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Denervierung: Operation zur Schmerzlinderung
Fazettengelenkdenervierung | Denervierung des Clunealnervs | Vorteile | Risiken | Beratung
Die Denervierung, auch bekannt als Neurotomie, Neurolyse oder Verödung, bezieht sich auf einen medizinischen Eingriff. Dabei werden Nerven, die Schmerzsignale von der Wirbelsäule transportieren, vorübergehend unterbrochen oder dauerhaft zerstört, indem Hochfrequenzenergie verwendet wird.
Eine Denervierung wird angewendet, wenn konservative Therapien keine Linderung bei Rückenschmerzen mehr versprechen.
Indikationen:
Die Fazettengelenkdenervierung wird für Patienten mit chronischen Schmerzen in den Facettengelenken der Wirbelsäule empfohlen, oft verursacht durch Arthritis oder degenerative Veränderungen der Gelenke.
Durchführung:
Während des Verfahrens werden Radiowellen oder Hitze auf die Nervenenden angewendet, die Schmerzsignale von den Facettengelenken zum Gehirn übertragen. Dies unterbricht vorübergehend diese Schmerzsignale.
Dauer der positiven Wirkung:
Die positiven Effekte können zwischen sechs Monaten und zwei Jahren oder länger anhalten und während dieser Zeit signifikante Schmerzlinderung bieten.
Indikationen:
Dieses Verfahren wird oft für Patienten empfohlen, die unter chronischen Schmerzen im Beckenbereich leiden, verursacht durch Störungen im Bereich des Kreuzdarmbeingelenks.
Durchführung:
Eine dünne Nadel wird verwendet, um Hitze oder spezifische chemische Substanzen auf den Clunealnerv aufzutragen, was die Weiterleitung von Schmerzsignalen in den Beckenbereich unterbricht.
Dauer der positiven Wirkung:
Die Ergebnisse können variieren, aber viele Menschen erfahren mehrere Monate lang deutliche Schmerzlinderung nach dem Eingriff.
- Signifikante Reduzierung von chronischen Schmerzen ohne fortlaufende Einnahme von Schmerzmitteln.
- Die minimale Invasivität. Denervierungsverfahren erfordern nur kleine Schnitte oder Einstiche.
- Eine verbesserte Lebensqualität ermöglicht Patienten, ihre täglichen Aktivitäten ohne ständige Schmerzen wieder aufzunehmen.
Denervierungsverfahren sind im Allgemeinen sicher, aber wie bei jedem medizinischen Eingriff gibt es Risiken wie Infektionen, Blutungen oder allergische Reaktionen auf die Anästhesie.
Die Effektivität der Verfahren kann von Person zu Person variieren; nicht alle Patienten erleben dieselben Ergebnisse.
Es ist entscheidend, vor einer Denervierung sorgfältig mit dem Arzt zu sprechen. Eine gründliche ärztliche Bewertung, unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen des Patienten, ist entscheidend, um das geeignete Verfahren und die zu erwartenden Vorteile zu bestimmen.
Cav. Dr. med. (I) Alessandro Rustia weist eine langjährige Erfahrung und hohe Kompetenz in der Neurochirurgie, der Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie auf. Wir gewährleisten eine rasche, fachlich kompetente Abklärung und Beratung sowie eine Behandlung nach den modernsten Möglichkeiten. Gerne dürfen Sie bei uns auch eine Zweitmeinung einholen.
Da es sich bei der Klinik Pyramide um eine Privatklinik handelt, ist eine Zusatzversicherung erforderlich: Für Behandlungen in unserer Klinik benötigen Sie eine Privatversicherung oder eine Halbprivatversicherung. Selbstverständlich können sich auch allgemein versicherte Patienten bei uns behandeln lassen, indem sie sich für ein Upgrade entscheiden.