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Die Goldmelisse ist nicht nur eine wirkungsvolle Heilpflanze, sondern auch ein Blickfang im Staudenbeet. Ursprünglich stammt die Lippenblütlerin aus den Vereinigten Staaten, wo sie wild in feuchten Wäldern und an Flussufern vorkommt. Wegen ihrer auffällig roten Blüten wird sie auch Scharlach-Monarde genannt. Sie mag es sonnig, gedeiht jedoch aus noch im lichten Schatten, je sonniger der Standort desto feuchter sollte der Boden sein. Sie ist mehrjährig und winterhart, Nässe verträgt sie im Winter jedoch gar nicht. Planen Sie genügend Platz in Ihrem Garten ein, da sie sich stark ausbreitet.
Verwendung
Schon die Oswego-Indianer nutzten die Goldmelisse als Tee- und Heilpflanze und stellten aus den Blättern den sogenannten Oswego-Tee her. Ende des 18. Jahrhunderts gelangte der Tee nach Europa. Er soll gegen Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Übelkeit, Fieber helfen und zudem beruhigend wirken. Um den Tee selbst herzustellen, übergießt man etwa zwei Teelöffel der frischen oder getrockneten Blätter mit kochendem Wasser, lässt das Ganze fünf bis zehn Minuten ziehen und seiht es dann ab. Zudem kann man die Blätter auch in der Küche zum Würzen von Speisen verwenden. Ihr Geschmack ist denen des Thymians ähnlich.