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Autor: walter buchs
freiburg Grossrätin Marie-Thérèse Weber-Gobet (CSP, Schmitten) und Grossrat Albert Bachmann (FDP, Estavayer-le-Lac) hatten den Staatsrat ersucht, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, die dies wünschen, ein Inventar der Flächen auf öffentlichen Gebäuden zu erstellen, die für thermische und photovoltaische Solaranlagen genutzt werden könnten. Auch sollen die technische Machbarkeit und die energetische Zweckmässigkeit geprüft werden.
In der Antwort auf das Postulat, das der Staatsrat zur Annahme empfiehlt, weist die Regierung darauf hin, dass das Potenzial von thermischen Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden nur von einem in Solarenergie spezialisierten Büro unter Mithilfe eines Instituts mit ausreichendem Personalbestand analysiert werden kann. Der Staatsrat habe sich entschieden, die Studie in einer ersten Phase auf die 711 Gebäude zu beschränken, die dem Staat gehören.
Studie kostet 100 000 Franken
Bei dem Inventar soll es aber nicht bloss darum gehen, die nutzbaren Flächen zu eruieren. Gleichzeitig soll auch der Bedarf an Solarwärme berücksichtigt werden, da nicht in allen öffentlichen Gebäuden regelmässig Warmwasser produziert wird. Die vorgesehene Studie wird rund 100 000 Franken kosten.
Der Staat werde sich ferner entscheiden müssen, so die Regierung weiter, ob er selber Energie produzieren oder diese Aufgabe Dritten überlassen will, indem er diesen zum Beispiel die Flächen auf öffentlichen Gebäuden zur Verfügung stellt.
Gleichzeitig will der Staatsrat mit einer Analyse die technischen Anlagen und die wärmetechnischen Eigenschaften der Gebäude im Hinblick auf die Zweckmässigkeit einer thermischen Sanierung prüfen lassen.