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Val d‘Anniviers
Das Val d'Anniviers (deutsch: Eifischtal) mit seiner wild-alpinen Landschaft ist von den sieben grossen Quertälern im Wallis ein besonders sehenswertes. Es zweigt bei Sierre gegen Süden vom Rhonetal ab und teilt sich im oberen Teil in zwei Seitentäler: Das westliche Val de Moiry beginnt beim gleichnamigen Gletscher oberhalb des Stausees. Durch das östliche Seitental fliesst die Navisence, das Hauptgewässer des Val d’Anniviers, vom Zinalgletscher durch das Tal ab und mündet bei Siders in die Rhone. Den Talabschluss bildet eine Bergkette genannt «Couronne Impériale» mit Weisshorn, Zinalrothorn, Obergabelhorn und Dent Blanche.
Wegen der steilen Talflanken und der engen Schluchten waren die Dörfer lange Zeit schwer zugänglich. Eine Folge der späten Erschliessung sind die zum Teil gut erhaltenen Dorfkerne von Vissoie, Grimentz und St-Luc mit ihren Häusern im typischen Stil der südlichen Walliser Täler.
Bergland- und Alpwirtschaft prägten über Jahrhunderte die Kultur des Tals. Die Häuser, Speicher, Kapellen und alten Mühlen erinnern an althergebrachte Traditionen und Gewerbe. Auch die typischen Walliser Kuhkämpfe sind nicht wegzudenken.