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La Gomera ist die zweitkleinste Insel und liegt circa 300 Kilometer vom Afrikanischen Festland entfernt. Der Nächste Fährhafen ist in Teneriffa, dieser liegt 38 Kilometer weit weg. La Gomera hat eine Fläche von 369, 76 Quadratkilometer und verfügt über 21.153 Einwohner. Damit liegt die Bevölkerungsdichte bei 57,2 Einwohnern pro Quadratmeter. Die Insel ist circa 11 Millionen Jahre alt und besteht aus porösem Lava und gelben und rotem Aschentuff. Der Letzte Vulkanausbruch auf La Gomera war vor ungefähr 2 Millionen Jahre. Im Süden der Insel regnet es eigentlich nie, dort wachsen sehr karge Sträucher. In der Küstennähe findet man den Strandflieder, Feigenkakteen etc. Seit dem Jahr 1986 steht die Insel unter Schutz der UNESCO Weltnaturerbes. Im Jahr 1984 brach ein großflächiger Waldbrand aus, dieser zerstörte viele Kanarische Kiefer, da der Brand sich sehr schnell ausbreitete, starben 20 Menschen.
Im August 2012 brach wieder erneut ein Großbrand aus aufgrund eines trockenen Winters und Frühlings, dabei wurden 40 Quadratkilometer zerstört. Mitunter auch ein großer Teil des Nationalparks. In La Gomera werden auch Tomaten, Wein und Kartoffeln angebaut, die Landessprache ist Spanisch und die Insel ist in sechs verschiedenen Gemeinden unterteilt. In den Küstenregionen die sehr flache Gebiete vorweisen kann werden Bananen angebaut, diese sind klein und sehr schmackhaft, werden aber nicht exportiert. Die Landwirtschaft war sehr weit verbreitet auf der Insel, eine Landflucht in den 60er und 70er Jahren zerstörten die Anbauflächen, so dass diese heute brach liegen. Der Fischfang wurde auch eingestellt, da es eine starke Überfischung gab, schon um das Jahr 1970 wurde eine riesige Fischfabrik geschlossen.