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Sacha (Jakutien) In dieser Region liegt der Kälte-Nordpol der nördlichen Erdhalbkugel mit Temperaturen bis – 72 Grad C. Es gibt nur zwei Jahreszeit, den kurzen Sommer und den langen Winter. In diesem Land leben Hunde, die sich an das raue arktische Klima angepasst haben. Der Jakutische Laika ist ein typischer nordischer Hund vom Urtyp. Die Wurzeln dieser Rasse liegen in der Kolyma-Region Sibiriens. Der Jakutische Laika ist eine von der RKF, dem russischen Kynologenverband, anerkannte und gezüchtete russische Hunderasse. Der Jakutische Laika ist ein leichter aber kräftiger, gut proportionierter Hund mittlerer Größe mit für das Leben im arktischen Klima entwickeltem Haarkleid und kommt in den Farben schwarz-weiss, grau-weiss, braun-weiss, rot-weiss und reinweiss vor. Einheitliche Farben ausser reinweiss sind nicht erwünscht. Er hat braune oder blaue Augen. Er ist ein aktiver, flinker, neugieriger Hund mit einem freundlichen und folgsamen Charakter sehr umgänglich und absolut nicht aggressiv. Sein Hauptzweck ist das Schlittenziehen und die Jagd. Die Bewohner der Polaren Regionen züchten seit dem Altertum Hunde als Hütehund, Jagdhund und Schlittenhund. Ursprünglich waren diese Eigenschaften in einem Hund vereint erwünscht und die Menschen des Nordens waren existenziell auf die Mitarbeit ihrer Hunde angewiesen. Die Menschen in Sacha (Jakutien) haben seit jeher mit den Hunden gelebt. Sie zogen ihre Lasten sicher durch Schneestürme wo Rentiere arbeitsmässig versagten und in die Wildnis gelaufen wären. Die Jakutischen Laika’s brachten die Menschen immer sicher nach Hause. Der Jagdtrieb ist bei dieser Rasse sehr ausgeprägt und sie werden heute noch bei der Jagd auf Säugetiere und Vögel eingesetzt. Ihre „primitiven“ Instinkte gingen nicht durch eine jahrzehntelange „Schönheits-Zucht“ verloren. Dieser sehr menschenfreundliche Nordische ist ein neugieriger und selbstbewusster Hund, der konsequent erzogen werden muss. Er ist am Haus wachsam, meldet fremde Menschen und Hunde sofort und verteidigt sein Revier. Ein Jakuten-Team muss straff geführt werden. Dieser Arbeitshund wurde seit jeher nur im Hinblick auf die für den Menschen in der harten Natur Sibiriens wichtigen Eigenschaften gezüchtet. Die Jakutischen Laika’s waren bis in die neunziger Jahre vom Aussterben bedroht. Begründet durch Wladimir Djatschkow und Lena Sidorowa konnte die Rasse innerhalb Jakutiens erhalten werden. Das erste Zuchtpaar wurde durch Erwin van Wel im Jahr 2002 nach Deutschland importiert. Jakutische Laika’s aus der Kolyma Region, Chuktschen- und Kamchatka Hunde flossen in die durch Leonard Seppala begründete Zucht des Siberian Husky ein. Der Pelzhändler William Goosak hatte 1909 Hunde verschiedener Sibirischer Völker nach Alaska importiert.