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Wegen ihrer Alkoholsucht wurde Wlads Mutter das Elternrecht entzogen. Seitdem befindet sich das Kind in einem Kinderheim der Stadt Kherson. Die Anstalt bekommt vom Staat nur eine mangelhafte Finanzierung und hat keine Möglichkeit, die Behandlung seiner Krankheit – einen Herzfehler – zu finanzieren. Das zweite Kind Oxana benötigt auch eine kostspielige Therapie. Das Mädchen leidet an einer Gaumenspalte. Sie bekommt beim Schlucken Schmerzen und dadurch isst sie wenig. Das Kind bleibt in der Entwicklung zurück.
Das Personal des Kinderheimes wandte sich an die Schweizer Bürger mit der Bitte, eine karitative Unterstützung an die Schützlinge ihres Heimes zu leisten, um ihre Behandlung finanzieren und Nahrungsmittel für sie kaufen zu können.
Die von Schweizer Spendern überwiesenen Mittel wurden voller Dankbarkeit für die Medikamentenbesorgung für Wlad und Oxana gebraucht. Deren Einnahme hat eine positive Wirkung auf ihre Körper ausgeübt. Wlad bekam immer seltener Beschwerden, wurde fröhlicher und lebendiger und eine Familie hat den Wunsch geäussert, ihn zu adoptieren. Im Moment hat der Junge also eine neue Familie. Was Oxana angeht, geht es auch ihr gesundheitlich viel besser. Das Mädchen hat zugenommen, ist gewachsen, kann sich schon selbstständig hinsetzen und ist aktiver. Neulich machte sie schon selbst erste Schritte. Im Vergleich zu Wlad hat sie keine Eltern, die ihr die weitere Behandlung finanzieren würden. Die Mitarbeiter des Kinderheimes hoffen sehr darauf, dass Oxanas Leidensgeschichte die mildherzigen Menschen berührt und sie die Kleine adoptieren.