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Komplexe Bioinformatikdatenbanken bergen enormes Wissen, das aber nur mit technischem Know-how abgefragt werden kann. Schweizer Wissenschaftler habe mit "Biosoda" ein Projekt durchgefüht, das zum Ziel hatte, eine intuitive, Google-ähnliche Suchfunktion zu entwickeln, die helfen soll, neue Zusammenhänge in den gespeicherten Daten zu erkennen.
Forschung & Entwicklung
Flüssigkristalle mit dem Adjektiv "cholesterisch" lassen sich jetzt in handelsüblichen 3D-Druckern einsetzen, sagen zumindest Forscher der Technischen Universität Eindhoven und der Forschungsorganisation TNO. Der 3D-Druck wird dank der neuen Tinte der Fachleute damit um eine Grössenordnung billiger, heisst es.
Forscher des Biorobotics Laboratory der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben mit "AgnathaX" einen Schwimmroboter entwickelt, der erklärt, warum einige Wirbeltiere nach einer Rückenmarksverletzung ihre Bewegungsfähigkeit behalten. Zu diesen gehört das Neunauge, das auch Vorbild für AgnathaX war. Nun wollen die Schweizer die Leistung von Schwimmrobotern verbessern, die für Such- und Rettungseinsätze sowie für die Umweltüberwachung eingesetzt werden.
Forscher der University of Michigan haben Konzepte untersucht, wie Roboter im direkten Kontakt mit Menschen deren Vertrauen gewinnen können. Sie haben Entschuldigungen, Dementis, Erklärungen und Versprechungen untersucht und fanden heraus, dass bestimmte Ansätze besser sind als andere und oft davon beeinflusst werden, wie die Roboter aussehen. Versprechungen waren sehr hilfreich.
Luft- und Raumfahrtingenieure am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Algorithmus entwickelt, der Drohnen hilft, die schnellste Route um Hindernisse herum zu finden, ohne dabei abzustürzen. Der neue Algorithmus kombiniert Simulationen einer Drohne, die durch einen virtuellen Hindernisparcours fliegt, mit Daten aus Experimenten einer realen Drohne, die durch denselben Kurs in einem realen Umfeld fliegt.
Forscher der University of Notre Dame entwickeln ein neuronales Netzwerk in Kombination mit maschinellem Lernen, um alte Handschriften zu entziffern. Allein in der Stiftsbibliothek St. Gallen in der Schweiz werden 160.000 Dokumente aufbewahrt, von denen die meisten noch nicht entziffert sind, weil die Zahl der Experten, die alte Schriften entziffern und längst nicht mehr genutzte Sprachen verstehen, niedrig ist.
Das privatrechtlich organisierte Schweizer Non-Profit-Forschungszentrum CSEM und der japanische Multi United Semiconductor Japan (USJC, vormals Mie Fujitsu Semiconductor Limited MIFS), haben die letzten fünf Jahre zusammengearbeitet, um ein System-on-Chip mit extrem niedrigem Energieverbrauch zu entwickeln, das in Smartphones, Tablets und anderen internetfähigen Geräten eingesetzt werden kann. Das Ergebnis soll in Sachen Low Power vermutlich die weltweit beste Performance liefern, heisst es in einer Aussendung dazu.
Mit einem neuen Verfahren der Pennsylvania State University (Penn State) lassen sich elektronische Schaltkreise auf beliebig strukturierte Oberflächen drucken - selbst auf menschliche Haut oder die Schale einer Muschel. "Das Drucken von Elektronik auf komplizierte Objekte kann für das Internet der Dinge wichtig werden, weil sich so Schaltkreise auf verschiedenen Objekten um uns herum miteinander verbinden lassen", so Forschungsleiter Huanyu "Larry" Cheng.
Forscher um Sihong Wang von der Pritzker School of Molecular Engineering der University of Chicago haben ein "Click-to-Polymer" (Clip) entwickelt. Sie fügen einem vorhandenen elektrisch leitenden Polymer zusätzliche Funktionen nachträglich hinzu. Damit stören sie die ursprünglichen Eigenschaften des Materials nicht. Diese implantierbare Lösung lässt sich für viele medizinische Zwecke einsetzen - insbesondere zur Blutzuckermessung.
Starkregen und Hochwasser haben das Wetter in den vergangenen Wochen geprägt. Um diese Wetterereignisse genauer vorherzusagen und zusammen mit dem globalen Klimawandel besser zu verstehen, entwickelt die ETH Zürich in Partnerschaft mit dem Schweizerischen Nationalen Supercomputing Centre (CSCS), dem Schweizer Data Science Center (SDSC), dem Forschungsinstitut Empa sowie dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteoschweiz eine neue Generation von hochaufgelösten Wetter- und Klimamodellen.