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Das äthiopische Dorf Supe mit rund 6000 Einwohnern liegt im südwestlichen Hinterland unweit der sudanesischen Grenze mitten in einem Kaffeeanbaugebiet.
Der Projektwunsch war von den Bewohnern Supes selbst geäussert worden, zumal der dort früher existierende Kindergarten im Zuge der Revolutionswirren (1974) zerstört worden
war.
Die Supe Boro Grundschule (oder Kindergarten, wie die Institution in Supe selbst genannt wird) ist ein zweckmässiges Backsteinschulhaus mit zwei Klassenzimmern zur Einschulung von rund
150 Kindern im Schichtbetrieb (jeweils am Morgen und Nachmittag je 35 bis 40 Kinder pro Schulzimmer). Den Kindern steht zudem eine kleine WC-Anlage zur Verfügung, was in der Region
ungewöhnlich und neu ist und einen Beitrag zur Hygiene-Ausbildung leisten soll.
In den Projektkosten in der Höhe von gut 40 000 Franken waren neben den Baukosten für das Gebäude, für die Wasserzuleitung, die WC-Anlage und die Umzäunung auch die Ausbildung und Anstellung
(drei Jahre) von drei Lehrerinnen enthalten.