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Berner Hockey Club 1945
1917: Gründung des Berner Landhockey-Clubs. Dieser Club, der seine Tätigkeit auf der Allmend ausübt, tritt nicht gross in Erscheinung.
1920: Gründung der Hockeysektion BSC Young Boys. Damit erlebt Bern einen grossen Aufschwung. Ein dritter Club wird noch in dieser glorreichen Zeit gegründet: der HC Golliwog.
Bald setzt aber bei allen drei Clubs der Niedergang ein, weil es an geeigneten Terrains mangelt. Der Berner LHC spielte bis anhin auf der Allmend, YB trainierte neben dem heutigen Stade de Suisse, spielte aber auf dem Spitalacker; der HC Golliwog spielte auf einem kleinen Wiesenstück an der Neubrückstrasse.
1923: Der HC Golliwog und der Berner LHC schlossen sich dem FC Bern an. Grund: Spielmöglichkeiten auf dem alten Sportplatz Kirchenfeld, hinter dem Historischen Museum.
1925: Verschwindet die Hockeysektion bei YB und zwei Jahre später diejenige bei Bern. Sie werden von der Breitenentwicklung im Fussball verdrängt.
1931: Gründung des Berner HC 31 durch einige Romands mit früheren Spielern des FC Bern zusammen. Um existieren zu können, baut dieser Club den heutigen Hochschulsportplatz neben dem Neufeld. Mit vier Teams nimmt der Berner HC 31 an der Meisterschaft teil, bis der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges der aufblühenden Hockeybewegung rigorosen Halt bietet. Die Berner sehen sich gezwungen den Platz zu verkaufen.
Juli 1945: Gründung des BERNER HOCKEY CLUB 1945 durch frühere Junioren des BHC 31.
Der Berner HC verfügt zu diesem Zeitpunkt über zwei Abteilungen: Herren und Junioren (Mädchen und Knaben). Die Herren spielen in der Nationalliga A, die JuniorInnen spielen in vier verschiedenen Altersklassen. Alle diese Abteilungen werden von kompetenten Trainern trainiert.
Der Berner HC setzt sich zum Ziel, den Landhockeysport in der Region bekannt zu machen und zu fördern – und damit auch auf dem Gebiet des Jugendsports tatkräftig mitzuwirken.
…bis zum Aufstieg in die Nationalliga A
Den Herren gelingt 2001 die erneute Qualifikation für die Aufstiegsspiele. Sie erreichen das hochgesteckte Ziel souverän, werden Nationalliga B Meister und steigen in die Nationalliga A auf. Somit war die 30jährige Berner Abwesenheit in der höchsten Spielklasse beendet.
… und dem Fall bis in die Erste Liga
Nach dem Aufstieg kann sich die Erste Mannschaft über Jahre hinweg in der obersten Spielklasse etablieren. Als Highlight während dieser Zeit, bleibt die Halbfinal Qualifikation im Schweizer Cup in bester Erinnerung. Im Sommer 2006 folgt der Abstieg in die Nationalliga B. Mit einem neuen jungen Team wird der Wiederaufstieg angestrebt. Dies gelingt zwei Jahre später, im Sommer 2008. Leider kann der junge Kader in der NLA nicht bestehen. Somit folgt nach einer Spielzeit in der National Liga A wiederrum der Abstieg in die zweithöchste Spielklasse.
2009 kommt es für den Berner HC noch bitterer. Der alte Hockeykunstrasen wird von der Gemeinde durch einen neuen Fussballkunstrasen ersetzt. Diese neue Unterlage führte dazu, dass die routinierten Spieler den Berner HC verlassen. Folgedessen muss man die Erste und die Zweite Herrenmannschaft zusammenführen um überhaupt genügend Spieler für eine Mannschaft zu haben. Ab diesem Zeitpunkt spielt man nicht mehr um den Aufstieg sondern gegen den Abstieg.
Nach mehrjähriger Abstinenz in den umgebenden Gemeinden, erhält der Berner HC die Chance 2016 auf den Berner Stadtboden zurückzukehren und die Trainings und Meisterschaftsspiele auf den neugebauten Kunstrasenfelder der Grossen Allmend durchzuführen.
Dies hat zur Folge, dass sich die Nachwuchsförderung enorm steigert und auch bei den Aktiven Herren und Damen verzeichnet man hierdurch Erfolge.
Die Aktiven Herren steigen wieder in die NLB auf, die Aktiven Damen verzeichnen einen Zuwachs der Spielerinnen von bis zu 60 % und haben sich zum Ziel gesetzt spätestens in der Saison 2019/2020 wieder Grossfeld zu spielen.
In den Juniorenkategorien stellt der Berner HC nebst der U15 Juniorenmannschaft auch neu mehrere Minihockey Teams auf, was dazu führt abschliessend sagen zu können:
Der Berner HC lebt wieder Landhockey !!