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Am Vorabend hatte die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass der französische Strom- und Gaskonzern Engie eine Übernahme von Innogy erwäge. Engie berate sich derzeit mit Experten, hiess es unter Berufung auf gut informierte Kreise. Eine finale Entscheidung sei noch nicht getroffen worden, der Deal könne auch noch abgeblasen werden. RWE hatte erklärt, man kommentiere derartige Marktgerüchte nicht.
"Es gibt einen klaren Aufsichtsratsbeschluss, der besagt, wir können abverkaufen bis auf 51 Prozent", sagte Schmitz. Nach dem Börsengang von Innogy hält RWE noch knapp 77 Prozent der Anteile. Falls Innogy-Anteile verkauft werden sollten und dafür etwas neues gekauft werde, müsse sich die Rendite an Innogy messen lassen, führte Schmitz aus. Das sei nicht einfach. "Wir sind froh, dass wir nicht unter Zeitdruck stehen und auch nicht unter Verkaufsdruck."
Angesprochen auf frühere Gerüchte um ein Interesse von RWE an der Eon -Kraftwerksabspaltung Uniper , antwortete Schmitz: "Ich hatte ja schon gesagt, wir überprüfen regelmässig alle Optionen. Und alle heisst alle." Schmitz zeigte sich aber unsicher, ob es grundsätzlich zu einer Konsolidierung in der Energiebranche kommen werde. Denn es gebe nur wenige Spieler, die ausreichend Geld hätten, sagte der RWE-Chef./das/stk
(AWP)