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Der Basler Pharmariese halte einen Börsengang des 25-Milliarden-Dollar-Geschäfts für "immer wahrscheinlicher", meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf anonyme Insider.
Ein Verkauf des Geschäfts sei dagegen wieder etwas in den Hintergrund gerückt. Denn das schwierige Umfeld für fremdfinanzierte Übernahmen erschwere einen potenziellen Verkauf an private Investoren, so die mit der Angelegenheit vertrauten Personen weiter.
Die steigende Inflation, der Krieg in der Ukraine und die volatilen Aktienmärkte hätten die Rahmenbedingungen für Unternehmensübernahmen erschwert. Banken seien nicht mehr bereit, Geld für grosse Übernahmen bereitzustellen. Und bei dem Verkauf von Sandoz mit Geschäften im Wert von über 25 Milliarden US-Dollar würde es sich um eine sehr grosse Übernahme handeln.
Novartis prüfe jedoch weiterhin eine Reihe von Optionen und habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen, so die Personen. Der Pharmakonzern hatte seine Generikasparte bereits letzten Herbst ins Schaufenster gestellt.
Die Novartis-Aktie zeigt sich zeitweise mit einem Minus von 0,64 Prozent auf 80,33 Schweizer Franken.
Basel (awp)