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Analyse
Eine Analyse ist eine systematische Untersuchung eines Objektes, Vorganges oder eines Sachverhaltes. Die systematische Untersuchung der Ist-Situation ist eine Voraussetzung, damit nichts Wesentliches ausser Acht gelassen wird. Verschiedene Analysemethoden unterstützen ein systematisches Vorgehen und die Entscheidungsfindung:
- SWOT-Analyse
- Kräftefeldanalyse
- Nutzwertanalyse
- Risikoanalyse
Oftmals zeichnen sich aufgrund der systematischen Analyse notwendige Sofortmassnahmen ab. Eine Sofortmassnahme darf jedoch nicht den Handlungsspielraum bei der Problemlösung einschränken.
Beispiele von Sofortmassnahmen
- Information der Mitarbeitenden/Vorgesetzten
- Informationssperre
- Terminabsprachen
SWOT-Analyse
Die SWOT- oder SOFT - Analyse (Stärken - Schwächen Analyse) dient zur systematischen Betrachtung von Prozessen, Teams, Dienstleistungen oder Organisationen. Sie hilft Probleme systematisch zu lösen und fokussiert dabei auf die bestehenden Chancen.
Die vier Buchstaben stehen für
- S = Strenghts (Stärken) oder Satisfaction (Zufriedenheit)
- W = Weaknesses (Schwächen) oder Faults (Fehler)
- O = Opportunities (Möglichkeiten) oder Optionen
- T = Threats (Gefahren, Bedrohungen, Risiken)
Kräftefeldanalyse
Die Kräftefeldanalyse basiert auf der Feldtheorie von Kurt Lewin und unterstützt die Analyse von komplexen Problemen und die Planung von Veränderungen. Sie hat das Ziel, mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und in die Planung einzubeziehen. Dazu werden die Ausgangslage und das Ziel genau umschrieben. Anschliessend werden die erwarteten Widerstände gegen den Veränderungsprozess den veränderungsförderlichen Kräften einander gegenübergestellt.
Nutzwertanalyse
Eine Nutzwertanalyse unterstützt die Entscheidung zwischen verschiedenen miteinander schwer vergleichbaren Alternativen. Sie analysiert die einzelnen Alternativen und berücksichtigt dabei die Präferenzen des Entscheidungsträgers.
Mit Hilfe der Nutzwertanalyse werden
- Entscheidungssituationen in so genannten Entscheidungsübersichten transparent dargestellt;
- die jeder Entscheidungsfindung innewohnenden subjektiven Momente festgehalten;
- die Konsequenzen einzelner Lösungsalternativen aufgezeigt und nachvollziehbar beurteilt
- das Risiko von Fehlentscheidungen verringert.
Risikomanagement
Als Bestandteil des IKS (Internes Kontroll-System) ist die Risikoanalyse und –beurteilung ein wesentlicher Punkt für die Amtsführung. Damit lassen sich Gefahren frühzeitig erkennen und mögliche Massnahmen einleiten, um das latente Risikopotential zu minimieren. Es bietet keine hundertprozentige Sicherheit, Risiken zu eliminieren, hingegen kann sich die Amtsführung mit einer systematischen Analyse mit den Gefahren auseinandersetzen und frühzeitig reagieren, bevor der Schaden entsteht.