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Viele Menschen wissen gar nicht, dass man durch Destillation auch nicht-alkoholische Essenzen anfertigen kann. Tatsächlich spucken die Brennapparate nur dann ein alkoholisches Getränk aus, wenn man eine fermentierte Maische hinzugibt. Im 17. Jahrhundert war es in Apothekerkreisen noch Gang und Gebe, herbale Heilmittelchen in kleinen Kupferbrennblasen herzustellen. Produktdesigner und Landei Ben Branson zog deshalb das 1651 veröffentliche Handbuch "The Art of Destillation" heran, um tief in die Alchemie von damals einzutauchen und den heutigen Markt mit alkoholfreien Getränkevarianten zu bereichern. Immerhin muss man ja auch an die Menschen denken, die freiwilligen Verzicht üben - etwa weil sie noch heimfahren müssen oder dem alkoholischen Geschmack einfach nichts abgewinnen können. Ben Branson kennt das Dilemma nur allzu gut, wenn die Getränkeauswahl auf Wasser, Limonaden und Virgin Cocktails beschränkt ist. Mit den Seedlip Drinks, die ihre Aromen von diversen Kräutern, Gewürzen und Früchten beziehen, wollte er die Barszene ein wenig revolutionieren. Bislang gibt es den Seedlip Spice und den Seedlip Garden im Fachhandel und in einigen exklusiven Locations wie dem Londoner Savoy und dem Soho House im Angebot.
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