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Gegen die in der Doppel-Weltrangliste gemeinsam auf Platz 6 liegenden Geschwister Chan verpatzten die beiden Schweizerinnen zwar den Start, vermochten sich danach aber deutlich zu steigern. Nach einer Viertelstunde stand es 0:3 aus Sicht der Schweizerinnen. Danach gaben Timea Bacsinszky und Martina Hingis kein einziges Game mehr ab. Die Taiwanesinnen besassen noch drei Breakmöglichkeiten zu einer 4:2-Führung, wurden von Bacsinszky/Hingis aber nach allen Regeln der Kunst ausgespielt.
Was änderte sich nach den ersten drei Games? Martina Hingis: “Wir gingen kurz über die Bücher. Wir wollten am Anfang womöglich zu schnell zu viel. Wir spielten in der Folge geduldiger. Wir variierten unser Spiel besser. Und plötzlich lief’s wie von selbst.”
Auch der Versuch der Taiwanesinnen, die beiden Schweizerinnen mit einer fünfminütigen Toilettenpause zwischen den beiden Sätzen aus dem Konzept zu werfen, funktionierte nicht mehr. Der zweite Satz dauerte nach dem überlangen Pause nur keine 25 Minuten mehr.
Nächste Gegnerinnen von Hingis/Bacsinszky sind am Freitag die Tschechinnen Andrea Hlavackova/Lucie Hradecka. Es wird die erste Chance sein, den Medaillengewinn sicherzustellen. Im Falle einer Niederlage würde sich im Spiel um Bronze am Samstag die zweite Möglichkeit bieten. Der Final um Gold wäre auf Sonntag angesetzt.
(SDA)