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In diesem Stadium kommen körperliche Beeinträchtigungen dazu. Sie führen zu einer allgemeinen Schwäche und Anfälligkeit des Kranken für Infektionen (grippale Infekte, Lungenentzündungen, Infekte von Nieren und Blase usw.), die zu den häufigsten Todesursachen zählen.
Vergesslichkeit
Die Vergesslichkeit betrifft nun auch das Langzeitgedächtnis. Der Kranke reagiert immer weniger auf Personen, Geschichten, Lieder aus der Vergangenheit.
Sprachverlust
Die Sprache beschränkt sich auf wenige, einzelne Worte, die scheinbar zufällig über die Lippen kommen, oder auf ein Aneinanderreihen von Silben. Viele Kranke verstummen im Verlauf dieses Stadiums.
Wahrnehmung
Nun werden auch vertraute Personen oft nicht wieder erkannt. Der Demenzkranke hat Schwierigkeiten beim Verstehen und Interpretieren von alltäglichen Begebenheiten.
Probleme beim Essen und Trinken, Schluckstörungen
Die Bandbreite der Probleme beim Essen beginnt schon beim Erkennen der Nahrung als solche. Auch das Öffnen des Mundes, das Kauen der Nahrung und deren Hinunterschlucken wird immer schwieriger. Dies führt zu Hustenanfällen und zu Aspiration (wenn z. B. bei Hustenanfällen Gase oder Fremdkörper eingeatmet werden und in die Luftwege gelangen), was eine Lungenentzündung zur Folge haben kann.
Sturzgefahr
Der Gang wird kleinschrittig und unsicher. Dies führt immer öfter zu Stürzen, die Verletzungen und Knochenbrüche zur Folge haben. Viele demenzkranke Menschen verbringen mit der Zeit ihre Tage im Rollstuhl oder werden bettlägerig.
Verlust der Kontrolle über Darm und Blase
Während im mittleren Stadium die Inkontinenz mit regelmässigem Toilettentraining hinausgezögert werden konnte, ist dies nun im späten Stadium nicht mehr möglich.