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Was tun bei Grippe?
Die Behandlung ist im Wesentlichen auf das Bekämpfen von Symptomen ausgerichtet.
- Viel trinken ist zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes durch Fieber und Schnupfen wichtig.
- Bettruhe
- Fiebersenkend wirken Wadenwickel, zum Beispiel mit Essigwasser, oder kalte Kompressen in den Leisten, ausserdem die Einnahme von Tabletten oder Zäpfchen gegen Fieber.
- Hausmittel gegen Husten und Schnupfen: Inhalieren von Kamillen- und Wasserdampf. Kartoffel- oder Zwiebelwickel. Bei Halsentzündungen sind Gurgellösungen hilfreich, zum Beispiel 15 Tropfen Kamillenölextrakt in einem Glas Wasser aufgelöst.
Schützen Sie sich, wenn Sie Ihre Liebsten während der Grippeerkrankung betreuen. Diese Tipps helfen, damit die Grippe gar nicht erst eine Chance hat.
Besonders zu beachten
- Bei Husten mit Auswurf: Keine Medikamente einnehmen, die den Hustenreiz unterdrücken. Den Schleim nicht auszuhusten behindert die Heilung und begünstigt das Entstehen von Komplikationen.
- Abschwellende Nasensprays: Nur kurzfristig einsetzen, nicht länger als 7 Tage, denn sie trocknen die Schleimhäute aus, insbesondere bei wiederholter, regelmässiger Anwendung. Besser geeignet ist Nasensalbe.
Wann braucht es einen Arzt?
Gründe für eine Arztkonsultation sind insbesondere:
- Fieber über 40 Grad, das mehr als 24 Stunden anhält.
- Lufthunger oder Schmerzen beim Atmen. Ebenso eitriger Auswurf, er weist auf eine bakterielle Infektion der Atemwege hin.
- Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündungen oder andere Komplikationen.
- Bewusstseinstrübung und Nackensteife.
- Bestehende chronische Krankheiten, besonders von Lunge oder Herz und Kreislauf.
- Wenn alte oder abwehrgeschwächte Menschen erkranken.