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Strassenlärm
Visualisierung von Massnahmen
Zur Beurteilung der akustischen Wirkung von Massnahmen braucht es Zahlen und Berechnungen. Geht es um ästhetische Grössen wie das Ortsbild oder die Wohnhygiene, bieten sich optische Hilfsmittel an. Die Rede ist nicht von rosa Brillen, sondern von Visualisierungen: Fotos und Montagen zur Illustration des Zustands mit den geplanten Massnahmen im Vergleich zum Zustand ohne.
Sind "vorher"/"nachher"-Simulationen in gedruckter Form nur nebeneinander möglich, so bieten die neuen Medien raffiniertere, dynamische Möglichkeiten, zum Beispiel mit Hilfe der Bewegungen der Maus in der rechten Hand...
Die Materialien, aus denen eine Lärmschutzwand gebaut wird, müssen sich zum einen im Strassenraum möglichst gut integrieren, der jeweiligen Situation angepasst werden. Zum anderen wird die Materialwahl beeinflusst von den Vorgaben, die eine Lärmschutzwand zu erfüllen hat: Befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite Gebäude mit lärmempfindlicher Nutzung, so muss die Wand schallabsorbierend sein, damit keine Schallreflexion stattfindet. Damit die Verkehrssicherheit gewährt bleibt, kann eine andere Bedingung sein, dass der oberste halbe Meter der Wand aus Glas sein muss.
Trotz unterschiedlichster Ansprüche sind der Materialsierung einer geplanten Wand aber relativ enge Grenzen gesetzt. Die Materialsierungs-Möglichkeiten werden in Lärminfo 15 erläutert.