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Mit Respekt für die Massstäblichkeit des Ortes
Überbauung Schützenweg in Chur mit einem Einfamilienhaus und einem Mehrfamilienhaus
Im Schützenweg 13 wurde nachverdichtet: im grosszügigen Garten mit Villa aus den 1960er Jahren kamen ein Mehrfamilienhaus und ein Einfamilienhaus hinzu. Gemeinsam mit dem bestehenden, kubisch geprägten Wohngebäude treten die Neubauten als homogenes Ensemble mit modernem Selbstverständnis auf. Dazu wurden die neuen Baukörper mit Respekt für die Massstäblichkeit, Formensprache und Materialisierung der Villa konzipiert. Einem jeweils aus Einsteinmauerwerk erstellten, eher geschlossenen „Rückgrat“ steht dabei eine „offene“, grosszügig verglaste Front mit Blick gegen Südwesten gegenüber. Die neuen Volumina fügen sich dezent und sensibel in die Hangsituation, bieten dabei jedoch zugleich ein Vierfaches an Wohnfläche im Vergleich zur bestehenden Villa.
Das dreigeschossige Einfamilienhaus wurde auf der gleichen Geländekante wie die Villa in den Hang eingebettet. Wohnen findet hier in der obersten Etage mit gedeckter Dachterrasse statt. Für das Mehrfamilienhaus mit drei Gartenwohnungen und zwei Attikawohnungen wurde ein langestrecktes zweigeschossiges Volumen den beiden Einfamilienhäusern vorgelagert. Die Erschliessung erfolgt über einen teilüberdachten Hofbereich, der sich in seiner Gestaltung auf die Eingangssituation der bestehenden Villa bezieht. Die in den Hang gebaute Parkgarage wird mittels Autolift erschlossen.
Architektur: Zinsli Magdeburg Architekten AG, Zürich
Projektleitung / Bauleitung: Stefan Wolf, Architekturbüro, Chur