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Bauindustrie: Zementlieferungen steigen im dritten Quartal
Trotz der Coronakrise sind die Absätze der Schweizer Zementindustrie im dritten Quartal 2020 leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal haben die Lieferungen um 0,9 Prozent zugenommen.
Trotz der wirtschaftlich angespannten Situation hat die Zementindustrie die Versorgung mit Schweizer Zement sowohl im zweiten als auch dritten Quartal gewährleisten können. Dies teilte der Verband Cemsuisse mit.
Leicht zugenommen haben die Lieferungen von den
CO2-ärmeren CEM II-Zementen, die mit 89,7 Prozent nach wie vor am
stärksten nachgefragt worden sind. Der Anteil der CEM I-Zemente an den
gesamten Lieferungen reduzierte sich weiter auf 6,2 Prozent.
Ein gutes Drittel per Bahn geliefert
Die Lieferungen erfolgten in den ersten drei Quartalen
2020 zu 37,0 Prozent auf der Schiene, der übrige Anteil wurde auf der Strasse an seinen Bestimmungsort gebracht.
Der
grösste Anteil des Zements (74,2 Prozent) wurde an Transportbetonwerke geliefert. Und
19,1 Prozent erhielten Ortbetonanlagen von Grossbaustellen, lediglich 4,8
Prozent landeten bei Produzenten von Betonwaren. (sda/mai)