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Bonjour, Jacqueline de Quattro!
- Aktualisiert am Donnerstag, 11. Juli 2013, 13:25 Uhr
Sie hat Deutschschweizer Eltern, neben dem Schweizer auch einen italienischen Pass, und sie träumt und denkt auf Französisch. Fühlt sich Jacqueline de Quattro nun als Deutschschweizerin oder als Romande? «Ich fühle mich als Schweizerin», sagt die 53-jährige Waadtländer Regierungsrätin.
Elf Jahre alt war sie, als ihre Eltern vom Kanton Zürich in den Kanton Waadt zogen, und sie sprach kein Wort Französisch. Doch sie lernte schnell. Ihre Mundart hat sie zwar behalten, aber eine kindliche Mundart, meint sie. Denn ihr ganzes Leben spielt sich seit ihrem elften Lebensjahr auf Französisch ab: Schule, Studium, Arbeit.
«Ich ertrage keine Ungerechtigkeiten»
Eigentlich wollte die junge Jacqueline de Quattro Richterin werden. «Ich konnte schon als Kind Ungerechtigkeiten nicht ertragen,» begründet sie ihr damaliges Berufsziel. Sie studierte Jus und war eigentlich auf dem besten Weg Richterin zu werden. Doch da wurde im Kanton Waadt ein Regierungsratssitz frei und ihre Partei, und vor allem die Frauen der FDP, deren Präsidentin sie war, motivierten sie, sich für diesen Sitz zu bewerben.
«Das sind die einzigen Wädli, die ich habe»
Der Wahlkampf sei alles andere als ein Spaziergang gewesen, erinnert sich de Quattro. Es habe sie erstaunt, dass für viele die Farbe ihres Lippenstifts wichtiger gewesen sei als ihre politischen Überzeugungen.
Und als einmal ein Herr geschrieben habe, mit so dicken Beinen sollte sie keine Röcke tragen, da habe sie ihm geantwortet: «Das sind die einzigen Wädli, die ich habe, und ich trage Röcke, wenn es mir passt.» Ihre direkte offene Art trug ihr Kritik ein, aber 2007 wurde sie in den Regierungsrat gewählt und ist seither Vorsteherin des Departements für Sicherheit und Umwelt.
«Meine Aufgabe ist es, die Bevölkerung schützen»
Lausanne gilt als gefährlichste Stadt der Schweiz, und als Waadtländer Justizdirektorin hat sie vor allem den Drogendealern im Kanton den Kampf angesagt.
Mit so markigen Worten, dass sie der bekannte Karikaturist Raymond Burki als Putzwagen-Fahrerin darstellte, die Drogenhändler wegwischt und aufsaugt. Darüber kann Jacqueline de Quattro herzhaft lachen, sie hat ihm sogar das Original der Karikatur abgekauft.
Sendungsbeiträge zu diesem Artikel
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«Bonjour, les Romands»: Jacqueline de Quattro - Judoka
Aus Rendez-vous vom 12.7.2013
«Bonjour, les Romands»: Jacqueline de Quattro - Judoka
Die Waadtländer Justizdirektorin Jaqueline de Quattro - wie sie von der Deutschweizerin zur Romande wurde, wie sie Recht und Ordnung in der Waadt herstellen will, wie sie Politik als Frau erlebt. Susanne Brunner spricht mit ihr über Judo - warum der Sport in der Politik hilft und wie sie dazu kam.
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«Bonjour les Romands»: Jacqueline de Quattro - Frauen und Politik
Aus Rendez-vous vom 11.7.2013
Als Elfjährige kam Jacqueline de Quattro in den Kanton Waadt und hat es dort zur kantonalen Direktorin für Sicherheit und Umwelt gebracht. Der Weg dorthin war allerdings nicht immer ganz einfach, auch, weil sie eine Frau ist.
Politik und Frauen in der Romandie: Das Gespräch führt Susanne Brunner.
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«Bonjour, les Romands»: Jacqueline de Quattro - Energiewende
Aus Rendez-vous vom 10.7.2013
Jacqueline de Quattro hat als kantonale Direktorin für Sicherheit und Umwelt neben Recht und Ordnung die Umwelt als zweites grosses Aufgabengebiet.
Sie erzählt Susanne Brunner wie sie als Waadtländer Umweltdirektorin die Romands für die Energiewende begeistern will und wie sie ihrer eigenen Partei, der FDP, Dampf machen will.
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«Bonjour les Romands»: Jacqueline de Quattro und die Justiz
Aus Rendez-vous vom 9.7.2013
Als Regierungsrätin ist Jacqueline de Quattro unter anderem zuständig für die Sicherheit im Kanton Waadt. Im Gespräch mit Susanne Brunner erzählt sie in ihrem - gut gesicherten - Büro, wie sie mit Kriminellen aufräumen will und warum sie deshalb zur Karikatur wurde.
Susanne Brunner
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«Bonjour les Romands»: Jacqueline de Quattro - Biografie
Aus Rendez-vous vom 8.7.2013
Die Waadtländer Direktorin für Sicherheit und Umwelt sprach als Kind kein Französisch, inzwischen denkt und träumt Jacqueline de Quattro auf Französisch und hat es im Kanton Waadt zur FDP-Regierungsrätin und zur obersten Hüterin der Sicherheit und der Umwelt gebracht.Susanne Brunner hat sie in ihrem gut gesicherten Büro in Lausanne getroffen.
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