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Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat die früheren Präsidenten der Fifa und Uefa, Joseph Blatter und Michel Platini, vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen. Das Verfahren ist in Bezug auf die ungetreue Geschäftsführung eingestellt.
Das Gericht hat Blatter eine Genugtuung von 20›000 Franken zugesprochen. Platini hat auf eine solche verzichtet. Er erhält zudem wieder Zugriff auf die rund 2 Millionen Franken, die von der Bundesanwaltschaft eingefroren wurden.
Die Bundesanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer bedingte Freiheitsstrafen von je 20 Monaten gefordert.
Michel Platini drückt Freude über seinen Freispruch aus
Platini wolle seine Freude zum Ausdruck bringen, dass nach sieben Jahren Lügen und Manipulation nun Gerechtigkeit herrsche, wird er in der von seinem Anwalt am Freitag publizierten Mitteilung zitiert.
Sein Kampf sei ein Kampf gegen die Ungerechtigkeit und trotz der langen Verfahrensdauer habe er das Vertrauen in die Schweizer Rechtsordnung nicht verloren. Im Alter von 65 in den «Status eines Teufels oder Paria zu wechseln» sei schwer zu verkraften. Seinen Angehörigen und Anwälten dankte er für die Unterstützung.
«Ich garantiere ihnen: wir werden uns wiedersehen», wird Platini in der Mitteilung zitiert. In diesem Fall gebe es Schuldige, die nicht im Prozess aufgetreten seien, so Platini.