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Wie jedes Jahr im Januar fand wieder die Radquer-Schweizermeisterschaft statt, dieses Mal in Baden auf einer Strecke, die mir in den vergangenen Jahren stets sehr gut lag. Nachdem ich seit der Saison 2015 bei den Junioren und der U23-Kategorie diese Meisterschaft immer in den Top-5 beendet hatte, war es in diesem Jahr Zeit für mein erstes offizielles Rennen als Elite-Fahrer.
Obwohl ich als Vorbereitung nur die EKZ Cross Tour in Meilen gefahren war und zudem am Mittwoch davor an der Swiss Sportclinic noch einen harten Leistungstest absolviert hatte, fühlte ich mich am Sonntag bereit für das Rennen.
Schon beim Start merkte ich, dass heute ein gutes Resultat möglich sein würde. Meine Beine drehten gut und ich hatte einen kraftvollen Antritt. Auch das intensive Techniktraining der vergangenen Tage hatte sich ausbezahlt und ich konnte die schwierigen Stellen sauber meistern.
In den ersten beiden Runden versuchte ich noch an zwei Fahrern, die auf dem aktuellen siebten und achten Rang lagen, dranzubleiben, aber die konstant hohe Pace war für mich etwas zu hoch und ich musste abreissen lassen. Kurzzeitig musste ich sehr kämpfen, aber ich erholte mich glücklicherweise sehr schnell wieder und konnte mir die restlichen fünf Runden ein spannendes Duell mit einem anderen Fahrer liefern und mir so den 10. Schlussrang sichern.
Dementsprechend bin ich mit meiner ersten Schweizermeisterschaft als Elite-Fahrer und dem daraus resultierenden Top-10- Ergebnis sehr zufrieden und das Rennen hat mir auch gezeigt, dass ich mit meinem Training auf dem richtigen Weg für die Mountainbike-Saison bin.
Jetzt steht am kommenden Wochenende schon das erste MTB-Rennen auf dem Programm. Ich werde erneut am Snow Bike Festival in Gstaad starten und darf wieder im wunderschönen Park Gstaad Hotel übernachten.