Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03467.jsonl.gz/452

Die Drohnenangriffe hatten Saudi-Arabiens grösste Produktionsanlage getroffen und am weltweiten Rohölmarkt zum Wochenstart zu stark steigenden Preisen geführt. Durch den Angriff wurden Produktionskapazitäten von 5,7 Millionen Barrel je Tag oder fünf Prozent des weltweiten Angebots vom Markt genommen.
Derzeit sind alle Augen auf Einschätzungen zur möglichen Dauer der Reparaturarbeiten bis zur Rückkehr zu einer normalen Ölproduktion gerichtet. Nach Einschätzung von Experten ist dies entscheidend für die weitere Entwicklung der Ölpreise. "Die saudi-arabischen Rohölbestände würden theoretisch ausreichen, um den gegenwärtigen Ausfall für ungefähr einen Monat auszugleichen", sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank./jha/gl
(AWP)