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Die neue Generation der Spielekonsole Playstation des Marktführers Sony soll im nächsten Frühjahr in die Läden kommen. Sony stellte erste Details zur Playstation 3 in der Nacht zum Montag in Los Angeles vor.
Die CPU der Playstation 3 soll etwa fünfmal so schnell sein wie die der vor wenigen Tagen angekündigten Xbox 360. Der in der Playstation 3 verbaute Cell Prozessor ist mit 3,2 GHz getaktet und arbeitet mit 7 Synergistic Processing Units (SPU), die ebenfalls mit 3,2 GHz getaktet sind. Die achte SPU des Cell-Prozessors soll redundant arbeiten. Womöglich kann Sony so die Chip-Ausbeute erhöhen und die Prozessoren auch dann benutzen, wenn eine SPU defekt ist. Die PS3-CPU arbeitet mit 512 KByte L2-Cache und jeweils 256 KByte SRAM für jede SPU. Laut Sony erreicht sie eine theoretische Rechenleistung von 218 GFLOPS -- fast fünfmal soviel, wie die CPU der Xbox 360. Ob diese Rechenleistung in der Praxis jedoch voll genutzt werden kann, bleibt abzuwarten. Auf der Electronic Entertainment Expo zeigte Epic Games immerhin bereits eine laufende Demo der neuen Unreal-3-Engine und Epic-Chef Tim Sweeney beschwichtigte, dass die Playstation 3 einfach zu programmieren sei. Epic habe bereits seit zwei Monaten ein Development-Kit der Playstation 3.
Als Graphikprozessor kommt ein neu entwickelter "Reality Synthesizer" (RSX) von Nvidia zum Einsatz, der Auflösungen bis 1080p auf zwei Bildschirmen parallel flüssig wiedergeben soll. Dazu hat die PS3 zwei HDMI-Anschlüsse. Zu den Details der GPU hat Sony wenig verlautbaren lassen und spricht lediglich von mehreren voll programmierbaren Shader-Pipelines und einer theoretischen Gleitkommaleistung von 1,8 Teraflops, womit die GPU in etwa doppelt so schnell wäre wie die der Xbox 360.
Anders als die Xbox 360 verwendet Sony keine Unified Memory Architecture, sondern hat 256 MByte RAM Hauptspeicher eingebaut, der mit 3,2 GHz getaktet ist und eine Transferrate von 25,6 GByte/s erreicht. Die GPU kann ebenfalls auf 256 MByte GDDR3-Speicher zurückgreifen, der mit 700 MHz getaktet ist und analog zur Xbox eine Transferrate von 22,4 GByte/s erreicht. Zusätzlicher embedded Speicher, der der Xbox 360 Anti-Aliasing ohne Geschwindigkeitsverluste bei Auflösungen von 480p und 720 erlaubt, findet sich in der PS3 nicht.
Alles in allem soll die Playstation 3 eine Rechenleistung von 2 Teraflops erreichen und somit die der Xbox 360 verdoppeln.
Die Playstation 3 eignet sich nicht nur für Videospiele in HD-Auflösung, sondern auch als Film-Abspielgerät. So hat es ein Blu-ray-Disc-Laufwerk eingebaut, dass BD-ROMs mit bis zu 50 GByte Speicherplatz abspielen kann. Ebenso versteht sich das Slot-In-Laufwerk mit CDs, DVDs und DualDiscs.
Anders als die Xbox 360 hat die Playstation 3 keine Festplatte serienmäßig eingebaut, sondern nur einen Slot für einen nachträglichen Einbau vorgesehen. Als Speichermedium liest die neue Playstation neben dem obligatorischen Memorystick auch SD Card und Compact Flash. Den Angaben zufolge bietet das Gerät auch Unterstützung für GBIT-LAN, WLAN (802.11 b/g) sowie Bluetooth 2.0. Bis zu sieben der bumerangförmigen neuen Controller können kabellos zur Playstation 3 Kontakt aufnehmen. Dank effizienter Stromsparmodi sollen ihre Akkus 24 Stunden lang halten, bevor sie wieder aufgeladen werden müssen. Sony zeigte darüber hinaus eine kabellos angebundene Digicam.
Allem Anschein nach wird die PS3 jedoch keine UMD-Filme der PSP abspielen können. Sony sagte jedoch, dass die PSP kabellos Kontakt zur PS3 aufnehmen kann und ebenfalls als Controller genutzt werden kann.
Der Hersteller verspricht zudem eine Abwärtskompatibilität zu älteren Spielen der Playstation 1 Playstation 2. Ebenso hatte Microsoft auf der E3-Pressekonferenz bestätigt, dass die Xbox 360 Spiele von der ersten Xbox abspielen wird.
Während Microsoft bereits sehr konkrete Angaben zu seinem bereits etablierten Online-Dienst Xbox Live machte, blieben Sonys Ambitionen diffus. Man wolle ebenfalls einen Online-Service für die Playstation 3 anbieten, über den die Spieler neue Inhalte herunterladen und gegen andere Spieler online antreten können, hieß es.
Einen Verkaufspreis nannte Sony bisher nicht. Lediglich der Verkaufsstart zum Frühjahr 2006 wurde bestätigt. Fraglich ist allerdings, ob Sony wie Microsoft seine Playstation 3 zeitgleich in Japan, USA und Europa auf den Markt bringt. Bisher hatte Sony seine Konsolen zunächst im Land der aufgehenden Sonne und erst Monate später in den USA und schlussendlich auch in Europa veröffentlicht.
Am Wochenende kündigte auch die Nummer 3 der Branche, Nintendo, die nächste Konsole mit dem Namen Revolution für kommendes Frühjahr an. Damit wird Microsoft mit seiner Xbox 360 im diesjährigen Weihnachtsgeschäft als einziger der großen Hersteller mit einer neuen Videospiel-Konsole antreten. (hag/c't) (tol/c't)
quelle:heise.de
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...hani arschloch ghört??
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also das wird sicher de mega hammer!weiss nur das de chip vo de ps3 im neue airbus flüger (dä gröscht flüger vo de wält) drin isch...!und das isch wohl rächt krass!
freu mi ämel scho mega uf das ding
Grumble
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Original geschrieben von nik
...aber dGrafik gseht rattescharf us...:blingblin
Also vo dä Spielgrafik hätt mer glaub no nix gseh, das sind alles Movies gsi.
Wie damals wo PS2 akündiget wordä isch, und diä erschte Bilder vom neue Tekken usecho sind bi dä Presäntation, da isch allne grad dä ladä abe, und im richtige Game isch es dänn meh als entüüschend gsi.
Sovil zum Hype!
Ich dänke aber das dGrafik rächt Fett wird, hoffe das Games das au werdät
Nach der Präsentation der Xbox 360 klappte bei vielen die Kinnlade bei der Präsentation der Spiele herunter. Doch Sony meldete sich pünktlich zur E3 zurück und stellte dabei alles bisher gezeigte in den Schatten. Microsoft räumte nun auch noch ein, dass bei der Vorstellung der Konsole die gezeigten Clips aus den Spielen auf Computern des Rivalen Apples liefen und nicht auf einer Xbox 360. Noch schlimmer sieht das technische Fazit des Computerverlages Heise aus, das die Xbox 360 in keinem so schönen Licht mehr erscheinen lässt.
So soll die Nvidia-GPU doppelt so schnell wie der ATI-Grafikprozessor der Xbox 360 rechnen. Heise stellt in einer seiner letzten News fest, dass die Demos, die Sony in der fast zweistündigen Präsentation auf der E3 präsentierte, alles bisher dagewesene übertreffen. So rendert der Grafikchip "Reality Synthesizer" von Nvidia mit einer 128 Bit Gleitkommagenauigkeit. Dies ermöglicht gegenüber einem 32 Bit Rendering eine Qualität, wie sie sonst nur in Hollywood-Filmen erreicht wird. Eine Demo der Unreal-3-Engine hielt man für vorberechnet, bis die Szene angehalten wurde und man sich mit der Kamera frei im virtuellen Raum bewegte. Im Kampfspiel Tekken waren sogar die Schweißtropfen der Kämpfer auf der Haut auszumachen. Das Fazit dürfte für Microsoft wie ein Faustschlag ins Gesicht sein.
Zitat Heise: „Daneben verblassten die Spielsequenzen, die Microsoft für seine Xbox 360 zeigte - sie sahen lediglich aus wie aktuelle PC-Titel mit einem etwas höheren Detailgrad, so wie man ihn auch von PC-Spielen der nächsten Saison erwarten darf.“
Aber auch sonst kann die NVidia-GPU überzeugen. Der mit 550 MHz getaktete Grafikchip kann pro Sekunde 100 Milliarden mögliche Shader-Operationen ausführen, was der Leistung zweier Geforce-6800-Ultra-Karten entspricht, während die Xbox-360-GPU Leistungsmäßig etwa auf dem Niveau einer Radeon X700 Pro liegt.
Zitat Heise: „Eine solche Mittelklasse-GPU (Xbox 360 GPU) wäre für eine Auflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten selbst ohne Anti-Aliasing leicht untermotorisiert. Man darf also abwarten, ob tatsächlich alle Xbox-360-Spiele in 1080i flüssig laufen, wie es Microsoft derzeit verspricht.“
Dasselbe Spiel führt sich beim Prozessor fort. Auf dem ersten Blick sehen die Daten der Xbox 360 sensationell aus. So arbeitet die 64-Bit-PowerPC-CPU mit drei Kernen, die mit 3,2 GHz getaktet sind. Diese sollen 9 Milliarden Dot Product Operations pro Sekunde ausführen können, was laut Heise eine Rechenleistung von 45 GFLOP/s ergibt. Dem Gegenüber steht der Cell-Prozessor, dessen 8 Recheneinheiten, selbst wenn sie nur mit 2 GHz getaktet wären, theoretisch noch drei mal so schnell sein würden, wie der Xbox 360 Pendant. Mit einer Taktung von 4 GHz könnte man beim Cell-Prozessor sogar stattliche 256 GFLOP/s erreichen.
Für heimische PAL Fernseher sieht man die Leistung der Xbox 360 durchaus aus ausreichend, bei HDTV-Auflösungen könnte ihr allerdings die Puste ausgehen. Zwar kommt die PlayStation 3 erst 2006 auf dem Markt, aber allein von technischer Seite lohnt es sich, auf Sonys neue Konsole zu warten, denn im Gegensatz zur Xbox 360, in der ein 12X-DVD-ROM Laufwerk seinen Dienst verrichtet, werkelt in der PlayStation 3 ein Blu-ray-Laufwerk.
Wer noch mehr interessante, vor allem technische Details, erfahren möchte, folgt einfach unseren Links in der Quellangabe. Ansonsten bleibt nur noch abzuwarten, was uns in den nächsten Wochen und Monaten präsentiert wird. So kann man die Überschrift von Stern, die da lautet "Die Xbox kann Xmas alleine feiern" durchaus auch anders deuten. Nach derzeitigem Stand dürften sich nämlich vor allem Sony Jünger freuen, denn die PlayStation 3 scheint wirklich alles bisher da gewesene einfach wegzupusten.