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Dass trotz Corona-Pandemie mehr Güter umgeschlagen worden seien als 2018, zeige, dass die Güterschifffahrt auf dem Rhein die Landesversorgung der Schweiz sichere, schreiben die Schweizerischen Rheinhäfen in einer Medienmitteilung.
Im Vergleich zu 2019 nahm der Güterumschlag um 15,5 Prozent ab. Grund für den tieferen Umschlag ist in erster Linie der geringere Import von Mineralöl-Erzeugnissen. Dieser sank um gut 18 Prozent.
Aber auch bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie Nahrungs- und Futtermitteln ging der Umschlag zurück. In beiden Bereichen zeigte sich im 4. Quartal des Jahres ein deutlicher Rückgang. Grund dafür ist laut Rheinhäfen das sehr hohe Preisniveau für die landwirtschaftlichen Produkte in den letzten Monaten des Jahres. Das hatte zur Folge, dass praktisch nur Ware für den direkten Verbrauch in der Schweiz importiert worden ist, weil die Ware für die Lagerung zu teuer war. Diese Waren werden aber vorwiegend auf dem Landweg befördert. Die Rheinhäfen gehen davon aus, dass auch zu Beginn dieses Jahres nicht mit einer Normalisierung gerechnet werden kann, da die Preise weiterhin hoch liegen.