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Clack
Wir sind die Roboter
Clack erzählt Ihnen zum Auffahrtswochenende eine sonderbare Story über den neuen Menschen in der Gestalt der mechanisierten Frau und neu entdeckte Polaroid-Bilder.
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Schnappschüsse vom neuen Mensch, aufgenommen mit einer gestrigen Technik: «Blade Runner»-Heldin Sean Young mit einer der kühnsten Frisuren der Filmgeschichte...
... und dies aus jeder Perspektive.
Young und der männliche Hauptdarsteller in «Blade Runner», Harrison Ford.
Young mit Rutger Hauer, der in «Blade Runner» den Replikanten Roy Batty gibt.
Young mit Zigarette.
Young mit William Sandersen, der die Figur Sebastian spielt.
Young mit offenem Haar.
Auf Wiedersehen im Jahr 2019: «Blade Runner»-Filmplakat.
Es gibt die Leute, die behaupten, «Blade Runner» sei einer der besten je gedrehten Filme. Das ist untertrieben. «Blade Runner», der Kult-Science-Fiction aus dem Jahr 1982, ist der beste Film überhaupt.
Ich schaue mir Ridley Scotts Meisterwerk, in dem Harrison Ford im Los Angeles des Jahres 2019 Replikanten jagt, die nicht mehr Roboter, sondern Menschen sein möchten, alle paar Monate wieder an. Der Film ist so schön philosophisch, nicht zu platt, aber auch nicht zu kompliziert, die Roboter erweisen sich letztlich als irgendwie die besseren Menschen und die Erlöserfigur unter den Replikanten fährt in den Himmel, von Tauben eskortiert. Sie haben es bemerkt: Der perfekte Film fürs Auffahrt-Wochenende.
Die mechanisierte Frau als letzte Hoffnung des Mannes
Nun gibts natürlich auch eine schöne Frauenfigur in dem Film, die Replikantin Rachael, gespielt von Sean Young. Blade Runner Rick Deckard, gespielt von Harrison Ford, müsste Rachael exekutieren, verliebt sich aber in die rehäugige Replikantin, die entgegen aller Programme und Programmierungen Gefühle zu entwickeln beginnt, eine Menschwerdung durchlebt. Deckard tötet sie nicht, sondern flieht mit ihr aus dem galaktisch düsteren Los Angeles. Rachael, dieser wunderschöne Roboter, die Frau aus Technik, ist für Deckard so etwas wie der letzte Mensch. Oder der neue bessere Mensch aus Chips und Drähten statt aus Fleisch und Blut.
Zukunftsbilder von gestern
«Blade Runner» – eigentlich mehr ein Film noir, denn ein Science-Fiction – ist auch wegen des Designs und der Kostüme zum Kultfilm avanciert, Rachael trägt eine der kühnsten Filmfrisuren überhaupt. Deshalb möchte ich Ihnen die Bilder nicht vorenthalten, die Sean Young vor einigen Tagen auf ihrer Website erstmals veröffentlicht hat: Polaroids, die die weibliche Hauptdarstellerin (eine schrecklich schlechte Schauspielerin übrigens, aber perfekt, um einen Roboter zu mimen) Anfang der 1980er-Jahre auf dem Set von «Blade Runner» geschossen hat; von sich selbst und den Crew-Kollegen. Bilder von Replikanten, Schnappschüsse vom neuen Mensch, aufgenommen mit einer gestrigen Technik.
Schauen Sie sichs genau an, klicken Sie sich durch unsre Bildstrecke mit den neu veröffentlichten Polaroids. 2019 ist nicht mehr fern.
Michael Marti ist ein leidenschaftlich-laienhafter Filmfan und Autor des Buches «James Bond und die Schweiz».