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Die Rechtsallianz von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat bei der ersten Regionalwahl in Italien in diesem Jahr eine Schlappe kassiert.
Auf der Mittelmeerinsel Sardinien gewann die Mitte-Links-Kandidatin Alessandra Todde die Wahl zur Regionalpräsidentin knapp. Sie landete mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Kandidaten des Rechtsbündnisses, Paolo Truzzu, der eigentlich als Favorit galt.
Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen stand das Ergebnis erst in der Nacht zum Dienstag fest. Todde bekam demnach 45,3 Prozent der Stimmen, Truzzu 45 Prozent. Die Wahlbeteiligung war auf Sardinien mit 51,9 Prozent etwas niedriger als bei der Regionalwahl 2019 (53,1 Prozent).
Seit Oktober 2022 regieren Italien die ultrarechten Fratelli d’Italia (Brüder Italiens) unter Meloni gemeinsam mit der rechtspopulistischen Lega von Matteo Salvini sowie der konservativen Partei Forza Italia. Nach der Regionalwahl auf Sardinien haben nun fünf der insgesamt 20 Regionen Italiens – vergleichbar mit deutschen Bundesländern – Mitte-Links-Regierungen. In 14 Regionen regieren rechte Bündnisse und im Aostatal ein Präsident einer regionalen Partei.
In jüngsten Umfragen auf nationaler Ebene liegen Melonis Fratelli d’Italia weiter stabil auf Platz eins mit rund 28 Prozent. Dahinter folgen die Sozialdemokraten (PD) von Oppositionsführerin Elly Schlein mit knapp 20 Prozent sowie die Fünf-Sterne-Bewegung von Ex-Regierungschef Giuseppe Conte mit rund 16 Prozent.