Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03505.jsonl.gz/1955

Argentinien und seine US-Gläubiger haben sich im seit rund 14 Jahren andauernden Schuldenstreit geeinigt. Die Vereinbarung entspreche in etwa einem Vorschlag, den Argentinien am 5. Februar vorgelegt habe, teilte der gerichtlich bestellte Vermittler Daniel Pollack am Dienstag mit.
Dieser sah die Zahlung von 6.5 Milliarden Dollar in bar an Gläubiger vor. Die klagenden Gläubiger, die sich einer früher ausgehandelten Umschuldung verweigern, sind vor allem Hedgefonds, die im vergangenen Jahrzehnt nach der Staatspleite fast wertlose Schuldtitel des Landes aufgekauft hatten und die volle Rückzahlung von insgesamt rund neun Milliarden Dollar fordern.
Voraussetzung ist nach Angaben von Pollack, dass das argentinische Parlament zustimmt und die Anordnung eines New Yorker Gerichts aufgehoben wird. Die Einigung mit den Investoren könnte Argentinien helfen, wieder Zugang zu den internationalen Kreditmärkten zu bekommen. Dies strebt der neue Präsident Mauricio Macri an.
Argentinien benötigt dringend Geld, um seine marode Infrastruktur zu sanieren. Zudem wären geringere Finanzierungskosten eine willkommene Hilfe für Unternehmen und Regionen in der drittgrössten Volkswirtschaft Lateinamerikas. (wst/sda/reu)
Der Sturm «Ian», der schwere Zerstörungen in Florida und Schäden in anderen US-Bundesstaaten anrichtete, hat am Wochenende weitgehend seine Kraft verloren. Ausläufer sorgten an der US-Ostküste bis nach New York für Regenfälle. Unterdessen hatte vor allem Florida weiter mit den Folgen des Hurrikans zu kämpfen. Die Überflutungen seien noch nicht vorbei und auch der Strom sei nicht überall wiederhergestellt, sagte Gouverneur Ron DeSantis.