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Mit einem grellen Blitz und einem weissen Streifen stürzte im vergangenen Februar der «Meteorit von Tscheljabinsk» am russischen Ural ab. Vor seinem Einschlag ist der Meteorit entweder mit einem anderen Himmelskörper kollidiert oder nahe an der Sonne vorbeigerast – das haben nun sibirsche Wissenschaftler herausgefunden.
Splitter des abgestürzten Meteoriten würden zweifelsfrei Spuren eines intensiven Schmelzprozesses zeigen, die vor dem Eintritt in die Erdatmosphäre entstanden sein müssten, sagte Viktor Scharygin vom Institut für Geologie und Mineralogie in Nowosibirsk.
Verletzte und 7000 Gebäude beschädigt
Sein Team hoffe auf weitere Erkenntnisse, wenn der grösste Splitter des Meteoriten gefunden sei, sagte Scharygin. Der Splitter wird auf dem Grund des Tschebarkul-Sees bei Tscheljabinsk vermutet. Allerdings erschwert dort eine etwa drei Meter dicke Schlammschicht am Boden die Bergungsarbeiten.
Die Druckwelle des über der Stadt Tscheljabinsk explodierten Meteoriten hatte rund 7000 Gebäude beschädigt. Zerbrochene Fensterscheiben verletzten etwa 1500 Menschen. US-amerikanischen Forschern zufolge hatte der Stein wohl ein Gewicht von 10'000 Tonnen.