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Beim Frauenwettbewerb, der ohne Schweizer Beteiligung stattfand, gewann die 16-jährige Japanerin Kokomo Murase mit 173,75 Zählern vor der Österreicherin Anna Gasser (150,0) und der Kanadierin Jasmine Baird (148,75).
Die Schweizer zeigen sowohl im Freeski-Event vom Freitag, als auch beim Snowboard-Event vom Samstag beim Big Air Chur eine starke Leistung. Jonas Boesiger ist der grosse Sieger bei den Snowboardern.
Jonas Boesiger gewinnt den Big Air Chur und setzt dem Anlass die Krone auf. Der Schwyzer wird im dritten Durchgang nicht mehr gefordert. Die meisten Konkurrenten patzen allzuhäufig bei der Landung.
Boesiger zeigte insbesondere einen starken zweiten Lauf. Drei Saltos und vier Drehungen zeigte er und holte sich damit 88,75 Punkte. Zweiter wird der Finne Rene Rinnekangas, Dritter der Schwede Sven Thirgren
Für Boesiger ist es der erste Weltcupsieg überhaupt. Vor zwei Jahren holte er für die Schweiz den letzten Podestplatz. Damals landete Boesiger auf Platz 3.
Der Davoser Moritz Boll patzte in allen drei Finalläufen. Zweimal stürzte er, einmal misslang ihm der Absprung.
Beim Frauenwettbewerb, der ohne Schweizer Beteiligung stattfand, gewann die 16-jährige Japanerin Kokomo Murase mit 173,75 Zählern vor der Österreicherin Anna Gasser (150,0) und der Kanadierin Jasmine Baird (148,75).
Moritz Boll erlebt einen weiteren kleinen Schreckmoment. Er überdreht und springt sehr weit. Bei der Landung stürzt er mit Bauch und Gesicht auf dem harten Schnee auf. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. Die Schweiz hat mit Jonas Bösiger, dem Führenden nach zwei Läufen, noch ein gutes Ass im Ärmel. Bisher sind ihm keine Gegner im dritten Lauf gefährlich geworden. Bösiger startet als Letzter in den letzten Run, ist abe rjetzt schon im Minimum auf Platz 2.
Riesenjubel im Publikum nach der gegklückten Landung von Jonas Bösiger. Drei Saltos und vier Drehungen geben 88,75 Punkte für Bösiger. Der Schwyzer führt damit die Gesamtwertung nach zwei von drei Läufen an! Im ersten Durchgang erhielt er 73.25 Punkte. Satte 21 Punkte Vorsprung hat er auf den zweitplatzierten Finnen Rinnekangas nach zwei Läufen. Moritz Boll liegt auf Position 7. Den ersten Lauf konnte er nicht sauber stehen, im zweiten verkantete er beinahe am Absprung. Ihm gelang zwar der Sprung, aber stylisch sieht anders aus. Im Anbetracht der «Schnitzers» am Absprung ist erstaunlich, dass er den Sprung ohne Sturz landen konnte - Mirakulös rettete er sich!
Hier wird Bösiger von seinen Teamkollegen «getackelt»:
Die Rangliste nach zwei von drei Läufen:
Das hätte ins Auge gehen können: Moritz Boll rettet sich mirakulös nachdem er beim Absprung beinahe verkantete. Er nimmt reichlich Schnee mit auf den Flug und kann den Sprung tatsächlich durchführen und stehen. Stylisch war das Ganze aber nicht. Mit 39,25 Punkten im zweiten Durchgang und 13,75 im ersten hat er mit dem Podest nichts mehr zu tun.
Moritz Boll kann seinen Sprung nicht stehen. Der Davoser landet weit am Rand. Boll liegt nach dem ersten von ingesamt drei Versuchen auf Zwischenrang acht und muss damit auf die nächsten Läufe hoffen. Jonas Bösiger zeigt viereinhalb Drehungen, eigentlich ein guter Sprung. Bei der Landung muss er aber in den Schnee greifen, das gibt Abzüge. Immerhin erhält er 73.25 Punkte und liegt damit auf Zwischenrang 4, kein schlechter Start für Bösiger.
Die besten 8 nach Runde 1 von 3:
Die Zwischenrangliste der Frauen nach zwei Läufen:
Die Finalläufe im Snowboard am Big Air Chur finden vor 17'000 Zuschauern statt - ausverkauft.
Gleich starten die Männer ihre ersten Läufe. Darunter auch der Davoser Moritz Boll und Jonas Bösiger. Bei den Frauen ist keine Schweizerin qualifiziert.
Der Davoser Moritz Boll hat sich als 5. in seinem Heat und als insgesamt 8. mit 79.66 Punkten für den Snowboard-Final von heute Abend am Big Air Chur qualifiziert. Dieser startet um 18.00 Uhr.
Mit Jonas Bösiger schafft es ein zweiter Schweizer in den Final, Bösiger wird Vierter im gleichen Heat.
Die Rangliste des Heat 2 mit Boll:
Die Rangliste des Heat 1:
Die Startliste für den Final der Männer:
Moritz Boll im Portrait vor dem Big Air:
Gian-Marco Schmid alias Gimma hat den Big Air Chur ins Rollen gebracht, in dem er den Kontakt zwischen Stadt und dem Veranstalter hergestellt hatte. Laut Gimma sind am Samstag bereits mehr als 10'000 Festivalbesucherinnen und -besucher auf der oberen Au gewesen. Die dürsten nach solchen Events, ist Gimma überzeugt. Apropos dürsten: Wie Gimma festgestellt hat, ist «unfassbar viel Bier getrunken worden», wie er im Interview mit Ursina Straub erzählt.
Das Bier floss laut Gimma in Strömen:
Giulia Tanno holte sich gestern den vierten Schlussrang. Im Interview erzählt sie, warum sie trotzdem nicht ganz zufrieden ist:
Kim Gubser im Interview zu seinen Emotionen kurz vor seinem Sprung: