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Nach einem milden und sonnigen Winter folgte im Jahr 2020 ein wechselhafter März, was zu stark verfrühter Vegetationsentwicklung führte, wie Agridea in der Raufutter-Enquête mitteilt. Die Trockenperiode im April verringerte den Vegetationsvorsprung nur geringfügig, sodass Ende April und Anfang Mai vielerorts im Flachland gutes Heuwetter herrschte. Das gute Wetter führte dazu, dass die Bestände bereits etwas über den optimalen Erntezeitpunkt hinausgewachsen waren.
Das sonnige und trockene Wetter führte beim ersten Schnitt im Durchschnitt zu erhöhten Zuckergehalten und tiefen Rohaschwerten. Bei den Folgeschnitten wurde vermehrt verschmutztes Futter geerntet. Dies sei an deutlich höheren Rohaschegehalten als beim ersten Schnitt erkennbar.
Die Analysegehalte des Dürrfutters 2020 liegen im Durchschnitt der letzten fünf Jahre.
Die Auswertung des Dürrfutters 2020 basiert auf rund 2400 eingesandten Proben bei der UFAG AG und Eurofins Scientific AG.
Quelle: LID