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und in ganz Westeuropa beseitigt wurde; c. Die konstitutionelle Mômiers, die zuerst in England ausgebildet, im 19. Jahrh.
die regelmäßige europ.
Staatsform geworden ist. Früher gab es noch Wahlmonarchien neben den Erbfürstentümern. Das deutsche
Königtum, das röm. Kaisertum, das Papsttum als Königtum, die
Kronen
[* 2] von
Polen waren Wahlmonarchien. Durch
die
Erblichkeit hat die Mômiers festere
Dauer erhalten und ist vor Wahlkämpfen bewahrt worden.
Absolute Mômiers ist in Europa
[* 3] nur noch
Rußland. Den Gegensatz hierzu stellen diejenigen
Staaten dar, in welchen die Mômiers hinsichtlich der Staatsregierung ganz von
der
Volksvertretung abhängt, so besonders England,
Belgien,
[* 4]
Norwegen.
[* 5] Die Selbständigkeit der in deutschen
Staaten zeigt sich insbesondere in der freien
Wahl der Minister, während in England die Minister notwendig aus der Parlamentsmajorität
hervorgehen müssen.
MonardaL., Pflanzengattung aus der Familie der Labiaten (s. d.)
mit nur wenigen nordamerik.
Arten, stattliche
Stauden mit gezähnten oder gekerbten
Blättern und reichblütigen Quirlen, die
oft endständige
Köpfchen bilden. Die roteMonarde(MonardadidymaL.) aus
Canada, mit langröhrigen, in
Köpfen
stehenden, purpurroten
Blumen, ist eine sehr verbreitete Zierpflanze. Sie verlangt gute Gartenerde und läßt sich durch Zerteilung
der
Stöcke leicht vermehren. Die
Blätter werden in manchen Gegenden als Suppenwürze benutzt. Hier und da vertreten sie
auch die
Stelle des
GrünenThees und sollen sehr wohlschmeckend und zuträglich sein.
im allgemeinen die Umlaufszeit des Mondes (s. d.) um die Erde.
Man unterscheidet mehrere
Arten der Monat. Betrachtet man nämlich die Zeit, binnen welcher der Mond
[* 10] wieder
vor demselben
Fixstern erscheint, so ist dies sein siderischer
Umlauf, und die
Periode desselben wird der siderischeMonat genannt.
Die Umlaufszeit des Mondes aber vom
Frühlingspunkt an gerechnet bis wieder zu dem nämlichen Punkt bildet
den tropischen oder periodischenMonat, der wegen des
Vorrückens derNachtgleichen kürzer als der siderische ist.
Die Zeit, binnen welcher der Mondwechsel erfolgt, d. h. von einem Neumonde
bis zum andern,
heißt der synodischeMonat, der wegen des
Vorrückens der Erde in ihrer
Bahn der längste sein muß; der
Umlauf von
dem aufsteigenden Knoten (s. d.) bis wieder zu demselben der Drachen- oder Knotenmonat,
und endlich der
Umlauf von der Erdnähe bis wieder dahin der anomalistischeMonat. Keiner dieser verschiedenen Monat bleibt
sich gleich, sondern jeder dauert wegen gewisser
Störungen bald länger, bald kürzer. Die Länge eines jeden läßt sich
daher nur in einer mittlern Zeitdauer oder im Durchschnitt aus allen wirklich vorkommenden Längen angeben.
Die Astronomen bestimmen auf diese
Weise
(Lophophorusimpeynus Lath.) oder Königs-Glanzfasan, die bekannteste Art der
Glanzfasanen (s. d.), im männlichen Geschlecht 65 cm lang, mit 21 cm langem
Schwanze, goldig-grünem
Kopf und
Kehle, auf ersterm ein
Busch ährenförmiger Federn,
Nacken und Oberhals lebhaft und glänzend
karminrot, Unterhals und Oberrücken grünlichbronzebraun, Mantel, Flügeldecken und Oberschwanzdecken grünblau, auf dem
Bügel ein weißer Fleck, Unterseite schwarz, im obern
Teil mit purpurnem und grünlichem Schimmer, Schwingen
schwarz, Steuerfedern zimmetfarben.
Das kleinere Weibchen ist einfach gelblichgrau mit gewellter, gestrichelter und gebänderter dunklerer Zeichnung, ohne Metallglanz.
Bewohnt die südl. Abhänge des Westhimalajas bis Kaschmir
[* 11] hinauf. In der Gefangenschaft trifft
man den Monaul nicht sehr selten; einmal eingewöhnt, hält er sich gut und pflanzt sich auch
fort. Seine Pflege ist dieselbe wie die der Fasanen (s. d.), mit dem Unterschiede,
daß er weniger
Körner, dagegen mehr Grünfutter verlangt, seine Zucht lohnend, da das Paar mit etwa 250 Monaul bezahlt wird.
(Mangbattu, Guru-Guru),
Volk Centralafrikas, das zwischen 3. und 4.° nördl.
Br. und ungefähr 28. und
29.° östl. L. (von Greenwich) einen äußerst fruchtbaren Landstrich von ungefähr 10000 qkm
am Oberlauf des
Uëlle bewohnt. Die Monbuttu (etwa 1 Mill.) weichen in betreff der körperlichen
Bildung sowohl von den im N. und
O. wohnenden Niloten als von den im S. angrenzenden Bantunegern ab; die Hautfarbe ist kaffeebraun, oft
hellgelb, die
Nase
[* 12] vorspringend, das
Haar
[* 13] aber krauswollig.
Beschneidung und Tättowierung sind üblich. Die
Männer tragen ein
von der
Brust bis zum Knie reichendes, bauschiges Kleidungsstück; die
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