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Lichtleistung: 5000 HK (durch Bündelung mit Parabolreflektor !)
Glühkörper: 300 HK
Brenndauer mit einer Tankfüllung: ca. 40 Std.
Brennstoff: Petroleum oder Diesel (Petroleum-Benzin-Mischung auch möglich)
Geschichte
Der Tilley-Scheinwerfer war ein Monster „Floodlight Projector“ die von der Fa. Tilley, Hendon in Grossbritannien hergestellt wurde
Der Ursprung der Tilley Lampen kommt von John Tilley, Erfinder des hydro - pneumatischen Blasrohr im Jahre 1813 in England.
Die Tilley Manufaktur stellten Drucklampen in ihren Werken in Stoke Newington im Jahre 1818, und Shoreditch , bis in die 1830er Jahren. Das Unternehmen zog 1915 während des Ersten Weltkrieg nach Brent Street in Hendon und produzierte unter anderem Paraffin (Kerosin) als Brennstoff für Lampen. Während dem Ersten Weltkrieg wurden Tilley Lampen von den britischen Streitkräften verwendet, diese wurde weltweit so populär, dass Tilley als Markennamen genau so bekannt wurde, wie der damalige Staubsaugerhersteller Hoover.
In den 1920er Jahren hatte das Unternehmen ein breites Angebot im Bereich von Hauslampen und erweiterte dieses in der Industrie, z.B bei Eisenbahnunternehmen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg (Giftgaseinsätze) befürchteten viele die Giftwirkung von Paraffindämpfe in den Hauslampen. Zunehmend und überall verfügbar wurde zudem der Strom, dies führte zu einer geringeren Nachfrage der Tilley Hauslampen. Das Unternehmen zog in den frühen 1960er Jahren von Hendon nach Belfast (Irland) und schliesslich im Jahr 2000 wieder zurück nach England.
Der Tilley Scheinwerfer Modell FL6 kam ca. ab 1942 (schwarze Ausführung) bei der Schweizer Armee in den Truppengattungen Genie, Sappeur und später ca. in den 1960er Jahren im Zivilschutz (graue Ausführung) zum Einsatz. Bei der Schweizer Armee waren die schwarzen Tilley-Scheinwerfer in Kisten, sowie 4 Petroleum-Stalllaternen vorhanden.
Der Schweizer Zivilschutz hatte für die Tilley-Scheinwerfer grosse Lampenkisten angeschafft, in denen der FL6 mit Scheibe nach unten liegend transportiert wurde. Im weiteren befanden sich in der Kiste ein Gestell zur Aufnahme des Scheinwerfers und Befestigung auf einem Stativ (das separat gelagert wurde), ein Petroleumkanister, Ersatzglühkörper, Ersatzvergaser, die Vorwärmklammer mit Spiritus, sowie die Bedienungsanleitung und Kleinteile.
Die Firma Birchmeier baute den FL6 in der Schweiz in Lizenz. Die Lampen von Birchmeier haben einen verzinkten Kopf und grau lackierten Tank.