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- Das Parlament vom US-Bundesstaat Alabama hat ein Gesetz verabschiedet, das transsexuellen Jugendlichen den Zugang zu geschlechtsangleichenden Medikamenten verbieten will.
- Mit dem neuen Gesetz würde unter anderem die Hormonbehandlung von Minderjährigen verboten und mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft.
Der Gesetzesentwurf in Alabama wird nun der republikanischen Gouverneurin Kay Ivey zur Prüfung vorgelegt.
Alabama wird von einer republikanischen Mehrheit geführt und bemüht sich um Gesetze und politische Massnahmen, die auf transsexuelle Jugendliche abzielen.
Ivey, die sich um die Wiederwahl bewirbt, hat noch nicht mitgeteilt, ob sie das Gesetz unterzeichnen wird.
Das Repräsentantenhaus von Alabama stimmte mit 66 zu 28 Stimmen, grösstenteils entlang der Parteigrenzen, für die endgültige Verabschiedung eines Gesetzes.
Dieses macht es für einen Arzt oder eine Ärztin zu einer Straftat, Pubertätsblocker oder Hormone zu verschreiben oder eine Operation durchzuführen, um die Geschlechtsumwandlung von Personen unter 19 Jahren zu unterstützen. Zuwiderhandlungen würden mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft.
Der Gesetzesentwurf verpflichtet auch Schulberaterinnen und -berater sowie Gesundheitspersonal dazu, Eltern zu informieren, wenn ein Kind offenbart, dass es glaubt, transgender zu sein.
Die Gesetzesformulierung in Alabama würde «Unterricht oder Diskussionen über sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität» für Schüler vom Kindergarten bis zur fünften Klasse verbieten. Der Vorschlag aus Alabama geht noch weiter als das Gesetz in Florida, das nicht so viele Klassenstufen umfasst.
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