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Im Rahmen der dritten Rhonekorrektion soll der gesamte Flusslauf von Gletsch bis zum Genfersee – auf der Länge von 160 Kilometern – saniert werden. Dieses Projekt wird 25 bis 30 Jahre dauern. Es hat zum Zweck, die Schäden, die sich bei einem extremen Hochwasser auf bis zu 10 Milliarden Franken belaufen könnten, massgeblich zu begrenzen.
Da auf einigen Abschnitten der Rhone besonders grosse Hochwasserschäden zu erwarten sind, hat der Kanton Wallis in Absprache mit dem Kanton Waadt und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) ein 12-Jahresprogramm (2009-2020) für Massnahmen erster Priorität vorbereitet. Diese Massnahmen, die sich in der Planung befinden, betreffen die Abschnitte Visp, Siders, Sitten und Fully im Kanton Wallis sowie Aigle im Kanton Waadt. Die Baukosten für das 12-Jahresprogramm werden auf insgesamt 700 Millionen Franken geschätzt. (sb)
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