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|Geschichte|

1976 bis 2012

Geschichtliche Entwicklung des Rollstuhl-Tennis-Sports
1976
Der 18-jährige Brad Parks verletzt sich bei seinem ersten Aufwärmsprung in einem lokalen Ski-Freestyle Wettbewerb. Er war querschnittgelähmt und ab dann auf einen Rollstuhl angewiesen. Mit seinem Freizeit-Therapeuten Jeff Minnenbraker begann er nur 5 Monate nach seinem Unfall Tennis zu spielen.
1977
Mit einem speziell angepassten Rollstuhl und dem Regelunterschied den Ball zweimal aufspringen zu lassen, begannen Brad und Jeff Rollstuhltennis an der gesamten Westküste der USA in einer Serie von Exhibitions vorzustellen. Die Nachricht über die neue Rollstuhlsportart verbreitete sich rasch und bereits 1977 wurde ein erstes Turnier mit 20 Teilnehmern organisiert.
1982
Vor nur 6 Jahren in Amerika begonnen, fasste Rollstuhltennis 1982 in Frankreich Fuss und verbreitete sich rasch über ganz Europa.
1985
Die EWTF (European Wheelchair Tennis Federation) wird gegründet, um das Turniergeschehen europaweit zu erfassen. Rollstuhltennis taucht auch zum ersten Mal in der Westschweiz auf.
1987
Die ersten Rollstuhltennis-Trainings beginnen in der Deutschschweiz und im gleichen Jahr finden auch zum ersten Mal die Schweizer Meisterschaften und Interclubmeisterschaften statt. Aus diesen Aktivitäten entsteht sogleich der nationale Verband für Rollstuhltennis unter der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung.
1992
Rollstuhltennis wird eine offizielle olympische Sportart.
1998
Seit Anfang 1998 ist Rollstuhltennis integrierter Bestandteil des Internationalen Tennisverbandes. Weitere Informationen zum Rollstuhltennis findet man in englischer Fassung auf den Seiten der ITF.In den vergangenen Jahren wurden in verschiedensten Ländern nationale Rollstuhl-Tennis-Verbände gegründet, die teilweise sogar vollständig in die nationalen Tennisverbände integriert wurden. Diese Integration hat die Akzeptanz des Rollstuhl-Tennis-Sports weit voran gebracht und in den betreffenden Nationen zu einem richtigen Boom verholfen (wie etwa Holland).
Seit Anfang 1998 ist die IWTF aufgelöst und neu übernimmt nun die ITF alle bisherigen Aufgaben der IWTF, was wiederum einen weiteren Schritt Richtung Zukunft des Rollstuhl-Tennissports bedeuten könnte. Denn die ITF hat eine Marschrichtung eingeschlagen, die nicht unter allen Spielerinnen und Spielern Anklang gefunden hat.