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Die Umgebungswärme bezeichnet die Wärme, die in bodennahen Luftschichten, in Oberflächengewässern und in den obersten Metern des Erdreichs vorhanden ist – im Wesentlichen durch Speicherung der Sonnenenergie. Es handelt sich um eine erneuerbare und natürliche Energiequelle, da diese Wärme durch Sonnenenergie entsteht und sich regelmässig erneuert.
Anders entsteht «Geothermie». Diese Erdwärme wird unter anderem aus dem Zerfall der natürlich vorkommenden radioaktiven Elemente gespeist. Die sogenannte «oberflächennahe Geothermie», welche die Nutzung von bis rund 500 Meter Tiefe bezeichnet, steht sowohl für die Wärmenutzung aus Grundwasservorkommen als auch jene, bei der die Wärme mittels Erdwärmesonden zur Wärmepumpe transportiert wird. Damit unterscheidet sich die «oberflächennahe Geothermie» von Geothermie-Nutzungen in grösseren Tiefen. Die in der Tiefe vorherrschenden Temperaturen können direkt zum Heizen und, je nach Tiefe, auch zur Stromproduktion nutzbar gemacht werden.
Wärmepumpen werden heute in den verschiedenen Sektoren für verschiedene Verwendungszwecke eingesetzt. Besonders für Raumheizung und Warmwasser besteht ein grosses Potenzial für die Nutzung von Umgebungswärme und oberflächennaher Geothermie. Die Wärmepumpentechnologie leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Energie- und Klimaziele.
Ein starker Treiber für die Erreichung dieser Ziele ist der Heizungsersatz bei Sanierungen. Bis 2050 müssen rund 900'000 fossile Heizungen (Stand 2019) saniert werden; all diese könnten auf Wärmepumpen umgerüstet werden. Dieses enorme Potential gilt es auszuschöpfen und dementsprechend zu fördern.