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- Knapp 50 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 35 Jahren weltweit befürchten, dass es noch zu ihren Lebzeiten einen 3. Weltkrieg geben wird.
- Dies ergab eine Studie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).
- Zudem hielten 41 Prozent der Befragten die Folter feindlicher Kämpfer in Gefangenschaft unter gewissen Umständen für zulässig.
Laut der Studie glauben 47 Prozent der jungen Erwachsenen, dass noch zu ihren Lebzeiten ein neuer Weltkrieg ausbrechen wird. 54 Prozent gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre irgendwo auf der Welt bei einem Krieg oder bewaffneten Konflikt Atomwaffen zum Einsatz kommen.
16'000 junge Erwachsene befragt
Für die Studie wurden insgesamt 16’000 junge Erwachsene aus 16 Ländern befragt – von jungen Afghanen und Syrern mit Kriegserfahrungen bis zu Franzosen und Briten, die noch nie mit Kriegen in Berührung kamen. Allerdings zeigten sich 60 Prozent der jungen Syrer hoffnungsvoll, dass der Krieg in ihrem Land innerhalb der kommenden fünf Jahre zu Ende geht.
Einen «besorgniserregenden Trend» machte die Studie bei den Ansichten junger Erwachsener über Folter aus. So hielten 41 Prozent der Befragten die Folter feindlicher Kämpfer in Gefangenschaft unter gewissen Umständen für zulässig. Die grösste Unterstützung für Folter gab es in Israel, Nigeria und den USA.