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An der «Schmach von Sotschi» trug Viktor Tichonow jr. keine Schuld. Der 26-Jährige kam an den Olympischen Spielen unter Sinetula Biljaletdinow nur während knapp 9 Minuten zum Einsatz.
Drei Monate später und unter Biljaletdinows Nachfolger Olegs Znaroks ist Tichonow an seiner ersten A-WM überhaupt zum Führungsspieler gereift. Mit 7 Toren und 8 Assists führt der Akteur von SKA St. Petersburg, der sich nur während einer Saison (2008/09) in der NHL halten konnte, die Skorerliste überlegen an.
Gute Erinnerungen
Russland, das mit einem Mann namens Viktor Tichonow von Erfolg zu Erfolg eilt - das kennt man aus der Vergangenheit. Tichonows Grossvater coachte die damalige Sowjetunion zwischen 1977 und 1994 zu 3 Olympiasiegen und 8 WM-Titeln.
Am Samstag im WM-Halbfinal gegen Schweden will der Enkel einen nächsten Schritt zu seinem ersten internationalen Titel machen. Im anderen Halbfinal trifft Tschechien auf Finnland.