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Aktuelles
Subskription bis zum 31.5.2012. In Kürze erscheint ein neues Werk der Reihe Mines et minéraux du Valais: II. Anniviers et Tourtemagne, von Stefan Ansermet, in Zusammenarbeit mit Nicolas Meisser. Co-Edition Porte-Plumes und Naturmuseum Wallis.
Die Publikation erscheint in französischer Sprache.
Das Kunstmuseum Wallis erhält vom Künstler Jean-Claude Hesselbarth (geboren 1925 in Lausanne) vier seiner wichtigsten Kompositionen aus den Sechziger- und Achtzigerjahren. Die Spende ist eine Folge der Ausstellung Explosion lyrique, 2009 vom Kunstmuseum organisiert, in der Jean-Claude Hesselbarth als einer der wichtigsten Vertreter der abstrakten Malerei der Westschweiz erschien. Die Arbeiten werden in Kürze in einem Raum des Kunstmuseums präsentiert werden.
Im Jahre 2000 nach einer leichten Auffrischung eröffnet, beherbergt das Ausstellungszentrum Le Pénitencier die Sonderausstellungen der drei Walliser Kantonsmuseen.
Ein einmaliges Gebäude
Im Mai 1909 stimmt der Walliser Grosse Rat einem Kredit zum Bau eines kantonalen Gefängnisses zu. Realisiert vom Architekten Alphones de Kalbermatten nach Plänen, welche die lokale Legende Gustave Eiffel zuschreibt, wird die neue Strafanstalt 1913 eingeweiht. Ursprünglich für 28 Insassen gedacht, erlaubt die Aufstockung 1954 die Verdoppelung der Kapazitäten.
Das Pénitencier wird 1997 stillgelegt und den kantonalen Museen für ihre Sonderausstellungen zugesprochen. Es fiel die Entscheidung, die ursprüngliche Struktur zu behalten und nur leichte Veränderungen vorzunehmen, um die neue Nutzung zu erleichtern: Schaffung eines grossen einräumigen Saales durch den Abbruch der Zwischenwände im dritten Stock, und Abbruch je einer Trennmauer zwischen zwei Zellen pro Etage, wodurch zwei mittelgrosse Räume entstehen.
Das Ensemble der Stelen vom Petit-Chasseur wird dem Publikum in einem Saal im Ergschoss präsentiert.
Für eine optimale Konservierung der Sammlungsobjekte
Die Hauptaufgabe des Sammlungszentrums (CCTC) ist die präventive Konservierung. Alle erforderlichen Massnahmen (Klimatisierung und Licht, Verwendung von Materialien nach Museumsnormen) werden getroffen um eine optimale Konservierung der Sammlungsobjekte in den Depots und Ausstellungen zu garantieren. Die Depots sind in klimatische Einheiten nach der relativen Luftfeuchtigkeit (RH) aufgeteilt und so auf das zu konservierende Material abgestimmt.
Nach einer strikten Eintrittsprozedur (Desinfektion, Reinigung, Kontrolle des Inventars, Fotografie) wird jedes aufbereitete Objekt ins Depot aufgenommen, und wartet darauf, ausgestellt oder studiert zu werden.
Das Sammlungszentrum besteht aus drei Teilen, welche folgende Einheiten beherbergen: die Sammlungsdepots, ein Entseuchungssystem für anoxische Massnahmen, ein Betreuungsraum, ein Konservierungsatelier für organische Sammlungen, ein Konservierungsatelier für anorganische Sammlungen, ein Fotostudio, ...
Das Team besteht aus Kuratoren/innen-Restauratoren/innen und Technikern/innen, die auf die Konservierung der verschiedenen Sammlungen und den Aufbau von Ausstellungen spezialisiert sind.
Jeweils am ersten Sonntag im Monat bieten die Kantonsmuseen Wallis ein Programm zur Entdeckung sowohl der Sammlungen und Ausstellungen, als auch von Aktivitäten, die in der Regel für die Öffentlichkeit unsichtbar sind.
Ein einzigartiges Angebot, um die Museen aus einem neuen Blickwinkel zu entdecken, neue Ansatzpunkte für Besuche zu gewinnen und das Museum als einen vergnüglichen Ort des Austauschs wahrzunehmen. Profitieren Sie kostenlos von diesem Angebot der Kulturvermittlung der Kantonsmuseen Wallis.
Vorläufig wird das neue Sonntags-Angebot nur in französischer Sprache angeboten.
Auskünfte :
Tel. 027 606 46 80
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