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Stockholm - In Schweden sind zweihundert Rentiere beim Überqueren eines Flusses ertrunken. Eine Herde von etwa 3000 Tieren habe im äussersten Norden des Landes den von einer Eisschicht bedeckten Fluss überqueren wollen.
Das sagte ein Sprecher der Präfektur von Norrbotten in Luleaa. Auf einmal sei das Eis gebrochen, fast alle Tiere seien ins Wasser gefallen. Viele von ihnen konnten sich ans Ufer retten. "Aber etwa zweihundert Rentiere sind ertrunken." Dies sei eine "grosse Tragödie", fügte der Sprecher hinzu.
Normalerweise überqueren Rentiere vereiste Flüsse, indem sie eines hinter dem anderen laufen und eine lange Reihe bilden. Aus unbekannten Gründen machten die ersten Tiere diesmal aber auf halben Weg kehrt, so dass es zu einem "Stau" kam und das Eis brach.
"Vielleicht haben sie gespürt, dass das Eis zu dünn wurde", vermutete Präfektur-Sprecher Erik Gustavsson. "Oder es gab keinen Schnee auf dem Eis - Rentiere mögen kein glattes Eis."
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