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Zwei neue Bücher rund um Apple und Steve Jobs
Veröffentlicht am Dienstag, 04. September 2018, um 11:12 Uhr von Stefan Rechsteiner
Gleich zwei aufsehenerregende Bücher rund um Apple und dessen Gründer Steve Jobs sind heute auf den Markt gekommen. Das eine beschreibt aus der Sicht eines ehemaligen Software-Engineers die Arbeit im Unternehmen unter dem Gründer und Visionär, das andere ist die Biografie von Lisa, der ersten Tochter von Jobs.
Das Buch «Creative Selection» von Ken Kocienda handelt von den Design-Prozessen bei Apple «während dem goldenen Zeitalter unter Steve Jobs». Kocienda arbeitete während 15 Jahren als Software-Engineer bei Apple und experimentierte dort mit neuen Konzepten für Benutzeroberflächen und schrieb Software für das iPhone, das iPad und den Safari-Browser. Unter anderem beschreibt der Autor auch, wie die Design-Demos an Steve Jobs abliefen.
Beim zweiten heute erscheinenden Buch «Small Fry» handelt es sich um die Biografie von Lisa Brennan-Jobs, der Tochter vom vor fast sieben Jahren verstorbenen Apple-Gründer und -Visionär Steve Jobs. Die heute 40-Jährige rechnet in ihrer Biografie streng mit ihrem Vater ab. Sie beschreibt ihn darin unter anderem auch als «schroff» und «kaltherzig». Lisa wurde 1978 von Jobs High-School-Freundin Chrisann Brennan zur Welt gebracht. Jobs wollte Lisa anfangs nicht als seine Tochter akzeptieren, zahlte nur widerwillig die vom Staatsanwalt geforderten Alimente – auch noch nachdem die Vaterschaft durch einen DNA-Test bestätigt wurde. Erst später entwickelte sich zwischen den beiden eine Freundschaft und eine Vater-Tochter-Beziehung. Trotzdem diente Lisa noch während der zerstrittenen Zeit als Namensgeberin für Apples ersten Computer mit grafischer Oberfläche – den «Apple Lisa» (1983). Dies stritt Jobs jedoch immerzu öffentlich ab. Der Computer-Name soll offiziell ein Akronym für «Local Integrated Software Architecture» gewesen sein. Wie Lisa im Buch berichtet, soll Jobs bei einem Treffen mit U2-Sänger Bono während einem gemeinsamen Yachturlaub in Südfrankreich diesem gegenüber aber endlich bestätigt haben, dass seine Tochter natürlich der Namensgeber für den Computer gewesen sei. Das Buch ist gefüllt mit zahlreichen weiteren Anekdoten von Lisa und ihrem Vater.
Die Lisa-Brennan-Jobs-Biografie «Small Fry» ist ab heute digital im iBooks Store von Apple oder im regulären Buchhandel erhältlich.
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