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Marktbeobachter begründeten den Anstieg der Ölpreise mit Aussagen zur Fördermenge aus dem Irak. Das Opec-Land hat nach Aussage des Ölministers Jabbar Al-Luaibi die zugesagte Kürzung der Produktionsmenge nahezu erreicht. Gemeinsam mit anderen wichtigen Ölstaaten war innerhalb der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) eine Kürzung der Produktionsmenge vereinbart worden, die zu Beginn des Jahres in Kraft trat. Allerdings wird sie noch nicht von allen Beteiligten vollständig umgesetzt.
"Ein wichtiger preisstützender Faktor ist der schwächere Dollar in Folge von ersten Massnahmen der neuen US-Administration", schrieben die Rohstoffexperten der Commerzbank. In den ersten Tagen der Amtszeit von Präsident Donald Trump verdichten sich Hinweise auf eine protektionistische Wirtschaftspolitik. Dies belastet den Dollarkurs. Weil Rohöl auf dem Weltmarkt in Dollar gehandelt wird, macht ein schwächerer Dollar Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger.
Der neue US-Präsident Donald Trump will zwei umstrittene Pipeline-Projekte wieder aufnehmen, die sein Vorgänger Barack Obama gestoppt hatte. Trump unterzeichnete am Dienstag entsprechende Anordnungen. Auswirkungen auf den Ölpreis hatten die Entscheidungen zunächst nicht./jsl/he
(AWP)