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Vita
Bettina Huber studierte Philosophie und Spanisch im Bachelor an der Universität Bern (2011-2014) und schloss ihr Bachelorstudium mit der Arbeit „Ist die Anzahl der in einer Konfliktsituation involvierten Personen relevant?“ ab. Danach führte sie ihr Studium an der Universität Basel fort (2014-2016) und beschäftigte sich in der Masterarbeit mit der These: „Warum wir eine moralische Pflicht haben, nahezu vegan zu leben“. Seit dem FS17 widmet sie sich ihrem Promotionsprojekt.
Promotionsprojekt
Befürworter und Gegner verschiedenster Positionen greifen in moralischen Debatten immer wieder auf den Begriff der Würde zurück. Seit 1992 wird zudem die Würde der Kreatur durch die Bundesverfassung garantiert. Es wird also auch Tieren, Pflanzen und anderen Organismen eine Würde zugesprochen, die es zu schützen gilt. Da stellt sich die Frage: Was wird unter «Würde» verstanden? In meiner Dissertation setze ich mich mit dem Begriff der Würde auseinander und komme zum Schluss, dass wir Würde nicht als Wert, sondern vielmehr als Haltung verstehen sollten, so wie Eva Weber-Guskar den Begriff entwickelt hat (Weber-Guskar 2016). Ich arbeite aufgrund ihres Ansatzes einige Kriterien heraus, die erfüllt sein müssen, um über Würde zu verfügen. Dabei untersuche ich, ob dieses Verständnis von Würde auch auf nichtmenschliche Tiere anwendbar ist. Aufgrund dessen, dass bestimmte Tierarten über mentale Fähigkeiten verfügen, wie das Ausbilden von Emotionen, Wünschen und Überzeugungen, sowie zu diesen Fähigkeiten in ein Verhältnis treten können, da sie sich ihrer selbst bewusst sind, plädiere ich dafür, dass sich der Begriff der Würde als Haltung auch auf einige nichtmenschliche Tiere anwenden lässt.
Betreuung: Prof. Dr. Markus Wild
Zweitbetreuung: PD Dr. Eva Weber-Guskar
Lehre
FS17: Tutorium zum Grundkurs der theoretischen Philosophie, mit Prof. Dr. Markus Wild, Universität Basel.
HS15: Tutorium zum Grundkurs der praktischen Philosophie, mit Prof. Dr. Angelika Krebs und Dr. Hubert Schnüriger, Universität Basel.