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12. Verwässerung Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Neuen Aktien gewährleistet, dass jeder Aktionär, sofern er sein Bezugsrecht ausübt, mindestens mit seinem ursprünglichen prozentualen Anteil am Grundkapital der Gesellschaft beteiligt bleibt. Sofern ein Aktionär sein Bezugsrecht nicht innerhalb der Bezugsfrist ausübt, aber andere Aktionäre ihr Bezugsrecht ausüben, würde sich sein Anteil am Grundkapital der Gesellschaft verringern und somit eine Verwässerung eintreten. Durch die Verwässerung des Anteils am Grundkapital verringern sich auch in entsprechendem Umfang die mitgliedschaftlichen Verwaltungsrechte, insbesondere das Stimmrecht, und die mitgliedschaftlichen Vermögensrechte, insbesondere das Dividendenrecht. Im Zuge der Barkapitalerhöhung wird das bestehende Grundkapital um bis zu EUR 3.781.250,00 auf bis zu EUR 9.831.250,00 erhöht. Der Nettobuchwert entspricht der Summe der Vermögensgegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens und des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens abzüglich der Summe der Rückstellungen, der Verbindlichkeiten sowie des passiven Rechnungsabgrenzungspostens ("Nettobuchwert"). Der Nettobuchwert der Gesellschaft zum 30. Juni 2018 betrug EUR 62.090.853,44 bzw. EUR 10,26 je Aktie (basierend auf der unmittelbar vor Durchführung der Barkapitalerhöhung ausgegebenen Aktienanzahl von 6.050.000). Nach Durchführung der Barkapitalerhöhung unter der Annahme, dass alle 3.781.250 Neuen Aktien zu einem Bezugspreis von EUR 10,70 je Neue Aktie im Zuge des Angebots verkauft werden, würde der Gesellschaft ein Nettoemissionserlös von ca. EUR 40.009.375,00 (Bruttoemissionserlös in Höhe von EUR 40.459.375,00 abzüglich Emissionskosten in Höhe von ungefähr EUR 450.000,00) zufließen. Wäre der Gesellschaft dieser Betrag bereits zum 30. Juni 2018 zugegangen, hätte der Nettobuchwert (ohne Berücksichtigung von Steuereffekten) bei ca. EUR 102.100.228,44 bzw. ca. EUR 10,39 je Aktie (basierend auf der Aktienanzahl nach Durchführung der in vollem Umfang durchgeführten Barkapitalerhöhung) gelegen. Dies hätte für die Altaktionäre eine unmittelbare Zunahme des Nettobuchwerts von EUR 0,13 je Aktie (1,27 %) zur Folge. Für die Aktionäre, die ihre Bezugsrechte hinsichtlich der Neuen Aktien nicht ausüben, ergibt sich eine Verwässerung ihrer relativen Beteiligungsquote an der Gesellschaft um 38,46 % (unter Annahme einer vollständigen Platzierung aller 3.781.250 Neuen Aktien). Das bedeutet, dass eine Beteiligung an der publity AG, die vor Durchführung der Kapitalerhöhung 10 % des Grundkapitals ausmachte, nach Durchführung der Kapitalerhöhung nur noch rund 6,15 % repräsentieren würde. Die Erwerber der Neuen Aktien erleiden eine unmittelbare wertmäßige Verwässerung, weil der Bezugspreis von EUR 10,70 je Neue Aktie über dem fiktiven Nettobuchwert von ca. EUR 10,39 je Aktie zum 30. Juni 2018 liegt. Diese unmittelbare wertmäßige Verwässerung beläuft sich auf mindestens ca. EUR 0,31 je Aktie, entsprechend rund 2,89 %.
3. ... hinsichtlich der entstehenden Spitzenbeträge keinen Anspruch auf Lieferung von Neuen Aktien oder Barausgleich. Die Aktionäre werden aufgefordert, ihr Bezugsrecht auf die Neuen Aktien zur Vermeidung des Ausschlusses von der Ausübung ihres Bezugsrechts in der Zeit vom 2. Oktober 2018 bis 16. Oktober 2018 (jeweils einschließlich) über ihre Depotbank bei der für die ACON Actienbank AG als Abwicklungsstelle tätig werdenden Bankhaus Gebr. Martin Aktiengesellschaft, Göppingen, während der üblichen Geschäftszeiten auszuüben. Nicht fristgemäß ausgeübte Bezugsrechte verfallen wertlos. Ein Ausgleich für nicht ausgeübte Bezugsrechte wird nicht gewährt.
... Kein Bezugsrechtshandel Ein Handel der Bezugsrechte wird weder von der Gesellschaft noch von der Bezugsstelle organisiert und ist nicht vorgesehen. Eine Preisfeststellung an einer Börse für die Bezugsrechte ist ebenfalls nicht beantragt. Ein Zu- oder Verkauf von Bezugsrechten über die Börse ist daher nicht möglich. Die Bezugsrechte sind jedoch nach den Bestimmungen des deutschen Rechts übertragbar. Die Aktionäre werden gebeten, sich in diesem Fall an ihre Depotbank zu wenden.
Durch die Kapitalerhöhung ist m.E. die Kündigung der Anleihe seitens der Gläubiger eher unwahrscheinlich geworden. Da die Anleihe 2020 zurückgezahlt werden muss, bietet sich für Publity die Möglichkeit an die Anleihe am Markt zurückzukaufen. Volumen der Anleihe beträgt 50 Mio., d.h. die Mittel aus der KE reichen nicht aus die Anleihe komplett zurückzuzahlen. Aber aus dem operativen Geschäft sollte ja ein wenig Cash Flow generiert werden können. Bei positiver Geschäftsentwicklung könnte natürlich auch eine neue Anleihe begeben werden. Das Risiko für die Aktie hat sich mit der KE deutlich reduziert, aber natürlich gibt´s auch eine erhebliche Verwässerung. Dass Olek wieder mit über 50% an Bord ist, bedeutet für mich, dass sein Interesse jetzt wieder der Wertentwicklung von Publity gilt. Denke man kann jetzt mit begrenztem Risioko einsteigen.
Nobody II
: Ich denke Olek wird die Wandelanleihe zum Wandeln
bringen. Die Kurse von 40 ? sind Makulatur. Kann gerade die Daten nicht genau verifizieren. Die Aktienanzahl hat sich deutlich erhöht, damit sind die 40? von damals keine 40? mehr auf Basis Unternehmenswert. Jetzt kauft Olek Aktien vom Markt und aus der Kapitalerhöhung, was sind denn die Wandelbedingungen für die Anleihe? Aktien hat Olek ja jetzt genug. Wenn er die Aktien für die Wandelanleiheninhaber selbst hat, bringt er die in publity ein, löst die Anleihe gegen die Aktien aus. Dann hat er Kursgewinne aus den Aktien, Gewinn aus der Einbringung und publity Schulden gegen Eigenkapital getauscht, Zins gespart, und verloren haben die Wandelanleiheninhaber, da jetzt Aktionäre.
Was wären denn die Wandelbedingungen?
Operativ scheint es ja zu laufen. Geht ja nur um die Kapitalstruktur.
Der schon vorhandene Anteil von mehr als 50 % an publity scheint der TO Holding GmbH (= CEO Olek) jedenfalls nicht zu reichen. Weitere Aufstockung um 439.309,22 EUR. Offenbar sieht er eine Unterbewertung.
Ich bin leider schon viel zu lange 'noch da'. Für mich fehlen noch ein paar Kurserfolge bis ich meinen Einstand wieder erreicht habe, aber offenbar hat sich das Durchhaltevermögen gelohnt. Die Skepsis bleibt zwar erhalten, aber seit kurzem gepaart mit Optimismus.
... krass! und das nachdem er sich ja auch schon alles was kein anderer bei der KE haben wolte mit einem süffisanten lächeln zu 10,70 ? einverleibt hat! hat jmd den aktuellel free float hier? wär mal interessant...
bin auf Grund des ganzen Trubels in der Vergangenheit auch sehr pesimistisch / mißtrauisch gewesen. Allerdings zeigen die anvisierten Zahlen nun eindeutig, dass der Zug wieder auf dem richtigen Gleis unterwegs ist. Es stellt sich nur die Frage, ob mal eine Divi rausgehauen wird oder auch, ob O. alles aufkauft, um dann mit einem Konkurenzunternehmen zu verschmelzen oder gar komplett zu verkaufen. Er hat einen ganz entscheidenden Vorteil. Er weiß, was in der Pipeline steckt und wir nicht. Insofern sollten wir das ständige Aufgekaufe als positives Signal verstehen.
"Positiv für publity werten die Analysten in dem heute veröffentlichten Research-Bericht unter anderem die erfolgreiche Kapitalerhöhung im November 2018 zur Stärkung der Eigenkapitalbasis, die erfolgreichen Objektankäufe und -verkäufe der vergangenen Monate, die Anhebung der Umsatz- und Ergebnis-Prognose für 2018 sowie der Ausbau der Kapitalmarkttransparenz durch die Bilanzierungsumstellung vom bisherigen HGB-Standard auf IFRS-Rechnungslegung."