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Als Tittytainment wird ein Szenario bezeichnet, indem der Grossteil der Bevölkerung von einer Minderheit durch gefüttert werden muss, also im übertragenen Sinne an der Brustzitze der Gesellschaft hängt und nur noch unterhalten werden muss.
Dieses Szenario ergibt sich aus der immer wachsenden Möglichkeit mit wenig menschlicher Arbeitskraft viel zu leisten (Vollautomatisierung, Computertechnologie), wodurch es, bei Sättigung der menschlichen Bedürfnisse, auch zu einer Sättigung des Marktes für Arbeitskraft kommt. Arbeitslosigkeit ist also nicht länger ein Problem, welches auf schlechter gesellschaftlicher Organisation beruht, sondern wird zu einer Zwangsläufigkeit. Ein solches Szenario stellt vor allem deshalb ein Problem dar, weil die Protestantische Arbeitsethik, welche den westlichen Kapitalismus prägt, die Arbeit zum Mittelpunkt des Lebens erhob und damit auch ein Recht auf Wohlstand nur den Leistungsträgern zugesprochen wurde.
Einige Lösungsansätze versuchen die frei werde Arbeitskraft in höhere Ziele zu investieren, wie etwa der Weltraumexpansion der Menschheit. Andere hingegen wollen durch Vernichtung von Arbeitsleistung Stabilität herbeiführen, bereits der Report von Iron Mountain hob die Bedeutung der Kriegswirtschaft hervor, welche im Grunde zur Bindung von Arbeitskraft diene. Ein weiterer Ansatz wird durch das Bindungslose Grundeinkommen geliefert, wodurch die Möglichkeit der Arbeit nicht mehr zum Überlebenskriterium würde und die Menschen sich der brotlosen Künsten zuwenden könnten.
Zum BGE gibt es einen bemerkenswertes Interview vom dm-Gründer Götz Werner.