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Neue Studie über Krebshäufigkeit um schottisches Kernkraftwerk
Eine unabhängige Studie hat weder eine statistisch signifikante Erhöhung der Krebshäufigkeit unter der Bevölkerung des schottischen West Kilbride noch eine übermässige Strahlenbelastung durch das Kernkraftwerk Hunterston-B (AGR, 2 x 597 MW) ergeben.
In allen Altersgruppen wurden unterdurchschnittliche Häufigkeiten von Leukämie und dem Non-Hodgkin-Lymphom beobachtet. Bei Kindern und jungen Erwachsenen wurden überhaupt keine solchen Erkrankungen registriert. Insgesamt wurden zwischen 1975 und 1996 in West Kilbride 581 Krebsfälle festgestellt, 33 oder 6% mehr als aufgrund des Durchschnitts der Grafschaften Ayrshire und Arran erwartet worden wären. Die regionale Schwankungsbreite ist jedoch doppelt so gross.
Eine Auswertung sämtlicher Radioaktivitätsmessungen seit 1980 ergab, dass die Abgaben radioaktiver Stoffe des Werks an die Umwelt lediglich 1% der behördlich festgelegten Grenzwerte betrugen. Die Untersuchungen wurden diesen Sommer unter der Leitung von schottischen Gesundheits- und Umweltbehörden durchgeführt, nachdem Medien über einen Zusammenhang zwischen dem KKW und Krebs berichtet hatten.
Quelle
M.E. nach Mitteilungen des Ayrshire and Arran Health Board vom 22. November 1999