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Leichtathletikverband verbietet trans Frauen die Teilnahme an internationalen Events
Diskussionen, ob trans Frauen im Sport in weiblichen Kategorien teilnehmen dürfen, erhitzen seit langem die Gemüter. Der Leichtathletik-Sportverband World Athletics führt per 31. März eine neue Regelung ein.
Testosteronwert nicht mehr ausschlaggebend
Wer die männliche Pubertät durchlebt hat, wird nicht in der Kategorie Frauen antreten dürfen, schreibt «BBC». Bislang besagte das Regelwerk, dass der Testosteronspiegel von trans Frauen während 24 Monaten auf maximal 2,5 Nanomol reduziert sein musste, damit sich diese qualifizieren. Der Normwert von Nanomol bei Männern liegt zwischen 12 und 40 Nanomol. Bei Frauen ist er deutlich geringer und liegt bei 0,5 bis 2.
Für diese Variante habe es aber, nach Rücksprache mit Interessengruppen, wenig Unterstützende gegeben.
Regeln können sich wieder ändern
Von der Regeländerung sei derzeit niemand betroffen, da es keine Transgender-Sportlerinnen gibt, die international in diesem Sport antreten.
Der World-Athletics-Präsident Sebastian Coe sagte gegenüber «BBC» auch, dass das kein «Nein» für immer sei. Die Regeln könnten sich im nächsten Jahr wieder ändern. Der Sportverband werde eine Arbeitsgruppe einrichten, um die Richtlinien für trans Personen in den nächsten zwölf Monaten weiter zu untersuchen.
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(roa)