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In einem Rassenvergleichsversuch wurde die Fleischqualität von 138 Ochsen der sechs Fleischrassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI) untersucht. Die Ochsen wurden in der ersten Serie (Serie FG3) bei gleichem Ausmastgrad (Fettgewebeklasse 3, CH-TAX) und in der zweiten Serie (Serie IMF) bei Erreichen eines intramuskulären Fettgehaltes (ImF) von 3 bis 4 % im langen Rückenmuskel (longissimus dorsi) geschlachtet. Die Schätzung des ImF erfolgte anhand von Ultraschallmessungen. Der durchschnittliche ImF betrug in der ersten 1,7 % beziehungsweise 3,2 % in der zweiten Serie. Der pH-Wert sinkt bei schwereren und fetteren Tieren (Serie IMF) bedeutend rascher. Mit einem etwa 20 % höheren Hämeisen-Gehalt ist das Fleisch auch dunkler. Qualitätsmängel (PSE- und DCB- Fleisch) wurden bei keinem Tier festgestellt. Das Fleisch von AN und CH Ochsen wies eine etwas zu blasse Fleischfarbe mit den tiefsten Hämeisengehalten auf. Der Proteingehalt ist höher bei spätreifen Rassen (LI; BA; PI). Sehr geringe Tropfsaftverluste wurden bei AN Ochsen gemessen. Hingegen traten beim Fleisch dieser Rasse die höchsten Kochverluste auf.
Nutztiere sind in der Lage, Grasland und Nebenprodukte in wertvolle Lebensmittel umzuwandeln. Doch wie viele Tiere braucht die Schweiz noch, wenn die Ackerflächen statt für Futtermittel primär für die Produktion von Lebensmitteln genutzt würden?
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.