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Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Österreich erfolgte am vergangene Woche die Überweisung der Beihilfe, die sich auf rund 1,9 Mio. Euro (2.05 Mio. Fr.) beläuft und an knapp 3'100 Landwirte ging.
Insgesamt 130 der Antragsteller sind Almmilcherzeuger, die ihre Unterstützung aus dem Topf der „Aussergewöhnlichen Anpassungsbeihilfe“ beziehen. Diese wird in Österreich mit 5,86 Mio. Euro (6.32 Mio. Fr.) zur Verlängerung beziehungsweise Ausweitung der EU-Milchreduktionsmassnahme verwendet und bis Ende Juni 2017 ausbezahlt.
Laut Landwirtschaftskammer wurde im vergangenen Herbst eine geplante Reduktionsmenge von rund 26'500 t Milch für das vierte Quartal 2016 beantragt. Die tatsächliche Reduktionsmenge habe sich jedoch nur auf 20'500 t belaufen. Damit seien die Milchanlieferungen um 1,6% gedrosselt worden. Durch die Anwendung der Staffelung und der Berücksichtigung jener Antragsteller, die überliefert hätten, belaufe sich die beihilfenfähige Milchmenge auf 14'700 t.
Die einzelbetriebliche Beihilfe sei anhand der in der EU-Verordnung festgelegten Staffelung berechnet worden, erläuterte die Kammer. Das bedeute, dass bei einer erheblichen Unterschreitung der tatsächlichen Reduktionsmenge im Vergleich zur beantragten und genehmigten Menge ein Kürzungsfaktor von 0,8 oder 0,5 auf die Höhe der Beihilfe angewendet werde. Sei die genehmigte Reduktionsmenge nicht einmal zu mindestens 20% tatsächlich erreicht, gar nicht reduziert oder sogar erhöht worden, könne keine Beihilfe gewährt werden.