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Die Titel des in Berlin ansässigen Unternehmens, das unter anderem von den Investoren Peter Thiel und Christian Angermayer finanziert wird, kletterten auf bis zu 22,91 Dollar nach einem Ausgabepreis von 15 Dollar. Dadurch war die Firma 3,2 Milliarden Dollar schwer. Der Titel schloss bei 19,40 Dollar.
Halluzinogene Substanzen wie Psilocybin, einst als Pilz-Droge für Hippies abgestempelt, sind in den letzten Jahren bei der Behandlung von Depressionen und anderen Erkrankungen ins Rampenlicht gerückt. Atai hält eine Beteiligung an dem britischen Psilocybinentwickler Compass Pathways. Angermayer, ein 42-Jahre alter deutscher Investor, ist einer der Verfechter ihre nützlichen Eigenschaften.
"Momente wie dieser zeigen, wie wichtig unsere Arbeit ist" für die Suche nach alternativen Behandlung bei psychischer Störungen, sagte er im März.
Atai sucht nach Behandlungsoptionen für Menschen mit Depressionen, Angstzuständen, Sucht und andere psychische Störungen. Der Erlös aus der Finanzierungsrunde wird in den Ausbau der Entwicklungspipeline von Atai gesteckt. Das Unternehmen hat mehr als ein Dutzend Medikamentenkandidaten in Studien, darunter auch Ibogaine, ein alter Wirkstoff aus einer Pflanze aus Afrika, der womöglich Süchtigen helfen kann.
Zum cash.ch-Interview mit Christian Angermayer geht es hier.
(Reuters/cash)