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Ihm gehören zwei Regierungsmitglieder sowie der Chef einer Staatsfirma an. Das vorherige Leitungsgremium war nach Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses aufgelöst worden. Das Finanzministerium teilte weiter mit, es gebe "greifbare Fortschritte" bei der Übertragung von Immobilienvermögen des Fonds auf das Ministerium.
Vor einer Woche hatten die Behörden die Auflösung der Tessiner Bank BSI nach zweifelhaften Transaktionen mit dem malaysischen Staatsfonds angeordnet. Der Vermögensverwalter habe schwer gegen Geldwäschebestimmungen verstossen.
Ermittler vermuten, dass der Fonds 1Malaysia Development Berhad (1MDB) bis zu vier Milliarden Dollar veruntreut hat. Malaysias Ministerpräsident Najib Razak hatte den Entwicklungsfonds 2009 gegründet. Najibs Vorsitz im Verwaltungsrat machte die Affäre auch politisch hochbrisant. Gegen den Staatsfonds laufen in mindestens sechs Ländern Geldwäsche-Untersuchungen.
(AWP)