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1) Im August 2020 fand erstmalig, aber in einer anderen Form, ein Euter-Luftspiel satt: MS Oesterreich und DS Hohentwiel begegneten damals dem Heissluftballon EUTER in Bregenz.
2) Für die geografisch interessierten Leserinnen und Leser hier die Details4:
Auf dem Plateau de Langres in Frankreich kann ein Regentropfen in den Atlantik (über die Marne und Seine), in die Nordsee (über die Meise/Maas und Rhein) oder ins Mittelmeer (über die Vingeanne, dann in die Saône und Rhône) fliessen. Am Witenwasserenstock im Kanton Uri kann ein Regentropfen ins Mittelmeer (über die Rotten/Rhône), in die Nordsee (über die Reuss, Aare und den Rhein) oder in die Adria (über den Ticino, und den Po) fliessen. Am Pass Lunghin in Graubünden kann ein Regentropfen in die Adria (über die Maira/Mera, Adda und den Po), in die Nordsee (über die Gelgia/Julia, dann in die Albula und den Rhein), über die Meise/Maas und Rhein) oder ins Schwarze Meer (über die En/den Inn und Donau) fliessen. Am Klepac/Maly Snieznik an der tschechisch/polnischen Grenze kann ein Regentropfen in die Nordsee (über die Orlice/Adler und Labe/Elbe), ins Schwarze Meer (über die Morava/March und die Donau) oder in die Ostsee (über die Nysa Klodzka und die Oder) fliessen.
3) Benno Gmür ist Vizepräsident des SBS-VR und war vor Andrea Ruf Geschäftsführer der SBS. Er wird ab dem 1. Mai ad interim den CEO-Job übernehmen. Er ist gleichzeitig auch Geschäftsleiter der HSB (Historische Schifffahrt Bodensee), ebenfalls ad interim.
5) Ein Triptychon ist lt. Google ein dreigeteiltes Gemälde oder eine dreiteilige Relieftafel, die oft mit Scharnieren zum Aufklappen verbunden sind und sich insbesondere als Andachts- oder Altarbild finden.
6) Ihre Bilder entstanden mit einer extremen Langzeitbelichtung mit fast geschlossener Blende, was man auch am Strich der Sterne am Himmel erkennen kann. Während dieser langen Belichtungszeit wanderte Regina Hügli die Wasserscheide-Linie ab und beschien sie mit einer starken Taschenlampe. Da Hügli dunkel angezogen war und schnell lief, reichte die Foto-Sensibilität lichttechnisch nicht aus, um auch sie ins Bild zu bannen.
7) Wie kam Barbara Husar auf diese Idee des Kuheuters in der Luft? Gegenüber der Thurgauer Zeitung sagt sie am 22.4.22, die Idee ginge auf die Olma 2007 zurück: «Ich war begeistert von den vielen Kühen und wollte mich mehr mit diesen Tieren befassen.». Die erstmalige Inszenierung des EUTER-Ballons konnte sie dann 2018 bei einem Vorarlberger Festival unter dem Motto «Mensch und Rind» realisieren. Seither findet mit den Romanshorner Luftspielen die 16. Veranstaltung mit diesem Heissluftballon statt. Barbara Husar habe sich ganz bewusst für das Kuheuter entschieden. «Ich sehe den Euter als Symbol für Nachhaltigkeit und Wertewandel.» Hinzu komme, dass er sich bestens dafür eignet, abstrakte Begriffe sichtbar zu machen. Die Produktionskosten für den Heissluftballon sind dann allerdings sehr hoch ausgefallen. «So freue ich mich umso mehr, wenn das Kunstwerk gesehen wird und sich die Menschen daran erinnern, dass sie ein Teil der Natur sind», sagt Husar gegenüber der Thurgauer Zeitung.