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Bis 15 cm lang, davon 2/3 Schwanz; schlank, kurzbeinig mit kleinem, abgeflachtem Kopf; Färbung braun mit Fleckenreihen auf dem Rücken; Rückenmitte oft mit dunkler Längslinie; Jungtiere dunkel, oft schwarz.
Männchen: Unterseite kräftig gelb bis orangerot, schwarz gefleckt; Kehle und Kopfunterseite hell. Weibchen: Unterseite hell und weniger intensiv, fast ungefleckt.
In der Regel standorttreu. Erscheinen bei warmer Witterung an schneefreien Orten im März, im Gebirge oft erst im Juni. Danach findet die Paarung statt. Die Weibchen tragen 5–8 Eier im Bauch, bis die fertig entwickelten Jungtiere zwischen August und Oktober geboren werden.
Bewohnt in höheren Lagen Mauern und Steinhaufen der Alpweiden, sonnige Bergwälder sowie Geröllhalden. Lebt in tieferen Lagen in Waldlichtungen, an Wald- und Wegrändern sowie in Feuchtgebieten. Einzelne, besonnte Felsbrocken oder Wurzelstöcke können genügend Ruheplätze und Verstecke bieten.
Am weitesten nach Norden vordringende Reptilienart der Erde. Von Irland und vom Westteil des Kantabrischen Gebirges im Westen bis zur Insel Sachalin im Osten, von der Poebene bis ans Eismeer und die Barentssee; bis auf 3000 m ü. M. In der Schweiz weit verbreitet.
In höheren Lagen nicht gefährdet. Isolierte Vorkommen in den Niederungen teilweise erheblich gefährdet.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen