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Alien Xenomorph mit Mike
Es kam anders als erwartet. Der Xenomorph hat mich adoptiert und hat nichts böses mit mir im Sinn. Ich stehe nun unter seinem Schutz.
Der Xenomorph ist ein parasitäres Lebewesen, welches auf dem Planeten Xenomorph Prime lebt. Sie wurden das erste Mal auf dem Mond LV-426 entdeckt, wo Ellen Ripley mit dem Raumfrachter Nostromo wegen eines fälschlichen Notrufsignals landete. Auf Erkundungstour wurde dann ein Besatzungsmitglied von einem Facehugger angefallen und infiziert. Dieser Xenomorph vernichtete anschliessend die gesamte Crew der Nostromo, bis auf Ellen Ripley sowie den Schiffskater Jones, welche diesen dann aus einer Rettungskapsel in den Weltraum beförderte. Wie im zweiten Teil die Alienkönigin. Die Xenomorphen sind wie Ameisen nach einer Kastenrangordnung aufgebaut. Der Xenomorphstock besteht aus Drone, Späher, Jäger, Kriegern und natürlich gibt es auch eine Königin.
Allgemeine Charakteristik
Xenomorphs sind vor allem Räuber, die aus dem Hinterhalt angreifen, obwohl sie dafür bekannt sind, in grösseren Gruppen Schwarmtaktiken anzuwenden. Trotz ihrer sehr effektiven Fähigkeit zu töten, versuchen sie in erster Linie, ihre Opfer lebend zu fangen. Opfer werden in einen bienenstockartigen, sicheren Ort (oder einfach einer abgeschiedenen Lage, wenn kein Nest vorhanden ist) verschleppt. Dort werden die Opfer als Wirte in einen Kokon eingewoben, um für weiteres Einpflanzen von Larven zu dienen. Die Alienkönigin stellt gereifte Eier bereit, die vor dem Gesicht der eingewobenen „Wirten“ platziert werden. Dies betrifft nicht Aliens (Königin ausgenommen), die vom Schwarm getrennt wurden. Hier verändert sich das Verhalten auf niederste Instinkte wie reines Jagen und Töten.
Xenomorph als Räuber
Xenomorphe haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Beute zu „erlegen“. Sie besitzen keine sichtbaren Gesichts -oder andere erkennbare menschlichen Mundfunktionen, wohl aber im Rachen eine Art Muskelstrang in Form eines Zylinders mit Zähnen an der Spitze, eine Art Schlundkiefer. Dieser wird durch die Muskulatur an den inneren Kieferbögen in der Mundhöhle dauerhaft angespannt. Diese primäre Waffe ist ihre innere Pharyngealia, die in der Lage ist, eine Wucht zu erzeugen, die sogar Stahl durchschlägt, wenn der Haltemechanismus entspannt wird, wie ein Schuss aus einer Schleuder.
Oft wird das Opfer mit den Händen fixiert, um dann durch einen gezielten Präzisionsschlag durch die Schädeldecke oder Stirn getötet zu werden. Diese Form des Angriffs ist umgangssprachlich bekannt als „Headbite“. Bei mehreren Gelegenheiten sind auch Xenomorphe gesehen worden, die Opfer von Oben aus dem Hinterhalt derartig töteten. Des Weiteren haben Xenomorphs segmentierte, klingenbesetzte, lange Schwänze. Die scharfe Spitze variiert von einem kleinen, skorpionähnlichen Widerhaken bis hin zu einer langen scharfen Klinge. Trotz des scheinbar schwachen physikalischen Aufbaus des Schwanzes, ist er eine unglaublich mächtige Waffe, stark genug, um selbst grosse und sehr schwere Opfer wie zum Beispiel einen Predator ohne Mühe zu heben. Der Schwanz hat verschiedene Funktionen als Waffe wie Stechen, Hiebe aber auch stumpfe Gewalt als Trauma-Waffe.
Über dem Schwanz auf dem Rücken besitzt die Kreatur mehrere Arten von Hörnern, in der Regel bestehend aus zwei Paaren: Einem grösseren oberen Paar und ein kleineres unteres Paar – oft mit einem fünften im Nacken. Der genaue Zweck dieser „Hörner“ war bisher unklar. Jüngsten Forschungen und Beobachtung zufolge, insbesondere durch Amanda Ripley, haben aufgezeigt, dass diese hohlen Verwachsungen ein Organ bilden könnten. Dieses Organ scheint dem Alien die Möglichkeit zu geben, leiseste Geräusche präzise und punktgenau zu orten. Auch scheint es dadurch die Möglichkeit zu haben, genau zu bestimmen, welches Geräusch wodurch verursacht wurde. Eine Art effektiver Selektion. Ferner wird vermutet, da Aliens im Grunde blind sind, dass sich dadurch eine Art „Sichtsonar“ für das Alien erzeugen lässt. Gesichert sind diese Informationen noch nicht…