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Der Trend aus den 80er und 90er Jahren blüht nun mit den Comebacks von Polaroid und Fujifilm Instax wieder auf. Moderne Sofortbildkameras können deine Bilder nicht nur sofort entwickeln, sondern verfügen teilweise auch über alle Zusatzfunktionen, die man von modernen, trendigen Geräten erwartet, wie Bluetooth, digitale Filter und Videoaufnahmen.
70 Jahre ist es schon her als Erfinder Edwin Herbert Land in New York die erste Sofortbildkamera vorgestellt hat. Edwin Herbert Land und sein Unternehmen Polaroid haben einen Fotoapparat erfunden, der in wenigen Sekunden ein fix fertiges Bild entwirft.
Am Anfang waren die Fotos noch sepiafarben, ab 1950 schwarzweiss und mussten nach der Entwicklungszeit von 15 – 30 Sekunden mit einem Klarlack bestrichen werden. Bei den Filmen wurde damals noch ein Schwämmchen beigelegt, um die Bilder zu fixieren und sie bestrichen zu können. Ab 1963 konnte mit der Sofortbildkamera endlich in Farbe fotografiert werden, ohne dass man eine Klarschicht auftragen musste.
Bei einer normalen Fotokamera wird ein Negativfilm gebraucht, der nach der Fotografie im Labor entwickelt wird. In einer Dunkelkammer wird das Negativbild anschliessend in vier verschiedenen Bäder bearbeitet
Die klassische Filmentwicklung ist ein komplexer Prozess, der viel Zeit in Anspruch nimmt und Fachwissen erfordert. Bei einer Sofortbildkamera sind sämtliche chemischen Reaktionen im Fotoapparat integriert, so dass man nach wenigen Sekunden ein Foto in der Hand hält. In älteren Modellen von Sofortbildkameras bestand der Film aus einer Doppelrolle mit Negativ- und Positivblättern. In den jüngsten Modellen finden sich alle Chemikalien in einem Fotopapier wieder. Sobald das Bild geschossen ist, vermischen sich die Chemikalien miteinander, während du als Fotografin/als Fotograf nur noch auf den Ausdruck deines Foto wartest.