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Kafa Plus Koffein Pulver Beutel 10 Stück
5.70 Fr.
Was ist Kafa plus Koffein und wann wird es angewendet?
Kafa plus Koffein enthält den Wirkstoff Paracetamol. Dieser wirkt schmerzlindernd.
Kafa plus Koffein wird angewendet zur kurzfristigen Behandlung von Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen, Schmerzen nach Verletzungen (z.B. Sportverletzungen).
Was sollte dazu beachtet werden?
Ohne Verordnung des Arztes sollte Kafa plus Koffein nicht länger als 5 Tage angewendet werden. Schmerzmittel sollen nicht ohne ärztliche Kontrolle über längere Zeit regelmässig eingenommen werden. Längerandauernde Schmerzen bedürfen einer ärztlichen Abklärung.
Die angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten werden. Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, kein Paracetamol enthalten.
Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde Anwendung von Schmerzmitteln zu Kopfschmerzen führen kann, die zu erneuerter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalt der Kopfschmerzen beitragen..
Die langfristige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
Hinweis für Diabetiker: 1 Beutel Kafa plus Koffein enthält 0,55 g Zucker (= 9,9 kJ/2,3 kcal, d.h. 0,05 Broteinheit).
Wann darf Kafa plus Koffein nicht angewendet werden?
Kafa plus Koffein darf nicht angewendet werden:
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) sind auf den Wirkstoff Paracetamol, auf Koffein oder auf einem anderen Inhaltsstoff. Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber);
- bei schweren Lebererkrankungen;
- bei Alkoholüberkonsum;
- bei einer erblichen Leberstörung (sogenannten Meulengracht-Krankheit).
Kafa plus Koffein darf nicht bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.
Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Kafa plus Koffein Vorsicht geboten?
Bei vorgeschädigter Niere oder Leber sollten Sie vor Einnahme Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren.
Bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sogenannten «Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel» sowie beim gleichzeitigen Gebrauch von Arzneimitteln, welche die Leber beeinflussen, namentlich gewisse Mittel gegen Tuberkulose und Anfallsleiden (Epilepsie), oder bei Mitteln welche die Geschwindigkeit der Magenentleerung ändern (z.B. Metoclopramid) , oder bei Gichtmedikamenten mit dem Wirkstoff Probenecid, oder bei Medikamenten zur Behandlung von erhöhtem Cholesterin mit dem Wirkstoff Cholestyramin, oder bei gewissen Antikoagulantien, oder bei Medikamenten mit Zidovudin die bei Immunschwäche (AIDS) eingesetzt werden, soll die Anwendung nur nach strengen Anweisungen des Arztes erfolgen. Ebenso sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, falls Sie an einem unregelmässigen Puls (Herzrhythmusstörungen) leiden oder falls Sie eine schwere Infektion haben (z.B. eine Blutvergiftung).
Die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen von gewissen Arzneimitteln gegen Asthma, welche die Wirkstoffe Theophyllin oder Aminophyllin enthalten und von Medikamenten, die die Herzfrequenz erhöhen, werden verstärkt, was Unruhezustand und Herzklopfen verursachen kann. Die Wirksamkeit von gewissen Beruhigungsmitteln mit Lithium wird verringert.
Von der gleichzeitigen Einnahme von Paracetamol und Alkohol ist abzuraten. Besonders bei fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht sich die Gefahr einer Leberschädigung.
Einzelne Personen mit Überempfindlichkeit auf Schmerz- oder Rheumamittel können auch auf Paracetamol überempfindlich reagieren (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Kafa plus Koffein haben?»).
Übermässiger Konsum von Koffein in Form von Kaffee, Tee oder koffeinhaltigen Dosengetränken sollte während der Einnahme von Kafa plus Koffein vermieden werden.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.
Darf Kafa plus Koffein während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?
Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.
Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei kurzfristiger Anwendung vom Wirkstoff Paracetamol in der angegebenen Dosierung wenig Risiko für das Kind bekannt.
Paracetamol tritt in der Muttermilch auf. Über Hautausschlag bei gestillten Säuglingen wurde berichtet. Es sind jedoch keine bleibenden, nachteiligen Folgen bekannt. Während der Schwangerschaft besteht ein erhöhtes Risiko für Spontanaborte in Zusammenhang mit dem Konsum von Koffein. Kafa plus Koffein darf deshalb während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich erlaubt.
Koffein könnte das Befinden und Verhalten des Säuglings beeinflussen und sollte deshalb während der Stillzeit vermieden werden.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ärztin, bevor Sie Kafa plus Koffein während der Stillzeit einnehmen.
Wie verwenden Sie Kafa plus Koffein?
Erwachsene: 1–2 Beutel, alle 4–8 Stunden. Das Pulver in etwas Wasser (ca. 1 bis 2 dl) einrühren und rasch trinken. Ein Tagesdosis von 8 Beuteln (= 4 g Paracetamol) darf nicht überschritten werden.
Eine unverzügliche medizinische Betreuung ist im Falle einer Überdosierung notwendig, auch wenn die Symptome nicht präsent sind.
Kinder und Jugendliche:
Kinder und Jugendliche dürfen Kafa plus Koffein nicht einnehmen.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Welche Nebenwirkungen kann Kafa plus Koffein haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Kafa plus Koffein auftreten:
Seltene Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Schwellungen der Haut und Schleimhäute, Hautausschläge bis hin zu sehr schweren Hautreaktionen (sehr selten), Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Schweissausbruch, Atemnot oder Asthma.
Ausserdem wurden Veränderungen des Blutbildes, wie z.B. eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weisser Blutkörperchen (Agranulozytose) beobachtet.
Treten Hautreaktionen oder solche Zeichen einer Überempfindlichkeit, Blutergüsse oder Blutungen auf, ist sofort das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt bzw. die Ärztin zu konsultieren.
Koffein kann Schlaflosigkeit, Unruhezustand und Herzklopfen verursachen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von koffeinhaltigen Getränken, wie z.B. Kaffee oder Cola.
Wenn Sie andere Nebenwirkungen bemerken, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Was ist ferner zu beachten?
Das Arzneimittel bei Raumtemperatur (15–25 °C) und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Bei unkontrollierter Einnahme (Überdosis), unverzüglich und sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin konsultieren.
Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeines Krankheitsgefühl können ein Hinweis auf eine Überdosierung sein. Diese Beschwerden treten aber erst mehrere Stunden bis sogar ein Tag nach Anwendung auf.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Kafa plus Koffein enthalten?
1 Beutel enthält als Wirkstoffe 500 mg Paracetamol und 50 mg Koffein. Sie enthält als Hilfsstoff 550 mg Saccharose.
Zulassungsnummer
56308 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Kafa plus Koffein? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken und Drogerien ohne ärztliches Rezept.
Packungen mit 10 Beuteln.
Zulassungsinhaberin
Vifor Consumer Health SA, 1752 Villars-sur-Glâne.
Diese Packungsbeilage wurde im September 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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