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Ich möchte euch über die wichtigsten Zahlen und Fakten informieren.
Das Ebolavirus stammt aus den tropischen Regenwäldern Westafrikas und Südostasiens.
Wann wurde es zum ersten Mal entdeckt?
Im Jahr 1976 erkannten Wissenschaftler in der DR Kongo das Virus, das sich entlang des Flusses Ebola verbreitete. Damals wurden 318 Menschen infiziert, 280 davon starben.
Wer kann sich anstecken?
Nebst dem Menschen infizieren sich Menschen und andere Primaten wie Gorillas oder Schimpansen.
Wie wird die Krankheit übertragen?
Der Erreger kommt in den Körperflüssigkeiten von Erkrankten vor, beispielsweise in Blut, Exkrementen, Speichel und Samenflüssigkeit. Auch infizierte Tiere (einschliesslich des regional üblichen "Buschfleischs") sind eine mögliche Infektionsquelle. Das Ebolavirus kann durch direkten Körperkontakt, Kontakt mit Körperflüssigkeiten (Blut, Kot, Erbrochenes) und über kontaminierte Gegenstände übertragen werden. Es dringt über Schleimhäute und offene Wunden, wie Schnitt- und Stichverletzungen, in den Körper ein.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Übertragung des Virus auf den Menschen durch Körperkontakt mit infizierten, kranken oder toten Wildtieren aufgetreten, als Beispiele werden Schimpansen, Gorillas und andere Affen, Flughunde, afrikanische „Waldantilopen“ und Stachelschweine genannt.
Welche Symptome hat die Krankheit?
Grippe ähnliche Symptome, später Durchfall und Erbrechen. Auch innere Blutungen kommen oft vor.
Welche Medikamente bestehen?
Bislang ist wird noch an Medikamenten geforscht. Ein experimentelles Medikament zeigte erste Erfolge und könnte gegebenenfalls ab nächstem Jahr verabreicht werden.
Wie gross ist die Überlebenschance?
Die Gefahr, nach der Infizierung zu sterben liegt bei der aktuellen Epidemie bei 71%. Allgemein sterben 50 - 90 % der Infizierten.
Welche Gefahr besteht für uns?
Es könnten auch Infizierte in die Schweiz kommen.
Was können wir tun?
Wir können Organisationen wie "Ärzte ohne Grenzen" mit Spenden unterstützen. Wichtig ist vor allem, dass bald ein Heilmittel gefunden wird.
Rahel Schönholzer