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Zu den Amphibien gehören Salamander, Molche, Frösche, Kröten und Unken. Typischerweise verfügen Amphibien über eine dünne, drüsenreiche Haut. Die Atmung erfolgt teilweise oder vollständig über die Haut. Die Eier besitzen eine gallertige Hülle und werden im Wasser abgelegt. Es gibt jedoch Ausnahmen, wie z.B. die Geburtshelferkröte. Die Männchen tragen die Eier an ihrem Hinterteil bis zum Schlupf. Es gibt auch lebendgebärende Amphibien-Arten wie der Alpensalamander. Meistens verbringen Amphibien ihr Larvenstadium als Kaulquappen im Wasser. Sie durchlaufen eine Metamorphose von der Kaulquappe bis zur Entwicklung zum adulten Tier. Nach der Metamorphose sind Amphibien fähig an Land sowie im Wasser zu leben.
Weltweit sind ca. 6'600 Amphibienarten bekannt, davon sind rund 1/3 bedroht oder gefährdet.
Die Körpergrösse der Amphibien hat eine grosse Spannweite von einer Körperlänge von ca. 7 mm beim Paedophryne amauensis, einem Frosch aus Papua-Neuguinea, bis zu 1.50 m beim asiatischen Riesensalamander.
In der Schweiz kommen 19 Amphibienarten vor, davon sind 13 auf der Roten Liste. Eine Art ist ausgestorben.
Zu den Reptilien zählen Eidechsen, Schleichen, Schildkröten und Schlangen
Typische Merkmale sind eine Haut mit Hornschuppen, eine regelmässige Häutung, die Ablage von Eiern mit dicker Haut oder harter Schale in Nestern. Viele Arten sind lebendgebärend wobei kein Larvenstadium durchlaufen wird. Bei Reptilien sind 4 Gliedmassen ausgebildet ausser bei einigen Echsen- und Schlangenarten, wo die Beine zurückgebildet sind.
Weltweit sind ca. 9'550 Reptilienarten bekannt und 151 Arten in Europa. Etwa 1/3 der europäischen Arten sind bedroht oder gefährdet.
Das kleinste Reptil wiegt nur ca. 0.14 g, ein Gecko, welche in den Antillen vorkommt, das grösse kann bis 1'000 kg wiegen, ein Salzwasserkrokodil, das in Australien und SO-Asien lebt.
In der Schweiz kommen 17 Reptilienarten vor, davon sind 14 Arten auf der Roten Liste.
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- KARCH Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz: unter anderem Kurzportraits aller Arten
- IUCN Red List of Threatened Species
Hinweise auf Literatur:
- Meyer A., Zumbach S., Schmidt B. & Monney J-C. (2009): Auf Schlangenspuren und Krötenpfaden – Amphibien und Reptilien der Schweiz. Haupt Verlag, Bern
- Bühler C., Cigler H. & Lippuner M. (2007): Amphibienlarven - Bestimmung. Fauna Helvetica 17, CSCF, Neuenburg & KARCH, Neuenburg