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Vier Wege, wie Stress unser Gehirn auffrisst
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Ist Ihnen jemals aufgefallen, dass Sie sich nicht so recht glücklich fühlen, wenn Sie gestresst sind? Dass Sie dann auch nicht mehr so klar denken können, und dass Sie dann dazu tendieren, emotionaler und impulsiver zu handeln?
Ja? Gut! Dann haben Sie ein normal funktionierendes Gehirn. Sehen Sie nun, wie es durch Stress beeinflusst wird.
1. Der präfrontale Cortex stellt den Betrieb ein.
Das Gehirn besitzt zwei unterschiedliche Teile: den vorderen und den hinteren Teil. Der hintere Teil ist verantwortlich für alle primitiven Aktivitäten, wie zum Beispiel Sinneswahrnehmungen, Muskelbewegungen usw. Er ist dem Tiergehirn ähnlich. Andererseits macht der vordere Teil – der sog. präfrontale Cortex – das menschliche Gehirn so einzigartig, macht es zum „denkenden Hirn“. Bevor wir handeln, denken und planen wir. Und wir sind frei, unseren Impulsen nachzugeben oder nicht.
Tiere besitzen nur einen sehr kleindimensionierten präfrontalen Cortex, weshalb nur die intelligentesten Tierarten in der Lage sind, zwei bis drei Handlungen vorausplanend auszuführen, z. B. um an eine Nahrung heranzukommen. Sie werden es also nie erleben, dass eine Kuh so etwas Komplexes macht, wie einen Urlaub zu planen und ihren Koffer zu packen.
In Stresssituationen stellt der präfrontale Cortex den Betrieb ein. Und wie wir sehen werden, geschieht das aus gutem Grund.
Hier sehen wir, wie die Information unter normalen Bedingungen im Gehirn fliesst. Von den Augen aus geht die Information zum visuellen Cortex. Dann wird sie zum präfrontalen Cortex gesendet, der die Information bewertet und über die Reaktion entscheidet. Anschliessend wird die Entscheidung an den motorischen Cortex gesendet, der unsere Muskeln kontrolliert.
Unter Stress wird dieser normale Fluss unterbrochen. Der präfrontale Cortex wird übergangen, und die Information gelangt direkt vom Sinnessystem zum motorischen Cortex innerhalb des “impulsiven” Gehirns.
Dafür gibt es eine logische Erklärung. Wenn wir die Strasse überqueren und sehen, dass ein Auto auf uns zukommt, können wir nicht darüber nachdenken und die Situation analysieren. Impulsiv müssen wir blitzschnell reagieren und auf die Seite springen. Würden wir zuerst darüber nachdenken, wäre es zu spät.
Die Stilllegung des präfrontalen Cortex in Stresssituationen dient unserem Überleben. Wir hören auf zu denken und handeln einfach impulsiv-reaktiv, genannt „Kampf-oder-Flucht-Reaktion“. Der Blutfluss verlagert sich von der Stirngegend in die Amygdala – in das Stresszentrum unseres Gehirns, das unseren Herzschlag beschleunigt, den Blutdruck erhöht und alle Arten Stresshormone in unseren Körper pumpt, sodass wir schnell auf eine aufkommende Gefahr reagieren und sie entweder bekämpfen oder fliehen können.
Das Problem ist, dass dieser Mechanismus nicht für chronische Stresssituationen geschaffen wurde, denen die meisten unter uns heutzutage allzu oft ausgesetzt sind. Wenn wir in einem stundenlagen Stau stehen und es für eine wichtige Besprechung schon zu spät geworden ist, bedarf es keiner Flucht- oder Kampfreaktion, aber trotzdem ist die Stressreaktion aktiviert.
Je mehr das Gehirn solchen chronischen Stress erfährt, desto mehr wird der präfrontale Cortex trainiert, sich permanent abzuschalten. Und das schadet dem Gehirn tatsächlich dauerhaft.
Durch die modernen Bildgebungsverfahren, zum Beispiel mit dem SPECT-Untersuchungsverfahren der Gehirnschichten, das den Blutfluss im Gehirn misst, kann man das deutlich darstellen. Das Bild sieht etwas beängstigend aus.
Man fand heraus, dass hochgestresste Menschen, die eine starke Neigung zu gewalttätigem Verhalten zeigen, oft „funktionelle Löcher“ in ihrem präfrontalen Cortex haben. (Auf dem Bild sieht man das Gehirn von unten.) Das sind die Bereiche, in denen man keinen Blutfluss mehr sieht, in denen also das Gehirn dauerhaft abgeschaltet ist.
Gleichzeitig wird das Stresszentrum in unserem Gehirn, die Amygdala, überreizt. Dieselbe Geschichte gilt auch hier: Je mehr wir chronischem Stress ausgesetzt sind, umso mehr wird unsere Amygdala darauf trainiert, andauernd im Alarmzustand zu sein, bis sie sich nie mehr beruhigen kann.
Somit kommt es zu einem Teufelskreis: Stress schafft noch mehr Stress. Wenn wir gestresst sind, verlieren wir schneller die Nerven, und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass wir in eine Auseinandersetzung hineingezogen werden, was uns noch mehr stresst. Für bestimmte Menschen geht das so weit, dass sie sich nie mehr entspannt fühlen können. Sogar im Urlaub werden sie sich angespannt und gestresst fühlen. Bei anderen Menschen kann der Teufelskreis sogar im Gefängnis oder mit Herzproblemen im Krankenhaus enden.
2. Weniger Glückshormone
Stress bringt unser Glück wortwörtlich um. Unter Stress wird das Gehirn die Produktion des Serotonins, unseres „Glückshormons“, reduzieren oder einstellen. Es ist fast so, als ob unser Gehirn zu sehr damit beschäftigt wäre, Stresshormone zu produzieren, um sich noch an die Glückshormone zu erinnern.
Das wird zu einem Hauptproblem, wenn der Stress chronisch wird und die Serotoninproduktion dauerhaft reduziert bleibt. Ein niedriger Serotoninspiegel wird mit einer Vielfalt von Problemen in Zusammenhang gebracht, wie zum Beispiel Depressionen, Süchte, Schlaflosigkeit, Migräne, Aggressionen, Essstörungen, Alzheimer usw.
Und das führt zu noch mehr Problemen und zu noch weit gefährlicheren Teufelskreisen.
3. Schlafstörungen
Gewöhnlich ist die Qualität des Schlafs eines der ersten Dinge, die von Stress beeinflusst werden. Und das ist ein gewichtiges Problem.
Das Gehirn ist ein flexibles Organ, das sich von Stresserfahrungen selbst heilen kann. Darum ist es ganz natürlich, sich während des Schlafs von all den unverarbeiteten, stressreichen An- und Aufregungen zu erholen, die wir über den Tag hindurch ertragen haben. Ruhe ist das ideale Gegenmittel zu Stress.
Wenn allerdings das Schlafverhalten bereits gestört ist und wir nicht mehr fähig sind, zur Ruhe zu kommen, geraten wir in einen Teufelskreis (Circulus vitiosus), der die Fähigkeit des Gehirns, sich von Stress zu erholen, immer weiter reduziert. Die Auswirkungen des Stresses auf das Gehirn werden sich dann sogar noch schneller ansammeln und somit die Qualität unseres Schlafs noch mehr beeinflussen.
Genügend Schlaf ist eine Lebensnotwendigkeit für unser Gehirn, kein Luxus!
4. Süchte
Stress und die daraus folgende Abnahme des Serotonins führen oft zu Suchtverhalten. Wir möchten uns einfach nur wieder gut fühlen und werden dann abhängig von dem, was uns das Gefühl des Abschaltens oder der Entspannung für kurze Zeit zu vermitteln scheint.
Alkohol, Drogen und erstaunlicherweise auch Zigaretten und Kaffee haben eine besondere Wirkung auf den präfrontalen Cortex. Er wird im Wesentlichen von diesen “weichen” Alltagsdrogen sogar besonders stark ausgeblendet. Und das ist es, wonach sich die meisten Menschen natürlicherweise sehnen: für eine Weile „abzuschalten“. Wie es die Abbildungen des Gehirns im fMRT Bildgebungsverfahren zeigen, wird auf längere Sicht jedoch die Situation durch von aussen zugeführte Stoffe nur noch schlimmer – es kommt zu einer Abhängigkeit: Man sieht deutlich funktionelle Löcher im präfrontalen Cortex von Suchtkranken. (Referenz: Change your brain, change your life (Verändere dein Gehirn, verändere dein Leben), Dr. G. Amen)
Dank dieser neuen Forschung haben die Gehirnwissenschaftler nun ein viel besseres Verständnis von Sucht und davon, wie sie entsteht. Ein Alkoholiker weiss sehr wohl, dass Alkoholkonsum nicht gut für ihn ist, aber sobald das Verlangen nach einem Drink aufkommt, wird der präfrontale Cortex, der Teil des Gehirns, der für die Impulskontrolle sowie für die Beurteilung langfristiger Konsequenzen seiner Handlungen zuständig ist, ausgeblendet. Er ist einfach nicht fähig, eine Entscheidung zu treffen. Der Süchtige kommt in einen weiteren Teufelskreis: Je mehr er trinkt, desto mehr wird der präfrontale Cortex abgeschaltet, und umso schwieriger wird es, den Wunsch, Alkohol zu trinken, zu bekämpfen und von der Sucht wieder frei zu werden.
Vier verschiedene Weisen, durch Transzendieren den Teufelskreis umzukehren.
Die Lösung ist einfach, sogar angenehm.
Das Video unten zeigt, wie effektiv die Technik der Transzendentalen Meditation bei der Reduzierung von Stress sein kann. Es zeigt auch, warum immer mehr Wissenschaftler, Erzieher, prominente einflussreiche Personen und Regierungsinstitutionen die TM-Technik fördern.
Transzendentale Meditation (TM) ist eine uralte Technik, die vor etwa 60 Jahren von Maharishi Mahesh Yogi wiederentdeckt wurde und seitdem zur weltweit am meisten praktizierten, standardisierten Meditationsmethode mit derzeitig 6 Millionen Ausübenden wurde.
Die TM-Technik erlaubt dem Geist auf ganz natürliche und anstrengungslose Weise, einen Zustand vollkommener Stille zu erreichen. In diesem Sinne funktioniert TM ganz anders als andere Meditationstechniken, bei denen man versucht, den Geist zu kontrollieren – meistens durch eine Form der Konzentration (auf den Atem, einen Klang, Beobachtung der Gedanken), Kontrolle oder durch irgendeine Beschäftigung zu Gunsten eines angenehmen Gefühls. Dies mag etwas Entspannung bringen, aber keine vollkommene Stille. Man kann den Geist nicht zur Ruhe zwingen. Je mehr man es versucht, umso mehr hält man den Geist aktiv.
Dem Geist zu erlauben, auf völlig natürliche und mühelose Weise zur Ruhe zu kommen, ist nicht nur weitaus einfacher und angenehmer, sondern hat auch viel tiefergreifende Auswirkungen.
Beispiellose Auswirkungen von jahrzehntelangen Forschungen bestätigt
In alten Schriften steht, dass Transzendieren viel mehr ist als nur Entspannung. Transzendieren galt – unter den verschiedensten Begriffen – als die Erfahrung per se, um zur eigenen Natur, zum innersten Selbst, zurückzukehren. Es wurde als notwendige Erfahrung betrachtet, um volles geistiges Potenzial zur Entfaltung bringen zu können.
Und genau dies scheint auch die wissenschaftliche Forschung zur TM-Technik zu bestätigen. Die Geschichte der TM ist nicht nur eine Geschichte aussergewöhnlich positiver Auswirkungen, sondern auch eine Geschichte ausserordentlich strenger wissenschaftlicher Forschung, die diese Auswirkungen immer wieder nachgewiesen hat.
In den letzten 40 Jahren haben über 100 wissenschaftliche Zeitschriften 350 Studien über die TM veröffentlicht. Diese Studien entstanden unter Mitwirkung von 250 verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten. Es gibt kein einziges Medikament auf der Welt, das so viel vergleichbar detaillierte Forschung mit so umfassenden, positiven Auswirkungen vorweisen kann!
Diese Forschungen zeigen, dass während der TM im Körper – und besonders im Gehirn – tiefgreifende Veränderungen stattfinden, welche die Wirkungen von Stress umkehren.
1. Tiefe körperliche Ruhe, viel tiefer als im Schlaf
Wenn wir den Geist in einen Zustand vollkommener, innerer Stille versetzen können, wird der Körper folgen und er wird einen Zustand von tiefer Entspannung erfahren.
Eine der ersten wissenschaftlichen Publikationen über die TM-Technik – eine Studie der Universität Harvard, die 1971 in Scientific American veröffentlicht wurde – fand heraus, dass die Ruhe während der TM viel tiefer als die normalerweise im Schlaf erfahrene Ruhe ist. Diese tiefe Ruhe wurde auch viel schneller erreicht als während des Schlafes. Seitdem haben mehr als 30 Studien an Universitäten überall auf der Welt diese Wirkung bestätigt.
Tiefe Ruhe erlaubt Körper, Nervensystem und Geist, sich selbst von Stress – sogar von traumatischem Stress – viel schneller und effektiver zu erholen (siehe unten). Je mehr wir diesen Zustand erfahren, umso mehr gewöhnen wir unseren Körper und unser Gehirn daran, in diesem ruhevollen Zustand zu verbleiben, sogar ausserhalb der Meditation.
2. Die Wirkungen von Stress auf den präfrontalen Cortex und auf die Amygdala umkehren
Die Forschung hat gezeigt: Obwohl sich der Körper in einem Zustand tiefer Ruhe befindet, wird das Gehirn während des Transzendierens aktiver und nimmt der Blutfluss im Gehirn tatsächlich zu.
Neuere Studien zeigen nun genau, wohin dieser verstärkte Blutstrom geht. Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT oder engl. fMRI) zeigt, dass in der Amygdala der Blutfluss während der TM abnimmt, was bedeutet, dass unser Stress-Alarmzentrum anfängt sich zu entspannen. Andererseits gibt es eine Zunahme des Blutflusses hauptsächlich im präfrontalen Cortex. Dank der fMRT können wir nun mit eigenen Augen sehen, wie die schädigenden Auswirkungen des Stresses auf den präfrontalen Cortex während der Ausübung der TM rückgängig gemacht werden.
3. Spontane Zunahme der Serotoninproduktion
In den ältesten Schriften und mündlichen Überlieferungen von Philosophie und Religion wird der Zustand der Transzendenz als ein wacher, bewusster Zustand reinen Glücks aus sich selbst heraus beschreiben, der von äusseren Bedingungen unabhängig ist. Aus diesem Grund wird der Geist von diesem Zustand stark angezogen und er wird ganz natürlich dort hingehen, wenn man ihm dazu die Gelegenheit gibt. Der Geist ist immer auf der Suche nach Glück. Die TM-Technik nutzt einfach nur diesen tief in uns angelegten Wunsch, spontan zu transzendieren und dadurch innere Freude in der Stille zu erfahren. Wir sind bereits genetisch darauf programmiert zu transzendieren; wir müssen nur das Programm dazu aktivieren. Das ist es, was die TM macht!
Die wissenschaftliche Forschung hat gezeigt, dass dieser Bereich inneren Glücks – der uns durch das Transzendieren bewusst wird – an der sofortigen Zunahme der Serotoninkonzentration direkt nach der Ausübung der TM und auf lange Sicht auch an der dauerhaften Zunahme in der Aktivität festzustellen ist. Dies zeigt uns erneut, wie die Auswirkungen von Stress auf das Gehirn durch die Stille der TM umgekehrt werden = mehr Serotonin. Ein bemerkenswertes Resultat!
Unsere Gesellschaft hat jedes Jahr über 22 Milliarden € Kosten durch depressive Störungen und die Behandlung u. a. mit Antidepressiva. Mit diesen Medikamenten wird versucht, die Serotoninkonzentration künstlich zu regulieren, was aber meist zahlreiche, wiederum behandlungsbedürftige Nebenwirkungen auslöst. Man würde denken, dass ein natürlicher, bewährter Weg, den Serotoninspiegel zu erhöhen, die medizinische Welt in Aufruhr versetzen würde. Gewiss, zwar verschreiben mehr und mehr Ärzte inzwischen ihren Patienten die TM, aber dafür braucht es immer noch eine auffallend lange Zeit. Die erste Studie, die nachwies, dass TM den Serotoninspiegel deutlich erhöht, wurde schon vor fast 40 Jahren (1976) in Wien durchgeführt!
4. Besserer Schlaf, situationsgerechteres Verhalten, Überwindung von Suchtverhalten
Besserer Schlaf, angemesseneres Verhalten, abklingendes Suchtverhalten
Dreierlei Auswirkungen stellen sich normalerweise sofort ein, wenn man den Teufelskreis umkehrt, der von Stress ausgelöst wird: Aktivierung des präfrontalen Cortex, Entspannung der Amygdala und erhöhter Serotoninspiegel. Bereits in den ersten Tagen nach dem Erlernen der TM-Technik berichten die meisten Menschen, dass sie mehr “sie selbst sind”, sich glücklicher fühlen und in stressreichen Situationen ruhiger bleiben.
Nach einigen Wochen der TM-Ausübung verbessert sich oft die Schlafqualität überraschend deutlich. Man schläft nachts meist schneller ein, schläft besser durch und braucht weniger Schlaf. Den meisten fällt es in der Folge erstaunlich leicht, 20 Minuten früher aufzuwachen, um zu meditieren. (weiter lesen)
Auf lange Sicht, nach ein paar Monaten, hat sich TM für die meisten Menschen als die effektivste jemals untersuchte Methode herausgestellt, um Suchtverhalten (Nikotin, Alkohol oder Drogen) los zu werden. Eine grosse Vergleichsstudie analysierte alle jemals zum Thema Sucht durchgeführten Forschungsarbeiten. Das Ergebnis war: TM ist drei- bis viermal wirkungsvoller als jede andere erforschte Methode. (weiter lesen)
Alle Menschen profitieren in ihrem Leben von der Umkehr des Stress-Teufelskreises. Die beeindruckendsten Wirkungen traten bislang jedoch bei Menschen auf, die unter posttraumatischem Stress (PTSD) litten.
Am deutlichsten sehen wir diese Ergebnisse bei denen, die Hilfe am dringendsten brauchen: Eine neuere Studie mit Veteranen aus dem Irakkrieg zeigte bereits nach acht Wochen TM-Praxis einen 50%igen Rückgang von Depression und posttraumatischem Stresssyndrom (PTSD) [3]. Die Ergebnisse waren so beeindruckend, dass CNN am „US Veteran’s Day“ eine Sendung darüber ausstrahlte (siehe CNN-Video).
Schon vor 25 Jahren zeigte eine Untersuchung mit Veteranen aus dem Vietnamkrieg ähnliche Ergebnisse, die hiermit bestätigt wurden.
In dieser Studie zeigte die TM-Gruppe eine derart signifikante Verminderung der Symptome von PTSD, Ängstlichkeit, Depression, Schlaflosigkeit, Drogensucht, Suizidgefährdung usw., dass 70 % der Veteranen bereits nach drei Monaten TM keine weiteren Behandlungen mehr brauchten. Die Kontrollgruppe mit der üblichen psychotherapeutischen Betreuung zeigte dagegen keine Verbesserung [4].
Veteranen haben viel stärkere Probleme als der Durchschnittsbürger. Wenn TM sogar Menschen mit derartig schweren psychosomatischen Beeinträchtigungen helfen kann, nachdem alle anderen Behandlungsmethoden versagt haben, können wir erwarten, dass sie jedem von uns ebenso hilft.
Wie erlerne ich TM?
Authentische Meditation ist mühelos und angenehm. Sie kann von jedem erlernt werden und zeigt sofortige Wirkungen.
Weil sie eine vollkommen natürliche Technik ist, ist die TM sehr leicht zu erlernen und angenehm auszuüben. 20 Minuten zweimal am Tag reichen aus, um in den Genuss ihrer Wirkungen zu kommen. Und alle Menschen, die sie erlernt haben, freuen sich auf diese kleine Auszeit.
Aber gerade weil es eine vollkommen natürliche Technik ist, bedarf es einer ausführlichen, persönlichen Unterweisung sowie eines Folgeprogramms unter Leitung eines autorisierten TM-Lehrers/einer TM-Lehrerin. Jeder Mensch ist ein wenig anders, und der Begriff „natürlich“ kann deshalb für jeden Menschen etwas leicht Verschiedenes bedeuten. Der Vorgang des Transzendierens ist ausnahmslos mit grundlegenden Funktionen und Bedürfnissen eines jeden Menschen kompatibel, muss aber beim Erlernen an das jeweilige Lernverhalten exakt angepasst werden. Darum kann TM nicht aus einem Buch erlernt werden. Sie können TM nur von einem Lehrer lernen, der in der Lage ist, Sie ausgehend von ihrem aktuellen mentalen Zustand interaktiv, also Schritt für Schritt, zu der Erfahrung des Transzendierens anzuleiten. Dabei müssen alle entstehenden persönlichen Fragen unmittelbar und korrekt beantwortet werden.
Nach dem Grundkurs, der in der Regel an vier aufeinanderfolgenden Abenden stattfindet, können die Kursteilnehmer eigenständig meditieren. Ihr Geist ist dann soweit trainiert, dass er sich an die Erfahrung der Verfeinerung der geistigen Aktivität bis hin zum Transzendieren gewöhnt hat, sich daran erinnert und die Technik ganz natürlich und mühelos wiederholen kann, solange sie in korrekter Weise angewendet wird.
Alles, was dann noch benötigt wird, ist ein systematisches Folgeprogramm über 6 – 12 Monate, das dauerhaft die richtige Ausübung der Technik sicherstellt (Teilnahme ist keine Bedingung, wird aber wärmstens empfohlen). Es beinhaltet vierzehntägliche oder monatliche Treffen, ein Wochenend-Seminar, persönliche Termine zur Überprüfung Ihrer Meditationspraxis usw.
Obwohl die gesundheitlichen Wirkungen der TM klar erwiesen sind und der Nutzen für Individuum wie Gesellschaft in Zahlen kaum auszudrücken ist – er läge im Bereich hoher zweistelliger Milliardenbeträge – wird die TM-Kursgebühr bisher noch nicht von den Krankenversicherungen übernommen. Es gibt bis dato in der Schweiz auch keine staatliche Unterstützung, anders als in einigen stark aufstrebenden Ländern wie Brasilien. Bis es in der Schweiz soweit ist, ist noch die private Initiative derer gefragt, die vorausschauend und selbstverantwortlich in ihre Gesundheit, Prophylaxe und Bewusstseinsentwicklung investieren wollen. (Für weitere Informationen siehe: Wie lerne ich TM?)
Ein Entschluss fürs neue Jahr, der eine wirkliche Veränderung bringen wird?
Oft beginnen die Menschen das neue Jahr oder ihren Geburtstag mit vielen guten Absichten (weniger rauchen, gesünder essen, Gewicht reduzieren, weniger Stress haben) und sehen schon nach wenigen Wochen, ja sogar Tagen, dass diese Vorsätze sich in Luft auflösen. Bisher war es meist schwer, schlechte Gewohnheiten los zu werden. Die Situation ist nun aber zum Glück viel günstiger geworden!
Warum also nicht einen ganz neuartigen Entschluss fassen: nämlich den, seinem Gehirn echte Erholung zu gönnen? So würde ab sofort Ihr Gehirn automatisch für Sie anstatt gegen Sie arbeiten, und es würde Sie darin unterstützen, Ihre Gewohnheiten leichter ändern zu können.
Haben Sie eine Stunde Zeit, um zu entdecken, wie sich alles ändern kann?
Was erfolgreiche TM-Ausübende sagenPeter Lindbergh Jennifer Aniston Cameron Diaz Nicole Kidman Jim Carrey Katy Perry Gisele Bündchen Hugh Jackman Gwyneth Paltrow Ellen Degeneres Clint Eastwood Paul McCartney Marius Müller-Westernhagen Oprah Winfrey David Lynch Moby
Was die Leute sagen
Durch Transzendentale Meditation werde ich mit Energie und Kreativität aus meinem eigenen Selbst versorgt – es ist meine Art wieder aufzutanken. Jeden Tag. Lernen geht so viel leichter und macht mir Spass. Am schönsten ist es, wenn man an einer Universität studiert, an der alle Studenten diese Technik ausüben – eine Kostprobe davon habe ich während eines Auslandsjahres bekommen.
Lea, Studentin
»TM ist eine geniale und einfache Methode, den Bereich in uns zu erfahren, der still und hellwach ist: unser Selbst. Das ist der Ruhepol gegen den Stress und den Druck in unserer Zeit. Jeder kann diese Technik erlernen – ohne Voraussetzungen.«
Cornelia Jung, Lehrerin für Transzendentale Meditation