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In Führung liegt jetzt nämlich das "ent-disqualifizierte" Frankreich. Die bisher führenden Australier fallen auf Platz 2 zurück. Spanien profitiert ebenfalls und rückt vom Ende des Feldes auf den dritten Platz. Grossbritannien klettert auf Platz 5. Die Wogen gehen hoch. Australien hat am Abend in Košice angekündigt, die ISDE in Zukunft zu boykottieren. Das Team Australien hat ausserdem formal Protest eingelegt. Bis auf Frankreich, Spanien und Grossbritannien schliessen sich alle anderen Nationen diesem Protest an. Auch Österreich, wie Teamchef Christopher Schipper sagt: "Eine Durchfahrtskontrolle zu verpassen, hat immer und ohne Diskussion eine Disqualifikation zur Folge. Es wäre völlig unverständlich, wenn diese Entscheidung tatsächlich aufrecht bleibt. Wenn die FIM in Paris für das Team Frankreich in diesem Fall wirklich alle Augen zudrückt, so würde diese Team-WM nicht sportlich sondern politisch entschieden." Wie die meisten anderen Nationen wird auch Österreich der Siegerehrung nach dem finalen MX-Test am Samstag fernbleiben, sagt Schipper: "Da gibt es im Grunde ohnehin keinen Sieger zu feiern. Diese Entscheidung wird erst später am Grünen Tisch fallen."