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Antiphlogistika, nichtsteroidale (NSAIDs)Nichtsteroidale Antiphlogistika können die Effizienz von ACE-Hemmern zur Therapie einer Hypertension reduzieren (Plumb 1999a).
α2-Agonisten (z.B. Dexmedetomidin)Benazepril kann die Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem verstärken (Plumb 2018a).
Antidiabetika (orale Antidiabetika, Insulin)Benazepril erhöht das Risiko einer Hypoglykämie (Plumb 2018a).
Blutdrucksenkende MedikamenteBei kombiniertem Einsatz von Benazepril und blutdrucksenkenden Medikamenten, wie andere Vasodilatatoren, Beta-Blocker, Kalziumkanalblocker, Alpha-Blocker oder ACE-Hemmer, kann es zu einer additiven hypotensiven Wirkung kommen (Plumb 1999a).
DiuretikaGleichzeitige Verabreichung von Benazepril und Diuretika kann Hypotension (Plumb 1999a; Drexler 1991a) und eine Verschlechterung der Nierenfunktion zur Folge haben (Drexler 1991a). Die Dosis muss sorgfältig angepasst werden. Bei der Verwendung von Furosemid zusammen mit Benazepril zur Therapie einer kongestiven Herzinsuffizienz kann eine Reduktion der Furosemiddosis um 25 - 50% nötig sein. Bei zusätzlicher Gabe von kaliumsparenden Diuretika wie Spironolakton besteht die Gefahr einer Hyperkaliämie (Plumb 1999a).
IndomethacinNicht-steroidale Antiphlogistika, besonders Indomethacin, können die Effizienz von ACE-Hemmern zur Therapie einer Hypertension reduzieren (Plumb 1999a).
KaliumBei zusätzlicher Gabe von Kalium kann eine Hyperkaliämie entstehen (Plumb 1999a).
SpironolaktonSiehe Diuretika.
VasodilatatorenGleichzeitige Verabreichung mit Vasodilatatoren kann Hypotension zur Folge haben (Plumb 1999a).
Labor: Beeinflussung von MesswertenBei der Verwendung von I123/I134 oder Tc99 zur Darstellung der Gefäße bei Patienten mit Nierenarterienstenose können ACE-Hemmer zu einer reversiblen Abnahme der Anreicherung und Exkretion in der betroffenen Niere führen, wodurch die Interpretation erschwert werden kann (Plumb 1999a).