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Kaum eine Methode zur Analyse chemischer Strukturen ist heute so weitverbreitet, wie die von Richard R. Ernst (1933-2021) massgeblich vorangetriebene kernmagnetische Resonanzspektroskopie (nach dem Englischen nuclear magnetic resonance auch als NMR-Spektroskopie abgekürzt).
Heute vor exakt 175 Jahren, am 12. April 1849, ist Prof. Albert Heim, Schweizer Geologe, Kartograf und Kynologe (um nur einige wenige Wirkungsfelder zu benennen), in Zürich zur Welt gekommen. Anlässlich dieses besonderen Datums widmen wir uns dem ersten kartografischen Werk von Albert Heim, das sich im Bestand der Kartensammlung der ETH-Bibliothek finden lässt. Es ist zugleich das erste Werk, das Heim in jungen Jahren veröffentlichen konnte.
Der Architekt Ernst Egli (1893-1974) ist für vieles bekannt. Von 1924 bis 1927 arbeitete er als Assistent an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Von 1927 bis 1940 war er Chefarchitekt in verschiedenen türkischen Ministerien und Leiter der Architekturfakultät der Akademie der Künste in Istanbul. Von 1942 bis 1963 lehrte er Theorie und Geschichte des Städtebaus an der ETH Zürich. In diesem Blog geht es aber nicht um seine architektonischen Leistungen, sondern um seine künstlerische Seite. Genauer geht es um sein Manuskript über «Die Jahreszeiten. Ein Marionettenspiel der Zeit».
Mit dem Atlas portatilis coelestis (Nürnberg 1723) legt Johann Leonhard Rost eine umfassende Darstellung der Astronomie seiner Zeit vor. Im zweiten Kapitel des Werks mit dem Untertitel compendiöse Vorstellung des gantzen Welt-Gebäudes beschreibt er die Astronomia Sphӕrica als denjenigen Teil der Astronomie, der sich mit der Beschreibung der scheinbaren Himmelsbewegungen beschäftigt. Der Begriff komme von der Sphӕra armillaris, einem Instrument zur Darstellung der Bewegung von Himmelskörpern, das auf Tafel 1 (Abbildung 1) abgebildet ist.
Der 1960 geborene Rudolf Steiner kam nach einer Chemielaboristenlehre bei Sandoz in Basel und einer anschliessenden vierjährigen Fotografenlehre bei Hugo Jäggi in Riehen mit begleitendem Besuch der Kunstgewerbeschule Basel im Jahr 1983 zu Comet. Sein Lehrmeister vermittelte ihm nicht nur das fotografische Handwerk, sondern legte auch grossen Wert auf die gestalterischen Fähigkeiten und das Einfühlungsvermögen in den Menschen. Die ausgeprägte Kombination dieser Fähigkeiten bewog Max A. Wyss, Steiner für die ausgeschriebene Stelle als Fachfotograf bei Comet zu engagieren und prägt die Arbeit des sensiblen Bildgestalters bis heute.
“Von hier aus stehen wir in Kontakt mit Berlin und der ganzen Welt”, erklärt Gräfin Ilse von Hausner ihrer neu angeworbenen Agentin und Rotkreuz-Schwester Johanna Gabathuler in der Spionageserie Davos 1917. Im Hintergrund tickt ein Morseapparat, auf einem Papierstreifen werden die codierten Nachrichten übermittelt. … Weiterlesen …
Wer sich mit dem ereignisreichen Leben von Maria Cosway (1760-1838) beschäftigt, lernt viel über das ausgehende 18. und beginnende 19. Jahrhundert. Kaum eine illustre Persönlichkeit jener Zeit aus Kultur oder Politik, die nicht mit ihr in Verbindung stand. Angelika Kauffmann, William Blake, Thomas Gainsborough, Quobna Ottobah Cugoano, der Prince of Wales und spätere King Georg IV., Isabella Teotochi Albrizzi, Jacques-Louis David, Napoleon oder Thomas Jefferson – im Leben all dieser Menschen, und vieler mehr, hat Maria Cosway ihre Spuren hinterlassen. Von dieser Kosmopolitin besitzt die Graphische Sammlung ETH Zürich ein bemerkenswertes Porträt in Mezzotinto von Valentine Green (Abb.1). Das Blatt gibt ein in Öl ausgeführtes Selbstbildnis Cosways wieder, das 1787 in der Royal Academy ausgestellt war, heute aber, wie viele ihrer Ölgemälde, als verschollen gilt.
Wie Zürich für die Mobilität der Zukunft den Limmatraum für immer veränderte
Als «radikale Neuorganisation des Verkehrs» bezeichnete der Tages-Anzeiger im Mai 2022 die Idee des städtischen Tiefbauamtes, das Gebiet rund um den Zürcher Hauptbahnhof bis 2050 autofrei umzugestalten. Auch die Bahnhofsbrücke zwischen Central und Bahnhofquai soll dabei vom motorisierten Individualverkehr befreit werden. Während bürgerliche Politiker*innen skeptisch waren, lobte die linke Seite hingegen «die grosse Vision» für den Bahnhofsraum.
Ab den frühen 1930er Jahren sammelten sich rechtsextreme Kräfte in der Schweiz in der Frontenbewegung, welche sich stark am nationalsozialistischen Vorbild orientierte. Nach Anfangserfolgen verlor die Bewegung sukzessive an Bedeutung und geriet durch behördliche Verbote unter Druck. Einzelne Unbeirrbare schlossen sich der Waffen-SS an und zogen an deutscher Seite in den Krieg.
Hier entstand eine Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Kunst, die zur Kunstinstallation “valēs” führte. Das Projekt wurde von der Künstlerin Naemi Jael Marty und dem Szenografen Manuel Fabritz entworfen und bietet eine Perspektive auf die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst und dem Thema One Health.