Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03358.jsonl.gz/799

Firmenchronik
1852 bis 1989
1852
In Pfäffikon ZH erscheint erstmals die Zeitung «Der Allmann». Die erste bekannte Nummer trägt im Zeitungskopf die Unterzeile «Obligatorisches Publikationsmittel der Gemeinden Bauma, Bärentschweil, Hinweil, Illnau Pfäffikon, Russikon, Rüti und Wetzikon».
1870
Gründung der AG Buchdruckerei Wetzikon zum Zweck der Herausgabe eines Organs für die liberale Partei des Bezirks Hinwil, des Ankaufs der Zeitung «Der Allmann» samt Druckerei und der Schaffung eines Nachfolgeblatts mit dem Titel «Der Freisinnige».
1881
Umstellung der Erscheinungsweise des «Freisinnigen von zweimal auf dreimal wöchentlich.
1911
Anschaffung der ersten Setzmaschine als Voraussetzung für die Herstellung einer täglichen Ausgabe.
1931
Umzug in das neue Firmengebäude an der Rapperswilerstrasse 1 in Wetzikon, welches auch heute noch Firmensitz der Zürcher Oberland Medien AG ist.
Installation einer 16-seitigen Rotationsmaschine.
1960
Übernahme des «Volksblatts vom Bachtel» und Zusammenlegung mit dem «Freisinnigen».
1961
«Der Freisinnige» wird umgetauft auf «Der Zürcher Oberländer».
1972
Das «Tagblatt des Bezirks Pfäffikon» wird übernommen.
1977
Der «Zürcher Oberländer» feiert sein 125-Jahr-Jubiläum und gleichzeitig den
fünfundzwanzigtausendsten Abonnent.
1990 bis 1999
1990
Der «Zürcher Oberländer» expandiert in den oberen Teil des Bezirks Uster und konkurrenziert damit den «Anzeiger von Uster».
1992
Die Druckerei Wetzikon AG erwirbt die zu den Curti Medien AG gehörende, in Feldmeilen domilizierte Vontobel Druck AG; Zusammenlegung mit dem Akzidenzbetrieb der Druckerei Wetzikon AG und Unterbringung im Gebäude der ehemaligen Formulardruckerei an der Haldenstrasse in Wetzikon.
1993
Verlegung des Zeitungsdrucks von Wetzikon in die gemeinsam mit Partnerverlagen gegründete DZO Druck Oetwil am See AG.
1996
Ausstieg aus dem Drucksachengeschäft; Verkauf der Tochtergesellschaft Vontobel Druck AG an die Linkgroup AG, Zürich.
1997
Die Mehrheit der Anzeiger von Uster AG geht an die Druckerei Wetzikon AG über und der «Anzeiger von Uster» wird als Kopfblatt in den «Zürcher Oberländer» integriert.
1998
Namensänderung der Druckerei Wetzikon AG in Zürcher Oberland Medien AG.
Start von ZO-Online, dem ersten Online-Angebot via Internet mit täglich aktuellen Informationen, Rubrikinseraten und einem elektronischen Archiv.
2000 bis 2009
2001
Zusammen mit dem «Forum Wetzikon» lanciert die Zürcher Oberland Medien AG den «Wetziker Spiegel», ein Monatsmagazin für Wetzikon.
Erwerb einer 50%-Beteiligung an der Kiebitz Verlag und Produktion AG; Operative Führung der lokalen Wochenzeitung «Kiebitz» (amtliches Publikationsorgan von Illnau-Effretikon).
2002
Der «Zürcher Oberländer» feiert sein 150-Jahr-Jubiläum in der Eishalle Wetzikon; während sieben Tagen finden zahlreiche, von der Öffentlichkeit sowie von Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur gut besuchte Anlässe statt.
2005
Die NZZ-Tochter FPH Freie Presse Holding AG erwirbt von der Vermögensverwaltungsfirma Albin, Kistler Partner AG 38% des Aktienkapitals der Zürcher Oberland Medien AG; die Unabhängigkeit bleibt gewahrt. Die Anzeiger von Uster AG geht mittels Absorptionsfusion in die Zürcher Oberland Medien AG über.
2006
Gründung der Zürich Land Medien AG mit dem Zweck zur Bildung einer gemeinsamen Mantelredaktion für die Zeitungen «Zürcher Oberländer»/«Anzeiger von Uster», «Zürichsee-Zeitung» und «Zürcher Unterländer».
2007
Die Zürcher Oberland Medien AG erwirbt den von der Ziegler Druck und Verlag AG gehaltenen 50%-Anteil an der Kiebitz Verlag AG und kommt dadurch in den Besitz einer 100%-Tochter; die Firma wird in ZO Wochenzeitungen AG umgetauft.
2008
Start der Gratis-Wochenzeitungen «regio.ch» mit 5 Splitausgaben (Totalauflage 90'000 Ex.).
2009
Die Zeitungszustellung wird der Presto Presse-Vertriebs AG, einer Konzerngesellschaft der Schweizerischen Post übertragen.
2010 bis 2011
2010
Am 2. Dezember stimmen die Aktionäre der Zürcher Oberland Medien AG anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung einer Statutenänderung zu, welche die Vinkulierungs-bestimmungen zu einem wesentlichen Teil lockert (Wegfall des «Gesinnungsartikels»).
Dadurch wird die Eintragung des 38%-Aktienpakets, welches die FPH AG an die Tamedia AG veräussert hat, möglich. Die Zürcher Oberland Medien AG bleibt ein liberales und publizistisch eigenständig handelndes Pressehaus.
Der Verwaltungsrat beschliesst eine neue Aktionärs- und Dividendenpolitik.
Die Zürcher Oberland Medien AG verkauft ihre Beteiligungen an der DZO Druck Oetwil am See AG und an der Zürich Land Medien AG an die Tamedia AG.
2011
Die Kooperationsverträge mit der Zürcher Regional Zeitungen AG und der Tamedia AG treten in Kraft.
Der Verwaltungsrat beschliesst die «Local Leader»-Strategie, welche die konzentrierte Ausrichtung der Aktivitäten auf eine Region mittels unterschiedlichen Medien umfasst. Die «Drei-Medien-Strategie» ist geboren.
Der Verwaltungsrat beschliesst Massnahmen zur Steigerung der Attraktivität der ZO-Aktien:
- Intensivierung der «Investor Relations» durch Bestimmung eines «Market Makers»;
- Einführung der Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER;
- Definition der Dividendenpolitik.
Die Zeitungsdruckerei DZO Oetwil am See AG wird geschlossen. Die Printmedien der Zürcher Oberland Medien werden fortan im Tamedia-Druckzentrum in Zürich gedruckt.
Mit der Inbetriebnahme eines neuen Content-Management-Systems (CMS) werden die Online-Plattformen von ZO/AvU und regio.ch bezüglich Inhalt und Design modernisiert.
Die Zürcher Oberland Medien AG bietet öffentlich 1800 eigene ZO-Aktien an, welche aus der aufgelösten Kreuzbeteiligung mit der Zürichsee Medien AG stammen. Das Angebot wird um 100 Prozent überzeichnet. Neu besteht das Aktionariat jetzt aus rund 600 Kleinaktionären, welche zusammen 60,4 Prozent am Unternehmen halten.
2012 bis 2014
2012
Mit der Einführung des couponlosen Einwegzertifikates werden die physischen ZO-Aktien und -Zertifikate mit Couponbögen abgeschafft.
Die Tamedia AG und die Zürcher Oberland Medien AG gründen zusammen die Glattaler AG. ZO-Medien halten 20 Prozent und die Tamedia 80 Prozent an der neuen Herausgeberin der Wochenzeitung «Glattaler».
Unter dem Slogan «News von hier, wo Du auch bist!» wird die ZO-App lanciert.
Der Vertrag mit der Ziegler Duck- und Verlags-AG (Herausgeberin des Winterthurer «Landboten») über die Lieferung des Zeitungsmantels wird auf den 31. Dezember 2013 gekündigt.
2013
Die Projekte «Digital-Abonnement» (Einführung der Kostenpflicht für die regionalen, exklusiven Online-Angebote) sowie «BZ-Mantel und Layout-Auffrischung für die Tageszeitungen» werden gestartet.
Der elektronische ZO-Shop wird als E-Commerce-Projekt gestartet.
2014
Die Zürcher Oberland Medien AG erwirbt von der Tamedia AG den 80-Prozent-Anteil an der Glattaler AG und kommt damit zu 100 Prozent in den Besitz der Herausgeberin des Anzeigers «Glattaler». Damit kann eine Lücke im Wochenzeitungskonzept geschlossen werden. Zu den fünf «regio.ch»-Ausgaben mit ihren 70‘000 Lesern kommen neu 30‘000 Leser aus den Gemeinden Dübendorf, Fällanden, Schwerzenbach und Volketswil hinzu.
Die Mantelseiten (Ausland, Inland, «Letzte») werden ab 1. Juni von der «Berner Zeitung» produziert und geliefert. Zudem liefert eine neu gebildete Kantonsmantelredaktion den Stoff über Kanton und Stadt Zürich. Die Kontrolle über die publizistische Umsetzung der Vorgaben an die Kantonsmantelredaktion obliegt einem Beirat unter dem Vorsitz des VR-Präsidenten der ZO-Medien.
2015 bis heute
2015
Mit der Akquisition des «Winterthurer Stadtanzeigers» baut die Zürcher Oberland Medien AG im 2015 ihre erfolgreiche Wochenzeitungs-Strategie weiter aus. Diese umfasst zu diesem Zeitpunkt die fünf Wochenzeitungen «regio.ch» sowie den «Glattaler», den sie im vergangenen Frühjahr übernommen hatte. Mit dem «Winterthurer Stadtanzeiger» kommt ein zusätzliches, im Leser- und Werbemarkt gut verankertes Printprodukt dazu.
Die Expansion ist insofern bemerkenswert, als dass die ZO Medien AG erstmals in ihrer über 160-jährigen Pressegeschichte als Herausgeberin eines Medienproduktes ausserhalb ihres angestammten Verbreitungsgebiets, welches die Bezirke Hinwil, Pfäffikon und Uster umfasst, in Erscheinung tritt.
2016
Das Jahr 2016 steht nach den Veränderungen in der Geschäftsleitung im Zeichen von Neuerungen: Nach gut 16 Jahren wird das Erscheinungsbild der ZO Medien AG und ihrer Produkte modernisiert und homogenisiert. Durch den Zukauf von neuen Titeln und deren Markenlogos wird eine einheitliche, moderne und sympathische Markenwelt geschaffen.
Im Zentrum dieser neuen Marken steht das neue Onlineportal «züriost.ch». Dieses deckt inhaltlich die drei bisherigen Bezirke im Zürcher Oberland (Uster, Pfäffikon, Hinwil) ab und, analog zum Printgebiet des «Winterthurer Stadtanzeigers», die Bezirke Winterthur und Andelfingen. Herzstück dieser neuen News- und Serviceplattform ist die Paywall.
Um das neue Portal «züriost.ch» erfolgreich auf dem Markt zu etablieren, wurde Marco «Bligg» Bliggensdorfer als Markenbotschafter engagiert. Er verkörpert als Musiker die gleichen Werte wie die ZO Medien AG: regional verwurzelt, sympathisch, familienfreundlich, Star zum Anfassen (nahe) und Generationen-übergreifend beliebt.
Die Kampagne findet auf verschiedenen Kanälen wie Plakaten, Buswerbung, Radiospots, Print- und Onlinewerbung statt. Höhepunkt der Neulancierung ist das Bligg-Konzert am 26. Juni 2016 auf dem Bachtel.