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Organist HANS HASELBÖCK stammt aus Niederösterreich, absolvierte das Gymnasium in Krems/Donau und erhielt seine musikalische Ausbildung in Wien am Konservatorium und an der (damaligen) Akademie für Musik und darstellende Kunst. Zur beruflichen Absicherung absolvierte er des weiteren auch an der Wiener Universität ein Lehramtsstudium (Germanistik und Altphiologie). Schon in der Zeit seiner Ausbildung wurde er als Organist an die Wiener Dominikanerkirche mit ihrer bedeutenden romantischen Orgel verpflichtet.
In den Jahren 1958 - 1960 konnte er in Haarlem/Niederlande an der legendären historischen Orgel der St. Bavo-Kirche in dreimaliger Abfolge den Ersten Preis für Orgelimprovisation erringen - eine Auszeichnung, die ihm den Weg in die große internationale Orgelwelt eröffnete.
Nach einer frühen USA-Tour konzertierte er in den bedeutenden Kirchen Europas, von San Marco in Venedig angefangen über die Westminster Cathedral in London un die Thomaskirche in Leipzig bis hin zur Marienkirche in Danzig und dem Dom von Helsinki, konzertierte in so gut wie allen Domen Deutschlands, spielte an bedeutenden Denkmalsorgeln und in den führenden Konzertsälen der Welt (Wien, Musikverein und Konzerthaus; Prag, Rudolfinum; Leipzig, Gewandhaus; Berlin, Philharmonie; Moskau, Tschaikowsky-Saal; Tokyo NHK und Suntory-Hall; Seoul, Concert-Hall), mitunter auch an recht ungewöhnlichen Plätzen (in Istanbul, Kairo, Beirut, Ankara, Rabat, Casablanca ...) und mit renommierten Orchestern.
Für den ARD ververtigte er mehrere Orgelfilme ("Es fing mit der Panflöte an" und "Von der Kunst des Orgelmachens"), wobei er die Drehbücher erstellte und die verlangten Kompositionen einspielte. Als Juror wirkte er in allen großen europäischen Orgelwettbewerben: Leipzig, Bach-Preis; Nürnberg, Pachelbel-Preis; Budapest, Liszt-Preis; Krakau, Haarlem, Paris, London/St. Albans, München/ARD-Bewerb, Passau, Gent, Odense, Helsinki u.v.a.
1974 gab es einen besonderen Höhepunkt, war er doch als Solist für eines der PROMS, der Promenade-Concerts in der Albert-Hall von London, verpflichtet worden. Schon Jahre zuvor hatte er in Wien an der Universität für Musik und darstellende Kunst eine Professur für Orgelspiel und Improvisation erhalten und war im Lauf der Jahre zum Leiter der Abteilung für Kirchenmusik und als Prorektor gewählt worden.
Mit der Schweiz ist Hans Haselböck seit Jahren verbunden und neben unterschiedlichen Verpflichtungen sind ihm eine Reihe von Konzerten an den großen Orgeln in Zürich (Großmünster), Engelberg (Stiftskirche) und in der Hofkirche von Luzern in besonderer Erinnerung.