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|Aldo Rossi - Italy|
Bonnefanten Museum
Avenue Céramique 250, Maastricht
1992 - 1995

The building of the Bonnefantenmuseum by Aldo Rossi is situated in a former industrial district called "Ceramique" and overlooks the river Meuse. Of a rather traditional outline, the Bonnefantenmuseum features a series of galleries lit from above and from the sides, organized into wings surrounding the central stairway. The design is based an a symmetrical E-shaped plan with the distinctive domed tower in a central position towards the river. The arms of the E-shape face the river bank, the central arm is connected to the domed tower. The layout of the building is essentially tripartite, consisting of a main building, a the cylindrical volume with a dome and the belvedere to allow visitors views of the historic city. Main entrance to the museum is made on the opposite side of the building, from a square to the heavy traffice Avenue Ceramique. On the interior, the long central stairway, covered with polished hardwood and bathed in sunlight from the glazed ceiling, is the heartpiece. This stairway creates a sense of a covered street, and is said to be inspired by a Belgian example (Montagne de Bueren de Liège). The rich cultural history of Europe is said to be the key impetus for this design by Aldo Rossi. The main building is constructed of traditional materials such as stone, brick and wood. The walls of heavy materials are perforated to admit enough daylight for the enterior, resulting in a natural brightness of the galleries. Natural daylight is a key factor in the design by Aldo Rossi. Front and side elevations of the museum are nearly closed, while the walls of the central wing are generously opened. The striking circular dome is clad in lustrous zinc and constrasts with the brick and stone of the rectilinear main volume. This part of the design is inspired by the slender classicist dome of the Basilica San Gaudenzio, designed by the Turin architect Alessandro Antonelli.
Im Jahre 1884 als historisches und archäologisches Museum der niederländischen Provinz Limburg gegründet, stammt der Name Bonnefantenmuseum vom französischen Begriff "Bons enfants" (gute Kinder) ab. Dies war der Name eines ehemaligen Klosters (bonnefanten klooster), welches das Museum von 1951 bis 1978 beherbergte. Anfang der 90er Jahre verpflichtete sich die Provinz Limburg mit 40 Millionen Euro für den Bau eines neuen Museumsgebäude. 1995 wurde das Museum an seinem heutigen Standort wieder eröffnet. Vier Jahre später wurde das Bonnefantenmuseum ausschliesslich zu einem Kunstmuseum. Die historischen und archäologischen Sammlungen sind seither woanders untergebracht. Das von dem italienischen Architekten Aldo Rossi entworfene Gebäude mit seiner raketenförmigen Kuppel gilt als eines der bedeutendsten modernen Gebäude Maastrichts.
Das Bonnefantenmuseums von Aldo Rossi befindet sich in einem ehemaligen Industriegebiet namens "Ceramique" und grenzt direkt an die Maas. Von eher traditionellen Profil, bietet das Bonnefantenmuseum eine Reihe von Galerien, die von oben oder von den Seiten beleuchtet werden, organisiert in zwei Flügel um die zentrale Treppe. Der Entwurf basiert auf einem symmetrischen, E-förmigen Grundriss, mit dem markanten Turm in zentraler Lage zum Fluss. Die Arme der E-Form stehen rechtwinklig zum Flussufer, der Mittelarm ist mit dem Turm verbunden. Das Layout des Gebäudes ist im Wesentlichen dreigliedrig, bestehend aus einem Hauptgebäude, dem zylindrischen Turm Volumen mit Kuppel und dem Belvedere. Dieses Belvedere ermöglicht den Besuchern die Aussicht auf die historische Stadt. Der Haupteingang des Museums befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes, und erfolgt über einem Platz an der stark befahrenen Avenue Ceramique. Im Inneren ist die lange zentrale Treppe, bedeckt mit poliertem Hartholz und im Sonnenlicht der verglasten Decke gebadet, das Herzstück. Diese Treppe schafft ein Gefühl einer überdachten Strasse und soll von einem belgischen Beispiel (Montagne de Bueren de Liège) inspiriert sein. Die reiche Kulturgeschichte Europas gilt als entscheidender Impuls für diese Entwurf Aldo Rossi's. Das Hauptgebäude ist aus traditionellen Materialien wie Stein, Ziegel und Holz gebaut. Die Wände aus schweren Materialien sind durchbrochen, um genügend Tageslicht für die Innenräume zu gewährleisten, was zu einer natürlichen Helligkeit der Galerien führt. Natürliches Tageslicht ist ein Schlüsselfaktor für den Entwurf von Aldo Rossi. Die vordere und seitlichen Fassaden des Museums sind beinahe geschlossen, währenddem die Wände des zentralen Flügels sich grosszügig öffnen. Der markante, zylinderförmige Turm ist in glänzendem Zink verkleidet und kontrastiert mit dem Klinker und dem Stein des geradlinigen Hauptvolumens. Dieser Teil des Entwurfs wurde inspiriert von der schlanken klassizistischen Kuppel der Basilika San Gaudenzio, entworfen vom Turiner Architekten Alessandro Antonelli.