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Eigentlich begann das Clownsein für mich, neben den glücklichen, kurzen Tagen der Fastnacht, mit
dem Malen von Clownbildern.
Als ein Sturm das Zelt des Zirkus Pilatus zerfetzte, der Zirkus, in dem mich mit fünf Jahren ein
klassisches Clowntrio verzaubert hatte, und dieser eine Sammelaktion startete, hängte mein Vater
eines meiner Clownbilder ins Schaufenster, wo er normalerweise seine eigenen Bilder zeigte. Wir
konnten mein Bild verkaufen und das Geld dem Zirkus schicken.
Später war das Malen und Zeichnen eine Möglichkeit, mich mit dem Clown und anderen Figuren, die
in meinen Programmen auftraten, auseinanderzusetzen.
Eine Idee festzuhalten oder eine Choreografie zu finden gelang manchmal besser mit dem
Zeichenstift oder Pinsel als in Worten.
Das Eintauchen in Farben ist ein wunderbarer Ausgleich zu den aufreibenden Theater- und
Circustourneen.
Manche Geschichten oder Gefühle, Empfindungen und Erinnerungen, die ich nicht auf die Bühne
bringen kann, lassen sich auf dem Papier festhalten.
Es gefällt mir, dass den Aquarellen und Bleistiftzeichnungen das Leichte und Flüchtige eigen
sind und ich schätze am Umgang mit Pinsel und wässriger Farbe die Unmittelbarkeit und das
Archaische, die Möglichkeit zum direkten Niederschlag innerer Bewegung.