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Albert Düggeli, Katja Kinder und Wolfgang Kandzia
Die vorliegende Untersuchung thematisiert den Zusammenhang zwischen in der Schule oder in der Freizeit aufgebauten Internetrecherchekompetenzen und der Einschätzung, nützliches Berufswahlwissen durch Internetrecherchen aufgebaut zu haben. Auf der Basis der Daten von Lernenden der achten Klassenstufe, die 2013 in der Schweiz im Rahmen der IEA ICIL-Studie (International Computer and Information Literacy) erhoben wurden (N=1606) zeigt sich, dass eine zielorientierte Suche mit der Wahrnehmung einhergeht, nützliches Wissen aufgebaut zu haben. Die im schulischen Unterricht oder während des freizeitlichen Internetgebrauchs aufgebauten Recherchekompetenzen erwiesen sich, ebenso wie ein allfälliger Diskurs mit Lehrpersonen über das neu aufgebaute Berufswahlwissen, diesbezüglich als wenig bedeutsam. Die Befunde der Untersuchung werden theoretisch-konzeptionell im Rahmen ihrer wert-erwartungstheoretischen Bedeutung bzw. hinsichtlich ihrer Relevanz für die Berufswahl oder den Informatikunterricht insgesamt diskutiert.
Schlagworte: Übergang in die Berufsbildung, Berufswahlwissen, IT-Kompetenz