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Man mag es kaum glauben, aber Costa Rica gilt als das Land mit dem dichtes- ten Strassennetz Lateinamerikas. Die Strassen selbst befinden sich aber in einem eher bedauernswerten Zustand. Wer hier mehrspurige Autobahnen sucht, ist im falschen Land. Auf einigen Landstrassen im Hochland werden ge- ringe Benutzungsgebühren erhoben. Mietwagen sind problemlos in der Haupt- stadt und in anderen grossen Ortschaften zu erhalten. Wer sich nicht mit dem Mietwagen auf die maroden Strassen Costa Ricas traut, kann sich auch ein Taxi leisten. Vor allem wer die Nationalparks besuchen möchte, wird wohl auf ein Taxi angewiesen sein, denn die Nationalparks liegen oft nicht im Strecken- plan der Busse.
(Foto: Wikicommons)
Die Eisenbahn spielt in Costa Rica eine untergeordnete Rolle, man könnte sogar sagen: gar keine. Ein wirkliches Schienennetz gibt es nicht und hat es auch niemals gegeben. Es gab mal einen Zug, der zwischen den beiden Küsten hin und her pendelte, aber auch auf den werden Costa Rica-Reisende vergeb- lich warten, da er seit dem Erdbeben 1991 nicht mehr verkehrt. Heute dient die Eisenbahn nur der Anbindung der Häfen an das Landesinnere.
Normalerweise bereist man Costa Rica mit dem Bus. Zahlreiche Kleinbusflotten und Shuttlebus-Anbieter tummeln sich auf dem Markt und man gelangt mit ihnen in nahezu jeden Ort des Landes. Selbst internationale Busverbindungen werden angeboten, etwa bis ins mexikanische Tapachula oder bis nach Panama City. In Costa Rica gibt es zwei nationale Fluggesellschaften. Die staatliche Sansa fliegt vom Flughafen Juán Santamaría aus und die Nature Air fliegt auf dem Flughafen nahe Pavas ab.
Natürlich kann man in Costa Rica auch das Schiff als Verkehrsmittel nutzen. Zu den kleinen Inseln des Landes bringen einen die Boote der ortsansässigen Agenturen.