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Mit der Revision der Energieverordnung im Jahre 2014 wurde schweizweit erlaubt den auf dem eigenen Dach produzierten Strom auch selbst zu verbrauchen. Dadurch wird gewährleistet, dass Haushalte nicht die gesamte Produktionsmenge zu einem günstigen Tarif an die zur Abnahme verpflichteten Energieversorger liefern und den Eigenbedarf von diesen zu einem höheren Tarif beziehen müssen. Diese Tatsache motivierte uns über den Bau einer Photovoltaikanlage nachzudenken. Um eine Solaranlage betreiben zu können, müssen aber einige Voraussetzungen erfüllt sein. Unser Dachfirst verläuft in Nord-Süd-Richtung; für eine Solaranlage also nicht unbedingt optimal. Verteilt man aber die Solarpanels auf die beiden Dachseiten, garantiert dies eine gleichmässigere Stromproduktion während der ganzen Tageszeit. Zudem ist unser Dach weder im Osten noch im Westen durch bauliche Hindernisse abgedeckt. Nur zwei ziemlich hohe Birken waren als "Schattenspender" nicht optimal. Da Birken im Frühling und Herbst ziemlich viel organischen Abfall produzieren, zogen wir in Betracht die doch ziemlich hohen Bäume durch andere Arten zu ersetzen.
Zudem haben wir die Tatsache, den eigenen Strom zu produzieren und damit die Umwelt zu entlasten bei unseren Überlegungen stark gewichtet.