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Buchbesprechungen von Jugendlichen für Jugendliche
Buchbesprechung von Alexandra Stocker / Alexandra Stocker, 16 Jahre, <email-pii>
Dieses Buch handelt von einem behinderten Jungen namens Benjamin. Ben leidet unter der Krankheit mit dem Namen CP. In der Schule wird er erst gar nicht wahrgenommen und nennt sich daher "der durchsichtige Mann". Er liebt Filme, nicht unbedingt ihren Inhalt, nein, vielmehr die Kameraführung. Er würde sehr gerne mal selber einen Film drehen, kommt dann aber auf seine Krankheit zurück und merkt, dass das alles nicht möglich wäre. Eines Tages trifft er ein Mädchen aus seiner Schule im Kino, in dem er sehr oft sitzt. Er weiss, dass dieses Mädchen namens Colleen Minou wieder einmal unter Drogen steht und daher völlig high ist. Es ist das erste Mal in seinem Leben, dass Ben mit einem Mädchen im Kino sitzt und sich mit ihr abgibt. Er traf sie nun mehrere Male: Zuhause, im Kino, bei einer Besprechung einer Nachbarin, deren Film geehrt wurde, im Pup und sonst auf der Strasse. Er verliebt sich in sie, obwohl er weiss, dass sich Colleen nie für ihn interessieren würde, und sich nur so sonderbar verhält-, sich an ihn schmiegt, sich mit ihm abgibt, ihn versteht, -weil sie unter Drogen und Alkohol steht, die Welt mit ganz anderen Augen sieht.
Ben gehorcht das erste Mal seiner Grossmutter nicht: raucht, gibt sich mit Colleen ab, hängt in Bars und Tanzräumen rum und vergisst so seine Behinderung für ein Weilchen. Eine hinreissende Geschichte
Mir hat das Buch gefallen, weil diese Geschichte zum Ausdruck bringt, dass Menschen nicht nur auf das äussere Erscheinungsbild eines Partners achten, sondern auf den Charakter. Colleen hat sich in Ben verliebt, weil er ihr ein anderes Leben schenkte, sobald sie mit ihm abhing. Sie hat ihn verstanden, weil er anders als die anderen war, weil sie ihm ein Gutes Gefühl-, gute Gespräche gab.
Mir gefallen Liebesgeschichten mit einem tragischen Hintergrund!
Buchbesprechung von Yannick Oeschger / Yannick Oeschger, 15 Jahre
Als ich dieses Buch auswählte, versprach ich mir viel mehr davon. Ich rechnete nicht mit einer Teenage-Geschichte, dessen Hauptperson ein pubertierender, behinderter 16-Jähriger ist. Daher finde ich den Titel schon mal unpassend. Generell suche ich Bücher nach dem Cover aus, und na ja, irgendwie sprach es mich an, es war irgendwie geheimnisvoll. Doch wie schon gesagt, ich wurde enttäuscht! Wenn etwas gut ist an diesem Buch, dann das Buchcover.
Natürlich spricht der Text eine wichtige Thematik an, ich will es nur nicht unbedingt in meiner Freizeit lesen. Es gibt sicher Leute, die interessieren sich zum Beispiel für den ersten Kuss eines behinderten Jugendlichen, zu der Sorte Mensch gehör ich nicht.
Ich bewundere die Behinderten in unserer Gesellschaft sehr, ich weiss, dass sie es nicht
einfach haben und traurigerweise auch von einigen verspöttet werden, trotzdem will ich das alles ehrlich gesagt gar nicht wissen. Zudem wurde dieses Thema schon etliche Male aufgegriffen.
Für mich war dieses Buch nicht geeignet. Ich lese lieber Krimis und Bücher mit mehr
Action, doch ich bin sicher auch dieses Buch wird seine Abnehmer und Fans finden. Wer auf amerikanische Highschool- Geschichten steht, der wird hier garantiert auf seine Kosten kommen.