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Man kann Situationen immer aus verschiedenen Perspektiven anschauen. Ich finde, dass es nicht die "richtige" Perspektive gibt, sondern verschiedene Perspektiven, die je nach Ziel mehr oder weniger hilfreich sein können. Als häufig hilfreiche Perspektiven erlebe ich die systemische Sichtweise, die Ressourcenorientierung, die Zielorientierung sowie die Perspektive der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg. Da letztere nicht sehr bekannt ist, erläutere ich sie im Folgenden kurz.
Der GFK liegt eine bestimmte Haltung zugrunde. Diese beruht auf verschiedenen Annahmen. Einige Annahmen sind solche, die nicht überprüft werden können. Man kann sich dafür entscheiden, von diesen Annahmen auszugehen oder nicht. Andere Annahmen beruhen auf psychologischem Wissen.
Wenn Menschen "Gewaltfreie Kommunikation" hören, weckt dies häufig sehr unterschiedliche Assoziationen, die manchmal auch unzutreffend sein können. Um Klarheit zu schaffen, weise ich hier darauf hin, worum es in der GFK nicht geht: