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Am Rande des Niklausenplateaus, dem Ungarbühl, akzentuiert die Erweiterung der bestehenden Altersheimanlage Schönbühl mit einem langestreckten, viergeschossigen Neubauvolumen, die Hangkante des gegen das Fulachtal abfallenden Westhangs. Die neue Grossform aus bestehenden und neu hinzugefügten Gebäudeteilen verläuft entlang der natürlichen Geländetopographie und reagiert darauf subtil mit Abknicken und Ausdrehen der Volumen. Die Höhe der Bestandesbauten wird dabei übernommen und weitergeführt. Aufgrund der markanten Kulissen - Wirkung der Bauten im Kontext wurde deren Materialisierung mit einer feinmaschigen Eternitstruktur und nuancierter Farbgebung so gewählt, dass der Massstab der Gebäude gebrochen und deren Einordnung in die gebaute und grüne Umgebung weich und zurückhaltend erfolgt.
Ergänzend zu den Hauptgebäuden an der Hangkante liegt rückseitig in der Ebene und dem Park zugewandt der ein- bis zweigeschossige Gastrotrakt, welcher auch die Haupteingänge beinhaltet. Dazwischen spannt sich ein intimer Innenhof als eigentliches Zentrum der Anlage auf, welcher gleichzeitig eine optimale Belichtung der Korridorzonen gewährleistet.
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