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Seit dem Sommer 2008 berichtet er in einem zweiten Korrespondenteneinsatz wieder aus Moskau. Er hat in dieser Zeit die Umbrüche in Georgien, die Unruhen in Kirgistan mitverfolgt, er hat die Annexion der Krimhalbinsel durch Russland miterlebt oder auch das Gezerre um die Ukraine.
2012 reiste er als Präsentator der siebenteiligen Dokumentarfilmserie „Seidenstrasse“ von Venedig, über die Türkei, durch den Kaukasus und durch Zentralasien bis ins chinesische Xi-an. Er ist Co-Autor des Buches „Die Seidenstrasse heute“ (Beobachter-Verlag, Zürich). Anfangs der Neunziger Jahre wirkte Peter Gysling ein erstes Mal als Korrespondent in Moskau. Damals hat er den versuchten Putsch gegen Michail Gorbatschow erlebt, den Zusammenbruch der UdSSR, die ersten Jahre unter dem russischen Präsidenten Boris Jelzin und die Probleme der nach grösster Eigenständigkeit strebenden ehemaligen Sowjetrepubliken. Auch in dieser Zeit hat Peter Gysling regelmässig entlegenere russische Regionen in Fernost und im Norden, die Ukraine, Weissrussland, die Länder des Kaukasus und jene Zentralasiens bereist.
Zuvor wirkte Peter Gysling unter anderem als Leiter der Wortprogramme und stv. Programmchef von Schweizer Radio DRS2 (heute: Radio SRF2-Kultur), als Auslandreporter, Moderator und Produzent beim Schweizer Fernsehen.
1999 liess er sich für ein halbes Jahr beurlauben um in einem freiwilligen militärischen Auslandeinsatz als Public Information Officer des ersten Schweizer KFOR-Kontingentes im Kosovo zu wirken.
Ende der Achtziger Jahre wirkte Peter Gysling als Radio-Korrespondent in Deutschland, wo er unter anderem den Prozess der deutschen Wiedervereinigung mitverfolgt hat.
Peter Gysling ist in Chur und Riehen/BS aufgewachsen; er ist mit einer russischen Geologin verheiratet und Vater einer 25-jährigen Tochter.