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Herbst 1966 und Sommer 2002
Der Camaro ist ein Pony Car (ein Sportwagen) der zum US-amerikanischen die Automobilkonzern General-Motors (GM) gehörenden Automobilmarke Chevrolet. Laut Chevrolet leitet sich der Name „Camaro“ aus dem französischen Wort camarade ab, was sich mit „Kamerad“ oder „Freund“ übersetzen lässt.
Das sportliche Auto entstand als Konkurrenz zum Mitte der 1960er-Jahre extrem erfolgreichen Ford Mustang und wurde als typischer Vertreter der Pony Cars schnell einer der beliebtesten Sportwagen. Leistungsstarke SS-Modelle und der Z/28 zählen auch zu den Muscle Cars. Da er auf der gleichen Plattform (F-Plattform) aufbaute, galt der Pontiac Firebird als sein Schwestermodell.
Die beliebtesten Motorisierungen des Camaro waren großvolumige V8-Ottomotoren. Ebenfalls angebotene Reihen-Sechszylinder, später V6-Maschinen, in den 1980er-Jahren auch Reihen-Vierzylinder, waren der Einstieg und neben den kleineren V8-Motoren die Basis. Dieselmotoren oder mittels Turbolader aufgeladene Benzinmotoren wurden nie angeboten. In allen Baujahren waren stets manuelle Schaltgetriebe oder Automatikgetriebe wählbar.
Zwischen Herbst 1966 und Sommer 2002 kamen vier unterschiedliche Camaro-Generationen auf den Markt. Ab Anfang 1993 wurde die vierte Generation des Camaro gebaut, die aber mit dem ursprünglichen Design nicht mehr viel gemeinsam hatte. In Deutschland war ein 3,8-Liter-V6 mit 142 kW (193 PS) als Coupé und Cabrio im Angebot. Der 5,7-Liter-V8 als Z28 mit 212 kW (288 PS) wurde in Deutschland ausschließlich als Coupé mit T-Tops (zwei herausnehmbaren Glasdachhälften) verkauft.
Das zunächst nur in den USA angebotene Top-Modell trägt die Bezeichnung SS, abgeleitet von Super Sport, und war als Coupé und Cabrio erhältlich. Diese Modelle wurden von 1987 bis 2002 jedoch nicht von General Motors gefertigt, sondern von SLP, einem eigenständigen Tuner und Veredler.
Im August 2002 wurde die Produktion der vierten Generation aufgrund immer weiter sinkender Verkaufszahlen eingestellt.