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Der Frust der Schweizer Handballer nach dem Scheitern vom Sonntag im WM-Playoff gegen Polen ist gross.
Schon in sechs Tagen könnte dem Ärger aber die Gewissheit folgen, an der EM 2004 gesetzt zu sein. Dann nämlich, wenn sich die EHF-Delegierten nächsten Samstag in Salzburg für die Kandidatur des Schweizer Verbandes entscheiden.
Von einst vier Mitbewerbern sind nur noch deren drei übrig geblieben. Die Ausgangslage der Verbände von Norwegen und Slowenien ist mit jener der Schweiz zu vergleichen. Rumänien gilt wegen der Probleme im TV-Bereich als chancenlos, Mazedonien hat sich vor Wochen zurückgezogen.
Sollte die rund 50'000 Franken teure Kampagne "switzerland. handball's best in the heart of europe" bei den 46 Stimmberechtigten auf Zustimmung stossen, bliebe der Equipe von Trainer Arno Ehret die erfahrungsgemäss schwierige Vor- Qualifikation erspart. Und am Turnier 2004 wird zudem um das letzte "europäische" Olympia-Ticket für Athen 2004 gespielt.
Die restlichen sieben Startplätze werden im Januar 2003 an der WM-Endrunde in Portugal vergeben, weshalb das vermeidbare Out der Schweizer gegen Polen als besonders bitter einzustufen ist.
swissinfo und Agenturen