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Beim Downhill-Weltcup im Val di Sole feiert der Brite Laurie Greenland den ersten Weltcupsieg seiner Karriere. Er verweist drei Franzosen auf die nächsten Plätze, angeführt von Weltmeister Loic Bruni. Drei Schweizern gelingt der Sprung ins Finale.
Laurie Greenland, im Jahr 2016 schon Weltmeisterschafts-Zweiter, gelingt ein perfekter Lauf, der mit einem Vorsprung von 2.854 Sekunden auf Loic Bruni schon deutlich ausfällt. Allerdings sind die Abstände auf dem anspruchsvollen Kurs in Commezzadura insgesamt grösser als zuletzt in Les Gets oder Andorra.
Loris Vergier (+4.882) und Weltcup-Titelverteidiger Amaury Pierron (+5.167) folgen auf den nächsten Plätzen. Erstmals in dieser Saison gibt es im Finale keinen französischen Sieg. Loic Bruni baut seine Gesamtführung allerdings aus.
Saurer mit gelungener Premiere
Bester Schweizer wird überraschend Elia Saurer. In seiner ersten Elite-Saison hat sich Saurer im Frühjahr beim Europacup in Maribor einen Knochenbruch am Handgelenk zugezogen und fährt in Val di Sole seinen ersten Elite-Weltcup. Er kann sich sofort für das Finale qualifizieren und wird am Ende 53. (+23.538).
Auf Sicherheit ist er nicht gefahren. «Ich bin sehr zufrieden, unten hatte ich einen Fehler, aber sonst einen guten Lauf. Ich will es Schritt für Schritt angehen», sagt Saurer.
Lutz Weber, der am Abend zuvor bei den Weltmeisterschaften eine beachtliche 4x-Premiere hingelegt hatte, attestierte sich selbst «zu viele Fehler.» Das nächtliche 4x-Event hätte aber aus seiner Sicht keinen Einfluss gehabt. «Da geht es komplett in die Beine, hier beim Downhill in die Arme», meint er Schulter zuckend. Beim 4x hätte ihm nach zweitschnellster Qualifikations-Zeit einfach «die Erfahrung» im Kampf Mann gegen Mann gefehlt.
Beim Downhill sei er dann teilweise «völlig am Limit» gewesen. Er wird mit 28.076 Sekunden Rückstand 58.
Über dem Limit war Loris Michellod. In der Schlussphase verlor er die Kontrolle über den Lenker und erlebte einen spektakulären Sturz. «Die Quali war perfekt», meinte Michellod, der sich nicht verletzte, «aber ich hatte heute auch Spass.» Er belegt Rang 62 (+33.697).
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