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Als Präsident des nationalen Seifenkistenverbands FSSD legte Cédric Pasquier bei seiner Aussage Wert auf die Feststellung, das Rennen in Semsales sei ein «Anlass mit dörflichem Charakter» gewesen, nicht ein Rennen seines Verbands. «Mit humoristischen Rennen dieser Art haben wir nichts zu tun», erklärte Pasquier. Die verunfallte Seifenkiste wäre unter seiner Leitung keinesfalls zum Start zugelassen worden.
Unumgänglich wäre nach Pasquiers Ansicht eine technische Kontrolle aller teilnehmenden Seifenkisten gewesen. Die Strohballen an der Unfallstelle hätte der Verbandspräsident direkt an der Hausmauer angebracht. Bei einem Aufprall würden diese sonst selber zu Geschossen. «Bereits bei einem Fahrzeug mit bloss 50 Kilogramm Gewicht hätte ein Unfall an dieser Stelle unter Umständen tödlich enden können», lautete Pasquiers Einschätzung.
Das OK von Semsales hätte sich bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen nicht bei der FSSD erkundigt. mk