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Inaya, die Mutter der Buben, hat ein wunderschönes Lächeln! Es war ein tolles Gefühl, auf eine völlig veränderte Frau zu treffen.
Sie arbeitet nach wie vor schwer, aber der gehetzte Ausdruck in ihrem Gesicht war völlig verschwunden. Sie brachte ihre Dankbarkeit für die Paten der Buben zum Ausdruck und beschrieb, wie viel leichter ihr Leben geworden sei, seit sie sich keine Sorgen mehr um die Versorgung und die Schulkosten von Sakeer und Sameer machen müsse.
Sakeer sei eine grosse Entlastung für sie. Mit seinem Fahrrad würde er viele Botengänge erledigen und auch seinen kleinen Bruder in die verschiedenen Stützkurse fahren. Ein sichtlich stolzer Sakeer bat uns auf den Balkon, wo sein Fahrrad in makellosem Zustand stand. Der schmächtige Junge schleift seinen Schatz tagtäglich vom dritten Stock des Wohnhauses rauf und runter.
Wir hatten Inaya einen 20 Kilo Sack Linsen mitgebracht. Aus diesem Mehl stellt sie die Snacks her, die sie nun auch wieder in dem neu eröffneten Singer Supermarkt verkaufen kann. Auf die Frage, wie wir ihr sonst noch helfen könnten, erbat sie ein Pfannenset. Sie hätte keine ganz grossen Pfannen, und es sei für sie schwierig, mit grossen Bestellungen für Rice and Curry fertig zu werden. Wir besorgten ihr ein Set von sieben ineinander gestapelten Pfannen mit Deckeln. Die grösste hatte das Ausmass von einer Baby Badewanne, und von ihren Kochkünsten konnten wir uns ein paar Tage später überzeugen. Das ins Haus von Roys Onkel gelieferte Rice and Curry Dinner war vom allerfeinsten. Wir hoffen, dass Inaya in Zukunft nicht nur kocht, sondern selbst auch ein bisschen mehr isst.