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Das Wichtigste in Kürze
- Vor dem Auftakt der Biathlon-Saison treten neue Regeln in Kraft.
- WM-Resultate zählen in Zukunft nicht mehr zum Weltcup.
- Auch die Streichresultate fallen ab der neuen Saison weg.
Die Weltcup-Saison im Biathlon startet mit Regel-Anpassungen. So fliessen die Ergebnisse der Weltmeisterschaften künftig nicht mehr in die Weltcup-Gesamtwertung ein. Ein WM-Sieg ist somit nicht mehr gleichzeitig auch ein Weltcupsieg.
So wird es in Zukunft deutlich schwerer, die Bestmarke von Norwegens Rekord-Weltmeister Ole Einar Björndalen von 94 Weltcup-Erfolgen zu knacken. Elf davon waren WM-Einzeltitel und vier Olympiasiege. Triumphe bei Winterspielen werden schon seit Sotschi 2014 nicht mehr als Weltcup-Erfolge mitgezählt.
Zudem gibt es ab der neuen Saison im Biathlon keine Streichresultate mehr. Bisher wurden die zwei schlechtesten gestrichen. Damit werden im Kampf um die Grosse Kristallkugel alle Rennen berücksichtigt.
Dafür wird das Punktesystem angepasst, um den Abstand zwischen den Top-Ergebnissen zu vergrössern. Das soll sicherstellen, dass Athleten, die krankheitsbedingt Rennen auslassen müssen, immer noch um die Kristallkugeln mitkämpfen können. Für einen Sieg gibt es nun statt bisher 60 Punkten 90, die weiteren Punkte werden dementsprechend neu gestaffelt.
Ausserdem wurden die Preisgelder angepasst. In der ersten Phase bis 2024 sollen im Weltcup und IBU-Cup mehr Athleten Preisgelder bekommen. In einer zweiten Phase von 2024 bis 2026 sollen sie dann erhöht werden.