, die für die Überführung von Neufahrzeugen vom Werk des Herstellers entstehen. Die Überführungskosten müssen vom Käufer des Neuwagens bezahlt werden.