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Dieses Projekt will einen Beitrag zur Analyse der Besonderheiten von Justizbehörden und ihrer Tätigkeit in der Schweiz leisten. Ziel ist es, mit Hilfe von Justizstatistiken des Bundesamtes für Statistik und des Europarates (CEPEJ) die jüngsten Veränderungen zu untersuchen, denen diese Behörden und ihre Tätigkeiten ausgesetzt waren. Hier ist insbesondere an die Einführung der Strafprozessordnung und das Projekt zur Digitalisierung der Justizarbeit (Justitia 4.0) zu denken. Über die Institution hinaus konzentriert sich die Forschung auf die Verurteilungen und Entscheide und deren gesellschaftliche Bedeutung. Diese Arbeit wird in Zusammenarbeit mit Ch. Koller durchgeführt.
Kurzfristige Ziele
Verfassen eines Beitrags zu: COVID-19 Pandemie und die Funktionsweise der Strafjustiz in der Schweiz. Basierend auf dem Vortrag von Ch. Koller auf der EGPA-2021 Online Annual Conference, zusammengestellt von D. Fink und Ch. Koller.
Nationale Analysen der Schweizer Daten des CEPEJ-Datensatzes des Europarates.
Bisherige Arbeiten
Die Forschungstätigkeit besteht bisher hauptsächlich darin, eine Datenbank für die Erhebungsdaten der CEPEJ Schweiz aufzubauen. Zudem werden Daten des Bundesamtes für Statistik als Indikatoren für die Tätigkeit der Justizbehörden analysiert.
Die Funktionsweise der Strafjustiz, die Sanktionswirkung und die Gewährleistung der Rechtsgleichheit sind Themen, die untersucht wurden (Fink, Koller 2012; Koller, Fink 2015 ).
Zur Funktionsweise der Justiz unter den Bedingungen eines föderalistischen Regimes ( Fink 2016; Koller, Fink 2014).