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Verwaltungsakten des Kantons Zürich aus dem 19. Jh.
Das Begräbnis eines Selbstmörders
Akten aus dem 19. Jh. transkribieren – Einführung
Die Akten in K III sind nach demunter chronologisch-sachlichen Gesichtspunkten zu Dossiers zusammengestellt worden.
Bei den Schachteln zum Bestand K III treffen wir zwei verschiedene Quellengruppen an:
K III 416.1 - K III 416.4: Hier findest Du Archivalien zum Kirchenrat, zu Kirchlichen Angelegenheiten und Sitten-Gesetzen sowie zu Synodalakten. Unter der Signatur K III 416.2.58 stossen wir auf ein Schreiben von Antistes Gessner, mit dem er im Namen des Kirchenrates dem Regierungsrat die handschriftliche Kopie der geforderten Einvernahme des Pfarrer Häfeli von Bauma über sein Benehmen bey Anlaß der Beerdigung des Selbstmörders Rüegg“ zusendet. Hier schliesst sich auch der Kreis zu MM 2.9 RRB 1832/2027, den Du online bereits recherchiert und gelesen hast: die «Zurechtweisung des Herrn Pfarrer Häfeli in Bauma über sein Benehmen bey Anlaß der Beerdigung des Selbstmörders Rüegg in da.»
K III 189.1: Hier handelt es sich um zentrales Verwaltungsschriftgut zum Bezirk Pfäffikon aus den Jahren 1832 und 1833. Dieses Dossier siehst Du Dir nun noch genauer an.
Als Dokumente K III 189.1.21 - K III 189.1.23, auf die Dich der Eintrag im Blauen Register verwiesen hat, findest Du zwei Briefe des Statthalters Heinrich Gujer an den Regierungsrat vom 28.7. (K III 189.1.21) und vom 30.7.1832 (K III 189.1.23), in denen er in der Causa Caspar Rüegg um Unterstützung durch Landjäger bittet. Dazwischen, durchaus im Sinne eines Zwischenrufes, befindet sich ein briefliches Gesuch des Gemeinderates von Bauma vom 29.7.1832 (K III 189.1.22), in dem er den Regierungsrat ersucht, die «Vorsteherschaft solle auf ihren Güteren einen Platz wählen» und Rüegg dort, also ausserhalb des Friedhofs, beerdigen.
Auf der folgenden Seite kannst Du aus dem Brief Gujers an den Regierungsrat einen Ausschnitt transkribieren.