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Weinliebhaber wissen es: Die Weine der Domaine Rostaing gehören zu den schönsten der Côte-Rôtie! Und das schon seit einigen Jahren... Was aber meist weniger bekannt ist, ist, dass das Weingut auch im Languedoc beheimatet ist, genauer gesagt in Langlade, gleich westlich von Nîmes.
Ende der 1990er Jahre kauften René und seine Frau dieses Anwesen in der weitläufigen Appellation Coteaux du Languedoc. Zunächst arbeitete René in Person von Rémy Pedreno eng mit Roc d'Anglade zusammen, bevor er auf diesem neuen Terroir, das in keiner Weise mit Côte-Rôtie vergleichbar ist, seinen eigenen Weg ging. Das Weingut, das ursprünglich Puech Chaud hieß, ist heute unter dem Namen Puech Noble bekannt, um eine Verwechslung mit dem Weingut Puech Haut von Gérard Bru zu vermeiden.
Das Anwesen umfasst heute 22 ha zusammenhängendes Land, von denen 12,5 ha mit Reben bepflanzt sind. Es handelt sich hierbei um alte, sehr steinige Kalkstein-Garrigues, die dem Plateau Arboussas der legendären Grange des Pères zum Verwechseln ähnlich sehen. Hier wird natürlich Syrah angebaut, aber auch Mourvèdre und Grenache Noir; und Grenache Blanc und Vermentino, für die Weißweine. Die Pflege erfolgt ohne Unkrautvernichtungsmittel, vollständig mechanisch, mit einem durchschnittlichen Ertrag von etwa 35 hl/Hektar.
Im Keller werden die Trauben nach der manuellen Lese, ähnlich wie in Ampuis bei den Rotweinen, teilweise abgebeert. Die Gärung und Mazeration dauern im Durchschnitt drei Wochen. Darauf folgt der Ausbau in Eichenfässern, von denen nur 15 % neu sind, um die Weine nicht zu prägen: René Rostaing hasst Holz! Das Ergebnis ist eindeutig: Weine mit einem raffinierten Duft und Tannin, die im Languedoc ziemlich einzigartig sind.