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Schweizer nach erstem Lauf im Hintertreffen
Die Schweizer gehören im ersten Lauf des WM-Slaloms in Courchevel nicht zu den Schnellsten. Ramon Zenhäusern büsst als Bester acht Zehntel auf die Bestzeit des Österreichers Manuel Feller ein.
Das letzte Rennen an dieser WM in Frankreich begann aus Schweizer Sicht denkbar schlecht. Der mit der Nummer 1 gestartete Loïc Meillard kam nur gerade drei Tore weit. Er rutschte weg und schied aus.
Der auf Meillard folgende Daniel Yule fand sich ebenfalls nicht wie gewünscht zurecht. Der zweifache Saisonsieger handelte sich für den zweiten Durchgang eine Hypothek von 1,37 Sekunden ein. Zenhäusern mit der Startnummer 3 war wohl eine gute halbe Sekunde schneller als Yule. Von einem Podestplatz ist der im Zwischenklassement auf Platz 12 liegende Zwei-Meter-Mann trotzdem fast sieben Zehntel entfernt. Nur unwesentlich mehr Rückstand als Zenhäusern weist der Waadtländer Marc Rochat bei seiner WM-Premiere aus.
Feller, dessen letzter Slalom-Sieg im Weltcup fast zwei Jahre zurückliegt, führt die Rangliste mit 13 und 14 Hundertsteln Vorsprung vor den zeitgleichen Lucas Braathen und dem erneut über sich hinauswachsenden AJ Ginnis sowie dem Deutschen Linus Strasser an.
Der Grieche Ginnis hatte schon im letzten Weltcup-Slalom vor der WM für Furore gesorgt. In Chamonix war er hinter Zenhäusern und vor Yule Zweiter geworden. Erstaunlich war auch die Leistung von Braathen. Der Führende in der Slalom-Weltcup-Wertung musste sich Anfang Februar notfallmässig einer Blinddarm-Operation unterziehen.
(text:sda/bild:sda)
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