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Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Mechanismen, wie Störungen in ein Kabel eindringen können:
|•||Einkopplung mit einem ohmschen Widerstand|
|•||Einkopplung mit einem elektrischen Feld|
|•||Einkopplung mit einem magnetischen Feld|
Wenn ein Leiter mit einer Störquelle elektrisch verbunden ist, kann dies die Signalübertragung stören. Man spricht von einer ohmschen Kopplung. Je grösser der Einkopplungswiderstand desto kleiner die Einkopplung.
Wenn ein Leiter genügend nahe bei einer elektrischen Spannungsquelle liegt, kann das elektrische Feld ein störendes Signal auf den Signalleiter übertragen. Man spricht von einer kapazitiven Kopplung. Je weiter der Signalleiter von der Störquelle entfernt ist, desto kleiner wird die Einkopplung. Durch elektrisch leitende und geeerdete Flächen - einem Schirm - können elektrische Felder abgeleitet und die Einkopplung reduziert werden.
Wenn der Leiter Schlaufen bildet, kann durch ein wechselndes Magnetfeld eine Störung induziert werden. Je kleiner die Fläche der Schlaufe, desto kleiner wird die eingekoppelte Störspannung.
Auf Grund dieser Eigenschaften der Einkopplung von Störungen können konstruktive und planerische Massnahmen zur Reduktion dieser Störungen getroffen werden.