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Die unvermeidliche Erhöhung des Rentenalters – für Männer und Frauen – dürfte auch die neue Runde der Rentenreform dominieren. Zwischen dem politisch heiklen, harten Schnitt und der angedrohten Realitätsverweigerung schlägt nun die Industrie- und Handelskammer Thurgau ein Vorgehen in kleinen Schritten vor, um das Thema zu entdramatisieren. In einer Mitteilung wird festgehalten:
Die IHK Thurgau schlägt vor, das Rentenalter ab 2021 für beide Geschlechter schrittweise zu erhöhen: bei den Frauen um zwei Monate pro Jahr, und bei den Männern um einen Monat pro Jahr. Auf diese Weise würde das Rentenalter 65 bei den Frauen im Jahr 2026 erreicht. 2032 würde das Rentenalter von Mann und Frau einheitlich 66 Jahre betragen. Zugunsten der Erwerbstätigen, die früh ins Erwerbsleben eingestiegen sind und ununterbrochen Beiträge geleistet haben, könnte die Zahl der Beitragsjahre auf ein faires Mass beschränkt werden. (…)
Trotz der vorgeschlagenen massvollen Rentenaltererhöhung wird eine Zusatzfinanzierung nötig sein, um die Altersvorsorge zu sichern. Die Umsetzung des IHK-Vorschlages wird aber den Bedarf an Mehrwertsteuer für die AHV auf ein für Bürger und Wirtschaft verkraftbares Mass beschränken.
Entwicklung des Rentenalters gemäss „step by step“ Vorschlag