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Mathilde Gremaud zeigte einen starken ersten Run, der mit 86,00 Punkten bewertet wurde. Daran bissen sich die Konkurrentinnen die Zähne aus. Auch Eileen Gu gelang es in ihrem ersten Slopestyle-Wettkampf seit zwei Jahren nicht, die Freiburger Olympiasiegerin und Weltmeisterin von der Spitze zu verdrängen. Die Qualifikationssiegerin aus China klassierte sich mit 78,13 Punkten deutlich vor der drittplatzierten Amerikanerin Jay Riccomini (60,46) auf Platz 2.
Sarah Höfflin, der zweiten Schweizer Finalistin, fehlten als Vierte weniger als zwei Punkte aufs Podest. Die Olympiasiegerin von 2018 darf nach ihrem heftigen Sturz beim Saisonauftakt Ende November in Stubai mit ihrem Comeback zufrieden sein.
Mit dem vierten Saisonsieg in ihrem fünften Wettkampf bleibt Mathilde Gremaud das Mass aller Dinge in diesem Winter. Die Romande unterstrich mit ihrem elften Weltcupsieg ihre Ambitionen auf den erstmaligen Gewinn einer Kristallkugel. Aktuell ist sie im Slopestyle, im Big Air und auch in der Gesamtwertung die Nummer 1.
Ragettli fehlen wenige Punkte
Für Andri Ragettli endete der Wettkampf vor seiner Haustür mit einer leisen Enttäuschung. Der 25-jährige Flimser konnte seinen Sieg aus dem Vorjahr nicht wiederholen. In engen Wettlauf um die Podestplätze belegte der Slopestyle-Weltmeister von 2021 den 5. Rang.
Für den Sprung auf das Treppchen fehlten Ragettli etwas mehr als drei Punkte, auf den norwegischen Sieger Birk Ruud büsste er weniger als fünf Zähler ein. Fabian Bösch reihte sich unter den zwölf Finalisten als Achter ein.
Der hochstehende Wettkampf war ein Vorgeschmack auf den Saison-Höhepunkt in einer Woche, wenn in Aspen im US-Bundesstaat Colorado die X-Games ausgetragen werden.