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Die Landwirtschaft in der Schweiz erlebt eine der grössten Umwälzungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Wir sind von einer Staatslandwirtschaft zu einem freien Markt übergegangen, der die Bauern mit der AP 14–17 dazu verpflichtet, zu Dienstleistern zu werden.
Der Kanton Freiburg muss ein Kanton bleiben, der weiterhin landwirtschaftliche Rohstoffe und verarbeitete Landwirtschaftserzeugnisse von hoher Qualität bietet, und nicht nur ökologische Leistungen und Spitzenprodukte. Der Verfassungsauftrag an die Landwirtschaft ist in diesem Punkt klar.
Die SVP Freiburg setzt sich für eine produzierende Landwirtschaft ein, welche die Bevölkerung mit gesunden, marktnah produzierten Nahrungsmitteln versorgt. Für ihre wichtigen Leistungen im Dienste der Allgemeinheit müssen Bauernfamilien ein vernünftiges Auskommen verdienen.
Die produzierenden Landwirtschaftsbetriebe sollen finanziell gegenüber extensiven Betrieben nicht benachteiligt werden. Die SVP möchte, dass die Schweiz wieder einen Netto-Selbstversorgungsgrad von 60% erreicht. Das ist nur zu erreichen, wenn man den Bauernfamilien Zukunftsperspektiven bietet, damit sie nachhaltig in die Produktion investieren können.
Wir wollen:
- Eine produzierende Landwirtschaft, welche die Bevölkerung mit qualitativ guten, sowie marktnah produzierten
Nahrungsmitteln versorgt;
- Ein vernünftiges Einkommen für die Bauernfamilien, welche diese Leistungen erbringen;
- Leistungsfähige Landwirtschaftsbetriebe unterstützen – leistungsfähig produzierende Betriebe dürfen finanziell gegenüber extensiven Betrieben finanziell nicht benachteiligt werden;
- Den administrativen Aufwand reduzieren;
- Auf regionale Produktion, regionale Verarbeitung und regionalen Verkauf setzen.