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Nicholas Angelich wurde 1970 in den USA geboren und begann mit 13 Jahren sein Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris bei Aldo Ciccolini, Yvonne Loriod, Michel Béroff und Marie-Françoise Bucquet und nahm Meisterkurse bei Leon Fleisher, Dmitri Bashkirov und Maria João Pires. 1989 errang er den 2. Preis beim Robert-Casadesus-Wettbewerb in Cleveland und 1994 den 1. Platz im Klavierwettbewerb Gina Bachauer. 2002 erhielt er den Nachwuchspreis beim internationalen Klavierfestival Ruhr. 2003 debütierte er beim New York Philharmonic unter Kurt Masur und spielt seither regelmässig mit Orchestern wie dem Russischen Nationalen Sinfonieorchester unter Valdimir Jurowski, dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Paavo Järvi und Krzysztof Urbanski, dem London Symphony unter David Afkham, dem Chamber Orchestra of Europe unter Yannick Nezet-Seguin, dem Mariinsky Theatre Orchestra unter Valery Gergiev und weiteren renommierten Klangkörpern weltweit. Regelmässig tritt er zudem beim Verbier Festival und beim Progetto Martha Argerich Lugano auf. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Martha Argerich, Gautier and Renaud Capuçon, Maxim Vengerov, Gérard Caussé, Daniel Müller-Schott und Streichquartette wie das Ysaye, Modigliani oder Ebène. Schwerpunkte seines Repertoires bilden Werke aus der Klassik und Romantik sowie dem 20. Jahrhundert, was sich auch in seiner breiten Diskographie niederschlägt. Der Komponist Pierre Henry widmete ihm sein Concerto sans orchestre.