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Der TV-Rechteinhaber von Spaniens La Liga rechnet mit einem Neustart der Meisterschaft im Juli und ausschliesslich mit Geisterspielen. La Liga ist wegen der Corona-Krise seit dem 10. März unterbrochen, elf Runden sind noch ausstehend. «Ich glaube nicht, dass es allzu schwierig ist, elf Partien in zwei Monaten zu absolvieren«, sagte Jaume Roures, Geschäftsführer der Mediengruppe Mediapro.
700 Millionen Euro Verlust
Allerdings steht dieser Plan auf wackligen Beinen, wie Roures zugab. «Wenn ein Spieler zum Beispiel am 20. Juli positiv getestet wird, können wir das Handtuch werfen und uns von dieser Saison verabschieden. Wir müssen alles dafür tun, um so etwas zu vermeiden, aber wenn es passiert, ist die Party vorbei.» Ein Saisonabbruch würde laut Roures einen Verlust von 700 Millionen Euro zur Folge haben.
In der spanischen La Liga wurden in den vergangenen Wochen Spieler von Valencia, Espanyol Barcelona und Alaves positiv getestet. Spanien ist nach Italien das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land Europas.