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Am 8. und am 9. Juli 2002 kletterte ich mit Sämi Speck die beiden Routen "Lancelot" und "Elefantenohr" am Gr. Wendenstock.
Sämi klettert die zweite Seillänge von "Lancelot" am Excaliburpfeiler
"Lancelot" wurde von Claude und Yves Remy in den 90er Jahren erstbegangen. Die Route bietet beste Kalkkletterei. Mit 7a ist die Schlüsselstelle bewertet.
Ein schwedischer Kletter in der ersten Seillänge von Excalibur. Gute Nerven sind gefragt um zwischen den nicht immer überzeugend wirkenden und weit auseinander liegenden Sanduhren nicht die Beherrschung zu verlieren.
Aussicht nach Osten in Richtung Grassen.
Sämi im Nachstieg in der Schlüsselseillänge 7a.
Sämi in der drittletzten Seillänge. Leider war Sämi bereits etwas müde, weshalb er die schöne Kletterei nicht mehr so geniessen konnte.
Die drittletzte Seillänge führt über mehrere kurze Aufschünge und ist mit 6c+ bewertet.
Rechts von "Lancelot" verläuft die Route "Blaue Lagune" eine ebenfalls wunderschöne Route, aber etwas schwerer.
immer noch Sämi
Sämi war so gütig und hat auch von mir noch ein Foto geschossen. Aens in der zweitletzten Seillänge.
Der Excaliburpfeiler
Die drei Pfeiler in der Gr. Wendenstock Südwand: Excalibur, Dom und Aureus
Am nächsten Tag kletterten wir die Route "Elefantenohr" 9- am Sektor Dom. Leider kamen wir nur bis zur 5. Seillänge. Weil ein Gewitter nahte, mussten wir wieder abseilen. Hier Sämi in der 3. Seillänge, welche durch das Elefantenohr zur Höhle leitet.
Sämi beginnt die 4. Seillänge, ein 6a+ Quergang.
Das Wetter verschlechterte sich zunehmends.
Auch in "Elefantenohr" bekommt man nur besten Fels unter die Fingerkuppen. Die Kletterei ist allerdings etwas plattiger und weniger steil als am Excalibupfeiler.
Ein Steinbock macht sich an unsere am Einstieg deponierten Rucksäcke heran.