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Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war anhand von Praxisbeispielen den Investitionsbedarf für Mastschweineställe zu ermitteln. Bei 24 zwischen 1997 und 2004 realisierten Bauprojekten mit durchschnittlich 372 Mastschweineplätzen (MSP; 200 bis 800 MSP) wurden die Kosten untersucht. Anhand der Baukostenabrechnungen wurden die Fremdkosten ermittelt. Die Eigenleistungen wurden geschätzt. Der Mittelwert der Fremdkosten betrug Fr. 1’429.- pro MSP (Fr. 648.- bis Fr. 1’968.-). Die Totalkosten (Fremdkosten plus Eigenleistungen plus eigenes Material) beliefen sich durchschnittlich auf Fr. 1’575.- pro MSP. (Fr. 794.- bis Fr. 2’372.-). Der erstellte Güllelagerraum variierte von 0,15 m3 bis 4,19 m3 pro MSP. Deshalb wurden die Projekte auf einen Güllelagerraum von 1,4 m3 normiert (Korrekturfaktor: Fr. 191.- pro m3). Die normierten Totalkosten betrugen im Durchschnitt Fr. 1’528.- pro MSP. (Fr. 1’032.- bis Fr. 2’003.-).
Die 15 Schweizer Pärke, die sich vorwiegend in den (Vor-)Alpen und im Jurabogen befinden, sind aufgrund ihrer einzigartigen Landschaften touristische Anziehungspunkte. Doch bringen die Pärke auch für die lokale Landwirtschaft einen ökonomischen Mehrwert?
Schweizer Landwirtschaftsbetriebe geben überschüssigen Hofdünger für die ausgeglichene Nährstoff-Bilanz an Betriebe mit freien Aufnahmekapazitäten oder an Kompostier- und Vergärungsanlagen ab. Die Transportmengen von Hof- und Recyclingdünger und damit auch die Transportkosten nahmen von 2015 bis 2020 deutlich zu.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.