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Quarkwickel
Quark kann auch als Hausmittel eingesetzt werden, z.B. bei Milchstau, Brustentzündungen, Prellungen und Insektenstichen. Quark wirkt abschwellend, schmerzlindernd, entzündungshemmend und kühlend. Die Milchsäure zieht Entzündungsstoffe an und fördert deren Ableitung. Die feuchte Kälte wirkt zudem schmerzlindernd und abschwellend. Sobald der Quark abtrocknet, wird die Durchblutung angeregt. Ein kühlender Quarkwickel kann auf überwärmte, gerötete, geschwollene und schmerzende Körperstellen aufgelegt werden.
Das benötigen Sie:
- 250-500 g Magerquark
- eine Gazewindel ("Nuscheli") oder Haushaltpapier als Innentuch
- ein Baumwolltuch als Zwischentuch
- ein Frottée- oder Wolltuch als Aussentuch
Streichen Sie den zimmerwarmen Quark in die Mitte des Innentuchs und falten Sie dieses zu einen Päckchen in der Grösse der zu behandelnden Körperstelle. In der Stillzeit können die Quarkwickel vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dazu zwischen jeden Wickel eine Frischhaltefolie legen, damit sie nicht aufeinander kleben.
Anwendung:
Den Wickel auf die zu behandelnde Körperstelle auflegen, mit dem Zwischentuch abdecken und mit dem Aussentuch fixieren. Der Wickel kann so lange auf der Haut bleiben, wie er sich angenehm anfühlt oder bis er eingetrocknet ist. Falls der Patient oder die Patientin den Wickel als unangenehm empfindet oder zu frieren anfängt, sollte die Anwendung abgebrochen werden.
Bei Husten und Erkältungen leisten warme Quarkwickel gute Dienste. Um den Wickel zu erwärmen, wird er auf einen Teller gelegt und mit einem Topfdeckel zugedeckt. Stellen Sie den Teller so lange auf eine Pfanne mit siedendem Wasser, bis der Wickel sich angenehm warm anfühlt.
Letzte Aktualisierung : 02.2019, AS/TV