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Der diesjährige Kulturausflug brachte uns nach Würenlos, für einen Besuch an das Emma Kunz Zentrum.
Wir vertieften uns in das interessante Leben von Emma Kunz, eine Forscherin, Naturheilpraktikerin und Künstlerin (1892–1963). Schon als junge Frau merkte sie, dass sie energetische Zusammenhänge spüren konnte und setzte diese Kräfte ein, um Menschen zu helfen und zu heilen.
Die bekannten Bilder von Emma Kunz bestehen aus geometrischen Mustern in Rot, Gelb, Grün und Spiralen, die sich ins Endlose zu ziehen scheinen. Das Entstehen eines Bildes war ein sehr intensiver Prozess, welcher anfing mit einer Meditation. Dann zeichnete sie, mit Hilfe eines Pendels, Punkte auf ein grosses Millimeterpapierblatt. In einem nächsten Schritt wurden diese Punkte mit Linien verbunden. Wenn man sich ernsthaft mit einem Bild auseinandersetzt, wird man eine Energie spüren.
Im Jahre 1942 entdeckte Emma Kunz in der Felsgrotte im Römersteinbruch oberhalb von Würenlos ein Muschelkalkgestein, dem sie heilende Kräfte zuschrieb. Das Produkt wird unter den Namen «Aion A» vermarktet. Die Grotte ist ein grosser Kraftort (einige von uns spürten nichts, anderen wurden schwindlig oder sie bekamen Kopfweh).
Ein interessanter und eindrücklicher Besuch!
Herzlichen Dank an Franziska Rossel für die Organisation!
Text und Fotos: Lieve Rombouts