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BIOGRAFIEN
Mélanie Adami Sopran
Foto: Adam Taubitz
Mélanie Adami sammelte erste Bühnenerfahrungen am Theater St. Gallen als Mitglied des hauseigenen Opernchores. Bereits während des Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste wirkte sie in verschiedenen Opernproduktionen und Konzerten als Solistin mit. Im Herbst 2002 debütierte sie als Frasquita in der Oper „Carmen“ am Luzerner Theater. Mélanie Adami erhielt Preise des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner Stiftung und erlangte im Juni 2004 den Master in Performing Arts an der Zürcher Hochschule der Künste. Zwischen 2009 und 2015 stand Mélanie Adami am Theater Arth u.a. als Hanna Glawari „Die lustige Witwe“ und Rosalinde „Die Fledermaus“ in mehr als 140 Aufführungen auf der Bühne. Im Konzertfach hört man Mélanie Adami sowohl in den grossen Werken der Klassik und Romantik als auch in kammermusikalischer Literatur.
Dimitri Ashkenazy Klarinette
Er studierte Klarinette am Konservatorium Luzern, wo er sein Studium «Mit Auszeichnung» abschloss. Seine Konzerttätigkeit führt Dimitri Ashkenazy in alle Welt. So trat er in der Hollywood Bowl von Los Angeles auf, im Sydney Opera House, in der Suntory Hall in Tokyo, der Royal Festival Hall in London, bei den Salzburger Festspielen, im Prager Rudolfinum sowie in der Salle Pleyel von Paris auf, um nur einige zu nennen. Neben seinen Konzertverpflichtungen hat er in zahlreichen CD-, Radio- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Einladungen als Gastdozent für Meisterkurse führten ihn zur Australian National Academy in Melbourne, zum Merit Music Program in Chicago, zur Universität von Oklahoma City, zum College of Music in Reykjavík und zu den Conservatorios Superiores von San Sebastián und Granada.
Benjamin Berweger Tenor
Der Tenor Benjamin Berweger wuchs in Stein AR auf. Er studierte Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste bei Lina Maria Åkerlund. Im Sommer 2013 schloss er den Master of Arts in Pädagogik „mit Auszeichnung“ ab und wurde mit dem „Werner und Berti Alter-Preis“ honoriert. Als Solist im Oratorienfach und in Kammermusikwerken ist er regelmässig zu hören, u.a. als Evangelist in Bachs „Johannes-“ und „Matthäuspassion“, im „Weihnachtsoratorium“, in Haydns „Die Schöpfung“ oder in Mozarts „Requiem“. Er war bereits verschiedentlich auf der Bühne zu hören, u. a. mit La Petite Bande unter der Leitung von Sigiswald Kuijken in Haydns „La canterina“ in der Rolle des Don Pelagio oder am Opernhaus Zürich als Tamino in einer Kinderproduktion von „Die Zauberflöte“.
Mit ebenso grosser Begeisterung widmet er sich dem Liedgesang zusammen mit dem Pianisten Sebastián Tortosa. Benjamin Berweger ist Gesangslehrer an den beiden Musikschulen Olten und Rorschach-Rorschacherberg.
Tamara Chitadze Klavier
Die in Tiflis geborene Pianistin setzte nach dem Studium in Georgien ihre Ausbildung in
der Schweiz fort, wo sie 2009 bei Hans-Jürg Strub an der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ist Preisträgerin von mehreren Solo- und Kammermusikwettbewerben; u.a. erhielt sie den 2. Preis am Taneev-Kammermusikwettbewerb in Kaluga sowie den Spezialpreis für die beste Brahms-Interpretation. Die gefragte Pianistin konzertiert in Konzerten und Festivals in Europa, Russland, USA und Georgien. Im Rundfunk ist sie an zahlreichen live-Aufnahmen und Uraufführungen beteiligt; so im ORF, im Radio Suisse Romande sowie im SRF Radio Zürich. Auch sind einige CD-Aufnahmen mit Kammermusik erhältlich. Seit 2010 ist die Musikerin an der Hochschule der Künste Bern als Korrepetitorin tätig und begleitet die Klassen von Conradin Brotbek, Jaime Gonzalez, Matthias Arter, Patrick Jüdt und Bartek Niziol.
Rahel Cunz Violine
Rahel Cunz erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Rudolf Bamert in Zürich und bei Aida Stucki-Piraccini an der Hochschule für Musik und Theater in Winterthur. Diese Studien wurden ergänzt durch die Teilnahme in Meisterklassen von Joseph Gingold und Gérard Poulet in Greensboro, USA, von Boris Belkin in Siena und von Rainer Kussmaul an der Carl-Flesch-Akademie in Baden-Baden. Schon früh errang Rahel Cunz Erste Preise bei verschiedenen Wettbewerben, so u.a. beim Schweizerischen Jugendmusikmusikwettbewerb und beim Brahms-Wettbewerb. Sie erhielt Förderpreise des Migros-Genossenschaftsbundes und der Kulturstiftungen von Stadt und Kanton St. Gallen. Seit 1994 ist Rahel Cunz Konzertmeisterin beim Musikkollegium Winterthur. Als Mitglied des Solistenensembles des Collegium Novum Zürich arbeitet sie regelmässig mit Heinz Holliger, Jörg Widmann, Sofia Gubaidulina, Arvo Pärt, Salvatore Sciarrino u.a. Einige Werke bekannter Komponisten wurden ihr gewidmet, von ihr uraufgeführt und aufgenommen. Die Ausbildung begabter junger Geigerinnen und Geiger am Konservatorium Winterthur ist ihr ein weiteres grosses Anliegen. Neben diesen Tätigkeiten übt sie eine vielseitige Konzerttätigkeit aus sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin in unterschiedlichen Formationen. Sie ist eine der wenigen Geigerinnen, die das epochale Violinkonzert von György Ligeti in ihrem Repertoire führt.
Ruben Drole Bassbariton
Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich. 2004 wurde er ins IOS und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen. Von dort wechselte er 2005 ins Ensemble der Zürcher Oper und wurde gleich mit grösseren Partien betraut, u. a. Lucio Cinna in J. C. Bachs Lucio Silla, Simone (La finta semplice), Haly (L’Italiana in Algeri) und Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöten-Inszenierung von Martin Kušej, die bei der Deutschen Grammophon auf DVD erschienen ist. Mit Harnoncourt hat Drole auch eine Japan-Tournee absolviert, weitere Projekte mit diesem Dirigenten sind eine CD bei der Deutschen Grammophon, Beethovens Christus am Ölberg im Wiener Musikverein und bei Lucerne Festival. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Neben seinen Auftritten in verschiedenen Partien am Opernhaus Zürich hat Ruben Drole sich auch als Konzert- und besonders begabter Liedsänger einen Namen.
Benjamin Engeli Klavier
Benjamin Engeli pendelt zwischen seinen etwa 60 jährlichen Auftritten in den grossen Konzertsälen Europas, seiner Lehrtätigkeit am Vorarlberger Landeskonservatorium
Feldkirch und seinen vielfältigen Jury-Aufgaben. Seine Vielseitigkeit widerspiegelt
sich auch in seiner grossen stilistischen Bandbreite als Pianist. Er konzertiert mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchester „Les
siècles“ Paris oder dem Tonhalle Orchester Zürich und hat mit zahlreichen CD-Produktionen mit Werken von Joseph Haydn über George Gershwin bis zur neuesten Musik auf sich aufmerksam gemacht. Benjamin Engeli widmet sich mit Begeisterung der Kammermusik: als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den ARD-Musikwettbewerb in München. Er studierte an der Musikakademie Basel. Weitere Studien folgten bei Homero Francesch, Lazar Berman, Maurizio Pollini und Andràs Schiff.
Christa Fleischmann Sopran
Christa Fleischmann, geboren und aufgewachsen in Zürich, studierte klassischen Gesang an der Hochschule der Künste Zürich. Kurse in Jazzgesang und Composing & Arranging ergänzten ihre Ausbildung. Es folgte das Studium am Schweizer Opernstudio Biel, wo sie das Konzertdiplom „Oper“ mit Auszeichnung erlangte.
2005 / 2006 debutierte sie am Theater Biel Solothurn in der Rolle der Briefchristel (Der Vogelhändler), wo sie später folgende Partien gesungen hat: Marie Tell (Guillaume Tell), Pamina, 1.Dame und Papagena (Kinderzauberflöte), Lisa (Gräfin Mariza), Mi (Das Land des Lächelns), sowie Adele (Die Fledermaus).
Dazu kamen Engagements an verschiedenen Schweizer Operetten- oder Kleinbühnen: Amor (Orpheus in der Unterwelt), Anna Reich (Die lustigen Weiber v.Windsor), Gabrielle (Pariser Leben), Adele (Die Fledermaus) , Cecily Cardew (L’importanza die essere Franco) und Pulcinella (Prinz Methusalem), Despina (Cosi fan tutte), Bettina (Don Procopio). Seit 2019/20 singt sie bei den Impro-Opera Produktionen am Opernhaus Zürich mit.
Seit 2008 ist Christa Fleischmann als Gesangslehrerin am Literargymnasium Rämibühl in Zürich verpflichtet. Zudem widmet sie sich gerne auch Projekten der leichteren Muse. Dazu zählen das Schweizer Liederquartett „purlimunter“ und das Duo „voiceandguitar“, eine Hommage an die Jazzsängerin Eva Cassidy.
Melanie Forgeron Mezzosopran
Nach abgeschlossenem Violinstudium in Nürnberg studierte Melanie Forgeron Operngesang an der Hochschule Hannover. Sie war festes Ensemblemitglied am Theater in Aachen und am Theater in Bielefeld, lebt in Zürich und arbeitet als freischaffende Sängerin. Ihre Leidenschaft gild neben der Oper dem Liedgesang. Gastengagements führten sie u.a. nach Holland, Amerika, Japan und Afrika.
Josef Gilgenreiner Kontrabass
Josef Gilgenreiner ist Kontrabassist (Stellvertreter, erstes Pult) im Musikkollegium Winterthur und Kontrabassdozent (Hauptfach) an der Kalaidos Musikhochschule Zürich. Seit 2015 ist er ebenfalls Solobassist im Le Concert Olympique in Belgien. Er unterrichtet regelmässig Studenten der Klasse von Prof. Josef Niederhammer in Wien und er war Dozent im European Union Youth Orchestra (EUYO). In Bad Kohlgrub (Deutschland) führt er regelmässig seinen Kontrabass-Meisterkurs im Rahmen der Klassiktage Akademie durch. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter der Klassiktage Ammergauer Alpen. Ebenso war er Initiator und künstlerischer Leiter der Kammermusikreihe Serenata Oberammergau.
Foto: Matthias Müller
Äneas Humm Bariton
Der Schweizer Bariton debütierte im Alter von 18 Jahren am Stadttheater Bremerhaven. Er studierte an der Hochschule der Künste Bremen und schloss im Sommer 2019 sein Gesangsstudium er an der Juilliard School New York ab. Gastengagements führten ihn u.a. zum Musikfest Bremen, nach New York in Lincoln Center und ans Grand Teatro del Liceu in Barcelona. In der Spielzeit 2019/20 war er Ensemblemitglied des Nationaltheaters Weimar und wurde für Partien wie Guglielmo in Cosi fan tutte oder Harlekin in Ariadne auf Naxos engagiert. In den Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 war er Ensemblemitglied des Staatstheaters Karlsruhe wo er u. a. als Malatesta in Don Pasquale, Papageno in Die Zauberflöte und Morbio in Die schweigsame Frau zu erleben war. Im konzertanten Bereich bildet er ein buntes Repertoire ab und war u.a. bei den Bremer Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Sinfonieorchester Liechtenstein und dem Argovia Philharmonic Orchestra im KKL zu Gast. Zudem ist er international als Liedsänger tätig. Das Schweizer Fernsehen drehte einen Dokumentarfilm unter dem Titel Ein Wunderkind wird erwachsen –Äneas Humm auf dem Weg zu einer Weltkarriere in dem sein Werdegang beleuchtet wurde. 2022 wurde Äneas Humm mit dem OPUS KLASSIK als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet und ist mit der Spielzeit 2022/23 Ensemblemitglied des Theaters St.Gallen.
Annkatrin Isaacs Klavier
Annkatrin Isaacs studierte Klavier in Detmold und Liedbegleitung in Stuttgart. Weitere Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei Martin Helmchen und Wolfram Rieger. Ihre Arbeit als Korrepetitoren startete sie am Staatstheater Stuttgart und führte sie zum Internationalen Opernstudio in die Schweiz.
Bei weiteren Korrepetitionsprojekten spielte sie im Konzerthaus Dortmund, „La Traviata“ (Verdi) im Hallenstadion Zürich, „Tosca“ (Puccini) und "Die Zauberflöte" (Mozart) mit dem Theater Heidelberg, „Cavalleria rusticana“ (Mascagni) in Vaduz, "Reise nach Tripiti" (Künzli), einer Koproduktion von Theater Winterthur und Musikkollegium Winterthur mit dem Konzert Theater Bern u.a.
Sie arbeitet mit unterschiedlichen Dirigenten und Chören zusammen, unter anderem mit Sir John Eliot Gardiner und dem Monteverdi Choir, Paavo Järvi und der Zürcher Sing-Akademie, Thomas Hengelbrock und dem Balthasar-Neumann-Chor, Ton Koopman, Heinz Holliger, und verschiedenen Solisten und Konzertchören in der Schweiz.
Als Pianistin ist sie in mehreren Gesangs- und Kammermusikensembles anzutreffen. Die musikalische Zusammenarbeit und Konzerttätigkeit mit unterschiedlichsten Sängern, Ensembles und Chören führten sie nach Deutschland, Österreich, Ungarn, Kroatien, Kuba und in die USA. Die bunte Palette der Schauplätze reichte dabei vom „Traumschiff“ MS Deutschland, über Schmidts Tivoli bis zum Petersdom in Rom.
Daniel Meller Violine
Erste Violin-Stunden erhielt Daniel Meller mit neun Jahren bei Lucyna Mroczkowska und anschliessend bei Carole Haering am Conservatoire de musique neuchâtelois. Ab 2003 wurde er als Jungstudent an der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) in die Klasse von Nora Chastain aufgenommen. Im Juni 2010 schloss er mit dem Konzertdiplom und Auszeichnung, im November 2012 mit dem Solistendiplom sein Studium ab. Weitere künstlerische Impulse erhielt er als Erasmus-Student 2011/12 bei David Takeno in London. Meller besuchte Meisterkurse bei Ana Chumachenco, Benjamin Schmid, Isabelle van Keulen, Viktor Pikaizen, Bernhard Greehouse, David Halen und Sylvia Rosenberg.
Daniel Meller ist mehrfacher Preisträger und Stipendiat verschiedener Musikwettbewerbe darunter holländischen Charles Hennen Concours (3. Preis), Maurice-Rubeli-Stiftung (Stipendium), 2006 Duttweiler-Hug Wettbewerb für Violine (1. Preis), 2007 Aspen Music Festival and School durch David Zinman (Stipendium), 2008 Kiwanis Förderpreis für Kammermusik und der Friedl Wald Studienpreis.
Auftritte an mehreren Festivals, u.a Musikwoche Braunwald, Herbst in der Helferei, Ceresio Estate und Les Schubertiades d’Espace 2. 2008 Einladung ans Davos Festival, wo er mit der Camerata Schweiz, unter der Leitung von Jean Deroyer, Helena Tulve’s Violinkonzert spielt.
Nebst weiteren Kammermusikprojekten und Soloauftritten hat er von 2008 bis Februar 2010 eine Ad-Interim-Stelle als zweiter Konzertmeister im Sinfonieorchester St.Gallen und übt gegenwärtig die gleiche Tätigkeit im Berner Sinfonieorchester aus. Ausserdem ist er regelmässig als Stimmführer oder Konzertmeister zu Gast, so bei der Camerata Bern, dem Musikkollegium Winterthur, dem Luzerner Sinfonieorchester und dem Basel Sinfonieorchester.
Ivona Krapikaite Viola
Die in Litauen geborene Bratschistin Ivona Krapikaite absolvierte ihr Violinstudium an der Musik- und Theaterakademie Litauens und an der Zürcher Hochschule der Künste. Dazu hat sie auch an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und an der Berner Hochschule der Künste studiert. In Viola wurde sie von Nicolas Corti, Patrick Jüdt und Ulrich Eichenauer unterrichtet. Während ihrer Ausbildung war sie auch als Kammermusikerin aktiv und hat an vielen internationalen Meisterkursen teilgenommen. Als Zuzügerin spielte sie regelmässig in renommierten Schweizer Orchestern wie Berner Symphonieorchester, Camerata Bern, Kammerorchester Basel und Südwestdeutsche Kammerphilharmonie. Seit 2013 unterrichtet sie Violine und Viola an der Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung und ist Bratschistin im Musikkollegium Winterthur.
Foto: Matthias Müller
Michael Mogl Tenor
Der Tenor Michael Mogl erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen. Danach studierte er an den Hochschulen in Köln und Zürich, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Der junge Tenor kann eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland vorweisen und arbeitete mit renommierten Orchestern und Dirigenten zusammen. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis hin zur zeitgenössischen Musik. Darunter Werke, wie C. Monteverdis Marienvesper, Kantaten und Oratorien von J.S. Bach, Händels Messias, das Requiem von Mozart, die Schöpfung von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn-Bartholdys Paulus und Elias und Rossinis Petite messe solennelle. Dem vielseitigen Sänger liegt auch die Oper am Herzen. So sang er beispielsweise den Tamino in Mozarts „Zauberflöte“, den Contino Belfiore in der Mozartoper „La finta giardiniera“, Orpheus in Harrison Birtwistles „The Corridor“, oder war als Bettelstudent in der gleichnamigen Operette von Carl Millöcker zu erleben. Zudem gestaltet der Tenor auch Liederabende und solistische Konzertprogramme mit unterschiedlichen thematischen und musikalischen Schwerpunkten. Seine Partner sind unter anderem der Pianist Edward Rushton oder das Stradivari Quartett.
Claire Pasquier Klavier
Claire Pasquier wurde in England geboren und gewann bereits mit 11 Jahren ein Stipendium für hochbegabte Kinder. Dieses führte sie ans Royal College of Music in London, wo sie Klavier und Geige studierte. An der University of Melbourne in Australien vervollständigte sie ihr Studium und erlangte das Solistendiplom mit Auszeichnung. Anschliessend war Claire Pasquier Preistägerin verschiedener Wettbewerbe in Melbourne und Sydney, worauf eine erste Anstellung als Korrepetitorin an der Victoria State Opera in Melbourne folgte. Aufgrund eines Stipendiums erfolgten weitere Studien in Italien, wo sie bei verschiedenen Festivals und Meisterklassen als Pianistin engagiert wurde, u. a. auch am Opern-Studio La Scala. Weitere Engagements und Auftritte führten sie nach London ans English National Opera Studio und ans Royal Opera House, an die English National Opera nach Glyndebourne und später zur Pariser Fondation Royaumont. Nach langjähriger Arbeit in Tel Aviv beim Israeli Vocal Arts Institute in Zusammenarbeit mit der New Israeli Opera und der Metropolitan Opera New York wurde die Künstlerin als Solorepetitorin am Theater St. Gallen und bei den Bregenzer Festspielen verpflichtet. Heute arbeitet Claire Pasquier europaweit als freischaffende Pianistin und Begleiterin mit verschiedenen Ensembles und Sängern zusammen, u. a. mit dem Sinfonieorchester
St. Gallen und mit den Wiener Symphonikern.
Judit Polgar Klavier
Judit Polgar, geboren in Budapest, studierte Klavier an der Musikhochschule Zürich bei Hadassa Schwimmer und Homero Francesch (Konzertdiplom) sowie Liedbegleitung an den Musikhochschulen Zürich und Karlsruhe bei Irwin Gage und Hartmut Höll (Master mit Auszeichnung in Liedbegleitung). Weiterführende Studien absolvierte sie bei Florian Ziemen an der Hochschule der Künste Bern (DAS Orchesterdirigieren) sowie an der Universität Luzern (Master in Kulturwissenschaften).
Judit Polgar ist eine vielgefragte Liedbegleiterin, sie war an verschiedenen internationalen Festivals und Opernhäusern zu hören. Seit 2014 ist sie Dozentin für Korrepetition mit Schwerpunkt Gesang an der Kalaidos Musikhochschule Zürich.
Als Liedbegleiterin bestritt Judit Polgar wichtige internationale Wettbewerbe: ARD München, Hugo Wolf Stuttgart, Schubert und die Moderne Graz (Finale). 2009 erhielt sie den für Liedbegleiter ausgeschriebenen Nico Kaufmann-Preis des Kantons Zürich. 2010 wurde sie am Joseph Suder Liedwettbewerb Nürnberg mit dem Begleiterpreis ausgezeichnet.
Als Korrepetitorin wirkte sie bei diversen Produktionen mit (u.a. „Opernhaus Zürich Musikvermittlung“, "Free Opera Company", "Oper im Knopfloch", "Junges Musiktheater Zürich", "Volksoper Zürich", "Theatergesellschaft Beinwil", "Operettenbühne Hombrechtikon", "Operton", "Akademie für Musik und Theater").
Ihre CD-Einspielungen erschienen bei OehmsClassics (Songs of a New Era, Lieder von Arnold Schönberg, Alban Berg, Arthur Honegger, Claude Debussy), VDE-Gallo Records (Ablösung, Lieder von Viktor Ullmann, Gustav Mahler, Alban Berg, Richard Strauss), meta records (Kopf Kino Kantaten von Tobias von Glenck), Rondeau Production (Awakening, Lieder von Hugo Wolf, Alban Berg, Richard Strauss und Viktor Ullmann) und bei Solo Musica (Lieder von Martha Castelberg).
Rahel Sohn Klavier
Rahel Sohn Achermann studierte an der Musikhochschule Winterthur Zürich bei Karl-Andreas Kolly (Lehrdiplom Klavier) und Ulrich Koella (Konzertdiplom für Klavierkammermusik, Liedbegleitung und Korrepetition).
Die Korrepetition und Konzertbegleitung von Chören bildet einen wichtigen Teil ihrer Arbeit (coro sonoro, Badener Kammerchor, Badener Vokalensemble, nZüK, Zürcher Singakademie, pro musica viva und viele mehr).
2018 Tournee in Deutschland und USA (Teilnahme am Yale International Choral Festival) mit dem ensemble cantissimo und Markus Utz.
Liedbegleitung ist ihre grosse Leidenschaft, so tritt sie regelmässig mit verschiedenen Sängerinnen und Sängern auf, aber auch Kammermusik mit Streichern gehört zu ihrem Repertoire. Im Sommer 2019 fand im Rahmen der Chagallkonzerte im Fraumünster in Zürich die perfekte Verbindung statt – La Bonne Chanson von Debussy mit dem renommierten Bariton Michael Volle und dem Streichquartett Le Buisson Prospérant.
Rahel Sohn Achermann ist seit 2004 als Korrepetitorin an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK angestellt.
Kurse für Liedinterpretation besuchte sie bei Norman Shetler, Karl Engel, Hartmut Höll und Christoph Prégardien.
Mit dem Lieder- und Chansonprogramm «giorgio» war sie gemeinsam mit
ihrer Schwester Noëmi Sohn «Pro Argovia Artist 2012/13».
Wichtig sind ihr schon immer auch spartenübergreifende Konzerte, sei es mit Chören, Sängern, im Theater oder beim Begleiten von Lesungen.
In der Saison 2013-2015 gestaltete sie in der Stanzerei in Baden die Reihe PIANOPLUS.
Seit einigen Jahren Mitwirkung bei Kinderworkshops am Opernhaus Zürich.
Luisa Sereina Splett Klavier
Die winterthurer Pianistin Luisa Sereina Splett lebt seit 2012 in Berlin.
Ihre Ausbildung zur Solistin absolvierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Karl-Andreas Kolly, an der Universidad Mayor in Santiago de Chile bei Prof. Yelena Scherbakova und am staatlichen Konservatorium in St. Petersburg bei Prof. Oleg Malov.
Auftritte erfolgten bis jetzt u.a. in der kleinen Tonhalle Zürich, in der Philharmonie St. Petersburg, in der Carnegie Hall New York. Mit Orchestern spielte sie in Kislovodsk (Beethoven Nr. 3) Tomsk (Schumann), Meggen (Chopin Nr. 1) Posadas (Schumann), Asunción (Liszt Nr. 2) und Ushuaia (Rachmaninow Nr. 2). Im März 2014 gab sie ihr Debut mit dem Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Gabor Takacs Nagy im komplett ausverkauften Stadthaus-Saal mit dem Klavierkonzert Nr. 14 von W. A. Mozart.
Im März/April 2017 konzertierte Luisa Splett in Südamerika (Chile, Brasilien, Argentinien und Paraguay) und im November 2017 fand ihre Konzertreise durch die Schweiz statt mit 9 Konzerten und ihrem neuen Programm „Trouvailles Pianistiques“.
Sie tritt in der Schweiz, Europa, Russland, Nord- und Südamerika auf und moderiert ihre Konzerte selbst. Künstlerische Unabhängigkeit ist ihr Ziel und Anliegen, sie geht ihren eigenen Weg. Im Rahmen ihrer Promotion an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Dr. Ulrich Mahlert forscht sie über den Schweizer Komponisten, Pianisten und Klavierpädagogen Emil Frey (1889-1946). Das wissenschaftliche Arbeiten verbindet sie mit der Interpretation von Freys vielschichtigen Kompositionen und der geplanten Gesamtaufnahme seiner Klavierwerke beim englischen Label Toccata Classics (Vol. 1 erschien im Januar 2016).
Luisa Sereina Splett erteilt Privatunterricht an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Berlin, ist freie Mitarbeiterin an der Staatsoper, wo sie seit 2016 die musikalische Leitung für den Jugendclub innehat und Workshops für Willkommensklassen leitet.
Andrea Sutter Cello
Im Alter von sechs Jahren erhielt Andrea Sutter ihren ersten Cellounterricht an der Musikschule in Winterthur. In ihrer Jugend gewann sie mehrere erste und weitere Preise an verschiedenen Wettbewerben. 2008 schloss sie erfolgreich das Konzertdiplom bei Conradin Brotbek ab und 2010 folgte der Master of Musikpädagogik bei Raphael Wallfisch an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2010 ist Andrea Sutter Zuzügerin im Orchester der Oper Zürich und erhielt für die Saison 13/14 einen Zeitvertrag. Ausserdem spielt sie regelmässig im Sinfonieorchester St. Gallen und im Musikkollegium Winterthur. Immer wieder führen aussergewöhnliche Engagements sie auf Openair- und Musicalbühnen, sowie zum Beispiel mit der Mundartsängerin Sina, John Lord (Deep Purple), Donna Summer und weitere. Sie unterrichtet an der Musikschule in Erlenbach und wurde 2011 mit den Förderpreisen der Hans Huber-Stiftung und der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung ausgezeichnet.
Adam Taubitz Violine
Im Alter von fünf Jahren erhielt er den ersten Violinunterricht bei seinem Vater. Mit elf Jahren debutierte er als Solist mit der Schlesischen Philharmonie und setzte später sein Studium in Freiburgim Breisgau bei Wolfgang Marschner fort. Taubitz war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie z.B.bei Tibor Varga, Sion; Nicolo Paganini, Genua oder dem Ludwig Spohr Wettbewerb in Freiburg. 1989 wurde er 1. Konzertmeister des Sinfonieorchesters Basel unter Nello Santi. 1992 übernahm er die künstlerische Leitung der Chamber Symphonie Basel und dazu von 1994 bis 1996 die Camerata de Sa Nostra in Palma de Mallorca.
Ab 1997 war er als 1. Stimmführer der 2. Violinen bei den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado engagiert. Seine musikalische Neugier führte ihn schon als Jugendlicher in verschiedene Musikrichtungen, wobei Jazz immer an erster Stelle stand. Aus diesem Grund lernte er autodidaktisch Trompete. 1999 gründete er The Berlin Philharmonic Jazz Group, mit der er als Violinist und Trompeter in ganz Europa und Japan auftritt. Zudem ist er auch festes Mitglied des Absolute Ensemble New York unter Kristjan Järvi und Primarius des Aura Quartetts Basel. Taubitz machte zahlreiche CD Einspielungen sowohl als klassischer Solist wie auch als Jazzmusiker. Seit 2004 veröffentlicht Taubitz seine Musik bei den Plattenfirmen TCB, Unit Records, EMI und Enja.
Olesya Urusova Klavier
In Saratow (Russland) geboren, besuchte Olesya Urusova das Staatliche Konservatorium wo sie 2008 mit Auszeichnung abschloss. Sie erlangte Qualifikationen in Musikpädagogik, Kammermusik, Klavierbegleitung und die höchste Qualifikation der Solistin. Von 2001 bis 2006 gewann Olesya mehrere Preise bei gesamtrussischen Wettbewerben. Im Jahr 2007 erhielt sie den dritten Preis am Bremer Klavierwettbewerb und eine Förderprämie für ihre Interpretation der Etudes-Tableaux Op. 33 von S. Rachmaninov. Im Juni 2010 erhielt Olesya mit Auszeichnung ein Konzertdiplom von der Zürcher Hochschule der Künste (Master of Arts in Music Performance) bei Professor Homero Francesch. Im selben Jahr wurde sie mit einem Stipendium der Marguerite Meister Stiftung ausgezeichnet und im November 2012 schloss sie mit dem Solistendiplom (Master of Arts in Specialized Music Performance) an der Zürcher Hochschule der Künste ab.
Olesya Urusova tritt sowohl als Solistin als auch in verschiedenen Kammermusik-Ensembles auf. Sie spielt regelmäßig Konzerte im In- und Ausland. Derzeit lebt sie in Winterthur (Schweiz), arbeitet an der Jugendmusikschule Winterthur und gibt Privatunterricht.
Nicole Vignoli-Erler Klavier
Nicole Vignoli-Erler studierte an der Musikhochschule Winterthur/Zürich bei Hans-Jürg Strub Klavier und erlangte 2002 das Lehrdiplom mit Auszeichnung. 2004 schloss sie das Konzertdiplom ab.
2017 folgte das DAS Kirchenmusik Orgel an der ZHdK.
Liedbegleitung und Korrepetition verschiedener Instrumente an den Kantonsschulen Rämibühl und Frauenfeld, sowie Organistinnentätigkeit im Raum Winterthur/Zürich.
Raimund Wiederkehr Tenor
Raimund S. Wiederkehr war Zürcher Sängerknabe und studierte nach der Matura Klavier (Konzertdiplom), Gesang (Operndiplom) und Komposition in Zürich, Bern und London. Zur Zeit absolviert er an der ZHdK ein Masterstudium in Chorleitung. Solo-Engagements als Tenor führten ihn ans Opernhaus Zürich, ans Theater Biel-Solothurn, an die Oper Köln, an die Sommeroper Selzach SO und regelmässig an verschiedene Operettenbühnen. Auch in der Kleinkunstszene ist er anzutreffen (Bernhard-Theater, Casino-Theater Winterthur, Teatro Dimitri Verscio u.a.). Daneben tritt er immer wieder mit Liederabenden in Erscheinung und mit den Tenorpartien der grossen Oratorien wie „Schöpfung“, „Elias“ u.a., vor allem aber als Evangelist in Bachs Passionen.
Als Theatermusiker leitete er Produktionen von „My Fair Lady“, „Niederdorfoper“, „Der schwarze Hecht“ u.a. Seine Kompositionen (Theatermusik, Lieder, Kammermusik) wurden in London (Wigmore Hall), in Wien, in Zürich und Chur uraufgeführt. Kirchenmusik, Chorleitung und Musikunterricht (Gymnasium) runden seine berufliche Tätigkeit ab.