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Andreas Scholl wurde am 10. November 1967 im hessischen Eltville geboren. Bereits mit sieben Jahren begann seine musikalische Ausbildung bei den "Kiedricher Chorbuben".
Andreas Scholl gelang es, seine Kopfstimme über den Stimmbruch hinaus zu erhalten. Seine aussergewöhnliche Begabung wurde entdeckt und er entschloss sich, eine musikalische Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis aufzunehmen. Zwischen 1987 und 1993 studierte Scholl bei Richard Levitt und René Jacobs in Basel. Mittlerweile ist er selbst als Dozent an der Schola Cantorum Basiliensis tätig.
Andreas Scholl gewann bereits 1996 den Baroque Vocal Prize bei den Grammophone Awards. Seither hat er viele weitere Ehrungen erhalten, so u.a. den Prix de l'Union de la Presse Musicale Belge oder den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 1/2004.
1998 wurde er vom Label Decca unter Vertrag genommen, bei welchem erfolgreiche Einspielungen wie Hereos (1999), Wayfaring Stranger (2001) oder Arcadia (2003) erschienen sind.
Als Opernsänger wirkte Andreas Scholl bisher in verschiedenen Opern Händel’s mit. Sein Operndebüt erfolgte 1998 in Rodelinda als Bertarido unter der Leitung von William Christie.
Den Julius Caesar spielte er in der gleichnamigen Oper u.a. in Kopenhagen.
Im Bereich der Popmusik verfolgt Andreas Scholl diverse Projekte, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Band „Orlando und die Unerlösten“.