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Zucker – woher stammt er und wieviel ist sinnvoll?
Zucker nimmt aufgrund seines süssen Geschmacks und seiner konservierenden Eigenschaften (z.B. bei Konfitüre) seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle in der Lebensmittelherstellung ein. Er gehört zu den ersten industriell hergestellten Nahrungsmitteln und ist eines der ältesten global gehandelten Güter. Zucker kommt als Reservestoff in zahlreichen Pflanzen vor. Die bekanntesten darunter sind das Zuckerrohr und die Zuckerrübe.
Die Zuckerproduktion fand über das Osmanische Reich in den Mittelmeerraum. Die europäische Zuckerrübenproduktion entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer wichtigen Agrarindustrie. Im Jahr 2018 wurden in der Schweiz mittels Anbau von Zuckerrüben 219 000 Tonnen Zucker produziert. Das deckt rund die Hälfte der Nachfrage im Inland. Bei Oswald in Steinhausen wird übrigens ausschliesslich Schweizer Zucker verwendet.
Wieviel Zucker ist genug?
Die Schweizer Bevölkerung konsumiert schätzungsweise durchschnittlich 40 kg Zucker pro Jahr. Das sind rund 110 g täglich. Die WHO empfiehlt jedoch, den Konsum von Zucker auf max. 10% der Energiezufuhr zu beschränken, was bei einer durchschnittlichen Kalorienzufuhr von 2000 kcal max. 50 g Zucker pro Tag entspricht.
Ein zu hoher Zuckerkonsum erhöht das Risiko für Übergewicht und damit verbundene Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem fördert Zucker Zahnkaries.
Worin steckt Zucker und wie lässt er sich einsparen?
Der grösste Teil des Zuckers, den wir zu uns nehmen, wird durch Süssigkeiten (48%) und (Süss-)Getränke (38%) aufgenommen. Suppen, Saucen und Gewürze, welche zu den grössten Produktkategorien von Oswald zählen, tragen hingegen mit nur 2% weniger stark zur Zuckerzufuhr bei. Schlussendlich kommt es, wie bei den meisten Dingen, immer auf die konsumierte Menge an.
Eine durchschnittlich konsumierte Menge an Würzmischung beträgt 2 g pro Portion. Wenn in einer solchen Würzmischung etwas Zucker enthalten ist, beträgt die damit konsumierte Menge an Zucker oftmals weit unter einem Gramm. Diese sprichwörtliche «Prise Zucker» schlägt also kaum zu Buche, erfüllt aber in Würzmischungen vielfältige Aufgaben. Er rundet nicht nur den Geschmack ab und macht ihn intensiver, sondern bewirkt auch, dass z.B. das gewürzte Stück Fleisch beim Anbraten in der Pfanne, beim Backen im Ofen oder auf dem Grill eine dunkle und vor allem knusprige Kruste bekommt.
Wer dennoch Produkte mit geringerem Zuckergehalt bevorzugt, der sollte sich an den Oswald Naturschätze Produkten orientieren. Vor allem in pikanten Produkten achten wir darauf, möglichst auf zugesetzten Zucker zu verzichten.