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Die "sanfte Kunst" ist vor allem in Europa seit wenigen Jahrzehnten verbreitet. Die Internationale Ju-Jitsu Föderation (IJJF) wurde 1977 von Deutschland, Frankreich und Schweden gegründet. Die zunehmende Popularität verdankt das Ju-Jitsu den neuen Disziplinen Ju-Jitsu Fighting-System, Ne-Waza-System und Duo-System.
Als Selbstverteidigungssport ist es aber äusserst zeitgemäss und auch für Jugendliche sehr geeignet. Im Ju-Jitsu finden Schweizer-, Europa- und Weltmeisterschaften in den drei Disziplinen statt.
Da Ju-Jitsu keine Olympische Sportart ist, nehmen Ju-Jitsu-Kämpfer an den World Games teil, die seit 1981 ebenfalls alle vier Jahre stattfinden. Seit 1997 ist Ju-Jitsu an den World Games mit den Disziplinen Fighting-System und Duo-System vertreten. Die Schweiz gehört im Duo-System zu den Spitzennationen. Zwei Paare haben diese Disziplin besonders bekannt gemacht, da sie mehrfache Medaillengewinner an World Games oder Weltmeisterschaften sind: Die Brüder Remo und Pascal Müller (Weltmeister 2008, Goldmedaille an den World Games 2009) und die Schwestern Antonia und Alexandra Erni (Weltmeisterinnen 2008, Goldmeaille an den Worldgames 2009 und Silber 2013).