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Untertitel: Freiburger Filmfestival in Paris
I
Der erste Film, «Gemeinplätze» («Lugares comunes», Argentinien) von Adolfo Aristaráin, hat dieses Jahr in Freiburg den Publikumspreis erhalten. Der zweite Streifen, «Kamerad Boykenjayev» von Yusup Razykov (Usbekistan), gehört zu dem breit gefächerten Überblick über das Filmschaffen in den zentralasiatischen Ländern der ehemaligen Sowjetunion (Kasachstan, Tadschikistan, Usbekistan, Kirgisistan und Turkmenistan), der im Rahmen des 18. Freiburger Filmfestivals vom 21. bis 28. März 2004 präsentiert wird.
Neben seinen internationalen Wettbewerbssparten (Spiel- und Dokumentarfilm) und getreu seiner Funktion als Schnittpunkt und Begegnungsort verschiedener Sprachen und Kulturen widmet das Freiburger Internationale Filmfestival erstmals in der Schweiz eine ganze Sektion der Filmproduktion der fünf unter der russischen Bezeichnung «Zentralasien» vereinten Länder, die als ehemalige Republiken der zusammengebrochenen UdSSR zwischen August und Dezember 1991 ihre Unabhängigkeit erlangten.
Das nächstjährige 18. Festival umfasst mehrere thematische Sektionen, darunter eine Auswahl argentinischer Dokumentarfilme, eine Filmauswahl des Westschweizer Fernsehens (TSR), die der Fernsehsender im Rahmen der Feiern zu seinem fünfzigjährigen Jubiläum präsentiert, und das Panorama «Gekreuzte Blicke», für das der Filmemacher Jean-Pierre Bekolo aus Kamerun und die amerikanische Filmwissenschaftlerin und Mexikospezialistin Joanne Hershfield fünfzehn Filme aussuchen.