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Liebe Seth-Leserinnen, liebe Seth-Leser
Seit dem letzten Newsletter aus dem Seth-Verlag ist einige Zeit vergangen. Nachdem wir im Frühling 2017 den ersten Seth-Klassiker, DAS SETH-MATERIAL, in einer neuen Übersetzung veröffentlicht hatten, konzentrierten wir uns in den darauf folgenden Monaten ganz auf die neue deutsche Fassung von DIE NATUR DER PERSÖNLICHEN REALITÄT.
"Das lebendige Bild der Welt wächst im Geist heran. Die Welt, so wie sie euch erscheint, ist wie ein dreidimensionales Bild, an dem sich jedes Individuum beteiligt. Jede Farbe, jede Linie, die in ihm erscheint, wird zuerst mental gemalt, und erst danach findet die äussere Materialisierung statt. In diesem Fall sind die Künstler aber selbst auch Bestandteil des Bildes und erscheinen in ihm. Es gibt in der äusseren Welt keine Wirkung, die nicht einer inneren Quelle entspringt. Es gibt keine Bewegung, die nicht zuerst im Geist stattfindet."
Seth, Die Natur der persönlichen Realität, Sitzung 610
Die Arbeit an THE NATURE OF PERSONAL REALITY hatten Seth, Jane und Rob mit Sitzung 609 am 10. April 1972 begonnen und mit Sitzung 677 am 11. Juli 1973 beendet. Über einen Zeitraum von ca. 15 Monaten diktierte Seth in der Regel zweimal wöchentlich, montags und mittwochs, seine Durchgaben mit Jane als Sprachrohr und Rob, der alles akribisch notierte. Hätten Jane und Rob die Arbeiten wegen des Tropensturms Agnes nicht zwischen Juni und September 1972 unterbrechen müssen, wäre dieses gewaltige Werk in gar noch kürzerer Zeit entstanden.
Die amerikanische Fassung erschien schließlich 1974 bei Prentice-Hall. Elf Jahre später, 1985, veröffentlichte der Ariston-Verlag die erste deutsche Übersetzung dieses Buches. Ein halbes Jahr zuvor hatte sich Jane bereits auf neue Abenteuer in anderen Realitäten aufgemacht, und während sich in Europa das Seth-Material erst allmählich einen Namen zu machen begann, verschwanden in den vereinigten Staaten ihre Bücher schon wieder aus den Regalen.
Bis 1990 erschienen im deutschsprachigen Raum auch die übrigen Hauptwerke von Seth, die mit Träume, „Evolution“ und Werterfüllung ihren Abschluss fanden. Als „Nachzügler“ kam 1999 dann noch die Übersetzung von THE WAY TOWARD HEALTH auf den Markt, leider mit dem Titel SETHS LETZTE BOTSCHAFT und nicht als DER WEG ZUR GESUNDHEIT, was dem Original entsprechen würde.
Aber auch hier neigte sich das Interesse am Seth-Material seinem Ende zu, dies auch im Zuge des in dieser Zeit enorm angewachsenen esoterischen Buchmarktes, auf dem sich nun neben den Seth-Büchern auch noch unzählige weitere sogenannte gechannelte Bücher fanden, die, weil oftmals einfacher als die Seth-Bücher geschrieben, jetzt ein grösseres Publikum anzogen. In der Folge verschwanden auch hier die Bücher von Jane, Rob und Seth wieder aus den Buchhandlungen.
Die New-World-Library-Ausgabe von 1994
In Zusammenarbeit mit Robert Butts wurden 1994 in den U.S.A. noch einmal sämtliche Seth-Hauptwerke neu aufgelegt. Rob fertigte eigens für diese Neuausgabe besondere Gemälde an, die für die Buchumschläge verwendet wurden.
Die Idee dazu war während eines Gesprächs zwischen Rob und Janet Mills, der Chefredakteurin von NWL, entstanden. "Aber wie könnte ich die Basis unserer Realität nur wiedergeben?", fragte sich Rob, als er sich an die Arbeit machte. "Ich sah die Bilder im Geist, während wir darüber sprachen. Amorphe Farbfelder, die sich über den gesamten Buchumschlag erstrecken sollten. Diese Farbfelder sollten Metaphern unserer Realität sein. Wie also sollte ich etwas malerisch ausdrücken, das weder Geruch noch Geschmack hatte, das unsichtbar, zeitlos, farblos und immateriell war . . . ?"
Die Arbeit an den Gemälden für die Buchumschläge führten Rob immer tiefer in die visionäre Malerei - für ihn der beste Weg, die Konzepte und Inhalte der einzelnen Bücher in nur einem einzigen umfassenden Bild festzuhalten.
Es ist uns eine grosse Freude, dass wir die Neuübersetzung von DIE NATUR DER PERSÖNLICHEN REALITÄT im Originalumschlag von 1994 präsentieren dürfen und so dem Werk auch optisch näher kommen können.
Zum Buchinhalt
Wie schon bei DAS SETH-MATERIAL lag unser Anspruch auch bei diesem Werk natürlich ganz darauf, dem Originaltext so gerecht wie nur immer möglich zu werden. Dafür verzichteten wir nicht nur auf jegliche Streichungen oder Auslassungen in diesem grossartigen Text, sondern vermieden auch sämtliche Textänderungen. Dies soll weiter unten an einigen Beispielen verdeutlicht werden.
DIE NATUR DER PERSÖNLICHEN REALITÄT besteht aus 22 Kapiteln, plus einer Einführung von Jane Roberts und einem Vorwort von Seth und umfasst ca. 500 Buchseiten im Format 17 x 24 cm. Ein "massives" Buch, dessen "gewichtiger" Inhalt auch durch sein physisches Gewicht symbolisiert wird.
Der allergrösste Teil des Textes ist sehr gut verständlich und nachvollziehbar. Allerdings gibt es auch einzelne Kapitel und Passagen, die vom Leser, der Leserin etwas Geduld verlangen, da sie sich je nachdem nicht gleich auf die erste Lesung völlig erschließen.
Wie Seth selbst in Sitzung 638 zu Rob sagt: "Ich weiß, dass dieses ganze Material kompliziert ist. Es ist auch schwierig zu erklären." Und als er Rob bezüglich eines besonders anspruchsvollen Abschnitts fragt, ob er denn auch alles begriffen hat, antwortet dieser mit einem eher zögerlichen: "Ja, ich glaube schon . . .", um sich nach der Sitzung dann aber noch in einem Lexikon weitere Informationen zum betreffenden Thema zu holen.
Ein paar Worte zur Übersetzung
Natürlich stößt man auch als Übersetzer gelegentlich an Passagen oder einzelne Ausdrücke, die einige Zeit beanspruchen, bis man die richtige, im Kontext passende deutschsprachige Wendung gefunden hat, und oft helfen hier auch Lexika und andere Nachschlagewerke weiter.
Die Sache mit dem Gefühlston . . .
Das war etwa der Fall beim Begriff "Gefühlston". "Gefühlston" ist nicht gerade ein Wort des alltäglichen Sprachgebrauchs. Und dennoch ist es ein Ausdruck, der in Philosophie und Psychologie durchaus Anwendung findet. Daher ist es auch nicht notwendig, neben Seths Erläuterungen hier einen Hilfsbegriff zu verwenden, der möglicherweise den Bedeutungsgehalt einengen würde. Dass gerade bei solch eher abstrakten Begriffen immer wieder Fragen auftreten und aufgeworfen werden, zeigen auch die regen Diskussionen im Internet über die "exakte" Bedeutung solcher Wörter. Und das ist auch gut so.
Muss man nun also bei der Lektüre von DIE NATUR DER PERSÖNLICHEN REALITÄT stets ein Nachschlagewerk bereit haben oder auf Wikipedia eingeloggt sein? Natürlich nicht - denn erstens erklärt Seth oft anhand von Analogien abstraktere Themen hervorragend, und zweitens richtet er seine Texte ja - wie er selbst sagt - nicht nur an unser bewusstes Ich, welches gerade das Buch liest, sondern auch an unbewusste Teile unseres Gesamtbewusstseins, welches uns das, was uns vielleicht zuerst nur schwer verständlich erscheint, durch Träume und Inspirationen in für uns klare Botschaften übersetzt.
Vielleicht sollte man sich aber auch einmal bewusst werden, dass eine Buchsitzung im Durchschnitt ca. 2,5 Stunden dauerte. Bei normalem Lesetempo kann man eine Sitzung aber auch in 30 oder weniger Minuten "durchbringen", doch verliert man einen grossen Teil des Inhalts auf dem Weg. Daher sollte man sich eventuell einmal ebenso viel Zeit lassen, um eine Sitzung zu lesen, wie die Übermittlung gedauert hat, das eigene Lesetempo an den Inhalt anpassen und sich Seths Worte genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Oder noch besser: Man liest die Sitzung jemandem gemächlich vor oder lässt sie sich vorlesen. Das Experiment würde sich bestimmt lohnen.
. . . und die Sache mit der Gnade . . .
Gnade - auch dieser eher archaisch anmutende Ausdruck spielt in DIE NATUR DER PERSÖNLICHEN REALITÄT eine wichtige Rolle, sind ihm doch gleich zwei Kapitel (9 & 12) gewidmet. Aufgrund unseres üblichen Gebrauchs dieses Wortes ruft es bei den meisten Lesern und Leserinnen unweigerlich Assoziationen im Sinne von "Gnade Gottes", "Gnade walten lassen", "Gnade vor Recht" etc. hervor, die grösstenteils religiös oder rechtlich basiert sind.
Spricht Seth von Gnade oder Gnadenzustand meint er jedoch etwas ganz anderes: "Wenn ihr in eurem täglichen Leben einigermaßen glücklich und zufrieden seid, kann man sagen, dass ihr in einem Zustand der Gnade seid." (Sitzung 638) Oder: "Der Zustand der Gnade ist eine Verfassung, in der alles Wachstum natürlich und leicht ist, eine transparente (Pause), freudige Zuversicht - die Grundvoraussetzung aller Existenz." (Sitzung 636).
Warum aber verwendet er dann den Begriff "Gnade" wenn er sich doch so sehr vom landläufigen Gebrauch unterscheidet? Ein Blick auf die Etymologie des Wortes bringt Klarheit und die Gewissheit, dass er es durchaus - Jane Roberts' umfassenden schriftstellerischen Wortschatz nutzend - richtig und passend einsetzt, denn ursprünglich beschränkte sich "Gnade" nicht nur auf den spezifisch religiösen oder rechtlichen Rahmen, sondern konnte auch ganz allgemein einfach einen Zustand des Glücks oder der Glückseligkeit bedeuten - also geradeso, wie Seth ihn verwendet.
Mary Dillman im Seth-Archiv in Yale
Oft lohnt sich bei unklaren Stellen auch ein Blick auf die den englischen Büchern zugrundeliegenden Originalsitzungen. Diese befinden sich heute allesamt in der Sterling Memorial Library der Universität Yale. Darum ist es natürlich praktisch, dorthin einen direkten Draht zu haben, der im Bedarfsfall unkompliziert notwendige Recherchen vornehmen kann. Für uns heißt dieser Draht Mary Dillman.
Mary, die seit vielen Jahrzehnten das Seth-Material studiert und mit grosser Hingabe die sehr umfangreichen Unterlagen und Schriften der Jane Roberts Papers in der Sterling Memorial Library der Universität Yale für die Forschung aufbereitet und selbst viel Material, vor allem in Form von Interviews mit Bekannten und Freunden aus dem Jane-Rob-Kreis und Zeitungsrecherchen etc., zum Archiv beigetragen hat, war jederzeit bereit, die Sitzungen in der amerikanischen Buchvorlage mit den betreffenden Originalsitzungen zu vergleichen und konnte so viele Fragen klären. Bei besonders kniffligen Passagen war auch Rich Kendall stets sehr hilfsbereit. Rich war einer der New-York-Boys, die während vieler Jahre Woche für Woche an den ASW-Klassen bei Jane Roberts in Elmira teilgenommen hatten, so dass er "seinen Seth aus dem Effeff kennt".
Holpersteine in der englischen Fassung ergaben sich etwa aufgrund von für das spätere Buch "angepassten" Originalsitzungen, etwa, um ein Wort gegen ein Synonym auszutauschen, damit es nicht mehrmals im gleichen Satz vorkam. Das gelang manchmal recht gut, führte aber immer wieder auch zu Verwirrungen, da halt das Synonym oft doch nicht so synonym war und dadurch den Inhalt unnötigerweise verkomplizierte. Ein Vergleich mit den Originalstellen brachte darum immer wieder die nötige Klärung.
Streichungen und Kürzungen
Solche gibt es in der Neuübersetzung selbstverständlich keine. Seth hat seine Bücher auf ganz bestimmte Weise konzipiert - kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig. Und für uns war von Anfang an klar, dass auch alle Gedanken von Rob und Jane, die sich im Originalbuch finden, in der Neuübersetzung nicht fehlen dürfen.
Abweichungen zur deutschen Fassung von 1985 finden sich gleich im Buchuntertitel, aber auch bei zahlreichen Kapitelüberschriften. Hier einige Beispiele:
Originaluntertitel von DIE NATUR DER PERSÖNLICHEN REALITÄT:
"Specific, practical techniques for solving everyday problems and enriching the live you know"
Übersetzung 1985:
"Ein neues Bewusstsein als Quelle der Kreativität"
Übersetzung 2018:
"Spezifische praktische Methoden für die Lösung alltäglicher Probleme und zur Bereicherung des euch bekannten Lebens"
Originalüberschrift Kapitel 4:
"Your Imagination and Your Beliefs, and a Few Words About the Origin of Your Beliefs"
Übersetzung 1985:
"Phantasie, Glaubenssätze und deren Ursprung"
Übersetzung 2018:
"Eure Fantasie und eure Glaubenssätze - und ein paar Worte über den Ursprung eurer Glaubenssätze"
Originalüberschrift Kapitel 16:
"Natural Hypnosis: A Trance Is a Trance Is a Trance Is a Trance"
Übersetzung 1985:
"Natürliche Hypnose - Wie ihr euch Suggestionen des Erwünschten einpflanzen könnt"
Übersetzung 2018:
"Natürliche Hypnose: Eine Trance ist eine Trance ist eine Trance"
Abgesehen von den inhaltlichen Abweichungen, die leicht erkenntlich sind, geht hier auch viel von Seths Esprit verloren.
Als Beispiel für die zahlreichen Passagen, die sich erst in der Ausgabe 2018 finden, folgt nun ein Auszug aus Sitzung 622. Die fraglichen Stellen stehen eingerückt.
Aus Sitzung 622:
. . . Ihr macht euch auf, die für euch erfüllteste Realität zu erleben. Um dies zu tun, habt ihr – hoffentlich – begonnen, eure Glaubenssätze zu überprüfen. Vielleicht wollt ihr, dass sich andere verändern. Ist das der Fall, dann beginnt bei euch selbst!
Ich habe euch gesagt (in Sitzung 619), ihr sollt euch ein Spiel vorstellen, bei dem ihr euch euren neuen erwünschten Glaubenssätzen entsprechend handeln seht. Wenn ihr das tut, dann seht auch, wie ihr auf andere mit der neuen Denkweise einwirkt.
(22.01 Uhr.) Seht, wie sie auf euch in neuer Weise reagieren. Das ist höchst wichtig, denn telepathisch schickt ihr ihnen innere Botschaften. Ihr teilt ihnen mit, dass ihr dabei seid, die Bedingungen und das Muster eurer Beziehung zu modifizieren. Ihr tut eure veränderte Position kund.
Einige werden euch auf dieser Ebene durchaus verstehen können. Es mag aber auch andere geben, die das alte Bezugssystem brauchen und auch jemanden, wenn nicht euch, der die Rolle einnimmt, die ihr zuvor gespielt habt. Diese Menschen werden entweder aus eurer Erfahrungswelt herausfallen, oder ihr müsst sie hinauswerfen.
Wenn ihr euch nochmals euer tägliches Leben als ein sich in steter Bewegung befindendes dreidimensionales Gemälde mit euch als Maler vorstellt, dann erkennt ihr, dass sich mit der Veränderung eurer Glaubenssätze auch eure Erfahrungswelt verändern wird. Ihr müsst die Vorstellung, dass eureGlaubenssätze eure Erfahrungen gestalten, aber vollumfänglich akzeptieren. Legt diejenigen Glaubenssätze ab, die nicht von euch gewollte Wirkungen erbringen. In der Zwischenzeit werdet ihr oft in der Position sein, euch zu sagen, dass etwas wahr ist, und zwar angesichts scheinbar völlig widersprechender physischer Daten. So mögt ihr sagen: „Ich lebe umgeben von Fülle und mir mangelt es an nichts“, während euch eure Augen sagen, dass auf dem Schreibtisch haufenweise Rechnungen liegen. Ihr müsst erkennen, dass ihr es wart, die diesen „physischen Beweis“ erschaffen habt, der euch noch immer ins Gesicht starrt, und ihr tatet dies durch eure Glaubenssätze.
Während ihr also den Glaubenssatz verändert, wird der physische Nachweis nach und nach euren neuen Glaubenssatz so getreu zu „beweisen“ beginnen, wie er es mit eurem alten tat. Ihr müsst mit euren Gedanken arbeiten. Obgleich es allgemeine Glaubenssatzkategorien und allgemeine Gründe für sie gibt, müsst ihr euch persönlich eurer eigenen Glaubenssätze bewusst werden, denn kein Mensch gleicht einem anderen völlig. Die alten Glaubenssätze dienten einem Zweck und erfüllten ein Bedürfnis.
Wie an früherer Stelle erwähnt, mögt ihr geglaubt haben, dass Armut an sich spiritueller als Reichtum ist, oder dass ihr grundsätzlich wertlos seid und euch daher bestrafen sollt, indem ihr arm seid. (Siehe zum Beispiel Sitzung 614 in Kapitel 2.)
Ihr könnt eure Pause machen.
(22.15 Uhr. Heute war es für die Jahreszeit ungewöhnlich kalt gewesen, und wir hatten die Fenster am Abend früher geschlossen. Während der Durchgabe war dann Hitze aufgekommen, und ich konnte sehen, dass Jane sich sogar in Trance unwohl zu fühlen begann. Ihre Übermittlung war gut gewesen. Weiter in der gleichen Art um 22.30 Uhr.)
Entsprechend eurer Energie, Kraft und Intensität könnt ihr natürlich helfen, dieGlaubenssätze vieler Menschen zu verändern.
In eurem täglichen Leben kümmert ihr euch für gewöhnlich nur um die Veränderung eurer eigenen Glaubenssätze und dann darum, die Glaubenssätze zu verändern, die andere über euch haben.
In euch werdet ihr widersprüchlicheGlaubenssätze finden, und ihr müsst euch derer bewusst werden.
Ihr mögt zum Beispiel glauben, dass ihr die Natur eures inneren Selbst verstehen möchtet – ihr sagt euch vielleicht, dass ihr euch an eure Träume erinnern wollt, doch gleichzeitig hegt ihr einen Glaubenssatz darüber, dass das Selbst grundsätzlich wertlos ist, und aufgrund dessen, was ihr in euren Träumen entdecken könntet, fürchtet ihr euch sehr davor, euch an sie zu erinnern.
In einem solchen Fall bringt es nichts, die Situation zu beklagen und zu sagen: „Ich möchte mich selbst verstehen, aber ich habe Angst davor, dass mir nicht gefällt, was ich finde.“
Ihr selbst müsst eure Glaubenssätze verändern. Ihr müsst aufhören zu glauben, das innere Selbst sei ein Kerker für widerwärtige unterdrückte Emotionen. Es enthält ein paar unterdrückte Emotionen. Es enthält aber auch sehr viel Intuition, Wissen und die Antworten auf all eure Fragen . . .