Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03121.jsonl.gz/496

Das unheimliche Volk der Nebelleute lebt am Rande des ewigen Eises. Nur ein Ort im immerwährenden Nebel wird von der Sonne beschienen: der See mit dem gefrorenen Wasserfall, dem Heiligtum der Göttin Naminda, das kein fremder Fuss betreten darf. Ausgerechnet ein Stück dieses Eises benötigt der junge Yorn, um das Orakel zu erfüllen, das die Freiheit des Volkes der Antaren aus der Sklaverei und der dämonischen Herrschaft seiner Nachbarn führen soll – eine unlösbare Aufgabe, wäre da nicht Vanea, die Königin des Nebelreichs. Da ihre Wurzeln im Gegensatz zu vielen anderen ihres Volkes menschlich sind, verliebt sie sich in den Fremdling. Sie zieht den Zorn ihrer Göttin auf sich, als sie ein Stück des Wasserfalls stiehlt, um dem Geliebten zu helfen. Sie flieht mit ihm und seinen Freunden aus ihrer Heimat, in die sie nun nie mehr zurückkehren kann. Doch ihre unerklärlichen Fähigkeiten sind Yorn eine unschätzbare Hilfe auf seinem Weg in ein ungewisses Schicksal.
Portrait
Gabriel Galen, geb. 31. März 1959 in Düsseldorf, interessierte sich schon früh für Märchen, Sagen und Mythen. Galen schreibt Fantasy der sanften Art, die eher in Richtung Märchen gehen. Galen lebt seit einigen Jahren auf der Kanaren-Insel Teneriffa, wo er seine freie Zeit mit seinen drei Hunden, fünf Katzen und dem Schreiben seiner Bücher verbringt.