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Gute sozialwissenschaftliche Lehre ist für mich die erfolgreiche Vermittlung von Handlungskompetenzen in analytischer Theoriebildung, in Methoden zur empirischen Überprüfung und in der Fähigkeit zur kritischen Reflexion von Forschungsresultaten. Diese Kompetenzorientierung bedeutet für mich, dass ich die Studierenden durch meine Lehre dazu befähigen möchte, ihr neu erworbenes Wissen in fundierte Handlungen umzusetzen zu können.
Die Vermittlung von Kompetenzen möchte ich durch eine explizite Formulierung von Lernzielen im Unterricht erreichen, zu denen ich in unterschiedlichen Beispielen und Übungsaufgaben immer wieder Bezüge herstelle. Ich orientiere mich bei der Formulierung von Lernzielen an einem hierarchischen Aufbau von sechs Kompetenzen, die von Wissen und Verständnis über Anwendung und Analyse bis hin zu Synthese und Beurteilung reichen.
In dem folgenden Lehrportfolio beschreibe ich meine persönliche didaktische Entwicklung, präsentiere meine lernpsychologischen Grundlagen, leite daraus mein Rollenverständnis als Hochschullehrer ab und fasse meine Didaktik in drei Leitprinzipien zusammen, die ich anhand dreier ausführlicher Lehrbeispiele illustriere. Anschliessend stelle ich mein Betreuungskonzept bei Abschlussarbeiten dar. Nach diesen selbstreflexiven Teilen folgen Beurteilungen meiner Lehre durch studentische Evaluationen, Feedback aus kollegialen Hospitationen und Expertenhospitationen sowie didaktischen Gutachten. Schliesslich entwickle ich zukünftige Lehrziele. Im Anhang finden sich zwei exemplarische ausführliche Lehrkonzepte zu einer Einführungsvorlesung und einem Vertiefungsseminar.