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Die Stadt Bern erweitert ihr Bikesharing-Netz
Das Stadtberner Parlament hat Krediten für die Weiterführung des Bikesharing und seiner Ausdehnung bis zur nächsten Offertrunde zugestimmt. Auch die Gratisnutzung für Angestellte der Stadt ist gesichert. Hingegen lehnte das Parlament die Gratisnutzung der ersten 30 Minuten ab.
Am 2. Februar 2023 hat der Berner Stadtrat, das Parlament, die nötigen Kredite für die Verlängerung des Bikesharing-Netzes "Velo Bern" bis 2025 und den Ausbau um vier Stationen gesprochen. Eine Ausschreibung für ein neues Netz über die Grenzen der Stadt hinaus wird folgen. (s. unsere News vom 10.10.2022 zu diesem Thema).
Für die Jahre 2023 bis 2025 liegt der Betrieb weiterhin vollständig bei der PubliBike AG. Die Stadt als "Käuferin" des Produktes ist für die Finanzierung von Planung, Entwicklung, Unterhalt und Kontrolle verantwortlich. Für diese Aufgaben hat das Parlament einen Kredit von 330'000 Franken (110'000 pro Jahr) gesprochen.
Ein weiterer Kredit über 95'000 Franken dient dem Bau und dem Betrieb vier zusätzlicher Stationen (Oberbottigen, Riedbach, Felsenau (2))
Ein dritter Kredit über 766'500 Franken schliesslich dient dazu, die Velos den Mitarbeitenden der Stadt, den Lehrpersonen und den Mitgliedern der Stadtregierung kostenlos zur Verfügung stellen zu können. Diese Möglichkeit wird von rund 2'350 Mitarbeitenden genutzt, die im Schnitt sechs Fahrten pro Monat absolvieren.
Ein Antrag der "Jungen Alternative", die ersten 30 Minuten gratis zu machen, wurde hingegen abgelehnt.