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Abspielgeräte und Filme ab sofort erhältlich.
Nur die Zukunft kann zeigen, ob nun "HD-DVD" oder "Blu-Ray" das Rennen darum, das vorherrschende Nachfolgeformat für die DVD zu werden, gewinnt. Zumindest auf dem für diese Entscheidung wohl wichtigsten Markt, den USA, geht HD-DVD mit einem zeitlichen Vorsprung an den Start.
Toshiba http://www.toshiba.com hat gestern, Dienstag, zeitgleich mit den ersten HD-DVD-Filmveröffentlichungen seine ersten HD-DVD-Player auf den US-amerikanischen Markt gebracht. Mit dem offiziellen Produktlaunch seiner HD-DVD-Player ist Toshiba dieses Mal im Plan geblieben, nachdem der für Ende März angekündigte Start aufgrund von Verzögerungen bei Warner Bros. eigener HD-DVD-Produktion verschoben werden musste.
Mit dem Vorsprung auf die Blue-ray-Konkurrenz, die erst in rund zwei Monaten mit einem Player aufwarten kann, will man wichtige Pluspunkte im Kampf um die DVD-Nachfolge sammeln. Der Markteintritt der beiden Toshiba-Modelle HD-A1 und HD-XA1 in den USA wurde planmäßig von der Veröffentlichung der ersten HD-DVDs von Warner Bros. begleitet.
Die ersten erhältlichen Titel waren "Million Dollar Baby", "The Last Samurai" und "Phantom of the Opera". Bis zum Ende des Jahres wollen die HD-DVD-unterstützenden Filmstudios bis zu 200 Filme auf den Markt bringen. Exklusiv wird HD-DVD allerdings nur von Universal unterstützt, die anderen Studios, die HD-DVDs herausbringen, werden auch Blu-ray-Filme publizieren.
Obwohl sich der Einstiegspreis für die präsentierten Toshiba-Geräte mit 500 (HD-A1) und 800 Dollar (HD-XA1) sowie für die ersten Filme einigermaßen in Grenzen hält, zweifeln Analysten am schnellen Erfolg der neuen Formate. Abgesehen von den konkurrierenden Systemen, die bei einigen Konsumenten Erinnerungen an den zurückliegenden VHS-Betamax-Formatkrieg wach werden lassen, bewerten Branchenexperten die technologische Innovation als weniger bahnbrechend als beim Umstieg von VHS-Video auf DVD. "Die Bildqualität ist nicht notwendigerweise so atemberaubend besser, als beim Wechsel vor wenigen Jahren", meinte etwa Gartner-Analystin Laura Behrens. (pte
/hjm)