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Seit 2005 bin ich wieder in Biel zurück. Seit 2005 wundere ich mich über die langen Bauzeiten, vor allem in den Strassen.
Was tun?
Zuerst fragen: Werden in den Ausschreibungen und Verträgen für kurze Bauzeiten Anreize gesetzt? Gewinnt der Unternehmer etwas, wenn er schneller als vereinbart baut? Wird er bestraft, wenn das nicht so ist? Gibt es einen Grund, dass er eine enge Planung der Einsätze seiner Subunternehmer anstrebt? Oder optimiert er seine Kosten, indem er ihnen grosse Zeiträume zur Verfügung stellt? Werden städtische Baustellen von den Bauunternehmen gar als Arbeitsvorrat oder Puffer eingesetzt für Zeiten, in denen auf anderen Baustellen nichts läuft? Sind Baustellen der Stadt häufig Parkplatz für Baumaschinen?
Die Antwort ist ernüchternd. Da muss etwas getan werden.
Wurde auch schon versucht. Meine Kolleginnen und Kollegen machen mir da wenig Hoffnung.
Aber ich denke, ich weiss wie und habe es ins Postulat geschrieben, das mit vielen Unterschriften am 21. März eingereicht worden ist.