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(Die Heilige Messe)
ein Beitrag von Saskia Hofmann (19 Jahre) und Raphael Seidl (20 Jahre)
Der Begriff Segen, welcher im lateinischen benedictio heißt, setzt sich aus den Worten bene (gut) und dicere (sagen) zusammen. Das heißt, jemandem etwas Gutes von Gott her sagen.
Bevor der Priester den Segen spendet, spricht er leise das Placeat tibi, sancta Trinitas. Während dieses Gebetes ist er zum Altar gerichtet.
Danach wendet er sich zum Volk und macht mit der rechten Hand ein Kreuzzeichen über die Gläubigen. Der Priester kann den Segen auch mit einem Kreuz, einer Reliquie oder durch das Lesen des Evangeliums (Schlussevangelium) erteilen.
Diese Geste soll verdeutlichen, dass aller Segen von oben kommt.
Da das hl. Kreuz die Quelle und das Zeichen allen Segens ist, soll man als Christ auch im Alltag immer mit dem Kreuz verbunden sein.
Die Segensformel lautet: „Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Hl. Geist“.
Der gesamte Ritus des Schlusssegens ist eine Nachahmung des Segens Jesu an seine Jünger. Diesen spendete er ihnen bei seiner Himmelfahrt auf dem Ölberg.
„Dann führte er sie bis vor Bethanien hinaus, erhob seine Hände und segnete sie. Es geschah aber, während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde empor getragen zum Himmel. Sie aber fielen anbetend vor ihm nieder und kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück.“ (Lk 24, 50-53)
Es ist angebracht, dass man sich während des Segens niederkniet, da Gott selbst durch die Hand des Priesters uns segnet.
Die Himmelfahrt Jesu soll auch erinnern an die Wiederkunft Christi am Jüngsten Tag.