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Zu den prägenden US-Gitarristen der letzten zwei bis drei Jahrzehnte gehören von der Bekanntheit her bestimmt Bill Frisell, Pat Metheny und John Scofield. Der 63-jährige Scofield darf mit Recht als eine der prägenden Gestalten des Jazz der letzten 30 Jahre betrachtet werden. Schon vor seiner Zeit bei Miles Davis, die ihn weltbekannt machte, spielte er etwa mit Chet Baker oder bei Charles Mingus. Sein Quartet mit Joe Lovano (Sax), Dave Holland (Bass) und Al Foster (Drums) prägte die 90-er Jahre des letzten Jahrhunderts nachhaltig, später wagte er sich auch an neuartige Sounds mit Medeski, Martin und Wood oder mit «Ueberjam». Vor kurzem überraschte er auch mit seiner New Orleans Revival-Band Piety Streets und unterstrich damit seine grosse Liebe zum Blues und zur Gospelmusic. Im Jazzherbst 2014 kommt er jetzt erstmals mit dem beinahe schon legendären Medeski-Martin-Wood Trio nach Basel. Das Trio ist seit 1993 der Inbegriff für innovativen Jazz made in New York, für Acid-Jazz, groovende Beats, Funky-Electric Jazz. MMW revolutionierte zwischen 1994 und 2000 die Musikszene New Yorks massgeblich, wurde sehr schnell weltbekannt und erlangte vor allem zusammen mit John Scofield Kultstatus.