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Der US Präsident sprach die Eulogy für den Pfarrer Clementa C. Pinckney,
der beim Anschlag auf die Emanuel A.M.E. Church ums Leben gekommen ist.
Etwas überraschend hat der Präsident das "Amazing Grace" gesungen. Viel Medienecho:
CNN,
NYTimes
Vor allem auf Sozialen Medien gabs
viele Kommentare.
Es war historisch zum ersten Mal, dass ein US Präsident das in einer Kirche gesungen hat.
Obama hat jedoch schon früher mal eine Gesangseinlage.
Aus Tagesschau:
Es war über weite Strecken mehr eine Predigt als eine
Rede. Präsident Barack Obama sprach bei der Trauerfeier für den
ermordeten Pastor Clementa Pinckney viel über göttliche Gnade
- Gnade, die man sich nicht verdiene, sondern die einem gewährt
werde. Amazing Grace, wie er sagte - und sang.
Doch Obamas Rede war nicht nur von Religion geprägt, sondern
natürlich auch von Politik. So sehr, dass sich die Kommentatoren
einig waren, dass sie prägend sein wird für die Art, wie Obamas
Präsidentschaft zukünftig gesehen werden wird. Denn der Mann,
der immer für sich in Anspruch genommen hatte, Präsident
aller Amerikaner zu sein, sprach bei der Trauerfeier für die
Opfer eines offensichtlich rassistisch motivierten Anschlages klar und
unmissverständlich die Probleme an, mit denen vor allem das schwarze
Amerika zu kämpfen hat.
"Zu lange waren wir blind für den Schmerz, den die
Konföderiertenflagge bei vielen unserer Bürger verursacht hat",
sagte er. "Wir waren blind dafür, dass vergangene Ungerechtigkeiten
noch immer die Gegenwart prägen. Vielleicht sehen wir das jetzt,
vielleicht bringt uns diese Tragödie dazu, unangenehme Fragen
zu stellen."