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Der Bruno Manser Fonds begrüsst den Entscheid der Basler Regierung, sich an der Finanzierung des Projekts «Upper Baram Forest Area» (auch «Baram Peace Park» genannt) der Internationalen Tropenholzorganisation ITTO mit 200'000 US$ (rund 180'000 CHF) zu beteiligen.
Damit verhilft der Kanton Basel-Stadt dem Schutz und der nachhaltigen Bewirtschaftung von 283'500 Hektaren tropischem Regenwald – rund die Fläche des Kantons Tessin – im malaysischen Teil der Insel Borneo zum Durchbruch. 79'000 Hektaren der Projektfläche sind Primärwald, der noch nie forstlich genutzt wurde und unter vollständigen Schutz gestellt werden soll.
Vom Projekt profitieren 26 indigene Gemeinden im Nordteil des malaysischen Bundesstaats Sarawak. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Penan, die bis weit ins 20. Jahrhundert als nomadische Sammler und Jäger gelebt haben und durch den Basler Umweltschützer Bruno Manser und seine «Tagebücher aus dem Regenwald» weltweit bekannt wurden.
«Der Beschluss der Basler Regierung ist ein Meilenstein für den Regenwaldschutz und zeigt, dass die Heimatstadt von Bruno Manser seine Anliegen weiterträgt», sagte Lukas Straumann, Geschäftsleiter des Bruno Manser Fonds. «Mit dem breit abgestützten Projekt wird das 30jährige Engagement der Penan für den Schutz ihres Waldes endlich honoriert.»
Neben dem Kanton Basel-Stadt wird sich auch der Bruno Manser Fonds mit Eigenmitteln in der Höhe von 200'000 US$ am Projekt beteiligen. Von den Gesamtkosten von rund 2 Millionen US$ trägt der malaysische Staat 60%; der Rest wird international finanziert.