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Du kannst die Schwangerschaftswoche berechnen, indem Du vom ersten Tag der letzten Periode ausgehst (nicht vom Zeitpunkt der Befruchtung!). Das bedeutet also, dass Du in der 3. SSW bist, wenn die Befruchtung erst ein paar Tage her ist. Es dauert dann noch ein bis zwei Wochen, bis Deine Periodenblutung ausbleibt. Und erst danach macht es Sinn, einen Schwangerschaftstest durchzuführen.
Was ist Natürliche Empfängnisregelung?
Bei der natürlichen Empfängnisregelung (Kurzform: NER) handelt es sich um eine gute Möglichkeit, eine Schwangerschaft anzustreben oder zu vermeiden, ohne dabei Chemie anzuwenden. Sie ist eine gesunde und moderne Alternative zu anderen Verhütungsmittel und hat den grossen Vorteil, ohne Nebenwirkungen auszukommen.
Mifegyne (Abtreibungspille mit dem Wirkstoff Mifepriston) stoppt die Entwicklung des Embryo woraufhin sich die Gebärmutterschleimhaut löst und abgestossen wird. Um die Wirkung der Abtreibungspille zu verstärken, wird zusätzlich eine geringe Dosis des Hormons Prostaglandin verabreicht. Es bewirkt, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht (Kontraktionen) und beschleunigt den Vorgang.
Eine Abtreibung mit Mifegyne in Kombination mit dem Prostaglandin Cytotec (Mifegyne+PG) wird in der Schweiz bis zum 49. Tag nach Beginn der letzten Periode durchgeführt (d.h. bis ca. 5 Wochen nach der Befruchtung oder 3 Wochen nach dem Zeitpunkt, wo die Periode wieder hätte kommen sollen). Der Embryo misst zu diesem Zeitpunkt 2-8 mm. In über 95% der Fälle wird ein vollständiger Abort bewirkt, ohne instrumentellen Eingriff. Bei 1-3% der Frauen ist eine Ausschabung der Gebärmutter notwendig und in 1-2% entwickelt sich das Kind weiter.
Mit der Pille danach (z. Bsp. ellaOne) kann die Frau auch noch nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr bzw. nach einem Verhütungsunfall verhüten. Dies das Versprechen der Pharma.
Sie verhindere das Entstehen einer Einnistung, indem sie den Eisprung um einige Tage nach hinten verschiebe oder ganz unterdrücke. Das heisst: die Pille danach sei nur dann wirksam, wenn sie eingenommen wurde, bevor der Eisprung stattfindet.
Postpartale Depressionen (auch Postnatale Depressionen oder PND) kommen häufig vor. Nahm man früher an, dass etwa zehn Prozent der Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, darunter leiden, geht man heute davon aus, dass sogar jede vierte Mutter davon betroffen ist.
Postnatale oder Postpartale Depression ist nicht dasselbe wie der Baby Blues. Der Baby Blues beginnt einige Tage nach der Geburt. Die Mütter können nah am Wasser gebaut sein, sich elend fühlen, sorgen sich um ihr Baby oder sich selbst, sind angespannt, müde oder gereizt. Unter Umständen sind die großen Schwankungen des Hormonspiegels während der Geburt für diese Symptome verantwortlich . Ein Baby Blues verschwindet aber nach ein oder zwei Tagen von allein.