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Die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) geht in der Regel mit leichten Symptomen wie einer laufenden Nase, Halsschmerzen, Husten und Fieber einher. Bei einigen Personen kann sie jedoch einen schwereren Verlauf nehmen und eine Lungenentzündung oder Atembeschwerden verursachen. In seltenen Fällen führt die Erkrankung zum Tod. Das Risiko eines schweren Verlaufs ist bei älteren Personen und solchen mit Vorerkrankungen wie Asthma, Diabetes oder einer Herzkrankheit erhöht.
Die COVID-19-Pandemie (umgangssprachlich auch Coronavirus-Pandemie, Corona-Pandemie, Coronavirus-Krise oder Corona-Krise) ist ein Ausbruch der neuartigen Atemwegserkrankung COVID-19 (oder „Covid-19“, für englisch corona virus disease 2019). Diese Erkrankung war erstmals Ende Dezember 2019 in der Millionenstadt Wuhan der chinesischen Provinz Hubei auffällig geworden, entwickelte sich im Januar 2020 in der Volksrepublik China zur Epidemie und breitete sich schließlich weltweit aus. Der Ausbruch wurde durch das bis dahin unbekannte Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst. Um einer Ausbreitung in Staaten ohne leistungsfähige Gesundheitssysteme entgegenzuwirken, rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 30. Januar 2020 die internationale Gesundheitsnotlage aus. Ab dem 28. Februar 2020 schätzte die WHO in ihren Berichten das Risiko auf globaler Ebene als „sehr hoch“ ein (englisch WHO risk assessment, global level: very high), zuvor als „hoch“. Am 11. März 2020 erklärte die WHO die bisherige Epidemie offiziell zu einer Pandemie, der ersten seit der Pandemie H1N1 2009/10.
Am 13. Januar 2020 wurde aus Thailand – und damit außerhalb der Volksrepublik China – die erste laborbestätigte Infektion mit SARS-CoV-2 gemeldet, am 23. Januar 2020 wurde der erste Infektionsfall außerhalb von Asien in den Vereinigten Staaten von Amerika gemeldet. Es gab jeweils eine Verbindung zu Reisen nach oder von Wuhan. Am 2. Februar 2020 trat auf den Philippinen der erste Todesfall außerhalb Chinas auf. Es handelte sich um einen Chinesen aus Wuhan. Am 15. Februar 2020 meldete Frankreich den ersten Todesfall außerhalb Asiens, eine aus China eingereiste Person. Am 23. Februar 2020 wurden aus Italien die ersten beiden Europäer gemeldet, die an COVID-19 verstarben. Der WHO-Bericht vom 26. Februar 2020 meldete erstmals mehr Neuinfektionen außerhalb Chinas als innerhalb, mit dem WHO-Bericht vom 16. März 2020 überstieg die Zahl der kumulierten Infektionen außerhalb Chinas (86.434) dann die innerhalb Chinas (81.077). Am 20. März 2020 gab es neben China die meisten Infektionsfälle in Italien, dem Iran, Spanien, Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika, aus China wurden nur noch wenige Neuinfektionen gemeldet.
In einer großen Zahl von Staaten ist die Pandemie durch massive Einschnitte in das öffentliche Leben der Gesellschaft und in das Privatleben ihrer Bürger gekennzeichnet. Versammlungsverbote, die Schließung von Freizeitangeboten und Geschäften oder gar komplette Ausgangssperren mit wenigen Ausnahmen sind von seit dem Zweiten Weltkrieg nie da gewesenem Ausmaß.
Am 9. Februar 2020 überstieg die Zahl der registrierten Todesfälle mit über 800 die Gesamtzahl der Todesfälle der SARS-Pandemie 2002/2003. Am 7. März 2020 meldete die WHO erstmals über 100.000 Infizierte weltweit, bei 3.486 Toten, am 19. März erstmals über 200.000 Infizierte, bei 8.778 Toten, wobei es mehr Todesfälle außerhalb als innerhalb Chinas gab. Es sind (Stand 21. März 2020) 179 Länder bzw. Territorien betroffen: 19 Länder in Asien, 20 im Nahen und Mittleren Osten, 34 in Afrika, 57 in Europa, 42 in Amerika und 7 in Australien und Ozeanien.
Die täglichen WHO-Berichte beinhalten die aus den Mitgliedsstaaten gemeldeten Fallzahlen, dadurch kommt es zu einer zeitlichen Verzögerung. Das Center for Systems Science and Engineering (CSSE) an der Johns Hopkins University entwickelte eine alternative Sammlung der durch örtliche Stellen gemeldeten Fälle und Präsentation.