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Pflanzen haben die natürliche Tendenz sich auszubreiten. Ihre Samen und Früchte besitzen dazu besondere Eigenschaften wie Flügel oder Fallschirme. Auch über Tiere oder Wasser können sich die Samen verbreiten. Doch auch wir Menschen können - absichtlich oder nicht - zur Verbreitung von Samen beitragen und zum Beispiel beim Reisen, Samen aus entfernten Gebieten einschleppen.
Springkraut, Bärenklau und Co. - Pflanzen, die aus fremden Ländern zugewandert sind
Neophyten sind Pflanzen, die natürlicherweise nicht bei uns wachsen. Sie sind bewusst oder unbewusst, direkt oder indirekt vom Menschen nach 1492 - dem Jahr der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus - in neue Gebiete eingeführt worden und breiten sich nun aus.
Einige dieser Pflanzen bedrängen einheimische Pflanzen und müssen deshalb überwacht oder bekämpft werden.
Diese vier Problempflanzen sollte ein Umweltdetektiv kennen:
- Bärenklau - Riesenwuchs und Sonnenbrand
- Kanadische Goldrute - gelbes Meer
- Japanknöterich
- drüsiges Springkraut
Die ersten vier Beschreibungen auf diesem Informationsblatt widmen sich diesen vier Pflanzen.
Viele Kantone erheben zur Zeit die Neophyten - das heisst, sie sammeln alle Angaben, wo Neophyten wachsen. Hilf mit und melde deine Beobachtungen! So kannst du vorgehen:
- Achte bei deinen Spaziergängen, ob du eine dieser fremden Pflanzen entdeckst (häufig breiten sie sich an Ufern von Fliessgewässern aus!)
- Wo stehen die Pflanzen?
- Siehst du eine Einzelpflanze oder wächst eine Gruppe?