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Schadstoffe wie Schwermetalle und schwer abbaubare organische Verbindungen reichern sich in Böden an und können dort wichtige Bodenfunktionen hemmen oder über Pflanzen in die Nahrungskette gelangen. In der Erhebungsperiode 2010 bis 2014 war bei 20% der untersuchten Böden der Richtwert für mindestens ein Schwermetall überschritten. Die Schadstoffbelastung des Bodens zeigt deutliche Unterschiede nach Landnutzung. Böden, auf welchen Intensivkulturen betrieben werden, zeichnen sich durch hohe Kupferkonzentrationen aus.
Die Richtwerte variieren je nach Bodenschadstoff. Bei den hier gezeigten Schwermetallen ist pro Kilogramm Oberboden (0-20 cm) ein Totalgehalt von 40 Milligramm Kupfer, 0,8 Milligramm Cadmium, 50 Milligramm Blei und 150 Milligramm Zink festgelegt.