Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/2579

| Geschichte

Heute
Entlang der Schiene
Fahrzeuge
Unter Feldbahnen sind "die nichtöffentlichen Bahnen auf schmaler Spur" zu verstehen, so die offizielle Definition. Genutzt wird dieses Transportmittel heute jedoch nurmehr selten. Meist gehörten diese Bahnen der Industrie, Land- oder Forstwirtschaft an.
|Der alte Besucherzug
der Ziegelei Schumacher. Mit dieser Komposition wurden bei Besichtigungen
die Gäste von den Fabrikationshallen zum Abbaugebiet gefahren. Noch
leicht zu erkennen, einer der mit Sitzbänken und Dach versehenen Wagen.
Insgesamt bot der Zug ca. 30 Personen Platz.

|Die Vielfalt der Feldbahnen
reichte von ein paar lose verlegten Gleisen, hin bis zur umfangreichen
Werkbahn eines grossen Unternehmens. Spezielle Fahrzeugaufbauten, dieses
überwiegend innerbetrieblich (nicht Firmenübergreifend) eingesetzten
Transportmittels, waren häufig das Ergebniss der betriebseigenen Schlosserei.

Gefahren wurde auf Sicht, oder telefonischer Absprache. Signale waren nicht üblich. Da die Bahnen nur mit sehr geringer Geschwindigkeit (bis ca. 20 km/h) verkehrten, kümmerte sich ohnehin kaum jemand um Sicherheitsvorschriften und Dergleichen.
|Eine Feldbahn sollte ein kostengünstiges Transportmittel
sein, mit einfach gebauten Fahrzeugen und Gleisanlagen.

|Oftmals sahen die Einrichtungen
ziemlich mitgenommen aus. Auch stand (oder lag) hin und wieder ein Fahrzeug
neben den Gleisen, doch unter Zuhilfenahme eines Hebezeuges war die Sache
in der Regel schnell wieder in Ordnung. Es fährt so lange es fährt.

| zum Seitenanfang