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Ist der Kontakt mit Locals einmal aufgebaut, so ist man sozusagen direkt an der Quelle. Man sollte diese auch nutzen, indem man bei jeder sprachlichen Unsicherheit nachfragt und sich nicht scheut, falsche Fragen zu stellen – denn schliesslich würden sie dasselbe tun, wollten sie unsere Sprache lernen. Ein Beispiel aus dem Japanischen: Nur durch das Nachfragen erfährt man den zuvor erwähnten Unterschied zwischen den verschiedenen Versionen von „Dankeschön“. Entweder man sagt ganz einfach „arigato“ (in ausgesprochener Sprache, denn bekanntlich schreibt man im Japanischen ein wenig anders…). Dann gibt es die Version:„arigatou gozaimasu“ oder noch eine Stufe weiter:„arigatou gozaimashita“. Der Unterschied besteht lediglich im Höflichkeitsregister. Ersteres ist ein einfaches „Danke“, wobei die zweite Version eine Stufe weiter geht: „vielen Dank“, die dritte und letzte Version trägt einen Vergangenheitsmarkierer und bedeutet sinngemäss „vielen Dank für das Geschehene“. Mit ein wenig Neugierde für Sprachfeinheiten erhält man bestimmt eine ehrliche und korrekte Antwort dazu. Es gilt: fragen, fragen, fragen… Bis hin zum fünften und letzten Schritt dieser inlingua-Blogserie, der nächste Woche zu lesen sein wird!