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Am 18. August 2021 empfahl die Walliser Regierung den Gesundheitseinrichtungen eindringlich, Besuchende und externe Akteure zu verpflichten, ein COVID-19-Zertifikat vorzulegen. Die Direktion des Spitals Wallis beurteilte diese Massnahme als angemessen und setzte sie rasch um. Dies führte zu einigen Demonstrationen vor dem Spital in Sitten. Ende November 2021 erklärte die Kantonsregierung die Empfehlung im Kanton Wallis für verbindlich. Vom Personal des Spitals Wallis forderte sie aber kein COVID-19-Zertifikat. Ungeimpfte Mitarbeitende müssen sich aber seither einem wöchentlichen Screening unterziehen. Die Immunitätsrate des Personals mit Patientenkontakt betrug Anfang November 2021 zwischen 83 und 89 Prozent. Die «nationale Impfwoche» führte zu keinem nennenswerten Anstieg der Impfungen. Anfang Dezember 2021 wurde allen Mitarbeitenden des Spitals Wallis, die seit mehr als sechs Monaten geimpft waren, die dritte Dosis angeboten. Ungeimpfte Mitarbeitende konnten sich bis Ende Januar 2022 kostenlos serologisch untersuchen lassen, damit sie sich in Kenntnis der Sachlage für oder gegen eine Impfung entscheiden können.