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MIRIJAM CONTZEN, gilt als eine der vielseitigsten Musiker-persönlichkeiten ihrer Generation.
Die deutsch-japanische Künstlerin studierte bei Tibor Varga in Detmold und Sion. 16 jährig gewann sie den Internationalen Violinwettbewerb Tibor Varga. 2001 wurde sie mit dem ECHO-Klassikpreis geehrt. Seither arbeitet die Geigerin weltweit mit bedeutenden Orchestern, darunter das Gewandhausorchester Leipzig, das RSO Berlin, das RSO Frankfurt, die Bamberger Symphoniker, das Helsinki Philharmonic Orchestra, das BBC Philharmonic Orchestra, das Orchestre de la Suisse Romande, das Sydney Symphony Orchestra. Sie spielte unter der Leitung von Lothar Zagrosek, Raphael Frühbeck de Burgos, Christopher Hogwood, Eliahu Inbal und Gerd Albrecht u.a. Gastspiele gab sie in den Philharmonien von Berlin, München und Köln, in der Carnegie Hall New York, im Musikverein Wien, der Wigmore Hall London, in der Tonhalle Zürich, dem Théâtre des Champs-Elysées Paris und der Suntory Hall Tokyo.
2004 debütierte Mirijam Contzen bei den Salzburger Festspielen. Sie ist regelmäßig bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Verbier Festival, Lucerne Festival zu hören und leitet ein Kammermusik-Festival auf Schloss Cappenberg. Claudio Abbado lud sie zu den „Berliner Begegnungen“ ein.
Die Violinistin musizierte u.a. mit Leonidas Kavakos, Natalia Gutman, Misha Maisky, Joshua Bell, Janine Jansen, Emmanuel Ax, Pierre-Laurent Aimard, Herbert Schuch und Clemens Hagen.
Bei ARTE NOVA/BMG hat sie mehrere CDs veröffentlicht. Bei Oehms Classics spielte sie mit Herbert Schuch Werke von Brahms, Schubert und Zemlinsky ein. 2013 erschien eine CD mit allen Mozart-Violinkonzerten und eine mit Sonaten für Violine und Klavier von Hindemith und Stefan Heucke bei Classic Clips. Sie spielt auf einer Violine von Carlo Bergonzi aus dem Jahr 1733.