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Dieser Bericht enthält alle 667 Einsprachen, welche seit der Veröffentlichung im Juli des vergangenen Jahres eingegangen sind sowie die entsprechenden Stellungnahmen der Regierung. Er unterstreicht zudem die im Lande unbestrittene Meinung, dass ein nationales Endlager den Prinzipien einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung gerechter wird als die bis anhin praktizierte regionale Lagerung der Abfälle. Die UVP diskutiert die Umweltgegebenheiten des bevorzugten Standortes, sowie zweier Alternativstandorte, alle in der Nähe von Woomera in Südaustralien. Das Endlager soll die gesamten 3'700 m3 schwachradioaktiven Abfall Australiens aufnehmen, welche bis jetzt in vielen hundert Kleinstlagern, verteilt über den ganzen Kontinent, ausharren. Ein grosser Teil davon befindet sich bereits in der näheren Umgebung von Woomera. Der zuständige Minister Peter McGauran betonte, dass man ein ökologisches und ökonomisches Abfallmanagement anstrebe und deshalb ein nationales Endlager bauen wolle. Die Möglichkeit, auch nukleare Abfälle aus anderen Ländern in Australien einzulagern, wurde kategorisch ausgeschlossen.
Das australische Umweltdepartement muss nun noch eine Beurteilung der drei möglichen Standorte zuhanden von Umweltminister David Kemp verfassen. Letzterer wird die Bedingungen spezifizieren, welche für die abschliessende Wahl des Standortes erfüllt sein müssen. Der definitive Entscheid über den Standort ist für März 2003 angekündigt.
Quelle
P.S. nach NucNet vom 23. Januar 2003