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Die Messung der Schnellkraft beim vertikalen Springen erfolgt mit Hilfe einer speziellen Kistlerkraftmessplatte (Quattrojump). Die Schnellkraft kann sowohl beim beidbeinigen Absprung, als auch im Seitenvergleich beim einbeinigen Absprung gemessen werden. Das Messverfahren wird vor allem zur Schnellkraftbeurteilung von Kaderathleten eingesetzt (siehe auch SOMC). Daneben dient die Messmethodik aber auch zur Beurteilung des Rehabilitationszustandes von Patienten.

Gemessen wird die vertikale Bodenreaktionskraft während der gesamten Bewegung des Absprungs und der Landung. Durch die mathematische Integration der vertikalen Bodenreaktionskraft über die Zeit erhält man den Geschwindigkeitsverlauf des Körperschwerpunktes. Durch nochmalige Integration des Geschwindigkeitsverlaufes über die Zeit kann der vertikale Weg des Körperschwerpunktes und damit die Sprunghöhe ermittelt werden. Neben der Sprunghöhe wird aber auch die Leistung berechnet. Die Leistung beurteilt die Geschwindigkeit, mit welcher der Athlet seine Sprungkraft entfalten kann (Explosivkraft).