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An diesem Pfingstwochenende trafen sich die besten Schweizer Seniorenmannschaften in Genf, genauer gesagt in Veyrier, zur nationalen Finalrunde der Kategorien O40 und O50. Während es in der jüngeren Kategorie keine Spannung gab, war die Kategorie der O50 bis zum Schluss hart umkämpft! Text: Alexandre Rossignol
O40: Carouge dominiert
Die Zahlen bestätigen die Dominanz in dieser Finalrunde: In vier gespielten Begegnungen verlor Carouge von total 25 Spielen (Einzel und Doppel) nur eine Partie. Die auf dem Papier favorisierten Carougeois bestätigten ihren Status, indem sie Schenkon und Crissier mit 6:0 besiegten und damit klarer Gruppensieger wurden.
Während in Gruppe 1 der Abstand zwischen dem Ersten und dem Zweiten zu groß war, war der erste Platz in Gruppe 2 deutlich umkämpfter, wobei das Team aus Port nach einem 5:5-Unentschieden gegen seinen Verfolger Zürich-Affoltern aufgrund der Satzdifferenz den ersten Platz belegte. Die Neuenburger aus Cernier konnten nicht um die Halbfinalplätze kämpfen und beendeten ihre Gruppe als Letzte.
Die Halbfinalspiele am Sonntagmorgen zwischen Carouge und Zürich-Affoltern sowie Port und Crissier verliefen ereignislos (6:0 für Carouge und 6:1 für Port). Im Finale kam es dann zum Aufeinandertreffen zwischen Genf und Biel, das schließlich zugunsten der Genfer ausging, die den Schweizer Meistertitel mit 6:1 gewannen. Zürich-Affoltern komplettierte das Podium mit einem 6:2-Sieg im kleinen Finale gegen Crissier.
Abschließende Rangliste
1. Carouge
2. Port
3. Zürich-Affoltern
4. Crissier
5. Schenkon
5. Cernier
O50: Aesch am Ende der Spannung
Bei den O50 war es bis zum Schluss spannend, da der Titel erst im letzten Spiel vergeben wurde. In einer einzigartigen Gruppe von fünf Teams und an beiden Tagen ausgetragen, waren die Plätze auf dem Podium hart umkämpft. Titelverteidiger Cortaillod ging als Favorit an den Start, doch die Teams aus Aesch und Wädenswil rechneten sich ebenfalls Chancen auf den Titel aus.
Im ersten Spiel trennten sich die Zürcher aus Wädenswil gegen das kampfstarke Team aus UGS-Chênois unentschieden, wobei Chênois das bessere Satzverhältnis hatte, was bei Gleichstand der Punkte in der Endrangliste von Bedeutung ist. In der folgenden Runde spielte Wädenswil gegen Aesch erneut 5:5-Unentschieden, diesmal mit Vorteilen in den Sätzen, während Cortaillod mit einem 6:2-Sieg gegen Collombey-Muraz in das Turnier startete.
Die erste echte Überraschung des Turniers ereignete sich in der dritten Runde mit dem 6-4 Sieg von UGS-Chênois über Cortaillod, womit sie sich ideal für das Medaillenrennen positionierten. Die Gruppe war so eng, dass vor der fünften und letzten Runde, abgesehen von Collombey-Muraz, immer noch alle Teams für den Gesamtsieg in Frage kamen!
Die Begegnungen Wädenswil – Cortaillod und UGS-Chênois – Aesch sollten die Schlussrangliste bestimmen. Nach zwei hart umkämpften Partien gewann Aesch den Schweizermeistertitel O50 mit einem 6:3-Sieg gegen die Genfer, die unerwartet Silber holten. Das Podium wird von Cortaillod komplettiert, das sich ebenfalls mit 6-3 gegen Wädenswil durchsetzte und sich mit Bronze schmückt.
Abschließende Rangliste
1. Aesch
2. UGS-Chênois
3. Cortaillod
4. Wädenswil
5. Collombey-Muraz
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