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Die Kantonspolizei Bern verfügt über eine berittene Einheit: den Reiterzug. Er wird im Milizsystem betrieben und besteht aus rund 15 Reiterinnen und Reitern, die zusammen mit ihren Pferden für Sicherheit sorgen.
Unser Reiterzug besteht bereits seit 1914. Die Pferde werden für die Einsätze beim Nationalen Pferdezentrum angemietet.
Aufgaben und Einsatzgebiet
Die Reiterpatrouillen haben die gleichen Aufgaben wie beispielsweise die Patrouillen zu Fuss:
- Sie leisten Präventionsarbeit, um zum Beispiel Einbrüche oder Taschendiebstahl in der Stadt Bern zu verhindern. So tragen sie dazu bei, dass sich die Bevölkerung sicherer fühlt.
- Sie übernehmen sicherheitspolizeiliche Aufgaben. Dabei überwachen sie zum Beispiel grosse Flächen und Parking-Zonen während Grossveranstaltungen.
- Sie durchsuchen Gelände nach Personen im unwegsamen Gebiet.
- Sie überwachen den Verkehr.
Die berittenen Patrouillen sind in Bern in der Innenstadt, den Parkanlagen und Wäldern sowie entlang den Uferwegen der Aare anzutreffen.
Aus- und Weiterbildung
Die Reiterinnen und Reiter verfügen über eine abgeschlossene Polizeiausbildung und das Reitbrevet des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (SVSP). Während ihres Dienstes müssen sie ausserdem polizeiinterne Zusatzausbildungen absolvieren.
Für alle Mitglieder des Reiterzuges gibt es regelmässige, freiwillige Reittrainings und jährlich mehrere obligatorische Trainings. Trainiert wird jeweils im Nationalen Pferdezentrum und im Gelände.