Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03571.jsonl.gz/3654

Der am 23. Januar 1955 in Lausanne geborene Christian Favre ist ein Schweizer Solopianist und Kammermusiker, Komponist und Professor.
Christian Favre studiert am Konservatorium seiner Heimatstadt bei Francesco Zaza. 1975 verleiht ihm die Jury unter der Leitung von Louis Hiltbrand hier einen ersten Preis für seine Virtuosität am Klavier. Er perfektioniert sich bei Karl Engel in Hannover, wo er 1978 ein Solistendiplom erhält.
Christian Favre wurde außerdem von Stefan Askenase in Bonn, Guido Agosti in Sienna und Nikita Magaloff in Montreux unterrichtet.
Christian Favre gibt Klavierabende, spielt Kammermusik und tritt auch zusammen mit Orchestern auf. Er spielt unter der Leitung von Armin Jordan, Jesús López Cobos, Franz Welser-Möst, Marius Constant, Marcello Viotti, Tibor Varga, Christian Zacharias, etc. Da Christian Favre sehr darauf bedacht ist, Beziehungen zwischen Musik, Poesie und Literatur herzustellen, schließt er sich mit Schauspielern wie Richard Vachoux, Corine Coderey, Nicolas Rinuy und Anna Pieri zusammen. Gemeinsam geben sie poetische Konzerte, die die folgenden Künstler thematisieren: Franz Liszt/Victor Hugo, Robert Schumann/E. T. A. Hoffmann, Maurice Ravel/Aloysius Bertrand, Frédéric Chopin/George Sand. Seit Beginn seiner Karriere gibt er in sehr vielen europäischen Städten Konzerte. Als begeisterter Liebhaber der Kammermusik spielt er vor allem mit den Violinisten Jean Jaquerod, Pierre Amoyal, Tedi Papavrami, Gilles Colliard, Gyula Stuller, Raphaël Oleg, Denitsa Kazakova und Frédéric Angleraux, dem Bratschisten Christoph Schiller, den Cellisten Martina Schucan, François Guye, Wen-Sinn Yang, Thomas Demenga und Mark Drobinsky, den Pianisten Martha Argerich und Alexandre Rabinovitch, Paul Coker, Marc Pantillon, dem Münchner Streichtrio, dem Raymond-Quartett, dem Amati-Quartett, dem Quartett Sine Nomine sowie dem Schumann-Quartett, dessen ständiger Pianist er ist.
Christian Favres Diskographie ist bedeutend. Der Musiker hat überdies an zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen teilgenommen.
Christian Favre hat ein Requiem für Chor, Solisten und Orchester komponiert, das er im März 2008 in Buenos Aires mit dem Orquesta Filarmónica de Buenos Aires unter der Leitung von Facundo Agudin schuf. Er schrieb mehrere kammermusikalische Werke, die er öffentlich zusammen mit den Musikern Tedi Papavrami, Gilles Colliard, François Guye, Denitsa Kazakova, Stefan Rusiecki sowie dem Schumann-Quartett interpretiert. Einige dieser Werke wurden auf einer vom Label DORON music produzierten CD aufgenommen.Seine Transkriptionen für Stimme und Streichquartett mit Klavier von „Präludium und Tod der Isolde“, der „Wesendonck-Lieder“ von Richard Wagner und der „Rückert -Lieder“ von Gustav Mahler wurden wiederholt in der Schweiz, in Frankreich und Spanien von der Sängerin Dame Felicity Lott und dem Schumann-Quartett interpretiert. 2007 hat die Firma aeon eine CD dieser Transkriptionen mit den gleichen Interpreten herausgebracht.
Parallel zu diesen Aktivitäten unterrichtet Christian Favre an der Haute École de musique de Lausanne (HEMU). Außerdem gibt er regelmäßig in der Schweiz und im Ausland Meisterklassen. Er ist künstlerischer Leiter und Gründer des Concours d’Interprétation Musicale de Lausanne und hat die Interpretationskurse „Frühling in Romainmôtier“ ins Leben gerufen. Daneben gibt er Interpretationskurse an der Internationalen Sommerakademie von Biel.
Parmi les nombreux élèves qu’il a formé, nous pouvons citer, entre autres, Cédric Pescia, Jean-Selim Abdelmoula, Christian Chamorel, Mark Farago, Mauro lo Conte, Vittorio Forte, Sylvain Viredaz, Guy-François Leuenberger, Léonie Renaud, Lucas Buclin, Lionel Monnet, Magali Bourquin, Virginie Falquet, Antoine Rebstein, Yukiko Tanaka.