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Fontanive war in den letzten Wochen in Bellinzona und in Genf einmal um 1 und einmal um 2 Hundertstel über dem bei 56,90 festgelegten Olympia-Bestätigungswert geblieben. Dieser wird von Athletinnen gefordert, die die Limite für Rio (56,20) schon im letzten Jahr erfüllt haben.
Lea Sprunger, die Schweizer Nummer 1 der Frauen über 400 m Hürden, verspürte beim Aufwärmen einen leichten Schmerz im Bereich des Hüftbeugers und verzichtete sicherheitshalber auf den Start.
Für Aufsehen sorgte in den 200-m-Läufen Cornelia Halbheer. Die Winterthurerin nutzte den Rückenwind für eine Zeit von 23,46 Sekunden. Somit erfüllte die 23-Jährige als vierte Schweizerin nach Mujinga Kambundji, Ellen Sprunger und Sarah Atcho die EM-Limite über die halbe Bahnrunde (23,60), wobei nur Kambundji und Sprunger schneller als sie gelaufen sind.
Kambundji bestritt in La Chaux-de-Fonds ihren letzten Wettkampf vor den EM in Amsterdam. Weil die Zeitmessung ihren Dienst versagte, wurde der A-Final der 100-m-Sprinterinnen nicht gemessen und die Bernerin erfuhr die Zeit ihres Laufs nicht. Kambundji verzichtete anschliessend sowohl auf das Wiederholungsrennen als auch auf den geplanten 200-m-Einsatz.
(SDA)