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Die meisten der für Windenergieanlagen geeigneten Standorte befinden sich im Bereich von Kreten, welche häufig aus „härteren“ Gesteinen bestehen. Im Jura und in den Voralpen sind dies mehrheitlich Kalkformationen. Ein grosser Teil von geplanten (und auch von bereits realisierten) Windenergieanlagen liegt daher in Karstgebieten. Wie alle Bauvorhaben können auch Windenergieanlagen und dazu gehörende Einrichtungen (Zufahrtswege, Stromleitungen etc.) Höhlen und Karst beeinträchtigen. Weiter stellen solche Hohlräume selber auch eine Gefahr für die Windenergieanlagen dar (Bodeninstabilitäten). Meist können Auswirkungen beider Art jedoch durch eine gezielte Standortwahl und geeignete Massnahmen auf ein akzeptables Mass reduziert werden. Ein Merkblatt gibt wichtige Hinweise >Link.
Bild: Karstgebiete der Schweiz in gelb, Quelle: ISSKA