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Aus der Wikipedia: Diözese, auch Bistum genannt, heisst ein in der Regel territorial abgegrenzter kirchlicher Verwaltungsbezirk. Die Bezeichnung Diözese leitet sich von der Untergliederung des Römischen Reiches in Diözesen her. Der Begriff Bistum hingegen bezieht sich auf das Jurisdiktionsgebiet eines Bischofs. Alte Bezeichnungen dafür sind Sprengel oder Kirch(en)sprengel. Der Begriff Diözese (griechisch dioikesis ‚Verwaltung‘) bezeichnete ursprünglich die staatliche Finanzverwaltung im alten Rom und wurde von Kaiser Diokletian (284-305) aufgegriffen, als er das Reich neu untergliederte. Die Regionaleinteilung Diokletians wurde im 4. Jahrhundert von der Kirche übernommen. Während die orthodoxen Kirchen bis heute den Begriff „Eparchie“ verwenden, kam im Westen ab dem 13. Jahrhundert der Begriff „Diözese“ für den übergeordneten Bischofssprengel allgemein in Gebrauch, im deutschsprachigen Bereich auch der Begriff „Bistum“.
Ich bezeichne mit "Diözese" die Organisation der katholischen Kirche, die den Bischof zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert als Steuerhoheit einsetzte und so die klösterliche Ordensorganisation ablöste, die ihre Einkünfte noch nicht stratifiziert mehr oder weniger von Leibeigenen, die auf dem Klostergut arbeiteten, bezogen hatte.
Das Sammeln von Geldern in den Kirchen für gute Zwecke - das heute immer noch, etwa als Fastenopfer bezeichnet, betrieben wird - war ein durchschlagender Erfolg, der das Amt des Bischofs rasch sehr gewichtig machte und durch die Gier, die zum Ablass-Argument bei solchen Sammlungen führte, auch die Reformation auslöste.
"Diözese" heisst in diesem ökonomischen Sinn der Steuerbezirk eines Bischofs.
Die Bischöffe wurde ebenso rasch ebenso reich, wie die Kreditleute ( Fugger), welchen sie ihr Geld versteckterweise gegen hohe Zinsen gaben.