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Gegen Ende des Ersten Weltkriegs, am 7. Oktober 1918, wurde der Ballonoffizier Walter Flury von einem deutschen Jagdpiloten in Miécourt in der Ajoie abgeschossen. Der Leutnant der Ballonpionierkompanie 2 stammte aus Grenchen und sicherte als Beobachter in einem Fesselballon die schweizerisch-französische Grenze. Der willkürliche Abschuss des unbewaffneten Fesselballons löste auf höchster Stufe eine diplomatische Krise zwischen der Schweiz und dem Deutschen Reich aus. An der Stelle des Geschehens befindet sich ein Gedenkstein, der sogar auf der Landeskarte eingetragen ist. Walter Flury wurde in Grenchen mit allen militärischen Ehren beerdigt.
Der Referent Peter Brotschi stellt die Ballontruppen der Schweizer Armee vor, die von 1893 bis 1937 existiert haben, und geht auf die Person von Walter Flury und seinen Tod im Dienste der schweizerischen Neutralität ein.