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Der Mann der Stunde auf der ATP-Tour heisst Casper Ruud. Der Norweger sicherte sich in der Nacht auf Montag in San Diego den bereits 5. Turniersieg in diesem Jahr. Mehr Einzel-Titel konnte 2021 bei den Männern keiner einfahren. Auch Novak Djokovic nicht (4 Siege, davon aber 3 Grand Slams).
3 Turniersiege statt Olympia
Der Triumph im Süden Kaliforniens war Ruuds erster auf Hartplatz. Zuvor hatte der 22-Jährige ausschliesslich auf Sand reüssiert. Im Juli gelang ihm dabei Seltenes: In Bastad (SWE), Gstaad und Kitzbühel feierte Ruud 3 Turniersiege in 3 aufeinander folgenden Wochen. Dies war letztmals Andy Murray vor 10 Jahren geglückt.
Ruud profitierte auch davon, auf Olympia verzichtet zu haben. Während die Top-Shots der Szene in Tokio spielten (respektive sich noch in Quarantäne befanden), stürmte der Melbourne-Achtelfinalist in Europa von Erfolg zu Erfolg.
Das wirkte sich auch im Ranking aus: Am 13. September stiess Ruud erstmals in die Top 10 vor. Und es fehlen ihm nur noch 150 Punkte, um Roger Federer – den Ruud einst die «ultimative Legende» nannte – auf Rang 9 einzuholen.