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Generierung von Embedded Code

Die direkte Generierung von Signalverarbeitungs-Algorithmen aus Modellen ist eine erheblich schnellere und einfachere Methode zur Erzeugung von Embedded Code als das Programmieren per Hand. Unternehmen können damit etwa die Entwicklungszeit und -kosten für GPS-Anwendungen um 40 % reduzieren, Software in Tagen auf ARM-basierte Geräte portieren anstatt in Monaten oder optische Sensoren bitgenau auf TI DSPs implementieren.
Die von MATLAB und Simulink gebotene Unterstützung für Signalverarbeitungs-Anwendungen wird von MathWorks stetig ausgebaut. Das Unternehmen stellt dadurch mächtige Lösungen bereit, die den gesamten Entwicklungsprozess vom Systementwurf über die Generierung und Verifikation von Embedded Code bis hin zum Codeprofiling umspannen.
MATLAB, Simulink und Stateflow eignen sich sehr gut für die Entwicklung von Signalverarbeitungs-Algorithmen für Audio-, Video, und Kommunikationsanwendungen. Die Nutzung ausführbarer Spezifikationen statt statischer Diagramme beschleunigt den Systementwurf, stellt das gewünschte Verhalten von Algorithmen in eindeutiger Form dar und ermöglicht eine frühzeitige Verifikation und Validierung. Zu den zentralen unterstützten Fähigkeiten gehören der Algorithmenentwurf und die Generierung von C-Code aus Embedded MATLAB®-Code, die bitgenaue Simulation von Signalverarbeitungs-Anwendungen mithilfe anwendungsspezifischer Funktionen und Blockbibliotheken sowie die automatische Umwandlung von Fließkomma- in Festkomma-Datentypen mit Fixed-Point Designer™.
Embedded Coder® generiert Embedded Code aus Systemmodellen. Dieser Code kann für das Rapid Prototyping oder die Implementierung von Embedded Code verwendet werden. Beim On-Target Rapid Prototyping werden Algorithmen auf dem tatsächlichen oder emulierten Produktions-Prozessor ausgeführt. Dies senkt die Hardwarekosten und erhöht gleichzeitig die Wiedergabetreue. Bei der Generierung von Embedded Code wird als Default-Vorgabe universeller ANSI/ISO C- oder C++-Code für alle Plattformen erzeugt, der aber mithilfe flexibler APIs leicht für spezielle DSPs oder MCUs optimiert werden kann. Mit dem Legacy Code Tool lässt sich außerdem handgeschriebener Code während der Simulation oder der Codegenerierung in die Software integrieren. Dies garantiert die Wertbeständigkeit bereits getätigter Investitionen in die Softwareentwicklung und gestattet einen schrittweisen Einstieg in die automatische Codegenerierung. Das Embedded Coder bietet außerdem optionale Unterstützung für Analog Devices™-, , TI- und Freescale™-Prozessoren.
MATLAB to C Code Using Embedded MATLAB (Example)
Processor-in-the-Loop (PIL)-Tests und das Code-Profiling bilden die zentralen Punkte der Verifikation von Signalverarbeitungs-Code. Das Verhalten der Algorithmen auf dem Prozessor wird dabei direkt mit dem des simulierten Referenzmodells verglichen. Der generierte Code kann in eine Bibliothek kompiliert und so in das Parent-Projekt integriert werden. Der Embedded Coder unterstützt PIL-Tests, die Messung der Leistungsfähigkeit von Tasks und Funktionen durch Code-Profiling sowie die Erzeugung prozessor-spezifischer Bibliotheken für IDEs von Analog Devices-, TI- und Green Hills®. Mit erweiterbaren PIL-APIs können Sie außerdem eigene Testumgebungen erzeugen.
Zur Generierung von HDL-Code für FPGAs und ASICs ist der HDL Coder erhältlich.
"Mit Simulink und Embedded Coder entwerfen wir komplexe Anwendungen und erzeugen effizienten Embedded Code für komplett eigenständige Systeme."Zum Anwenderbericht