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An der diesjährigen Patrouille des Glaciers sind die Rekorde gepurzelt, bei den Männern und bei den Frauen. Als Schnellste im Ziel in Verbier VS waren am Samstag ein italienisches Männerteam und ein französisch-schweizerisches Frauentrio.
Der Rekord in dem Skitourenrennen liegt neu bei fünf Stunden und 35 Minuten, 17 Minuten unter der Marke von 2010. Bei den Frauen unterbot die Französin Laetitia Roux ihre eigene Bestzeit von sieben Stunden und 15 Minuten. Sie und ihre Partnerinnen waren 12 Minuten schneller als Roux’ damaliges Team im Jahr 2014.
Gestartet worden war die diesjährige Patrouille des Glaciers am Dienstagabend um 22 Uhr in Zermatt, als sich die ersten Patrouillen auf den Weg machten. Jedes der rund 1600 teilnehmenden Teams besteht aus jeweils drei Personen.
Die Sportlerinnen und Sportler mussten auf der Wettkampfstrecke nach Verbier 53 Kilometer und 8000 Höhenmeter bezwingen. Die kürzere Strecke begann in Arolla und enthält 26 Kilometer und 4000 Höhenmeter. Den bisherigen Rekord hielt ein Schweizer Team, das die Strecke 2010 in 5 Stunden und 52 Minuten gemeistert hatte.
Bonnet auf dem Podest
Mit Rémi Bonnet schaffte bei den Männern ein Freiburger den Sprung auf das Podest. Zusammen mit Werner Marti und Martin Anthamatten klassierte er sich in der Zeit von 5:45:28 Stunden hinter dem italienischen Team im zweiten Rang. Im 14. Rang erreichte das Freiburger Trio mit Didier, Gilles und David Moret das Ziel (7:02:18 Stunden). Damien Bapst, Patrick Fragnière und Michaël Crausaz klassierten sich im 20. Platz (7:16:11 Stunden). Bei den Frauen erreichte die Freiburgerin Caroline Kilchenmann zusammen mit Simone Delamorclaz und Chantal Daucourt in 8:57:15 Stunden den fünften Rang.
Im kleinen Parcours (26 km, 4000 Hm) zeichneten Ivar Savary, Gilles Bapst und Marc Jenny in 3:10:20 Stunden als Dritte für das beste Freiburger Resultat verantwortlich.