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News
Bruno Manser Fonds erstattet Strafanzeige gegen Genfer PR-Agentur
Cabinet Privé de Conseils verbreitet im Auftrag einer malaysischen Potentatenfamilie Unwahrheiten
(Basel/Genf) Der Bruno Manser Fonds hat heute bei der Basler Staatsanwaltschaft gegen zwei Mitarbeitende der einflussreichen Genfer PR-Agentur Cabinet Privé de Conseils (CPC) Strafanzeige wegen übler Nachrede eingereicht. Damit wehrt sich die Basler Umweltorganisation gegen die planmässige Verbreitung von Unwahrheiten durch das Genfer Unternehmen.
Cabinet Privé de Conseils koordiniert die Schweizer Medienarbeit der malaysisch-kanadischen Immobiliengruppe Sakto, die von Jamilah Taib Murray, der Tochter des Gouverneurs des malaysischen Bundesstaats Sarawak, und ihrem Ehemanns Sean Murray kontrolliert wird. Die Politikertochter, deren Ehemann und ihr Immobilienunternehmen Sakto haben vergangenen August am Zivilgericht Basel-Stadt den Bruno Manser Fonds verklagt.
Im Rahmen dieses Auftrags versandte das Genfer PR-Unternehmen ein mit Unwahrheiten gespicktes Schreiben an Gönner des Bruno Manser Fonds mit dem Ziel, diese zu verunsichern und den Bruno Manser Fonds zu schädigen. Das Schreiben enthält insbesondere ehrverletzende Äusserungen gegenüber Lukas Straumann, dem Geschäftsleiter des Bruno Manser Fonds.
Cabinet Privé de Conseils ist vor kurzem bereits wegen seiner Nähe zum umstrittenen Genfer Staatsrat Pierre Maudet in die Schlagzeilen geraten. Zu den Kunden der Agentur zählen Grossunternehmen wie Nestlé, Easyjet und McDonalds sowie das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO.
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