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FUNKTIONSMASSAGE
Die Funktionsmassage wird als Spezialmassage bei allen
Verletzungen des Bewegungsapparates angewendet, bei denen entweder eine lokale
Hyperämi (gesteigerte Blutversorgung) erzeugt oder ein chronifizierter Prozess
aktiviert werden soll, um den normalen Heilungsverlauf anzuregen. Sie wird an:
- Muskeln
- Sehnenübergängen und
- Sehnenknochenübergängen ausgeführt.
An diesen Sehnenübergängen entstehen durch sportliche
oder chronische Überlastungen sehr häufig entzündungsähnliche Zustände, die
sehr schmerzhaft sein können. Hierzu zählen unter anderem:
- Schulterschmerzen
- Tennisellenbogen
- Achillessehnenreizungen
- Bänderdehnungen an Fuß- und Kniegelenken.
Die Behandlung beseitigt die entzündungsähnlichen
Zustände und die in der Sehne eingelagerten Ödeme/Schwellungen.
Akute Muskel-, Sehnen- und Bandverletzungen (Zerrungen,
partielle Rupturen) werden in der Funktionsmassage ab dem fünften Tag behandelt, wenn die Schwellung
gut abgeschwächt ist.
Ein weiteres Einsatzgebiet der Funktionsmassage ist die Auflösung von lokalen
Adhäsionen/ Verklebungen wie z.B. bei Muskelhartspann. Dieser bildet sich häufig in der statisch arbeitenden
Muskulatur wie der Nacken- und Rückenmuskulatur. Durch Über- oder/und
Fehlbelastung kommt es zur schmerzhaften wulstartigen oder wahlnussförmigen
Schwellung der Muskelfasern.