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Siegfried Schmidt-Joos war Kulturredakteur beim Spiegel und wurde 1971 vom Rowohlt-Verlag angefragt, ob er ein Rocklexikon verfassen würde. Er nahm unter der Bedingung an, dass ein Koautor gefunden würde, der die Hälfte des Auftrags übernehmen konnte. Dieser Partner wurde
Barry Graves, der damals Radiomacher für RIAS war.
Die erste Auflage kam 1973 auf den Markt und hatte 350 Seiten. Die zweite Auflage kam 1975 und war um 200 Seiten erweitert worden. Die dritte Auflage sollte in zwei Bänden 1998 erscheinen. Graves war damals bereits vier Jahre Tod. Er starb an AIDS. Im Jahr 2002 kam ein Seitenwerk, das Pop Lexikon, heraus, das Einträge zu Hip Hop und Electronica Acts enthielt.
Als das Lexikon herauskam, gab es erst zwei andere vergleichbare Werke:
An A-Z of Rock'n'Roll (Wood, 1971) und
Rock Enzyclopedia (Roxon, 1971). Das Rock Lexikon enthält Einträge zu Acts, die aus einer kurzen Biografie und einer Diskografie besteht. Die Biografie ist mit schlaglichtartigen Zitaten aus der Presse gespickt, was stellenweise sehr ironisch oder gar zynisch wirkt.
Die Einleitung des Buchs ist im Internet als OCR Scan greifbar.
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