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Chemineé: Womit darf man heizen? Was muss ich unterlassen!
Für den Betrieb von Cheminées und anderen Holzöfen müssen die in der LRV festgelegten Anforderungen an die Luftqualität erfüllt werden. Die LRV legt beispielsweise Emissionsgrenzwerte für Partikel, Kohlenmonoxid und Stickoxide fest. Darüber hinaus müssen bestimmte Holzarten verwendet werden, um sicherzustellen, dass die Emissionen auf ein Minimum reduziert werden.
Grundsätzlich sollten nur naturbelassenes, trockenes Holz verwendet werden, das mindestens zwei Jahre gelagert wurde. Frisch geschlagenes Holz enthält zu viel Feuchtigkeit und brennt daher nicht gut, was zu einem hohen Ausstoß an Schadstoffen führen kann. Darüber hinaus sollten nur Harthölzer wie Buche, Eiche oder Esche verwendet werden, da sie eine höhere Energiedichte haben und daher länger und heißer brennen. Weichhölzer wie Fichte, Kiefer oder Tanne hingegen haben eine niedrigere Energiedichte und brennen schneller ab, was zu einem höheren Verbrauch und höheren Emissionen führt.
Um die Umwelt zu schonen und die Luftqualität zu verbessern, empfiehlt es sich auch, den Ofen regelmäßig zu reinigen und zu warten. Eine regelmäßige Reinigung entfernt nicht nur Asche und Ruß, sondern verhindert auch die Bildung von gefährlichen Glanzrußablagerungen. Eine schlechte Verbrennung führt nicht nur zu höheren Emissionen, sondern auch zu einem höheren Holzverbrauch und zu einem höheren Verschleiß des Ofens.
In vielen Regionen gibt es auch lokale Vorschriften und Bestimmungen, die den Betrieb von Cheminées regeln. Es ist wichtig, sich vor dem Kauf und der Installation eines Ofens über diese Vorschriften zu informieren und sicherzustellen, dass der Ofen den örtlichen Anforderungen entspricht. Eine sachgemäße Installation und Verwendung des Ofens ist nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch für die Sicherheit. Ein fehlerhaft installierter Ofen oder unsachgemäße Verwendung kann zu gefährlichen Situationen wie Kohlenmonoxidvergiftungen oder Bränden führen.
Insgesamt ist das Heizen mit Holz eine umweltfreundliche und kosteneffiziente Alternative zu herkömmlichen Heizmethoden. Mit dem richtigen Wissen und der richtigen Anwendung kann das Heizen mit Holz nicht nur für ein angenehmes Ambiente, sondern auch für eine sauberere Umwelt sorgen.
Kategorie naturbelassenes Holz
Darunter fallen Scheitholz, Reisig, Zapfen, Briketts, Pellets und Hackschnitzel. Auch Späne, Sägemehl oder Rinde aus Sägereien fallen darunter. Verwenden Sie in kleinen Öfen und Cheminées nur dieses Holz.
Kategorie Restholz
Hiermit ist Holz aus der holzverarbeitenden Industrie welches noch nicht verwendet wurde, gemeint. Nebst naturbelassen Holzresten können in dieser Gruppe auch lackierte oder verleimte Stücke wie Spanplatten verbrannt werden. Dieses Restholz darf nur in messpflichtigen Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von mindestens 40 kW als Brennstoff verwendet werden.
Kategorie Altholz
Altholz bezeichnet gebrauchtes Holz aus Gebäudeabbrüchen oder Umbauten, von Baustellen, Möbeln oder Holzpaletten. Diese Hölzer dürfen nur in Altholzfeuerungen mit entsprechenden Emissionsgrenzwerten und einer Leistung ab 350 kW verbrannt werden.
Die Asche unterscheidet sich in verschiedene Kategorien in ihrer Zusammensetzung und kann bei Kontrollen der verwendeten Holzkategorie zugeordnet werden. Deshalb gilt: Korrekt gefeuert ist besser gelebt!
Dokument als PDF-Download: Chemineé – womit darf man heizen
Quelle: SwissLife Immopulse
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