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Bei der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe nehmen die Produktionskosten eine Schlüsselrolle ein. Verschiedene Akteure in der landwirtschaftlichen Beratung und Bildung boten dazu in der Vergangenheit Weiterbildungen an. Dabei blieben die Teilnehmendenzahlen unter den Erwartungen. Die Arbeitsgruppe Opticost wollte den Gründen auf die Spur kommen, um Verbesserungsmassnahmen abzuleiten. Dazu führte sie halbstrukturierte Experteninterviews auf den Stufen Projektleitende, Beratende und Teilnehmende in fünf betriebswirtschaftlichen Weiterbildungsprojekten der Schweizer Landwirtschaft durch. Zusätzlich analysierte sie auf Stufe Beratende je ein betriebswirtschaftliches Weiterbildungsprojekt der französischen, deutschen und österreichischen Landwirtschaft sowie ein branchenfremdes Projekt in der Schweiz. Die Analyse der Experteninterviews fand nach Meyer (2009), das theoretische Kodieren nach Böhm (1994) statt. Die Resultate zeigten, dass bei der Zielgruppe zwischen innovativen und reaktiven Teilnahmemustern unterschieden werden kann. Personen mit innovativem Teilnahmemuster kamen aus eigenem Antrieb heraus an die Weiterbildungen. Für Personen mit reaktivem Muster bestand eine betriebliche Notwendigkeit. Bei der Gestaltung der Weiterbildungen beeinflusste die Gewichtung von Bildungsanspruch und Zielgruppenorientierung die Zusammensetzung des Teilnehmerkreises. Die Direktkommunikation zeigte bei der Sensibilisierung der Teilnehmenden die beste Wirkung. Sie sollte zukünftig besser auf die Zielgruppe abgestimmt werden und vermehrt landwirtschaftliche Verbände, Beratende, Treuhänderinnen und Treuhänder usw. mit einbeziehen.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.