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In der freien Natur ist alles durch einen natürlichen Kreislauf geregelt: Pflanzen verlieren ihre Blätter, welken und sterben ab. Dieser organische Abfall wird von Regenwürmern und anderen Lebewesen im Boden in Nährstoffe umgewandelt und somit den lebenden Gewächsen für den Aufbau von Blättern, Trieben, Blüten und Früchten wieder zur Verfügung gestellt. Im Hausgarten jedoch greifen wir Menschen ein: Wir entfernen säuberlich das Laub und den Grasschnitt, wir pflücken und ernten. Wir nehmen also ohne zu geben: Der Kreislauf ist unterbrochen! Der Boden wäre bald ausgelaugt und die Pflanzen würden kümmern, wären wir nicht bestrebt durch Düngergaben den nötigen Ausgleich zu schaffen und die Lücke in der Nährstoffkette wieder zu schliessen. Somit muss der Gartenbesitzer in regelmässigen Abständen für eine gesunde, nährstoffreiche Beschaffenheit des Bodens sorgen um das Wachstum, die Blüte und die Fruchtbarkeit in seiner grünen Oase zu sichern.
Hauptnährstoffe sind:
Stickstoff (für die Triebe und Blätter),
Phosphor (für die Blüte und Frucht) und
Kalium (stärkt das Zellgewebe, also Zweige und Stengel)
In geringen Mengen auch Magnesium (zum Aufbau des Blattgrüns)
sowie Kalk (zur Verbesserung der Bodenstruktur).
Dazu kommen Eisen, Schwefel und Natrium in geringer Menge. Diese sind bereits in Spuren wirksam und werden daher auch als Spurenelemente bezeichnet.
Abgesehen von diesen allgemeinen Richtlinien, muss man jedoch auch gut über die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzen informiert sein, denn die Nährstoffansprüche sind von Pflanze zu Pflanze sehr verschieden. So gibt es spezielle Dünger wie Rasendünger und Tomatendünger, die zu den anorganischen Düngern zählen.