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und enge Rinne, verzweigt sich aber nach oben in zahlreiche Aeste, die vom
Piz Riein bis zum
Günerhorn reichen und die
Wasser
der ganzen W.-Flanke der Saninagruppe sammeln.
Bildet den Typus einer im Bündnerschiefer eingerissenen Wildbachschlucht
und liegt mit allen seinen Verzweigungen im Hochsommer nahezu trocken, während zu andern Zeiten von
allen
Seiten her tosende
Wildbäche ihre Schlamm- und Schuttmassen zu Thal wälzen.
Grosse Verheerungen richten aber diese
Wildwasser deshalb nicht an, weil sie in engen und tiefen Felstobeln eingeschlossen sind.
Die rückschreitende Erosion greift
aber immer tiefer in die Bergflanke hinein und immer höher gegen den Gebirgskamm hinauf.
Zahlreiche Reste von Grundmauern
einstiger Wohnstätten, Heidenhüttchen genannt. 1343: Reymerstalden;
1345: Remerstalden;
vom Personennamen
Raginmar und dem Appellativum
Stalden (= steile
Halde oder steiler Weg) herzuleiten.
Das enge Riemenstalderthal ist in eine
zwischen die Kreidefalten des Axen und des
Hauserstocks eingelagerte tertiäre Mulde
(Flysch und Nummulitenkalk) eingeschnitten,
die eine eigentliche tektonische Linie bildet, da sie zwei überschobene liegende Falten voneinander trennt.
S. das geologische Profil zum Art.
Vierwaldstættersee.
Postbureau, Telegraph, Telephon. Vergl. den Art. Zürich.
Auf dem Grossen und Kleinen Hafner im Zürichsee hat man Pfahlbauten aus der
Steinzeit aufgefunden; Grabhügel aus der Hallstatt Periode im Burghölzli. Hier ging die grosse römische Heerstrasse von
Zürich
längs dem linken Ufer des Zürichsees nach Chur durch. Um 930: Riedispach, d. h. Bach, der aus dem Ried
kommt. Das Grundeigentum in Riesbach stand bis gegen die Mitte des 13. Jahrhunderts zum grössten Teil dem Fraumünster in
Zürich
zu, das von 1243 an allmählig einzelne Landstücke an das Dominikanerinnenkloster am Oetenbach und Reben an das Zisterzienserkloster
Kappel verkaufte.
Zehntenherr war das Chorherrenstift Zürich.
Die vereinigte niedere und hohe Gerichtsbarkeit stand ursprünglich
dem Reichsvogt über die Stadt zu und kam dann wahrscheinlich schon 1218 als Reichslehen in den erblichen Besitz der Familie
Mülner, die sie 1357 für 400 MarkSilber an die Stadt Zürich verkaufte. Die Entstehung der Gemeinde Riesbach reicht in den
Anfang des 15. Jahrhunderts zurück. Gehörte ursprünglich zur Kirchgemeinde Grossmünster in Zürich
und wurde 1834 zusammen
mit Hirslanden und Hottingen zur eigenen Kirchgemeinde «Neumünster» erhoben. Nüscheler, Arn. Ein histor.Gangdurch die Nachbargemeindender StadtZürich (in Salom. Vögelins Werk Das alteZürich.
2. Aufl. Zürich
1890).