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Joel von Lerber wurde 1991 in Basel geboren und erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Harfenunterricht am Konservatorium in Bern bei Nathalie Châtelain und Simon Bilger. Nach bestandener Matura hat das junge Talent 2009 sein Bachelorstudium an der Musikakademie Basel bei Prof. Sarah O' Brien aufgenommen, welches er 2012 mit dem Bachelor of Arts abschloss. Es folgten 2014 der Master of Arts (Performance) an der Zürcher Hochschule der Künste und 2016 der Master of Music bei Prof. Maria Graf an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Joel legte alle drei Abschlüsse mit Auszeichnung ab. An der "Hanns Eisler" wurde er anschliessend ins Studienprogramm zum Konzertexamen aufgenommen, wo er den höchsten zu vergebenden schulischen Abschluss in Musik erlangte.
Weitere künstlerische Anregungen erhielt Joel in Meisterkursen bei verschiedenen Harfenisten, unter anderem bei Helga Storck, Isabelle Moretti, Jana Bouskova und Xavier de Maistre sowie beim Pianisten Pavlin Nechev.
Joel ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde während seines Studiums mit verschiedenen Stipendien unterstützt, unter anderem vom DAAD und vom Migros-Kulturprozent. Er spielt weltweit mit verschiedenen Orchestern als Solist.
www.joelvonlerber.com
Philippe Bach wurde 1974 in Saanen,
Schweiz, geboren. Er studierte Horn an der Musikhochschule Bern und am
Conservatoire de Genève und anschliessend Dirigieren an der
Musikhochschule Zürich bei Johannes Schlaefli und am Royal Northern
College of Music in Manchester bei Sir Mark Elder. Er besuchte
Meisterkurse bei Sir Colin Davis, David Zinman, Vladimir Jurowski, Prof.
Ralf Weikert und Prof. Peter Eötvös.
Philippe Bach gewann zahlreiche Auszeichnungen, u.a. erste Preise am Schweizerischen Dirigentenwettbewerb (1996) und an der «International Jesús López Cobos Opera Conducting Competition» (2006). 2006 bis 2008 war er Assistant Conductor am Teatro Real in Madrid und Assistent von Jesús López Cobos.
Im Juni 2007 gab er im Teatro Real sein Debut mit Madama Butterfly. Im Dezember 2008 folgte sein Debut an der Hamburgischen Staatsoper mit Hänsel und Gretel. Von 2008 bis 2010 war Philippe Bach Erster Kapellmeister und Stellvertretender GMD am Theater Lübeck.
Seit 2011 ist er Generalmusikdirektor der traditionsreichen Meininger Hofkapelle und des Südthüringischen Staatstheaters Meiningen und seit 2012 Chefdirigent des Berner Kammerorchesters.
Als Gast leitete Philippe Bach u.a. Konzerte mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Orchestre de chambre de Lausanne, dem Basler Sinfonieorchester, dem kammerorchesterbasel, dem Hallé Orchestra, dem RTE National Symphony Orchestra, dem Orquesta Sinfónica de Madrid, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Kuopio Symphony Orchestra und der Basel Sinfonietta.
Das Berner Kammerorchester pflegt seit seiner Gründung 1938 das klassische Repertoire und setzt parallel dazu einen Schwerpunkt in der Aufführung und Vermittlung neuer Schweizer Musik. Bemerkenswert sind die spannenden Kombinationen mit anderen Bereichen wie Tanz, Volksmusik und Jazz. Seit der Saison 2012/13 ist Philippe Bach Chefdirigent des BKO.
Es kamen zahlreiche Uraufführungen namhafter Komponisten zustande wie zum Beispiel von Sandor Veress, Albert Moeschinger, Willy Burkhardt, Arthur Furer und Alfred Zimmerlin. Neben Konzerten mit renommierten SolistInnen wie Patricia Kopatchinskaja, Thomas und Patrick Demenga, Mirijam Contzen oder Julia Schröder ist die Zusammenarbeit mit jungen Talenten dem BKO ein wichtiges Anliegen. Mit der Hochschule der Künste Bern als Partner werden gezielt junge KünstlerInnen gefördert. Das Berner Kammerorchester ist ein gern gesehener Gast bei verschiedenen Festivals und ist mit Gastspielen in der ganzen Schweiz präsent.
Das Berner Kammerorchester wird von der Stadt Bern, von der Burgergemeinde Bern, vom Kanton Bern und von der Regionalkonferenz Bern Mittelland unterstützt und erhält Förderbeiträge von verschiedenen Stiftungen und Partnern.
Nach dem Abitur studierte Christian Henking Musiktheorie bei Theo Hirsbrunner und absolvierte danach während zwei Jahren die Kapellmeisterausbildung bei Ewald Körner. Ab 1987 studierte er Komposition bei Cristobal Halffter und Edison Denisov und besuchte Meisterkursen bei Wolfgang Rihm und Heinz Holliger. Er gewann diverse Kompositionspreise unter anderem im Jahr 2000 zusammen mit vier anderen KomponistInnen den von Heinz Holliger verliehenen Kulturpreis der Bürgi-Willert-Stiftung, 2002 den Anerkennungspreis des Kantons Bern und 2016 den Musikpreis des Kantons Bern. Er ist Dozent an der Hochschule der Künste Bern für Komposition, theoretische Fächer und Kammermusik. Seine Werke erscheinen beim Verlag Müller & Schade.
Daneben übt er eine intensive fotografische Tätigkeit aus. Er erhielt Unterricht bei Simon Stähli an der Schule für Gestaltung Bern, bei Tim Davoli, Adrian Moser und bei Anita Vozza. Ausstellungen u.a. an der photo 09, 12 und 16 in Zürich, im Kornhaus Bern 2011, in Schönbühl 2012, im ONO Bern 2013, in der Galerie Hofer und Hofer 2015 und im Berner Generationen Haus 2016.
www.christianhenking.ch
Der Berner Joel von Lerber ist ein Shootingstar der internationalen Harfenisten-Szene. Mit dem Berner Kammerorchester unter der Leitung von Philippe Bach bringt er Claude Debussys epochale Tänze für Harfe und Streicher zur Aufführung. Dazu gesellen sich eine Uraufführung des Berner Komponisten Christian Henking sowie Gustav Mahlers Adagietto aus der 5. Sinfonie und Dimitri Schostakowitschs 8. Streichquartett in der Fassung für Streichorchester.
Konzerteinführung
mit Doris Lanz und Christian Henking
Claude Debussy
Danse sacrée et danse profane
Christian Henking
"couche par couche"
Gustav Mahler
Adagietto aus der Sinfonie Nr. 5
Dmitri Schostakowitsch
Kammersinfonie in c-Moll, op. 110a