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Der Kontakt mit der Zona pellucida
Wenn die Spermien auf die Zona pellucida auftreffen, binden sie an diese. Nach der Bindung des Spermiums an die Zona pellucida wird durch ZP3 (Zona Protein 3) die Akrosomalreaktion induziert.
Die Akrosomalreaktion
Bei der Akrosomalreaktion wird der Inhalt des Akrosoms nach aussen freigesetzt. Es verschmilzt die Zellmembran des Spermatozoons mit der darunterliegenden äusseren Membran des Akrosoms. Durch die entstehenden "Poren" gelangt der Inhalt des Akrosoms nach aussen.
Dass die Zona-Bindung einen entscheidenden Schritt in der Fertilisationskaskade darstellt, lässt sich vielleicht aus der Tatsache ableiten, dass die Zona-Anbindung speziesspezifisch ist; die anschliessende Anbindung an die Eizellmembran, an das Oolemma, hingegen ist es nicht.
Wenn die Akrosomalreaktion vollständig abgelaufen ist, wird das Spermatozoon im vorderen Bereich nur noch von der ehemaligen inneren Membran des Akrosoms bedeckt. Für den weiteren Fortgang der Befruchtung ist dies entscheidend, denn es wurden dadurch Strukturen freigelegt, die für einen Kontakt mit der Oozyte unumgänglich sind. Als eine Folge davon treten insbesondere Veränderungen im postakrosomalen Membranbezirk des Spermatozoons auf.
Die Penetration der Zona pellucida
Die in unmittelbarer Nähe der Zona pellucida bei der Akrosomalreaktion freigesetzten Enzyme lösen diese lokal auf und gestatten dem Spermium so den Durchtritt durch die Zona pellucida. Es handelt sich um eine Vielzahl von freigesetzten Enzymen, wovon die bekanntesten die schon erwähnte Hyaluronidase und das Akrosin sind, wobei das Akrosin für den Durchtritt des Spermatozoons durch die Zona pellucida sorgt.