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Tenniken: «Dännike», Bezirk Sissach, 427m ü.M., am Stockenrain und am Hang des oberen Gisiberges gelegen.
Wappen: Seit 1944. In eine goldene und eine silberne Hälfte geteilt. Auf goldenem Grund ein schwarzes Antoniuskreuz (gotischer Buchstabe T), auf silbernem Grund drei schwarze Schrägbalken. Tenniken hat das Wappen der Herrschaft Eschenz übernommen, zu der es einst gehörte, und den steigenden Löwen durch ein Antoniuskreuz ersetzt. Flagge: gelbschwarzweiss.
Ortsgeschichte: Tennichon, 1226 erstmals urkundlich erwähnt, gehört zu den Ortsnamen mit der Endung -kon, die zu -ken abgeschliffen wurde. Tenniken gehörte zur Herrschaft Eschenz und gelangte, als Ritter Henman mit seinen Söhnen bei Sempach gefallen war, an Grosskinder des Ritters. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts waren die Besitzverhältnisse unklar, Basel und Solothurn bemühten sich um die Herrschaft, die 1482 schliesslich an Basel fiel und zum Farnsburger Amt kam. 1798 wurde das Dorf dem Bezirk Waldenburg angegliedert, nach der Kantonstrennung dem Bezirk Sissach. Tenniken wurde 1529 selbständige Kirchgemeinde, der 1830 Zunzgen angeschlossen wurde
Sehenswürdigkeiten: Kirche St. Maria mit Chor von 1515 und Kanzel von 1616. Pfarrhaus von 1559 mit Inschrift. Alte Pfarrscheune. Der Hof, heute s Höfli genannt, einst Sitz des Baslers Hebdenstreit, genannt La Roche. Kulturelle Einrichtungen: Gemeindebibliothek, Webstube, Backstube.