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«Das Leben in einem Streichquartett ist wie eine Ehe zu viert», sagen Andrew Haveron (Geige), Ian Belton (Geige), Paul Cassidy (Bratsche) und Jacqueline Thomas (Cello). Eine Ehe, die seit über 30 Jahren hält: 1972 gründeten die vier Musiker, die alle in Manchester studiert hatten, das Brodsky-Quartett und gaben ihm den Namen des ebenfalls dort tätigen russischen Geigers und Pädagogen Alfred Brodsky.
Laboratorium der Musik
«Unser Streichquartett ist eine Art Laboratorium, in dem zwei Geigen, eine Bratsche, ein Cello und wir vier Musiker ständig die perfekte Alchemie aus Klang, Geist, Dynamik, Harmonie, Gleichgewicht und Glück suchen.» Dabei spielt das Brodsky-Quartett nicht nur Werke aus der 250-jährigen Tradition der Streichmusik, sondern hat auch schon Aufträge für neue Kompositionen erteilt und interpretiert wenig gespielte oder unbekannte Werke.
Das Brodsky-Quartett arbeitet auch mit Musikern anderer Stilrichtungen zusammen, so etwa den Sängern Elvis Costello, Björk und Paul McCartney.
Am Donnerstag interpretiert das Quartett in der Aula Magna der Uni Freiburg Streichquartette von Benjamin Britten, Felix Mendelssohn und Ludwig van Beethoven.