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Die Gebärmuttertransplantation ist ein neues medizinisches Verfahren, das im Jahr 2014 in Schweden erstmals zur Geburt eines Kindes führte. Seither sind durch diese Methode weltweit rund zehn Kinder zur Welt gekommen. Noch ist das Verfahren klinisch nicht etabliert, sondern befindet sich in einem experimentellen Stadium. Da die Methode neu ist, müssen noch viele Aspekte untersucht werden. Entsprechende Projekte laufen derzeit in verschiedenen Ländern und könnten auch in der Schweiz lanciert werden.
In ihrer Stellungnahme setzt sich die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) mit den ethischen Aspekten der Gebärmuttertransplantation auseinander. Sie hält fest, dass die körperlichen und psychischen Folgen des Verfahrens für die direkt betroffenen Personen nicht zu unterschätzen sind. Unklar ist insbesondere, ob und welche Risiken mittel- und langfristig für die Gesundheit des Kindes bestehen.
Quelle: Medienmitteilung der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin vom 6. September 2018