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Die Mitarbeiter der diplomatischen Vertretungen auf Kuba und China beschwerten sich demnach 2016 bzw. 2017 über Symptome wie hohen Blutdruck, Schwindel, Hör-, Sehprobleme sowie Probleme mit ihren kognitiven Funktionen.
Um die Ursachen aufzuklären, wandte sich das US-Außenministerium an die Akademie für Wissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Medizin, die eine spezielle Kommission für eine Ermittlung bildete.
Als mögliche Ursachen betrachteten die Forscher chemische Einwirkung, Infektionskrankheiten (beispielweise das Zika-Virus) sowie psychologische Probleme der Mitarbeiter.
„Die Bewertung von Krankheiten der US-Beamten aus den ausländischen Botschaften und deren Familien spricht dafür, dass die gerichtete, gepulste Radiofrequenzenergie“ eine plausible Erklärung dieser Fälle sei.
Darüber hinaus kamen die Forscher zum Schluss, dass vestibuläre und neurologische Störungen diesen Effekt hätten verstärken können. Außerdem hätten in Einzelfällen auch andere Faktoren, beispielsweise chronische Krankheiten der Mitarbeiter, diese seltsamen Symptome verursachen können.
„Das Komitee fand diese Fälle ziemlich besorgniserregend, zum Teil wegen möglicher Rolle von gezielter, Impulsradiofrequenzenergie als Mechanismus, sowie wegen starker Leiden und Schwäche, die einige dieser Personen hatten“, so einer der Autoren des Berichts, David Relman.
Amerikanische Botschaftsbeamte und ihre Familienmitglieder in Havanna hatten Ende 2016 begonnen, über ihren schlechten Gesundheitszustand zu berichten.
Im August 2017 hatte das US-Außenministerium mitgeteilt, dass Mitarbeiter der US-Botschaft in Havanna einer „akustischen Attacke“ ausgesetzt gewesen seien. Die kubanischen Behörden hatten jegliche Beteiligung an den genannten Zwischenfällen entschieden zurückgewiesen.
Anfang 2017 wurden bei US-Diplomaten im chinesischen Guangzhou ähnliche Symptome diagnostiziert wie bei den Diplomaten auf Kuba.
ak/tm