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Olympiasieger Kristof Milak verteidigt seinen 2019 in Gwangju gewonnenen WM-Titel vor Heimpublikum mit Weltrekord. Ponti kam in der ungarischen Hauptstadt zwar in 1:54,29 bis auf neun Hundertstel an seinen in den Halbfinals geschwommenen Schweizer Rekord heran. Damit fehlten dem 21-jährigen Tessiner, der vor Jahresfrist in Tokio mit Olympia-Bronze über 100 m Delfin für eine Sensation gesorgte hatte, gleich 0,68 Sekunden zu WM-Bronze.
«Statt Vierter ist es immer besser, Dritter, Zweiter oder Erster zu werden. Dennoch bin ich nicht gross enttäuscht. Ich zeigte ein gutes Rennen», so Ponti, der auch darauf hinwies, dass er letzten Sommer an den Olympischen Spielen über die vier Bahnlängen im Delfin-Stil Zehnter geworden sei. «Ich habe mich also klar verbessert und bin in Form», hält der Tessiner fest. Ponti blickt deshalb mit Zuversicht dem Wettkampf über 100 m Delfin, der am Donnerstagmorgen mit den Vorläufen beginnt, entgegen: «Alles ist möglich.»
Gold sicherte sich über 200 m Delfin erwartungsgemäss Olympiasieger und Titelverteidiger Kristof Milak aus Ungarn, der in 1:50,34 zugleich seinen eigenen Weltrekord von 2019 um 39 Hundertstel unterbot. Silber ging an den Franzosen Léon Marchand (1:53,37), Bronze an den Japaner Tomoru Honda.