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Mit großen Hoffnungen brachte Netflix vor einigen Wochen eine neue Serien-Adaption von Resident Evil an den Start, doch diese wurden kaum erfüllt. Das Format wurde deshalb nun schon wieder eingestampft.
Im Vorfeld machten die veröffentlichten Trailer zur neuen Serien-Adaption von Resident Evil auf Netflix durchaus größere Hoffnungen, dass uns eine neue Horror-Perle ins Haus steht - doch diese wurden eher enttäuscht. Es hagelte fürcherliche Kritik an der Serie und bei IMDb ist diese mit einem Rating von 3,9 von 10 möglichen Bewertungspunkten von der Community auch ziemlich abgestraft worden. Netflix zieht daraus nun schon Konsequenzen.
Demnach wird die Live-Action-Serie keine zweite Season vom Streaming-Dienst spendiert bekommen, wie das renommierte Entertainment-Magazin Deadline nun berichtet. Obwohl es im Vorfeld groß angelegte und auch langfristige Pläne für die neue TV-Adaption gab, zog diese scheinbar - losgelöst von den Kritiken - auch nicht genügend Zuschauer an, als dass diese Pläne nun weiter verfolgt würden.
Die Serie feierte ihre Premiere erst im Juli und wurde auch in der Presse mitunter zerrissen. Die Adaption wurde von Andrew Dabb, dem Showrunner von "Supernatural", verzapft und fokussierte sich auf Albert Wesker (Lance Reddick) und seine Teenager-Töchter Billie und Jade. Es gab zwei Zeitlinien, eine in Südafrika, wo die Umbrella Corporation ein neues Hauptquartier errichtete, und eine weitere eine Dekade in der Zukunft, als die Welt schon von Zombies überlaufen wurde. Neben Reddick waren Ella Balinska, Tamara Smart, Siena Agudong, Adeline Rudolph und Paola Nunez in den Hauptrollen zu sehen.