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Forscher haben bei der Suche nach einem Malaria-Impfstoff einen grossen Erfolg erzielt. Ein an Kindern in Tansania getesteter Stoff verringerte die Infektionsrate um bis zu 65 Prozent. Dies teilte das Schweizer Tropeninstitut in Basel mit.
Der nun getestete Impfstoff mit dem Namen RTS,S sei der erste, der einen signifikanten Schutz vor Malaria bei Kindern und Säuglingen zeige, schreibt das Basler Tropeninstitut STI.
Gleich zwei Studien in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins "New England Journal of Medicine" dokumentieren seine Wirksamkeit.
Nach einem Malaria-Impfstoff wird seit Jahrzehnten geforscht. Bislang schlugen jedoch alle Versuche fehl, vor allem wegen der raschen Wandlungsfähigkeit des Malaria-Erregers. Laut dem STI bleibt nach über 60 klinischen Versuchen RTS,S der einzige vielversprechende Impfstoff-Kandidat.
Malaria wird durch Stechmücken der Gattung Anopheles übertragen. Jährlich sterben rund eine Million Menschen an der Tropenkrankheit, die meisten davon in Afrika. 250 Millionen erkranken jedes Jahr an dieser Krankheit.