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Sie kennen die verschiedenen Formen schlafbezogener Atmungsstörungen und deren Symptome.
Sie sind mit prädisponierenden und auslösenden Faktoren schlafbezogener Atmungsstörungen vertraut.
Sie kennen Folgeerkrankungen schlafbezogener Atmungsstörungen.
Sie können Ihre Kunden zu nichtmedikamentösen und medikamentösen Therapieverfahren informieren.
Sie sind in der Lage, betroffenen Personen Tipps zum Umgang mit der Erkrankung zu geben.
Falleinleitung
Schlafbezogene Atmungsstörungen, insbesondere die obstruktive Schlafapnoe führen mit exzessiver Tagesmüdigkeit, Schnarchen und Leistungseinschränkungen zu einer verminderten Lebensqualität und können fortschreitend deutlich das Risiko für viele Folgeerkrankungen, insbesondere kardiovaskulärer Art, erhöhen. Die Erkrankung kommt sehr häufig vor, wird aber insbesondere in frühem Stadium aufgrund der unspezifischen Symptomatik selten diagnostiziert. Hauptrisikofaktor für eine obstruktive Schlafapnoe ist Übergewicht. Die Diagnose basiert auf einer schlafmedizinischen Anamnese, Fragebögen zur Selbstbeurteilung, klinischer Untersuchung und apparativer Diagnostik, wobei die Polysomnographie als Goldstandard anzusehen ist. Aus Kostengründen werden aber immer häufiger reduzierte Systeme zum Schlafapnoe-Screening eingesetzt.
Therapeutisch stehen die Überdrucktherapie, Protrusionsschienen oder chirurgische Methoden sowie Massnahmen zur Gewichtsreduktion und Lebensstiländerungen zur Verfügung.
Diese Fallstudie ist mit 12.5 FPH-Kreditpunkten akkreditiert als Fortbildung FPH Offizinpharmazie.