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Gespräche mit der Stadtverwaltung von Shanghai über eine Tesla-Fabrik im Großraum der Metropole dürften bis Jahresende in eine Einigung münden, teilte der Branchenpionier aus Kalifornien am Sonntag mit. Im November wird US-Präsident Donald Trump in China erwartet.
Ob eine Einigung mit Tesla zu diesem Zeitpunkt bekanntgegeben werden könnte, blieb jedoch zunächst unklar. Shanghai gilt als das Zentrum der chinesischen Autoindustrie und ist zugleich ein wichtiger Markt für Fahrzeuge der oberen Preisklassen. Tesla hatte im Juni erklärt, mit den Behörden von Shanghai über eine Fertigungsanlage zu verhandeln.
Das "Wall Street Journal" berichtete zuletzt, dass sich der Autobauer und die Stadtverwaltung bereits auf eine Fabrik in einer Freihandelszone von Shanghai verständigt hätten. Auf dort produzierte Tesla-Fahrzeuge würde zwar immer noch die in China geltende 25-prozentige Steuer auf Importwagen fällig. Tesla könnte aber Produktionskosten sparen. Nach chinesischen Vorgaben braucht der US-Konzern zudem mindestens einen heimischen Partner für seine Pläne. Als Kandidat dafür gilt das bereits an Tesla beteiligte chinesische Internet-Unternehmen Tencent.
(Reuters)