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Am Beispiel einer Schweizer NPO wird gezeigt, dass Widerstände gegen Veränderungen häufig Ausdruck einer beschädigten Arbeits- oder Führungsbeziehung ist.
Widerstand geniesst in Organisationen keinen guten Ruf. Sobald er aufflammt, greifen vorschnelle Erklärungen, die keine differenzierte Auseinandersetzung mit der Widerstandssituation erlauben. Bei genauerer Betrachtung eines konkreten Falls in einer Nonprofit-Organsation wird jedoch rasch deutlich, dass eine einfache Ursachenbestimmung und Schuldzuschreibung den Akteurinnen resp. Akteuren und der Situation nicht gerecht werden. Widerstand erweist sich häufig als Ausdruck einer beschädigten Arbeits- oder Führungsbeziehung. Am Ende des Beitrags werden Hinweise für einen umsichtigen Umgang mit Widerstand formuliert.
Erik Nagel