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23.08.2017
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Saxophon
Das Saxophon wurde als jüngstes Instrument der Holzbläser-Familie im Jahr 1841 vom Belgier Adolphe Sax erfunden, um im Blasorchester die fehlenden Streichinstrumente zu ersetzen. Das Saxophon wird in acht verschiedenen Baugrössen hergestellt, wobei die vier Instrumente des Saxophonquartetts (Sopran-, Alt-, Tenor und Baritonsaxophon) die gebräuchlichsten sind.
Körperliche und persönliche Eignung
Dank seiner späten Entwicklung und der günstigen physiologischen
Spielweise ist es relativ leicht, sofort erste Erfolge auf dem Saxophon
zu erzielen. Nach wenigen Wochen kann der Anfänger bereits leichte
Melodien spielen. Danach stellt das Saxophon die gleichen Anforderungen
wie alle anderen Instrumente.
Junge Anfänger müssen in der Regel acht Jahre alt sein, ein früherer Einstieg ist wegen der Grösse des Instruments nur selten möglich. Einzige Bedingung ist die vollständige Ausbildung der oberen Schneidezähne, Zahnspangen sind in der Regel kein Hindernis.
Aussichten
Die verschiedenen Bauweisen und die grosse Wandlungsfähigkeit der
Saxophonfamilie erschliessen dem Instrument alle Stilarten und viele
Besetzungen. Bekanntermassen ist das Saxophon vor allem in der modernen
Musik (Jazz, Rock, Pop) aber auch in der traditionellen Blas- und
Volksmusik zu Hause. Hier gibt es für fleissige fortgeschrittene Schüler
unerschöpfliche Möglichkeiten.
Kaum bekannt aber nicht minder interessant ist die klassische Seite des Saxophons. Besonders erwähnenswert sind hierbei die vielfältigen Spielformen in der Kammermusik, allen voran das klassische Saxophonquartett.
Wird von folgenden Lehrpersonen unterrichtet: