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WASHINGTON (awp international) - Die Entscheidung über den milliardenschweren Tanker-Auftrag der US-Luftwaffe wird durch das Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zu den umstrittenen Subventionen für den Flugzeughersteller Airbus nicht beeinflusst. Das erklärte der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates am Mittwoch vor dem Budget-Ausschuss des Abgeordnetenhauses in Washington. Die Organisation hatte am Vortag Vorürfe aus den USA zurückgewiesen, nach denen EU-Hilfen für Airbus den Konkurrenten Boeing geschädigt und Arbeitsplätze in den USA vernichtet hätten. "Unsere Juristen meinen, dass die WTO-Entscheidung keine Basis für uns ist, ein Urteil zu fällen", erklärte Gates.
Der Konzern EADS hatte klargemacht, dass er die Hoffnung auf den Tanker-Auftrag nach dem Abspringen des US-Partners Northrop Grumman noch nicht ganz aufgegeben hat. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern versucht, Zeit zu gewinnen, um doch noch ein eigenständiges Angebot vorlegen zu können. EADS hat daher beim Pentagon um eine Fristverlängerung der Ausschreibung von 90 Tagen gebeten. Eigentlich sollte die Angebotsfrist am 10. Mai enden.
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