Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/172707

<h2>SubmittedText<h2><p>Dank der Einführung von Ausbildungsverpflichtungen konnte die Zahl der Ausbildungsabschlüsse für Pflege und Betreuung zwischen 2010 und 2014 um rund 32 Prozent erhöht werden. Laut Obsan steigt der Bedarf bis 2030 um 36 Prozent.</p><p>- Was unternimmt der Bundesrat konkret, um den Wiedereinstieg und den Berufsumstieg zu erleichtern betreffend Langzeitbereich, Spitex und auf HF-Stufe? GDK und Obsan empfehlen Ausbildungsprogramme und Finanzierungshilfen.</p><p>- Welche Massnahmen und Anreize sieht der Bundesrat vor?</p><p>- Mit welchen zeitlichen Meilensteinen plant er, sie zu realisieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Pflegeinstitutionen sind für die Gewinnung und den Erhalt von Pflegefachkräften verantwortlich. Die Gesundheitsbranche ist diesbezüglich bereits sehr aktiv und hat verschiedene Massnahmen ergriffen. Subsidiär kann der Bund die kantonalen und institutionellen Bestrebungen zur Verbesserung der Fachkräftesituation im Pflegebereich unterstützen.</p><p>Zurzeit prüft der Bund verschiedene Massnahmen, um mehr inländische Pflegefachpersonen mit Tertiärabschluss zu gewinnen und im Arbeitsmarkt zu halten. Dazu gehören u. a. Massnahmen zur Förderung des Wiedereinstiegs und zur Attraktivitätssteigerung der tertiären Pflegeausbildung im Langzeitpflegebereich. Der Bundesrat wird voraussichtlich bis Ende Jahr entscheiden, welche Massnahmen umgesetzt werden sollen.</p>