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Rund fünf Stunden dauerte die Fahrt von Los Angeles nach Las Vegas mit dem Greyhound Bus und kostete $ 40.50. Bis zum Hostel Cat Las Vegas, dauerte es zu Fuss nur 20 Minuten. Es ist einfach eingerichtet, bungalow-mässig aufgebaut, bietet alles nötige und kostete ca. $ 26.- in einem 10er Schlag, also super günstig. Es werden auch täglich Ausflüge und Events angeboten, wie an diesem Abend, wo es für nur $ 25.- gratis Drinks, Limousinenfahrt und einen Clubeintritt im Bellagio gab.
Mir hat in den USA bisher das Abenteuerliche gefehlt, weshalb ich mich definitiv für einen Roadtrip entschieden habe. Da ich meinen Aufenthalt an der US-Westküste bis Ende Juni geplant hatte, um die Monate Juli bis September in Kanada zu verbringen, mietete ich einen SUV für rund 1’500.- Dollar inklusive Steuern für die nächsten drei Wochen. Der Roadtrip musste gut geplant sein, da ich das Auto am Schluss in Seattle abgeben musste. Es gab natürlich viele Orte, die ich besuchen wollte, ich legte mich aber auf folgende Stationen fest: Grand Canyon, Antelope Canyon, The Wave, Zion National Park, Sequoia National Park, Yosemite National Park, San Francisco, Redwood National Park, Cratelake, Portland, Olympic National Park und Seattle.
Hoover Dam
Auf dem Weg zum Grand Canyon kam ich am Hoover Dam vorbei, den ich gar nicht auf dem Radar hatte. Bekannt aus so vielen Filmen, musste ich natürlich einen kurzen Halt machen.
Grand Canyon
Nach rund 440 Kilometern und 4 Stunden Fahrzeit kam ich in der Nacht am Grand Canyon Village am South Rim an, wo ich eine unauffällige Parkmöglichkeit suchte. Die Polizei und die Ranger waren offenbar präsent und weil das Übernachten auf Parkplätzen verboten ist und im Wissen, dass das Zelten im National Forest erlaubt ist, fuhr ich wieder aus dem Park. In Tusayan entdeckte ich einen 24h-McDonalds, wo ich zwischen einem kleinen Camper und einem Auto parkiert und übernachtet habe. Die Nacht war aber so unerwartet kalt, dass ich kaum schlafen konnte und am nächsten Morgen zuerst im Walmart im eine Stunde entfernten Flagstaff aufrüsten musste. So ging leider der Vormittag drauf. Dennoch reichte es für einen kleinen Abstieg auf dem S Kaibab Trail zum Skeleton Point. Hätte ich früh losgehen können, wäre ich bis zum Colorado River (4h) runtergelaufen und hätte den scheinbar strengen Aufstieg auf dem Bright Angel Trail in Angriff genommen (5h). Anstatt mich an den engen Zeitplan zu halten, wäre ein zusätzlicher Tag durchaus angebracht gewesen.