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Avignon war ein Jahrhundert lang die Residenz der Päpste, und somit die Hauptstadt des Christentum, sozusagen das zweite Rom. Der italienische Humanist und Dichter Francesco Petrarca nahm dort eine Stelle an, bestieg am 26. April 1336 den Mont Ventoux und betrachtete die Landschaft. Es war vermutlich das erste mal in der Geschichte, dass Landschaft in dieser bewussten Weise als Bild erkannt wurde. Seine Schilderung des Aufstiegs gilt als Geburtsstunde des Alpinismus und der neuzeitlichen Sicht der Natur. Das Hôtel Cloitre St. Louis** von Jean Nouvel in Avignon bildet den Ausgangspunkt unserer „ Voyage d‘etude dans le sud de la France“, die uns nach Avignon führt, von wo aus wir uns Nîmes, Hyères, Roquebrune, Cap-Martin und die Riviera erschliessen.
a&k Studienreise
Inhalt
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Jordanien, das Haschemitische Königreich, ist heute ein dynamischer, moderner Staat. Jordanien war in den letzten 2’500 Jahren ein Durchgangsland, das in seiner Geschichte verschiedene kulturelle Höhepunkte erlebt hat. Heute ein friedliches Land, es gilt als das stabilste im Mittleren Osten, begrenzt durch Israel im Westen, Syrien und den Irak im Norden und Nordosten und Saudi Arabien im Südwesten wo Jordanien in Aqaba, dem wichtigen Handelshafen, ans Rote Meer stösst.
Eine Reise in das kulturelle Wechselbad Südspaniens. Römische Besetzung ab 2. Jahrhundert v.Chr. Islamisch/arabische Besetzung vom 8. – 14. Jahrhundert, christliche Rückeroberung danach, spanisch-christlich-kolonialer Reichtum und kulturelle Prägung ab dem 16. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert 1936 – 1975 faschistisches Regime unter General Franco; Juan Carlos als König führt Spanien in eine demokratische Republik. Schöne Beispiele der spanischen Moderne Ende 20. Anfang 21. Jh., Flamenco als Kulturträger, leere touristische Geisterstädte an der Küste nach dem Platzen der spanischen Immobilienblase Anfang 21. Jh.
Die Studienreise findet statt. Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich.
Über Jahrtausende hat sich im tibetischen Kulturraum eine eigenständige Bauweise entwickelt. Die uralte Kultur hat eine bis heute gültige Architekturform und Ästhetik hervorgebracht, deren Grundprinzipien Reduktion, Funktion und Einfachheit sind. Die Details und Konstruktionen, die mit wenigen, lokalen Materialien und Mitteln entwickelt wurden, sind bis heute optimal für diese Gebiete geeignet. In Tibet selbst ist diese Baukultur fast vollständig durch die chinesische Besatzungsmacht zerstört worden und dort vom Untergang bedroht.
Mexiko ist ein Land, das mit den USA eine 3‘000 Kilometer lange Grenze teilt. Auf bei- den Seiten dieser Linie haben sich im Verlaufe der Jahrhunderte unterschiedliche Kulturen und eine wechselvolle Nachbarschaft entwickelt. Mexiko hat auf dem Hintergrund seiner prekolumbianischen Kultur und des kolonialen Erbes vor allem in der Architektur und in den bildenden Künsten einen eigenen Weg beschritten. Die Mexikaner hatten die kühne Idee, auf 2‘250 Meter über Meer eine Stadt zu bauen. Heute zählt sie mehr als 20 Millionen Einwohner. Als Reisende werden wir uns mit Werken mexikanischer Architekten und Kunstschaffenden auseinandersetzen. Mexiko hat grosse Baumeister hervorgebracht. Luis Barragán wurde im Jahre 1980 der Pritzker-Preis verliehen. Die Hauptstadt Mexikos allein bildet die Genialität der mexikanischen Architektur und der Künste nicht vollständig ab. Deshalb stehen als Zielorte auch Oaxaca (Monte Albán/ Zapoteken) und Palenque (Mayas) in Chiapas auf dem Reise-Programm. Am Schluss des Programms iist ein blauer Abschluss in Ixtapa/ Zihuantanejo am Meer geplant.
Die Stadt Neapel bietet eine sehr interessante Synthese zwischen der antiken, der mittelalterlichen, über die faschistischen Architektur, bis in die heutige Zeit. Es ist eine Stadt mit vielen Konflikten. Extrem arme Gebiete grenzen direkt an reiche Gegenden. Die Komplexität und der Charme dieser Stadt spiegeln sich in der Landschaft des Golfs wider, der in seinem Amphitheater einen riesigen Ballungsraum (conurbation) beherbergt.
Helsinki „Finnlands Fenster in die Welt“. Die Metropole versprüht mit ihrem 100 km langen Küstengebiet und den 300 Inseln ein maritimes Flair und bietet gleichzeitig eine hohe Lebensqualität. Helsinki als moderne Stadt und Gartenstadt in einem ist eng mit dem Meer verbunden. Konsequente Umgestaltungen struktureller und sozialer Art machen diese Metropole zu einer äußerst dynamischen Stadt. Stadtplanung ist in der finnischen Hauptstadt von großer Bedeutung, und bei der Entstehung neuer Stadtteile taucht ein Begriff immer wieder auf: Umnutzung.
2019 findet das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses statt. 1919 in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand das Bauhaus nur 14 Jahre. Dennoch wirkt die legendäre Hochschule für Gestaltung bis in die Gegenwart fort. Sie gilt als wirkungsvollster Exportartikel von Kultur aus Deutschland im 20. Jahrhundert.
«Tradition und Moderne – Indien im Umbruch»
Indiens Architektur ist tief in einer Jahrtausende alten Tradition verwurzelt, aber wer heute den nördlichen Teil des Subkontinents bereist, wird beeindruckt sein von der modernen Formensprache der Bauten von Le Corbusier, Charles Correa, Balkrishna V. Doshi, Louis I. Kahn und Rahul Mehrotra.
In thematischen Stadtspaziergängen werden wir diese von der aufstrebenden Eisenindustrie geprägte Stadt erkunden, die immer wieder junge Talente, Architekten und Designer anlockte. Eine nahezu unbekannte Stadt, gleich vor unserer Haustüre.
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Die Reise ist ausgebucht
Eine Reise, vielfältig und bunt: Chutney aus reifen Früchten und scharfem Gewürz, mit Chai-Hinglisch in Tontassen serviert.
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Die Reise ist ausgebucht
Die Reise findet nicht statt. Die Ausschreibung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.