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Olympische Spiele jetzt vors Volk!
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern von den zuständigen Behörden in der Schweiz, dass sie die Beteiligung an der Kandidatur „Sion 2026“ dem Volk zur Abstimmung vorlegen, bevor das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Winterspiele 2026 vergibt.
Olympische Spiele sind mit hohen Kosten und Risiken für die Allgemeinheit verbunden:
- Heute nicht abschätzbare Sicherheitskosten
- Umweltauswirkungen im sensiblen, bereits heute vom Klimawandel betroffenen Alpenraum
Diese Kosten und Risiken belasten die Staatskasse. Es stellt sich die Frage, ob der Öffentlichkeit mit einer anderen Verwendung dieser knappen Mittel – etwa für Bildung, die Förderung des Breitensports oder die Umwelt – nicht mehr gedient wäre. Es stellt sich auch die Frage, ob die Bevölkerung bereit ist, die Risiken eines solchen internationalen Grossanlasses zu tragen.
Nicht zuletzt haben mehrere Volksabstimmungen zu Olympia-Kandidaturen in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, dass die Skepsis überwiegt:
- In Graubünden lehnte der Souverän 2013 und 2017 die Kandidaturen für Olympische Winterspiele 2022 und 2026 im Kanton ab.
- Die Berner Bevölkerung lehnte 2002 eine Bewerbung für Winterspiele im Jahr 2010 ebenfalls deutlich ab.
- In Lausanne sagte die Stimmbevölkerung 1988 Nein zur Kandidatur für die Olympischen Spiele 1994.
Die Bevölkerung muss in einem Grundsatzentscheid sagen können, ob sie bereit ist, einen derart teuren Riesenanlass durchzuführen.
Wir fordern deshalb: keine Steuermilliarde ohne Volksentscheid!