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Der Trompeter Bassam Mussad wurde 1984 als Sohn ägyptischer Eltern in Khartum im Sudan geboren. 1993 wanderte die Familie in die USA aus, zunächst nach Kalifornien, dann nach Georgia. Dort erhielt Mussad im Alter von neun Jahren den ersten Trompetenunterricht. Sein Studium führte ihn später zu Fred Mills vom Canadian Brass Ensemble an die University of Georgia und zu Vincent Penzarella, einem Mitglied der New Yorker Philharmoniker, an die Manhattan School of Music. 2005 absolvierte Bassam Mussad ein Probespiel vor Daniel Barenboim in Sevilla und wurde sogleich ins West-Eastern Divan Orchestra aufgenommen. Auf Empfehlung von Barenboim zog er nach Deutschland, wo er sich in der Orchester-Akademie der Staatsoper Berlin ein breites Repertoire erarbeiten konnte. Im Anschluss an diese praktische Ausbildungsphase wurde er als Solo-Trompeter ins Mecklenburgische Staatsorchester Schwerin verpflichtet, dem er vier Jahre lang angehörte. Seit 2014 ist Bassam Mussad als Solo-Trompeter Mitglied der Düsseldorfer Symphoniker, mit denen er schon mehrfach auch solistisch auftrat und Trompetenkonzerte zur Aufführung brachte, so zuletzt im Februar 2017 Haydns Es-Dur-Konzert unter der Leitung von Adám Fischer. Mit seinem Orchester gestaltete er im Herbst 2016 auch ein «Welcome Concert» für Flüchtlinge, das er in englischer und arabischer Sprache moderierte. Neben seinem Festengagement spielte Bassam Mussad auch in anderen renommierten Orchestern, so etwa in der Filarmonica della Scala, im Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und im Malaysia Philharmonic. Nach wie vor ist er dem West-Eastern Divan Orchestra als Solo-Trompeter verbunden. Im Anschluss an den Auftritt in Luzern wird er Schostakowitschs Konzert für Klavier und Trompete auch noch bei den Salzburger Festspielen aufführen.
April 2017