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Die Pittsburgh Penguins verlieren ohne Mark Streit (überzählig) nach zwei Auswärtssiegen das erste Heimspiel in den Playoff-Viertelfinals gegen Washington mit 2:3 nach Verlängerung.
Damit führen die Penguins, der Titelhalter in der National Hockey League, in der Serie gegen die Washington Capitals mit Alexander Owetschkin bloss noch mit 2:1 Siegen. Ausserdem droht Pittsburgh der Ausfall von Starstürmer Sidney Crosby. Der schied schon nach sechs Minuten und einem Crosscheck von Matt Niskanen gegen seinen Kopf verletzt aus.
Ob Crosby – 44 Tore und 89 Skorerpunkte in der Regular Season – in Spiel 4 wieder wird spielen können, steht noch nicht fest. «Wir hoffen, dass er wieder mit von der Partie sein wird. Aber wenn nicht, ändert das nichts an unserer Einstellung und unseren Zielen», so Pittsburghs Coach Mike Sullivan. «Dieses Team verfügt über genug Charakter und Potenzial, um Verletzungen wegstecken zu können.»
Crosby lag nach Niskanens Foul lange auf dem Eis. Er wurde mit Symptomen einer Hirnerschütterung in die Kabine geführt. Wegen Hirnerschütterungen hatte Crosby vor fünf Jahren fast zwei komplette NHL-Saisons verpasst.
Die Washington Capitals gingen nach den zwei Heimniederlagen zum Auftakt der Serie bis zur 50. Minute durch Nicklas Bäckström und Andrej Kusnezow mit 2:0 in Führung. In der 59. Minute erzwangen aber Jewgeni Malkin und Justin Schultz innerhalb von 48 Sekunden für die Penguins die Verlängerung. In der Overtime skorte Verteidiger Kevin Shattenkirk schon nach 193 Sekunden das siegbringende Powerplay-Tor.