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Gemeinsames Ziel dieser Operationen ist es, das Fett im Darm durchgehen zu lassen, so dass es im Stuhl direkt ausgeschieden wird. Dabei wird im Magen-Darm-Trakt eine Situation geschaffen, mit der die Verdauungsfermente aus der Bauchspeicheldrüse und die Galle nur noch auf etwa zehn Prozent der ursprünglichen Dünndarmlänge einwirken können. Verdauungsfermente und Galle braucht es aber im Dünndarm, um Fett zu verdauen. Durch die Verkürzung dieser Einwirkstrecke reicht diese nicht mehr, um das mit der Nahrung eingenommene Fett zu verdauen und es wird mit dem Stuhl ausgeschieden. Bei dieser Variante wird aber nicht ausschliesslich das Fett ausgeschieden, sondern ebenfalls Eisen, gewisse Vitaminen und Salze. Diese lebenswichtigen Substanzen müssen nach der Operation mindestens in der Phase der raschen Gewichtsabnahme ersetzt werden. Entsprechend sind mehr Kontrollen als bei den einfacheren Eingriffen notwendig.