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Glossar (12) / Tag: Notenschrift
Hilfslinien dienen in der musikalischen Notation dazu, Töne darzustellen, die ausserhalb der fünf Linien des Notensystems liegen. Sie werden dementsprechend für besonders hohe oder tiefe Passagen verwendet.
Zeichen über einer Note oder Pause; es zeigt an, dass an dieser Stelle länger ausgehalten werden soll.
Das Notensystem bildet die Grundlage für die Notenschrift. Es besteht aus fünf Notenlinien. Wir schreiben die Noten auf und zwischen die Linien. Die Tonhöhe ist abhängig von der Plazierung der jeweiligen Note. Je höher die Note auf einer Linie liegt, desto höher ist auch der Ton, den man spielen muss.
Um musikalische Vorgänge zwischen Musikern mitteilen und erklären zu können, einigte man sich auf bestimmte Zeichen und Symbole. Die informativste aber auch komplexeste solche Symbolschrift ist die Notenschrift. Die Notenschrift ist eine "Sprache" und dient dazu, Vorgänge im Bereich der Musik zwischen einzelnen Musikern auszutauschen.
Um den Noten Namen geben zu können, muss man sich zuerst eines sogenannten Notenschlüssels bedienen. Neben dem G-Schlüssel ist der Bass- oder F-Schlüssel, der zwischen seinen beiden Punkten die zweite Linie von oben umschliesst, ein weiterer wichtiger Schlüssel. Er bestimmt, dass auf dieser Notenlinie der Ton \"f\" liegen soll. Der Bass-Schlüssel bedeutet auch, dass die Musik für ein solches Instrument notiert ist, das in der tiefen Stimmlage spielt. Die Bassgitarre ist ein solches.
Zeichen, das die Wiederholung des zwischen den Doppelpunkten stehenden Abschnitts einer Komposition fordert.
Aufzeichnung mehrstimmiger Vokal- und Instrumentalwerke, deren gleichzeitig erklingende Stimmen auf einzelnen, übereinander angeordneten Liniensystemen notiert werden.
Das Tabulatursystem ist eine \"Griff\"-Schrift für Gitarre und Bass. Die Tabulaturschrift gibt genaue Anweisungen, auf welchem Bund und welcher Saite die Töne gespielt werden müssen. Die Anzahl Linien entsprechen dabei der Anzahl Saiten des jeweiligen Instrumentes. Eine normale E-Bass-Tabulatur für ein viersaitiges Instrument hat demnach auch vier Linien.
Zeichen, die die Erhöhung oder Erniedrigung eines Tones fordern und der betreffenden Note vorgezeichnet werden. Die Erhöhung fordern das Kreuz # (Halbton) und das Doppelkreuz ## (Ganzton); für die Erniedrigung stehen das b (Halbton) und das Doppel-b (bb; Ganzton). Das Auflösungszeichen hebt ein vorangegangenes Versetzungszeichen auf. Die Versetzungszeichen gelten jeweils nur für den Takt, in dem sie erscheinen.
Um den Noten Namen geben zu können, muss man sich zuerst eines sogenannten Notenschlüssels bedienen. Der gebräuchlichste ist der Violin- oder G-Schlüssel, der mit seinem Bauch die zweite Linie von unten umschliesst. Der G-Schlüssel bestimmt, dass auf dieser Notenlinie der Ton "g" liegen soll.