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Das französische Gericht hatte vor knapp zwei Wochen die Bank zu einer Busse von 1,875 Mio EUR und den CEO François Reyl zu einer bedingten Gefängnisstrafe von einem Jahr und zu einer Busse von 375'000 EUR verurteilt. Es war zum Schluss gekommen, dass die Bank Reyl als "Instrument für die Verschleierung von Guthaben" von Cahuzac gedient habe.
Die Bank wollte den Entscheid, in Berufung zu gehen, nicht weiter kommentieren. Gemäss "Le Temps" ist die Entscheidung der Bank nicht leicht gefallen, bedeute es doch einen Rechtsstreit weiterzuführen, der auf der Reputation des Institutes laste.
Am Strafprozess hatte die Verteidigung der Schweizer Bank den ehemaligen Minister Cahuzac als einen Kunden unter vielen dargestellt. Sie hatte zudem betont, keinerlei schweizerisches Recht gebrochen zu haben. François Reyl betonte vor den Richtern zudem die "Transparenz" seines Finanzinstituts.
fr/cf/tp
(AWP)