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Am 14. November 2021 hat das Vereinigte Königreich der im Krieg Gefallenen gedacht.
Die Feier am Cenotaph in Whitehall stand im Zeichen besonderer Umstände. Königin Elizabeth II. fehlte wegen eines Rückenleidens. Prinz Charles vertrat die Monarchin und legte am Denkmal ihren Kranz nieder. Zum zweiten Mal fand die Feier in einem Coronajahr statt – im Freien ganz ohne Masken. Und das Gedenken galt auch den Briten, Kanadiern und Australiern, die in Afghanistan gefallen waren. Am 29. August 2021 hatte der letzte Brite Kabul verlassen, einen Tag vor den amerikanischen Cousins.
Die Streitkräfte ordneten ihre vier höchsten Offiziere ab. Erstmals führte Admiral Radakin, der neue Chef des Verteidigungsstabes, die Delegation an. Air Chief Marshall Wigston vertrat die Royal Air Force, Admiral Key, der soeben ernannte First Sea Lord, die Royal Navy und General Carleton-Smith den Generalstab.
Prince Charles, ein Navy-Offizier, trug die Uniform des Fleet Admirals, des Grades, den er bekleidet. Price William, der Duke of Cambridge, diente als Helikopterpilot in der Royal Air Force. Er ist RAF Squadron Leader, Lieutenant Commander der Royal Navy und Colonel der Irish Guards. Am Cenotaph trat er wie jedes Jahr in der angestammten Uniform der Air Force auf. Seine Frau Kate, ihres Zeichens Duchesse of Cambridge, beobachtete die Feier schwarz gekleidet, wie alle mit der roten Mohnblume von Flandern am Mantel.
Die würdige, soldatisch knappe Feier mündete in den gemeinsamen Gesang der Nationalhymne: God save the Queen”. Manch einer mag die 95-jährige Königin vermisst und an sie gedacht haben.