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Google war einige Minuten lang praktisch lahmgelegt - Microsofts Outlook.com funktionierte tagelang nicht richtig.
Zufälligerweise wurden in den letzten Tagen gleich zwei der wichtigsten Dienste von Google und Microsoft, die aus der "Wolke" bezogen werden, von technischen Störungen lahmgelegt. Während der Ausfall bei Google in der Nacht auf Samstag einige Minuten dauerte, war der Unterbruch bei Microsofts Outlook.com viel länger: Der Mail-Service aus Redmond war drei Tage teilweise unerreichbar.
Microsoft entschuldigte sich am Samstag für den Ausfall bei Outlook.com, der auf ein Problem mit dem Caching des Synchronisations-Dienstes Exchange ActiveSync (EAS) zu tun habe. Man habe Massnahmen ergriffen, damit ein solches Problem künftig nicht mehr auftreten könne. Unter anderem wurde im betroffenen Teil des Systems die Bandbreite erhöht. Outlook.com hat aktuell mehr als 400 Millionen User.
Der Ausfall von Google soll den globalen Website-Traffic für kurze Zeit um 40 Prozent verringert haben und kostete Google eine halbe Million Dollar Umsatz, wird behauptet. Doch die Behauptungen über Trafficeinbruch und Umsatz-Kalkulation wurden von Experten
bereits als fehlerhaft bezeichnet. Ausserdem wäre die Summe für ein Unternehmen, das pro Jahr 40 Milliarden Dollar umsetzt, nicht wirklich relevant. (mim)