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Argument 1:
Das Risiko durch manipulative Einflussnahme auf das Abstimmungsresultat aus dem Cyber- Raum ist objektiv zu gross. Manipulationen sind technisch machbar.
Es gibt 4 nennenswerte Angriffsvektoren, welche im Vergleich zur Brief- oder Urnenwahl eine relevante Bedeutung für die Manipulierbarkeit haben: (Schema)
1)Ein Trojaner arbeitet bei der Arbeitsstation des Stimmbürgers zu Hause. Er ist passiv bei denjenigen, die das «richtige» Abstimmungsverhalten zeigen und greift ein, wenn der Abstimmende etwas anderes wählen will. Wie macht er das ?
2)Ein Trojaner wird auf die Auswertezentale eingeschleust und beeinflusst die Auszählungsaktion, nachdem die kryptologisch verschlüsselten Wahlrecords entschlüsselt wurden. Was braucht es dazu ?
3)In der Auswertezentrale schleust ein korrupter Mitarbeiter oder ein Angestellter eines korrupten Verantwortlichen ein Programm ein, dass die gleiche Funktion ausübt wie der Trojaner in 2). Was braucht es dazu ?
4)Die Codes der Voting Card werden heimlich kopiert und gelangen übers Internet an Unbefugte. Diese können dann diese Stimmrechte ausüben, wenn die Stimmrechte der originalen Stimmbürger nicht ausgeübt wurden. Was braucht es dazu ?
13.4.2018