Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/46391

<h2>SubmittedText<h2><p>In den letzten Monaten hat der Strassenverkehr an den Grenzübergängen vom Tessin nach Italien ein alarmierendes Ausmass erreicht. Die Effizienz der Kontrollstrukturen und -systeme des Grenzwachtpersonals wurde auf eine harte Probe gestellt. Trotzdem hat das Personal in dieser Ausnahmesituation Lösungen gefunden, die sich für eine bessere Bewältigung des Ein- und Ausreiseverkehrs als nützlich erwiesen haben. So wurden z. B. separate Fahrspuren für Grenzgängerinnen und Grenzgänger geschaffen, welche Tag für Tag ein erhebliches Verkehrsaufkommen verursachen, ausserdem Felder für die Vorselektion der Fahrzeuge, für die eine Zollkontrolle erforderlich ist. Leider wurden von italienischer Seite keine vergleichbaren Anstrengungen unternommen. Namentlich an den Grenzübergängen Chiasso-Brogeda und Stabio-Gaggiolo wird der Verkehr nach wie vor mit traditionellen Methoden gesteuert, die der heutigen Ausnahmesituation nicht mehr gewachsen sind. Als Folge kommt es zu den bekannten Staus - mit Wartezeiten, die vermeidbar wären, und mit nachteiligen Auswirkungen für die Umwelt im Mendrisiotto.</p><p>Ich frage den Bundesrat deshalb: Wie gedenkt er auf die zuständigen italienischen Behörden einzuwirken, damit diese ihre Grenzkontrollmethoden anpassen und effizienter gestalten?</p>