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Als „Patches“ werden kleine Softwareupdates bezeichnet, die ein oder mehrere Probleme einer Anwendung beheben. Typischerweise werden Patches von Herstellern oder Programmierern zur Verfügung gestellt, um eine Unschönheit oder einen Fehler einer Anwendung zu beheben. Patches werden jeweils zeitnah zu aufgetretenen Problemen erstellt. Das Einspielen oder Aktivieren eines Patches geschieht meistens im laufenden Betrieb und ohne eigentliche Wahrnehmung durch die Anwender. Patches betreffen meistens nur einen Teil einer gesamten Anwendung, also z.B. nur die Datenbank oder nur das Frontend einer Webanwendung.
Beinhaltet ein Patch auch neue Funktionen oder z.B. eine Anpassung eines Layouts, spricht man von Updates. Ein Update bedingt meistens auch einen Unterbruch für dessen Einspielung. Das Einspielen eines Updates bedingt unter Umständen auch Anpassungen an mehreren Stellen, so z.B. die Erweiterung einer Tabelle in einer Datenbank oder eine neue Benutzeroberfläche.
Ein Upgrade wiederum bringt neben neuen Funktionen auch Anpassungen an der Middleware, der Hardware oder einen Ausbau der Verfügbarkeit einer Anwendung mit sich. In den Vordergrund rücken dabei die Fallback-Prozeduren, d.h. es muss während oder nach einem Upgrade immer auch möglich sein, wieder zur vorhergehenden Version zurückzukehren. Im Gegensatz zu Patches und Updates bedingen Upgrades eine detaillierte Planung und werden den Anwendern vorgängig angekündigt.
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