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In Norman, Oklahoma, lief ich über die Meile auf Rang zwei in einer Zeit von 4:16.38
Dieses Wochenende fuhr ich mit dem UNT-Leichtathletikteam rund 3 Stunden in Richtung Norden, um am Hallenmeeting der Universität von Oklahoma teilzunehmen. Nach einigen längeren Rennen und Intervallen stand dabei für mich zum ersten Mal eine eher schnellere Distanz, die Meile, auf dem Programm. Die Halle in Norman war deutlich kleiner als die letzte bei Texas A&M. Die Bahn war ebenfalls 200m lang, hatte jedoch keine erhöhten Kurven. Die engen Kurve ohne Steilwandkurve machen das Rennen in der Regel etwas langsamer und das Überholen wird etwas anspruchsvoller. Deshalb wird in der USA in den Bestenlisten jeweils eine kleinere Gutschrift gegeben, für Rennen auf diesen Bahnen.
Das Rennen über 8 Runden wurde in zwei Serien aufgeteilt und ich war dabei in der ersten Serie mit insgesamt 16 Athleten. Dies war für mein empfinden etwas gar viel, denn man startet direkt in die Kurve und da will natürlich jeder möglichst schnell auf die Innenbahn. So war der erste Start dann auch etwas gar heftig: zwei Läufer stürzten und das ganze Startprozedere wurde noch einmal wiederholt. Ich war ehrlich gesagt recht froh darüber, denn der erste Start gelang mir gar nicht nach Wunsch. Um zweiten Versuch klappte es dann deutlich besser und ich kam an sechster Stelle aus der ersten Kurve. In der folgenden Runde verbesserte ich mich dann auf die dritte Position. Dort musste ich feststellen, dass wir pro Runde etwa eine halbe Sekunde auf unseren "Fahrplan" verloren. Doch ich war zu diesem Zeitpunkt etwas zu wenig selbstsicher um mich an die Spitze zu setzen und bevorzugte es auf der Innenbahn zu bleiben. Drei Runden vor Schluss überholte ich dann den Läufer vor mir, denn es öffnete sich eine kleine Lücke zwischen den ersten zweien. Ich versuchte mich and die Fersen des Führenden zu hängen, konnte ihm aber leider nicht ganz Folgen, da er als 800m-Läufer wohl doch etwas "Endschneller" war.
Ich beendete somit das Rennen auf dem zweiten Rang mit einer Zeit von 4:16.38. Mein Ziel, so Nahe wie möglich an die 4:10 heranzulaufen, verpasste ich somit klar. Ich fühlte mich während dem Rennen kaum am Limit, hatte aber, wie bereits im letzen Rennen, etwas Mühe eine schneller Pace zu laufen. Dies ist aber wohl damit zu erklären, dass ich in den vergangen Wochen noch einige harte Einheiten hatte. Diese werden nun in den nächsten Wochen nicht mehr ganz so hart ausfallen, damit ich erholt an den C-USA-Meisterschaften an den Start gehen kann. Vor der Meisterschaft steht aber noch einmal ein 3000m-Lauf in Wichita auf dem Programm. Dort will ich mir einen Top 12 Rang in der Conference-Bestenliste sicher. Aktuell befinde ich mich genau auf diesem 12. Rang, ich rechne aber damit, dass der eine oder andere noch einen Versuch wagen wird um in die erste Serie der Meisterschaft zu gelangen.