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Der Damhirsch (dama dama) gehört zur Ordnung der Paarhufer und zeichnet sich durch sein typisch gepunktetes Sommerfell aus. Im Winter ist das Fell dichter und weist eine dunkelbraune Färbung auf.
Der Damhirsch ist deutlich kleiner als der Rothirsch, jedoch etwas grösser als das Reh.
Charakteristisch für das männliche Tier ist sein grosses Schaufelgeweih, das jeweils im April abgeworfen wird. Bereits fünf Monate später (ca. Ende August) ist das Geweih wieder bis auf seine volle Grösse nachgewachsen. Der Bast, welcher während dem Wachstum für die nötige Durchblutung sorgt, wird dann abgefegt. Nun ist alles bereit für die bevorstehende Brunftzeit im Oktober.
Nach der Eiszeit kam der Damhirsch nur noch in Kleinasien vor und verbreitete sich später wieder in allen Ländern des Mittelmeers.
Die Römer brachten ihn dann in das nördliche Westeuropa, wo er überwiegend in fürstlichen Gattern gehalten und später freigelassen wurde.
In der Schweiz kommt der Damhirsch in freier Wildbahn nicht vor.
Die Hauptbrunft der Damhirsche dauert von ca. Mitte Oktober bis Mitte November. Nach einer Trächtigkeit von rund 240 Tagen werden ab Mitte Juni die Jungtiere (Kälber) geboren. Anders als bei unserem heimischen Reh, haben Damhirschkühe in der Regel nur ein Jungtier pro Saison.
Damit beginnt eines unserer Highlights im Jahreszyklus der Hirsche:
das Suchen und Markieren der Jungtiere in der Weide.
Damhirsche sind Wiederkäuer und besitzen vier Mägen, in denen die Nahrung biologisch (Pansen-, Netz- und Blättermagen) und chemisch (Labmagen) verdaut wird. Sie ernähren sich vorwiegend von Gräsern, Knospen, Früchten, sowie Blättern und Rinde von Bäumen und Sträuchern.