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Blütensträucher bis 2 m hoch
keinwüchsige Sträucher
als Solitärpflanzen oder in der Gruppen bringen das gewisse Etwas in den Garten
Tipps für den GartenEin Gewächs wird beim Einpflanzen immer etwas tiefer in die Erde gesetzt, als im Topf, in dem es herangezogen wurde.
Falsch! Die meisten Pflanzen werden in die Erde auf genau das gleiche Bodenniveau gesetzt wie vorher im Topf. Bei zu hoch gesetzten Pflanzen trocknet der Wurzelballen rasch aus, weil Luft in das frei liegende Wurzelgewebe eindringen und ihm Wasser entziehen kann. Im Gegensatz dazu verkümmern viele zu tief gesetzte Pflanzen, weil sie ersticken. Eine Ausnahme sind z. B. Topfrosen, die man so einpflanzt, dass die Veredlungsstelle ca. 5 cm unter der Erde liegt - auch wenn dadurch die Pflanze tiefer steht als im Container.
Die Wunderbare Welt der PflanzenKönnen Seerosen im Wasser atmen?
Ja, denn an der Oberseite der Schwimmblälter sitzen Spaltöffnungen, und nur über diese ist der Austausch von Kohlendioxid und Sauerstoff mit der Umgebung möglich. Damit auch die untergetauchten Pflanzenteile mit Sauerstoff versorgt werden, haben die Pflanzen ein Lüftungssystem entwickelt, das die Luft bis zu den untersten Pflanzenteilen leitet, die sich meist im schlammigen Grund des Gewässers ausbreiten.
Seerosen sind durch diese "Luftröhren" bestens an den Lebensraum Wasser angepasst. Die Weisse Seerose (Nymphaea alba) besiedelt stehende oder langsam fliessende Gewässer wie Seen, Teiche und die Altwässer von Flüssen. Die schöne Pflanze ist selten und daher geschützt, aber dort, wo die Umstände besonders günstig sind, kommt sie auch in grösseren Beständen vor. Ihr Wurzelstock kann bis in eine Tiefe von drei Metern reichen. Aus ihm entwickelt sie Blätter und Blüten, die dank der langen Stiele auf der Wasseroberfläche schwimmen. Diese Stiele sind elastisch, so dass sich die Pflanze an wechselnde Wasserstände anpassen kann. Ihre grossen, herzförmigen Blätter sind auf der Oberseite mit Wachs überzogen: Von ihnen perlt das Wasser einfach ab. Die recht grossen Blüten, die sich von Juni bis August zeigen, sind weiss mit auffallenden gelben Staubblättern und duften angenehm. Sie sind nur tagsüber geöffnet. In geschlossenem Zustand werden sie von vier braungrünen Kelchblättern umhüllt.