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Das Schweizer Fecht-Nationalteam beendet in diesen Tagen die Olympia-Vorbereitung mit einem Trainingslager in Magglingen (BE). Mit Ausnahme des Säbelspezialisten Laurent Waller, der in Paris lebt, holen sich alle Olympia-Teilnehmer ihren letzten Schliff.Dieser Inhalt wurde am 29. August 2000 - 09:03 publiziert
Das Ziel des Schweizer Teams für Sydney ist laut Nationalcoach Rolf Kalich ganz klar der Gewinn einer Medaille. Als Kandidaten auf Edelmetall werden Marcel Fischer, Diana Romangnoli und Gianna Hablützel-Bürki im Einzel sowie das Frauendegen-Team gehandelt. Letzteres wird durch die 15- jährige Sophie Lamon und Ersatzfechterin Tabea Steffen vervollständigt. "Alle sind gesund; es gibt keine Ausfälle oder Verletzungen", meldete Kalich am Montag (29.08.).
Nach den Europameisterschaften von Anfang Juli auf Madeira bildete ein zehntägiges Trainingslager in Ungarn den Kernpunkt der Olympia-Vorbereitung. Das Frauendegen-Team konnte sich dabei mit den mehrfachen Team-Weltmeisterinnen messen. Timea Nagy, Gyöngyi Szalay und Ildiko Mincza werden auch im Olympia-Einzelwettbewerb zu den Medaillen-Anwärterinnen zählen. Das Trainingslager in Magglingen geht am Freitag (01.09.) zu Ende.
In Sydney werden acht oder neun Nationen im Teamwettbewerb der Frauen startberechtigt sein. Weltmeister Ungarn, Titelverteidiger Frankreich, der WM-Zweite China und der WM-Dritte Deutschland dürften die härtesten Rivalen der Schweizerinnen im Kampf um eine Medaille im Teamwettbewerb sein. Die übrigen teilnehmenden Nationen sind Kuba, Russland, Norwegen sowie allenfalls noch Italien.
Tabea Steffen kommt als Ersatzfechterin lediglich für einen Team-Einsatz in Frage. Während eines laufenden Gefechts ist allerdings kein Wechsel möglich. Für das Einzel kann Steffen auch im Verletzungsfall von Hablützel-Bürki, Romagnoli und Lamon nicht nachgemeldet werden. Die 18-jährige Baslerin wird ausserhalb des Olympischen Dorfes wohnen.
Das Schweizer Olympia-Fecht-Team wird am 7. September nach Sydney abreisen.
swissinfo und Agenturen
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