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London 1938. Der später als Autor der James-Bond-Thriller berühmt gewordene Ian Fleming (Dominic Cooper) ist bekannt als Tunichtgut, Playboy und arbeitsscheuer Bonvivant. Er gilt - Fleming entstammt einer einflussreichen britischen Oberschichtsfamilie - als das verkommene Produkt seiner Klasse, das selbst auf einer vorgefertigten Laufbahn nicht zu reüssieren vermag. Dabei steht der junge Mann im Schatten seiner herrischen Mutter (Lesley Manville), seines Vaters, der als Kriegsheld starb, und seines älterer Bruders Peter (Rupert Evans), der als erfolgreicher Reiseschriftsteller die Hotspots des Weltgeschehens besucht.
Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs hat der spätere 007-Erfinder Ian Fleming, Spross einer einflussreichen Familie, den Ruf eines gefühlskalten Playboys und Bonvivants. Der Krieg mit Nazideutschland bringt ihn zum Geheimdienst. Dort erhält der ideensprühende Jungspund den Auftrag, eine Einheit für Geheimoperationen aufzubauen.
Doch Fleming plant nicht nur riskante Kommandounternehmen, der Freigeist hat auch ein verhängnisvolles Flair für schöne Frauen. In einer Mischung aus Fiktion und Fakten widmet sich der BBC-Vierteiler jener Phase in Flemings Leben - sein Todestag jährt sich im August 2014 zum 50. Mal -, als sich der Brite im Auftrag seiner Majestät Operationen ersann, die später zum Fundus für seine James-Bond-Abenteuer wurden.
SRF 1 zeigt die vierteilige Miniserie ab 25. August 2014 jeweils montags um 23:45 Uhr.