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impressum hat die Weko betreffend dreier Punkte angerufen: erstens soll die Weko feststellen, in welchen Regionen der Schweiz Tamedia über eine marktbeherrschende Stellung verfügt. Zweitens soll die Weko prüfen, ob die Konzentrationsprozesse bei Tamedia wirtschaftlich oder sozial schädliche Auswirkungen zur Folge haben, welche ihrerseits gegen das Kartellgesetz verstossen. Drittens schliesslich hat impressum als vorsorgliche Massnahme gefordert, dass Tamedia anzuweisen sei, die Reorganisationsmassnahmen bis zum Abschluss der Weko-Untersuchung auszusetzen.
Zwei Mitglieder von impressum waren von den Entlassungen beim Le Matin betroffen. Obwohl über den Inhalt Stillschweigen vereinbart wurde, kann trotzdem gesagt werden, dass unsere beiden Mitglieder mit den dank der Intervention von impressum erzielten Vereinbarungen sehr zufrieden waren.
In der Romandie haben die « Coordination des rédactions» und impressum die Sozialpartnerschaft mit Tamedia aktiviert, um sowohl die Modalitäten der Restrukturierung als auch prinzipielle Fragen wie ein Einfrieren sämtlicher Entlassungen bis 2020 zu diskutieren.
Diese Partnerschaft hat sich bereits als fruchtbar erwiesen. Denn ursprünglich hatte die Direktion der Tamedia Publications romande beschlossen, die neue Einheit Editorial Services in die Tamedia AG zu integrieren, was bedeutet hätte, dass die Fotografen, die Bildredakteure und die Layouter aus dem Anwendungsbereich des Gesamtarbeitsvertrags und der internen Vereinbarung betreffend die Lohnminima herausgefallen wären. Nach den heftigen Reaktionen der Redaktion, der PeKo und der «Coordination des rédactions» zusammen mit impressum wurden die Editorial Services schliesslich in die Tamedia Publications romande integriert, wie es die Direktion am 17. November 2017 ursprünglich angekündigt hatte. Somit verbleiben die Fotografen, die Bildredakteure und die Layouter weiterhin im Anwendungsbereich des Gesamtarbeitsvertrags.