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Die Schuleinheit Steinmürli hat ein weiteres Eltern-Kind-Basteln angeboten. Am 5.11., 7.11. und am 12.11. fanden diese Treffen statt und es nahmen ca. 70 Familien daran teil.
Der Adventskalender ist ein spezieller Kalender mit der primären Funktion, die Tage bis Weihnachten zu zählen. Normalerweise beginnen die Adventskalender ab dem 1. Dezember bis zu Weihnachten. Jeden Tag wird zu Hause ein „Türchen“ geöffnet und die lange Wartezeit dadurch versüsst.
Der Ursprung dieses Brauches entstand ca 1833. Der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern leitete eine Einrichtung für sozial benachteiligte Kinder, das "Rauhe Haus" , wie es auch heute noch heißt. Um den Kindern das Warten erträglicher zu machen, zündete er an jedem Tag im Advent eine kleine rote Kerze an und an den Sonntagen eine große weiße. In den folgenden Jahren ordnete er sie auf einem Holzring an, später wurde der Ring noch mit Tannenzweigen geschmückt.
Auch der Adventskalender sollte für Kinder die lange Wartezeit überbrücken. Den ersten Weihnachtskalender druckte der Lithograf Gerhard Lang 1908 in München. Seine Version enthielt 24 bunte Bildchen, die von den Kindern ausgeschnitten und auf einen weiteren Bogen aufgeklebt werden konnten.
Kalender mit Türchen und Naschereien setzten sich erst in den fünfziger Jahren durch. Dabei hält sich die Legende, dass Gerhard Lang schon als Kind von seiner Mutter einen Kalender mit 24 Plätzchen bekommen hat, weil er so ungeduldig aufs Fest wartete.
Obwohl wir uns heute die Bäuche mit Plätzchen und Lebkuchen voll schlagen, galt der Advent früher lange Zeit als Buß- und Fastenzeit. In der Kirche tragen Messdiener und Geistliche im Advent daher violett, wie zur Fastenzeit vor Ostern.