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Nicolas Huber hatte sich nach einem starken zweiten Sprung lange Zeit Hoffnungen auf eine Final-Teilnahme machen können. Doch kurz bevor er zum letzten Mal über den dreieinhalb Meter hohen Kicker flog, verdrängte ihn der Niederländer Niek van der Velden aus den Top 12, ehe sich auch noch der Finne Rene Rinnekangas knapp vor Huber klassierte.
Im dritten Durchgang, als Huber und Bösiger alles riskieren mussten, um doch noch in den Final vorzustossen, stürzten beide. Auch der Kanadier Sébastien Toutant kam heftig zu Fall, womit auch der Olympiasieger von 2018 die Entscheidung verpasst.
Das knappe Scheitern passte zum Auftritt Hubers an diesen Olympischen Spielen. Den Start in das Olympia-Abenteuer erlebte er wegen eines positiven Corona-Tests in Isolation, während der er mit Videos aus dem Hotelzimmer für viel Aufsehen in den sozialen Medien sorgte. Auch in der Slopestyle-Qualifikation fehlte nicht viel zum Einzug in den Final, im Big Air scheiterte der 27-jährige Zürcher noch knapper.