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Mit einem Team von sechs Bolliger Athlet:innen reisten wir am Samstag, 3. September, nach Biel an den Kantonalfinal MILLE Gruyère (1000m-Lauf). Sie alle haben über die Vorausscheidung am Schnäuschte Mittuländer im Frühling in Bern die Qualifikation für den Final der schnellsten 1000m-Läufer:innen des Kantons geschafft. Als jeweils Viertplatzierte verpassten Till und Léonie Stadelmann in der Kategorie M resp. W8 die Bronzemedaille nur ganz knapp.
Léonie ging als Erstplatzierte in die 2. Stadionrunde und musste sich nach einem Misstritt leider noch von drei Läuferinnen überholen lassen; mit ihrer Zeit von 4:05,43 unterbot Léonie aber ihre Bestzeit um sagenhafte 15s und holte sich damit auch gleich den Vereinsrekord, der zuvor bei 4:14,45 lag. Ein wahrliches Hitchcock-Finale lieferte sich Till in seinem Lauf: Auf der Schlussgerade duellierten sich drei Jungs um den Bronzemedaillenplatz, darunter auch Till. Nachdem Till den Schlussspurt angezogen hatte, vermochte ihm einer der beiden Kinder noch zu folgen und es kam zu einem Fotofinish. Till verpasste die Bronzemedaille letztlich um nur 4 Hundertstelsekunden, verbesserte aber gleichzeitig seine persönliche Bestleistung um 8s auf nunmehr 3:44,12.
Till und Léonie durften aber an der Rangverkündigung eines der begehrten Diplome für die Top 8 der 1000m-Läufer:innen im Kanton entgegennehmen.
Ebenfalls eines der begehrten Diplome holte sich Hendrik Stadelmann, der in der Kategorie M12 mit einer Zeit von 3:25,40 auf den sechsten Schlussrang lief. Hendrik, der als 9-schnellster gemeldet war, lief bis auf die Zielgerade in der 5-köpfigen Verfolgergruppe hinter den vier Erstplatzierten und sicherte sich den sechsten Rang durch einen beeindruckenden Schlussspurt. Sein gleichaltriger Teamkollege Nino Mader, der von einer Erkältung in der Vorwoche noch etwas geschwächt war, lief mit einer Zeit von 3:32,51 auf Platz 12 und nur knapp an den Top 10 vorbei. Die Leistungen der beiden ist umso höher einzuschätzen, als sie wegen technischer Probleme bei der Zeitmessung über eine Stunde auf ihren Start warten und viel Flexibilität beweisen mussten.
Abgerundet wurde das Mittelstrecken-Feuerwerk der Bolliger:innen und das tolle Teamergebnis durch zwei 14. Ränge von Ben Mader in der Kategorie M10 und Elia Hirsbrunner in der Kategorie M9. Letzterer holte sich in 4:00,25 gleich auch eine neue persönliche Bestleistung. Ben lief die 2,5 Stadionrunden mit seiner Zeit von 3:43,64 nur knapp an seiner persönlichen Bestleistung vorbei.
Kids, ihr habt das echt toll gemacht! Euer Kampfgeist und das Herz, welches ihr auf die Bahn gelegt habt, waren ansteckend!