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Auf dem Siegerpodest des weltweiten Wohlstands-Rankings von 2015 bekommt die Schweiz die Silbermedaille.
Geld allein macht nicht glücklich. Zum Wohlbefinden gehören etwa Möglichkeiten für Bildung, gute Gesundheit wie auch Sicherheit im Alltag, Freiheit oder soziales Kapital mit Familie und Freunden. Jedes Jahr betreibt das Legatum Institute in London eine umfassende Studie über 142 Länder. Die Summe von insgesamt 89 Indikatoren drückt das Wohlbefinden aus und wird mit den 142 Ländern verglichen. Insgesamt über alle Kategorien steht die Schweiz hinter den Norwegern auf Platz zwei. Der dritte Rang geht an Dänemark.
Von 142 Ländern steht die Schweiz auf Platz eins in der Kategorie «Einstellung zur Regierung»: 77 Prozent der Bevölkerung vertrauen der Regierung und schätzt die Wahlen der Parlamentarier als ehrlich ein. 74 Prozent fühlen sich dank unserer Armee sicher im Land.
Nur 20 Prozent fühlten sich bei der Befragung etwas krank. Aber 91 Prozent waren rundum zufrieden mit ihrer Gesundheit. Die Bevölkerung ist medizinisch gut versorgt. Darum steht die Schweiz im Ranking der Kategorie Gesundheit auf Platz drei.
96 Prozent der Schweizer können bei Problemen auf ihre Familie und Freunde zählen. Aber bei der Frage, ob sie ihren Mitmenschen trauen, happerts: Nur 45 Prozent verfügen über ein solides Grundvertrauen. Die Hälfte der Befragten hatte in den letzten vier Wochen einem Fremden geholfen. Beim Geldspenden für einen guten Zweck in derselben Zeit waren es noch weniger – 48 Prozent. Kein Wunder landete die Schweiz in der Kategorie soziales Kapital nur auf Platz neun.