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Aufgrund der Ausweitung des Coronavirus in der Schweiz ist die Fortsetzung der Saison 2019/20 gefährdet. Vorerst sind Grossveranstaltungen in der Schweiz bis zum 15. März verboten, aber das Verbot könnte verlängert werden. Sollte dies der Fall sein, sind drei Möglichkeiten denkbar: Absage der Playoffs, Verschiebung des Beginns und Verkürzung der Playoffs oder das Spielen hinter verschlossenen Türen ab dem 17. März.
Für die Clubs wäre es ein Nachteil, hinter verschlossenen Türen zu spielen, wie der Geschäftsführer des SC Bern, Marc Lüthi, gegenüber der Berner Zeitung erklärt: "Für uns wäre Playoff ohne Publikum undenkbar. Prämien zahlen, ohne Einnahmen zu generieren: Da würde sich ein Loch öffnen, welches nicht zu schliessen wäre." Die finanziellen Verluste bei jedem Spiel ohne Zuschauer sind von Verein zu Verein unterschiedlich, aber es wird geschätzt, dass mindestens hunderttausend Franken pro Spiel verloren gehen würden.
Der UPC-Sender MySports hingegen würde die Absage oder Verkürzung der Playoffs nicht akzeptieren. Mit einem Vertrag über die Übertragungsrechte in Höhe von 35 Millionen Schweizer Franken pro Jahr "würde MySports gerne Spiele übertragen. Ob das Geisterspiele sind oder nicht, ist im Endeffekt nicht entscheidend".
Daher überlegen die Vereine derzeit, ob der finanzielle Verlust aus einem Geisterspiel höher ist als der Verlust aus dem Fernsehvertrag bei Stornierungen. Dazu werden derzeit Gespräche zwischen Denis Vaucher, Director National League und Swiss League, und den TV-Partnern geführt, um die rechtlichen Fragen zu klären und eine Lösung zu finden, die das Überleben aller Parteien sichert.
( 5. März 2020 | vae )