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Zukunft des Wassers in Südafrika
Donnerstag, 11. Oktober 2007 | 10:50 Uhr
Donnerstag, 11. Oktober 2007 | 10:50 Uhr
Referent
Organisation
Sie betrachten das Wassermanagement in Südafrika mit einem Blick zurück, während sie in die Zukunft schauen. Südafrika hat zwei grössere Flüsse und einen einzigen natürlichen See. Nasszonen wurden weitgehend trockengelegt, unter anderem für den Zuckerrohranbau. Regen fällt vor allem im Osten. Rohstoffe und Industrien befinden sich vor allem im Norden, Landwirtschaft im Süden. 75 % des Wassers wird für Bewässerung verwendet, unter anderem werden Trauben für den Export kultiviert. Die Urbevölkerung war weitgehend nomadisierend. Für die Einwanderer war Landbesitz mit Wasserrechten verbunden. Heute haben 6 % (1994: 35%) der Bevölkerung keinen Zugang zu Wasserdienstleistungen, 30 % (1994: 65 %) fehlt der Zugang zu einem Abwassersystem. Nach dem Gesetz ist die Trinkwasserversorgung garantiert, aber Wasser kann knapp oder ungleich verteilt sein. Die Bevölkerung von 48 Millionen wächst nur noch schwach, aber Verstädterung und Klimawandel stellen Herausforderungen. Bis ins Jahr 2050 wird Temperatur um 1 bis 40 C zunehmen, der Regenfall wird um 5 bis 10 % abnehmen. Die Referentinnen empfehlen bessere Verwendung des vorhandenen Wassers: Management und Zuteilung sind zu verbessern. Alternative Ressourcen wie Entsalzung sind in Erwägung zu ziehen. Der Schwerpunkt ist auf „informelle Sidlungen“ zu legen, in denen 7.2 Millionen Leute leben, Trinkwasserversorgung und Abwasser muss für sie bereitgestellt werden. Sie leiden an Krankheiten wie Cholera und Malaria. Nachhaltiges Design wie „Play Waterpumps“ und neue Technologien wie „Waterless Composting Toilets“ sind neue Wege.
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