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Kohlmottenschildlaus
Die ca. 1,5 mm große Kohlmottenschildlaus (Aleyrodes proletella), auch Weißen Fliege genannt, ist ein regelmäßig auftretender Schädling an Kohlpflanzen. Anders als ihre Verwandte, die Gewächshaus-Weiße-Fliege, tritt sie hauptsächlich im Freiland auf und überwintert hier auch als geflügeltes Insekt. So kann man die weißen Tiere im Frühjahr z.B. an überständigem Grün- und Rosenkohl aber auch an Unkräutern wie Hirtentäschel oder Gänsedistel finden.
Die erwachsenen Tiere legen ihre Eier bevorzugt auf die Blattunterseiten. Die Larven saugen Pflanzensaft und scheiden, wie auch Blatt- und Schildläuse, große Mengen Honigtau aus, auf denen sich schnell Rußtaupilze ansiedeln.
Im Laufe des Jahres können bis zu 5 Generationen gebildet werden. Vor allem in warmen Sommern vermehren sich die Schädling massiv.
In erster Linie werden Grün-, Rosen-, Blumenkohl und Brokkoli durch die Honig- und Rußtaubeläge geschädigt.
Kohlmottenschildlaus bekämpfen
Zur Bekämpfung können zugelassene Präparate eingesetzt werden. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung sind wiederholte Behandlungen, die bei beginnendem Befall einsetzen sollten.
Kulturschutznetze können die Tiere leider nicht in ausreichendem Maß abhalten.