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Über eine Generation hinweg analysiert, sind die Freiburger Kantonsfinanzen die besten der Schweiz. Zu diesem Schluss kommt das «PME Magazine» in seiner neusten Ausgabe auf der Grundlage einer 20 Jahre überspannenden Analyse des Vergleichs der Kantons- und Gemeindefinanzen durch das Lausanner Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung.
Diese Analyse stützt sich auf zehn Indikatoren: die Kostendeckung, der Selbstfinanzierungsgrad, das Gewicht des Netto-Zinsergebnisses, das Management der laufenden Kosten pro Einwohner, die Investitionsbemühungen, die Genauigkeit der Steuerprognosen, die mittlere Verschuldung, die Höhe der Nettoverschuldung, das Verhältnis von Bruttoverschuldung zu Einnahmen sowie die Höhe von zusätzlichen Ausgaben (die Differenz zwischen der Nettoverschuldung am Anfang und am Ende einer Rechnungsperiode dividiert durch die Ausgaben).
Werden alle diese Faktoren einbezogen, hat der Kanton Freiburg in den letzten 20 Jahren zwar nur einmal den ersten Platz belegt, nämlich 2001. Den Gesamtsieg verdankt der Kanton seiner Konstanz. Am Ende hebt sich Freiburg nämlich mit einer Durchschnittsnote von 5,34 bei einer Maximalnote von 6 deutlich ab. Den zweiten Rang belegt Appenzell Innerrhoden mit 5,24, den dritten Luzern mit 5,17.