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Angesichts der verschiedenen gesellschaftlichen Entwicklungen besteht der Bedarf für die Entwicklung zukunftsfähiger Care-Modelle. Die Idee «Sorgender Gemeinschaften» (engl. Caring Communities) beschreibt ein Sorge-Modell, welchem sowohl national wie international das Potential zugesprochen wird, den zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. «Sorgende Gemeinschaften» sind Gemeinschaften in einem Stadtteil, in der Gemeinde oder in einer Region. Sie definieren sich über gelebte Werte wie Mitgefühl, Solidarität, geteilte Verantwortung, Sorge-Netzwerke und Beteiligung.
Gemeinsame Kommunikation
Sorgende Gemeinschaften sind langjährig angelegt und bauen auf einem zielgerichteten, koordinierten Vorgehen auf, das politisches, wirtschaftliches und zivilgesellschaftliches Engagement, Kooperationen und eine gemeinsame Kommunikation umfasst. Eine «Sorgende Gemeinschaft» ist dementsprechend das gelungene Zusammenspiel dieser Akteure im Hinblick auf die Bewältigung der mit dem gesellschaftlichen und demographischen Wandel verbunden Herausforderungen und Aufgaben im Bereich der Unterstützung (Care).