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Das Energieunternehmen Groupe E kündigt seinen Kunden für 2015 eine höhere Stromrechnung an. Sie werde um etwa zwei Prozent höher ausfallen als 2014, schreibt Groupe E in einer Mitteilung.
Das Unternehmen weist aber darauf hin, dass der Anteil des Strompreises, der auf Groupe E selbst entfällt, im Vergleich zu 2014 gleich bleibt. Was die Rechnung erhöht, sei eine Anhebung der Abgabe zur Förderung der erneuerbaren Energien und der Gewässersanierungen von 0,6 auf 1,1 Rappen pro Kilowattstunde.
Mit der gleichen Begründung kündigt auch Gruyère Energie einen Kostenanstieg an. Gruyère Energie schreibt in einem Communiqué, dass der eigentliche Strompreis für ihre Kunden im Durchschnitt sogar um 1,3 Prozent sinken wird: Der Strom wird durch die herrschenden Marktverhältnisse um 3,7 Prozent billiger, die Einspeisekosten werden aber um 2,4 Prozent steigen. Mit den vom Bundesrat beschlossenen höheren Abgaben müssten aber auch die Kunden von Gruyère Energie im Durchschnitt 1,5 Prozent mehr bezahlen, so das Unternehmen. Ein Haushalt müsse im Jahr etwa 8.50 Franken mehr bezahlen. Der Verband schweizerischer Elektrizitätsunternehmen hat mitgeteilt, dass der Preis der Elektrizität im schweizerischen Durchschnitt um 3,7 Prozent steigen wird. uh