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Ausserdem gab Accu bekannt, dass in der Slowakei ein neues Gesetz erlassen wurde, welches eine Sanierung mit definitivem Teilverzicht der Gläubiger ausschliesst. Dieses soll voraussichtlich bereits zu Beginn 2017 in Kraft treten. Somit würden inskünftig die zur Verfügung stehenden Massnahmen zur Schuldenreduktion de facto verunmöglicht. Damit könnte ein unmittelbarer Konkurs der Nexis Fibers a.s. nicht ausgeschlossen werden, hiess es weiter.
Diese Rahmenbedingungen würden den Verkauf der Nexis Gruppe erheblich erschweren. Der Kreis der Interessenten werde dadurch zwangsläufig reduziert, weshalb ein ordentliches Bieterverfahren aus zeitlichen Gründen nicht durchgeführt werden könne, so die Mitteilung weiter.
Gegenwärtig steht der Verwaltungsrat gemäss Communiqué mit einem nahestehenden Investor betreffend einem Kaufangebot in Kontakt. Das Angebot umfasst eine minimale Kaufpreiszahlung an die Accu Holding sowie eine Liquiditätszufuhr für die Nexis Gruppe.
Ferner hat die Accu Holding ihren Sitz an die Spinnereistrasse 3 in Emmenbrücke verlegt. Aufgrund des laufenden Nachlassverfahrens und nach Absprache mit dem Sachwalter der Gruppe wird die Gesellschaft bis auf Weiteres keine Generalversammlung durchführen. Die Verhaftung ihres ehemaligen Chefs sowie verschuldete Tochtergesellschaften brachten das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten. An der Börse notieren die Titel seit der Wiederaufnahme des Handels im Oktober, nachdem dieser ab Anfang August ausgesetzt war, mehrheitlich zwischen 2 und gut 3 CHF. Anfang Jahr waren die Papiere noch gut 10 CHF wert gewesen.
sig/rw
(AWP)