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“Ich gestehe dir gern, denn ich weiß, was du mir hierauf sagen möchtest, daß diejenige die glücklichsten sind, die gleich den Kindern in Tag hinein leben, ihre Puppe herumschleppen, aus- und anziehen, und mit großem Respekte um die Schublade herumschleichen, wo Mama das Zuckerbrot hinein verschlossen hat, und wenn sie das gewünschte endlich erhaschen, es mit vollen Backen verzehren, und rufen: Mehr!”
Goethe, “Die Leiden Des Jungen Werthers” -1774
Jahrhunderte vergingen, aber die Art, wie Kinder das Essen genießen und intensiv leben, hat sich nicht geändert. Wie viele Arbeit für diese Kleinen! Schule, Sport, Freunde … in einem Wort: Wachstum. Damit sie genügend Energie für alle Aktivitäten des Tages (einschließlich Spielen) haben, sollen sie, neben den Hauptmahlzeit, eine zusätzliche kleine Mahlzeit am Vormittag und eine am Nachmittag verzehren. Ein guter Snack hat mehrere Vorteile: Energie tanken; Glykämie aufrechterhalten für ausgezeichnete körperliche und geistige Leistungsfähigkeit; übertriebenen Appetit zu Mittag vermeiden, der zu zuvielem und zu schnellem Essen führt.
Aber wie kann ein Snack, das Adjektiv “gut” verdienen? Es gibt einige beachtliche Kriterien, die unsere Auswahl zu den am besten geeigneten Snacks für unsere Kinder leiten können. Beginnen wir mit dem Kaloriengehalt: eine kleine Mahlzeit soll den Kôrper mit dem 7-10% des täglichen Kalorienbedarfs versorgen. Zum Beispiel, wenn der Kalorienbedarf eines 7-jährigen Kindes, das 22 kg wiegt, zwischen 1700 und 1800 kcal pro Tag ist, dann sollte jeder Snack ca. 130-180 Kalorien enthalten. Wir müssen dann sicherstellen, dass die Energie durch hochwertigen Nahrungsmittel statt durch “leeren” Kalorien versehen wird: ein industrielle süßer Snack, z.B., der z.B. 200 (oder mehr)Kcal enthält, hauptsächlich raffinierten Zucker und Fette umfasst; er ist wenig sättigend, fördert Übergewicht und Auftreten von Karies (ich werde einen Artikel über den glykämischen Index der Lebensmittel schreiben, und erklären warum Süßigkeiten und salzige Snacks weniger sättigend sind). Ein Snack, der aus einer Scheibe Brot (vorzugsweise Vollkorn) mit Schinken und Käse und eine Frucht (oder Karotte) besteht, enthält Kohlenhydrate die langsam ins Blut losgelassen werden, zusätzlich Eiweiß, Fette, Ballaststoffe und Antioxidanzien. Damit haben wir die gleiche Energie (Kalorien) aber weit mehr Nährwert. Ein weiteres Kriterium ist die Verträglichkeit: ein schwerer Snack kann Schläfrigkeit fördern und die Aktivitäten des zweiten Teils des Morgens oder des Nachmittages erschweren, statt sie zu unterstützen.
Vermeiden Sie bitte Chips oder Wurst die, aufgrund ihres hohen Gehalts an gesättigten Fettsäuren, schwer verdaulich sind. Knackige Alternative sind: Zwieback, Reis- oder Getreidewaffeln, gemischte Nüsse (ungesalzen!). Zum Trinken, Wasser oder einen ungesüßten Fruchtsaft. Wenn Kinder wachsen strecken sich ihre Knochen und stärken sich ihre Muskeln; dieser Prozess fordert einen hohen Kalziumbedarf. Ein Glas Milch oder ein Joghurt (vorzugsweise “Nature”) sind eine ausgezeichnete Quelle von diesem wichtigen Mineralsalz. Schließlich, passen Sie bitte auf die Zähne auf! Zahnärzte empfehlen Zähneputzen nach jeder
Mahlzeit, aber natürlich kann man das nach dem Snack in der Schule nicht tun. Einige Rosinen zu kauen kann eine Lösung sein. Laut einer Studie im “Journal of Food Science”, scheint es, dass Rosinen, trotz ihres süßen Geschmacks, eine schützende Wirkung haben. Dies aufgrund dessen hohen Inhalt an Antioxidanzien, die die Bakterien, die Zahnschmelz angreifen und Zahnfäule verursachen, hemmen.
Eine letzte Bemerkung: die Kinder lernen vor allem durch Beobachtung und Teilnahme. Falls Sie, zusammen mit Ihren Kindern, gesund essen und sie bei der Vorbereitung ihrer Snacks sie mit einbeziehen, sind Sie auf jeden Fall auf bestem Weg, um sie zu einer geeigneten Ernährungsweise zu erziehen (Zuhause oder auswärts). Chips und Süßigkeiten muss man nicht dämonisieren (das Ergebnis wäre nur sie immer schmackhafter zu machen), sondern sie nur für besondere Anlässe bescheren, und uns täglich gesunde, wohlschmeckende Z’nuni und Z’vieri für unsere Kinder und uns selbst einfallen lassen.