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Am 1. November 1967 wurde in Zürich der erste Bankomat in Betrieb genommen. Ab diesem Tag konnte man bis zu 200 Franken aufs Mal beziehen und dies zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ein Rückblick.
Mit einer Geheimzahl und einer Lochkarte aus Papier schritt man Ende 1967 zum Bankomaten an der Zürcher Bahnhofstrasse, um sein Geld an einem Automaten zu beziehen. Nach zehn Bezügen mit maximal 200 Franken musste eine neue Karte her. Das Pilotprojekt, das am 1. November startete, erwies sich als Erfolg, und so wurden ab April 1968 die Bankomaten eingeführt.
Insbesondere die Anonymität und die Unabhängigkeit von Schalteröffnungszeiten stiessen bei den Menschen auf grossen Zuspruch. Heute sind die Geldautomaten nicht mehr wegzudenken.
Der erste Bankomat ging am 27. Juni 1967 in London in Betrieb, entwickelt vom Schotten John Shepherd-Barron, der in einem Interview mit der BBCexterner Link sagte: "I hit upon the idea of a chocolate bar dispenser, but replacing chocolate with cash" ("Ich kam auf die Idee, einen Schokoriegel-Spender zu bauen, aber die Schokolade durch Bargeld zu ersetzen").
swissinfo.ch/mg und SRF