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Statuten
A. ErrichtungArtikel 1: Name
Unter dem Namen „Stiftung OL SCHWEIZ / Fondation CO SUISSE / Fondazione CO SVIZZERA / SWISS O Fund ” besteht eine Stiftung nach Artikel 80ff. ZGB.
Artikel 2: Sitz
1 Die Stiftung OL SCHWEIZ hat Sitz in Zürich.
2 Der Sitz der Stiftung kann jederzeit durch Beschluss des Stiftungsrats und mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde nach einem anderen Ort innerhalb der Schweiz verlegt werden.
Artikel 3: Zweck
1 Zweck der Stiftung ist die nachhaltige gesamtschweizerische Förderung des Orientierungslaufes. Vor allem die Jugend soll motiviert und befähigt werden, in der Natur zu laufen und sich zu orientieren.
2 Die Stiftung ist politisch neutral.
3 Die Stiftung ist nicht gewinnorientiert.
Artikel 4: Stiftungsvermögen
1 Das Errichtungsvermögen der Stiftung beträgt CHF 300'000.- (drei hundert tausend).
2 Der Verein Orientierungslauf Weltmeisterschaften 2003 (OL WM 2003) bringt zusätzlich den aus dem Gesamtprojekt OL WM 2003 verbleibenden Gewinn in die Stiftung ein.
3 Die Stiftung nimmt periodische Donatorenbeiträge von natürlichen oder juristischen Personen oder von Körperschaften des öffentlichen Rechts entgegen. Die Höhe der Donatorenbeiträge wird im Geschäftreglement geregelt.
4 Die Stiftung nimmt einmalige oder periodische Zuwendungen von natürlichen oder juristischen Personen oder von Körperschaften des öffentlichen Rechts entgegen.
Artikel 5: Mittelverwendung
1 Die Finanzierung der Stiftungstätigkeit erfolgt in erster Linie durch den Ertrag aus dem Stiftungsvermögen und durch die laufenden Donatorenbeiträge und Zuwendungen.
2 Die Stiftung setzt ihre Mittel konzentriert und ausserhalb der bestehenden Geldflüsse des Schweizerischen Orientierungslaufverbandes (SOLV) ein.
3 Die Stiftung unterstützt nur Projekte, die ihr vom SOLV unterbreitet werden.
4 Die Stiftung regelt die Mittelverteilung in einem Geschäftsreglement. Reglemente und deren Änderungen sind der Aufsichtsbehörde einzureichen.
B. OrganisationArtikel 6: Organe
Die Organe der Stiftung sind:
a) der Stiftungsrat;
b) der geschäftsführende Sekretär;
c) die Revisionsstelle;
d) die Donatorenversammlung.
Artikel 7: Stiftungsrat
1 Der Stiftungsrat besteht aus mindestens fünf und maximal elf Mitgliedern. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig.
2 Die Stifter bezeichnen den ersten Stiftungsrat, ausser das vom SOLV bestimmte Mitglied.
3 Zwei Mitglieder werden durch die Donatorenversammlung gewählt. Ein Mitglied wird vom SOLV bestimmt. Im übrigen ergänzt sich der Stiftungsrat nach Bedarf durch Berufung.
4 Ausser dem vom SOLV bestimmten Mitglied dürfen die Mitglieder im SOLV keine leitende Verbandsfunktion inne haben.
5 Die Amtsdauer beträgt für alle Mitglieder maximal 12 Jahre. Als Altersgrenze gilt in der Regel das vollendete 75. Altersjahr. Die Amtsdauer der von der Donatorenversammlung gewählten Mitglieder und des vom SOLV bestimmten Mitglieds beträgt 2 Jahre.
6 Der Stiftungsrat konstituiert sich selbst.
Artikel 8: Aufgaben des Stiftungsrats
1 Der Stiftungsrat bildet das oberste Organ der Stiftung. Er ist in dieser Funktion grundsätzlich für sämtliche Belange der Stiftung verantwortlich. Ihm obliegt die gesetzliche Vertretung der Stiftung gegenüber Dritten, soweit diese nicht dem geschäftsführenden Sekretär übertragen wird. Er beaufsichtigt den geschäftsführenden Sekretär und trägt gegenüber der Aufsichtsbehörde die volle Verantwortung.
2 In die Zuständigkeit des Stiftungsrats fallen insbesondere:
1. Ergänzung und Konstituierung des Stiftungsrats;
2. Wahl und Abberufung des geschäftsführenden Sekretärs;
3. Wahl und Abberufung der Revisionsstelle;
4. Erlass, Änderung, Aufhebung von Grundlagen für die Tätigkeit der Stiftung (Geschäftsreglement und andere Reglemente).
5. Entscheid über die Gewährung von Beiträgen an Projekte;
6. Genehmigung von Jahresbericht und Budget;
7. Abnahme der Jahresrechnung und Entlastung des geschäftsführenden Sekretärs;
8. Anlage und Verwaltung des Stiftungsvermögens nach werterhaltenden, allgemein anerkannten Grundsätzen;
9. Berichterstattung an die und Verkehr mit der Aufsichtsbehörde;
10. Berichterstattung an die Donatorenversammlung;
11. Beschlussfassung über die Auflösung der Stiftung und entsprechende Antragstellung an die Aufsichtsbehörde.
3 Der Stiftungsrat kann für die Vorbereitung einzelner Geschäfte oder für andere Aufgaben einen Ausschuss aus seinen Reihen wählen oder von Fall zu Fall Arbeitsgruppen einsetzen, in denen auch Nichtmitglieder des Stiftungsrats vertreten sein dürfen. Einzelheiten sind in den Reglementen zu regeln.
Artikel 9: Beschlussfassung des Stiftungsrats
1 Der Stiftungsrat ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Es wird nur über traktandierte Geschäfte Beschluss gefasst.
2 Der Stiftungsrat fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit hat der Vorsitzende den Stichentscheid.
3 Beschlüsse können auf dem Zirkulationsweg gefasst werden; solche Beschlüsse sind aber nur bei Einstimmigkeit rechtskräftig.
4 Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen, wenn nicht ausdrücklich ein geheimes Verfahren von einem Mitglied des Stiftungsrates verlangt wird.
Artikel 10: Zeichnungsberechtigung
Der Stiftungsrat zeichnet kollektiv zu zweien. Eine Unterschrift muss vom Präsidenten oder bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleistet werden.
Artikel 11: Ausstand
Die Mitglieder des Stiftungsrats sind verpflichtet, in den Ausstand zu treten, wenn Geschäfte behandelt werden, welche ihre eigenen Interessen oder die Interessen von ihnen nahestehenden natürlichen oder juristischen Personen berühren.
Artikel 12: Geschäftsführender Sekretär
Der geschäftsführende Sekretär trägt gegenüber dem Stiftungsrat die Verantwortung im Rahmen der ihm übertragenen Kompetenzen. Er führt die laufenden Geschäfte und regelt insbesondere seine Stellvertretung. Näheres regelt das Geschäftsreglement.
Artikel 13: Geschäftsjahr
Der Rechnungsabschluss erfolgt jährlich auf den 31. Dezember.
Artikel 14: Revisionsstelle
Als Revisionsstelle wählt der Stiftungsrat ein Mitglied der Treuhand-Kammer. Die Amtsdauer beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist zulässig.
Artikel 15: Donatorenversammlung
1 Mitglied der Donatorenversammlung ist, wer regelmässig Donatorenbeiträge gemäss Artikel 4, Absatz 3 leistet und eine schriftliche Donatorenerklärung abgibt.
2 Der Stiftungsrat beruft die Donatorenversammlung alle 2 Jahre ein; Ort und Datum der Versammlung sind mindestens 30 Tage vorher schriftlich anzuzeigen.
3 Der Präsident des Stiftungsrats oder ein von ihm bestimmter Stellvertreter führt den Vorsitz.
4 Die Donatorenversammlung wählt ihre Vertreter im Stiftungsrat gemäss Artikel 7, Absatz 3.
5 Der Stiftungsrat erstattet der Donatorenversammlung Bericht über die Tätigkeit der Stiftung.
C. Weitere Bestimmungen
Artikel 16: Reglemente
Der Stiftungsrat erstellt ein Geschäftsreglement und allfällige weitere Reglemente.
Artikel 17: Änderung der Stiftungsstatuten
Durch Mehrheitsbeschluss von drei Vierteln aller Mitglieder kann der Stiftungsrat der Aufsichtsbehörde Änderungen der Stiftungsstatuten beantragen, jedoch darf der in Artikel 3 der Stiftungsstatuten festgesetzte Stiftungszweck weder eingeschränkt noch ausgedehnt werden.
Artikel 18: Aufhebung der Stiftung
1 Durch Mehrheitsbeschluss von drei Vierteln aller Mitglieder kann der Stiftungsrat der Aufsichtsbehörde die Auflösung der Stiftung beantragen, wenn die Erfüllung des Stiftungszwecks beeinträchtigt wird, oder wenn Umstände eintreten, welche die Erhaltung des Stiftungsvermögens oder die Erfüllung des Stiftungszwecks gefährden.
2 Bei Auflösung der Stiftung ist das Restvermögen einer Institution mit gleicher oder ähnlicher Zwecksetzung zuzuwenden. Ein Rückfall des Stiftungsvermögens an die Stifter oder deren Rechtsnachfolger ist ausgeschlossen.
Artikel 19: Aufsicht über die Stiftung
Die Stiftung untersteht der staatlichen Aufsicht.
Die Statuten wurden an der Gründungsversammlung vom 23. Juli 2003 angenommen.
Zürich, 23. Juli 2003
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