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Das Podest
- 1. Max Verstappen (NED, Red Bull)
- 2. Valtteri Bottas (FIN, Mercedes)
- 3. Lewis Hamilton (GBR, Mercedes)
Mehr als 7 Jahre ist es her, seit auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi nicht ein Mercedes-Fahrer zuoberst auf dem Podest stand. Am 3. November 2013 war es Sebastian Vettel – damals noch im Red Bull – der das Rennen für sich entscheiden konnte. Seither hiessen die Sieger entweder Lewis Hamilton (2014, 2016, 2018, 2019), Nico Rosberg (2015) oder Valtteri Bottas (2017).
Für das Ende der seit Beginn der Turbo-Hybrid-Ära anhaltenden Mercedes-Dominanz in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate war Max Verstappen besorgt. Der niederländische Red-Bull-Pilot wusste die 3. Pole Position seiner Karriere zu nutzen und glänzte mit einem abgeklärten Start-Ziel-Sieg. Für den 23-Jährigen war es der 10. GP-Sieg seiner Karriere.
Bottas holt Vize-Titel
Einziger Wermutstropfen aus Sicht von Verstappen: Da Bottas, der das Rennen neben dem Niederländer aus der 1. Startreihe in Angriff genommen hatte, auf den 2. Schlussrang fuhr, konnte Verstappen den Finnen im WM-Klassement nicht mehr überholen. Der Mercedes-Fahrer darf sich über seine 2. Vize-Weltmeisterschaft freuen.
Mit Hamilton fuhr auch der 2. Fahrer in einem «Silberpfeil» auf das Podest. In einem Rennen, das arm an Höhepunkten war, sorgte einzig der Ausfall von Sergio Perez für etwas Aufregung. Der Mexikaner, der sich vor einer Woche beim GP von Sakhir seinen ersten Sieg in der Formel 1 überhaupt gesichert hatte, musste bereits früh im Rennen nach einem Motorenschaden die Segel streichen.
Alfa Romeo ohne Exploit
Keine Punkte im letzten Rennen der Saison gab es für Alfa Romeo. Kimi Räikkönen (12.) und Antonio Giovinazzi (16.) blieben ausserhalb der Top 10. Da auch Haas und Williams keine Punkte mehr holten, verharrt der Hinwiler Rennstall auf dem 8. Platz in der Konstrukteure-Wertung.
Nach der Saison ist vor der Saison
Für die Fahrer geht eine aussergewöhnliche Saison zu Ende. Wegen Corona wurde der Rennkalender ordentlich durcheinander gewirbelt. Nun gilt es für die Teams Bilanz zu ziehen, bevor schon bald einmal die Vorbereitung für die neue Weltmeisterschaft beginnt, die – wenn alles nach Plan läuft – im März 2021 im australischen Melbourne eröffnet wird.