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Der Xbox-Chef Phil Spencer ist auf die unglückliche Verschiebung von "Halo Infinite" und die Lage bei 343 Industries eingegangen, das zuletzt wichtiges Personal verloren hat.
"Halo Infinite" sollte eigentlich zum Launch der Xbox Series X/S bereit stehen, aber es wurde auf das Jahr 2021 verschoben, kurz nach der grossen Juli-Präsentation, die viele Spieler sehr enttäuscht hat. Der Xbox-Chef Phil Spencer sagte dazu: "Manchmal ist das, was in der Presse erscheint oder wenn bestimmte Dinge intern bekannt gegeben werden, schon Monate vorher passiert." Er gibt jedoch zu, dass die Verschiebung des Spiels so kurz nach der Gameplay-Enthüllung ein unglückliches Timing war.
"Es ist nicht immer akkurat, wenn diese Dinge zusammenkommen - wir haben das Feedback, das vom Juli-Showcase kam, ernst genommen, sowohl in Bezug auf das Datum als auch auf das, was die Leute von dem Spiel erwarteten. Es war ein Versäumnis unsererseits, auch meinerseits, unseren Juli-Showcase mit Halo Infinite zu eröffnen und dann ein paar Wochen später den Termin zu verschieben," so Phil Spencer.
Es heisst weiter: "Ich nehme die Stimmung und die Emotionen unserer Fans und unserer Kunden nicht auf die leichte Schulter. Wir setzen die Erwartung, dass dies hier etwas ist, was man bei der Markteinführung haben wird, und dann müssen wir diese Erwartung kurz nach unserem Auftritt ändern - das ist ein Fehler."
"Ich habe also wirklich grosses Vertrauen in Bonnie Ross und das Team dort, das Joseph Staten und Pierre Hintze im Spätsommer aufgenommen hat. Ich habe ein gutes Gefühl, wo wir mit diesem Team stehen," meint Phil Spencer. "Ich habe keine besonderen Bedenken bezüglich 343. Ich glaube sogar, dass auf lange Sicht die Fluktuation eine gesunde Sache ist, weil wir Leute haben wollen, die wirklich von den Dingen, an denen sie arbeiten, motiviert sind."