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- Dario Cologna läuft beim Weltcupfinale im Engadin über 50 km auf Platz 9.
- Norwegen feiert dank Simen Hegstad Krüger und Hans Christer Holund einen Doppelsieg.
- Nadine Fähndrich läuft beim Sieg von Heidi Weng auf Platz 10.
Dario Cologna schliesst die Saison mit einem Top-10-Platz ab. Im Verfolgungsrennen über 50 km von Maloja nach S-chanf hielt der Münstertaler bis kurz vor Schluss mit der Spitze mit. Bei einer Tempoverschärfung in der letzten langen Steigung rund 2 Kilometer vor dem Ziel musste er aber abreissen lassen. Im Ziel wies Cologna als Neunter einen Rückstand von 24,9 Sekunden auf.
Als zweitbester Schweizer belegte Jason Rüesch Rang 37. Ueli Schnider, Candide Pralong, Jonas Baumann, Beda Klee und Cedric Steiner verpassten die Top 40.
Doppelsieg für Norwegen – Kläbo und Bolschunow neben Podest
Norwegen durfte sich über einen Doppelsieg freuen. Simen Hegstad Krüger setzte sich im Dreikampf vor seinem Landsmann Hans Christer Holund und dem Schweden Jens Burman durch. Johannes Kläbo klassierte sich auf Platz 4, der Russe Alexander Bolschunow kam als Sechster ins Ziel.
Bolschunow hatte das Rennen nach seinem Sieg über 15 km vom Samstag mit einem Vorsprung von 18 Sekunden in Angriff genommen. Der Russe liess die Verfolger aber schnell aufschliessen, es bildete sich eine grosse Gruppe. In der Folge ergriff sein Landsmann Alexej Tscherwotkin die Flucht, wurde aber wieder gestellt.
Weng siegt vor Andersson
Bei den Frauen lancierte Heidi Weng im Rennen über 30 km etwas mehr als 2 km vor dem Ziel aus einer Vierergruppe den entscheidenden Angriff. Ebba Andersson kam der Norwegerin zwar noch einmal nahe. Weng rettete aber einen Vorsprung von 4,5 Sekunden auf die Schwedin ins Ziel.
Dritte wurde die Russin Julia Stupak, die am Samstag über 10 km gesiegt hatte. Gesamtweltcupsiegerin Jessie Diggins musste sich mit Rang 4 zufrieden geben. Die Amerikanerin durfte sich aber neben der grossen auch über die kleine Kristallkugel für den Distanz-Weltcup freuen.
Nicht am Start war Therese Johaug. Die norwegische Dominatorin hatte wegen einer Entzündung am Handgelenk auf das Weltcupfinale verzichten müssen.
Fähndrich in den Top 10
Ein starkes Rennen zeigte Nadine Fähndrich. Die Luzernerin, am Vortag auf Platz 19, erreichte das Ziel in einer grossen Verfolgergruppe. Mit einem Rückstand von 1:47 Minuten klassierte sie sich auf Platz 10. Laurien van der Graaff belegte den 52. Rang.