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Des Seglers Sundowner oder Dämmerschoppen
Bei einem Sundowner (englisch für etwa Sonnensenker) oder Dämmerschoppen handelt es sich um ein alkoholisches Getränk, das zum Sonnenuntergang getrunken wird. Man kommt in der Re-gel für etwa eine halbe Stunde zusam-men und meistens bleibt es bei einem, höchstens zwei resp. allerhöchstens drei bis vier alkoholischen Getränken.
Zur Geschichte; In Englisch geprägten südlichen Ländern wird der Sundowner heute noch gerne von den Reiseunter-nehmen gepflegt. Hierzu trifft man sich innerhalb der Reisegruppe zur gemeinsamen Beobachtung des Sonnenunterganges mit einem Getränk. Auch unter Privatleuten in tropisch-exotischen Ländern ist die Einladung „zum Sundowner“ eine häufige Praxis und unter Seglern praktizierte Tradition!
Die Evolution des Segel-Menschen
Eine These lautet, dass der Sundowner bei der Britischen Marine eingeführt worden sei: Da sich die Offiziere eines Schiffes auf-grund der zeitlich versetzten Wachdienste nur selten vollzählig trafen, haben Kapitäne das Ritual des Sundowners eingeführt, damit wenigstens einmal am Tag eine Zusammenkunft aller statt-findet. (Welche Weitsicht!)
Sundowner ist nicht zu verwechseln mit dem ABSACKER;
Die Evolution des Absackers!
der in der Umgangssprache „letztes Glas“ eines alkoholischen Ge-tränks, das im Anschluss an ein Beisammensein (oder vor dem Schlafen gehen) zu sich genommen wird. Es steht auch nirgends geschrieben, dass nach dem Genuss eines oder mehrer Sundow-ner, der Absackers nicht munden soll! Ob er „bekommt“ muss jeder für sich entscheiden.
Und nun zu unseren beliebtesten Getränken;
Cocktail-Liste
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Der griechische Gott der Winde, des Seglers Achillesferse
Aiolos war nach Homers Odyssee ein Sohn des Hippotes und be-wohnte mit seiner Gattin sowie seinen sechs Söhnen und sechs Töchtern die schwimmende Insel Aiolia. Diese wurde schon in der Antike gerne mit einer der Äolischen Inseln (Namen von Aiolos abgeleitet) identifiziert. Bild unten; Antike Aeolus Darstellung
Aiolos bewirtete Odysseus und seine Gefährten gastfreundlich für einen Monat. Vor der Heimfahrt gab er Odysseus einen Schlauch aus Rindsleder mit ungünstigen Winden, der verschlossen bleiben sollte. Gleichzeitig ließ er für Odysseus Heimfahrt günstige West-winde wehen. Der Schlauch wurde jedoch von den Gefährten des Odysseus kurz vor Erreichen Ithakas geöffnet. Infolgedessen ent-wichen alle ungünstigen Winde und die Schiffe wurden zur Aiolos-Insel zurückgetrieben. Als Odysseus Aiolos erneut um günstige Winde bat, wurde er abgewiesen.
Homers Windrose aus der Antike
Windbezeichnung in der Antike
Aiolos war der griechische Gott der Winde. Er war mit Eos, der Göttin der Morgenröte, verheiratet und wurde von Zeus als der Herrscher über die verschiedenen Winde eingesetzt. Zu den Winden gehören „Boreas“ (Nordwind), „Euros“ (Ostwind), „Zephyros“ (Westwind) und „Notos“ (Südwind).
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Wer etwas über die Historie und die Bedeutung der Signalflaggen erfahren möchte, drücke bitten auf nachstehenden Link
LINK ZU INFOS
Ich glaube, dass die seemännischen Fachausdrücke, obschon recht umfangreich und bis heute fester Bestandteil der Seefahrt, bei vielen Lesern nicht unbedingt auf vorbehaltloses Interesse stoßen dürften. Recht nützlich jedoch, mittels nachstehendem alphabetisches Nachschlagewerk, möglichen Verständniskonflikt vorzubeugen.
Link zu Lexikon der Seemännischen Ausdrücke A – Z
Leider hat das Flaggenalphabet und die Signalflaggen bis auf wenige Ausnahmen an Bedeutung verloren. An ihre Stelle ist der Bordfunk, üblicherweise die UKW-Funkausrüstung, getreten. Schon etwas früher wurden die Morsezeichen zu Grabe getragen, dass heißt, an maritimen Prüfungen nicht mehr gefragt. Mittlerweile zähle ich mich zur älteren segelnden Generation und fühle mich eher der Tradition verbunden, obwohl modernste Technik auf der Blue Whale nicht fehlen durfte. Mit einem weinenden Auge kann ich die Bemerkung nicht unterdrücken; „Und wieder Mal geht ein schönes Stück Schifffahrtstradition verloren!“.Der Schiffsname im Flaggenalphabet präsentiert sich etwas unbeholfen, trotzdem möchte ich dem interessierten Leser die History und das komplette Alphabet der Flaggensignale nicht vorenthalten (durch anklicken öffnen sich Text oder Alphabet):
Historisches zum Flaggenalphabet resp. Signalflaggen (klick auf Bild!)
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Buchstaben A – I
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Buchstaben J – Q
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Buchstaben R – Z
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Zahlenwimpel 0 – 9
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Schematische Darstellung Schifftyp (Zweimaster)
Die Ketsch-Takelage der Blue Whale ist nicht zu verwechseln mit der einer Yawl. Die Yawl wird aufgrund eines eher kleineren Be-sanmastes erkannt. Typischen Merkmale der Kuttertakelage sind auf beiden Yachttypen zu finden. Nachstehend ein schematischer Vergleich der beiden Schifftypen;
Visuelle Darstellung & Bezeichnung der Besegelung
Nachstehend die Vielfalt der Segelgarderobe und deren Bezeich-nung auf einer Ketsch. Die kleineren Segelflächen eignen sich besonders gut für die Handhabung mit kleiner Crew resp. für Einhandsegler. Auf der Blue Whale sind alle aufgeführten Segel-typen im Gebrauch und werden je nach Witterung und Kurs zum Wind gesetzt.
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