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Da man in der letzten Saison gerade den Start in die Rückrunde verpasst hatte und dies schlussendlich zu einem unerfreulichen Resultat führte, stand das Team am 13. Januar im neuen Jahr schon mit 6 Trainings und einem Trainingsspiel in den Füssen auf dem Spielfeld. Anlässlich des Trainingswochenendes wurde nämlich intensiv trainiert, um bereit für den in diesem Jahr besonders frühen Start in die Saison zu sein. Am Samstagabend um 18:00 Uhr startete in Rothrist die Rückrunde gegen den aus der Vorrunde bekannten Gegner SG Aarburg/Oftringen/Rothrist.
In den ersten zwanzig Minuten der ersten Halbzeit gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Den Oltnerinnen gelang es zwar, mit einfachen Auslösungen die Gegnerinnen auszuspielen, aber auch auf der Gegenseite gelangen dem Gegner mit viel Geduld immer wieder Tore. Den Drei-Tannen-Städterinnen erzielten zwar immer wieder einzelne, einfache Tore, aber das Spiel war geprägt von technischen Fehlern und Fehlwürfen aus sehr guten Positionen. Auch wenn man gefühlsmässig überlegen war, vermochte man es bis zur 20. Minute nicht, davonzuziehen und der Spielstand war mit 6:6 noch immer ausgeglichen. Schlussendlich bringt eine Überzahlsituation den erwünschten Umschwung und die letzten Minuten der ersten Halbzeit konnten mit einer guten Angriffsbilanz abgeschlossen werden. Da die SG A/O/R zudem viele Fehlwürfe verzeichnete, stand es zur Pause 7:12 für die Gastmannschaft.
Der Start in die zweite Halbzeit gelang ähnlich erfolgreich. Die Spielerinnen des HV Olten vermochten eine 6:0 Bilanz zu erzielen (7:18). Im Verlauf der zweiten Halbzeit manifestierte sich ein 10-Tore Vorsprung. Es wurden einfache Tore sowie Tore aus dem Angriffsspiel erzielt, und auch eine schöne, schnelle Mitte konnte gespielt werden. Die Deckung blieb in der zweiten Halbzeit mehr oder weniger konstant, wobei sich auch hier kleine Fehler einschleichen.
In den letzten paar Minuten bot sich durch das Polster an, etwas zu üben. Die Torhüterin der Oltnerinnen wurde rausgenommen und eine 7. Feldspielerin eingesetzt. Diese Variante war leider nur einmal erfolgreich und resultierte in einen Penalty, der allerdings verworfen wurde. Zum Schlusspfiff blieb die 10-Tore-Differenz und es stand 16:26 für die Oltnerinnen.
Trotz dem eigentlich guten Resultat kann das Spiel abschliessend nicht als sehr zufriedenstellend angesehen werden. Es war geprägt von Unkonzentriertheiten und damit verbunden vielen Fehlern. Dennoch stellten das Team aus Olten einmal mehr unter Beweis, dass es die bessere Mannschaft war. Am Sonntag wird das gegen den neuen Gegner aus Bern wieder gefordert. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, Anpfiff ist um 14.30 Uhr in der Giroud-Halle.
Cedrine Zanitti