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Adress Poisening, auf Deutsch auch „Adressvergiftung“ genannt, ist ein Konzept im Zusammenhang mit Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin. Es bezieht sich auf eine Methode, bei der absichtlich falsche Informationen oder Schadsoftware verbreitet werden, um Nutzer zu betrügen oder ihre Krypto-Vermögen zu stehlen. Oder wie es kürzlich sogar den US-Behörden passiert ist: Mit einer ähnlichen Adresse wurden sogannte Kleinstüberweisungen getätigt, sodass der Beamte dann tatsächlich die falsche Adresse ins Copy Paste kopierte.
Im Kontext von Bitcoin bezieht sich Adress Poisening auf den Versuch, eine falsche Bitcoin-Adresse als Empfangsadresse zu verwenden oder anstelle der korrekten Adresse zu verbreiten. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen: durch gefälschte QR-Codes, Links oder manipulierte Webseiten. Wenn ein Benutzer fälschlicherweise eine so manipulierte Adresse verwendet, wird seine Kryptowährung an den Angreifer gesendet, anstatt an die beabsichtigte Empfängeradresse.
Um sich vor Adressvergiftung zu schützen, sollten Nutzer stets sicherstellen, dass sie offizielle und vertrauenswürdige Quellen verwenden, um Bitcoin-Adressen zu erhalten. Man sollte niemals blindlings Adressen aus unbekannten oder potenziell unsicheren Quellen akzeptieren. Es ist ratsam, QR-Codes selbst zu scannen, anstatt sie aus fragwürdigen Quellen zu übernehmen, und sicherzustellen, dass man die korrekte Empfängeradresse überprüft, bevor man eine Transaktion abschließt.
Die Krypto-Community betont immer wieder die Wichtigkeit von Sicherheitsbewusstsein und die Verwendung von etablierten Wallets und Plattformen, um das Risiko von Adress Poisening und anderen betrügerischen Aktivitäten zu minimieren. Es ist entscheidend, sich darüber im Klaren zu sein, wie solche Angriffe ablaufen, um sich effektiv davor schützen zu können und die Integrität der eigenen Kryptotransaktionen zu gewährleisten.