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Das Strip-Till-Verfahren bringt neue Vorteile in der Bodenbearbeitung mit sich. Der Boden wird wie mit einem Grubber bearbeitet. So entstehen analog der Streifenfrässaat lockere Streifen, die mittels GPS aufgenommen werden. Die Trennung der Bodenbearbeitung und der Saat bietet mehr Zeit für dieselbe Arbeit. Die Streifen können im Herbst, Winter oder im zeitigen Frühjahr, bei optimaler Befahrbarkeit gezogen werden.
Die Saat erfolgt später mit dem Einzelkornverfahren in die vorab erstellten Streifen. Das Zeitfenster für die Saat wird länger, da nicht auf die Bodenbearbeitung gewartet werden muss. Die Kulturen weisen eine bessere Jugendentwicklung auf, da sich die Streifen schneller erwärmen. Zudem wirkt sich die dazwischenliegende Mulchschicht positiv auf die Erosion und den Unkrautdruck aus.