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Den Literaturnobelpreis nahm der in Japan geborene britische Schriftsteller Kazuo Ishiguro entgegen, der für seine emotionalen Romane geehrt wurde, bei denen viel zwischen den Zeilen verborgen sei.
Mit dem Preis in Chemie wurden der Schweizer Jacques Dubochet, der Deutsch-Amerikaner Joachim Frank und der Brite Richard Henderson für die Entwicklung der Kryo-Elektronenmikroskopie ausgezeichnet.
Den Nobelpreis in Physik überreichte König Carl XVI. Gustaf den US-Amerikanern Rainer Weiss, Barry Barish und Kip Thorne für den Nachweis der Gravitationswellen. Für die Erforschung der Inneren Uhr nahmen die US-Amerikaner Jeffrey Hall, Michael Rosbash und Michael Young den Medizin-Nobelpreis entgegen.
Den Preis für Wirtschaftswissenschaften ging in diesem Jahr ebenfalls wieder an einen US-Amerikaner. Richard Thaler nahm ihn für seine Beiträge zur Verhaltensökonomie entgegen. Zuvor hatte die Anti-Atomwaffenkampagne Ican in Oslo den Friedensnobelpreis bekommen.
Die Preise werden traditionell am Todestag des Stifters Alfred Nobel (1833-1896) verliehen. Sie sind mit neun Millionen schwedischen Kronen (rund 1,5 Millionen Franken) dotiert.
(SDA)