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Die wirtschaftliche Erholung in den Ländern der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat im Oktober insgesamt weiter zugenommen. Die OECD schließt dies auf der Grundlage Ihres eigenen frühindikatorenindex ab. Die Bewegung war bereits in mehreren Ländern für Regierungen eingesetzt worden und kündigte erneut neue Lockdown-Maßnahmen an.
In den USA, Japan, Kanada, Deutschland und Italien wurde das Wachstum unter anderem bescheidener als in Indien und Brasilien. In Frankreich hingegen deuteten die Indikatoren auf eine Stabilisierung des Wachstums hin. Dasselbe galt für Russland. Im Vereinigten Königreich verschlechterte sich laut OECD das Bild. Den Forschern zufolge könnte der bevorstehende harte brexit auch etwas damit zu tun haben. Das einzige Land, in dem das Wachstum deutlich stark war, war China.
Die OECD betont, dass die vollständigen Auswirkungen neuer sperrmaßnahmen in diesen Daten noch nicht berücksichtigt wurden. Welche Folgen das genau haben wird, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Nach Angaben der organisation sollten die Daten daher lange Zeit sorgfältig interpretiert werden. Dies liegt daran, dass der index eher als signal und nicht als Maß für den wachstumsgrad der Wirtschaftstätigkeit angesehen werden sollte.