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Standortinformation für Norwegen
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Einführung
Die Westküste Norwegens hat unzählige Fjorde, das sind schmale und tiefe Einschnitte, die das Meerwasser bis weit in das Landesinnere bringen. Flüsse fließen in diese Fjorden mit wunderschönen Wasserfällen. Norwegen hat malerische Orte, mit kleinen, mittelalterlichen Kirchen. Die Landschaft besteht zum größten Teil aus Bergen, Gletschern und Wäldern. Der Besucher verspürt sofort die Ruhe einer wunderbaren Natur. Die herkömmlichen Samidörfer im Norden des Landes sind ebenfalls einen Besuch wert. Die Norweger sind Verfechter der Gleichberechtigung und sind der Natur sehr zugetan.
Geschichte
Norwegen wurde früher bewohnt von den Normannen, den Wikingern. Weil sie plünderten und raubten, wurden sie in vielen Ländern außerhalb Skandinaviens gefürchtet. Ihr eigenes Land war nicht einträglich genug, um alle davon ernähren zu können und sie errichten deshalb Niederlassungen in verschiedenen anderen Ländern. So siedelten sie sich an auf Island, den Färöern, Grönland, in Frankreich und in Teilen, die wir heute als das Vereinigte Königreich kennen. Moderne Städte, wie York, Dublin, Limerick und Waterford sind einst von den Normannen gegründet worden. Die Normannen lebten in kleinen, unabhängigen Gemeinschaften. Harald Schönhaar brachte diese Gemeinschaften in 872 während der Schlacht von Hafrsfjord zusammen und krönte sich selbst zum ersten König Norwegens.
Die norwegischen Wikinger waren gefürchtet durch ihre Kampfeslust und Siege. Als der Gegner sich eine bessere Verteidigungstaktik zulegte, erlitten die Wikinger ab dem Jahre 1000 immer mehr Niederlagen. Die norwegische Linie des Königshauses erlosch in 1387. Mehrere ungünstige Umstände trafen hier zusammen:
eine Verarmung war eingetreten und die Pest raffte fast die Hälfte der norwegischen Bevölkerung dahin. In 1397 heiratete die dänische Königin den König von Norwegen und Schweden. Die drei Länder vereinigten sich zum Kalmarer Reich.(Die Union von Kalmar.) Schweden verließ in 1536 die Union, jedoch Dänemark und Norwegen blieben bis 1814 Teil des Kalmarer Reiches. Nach der schweren Pestseuche nahm die einstige Macht Norwegens immer weiter ab. Die Monarchie, die Intelligenz und die Verwaltung waren während der Union in Kopenhagen angesiedelt, in der Hauptstadt von Dänemark). In Norwegen entstand der Romantizismus: man strebte nach einem romantischen Ideal was auch zum Ausdruck kam in der Dichtersprache.
Die Napoleontischen Kriege führten zum Bruch zwischen Norwegen und Dänemark. Die Kalmarer Union schloss in 1814 eine Allianz mit Napoleon von Frankreich, wodurch der Handel mit England verboten wurde. Als Napoleon eine Niederlage erlitt, wollten die damaligen Großmächte Norwegen und Schweden zusammenfügen. Norwegen protestierte und erklärte sich zwischenzeitlich zu einem unabhängigen Staat. Norwegen ernannte den dänischen Kronprinzen Christian Friedrich in 1814 zum König von Norwegen. Formell blieb Norwegen ein Teil von Schweden, hatte jedoch eine eigene Verfassung und eigene Institutionen. Die außenpolitische Macht blieb bei Schweden. Am Ende des neunzehnten Jahrhunderts wuchs das Nationalbewusstsein. Norwegen war nicht zufrieden in der Union mit Schweden. Das wachsende Kultur- und Nationalbewusstsein führte zum Ende der Union in 1905. Der norwegische Staat holte sich den dänischen Prinzen Karl an den Hof, der als König Haakon VII zum König von Norwegen gekrönt wurde.
Während des Ersten Weltkrieges blieb Norwegen neutral. Im Zweiten Weltkrieg war Norwegen von 1940 bis 1945 von Nazi-Deutschland besetzt. König Haakon und die norwegische Regierung leisteten aus London so viel Widerstand wie möglich gegen die deutsche Okkupation. Die gut ausgebildete norwegische Kriegsmarine hat vielerorts unter der Flagge der Alliierten erfolgreich Widerstand gegen die Deutschen geleistet. Die Besatzungszeit durch Nazi-Deutschland ließ Norwegen den Weg zur kollektiven Sicherheit einschlagen. Norwegen unterzeichnete in 1949, zusammen mit elf anderen Ländern, den Nordatlantischen Vertrag. Dieser Vertrag war der Anfang der NATO. Auch war Norwegen in 1945 Mitbegründer der Vereinten Nationen. Norwegen hat zweimal gegen die Mitgliedschaft der EU gestimmt. Norwegen ist jedoch Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) Diese Assoziation wurde in 1960 als Pendant zur EU gegründet. Viele ehemalige EFTA-Mitglieder haben sich im Laufe der Jahre für die EU entschieden. Heute sind nur noch Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein die einzigen Mitglieder der EFTA.
Gesellschaft und Kultur
Norwegen hat gut 4,6 Millionen Einwohner. Das Land hat die niedrigste Bevölkerungsdichte Europas. Die meisten Norweger sind die Nachfahren der Wikinger. In Norwegen gibt es zwei ethnische Minderheiten:
die Sami (die Lappen) und die Finnen. Die Sami sind die ursprünglichen Einwohner von Norwegen, Schweden, Finnland und Russland und wohnen hier noch immer. Seit einigen Jahren wächst die Bevölkerungsdichte um mehr als die Hälfte durch die Einwanderer, die sich in Norwegen niederlassen. Die meisten Immigranten kommen aus Pakistan, Schweden, Dänemark, Irak, Vietnam und Somalia.
Die norwegische Sprache hat zwei offizielle Sprachvarianten:
Bokmål und Nynorsk. Bokmål wird von ca. 80% der Bevölkerung gesprochen. Diese Sprache ist der ehemaligen dänischen Vorherrschaft zu verdanken. Die Sprache wird in und um Oslo (die Hauptstadt Norwegens) gesprochen. Ausländer, die die norwegische Sprache erlernen wollen, lernen Bokmål. Nynorsk wird von ca. 20% der Bewohner gesprochen. Diese Sprache wurde früher von den Wikingern gesprochen. In Norwegen wird ebenfalls Samisch gesprochen (hauptsächlich von den Sami), und zwar im Norden des Landes. Auch haben die Einwanderer ihre eigene Sprache mitgebracht. Die norwegischen, dänischen und schwedischen Sprachen sind eng miteinander verknüpft. Viele Norweger können sowohl Dänisch als auch Schwedisch in Wort und Schrift verstehen.
Die meisten Norweger(fast 90%) gehören der evangelisch-lutherischen Staatskirche von Norwegen an. Ca. 4,5% der Bevölkerung gehört einer anderen christlichen Glaubensrichtung an. Nur 1,5% der Bevölkerung ist islamisch. Weiter gibt es eine jüdische Minderheit und andere Minderheitsreligionen. Ein geringer Teil gehört keiner Kirchengemeinschaft an.
Trotz der Union mit Dänemark, hat Norwegen immer eine starke, eigene Kultur bewahren können. Die norwegische Kultur zeigt sich in den vielen Museen und Galerien des Landes. An Feiertagen und zu besonderen Gelegenheiten trägt die norwegische Bevölkerung voller Stolz die herkömmlichen Trachten und Gewänder. Gleichheit und Gleichberechtigung haben einen hohen Stellenwert. Dies zeigt sich vor allem in dem sozialen Wohlfahrtsstaat und ist ebenfalls kennzeichnend für die anderen skandinavischen Länder.
Die Norweger lieben es, ihre Freizeit draußen zu verbringen. Die Natur ist wunderschön und viele Outdooraktivitäten werden angeboten. Die Sami leben im Norden des Landes und bestreiten den eigenen Lebensunterhalt durch die Jagd, das Fischen und die Haltung von Rentieren. Schöne Kunstgegenstände findet man ebenfalls bei den Sami.
Politische Situation
Norwegen hat eine konstitutionelle Monarchie mit einem parlamentarischen System. Das Königshaus entstammt der Familie Glucksburg. Die Familie kommt ursprünglich aus Schleswig-Holstein in Deutschland. Die Aufgaben des heutigen Königs, König Harald V, sind hauptsächlich repräsentativer Art. Das Grundgesetz von 1814 garantiert die Exekutivmacht des Königs. Die Exekutivmacht wird vom Staatsrat ausgeübt.
Der König ernennt die Mitglieder des Staatsrats. Der Ministerpräsident hat den Vorsitz. Das parlamentarische System aus 1884 schreibt vor, das der Staatsrat sich nicht gegen das Parlament stellen darf. Der Rat muss dem Parlament Verantwortung ablegen. Das Parlament in Norwegen wird ‘Storting’ genannt. Das Storting besteht aus 169 Abgeordneten, die auf 4 Jahre vom Volk gewählt werden. In Norwegen besteht das allgemeine Wahlrecht. Norwegen war das zweite Land innerhalb Europas, wo das Frauenwahlrecht in 1913 eingeführt wurde. (Finnland war das erste Land, das dem Frauenwahlrecht zustimmte.
Die heutige norwegische Regierung ist seit 2005 eine ‘rot-grüne’ Koalition bestehend aus der Arbeiterpartei, der Sozialistischen Linkspartei und der Zentrumspartei. Ziel ist es, mehr Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst zu verschaffen und man möchte ebenfalls den Gemeinden mehr öffentliche Gelder auf dem direkten Wege zukommen lassen. Auch werden der Gesundheitsbereich und der Bildungssektor unter die Lupe genommen. Obwohl die Regierung momentan links ausgerichtet ist, erhalten die Mitte-Rechts-Parteien immer mehr Unterstützung aus der Bevölkerung.
In 1949 wurde Norwegen Mitglied der NATO. Seit den siebziger Jahren hat die norwegische Regierung sich mit der Frage beschäftigt, ob sie der EU beitreten solle. Man konnte keine Übereinstimmung erreichen und entschied sich deshalb dagegen. Norwegen arbeitet jedoch viel mit Europa zusammen.
Wirtschaft
Das Bruttosozialprodukt pro Kopf der Bevölkerung ist sehr hoch. Norwegen hat einen sehr hohen Lebensstandard. Die norwegische Wirtschaft stützt sich auf den sozialen Kapitalismus: eine freie Marktwirtschaft mit staatlichen Subventionen. Der Staat kontrolliert die lebenswichtigen Bereiche der Wirtschaft, wie z. B. den Ölsektor.
Norwegen besitzt große zusammenhängende Waldgebiete. 80% der Wälder werden für die Holzgewinnung genutzt. Auch ist die Ausfuhr von Fischprodukten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Andere wichtige norwegische Rohstoffe sind Öl und Erdgas. Norwegen ist eines der wichtigsten Öl- und Erdgasproduzenten der Welt. Nur Saudi-Arabien und Russland exportieren mehr Öl als Norwegen. Zu großen Teilen ist Norwegen abhängig von seiner Rohstoffförderung und dem Export von Öl und Erdgas. Ein Erdölfonds soll helfen, die Verringerung der Vorräte in der Zukunft auszugleichen.
Der Handel ist ein wichtiger Wirtschaftssektor in Norwegen. Außer Öl und Erdgas exportiert Norwegen Strom, Maschinen, Metalle, Papier, Fischprodukte und chemische Produkte. Wichtige Importprodukte sind: Maschinen, Rohstoffe, Nahrungsmittel, Fahrzeuge und Schiffe. Das Vereinigte Königreich, Deutschland, Schweden, die Niederlande, Dänemark und die Vereinigten Staaten sind die wichtigsten Handelspartner von Norwegen.
Norwegen erhält auf internationaler Ebene viel Kritik seitens der Tierschutzorganisationen. Norwegen ist eines der wenigen Länder, wo die kommerzielle Walfischjagd noch erlaubt ist. Viele Anhänger der Walfischjagd bestätigen, dass der Walfischjagd keine große wirtschaftliche Bedeutung für Norwegen beigemessen werden muss. Wohl ist aber klar, dass viele kleine Betriebe, und deshalb auch Familien, wirtschaftlich abhängig sind von dem Walfang.
Geographie und Klima
Norwegen ist der westliche teil Skandinaviens und grenzt an Schweden, Finnland und Russland. Im Norden grenzt Norwegen an das Nördliche Eismeer, im Westen liegt der Atlantische Ozean und im Süden liegen die Nordsee und der Skagerrak. Das Nordmeer grenzt an die obere Hälfte der norwegischen Westküste. Die Barentssee grenzt im Nordosten an Norwegen. Die Küstenlinie ist insgesamt 83.000 km. lang. Charakterisierend für die Küste sind die steilen Einschnitte, die als Fjorde besser bekannt sind. Gut 150.000 Inseln und Inselgrüppchen liegen vor der norwegischen Küste. Auch sieht man viele Felsformationen, die aus dem Meer emporragen. Die norwegische Küstenlinie ist eine der längsten und wildesten Küsten der Welt.
Die norwegische Landschaft besteht aus Hochplateaus und einer wilden Gebirgslandschaft und dazwischen liegen fruchtbare Täler. Viele Berggipfel sind mit Gletschern bedeckt. Jostedalsbreen ist das größte Gletschergebiet Europas. Der Norden Norwegens ist ein arktisches Steppengebiet (Tundra) und wird ‘Finnmark’ genannt. Sogar im Sommer ist die Erde hier gefroren. Zweidrittel Norwegens besteht aus einer Gebirgslandschaft. Galdhoppigen (2469 m. hoch) ist der höchste Berg Norwegens. Der tiefste See ist der Hornindalsvatnet. Dieser See ist mehr als 514 m. tief.
Oslo ist die Hauptstadt von Norwegen. Andere wichtige Städte liegen an der Küste oder an den Flüssen. Beispiele sind Trondheim und Stavanger. Bergen ist auch eine Hafenstadt und zugleich eine der ältesten Städte Norwegens.
Das norwegische Klima ist durch den Golfstrom an der Küste gemäßigt. Das Landesinnere ist kälter, sowohl im Winter als auch im Sommer. Auch fällt hier weniger Niederschlag als in den Küstenregionen. Die Westküste hat während des ganzen Jahres viel Niederschlag zu verzeichnen. In Osten Norwegens findet man einige sehr trockene Gebiete. In diesen Regionen fällt kaum Niederschlag. Der Norden hat ein subarktisches Klima. Im Winter kann die Temperatur bis unter 40 Grad Minus fallen. Die trockene Kälte ist gut zu ertragen, weil der Wind gemäßigt ist. Der Norden Norwegens ist bekannt als das Land der „Mitternachtssonne“. Der Nordteil liegt oberhalb der Polargrenze. Hierdurch bleibt es im Winter eine Zeit lang dunkel und die Sonne geht in dieser Zeit nicht auf. Im Sommer gibt es einen längeren Zeitabschnitt, wo die Sonne nicht untergeht. Es wird dann einfach nicht dunkel.
Verkehr und Infrastruktur
Das wichtigste Beförderungsmittel in Norwegen ist das Schiff. Viele Fährschiffe werden häufig frequentiert. Von Norwegen aus kann man mit dem Fährschiff nach Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und nach England fahren. Viele Fährschiffe nehmen auch Fahrzeuge mit. Wichtige Häfen sind: Arendal, Bergen, Bodø, Drammen, Flekkefjord, Fredrikstad, Florø, Grimstad, Halden, Hammerfest, Harstad, Haugesund, Horten, Kragerø, Kristiansand, Kristiansund, Larvik, Mongstad, Moss, Narvik, Oslo, Porsgrunn, Sandefjord, Sandnes, Skien, Sortland, Stavanger, Tromsø, Trondheim, Tønsberg, Vadsø, Vardø und Ålesund.
Das öffentliche Verkehrsmittelnetz ist nicht sehr groß. Mehrere Bahnverbindungen gibt es zwischen Oslo und anderen größeren Orten. Die längste Eisenbahnstrecke ist die Verbindung zwischen Trondheim und Bodø. Das Eisenbahnnetz in Norwegen ist gut 4000 km lang. Zurzeit ist Narvik die nördlichste Stadt der Welt, die mit der Bahn erreicht werden kann. Ab Narvik fahren Züge in die schwedische Stadt Kiruna. Bahnreisen in Norwegen sind relativ preiswert und außerdem bequem. Für den Bahnreisenden öffnen sich wunderbare Ausblicke auf die schöne norwegische Landschaft. Norwegen hat vier unterschiedliche Bahnen. Der „Signatur“ ist ein Schnellzug für große Entfernungen. Der „Agenda“ ist ein Mittelstreckenzug. Der „Lokaltog“ fährt in der Region Oslo und der Flughafenzubringer „Flytoget“ ist ein schneller und preiswerter Zug, der zwischen dem Flughafen Gardermoen und Oslo pendelt.
Die nationale Busgesellschaft, Nor-Way Bussekspress, hat das größte Verbindungsnetzwerk für Schnellbusse. Privatbetriebe bieten ebenfalls nationale, regionale und örtliche Fahrdienste an. Viele Menschen fahren mit dem eigenen Fahrzeug, weil man mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht überall hinkommt. Mit dem eigenen Wagen oder dem Mietwagen kommen Sie jedoch überall hin. In Norwegen fährt man an der rechten Straßenseite. Geschwindigkeiten werden in km. angegeben. Geschwindigkeitskontrollen sind für Ihre eigene Sicherheit und es ist daher nur vernünftig, die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten nicht außer Acht zu lassen. In Norwegen gibt es die strengsten Gesetze im Hinblick auf das Fahren unter Alkoholeinfluss! Als Fahrer und Mitfahrer müssen Sie immer angeschnallt sein und die Scheinwerfer sollten immer eingeschaltet sein. Die Straßen in Norwegen sind in einem guten Zustand. Die Straßen sind jedoch nicht breit und sie müssen oft eine Mautgebühr bezahlen.
Viele Besucher reisen mit dem Flugzeug nach Norwegen. Der wichtigste Flughafen ist Oslo Gadermoen. Dieser Flughafen bietet sowohl Inland- als auch Auslandflüge. Andere wichtige Flughäfen sind Oslo Airport Fornebu, Trondheim Vaernes Airport und Bergen Flesland Airport. Weil Norwegen ein ausgestrecktes Land ist, gibt es auch viele Inlandflüge. Die SAS und Norwegian sind zwei konkurrierende Fluggesellschaften, die Inlandflüge anbieten.
Zeitzone
Norwegen hat eine Zeitzone von GMT +1. Dies ist die mitteleuropäische Zeit (MEZ). Diese Zeit wird auch Central European Time (CET) genannt. Von April bis Oktober gilt die Sommerzeit. Die Uhr wird dann eine Stunde nach vorne verschoben.
Essen und Trinken
Dank der vielen Fischsorten, die in Norwegen gefangen werden, gibt es ein reiches Angebot an Fischgerichten. Vor allem Lachs, Hering und Forelle sind beliebte Fischsorten. Der Fisch wird geräuchert, gekocht, gedünstet oder mariniert angeboten.
Andere norwegische Delikatessen sind ‘geitost’ (süßer Ziegenkäse), ‘spekemat’ (mariniertes oder getrocknetes Fleisch) und ‘rømmegrøt’ (Brei aus saurer Sahne mit Zucker und Zimt). Die Norweger essen gerne Fleisch. Verschiedene norwegische Gerichte werden zubereitet mit Rentier-, Elch-, oder Lammfleisch. Das norwegische Nationalgericht sind ‘Kjøttkaker’, Fleischbällchen, die man in etwa vergleichen kann mit Hackbällchen. Weiter benutzt man in der norwegischen Küche auch viele leckere Käsesorten und Milchprodukte.
Überall im Land können Sie in Bäckereien Brötchen oder die örtlichen Köstlichkeiten probieren. Auch sehen Sie viele Imbissbuden, wo Sie einen leckeren Imbiss bestellen können. Essen und Trinken sind nicht preiswert und Sie müssen damit rechnen, dass eine Tasse Kaffee z.B. 3 Euro kosten wird. Es ist nicht üblich, in Restaurants Trinkgelder zu vergeben. Der Betrag ist bereits in der Gesamtsumme enthalten. Alkohol ist sehr teuer und nur erhältlich in staatlichen Geschäften. Bier können Sie meistens im Supermarkt kaufen.
Unterkunft
Die Ausstattung der Unterkünfte ist sehr gut. Sie haben die Wahl zwischen einem Hotel, oder einem Zimmer in einem Privathaus. Auch gibt es ca. 1000 Campingplätze, die überall im Land an den schönsten Fleckchen zu finden sind und in Preis und Ausstattung variieren. Für Übernachtungen während der Hauptsaison bucht man am besten schon im Voraus. Die meisten Hotels haben Spezialtarife für das Wochenende sowie Sommertarife. Wohnungen und Appartements können für eine kurze oder längere Zeit angemietet werden. Für Bergsteiger und Wanderer stehen Berghütten zur Verfügung. Wenn Sie mal die richtige norwegische Kultur kennen lernen wollen, sollten Sie sich für eine Übernachtung in einer herkömmlichen Pension, in einer traditionellen Fischerhütte oder auf dem Bauernhof entscheiden.
Externe Quellen
Für mehr Informationen über Norwegen empfehlen wir Ihnen, außer Suchen mit Google, auch die folgenden Quellen zu erschließen: