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Der Begriff Matratze stammt von dem früh-italienischen Wort „materazzo“ welches auf das arabische Wort „matrah“ (Bodenkissen) zurückgeht. Und bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren bequeme oder gar orthopädische Matratzen alles andere als selbstverständlich.
Damals, in den 1930er Jahren begann man mit der Herstellung von Federkernmatratzen. Bis dahin schliefen die meisten Menschen auf harten Unterlagen, die oft aus Naturfasern wie Stroh, Heu, Seegras oder Spreu bestanden.
Die ersten Federkernmatratzen bestanden meist aus drei Schichten. Die Verarbeitung von Kunstfasern war nicht üblich und so waren die Matratzen schneller durchgelegen als die heutigen.
Moderne Federkernmatratzen sind je nach Beschaffenheit sehr belastbar, langlebig und punktelastisch. Dabei ist die Punktelastizität das wichtigste Kriterium für einen erholsamen Schlaf und für einen gesunden Rücken.
Je besser das Körpergewicht durch die Matratze abgefedert wird, sich den Schlafpositionen und Bewegungen anpasst, desto besser der Schlaf und das Erwachen am Morgen.