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Im Süden der Stadt Köln im Stadtteil Porz, zwischen Innenstadt und Flughafen, befindet sich ein heterogenes Siedlungsgebiet, angrenzend an einen Schulgebäudekomplex und einen Golf-Club. Ziel dieses Projektes ist es, nicht nur einen neuen Stadtteil durch sanfte Verdichtung zu entwickeln, sondern auch unterschiedliche Wohntypologien in der vorstädtischen Situation zu integrieren.
Im Westen wird der städtebauliche Entwurf mit rund 70 Townhouses ausformuliert, welche explizit bodengebundenes Wohnen abbilden, während im Norden eine dichte zweigeschossige Bebauung bestehend aus Atriumhäusern vorgeschlagen wird. Im Süden dagegen, auf der Seite der Nachtigallenstrasse, wird eine grössere Intervention in Form eines Wohnhofes geplant. Der gemeinsame Aussenraum in Form eines Halbhofes und die im Projekt angewandte Typologie mit breiten Lauben und hoher Aufenthaltsqualität auf der Süd- resp. Westseite sollen die gute Nachbarschaft und das Gefühl der Gemeinschaft fördern. Durch die vielfältigen Charaktere der Projektteile werden unterschiedliche soziale Gruppen angesprochen und eine Durchmischung erzielt. Es wird ein neuer Stadtteil für rund 500 Menschen geschaffen, dessen Vielfalt auf unterschiedlichen Lebensformen basiert.