Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03654.jsonl.gz/2844

MRI des Gehirns
Die MRI-Untersuchung des Gehirns erfolgt in Rückenlage. Mit einer speziellen Spule, der sogenannten Schädelspule, wird die Untersuchung durchgeführt. Die Spule enthält mehre Antennen, um das Echo des Radiofrequenzimpulses zu empfangen. Da die für die Untersuchung nötigen Antennen relativ nahe um den Kopf plaziert werden müssen, kommen optische Prismen zum Einsatz, damit man ohne den Kopf bewegen zu müssen aus dem MRI herausschauen kann. Wir empfehlen jedoch, die Augen zu schliessen und ruhig und entspannt zu liegen.
Meistens ist für eine Untersuchung des Gehirns eine intravenöse Kontrastmittelgabe nötig. Wir verwenden dafür fast ausschliesslich Dotarem von der Firma Guerbet AG. Dabei handelt es sich um eine hochstabile Lösung mit Gadolinium-Chelaten. Wichtig ist das Kontrastmittel zur Bestimmung des Stadiums eines Hirninfarktes (sog. Hirnschlag), zur Darstellung von Hirntumoren und zur Darstellung entzündlicher Hirnveränderungen.
Es ist mit dem MRI möglich, ohne Kontrastmittel 3D-Bilder der Hirnarterien und -venen zu machen. Trotzdem muss die sogenannte MR-Angiographie (MR-Gefässdarstellung) oft mit Kontrastmittel durchgeführt werden, um durch Flussphänomene vorgetäuschte Befunde eindeutig als solche zu diagnostizieren.