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Alberto Villoldo: Mein Weg zur Energiemedizin
von Basler Psi Verein
10. Dezember 2014
Mit Mitte zwanzig war ich der jüngste Medizinprofessor an der Universität von San Francisco.
Ich leitete mein eigenes Laboratorium, das «Biologische Selbst-Regulierungs Labor», und untersuchte wie sich energetische Medizin und Visualisierung auf die Hirnchemie auswirken können. Wir waren in der Lage die Produktion von Endorphinen um fast 50 Prozent zu erhöhen, wenn wir Energieheilungstechniken anwandten. Endorphine sind im Gehirn natürlich produzierte drogenähnliche Wirkstoffe, die das Schmerzempfinden lindern und ekstatische Zustände auslösen können – so werden z.B. beim Sex oder beim Essen von Schokolade Endorphine in Massen ausgeschüttet; sie sind direkt für unser Belohnungsempfinden verantwortlich.Eines Tages im Labor wurde mir mit einem Mal klar, dass sich meine Untersuchungen auf einen grösseren Rahmen beziehen müssten, anstatt immer kleiner zu werden. Das Mikroskop war das vollkommen falsche Instrument um die Fragen zu beantworten, die ich mir tagtäglich stellte. Ich musste ein System finden, welches grösser ist als die neuronalen Netzwerke des Gehirns. Viele Andere studierten bereits ausgiebig diese Hardware (das Hirn), aber ich wollte lernen das System zu reprogrammieren. Anthropologische Geschichten spielten darauf an, dass es tatsächlich irgendwo auf der Welt Menschen geben solle, die dazu in der Lage sind, allen voran die Inka in Peru.
Einige Wochen später gab ich meinen Posten an der Universität auf. Meine Kollegen dachten ich hätte völlig den Verstand verloren, warf ich in ihren Augen doch eine vielversprechende, akademische Karriere über den Haufen. Ich tauschte mein Laboratorium gegen ein paar Wanderstiefel und ein Flugticket in den Amazonas. Ich flog dort hin um von Forschern zu lernen, deren Blick auf die Welt nicht durch die Linsen eines Mikroskops begrenzt worden war, um Menschen zu treffen, deren Wissen weit mehr umfasste als das Messbare, die materielle, sichtbare Welt, welche wie mir mein Leben lang eingetrichtert worden war, die einzige Realität ist. Ich wollte Menschen treffen, welche die Räume zwischen den Dingen spüren und die hellen, leuchtenden Fäden wahrnehmen können, die alles was lebt durchdringen. Ich wollte zusammen mit Forschern studieren, welche die energetische Seite von Einstein‘s Formel E = MC² kennen.
Meine eigene Reise in den Schamanismus wurde von dem brennenden Wunsch angetrieben, wieder vollständig zu werden. In dem ich meine eigenen seelischen Wunden heilte, folgte ich dem Pfad des verletzten Heilers und lernte Schmerz, Leid, Zorn und Schamgefühl in Quellen der Kraft und des Mitgefühls zu verwandeln. Ich war in der Lage den Schmerz anderer zu fühlen und nachzuempfinden, weil ich selber wusste wie es ist verletzt zu sein. In der Healing the Light Body School wird jeder Student auf eine Reise der Selbst-Heilung und Selbst-Findung gesandt, in der er oder sie lernt die eigenen seelischen Wunden in Quellen der Kraft umzuwandeln. Die Teilnehmer erfahren, dass dies eines der grössten Geschenke ist, welches sie später an ihre Klienten weitergeben können: Die Möglichkeit Kraft innerhalb des Leids zu entdecken.
Ich reiste zurück zu den Wurzeln der Inka-Zivilisation selbst, auf der Suche nach einer über 5000 Jahre alten Energiemedizin, die mit Geist und Licht zu heilen imstande ist. Trotz des Zusammenbruchs des Inka Reiches vor 500 Jahren, gab es überall zerstreut immer noch einige weise Männer und Frauen, welche sich an die uralten Wege und Praktiken zu erinnern vermochten. Ich reiste durch unzählige Dörfer und Siedlungen und traf mich mit dort mit Medizinmännern und -frauen. Das Fehlen schriftlicher Überlieferungen führte dazu, dass jedes Dorf seinen eigenen Weg und Stil von Heilertechniken hervorgebracht hat, entstanden aus Überresten des alten Heilwissen, welches die Zeit überdauert hatte. Ich reiste in den Amazonas und lernte mehr als zehn Jahre lang von den Medizinmännern und -frauen des Dschungels. Später reiste ich die Küsten von Peru entlang, von Nazca, Aufstellungsort gigantischer Markierungen auf dem Wüstenboden, welche Krafttiere und geometrische Abbildungen darstellen, bis zu den sagenumwobenen Shimbe Lagunen im Norden, Heimat der bekanntesten Magier des Landes.
Am Titicaca See, dem See auf dem Dach der Welt, sammelte ich die Geschichten über die Heilertechniken und das Wissen von jenen Menschen, welche wie die Legenden besagen, Nachfahren der Inka sind. Was ich entdeckte war eine Sammlung von heiligen Techniken welche den Körper transformieren, die Seele heilen und die Art und Weise wie wir leben und sterben völlig verändern können. Sie erklärten, dass wir alle von einem leuchtenden Energiefeld umgeben sind, dessen Quelle die Unendlichkeit selbst ist. Das leuchtende Energiefeld ist eine Matrix, welche den Schlüssel zur Gesundheit unseres Körpers und unserer Seelen enthält.
Heute habe ich verstanden, dass die Erfahrung der Unendlichkeit uns heilen und transformieren kann. Es ist möglich uns von den Ketten zu befreien, die uns an Krankheiten, Alter und Schwäche binden. Über den Zeitraum von mehr als zwei Dekaden sollte ich entdecken, dass ich aus mehr als Fleisch und Knochen bestehe, dass ich durch Geist und Licht geformt wurde. Dieses Verständnis hallte durch jede einzelne Zelle meines Körpers nach. Ich bin davon überzeugt, dass dies die Art wie ich heile, wie ich altere und auch sterben werde massgeblich verändert und beeinflusst hat. Die Erfahrung der Unendlichkeit ist der Kern des Illuminationsprozesses, die essentielle Heiltechnik, welche wir in der Healing the Light Body School lehren.
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- Osteopathische und schamanische Heilbehandlung am Montag, 18. Juni 2018
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- Erlebnisabend: Schamanische Wachstherapie am Dienstag, 23. Okt. 2018
- Seminar: Schamanische Wachstherapie am Samstag, 27. Okt. 2018