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(Auszug aus der Chronik der Besitzer-Familie Heer)
Als am 28. April 946 die Grossmünsterpropstei und die St. Peterskirche eine Ausscheidung ihrer Einkünfte vereinbarten, wird erstmals «ein Zehnten von Truhtil-Husa» erwähnt.
Bis 1218 unterstand das Gebiet des Zollikerbergs den Herzögen von Zähringen, dann den Freiherren von Regensberg und später dem Kloster Rüti. Bis 1832 hatte der jeweilige Müller der Trichtenhauser-Mühle als «Jahres-Zins dreieinviertel Mütt Kernen, drei Hühner und fünfzig Eier» abzuliefern ...
Das Haus hat im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Änderungen erfahren. Die Mühle existierte bis in die zwanziger Jahre. Seit altersher gehört zum Haus auch eine Sägewerk. Dieses wurde bis 1963 durch die Wasserkraft des Wehrenbachs betrieben. Ab 2011 wurde die Sägerei stillgelegt und verkauft.
Die 1963 durchgeführte Renovation zeigt das Haus «Truhtil-Husa» in seiner ursprünglichen Gestalt und verbindet Tradition mit den Anforderungen, wie sie heute an eine Gaststätte gestellt werden.