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Der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari und sein afghanischer Kollege Hamid Karsai haben sich am Freitag in Teheran mit dem iranischen Staatschef Mahmud Ahmadinedschad zu einem Gipfel zur Bekämpfung des Terrorismus getroffen.
Die drei Präsidenten hätten über "die Mittel zur Bekämpfung des Terrorismus, des Extremismus und des Drogenschmuggels" gesprochen, berichtete die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA. Ahmadinedschad betonte nach Angaben seines Büros die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit der drei Länder in Sicherheitsfragen.
Karsai erklärte seinerseits, dass nach dem Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan der Iran und Pakistan "eine wichtige Rolle für die Etablierung eines dauerhaften Friedens" spielen könnten. Zardari sagte, der Iran, Pakistan und Afghanistan seien die ersten Opfer des Terrorismus und des Krieges.
Die "aktuelle Lage in der Welt" lasse ihnen "keine andere Wahl", als ihre Beziehungen und ihre Kooperation zu verstärken. Die drei Präsidenten wollen am Samstag an einer internationalen Konferenz zur Bekämpfung des Terrorismus teilnehmen.
Am Freitag trafen dafür auch der sudanesische Staatschef Omar al-Baschir, sein irakischer Kollege Dschalal Talabani sowie der tadschikische Präsident Emomali Rahmon in Teheran ein.
Al-Baschir wird vom internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord in Darfur gesucht.
SDA-ATS