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Wikileaks, oder, der Schaden, der durch eine einzelne Person im Unternehmen entstehen kann
Die FAZ berichtete vor einigen Tagen über den Schaden, den ein us-amerikanischer Soldat durch den Verrat an hoch brisanten Informationen unter Umständen für die USA angerichtet hat. Wir haben auf dieser Seite bereits vor einiger Zeit über die unbewussten Aspekte der persönlichen Antriebe geschrieben. Lesen Sie hier hier den ganzen Artikel. Neben allen Informationen über den Sachverhalt stellt sich primär die Frage, was einen Menschen antreibt, eine solche Tat zu begehen. Die Analysen der FAZ beschreiben den Soldaten Bradley Manning als einen einsamen Menschen, der sehr jung versucht hatte, der engen Welt seiner Heimatstadt durch das Militär zu entkommen. Die Welt in seiner Heimatstadt schien ihm rasch zu eng geworden zu sein. Die FAZ beschreibt folgendes:
Manning hatte in zahlreichen Mails an den Journalisten Lamo, nicht nur sein Herz ausgeschüttet, wie er als Homosexueller, der seine sexuelle Orientierung verbergen musste, sich von seinen Kamaraden diskriminiert und isoliert fühlte…..
Der Fall Branning und Wikileaks zeigt eindringlich, wie wichtig es ist, die Kommunikation in einer Organisation auch präventiv einzusetzen, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich und ihr Verhalten besser zu verstehen und antizipieren zu können. Bei Bradley Manning ist für Prävention nun kein Platz mehr, der Schaden ist eingetreten und dem 24 Jahre alten Soldaten drohen im Militaergefängnis Quantico bis zu 52 Jahre Haft. Welche Meinung haben Sie zu diesem Thema ? Schreiben Sie uns. Oder nutzen Sie unsere telefonische Hotline (*1,99 Euro/Min aus dem deutschen Festnetz, mobil abw.)