Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03501.jsonl.gz/2386

Die siebte Stufe der Evolutionspädagogik ist die Kooperationssicherheit und Kommunikationssicherheit.
"Unvollkommen sein, heisst noch wachsen können".
Die letzte Stufe befasst sich mit dem systematischen Vorgehen und der Empathie.
Der Mensch wird sich seiner Fähigkeiten und Talente bewusst. Die Lebenskompetenz wird gefestigt. Die Bewegungen werden genauer und verfeinert. Er lernt von seinen Mitmenschen und beginnt selber Pläne zu machen.
Wie erkennt man auf dieser Stufe eine Blockade?
Menschen, die sich zuerst um Andere kümmern, überfürsorglich handeln, es wichtig ist, dass es allen gut geht und gleich springen, wenn jemand gebraucht wird, verharren in der Empathie. Solche Menschen sind burnout-gefährdet, da sie sich ständig neue Aufgaben aufhalsen und nicht Nein sagen können. Die Systematisierung fehlt, um zu entscheiden, ob Handlungen zwingend notwendig sind oder nicht.
Menschen, die sehr systematisch handeln, haben eine grosse Aufmerksamkeit für Details und Genauigkeit. Sie verfolgen strategisch ihr Ziel, ohne sich um ihre Umgebung zu kümmern. Gefühle und Meinungen ihrer Mitmenschen sind für sie nicht so wichtig. Die Empathie fehlt, um z.B. in einem Team arbeiten zu können.
Mit spezifischen Evo-Übungen wird man sich selber und seiner Talente bewusst.