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Wanderung der Wasservögel
In den ausgedehnten Brutgebieten Nord- und Osteuropas sowie in Westsibirien frieren die Gewässer im Winter zu. Monatelang sind sie für die Wasservögel unbewohnbar. Deshalb ziehen die Vögel bereits kurz nach der Brutzeit und dem Gefiederwechsel, im August bis Oktober, weg. Sie ziehen im Winterhalbjahr auf eisfrei bleibende Meeres-buchten sowie auf Seen und Flüsse im Westen und Süden Europas und Nordafrikas.
In der Schweiz sind zwischen September und November viele dieser nordischen Durchzügler auf dem Weg in die Mittelmeerländer zu beobachten. Die Mehrzahl unserer bleibenden Wintergäste trifft normalerweise im Oktober und November ein. Bereits im Februar beginnen die Vögel wieder nach Norden abzuwandern. Gegen Ende März herrscht der stärkste Zug, da zu diesem Zeitpunkt auch die Mehrheit der Durchzügler nordwärts zieht. Im April sind nur noch vereinzelte nordische Wasservögel anzutreffen, die ausnahmsweise auch über den Sommer bleiben können.
Karte:
— Westeuropäische Zugwege
— Weg der Reiherente