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Das Tauziehen um Starstürmer Neymar geht weiter. Geht es nach dem brasilianischen Fussballverband, soll der Stürmer des FC Barcelona im kommenden Sommer sowohl bei der Copa America (3. bis 26. Juni) in den USA als auch bei den Olympischen Spielen (5. bis 21. August) in Rio de Janeiro in Brasiliens Aufgebot stehen. Barça will seinen torgefährlichen Angreifer (21 Ligatore in 27 Spielen) jedoch nur für ein internationales Turnier freigeben.
Dies ist überhaupt nicht nach dem Geschmack der Brasilianer: «Wir wird alles dafür tun, sowohl bei der Copa America als auch bei den Olympischen Spielen auf Neymar zählen zu können», heisst es in einer Mitteilung des brasilianischen Verbandes. Neymar habe bereits öffentlich erklärt, dass er bei beiden Wettbewerben spielen wolle.
Nach den Regeln der FIFA müsste der FC Barcelona den Stürmer für die Copa America freigeben, nicht aber für die Olympischen Spiele. Dort wäre Neymar mit seinen 24 Jahren einer von maximal drei zulässigen Spielern über 23. Brasilianischen Medienberichten zufolge wäre für den Fussballverband die Teilnahme in Rio wichtiger, wo Brasilien auf sein erstes Olympiagold im Fussball hofft. (sda)