Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/111821

<h2>SubmittedText<h2><p>In einem Interview mit der Zeitung "Le Temps" vom 25. August 2010 hat der Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM) erklärt, dass die Schweizer Behörden den afrikanischen Polizeibeamten nie Geld für die Rücknahme von weggewiesenen Ausländerinnen und Ausländern übergeben. Es könne aber vorkommen, dass das BFM ihnen ein paar Schachteln oder Tafeln Schokolade schenke!</p><p>Ist das der einzige politische Beitrag des BFM im Bereich Rückführung?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Schweiz führt nur Personen in ihr Heimatland zurück, die auch über gültige Reisedokumente des betreffenden Landes verfügen. Eine entsprechende Übergabe im Zielland läuft deshalb auch ordnungsgemäss - und ohne Bezahlung - ab. Die Abgabe einzelner Schokoladetafeln ist nichts anderes als eine freundschaftliche Geste. Die Rückübernahme von ausreisepflichtigen Personen im Herkunftsland geschieht auf der Basis von bestehenden Rückübernahmeabkommen oder einer operativen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Behörden des Landes.</p>