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Über alle Stationen gemittelt, habe der Blattfall der Buchen rund eine Woche früher stattgefunden als im Durchschnitt der Vergleichsperiode 1981 bis 2010, schreibt MeteoSchweiz in seinem Klimablog.
Besonders jene Buchen, die oberhalb von 800 Metern über Meer wachsen, begannen schon im Oktober, ihre Blätter abzuwerfen. Bei Buchen in tieferen Lagen setzte der Blattfall teilweise aber auch erst im November ein.
Auch die Rosskastanie war im Herbst 2017 deutlich früher ohne Blätterkleid: Ganze zehn Tage früher als im langjährigen Durchschnitt verloren die Bäume ihre Blätter , wie es bei MeteoSchweiz heisst. Der Blattfall bei der Rosskastanie begann in diesem Jahr meistens schon Mitte statt gegen Ende Oktober.
Bei der Birke, die seit 1996 beobachtet wird, war der Unterschied weniger dramatisch: Dort stellten die Beobachter an den verschiedenen Stationen von MeteoSchweiz einen Vorsprung von drei Tagen verglichen mit dem Durchschnittswert fest. An einigen Orten begann der Blattfall der Birken bereits im Oktober, an anderen erst im November.
Auch die Lärche scheint ersten Einschätzungen zufolge drei Tage zu früh unterwegs zu sein. Sie ist der letzte Baum, der im Herbst sein Kleid fallen lässt. In tiefen Lagen, zum Beispiel im Mittelland, tragen die Lärchen ihre gelben Nadeln aber noch. Deshalb kann MeteoSchweiz zur Lärche erst im Dezember eine definitive Aussage machen.
Der Nadelfall war in diesem Herbst bislang unterschiedlich: Im Engadin verloren die Lärchen ihre Nadeln Ende Oktober, zu einem normalen Zeitpunkt, wie es im Klimablog heisst. In etwas tieferen Lagen begannen die Lärchen aber bereits im November rund eine Woche früher als im Durchschnitt, ihre Nadeln zu verlieren.
(SDA)