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Was ist Erschöpfungsdepression?
Erschöpfungsdepression ist ähnlich einem Burnout. Es ist ein langsamer Prozess, der durch Stress und Ängste ausgelöst wird. Mehr und mehr fühlt man sich entfremdet von Arbeit und Kollegen, und eines Morgens fühlt man sich ausserstande, zur Arbeit zu gehen. Dies ist der Punkt, an dem man sich ernsthaft Gedanken um sich, seinen Lebenswandel und seine Zukunft machen sollte.
Was sind die Symptome von Erschöpfungsdepression?
- Man wird zunehmend zynisch oder kritisch seiner Arbeit gegenüber, seinen Aufgaben, dem Chef, Kollegen oder Kunden gegenüber.
- Es widerstrebt einem, zur Arbeit zu gehen, und man kann sich nur schwer auf seine Aufgaben konzentrieren, sobald man angekommen ist.
- Man ist reizbar
- Man hat keine Energie mehr
- Die Arbeit befriedigt einen nicht mehr, selbst wenn man gute Ergebnisse erzielt
- Man ist desillusioniert
- Man flüchtet sich in Essen, Drogen oder Alkohol
- Man hat Schlafprobleme
- Man leidet unter körperlichen Symptomen wie Kopf- oder Magenschmerzen.
Wie entsteht Erschöpfungsdepression?
Es gibt viele mögliche Ursachen, die Erschöpfungsdepression entstehen lassen können, unter anderem sind das:
- Ein zunehmender Kontrollverlust über die eigene Tätigkeit. Vielleicht hat man einen neuen Chef bekommen, das Unternehmen hat seine Arbeitsabläufe geändert oder seine Unternehmenspolitik. Man hat das Gefühl, die Entscheidungen nicht mehr beeinflussen zu können oder es fehlen einem die notwendigen Ressourcen dafür.
- Man ist sich über die an einen gestellten Erwartungen nicht im Klaren oder die eigenen Zuständigkeiten. Man erhält widersprüchliche Mitteilungen von Management oder Kollegen.
- Es gibt einen Konflikt am Arbeitsplatz und man fühlt sich gemobbt. Vielleicht verstärkt die Abteilungsleitung den Stress noch zusätzlich.
- Man ist mit dem Verlauf der Dinge unzufrieden.
- Man interessiert sich nicht mehr für die Arbeit, möchte etwas anderes machen aber die Möglichkeiten sind begrenzt.
- Der Job ist zu anspruchsvoll und fordert einem zuviel ab. Oder er ist zu monoton oder chaotisch. Das kann zu Erschöpfung oder Burnout führen.
- Man fühlt sich isoliert oder einsam.
- Man arbeitet zu viel und hat keine Zeit mehr für private Dinge.
Was kann man gegen Erschöpfungsdepression tun?
Wenn Sie die Symptome einer Erschöpfungsdepression bei sich selbst bemerken, dann wird es Zeit, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, bevor es zu ernsten körperlichen Konsequenzen kommt. Machen Sie sich einen Plan, wie Sie die Dinge angehen können, die Sie an Ihrer Arbeit problematisch finden.
Welche Möglichkeiten haben Sie, einen Urlaub machen oder eine andere Arbeit? Falls nicht, vielleicht könnten Sie ja mit Ihrem Chef oder dem Personalleiter darüber sprechen? Vielleicht kann man auch die Aufgaben anderes verteilen, so dass Sie mehr Dinge tun, die Sie gerne machen? Oder einen Kompromiss hinsichtlich der Aufgaben finden, die Sie ungern erledigen?
Können Sie von zu Hause aus arbeiten oder die Arbeit aufteilen (Stichwort: Job-Sharing)?
Reden Sie mit anderen Menschen. Vielleicht haben Ihre Kollegen die gleichen Sorgen und Probleme? Zumindest sollten Sie mit Freunden und Familie darüber sprechen, oder sich professionelle Hilfe holen.
Machen Sie eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten, vielleicht sollten Sie nur etwas kürzer treten, um so etwas zu finden, das besser zu Ihnen passt.
Treiben Sie Sport und nehmen Sie sich ausreichend Zeit außerhalb der Arbeit, um von den Sorgen Abstand zu gewinnen.
Schlafen Sie ausreichend. Sie sollten mindestens 7-8 Stunden jede Nacht schlafen, machen Sie das zu einer Priorität!
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