Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03639.jsonl.gz/17

Teichmann machte die Premiere mit einem souveränen 6:3, 6:1-Erfolg gegen die Kasachin Jelena Rybakina perfekt. Die Linkshänderin nahm der letztjährigen French-Open-Viertelfinalistin in der 77 Minuten dauernden Partie gleich vier Mal den Service ab, selber liess sie kein einziges Break zu.
Nach den Siegen gegen die zweifache Wimbledon-Gewinnerin Petra Kvitova (WTA 30) und die Kanadierin Leylah Fernandez (WTA 20) setzte sich Teichmann bei ihrem dritten Match in Spaniens Hauptstadt erneut gegen eine besser klassierte Kontrahentin durch. Rybakina, die Olympia-Vierte von Tokio, wird in der Weltrangliste aktuell als Nummer 18 geführt.
Aus dem Tief gefunden
Nach 2021 in Dubai und Cincinnati erreicht Teichmann zum dritten Mal bei einem WTA-1000-Turnier den Vorstoss in die Viertelfinals, zum ersten Mal abseits von Hartplätzen.
Dies überrascht, fehlte es ihr in den letzten Monaten doch an der Konstanz. In acht ihrer letzten zehn Turnieren sowie in den letzten drei Turnieren schied die 24-Jährige jeweils in der 1. oder 2. Runde aus. Nun ist es ihr zum ersten Mal in diesem Jahr gelungen, drei Siege aneinander zu reihen.
Damit hat sie in Madrid ebenso oft gewonnen, wie während ihrer ganzen letzten Sandplatzsaison, die geprägt war von Verletzungen. So musste Teichmann 2021 auch auf eine Teilnahme am French Open verzichten.
Nun wartet eine Ukrainerin
Ihre nächste Gegnerin im Viertelfinal von Madrid ist die Ukrainerin Angelina Kalinina. Gegen die Nummer 37 der Welt, die im Achtelfinal die letztjährige US-Open-Siegerin Emma Raducanu (WTA 11) in drei Sätzen niederrang, hat Teichmann bislang eines von zwei Duellen gewonnen.