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Aljaž Cvirn (1992) ist ein junger slowenischer klassischer Gitarrist. Nach seinem Studium an der Musikakademie Ljubljana, der Zürcher Hochschule der Künste und der Musikakademie Basel unterrichtet er Gitarre an der Musikschule Konservatorium Zürich und an der Kantonsschule Uster. Gleichzeitig ist er auch als Konzertgitarrist tätig, der regelmäßig alleine und in verschiedenen Kammermusikbesetzungen auftritt.
Cvirn trat in ganz Europa auf; in Italien, der Schweiz, Deutschland, Österreich, Kroatien und Slowenien, wo er an verschiedenen Festivals wie den Zürcher Gitarrentagen, dem Luzerner Gitarrenfestival, dem Gitarrenfestival Postojna, der Slowenischen Philharmonie oder dem Luzerner Sinfonieorchester auftrat. Zudem nahm er an vielen nationalen und internationalen Gitarrenwettbewerben teil und gewann mehr als 10 erste, zweite, dritte und Sonderpreise. 2014 erhielt er den Prešeren-Preis, verliehen von der Musikakademie in Ljubljana.
Sein Gitarrenrepertoire ist sehr vielfältig. Er spielt klassische Werke aller Epochen von der Renaissance über den Barock bis hin zur modernen Musik des 20. Jahrhunderts. Ein großer Teil seines Repertoires besteht aus Kammermusik in verschiedenen Besetzungen. Im April 2017 nahm er zusammen mit der deutschen Cellistin Isabel Gehweiler seine Debüt-CD mit dem Titel „Sonaten für Cello und Gitarre“ auf, 2020 war er an der Aufnahme einer CD der Geigerin Tanja Sonc unter der Schirmherrschaft der Bank von Slowenien beteiligt. Seine erste eigene CD wird Ende 2022 erscheinen.
In den letzten Jahren hat er sich als überzeugender Interpret und Kammermusiker etabliert, der sich laut Fachpublikum durch spieltechnische Perfektion, stilistische Umsicht und innovative Interpretationsideen auszeichnet.