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"Ga wässeru"- so wird im Walliserdeutsch diese Arbeit genannt
Die Heidetrauben der Tärbina beginnen nun zu reifen. Die momentanen hohen Aussentemperaturen begünstigen diese Phase der Traubenbildung. Ein Wasserstress sollte aber verhindert werden. Unser Rebberg in Visperterminen ist einer der trockensten in der Schweiz. Jede einzelne Parzelle kann deshalb bewässert werden. Viele Parzellen sind mit einem speziellen Bodenbewässerungssystem ausgestattet, welches in der Schweiz einzigartig ist. Am oberen Ende der Parzelle verläuft ein Wasserrohr bei welchem in genau definierten Abständen ein kleines Loch gebohrt ist. Aus diesen kleinen Löchern fliesst das Wasser auf den Boden. In vorgegeben Wasserfuhren wird das Wasser den Rebstöcken entlang nach unten geleitet. Das Wasser versickert allmählich und tränkt so die Wurzeln der Rebe. Der Vorteil dabei ist, dass dadurch nur die Rebstöcke bewässert werden und das Unkraut in den Gassen leer ausgeht.
Während der Reifephase ist ein moderater Wasserstress für die Qualität sehr förderlich. Die Rebe soll in dieser Phase stehts etwas durstig sein aber nicht zu durstig. Die Kunst des Winzers liegt nun darin, dies einzuschätzen und für jede Parzelle die richtige Menge an Wasser zu geben.
Die Tärbina hat letze Woche erstmals in diesem Sommer Wasser erhalten. Dies muss nun für die letze Phase der Reifung reichen. Die Rebe ein zähes Pflänzchen.