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Eine Studie beschreibt zum ersten Mal Referenzwerte für die M. Biceps Femoris long head (BFlh)-Faszikellänge, Panorama-Ultraschall-Scans (EFOV), Pannationswinkel und myotonometrische Werte in zuvor verletzten vs. unverletzten Gliedmassen und in dominanten vs. nicht-dominanten Beinen bei Elite-Profifussballern. Mitautor ist unser fachlicher Beirat Jan-Arie Overberg
Ziel dieser Studie war es, die Faszikellänge, die Winkelstellung und die mechanischen Eigenschaften des langen Kopfes des Bizeps femoris (BFlh) in dominanten und nicht-dominanten Gliedmassen bei verletzten und unverletzten Profifussballspielern zu vergleichen.
Fünfzehn Profifussballer wurden für die Teilnahme an dieser Studie rekrutiert. Sieben Spieler hatten sich in der vorangegangenen Saison eine BFlh-Verletzung zugezogen. Mit dem MyotonPRO wurden die mechanischen Eigenschaften der proximalen, der gemeinsamen Sehne und der distalen BFlh gemessen, ausserdem wurden die Winkelpennation und die Faszikellänge gemessen.
Es zeigte sich, dass die Frequenz, Steifigkeit, Dekrementierung, Relaxation und das Kriechen der distalen BFlh signifikant höher waren als bei der gemeinsamen Sehne und den proximalen BFlh. Die zuvor verletzten Spieler wiesen eine signifikant höhere Frequenz und Steifigkeit sowie eine geringere Relaxation und Kriechneigung im dominanten BFlh auf als die unverletzten Spieler.
Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen der Faszikellänge und der Winkelpennation in den zuvor verletzten und unverletzten BFlh.
Die myotonometrische Messung bietet eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, die Eigenschaften des BFlh bei Profifussballern zu überprüfen. Profifussballspieler mit früheren BFlh-Verletzungen zeigten eine höhere intrinsische Spannung und eine geringere Verformungsfähigkeit als Spieler ohne BFlh-Verletzungen.
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Fachlicher Beirat der SART