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Ein riesiger Waldbrand in Nordkalifornien, der im vergangenen Sommer nahezu 3900 Quadratkilometer Land und mehr als 1300 Gebäude vernichtete, soll durch eine Stromleitung ausgelöst worden sein.
Ermittler der Behörde CAL Fire teilten am Dienstagabend (Ortszeit) das Ergebnis ihrer Untersuchung mit, bei der sie der Ursache des sogenannten Dixie-Feuers nachgegangen waren. Demnach war ein Baum mit Stromleitungen in Berührung gekommen, die dem US-Energieversorger Pacific Gas & Electric (PG&E) gehören. Der Bericht sei der Staatsanwaltschaft im Bezirk Butte County übergeben worden, hiess es.
Die Flammen wüteten von Mitte Juli bis Oktober. Es war das flächenmässig zweitgrösste Feuer in der Geschichte Kaliforniens. Die Brände zerstörten unter anderem die frühere Goldgräberstadt Greenville. Viele Tausend Menschen waren zeitweise auf der Flucht.
Vorwürfe gegen PG&E wegen schlecht gewarteter Stromleitungen sind nach zahlreichen Grossbränden in Kalifornien in den vergangenen Jahren immer wieder laut geworden. Der Stromversorger hatte sich 2020 für einen verheerenden Waldbrand mit über 80 Toten in der Ortschaft Paradise schuldig bekannt.
Mehr als 13'000 Häuser brannten dort im November 2018 ab. Das sogenannte Camp-Feuer wurde auf defekte Stromleitungen zurückgeführt. Starker Wind trug dazu bei, dass sich die Flammen schnell ausbreiteten. Der Konzern musste Strafen und Entschädigungen in Milliardenhöhe zahlen. (saw/sda/dpa)
Der Vulkanausbruch vor der Küste Tongas hat auch auf der anderen Seite des Pazifiks dramatische Auswirkungen: Die hohen Wellen – ausgelöst durch den Ausbruch – verursachten bei einer Raffinerie in Peru eine gewaltige Ölpest. Die peruanische Regierung sprach von einer «ökologischen Katastrophe».