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Inhalt:
Janeway und Neelix kommen von einer diplomatischen Mission bei den Tak
Tak zurück. Janeway hatte nämlich die Tak Tak beim Erstkontakt
schwer beleidigt, weil Janeway bei der Unterredung ihre Hände in die
Hüften gestützt hatte. Doch Neelix konnte das ganze wieder bereinigen.
Als Janeway die Voyager erreicht, ist das Schiff nicht am geplanten
Treffpunkt. Der Hauptcomputer ist ausgefallen und die Crew unauffindbar.
An verschiedenen Stellen findet Janeway gelatineartige Spuren. Als Janeway
im Turbolift ist, wird sie von einer seltsamen Lebensform mit Tentakeln
angegriffen. Neelix wird mit der Gelatine bespritzt. Bald wird Neelix von
Fieber geplagt. Als Janeway sich eine medizinische Ausrüstung besorgt
und zu Neelix zurückkehrt, ist Neelix verschwunden. Janeway muß
allein weiter und versucht, auf die Brücke zu kommen.
Dort gibt Janeway einen Notruf ab. Im Speisesaal findet sie etliche
Crewmitglieder, die aber alle bewußtlos sind.
Plötzlich wird Janeway von einem fliegenden Tentakelwesen angegriffen.
Sie kann sich gerade noch zur Krankenstation schleppen, wo der Holodoc
ihr erzählt, was bislang passierte.
Die Voyager war einem Notruf zur Minenkolonie der Garan gefolgt. Dort
wütet ein Virus, der ums Milliardenfache gewachsen ist und somit vom
Microkosmos zum Macrokosmos wechselte. Als der Doktor wieder hochbeamt,
sind einige der Viren im Biofilter. Der Doktor säubert den Filter,
doch einige der Viren konnten von dort bereits in den Transporterpuffer
entkommen und breiteten sich danach auf dem Schiff aus. Der Doktor konnte
aber inzwischen einen Anti-Virus entwickeln.
Janeway injiziert Janeway den Macrovirus. Janeway macht sie auf dem
Weg zum Hauptcomputer, um den Antivirus durch das Belüftungssystem
zu leiten. Plötzlich greifen die Tak Tak das Schiff an. Janeway stellt
Kontakt her und erfährt, daß die Tak Tak die Voyager wegen des
Virus' zerstören wollen. Als Janeway erklärt, sie habe ein Gegenmittel
entwickelt, kann sie eine weitere Stunde herausschlagen.
Janeway lockt einen Großteil der Viren in das Holodeck. Dann zündet
sie eine Antivirus-Bombe. Den Tak Tak gibt im Anschluß das Gegenmittel.
Kritik:
Jetzt dreht Neelix total durch. Das genau der Gedanke, der mir durch
den Kopf ging, als ich die ersten Sekunden von "Macrocosm" sah.
Nun, ich lag falsch, denn die ominösen Gebärden von Neelix gehörten
zu einer Gebärdensprache, die Teil der Verhandlungen mit einer Alienrasse
waren. Ein Gag der Autoren, die sich hier über die Kritik an Neelix'
Gestik lustig machten?
Diese Episode erinnerte ziemlich an die (bessere) TNG-Folge "Starship
Mine". Diesmal verwandelte sich Janeway in eine Mischung aus Sigourney
Weaver und Linda Hamilton und durfte nun schweißglänzend, mit
Trägershirt und einer großen Waffe herumrennen.
Der Doktor (der in der letzten Episode völlig fehlte) durfte hier
endlich auf seine erste Außenmission gehen. Eine gute Idee, das quasi
als Aufhänger für die Story zu benutzen. Nett war auch, daß
die Sendung von Neelix, "Good Morning Voyager", wieder erwähnt
wurde. (In der Folge "Investigations" hieß das ganze noch
"A Briefing with Neelix", aber es dürfte sich hier wohl
um die gleiche Sendung handeln. Es sei denn, Neelix produziert täglich
ZWEI Sendungen, aber gar so viel kann auf der Voyager ja nun auch wieder
nicht los sein, oder?) Erfreulich war auch, daß Neelix, als er mit
Janeway nicht mithalten konnte, erwähnte, daß er ja nur eine
Lunge hat. (Die hat er nämlich seit der Episode "Phage".)
Die Folge an sich begann recht kurzweilig und entspricht somit vielen
Episoden der dritten Staffel. Aber Kurzweiligkeit ist mir auf Dauer zu
wenig, und gerade von "Star Trek" kann man da wirklich mehr erwarten.