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- Jeannine Gmelin holt an der Ruder-EM in Varese die einzige Schweizer Medaille. Im Skiff wird die 30-Jährige Dritte.
- Im Doppelzweier müssen sich Barnabé Delarze/Roman Röösli als 4. nur knapp geschlagen geben.
- Im Leichtgewichts-Doppelzweier werden Andri Struzina/Jan Schäuble 5. und egalisieren das Resultat von der EM 2020 in Posen.
Nach zweimal Silber (2015 und 2019) sowie einmal Gold (2018) hat sich Jeannine Gmelin an der Ruder-EM in Varese (ITA) erstmals Bronze geholt. Die Schweizerin kam damit zu ihrem 4. Edelmetall an Europameisterschaften, dem 6. an Grossanlässen.
Gegen die überlegene Siegerin Hanna Prachatsen (RUS), die mit über 6 Sekunden Vorsprung gewann, war die Zürcher Oberländerin chancenlos. Mit der Britin Victoria Thornley lieferte sich Gmelin, die nach dem Start lange nur auf dem 4. Rang klassiert war, allerdings noch einen harten Kampf um Silber. Sie verlor diesen jedoch mit einer Sekunde Rückstand.
Delarze/Röösli fehlen 12 Hundertstel
Barnabé Delarze und Roman Röösli verpassten die Medaillen im Doppelzweier nur um einen Wimpernschlag. Das Duo, das im Oktober 2020 in Posen noch Silber geholt hatte, drehte nach mässigem Start zum Schluss eines ausgeglichenen Finals zwar noch einmal mächtig auf, es reichte aber nur zu Platz 4.
Auf den Bronze-Rang der Briten John Collins/Graeme Thomas fehlten Delarze/Röösli 12 Hundertstelsekunden. Der Sieg ging an die Franzosen Hugo Boucheron/Matthieu Androdias, Silber holten sich gute 2 Sekunden dahinter die niederländischen Titelverteidiger Melvin Twellaar/Stefan Broenink.
Röösli hatte zuletzt viermal in Serie auf dem EM-Podest gestanden. Mit Delarze gewann er zweimal Silber (2019, 2020) und einmal Bronze (2017). Zudem erreichte er 2018 im Skiff den 3. Platz.
Struzina/Schäuble erneut auf Platz 5
Der Schweizer Leichtgewichts-Doppelzweier mit Andri Struzina und Jan Schäuble verpasste auf dem Lago di Varese den Exploit. Wie im letzten Oktober in Posen klassierten sich die beiden Zentralschweizer auf dem 5. Rang. Der 23-jährige Struzina und der 21-jährige Schäuble wollen im Mai bei letzter Gelegenheit auf dem Luzerner Rotsee noch einen Olympia-Startplatz für Tokio holen.
Das irische Boot mit Fintan McCarthy sicherte sich Gold, Zweite mit knapp 2 Sekunden Rückstand wurden die Deutschen Jonathan Rommelmann/Jason Osborne, Bronze ging an die italienischen Europameister von 2020, Stefano Oppo/Pietro Ruta.