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gemeinschaftliche Gericht beider Oberherren hatte seinen Sitz in dem auf der deutschen Grenze stehenden
Neu Haus. Am verkaufte
Markgraf Friedrich V. seine Hälfte an die Stadt
Basel, die nun den
Ort Kleinhüningen ihrem Gerichtskreis Klein Basel
zuteilte.
Der Landvogt residierte im Klybeckschlösslein, das nach dem Bau der sog.
Unteren Klybeck (Anfangs des 18. Jahrhunderts)
am linken Ufer der
Wiese den Namen der
Oberen Klybeck erhielt. 1736 kam Kleinhüningen wegen der Lachsfischerei in scharfen
Konflikt mit
Neudorf und den französischen Ansprüchen.
Sehr kritisch war die Lage des
Ortes während der französischen Revolution; im März 1792 wurde er von
der Festung
Hüningen aus beschossen, und 1792-1793 fanden auf der benachbarten Schusterinsel verschiedene Kämpfe um den
Besitz der
Brücke von
Hüningen statt. Am flüchteten sich 150 Franzosen auf baslerisches Gebiet. 1796 und 1797 neue
Kämpfe; am verletzten hier österreichische Truppen die schweizerische Neutralität. Seit
dem ist die bisherige politische Gemeinde Kleinhüningen an die Stadt
Basel angegliedert, hat aber in rein bürgerlichen
Sachen ihre Selbständigkeit noch bewahrt.
Beginnt mit einem grossartiger Felsenzirkus, der vom
Gitschen über den
Urirotstock
zum Sassigrat zieht, und
steigt auf eine Länge von 5 km nach N. ab, um mit einer steilen Thalstufe
zum DorfIsenthal sich
zu öffnen und hier mit dem sog.
Grossthal zu vereinigen.
Schönes Alpweidenthal mit zahlreichen, im mittleren Abschnitt zerstreut
gelegenenHütten.
Die Hänge gegen die Ausmündung hin meist bewaldet.
(Kt. Uri).
2730-2500 m. Firnfeld am
N.-Hang des
Urirotstocks und oben über den das
Kleinthal im S. abschliessenden
Felswänden, über die seine Schmelzwasser in zahlreichen Silberfäden zu Thal fallen.
Geübte Bergsteiger
können die Felswände vom
Kleinthal aus über die Neienalp, Musenalp und die
Kesselwand erklettern, um dann über den
Kessel
(2578 m) und den Kleinthalfirn entweder zum
Urirotstock oder zum
Gitschen aufzusteigen.
Gehört zur Alpweide Im
Staffel, die bis zum Gipfel hinaufreicht.
Besteigung daher sehr leicht;
erfordert von der Sommerfrische
Berisal an der Simplonstrasse 3 Stunden.
Schöne Aussicht. Der Gipfel
aber nur selten besucht.
Besteht wie die ganze zwischen dem
Ganterthal und
Binnenthal sich erhebende Kette des
Tunnetschhorns
aus jurassischen Glanzschiefern mit eingelagerten Kalkbänken, die gegen S. auf einer triasischen Unterlage von dolomitischen
Kalken, weissem und zuckerkörnigem Dolomit und Gips ruhen.
Begleitet wird dieser triasische Sockel von
Glimmerschiefern und gneisartiger Arkose (Sandstein).