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Die Wohnbaugenossenschaft Holberg plant ihre zwischen 1955 und 1975 erstellte Siedlung Holberg in Etappen zu erneuern. In der ersten Bauetappe werden 7 Mehrfamilienhäuser erstellt. Alle Gebäude umfassen je ein Untergeschoss ein Erdgeschoss und 2 Obergeschosse und werden nach Minergiestandard ausgebaut. Insgesamt entstehen in der ersten Etappe 80 neue Wohnungen.
Die Gebäude werden in Massivbauweise, mit einem ca. 20° geneigten Giebeldach aus Ortsbeton erstellt, wobei die Dachränder aus Betonfertigteilen in Sichtbeton bestehen. Die Geschossflächen haben jeweils in Gebäudemitte einen hangparallelen Höhenversatz von 0.90 m, welcher gleichzeitig als Wohnungstrennwand dient. Die vertikale Erschliessung der verschiedenen Geschosse erfolgt über den zentral angeordneten Lift mit umlaufendem, angrenzendem Treppenhaus.
Die Untergeschosse werden generell mittels der Bodenplatte flach in der kompakten Moräne fundiert. Wo diese lokal tiefer liegt, werden Betontatzen angeordnet. Die höherliegende Bodenplatte (EG - ohne UG) sind durch einen armierten Betonriegel seitlich begrenzt, liegen meist in der projektierten Baugrubenböschung und werden mittels schichtweise eingebrachten und gut verdichtetem Hinterfüllungsmaterial sowie Betontatzen ebenfalls in der kompakten Moräne fundiert.