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Weltmeister Max Verstappen im Red Bull-Honda gewann das Sprintrennen zum Grand Prix in Imola vor WM-Leader Charles Leclerc im Ferrari und seinem Teamkollegen Sergio Perez. Der von der Pole-Position aus gestartete Niederländer musste sich am Start zwar von Leclerc überholen lassen, konnte diesen aber in der vorletzten von 21 Runden wieder überholen.
«Mein Start war furchtbar», erklärte der 24-jährige Verstappen, der in dieser Saison schon in zwei von drei Rennen ausgeschieden war. «Zum Glück hatte ich am Ende die besseren Reifen und konnte Charles überholen.»
Verstappen stand damit wie schon bei den drei Sprintrennen in der vergangenen Saison in Silverstone (1.), Monza (2.) und São Paulo (2.) auf dem Podest, als es nur für die ersten drei WM-Punkte zu gewinnen gab. In dieser Saison erhalten die ersten acht Punkte gutgeschrieben. In diesem Jahr stehen noch zwei Sprints im Programm: am 9. Juli in Spielberg und am 12. November in São Paulo.
Mit den sieben gewonnen Zählern baute der zweitklassierte Leclerc seine WM-Führung aus. Er liegt nun 40 Zähler vor seinem Teamkollegen Carlos Sainz (78:38), der Vierter wurde. Verstappen, der heute (15 Uhr) den Grand Prix Emilia Romagna vom besten Startplatz aus in Angriff nehmen darf, liegt mit 33 Zählern auf Platz 5. Leclerc meinte: «Schade, ich hätte den Fans gerne einen Sieg geschenkt. Das mit den abbauenden Reifen müssen wir noch genau analysieren.»
Hinter Red Bull und Ferrari etablierte sich McLaren-Mercedes als dritte Kraft mit den Plätzen 5 (Lando Norris) und 6 (Daniel Ricciardo), während es für Mercedes ein Desaster absetzte: Der siebenfache Champion Lewis Hamilton kam nicht über den 14. Rang hinaus, sein Teamkollege George Russell wurde Elfter.
Weitaus besser ist die Stimmungslage im Hinwiler Rennstall Alfa Romeo-Ferrari. Am Auto von Valtteri Bottas musste zwar nach einem Defekt am Freitag im Qualifying vor dem Sprintrennen das Chassis gewechselt werden, wodurch er das freie Training gestern verpasste. Doch für das Sprintrennen stand das Dienstfahrzeug des Finnen wieder bereit.
Bottas kämpfte sich nach missglücktem Start in den 7. Rang vor und gewann damit weitere zwei WM-Zähler. Für seinen Teamkollegen Zhou Gangyu war das Sprintrennen schon nach der ersten Runde vorbei: Der 22-jährige Chinese kollidierte mit Pierre Gasly im Alpha Tauri und konnte im Gegensatz zum Franzosen nicht mehr weiterfahren.
Nachdem es am Freitag immer wieder geregnet hatte, blieb es am Samstag trocken. Auch für das Rennen heute stehen die Wetterprognosen gut. (ram/sda)
Im Schweizer Hockey ist es längst zur natürlich inoffiziellen Tradition geworden: Der Pokal darf die Meisternacht nicht unbeschadet überstehen. Auch der EVZ schaffte es in diesem Jahr, den gelben Kristall-Pott namens «Twin Skate», der einen Wert von rund 10'000 Franken hat, nur Stunden nach der Übergabe in seine Einzelteile zu zerlegen. Immer wieder wird die Trophäe mit etwas Klebeband wieder geflickt.