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Bacsinszkys nächste Gegnerin ist die 18-jährige Russin Daria Kasatkina (WTA 48), gegen die sie noch nie gespielt hat.
Das erste Game der Partie dauerte elf Minuten, bis Bacsinszky ihre sechste Breakchance nutzte. Von dort weg bis zum vorentscheidenden 4:0 ging es dagegen sehr rasch. Zu Beginn des zweites Satzes musste sich Bacsinszky nach einem Sturz das rechte Knie bepflastern lassen. Sie wurde dadurch augenscheinlich nicht behindert. Danach musste sie aber ihrerseits zwei Breaks nachjagen. Anders als die Kanadierin zuvor schaffte sie den Ausgleich zum 5:5 – um wenig später dennoch ein weiteres Break zum 5:7 einzufangen.
Rechtzeitig zum Entscheidungssatz drehte die Schweizerin den Spiess um. Auf Bacsinszkys Break zum 1:0 wusste Bouchard keine Antwort mehr. Bacsinszky brachte ihre Aufschlagspiele meist ohne grosse Mühe durch und nahm der nunmehr verunsicherten und zu viele Fehler machenden Gegnerin zum 4:1 noch ein weiteres Mal den Aufschlag ab. Nach 2 Stunden und 22 Minuten verwertete sie ihren ersten von drei Matchbällen.
Eugenie Bouchard ist bemüht, ihre Form aus dem Jahr 2014 wiederzufinden, als sie in Wimbledon den Final (Niederlage gegen die Tschechin Petra Kvitova) erreichte und in der Weltrangliste an die 5. Stelle vorstiess. 2015 folgten die Rückschläge. Seither hat sie zweimal den Coach gewechselt, ohne entscheidend vorwärts zu kommen. Ihre aktuelle Position in der Weltrangliste, die 42, sagt möglicherweise etwas über die Schwierigkeiten aus.
(SDA)