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Dem aufmerksamen Leser deutscher Medien mag es entgangen sein, es wurde ja kaum darüber berichtet, aber Ende 2016 wurde in Kanada ein Gesetz verabschiedet, das es unter Strafe stellt, Menschen mit dem von ihnen als falsch empfundenen Pronomen – sprich nicht gendergerecht – anzureden.
Das Gesetz zielt darauf ab, Individuen vor Diskriminierung im Bereich der Bundesgerichtsbarkeit zu schützen und sie davor zu bewahren, wegen ihrer Gender-Identität oder dessen Ausdrucks Opfer von Hasspropaganda zu werden. Das Gesetzt fügt “Gender-Identität oder -Ausdruck” zu der Liste der verbotenen Diskriminierungsgründe in den kanadischen Menschenrechtsgesetzen und auch zu der Sammlung von Charakteristika für die identifizierbaren Gruppen, die im Strafgesetzbuch vor Hasspropaganda geschützt werden. Es legt zudem fest, dass es vor Gericht als erschwerender Umstand bei der Urteilsfindung gilt, wenn der Erweis erbracht wird, dass ein Delikt durch Voreingenommenheit, Vorurteil oder aus Hass gegen die Gender-Identität einer Person motiviert wurde.
Nach der ersten kurzen Freudeswelle, dass wir also anscheinend…..