Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/65942

<h2>SubmittedText<h2><p>In der Ausgabe vom 28. Januar 2005 der "NZZ" erhob der ehemalige Unterstabschef Planung der Armee, Divisionär a.D. Paul Müller, massivste Vorwürfe gegen das VBS betreffend die Planung und Umsetzung der "Armee XXI". Seine Kritik richtete sich gegen die mangelnde Umsetzungstreue des Armeeleitbildes und dagegen, dass von der publizierten Zielsetzung der Schaffung einer "Hightech"-Armee abgewichen worden sei, künftig nur noch eine Kampfbrigade für den Kampf der verbundenen Waffen ausgebildet werden solle und eine davon weitgehend unabhängige Einsatzarmee für subsidiäre Aufgaben geschaffen werde.</p><p>Ferner wird kritisiert, eine Ausbildung, wie sie für die Verteidigungskompetenz notwendig wäre, könne mit den geplanten Kräften wohl kaum mehr sichergestellt werden. Die Miliz werde marginalisiert. Der Begriff "Aufwuchs" diene der Rechtfertigung für den Abbau der Verteidigungsfähigkeit usw.</p><p>Innert Monatsfrist war keine Reaktion des VBS in der "NZZ" zu lesen.</p><p>- Ist davon auszugehen, dass das VBS die Kritik anerkennt?</p><p>Die Öffentlichkeit ist zunehmend verunsichert und erwartet auch in diesem Falle eine adäquate Stellungnahme des VBS, geht es bei den aufgeworfenen Fragen doch um Essentialia des Grundbedürfnisses Sicherheit.</p><p>- Wann ist eine Stellungnahme des VBS zu erwarten?</p>