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LUZERN - LU - Im «Geheimdienst Ihrer Majestät» hatte die Fräse «Peter» ihre berühmten 15 Minuten Ruhm. Dank Stuntman Bernhard Russi.
Es war die Szene, in der sich Bernhard Russi verletzte. Im Bond-Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät» (1969) stürzt ein Skifahrer am Schilthorn und wird von einer Fräse zerfetzt.
Der damals 20-jährige Russi stürzte beim Dreh natürlich nicht wirklich in die Fräse – die Szene wurde geschnitten. Dennoch verletzte er sich an einem Halswirbel und an der Hand – ein entscheidender Moment in seiner Karriere. Weil er die Stöcke nicht mehr einsetzen konnte, wechselte Russi vom Slalom zur Abfahrt und wurde in dieser Disziplin später Olympiasieger.
Die Schneefräse aus dem Film namens «Peter» steht nun vor dem Eingang des Verkehrshauses in Luzern, wie die «Neue Urner Zeitung» schreibt. Bis auf weiteres soll sie dort bleiben. Die Fräse wurde 1963 von der Firma Konrad Peter und Co. gebaut und gehörte dem Kanton Uri. Jahr für Jahr befreite sie Passstrassen vom Schnee. Sie gehört nun zur nationalen Mobilitätssammlung und steht damit unter Schutz der Eidgenossenschaft, wie die Baudirektion schreibt