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Christina Rast (* 1968 in Luzern) studierte Germanistik, Filmwissenschaft und Russistik an der Universität Zürich. Während ihrer Assistenzzeit am Schauspielhaus Zürich machte sie mit dem Monolog Kleine Zweifel von Theresia Walser (mit Paula Dombrowski) und der Theatersoap Das Leck im Schiffbau auf sich aufmerksam.
2002/2003 gründete sie mit Michel Schröder und Ingo Berk die Spielstätte bunk r! am Schauspielhaus Zürich, die sich zu einem beliebten Treffpunkt für junge theaterinteressierte Menschen entwickelte und mit einem breiten Programm zwischen trashigen Schnellschüssen und fein gearbeiteten Inszenierungen aufwarten konnte. Am Schauspielhaus Zürich inszenierte sie Penthesilea von Heinrich von Kleist (mit Paula Dombrowski in der Titelrolle), Krankheit der Jugend von Ferdinand Bruckner, Die Schere von Dea Loher und People Next Door von Henry Adam.
Es folgten die Uraufführung von Peter Stamms Die Töchter von Taubenhain am Luzerner Theater, die Projekte Maria Stuart und Ich rede! Kommt zu mir!!! Eine Heilssuche. am Theater Rampe in Stuttgart, eine Romanbearbeitung von Kurt Vonneguts Slapstick oder Nie wieder einsam! am Landestheater in Tübingen. Weiters die Uraufführung von Andrzej Stasiuks Ostmark, sowie Othello, wirkinderdesnetzes und Kabale und Liebe am renommierten Schauspielhaus Graz.