Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03402.jsonl.gz/618

Filmkritik: Radau auf dem Golfplatz
Happy Gilmore (Adam Sandler) wurde schon als kleiner Bub mit dem Eishockey-Virus angesteckt. Der grosse Durchbruch aber war ihm verwehrt, da er seine Nerven nicht unter Kontrolle hatte und nur durch aggressives Verhalten statt durch Spielqualität auffiel. Da sein Vater durch einen Puck getötet wurde, wuchs Happy bei seiner Grossmutter auf, die allerdings über die Jahre "vergessen" hatte, Steuern zu bezahlen und deshalb ins Altersheim verfrachtet wird. Als der Haushalt aufgelöst wird, entdeckt Happy sein Talent fürs Golfspiel, als er einen Abschlag mehrere Hundert Meter weit durch die Strassen jagt.
Golflehrer Chubbs Peterson (Carl Weathers) wird auf den ungewöhnlichen Mann aufmerksam und möchte ihn trainieren, trifft aber auf Ablehnung. Golf ist schliesslich kein Eishockey und somit auch kein Sport für echte Männer. Nun aber wird Grossmutters Haus versteigert und das nötige Geld könnte Happy durch den Gewinn der Pro Golf Tour verdienen, wofür er sich aber erst mal qualifizieren muss. Durch seine unkonventionelle Art und Weise wird Happy bald der Liebling des Golfpublikums, was den bisherigen Platzhirsch Shooter McGavin (Christopher McDonald) dazu bringt, seinen Konkurrenten ausschalten zu wollen. Dafür ist dem feinen Herrn kein Spiel zu dreckig.