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Fussball war in Seebach als eine der populärsten Sportarten stets ein wichtiges Thema. Allerdings erst etwa ab 1910, als dieser populär wurde. In den zwanziger Jahren gab es in Seebach bereits eine sehr gute Mannschaft, von welcher sogar noch ein Gruppenbild existiert mit den Namen einiger Spieler. Damals wurde auf einem provisorischen Spielfeld im Gebiet Ettenfeld trainiert. Die Matches fanden oft in Ã?rlikon neben dem Hallenstadion statt. Die Fussballspieler schleppten stets ihre halbe Sippe mit nach Ã?rlikon, um die Ränge zu füllen.
Ein weiterer Höhepunkt war dann der bekannte, spätere Fussball-Internationale Fredy Bickel, welcher 1935 zu GC wechselte und das Fussballfieber weiter förderte. Nach seinem Ausscheiden reduzierte sich dieses wieder auf das schweizerische Durchschnittsmass. Noch heute besitzt Seebach zahlreiche Sportplätze, welche für Fussball geeignet sind, aber nicht oder nur selten benützt werden. Der für den Seebacher Fussball seit 1916 massgebliche Club heisst Sportverein Seebach und besitzt seit 1970 auch eine Frauenmannschaft, die recht beachtliche Resultate erzielte. Sie trennte sich in den frühen 2000er Jahre vom SVS ab und war dann ein eigener Klub, ehe sich dieser dem FCZ anschloss.
In der Frühzeit des Fussballs schlug den Fussballern ein feindlicher Wind entgegen, speziell in Seebach, welcher dafür sorgte, dass sich der eine oder andere Klub bald wieder auflöste. Die damalige Bevölkerung nannte die Fussballer nichtsnutzige Gingger oder Grasvertramper, dies berichtete der Sportverein Seebach in seiner Jubiläumsbroschüre von 1991 auf Seite 15. Für das Jahr 1935 wird vermeldet, dass ein Heinrich Kübler ein besonders guter Spieler gewesen sei.
Quellen: - älteste Foto der Mannschaft des SVS (1922) - Foto aus der Jugendzeit von Fredy Bickel (ca. 1925)