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Diese Quelle war ebenfalls eine Schichtquelle. Von einer eigentlichen Quelle kann allerdings nicht gesprochen werden, sondern vielmehr von einem bescheidenen Feuchtigkeitsaustritt, welcher dem ganzen Laatzwislihang entlang bemerkbar war und dafür sorgte, dass es dort stets etwas sumpfigen Boden gab. Das Regenwasser sammelte sich in etwa 80 cm Tiefe über dem Ausserdorfhögerli auf dem harten Kalkmergel, wobei ein Teil nach Norden zum Grabenacker, ein anderer Teil nach Süden zum Mürggeli und der Rest nach Osten zum Kolbenacker floss.
Die so genannte Mürggeliquelle lag auf dem Gelände von Lehrer Theophil Meyer. Dessen Tochter Sonja kann sich aber nicht an die Quelle erinnern, sodass angenommen werden muss, dass sie schon vor 1932 gefasst wurde. Hingegen weiss Frau Lang-Siegfried noch, dass das Wasser in einer Leitung unter dem väterlichen Haus durchgeführt wurde und dann offen ins Mürggeli hinunter floss. Diese Quelle gehörte also zu den Mürggeliquellen und nicht zu den Laatzwisliquellen.
Vom Bächlein gibt es sogar eine Foto. Wegen dem ständig fliessenden Wasser im Gebiet Laatzwisli wurde ein Graben erstellt (um 1800 bis 1850). Im Mündungsgebiet des Grabenackerbachs sammelte sich dann doch soviel Wasser, dass eine prächtige Fauna mit vielen Weidebüschen gedieh. 1928 wurde der Bach durch den Bau der Linth-Escher-Blöcke zerstört. Albert Bader hat dieses Bächlein noch fliessen gesehen.
Das Wasser welches nach Osten floss, sammelte sich bei der heutigen Glatttalstrasse und wurde entlang dem alten Kolbenackerweg zum Erlenbrunnenbach geführt. Dieser Bachlauf war eher ein Graben und wurde von den Bauern angelegt.
Quellen: - geologische Abklärungen auf dem Ausserdorfhögerli durch die OGS - Sonja Meier - Gret Lang-Siegfried