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Mit der Katastrophe um das Atomkraftwerk Fukushima in Japan ist die Diskussion um die Gefahren der Kernstrahlung erneut entfacht worden. Welchen Beitrag hat Scientology zu diesem Thema? Im folgenden Artikel werden Sie Antworten und neue Aspekte zu diesem Themenkreis erfahren, und auch einige Mythen und Legenden widerlegt bekommen.
Die Scientology-Religion durchlief ihre Gründungsjahre anfangs der 1950er Jahre. Der Gründer L. Ron Hubbard und die ersten Anhänger der Religion verbrachten die Jahre von 1953 – 1955 in Phönix/Arizona, einer Gegend, die nicht allzuweit von den Geländen lag, auf denen die US Regierung zu jener Zeit in Nevada etwas mehr als hundert Atombombentests durchführte. Selbst in Deutschland lag nach diesen Testversuchen (auch der Tests der Russen) die Strahlung in den 50er und 60er Jahren bedeutend höher als heute. Es dürfte deshalb nicht überraschen, dass berichtet wurde, dass zu jener Zeit in Arizona am zentralen Haupsitz der damals entstehenden Scientology-Organisation die Geigerzähler wie verrückt ausgeschlagen haben.
Mit diesem Hintergrund erklärt sich auch, dass sich Scientology mit dem Thema „Radioaktivität“ seit Ihrer Gründungszeit auseinandersetzte und nach Lösungen suchte, um diesem Problemkreis zu begegnen. Es begannen umfassende Forschungen, sowohl biologischer und biochemischer Art, wie auch im mentalen Bereich, um die Auswirkung von Strahlung und eine mögliche Linderung von Strahlenschäden zu erforschen.
Zusammenfassend lässt sich die Position der Scientology Religion zur Strahlungsproblematik auf drei bis vier Hauptpunkte zusammenfassen:
- Strahlung bewirkt Schäden in der Gesundheit und in der genetischen Struktur.
- Ohne die Schädlichkeit von Strahlung herunterspielen zu wollen, haben die Forschungstätigkeiten von Hubbard ergeben, dass es biochemische Reaktionen gibt, welche die Folgen der Strahlung lindern und abbauen können. Somit ist man nicht wehrlos, falls man Strahlung ausgesetzt ist.
- Die grösste Gefahr der Strahlung liegt nicht in kleinen, unsichtbaren Partikeln, die durch die Luft treiben, sondern in der Hysterie, die durch die Propaganda, das mangelnde Verstehen und die damit verbundene Bedrohung verursacht wird.
- Der Faktor „Mensch“ und „des Menschen Umenschlichkeit wider den Menschen“ ist die grösste Risikoquelle, sei es durch terroristische Angriffe oder Schlamperei beim Betrieb von Kernkraftanlagen.
Die eine Sache, die wir alle tun können, ist zivilisierter werden und die Erfindungskraft und Kreativität des Menschen fördern, um Energie zu fördern und zu lenken.
Da die Scientology-Kirche unpolitischer Art ist, befasst Sie sich nicht mit Themen, ob AKWs oder Kernenergie gutzuheissen sei oder nicht. Sie spricht sich jedoch ganz bestimmt gegen Krieg aus als die schlechteste Art der Konfliktlösung.
Grundsätzlich sind die Kenntnisse und Lösungsansätze der Scientology-Religion zu diesem Themenkreis nicht in einem Artikel abbildbar. Es gibt umfassende Vorträge aus zwei Kongressen und weitere Forschungsdaten zum Bereich, welche Interessierten zur Verfügung stehen.
Der Film Operation Nightbreaker schildert die wahren Umstände, wie gering die Sicherheitsvorkehrungen der US Regierung zu Zeiten des Atombombentests in Nevada waren.
Über die Strahlenbelastung in den 50er und 60er Jahren gibt ein Artikel des Spiegels weitere Hintergrundinformationen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517506.html)
Der „Washingtoner Kongress über Anti-Strahlung und Konfrontieren“ (Dez. 1956) und der „Londoner Kongress über atomare Strahlung, Kontrolle und Gesundheit" (April 1957) sowie die Bücher „Alles über radioaktive Strahlung“ und "Reiner Körper – Klares Denken" geben weitere wertvolle Hintergrund informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.