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Der Technologie-Konzern Unaxis hat das erste Jahr nach der Neuausrichtung erfolgreich abgeschlossen. Für 2000 wird ein Reingewinn von 511 Mio. Franken ausgewiesen.
Die 1999 beschlossene Neuausrichtung von Unaxis auf die Informations-Technologie hat im ersten Geschäftsjahr zu einem deutlichen Gewinnwachstum geführt. Der Konzerngewinn legte von 53 Mio. auf 511 Mio. Franken zu.
Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs um 155 Prozent auf 314 Mio. Franken, wie Unaxis (ehemals Oerlikon-Bührle) am Montag (12.03.) bekannt gab (1999: 123 Mio. Franken). Der konsolidierte Umsatz erhöhte sich um 41 Prozent auf 3,3 Mrd. Fr. (1999: 2,3 Mrd. Franken).
In den Vergleichs-Zahlen für das Jahr 1999 sind die per 1. Juli 1999 und 1. Januar 2000 verkauften Teile Oerlikon-Bührle Immobilien, Bally, Oerlikon Contraves Defence und Hotel Zürich nicht mehr berücksichtigt.
Der ehemalige Mischkonzern Oerlikon-Bührle hatte vor knapp zwei Jahren begonnen, sein Geschäft auf den Technologiebereich zu fokussieren und hat im Rahmen der Restrukturierungen die nicht zum Kernbereich gehörenden Firmenteile verkauft. Auch für das Jahr 2001 sind weitere Firmenkäufe zu erwarten.
Trotz bedeutender Akquisitionen verfügte Unaxis laut Mitteilung per Ende 2000 über eine Nettoliquidität von 174 Mio. Franken (1999: 244 Mio. Franken). Unaxis kaufte die amerikanische Plasma-Therm, Produzentin von Halbleiterbearbeitungsanlagen, und übernahm die Mehrheit an Esec, die Automaten für die Chip-Produktion herstellt.
Dividenden ausschütten
Der Verwaltungsrat will der Generalversammlung vom 22. Mai 2001 die Ausschüttung einer Dividende von 2 Fr. pro Aktie vorschlagen, nachdem 1999 keine Dividende bezahlt worden war. Künftig wolle man einen möglichst grossen Gewinnanteil reinvestieren und damit das weitere Wachstum finanzieren, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die Aussichten für das laufende Jahr sind wegen des zyklischbedingten Abschwungs im IT-Markt verhalten. Unaxis rechnet mit einem Rückgang von Umsatz und Ergebnis im IT-Segment. Besonders betroffen werde das Betriebsergebnis des Konzerns, während der Umsatz nur «moderat» sinken werde. Aus Devestitionen sollen «substanzielle Erträge» anfallen.
swissinfo und Agenturen