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Die Geschäfte des US-amerikanischen Modekonzerns Steve Madden haben weiter Fahrt aufgenommen. Am Mittwoch teilte das Unternehmen mit, dass es seine Erlöse im zweiten Quartal 2021 mehr als verdoppeln konnte. Mit 397,9 Millionen Euro (337,4 Millionen Euro) übertraf der Umsatz in den Monaten April bis Juni das entsprechende Vorjahreslevel um 178,6 Prozent. Dank der „starken und beschleunigten Erholung“ seien die Erlöse auch gegenüber dem zweiten Quartal des Vorkrisenjahres 2019 leicht gesteigert worden, erklärte CEO Edward Rosenfeld in einer Mitteilung.
Auch beim Ergebnis machte Steve Madden kräftige Fortschritte: Nachdem das Unternehmen im Vorjahresquartal einen operativen Verlust in Höhe von 23,7 Millionen US-Dollar hinnehmen musste, erzielte es nun einen Betriebsgewinn von 47,7 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich stand ein auf die Anteilseigner entfallender Überschuss von 36,9 Millionen US-Dollar (31,2 Millionen Euro). Vor einem Jahr war ein Nettoverlust von 16,6 Millionen US-Dollar verbucht worden.
Im gesamten ersten Halbjahr erreichte der Konzernumsatz damit 753,7 Millionen US-Dollar und übertraf das entsprechende Vorjahresniveau um 51,6 Prozent. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn lag bei 58,0 Millionen Euro, nachdem das Modeunternehmen in den ersten sechs Monaten 2020 einen Verlust von 34,0 Millionen US-Dollar verkraften musste.
Erstmals traute sich Steve Madden auch Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr zu. Gerechnet wird demnach mit einem Umsatzwachstum um 43 bis 47 Prozent im Vergleich zu 2020. Das Unternehmen peilt zudem einen verwässerten Gewinn pro Aktie im Bereich von 1,90 bis 2,00 US-Dollar an. Im Vorjahr hatte es einen Verlust von 0,23 US-Dollar pro Aktie ausgewiesen.