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«Heute gibt es eine grosse Zahl wissenschaftlicher Belege, dass die Kernenergie umweltfreundlich und sicher ist», sagte Moore. Die Vorstellung seiner ehemaligen Kollegen von Greenpeace, weltweit gleichzeitig aus der Stromerzeugung aus Kohle und Atom auszusteigen, sei unrealistisch. «Es gibt heute ganz einfach nicht genügend verfügbare Alternativen, um beide zu ersetzen. Vor die Wahl gestellt, entweder Kohle, Erdöl und Erdgas oder Kernenergie zu nutzen, ist letztere bei weitem die beste Option, da sie weder CO2 noch Luftschadstoffe emittiert.»
Da die fossilen Brennstoffe - im Unterschied zu Uran - eine wertvolle Ressource für viele andere Anwendungen sind, sollte sich die künftige Stromproduktion auf saubere Energiequellen konzentrieren wie Kernenergie, Wind, Géothermie, Wasserkraft und Biomasse, findet Moore. Er begrüsste daher die Stossrichtung von Präsident George W. Bush, wie er sie am Vortag in einer Grundsatzrede zur Energiepolitik formuliert hatte.
Quelle
M.S. nach Medienmitteilung Greenspirit Stratégies Ltd, 28. April 2005