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Und genau dieses Verhalten von McConnell ist der Grund warum ihm die Hand nicht gereicht wurde.
«Ich will damit sagen, dass es ziemlich schwierig wäre, als Präsident vereidigt zu werden, wenn man nicht bereit ist, die Verfassung zu achten», sagte der republikanische Minderheitsführer im US-Senat am Dienstag (Ortszeit). Er war gefragt worden, ob er ausschliessen könne, Trump zu unterstützen, falls dieser zum Kandidaten der Republikaner für die Präsidentenwahl 2024 erkoren werden sollte.
Trump hatte am Wochenende die hinlänglich widerlegte These wiederholt, er sei durch Betrug um den Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2020 gebracht worden. Auf der von ihm gegründeten Social-Media-Plattform Truth Social schrieb der 76-Jährige dazu: «Ein massiver Betrug dieser Art und dieses Ausmasses erlaubt die Aufhebung aller Regeln, Vorschriften und Artikel, auch derjenigen, die in der Verfassung stehen.» Trump legte nahe, die Wahl 2020 müsse wiederholt werden, wenn er nicht zum rechtmässigen Sieger erklärt werden sollte.
Daraufhin reagierten Demokraten und einige wenige Trump-Kritiker in den Reihen der Republikaner empört. Die Führungsriege seiner Partei verurteilte Trumps Aussage hingegen nicht – und hat auch in der Vergangenheit schweigend über viele seiner Provokationen hinweggesehen. McConnell war bereits früher der Frage ausgewichen, ob er sich hinter Trump stellen würde, falls dieser das parteiinterne Rennen um die Präsidentschaftskandidatur gewinnen sollte.
Der 80-Jährige hat zwar immer wieder Kritik an Trump geübt, aber nie öffentlich mit ihm gebrochen. Trump geht McConnell regelmässig verbal an und beleidigt ihn in seinen Reden als «alte Krähe».
Trump war bei der Präsidentenwahl 2020 dem Demokraten Joe Biden unterlegen, weigert sich aber bis heute, seine Niederlage einzugestehen. Vor drei Wochen hat Trump seine Kandidatur für die Präsidentenwahl 2024 erklärt. (sda/dpa)
Neuseelands grösste Stadt Auckland hat nach einem Rekordregen vom Freitag auch über das Wochenende weiter mit viel Niederschlag zu kämpfen gehabt. Mindestens vier Menschen seien bisher durch das ungewöhnliche Sommer-Unwetter ums Leben gekommen, schrieben die Zeitung «New Zealand Herald» und andere Medien am Sonntag.