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Gubser/Gubser werden 11. an der Kanu-WM
An den Kanu-Weltmeisterschaften in Duisburg klassierten sich David Gubser und Remo Gubser im Kajak-Zweier sowohl über 500 Meter wie über 200 Meter in den Top-20 der Welt. Auf der Kurzstrecke belegten sie 13 Hundertstel hinter den Brasilianern den 2. Platz im B-Final und wurden Gesamt-11. Einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Peking erreichten sie allerdings (noch) nicht. Simon Fäh, wie die Gubsers vom Kanu-Club Romanshon, musst sich mit den Rängen 22 und 26 begnügen. Die WM war geprägt von einer grossen Leistungsdichte und äusserst knappen Entscheidungen.
|Harte Olympia-Quali bei den Kanuten

An der WM in Duisburg wurden die ersten Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2008 in Peking vergeben. Im Kajak-Einer war dazu ein Rang unter den ersten 8 nötig, im Zweier unter den ersten 6. Die restlichen Plätze werden an den Kontinentalmeisterschaften, für Europa an der EM im Mai in Mailand (It), vergeben.Die Kanu-Weltmeisterschaften wurden von den Europäern klar dominiert. Nur wenige Medaillen gingen nach Nordamerika. Am erfolgreichsten war Gastgeber Deutschland mit 9 Gold-, 6 Silber- und 3 Bronzemedaillen. Das Publikum hatte in einigen Rennen die deutschen Boote förmlich ins Ziel applaudiert.
Der Kajak-Zweier mit den Thurgauer Brüdern David und Remo Gubser erkämpft an der Kanu-WM über 200 Meter den 2. Platz im B-Final und wird damit Gesamt-11.
Mit Regen, Wind und Kälte begannen die Welttitelkämpfe der Regatta-Kanuten. Erst am Wochenende zeigte sich die Sonne. Ähnlich verhielt es sich mit den Leistungen der Schweizer. Im ersten Wettbewerb über 1000 Meter fuhr der Kajak-Zweier mit den Brüdern Gubser wohl einen guten Vorlauf, aber im vieles entscheidenden Halbfinal klebte das Boot förmlich fest. Trotz einer günstigen Laufauslosung, die eine gute Gelegenheit zur A-Finalqualifikation und damit zur möglichen Olympia-Qualifikation bot, musste sich das Schweizer Boot mit dem 6. Platz begnügen und wurde so in den C-Final verwiesen. Dort belegten sie dann den 4. Platz und schlossen den Wettbewerb mit Schlussrang 22 ab. Auch Simon Fäh erging es auf seiner Paradestrecke, über 1000 Meter war er 2000 Jinioreneuropameister, nicht besser. Schon nach em Vorlauf klagte er über steife Unterarme, wurde im Halbfinal nur Siebter und dann im C-Final Vierter, Gesamtrang 22.
Der Kajak-Zweier konnte dann über 500 Meter die Enttäuschung auf der Langstrecke vergessen machen. Schon im Vorlauf überzeugten sie mit einem guten 3. Rang und erreichten so proplemlos die Halbfinals.
Im Gegensatz zum Vortag hatten sie aber hier wenig Losglück. Mit den Deutschen und den Ungaren, den späteren Gold- und Bronzemedaillengewinnern, waren sie in einen äusserst starken Lauf eingeteilt. Da zeigten nun das Arboner Brüderpaar, wie gut es trainiert hatte. Bis zur Rennhälfte lagen sie auf Rang 3. Auf den letzten Metern mussten sie dann allerdings noch die Polen und die Franzosen passieren lassen, aber mit dm 5. Rang kamen sie in den B- Final. Diesen begannen sie auf Aussenbahn startend gut und konnten sich dann aber auf der 2. Steckenhälfte nicht ganz behaupten. Sie wurden Achte und kamen so auf den 17. Schlussrang. Simon Fäh konnte sich gegenüber der Langstrecke nicht steigern. Den Halbfinal erreichte er zwar noch, aber dort schied er dann aus.
Auf der Sprintstrecke über 200 Meter, die wohl sehr spektakulär ist, aber weil es keine olympische Disziplin ist, etwas weniger Beachtung findet, belegten beide Boote in den Vorläufen den 3. Rang.
Im Halbfinal qualifizierte sich der Gubser-Zweier mit einem 5. Rang für den B-Final, während Fäh als 6. in den C-Final verwiesen wurde, wo er als Achter über die Ziellinie fuhr und damit Gesamt-26. wurde.
David und Remo Gubser zeigten dann in diesem B-Final ein grossartiges Rennen. Nach einem guten Start lagen sie lange an der Spitze des Feldes und mussten erst zum Schluss den brasilianischen Sprintspezialisten um 13 Hundertstel noch den Vortritt lassen. Aber mit Gesamtrang 11 hatten sie damit ihr hochgestecktes Ziel, Top-10, nur knapp verpasst.
Alle Resultate auf www.kanuwm07.de
[Peter Gubser, z.Z. in Duisburg]