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Georg Franck ist Professor für digitale Methoden in Architektur und Raumplanung an der Technischen Universität Wien. Er war als freier Architekt und Stadtplaner tätig, promovierte in Volkswirtschaft und ist Autor zahlreicher Bücher zur Raum- und Aufmerksamkeitsökonomie. Zuletzt von ihm erschienen sind «Architektonische Qualität» (Hanser, 2008) und «Mentaler Kapitalismus. Eine politische Ökonomie des Geistes» (Hanser, 2005).
Das Selbstbewusstsein eines einzelnen Menschen hängt von seinem Einkommen an Aufmerksamkeit ab, sagt Georg Franck. Nach seiner Theorie des «mentalen Kapitalismus» werden Konsumenten sinnentleerter TV-Sendungen ausgebeutet, Leser von Gesprächen über diese Ausbeutung jedoch nicht.