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König Charles III. (74) hat die Stopfleber vom Speiseplan des britischen Königshauses verbannt. PETA habe die Betätigung bekommen, «dass sich die mitfühlende Politik Seiner Majestät auf den Buckingham Palast und alle anderen royalen Residenzen erstreckt», hiess es auf der Webseite der weltweit grössten Tierrechtsorganisation. Diese habe ihm zum Dank eine vegane Alternative geschickt.
Schon als der König noch den Titel des Prinzen trug, hat er das «verabscheuungswürdige Produkt» aus seinem royalen Wohnsitz entfernt. Damit macht er seinem Ruf als Umweltschützer und Naturliebhaber alle Ehre. Nun ist die umstrittene Stopfleber endgültig aus sämtlichen royalen Palästen geflogen.
Französische Delikatesse hat keinen Platz im britischen Königshaus
Die Stopfleber gilt in Frankreich als Delikatesse, die oft an Weihnachten verspeist wird. Die Herstellung der Spezialität ist in Grossbritannien verboten. Der Verkauf und die Einfuhr allerdings nicht. Grund für die Aufregung ist das Mästen der Tiere: Die Fettlebern entstehen durch eine bestimmte Mastform, bei der die Tiere in den letzten 21 bis 28 Tagen zwangsernährt werden. Rund drei bis viermal pro Tag wird den Tieren mittels eines Rohres ein Futterbrei in den Magen gepumpt. Das Ergebnis davon ist eine krankhaft vergrösserte Fettleber, die bis zu zehnmal grösser sei als die eines gesunden Tieres. «PETA» beschreibt das Stopfen der Tiere schon lange als «grausam».