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Sulzbachner Max, Maler
1904-1985, geboren und gestorben in Basel
„Sulzbi“, wie er in seiner Heimatstadt genannt wurde, war der Sohn eines Bildhauers. Nach einer Lehre als Möbelzeichner war er Volontär in einer Buchhandlung, 1923 begann er als Fliessbandarbeiter bei Citroën in Paris, wo er an der accademie scuola Rossi Abendkurse belegte. 1926 hielt er sich bei Otto Staiger in Besazio auf, wohnte im Gärtnerhaus der Villa Loverciana. Begegnungen mit Max Hauffler, der oft zu Besuch kam. 1929 liess sich Sulzbachner in Gresgen im Schwarzwald als freier Maler nieder, 1934 kehrte er nach Basel zurück. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern der „Gruppe 33“. Dort schuf er zum Beispiel Bühnenbilder für Tanzabende von Katja Wulff und verschiedene Kulissen für die Stadttheater diverser Schweizer Städte. Sulzbachner war Mitbegründer des Cabarets „Kaktus“, er lehrte an der Gewerbeschule Basel, malte Fasnachtslaternen und veröffentlichte 1973 baseldeutsche Kurzgeschichten „Vom Sulzbi verzellt“.