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Phänomene am Nebelrand - Strömungs- und Welleneffekte
Heute verlassen wir den Nebelrand, gehen etwas höher hinauf und blicken aus grösserer Entfernung auf das Nebelmeer hinab. Ein Nebelmeer ist alles andere als statisch, es ist ständig in Bewegung, wie Zeitrafferaufnahmen beweisen. Deswegen ist auch die Nebelobergrenze über einen Tag gesehen kaum je eine konstante Grösse. Dafür gibt es verschiedene Gründe:
- durch die Erwärmung steigt die Nebelobergrenze jeweils tagsüber tendenziell etwas an, nachts sinkt sie ab. Dieser Effekt ist in den Herbstmonaten ausgeprägter als im Winter.
- an den Übergangszonen vom Nebel in die nebelfreien Regionen entstehen Temperatur- und damit Druckunterschiede. Deshalb wird der Nebel tagsüber beispielsweise häufig in die anfangs nebelfreien Voralpentäler gesogen.
- ähnlich wie im „richtigen“ Meer, durchlaufen Wellen das Nebelmeer
- Änderungen in der Druckverteilung, sich ändernde Windverhältnisse an der Nebelobergrenze oder grössräumige Hebungseffekte haben einen starken Einfluss auf die Bewegungen des Nebelmeeres
Folgende Fotos illustrieren einige dieser Vorgänge: