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Versicherungen und ihre Bedeutung in der Vorsorge
Wichtige Begriffe Bevor wir uns medias in res begeben, gilt es einige grundlegende, aber keineswegs selbstverständliche Begriffe des Versicherungswesens zu definieren. Ein in einem Versicherungsvertrag vereinbartes Produkt wird Versicherungspolice genannt und bekommt i.d.R. eine eigene Policennummer zur eindeutigen Identifikation zugewiesen. Nicht alle Versicherungen basieren allerdings auf diesem Modell (bspw. ist die AHV/IV umlagefinanziert und kommt […]Keine Kommentare
Witwen und Witwer erhalten weniger Rente
Die Renten zu Lebzeiten und ihre Finanzierung Die Renten des schweizerischen Vorsorgesystems finanzieren sich aus Beiträgen der arbeitenden Bevölkerung. Wer in seiner Erwerbstätigkeit ein gewisses Mindesteinkommen erzielt, ist verpflichtet, einen Teil zur obligatorischen Vorsorge der ersten (AHV/IV) und der zweiten Säule (berufliche Vorsorge) zu bezahlen. Die AHV/IV-Renten werden direkt als Umlage der Beiträge arbeitender Personen […]Keine Kommentare
Erbschaft und Vorsorge – wen wie einbinden?
Angehörige, Verwandte, Freunde Da die gesetzliche Erbfolge selten genau zu den individuellen Vorstellungen und der Lebenslage des Erblassers bzw. der Erblasserin und deren wichtigsten Angehörigen passt, werden diese in der Regel eine letztwillige Verfügung treffen wollen, um den Nachlass zu regeln. Sie kann in der Form eines (handschriftlichen oder öffentlich beurkundeten) Testaments und/oder eines Erbvertrags […]Keine Kommentare
Was wird aus meinen obligatorischen Vorsorgeguthaben (1. und 2. Säule)?
Worum geht es? Worum nicht? Die erste Säule, also Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) sowie Invalidenversicherung (IV), funktioniert nach dem Umlageverfahren. Dies bedeutet, dass die arbeitende Bevölkerung mit ihren Einzahlungen in das System direkt die Auszahlungen an die Empfänger finanziert, um deren Existenzminimum zu sichern. Sie ist nach Art. 1 Abs. 1 lit. a und b […]Keine Kommentare
Was geschieht mit meinen privaten Vorsorgeguthaben (3. Säule)?
Worum geht es? Worum nicht? Die dritte Säule ist die freiwillige private Vorsorge. Sie soll den gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten und Vorsorgelücken schliessen, die namentlich bei Pensionierung oder langfristiger Arbeitsunfähigkeit auftreten können. Ihre Planung und damit auch die Wahl des Anbieters sowie die Ausarbeitung einer individuell optimierten Lösung ist dem Versicherten selbst überlassen. Bestimmte Angebote kommen […]Keine Kommentare
Vorsorgeauftrag erstellen zum Nulltarif
Hanspeter Müller (56, Name geändert) ist Architekt und Firmeninhaber. Der Unternehmer möchte, dass sein Unternehmen im Falle eines Unfalls oder Krankheit und einer daraus resultierenden Urteilsunfähigkeit weiter funktioniert. Urteilsunfähig ist jemand, wenn er nicht mehr vernunftmässig agieren kann. Architekt Müller möchte, dass seine Geschäftspartner in diesem Fall das Unternehmen weiterführen können. Neben Unfällen sind psychische […]Keine Kommentare
Aussereheliche Kinder, Stiefverwandte und Adoptivkinder
Gleichstellung von ausserehelichen Kindern Die gesetzliche Erbfolge in der Schweiz (Art. 457-466 ZGB) sieht vor, dass die Nachkommen, also die Kinder, Enkelkinder, etc. des Erblassers seine nächsten Erben sind. Wer genau als Nachkomme gilt, bestimmt das Familienrecht: Art. 252 ZGB sieht die Möglichkeiten vor, nach denen ein Kindesverhältnis entstehen kann: Zwischen der Mutter und dem […]Keine Kommentare
Die eingetragene Partnerschaft: Absicherung des überlebenden Partners
Gesetzliches Erbrecht bei eingetragener Partnerschaft Mit der Eintragung der Partnerschaft steht dem überlebenden Partner, analog zum Ehegatten, ein gesetzliches Erbrecht zu. Es braucht also grundsätzlich kein Testament mehr, damit der überlebende Partner aus dem Nachlass des Erblassers begünstigt werden kann. Die gesetzliche Erbfolge gemäss ZGB gestaltet sich wie folgt: Hat der überlebende eingetragene Partner mit […]Keine Kommentare
Die Errungenschaft berechnen
Übersicht über die Güterstände nach ZGB Durch den Güterstand wird geregelt, wem in einer Ehe was gehört und wie Vermögen und Schulden bei Auflösung des Güterstandes (z.B. durch Scheidung,Tod oder Ehevertrag) aufgeteilt werden. Das ZGB kennt 3 verschiedene Güterstände: Die Errungenschaftsbeteiligung, die Gütergemeinschaft und die Gütertrennung. Das Güterrecht ist in den Art. 181 ff. ZGB […]Keine Kommentare