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Nationaltrainer Murat Yakin vertraut grossmehrheitlich jenen Spielern, die schon bei den Siegen im Oktober gegen Nordirland und Litauen dabei waren.
Eine Änderung betrifft den Sturm. Noah Okafor (Salzburg) und Andi Zeqiri (Augsburg) erhalten den Vorzug gegenüber Cédric Itten (Greuther Fürth) und Albian Ajeti (Celtic Glasgow). Für Okafor ist es nach über zweijähriger Absenz die zweite Nomination, nachdem er im Juni 2019 am Finalturnier der Nations League unter Vladimir Petkovic zu seinem Debüt im A-Nationalteam gekommen war.
Werbung in eigener Sache gemacht
«Noah hat in den letzten Spielen mit der U21 und im Klub richtig gute Werbung in eigener Sache betrieben», begründet Yakin die Wahl. Mit fünf Toren in der Meisterschaft und zwei in der Champions League erwies sich der 21-jährigen Offensivspieler zuletzt sehr treffsicher.
Nach seiner verletzungsbedingten Absenz im Oktober gehört auch Dortmunds Goalie Gregor Kobel wieder dem Aufgebot an. Erneut nicht im Kader stehen die verletzten Granit Xhaka und Haris Seferovic.
Am Europameister vorbeiziehen
Die SFV-Auswahl versammelt sich am Montag in Lugano. Die Ausgangslage für das Erreichen der WM-Endrunde in Katar ist klar: Weil sich nur die Gruppensieger direkt für das Turnier vom 21. November bis 18. Dezember 2022 qualifizieren, muss die Schweiz in der Tabelle Italien hinter sich lassen. Der punktgleiche Europameister, der im abschliessenden Qualifikationsspiel auswärts auf Nordirland trifft, steht aufgrund des besseren Torverhältnisses an der Spitze der Gruppe C. Als Gruppenzweiter müsste sich die Schweiz im kommenden März via den Playoffs mit Halbfinal und Final (ohne Hin- und Rückspiel) das WM-Ticket sichern.