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Rotationsrutschung
Die Rotationsrutschung besitzt eine gekrümmte (kreisförmige) Gleitfläche, die in der Ausbruchsnische nahezu vertikal einfällt. Sie umfasst meist nur ein beschränktes Materialvolumen, das nur schwach umgearbeitet wird. Die Gleitfläche bildet sich oft im lehmigen und tonigen Lockermaterial aus. Typische Nackentälchen und Zerrspalten sind in der oberen Hälfte der Rutschung sichtbar. An der Front wird die Masse gestaucht, zerfällt und geht bei starker Wassersättigung in gewissen Fällen (vor allem bei Ton-Silt-F-Sand) in schlammige Fliessrutschungen bzw. Hangmuren über.