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Autor: Von GUIDO BIELMANN
Der 32-jährige Rény Hannibal ist 2,00 m gross und 100 kg schwer. Er spielt auf der fünften Position. Hannibal spielte bis vor kurzem im französischen Pro-B-Club Yais de Reuil, der vor kurzem Konkurs ging. Durchschnittlich kam Hannibal pro Match auf 18 Punkte. Im letzten Match erzielte er 25 Punkte bei sieben Rebounds: «Meine Stärke ist die Defensive», erklärt er. Er kommt nach nur gerade einer Woche ohne Spielpraxis nach Freiburg. Es hätten sich auch andere Clubs für ihn interessiert: «Aber warum nicht in die Schweiz gehen?», sagt er voller Erwartung.
Der aus Französisch-Guyana (Südamerika) stammende Spieler war zunächst sechs Jahre bei St-Brieuc (Bretagne) und die letzten sechs Jahre bei Reuil. Nun spielt er erstmals im Ausland. Hannibal ist Vater von zwei Söhnen (10 und 8) und nicht verheiratet. Gestern um 18 Uhr kam er in Freiburg an, dies nach einem achtstündigen Flug von Guyana her über Paris. Um 19.15 Uhr lief er sich in der Freiburger Heilig-Kreuz-Halle fürs erste Training warm.
Rény Hannibal wird voraussichtlich morgen Donnerstag mit Olympic nach Island reisen und dort im Fiba-Cup-Rückspiel gegen Keflavik spielen. Olympic hatte das Heimspiel am vergangenen Donnerstag mit 103:95 gewonnen.
Ein Dutzend Ausländer
Nach einer Knieoperation kehrte bei Olympic Delmonte Madison ins Team zurück. Er hat nun zwei Spiele hinter sich. Der Club sah sich nun gezwungen, sich von einem der drei Nichteuropäer zu trennen. Die beiden letzten Spiele zeigten auf, dass Esterkamp und Madison gut harmonieren. Zudem war ersichtlich, dass Madison ohne weiteres die Funktion des Spielmachers übernehmen kann. So musste Randy Nohr über die Klinge springen. Dies machte einem weiteren Europäer den Platz im Team frei.
Für Randy Nohr ist das Los hart, denn er ist derjenige, der zu Trainingsbeginn auf diese Saison hin als erster Ausländer engagiert worden war. Mittlerweile hat Olympic in dieser Saison bereits ein Dutzend ausländische Spieler getestet und nicht angestellt. Den Kassier wirds freuen.