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„As you wish…“, sagt Westley zu Buttercup, jeden Morgen, wenn er ihr Pferd striegeln soll. „As you wish…“ und dann lächelt Westley und erledigt die Arbeit. Es ist ihr Ritual, Tag für Tag. Westley liebt Buttercup und Buttercup liebt Westley. Das Schicksal trennt sie, doch Buttercup hört nie auf, ihren Westley zu lieben. Und dann, eines Tages: „As you wish…“, sagt der fremde Pirat zu Buttercup und sie erkennt ihren längst tot geglaubten Geliebten.
Gibt es sie, diese eine Liebe? Diese Gewissheit, dass zwei Menschen zusammengehören, egal was passiert? So wie Buttercup und Westley im Kinderbuch „Princess Bride“. So wie Spatz, die mit ihren gerade mal sieben Jahren schon weiss, dass sie ihren besten Freund heiraten möchte. Sie, die doch recht wählerisch ist, wenn es um Freundschaften geht, die aber innige Zuneigung verspüren kann, wenn sie sich mit ihrem Gegenüber wohl fühlt, hat ihn schon beim ersten Treffen nicht aus den Augen gelassen. Und dann die Trennung: Eine Stunde heftigstes Schluchzen im Auto, weil sie ihn so sehr vermisste. Und noch zwei Jahre später bedeutet er ihr alles, egal wieviele Kilometer sie trennt und wie selten sie sich sehen.
Gibt es sie? Heute von einem Betroffenen gehört: Ja, es gibt sie.
Dann will ich mal gespannt sein.