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Chrysophansäure
oder Rheïnsäure, ein dem Alizarin homologes Methyldioxyanthrachinon, C15H10O4 oder C14H5(CH3)O2(OH)2, das sich in der Flechte Parmelia parietina Ach., in den Sennesblättern und in der Rhabarberwurzel findet.
Die
Chrysophansäure wird diesen
Droguen durch
Alkalien, durch
Alkohol oder
Äther entzogen.
Sie krystallisiert in goldgelben, bei 162° schmelzenden Prismen oder Blättern, die sich in Alkalien mit purpurroter Farbe auflösen.