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geb. --.--.----
Erythromycin und Sunitinib beeinflussen sich gegenseitig
Kombination vermeiden
Risiko
Erhöhte Sunitinibkonzentrationen und Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Erythromycin ist ein Hemmer von CYP3A4 und kann somit den Abbau von Sunitinib hemmen.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Gemäss Schweizer Fachinformation kann die Kombination von Sunitinib mit CYP3A4-Hemmern zu erhöhten Sunitinibkonzentrationen führen.
Empfehlung
Die Kombination sollte vermieden werden. Sollte eine solche Komedikation dennoch erforderlich sein, sollte die Sunitinib-Dosis gemäss Fachinformation auf 37.5 mg (GIST und RCC) respektive 25 mg (pancreatic NET) reduziert werden. Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie, sind empfohlen.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018