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Wer sich für die amerikanische Geschichte interessiert, aber kein Fachmann ist, der weiss vielleicht, dass die USA als Folge des spanisch-amerikanischen Krieges 1898 Kuba, die Philippinen und Puerto Rico besetzten.
Wohl weniger bekannt ist, dass die USA, kaum unabhängig, ihre Flotte mit Marines an Bord rund um den Globus schickten, um militärisch zu intervenierten, wenn es ihren Interessen diente.
1801 schickte der dritte US-Präsident, Thomas Jefferson, Fregatten ins Mittelmeer zu einer Strafaktion in Libyen, damals Teil des Ottomanischen Reiches.
US-Marines gingen in Tripolis an Land, weil amerikanische Händler in den Küstengewässern von Piraten angegriffen worden waren.
Bei der Heritage Foundation bin ich auf folgendes Faktum gestossen:
In the years 1783-1860, the US engaged in military action nearly sixty times at locations around the globe (see map). These military engagements can be divided into three categories: defense, intervention, and Law of Nations enforcement..
Der Eintritt der USA in die Weltgeschichte fand nicht erst mit der Entsendung von Expeditionstruppen im 1. Weltkrieg nach Frankreich statt und nach einer Pause im 2. Weltkrieg.
Was wir im Irak, in Afganistan erleben – zuvor in Ex-Jugoslawien, im Libanon, Somalia, auf Grenada -, ist fester Bestandteil amerikanischer Aussenpolitik seit es die USA gibt.