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Schadstoffe durch Kerosinverbrennung
Die Flugzeuge in der Zivilluftfahrt werden heute vollständig von Kerosin angetrieben. Wenn diese Energiequelle verbrennt, wird sie zu Kohlendioxid (CO2). Aus einer Tonne Kerosin entstehen 3,15 Tonnen CO2, aber auch Wasserdampf und Stickoxide. Diese Gase verändern das Klima, Stickoxide beeinflussen zudem die Luftqualität in Bodennähe.
Der Verbrennungsprozess von Kerosin
Die genaue Zusammensetzung ist abhängig von den operationellen Bedingungen, der Flughöhe, der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur.
Schnellablass von Treibstoff
Treibstoff wird nur dann in grossen Mengen abgelassen, wenn ein Flugzeug kurz nach dem Start notfallmässig landen und deshalb sein Gewicht drastisch reduzieren muss. Dieser Schnellablass muss ein- bis dreimal pro Jahr ausgelöst werden, was in der SWISS Flotte beim Airbus A340 sowieso der 777 möglich ist.
Lärmemissionen
Aus technischer Sicht entsteht der Fluglärm in den Triebwerken. Hier treffen heisse und kalte Luft mit hoher Geschwindigkeit aufeinander. Im Innern des Triebwerks sorgen mechanische Prozesse für zusätzlichen Lärm. Die Aerodynamik sorgt für das typische Rauschen, das entsteht, wenn Luft über unebene Stellen am Flugzeug fliesst.
In der Luftfahrt wird die Lärmbelastung am Boden mit dem sogenannten Lärmteppich dargestellt. Dabei wird diejenige Fläche ausgewiesen, in welcher die festgelegten Grenzwerte überschritten sind. In den letzten 25 Jahren ist die stark betroffene Fläche rund um den Flughafen Zürich um zwei Drittel geschrumpft, obwohl sich die Flugbewegungen fast verdoppelt haben. Neue, sehr viel leisere Flugzeuge reduzieren die Zahl der Lärmbetroffenen drastisch.
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Ziele
SWISS nimmt ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt wahr und orientiert sich an den Zielen des Internationalen Zivilluftfahrtverbands IATA. Diese sehen konkret wie folgt aus:
- Bis 2020: Treibstoff-Effizienz jährlich um 1,5 % verbessern
- Ab 2020: Luftfahrt soll generell nur noch CO2-neutral wachsen
- Bis 2050: CO2-Emissionen gegenüber 2005 halbieren
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Massnahmen
Um ihre Ziele zu erreichen, setzt SWISS bei ihrer Umweltstrategie auf diese vier Säulen:
Technologischer Fortschritt
Neue Flugzeugtypen stossen weniger CO2 aus. SWISS investiert kontinuierlich in eine moderne Flotte. Auf der Kurz- und Mittelstreckenflotte werden ab Sommer 2016 30 Bombardier C Series Flugzeuge die Avro RJ 100 Flotte ersetzen. Zwischen 2019 und 2022 wird SWISS zudem zehn Airbus A320neo und fünf Airbus A321neo der neusten Generation in ihre Flotte aufnehmen und damit zehn ältere Airbus A320 sowie fünf Airbus A321 ersetzen. Auf der Langstrecke werden 2016 sechs Boeing 777 den Airbus A340 ablösen. Drei weitere Flugzeuge des Typs Boeing 777-300ER werden zwischen 2017 und 2018 zur SWISS Fotte stossen.
Operationelle Massnahmen
Je effizienter Flugprozesse sind, desto weniger belasten sie die Umwelt. Zum Beispiel kann man mit einem leistungsfähigen Flugmanagementsystem Höhenwinde besser nutzen. Eine systematisch beladene Maschine sorgt für optimale Aerodynamik. Und wenn es die Situation erlaubt, schalten die SWISS Piloten nach der Landung mit dem Airbus A340 zwei Triebwerke aus, um mit den verbleibenden zwei zum Standplatz zu rollen.
Effiziente Infrastrukturen
Airlines, die den Luftraum, Flughäfen und die Flugsicherung optimal nutzen, reduzieren ihren CO2-Ausstoss massiv. Leider sind Luftstrassen nur selten effizient angelegt, da jedes Land seinen Luftraum individuell reguliert. Die Europäische Kommission will hier einschreiten. Mit dem Projekt «Single European Sky» liessen sich jährlich bis zu 10 Millionen Tonnen CO2 einsparen – damit fliegt die gesamte SWISS Flotte drei Jahre lang. SWISS engagiert sich mit der Durchführung verschiedener Studien im Rahmen des Projekts Single European Sky Air Traffic Management aktiv an den Bestrebungen zur Optimierung des Europäischen Luftraums.
Wirtschaftliche Instrumente
SWISS setzt sich für ein globales und faires Emissionshandelssystem im Luftverkehr ein. Dieses System belohnt aktiven Umweltschutz und gewährleistet weltweit einen fairen Wettbewerb. Zudem hat jeder SWISS Passagier die Möglichkeit, die von ihm verursachten CO2-Emissionen über „myclimate‟ zu kompensieren.
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CO2-Emissionen und Kerosinverbrauch
SWISS hat ihre spezifischen CO2-Emissionen seit 2003 drastisch reduziert. Konkret sind es heute pro 100 Passagierkilometer knapp 20 % weniger. Um dieses Ziel zu erreichen, hat SWISS Milliarden in neue Flugzeugtypen investiert, auf leichtere Materialien gesetzt, Flugprozesse verbessert und ihre Flüge besser ausgelastet. Aufgrund der höheren Effizienz im Treibstoffverbrauch sind die absoluten CO2-Emissionen seit 2003 lediglich um 9% gestiegen, obwohl die Anzahl Passagiere auf SWISS-Flügen in der gleichen Periode um über 50% zugenommen hat.
Lärmemissionen
In der Luftfahrt wird die Lärmbelastung am Boden mit dem sogenannten Lärmteppich dargestellt. Dabei wird diejenige Fläche ausgewiesen, in welcher die festgelegten Grenzwerte überschritten sind. In den letzten 25 Jahren ist die stark betroffene Fläche rund um den Flughafen Zürich um zwei Drittel geschrumpft, obwohl sich die Flugbewegungen fast verdoppelt haben. Neue, sehr viel leisere Flugzeuge haben die Zahl der Lärmbetroffenen drastisch reduziert.