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Personen, die berufsmässig als Finanzintermediäre tätig sind, müssen entweder einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) angeschlossen sein oder bei der FINMA eine Bewilligung als direkt unterstellter Finanzintermediär (DUFI) einholen. Der DUFI wird nach erteilter Bewilligung von der FINMA daraufhin überwacht, ob er die Sorgfaltspflichten zur Bekämpfung der Geldwäscherei einhält.
Ist ein solcher DUFI Teil einer Banken- und Effektenhandelsgruppe, kann er auf Gesuch hin in die Gruppenaufsicht der FINMA einbezogen werden, wenn die Gruppe ihrerseits den DUFI auf die Einhaltung der relevanten Geldwäschereibestimmungen überwacht.
Die FINMA bewilligt das Gesuch, einen DUFI einer Finanzgruppe in die Gruppenaufsicht einzubeziehen nur, wenn der DUFI:
eine geldwäschereirelevante Finanztätigkeit ausübt,
als kaufmännische Firma im Handelsregister eingetragen oder aufgrund einer behördlichen Bewilligung tätig ist,
durch seine internen Vorschriften und seine Betriebsorganisation die Erfüllung der Pflichten nach dem Geldwäschereigesetz sicherstellt,
selbst einen guten Ruf geniesst und Gewähr für die Erfüllung der Pflichten nach Geldwäschereigesetz bietet und auch die mit der Verwaltung und Geschäftsführung betrauten Personen hinsichtlich Ruf und Gewähr die genannten Voraussetzungen erfüllen,
anerkennt, dass die FINMA ihm gegenüber Massnahmen nach Art. 29ff. FINMAG und Art. 20 GwG treffen kann.
Das Bewilligungsverfahren zur Unterstellung eines «Gruppen-DUFI» unter die Gruppenaufsicht dauert in der Regel rund drei Monate.
Abteilung «Bewilligung» des Geschäftsbereichs Banken (<email-pii>)