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Für Kleinbauernfamilien im Süden von Honduras sind die Auswirkungen des Klimawandels besonders verheerend. Um diesem Problem zu begegnen, ist eine züchterische Anpassung des Saatgutes an die veränderten Klimabedingungen erforderlich. Das Projekt unterstützt Verbesserung und Vermarktung von einheimischem Saatgut und betreibt Lobbyarbeit für dessen Anerkennung durch den Staat und gegen ein von Saatgutmultis angestrebtes Verbot. Damit soll die Einkommens- und Ernährungssicherheit der Kleinbauernfamilien erhöht und die Abhängigkeit von internationalen Saatgutkonzernen verringert werden.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren rund 45 Saatgutproduzentengruppen. Das sind 500 Bauernfamilien (etwa 2500 Personen). Sie werden bei Saatgutversuchen und der Saatgutvermehrung technisch unterstützt. Dank dem Aufbau einer Vermarktungskette können sie zudem ihre Produkte besser verkaufen und damit mehr Einkommen erzielen. Indirekt profitieren alle Kleinbauernfamilien von der Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für faire Handelsbedingungen für einheimisches Saatgut.
Ziele:
Bauernfamilien verbessern die eigene Nahrungsmittelversorgung und erhöhen ihr Einkommen, indem sie einheimisches Saatgut züchten, vermehren und vermarkten. Der Schwerpunkt liegt bei der Selektion und Produktion von Saatgut und Nahrungsmittel der Grundnahrungsmittel Bohnen und Mais. Mit einem marktorientierten Produktions- und Vermarktungsansatz soll eine konkurrenzfähige Alternative zu patentiertem Hybrid- oder gentechnisch verändertem Saatgut und dessen Produkten geschaffen werden.