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Nach einer Reihe von Zwischenfällen während Heimspielen des FC Sitten präsentierten am Donnerstag diverse Akteure Lösungsvorschläge, um die Gewalt in Stadien zu verhindern. Am neuen Konzept wirkten der Kanton, die Stadt Sitten, der FC Sitten, die Swiss Football League, die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei, das Bundesamt für Sport sowie Walliser Bundesabgeordnete mit.
Erarbeitet wurde gemäss Mitteilung ein neues Gesamtkonzepts für das Tourbillon-Stadion. Es trägt den Namen «EKSE(S)» – für Empfang, Kontrolle, Sport, Emotion und (Sanktion) – und beinhaltet mehrere mögliche Massnahmen.
Vorgesehen sind beispielsweise eine verstärkte Durchsuchung am Stadioneingang durch den Klub mit der Unterstützung der Kantonspolizei, eine Verbesserung der Zugangsstruktur zum Tourbillon-Stadion oder eine systematische Verhaftung von Besitzern illegalen Materials.
Auch die systematische Einbeziehung der Staatsanwaltschaft bei Risikospielen, die allfällige Ausstellung von namentlich registrierten Tickets in Verbindung mit Identitätskontrollen oder die Prüfung einer allfälligen Erarbeitung eines kantonalen Gesetzentwurfs für ein Vermummungsverbot bei Sportveranstaltungen stellen Aspekte des neuen Gesamtkonzepts dar. Schliesslich kann, sollten die genannten Massnahmen nicht ausreichen, auch ein Zutrittsverbot für bestimmte Gruppen in Betracht gezogen werden.
Die ersten Massnahmen sollen ab der nächsten Saison umgesetzt werden. Ziel ist es, eine Gewaltzunahme zu verhindern und sicherzustellen, dass die Sportveranstaltungen in einer entspannten Atmosphäre stattfinden. Die Massnahmen könnten bei Bedarf auch auf weitere Sportveranstaltungen ausgedehnt werden.