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Was für ein spektakulärer Start in Spa-Francorchamps. Nico Rosbergs Mercedes rauchte kurz bevor das Rennen losging – trotzdem schaffte es der Deutsche vom fünften Startplatz an die Spitze und verteidigte seine Führung ein paar Runden lang. Dafür blieb Mark Webber (AUS) im Red Bull am Start praktisch stehen und verlor einige Plätze.
Erfreulich war dagegen der Start des Schweizers Sebastién Buemi (Toro Rosso) und der beiden Sauber-Piloten Sérgio Perez (MEX) und Kamui Kobayashi (JAP), welche allesamt nach den ersten Runden auf Punktekurs waren.
Umso bedauerlich war, dass es dann zu einer Berührung zwischen Buemi und Perez gekommen ist und schlussendlich beide das Rennen aufgeben mussten. Einziges Trostpflaster für Buemi: Sein Toro Rosso-Teamkollege Jaime Alguersuari (ESP), der im Qualifying auf den fünften und somit besten Startplatz seiner Karriere fuhr, musste das Rennen ebenfalls aufgeben.
Sieger des Rennens war wieder einmal Sebastian Vettel im Red Bull. Der Deutsche verwies seinen Teamkollegen Mark Webber (AUS) auf den zweiten Platz. Es war der zweite Red Bull-Doppelsieg in dieser Saison. Dritter wurde Jenson Button (GBR) im McLaren, welcher nach einem missglückten Qualifying vom 13. Startplatz aus ins Rennen ging.
Vierter wurde Fernando Alonso (ESP) im Ferrari vor den beiden deutschen Mercedes GP-Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg. Schumacher – der vor genau 20 Jahren auf dieser Strecke mit dem Jordan-Team seinen Einstieg in die Formel 1 feierte – fuhr von Startplatz 24 auf den sensationellen 5. Platz und überholte einige Runden vor Schluss noch seinen Teamkollegen Rosberg, der auf Anweisung des Teams Benzin sparen musste.
Den siebten Platz belegte Adrian Sutil (GER) im Force India-Mercedes. Das indische Team ist in der Konstrukteurswertung somit nur noch bedrohliche drei Punkte hinter dem Sauber-Team aus Hinwil.
Achter wurde Felipe Massa (BRA) im Ferrari, Neunter Witali Petrow (RUS) im Renault. Zehnter – und somit den ersten WM-Punkt seiner Formel 1-Karriere – holte der Williams-Fahrer Pastor Maldonado aus Venezuela.
Paul di Resta (GBR) im Force India-Mercedes sowie Sauber-Pilot Kamui Kobayashi beendeten das Rennen auf 11 und 12 und punkteten somit nicht.
Kobayashi, welcher den ersten Stint mit einem beschädigten Frontflügel fuhr, geriet bereits in Runde 12 mit dem McLaren von Lewis Hamilton (GBR) zusammen. Während Kobayashi weiterfahren konnte, musste Hamilton sein beschädigtes Auto verlassen und das Rennen aufgeben. Aufgrund der Trümmerteile – die nach dem Crash von Hamilton auf der Strecke liegen geblieben waren – wurde eine Safety Car-Phase ausgelöst.
Bruno Senna (BRA), welcher bei Renault den Deutschen Nick Heidfeld ersetzte und sein erstes Rennen für seinen neuen Arbeitgeber fuhr, landete nur auf dem enttäuschenden 13. Rang.
Das Wetter war meiner Meinung nach für Spa-Verhältnisse relativ unspektakulär.
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