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Oxidationszahlen wurden von anorganischen Chemikern erfunden. Sie sind sehr hilfreich, um Redoxreaktionen auszugleichen. Koordinations-Chemiker verwenden sie für die Systematisierung des Reichtums an Erscheinungsformen in der Übergangsmetallchemie. Oxidationszahlen und d- bzw. f-Elektronenkonfigurationen von Übergangsmetallen bzw. von Actiniden und Lanthaniden sind eng miteinander verknüpft. Organische Chemiker und Biochemiker hingegen sind von ihrem Nutzen weniger überzeugt und wenden sie im allgemeinen nur im Umgang mit metallorganischen Verbindungen an.
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