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Bei den Weltmeisterschaften der Windsurfer in Enoshima (JPN) gelingt dem erst 24-jährigen Mateo Sanz Lanz ein Exploit
Der schweizerisch-spanische Doppelbürger durchbrach die Dominanz der chinesischen Athleten und gewann in der olympischen Klasse die Silbermedaille.
Beim abschliessenden Medal Race lag Sanz Lanz zwischenzeitlich sogar auf Gold-Kurs, musste sich aber im direkten Duell schliesslich knapp dem neuen Weltmeister Ye Bing aus China geschlagen geben. Auffällig: Fünf der sechs Medaillen bei den Männern und den Frauen gingen an das chinesische Team.
Der zweite Platz ist für Sanz Lanz in doppelter Hinsicht ein wertvolles und wichtiges Resultat. Nach dem unbefriedigenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen vor einem Jahr in Rio hat er sich nun eindrücklich in der Weltspitze zurückgemeldet. Und weil der Wettkampf im Revier der Olympischen Spiele 2020 stattfand, kam ihm zusätzliche Bedeutung zu.
Die Bucht vor Enoshima erwies sich erwartungsgemäss als Revier für Leichtwindspezialisten. Allerdings sorgte zu Beginn des Wettkampfs ein südlich durchziehender Taifun für äusserst schwierige Bedingungen. Entsprechend hoch ist die WM-Silbermedaille von Mateo Sanz Lanz einzustufen. Der Junioren-Weltmeister 2010 hat somit frühzeitig seine Ambitionen für die Olympischen Spiele 2020 angemeldet.
SDA-ATS