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Das Video eines Schwarzbären, der das Geburtstagsessen eines mexikanischen Jungen ruiniert, zieht auf Social Media aktuell weite Kreise. Silvia Macías wollte mit einer Freundin am 25. September den 15. Geburtstag ihres Sohnes Santiago feiern. Dazu fuhren sie in den «Chipinque Park», etwas ausserhalb der Stadt Monterrey im Nordosten Mexikos, um dort zu picknicken. Dort tauchte dann der haarige, ungebetene Gast auf, der alles ruinieren sollte:
Schwarzbären sind in Nord- und Mittelamerika nicht selten. Schätzungen zufolge gibt es rund 600'000 davon und es ist bekannt, dass auch im «Chipinque Park» Exemplare beheimatet sind. Das war auch Silvia Macías und ihrer Freundin Angela Chapa, die das Video aufgenommen hat, klar. Normalerweise kämen die Tiere aber eher in der Dämmerung und nicht mittags heraus.
Trotzdem hatten die beiden eine Strategie ausgearbeitet, wie sie im Falle einer Bären-Begegnung vorgehen würden. Denn: Sohn Santiago hat das Downsyndrom und ausserdem panische Angst vor Tieren. «Nur schon Katzen und Hunde jagen ihm grosse Angst ein», erzählte sie in einem Interview mit Associated Press nach dem Vorfall. Deshalb habe sie ihm die Augen zugehalten. Sie habe nicht gewollt, dass er beginne zu schreien und den Bären dadurch aggressiv mache.
Also habe sie ihm gesagt, dass sie ein Spiel spielen würden, indem sie ihm die Augen verdecken würde und sie beide so tun würden, als seien sie Statuen. Und tatsächlich kam es dann dazu, dass sie dieses «Spiel» spielen mussten.
Die Freundin Angela konnte die bange Situation schliesslich entschärfen, indem sie eine noch unangetastete Enchilada wegwarf. Der Bär folgte dieser und so konnten sich Silvia und Santiago langsam und behutsam vom Tisch entfernen. Der Bär ging schliesslich, nachdem er alles verspeist hatte. Silvia sagte im Interview, sie fühle sich nicht wie eine Heldin. Mehr wie eine Mutter, die ihr (Bären-)Junges beschützt habe. Und auch für Santiago ging der Tag noch gut aus – er bekam schliesslich doch noch einen feinen Zmittag. (lzo)
Am Wochenende brachte der Sturm «Kathleen» starke Winde über Grossbritannien und Irland – manche Böen sollen mit bis zu 145 Kilometer pro Stunde über die Inseln gefegt sein. Das führte dazu, dass allein am Samstag rund 140 Flüge in Grossbritannien gecancelt wurden.