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Serena Tolino
Ausserordentliche Professorin für Islamwissenschaft
Serena Tolino ist in Rom geboren und aufgewachsen und hat an der Universität Neapel «L’Orientale» Sprachen, Geschichte und Kulturen des Mittelmeeres und der islamisch geprägten Länder studiert. Während ihres Studiums verbrachte sie drei Jahre in Kairo. Sie hat dann ein Stipendium an der Graduiertenschule «Gesellschaft und Kultur in Bewegung» an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale) bekommen, wo sie 2012 im Rahmen einer Co-tutelle mit der Universität Neapel “L’Orientale” zum Thema Homosexualität und homosexuelle Praktiken im islamischen und positiven Recht in Ägypten promovierte. Nach der Promotion wirkte sie an der Universität Zürich als Assistentin im Rahmen eines SNF-Forschungsprojekts. Im Wintersemester 2013/2014 war sie Fellow im «Islamic Legal Studies Program» (Harvard University) und im April 2016 wurde sie auf die Junior-Professur für Islamwissenschaft an der Universität Hamburg berufen. 2017 erwarb sie das Zertifikat für Hochschuldidaktik am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen. Im Jahr 2018 wurde sie von ihren Studierenden für den Claussen-Simon-Wettbewerb für Hochschulen nominiert und mit dem Sonderpreis zum Jubiläum der Universität Hamburg ausgezeichnet.
Serena Tolino forscht vor allem zum Thema islamisches Recht, LGBTQI, Gender und Sexualität in islamisch geprägten Ländern, und zur Geschichte der Sklaverei im Vorderen Orient.