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Bereits in der ersten Runde müssen sich die Frauen 1 des FCOP nach der 1:2-Niederlage beim Erstligisten FC Appenzell aus dem Cup-Wettbewerb verabschieden.
Von Anfang an versuchten die Gäste mit dem Pressing die Vorgabe des Trainers Memo Ulas umzusetzen und setzten den Gegner in dessen Hälfte früh unter Druck. So resultierten in den ersten fünf Minuten des Spiels bereits drei Eckbälle für den FCOP, die aber alle wirkungslos blieben. So sollten sich die durch die Gästemannschaft zahlreich getretenen Eckbälle auch während des ganzen Spiels zumeist als zu harmlos erweisen.
Während die Gäste in der Startphase trotz Feldüberlegenheit zu keinen zwingenden Torchancen kamen, spielte der FCA mit den in die Tiefe gespielten Bällen gefälliger. So nickte Barbara Dorsa bereits in der dritten Minute nach einem langem Diagonalball auf die rechte Seite und der anschliessenden Flanke freistehend zur Führung ein.
In der Folgezeit hatte Sofia Pedrazzini den Ausgleich auf dem Fuss, als sie aus aussichtsreicher Position nur das Aussennetz traf bevor in der 23. Minute Fabienne Weissinger auf 2:0 erhöhte. Ein mehr als Befreiungsschlag als ein Schuss getretener Ball in Richtung Tor fand über die Gästetorfrau Sonia Donati den Weg ins Tor.
Nach einer halben Stunde hatte der FCOP Glück, dass der SR kein Elfmeter pfiff, als der Ball im Strafraum aus nächster Nähe an die Hand der Spielerin sprang.
In der 31. Minute erzielte Münever Aykol, nach einem durch Sofia Bösch in der gegnerischen Platzhälfte eroberten und in die Tiefe gespielten Ball, mit einem sehenswerten Schuss aus halbrechter Position über die Torfrau des FCA den 1:2 Anschlusstreffer. Zehn Minuten später bot sich Sofia Bösch freistehend vor Anas Luisa Frei die Möglichkeit, noch vor dem Pausentee den Ausgleich zu erzielen, sie scheiterte aber mit einem unplatzierten Schuss an der Torfrau.
In der zweiten Halbzeit prägten Kampf und Hektik das Geschehen auf dem Spielfeld, so dass selten gelungene Aktionen zu sehen waren. Der FC Appenzell verteidigte leidenschaftlich die Führung und die Gäste aus Zürich fanden selten einen Weg durch die dichtgestaffelte Verteidigung. In der Schlussphase verpassten die Gäste den Ausgleich, als zunächst Sofia Bösch nach einem Sololauf zurückgehalten wurde und deshalb mit ihrem Abschluss an der Torfrau scheiterte und kurz vor der Nachspielzeit Carina Roscic alleine vor der Torfrau den Ball ungenau in den Rücken von Sofia Pedrazzini querspielte.
Die Heimmannschaft erkämpfte sich mit viel Einsatz den Sieg, während die Gäste trotz dem Chancenplus den Sieg und den Einzug in die nächste Cup-Runde verpassten.
Sonia Donati – Giuliana Rosato(70. Leyla Bektas), Anna Franscini, Michaela Winter, Melanie Egli – Carina Roscic, Münever Akyol(59. Sabrina Uebersax), Sofia Bösch – Adélie Forêt, Nina Haag (83. Janaina Figueredo), Sofia Pedrazzini; Lucia Zuberbühler
Hier noch der Bericht im Appenzeller Tagblatt.