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Was ist Tanz- und Bewegungstherapie?
In den 30er Jahren entwickelte sich durch Rudolf von Laban und Mary
Wigman eine neue Tanzkunst. Die Tänzer wollten
sich von den starren, steifen und strengen Figuren des klassischen
Balletts befreien. Symbolisch verbrannten sie ihre
Ballettschuhe. Der Tanz ohne Führung und Struktur, der Tanz,
der die Seele bewegt, der Ausdruckstanz entstand.
Der Schweizerin Trudi Schoop (1903-1999) gelang es auf Anhieb, -
ohne von den grossen Theorien und Kämpfen des
Ausdruckstanzes zu wissen – dessen zentrale Idee zu erfüllen.
In einem Vortrag von 1943 äusserte sie sich wie folgt: „Was
ich höre, vergesse ich, was ich sehe, bleibt mir dauernd haften.
Es fällt mir schwer zuzuhören, den Sinn der Worte zu
verstehen und zwar deshalb, weil ich dauernd abgelenkt werde durch
die Gebärde, mit der man mir erzählt, durch die
Mimik eines Gesichtes, durch die Haltung eines Körpers, durch
die Farbigkeit, mit der ein Mensch in Erscheinung tritt.“
Tanztherapie verbindet jahrtausend alte Erfahrungen von Heilungstanzritualen
mit den Methoden der modernen
Psychologie und macht sie
für den heutigen Menschen zugänglich.
"...Tanz richtet sich immer an die gesunde Seite der Seele
der menschlichen Natur,
die in jedem noch so kranken oder verwirrten Menschen vorhanden
ist, ..." Trudi Schoop.
• Was ist Tanz- und Bewegungstherapie?
• Wie funktioniert Tanz- und Bewegungstherapie?
• Wo wird mit Tanz- und Bewegungstherapie
gearbeitet?
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Ziele der Tanz- und Bewegungstherapie