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Gibt es im Tischtennis überhaupt ein Zeitlimit oder kann ein Match endlos gehen?
Die Antwort vom Schiedsrichter:
Die Zuschauer wollen Sieger sehen, deshalb gibt es auch im Tischtennis eine Regel, damit ein Match nicht stundenlang gehen kann. Die offizielle Bezeichnung für diese Regel ist “die Wechselmethode”. Geregelt wird die Wechselmethode im Absatz 2.15 der Tischtennisregeln im STT Jahrbuch. (Seite 71)
Wann wird die Wechselmethode eingeführt:
Ist ein Satz nach zehn Minuten noch nicht beendet und haben beide Spieler insgesamt weniger als 18 Punkte, dann setzt die Wechselmethode ein (beide Spieler können die Einführung der Wechselmethode auch frühzeitig wünschen).
Wie funktioniert die Wechselmethode:
Das Aufschlagrecht wechselt nach jedem beendeten Ballwechsel. Bis einschliesslich der ersten 12 Ballkontakte des Rückschlägers gelten die “normalen” Regeln, nach denen ein Punktgewinn erfolgt. Gelingt es dem rückschlagenden Spieler, den Ball 13 mal erfolgreich zurückzuspielen, dann erhält dieser den Punkt.
Während der Ballwechsel zählt ein Schiedsrichter-Assistent hörbar für beide Spieler und den Schiedsrichter die Anzahl der erfolgreichen Rückschläge. Nach dieser Methode wird der Satz bis zum Ende gespielt. Jeder weitere folgende Satz des Spiels wird von Beginn an mit der Wechselmethode gespielt.
Der längste Ballwechsel aller Zeiten: