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Die Cross-Country-Strecke im südafrikanischen Pietermaritzburg behagt Nino Schurter. Das bewies er bei seinen beiden Weltcup-Siegen 2011 und 2012. Und das demonstrierte er noch eindrücklicher im Vorjahr, als er Ende August ungefährdet seinen 3. WM-Titel bei der Elite erobern konnte.
Als «schnellen und trotzdem technisch anspruchsvollen Kurs» charakterisiert der 27-Jährige den Parcours von Pietermaritzburg. Folglich ist die Strecke ideal auf seine Fähigkeiten zugeschnitten. Am Sonntag, wenn sich die hochkarätige Konkurrenz zum ersten Weltcup-Rennen versammelt, kehrt Schurter an den Schauplatz seines persönlichen Erfolges zurück.
Eine bessere Stimulanz gibt es für einen Saisonstart kaum. Zudem bietet sich ihm dabei die Chance, ein erstes starkes Signal an seine Gegner auszusenden.
Neue Reize setzen
Der zweifache Olympiamedaillengewinner ist für eine weitere Kostprobe seines Könnens warmgefahren. Er weilt bereits seit ein paar Wochen in Südafrika und bestritt vom 23. bis 30. März das populäre Cape Epic. Das Etappenrennen führte über 718 km und 15'000 Höhenmeter und trug dem Schweizer an der Seite seines einheimischen Partners Philip Buys 2 Tagessiege und einen 5. Rang im Gesamtklassement ein.
Schurter wird sich in der neuen Saison weiteren Herausforderungen stellen. Geplant sind Starts bei Strassenrennen, etwa der Tour de Romandie und Tour de Suisse. Der Antrag für eine Doppellizenz wurde vom Welt-Radsportverband UCI bewilligt. Mit diesem Experiment möchte der Bündner neue Reize setzen.