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Er verbrachte während seiner Jugend freie Abende am liebsten auf der Zitadelle in der Altstadt Aleppos. Dann brach der Krieg aus. Der syrische Musiker Hello, Psychaleppo verarbeitet den Wahnsinn des Krieges mit Musikmachen.
Samer Saem Eldahr heisst der syrische Musiker und Produzent, der unter dem Pseudonym Hello, Psychaleppo elektronische Musik mit orientalischen Klängen seiner Heimat mischt. Die Musik helfe ihm, den Wahnsinn des Krieges zu verarbeiten.
«Music can help you psychologically, emotionally and mentally to stay sane.»
Hello, Psychaleppo
Als 2011 der Krieg ausbrach wollte er vorübergehend – bis sich die Lage beruhigt hat – ins Nachbarland Libanon gehen. Die Lage in Syrien verschlimmerte sich, so dass aus einer «kurzen Zeit» mehrere Jahre wurden. Seine Eltern rieten ihm: «Komm nicht zurück!». Aus Angst um sein Leben.
Im Libanon lernte Samer Saem Eldahr seine Frau kennen – eine Amerikanerin. Da er ohne Ausbildung und Job nicht im Land bleiben konnte, gingen die beiden schliesslich in die USA zu ziehen. Seit seiner Flucht hat der Syrer seine Familie nicht mehr gesehen.
Quelle: www.srf.ch