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König der Pendler
Abbé Alexis Mermet (1866–1937), Priester in der Kapelle Sainte-Madelaine in Jussy bei Genf, war Pionier in der Radiästhesie. Mermet wurde in seiner frühen Jugend von den Eltern und Grosseltern in die Kunst der Wünschelrute eingeführt, sie waren selber bekannte Pendler in Savoyen.
Als geschätzter Radiästhet entdeckte er Mineralwasserquellen, Metallerze und vermisste Personen. Ein wichtiges Anliegen war ihm die wissenschaftliche Anerkennung der Radiästhesie: „Bei den Phänomenen der Natur gilt es zu beobachten, zu studieren und über nichts erstaunt zu sein! Die Wissenschaft kommt nach den Naturgesetzen und muss diesen unterliegen. Sie hat das Recht und die Pflicht, die Fakten aufzunehmen und zu akzeptieren, dies nach eingehender Kontrolle. Aber die Fakten dürfen weder erstickt, noch erfunden werden. Oder wo wären wir, wenn die Menschheit sich seit ihren Anfängen geweigert hätte zu berücksichtigen, was sie nicht versteht?“
Ungefähr 1905, mit mehr als 30 Jahren Erfahrung, kam ihm die Idee, das Pendel auch als medizinisches Hilfsgerät zu benutzen. Sein Buch ‘Wie arbeite ich’ wurde 1932 veröffentlicht und war ein Erfolg in mehr als 25 Ländern.
Abbé Mermet ist Gründungsmitglied und Ehrenpräsident des VRGB.
Er hat durch zahlreiche dokumentierte Untersuchungen bewiesen, dass es möglich ist, Wasser, Erdöl, Metalle etc. mittels eines Pendels zu orten. Es war ihm sogar möglich diese Untersuchungen mittels Teleradiästhesie zu machen, ohne Anwesenheit vor Ort. Mermet arbeitete mit einer Landkarte, auf der er mit Hilfe des Pendels sogar Vermisste, tot oder lebendig, ortete. Bürgermeister, Pfarrer, Bürger, Geologen, Wasserexperten, die Verwaltung – alle riefen sie ihn zu Rat, wenn sie nicht mehr weiter wussten.
Quellen:
Le pendule et le mortier. De quelques pharmaciens radiesthésistes et de Gabriel Lesourd en particulier, Thierry Lefebvre, Revue d’histoire de la pharmacie Vol 92, 2004.