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Ticker: Botschafts-Eröffnung in Jerusalem
Der US-Kongress hatte schon 1995 ein Gesetz beschlossen, das die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem vorsieht. Seitdem hatten aber alle US-Präsidenten aus Sorge vor politischen Turbulenzen alle sechs Monate ein Dekret unterzeichnet, das die Gültigkeit des Gesetzes aussetzte. Trump liess den Termin im Dezember jedoch verstreichen. Er hatte die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem im Wahlkampf versprochen.
Die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem ist die bedeutendste Einweihung einer diplomatischen Vertretung in der Heiligen Stadt, aber nicht die erste – und sicher auch nicht die letzte. Mehrere Länder vor allem aus Afrika und Lateinamerika hatten in der Vergangenheit bereits ihre Botschaft in Jerusalem und einige von ihnen wollen dorthin zurückkehren, darunter Guatemala und Paraguay. Diskussionen über eine Verlegung gab es auch in Tschechien und Rumänien. (sda)
Haarsträubend!
Anders kann man die nächste Trump-Lüge nicht betiteln. Der US-Präsident warb auch am Samstag wieder für seine geforderte Grenzmauer – und lobte die Grenzmauer San Antonios im Süden des US-Bundesstaats Texas.
Jeder wisse, dass Mauern funktionieren würden. Wo man auch hinschaue – wo es eine Mauer gäbe, gäbe es keine Probleme.
Das Problem: San Antonio hat keine Grenzmauer – wozu auch? Die Stadt mit knapp 1.5 Millionen Einwohnern liegt 230 Kilometer von der mexikanischen Grenze …