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Im Rahmen der Netter-1-Studie habe die Behandlung der Patienten mit Lutathera gegenüber der Vergleichsbehandlung das geschätzte Risiko, dass der Lebertumor fortschreitet oder der Patient stirbt, um rund 80 Prozent gesenkt, teilte der Pharmakonzern am Freitag mit.
Zudem habe die Phase-III-Studie auch gezeigt, dass die Behandlung mit dem Novartis-Mittel das Risiko einer Verschlechterung des gesamten Gesundheitszustandes des Patienten klinisch signifikant senke. Auch das sogenannte Progressionsfreie Überleben habe sich verbessert. Die Netter-1-Studie untersuchte die Auswirkungen der Behandlung von Patienten mit einer kleinen, mittleren oder hohen Tumorlast mit Lutathera.
Lutathera ist ein Peptid-Rezeptor des von Novartis übernommenen französischen Pharmaunternehmens Advanced Accelerator Applications (AAA). Dieses hat im Januar von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für Lutathera bei der Behandlung von bestimmten Tumoren des Verdauungstrakts erhalten. Zuvor hatte im September bereits die EU-Kommission das Mittel zugelassen. Lutathera gehört zur modernen Radioligandentherapie (RLT). Dabei wird ein radioaktives Isotop (in diesem Fall Lutetium-177) zielgerichtet in die Tumorzellen eingeschleust. Dadurch wird ein sofortiges Zellsterben eingeleitet.
(AWP)