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1970 in London geboren, studierte NICOLAS HODGES am Winchester College und an der University of Cambridge. Die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik ist für den Pianisten ein selbstverständlicher Bestandteil seines Repertoires. Gern kombiniert er auch klassische und moderne Werke. Die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden und ganz unterschiedlichen Komponisten der Gegenwart wie etwa John Adams und Helmut Lachenmann gehört fest zu seiner Arbeit.
Meilensteine in seiner internationalen Karriere waren die Uraufführung von Elliott Carters Dialogues für Klavier und Orchester mit dem Chicago Symphony Orchestra und die deutsche Erstaufführung mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Daniel Barenboim sowie dem Orchester der Metropolitan Opera unter James Levine. Aber auch die Uraufführung von Thomas Adès Klavierkonzert In Seven Days mit der London Sinfonietta gefolgt von weiteren Aufführungen mit der London Symphony und der Los Angeles Philharmonic.
Höhepunkte der Saison 2014/15 sind die Uraufführung von Variations from the Golden Mountains (Birtwistle) sowie Hodges‘ Debüts beim Staatsorchester Stuttgart mit Sylvain Cambreling (Carter) und beim Finnish Radio Symphony Orchestra mit Jukka-Pekka Saraste (Lindberg). In Rezitals und Kammermusik-konzerten wird Nicolas Hodges beim Melbourne Recital Centre, beim Musikfest Berlin, bei der Istituzione Universitaria dei Concerti Rom, in der Tonhalle Zürich sowie beim Musica Nova Festival Helsinki und in der Kölner Philharmonie auftreten.
Zu den künftigen Plänen gehören eine erneute Einladung zum London Philharmonic Ochestra, zum Acht Brücken Festival Köln und in die Londoner Wigmore Hall.
Hodges ist Dozent an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart.