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Das Wichtigste in Kürze
- In Australien gibt es noch 80'000 Koalas, sie könnten die letzte lebende Generation sein.
- Durch ihre geringe Anzahl ist es möglich, dass genetische Krankheiten ihr Tod wären.
- Die australische Koala Stiftung fordert deshalb den neuen Premierminister zum Handeln auf.
Hiobsbotschaft für alle Tierfreunde und Fans der kleinen flauschigen australischen Bärchen: Seit 1990 sind über 80 Prozent der Koala Bären verschwunden. Laut einem Bericht des «WWF» haben daran die Rodung ihres Lebensraumes und der Klimawandel schuld. Tausende Koalas sterben jährlich an Dehydration.
Die australische Koala Stiftung (AKF) kommt zum Schluss, dass es so in Down Under nur noch 80'000 Koalas hat. Das ist ungefähr ein Prozent der acht Millionen, die vor 1927 existierten, als die Tiere wegen ihres Pelzes gejagt wurden.
Die 80'000 Koalas könnten die letzte lebende Generation sein. Durch ihre geringe Anzahl ist es wahrscheinlich, dass genetische Krankheiten ihr Tod wären. Falls sie sich überhaupt noch fortpflanzen.
In einem konfrontativen Bericht, der den neuen australischen Premierminister zum Handeln auffordert, werden die Tiere als «funktionell ausgestorben» eingestuft. Das bedeutet, dass die Koala Population in ihrem gegenwärtigen schlechten Zustand «jenseits des Punktes der Genesung» sei.
Die Stiftung AKF drängt deshalb auf die Einführung eines Koala Schutzgesetzes – um das Aussterben der Art zu bekämpfen. Dieses würde ähnlich wie das Schutzgesetz zum Weisskopfseeadler in dem Vereinigten Staaten funktionieren. In den USA konnte die Spezies erfolgreich vor dem Aussterben bewahrt werden.