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Der erforderliche Schwellenwert sei nicht erreicht worden. An der Versammlung waren laut einer Mitteilung von Santhera vom Dienstag 65 Prozent der Anleihen vertreten, wovon 89 Prozent für den Beschluss gestimmt hätten. Diese Ja-Stimmen würden zwar 58 Prozent oder knapp 34,8 Millionen Franken der gesamten ausstehenden Anleihen ausmachen, damit sei der Schwellenwert von zwei Dritteln oder 40 Millionen allerdings noch nicht erreicht.
Santhera gibt seinen Anleihegläubigern deshalb eine weitere Frist von zwei Monaten, um ihre Stimme abzugeben. Die Firma behält sich jedoch vor, die Frist zu verkürzen. Der Beschluss soll eine Restrukturierung der bestehenden vorrangigen ungesicherten Wandelanleihe von 60 Millionen Franken ermöglichen.
Die Restrukturierung sei nötig, um Santhera eine weitere Finanzierung zu ermöglichen, falls die für das zweite Quartal 2021 erwartete Vision-DMD-Studie positiv ausfalle. Santhera hat für den kommenden 18. März eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen, an der der Verwaltungsrat den Aktionären unter anderem die Ermächtigung und Ausgabe der für die Restrukturierung der ausstehenden Anleihen benötigten Aktien vorschlagen wird.
(AWP)