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2x 1 Stunde Hausbesuch
z.B. 1h vor dem Einzug; 1h nach dem Einzug
Preis Fr. 180.--
Optional kann der Theorieabend "Welpen & Junghunde" dazu gebucht werden!
Preis Fr. 90.--
Als ausgebildeter Hundetrainer kann ich Ihnen einige Fragen stellen und Informationen bereitstellen, die Ihnen bei der Entscheidung vor dem Welpenkauf oder der Anschaffung eines Hundes helfen können.
1. Warum möchten Sie einen Welpen kaufen?
Es ist wichtig, Ihre Gründe für den Welpen- / Hundekauf zu kennen. Möchten Sie einen Begleiter, einen Familienhund oder einen Arbeitshund? Jeder Zweck erfordert möglicherweise unterschiedliche Rassen, Eigenschaften und Trainingsanforderungen.
2. Welche Rasse passt zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation?
Jede Hunderasse hat unterschiedliche Eigenschaften, Bedürfnisse und Temperamente. Überlegen Sie, ob die Rasse, die Sie in Betracht ziehen, zu Ihrer Wohnsituation, Ihrem Zeitplan, Ihrer körperlichen Fitness und Ihren Aktivitätsniveaus passt. Berücksichtigen Sie auch eventuelle Allergien oder physische Einschränkungen.
3. Welches Alter möchten Sie?
Wenn Sie einen Welpen kaufen, bedeutet dies, dass Sie von Grund auf mit dem Training, der Sozialisierung und der Pflege beginnen müssen. Ältere Hunde können bereits trainiert sein und möglicherweise weniger energisch sein. Denken Sie darüber nach, welches Alter besser zu Ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten passt.
4. Wo möchten Sie den Welpen kaufen?
Es gibt viele Orte, an denen Welpen zum Verkauf angeboten werden, wie Züchter, Tierheime oder private Verkäufer. Stellen Sie sicher, dass der Verkäufer seriös ist und die Hunde unter guten Bedingungen gehalten werden.
5. Welche Fragen sollten Sie dem Verkäufer stellen?
Fragen Sie den Verkäufer nach dem Gesundheitszustand des Welpen, den Impfungen, der Abstammung, den Elterntieren und den bisherigen Erfahrungen mit dem Hund. Fragen Sie auch nach einer Garantie oder einem Rückgaberecht, falls Probleme auftreten.
6. Sind Sie bereit, Zeit, Geld und Energie in die Pflege und Erziehung des Welpen zu investieren?
Ein Welpe erfordert Zeit und Aufmerksamkeit für Erziehung, Training, Tierarztbesuche und Pflege. Überlegen Sie, ob Sie diese Verantwortung übernehmen können.
7. Haben Sie alle notwendigen Vorbereitungen getroffen?
Bevor Sie einen Welpen nach Hause bringen, stellen Sie sicher, dass Sie alle notwendigen Vorbereitungen getroffen haben, wie z.B. die Anschaffung von Futter- und Wassernäpfen, Halsband und Leine, Körbchen, Spielzeug, Tierarzttermine usw.
Das waren nur einige grundlegende Fragen und Überlegungen vor dem Welpenkauf. Es ist wichtig, alle Aspekte sorgfältig zu bedenken, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Wahl treffen und ein glückliches und gesundes Leben mit Ihrem neuen pelzigen Familienmitglied führen können.
Der Einzug eines Welpen oder eines neuen Hundes in Ihr Zuhause ist aufregend, kann aber auch eine Herausforderung sein. Hier sind einige Tipps und Ratschläge, die Ihnen helfen können, den Übergang für Sie und den Hund so reibungslos wie möglich zu gestalten:
1. Vorbereitung des Zuhauses: Schaffen Sie eine sichere Umgebung für den Hund, indem Sie gefährliche Gegenstände aufräumen, Kabel sichern und giftige Substanzen außer Reichweite bringen. Richten Sie auch eine ruhige und gemütliche Schlaf- und Rückzugsmöglichkeit für den Hund ein.
2. Tierärztlicher Check-up: Bringen Sie den Hund nach 1-2 Wochen Eingewöhnung zu einem Tierarzt, um sicherzustellen, dass er gesund ist. Lassen Sie ihn untersuchen, nötigenfalls impfen und entwurmen.
3. Feste Routine: Hunde mögen Routinen und Strukturen. Planen Sie feste Zeiten für Mahlzeiten, Gassigehen, Training und Ruhephasen ein.
4. Sozialisierung: Eine angemessene und positive Sozialisierung ist entscheidend für die Entwicklung eines gut angepassten Hundes. Lassen Sie den Hund verschiedene Menschen, Tiere, Geräusche und Umgebungen kennenlernen.
ABER! In kleinen Schritten und im Tempo Ihres Hundes, oft ist weniger mehr und besser! Auf was Sie dabei achten sollten und wie Sie die Begegnung mit neuen Sachen und Reizen gestalten zeigen wir Ihnen gerne.
5. Training: Beginnen Sie frühzeitig, 5-10 Tage nach Einzug, mit dem Training begleitet durch einen guten Trainer entweder mit Einzelunterricht oder in kleiner Trainingsgruppe von 3 bis maximal 5 Mensch-Hund-Teams. Verwenden Sie positive Verstärkungsmethoden wie Belohnungen und Lob und verzichten sie auf Korrektur und Bestrafung. Wie positive Verstärkung funktioniert und artgerechtes, faires Hundetraining geht zeigen wir Ihnen in unseren Kursen und Lektionen.
6. Geduld und Konsequenz: Geben Sie Ihrem Hund Zeit, um sich an seine neue Umgebung und Routine zu gewöhnen. Seien Sie konsequent in Ihrem Training und bleiben Sie geduldig, wenn der Hund noch nicht alles sofort versteht.
7. Pflege und Gesundheit: Kümmern Sie sich um die regelmäßige Pflege des Hundes, wie z.B. Bürsten des Fells, Krallenschneiden und regelmäßige Tierarztbesuche.
8. Liebe, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit: Geben Sie Ihrem Hund viel Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit. Spielen Sie mit ihm, gehen Sie spazieren und schaffen Sie eine starke Bindung.
9. Belohnung und Bestätigung: Anerkennen und belohnen Sie das positive Verhalten Ihres Hundes mit Leckerlis, Lob und Spiel. Dies fördert gutes Verhalten und bestärkt die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund.
10. Gemeinsame Aktivitäten: Unternehmen Sie gemeinsame Aktivitäten mit Ihrem Hund, wie z.B. Trainingseinheiten, Ausflüge und Spiele. Dies stärkt die Bindung und sorgt für eine glückliche Beziehung.
Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Hund individuell ist und seine eigene Zeit benötigt, um sich anzupassen. Seien Sie geduldig und befassen Sie sich mit den spezifischen Bedürfnissen und Eigenschaften Ihres Hundes. Wenn Sie Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an uns ausgebildete Hundetrainer und Verhaltensspezialisten.
Die Suche im Internet, das sich Orientieren an TV-Hundetrainer oder den Ratschlägen des Nachbarn zu folgen ist keine besonders gute Idee.