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Die Armee ist bis 2030 in der Kaserne Aarau eingemietet, danach soll das Areal zivil genutzt werden. Doch was tun mit diesem Filetstück? Eine Testplanung hat nun verschiedene Ideen von Fachleuten geliefert. Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker wünscht sich ein lebendiges neues Quartier.
SRF: Hanspeter Hilfiker, was sind die Ergebnisse der Testplanung für die Überbauung des Kasernenareals?
Drei verschiedene Teams haben Vorschläge erarbeitet, wie man das Kasernenareal nutzen und überbauen könnte. Aus diesen drei Vorschlägen haben wie nun eine Synthese erarbeitet. Ziel ist, dass es am Schluss eine breite Nutzung gibt, also kulturelle, gewerbliche, geschäftliche Nutzung, und natürlich sollen auch Wohnungen gebaut werden.
Wieviele Menschen sollen denn nach 2030 auf dem Aarauer Kasernenareal wohnen können?
Um das zu sagen, ist es noch zu früh. Es geht zur Zeit eher um die Frage, wie die Fläche verteilt wird. Es geht auf dem Kasernenareal um eine Nutzungsfläche in der Grössenordnung von 80'000 oder 90'000 Quadratmetern. Ich hoffe, dass wir am Schluss einen guten Mix finden, damit wir ein lebendiges Quartier haben werden.
Was sind die nächsten Schritte?
Wir gehen mit den Inputs der Testplanung zum Stadtrat und Regierungsrat und holen uns dort weitere Inputs. Im Laufe des nächsten Jahres wird ein Masterplan entwickelt, dass heisst es wird konkretisiert, was genau realisiert werden soll. Der Masterplan wird etwa in einem Jahr vorliegen.
Das Gespräch führte Ralph Heiniger.