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Fussball In so manchen Augen ist er der beste Spieler, den der FC Freiburg je hervorgebracht hat: Edmond «Bégotz» de Weck (1901-1977). Mit Abbé Freeley hatte der Verteidiger einen Fürsprecher, der ihn förderte. So sprach Trainer Freeley seinem Schützling das Vertrauen aus und integrierte de Weck sogleich in die erste Mannschaft von Stella, welche in der nationalen Serie A, der heutigen Super League, spielte. Edmond de Weck bestach durch seine Ballsicherheit und Technik. Aber auch in der Offensive hatte der Freiburger so einiges zu bieten. Auf Anordnung von Freeley – «Bégotz, un effort» – überzeugte de Weck mit unwiderstehlichen Flügelläufen und präzisen Flanken.
Meister und Cup-Sieger
Ein weiteres Markenzeichen von Edmond de Weck war sein weisses Stirnband, welches er auf dem Terrain stets trug. Dieses begleitete in auch nach St. Gallen und zu den Grasshoppers, mit welchen er 1927 Cup-Sieger und Meister wurde. Zudem wurde der grossgewachsene Verteidiger achtmal für die Nationalmannschaft aufgeboten.
Die Karriere von Edmond de Weck als Spieler war aus beruflichen Gründen (er war lange Jahre Direktor der Sparkasse Freiburg) relativ kurz.
Aber als der FC Freiburg 1934 katastrophal in die Serie-A-Meisterschaft gestartet war, kam «Bégotz» seinem Stammverein zu Hilfe. Er leitete die Geschicke der Mannschaft aber unter der Bedingung, dass er dafür nicht finanziell entschädigt würde. Die Verteidiger-Legende weckte die Leidenschaft im Team und schaffte in extremis noch den Ligaerhalt. fs