Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03267.jsonl.gz/835

Der Saison-Einstieg ist Petra bestens geglückt.
Von: Christoph Widmer
Nach einem optimalen und verletzungsfreien Wintertraining konnte Petra ihre Saisonvorbereitung mit dem Wunschszenario krönen.
Bereits in den ersten Vorbereitungswettkämpfen pulverisierte Petra Ihre Bestzeiten über 100m, 200m, 300m, 400m flach und 300m Hürden. Ein guter Einstieg über 400m Hürden war deshalb eigentlich schon zu erwarten. Was sie aber am Pfingstmontag auf der Schützenmatte in Basel in ihrem ersten 400m Hürdenrennen der Saison 2017 bot, war einsame Spitzenklasse. Die äusseren Bedingungen waren nahezu perfekt für ein Langhürdenrennen. Kein Wind und eine kanadische Läuferin auf der Bahn 6, die den Schnellzug auf den ersten 200m startete. Petra ging das Tempo mit, konnte auf den letzten drei Abschnitten einen sehr rhythmischen 17-er Abschnitt durchlaufen und erzielte mit 55.12“ die drittbeste je von einer Schweizerin gelaufenen Zeit über 400m Hürden. Nur die Rekordhalterin aus Lausanne, Anita Protti, lief im August 1991 an der WM in Tokyo schneller und ihre aktuelle Konkurrentin ebenfalls, aus der Romandie, Lea Sprunger, lief letztes Jahr mit 54.92“ die zweitbeste Zeit. Was dieser Klasselauf von Petra wert ist, zeigen drei Tatsachen: Der Bronezlauf von Lea Sprunger letztes Jahr in Amsterdam war 55.42“ schnell, aktuell ist Petra No. 3 Europas und für die Finalqualifikation an den Olympischen Spielen in Rio mussten 54.99“ gelaufen werden. Der nächste 400m Hürdenlauf von Petra ist am 10. Juni in Genf, wenn sie auf die vierplatzierte der europäischen Bestenliste treffen wird….Lea Sprunger.
— Swiss Athletics (@SwissAthletics) 5. Juni 2017