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Renault stemmt sich gegen eine grössere Einflussnahme des französischen Staates. Sollte Frankreich seinen Anteil am heimischen Autobauer wie geplant erhöhen, könnte dies das Machtgleichgewischt in der Allianz mit Nissan gefährden, teilte Renault am Donnerstag nach einer Krisensitzung mit. Konzern-Chef Carlos Ghosn tritt damit dem Vorhaben der sozialistischen Regierung von Präsident Francois Hollande entgegen, ihre Macht bei Renault zu sichern.
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Das Finanzministerium hatte vor wenigen Tagen überraschend angekündigt, dass die Regierung ihren Anteil an Renault auf knapp 20 von bisher 15 Prozent erhöhe. Mit dem Aktienzukauf und dem damit grösseren Stimmrecht solle Ende April bei der Renault-Hauptversammlung ein Antrag gekippt werden, der den staatlichen Einfluss verkleinern könnte. Nach der Versammlung will der Staat seinen Anteil wieder auf 15 Prozent herunterfahren.
16-jährige Autopartnerschaft
Renault und Nissan arbeiten bereits seit rund 16 Jahren eng zusammen. Die Franzosen hatte Nissan 1999 vor der Pleite gerettet. Renault hält gut 43 Prozent an dem japanischen Unternehmen. Nissan wiederum ist zu 15 Prozent an Renault beteiligt.
(reuters/ise/ama)