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Eine internationale Studie hat belegt, dass die Verschiebung der Klimazonen zu einer Veränderung der Flora und Fauna führt. Für die Studie wurden die Temperaturveränderungen von 50 Jahren analysiert. Dazu wurde die Erdoberfläche in Sektoren abgesteckt. Die Forscher konnten daran ablesen, in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit sich die Temperatur für jedes einzelne dieser Quadrate entwickelte.
Dabei konnten drei Hauptklimabereiche festgelegt werden. Die Klimaquellen, wie die Äquatorregion, sind Gebiete in denen eine Abwanderung, aber keine Einwanderung von Tier- und Pflanzenarten stattfindet. Klimasenken sind Gebirge, die eine Abwanderung verhindern. Die Klimakorridore sind Gebiete, wie Süddeutschland, in denen aus verschiedenen anderen Regionen Arten einwandern und in eine Richtung weiter ziehen.
Die Ab- und Zuwanderung der Pflanzen und Tiere dient als Anpassung an die veränderten Klimaverhältnisse. Diese Anpassung ist wichtig für deren Überleben. Die Ergebnisse der Studie sollen zeigen, dass es wichtig ist dort Artenschutz zu betreiben, wo die Veränderungen am geringsten sind, wie in Österreich oder Norditalien. Der Schutz der Pflanzen und Tiere soll somit effizienter werden.
Bild: Ökologix [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons