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Von Cécilia Rouaud, Frankreich 2018. Mit Vanessa Paradis, Pierre Deladonchamps
Gabrielle, Elsa und Mao sind Geschwister und mögen sich nicht besonders. Dies liegt nicht zuletzt an ihren Eltern, die sich nie gross um den Familienzusammenhalt gekümmert haben. Nach dem Tod des Grossvaters kommen sie zusammen und alte Wunden brechen auf.
Gabrielle spielt eine «lebende Statue» für Touristen, sehr zum Missfallen ihres adoleszenten Sohnes. Elsa hadert mit ihrem Kinderwunsch und ist auf die ganze Welt wütend. Mao ist ein genialer, doch chronisch depressiver Game Designer, der seine Melancholie in Alkohol und Psychoanalyse ertränkt. Die drei Geschwister haben den Kontakt untereinander längst abgebrochen, schliesslich haben ihre seit langem getrennten Eltern auch nichts unternommen, um die familiären Bindungen zu stärken. Der Vater war nie da, die Mutter dagegen mischte sich als Psychotherapeutin in alles ein. Anlässlich der Beerdigung des Grossvaters muss sich die Familie nun zusammenraufen und gemeinsam die unangenehme Frage beantworten: «Wohin mit der Grossmutter?»