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Geschichte der Wasserpfeife
Woher genau die Wasserpfeife ursprünglich kommt, kann man nicht zu hundert Prozent sicher sein, doch man vermutet entweder den antiken Iran oder sogar Nordindien. So wie die Wasserpfeife heute geraucht wird, geht man davon aus, dass sie aus dem Persischen Reich kommt. Das Shisha-Rauchen war während der Modulzeit die Beschäftigung der indischen Aristokraten. Noch heute wird in Nordindien viel Shisha geraucht. Sie ermöglichte eine Gemeinschaftskultur, weil man nie alleine raucht, sondern diese als Zeichen der Gastfreundlichkeit ausgibt.
Wegen des Kolonialismus lernten auch Menschen aus dem Westen die Wasserpfeife kennen. Es wurde noch nie so viel geraucht, wie seit dem 20. Jahrhundert. Sie gilt sogar als Alternative zur Zigarette. Mittlerweile gibt es die Wasserpfeifen in vielen Bars und Cafés. Man kann Shisha-Raucher allerdings auch in öffentlichen Parks anfinden.
2. Was ist eine Wasserpfeife?
Die Wasserpfeife wird auch „Shisha“ genannt und mit aromatisierten Tabaksorten geraucht, die es in sämtlichen Geschmacksrichtungen gibt. Der Rauch wird zuerst durch ein Gefäss gezogen, das mit Wasser gefüllt ist. So kann der Rauch nämlich gekühlt werden. Das Wasser kann zudem Schwebstoffe aus dem Wasserpfeifenrauch herausfiltern. Dieser Effekt ist jedoch mangelhaft und kann den Raucher nicht vor gesundheitlichen Schäden beschützen. Die Wasserpfeife ist aus wissenschaftlicher Sicht sogar ungesünder als eine herkömmliche Zigarette.
3. Wie funktioniert eine Wasserpfeife?
– Zuerst wird das Gefäss mit Wasser gefüllt.
– Daraufhin wird die Rauchsäule an dem Wassergefäss befestigt. Das Rohr muss hier bis drei Zentimeter ins Wasser gesteckt werden.
– Danach wird die Gefässöffnung dicht abgeschlossen.
– Daraufhin wird der Tabakkopf mit 20 Gramm Wasserpfeifentabak versehen und mit einer speziellen gelöcherten Alufolie abgedeckt, die später dann auf die glühende Kohle gelegt werden muss.
– Damit der Tabak nicht verbrennt, wird zwischen Folie und Tabak bis zu einem Zentimeter Platz gelassen.
Die glühende Kohle wird von der enthaltenen Feuchtigkeit mit den jeweiligen Aromastoffen erhitzt. Strenggenommen wird der Tabak also nicht geraucht, da er nicht verbrennen kann. Wenn man a Mundstück saugt, entsteht ein gewisser Unterdruck in der Flasche. So entsteht der Rauch mit den leckeren Aromastoffen.
Weitere Techniken mit der Zugabe von Eis oder einer zusätzlichen Kühlung sorgen für ein einmaliges Raucherlebnis.
Woraus besteht Wasserpfeifen-Tabak?
Der Shisha-Tabak besteht aus einer Mischung von Aromen, Rohtabak und Glycerin. Es befinden sich bis zu 82 schädliche Substanzen im Tabak, die Krebs erzeugen können. Weitere Bestandteile sind:
– Melasse
– Nikotin
– Dreiwertiger Alkohol
– Kohlenmonoxid
Wer zu viel Wasserpfeife raucht, fordert ein Krebsrisiko heraus und schädigt zudem gleichzeitig seine Zähne. Herzkreislauf-Krankheiten, sowie eine Kohlenmonoxid-Vergiftung können ebenfalls auftreten, wenn man die Wasserpfeife nicht in Massen raucht. Es gibt auch tabakfreie Varianten, die jedoch trotzdem genügend Schadstoffe freisetzen. Der Tabak wird nicht geraucht, sondern wird verdampft und gefiltert, heisst aber nicht, dass der Wasserpfeifentabak gesünder als herkömmlicher Tabak ist.
Was sind die Gründe für den aktuellen Trend?
Das Shisha-Rauchen sorgt für eine lässige, gemütliche Stimmung und verbindet das gemeinsame Rumhängen. Manche behaupten jedoch, dass Shishabars nur als Tarnung für Geldwäsche und Kriminalität dienen, weil sie ein illegales Millionengeschäft durch eingeschmuggelten Tabak ermöglichen.
Weitere Infos zum Thema:
Umweltbundesamt: PDF Wasserpfeifen Rauchen bei Jugendlichen
Schweizer Shisha Shop: https://www.shisha-heaven.ch