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Landwirte und Raffinerien sollten ihre Produktion vermindern und selbst nach dem Ende der Zuckerquoten für ein Gleichgewicht auf dem Markt sorgen, sagte Hogan im EU-Agrarrat in Luxemburg.
Für das Wirtschaftsjahr 2018/19 schätzt er eine Produktion von 21 Millionen Tonnen Zucker. Zusammen mit Lagerbeständen von 2 Mio. t liege das Angebot damit deutlich über den 16,8 Mio. t aus dem Jahr 2017/18, warnt der EU-Agrarminister.
Die EU sei nun Nettoexporteur von Zucker. Er erwartet Ausfuhren in der Höhe von 3 Millionen Tonnen Zucker. Weil auch Indien und Thailand auf dem Weltmarkt aktiv wurden, sank der Preis im April auf ein Rekordtief von 256 Euro/t (294 Fr.), berichtet aiz.info. Der Preis hat sich mittlerweile wieder auf rund 300 Euro/t (345 Fr.) erhöht.
Von Interventionen durch die EU hält Hogan wenig. Trotz der tiefen Preise sei dies ein falsches Signal. Er will aber die «besorgniserregende» Situation auf dem EU-Zuckermarkt weiter beobachten.