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«Partnerschaften Nord-Süd in der Lehrer/-innenbildung» führte Pädagogische Hochschulen in der Schweiz mit entsprechenden Institutionen in den Ländern des Ostens und des Südens zusammen. Das Programm, das éducation21 eng begleitete, lief von 2004 bis 2018. Das Ziel war, die PH – und damit indirekt die Schulen – durch Austausch und Zusammenarbeit in ihrer Praxis einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) zu fördern.
Finanziell unterstützt wurde das Programm von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). éducation21 verwaltete diese Beiträge und führte das Monitoring der einzelnen Kooperationen durch. Mitarbeitende von éducation21 begleiteten zudem die PH konzeptionell und fachlich und boten eine Plattform für Erfahrungs- und Wissensaustausch.
Die teilnehmenden Institutionen setzten den Programmauftrag in ganz unterschiedlichen sozioökonomischen und bildungspolitischen Kontexten um. Der Erfahrungstransfer ermöglichte Dozierenden und Studierenden den Perspektivenwechsel, förderte das Verständnis für weltweite Zusammenhänge und trug letztlich dazu bei, BNE-Kompetenzen (weiter) zu entwickeln.
Elf Schweizer PH beteiligt
Insgesamt schlossen neun PH der deutschsprachigen Schweiz, die PH der italienischsprachigen sowie eine der französischsprachigen Schweiz Partnerschaften mit Institutionen in Osteuropa, Asien, Afrika und Lateinamerika. Die Programmziele wurden in den einzelnen Partnerschaften unterschiedlich umgesetzt. Schwerpunkte waren beispielsweise
- Entwicklung von Modulen zu bestimmten Themen
- Hospitationen und Praktika in Schulen
- neue Unterrichtsmaterialien
- gegenseitige Dozierendenaustausche
- gegenseitige Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten
- gemeinsame Projektplanung und -umsetzung zu Entwicklungszielen
Während des Programms wurden verschiedene Publikationen veröffentlicht (siehe rechts). Zudem entwickelte eine Arbeitsgruppe von Dozentinnen mehrerer PH folgende zwei Instrumente, die Lehren und Erfahrungen aus den Partnerschaften dokumentierten: