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Die Logik der beiden Parteien sei, dass die drei wählerstärksten Parteien zwei Sitze im Bundesrat erhielten, sagte Pfister in einem am Dienstag publizierten Interview mit CH Media. Dabei spiele es keine Rolle, wie gross der Abstand untereinander und zur viertstärksten Partei sei.
Ambitionen auf einen zweiten Bundesratssitz für seine Partei äusserte Pfister nicht direkt. Es sei natürlich, dass eine Partei Einfluss für ihre Ideen wolle, antwortete er auf eine entsprechende Frage. «In der Schweiz erhält man den unter anderem auch im Bundesrat», sagte Pfister.
Mitte überholt FDP
Die Mitte halte daran fest, keine amtierenden Bundesräte abzuwählen. Sollte ein FDP-Bundesratsmitglied zurücktreten, werde es spannend, sagte Pfister. «Folgt der Freisinn seiner bisherigen Argumentation, müsste er auf einen Sitz verzichten.»
Anspruch auf einen Sitz erhebe die Mitte erst, wenn die Legitimation durch die Wählerinnen und Wähler gegeben sei, sagte der Parteipräsident. Die Mitte hat bei den Nationalratswahlen vom Sonntag die FDP überholt. Mit 29 Sitzen ist sie nach der SVP und SP die drittstärkste Partei im Nationalrat. Die FDP sicherte sich 28 Sitze in der grossen Kammer.