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Im AGWAM-Projekt des NFP 61 wurde untersucht, wie durch Änderungen in Landnutzung und Bewirtschaftung der Wasserbedarf gesenkt werden könnte, ohne dabei Ertrag und Einkommen der Landwirte wesentlich zu beschränken und ohne die Umwelt zu belasten.
Die Projektergebnisse für das Einzugsgebiet der Broye in der Westschweiz zeigen, dass der Bedarf für Bewässerung unter Klimawandel stark zunehmen wird. Durch einseitig auf die Produktion fokussierte Anpassungsmassnahmen können negative Wirkungen auf Erosion, Nährstoffauswaschung und die aquatische Biodiversität noch verstärkt werden. Ausgewogene Kompromisslösungen in der Landnutzung und Bewirtschaftung sind jedoch zumindest theoretisch möglich. Über Änderungen in Preisen und Direktzahlungen lassen sich entsprechende Entwicklungen steuern. Zum Beispiel könnten Wasserpreise oder -beschränkungen (Kontingente) geeignete Massnahmen darstellen, um die Übernutzung der Gewässer und damit verbundene negative Umweltwirkungen zu verhindern.
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