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Schutzhandschuhe : Resistenz von Schutzhandschuhen gegen Penetration und Permeation von Schadstoffen
Die Resistenz von Schutzhandschuhen gegen Chemikalien wird durch zwei Begriffe definiert:
a) Als Penetration wird das Eindringen einer Chemikalie in den Schutzhandschuh durch die Schadstellen im Material oder Porositäten und durch die undichten Nähte bezeichnet.
b) Als Permeation wird das Durchdringen einer Chemikalie auf molekularer Ebene durch das Material des Schutzhandschuhs bezeichnet.
Die Permeation beruht auf zwei Kriterien: der Durchbruchszeit der Chemikalie und dem Permeationsfluss.
Der Permeationsfluss bezieht sich auf die Menge der Substanz, die durch einen Schutzhandschuh hindurch dringt, nach Flächen- und Zeiteinheit. Der Permeationsfluss ist gelegentlich signifikanter als die Durchbruchszeit. Anders ausgedrückt kann ein Schutzhandschuh die Diffusion einer kleinen Flüssigkeitsmenge nach kurzer Zeit zulassen, während ein anderer Schutzhandschuh erst spät, aber in grosser Menge, die Diffusion zulässt. Deshalb ist es unerlässlich, Rat beim zuständigen Chemiker zu holen, falls man sehr giftigen Stoffen ausgesetzt ist. Diese Spezialisten werden auf Anfrage durch den Schutzhandschuhhersteller zur Verfügung gestellt.