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Konsequenzen aus einem Goldverbot
Papiergoldanlagen werden staatlicherseit aufgelöst. Der Gegenwert der
- Goldfonds,
- Gold Zertifikate,
- Gold-ETF oder ETC,
- Goldkonten bei Banken,
- Xetra-Gold von der Deutschen Börse,
- etc.
landet auf dem Konto des privaten Investors mit den Negativzinsen.
Was aber passiert mit der Investition in physisches Gold?
Wer seine Goldbarren oder Goldmünzen zu Hause aufbewahrt wird rechtlich verpflichtet werden, seine sämtlichen Goldbestände zu melden. Den die Freigrenze übersteigenden Wert seiner physischen Goldbestände wird er abliefern müssen gegen Entschädigungszahlung auf sein Papiergeld-Konto mit den Negativzinsen.
Und wer das nicht meldet, wer glaubt nicht melden zu müssen, weil er Gold allmählich angesammelt hatte immer unterhalb der Registrierungsgrenze?
Dieses Verhalten wird sicherlich als neuer Straftatbestand im StGB definiert und den Geldwäschebestimmungen unterstellt werden.
Wer Geldwäscher ist, ist laut Gesetz ein „Verbrecher“, für den die Freiheitsstrafe niemals weniger als 1 Jahr betragen darf. Der Versuch eines Verbrechens ist immer und ausnahmslos strafbar.
Nun gut, bestraft wird letztlich nur das „Erwischtwerden“.
Ja, vielleicht ist das richtig, vielleicht.
Aber wem kann ich in Zeiten eines Goldverbots einen Goldbarren oder eine Krügerrand Münze noch verkaufen?
Jeder Käufer des Goldes oder jede Person, die das Gold als Bezahlung akzeptiert, wird damit ebenfalls zum „Verbrecher“. Wenn sich jemand darauf einlässt, dann bestimmt nur gegen einen erheblichen Wertabzug.
Drücken wir es klar aus:
Wer sein Gold in einem Land hat, in dem ein Goldverbot gilt, kann es nicht mehr verwenden.
Ein Goldverbot beendet die Marktfähigkeit des Goldes für das Territorium, in dem es gilt.