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Die USA haben Kuba nach 33 Jahren von der Liste staatlicher Unterstützer des Terrorismus gestrichen. Diese endgültige Entscheidung hat US-Aussenminister John Kerry getroffen. Der Kongress hatte zuvor die 45 Tage lange Widerspruchsfrist gegen diesen Schritt verstreichen lassen.
Die Entscheidung ist ein bedeutender Schritt hin zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen den einstigen Erzfeinden. Kuba stand seit 1982 auf der US-Terrorliste.
Jeff Rathke, Sprecher des US-Aussenministeriums, erklärte, Kuba habe in den vergangenen sechs Monaten nicht den internationalen Terrorismus unterstützt und zudem versichert, dies auch künftig zu unterlassen. Die USA hegten zwar weiter deutliche Bedenken gegen die kubanische Politik, sagte Rathke. Aber das sei nicht Gegenstand der aktuellen Entscheidung gewesen. Im nächsten Schritt dürfte nun die Wiedereröffnung der Botschaften in den Hauptstädten verkündet werden.
Nur noch drei Staaten auf der Terrorliste
Im April hatte US-Präsident Barack Obama den Kongress in Washington über seine Absicht in Kenntnis gesetzt, die Karibikinsel nicht mehr als Unterstützerstaat von Terroristen zu führen.
Mitte Dezember hatten Washington und Havanna überraschend verkündet, dass sie ihre diplomatischen Beziehungen nach mehr als 50 Jahren Eiszeit normalisieren wollen.
Auf der US-Staatenliste der Terrorunterstützer stehen nun noch der Iran, Syrien und der Sudan. Kuba war 1982 auf auf die Liste gesetzt worden, unter anderem weil es Mitgliedern der baskischen Untergrundorganisation ETA und der kolumbianischen Guerillagruppe FARC Unterschlupf gewährt hatte.