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Bei einem "Ranger"-Einsatz am 30. September 1944 durch das No. 515 Squadron der RAF im Raum München überhitzte der rechte Motor der Mosquito F.B.VI, NS993, P3-T. Flight Lieutenant Callard war gezwungen, den Motor abzustellen und wählte den vermeintlich sichereren Weg über die Schweiz für den Rückflug nach Saint Dizier (westlich von Nancy), wo er nördlich von Zürich von 4 Moranes abgefangen und nach Dübendorf geleitet wurde.
Die Maschine stand etwa 5 Jahre untätig in Dübendorf und wurde am 27. Juni 1949 käuflich erworben und ging nach einer 3-monatigen Revision inkl. Einbau eines Merlin XXI Motors von der B-4 an die KTA als B-5, wo sie unter anderem auch als fliegender Prüfstand für das Swiss-Mamba Triebwerk der N-20 bis 1953 betrieben wurde. Am 9. April 1953 bemerkte der Flugzeugchef eine Menge pulverisierter Bestandteile der Leimfugen aus den Tragflächen. Weitere Untersuchungen ergaben Zersetzung sämtlicher Leimstellen an Rumpf und Flügeln, was die sofortige Ausserbetriebstellung bewirkte. Am 4. Dezember 1953 wurde die Maschine demontiert und ab 15. März 1954 liquidiert.
Anmerkungen:
Die Staffelbezeichnung "P3-T" war eigentlich falsch, richtigerweise hätte sie "3P-T" lauten sollen, "P3" war das Kennzeichen des No.692 Squadron.
Die Cockpit-Frontscheibe auf obiger Zeichnung ist inkorrekt, FB-Versionen hatten eine gerade, durchgehende Frontscheibe ohne Mittelstrebe.
Quelle: Cockpit 6/89 Haller, Küng, Stapfer