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Gold gab ich für Eisen 1813
Goldene Eheringe eintauschen gegen eiserne mit der Aufschrift “Gold gab ich für Eisen 1813″ zugunsten der Finanzierung der Freiheitskriege !
Diesem Aufruf von Rudolph Werkmeister sind offenbar sehr viele Eheleute gefolgt, wie Adolf Streckfuss in seiner “Berliner Geschichte” berichtet.
Der Berlin-Besucher stösst auf dem Kreuzberg auf das von Schinkel mit entworfene Denkmal, auf welchem an zwölf siegreiche Schlachten der Freiheitskriege gegen die Franzosen erinnert wird. Die gusseisernen klassizistischen Figuren über den Schlachtinschriften stammen von den besten Bildhauern der Zeit und spielen auf Personen an, welche sich in den Befreiungskriegen 1813-1815 hervorgetan haben. Dazu jeweils das 1813 vom preussischen König gestiftete “Eiserne Kreuz“. Man beachte auch die Flügel der Figuren …
Mein Foto-Album zum Kreuzberger Denkmal hier:
Album Berlin Kreuzberg Denkmal
Weitere Details (Wikipedia):
https://de.wikipedia.org/wiki/Nationaldenkmal_f%C3%BCr_die_Befreiungskriege
Abb. oben:
Berlin Denkmal Kreuzberg: Schlacht von Belle-Alliance
(= Waterloo), Napoleon endgültig besiegt
Abb. links:
Der Aufruf von Rudolph Werkmeister 1813:
Goldene Eheringe eintauschen gegen eiserne mit der Aufschrift
“Gold gab ich für Eisen 1813″
= Adolf Streckfuss: 500 Jahre Berliner Geschichte. Vom Fischerdorf zur Weltstadt. Bd. 2. Berlin: A. Goldschmidt 1886, S. 681.
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