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better
I tr, werfen, schleudern, fortwerfen. – 1. mit nachfolgendem Obj. – a) (konkr.) – a) (werfen) ~ crappa, Steine werfen; ~ neiv, Schneeballen werfen; ~ aua, Wasser schütten, mit Wasser besprengen. – b) (spez.). – (1) ~ maulta, mit Mörtel bewerfen. – (2) ~ grascha, Mist ausbreiten, die Wiesen/Äcker düngen. – g) (volksk.) ~ schibas/schibettas, (glühende) Scheiben (am Funkensonntag) schlagen. – b) (abwerfen, auswechseln). – a) ~ la corna, das Geweih abwerfen. – b) ~ uvierchel, den Deckel abwerfen (von Schnecken). – g) ~ ils dents/las palas, die Zähne abwerfen (vom Pferd). – d) ~ (vadi), verwerfen (von Kühen). – c) (einwerfen) ~ retg, (beim Kartenspiel) den König verwerfen. – d) (umwerfen) ~ ils tetgs, die Dächer zu Boden werfen. – e) fig. Rw. – a) ~ la rassa, das Kloster verlassen, aus dem Orden treten. – b) ~ in project, ein Projekt ablehnen. – g) ~ l'arma ella fletga, die Flinte ins Korn werfen. – d) ~ enzatgi ord canvau, jem. ausstechen, überholen. – f) (impers.; hervorrufen, bewirken). – a) ~ undas, Wellen werfen; ~ fauldas, Falten werfen; ~ umbriva(s), Schatten werfen. – b) ~ fontauna, sieden, aufwallen. – g) ~ finiastras, Seitenstechen verursachen; haver che betta finiastras, Seitenstechen haben. – 2. mit Präp. und Subst. – a) ~ orda finiastra, aus dem Fenster werfen; ~ a funs, ~ giun plaun, ~ per tiara, zu Boden werfen. – b) (spez.). – a) ~ a prau, ~ ad jarva, (eine Wiese) düngen. – b) ~ ord canvau, beim Mähen den Vordermann einholen und überholen. – g) ~ a mantun, auf einen Haufen werfen, aufhäufen. – d) ~ ord nuegl, ausmisten, den Mist aus dem Stall werfen. – e) ~ a dies, anwerfen, zuwerfen, "anhänge(n)" (einer Krankheit); ~ el tgau, in den Kopf schlagen (von Krankheiten). – 3. verb. mit Ortsadv. – a) ~ en, einwerfen, hineinwerfen; ~ naven, fortwerfen; ~ giu, hinunterwerfen, auch: abstellen (Maschine, usw.); ~ giu l'aua, das Wasser abstellen; ~ giuado, hinauswerfen; ~ anavos, zurückwerfen, auch: verschieben, aufschieben; ~ entuorn, umwerfen, umstossen; ~ leu, hinwerfen, wegwerfen, auch: liegen lassen, verlassen; ~ ora, auswerfen, auch: Mist auswerfen; (impers.) einen Ausschlag haben; haver che betta ora, einen Ausschlag haben; ~ ora las combas, mit den Beinen schlenkern; ~ si, aufwerfen, auch: erbrechen, kotzen. – b) (spez.) ~ giu las auas, das Wasser abschlagen, das Wasser lösen; ~ vi, hinhalten, die Zeit vergeuden; ~ avon, vorwerfen; ~ culs peis ensi, über den Haufen werfen, umstürzen; ~ tut el medem fitguir, alles in den gleichen Topf werfen; ~ tut pil tempel en, alles an den Nagel hängen. – II intr, 1. ausschlagen, sich entwickeln; mirar co ei betta! mal schauen, wie es sich entwickelt! ~ (en) bein, ~ (en) mal, gut/schlecht ausgehen; quella fatschenta ha bess mal, diese Sache ist misslungen. – 2. gedeihen; aschi bein ha il muvel aunc mai bess, so gut ist das Vieh noch nie gediehen. – 3. ~ ora, ausschlagen, ausgehen; tgisà, co la fiera bett'ora? wer weiss, wie sich der Markt entwickelt? – III refl sebetter, 1. sich werfen. – a) sebetter sin enzatgei, sich auf etw. stürzen; sebetter ell'aua, sich ins Wasser stürzen; sebetter en schanuglias, sich auf die Knie werfen. – b) (spez.) sebetter giu, sich hinlegen, sich zur Ruhe legen; sebetter a bandun, sich der Verzweiflung hingeben; sebetter en cun enzatgi, sich mit jdm. zusammentun, sich bei jdm. einmieten. – 2. gut gedeihen; aviuls che sebettan bein tier nus, Bienen, die in unseren Gegenden gut gedeihen. – Sy: fierer.
das Kloster verlassen, aus dem Orden treten, die Flinte ins Korn werfen, das Wasser abschlagen, das Wasser lösen, über den Haufen werfen, in den gleichen Topf werfen, an den Nagel hängen, sich zur Ruhe legen
[zu einem Stamm *butt- bzw. zu einem aufgrund von 3. betta neu gebildeten Inf. better; pp. bess in Anl. an metter ‘legen', pp. mess].