Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03374.jsonl.gz/3037

Wetterlexikon
Wind entsteht immer durch einen Luftausgleich zwischen zwei Gebieten mit unterschiedlichem Luftdruck. Z.B. fällt in einem sonnenbeschienen Tal im Sommer durch das geringere Luftvolumen der Druck schneller als im Flachland. Dies bewirkt eine Ausgleichsströmung vom Flachland in das Tal hinein. Bei großräumigen Druckkomplexen (Hoch- bzw. Tiefdruckgebiete s.d.) ist ein direkter Ausgleich auf Grund der Corioliskraft (s.d.) nur bedingt möglich, weil die Luftströmungen abgelenkt werden. Entsprechend werden die Winde umgelenkt: Um ein Hoch herum weht der Wind im Uhrzeigersinn, um ein Tief gegen den Uhrzeigersinn.