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Im Interview mit dem «Blick» spricht Walter Roderer, 91, über das Drehbuch, welches er selber geschrieben hat. Der Film «Der grosse Narr» soll eine Mischung aus dem Musical «My Fair Lady» und dem Melodrama «Limelight» werden. Die männliche Hauptrolle möchte er selber spielen und sich somit den Wunsch, noch einmal im Kino zu sehen zu sein, erfüllen.
Die Liebesgeschichte handelt von einem alten Schauspieler, der zurückgezogen lebt. «Dann begegnet er einem jungen Rockermädchen, das scheinbar gar nicht zu ihm passt», erzählt Walter Roderer. «Es entsteht eine Zuneigung, ja sogar Liebe, wobei seine Liebe für sie eher väterlicher Art ist. Die junge Frau bewundert den grossen Schauspieler.» Sein Film soll bewegen, denn «ich würde meinem Publikum gern noch zeigen, dass ich auch eine ernste Rolle spielen kann, nicht nur komische», erklärt Roderer. Seine letzte Kino-Rolle liegt 21 Jahre zurück. Damals spielte er in der schweizer Komödie «Der doppelte Nötzli».
Darauf angesprochen, ob sein neues Projekt eine Verfilmung seines eigenen Lebens sei - Walter Roderer gestand im letzten Jahr, dass er mit 84 Jahren seine damals 24-jährige Grossnichte Anina ehelichte - meint der Schauspieler: «Die Geschichte ist ein Gemisch aus Autobiografischem und Fantasie.»