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Lewis Hamilton gewinnt im Mercedes wie im Vorjahr den Grand Prix von Japan. Der Weltmeister siegt in Suzuka vor Teamkollege Nico Rosberg und Sebastian Vettel im Ferrari. Das Fahrer-Duo von Sauber holt trotz gelungenem Start keine Punkte.
Lewis Hamilton gewinnt im Mercedes wie im Vorjahr den Grand Prix von Japan. Der Weltmeister siegt in Suzuka vor Teamkollege Nico Rosberg und Sebastian Vettel im Ferrari.
Eine Woche nach dem enttäuschenden Abschneiden im Grand Prix von Singapur ist Hamilton wieder dort angelangt, wo er sich im Verlauf der Saison meist eingereiht hat: ganz vorne im Klassement. In Suzuka siegt der Engländer zum achten Mal in diesem Jahr. Mit seinem 41. Grand-Prix-Sieg insgesamt hievt er sich auf eine Stufe mit Ayrton Senna.
Die Weichen auf Sieg stellt Hamilton schon beim Start, als er den aus der Pole-Position ins Rennen gestarteten Teamkollegen Nico Rosberg überholt. Der Titelhalter, der den Grand Prix von Japan neben dem Triumph im Vorjahr 2014 in Fuji gewonnen hat, nutzt den Vorteil des Führenden danach weidlich, vergrössert seinen Vorsprung sukzessive und bleibt derart bis ins Ziel ungefährdet.
Rosberg, der sich vor dem Start über heftige Kopfschmerzen beklagt hatte, muss auf den ersten Metern auch noch Valtteri Bottas im Williams und Sebastian Vettel im Ferrari passieren lassen. Rosberg kann zwar den Finnen und später auch den Deutschen wieder überholen, doch mehr als die Sicherstellung des achten Doppelerfolges in diesem Jahr für Mercedes liegt aufgrund des zu gross gewordenen Rückstands auf Hamilton nicht drin.
In der WM-Gesamtwertung baut der führende Brite seinen Vorsprung auf Rosberg um 7 auf 48 Punkte aus. Bei fünf noch zu fahrenden Grands Prix ein beruhigendes Polster. Das Fahrer-Duo von Sauber bleibt trotz einem gelungenen Start im Kampf um die WM-Punkte ohne reelle Chance. Die Rundumerneuerungen an den beiden Autos bringen auch auf einer Strecke, auf denen die Verbesserungen im Bereich der Aerodynamik zum Tragen kommen soll, nicht die erhoffte Steigerung.
Marcus Ericsson, der sich nach einem Fahrfehler gedreht und zusätzlich Zeit eingebüsst hat, klassiert sich als Vierzehnter, Felipe Nasr wird kurz vor Schluss zur Aufgabe gezwungen. (ndö/si)
Einen miesen Tag erwischt auch Fernando Alonso. Er beendet das Rennen auf dem 11. Platz. Als er 26 Runden vor Schluss von Max Verstappen überholt wird, platzt ihm der Kragen. Über Funk beschwert er sich bei seinem Team: «GP2-Motor, GP2-Motor!». Der Vergleich dürfte nicht gerade auf Freude stossen, immerhin bekommt McLaren den Motor von Honda und der Kurs in Suzuka ist die Heimstrecke des japanischen Herstellers.