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Homöopathie
Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, das sich seit 200 Jahren bewährt für die Behandlung von akuten und chronischen Krankheiten von der Geburt bis ins hohe Alter. Es ist eine sanfte, kostengünstige Heilweise, ohne schädliche Nebenwirkungen.
Über 2000 am Menschen geprüfte Heilmittel stehen für eine individuelle Behandlung zur Verfügung und werden so genau als möglich auf die Krankheit oder das seelische Leiden des Patienten passend ausgewählt.
Es wird versucht Symptome zu heilen, anstatt sie zu unterdrücken. Das Übel soll an der Wurzel gepackt werden, d.h. die Ursache ist von Bedeutung. Diese kann ererbt oder erworben sein. Bei Erbkrankheiten ist oft keine Heilung, aber eine beträchtliche Linderung der Beschwerden möglich.
Der Begründer der Homöopathie, Dr. Samuel Hahnemann, war praktischer Arzt und lebte von 1755 bis 1843. Geboren in
Meissen (DL), studierte er in Leipzig und Wien und machte sein Schlussexamen in Erlangen im Jahre
1779. Unzufrieden mit den damaligen Behandlungsweisen mit zum Teil giftigen Substanzen wie
Quecksilber suchte er nach anderen Möglichkeiten und kam im Laufe von 10 Jahren intensiven
Forschens auf die Methode der Verreibung und Verdünnung von Arzneisubstanzen aus dem
Pflanzen-, Mineralien- , und Tierreich, die er Homöopathie nannte.
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