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Bayerische Motoren Werke AG (BMW), the world?s largest manufacturer of premium cars, is boosting capacity and building new models in China as it extends an agreement to jointly make vehicles with its local partner.
BMW will increase annual production capacity in China to 400,000 vehicles from its current 300,000 units, the Munich-based company said in an e-mailed statement. The automaker last month said it will extend its partnership with Brilliance China Automotive Holdings Ltd. (1114) for another 10 years, to 2028.
The company?s expansion in the world?s largest auto market comes as it targets record global deliveries and vies with Volkswagen AG (VOW)?s Audi and Daimler AG (DAI)?s Mercedes-Benz for the sales lead in the premium segment. BMW?s sales in mainland China, which includes the Mini brand, surged 23 percent in the first half of the year outpacing market leader Audi?s 18 percent increase in the period.
?Local production enables us to cater to this rising demand from the Chinese customers,? Friedrich Eichiner, a member of BMW?s board, said in the statement. ?By extending our partnership with Brilliance Auto we have created the foundation that will allow us to further intensify our engagement in China.?
The maker of the 5-series sedan plans to double the number of models it makes in China from the current three to six, Eichiner said. The planned introductions include a new entry-level model below the 3 series sedan and a variant of its X3 sport-utility vehicle, he said.
BMW will also start producing 3- and 4-cylinder petrol engines in China in 2016, according to the statement.
Group sales in mainland China surged 23 percent to 225,035 vehicles in the first half, BMW reported this month. That compares with Audi?s 268,666 units. Audi counts Hong Kong in its tally.
BMW has also announced expansion plans for its U.S. plant and is investing in a $1 billion factory in Mexico.
To contact Bloomberg News staff for this story: Alexandra Ho in Shanghai at <email-pii>
To contact the editors responsible for this story: Young-Sam Cho at <email-pii> Suresh Seshadri, Subramaniam Sharma
Der chinesische Automarkt ist der größte der Welt und wächst auch in Zukunft rasant. Bis 2017 soll sich die Fahrzeugproduktion nahezu verdoppeln. Wie Automobilproduzenten und Zulieferer auch in Zukunft vom Boom profitieren können, zeigt die PwC-Studie "Automobilindustrie und Mobilität in China: Plan, Wunsch und Realität".
Bei der Automobilproduktion belegt China weltweit den Spitzenplatz. In chinesischen Werkshallen rollten 2010 rund 14,5 Millionen Fahrzeuge von den Bändern, deutlich mehr als in Ländern wie Japan, USA oder Deutschland. Ein Ende des rasanten Wachstums ist nicht in Sicht. Nach der jüngsten PwC-Prognose wird sich die Produktion bis 2017 auf 27 Millionen Fahrzeuge nahezu verdoppeln. Der Markt ist noch längst nicht gesättigt. In Peking, der Stadt mit der höchsten Autodichte Chinas, besitzen heute von 1.000 Einwohnern 171 ein eigenes Fahrzeug. Zum Vergleich: In den USA sind es mehr als 800, in Deutschland mehr als 500. Umfangreiche Analyse des chinesischen Automobilmarkts
Doch was sind die Erfolgsfaktoren für den chinesischen Markt? Mit welchen Produkten können deutsche Automobilproduzenten und Zulieferer in China erfolgreich sein? Die PwC-Studie "Automobilindustrie und Mobilität in China: Plan, Wunsch und Realität" liefert die Antwort. Dazu analysierten die Experten nicht nur die Situation der Automobilindustrie, sie nahmen auch die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter die Lupe. Zudem befragte PwC in einer umfangreichen Feldstudie chinesische Konsumenten vor Ort nach ihren Wünschen in Sachen Auto. In China ist das Auto ein Statussymbol
China ist im Autofieber. Mit dem zunehmenden Wohlstand steht der fahrbare Untersatz auf der Wunschliste der wachsenden Mittel- und Oberschicht ganz oben. "Für viele Chinesen ist das Auto Ausdruck von Individualität und gleichzeitig ein Zeichen für persönlichen Erfolg", sagt Felix Kuhnert, Partner und Automotive Leader Europe bei PwC. Das Auto ist ein wichtiges Statussymbol und Chinesen gelten zudem als sehr markenbewusst. "Die deutschen Premiumhersteller sind in China bestens aufgestellt und profitieren dabei vom stark wachsenden Markt für Luxusautos", so Kuhnert. Das Wachstumspotenzial ist immens: Der Marktanteil von Luxusfahrzeugen liegt bei 5,9 Prozent. In den USA und Europa liegt die Quote bei zwölf und 18 Prozent. Langfristige China-Strategie gefragt
Unternehmen müssen in China die Rahmenbedingungen beachten: "Nur wer die chinesische Gesetzgebung versteht und sie zu nutzen weiß, kann eine erfolgreiche China-Strategie entwickeln", sagt Felix Kuhnert. So erlaubt China seit 2007 das Leasing von Fahrzeugen. "Das eröffnet neue Absatzwege für deutsche Produzenten", so Kuhnert. Die Studie erläutert auch neue Finanzierungsmöglichkeiten wie zum Beispiel die Platzierung von Anleihen auf dem chinesischen Kapitalmarkt. Elektrofahrzeuge rücken in den Fokus
Auf nachhaltiges Wachstum setzt der 12. Fünfjahresplan der chinesischen Regierung. Darin nimmt die Automobilindustrie eine zentrale strategische Rolle ein. Ein wichtiges Ziel ist die Entwicklung neuer Antriebstechnologien wie zum Beispiel der Elektromotor: "Auf dem Markt für Elektroautos können sich deutsche Unternehmen langfristig positionieren und sich Marktanteile sichern", sagt Kuhnert.
Ganz oben auf der Agenda steht auch der Ausbau der Infrastruktur. So will die chinesische Zentralregierung in den kommenden Jahren 500 bis 600 Milliarden Euro in den Ausbau von Straßen stecken. Es droht ein Verkehrschaos, denn das derzeitige Straßennetz kann das starke Wachstum nicht länger bewältigen. Neue Mobilitätskonzepte sind gefragt, die auch deutschen Unternehmen neue Chancen eröffnen, meint PwC-Automobilexperte Kuhnert: "Die Produzenten können auch in China vom reinen Autobauer zum integrierten Mobilitätsanbieter avancieren, die zum Beispiel Car Sharing und andere Dienstleistungen anbieten." Erfolgsfaktoren für den chinesischen Markt
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Finanzierung und Leasing: Neue Käuferschichten erschließen
Ein Auto zu leasen oder per Kredit zu finanzieren, ist in westlichen Ländern selbstverständlich. In China ist das jedoch bisher die Ausnahme. Chinesen zeichnen sich durch eine hohe Sparquote aus. Sie bezahlen ihr Auto in der Regel sofort. In Zukunft zeichnen sich jedoch neue Absatzwege ab. Denn auch Leasing ist mittlerweile erlaubt. Deutsche Anbieter könnten so neue Kundenschichten erschließen.
Produktion: Weitere Verlagerung steht an
In den kommenden Jahren baut China seine Rolle als wichtigster Produktionsstandort weiter aus. Ausländische Hersteller profitieren vom Wachstum in China, diese dürften bis 2017 rund 16,9 Millionen Einheiten produzieren und somit 63 Prozent des Gesamtmarktes einnehmen. Eine weitere Verlagerung der Produktion zeichnet sich ab. Das betrifft auch deutsche Hersteller, die neue Werke bauen oder bestehende Kapazitäten vor Ort ausbauen. Bei Premiumfahrzeugen, die die Hersteller in hoher Stückzahl fertigen, gewinnt die Produktion in China an Bedeutung.