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Deutschritterkommende
|Beschreibung|
Die Deutschritterkommende Hitzkirch ist eines der ältesten und geschichtsträchtigsten Gebäude Hitzkirchs. Sie wurde um 1237 vom Kyburger Ritter Konrad von Tüffen gegründet. Dieser erwarb den Hof und die Kirche, die bereits 1084 urkundlich erwiesen ist. Ab 1245 bis 1806 leitete immer ein Komtur das Deutritterordenshaus. Von 1532 -1542 steht die Kommende im Zusammenhang mit den Wirren der Reformation, unter dem Einfluss Luzerns und der katholischen Orte der Innerschweiz. Durch sie wurden die damaligen Gebäude fast vollständig zerstört und unbewohnbar gemacht. Vom ehemaligen, burghaften Charakter der Kommende war nicht mehr viel zu sehen. Deutschordensbaumeister Bagnato musste die Kommende neu bauen, wobei sie erst 1744/68 die heutige Form erhielt. Die Kirche wurde in die Burganlage einbezogen. 1806, nach dem Aussterben der letzten Ordensmitglieder, annektierte der Kanton Luzern die Kommende und errichtete 1868 darin das Kantonale Lehrerseminar.