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leider kenne ich den Text des Dramas "Höhenluft" nicht und kann Dir daher nicht wirklich weiterhelfen.
Hier hat mal jemand danach gefragt, dort findet sich der Satz:
Du könntest natürlich auch versuchen, größere Passagen, an denen Dir etwas unklar bleibt, hier hereinzustellen - dann könnten wir gemeinsam versuchen, dem von Rilke Gemeinten auf die Spur zu kommen...Mari hat geschrieben: Zitat aus dem Buch Rilke "Leben und Werk" von Wolfgang Leppmann:
"So schildert Höhenluft die Gemütsverfassung einer wegen eines Liebesverhältnisses aus dem Hause gewiesenen jungen Mutter,die mit ihrem Kind lieber arm, aber unabhängig in einer Dachkammer hauste , als zur gutsituiert-philiströsen Familie zurückzukehren ?"
Herzlichen Gruß,
Ingrid
P.S.: Und laß Dich nicht von "sven_marock" verwirren - er ist vor kurzem hier aufgetaucht und scheint nicht nur auf dieses eine Gedicht fixiert zu sein, sondern auch noch darauf, daß es sich dabei um ein Rilke-Gedicht handeln soll - eine Behauptung, die er bisher allerdings nicht glaubwürdig zu belegen wußte.
Gruß
gliwi
Dabei hat Rilke sogar einen Plan für die Bühne dazu gezeichnet, wie man im 4. Band der Sämtlichen Werke, S.814 sehen kann. Und seine Anweisungen sind detailliert, auch wenn er schreibt: "Alles übrige bleibt der verständigen Regie überlassen."
Am besten ist es, wenn man diesen Versuch der Vergessenheit überläßt. Zum Inhalt, der eigentlich nicht schwer zu verstehen ist: da kommt ein arrogater Bruder mit dem Auftrag, die 'gefallene' Schwester möge nach sechs Jahren in die Familie zurückkehren: wie gnädig! - allerdings ohne den Sohn - und sie, die inzwischen eine arme Näherin und eine liebevolle Mutter ist (Näherinnen kommen beim frühen Rilke öfter vor) hat die Stirn, das abzulehnen... Sozusagen ein Vorgriff auf die Alleinerziehenden von heute.
Muß man das im Unterricht behandeln? Es gibt Wichtigeres! Aber nun gut!
Viel Glück wünscht Renée