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Im Rahmen der Veröffentlichung seiner Unternehmenszahlen
fürs erste Quartal 2013 hat IBM
angekündigt, sich von unprofitablen Geschäften trennen zu wollen. Nun macht Big Blue anscheinend ernst, berichtet doch "CRN" unter Berufung auf mehrere Quellen, dass Lenovo
gedenkt, die x86-Server-Sparte von IBM zu übernehmen. Die Verhandlungen sollen bereits laufen und der Verkaufspreis soll sich auf zwischen 5 bis 6 Milliarden Dollar belaufen. Da IBM seine Server-Abteilung nur einem Unternehmen anvertrauen will, das es in den übrigen Geschäftsbereichen nicht als Konkurrenz betrachtet, sollen die Chancen des PC-Herstellers ziemlich gut stehen, den Deal abschliessen zu können. Der chinesische Hersteller stellt nämlich selber keine Produkte in den Segmenten Storage, Networking oder Converged Infrastructures her.
Eine weitere Quelle will derweil wissen, dass die Mitarbeitenden des Product Engineering Labs bereits darüber in Kenntnis gesetzt worden sind, dass sie per 1. Juni für Lenovo tätig sein werden. Die Einrichtung gehöre zu IBMs Building 201 im Research Triangle Park im US-Bundesstaat North Carolina. Das Personal hat sich dort bis anhing mit Kundenproblemen auseinandergesetzt, die durch den IBM Level-1- bis Level-3-Support nicht behoben werden konnten.
Zudem heisst es, dass IBM sein Augenmerk auf Konfiguration, Tests, Installation und Verwaltung von Servern legen und dafür die Produktion von eigenen Hardware-Komponenten einstellen wolle, nachdem man sich erst einmal von der x86-Server-Sparte getrennt hat.
(af)