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- Kamil Stoch stösst dank der Tagesbestweite im 2. Durchgang von Platz 5 an die Spitze vor.
- Simon Ammann wird vom Winde verweht und fällt im Finaldurchgang von Platz 13 auf 18 zurück.
- Weiter geht es mit der Vierschanzentournee am 1. Januar mit dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen.
Titelverteidiger Kamil Stoch sicherte sich den Sieg mit der Tagesbestweite von 137 m im 2. Durchgang. Er schlug zu, als sich im strömenden Regen von Oberstdorf gute Flugbedingungen boten.
Die beiden Führenden nach dem 1. Durchgang, Stefan Kraft (Ö) und Richard Freitag (De), fielen noch auf die Plätze 2 (Freitag) und 4 (Kraft) zurück. Dafür sorgte Dawid Kubacki mit seinem 3. Rang für einen polnischen Freudentag.
Ammann mit viel Pech
Simon Ammann zog in der Windlotterie eine Niete. Mit 1,55 m/s hatte er im Finaldurchgang den stärksten Rückenwind aller Springer zu verzeichnen. Daraus resultierte eine Weite von 114,5 m, was nur zu Rang 18 reichte.
Im 1. Durchgang hatte sich Ammann mit einem Sprung auf 120 m im Schweizer Duell gegen Gregor Deschwanden (115 m) klar durchgesetzt. Letzterer qualifizierte sich als Lucky Loser dennoch für den Finaldurchgang und verbesserte sich mit einem Satz auf 119,5 m noch von Rang 24 auf 22.
Peier verpasst Finaldurchgang
Keine Chance auf den 2. Durchgang hatte der dritte Schweizer Killian Peier mit einem missglückten Sprung auf 97 m. Er wurde lediglich 43.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.12.2017, 16:25 Uhr.