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Laut jüngsten Zahlen des Marktforschungsinstituts Trendforce wurden vergangenes Jahr weltweit 135 Millionen LCD-Bildschirme abgesetzt, was im Vergleich zu den Verkäufen 2021 einem Minus von 7 Prozent entspricht. Wie die Studienverfasser festhalten, blieben die Verkäufe im ersten Halbjahr stabil, doch hat die sich die Unternehmensnachfrage im H2 markant verringert, da vielerorts die Budgets zurückgefahren wurden. Doch auch die Consumer-Nachfrage hat gelitten, insbesondere infolge der Inflation wie auch der steigenden Zinsen.
Was die Entwicklung im laufenden Jahr anbelangt, so wird damit gerechnet, dass die Pandemie-bedingte Nachfrage nachgeben und die LCD-Monitor-Verkäufe wieder auf Vor-Pandemie-Niveau zurückkehren werden. Unter dem Strich geht Trendforce von 127 Millionen verkauften Geräten aus, was im Vorjahresvergleich einem erneuten Rückgang von 5,8 Prozent entsprechen würde.
Als bestverkaufende Hersteller nennt Trendforce Dell
, HP
sowie AOC/Philips, wobei allerdings keine konkreten Zahlen oder Marktanteile genannt werden. Hingegen beziffern die Marktforscher die geänderten Absatzziele für 2023 der Hersteller. So soll Dell den anvisierten Absatz um 11,4 Prozent tiefer angesetzt haben als vor einem Jahr. Bei HP liegen die Absatzziele um 3,1 Prozent tiefer, während man bei AOC/Philips von einem um 12,7 Prozent höheren Absatz ausgeht.
(rd)