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Bei Pradella wird das Innufer saniert
Noch im laufenden Monat beginnen die Sanierungsarbeiten des Innufers bei Pradella im Unterengadin. Nach dem Hochwasser von 2019 erodierten die Uferhänge immer stärker.
Noch im laufenden Monat beginnen die Sanierungsarbeiten des Innufers bei Pradella im Unterengadin. Nach dem Hochwasser von 2019 erodierten die Uferhänge immer stärker.
Bis 2025 werden die Sanierungsarbeiten am Innufer bei Pradella dauern, die die Engadiner Kraftwerke AG (EKW) für fünf Millionen Franken in Angriff nimmt. Dies sei nötig, weil das Hochwasser vom 12. Juni 2019 zu Erosionen im Uferbereich und zu einer Hebung der Flusssohle geführt habe, schreibt die EKW in einer Mitteilung. Mit einer Sanierung werde man die Stabilität des Ausgleichsbeckens Pradella sichern und die EKW-Anlagen vor einem möglichen Hochwasser schützen.
Uferstabilisierung auf einer Länge von 900 Metern
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird das rechte Innufer auf einer Länge von rund 900 Metern entlang der gesamten EKW-Anlagen gesichert, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Am linken Ufer wird der Bereich des linken Brückenwiderlagers auf einer Länge von rund 80 Metern saniert. Dazu werden insgesamt rund 17’000 Tonnen Wasserbausteine verbaut.
Um die hydrologischen, ökologischen und touristischen Aspekte zu berücksichtigen, erfolgen die Bauarbeiten gemäss EKW in Etappen. So soll der Loipenbetrieb im Winter nicht eingeschränkt werden; für Spaziergänger und Velofahrer wird jeweils in den Monaten März bis Mai sowie Oktober bis November eine temporäre Baustellenumleitung errichtet. Für den motorisierten Verkehr ist die Strecke Pradella – Sur En da Sent währenddessen geschlossen. (red)