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In der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas dehnt sich die Wüste Taklamakan immer weiter aus. Die Schweizer Fotografen Stéphanie Borcard und Nicolas Métraux dokumentieren das drohende Verschwinden der uigurischen Kultur.Dieser Inhalt wurde am 07. Juli 2012 - 11:00 publiziert
Die meisten Bilder ihrer Arbeit "Xinjiang – Untitled" enststanden in der Oasenstadt Hotan, an der einst die Seidenstrasse von China nach Europa vorbeiführte und wo im 10. Jahrhundert die Muslime einen Sieg über die Buddhisten errungen haben sollen. Heute sind es die Han-Chinesen, die das einstige Mehrheitsvolk der muslimischen Uiguren hart bedrängen. In der Wüste Taklamakan sind grosse Erdöl- und Gasvorkommen entdeckt worden. Die chinesische Regierung hat massiv in die Infrastruktur investiert und das riesige Gebiet mit einem aufwändigen Strassennetz versehen.