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“Disconnect” spielt in mehreren Handlungssträngen: Kyle (Max Thieriot) verdient seinen Lebensunterhalt vor der Webcam durch die Online-Prostitution. Er machte nur seinen Job – bis Nina Dunham (Andrea Riseborough), eine attraktive Frau sich bei ihm in den Privatchat einklickt.
Rich Boyd (Jason Bateman), Anwalt und Workaholic, hat wenig Zeit für seinen Sohn, Ben (Jonah Bobo). Dieser ist ein Aussenseiter und Opfer von Cybermobbing. Leider erkennt der Vater dies spät und kommt dem Sohn erst zu Hilfe, als es zu spät ist.
Unabhängige Handlungsstränge
Derek Hall (Alexander Skarsgard), ein ehemaliger Soldat der US Navy, arbeitet heute im Büro – ohne allzu grosse Begeisterung für seinen neuen Job. Es kommt dazu, dass er und seine Frau Cindy Hull (Paula Patton) ein Baby verloren haben. Während Derek sich durch Online-Poker von seinem Kummer ablenkt, registriert sich seine Frau online in einer Selbsthilfe-Gruppe.
Alle Geschichten sind unhabhängig voneinander und nur durch ihr gemeinsames Thema verbunden. Jason Bateman zeigt als sich Workaholic von einer sehr guten Seite, steht aber dennoch im Schatten seiner Kollegen.
Potenziell real
“Disconnect” zeigt, wie sehr die Menschen von der Technologie geblendet sind. Ein dramatischer Film, der für sehr viel gemischte Gefühle sorgt und dennoch Spannung mitbringt. Und vielleicht ist “Disconnect” gerade deshalb so furchteinflössend, weil es kein rein fiktiver Streifen ist. Der Spielfilm zeigt Geschichten, die durchaus real sein könnten.
“Disconnect” startet am 26. September in den Kinos.