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- Am Donnerstag fiel in Kalifornien erstmals seit Monaten eine nennenswerte Menge Regen.
- Das habe bei der Eindämmung des verheerenden «Camp Fire» nordöstlich von San Francisco geholfen, wie die kalifornische Forst- und Brandschutzbehörde mitteilte.
- Die Regenfälle erschwerten jedoch auch die Suche nach Opfern und Überlebenden.
- Das Feuer ist mittlerweile zu 95 Prozent eingedämmt.
Mittlerweile gibt es 84 bestätigte Todesopfer durch das Feuer. Als vermisst gelten weiter 563 Menschen. Die Suche nach ihnen wird durch den Regen komplizierter. Und das Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen nimmt zu.
Und trotzdem ist er auch ein Segen für die Region: Dank dem Regen können die Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien allmählich unter Kontrolle gebracht werden. Laut Wetterprognosen sieht es so aus, als würde es auch am kommenden Wochenende weiterregnen.
Was war Paradise für eine Stadt?
Schlimm getroffen hat es insbesondere die Stadt Paradise, die 280 Kilometer nordöstlich von San Francisco liegt. Paradise wurde praktisch vollständig durch das Feuer zerstört.
Viele Einwohnerinnen und Einwohner konnten flüchten, aber nicht alle: «Viele Menschen, die in Paradise gelebt haben, waren Senioren. Darunter hatte es sicher gebrechliche Leute, die nicht fliehen konnten oder vielleicht gar nicht mitbekommen hatten, dass Gefahr drohte», so SRF-USA-Korrespondent Thomas von Grünigen.
Das sogenannte «Camp»-Feuer brach am 8. November im Norden Kaliforniens aus. Es ist das schlimmste Feuer in Kalifornien seit Beginn der Aufzeichnungen und hat mehr als 13'000 Wohnhäuser zerstört.