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US-Präsident Donald Trump hat den Besuch der Philadelphia Eagles abgesagt. Der Mitteilung zufolge ist der Grund für die Absage, dass viele Eagles-Spieler die Teilnahme an der für Dienstag geplanten Veranstaltung verweigerten und nur eine kleine Delegation im Weissen Haus erschienen wäre, so Trump via Twitter.
Während des Abspielens der Nationalhymne im Umkleideraum zu bleiben ist ebenso respektlos unserem Land gegenüber wie das Knien (während der Hymne). Tut mir leid.
Dass ein Grossteil der Eagles-Spieler den Besuch in Washington ablehnen würde, war keine grosse Überraschung.
Trump hatte sich mit seinen Aussagen gegenüber NFL-Spielern, die beim Abspielen der Nationalhymne an der Seitenlinie knien, keine Freunde gemacht.
Kaepernick gebrandmarkt
Trumps Entscheid wirft ein neuerliches Schlaglicht auf eine Protestaktion, die eine hitzige gesellschaftliche Debatte in den USA entfacht hat. Den Anfang machte im Sommer 2016 Colin Kaepernick, der damalige Quarterback der San Francisco 49ers.
Er begann, aus Protest gegen Polizeigewalt gegen Schwarze am Spielfeldrand still zu knien, während die Nationalhymne erklang. Seit sein Vertrag bei den 49ers ausgelaufen ist, hat er keinen neuen Verein gefunden.