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Vier Tage nach der Präsidentenwahl in Peru hat die Staatsanwaltschaft erneut U-Haft gegen die rechtspopulistische Kandidatin Keiko Fujimori beantragt. Sie habe gegen Auflagen verstossen. Sie war wegen Korruptionsvorwürfen bereits mehrfach in U-Haft. Unterdessen deutete alles auf einen knappen Sieg von Pedro Castillo hin. Nach Auszählung fast aller Stimmen kam der Bewerber der marxistisch-leninistischen Partei Perú Libre auf 50,2 Prozent, Fujimori auf 49,8 Prozent. Fujimoris Partei Fuerza Popular wollte 200’000 Stimmen für ungültig erklären lassen, wegen Unregelmässigkeiten in Wahllokalen. Wahlbeobachter sprachen von einer weitgehend korrekten Wahl. (swisstxt)
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