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Wie die Gemeinde Niederwil AG berichtet, wurde an der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni 2016 ein Verpflichtungskredit von 220'000 Franken für die Planung der Sanierung und des Umbaus des Gemeindehauses genehmigt. Der Gemeinderat hat für die Planungsarbeiten eine Arbeitsgruppe eingesetzt und Fachspezialisten beigezogen.
Die Zielsetzung war einerseits eine detaillierte Machbarkeitsprüfung einer Sanierung, andererseits aber auch eine Gegenüberstellung mit alternativen Lösungen. Als Planungsgrundlage wurde der Raumbedarf der Gemeinde und die Nutzerbedürfnisse erarbeitet.
Erste Variante ist teurer und aufwendiger als gedacht
Nun liegen die Ergebnisse der bisher gemachten Abklärungen vor. Diese zeigen, dass die erste Variante der Sanierung des Gemeindehauses zwar technisch machbar ist, aber teurer und aufwendiger als ursprünglich erwartet.
Zudem birgt die Sanierung Unsicherheiten wie Feuchtigkeit im Untergeschoss; die Bedürfnisse von Verwaltung und Nutzern können nur zum Teil abgedeckt werden, und das gesamte Areal um das Gemeindehaus bleibt schlecht ausgenutzt. Diese Beurteilungen zeigten auf, dass die weitere Planung offener gestaltet werden muss.
Weitere Optionen der Sanierung wurden untersucht
Die zweite Variante ist die Sanierung und der Umbau des bestehenden Gemeindehauses ergänzt mit einem Anbau. Bei der dritten Variante wird das bestehende Gemeindehaus abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
Es zeigte sich, dass die Varianten zwei und drei die Anforderungen deutlich besser erfüllen. Die Variante zwei ist die dabei teuerste Möglichkeit. Sowohl die Planungskommission als auch der Gemeinderat priorisieren daher aktuell die Variante drei «Abbruch des bestehenden Gemeindehauses und Ersatz durch einen Neubau».
Um diese Beurteilung zu erhärten und auch um Synergienutzungen sowie Kosteneinsparungen zu prüfen, werden im Mai 2022 die Bedürfnisse im direkten Gespräch mit den Nutzern überprüft und optimiert.
Die Ergebnisse sollen im zweiten Halbjahr 2022 vorliegen
Der Gemeinderat geht davon aus, der Bevölkerung die bisherigen Planungsergebnisse im zweiten Halbjahr 2022 präsentieren zu können. Im direkten Dialog soll dann festgelegt werden, auf Basis welcher Projektvariante das Bauprojekt ausgerichtet werden soll.