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fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1993-3384_3384_3384-20210101-de-docx-2923.01Verordnungzum Bundesgesetz über die Fischerei(VBGF)vom 24. November 1993 (Stand am 1. Januar 2021)Der Schweizerische Bundesrat,gestützt auf die Artikel 4 Absätze 1 und 2, 5 Absatz 1, 6 Absatz 3 und 21 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1991 über die Fischerei (Gesetz), auf Artikel 33 des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005, auf Artikel 53 Absatz 1 des Tierseuchengesetzes vom 1. Juli 1966, auf Artikel 29f Absatz 2 Buchstaben c und d des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983, und auf Artikel 47 des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 (GSchG), in Ausführung des Übereinkommens vom 19. September 1979 über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume (Berner Konvention) und des Übereinkommens vom 12. April 1999 zum Schutze des Rheins,verordnet: SR 923.0 SR 455 SR 916.40 SR 814.01 SR 814.20 SR 0.455 SR 0.814.284 Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 der V vom 4. Mai 2011, in Kraft seit 1. Juni 2011  (AS 2011 1955).1. Abschnitt: Schutz und Nutzung der Fische und Krebse Fassung gemäss Ziff. I der V vom 8. Nov. 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001 (AS 2001 93).Art. 1 Schonzeiten  Die Schonzeiten für die unten aufgeführten Fische und Krebse betragen mindestens:WochenForellen (Salmo trutta, Salmo cenerinus, Salmo marmoratus, Salmo rhodanensis, Salmo labrax)– in fliessenden Gewässern und in Stauhaltungen16– in stehenden Gewässern12Seesaibling (Salvelinus umbla)8Felchen (Coregonus spp.)6Äsche (Thymallus thymallus)10Alborella (Alburnus arborella)4einheimische Krebse (Reptantia)40. Die Kantone legen Beginn und Ende der Schonzeit so fest, dass diese jeweils die Fortpflanzungsperiode umfassen. Sie können die Schonzeiten verlängern und auf weitere Fischarten ausdehnen. Sie sind dazu verpflichtet, wenn dies zur Wahrung der nachhaltigen Nutzung einheimischer Fisch- und Krebsbestände notwendig ist. Sie regeln die Verwendung von Netzen derart, dass geschonte Fischarten einen möglichst kleinen Fanganteil ausmachen. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 1. Mai 2017  (AS 2017 2613).Art. 2 Fangmindestmasse  Die Fangmindestmasse betragen für:cmForellen (Salmo trutta, Salmo cenerinus, Salmo marmoratus, Salmo rhodanensis, Salmo labrax)– in grösseren stehenden Gewässern unter 800 m Meereshöhe35– in den übrigen Gewässern22Seesaibling (Salvelinus umbla)22Felchen (Coregonus spp.)25Äsche (Thymallus thymallus)28Edelkrebs (Astacus astacus)12Dohlenkrebs (Austropotamobius pallipes)9Steinkrebs (Austropotamobius torrentium)9. Fische werden von der Kopfspitze bis zu den Spitzen der natürlich ausgebreiteten Schwanzflossen gemessen, Krebse vom Stirnschnabel bis zum Schwanzende. Für den Fischfang mit Netzen legen die Kantone die Maschenweite so fest, dass untermassige Fische einen möglichst kleinen Fanganteil ausmachen. Die Kantone können die Fangmindestmasse erhöhen und auf weitere Fisch- und Krebsarten ausdehnen. Sie sind dazu verpflichtet, wenn dies zur Wahrung der nachhaltigen Nutzung einheimischer Fisch- und Krebsbestände notwendig ist. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 1. Mai 2017  (AS 2017 2613).Art. 2a Fangverbote  Fische, die in Anhang 1 mit dem Gefährdungsstatus 0, 1 oder 2 bezeichnet sind und für die keine Schonzeiten oder Fangmindestmasse nach den Artikeln 1 oder 2 bestehen, dürfen nicht gefangen werden. Zurückversetzte oder beim Angeln festgestellte Lachse (Salmo salar) sind der kantonalen Fischereifachstelle unverzüglich zu melden. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951).Art. 3 Sonderfänge Die Kantone können Sonderfänge durchführen oder durchführen lassen, insbesondere zum Abfischen vor technischen Eingriffen, zur Bekämpfung von Krankheiten, zur Laichgewinnung, zum Abfischen von Aufzuchtgewässern oder für fischereibiologische Erhebungen. Dabei kann soweit notwendig von den Artikeln 1–2a dieser Verordnung sowie von den Artikeln 23 Absatz 1 Buchstaben a–d und 100 Absatz 2 erster Satz der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (TSchV) abgewichen werden. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951). SR 455.1 Fassung des zweiten Satzes gemäss Anhang 6 Ziff. II 4 der Tierschutzverordnung vom  23. April 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 2985).Art. 4 Generelle Ausnahmen von den Schonzeiten und Fangmindestmassen Die Kantone können die Schonzeiten oder Fangmindestmasse für eine bestimmte Zeit und ein bestimmtes Gewässer herabsetzen oder aufheben, wenn dies fischereibiologisch oder für die nachhaltige Nutzung der Bestände erforderlich ist.Art. 5 Massnahmen für den Schutz gefährdeter Arten und Rassen  Als gefährdete Arten und Rassen (Art. 5 Absatz 1 des Gesetzes) gelten die in Anhang 1 mit dem Gefährdungsstatus 1–4 bezeichneten Fische und Krebse. Massnahmen für den Schutz gefährdeter Arten und Rassen (Art. 5 Abs. 2 des Gesetzes) werden unter Berücksichtigung des schweizerischen und europäischen Gefährdungs- und Schutzstatus nach Anhang 1 sowie der Art der lokalen Gefährdung durchgeführt.Art. 5a Anforderungen an die Fangberechtigung Wer eine Berechtigung zum Fang von Fischen oder Krebsen erwerben will, muss nachweisen, dass er oder sie ausreichende Kenntnisse über Fische und Krebse und die tierschutzgerechte Ausübung der Fischerei hat. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 8. Nov. 2000 (AS 2001 93). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2006 3951).Art. 5b Tierschutz bei der Fangausübung  Abweichend von Artikel 100 Absatz 2 erster Satz TSchV müssen folgende zum Verzehr gefangene Fische nicht unverzüglich getötet werden:a. Fische, die von Berufsfischerinnen und Berufsfischern sowie von Anglerinnen und Anglern, welche über einen Sachkundenachweis nach Artikel 5a verfügen, kurzfristig gehältert werden; die Fische dürfen durch die Hälterung nicht leiden;b. Fische, die von Berufsfischerinnen und Berufsfischern gefangen worden sind, wenn die unverzügliche Tötung wegen widriger Witterungsverhältnisse oder Massenfang nicht möglich ist; solche Fische dürfen abweichend von Artikel 23 Absatz 1 Buchstabe d TSchV auf Eis oder in Eiswasser transportiert werden und sind zum frühestmöglichen Zeitpunkt, jedoch spätestens bei Ankunft im Betrieb zu töten. Beim Angeln zum Verzehr gefangene Fische, die den Schonbestimmungen nicht entsprechen und als nicht mehr lebensfähig beurteilt werden, müssen sofort getötet und zurückversetzt werden. Werden sie als lebensfähig beurteilt, so dürfen sie abweichend von Artikel 100 Absatz 2 erster Satz TSchV nicht getötet werden und müssen ebenfalls sofort zurückversetzt werden. Abweichend von Artikel 23 Absatz 1 Buchstabe b TSchV können die Kantone das Verwenden von lebenden einheimischen Köderfischen (Anhang 1) für den Fang von Raubfischen durch Berufsfischerinnen und Berufsfischer sowie durch Anglerinnen und Angler, welche über einen Sachkundenachweis nach Artikel 5a verfügen, in Gewässern oder in Teilen von Gewässern zulassen, in denen Raubfische anders kaum gefangen werden können. Die lebenden Köderfische dürfen nur am Maul befestigt werden. Abweichend von Artikel 23 Absatz 1 Buchstabe c TSchV können die Kantone für Seen und Stauhaltungen zulassen, dass Berufsfischerinnen und Berufsfischer sowie Anglerinnen und Angler, die über einen Sachkundenachweis nach Artikel 5a verfügen, Angeln mit Widerhaken verwenden. Bei interkantonalen Seen und Stauhaltungen streben die betroffenen Kantone eine übereinstimmende Regelung an. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 8. Nov. 2000 (AS 2001 93). Fassung gemäss  Anhang 6 Ziff. II 4 der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008, in Kraft seit  1. Jan. 2009 (AS 2008 2985). SR 455.1 Fassung gemäss Ziff. III 2 der V vom 13. Mai 2009, in Kraft seit 1. Juli 2009  (AS 2009 2525). Fassung gemäss Ziff. III 2 der V vom 13. Mai 2009, in Kraft seit 1. Juli 2009  (AS 2009 2525). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 29. Jan. 2014, in Kraft seit 1. März 2014  (AS 2014 473).Art. 5c Bekämpfung von Tierseuchen Die Kantone sorgen dafür, dass durch den Besatz von Fischen oder Krebsen keine Tierseuchen verbreitet werden. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951).Art. 5d Strafbestimmung Widerhandlungen gegen Artikel 5b werden nach Artikel 26 des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005 geahndet. Eingefügt durch Anhang 6 Ziff. II 4 der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 2985).  SR 4552. Abschnitt:  Bewilligung für das Einführen und Einsetzen fremder Fische  und KrebseArt. 6 Begriffe  Als landesfremde Fische und Krebse gelten Arten, Rassen und Varietäten, die nicht in Anhang 1 aufgeführt sind. Als standortfremd gelten:a. Fische und Krebse, die im entsprechenden Einzugsgebiet nach Anhang 1 als ausgestorben gelten;b. Fische und Krebse, die im entsprechenden Einzugsgebiet natürlicherweise nicht vorkommen;c. Fische und Krebse nach Anhang 1, die mit der Population ihres Einsatzortes genetisch nicht ausreichend verwandt sind. Als Aquarienfische gelten Fische und Krebse, die:a. ausschliesslich in Aquarien eingesetzt werden, deren allfälliger Auslauf in eine Kanalisation mit Anschluss an eine Abwasserreinigungsanlage mündet; undb. weder als Köderfische noch als Speisefische oder -krebse genutzt werden. Als Gartenteiche gelten kleine künstliche Gewässer ohne Zu- und Abfluss, in denen keine Fische oder Krebse gehalten werden, die als Köderfische oder als Speisefische oder -krebse genutzt werden. Als Einsetzen gilt jedes Einbringen von Fischen und Krebsen in natürliche oder künstliche, öffentliche oder private Gewässer, einschliesslich Fischzuchtanlagen, Gartenteiche und Aquarien. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951).Art. 7 Bewilligungsvoraussetzungen Die Voraussetzungen von Artikel 6 Absatz 2 des Gesetzes sind in der Regel erfüllt, wenn:a. Fische und Krebse, die nach Anhang 1 ausgestorben sind, in ihrem Einzugsgebiet wieder angesiedelt werden und keine Gefährdung der einheimischen Arten zu erwarten ist;b. Varietäten von Fischen und Krebsen nach den Anhängen 1 und 2 als Speisefische oder ‐krebse in Fischzucht- und Fischhälterungsanlagen eingesetzt und die notwendigen Massnahmen gegen das Entweichen getroffen werden;c. landesfremde Fische, die in Anhang 3 nicht aufgeführt sind, als Speisefische in geschlossenen Fischzuchtanlagen, deren allfälliger Auslauf in eine Kanalisation mit Anschluss an eine Abwasserreinigungsanlage mündet, eingesetzt werden;d. landesfremde Fische und Krebse nach Anhang 3 für öffentliche Ausstellungen und Zoos oder für die Forschung in Aquarien eingesetzt werden, aus denen sie nicht in ein anderes Gewässer entweichen können, und der allfällige Auslauf des Aquariums in eine Kanalisation mit Anschluss an eine Abwasserreinigungsanlage mündet. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951).Art. 8 Bewilligungsbefreiung  Ohne Bewilligung nach Artikel 6 Absatz 1 des Gesetzes dürfen eingeführt werden:a. tote Fische und Krebse;b. Meerfische und -krebse, die in Süsswasser nicht überleben können;c. Fische zum Halten in Gartenteichen und Aquarienfische, die nicht in Anhang 3 aufgeführt sind. Ohne Bewilligung nach Artikel 6 Absatz 1 des Gesetzes dürfen eingesetzt werden:a. Fische und Krebse nach Anhang 1 in offene Gewässer, wenn ihr Einsatzort im gleichen Einzugsgebiet liegt wie ihr Herkunftsort;b. Fische und Krebse nach Anhang 1 in Fischzucht- und Fischhälterungsanlagen, wenn die notwendigen Massnahmen gegen das Entweichen getroffen werden;c. Fische nach Anhang 2, wenn ihr Einsatzort innerhalb des erlaubten Einsatzbereichs liegt und die notwendigen Massnahmen gegen das Entweichen getroffen werden;d. Fische, die nicht in Anhang 3 aufgeführt sind, in Gartenteiche und Aquarien. Die Kantone können in Fällen nach Absatz 2 Buchstaben a–c Vorschriften über das Einsetzen erlassen, wenn dies zur Erhaltung lokaler Rassen oder zur Wahrung der nachhaltigen Nutzung notwendig ist. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 3951).Art. 9 Verfahren  Die Bewilligung für das Einführen und nachfolgende Einsetzen landesfremder Arten, Rassen und Varietäten von Fischen und Krebsen richtet sich nach Artikel 20 der Verordnung vom 4. September 2013 über den Verkehr mit Tieren und Pflanzen geschützter Arten. Eine Bewilligung des Bundesamtes für Umwelt (Bundesamt) ist erforderlich für das Einsetzen landes- und standortfremder Arten, Rassen und Varietäten von Fischen und Krebsen. Die Bewilligungsgesuche für das Einsetzen müssen der kantonalen Behörde mit begründetem Antrag eingereicht werden. Diese leitet sie mit ihrer Stellungnahme an das Bundesamt weiter. SR 453.0 Fassung gemäss Anhang Ziff. II 6 der V vom 4. Sept. 2013 über den Verkehr mit Tieren und Pflanzen geschützter Arten, in Kraft seit 1. Okt. 2013 (AS 2013 3111). Fassung gemäss Ziff. III der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014  (AS 2013 3709).2a. Abschnitt:  Bekämpfung landesfremder Fische und Krebse Eingefügt gemäss Anhang 5 Ziff. 18 der Freisetzungsverordnung vom 10. Sept. 2008,  in Kraft seit 1. Okt. 2008 (AS 2008 4377).Art. 9a Die Kantone treffen Massnahmen, damit landesfremde Fische und Krebse nach Anhang 3, die in Gewässer gelangt sind, sich nicht ausbreiten; soweit möglich entfernen sie diese. Das Bundesamt koordiniert, soweit erforderlich, die Massnahmen.2b. Abschnitt: Massnahmen zum Schutz der Lebensräume bei bestehenden Anlagen Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 der V vom 4. Mai 2011, in Kraft seit 1. Juni 2011  (AS 2011 1955).Art. 9b Planung der Massnahmen bei Wasserkraftwerken  Die Kantone planen die Massnahmen nach Artikel 10 des Gesetzes nach den Vorgaben von Artikel 83b GSchG. Sie reichen dem Bundesamt eine Planung der Massnahmen nach den in Anhang 4 beschriebenen Schritten ein. Die Inhaber von Wasserkraftwerken müssen der für die Planung zuständigen Behörde Zutritt gewähren und die erforderlichen Auskünfte erteilen, insbesondere über:a. Anlageteile, die Auswirkungen auf die Lebensräume der Wassertiere haben;b. den Betrieb der Anlagen, soweit er Auswirkungen auf die Lebensräume der Wassertiere hat;c. die durchgeführten und die geplanten Massnahmen zum Schutz der Lebensräume der Wassertiere, mit Angaben über deren Wirksamkeit;d. die vorgesehenen baulichen und betrieblichen Veränderungen der Anlage.Art. 9c Umsetzung der Massnahmen bei Wasserkraftwerken  Die kantonale Behörde ordnet gestützt auf die Planung die Massnahmen nach Artikel 10 des Gesetzes an. Sie kann die Inhaber von Wasserkraftwerken, für welche die Planung noch keine ausreichenden Angaben über die Sanierungsmassnahmen enthält, verpflichten, zur Umsetzung der Planung verschiedene Varianten von Sanierungsmassnahmen zu prüfen. Bei Wasserkraftwerken, bei denen die Sanierungsmassnahmen in der Planung noch nicht definitiv festgelegt werden konnten, hört die Behörde das Bundesamt an, bevor sie über das Sanierungsprojekt entscheidet. Das Bundesamt prüft im Hinblick auf das Gesuch nach Artikel 30 Absatz 1 der Energieverordnung vom 1. November 2017 (EnV), ob die Kriterien nach Anhang 3 Ziffer 2 EnV erfüllt sind. Die Inhaber von Wasserkraftwerken prüfen nach Anordnung der Behörde die Wirksamkeit der getroffenen Massnahmen. Die Kantone sorgen dafür, dass die Massnahmen nach Artikel 10 des Gesetzes bis zum 31. Dezember 2030 getroffen werden. SR 730.01 Fassung des zweiten Satzes gemäss Anhang 7 Ziff. II 3 der Energieverordnung vom  1. Nov. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6889).3. Abschnitt: Grundlagenbeschaffung und FörderungArt. 10 Grundlagenbeschaffung  Die Kantone bezeichnen die Gewässerabschnitte auf ihrem Gebiet, in denen Fische und Krebse mit dem Gefährdungsstatus 1–3 leben. Sie liefern dem Bundesamt bis Ende August die Angaben über die im Vorjahr eingesetzten und gefangenen Fische und Krebse. Sie gliedern diese nach:a. Seen und Fliessgewässer;b. Fisch- und Krebsarten;c. Berufs- und Angelfischerei. Überdies teilen sie dem Bundesamt die Ergebnisse ihrer Erhebungen über die Zusammensetzung der Fisch- und Krebsbestände sowie ihrer Massnahmen nach Artikel 9a mit. Fassung gemäss Anhang 5 Ziff. 18 der Freisetzungsverordnung vom 10. Sept. 2008,  in Kraft seit 1. Okt. 2008 (AS 2008 4377).Art. 11 Erhebungen über Fisch- und Krebsbestände  Bevor die Kantone bei fischereispezifischen Erhebungen Fische oder Krebse markieren, teilen sie dem Bundesamt folgende Angaben mit:a. den Zweck der Markierung;b. die Markierungsart;c. die Zahl der Tiere, die markiert werden;d. die Bezeichnungen bei individueller Markierung;e. den Beginn und die Dauer der Erhebung;f. die Organisation der Auswertung. Das Bundesamt erlässt im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen Richtlinien über Markierungsmethoden, die nicht der Bewilligungspflicht nach Artikel 18 des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005 unterstehen. Elektrofischfanggeräte dürfen nur mit Gleichstrom betrieben werden, wobei die Restwelligkeit höchstens 10 Prozent des arithmetischen Mittelwertes der Spannung betragen darf. SR 455 Fassung gemäss Ziff. III der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014  (AS 2013 3709). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 1. Mai 2018  (AS 2017 2613).Art. 12 Finanzhilfen  Bundesbeiträge werden gewährt an:a. lokale Verbesserungen der Lebensräume von Fischen und Krebsen;b. Projekte zur Förderung von gefährdeten Fisch- und Krebsarten;c. Untersuchungen über die Artenvielfalt, den Bestand und die Lebensräume von Fischen und Krebsen;d. die Information der gesamten Bevölkerung oder einer ganzen Sprachregion. Die Beitragssätze betragen höchstens:a. 40 Prozent bei der Erfüllung von völkerrechtlichen Fischereiverträgen;b. 40 Prozent für Projekte, die Fisch- und Krebsarten mit Gefährdungsstatus 0 bis 2 betreffen, der Lebensraumverbesserung dienen oder Pilotcharakter aufweisen;c. 25 Prozent für Projekte, die Fisch- und Krebsarten mit Gefährdungsstatus 3 und 4 betreffen oder der Information der Bevölkerung dienen. Der Bund gewährt keine Beiträge:a. für Projekte, die vorwiegend der fischereilichen Nutzung dienen;b. soweit ein Verursacher die Kosten zu tragen hat. Gesuche müssen dem Bundesamt mit begründetem Antrag, insbesondere mit den Informationen betreffend die Art des Projekts, die beabsichtigte Wirkung, die veranschlagten Gesamtkosten, die Kostenverteilung und den Ausführungszeitpunkt eingereicht werden. Bei Gesuchen von Dritten ist überdies eine Stellungnahme der kantonalen Fischereifachstelle beizulegen. Das Bundesamt gewährt die Finanzhilfen. Fassung gemäss Ziff. I 24 der V vom 7. Nov. 2007 über Anpassungen des Verordnungsrechts an die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).4. Abschnitt: Internationale Gewässer Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Sept. 1997, in Kraft seit 15. Nov. 1997  (AS 1997 2278).Art. 13 Vertretung der Schweiz in internationalen Organen  Die Schweiz ist in den internationalen Organen, welche die Abkommen über die Fischerei in den schweizerischen Grenzgewässern nach Artikel 25 des Gesetzes (Fischereiabkommen) vorsehen, wie folgt vertreten:a. Genfersee: in der Beratenden Kommission durch eine vom Bund und je eine von den Kantonen Waadt, Wallis und Genf ernannte Person;b. Doubs: in der Gemischten Kommission durch eine vom Bund und je eine von den Kantonen Neuenburg und Jura ernannte Person;c. Bodensee-Obersee: in der Internationalen Bevollmächtigtenkonferenz durch eine vom Bund und je eine von den Kantonen St. Gallen und Thurgau ernannte Person;d. Untersee und Seerhein:1. durch eine vom Bund ernannte Person,2. in der Fischereikommission durch eine vom Kanton Thurgau ernannte, für die kantonale Fischereiaufsicht zuständige Person sowie durch die weiteren Personen nach § 33 des Vertrages;e. Hochrhein:1. durch eine vom Bund ernannte Person,2. in der Fischereikommission für den Hochrhein durch eine vom Bund und je eine von den Kantonen Zürich, Basel-Stadt, Basel-Land, Aargau, Schaffhausen und Thurgau ernannte Person,3. im Bewirtschaftungsausschuss über die Fischerei in den Stauhaltungen bei Rheinau durch je eine von den Kantonen Zürich und Schaffhausen ernannte Person;f. Langensee, Luganersee und Tresa:1. in der Schweizerisch-italienischen Fischereikommission durch eine vom Bund ernannte Person und zwei vom Kanton Tessin ernannte Personen,2. in der Unterkommission durch die Personen, welche die den Bund vertretende Person ernennt. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Departement) ernennt die den Bund vertretende Person und teilt die Ernennung den Vertragsparteien mit. Die den Bund vertretende Person teilt den Vertragsparteien die von den Kantonen ernannten Personen mit. Die den Bund vertretende Person ist verhandlungsbevollmächtigt und leitet die schweizerische Delegation. Betrifft ein Beschluss eines internationalen Organs einen Bereich, der nach dem Gesetz in die Regelungskompetenz der Kantone fällt, so ist die den Bund vertretende Person bei der Stimmabgabe an eine einvernehmliche Haltung der die Kantone vertretenden Personen gebunden. Können sich diese nicht einigen und bestehen wichtige Gründe, so kann die den Bund vertretende Person über die Stimmabgabe entscheiden. Abk. vom 20. Nov. 1980 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Französischen Republik über die Fischerei im Genfersee (SR 0.923.21). Abk. vom 29. Juli 1991 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Französischen Republik über die Ausübung der Fischerei und den Schutz des aquatischen Lebensraumes im Grenzabschnitt des Doubs (SR 0.923.22). Übereink. vom 5. Juli 1893 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und den  Regierungen von Baden, Bayern, Liechtenstein, Österreich-Ungarn und Württemberg betreffend die Anwendung gleichartiger Bestimmungen für die Fischerei im Bodensee (Bregenzer Übereinkunft, SR 0.923.31). Vertrag vom 2. Nov. 1977 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Land Baden-Württemberg über die Fischerei im Untersee und Seerhein (SR 0.923.411). Übereink. vom 18. Mai 1887 zwischen der Schweiz, Baden und Elsass-Lothringen über die Anwendung gleichartiger Bestimmungen für die Fischerei im Rhein und seinen  Zuflüssen einschliesslich des Bodensees (Luzerner Übereinkunft, SR 0.923.412);  Übereink. vom 1. Nov. 1957 zwischen der Schweiz und dem Land Baden-Württemberg über die Fischerei in den Stauhaltungen des Rheins beim Kraftwerk Rheinau  (SR 0.923.413); Staatsvertrag vom 30. Juni 1885 zwischen der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden betreffend Regelung der Lachsfischerei im Stromgebiet des Rheins  (SR 0.923.414). Abk. vom 19. März 1986 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Italienischen Republik über die Fischerei in den schweizerisch-italienischen Gewässern (SR 0.923.51). Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) angepasst.Art. 14 Genehmigung und Erlass von Bestimmungen  Das Departement ist ermächtigt, Änderungen der Fischereiabkommen und internationale Ausführungsbestimmungen zu diesen Abkommen zu genehmigen, soweit diese fischereibiologische und fischereitechnische Regelungen enthalten. Der Bund veröffentlicht die nach Absatz 1 genehmigten Bestimmungen in der Amtlichen Sammlung des Bundesrechts. Der Kanton Thurgau veröffentlicht den genehmigten Bewirtschaftungsplan über die Fischerei im Untersee und Seerhein und der Kanton Tessin die genehmigten Ausführungsbestimmungen über die Fischerei in Langensee, Luganersee und Tresa. Das Departement erlässt für den Bodensee-Obersee die Vorschriften zur Anwendung der nach Absatz 1 genehmigten Bestimmungen. Die betroffenen Kantone erlassen für den Hochrhein die Vorschriften zur Anwendung der nach Absatz 1 genehmigten Bestimmungen. Soweit die Fischereiabkommen den Erlass strengerer oder ergänzender Vorschriften durch die Vertragsstaaten zulassen, sind dafür die Kantone zuständig.Art. 15 Anwendung von Bundesrecht Das Gesetz und diese Verordnung sind anwendbar, soweit sie den Fischereiabkommen und ihren Ausführungsbestimmungen nicht widersprechen.Art. 16 Aufgehoben durch Ziff. II 22 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, mit Wirkung seit 1. März 2000  (AS 2000 703).Art. 17 Strafbestimmungen  Widerhandlungen gegen Vorschriften der Fischereiabkommen und ihrer Ausführungsbestimmungen sowie gegen Vorschriften des Departements und der Kantone nach Artikel 14 Absätze 3–5 werden nach den Artikeln 16–19 des Gesetzes geahndet. Die Strafverfolgung ist Sache der Kantone.4a. Abschnitt: Vollzug Eingefügt durch Ziff. II 22 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren,  in Kraft seit 1. März 2000  (AS 2000 703).Art. 17a Vollzug durch Kantone und Bund  Die Kantone vollziehen diese Verordnung und die Fischereiabkommen, soweit diese Verordnung den Vollzug nicht dem Bund überträgt. Wenden Bundesbehörden andere Bundesgesetze oder völkerrechtliche Vereinbarungen oder Beschlüsse an, die Gegenstände dieser Verordnung oder der Fischereiabkommen betreffen, so vollziehen sie dabei auch diese Verordnung oder die Fischereiabkommen. Für die Mitwirkung des Bundesamtes und der Kantone gilt Artikel 21 Absatz 4 des Gesetzes; gesetzliche Geheimhaltungspflichten bleiben vorbehalten. Die Bundesbehörden berücksichtigen auf Antrag der Kantone deren Vorschriften und Massnahmen, soweit dadurch die Erfüllung der Aufgaben des Bundes nicht verunmöglicht oder unverhältnismässig erschwert wird. Erlassen die Bundesbehörden Verwaltungsverordnungen wie Richtlinien oder Weisungen, welche die Fischerei betreffen, so hören sie das Bundesamt an. Das Departement beaufsichtigt den Vollzug der Fischereiabkommen. Das Bundesamt gibt die minimalen Geodatenmodelle und Darstellungsmodelle für Geobasisdaten nach dieser Verordnung vor, für die es im Anhang 1 der Geoinformationsverordnung vom 21. Mai 2008 als Fachstelle des Bundes bezeichnet ist. Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 der V vom 4. Mai 2011, in Kraft seit 1. Juni 2011  (AS 2011 1955). SR 510.620 Eingefügt durch Anhang 2 Ziff. 15 der V vom 21. Mai 2008 über Geoinformation, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 2809).Art. 17b Information  Das Bundesamt informiert und veröffentlicht Berichte über die Bedeutung und den Zustand der Fischgewässer sowie die Bewirtschaftung und die Gefährdung der Fisch- und Krebsbestände, soweit dies im gesamtschweizerischen Interesse liegt. Die Kantone stellen ihm die notwendigen Angaben zur Verfügung. Die Kantone informieren über die Bedeutung und den Zustand der Fischgewässer in ihrem Kanton; dabei informieren sie über die Massnahmen zugunsten der Fische und Krebse sowie deren Wirksamkeit. Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 der V vom 4. Mai 2011, in Kraft seit 1. Juni 2011  (AS 2011 1955).5. Abschnitt: Schlussbestimmungen Ursprünglich 4. Abschn.Art. 18 Aufhebung und Änderung bisherigen Rechts  Es werden aufgehoben:a. die Verordnung vom 8. Dezember 1975 zum Bundesgesetz über die Fischerei;b. die Verordnung vom 27. September 1976 über das Einsetzen von pflanzenfressenden Fischen in schweizerische Gewässer;c. die Verordnung des EDI vom 11. November 1976 über die Weiterbildung von Berufsfischern;d. die Verordnung des EDI vom 7. November 1977 über die Elektrofischerei. ... Ursprünglich Art. 13.[AS 1975 2361, 1980 691, 1985 670 Ziff. I 10][AS 1976 1988][AS 1976 2558][AS 1977 1974, 1980 1010] Aufgehoben durch Anhang 5 Ziff. 18 der Freisetzungsverordnung vom 10. Sept. 2008, mit Wirkung seit 1. Okt. 2008 (AS 2008 4377).Art. 19 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1994 in Kraft. Ursprünglich Art. 14.Anhang 1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Okt. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS 2020 4825).(Art. 2a, 5, 5b, 6–8)Einheimische Arten von Fischen und KrebsenName deutsch/lokalName wissenschaftlichNatürliche EinzugsgebieteGefährdungsstatusAcipenseridae:Atlantischer StörAcipenser sturioHochrhein0, SAnguillidae:AalAnguilla anguillaRhein, Rhone, Doubs, Ticino1Blenniidae:CagnettaSalaria fluviatilisTicino3, EClupeidae:Agone Alosa agoneTicino 3, EMaifischAlosa alosaHochrhein0, ECheppiaAlosa fallaxTicinoDU, ECobitidae:Cobite italianoCobitis bilineataTicino2Steinbeisser, DorngrundelCobitis taeniaRheinDU, ESchlammpeitzger, MoorgrundelMisgurnus fossilisRhein (Raum Basel)0, ECobite mascheratoSabanejewia larvataTicino1Coregonidae:Felchen (alle Taxa)Coregonus spp.seespezifisch4, ECottidae:GroppeCottus gobioRhein, Rhone, Doubs, Ticino, Inn4Cyprinidae:BrachsmenAbramis bramaRhein, Rhone, DoubsNGSchneiderAlburnoides bipunctatusRhein, Rhone, Doubs3, ELaube, UkeleiAlburnus alburnusRhein, Rhone, DoubsNGAlborellaAlburnus arborellaTicino1, EBarbeBarbus barbusRhein, Rhone, Doubs4Barbo caninoBarbus caninusTicino3BarboBarbus plebejusTicino3, EBlickeBlicca bjoerknaRhein 4NaseChondrostoma nasusRhein1, ESavettaChondrostoma soettaTicino1, EKarpfenCyprinus carpioRhein, Rhone, Doubs, Ticino4GründlingGobio gobioRhein, Rhone, Doubs, TicinoNGGobio obtusirostrisKurzschnäuziger GründlingBodenseeDUModerlieschenLeucaspius delineatusRhein3, EHaselLeuciscus leuciscusRhein, Rhone, DoubsNGSoiffe, SofieParachondrostoma toxostomaDoubs1, ESanguinerola italianaPhoxinus lumaireulTicino3ElritzePhoxinus phoxinusRhein, Rhone, Doubs, InnNGBitterlingRhodeus amarusRhein2, EPo-GründlingRomanogobio benacensisTicinoDUTriottoRutilus aulaTicino1PigoRutilus pigusTicino1, ERotaugeRutilus rutilusRhein, Rhone, DoubsNGRotfederScardinius erythrophthalmusRhein, Rhone, Doubs, InnNGScardola italianaScardinius hesperidicusTicino3AletSqualius cephalusRhein, Rhone, DoubsNGCavedano italianoSqualius squalusTicino3StrigioneTelestes muticellusTicino4, EStrömerTelestes souffiaRhein, Rhone, Doubs3, ESchleieTinca tincaRhein, Rhone, Doubs, Ticino, InnNGEsocidae:Südlicher HechtEsox cisalpinusTicinoDUHechtEsox luciusRhein, Rhone, Doubs, Ticino, InnNGGasterosteidae:StichlingGasterosteus gymnurusRhein (Raum Basel),Langensee4Gobiidae:GhiozzoPadogobius bonelliTicino2, ELotidae:TrüscheLota lotaRhein, Rhone, TicinoNGNemacheilidae:Schmerle, BartgrundelBarbatula barbatulaRhein, Rhone, Doubs, Inn4Percidae:KaulbarschGymnocephalus cernuaRhein, RhoneNGFlussbarsch, EgliPerca fluviatilisRhein, Rhone, Doubs, Ticino, InnNGRhonestreberZingel asperDoubs1, SPetromyzontidae:FlussneunaugeLampetra fluviatilisHochrhein0, EBachneunaugeLampetra planeriRhein, Doubs2, EPiccola lampredaLampetra zanandreaiTicino1, EMeerneunaugePetromyzon marinusHochrhein0Salmonidae:HuchenHucho huchoInn0, EAdriatische ForelleSalmo cenerinusTicino1DonauforelleSalmo labraxInn1MarmorataforelleSalmo marmoratusTicino1ZebraforelleSalmo rhodanensisDoubs2LachsSalmo salarHochrhein0, EAtlantische ForelleBachforelleSalmo truttaRhein, Rhone, Inn4FlussforelleSalmo truttaflussspezifisch2SeeforelleSalmo truttaseespezifisch2MeerforelleSalmo truttaRhein0JaunetSalvelinus neocomensisNeuenburgersee0TiefseesaiblingSalvelinus profundusBodensee1SeesaiblingSalvelinus umblaseespezifisch3Siluridae:WelsSilurus glanisHochrhein, Aare, Jura-randseen, BodenseeNG, EThymallidae:Adriatische ÄscheThymallus aelianiTicino1ÄscheThymallus thymallusRhein, Rhone, Doubs, Inn2, EAstacidae:EdelkrebsAstacus astacusRhein, Rhone, Doubs, Inn3, EItalienischer DohlenkrebsAustropotamobius italicusRhein, Rhone, Ticino1DohlenkrebsAustropotamobius pallipesRhein, Rhone, Doubs, Ticino2, ESteinkrebs Austropotamobius torrentiumRhein2, E Bei den Angaben «Rhein», «Rhone», «Doubs», «Ticino» und «Inn» handelt es sich jeweils um die schweizerischen hydrologischen Einzugsgebiete dieser Flüsse. Die Einzugsgebiete von Adda und Etsch werden nicht separat erwähnt, sie sind der Angabe «Ticino» gleichgestellt. Gefährdungsstatus: 0 = ausgestorben, 1 = vom Aussterben bedroht, 2 = stark gefährdet, 3 = gefährdet, 4 = potenziell gefährdet, NG = nicht gefährdet, DU = Datenlage ungenügend, E = europäisch geschützt nach der Berner Konvention, S = europäisch stark geschützt nach der Berner Konvention.Anhang 2 Fassung gemäss Ziff. II der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 1. Mai 2017  (AS 2017 2613).(Art. 7 und 8)Fische, für welche die Bewilligungspflicht für das Einsetzen innerhalb des erlaubten Einsatzbereichs entfälltName deutsch/lokalName wissenschatlicherlaubter EinsatzbereichRegenbogenforelleOncorhynchus mykissFischzucht- und Fischhälterungsanlagen; Bergseen und alpine Stauseen ohne freie Fischwanderung in den Ober- und Unterlauf; künstliche stehende Gewässer, die speziell für fischereiliche Zwecke angelegt wurdenKanad. Seeforelle,Amerik. SeesaiblingSalvelinus namaycushFischzucht- und Fischhälterungsanlagen; Bergseen und alpine Stauseen BachsaiblingSalvelinus fontinalisFischzucht- und Fischhälterungsanlagen; für Bachforellen ungeeignete Gewässer, in denen Bachsaiblinge bereits vorkommen und nicht zu unerwünschten Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt führenZanderSander luciopercaFischzucht- und Fischhälterungsanlagen; Gewässer, in denen Zander bereits vorkommen und nicht zu unerwünschten Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt führenKoi, Spiegelkarpfen und ähnliche ZuchtformenCyprinus carpio (Zuchtformen)Fischzucht- und Fischhälterungsanlagen; kleine künstliche stehende GewässerKarauscheCarassius carassiusFischzucht- und Fischhälterungsanlagen; kleine künstliche stehende GewässerGoldfischCarassius auratusFischzucht- und Fischhälterungsanlagen; kleine künstliche stehende GewässerSilberkarausche, Giebel Carassius gibelioFischzucht- und Fischhälterungsanlagen; kleine künstliche stehende GewässerGoldorfeLeuciscus idus (Zuchtform)Fischzucht- und Fischhälterungsanlagen; kleine künstliche stehende GewässerAnhang 3 Fassung gemäss Ziff. II der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 1. Mai 2017  (AS 2017 2613).(Art. 7, 8 und 9a)Arten, Rassen und Varietäten von Fischen und Krebsen, deren Anwesenheit als unerwünschte Veränderung der Fauna giltName deutsch/lokalName wissenschaftlich HundsfischeUmbra spp.BlaubandbärblingPseudorasbora parvaWeisser Amur, GraskarpfenCtenopharyngodon idellaSilberner TolstolobHypophthalmichthys molitrixGefleckter TolstolobAristichthys nobilisKatzenwels, ZwergwelsAmeiurus spp.SonnenbarschLepomis gibbosusForellenbarschMicropterus salmoidesSchwarzbarschMicropterus dolomieuSchwarzmund-GrundelNeogobius melanostomusKesslergrundelNeogobius kessleriFlussgrundelNeogobius fluviatilisNackthalsgrundelNeogobius gymnotrachelusMarmorierte SüsswassergrundelProterorhinus semilunarisKrebse ohne Edelkrebs, Dohlenkrebs und SteinkrebsReptantia ohne Astacus astacus, Austropotamobius pallipes und Austropotamobius torrentiumAnhang 4 Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 der V vom 4. Mai 2011, in Kraft seit 1. Juni 2011  (AS 2011 1955).Planung der Massnahmen bei  bestehenden Wasserkraftwerken Die Kantone reichen dem Bundesamt bis zum 31. Dezember 2012 einen Zwischenbericht ein. Dieser enthält:a. eine Liste der bestehenden Wasserkraftwerke und deren Nebenanlagen an Fliessgewässern, die sich für das Gedeihen von Fischen eignen;b. Angaben darüber, welche Anlagen den Auf- oder Abstieg der Fische wesentlich beeinträchtigen;c. Angaben darüber, ob Sanierungsmassnahmen unter Berücksichtigung der natürlichen Gegebenheiten und allfälliger anderer Interessen voraussichtlich notwendig sind. Die beschlossene Planung reichen sie dem Bundesamt bis zum 31. Dezember 2014 ein. Sie enthält:a. eine Liste der Wasserkraftwerke, deren Inhaber Massnahmen nach Artikel 10 des Gesetzes treffen müssen, mit Angaben über die zu treffenden Sanierungsmassnahmen und die Fristen, innert welcher die Massnahmen geplant und umgesetzt werden müssen. Die Fristen richten sich nach der Dringlichkeit der Sanierung;b. Angaben darüber, wie die Sanierungsmassnahmen im Einzugsgebiet des betroffenen Gewässers aufeinander sowie mit anderen Massnahmen zum Schutz der natürlichen Lebensräume und zum Schutz vor Hochwasser abgestimmt wurden;c. für Wasserkraftwerke, bei denen die zu treffenden Sanierungsmassnahmen aufgrund von besonderen Verhältnissen noch nicht definitiv festgelegt werden können: eine Frist, innert welcher der Kanton festlegt, ob und gegebenenfalls welche Sanierungsmassnahmen bis wann geplant und umgesetzt werden müssen. Besondere Verhältnisse liegen insbesondere vor, wenn mehrere Wasserkraftwerke im gleichen Einzugsgebiet die wesentliche Beeinträchtigung verursachen und die Anteile der wesentlichen Beeinträchtigung den einzelnen Wasserkraftwerken noch nicht zugeordnet werden können.

fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1993-3384_3384_3384-20210101-rm-docx-1923.01Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.Ordinaziuntar la Lescha federala davart la pestga(OLFP)dals 24 da november 1993 (versiun dal 1. da schaner 2021)Il Cussegl federal svizzer,sa basond sin ils artitgels 4 alineas 1 e 2, 5 alinea 1, 6 alinea 3 e 21 alinea 1 da la Lescha federala dals 21 da zercladur 1991 davart la pestga (lescha),sin l’artitgel 33 da la Lescha federala dals 16 da december 2005 davart la protecziun dals animals,sin l’artitgel 53 alinea 1 da la Lescha dal 1. da fanadur 1966 davart epidemias d’animals,sin l’artitgel 29f alinea 2 literas c e d da la Lescha dals 7 d’october 1983 davart la protecziun da l’ambient,e sin l’artitgel 47 da la Lescha dals 24 da schaner 1991 davart la protecziun da las auas (LPAuas),exequind la Convenziun dals 19 da settember 1979 davart la conservaziun da la vita selvadia e da ses spazis da viver natirals en l’Europa (Convenziun da Berna)e la Convenziun dals 12 d’avrigl 1999 per proteger il Rain,decretescha: SR 923.0 SR 455 SR 916.40 SR 814.01 SR 814.20 SR 0.455 SR 0.814.284 Versiun tenor l’agiunta cifra 3 da l’O dals 4 da matg 2011, en vigur dapi il 1. da zer. 2011 (AS 2011 1955).1. secziun Protecziun ed utilisaziun dals peschs e dals giombers Versiun tenor la cifra I da l’O dals 8 da nov. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2001 93). Art. 1 Temps da schanetg  Ils temps da schanetg per ils peschs ed ils giombers menziunads importan almain:emnaslitgivas (Salmo trutta, Salmo cenerinus, Salmo marmoratus, Salmo rhodanensis, Salmo labrax)– en auas currentas ed en stagnaziuns16– en auas stagnantas12salmelin da lai (Salvelinus umbla)8ferra (Coregonus spp.)6litschala (Thymallus thymallus)10alborella (Alburnus arborella)4giombers indigens (Reptantia)40. Ils chantuns fixeschan il cumenzament e la fin dal temp da schanetg, uschia ch’el cumpiglia mintgamai la perioda da reproducziun. Els pon prolungar il temp da schanetg e l’extender sin ulteriuras spezias da peschs. Els èn obligads da far quai, sche quai è necessari per mantegnair l’utilisaziun persistenta dals effectivs dals peschs e dals giombers indigens. Els reglan il diever da las raits, uschia ch’ins piglia mo il minimum pussaivel da las spezias da peschs schanegiadas. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 22 da mars 2017, en vigur dapi il 1. da matg 2017 (AS 2017 2613).Art. 2 Mesiras minimalas  Las mesiras minimalas importan per:cmlitgivas (Salmo trutta, Salmo cenerinus, Salmo marmoratus, Salmo rhodanensis, Salmo labrax)– en las auas stagnantas pli grondas sut 800 m.s.m.35– en las autras auas22salmelin da lai (Salvelinus umbla)22ferra (Coregonus spp.)25litschala (Thymallus thymallus)28giomber nobel (Astacus astacus)12giomber a pattas albas (Austropotamobius pallipes)9giomber d’aual (Austropotamobius torrentium)9. Ils peschs vegnan mesirads da sisum il gnif fin tar ils pizs da la nudaglia davos rasada ora natiralmain, ils giombers dal piz dal frunt fin tar la fin da la cua. Per la pestga a rait fixeschan ils chantuns l’avertura da las anzas, uschia che peschs sut la mesira èn ina part uschè pitschna sco pussaivel da la pestga. Ils chantuns pon augmentar las mesiras minimalas e las extender sin ulteriuras spezias da peschs e da giombers. Els èn obligads da far quai, sche quai è necessari per mantegnair l’utilisaziun persistenta dals effectivs dals peschs e dals giombers indigens. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 22 da mars 2017, en vigur dapi il 1. da matg 2017 (AS 2017 2613).Art. 2a Scumond da pestga  Ils peschs che figureschan en l’agiunta 1 cun il stadi da periclitaziun 0, 1 u 2 e per ils quals n’existan nagins temps da schanetg u naginas mesiras minimalas tenor ils artitgels 1 u 2 na dastgan betg vegnir pigliads. Salmuns (Salmo salar) mess enavos en l’aua u observads cun pestgar a la pertga ston vegnir annunziads immediatamain al servetsch chantunal da pestga. Integrà tras la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951).Art. 3 Pestgas spezialas Ils chantuns pon realisar u laschar realisar pestgas spezialas, cunzunt per pestgar avant intervenziuns tecnicas, per cumbatter cunter malsognas, per procurar la frega, per pestgar en auas d’allevament u per far retschertgas da la biologia da pestga. Per quest intent poi vegnir divergià sche necessari dals artitgels 1–2a da questa ordinaziun sco er dals artitgels 23 alinea 1 literas a–d e 100 alinea 2 emprima frasa da l’Ordinaziun dals 23 d’avrigl 2008 davart la protecziun dals animals (OPAn). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951). SR 455.1 Versiun da la segunda frasa tenor l’agiunta 6 cifra II 4 da l’O dals 23 d’avr. 2008 davart la protecziun dals animals, en vigur dapi il 1. da schan. 2009 (AS 2008 2985).Art. 4 Excepziuns generalas dals temps da schanetg e da las mesiras minimalas Ils chantuns pon reducir u abolir ils temps da schanetg u las mesiras minimalas per in tschert temp e per ina tscherta aua, sche quai è necessari per la biologia da pestga u per l’utilisaziun persistenta dals effectivs.Art. 5 Mesiras per proteger spezias e razzas periclitadas  Sco spezias e razzas periclitadas (art. 5 al. 1 da la lescha) valan ils peschs ed ils giombers che figureschan en l’agiunta 1 cun il stadi da periclitaziun 1–4. Las mesiras per proteger las spezias e las razzas periclitadas (art. 5 al. 2 da la lescha) vegnan realisadas resguardond il stadi da periclitaziun e da protecziun svizzer ed europeic tenor l’agiunta 1 sco er resguardond il gener da la periclitaziun sin plaun local.Art. 5a Pretensiuns al dretg da pestga Tgi che vul acquistar in’autorisaziun per pigliar peschs u giombers, sto cumprovar ch’ella u el haja enconuschientschas suffizientas davart ils peschs e davart ils giombers sco er davart ina pestga che correspunda a la protecziun dals animals. Integrà tras la cifra I da l’O dals 8 da nov. 2000 (AS 2001 93). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2009 (AS 2006 3951).Art. 5b Protecziun dals animals cun pestgar  Divergentamain da l’artitgel 100 alinea 2 emprima frasa OPAn na ston ils suandants peschs ch’èn vegnids pigliads per la consumaziun betg vegnir mazzads immediatamain:a. ils peschs che vegnan conservads curtamain da pestgaders professiunals sco er da pestgaders a la pertga che possedan in attest davart las enconuschientschas da la materia tenor l’artitgel 5a; ils peschs na dastgan betg suffrir da la conservaziun;b. ils peschs ch’èn vegnids pigliads da pestgaders professiunals, sch’i n’è betg pussaivel d’als mazzar immediatamain pervia da mal’aura u pervia d’ina pestga en massa; tals peschs pon – divergentamain da l’artitgel 23 alinea 1 litera d OPAn – vegnir transportads sin glatsch u en aua da glatsch e ston vegnir mazzads uschè baud sco pussaivel, il pli tard dentant suenter il return en il manaschi. Ils peschs ch’èn vegnids pigliads a la pertga e ch’èn destinads per la consumaziun, ma che na correspundan betg a las disposiziuns da schanetg e che vegnan giuditgads sco betg pli abels da viver, ston vegnir mazzads immediatamain e mess enavos en l’aua. Sch’els vegnan giuditgads sco abels da viver, na dastgan els – divergentamain da l’artitgel 100 alinea 2 emprima frasa OPAn – betg vegnir mazzads e ston medemamain vegnir mess enavos immediatamain en l’aua. Divergentamain da l’artitgel 23 alinea 1 litera b OPAn pon ils chantuns permetter da duvrar peschs d’estga indigens vivs (agiunta 1) per che pestgaders professiunals sco er pestgaders a la pertga che possedan in attest davart las enconuschientschas da la materia tenor l’artitgel 5a possian pigliar peschs da rapina en auas u parts d’auas, en las qualas ils peschs da rapina na pon betg vegnir pigliads autramain. Ils peschs d’estga vivs dastgan vegnir fixads mo vi da la bucca. Divergentamain da l’artitgel 23 alinea 1 litera c OPAn pon ils chantuns permetter per lais e per lais da fermada che pestgaders professiunals sco er pestgaders a la pertga che possedan in attest davart las enconuschientschas da la materia tenor l’artitgel 5a dovrian crutschs cun cuntracrutschs. En lais e lais da fermada internaziunals sa stentan ils chantuns pertutgads da chattar ina regulaziun concordanta. Integrà tras la cifra I da l’O dals 8 da nov. 2000 (AS 2001 93). Versiun tenor l’agiunta 6 cifra II 4 da l’O dals 23 d’avr. 2008 davart la protecziun dals animals, en vigur dapi il 1. da schan. 2009 (AS 2008 2985). SR 455.1 Versiun tenor l’agiunta cifra III 2 da l’O dals 13 da matg 2009, en vigur dapi il 1. da fan. 2009 (AS 2009 2525). Versiun tenor l’agiunta cifra III 2 da l’O dals 13 da matg 2009, en vigur dapi il 1. da fan. 2009 (AS 2009 2525). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 29 da schan. 2014, en vigur dapi il 1. da mars 2014 (AS 2014 473).Art. 5c Cumbat cunter epidemias d’animals Ils chantuns procuran ch’i na vegnian betg derasadas epidemias d’animals tras la repopulaziun cun peschs u cun giombers. Integrà tras la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951).Art. 5d Disposiziun penala Las cuntravenziuns cunter l’artitgel 5b vegnan chastiadas tenor l’artitgel 26 da la Lescha dals 16 da december 2005 davart la protecziun dals animals. Integrà tenor l’agiunta 6 cifra II 4 da l’O dals 23 d’avr. 2008 davart la protecziun dals animals, en vigur dapi il 1. da schan. 2009 (AS 2008 2985).  SR 4552. secziun Permissiun per importar ed introducir peschs e giombers estersArt. 6 Noziuns  Sco peschs e giombers esters al lieu valan spezias, razzas e varietads che na figureschan betg en l’agiunta 1. Sco esters al lieu valan:a. peschs e giombers che valan sco extinguids per l’intschess correspundent tenor l’agiunta 1;b. peschs e giombers che n’existan betg natiralmain en l’intschess correspundent;c. peschs e giombers tenor l’agiunta 1 che n’èn betg suffizientamain parentads geneticamain cun la populaziun da lur lieu d’introducziun. Sco peschs d’aquari valan peschs e giombers che:a. vegnan introducids exclusivamain en aquaris, dals quals l’eventual scul sbucca en ina chanalisaziun colliada cun ina serenera; eb. che na vegnan duvrads ni sco peschs d’estga ni sco peschs u giombers da consumaziun. Sco puzs valan pitschnas auas artifizialas senza affluent e senza defluent, en las qualas na vegnan betg tegnids peschs u giombers che vegnan duvrads sco peschs d’estga u sco peschs u giombers da consumaziun. Sco introducziun vala mintga apport da peschs e da giombers en auas natiralas u artifizialas, publicas u privatas, inclusiv en stabiliments per l’allevament da peschs, puzs ed aquaris. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951). Integrà tras la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951).Art. 7 Premissas per la permissiun Las premissas da l’artitgel 6 alinea 2 da la lescha èn per regla ademplidas, sche:a. peschs e giombers ch’èn extinguids tenor l’agiunta 1 vegnan puspè introducids en lur intschess e na represchentan nagina periclitaziun per las spezias indigenas;b. varietads da peschs e da giombers tenor las agiuntas 1 e 2 vegnan introducidas sco peschs u giombers da consumaziun en stabiliments per l’allevament da peschs ed en stabiliments per tegnair peschs e sche las mesiras necessarias cunter l’evasiun vegnan prendidas;c. peschs esters al lieu che na figureschan betg en l’agiunta 3 vegnan introducids sco peschs da consumaziun en stabiliments serrads per l’allevament da peschs, dals quals l’eventuala deflussiun sbucca en ina chanalisaziun colliada cun ina serenera;d. peschs e giombers esters al lieu che figureschan en l’agiunta 3 vegnan introducids en aquaris per exposiziuns publicas e per zoos ubain per la perscrutaziun; aquaris, dals quals els na pon betg evader en in’autra aua e dals quals l’eventuala deflussiun sbucca en ina chanalisaziun colliada cun ina serenera. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951).Art. 8 Deliberaziun da l’obligaziun da dumandar ina permissiun  Senza permissiun tenor l’artitgel 6 alinea 1 da la lescha dastgan vegnir importads:a. peschs e giombers morts;b. peschs e giombers da la mar che na pon betg surviver en l’aua dultscha;c. peschs per tegnair en puzs e peschs d’aquari che na figureschan betg en l’agiunta 3. Senza permissiun tenor l’artitgel 6 alinea 1 da la lescha dastgan vegnir introducids:a. peschs e giombers tenor l’agiunta 1 en auas libras, sche lur lieu d’introducziun sa chatta en il medem intschess sco lur lieu d’origin;b. peschs e giombers tenor l’agiunta 1 en stabiliments per l’allevament da peschs ed en stabiliments per tegnair peschs, sche las mesiras necessarias cunter l’evasiun vegnan prendidas;c. peschs tenor l’agiunta 2, sche lur lieu d’introducziun sa chatta entaifer il sectur d’introducziun permess e sche las mesiras necessarias cunter l’evasiun vegnan prendidas;d. peschs che na figureschan betg en l’agiunta 3 en puzs ed en aquaris. En cas tenor l’alinea 2 literas a–c pon ils chantuns decretar prescripziuns davart l’introducziun, sche quai è necessari per mantegnair razzas localas u per mantegnair en moda persistenta l’utilisaziun. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 30 d’avust 2006, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 3951).Art. 9 Procedura  La permissiun per importar e per introducir spezias, razzas e varietads da peschs e da giombers esters al lieu sa drizza tenor l’artitgel 20 da l’Ordinaziun dals 4 da settember 2013 davart il traffic cun spezias d’animals e cun plantas protegidas. Ina permissiun da l’Uffizi federal d’ambient (Uffizi federal) è necessaria per introducir spezias, razzas e varietads da peschs e da giombers esters al lieu. Las dumondas da permissiun per l’introducziun ston vegnir inoltradas a l’autoritad chantunala cun ina proposta motivada. L’autoritad chantunala la transmetta cun sia posiziun a l’Uffizi federal. SR 453.0 Versiun tenor l’agiunta cifra II 6 da l’O dals 4 da sett. 2013 davart il traffic cun spezias d’animals e da plantas protegidas, en vigur dapi il 1. d’oct. 2013 (AS 2013 3111). Versiun tenor la cifra III da l’O dals 23 d’oct. 2013, en vigur dapi il 1. da schan. 2014 (AS 2013 3709).2a. secziun Cumbat cunter peschs e giombers esters al lieu Integrà tenor l’agiunta 5 cifra 18 da l’O dals 10 da sett. 2008 davart la libra emissiun en l’ambient, en vigur dapi il 1. d’oct. 2008 (AS 2008 4377). Art. 9a Ils chantuns prendan mesiras per ch’ils peschs ed ils giombers esters al lieu tenor l’agiunta 3 ch’èn arrivads en las auas na sa derasian betg; uschenavant che pussaivel als allontaneschan els. L’Uffizi federal coordinescha questas mesiras sche necessari.2b. secziun Mesiras per proteger ils spazis da viver d’implants existents Integrà tras l’agiunta cifra 3 da l’O dals 4 da matg 2011, en vigur dapi il 1. da zer. 2011 (AS 2011 1955).Art. 9b Planisaziun da las mesiras tar ovras idraulicas  Ils chantuns planisescha las mesiras tenor l’artitgel 10 da la lescha tenor las prescripziuns da l’artitgel 83b LPAuas. Els inoltreschan a l’Uffizi federal ina planisaziun da las mesiras elavuradas tenor ils pass descrits en l’agiunta 4. Ils possessurs da las ovras idraulicas ston permetter a l’autoritad cumpetenta per planisar las mesiras l’access a lur stabiliments e la dar las infurmaziuns necessarias, particularmain davart:a. las parts da l’implant che han consequenzas per ils spazis da viver dals animals da l’aua;b. il funcziunament dals implants, sch’el ha consequenzas per ils spazis da viver dals animals da l’aua;c. las mesiras realisadas e planisadas per proteger ils spazis da viver dals animals da l’aua, inditgond lur efficacitad;d. las lavurs architectonicas e funcziunalas previsas per midar l’implant.Art. 9c Realisaziun da las mesiras tar ovras idraulicas  Sa basond sin la planisaziun ordinescha l’autoritad chantunala las mesiras tenor l’artitgel 10 da la lescha. Ella po obligar ils possessurs d’ovras idraulicas, per las qualas la planisaziun na cuntegna anc naginas indicaziuns suffizientas concernent las mesiras da sanaziun, d’examinar differentas variantas da mesiras da sanaziun per realisar la planisaziun. Tar ovras idraulicas, per las qualas las mesiras da sanaziun n’han anc betg pudì vegnir fixadas definitivamain en la planisaziun, taidla l’autoritad l’Uffizi federal avant che decider davart il project da sanaziun. L’Uffizi federal controlla – en vista a la dumonda tenor l’artitgel 30 alinea 1 da l’Ordinaziun d’energia dal 1. da november 2017 (OEn) – sch’ils criteris tenor l’agiunta 3 cifra 2 OEn èn ademplids. Sin ordinaziun da l’autoritad controllan ils possessurs da las ovras idraulicas, sche las mesiras prendidas èn efficazias. Ils chantuns procuran che las mesiras tenor l’artitgel 10 da la lescha vegnian prendidas fin ils 31 da december 2030. SR 730.01Versiun da la segunda frasa tenor la cifra II 3 da l’agiunta 7 da l’O d’energia dal 1. da nov. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 6889).3. secziun Procuraziun da la basa e promoziun Art. 10 Procuraziun da la basa  Ils chantuns inditgeschan ils trajects da las auas sin lur territori, en ils quals vivan ils peschs ed ils giombers cun in stadi da periclitaziun dad 1–3. Fin la fin d’avust dattan els a l’Uffizi federal las indicaziuns davart ils peschs ed ils giombers introducids e pigliads durant l’onn precedent. Els classifitgeschan quellas tenor:a. lais ed auas currentas;b. spezias da peschs e da giombers;c. pestga professiunala e sportiva. Ultra da quai communitgeschan els a l’Uffizi federal ils resultats da lur retschertgas davart la cumposiziun dals effectivs da peschs e da giombers sco er davart lur mesiras tenor l’artitgel 9a. Versiun tenor l’agiunta 5 cifra 18 da l’O dals 10 da sett. 2008 davart la libra emissiun en l’ambient, en vigur dapi il 1. d’oct. 2008 (AS 2008 4377).Art. 11 Retschertgas davart ils effectivs da peschs e da giombers  Avant ch’ils chantuns marcan peschs u giombers a chaschun da retschertgas specificas per la pestga, fan els las suandantas indicaziuns a l’Uffizi federal:a. l’intent da la marcaziun;b. il gener da la marcaziun;c. il dumber dals animals che vegnan marcads;d. las designaziuns en cas d’ina marcaziun individuala;e. il cumenzament e la durada da la retschertga;f. l’organisaziun da l’evaluaziun. En enclegientscha cun l’Uffizi federal da segirezza alimentara e fatgs veterinars decretescha l’Uffizi federal directivas davart las metodas da marcaziun che n’èn betg suttamessas a l’obligaziun da dumandar ina permissiun tenor l’artitgel 18 da la Lescha federala dals 16 da december 2005 davart la protecziun dals animals. Apparats electrics da pestgar dastgan vegnir duvrads mo cun current cuntinuà, e l’ondulaziun restanta dastga importar maximalmain 10 pertschient da la media aritmetica da la tensiun. SR 455 Versiun tenor la cifra III da l’O dals 23 d’oct. 2013, en vigur dapi il 1. da schan. 2014 (AS 2013 3709). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 22 da mars 2017, en vigur dapi il 1. da matg 2018 (AS 2017 2613).Art. 12 Agids finanzials  Contribuziuns federalas vegnan concedidas a:a. meglieraziuns localas dals spazis da viver da peschs e da giombers;b. projects per promover spezias periclitadas da peschs e da giombers;c. analisas davart la diversitad da las spezias, davart l’effectiv e davart ils spazis da viver da peschs e da giombers;d. l’infurmaziun da l’entira populaziun u d’ina entira regiun linguistica. Las tariffas da contribuziun importan maximalmain:a. 40 pertschient, sch’i vegnan ademplids ils contracts da pestga internaziunals;b. 40 pertschient per projects che pertutgan spezias da peschs e da giombers cun in stadi da periclitaziun da 0 fin 2, che servan a meglierar lur spazi da viver u che han in caracter da pilot;c. 25 pertschient per projects che pertutgan spezias da peschs e da giombers cun in stadi da periclitaziun da 3 fin 4 u che servan ad infurmar la populaziun. La Confederaziun na conceda naginas contribuziuns:a. per projects che servan en emprima lingia a l’utilisaziun dal dretg da pestga;b. sch’in chaschunader sto surpigliar ils custs. Las dumondas ston vegnir inoltradas a l’Uffizi federal; ellas ston cuntegnair en spezial las infurmaziuns concernent il gener dal project, l’effect intenziunà, ils custs totals previs, la repartiziun dals custs e la data da la realisaziun. En cas da dumondas da terzas persunas sto vegnir agiuntada ultra da quai la posiziun dal servetsch chantunal da pestga. L’Uffizi federal conceda ils agids finanzials. Versiun tenor la cifra I 24 da l’O dals 7 da nov. 2007 davart adaptaziuns d’ordinaziuns a la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns, en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5823).4. secziun Auas internaziunalas Integrà tras la cifra I da l’O dals 10 da sett. 1997, en vigur dapi ils 15 da nov. 1997 (AS 1997 2278). Art. 13 Represchentanza da la Svizra en organs internaziunals  La Svizra è represchentada en ils organs internaziunals che las Cunvegnas davart la pestga en las auas svizras da cunfin tenor l’artitgel 25 da la lescha (Cunvegnas davart la pestga) prevesan, sco suonda:a. Lai da Genevra: en la Cumissiun consultativa tras ina persuna nominada da la Confederaziun e tras mintgamai ina persuna nominada dals chantuns Vad, Vallais e Genevra;b. Doubs: en la Cumissiun maschadada tras ina persuna nominada da la Confederaziun e tras mintgamai ina persuna nominada dals chantuns Neuchâtel e Giura;c. Lai Superiur da Constanza: en la Cumissiun mandataria internaziunala tras ina persuna nominada da la Confederaziun e tras ina persuna nominada da mintgin dals chantuns Son Gagl e Turgovia;d. Lai Inferiur da Constanza e Rain da lai:1. tras ina persuna nominada da la Confederaziun,2. en la Cumissiun da pestga tras ina persuna cumpetenta per la surveglianza chantunala da pestga nominada dal chantun Turgovia sco er tras las ulteriuras persunas tenor il paragraf 33 dal contract;e. Rain Aut:1. tras ina persuna nominada da la Confederaziun,2. en la Cumissiun da pestga per il Rain Aut tras ina persuna nominada da la Confederaziun e tras mintgamai ina persuna nominada dals chantuns Turitg, Basilea-Citad, Basilea-Champagna, Argovia, Schaffusa e Turgovia,3. en il Comité da cultivaziun per la pestga en las stagnaziuns tar Rheinau tras ina persuna nominada da mintgin dals chantuns Turitg e Schaffusa;f. Lago Maggiore, Lago di Lugano e Tresa:1. en la Cumissiun da pestga italo-svizra tras ina persuna nominada da la Confederaziun e tras duas persunas nominadas dal chantun Tessin,2. en la sutcumissiun tras las persunas nominadas da la persuna che represchenta la Confederaziun. Il Departament federal d’ambient, traffic, energia e communicaziun (Departament) nominescha la persuna che represchenta la Confederaziun e communitgescha la nominaziun a las parts contractantas. La persuna che represchenta la Confederaziun communitgescha a las parts contractantas las persunas ch’èn vegnidas nominadas dals chantuns. La persuna che represchenta la Confederaziun è autorisada da contractar e maina la delegaziun svizra. Sch’in conclus d’in organ internaziunal concerna in sectur che pertutga, tenor la lescha, la cumpetenza regulativa dals chantuns, è la persuna che represchenta la Confederaziun liada, a chaschun da la votaziun, ad ina posiziun consensuala da las persunas che represchentan ils chantuns. Sche questas persunas na pon betg s’unir e sch’i dat motivs impurtants, po la persuna che represchenta la Confederaziun decider davart la votaziun. Cunvegna dals 20 da nov. 1980 tranter il Cussegl federal svizzer e la Regenza da la Republica franzosa davart la pestga en il Lai da Genevra (SR 0.923.21). Cunvegna dals 29 da fan. 1991 tranter il Cussegl federal svizzer e la Regenza da la Republica franzosa davart l’exercizi da la pestga e davart la protecziun dal spazi da viver en l’aua en la part dal Doubs che furma il cunfin tranter ils dus stadis (SR 0.923.22). Cunvegna dals 5 da fan. 1893 tranter il Cussegl federal svizzer e las Regenzas da Baden, Baviera, Liechtenstein, Austria-Ungaria e Württemberg concernent l’applicaziun da medemas disposiziuns per la pestga en il Lai da Constanza (Cunvegna da Bregenz, SR 0.923.31). Contract dals 2 da nov. 1977 tranter la Confederaziun svizra ed il Pajais da Baden-Württemberg davart la pestga en il Lai Inferiur da Constanza ed en il Rain dal lai (SR 0.923.411). Cunvegna dals 18 da matg 1887 tranter la Svizra, Baden ed Alsazia-Lorena davart l’applicaziun da las medemas disposiziuns per la pestga en il Rain ed en ses affluents inclusiv en il Lai da Constanza (Cunvegna da Lucerna, SR 0.923.412); Cunvegna dal 1. da nov. 1957 tranter la Svizra ed il pajais da Baden-Württemberg davart la pestga en las stagnaziuns dal Rain tar l’ovra electrica Rheinau (SR 0.923.413); Contract internaziunal dals 30 da zer. 1885 tranter la Svizra, la Germania ed ils Pajais Bass per reglar la pestga da salmuns en il current dal Rain (SR 0.923.414). Cunvegna dals 19 da mars 1986 tranter la Confederaziun svizra e la Repubblica taliana davart la pestga en las auas italo-svizras (SR 0.923.51). La designaziun da l’unitad administrativa è vegnida adattada, applitgond l’art. 16 al. 3 da l’O dals 17 da nov. 2004 davart las publicaziuns uffizialas (AS 2004 4937).Art. 14 Approvaziun e decret da disposiziuns  Il Departament è autorisà d’approvar las midadas da las Cunvegnas davart la pestga e da las disposiziuns executivas internaziunalas tar questas Cunvegnas, per quant che quellas cuntegnan regulaziuns da la biologia e da la tecnica da pestga. La Confederaziun publitgescha las disposiziuns approvadas tenor l’alinea 1 en la Collecziun uffiziala da las leschas federalas. Il chantun Turgovia publitgescha il Plan da cultivaziun approvà per la pestga en il Lai Inferiur da Constanza ed en il Rain da lai ed il chantun Tessin las Disposiziuns executivas approvadas davart la pestga en il Lago Maggiore, en il Lago di Lugano ed en la Tresa. Il Departament decretescha per il Lai Superiur da Constanza las prescripziuns davart l’applicaziun da las disposiziuns approvadas tenor l’alinea 1. Ils chantuns pertutgads decreteschan per il Rain Aut las prescripziuns davart l’applicaziun da las disposiziuns approvadas tenor l’alinea 1. Per quant che las Cunvegnas davart la pestga permettan als stadis contractants da decretar prescripziuns pli severas u cumplementaras, èn ils chantuns cumpetents.Art. 15 Applicaziun da dretg federal La lescha e questa ordinaziun èn applitgablas, sch’ellas na cuntrafan betg a las Cunvegnas davart la pestga ed a lur disposiziuns executivas.Art. 16 Abolì tras la cifra II 22 da l’O dals 2 da favr. 2000 tar la LF davart la coordinaziun e la simplificaziun da las proceduras da decisiun, cun effect dapi il 1. da mars 2000 (AS 2000 703).Art. 17 Disposiziuns penalas  Las cuntravenziuns cunter las prescripziuns da las Cunvegnas davart la pestga e da lur disposiziuns executivas sco er cunter las prescripziuns dal Departament e dals chantuns tenor l’artitgel 14 alineas 3–5 vegnan chastiadas tenor ils artitgels 16–19 da la lescha. La persecuziun penala è chaussa dals chantuns.4a. secziun Execuziun Integrà tras la cifra II 22 da l’O dals 2 da favr. 2000 tar la LF davart la coordinaziun e la simplificaziun da las proceduras da decisiun, en vigur dapi il 1. da mars 2000 (AS 2000 703). Art. 17a Execuziun tras ils chantuns e tras la Confederaziun  Ils chantuns exequeschan questa ordinaziun e las Cunvegnas davart la pestga, nun che questa ordinaziun surdettia l’execuziun a la Confederaziun. Sche autoritads federalas applitgeschan autras leschas federalas ubain cunvegnas u conclus internaziunals che pertutgan objects da questa ordinaziun u da las Cunvegnas davart la pestga, exequeschan ellas er questa ordinaziun u las Cunvegnas davart la pestga. Per la cooperaziun da l’Uffizi federal e dals chantuns vala l’artitgel 21 alinea 4 da la lescha; las obligaziuns legalas da tegnair secret restan resalvadas. Sin proposta dals chantuns resguardan las autoritads federalas las prescripziuns e las mesiras dals chantuns, nun che quai impedeschia u difficulteschia sproporziunadamain d’ademplir las incumbensas da la Confederaziun. Sche las autoritads federalas decreteschan ordinaziuns administrativas sco directivas u instrucziuns che pertutgan la pestga, consulteschan ellas l’Uffizi federal. Il Departament surveglia l’execuziun da las Cunvegnas davart la pestga. L’Uffizi federal prescriva ils models minimals da geodatas e da represchentaziun per las geodatas da basa tenor questa ordinaziun, per ils quals el è designà sco post federal spezialisà en l’agiunta 1 da l’Ordinaziun dals 21 da matg 2008 davart la geoinfurmaziun. Integrà tenor l’agiunta cifra 3 da l’O dals 4 da matg 2011, en vigur dapi il 1. da zer. 2011 (AS 2011 1955). SR 510.620 Integrà tras l’agiunta 2 cifra 15 da l’O dals 21 da matg 2008 davart la geoinfurmaziun, en vigur dapi il 1. da fan. 2008 (AS 2008 2809).Art. 17b Infurmaziun  L’Uffizi federal infurmescha e publitgescha rapports davart l’impurtanza e davart il stadi da las auas da peschs sco er davart l’explotaziun e davart la periclitaziun dals effectivs da peschs e da giombers, sche quai è d’in interess naziunal. Ils chantuns al mettan a disposiziun las indicaziuns necessarias. Ils chantuns infurmeschan davart l’impurtanza e davart il stadi da las auas da peschs en lur territori; els infurmeschan davart las mesiras a favur dals peschs e dals giombers sco er davart l’efficacitad da quellas. Integrà tras l’agiunta cifra 3 da l’O dals 4 da matg 2011, en vigur dapi il 1. da zer. 2011 (AS 2011 1955).5. secziun Disposiziuns finalas Oriundamain 4. secziun. Art. 18 Aboliziun e midada dal dretg vertent  Abolids vegnan:a. l’Ordinaziun dals 8 da december 1975 tar la Lescha federala davart la pestga;b. l’Ordinaziun dals 27 da settember 1976 concernent l’emissiun da peschs erbivors en las auas svizras;c. l’Ordinaziun dal DFI dals 11 da nov. 1976 concernent il perfecziunament dals pestgaders professiunals;d. l’Ordinaziun dal DFI dals 7 da nov. 1977 davart la pestga electrica. ... Oriundamain art. 13.[AS 1975 2361, 1980 691, 1985 670 cifra I 10][AS 1976 1988][AS 1976 2558][AS 1977 1974, 1980 1010] Abolì tras l’agiunta 5 cifra 18 da l’O dals 10 da sett. 2008 davart la libra emissiun en l’ambient, cun effect dapi il 1. d’oct. 2008 (AS 2008 4377).Art. 19 Entrada en vigur Questa ordinaziun entra en vigur il 1. da schaner 1994. Oriundamain art. 14.Agiunta 1 Versiun tenor la cifra I da l’O dals 21 d’oct. 2020, en vigur dapi il 1. da schan. 2021 (AS 2020 4825).(Art. 2a, 5, 5b, 6–8)Spezias indigenas da peschs e da giombersNum rumantsch/localNum scientificIntschess natiralsStadi da periclitaziunAcipenseridae:Sturiun atlanticAcipenser sturioRain Aut0, SAnguillidae:AnguillaAnguilla anguillaRain, Rodan, Doubs, Ticino1Blenniidae:CagnettaSalaria fluviatilisTicino3, EClupeidae:Alosa agona Alosa agoneTicino 3, EAlosaAlosa alosaRain Aut0, EAlosa faussaAlosa fallaxTicinoDI, ECobitidae:Cobite italianoCobitis bilineataTicino2Loscha da flumCobitis taeniaRainDI, ELoscha da puzMisgurnus fossilisRain (territori da Basilea)0, ECobite mascheratoSabanejewia larvataTicino1Coregonidae:Ferra (tut las taxas)Coregonus spp.specific en mintga lai4, ECottidae:RambotCottus gobioRain, Rodan, Doubs, Ticino, En4Cyprinidae:BramaAbramis bramaRain, Rodan, DoubsBPSpirlinAlburnoides bipunctatusRain, Rodan, Doubs3, EAlvurnAlburnus alburnusRain, Rodan, DoubsBPAlborellaAlburnus arborellaTicino1, EBarbunBarbus barbusRain, Rodan, Doubs4Barbun chaninBarbus caninusTicino3Barbun talianBarbus plebejusTicino3, EBliccaBlicca bjoerknaRain 4NasChondrostoma nasusRain1, ENas talianChondrostoma soettaTicino1, ECarpaCyprinus carpioRain, Rodan, Doubs, Ticino4GobiunGobio gobioRain, Rodan, Doubs, TicinoBPGobiun dal DanubiGobio obtusirostrisLai da ConstanzaDIStgiraunLeucaspius delineatusRain3, EAlet satiglLeuciscus leuciscusRain, Rodan, DoubsBPNas ibericParachondrostoma toxostomaDoubs1, ESanguinerola italianaPhoxinus lumaireulTicino3FrillaPhoxinus phoxinusRain, Rodan, Doubs, EnBPAmarinRhodeus amarusRain2, EGobiun talianRomanogobio benacensisTicinoDIPlotra mediterranaRutilus aulaTicino1Plotra talianaRutilus pigusTicino1, EPlotraRutilus rutilusRain, Rodan, DoubsBPScardunScardinius erythrophthalmusRain, Rodan, Doubs, EnBPScardola italianaScardinius hesperidicusTicino3AletSqualius cephalusRain, Rodan, DoubsBPCavedano italianoSqualius squalusTicino3Striola talianaTelestes muticellusTicino4, EStriolaTelestes souffiaRain, Rodan, Doubs3, ETincaTinca tincaRain, Rodan, Doubs, Ticino, EnBPEsocidae:Glischun cisalpinEsox cisalpinusTicinoDIGlischunEsox luciusRain, Rodan, Doubs, Ticino, EnBPGasterosteidae:Peschin armàGasterosteus gymnurusRain (territori da Basilea), Lago Maggiore4Gobiidae:Gobiun da PanizzaPadogobius bonelliTicino2, ELotidae:Lota da flumLota lotaRain, Rodan, TicinoBPNemacheilidae:BarbetBarbatula barbatulaRain, Rodan, Doubs, En4Percidae:Pertga d’aurGymnocephalus cernuaRain, RodanBPPertgaPerca fluviatilisRain, Rodan, Doubs, Ticino, EnBPAsprunZingel asperDoubs1, SPetromyzontidae:Lampedra da flumLampetra fluviatilisRain Aut0, ELampedra pitschnaLampetra planeriRain, Doubs2, EPiccola lampredaLampetra zanandreaiTicino1, ELampedra da marPetromyzon marinusRain Aut0Salmonidae:Salmun dal DanubiHucho huchoEn0, ELitgiva adriaticaSalmo cenerinusTicino1Litgiva dal DanubiSalmo labraxEn1Litgiva marmorisadaSalmo marmoratusTicino1Litgiva-zebraSalmo rhodanensisDoubs2SalmunSalmo salarRain Aut0, ELitgiva atlanticaLitgiva d’aualSalmo truttaRain, Rodan, En4Litgiva da flumSalmo truttaspecific en mintga flum2Litgiva da laiSalmo truttaspecific en mintga lai2Salmun-litgivaSalmo truttaRain0JaunetSalvelinus neocomensisLai da Neuchâtel0Salmelin da las profunditadsSalvelinus profundusLai da Constanza1Salmelin da laiSalvelinus umblaspecific en mintga lai3Siluridae:SilurSilurus glanisRain Aut, Aara, Lais al pe dal Giura, Lai da ConstanzaBP, EThymallidae:Litschala adriaticaThymallus aelianiTicino1LitschalaThymallus thymallusRain, Rodan, Doubs, En2, EAstacidae:Giomber nobelAstacus astacusRain, Rodan, Doubs, En3, EGiomber talianAustropotamobius italicusRain, Rodan, Ticino1Giomber a pattas albasAustropotamobius pallipesRain, Rodan, Doubs, Ticino2, EGiomber d’aual Austropotamobius torrentiumRain2, E Las indicaziuns «Rain», «Rodan», «Doubs», «Ticino» ed «En» cumpiglian mintgamai ils intschess idrologics svizzers da quests flums. Ils intschess da l’Adda e da l’Adisch na vegnan betg menziunads separadamain, els han il medem status sco l’indicaziun «Ticino». Stadi da periclitaziun: 0 = extinguì, 1 = smanatschà d’extincziun, 2 = fermamain periclità, 3 = periclità, 4 = potenzialmain periclità, BP = betg periclità, DI = datas insuffizientas, E = protegì sin plaun europeic tenor la Convenziun da Berna, S = strictamain protegì sin plaun europeic tenor la Convenziun da Berna.Agiunta 2 Versiun tenor la cifra II da l’O dals 22 da mars 2017, en vigur dapi il 1. da matg 2017 (AS 2017 2613).(Art. 7 ed 8)Peschs, per ils quals croda davent l’obligaziun da dumandar ina permissiun per als emetter entaifer l’intschess permessNum rumantsch/localNum scientificIntschess permessLitgiva giagliaOncorhynchus mykissStabiliments per l’allevament da peschs e per tegnair peschs; lais da muntogna e lais da fermada alpins senza libra migraziun dals peschs en las parts sura e sut da las auas; auas stagnantas artifizialas ch’èn vegnidas etablidas spezialmain per intents da pestgaSalmelin canadaisSalvelinus namaycushStabiliments per l’allevament da peschs e per tegnair peschs; lais da muntogna e lais da fermada alpins Salmelin d’aualSalvelinus fontinalisStabiliments per l’allevament da peschs e per tegnair peschs; auas che n’èn betg adattadas per litgivas d’aual, en las qualas i dat gia salmelins d’aual senza procurar per consequenzas nungiavischadas per la fauna e la floraSanderSander luciopercaStabiliments per l’allevament da peschs e per tegnair peschs; auas, en las qualas i dat gia sanders senza procurar per consequenzas nungiavischadas per la fauna e la floraKoi, carpa a spievel e furmas d’allevament sumegliantasCyprinus carpio (furmas d’allevament)Stabiliments per l’allevament da peschs e per tegnair peschs; pitschnas auas stagnantas artifizialasCaratschaCarassius carassiusStabiliments per l’allevament da peschs e per tegnair peschs; pitschnas auas stagnantas artifizialasCaratscha d’aurCarassius auratusStabiliments per l’allevament da peschs e per tegnair peschs; pitschnas auas stagnantas artifizialasCaratscha d’argient Carassius gibelioStabiliments per l’allevament da peschs e per tegnair peschs; pitschnas auas stagnantas artifizialasAlet gobLeuciscus idus (furma d’allevament)Stabiliments per l’allevament da peschs e per tegnair peschs; pitschnas auas stagnantas artifizialasAgiunta 3 Versiun tenor la cifra II da l’O dals 22 da mars 2017, en vigur dapi il 1. da matg 2017 (AS 2017 2613).(Art. 7, 8 e 9a)Spezias, razzas e varietads da peschs e da giombers, dals quals la preschientscha vala sco midada nungiavischada da la faunaNum rumantsch/localNum scientific UmbraUmbra spp.Rasbor zaclinPseudorasbora parvaCarpa alvaCtenopharyngodon idellaCarpa d’argientHypophthalmichthys molitrixCarpa tacladaAristichthys nobilisPesch-giatAmeiurus spp.Pertga-suleglLepomis gibbosusPertga-litgivaMicropterus salmoidesPertga nairaMicropterus dolomieuGobiun a bucca nairaNeogobius melanostomusGobiun KesslerNeogobius kessleriGobiun da flumNeogobius fluviatilisGobiun curriderNeogobius gymnotrachelusGobiun mesaglinaProterorhinus semilunarisGiombers senza giomber nobel, giomber a pattas albas e giomber d’aualReptantia senza Astacus astacus, Austropotamobius pallipes ed Austropotamobius torrentiumAgiunta 4 Versiun tenor l’agiunta cifra 3 da l’O dals 4 da matg 2011, en vigur dapi il 1. da zer. 2011 (AS 2011 1955).Planisaziun e mesiras tar ovras idraulicas existentas Ils chantuns inoltreschan in rapport intermediar a l’Uffizi federal fin ils 31 da december 2012. Quest rapport cuntegna:a. ina glista da las ovras idraulicas existentas e da lur stabiliments accessorics per lung d’auas currentas ch’èn adattads per la prosperitad dals peschs;b. indicaziuns davart ils stabiliments che disturban essenzialmain l’ascensiun u la descensiun dals peschs;c. indicaziuns davart la necessitad probabla da prender mesiras da sanaziun, sch’ins resguarda las relaziuns natiralas ed eventuals auters interess. La planisaziun concludida inoltreschan els a l’Uffizi federal fin ils 31 da december 2014. Ella cuntegna:a. ina glista da las ovras idraulicas, da las qualas ils possessurs ston prender mesiras tenor l’artitgel 10 da la lescha, cun indicaziuns davart las mesiras da sanaziun e davart ils termins, entaifer ils quals las mesiras èn previsas e ston vegnir realisadas. Ils termins sa drizzan tenor l’urgenza da la sanaziun;b. indicaziuns davart la moda e maniera, co che las mesiras da sanaziun en l’intschess da l’aua pertutgada èn vegnidas coordinadas ina cun l’autra e cun autras mesiras per la protecziun dals biotops natirals e per la protecziun cunter aua gronda;c. per ovras idraulicas, tar las qualas las mesiras da sanaziun che ston vegnir prendidas n’han anc betg pudì vegnir fixadas definitivamain pervia da relaziuns spezialas: in termin, entaifer il qual il chantun vegn a fixar, sche ed eventualmain tge mesiras da sanaziun ch’èn previsas e che ston vegnir realisadas fin cura. Relaziuns spezialas datti cunzunt, sche pliras ovras idraulicas chaschunan ina pregiudicaziun essenziala en il medem intschess e sche las parts da la pregiudicaziun essenziala na pon anc betg vegnir attribuidas a las singulas ovras idraulicas.