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Das Team von Trainerin Saskia van Hintum bezwingt beim EM-Qualifikationsturnier in Minsk Estland 3:1 (25:15, 23:25, 25:17, 25:22) und kann nicht mehr von Platz 2 der Gruppe A verdrängt werden.
Die Schweizerinnen schafften die zweite Qualifikation auf sportlichem Weg für eine EM, und dies in Folge. 2013 bei der Heim-EM waren sie als Gastgeber automatisch dabei.
In der Dreiergruppe qualifizieren sich der Erste und der Zweite für die EM im Herbst in Serbien, Bulgarien, Kroatien und Rumänien. Aus diesem Grund war bereits früh klar, dass die Partien gegen Estland entscheidend sein würden, denn Belarus ist zu stark. Das erste Spiel gegen die Baltinnen hatten die Schweizerinnen 3:2 gewonnen, obwohl sie im Entscheidungssatz 8:13 in Rückstand gelegen hatten.
Am Freitag geriet die Schweiz nie ernsthaft in Bedrängnis, obwohl die Estinnen zunächst den Satzausgleich schafften. Maja Storck mit 26 Punkten war die dominante Spielerin. Auch die Leistung von Korina Perkovac mit 17 Zählern ist bemerkenswert.
Mit dem EM-Ticket in der Tasche können die Schweizerinnen am Samstag gegen Belarus unbeschwert aufspielen.
Männer bleiben im EM-Rennen
Das Schweizer Volleyball-Nationalteam der Männer wahrt trotz der 1:3 (25:19, 21:25, 22:25, 21:25)-Niederlage gegen die Slowaken die Chancen auf eine EM-Teilnahme im September. Für die Equipe von Trainer Mario Motta wird beim Turnier in Ploiesti die Partie am Samstag gegen Rumänien wegweisend werden - die erste Begegnung gegen den Gastgeber hat die Schweiz gewonnen.
Die Schweizer Mannschaft startete gegen den Gruppenfavorit Slowakei souverän. Mit einer einwandfreien Leistung liessen sie die Hoffnung auf einen Coup aufkommen. Daraus wurde aber nichts. Letztlich setzte sich die Klasse der Osteuropäer durch. Sie hatten bereits die erste Partie gewonnen, damals ohne Satzverlust. Im Schweizer Team überzeugten am Freitag insbesondere Jovan Djokic mit 19 und Luca Ulrich mit 17 Punkten.
Für die EM im September in Polen, Tschechien, Finnland und Estland qualifizieren sich der Gruppensieger und 5 von 7 Gruppenzweiten. Ein klarer Sieg gegen Rumänien würde womöglich den Weg ebnen, um erstmals an einer EM-Endrunde teilzunehmen.