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Die Schweizer Regierung sagte in ihrer Erklärung, dass „die zunehmende Transparenz es den Staatsanwälten ermöglichen sollte, schneller und mit größerer Sicherheit zu erkennen, wer hinter der Rechtsstruktur steckt.“
Doch ein Beamter des US-Außenministeriums sagte Bloomberg diese Woche, dass die Schweizer mehr tun müssten. Der Beamte sagte, das Ziel bestehe darin, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Möglichkeit zu nehmen, Geld zugunsten von Oligarchen und anderen Stellvertretern zu bewegen.
Hauptmerkmale des Gesetzentwurfs:
- Ein Bundesregistereintrag, in den Unternehmen und andere juristische Personen die Namen ihrer wirtschaftlichen Eigentümer eintragen müssen. Das Sonderregister wird von der Bundespolizei geführt und regelmäßig vom Bundesministerium der Finanzen geprüft.
- Für Beratungstätigkeiten, insbesondere Rechtsberatungsmaßnahmen zur Verhinderung von „Verstößen oder Umgehungen“ von Embargosanktionen, gelten die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche.
- Der Schwellenwert für Barzahlungen im Edelmetallhandel wird von 100.000 Schweizer Franken (175.560 US-Dollar) auf 15.000 Franken gesenkt.
Die Gefahr dieses Vorschlags besteht darin, dass er während der voraussichtlich langwierigen politischen Verhandlungen verwässert wird. Der US-Beamte sagte, dass viele Schweizer Gesetzgeber in der Vergangenheit davor gezögert hätten, strengere Beschränkungen der Anwaltsgeheimnisse einzuführen, weil sie selbst Anwälte seien.
Der Beamte sagte, die Registrierung des wirtschaftlichen Eigentums würde die Anwälte dazu zwingen, verdächtige Aktivitäten eher zu melden.
Die Kampagne von Transparency International sagte, der Gesetzesentwurf sei willkommen, müsse aber verbessert werden. Der Zugang zu den Aufzeichnungen sollte nicht eingeschränkt, sondern Journalisten und NGOs offen stehen. Unternehmen sollten auch Zugang zu verifizierten Handelspartnern haben, fügte sie hinzu.
Die Gruppe fügte hinzu, dass das Gesetz auf Aktivitäten wie Transaktionen mit Kunstwerken oder Luxusgütern ausgeweitet werden sollte.
Bloomberg
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