Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03363.jsonl.gz/1457

Bei kunststoffgebundenen Magneten wird Magnetpulver aus Neodym-, SmCo oder Hartferrit mit thermoplastischem Kunststoff gemischt und in Formwerkzeugen gespritzt, oder gepresst.
Durch Anlegen von Magnetfeldern im Werkzeug kann eine Vorzugsrichtung in axialer, radialer oder diametraler Richtung angelegt werden, so dass isotrope und anisotrope Magnete möglich sind.
Wenn auch die magnetischen Werte nicht denen des Vollmaterials gleichkommen, so sprechen doch einige Vorteile für dieses Verfahren.
Einer der wesentlichen Vorzüge kunststoffgebundener Magnete ist die enorme Formgebungsvielfalt. So können Ritzel und andere Funktionsteile gleich mit angespritzt werden. Es können auch Achsen und andere Bauelemente als Einlegeteil mit eingespritzt werden. Auch ist ein nachträgliches Einpressen von Achsen etc. durch die engen Spritzgusstoleranzen und die vorhandene Elastizität möglich.