Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03351.jsonl.gz/852

Eine alkoholisierte Lenkerin ist nach einem Unfall weitergefahren, ein anderer nicht fahrfähiger Autofahrer hat versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Eine Drittperson hat am Samstagabend (20. August 2022), kurz nach 23:30 Uhr, einen Verkehrsunfall auf der Vorderbergstrasse in Walchwil beobachtet und die Polizei verständigt. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, stellten sie ein beschädigtes Brückengeländer und Spuren auf der Fahrbahn fest. Die Patrouille folgte den gut sichtbaren Reifenspuren, die sie zu einem stark beschädigten Auto führten. Bei der Kontaktaufnahme mit der Halterin gestand diese, den Unfall verursacht zu haben. Eine bei der 64-Jährigen durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.32 mg/l.
Rund zwei Stunden später, um 01:30 Uhr, führte eine Polizeipatrouille an der Vorderbergstrasse in Walchwil eine Verkehrskontrolle durch. Als die Polizisten einem Autolenker eine klares Haltezeichen gaben, wich dieser den Einsatzkräften aus und fuhr weiter talwärts. Die Einsatzkräfte folgten dem Auto. Erst nach rund einem Kilometer reagierte der Autolenker auf die Aufforderung auf der Matrix «Stop Polizei» und hielt an. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1.0 mg/l. In der Einvernahme gab der fehlbare Lenker zu, dass er sich der Kontrolle entziehen wollte, weil er zu viel Alkohol getrunken hatte. Dem 50-Jährigen wurde der Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde abgenommen.
Quelle: Polizei Zug