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Da das Huhn genetisch bedingt nur eine begrenzte Menge an Kalzium in die Schale einlagern kann, hat ein grösseres Ei eine dünnere Schale mit geringerer Stabilität. Andererseits nimmt mit zunehmendem Alter der Legehennen das Aufnahmevermögen von Kalzium im Darm ab.
Deshalb macht bei erhöhtem Anteil an Knickeiern das Steigern der Kalziumversorgung Sinn. Dabei gilt: Der Prozess der Eischalenbildung im Huhn dauert etwa 19 Stunden. Der grösste Teil – über zwei Drittel der Eischale – wird während der Nacht gebildet, wenn das Huhn ruht. Hat es in diesem Zeitraum zu wenig Kalzium aus der Verdauung und aus den Knochen zur Verfügung, ist die Kalkablagerung und die Schalendicke geringer.
Eine erhöhte Mobilisierung aus den Knochen ist nur bedingt möglich. Deshalb muss langsam lösliches Kalzium zur Verfügung gestellt werden. Dieses verbleibt länger im Muskelmagen und wird kontinuierlich aufgelöst.