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In einem luftleeren Raum fliegen bedingt durch eine angelegte Spannung Elektronen von der Kathode zur Annode. Beim Auftreffen der Elektronen auf das Annodenmaterial können nun 2 Dinge passieren:
- 1. Die Elektronen werden abrupt abgebremst und geben diese Energie in Form von Bremsstrahlung (Röntgenstrahlung) ab.
- Die Elektronen treffen auf Material und lösen hier Elektronen aus der Atomhülle dieses Materials heraus. Das hierbei entstehende „Loch“ in der Atomhülle wird durch ein nachrutschendes Elektron einer äusseren Schale gefüllt. Dabei wird Energie frei, die in Form von charakteristischer Röntgenstrahlung abgegeben wird.
Eigenschaften von Röntgenstrahlung
- Röntgenstrahlen durchdringen Materie, d.h. sie werden nur selten von den Atomen absorbiert
- Röntgenstrahlung ist für das menschliche Auge unsichtbar
- Röntgenstrahlen ionisieren Luft und Gase
- Röntgenstrahlen sind weder durch elektrische noch durch magnetische Felder ablenkbar.
Einsatz von Röntgenstrahlung in der Radiologie
- Der Anwendung von Röntgenstrahlung in der Radiologie ist vielseitig. So gibt es: Röntgen
- Durchleuchtung
- Mammografie
- DEXA- Knochendichtemessungen
- Computertomografie
- Bestrahlung mit konventionellen Röntgenstrahlen *
- Angiografie *
* diese Untersuchungen bieten wir in unserem Institut nicht an