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Die Ähnlichkeit zwischen der Vorhersage des unausweichlichen Endkampfs durch Glaubenslehrer und die wissenschaftliche Vorhersage einer klimatischen, ökonomischen oder technologischen Katastrophe ist frappant. Im Mittelpunkt beider Projektionen steht die Angst vor dem Ende, welche in direkter Verbindung mit der Angst vor dem Tod steht. Diese Angst hat zwei paradoxe Konsequenzen: einerseits kann sie eine Antriebskraft sein, welche ein „gutes“ oder „richtiges“ Verhalten fördert. Anderseits verstärkt sie den Wunsch, diesem Ende ausweichen zu können. Dieser manifestiert sich im Glauben ans ewige Leben nach dem Tod, respektive der Erfindung einer besseren Gesellschaft. Letztere basiert jedoch zu oft auf einer totalitären Denkweise.
Die Idee ist nicht in erster Linie diese Hypothese, welche zugegebenermassen ein bisschen aus der Luft gegriffen ist, zu vertiefen, sondern sich für die Hoffnungen zu interessieren, welche mit dem technologischen Fortschritt einhergehen und versprechen, dem Ende ausweichen zu können.
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Organisation: Vera Mühlebach
Zeitraum: Mitte Februar 2018 – Ende Juni 2018
Ort: Bern oder Fribourg
Sprache: Deutsch, Französisch (deutsche, französische, englische Literatur)
Teilnehmer: Bis zu zehn Personen aller Fachrichtungen