Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03190.jsonl.gz/220

Der Grosse Rat hat mit 82 gegen 5 Stimmen einem Kredit von 4,55 Millionen Franken für Sanierungsarbeiten rund um die Tuffière-Brücke zugestimmt. Beim Projekt handelt es sich um einen ein Kilometer langen Abschnitt der Kantonsstrasse Posieux–Le Mouret–Giffers, nämlich den Teil zwischen der Kreuzung Gemeindestrasse Corpataux-Magnedens und der Tuffière-Brücke.
Bei der Strasse handelt es sich um die ehemalige Baustellenstrasse für die Kiesgrube La Tuffière; sie ist in schlechtem Zustand. Die rund 40 Jahre alte Brücke weist eine Anzahl von Schäden auf, die eine schwere Sanierung notwendig machen. Auf beiden Strassenseiten braucht es zudem ein Trottoir. Die Strasse liegt in der Wasserschutzzone, welche auch Wasser Richtung Stadt Freiburg liefert. Die jetzt geplanten Arbeiten sollen deshalb auch den Reinabwasserkanal neu wiederaufbereiten.
Die Arbeiten kosten insgesamt 6,5 Millionen Franken. Rund eine Million Franken tragen Dritte bei, zudem ist ein Restbetrag aus einem früheren Verpflichtungskredit vorhanden. Die Höhe des Kredits war in der gestrigen Ratsdebatte kaum bestritten, wenn auch Claude Chassot (CSP, Villarsel-le-Gibloux) meinte, der Beitrag des Unternehmens Tuffière sei mit 1,6 Prozent etwas gering. Mehrere Grossräte wie Christian Ducotterd (CVP, Grolley), Denis Grandjean (CVP, Le Crêt) und Laurent Thévoz (Grüne, Freiburg) forderten zusätzlich die Einrichtung eines Radstreifens, werde doch dieser Bereich von vielen Velofahrern benutzt.
Staatsrat Maurice Ropraz (FDP) entgegnete, dass für die Einrichtung eines Radstreifens gemäss kantonalem Konzept 3000 Fahrzeugbewegungen täglich zwingend seien. Bei der Tuffière-Brücke sind es aber bloss 2500 Fahrten. uh