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Die Wiederentdeckung des Offensichtlichen, also das unverblendete Sehen der natürlichen Realität, ist ein spontanes und unpersönliches Geschehen, welches weder durch Anstrengung – Tun – noch durch das Unterlassen dessen – Nicht-Tun – erlangt werden kann.
Der Apfel fällt vom Baum, wenn er fällt, dann, wenn für ihn die Zeit gekommen ist. Er selbst ist dabei machtlos. Es gibt also nichts zu tun. Es geschieht ganz von selbst, egal was du tust oder nicht tust. Was zu sein hat, ist. Was geschehen muss, geschieht. Was zu tun ist, wird getan. Der Umstand gibt vor, was zu geschehen hat, nicht wir.
Wenn das Wiederentdecken des Offensichtlichen passieren soll, wird es passieren, ob du es willst, oder nicht willst. Da gibt es kein Entkommen, weil es keinen Entkommenden gibt. Niemand ist da, der wählen könnte. Sich als ein Ich, als einen Jemand zu glauben oder zu sehen, dass dieser vermeintliche Jemand nur ein geniales Blendwerk ist, steht niemandem zur Wahl.