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Moser schaffte die Wahl im zweiten Wahlgang mit 451 Stimmen, auf Lüönd entfielen 326 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 59 Prozent, wie die Gemeinde mitteilte. Moser ist für zwei Jahre gewählt.
Der zweite Wahlgang wurde nötig, weil der 75-jährige Amtsinhaber Lüönd, der seit 16 Jahren als Gemeindepräsident von Sattel waltete, bei den Wahlen im Mai das absolute Mehr um lediglich 13 Stimmen verpasst hatte. Die spontane Kandidatur von Moser für die Stichwahl verhinderte eine stille Wahl.
Der 65-jährige neu gewählte Gemeindepräsident war bis 2020 Gemeindeschreiber des 2000-Seelen-Dorfes. Er war damals nach über 30 Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand getreten. Gemäss Medienberichten kursierte in Sattel im Vorfeld der Wahlen ein anonymes Flugblatt, das die Abwahl von Lüönd forderte, um jüngeren Kräften Platz zu machen.