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Leitung: Dr. Marcia Phillips
Permafrost
Permanent gefrorene Böden (sog. Permafrost) sind in den Alpen oberhalb von 2500 m ü.M. weit verbreitet. Klimaveränderungen können das Vorkommen von Permafrost auf mehrfache Weise beeinflussen. Die Erforschung der Hangstabilität von Permafrostböden mit Eisanteil (Blockgletscher, Moränen) und von Murgängen oder Steinschlag im Zusammenhang mit Permafrost oder dessen Veränderungen, gewinnt durch die zunehmende menschliche Nutzung alpiner Gebiete an Bedeutung.
Wir untersuchen die Wechselwirkungen zwischen Permafrost, Bauwerken und der Schneedecke.
Schneeklimatologie
Schnee befindet sich bei den in den Alpenländern üblichen Wintertemperaturen häufig nahe seinem Schmelzpunkt. Die Schneedecke reagiert darum sehr empfindlich auf Klimaänderungen. Bei starker Erwärmung fällt der Schnee als Regen oder der bereits gefallene Schnee schmilzt wieder weg. Dadurch verändert sich die Ausdehnung, Höhe und Dichte der Schneedecke. Um solche Änderungen zu quantifizieren und um einzelne schneearme oder schneereiche Winter richtig einzuordnen, sind langjährige Messreihen für die Aufgaben der Schneeklimatologie von grosser Wichtigkeit.