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Deshalb würden europäische Geldinstitute von einer Zusammenarbeit abgeschreckt, sagte Araghchi der Agentur Irna zufolge am Sonntag. Westliche Banken beklagen demgegenüber unter anderem die Rechtsunsicherheit bei Geschäften im Iran.
Solange das Problem nicht ausgeräumt ist, kann die Regierung von Präsident Hassan Ruhani nicht die versprochenen Wirtschaftsreformen umsetzen. Zwar besuchen immer mehr europäische Wirtschaftsdelegationen den Iran, die aber wegen der Bankenfrage keine konkreten Verträge abschliessen können.
Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl im Juni 2017 könnte dieses Problem für Ruhani auch politische Konsequenzen haben. Seine politischen Gegner werfen ihm vor, dass er im Atomabkommen auf viele Kompromisse mit dem Westen eingegangen sei mit der Begründung, damit die Wirtschaftskrise im Land zu beenden.
Der Iran und der Westen hatten im Juli 2015 nach jahrelangen Verhandlungen ein Atomabkommen unterzeichnet, das im Januar 2016 in Kraft trat.
(AWP)