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Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte
An der Ostküste nahm die Geschichte Amerikas ihren Anfang. Folgende Orte (nebst New York und Philadelphia) sollten bei allen Geschichtsfans auf der Bucketlist stehen.
An der Ostküste nahm die Geschichte Amerikas ihren Anfang. Folgende Orte (nebst New York und Philadelphia) sollten bei allen Geschichtsfans auf der Bucketlist stehen.
In der Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts probten die «Amerikaner» zum ersten Mal den Aufstand gegen die britische Obrigkeit. Die Stadt wurde von englischen Puritanern im Jahr 1630 gegründet. Die Bevölkerung wurde zusehends kritischer gegenüber der Regierung in London, was sich im Aufstand gegen die Erhöhung der Teesteuer entlud. Die Boston Tea Party vom 16. Dezember 1773, bei der Teekisten in den Fluss geworfen wurden, ist der Beginn der Unabhängigkeitsbewegung. Der markierte «Freedom Trail» führt zu 16 historischen Stätten in Bosten jener Zeit.
Nach der Boston Tea Party rumorte es in den 13 nordamerikanischen Kolonien. Am 19. April marschierte deshalb die britische Armee zu den Dörfern Lexington und Concord in der Nähe Bostons, um versteckte Waffen zu beschlagnahmen. Die Miliz der Minutemen stellte sich ihnen entgegen. Es kam zur ersten Schiesserei und zu den ersten Toten im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Oder wie der amerikanische Poet Ralph Waldo Emerson schreibt: «… And fired the shot heard round the world» – der Schuss, den die gesamte Welt hörte.
Die Pilgrim Fathers gründeten im heutigen Plymouth (in Massachusetts, südlich von Boston) im Jahr 1620 die erste englische Kolonie in den heutigen USA. Von den historischen Bauten der sogenannten Plymouth Plantation ist im modernen Stadtbild nichts mehr geblieben. Im nahen Freilichtmuseum Plimoth Patuxet wurde das ursprüngliche Plymouth rekonstruiert. Dort und in einigen weiteren Museen der Stadt erfährt man viel Wissenswertes über die ersten Immigranten.
Einen Bezug zur Schweiz bietet Lancaster County im Bundesstaat Pennsylvania (westlich von Philadelphia gelegen). Dort lebt die älteste und grösste Amish Community Amerikas. Die Glaubensgemeinschaft der Amish geht auf Jakob Ammann (1644–1730) aus dem Simmental zurück. Als die Strenggläubigen in Europa verfolgt wurden, flohen sie in die USA, wo sie heute noch nach alten Regeln leben. Beispielsweise sind Fahrzeuge verboten, weswegen die Amish in Pferdekutschen unterwegs sind. In Lancaster County ist man sehr stolz auf die überdachten Brücken, die «verblüffenderweise» stark an die Schweiz erinnern. In mehreren Freilichtmuseen kann man die Amish-Kultur erleben.
Reinkommen Zur Einreise in die USA muss man das ESTA-Formular online ausfüllen. Das geht schnell und ohne Komplikationen. esta.cbp.dhs.gov
Rumkommen Die wichtigsten Städte der Ostküste (Boston, New York, Philadelphia, Washington DC) lassen sich einfach und bequem mit dem Zug bereisen.
Buchen Der Schweizer Reiseveranstalter travelhouse bietet verschiedene Rundreisen in der Region an, inklusive tägliche Flüge ab der Schweiz. Beispielsweise die nachhaltige 12-tägige Individualreise «On the Rails – die Ostküste mit dem Zug entdecken» durch vier spannende Metropolen der USA. travelhouse.ch