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Interpellation Donat Kuratli und René Neuweiler «Kosten des VBSG-Provisoriums und dem neuen VBSG-Schalter im Rathaus»
Sachverhalt
Laut Medienmitteilung vom 16. Juni 2017 bieten die Verkehrsbetriebe der Stadt St.Gallen (VBSG) ihre Dienstleistungen im heutigen Empfangsbereich des Rathau-ses an. Der bisherige Schalterbereich im Erdgeschoss soll dann sowohl dem Infor-mations- und Postdienst als auch den VBSG zur Verfügung stehen. Das VBSG-Verkaufsprovisorium neben dem Haupteingang des Rathauses soll durch einen kleineren Anbau für das VBSG-Back-Office ersetzt werden.
Dieser neue Standort mit der Doppelnutzung im Empfangsbereich des Rathauses wird von uns begrüsst, scheint es doch eine sinnvolle, effiziente und effektive Lösung zu sein. Allerdings fragen wir uns, weshalb diese Lösung nicht von Beginn weg ins Auge gefasst wurde und weshalb es den Zwischenschritt über ein «teures» Provisorium gebraucht hat. Des Weiteren fragen wir uns, ob ein neues verkleinertes BackOffice an dem Standort des bisherigen Provisoriums wirklich notwendig ist, und falls doch, ob man das Provisorium (z.B. mit einer Änderung der Bewilligung) nicht weiter nutzen könnte, anstatt noch mehr Geld auszugeben, um ein neues kleineres zu bauen.
Fragen:
1. Weshalb wurde der VBSG-Schalter nicht von Beginn weg in der Rathaushalle plat-ziert, sondern wurde der Zwischenschritt über das Provisorium gewählt?
2. Was kostet(e) das Provisorium total (Planung, Bau, Abbau und Entsorgung)?
3. Was kostet der ganze Umbau im EG des Rathauses?
4. Warum ist es notwendig, dass das Back-Office an dem Standort des Provisoriums sein muss, obwohl es in der Stadt genügend leerstehende Büroräumlichkeiten hat?
5. Was kostet der neue kleinere Anbau?
6. Warum kann man das bisherige Provisorium nicht weiter nutzen?