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Die Stiftung Pro Patria geht aus dem 1909 gegründeten Bundesfeierkomitee hervor. Der Bundesrat unterbreitet den Räten 1889 eine Botschaft, in der er eine \"nationale Säkularfeier zur Gründung der Eidgenossenschaft\" anregt. Als Jubiläumstag wird der 1. August 1891 vorgeschlagen. Seit dem ersten Fest 1891 ist der 1. August der Tag der Schweizerischen Bundesfeier.
Der Kaufmann Albert Schuster aus St. Gallen initiiert die Bundesfeierspende. Die Solidarität unter den Schweizern soll mit der Spende gefördert und genügend Mittel für die 1. Augustfeiern sollen bereitgestellt werden.
Heute ist die Kulturpflege Hauptzweck der Stiftung. Der Zweck der Stiftung ist, so schreibt Pro Patria, \"zum Gedenken an die Gründung der Schweizerischen Eidgenossenschaft Sammlungen zur Förderung schweizerischer kultureller und sozialer Werke durchzuführen\".
Als erstes werden 1891 Bundesfeierkarten gestaltet, die man mit einer Spende erwerben kann. Seit 1931 werden die bekannten 1. Augustabzeichen verkauft. Die Pro Patria Briefmarken kommen ab 1938 hinzu.
Die Spenden gelangen ans Rote Kreuz, den Samariterbund, die Mütterhilfe, an Frauenorganisationen, Schweizer im Ausland, an Naturschutzprojekte (Pro Natura bspw.), an den Denkmalschutz, Historische Gesellschaften, die Berghilfe, den Schweizer Wald und zu Kriegszeiten bspw. auch an die Soldaten an der Grenze.
1991 gibt sich der Verein die Form einer politisch unabhängigen und konfessionsneutralen Stiftung. Pro Patria wird nicht subventioniert.
(Quelle: www.propatria.ch)