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Was am 24. Dezember 1887 an der ersten Generalversammlung begann, entwickelte sich in rund 120 Jahren zu einem der traditionsreichsten Vereine in der Umgebung.
Bereits vor der Gründung der Feldmusik Schwyz existierten im Dorfe Schwyz verschiedene Musikgruppierungen. Die ersten Instrumente in der Gemeinde Schwyz brachten schwyzerische Truppen als Kriegsbeute von einem Feldzug heim. Später existierte eine Gruppierung mit dem Namen „Harmonie & Concordia“, welcher jedoch das Trinken, Essen und Festen wichtiger war als das Musizieren.
Die Feldmusik Schwyz hielt an Heiligabend 1887 ihre erste Generalversammlung ab. Auch dem neuen Verein war der gesellschaftliche Teil wichtig, doch bildete das gemeinsame Musizieren den Schwerpunkt. Bereits beim ersten Konzert wirkten 50 Musikanten mit. In den folgenden Jahren wurden immer mehr Auftritte und Konzerte abgehalten und die Feldmusik entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil des Dorflebens in Schwyz.
Auch während den Weltkriegen bestand die Feldmusik Schwyz weiter. Gerade in den schwierigen Zeiten war der Bevölkerung das Festhalten an Traditionen sowie das gesellige Beisammensein wichtig. Es folgten viele Höhepunkte in Form von Neuinstrumentierungen, Neuuniformierungen und den Teilnahmen an Musikfesten. Sogar in Holland und Deutschland trumpfte die Feldmusik auf. Die Feldmusik empfing in ihrer Geschichte auch viel Prominenz, darunter General Wille im ersten Weltkrieg oder 1982 den deutschen Bundespräsidenten Carstens.