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An einem Aussenbordmotor sollte ein Mal pro Jahr eine technische Wartung durchgeführt werden. So wird es auch von den Herstellern empfohlen.
Erfunden wurde der Außenbordmotor 1881 von dem Franzosen Gustave Trouvé. Er benutzte einen Elektromotor, den er sich 1880 hatte patentieren lassen. In den Jahren danach gab es unabhängig davon noch mehrere Tüftler, die eigene Konstruktionen vorstellten. Der US-Amerikaner Cameron B. Waterman verkaufte 1907 bereits 3000 Stück des von ihm entwickelten Außenborders. Aber erst mit dem von Ole Evinrude erfundenen Modell konnte sich der Außenborder ab 1910 in großem Stil durchsetzen. In Europa stellten die schwedischen Brüder Alrik und Oskar Hult 1907 Konstruktionszeichnungen für einen Außenbordmotor vor und brachten diesen wenig später unter dem Firmennamen Archimedes auf den Markt. Nach verschiedenen Zusammenschlüssen von schwedischen Bootsmotorenherstellern gehörte Archimedes letztlich zu Volvo Penta
Da die Motorstandzeiten für keine Maschine gut sind, sollten auch die Innenborder ein Mal jährlich serviciert werden.
Gottlieb Daimler baute den von ihm zusammen mit Wilhelm Maybach erfundenen Verbrennungsmotor 1886 in ein 6 Meter langes offenes Boot ein und unternahm damit die ersten Versuchsfahrten auf dem Neckar. Er ließ sich diese patentieren. Der Verkauf motorisierter Boote trug in den Folgejahren wesentlich zu den Einnahmen der Firma von Daimler und Maybach bei. Die Daimler-Motoren wurden in den später aufkommenden Motorbootrennen mit Erfolg eingesetzt. Mit einem 35 PS starken Zweizylindermotor wurde 1901 das Motorbootrennen von Nizza gewonnen. Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 37 km/h.
Saildrive bezeichnet eine spezielle Antriebskonstruktion bei Motor- oder Segelyachten. Es handelt sich dabei um eine leicht einzubauende Kompaktanlage. Vom Motor, der im Rumpf der Yacht eingebaut ist, führt ein fest angeflanschter Schaft mit einer Antriebswelle (Propellerwelle) senkrecht nach unten und tritt an einer Öffnung im Schiffsrumpf aus. Zwischen Schaft und Rumpf sind Gummimanschetten angebracht, die zur Abdichtung des Rumpfs dienen. Am Schaftende wird die Antriebswelle rechtwinkelig umgelenkt und tritt horizontal aus dem Schaft aus. Daran ist der Propeller montiert
An Motor und Wendegetriebe ist direkt, quasi als Verlängerung der Kurbelwelle, die Propellerwelle angebracht. Die Propellerwelle tritt über die Stopfbuchse aus dem Schiffsrumpf aus, bei Langkielern nahezu waagrecht, bei Kurzkielern schräg nach unten geneigt, wobei sie bei Kurzkielern zusätzlich von dem Wellenbock gehalten wird. Direkt am Ende der Propellerwelle befindet sich der Propeller.
An schnellen Sportbooten unter 10 Meter (33 Fuß) Länge ist dies eine sehr häufige Antriebsart, die die Vorteile von Innen- mit denen von Außenbordmotoren verbinden soll. Im Vergleich zu reinen Innenbordmotoren und klassischen Wellenanlagen sind Boote mit Z-Antrieben wesentlich manövrierfähiger. Im Vergleich zum Außenbordmotor sind Boote mit Innenbordmotor und Z-Antrieb zumeist wesentlich leiser. Außerdem ist die Palette der sparsamen und leistungsstarken Dieselmotoren bei Außenbordern nur sehr klein, während im Innenborderbereich einschließlich alternativer Antriebskonzepte alles denkbar ist. Ein weiterer Vorteil des Z-Antriebes in Kombination mit einem Innenborder ist sein Preis. Ein vergleichbarer Außenborder ist teurer als ein Innenborder mit Z-Antrieb. Allerdings sind die Gelenkverbindung zwischen dem Z-Antrieb und dem Bootsrumpf sowie deren Dichtungen und beweglichen Teile einem Verschleiß unterworfen (wie beim Außenborder auch).
Ein Wasserstrahlantrieb (auch Pumpjetantrieb, Pumpenstrahlantrieb, Jetantrieb, Waterjetantrieb) ist ein Antriebsaggregat mit Rückstoßantrieb für hohe Geschwindigkeiten, in Spezialschiffen sowie für Rettungseinheiten und in der Sportschifffahrt, hier speziell in den Jetskis, aber auch in amphibischen Militärfahrzeugen. Über schnelllaufende und leichte Benzin- oder Dieselmotoren oder Gasturbinen wird ein Impeller – also ein ummantelter Propeller – angetrieben, der Wasser unter dem Rumpf ansaugt und über bewegliche Düsen am Heck wieder ausstößt.
Grössere Boote sind heute mit vielfältigen Elektrogeräten und Navigationhilfsmitteln ausgestattet. Für einen störungsfreien Sommerbetrieb sollten sie ein Mal pro Jahr einer Kontrolle unterzogen werden.
Die ersten erfolgreichen Versuche mit einem elektrischen Bootsantrieb wurden 1839 von Moritz Hermann von Jacobi mit einem umgebauten Ruderboot durchgeführt. Es war damit das erste funktionsfähige Elektroboot der Welt. Die als Massenprodukt erhältlichen Elektroaußenbordmotoren für kleinere Boote haben wegen der kleinen, schnell drehenden Propeller eher schlechte Wirkungsgrade, sind aber ausgereift. Die Lebensdauer mancher Typen ist ohne intensive Wartung ungenügend. Deshalb sollten sie zwei Mal im Jahr serviciert werden.