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An der Generalversammlung hat die SVP Sense auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und ihre Parolen für die Abstimmungen vom 13. Juni gefasst.
Die SVP Sense ist zufrieden mit ihren Resultaten des letzten Jahres. Das geht aus dem Communiqué zu ihrer Generalversammlung hervor. Die Corona-Pandemie habe auch ihr politisches Leben eingeschränkt, so Präsident Frédéric Neuhaus. Doch habe die Partei bei den General- und Gemeinderatswahlen besser abgeschnitten als erwartet. Im Hinblick auf die kantonalen Wahlen im Herbst ist Neuhaus zuversichtlich. Die Grossratsliste sei schon fast komplett, auf eine Kandidatur fürs Oberamt wird laut Mitteilung verzichtet.
Als Kandidat für den Staatsrat nominierte die Generalversammlung Adrian Brügger (die FN berichteten). Es sei wichtig, dass der Sensebezirk als Repräsentant der deutschsprachigen Minderheit im Staatsrat vertreten sei, sagte dazu Emanuel Waeber, ehemaliger Grossrat und Fraktionspräsident.
Vier Mal Nein
Mit Ausnahme des Covid-19- und des Anti-Terror-Gesetzes lehnt die SVP alle Abstimmungsvorlagen ab. Auf kantonaler Ebene empfiehlt sie, den Kredit für die Blue Factory abzulehnen. Diese habe die Erwartungen nicht erfüllt, und die Partei finde es falsch, «Geld in den Sand zu setzen».
Auch die nationalen Vorlagen lehnt sie ab. Die Agrar-Initiativen würden die Landwirtschaft schwächen und verteuern. Das CO2-Gesetz verteuere das Leben in der Schweiz und «verbessert das Klima in keiner Weise», so die SVP Sense.