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Am Sonntag, 14. Juni 2015 wurde in Sursee die Finalspiele der Damenmeisterschaft ausgetragen. Für dieses die Surseerinnen nach den Qualifikationsspielen anfangs Mai, in Saint-Imier sich als erster rangierten und somit als Favoriten galten.
Das Halbfinalspiel gegen Linth wurde klar mit 6:0 gewonnen.
Im Finalspiel trafen sie jedoch auf das Frauenteam der Brandis, die Thurgau mit 8:2 aus dem Turnier warfen.
Das Spiel gegen die Brandis Ladys war dann aber alles andere als ein Selbstläufer. Zwar Schoss Jenny Barmettler in der zehnten Minute das Führungstor für Sursee, allerdings hätte der Schiedsrichter dies wegen hohem Stock aberkennen müssen. Individuelle Fehler im Spiel der Surseerinnen führten jedoch dazu, dass man in der 13. Minute schon mit 1:2 in Rücklage war. Sieben Sekunden ach der Pause schossen die Brandis gar noch das 1:3, nach einem verpatzen Bully von Sursee. Danach zeigten sich auf beiden Seiten viele ungenutzte Torchancen, bis Florence Schelling (Eishockey Nationaltorhüterin) die als Feldspielerin eingesetzt wurde, eine Minute vor Schluss, auf Pass von Stefanie Barmettler, den Anschlusstreffer erzielen.
Die Surseerinen bekamen. Eine dumme Strafe von Brandis in der letzten Minute bot Sursee die Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer. Nun nahm Sursee volles Risiko und ersetzte die Torhüterin durch eine fünfte Feldspielerin, und doch!!! Eine halbe Minute vor Schluss schoss Jenny Barmettler, den 3:3 Ausgleich.
Es kam zum Penaltyschiessen. Die ersten beiden Schüssen auf beiden Seiten wurden alle von den Torhüterinnen gehalten. Sandra Thalmann, die als dritte Schützin für Sursee antrat, verwertete souverän. Jetzt lag alles bei Goalie Melina Landis. Doch mit einem sauberen „Save“ parierte sie gekonnt. Der Jubel kannte keine Grenzen mehr, Stolz durfte Captain Stefanie Barmettler den Pokal erneut in Empfang nehmen