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Die Region am linken Ufer des Bielersees bietet landschaftlich sehr reizvolle Gegenden: durch Trockenmauern reich strukturierte Weinberge, trockene und vielfältige Naturräume von besonderem Interesse für Fauna und Flora und kleine Dörfer, die in diese naturnahe Landschaft eingebettet sind. Diese Landschaftselemente bilden ein harmonisches Ganzes, das auf Bundesebene im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler (BLN) und auf kantonaler Ebene als Landschaftsschutzgebiet geschützt ist.
Im Allgemeinen wird das Landschaftsbild durch die Sanierungs- oder Erneuerungsarbeiten an der Infrastruktur nicht wesentlich verändert.
Interventionen im Zusammenhang mit Naturgefahren zielen auf den Ersatz oder die Erneuerung bestehender Steinschlagschutzbauten (Netze, Spaliere, Zäune) ab. Sie entsprechen Leichtbaukonstruktionen, die sich im Laufe der Jahre leicht in die natürliche Umgebung integrieren lassen. Sie werden daher mittelfristig nur sehr geringe Auswirkungen auf das Landschaftsbild haben.
Schutz vor Naturgefahren
Was die Sanierung der Strasseninfrastruktur (Stützmauer in La Neuveville und Bahnhofbrücke Tüscherz) betrifft, so werden die erneuerten Bauwerke das derzeitige Erscheinungsbild des Abschnitts, der bereits durch die N05 und die SBB-Gleise geprägt ist, nicht verändern. Auch an den Bauwerken werden landschaftsintegrierende Massnahmen durchgeführt. So wird beispielsweise die landschaftliche Einbindung der Stützmauer NB108, die sich zwischen der Nationalstrasse und den Bahngleisen befindet, durch eine "braun-taupe" Farbgebung optimiert, ein Farbton, der an die Farbe von Trockensteinmauern erinnert.
Trockensteinmauer