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Die Flüchtlingshilfe der Israelitischen Gemeinde Basel in der Zeit des Nationalsozialismus
Mit der «Machtergreifung» 1933 begann die Verfolgung der europäischen Juden, die sich vor allem nach 1938 immer weiter radikalisierte. Jene, denen die Flucht in die Schweiz gelang, wurden bis 1942 als «Emigranten» geduldet. Für ihren Unterhalt mussten aber die jüdischen Organisationen aufkommen. Der Israelitischen Gemeinde Basel kam durch die Grenzlage besondere Bedeutung zu. Es gelang fast über Nacht, ein funktionierendes Flüchtlingshilfswerk auf die Beine zu stellen.
Sibold analysiert die vielschichtige Tätigkeit der Israelitischen Gemeinde unter ihrem Präsidenten Alfred Goetschel und beschreibt den oft bedrückenden Alltag der Flüchtlinge zwischen Massenquartier und Arbeitsdienst.
Mit dem Ziel, das Wissen über jüdische Kultur und das Verständnis jüdischen Lebens in der Schweiz zu fördern, gibt der SIG seit 1992 diese Schriftenreihe heraus.