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Wie ihrem Jahresbericht 2002 zu entnehmen ist, müssen sowohl der Energieverbrauch wie die Abfälle und die Abgase reduziert werden, weil Nachhaltigkeit längerfristig unabdingbar ist. Die Erhöhung der Mittel der öffentlichen Hand soll erreicht werden durch zusätzliche Beiträge des Bundes für den Forschungsplatz Schweiz generell, durch eine grössere Unterstützung der Fachhochschulen durch die Kantone und eine aktivere Förderung der Energieforschungsprogramme des Bundesamtes für Energie (BFE).
Für die Jahre 2004-2007 bezeichnet die Core die rationelle Energienutzung und die erneuerbaren Energien als prioritär. Die Bereiche Rationelle Energienutzung in Gebäuden, Elektrizitätsnutzung, Brennstoffzellen, Sonnenenergie, Umgebungswärme, Biomasse und sozioökonomische Forschung im Bereich Ökonomie, Gesellschaft und Umwelt sollen ausgebaut und die Bereiche Elektrizitätsspeicherung und -transport (ohne Batterien), Kernspaltung und Kernfusion sollen fokussiert werden. Zur Verbesserung der Planung der Energieforschung will die Core Technologie-Entwicklungspläne ausarbeiten lassen und die dazu notwendigen Randbedingungen formulieren, um eine Entwicklung in Richtung nachhaltige Energieversorgung voranzubringen.
Laut Core wird es immer schwieriger, den hohen Stand der Energieforschung bei generell sinkenden Mitteln zu halten. Trotzdem wurde im Berichtsjahr die Entwicklung neuer Energietechnologien konsequent weiterverfolgt und es wurden Durchbrüche erzielt, beispielsweise mit den erfolgreichen Feldtests einer Wärmepumpe für Heizungssanierungen, der Installation der weltweit höchstgelegenen Windkraftanlage oberhalb Andermatt und mit dem Zustandekommen der Zusammenarbeit zwischen der Universität Neuenburg und Unaxis bei der Herstellung von mikromorphen Solarzellen.
Im Berichtsjahr hat die Core vier Energieforschungsprogramme des BFE begutachtet. Das Programm Géothermie zeigt ein für die Schweiz wichtiges Potenzial zur Wärme- und Stromgewinnung auf, muss aber seine Schwerpunkte besser herausarbeiten. Das Programm Brennstoffzellen liefert gute Forschungsresultate, muss aber verstärkt die Zusammenarbeit mit der Industrie suchen. Die Programme der Kernenergie sind klar strukturiert, international gut eingebunden und liefern qualitativ hoch stehende Forschungsresultate. Bei der Kernspaltung sollen sich die Kernkraftwerksbetreiber nach Meinung der Core stärker an der Sicherheitsforschung beteiligen und bei der Kernfusion sind die inländischen Forschungsaktivitäten für hochwertige Plasmaphysik- und Materialforschung weiterzuführen.
Die Arbeiten am Konzept der Energieforschung des Bundes 2004-2007 wurden von der Core im Berichtsjahr weitgehend abgeschlossen. Eine Konsultation brachte von den befragten Bundesinstanzen vorwiegend Zustimmung. Nach der Behandlung im Parlament wird das Konzept den Verantwortlichen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung vorgestellt. Dies geschieht an der 7. Eidgenössischen Energieforschungskonferenz am 11./12. November 2003 in Luzern.
Quelle
D.S. nach Mitteilung BFE vom 26. Mai 2003