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Saline
Die Schweizer Salzstory
Wie bei der ideologischen Definition umschrieben, hat Salz eine brisante Geschichte und sorgte für allerhand Trubel in Europa. Wer kein eigenes Salz im Land hatte, der war vom Ausland abhängig. Genau in dieser Situation befand sich die alte Eidgenossenschaft lange Zeit. Es existierte zwar eine kleine Saline im Waadtland, jedoch reichte die produzierte Menge nicht einmal für den Besitzer Bern. Die Eidgenossenschaft hatte zahlreiche Staatsverträge mit dem Ausland, die die Salzvorräte der heutigen Schweiz sichern sollten. So Versorgte „Bad Reichenhall“ die ganze Ost –und Zentralschweiz mit bayrischem Salz und vom Süden her, aus Zypern und Ägypten, Libyen und Sizilien rollten ebenfalls kleinere Mengen durch die Poebene. Aus Westen sorgte provenzalisches Meersalz für Nachschub in der Westschweiz.
Die Eidgenossenschaft hatte mit zwei Problemen zu kämpfen. Erstens musste das Salz unterwegs viele Zollstellen passieren, wodurch sich der Preis auf bis das 16-fache erhöhen konnte. Zweitens brachten schlechte Salzernten, Grubenunglücke und Überschwemmungen die Salzproduktion im Ausland ins Stocken.
Heute sind die vereinigten Rheinsalinen eine Unternehmung mit Rund 150 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Das Unternehmen produziert jährlich 400 – 500 Tausend Tonnen Salz pro Jahr und erwirtschaftet damit rund 60 – 70 Mio. Schweizer Franken.
Die Produktion beschränkt sich nicht nur auf Speisesalz sondern beinhaltet auch Industrie und Gewerbesalze oder Auftausalze.