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|Enzyklopädie|
|Wissensdatenbank|
|Riemenblatt (Clivia miniata)|
Beschreibung und Herkunft:
Das Riemenblatt trägt rote, glockenförmige Blüten mit auffällig hervortretenden Staubblättern. Die Blüten stehen in einer Dolde. Die Laubblätter sind riemenförmig, die Pflanze wird 50 - 80 cm hoch.
Ihre Heimat ist Südafrika.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Der Hauptwirkstoff ist das Alkaloid Lycorin.
Die Symptome einer Vergiftung mit dem Riemenblatt sind Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Speichelfluß sowie Schweißausbrüche und Durchfall. Ferner kann es zur Schädigung der Niere und zu Lähmungen kommen. Auch der Kontakt mit der Pflanze kann äußerlich zu Reizungen der Haut führen. Familien mit Kinder ist es abzuraten diese Pflanze zu halten.
Name:
Die Gattung wurde nach einer Herzogin aus Northumberland benannt, deren Mädchenname Lady Clive war. Das Riemenblatt wird auch oft mit dem eingedeutschten Namen Klivie bezeichnet.
|Ritterstern (Hippeastrum sp.)|
|Beschreibung und Herkunft:

Der Ritterstern ist eine Zwiebelpflanze mit trichterförmigen, nickenden Blüten. Die Farbe der Blüten ist rot, rosa und auch weiß, mitunter sind sie auch gestreift. Sie stehen auf einem Stiel, der 50 - 90 cm hoch werden kann, die Blüten erreichen einen Durchmesser von 12 cm. Die Laubblätter des Rittersterns sind von der Form her schmal.
Die Pflanze kommt aus den peruanischen Anden.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Ritterstern enthält vorwiegend in der Zwiebel, aber auch sonst in der ganzen Pflanze verschiedene Alkaloide, Hauptwirkstoff ist das Lycorin. Die Pflanze gilt als stark giftig. Die Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit und Erbrechen, starker Schweißausbruch, erhöhter Speichelfluß, Benommenheit und Durchfall. Es kann auch zur Schädigung der Nieren sowie zu Lähmungen kommen. Durch den Kontakt mit der Pflanze können sich auch Hautreizungen einstellen.
Familien mit Kindern sollten diese Pflanze nicht halten.
Name:
Häufig wird der Ritterstern auch Amaryllis genannt, obwohl er nicht zu dieser Gattung gezählt wird; seine Gattung ist vielmehr Hippeastrum. Dieses Wort setzt sich aus dem griechischen hippeus für Ritter und dem lateinischen Wort astrum für Stern zusammen und entspricht somit der deutschen Bezeichnung.