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Der Rohstoffkonzern Glencore senkt seine Zink-Produktionskapazität um 500'000 Tonnen pro Jahr Der Grund sind die tiefen Preise für den Rohstoff. Dies hat Folgen für die Mitarbeiter: Über 1500 Personen verlieren ihren Job.
540 Personen in Australien und 1000 Personen in Südamerika seien betroffen, teilte das Unternehmen mit. Da es sich um eine temporäre Massnahme handle, könne es sein, dass die Personen später wieder eingestellt würden.
Die Entscheidung sei nicht leichtfertig getroffen worden, heisst es weiter. In den kommenden Tagen werde man mit den Angestellten in Kontakt treten und Unterstützung für die Betroffenen bereitstellen.
Betroffen sind mehrere Minen
In der Mine Lady Loretta in Australien wird die Produktion ganz eingestellt, ebenso in der Mine Iscaycruz in Peru. In der George-Fisher-Mine und der McArthur-River-Mine in Australien sowie in verschiedenen Minen in Kasachstan fährt Glencore die Produktion zurück.
Die Massnahmen entsprächen einer Reduktion um einen Drittel von Glencores jährlicher Zinkproduktion, schreibt das Unternehmen. Im vierten Quartal werde die Produktion von Zink um rund 100'000 Tonnen zurückgehen.
Zink
Der Zinkpreis liegt zurzeit knapp einen Drittel unter seinem Kurswert vom Jahresbeginn. Glencores angekündigte Drosselung von 500'000 Tonnen entspricht etwa vier Prozent der Weltförderung von Zink.