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Der entsprechende Einkaufsmanagerindex für Juli, der auf einer Unternehmensumfrage basiert, fiel zum Vormonat um 0,8 Punkte auf 52,0 Punkte, wie das Forschungsinstitut Markit am Montag in London nach einer zweiten Erhebung mitteilte. In einer ersten Schätzung war ein Wert von 51,9 Punkten ermittelt worden. Der Indikator liegt damit weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, was auf Wachstum hindeutet.
"Trotz der leichten Verlangsamung bleibt die Eurozonen-Industrie auf moderatem Wachstumskurs", kommentierte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Seiner Einschätzung nach geben die Daten bei genauerer Betrachtung aber Anlass zur Sorge. Die Zuwächse bei der Produktion und Beschäftigung seien einzig und alleine auf die boomende deutsche Industrie zurückzuführen, während Italien und Spanien weitgehend auf der Stelle treten würden und es in Frankreich sogar abwärts gehe.
In Italien und Spanien, wo keine Erstschätzung durchgeführt wird, ging der Indikator überraschend deutlich zurück. In beiden Ländern liegt er aber weiter über der Expansionsschwelle.
In Frankreich legte der Indikator für Juli hingegen etwas zu, nachdem er im Monat zuvor durch Folgen eines massiven Streiks belastet worden war. Der französische Stimmungsindikator liegt aber deutlich unter der Expansionsschwelle und signalisiert damit ein Schrumpfen der Wirtschaft. In Deutschland ging der Indikator etwas weniger zurück als nach der ersten Schätzung gemeldet.
(AWP)