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Am 7. Januar 1953 – also vor genau 66 Jahren – verkündete der damalige US-Präsident Harry S. Truman, dass die USA nun über funktionstüchtige Wasserstoffbomben verfügt. Mit Beginn des Kalten Kriegs 1947 kam es zwischen den USA und der Sowjetunion zu einem Wettrüsten. Der Auftrag der Entwicklung einer noch zerstörerischen Atomwaffe kam im Lichte der erfolgreichen Atomwaffentest der Russen 1949.
Beim erfolgreichen Test der Wasserstoffbombe – die den Namen Ivy Mike trug – bildete sich innert wenigen Sekunden ein Feuerball mit einem Durchmesser von 5 km – zum Vergleich: Der Feuerball der Hiroshima-Bombe hatte einen Durchmesser von «nur» 160 Metern. Die Pilzwolke von Ivy Mike ragte 43 km in den Himmel – in Hiroshima waren es 13 km. Hier gibt es eine interaktive Karte, wo sich die Folgen simulieren lassen.
Die USA hat seit den 1990er-Jahren keine neuen Nuklearwaffen hergestellt, muss aber die gelagerten Waffen kontinuierlich zu hohen Kosten warten. Die Ausgaben für das Nuklearwaffenprogramm von 1940-2000 werden auf 5 Billionen US-Dollar geschätzt. Dazu kommt der finanzielle Aufwand von 2000-2018 in der Höhe von weiteren 179 Milliarden. Das sind zusammen pro Jahr 64 Milliarden US-Dollar.