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Unter der Bezeichnung R&B versteht man Rhythm and Blues. Diese Musikrichtung verbindet amerikanische Musik mit schwarzen Rhythmen. Entstanden ist dieser Musikstil in den 1940er Jahren. Während Soul oder Gospel vorwiegend von Schwarzen gesungen wurde, hat sich R&B langsam auch bei der weißen Bevölkerung durchgesetzt.
Vom Blues zum Rhythmus
Blues-Songs waren meistens langsame und etwas traurig anmutende Lieder, wie auch schon der Name sagt (vom englischen Wort Blues für Einsamkeit). Dann brachte man etwas Schwung in den Blues und später folgte daraus der Rock’n’Roll, der auch von Elvis Presley gesungen wurde. Die Musikrichtung hat sich seit damals jedoch stark gewandelt. Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts, also um die Jahrtausendwende, mischten sich immer mehr Hip-Hop- und Rapklänge darunter. Ihre Vertreter, wie Mariah Carey oder R. Kelly, waren in den 1990er Jahren sehr stark mit dieser Musik in den amerikanischen Billboard Charts vertreten. Aber auch in der deutschen Hitparade findet man immer wieder Songs aus diesem Genre.
Zu den berühmtesten Vertretern dieses Musikgenres gehören James Brown mit Cold Sweat (1969), Marvin Gaye mit Inner City BLues (1971) oder Stevie Wonder mit seinem Hit Highe Ground (1973). Bis in die heutige Zeit hat sich R&B weiterentwickelt und bringt immer wieder neue Talente auf die internationale Musikbühne. Dazu gehören The Weeknd mit Hits wie Starboy (2016) oder Can´t feel my face (2015).
Zu den jüngeren und prominenten Interpreten dieser Musikrichtung, die heute auch unter dem Namen Contemporary R&B bekannt ist, gehören Beyoncé, Rihanna, Alicia Keys und Bruno Mars.
Die Musikrichtung entwickelt sich auch noch heute weiter. Doch das gilt fast für alle Musikgenres. Viele Elemente anderer Stilrichtungen vermischen sich im Lauf der Zeit und kreieren so wieder ganz neue Stilrichtungen.