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Wir bauen unser Gemüse in Bio-Qualität auf dem Eulenhof an:
"Gesunde Ernährung ist für mich
und für ALLE ein Menschenrecht
und Voraussetzung für ein glückliches Leben."
- Franz Alt -
Unter dem Gemüseanbau versteht man die Kultur von Gemüse zum menschlichen Verzehr. Dabei lässt sich der Erwerbsgemüseanbau nach der Intensität der Bodennutzung in drei Kategorien unterteilen, den Feldgemüseanbau, den gärtnerischen Freilandgemüseanbau und den Unterglas-, bzw. Folientunnel-Gemüseanbau.
Der Feldgemüsebau
Typisch für den Feldgemüsebau ist die meist nur einmalige Nutzung der Anbaufläche im Jahr zum Gemüsebau und regelmäßig ein Fruchtwechsel der Gemüsekultur mit anderen landwirtschaftlichen Kulturen. Nach der Bodenvorbereitung, die als Resultat eine lockere, unkrautfreie, vorgedüngte, pflanz- bzw. saatfertige Ackerkrume hat, wird das anzubauende Gemüse entweder unmittelbar ausgesät oder als vorkultivierte Jungpflanze gepflanzt. Das Feld als Kulturfläche wird häufig in Beete, bei Möhren auch Dämme, unterteilt; die Beetbreiten werden durch die Spurbreite des Schleppers und den Arbeitsbreiten der übrigen bei Anbau und Ernte verwendeten Maschinen vorgegeben. Innerhalb der Beete erfolgt der Anbau in Reihen. Der Feldgemüsebau erfordert ein hohes Maß an Mechanisierung, um einerseits die nötige Schlagkraft in den wenigen, für einen Arbeitsschritt günstigen Tagen zu haben, und andererseits trotz der niedrigen am Markt gezahlten Preise für das Gemüse wirtschaftlich erfolgreich arbeiten zu können. Die für die Pflanzung und Ernte bzw. Ernteaufbereitung benötigten Arbeitskräfte kommen häufig aus dem osteuropäischen Ausland, da die Arbeit hart ist und nur niedrig entlohnt werden kann. Beim großflächigen, vertraglich abgesicherten Anbau von Gemüsen für die Lebensmittelindustrie (z. B. zur Produktion von Konservendosen) wird der Feldgemüsebau auch als Industriegemüsebau bezeichnet.
Gärtnerischer Freilandgemüsebau
Kennzeichnend für den gärtnerischen Anbau von Gemüsen im Freiland ist die intensive Nutzung der Anbauflächen durch zwei bis vier Kulturen in einem Jahr (beispielsweise durch die Kulturfolge Wirsing - Kopfsalat - Blumenkohl im Zeitraum Mitte März bis Anfang Oktober). Um die dichte Kulturfolge zu erreichen, werden die Gemüsepflanzen regelmäßig an anderer Stelle (auch unter Glas) vorkultiviert und mit steigendem Platzbedarf bei fortschreitendem Wachstum auf die eigentliche Anbaufläche umgepflanzt. Gleichwohl nutzt man auch auf dem abschließenden Standort gegebenenfalls Möglichkeiten zur Ernteverfrühung bzw. Erntezeitverlängerung durch zum Beispiel Abdecken mit Folien oder Vliesen.
Unterglasgemüsebau (Folientunnel)
Der Unterglasgemüsebau umfasst den Anbau von Gemüse bis zur Ernte in beheizten oder auch ungeheizten Gewächshäusern einschließlich Folientunneln. Im Unterglasanbau werden Gemüse gezogen, welche entweder einen erhöhten Wärmebedarf haben oder deutlich früher oder später, als aus dem Freiland möglich, in den Verkauf gehen sollen. Der Unterglasgemüsebau ist ganzjährig möglich. Hierbei erfolgt der Anbau nicht nur in der klassischen Bodenkultur, sondern auch in erdfreien Kulturverfahren. Bei der erdfreien Kultur, etwa beim Anbau auf Würfeln aus Schaumstoffen (z. B. PU) oder Steinwolle (z. B. Grodan wassersaugend) oder beimDünnschichtkultur-Verfahren, werden die für die Pflanze notwendigen Nährstoffe mittels einer Nährlösung als Bewässerungsdüngung zugeführt.
Eine weitere Unterteilung des Gemüsebaus ist durch eine Klassifizierung der in der Produktion befindlichen Pflanzen möglich:
- Blattgemüse
- Fruchtgemüse
- Kohlgemüse
- Wurzelgemüse
- Zwiebelgemüse
Neben dem betrieblichen Gemüseanbau, produzieren ebenfalls die Betriebsgruppe der SOLILA,
als auch Erich Schaffner eigenverantwortlich auf dem Eulenhof.