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Die 77-jährige pensionierte Juristin Marie-Claude Hessler kämpft seit über 20 Jahren für bessere Arbeitsbedingungen in der Spielwarenindustrie. Erfahren Sie im Videointerview mehr über die Beweggründe dieser mutigen und hartnäckigen Aktivistin.
1997 verfasste Marie-Claude Hessler ihren ersten Brief an Mattel France, auf den sie die dreiste Antwort bekam, es sei alles in bester Ordnung. Daraufhin wurde sie Kleinaktionärin von Mattel, dem Barbie-Produzenten. Die französisch-schweizerische Doppelbürgerin nimmt nun jedes Jahr an der Generalversammlung von Mattel teil. Dort hat sie das Recht drei Fragen an den CEO zu richten. Diese Chance nutzt Marie-Claude und ärgert Mattel mit unbequemen Fragen zu den prekären Zuständen in den Fabriken in China. Marie-Claude betont, dass sich in den letzten 20 Jahren viel zu wenig verbessert hat. Deshalb kämpft sie weiter, damit die Spielwarenindustrie ihr mieses Spiel nicht gewinnt. Für diesen langjährigen Einsatz erhält Marie-Claude am 6. Dezember, zum diesjährigen Fair Toys-Kampagnenstart, den erstmalig vergebenen Solidar Award.