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Seit mehreren Jahren wird darüber diskutiert, nun scheint sich tatsächlich etwas zu bewegen. Die National League erwägt derzeit die Einführung einer Gehaltsobergrenze - in Form einer Begrenzung der Gesamtlohnsumme des Clubs, einer Begrenzung der individuellen Gehälter oder einer Kombination aus beidem - aber es gibt rechtliche Hindernisse auf dem Weg dorthin, wie zum Beispiel die Vertrags- und Wirtschaftsfreiheit.
"Die Anwendung einer Lohnobergrenze und die Einführung einer vorgeschriebenen Transferperiode werfen mehrere Fragen auf, insbesondere aus rechtlicher Sicht", erklärt Joël Vanvlaenderen, Notar und Sportanwalt, gegenüber 24 heures.
Wie Denis Vaucher, CEO der National League, der gleichen Quelle mitteilt, sei man auf politischer Ebene im Gespräch, um die entsprechende Rechtsgrundlage zu schaffen, aber der Prozess sei noch sehr langwierig und könne einige Jahre dauern. In jedem Fall müsste der Vorschlag letztlich noch dem Verwaltungsrat der National League vorgelegt werden, wo nicht alle damit einverstanden sind.
Gemäss 24 heures sind zwölf von vierzehn Clubs für die Einführung einer Lohnobergrenze, zwei sind dagegen, einer davon sind die ZSC Lions. Neben den beiden Clubs sprechen sich aber auch die Agenten offen gegen eine Gehaltsobergrenze aus: "Für mich macht es keinen Sinn, eine Lohnobergrenze zu akzeptieren, weil sie dem Wohlbefinden und dem Komfort der Spieler zuwiderläuft. In der Schweiz funktioniert das aktuelle System und die Spieler sind nicht überbezahlt. Wir müssen aufhören, alles revolutionieren zu wollen", sagt Gaëtan Voisard, Präsident von The 6ix Sports Leadership.