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Sehen wir uns zwei große Gruppen von Menschen an, die mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben, speziell bei Frauen. Eine Gruppe die übergewichtig ist, die eine Diät nach der anderen ausprobiert hat und jede Hoffnung verloren hat.
Die zweite Gruppe sind die Frauen, die sehr dünn und vielleicht etwas magersüchtig sind und die solche Angst haben, zuzunehmen, dass sie nicht ausreichend essen. Wenn sie keine adäquate Ernährung haben, dann wird dazu kommen, dass sich weiches, schwammiges Gewebe entwickelt. Die ersten Stellen entwickeln sich an der Innenseite der Oberarme, auf der Innenseite der Oberschenkel und auch noch an einer anderen Stelle, die wir nicht sehen können wenn wir nicht zwei Spiegel haben. Das sind die zwei Pobacken. Wenn man die
Muskeln an dieser Stelle verliert, bleibt oft nur mehr schlaffes Gewebe übrig. Wenn eine solche Frau jemanden fragt, was sie denn tun sollte, dann wird sie ziemlich sicher folgenden Rat bekommen: „Das ist doch ganz einfach, du gehst in ein Fitnessstudio, trainierst dort und dann wirst du bestimmt wieder festeres Gewebe bekommen.“ Das stimmt aber nicht. Warum? Wenn gleichzeitig nicht genügend vitalstoffreiche Ernährung vorhanden ist, kann es passieren, dass sie bei stärkerem Training noch mehr Muskelmasse verliert und dazu das Gewebe noch weicher und schwammiger wird. Wir sehen diese jungen Frauen im Fitnessstudio, die vielleicht jeden Tag dort sind und trainieren. Sie sind sehr schlank und sie haben in diesen Leggings sehr schöne Körpersilhouetten aber kaum legen sie die Leggings ab, verteilt sich das weiche Gewebe in alle Richtungen. Deshalb hat man in Amerika diese Jeans erfunden, die man Self-Container nennt. Der Körper muss die Form dieser Jeans annehmen.
Die Lösung hier ist sehr einfach. Wenn Sie in einer solchen Situation MAP benutzen, können die Muskeln wieder aufgebaut werden, ohne Kalorien und auch das Problem des weichen Gewebes wird Schritt für Schritt gelöst.
Es ist auch so, dass das Wiedergewinnen der Muskelmasse schneller als die Regeneration des weichen Gewebes erfolgt. Innerhalb von vier bis sechs Wochen kann die Muskelmasse wiederhergestellt sein. Aber für das Wiederaufbauen der Zellen und im speziellen der Hautzellen, werden 360 Tage benötigt.
Zum Übergewicht: Hier drängt sich vielleicht die Frage auf, warum glaube ich Probleme lösen zu können, die berühmte Menschen in den letzten fünfzig Jahren nicht wirklich lösen konnten? Erstens, weil in unserem Institut MAP entdeckt worden ist. Zweitens, weil unser Institut die physiologischen Zyklen definiert und gefunden hat, die bei der Entstehung des Problems Übergewicht involviert sind.
Seit 1947 steigt der Prozentsatz an übergewichtigen Personen in Amerika ständig an. Es ist wichtig zu sehen, dass nicht nur zu viele Kalorien das Problem sind, sondern dass auch noch etwas anderes falsch läuft. Wir wussten, dass wir einen Patienten haben können, der innerhalb eines Tages zwei Kilogramm zunehmen oder zwei Kilogramm abnehmen könnte. Das ist normal. Wenn diese zwei Kilogramm nur Fett wären, würde dies 18.000 Kalorien entsprechen. Wenn eine Person in den letzten 24 Stunden zwei Kilogramm verloren hat, und diese zwei Kilogramm wären nur Fett gewesen, dann hätte sie eigentlich über 18.000 Kalorien verbrennen müssen. Eine solche Aktivität bei der man diese riesige Kalorienanzahl verbraucht, gibt es nicht. Das Gegenteil davon, wenn diese Person in den 24 Stunden zwei Kilogramm zugenommen hat und diese zwei Kilogramm wären nur Fett, dann sollte sie mehr als 18.000 Kalorien die letzten 24 Stunden gegessen haben. Wir wissen, dass auch dies an einem Tag unmöglich ist. Aus diesem Grund ist es offensichtlich, dass nicht alles nur am Fett liegen kann.
Wenn wir bei einem Tests, der die Zusammensetzung des Körpers misst, zwei verschiedene, übergewichtige Personen haben, eine, die 200 Kilogramm wiegt und eine zweite Person mit 300 Kilogramm. Solch starkes Übergewicht ist in Amerika durchaus zu finden. Dann werden diese beiden Personen in diesem Test trotzdem ungefähr die gleiche Menge an Fett und Muskeln haben und sie können natürlich nicht 100 Kilogramm Gewichtsdifferenz wegen des Skelettes aufweisen.
Welche Bestandteile haben wir im Körper? Skelett, Muskeln, Fett und Wasser. Der Unterschied besteht hier in der Menge von überschüssigem Wasser und man wusste lange Zeit nicht, wie und wo es genau eingelagert wurde.
Sehen wir uns jetzt an, was wirklich in unserem Körper passiert: Der Teil unseres Gehirns, der für die folgenden Reaktionen verantwortlich ist, wurde vor langer Zeit durch die Lebensumstände der Urmenschen geprägt. Deswegen versteht unser Gehirn eine Diät als
Nahrungsmangel und nicht als etwas, was wir freiwillig tun. So kommt es, dass unser Gehirn, wenn wir eine Diät machen mittels eines homöostatischen Ausgleichs versucht, die Körperfunktionen aufrecht zu halten. Dies dient dazu, dass für den Körper die wertvollsten Nährstoffe bei Nahrungsmangel erhalten bleiben. Ein Mensch kann Wochen und Monate ohne Proteine, Kohlenhydrate und Fett auskommen. Aber ein Mensch kann nicht für diese Zeitspanne ohne Wasser auskommen. Deswegen setzt unser Gehirn, wenn zu wenig Nahrung vorhanden ist, als Antwort diesen homöostatische Ausgleich in Kraft. Es wird Wasser im Körper zurückgehalten um sicher zu stellen, dass der Urmensch bei der Suche nach Nahrung wenigstens nicht austrocknet. Deswegen erhöht das Gehirn die Ausschüttung der beiden Hormone Aldosteron und ADH, die dazu führt, dass Wasser und Natrium im Körper vermehrt zurückgehalten wird. Warum auch Natrium? Weil Wasser in unserem Körper nicht zurückgehalten werden kann, wenn nicht eine entsprechende Menge Natrium vorhanden ist. Gleichzeitig sorgt das Gehirn dafür, dass der Stoffwechsel absinkt und so ins Gleichgewicht kommt mit der Energie, die noch aufgenommen wird. Wir sagen dazu immer, dass unser Gehirn so handelt wie eine weise Ehefrau. Zum Beispiel wenn der Mann sagen würde: „Liebling, ich habe meinen Job verloren.“ Dann wird die weise Ehefrau sicher nicht sagen: „Weisst du was, morgen gehen wir auf die Bank und wir heben unser Geld ab und werden es ausgeben.“ Eine weise Ehefrau wird sagen: „Wenn du den Job verloren hast, lass uns unsere Fixkosten senken.“ Auf die gleiche Weise funktioniert unser Gehirn. Es sagt nicht: „Lass uns an das Fett herangehen und vermehrt Energie aus dem Fett herausnehmen.“ Das Fett wird nur im Notfall angegriffen. Das Gehirn sorgt dafür, dass die „Fixkosten“ des Körpers gesenkt werden. Wenn die Nahrungsaufnahme vorher 1.500 Kalorien betrug und wir diese auf 1.200 Kalorien absenken, dann wird unser Gehirn innerhalb von 24 Stunden den Stoffwechsel absenken, damit er diesen jetzt vorhandenen 1.200 Kalorien entspricht. Deswegen bauen wir nach 24 Stunden kein Fett mehr ab. Selbst wenn die Nahrungsaufnahme auf 800 Kalorien abgesenkt wird, ist es immer noch so, dass sich innerhalb von 24 Stunden der Stoffwechsel anpasst. Wie weit geht dies hinunter? Bis zu einem Niveau des Stoffwechsels der einer Menge von 400 Kalorien pro Tag entspricht. Aus diesem Grund wissen wir, dass keine Diät, die einfach nur die Kalorien senkt, effektiv sein wird.
Sie sagen vielleicht, wie ist das bei diesem Urmenschen? Der Stoffwechsel hat sich abgesenkt auf dieses Niveau von 400 Kalorien. Wie kann dieser Mensch noch die Energie oder die Kraft haben, auf Nahrungssuche zu gehen? Der einzige Weg, wie man den Stoffwechsel wieder erhöht ist physische Aktivität. Warum? Bewegung wird von unserem Gehirn verstanden als eine Betätigung, die dem Überleben dient und nicht als etwas, was wir tun, um Spaß zu haben oder eine bessere Figur zu bekommen. Wenn der Urmensch physisch aktiv wird und sich auf Nahrungssuche begibt, dann wird das Gehirn jede Menge an Kalorien freisetzen, die er für diese Bewegung braucht, ob das 2.000, 3.000 oder 4.000 Kalorien sind und wird in diesem Fall an die Fettreserven herangehen.
Es ist sehr interessant zu wissen, dass dieser homöostatische Ausgleich schneller und stärker bei Frauen funktioniert als bei Männern. Für Mutter Natur sind Frauen Individuen erster Klasse und Männer Individuen zweiter Klasse. Frauen und weibliche Säugetiere sind die einzigen Lebewesen, die gebären und das neue Leben nähren können. Alle Prozesse von homöostatischem Ausgleich sind bei Frauen und bei weiblichen Säugetieren stärker als bei Männern und männlichen Säugetieren. Das bedeutet, wenn wir eine Frau und einen Mann in der Wüste aussetzen würden ohne Wasser und ohne Nahrung, dann wird der Mann zuerst sterben. Merken Sie sich das gut, falls Sie einmal jemand zu einem Wüstenspaziergang einlädt.
Die Ironie dabei ist, dass es dieser homöostatische Ausgleich, der gut für das Überleben der Frau ist, gleichzeitig auch hauptverantwortlich ist für das Übergewicht bei Frauen. Wir werden uns dies an einem Beispiel anschauen. Nehmen wir einmal an, eine Frau nimmt ein
paar Kilogramm zu und sie möchte dieses Übergewicht wieder verlieren. Sie macht eine Diät mit 1.500 Kalorien pro Tag. Wenn sie die Menge an Kalorien reduziert, dann wird ihr Gehirn es so verstehen, dass Nahrungsmangel herrscht und wird den homöostatischen Ausgleich einleiten, die Hormonausschüttung von Aldosteron und ADH erhöhen und das wird dazu führen, dass Wasser und Natrium eingelagert wird. Zur selben Zeit fällt ihr Stoffwechsel herunter und nach den ersten 24 Stunden wird sie kein Fett mehr verbrennen. Als Resultat wird das Körpergewicht steigen. Natürlich wird sie zu denken beginnen, dass irgendetwas mit ihrem Körper nicht stimmt. Daraufhin wird sie möglicherweise einen Arzt konsultieren. Dort wird sie sagen: „Herr Doktor, etwas stimmt mit mir nicht. Mein Mann isst sehr viel mehr als ich, aber er nimmt nicht zu, auch meine Kinder essen sehr viel mehr als ich und nehmen nicht zu. Bei mir ist es so, dass, egal was ich esse, ich nehme jedes Mal zu.“ Natürlich wird der Arzt ihr das nicht glauben. Um keine Zeit zu verlieren, wird er sie fragen: „Wie viele Kalorien haben Sie zu sich genommen?“ Sie sagt: „1.500 Kalorien pro Tag“. Darauf erwidert er: „Die Antwort ist sehr einfach. Wenn Sie 1.500 Kalorien essen und immer noch zunehmen, sind 1.500 Kalorien noch immer zu viel für sie. Reduzieren wir die Kalorien auf 1.200 pro Tag und kommen Sie in einem Monat wieder.“ Sie wird daraufhin noch weniger essen und ihr Gehirn wird es so verstehen, dass die Nahrungsknappheit noch größer wurde und wird als Folge noch stärker den homöostatischen Ausgleich aktivieren. Die Ausschüttung von Aldosteron und ADH wird angekurbelt, was bewirkt, dass Natrium und Wasser zurückgehalten wird und der Stoffwechsel noch weiter gesenkt wird. Sie wird sich schwächer und schlechter fühlen als zuvor. Nach 24 Stunden wird sie kein Fett mehr verbrennen. Nach einem Monat, wenn sie wieder zum Arzt zurückgeht wird sie der Arzt wiegen und wird sie dabei fragen was passiert ist. „Sie haben ja schon wieder zugenommen.“ Sie erwidert: „Ich habe mich daran gehalten und nur das gemacht, was Sie gesagt haben.“ Natürlich wird ihr Arzt das nicht glauben. Er wird sagen: „Liebe Frau, ich bin Arzt und Sie können mir nicht erzählen, dass Sie bei 1.200 Kalorien – statt dass Sie Gewicht verlieren – Sie noch an Gewicht zunehmen. Das ist unmöglich.“ Daraufhin wird sich die Frau denken, dieser Mann ist ein Ignorant. Weil er offensichtlich nicht weiss, was hier vor sich geht. Er unterstellt ihr auch noch, dass sie lügt. Was wird sie tun? Sie wird sich einen anderen Arzt suchen. Auch dieser wird sie wieder fragen: „… und wie viel Kalorien pro Tag haben Sie zu sich genommen, 1.200? Die Antwort ist sehr einfach, wenn Sie mit einer Menge von 1.200 Kalorien immer noch zunehmen, heißt das doch logischerweise, dass dies für Ihren Körper zu viel ist. Sie müssen auf 1.000 Kalorien pro Tag heruntergehen!“ Genau das ist unglücklicherweise jene Vorgangsweise, die in den letzten fünfzig Jahren immer wieder passiert ist…
Der Fehler lag nicht bei den Patienten und es war auch nicht wirklich die Schuld des Arztes, denn nach der Lehrmeinung der Schulmedizin, auf die das ganze Wissen aufgebaut ist, war die Ursache nur auf die Zufuhr von zu viel Kalorien zurückzuführen. Zu diesem einen Zyklus, den wir uns jetzt angesehen haben, gibt es einen zweiten Zyklus, der gleichzeitig auch bei dieser Frau auftritt. Diesen Zyklus nennen wir den negativen Stickstoffbalance-Zyklus.
Wenn sie die Kalorien verringert und gleichzeitig auch weniger Proteine aufnimmt, dann ist die Folge davon etwas, was man negative Stickstoffbalance nennt. Was bedeutet, dass die lebenden Zellen, die verloren gehen, nicht repariert oder wieder hergestellt werden können, weil nicht genügend Eiweißbausteine vorhanden sind. Aus diesem Grund verliert diese Frau magere Muskelmasse, sie verliert jeden Tag Körperzellen. Eine erwachsene Person kann bis zu 400 Gramm magere Muskelmasse pro Tag verlieren, wenn sie zu wenig Protein zu sich nimmt. Zur selben Zeit wird aber Wasser im Körper zurückgehalten. Auf der einen Seite verliert sie Muskelmasse und andererseits lagert sie Wasser ein und das hebt sich gewichtsmässig oft mehr oder weniger auf. Nach einigen Monaten wird dieselbe Frau sagen: „Ich habe das jetzt satt und ich möchte aufhören mit den Diäten, aber ich werde jetzt vermehrt darauf achten, was ich esse.“
Lassen Sie uns annehmen, dass sie gekochten Fisch essen wird. Fisch bedeutet sehr wenige Kalorien. Aber es bedeutet eine gute Proteinzufuhr zu haben. Wenn sie die richtige Proteinaufnahme hat, unabhängig von der Kalorienanzahl, dann kommt sie in eine positive Stickstoffbalance. Was bedeutet, dass wieder mehr Zellen in ihrem Körper aufgebaut werden als absterben. Als Resultat davon kann sie bis zu 400 Gramm am Tag zunehmen. Das ist die Hauptursache des Jo-Jo-Effekts. Warum? Weil sie nicht nur das wieder zunimmt, was sie vorher verloren hat, sie wird sogar noch mehr wiegen als es am Anfang der Fall war. Wir hören immer wieder das gleiche: „Vor der Diät habe ich achtzig Kilogramm gewogen und es war nicht nur so, dass ich nach der Diät wieder alles zugenommen habe, was während der Diät reduziert wurde, sondern ich habe nachher sogar noch mehr gewogen.“
Um besser zu verstehen, was da geschehen ist, analysieren wir einen weiteren Zyklus, der das Zurückhalten von Wasser betrifft und genauso zur negativen Stickstoffbalance gehört. Wenn Sie zu wenig Protein zu sich nehmen, wie ich bereits vorher erwähnt habe, dann kommt es zu einer negativen Stickstoffbalance. Das bedeutet, dass die Menge an Aminosäuren im Blutstrom zurückgeht. Wenn das passiert, geht auch der osmotische Druck des Blutes zurück, und es setzt das Phänomen der Osmose ein. Die Flüssigkeit mit dem geringeren osmotischen Druck wird Wasser und Natrium in die Flüssigkeit hineintransportieren, die den höheren osmotischen Druck aufweist. Das ist die Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen. Deswegen wird Wasser und Natrium aus dem Blutstrom, das normalerweise über den Urin ausgeschieden werden sollte, hier nicht ausgeschieden, sondern gelangt in die Zellzwischenräume und wird dort eingelagert. Bei manchen übergewichtigen Personen sind bis zu 70% oder gar 75% des Gewichts einfach Wassereinlagerungen. Der einzige Weg, wie dieses Wasser und das Natrium aus den Zellzwischenräumen herauskommen kann und über den Urin ausgeschieden werden kann, ist, dass sich der osmotische Druck des Blutes wieder normalisiert. Natürlich kann man das auch mit Nahrungsproteinen erreichen. Aber das Problem daran ist, dass bei der Aufnahme von Nahrungsproteinen gleichzeitig auch Kalorien anfallen. Bei Patienten mit sitzender Tätigkeit wird es passieren, dass diese Person gleichzeitig an Fett zunimmt, während der Körper das Wasser ausscheidet. Aber das wird das Problem nicht lösen, es ist dann zwar weniger Wasser im Körper aber dafür mehr Fett.
Alle diese Probleme können mit der Einnahme von MAP gelöst werden. Der Grund ist, dass wir während einer Diät die optimale Proteinaufnahme ohne Kalorien garantieren können. Wir können den normalen osmotischen Druck des Blutes im Körper ohne Kalorien herstellen. Deswegen wird der Patient keine magere Muskelmasse verlieren. Wenn er keine Muskelmasse verliert, wird er nicht den Jo-Jo-Effekt haben, denn er wird ja nicht in hoher Geschwindigkeit magere Muskelmasse wiedererlangen. Zur selben Zeit wird sich der osmotische Druck wieder stabilisieren. Das bedeutet, dass kein überschüssiges Wasser und Natrium in die Zellzwischenräume transportiert wird, aber auch wenn die Person bereits unter Einlagerung von Wasser leidet, Natrium und Wasser wiederum zurück in den Blutstrom gelangen und ausgeschieden werden können ohne dass man dazu vermehrt Kalorien bereitstellen muss. MAP wird zwar alle diese Probleme lösen, aber nicht das Problem des Fettstoffwechsels. Was bedeutet, dass man immer noch das vom Institut ausgearbeitete Diätprogramm machen muss um Fett zu verlieren. Aber alle anderen damit verbundenen Probleme können wir lösen.
Bei bis zu ungefähr 20 Kilo Übergewicht ist normalerweise die Hälfte davon eingelagertes Wasser. Bei über zwanzig Kilo Übergewicht steigt der Prozentsatz kontinuierlich an und bei sehr übergewichtigen Menschen mit 50 und mehr Kilo Übergewicht ist bis zu 70% des Übergewichtes Wasser.
Dieses Wasser kann man, wenn es einmal eingelagert ist, nicht mit Diät loswerden, auch nicht mit Sport, auch nicht mit Saunabädern oder durch Schwitzen und auch nicht durch Diuretika. Nur durch die richtige Protein-aufnahme.
Quelle: Seminar von Prof.Luca Moretti