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Henri Laaksonen (ATP 136) hat in Melbourne einen schlechten Tag eingezogen. Der Schaffhauser kam gegen Salvatore Caruso (ATP 78) nie so richtig auf Betriebstemperatur und verlor in 1:47 Stunden mit 2:6, 4:6, 3:6.
Breakchancen en masse für Caruso
Laaksonen leistete sich gegen den Sizilianer zu viele Fehler. Sein Aufschlag war keine Waffe, sondern vielmehr eine Bürde: Weniger als 60 Prozent der 1. Aufschläge fanden den Weg ins Feld, zusätzlich schlichen sich beim schweizerisch-finnischen Doppelbürger 8 Doppelfehler ein. Insgesamt musste er seinem Gegner nicht weniger als 18 Breakmöglichkeiten zugestehen.
Caruso reichte damit eine durchschnittliche Leistung zum Einzug in die 2. Runde. Der 28-Jährige war stark in die Partie gestartet, baute nach dem gewonnenen Startsatz aber ab. Davon konnte Laaksonen jedoch nicht profitieren.
Laaksonen hatte sich seinen Platz im Hauptfeld in der Qualifikation erspielt. Nach der Ankunft in Australien hatte er wie zahlreiche andere Tennisprofis eine strenge zweiwöchige Quarantäne absolvieren müssen.