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CHILD PROTECTION POLICY
Der wichtigste Baustein für dieses Unterfangen war die Anschaffung einer Backsteinmaschine, welche speziell für den afrikanischen Kontinent konzipiert wurde und mit der es möglich ist, wesentlich kostengünstigere Backsteine zu produzieren, als mit der herkömmlichen Produktionsmethode. Diese Maschine sollte uns nicht nur die Steine für unser Generationenhaus liefern, sondern wird gleichzeitig auch zur ersten Einkommensquelle vor Ort. Zwischenzeitlich wurden bereits verschiedene Gartenmauern und einzelne Häuser gebaut und somit erste lokale Einkommen generiert.
Später ist die Idee, dass die ‚Familie’ Früchte und Gemüse anbaut, welche sie lokal und international (über Fruitpassion GmbH) verkaufen kann. Ebenfalls sind wir am Prüfen ob wir eine kleine medizinische Station aufbauen können, welche zu den Kindern schaut und parallel dazu kommerziell ihre Dienste anbietet an die Bevölkerung und Arbeiter in nächster Umgebung.
Vorerst wurden Gelder für den Kauf der Backsteinmaschine und den Kauf des Grundstücks gesammelt.
Hinzu kamen die Planungsarbeiten für das Haus, sowie die Organisation der Ausbildung zum Betreiben der Backsteinmaschine in Kamerun.
Zur Zeit sind wir dabei die ‚Eltern’ zu rekrutieren sowie die letzten Bauarbeiten fertig zu stellen. Im Laufe dieses Jahres werden die ersten Kinder einziehen.
Geplant ist die Erschließung weiterer Einkommensquellen. Insbesondere das Bauen und Betreiben eines kleinen Sanitätspostens sowie das Anpflanzen und Verkaufen von Gemüse und Früchten.
Die unmittelbare Verantwortung unseres Generationenhauses in Kamerun übernimmt in der ersten Phase Etienne Bendie-Aba’a. Er kommt aus der Familie von Marie-Francette Dubach-Obe und hat 2012 seine Studien in Frankreich mit einem Masterdiplom in ‚Finance & Accounting’ abgeschlossen. Etienne hat sich bereit erklärt, unser Projekt vor Ort zu begleiten. An seiner Seite stehen die Ordensschwestern der Franziskaner in Kribi/Kamerun, sowie Francette und Stefan Dubach-Obe, die regelmässig in Kamerun vor Ort sind.
Der regelmässige Besuch des Projektes durch Vereinsmitglieder soll den regen Austausch und eine partnerschaftliche Verbindung zwischen Bissiang und Rüschlikon sicherstellen. Freiwillige Einsätze vor Ort von Rüschlikern (jung und alt) sollen jederzeit möglich sein.