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Betriebe, die wassergefährdende Güter umgeschlagen, müssen die Umschlagplätze absichern, um eine Gewässerverschmutzung im Falle eines Unfalles vorbeugend zu verhindern. Dies kann unter anderem mittels Auffangbecken oder -wannen sichergestellt werden.
Wenn in einem Betrieb wassergefährdende Stoffe angeliefert werden, muss der Umschlagplatz abgesichert werden. Die Art der Absicherung richtet sich nach der Grösse und Inhalt der Behälter (Fass, Kanister, Flaschen, IBC-Tank, Tanklastwagen). Je grösser der Behälter und je wassergefährdender der Stoff ist, umso mehr Massnahmen sind für einen sicheren Umschlag zu treffen.
Mögliche Schutzmassnahmen sind bauliche Massnahmen mit einem dichten, abflusslosen Boden oder Anschluss an die Schmutzwasserkanalisation, ein Auffangbecken, ein sogenannter Totschacht, eine Überdachung oder organisatorische Massnahmen wie z. B. Bindemittel, Abdeckmatten, Notfallschieber sein. Bei einem Neubau ist ein dichter, abflussloser, überdachter Platz mit einem Auffangbecken zu erstellen. Die Grösse des Auffangbeckens richtet sich nach Art und Menge der wassergefährdenden Stoffe.