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Dieses Buch geht der Frage nach, wie sich der Begriff der nachhaltigen Entwicklung über den Bereich des Politischen hinaus auf den völkerrechtlichen Bereich ausgeweitet hat. Dabei werden zunächst die Rechtsgebiete des Umwelt- und Entwicklungsvölkerrechts umrissen, um in einem weiteren Schritt die Genese des Begriffs der nachhaltigen Entwicklung nachzuzeichnen. Im Anschluss an eine Diskussion rechtswissenschaftlicher Definitionsansätze wird der Begriff an den einschlägigen Völkerrechtsquellen gemessen. Handelt es sich bereits um einen Rechtsbegriff, der als völkerrechtliches Prinzip das Verhalten der Staaten prägt? Der Befund wird daraufhin anhand der Völkerrechtsgebiete des Handelsrechts sowie des Investitionsschutzrechts verifiziert. Es werden hierbei einschlägige Entscheidungen der WTO-Streitbeilegungsgremien, aber auch internationale Investitionsstreitbeilegungsgremien untersucht.
Autorentext
Der Autor: Bernhard Braune wurde 1970 in Bielefeld geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und der Universität Stockholm. In Stockholm wurde ihm 1999 der Grad Master of International and Comparative Law verliehen. Nach dem juristischen Vorbereitungsdienst legte der Autor 2001 das Zweite juristische Staatsexamen ab. Er ist heute Referent im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Aus dem Inhalt: Nachhaltige Entwicklung als Rechtsbegriff des Völkerrechts - Nachhaltige Entwicklung im internationalen Handelsrecht - Kollisionen zwischen Handel und nachhaltiger Entwicklung - Nachhaltige Entwicklung im internationalen Investitionsrecht.