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Konzert für Soli, Chor und Orchester;
Werkeinführung durch Lion Gallusser, 16:00 Uhr, Sonnenhof Unterägeri
Veranstaltungsdetails
Antonín Dvořáks eindrucksvolles Stabat Mater für Soli, Chor und Orchester ist 1876/77 entstanden. Es gilt als das bekannteste unter den geistlichen Werken des Komponisten. Eigene schmerzvolle Erfahrungen – 1875 starb seine erste Tochter, 1877 verlor er kurz hintereinander zwei weitere Kinder – dürften Dvořáks Beschäftigung mit dem Leid der Gottesmutter, die weinend unter dem Kreuz ihres Sohnes steht, mit veranlasst haben.
Das mit etwa 90 Minuten Aufführungsdauer umfangreichste geistliche Werk Dvořáks ist in zehn Teile gegliedert. Mit grosser Sensibilität geht die Musik auf die unterschiedlichen Stimmungsgehalte des liturgischen Textes ein. Neun Sätze im langsamen bis gemässigten Tempo dienen als eine Art Passionsmeditation, ehe am Ende des zehnten Satzes eine grosse Auferstehungsvision die Oberhand gewinnt.
Die Premiere des Werks fand am 23. Dezember 1880 in Prag statt.
Quelle: Lucie Harasim Berná, Vorwort zum Klavierauszug, Carus 27.293/03Mitwirkende Künster: Goar Badalian, Sopran - Freya Apffelstaedt, Alt - Luca Bernard, Tenor - Jonas Jud, Bass - Philharmonie Südwestfalen - Chor Audite Nova Zug - Philipp Schmidlin, Leitung