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Albert & Charlene10 Dinge, die Sie über sie wissen müssen
Wie lernten sich Fürst Albert und Charlene Wittstock kennen? Welche Geheimnisse verraten ihre Freunde über die Braut? Wie viele Freundinnnen hatte der Monegasse tatsächlich? SI online hat für Sie die spannendsten Details aus dem Leben der beiden zusammengetragen.
Fürst Albert von Monaco trug jahrelang den Übernamen «Playboy-Prinz». Nicht ganz zu Unrecht, soll er doch insgesamt 128 Liebschaften gehabt haben. Aus zweien kam je ein Kind hervor. Eines zeugte er mit einer afrikanischen Stewardess, ein anderes mit einer kalifornischen Kellnerin.
Charlene Wittstock machte stets das, was sie sich in den Kopf setzte. Ihr jüngerer Bruder Sean sagt über sie: «Sie will immer der Boss sein.» Die Schule brach sie für ihre Schwimmkarriere ab - und hatte Erfolg. Sie zählte zu den besten Schwimmerinnen der Welt, gewann mit 18 die südafrikanischen Meisterschaften, landete an den Olympischen Spielen in Sydney im Team-Wettbewerb auf dem fünften Platz und erschwamm sich 2002 dreimal Gold im Weltcup. Darüber hinaus lernte sie die Gebärdensprache, um sich mit einem ihrer Teamkollegen - einem Taubstummen - verständigen zu können.
In ihren Jugendjahren zog Charlene von Johannesburg nach Durban, weil sie dort bessere Trainingsbedingungen vorfand. Denselben Grund gab sie an, als sie 2007 den Sommer über nach Monaco zog, da in ihrer Heimat Südafrika dann Winter herrsche. Doch hinter vorgehaltener Hand hiess es, Charlene habe nur ein One-Way-Ticket gelöst.
Apropos Durban: Charlene war dort Stammgast in der Beiz «Bean Bag Bohemian». Ihre Freundin Sarah Poewe will nicht verraten, wie heftig ihre Partys waren. «Aber jeder konnte sich danach an Charlene erinnern», erzählt sie in einer Royal-Doku im ZDF. Poewe spricht aber auch über Charlene als eine Person, mit der man nicht nur lustige Abende verbringen kann. «Sie ist warmherzig, liebevoll, vertrauenswürdig, immer gut gelaunt - und sie redet sehr viel.»
Fürst Albert trat kurz in die Fussstapfen seiner Mutter, Schauspielerin Grace Kelly, die nach ihrer Heirat mit Fürst Rainier zu Gracia Patricia getauft wurde. Er spielte im Historienfilm «One Man's Hero» den Artilleristen James Kelly.
Albert litt zuweilen unter der Strenge seines Vaters. Als er bereits als Kind öffentliche Verpflichtungen wahrzunehmen hatte, litt er unter Lampenfieber. Auch vermochte er sich in der Sprache seiner Mutter - in Englisch - besser auszudrücken, als in jener seines Vaters. Redete er Französisch, stotterte er leicht.
Sein Vater Rainier hatte auch oft an den Fähigkeiten seines Sohnes gezweifelt. Bestätigung suchte Albert darum im Sport. 14 Disziplinen beherrschte er, am besten war er allerdings im Bob-Fahren, das ihn des öfteren nach St. Moritz führte. Fünfmal nahm Albert an Olympischen Spielen teil.
Die Monegassen sind von ihrer zukünftigen Fürstin begeistert. Einer schwärmt im Fernsehen: «Sie bringt frischen Wind ins Land und wenn sie mit ihrem kleinen Elektroauto durch Monaco fährt, geht sie ganz offen mit ihren Mitmenschen um.»
Nicht wie in anderen Ländern, wo sich der Steuerzahler an royalen Hochzeiten zu beteiligen hat, trägt Fürst Albert die gesamten Kosten des dreitägigen Events in Monaco. Ginge es nach dem Brautpaar, wäre ihnen eine kleine Trauung irgendwo anders auch lieb gewesen. Aber das konnten sie dem Fürstenstaat nicht antun. «Public Viewing ist Pflicht», gibt der Fürst in einem TV-Interview zu. «Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass es nieselt, haben wir auch für eine Überdachung im Hof gesorgt.» Die Wetterprognosen jedoch sehen bestens aus: Sonnenschein und warme Temperaturen.
Charlenes Freundin und ehemalige Schwimmkollegin Franziska von Almsick will den Kontakt mit der Südafrikanerin auch nach deren Hochzeit aufrecht erhalten. «Ich werde sie dazu verdonnern, mit mir auch mal einen Kaffee trinken zu gehen.»