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Vize-Syndic Roland Aeby sagte bei der Vorstellung des neuen Abwasserreglements der Gemeinde Misery-Courtion am Montagabend: «Die neuen Tarife müssen vollumfänglich die Kosten der Gemeinde decken. Es wird dabei das Verursacherprinzip angewendet.» Der Gemeinderat hat die neuen Tarife im Oktober festgelegt. Die Gemeindeversammlung erteilte ihm am Montag zudem die Kompetenz, Landverkäufe in Cournillens und in Misery zu einem Mindestpreis von 150 Franken pro Quadratmeter zu tätigen.
Das Budget der Laufenden Rechnung 2016 schliesst mit einem Aufwand von 7,02 Millionen und einem Ertrag von 7,09 Millionen Franken ab. Es resultiert ein Ertragsüberschuss von rund 70 000 Franken. Die budgetierten Investitionen 2016 kosten die Gemeinde netto 4,9 Millionen Franken.
Klar genehmigt wurden auch die einzelnen Investitionposten. Für 80 000 Franken wird die Wasserleitung zwischen Cournillens und Miséry ersetzt. In der Gewerbezone La Prairie in Cournillens werden für 480 000 Franken Wasserleitungen und Anschlüsse erneuert sowie Fassungen für Ab- und Schmutzwasser eingebaut. Ein neues Werkhof-Fahrzeug kostet 180 000 Franken. Im Friedhof entstehen ein Kolumbarium und ein Gemeinschaftsgrab für 75 000 Franken. Im Gebäude des früheren Kindergartens in Cormérod wird eine Wohnung für 200 000 Franken eingebaut. Die Kosten für die Renovation der Kapelle in Courtion betragen 100 000 Franken. 46 000 Franken kostet die neue LED-Beleuchtung an der Kantonsstrasse in Misery. Der Bau von Waldwegen zieht Bruttokosten von 400 000 Franken nach sich. Für 165 000 Franken werden auf der Gemeindeverwaltung neue Räume geschaffen.
Zudem erfuhr die Versammlung, dass die ausserschulische Betreuung neu in der früheren Auberge de Courtion angeboten wird. Die Umbaukosten betragen 90 000 Franken. Heute werden in der Gemeinde rund 940 Kinder betreut. tb