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(26.10.2011) Rund drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer meinen, dass die beruflichen Erfahrungen für die Karriere wichtiger sind als die ursprüngliche Ausbildung. Diese Ansicht teilen 72%, während 26% gegenteiliger Auffassung sind, wie die jüngste Umfrage "Global Workforce Index" von Kelly Services ergab. Ausserdem halten es 98% der Befragten für nützlich, neben der Arbeit eine Weiterbildung zu absolvieren, um die eigenen Kompetenzen zu vertiefen.
Des Weiteren glaubt eine Mehrheit der Befragten (60%), dass man seine Karriere nach einer durch Elternzeit oder lange Reisen bedingten Unterbrechung exakt an dem Punkt fortsetzen kann, an dem man zuletzt war. Ein Viertel von ihnen (26%) zweifelt diese Möglichkeit an.
Hinsichtlich der Beschäftigungsdauer stellt Kelly fest, dass das Konzept "ein Job fürs ganze Leben" im Verschwinden begriffen ist. So geben 65% der Schweizerinnen und Schweizer an, dass sie in den kommenden fünf Jahren den Tätigkeitsbereich oder die Branche wechseln wollen. Als Gründe für diesen Wunsch nennen 38% der Befragten persönliche Interessen, 23% streben eine bessere Work-Life-Balance an und 12% möchten vor allem ein höheres Einkommen.
Besonders begehrt sind Stellen in Führungspositionen; darauf haben es 63% der Schweizerinnen und Schweizer abgesehen. Ein Viertel von ihnen will keinen Kaderposten, da er eine zu hohe Arbeitsbelastung mit sich bringe. Innerhalb dieser Gruppe haben 28% Angst, dass sich so ein Job negativ auf ihre Work-Life-Balance auswirken würde. 26% sagen, ihnen fehle der Ehrgeiz und 16% fürchten den Stress, der mit einer solchen Funktion verbunden ist.
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