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Als der polnische Komponist Ludomir Rozycki (1883-1953) während des Warschauer Aufstands im Sommer 1944 aus der Stadt flüchtete, musste er Dutzende seiner Partituren zurücklassen. Die Manuskripte wurden kurz danach bei einem Feuer zerstört, doch die ersten knapp hundert Takte seines Violinkonzerts blieben erhalten. Der Komponist hatte die Noten in einem Koffer aufbewahrt, 1955 entdeckten sie Bauarbeiter vergraben im Garten. Der Geiger Janusz Wawrowski hat jetzt das im spätromantischen Stil komponierte Werk zusammen mit Pyotr Tschaikowskys Violinkonzert mit seiner Stradivari-Geige und dem London Philharmonic Orchestra auf CD aufgenommen. (swisstxt)
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