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Grundlegende Merkmale des Nordic Walking sind eine aufrechte Körperhaltung, lange, raumgreifende Armbewegungen, ein flacher Einsatzwinkel des Stocks und eine an die jeweilige Situation angepasste Schrittlänge. Die Grundlage ist ein kreuzkoordinierter Gang und eine korrekte Rhythmisierung der Bewegung. Die Kreuzkoordination meint die diagonale Verbindung des rechten Armes mit dem linken Bein und umgekehrt. Unter Rhythmisierung versteht man einen zeitgleichen Aufsatz des Stockes mit dem Aufsatz des Fusses. Bei jedem Fussaufsatz erfolgt somit ein gleichzeitiger Stockaufsatz. Dabei befinden sich Arme und Beine stets in einer Kreuzkoordination. Fast die gesamte Körpermuskulatur wird beansprucht und Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit werden gefördert und Verspannungen gelöst. Nordic Walking verbessert die Herz-Kreislaufleistung sowie die aerobe Ausdauer, kräftigt die Bein-, Arm- und Oberkörpermuskulatur und stabilisiert die Wirbelsäule. Weitere Vorteile sind: kaum Muskelkater, kurze Regenerationszeit, das Training kann beinahe überall ausgeübt werden.
Herkunft
Herkunft
Ursprünglich als Sommer-Trainingsmethode von Athleten der Sportarten Langlauf, Biathlon und Nordische Kombination entwickelt, wurde Nordic Walking in Finnland bereits seit 1940 praktiziert. 1992 präsentierte man in den USA das Pole Walking, worunter man Walking mit veränderten Skistöcken (englisch: Pole) zur Unterstützung der Langlauf-Armbewegung verstand. In der Folge wurde zwar für Nordic Walking als Ausdauersportart geworben, es existierte jedoch noch kein typischer Nordic-Walking-Stock und auch die Technik wurde nicht mehr weiterentwickelt. Dadurch ging das Interesse an Nordic Walking zunächst verloren. An einer Messe in Finnland 1997 stellte dann Marko Kantaneva, der als Erfinder des Nordic Walkings gilt, die Sportart sowie einen dazu passenden Stock vor. Das Projekt war aus seiner Diplomarbeit und einer Kooperation mit der Firma Exel, welche der weltweit grösste Hersteller von Langlaufstöcken war, entstanden und gewann den Messepreis. Dank der damit verbundenen Aufmerksamkeit in der Presse nahm der Verkauf der Stöcke ab 1998 stark zu. Nordic Walking breitete sich danach von Skandinavien aus in die USA, nach Japan sowie nach Mitteleuropa aus.
Zielgruppe
Zielgruppe
Nordic Walking ist geeignet für Personen, die gerne in der freien Natur trainieren. Nordic Walking kann dem Leistungsstand angepasst ausgeführt werden und ist somit für Jung und Alt geeignet, sofern keine starken körperlichen Einschränkungen vorhanden sind. Da es als gelenkschonender als das Walking gilt, ist es auch für Personen zugänglich, die Knieprobleme oder andere gelenkspezifischen Einschränkungen haben.
Weitere Kursbezeichnungen
Weitere Kursbezeichnungen
Nordisches Walking
Walking
Walken
Nordic Walken
Krankenversicherungen
Krankenversicherungen
Folgende Krankenversicherungen unterstützen die Methode „Nordic Walking“ mit einem finanziellen Beitrag.