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Der Franzose Martin Fourcade gewinnt nach Rang 4 in der Verfolgung von Chanti Mansisk (Russ) zum vierten Mal in Serie den Gesamtweltcup.
Der 26-Jährige klassierte sich unmittelbar hinter dem Russen Anton Schipulin, der ihn theoretisch noch vom Thron hätte stossen können. Der zweifache Olympiasieger und sechsfache Weltmeister Fourcade war als Sieger des Sprints als Erster in den Wettkampf gestiegen. Zwei Fehler im letzten Stehend-Anschlag verhinderten seinen 38. Weltcupsieg. Zuoberst auf dem Podest stand Nathan Smith. Der Kanadier, an den Weltmeisterschaften in Kontiolahti (Fi) überraschender Zweiter im Sprint, stand erstmals zuoberst auf einem Weltcup-Podest.
Das Schweizer Team vermochte seine tollen Leistungen des Sprints nicht ganz zu bestätigten. Der Teamleader Benjamin Weger arbeitete sich trotz dreier Strafrunden vom 19. auf den 13. Platz vor. Das beste Saisonresultat gelang Ivan Joller mit Rang 26. Mario Dolder (34.) und Serafin Wiestner (49.) fielen zurück.
In der Verfolgung der Frauen behielt die Weissrussin Daria Domratschewa trotz eines Schiessfehlers die Oberhand. Sie distanzierte die beiden Deutschen Laura Dahlmeier und Franziska Preuss, die beide keine Strafrunde absolvieren mussten, um knapp 16 Sekunden. Im Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup vermochte Domratschewa mit ihrem Sieg die Führung vor dem letzten Saisonrennen um 23 auf 32 Punkte gegenüber Kaisa Mäkäräinen auszubauen. Die Finnin, die das Rennen nach ihrem Triumph im Sprint als Erste hatte in Angriff nehmen dürfen, fiel mit drei Schiessfehlern auf Platz 4 zurück.
Elisa Gasparin, die am Freitag mit Platz 11 im Sprint ein Karriere-Bestergebnis im Weltcup realisiert hatte, zeigte Schwächen im Schiessstand. Die 23-jährige Engadinerin musste fünf Strafrunden absolvieren und wurde in den 27. Rang durchgereicht. Ihre jüngere Schwester Aita folgte knapp dahinter auf Platz 29.
SDA-ATS