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Der Zentralvorstand der SVP hat sich entschieden, in einer bürgerlichen Allianz mit Philippe Demierre in den zweiten Wahlgang der Staatsratswahlen zu gehen.
Die Freiburger SVP schliesst sich einem bürgerlichen Bündnis für den zweiten Wahlgang an. Der Zentralvorstand entschied sich mit 53 gegen 5 Stimmen zu einer Liste mit zwei Mitte-, zwei FDP- und einem SVP-Kandidaten.
Beim Alleingang mit vier Kandidaten im ersten Wahlgang habe man sich drei Ziele gesetzt, sagte Parteipräsident Christophe Blaumann: alle Kandidaten nahe beieinander zu platzieren, alle vier für den zweiten Wahlgang zu qualifizieren, und die bürgerliche Mehrheit in der Regierung zu behalten. Dieses letzte Ziel will die Partei mit einem Strategiewechsel für den zweiten Gang erreichen.
Es braucht die anderen
SVP-Nationalrat Pierre-André Page betonte, dass die SVP es geschafft habe, einen anderen Gewählten im ersten Wahlgang zu verhindern; dank der SVP verzichte nun die Mitte auf ihren dritten Sitz. Grossrat Markus Zosso fragte, ob man andere Varianten wie eine Liste mit je zwei Kandidaten oder sogar den Alleingang mit zwei Kandidaten geprüft habe.
Nicolas Kolly betonte, man sei sich in den Gesprächen mit den anderen Parteien einig gewesen, mit einer Fünferliste anzutreten und so die fünf Sitze zu verteidigen. Es brauche 30‘000 Stimmen für einen Sitz, und das sei nur mit der Hilfe der anderen beiden Parteien möglich.
Philippe Demierre nominiert
Blieb noch zu bestimmen, wen die SVP ins Rennen schickt. Blaumann betonte, dass es eine Wahl gab und dass Philippe Demierre diesen Platz verdient. Der Zentralvorstand entschloss sich, auf Demierre als Kandidaten zu setzen. Auch der zweitklassierte Adrian Brügger unterstützte diese Kandidatur.