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In vielen westlichen Industrieländern ist der Tagesablauf Erwachsener durch bewegungsarme Tätigkeiten gekennzeichnet, obwohl körperliche Aktivität eine wichtige Rolle bei der Erhaltung von Gesundheit spielt. Die Treppe zu benutzen anstatt den Aufzug zu nehmen, stellt eine Möglichkeit dar, körperliche Aktivität im Alltag zu steigern. Einige Studien konnten bereits zeigen, dass eine einfache Veränderung in der täglichen Umgebung von Personen mit Hilfe von sogenannten Entscheidungshinweisen (motivierende visuelle Hinweise wie Poster, Schilder usw.) zu einer Zunahme des Treppensteigens führt. Ziel dieses Projekts ist es, durch eine solche Interventionsmassnahme das Treppensteigen in einem Gebäude der Universität Zürich zu steigern. Zu diesem Zweck werden Poster aufgestellt und die Häufigkeit der Treppenbenutzung wird zum einen beobachtet (standardisierte Feldbeobachtung), und zum anderen mit Hilfe elektronischer Sensoren erhoben. Parallel findet ein Versand von Online-Fragebögen an Studierende und Mitarbeitende der Universität Zürich statt, um das Treppensteigen als Verhalten in einem theoretische Rahmenmodelle der Gesundheitspsychologie einbetten zu können. Um dies zu gewährleisten, werden neben dem Treppensteigen auch Intention, Gewohnheit, soziale Normen sowie Motive und Barrieren des Treppensteigens erfasst.
2011-2013 (abgeschlossen)
Eigene Mittel
Radtke, T. & Rackow, P. (2014). Autonomous Motivation Is Not Enough: The Role of Compensatory Health Beliefs for the Readiness to Change Stair and Elevator Use. International Journal of Environmental Research and Public Health, 11. 12412-12428. doi:10.3390/ijerph111212412