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Mantrailing
Suchen von Personen aufgrund ihres Individual-Geruchs. Eine Disziplin, welche viel Fachwissen voraussetzt, aber auch eine Disziplin, welche viel Spass macht.
Wir wollen uns hier nicht über die Methoden des Ausarbeitens einer Spur, oder das Verfolgen eines Individual-Geruchs auslassen. "Viele Wege führen nach Rom". Und nicht nur eine Methode ist richtig.
HF Roli Meyer mit seinem Yannu
Vorbereiten des Hundes und des Hundeführers auf den Auftrag.
Sicherheit wird GROSSGESCHRIEBEN. Deshalb tragen Hund und Hundeführer Sicherheitswesten. Zudem wird der HF in der Regel von einer Hilfsperson begleitet.
Die Arbeit beginnt für den Hund mit dem Anlegen des Suchgeschirrs. Er weiss jetzt, dass er einen "Such-Auftrag" auszuführen hat.
Der Hundeführer rüstet sich aus mit dem Geruchsträger, mit Wasser, mit entsprechenden Hilfsmitteln und einem Funkgerät für die Kommunikation.
"Tüten". Dem Hund wird der möglichst nicht kontaminierte Geruchsträger in einer "Tüte" über die Schnauze gestülpt, damit er "Intensiv" den zu suchenden Geruch aufnehmen kann.
Sofort nach dem "Tüten" erfolgt der "Such-Befehl"
"Suchen". Vertrauen auf die Fähigkeiten des Hundes. Der HF weiss nicht wo die vermisste Person sich aufhält.
Der Hund kann sich am Individualgeruch (Witterung) oder an der Fussspur orientieren, je nachdem in welchem Gelände er arbeitet.
Suchen entlang von Gebäuden. Der Zug an der Leine zeigt HF Roli, dass Yannu den Individualgeruch der gesuchten Person in der Nase hat.
Auftrag ausgeführt.
Das Suchgeschirr wird entfernt, damit Yannu weiss, dass seine Arbeit beendet ist.
Viel Lob und ein paar schmackhafte "Gudelis" als Belohnung für die erfolgreich ausgeführte Arbeit.
Quelle Fotos: DogLeaderTraining