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Spirituelles Heilen
Spirituelles Heilen erfordert das Erkennen der Seele und ihrer Fähigkeit, in Übereinstimmung mit dem Karma des Patienten zu heilen. Ein spiritueller Heiler arbeitet vor allem als Seele mit der Seele des Patienten. Auf diese Weise baut er eine harmonische Beziehung zur Seele und zum Ätherkörper des Patienten auf, um die Heilung zu fördern. Der Ätherkörper ist ein Gewebe aus ätherischen Lichtlinien, das entsprechend der Struktur des Patienten gesund oder ungesund ist. Ein Arzt sollte sich darin üben, die Beschaffenheit und Qualität der Gedanken und Wünsche der Person zu erfassen, die er zu heilen versucht. Er sollte in der Lage sein, jene Gedanken oder Wünsche zu erkennen, die in dem Patienten unerwünschte Energien entwickeln. Ebenso sollte er imstande sein, die Ursache festzustellen, aus der die Krankheit entsteht. Dann sollte er jene Punkte im Ätherkörper des Patienten lokalisieren können, durch die die Heilung bewirkt werden kann.
Die Persönlichkeitspolarisation des Patienten ist der wichtigste Aspekt, den der Arzt mithilfe einer ausführlichen Schilderung der Erkrankung durch den Patienten selbst und seiner Angehörigen ermitteln sollte. In unserer Zeit gestatten die Ärzte nicht, dass auch Angehörige der Patienten etwas zur Erkrankung sagen und die Schilderung der Patienten ergänzen. Zweifellos ist es wichtig, den Patienten geduldig zuzuhören. Doch es ist ebenso notwendig, auch jene anzuhören, die eng mit den Patienten verbunden sind. Genügend Geduld beim Zuhören ist eine edle Qualität des Arztes. Er darf die Darstellung der Patienten und ihrer Verwandten und Freunde nicht außer Acht lassen. Dadurch ist es ihm möglich, zu verstehen, wo genau das Problem des Patienten liegt. Der Arzt sollte unbedingt wissen, ob der Patient intellektuell oder emotional ausgerichtet ist, ob er ein normal oder durchschnittlich geselliger Mensch oder ob er in seiner Entwicklung relativ wenig fortgeschritten ist.
Wer auf der Stufenleiter der Evolution nicht hoch entwickelt ist, kann durch seinen Ätherkörper leicht in den entsprechenden Zentren erreicht werden. Dadurch kann er schnell auf Klang- und Farbtherapien ansprechen, die ihm vom Arzt angeboten werden.
Wenn ein Patient emotional veranlagt ist, richtet sein Verstand gegen die Übermittlung der Energien keine Hindernisse auf. Dann kann der Arzt die Energien von seinem Herzen zum Solarplexus des Patienten leiten und Stauungen beseitigen. Genauso kann er auch durch das ätherische Gewebe des Patienten in das Sakralzentrum eintreten und negative Emotionen und Energien ausräumen.
Hat es der Arzt mit einer fortgeschrittenen Person zu tun, sollte er den Heilungsprozess erklären und um die Mitwirkung des Patienten bitten. In solchen Fällen kann er mit dem Kehlzentrum oder gegebenenfalls mit dem Solarplexus des Patienten arbeiten.
Hat der Patient einen gut entwickelten Intellekt, kann der Arzt ihn unterrichten und um seine Mitarbeit beim Heilungsprozess bitten.
Für all diese Vorhaben sollte der Arzt regelmäßig Energien in sein Kopfzentrum hineinrufen und mit Hilfe der spirituellen Triade in seiner Stirn die Energien bis in sein Herzzentrum herunterholen und sie anschließend in das Herzzentrum, den Solarplexus oder das Sakralzentrum des Patienten übermitteln.