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Die Saudis wollten die Credit Suisse retten oder besser gesagt, sie wollten wahrscheinlich mehr als 50% der Aktien, aber der Bundesrat lehnte natürlich ab.
Das Wall Street Journal berichtet übrigens, dass die saudische Nationalbank, die am Freitag, 17. März 2023, der grösste Aktionär der Credit Suisse war, ihren Anteil erhöhen wollte. Die Gruppe soll eine Finanzspritze von fünf Milliarden Dollar in Aussicht gestellt haben, was das Minimum für eine absolute Mehrheit ist.
Die Intervention veranlasste die UBS, ihr Angebot von einer Milliarde auf drei Milliarden Franken zu erhöhen, bezahlt in UBS-Aktien. Damit werden die Saudis fast zu einem Kleinaktionär der UBS und können die Entscheidungen des Schweizer Marktes nicht mehr beeinflussen.
Als Erinnerung: zu den bestehenden Investoren der Credit Suisse gehören der Staatsfonds von Katar und ein privates saudisches Unternehmen, die Olayan Group. Bis zum vergangenen Jahr waren Katar und Saudi-Arabien in einen geopolitischen Streit verwickelt, der dazu führte, dass sie einander eher aus dem Weg gingen. Die jüngste Annäherung schuf jedoch politischen Raum für gemeinsame Investitionen.