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Christopher Tolkien, der jüngste Sohn des legendären Schriftstellers J. R. R. Tolkien, ist tot. Er starb 95-jährig, wie die Tolkien-Gesellschaft am Donnerstag via Twitter bekanntgab.
Wie schon sein Vater lehrte Christopher als Professor für englische Sprache an der britischen Traditionsuniversität Oxford. Am bekanntesten Werk, «Herr der Ringe», hatte er ebenfalls einen Anteil: Er zeichnete die Karten von «Mittelerde» und stand seinem Vater beratend zur Seite.
Nach dessen Tod 1973 wurde Christopher mit der Verwaltung des umfangreichen literarischen Nachlasses betraut und begann, die Schriften des Vaters zu organisieren.
Aus dem Nachlass seines Vaters arbeitete Christopher zahlreiche Notizen und Entwürfe aus, die 1977 als «Das Silmarillion» veröffentlicht wurden. Drei Jahre später liess er «Nachrichten aus Mittelerde» folgen. 2007 veröffentlichte er «Die Kinder Húrins», ein weiteres Werk aus den Fragmenten seines Vaters. Wiederum zehn Jahre später brachte Christopher mit 93 «Beren und Lúthien» heraus.
Eine ganz besondere Geschichte:
Innerhalb Tolkiens Werk sei diese Geschichte etwas ganz Besonderes, hielt literaturkritik.de fest, weil sie eine grosse persönliche Bedeutung für ihn hatte. Als Soldat im Ersten Weltkrieg nahm er 1916 an der Schlacht an der Somme teil, erkrankte danach und wurde nach England verlegt.
Und auch beim unermüdlichen Schaffen von Sohn Christopher gebe es eine erstaunliche Parallele:
Der dreiteiligen Verfilmung von «Herr der Ringe» von Peter Jackson, die zu einem eigentlichen Tolkien-Boom führte, stand Christopher Tolkien laut Berichten sehr skeptisch gegenüber: Die Filme würden den Büchern nicht gerecht, erklärte er. Seiner Ansicht nach sei das Werk besonders ungeeignet für eine Umwandlung in ein visuelles Format. Das dürften viele «The Lord of the Rings»-Filmfans definitiv anders sehen.
Bei Twitter gab es nach Bekanntwerden von Christopher Tolkiens Tod zahlreiche Trauerbekundungen.
Day is ended, dim my eyes,— Mark J Whiting (@DrMarkJWhiting) January 16, 2020
but journey long before me lies.
Farewell, friends! I hear the call.
The ship's beside the stony wall.
Foam is white and waves are grey;
beyond the sunset leads my way.
Foam is salt, the wind is free;
I hear the rising of the Sea.
(dsc)
Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».
Die Frau heisst Sally Rooney – sie ist 28 Jahre alt und eine mit Literatur-Preisen überhäufte Bestseller-Autorin aus Irland.
Aber anstatt in …