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«So nahe an Gold war ich noch nie. Ich komme immer näher. Aber der knappe Rückstand ist ärgerlich», konstatierte der Thurgauer nach dem Gewinn seiner insgesamt vierten Silbermedaille, der zweiten in Rio de Janeiro. Wahoram zog eingangs der Zielgeraden minimal nach aussen. Das könnten die drei Hundertstel gewesen sein. «In der Hitze des Gefechtes habe ich dies nicht realisiert. Doch das ist normal», so der Schweizer.
Zwei Chancen, sich seinen Gold-Traum in Rio de Janeiro zu erfüllen, hat Hug noch. Er wird auch über 800 m und im Marathon am Start sein.
Bei den Frauen feierten die Amerikanerinnen durch Tatjana McFadden, Amanda McGrory und Chelsea McClammer einen Dreifachsieg. Direkt nach dem Start sorgte McFadden für Tempo, ging alleine an die Spitze. Ihre Teamkolleginnen schlossen die Lücke und bauten eine US-Wand vor Manuel Schär (4.) auf. Verwundert zeigte sich die Schweizerin, dass die andern Finalistinnen nur mitfuhren, die Amerikanerinnen dadurch nur auf sie achten mussten. Die Tatsache, dass sowohl die Thailänder bei den Männern als auch die US-Girls ihre Taktik auf Hug/Schär ausgerichtet hatten, lieferte einen Vorgeschmack für die nächsten Stadion-Rennen.
(SDA)