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Jean-Louis Ruffieux, 1991
Das Kollegium Sankt Michael ist ein Ort in der Geschichte Freiburgs, erbaut inmitten der Gegenreformation durch die Jesuiten. Es ist auch ein Ort, der reich an kleinen Geschichten ist, wenn man die Zahl der Studenten bedenkt, die ihn seit mehr als 400 Jahren durchlaufen haben. Das Kunstwerk, zusammengesetzt aus 6 Blöcken, stellt die Wurzeln einer Rosskastanie dar, die den Asphalt durchdringen. Der höchste, durchbrochen von einer Öffnung, heisst goldene Tür in Anlehnung an die erworbene Maturität. Derjenige, der am nächsten steht, heisst Zenith. Er befindet sich in gleichem Abstand zur Kirche St. Michael (Religion) und dem Gebäude der Schule (Wissenschaft). Die 3 Wurzeln laufen gegen den Zenith zusammen. Der letzte Block, auf der rechten Seite (vom Petrus-Kanisius-Gässchen aus gesehen) ist der Einsame. Er repräsentiert den Bildhauer, ein wenig abgerückt von der übrigen Welt.