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Vernetztes Fahren
Autonomes Fahren soll durch Vernetzung noch intelligenter werden. Fahrzeuge sollen untereinander (Car-to-Car; C2C) und mit der Verkehrsinfrastruktur (Car-to-X; C2X) kommunizieren und kooperieren können. Das autonome Auto würde so z.B. über Ampelphasen, vorausliegende Baustellen, Unfälle, Staus oder Aquaplaning rechtzeitig informiert werden, um entsprechend reagieren zu können. Automobilhersteller in Europa setzen dafür auf verschiedene Technologien: VW und Toyota verwenden WLAN (ITS-G5), während Audi, BMW und Daimler den 5G-Standard bevorzugen. Im Juli 2019 ist eine von der EU-Kommission geplante Regelung für die Kommunikation von Fahrzeugen gescheitert. Einigen sich die Hersteller nicht auf eine gemeinsame Lösung, könnte dies das vernetzte Fahren verzögern, da die beiden Technologien nicht kompatibel sind. Argumente, die gegen 5G geführt werden, sind, dass die Technologie noch nicht ausgereift und, unter anderem aufgrund von Patenten, deutlich teurer sei. Ausserdem sei die Abhängigkeit von Chipherstellern zu gross. Bei WLAN hingegen seien die Patente meist frei, allerdings ist die Datenübertragung langsamer und die Finanzierung eines europaweiten Systems unklar.