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Kenia ist ein grossartiges Land, um an einer Safari zu den eindrucksvollen Nationalparks teilzunehmen. Auf einer Kenya Reise wird der Besucher mit ein wenig Glück die sogenannten "Big Five" erleben - also Löwe, Büffel, Nashorn, Leopard und Elefant. Die Landschaft ist vielfältig und reicht von den malerischen Stränden am Indischen Ozean bis zum schneebedeckten Gipfel des Mount Kenya.
Die Flüge nach Nairobi dauern von der Schweiz etwa zehn Stunden. Angeboten werden Verbindungen ab Zürich und Genf. Angeflogen wird auch Mombasa - unter anderem von Basel/Mulhouse. Direktflüge sind eher selten und starten insbesondere ab deutschen Airports.
Bürger der Schweiz benötigen ein Visum zur Einreise nach Kenia. Es kann am Flughafen in Nairobi oder Mombasa beantragt werden oder bereits vor der Abreise. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate lang gültig sein und über zwei freie Seiten für Sichtvermerke der Behörden verfügen. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Es ist ratsam, Fotokopien der Pässe bei sich zu tragen. Seit 2014 gibt es ein gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda - das sogenannte East Africa Visa. Es kostet 80 Euro. Auf dem Airport in Nairobi werden nur amerikanische Dollar akzeptiert. > Reisehinweise des EDA
Kenia kennt keine Jahreszeiten, stattdessen aber zwei Regenzeiten. Eine kurze Regenperiode dauert von November bis Mitte Dezember und lässt die Menschen jubeln, weil sie Abkühlung bringt. Die grosse Regenzeit stellt sich zwischen April und Juni ein. Die Hauptstadt Nairobi und das Hochland erfreuen sich eines meist ausgeglichenen Klimas mit Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad. Am Victoriasee kann es sehr heiss werden.
Kenia verfügt über ein gut ausgebautes Telefon-Festnetz. Auch Handygespräche sind in den meisten Bereichen Kenias möglich. Lokale SIM-Karten sind vielerorts erhältlich.
In Kenia ist das Internet weit verbreitet. In den meisten grösseren Städten und Orten gibt es Internet-Cafés. Hotels und Lodges verfügen über Internet-Anschlüsse.
In den Küstengebieten und im Westen Kenias ist das Risiko, an Malaria zu erkranken, sehr hoch. In den höher gelegenen Provinzen und in der Hauptstadt Nairobi nimmt es dagegen eher ab. Die Gefahr, von infizierten Mücken gestochen zu werden, ist durch einen guten Schutz zu reduzieren. Insbesondere während der Dämmerung sollte man eine dunkle Kleidung tragen, die Arme und Beine komplett bedeckt.
Es wird empfohlen sich vor der Abreise impfen zu lassen gegen Hepatitis A, Diphtherie, Tetanus, Cholera und Polio. Auch ein Impfschutz gegen Tollwut, Typhus und Meningokken ist sinnvoll. Ebenso die Beratung durch einen Hausarzt.
Der Kenia-Schilling unterteilt sich in hundert Cent. Empfohlen wird die Mitnahme von Bargeld in US-Dollar-Notierungen. Dabei sollte man beachten, dass in Kenya nur Dollar mit einem Herstellungsdatum ab dem Jahr 2000 akzeptiert werden. Im Regelfall sind auch die gängigen Kreditkarten in Hotels und Restaurants als Zahlungsmittel zu nutzen. Reiseschecks kennt man im Lande nicht. Die Einheimischen bezeichnen den Schilling als "Bob".
Es ist in Kenia nicht obligatorisch, doch wer seine Rechnung aufrundet, wird ein dankbares Lächeln ernten. In Hotels und Restaurants wird häufig das Trinkgeld mit der Rechnung ausgewiesen.
Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit beträgt im Winter plus zwei Stunden, im Sommer plus eine Stunde.
Die Stromversorgung in Kenia entspricht den Gegebenheiten in Mitteleuropa - mit 240 Volt und 50 Hertz Wechselspannung. Die Steckdosen erfordern einen dreipoligen Stecker. Adapter gibt es vor Ort oder sind vor der Abreise im Internet zu bestellen.
Die Landessprache in Kenia ist Kisuaheli. In den touristischen Zentren kommt der Urlauber mit seinem englischen Vokabular gut zurecht. Im Landesinnern gibt es zahlreiche Dialekte: Kikuyu, Luo, Bantu, Massai, Nilotisch und Hamitisch.
Empfehlenswert für eine Kenia Safari ist eine Reisetasche und eine kleine Tasche für den Tagesbedarf. Kleidungsstücke: Warmer Pullover, Ersatzhose, Regenschutz, Hemden, kurze Hosen, Schlafanzug, Unterwäsche, Badebekleidung, Kopfbedeckung, Turnschuhe oder Wanderschuhe, Foto-Film-Ausrüstung, Fernglas, Adapter, Sonnenbrille, Reiseapotheke, Insektenschutz, Sonnenschutz, Waschzeug,
Sicherheitsexperten raten von individuellen Reisen auf den Strassen auch wegen des oft schlechten Zustands ab. In Kenia fährt man auf der linken Seite.