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Überblick
AHV
- Wer bekommt wie viel Rente aus dem AHV-Topf?
- Wie wirkt sich der Zivilstand aus?
- Wie steht es um das Geschlechterverhältnis bei der AHV, wenn man nur Ein- und Auszahlungen berücksichtigt?
- Warum gilt für Frauen trotz höherer Lebenserwartung ein tieferes AHV-Alter?
- Die Reform AHV 21 will das Rentenalter für Frauen auf 65 anheben und das mit Übergangsrenten abfedern. Warum ist das umstritten?
2. Säule
- Wie gross sind die Unterschiede bei der zweiten Säule?
- Warum sind die Unterschiede bei der zweiten Säule so gross?
- Wie stark sind Teilzeitbeschäftigte bei der zweiten Säule benachteiligt?
- Profitieren Frauen oder Männer mehr von der Solidarität in der zweiten Säule?
3. Säule
Fazit
Wer bekommt wie viel Rente aus dem AHV-Topf?
Ein Mann, der 2019 in Pension ging, erhält im Schnitt 1900 Franken pro Monat. Eine Frau dagegen nur 1726. Das sind neun Prozent weniger.
Allerdings: Frauen gehen ein Jahr früher in Rente und haben eine längere Lebenserwartung. Mit 65 beträgt sie bei einer Frau 22,5 Jahre, bei einem Mann 19,7 Jahre. Frauen beziehen also im Schnitt 3,8 Jahre länger AHV.
Hinzu kommt: Wenn man alle laufenden Renten betrachtet, ergibt sich noch einmal ein anderes Bild. Frauen erhalten im Schnitt 1875 Franken pro Monat und damit sogar leicht mehr als Männer (1850 Franken). Grund ist der Verwitwetenzuschlag, von dem Frauen ungleich stärker profitieren.
Fazit: Insgesamt erhält eine Frau – vor allem wegen der längeren Bezugsdauer – im Schnitt rund 90'000 Franken mehr AHV als ein Mann.