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Im entscheidenden Umgang bot sich Djokovic gleich im ersten Game eine Breakmöglichkeit, die Federer aber mit einem Vorhand-Winner exzellent abwehrte, und einige Minuten später entschärfte er auch die folgenden zwei. Doch die vierte nutzte Djokovic dann zum 2:1. Der Schweizer tat sich derweil schwer, den Serben bei dessen Service unter Druck zu setzen. Er blieb nach dem Break im zweiten Game lange Zeit ohne Chance. Das lag allerdings weniger an einem Nachlassen des 17-fachen Grand-Slam-Siegers, als vielmehr am hervorragenden Auftritt von Djokovic, der von der Grundlinie ab dem zweiten Satz mit beeindruckender Präzision agierte.
Erst als Djokovic zum Match aufschlug, erspielte sich Federer wieder Breakmöglichkeiten und nutzte sie prompt zum 5:5. Im entscheidenden Tiebreak geriet Federer rasch 0:3 zurück. Er spielte weniger sicher als sein Gegenüber, der mit Ausnahme des zehnten Games im dritten Satz in den letzten anderthalb Stunden der Partie einen bestechend soliden Eindruck hinterliess. (si)