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Armut und Arbeitsmigration zwischen Asien und Europa, 1848—2018. Eine postkoloniale Perspektive
Reichtum lässt sich nicht ohne Armut denken. Spätestens mit der "Geburt der modernen Welt" (C.A. Bayly) gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie zu einem global zusammen-hängenden Phänomen. Bis heute liefert sie einen Anstoss zur weltumspannenden Zirkulation von Arbeit und der damit einhergehenden Errichtung von (post)kolonialen Migrationregimes. Dieses transdisziplinäre Panel orientiert sich am Unterthema "Arbeit" der Schweizer Ge-schichtstage. Es fragt nach den Kontinuitäten und Zäsuren von Arbeitsmigration zwischen Asien und Europa während den Phasen des Kolonialismus und der Dekolonisierung und re-konstruiert deren Folgen für die Gegenwart in Europa und Asien.