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Die kindliche Sprachstörung Dysgrammatismus, von der gut sieben Prozent aller sprachauffälligen Kinder betroffen sind, hat in den letzten Jahren etliche Wissenschaftler/innen beschäftigt, ohne dass eine eindeutige Ursache für diese sprachsystematische Störung gefunden werden konnte. Es existiert derzeit auch noch kein Therapiekonzept, das alle Kinder ausreichend in ihrer Sprachentwicklung unterstützen könnte. Aus jahrelanger Erfahrung in der Arbeit mit dysgrammatisch sprechenden Kindern hat die Erlanger Logopädin Silke Kruse nun ein praxisnahes Therapiekonzept entwickelt, das aus der Gesamtentwicklung des Kindes abgeleitet ist. In ihrem Buch setzt sie sich mit den folgenden Fragen auseinander: - Welchen Einfluss hat die allgemeine kindliche Entwicklung auf den Grammatikerwerb? Gibt es einen Zusammenhang zwischen aussersprachlichen Entwicklungsmustern und Grammatikerwerbsmustern? - Stehen Kindern mit der Sprachstörung Dysgrammatismus solche Grundmuster zur Verfügung? - Wo und wann kann die Therapie am sinnvollsten entwicklungsfördernd eingreifen? - Behandelt die Sprachtherapie eine sprachspezifische oder eine allgemeine kindliche Entwicklungsstörung?
3. Auflage 2013 X + 184 Seiten, 30 Tabellen, 20 Grafiken kartoniert, 15,5 x 22,5 cm, 332 g Haupt Verlag CHF 32.90 (UVP) / EUR 24.90 (D) / EUR 25.60 (A)
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Silke Kruse Silke Kruse besuchte von 1985 bis 1988 die Logopädiefachschule in Erlangen. Anschließend studierte sie an der dortigen Universität Linguistik und promovierte hierin 1999. Währenddessen war sie stets als Logopädin in freier Praxis tätig. Seit 2000 unterrichtet sie außerdem an Logopädiefachschulen und bietet Seminare zu ihrem Fachthema "Dysgrammatismus" an.