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Dort stehen rund 84% der weltweiten Kernkraftwerkskapazität in Betrieb und deckten letztes Jahr 23% des Strombedarfs. Zwar hätten die Unsicherheiten auf den Energiemärkten, der Preisanstieg bei Erdöl und Erdgas, die grossen Strompannen in den USA und Europa, die Verbraucher aufgeschreckt. Aber die Antwort der Politik falle in den Mitgliederländern eher unklar aus. Einige Länder wollten immer noch aus der Kernenergie aussteigen, während andere sich für den Weiterausbau entschieden hätten. In diesem Umfeld setze die NEA ihre internationalen Projekte zur Verbesserung der Anlagensicherheit und der Angleichung der Sicherheitskriterien sowie der Regelwerke auf hohen Stand fort, wie der Generaldirektor der NEA, der Spanier Luis Echävarri, im Vorwort zum Jahresbericht zusichert.
Der Jahresbericht gibt einen umfassenden Überblick über den Stand dieser Arbeiten und fasst die verschiedenen im letzten Jahr erschienen Berichte und Publikationen zusammen.
Quelle
P.B. nach OECD-NEA-Mitteilung, 5. Juli 2004