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Der Siegeszug des Holländers Jelle Klaasen geht weiter. Im ersten WM-Viertelfinal schlug der 31-Jährige den englischen Aussenseiter Alan Norris 5:4. Nun trifft er morgen auf den Titelverteidiger Gary Anderson.
Alan «Chuck» Norris ist bloss die Nummer 49 der Weltrangliste und geht als Aussenseiter in den WM-Viertelfinal gegen Jelle Klaasen. Allerdings steht im Londoner Alexandra Palace die Frage im Raum, wie der Holländer seinen Triumph über Darts-Ikone Phil Taylor verdauen würde. Bislang schied in der WM-Geschichte noch jeder Spieler aus, der in der Runde zuvor «The Power» ausgeschaltet hatte. Zunächst liegt dann tatsächlich Norris lange in Front, er führt mit 3:1 und mit 4:3 Sätzen.
Im achten Durchgang wirft Norris acht perfekte Darts und verfehlt die Doppelzwölf nur haarscharf. Es wäre der erste Neun-Darter an diesem Turnier – aber gleichzeitig ist es ein Wendepunkt in dieser Partie. Klaasen ist nun vor allem beim Auschecken besser. Er schnappt sich den Satz, gleicht auf 4:4 aus und entscheidet schliesslich den Entscheidungssatz klar für sich.
Klaasen kam an den PDC-Weltmeisterschaften in London bislang noch nie so weit. Seine bisherige Bestleistung stellte er 2009 mit dem Erreichen der Viertelfinals auf. Vor zehn Jahren war er Weltmeister des Konkurrenzverbandes BDO.
Mit einem deutlichen 5:1-Erfolg zieht Gary Anderson in den Halbfinal ein. Der Titelverteidiger aus Schottland lässt James «The Machine» Wade keine Chance. Ehe es sich dieser versieht, liegt er bereits mit 0:3 im Rückstand.
Wie Norris schafft auch Anderson beinahe einen Neun-Darter. Er scheitert mit seinem letzten Pfeil noch knapper an der Doppel-12 als der Engländer in der Partie vor ihm. «The Flying Scotsman» trifft nun morgen im Halbfinal auf Klaasen.
In der Abend-Session spielt zunächst der holländische Oldie Raymond «Barney» van Barneveld gegen Michael «Bully Boy» Smith. Den Abschluss des Viertelfinal-Tages bildet dann ab ca. 21 Uhr die mit Spannung erwartete Paarung zweier Publikumslieblinge: Peter «Snakebite» Wright duelliert sich mit Adrian «The Jackpot» Lewis.