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Daten und Worte zu Akteuren des FC St. Gallen.
28. Juli 2008 bis 30. Juni 2009 im FCSG. -- 26 (22 NLB/4 Cup) Spiele und 11 (9 NLB/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. August beim 3:1-Sieg in Wohlen.
Moustapha Dabo wurde vom FC Sion ausgeliehen. -- Das erste Tor gelang dem senegalesischen Stürmer schon beim Debüt, als er in der Nachspielzeit den Sieg sicherte. -- Machte 2005/2006 bei UGS Genève in der 1. Liga mit 8 Toren in 11 Spielen auf sich aufmerksam. -- Darauf von Sion übernommen, aber nur in 7 NLA-Spielen eingesetzt. -- Im Sommer 2007 an Servette ausgeliehen, wo er in 15 NLB-Spielen immerhin 7 Tore erzielte, im November aber von den "Grenats" freigestellt wurde; wohl aus finanziellen Gründen.
Ab Sommer 2009 wieder im FC Sion. -- Im Januar 2010 und nach 8 weiteren NLA-Einsätzen mit den Walliser nach Katar an Al-Siliya ausgeliehen, später in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Al-Ittihad (Kalba). -- Im Januar 2011 zurück in der Schweiz bei Yverdon-Sport, für das er 2 Tore in 16 Spielen erzielte und den Abstieg in die 1. Liga nicht verhindern konnte. -- In der Saison 2011/12 im FC Aarau, bei dem er nach gutem Beginn (3 Tore in 6 Spielen) stark abbaute und im Frühling nicht mehr eingesetzt wurde (total 14 NLB-Spiele/4 Tore für Aarau). -- August 2012 bis zur Winterpause in Lettland beim FK Spartaks Jurmala. Ende Januar 2013 beim Gabala FC in Aserbaidschan. Im Sommer zog Dabo weiter in die Türkei und spielte eine halbe Saison für Kahramanmarspor, der in die 1. Lig (zweithöchste Liga) aufgestiegen war. Seit Januar 2014 offenbar ohne Verein.
Juli 1996 bis Juni 2003 im FCSG. -- 245 (209 NLA/18 Cup/12 Europacup/6 UI-Cup) Spiele und 11 (8 NLA/1 Europacup/2 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Juli 1996 beim 0:0 in Lugano.
Ivan Dal Santo wurde als Verteidiger Schweizer Meister 2000. -- Cupfinalist 1998. -- Der Aargauer wechselte zwar von Xamax ins Espenmoos, wurde aber in einem Jahr in Neuenburg nur in einem NLA-Spiel eingesetzt. -- Im FCSG auf Anhieb Stammspieler als linker Aussenverteidiger. -- In der Meistersaison kam Dal Santo in 33 Spielen zum Einsatz und erzielte in der Qualifikation ein Tor (zur 2:0-Führung bei den Grasshoppers; Endstand 2:2). -- Nachdem er den Schweizer Pass erhielt, war Dal Santo im Januar 2001 als Kandidat für die Schweizer Nationalmannschaft im Gespräch; aufgeboten wurde er jedoch nicht.
Wie Marc Zellweger kam auch Ivan Dal Santo in sämtlichen zwölf Europacup-Spielen der Espen in den Jahren 2000/2001 im Einsatz. -- Sein Auswärtstor in der Nachspielzeit gegen Pelister Bitola trug zum Überstehen der UEFA-Cup-Qualifikation 2001/02 bei.
Ursprünglich im FC Spreitenbach, wurde Dal Santo ab 1986 im Nachwuchs des FC Wettingen zum Profifussballer geformt. -- Debütierte als 19-Jähriger in der NLA. -- Nach einer weiteren Saison in der NLB mit Wettingen im Sommer 1993 Wechsel zum FC Winterthur, für den er in zwei Saisons 60 NLB-Matches bestritt. -- 1995/96 im Neuchâtel Xamax FC.
Als Dal Santos Vertrag im Sommer 2003 nicht verlängert wurde, wechselte der Aussenverteidiger zum FC Zürich (29 NLA-Spiele). -- 2004 für ein Jahr in der NLB beim SC YF Juventus Zürich. -- 2005 weiter zum FC Luzern, mit dem er den Wiederaufstieg in die NLA schaffte und nochmals eine letzte Saison in der höchsten Liga anhängte. -- 2007 bis 2009 im FC Wohlen (weitere 58 Einsätze in der NLB).
Nach 504 NL-Spielen beendete Dal Santo im Sommer 2009 seine Karriere als Profifussballer, wurde Spielertrainer im FC Dietikon (2. Liga). -- Im Sommer 2010, nachdem Dal Santo kurzfristig die Zusammenarbeit aufgekündigt wurde, zum Stadtzürcher FC Oerlikon/Polizei, für den er in der 2. Liga interregional spielte. -- Ab Juli 2011 als Nachfolger von Patrick Bühlmann Trainer des in die 2. Liga interregional abgestiegenen Zug 94, mit dem er ein Jahr später die sofortige Rückkehr in die 1. Liga schaffte. Als die Zentralschweizer Anfang Januar 2014 Martin Andermatt als sportlichen Leiter einstellten, traten Dal Santo und sein Assistent Cris Teta zurück. -- Ab Sommer 2014 zwei Jahre lang Nachwuchstrainer beim FC Rapperswil-Jona. -- Ab Sommer 2016 U18-Trainer beim FC Luzern.
22. Oktober 1998 bis 30. Juni 2000 im FCSG. -- 18 NLA Spiele (1 Tor) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Oktober 1998 beim 4:3-Heimsieg gegen Aarau.
Schweizer Meister 2000. -- Damasio brachte es als Ergänzungsspieler in seiner ersten Saison zwar auf 14 Spiele, zum Meistertitel konnte er aber nur noch 4 weitere (Teil-)Einsätze beitragen. -- Damasio soll ab 1994 je eine Saison für Atletico Parangense, Mareinga, Foz do Iguaçu und Concórdia gespielt haben. -- Soll nach seiner Rückkehr aus St. Gallen die Karriere bei einem Klub aus Santa Caterina fortgesetzt haben.
1. Juli 2013 bis 30. Juni 2015 im FCSG. -- 30 (26 NLA/3 Europacup/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. September 2013 beim 1:0-Auswärtssieg gegen die Grasshoppers.
Muhamed Demiri wurde als zweite Neuverpflichtung zur Saison 2013/14 vom FC Thun nach St. Gallen geholt. -- Der in Basel aufgewachsene und mazedonische Nationalspieler (25. Länderspiel am 15. November 2014) hatte sich im Berner Oberland seit 2009 mit kämpferischen Leistungen Achtung verschafft. -- Meist im defensiven Mittelfeld eingesetzt, bewies Demiri auch als Innen- oder Aussenverteidiger seine Zuverlässigkeit.
Im FCSG musste sich Demiri auf seine Einsätze gedulden, hinter dem gut funktionierenden Duo Dejan Janjatovic/Stéphane Nater, das auch noch von der Euphorie um den Einzug in die Europa League getragen wurde, hatte es der mazedonische Basler schwer. Dann aber bewies er, eine valable Alternative zu sein. -- Als Nater im Sommer 2014 St. Gallen verliess, war logisch, dass Demiri fortan in der Startformation stand. -- Bis er mit dem für Nater geholten Everton wieder verdrängt wurde. Mit dem Brasilianer setzte St. Gallen zu einer kleinen Erfolgsserie an. Für Demiri war die Situation nun schlechter als in der ersten Saison. -- Es lief schlecht im Frühling 2015, Demiri sah sich trotzdem regelmässig aus dem Aufgebot gestrichen. Nur noch in zwei Spielen griff Jeff Saiene auf ihn zurück - der Vertrag wurde am Ende nicht verlängert.
Demiri begann als Junior beim FC Concordia Basel, kehrte nach einem Abstecher in den Nachwuchs des FC Basel zu Concordia zurück und gab am 5. Dezember 2004 sein Debüt im Profiussball (1:5-Heimniederlage gegen La Chaux-de-Fonds). -- Bald wurde er in der Challenge League zum Stammspieler, der aber wiederholt von Verletzungen gestoppt wurde. -- Als sich "Congeli" 2009 für einen freiwilligen Abstieg entschied, musste sich Demiri gedulden, ehe er von Murat Yakin, der ihn schon bei Concordia trainierte, nach Thun holte. -- Dank einer starken zweiten Saisonhälfte kehrte der FC Thun mit Demiri 2010 in die Super League zurück. -- In der höchsten Liga etablierte sich Demiri auf Anhieb. Dreimal wurde er mit Thun Fünfter. Mit der Erfahrung von insgesamt 112 (92 NLA) Meisterschaftsspielen wechselte Demiri in die Ostschweiz. -- Mit seinem ersten Pflichtspieltor für den FC Thun entschied Demiri am 20. November 2010 den Cup-Achtelfinal in der AFG-Arena.
Seit 11. September 2019 im FCSG. -- Bisher 15 NLA-Spiele und 9 Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. September 2019 beim 3:1-Sieg gegen den Servette FC.
Ermedin Demirovic ist von Deportivo Alavés ausgeliehen und spielte in der Vorsaison zuerst für den FC Sochaux, Peter Zeidlers früherem Club in Frankreichs Ligue 2 sowie für die UD Almería, für die der Stürmer im Frühling 2019 zu 13 Einsätzen in der zweithöchsten Liga kam.
Demirovic zeigte sich auf Anhieb als wertvolle Verstärkung. In seinem zweiten Einsatz war er beim 2:1-Auswärtssieg in Sitten Schütze des Führungstreffers. Wie im Stade de Tourbillon gehörte er fortan zur Startformation.
Ermedin Demirovic wuchs in Hamburg auf und begann als Junior beim Hamburger SV. Mit 16 wurde er vom bosnischen Verband für die U16 aufgeboten und wechselte er in den Nachwuchs von RB Leipzig. Drei Jahre später, 2017, folgte der Demirovic einem Angebot von Deportivo Alavés ins spanische Baskenland. Im Januar 2018 kam er zu ersten Einsätzen im Profiteam von Alavés im Cup, am 28. Januar zum Debüt in der Liga - als er im Camp Nou in Barcelona in der Schlussphase eingewechselt wurde, nachdem sein Team durch einen Freistosstreffer von Lionel Messi in Rückstand geriet. Später stand Demirovic zweimal in der Startformation.
Als er im Sommer 2018 zum FC Sochaux-Montbéliard wechselte, spielte er längst in der U21 von Bosnien-Herzegowina. Am 8. September 2018, knapp ein Jahr vor seinem Transfer in die Ostschweiz, traf war er im Qualifikationsspiel zur U21-EM gegen die Schweiz Doppeltorschütze beim 3:0-Sieg. Auf der anderen Seite standen mit Silvan Hefti und Cedric Itten zwei Espen, Dereck Kutesa wurde wie der noch bei Rapid Wien unter Vertrag stehende Jérémy Guillemenot eingewechselt.
9. Februar 1995 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 18 (17 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. April 1995 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 3:0-Auswärtssieg in Solothurn.
Stéphane De Siebenthal spielte vor seiner Zeit in St. Gallen für den FC Vignoble Cully. Er hatte bereits ein bewegtes Leben hinter sich, als er bei Uwe Rapolder darum bat, in St. Gallen trainieren zu können. Den Trainer kannte er aus der gemeinsamen Zeit in Monthey. Damals galt der Waadtländer bereits als gescheiterter Profi, der zwar reich an Talent war, aber an Alkohol- und Drogenkonsum zerbrach. Mit seinem Anruf in die Ostschweiz verband De Siebenthal die Hoffnung auf einen Neuanfang. Rapolder sagte ihm schliesslich zu. De Siebenthal durfte ab Herbst 1994 am Training teilnehmen und brachte es schliessilch zu einem Vertrag.
Nach zwei Teileinsätzen im Frühling 1995 hatte De Siebenthal in der neuen Saison einen Stammplatz. War er in jungen Jahren Stürmer, spielte De Siebenthal im FCSG in der Abwehr, meist als linker Aussenverteidiger. Ab Oktober fiel De Siebenthal verletzt aus, kehrte erst im Frühling wieder zurück. Nebst einem Kurzeinsatz im April reichte es ihm erst in den letzten zwei Saisonpielen wieder in die Startformation. Da war schon klar, dass De Siebenthal den FCSG wieder verlassen würde. Nachdem im Mai 1996 vermeldet wurde, dass sein Vertrag um zwei Jahre verlängert worden sei, hiess es ein paar Tage später, die Verhandlungen seien gescheitert, er war mit den Bedingungen nicht einverstanden. -- Am 10. Juli 1996 unterschrieb De Siebenthal schliesslich beim FC Wil.
Für Wil bestritt De Siebenthal eine NLB-Saison, im Sommer 1997 hat er die Ostschweiz verlassen, schloss sich später dem FC Stade Nyonnais an und kehrte mit diesem 1998 noch einmal in die NLB zurück. -- Ab 1999 beim FC Bex in der 1. Liga, später Spielertrainer des FC Aigle, Trainer bei der US Collombey-Muraz und bei Martigny-Sports.
Der aus Villeneuve stammende Stéphane De Siebenthal debütierte bei Vevey-Sports noch vor seinem 18. Geburstag - am 18. März 1984 auswärts gegen Xamax - in der NLA. Ab der Saison 1984/85 war das junge Stürmertalent Stammspieler. -- Als 20-Jähriger und mit der Erfahrung aus beachtlichen 58 NLA-Spielen wechselte De Siebenthal zu den Grasshoppers. -- Für GC bestritt De Siebenthal in zwei Jahren 37 NLA-Spiele, die Mannschaft wurde in der Zeit zweimal Zweiter und 1988 Cupsieger. -- Zudem gewann er 1987 mit dem Nachwuchs den Cup, war im 3:1 gewonnenen Final gegen die Young Boys Torschütze zum 2:0.
1988 wechselte er zum FC Sion, war inzwischen Kandidat für die Nationalmannschaft - doch dann wurde sein Aufstieg gestoppt. Adduktorenprobleme behinderten ihn regelmässig, dazu musste er sich im Wallis vorwerfen lassen, dem Alkohol und Drogen nicht abgeneigt zu sein. -- Schliesslich musste er ein Jahr später den FC Sion verlassen. -- De Siebenthal war sich mit Xamax-Präsident Gilbert Facchinetti einig, doch legte Trainer Gilbert Gress sein Veto ein. -- Er wollte mit Fussball ein erstes Mal abschliessen. Schliesslich wechselte De Siebenthal zum damaligen NLB-Klub Montreux-Sports, wohin ihn Paul Garbani lockte, der ihn zuvor bereits in Vevey trainierte. -- Der aus der NLA gekommene "Star" und das Publikum hatten jedoch von Beginn weg eine gegenseitige Abneigung. -- Besser lief es De Siebenthal für kurze Zeit ein Jahr später bei Yverdon, das sich in der zweithöchsten Liga zu einem Spitzenteam mauserte. -- Ab 1991 beim FC Monthey in der 1. Liga, wo er Uwe Rapolder kennenlernte. Mit De Siebenthals leichtfüssigem Lebenstil kam Rapolder nicht klar und sorgte für die Vertragsauflösung. Drogenkonsum und Handel brachtem ihm Probleme mit der Justiz und für einige Wochen ins Gefängnis. -- Am Ende hatten Rapolder und auch der FCSG ihren Anteil, dass De Siebenthal den Weg zurück fand.
September 1995 bis Juni 1996 im FCSG. -- 27 (22 NLA/5 Cup) Spiele und 11 (7 NLA/4 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. September 1995 in Frauenfeld beim 5:0-Sieg in der 3. Hauptrunde des Schweizer Cups.
Mamadou Diallo kam aus Marokko vom KACM (Kawkab Athétique Club Marrakesch) in die Ostschweiz. -- Der FC St. Gallen musste sich im Sommer 1995 lange gedulden, bis im September endlich die Spielbewilligung für Mamadou Diallo eintraf. -- Im KACM gingen sie davon aus, dass er eine weitere Saison für sie spielen würde. -- Diallo debütierte beim Cupmatch in Frauenfeld mit den Toren zum 3:0 und 5:0. -- In der Meisterschaft erzielte Diallo im fünften Anlauf seine ersten Tore: beim 4:0-Heimsieg gegen Servette besorgte er die zwei letzten Tore. -- Aber schon zuvor wusste der mit seiner physischen Präsenz (187 cm Körpergrösse), Kampfgeist und Torvorlagen zu begeistern. -- Mit Diallo wurde der Abwärtstrend gestoppt und am Ende die Qualifikation für die Finalrunde geschafft. -- Dennoch wurde der Vertrag mit Diallo - er war der erste Spieler aus dem Senegal in der Schweiz und der erste nicht-arabische Afrikaner im FCSG - nicht über den Sommer 1996 hinaus verlängert.
Diallo ging nach Istanbul zu Aufsteiger Zeytinburnuspor, stieg aber Ende Saison wieder ab und wechselte im Sommer 1997 nach Norwegen zum Lilleström SK, für den er in 29 Meisterschaftsspielen 19 Tore erzielte. -- Im Frühling 1998 dem MSV Duisburg ausgeliehen (7 Bundesligaspiele), nachdem er selbst Transfers zu IA Akranes (Island) und zum HJK Helsinki ablehnte. -- Da ihn der MSV nicht übernahm und Lilleström das Ausländerkontingent ausgeschöpft hatte, wurde Diallo im August 1999 an den Osloer Klub Valerenga IF geliehen. Seine Tore verhalfen massgeblich zum Klassenerhalt. -- Nun buhlten die beiden norwegischen Klubs um seine Gunst, er wechselte jedoch im März 2000 in die USA zu Tampa Bay Mutiny.
In der Major League Soccer schlug Diallo auf Anhieb ein. -- Mit 26 Goals wurde er Torschützenkönig der MLS, scheiterte in den Playoffs jedoch im Viertelfinal an Los Angeles Galaxy. -- In der Saison 2001 traf Diallo noch 9 Mal, war immer noch bester Skorer der Mutiny. -- 2002 von der New England Revolution verpflichtet, für die er lediglich 7 Spiele (1 Tor) bestritt, ehe er Mitte Saison in einem grossen Spieler-Draft an die MetroStars abgegeben wurde. -- Für das Team aus New York und New Jersey 11 Tore in 17 MLS-Spielen. -- Anfang 2003 nach Saudi-Arabien, wo er sich bei Al-Ahli (Dschidda) nicht wohl fühlte. -- Im Sommer 2003 nach Schweden zum IFK Göteborg. -- 2004 für ein Jahr in Malaysia in der Pahang FA (Kuantan); der Klub wurde in der Saison Meister. -- 2005 nach Südafrika zu Jomo Cosmos. -- 2006 nach Mali zum Djoliba Athletic Club (Bamako).
Mamadou Diallo soll Analphabet gewesen sein ("ich war für die Schule nicht geeignet") und war ein Spätzünder. -- Erster Verein in seiner Heimatstadt Dakar war SOTRAC, ab 1991 im Spitzenklub UCST du Port Autonome, wo er erst ein Jahr später, als 21-jähriger, ins Fanionteam aufgestiegen sein soll. -- Nach nur sieben Matches in der obersten Liga in die Nationalmannschaft berufen, in 2 Länderspielen gegen Sierra Leone und Guinea glückten ihm 3 Tore. -- Eine starke Leistung im WM-Qualifikationsspiel gegen Sambia (0:0), welche Marokko die Tür zur WM 94 öffnete, machte die Vertreter des KACM aufmerksam. -- In Marrakesch verdiente er erstmals Geld mit Fussball, schon nach einer halben Saison kam vom VfB Stuttgart das erste Angebot aus Europa; doch soll sein Klub nicht auf die Transfererlöse angewiesen gewesen sein.
Mamadou Diallo soll 21 Tore in 46 Länderspielen für Senegal erzielt haben und gehörte zum Kader des Afrika Cups 1994 in Tunesien (0:1-Niederlage im Viertelfinal gegen Sambia).
28. Juli bis 16. Oktober 2000 im FCSG. -- 10 (8 NLA/2 Europacup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. August 2000 beim 3:1-Heimsieg gegen Lausanne-Sports.
Sebastião Pereira Nascimento "Didi" wurde nach dem Meistertitel als Verstärkung für den Sturm verpflichtet. -- Kam von Portuguesa São Paulo. -- Bereitete bei seinem Debüt nach seiner Einwechslung das Tor zum 3:1 durch Landsmann Jairo vor. -- Ein eigener Torerfolg blieb ihm im FCSG aber versagt. -- Noch im selben Herbst an den FC Aarau ausgeliehen. -- Marcel Koller trennte sich auch aus disziplinarischen Gründen wieder vorzeitig von Didi. -- Im ersten Match für Aarau drei Minuten nach seiner Einwechslung und vor 10561 Zuschauern im Brügglifeld Kopfball-Torschütze zum 2:3. -- Trotzdem wollte ihn im Sommer 2001 auch der FC Aarau nicht behalten. -- Didi unterschrieb beim SSV Reutlingen, wo er aber wohl nie zum Einsatz kam. -- War später bei Südkoreas Spitzenklub Busan I'Park unter Vertrag, zwischenzeitlich in seiner Heimat im Joinville Esporte Clube. -- Im Juli 1999 für einen grossen Millionenbetrag vom VfB Stuttgart verpflichtet, hatte beim Bundesligisten jedoch nur zwei Teileinsätze. -- Widersprüchliche Angaben über seinen weiteren Karriereverlauf, offenbar seit 2004 in Mexiko tätig, scheinbar im Herbst 2009 noch aktiv, bei Tampico Madero.
Vom 1. Septeber 2001 bis Juni 2002 und ab Juli 2006 bis 9. April 2008 im FCSG. -- 77 (67 NLA/6 Cup/4 Europacup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 8. September 2001 in Genf beim 2:1-Auswärtssieg gegen Servette.
Franco Di Jorio kam vom Serie-B-Klub Salernitana, für den er in zwei Jahren 32 Einsätze hatte. -- Gleich in seinem ersten Spiel erzielte er eines von total vier Toren in Grün-Weiss. -- Obwohl er überzeugte, verliess er nach einer Saison St. Gallen wieder, wegen zu hoher finanzieller Forderungen konnte sich der FCSG nicht zu einer Vertragsverlängerung entschliessen.
Di Jorio Unterschrieb danach in Luzern, das er nach einem halben Jahr wieder verliess und zum FC Zürich zurückkehrte, wo er seine Profikarriere 1992 startete. -- 2006 erneut vom FC St. Gallen verpflichtet. Di Jorio sorgte mit seinen Flankenläufen für viel Betrieb. Baute in der zweiten Saison stark ab und wurde immer seltener aufgeboten. -- Im Abstiegskampf von Trainer Krasimir Balakov aus disziplinarischen Gründen freigestellt.
Ab Sommer 2008 bei Fenerbahçe Zürich, mit dem er in der ersten Saison den Aufstieg in die 3. Liga schaffte und das sich 2010 in FC United Zürich umbenannte, mit dem Ziel, in ein paar Jahren Schweizer Meister zu werden. -- Der Aufstieg in die 2. Liga gelang im Sommer 2010, doch Franco Di Jorio schied zusammen mit seinem Bruder vor Rückrunden-Beginn im Februar 2011 aus dem ambitionierten Amateurklub aus. -- Ab Sommer 2011, im FC Opfikon (3. Liga), wo er als Spieler und Co-Trainer tätig ist und auch wieder sein Bruder Remo mit im Team war. -- Der FC Opfikon schloss sich im Sommer 2012 mit dem FC Cosenza Dübendorf zusammen und wurde zum FC Glattal. Im Januar 2013 trennten sich Di Jorio und der FC Glattal, der Ex-Profi schloss sich der 2. Mannschaft des FC Oerlikon/Polizei an. - Di Jorio hatte sich in der Zwischenzeit auch einen Namen als Spieleragent in Diensten von Vinicio Fioranelli gemacht und wurde im Herbst 2012 ins Gespräch gebracht, ein Kandidat für das Amt des Sportchefs beim FC Zürich zu sein.
92/93 bei Wettingen in der NLB. -- 93/94 und 95 bis 98 im FC Zürich. -- Ab 1998 13 Länderspiele, die letzten 4 davon als FCSG-Spieler. -- Nebenbei war Di Jorio u.a. auch Besitzer eines gutgehenden Restaurants in Zürich, das Eltern und Geschwister mit ihm führten.
23. Februar bis 30. Juni 1993 im FCSG. -- 15 (14 NLA/1 Cup) Spiele und 9 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Februar 1993 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Winterthur.
Sergej Igorewitsch Dimitrijew spielte vor seinem Engagement im FCSG im FC Stahl Linz. -- Er soll aber Österreich bereits vorzeitig Richtung seiner Heimatstadt St. Petersburg verlassen haben.
Dimitrijew konnte knapp vor Beginn der Auf-/Abstiegsrunde verpflichtet werden. -- Mit Fabian Estay und Eduardo Hurtado hatten zwei Stürmer die Espen verlassen, weil sie nicht zur Lohnreduktion bereit waren. -- In der Vorbereitung zeichnete sich eine grosse Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor ab. -- Dimitrijew konnte in Sachen Torgefährlichkeit die Erwartungen gewiss erfüllen. Im zweiten Spiel gegen Grenchen glückte ihm die erste Doublette. -- Doch am Ende konnten auch seine 9 Goals den Abstieg nicht verhindern Sergej Dimitrijew musste den FCSG verlassen.
Danach zog Dimitrijew nach Israel zum Hapoel Ashkelon FC (zweithöchste Liga), dann nach Deutschland, wo er für die SpVgg Beckum in der Oberliga Westfalen spielte (damals vierthöchste Liga). -- 1995 zurück zu Zenit St. Petersburg (15 Tore in 36 Spielen), kurze Zeit im FK Tjumen. 1997 bei Spartak Moskau, mit dem er den Meistertitel feierte, aber in der Qualifikation zur Champions League am 1. FC Kosice scheiterte. -- Ab 1998 bei Dynamo St. Petersburg, 1999 bei Crystal Smolensk, und zum Abschluss der Profikarriere 2001 in Swetogorez.
Sergej Dimitirijew wurde Trainer, war u.a. 2004/2005 bei Dynamo St. Petersburg, dann als Assistent bei Anschi Machatschkala, wieder Cheftrainer bei Spartak Nischni Nowgorod, Petrotrest St. Petersburg und schliesslich 2009 Trainer der Reserven von Saturn Ramenskoje. 2010 Assistent im FK Wolga Twer (2. Division). 2011/12 Trainer des FK Karelia Petrosawodsk in der 2. Division, danach wieder als Assistent und zwischenzeitlich Cheftrainer bei Petrotrest.
Sergej Dimitrijew wurde 1982 von Pawel Sadyrin zu Zenit Leningrad geholt. -- 1984 feierte der junge Stürmer seinen ersten Meistertitel. -- 1986 der erste Rückschlag. Dimitrijew zog sich auf dem Kunstrasen eine Verletzung zu, die ihm längere Zeit zu schaffen machte und die Teilnahme an der WM '86 in Mexiko kostete. -- Bei der EM 1988 in Deutschland war Dimitrijew dann im Kader der grossen Mannschaft von Valeri Lobanowski, die erst im Final an Holland scheiterte. Dimitrijew kam zwar nicht zum Einsatz, darf sich aber dennoch als Silber-Gewinner bezeichnen. -- Insgesamt soll der Stürmer 6 A-Länderspiele für die Sowjetunion bestritten haben (1 Tor). -- 1989 verliess er Zenit Leningrad im Streit und ging zu Dynamo Moskau, wo er wegen einer Meniskus-Verletzung nur wenig spielte. -- Dann holte ihn Sadyrin zum ZSKA Moskau, mit dem er 1990 Meisterschaftszweiter wurde. -- Im Frühling 1991 ein kurzes Gastspiel in Spanien beim CD Jerez, mit dem er den Abstieg in die "Segunda B" (dritthöchste Liga) nicht verhindern konnte. -- Zurück im ZSKA gewann er mit der Mannschaft den Cup und die letzte Meisterschaft der UdSSR. -- Darauf folgte der Wechsel zum FC Stahl Linz, wo er mit Dietmar Metzler einen ehemaligen St. Galler als Teamkollegen hatte. Anfang Juli 1992 spielten die Linzer im Internationalen Fussballcup im Espenmoos, Dimitrijew erzielte beim 2:2 den Anschlusstreffer.
12. September 1996 bis 30. Juni 1997 im FCSG. -- 18 (15 NLA/3 Cup) Spiele und 6 (4 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. September 1996 beim 1:1 gegen den FC Lugano.
Marco Dittgen war vertragslos, als er vom FCSG verpflichtet wurde. -- Der Stürmer erzielte in der Saison 95/96 für die Young Boys in 33 NLA-Spielen beachtliche 13 Tore, doch die Berner konnten ihn aus finanziellen Gründen nicht weiter verpflichten. -- Vor seiner Ankunft in der Ostschweiz hielt sich Dittgen beim deutschen Bundesliga-Absteiger KFC Uerdingen fit. -- Was sich bei seinem Debüt auszahlte: Dittgen erzielte sogleich sein erstes Tor, eine Woche später gelang ihm im Cup in Rorschach eine Doublette. -- Der FCSG schaffte es in die Finalrunde, Marco Dittgen hätte ab Januar 1997 für zwei Monate bei Atletico Catania mit dem Schweizer Trainer Roberto Morinini in der Serie C1 aushelfen sollen. -- Das Leihgeschäft scheiterte an Transferbestimmungen. -- Im Januar zog sich Dittgen in der Vorbereitung auf die Hallenmasters an den Knöchelbändern. -- Vier Spiele konnte Dittgen im Frühling bestreiten, Mitte April jedoch musste er wegen der Verletzung operiert werden. -- Im Sommer verzichteten die Espen auf eine Weiterverpflichtung.
Marco Dittgen kam dann doch noch in die Serie C1, spielte für die US Palermo, wo er im Frühling wegen einer Verletzung erneut ausfiel. -- Im Sommer 1998 zum VfB Leipzig (Regionalliga). -- Dann beim Chemnitzer FC (2. Bundesliga). -- In der Saison 2000/2001 eine Saison im SV Waldhof Mannheim (2. Bundesliga). -- 2001/2002 bei Rot-Weiss Erfurt (Regionalliga). -- Im Sommer 2002 zurück in die saarländische Heimat, Dittgen unterschrieb im SV Röchling Völklingen (Verbandsliga). -- Später noch im FC Kutzhof, FC Riegelsberg und SV Ritterstrasse aktiv.
Marco Dittgen wurde 1991 als Junior von seinem Stammklub FV 08 Püttlingen in den Nachwuchs des 1. FC Kaiserslautern geholt. -- Mit den jungen "Roten Täufeln" wurde er Deutscher Meister der A-Junioren. -- 1993 ins Fanionteam geholt, kam aber unter Friedel Rausch nur zu wenigen Bundesliga-Einsätzen. -- 1994 zur SG Dynamo Dresden, für die er 19 Bundesligaspiele (3 Tore) bestritt. -- Dynamo stieg am Ende nicht nur ab, sondern wurde aufgrund finanzieller Probleme in die Regionalliga verwiesen. -- So kam der Transfer zu den Young Boys zustande, für die er ebenfalls beim Debüt bereits das erste Tor erzielte (zum 1:0-Endstand gegen Xamax - nach nur 161 Sekunden). -- Dittgen war deutscher Nachwuchs-Internationaler, u.a. 2 U21-Ländespiele, und wurde einmal für einen Lehrgang der Nationalmannschaft aufgeboten.
Januar bis Ende Mai 1992 im FCSG. -- 9 (8 NLA/1 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. März 1992 bei der 1:2-Auswärtsniederlage gegen Lausanne-Sports.
Djair Kaye de Brito konnte von Lazio Rom ausgeliehen werden - kostenlos. -- Der offensive Mittelfeldspieler sollte die Serie starker südamerikanischer Leihspieler fortsetzen. -- Trainer Heinz Bigler war nicht ganz so begeistert. -- In den ersten Spielen des Frühlings wurde vermeldet, dass der Brasilianer noch im Aufbautraining weile. -- Auf den Trainer wurde Druck ausgeübt, da Lazio erwartete, dass Djair zu Spielpraxis komme. -- Von Bigler gab es die Aussage, dass Djair in seinem 19er-Kader athletisch wie psychologisch der Schlechteste sei. -- Eine Woche nach seinem Debüt wurde Djair im Cup-Sechzehntelfinal in Basel in der 120. Minute eingewechselt - und verschoss wie zuvor Daniel Raschle den Penalty, die Espen schieden aus. -- Bigler wurde weitere drei Tage später entlassen, offensichtlich aufgrund der Unzufriedenheit von Lazio (und des Agenten Vinicio Fioranelli). -- Unter Biglers Nachfolger Leen Looijen kam dann Djair zu Spielpraxis, wurde nur noch einmal nicht eingesetzt.
Zum letzten Saisonspiel weilte Djair bereits nicht mehr in der Ostschweiz, die SS Lazio beordete ihn vorzeitig zurück. -- In Rom schaffte Djair den Durchbruch nicht. -- Nach einer Saison kehrte er nach Brasilien zurück und spielte - ziemlich erfolgreich - für verschiedene Grossklubs: Internacional (Porto Alegre), Fluminense (Rio de Janeiro), São Paulo FC, Botafogo (Rio de Janeiro), Cruzeiro (Belo Horizonte), Atlético Mineiro (Minas Gerais) und nochmals Fluminense. -- 2004 wechselte er nach einem ersten Intermezzo bei Madureira (Rio de Janeiro) nochmals für kurze Zeit ins Ausland, spielte in Katar beim Aufsteiger Al-Kharitiyath SC. -- 2006 heuerte Djair noch einmal im Madureira Esporte Clube an und half mit, dass der kleine Klub erstmals die Taça Rio, den Cup von Rio, gewann.
Insgesamt soll Djair fünf Carioca-Meisterschaften gewonnen haben, die ersten zwei vor seinem Wechsel nach Europa 1989 und 1990 mit Botafogo. -- Als herausragender Spieler galt er 1995 mit Fluminense.
1999 bestritt Djair zwei Länderspiele mit der "Seleçao". -- Vor seinem Wechsel nach St. Gallen war Djair in der brasilianischen U23, die die Olympia-Qualifikation (1992 in Barcelona) verpasssste. -- An der U20-WM 1991 in Portugal war Djair Captain und scheiterte mit Brasilien erst im Final gegen die Gastgeber (deren Team die "Goldene Generation" Portugals prägte). -- Teamkollegen an der U20-WM waren Goalgetter Elber (später Grasshoppers, VfB Stuttgart, Bayern München) und Roberto Carlos (u.a. Real Madrid).
15. Januar bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 11 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Februar 2011 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
Daniel Dunst war vor seiner Verpflichtung ein halbes Jahr ohne Verein und wurde auf Empfehlung des neuen Sportchefs Heinz Peischl zum Probetraining eingeladen. -- Der Österreicher bot stets solide Spiele, stieg aber mit dem FCSG ab. -- Danach wurde der Vertrag nicht mehr verlängert.
Im Januar 2012 wurde Dunst vom SC Austria Lustenau (Erste Liga/zweithöchste Spielklasse) verpflichte. Mit den Vorarlbergern führte er ein Jahr später die Tabelle klar an, ehe die Austria einbrach und den Aufstieg verpasste. -- Dunst stieg trotzdem in die Bundesliga auf, wurde im Sommer 2013 vom Wolfsberger AC verpflichtet.
Der Aussenverteidiger begann im Nachwuchs des VfB Admira Wacker Mödling und kam zwischen 2004 und 2006 zu ersten Einsätzen in der Bundesliga. -- Nach dem Abstieg 2006 zum First Vienna FC und in die Regionalliga Ost (dritthöchste Liga). -- In Wien-Döbling, beim ältesten Klub Österreichs, war er als Aussenverteidiger Leistungsträger. -- Ein Jahr später zum SC Austria Lustenau (Erste Liga, zweithöchste Liga). -- Ein weiteres Jahr später, im Juli 2008, zurück in seine engere Heimat nach Niederösterreich, wo er vom neu lancierten SC Magna Wiener Neustadt verpflichtet wurde. -- Der vormalige Geldgeber des FK Austria Wien, Frank Stronach, hatte den SC Schwanenstadt nach Wiener Neustadt verlegt und umbenannt, rüstete das Team auf und schaffte mit Dunst in der ersten Saison den anvisierten Aufstieg in die Bundesliga. -- In seiner ersten Saison im Oberhaus wurde der SC Magna Fünfter. Zudem erreichte der neue Verein den Cupfinal (0:1 gegen Sturm Graz), in dem Dunst nicht eingesetzt wurde; Daniel Dunst hatte zuvor ein Angebot auf Vertragsverlängerung ausgeschlagen.
Erster Juniorenklub war der SC Pfaffstätten.
20. Januar 2015 bis 30. Juni 2016 im FCSG. -- 4 (3 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. März 2015 beim 5:0-Sieg im Cup-Viertelfinal in Buochs.
Daniel Dziwniel kam wie einst Radoslaw Gilewicz vom KS Ruch Chorzow nach St. Gallen. Der polnisch-deutsche Doppelbürger wurde als Ersatz für Ermir Lenjani verpflichtet, der zwei Wochen zuvor nach Rennes wechselte.
Dziwniel blieb jedoch verwehrt, in St. Gallen ähnliche Spuren wie "Vorgänger" Gilewicz zu hinterlassen. -- Gut einen Monat nach seinem Debüt kam der linke Aussenverteidiger auswärts in Thun zu seinem ersten Spiel in der Super League. Mit der 1:4-Niederlage war der FCSG gnädig bedient, für den Neuen war es eine denkbar schlechter Moment, um sich aufzudrängen. -- Zu allem Unglück zog sich Dziwniel im Herbst auch noch einen Kreuzbandriss zu. -- Während sein Konkurrent Mickaël Facchinetti die Ostschweiz im Januar 2016 verliess, wurde mit Florent Hanin ein valabler Ersatz geholt. -- Dziwniel wechselte schliesslich im Sommer 2016 zurück in die polnische Extraliga, zum Europacup-Teilnehmer MKS Zaglebie Lubin.
Dziwniel wuchs in Frankfurt auf und wurde dort in der Nachwuchsabteilung der SG Eintracht ausgebildet. Er verliess den Bundesligisten aber noch als Junior und ging zum Offenbacher FC Kickers. -- Beim OFC schaffte er es mit etwas Verzögerung ins Fanionteam und bestritt ab Herbst 2011 14 Spiele in der 3. Liga (dritthöchste Spielklasse). -- 2013 wechselte er zu Ruch Chorzow, wo er auf Anhieb Stammspieler war. -- Mit dem Team aus Schlesien wurde Dziwniel in der ersten Saison Dritter und spielte danach auch 6 Spiele in der Qualifikation zur Europa League (unter anderem gegen Vaduz). -- Im Herbst 2014 lief es Ruch weniger gut, das Team überwinterte auf dem vorletzten Platz. -- Dziwniel bestritt 48 Spiele in der Extraklasa und wurde in Chorzow auch U21-Nationalspieler.
Dziwniels erster Junioren-Klub war der SV Blau-Gelb Frankfurt.