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"Nach 10 Stunden fühlen Sie sich besser, nach 20 Stunden sehen Sie besser aus, nach 30 Stunden haben Sie einen neuen Körper."
Joseph Pilates
Die Pilates Methode beinhaltet langsamen, fliessenden und kontrollierten Bewegungen, mit Fokus auf KÖRPERHALTUNG. Ohne Dich auszupowern steigerst Du die eigene Kraft und Beweglichkeit, wobei die höchst kontrollierte Bewegungsabläufe mit dem Atemfluss koordiniert werden. Die von grosser Bedeutung sechs wichtige Grundsätze, die festlegen, wie jede Übung durchzuführen ist, sind KONTROLLE, ZENTRIERUNG, KONZENTRATION, PRÄZISION, BEWEGUNGSFLUSS, und ATMUNG.
Aktives Ein- und Ausatmen korreliert direkt mit der Rumpfstabilität, da die Atemmuskulatur mit den Rippen und der Wirbelsäule verbunden ist und auch bei der Haltungskontrolle eine große Rolle spielt. Die richtige Atmung ist die Grundlage aller Pilates-Übungen. Das allgemeine Atemmuster für Pilates-Übungen ist die seitliche Brustkorbatmung, bei der lange, tiefe Atemzüge eingezogen werden, um den Brustkorb vollständig auszudehnen, gefolgt von einer aktiven Ausatmung, um die Lungen effektiver zu entleeren und noch mehr Platz für den nächsten Atemzug zu schaffen. Gut entwickelte Atemkraft spielt dabei eine wichtige Rolle.
Beim Pilates Training wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur des Rumpfes, kurz genannt das 'POWERHOUSE' ganz bewusst aktiviert, noch ehe die Bewegungsausführung beginnt. Dieses 'POWERHOUSE' wird der Einfachheit halber wie eine Box vorgestellt, durch der tiefe Rückenmuskel (Multifidus) die Rückseite und der tiefste Bauchmuskel (Transversus Abdominis) die Vorderseite bilden. Den Deckel bildet das Zwerchfell, während der Beckenboden den Boden der Box darstellt. Die gezielte Einsetzung von diesen Konzept bei jeder Übung erhöht die Koordination zwischen Kernbereiche im Rumpf. Auch die Wirbelsäule sowie innere Organe werden während des bewegens unterstutzt. Der Schultergürtel kommt zusätzlich unter Fokus um Armbewegungen isoliert und effizient ohne Verkrampfung ausführen zu können, sowie Stützpositionen in einen stabiler Schulter- und Schulterblattposition durchführen zu können. Verbale und taktile Hinweise sowie Visualisierungen tragen dazu bei, dass jede Übung richtig vom Powerhouse aus gesteuert wird.
Die Bewegungsthemen unterscheiden sich zwischen Rumpfkontrolle unter Hebelbelastung, Isoliertes Bewegen, Wirbelsäulenartikulation, sowie Schultergürtelorganisation. Die meisten Übungen ordnen sich gleichzeitig zu zwei oder mehreren dieser Bewegungsthemen.
Nicht zuletzt, Pilates üben heisst die eigene Stärken und Schwächen gut erkennen, damit keine Übung mit Schwung 'forciert' wird. Der Körper lernt zunehmend unnötige Anspannungen zu vermeiden, und seine eigene Effizienz zu verbessern.
Pilates in Oberrieden since 2009
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