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Siberian Husky
(© Bruno Gfeller, 4655 Stüsslingen)
Der Ursprung der sibirischen Huskies liegt, wie der Name es schon sagt, in Sibirien, genauer Ostsibirien. Durch die extremen Witterungseinflüsse in ihrem Ursprungsland entwickelte sich das zweischichtige Fell mit einer Unterwolle und einem Wasser abweisenden Deckhaar, dem so genannten Grannenhaar. Die Unterwolle wird während der wärmeren Jahreszeit abgestossen, um sich besser an die klimatischen Bedingungen anpassen zu können. Im Winter reicht das Fell zusammen mit einer Mulde im Schnee, um ausreichend vor der Kälte geschützt zu sein.
Aufgrund des nicht reichlichen Nahrungsangebots in Sibirien wurden die Hunde nicht allzu gross, sie durften aber auch nicht klein sein, da sie sonst auf der Jagd chancenlos gewesen wären. Die Mahlzeiten im Winter waren karg, deshalb musste sein Verdauungsapparat äusserst effizient sein. Nur die Hunde mit einem Willen vor dem Schlitten zu arbeiten (Man spricht in diesem Zusammenhang von "desire to go") wurden durchgefüttert.
Von Sibirien aus gelangten sie ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts zu Zeiten des grossen Goldrausches nach Alaska. Erste Importe in die Schweiz fanden 1955 statt. Er ist die kleinste und wohl auch die eleganteste Erscheinung unter den modernen Schlittenhunderassen. Ein echter Vollblutschlittenhund, voll von Temperament und Arbeitsfreude. Der Siberian Husky hat seine unglaublichen Arbeitshundequalitäten in den härtesten Schlittenhunderennen der Welt immer und immer wieder bewiesen. Er ist ein überaus menschenfreundlicher, recht eigenwilliger und selbständiger echter Schlittenhund, der auch bei uns Gelegenheit erhalten sollte, diejenige Arbeit auszuführen, für die er geschaffen wurde. Der Jagdinstinkt ist sehr stark ausgeprägt. Da Hunde im Rudel jagen ist die Gesellschaft anderer Hunde wichtig. Ebenso gibt das Rudel Sicherheit für die Rangunteren und die Aufzucht des Nachwuchses.
Der sibirische Husky passte sich in einer lebensfeindlichen Umgebung optimal an die Rahmenbedingungen an. Und so blieb er fast unverändert bis heute, da der Hund trotz seines wunderschönen Aussehens und seinem äusserst menschenfreundlichen Charakter nie in "Mode" kam. Zu quirlig, zu lebendig, zu bewegungsfreudig. Das alleine hat ausgereicht, ihn bis heute fast unverändert erleben zu können.
Für weitere Informationen zur schnellsten Schlittenhunderasse unter den Nordischen wende man sich an den schweizerischen Klub für nordische Hunde SKNH →www.sknh.ch