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Credo
Credo kommt aus dem Lateinischen und heisst schlicht und ergreifend "ich glaube". Daraus abgeleitet gibt es auch ein Hauptwort, Credo, das den Inhalt dieses Glaubens umschreibt.
Mein Credo heisst also, meine Ueberzeugung, mein Glaube, meine Weltanschauung.
Jeder hat ein Credo!
Die Frage, OB jemand ein Credo hat, ist praktisch sinnlos. Die Frage ist, WAS wir glauben, woraus unsere Weltanschauung besteht. Jeder glaubt an "Etwas", was immer das ist. Man kann natürlich auch an "Nichts" glauben, auch das ist ein Credo!
Hier noch ein Osterwitz, den ich in der Predigt in Ascona hörte: Josef von Arimathia, der Jesus sein Familiengrab zur Verfügung gestellt hatte, kommt nach Hause zu seiner Frau. Diese ist entsetzt, dass dieses Grab jetzt nicht mehr zur Verfügung steht. Josef beruhigt sie: "Es ist ja nur für ein Wochenende".
Gerhard Pfister, Präsident der CVP ist nur ein halber Christ. Nach seiner eigenen Einschätzung steht seine Gläubigkeit auf einer Skala von 1 bis 10 bei 5. Nur keine halbe Sachen.....
Die übliche Unterscheidung der Menschheit in "Gläubige" und "Ungläubige" greift zu kurz. Jeder glaubt etwas, fragt sich nur was! Die Erfahrung zeigt, dass viele Menschen sich diesbezüglich kaum Gedanken machen. Sie haben zwar ein Credo, aber sie sind sich über den Inhalt nicht bewusst. Aber, wie gesagt, es gibt niemanden, der sich nicht von Leitlinien, einer Philosophie, Weltanschauung oder einem Glaubensinhalt leiten lässt.
Um das eigene Credo etwas klarer zu machen, gibt es ein paar grundlegende Fragen:
Woher komme ich, wohin gehe ich?
Wie ist das Leben, das Universum entstanden?
Was ist der Sinn in meinem Leben?
Was kommt nach dem Tod?
Wer an den Storch glaubt!
Ein Zitat einer Patientin passt hierher: "Ich glaube nicht, dass es keinen Gott gibt"
Einige Beobachtungen aus dem Alltag:
Der das Ohr geschaffen hat, sollte der nicht hören?
Augustinus: "Mein Herz ist unruhig in mir, bis es ruht in dir"
Die Tauben macht er hörend!
Markus 7.37
Dieses Haus wurde offenbar auf Sand gebaut...
Auge um Auge, Zahn um Zahn...