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Die Geschäftsleitung der Regionalkonferenz teilte am Mittwoch mit, sie stelle sich hinter diese Bauvorhaben. Aus ihrer Sicht sei es sinnvoll, die Talstationen der Männlichenbahn und der geplanten 3S-Bahn der Jungfraubahn in Grindelwald Grund zu bündeln. Auch die Angliederung des Parkhauses erachte sie als wichtige Massnahme.
Insgesamt seien die neuen Infrastrukturanlagen eine zentrale Voraussetzung für die Erneuerung der Männlichenbahn, deren Konzession demnächst abläuft. Auch werde so der Grundstein gelegt für einen guten künftigen Zugang zur Kleinen Scheidegg und zum Jungfraujoch.
Das Darlehen soll nach Ansicht der Regionalkonferenz im Rahmen jenes Impulsprogramms gewährt werden, mit dem der Bund die Auswirkungen der Zweitwohnungsinitiative abfedern will. Davon profitieren soll die Grindelwald Grund Infrastruktur AG, welche nach Angaben der Regionalkonferenz für den Bau und den Betrieb der Anlagen zuständig sein wird.
Diese soll das Darlehen während 20 Jahren amortisieren können. Das Darlehen soll nur dann ausgezahlt werden, wenn sämtliche Einsprachen erledigt sind und die Bewilligungen vorliegen.
Nicht vom Darlehen profitieren soll die ebenfalls in Grindelwald Grund geplante neue Haltestelle Rothenegg der Berner Oberland Bahnen (BOB). Von dieser Eisenbahn-Haltestelle aus soll man künftig die beiden Bergbahn-Talstationen erreichen können.
Die Bauvorhaben in Grindelwald Grund gehören zum auf 280 Millionen Franken veranschlagten V-Bahn-Projekt der Jungfrau- und der Männlichenbahn. Die Regionalkonferenz Oberland-Ost vereinigt die 28 Gemeinden des Verwaltungskreises Interlaken-Oberhasli. (sda/npa)