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Feuz war 34 Hundertstel zu langsam, um alleiniger Abfahrts-Rekordsieger zu werden. Seine Fahrt war gut, aber längst nicht perfekt. Trotzdem reichte es in der sechsten Abfahrt des Winters zum vierten Podestplatz. Feuz selber ahnte es schon kurz nach dem Abschwingen im Ziel, dass es nicht zum Sieg reichen würde. Ihm war der eine oder andere Fehler zu viel unterlaufen.
Eine weitere ausgezeichnete Leistung lieferte auch Marco Odermatt ab. Der in der Weltcup-Gesamtwertung deutlich führende Nidwaldner wurde Vierter hinter dem Italiener Dominik Paris, der sich die Leader-Position im Disziplinen-Klassement wieder zurückholte. Zum neuerlichen Platz auf dem Podest fehlten dem Zweiten des Vortages zwei Hundertstel. Stefan Rogentin steigerte mit Rang 8 sein Bestergebnis in einer Weltcup-Abfahrt um fünf Plätze.
Dass sich Feuz ausgerechnet Kriechmayr geschlagen geben musste, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Der Oberösterreicher konnte in den beiden Abfahrten nur mit einer Sonderbewilligung starten, nachdem er wegen einer Infizierung mit dem Coronavirus die beiden Trainings am Dienstag und Mittwoch verpasst hatte. Kriechmayr gewann den Klassiker am Lauberhorn zum zweiten Mal. Vor drei Jahren hatte er ebenfalls vor Feuz triumphiert.
Aleksander Kilde, am Freitag Gewinner der Abfahrt auf verkürzter Strecke, musste sich mit Platz 7 begnügen.
(red.)