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Garnacha – eine Traube mit vielen Namen
In Frankreich wird die rote Rebsorte als Grenache noire bezeichnet und ist eine der häufigsten angebauten Rebsorten der Welt. Sie ist in zahlreichen Ländern zu finden, so in Spanien als Garnacha, in Katalonien als Garnatxa und auf Sardinien als Cannonau. In der Toscana wird sie zur Alicante und in Sizilien, Kalabrien und auf Ischia zur Guarnaccia. Als Grenache kennt man die Traube in den grossen Weinbaugebieten Australiens, Argentiniens und Kaliforniens. Die weisse Traube wird als Grenache blanc oder in Spanien als Garnacha Blanca bezeichnet.
Die Herkunft deutet auf Spanien
Man geht davon aus, dass die Grenache-Rebe aus Spanien stammt. Bereits im Mittelalter wird die Traube in der heutigen autonomen Gemeinschaft Aragonien erwähnt. Von dort aus breitete sich die Sorte aus, so auch in Richtung Frankreich in die Gebiete des heutigen Roussillon und des Languedoc. Weiter führte der Weg der der Rebe nach Italien, nach Sardinien und in die Toskana, wo die Grenache-Rebe heute noch weit verbreitet ist.
Aus der Rebsorte Grenache werden vorwiegend Rotweine erzeugt. Auf Grund der extremen klimatischen Verhältnisse reift der Las Rocas zu einem konzentrierten und fruchtigen Wein heran. Die Grenache-Weine sind im Allgemeinen sehr weich, eher tanninarm und doch kräftig.