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Chronik
1992
Mit Claudia Peczinka und Caroline Imoberdorf nimmt das erste Limmat-Nixen Duett an der Olympiade teil. Die beiden schwammen in Barcelona auf den ausgezeichneten 12. Platz, nachdem sie ein Profijahr in Kanada verbrachten.
1973
Seit diesem Jahr wurden die Weltmeisterschaften von der FINA, der Weltverband im Schwimmen, anerkannt. Die LEN (Europäischer Schwimmverband) folgte ein Jahr später. Eine Schweizermannschaft nahm an diesen 1. Weltmeisterschaften in Belgrad teil, wo im Solo Rang 9, im Duett Rang 10. und im Team Rang 9 erreicht wurde. In der Kürrangierung brillierten das Limmat-Duett Susi Morger und Antonia Hauswirth-Gutmayer auf dem hervorragenden 4. Platz. In der Bewertung zählten aber damals die vorgeschriebenen Pflichtfiguren zu 65% und die Kür nur zu 35% (im Vergleich zu heute 100%-100%). Deshalb gesamthaft Rang 10. Die stattliche Zahl von 17 Ländern nahm an diesen 1. Weltmeisterschaften teil.
1972
Im Jahr 1972 fanden die ersten Meisterschaften der Schweiz in Lancy statt. Ausländische Richter wurden engagiert, weil es damals noch keine Schweizerische Wertungsrichter gab. Der SV Limmat, unter welchem Namen die Limmat-Nixen an den Wettkämpfen antraten, holten sämtliche Titel. Die zwei weltbesten Amerikanerinnen, auf Tournee durch Europa, blieben anschliessend in der Schweiz. Somit profitierten die Limmat-Nixen schon damals vom Können der Weltbesten.
1986
Der Name Kunstschwimmen wurde in diesem Jahr weltweit in Synchronschwimmen oder Synchronized Swimming umbenannt, dem Sport zuliebe (weniger Kunst, dafür athletischer).
2000
Madeleine Perk und Belinda Schmid vertreten die Schweiz im Duett an der Olympischen Spielen in Sydney und erreichen den hervorragenden 10. Rang
1961
Die mehrfache Schweizermeisterin Susi Morger (Schwimmen) gründete 1961 die Sparte Kunstschwimmen im Schwimmverein Limmat unter dem Namen Limmat-Nixen Zürich. Weitere amtierende Schweizermeisterinnen im Schwimmen, wie Maja Hungerbühler, Brigitte Hegnauer u.a. bildeten zusammen mit den Bernerinnen Marisa Derron und Antonia Hauswirth allmählich eine Gruppe von 8-10 Mitgliedern. Sport und Kunst war das Motto. Aufgrund dessen trainierten die Nixen zu Musik Küren (Solo, Duett oder in der Gruppe). Mit Perfektion und gelungenen Choreographien zeigten sie ihre Shows in hochstehenden Hotels wie Palace Hotel St. Moritz, Bürgenstock Hotels, Parkhotel Vitznau, Tschuggenhotel Arosa u.v.m. Mit dem Erlös konnten die nötigen Anlagen, wie Unterwasser-Lautsprecheranlage, Tonbandanlage, Verstärker und die Reisen usw. finanziert werden. Durch das Bekanntwerden der Limmat-Nixen gesellten sich stets mehr Nixen zur Gruppe.
2016
Sascia Kraus und Sophie Giger schwimmen an den Olympischen Spielen in Rio auf den 14. Rang.
1966
Ab 1966 organisierten die Limmat-Nixen jährlich im November eine grosse internationale Show mit einigen tausend Zuschauern im Hallenbad City. Während 3 Abenden waren die Shows stets ausverkauft. – Um noch mehr Erfolg zu erreichen, wurden bekannte Synchronschwimmerinnen, die Isar-Nixen aus Deutschland, die besten Europäerinnen aus Holland und England eingeladen. Ab 1970 nahmen die Amerikanerinnen und Kanadierinnen teil, welche zur Weltspitze gehörten. Zu einem grösseren Bekanntheitsgrad verhalf auch das Schweizer Fernsehen, welches an den Shows interessiert war.
1984
Im Jahr 1984 wurde das Kunstschwimmen (Synchronized Swimming im Englischen) als Olympische Sportart mit den Disziplinen Solo und Duett ins Olympia Programm aufgenommen. Als erste Schweizerinnen starteten Karin Singer (Buchs) und Edith Boss (Bern) an dieser Olympiade in Los Angeles. Ersatzschwimmerin war Caroline Sturzenegger (SV Limmat). Seitdem nahmen Vertreterinnen des SV Limmat an folgenden Olympiaden teil: 1984, 1988, 1992, 2000, 2004, 2016. Bei Olympia 1996 in Atlanta waren seitens des IOC Solo und Duett durch den Teamevent ausgetauscht. Die Schweiz schaffte die Qualifikation knapp nicht. Das beste OS Resultat war der 10 Rang im Jahr 2000 in Sydney von Madeleine Perk und Belinda Schmid, und im Jahr 2004 in Athen ebenfalls ein 10. Rang mit Belinda Schmid und Magdalena Brunner.
1991
Es gelang Susi Morger und Carry Berendsen Kontakt zu den damaligen Russischen Europameisterinnen Olga Sedakova und ihrer Duett Partnerin Anna Kozlova aufzunehmen. Anna Kozlova wollte sehr gerne ins Ausland und Susi Morger machte es möglich. Zusammen mit ihrer Trainerin Svetlana Foursova holte sie Olga und Anna in die Schweiz. Svetlana wurde zugleich Trainerin der Limmat-Nixen Zürich angestellt.
1993
Als erste Russinnen in dieser Sportart konnten Anna und Olga am Weltcup in diesem Jahr für ihre Leistungen in Solo und Duett die ersten Medaillen für Russland holen. Bronze ging an
Olga Sedakova im Solo, das Duett schaffte sogar eine Silbermedaille. Nach zwei weiteren Jahren, teils in der Schweiz, teils in den USA, wurde Olga Trainerin bei den Limmat-Nixen. Glücklicherweise konnten die LNZ jahrelang von ihrem aussergewöhnlichen Können, vor allem in den Choreographien, profitieren. Olga trainierte auch persönlich weiter und wurde im 1998 an den WM in Perth/AUS mit Russland dreifache Weltmeisterin.
Unvergesslich sind ihre grossartigen Shows der Limmat-Nixen wie: Der Nussknacker, Der Schwanensee und Dornröschen, welche jeweils auch vom Schweizer Fernsehen übertragen wurden.
1996
Grosse Organisationen waren ein Must für Susi Morger: im 1996 organisierten die Limmat-Nixen den Europa-Cup, sowie in 2002 sogar den Welt-Cup in Zürich-Oerlikon. Ausserdem organisierten sie viele Male die Swiss Open Championships.
1998
Ab diesem Jahr sind die Limmat-Nixen ein eigenständiger Verein.
2004
Eine neue Disziplin wird in Synchronschwimmen eingeführt, die sog. Free Combo. Die Combo ist eine Kombination von allen Disziplinen Solo, Duett und Team in einer Art Ballettform. Das Corps de Ballet mit einer Solistin, einem Duo, einem Trio usw. Für das Publikum eine sehr attraktive Darstellung. Die Limmat-Nixen sind seit Einführung dieser neuen Disziplin in der Schweiz bis heute ungeschlagen.
Belinda Schmid und Magdalena Brunner nehmen an den Olympischen in Athen teil und können den 10. Rang verteidigen.
2011
Die Limmat-Nixen feiern ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsgala im Hallenbad Oerlikon. Internationale Starts treten gemeinsam mit den Zürcherinnen auf, darunter Bill May, der männliche Vorreiter im Synchronschwimmen sowie die russischen Seriensiegerinnen Svetlana Romashina und Natalia Ishchenko.
Susi Morger und Carry Berendsen werden für Ihre langjährige und unermüdliche Arbeit für die Limmat-Nixen geehrt und werden zu Ehrenpräsidentinnen ernannt.
2017
Die Schweizermeisterschaften wurden in diesem Jahr zum 45. Mal ausgetragen. Die Limmat-Nixen Zürich haben von den 45 Titeln deren 38 im Team gewonnen. Von den restlichen 7 Titeln gewann einmal die Schweizer Nationalmannschaft und einmal wurden die Limmat-Nixen als bestes Team disqualifiziert wegen einem Fehler bei der Meldung einer Ersatzschwimmerin.
2019
Die Limmat-Nixen gewinnen den 40. Schweizermeistertitel im Team - den
10. in Folge ungeschlagen
Rüschlikon, im Jahr 2017
Ehrenpräsidentin der Limmat-Nixen Zürich
Gründungsmitglied
Susi Morger