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Ein Winseln und Fiepen aus der Wurfbox der Anlage der Afrikanischen Wildhunde liess den Tierpfleger am Morgen des 5. Oktobers aufhorchen. Und tatsächlich: Bets (6) und Mpulo (6) hatten in der Nacht achtfachen Nachwuchs bekommen. Den Wildhund-Welpen gehe es gut, schreibt der Zoo Basel am Mittwoch in einer Mitteilung.
Mit acht Tieren sei der Wurf nicht speziell gross. Wildhunde bekommen zwischen sechs und 14 Junge auf einmal. Die drei männlichen und fünf weiblichen kleinen Wildhunde zeigten sich die ersten drei Tage gar nicht. Zur Zeit würden die Jungtiere aber ihre Höhle für kurze Ausflüge verlassen, um die Aussenanlage zu erkunden.
Tiere mit Haut und Haaren
Dank reichhaltiger Nahrung wachsen die Jungtiere gut heran. Etwa alle 14 Tage verdoppeln sie ihr Körpergewicht. Gesunde Ernährung sei wichtig. Daher serviert der Zolli möglichst ganze Tiere mit Haut und Haaren und Knochen. Das könnten beispielsweise Ratten sein.
Zurzeit lebt im Zolli nur ein kleines Rudel. Es besteht aus den jüngen Eltern und den acht Welpen. In der freien offenen Gras- und Waldsavanne schwankt die Rudelgrösse stark. Normalerweise pflanzt sich nur ein Paar fort. Jedoch würde sich das ganze Rudel um den Nachwuchs kümmern.
Gefährdete Tierart
In der Natur gelten Afrikanische Wildhunde wegen zunehmender Begrenzung des Lebensraums durch den Menschen und von Haushunden eingeschleppter Krankheiten als stark gefährdet («endangered» auf der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN). Insgesamt leben wahrscheinlich nur noch unter 1500 erwachsene Tiere im natürlichen Lebensraum.