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Kolumbien rechnet bei einem Frieden mit den Guerillagruppen mit bis zu 30 Prozent mehr Touristen. Das geht aus Schätzungen des Handels- und Tourismusministeriums hervor, die von der Zeitung "El Tiempo" am Freitag veröffentlicht wurden.
Schon 2015 sei der Sektor wegen der Friedensverhandlungen und des starken Rückgangs an Kampfhandlungen um 6,6 Prozent gestiegen. Besuchten 2007 noch 2,2 Millionen Ausländer Kolumbien, waren es 2015 bereits 4,4 Millionen.
Das an Pazifik und Karibik grenzende Land gilt als eines der schönsten der Welt, bekannt für Gastfreundschaft, traumhafte Landschaften und Strände. Auch während jahrezehntelanger Konflikte unzugängliche Regionen können nach einem Friedenspakt besucht werden.