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Die Amerikanerin Jean Liedloff, war insgesamt zweieinhalb Jahre im Dschungel Venezuelas bei den Yequana-Indianern. Diese zeichnen sich durch ungewöhnliche Freundlichkeit und Friedfertigkeit aus. Sie verfügen über ein starkes Selbstvertrauen und innere Zufriedenheit.
Liedloff entdeckte die Ursache dieses harmonischen Zusammenlebens im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern. Sie schrieb ihre Beobachtungen im Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ nieder. Dieses bei uns längst verschüttete Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern muss erst wieder neu entdeckt und gelebt werden.
Liedloff zu Folge benötigen Menschen, insbesondere Säuglinge und kleine Kinder, wenn sie sich physisch, mental und emotional optimal entwickeln sollen, Erfahrungen, an die sich unsere Gattung während des langen Prozesses der Evolution angepasst hat.
Für ein Kind gehört zu diesen Erfahrungen …
Wenn seine Continuum-Erwartungen erfüllt werden – am Anfang ganz genau und später mit mehr Variationsmöglichkeiten, wenn es heranwächst – wird es den natürlichen Zustand von Selbstsicherheit, Wohlgefühl und Freude an den Tag legen.
Kinder, deren Continuum-Bedürfnisse in der frühen Zeit des Getragenwerdens er füllt werden, wachsen heran zu Menschen mit mehr Selbstachtung und werden unabhängiger als diejenigen, deren Schreie unbeantwortet bleiben aufgrund der elterlichen Angst, sie zu verwöhnen oder sie abhängig zu machen.
(Quelle: www.continuum-concept.de)
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