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Mexiko-Stadt/Washington - Die Weltbank hat Mexiko zwei Kredite in Höhe von insgesamt rund zwei Milliarden Dollar gewährt. Wie das Institut in Washington mitteilte, wird das Schwellenland 1,5 Millionen Dollar als Unterstützung zur Überwindung der Wirtschaftskrise erhalten.
Mit dem zweiten Kredit in Höhe von 491 Millionen Dollar sollen die Folgen der Schweinegrippe in Mexiko bekämpft und die mögliche zweite Grippewelle, die in diesem Winter erwartet wird, finanziell abgefedert werden.
Mexiko ist wegen seiner Abhängigkeit von den USA besonders von der weltweiten Wirtschaftskrise betroffen. Entgegen den Behauptungen der Regierung, die Krise sei bereits überstanden, befürchten Experten, dass das Schlimmste im nächsten Jahr erst noch bevorstehe. Vor allem könnten tausende weitere Arbeitsplätze verloren gehen und sich die sozialen Probleme verschärfen.
Mit dem zweiten Kredit sollen rund zehn Millionen Spritzen zur Versorgung von Schweinegrippe-Patienten und ein strategischer Vorrat von über zwei Millionen antiviralen Behandlungen gegen die Influenza A H1N1 angelegt werden.
Die Schweinegrippe war im April dieses Jahres in Mexiko ausgebrochen. Das Land war seinerzeit für gut drei Wochen in einen Ausnahmezustand versetzt worden, um die Ausbreitung der Seuche einzudämmen, was dem bereits von der Wirtschaftskrise geschwächten Land weiter geschadet hat.
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