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Um den Ort zu entflechten, neu zu gliedern und verlorengegangene Qualitäten zurückzugewinnen sieht der Entwurf vor, die 3-fach Turnhalle zusammen mit der Tagesstruktur und dem Inlinehockeyfeld als gemeinsames Volumen kompakt zu organisieren. Der hierdurch entstehende Gebäudekörper ist für alle Nutzer gleichermassen zentral gelegen und bildet mit dem bestehenden Pavillon «Im Widmer» ein neues Zentrum innerhalb der bestehenden Anlage. Das Versetzen des Inlinehockeyfeldes auf das Dach der 3-fach Turnhalle löst die bestehende Schallschutzproblematik und bietet die Möglichkeit, den aktuell belegten Freiraum als neue Mitte zu gestalten und die Fläche zu entsiegeln. Die Setzung der Turnhalle entlang der Widmerstrasse ermöglicht es, diese zu erhalten und als Begegnungszone und für Anlieferungen und Notzufahrt zu nutzen. Im Hinblick auf die Erweiterung des Schulhauses «Im Widmer» ist vorgesehen, diese als Teil der ohnehin nötigen Sanierungsmassnahmen 2027 zu vollziehen. Die Verdichtung im Norden ermöglicht es, die südlichen Pausen-Aussenräume zu erhalten, wodurch der «Puffer» gegenüber der im Süden angrenzenden Bebauung erhalten bleibt. Durch die nördliche Erweiterung des Schulhauses «Im Widmer», die Setzung der neuen 3-fach Turnhalle und den bestehenden Pavillon entsteht dazwischen eine Freiraum-Achse, welche die schulischen Nutzungen und den öffentlichen Raum miteinander verbindet. Schüler wie auch Besucher werden durch das Areal geführt und können sich aufgrund der Sichtbezüge und an Gestaltungselementen auf dem Areal gut orientieren.