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Während das Preisniveau bei den Importen um 0,5 Prozent stieg, traten die Produzentenpreise auf der Stelle. Höhere Preise wurden nebst den Mineralölprodukten bei Erdöl und Erdgas sowie Kupfer beobachtet. Dagegen wurden Schrott, Computer, Gemüse und Metallwaren günstiger.
Der PPI gilt als Vorlaufindikator für die Entwicklung der Konsumentenpreise, da die Kosten der Produktion normalerweise auf die Konsumentenpreise abgewälzt werden. Er hat allerdings deutlich höhere Ausschläge bzw. ist aufgrund der hohen Abhängigkeit von Rohstoffen viel volatiler.
Auf Jahressicht gesehen ging das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten allerdings um 3,3 Prozent zurück. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Inflation auf Basis der Produzentenpreise deutlich gesunken.
Im Januar hatte sie noch bei lediglich -1,0 Prozent gelegen, danach fiel sie auf -2,1 Prozent (Februar), -2,7 Prozent (März), -4,0 Prozent (April), -4,5 Prozent (Mai) und -3,5 Prozent (Juni). Zuletzt eine positive PPI-Inflation gab es im Januar 2019 mit +0,6 Prozent.
tt/ra
(AWP)