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Aufgrund hydraulischer Defizite staut sich bei starken Regenfällen Mischabwasser von der Kanalisation im Neumühlequai bis ins Limmatquai. In der Weinbergstrasse gelangt das Mischabwasser bei Regenfällen teils bis an die Strassenoberfläche. Nebst dem Projektperimeter und dem Limmatquai wird auch das Niederdorf tangiert, wo Mischabwasser mancherorts ebenfalls an die Strassenoberfläche sowie in Keller geflossen ist. Auch die Hochwasserentlastung in der Mühlegasse ist bei starkem Regen hydraulisch überlastet, was zu Überflutungen führt. Die Hochwasserentlastungen im Drahtschmidlisteg und in der Stampfenbachstrasse entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben des Gewässerschutzes. Bei Regenfällen fliesst daher zu oft ungenügend verdünntes Mischabwasser in die Limmat.
Zur Behebung der hydraulischen Defizite sind ein grosskalibriger Kanal im Neumühlequai vom Drahtschmidlisteg bis Central, sowie ein weiterer Kanal in der Leonhardtreppe notwendig. Zusätzlich werden eine Sickerleitung und zwei Abschnitte von Mischabwasserleitungen im Seilergraben saniert. Ebenfalls werden die Wasserleitungen im Neumühlequai und in der Leonhardtreppe ersetzt.
Das Bauen im Neumühlequai ist aufgrund und der hoch komplexen Verkehrssituation und schwieriger geologischer Randbedingungen sehr aufwändig. Die Projektierung ist hydraulisch und bautechnisch sehr komplex. Die Umsetzung ist ab Frühling 2027 geplant.