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Ehrendoktorwürde für Lorenza Mondada
Universität Süddänemark verleiht Dr. h.c. Lorenza Mondada, Professorin für Französische und Allgemeine Linguistik an der Universität Basel, wurde Anfang Oktober 2013 von der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Süddänemark mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.
Lorenza Mondada erhält die Würdigung für ihre Forschung auf den Gebieten «Space and Mobility», «Talk and Multimodality» und «Interaction». Die Linguistin gilt als führende Forscherin im Bereich der «Interaction Studies», da sie schon früh die multimodalen Aspekte der Interaktion in ihre linguistische Forschung einbezogen hat.
Ihre Arbeiten zeigen, wie Sprache und körperliches Verhalten durch Mobilität beeinflusst werden. Zudem erforscht sie das komplexe Zusammenspiel und die Abhängigkeit von Sprache, dem Gespräch, dem Körper und Gegenständen in der sozialen und kognitiven Organisation der menschlichen Interaktion.
Internationale Karriere
Lorenza Mondada, geboren 1963 in Locarno, promovierte 1994 an der Universität Lausanne und habilitierte im Jahr 2000 in Allgemeiner und Romanischer Linguistik an der Universität Basel, wo sie von 1994 bis 2001 unterrichtete. Ihre wissenschaftliche Laufbahn führte sie unter anderem in die USA (UC Berkeley), nach Brasilien (Universidade Estadual de Campinas), England (King’s College London) und Deutschland (Universität Bielefeld).
Für ihr Forschungsprojekt «Construction interactive du discours scientifique en situation plurilingue» erhielt sie 2001 den nationalen Latsis-Preis des Schweizerischen Nationalfonds. Im gleichen Jahr folgte sie einem Ruf als ordentliche Linguistikprofessorin an die Universität Lyon 2. Seit Januar 2012 ist Lorenza Mondada Professorin für Französische und Allgemeine Linguistik an der Universität Basel