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Als Futures werden alle Terminkontrakte bezeichnet, unabhängig davon, ob es sich um Warenterminkontrakte (Commodities) oder um Finanzkontrakte (Financial Futures) handelt. Damit die Futures an den Börsen gehandelt werden können, sind sie nach Grösse, Art, Güte und Lieferterminen standardisiert. Diese Bedingungen variieren von Börse zu Börse.
Kaufen Sie zum Beispiel einen Futures zur Lieferung einer Unze Gold in sechs Monaten, dann hoffen Sie, diesen Vertrag innerhalb der sechs Monate mit Gewinn weiterverkaufen zu können. Sie hoffen somit auf steigende Preise. Ihr Partner, der Futures-Verkäufer, hofft auf fallende Preise. In diesem Fall würde er von Ihnen oder dem Käufer des Vertrages den vereinbarten Preis erhalten und könnte sich das zu liefernde Gold billiger auf dem Markt beschaffen. In der Praxis würde der Käufer des Vertrages natürlich nur die Differenz zwischen seinem Kaufpreis und dem aktuellen Preis für Gold bezahlen.