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Die blaue Cabertin ist eine krankheitsresistente Kreuzung aus der Rebschule von Valentin Blattner. Sie gelang im Jahr 1991. Die Mutter ist Cabernet Sauvignon, von der sie einiges mit auf den Weg bekommen hat. Der Vater ist ein Resitenzpartner.
Vermehrt wird Cabertin von der Rebschule Freytag.
Die Traube ist schmal, lockerbeerig und wenig geschultert. Die Beere ist rund, klein und von einer gleichmässigen Wachsschicht überzogen. Die Beerenhaut ist wie bei Cabernet Sauvignon sehr fest und somit sehr wiederstandsfähig gegen Botrytis (Grauschimmelfäule).
Der Reifezeitpunkt ist zirka zehn bis vierzehn Tage vor Cabernet Sauvignon. Anfang bis Mitte Oktober.
Der Wuchs ist aufrecht und sehr stark. Es bilden sich bis in den Spätsommer neue Geize, was sich positiv auf die Zuckerbildung auswirkt.
Cabertin hat eine gute Resistenz gegen Oidium (Echter Mehltau), Peronospora (Falscher Mehltau) und Botrytis (Grauschimmelfäule). Sehr gute Frosthärte bei Winterfrösten.
Der Wein zeichnet sich durch eine dunkle, rubinrote Farbe aus. Im Duft erinnert der Wein an Waldfrüchte, Brombeeren und Chassis, im Geschmack an einen Syrah oder Cabernet Sauvignon der im Süden gewachsen ist. Durch seine kräftige aber sehr reife Taninstruktur eignet er sich sehr gut für Barriqueweine im internationalen Rotweinstil.