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Mit Windgeschwindigkeiten von rund 300 Stundenkilometern wütet der Hurrikan "Irma" derzeit in der Karibik und richtet schwere Schäden an. Momentan steuert dieser auf Florida zu.
Mit Windgeschwindigkeiten von rund 300 Stundenkilometern ist der gefährliche Hurrikan "Irma" in der Karibik erstmals auf Land getroffen. Auf den Inseln Barbuda, Saint-Barthélemy und Saint-Martin richtete er bereits am Nachmittag schwere Schäden an. Dächer von zahlreichen Häusern wurden fortgerissen, Stromversorgungen sind teilweise zusammengebrochen.
Notstand wurde ausgerufen, Küstenregionen evakuiert
Behörden in der gesamten Karibik bereiteten sich auf "Irma" vor. In Puerto Rico wurde der Notstand ausgerufen und die Nationalgarde aktiviert. Die Küstenregionen wurden evakuiert. Auf seinem Zug könnte der Sturm auch die Dominikanische Republik, Kuba, Haiti und die Bahamas bedrohen. Die Regierung der Bahamas ordnete die Evakuierung mehrerer Inseln im Süden der Inselkette an.
Sturm mit Ausdehnung der Grösse Frankreichs
Der Sturm hat derzeit eine Ausdehnung von der Grösse Frankreichs. Das nationale Hurrikanzentrum der USA stuft ihn auf der höchsten Kategorie 5 an. Damit ist "Irma" noch stärker als "Harvey", der Ende August die US-Bundesstaaten Texas und Louisiana heimsuchte. In Florida könnte der Hurrikan Irma Ende Woche zum heftigsten Sturm der Geschichte werden.
Notstand auch in Florida
US-Präsident Donald Trump rief für Florida sowie für die US-Aussengebiete Puerto Rico und Virgin Islands den Notstand aus, dadurch werden Bundesmittel freigegeben. Der Gouverneur von Florida sagte, "Irma" sei eine "ernste Bedrohung für den ganzen Bundesstaat". Zahlreiche Touristen wurden aufgefordert, die Ferieninsel Key West zu verlassen. In Miami Beach bereiteten sich die Menschen mit Hamsterkäufen auf den herannahenden Sturm vor. In einem Supermarkt standen ganze Regalreihen leer.
Warnung vor nächstem Sturm
Auf den Hurrikan "Irma" könnte direkt ein weiterer schwerer Sturm folgen. Der Tropensturm "Jose" könne sich am Mittwochabend (Ortszeit) zu einem Hurrikan entwickeln und am Wochenende die derzeit von "Irma" betroffenen Inseln erreichen, warnte das US-Hurrikanzentrum in Miami.
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