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Unabhängig davon, ob sie selbständig oder angestellt sind, gibt es Bestimmungen zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, damit Ihre Ansprüche erhalten bleiben. Der Zweck dieser Bestimmungen besteht darin, die Regeln der Staaten untereinander zu koordinieren, damit sie miteinander vereinbar sind, und nicht darin, diese zu harmonisieren. Die wichtigsten Grundsätze sind
Die Gleichbehandlung: Jede und jeder Staatsangehörige eines anderen Vertragsstaates geniesst das Recht auf Gleichbehandlung mit den Bürgerinnen und Bürgern des Staates, in dem sie oder er sich befindet
Die Zusammenrechnung der Versicherungs- oder Beschäftigungszeiten: Die in den anderen Ländern zurückgelegten Versicherungs- oder Beschäftigungszeiten werden angerechnet als wären sie im Wohnsitzland zurückgelegt worden
Der Leistungsexport: Die Zahlung der Leistungen wird innerhalb des EU/EFTA-Raumes garantiert
Die Zahlung pro rata: Die Leistungen werden von jedem Land entsprechend der Zeit gezahlt, welche die oder der Betreffende dort verbracht hat.
Am 1. Juni 2002 sind das Abkommen über den freien Personenverkehr zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) sowie das geänderte Abkommen über die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) in Kraft getreten. Dank diesen beiden Abkommen geniessen Staatsangehörige aus der EU/EFTA auf dem gesamten Staatsgebiet der Vertragsstaaten Freizügigkeit.
Welche konkreten Auswirkungen haben die bilateralen Abkommen auf die Rechte der Versicherten bei Arbeitslosigkeit?
Anhand von praktischen Beispielen wollen wir Ihnen helfen, sich im Labyrinth der bilateralen Abkommen und der Arbeitslosenversicherung zurechtzufinden. Wählen Sie unsere Fragen und Antworten zu dem Thema aus, das Sie interessiert.
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Rechtliche Fragen erläutert der Text "Freier Personenverkehr und Arbeitslosenversicherung, Rechtsgrundsätze"