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Apple erhält mehr Aufmerksamkeit, weil es die Kommunistische Partei Chinas bei der Zensur von Kritikern unterstützt.
Apples Politik, die seine bequeme Präsenz auf dem chinesischen Markt sicherstellt und die im Laufe der Jahre bei zahlreichen Gelegenheiten und von vielen Seiten kritisiert wurde, scheint den Giganten nun direkt vor seiner eigenen Haustür einzuholen.
Die Lokalpresse in San Francisco berichtet über einen Protest chinesischer Aktivisten vor der Apple-Zentrale in Cupertino. Der Student Han Wang von der University of Southern California begann dort am Montag seinen Hungerstreik, dem sich einige andere anschlossen.
Am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte der Vereinten Nationen, fand ein größerer Protest im Apple Park statt.
Die Pro-Demokratie-Aktivisten wollen, dass Apple eine Reihe von Entscheidungen rückgängig macht, wie die Einschränkung der AirDrop-Funktionalität auf in China verkauften Telefonen, die Zensur im chinesischen App Store des Unternehmens sowie die Beendigung der Ausbeutung von Arbeitern in der iPhone-Fabrik Foxconn, die sie als solche bezeichnen.
Eine weitere Forderung ist, dass das US-amerikanische Technologieunternehmen öffentlich zur Notlage der uigurischen Bevölkerung auf dem Festland Stellung nimmt, die die Demonstranten als Verfolgung und Masseninhaftierung beschreiben.
Die Kontroverse um den Dateiaustauschservice AirDrop entstand durch Apples Entscheidung, die App in China schnell zu aktualisieren, um die Funktion nach zehn Minuten zu deaktivieren, außer zwischen iPhone-Kontakten.
Dies geschah inmitten von Protesten in China gegen Präsident Xi und die Herrschaft der Kommunistischen Partei, von denen Bilder über AirDrop geteilt und verbreitet wurden.
Apple hat noch nicht auf den Hungerstreik vor seinem Hauptsitz reagiert, aber einige Unterstützer wie Vivian She, die in den 90er-Jahren aus China in die USA eingewandert ist und mit Wang über Telegram korrespondiert hat, sagen, dass die strengen Covid-Sperren und ihre zermürbenden Folgen für die Menschen sie erst dazu inspiriert haben, über die Art der Politik Pekings nachzudenken.
Berichten zufolge gab es in den USA und in anderen Ländern verschiedene Formen von Protesten, z. B. Mahnwachen, die von den in China als „Blanko-Papier“ oder „A4-Revolution“ bezeichneten Protesten angeregt wurden und von Universitäten wie Stanford und Columbia koordiniert wurden.
Viele der Teilnehmer, auch außerhalb Chinas, ziehen es immer noch vor, anonym zu bleiben und verschlüsselte Apps zur Kommunikation zu nutzen.