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21.10.2019, 11:27 Uhr
Europäische Start-ups haben im ersten Halbjahr so viel Geld erhalten wie nie zuvor: Der Gesamtwert der Start-up-Finanzierungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 62% auf 16,9 Mia. Euro. Die Schweiz belegt im...Artikel lesen
Der World Ultra Wealth Report 2019 zeigt, dass die Zahl der Menschen, die ein Vermögen von über 30 Mio. US-Dollar besitzen, um 0.8% auf 265'490 angestiegen ist. Das Wachstum der Anzahl der Ultra-Vermögenden wurde allerdings etwas gebremst und ihr Gesamtvermögen ging zurück.
Der Gesamtnettowert der Ultra High Net Worth (UHNW)-Bevölkerung ging erstmals seit drei Jahren wieder zurück und sank 2018 um 1,7% auf 32,3 Billionen US-Dollar. Trotz dieser Ergebnisse prognostiziert der World Ultra Wealth Report 2019 ein robustes Wachstum der UHNW-Bevölkerung, mit einem prognostizierten Anstieg auf 353'550 Personen, die bis 2023 über ein Gesamtvermögen von 43 Bio. US-Dollar verfügen. In allen Regionen der Welt wurde ein Rückgang des Vermögens beobachtet, am deutlichsten in Lateinamerika und in der Karibik.
Gemäss der Studie hat Hong Kong mit der Anzahl Reichen pro Million Einwohner alle überholt: Mit 1'364 pro Million Erwachsener war die UHNW-Bevölkerungsdichte in Hong Kong am höchsten. Die Schweiz folgt im Pro-Kopf-Vergleich auf Platz zwei mit 848 vermögenden Personen pro Million Erwachsener. Dennoch zeigt der Report einen starken Rückgang in der Schweiz auf, sowohl in der Anzahl ultrareicher Personen, wie auch beim Gesamtvermögen. Im Ranking der Lebensorte für Reiche reiht sich die Schweiz gerade noch auf Platz zehn ein.
Angeführt wird die Liste der reichsten Länder wie schon im Vorjahr von den USA. Das führende Land für UHNW-Personen im Jahr 2018, hat einen globalen Vermögensanteil von 31%, verglichen mit 9% für den zweitplatzierten China und fast 7% für den drittplatzierten Japan. Deutschland als grösste Volkswirtschaft im EU-Raum landete auf Platz vier und konnte einen Zuwachs beim kollektiven Reichtum verbuchen.
Im Jahr 2018 stellten die Top 10 der UHNW-Städte 18,9% der weltweiten ultrareichen Bevölkerung. Ein moderates Wachstum in New York reichte aus, um wieder an die Spitze zu gelangen, da die wohlhabenden Hongkonger von dem Einbruch der asiatischen Aktien und einer sich abschwächenden chinesischen Wirtschaft betroffen waren. Dennoch holt sich eine weitere asiatische Stadt einen Platz auf dem Podest: Tokio. Zu den reichsten Städten gehören unter anderem aus Los Angeles, Paris und London.
Die Studie weist auch die Zahl der ultrareichen Frauen aus. Diese stieg auf fast 39'000, was einem Rekordanteil von 14,6% entspricht. Unter den UHNW-Personen unter 50 Jahren machen Frauen fast einen Fünftel aus.