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Am 22. November 1963 wurde der damalige Präsident John F. Kennedy in Dallas erschossen. Nun, 54 Jahre später, kommen vermutlich weitere Informationen zum Attentat an die Öffentlichkeit.
Dabei müsste man es eigentlich anders formulieren: Donald Trump will die Veröffentlichung der Akten nicht verhindern. Denn 1991 hat der US-Kongress angeordnet, dass die Dokumente bis in 25 Jahren alle veröffentlicht sein müssen. Diese Frist läuft am 26. Oktober ab.
Alleine der Präsident hätte dies verhindern können, wenn er der Meinung gewesen wäre, dass die Informationen negative Folgen für Geheimdienste, Militäroperationen, Strafverfolgung oder aussenpolitische Beziehungen haben könnten.
Wer jetzt hofft, dass die Veröffentlichung der Akten eine grosse Enthüllung mit sich bringt, wird vermutlich enttäuscht. Denn Experten halten dies für unwahrscheinlich.
Allenfalls bringen sie aber eine Lüge zum Vorschein. Im Wahlkampf hat Donald Trump behauptet, die Familie seines Konkurrenten Ted Cruz hätte eine Verbindung zum mutmasslichen Attentäter Lee Harvey Oswald. Ted Cruz hat dies immer bestritten. (fvo)