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Was die Behandlung anlangt, so gibt es unter der großen Zahl der versuchten und empfohlenen
Mittel kein einziges bewährtes.
Doch ist zur Erleichterung und
Abkürzung des Übels und zur Verhütung der gefahrbringenden
Komplikationen
ärztliche Überwachung und Behandlung dringend nötig. Herrscht eine Keuchhustenepidemie, so muß jeder Brustkatarrh bei
Kindern mit verdoppelter Vorsicht behandelt werden; man schütze die
Kinder sorgfältigst vor jeder
Erkältung, namentlich aber
beuge man jedem
Verkehr derselben mit am Keuchhusten leidenden
Kindern vor.
Bei heftigen Hustenanfällen richte man ihn auf, unterstütze den
Kopf, entferne den zähen
Schleim aus dem
Mund.
Größere und kräftigere
Kinder halte man dazu an, daß
sie denHusten soviel wie möglich unterdrücken, da jeder Hustenstoß
die Kehlkopfschleimhaut von neuem reizt und dadurch zu neuen Anfällen führt. Günstig und oft überraschend schnell wirkt
ein Ortswechsel; namentlich ist der Aufenthalt auf dem Land in sonniger, trocknerLage und eine Milchkur
sehr anzuempfehlen.
älteste Hieb- und Wurfwaffe aller
Völker, auch nationale
Waffe des germanischen
Fußvolkes.
Hier wurde sie, mit Wurfleine verbunden, als Wurfkeule (Caia) bis ins 15. Jahrh. als Bauernwaffe
verwendet. Mit den
Goten wanderte die Caia im 5. Jahrh. nach
Spanien
[* 11] und hieß dort
Teutona, wie die bei den
Germanen gebräuchliche
Wurfkeule, die einen bronzenen, mit
Stacheln besetzten
Kopf hatte; ihre Wurfleine aber wurde später zum
Stierfangen benutzt und deshalb
Lasso (lazo) genannt.
(spr. -lar),Marktflecken im preuß. Regierungsbezirk
Düsseldorf,
[* 24]
KreisGeldern, unweit der
Niers, an der
LinieNeuß-Zevenaar der Preußischen Staatsbahn, hat starke Schuhwarenfabrikation und (1885) 3992 meist
kath. Einwohner. Zu dem wunderthätigen Marienbild (seit 1642 aufgestellt) wird, besonders
in den Marienoktaven, stark gewallfahrtet. Im Jubiläumsjahr 1842 belief sich die Zahl der
Pilger auf
180,000.