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Zudem konnten Fragen zu den Kupferbehältern geklärt werden, in denen die abgebrannten Brennelemente eingelagert werden. Die Untersuchungen bestätigten die Eignung des vorgesehenen Schweissverfahrens und zeigten, dass die Behälter auch den starken Drücken widerstehen, die bei künftigen Eiszeiten auftreten könnten.
Nach Angaben der SKB müssen noch weitere Abklärungen vorgenommen werden, bevor nachgewiesen werden kann, dass alle Sicherheitsanforderungen der Behörden erfüllt werden. Die Eingabe eines standortspezifischen Gesuchs zum Bau eines Tiefenlagers für hochaktive Abfälle ist für 2009 vorgesehen. Schweden verfolgt das Konzept, die abgebrannten Brennelemente im Kristallin in 500 m Tiefe in Kupferbehältern zu entsorgen, die mit Bentonit - einem tonhaltigen Gestein aus der Verwitterung vulkanischer Aschen und Tuffe - umgeben werden.
Die SKB ist für die Entsorgung aller Arten radioaktiver Abfälle in Schweden zuständig. Bereits seit 1988 steht in Forsmark ein Lager für schwach- und mittelaktive Abfälle in Betrieb.
Gesuch für Verpackungsanlage eingereicht
Am 8. November 2006 hat die SKB bei der SKI zudem das Gesuch für den Bau einer Anlage zur Verpackung der abgebrannten Brennelemente in die Kupferbehälter («Encapsulation plant») eingereicht. Die Anlage soll neben dem bestehenden Zwischenlager in Oskarshamn erstellt werden. Nach den Worten von SKB-Präsident Claes Thegerström basiert die Eingabe auf rund dreissig Jahren systematischer Forschung und Entwicklung und bedeutet einen wichtigen Schritt zur sicheren Langzeitlagerung abgebrannter Brennelemente. Die SKB geht davon aus, dass Behörden und Regierung nicht vor 2009 definitiv über das Gesuch entscheiden werden.
Quelle
M.S. nach SKB, Pressemitteilungen, 1. und 8. November 2006