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Das schwere Erdbeben in Pakistan in der Nacht auf Mittwoch ist glimpflich verlaufen: Das Beben der Stärke 7,2 löste in mehreren Provinzen des Landes eine Massenpanik unter der Bevölkerung aus. Opfer wurden Behördenangaben zufolge jedoch keine gemeldet.
Die Erschütterungen waren bis nach Dubai und Neu-Delhi zu spüren. Das Epizentrum des Bebens lag westlich der Stadt Dalbandin in der dünnbesiedelten Provinz Baluchistan nahe der Grenze zu Afghanistan.
Pakistanische Fernsehsender berichteten, das Beben sei in mehreren Provinzen zu spüren gewesen. In der Millionenstadt Karachi rannten viele Menschen in Panik auf die Strassen, als die Erde in der Nacht zum Mittwoch bebte.
In Dalbandin wurden rund 200 Lehmhäuser zerstört, wie die pakistanische Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Aus Angst vor Nachbeben trauten sich viele der rund 15'000 Einwohner der Stadt auch Stunden nach der ersten Erschütterung nicht in ihre Häuser zurück.
Die Betroffenen wurden mit Zelten und Decken versorgt. In der Nacht fallen die Temperaturen dort derzeit auf den Gefrierpunkt. In Pakistan kommt es häufig zu Erdbeben. Im Oktober 2005 kostete ein Erdstoss der Stärke 7,6 rund 80'000 Menschen im Nordwesten Pakistans und in Kaschmir das Leben, mehr als drei Millionen wurden obdachlos.
SDA-ATS