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Die Hierarchie bei den Frauen in Distanzrennen ist regelrecht in Stein gemeisselt. Mit Therese Johaug sowie den beiden Schwedinnen Frida Karlsson und Ebba Andersson sieht das Podest identisch aus wie am vergangenen Samstag im Skiathlon über zweimal 7,5 km. Überraschend war höchstens der gewaltige Abstand von gut 54 Sekunden, mit dem Johaug die elf Jahre jüngere Karlsson distanzierte. Dahinter folgen im gleichen Zeitintervall die Ränge 2 bis 11.
Johaug feierte ihren zwölften WM-Titel - den neunten in einem Einzelrennen - und liegt damit in der ewigen Bestenliste nur noch hinter ihrer Landsfrau Marit Björgen (18 Titel) und der heutigen russischen Verbandspräsidentin Jelena Välbe (14). Es würde nicht überraschen, wenn in der Staffel und über 30 km zwei weitere dazu kommen würden. Bei Olympia steht Johaug hingegen erst bei einer Goldmedaille mit der Staffel 2010, nachdem sie die Spiele vor drei Jahren in Pyeongchang wegen einer Dopingsperre verpasst hat.
Zu den Geschlagenen gehörten bei rund 15 Grad, einer dank Salz aber gut haltenden Loipe die Amerikanerinnen mit der Tour-de-Ski-Siegerin Jessie Diggins (4.) und die Russinnen mit Tatiana Sorina (5.) als Besten.
Schweizerinnen standen keine am Start. Nach ihrer Silbermedaille im Teamsprint konzentrieren sich Nadine Fähndrich und Laurien van der Graaff auf die Staffel am Donnerstag. Da bis Ende Saison keine Sprints mehr anstehen, wird Fähndrich am Samstag auch die 30 km klassisch laufen.