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Es waren die wildesten aller Zeiten im Rallye-Sport, damals, als Mitte der 80er Jahre das Gruppe-B-Reglement galt. Für die Saison 1986 war dann die Gruppe S geplant, sie wäre wohl noch wahnsinniger geworden, denn die Auflage, dass mindestens 200 Exemplare eines strassentauglichen Modells gebaut werden mussten, wäre entfallen.
Toyota entwickelte ab Februar 1985 auf Basis des MR2 (W10) in Köln bei der Toyota Motorsport GmbH ein Fahrzeug, dass wohl durchaus Chancen gehabt hätte. Wobei: mit dem MR2 hätte das 222D getaufte Projekt nicht mehr viel zu tun gehabt, die Plastik-Karosse sass auf einem leichten Gitterrohrrahmen. Mittelmotor ist klar, es wurde extra ein neuer 2,1-Liter-Vierzylinder mit stufenlos verstellbarem Turbo entwickelt, der es auf stolze 600 PS und 640 Nm maximales Drehmoment brachte. So viel Kraft musste natürlich über einen Allradantrieb auf den Boden gebracht werden, das schwarze Biest wog nur gerade 750 Kilo.
Ein gutes Dutzend dieser extremen Toyota seien schon gebaut gewesen, als die FIA sowohl die Gruppe B als auch die Gruppe S verbot; wahrscheinlich haben nur gerade zwei Stück überlebt. Zum 35. Geburtstag hat Toyota das schwarze Biest wieder einmal auf die Strasse gelassen – wir hätten es gerne gehört.