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Die Schweizer Behörden online
In der Schweiz liegt das ordentliche Rentenalter für Männer bei 65 Jahren, für Frauen bei 64 Jahren.
Sie können den Bezug der Altersrente der ersten Säule um ein oder zwei ganze Jahre vorziehen. Bei einem Vorbezug von einem Jahr wird Ihre Rente für die gesamte Dauer des Rentenbezugs um 6,8 Prozent gekürzt, bei einem Vorbezug von 2 Jahren um 13,6 Prozent. Die Modalitäten und Voraussetzungen des Vorbezugs können Sie dem AHV-Merkblatt «Flexibles Rentenalter» entnehmen (vgl. Link).
Die Rente der zweiten Säule können Sie nur vorbeziehen, wenn das Reglement Ihrer Pensionskasse dies ausdrücklich vorsieht; die Voraussetzungen dazu sind im Reglement festgelegt. Das Mindestalter für den Vorbezug dieser Rente beträgt 58 Jahre. Bis zum Eintritt des ordentlichen Rentenalters erhalten Sie nur die Rente der beruflichen Vorsorge (2. Säule). Erkundigen Sie sich bei Ihrer Pensionskasse, ob im Reglement eine Zusatzrente, die sog. Überbrückungsrente, vorgesehen ist oder nicht. Manchmal wird diese Überbrückungsrente vom Arbeitgeber übernommen; wenn nicht, müssen Sie sie selbst bezahlen.
Bei einem Rentenvorbezug wird sowohl die AHV-Rente als auch die Rente der zweiten Säule für die gesamte Dauer des Rentenbezugs gekürzt.
Beim Erreichen des ordentlichen Rentenalters können Sie den Beginn des AHV-Rentenbezugs um ein bis höchstens fünf Jahre aufschieben. Die Altersrente wird für die gesamte Dauer des Rentenbezugs – je nach Dauer des Aufschubs – erhöht. Die Modalitäten und Voraussetzungen des Aufschubs können Sie dem AHV-Merkblatt «Flexibles Rentenalter» entnehmen.