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Selbst wenn die Staatengemeinschaft ab morgen aufhören würde, Treibhausgase auszustoßen, müsste sie mit dem bisher angerichteten Schaden leben. Ein sofortiger Emissionsstopp ist zwar nicht realistisch, aber die Folgen des Klimawandels treten immer deutlicher zutage, weshalb sich die Staaten im Pariser Abkommen nicht nur auf eine Begrenzung des Temperaturanstiegs verständig haben, sondern auch auf Maßnahmen, um mit den Folgen umzugehen.
Extremes Wetter
Die Folgen des Klimawandels zeigen sich nicht nur in Form von ausbleibendem Regen oder langanhaltender Dürre in Afrika, sondern auch in einer Zunahme der extremen Wetterereignisse weltweit. Ob die Kältewelle in den USA, bei der die Menschen plötzlich mit Temperaturen von minus dreißig Grad und noch kälter zurechtkommen mussten, oder die Dürre des letzten Sommers – Stürme, Starkregen, Frost oder Hitze haben in den letzten Jahren weltweit deutlich zugenommen.
Deshalb war es beim Pariser Abkommen nicht nur wichtig, dass die Energieeffizienz erhöht und der Anteil der erneuerbaren Energien ausgebaut wird, sondern dass auch Strategien für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels entwickelt wurden. Die Staaten beschlossen einerseits Maßnahmen zu ergreifen, um sich bestmöglich an den Klimawandel anzupassen. Andererseits war es für die Verabschiedung des Abkommens extrem wichtig, dass die Entwicklungsländer bei ihrem Kampf gegen den Klimawandel in größerem Umfang als bisher internationale Unterstützung erhalten.