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mus-chegiar
I intr, 1. (pers.) Lust haben, etw. zu tun, Neigung zu etw. zeigen, Anstalten machen; ils vadials mus-chegian dad isar, die Kälber drohen zu "bisen" (d.h. vor Hitze und Fliegenplage wild herumzurennen); adatg, il tgamun mus-chegia da rumper, Achtung, die Deichsel droht entzweizubrechen. – 2. (impers.) ei mus-chegia da vegnir a plover, es scheint Regen zu geben; a mi mus-chegiass (ei) da far ina, es würde mich reizen, einen Streich zu spielen. – II refl semus-chegiar, 1. sich zeigen, sich vordrängen, sich regen; pliras semus-chegiavan dil chezer, mehrere Mädchen drängten sich sehr vor. – 2. (impers.) l'aura semus-chegia da sevolver, das Wetter droht umzuschlagen.
Lust haben, Neigung zu etw. zeigen, Anstalten machen
[mus-chegiar ist von eng. mus-chiar ‘unruhig trampeln', surm. mustgager ‘stöbern; schnüffeln' kaum zu trennen; vgl. auch oit. moscá 'unruhig sein' (vom Vieh); Lehnübers. aus dem Schwdt. ist somit auszuschliessen; Abl. von -> mustga ‘Fliege' ist fraglich; vgl. -> muis, mustgas ‘Lust'].