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Buntbrachen fördern zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Ob auch der Boden von diesem ökologischen Ausgleichselement profitiert, war bisher nicht bekannt. Aus diesem Grund wurden in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft zwei Bodenaspekte untersucht: Fünf- und sechsjährige Buntbrachen wurden hinsichtlich des Zustandes des Bodengefüges und des Vorkommens des insektenpathogenen Bodenpilzes Metarhizium anisopliae (Grüne Muskardine) mit Getreideflächen und Naturwiesen verglichen. In den Naturwiesen war die Qualität des Bodengefüges sowohl im Ober- als auch im Unterboden signifikant besser als in den Getreideflächen. Die Werte der Buntbrachen lagen zwischen diesen beiden Nutzungsarten. M. anisopliae wurde in allen Flächen nachgewiesen. Er kam aber am häufigsten und mit den höchsten Dichten in den Naturwiesen vor. In den Buntbrachen war die Pilzdichte tendenziell höher als in den Getreideflächen. Buntbrachen können sich demnach positiv auf den Boden auswirken; bis sich Verbesserungen einstellen, dauert es aber mehrere Jahre.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.