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Der Leverage Effekt beschreibt die Hebelwirkung des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalrendite: Durch zusätzliches Fremdkapital kann die Eigenkapitalrendite für den Eigentümer gesteigert werden. Dies gilt solange die Gesamtrendite auf das Projekt höher ist als die Kosten für das zusätzliche Fremdkapital.
Beispiel eines positiven Leverage Effekts:
Beträgt die Projektrendite 5% und der Fremdkapitalzins beträgt 3%, lohnt es sich, noch mehr Fremdkapital aufzunehmen: Das Unternehmen muss in diesem Fall lediglich 3% Zinsen für ihr zur Verfügung gestelltes Kapital bezahlen, erwirtschaftet aber eine Gesamtrendite von 5%. Da durch die Aufnahme des Fremdkapitals weniger Eigenkapital für das Projekt benötigt wird, wird dieses effektiver sowie wirtschaftlicher eingesetzt. Daraus folgt eine höhere Eigenkapitalrentabilität.
Beispiel eines negativen Leverage Effekts:
Übersteigt der Fremdkapitalzins die Gesamtrendite des Projektes, erwirtschaftet man weniger Geld mit Hilfe der Fremdfinanzierung. Somit sinkt die Eigenkapitalrentabilität. Bei einer Gesamtrendite von 5% und einem Fremdkapitalzins von 6% bezahlt man für das zusätzliche Kapital mehr als man damit erwirtschaften kann.
Für Details zu den verschiedenen Renditen in greenmatch lesen Sie diesen Artikel: Was ist der Unterschied zwischen Eigenkapitalrendite (Equity IRR), Projektrendite (Project IRR) und Payoutrendite (Payout IRR)?