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Hierzu muss erst der genaue Wortlaut der verschiedenen Hersteller analysiert werden.
- Fallstrecke – ist die Strecke, die der Anwender bei einem Absturz fällt. Sie wird durch die Länge des Verbindungsmittels bestimmt (durch den definierten Anschlagpunkt in der Arbeitsbühne kann diese Strecke nicht durch eine Änderung des Fallfaktors beeinflusst werden).
- Bremsstrecke – diese benötigt das Verbindungsmittel zur Verringerung der Aufprallenergie. Die Fall- und diese Bremsstrecke addiert sich zur Auffangstrecke. Geben wir zur Auffangstrecke noch 1 m Sicherheitszuschlag, haben wir die Mindestarbeitshöhe.
Die Mindestarbeitshöhe des Verbindungsmittels ist je nach Hersteller 4 bis 5 m. Die Mindestarbeitshöhe wird nicht von der Standfläche in der Hubarbeitsbühne, sondern von der Oberkante des Handlaufs, also 1,10 m darüber, gemessen.
Ist beispielsweise die Mindestarbeitshöhe des für Hubarbeitsbühnen zugelassenen Verbindungsmittels mit 5 m angeben, bedeutet das, dass ab einer Standhöhe von 3,9 m der Bühnenplattform der Anwender bereits die Mindestarbeitshöhe einhält.
Eine Gefährdungsbeurteilung kommt somit zu dem Schluss, dass das Arbeiten mit angelegter PSAgA in der Hubarbeitsbühne bei jeder Arbeitshöhe sicherer ist als ohne.