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Jeannine Gmelin entschied nach dem Vorlauf auch den Halbfinal für sich. Die Weltmeisterin von 2017 setzte sich mit einem Vorsprung von 2,35 Sekunden auf die Weissrussin Tatjana Klimowitsch durch. Es spricht also einiges dafür, dass Gmelin bei der EM in Varese nach Gold 2018 sowie Silber 2015 und 2019 zum vierten Mal eine EM-Medaille gewinnen wird.
Auch Delarze/Röösli im Final
Der Doppelzweier Roman Röösli/Barnabé Delarze schaffte mit Rang 3 im ersten Halbfinal den Sprung in die Top 6. Das Duo verlor 2,53 Sekunden auf die Franzosen Matthieu Androdias/Hugo Boucheron, die schon im Vorlauf zu stark für die Schweizer gewesen waren. Röösli/Delarze sind jedenfalls gefordert, um wie 2017 (3.), 2019 (2.) und 2020 (2.) einen Podestplatz zu erreichen.
Auch der Leichtgewichts-Doppelzweier Andri Struzina/Jan Schäuble qualifizierte sich als Dritter seines Halbfinals erneut für den EM-Final. Das gibt Selbstvertrauen, um Mitte Mai auf dem Luzerner Rotsee noch einen Olympia-Startplatz zu holen.
Vierer ohne Steuermann out
Diesen bereits auf sicher hat der Schweizer Vierer ohne Steuermann. In Varese setzte es für Andrin Gulich, Joel Schürch, Paul Jacquot und Markus Kessler allerdings eine Enttäuschung ab. Das Quartett verpasste den Einzug in den A-Final hauchdünn, der Rückstand auf die drittklassierten Polen betrug 4 Hundertstel.
Auch Sofia Meakin im nicht-olympischen Leichtgewichts-Einer muss am Sonntag den B-Final bestreiten. Damit bleibt der 23-Jährigen ein weiterer Exploit verwehrt – an der vergangenen EM holte sie überraschend Silber.