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Der Anteil des klimaschädlichen Kohlendioxids in der Atmosphäre hat die symbolisch bedeutsame Grenze von 400 Teilen von einer Million (ppm) erreicht. Wie
US-Forscher mitteilten, wurde diese Schwelle am Donnerstag überschritten. In Mauna Loa im Bundesstaat Hawaii wurde ein Tagesdurchschnittswert von 400,03 ppm CO₂ gemessen.
«Wir bewegen uns in einem gefährlichen Bereich», sagte der Leiter des Forschungsprogramms Ralph Keeling dem Sender CBS News. Seiner Ansicht nach sind die Bemühungen fehlgeschlagen, CO₂-Emissionen zu verringern. Einige Auswirkungen des Klimawandels seien nun unumkehrbar, betonte Keeling.
Diese Veränderungen könnten viele Gefahren für den Menschen bedeuten. Auch Michael Mann von der Penn State University äusserte sich besorgt: «Es gibt keinen Präzedenzfall in der Geschichte der Erde für solch einen abrupten Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen.» Lebewesen könnten sich an langsame Veränderungen ihrer Lebensbedingungen anpassen, bei dieser rasanten Veränderung sei dies aber nicht zu erwarten.
Die Wissenschaft geht davon aus, dass die CO₂-Konzentration zuletzt vor mehr als zehn Millionen Jahren so hoch war. Damals war es heisser auf der Erde und der Meeresspiegel lag dutzende Meter höher.