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Grossmeister Chen Xiaowang
Mit acht Jahren begann Grossmeister Chen Xiaowang, direkter Nachfahre in 19. Generation des Begründers des Taijiquan, Chen Wanting, seine Taiji-Laufbahn. Seine Lehrer waren unter anderem sein Grossvater, Chen Fake und sein Vater, Chen Zhaoxu. Das Taiji-Verbot während der Kulturrevolution hinderte Chen Xiaowang nicht am unermüdlichen und seriösen Trainieren. Er übte heimlich nachts und machte sich zum bedeutendsten Taiji-Meister der Gegenwart.
1990, mit 44 Jahren, verliess Chen Xiaowang China mit dem Ziel, das Taijiquan seiner Familie auf der ganzen Welt bekannt zu machen.
Zuvor hatte er in seinem Heimatland alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Er wurde dreimal in Folge chinesischer Goldmedaillengewinner und 1985 an einem internationalen Turnier zum Weltmeister erkoren. Er unterstützte auf nationaler Ebene die Entwicklung des Taijiquan, arbeitete mit Gremien der Kampfkünste zusammen und brachte sein tiefes Wissen über die Energiearbeit ein in die Zusammenarbeit mit Fachleuten und Organisationen der Traditionellen Chinesischen Medizin. 2010 berief ihn der chinesische Wushu-Verband als eines von neun Mitgliedern an die Spitze ihrer Organisation.
Um den Anfängern den Einstieg ins Taijiquan zu erleichtern, entwickelte Chen Xiaowang die kurzen Handformen (38er, 19er und 9er) sowie sowie ein Programm mit Standing und den für das Taijiquan gezielt ausgewählten Übungen des Reeling silk.
Die Berufung in den nationalen Volkskongress und all die eminent wichtige Arbeit zugunsten der chinesischen Kultur veranlasste die chinesische Regierung, Chen Xiaowang zum chinesischen Staatsschatz zu ernennen. Er wurde damit nicht nur als Meister des Taijiquan, sondern auch als Meister der Kalligraphie geehrt.
Taiji-Praktizierende wissen es sehr zu schätzen, dass Grossmeister Chen Xiaowang seit 1991 regelmässig zweimal jährlich zum Unterrichten in die Schweiz kommt.
Ein grosses Dankeschön unserem Shifu!