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Staatssekretariat für Wirtschaft
Bern, 10.02.2011 – Gemäss Umfrage zur Konsumentenstimmung hat sich das Konsumklima in der Schweiz zwischen Oktober und Januar kaum verändert und befindet sich weiterhin auf relativ hohem Niveau. Der aus der vierteljährlichen Umfrage* berechnete Index erreichte im Januar 2011 ein Niveau von +10 Punkten (nach +7 Punkten im Oktober 2010). Insbesondere die Einschätzungen der Haushalte hinsichtlich der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen sowie diejenigen betreffend der Arbeitsplatzsicherheit haben sich leicht verbessert.
Die meisten der vier in die Berechnung des neuen Konsumentenstimmungsindex** einfliessenden Fragen wurden im Januar 2011 ähnlich wie im Oktober 2010 beurteilt. Einzig die Beurteilungen zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit verbesserten sich (+12 Punkte im Januar gegenüber +17 im Oktober). Demgegenüber veränderten sich die Einschätzungen zur Entwicklung der persönlichen finanziellen Lage (+6 gegenüber +3) sowie zu den künftigen Sparmöglichkeiten (+30 Punkte versus +24) kaum. Auch die Erwartungen zur Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage in den kommenden zwölf Monaten, welche sich seit Ende 2009 über ihrem langjährigen Durchschnitt befinden, haben sich im Januar nur unwesentlich verändert (+15 Punkte nach +19 Punkten in Oktober).
Unter den anderen Subindizes der Umfrage, welche nicht in die Berechnung des Gesamtindex einfliessen, haben sich die Einschätzungen zur Sicherheit der Arbeitsplätze (-45 Punkte gegenüber -52 Punkten im Oktober) verbessert. Damit liegt dieser Teilindex zum ersten Mal seit Juli 2008 wieder über seinem langjährigen Durchschnitt. Ebenso verbesserten sich die Einschätzungen zur Entwicklung der persönlichen finanziellen Lage in den vergangenen 12 Monaten (-6 Punkte gegenüber -12 Punkten im Oktober) sowie zu den Möglichkeiten, zum aktuellen Zeitpunkt Geld auf die Seite legen zu können (+43 Punkte nach +37). Die Einschätzungen zur vergangenen Konjunkturlage (+17 im Januar gegenüber +16 im Oktober) sowie diejenigen zum Zeitpunkt für grössere Anschaffungen (+6 versus +3 Punkte) veränderten sich hingegen kaum.
Die Haushalte revidierten sowohl die Einschätzungen zur Preisentwicklung der vergangenen zwölf Monate (+34 im Januar gegenüber +49 im Oktober) wie auch die Inflationserwartungen für die kommenden zwölf Monate (+40 Punkte gegenüber +51) nach unten. Damit verharren die Antworten der Haushalte betreffend Preisentwicklung seit über zwei Jahren auf tiefem Niveau.
Der „alte“ Konsumentenstimmungsindex, wie er vor Oktober 2009 berechnet wurde, hat sich ebenfalls nur unwesentlich verbessert (+6 Punkte im Januar gegenüber +2 im Oktober).
* In den Monaten Januar, April, Juli, Oktober werden im Auftrag des SECO ca. 1‘100 Haushalte nach ihrer subjektiven Einschätzung der Wirtschaftslage, der finanziellen Lage des Haushaltes, der Preisentwicklung, der Sicherheit der Arbeitsplätze usw. befragt.
**Seit der Publikation der Umfrageergebnisse vom Oktober 2009 werden zwei zusätzliche Fragen veröffentlicht. Es sind dies zum einen die Frage nach den Erwartungen bezüglich der Entwicklung der Arbeitslosigkeit und zum andern die Frage nach der Wahrscheinlichkeit sparen zu können. Mit Hilfe dieser neuen Fragen wird der neue offizielle, EU-kompatible Index der Konsumentenstimmung berechnet. Die drei neuen Quartalsreihen beginnen ab April 2007 (siehe technische Notiz „Erweiterung der Umfrage“ vom 4.11.2009 unter: http://www.seco.admin.ch/themen/00374/00453/index.html?lang=de).
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