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Osteoporose wird umgangssprachlich auch Knochenschwund genannt. Damit wird ein Krankheitsbild bezeichnet, bei dem Knochenmasse und Knochendichte abnehmen. Als Folge davon kann sich die Stabilität des Skeletts reduzieren und das Risiko für Knochenbrüche erhöht sein.
Von der Osteoporose sind am häufigsten Frauen in den Wechseljahren betroffen. Als Ursache kommen jedoch auch Mangelernährung, fehlende Bewegung oder genetische Faktoren in Frage. In den letzten Jahren häuft sich zudem auch das Auftreten der Osteoporose bei Männern. In der Schweiz werden jährlich circa 16'500 Frauen und 5’600 Männer wegen Osteoporose bedingter Knochenbrüche ins Spital eingewiesen.
Statistisch gesehen wird jede zweite Frau über 50 in Ihrem Leben einen Knochenbruch aufgrund von Osteoporose erleiden. Nicht zuletzt deshalb wurde die Osteoporose von der World Health Organisation (WHO) offiziell als Volkskrankheit eingestuft.
Neben dem erhöhten Knochenbruch-Risiko sind es vor allem Schmerzen, welche den Betroffenen zu schaffen machen.
Um festzustellen, ob jemand an Osteoporose leidet, wird normalerweise eine Knochendichtemessung vorgenommen. Am weitesten verbreitet ist hierfür die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA oder DEXA – engl. dual-energy-x-ray-absorptiometry, siehe auch Wikipedia). Auf ihr basiert auch die Definition der WHO und mit ihrer Hilfe wird der sogenannte T-Wert ermittelt. Dieser erlaubt den Vergleich mit gesunden Knochen, bzw. quantifiziert die Abweichung davon.
Im Auftrag der WHO wurde der sogenannte FRAX-Test (Fracture Risk Assessment Tool) entwickelt, welcher anhand von 13 Fragen die Wahrscheinlichkeit berechnet, innerhalb der nächsten zehn Jahre an Osteoporose zu erkranken. Ab einer gewissen Wahrscheinlichkeit rät es sich, den Arzt zu konsultieren. Das Tool ist in erster Linie für Ärzte gedacht, kann aber auch Laien interessante Erkenntnisse liefern. Damit lässt sich berechnen, ob überhaupt eine DEXA-Messung notwendig ist.
Mit MBST steht eine schmerzfreie, nicht invasive und medikamentenlose Behandlungsmethode für Osteoporose, mit welcher eine Zunahme der Knochendichte erreicht werden kann, zur Verfügung. Es wird nicht nur der Abbau verlangsamt oder temporär gestoppt, der Zustand der Knochen wird verbessert. Neben der Verbesserung der Knochendichte hat MBST ebenfalls einen positiven Effekt auf die Schmerzen.
Ob eine Anwendung der Kernspinresonanz-Therapie als Osteoporose-Behandlung in Ihrem Fall in Frage kommt, kann ausschließlich der Arzt feststellen. Er kann Ihnen ebenso sagen, ob eine Kombination mit anderen Verfahren in Ihrem Fall möglich ist. Für wen die Anwendung nicht geeignet ist, erfahren Sie bei den Kontraindikationen. Nebenwirkungen der Kernspinresonanz-Therapie sind seit Einführung im Jahre 1998 nicht bekannt.
Bereits bei Osteopenie, der Vorstufe der Osteoporose, kann MBST in Rahmen der prophylaktischen Massnahmen eingesetzt werden.