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Sie fordern einen wertschätzenden Gedankenaustausch, die Überprüfung der getroffenen Massnahmen und empfehlen Alternativen zu der Lockdown-Politik.
Die Autoren stellen die zentralen Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen seit Beginn der Pandemie in überaus sachlicher Weise dar. Sie kritisieren das bewusste Schüren von Angst, welches ein Klima der Unsicherheit geschaffen habe und eine offene, respektvolle, demokratische Debattenkultur gefährde. Mit den «für Demokratien unüblichen Zwangsmassnahmen und Grundrechtseinschränkungen» sei effektiver Rechtsschutz kaum möglich. Die rechtsstaatliche Kontrolle sei bedenklich ins Wanken geraten.
Das Dokument benennt detailliert «Unverhältnismässigkeiten» und «Ungereimtheiten» der politischen Massnahmen, listet Kollateralschäden der Massnahmen für Leib und Leben auf und fordert, diesen dieselbe Aufmerksamkeit zu schenken wie den Schäden an Gesundheit und Leben, die SARS-CoV-2 verursacht. Das Dokument gibt Handlungsempfehlungen und fordert eine Kurskorrektur. Mit seiner Besonnenheit und den sorgfältig recherchierten und verständlich dargestellten Fakten könnte das Dokument einen wichtigen Beitrag zu einer Debatte darstellen, die in den Medien bislang nicht geführt wird.
* Ein PDF des Aufrufs kann bei der factum-Redaktion angefordert werden.
Meldung aus factum 05/2021