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Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt ist laut einem Bericht von «Recode» vom Montag als Bürger Zyperns anerkannt worden. Dies gehe aus einer Meldung der zypriotischen Publikation «Alithia» hervor, wonach Schmidt und seine Familie die Zustimmung zur Einbürgerung erhalten hätten.
Der Erwerb der Staatsbürgerschaft der europäischen Nation würde Schmidt die Möglichkeit geben, frei in die Europäische Union einzureisen und einige Reiseverbote zu umgehen, so der Bericht.
19 Milliarden Dollar schwer
Er könnte auch persönliche Steuervorteile durch das «Citizenship by Investment»-Programm erhalten, das Steuererleichterungen für Ausländer vorsieht, die Investitionen im Wert von 2 bis 3 Millionen Dollar tätigen. Schmidt habe die Staatsbürgerschaft wahrscheinlich innerhalb des vergangenen Jahres beantragt, hiess es in dem Bericht weiter. Seine Frau Wendy und seine Tochter Sophie hätten ebenfalls einen Antrag gestellt und seien genehmigt worden.
Ein Vertreter von Schmidt wollte die Geschichte auf Anfrage des Senders CBS nicht kommentieren. Schmidt war von 2001 bis 2011 Chef von Google, bevor er zum Executive Chairman von Google wurde. 2018 verliess er den Verwaltungsrat von Alphabet, der Nachfolgefirma von Google. Laut der Milliardärsliste der Wirtschaftsagentur Bloomberg besitzt Schmidt ein Vermögen von rund 19 Milliarden Dollar.
Die Coronakrise macht dem herkömmlichen Büro den Garaus: Das ist die vorherrschende Meinung. Ex-Google-Chef Eric Schmidt widerspricht. Mehr hier.
(gku)