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In den 50er und 60er Jahren waren es Gastarbeiter aus Italien, Portugal und Spanien, die aufgrund des Arbeitskräftemangels in die Schweiz kamen. Später waren es Volksgruppen aus dem Balkan und aus afrikanischen Staaten, die aus politischen Gründen Zuflucht in der Schweiz suchten. Auch wenn mehr als 190 Nationen in der Schweiz repräsentiert sind, stammen auch heute noch fast 45% der ausländischen Wohnbevölkerung aus einem Nachbarland der Schweiz. Was anerkannte Flüchtlinge betrifft, so kommen laut der neuesten Statistik des Staatssekretariats für Migration die meisten aus Eritrea, Syrien, Sri Lanka, Türkei, Irak, Bosnien-Herzegowina, Somalia, Afghanistan, Iran und Vietnam. Migration ist ein komplexes Thema geworden.