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Natha Yoga - in der Tradition der Nath Yogis
Zahra Boutaleb EL Haddad, Begründerin von Natha Yoga Integral
Zahra Boutaleb EL Haddad hat über vierzig Jahre Erfahrung im Unterrichten von Yoga. Sie hat die Methode des Natha Yoga Integral entwickelt und lehrt diese in Europa und Nordafrika. Ausserdem ist Zahra ausgebildete Ayurveda-Medizinerin mit einem Abschluss des Kaivalyadhama Universitätsklinikums in Lonavela bei Mumbai.
Sie gründete das Institut für Integralen Yoga in der Region Paris sowie den Ashram für Integralen Natha Yoga, „Darshan", in der Nähe von Marrakesch in Marokko.
Zahra ist Präsidentin und Gründerin des Vereins Natha Yoga Schweiz und Vizepräsidentin und Gründerin des Vereins Natha Yoga Frankreich. Von 1998 bis 2017 war sie außerdem Ausbilderin an der Yoga-Universität in Villeret.
Derzeit bildet sie Yogalehrer*Innen in Frankreich, der Schweiz, Belgien und Marokko aus.
Zahra gehört zu den wenigen initierten Lehrerpersönlichkeiten des Natha Yoga in der Tradition des Kaschmirs und Nordindiens (Hatha Yoga, Krya Yoga und Yoga Sara).
Zahra‘s Beweggründe:
„Warum praktizieren und lehren Sie den Weg der Nathas aus Kaschmir?“ wurde sie von Schülern gefragt.
„Bei meiner Diksha (Einweihung) hatte mein Meister Sri Shumbhunatha betont, dass es wichtig sei, diese wenig bekannte Lehre und Methode in den Westen zu bringen.
Im Natha-Yoga nutzten wir die Kontemplation der Handlung (kriyâ) durch den Körper, den Atem, den Geist und den Intellekt, um sich in das Bewusstsein zu versenken. Diese Kontemplation, von der die Bhagavad Gita so schön spricht: "Betrachte meine Herrlichkeit, die sich in unendlich vielen göttlichen Formen und Farben ausdrückt".
Durch die Abfolge der Asanas (Vinyasa Krama) wird der Körper des Yogis/der Yogini zu einem Instrument ähnlich eines Rosenkranzes, der Mantras ausdrückt, die durch den spontanen Atem entstehen. Der Körper wird so zum Ort aller Empfindungen, aller Geschmacksrichtungen (rasa) die sich im Körper in Form einer vibrierenden Welle (spanda) ausbreiten. Diese Sinnesorgane (karana) werden zum Auslöser der tiefen Versenkung. In dieser Versenkung (ucchâra) entfaltet der Klang des spontanen Atems seine Resonanz (dhvani) und wird so zum Gegenstand der Meditation und Kontemplation.
Dieser große Schauer des Bewusstseins, der sich in tausend und einer Form manifestiert, entfaltet sich dank des unbeschreiblichen Abdruckes der Stille zur Wirkung, die dieser Praxis in uns offenbart.
So erstrahlt nur das eine, ungeteilte, vollkommen freie Bewusstsein (svâtantrya) mit all seinem Glanz (Sphurata) im Herzen (Hridaya) aller Existenz (Mahasattà).
Erfahrungsberichte:
Wenn man Zahra Boutaleb beschreiben will, dann mit diesen drei Begriffen: eine stets wache Strenge, ein unstillbarer Anspruch und eine unzweifelhafte innere Erfahrung.
Sie lädt zu nichts ein, was sie nicht selbst erfahren hat. Wenn man sie beim Unterrichten beobachtet, ist jedes Wort sorgfältig ausgewählt, um die aktuelle Gegenwärtigkeit der Natha-Philosophie, in die sie vor fast vierzig Jahren eingeführt wurde, findet ihren direkten Ausdruck. Mit Strenge, Wohlwollen, Nachsicht und Mitgefühl führt sie jeden ihrer Schüler*Innen auf diesem königlichen Weg, den sie selbst erkennbar und zugänglich gemacht hat.