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«Bitcoin hat keinen intrinsischen (inneren) Wert», ist einer der Kritikpunkte, die ich immer wieder zu hören bekomme.
Die Österreichische Schule (Wiener Schule) sagt, dass ein Gut keinen objektiven messbaren Wert habe, sondern dass jeglicher Wert immer subjektiv sei, basierend auf den Wertvorstellungen des Individuums.
Das erscheint mir logisch, denn stell Dir einfach mal vor, Du bist in der Wüste und bist fast am Verdursten. Wie viel Wert hat ein Glas Wasser für Dich in dieser Situation? Du würdest «alles» dafür geben.
Die Unterteilung in inneren oder fairen Wert scheint mir nicht nützlich. Es gibt immer nur den Marktwert, der durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Was angeboten und nachgefragt wird, hängt von den beteiligten Marktteilnehmern ab. Diese entscheiden (subjektiv) am Markt teilzunehmen oder eben nicht.
Unter anderem darum ist es so gefährlich, wenn der Staat in die natürliche Preisfindung eingreift und Preise künstlich festlegt, die er für richtig und angebracht hält. Es ist eine unmögliche Aufgabe für den Staat, denn er kann den fairen Wert niemals wissen.
Antwort auf die Kritik: Bitcoin hat den Wert des Gutes, das Dir ein Marktteilnehmer im Austausch für Deine Bitcoin bereit ist zu geben.
Alles Liebe,
Nathanael Dalliard
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