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Die Duration beschreibt als Kennzahl die mittlere Kapitalbindungsdauer einer Geldanlage für festverzinsliche Wertpapiere. Sie ist ein gewichteter Mittelwert, ab dem ein Anleger Zahlungen aus einem Wertpapier bezieht.
Die Duration (durchschnittliche Kapitalbindungsdauer oder ökonomische Laufzeit) bspw. einer Anleihe wird vielfach aufgeführt, um die Sensibilität für Zinsänderungen zu bewerten. Damit drückt eine Duration die Zeitspanne aus, die ein Investor durchschnittlich bis zum Eingang der Rückflüsse aus seiner Anlage warten muss. Investoren von Anleihen oder Bonds achten sehr auf Veränderungen im Zinsbereich. Denn jede Bewegung nach oben oder unten schlägt sich in den Anleihekursen nieder. Das rührt daher, dass zum Beispiel ein Zinsanstieg bei Anleihen (Zinsen unterliegen den Marktzinsen) deren Wert sinken lässt und umgekehrt. Mit einer Duration kann ein Anleger besser einschätzen, wie der Wert einer Anleihe oder eines Rentenfonds sich durch Zinsbewegungen verändert.
Da das Konzept der Duration im Jahr 1938 von Frederick R. Macaulay entwickelt wurde, wird es auch Macaulay-Duration bezeichnet. Mit der Kennzahl der Duration bestimmte Macaulay einen Zeitpunkt, bei dem eine gewisse Form der Immunisierung gegenüber einem Zinsänderungsrisiko hinsichtlich der Endwertschwankungen beobachtet werden kann.