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Die Story
Diana, Princess of Wales, lebt in einem Limbus: Seit drei Jahren lebt sie von Charles, dem Prince of Wales, getrennt in seperaten Gemächern des Palastes. Ihre Söhne sieht sie einmal pro Monat. Trotz Trennung muss sie sich ans Protokoll des Palastes halten und wird von den Paparazzis verfolgt. Bei einem Krankenbesuch im Spital begegnet sie dem Herzspezialisten Dr. Hasnat Khan und verguckt sich in ihn. Auch er findet gefallen an der Prinzessin – weniger aber an ihrem Leben im Visier der Paparazzi. Troztdem beginnen sie eine heimliche Liebesaffäre. Gestärkt und inspiriert durch seine Liebe emanzipiert sich Diana zusehends zu einer eigenständigen Person, die auch gegen die Palastpolitik handelt. Trotz verschiedener Versuche von Diana eine Möglichkeit für ein Leben zusammen zu finden, schaffen sie es nicht, konkrete Pläne zu machen. Nach ihrer letzten Trennung fängt Diana eine Affäre mit Dodi Al-Fayed an. Ob sie sich wirklich in den Playboy verliebt hat oder damit nur Khan eifersüchtig machen wollte, werden wir nie erfahren.
Kritik
Der Film beleuchtet die zwei letzten Jahre von Dianas Leben. Die Filmemacher sehen diese Jahre als die Zeit an, während der Diana aus der Fremdbestimmung tritt und «ihr Ding» durch zieht. Dabei ist sie weder die schüchterne Unschuld, noch die unantastbare Heilige als die sie oftmals dargestellt wurde sondern durchaus manipulativ und bestimmend. Der Film versucht jedoch nicht, Dianas Bild zu demontieren sondern will ihr «menschlichere Züge» verleihen. Die Story basiert auf dem Buch «Diana: Her last Love» von Kate Snell, die ebenfalls an dem Film mitgewirkt hat. Daneben dienten Aussagen von Leuten aus Dianas und Khans Umfeld als Inspiration für Filmcharaktere und Situationsdarstellungen.
Die Wahrheit und was wirklich passiert ist, kann man schlichtweg nur erahnen, da Diana tot ist und Hasnat Kahn sich nicht zur Affäre äussert. Er hat jedoch dem englischen Magazin «Mail on Sunday» ein Interview gegeben und den Film stark kritisiert. Gerade weil er nur auf Hypothesen und Gerüchten basieren würde und deshalb nicht der Wahrheit entsprechen könne.
Verkörpert wird Diana von Naomi Watts, die wirklich alles gibt, um Diana so ähnlich wie möglich sein: Sie kopiert die Gestik, die Kleider und ihre Art zu Sprechen. Leider schafft sie es nicht, zu Diana zu werden. Dabei hat Regisseur Oliver Hirschbiegel den Zauber von Diana eigentlich sehr gut erkannt und sie mit alten Filmstars wie Marlene Dietrich verglichen:
"She radiated a certain kind of energy that you only see in these stars and, like all icons, she's wasn't perfect, but that's what makes them real and that’s why people adore them. The women of the world loved Diana." (Produktionsnotizen Diana, Seite 5)
Watts ist banal gesagt zu zierliche und trotz Nasenattrape zu «schön», um diese faszinierende Gegensätzlichkeit zwischen Dianas schönem aber markantem Äusseren und ihrer verletzlichen aber starken Ausstrahlung zu verkörpern. Noch dazu, dass Diana durch die unzähligen Fotos die von ihr geschossen wurden auch jetzt noch – Jahre nach ihrem Tod – bildlich sehr präsent in den Köpfen der Menschen ist. Khan scheint da schon besser besetzt, aber eigentlich sind in diesem Film alle anderen nur Beigemüse.
Trotz all der negativen Kritik ist Diana ein unterhaltsamer Film und vor allem Zuschauer, die keine Diana-Jünger sind, werden ihn sicher geniessen können.
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Filmstart: Im Kino.
Produktionsland: England 2013
Regie: Oliver Hirschbeigel
Drehbuch: Fritjof Jansen, Klaus Richter
Darsteller:
Naomi Watts als Princess Diana
Naveen Andrews als Dr. Hasnat Khan
Douglas Hodge alsPaul Burrell
Geraldine James als Oonagh Toffolo
Charles Edwards als Patrick Jephson
Daniel Pirrie als Jason Fraser
Cas Anvar als Dodi Fayed
Juliet Stevenson als Sonia
Jonathan Kerrigan als Colin
Laurence Belcher als Prince William
Harry Holland als Prince Harry