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Schneekristalle sind auch Wassertropfen
Gefäss:
Wie mit Schnee drohender Wassermangel verhindert oder zumindest gelindert werden kann, wollen die Pekinger Behörden diesen Winter zeigen.
Wie viele Gebiete in Nordchina leidet Peking immer wieder unter Wasserknappheit. Experten sehen den Grund dafür in der globalen Klimaerwärmung und in der steigenden Nachfrage der Millionen von Menschen, die in Peking und in der Agglomeration leben. Wie die „Global Times“ berichtet, hat sich der Verbrauch letztes Jahr im Vergleich zu 2008 um über die Hälfte erhöht.
Nun sind die Behörden der chinesischen Hauptstadt auf eine eigenwillige Idee verfallen, wie sich ein drohender Wassermangel zumindest winters lindern lässt. Laut der „Global Times“ wollen sie auf dem Tiananmen-Platz zwei Maschinen mit Heizsystemen installieren. Diese sollen pro Stunde rund hundert Kubikmeter Schnee in Wasser umwandeln. Zudem will man drei Flussbette auf Stadtgebiet als Schneewasser-Reservoir nutzen. Das gesammelte Wasser wird bei der Strassenreinigung und Bewässerung eingesetzt. Daneben soll der geschmolzene Schnee den Wasserstand der Gewässer erhöhen. (mai)