Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03136.jsonl.gz/1819

Brauche dringend Hilfe für projektarbeit
Wer kann mir helfen die folgende Aufgabenstellung in javascript umzusetzen
Projektarbeit : Simulation von Systemen
Ziel: An einem einfachen Beispiel soll eine der wichtigsten Anwendungen der Datenverarbeitung, der Simulation, verdeutlicht werden. Sie sollen dabei Ihre bisherigen Kenntnisse anwenden und die aufgezeigte Problematik in Gruppenarbeit bearbeiten.
Thema: Untersuchung von Wachstumsvorgängen, die sich gegenseitig beeinflussen (Räuber-Beute-System), mit Hilfe von Modellbildungen und Simulationen.
Theorie
Die Simulation wird als leistungsfähige Analyse- und Entscheidungshilfe in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie in Naturwissenschaften und Technik eingesetzt. Modelle bilden dabei die Grundlage für Simulationen und somit für Analysen und zukunftsbezogene Entscheidungen. Der Biologe D'Ancona beobachtete von 1910 bis 1923 die Fischbestände in der Adria und stellte dabei beachtliche Schwankungen in der Zahl der Nutzfische und der Raubfische fest. Er vermutete, das der ,,Kampf ums Überleben“ zu periodischen Verhältnissen führen müßte.
Aufgabe
In einem abgeschlossenen System kommen zwei Tierarten vor, Beute und Räuber. Für dieses System soll gelten:
1. Die Zunahme der Beutetiere erfolgt durch Vermehrung. Diese wird proportional zu der jeweils vorhandenen Anzahl angenommen.
2. Die Abnahme der Beutetiere erfolgt durch „Gefressenwerden“ und Tod. Die Abnahme wird proportional zur Anzahl der Beutetiere und zur Anzahl der Räuber angenommen.
3. Der Zuwachs durch Vermehrung bei den Räubern wird als proportional zu deren Anzahl und zur Anzahl der Beutetiere (Futtermasse) angenommen.
4. Die Sterberate der Räuber hängt von der Größe der Räuberpopulation ab, denn je mehr Räuber vorhanden sind, desto mehr werden auch sterben.
a) Übertragen Sie die Modellannahmen in ein mathematisches Modell. Benutzen Sie folgende empirische Erfahrungen:
1) Am Anfang sind 6000 Beutetiere und 350 Räubertiere vorhanden.
2) Auf jedes vorhandene Beutetiere kommt durchschnittlich ein Junges pro Jahr.
3) Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Beutetier gefressen bzw. stirbt beträgt zu Beginn ca.70% im Jahr.~e7.Iiglich der Anfangsdaten)
4) Die durchschnittliche Lebensdauer der Räuber beträgt ca. 12,5 3ahre.
5) Auf ca. 6% der Räuber kommt im Durchschnitt pro Jahr ein Nachkomme.
b) Stellen Sie ein Programm auf und führen Sie die Simulation für 50 Jahre durch. Programmtechn. Hinweise bzw. Festlegungen:
Als Parameter verwenden Sie die Bezeichner raeuber, beute. Das Programm soll drei Funktionen, mit folgenden Namen beinhalten: Startwerte, Simulation und Ausgabe In der Wahl weitere Parameter bzw. Variablen unterliegen Sie keiner Festlegung. Ein schöner bunter Bildschirm ist nicht gefordert, aber dem Nutzer muß die Bedeutung der Monitorausgabe jederzeit klar sein
c) Führen Sie die Simulation über 50 Jahre durch und beurteilen Sie die erhaltenen Ergebnisse. Die Simulation soll nochmals dreimal über denselben Zeitraum durchgeführt werden. Dabei soll der Anfangsbestand und die Nachwuchsrate der Beutetiere einer Schwankungsbreite von 5% unterliegen. Stellen Sie Ihre Ergebnisse dar, werten Sie diese und beziehen Sie sich dabei auf die Beobachtungen D'Anconas.
d) Untersuchen Sie durch Simulationsläufe :Wie ändert sich das Verhalten des Systems (Einfluss Mensch),
d1) wenn die Anzahl der Beutetiere erhöht (vermindert) wird
d2) wenn die Anzahl der Räuber erhöht (vermindert) wird.