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NUTRIA
MYOCASTOR COYPUS
LEBENSRAUM
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Nutria ist das südliche Südamerika, vor allem in der direkten Nähe zu Gewässern.
LEBENSWEISE
Die Nutria wird wegen ihrem biberähnlichem Körper und der Nähe zum Wasser oft auch als Biberratte, Sumpfbiber oder Wasserratte bezeichnet. Sie ist hauptsächlich dämmerungsaktiv. Die Zähne des erwachsenen Tieres sind durch die Einlagerung von Eisen auffällig orange-rot. Die Nutria ist standorttreu und verteidigt ihr Revier sehr engagiert. Meist lebt sie in kleinen Familiengruppen oder als Paar. Als Unterschlupf dienen selbstgebaute Nester oder gegrabene Baue in Ufernähe. Seit 1890 kommt sie auch in Europa vor, sie wurde hauptsächlich für die Pelzgewinnung gezüchtet. Daraus bildeten sich zahlreiche freilebende Populationen. Als eingewandertes Tier verursacht die Nutria in Europa Schäden an den Uferbereichen der Gewässer und ist auch eine potentielle Gefahr für einheimische Biber. Sie misst bis 65 cm, wiegt 8 bis 10 kg, erreicht ihre Geschlechtsreife mit 5 Monaten und ernährt sich vorzugsweise von Pflanzen, Schnecken und Würmern.