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Die Zuger Bevölkerung hat Zugang zu sehr guten öffentlichen Schulen. Der Besuch der öffentlichen Schulen ist bis und mit Sekundarstufe I kostenlos. Neben den öffentlichen Schulen spielen Privatschulen zahlenmässig eine untergeordnete Rolle. Die Privatschulen sind aber eine wertvolle Ergänzung und komplettieren das umfassende Zuger Schulangebot.
Die obligatorische Schulzeit beginnt im Kanton Zug mit dem obligatorischen Kindergartenjahr vor dem Übertritt in die Primarstufe und dauert zehn Jahre. Auf die Kindergartenstufe folgt die Primarstufe, welche sechs Schuljahre umfasst. Am Ende der Primarschulzeit — beim Übergang in die Sekundarstufe I — öffnen sich verschiedene Wege. Ein prüfungsfreies Übertrittsverfahren regelt den Übertritt von der Primarstufe in die Sekundarstufe I (Übertritt I).
Die Sekundarstufe I gliedert sich in die Werk-, Real- und Sekundarschule sowie das Untergymnasium des Langzeitgymnasiums. Nach Abschluss der Sekundarstufe I endet die obligatorische Schulzeit. Es beginnt die Sekundarstufe II.
70 % der Zuger Schülerinnen und Schüler starten nun eine Berufslehre, bestehend aus einer Kombination von Berufspraxis und Schule (duales Bildungssystem). Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule haben auch die Möglichkeit, an eine kantonale Mittelschule der Sekundarstufe II überzutreten. Dieser Übertritt wird in einem weiteren Übertrittsverfahren geregelt (Übertritt II).
Am Ende der Sekundarstufe II erfolgt der Berufseintritt oder der Übertritt an eine Schule der Tertiärstufe. Sämtliche Bildungswege der Sekundarstufe II — auch der Weg über die Berufslehre — bieten bei entsprechender Befähigung und Leistungsbereitschaft die Möglichkeit, eine Maturität und damit einen Hochschulzugang zu erlangen.