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Die Gemeindeinitiative "JA zur Freihalte- und Grünzone Schlössli Höchi" will verhindern, dass der unverbaute Hang verbaut wird. Das für die Überbauung vorgesehene Areal soll deswegen ausgezont und der Freihalte- respektive der Grünzone zugewiesen werden.
Der Gemeinderat lehnt die Initiative ab. Er begründet dies damit, dass das Gebiet Schlössli Höchi seit 1975 eine Bauzone sei und dass für diese ein rechtskräftiger Gestaltungsplan vorliege. Von einer Auszonung sei bis 2022 nie die Rede gewesen.
Der Gemeinderat ist deswegen der Ansicht, dass eine Auszonung für die Grundeigentümer gegen Treu und Glauben verstossen und schwer in die Eigentumsrechte eingreifen würde. Eine Auszonung wäre ein enteignungsähnlicher Eingriff, den die Gemeinde den Grundeigentümern mit rund 2,2 Millionen Franken entschädigen müsste.
Die IG Baukultur, welche die Initiative lanciert hat, bezeichnete die geplanten Bauten als "monströse Einfamilienhäuser", welche die Landschaft und das Ortsbild verschandelten. Der Gemeinderat dagegen erklärte, dass der Gestaltungsplan eine Bebauung vorsehe, die sich in die Topographie, das Orts- und Landschaftsbild einfüge.
(sda)