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Entwickler Ryan Dahl, bekannt als Gründer der Javascript-Umgebungen Node.js und Deno, bittet Oracle
in einem offenen Brief
, die Markenrechte am Namen Javascript aufzugeben und zur allgemeinen Nutzung freizugeben. Oracle ist durch die Übernahme des Java-Erfinders Sun Microsystems im Jahre 2009 in den Besitz der Markentrechte gekommen. Sun hatte zusammen mit Netscape Ende 1995 Javascript vorgestellt, um die Erstellung interaktiver Webseiten zu erleichtern.
In seinem Brief betont Dahl, dass Oracle praktisch keine Produkte verkaufe, die Javascript verwenden, und die Marke somit keinen kommerziellen Wert habe. Zudem beteilige sich Oracle auch nicht an der Entwicklung der grossen Javascript-Engines V8 aus Chromium, Javascriptcore aus Webkit oder Spidermonkey aus dem Firefox-Browser. Entsprechend denkt Dahl auch, dass die Markenrechte wegen Nichtnutzung von Seiten Oracles auch nicht mehr juristisch durchsetzbar seien. Dennoch belaste das Markenrecht die Entwickler, Ingenieure müssten sich verbiegen, um die Verwendung dieses Begriffs zu vermeiden, was zu verwirrenden Begriffen wie Ecmascript führe.
(abr)