Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03606.jsonl.gz/210

Frankreich gehört zu den Ländern in Europa, die besonders stark getroffen sind. Mehr als 30 000 Menschen starben. Bei einem Besuch in der Hafenstadt Toulon kündigte Macron an, dass professionelle Helfer, die alte und behinderte Menschen zu Hause betreuen, bis zum Jahresende Prämien bekommen. Dafür sollen 160 Millionen Euro fliessen. Macron verbringt in der nahegelegenen Residenz Fort de Brégançon seinen Sommerurlaub.
Nach Einschätzung des wissenschaftlichen Rats ist die Lage unter Kontrolle, aber unsicher. Das Virus sei im Sommer wieder stärker im Umlauf. "Die Zukunft der Epidemie ist grösstenteils in den Händen der Bürger", urteilten die Experten. Es müsse deshalb weiter Aufklärungskampagnen geben, heisst es in einem neuen Bericht an die Regierung von Ende Juli, der nun öffentlich gemacht wurde.
Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo brachte am Dienstag eine Maskenpflicht für belebte Plätze und Strassen in der französischen Hauptstadt ins Gespräch. Gemeinsam mit der Pariser Polizeipräfektur werde eine Liste von Orten erstellt, an denen eine Maskenpflicht auch im Freien kommen könnte, teilte Hidalgo auf Twitter mit. In Frankreich muss in öffentlichen Verkehrsmitteln und in öffentlichen geschlossenen Räumen wie beispielsweise in Geschäften verpflichtend eine Maske getragen werden. In Dutzenden Orten in der Bretagne, im Département Mayenne und in Teilen der Küstenmetropole Nizza muss auch auf der Strasse eine Maske aufgesetzt werden./cb/DP/he
(AWP)