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Als die Frau merkte, dass sie schwanger war, suchte sie Planned Parenthood auf und bekam Abtreibungspillen. Sie nahm die ersten zwei Pillen, welche die Konzentration von Progesteron im Blut senken. Progesteron ist nötig, um die Schwangerschaft zu erhalten. Eine weitere Pille sollte dann die Geburt einleiten. Diese schluckte sie aber nicht, denn sie wünschte inzwischen, die Abtreibung zu stoppen.
Da fand sie das Netzwerk «Abortion Pill Reversal » (APR; dt. die Abtreibungspille umkehren) von Dr. Delgado, welches sie sofort an Dr. Boles überwies. Weil sie die dritte Pille nicht genommen hatte, bestanden Chancen auf Rettung des Kindes. Boles behandelte sie und war es dann auch, der ihr gesundes Kind entband. Er postete dieses Bild, auf dem er das eben geborene Baby hält, auf Facebook und schrieb dazu: «Vor kurzem nahm ich diese Entbindung vor und veröffentliche dieses Bild mit Erlaubnis der Patientin. Wie man sieht: Wenn eine Frau die Abtreibungspille nimmt, bereut sie es oft gleich danach. Das hat diese Patientin erlebt. Die Anbieter von Abtreibungen werden lügen und sagen, dass es keine Möglichkeit gibt, den Prozess umzukehren. Das ist nicht wahr!»
Dr. George Delgado, der Gründer des Netzwerkes «Abortion Pill Reversal», kommt auf Einladung der SHMK im Juni in die Schweiz und wird in öffentlichen Vorträgen vor Medizinalpersonal und vor interessiertem Publikum seine Methode und seine wissenschaftlichen Erfolge vorstellen. Bereits hat er mehr als 500 Babys im letzten Moment gerettet. Und alle kamen ohne Schädigungen auf die Welt. Am Samstag, 15. Juni 2019, findet in Münchenstein ein Vortrag statt, zu dem auch Leserinnen und Leser der SHMK-Nachrichten herzlich eingeladen sind. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor und melden Sie sich rechtzeitig an. Die Platzzahl ist beschränkt.