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Die Burgen von Bellinzona (Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro) sind unter das Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen worden. Sie legen Zeugnis ab von dem Kreuzungspunkt zwischen südländischer und alemannischer Welt, den die ‘Via gentium’ durch das alte lombardische Städtchen, am Eingang der grossen Alpenübergange, darstellt.
Die drei mittelalterlichen Burgen bilden ein Bollwerk, das auf der einen Seite vom Fluss Ticino, auf der andern Seite von den miteinander verbundenen Burgen begrenzt wird. Heute lässt sich längs der Wehrmauern ein schöner Spaziergang mit herrlichem Blick auf die mittelalterliche Stadt mit ihren Höfen und kleinen Plätzen, die Magadino-Ebene und gegen Westen den Lago Maggiore und das Locarnese unternehmen. Auf der entgegengesetzten Seite erkennt man die Taleingänge in Richtung Sankt Gotthard und San Bernardino, die Bellinzona die Bezeichnung “Tor der Alpen” eingebracht haben.
Die Burgen weisen stufenförmig angelegte Grasflächen auf die von wuchtigen Mauern, von der Altstadt, den Weinbergen und dem Wald abgegrenzt werden. Sie bieten ein überaus vielfältiges Landschaftsbild. Diese Grünflächen können streng genommen nicht als Parks bezeichnet werden, sind aber von ihrer historischen und landschaftlichen Bedeutung her von hohem Wert. In Bellinzona ist auch ein Spaziergang im Park Villa dei Cedri möglich, ein Park in romantischem Stil, der die gleichnamige Villa, Sitz des Städtischen Museums für moderne und zeitgenössische Kunst, in Bellinzona umgibt. Der Park ist in zwei Flächen unterteilt: einerseits ein weites Gelände, das den Rahmen der Villa bildet und viele Zierpflanzen aufweist (rund 11'000 m2), anderseits ein grosser Weinberg, der einen ausgezeichneten Merlot Viti und einen Bianco Riserva der Stadt Bellinzona hervorbringt.
Eigenschaften
- PÄRKE UND GÄRTEN Botanische Parkanlagen