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Tytus Miecznikowski wurde 1964 in Krakau geboren. Er begann mit sechs Jahren Violine zu spielen, widmete sich später aber ganz dem Cello. Er erlangte sein Solistendiplom an der Franz Liszt-Akademie in Budapest als Schüler von Miklós Perényi. Danach studierte er am Konservatorium Bern bei Walther Grimmer und Johannes Bühler. Von 1988 bis 1990 war er als Solocellist mit einem Kammerorchester in Frankfurt am Main verbunden.
Tytus Miecznikowski ist in unterschiedlichen Formationen auf den Bühnen Europas zwischen Moskau und London aufgetreten. Uraufführungen: 1989 Russlanduraufführung des Notturno (Musik für Julia) von Helmut Lachenmann (1966/68) in Frankfurt, München, Moskau, Leningrad, Riga und Wilna; 1994 am Warschauer Herbst mit der Krakauer Philharmonie das ihm gewidmete Concerto per archi II von Zbigniew Bujarski; 2003 in Krakau Bujarskis Orniphania für Cello und Klavier. Es folgten für die Reihe „frisch gestrichen“ in Basel Belenos von Martin Metzger, Komposition, und Beat Ernst,Fotografie (2009); A stone in my shoe von Art Clay (2009); die Sonate für Violoncello und Klavier von Beat Schönegg (2012); Beat Schöneggs Konzert für zwei Violoncelli und eine Bratsche (2013); Martin Metzgers Saitentänze (2013); die Schweizer Uraufführung des Largo für Bratsche und zwei Celli von Zbigniew Bujarski (2013).
Nach den in den 90er Jahren herausgebrachten Suiten für Violoncello solo von J.S. Bach ist 2010 eine Reihe von Aufnahmen beim Musikverlag des polnischen Radios erschienen, der Celloliteratur J.S. Bachs sowie der Kammermusik des 20. Jahrhunderts gewidmet.