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Der SVP (resp. ihrem Werber Alexander Segert) gelingt es immer wieder, in der Öffentlichkeit starke Sujets zu setzen. Dass sie stark beachtet werden, liegt natürlich auch an der Repetition, also am massenhaften Einsatz. So konnte man das jüngste Machwerk anfangs August in der ganzen Schweiz auf tausenden Plakatwänden sehen, die oft an sehr prominenter Stelle standen. Wie schon beim Schäfchenplakat kursieren im Internet Kopien, die häufig den Sinn der Kampagne ins Gegenteil verkehren. Damit stellen sie die Parolen der SVP in Frage. Aktuell weisen sie hier etwa auf Kinder von Migranten hin, die hochwillkommen sind, wenn sie für die Schweiz Erfolge erzielen. Dennoch frage ich mich bei den Parodien, ob sie hilfreich sind. Verstärken Sie nicht doch das Original nochmals? Man erinnert sich auch beim Betrachten der netten grünen Kopie an das rote Original. Insofern ist es nur logisch, dass die SVP nie rechtlich gegen die Verfremder vorgeht. Sie profitiert, denn auch die Parodie ist eine Form der Repetition.