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An Microsofts Executive Partner Summit in Lissabon hat das Marktforschungsinstitut IDC gestern eine von Microsoft in Auftrag gegebene Studie vorgestellt. IDC versucht darin zu zeigen, wie gross die Bedeutung der IT-Industrie heute ist. Die Studie berücksichtigt 19 Länder der Region Europa, Naher Osten und Afrika: Österreich, Tschechien, Dänenmark, Estland, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Irland, Israel, Italien, Littauen, Holland, Polen, Portugal, Russland, Südafrika, Spanien, die Türkei und England.
In diesen Ländern, so die Studie, spülen "mit IT zusammenhängende Aktivitäten" dieses Jahr insgesamt über 200 Milliarden Dollar in die Staatskassen und sorgen für fast 9 Millionen Jobs – Tendenz steigend. Über die nächsten vier Jahre, schätzt IDC, werden zusätzliche 160 Milliarden Dollar Steuereinnahmen dazukommen und 2 Millionen neue Jobs geschaffen werden. "Die IT-Industrie ist in dieser Region zu positiven Wachstumzahlen zurückgekehrt, und ist damit auch wieder ein wichtiger Motor für das Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen."
Auftraggeber Microsoft ist natürlich daran interessiert, die Bedeutung der Software und gleichzeitig seine eigene Bedeutung herauszustreichen: Software macht zwar nur 19,6% der eigentlichen IT-Ausgaben aus. Rund die Hälfte aller IT-Professionals beschäftige sich aber als Programmierer, Händler, Servicemann oder Supporter hauptsächlich mit Software, und Software sei damit auch für rund die Hälfte des Steuervolumens verantwortlich.
Das "Microsoft-Ökosystem" – Microsoft selbst, seine Partner und Kunden – sei allein für einen Drittel aller Jobs und Steuereinnahmen verantwortlich, so die Studie weiter. Und noch eine interessante Zahl: Für jeden Franken Umsatz, den Microsoft selber erzielt, würden andere Unternehmen weitere 7,5 Franken Umsatz generieren, durch den Verkauf von Hard- oder Software, die mit Microsoft-Betriebssystemen arbeiten oder durch Dienstleistungen im Zusammenhang mit dieser Software. (Hans Jörg Maron)