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Eine Untersuchung der Trinkwasserqualität in Reichenbach hat ergeben, dass die gesetzlichen Anforderungen allesamt erfüllt sind.
Die Trinkwasserqualität in Reichenbach i. K. (Symbolbild) ist nicht beeinträchtigt.
Foto: Archiv/Baumann
Im Zuge der Vorkommnisse im Steinbruch Mitholz, wonach dort belastete Stoffe mutmasslich illegal deponiert wurden, kam in den letzten Tagen der Verdacht auf, dass das Grundwasser der Gemeinden Frutigen und Reichenbach i. K. beeinträchtigt sein könnte. «Um diesen Verdacht aus der Welt zu räumen, hat die Wasserversorgung der Gemeinde Reichenbach das Grundwasser im Pumpwerk beim Flugplatz untersuchen lassen», hat die Gemeinde mitgeteilt.
«Die Werte für die Schwermetalle liegen im tiefen normalen und zu erwartenden Bereich.»
Inzwischen liegt das Ergebnis vor. Demnach konnten keine sogenannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe nachgewiesen werden. «Die Werte für die Schwermetalle liegen im tiefen normalen und zu erwartenden Bereich», heisst es weiter. Das Trinkwasser entspreche somit den gesetzlichen Anforderungen.
Bereits Anfang Juli hat das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern (Awa) Untersuchungen des Grundwassers in Frutigen durchgeführt. Auch dort zeigten sich keine Auffälligkeiten. Weitere Proben sind zurzeit nicht geplant. Die Gemeinde Reichenbach wird überwiegend durch Quellwasser versorgt. Einzig beim Flugplatz wird bei Bedarf Grundwasser bezogen.