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Vor lauter Hin und Her wusste Berengueter nicht mehr, wo er zu Hause war. Zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten in allen unmöglichen Zuständen war er aus Flugzeugen, Kleinwagen und Schnellzügen gestiegen, um sich in Ländern und auf Kontinenten wiederzufinden, von denen er meist keinen Dunst hatte. Weil er so gut es ging darauf verzichtete, Unterhaltungen zu führen oder sich über das lokale und globale Geschehen zu informieren, wusste er auch nicht, in welchen Sprachraum es ihn verschlagen hatte. Eines Abends fand er sich in einem mittelgrossen Zimmer wieder, in dem er sich dermassen wohlfühlte, dass er es Heimat nannte.
Stephan Pörtner ist Krimiautor («Köbi der Held») und lebt in Zürich. Für die WOZ schreibt er Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen.