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Der Arbeitnehmer ist zur sorgfältigen Erbringung seiner Arbeitsleistung verpflichtet und hat dabei die Weisungen des Arbeitgebers zu befolgen.
Hier finden Sie Informationen zu den Pflichten des Arbeitsnehmers:
Arbeitspflicht ist die Pflicht des Arbeitnehmers zur Arbeitsleistung unter Berücksichtigung der Arbeits- und Ruhezeit-Regeln.
Die Arbeitspflicht entspricht der Vor- oder Gegenleistung des Arbeitnehmers, um des Arbeitgebers Lohnzahlungspflicht auszulösen. Die Arbeitspflicht lässt sich in folgende Aspekte gliedern:
Der Arbeitnehmer hat die vertraglich übernommene Arbeit
Der Arbeitnehmer hat seine Arbeit grundsätzlich zu leisten:
(OR 333 Abs. 4)
Die Normalarbeitszeit ist die nach Arbeitsvertrag geschuldete, bestimmt oder bestimmbare Arbeitsleistung.
Die fixen Arbeitszeiten (Grundmodell) werden zunehmend durch Arbeitszeitmodelle verdrängt. Vom Grundmodell weichen ab:
Der Arbeitsort entspricht als räumlicher Mittelpunkt
Die gegenständliche Arbeitspflicht betrifft die Art der Arbeit, die der Arbeitnehmer zu verrichten hat.
Die Arbeitspflicht wird durch die Weisungen des Arbeitgebers konkretisiert:
Die Arbeitspflicht umfasst:
Der Arbeitnehmer hat die ihm übertragene Arbeit sorgfältig auszuführen und die berechtigten Interessen des Arbeitgebers in guten Treuen zu wahren (OR 321a Abs. 1).
Er hat Maschinen, Arbeitsgeräte, technische Einrichtungen und Anlagen sowie Fahrzeuge des Arbeitgebers fachgerecht zu bedienen und diese sowie Material, die ihm zur Ausführung der Arbeit zur Verfügung gestellt werden, sorgfältig zu behandeln (OR 321a Abs. 2).
Von Interesse sind natürlich auch die Leistungsstörungen wie:
Die Arbeitspflicht wird natürlich durch die Dauer des Arbeitsverhältnisses beschränkt.
Die Arbeitspflicht kann in folgenden Fällen entfallen oder ruhen:
Kommt der Arbeitnehmer seiner Arbeitspflicht nicht oder nicht korrekt nach, stehen dem Arbeitgeber folgende Sanktionen zur Verfügung:
Der Arbeitnehmer ist dem Arbeitgeber grundsätzlich für den Ersatz des Schadens verantwortlich, den er ihm absichtlich oder fahrlässig zufügt (vgl. OR 321e Abs. 1).
Gesetzliche Grundlagen Art. 319 OR und Art. 321 OR