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Es hat (noch) nicht sollen sein. Unsere Neu-Erwerbung La Parité machte uns enorm viel Freude, kam aber nicht ins Ziel. Der Teich wurde ihr, oder vielmehr ihrem Reiter, wie schon so vielen in der Geschichte der Aarauer Cross-Rennen zum Verhängnis.
La Parité sprang vom ersten Sprung an hervorragend, nahm der Konkurrenz mehrmals bei schwierigen Hindernissen gleich Längen ab. Und als Samuel Massinot sah, dass La Vernusse vielleicht etwas gar weit enteilt war und La Parité das Tempo im Feld zu gering war, machte er sich auf die Verfolgung - innert Kürze hatte er mit der flink springenden Mitfavoritin zur Schimmelstute aufgeschlossen.
Beim Teich dann das Malheur: Mit vielleicht etwas viel Schwung kam La Parité ins Wasser, dicht hinter La Vernusse. Samuel Massinot verlor im Teich Gleichgewicht und Bügel, konnte sich aber vorerst akrobatisch retten. Doch wenig später war es um ihn geschehen. Er musste aus dem Sattel und ins Wasser.
La Parité sprang tapfer noch zwei weitere Hindernisse und übernahm die Spitze - wo sie dann natürlich den Weg nicht mehr kannte...
Samuel Massinot war enorm enttäuscht: "Sie gab mir ein so gutes Gefühl, sprang perfekt und war enorm gut drauf. Es wäre meiner Meinung nach schwierig geworden, uns heute zu schlagen."
Nun ja, wir werden es nie wissen. Aber die vielen Komplimente (mehr noch als teilweise für einen Sieg) und die Art und Weise wie La Parité gesprungen ist, stimmen uns sehr zuversichtlich. Was für ein tolles Pferd! (es gibt übrigens noch die Möglichkeit, sich mit 10% zu beteiligen...)
Zauberlied liessen wir wegen des tiefen Bodens nicht laufen. Sie hat am 14. Oktober in Avenches wieder ein passendes Rennen.
Unter "Renn-Fotos" finden sie die Fotos der dramatischen Teichpassage (von George Rip)
La Parité (S.Massinot, rechts) hat La Vernusse (Chr. von Ballmoos) noch vor dem Teich gestellt (uw)