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Matthew McConaughey: Keine Kandidatur als Gouverneur von Texas
Das Wichtigste in Kürze
- Matthew McConaughey wird nicht für das Gouverneursamt in Texas kandidieren.
- Der Oscarpreisträger wird weiterhin Unternehmen und Organisationen unterstützen.
- Es sei momentan nicht ein Weg, den er gehen wolle.
Filmstar Matthew McConaughey (52) kündigte an, dass er keine unmittelbaren Pläne für eine Zukunft in der Politik habe. Er veröffentlichte dazu am Sonntag eine Videobotschaft auf Twitter. Der Oscarpreisträger schloss insbesondere eine mögliche Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Texas im Jahr 2022 aus.
In den vergangenen zwei Jahren habe er viel Zeit damit verbracht, zu lernen und zuzuhören. Er habe eine Karriere in einem öffentlichen Amt in Betracht gezogen.
«Ich bin als einfaches Kind, das in der kleinen Stadt Uvalde, Texas, geboren wurde. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass ich eines Tages für ein politisches Amt vorgeschlagen würde», sagte McConaughey. Es sei ein inspirierender Weg, über den man nachdenken müsse. «Es ist auch ein Weg, den ich im Moment nicht einschlagen möchte», so der Schauspieler weiter.
Matthew McConaughey: «Grosse Führungspersönlichkeiten dienen»
McConaughey habe sowohl die amerikanische als auch die texanische Politik studiert. «Was habe ich gelernt? Eine Menge», sagte er.
«Dass wir einige Probleme haben, die wir lösen müssen. Dass unsere Politik ein neues Ziel braucht. Dass wir Gräben haben, die geheilt werden müssen. Dass wir mehr Vertrauen in unser Leben brauchen.»
Er habe gelernt, dass Freiheit mit Verantwortung einhergehe, und dass grosse Führungspersönlichkeiten dienen. «Ob Politiker, CEO, Star-Quarterback, Mutter, Vater, Ehemann, Ehefrau, Bruder, Freund, Mentor oder Lehrer: Wir führen, indem wir uns gegenseitig dienen.
Wir führen durch unseren Dienst. Und was bedeutet Dienst? Dienen bedeutet, heute Verantwortung zu übernehmen, damit wir morgen mehr Freiheit haben können», so McConaughey.
Gute Politiker können helfen
Er werde weiterhin Unternehmen und Stiftungen unterstützen, die «Wege für den Erfolg von Menschen schaffen». Und «Organisationen, die eine Mission haben» stützen, anstatt für das Amt des Gouverneurs von Texas zu kandidieren, erklärte der Schauspieler.
«Das ist der amerikanische Traum», fügte er hinzu. «Politiker - die guten - können uns helfen, dorthin zu kommen, wo wir hinmüssen. Aber es muss klar sein, sie können nichts für uns tun, wenn wir nicht selbst etwas für uns tun wollen». Das erklärte McConaughey in dem Video.
Er brachte sich selbst als Kandidat für das Gouverneursamt ins Spiel
McConaughey äusserte sich bereits im März zu Spekulationen über seine Pläne, als Gouverneur von Texas zu kandidieren. «Das ist etwas, das ich in Betracht ziehe. Auf jeden Fall», sagte er damals bei einem Auftritt in der «Tonight Show Starring Jimmy Fallon».
Einige Monate klang es in der «Carlos Watson Show» schon etwas anders. Damals sprach er über die «Herausforderung», in die Welt der Politik einzutreten.
«Ich bin nicht daran interessiert, einen Haufen Pflaster zu kleben, die wieder abgerissen werden, sobald ich draussen bin. Ich bin daran interessiert, etwas aufzubauen, das Bestand hat, und ich weiss nicht, ob das die Politik ist», sagte er. Diese ganze Botschaft der Politik müsse neu definiert werden.
Matthew McConaughey feierte seinen grossen Durchbruch als Schauspieler im Film «Die Jury» (1996). 2014 wurde er mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller im Drama «Dallas Buyers Club» (2013) ausgezeichnet.
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