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Verfasst von:
Daniel Zimmermann
am 6. Dezember 2023
Erklärung:
Meist unbewusste Atmungsaussetzer während des Schlafes.
Die Atemstillstände führen zu einer verringerten Sauerstoffversorgung bei gleichzeitigem Anstieg des Kohlendioxidgehalts des Blutes und dadurch zu wiederholten Aufweckreaktionen (Alarmreaktion des Körpers). Die meisten Aufweckreaktionen führen aber nicht zum bewussten Aufwachen, sondern lediglich zu erhöhten Körperfunktionen, beispielsweise zu beschleunigtem Puls. Deswegen werden sie von den Betroffenen meist nicht wahrgenommen.
Die Folge der Aufweckreaktionen ist ein nicht erholsamer Schlaf, was meistens zu der typischen, ausgeprägten Tagesmüdigkeit oder zu Schlafzwang (Sekundenschlaf) führt.
Die häufigste Form ist das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS).
Ursachen:
Eine starke Entspannung der ringförmigen Muskulatur um die oberen Atemwege im Schlaf. Dadurch ist der Nasen- bzw. der Mundrachen nicht mehr in der Lage, dem beim Einatmen in Lunge und Bronchien entstehenden Unterdruck genug Widerstand entgegenzusetzen. Der obere Teil der Atemwege fällt zusammen und es kommt zu einer Behinderung (Obstruktion) der Atemwege.
Vorkommen:
Oft bei starken Schnarchern.
Folgende Risikofaktoren können die Schlafapnoe (OSAS) begünstigen:
– Übergewicht
– Alkoholkonsum, Nikotin und Schlafmittel
– Bindegewebskrankheiten
– Vergrösserte Rachenmandeln
– Vergrösserung der Weichteile (z.B. Zunge)