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Saga
[Säge]
Fuchsschwanz, Gratsäge, Feinsäge und Laubsäge;
Quelle: Wikipedia
Abbuntsaaga: Säge zum Abbinden von Bauholz;
Quelle: Schmidt Hans
Fuchsschwanzsäge;
Quelle: Schmidt Hans
Spannsäge;
Quelle, Schmidt Hans: Bsinntsch di nu?
Spaltsägen;
aus: Volmar Schmid: Gebäude
Schrotsäge, Waaldsaaga;
Quelle: Schmidt Hans
Gattersäge
Quelle: Wikipedia
Saga
Fuchsschwanz, Gratsäge, Feinsäge und Laubsäge;
Quelle: Wikipedia
Die Säge oder ein Sägeblatt besteht aus einer dünnen, am Rand mit meißelartigen Zähnen versehenen, linearen Stahlplatte oder einem runden Sägeblatt, das durch eine Kraft bewegt wird. Das Sägewerkzeug mit seinen Sägezähnen dringt in den Festkörper ein und durch Wegnahme dünner Späne (Sägespäne) wird eine schmale Nut eingearbeitet und eine Trennfuge entsteht. Je nachdem, ob das Sägeblatt mit der Hand oder mit Maschinenkraft bewegt wird, unterscheidet man zwischen Handsägen und Maschinensägen (oder Sägemaschinen). Die Säge ist ein zerspanendes Werkzeug. Eine kontinuierliche Bewegung der Sägezähne findet man beispielsweise an einer Kreissäge und eine diskontinuierliche bei den Handsägen wie dem Fuchsschwanz.
Um ein Festklemmen des Sägeblattes im Werkstoff, beispielsweise im Holz, zu verhindern, muss der Schnitt breiter sein als das Sägeblatt. Dies erreicht man durch ein gewelltes, gestauchtes oder sogenanntes geschränktes Sägeblatt. Bei einem gewellten Sägeblatt sitzen die einzelnen Zähne nicht auf einer geraden Linie, sondern laufen in leichten Kurven. Gestauchte Zähne sind an der Zahnspitze breiter. Bei einem geschränkten Sägeblatt sind die Zähne abwechselnd nach rechts und links gebogen. Heute findet man häufig auch eine Bestückung von Sägeblättern mit einem anderen Material, etwa Hartmetall, das entsprechend breiter als das Blatt ist.
Sind die Sägezähne abgenutzt, so müssen sie nachgefeilt werden, eine mühsame und Geschick erfordernde Arbeit. Um dabei ein richtiges Einhalten der Zahnteilung und Zahnform zu sichern, hat man so genannte hinterlochte oder perforierte Sägen eingeführt. Diese haben gegenüber den Sägen mit vollem Sägeblatt den Vorteil, dass das Nachfeilen bedeutend rascher vor sich geht. Auch haben sie eine geringere Reibung, daher geringeres Schlottern (Wackeln) und geringere Erhitzung des Sägeblatts.
Quelle: Wikipedia
Abbindesäge
Die Abbuntsaaga wird zum Abbinden (maßgerechte Anreißen, Bearbeiten, Zusammenpassen und Kennzeichnen von Schnitt- und Rundholz) der Wände gebraucht. Sie sie hat ist kleiner als die Waldsaaga und hat eine feinere Zahnung, dies ergibt für die Sicht einen feineren Schnitt (Schroot).
VS. 29. 1. 2011
Fuxschwanz
Der Fuchsschwanz ist eine Säge mit kurzem, breitem Sägeblatt, das seine Steifigkeit durch eine entsprechende Blattdicke und -breite erhält. Sie wird hauptsächlich zum zersägen von Bretter verwendet.
Der Fuxschwanz oder die Fuchsschwanzsäge wird auch zum Musizieren verwendet; mit einem Geigenbogen und der entsprechenden Biegung des Sägenblattes kann man ihr die unterschiedlichsten, tremolierenden, melancholischten Töne entlocken.
VS, 29. 1. 2011
Spannsäge
Die Spansaaga gehört zur Kategorie der "Gestellsägen"; ein Gestell spannt das relativ dünne Sägeblatt, damit es sich beim Stoss nicht verbiegt. Die Spannsäge ist eine Einhandsäge und diente vor allem auf dem Bau zum Sägen von Leisten und Brettern.
VS. 28. 1. 2011
Spaltsäge
Die Spaaltsaaga ist eine Zweihandsäge für zwei bis drei Personen. Mit ihr wurden die Balken für den Blockbau zugesägt. Der Balken wurde auf einen hohen Bock gelegt, ein Säger befand sich oberhalb des Balkens, der andere oder die anderen unterhalb und wurde gemeinsam die Säge rauf und runter gezogen. Bei der mechanischen Säge übernahm diese Bewegung das "Gatter" (vgl. Gattersäge).
VS, 28. 1. 2011
Waldsaaga; Schrotsäge
Die Waldsaaga oder Schrotsäge ist eine grobe Baumsäge mit bogenförmigem Blatt. Sie wird zweihändig von zwei Leuten bedient. Mit ihr werden im Wald die Bäume gefällt und in Rugel zersägt, daher auch ihr Name.
VS, 29. 1. 2011
Gattersäge
Eine Gattersäge ist eine meist zum Rundholzaufschnitt oder für Naturwerkstein-Rohblöcke verwendete Maschine, die durch ein Schwungrad meist über einen Flachriemen, bei modernen Konstruktionen durch Pleuelstangen angetrieben wird.
Das Schwungrad bewegt einen an Führungen geleiteten Rahmen durch eine Pleuelstange nach oben und unten, im Normalfall mit rund 270 bis 320 Hüben, bei modernen Maschinen bis zu 450 Hüben pro Minute. In diesem Gatterrahmen sind ein oder mehrere Sägeblätter, die in der Breite verstellbar sind, eingespannt.