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Forscher haben Roboter in Würfelform kreiert, die sich ohne Arme, Beine oder Räder bewegen und zu neuen Formen zusammenfügen können.
In Science-Fiction-Geschichten kommen sie immer wieder vor, von Stanislav Lem bis zu Terminator: Kleine Maschinen, die sich selbst vervielfältigen und selbstständig zu grossen, mächtigen Robotern, Waffen oder ähnlichem zusammenfügen können. Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) sind dieser Vision nun einen Schritt näher gekommen, zwar nicht in Punkto Reproduktion, aber in Punkto Sebstzusammenbau.
In den letzten Jahren wurden zwar bereits Roboter entwicklet, die sich selbst zu neuen Strukturen zusammenfügen können. Dies basierte aber auf sehr statischen Prinzipien, zum beispiel Greifarmen und fixen Koppelungsmechanismen. Die MIT-Würfel können sich dagegen wesentlich flexibler zusammenfügen, sich dabei auch gegenseitig jede beliebige Seite zudrehen und ihre Position später wieder wechseln. Der Preis dafür ist, dass eine Bewegung nicht einfach zwischendurch abgebrochen werden kann, wenn ein Würfel beispeislweise in die Irre hüpft.
Das Forscherteam will seine Arbeit im November detailliert der Öffentlichkeit vorstellen. Ein Ziel für die Zukunft ist es nun, die Würfel zu miniaturisieren, ihre Reichweite zu erhöhen und die Software weiter zu verbessern. Ein mittelfristiges Ziel ist, dass man Hunderte der Würfel in einem Raum verstreuen könnte, und sich diese dann zu einem funktionalen Objekt, beispielsweise einem Stuhl oder einer Leiter, zusammenbauen könnten. (hjm).