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Der Beckenboden: Auf die Geburt vorbereiten und nach der Geburt wieder stärken
Glimmstängel statt Gurken
Die Giftstoffe, welche die Mutter mit dem Zigarettenrauch einatmet, dringen über die Nabelschnur zum Embryo. Die Folge: Er wird schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, das Herzchen muss mehr arbeiten. So sind denn auch die meisten Babys von Raucherinnen zu leicht, wenn sie auf die Welt kommen. Darüber hinaus verengt das Nikotin die Gefässe des Ungeborenen und beeinträchtigt die Entwicklung der Lunge. Dies erhöht das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt. Einer Studie der Universität Bristol zufolge ist das Rauchen in und nach der Schwangerschaft auch das Hauptrisiko für den plötzlichen Kindstod. Weiter sollen Raucher-Kinder im Kindergarten- und Schulalter häufig hyperaktiv (ADHS) sein oder mit Lernschwierigkeiten zu kämpfen haben. Zahlreiche erkranken im Laufe ihrer Kindheit zudem an Asthma oder leiden unter Allergien.
Wissenschaftler schätzen, dass schwangere Raucherinnen im Durchschnitt 13 Zigaretten pro Tag konsumieren. Über neun Monate verteilt kriegen ihre Babys somit Schadstoffe aus rund 3640 Zigaretten ab - noch bevor sie ihren ersten Atemzug getan haben. Auch nach der Geburt sollte die Mutter nicht mehr zum Glimmstängel greifen. Denn so gelangen die schädlichen Inhaltsstoffe des Rauchs in die Muttermilch. Dadurch wird weniger Milch gebildet und die Giftstoffe des Rauchs werden vom Säugling mit der Milch aufgenommen.
Tipps, wie Sie die Sucht loswerden, gibt's hier