Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/119373

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dafür zu sorgen, dass die ETH (und die EPFL und ihre Bereiche) künftig nur noch Strom aus erneuerbaren Energien verwenden. Ebenso ist sicherzustellen, dass bei Gebäudesanierungen und Neubauten die jeweils in Sachen Energieeffizienz fortschrittlichsten Massstäbe eingehalten werden. Falls erforderlich, sind die entsprechenden Gesetze anzupassen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Hinblick auf den Ausstieg aus der Kernenergie müssen neue Alternativen im Bereich der Energieversorgung entwickelt werden, die nach Möglichkeit nicht zu einer höheren CO2-Belastung oder zu Einbussen bei der Lebensqualität führen.</p><p>Im ETH-Bereich nehmen insbesondere die ETH Zürich, die EPFL, das PSI und die Empa in der Energieforschung eine führende Stellung ein. Der Bundesrat erwartet deshalb vom ETH-Bereich wesentliche Beiträge zur Lösung der Energieproblematik.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die Institutionen des ETH-Bereichs in den letzten Jahren bei der Verbesserung der Energieeffizienz ihrer Immobilien eine Vorbildrolle einnehmen und im Energiebereich wichtige Forschungsbeiträge leisten.</p><p>Angesichts dieser Beiträge und der gesetzlich garantierten Autonomie der Institutionen des ETH-Bereichs erachtet der Bundesrat im Anschluss an seinen Beschluss vom 30. November 2011 zum Atomausstieg, in dem er die Vorbildrolle unterstrichen hat, welche die Bundesverwaltung, die bundesnahen Unternehmen wie Post, SBB, Swisscom und Skyguide sowie die Institutionen des ETH-Bereichs künftig bei der Verwendung erneuerbarer Energien spielen werden müssen, dass kein Handlungsbedarf besteht, bevor die Modalitäten der Vorbildrollen für die Gesamtheit dieser Einheiten im Rahmen der Botschaft über die künftige Energiepolitik der Schweiz klar definiert worden sind.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.