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Der erotisch aufgeladene Clip zu dem Lied im extrem tanzbaren Reggaeton-Stil wurde in diesem Jahr zum meistgesehenen Video bei YouTube. Fonsi nannte den Song bei der Preisverleihung «eine Ode an Puerto Rico», das im September von Hurrican «Maria» verwüstet wurde.
Der Sänger bedankte sich auch bei Musiker Daddy Yankee, der im Song rappt und der bei der Preisverleihung fehlte. Der Rapper hatte zuletzt gegenüber der Tageszeitung «El Nuevo Dia» gesagt, er wolle nicht länger mit «Despacito» auftreten: «Songs haben ihre Zeit und sie müssen sich weiterentwickeln.»
Fonsi bestritt nun jeglichen Streit mit Daddy Yankee. Auch mit Blick auf den kanadischen Sänger Justin Bieber, mit dem Fonsi «Despacito» für die US-Charts fit gemacht hatte, sagte er: «Sie sind beide meine Brüder und ohne sie hätte ich das nicht erreicht.»
Dass sich Songs weiterentwickeln müssen, interpretiert Fonsi aber offenbar anders als Daddy Yankee: Vor seiner Asien-Tour will der 39-Jährige in der kommenden Woche gemeinsam mit dem singapurischen Sänger und Produzenten JJ Lin eine neue Version von «Despacito» herausbringen – auf Mandarin.
(SDA)