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Die Preise für Molkereimilch sind zu tief. Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands bekräftigt deshalb die unbedingte Notwendigkeit für eine Preisanpassung auf den 1. Juli 2017. Er fordert alle Detailhändler, Milchverarbeiter und -käufer auf, auf Anfang des nächsten Monats die Produzentenpreise mindestens auf das Niveau der Richtpreise der Branchenorganisation Milch anzuheben und die ungerechtfertigten Abzüge und Rückbehalte einzustellen. Diese Forderung wird den Akteuren der Branchen schriftlich unterbreitet.
Zudem hat der Vorstand das weitere Vorgehen festgelegt, falls die Forderungen nicht erfüllt werden. Er beschloss, in diesem Fall in der ersten Juliwoche eine gezielte Aktion gegenüber jenen Abnehmern durchzuführen, welche den Milchproduzenten ihren Anteil an der Wertschöpfung weiter verweigern. Diese wird nun vorbereitet. Die Kommunikation über die Details erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.