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Vor allem Fertiggerichte haben es in sich und schädigen dadurch das Herz.
Acht Jahre lang wurden die Ernährungsgewohnheiten wie auch die Blutwerte von 6.000 Erwachsenen für eine Studie der Emory University in Georgia, USA, beobachtet.
Die höchsten Risikowerte für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten die Teilnehmer, die am häufigsten Fertigkost, von der tiefgekühlten Torte bis zur Fertigsuppe konsumierten.
Analysiert wurde, wie viel „versteckter Zucker“, also Zuckerzusätze durch industriell gefertigte Lebensmittel aufgenommen wurden.
Umgerechnet 46 Teelöffel Zucker wurden von den Spitzenverbrauchern von Fertiggerichten täglich konsumiert.
Die niedrigste Aufnahme von Zucker lag bei 3 Teelöffel.
Durchschnittlich wurden 90 Gramm Zucker nur durch Fertiggerichte täglich aufgenommen.
Dies entspricht 359 Kalorien.
Die Studie bestätigt auch, dass der Zucker aus Fertiggerichten Einfluss auf Gesundheitswerte wie das Herz-Kreislauf-System hat.
Bei Teilnehmern, die viel Gesüsstes assen, waren die Blutfettwerte wie Triglyzeride und das „schlechte“ LDL-Cholesterin deutlich schlechter als bei Teilnehmern, die weniger Zucker zu sich nahmen.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Zucker auch die Triglyzerid- und Cholesterinwerte erhöht, er hat also denselben Effekt wie fettreiche Nahrung.
Um Schäden für Herz und Kreislauf vorzubeugen, sollten Lebensmittel auf Zuckerzusätze überprüft werden.
Denn Zucker steckt nicht nur in Süssigkeiten, Gebäck und Torten, er versteckt sich auch in Gerichten wie Fertigpizzas oder sauren Gurken, die nicht süss schmecken.