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Gebäudetyp
Ersatzneubau
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Bauherrschaft
Seewarte AG
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Landschaftsarchitektur
Antón Landschaft GmbH
Eine ambivalente städtebauliche Situation als Ausgangslage für ein narratives, sich dem Quartier verpflichtendes Gebäude
Die charakteristischen Merkmale der Bebauung des Seefeldquartiers zeichnen sich durch eine strassenbegleitende, mehrheitlich geschlossene Bauweise von hoher Dichte des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit räumlich klar gefassten Strassenräumen und Innenhöfen unterschiedlichster Prägung aus.
Gleichzeitig herrschen vorwiegend Strassenfassaden mit repräsentativem Charakter vor. Der aus der Sackgassensituation der Hallenstrasse resultierenden Uneindeutigkeit der zu beplanenden Eckparzelle begegnen wir mit einem narrativen Gebäude, welches winkelartig die städtebauliche Ecksituation artikuliert, die Strassenräume klar fasst und dennoch eine Hierarchie zur Dufourstrasse sucht: Ausgehend von typischen Gestaltungselementen des Quartiers aus der Gründerzeit wird mit markanten Eckrisaliten eine plastische Überhöhung und Akzentuierung des Hauptvolumens formuliert, welche einen eindeutigen stärkenden, repräsentativen Bezug zur Dufourstrasse sucht. Der Materialwechsel im Dachgeschoss stärkt seinerseits diese Hierarchisierung analog zum historischen Vorbild an der Bellerivestrasse indem die dunkle Farbigkeit dieses Geschoss in seiner Wirkung zurücktreten lässt und somit die Eckackzentuierung gleichfalls betont. Ebenso wird mit der volumetrischen Abtreppung entlang der Hallenstrasse eine Differenzierung entsprechend der Bedeutung und der baulichen Körnigkeit dieses Strassenraums ausgedrückt. In formaler Analogie dazu wird mit einer rückwärtigen Staffelung des Hauptvolumens der Massstäblichkeit des Hofs entsprochen und eine skulpturale Gesamtfigur gesucht.