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Ein Funke Hoffnung, ein zündender Funke
Vernissage
Moderation: Prof. Dr. Naim Kryeziu (Verantwortlicher für die kosovarische Reihe)
Der Autor Ag Apolloni wird anwesend sein.
Ein Funke Hoffnung, ein zündender Funke ist ein Dokumentarroman über die Tragödie zweier kosovarischer Mütter, die ihre Söhne im Kosovo-Krieg 1999 verloren. Vier Jahre nach dem Krieg verbrennt sich eine Mutter, als ihr die Leichen ihrer beiden Söhne zurückgegeben werden, während die andere Mutter zwanzig Jahre nach dem Krieg weiter den Esstisch deckt und wartet. Dies ist ein Roman über schmerzhaftes Warten und unerträglichen Schmerz.
Ag Apolloni (1982) ist Schriftsteller, Forscher und Professor für albanische Literatur an der Universität Pristina. Er hat Bücher verschiedener Genres geschrieben, die in mehrere Sprachen übersetzt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurden. Der Dokumentarroman Ein Funke Hoffnung, ein zündender Funke wurde vom Kulturministerium des Kosovo als bester Roman des Jahres ausgezeichnet und auch ins Englische, Niederländische und Deutsche übersetzt.
Ein Dokumentarroman, der in zurückhaltendem Stil und kurzer Erzählung die Schrecken des Krieges erzählt, dabei nah an den Erlebnissen der Opfer bleibt und gleichzeitig übertriebenes Pathos vermeidet: Das ist Ag Apollonis Geschenk an die Welt. Es ist ein literarisches Meisterwerk, das es verdient, verfilmt zu werden.
Mieke Bal