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Brad Marchand ist kein Kind von Traurigkeit. Der Flügel der Boston Bruins hat in seiner NHL-Karriere bereits über 500 Strafminuten gesammelt. Doch beim 4:0-Sieg gegen die Tampa Bay Lightning hat er einen kompletten Aussetzer.
Er sticht seinem Gegner Jake Dotchin mit voller Wucht den Stock zwischen die Beine. Dotchin bleibt liegen und krümmt sich vor Schmerz. Für Marchand ist das Spiel vorbei. Er erhält – richtigerweise – einen Restausschluss und muss sich wohl auf zusätzliche Spielsperren gefasst machen.
Sidney Crosby und Andres Ambühl hatten da mehr Glück. Crosby traf vor ein paar Tagen Buffalos Ryan O'Rilley ebenfalls voll zwischen den Beinen und kam ohne Strafe davon. Andres Ambühl blieb für seine Attacke gegen Zugs Sven Senteler ebenfalls unbestraft. (abu)
Das Eishockey-Nationalteam steht an der WM in Dänemark in den Halbfinals. Die Schweizer besiegten Finnland nach einem 0:1-Rückstand bis zur 30. Minute mit 3:2. Im Halbfinal trifft die Schweiz am Samstag auf Kanada.
In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi.
Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren …