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Die ohne Simon Ammann angetretenen Schweizer Skispringer beziehen beim Weltcupspringen in Willingen eine Niederlage.
Weder Andreas Schuler (36./123,5 m), Killian Peier (39./120), Gregor Deschwanden (41. /114,5) noch Luca Egloff (48./106 m) schafften den Einzug in den Finaldurchgang der Top 30.
Neben Ammann fehlten bei der Olympia-Hauptprobe im Sauerland auch die besten Springer aus Österreich und Japan. Die Chance, ein paar Weltcuppunkte zu ergattern, wäre günstig gewesen.
Die weltbesten Springer zeigten bei leichtem Aufwind eine tolle Flugshow und reizten die Schanze voll aus. Zuoberst auf dem Podest stand der Skiflug-Weltmeister Daniel-André Tande nach Flügen auf 148 und 146,5 m. Der Norweger setzte sich knapp vor dem Deutschen Richard Freitag durch, der seine Weltcup-Führung ausbaute. Dies weil der Halbzeit Leader Kamil Stoch, der Dominator der Vierschanzentournee, noch auf den 4. Rang durchgereicht wurde. Platz 3 ging an dessen Landsmann Dawid Kubacki.
Die Springen in Willingen sind die letzten vor den Olympischen Spielen in Pyeongchang. Die Organisatoren köderten die Sportler auch mit dem "Willingen Five". Der Springer, der aus einem Qualifikationssprung und vier Wettkampf-Versuchen die meisten Punkte erzielt, erhält einen Bonus von 25'000 Euro.