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Die Ukrainer halten sich im Rennen um einen Platz in den Achtelfinals, aber sie hatten mit den EM-Debütanten aus Nordmazedonien nach einer ausgezeichneten ersten Halbzeit die grösste Mühe.
Die Stürmer Andrej Jarmolenko und Roman Jaremtschuk, zwei von nur sechs Legionären im Kader des renommierten Nationalcoachs Andrej Schewtschenko, erzielten in der ersten Halbzeit innerhalb von fünf Minuten das 1:0 und das 2:0, nachdem sie schon bei der 2:3-Niederlage gegen die Niederlande ebenfalls in kurzem Abstand je einmal getroffen hatten. In der Pause hätte es in dem spektakulären Match in Bukarest ohne weiteres 4:0 oder 5:1 heissen können.
Nordmazedonien fand kurz nach der Pause mit einem am Veteranen Goran Pandev verschuldeten Foulpenalty ohne Ankündigung ins Spiel zurück. Der Flamatt-Mazedonier Ezgjan Alioski von Leeds United verwertete den Penalty mit einem akrobatischen Nachschuss. Als ob das 1:2 ein Startschuss gewesen wäre, begannen die Nordmazedonier etwa eine Viertelstunde lang zu dominieren und sich Chancen zu erspielen. Der Ausgleich wäre in dieser Zeit sehr gut möglich gewesen.
Gegen Schluss hatten die Ukrainer alles wieder einigermassen gut im Griff. Ruslan Malinowski vergab nach 83 Minuten das 3:1, als er mit einem Handspenalty an Goalie Stole Dimitrievski scheiterte.