Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03137.jsonl.gz/526

Marijke aus Gent bekam im August letzten Jahres ihre erste Covid-Spritze. Danach wurde es sehr heiß in ihrer Kehle. Dieses Gefühl schlich sich ein und sie war nicht in der Lage, nach Hause zu gehen. Währenddessen sah sie, wie weiter hinten eine Frau zusammenbrach. „Ich denke: Was ist das jetzt?“
Das Gefühl wurde am Abend immer schlimmer. Ihre Lymphknoten begannen anzuschwellen. „Ich bekam keine Luft mehr. Ich konnte überhaupt nicht mehr atmen“, erzählt Marijke.
Es wurde immer schlimmer und sie konnte nicht mehr schlafen. Das Gehen verschaffte ihr ein wenig Luft. Sie ging zum Arzt, der sehr besorgt war und vermutete, dass sie Blutgerinnsel hatte.
Ihr Blut war in Ordnung. Monatelang musste Marijke mit einem Erstickungsgefühl und geschwollenen Drüsen herumlaufen.
Auch ihr Menstruationszyklus war völlig gestört. „Von einem Moment auf den anderen blutete sie. Einfach furchtbar. Sie können es sich nicht vorstellen. So etwas habe ich noch nie erlebt. Das ging über Monate hinweg.“
Infolgedessen wurde Marijke sehr schwindlig und konnte nicht mehr aufstehen. „Ich konnte nicht einmal zum Kühlschrank gehen“, sagt sie.
Auch ihr gesamtes Umfeld wurde hart getroffen. „Mein Mann wurde in dieser Zeit sehr kurzatmig. Er konnte keine Treppen mehr steigen.“ Er ließ sein Blut untersuchen, was ergab, dass der D-Dimer-Wert sehr schlecht war. D-Dimer ist eine Verbindung, die aus einem Blutgerinnsel gewonnen wird.
Außerdem erhielt sie einen Anruf, dass ihr Vater plötzlich tot im Badezimmer liege. „Während nichts passierte oder auf etwas Ungewöhnliches hindeutete, lag er plötzlich tot da“, sagte sie.
Einige Tage später starb auch sein Arzt plötzlich. „Am Ende starben in meiner Gegend innerhalb von drei Monaten plötzlich 10 Menschen. Zehn Personen, die ich kenne. Unglaublich. Unglaublich.“
Direkt zum Video: