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Mit 10 Jahren landete Israel selbst auf der Strasse. Mit seinem Projekt will er verhindern, dass andere Kinder ähnliches durchleben müssen.
Mangelnde Familienplanung in seiner eigenen polygamen Familie führte dazu, dass Israel eines Tages, im Alter von 10 Jahren, auf der Strasse landete. Dort blieb er für 12 Jahre. Bis zu seinem 22. Lebensjahr konnte Israel weder lesen noch schreiben. Dank der Hilfe eines barmherzigen Samariters hat Israel heute einen Master-Abschluss, doch seine grösste Leidenschaft ist es, dafür zu sorgen, dass Kinder in Nigeria nicht mehr auf der Strasse leben. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Wohlergehen von Strassenkindern durch Bildung, den Aufbau von Kapazitäten bei den Eltern und das allgemeine Eintreten für ein kinderfreundliches Zuhause. Er möchte Situationen verhindern, die Kinder dazu bringen, obdachlos zu werden oder wegzulaufen.
20 obdachlose Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren und 20 obdachlose Jugendliche im Alter von 13-20 Jahren.
Alle Begünstigten von Akhin haben keine Bildung oder Qualifikationen und sind Opfer von familiärem Missbrauch, Armut, Gemeindekrisen und religiösem Extremismus.
Das AKHIN Transformational Centre ist ein Ausbildungsprogramm für obdachlose Jugendliche. Mit einer jährlichen Teilnehmerzahl von 20 Personen konzentriert sich das Programm auf Verhaltensrehabilitation, Alphabetisierung, unternehmerische Ausbildung, Erfahrungsaustausch und Berufsausbildung. Die zwölfmonatige Ausbildung besteht aus drei Phasen. In der 1. Phase, dem Ersten Kontaktpunkt, werden Fussballwettbewerbe organisiert, um Beziehungen zu den Strassenjugendlichen aufzubauen und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Interessierte Teilnehmer erhalten ein Ausbildungsstipendium. Die 2. Phase, widmet sich dem körperlichen und geistigen Wohlbefinden der Teilnehmenden. Medizinische Untersuchungen werden durchgeführt und therapeutisches Theater und Sporttechniken werden eingesetzt, um Traumata zu bewältigen und eine emotionale und mentale Transformation zu ermöglichen. Die Teilnehmenden erhalten Alphabetisierungs- und Grundrechenunterricht sowie unternehmerische Fähigkeiten. Zusätzlich werden sie in einem Beruf ihrer Wahl ausgebildet. In der 3. Phase, dem AKHIN-Praktikum, absolvieren die Teilnehmenden ein 3-monatiges Praktikum, um ihre erworbenen Fähigkeiten anzuwenden und zu erweitern. Am Ende des Praktikums werden sie dabei unterstützt, entweder ein eigenes Unternehmen zu gründen oder eine Anstellung zu finden. Das AKHIN-Team besteht aus verschiedenen Fachkräften, darunter Lehrer, Mediziner, Unternehmer und Psychologen. Freiwillige aus verschiedenen Bereichen unterstützen das Programm bei Bedarf. Das Ziel des AKHIN Transformational Centre ist es, obdachlosen Jugendlichen eine umfassende Ausbildung zu bieten und sie bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und der Integration in die Gesellschaft zu unterstützen.
Die Einrichtung des Akhin Transformational Centre für obdachlose Jugendliche hat eine Vielzahl positiver Auswirkungen. Durch gezielte Programme und Therapien werden Verhaltensänderungen von aggressivem zu selbstbewusstem Verhalten erreicht. Dadurch verringert sich antisoziales Verhalten wie Diebstahl, Gewalt und Zerstörung von öffentlichem/privatem Eigentum. Die Jugendlichen werden in mind. einem Beruf qualifiziert und erlangen die Fähigkeiten zur Gründung und Führung eines erfolgreichen Unternehmens. Sie werden auch auf eine erwerbstätige Zukunft vorbereitet und erlangen grundlegende Fähigkeiten in Rechnen, Lesen und Schreiben, Kommunikation und Allgemeinwissen. Das Zentrum fördert die langfristige Entwicklung von Führungspersönlichkeiten von der Strasse und trägt zur Verringerung der Zahl der Strassenjugendlichen bei. Es hilft auch, die Ausbreitung von Krankheiten auf der Strasse einzudämmen und kriminelle Aktivitäten in der Gesellschaft einzuschränken. Durch diese Massnahmen wird die gesellschaftliche Wahrnehmung von obdachlosen Jugendlichen verändert, und es wird verhindert, dass Jugendliche auf der Strasse oder im Gefängnis landen. Zudem erhöht sich die Zahl qualifizierter Jugendlicher, was zur Vermeidung von Armut beiträgt. Insgesamt trägt das Ausbildungszentrum dazu bei, die Lebensbedingungen der obdachlosen Jugendlichen zu verbessern und ihnen eine bessere Zukunftsperspektive zu bieten.
– Langfristige Förderung von Führungspersönlichkeiten aus der Strassenjugend
– Reduzierung der Anzahl von Strassenkindern
– Verringerung der Verbreitung von Krankheiten auf der Strasse
– Eindämmung krimineller Aktivitäten unter Strassenkindern
– Veränderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung von obdachlosen Kindern
– Verhinderung der Möglichkeit, dass Kinder auf der Strasse landen
– Unterstützung der Genesung und Kontrolle von Krankheiten wie HIV/AIDS und Hepatitis bei den Teilnehmern
– Verhaltensänderungen von aggressivem zu selbstbewusstem Verhalten
– Reduzierung von antisozialem Verhalten wie Diebstahl, Gewalt und Zerstörung öffentlichen/privaten Eigentums
– Aufbau grundlegender Fähigkeiten in Mathematik, Lesen, Schreiben, Kommunikation und Allgemeinwissen
– Förderung des Interesses an weiterer Bildung und beruflicher Ausbildung
– Entwicklung eines Umweltbewusstseins und -verantwortung bei den Begünstigten.