Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03429.jsonl.gz/24

Der Leitsatz 7 der Leitsätze zur Alterspolitik im Kanton Aargau besagt: "Im Kanton Aargau gestalten ältere Menschen die Alterspolitik mit."
Eine Möglichkeit die Partizipation auf kommunaler Ebene sicherzustellen, ist die Gründung einer Alterskommission, eines Seniorenrats, einer Kommission für Altersfragen oder einer Seniorenkommission (solche Gremien haben in den unterschiedlichen Gemeinden noch weitere Namen).
Interessant für meine Gemeinde?
- Wenn die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren gezielter in die kommunale Politik einfliessen sollen (in Form von Konsultationen zu verschiedenen Themen wie Raumplanung, Sicherheit usw.).
- Wenn die Alterspolitik näher an den Bedürfnissen der Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde gestaltet werden soll.
- Wenn das Potenzial der älteren Bevölkerung besser genutzt werden soll (die Seniorenkommission kann auch selbst Projekte lancieren und durchführen).
Mehr zum Aufbau einer Seniorenkommission
- Die Ziele und Aufgaben der Seniorenkommission müssen möglichst genau definiert werden und die Kommunikationskanäle beziehungsweise die relevanten Themenbereiche mit dem Gemeinderat klar abgeklärt werden. Dies erlaubt eine effiziente Arbeitsweise der Seniorenkommission und eine breite Verankerung in der Politik und Verwaltung.
- Die Anzahl Mitglieder und deren genaue Zusammensetzung (Welche Mitglieder des Gemeinderats, der Verwaltung? Werden noch verschiedene Dienstleister, Organisationen und Institutionen integriert (Spitex, Pflegeheim, Kirche, Pro Senectute usw.)) werden entsprechend der Aufgaben und Ziele definiert.
- Bei Zielen, welche auch eigene Initiativen und Projekte beinhalten, werden die Budgetfrage beziehungsweise die Finanzierungsmöglichkeiten von Beginn an diskutiert.