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Als man nach einer zweistündigen Carfahrt in Martigny ankam, regnete es. Im Heimspiel gegen das Walliser Team kam es zu einer Keilerei, die Atmosphäre war also angespannt, trotzdem war ein Sieg Pflicht, da man sich den Platz in der Tabelle sichern wollte.
Das Wetter war zu Spielbeginn etwas besser. Die Kernenrider konnten das Spiel diktieren und so kam es bereits nach zwei Minuten zur ersten Strafe des Gegners. Doch auch die Bulldozers liessen sich das oftmals zu einer Strafe hinreissen. Es fielen die ersten Tore und gegen Ende des Drittels stand es 3:0. Dann jedoch, konnten die Walliser in Überzahl spielen und ihr erstes Tor schiessen. Zur Pause stand es 4:1.
Das zweite Drittel war ausgeglichener und genauso strafenreich wie das Erste. Es wurde auch die erste Zehnminutenstrafe gegen das Heimteam ausgesprochen. Die Bulldozers bauten ihre Führung weiter aus, zu Ende des Drittels lautete das Resultat 7:1.
Auf das dritte Drittel wechselten die Kernenrieder ihren Torhüter. Das Heimteam spielte mehr und mehr auf Körper, es waren einige Spieler der Bulldozers schon etwas angeschlagen, doch sie spielten verbissen, wenn auch vorsichtig, weiter. Es wurden weitere Strafen ausgesprochen und auf beiden Seiten wurden einige Tore erzielt. Schlussendlich lautete das Resultat 12:4. In der 55. Minute kam es beinahe wieder zu einer Ausschreitung, die Unparteiischen konnten jedoch die Lage kontrollieren. Die Schiedsrichter hatten ihren Job insgesamt gut gemacht. Es wurden 12 Strafminuten gegen die Bulldozers und 52 gegen die Walliser ausgesprochen.
Text: J. Hohl