Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03135.jsonl.gz/2040

Burgtheater Wien erhält zweifelhafte Auszeichnung
Der Umgang mit den Platzanweisern im Burgtheater Wien hat der Bundestheater Holding einen zweifelhaften Preis eingetragen: Sie erhielt den Jurypreis «Schandfleck 2013».
Wien. – Die «Auszeichnung» geht an «gesellschaftlich unverantwortliche Unternehmen, Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen». Die Jury vergab der Burgtheater Holding den Schandfleck 2013 «für das Outsourcing von 400 Platzanweiserinnen und Platzanweisern an die Sicherheitsfirma G4S», heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag.
G4S-Mitarbeiter hätten laut einem BBC-Bericht Insassen des Gefängnisses Mangaung in Südafrika mit Elektroschocks und Zwangsinjektionen gefoltert, heisst es zur Begründung von Marieta Kaufmann, Geschäftsführerin des Netzwerk Soziale Verantwortung. Auch sei der Platzanweiser Christian Diaz entlassen worden, als er das Geschäftsgebaren von G4S im Burgtheater öffentlich anprangerte. (sda)
Kommentieren
Prinz Charles: Philip wollte als eigenständige Person erinnert werden
Ein eigenes Vermächtnis über das des Gemahls von Queen Elizabeth II. (94) hinaus: Prinz Charles (72) glaubt, dass sich sein Vater Prinz Philip das gewünscht hat. «Ich glaube, dass er wahrscheinlich wirklich als eigenständiges Individuum in Erinnerung behalten werden wollte», so der britische Thronfolger in einer BBC-Sendung zum Tod Philips. Der Herzog von Edinburgh war am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben.