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Redebeitrag an der Medienkonferenz anlässlich der Lancierung des Gripen-Referendums, 8.10.2013
Links: Tagesschau / Telebärn
Das Bündnis gegen neue Kampfflugzeuge hat das Referendum gegen den Kauf von 22 neuen Kampfjets ergriffen. An einer Medienkonferenz vom 8. Oktober 2013 haben wir der Öffentlichkeit die Gründe erläutert, welche gegen den Kauf von neuen Kampfjets sprechen. Das Bündnis setzt beim Engagement gegen den Kauf neuer Kampfjets auf drei zentrale Argumente:
1. Keine Verschleuderung von Steuermilliarden
Der Kauf neuer Kampfjets kostet die Schweizer Steuerzahlenden über drei Milliarden Franken. Dazu kommen jährliche Unterhalts-, Instandhaltungs- und Betriebskosten. Weitere Millionen braucht es für den Umbau bei den Immobilien und den Kauf neuer Waffen und Technologien. Beziffert sind die Vollkosten nirgends – über die gesamte Betriebsdauer dürften die neuen Kampfjets jedoch insgesamt rund neun Milliarden Schweizer Franken kosten. Dieses Geld fehlt später anderswo: bei der Bildung, im öffentlichen Verkehr oder bei den Sozialwerken. Mit dem Sparpaket KAP 2014 wird in etwa jene Summe eingespart, die bei der Armee nicht zuletzt wegen der neuen Jets aufgestockt wurde. Gespart soll ausgerechnet dort werden, wo es allen Menschen in der Schweiz zugutekommen würde – und dies einzig und alleine, um einigen Luftwaffen-Fans ihre Flugzeugträume zu verwirklichen.
2. Keine Milliarden für einen Papierflieger