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Einem Bericht von Jason Schreier auf Bloomberg zufolge wird im kommenden Jahr kein "Call of Duty" erscheinen. Sollte sich dies bewahrheiten, so wäre es das erste Mal seit Start der Serie vor fast 20 Jahren. Ähnliche Berichte hat es bereits zuvor gegeben. Nun behauptet Schreier, dass das bisherige Gerücht, "Call of Duty" im kommenden Jahr ausfallen zu lassen, nun beschlossene Sache sei. Die Entscheidung folge dem Bericht nach der Erkenntnis, dass ein jüngster Teil der Serie "hinter den Erwartungen zurückgeblieben" sei.
Die Aussage ist wahrscheinlich eine Andeutung auf "Call of Duty: Vanguard", welches geringere Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorgänger "Black Ops Cold War" von 2020 einbrachte. Der Bericht fügt zudem hinzu, dass einige Entscheidungsträger bei Activision der Meinung seien, dass zu schnell neue Versionen der Shooter-Reihe veröffentlicht werden. Das Studio hinter "Vanguard", Treyarch, soll stattdessen in die Entwicklung eines Free-to-Play Online Titels eingebunden werden, um die dann vorhandene Lücke im Jahr 2023 zu füllen. Möglicherweise handelt es sich dabei ja um die "neue Warzone-Erfahrung", die mit dem "Call of Duty" von 2022 mit angekündigt wurde, dies ist jedoch nur Spekulation. Beide Titel sollen von dem Studio Infinity Ward geleitet werden.
Der Bericht erwähnt explizit, dass die Entscheidung nicht mit der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft zu tun hat.