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Kater
Nach einer feucht-fröhlichen Nacht brummt der Schädel, grummelt der Magen: ein Kater. Erfahren Sie, wie Sie einem Kater, einer «Alkoholintoxikation», vorbeugen und was Sie gegen ihn tun können.
DAS KÖNNEN SIE SELBST TUN
Wer sich den Kater ersparen möchte, sollte keinen oder nur wenig Alkohol trinken.
Für den Start in die Partynacht ist es empfehlenswert, sich eine gute Grundlage zu schaffen. Fetthaltige Mahlzeiten binden teilweise den Alkohol und verlangsamen die Alkoholaufnahme durch die Magen-Darm-Schleimhaut. Sinnvoll ist es auch, Alkohol langsam zu trinken und sich z. B. erst nachschenken zu lassen, wenn das Glas leer ist, um den Konsum unter Kontrolle zu halten. Um den Flüssigkeitshaushalt Ihres Körpers im Gleichgewicht zu halten, sollten Sie nach jedem alkoholischen ein nichtalkoholisches Getränk trinken. Günstiger Nebeneffekt: Sie trinken insgesamt nicht so viel Alkohol und haben trotzdem immer etwas zum Anstossen.
Bei starken Kopfschmerzen hilft manchen ein doppelter Espresso mit einem Schuss Zitrone. Koffein in Verbindung mit Zitronensäure blockiert die Bildung eines Enzyms, das an der Freisetzung von Prostaglandinen beteiligt ist. Diese hormonähnlichen Substanzen spielen eine wichtige Rolle bei der individuellen Wahrnehmung von Kopfschmerzen.
Das «Katerfrühstück» mit Rollmops, sauren Gurken oder Salzstangen hilft Ihnen, verloren gegangene Mineralien zu ersetzen, und fördert zusätzlich das Durstgefühl. Und reichlich Wasseraufnahme ist die beste Möglichkeit, den Kater wieder loszuwerden.
DAS MACHT DER ARZT
Wie viel ist zu viel?
Wann es genug Alkohol ist, merkt man selbst meist am besten. Aber wie sieht es medizinisch aus? Die eidgenössische Kommission für Alkoholfragen hat Grenzwerte veröffentlicht:
Männer: Darin heisst es, Männer sollten nicht mehr als 24 Gramm Alkohol täglich trinken. Umgerechnet in Getränke bedeutet dies etwa einen viertel Liter Wein oder einen halben Liter Bier.
Frauen: Hier gelten andere Grenzen, da der weibliche Körper den Alkohol anders verwertet. 0,25 Liter Bier, also ein kleines Glas, und nur 0,1 Liter Wein werden von der WHO als Grenzwert angesehen.