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Die Schweiz wird auch weiterhin über genügend Wasser verfügen. Allerdings ist in Zukunft vermehrt damit zu rechnen, dass wie im Sommer 2003 das Wasser lokal oder regional knapp wird. Am 14. November 2012 hat der Bundesrat deshalb allgemeine Massnahmen für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen beschlossen, die es erlauben sollen, Knappheitssituationen kurz- wie langfristig zu bewältigen.
Die Klimaszenarien des Projekts CH2011 und die Resultate des Projekts «Klimaänderung und Hydrologie in der Schweiz» machen deutlich, dass die Schweiz auch in ferner Zukunft über genügend Wasser verfügen wird. Wasserknappheit ist ein Phänomen, das regional sehr differenziert auftritt. Aus Sicht des Bundesrates ist es weder möglich noch sinnvoll, gesamtschweizerische Regelungen über den Zugang zu Wasser zu erlassen. Die Kantone und Gemeinden sind am besten mit den örtlichen Verhältnissen vertraut und daher am ehesten in der Lage, Prioritäten zu setzen. Entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip verfügen sie auch über die dafür erforderlichen Kompetenzen.