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Anton Bruckner schrieb sein Quintett für zwei Violinen, zwei Bratschen und ein Violoncello in den Jahren 1878/79, zwischen der 5. und 6. Symphonie. Der Wiener Dirigent und Geiger Josef Hellmesberger – ein Verehrer der Musik Bruckners – hatte es in Auftrag gegeben. Die Uraufführung war ein grosser Erfolg – nicht zuletzt wegen des Adagios, in dem sich eines der schönsten Themen der Kammermusikliteratur findet.
Jenny Berg vergleicht fünf Aufnahmen dieses Streichquintetts gemeinsam mit der Musikpublizistin Verena Naegele und dem Cellisten Christoph Dangel.