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Ein Orchester spielte zur Trauung eine eigens komponierte «Hymne an Fürstin Charlène». Mit der zivilen Heirat wurde aus der 20 Jahre jüngeren bürgerlichen Schwimmerin aus Südafrika eine Fürstin. Ab sofort lautet ihr Name denn auch nicht mehr Charlene Wittstock, sondern ganz royal Fürstin Charlène.
Die ganze Zeremonie dauerte nur knapp 20 Minuten. Charlene trug ein türkisfarbenes bodenlanges Kleid, darüber einen Blazer im gleichen Farbton. Albert hatte zum schwarzen Anzug ein weisses Hemd und eine weisse Krawatte gewählt. Charlène wirkte bei der Zeremonie anfangs etwas angespannt, wandte sich nach dem Jawort jedoch strahlend zu Albert, der ihr die Hand küsste.
Alberts Schwestern und Charlènes Eltern anwesend
Bei der Ziviltrauung anwesend waren unter anderem die Prinzessinnen Caroline und Stéphanie. Bei Letzterer kullerten während der Zeremonie sogar die Tränen. Auch Charlènes Eltern, Vertreter der monegassichen Regierung sowie die Botschafter von Frankreich und Südafrika zählten zum kleinen Gästekreis. Als Trauzeugen hatte sich Albert einen Cousin ersten Grades ausgesucht, Christopher Levine, Sohn von Grace Kellys Schwester. Charlène hatte Donatella Knecht de Massy an ihre Seite gewählt, Alberts Cousine, mit der sich Charlène von Anfang an gut verstand.
Das Volk jubelt dem neuen Fürstenpaar zu
Auf dem Platz vor dem Palast applaudierten Tausende von Monegassen, die das Ereignis auf Grossbildschirmen verfolgen konnten. Fast alle hatten sich festlich herausgeputzt. Und dann endlich zeigte sich das frischvermählte Paar dem jubelnden Volk auf dem Balkon, wo es sich küsste.
Anschliessend begaben sich Fürst Albert und Fürstin Charlène auf den Platz vor dem Palast. Die Monegassen stimmten die Nationalhymne an – Albert fiel in den Gesang ein, Charlène hörte (wohl mangelns Sprachkenntnissen) nur andächtig zu.
Nach einigen Ansprachen eröffnete das Fürstenpaar das Buffet für alle Anwesenden. Sowohl mediterrane als auch südafrikanischen Speisen wurden gereicht.
Vor der Hochzeit hatten noch Trennungsgerüchte in Monaco die Runde gemacht, die der Palast Mitte der Woche dementiert hatte. Mit dem zivilen Jawort von Fürst Albert und seiner Charlène sind diese Gerüchte nun erst einmal verstummt.