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Die melancholische 50er-Jahre-Serie «The Marvelous Mrs. Maisel» ist der grosse Sieger beim TV-Preis Emmy: Neben dem Preis als beste Comedyserie gewann auch Rachel Brosnahan (27) in der Titelrolle Midge Maisel als beste Schauspielerin in einer Comedyserie den wichtigsten Fernsehpreis der Welt.
Weitere Emmys gab es am Montagabend in Los Angeles für die Regie und das Drehbuch von Autorin Amy Sherman-Palladino (52). Die Serie kam insgesamt auf acht Auszeichnungen.
«Game of Thrones» räumt neun Emmys ab
Die Fantasyserie «Game of Thrones» wurde zum dritten Mal als bestes Drama ausgezeichnet und kommt sogar insgesamt auf neun Preise, viele davon aber in Nebenkategorien wie Makeup und Spezialeffekte. Der Schauspieler des «Gnoms» Tyrion Lennister, Peter Dinklage (49), gewann den Preis als bester Nebendarsteller in einer Dramaserie.
Bei den Miniserien gab es insgesamt sieben Preise für «The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story» über den Mord an dem italienischen Modezaren vor elf Jahren. Zu den weiteren Preisträgern zählten Drama-Darstellerin Claire Foy (34) als Königin Elizabeth in «The Crown», «RuPaul's Drag Race» als beste Casting-Show und «Last Week Tonight With John Oliver» als beste Talkreihe. Wie üblich räumte bei den Unterhaltungssendungen «Saturday Night Live» gross ab und kam auf acht Preise.
Hochzeitsantrag während der Show
Neben den Preisen gab es ein weiteres Highlight. Emmy-Preisträger Glenn Weiss (57) hat während seiner Dankesrede um die Hand seiner Freundin angehalten. Nachdem der Regisseur der diesjährigen Oscar-Verleihung den Preis für die beste Regie einer Unterhaltungssendung gewonnen hatte, sagte er an seine im Publikum sitzende Freundin Jan gerichtet: «Du fragst Dich, warum ich Dich nicht ‹meine Freundin› nenne. Ich will Dich ‹meine Frau› nennen.»
Unter Standing Ovations nahm sie den Antrag an. Weiss hatte den Ehering seiner kürzlich verstorbenen Mutter als Verlobungsring dabei. «Ich habe ihn nicht gestohlen, mein Vater weiss, dass ich ihn habe», sagte er.
Glanz & Gloria
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