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Das Institut untersuchte die Lebenszufriedenheit während der Coronapandemie und fand drei Strategien, die bei der Krisenbewältigung halfen.
Dem Ergebnis zufolge kamen Paare und Eltern im Schnitt zufriedener durch die Pandemie als andere Gruppen – auch dann, wenn sie durch Kita- oder Schulschliessungen stärker betroffen waren. „Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig stabile Paar- und Familienbeziehungen im Allgemeinen und für die Lebenszufriedenheit der Menschen unter Stressbedingungen im Besonderen sind“, erklärte Mitautorin Inga Lass.
Als zweiten Aspekt für die Lebenszufriedenheit sehen die Studienautoren eine finanzielle Sicherheit. Für Menschen, die bereits vor der Pandemie mit finanziellen Einschränkungen leben mussten, verschärfte sich die Situation durch Corona. Unsicherheiten waren mit Sorgen und psychischem Stress verbunden.
Der dritte Schutzfaktor ist die Fähigkeit zum Optimismus. 54 Prozent sahen die veränderten Abläufe während des Lockdowns in einer Befragung auch positiv. Das könne mit einer optimistischen Einstellung zusammenhängen oder aber auch mit faktischen Verbesserungen wie beispielsweise kürzere Pendelwegen durch die häufigere Nutzung von Homeoffice.
„Die Fähigkeit, in kritischen Phasen auch Gutes zu erkennen, ist demnach eng mit einer höheren Lebenszufriedenheit verbunden“, erklärte Martin Bujard vom BiB. Optimismus könne dazu beitragen, gestärkt aus einer Krise hervorzugehen.