Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03554.jsonl.gz/82

Von den klimatischen Veränderungen sind weltweit immer mehr Menschen betroffen. Viele Familien leiden, weil sie keinen oder nur beschränkten Zugang zu Trinkwasser, zu wenig Nahrung und keine Unterkunft haben.
Ganze Bevölkerungen in Afrika und Asien wurden vor kurzem durch starke Überschwemmungen im Sudan, Bangladesch, Niger und Pakistan in Mitleidenschaft gezogen.
Unsere Teams vor Ort bieten lebenswichtige Hilfe für Menschen und Familien in Not.
Retten Sie jetzt ein Leben. Spenden Sie.
Im Sudan herrscht nach den Verwüstungen, welche durch die Überschwemmungen verursacht wurden, der nationale Notstand. 99 Menschen kamen ums Leben, 46 wurden verletzt. Mehr als 100 000 Häuser wurden beschädigt. Im Ganzen sind das über 500 000 Betroffene.
Starke saisonale Regenfälle – vor allem im Nachbarstaat Äthiopien – haben Überschwemmungen ausgelöst und den Nil auf den höchsten Stand seit 100 Jahren gebracht. Die Bezirke Khartoum, blauer Nil, Nil, Gezira, Kordofan West und der Süden von Darfour sind am stärksten betroffen.
Islamic Relief in Anbetracht auf die Überschwemmungen im Sudan
Unsere Teams sind vor Ort, um auf die Bedürfnisse der Menschen in Kordofan West zu reagieren. Wir arbeiten eng mit anderen humanitären Einrichtungen und Agenturen der Vereinten Nationen zusammen.
Dank Ihrer grosszügigen Spenden, können wir die Menschen im Sudan unterstützen.
In Bangladesch wurden 36 Distrikte von Überschwemmungen verwüstet. Im Laufe der letzten zwei Monate sind 250 Menschen ums Leben gekommen.
Die wiederholten Überschwemmungen haben nicht nur hunderten von Menschen das Leben gekostet, sondern auch die Lebensgrundlage von zahlreichen Familien zerstört.
Der Monsun hat den Anbau der Reiskulturen unterbrochen und die Felder unter Wasser gesetzt. Das kann katastrophale Folgen auf die Reisproduktion haben. Diese Reissorte macht 36% der Reisproduktion von Bangladesch aus.
Islamic Relief in Anbetracht auf die Überschwemmungen in Bangladesch
Um die bedürftige Bevölkerung zu schützen, hat unser Entwicklungsprogramm bereits 160 Pfeiler für Toiletten angebracht und 112 Brunnen Bohrungen durchgeführt.
Dank Ihnen können wir in Bangladesch weiterhin eingreifen.
Im Niger haben im letzten Monat starke Überschwemmungen mindestens 51 Menschen das Leben gekostet.
Total sind 281 000 Menschen in 8 Regionen des Landes betroffen.
Am schlimmsten ist die Situation in Niamey, der Hauptstadt des Landes.
Da die Flüsse über die Ufer getreten sind, wurden Tausende Häuser zerstört und das Ackerland steht unter Wasser. Zudem werden für die nächsten Wochen weitere Regenfälle erwartet.
Die lokale Bevölkerung braucht dringend humanitäre Unterstützung. 1 361 Familien sind zurzeit in Schulhäuser untergebracht. Das nächste Schultrimester fängt am 15. September an und die Familien müssen die Gebäude verlassen.
Islamic Relief in Anbetracht auf die Überschwemmungen im Niger
Unsere Teams vor Ort bieten den Menschen lebensnotwendige Hilfe. Die beinhaltet den Bau von Unterkünften und Lebensmittelhilfe für die Ärmsten.
Machen wir gemeinsam weiter und bieten Hilfe für die Bedürftigen an.
Nach dem drei Tage anhaltenden Monsunregen, beklagt Pakistan 176 Tote und viele Verletzte im Sindh, Pendjab, in Kaschmir und Belutschistan.
Mindestens tausend Häuser wurden beschädigt. Tausende Büffel und Kühe in Maleer und Bhans sind verendet und Hühnerställe wurden massenweise zerstört.
Die Verbreitung von Krankheiten, ausgelöst durch die vielen Tierkadaver, nimmt täglich zu. Im Süden der Hafenstadt Karachi, wurden zahlreiche Häuser und Strassen mit verschmutztem Wasser überschwemmt.
Islamic Relief in Anbetracht auf die Überschwemmungen in Pakistan
Um die Menschen in dieser Krisensituation zu unterstützen, wurde ein Notfallteam mobilisiert. Wir haben erste Einschätzungen der Bedürfnisse durchgeführt, um den betroffenen Familien in Thatha, Sajawal, Singh und Karachi so effizient wie möglich zu helfen.
Unsere Notfallteams sind bereits in Kaschmir, Belutschistan und Khyber Pakhtunkhwa vor Ort, um zu helfen, sei es im Kampf gegen die Corona-Pandemie oder mit der ersten Hilfe nach den Überschwemmungen.
Dank Ihnen können wir mit unseren Aktionen vor Ort weitermachen.