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Der Granit ist ein Tiefengestein der kontinentalen Erdkruste und im Untergrund des Festlandes praktisch überall verbreitet. Seine Zusammensetzung aus Silikaten spiegelt somit die durchschnittliche Erdkruste wieder. Granit ist ein äußerst festes, zähes Gestein, dass nur langsam verwittert. Entsprechend wird der Granit als Baustein für repräsentative Bauten und Monumente, aber auch in Platten als Wandverkleidung, Tischplatten und ähnliches eingesetzt. Granite gibt es in verschiedenen Ausbildungen, meist hat er rötliche Farben, die von den Kalifeldspäten herrührt. Viele Mineralien und Erze sind mit dem Granit vergesellschaftet. In Granitgängen gibt es Gold, Turmaline, Topas und andere Edelsteine. Jede Natursteinplatte ist ein von der Natur vor Millionen von Jahren geschaffenes Einzelstück, einmalig in Farbe, Struktur und Zeichnung. Die beim Naturstein vorkommende Farbunterschiede, Trübungen etc. sowie Naturfehler wie Poren, Einsprengungen, Haarrisse, Quarzadern etc. sind absolut normal.
Marmor ist seit Jahrtausenden ein beliebter Baustein. Schon die Griechen setzten Marmor als Material für ihre Tempelbauten ein. Heutzutage werden sogar Fliesen für Bäder daraus gefertigt. Marmor gibt es in den verschiedensten Farbtönen, von schneeweiss über gelblich bis rosarot. Als am wertvollsten ist der weisse Marmor anzusehen, wie er z.B. in Carrara (Norditalien) abgebaut wird. Marmor ist leicht zu bearbeiten und zu polieren, weil er als umkristallisierter Kalkstein nicht besonders hart ist. Marmor ist ein Gestein aus älteren Gesteinen, das durch Umwandlung von Kalkstein und Karbonat reichen Gesteinen entsteht. Marmor entsteht im Erdinneren durch Hitze und Druck; und besteht aus den Mineralen Calcit, Dolomit und/oder Aragonit. Eine Reihe bedeutsamer Gebäude und Kunstwerke besteht aus Marmor. Marmore werden gegenwärtig vornehmlich für Fußboden- und Treppenbeläge, Wandfliesen, Waschbecken und Fassadenplatten verwendet.
Schiefer ist ein metamorphes Sedimentgestein aus annähernd parallel angeordneten dünnen Schichten, die spaltbar sind. Die senkrecht zur Druckrichtung der Metamorphose ausgerichtete Schieferungsebene hat nichts mit der ursprünglichen sedimentären Schichtung zu tun; Schieferungs- und Schichtungsebene können in beliebigem Winkel zueinander stehen. Für die Verwendung als Dachschiefer ist es aber nötig, solche eher selteneren Schiefervorkommen zu verwenden, bei denen die Schieferungs- und die Schichtebene zusammenfallen, d.h. parallel liegen. Daher können z.B. bei den Moselschiefern nur bestimmte Sattelpartien aus einer Faltung der Lagerstätte verwendet werden. Im Bauwesen wird dunkler Tonschiefer zur Abdeckung von Giebeln, Dächern und Fassaden zum Schmuck und Schutz vor Witterungseinflüssen verwendet.