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|Geschichte des Altersheimvereins der Gemeinde Köniz|

Am 8. September 1944 wird der Altersheimverein der Gemeinde Köniz mit einer Schenkung von Gottlieb Scheuner und Rosalie Scherz gegründet.
„Dieser Verein verfolgt den Zweck, den Gedanken an die Gründung eines Altersheims zu verbreiten, die zur Gründung erforderlichen Mittel zu sammeln und zu verwalten, gegebenenfalls geeigneten Baugrund zu erwerben und ein Altersheim zu errichten, sobald die Mittel hierzu ausreichen" steht in den Statuten von 1944.
6 Jahre nach der Gründung des Vereins macht man sich auf die Suche nach geeignetem Bauland für ein Altersheim und wird schliesslich im Buchsee fündig. Auch wenn der Standort punkto Infrastruktur nicht ge-rade ideal ist, freut man sich um so mehr an der wunderschönen Landschaft und dem herrlichen Blick auf die Alpen.
Im Jahr 1959 wird für den Erwerb des Baulandes und zur Finanzierung des Altersheims die "Genossenschaft für Altersbauten", bestehend aus dem Altersheimverein, der reformierten Kirchgemeinde und der Einwohnergemeinde Köniz, gegründet und der Grundstein zum ersten Heim der Gemeinde Köniz gelegt.
1960 findet die feierliche Eröffnung statt. Schon bald stellt sich heraus, dass es an Pflegemöglichkeiten im Heim fehlt. Der Verein beantragt dar-aufhin den Bau einer Pflegestation, die 1973 eingeweiht werden kann.
Die Einwohnerzahl wächst ständig. Die Zahl der älteren Menschen nimmt stark zu und es zeigt sich, dass das Alters- und Pflegeheim (APH) Lilienweg den Bedürfnissen nicht mehr gerecht wird. Die Gemeinde Köniz stellt im Zusammenhang mit der Überbauung Stapfen das Projekt eines zweiten Alters- und Pflegeheimes vor. In Zusammenarbeit mit dem Altersheimverein kann der Bau nach mehrjähriger Planung realisiert werden und das neue Alters- und Pflegeheim Stapfen wird im Januar 1991 feierlich eingeweiht.
Für beide Heime setzt der Altersheimverein Heimkommissionen ein. Ihr Ziel ist, Sprachrohr für die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner zu sein, mit finanziellen Mitteln des Vereins spezielle Anliegen zu verwirklichen und den Heimleitern eine Stütze zu sein.
Die finanziellen Belastungen der Heime nimmt stark zu. Aus diesem Grund wird 1994 zusätzlich eine Verwaltungskommission eingesetzt. Sie prüft die Heimrechnungen, unterstützt und berät die Heimleiter in ihrer Rechnungsführung und Budgetierung. Die Heimrechnungen unterstehen ausserdem der Kontrolle einer unabhängigen, neutralen Revisionsstelle.
1995 werden die Alters- und Behindertenwohnungen am Sonnenweg eröffnet. Sie sind dem APH Stapfen angeschlossen und stehen somit unter der Führung des Altersheimvereins.
2002 übernimmt der Altersheimverein die Führung des Stützpunktes der Alterssiedlung Hessgut.
2004 wird in Niederscherli das Witschi Huus eröffnet. Es bietet Platz für 12 pflegebedürftige Personen und untersteht dem APH Lilienweg.
Das gesamte Gesundheitswesen unterliegt einem grossen Wandel. Um den Anforderungen gerecht zu werden, beschliesst der Verein sich nachhaltig zu reorganisieren. 2007 löst er die Heimkommissionen und die Verwaltungskommission auf und gründet die Logis plus AG. Diese übernimmt die Führung der Alterseinrichtungen, für die bisher der Verein verantwortlich war. Dies sind die beiden APH's Lilienweg und Stapfen, das Witschi Huus, die Alters- und Behindertenwohnungen Sonnenweg sowie der Stützpunkt Hessgut.
Der Altersheimverein behält weiterhin seinen Einfluss auf die Führung der Alterseinrichtungen, indem die Mitgliederversammlung den Verwaltungsrat der Logis plus AG wählt. Zudem muss mindestens ein Verwaltungsratsmitglied dem Vorstand des Vereins angehören.
Die durch die Reorganisation frei gewordenen Kapazitäten setzt der Altersheimverein bei drei Schwerpunkten ein:
|-||Er organisiert Veranstaltungen von öffentlichem Interesse.|
|-||Er bietet Weiterbildung für die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Logis plus an.|
|-||Er fördert und unterstützt die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen im Seniorenbereich.|

Aus dem engeren Kontakt mit dem Seniorenforum und dem Seniorenklub entsteht die Dachorganisation „Senioren Köniz". Die Zusammenarbeit mit den beiden Vereinen wird verstärkt und es reift der Gedanke, die Zusammenführung zu einem Verein könnte für alle ein Gewinn sein. Die Mitglieder aller Vereine werden anlässlich ihrer Hauptversammlungen über die Möglichkeit einer Zusammenführung informiert und befragt. In einer Grundsatzabstimmung beschliesst der Seniorenklub, nur eine lose Zusammenarbeit anzustreben. Das Seniorenforum und der Altersheimverein beschliessen hingegen, die Zusammenführung zu konkretisieren und vorzubereiten.
Am 7. Dezember 2012 lösen sich das Seniorenforum und der Altersheimverein auf und gründen zusammen den Verein „Senioren Köniz“.