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Deutsch-Dänischer
Krieg von 1864. Am war der letzte dän. König aus dem Mannsstamme des Hauses Oldenburg, Friedrich VII., gestorben, und 18. Nov. unterzeichnete der Nachfolger, Christian IX., einen Verfassungsentwurf, wonach Schleswig zu Dänemark geschlagen werden sollte. Zugleich aber erklärte auch Prinz Friedrich von Augustenburg seinen Regierungsantritt als Herzog Friedrich VIII. von Schleswig-Holstein und wurde in den Herzogtümern überall als solcher proklamiert. Da der Deutsche Bund die Bundesexekution gegen Dänemark beschlossen hatte, rückten 12000 Mann Hannoveraner und Sachsen 23. Dez. in Holstein ein, das die Dänen ohne Widerstand räumten.
Bei Hamburg sammelten sich eine österr., bei Lübeck eine preuß. Brigade, zusammen 10000 Mann, als Reserve für die in Holstein befindlichen Bundestruppen. Österreich und Preußen aber erklärten sich jetzt dem Bunde gegenüber für die Einhaltung des Londoner Vertrags von 1852, verlangten daher die Ausweisung des Augustenburgers aus Kiel und forderten 16. Jan. zugleich von Dänemark die sofortige Aufhebung der Verfassung vom Als Dänemark diese Forderung abwies, ließen Österreich und Preußen ihre inzwischen auf 45000 Mann