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Laut einem Bericht von Reuters will Mubadala seine Privatbank Falcon in Zürich verkaufen. Im Bericht bezieht sich die Nachrichtenagentur dabei auf fünf verschiedene Quellen. Den Angaben zufolge wurden bereits Gespräche mit der Luxemburger Banque Havilland aufgenommen. Allerdings habe diese nach einer Due-Diligence-Prüfung der Bank kein Interesse mehr gezeigt. Bisher wurde laut Reuters auch von anderen potenzialen Käufern kein Angebot für die Bank gemacht.
Der Grund dafür dürften laut dem Artikel die noch immer andauernden Ermittlungen der Bundesanwaltschaft im Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB sein, in den auch Falcon verwickelt war. Diesbezüglich wurde Falcon bereits von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) sanktioniert. Ausserdem wurde ihr in Singapur die Lizenz entzogen. Laut den Quellen von Reuters habe Havilland aufgrund der Reputationsschäden einen tieferen Preis gefordert, worauf Mubadala aber nicht eingegangen sei.
Falcon hat in letzter Zeit mehrere Massnahmen unternommen, um eine führende Rolle im Bereich Fintech einzunehmen. So hat die Bank 2017 etwa als die erste Bank in der Schweiz den Kauf und die Verwaltung von Bitcoins angeboten. ssp
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