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Kalifornien plant eine internationale Konferenz zur Unterstützung des Pariser Klimavertrags. US-Präsident Donald Trump hatte das Abkommen zuvor gekündigt.
Der US-Bundesstaat Kalifornien will im September 2018 einen internationalen Umweltgipfel ausrichten. Zum ersten Mal würde damit ein US-Staat eine internationale Umweltkonferenz zur Unterstützung des Pariser Klimavertrags ausrichten.
«US-Präsident Donald Trump versucht, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen, aber er spricht nicht für den Rest Amerikas», sagte der kalifornische Gouverneur Jerry Brown in seiner Ankündigung. Viele US-Bundesstaaten wollten den Klimaschutz vorantreiben, erklärte der Demokrat.
Globale Umweltschutz-Initiative
Per Video-Botschaft sprach Brown die Einladung beim Global-Citizen-Festival am Donnerstag vor dem Start des G20-Treffens in Hamburg aus. Er rief Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftsführer, Künstler und Aktivisten dazu auf, an dem geplanten «Global Climate Action Summit» in San Francisco teilzunehmen.
Kalifornien ist für sich gesehen die sechstgrösste Volkswirtschaft der Welt und gilt als Vorreiter beim Klimaschutz. Der US-Westküstenstaat hatte 2015 die globale Umweltschutz-Initiative «Under 2 MOU» mit ins Leben gerufen. Damit soll ein Anstieg der globalen Temperaturen um mehr als zwei Grad über das vorindustrielle Niveau verhindert werden. Inzwischen haben 176 Regionen, Länder und Städte das Abkommen unterzeichnet.
(sda/cfr)