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Bastian Pastewka, geboren 1972 in Bochum, beendete sein Studium der Pädagogik, Germanistik und Soziologie frühzeitig und trat stattdessen ab 1992 mit verschiedenen Bühnenprogrammen auf. Bekannt wurde er als Ensemblemitglied der Sat.1-"Wochenshow", seit 2005 überzeugt er als er selbst in seiner vielfach preisgekrönten Serie "Pastewka". Auch auf der Kinoleinwand (u. a. in den Edgar-Wallace-Parodien "Der WiXXer" und "Neues vom Wixxer"), am Theater, im Hörspiel und als Synchronsprecher (z. B. "Madagascar", "Megamind") feierte er grosse Erfolge. Als einer der beliebtesten Komiker Deutschlands erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrfach den Deutschen Comedypreis, den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme-Preis und die Goldene Kamera.
Hamburg 1912. Charlie, eine kleine Maus steht plötzlich ganz allein da. Wo sind all die anderen Mäuse hin? Onkel, Tanten, Eltern - alle sind weg. Dafür gibt es jetzt jede Menge Mausefallen und Katzen und Eulen. Sie schleichen herum auf der Jagd nach einer Maus. Auf der Suche nach anderen... Hamburg 1912. Charlie, eine kleine Maus steht plötzlich ganz allein da. Wo sind all die anderen Mäuse hin? Onkel, Tanten, Eltern - alle sind weg. Dafür gibt es jetzt jede Menge Mausefallen und Katzen und Eulen. Sie schleichen herum auf der Jagd nach einer Maus. Auf der Suche nach anderen Mäusen findet Charlie Hinweise darauf, wohin sie alle verschwunden sind. Amerika, oh so weit weg. Da er nicht allein in Hamburg bleiben möchte, muss er eine Möglichkeit finden, ebenfalls nach Amerika zu gelangen. Ein erster Versuch, auf ein Schiff zu kommen, geht in die Hose. Da sieht er eine Fledermaus und schon kommt ihm eine Idee - er will nach Amerika fliegen. Aber leichter gesagt als getan ... Charlie ist nicht irgendeine Maus, er ist sogar eine ganz schlaue Maus. Er wird sich Konstruktionszeichnungen machen und diese dann in die Wirklichkeit umsetzen, er wird sich einen Flugapparat bauen. Emsig wie er ist, mopst er sich das ein oder andere von den Menschen, die sich nur wundern, wo denn die verschiedensten Sachen hingekommen sind. Charlie fängt an, seinen Traum umzusetzen, muss aber auch einige Rückschläge in Kauf nehmen. Das Buch, das dem Hörbuch als Vorlage dient, ist geschmückt mit fantastischen Zeichnungen, die vom Autor Torben Kuhlmann selbst gezeichnet wurden. Wenn man das Buch nicht zur Hand hat, kann man diese Zeichnungen anhand des Covers und auch des Trailers nachvollziehen. Detailtreu und wunderschön, etwas besseres fällt mir dazu nicht ein. Das allein ist schon schön anzusehen, aber auch das Hörbuch kann enorm punkten. Bastian Pastewka hat dieses Hörbuch von der kleinen Maus Charlie eingesprochen. Herausgekommen ist ein Hörbuch, bei dem man gespannt zuhören kann. Bastian Pastewka, bekannt aus Film und Fernsehen, hat einzigartig die verschiedensten Protagonisten zum Leben erweckt. Nicht nur das, selbst die Hintergrundgeräusche, das räuspern, das vor sich hinbrubbeln gibt er hervorragend wieder. Wenn man dem Buch lauscht, kann man gar nicht fassen, dass das wirklich alles nur von einer Person gelesen wurde, ich bin begeistert. Ihm zu lauschen und dabei die Erfolge und Misserfolge von Charlie, der kleinen Maus, mitzuerleben, machen dieses Hörbuch einfach hörenswert. Für Kinder und Erwachsene eine gute Gelegenheit, ein wenig aus den Anfängen der Luftfahrt zu erleben. Für dieses Buch spreche ich sehr gern eine Lese-/Hörempfehlung aus.
Die Erfindung der Mausefalle Anfang des 20. Jahrhunderts läßt die Mäuse aus Hamburg Richtung Amerika fliehen. Nur Charlie, der verträumt zwischen seinen geliebten Büchern sitzt, merkt davon nichts. Die großen Dampfer im Hafen werden von gefräßigen Katzen bewacht. Wie soll er da nur über den Atlantik nach Amerika gelangen?... Die Erfindung der Mausefalle Anfang des 20. Jahrhunderts läßt die Mäuse aus Hamburg Richtung Amerika fliehen. Nur Charlie, der verträumt zwischen seinen geliebten Büchern sitzt, merkt davon nichts. Die großen Dampfer im Hafen werden von gefräßigen Katzen bewacht. Wie soll er da nur über den Atlantik nach Amerika gelangen? Seine Idee ein Fluggerät zu bauen, ist gefährlich. Trotz Fehlschlägen arbeitet er besessen an seiner Maschine, denn die Zeit drängt: Gefahren lauern jetzt auch in der Luft. Der Hessische Rundfunk hat die wundervolle Bilderbuchgeschichte von Torben Kuhlmann als Hörbuch herausgegeben. Bastian Pastewka erzählt so lebendig und vermittelt so viel Atmosphäre, dass man gebannt der Geschichte folgt. Empfohlen wird die Geschichte ab 5 Jahren. Nach oben gibt es aber keine Begrenzung, denn auch erwachsene Hörer finden Gefallen an Charlies Abenteuer. Zwei wundervolle Zeichnungen die perfekt bis ins kleinste Detail ausgearbeitet sind, zeigen Charlie und den Hamburger Hafen. So kann man sich ein noch besseres Bild von der Geschichte machen. Den Reiz der Geschichte macht die besondere Erzählweise aus. Der Erzähler unterhält sich mit dem Zeichner und dieser läßt die kleine Maus Charlie lebendig werden. Immer wieder wird die Erzählung durch Einwände des Zeichners unterbrochen, weil er gar nicht so schnell zeichnen kann, wie Charlie seine Abenteuer erlebt. Geräusche von tribbelnden Mäuseschritten und Flügelschwingen von verfolgenden Eulen unterstreichen das Hörerlebnis. Man taucht ein in eine Welt voller Gefahren, fiebert mit Charlie mit, wenn er gerade noch entwischen kann und ist gespannt, ob seine Flugmaschine endlich funktioniert. Was es mit Lindbergh auf sich hat, wird hier nicht verraten! Leider war das Abenteuer nach 45 Minuten schon vorbei. Wir hätten sehr gern noch länger zugehört. Meine Kinder sind begeistert. Das perfekte Erlebnis ist es sicherlich, das Bilderbuch zusammen mit dem Hörbuch zu genießen. Fazit: Perfekt für einen gemütlichen Familiennachmittag.
»Die Wochen vergingen. Weit und breit war keine andere Maus mehr aufzuspüren. Die kleine Maus hatte mittlerweile in den Zeitungen viel über die neuen Mausefallen gelesen. Eine albtraumhafte Erfindung! Sicher hatten diese Fallen all ihre Freunde vertrieben. Nur, wohin waren sie verschwunden? Vielleicht nach Amerika? Alle Mäuse kannten Geschichten... »Die Wochen vergingen. Weit und breit war keine andere Maus mehr aufzuspüren. Die kleine Maus hatte mittlerweile in den Zeitungen viel über die neuen Mausefallen gelesen. Eine albtraumhafte Erfindung! Sicher hatten diese Fallen all ihre Freunde vertrieben. Nur, wohin waren sie verschwunden? Vielleicht nach Amerika? Alle Mäuse kannten Geschichten über diesen fernen Ort. Es hieß, dass eine große Statue dort alle Neuankömmlinge begrüße, ganz egal ob Mensch oder Maus.« Die kleine Maus führte bislang ein glückliches Leben. Wenn sie sich nicht gerade in den Bibliotheken der Menschen durch deren gesammeltes Wissen las, traf sie sich mit ihren Freunden oder naschte etwas Leckeres aus Speisekammer oder Küche. Doch nach und nach verschwanden die Freunde, wurde die Welt der kleinen Maus immer gefährlicher. Bedroht von Mausefallen und Katzen hofft sie auf eine bessere Zukunft in Amerika. Nur, wie dahin kommen? Als sie eines Nachts in einer Höhle Fledermäuse beobachtet, kommt ihr eine Idee… Nachdem mich „Armstrong“ so begeistert hatte, wollte ich natürlich auch über die Anfänge der Mäuseluftfahrt Bescheid wissen. Mit „Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“ schloss Torben Kuhlmann sein Studium (Schwerpunkt Buchillustration) ab. Ich würde sagen, wir haben von ihm noch viel zu erwarten :) Jede einzelne Seite verwöhnt den Leser mit großartigen Bildern, gefertigt mit ganz viel Talent, enorm viel Phantasie und einem liebevollen Blick auf das kleinste Detail. Das Ergebnis macht einfach Spaß. Die Handlung ist witzig, intelligent umgesetzt und spannend. Und in die Bilder habe ich mich gleich verliebt, es ist lange her („Armstrong“ ausgenommen), dass mich Zeichnungen derart gefesselt haben. Für die Interessierten gibt es im Anhang wieder einen kurzen Überblick über die menschlichen Anfänge in der Luftfahrt. Ob die kleine Maus noch weitere Pioniertaten vollbringen wird? Ich hoffe es sehr! Fazit: Witzig, spannend und randvoll mit großartigen Zeichnungen. Lesen, schauen, Spaß haben. »Das Flugzeug schraubte sich immer höher in den Himmel. Der einst so riesige Kirchturm war bald nur noch ein kleiner Strich zwischen den Wolken. Und die Eulen waren längst abgehängt.«