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Liensberger setzte sich dank exzellentem zweiten Lauf 72 Hundertstel vor Shiffrin durch. Holdener büsste als Dritte bereits 1,65 Sekunden ein. Petra Vlhova machte den Kampf um die kleine Kristallkugel mit einem schweren Patzer im ersten Lauf wieder spannend.
Mikaela Shiffrin verpasste an ihrem 26. Geburtstag nach Halbzeitführung ihren 46. Weltcup-Sieg im Slalom. Weil Vlhova am Morgen strauchelte, könnte es für die Amerikanerin indes ein wertvoller 2. Platz sein. Ihr Rückstand in der Slalom-Wertung auf die Slowakin vor dem Weltcup-Finale in Lenzerheide verringerte sich von 85 Punkten auf 37 Punkte. Zwischen ihr und Vlhova liegt auch noch Liensberger. Die Österreicherin trennen nur noch 22 Punkte von der Spitze.
Mit Bestzeit im zweiten Lauf und dem 8. Schlussrang hielt Vlhova den Schaden nach einem Beinahe-Sturz am Morgen einigermassen in Grenzen. Die Slowakin war nach dem halben Pensum mit fast drei Sekunden Rückstand auf die führende Shiffrin nur an 27. Stelle gelegen.
Wendy Holdener rückte im zweiten Lauf auf Kosten der Deutschen Lena Dürr vom 4. Platz auf das Podest. Für die Schwyzerin, die aufgrund einer Verletzung mit Trainingsrückstand in die Saison gestiegen war, ist es der dritte Podestplatz aus den letzten vier Slaloms.
Michelle Gisin kam mit der weichen Piste erneut schlecht zurecht. Die Engelbergerin musste sich mit Platz 13 begnügen. Camille Rast wurde 18. und sicherte sich das Ticket für das Finale der besten 25 von kommender Woche.
Mélanie Meillard konnte aufgrund eines positiven Corona-Tests nach dem ersten Rennen in Schweden nicht mehr antreten. Als 25. ist die 22-jährige Neuenburgerin nächste Woche gerade noch teilnahmeberechtigt. Ob sie wird antreten können, ist ungewiss. Derzeit befindet sich Meillard in Schweden mit leichten Erkältungssymptomen in Isolation.