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Tiere, Pflanzen und Menschen müssen sich fortpflanzen, damit ihre Art überleben kann. Das geschieht bei vielen zweigeschlechtlich. Das heisst: Es braucht einen männlichen und einen weiblichen Elternteil. Bloss findet nicht jedes Männchen immer ein Weibchen. Wenn sich keins findet, kann eine Geschlechtsumwandlung helfen, das Überleben einer Art zu sichern.
Du hast zwei Clownfische gezeichnet. Sie leben in kleinen Gruppen inmitten von Seeanemonen. Das grösste Tier in der Gruppe ist zugleich das einzige Weibchen. Wenn es stirbt, wandelt sich das stärkste Männchen der Gruppe in ein Weibchen um. Das funktioniert deshalb, weil Clownfische Männchen und Weibchen zugleich sein können. Auch andere Tiere, etwa gewisse Würmer oder Schnecken, können ihr Geschlecht anpassen. Viele dieser eher einfachen Tiere haben auch einfache Geschlechtsorgane – darum können sie sie relativ rasch umwandeln.
Die Fortpflanzungsorgane von höher entwickelten Arten sind meist komplizierter aufgebaut. Deshalb lassen sie sich auch nicht so einfach ändern. Viele der Männchen müssen also um ein Weibchen buhlen, um sich fortpflanzen zu können. Hirsche zum Beispiel trainieren von klein auf sehr intensiv, damit sie später ihre männlichen Konkurrenten in Kämpfen bezwingen können. Das Tier, das den Kampf verliert, bleibt ohne Nachwuchs zurück.