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Frage: Auf der Website las ich was von "50°C unter der Lampe." Welches wäre überhaupt die maximale Temperatur? Wie heiß ist zu heiß?
Antwort: Die Leopardgeckos gehen nicht auf eine zu heiße Fläche. Die sind zu intelligent. Zu heiß wäre nur, wenn dann akute Brandgefahr im Terrarium herrschen würde. Wenn Du also was brennbares in der Nähe hättest, würde ich mir bei 80°C Gedanken machen, das Terrarium etwas umzugestalten.
Hintergrund: Mit dem Stein oder der Steinplatte unter der Wärmelampe versuchen wir, die Erhitzung der Felsen in der Natur weit über den Sonnenuntergang hinaus nachzuvollziehen, weil ja die Leopardgeckos dämmerungsaktiv sind. Je dicker z.B. die Schieferplatten sind resp. gestapelt werden, desto länger wirkt der Effekt auch im Terrarium in die Abendstunden hinein. So kannst Du die Geckos auch am Abend beobachten, wie sie sich die Bäuche aufheizen, um das Futter besser verdauen zu können. NB: anders wie rein pflanzenfressende Reptilien wie die Bartagame, braucht der Eublepharis macularius keine Mindesttemperatur, damit er die herbivore Nahrung überhaupt verdauen kann.
Wir zeigen an einem frisch eingerichteten Gecko-Terrarium, wie die MicroClimate Evo installiert wird: die Durchführung des Sensorkabels durch ein Aluminiumlochblech, die Platzierung des Sensors, der Anschluss ans Stromnetz und der Anschluss an die Wärmelampe und die Beleuchtung, damit ein Wärmegefäll im Aquarium entstehen kann, welche für viele Geckos sehr wichtig ist.