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Alle 26 Kantone der Schweiz: 20 Ganzkantone und 6 Halbkantone. Hauptorte und Gemeinden der 26 Gliedstaaten der Schweizerischen Eidgenossenschaft seit 1848 - Übersicht:
Die Schweiz ist unterteilt in insgesamt 26 Kantone respektive 20 Ganzkantone und 6 Halbkantone. Als Kanton wird in der Schweiz ein Gliedstaat bezeichnet. Vergleichbar sind sie zum Beispiel mit den deutschen Bundesstaaten von Ländernachbar Deutschland. Die heutige Zusammensetzung aus 26 Kantonen besteht seit dem Jahr 1848, als die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft abgesegnet wurde.
Geostrategisch betrachtet ist die Schweiz ein Land, welches mit seinen nördlichen Gefilden an Deutschland grenzt und sich im Osten des Landes an Österreich und Liechtenstein anschliesst. Mit ihrem südlichen Teil ist die Schweiz ein Nachbar Italiens und im Westen ist Frankreich der angrenzende Staat.
Inhalt:
In der Deutschschweiz ist die offizielle Amtssprache Deutsch - im privaten Umgang werden allerdings viele unterschiedliche Schweizer Dialekte gesprochen, je nach Kanton. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung spricht Deutsch, knapp ein Viertel der Menschen Französisch, knapp ein Zehntel der Einwohner Italienisch und die restliche Bevölkerung, es sind ungefähr 0,6 %, kommuniziert in der Rätoromanischen Sprache.
Der grösste Schweizer Kanton ist der deutsch-rätoromanisch-italienische Kanton Graubünden (GR), gefolgt vom Kt. Bern (BE) und dem Kt. Wallis (VS). Am anderen Ende der Rangliste folgen mit Basel-Stadt (BS) der kleinste Halbkanton, und mit dem Kt. Zug (ZG) der kleinste ganze Kanton. Hinter Graubünden folgen in Bezug auf die Flächengrösse der Schweiz folgende Kantone der Grösse nach.
Während das Tessin (TI) ausschliesslich Italienisch als Amtssprache besitzt, verfügen der Kt. Waadt (VD), der Kt. Genf (GE), der Kt. Neuenburg (NE) und der Kt. Jura (JU) nur über die Amtssprache Französisch. Das Wallis (VS) und der Kt. Freiburg (FR) sprechen sowohl deutsch als auch französisch.
Anhand der Amtssprache ist es häufig möglich, die geografische Lage innerhalb des Landes zu antizipieren:
WINTERSPORT: Touristisch interessant sind eigentlich viele der insgesamt 26 Schweizer Kantone. Allen ein Begriff ist mit Sicherheit das Wallis (VS) im Süden der Schweiz, das mit Zermatt, Saas-Fee, Matterhorn und dem Skigebiet 4-Vallées in erster Linie Touristen (auch einheimische) anspricht, die sich für den Wintersport begeistern. Auch Leukerbad mit dem grössten Thermalbad der Alpen lockt zahlreiche Touristen an. Unter Wintersporttouristen ist im für das Bündnerfleisch bekannten Kanton Graubünden (GR) vor allem das Oberengadin, Davos und Arosa geläufig.
URSCHWEIZ: Interessant ist auch der Vierwaldstättersee in der Zentralschweiz bei Luzern. Er ist zugleich die Grenze von den fünf Kantonen Uri (UR), Schwyz (SZ), Luzern (LU), Obwalden (OW) und Nidwalden (NW) - Diese fünf Kantone bildeten die Urschweiz und wurden ursprünglich als Waldstätte bezeichnet.
ATTRAKTIONEN: Weitere Touristenattraktionen sind natürlich der Rheinfall im äusserst nördlich gelegenen Kanton Schaffhausen (SH), die Eiger-Nordwand in Bern (BE) und die barocke Stiftskirche in St. Gallen. Geografisch ist die Stadt St. Gallen, ebenso wie Schaffhausen und das Thurgau (TG), direkt am Bodensee gelegen. Mehr zum Thema: Alle Ausflugsziele der Schweiz.
KANTON DER UHREN: Der kleine Kanton Neuenburg (NE) mit der Region um Neuchâtel ist vor allem als Standort namhafter Uhrenhersteller und für seine weltberühmte Uhren-Industrie bekannt.
DER REICHSTE KANTON: Zug (ZG) als kleinster Kanton der Schweiz gilt zugleich als der reichste, was u.a. auf eine geringe Besteuerung von Unternehmen zurückzuführen ist. In dem wirtschaftlich erfolgreichen Kanton ist auch aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte der Wohnraum vergleichsweise teuer.
WEITERE KANTONE: Weitere Schweizer Kantone sind Glarus (GL), Solothurn (SO), die Halbkantone Basel-Stadt (BS) und Kt. Basel-Landschaft (BL) sowie Appenzell-Ausserrhoden (AR) und Appenzell-Innerrhoden (AI), und der Kanton Aargau (AG) und nicht zu vergessen natürlich der Kanton Zürich (ZH).