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Der Schweizer Fussballverband SFV hat die Promition League, also die dritthöchste Liga bei den Männern, als semiprofessionell einstuft. Automatisch bekommen nun auch die Frauen beim FC Erlinsbach das Prädikat "halbprofessionell".
Es sind wahrlich kuriose Auswüchse einer falsch verstandenen Gleichberechtigung, die es möglich machen, dass nun die Frauen aus dem Solothurner 2900-Seelendorf Erlinsbach bereits wieder volle Pulle Fussball spielen dürfen. Sie spielen nämlich in der 1. Liga der Frauen. Das ist zwar "von oben" betrachtet die dritthöchste Liga, aber "von unten gesehen" auch die drittschlechteste der Schweiz.
Der FC Solothurn, der im Cup zusammen mit dem FC Luzern, St. Gallen und Meister Young Boys unter die besten 16 Teams der Schweiz vorgestossen ist, darf dagegen weiterhin nur ohne körperkontakt trainieren.
Dass die Frauen des SC Derendingen in der Nationalliga B als "semiprofessionell" eingestuft werden und ab sofort wieder wettkampfmässig Fussball spielen dürfen, ist nachvollziehbar. Die SCD-Frauen verdienen zwar mit Fussball kein Geld, sie betreiben aber ihr Hobby tatsächlich mit einem halbprofessionellen Aufwand.
Erlinsbacher Frauen werden somit schon im März gegen das Frauenteam aus der Fussballhochburg Courroux ihr erstes "halbprofessionelles" Mesterschaftsspiel austragen dürfen.
Wohl bedacht: Der Sieger hat grosse Chancen, dass ihm im Achtelfinal Schweizer Meister Young Boys zugelost wird...