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Dienstag, 3.10.2023
Nach dem Frühstück geht’s los! Wir nehmen die landschaftlich schönere Strecke über die Nationalstrasse N-320, die Cuenca mit Guadalajara und dem Norden der Autonomen Gemeinschaft Madrid verbindet. Die Strasse führt durch die Serranía Celtibérica, eine sehr dünn besiedelte Gegend, die auf etwa 800 – 1’300 m Höhe liegt und weitgehend deckungsgleich mit dem Iberischen Gebirge (span. Sistema Ibérico) ist.
Kurz hinter Alcocer sieht man auf der linken Seite den Embalse de Buendía (Buendía-Stausee). Hier wird der Río Guadiela, ein Nebenfluss des Río Tajo, gestaut. Bei Vollstau umfasst der Stausee eine Fläche von rund 82 km² und fasst ca. 1’700 Mio. m³ Wasser. Dabei hat er eine Maximallänge von ca. 20 km in Nord-Süd-Richtung bei einer Maximalbreite von gut 2 km.
Einige Kilometer weiter, bei Sacedón…. ein Bild von der Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción….
…. ist der Río Tajo zum Embalse de Entrepeñas (Entrepeñas-Stausee) aufgestaut, der eine Fläche von rund 32.13 km² und fasst ca. 803 Mio. m³ Wasser. Dabei hat er eine Maximallänge von ca. 25 km in Nord-Süd-Richtung bei einer Maximalbreite von knapp 2 km.
Kurz hinter Sacedón führt die N-320 über die Staumauer….
…. danach geht’s langsam talwärts….
…. und bei Tendilla sind wir schon kurz vor Guadalajara.
Guadalajara, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, hat knapp 90’000 Einwohner und liegt etwa 50 km nordöstlich von Madrid. Die Stadt wurde erstmals als iberische Gründung erwähnt, später war sie unter dem Namen Arriaca eine römische Siedlung. Die anfängliche Bedeutungslosigkeit der Stadt endete, als sie als Wadi al-Hidschara (وادي الحجارة / Wādī l-Ḥiǧāra) von den Arabern neugegründet wurde. 1081 wurde sie von König Alfons VI. im Zuge der Reconquista für Kastilien erobert. 1441 bis 1690 war sie im Besitz des kastilischen Hochadelshauses Mendoza.
Touristisch bietet Guadalajara keine Sehenswürdigkeiten, so dass wir uns ausser mit einem Tankstopp und einer kleinen Pause hier nicht länger aufhalten. Über die A-2 Autovía del Nordeste fahren wir Richtung Madrid zum Camping Osuna. Wir hatten nichts vorgebucht und bekommen problemlos einen Platz…. aber ziemlich voll ist es trotzdem!
Letztes Jahr waren wir um diese Zeit auch auf dem Platz, es hat sich zwischenzeitlich einiges geändert:
– im Sanitärbereich wurden bei den Herren die WCs und die Duschkabinen erneuert
– die elektrische Anlage wurde in vielen Bereichen erneuert
– es werden und wurden einige Bungalows neu errichtet
Wir zahlen pro Nacht 38.00 € mit Strom, für einen Stadtplatz ist das noch akzeptabel.
Dieses Mal gehen wir erstmals in das Restaurant La Terraza del Camping direkt neben dem Campingplatz…. wir sind sehr angenehm überrascht, die Atmosphäre ist gut, ein sehr freundlicher Service und ausgezeichnete Küche…. es gibt Pulpo a la brasa…. sehr lecker!
Morgen geht’s in die Stadt…. in’s Museo del Prado!
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