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Eigentlich hätte diesen Sommer ein Kunstrasen im Stade de Genève verlegt werden sollen. Als Reaktion auf das Scheitern des Projekts "Pré-du-Stand", das ein neues Trainingsgelände für die Grenats umfasste, hätte das Stadion "trainingstauglich" gemacht werden sollen.
Um nicht die erstbeste Lösung annehmen zu müssen, entschieden sich die Verantwortlichen, mit der Beschaffung des Kunstrasen bis 2021 zu warten. Die geschlossenen Grenzen, sowie die unsichere Wirtschaftslage, hätten keine faire Ausschreibung ermöglicht.
Wie RTS-Journalist Patrick Andrey auf Twitter verkündet, wird das Thema nun komplett neu aufgerollt. Auslöser soll Servette-Präsident Pascal Besnard sein, der sich mit dem Kunstrasen nicht anfreunden kann. Gemäss Andrey sollen, in Zusammmenarbeit mit der Fondation du Stade de Genève, neue Konzepte ausgearbeitet werden, um den Naturrasen auf der La Praille zu "retten". Besnard will das Stadion vorwiegend für Spiele nutzen und zieht den Bau eines neuen Trainingszentrums vor. Dabei wird auch in Kauf genommen, dass der Unterhalt eines Naturrasens mehr Kosten beanspruchen würde, als die Pflege eines Kunstrasens.
Man darf gespannt sein, wie sich die Gespräche in den nächsten Monaten verlaufen.