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Seit 20 Jahren beschäftige ich mich mit „Mixed Voice“. Dieser Begriff wird heute für verschiedene Techniken benutzt. Unsere Art „Mixed Voice“ zu unterrichten bezieht sich aus Informationen, die ich aus der Geschichte, wissenschaftlichen Untersuchungen, Vorträgen, Weiterbildungen und meinen eigenen Unterrichtserfahrungen herausgefiltert habe.
Mixed Voice – stimmbildnerisches Ziel
Bei der Mixed Voice werden die verschieden Registermechanismen (Kopfstimme und Bruststimme) integriert. Die Stimme soll in ihrem gesamt möglichen Umfang trainiert werden und in jeder Lage ein einheitliches Timbre aufweisen, welches sich bei den modernen Gesangsstilistiken an der Sprechstimme orientiert. Die Stimme soll über den ganzen Umfang flexibel sein, so dass man schnelle Licks und Riffs mühelos singen kann. Jeder Ton den man singt, soll ausgehalten werden können. Der Sänger oder die Sängerin kann auf jedem Ton entscheiden, ob sie ihn laut oder leise singen möchte. Singen soll immer mühelos sein, so dass die Stimme auch bei langanhaltenden Proben und Konzerten nicht rasch ermüdet.
Schliesslich soll die „Mixed Voice“ den SängerInnen die grösstmögliche, stimmliche Freiheit geben, damit der Sänger oder die Sängerin sich ganz auf den künstlerischen Ausdruck konzentrieren kann.
Ich bin Mitglied von „IVTOM“ (International Voice Teacher of Mix). Ein Netzwerk von LehrerInnen und Phoniatern, welche über den ganzen Globus verteilt sind und einen regen Austausch miteinander pflegen.
Auf der Seite von IVOM findet ihr wertvolle Informationen rund um das Thema „Mixed Voice“