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Nach der Schlammschlacht im Management von Hyperloop um den Abgang des Mitgründers und ehemaligen technischen Leiters Brogan BamBrogan scheint es jetzt wieder mit grossen Schritten voranzugehen. Ein neues Video (siehe oben) zeigt die Fertigungsstätte im Norden von Las Vegas. Hier werden Bauteile für das Hyperloop-System gefräst, gelötet, geklebt und getestet. Die Halle wirkt noch ziemlich leer. Aber sie wird schon bald Heimat für die 170 Angestellten von Hyperloop One sein.
Einen kompletten Prototyp des neuen Verkehrssystems soll es dank der neuen Fabrik bereits im Jahr 2017 geben. Der Plan: Passagiere werden in Fahrzeugkabinen fast in Schallgeschwindigkeit durch eine Art Rohrpost geschossen. Die Fahrzeiten zwischen grossen Städten sollen so dramatisch verkürzt werden.
Elon Musk stand auch am Anfang von Hyperloop. Der 44-jährige Multi-Unternehmer, der an der Spitze des Raumfahrtfirma SpaceX und der Elektroautounternehmens Tesla steht, hatte 2013 einen superschnellen Röhren-Zug als Alternative für Hochgeschwindigkeitszüge auf herkömmlichen Gleisen vorgeschlagen. Innnerhalb einer halben Stunde sollen Passagiere die 650 Kilometer lange Strecke zwischen Los Angeles und San Francisco zurücklegen können. Musk ist am Hyperloop-Projekt selbst nicht beteiligt.
(ise/hon)