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Die französische Sängerin Juliette Greco hat Diebe zur Rückgabe eines bei ihr gestohlenen Gemäldes aufgefordert. Sie habe erst kürzlich bemerkt, dass in einem selten genutzten Zimmer ihres Hauses nördlich von Paris ein Bild ihres guten Freundes Serge Gainsbourg durch eine «Fälschung» ersetzt worden sei.
«Ich bin sehr unglücklich, ich fühle mich, als wäre mir ein kleiner Teil meines Lebens entrissen worden», sagte die 88-jährige Sängerin am Freitag der Nachrichtenagentur afp. «Ich gebe den Dieben einige Tage, um es dorthin zurückzubringen, wo sie es entwendet haben. Danach starte ich die Kriegsmaschine, ich kann das nicht hinnehmen», sagte Greco weiter.
«Von äusserster Zärtlichkeit»
Es handle sich um ein kleines Bild, das ihr der 1991 verstorbene Sänger und Schauspieler Anfang der 1960er-Jahre geschenkt habe. Es sei das letzte Bild gewesen, das er gemalt habe. «Dieses Gemälde zeigt ihn und seine Schwester als Kinder in einem Park. Es ist eine Szene von äusserster Zärtlichkeit», sagte die Sängerin weiter. Sie befindet sich seit April auf einer Abschiedstournee.
(sda/dbe/ama)