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Aus der Familie der Echten Bienen (Apidae) sind bis zwölf staatenbildende Arten (je nach taxonomischer Auffassung) der Gattung Honigbienen (Apis) bekannt. Die meisten dieser Gattung sind nur in Asien heimisch.
Alles über Bienen? Nein, nicht ganz. Wir befassen uns nur mit der Westlichen Honigbiene, also genauer gesagt geht es um Apis meliffera meliffera, Apis meliffera carnica und der Buckfastbiene (Zuchtrasse).
Es sind diese drei Bienenrassen, welche in der Schweiz Bedeutung in der Imkerei haben.
Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera), auch Europäische Honigbiene genannt, hat ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet in Europa, Afrika und Vorderasien, wurde aber bereits während der Kolonialisierung anderer Kontinente durch die Europäer weltweit verbreitet.
Die heutigen Formen der europäischen Rassen haben sich nach der letzten Eiszeit herausgebildet. Es gibt ca. 25 Unterarten der Apis mellifera. Dabei verbreitete sich die Rasse der Dunklen Europäischen Biene in gemässigten und kühleren Klimazonen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit den Alpen als Barriere gegen wärmere südlichere Länder.
In Asien kommt die Östliche Honigbiene (Apis cearana) vor, welche als ursprünglicher Wirt des Bienenschädlings Varroamilbe (Varroa destructor) gilt. Dieser Schädling wurde 1984 zum ersten Mal in der Schweiz nachgewiesen und nach nur fünf Jahren verbreitete sich dieser über das ganze Land.
Die Westliche Honigbiene ist wie einige andere Bienenarten ein Staatenbildendes Fluginsekt. Tausende Bienen bilden zusammen den Volkskörper. Sie sind in der Lage, tiefe Temperaturen oder Hitze zu überdauern, sich kilometerweit von ihrem Stock zu entfernen und zurückzufinden und Pollen und Nektar für ihr Volk zu sammeln. Ein Wunderwerk der Natur!