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Das berichtet die "NZZ am Sonntag". Werde nämlich die Messmethode der Internationalen Arbeitsorganisation verwendet, liege die Arbeitslosenquote in der Schweiz bei 4,9 Prozent. Nach dieser Messung beträgt die Arbeitslosenquote etwa in Deutschland nur 3,5 Prozent. Auch Norwegen, die Niederlande, Grossbritannien oder die USA schnitten besser als die Schweiz ab.
Grund für die Diskrepanz ist, dass die Statistik des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) nur solche Arbeitslose berücksichtigt, die bei den Arbeitsämtern registriert sind. Vor allem ausgesteuerte Arbeitslose und ältere Stellensuchende würden dabei häufig nicht mehr erfasst und verschwänden sang- und klanglos aus der offiziellen Statistik.
(AWP)