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Über 60 Jahre lang war Königin Sirikit von Thailand an der Seite von König Bhumibol. Auch nach seinem Tod hat sie noch einiges zu sagen, auch wenn sie sich inzwischen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat.
Königin Sirikit kam 1932 in Bangkok zur Welt, ihr Vater war später Botschafter in Frankreich, Dänemark und England. In Paris begegnete sie 1947 dem späteren König Bhumibol. 1950 heirateten die zwei.
1951 kam ihr erstes Kind zur Welt: Tochter Ubol Ratana. Es folgten zwei weitere Töchter und ein Sohn. Königin Sirikit übernahm an der Seite ihres Mannes eine starke Rolle im thailändischen Königshaus, führte zwischenzeitlich sogar einmal kurz die Regierungsgeschäfte.
Oft traf sie auch andere gekrönte Häupter wie hier Kaiserin Farah Diba von Iran im Jahr 1968. Allgemein erhielt Sirikit in den 60er-Jahren auch in Europa und Amerika grosse Aufmerksamkeit, wurde zum Beispiel 1965 von «Vanity Fair» als bestangezogenen Frau der Welt ausgezeichnet.
1996 war Königin Elizabeth II. zu Besuch in Thailand.
2006 feierte König Bhumibol das 60. Jubiläum seiner Krönung.
Im selben Jahr kam der französische Präsident Jacques Chirac mit seiner Frau Bernadette auf Staatsbesuch. Immer öfters trat nun auch Maha Vajiralongkorn an der Seite seiner Mutter Sirikit auf.
2011 an der Seite ihres Sohnes Maha Vajiralongkorn. Auch im fortgeschrittenen Alter setzte Sirikit ihr Engagement fort, setzte sich etwa für die muslimische Minderheit im Süden Thailands ein und tat sogar öffentlich ihre politische Meinung kund.
Einer der letzten Auftritte mit ihrem Mann im Jahr 2012: Nach 66 Jahren Ehe starb König Bhumibol im Jahr 2016 und auch Königin Sirikit zog sich mehrheitlich aus der Öffentlichkeit zurück.
Ihrer grossen Beliebtheit tat dies keinen Abbruch: Noch heute liebt das thailändische Volk ihre Königin, wie etwa die Feierlichkeiten im vergangenen Jahr zum 85. Geburtstag von Sirikit zeigten.