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Der Schweizer FIFA-Präsident Sepp Blatter erhält Konkurrenz. Der Jordanier Ali bin al-Hussein will den 78-jährigen Walliser als Chef des Weltverbandes ablösen.
Der jordanische Verbandschef Prinz Ali bin al-Hussein will am 29. Mai gegen Blatter bei der FIFA-Präsidentschaftswahl antreten. Dies teilte der Vizepräsident des Weltfussballverbandes via Twitter mit. "Es war kein einfacher Entscheid", so bin al-Hussein. "Die 'Message', die ich immer wieder hörte, war, es ist Zeit für einen Wechsel", so der vierte Sohn des verstorbenen jordanischen Königs Hussein I.
Al-Hussein wurde seit längerem als möglicher Herausforderer gehandelt. Dass Blatter, der seit 1998 im Amt ist, eine fünfte Amtszeit anstrebt, wird vor allem in Europa kritisiert. Neben dem Walliser hatte auch der als aussichtslos geltende frühere FIFA-Funktionär Jerome Champagne (Fr) seine Absicht zur Kandidatur erklärt.
SDA-ATS