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Das Ganze begann sehr vielversprechend im australischen Tasmanien als Schülerband mitte der Achtziger. Der Weg führte konstant aufwärts, und die Band siedelte nach Sydney um, wo sie mit ersten Demo Aufnahmen eigener Songs begannen. 1991 gewannen sie den nationalen Talentwettbewerb "Star Search". Leider konnte man davon kaum profitieren, da «Say A Prayer», die erste Single der Truppe, erst sechs Monate später erschien. Als der Grunge 1992 zu seinem kurzzeitigen Siegeszug ansetzte, war es um die Teufel aus Australien bereits endgültig geschehen. Ein letzter Versuch, die Veröffentlichung der 3-Track E.P. «Liberation» (die in Hollywood entstand) voran zu treiben, scheiterte kläglich. Später im gleichen Jahr trennten sich die Wege der Protagonisten. Glücklicherweise wurden die Songs vor der Vergessenheit bewahrt, denn in der Musik, die um Sänger und Gitarrist David Whitney entstand, steckte grosses Potenzial. Mehr als einmal wird man an Journey erinnert, und obwohl das Niveau der Königsklasse nicht ganz erreicht wird, kommt man dieser bedrohlich nahe. Wie die Mannen um Neil Schon bewiesen auch die Devils In Heaven ein äusserst geschicktes Händchen im Kreieren nachhaltiger Melodien. Man hatte zudem den Dreh raus, knackige Gitarren und voluminöse Keyboards vereint unter einen Hut zu bringen, egal ob es sich dabei um härtere, kantigere oder softere, balladeskere Songs handelt. Fans der typischen Achtziger Melodic / AOR Mucke werden ihre helle Freude an diesem Longplayer haben, auch wenn die Produktion leider nicht über alle Zweifel erhaben ist.
Chris C.