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Die Ölpreise haben am Donnerstag angesichts der rückläufigen US-Ölbestände weiter zugelegt. Zudem sorgte ein Bericht über die Preisvorstellungen Saudi-Arabiens für zusätzliche Nachfrage.
Insider hatten der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, der weltgrösste Ölexporteure sei mit einem Ölpreis von 80 bis sogar 100 Euro je Fass (159 Liter) zufrieden.
Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich am Donnerstag um 1.6 Prozent auf 74.63 Dollar je Barrel. So viel musste seit November 2014 nicht mehr für Nordseeöl bezahlt werden. US-Leichtöl WTI kostete mit 69.50 Dollar 1.5 Prozent mehr und war damit so teuer wie zuletzt im Dezember 2014.
In der Branche wird vermutet, dass Saudi-Arabien mit einem höheren Ölpreis die Marktbedingungen für den geplanten Börsengang seines staatlichen Ölkonzerns Aramco stützen will. «Ich wäre nicht überrascht, wenn Saudi-Arabien einen Ölpreis von 100 Dollar anstreben würde, bis der Börsengang durch ist», sagte ein Insider Reuters. (sda/reu)