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«Wir sind absolut zuversichtlich, dass die Australian Open stattfinden werden», beteuerte Turnierdirektor Craig Tiley am Donnerstag. 507 Spieler, Spielerinnen und Offizielle der Australian-Open-Blase mussten sich erneut in Quarantäne begeben, weil sie als mögliche Kontakte eines Hotel-Angestellten im «Grand Hyatt» in Melbourne gelten.
Melbourne stand am Donnerstag still
Am Donnerstag um 9 Uhr Ortszeit sei mit dem Testen begonnen worden. Bis am Nachmittag wolle man fertig sein. Er sei optimistisch, dass alle Tests negativ ausfallen. Die Zuversicht scheint begründet, bis am Abend australischer Zeit wurden jedenfalls keine weiteren positiven Tests – vor allem nicht bei Spielern – bekannt.
Die für Donnerstag geplanten Partien der beiden ATP- und drei WTA-Turniere sowie des ATP Cups waren abgesagt worden. Davon betroffen waren unter anderen Stan Wawrinka und Belinda Bencic, die bereits nach Ankunft 14 Tage unter einer harten Quarantäne gestanden hatte.
Am Freitag steht «down under» nun ein Mammutprogramm an. Der topgesetzte Wawrinka spielt beim «Murray River Open» seinen Achtelfinal gegen den Australier Alex Bolt. Im Fall eines Sieges wäre die nächste Runde ebenfalls noch für Freitag angesetzt (gegen Jérémy Chardy oder Taylor Fritz).
Bencic trifft bei der «Grampians Trophy» auf die Rumänin Sorana Cirstea. Nach einem Freilos ist dies der erste Einsatz der Ostschweizerin in einem wettkampfmässigen Einzel seit letztem September. Zwei Matches an einem Tag wären nach der trainingsfreien Zeit wohl nicht zumutbar gewesen.
Sie würde aber im Erfolgsfall wohl am Samstag oder Sonntag zweimal antreten müssen. So oder so entschied die WTA, bei ihren 3 Turnieren anstelle eines 3. Satzes ein Match-Tiebreak auf auf 10 Punkte zu spielen.