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Weltranglistenerste wurde auch vom als Nummer 6 gesetzten Alexander Zverev hart gefordert, setzte sich aber in gut dreieinhalb Stunden 6:7 (6:8), 6:2, 6:4, 7:6 (8:6) durch. Zverev hatte dabei allen Grund, sich über verpasste Chancen zu ärgern. So führte er im dritten Satz 4:1 und hatte im vierten bei 6:5 eine Chance, einen entscheidenden fünften Satz zu erzwingen, die der Serbe aber mit einem Ass abwehrte.
In den Halbfinals hat Djokovic in Melbourne noch nie verloren. Er erreichte zum neunten Mal die Runde der letzten vier, bei den ersten acht Mal gewann er dann jeweils auch das Turnier. Auch diesmal scheint der nächste Gegner kaum dazu geeignet, den Serben zu stoppen. Er trifft auf den russischen Qualifikanten Aslan Karazew.
Der 27-jährige Russe, die Nummer 114 der Welt, schreibt Down Under ein wahres Tennismärchen. Im Viertelfinal gewann er 2:6, 6:4, 6:1, 6:2 gegen den als Nummer 18 gesetzten Grigor Dimitrov und profitierte dabei auch von einer Rückenverletzung, die den Bulgaren ab dem dritten Satz deutlich beeinträchtigte. Karazew ist der erste Spieler in der Profiära (seit 1968), der gleich bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier im Hauptfeld in die Halbfinals einzog.