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Linsen ca. 6 Stunden oder über Nacht in Wasser einlegen.
(optional, Linsen können ansonsten auch vorher etwa 10 Minuten vorgekocht werden)
Kartoffeln und Rüebli schälen und in 1 x 1cm grosse Würfel schneiden. Diese zusammen mit den Linsen in gesalzenem Wasser ca. 15-20 Minuten bissfest kochen. Gemüse abgiessen und mit etwas Öl verfeinern.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln halbieren, in feine Streifen schneiden und mit 5 EL Öl anbraten. Abgetropftes Sauerkraut, Tomatenmark, Zucker, Salz und Wasser hinzufügen und ca. 25 Minuten garen bis nur noch wenig Flüssigkeit übrig ist. Die Linsen, Kartoffeln und die Karotten darunter mischen. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken und beiseite stellen.
Pochiertrick: Vier Mulden einer Muffinform mit Öl bepinseln und in jede Mulde ein EL Wasser geben. Dann die Eier aufschlagen und je eines vorsichtig in eine Mulde gleiten lassen. Die Muffinform für 11-14 Minuten (je nach bevorzugtem Weichheitsgrad) in den 180 Grad vorgeheizten Ofen schieben.
Die Bowl anrichten, die Eier aus dem Ofen nehmen, diese mit einem Messer vom Rand lösen und mit einem Löffel herausheben und auf das Gemüse legen. Optional mit geröstetem Sesam, Kräutern und Sauerrahm garnieren.
Falls man die Eier nicht pochieren möchte, schmecken ganz einfach auch Spiegeleier dazu. Lauwarm schmeckt die Bowl am besten.
8 dl Wasser und 10g Natron mischen und die Bohnen darin ca. 12 Stunden (am Besten über Nacht) einweichen.
Bohnen in ein Sieb geben und mit Wasser abspülen. Einweichwasser wegschütten.
Bohnen nun in 1.5 L frischem Wasser mit Salz, den Lorbeerblättern und restlichem Natron ca. 40- 45 Minuten bei mittlerer Hitze kochen bis sie weich sind.
In der Zwischenzeit für die Sauce Karotten schälen, allenfalls halbieren und in feine Scheiben schneiden. Diese zusammen mit den grob gehackten Zwiebeln in 3 EL Öl ca. 5 Minuten in einer Pfanne anbraten. Gehackte Tomaten, Wasser, Tomatenmark, Salz, Zucker, Knoblauch und Kreuzkümmel hinzufügen. Dann alles ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Pfanne Beiseite stellen.
Wenn die Bohnen gar sind, diese absieben und noch heiss in die Tomatensauce geben und gut vermischen. Dill hacken (mit Stängel) und zusammen mit Zitronensaft und den restlichen 4 EL ÖL zu den Bohnen geben und untermengen. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken. Bohnen abkühlen lassen und bei Zimmertemperatur mit frischem Baguette und Zitronenschnitzen servieren.
Krautstiel waschen, Strunk entfernen, die Stiele in Würfel und die Blätter in Streifen schneiden. Zwiebeln in grössere Spalten schneiden (achteln). Öl in einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebeln und Krautstiel ca. 8 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Danach Krautstielmischung in ein Sieb geben und die Garflüssigkeit abtropfen lassen.
Den Kuchenteig zusammen mit dem in der Packung liegenden Backpapier und einem zweiten Backpapier direkt auf ein Backblech legen (es braucht kein Wähenblech). Den Teig mit der Gabel mehrmals einstechen und den Rand ca. 4 cm zu Mitte hin einschlagen.
Für den Zitronenguss das Ei mit Vollrahm und Zitronensaft verquirlen und dann die geriebene Zitronenschale und Salz unterrühren.
Die abgetropfte Krautstielmischung auf den Teig geben, dabei den umgeschlagenen Rand aussparen. Danach den Zitronenguss darüber giessen und den Ziegenfrischkäse in kleine Häufchen darauf verteilen. Optional kann die Tarte noch mit halbierten Cherrytomaten und Pinienkerne belegt werden. Die Tarte im Backofen auf mittlerer Schiene bei 180 °C Umluft 35–40 Minuten goldbraun backen.
Kartoffeln und Äpfel schälen und in Würfel schneiden. Die Hälfte der Äpfel beiseite stellen.
In einem Topf mit Salzwasser (bis ca 2cm fingerbreit alles abgedeckt ist) die Kartoffeln und die Hälfte der Äpfel ca. 15-20 Minuten weich kochen.
In der Zwischenzeit Rosenkohl putzen und vierteln. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
Rapsöl in einer beschichteten Pfanne heiss werden lassen und erst den Rosenkohl scharf anbraten (es darf ruhig dunkle Röststellen geben), dann 5 Minuten auf mittlerer Stufe weiter rösten. Die Zwiebeln, Zucker, etwas mehr Rapsöl und die beiseite gestellten Äpfel hinzufügen, umrühren und weitere 5 Minuten fertig rösten. Mit Salz, Pfeffer und 4 Prisen Zimt abschmecken.
Die gekochten Kartoffeln und Äpfel abgiessen, kurz ausdampfen lassen, mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken und soviel Halbrahm dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Muskat abschmecken.
Teigwaren nach Packungsanleitung kochen (auf keinen Fall kalt abspülen). In der Zwischenzeit Süsskartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Federkohl waschen, Strunk entfernen und Blätter in mundgerechte Stücke zupfen.
Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Diese in einem mittelgrossen Topf mit Öl anbraten bis sie Farbe bekommen. Nun die Süsskartoffeln
und den Federkohl hinzugeben und kurz mitbraten.
Gemüse mit Wasser ablöschen und ca. 5 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln. Danach den Vollrahm einrühren, gepressten Knoblauch, Kurkuma und Salz hinzufügen und weitere 3 Minuten köcheln lassen.
Anschliessend den Topf vom Herd nehmen und als erstes den geriebenen Emmentaler AOP und dann die Pasta daruntermischen. Mit Zitronensaft, Pfeffer, Chilipulver und Muskat abschmecken.
Rezept Hinweise
Um die Sauce etwas mehr zu binden (je nach Konsistenzwunsch), kann auch noch Maizena verwendet werden. Bei 4 Personen werden dafür 4 EL Wasser mit 2 gehäuften KL Maizena vermischt und nach Schritt 4 beigefügt.
Nadja Zimmermann war 13 Jahre lang Produzentin, Redaktorin und Moderatorin bei Radio und Fernsehen. Sie ist Dipl. psychologischer Mentalcoach, Kolumnistin, freie Autorin und Verfasserin mehrerer erfolgreicher Kochbücher.