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Die zwei Mehrfamilienhäuser in der Sonneggstrasse 47 & 51 sind die ausgeprägten Eckbebauungen einer spiegelsymetrischen Wohnzeile aus dem Jahre 1894 und repräsentative Stadthaus-Vertreter der "Belle Epoque" im Zürcher Universitätsquartier.
Der Charakter des baulichen Umfelds drückt sich durch einen dichten, urbanen Stadtkörper mit denkmalpflegerisch wertvollen Häusern in unmittelbarer Nachbarschaft aus. Die Baukörper weisen eine klassische Gliederung in Sockelgeschoss, Hauptgeschosse und mächtiges Mansardendach mit Zinne auf. Im Zuge der Totalsanierung wurde die klassische Gliederung des Baukörpers analog dem stattlichen Ausdruck der Fassaden wiederhergestellt. Mittels der Zurückverlegung der seitlichen Eingänge an die Strassenfassade und neuer Vorgartenzone wurde der repräsentative Charakter der Liegenschaft wieder betont. Denkmalpflegerisch wichtige Elemente der Fassade und des Mansardendachs wurden rekonstruiert.
Das Gartengeschoss, das ursprünglich für Nebenräume und Haustechnik reserviert war, wurde abgesenkt und zu einer weiteren Geschosswohnung ausgebaut. Die bestehenden Geschosswohnungen sind den heutigen Bedürfnissen und gesetzlichen Vorgaben angepasst worden, um die historischen Qualitäten in die Neuzeit zu übertragen.
Stabilis AG erhielt den Auftrag für die Örtliche Bauleitung. Aufgrund eines Personalwechsels beim Generalplaner übernahm die Stabilis AG ab Mai 2013 zusätzlich auch die Projektleitung.