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Verbotene Substanzen
Die Dopingliste
gilt weltweit und wird durch eine spezielle Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA
) erstellt. Sie wird in der Regel alle Jahre erneuert und tritt jeweils am 1. Januar in Kraft.
Auf der Liste sollen nur Wirkstoffe und Methoden
erscheinen, die mindestens zwei von drei Kriterien entsprechen:
- Gemäss medizinischen oder anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat der Wirkstoff oder die Methode das Potenzial zur Leistungssteigerung im Sport;
- Gemäss medizinischen oder anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen besitzt der Wirkstoff oder die Methode ein aktuelles oder potenzielles Gesundheitsrisiko;
- Gemäss WADA verstösst die Anwendung des Wirkstoffs oder der Methode gegen die Ethik im Sport (spirit of sport).
Die folgenden Kapitel geben Auskunft über die wichtigsten Wirkungen und Nebenwirkungen der verbotenen Wirkstoffe, beschreiben den Einsatz in der Medizin und listen am Schluss jedes Kapitels im Sinne von Schlagzeilen ausgewählte Dopingfälle auf.
Verbotene Substanzklassen
Alkohol
und Betablocker werden nur von einigen internationalen Sportverbänden verboten. Diejenigen, die ein Verbot vorsehen, sind in der Dopingliste
aufgeführt