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St. Matinskirche Visp
Die Pfarrkirche St. Martin in Visp
Der Bautermin der ursprünglichen Martinskirche kann nicht mehr genau beziffert werden.
Aus alten Akten geht hervor, dass die Kirche in der Mitte des 13. Jh. eine neue Bedachung, neue Glasfenster einen neuen Altar und Chorstühle erhalten hat.
1646 wurde Mathias Belwalder aus Grengiols Domherr von Sitten. 1648-1662 wirkte er als Visper Kilchherr. Möglicherweise war er die treibende Kraft für den Bau einer neuen Martinskirche.
Er verfügte über ein ansehnliches Vermögen, mit dem er die Kosten des Kirchenbaus mittrug und einen erheblichen Teil des Turmes berappte.
Ein Mauerstein mit dem Kreuz und dem Altartisch an der südlichen Aussenfassade des alten Kirchteils erinnert an den spendierfreudigen Priester.
Wir finde ihn auch als Erbauer der Riti Kapelle in Eyholz und das Altar-Stifter in der Waldkapelle über Visperterminen.
Aus dem Buch "Kirchen in Visp, die Martinskirche" von Christian Fux und Paul Gsoponer
Foto: Peter Salzmann
Die Bruder-Klaus-Kapelle
Bruder-Klaus-Kapelle
1953 - 1955 wurde die Martinskirche vergrössert und die "Unterkirche" mit ca. 300 Plätzen geschaffen.
Am 17. Dezember 1953 konnte der Grundstein des Neubaues, der gleichzeitig die beschriftete Schwelle der Bruder-Klaus-Kapelle bildet, gelegt werden.
Die Eingangshalle der Bruder-Klaus-Kapelle ist rechts zur Taufnische ausgeweitet. Sie enthält den wuchtigen Renaissance -Taufstein aus Serpentin aus dem 17. Jh.
Heute finden in der Bruder-Klaus-Kapelle die Abendmessen und Taufen statt.
Aus dem Buch:"Kirchen in Visp, die Martinskirche" von Christian Fux und Paul Gsponer
Foto: zvg
Dreikönigskirche
Die Dreikönigskirche in Visp
In einer Urkunde wird das Gotteshaus auf dem Gräfibiel erstmals im Jahre 1220 als Kirche Unserer Liebe Frau erwähnt. Der Hintergrund zweier Kirchen zu damaligen Zeit in Visp ist nicht eindeutig erklärt. Die St. Martinskirche war immer Pfarrkirche und Mittelpunkt der Pfarrei.
Die Kirche auf dem Gräfibiel entstand vermutlich als bescheidenes Gotteshaus, um innerhalb schützender Ringmauern, deren Rest noch sichtbar sind, dem Adel und dem bewaffneten Volk zu dienen. Die Dreikönigskirche im Rang einer Filialkirche und ihre Krypta dienten seit Menschengedenken bis heute für Andachten und für spezielle Gottesdienste, so an Dreikönigen, am Mannenmittwoch, oder bei den vorweihnachtlichen Roratemessen. Regelmässig geben sich hier Brautpaare das Jawort.
Aus dem Buch "Kirchen in Visp, die Dreikönigskirche" von Christian Fux und Paul Gsoponer
Foto: Peter Salzmann
Die Ritikapelle in Eyholz
Ritikapelle Eyholz
Der ursprüngl. Kapellenbau in der Riti wird aufgrund archäolog. Grabungen ins 13. und 14. Jh. datiert. Der heutige Barockbau wurde in der 2. Hälfte des 17. Jh. errichtet. 1976-79 erfolgte eine umfassende Restaurierung von Kapelle und Kapellenhaus (1662), wobei diverse nachträglich angebrachte Elemente einer Rückkorrektur unterzogen wurden.
Quelle: historisches Lexikon der Schweiz
Foto: Thomas Andenmatten
Gottesdienstraum Baltschieder
Gottesdienstraum Baltschieder
Infos folgen
Sebastianskapelle Baltschieder
Sebastianskapelle Baltschieder
Infos folgen
Foto: zvg. Gemeinde Baltschieder
Kapelle Albenried
Kapelle Albenried
Die Kapelle trägt als Erbauungsjahr die Jahrzahl 1688. Erbaut wurde die dem hl. Sebastian geweihte Kapelle von den Geteilen von Albenried. Laut den Visitationsakten von 1754 besass die Kapelle ein Vermögen von 70 Pfund, das 1821 auf 93 Pfund angewachsen war. (Pfr. Arch, Visp, D.Nr. 96)
Der in Barock geschaffene Altar aus dem Jahre 1707 zeigt in der Mitte auf einem Ölgemälde das Martyrium des hl. Sebastian. An den gewundenen Altarsäulen stehen Katharina von Alexandrien mit zerbrochenem Rad und Schwert, und auf der rechten Seite Katharina von Siena mit Buch und Palme. Der Altarabschnitt bildet eine gekrönte Madonnenfigur mit dem Kind auf dem Arm. Chor und Schiff sind mit einem einmalig schönen mit quadratischen Zwischenräumen Holzgitter getrennt auf dessen Türsturz die Jahrzahl 1690 steht. Oben in der Mitte dieses Holzgitter hängt ein eindrückliches Kreuz.. Der Kreuzweg wurde gemäss Eintrag im bischöflichen Archiv 1888 errichtet. (Kapuzinerpater. Antonius)
Die letzte Restauration erfuhr die Kapelle 1874/75. 1958/59 wurde die Kapelle nach fachkundiger Restauration unter den schweizerischen Denkmalschutz gestellt. (Architekt Anthamatten) Im Jahre 2012 wurde die letzte Restauration unter der Oberaufsicht der kant. Dankmalpflege ausgeführt.
Foto: Josef Sarbach
Theos Uni Bern
Theologisch bedeutsame Orte Schweiz
Martinskirche mit Bruder Klaus Kapelle
vorgestellt von Diakon Damian Pfammatter
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