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Im Jahr 1980 publizierte der Medizinprofessor James Fries einen Artikel im New England Journal of Medicine (link). Mit dem Titel „Aging, Natural Death, and the Compression of Morbidity“ umschrieb Prof. Fries die Idee, dass das Fehlen bestimmter Risikofaktoren im Alter von 40 Jahren messbare Effekte bis in das hohe Alter auf die Gesundheit hat. Er ging dabei davon aus, dass die Zeit der Jahre bei guter Gesundheit ohne bestimmte Risikofaktoren zunimmt und dass im Erkrankungsfall die Zahl der Krankheiten niedriger ist, oder wie der Mediziner es ausdrückt, mit weniger Risikofaktoren sinkt das Risiko der Polymorbidität im Alter.