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Was ist die Handchirurgie?
In der Handchirurgie werden alle Erkrankungen der Hand und der Unterarme behandelt.
Welche Patientinnen und Patienten kommen in die Handchirurgie?
In die Handchirurgie kommen Patienten mit unterschiedlichen Beschwerden der Hand. Im mittleren Alter ist das Karpaltunnelsyndrom am häufigsten. Ältere Patienten leiden an entzündliche Krankheiten (Rheuma), Arthrosen oder Kontrakturen der Finger. Jüngere Patienten haben oftmals Überbelastungen oder sind verletzt. Kinder werden meist wegen Fehlbildungen behandelt.
Welche Symptome haben Patientinnen und Patienten in der Handchirurgie?
Bei Nervenschäden kribbelt es in den Fingern oder das Gefühl ist verändert. Schmerzen und geschwächte Muskeln stören bereits bei einfachen Handlungen im Alltag. Bei schweren Schäden sind die Finger gelähmt.
Welche Behandlungen sind in der Handchirurgie möglich?
Manchmal genügt bereits die Schonung der Hand oder das Setzen von Spritzen mit entzündungshemmenden Mitteln. Die enge Zusammenarbeit mit der Ergotherapie ist ein Eckpfeiler der Behandlung.
Wenn nötig, werden folgende Operationen durchgeführt:
- Operation bei Nervenkompressionssyndrome (z. B. Karpaltunnelsyndrom)
- Operation bei weichem Überbein (Ganglion)
- Operation von Fehlbildungen (z. B. verwachsene Finger)
- Gelenksprothesen bei Arthrosen (z. B. des Daumensattelgelenks)
- Operation von Kontrakturen
- Rekonstruktion von Nervenschäden
- Reparatur von Sehnen
- Unfallchirurgie der Hand
- Narbenkorrekturen (beispielsweise Verbrennungen)
Risiken: Wie bei allen Operationen können Entzündung, Blutungen, Wundheilungsstörungen oder Nervenverletzungen auftreten.
Vorbereitung für eine Behandlung in der Handchirurgie?
Viele Operationen in der Handchirurgie werden ambulant durchgeführt. Bei grösseren Eingriffen kommen die Patienten für die Voruntersuchungen einen Tag früher in die Klinik.
Postoperative Betreuung in der Handchirurgie
Gelegentlich ist der Arm nach einer Operation in einem Gips, einer Schiene oder einem Kompressionsverband stabilisiert. Die Wunde bleibt ruhig und kann verheilen. In der Nachbehandlung und der folgenden Ergotherapie lernen die Patienten, die Hände wieder richtig zu bewegen.
Warum sollten Sie sich für die Handchirurgie bei Swiss Medical Network entscheiden?
Da die Nerven, Sehnen und Gelenke der Hand sehr fein sind, ist Präzision und Geschick wichtig. Die Handchirurgen des Swiss Medical Networks sind absolute Experten auf ihrem Gebiet. Dank Mikrochirurgie kann im Millimeterbereich (und sogar darunter) operiert werden.
FAQ
Was ist ein Karpaltunnelsyndrom?
Beim Karpaltunnelsyndrom drücken Strukturen im Handgelenk auf den Mittelhandnerv. Der Patient verspürt ein Kribbeln, Gefühlsstörungen oder einen Kraftverlust in den Händen. In der Nacht wacht er mit Schmerzen oder Sensibilitätsstörungen auf. Das Karpaltunnelsyndrom ist die häufigste Operation in der Handchirurgie.
Wie läuft ein Besuch in der Handchirurgie ab?
Am Anfang stehen das Gespräch und die körperliche Untersuchung im Vordergrund. Die Darstellung der Hand mit bildgebenden Verfahren wie Röntgen, MRT oder einer Computertomographie ist oftmals nötig. Die Befunde legt der Arzt in der Sprechstunde dar und legt die weiteren Massnahmen fest.
Muss in der Handchirurgie immer operiert werden?
Nicht jede Erkrankung der Hand benötigt eine Operation. Oftmals helfen bereits Ergotherapie, eine Schiene oder Medikamente.
Welche Risiken gibt es bei einer Operation an der Hand?
Die Ärzte in der Handchirurgie sind Experten in ihrem Gebiet. Wie bei jeder Operation kann aber eine Infektion, eine Blutung oder eine schlechte Heilung der Wunde auftreten.