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Die Ume-Frucht ist tief in der Japanischen Geschichte und Kultur verankert. So wird sie häufig auch als Japanische Aprikose oder Japanische Pflaume bezeichnet, obwohl mit jenen Früchten nur gewisse Ähnlichkeiten bestehen. Immerhin gehören alle drei Früchte der Untergattung Prunus an. Die Ume-Frucht wird meist zu Umeshu (Ume-Likör), Umeboshi (eingelegte Früchte) oder Ume-Su (eine Art salziger Essig) weiterverarbeitet. Und hier kommt das Unternehmen Choya ins Spiel: Choya begann 1914 mit dem Weinanbau und startete 1924 mit der Produktion von Wein, später auch Brandy. Im Jahr 1959 begann man mit der Vermarktung von Umeshu - das lief so erfolgreich, dass Choya nun der Marktführer in der Umeshu-Herstellung ist. Ab 1966 und vor allem in den 90er Jahren baute man diverse Niederlassungen im In- und Ausland auf, während man steigende Exportzahlen verzeichnete. Im Jahr 2000 änderte man schliesslich den Namen von CHOYA YOSHU JOZO zu CHOYA UMESHU. Der japanische Ume-Likör entsteht durch das Einlegen der Früchte in zuckerhaltigem Alkohol wie mehrfach destilliertem Shochu oder Weisswein. Letztere Produkte werden dann als "aromatisiertes weinhaltiges Getränk" gekennzeichnet. Choya hat verschiedene Ausführungen an Ume-Likören im Angebot und stellt ausserdem Sake her.
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