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Ausgehend von einem Frauenanteil von knapp einem Drittel in der gesamten Schweiz und 12 Prozent an der Universität St.Gallen (HSG) in den 1980er Jahren zeigt sich seitdem ein konstanter Aufwärtstrend. Heute ist in der Schweiz fast genau die Hälfte aller Studierenden weiblich, an der HSG ist dieser Anteil auf 33.5 Prozent angestiegen. Bemerkenswert ist, dass sich der Frauenanteil an den schweizerischen Hochschulen, ausgehend von stark unterschiedlichen Niveaus, praktisch parallel entwickelte. Die weiterhin bestehenden Niveauunterschiede sind durch die an der HSG unterrichteten Studiengänge (insbesondere Wirtschaftswissenschaften) zu erklären, welche nach wie vor offenbar eher die Interessen der jungen Männer treffen. Ähnliches gilt auch für die ETH Zürich, die aufgrund ihrer technischen/naturwissenschaftlichen Ausrichtung eine ähnliche Geschlechterrelation aufweist wie die HSG.
Der Indikator zeigt die Entwicklung der Partizipation der Geschlechter an der universitären Hochschulbildung.
Der Indikator berechnet sich als Anteil der Studentinnen an allen Studierenden. Als Studierende der universitären Hochschulen gelten alle Personen, die im Herbstsemester des Beobachtungsjahres an einer universitären Hochschule für eine der folgenden Stufen immatrikuliert waren: Lizentiat/Diplom, Bachelor, Master, Doktorat, Weiterbildungs-, Aufbau- und Vertiefungsstudien mit mehr als 60 ECTS-Punkten.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 01.08.2019
Die Infografik sowie die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...
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Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen
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