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Obwohl der VöV ZH einen zweiten Strassentunnel am Gotthard als nicht opportun erachtet, engagiert er sich nicht im Abstimmungskomitee «Nein zur 2.Gotthardröhre», wie das die IGöV als eine der Trägerorganisationen tut.
Auch wenn klar ist, dass die Sanierung des bestehenden Autotunnels durch den Bau einer zweiten Röhre auch Auswirkungen auf Zürich hätte, will der VöV ZH sein ideelles und finanzielles Engagement primär auf öV-Projekte im Grossraum Zürich beschränken.
Aber es ist vorhersehbar, dass der Bau eines zweiten Gotthardstrassentunnels die Agglomerationsprojekte konkurrenzierte. Daran änderte sich auch nichts mit dem geplanten Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF), weil das Geld nicht reichte, um vor allem die wahren Engpässe in grossen Stadträumen zu sanieren. Verkehren auf Agglomerationsachsen täglich 100’000 Autos, werktags teils bis 150’000, so sind es im Gotthardtunnel durchschnittlich 17'000 mit Spitzen von rund 30'000 an wenigen Wochenenden in Ferienzeiten.
Es ist eine unausgereifte Vorlage, welche mehr Fragen provoziert als Antworten liefert, unnötig Probleme generiert und von der Sanierung des bestehenden Tunnels ablenkt.PA.