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***** Ich liebe viele ihrer Songs. Dieses Best-Of ist halt ein Aufguss von bereits vorgandenem. Auch Best-Of's gab es schon genug.<br>Na ja in Covit 19 Zeiten machen die Plattenfirmen und Künstler halt aus mageren Musikverkäufen Geld. Konzerte gibt es zzt ja keine. Mylene aber hätte so etwas altaufgewärmtes nicht nötig.
***** "Histoire de..." ist nach "Les Mots" aus dem Jahr 2001 und "2001 - 2011" aus dem Jahr 2011 das inzwischen dritte Best of Album von Mylène Farmer.<br><br>Disk 1 enthält zum größten Teil eine Zusammenstellung ihrer Namhaftesten Titel zwischen 1986 und 1995, also ihrer ersten vier Studioalbum. Dabei handelt es sich hier jedoch um Live Versionen der aufgeführten Songs, welche Mylène's Tourneen und Konzertserien, angefangen mit der "Mylenium Tour" und abgeschlossen mit "Live 2019" entspringen. Die Auswahl ist gut und abwechslungsreich, persönlich hätten mir hier auch gerne noch ältere Aufnahmen gefallen, zum Beispiel "California" in der Live Version aus der "Bercy" Konzerthalle im Jahr 1996. Abgerundet wird diese erste CD von "Mad World" feat. Gary Jules und seltsamerweise "Diabolique Mon Ange" - einem Titel des 2010 erschienenen Albums "Bleu Noir".<br><br>Auf Disk 2 und 3 befinden sich dann ausschließlich die bereits von den Alben bekannten Studioversionen. Nur in zwei Fällen, "Dégénération" und "C'est Dans L'air" sind es hier die etwas verkürzten Radio Edits. Das ist im Falle von letzterem etwas enttäuschend, da "Appelle Mon Numéro" wiederum in der völlig gestreckten 05:30 Minuten langen Album Version enthalten ist obwohl gerade hier der Radio Edit deutlich besser gewesen wäre. Disk 2 umschließt dir Jahre 1999 - 2008.<br><br>Disk 3 enthält dann Titel aus den letzten 10 Jahren, 4 von "Bleu Noir", "Du Temps" aus dem 2011'er Best of, 4 von "Monkey Me", 4 von "Interstellaires" und gleich ganze 6 von Mylène's bis dato neuestem Album "Désobéissance" aus dem Jahr 2018.<br><br>Die größte Enttäuschung ist hier in erster Linie der Mangel an wirklich neuem Material. Einzig "L'âme Dans L'eau", welcher im September 2020 Einzug in Mylène's Repertoire erhielt, ist wirklich "neu" in diesem Sinne. Das ist Schade. So oder so verbleibt hier eine sehr schöne Sammlung aus fast vier vollständigen Jahrzehnten, dem Titel nach zu urteilen vielleicht sogar ihre letzte entgültige Zusammenstellung dieser Art, da sich bei Mylène ja inzwischen immer mehr die Frage stellt genau wie lange sie denn noch die französische Musikszene bereichern wird.<br>
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