Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03130.jsonl.gz/2240

Diese reichhaltig illustrierte und kompetent verfasste Studie verfolgt die Entwicklung dieses Künstlers von den frühen, von Hoffnungslosigkeit geprägten Bildern, in denen er das Elend der Bauern und Arbeiter seiner Heimat einfing, über die leuchtenden und farbkräftigen Gemälde der Pariser Periode bis zu den Werken der letzten Jahre, die Van Gogh unter südlicher Sonne in Arles verbracht hatte. An diesem Ort fand er jenes Licht, das seinen unverwechselbaren Stil kennzeichnet. In Arles, Saint-Rémy und Auvers-sur-Oise produzierte er mit fieberhaftem Schaffensdrang, der ihn während der letzten zweieinhalb Lebensjahre trieb, jene 465 Gemälde, die seine Unsterblichkeit begründeten.
Zu Lebzeiten sehnte sich Van Gogh nach Anerkennung. Sie wurde ihm jedoch erst nach seinem Selbstmord zuteil. Heute gilt er unbestritten als einer der grossen Vorläufer der Malerei des 20. Jahrhunderts und als eine der tragischen Figuren der grossen Meister der Kunst.
Portrait
Ingo F. Walther (19402007) wurde in Berlin geboren, studierte mittelalterliche Geschichte, Literatur und Kunstgeschichte in Frankfurt und München. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher über die Kunst des Mittelalters sowie des 19. und 20. Jahrhunderts. Bei TASCHEN erschienen unter anderem Vincent van Gogh, Pablo Picasso, Kunst des 20. Jahrhunderts und Codices illustres.