Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03329.jsonl.gz/1532

Das sind Mineralsalze, die in unseren Körperzellen vorhanden sind und mitverantwortlich sind, dass unser Körper funktioniert. Ein Mangel an diesen Salzen kann Krankheiten hervorrufen.
Dr Schüssler war überzeugt davon, dass mit dem Ersetzen der fehlenden Salze Krankheiten geheilt werden können.
Die Bezeichnung Schüsslersalze stammt von Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüssler, geb. 21. August 1821 in Oldenburg, Deutschland. Seine Jugend war nicht einfach. Er interessierte sich schon sehr früh für die Heilkunde.
Da er in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs, konnte er keine höhere Schule besuchen. Er hatte sich zum Ziel gesetzt homöopathischer Laienberater zu werden und suchte sich ein Betätigungsfeld in einer Apotheke. Mit Hilfe seines Bruders begann Schüssler im Alter von 32 Jahren sein Medizinstudium in Paris. Revolutionär an der Sache war, dass er im Jahre 1858 sein Studium bereits abgeschlossen hatte und die ärztliche Zulassung als Arzt, Wunderheiler und Geburtshelfer in Oldenburg bekam.
Er war aber als Homöopathischer Arzt nicht ganz zufrieden, er suchte immer nach einer einfacheren Methode der Heilung. Anhand von Studien anderer Wissenschaftler wurde er angeregt, die Asche verstorbener Patienten zu untersuchen. Dabei stellte er fest, dass jeweils bestimmte Mineralsalze fehlten.
Schüssler brachte den Mangel mit der vorhandenen Krankheit in Verbindung und war davon überzeugt, dass mit dem ersetzen der fehlenden Salze viele Krankheiten geheilt werden könnten.
Er verband sein Wissen über Homöopathie und der Mineralsalztherapie miteinander und hatte damit ein Heilverfahren gefunden, nach dem er so lange gesucht hatte. Er nannte es Biochemie. Im März 1873 stellte er sie der medizinischen Fachwelt vor.
Schüssler übte das biochemische Heilverfahren bis zu seinem Tode im Jahr 1898 mit Erfolg aus.
Es sprach sich immer mehr herum, vor allem auch bei Mitgliedern der Naturheilvereine, und führte zur Gründung von verschiedenen Biochemischen Vereinen.
Die Schüsslersalze sind für Heilpraktiker, Naturheilkundige, sowie auch für die Schulmedizin zur Unterstützung verschiedener Therapien nützlich.
Es gibt zwölf biochemische Heilsalze, und zwölf biochemische Ergänzungssalze, sowie elf biochemische Salben.
Zum Beispiel: Calcium fluoratum, Ferrum phosphoricum, Silicea, Kalium sulfuricum usw.
Sie sind praktisch für jeden Menschen hilf-reich und unterstützend, ja manchmal sogar heilend. Wichtig ist, dass man sich damit auseinandersetzt, wie ich schon in meinem ersten Bericht erwähnt habe, sich die Zeit zu nehmen bedeutet auf sich zu hören. Da die Schüsslersalze auf der körperlichen und auch auf der seelischen Ebene wirken, ist es gut sich beraten zulassen. In unserer Umgebung gibt es Drogerien, die kompetente Auskunft geben können, auch gibt es gute Bücher.
Quelle:
Buch: Lebensquell Schüsslersalze von Monika Helmke Hausen ISBN 3-442-21633-8
Empfehlung: Mineralstoff-Therapie nach Dr. med. Schüssler zu beziehen beim Biochemischen Verein Zürich
pr