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Ein Edelweiss-Flieger, der von Zürich in die südafrikanische Metropole Kapstadt unterwegs war, musste gestern Mittwoch (30. August) kurzerhand nach Zürich zurückkehren. Die Edelweiss sei seitens der mauretanischen Behörden mit geänderten Bedingungen für einen Überflug konfrontiert gewesen, berichtet «20 Minuten». Der Einflug in den mauretanischen Luftraum wurde der Maschine verweigert. Deshalb musste das Flugzeug wieder zurück nach Zürich.
Umweg wegen politischer Unruhen
Aufgrund politischer Unruhen und entsprechender Sicherheitsbedenken fliegen die Airlines der Lufthansa Group aktuell nicht über die Lufträume von Mali, Niger, Libyen und Sudan. Mauretanien verfügt derweil über einen Luftkorridor, der für Flüge ins südliche Afrika laut Edelweiss als sicher gilt.
«Bisher waren Überflüge in Mauretanien kein Problem», sagt Edelweiss-Sprecher Andreas Marti zu Travelnews. «Es gibt ein Luftverkehrsabkommen zwischen der Schweiz und Mauretanien, das auch die Überflüge regelt.»
Bis zum Zeitpunkt, als das Flugzeug in den mauretanischen Luftraum einfliegen wollte, habe Edelweiss keine Informationen gehabt, dass der Überflug nicht möglich ist. «Wir sind aktuell in Abklärung, warum uns der Einflug gestern verweigert wurde», so Marti.
Im betroffenen Flugzeug reisten 162 Passagiere. Sie wurden nach dem Rückflug gemäss Edelweiss auf alternative Verbindungen umgebucht. Für künftige Kapstadt-Flüge sei nicht mit Problemen zu rechnen, sagt Marti. Allenfalls könne die Flugzeit aufgrund alternativer Routings etwas länger sein.