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Der Basler Pharmakonzern Roche plant - nach dem Bau der zwei grossen Türme Bau 1 und Bau 2 - weitere Neubauten. Und zwar an Stelle der alten Laborgebäude an der Solitudepromenade am Rhein. Diese stehen ab 2024 leer, weil die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins neue Forschungs- und Entwicklungszentrum im Norden des Areals umziehen. Die alten Laborgebäude sollen deshalb abgerissen werden.
Aber auch das Hochhaus Bau 52, das aus der Hand des Architekten Roland Rohn stammt, soll zurückgebaut werden. Das Gebäude war eines der ersten Hochhäuser der Stadt Basel und ein Wahrzeichen von Roche.
Das einzige historische Gebäude, das auf dem Südareal - also zwischen Grenzacherstrasse und Rhein - stehen bleibt, ist das Verwaltungsgebäude des Architekten Otto Rudolf Salvisberg aus den 1930er-Jahren.
Nach dem Abbruch soll auf dem Gelände ein Park entstehen, der öffentlich zugänglich ist. Jedenfalls tagsüber. Und auch die Solitude-Promenade soll aufgewertet und vor allem verbreitert werden.
Noch nicht fix geplant, aber im Bebauungsplan vorgesehen sind vier Bürogebäude in diesem Park. Drei davon Hochhäuser mit einer maximalen Höhe von 130 Metern. Diese Pläne hat der Konzern zusammen mit dem Architekturbüro Herzog & de Meuron erarbeitet.
Wie viel Roche zusätzlich zu den bereits bekannten 3 Milliarden Franken investieren müsste, wenn die neuen Pläne realisiert würden, wollte Roche heute nicht sagen. Die Kosten des Abbruchs der bestehenden Gebäude beziffert Roche auf 100 Millionen.