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In diesem Projekt untersuchen wir, wie sich die individuelle Wahrnehmung des Arbeitsplatzes bei Personen mit einer Behinderung über die Zeit hinweg verändert. Die folgenden drei Forschungsfragen sollen untersucht werden:
A. Wie sieht die Dynamik der Erwerbsbeteiligung nach Eintritt einer Invalidität aus?
B. Wie verändert sich die Zufriedenheit mit der Arbeit nach Eintritt einer Invalidität (insbesondere im Hinblick auf Arbeitsaufgaben, Arbeitspensum, Arbeitsbedingungen und Atmosphäre)?
C. Kann die emotionale und praktische Unterstützung durch Familie, Freunde und Arbeitskollegen die Entscheidung zur Rückkehr an den Arbeitsplatz positiv beeinflussen?
Frage A legt den Grundstein zu allen Fragen rund um das Thema Behinderung und Beteiligung am Arbeitsmarkt. Hier ist das Timing von Ereignissen der kritische Aspekt, d.h., wann beginnen Personen nach Eintritt einer Invalidität wieder zu arbeiten, kehren sie zu dem selben Arbeitgeber zurück, an die gleiche Arbeitsstelle und mit vergleichbaren Arbeitsaufgaben? Frage B schaut sich darauf aufbauend dann die Wahrnehmung des Arbeitsumfeldes an. Diese Frage ist wichtig im Kontext von Arbeitsmarktintegration. Wenn zum Beispiel eine behinderte Person mit den Arbeitsbedingungen weniger zufrieden ist nach Eintritt einer Invalidät als vorher, dann könnte dies ein Hinweis auf nicht-funktionierende Anpassungsmechanismen sein. Frage C betrachtet schliesslich das soziale Umfeld der betroffenen Personen und untersucht, inwieweit Familie, Freunde und Arbeitskollegen den Prozess der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt beeinflussen können.
Unsere Forschung soll dazu beitragen, die Gestaltung von Massnahmen zur beruflichen Rehabilitation zu verbessern, und Personen nach Eintritt einer Invalidität die Rückkehr in die Arbeitswelt zu erleichtern.