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Die Informationspflicht eines Anlageberaters oder Vermögensverwalters wird gewöhnlich in zwei Kategorien eingeteilt:
- Der Vermögensverwalter ist einerseits angehalten, die nötigen Informationen zu seinen Kunden einzuholen – das ist die so genannte Vergewisserungspflicht. Sie kommt häufig am Anfang der Dienstleistung zum Zug.
- Der Anlageberater oder Vermögensverwalter hat seinen Kunden andererseits alle erforderlichen Informationen vorzulegen – das ist die so genannte Mitteilungspflicht, die Informationspflicht im engeren Sinn. Zu den Informationen gehören Hinweise auf die Standesregeln des Vermögensverwalters oder Anlageberaters, seine interne Organisation und Pflichten. Zentral sind auch Informationen zu möglichen Anlage-Risiken.
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