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… erzählen wir Dir die Geschichte des Hamburgers!
Ein kalter Wind weht über den Jahrmarkt und Charlie zieht sich etwas weiter hinter die schützenden Plastikwände seines Verkaufsstandes zurück. Gerade hat er die letzten weihnachtlichen Lichter aussen angebracht, nun feuert er den grossen Holzgrill an über dem er später das saftige Fleisch braten wird. Auch dieses Jahr versuchte der fünfzehnjährige Charlie Nagreen sein Glück mit dem Verkauf von Fleischbällchen. Das Rezept war von seiner lieben Mutter und Charlie wünschte sich so sehr, nach dem mageren Verkauf vom letzten Jahr, dieses Jahr mehr Erfolg zu haben. Mit den Einnahmen könnte er seiner Mutter einen warmen Mantel für den Winter kaufen. Doch alle Bemühungen schlugen fehl, auch am späten Abend hatte er erst wenige Klopse verkauft. Vor lauter Verzweiflung fragte er eine ältere Dame, warum sie denn nicht kosten wolle. Sie antwortet: «Es riecht wirklich köstlich mein Junge, aber mit den Fleischbällchen werde ich mir meine Hände verschmutzen und um sie zu essen müsste ich in der Kälte stehen bleiben.»
Nach diesem Feedback ging der Junge nachdenklich nach Hause. Die ganze Nacht grübelte er nach einer Lösung, bis er schliesslich in einen unruhigen Schlaf fiel. Am nächsten Tag bereitete er trotz allem Frust die Meatballs vor, dabei wurde er immer wütender bis er sich schliesslich nicht mehr zügeln konnte und mit der Faust auf den unschuldigen Klops hämmerte. Seine Mutter betrat die Küche und lachte: «Sieht eher aus wie eine sehr rohe Scheibe Brot, als wie eine Kugel». Charlie sah seine Mutter verblüfft an: «Brot, ja genau Brot!», murmelte er und umarmte seine Mutter begeistert, «Mama du bist eine Genie!». Schnell lief er zum Markt um sich einige Laibe Brot zu holen. Als er an diesem Nachmittag seine frisch grillierten Meatbällchen verkaufte, waren diese um einiges flacher und steckten zwischen zwei Brotscheiben. Und tatsächlich, die Leute liebten seine Kreation. Und Charlie konnte nicht nur seiner Mutter auf Weihnachten einen warmen Mantel schenken, sondern ab sofort jedes Jahr seine, immer beliebter werdenden, Hamburger verkaufen. Und zwar bis zu seinem Tot 1951.
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