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Brasilia - Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat seinem Land eine Reduktion des Treibhaus-Ausstosses um mindestens 36 Prozent bis zum Jahr 2020 verordnet.
Lula setzte am Dienstag (Ortszeit) ein Gesetz in Kraft, in dem das wichtige Schwellenland sein Versprechen von der UNO-Klimakonferenz in Kopenhagen festschreibt, die Emissionen im kommenden Jahrzehnt um mindestens 36,1 und bis zu 38,9 Prozent zu drosseln.
Im Januar sollen die genauen Beiträge der einzelnen Bereiche der brasilianischen Wirtschaft für das Erreichen der Klimaziele feststehen. Derzeit prüft die Regierung mit Experten und Nichtregierungsorganisationen mögliche Vorgaben für die Sektoren Landwirtschaft, Industrie, Energiewirtschaft und Umwelt.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte das Gesetz als nicht ausreichend. Der brasilianische Greenpeace-Chef Sergio Leitao warf Lula vor, den "schönen Worten" auf internationaler Bühne keine Taten folgen zu lassen.
Lula hatte bei der Ausarbeitung des Gesetzes mehrfach gegen zu weitgehende Passagen sein Veto eingelegt. So setzte er sich dafür ein, eine Formulierung über die schrittweise Abschaffung der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen aus dem Gesetzentwurf zu streichen.
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