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Der Vorjahresfinalist ist ausgeschieden. Die Philadelphia Eagles, die als einer der grossen Favoriten auf den Super-Bowl-Triumph in die Saison 2023/24 gestartet sind, unterlagen bereits in der ersten Playoff-Runde gegen die Tampa Bay Buccaneers. Die Floridianer setzten sich dank einer starken Leistung von Quarterback Baker Mayfield und einer herausragenden Defense 32:9 durch.
Für die Eagles von Trainer Nick Sirianni setzte sich die schlechte Form der letzten Wochen auch in der Nacht auf Dienstag fort. Ohne Star-Receiver A. J. Brown und mit einem angeschlagenen Quarterback Jalen Hurts kam die Offensive nicht in Tritt und schaffte nur einen Touchdown. Es war die sechste Niederlage in den letzten sieben Spielen von Philadelphia, das mit einer Bilanz von zehn Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet war.
Deshalb gerät nun selbst Coach Sirianni trotz der erfolgreichen letzten Saison in die Kritik. Nach dem verlorenen Super Bowl verliessen sowohl Offensiv-Koordinator Shane Steichen (Indianapolis) als auch Defensiv-Koordinator Jonathan Gannon (Arizona), das Team, um an anderer Stelle den Cheftrainer-Posten zu übernehmen. In diesem Jahr konnten beide Mannschaftsteile nicht an die vergangenen Leistungen anknüpfen.
Baker Mayfield, der in der Vergangenheit viel Kritik und Häme einstecken musste, zeigte eine starke Leistung mit drei Touchdown-Pässen und insgesamt 337 Pass-Yards. Der 28-Jährige sicherte sich damit seinen zweiten Playoff-Sieg der Karriere. In der nächsten Woche treten die Buccaneers erneut als Aussenseiter auswärts gegen die Detroit Lions an.
Einen ebenfalls souveränen Sieg fuhren die Buffalo Bills ein. Gegen den klaren Aussenseiter aus Pittsburgh – die Buchmacher sahen diese Partie als eindeutigste der 1. Playoff-Runde – gewann das Team um Quarterback Josh Allen 31:17. Schon nach knapp elf Minuten hatte Allen seine Tight Ends Dawson Knox und Dalton Kincaid je einmal in der Endzone bedient. Im zweiten Viertel sorgte der 27-Jährige dann auch noch selbst für einen Touchdown, als er aus 52 Yards Entfernung in die Endzone rannte.
Zwar kamen die Pittsburgh Steelers noch einmal auf zehn Punkte heran, da auch Steelers-Quarterback Mason Rudolph bis auf eine frühe Interception nahe der gegnerischen Endzone eine ansprechende Leistung zeigte und zwei Touchdown-Pässe warf, doch blieb der Abstand bis zum Schluss bei mindestens sieben Punkten. Mit seinem dritten Touchdown-Pass des Spiels sorgte Josh Allen dann für klare Verhältnisse.
(nih)