Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03321.jsonl.gz/1921

Bericht vom 3. Oktober. Was ist geschehen, das die Gespräche nicht weiter geführt wurden und jetzt Israel die Palästinenser umsiedeln will?
Palästina hat in jüngster Vergangenheit beispiellose Gespräche mit Israel über die Erschließung des Gasfeldes im Gaza-Meer geführt, ein Schritt, der einen zehn Jahre alten Streit beenden könnte. Die Offshore-Technologie ergänzt die Gasprojekte in den oft umstrittenen Gewässern des östlichen Mittelmeers.
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie mit Israel Verhandlungen über die Erschließung des Gasfeldes Gaza Marine aufgenommen hat – ein Gebiet im östlichen Mittelmeer, um das sich die beiden Nationen seit einem Jahrzehnt streiten.
Die Wiederaufnahme der Verhandlungen wurde in einem Bericht angekündigt, der am 23. September in New York den Gebern der Palästinensischen Autonomiebehörde vorgelegt wurde. Darin heißt es, die beiden Staaten hätten über die Erschließung des Gasfeldes gesprochen und Israel sei bereit, mit Palästina eine “sinnvolle Diskussion” über die Erschließung zu führen.
Der Streit um die Gasvorkommen im Gazastreifen begann 1999, nachdem der damalige Premierminister Ehud Barak die Erschließung des Gebietes genehmigte, ohne Israel zu informieren. 1999 erteilte die Palästinensische Autonomiebehörde British Gas und der Consolidated Contractors Company Explorationsrechte. Israel erhob jedoch Einspruch, und die Erschließung liegt seitdem weitgehend auf Eis.
Palästina erhofft sich nun von der Erschließung des Gasfeldes einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Unabhängigkeit des Landes.
Über den Ausgang der Gespräche wurde nichts bekannt und es bleibt abzuwarten, ob sich die beiden Länder, die seit 45 Jahren um dasselbe Land streiten, einigen können.