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Laut gedacht für eine Lösung der Prostitution.
Der Casino-Ansatz
Ausgehend davon, dass ein Verbot die Nachfrage und damit zwangsläufig auch das Angebot nicht verschwinden lässt, überlege ich mir folgende Lösung, die bis anhin noch gar nicht in Erwägung gezogen wurde (zumindest nicht breit).
Wieso machen wir es nicht wie mit dem Geldspiel. Ein Verbot von Glücksspielen haben wir mit den Casino-Lizenzen umgangen, wo in ziemlich (nicht perfekt, ja das weiss ich) geordneten Bahnen das Bedürfnis nach Geldspiel befriedigt werden kann. Das Modell würde sich meiner Meinung nach auch für die Regelung der Prostitution eignen.
Man stelle sich vor:
a. Der Staat vergibt Lizenzen, und zwar nach klaren Richtlinien. Somit wären Themen wie Gesundheit, Menschenhandel, Kriminalität, etc. besser kontrollierbar. Die Prostitutions-Arbeiterinnen hätten damit Gewähr, dass Sie nicht ausgebeutet werden.
b. Gleichzeitig würde der Staat einen grossen Teil der Gewinnmargen einbeziehen und könnte damit Gutes tun, z.B. und insbesondere gegen den Menschenhandel.
Ich halte dies für einen sehr pragmatischen Ansatz, der schnell vieles verbessern würde.
Nicht alles, aber vieles