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IGLOO ist ein Album über das Songschreiben, ein Album über die Schlaflosigkeit, aber auch ein Album über die Traumwelten des Alltags.
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Man ist 30 geworden mittlerweile, blickt zurück auf die eigene Jugend („knew all types of snow, watched them fall and grow“). Jetzt züchtet man Kristalle im Labor („speak, crystal, speak“), hat Spiele gegen Pflichten getauscht („wars are played, games are fought“) und kämpft mit Abgabeterminen („I’ve been awake for several weeks, handing in the first draft“), während man versucht, sich in den Erwartungen seines Umfelds wiederzufinden („I can feel all the mes, that people see“).
Und so nimmt man sich die Zeit, die man nicht hat, und singt der Aufnahmefunktion seines Laptops Schlaflieder vor. Morgens um drei Uhr, betrunken vor Müdigkeit und trotzdem schlaflos, eine Flaschenpost aus der Kapsel der Nacht. Die meisten Songs von IGLOO sind auf diese Weise entstanden: Nachts, wenn alles träumt allein vor dem Computer eine Melodie ins Mikrophon summen und gleich an die Band weiterleiten. Hin und wieder schreibt jemand sofort zurück, ebenfalls noch wach. Denn man muss nicht schlafen, um zu träumen. Manchmal muss man gerade die Nacht durchwachen, um die Wissenschaft des Alltags und die Poesie der Schlaflosigkeit in ein paar verträumte Popsongs zu fassen.
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IGLOO erscheint am 14. Februar 2014 auf kuenschtli.ch/Irascible.