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Unternehmen gehören zu den Hauptverursachern der Umweltzerstörung. Wer keine Hand zu umweltfreundlichen Lösungen bietet oder der Umwelt bewusst schadet, den kritisiert der WWF öffentlich.
Der WWF untersucht regelmässig das Umwelt-Engagement der Firmen. Er erstellt hierzu Ratings, sorgt damit für Branchentransparenz und setzt so die schlechteren Firmen unter Druck. Können auf dem Verhandlungsweg keine Verbesserungen erreicht werden, kritisiert er Firmen öffentlich. So forderte er zum Beispiel einen Boykott der Firma APP (Asia Pulp and Paper), welche trotz anderslautender Versprechen weiterhin den Urwald in Indonesien abholzt. Oder er forderte die Credit Suisse dazu auf, in Sachalin keine neue Ölplattform zu finanzieren und damit das Leben der letzten Grauwale zu gefährden. Oder er bekämpft den Erdölkonzern Total, welche in einem afrikanischen Nationalpark nach Öl bohren will. Häufig arbeitet der WWF auch mit anderen NGOs zusammen, um den Druck zu erhöhen.