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Kein neues Asylzentrum mitten im Baarer Dorfzentrum
Der Baarer Gemeinderat prüft ein neues Asylzentrum mitten im Baarer Dorfzentrum. Nachdem bereits vor zwei Wochen beschlossen wurde, die Chamer Zivilschutzanlage Schluecht als Asylunterkunft für Einzelpersonen zu nutzen, sollen nun auch mitten im Baarer Dorfzentrum dutzende von Asylanten untergebracht werden. Die SVP Baar wehrt sich gegen solche Pläne.
Die Asyl- und Entwicklungsindustrie kostet die Schweizer jährlich 6 Milliarden Franken. Würde in der Gemeinde Baar ein neues Asylzentrum erstellt, könnte dies Folgekosten von hunderttausenden von Franken im Sozial- und Schulwesen zur Folge haben. Entgegen wie häufig behauptet, stammen die meisten Asylgesuche nicht aus Kriegsgebieten, sondern aus Eritrea, gefolgt von Sri Lanka. Zudem erhalten bereits zwei Drittel aller Asylsuchenden Asyl oder eine vorläufige Aufnahme in der Schweiz, während es 2013 noch weniger als ein Drittel waren.
Die SVP Baar fordert den Baarer Gemeinderat auf, sich wie andere Gemeinderäte aus dem Aargau oder aus Zürich aktiv gegen noch mehr Asylanten in unserer Gemeinde einzusetzen. Der Bundesrat muss verstehen, dass das Asyl-Chaos in der Schweiz nicht gelöst wird, indem immer mehr Asylsuchende auf die Kantone und Gemeinden verteilt werden. Stattdessen soll verstärkt Hilfe in Grenznähe der Kriegsgebiete geleistet werden und die millionengrosse Schlepperindustrie wirkungsvoll bekämpft werden.
Thomas Aeschi, Vorstandsmitglied SVP Baar