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Die Young Boys sind gefühlt gerade erst Schweizer Meister geworden und haben mit dem Titel die Sommerpause im Schweizer (Männer-)Fussball eingeläutet. In diesen Tagen startet aber bereits die neue Saison – und dabei hat sich einiges geändert.
Mehr Teams, mehr Spiele
Zum ersten Mal seit 2003 starten nicht mehr zehn Teams in die neue Saison, sondern zwölf. Dadurch gibt es neu 38 Runden und nicht mehr wie bis anhin 36.
Weil deswegen pro Saison nun 230 statt 182 Partien gespielt werden, verkürzt sich die Winterpause. Ausserdem spielen die Teams mehr Spiele unter der Woche.
Schottischer Modus
Dazu wurde der ganze Spielbetrieb auf den Kopf gestellt: Dies bezeichnet man als «Schottischen Modus». Denn die Saison wird in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten spielt jede Mannschaft gegen jeden Gegner je einmal zu Hause und auswärts.
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Während der zweiten Phase, für die letzten fünf Runden, wird die Liga halbiert. Die ersten sechs der Tabelle spielen in den letzten Partien um den Meistertitel, die letzten sechs in der Tabelle um den Ligaerhalt. Aber: Alle Punkte, die die Teams in der ersten Phase gewonnen haben, nehmen sie in die zweite Phase mit.
Quelle: Archivvideo vom 20. Mai 2023
Was gleich bleibt
Unverändert ist, wer direkt absteigt und wer in die Barrage muss. Ausserdem, wer um den Europa-Pokal spielen darf. Der letzte in der Tabelle steigt direkt in die Challenge League ab. Der Zweitletzte – die Nummer 11 in der Tabelle – muss in die Barrage.
Der Schweizermeister sowie der Vizemeister qualifizieren sich automatisch für die Qualifikation für die Champions League. Die Mannschaften auf Rang 3 und 4 dürfen um die Qualifikation für die Conference League spielen. Gleich bleibt auch, dass der Cup-Sieger in der Europa-League-Qualifikation spielt.
Mitarbeit: Ruëtsch Menzi von der CH Media Radio News Cloud