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Der Rentner übertrug 1997 sein gesamtes Vermögen an seine Kinder. Am Haus behielt er nur das Wohnrecht, das er aber nicht mehr wahrnehmen konnte, als er 2004 in ein Pflegeheim ziehen musste. Da sein Renteneinkommen für die Heimfinanzierung nicht ausreichte und die Ergänzungsleistungen wegen des Vermögensverzichts gekürzt wurden, beantragte der Rentner Sozialhilfe. Die Sozialbehörden und das Bündner Verwaltungsgericht verweigerten ihm die Unterstützung.
Zu Unrecht, wie das Bundesgericht feststellte: Es spiele bei der Sozialhilfe im Gegensatz zu den Regeln bei den Ergänzungsleistungen keine Rolle, weshalb jemand in finanzielle Not geraten sei. Da der Vermögensverzicht zudem rund sieben Jahre zurücklag, konnte das Bundesgericht auch kein rechtsmissbräuchliches Verhalten erkennen, das allenfalls zu einer Kürzung der Sozialhilfe berechtigt hätte.
Nicht zu prüfen hatte das Bundesgericht, ob das Sozialamt wegen der Verwandtenunterstützungspflicht Rückgriff auf die Kinder nehmen kann.
Bundesgericht, Urteil vom 14. Dezember 2007 (8C_92/2007)