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Die Universität Zürich (UZH) gehört mit rund 200 Gebäuden mit einer Energiebezugsfläche von rund 620'000 Quadratmetern und mehr als 22'000 Räumen zu den 20 grössten Energiekonsumenten in der Stadt Zürich. Ihr Energieverbrauch von rund 120 GWh pro Jahr entspricht einer durchschnittlichen Schweizer Kleinstadt mit 7200 Haushalten und etwa 16'000 Einwohnern.
Rund 75% der verbrauchten Energie der Gebäude wird für die "hochinstallierte" Forschung aufgewendet. Die Energie wird dabei hauptsächlich für die Kühlung der Labore und den Betrieb von Forschungsgeräten aufgewendet. Die Energie stammt zu über 90% aus Strom und Fernwärme. Der Anteil der fossilen Energieträger beträgt rund 10%.
Die UZH hat sich zum Ziel gesetzt, Energie nachhaltig und ressourcenschonend zu nutzen. Bereits im Jahr 2003 hat die UZH ein Energieleitbild verabschiedet. Die Reduktion des Energieverbrauchs ist ein wesentlicher Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur Verminderung der CO2-Emissionen.
Zur Erreichung der kantonalen Energieziele hat das Energiegesetz des Kantons Zürich Ziele für Energiegrossverbraucher definiert. Um diese zu erfüllen, hat die UZH mit dem kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) eine Zielvereinbarung für Energiegrossverbraucher abgeschlossen. Der Absenkpfad für die Gebäude der UZH sieht bis 2027 eine Verminderung des Energieverbrauchs um 20% vor und die Reduktion der CO2-Emmissionen um 25% gegenüber 2010.
Um die Senkung des Absenkpfades zu erreichen setzt die UZH auf folgende Massnahmen: