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Michelangelos Vermächtnis
Vor fünfhundert Jahren erklomm Michelangelo den Berg Altissimo in der Toskana und fand dort den Marmor seiner Träume.
Vor fünfhundert Jahren erklomm Michelangelo den Berg Altissimo in der Toskana und fand den Marmor seiner Träume. Er befand ihn sogar als wertvoller als den Carrara-Marmor, den er für viele seiner berühmten Statuen verwendet hatte. Mit dem Segen von Papst Leo X. entwarf er eine Strasse, auf welcher die grossen Gesteinsbrocken den Berg hinuntertransportiert werden konnten. Mit dem Altissimo-Marmor wurde dann die Fassade der San-Lorenzo-Kirche in Florenz gestaltet.
Selbst ein Genie wie Michelangelo konnte sehr wahrscheinlich nicht voraussehen, wie geschäftig das Treiben heutzutage im Steinbruch von Altissimo in den italienischen Apuanischen Alpen ist.