Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03471.jsonl.gz/555

Der Argentinier von Manchester City schiesst Tottenham mit vier Toren fast im Alleingang ab. In dem spektakulären Spiel gibt es vier Elfmeter sowie einen Platzverweis zu sehen. Und natürlich den neuen Torschützenleader. Zu einem knappen Sieg kommt derweil Spitzenreiter Chelsea.
In der 13. Minute verschafft sich Kun Agüero mit einer kurzen Finte ein wenig Platz und schiesst die Citizens verdient in Führung.
Praktisch im Gegenzug kann Christian Eriksen für die «Spurs» ausgleichen. Der brasilianische Verteidiger Fernando verliert als vorletzter Mann den Ball an Soldado, dieser lanciert Eriksen und der Däne schliesst den Konter kaltblütig ab (15.).
Nur fünf Minuten später verliert Tottenham den Ball im Mittelfeld, Yaya Touré schaltet schnell um und spielt den Ball zu Lampard. Dieser wird von Erik Lamela im Strafraum von hinten angegangen, der Schiedsrichter pfeift einen (strengen) Elfmeter. Kun Agüero verwandelt sicher.
Nachdem Frank Lampard verletzt ausgewechselt werden muss (27.), kann Agüero in der 32. Minute wieder zum Penalty antreten. David Silva wurde im Sechzehner von den Beinen geholt. Dieses Mal vergibt der Argentinier die Chance vom Elfmeterpunkt kläglich.
In der 62. Minute zeigt der Schiedsrichter nach einem Duell zwischen Martin Demichelis und Roberto Soldado erneut auf den Punkt, auch wenn das Foul wohl eher ausserhalb des 16-er war. Joe Hart hält jedoch den Versuch des Spaniers.
Fünf Minuten später reisst Federico Fazio bei seiner Premier-League-Premiere Agüero um. Platzverweis und erneuter Penalty, der Argentinier trifft dieses Mal sicher.
Eine Viertelstunde vor Schluss vernascht der Argentinier Verthongen und schiebt zum 4:1-Endstand ein. Mit den vier Treffern hat Agüero zum derzeit verletzten Diego Costa aufschliessen können. Die beiden Stürmer haben je 9 Tore in der laufenden Saison erzielt.
Die «Citizens» können somit sicher den zweiten Platz verteidigen, während Tottenham den Sprung auf die vorderen Plätze verpasst (6.).
Leader bleibt Chelsea, das gegen Crystal Palace zu einem knappen 2:1-Erfolg kommt. Die Blues kommen dabei mit einem blauen Auge davon: Nur drei Minuten, nachdem Azpilicueta eine Rote Karte kassiert hatte (40.), musste auch Delaney von Crystal Palace (mit Gelb-rot) vom Platz.
Weil Hulls Stammkeeper Allan McGregor mehrere Wochen ausfällt und sich dessen Ersatz Steve Harper kurz vor der Pause der Auswärtspartie gegen Arsenal ebenfalls mit einer Schulterverletzung ausschied, kam Eldin Jakupovic zu seinem unverhofften zweiten Einsatz in der Premier League. Der Glarner mit bosnischen Wurzeln hatte vergleichsweise wenig zu tun. Beim Ausgleich zum 2:2 in der 91. Minute war Jakupovic machtlos. Sein Debüt in der Premier League hatte der dritte Schweizer Goalie der EM 2008, der Anfang dieses Jahres zweimal für jeweils einen Monat an Leyton Orient ausgeliehen war, Anfang Mai beim 1:3 gegen Manchester United gefeiert.
Ein sehr spezielles Tor sahen die Zuschauer in Southampton. Sunderlands Santiago Vergini missriet ein Befreiungsschlag total, der Ball landete herrlich mit Effet im eigenen Gehäuse zum frühen 1:0 für die Gastgeber. Southampton siegt am Ende 8:0 und bleibt auf Rang 3 im Konzert der Grossen. Sunderland dagegen produziert noch zwei Gegentore praktisch selbst.