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Chinesische KräutertherapieIn der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird die Akupunktur als die äussere und die Kräutertherapie als die innere Behandlung bezeichnet. Beide Therapien ergänzen sich, können aber ohne weiteres alleine angewandt werden.
Die drei Qualitäten von Kräuterheilmitteln
- Top Qualität (SHANG PIAN)
Nicht giftig und stärkend. Über lange Zeit auch in hohen Dosen verwendbar
- Mittlere Qualität (ZHONG PIAN)
Ungiftig/leicht giftige Wirkung, stärken den Geist
- Schlechteste Qualität (XIA PIAN)
Giftig, geeignet zur Behandlung von akuten Erkrankungen, nur für kurze Zeit einzusetzen
Die Heilmittel der TCM sind nach definierten Eigenschaften geordnet:
- Vier Temperaturen (CHI)
- Die fünf Geschmäcker (WIE)
- Die vier Richtungen (SI XIANG
- Die fünf Bewegungen (WU ZOU)
Meridianzuordnung der MittelJedes Mittel hat mindestens einen Meridian, zu dem es "hingezogen" wird.
Alle diese Mittel werden so kombiniert, dass eines oder mehrere der acht Therapieprinzipien daraus resultieren.
Acht TherapieprinzipienSchwitzen - Erbrechen - Purgieren - Harmonisieren - Erwärmen - Klären - Tonisieren - Zerstreuen.
Stellenwert der Arzeimittel innerhalb der RezepturIm Unterschied zu der Westlichen Medizin, in der die Medikamente nur aus einer Substanz bestehen, ist die chinesische Rezeptur sorgfältig aus verschiedenen Mitteln, dem Fall entsprechend, zusammengestellt. Das Rezept ergibt mehr als die Summe aller einzelnen Mittel. Diese komplexen Interaktionen machen die Rezeptur effektiv und ermöglichen eine individuelle Anpassung an den Patienten.
Anwendungsbereiche
- Kopfschmerzen
- Nervenschmerzen
- Kreuz- und Rückenschmerzen
- Gelenkserkrankungen
- Bauch- und Thoraxschmerzen
- Schnupfen
- Schlafstörungen
- Asthma bronchiale und andere allergische Erkrankungen
- Frauen- und Kinderkrankheiten
- Hautkrankheiten
- positiver Einfluss bei psychischen Erkrankungen