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Stangenantriebe waren nicht nur bei den Dampfloks sondern auch bei den ersten Elektroloks die bewährteste Form der Kraftübertragung. Neben den «Krokodilen», denen wir früher ein eigenständiges Buch (inzwischen vergriffen) gewidmet hatten, besassen die SBB nur noch zwei weitere serienmässige elektrische Streckenlokomotiven mit Stangenantrieb: Während für die Schnell- und Personenzüge am Gotthard Lokomotiven des Typs Be 4/6 beschafft wurden, war im Flachland die Reihe Ae 3/6 II für die gleichen Aufgaben vorgesehen. War eine solche Lokomotive in Bewegung, löste das Spiel der Stangen, mit denen die Kraft von den Motoren auf die Triebräder übertragen wurde, eine unvergleichbare Faszination aus.