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Auf ihrem Smartphone zeigt die Krankenschwester Erin Marie Olszewski im internen Verwaltungssystem des Elmhurst Krankenhauses im Bezirk Queens in New York City die Labor-Resultate von 1759 Patienten. Beim Spital-Eintritt wurden die mehrmals negativ auf Covid-19 getesteten Patienten trotzdem aufgenommen. In Zweibettzimmern hätten sich die Patienten infiziert und seien mit tödlichen Folgen falsch behandelt worden. Mit einer verdeckten Kamera hat sie die unglaublichen Szenen im New-Yorker Spital aufgenommen und erzählt ihre unglaublichen Erlebnisse im Film „The (Undercover) Epicenter Nurse“ vom 9. Juni 2020.
Von Stephan Seiler, 15.06.2020
Erin Marie Olszewski ist eine Krankenschwester, die sich zur Investigativjournalistin wandelte. Patienten, meist Immigranten afrikanischer, spanischer und asiatischer Herkunft, hätten durch Fehlbehandlung im unterfinanzierten Elmhurst Hospital unnötig sterben müssen. Reichere Covid-19 Patienten in einem Privatspital in Florida, wo Erin vorher arbeitete, seien erfolgreich mit Hydroxychloroquin und Zink behandelt worden, aber nicht so in Queens, wo die Patienten zu künstlicher Beatmung und künstlichem Koma überredet wurden. Trotz der Tatsache, dass man bereits im April 2020 über die Risiken und Todesfolgen von künstlicher Beatmung wusste.
Erin Olszewski: «Menschen aus vorwiegend armen Verhältnissen in einem Spital in Queens wurden zu künstlicher Beatmung und künstlichem Koma überredet. Bei der Ankunft wurde etwa die Hälfte der Patienten negativ auf Covid getestet aber trotzdem im Covid-Krankenhaus Elhmurst aufgenommen. Denn Covid-Spitäler in den USA erhalten pro Patient 29’000 Dollar und bis zu 35’000 Dollar wenn sie zusätzlich noch künstlich beatmet werden. Reichere Leute aus Florida in einem Privatspital, wo ich vorher arbeitete, wurden dagegen erfolgreich mit Hydroxychloroquin und Zink behandelt. Menschen wegen Geldmotiven sterben zu lassen, ist nichts anderes als Mord» erzählt Erin.
Im letzten Teil des Films erzählt sie weinend, wie sie von einem jüngeren Patienten ohne Begründung abgezogen wurde - der trotz Luftröhrenschnitt stabil und ansprechbar war und noch wenige Tage vorher mit seinen Kindern sprach.
20 Minuten später war der Patient tot. Er musste angeblich von einer Assistenzärztin wegen einer Verstopfung in der Luftröhre wiederbelebt werden. Der Versuch schlug fehl. «Warum musste ich den Raum verlassen - dass macht überhaupt keinen Sinn - er hätte nicht sterben müssen. Was haben sie mit ihm gemacht - haben sie ihn getötet? Fragt Erin tränenüberströmt. Es war ihr letzter Arbeitstag im Elmhurst.
Kernaussagen aus dem Film: „The (Undercover) Epicenter Nurse“ auf YouTube
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«Die Patienten kommen mit Atembeschwerden, von denen aber viele einfach nur durch Angst und Nervosität begründet sind. Diese Patienten, die meisten von ihnen afrikanischer und spanischer Herkunft, kommen aus armen Verhältnissen mit geringer Schuldbildung».
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«Bei der Ankunft sind die Hälfte der Patienten negativ auf Covid getestet worden, obwohl das Elmhurst Krankenhaus ein Covid-Krankenhaus ist. Sie werden trotzdem aufgenommen. Den Patienten wird gesagt, dass sie sich künstlich beatmen,- und in ein Koma versetzen lassen müssten, um überhaupt eine Überlebenschance zu haben. Und dies obschon bereits im April und Mai 2020 die Berichte über Risiken und Todesfälle durch künstliche Beatmung bekannt waren».
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«Die Gründe für dieses Desaster sind finanzieller Natur - denn das unterfinanzierte öffentliche Krankenhaus Elmhurst benötigt die Vergütung für Covid-Fälle. Denn ein Spital wird pro diagnostizierten Covid-Patient mit 29'000 bis 35'000 US Dollar vergütet. Eine weitere Schwester bestätigt, dass sie ebenfalls zwei Patienten auf Zimmer 26 hat, die ursprünglich negativ auf Covid getestet wurden, sich jedoch dann im Krankenhaus infiziert haben».
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«Nachdem Patienten verstarben, ist das Krankenzimmer nur notdürftig mit einem Besen gereinigt aber nie gewischt worden bevor der nächste Patient ins Zimmer gebracht wurde. Hygienemängel sind dort an der Tagesordnung. Aus Kostengründen wurden keine Schnelltests verwendet sondern einfach negativ auf Covid-19 getestete Patienten aufgenommen und nachträglich infisziert. Es gibt nur eine begrenzte Zahl von Schnelltests - die aber nur jene erhalten die es sich leisten können».
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«Die Krankenhäuser im Irak, einem Drittwelt-Land, sind besser aufgestellt als dieses Krankenhaus in New York City».
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«Man hat zum Beispiel einen 37-jähriger Patienten überredet, sich künstlich beatmen zu lassen. Er lebt heute nicht mehr. Im Falle eines Herzstillstandes sind beim Schichtwechsel Anweisungen erteilt worden, keine Wiederbelebungs-Massnahmen (DNR-Order) durchzuführen. Der einzige Überlebende auf dieser Station ist ein Patient gewesen, der aus dem künstlichen Koma erwacht,- und sich die Atemmaske selber vom Kopf gerissen hatte».
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Ein Arzt bestätigt die Praxis, mangels Dialysegeräten und Blut, keine lebenserhaltende Systeme anzuschliessen. Erin und ihre Kolleginnen bekräftigen sich gegenseitig, dass dies ihrem Berufsethos widerspreche und sie eine schriftliche Anordnung in der Patientenkarte benötigten. Es kommt zu einem heftigen Wortwechsel.
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«Im Privatspital in Florida, wo ich arbeitete, hat man erfolgreich Hydroxychloroquine und Zink für für Covid-Patienten eingesetzt. Warum wird es in New York verdammt? „Weil es funktioniert und weil die Patienten keine Beatmungsgeräte benötigen und das Spital mehr Geld verdienen kann».