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Der um 1560 geborene Engländer verbrachte die meiste Zeit seines Lebens auf dem europäischen Festland:
Von 1594 bis 1596 wird er als Hofmusiker von König Christian IV. von Dänemark erwähnt, ab 1596 war er in brandenburgischen Diensten tätig, von 1608 bis 1610 war er Ratsmusikdirektor in Hamburg und anschließend (1611-1613) am schaumburgischen Hof in Bückeburg aktiv. Von 1613 bis 1615 wieder in der Hamburger Ratskapelle angestellt, später in Gottop, Kopenhagen, Halle und Güstrow tätig, starb er 1630 in Hamburg als geachteter Ratsinstrumentalist.
Graf Ernst zu Holstein-Schaumburg schrieb über Brade, der durch Streikandrohung eine Gehaltserhöhung um 150 % auf 1000 Taler jährlich für sich in Bückeburg durchsetzen wollte, dass er muthwilliger, frevelhaffter Geselle sei und durch sein unruhig Weib angestiftet worden sei.
William Brade hat als Kapellmeister, Geiger, und Komponist in Rathäusern und fürstlichen Hofhaltungen, zumeist in Norddeutschland, mit mehrstimmigen Canzonen und Suiten Gesellschafts- und Tanzmusik komponiert und in mehreren Sammlungen wie Newe auserlesene Paduanen, Galliarden / Canzonen, Allmand vnd Couranten / so zuvor niemals in Truck kommen veröffentlicht. Er war auch ein Gambenvirtuose.
Quellen: Prospero – Forum für alte Musik sowie Wikipedia
Der um 1560 geborene Engländer verbrachte die meiste Zeit seines Lebens auf dem europäischen Festland: