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Was macht ein Softwareentwickler? Voraussetzungen, Kompetenzen und Aufgaben
Der Softwareentwickler ist zuständig für die Planung, Analyse, Entwicklung und Implementierung von Anwendungen und Softwarebausteinen. Was macht ein Softwareentwickler und welche Fähigkeiten und Kompetenzen sind notwendig um im Job erfolgreich zu sein? ALPHAJUMP verrät es dir.
Themenüberblick: Softwareentwickler
Beruf als Softwareentwickler - Arbeiten in der Softwareentwicklung
Was macht der Softwareentwickler? Der Softwareentwickler übernimmt die Planung, Analyse, Entwicklung und die Implementierung von Anwendungen und Softwarebausteine. Er ist derjenige, der an der Erstellung von Softwares mitwirkt.
ALPHAJUMP zeigt dir, welche Aufgaben ein Softwareentwickler hat, welche Skills er mitbringen sollte und wie sein Gehalt ausschaut.
Inhaltsverzeichnis:
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1. Definition „Softwareentwickler“
Softwareentwickler sind mit Fachinformatiker gleich zu stellen. Sie Konzipieren und implementieren Softwares auf die Wünsche und Anforderungen der Kunden. Unter dem Begriff Software Entwicklung versteht man den Entwurf und standardisierte Umsetzung von Softwareprojekten und die damit verbundenen Prozesse.
Auf SoftSelect wird der Begriff Software wie folgt definiert: „Software ist ein Oberbegriff für ausführbare Programme und die zu diesen gehörenden Daten. Mit ihrer Hilfe ist ein softwaregesteuertes Gerät in der Lage, Aufgaben zu erledigen. Software wird häufig durch die Begriffe Skript oder Anwendung beschrieben.
Der Begriff Software wurde zuerst von John Tukey im Jahr 1958 verwendet. Man kann sie in drei Kategorien unterteilen:
- System Software, verantwortlich für die Kommunikation zwischen Anwendungssoftware und der Hardware eines Gerätes.
- Programming Software, welche Hilfsmittel für das Erstellen und Entwickeln von Programmen zur Verfügung stellt.
- Anwendungssoftware, die dazu bestimmt ist eine ausgezeichnete Aufgabe zu erfüllen, dazu zählen sowohl Datenbanksysteme, Büroanwendungen (bspw. DMS) wie auch Bildungssoftware“
Zu den benötigten Programmiersprachen gehören Java, C++ und Ruby on Rails. Aber was genau ist denn ein Softwareentwickler? Ein Softwareentwickler umfasst alle Aufgaben rund um Analyse, Entwicklung und Beratung von Softwarelösungen für Anwender. Neben dem Programmieren von Codes, müssen Kundenwünsche und Ihre Vorstellungen beim Ausführen einer Softwareentwicklung berücksichtigt werden.
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2. Welche Voraussetzungen und Kompetenzen sind notwendig für die Tätigkeit als Softwareentwickler?
Neben dem technischen Verständnis für informationstechnologische Zusammenhänge, benötigen Softwareentwickler gute Kenntnisse in den gängigen Programmiersprachen. Dazu zählen Java Skript (die für Web-Frontend benötigt wird), PHP (funktioniert gut mit HTML, CSS und JavaScript), Ruby (wird für die Erstellung von Webanwendungen mit Framework Ruby on Rails verwendet), Erfahrungen mit big data, Python (geeignet für Webprojekte), Java (für Datenverarbeitung), Swift (ist die neueste Programmiersprache für iOS-Projekte). Die Voraussetzung, die man im Studium schaffen kann, sind mehr von theoretischer Natur. So kann man sich theoretisch fundiertes Wissen aneignen und weitere Kompetenzen später im Berufsleben erlernen.
2.1 Ausbildung zum Softwareentwickler:
Um den Beruf als Softwareentwickler auszuführen, sollte man eine hohe Affinität für Zahlen und eine sorgfältige Arbeitsweise an den Tag bringen. Da die Berufsbezeichnung „Softwareentwickler“ in Deutschland nicht geschützt ist, ist eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich oder ein Studium mit dem Schwerpunkt im Controlling oder Finanzwesen bereits eine ausreichende Voraussetzung, jedoch nicht zwingend erforderlich. Eine Weiterbildung des Softwareentwicklers ist zum „geprüften Bilanzsoftwareentwickler“, wie z.B. über die IHK möglich.
Für eine Ausbildung oder Studium brauchst du das Abitur, Fachabitur oder ein mittlerer Bildungsabschluss. Entscheidest du dich für eine Ausbildung, kannst du diese als mathematisch-technischen Softwareentwickler abschließen. Auch Ausbildungen zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung können eine gute Vorbereitung für diesen Beruf sein.Wenn du doch lieber studieren willst, dann gibt es verschiede Studiengänge, die dich auf die Arbeit des Software Entwicklers vorbereiten wie Informatik, Software Engineering oder Technische Informatik.
Hier werden die Kompetenzen in Muss und Kann Kompetenzen unterschieden, also diejenigen, die Unternehmen definitiv voraussetzen (Muss) und diejenigen, die wünschenswert aber nicht zwingend sind(Kann).
2.2 Kompetenzen Muss:
- Programmiersprachen (Python, Java, C/C++, PHP, Ruby on Rails, Cobol)
- Softwareentwicklung
- Analytisches Vermögen
- Datenbanken
- Kenntnisse in Bildbearbeitung
- Gute Englischkenntnisse
2.3 Kompetenzen Kann:
- Anpassungsfähigkeit
- Ziel- und Ergebnisorientiert
- Konzeption und Projektplanung
- Teamfähigkeit
3. Welche Aufgaben hat ein Softwareentwickler?
Der Beruf eines Softwareentwicklers stellt hohe Anforderungen und sein Arbeitstag sieht wie folgt aus: Als Schnittstelle zwischen mehreren Komponenten wirkt er bei der Systemintegration mit und den damit verbundenen Tests. Neben der Planung von anfallenden Arbeitsschritten, überprüft er auch die Effektivität und Wirtschaftlichkeit von Softwaresystemen. Die Hauptaufgabe eines Softwareentwicklers ist die Entwicklung von Software-Bausteinen. Dazu stehen ihm neben Datenverarbeitungsanlagen noch Peripheriegeräte sowie Softwaresysteme zur Verfügung.
Während des Softwareentwicklungsprozesses sind verschiedene Aspekte wie z.B. Wartbarkeit, Softwarearchitektur, Dokumentation und Qualitätssicherung zu beachten. Außerdem geht es bei der Software Entwicklung darum, die Bedürfnisse von Benutzern möglichst effizient in Software umzusetzen. Gemäß ISO 9126 gibt es die sechs folgenden Qualitätsmerkmale für Softwareprodukte: Funktionalität, Zuverlässigkeit, Benutzbarkeit, Effizienz, Wartungsfreundlichkeit und Übertragbarkeit.
Die Qualitätsmerkmale werden bereits früh in der Ausbildung gelehrt und sollten verinnerlicht und konsequent befolgt werden.
Das sind die Aufgaben eines Softwareentwicklers
- Überprüfung der Effektivität und Wirtschaftlichkeit von Softwaresystemen
- Programmierung von Softwaresystemen
- Impementiert informationstechnische Anwendungen & Softwarebausteine
- Informations- und Telekommunikationstechnik
- Kundenberatung
- Programmiersprachen
- Codierung
Der Beruf eines Softwareentwicklers ist vielfältig und sehr anspruchsvoll. Im Vergleich zu Programmierern sind Softwareentwickler in verschiedenen Arbeitsprozessen involviert. Sie analysieren Softwaresysteme und programmieren einzelne Komponenten, diese verbessern sie so oft bis sie den Wünschen und Vorstellungen der Kunden entsprechen.
Daher sind Kommunikations-, Anpassungsfähigkeiten und Teamfähigkeit für Softwareentwickler wichtig, schließlich haben sie oft Kundenkontakt durch Benutzerberatungen. Fachinformatiker arbeiten aber auch mit vielen anderen Fachleuten aus verschiedenen Bereichen zusammen, die bei Unklarheiten Fragen stellen.
Immer häufiger hört man den Marketingbegriff „Industrie 4.0“. Wofür steht der Begriff und was bedeutet das für Young Professionals?
„Industrie 4.0“ steht für ein „Zukunftsprojekt“, dass die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechniken verzahnt und die heutige Arbeitsweise Deutschlands revolutionieren soll. International gesehen steht „Industrie 4.0“ für die industrielle Digitalisierung.
Hier kommt jetzt der Softwareentwickler ins Spiel. Da Softwares einen immer wichtigeren Stellenwert im „Zukunftsprojekt“ einnehmen werden. Die Frage wie sich Produkte durch Software besser ausdifferenzieren lassen und wie die Sensorik in der Autoindustrie verbessert werden kann, wird mithilfe vom Softwareentwickler / Mathematisch-technische Softwareentwickler und anderen Fachexperten gelöst werden müssen. Neben der Automobilindustrie dürfen Maschinen- und Anlagenindustrie in Sachen Industrie 4.0 auch ausrüsten. Obwohl die USA in der Digitalisierung, Deutschland etwas voraus ist, fällt ein deutlicher Umschwung in der Produktionstechnik und -prozessoptimierung Deutscher groß Konzerne auf. Daher steigt aktuell auch die Nachfrage nach Softwareentwicklern für Industrie 4.0 Anwendungen. Themen in denen sich einige Softwareentwickler in Zukunft auseinandersetzen dürfen werden sein: Smart Factory IT, Produkt IT und Business Support IT. Hier werden Softwareentwickler noch auf einige aufregende Herausforderungen stoßen.
Im Vergleich zu Programmierern ist der Job des Softwareentwicklers in verschiedenen Arbeitsprozessen involviert. Sie analysieren Softwaresysteme und programmieren einzelne Komponenten, diese verbessern sie so oft bis sie den Wünschen und Vorstellungen der Kunden entsprechen. Daher sind Kommunikations-, Anpassungsfähigkeiten und Teamfähigkeit für Softwareentwickler wichtig, schließlich haben sie oft Kundenkontakt durch Benutzerberatungen. Fachinformatiker arbeiten aber auch mit vielen anderen Fachleuten aus verschiedenen Bereichen zusammen, die bei Unklarheiten Fragen stellen.
Ein weiterer Vorteil für Softwareentwickler ist die Tatsache, dass die digitale Transformation der Wirtschaftsmärkte wahrscheinlich nie komplett abgeschlossen sein wird, schließlich werden Produktionsverfahren immer mit irgendwelchen neuen technologischen Kenntnissen verbessert werden. Daher dürfte die Nachfrage nach Softwareentwicklern auch nicht so schnell gestillt werden.
Zusammenfassung - Berufsbild Softwareentwickler:
4. Was verdient ein Softwareentwickler?
Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines Softwareentwicklers liegt zwischen 38.000 EUR und 46.500 EUR. Nicht nur der Berufsalltag eines Softwareentwicklers kann sehr unterschiedlich sein, auch die Gehälter können sich stark voneinander differenzieren. Hierbei kommt es darauf an, in welchen Bereichen man als Softwareentwickler tätig ist.
5. Wie bewerbe ich mich als Softwareentwickler?
Egal in welchem wirtschaftlichen oder technologischen Bereich man tätig ist, gute Fachinformatiker werden immer gesucht. Softwareentwickler müssen sich bei der Bewerbung auf eine Stelle nicht unbedingt von ihrer konservativen Seite zeigen, dennoch sollte man darauf achten, eine detaillierte überzeugte und klar strukturierte Bewerbung zu verfassen. Achte dabei auch auf die richtige Formatierung. Dabei solltest du auch auf eintönige Floskeln verzichten, versuch stattdessen deine persönlichen Kompetenzen gezielt mit Beispielen zu unterstreichen. Im Zeitalter der Digitalisierung erfolgen Bewerbungen für den Beruf als Softwareentwickler in der Regel Online. Dies kann in verschiedenen Formen geschehen, sei es über die Bewerbungshomepage, per E-Mail oder über ein Bewerbungsformular das immer mehr Unternehmen bereitstellen.
Meistens entscheiden die ersten paar Sätze deines Anschreibens darüber, ob du gleich aussortiert wirst oder in die nächste Runde des Bewerbungsprozesses kommst. Daher solltest du Rechtschreibfehler unbedingt vermeiden. Ein geschulter Blick von einer anderen Person zum Korrekturlesen kann nicht schaden, schließlich sehen vier Augen besser als zwei.
Berufserfahrung ist besonders für IT Fachleute wichtig. Gesammelte Erfahrungen aus Praktika oder bereits selbst entwickelte Webseiten sind durchaus erwähnenswert. Einen guten Softwareentwickler zeichnet nicht nur ein guter Abschluss aus, einen viel größeren Wert legen Unternehmen auf bereits gesammelte Berufserfahrung.
Tipps für die Bewerbung zum Softwareentwickler nach der Ausbildung:
Wenn Du bereits in deiner akademischen Ausbildung zum Softwareentwickler Schwerpunkte gesetzt und dich auf ganz bestimmte Aufgaben konzentriert hast, dann lege auch in der Bewerbung darauf einen besonderen Fokus. Konzentriere dich in der Bewerbung auf das was dir gut liegt und die Ausbildungsinhalte, die du später auch weiterhin vertiefen möchtest.
Weitere Tipps und Tricks für deine Bewerbung zum Softwareentwickler:
Wie du ein überzeugendes Motivationsschreiben und einen ansprechenden Lebenslauf schreiben kannst, zeigt dir ALPHAJUMP gerne! Hier findest du alles rund um das Thema Bewerbung.