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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gefallen. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 73,94 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent sank um 48 Cent auf 77,26 Dollar.
Ausschlaggebend für den jüngsten Preisrückgang waren laut Commerzbank eine gestiegene Risikoaversion, ein festerer US-Dollar und die schwachen US-Fundamentaldaten. Zwar werde für die am Mittwoch nach Handelsschluss erwarteten Daten des privaten Instituts API ein Lagerabbau bei Rohöl um 600.000 Barrel erwartet, weil die Importe zurückgehen sollten. Dies ändere aber wenig daran, dass sich die Lagerbestände in den USA auf einem rekordhohen Niveau befänden. Mit dem Ende der Sommerfahrsaison und der bevorstehenden nachfrageschwachen Zeit bis zum Beginn der Heizsaison in zwei Monaten dürften die Lagerbestände in den kommenden Wochen kaum zurückgehen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist ebenfalls gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 73,02 Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/jsl
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