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Trinkwasser- und Hygieneförderung in der ländlichen Gemeinde Oulampane (Senegal) – Ausbau des Marougoune-Aquädukts, Phase IV
Hauptziel ist die nachhaltige Bereitstellung von Trinkwasser in ausreichender Menge und guter Qualität, um die Lebens- und Hygienebedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Auch Kindersterblichkeit und Magen-Darm-Erkrankungen sollen verringert werden, die auf verschmutztes Wasser zurückzuführen sind. Das Projekt zielt auch darauf ab, die Armut zu verringern, indem die Frauen in die Lage versetzt werden, sich verstärkt landwirtschaftlichen Tätigkeiten zu widmen und keine unnötige Zeit mit der Suche und dem Transport von Wasser verschwenden müssen. Zudem soll die Landflucht und Abwanderung verhindert werden.
Die Casamance, eine ländliche Region im Süden Senegals, hat den schlechtesten Zugang zu Trinkwasser im ganzen Land. In den letzten zehn Jahren wurden umfangreiche Massnahmen ergriffen, um die Situation im Rahmen des PEPAM-Projekts (Programme d’Eau Potable et d’Assainissement du Millénaire) zu verbessern, das von der senegalesischen Regierung und mehreren internationalen NROs stark unterstützt wird. Leider kommt das Departement Bignona, das Hauptbetätigungsfeld der CEU, nicht Teil diese Programms. Der schwierige Zugang zu Trinkwasserquellen führt insbesondere zu Gesundheitsproblemen, Unterernährung (auch aufgrund schlechter Ernten) und von Krankheiten. Ein Phänomen, das sich in den letzten Jahren durch die fortschreitende Versalzung des Wassers sowie der fortschreitenden Verarmung des Landes, die die Landflucht begünstigt hat,verschärft hat. Kommt hinzu dass die Region politisch nicht stabil ist und auch dass seit 40 Jahren ein Konflikt zwischen den Unabhängigkeitsbefürwortern der Casamance und den Regierungstruppen schwelt.
Projektziele und Auswirkungen
Sicherstellung des Zugangs zu Trinkwasser für alle an das Netz angeschlossenen Haushalte;
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Verringerung der mit dem Konsum von ungesundem Wasser zusammenhängenden Krankheiten durch die Aufrechterhaltung verbesserter hygienischer Bedingungen für die Bevölkerung, insbesondere für Kinder (Rückgang der Durchfallerkrankungen um 77 %)
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strenge und transparente Verwaltung der Wasserverteilung und der Installationsarbeiten
Die Arbeiten und Aktivitäten werden von der CEU-Managerin im Senegal, Sana Thioune, überwacht und kontrolliert. Auch nach Abschluss der Arbeiten wird es eine kontinuierliche Überwachung geben, wie dies derzeit für den bereits gebauten Teil der Wasserleitung der Fall ist.
Projektdetails
Anzahl Begünstigte Trinkwasser: 824 Personen
Anzahl Begünstigte Sanitäre Anlagen: 4300 Personen
Projektdauer: 05.2024 – 12.2025
Organisation: Associazione Cooperazione Essere Umani (CEU)
Weitere(r) Projektpartner: GIE YULEY, Ziguinchor, l’Office des Forages Ruraux –OFOR , comité des sages Dörfer von Djabir Manjack, Djipakoum, Goungoulou et Diacoper.
Beantragte Mittel via SES: 115’655 CHF
Empfehlung durch Aguasan:
Es wird empfohlen, das Projekt zu unterstützen, das aufgrund seiner Merkmale eine Besonderheit in dem Kontext darstellt, in dem
in dem es stattfindet. Die getroffenen technischen Entscheidungen sind eine Herausforderung, aber auch eine grosse Chance in vielerlei Hinsicht.
Die grosse Erfahrung der Schweizer Organisation und des lokalen Partners bietet die Gewähr für eine sorgfältige und
professionelle Projektleitung.