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Die paritätische Verwaltung einer Vorsorgeeinrichtung ist ein zentraler Grundsatz in der beruflichen Vorsorge. Sie soll sicherstellen, dass die Sozialpartner die Vorsorge gemeinschaftlich organisieren, durchführen und überwachen. Jedes Vorsorgewerk verfügt über ein zu gleichen Teilen (paritätisch) aus Vertretungen der Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden zusammengesetztes strategisches Führungsorgan – das paritätische Organ.
Die Performance ist die Summe der Erträge aus den Vermögensanlagen.
Die Gesamtheit der Investitionen, über die eine Person, Organisation oder Gesellschaft verfügt, wird als Portfolio bezeichnet.
Portfoliomanager sind Vermögensverwalter. In der Praxis bezieht sich der Begriff Portfoliomanager auf die für das einzelne Portfolio (Vermögen oder Teilvermögen) zuständige Person sowie auf das Institut oder die Bank, die das Portfoliomanagement (Vermögensverwaltung bzw. Asset Management) betreibt.
Unter Rating versteht man die Einstufung der Bonität verschiedener Akteure im Finanzbereich. Der Begriff umfasst sowohl das Verfahren zur Ermittlung der Kreditwürdigkeit als auch das Ergebnis der Analyse. Grosse professionelle Ratingagenturen im Finanzbereich sind beispielsweise Standard & Poors,Moody’s oder Fitch.
s. Anlagerendite.
Der Risikobeitrag dient der Finanzierung der Leistungen bei Invalidität und Tod (Risikoleistungen). Risikobeiträge werden ab dem 17. Altersjahr erhoben. Je nach Vorsorgeplan beteiligt der Arbeitgeber daran.
Als Sammeleinrichtungen werden Pensionskassen (Vorsorgeeinrichtungen) bezeichnet, denen mehrere voneinander unabhängige Arbeitgebende angeschlossen sind. Jeder angeschlossene Arbeitgeber bzw. jede angeschlossene Arbeitgeberin bildet entweder ein eigenes Vorsorgewerk oder schliesst sich mit anderen Arbeitgebenden zu einem gemeinschaftlichen Vorsorgewerk zusammen. PUBLICA ist eine Sammeleinrichtung, der aktuell 7 geschlossene und 13 offene Vorsorgewerke angeschlossen sind. Von den 13 offenen Vorsorgewerken sind zwei ein gemeinschaftliches Vorsorgewerk.
Weist eine Vorsorgeeinrichtung eine Unterdeckung auf, ist sie gemäss BVG dazu verpflichtet, Massnahmen zur Behebung der Unterdeckung einzuleiten. Von Gesetzes wegen stehen ihr hierfür verschiedene Möglichkeiten offen.
Vorsorgeeinrichtungen berechnen die Leistungsansprüche der versicherten Personen einerseits gemäss Reglement ihres Vorsorgewerks andererseits gemäss dem gesetzlichen Mindestanspruch. Mit dieser sogenannten Schattenrechnung belegen Vorsorgerichtungen, dass sie die Mindeststandards des BVG in jeder Hinsicht einhalten.
Der BVG-Sicherheitsfonds ist eine gesamtschweizerische Institution mit besonderen Aufgaben im Bereich der beruflichen Vorsorge. Alle dem Freizügigkeitsgesetz unterstellten Vorsorgeeinrichtungen sind dem Sicherheitsfonds angeschlossen.
s. Altersgutschrift
s. Altersguthaben
s. Altersgutschriften
s. Alterskapital