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Autor: walter buchs
freiburg In einer Anfrage an den Staatsrat wollte CVP-Grossrat Denis Grandjean aus Le Crêt wissen, ob die Regierung bereit wäre, einem Jäger das 40. allgemeine Patent gratis auszuhändigen statt erst das 50. Er weist darauf hin, dass es einem Jäger heute aufgrund längerer Ausbildungszeit und anderer Lebensumstände immer weniger möglich sei, das Jagd- patent jedes Jahr zu lösen. So würden die meisten 75-jährig, bis sie das 50. Patent haben.
In der soeben veröffentlichten Antwort weist der Staatsrat auf die gestiegene Lebenserwartung und den allgemein verbesserten Gesundheitszustand der Neurentner hin. Trotzdem sei es gerechtfertigt, auf das Anliegen von Grossrat Grandjean einzutreten.
Keine Reduktion für Rentner
Anders verhält es sich mit der Anfrage, ob die Regierung in Betracht ziehen könnte, den AHV- und IV-Bezügern aufgrund geringeren Einkommens nach Ende der Erwerbstätigkeit das Jagdpatent zum halben Preis abzugeben. Das würde nämlich fast ein Drittel der Jäger betreffen, was für den Staat einen beträchtlichen Einnahmeverlust bedeuten würde.
Ebenfalls findet es der Staatsrat nicht angebracht, bei den Fischern die genau gleichen Bestimmungen anzuwenden wie bei den Jägern. Gleichzeitig erinnert er in der Antwort auf die Anfrage daran, dass AHV-Rentner und Bezüger einer IV-Vollrente ihr Fischereipatent schon heute zum halben Preis erhalten. Voraussetzung ist, dass sie kein Zusatzpatent erwerben, was von den Vertretern aus Fischerkreisen als Bedingung gestellt wurde.