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(Aktualisiert am 27.1.2016) Berichte im March-Blättli, hier eine Auswahl von Texten, die veröffentlicht wurden.
Affirmationen
Im gewissen Sinne ist alles, was Sie sagen oder denken, eine Affirmation. Vieles von dem, was wir normalerweise sagen oder denken ist ziemlich negativ und erschafft keine positiven Erfahrungen. Eine Affirmation öffnet uns die Tür. Sie ist der Anfangspunkt auf dem Weg zum Wandel. Indem sie Affirmationen anwenden, signalisieren Sie ihrem Unbewussten: "Ich übernehme Verantwortung. Ich bin mir bewusst, dass ich etwas tun kann, um mich zu verändern." Wenn ich davon spreche, Affirmatioen einzusetzen, dann meine ich damit, ganz bewusst Worte zu wählen, die entweder dazu beitragen, etwas aus Ihrem Leben zu entfernen oder in Ihrem Leben etwas Neues zu erschaffen.
Beispiele von Affiramtionen.....
Gesundheit: Ich bringe meinen Körper in einen optimalen Gesundheitszustand, indem ich ihm auf allen Ebenen gebe, was er braucht.
Geld und Reichtum: Es ist ein Vergnügen, mit dem Geld umzugehen, das heute zu mir kommt. einen Teil davon spare ich, einen Teil gebe ich für einen guten Zweck und einen Teil gebe ich aus.
Kreativität: Auf jedem Gebiet, für das ich mich entscheide, sind ausreichend Zeit und genügend Möglichkeiten für kreativen Ausdruck vorhanden.
Beziehungen und Liebe: Liebe geschieht einfach! Ich gebe das verzweifelte Suchen nach Liebe auf und erlaube der Liebe stattdessen mich zu finden, wenn die Zeit dafür reif ist.
Beruflicher Erfolg: Der perfekte Job sucht nach mir und wir werden einander jetzt begegnen.
Ihre Bernadette Gerber
Die Kuh
Sie ist sanft, ruhig, liebenswert und treu. Schaut man in ihre schönen braunen Augen, kommen einem automatisch diese Eigenschaften in den Sinn. Warum lässt man der lieben Kuh ihren Kofpschmuck, ihre Hörner nicht? Sie braucht ihre Hörner, um sich zu kratzen und wenn nötig um sich zu wehren, was sie nur in aussergewöhnlichen Situationen tut. Meistens aus Angst oder wenn sie nicht nett behandelt wird. Das Argument, die Kuh müsse aus Sicherheitsgründen ihren Kopfschmuck lassen, lässt sich auch statistisch nicht untermauern. In der Schweiz existiert kein verlässliches Zahlenmaterial, das Unfälle und Verletzugen durch Hornstösse beziffert, zudem entwickle enthorntes Vieh andere, nicht ungefährliche Strategien zur Verteidigung oder um Dominanz zu zeigen, erklärt eine engagierte Bio-Bäuerin. Dazu gehörten etwa Rammstösse oder überraschendes Herumschnellen mit dem Kopf. Ein Bio-Bauer baute vor 3 Jahren einen Laufstall. Für ihn ist klar, dass er deswegen keine "halben" Kühe haben muss, denn es kam noch zu keinem einzigen Zwischenfall, obschon seine Kühe ihre Hörner tragen dürfen. Die beiden sehen keinen einzigen Grund, warum man den Kühen die Hörner abbrennen oder absägen soll. Dieser Bauer liess selber einmal zwei seiner Kälber von einem "Fachmann" enthornen und war selber dabei. Es war schrecklich. Die Tiere erlitten trotz lokaler Betäubung schwere Qualen. Die wochenlangen Kopfschmerzen, welche die Rinder danach ganz offensichtlich peinigten, blieben nicht die einzigen Folgen des Ausbrennens der Hornwurzel, er und seine Frau beobachteten wiederholt, wie die Jungtiere herumtorkelten, als fehlten ihnen Orientierung und Koordination. Derart nervöse und unkontrollierte Kälber hatten wir zuvor nie erlebt. Für beide ist seither klar; "Alle unsere Tiere bleiben künftig gesunde und würdige Kopfschmuckträger"! Das Absägen der stark durchbluteten "Antennen", hinterlässt bei erwachsenen Kühen eine schwere Wunde, die bis in die Stirmhöhle hineinreicht. "Der reinste Horror. Ich habe schon Fliegenmaden, die sich in den Stirnhöhlen von Kühen eingenistet hatten, aus den Hornlöchern kriechen sehen" erinnert sich der Bio-Bauer. Die Hörner der Kuh wurzeln tief in der Seele des Tieres. Der unsägliche Schmerz beim Enthornen ist auch ein seelischer Schmerz. Ich habe selber einmal Kühe auf einer Alp beobachtet, diejenigen mit Hörnern waren sehr zutraulich und ich konnte sie kraulen, diejenigen ohne Hörner waren ängstlich und sprangen weg, wenn ich sie streicheln wollte. Ich war als Kind immer bei meinem Götti auf dem Bauernhof in den Ferien. Damals hatten noch alle Kühe ihre Hörner. ich war immer den ganzen Tag um die Kühe herum, ich striegelte und streichelte sie, trieb sie auf die Weide oder in den Stall, hielt sie manchmal sogar an den Hörner, aber keine einhzige Kuh machte jemanls Anzeichen, mich anzugreifen. Sie waren alle sanft, lieb und ruhig. Biologisch-dynamische Bauern halten ihre Tiere artgerecht, ihrem Wesen gemäss. Das Halten von enthorntem Vieh ist nicht gestattet. Die Produkte verkaufen sich unter dem Namen "Demeter". Es gibt allerdings auch in unserer Region vorbildliche Landwirte, die "schöne" Kühe besitzen.
Es geschah im Wald
Wieder einmal war ich auf einem Vitaparcours, auf dem ich sehr oft anzutreffen bin. Als ich ein Stück auf dem Waldweg lief, fiel mir ein Auto auf, das auf einem noch kleineren Waldweg parkiert war, obschon der Waldweg mit einem allgemeinen Fahrverbot signalisiert war. ich sah dann aber, dass im Auto Werkzeug lag und hörte gleichzeitig eine Motorsäge im Wald, so nahm ich an, dass das Auto einem Waldarbeiter gehört. Ich wusste noch nicht, was das Ganze später für mich zu bedeuten hat. Wie gewohnt ging ich durch den Wald von Posten zu Posten. Irgendwo hat es zwei Sitzbänke, wo ich hie und da, wenn ich genügend Zeit habe, mich hinsetze und in einem Buch lese, oder eine Lektion italienisch lerne. dieses Mal entschied ich mich fürs italienisch. Als ich dann beim letzten Posten ankam, war ein Waldarbeiter mit der Motorsäge daran einen Baum zu fällen. Es musste der Mann vom Auto sein, das im Wald parkiert war. Als er die Säge kurz abstellte, sagte ich zu ihm so aus Spass, er soll nicht zu viele Bäume fällen, das wäre schade. Da erschrak er und sagte woher ich denn so plötzlich komme!? Ich sagte ihm, dass ich auf dem offiziellen Vitaparcours sei hier und meine Übungen mache. Er war leicht nervös und sagte mir, ich soll sofort schnell weglaufen, der Baum werde gleich umfallen, genau dorthin wo ich nun stand, ich soll sofort den Hügel hinauf gehen und schauen, dass niemand runter käme. Kaum war ich dann auf dem Hügel, krachte der Baum mit lautem Getöse zu Boden und er hat ihn sehr gut gelenkt, so dass er genau zwischen die Bäume fiel und keinen anderen Baum beschädigte, auch der Posten des Vitaparcours war nicht tangiert worden. ich rief ihm dann zu, er hätte Gldück gehabt, es sei niemand darunter gekommen. Ich ging dann wieder den Hügel hinunter und schwatzte noch ein paar Worte mit ihm. Er zeigte mir, dass der Baum innen faul war und zeigte mir noch einen anderen Baum, der auch krank sei, den müsste er als nächsten fällen, wir wussten da noch nicht, dass es nie dazu kommen würde.
Ich wollte mich gleich verabschieden, da sage er plötzlich, es würde ihm schlecht, er legte sich auf den Boden, direkt auf die Tannenäste vom Baum, den er gefällt hatte. Ich fragte ihn ob ich einen Arzt verständigen sollte, er gab mir keine Antwort, aber er atmete sehr heftig, ich klopfte ihm auf die Schulter und fragte ihn ein paar Mal, ob er mich höre. Plötzlich hörte er auf zu atmen. Ich legte ihn in Seitenlagerung, da er ja sagte es sei ihm schlecht. Ich bekam fast Panik, alleine im Wald, niemand in der Nähe. Sofort suchte ich das Handy in der Tasche, ich schaltete es ein und es war wie eine Ewigkeit bis ich endlich Empfang hatte, um dem Notfallwagen anzurufen. ich rief sofort 144 an, aber die Frau sagte mir, ich müsste warten, sie werde mich verbinden. Es ging mir zulange, dann rief ich die Polizei an. Diese bestellte dann den Krankenwagen. Dann rief der Polizist wieder zurück, ich müsse erklären, wo der Mann liege. Man fragte mich, ob ich ihn reanimieren könne, aber ich sagte ihnen, dass ich mir das nicht zutraue. Dann musste ich den Mann liegen lassen und zum Waldausgang rennen, damit die Sanität dann auch den Waldeingang findet. Dann kam ein Velofahrer, ich fragte ihn, ob er den Mann betreuen könnte, ich zeigte ihm den Weg. Ich musste schauen bis die Sanität kam. Ich telefonierte dann nochmals und sagte, sie sollen besser gleich die REGA avisieren. Irgenwann kamen sie dann mit Blaulicht, bestimmt sind sie gleich losgefahren, aber für mch dauerte es eine Ewigkeit, danach die Polizei mit Blaulicht und dann noch der Notarzt mit Blaulicht.
Sie versuchten sofort den Mann zu reamieren mit einem Gerät. ich gab ihm keine grosse Hoffnung mehr, denn ich dachte ja schon vorher, dass er tot sei. Trotzdem machten sie mindesens eine halbe Stunde Herzmassage und taten alles Mögliche. Die REGA wurde dann doch noch herbeigerufen. Ein Polizist und ich winkten dann dem Heli, damit der uns findet. Sie legten den Mann in den Krankenwagen und fuhren bis zur Wiese, wo die REGA landete. Sie sagten mir, dass der Mann kurz zum Bewusstsein kam dass sie ihn nun mit dem Heli ins Uni-Spital fliegen werden. Ich war verzweifelt und doch hatte ich Hoffnung für den Mann. Allerdings hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht versucht hatte ihn zu reanimieren. Als der Heli dann schon weggeflogen war, kam der Notartzt zu mir, klopfte mir auf die Schulter und gratulierte mir für die gute Organisation, das sei nicht selbstverständlich. Ich hoffte innig dass ich dem Mann dadurch das Leben retten konnte,.Doch leider hatte ich dann trotz "Datenschutz" herausgefunden, dass der Mann verstorben ist.
Bernadette Gerber
Herzloser Tod
Es gibt viele Meinungen betreffend Organspenden. Ich zitiere hier aus dem Buch mit dem gleichnamigen Titel:
"Leben retten durch Organspende" - so der Aufruf vieler Werbebroschüren. Doch der Hirntod - Voraussetzung für die Entnahme von transplantierbaren Organen- ist in der Fachwelt keineswegs allgemein akzeptiert; Hirntote sind Sterbende! Der 19-jährige Sven Rogowski fährt hinter einer Frau mit dem Auto. Sven versucht im letzten Moment auszuweichen, um einen Unfall zu vermeiden, unglücklicherweise fährt er dadurch in einen Baum Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo man angeblich den Hirntod feststellt. Seine Eltern wurden zu einer Organentnahme überredet. Frau Rogowski berichtet, dass ihr Sohn ganz normal aussah, wie wenn er schlafen würde, sauber, ordentlich, es war nichts zu sehen, keine äusseren Verletzungen. Er sah auf keinen Fall wie tot aus. Die Eltern überliess man in ihrer Trauer und Fassungslosigkeit ohne genauere Informationen. Als sie Sven vor der Beerdigung wieder sehen, sind sie entsetzt. Er habe den Eindruck eines Greises gemacht, wiederholt die Mutter mehrmals und der tiefe Schrecken ist ihr bis heute geblieben. Der Anblick ihres toten Sohnes ist traumatisierend und ihre Erinnerung an ihn wird für immer mit diesem letzten schrecklichen Anblick verbunden bleiben: "Die Augen waren geschlossen, die konnte ich nicht sehen, die Zunge hing heraus, im Körper steckten Kanülen, die Narbe fing unter dem Hals an, das war nicht nur ein Bauchschnitt! "Sven, so die Mutter, sei innerhalb einiger Stunden gealtert, sein blondes Haar weiss geworden. Er sah aus als wenn er einen ganz schlimmen Todeskampf hinter sich hätte, gequält. Ich habe mich immer wieder gefragt, was da passiert ist." Laut Statistik der Transplantationsmedizin sind 75 Prozent aller Hirntoten noch in der Lage sich zu bewegen. Dazu gehören beispielsweise Reflexe der unteren Extremitäten, der Fusssohle, der Achillesferse, Nacken-, Finger-, Rumpf-Beugereflexe sowie Bauch-, Vagînal-, Unterleib- oder Analreflexe, wovon 11 durch Stiche ausgelöst werden. Der ehemalige Hirntoddiagnostiker Andreas Ziger gibt zu bedenken, dass in diesen Untersuchungen die Komapatienten auf einen Gegenstand reduziert werden. Er stellt den rabiaten Umgang mit ohnmächtigen und vollkommen ausgelieferten Komapatienten grundsätzlich in Frage. Für denjenigen, der das erleidet und der möglicherweise ungerechtfertigt für hirntot erklärt wird, kann das den Charakter einer Folter haben und es kann ihn in seiner wehrlosen Befindlichkeit noch tiefer in das Koma treiben. In diesem Sinne wünsche ich niemandem eine Organentnahme, der nicht ausschliesslich zu Lebzeiten selber zustimmt, was er allerdings kaum mehr machen würde, wenn er das ganze Buch gelesen hätte!
Bio-Ethanol und Bio-Diesel
Bio ist bei uns eigentlich als positiv bekannt, das heisst für uns, dass Lebensmittel umweltfreundlich hergestellt sind. Da bio "Leben" heisst, kann man dieses Wort natürlich auch anders verwenden, was dann nicht heisst, dass etwas umweltfreundlich hergestellt ist, wie das eben beim sogenannten Bio-Ethanol oder Bio-Diesel der Fall ist. Hier bedeutet das Wort einfach, dass der Treibstoff aus Pflanzen hergestellt ist. Weil Pflanzen auch auf eine Art leben, wird das Wort Bio eben auch hier verwendet, von mir aus ist das für viele verwirrend. Für diese Treibstoffe werden Ökosysteme zerstört, um Platz für Palm-, Soja- und Zuckerrohrplantagen zu schaffen. Das Abholzen der Regenwälder treibt die globale Erwärmung voran, da dadurch grosse Mengen CO2 in die Atmosphäre entweichen, hinzu kommt, dass sie zum Welthunger beitragen, da die Felder nicht mehr für Lebensmittelherstellung verwendet werden, sondern für den Tank der Autos. Schon im Jahre 2002 konnte ich eine Biogas-Kompost-Anlage besichtigen. Ich fand das genial, dass man aus Kompost Gas für Autos herstellen kann, aber ich überlegte gleich weiter und mir kam in den Sinn, dass es bestimmt helle Köpfe geben würde, die extra Kompost machen würden, um Bio-Treibstoff herzustellen. Es ging ein paar Jahre und schon war der Boom da und man sprach von Bio-Diesel und Bio-Ethanol, das wohl direkt den CO2-Ausstoss vermindern würde, aber wenn man weiter überlegt, merkt man, dass es noch viel mehr wird, wenn man unmengen Regenwälder abholzt, weil es ja Platz braucht, um die Pflanzen anzubauen, die man dann braucht um die Bio-Kraftstoffe herzustellen. Dazu kommt, dass nun Lebensmittel für den Tank der Autos hergestell werden, anstatt für die Menschen in jenen Ländern, weil Bio-Diesel und Bio-Ethanol mehr Geld einbringen, als Lebensmittel der einheimischen Bevölkerung.
Mein Lösungsvorschlag ist:
- Mehr Kompostanlagen zu bauen und unseren Kompost aus den Gärten und Haushalten zu verwenden für Kraftstoffe
- Eco-Drive fahren (sparsames Auto fahren)
- Das Auto nur brauchen, wenn man es für nötig findet, es gibt auch Strecken und Situationen, wo man zu Fuss oder mit dem Velo gehen kann.
www.regenwald.org Hier findet man genaueres zu diesem thema und noch viel mehr!
Wie ich zum Fernsehen kam
Bevor ich meinen jetzigen Freund kennen lernte, war ich oft im Internet, da ich gerne schreibe, war ich natürlich auch in verschiedenen Foren zu Besuch. Ich kam zufällig in eine Diskussion, wo es um Partnerschaften zwischen jungem Mann und älterer Frau ging. da war ich ja gerade richtig, da ich kurz zuvor meinen Freund und heutigen Lebenspartner kennen lernte, der 25 Jahre jünger ist als ich. Ich schrieb einen kurzen Bericht darüber. Hie und da kamen ein paar Kommentare, erstaunlicherweise nur Positive. Dann war Funkstille und ich vergass die ganze Sache. 3 Jahre später kamen plötzlich wieder zwei Feedbacks, die mich sehr erstaunten, erstens weil mein Bericht schon lange da drin stand und zweitens weil die beiden Kommentare von zwei Fernseh-Sendern kamen, wie wenn sie es miteinander abgesprochen hätten. Der eine war vom österreichischen Fernsehen aus Wien und der andere vom deutschen Fernsehen in Köln. Beide wollten wissen, ob ich noch mit dem jungen Mann zusammen sei, da sie eine Fernseh-Sendung mit diesem Thema planen. Ich schrieb zurück, dass die Beziehung intakt sei und wir zwischenzeitlich schon zwei Jahre zusammen wohnten. Mit der Dame aus Wien schrieb ich ein paar Mails, sie wollte meine Telefonnummer, damit sie mir anrufen könne und mir alles besser erklären könne. Sie rief dann an und lud meinen Freund und mich nach Wien ein. Ich sagte ihr, dass mein Freund den ganzen Sommer nicht von der Arbeit weg könne. Es sei auch toll, wenn ich alleine kommen würde, meinte sie. Ich fragte darauf meinen Schatz, ob es ihn nicht stören würde, wenn ich alleine gehen würde. Ich sagte ihm ausdrücklich, dass ich aber deswegen unsere Partnerschaft auf keinen Fall gefährden wollte. Ihn störte es nicht, er war froh, dass er nicht mitkommen konnte, obschon er schon lange gerne mal nach Wien gehen möchte, aber so in der Öffentlichkeit zu stehen ist nicht sein Ding, dachte ich damals noch! Er musste aber die Unterschrift geben, damit sie ein Bild von uns zwei zeigen durften. Schon eine Woche später war bereits der Termin im Studio für die Aufzeichnung der Talk-Show. Die nette junge Frau schickte mir das Flugticket, um nach Wien und zurück zu fliegen, sie organisierte und bezahlte auch das Taxi am Flughafen, das mich direkt ins 4-Sterm-Hotel chauffierte. Ich durfte sogar zweimal im Hotel übernachten, inklusive Frühstücksbuffet. Am anderen Tag holte mich wieder das Taxi ab und brachte mich zu der sogenannten Filmstadt in Wien. Es waren total aufgestellte Leute und ich wurde wirklich behandelt wie eine VIP-Person. Es waren noch mehr Teilnehmer, sie waren alle aus der Umgebung und hatten sich selber übers Internet gemeldet. Ich war die einzige vom Ausland, die angefragt wurde und angeblich die wichtigste Person in dieser Sendung! Am 29. September 2014 wurde die Sendung dann ausgestrahlt. Für mich war es ein ganz tolles Erlebnis, wie wenn ich in einem Wettbewerb eine Wien-Reise gewonnen hätte!
Fastenopfer
Eigentlich habe ich mich noch nie damit befasst, aber diesmal wurde ich irgendwie auf den Fasetnkalender aufmerksam. Ich muss sagen, ich war berührt, wie die Kirche sich für den Umweltschutz und Menschen, die durch den Klimawandel betroffen sind, einsetzt. Ebenso gibt sie Tipps, wie es uns besser gehen könnte. Ich kann mich erinnern, da ging alles nur um fromm zu sein und zu beten. Ist ja gut und recht, aber man sollte nicht nur beten, sondern eben auch etwas tun und handeln. Und genau das fand ich in diesem Kalender. Hier lese ich: Fleisch und andere Tierprodukte haben die schlechteste Klimabilanz. Im Sekundentakt wird Regenwald gerodet und angezündet, um Tierfutter anzubauen. Wälder schützen den Boden vor Sonne, Regen und Wind. Wenn Bäume fehlen, können Wüsten entstehen. Sammeln Sie positive Gedanken! Eine ganz tolle Idee finde ich folgende: Da in den Medien viel mehr über Schlechtes als über Gutes berichtet wird, sollte man sich in einem Heft positive Meldungen und schöne Bilder einkleben. Immer, wenn Sie das Bedürfnis haben, können Sie da Heft zur Hand nehmen und sich darüber freuen. Etwas ganz Ähnliches mache ich schon seit Jahren. Ich klebe schöne Bilder und schöne Sprüche in ein Heft, es sind inzwischen natürlich schon mehrere geworden. Da gibt es sogar eine vorgedruckte Karte im Fasten-Kalender, der an die Bundesrätin Doris Leuthard adressiert ist, damit St. Doris, wie sie genannt wird, konkret etwas gegen den Klimawandel tut. Man verlangt die Umstellung auf erneuerbare Energien, was sogar möglich wäre! Es werden Workshops für Kleinbauern in Brasilien angeboten, wo gelernt wird, wie sie ihre Ernte steigern können. Ein Bauer hat einen Teich angelegt, um auch genügend Wasser zu haben, wenn es nicht regnet und er ist auf Hirse umgestiegen, weil diese die Hitze besser verträgt als Mais. Es gibt sogar Rezepte in diesem Kalender, wie man Hülsenfrüchte einmacht. Hier steht auch, dass Hülsenfrüchte teilweise mehr Eiweiss haben als Fleisch. Hühnerfleisch habe 21g Eiweiss, wo hingegen 100g getrocknete Linsen 23gh Eiweiss haben. Also kann man auch als Vegetarier oder gar als Veganer genügend Eiweiss einnehmen, was ja immer wieder zu Diskussionen führt! Sogar über Agrar-Barone in Brasilien, die Kleinbauern enteignen, wird berichet. Häufig sogar mit Gewalt. Die Grossgrundbesitzer verseuchen mit den Chemikalien der Soja-Plantagen das Trinkwasser. Arbeitsplätze bieten sie kaum, da riesige Maschinen die Arbeit machen. Zum Schluss ein Rezept für mehr Liebe statt Hass: Auch in gemütlicher Runde sitzt der Hass bisweilen mit am Tisch. Denn Hass beginnt bereits da, wo das Tierfutter der einen die Lebensgrundlage der anderen zerstört. Wo der Mastochse der Reichen das Gemüse der Armen frisst, wo das Fleisch auf meinem Teller für leere Teller anderer sorgt.
Biodiversität/Artenvielfalt
Biodiversität, ein sehr komplexes Thema, dieses Wort ist in letzter Zeit in aller Munde. Aber wissen wir überhaupt um was es geht?www.pronatura.ch schreibt darüber, auch www.wwf.ch , www.birdlife.ch , das www.bafu.ch (Bundesamt für Umwelt) , www.naturwissenschaften.ch , www.stadt-zuerich.ch www.fibl.org (Biolandbau Schweiz) , www.terrasuisse.ch (Migros) , www.ville-ge.ch (Stadt Genf) , www.be.ch (Stadt Bern) , www.bio-suisse.ch und die www.wsl.ch (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft) .
Bkodiversität ist die Vielfalt des Lebens! Das beinhaltet folgendes:
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Vielfalt der Ökosysteme (Lebensräume wie Wasser, Wald, Alpiner Raum)
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Vielfalt der Arten (Tiere, Pflanzen, Pilze, Mikroorganismen)
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Vielfalt der Gene (Rassen oder Sorten von wildlebenden und genutzten Arten)
Zwischen Lebewesen, Nährstoffen und verschiedenen Umweltfaktoren spinnt sich ein dichtes Netz von Abhängigkeiten und Einflüssen.
Ökosysteme bieten Lebensräume für Tausende oder gar Millionen von Pflanzen- und Tierarten, Pilzen und Mikroorganismen. Aus Sicht des Menschen erbringen die Ökosysteme existenzielle Leistungen. So entsteht etwa aus Niederschlägen während dem Versickern durch den Waldboden Trinkwasser. Bodenorganismen erhalten die Fruchtbarkeit für den Anbau von Nahrungsmitteln.
Manch eine Art (siehe oben), kann unbemerkt verschwinden, ohne das Netz des Lebens zu tangieren, weil vielleicht eine ähnliche Art einspringt, die die gleiche Funktion übernimmt. Wenn jedoch bestimmte Schlüsselarten verloren gehen, werden ganze Systeme instabil.
Der Lebensraum kann sich dadurch für andere Organismen verändern und lebenswichtige Leistungen können versiegen. Solche Wechselwirkungen können schwierig vorausgesagt werden. Die genaue Beobachtung der Artenvielfalt kann jedoch wichtige Hinweise zum Zustand der Ökosysteme geben.
Arten verschwinden nicht von einem Tag auf den anderen. Ihr Rückgang ist meist ein allmählicher Vorgang. So stehen manche Arten Jahrzehntelang auf der roten Liste. Die Populationen solcher Arten sind meistens klein und können durch Inzucht die Vermehrung in Frage stellen.
So manche grosse Überbauung, sei es nun eine Wohnsiedlung, eine Industrieüberbauung, ein Alters- oder Behindertenheim, hat soviel ungenutztes Land dazwischen. Oft sieht man grosse Flächen mit Cotoneaster oder mit gedüngtem Rasen, der zusätzlich noch mit Unkrautvertilger behandelt wurde! In diesen Flächen ist kaum noch Leben. Wie wäre es, wenn diese Verwaltungen eine schöne Umgebung gestalten würden, in der sich auch die Bewohner oder die Angestellten wohl fühlen würden?
Eine schöne Blumenwiese, die höchstens 2 x im Jahr geschnitten werden muss, wo sich aber Schmetterlinge, Käfer, Bienen und Vögel darüber freuen würden? Ein Steinhaufen, wo sich Eidechsen sonnen könnten? Eine Holzbeige und ein Wildbienenhaus, wo sich Bienen und Käfer ansiedeln könnten? Ein Weiher mit ein paar einheimischen Wasserpflanzen, bald würden Molche, Frösche und Libellen hier einziehen?! Einige einheimische Sträucher oder Bäume, wo Vögel ihre Nester bauen dürften? Dazwischen romantische Wege und Bänke, wo sich die Bewohner und Angestellten wie im Paradies fühlen könnten? Wäre das nicht fast überall realisierbar? Eine Organisation, die solche Projekte fördert ist: www.naturundwirtschaft.ch
Vielfältige Grüsse
Euere Bernadette