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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00081 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 18. November 2021 in S achen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen SWICA Versicherungen AG Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1956, und seit 1. September 1985 selbständig in der Gastronomie, war bei der S WICA Versicherungen AG (folgend: Swica ) freiwillig gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als er am 3. November 1998 einen Autounfall mit Heckkollision erlitt. Der Unfall wurde der Swica mit Unfall meldung vom 1 3. November 1998 angezeigt ( Urk. 8/4). Die Erstbehandlung er folgte am nächsten Tag bei Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, welcher eine Halswirbelsäulen-Beschleunigungsverletzung ohne Kopf an prall bei Heckkollision diagnostizierte ( Urk. 8/7). Die Swica trat auf den Scha den ein und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Schreiben vom 6. Januar 199 9, Urk. 8/18). Die Swica tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte insbesondere das Gutachten von Dr. med. Z.___, Augen arzt, vom 2 0. Dezember 1999 ( Urk. 8/47, Antwort auf Ergänzungsfragen vom 4. Januar 2000, Urk. 8/52) sowie das neurologische/neuropsychologische Gut ach ten von Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, vom 6. November 2 000 ( Urk. 8/76 ) ein. Am 7. Juli 2000 rutschte der Versicherte zu Hause auf der Treppe aus und stürzte (Unfallmeldung vom 1 3. Juli 2000, Urk. 9/2). Die Erstbehandlung erfolgte glei chen tags im Spital B.___, wo eine Fraktur des Proc. styloideus radii links bis Gelenkspalt sowie ein Hämatom an der Hüfte links diagnostiziert wurde n ( Urk. 9/4). Die Swica erbrachte auch für diesen Schadensfall die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 1 0. Juli 2001 teilte die Swica m it, ihr sei mitgeteilt worden, dass dem Versicherten ab 1. November 1999 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 73 % eine Invalidenr ente der eidgenössischen Invalidenversicherung zustehe, so dass sie eine Überentschädigungsberechnung vornähmen und die bereits zu viel ausbezahlten Beträge mit den laufenden Taggeldern verrechne ( Urk. 8/98 ; vgl. auch Urk. 8/110 ). Im Anschluss holte die Swica das polydisziplinäre Gutach ten vom 3 1. Oktober 2003 ein ( Urk. 8/104). Mit Verfügung vom 1 8. April 2005 bejahte sie den natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den somatischen und psychischen Beschwerden und den Unfallereignissen, schloss den Fall per 3 1. Dezember 2004 ab und sprach dem Versicherten ab 1. Januar 2005 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 80 % eine entsprechende unfallver si cheru ngsrechtliche Invalidenrente sowie eine Integritätsentschädigung von 35 % zu ( Urk. 8/106). In den folgenden Jahren erfolgten lediglich Neuberech nun gen der Komplementärrenten (vgl. Urk. 8/108; Urk. 8/114 ; Urk. 8/117; Urk. 8/123 ; Urk. 8/144 ). Im Jahr 2018 leitete die Swica von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfahren ein (vgl. Schreiben vom 6. April 2018, Urk. 8/162). Die Sozialversiche rungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte mit, dass sie aufgrund des Alters keine Rentenrevision mehr durchführten ( Urk. 8/166). Die Swica tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und holte insbesondere das polydisziplinäre Gut achten der Medas C.___ vom 5. Juni 2019 ein ( Urk. 8/197). Mit Schreiben vom 1. Juli 2019 gewährte die Swica dem Versicherten das rechtliche Gehör und stellte die Einstellung der Rente per 3 0. September 2019 in Aussicht (Urk. 8/200). Der Versicherte nahm hierzu Stellung (Schreiben vom 1 7. Juli 2019, Urk. 8/201; ergänzende Stellungnahme vom 3 0. September 2019, Urk. 8/217). Mit Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 stellte die Swica die Rente per 3 1. Oktober 2019 ein ( Urk. 8/ 222). Der Versicherte erhob hiergegen Einsprache (Einsprache vom 2 8. November 2019, Urk. 8/225), woraufhin die Swica den ergänzenden Bericht der C.___ vom 2 0. März 2020 einholte (vgl. Urk. 8/229; Urk. 8/235). Hierzu nahm der Versicherte am 1 4. September 2020 erneut Stellung ( Urk. 8/251; vgl. Urk. 8/237). Mit Einspracheentscheid vom 5. März 2021 wies die Swica die Ein sprache des Versicherten ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 9. April 2021 Beschwerde und beantragte, es sei der Einspracheentscheid vom 5. März 2021 aufzuheben und es sei die Be schwerdegegnerin z u verpflichten, dem Beschwerdef ü h rer weiterhin eine Inva li den rente nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) auszurich ten. Eventualiter sei der Beschwerdeführer durch das Gericht medizinisch zu be gut achten. Subeventualiter sei die Sache zur Neubegutachtung an die Be schwer de gegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Bestel lung von Rechtsanwältin Stephanie C. Elms als unentgeltliche Rechtsbei ständin ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2 1. Mai 2021 schloss die Besc hwer de geg nerin auf Abweisung d er Beschwerde ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-260 und Urk. 9/1-37), worüber der Beschwerdeführer am 2 6. Mai 2021 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür, dass der UV-Rentenanspruch bzw. Leistungsanspruch ab 1. November 2019 strittig sei. G estützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 3 1. Oktober 2003 sei mit Ver fügung vom 1 8. April 2005 ab 1. Januar 2005 eine UV-Rente von 80 % sowie eine Integritätsentschädigung von 35 % zugesprochen worden. Im Rahmen der Revision sei bei der Medas C.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag gegeben worden. Darin hätten die Gutachter aus neurologischer und rheumato logischer Sicht einen im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand atte stiert. Entgegen den früheren Ausführungen beurteilten sie diesen allerdings als nicht unfallkausal. Auf psychiatrischem Fachgebiet sei eine Besserung eingetre ten, da die im Jahr 2003 diagnostizierte mittelschwere bis schwere Depression einer leichtgradigen Depression gewichen sei. Zur Besserung dürfte die Entlas tung von finanziellen und sozialen Belastungen geführt haben, welche durch die Berentung eingetreten sei. Die formell festzustellende Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde sei auf das maladaptive Verhalten zurückzu füh ren und sei nicht konsistent. Es könne aktuell keine schwere psychische Störung nachgewiesen werden. Die Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes sei zwischen der gutachterlichen psychiatrischen Untersuchung von 2003 und der aktuellen Untersuchung ein getreten, womit ein Revisionsgrund vorliege. Die Aus führungen von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, vermöcht en die Be weis kraft des Gutachtens der C.___ nicht zu entkräften. Damit sei der Renten anspruch frei und umfassend zu prüfen, woraus gestützt auf die gutachterlichen Ausführungen der C.___ resultiere, dass keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit vorliege, womit die unfallversicherungsrechtliche Invalidenrente aufzuheben sei ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, vorab sei festzuhalten, dass der Beweiswert der Gutachten aus den Jahren 2000 und 2003 nicht zur Diskussion stehe. Darüber hinaus sei damals die natürliche und adäquate Kausalität beurteilt und bejaht worden - wenn der damalige Entscheid im Sinne der heutigen Recht sprechung nicht mehr angemessen scheine, habe dies unberücksichtigt zu bleiben. Die Gutachter der C.___ hätten den Gesundheitszustand aus neurologischer und rheumatologischer Sicht als unverändert beurteilt. Die darüber hinausgehende Infragestellung der Diagnosen des früheren Gutachtens habe entsprechend unbe achtet zu bleiben. Die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters, dass eine Verbesserung stattgefunden habe aufgrund der nicht mehr feststellbaren mittel schweren bis schweren Depression, seien nicht schlüssig. Die Verbesserung habe der psychiatrische Gutachter auf die finanziell bessere Situation infolge der B e ren tung zurückgeführt - die fi nanzielle Entlastung habe allerdings bereits im Jahr 2001 bestanden, was auch die Überentschädigungsberechnung der Beschwerde gegnerin zeige ( vgl. Urk. 8/98). Entsprechend sei die Annahme, dass die damalige Depression vorwiegend durch finanzielle Sorgen und damit verbundene beruf liche Prob leme begründet gewesen sei, schlicht aktenwidrig. Ansonsten hätte sich gar keine Depression entwickeln dürfen. Darüber hinaus habe sich neuropsy chologisch eine Verschlechterung gezeigt im G utachten der C.___, welche durch die Gutachterin als Befunde im Rahmen einer leichten bis mittelgradigen neu ropsychologischen Störung beurteilt wurden, die nicht durch die Folgen der Hals wirbelsäulen(HWS)-Distorsion vom 3. November 1998 zu erklären sei. Die von den G u t achtern der C.___ attestierte Verbesserung des psychischen Gesundheits zustandes bei einer deutlichen Verschlechterung der kognitiven Funktionen habe von den Gutachtern nicht schlüssig erklärt werden können. Darüber hinaus sei das C.___ -Gutachten auch klar nicht beweiskräftig, da der psychiatrische Gut achter im Rahmen des Einspracheverfahrens entgegen früherer Angaben zum Schluss gekommen sei, dass nun gar keine depressive Episode mehr vorliegen solle, was seinen ursprünglichen Angaben klar widerspreche. Die nachträgliche Änderung der Beurteilung führe zwingend dazu, dass das Gutachten aus dem Recht zu weisen sei. Damit könne mit dem C.___ -Gutachten weder das Vorliegen eines Revisionsgrundes noch die Verbesserung des Gesundheitszustandes über wiegend wahrscheinlich bewiesen werden. Entsprechend sei die Beschwerde gut zu heissen und die Invalidenrente auch über den 3 0. September 2019 hinaus zu bezahlen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen, subeventualiter sei die Sache zur ergänzenden Abklärung zurückzuweisen ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin brachte in der Beschwerdeantwort vom 2 1. Mai 2020 ergänzend vor, dass gestützt auf das C.___ -Gutachten eine Verbesserung des psy chischen Gesundheitszustandes klar erstellt sei. Demnach sei der Rentenanspruch umfassend zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen bestehe und eine neue Rechtspraxis berücksichtigt werden könne. Die neuropsychologischen Beschwerden seien nicht objektivierbar und auf das maladaptive Verhalten zu rückzuführen, womit sie nicht unfallbedingt und auch nicht adäquat kausal seien. Beim Unfall vom 3. November 1998 handle es sich nämlich um ein leichtes Ereig nis, womit die Adäquanz ohne weiteres zu verneinen sei. Selbst bei Annah me eines mittleren Unfalles im Grenzbereich zu den leichten Unfällen wäre die Adäquanz mangels erfüllter Kriterien zu verneinen, wofür auf die Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 verwiesen werde. Entsprechend bestünden keine unfallbedin g ten Einschränkungen mehr, womit ein Leistungsanspruch klar entfalle. Darüber hina us sei in der Verfügung vom 18. April 2005 aufgrund des psychischen Leidens eine UV-Rente von 80 % zugesprochen worden, was angesichts des Bagatellereignisses vom 3. November 1998 nicht korrekt sein könne, zumal bereits zu diesem Zeitpunkt die Adäquanz der psychischen Beschwerden bei deren fraglicher und offen zu lassender natürlicher Kausalität nicht gegeben gewesen sei, und die Adäquanz damit unrichtig angewandt worden sei. Die Verfügung sei damit zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung. Entsprechend wäre die angefochtene Verfügung auch mit dieser substituierten Begründung zu schützen ( Urk. 7). 2. 2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). 2.2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie be nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich geblie benen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausal zu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gege benen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verän de rung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 2.3 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 2.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 2.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 3. 3.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache mit Verfügung vom 1 8. April 2005 ( Urk. 8/106) und damit auch letzte materielle Beurteilung beruhte auf dem Gut achten vom 3 1. Oktober 2003 (Urk. 8/104). Die Gutachter notierten folgende Hauptdiagnosen mit Einschränkung der zumut baren Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/104/19): - Chronifizierte Depression, hypochondrisch-ängstlicher Ausgestaltungs form, aktuell mittelschweren (bis schweren) Grades mit somatischen De pressionssym ptomen (ICD-10 F33.11), vermischt mit einem chronisc hen Nacken-/Kopfschmerzsyndrom (ICD-10 F 54) bei - Zustand nach HWS-Distorsionstrauma im Rahm en einer Auffahr kol lision am 0 3. November 199 8 - Zwanghaft-depressiv strukturierter Persönlichkeit mit vorbestehender Tendenz zu psychosomatischen Beschwerden unter St ress bzw. Belas tung, gemäss ICD-IO-Klassi fikat ion am ehesten als Dysthymie (F 34.1) zu klassifizieren - Durch psyc hische Faktoren und Schmerzen bedingte, schwankend aus geprägte kognitive Funkt ionseinsc hränkung (leicht bis mittelgradig redu ziertes Zust andsbild) - Chronisches cerviko-ceph ales Syndrom bei Diskushernie C3/4 und C 5/6 recht s ohne fassbare radikuläre Beteiligung Als Nebendiagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hiel ten sie folgende fest: - Restbeschwerden nach Radius- Sty loid -Fraktur links am 7. Juli 2000, möglicherweise mit psych ischer Komponente; aus psychiatri scher Sicht im Rahmen des Gesamtbeschwerde komplexes weniger bedeutsam - Anamnestisch migraine accompagné e - Massive Adipositas (BMI 33) Die Gutachter konstatierten zusammenfassend ( Urk. 8/140/20 f.), dass bei der Untersuchung die Halswirbelsäul e in alle Richtungen sehr eingeschränkt bewegt worden sei mi t nur angedeutetem Vor- und Rück neigen unter Angabe sofort vermehrt auftretender Nackenschmerzen und sofortigem Gegenspannen b ei passiver Prüfung. Es we rd e eine diffuse Dru ckdolenz angegeben am Kopf rechts mandibulär und ok zipital, der ganzen rechten Hals-und Nackenseite bis zur Rückenmitte sowie am ganzen Arm, Handrücken und allen Fingern rechts. Neu rologische Ausfälle seien weder kli nisch noch elektrophysiologisch eruierbar. Das k onventionelle Röntgenbild der Halswirbelsäule zeige eine Streckhaltung sowie mässige deg enerative Veränderungen auf Höhe C4 bis C 6. Seit dem Unfalle reignis seien über ein halbes Dutzend CT- und MRI-Untersuchungen vo r wiegend der HWS durchgeführt worden, wo si ch jeweils eine Diskushernie auf Höhe C5/6 rechts dargestellt habe. Somatisch-rheumatologisch fä nden sich viele Zeichen für nicht-organisches Krankheitsverhalten. Zu erwähnen sei nebst der di ffusen Symptombeschreibung die sehr hohe Schmerzbe wertung auf der Schmerzskala, die weitgehende Erfolg losigkeit bisherig er Behandlungen, das nicht plausible Ausmass der demonstrier ten Behinde rung im Vergleich zu den klinisch en Beurteilungen sowie die extrem tiefe Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit, wie sie auch im PAC T-Test zum Ausdruck komme. Die aktuelle psychiatrische Untersuchung komme zur Diagnose einer chronifi zierten Depressi on, hypochondrisch-ängstlicher Ausgestaltungsform, (aktuell mittelschweren bis schweren Grades) mit typischen vegetativen bzw. körperlichen Symptomen einer angstbetonten Depression. Bei der aktuellen neurologischen Untersuchung kö nn e in Abweichung vom im November 20 00 erfolgten ne urologischen Gutachten keine radikuläre Sympto matik (mehr) festgestellt werden, speziell k eine entsp rechenden sensomotorischen Ausfä lle. Auch die Beschwerden der linken Ha nd nach Radius typloidfraktur im Juli 20 00 seien diffus und nicht typisch für eine allfällige begleitende periphere Nervenläsion. Insgesamt we rd e neurologischerseits die Mei nung geäussert, dass sich eine a usgeprägte Schme rzverarbeitungsstörung entwickelt habe. Die ak tuell e rfolgte neuropsychologische Untersuchung komme zur Diagnose einer durch psychische Faktoren und Schmerzen bedingten, schwankend aus geprägten kognitiven Funkt ionseinschränkung (l eicht bis mitt elgradig reduziertes Zustandsbild). Eine traumatisch und hirnstrukturell bedingte neuropsycholo gische Funktionsstö rung liege nicht vor. Die Verschlechterung im Verlauf und die aktu ell feststellbaren kognitiv en Funktionsstörungen seien Begleitsymptome der de pres siven Verfassung sowie teilweise durch Schmerz interferenzen zu erklären. Die geschilderten Einschränkungen und Schmerzausbreitungen seien im Ver gleich zu den klinischen Befunden ü bermä ssig stark un d diffus, die Angaben in der Selbsteinschätz ung körperlicher Fä higkeiten (PACT-Tes t) extrem ti ef und soma tisch in diesem Ausmass nicht nachvollziehbar. Allerdings gehöre ein grösserer Teil davon zu einem Symptomkomplex, der al s typisches Beschw e rd ebild eines Schleudertraumas gel t e. Psychiatrischerseits wü rden die subjektiv beklagten Be schwerden im Rahmen ein es depressiven Syndroms gesehen ( Urk. 8/104/22). Wie im psychiatrischen Teilgutachten aufgeführt, handle es sich um ein psycho so matisches Leiden, so dass keine Aufteilung in «rein» psychisches oder soma tisches Leiden möglich sei; allerdings dürften die psychiatrischen Faktoren deut lich überwiegen. Aufgrund des chronischen Schmerzsyndroms mit vielen funk tio nellen Einschränkungen sowie der erheblichen psychischen Faktoren schätzten sie die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als Wirt auf 80 %. Für eine denkbare körper lich leichte, vorwiegend sitzende und eher büromässige Tätigkeit schätzten sie die Einschränkung insgesamt auf 80 %, dies vorwiegend wegen der psychiatrisch beschriebenen Funktionsstörungen ( Urk. 8/104/23). 3.2 Die aktuelle Verfügung bzw. der angefochtene Einspracheentscheid basiert in medizinischer Hinsicht auf dem Gutachten der C.___ vom 5. Juni 2019 ( Urk. 8/197) sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 ( Urk. 8/235). Die Gutachter notierten folgende Diagnosen ( Urk. 8/197/76): - Chronifizierte, resignativ-leicht depressive Stimmungslage im Sinne einer leichten depressiven Störung (ICD-10: F32. 0) - Chronifiziertes myofasziales Syndrom mit/bei - Schulter-, Nacken- und K ieferschmerzen rechts - Schwächegefü hl und Gef ühlsstörungen im Bere ic h der oberen Extremi täten ohne zugrundeliegende Läsion des Ne rvensystems - Muskuläre Dysbalance - Status nach Schulterarthroskopie rechts mit subakromialer Dek om pres sion und Bizeps- Tenodese am 0 3. November 2015 wegen sub akromialem Impingement und ACG-Arthrose r echts - Status nach Heckkollision am 0 3. November 1998 - Unspezifische, vor allem lumbale Rückenschmerzen - Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz - Kyphose - Mehrsegmentale Degeneration zervik al (MRI 22.1 2.2018 ) und gering gradige Spondy lolisthesis Lendenwirbelkörper (LWK) anamnestisch, Ers t dia gnose 1985/1986 - Restbeschwerden im Bereich der rechten Hand mit/bei - Status nach operativer Versorgung einer F raktur 2007/2008 - Status nach Operationen Karpal tunnels yndrom rechts 2005 und 2008 - Restbeschwerden im Bereich der linken Hand bei - Status nach Fraktur des Processus styloide u s links 0 7. Juli 2000 - Periarthropatiae coxae beid seits mit/b ei - Gefühlsstörungen im Bereich des rechten Oberschenkels - Muskulärer Dysbalance - Status nach Z-Plastik Tractus iliotibialis links 2 7. Mai 2015 - Allgemeininternistische Diagnosen - Metabolisches Syndrom mit - Adipositas Grad 2 (BMI 36.8 kg/m 2 ) - Abdominale Adipositas - Diabetes mellitus anamnestisch - Dyslipidämie anamnestisch - Arterielle Hypertonie - Koronare Herzkrankheit und Karotisstenose rechts anamnestisch - Nikotinkonsum vor Jahren sistiert Die Gutachter konstatierten interdisziplinär ( Urk. 8/197/74 ff.), dass b ereits vor dem Unfall vom 3. November 1998 ein langjähriger Prozess mit anhaltenden affek tiven Störungen und Somatisierung psychischer Belastungen bestanden habe. Ursächlich dafür sei mutmasslich eine Prädisposition des Beschwerdeführers zur Entwicklung psychosomatischer Beschwerden, wobei Belastungen in der Lebens geschichte eine Rolle spielen dürften. In der Zeit unmittelbar vor dem Unfall hätten sich die Belastungen durch finanzielle Schwierigkeiten akzentuiert. Der Unfall vom 3. November 1998 habe nicht zu einer nennenswerten Verletzung der Halswirbelsäule geführt. Die vorbestehenden, relativ erheblichen degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule könnten allenfalls einen etwas protrahierten Verlauf der beim Unfall aufgetretenen leichten HWS-Distorsion (überwiegend wahrscheinlich Grad I nach Quebec Task Force/QTF) erklären. Der Unfall respek tive die dabei aufgetre te nen höchstens minimen Verletzungen erklär t en aus medi zinischer Sicht jedoch nicht lange anhaltende körperliche oder psychische Symp tome oder Einschränkungen. Die heute noch bestehenden, subjektiv starken Symptome und die subjektiv erlebte Verschlechterung des Gesundheitszustandes in den letzten Jahren seien nicht durch körperliche oder psychische Folgen des Unfalles vom 3. November 1998 (und auch nicht des Unfalls vom 7. Juli 2000) zu erklären. Vielmehr bestehe ein maladaptives und auf Schonung ausgerichtetes Verhalten mit Rückzugstendenzen und mit dysfunktionalen Überzeugungen. Dieses Verhalten sei im Rahmen der schon Jahre vor dem ersten Unfall beste hen den psychischen Problematik und der vor dem Unfall sich akzentuierenden psy chosozialen Belastungen zu sehen. Gegenüber dem Vorgutachten von 2003 sei der Gesundheitszustand aus neuro logischer Sicht unverändert. Sowohl 2003 als auch heute bestünden keine Zeichen einer Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Somit bestünden aus neurologischer Sicht keine Unfallfolgen und die Arbeitsfähigkeit werde nicht eingeschränkt. Auf rheumatologischem Fachgebiet sei der Gesundheitszustand gegenüber 2003 im Wesentlichen unverändert. Es liessen sich leichtgradige, nicht sicher pathologische Befunde objektivieren und es bestünden leichte, vor allem qualitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit. Dabei handle es sich jedoch nicht um Unfallfolgen. Wie bereits von den Vorgutachtern 2003 eingeschätzt, sei bezüglich d er Unfallfolgen auf rheumatolog i s chem Fachgebiet längst der Status quo sine erreicht. Auf psychiatrischem Fachgebiet sei der Gesundheitszustand gegenüber 2003 formal gebessert. Sei damals noch eine mittelschwere bis schwere Depression diagnostiziert worden, bestehe heute nur noch eine leichtgradige De pres sion. Zur Besserung beigetragen haben dürfte die Entlastung von finanziellen und sozialen Belastungen, die durch die Berentung erreicht worden sei. Die subjektive Verschlechterung des Gesundheit s zustandes sei nicht auf eine Verschlechterung der psychiatr i s chen Erkrankung zurückzuführen. Die formell festzustellende Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde sei auf das maladaptive Verhalten zurückzuführen. Insbesondere vermöge die gebesserte psy chiatrische Erkrankung die Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde nicht zu erklären. Von den Vorgutachtern sei die psychiatrische Störung als un fallbedingt eingeschätzt worden. Zwar seien die vorbestehenden psychiatrischen und psychosomatischen Beschwerden erwähnt worden. Das zum Zeitpunkt des Vorgutachtens bestehende relativ schwere psychiatrische Krankheitsbild sei a ber als psychosomatisch gewertet worden in dem Sinne, dass initiale somatische Beschwerden zu psychischen Störungen geführt hätten, die in einem Teufelskreis wiederum somatische Symptome verstärkt hätten. Zumindest implizit habe sich die Unfallkausalität in diesem Modell damit begründet, dass initial relativ schwere unfallbedingte somatische Symptome bestanden hätten. Wie bereits ausführlich dargelegt, habe der Unfall vom 3. November 1998 nicht zu einer relevanten Verletzung der Halswirbelsäule geführt. Die höchstens minime Verletzung könne allenfalls im Zusammenhang mit den vorbestehenden, recht erheblichen dege nerativen HWS-Veränderungen einen etwas protrahierten Verlauf der leichten HWS-Distorsion erklären. Sie erkläre aber nicht schwere und anhaltende Symp tome. Damit könne der Unfall aber auch nicht die Entwicklung einer psychischen Störung erklären. Die natürliche Kausalität der im Vorgutachten 2003 doku mentierten psychiatrischen Erkrankung entfalle dadurch (entgegen der damaligen Einschätzung). Die Unfälle vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 seien weder Ursache noch Mitursache der festgestellten gesundheitlichen Störung ( Urk. 8/197/79). Aus interdisziplinärer Sicht lasse sich unfallbedingt, d.h. bezogen auf die Ereig nisse vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000, keine Arbeitsunfähigkeit als Wirt begründen. Aus internistisch-rheumatologischer Sicht bestehe krankheitsbedingt, d.h. wegen Beschwerden, welche nicht überwiegend wahrscheinlich mit den Ereignisse n vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 im Zusammenhang stünden, für eine vollschichtige Tätigkeit eine Leistungsminderung von 20 % wegen ver mehrtem Pausenbedarf. Zudem sei von spezifis c hen Limitierungen bei gewissen Tätigke i ten als Wirt auszugehen, die jedoch nicht quantifiziert werden könnten. 3.3 Im Rahmen des Einspracheverfahrens reichte der Beschwerdeführer den Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, vom 2. Oktober 2019 ein. Dieser äusserte sich ausführlich zur vorbestehenden Aktenlage und konstatierte insbesondere, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung eine Tatsachenänderung bejahe durch Besserung der Psyche gestützt auf das C.___ -Gutachten ( Urk. 8/225/21 ff.). A us dem Gutachten lasse sich aber nichts mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entnehmen. Leider s eien die Argu mente nicht überzeugend, zum Teil wi dersprüchlich und bilde te n keineswegs eine solide Grundlage für eine überwiegend wahrscheinliche Verbesserung. Die ande ren Gutachter der C.___ (Neuropsychologe, Neurologe und Rheumatologe) stellten gleichbleibende Befunde oder gar eine Verschlechterung (Neuropsychologe) fes t. Die medizinische Sachlage sei klar, dass die geforderte überwiegende Wahr scheinlichkeit nicht bewiesen sei und auch in den Disziplinen Neurologie, Rheu matologie und Neuropsychologie gleichbleibende bis sich verschlechterte Ver hält niss e gegenüber 2003 festgehalten wo rden seien. Offenbar hand le es s ich bei der psychiat rischen Beurteilung um eine sogenannte andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes. D er Beschwerdeführer sei vor dem Unfall von 1998 von Seiten der HWS ohne Beschwerden gewesen. Die kurz nach dem Unfall festgestellte o ssäre Einengung C5/C6 rechts sei vorbestehend. Es gebe nichts, was darauf hindeute, dass dieser Befund aus eigener Dynamik heraus ohne den Unfall zu den gleichen Symptomen quantitativ und qualitativ, sowie zeitlich, geführt hätte. Es sei aber nachvoll zieh bar, dass die vorgeschädigte Etage C5/C6 durch den Unfall mit der sehr ungüns tigen Kopfpositi on (stark nach l inks gedreht, von der Kollision überrascht) eine zusätzliche Beschädigung der Bandscheibe mit Herniation erfa hr en habe, womit es zu einer richtungsweisenden Änderung gekommen sei. Die nachträglichen Probleme im B ereich der rechten Schulter seien durch die chronischen Schmerzen, Verspannungen und Muskelverkürzungen entstanden. Die Behauptung des Rheumatologen, er (Dr. D.___ ) hätte nur die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ohne Objektivierung übernommen, sei abzuleh nen. S eine regelmässigen Kontrollen und Befunde beleg ten, dass diese Behaup tung nicht zutreffend sei. So seien Physiotherapien, Infiltra tionen und Überwe i sungen zu anderen Spezialisten durchgeführt worden. Eine namhafte Besserung habe nicht herbeigeführt werden können. Da angesichts der engen Verhältnisse im Spinalkanal C5/C6 die Gefahr einer cervical en Myelopathie nicht gebannt sei, bleibe der Beschwerdeführer in neurologischer und bildgebender Kontrolle, inkl. neurochirurgischer konsiliarischer Stellungnahme, für den Fall, dass eine Inter ven tion unumgänglich sein sollte. 3.4 Die Beschwerdegegnerin holte von der C.___ eine Stellungnahme zum Bericht von Dr. D.___ ein. Die Gutachter äusserten sich am 20. März 2020 zu den Vor bringen von Dr. D.___ als auch zu den Vorbringen der Rechtsvertreterin des Be schwerdeführers im Rahmen des Einspracheverfahrens und hielten vollumfän glich an ihrer Einschätzung fest ( Urk. 8/235). Ergänzend konstatierten sie, dass aus psychiatrischer Sicht die ICD-10-Kriterien einer leichten depressiven Störung nicht sicher erfüllt seien, was im Gutachten zur Diskussion geführt habe, ob es sich nicht «nur» um eine Dysthymie handle. Dass beim Beschwerdeführer vermut lich seit Jahren keine psychische, insbesondere keine relevante depressive Stö rung bestehe, lasse sich, wie im Gutachten hervorgehoben, auch daraus ableiten, dass im Verlauf seit dem 1 8. April 2005 keine psychiatrische bzw. psycho the ra peutische Behandlung erwogen oder durchgeführt worden sei. Die dokumen tier ten Fakten und aktuellen Befunde erlaubten höchstens die Diagnose einer leichten depressiven Störung ( Urk. 8/235/5). Dass sich die Befunde der neuropsychologischen Untersuchung verschlechtert hätten, sei dabei kein Widerspruch. Die Befunde könnten nämlich nicht als valide betrachtet werden. Dies sei im Beurteilungstext des Gutachtens etwas zurückhal tend formuliert, was möglicherweise zu Missverständnissen geführt habe. Deut licher werde es im Gutach ten beim Untersuchungsbefund aus geführt. Der Aspekt, ob es sich um eine bewusstseinsferne oder eine willentlich negativ verfälschte Untersuchung gehandelt habe, könne nur im Sinne des Hinweises auf verminderte Validität der Testergebnisse formuliert werden. Überwiegend wahrscheinlich seien es psychologische Faktoren, die bewusst oder unbewusst dazu geführt hätten, dass der Beschwerdeführer bei der neuropsychologischen Untersuchung nicht die volle Leistungsfähigkeit gezeigt habe. Damit sei aber nicht eine psychiatrische Erkrankung gemeint. Eine schwere psychiatrische Erkrankung, die ein solches Verhalten erklären könnte, bestehe aufgrund der objektiven psychiatrischen Be funde nicht. Mit psychischen Faktoren sei das maladaptive Verhalten des Be schwer deführers gemeint ( Urk. 8/235/7). Des Weiteren sei heute irrelevant, ob die Diskushernie unfallbedingt gewesen sei oder nicht. Die Diskushernie führe heute nämlich zu keinen Symptomen. Es be stehe kein radikuläres Reiz- oder gar Ausfallsyndrom. Zum Zeitpunkt der gut achterlichen Untersuchung sei die Diskushernie asymptomatisch gewesen. Die Begründung von Dr. D.___, dass die Unfallkausalität der aktuellen Beschwerden mit einer richtungsgebenden Verschlechterung der vorbestehenden, unfallfrem den Degeneration auf Höhe Halswirbelkörper 5/6 (HWK) zu erklären sei, sei eben falls zu verneinen, da die heute bestehenden Symptome und Befunde nicht auf eine segmentale Dysfunktion HWK5/6 zurückgeführt werden könnten. Aus rheu matologischer Sicht bestehe lediglich ein chronifiziertes myofasziales Syndrom ohne Hinweise auf eine Ursache im Segment HWK5/6 ( Urk. 8/235/11). 4. 4.1 Das Gutachten der C.___ vom 5. Juni 2019 ( Urk. 8/197) mit der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 ( Urk. 8/235) erfüllt die von der Rechtspre chung verlangten Anforderungen an eine beweiskräftige Entsche idungs grund lage (vgl. vorne E. 2.5) und vermag in seinen ausführlich begründeten Schluss folgerungen in allen Teilen zu überzeugen. Überdies sprechen sich die Gutachter darüber aus, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundh eitszustandes stattgefunden hat, wie folgend gezeigt wird. 4.2 Die Gutachter konstatierten, dass sich aus psychiatrischer Sicht der Gesund he itszustand klar verbessert habe; S o stehe aktuell ein maladaptives und auf Schonung ausgerichtet es Verhalten mit Rückzugstendenz und mit der dysfunk tionalen Überzeugung, unter anhaltenden Einschränkungen hinsichtlich sozialer und beruflicher Kompetenz zu leide n, im Vordergrund. Dieses Verhaltensmuster entspreche aber nicht einer psychischen Erkrankung im eigentlichen Sinne. Es lasse sich nicht klassifizieren. Aus strikt medizinisch-psychiatrischer Sicht ergä ben sich daraus keine Einschränkungen bezüglich des Belastungsprofils und der Arbeitsfähigkeit. Darüber hinaus fänden sich Befunde einer chronifizierten, resignativ bis leicht depressiven Stimmungslage. Wie bei der Dysthymie handle es sich somit um eine chronische, andauernde depressive Verstimmung. Diese könne im Verlauf schwanken. Der aktuelle Schweregrad gehe über denjenigen hin aus und erfülle die Kriterien einer leichten depressiven Störung und werde als «leichte depressive Episode» klassifiziert. Eindeutig sei, dass der psychopatho lo gische Befund sensu strictu gebessert sei und die Kriterien einer mittelschweren Depression ni cht mehr erfüllt seien. Definit ionsgemäss nach ICD-10-Kritierien und auch im konkreten Einzelfall (medizinisch-theoretisch) seien Personen mit einer leichten depressiven Störung in der Lage, den meisten Aktivitäten nachzugehen. Die Arbeitsfähigkeit sei entsprechend durch die psychiatrische Erkrankung heute nicht mehr relevant eingeschränkt ( Urk. 8/197/71 f.). An dieser Einschätzung hielten die Gutachter auch in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 fest (E. 3.4). Damit ist gestützt auf das Gutachten der C.___ sowie die ergänzende Stel lung nahme (E. 3.2 und E. 3.4) klarerweise von einer erheblichen Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes und damit einhergehend auch der Arbeits fähig keit des Beschwerdeführers auszugehen. 4.3 4.3.1 Der Beschwerdeführer brachte insbesondere vor, dass die Schlussfolgerungen des psychiatrischen Gutachters nicht schlüssig seien. Er vertrete die Meinung, dass die Depression des Beschwerdeführers als Folge der finanziellen Entschädigung und dem damit verbundenen Wegfall der psychosozialen Belastungssituation ab ge klungen sei. Allerdings habe die Invalidenversicherung bereits 2001 eine Rente zugesprochen und er habe noch Taggelder der Beschwerdegegnerin bezogen, so dass bereits bei erstmaliger UV- Invalidenrentenzusprache die finanzielle Entlas tung bestanden habe, so dass die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters nicht schlüssig seien ( Urk. 1 S. 10). Dem ist entgegenzuhalten, dass offen bleiben kann, aus welchen Gründen sich die psychiatrischen Befunde und damit einhergehend auch die funktionellen Aus wirkungen des psychischen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit und natürlich die Diagnosestellung verändert haben. Relevant ist lediglich, dass sich die objektiven psychiatrischen Befunde ( Urk. 8/197/44 ff.) im Vergleich zur erst maligen Rentenzusprache deutlich verbessert haben. Darüber hinaus legte sich auch der psychiatrische Gutachter - entgegen den Ausführungen des Beschwerde führers - nicht endgültig fest, so konstatierte er, dass d er Zeitpunkt der hier an hand des Verlaufs zu postulierenden Besserung der psychischen Beschwerden, « die durchaus in eine Verbindung mit dem Wegfall von Belastungen resultierend aus befürchteten finanziellen Konsequenzen nach dem Unfall vom 3. November 1998 gebracht werden kann (d.h. mit der Verfügung vom 1 8. April 2005) », auf grund der vorliegenden Unterlagen (die sich nicht zum psychiatrischen Verlauf äussern) und den Angaben des Patienten nicht abgeschätzt werden könne. Die Ver besserung sei zwischen der gutachterlichen psychiatrischen Untersuchung 2003 und der aktuellen Verlaufsuntersuchung ein getreten (Urk. 8/197/72). Dem ist nichts hinzuzufügen. 4.3.2 Der Beschwerdeführer kritisierte, dass das Gutachten zwingend nicht beweis kräftig sei, da die Gutachter ihre Beurteilungen im Zuge des Einspracheverfahrens abgeändert hätten, da sie im Gutachten noch eine leichte depressive Episode oder eine depressive Störung mit leichter Episode diskutiert hätten, in der Stel lung nahme dies allerdings verneint hätten ( Urk. 1 S. 11 f.). Dazu ist festzuhalten, dass aus versicherungsrechtlicher Sicht die exakte Dia gnosestellung wünschenswert, aber nicht zwingend ist. Relevant ist, dass die funktionellen Auswirkungen des psychischen Gesundheitszustandes mit überwie gender Wahrscheinlichkeit beurteilt werden können - dies ist hier zweifelsfrei gegeben: Sowohl im Gutachten als auch in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020 konstatierten die G u t achter, dass der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht nicht in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und legten die Verbes serung des Gesundheitszustandes anhand der Befunde nachvollziehbar dar (vgl. hierzu E. 3.2 und E. 3.4). Darüber hinaus verneinten sie die Diagnose einer leichte n depressiven Störung in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020 nicht, sondern hielten dafür, dass die in den Akten dokumentierten Fakten und die aktuellen Befunde «höchstens die Diagnose einer leichten depressiven Störung» erlaubten ( Urk. 8/235/5). 4.3.3 Der Beschwerdeführer machte geltend, dass eine Verbesserung darüber hinaus zu verneinen sei, da sich in der neuropsychologischen Untersuchung die kognitiven Funktionseinschränkungen deutlich schlechter als noch im Jahr 2003 dargestellt hätten ( Urk. 1 S. 11). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass der neuropsychologische Untersucher bereits im Gutachten klar feststellte, dass die aktuelle ausgeprägte Verschlechterung der kognitiven Leistungen nicht durch die Folgen des HWS-Distorsionstraumas vom 3. November 1998 zu erklären seien. Die aktuellen, eher unspezifischen und schwankenden kognit iven Einschränkungen seien hoch wahrscheinlich ursächlich durch psychische Faktoren und die Schmerzen erklärbar ( Urk. 8/197/74). Präziser formulierte er es im Rahmen der Untersuchungsbefunde ( Urk. 8/197/49): Im Rahmen des Symp tomvalidierungstests übersteige die Fehleranzahl den Cut-Off-Wert von 5 Fehlern, das Ergebnis sei als auffällig zu bezeichnen. Die Frage nach einer möglichen bewusstseinsfernen Verdeutlichung der Be schwerden könne ge stellt werden. Dazu seien eine Reihe Kriterien, die eine leicht reduzierte Anstren gungsbereitschaft zeigen könnten, erfüllt. Es lä gen Diskrepanzen zwischen den ermittelten Ergebnissen der kognitiven Tests und bekannten Hirnfunktions mustern sowie zwischen den ermittelten Ergebnissen der kognitiven Tests und dem beobachteten Verhalten während der Untersuchung vor. Zum Beispiel seien die Leistungen bei schwierigen Gedächtnistests auffällig. Entsprechend präzisier ten die Gutachter interdiszplinär in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020, dass das maladaptive Verhalten des Beschwerdeführers als psychischer Faktor über wiegend wahrscheinlich zu den Ergebnissen in der neuropsychologischen Unter suchung geführt habe (vgl. hierzu E. 3.4; Urk. 8/235). 4.4 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten vom 5. Juni 2019 sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 (vgl. E. 3.2 und E. 3.4) überwie gend wahrscheinlich, dass sich insbesondere der psychische Gesundheitszustand spätestens im Zeitpunkt der Begutachtung durch die C.___ wesentlich verbessert hat und keine funktionellen Ausw irkung en auf die Arbeits- und Leistungs fähigkeit des Beschwerdeführers mehr zeitigt. Damit ist eine anspruchsrelevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gegeben. Aufgrund der dargelegten Veränderung der gesundheitlichen Verhält nisse ist ein Revisionsgrund ausgewiesen und der Rentenanspruch des Beschwer deführers ex nunc et pro futuro umfassend zu prüfen ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen (vgl. vorne E. 1.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_289/2018 vom 11. Dezember 2018 E. 5). Daran ändert – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 8) - nichts, dass das Gutachten auch neue Bewertungen enthält (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 4.2.3). 4.5 Gestützt auf die Ausführungen der Gutachter (vgl. E. 3.2 und E. 3.4) ist demnach überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass weder somatisch noch psychiatrisch ein unfallbedingter Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (mehr) vorliegt. Vollständigkeitshalber ist dabei festzuhalten, dass - wie von den Gutachtern ausführlich und schlüssig dargestellt (vgl. insbesondere Urk. 8/235/10 ff.) - offen bleiben kann, ob die somatischen Befunde und Diagnosen, welche bei der ursprünglichen Rentenzusprache mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bewer tet wurden, vorbestehend waren oder nicht, da sie aktuell keine Symptome nach sich ziehen bzw. keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen. Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine neuen Erkenntnisse zu er war ten, weshalb darauf verzichtet werden kann (zur antizipierten Beweiswürdi gung vgl. statt vieler: BGE 124 V 90 E. 4b). 4.6 Damit ist gestützt auf das Gu t achten vom 5. Juni 2019 sowie die Stellungnahme vom 2 0. Mä rz 2020 überw i e gend wahrscheinlich erstellt, dass - unter aus schliess licher Berücksichtigung der Unfallfolgen aus den Ereignissen vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 - weder für die angestammte Tätigkeit als Wirt noch für eine angepasste Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr gegeben ist und damit auch kein Rentenanspruch mehr besteht. Die Aufhebung der UV-Invalidenrente per 3 1. Oktober 2019 gemäss Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 ( Urk. 8/222) erweist sich damit als rechtens und die Be schwerde gegen den angefochtenen Einspracheentscheid vom 5. März 2021 ( Urk. 2) ist vollumfänglich abzuweisen. 5. 5.1 Gemäss s chriftlicher Bestätigung der Rechtsschutzversicherung vom 1 8. Juli 2019 ( Urk. 13 ) übernimmt diese 50 % der K osten im Rechtspflegeverfahren. 5.2 D ie Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtsvertretung (§ 16 Abs. 2 GSVGer ) sind erfüllt und es ist Rechtsanwältin Stephanie C. Elms aus der Ge richts kasse zu entschädigen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfügung 2 6. Mai 2021 (Urk. 10) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro zesses ist eine Entschädigung in Höhe von Fr. 2’100.-- (inklusive Mehr wert ste uer und Barauslagen) angemessen, so dass Rechtsanwältin Stephanie C. Elms in Höhe von Fr. 1'050.-- aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist. 5.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst, In Bewilligung des Gesuchs vom 1 9. April 2021 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, wird mit Fr. 1’050.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms - SWICA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstCasanova

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00081 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 18. November 2021 in S achen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen SWICA Versicherungen AG Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1956, und seit 1. September 1985 selbständig in der Gastronomie, war bei der S WICA Versicherungen AG (folgend: Swica ) freiwillig gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als er am 3. November 1998 einen Autounfall mit Heckkollision erlitt. Der Unfall wurde der Swica mit Unfall meldung vom 1 3. November 1998 angezeigt ( Urk. 8/4). Die Erstbehandlung er folgte am nächsten Tag bei Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, welcher eine Halswirbelsäulen-Beschleunigungsverletzung ohne Kopf an prall bei Heckkollision diagnostizierte ( Urk. 8/7). Die Swica trat auf den Scha den ein und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Schreiben vom 6. Januar 199 9, Urk. 8/18). Die Swica tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte insbesondere das Gutachten von Dr. med. Z.___, Augen arzt, vom 2 0. Dezember 1999 ( Urk. 8/47, Antwort auf Ergänzungsfragen vom 4. Januar 2000, Urk. 8/52) sowie das neurologische/neuropsychologische Gut ach ten von Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, vom 6. November 2 000 ( Urk. 8/76 ) ein. Am 7. Juli 2000 rutschte der Versicherte zu Hause auf der Treppe aus und stürzte (Unfallmeldung vom 1 3. Juli 2000, Urk. 9/2). Die Erstbehandlung erfolgte glei chen tags im Spital B.___, wo eine Fraktur des Proc. styloideus radii links bis Gelenkspalt sowie ein Hämatom an der Hüfte links diagnostiziert wurde n ( Urk. 9/4). Die Swica erbrachte auch für diesen Schadensfall die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 1 0. Juli 2001 teilte die Swica m it, ihr sei mitgeteilt worden, dass dem Versicherten ab 1. November 1999 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 73 % eine Invalidenr ente der eidgenössischen Invalidenversicherung zustehe, so dass sie eine Überentschädigungsberechnung vornähmen und die bereits zu viel ausbezahlten Beträge mit den laufenden Taggeldern verrechne ( Urk. 8/98 ; vgl. auch Urk. 8/110 ). Im Anschluss holte die Swica das polydisziplinäre Gutach ten vom 3 1. Oktober 2003 ein ( Urk. 8/104). Mit Verfügung vom 1 8. April 2005 bejahte sie den natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den somatischen und psychischen Beschwerden und den Unfallereignissen, schloss den Fall per 3 1. Dezember 2004 ab und sprach dem Versicherten ab 1. Januar 2005 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 80 % eine entsprechende unfallver si cheru ngsrechtliche Invalidenrente sowie eine Integritätsentschädigung von 35 % zu ( Urk. 8/106). In den folgenden Jahren erfolgten lediglich Neuberech nun gen der Komplementärrenten (vgl. Urk. 8/108; Urk. 8/114 ; Urk. 8/117; Urk. 8/123 ; Urk. 8/144 ). Im Jahr 2018 leitete die Swica von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfahren ein (vgl. Schreiben vom 6. April 2018, Urk. 8/162). Die Sozialversiche rungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte mit, dass sie aufgrund des Alters keine Rentenrevision mehr durchführten ( Urk. 8/166). Die Swica tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und holte insbesondere das polydisziplinäre Gut achten der Medas C.___ vom 5. Juni 2019 ein ( Urk. 8/197). Mit Schreiben vom 1. Juli 2019 gewährte die Swica dem Versicherten das rechtliche Gehör und stellte die Einstellung der Rente per 3 0. September 2019 in Aussicht (Urk. 8/200). Der Versicherte nahm hierzu Stellung (Schreiben vom 1 7. Juli 2019, Urk. 8/201; ergänzende Stellungnahme vom 3 0. September 2019, Urk. 8/217). Mit Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 stellte die Swica die Rente per 3 1. Oktober 2019 ein ( Urk. 8/ 222). Der Versicherte erhob hiergegen Einsprache (Einsprache vom 2 8. November 2019, Urk. 8/225), woraufhin die Swica den ergänzenden Bericht der C.___ vom 2 0. März 2020 einholte (vgl. Urk. 8/229; Urk. 8/235). Hierzu nahm der Versicherte am 1 4. September 2020 erneut Stellung ( Urk. 8/251; vgl. Urk. 8/237). Mit Einspracheentscheid vom 5. März 2021 wies die Swica die Ein sprache des Versicherten ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 9. April 2021 Beschwerde und beantragte, es sei der Einspracheentscheid vom 5. März 2021 aufzuheben und es sei die Be schwerdegegnerin z u verpflichten, dem Beschwerdef ü h rer weiterhin eine Inva li den rente nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) auszurich ten. Eventualiter sei der Beschwerdeführer durch das Gericht medizinisch zu be gut achten. Subeventualiter sei die Sache zur Neubegutachtung an die Be schwer de gegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Bestel lung von Rechtsanwältin Stephanie C. Elms als unentgeltliche Rechtsbei ständin ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2 1. Mai 2021 schloss die Besc hwer de geg nerin auf Abweisung d er Beschwerde ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-260 und Urk. 9/1-37), worüber der Beschwerdeführer am 2 6. Mai 2021 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür, dass der UV-Rentenanspruch bzw. Leistungsanspruch ab 1. November 2019 strittig sei. G estützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 3 1. Oktober 2003 sei mit Ver fügung vom 1 8. April 2005 ab 1. Januar 2005 eine UV-Rente von 80 % sowie eine Integritätsentschädigung von 35 % zugesprochen worden. Im Rahmen der Revision sei bei der Medas C.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag gegeben worden. Darin hätten die Gutachter aus neurologischer und rheumato logischer Sicht einen im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand atte stiert. Entgegen den früheren Ausführungen beurteilten sie diesen allerdings als nicht unfallkausal. Auf psychiatrischem Fachgebiet sei eine Besserung eingetre ten, da die im Jahr 2003 diagnostizierte mittelschwere bis schwere Depression einer leichtgradigen Depression gewichen sei. Zur Besserung dürfte die Entlas tung von finanziellen und sozialen Belastungen geführt haben, welche durch die Berentung eingetreten sei. Die formell festzustellende Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde sei auf das maladaptive Verhalten zurückzu füh ren und sei nicht konsistent. Es könne aktuell keine schwere psychische Störung nachgewiesen werden. Die Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes sei zwischen der gutachterlichen psychiatrischen Untersuchung von 2003 und der aktuellen Untersuchung ein getreten, womit ein Revisionsgrund vorliege. Die Aus führungen von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, vermöcht en die Be weis kraft des Gutachtens der C.___ nicht zu entkräften. Damit sei der Renten anspruch frei und umfassend zu prüfen, woraus gestützt auf die gutachterlichen Ausführungen der C.___ resultiere, dass keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit vorliege, womit die unfallversicherungsrechtliche Invalidenrente aufzuheben sei ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, vorab sei festzuhalten, dass der Beweiswert der Gutachten aus den Jahren 2000 und 2003 nicht zur Diskussion stehe. Darüber hinaus sei damals die natürliche und adäquate Kausalität beurteilt und bejaht worden - wenn der damalige Entscheid im Sinne der heutigen Recht sprechung nicht mehr angemessen scheine, habe dies unberücksichtigt zu bleiben. Die Gutachter der C.___ hätten den Gesundheitszustand aus neurologischer und rheumatologischer Sicht als unverändert beurteilt. Die darüber hinausgehende Infragestellung der Diagnosen des früheren Gutachtens habe entsprechend unbe achtet zu bleiben. Die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters, dass eine Verbesserung stattgefunden habe aufgrund der nicht mehr feststellbaren mittel schweren bis schweren Depression, seien nicht schlüssig. Die Verbesserung habe der psychiatrische Gutachter auf die finanziell bessere Situation infolge der B e ren tung zurückgeführt - die fi nanzielle Entlastung habe allerdings bereits im Jahr 2001 bestanden, was auch die Überentschädigungsberechnung der Beschwerde gegnerin zeige ( vgl. Urk. 8/98). Entsprechend sei die Annahme, dass die damalige Depression vorwiegend durch finanzielle Sorgen und damit verbundene beruf liche Prob leme begründet gewesen sei, schlicht aktenwidrig. Ansonsten hätte sich gar keine Depression entwickeln dürfen. Darüber hinaus habe sich neuropsy chologisch eine Verschlechterung gezeigt im G utachten der C.___, welche durch die Gutachterin als Befunde im Rahmen einer leichten bis mittelgradigen neu ropsychologischen Störung beurteilt wurden, die nicht durch die Folgen der Hals wirbelsäulen(HWS)-Distorsion vom 3. November 1998 zu erklären sei. Die von den G u t achtern der C.___ attestierte Verbesserung des psychischen Gesundheits zustandes bei einer deutlichen Verschlechterung der kognitiven Funktionen habe von den Gutachtern nicht schlüssig erklärt werden können. Darüber hinaus sei das C.___ -Gutachten auch klar nicht beweiskräftig, da der psychiatrische Gut achter im Rahmen des Einspracheverfahrens entgegen früherer Angaben zum Schluss gekommen sei, dass nun gar keine depressive Episode mehr vorliegen solle, was seinen ursprünglichen Angaben klar widerspreche. Die nachträgliche Änderung der Beurteilung führe zwingend dazu, dass das Gutachten aus dem Recht zu weisen sei. Damit könne mit dem C.___ -Gutachten weder das Vorliegen eines Revisionsgrundes noch die Verbesserung des Gesundheitszustandes über wiegend wahrscheinlich bewiesen werden. Entsprechend sei die Beschwerde gut zu heissen und die Invalidenrente auch über den 3 0. September 2019 hinaus zu bezahlen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen, subeventualiter sei die Sache zur ergänzenden Abklärung zurückzuweisen ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin brachte in der Beschwerdeantwort vom 2 1. Mai 2020 ergänzend vor, dass gestützt auf das C.___ -Gutachten eine Verbesserung des psy chischen Gesundheitszustandes klar erstellt sei. Demnach sei der Rentenanspruch umfassend zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen bestehe und eine neue Rechtspraxis berücksichtigt werden könne. Die neuropsychologischen Beschwerden seien nicht objektivierbar und auf das maladaptive Verhalten zu rückzuführen, womit sie nicht unfallbedingt und auch nicht adäquat kausal seien. Beim Unfall vom 3. November 1998 handle es sich nämlich um ein leichtes Ereig nis, womit die Adäquanz ohne weiteres zu verneinen sei. Selbst bei Annah me eines mittleren Unfalles im Grenzbereich zu den leichten Unfällen wäre die Adäquanz mangels erfüllter Kriterien zu verneinen, wofür auf die Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 verwiesen werde. Entsprechend bestünden keine unfallbedin g ten Einschränkungen mehr, womit ein Leistungsanspruch klar entfalle. Darüber hina us sei in der Verfügung vom 18. April 2005 aufgrund des psychischen Leidens eine UV-Rente von 80 % zugesprochen worden, was angesichts des Bagatellereignisses vom 3. November 1998 nicht korrekt sein könne, zumal bereits zu diesem Zeitpunkt die Adäquanz der psychischen Beschwerden bei deren fraglicher und offen zu lassender natürlicher Kausalität nicht gegeben gewesen sei, und die Adäquanz damit unrichtig angewandt worden sei. Die Verfügung sei damit zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung. Entsprechend wäre die angefochtene Verfügung auch mit dieser substituierten Begründung zu schützen ( Urk. 7). 2. 2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). 2.2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie be nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich geblie benen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausal zu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gege benen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verän de rung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 2.3 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 2.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 2.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 3. 3.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache mit Verfügung vom 1 8. April 2005 ( Urk. 8/106) und damit auch letzte materielle Beurteilung beruhte auf dem Gut achten vom 3 1. Oktober 2003 (Urk. 8/104). Die Gutachter notierten folgende Hauptdiagnosen mit Einschränkung der zumut baren Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/104/19): - Chronifizierte Depression, hypochondrisch-ängstlicher Ausgestaltungs form, aktuell mittelschweren (bis schweren) Grades mit somatischen De pressionssym ptomen (ICD-10 F33.11), vermischt mit einem chronisc hen Nacken-/Kopfschmerzsyndrom (ICD-10 F 54) bei - Zustand nach HWS-Distorsionstrauma im Rahm en einer Auffahr kol lision am 0 3. November 199 8 - Zwanghaft-depressiv strukturierter Persönlichkeit mit vorbestehender Tendenz zu psychosomatischen Beschwerden unter St ress bzw. Belas tung, gemäss ICD-IO-Klassi fikat ion am ehesten als Dysthymie (F 34.1) zu klassifizieren - Durch psyc hische Faktoren und Schmerzen bedingte, schwankend aus geprägte kognitive Funkt ionseinsc hränkung (leicht bis mittelgradig redu ziertes Zust andsbild) - Chronisches cerviko-ceph ales Syndrom bei Diskushernie C3/4 und C 5/6 recht s ohne fassbare radikuläre Beteiligung Als Nebendiagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hiel ten sie folgende fest: - Restbeschwerden nach Radius- Sty loid -Fraktur links am 7. Juli 2000, möglicherweise mit psych ischer Komponente; aus psychiatri scher Sicht im Rahmen des Gesamtbeschwerde komplexes weniger bedeutsam - Anamnestisch migraine accompagné e - Massive Adipositas (BMI 33) Die Gutachter konstatierten zusammenfassend ( Urk. 8/140/20 f.), dass bei der Untersuchung die Halswirbelsäul e in alle Richtungen sehr eingeschränkt bewegt worden sei mi t nur angedeutetem Vor- und Rück neigen unter Angabe sofort vermehrt auftretender Nackenschmerzen und sofortigem Gegenspannen b ei passiver Prüfung. Es we rd e eine diffuse Dru ckdolenz angegeben am Kopf rechts mandibulär und ok zipital, der ganzen rechten Hals-und Nackenseite bis zur Rückenmitte sowie am ganzen Arm, Handrücken und allen Fingern rechts. Neu rologische Ausfälle seien weder kli nisch noch elektrophysiologisch eruierbar. Das k onventionelle Röntgenbild der Halswirbelsäule zeige eine Streckhaltung sowie mässige deg enerative Veränderungen auf Höhe C4 bis C 6. Seit dem Unfalle reignis seien über ein halbes Dutzend CT- und MRI-Untersuchungen vo r wiegend der HWS durchgeführt worden, wo si ch jeweils eine Diskushernie auf Höhe C5/6 rechts dargestellt habe. Somatisch-rheumatologisch fä nden sich viele Zeichen für nicht-organisches Krankheitsverhalten. Zu erwähnen sei nebst der di ffusen Symptombeschreibung die sehr hohe Schmerzbe wertung auf der Schmerzskala, die weitgehende Erfolg losigkeit bisherig er Behandlungen, das nicht plausible Ausmass der demonstrier ten Behinde rung im Vergleich zu den klinisch en Beurteilungen sowie die extrem tiefe Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit, wie sie auch im PAC T-Test zum Ausdruck komme. Die aktuelle psychiatrische Untersuchung komme zur Diagnose einer chronifi zierten Depressi on, hypochondrisch-ängstlicher Ausgestaltungsform, (aktuell mittelschweren bis schweren Grades) mit typischen vegetativen bzw. körperlichen Symptomen einer angstbetonten Depression. Bei der aktuellen neurologischen Untersuchung kö nn e in Abweichung vom im November 20 00 erfolgten ne urologischen Gutachten keine radikuläre Sympto matik (mehr) festgestellt werden, speziell k eine entsp rechenden sensomotorischen Ausfä lle. Auch die Beschwerden der linken Ha nd nach Radius typloidfraktur im Juli 20 00 seien diffus und nicht typisch für eine allfällige begleitende periphere Nervenläsion. Insgesamt we rd e neurologischerseits die Mei nung geäussert, dass sich eine a usgeprägte Schme rzverarbeitungsstörung entwickelt habe. Die ak tuell e rfolgte neuropsychologische Untersuchung komme zur Diagnose einer durch psychische Faktoren und Schmerzen bedingten, schwankend aus geprägten kognitiven Funkt ionseinschränkung (l eicht bis mitt elgradig reduziertes Zustandsbild). Eine traumatisch und hirnstrukturell bedingte neuropsycholo gische Funktionsstö rung liege nicht vor. Die Verschlechterung im Verlauf und die aktu ell feststellbaren kognitiv en Funktionsstörungen seien Begleitsymptome der de pres siven Verfassung sowie teilweise durch Schmerz interferenzen zu erklären. Die geschilderten Einschränkungen und Schmerzausbreitungen seien im Ver gleich zu den klinischen Befunden ü bermä ssig stark un d diffus, die Angaben in der Selbsteinschätz ung körperlicher Fä higkeiten (PACT-Tes t) extrem ti ef und soma tisch in diesem Ausmass nicht nachvollziehbar. Allerdings gehöre ein grösserer Teil davon zu einem Symptomkomplex, der al s typisches Beschw e rd ebild eines Schleudertraumas gel t e. Psychiatrischerseits wü rden die subjektiv beklagten Be schwerden im Rahmen ein es depressiven Syndroms gesehen ( Urk. 8/104/22). Wie im psychiatrischen Teilgutachten aufgeführt, handle es sich um ein psycho so matisches Leiden, so dass keine Aufteilung in «rein» psychisches oder soma tisches Leiden möglich sei; allerdings dürften die psychiatrischen Faktoren deut lich überwiegen. Aufgrund des chronischen Schmerzsyndroms mit vielen funk tio nellen Einschränkungen sowie der erheblichen psychischen Faktoren schätzten sie die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als Wirt auf 80 %. Für eine denkbare körper lich leichte, vorwiegend sitzende und eher büromässige Tätigkeit schätzten sie die Einschränkung insgesamt auf 80 %, dies vorwiegend wegen der psychiatrisch beschriebenen Funktionsstörungen ( Urk. 8/104/23). 3.2 Die aktuelle Verfügung bzw. der angefochtene Einspracheentscheid basiert in medizinischer Hinsicht auf dem Gutachten der C.___ vom 5. Juni 2019 ( Urk. 8/197) sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 ( Urk. 8/235). Die Gutachter notierten folgende Diagnosen ( Urk. 8/197/76): - Chronifizierte, resignativ-leicht depressive Stimmungslage im Sinne einer leichten depressiven Störung (ICD-10: F32. 0) - Chronifiziertes myofasziales Syndrom mit/bei - Schulter-, Nacken- und K ieferschmerzen rechts - Schwächegefü hl und Gef ühlsstörungen im Bere ic h der oberen Extremi täten ohne zugrundeliegende Läsion des Ne rvensystems - Muskuläre Dysbalance - Status nach Schulterarthroskopie rechts mit subakromialer Dek om pres sion und Bizeps- Tenodese am 0 3. November 2015 wegen sub akromialem Impingement und ACG-Arthrose r echts - Status nach Heckkollision am 0 3. November 1998 - Unspezifische, vor allem lumbale Rückenschmerzen - Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz - Kyphose - Mehrsegmentale Degeneration zervik al (MRI 22.1 2.2018 ) und gering gradige Spondy lolisthesis Lendenwirbelkörper (LWK) anamnestisch, Ers t dia gnose 1985/1986 - Restbeschwerden im Bereich der rechten Hand mit/bei - Status nach operativer Versorgung einer F raktur 2007/2008 - Status nach Operationen Karpal tunnels yndrom rechts 2005 und 2008 - Restbeschwerden im Bereich der linken Hand bei - Status nach Fraktur des Processus styloide u s links 0 7. Juli 2000 - Periarthropatiae coxae beid seits mit/b ei - Gefühlsstörungen im Bereich des rechten Oberschenkels - Muskulärer Dysbalance - Status nach Z-Plastik Tractus iliotibialis links 2 7. Mai 2015 - Allgemeininternistische Diagnosen - Metabolisches Syndrom mit - Adipositas Grad 2 (BMI 36.8 kg/m 2 ) - Abdominale Adipositas - Diabetes mellitus anamnestisch - Dyslipidämie anamnestisch - Arterielle Hypertonie - Koronare Herzkrankheit und Karotisstenose rechts anamnestisch - Nikotinkonsum vor Jahren sistiert Die Gutachter konstatierten interdisziplinär ( Urk. 8/197/74 ff.), dass b ereits vor dem Unfall vom 3. November 1998 ein langjähriger Prozess mit anhaltenden affek tiven Störungen und Somatisierung psychischer Belastungen bestanden habe. Ursächlich dafür sei mutmasslich eine Prädisposition des Beschwerdeführers zur Entwicklung psychosomatischer Beschwerden, wobei Belastungen in der Lebens geschichte eine Rolle spielen dürften. In der Zeit unmittelbar vor dem Unfall hätten sich die Belastungen durch finanzielle Schwierigkeiten akzentuiert. Der Unfall vom 3. November 1998 habe nicht zu einer nennenswerten Verletzung der Halswirbelsäule geführt. Die vorbestehenden, relativ erheblichen degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule könnten allenfalls einen etwas protrahierten Verlauf der beim Unfall aufgetretenen leichten HWS-Distorsion (überwiegend wahrscheinlich Grad I nach Quebec Task Force/QTF) erklären. Der Unfall respek tive die dabei aufgetre te nen höchstens minimen Verletzungen erklär t en aus medi zinischer Sicht jedoch nicht lange anhaltende körperliche oder psychische Symp tome oder Einschränkungen. Die heute noch bestehenden, subjektiv starken Symptome und die subjektiv erlebte Verschlechterung des Gesundheitszustandes in den letzten Jahren seien nicht durch körperliche oder psychische Folgen des Unfalles vom 3. November 1998 (und auch nicht des Unfalls vom 7. Juli 2000) zu erklären. Vielmehr bestehe ein maladaptives und auf Schonung ausgerichtetes Verhalten mit Rückzugstendenzen und mit dysfunktionalen Überzeugungen. Dieses Verhalten sei im Rahmen der schon Jahre vor dem ersten Unfall beste hen den psychischen Problematik und der vor dem Unfall sich akzentuierenden psy chosozialen Belastungen zu sehen. Gegenüber dem Vorgutachten von 2003 sei der Gesundheitszustand aus neuro logischer Sicht unverändert. Sowohl 2003 als auch heute bestünden keine Zeichen einer Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Somit bestünden aus neurologischer Sicht keine Unfallfolgen und die Arbeitsfähigkeit werde nicht eingeschränkt. Auf rheumatologischem Fachgebiet sei der Gesundheitszustand gegenüber 2003 im Wesentlichen unverändert. Es liessen sich leichtgradige, nicht sicher pathologische Befunde objektivieren und es bestünden leichte, vor allem qualitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit. Dabei handle es sich jedoch nicht um Unfallfolgen. Wie bereits von den Vorgutachtern 2003 eingeschätzt, sei bezüglich d er Unfallfolgen auf rheumatolog i s chem Fachgebiet längst der Status quo sine erreicht. Auf psychiatrischem Fachgebiet sei der Gesundheitszustand gegenüber 2003 formal gebessert. Sei damals noch eine mittelschwere bis schwere Depression diagnostiziert worden, bestehe heute nur noch eine leichtgradige De pres sion. Zur Besserung beigetragen haben dürfte die Entlastung von finanziellen und sozialen Belastungen, die durch die Berentung erreicht worden sei. Die subjektive Verschlechterung des Gesundheit s zustandes sei nicht auf eine Verschlechterung der psychiatr i s chen Erkrankung zurückzuführen. Die formell festzustellende Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde sei auf das maladaptive Verhalten zurückzuführen. Insbesondere vermöge die gebesserte psy chiatrische Erkrankung die Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde nicht zu erklären. Von den Vorgutachtern sei die psychiatrische Störung als un fallbedingt eingeschätzt worden. Zwar seien die vorbestehenden psychiatrischen und psychosomatischen Beschwerden erwähnt worden. Das zum Zeitpunkt des Vorgutachtens bestehende relativ schwere psychiatrische Krankheitsbild sei a ber als psychosomatisch gewertet worden in dem Sinne, dass initiale somatische Beschwerden zu psychischen Störungen geführt hätten, die in einem Teufelskreis wiederum somatische Symptome verstärkt hätten. Zumindest implizit habe sich die Unfallkausalität in diesem Modell damit begründet, dass initial relativ schwere unfallbedingte somatische Symptome bestanden hätten. Wie bereits ausführlich dargelegt, habe der Unfall vom 3. November 1998 nicht zu einer relevanten Verletzung der Halswirbelsäule geführt. Die höchstens minime Verletzung könne allenfalls im Zusammenhang mit den vorbestehenden, recht erheblichen dege nerativen HWS-Veränderungen einen etwas protrahierten Verlauf der leichten HWS-Distorsion erklären. Sie erkläre aber nicht schwere und anhaltende Symp tome. Damit könne der Unfall aber auch nicht die Entwicklung einer psychischen Störung erklären. Die natürliche Kausalität der im Vorgutachten 2003 doku mentierten psychiatrischen Erkrankung entfalle dadurch (entgegen der damaligen Einschätzung). Die Unfälle vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 seien weder Ursache noch Mitursache der festgestellten gesundheitlichen Störung ( Urk. 8/197/79). Aus interdisziplinärer Sicht lasse sich unfallbedingt, d.h. bezogen auf die Ereig nisse vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000, keine Arbeitsunfähigkeit als Wirt begründen. Aus internistisch-rheumatologischer Sicht bestehe krankheitsbedingt, d.h. wegen Beschwerden, welche nicht überwiegend wahrscheinlich mit den Ereignisse n vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 im Zusammenhang stünden, für eine vollschichtige Tätigkeit eine Leistungsminderung von 20 % wegen ver mehrtem Pausenbedarf. Zudem sei von spezifis c hen Limitierungen bei gewissen Tätigke i ten als Wirt auszugehen, die jedoch nicht quantifiziert werden könnten. 3.3 Im Rahmen des Einspracheverfahrens reichte der Beschwerdeführer den Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, vom 2. Oktober 2019 ein. Dieser äusserte sich ausführlich zur vorbestehenden Aktenlage und konstatierte insbesondere, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung eine Tatsachenänderung bejahe durch Besserung der Psyche gestützt auf das C.___ -Gutachten ( Urk. 8/225/21 ff.). A us dem Gutachten lasse sich aber nichts mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entnehmen. Leider s eien die Argu mente nicht überzeugend, zum Teil wi dersprüchlich und bilde te n keineswegs eine solide Grundlage für eine überwiegend wahrscheinliche Verbesserung. Die ande ren Gutachter der C.___ (Neuropsychologe, Neurologe und Rheumatologe) stellten gleichbleibende Befunde oder gar eine Verschlechterung (Neuropsychologe) fes t. Die medizinische Sachlage sei klar, dass die geforderte überwiegende Wahr scheinlichkeit nicht bewiesen sei und auch in den Disziplinen Neurologie, Rheu matologie und Neuropsychologie gleichbleibende bis sich verschlechterte Ver hält niss e gegenüber 2003 festgehalten wo rden seien. Offenbar hand le es s ich bei der psychiat rischen Beurteilung um eine sogenannte andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes. D er Beschwerdeführer sei vor dem Unfall von 1998 von Seiten der HWS ohne Beschwerden gewesen. Die kurz nach dem Unfall festgestellte o ssäre Einengung C5/C6 rechts sei vorbestehend. Es gebe nichts, was darauf hindeute, dass dieser Befund aus eigener Dynamik heraus ohne den Unfall zu den gleichen Symptomen quantitativ und qualitativ, sowie zeitlich, geführt hätte. Es sei aber nachvoll zieh bar, dass die vorgeschädigte Etage C5/C6 durch den Unfall mit der sehr ungüns tigen Kopfpositi on (stark nach l inks gedreht, von der Kollision überrascht) eine zusätzliche Beschädigung der Bandscheibe mit Herniation erfa hr en habe, womit es zu einer richtungsweisenden Änderung gekommen sei. Die nachträglichen Probleme im B ereich der rechten Schulter seien durch die chronischen Schmerzen, Verspannungen und Muskelverkürzungen entstanden. Die Behauptung des Rheumatologen, er (Dr. D.___ ) hätte nur die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ohne Objektivierung übernommen, sei abzuleh nen. S eine regelmässigen Kontrollen und Befunde beleg ten, dass diese Behaup tung nicht zutreffend sei. So seien Physiotherapien, Infiltra tionen und Überwe i sungen zu anderen Spezialisten durchgeführt worden. Eine namhafte Besserung habe nicht herbeigeführt werden können. Da angesichts der engen Verhältnisse im Spinalkanal C5/C6 die Gefahr einer cervical en Myelopathie nicht gebannt sei, bleibe der Beschwerdeführer in neurologischer und bildgebender Kontrolle, inkl. neurochirurgischer konsiliarischer Stellungnahme, für den Fall, dass eine Inter ven tion unumgänglich sein sollte. 3.4 Die Beschwerdegegnerin holte von der C.___ eine Stellungnahme zum Bericht von Dr. D.___ ein. Die Gutachter äusserten sich am 20. März 2020 zu den Vor bringen von Dr. D.___ als auch zu den Vorbringen der Rechtsvertreterin des Be schwerdeführers im Rahmen des Einspracheverfahrens und hielten vollumfän glich an ihrer Einschätzung fest ( Urk. 8/235). Ergänzend konstatierten sie, dass aus psychiatrischer Sicht die ICD-10-Kriterien einer leichten depressiven Störung nicht sicher erfüllt seien, was im Gutachten zur Diskussion geführt habe, ob es sich nicht «nur» um eine Dysthymie handle. Dass beim Beschwerdeführer vermut lich seit Jahren keine psychische, insbesondere keine relevante depressive Stö rung bestehe, lasse sich, wie im Gutachten hervorgehoben, auch daraus ableiten, dass im Verlauf seit dem 1 8. April 2005 keine psychiatrische bzw. psycho the ra peutische Behandlung erwogen oder durchgeführt worden sei. Die dokumen tier ten Fakten und aktuellen Befunde erlaubten höchstens die Diagnose einer leichten depressiven Störung ( Urk. 8/235/5). Dass sich die Befunde der neuropsychologischen Untersuchung verschlechtert hätten, sei dabei kein Widerspruch. Die Befunde könnten nämlich nicht als valide betrachtet werden. Dies sei im Beurteilungstext des Gutachtens etwas zurückhal tend formuliert, was möglicherweise zu Missverständnissen geführt habe. Deut licher werde es im Gutach ten beim Untersuchungsbefund aus geführt. Der Aspekt, ob es sich um eine bewusstseinsferne oder eine willentlich negativ verfälschte Untersuchung gehandelt habe, könne nur im Sinne des Hinweises auf verminderte Validität der Testergebnisse formuliert werden. Überwiegend wahrscheinlich seien es psychologische Faktoren, die bewusst oder unbewusst dazu geführt hätten, dass der Beschwerdeführer bei der neuropsychologischen Untersuchung nicht die volle Leistungsfähigkeit gezeigt habe. Damit sei aber nicht eine psychiatrische Erkrankung gemeint. Eine schwere psychiatrische Erkrankung, die ein solches Verhalten erklären könnte, bestehe aufgrund der objektiven psychiatrischen Be funde nicht. Mit psychischen Faktoren sei das maladaptive Verhalten des Be schwer deführers gemeint ( Urk. 8/235/7). Des Weiteren sei heute irrelevant, ob die Diskushernie unfallbedingt gewesen sei oder nicht. Die Diskushernie führe heute nämlich zu keinen Symptomen. Es be stehe kein radikuläres Reiz- oder gar Ausfallsyndrom. Zum Zeitpunkt der gut achterlichen Untersuchung sei die Diskushernie asymptomatisch gewesen. Die Begründung von Dr. D.___, dass die Unfallkausalität der aktuellen Beschwerden mit einer richtungsgebenden Verschlechterung der vorbestehenden, unfallfrem den Degeneration auf Höhe Halswirbelkörper 5/6 (HWK) zu erklären sei, sei eben falls zu verneinen, da die heute bestehenden Symptome und Befunde nicht auf eine segmentale Dysfunktion HWK5/6 zurückgeführt werden könnten. Aus rheu matologischer Sicht bestehe lediglich ein chronifiziertes myofasziales Syndrom ohne Hinweise auf eine Ursache im Segment HWK5/6 ( Urk. 8/235/11). 4. 4.1 Das Gutachten der C.___ vom 5. Juni 2019 ( Urk. 8/197) mit der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 ( Urk. 8/235) erfüllt die von der Rechtspre chung verlangten Anforderungen an eine beweiskräftige Entsche idungs grund lage (vgl. vorne E. 2.5) und vermag in seinen ausführlich begründeten Schluss folgerungen in allen Teilen zu überzeugen. Überdies sprechen sich die Gutachter darüber aus, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundh eitszustandes stattgefunden hat, wie folgend gezeigt wird. 4.2 Die Gutachter konstatierten, dass sich aus psychiatrischer Sicht der Gesund he itszustand klar verbessert habe; S o stehe aktuell ein maladaptives und auf Schonung ausgerichtet es Verhalten mit Rückzugstendenz und mit der dysfunk tionalen Überzeugung, unter anhaltenden Einschränkungen hinsichtlich sozialer und beruflicher Kompetenz zu leide n, im Vordergrund. Dieses Verhaltensmuster entspreche aber nicht einer psychischen Erkrankung im eigentlichen Sinne. Es lasse sich nicht klassifizieren. Aus strikt medizinisch-psychiatrischer Sicht ergä ben sich daraus keine Einschränkungen bezüglich des Belastungsprofils und der Arbeitsfähigkeit. Darüber hinaus fänden sich Befunde einer chronifizierten, resignativ bis leicht depressiven Stimmungslage. Wie bei der Dysthymie handle es sich somit um eine chronische, andauernde depressive Verstimmung. Diese könne im Verlauf schwanken. Der aktuelle Schweregrad gehe über denjenigen hin aus und erfülle die Kriterien einer leichten depressiven Störung und werde als «leichte depressive Episode» klassifiziert. Eindeutig sei, dass der psychopatho lo gische Befund sensu strictu gebessert sei und die Kriterien einer mittelschweren Depression ni cht mehr erfüllt seien. Definit ionsgemäss nach ICD-10-Kritierien und auch im konkreten Einzelfall (medizinisch-theoretisch) seien Personen mit einer leichten depressiven Störung in der Lage, den meisten Aktivitäten nachzugehen. Die Arbeitsfähigkeit sei entsprechend durch die psychiatrische Erkrankung heute nicht mehr relevant eingeschränkt ( Urk. 8/197/71 f.). An dieser Einschätzung hielten die Gutachter auch in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 fest (E. 3.4). Damit ist gestützt auf das Gutachten der C.___ sowie die ergänzende Stel lung nahme (E. 3.2 und E. 3.4) klarerweise von einer erheblichen Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes und damit einhergehend auch der Arbeits fähig keit des Beschwerdeführers auszugehen. 4.3 4.3.1 Der Beschwerdeführer brachte insbesondere vor, dass die Schlussfolgerungen des psychiatrischen Gutachters nicht schlüssig seien. Er vertrete die Meinung, dass die Depression des Beschwerdeführers als Folge der finanziellen Entschädigung und dem damit verbundenen Wegfall der psychosozialen Belastungssituation ab ge klungen sei. Allerdings habe die Invalidenversicherung bereits 2001 eine Rente zugesprochen und er habe noch Taggelder der Beschwerdegegnerin bezogen, so dass bereits bei erstmaliger UV- Invalidenrentenzusprache die finanzielle Entlas tung bestanden habe, so dass die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters nicht schlüssig seien ( Urk. 1 S. 10). Dem ist entgegenzuhalten, dass offen bleiben kann, aus welchen Gründen sich die psychiatrischen Befunde und damit einhergehend auch die funktionellen Aus wirkungen des psychischen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit und natürlich die Diagnosestellung verändert haben. Relevant ist lediglich, dass sich die objektiven psychiatrischen Befunde ( Urk. 8/197/44 ff.) im Vergleich zur erst maligen Rentenzusprache deutlich verbessert haben. Darüber hinaus legte sich auch der psychiatrische Gutachter - entgegen den Ausführungen des Beschwerde führers - nicht endgültig fest, so konstatierte er, dass d er Zeitpunkt der hier an hand des Verlaufs zu postulierenden Besserung der psychischen Beschwerden, « die durchaus in eine Verbindung mit dem Wegfall von Belastungen resultierend aus befürchteten finanziellen Konsequenzen nach dem Unfall vom 3. November 1998 gebracht werden kann (d.h. mit der Verfügung vom 1 8. April 2005) », auf grund der vorliegenden Unterlagen (die sich nicht zum psychiatrischen Verlauf äussern) und den Angaben des Patienten nicht abgeschätzt werden könne. Die Ver besserung sei zwischen der gutachterlichen psychiatrischen Untersuchung 2003 und der aktuellen Verlaufsuntersuchung ein getreten (Urk. 8/197/72). Dem ist nichts hinzuzufügen. 4.3.2 Der Beschwerdeführer kritisierte, dass das Gutachten zwingend nicht beweis kräftig sei, da die Gutachter ihre Beurteilungen im Zuge des Einspracheverfahrens abgeändert hätten, da sie im Gutachten noch eine leichte depressive Episode oder eine depressive Störung mit leichter Episode diskutiert hätten, in der Stel lung nahme dies allerdings verneint hätten ( Urk. 1 S. 11 f.). Dazu ist festzuhalten, dass aus versicherungsrechtlicher Sicht die exakte Dia gnosestellung wünschenswert, aber nicht zwingend ist. Relevant ist, dass die funktionellen Auswirkungen des psychischen Gesundheitszustandes mit überwie gender Wahrscheinlichkeit beurteilt werden können - dies ist hier zweifelsfrei gegeben: Sowohl im Gutachten als auch in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020 konstatierten die G u t achter, dass der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht nicht in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und legten die Verbes serung des Gesundheitszustandes anhand der Befunde nachvollziehbar dar (vgl. hierzu E. 3.2 und E. 3.4). Darüber hinaus verneinten sie die Diagnose einer leichte n depressiven Störung in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020 nicht, sondern hielten dafür, dass die in den Akten dokumentierten Fakten und die aktuellen Befunde «höchstens die Diagnose einer leichten depressiven Störung» erlaubten ( Urk. 8/235/5). 4.3.3 Der Beschwerdeführer machte geltend, dass eine Verbesserung darüber hinaus zu verneinen sei, da sich in der neuropsychologischen Untersuchung die kognitiven Funktionseinschränkungen deutlich schlechter als noch im Jahr 2003 dargestellt hätten ( Urk. 1 S. 11). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass der neuropsychologische Untersucher bereits im Gutachten klar feststellte, dass die aktuelle ausgeprägte Verschlechterung der kognitiven Leistungen nicht durch die Folgen des HWS-Distorsionstraumas vom 3. November 1998 zu erklären seien. Die aktuellen, eher unspezifischen und schwankenden kognit iven Einschränkungen seien hoch wahrscheinlich ursächlich durch psychische Faktoren und die Schmerzen erklärbar ( Urk. 8/197/74). Präziser formulierte er es im Rahmen der Untersuchungsbefunde ( Urk. 8/197/49): Im Rahmen des Symp tomvalidierungstests übersteige die Fehleranzahl den Cut-Off-Wert von 5 Fehlern, das Ergebnis sei als auffällig zu bezeichnen. Die Frage nach einer möglichen bewusstseinsfernen Verdeutlichung der Be schwerden könne ge stellt werden. Dazu seien eine Reihe Kriterien, die eine leicht reduzierte Anstren gungsbereitschaft zeigen könnten, erfüllt. Es lä gen Diskrepanzen zwischen den ermittelten Ergebnissen der kognitiven Tests und bekannten Hirnfunktions mustern sowie zwischen den ermittelten Ergebnissen der kognitiven Tests und dem beobachteten Verhalten während der Untersuchung vor. Zum Beispiel seien die Leistungen bei schwierigen Gedächtnistests auffällig. Entsprechend präzisier ten die Gutachter interdiszplinär in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020, dass das maladaptive Verhalten des Beschwerdeführers als psychischer Faktor über wiegend wahrscheinlich zu den Ergebnissen in der neuropsychologischen Unter suchung geführt habe (vgl. hierzu E. 3.4; Urk. 8/235). 4.4 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten vom 5. Juni 2019 sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 (vgl. E. 3.2 und E. 3.4) überwie gend wahrscheinlich, dass sich insbesondere der psychische Gesundheitszustand spätestens im Zeitpunkt der Begutachtung durch die C.___ wesentlich verbessert hat und keine funktionellen Ausw irkung en auf die Arbeits- und Leistungs fähigkeit des Beschwerdeführers mehr zeitigt. Damit ist eine anspruchsrelevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gegeben. Aufgrund der dargelegten Veränderung der gesundheitlichen Verhält nisse ist ein Revisionsgrund ausgewiesen und der Rentenanspruch des Beschwer deführers ex nunc et pro futuro umfassend zu prüfen ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen (vgl. vorne E. 1.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_289/2018 vom 11. Dezember 2018 E. 5). Daran ändert – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 8) - nichts, dass das Gutachten auch neue Bewertungen enthält (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 4.2.3). 4.5 Gestützt auf die Ausführungen der Gutachter (vgl. E. 3.2 und E. 3.4) ist demnach überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass weder somatisch noch psychiatrisch ein unfallbedingter Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (mehr) vorliegt. Vollständigkeitshalber ist dabei festzuhalten, dass - wie von den Gutachtern ausführlich und schlüssig dargestellt (vgl. insbesondere Urk. 8/235/10 ff.) - offen bleiben kann, ob die somatischen Befunde und Diagnosen, welche bei der ursprünglichen Rentenzusprache mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bewer tet wurden, vorbestehend waren oder nicht, da sie aktuell keine Symptome nach sich ziehen bzw. keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen. Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine neuen Erkenntnisse zu er war ten, weshalb darauf verzichtet werden kann (zur antizipierten Beweiswürdi gung vgl. statt vieler: BGE 124 V 90 E. 4b). 4.6 Damit ist gestützt auf das Gu t achten vom 5. Juni 2019 sowie die Stellungnahme vom 2 0. Mä rz 2020 überw i e gend wahrscheinlich erstellt, dass - unter aus schliess licher Berücksichtigung der Unfallfolgen aus den Ereignissen vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 - weder für die angestammte Tätigkeit als Wirt noch für eine angepasste Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr gegeben ist und damit auch kein Rentenanspruch mehr besteht. Die Aufhebung der UV-Invalidenrente per 3 1. Oktober 2019 gemäss Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 ( Urk. 8/222) erweist sich damit als rechtens und die Be schwerde gegen den angefochtenen Einspracheentscheid vom 5. März 2021 ( Urk. 2) ist vollumfänglich abzuweisen. 5. 5.1 Gemäss s chriftlicher Bestätigung der Rechtsschutzversicherung vom 1 8. Juli 2019 ( Urk. 13 ) übernimmt diese 50 % der K osten im Rechtspflegeverfahren. 5.2 D ie Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtsvertretung (§ 16 Abs. 2 GSVGer ) sind erfüllt und es ist Rechtsanwältin Stephanie C. Elms aus der Ge richts kasse zu entschädigen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfügung 2 6. Mai 2021 (Urk. 10) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro zesses ist eine Entschädigung in Höhe von Fr. 2’100.-- (inklusive Mehr wert ste uer und Barauslagen) angemessen, so dass Rechtsanwältin Stephanie C. Elms in Höhe von Fr. 1'050.-- aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist. 5.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst, In Bewilligung des Gesuchs vom 1 9. April 2021 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, wird mit Fr. 1’050.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms - SWICA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstCasanova

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2021.00081 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 18. November 2021

UV.2021.00081

UV.2021.00081

UV.2021.00081 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova

Urteil vom 18. November 2021

Urteil vom 18. November 2021 in S achen

in S achen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms

vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte AG

schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug

Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen

gegen SWICA Versicherungen AG

SWICA Versicherungen AG Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur

Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1956, und seit 1. September 1985 selbständig in der Gastronomie, war bei der S WICA Versicherungen AG (folgend: Swica ) freiwillig gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als er am 3. November 1998 einen Autounfall mit Heckkollision erlitt. Der Unfall wurde der Swica mit Unfall meldung vom 1 3. November 1998 angezeigt ( Urk. 8/4). Die Erstbehandlung er folgte am nächsten Tag bei Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, welcher eine Halswirbelsäulen-Beschleunigungsverletzung ohne Kopf an prall bei Heckkollision diagnostizierte ( Urk. 8/7). Die Swica trat auf den Scha den ein und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Schreiben vom 6. Januar 199 9, Urk. 8/18). Die Swica tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte insbesondere das Gutachten von Dr. med. Z.___, Augen arzt, vom 2 0. Dezember 1999 ( Urk. 8/47, Antwort auf Ergänzungsfragen vom 4. Januar 2000, Urk. 8/52) sowie das neurologische/neuropsychologische Gut ach ten von Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, vom 6. November 2 000 ( Urk. 8/76 ) ein.

1. X.___, geboren 1956, und seit 1. September 1985 selbständig in der Gastronomie, war bei der S WICA Versicherungen AG (folgend: Swica ) freiwillig gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als er am 3. November 1998 einen Autounfall mit Heckkollision erlitt. Der Unfall wurde der Swica mit Unfall meldung vom 1 3. November 1998 angezeigt ( Urk. 8/4). Die Erstbehandlung er folgte am nächsten Tag bei Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, welcher eine Halswirbelsäulen-Beschleunigungsverletzung ohne Kopf an prall bei Heckkollision diagnostizierte ( Urk. 8/7). Die Swica trat auf den Scha den ein und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Schreiben vom 6. Januar 199 9, Urk. 8/18). Die Swica tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte insbesondere das Gutachten von Dr. med. Z.___, Augen arzt, vom 2 0. Dezember 1999 ( Urk. 8/47, Antwort auf Ergänzungsfragen vom 4. Januar 2000, Urk. 8/52) sowie das neurologische/neuropsychologische Gut ach ten von Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, vom 6. November 2 000 ( Urk. 8/76 ) ein. Am 7. Juli 2000 rutschte der Versicherte zu Hause auf der Treppe aus und stürzte (Unfallmeldung vom 1 3. Juli 2000, Urk. 9/2). Die Erstbehandlung erfolgte glei chen tags im Spital B.___, wo eine Fraktur des Proc. styloideus radii links bis Gelenkspalt sowie ein Hämatom an der Hüfte links diagnostiziert wurde n ( Urk. 9/4). Die Swica erbrachte auch für diesen Schadensfall die gesetzlichen Leistungen.

Am 7. Juli 2000 rutschte der Versicherte zu Hause auf der Treppe aus und stürzte (Unfallmeldung vom 1 3. Juli 2000, Urk. 9/2). Die Erstbehandlung erfolgte glei chen tags im Spital B.___, wo eine Fraktur des Proc. styloideus radii links bis Gelenkspalt sowie ein Hämatom an der Hüfte links diagnostiziert wurde n ( Urk. 9/4). Die Swica erbrachte auch für diesen Schadensfall die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 1 0. Juli 2001 teilte die Swica m it, ihr sei mitgeteilt worden, dass dem Versicherten ab 1. November 1999 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 73 % eine Invalidenr ente der eidgenössischen Invalidenversicherung zustehe, so dass sie eine Überentschädigungsberechnung vornähmen und die bereits zu viel ausbezahlten Beträge mit den laufenden Taggeldern verrechne ( Urk. 8/98 ; vgl. auch Urk. 8/110 ). Im Anschluss holte die Swica das polydisziplinäre Gutach ten vom 3 1. Oktober 2003 ein ( Urk. 8/104). Mit Verfügung vom 1 8. April 2005 bejahte sie den natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den somatischen und psychischen Beschwerden und den Unfallereignissen, schloss den Fall per 3 1. Dezember 2004 ab und sprach dem Versicherten ab 1. Januar 2005 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 80 % eine entsprechende unfallver si cheru ngsrechtliche Invalidenrente sowie eine Integritätsentschädigung von 35 % zu ( Urk. 8/106). In den folgenden Jahren erfolgten lediglich Neuberech nun gen der Komplementärrenten (vgl. Urk. 8/108; Urk. 8/114 ; Urk. 8/117; Urk. 8/123 ; Urk. 8/144 ).

Mit Verfügung vom 1 0. Juli 2001 teilte die Swica m it, ihr sei mitgeteilt worden, dass dem Versicherten ab 1. November 1999 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 73 % eine Invalidenr ente der eidgenössischen Invalidenversicherung zustehe, so dass sie eine Überentschädigungsberechnung vornähmen und die bereits zu viel ausbezahlten Beträge mit den laufenden Taggeldern verrechne ( Urk. 8/98 ; vgl. auch Urk. 8/110 ). Im Anschluss holte die Swica das polydisziplinäre Gutach ten vom 3 1. Oktober 2003 ein ( Urk. 8/104). Mit Verfügung vom 1 8. April 2005 bejahte sie den natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den somatischen und psychischen Beschwerden und den Unfallereignissen, schloss den Fall per 3 1. Dezember 2004 ab und sprach dem Versicherten ab 1. Januar 2005 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 80 % eine entsprechende unfallver si cheru ngsrechtliche Invalidenrente sowie eine Integritätsentschädigung von 35 % zu ( Urk. 8/106). In den folgenden Jahren erfolgten lediglich Neuberech nun gen der Komplementärrenten (vgl. Urk. 8/108; Urk. 8/114 ; Urk. 8/117; Urk. 8/123 ; Urk. 8/144 ). Im Jahr 2018 leitete die Swica von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfahren ein (vgl. Schreiben vom 6. April 2018, Urk. 8/162). Die Sozialversiche rungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte mit, dass sie aufgrund des Alters keine Rentenrevision mehr durchführten ( Urk. 8/166). Die Swica tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und holte insbesondere das polydisziplinäre Gut achten der Medas C.___ vom 5. Juni 2019 ein ( Urk. 8/197). Mit Schreiben vom 1. Juli 2019 gewährte die Swica dem Versicherten das rechtliche Gehör und stellte die Einstellung der Rente per 3 0. September 2019 in Aussicht (Urk. 8/200). Der Versicherte nahm hierzu Stellung (Schreiben vom 1 7. Juli 2019, Urk. 8/201; ergänzende Stellungnahme vom 3 0. September 2019, Urk. 8/217). Mit Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 stellte die Swica die Rente per 3 1. Oktober 2019 ein ( Urk. 8/ 222). Der Versicherte erhob hiergegen Einsprache (Einsprache vom 2 8. November 2019, Urk. 8/225), woraufhin die Swica den ergänzenden Bericht der C.___ vom 2 0. März 2020 einholte (vgl. Urk. 8/229; Urk. 8/235). Hierzu nahm der Versicherte am 1 4. September 2020 erneut Stellung ( Urk. 8/251; vgl. Urk. 8/237). Mit Einspracheentscheid vom 5. März 2021 wies die Swica die Ein sprache des Versicherten ab ( Urk. 2).

Im Jahr 2018 leitete die Swica von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfahren ein (vgl. Schreiben vom 6. April 2018, Urk. 8/162). Die Sozialversiche rungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte mit, dass sie aufgrund des Alters keine Rentenrevision mehr durchführten ( Urk. 8/166). Die Swica tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und holte insbesondere das polydisziplinäre Gut achten der Medas C.___ vom 5. Juni 2019 ein ( Urk. 8/197). Mit Schreiben vom 1. Juli 2019 gewährte die Swica dem Versicherten das rechtliche Gehör und stellte die Einstellung der Rente per 3 0. September 2019 in Aussicht (Urk. 8/200). Der Versicherte nahm hierzu Stellung (Schreiben vom 1 7. Juli 2019, Urk. 8/201; ergänzende Stellungnahme vom 3 0. September 2019, Urk. 8/217). Mit Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 stellte die Swica die Rente per 3 1. Oktober 2019 ein ( Urk. 8/ 222). Der Versicherte erhob hiergegen Einsprache (Einsprache vom 2 8. November 2019, Urk. 8/225), woraufhin die Swica den ergänzenden Bericht der C.___ vom 2 0. März 2020 einholte (vgl. Urk. 8/229; Urk. 8/235). Hierzu nahm der Versicherte am 1 4. September 2020 erneut Stellung ( Urk. 8/251; vgl. Urk. 8/237). Mit Einspracheentscheid vom 5. März 2021 wies die Swica die Ein sprache des Versicherten ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 9. April 2021 Beschwerde und beantragte, es sei der Einspracheentscheid vom 5. März 2021 aufzuheben und es sei die Be schwerdegegnerin z u verpflichten, dem Beschwerdef ü h rer weiterhin eine Inva li den rente nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) auszurich ten. Eventualiter sei der Beschwerdeführer durch das Gericht medizinisch zu be gut achten. Subeventualiter sei die Sache zur Neubegutachtung an die Be schwer de gegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Bestel lung von Rechtsanwältin Stephanie C. Elms als unentgeltliche Rechtsbei ständin ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2 1. Mai 2021 schloss die Besc hwer de geg nerin auf Abweisung d er Beschwerde ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-260 und Urk. 9/1-37), worüber der Beschwerdeführer am 2 6. Mai 2021 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 10).

2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 9. April 2021 Beschwerde und beantragte, es sei der Einspracheentscheid vom 5. März 2021 aufzuheben und es sei die Be schwerdegegnerin z u verpflichten, dem Beschwerdef ü h rer weiterhin eine Inva li den rente nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) auszurich ten. Eventualiter sei der Beschwerdeführer durch das Gericht medizinisch zu be gut achten. Subeventualiter sei die Sache zur Neubegutachtung an die Be schwer de gegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Bestel lung von Rechtsanwältin Stephanie C. Elms als unentgeltliche Rechtsbei ständin ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2 1. Mai 2021 schloss die Besc hwer de geg nerin auf Abweisung d er Beschwerde ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-260 und Urk. 9/1-37), worüber der Beschwerdeführer am 2 6. Mai 2021 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür, dass der UV-Rentenanspruch bzw. Leistungsanspruch ab 1. November 2019 strittig sei. G estützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 3 1. Oktober 2003 sei mit Ver fügung vom 1 8. April 2005 ab 1. Januar 2005 eine UV-Rente von 80 % sowie eine Integritätsentschädigung von 35 % zugesprochen worden. Im Rahmen der Revision sei bei der Medas C.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag gegeben worden. Darin hätten die Gutachter aus neurologischer und rheumato logischer Sicht einen im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand atte stiert. Entgegen den früheren Ausführungen beurteilten sie diesen allerdings als nicht unfallkausal. Auf psychiatrischem Fachgebiet sei eine Besserung eingetre ten, da die im Jahr 2003 diagnostizierte mittelschwere bis schwere Depression einer leichtgradigen Depression gewichen sei. Zur Besserung dürfte die Entlas tung von finanziellen und sozialen Belastungen geführt haben, welche durch die Berentung eingetreten sei. Die formell festzustellende Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde sei auf das maladaptive Verhalten zurückzu füh ren und sei nicht konsistent. Es könne aktuell keine schwere psychische Störung nachgewiesen werden. Die Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes sei zwischen der gutachterlichen psychiatrischen Untersuchung von 2003 und der aktuellen Untersuchung ein getreten, womit ein Revisionsgrund vorliege. Die Aus führungen von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, vermöcht en die Be weis kraft des Gutachtens der C.___ nicht zu entkräften. Damit sei der Renten anspruch frei und umfassend zu prüfen, woraus gestützt auf die gutachterlichen Ausführungen der C.___ resultiere, dass keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit vorliege, womit die unfallversicherungsrechtliche Invalidenrente aufzuheben sei ( Urk. 2).

1. Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür, dass der UV-Rentenanspruch bzw. Leistungsanspruch ab 1. November 2019 strittig sei. G estützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 3 1. Oktober 2003 sei mit Ver fügung vom 1 8. April 2005 ab 1. Januar 2005 eine UV-Rente von 80 % sowie eine Integritätsentschädigung von 35 % zugesprochen worden. Im Rahmen der Revision sei bei der Medas C.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag gegeben worden. Darin hätten die Gutachter aus neurologischer und rheumato logischer Sicht einen im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand atte stiert. Entgegen den früheren Ausführungen beurteilten sie diesen allerdings als nicht unfallkausal. Auf psychiatrischem Fachgebiet sei eine Besserung eingetre ten, da die im Jahr 2003 diagnostizierte mittelschwere bis schwere Depression einer leichtgradigen Depression gewichen sei. Zur Besserung dürfte die Entlas tung von finanziellen und sozialen Belastungen geführt haben, welche durch die Berentung eingetreten sei. Die formell festzustellende Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde sei auf das maladaptive Verhalten zurückzu füh ren und sei nicht konsistent. Es könne aktuell keine schwere psychische Störung nachgewiesen werden. Die Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes sei zwischen der gutachterlichen psychiatrischen Untersuchung von 2003 und der aktuellen Untersuchung ein getreten, womit ein Revisionsgrund vorliege. Die Aus führungen von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, vermöcht en die Be weis kraft des Gutachtens der C.___ nicht zu entkräften. Damit sei der Renten anspruch frei und umfassend zu prüfen, woraus gestützt auf die gutachterlichen Ausführungen der C.___ resultiere, dass keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit vorliege, womit die unfallversicherungsrechtliche Invalidenrente aufzuheben sei ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, vorab sei festzuhalten, dass der Beweiswert der Gutachten aus den Jahren 2000 und 2003 nicht zur Diskussion stehe. Darüber hinaus sei damals die natürliche und adäquate Kausalität beurteilt und bejaht worden - wenn der damalige Entscheid im Sinne der heutigen Recht sprechung nicht mehr angemessen scheine, habe dies unberücksichtigt zu bleiben. Die Gutachter der C.___ hätten den Gesundheitszustand aus neurologischer und rheumatologischer Sicht als unverändert beurteilt. Die darüber hinausgehende Infragestellung der Diagnosen des früheren Gutachtens habe entsprechend unbe achtet zu bleiben. Die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters, dass eine Verbesserung stattgefunden habe aufgrund der nicht mehr feststellbaren mittel schweren bis schweren Depression, seien nicht schlüssig. Die Verbesserung habe der psychiatrische Gutachter auf die finanziell bessere Situation infolge der B e ren tung zurückgeführt - die fi nanzielle Entlastung habe allerdings bereits im Jahr 2001 bestanden, was auch die Überentschädigungsberechnung der Beschwerde gegnerin zeige ( vgl. Urk. 8/98). Entsprechend sei die Annahme, dass die damalige Depression vorwiegend durch finanzielle Sorgen und damit verbundene beruf liche Prob leme begründet gewesen sei, schlicht aktenwidrig. Ansonsten hätte sich gar keine Depression entwickeln dürfen. Darüber hinaus habe sich neuropsy chologisch eine Verschlechterung gezeigt im G utachten der C.___, welche durch die Gutachterin als Befunde im Rahmen einer leichten bis mittelgradigen neu ropsychologischen Störung beurteilt wurden, die nicht durch die Folgen der Hals wirbelsäulen(HWS)-Distorsion vom 3. November 1998 zu erklären sei. Die von den G u t achtern der C.___ attestierte Verbesserung des psychischen Gesundheits zustandes bei einer deutlichen Verschlechterung der kognitiven Funktionen habe von den Gutachtern nicht schlüssig erklärt werden können. Darüber hinaus sei das C.___ -Gutachten auch klar nicht beweiskräftig, da der psychiatrische Gut achter im Rahmen des Einspracheverfahrens entgegen früherer Angaben zum Schluss gekommen sei, dass nun gar keine depressive Episode mehr vorliegen solle, was seinen ursprünglichen Angaben klar widerspreche. Die nachträgliche Änderung der Beurteilung führe zwingend dazu, dass das Gutachten aus dem Recht zu weisen sei. Damit könne mit dem C.___ -Gutachten weder das Vorliegen eines Revisionsgrundes noch die Verbesserung des Gesundheitszustandes über wiegend wahrscheinlich bewiesen werden. Entsprechend sei die Beschwerde gut zu heissen und die Invalidenrente auch über den 3 0. September 2019 hinaus zu bezahlen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen, subeventualiter sei die Sache zur ergänzenden Abklärung zurückzuweisen ( Urk. 1).

Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, vorab sei festzuhalten, dass der Beweiswert der Gutachten aus den Jahren 2000 und 2003 nicht zur Diskussion stehe. Darüber hinaus sei damals die natürliche und adäquate Kausalität beurteilt und bejaht worden - wenn der damalige Entscheid im Sinne der heutigen Recht sprechung nicht mehr angemessen scheine, habe dies unberücksichtigt zu bleiben. Die Gutachter der C.___ hätten den Gesundheitszustand aus neurologischer und rheumatologischer Sicht als unverändert beurteilt. Die darüber hinausgehende Infragestellung der Diagnosen des früheren Gutachtens habe entsprechend unbe achtet zu bleiben. Die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters, dass eine Verbesserung stattgefunden habe aufgrund der nicht mehr feststellbaren mittel schweren bis schweren Depression, seien nicht schlüssig. Die Verbesserung habe der psychiatrische Gutachter auf die finanziell bessere Situation infolge der B e ren tung zurückgeführt - die fi nanzielle Entlastung habe allerdings bereits im Jahr 2001 bestanden, was auch die Überentschädigungsberechnung der Beschwerde gegnerin zeige ( vgl. Urk. 8/98). Entsprechend sei die Annahme, dass die damalige Depression vorwiegend durch finanzielle Sorgen und damit verbundene beruf liche Prob leme begründet gewesen sei, schlicht aktenwidrig. Ansonsten hätte sich gar keine Depression entwickeln dürfen. Darüber hinaus habe sich neuropsy chologisch eine Verschlechterung gezeigt im G utachten der C.___, welche durch die Gutachterin als Befunde im Rahmen einer leichten bis mittelgradigen neu ropsychologischen Störung beurteilt wurden, die nicht durch die Folgen der Hals wirbelsäulen(HWS)-Distorsion vom 3. November 1998 zu erklären sei. Die von den G u t achtern der C.___ attestierte Verbesserung des psychischen Gesundheits zustandes bei einer deutlichen Verschlechterung der kognitiven Funktionen habe von den Gutachtern nicht schlüssig erklärt werden können. Darüber hinaus sei das C.___ -Gutachten auch klar nicht beweiskräftig, da der psychiatrische Gut achter im Rahmen des Einspracheverfahrens entgegen früherer Angaben zum Schluss gekommen sei, dass nun gar keine depressive Episode mehr vorliegen solle, was seinen ursprünglichen Angaben klar widerspreche. Die nachträgliche Änderung der Beurteilung führe zwingend dazu, dass das Gutachten aus dem Recht zu weisen sei. Damit könne mit dem C.___ -Gutachten weder das Vorliegen eines Revisionsgrundes noch die Verbesserung des Gesundheitszustandes über wiegend wahrscheinlich bewiesen werden. Entsprechend sei die Beschwerde gut zu heissen und die Invalidenrente auch über den 3 0. September 2019 hinaus zu bezahlen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen, subeventualiter sei die Sache zur ergänzenden Abklärung zurückzuweisen ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin brachte in der Beschwerdeantwort vom 2 1. Mai 2020 ergänzend vor, dass gestützt auf das C.___ -Gutachten eine Verbesserung des psy chischen Gesundheitszustandes klar erstellt sei. Demnach sei der Rentenanspruch umfassend zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen bestehe und eine neue Rechtspraxis berücksichtigt werden könne. Die neuropsychologischen Beschwerden seien nicht objektivierbar und auf das maladaptive Verhalten zu rückzuführen, womit sie nicht unfallbedingt und auch nicht adäquat kausal seien. Beim Unfall vom 3. November 1998 handle es sich nämlich um ein leichtes Ereig nis, womit die Adäquanz ohne weiteres zu verneinen sei. Selbst bei Annah me eines mittleren Unfalles im Grenzbereich zu den leichten Unfällen wäre die Adäquanz mangels erfüllter Kriterien zu verneinen, wofür auf die Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 verwiesen werde. Entsprechend bestünden keine unfallbedin g ten Einschränkungen mehr, womit ein Leistungsanspruch klar entfalle. Darüber hina us sei in der Verfügung vom 18. April 2005 aufgrund des psychischen Leidens eine UV-Rente von 80 % zugesprochen worden, was angesichts des Bagatellereignisses vom 3. November 1998 nicht korrekt sein könne, zumal bereits zu diesem Zeitpunkt die Adäquanz der psychischen Beschwerden bei deren fraglicher und offen zu lassender natürlicher Kausalität nicht gegeben gewesen sei, und die Adäquanz damit unrichtig angewandt worden sei. Die Verfügung sei damit zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung. Entsprechend wäre die angefochtene Verfügung auch mit dieser substituierten Begründung zu schützen ( Urk. 7).

Die Beschwerdegegnerin brachte in der Beschwerdeantwort vom 2 1. Mai 2020 ergänzend vor, dass gestützt auf das C.___ -Gutachten eine Verbesserung des psy chischen Gesundheitszustandes klar erstellt sei. Demnach sei der Rentenanspruch umfassend zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen bestehe und eine neue Rechtspraxis berücksichtigt werden könne. Die neuropsychologischen Beschwerden seien nicht objektivierbar und auf das maladaptive Verhalten zu rückzuführen, womit sie nicht unfallbedingt und auch nicht adäquat kausal seien. Beim Unfall vom 3. November 1998 handle es sich nämlich um ein leichtes Ereig nis, womit die Adäquanz ohne weiteres zu verneinen sei. Selbst bei Annah me eines mittleren Unfalles im Grenzbereich zu den leichten Unfällen wäre die Adäquanz mangels erfüllter Kriterien zu verneinen, wofür auf die Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 verwiesen werde. Entsprechend bestünden keine unfallbedin g ten Einschränkungen mehr, womit ein Leistungsanspruch klar entfalle. Darüber hina us sei in der Verfügung vom 18. April 2005 aufgrund des psychischen Leidens eine UV-Rente von 80 % zugesprochen worden, was angesichts des Bagatellereignisses vom 3. November 1998 nicht korrekt sein könne, zumal bereits zu diesem Zeitpunkt die Adäquanz der psychischen Beschwerden bei deren fraglicher und offen zu lassender natürlicher Kausalität nicht gegeben gewesen sei, und die Adäquanz damit unrichtig angewandt worden sei. Die Verfügung sei damit zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung. Entsprechend wäre die angefochtene Verfügung auch mit dieser substituierten Begründung zu schützen ( Urk. 7). 2.

2. 2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ).

2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). 2.2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie be nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich geblie benen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

2.2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie be nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich geblie benen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausal zu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gege benen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausal zu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gege benen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verän de rung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4).

Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verän de rung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 2.3 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

2.3 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 2.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).

2.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 2.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

2.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 3.

3. 3.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache mit Verfügung vom 1 8. April 2005 ( Urk. 8/106) und damit auch letzte materielle Beurteilung beruhte auf dem Gut achten vom 3 1. Oktober 2003 (Urk. 8/104).

3.1 Die ursprüngliche Rentenzusprache mit Verfügung vom 1 8. April 2005 ( Urk. 8/106) und damit auch letzte materielle Beurteilung beruhte auf dem Gut achten vom 3 1. Oktober 2003 (Urk. 8/104). Die Gutachter notierten folgende Hauptdiagnosen mit Einschränkung der zumut baren Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/104/19):

Die Gutachter notierten folgende Hauptdiagnosen mit Einschränkung der zumut baren Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/104/19): - Chronifizierte Depression, hypochondrisch-ängstlicher Ausgestaltungs form, aktuell mittelschweren (bis schweren) Grades mit somatischen De pressionssym ptomen (ICD-10 F33.11), vermischt mit einem chronisc hen Nacken-/Kopfschmerzsyndrom (ICD-10 F 54) bei

Chronifizierte Depression, hypochondrisch-ängstlicher Ausgestaltungs form, aktuell mittelschweren (bis schweren) Grades mit somatischen De pressionssym ptomen (ICD-10 F33.11), vermischt mit einem chronisc hen Nacken-/Kopfschmerzsyndrom (ICD-10 F 54) bei - Zustand nach HWS-Distorsionstrauma im Rahm en einer Auffahr kol lision am 0 3. November 199 8

Zustand nach HWS-Distorsionstrauma im Rahm en einer Auffahr kol lision am 0 3. November 199 8 - Zwanghaft-depressiv strukturierter Persönlichkeit mit vorbestehender Tendenz zu psychosomatischen Beschwerden unter St ress bzw. Belas tung, gemäss ICD-IO-Klassi fikat ion am ehesten als Dysthymie (F 34.1) zu klassifizieren

Zwanghaft-depressiv strukturierter Persönlichkeit mit vorbestehender Tendenz zu psychosomatischen Beschwerden unter St ress bzw. Belas tung, gemäss ICD-IO-Klassi fikat ion am ehesten als Dysthymie (F 34.1) zu klassifizieren - Durch psyc hische Faktoren und Schmerzen bedingte, schwankend aus geprägte kognitive Funkt ionseinsc hränkung (leicht bis mittelgradig redu ziertes Zust andsbild)

Durch psyc hische Faktoren und Schmerzen bedingte, schwankend aus geprägte kognitive Funkt ionseinsc hränkung (leicht bis mittelgradig redu ziertes Zust andsbild) - Chronisches cerviko-ceph ales Syndrom bei Diskushernie C3/4 und C 5/6 recht s ohne fassbare radikuläre Beteiligung

Chronisches cerviko-ceph ales Syndrom bei Diskushernie C3/4 und C 5/6 recht s ohne fassbare radikuläre Beteiligung Als Nebendiagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hiel ten sie folgende fest:

Als Nebendiagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hiel ten sie folgende fest: - Restbeschwerden nach Radius- Sty loid -Fraktur links am 7. Juli 2000, möglicherweise mit psych ischer Komponente; aus psychiatri scher Sicht im Rahmen des Gesamtbeschwerde komplexes weniger bedeutsam

Restbeschwerden nach Radius- Sty loid -Fraktur links am 7. Juli 2000, möglicherweise mit psych ischer Komponente; aus psychiatri scher Sicht im Rahmen des Gesamtbeschwerde komplexes weniger bedeutsam - Anamnestisch migraine accompagné e

Anamnestisch migraine accompagné e - Massive Adipositas (BMI 33)

Massive Adipositas (BMI 33) Die Gutachter konstatierten zusammenfassend ( Urk. 8/140/20 f.), dass bei der Untersuchung die Halswirbelsäul e in alle Richtungen sehr eingeschränkt bewegt worden sei mi t nur angedeutetem Vor- und Rück neigen unter Angabe sofort vermehrt auftretender Nackenschmerzen und sofortigem Gegenspannen b ei passiver Prüfung. Es we rd e eine diffuse Dru ckdolenz angegeben am Kopf rechts mandibulär und ok zipital, der ganzen rechten Hals-und Nackenseite bis zur Rückenmitte sowie am ganzen Arm, Handrücken und allen Fingern rechts. Neu rologische Ausfälle seien weder kli nisch noch elektrophysiologisch eruierbar. Das k onventionelle Röntgenbild der Halswirbelsäule zeige eine Streckhaltung sowie mässige deg enerative Veränderungen auf Höhe C4 bis C 6. Seit dem Unfalle reignis seien über ein halbes Dutzend CT- und MRI-Untersuchungen vo r wiegend der HWS durchgeführt worden, wo si ch jeweils eine Diskushernie auf Höhe C5/6 rechts dargestellt habe.

Die Gutachter konstatierten zusammenfassend ( Urk. 8/140/20 f.), dass bei der Untersuchung die Halswirbelsäul e in alle Richtungen sehr eingeschränkt bewegt worden sei mi t nur angedeutetem Vor- und Rück neigen unter Angabe sofort vermehrt auftretender Nackenschmerzen und sofortigem Gegenspannen b ei passiver Prüfung. Es we rd e eine diffuse Dru ckdolenz angegeben am Kopf rechts mandibulär und ok zipital, der ganzen rechten Hals-und Nackenseite bis zur Rückenmitte sowie am ganzen Arm, Handrücken und allen Fingern rechts. Neu rologische Ausfälle seien weder kli nisch noch elektrophysiologisch eruierbar. Das k onventionelle Röntgenbild der Halswirbelsäule zeige eine Streckhaltung sowie mässige deg enerative Veränderungen auf Höhe C4 bis C 6. Seit dem Unfalle reignis seien über ein halbes Dutzend CT- und MRI-Untersuchungen vo r wiegend der HWS durchgeführt worden, wo si ch jeweils eine Diskushernie auf Höhe C5/6 rechts dargestellt habe. Somatisch-rheumatologisch fä nden sich viele Zeichen für nicht-organisches Krankheitsverhalten. Zu erwähnen sei nebst der di ffusen Symptombeschreibung die sehr hohe Schmerzbe wertung auf der Schmerzskala, die weitgehende Erfolg losigkeit bisherig er Behandlungen, das nicht plausible Ausmass der demonstrier ten Behinde rung im Vergleich zu den klinisch en Beurteilungen sowie die extrem tiefe Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit, wie sie auch im PAC T-Test zum Ausdruck komme.

Somatisch-rheumatologisch fä nden sich viele Zeichen für nicht-organisches Krankheitsverhalten. Zu erwähnen sei nebst der di ffusen Symptombeschreibung die sehr hohe Schmerzbe wertung auf der Schmerzskala, die weitgehende Erfolg losigkeit bisherig er Behandlungen, das nicht plausible Ausmass der demonstrier ten Behinde rung im Vergleich zu den klinisch en Beurteilungen sowie die extrem tiefe Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit, wie sie auch im PAC T-Test zum Ausdruck komme. Die aktuelle psychiatrische Untersuchung komme zur Diagnose einer chronifi zierten Depressi on, hypochondrisch-ängstlicher Ausgestaltungsform, (aktuell mittelschweren bis schweren Grades) mit typischen vegetativen bzw. körperlichen Symptomen einer angstbetonten Depression.

Die aktuelle psychiatrische Untersuchung komme zur Diagnose einer chronifi zierten Depressi on, hypochondrisch-ängstlicher Ausgestaltungsform, (aktuell mittelschweren bis schweren Grades) mit typischen vegetativen bzw. körperlichen Symptomen einer angstbetonten Depression. Bei der aktuellen neurologischen Untersuchung kö nn e in Abweichung vom im November 20 00 erfolgten ne urologischen Gutachten keine radikuläre Sympto matik (mehr) festgestellt werden, speziell k eine entsp rechenden sensomotorischen Ausfä lle. Auch die Beschwerden der linken Ha nd nach Radius typloidfraktur im Juli 20 00 seien diffus und nicht typisch für eine allfällige begleitende periphere Nervenläsion. Insgesamt we rd e neurologischerseits die Mei nung geäussert, dass sich eine a usgeprägte Schme rzverarbeitungsstörung entwickelt habe.

Bei der aktuellen neurologischen Untersuchung kö nn e in Abweichung vom im November 20 00 erfolgten ne urologischen Gutachten keine radikuläre Sympto matik (mehr) festgestellt werden, speziell k eine entsp rechenden sensomotorischen Ausfä lle. Auch die Beschwerden der linken Ha nd nach Radius typloidfraktur im Juli 20 00 seien diffus und nicht typisch für eine allfällige begleitende periphere Nervenläsion. Insgesamt we rd e neurologischerseits die Mei nung geäussert, dass sich eine a usgeprägte Schme rzverarbeitungsstörung entwickelt habe. Die ak tuell e rfolgte neuropsychologische Untersuchung komme zur Diagnose einer durch psychische Faktoren und Schmerzen bedingten, schwankend aus geprägten kognitiven Funkt ionseinschränkung (l eicht bis mitt elgradig reduziertes Zustandsbild). Eine traumatisch und hirnstrukturell bedingte neuropsycholo gische Funktionsstö rung liege nicht vor. Die Verschlechterung im Verlauf und die aktu ell feststellbaren kognitiv en Funktionsstörungen seien Begleitsymptome der de pres siven Verfassung sowie teilweise durch Schmerz interferenzen zu erklären.

Die ak tuell e rfolgte neuropsychologische Untersuchung komme zur Diagnose einer durch psychische Faktoren und Schmerzen bedingten, schwankend aus geprägten kognitiven Funkt ionseinschränkung (l eicht bis mitt elgradig reduziertes Zustandsbild). Eine traumatisch und hirnstrukturell bedingte neuropsycholo gische Funktionsstö rung liege nicht vor. Die Verschlechterung im Verlauf und die aktu ell feststellbaren kognitiv en Funktionsstörungen seien Begleitsymptome der de pres siven Verfassung sowie teilweise durch Schmerz interferenzen zu erklären. Die geschilderten Einschränkungen und Schmerzausbreitungen seien im Ver gleich zu den klinischen Befunden ü bermä ssig stark un d diffus, die Angaben in der Selbsteinschätz ung körperlicher Fä higkeiten (PACT-Tes t) extrem ti ef und soma tisch in diesem Ausmass nicht nachvollziehbar. Allerdings gehöre ein grösserer Teil davon zu einem Symptomkomplex, der al s typisches Beschw e rd ebild eines Schleudertraumas gel t e. Psychiatrischerseits wü rden die subjektiv beklagten Be schwerden im Rahmen ein es depressiven Syndroms gesehen ( Urk. 8/104/22).

Die geschilderten Einschränkungen und Schmerzausbreitungen seien im Ver gleich zu den klinischen Befunden ü bermä ssig stark un d diffus, die Angaben in der Selbsteinschätz ung körperlicher Fä higkeiten (PACT-Tes t) extrem ti ef und soma tisch in diesem Ausmass nicht nachvollziehbar. Allerdings gehöre ein grösserer Teil davon zu einem Symptomkomplex, der al s typisches Beschw e rd ebild eines Schleudertraumas gel t e. Psychiatrischerseits wü rden die subjektiv beklagten Be schwerden im Rahmen ein es depressiven Syndroms gesehen ( Urk. 8/104/22). Wie im psychiatrischen Teilgutachten aufgeführt, handle es sich um ein psycho so matisches Leiden, so dass keine Aufteilung in «rein» psychisches oder soma tisches Leiden möglich sei; allerdings dürften die psychiatrischen Faktoren deut lich überwiegen. Aufgrund des chronischen Schmerzsyndroms mit vielen funk tio nellen Einschränkungen sowie der erheblichen psychischen Faktoren schätzten sie die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als Wirt auf 80 %. Für eine denkbare körper lich leichte, vorwiegend sitzende und eher büromässige Tätigkeit schätzten sie die Einschränkung insgesamt auf 80 %, dies vorwiegend wegen der psychiatrisch beschriebenen Funktionsstörungen ( Urk. 8/104/23).

Wie im psychiatrischen Teilgutachten aufgeführt, handle es sich um ein psycho so matisches Leiden, so dass keine Aufteilung in «rein» psychisches oder soma tisches Leiden möglich sei; allerdings dürften die psychiatrischen Faktoren deut lich überwiegen. Aufgrund des chronischen Schmerzsyndroms mit vielen funk tio nellen Einschränkungen sowie der erheblichen psychischen Faktoren schätzten sie die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als Wirt auf 80 %. Für eine denkbare körper lich leichte, vorwiegend sitzende und eher büromässige Tätigkeit schätzten sie die Einschränkung insgesamt auf 80 %, dies vorwiegend wegen der psychiatrisch beschriebenen Funktionsstörungen ( Urk. 8/104/23). 3.2 Die aktuelle Verfügung bzw. der angefochtene Einspracheentscheid basiert in medizinischer Hinsicht auf dem Gutachten der C.___ vom 5. Juni 2019 ( Urk. 8/197) sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 ( Urk. 8/235).

3.2 Die aktuelle Verfügung bzw. der angefochtene Einspracheentscheid basiert in medizinischer Hinsicht auf dem Gutachten der C.___ vom 5. Juni 2019 ( Urk. 8/197) sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 ( Urk. 8/235). Die Gutachter notierten folgende Diagnosen ( Urk. 8/197/76):

Die Gutachter notierten folgende Diagnosen ( Urk. 8/197/76): - Chronifizierte, resignativ-leicht depressive Stimmungslage im Sinne einer leichten depressiven Störung (ICD-10: F32. 0)

Chronifizierte, resignativ-leicht depressive Stimmungslage im Sinne einer leichten depressiven Störung (ICD-10: F32. 0) - Chronifiziertes myofasziales Syndrom mit/bei

Chronifiziertes myofasziales Syndrom mit/bei - Schulter-, Nacken- und K ieferschmerzen rechts

Schulter-, Nacken- und K ieferschmerzen rechts - Schwächegefü hl und Gef ühlsstörungen im Bere ic h der oberen Extremi täten ohne zugrundeliegende Läsion des Ne rvensystems

Schwächegefü hl und Gef ühlsstörungen im Bere ic h der oberen Extremi täten ohne zugrundeliegende Läsion des Ne rvensystems - Muskuläre Dysbalance

Muskuläre Dysbalance - Status nach Schulterarthroskopie rechts mit subakromialer Dek om pres sion und Bizeps- Tenodese am 0 3. November 2015 wegen sub akromialem Impingement und ACG-Arthrose r echts

Status nach Schulterarthroskopie rechts mit subakromialer Dek om pres sion und Bizeps- Tenodese am 0 3. November 2015 wegen sub akromialem Impingement und ACG-Arthrose r echts - Status nach Heckkollision am 0 3. November 1998

Status nach Heckkollision am 0 3. November 1998 - Unspezifische, vor allem lumbale Rückenschmerzen

Unspezifische, vor allem lumbale Rückenschmerzen - Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz

Fehlhaltung und Haltungsinsuffizienz - Kyphose

Kyphose - Mehrsegmentale Degeneration zervik al (MRI 22.1 2.2018 ) und gering gradige Spondy lolisthesis Lendenwirbelkörper (LWK) anamnestisch, Ers t dia gnose 1985/1986

Mehrsegmentale Degeneration zervik al (MRI 22.1 2.2018 ) und gering gradige Spondy lolisthesis Lendenwirbelkörper (LWK) anamnestisch, Ers t dia gnose 1985/1986 - Restbeschwerden im Bereich der rechten Hand mit/bei

Restbeschwerden im Bereich der rechten Hand mit/bei - Status nach operativer Versorgung einer F raktur 2007/2008

Status nach operativer Versorgung einer F raktur 2007/2008 - Status nach Operationen Karpal tunnels yndrom rechts 2005 und 2008

Status nach Operationen Karpal tunnels yndrom rechts 2005 und 2008 - Restbeschwerden im Bereich der linken Hand bei

Restbeschwerden im Bereich der linken Hand bei - Status nach Fraktur des Processus styloide u s links 0 7. Juli 2000

Status nach Fraktur des Processus styloide u s links 0 7. Juli 2000 - Periarthropatiae coxae beid seits mit/b ei

Periarthropatiae coxae beid seits mit/b ei - Gefühlsstörungen im Bereich des rechten Oberschenkels

Gefühlsstörungen im Bereich des rechten Oberschenkels - Muskulärer Dysbalance

Muskulärer Dysbalance - Status nach Z-Plastik Tractus iliotibialis links 2 7. Mai 2015

Status nach Z-Plastik Tractus iliotibialis links 2 7. Mai 2015 - Allgemeininternistische Diagnosen

Allgemeininternistische Diagnosen - Metabolisches Syndrom mit

Metabolisches Syndrom mit - Adipositas Grad 2 (BMI 36.8 kg/m 2 )

Adipositas Grad 2 (BMI 36.8 kg/m 2 ) - Abdominale Adipositas

Abdominale Adipositas - Diabetes mellitus anamnestisch

Diabetes mellitus anamnestisch - Dyslipidämie anamnestisch

Dyslipidämie anamnestisch - Arterielle Hypertonie

Arterielle Hypertonie - Koronare Herzkrankheit und Karotisstenose rechts anamnestisch

Koronare Herzkrankheit und Karotisstenose rechts anamnestisch - Nikotinkonsum vor Jahren sistiert

Nikotinkonsum vor Jahren sistiert Die Gutachter konstatierten interdisziplinär ( Urk. 8/197/74 ff.), dass b ereits vor dem Unfall vom 3. November 1998 ein langjähriger Prozess mit anhaltenden affek tiven Störungen und Somatisierung psychischer Belastungen bestanden habe. Ursächlich dafür sei mutmasslich eine Prädisposition des Beschwerdeführers zur Entwicklung psychosomatischer Beschwerden, wobei Belastungen in der Lebens geschichte eine Rolle spielen dürften. In der Zeit unmittelbar vor dem Unfall hätten sich die Belastungen durch finanzielle Schwierigkeiten akzentuiert. Der Unfall vom 3. November 1998 habe nicht zu einer nennenswerten Verletzung der Halswirbelsäule geführt. Die vorbestehenden, relativ erheblichen degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule könnten allenfalls einen etwas protrahierten Verlauf der beim Unfall aufgetretenen leichten HWS-Distorsion (überwiegend wahrscheinlich Grad I nach Quebec Task Force/QTF) erklären. Der Unfall respek tive die dabei aufgetre te nen höchstens minimen Verletzungen erklär t en aus medi zinischer Sicht jedoch nicht lange anhaltende körperliche oder psychische Symp tome oder Einschränkungen. Die heute noch bestehenden, subjektiv starken Symptome und die subjektiv erlebte Verschlechterung des Gesundheitszustandes in den letzten Jahren seien nicht durch körperliche oder psychische Folgen des Unfalles vom 3. November 1998 (und auch nicht des Unfalls vom 7. Juli 2000) zu erklären. Vielmehr bestehe ein maladaptives und auf Schonung ausgerichtetes Verhalten mit Rückzugstendenzen und mit dysfunktionalen Überzeugungen. Dieses Verhalten sei im Rahmen der schon Jahre vor dem ersten Unfall beste hen den psychischen Problematik und der vor dem Unfall sich akzentuierenden psy chosozialen Belastungen zu sehen.

Die Gutachter konstatierten interdisziplinär ( Urk. 8/197/74 ff.), dass b ereits vor dem Unfall vom 3. November 1998 ein langjähriger Prozess mit anhaltenden affek tiven Störungen und Somatisierung psychischer Belastungen bestanden habe. Ursächlich dafür sei mutmasslich eine Prädisposition des Beschwerdeführers zur Entwicklung psychosomatischer Beschwerden, wobei Belastungen in der Lebens geschichte eine Rolle spielen dürften. In der Zeit unmittelbar vor dem Unfall hätten sich die Belastungen durch finanzielle Schwierigkeiten akzentuiert. Der Unfall vom 3. November 1998 habe nicht zu einer nennenswerten Verletzung der Halswirbelsäule geführt. Die vorbestehenden, relativ erheblichen degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule könnten allenfalls einen etwas protrahierten Verlauf der beim Unfall aufgetretenen leichten HWS-Distorsion (überwiegend wahrscheinlich Grad I nach Quebec Task Force/QTF) erklären. Der Unfall respek tive die dabei aufgetre te nen höchstens minimen Verletzungen erklär t en aus medi zinischer Sicht jedoch nicht lange anhaltende körperliche oder psychische Symp tome oder Einschränkungen. Die heute noch bestehenden, subjektiv starken Symptome und die subjektiv erlebte Verschlechterung des Gesundheitszustandes in den letzten Jahren seien nicht durch körperliche oder psychische Folgen des Unfalles vom 3. November 1998 (und auch nicht des Unfalls vom 7. Juli 2000) zu erklären. Vielmehr bestehe ein maladaptives und auf Schonung ausgerichtetes Verhalten mit Rückzugstendenzen und mit dysfunktionalen Überzeugungen. Dieses Verhalten sei im Rahmen der schon Jahre vor dem ersten Unfall beste hen den psychischen Problematik und der vor dem Unfall sich akzentuierenden psy chosozialen Belastungen zu sehen. Gegenüber dem Vorgutachten von 2003 sei der Gesundheitszustand aus neuro logischer Sicht unverändert. Sowohl 2003 als auch heute bestünden keine Zeichen einer Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Somit bestünden aus neurologischer Sicht keine Unfallfolgen und die Arbeitsfähigkeit werde nicht eingeschränkt. Auf rheumatologischem Fachgebiet sei der Gesundheitszustand gegenüber 2003 im Wesentlichen unverändert. Es liessen sich leichtgradige, nicht sicher pathologische Befunde objektivieren und es bestünden leichte, vor allem qualitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit. Dabei handle es sich jedoch nicht um Unfallfolgen. Wie bereits von den Vorgutachtern 2003 eingeschätzt, sei bezüglich d er Unfallfolgen auf rheumatolog i s chem Fachgebiet längst der Status quo sine erreicht. Auf psychiatrischem Fachgebiet sei der Gesundheitszustand gegenüber 2003 formal gebessert. Sei damals noch eine mittelschwere bis schwere Depression diagnostiziert worden, bestehe heute nur noch eine leichtgradige De pres sion. Zur Besserung beigetragen haben dürfte die Entlastung von finanziellen und sozialen Belastungen, die durch die Berentung erreicht worden sei. Die subjektive Verschlechterung des Gesundheit s zustandes sei nicht auf eine Verschlechterung der psychiatr i s chen Erkrankung zurückzuführen. Die formell festzustellende Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde sei auf das maladaptive Verhalten zurückzuführen. Insbesondere vermöge die gebesserte psy chiatrische Erkrankung die Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde nicht zu erklären. Von den Vorgutachtern sei die psychiatrische Störung als un fallbedingt eingeschätzt worden. Zwar seien die vorbestehenden psychiatrischen und psychosomatischen Beschwerden erwähnt worden. Das zum Zeitpunkt des Vorgutachtens bestehende relativ schwere psychiatrische Krankheitsbild sei a ber als psychosomatisch gewertet worden in dem Sinne, dass initiale somatische Beschwerden zu psychischen Störungen geführt hätten, die in einem Teufelskreis wiederum somatische Symptome verstärkt hätten. Zumindest implizit habe sich die Unfallkausalität in diesem Modell damit begründet, dass initial relativ schwere unfallbedingte somatische Symptome bestanden hätten. Wie bereits ausführlich dargelegt, habe der Unfall vom 3. November 1998 nicht zu einer relevanten Verletzung der Halswirbelsäule geführt. Die höchstens minime Verletzung könne allenfalls im Zusammenhang mit den vorbestehenden, recht erheblichen dege nerativen HWS-Veränderungen einen etwas protrahierten Verlauf der leichten HWS-Distorsion erklären. Sie erkläre aber nicht schwere und anhaltende Symp tome. Damit könne der Unfall aber auch nicht die Entwicklung einer psychischen Störung erklären. Die natürliche Kausalität der im Vorgutachten 2003 doku mentierten psychiatrischen Erkrankung entfalle dadurch (entgegen der damaligen Einschätzung).

Gegenüber dem Vorgutachten von 2003 sei der Gesundheitszustand aus neuro logischer Sicht unverändert. Sowohl 2003 als auch heute bestünden keine Zeichen einer Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Somit bestünden aus neurologischer Sicht keine Unfallfolgen und die Arbeitsfähigkeit werde nicht eingeschränkt. Auf rheumatologischem Fachgebiet sei der Gesundheitszustand gegenüber 2003 im Wesentlichen unverändert. Es liessen sich leichtgradige, nicht sicher pathologische Befunde objektivieren und es bestünden leichte, vor allem qualitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit. Dabei handle es sich jedoch nicht um Unfallfolgen. Wie bereits von den Vorgutachtern 2003 eingeschätzt, sei bezüglich d er Unfallfolgen auf rheumatolog i s chem Fachgebiet längst der Status quo sine erreicht. Auf psychiatrischem Fachgebiet sei der Gesundheitszustand gegenüber 2003 formal gebessert. Sei damals noch eine mittelschwere bis schwere Depression diagnostiziert worden, bestehe heute nur noch eine leichtgradige De pres sion. Zur Besserung beigetragen haben dürfte die Entlastung von finanziellen und sozialen Belastungen, die durch die Berentung erreicht worden sei. Die subjektive Verschlechterung des Gesundheit s zustandes sei nicht auf eine Verschlechterung der psychiatr i s chen Erkrankung zurückzuführen. Die formell festzustellende Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde sei auf das maladaptive Verhalten zurückzuführen. Insbesondere vermöge die gebesserte psy chiatrische Erkrankung die Verschlechterung der neuropsychologischen Befunde nicht zu erklären. Von den Vorgutachtern sei die psychiatrische Störung als un fallbedingt eingeschätzt worden. Zwar seien die vorbestehenden psychiatrischen und psychosomatischen Beschwerden erwähnt worden. Das zum Zeitpunkt des Vorgutachtens bestehende relativ schwere psychiatrische Krankheitsbild sei a ber als psychosomatisch gewertet worden in dem Sinne, dass initiale somatische Beschwerden zu psychischen Störungen geführt hätten, die in einem Teufelskreis wiederum somatische Symptome verstärkt hätten. Zumindest implizit habe sich die Unfallkausalität in diesem Modell damit begründet, dass initial relativ schwere unfallbedingte somatische Symptome bestanden hätten. Wie bereits ausführlich dargelegt, habe der Unfall vom 3. November 1998 nicht zu einer relevanten Verletzung der Halswirbelsäule geführt. Die höchstens minime Verletzung könne allenfalls im Zusammenhang mit den vorbestehenden, recht erheblichen dege nerativen HWS-Veränderungen einen etwas protrahierten Verlauf der leichten HWS-Distorsion erklären. Sie erkläre aber nicht schwere und anhaltende Symp tome. Damit könne der Unfall aber auch nicht die Entwicklung einer psychischen Störung erklären. Die natürliche Kausalität der im Vorgutachten 2003 doku mentierten psychiatrischen Erkrankung entfalle dadurch (entgegen der damaligen Einschätzung). Die Unfälle vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 seien weder Ursache noch Mitursache der festgestellten gesundheitlichen Störung ( Urk. 8/197/79).

Die Unfälle vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 seien weder Ursache noch Mitursache der festgestellten gesundheitlichen Störung ( Urk. 8/197/79). Aus interdisziplinärer Sicht lasse sich unfallbedingt, d.h. bezogen auf die Ereig nisse vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000, keine Arbeitsunfähigkeit als Wirt begründen. Aus internistisch-rheumatologischer Sicht bestehe krankheitsbedingt, d.h. wegen Beschwerden, welche nicht überwiegend wahrscheinlich mit den Ereignisse n vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 im Zusammenhang stünden, für eine vollschichtige Tätigkeit eine Leistungsminderung von 20 % wegen ver mehrtem Pausenbedarf. Zudem sei von spezifis c hen Limitierungen bei gewissen Tätigke i ten als Wirt auszugehen, die jedoch nicht quantifiziert werden könnten.

Aus interdisziplinärer Sicht lasse sich unfallbedingt, d.h. bezogen auf die Ereig nisse vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000, keine Arbeitsunfähigkeit als Wirt begründen. Aus internistisch-rheumatologischer Sicht bestehe krankheitsbedingt, d.h. wegen Beschwerden, welche nicht überwiegend wahrscheinlich mit den Ereignisse n vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 im Zusammenhang stünden, für eine vollschichtige Tätigkeit eine Leistungsminderung von 20 % wegen ver mehrtem Pausenbedarf. Zudem sei von spezifis c hen Limitierungen bei gewissen Tätigke i ten als Wirt auszugehen, die jedoch nicht quantifiziert werden könnten. 3.3 Im Rahmen des Einspracheverfahrens reichte der Beschwerdeführer den Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, vom 2. Oktober 2019 ein. Dieser äusserte sich ausführlich zur vorbestehenden Aktenlage und konstatierte insbesondere, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung eine Tatsachenänderung bejahe durch Besserung der Psyche gestützt auf das C.___ -Gutachten ( Urk. 8/225/21 ff.). A us dem Gutachten lasse sich aber nichts mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entnehmen. Leider s eien die Argu mente nicht überzeugend, zum Teil wi dersprüchlich und bilde te n keineswegs eine solide Grundlage für eine überwiegend wahrscheinliche Verbesserung. Die ande ren Gutachter der C.___ (Neuropsychologe, Neurologe und Rheumatologe) stellten gleichbleibende Befunde oder gar eine Verschlechterung (Neuropsychologe) fes t. Die medizinische Sachlage sei klar, dass die geforderte überwiegende Wahr scheinlichkeit nicht bewiesen sei und auch in den Disziplinen Neurologie, Rheu matologie und Neuropsychologie gleichbleibende bis sich verschlechterte Ver hält niss e gegenüber 2003 festgehalten wo rden seien. Offenbar hand le es s ich bei der psychiat rischen Beurteilung um eine sogenannte andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes.

3.3 Im Rahmen des Einspracheverfahrens reichte der Beschwerdeführer den Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, vom 2. Oktober 2019 ein. Dieser äusserte sich ausführlich zur vorbestehenden Aktenlage und konstatierte insbesondere, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung eine Tatsachenänderung bejahe durch Besserung der Psyche gestützt auf das C.___ -Gutachten ( Urk. 8/225/21 ff.). A us dem Gutachten lasse sich aber nichts mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entnehmen. Leider s eien die Argu mente nicht überzeugend, zum Teil wi dersprüchlich und bilde te n keineswegs eine solide Grundlage für eine überwiegend wahrscheinliche Verbesserung. Die ande ren Gutachter der C.___ (Neuropsychologe, Neurologe und Rheumatologe) stellten gleichbleibende Befunde oder gar eine Verschlechterung (Neuropsychologe) fes t. Die medizinische Sachlage sei klar, dass die geforderte überwiegende Wahr scheinlichkeit nicht bewiesen sei und auch in den Disziplinen Neurologie, Rheu matologie und Neuropsychologie gleichbleibende bis sich verschlechterte Ver hält niss e gegenüber 2003 festgehalten wo rden seien. Offenbar hand le es s ich bei der psychiat rischen Beurteilung um eine sogenannte andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes. D er Beschwerdeführer sei vor dem Unfall von 1998 von Seiten der HWS ohne Beschwerden gewesen. Die kurz nach dem Unfall festgestellte o ssäre Einengung C5/C6 rechts sei vorbestehend. Es gebe nichts, was darauf hindeute, dass dieser Befund aus eigener Dynamik heraus ohne den Unfall zu den gleichen Symptomen quantitativ und qualitativ, sowie zeitlich, geführt hätte. Es sei aber nachvoll zieh bar, dass die vorgeschädigte Etage C5/C6 durch den Unfall mit der sehr ungüns tigen Kopfpositi on (stark nach l inks gedreht, von der Kollision überrascht) eine zusätzliche Beschädigung der Bandscheibe mit Herniation erfa hr en habe, womit es zu einer richtungsweisenden Änderung gekommen sei. Die nachträglichen Probleme im B ereich der rechten Schulter seien durch die chronischen Schmerzen, Verspannungen und Muskelverkürzungen entstanden.

D er Beschwerdeführer sei vor dem Unfall von 1998 von Seiten der HWS ohne Beschwerden gewesen. Die kurz nach dem Unfall festgestellte o ssäre Einengung C5/C6 rechts sei vorbestehend. Es gebe nichts, was darauf hindeute, dass dieser Befund aus eigener Dynamik heraus ohne den Unfall zu den gleichen Symptomen quantitativ und qualitativ, sowie zeitlich, geführt hätte. Es sei aber nachvoll zieh bar, dass die vorgeschädigte Etage C5/C6 durch den Unfall mit der sehr ungüns tigen Kopfpositi on (stark nach l inks gedreht, von der Kollision überrascht) eine zusätzliche Beschädigung der Bandscheibe mit Herniation erfa hr en habe, womit es zu einer richtungsweisenden Änderung gekommen sei. Die nachträglichen Probleme im B ereich der rechten Schulter seien durch die chronischen Schmerzen, Verspannungen und Muskelverkürzungen entstanden. Die Behauptung des Rheumatologen, er (Dr. D.___ ) hätte nur die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ohne Objektivierung übernommen, sei abzuleh nen. S eine regelmässigen Kontrollen und Befunde beleg ten, dass diese Behaup tung nicht zutreffend sei. So seien Physiotherapien, Infiltra tionen und Überwe i sungen zu anderen Spezialisten durchgeführt worden. Eine namhafte Besserung habe nicht herbeigeführt werden können. Da angesichts der engen Verhältnisse im Spinalkanal C5/C6 die Gefahr einer cervical en Myelopathie nicht gebannt sei, bleibe der Beschwerdeführer in neurologischer und bildgebender Kontrolle, inkl. neurochirurgischer konsiliarischer Stellungnahme, für den Fall, dass eine Inter ven tion unumgänglich sein sollte.

Die Behauptung des Rheumatologen, er (Dr. D.___ ) hätte nur die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ohne Objektivierung übernommen, sei abzuleh nen. S eine regelmässigen Kontrollen und Befunde beleg ten, dass diese Behaup tung nicht zutreffend sei. So seien Physiotherapien, Infiltra tionen und Überwe i sungen zu anderen Spezialisten durchgeführt worden. Eine namhafte Besserung habe nicht herbeigeführt werden können. Da angesichts der engen Verhältnisse im Spinalkanal C5/C6 die Gefahr einer cervical en Myelopathie nicht gebannt sei, bleibe der Beschwerdeführer in neurologischer und bildgebender Kontrolle, inkl. neurochirurgischer konsiliarischer Stellungnahme, für den Fall, dass eine Inter ven tion unumgänglich sein sollte. 3.4 Die Beschwerdegegnerin holte von der C.___ eine Stellungnahme zum Bericht von Dr. D.___ ein. Die Gutachter äusserten sich am 20. März 2020 zu den Vor bringen von Dr. D.___ als auch zu den Vorbringen der Rechtsvertreterin des Be schwerdeführers im Rahmen des Einspracheverfahrens und hielten vollumfän glich an ihrer Einschätzung fest ( Urk. 8/235). Ergänzend konstatierten sie, dass aus psychiatrischer Sicht die ICD-10-Kriterien einer leichten depressiven Störung nicht sicher erfüllt seien, was im Gutachten zur Diskussion geführt habe, ob es sich nicht «nur» um eine Dysthymie handle. Dass beim Beschwerdeführer vermut lich seit Jahren keine psychische, insbesondere keine relevante depressive Stö rung bestehe, lasse sich, wie im Gutachten hervorgehoben, auch daraus ableiten, dass im Verlauf seit dem 1 8. April 2005 keine psychiatrische bzw. psycho the ra peutische Behandlung erwogen oder durchgeführt worden sei. Die dokumen tier ten Fakten und aktuellen Befunde erlaubten höchstens die Diagnose einer leichten depressiven Störung ( Urk. 8/235/5).

3.4 Die Beschwerdegegnerin holte von der C.___ eine Stellungnahme zum Bericht von Dr. D.___ ein. Die Gutachter äusserten sich am 20. März 2020 zu den Vor bringen von Dr. D.___ als auch zu den Vorbringen der Rechtsvertreterin des Be schwerdeführers im Rahmen des Einspracheverfahrens und hielten vollumfän glich an ihrer Einschätzung fest ( Urk. 8/235). Ergänzend konstatierten sie, dass aus psychiatrischer Sicht die ICD-10-Kriterien einer leichten depressiven Störung nicht sicher erfüllt seien, was im Gutachten zur Diskussion geführt habe, ob es sich nicht «nur» um eine Dysthymie handle. Dass beim Beschwerdeführer vermut lich seit Jahren keine psychische, insbesondere keine relevante depressive Stö rung bestehe, lasse sich, wie im Gutachten hervorgehoben, auch daraus ableiten, dass im Verlauf seit dem 1 8. April 2005 keine psychiatrische bzw. psycho the ra peutische Behandlung erwogen oder durchgeführt worden sei. Die dokumen tier ten Fakten und aktuellen Befunde erlaubten höchstens die Diagnose einer leichten depressiven Störung ( Urk. 8/235/5). Dass sich die Befunde der neuropsychologischen Untersuchung verschlechtert hätten, sei dabei kein Widerspruch. Die Befunde könnten nämlich nicht als valide betrachtet werden. Dies sei im Beurteilungstext des Gutachtens etwas zurückhal tend formuliert, was möglicherweise zu Missverständnissen geführt habe. Deut licher werde es im Gutach ten beim Untersuchungsbefund aus geführt. Der Aspekt, ob es sich um eine bewusstseinsferne oder eine willentlich negativ verfälschte Untersuchung gehandelt habe, könne nur im Sinne des Hinweises auf verminderte Validität der Testergebnisse formuliert werden. Überwiegend wahrscheinlich seien es psychologische Faktoren, die bewusst oder unbewusst dazu geführt hätten, dass der Beschwerdeführer bei der neuropsychologischen Untersuchung nicht die volle Leistungsfähigkeit gezeigt habe. Damit sei aber nicht eine psychiatrische Erkrankung gemeint. Eine schwere psychiatrische Erkrankung, die ein solches Verhalten erklären könnte, bestehe aufgrund der objektiven psychiatrischen Be funde nicht. Mit psychischen Faktoren sei das maladaptive Verhalten des Be schwer deführers gemeint ( Urk. 8/235/7).

Dass sich die Befunde der neuropsychologischen Untersuchung verschlechtert hätten, sei dabei kein Widerspruch. Die Befunde könnten nämlich nicht als valide betrachtet werden. Dies sei im Beurteilungstext des Gutachtens etwas zurückhal tend formuliert, was möglicherweise zu Missverständnissen geführt habe. Deut licher werde es im Gutach ten beim Untersuchungsbefund aus geführt. Der Aspekt, ob es sich um eine bewusstseinsferne oder eine willentlich negativ verfälschte Untersuchung gehandelt habe, könne nur im Sinne des Hinweises auf verminderte Validität der Testergebnisse formuliert werden. Überwiegend wahrscheinlich seien es psychologische Faktoren, die bewusst oder unbewusst dazu geführt hätten, dass der Beschwerdeführer bei der neuropsychologischen Untersuchung nicht die volle Leistungsfähigkeit gezeigt habe. Damit sei aber nicht eine psychiatrische Erkrankung gemeint. Eine schwere psychiatrische Erkrankung, die ein solches Verhalten erklären könnte, bestehe aufgrund der objektiven psychiatrischen Be funde nicht. Mit psychischen Faktoren sei das maladaptive Verhalten des Be schwer deführers gemeint ( Urk. 8/235/7). Des Weiteren sei heute irrelevant, ob die Diskushernie unfallbedingt gewesen sei oder nicht. Die Diskushernie führe heute nämlich zu keinen Symptomen. Es be stehe kein radikuläres Reiz- oder gar Ausfallsyndrom. Zum Zeitpunkt der gut achterlichen Untersuchung sei die Diskushernie asymptomatisch gewesen. Die Begründung von Dr. D.___, dass die Unfallkausalität der aktuellen Beschwerden mit einer richtungsgebenden Verschlechterung der vorbestehenden, unfallfrem den Degeneration auf Höhe Halswirbelkörper 5/6 (HWK) zu erklären sei, sei eben falls zu verneinen, da die heute bestehenden Symptome und Befunde nicht auf eine segmentale Dysfunktion HWK5/6 zurückgeführt werden könnten. Aus rheu matologischer Sicht bestehe lediglich ein chronifiziertes myofasziales Syndrom ohne Hinweise auf eine Ursache im Segment HWK5/6 ( Urk. 8/235/11).

Des Weiteren sei heute irrelevant, ob die Diskushernie unfallbedingt gewesen sei oder nicht. Die Diskushernie führe heute nämlich zu keinen Symptomen. Es be stehe kein radikuläres Reiz- oder gar Ausfallsyndrom. Zum Zeitpunkt der gut achterlichen Untersuchung sei die Diskushernie asymptomatisch gewesen. Die Begründung von Dr. D.___, dass die Unfallkausalität der aktuellen Beschwerden mit einer richtungsgebenden Verschlechterung der vorbestehenden, unfallfrem den Degeneration auf Höhe Halswirbelkörper 5/6 (HWK) zu erklären sei, sei eben falls zu verneinen, da die heute bestehenden Symptome und Befunde nicht auf eine segmentale Dysfunktion HWK5/6 zurückgeführt werden könnten. Aus rheu matologischer Sicht bestehe lediglich ein chronifiziertes myofasziales Syndrom ohne Hinweise auf eine Ursache im Segment HWK5/6 ( Urk. 8/235/11). 4.

4. 4.1 Das Gutachten der C.___ vom 5. Juni 2019 ( Urk. 8/197) mit der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 ( Urk. 8/235) erfüllt die von der Rechtspre chung verlangten Anforderungen an eine beweiskräftige Entsche idungs grund lage (vgl. vorne E. 2.5) und vermag in seinen ausführlich begründeten Schluss folgerungen in allen Teilen zu überzeugen. Überdies sprechen sich die Gutachter darüber aus, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundh eitszustandes stattgefunden hat, wie folgend gezeigt wird.

4.1 Das Gutachten der C.___ vom 5. Juni 2019 ( Urk. 8/197) mit der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 ( Urk. 8/235) erfüllt die von der Rechtspre chung verlangten Anforderungen an eine beweiskräftige Entsche idungs grund lage (vgl. vorne E. 2.5) und vermag in seinen ausführlich begründeten Schluss folgerungen in allen Teilen zu überzeugen. Überdies sprechen sich die Gutachter darüber aus, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundh eitszustandes stattgefunden hat, wie folgend gezeigt wird. 4.2 Die Gutachter konstatierten, dass sich aus psychiatrischer Sicht der Gesund he itszustand klar verbessert habe; S o stehe aktuell ein maladaptives und auf Schonung ausgerichtet es Verhalten mit Rückzugstendenz und mit der dysfunk tionalen Überzeugung, unter anhaltenden Einschränkungen hinsichtlich sozialer und beruflicher Kompetenz zu leide n, im Vordergrund. Dieses Verhaltensmuster entspreche aber nicht einer psychischen Erkrankung im eigentlichen Sinne. Es lasse sich nicht klassifizieren. Aus strikt medizinisch-psychiatrischer Sicht ergä ben sich daraus keine Einschränkungen bezüglich des Belastungsprofils und der Arbeitsfähigkeit. Darüber hinaus fänden sich Befunde einer chronifizierten, resignativ bis leicht depressiven Stimmungslage. Wie bei der Dysthymie handle es sich somit um eine chronische, andauernde depressive Verstimmung. Diese könne im Verlauf schwanken. Der aktuelle Schweregrad gehe über denjenigen hin aus und erfülle die Kriterien einer leichten depressiven Störung und werde als «leichte depressive Episode» klassifiziert. Eindeutig sei, dass der psychopatho lo gische Befund sensu strictu gebessert sei und die Kriterien einer mittelschweren Depression ni cht mehr erfüllt seien. Definit ionsgemäss nach ICD-10-Kritierien und auch im konkreten Einzelfall (medizinisch-theoretisch) seien Personen mit einer leichten depressiven Störung in der Lage, den meisten Aktivitäten nachzugehen. Die Arbeitsfähigkeit sei entsprechend durch die psychiatrische Erkrankung heute nicht mehr relevant eingeschränkt ( Urk. 8/197/71 f.). An dieser Einschätzung hielten die Gutachter auch in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 fest (E. 3.4).

4.2 Die Gutachter konstatierten, dass sich aus psychiatrischer Sicht der Gesund he itszustand klar verbessert habe; S o stehe aktuell ein maladaptives und auf Schonung ausgerichtet es Verhalten mit Rückzugstendenz und mit der dysfunk tionalen Überzeugung, unter anhaltenden Einschränkungen hinsichtlich sozialer und beruflicher Kompetenz zu leide n, im Vordergrund. Dieses Verhaltensmuster entspreche aber nicht einer psychischen Erkrankung im eigentlichen Sinne. Es lasse sich nicht klassifizieren. Aus strikt medizinisch-psychiatrischer Sicht ergä ben sich daraus keine Einschränkungen bezüglich des Belastungsprofils und der Arbeitsfähigkeit. Darüber hinaus fänden sich Befunde einer chronifizierten, resignativ bis leicht depressiven Stimmungslage. Wie bei der Dysthymie handle es sich somit um eine chronische, andauernde depressive Verstimmung. Diese könne im Verlauf schwanken. Der aktuelle Schweregrad gehe über denjenigen hin aus und erfülle die Kriterien einer leichten depressiven Störung und werde als «leichte depressive Episode» klassifiziert. Eindeutig sei, dass der psychopatho lo gische Befund sensu strictu gebessert sei und die Kriterien einer mittelschweren Depression ni cht mehr erfüllt seien. Definit ionsgemäss nach ICD-10-Kritierien und auch im konkreten Einzelfall (medizinisch-theoretisch) seien Personen mit einer leichten depressiven Störung in der Lage, den meisten Aktivitäten nachzugehen. Die Arbeitsfähigkeit sei entsprechend durch die psychiatrische Erkrankung heute nicht mehr relevant eingeschränkt ( Urk. 8/197/71 f.). An dieser Einschätzung hielten die Gutachter auch in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 fest (E. 3.4). Damit ist gestützt auf das Gutachten der C.___ sowie die ergänzende Stel lung nahme (E. 3.2 und E. 3.4) klarerweise von einer erheblichen Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes und damit einhergehend auch der Arbeits fähig keit des Beschwerdeführers auszugehen.

Damit ist gestützt auf das Gutachten der C.___ sowie die ergänzende Stel lung nahme (E. 3.2 und E. 3.4) klarerweise von einer erheblichen Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes und damit einhergehend auch der Arbeits fähig keit des Beschwerdeführers auszugehen. 4.3

4.3 4.3.1 Der Beschwerdeführer brachte insbesondere vor, dass die Schlussfolgerungen des psychiatrischen Gutachters nicht schlüssig seien. Er vertrete die Meinung, dass die Depression des Beschwerdeführers als Folge der finanziellen Entschädigung und dem damit verbundenen Wegfall der psychosozialen Belastungssituation ab ge klungen sei. Allerdings habe die Invalidenversicherung bereits 2001 eine Rente zugesprochen und er habe noch Taggelder der Beschwerdegegnerin bezogen, so dass bereits bei erstmaliger UV- Invalidenrentenzusprache die finanzielle Entlas tung bestanden habe, so dass die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters nicht schlüssig seien ( Urk. 1 S. 10).

4.3.1 Der Beschwerdeführer brachte insbesondere vor, dass die Schlussfolgerungen des psychiatrischen Gutachters nicht schlüssig seien. Er vertrete die Meinung, dass die Depression des Beschwerdeführers als Folge der finanziellen Entschädigung und dem damit verbundenen Wegfall der psychosozialen Belastungssituation ab ge klungen sei. Allerdings habe die Invalidenversicherung bereits 2001 eine Rente zugesprochen und er habe noch Taggelder der Beschwerdegegnerin bezogen, so dass bereits bei erstmaliger UV- Invalidenrentenzusprache die finanzielle Entlas tung bestanden habe, so dass die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters nicht schlüssig seien ( Urk. 1 S. 10). Dem ist entgegenzuhalten, dass offen bleiben kann, aus welchen Gründen sich die psychiatrischen Befunde und damit einhergehend auch die funktionellen Aus wirkungen des psychischen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit und natürlich die Diagnosestellung verändert haben. Relevant ist lediglich, dass sich die objektiven psychiatrischen Befunde ( Urk. 8/197/44 ff.) im Vergleich zur erst maligen Rentenzusprache deutlich verbessert haben. Darüber hinaus legte sich auch der psychiatrische Gutachter - entgegen den Ausführungen des Beschwerde führers - nicht endgültig fest, so konstatierte er, dass d er Zeitpunkt der hier an hand des Verlaufs zu postulierenden Besserung der psychischen Beschwerden, « die durchaus in eine Verbindung mit dem Wegfall von Belastungen resultierend aus befürchteten finanziellen Konsequenzen nach dem Unfall vom 3. November 1998 gebracht werden kann (d.h. mit der Verfügung vom 1 8. April 2005) », auf grund der vorliegenden Unterlagen (die sich nicht zum psychiatrischen Verlauf äussern) und den Angaben des Patienten nicht abgeschätzt werden könne. Die Ver besserung sei zwischen der gutachterlichen psychiatrischen Untersuchung 2003 und der aktuellen Verlaufsuntersuchung ein getreten (Urk. 8/197/72). Dem ist nichts hinzuzufügen.

Dem ist entgegenzuhalten, dass offen bleiben kann, aus welchen Gründen sich die psychiatrischen Befunde und damit einhergehend auch die funktionellen Aus wirkungen des psychischen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit und natürlich die Diagnosestellung verändert haben. Relevant ist lediglich, dass sich die objektiven psychiatrischen Befunde ( Urk. 8/197/44 ff.) im Vergleich zur erst maligen Rentenzusprache deutlich verbessert haben. Darüber hinaus legte sich auch der psychiatrische Gutachter - entgegen den Ausführungen des Beschwerde führers - nicht endgültig fest, so konstatierte er, dass d er Zeitpunkt der hier an hand des Verlaufs zu postulierenden Besserung der psychischen Beschwerden, « die durchaus in eine Verbindung mit dem Wegfall von Belastungen resultierend aus befürchteten finanziellen Konsequenzen nach dem Unfall vom 3. November 1998 gebracht werden kann (d.h. mit der Verfügung vom 1 8. April 2005) », auf grund der vorliegenden Unterlagen (die sich nicht zum psychiatrischen Verlauf äussern) und den Angaben des Patienten nicht abgeschätzt werden könne. Die Ver besserung sei zwischen der gutachterlichen psychiatrischen Untersuchung 2003 und der aktuellen Verlaufsuntersuchung ein getreten (Urk. 8/197/72). Dem ist nichts hinzuzufügen. 4.3.2 Der Beschwerdeführer kritisierte, dass das Gutachten zwingend nicht beweis kräftig sei, da die Gutachter ihre Beurteilungen im Zuge des Einspracheverfahrens abgeändert hätten, da sie im Gutachten noch eine leichte depressive Episode oder eine depressive Störung mit leichter Episode diskutiert hätten, in der Stel lung nahme dies allerdings verneint hätten ( Urk. 1 S. 11 f.).

4.3.2 Der Beschwerdeführer kritisierte, dass das Gutachten zwingend nicht beweis kräftig sei, da die Gutachter ihre Beurteilungen im Zuge des Einspracheverfahrens abgeändert hätten, da sie im Gutachten noch eine leichte depressive Episode oder eine depressive Störung mit leichter Episode diskutiert hätten, in der Stel lung nahme dies allerdings verneint hätten ( Urk. 1 S. 11 f.). Dazu ist festzuhalten, dass aus versicherungsrechtlicher Sicht die exakte Dia gnosestellung wünschenswert, aber nicht zwingend ist. Relevant ist, dass die funktionellen Auswirkungen des psychischen Gesundheitszustandes mit überwie gender Wahrscheinlichkeit beurteilt werden können - dies ist hier zweifelsfrei gegeben: Sowohl im Gutachten als auch in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020 konstatierten die G u t achter, dass der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht nicht in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und legten die Verbes serung des Gesundheitszustandes anhand der Befunde nachvollziehbar dar (vgl. hierzu E. 3.2 und E. 3.4). Darüber hinaus verneinten sie die Diagnose einer leichte n depressiven Störung in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020 nicht, sondern hielten dafür, dass die in den Akten dokumentierten Fakten und die aktuellen Befunde «höchstens die Diagnose einer leichten depressiven Störung» erlaubten ( Urk. 8/235/5).

Dazu ist festzuhalten, dass aus versicherungsrechtlicher Sicht die exakte Dia gnosestellung wünschenswert, aber nicht zwingend ist. Relevant ist, dass die funktionellen Auswirkungen des psychischen Gesundheitszustandes mit überwie gender Wahrscheinlichkeit beurteilt werden können - dies ist hier zweifelsfrei gegeben: Sowohl im Gutachten als auch in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020 konstatierten die G u t achter, dass der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht nicht in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und legten die Verbes serung des Gesundheitszustandes anhand der Befunde nachvollziehbar dar (vgl. hierzu E. 3.2 und E. 3.4). Darüber hinaus verneinten sie die Diagnose einer leichte n depressiven Störung in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020 nicht, sondern hielten dafür, dass die in den Akten dokumentierten Fakten und die aktuellen Befunde «höchstens die Diagnose einer leichten depressiven Störung» erlaubten ( Urk. 8/235/5). 4.3.3 Der Beschwerdeführer machte geltend, dass eine Verbesserung darüber hinaus zu verneinen sei, da sich in der neuropsychologischen Untersuchung die kognitiven Funktionseinschränkungen deutlich schlechter als noch im Jahr 2003 dargestellt hätten ( Urk. 1 S. 11).

4.3.3 Der Beschwerdeführer machte geltend, dass eine Verbesserung darüber hinaus zu verneinen sei, da sich in der neuropsychologischen Untersuchung die kognitiven Funktionseinschränkungen deutlich schlechter als noch im Jahr 2003 dargestellt hätten ( Urk. 1 S. 11). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass der neuropsychologische Untersucher bereits im Gutachten klar feststellte, dass die aktuelle ausgeprägte Verschlechterung der kognitiven Leistungen nicht durch die Folgen des HWS-Distorsionstraumas vom 3. November 1998 zu erklären seien. Die aktuellen, eher unspezifischen und schwankenden kognit iven Einschränkungen seien hoch wahrscheinlich ursächlich durch psychische Faktoren und die Schmerzen erklärbar ( Urk. 8/197/74). Präziser formulierte er es im Rahmen der Untersuchungsbefunde ( Urk. 8/197/49): Im Rahmen des Symp tomvalidierungstests übersteige die Fehleranzahl den Cut-Off-Wert von 5 Fehlern, das Ergebnis sei als auffällig zu bezeichnen. Die Frage nach einer möglichen bewusstseinsfernen Verdeutlichung der Be schwerden könne ge stellt werden. Dazu seien eine Reihe Kriterien, die eine leicht reduzierte Anstren gungsbereitschaft zeigen könnten, erfüllt. Es lä gen Diskrepanzen zwischen den ermittelten Ergebnissen der kognitiven Tests und bekannten Hirnfunktions mustern sowie zwischen den ermittelten Ergebnissen der kognitiven Tests und dem beobachteten Verhalten während der Untersuchung vor. Zum Beispiel seien die Leistungen bei schwierigen Gedächtnistests auffällig. Entsprechend präzisier ten die Gutachter interdiszplinär in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020, dass das maladaptive Verhalten des Beschwerdeführers als psychischer Faktor über wiegend wahrscheinlich zu den Ergebnissen in der neuropsychologischen Unter suchung geführt habe (vgl. hierzu E. 3.4; Urk. 8/235).

Diesbezüglich ist festzuhalten, dass der neuropsychologische Untersucher bereits im Gutachten klar feststellte, dass die aktuelle ausgeprägte Verschlechterung der kognitiven Leistungen nicht durch die Folgen des HWS-Distorsionstraumas vom 3. November 1998 zu erklären seien. Die aktuellen, eher unspezifischen und schwankenden kognit iven Einschränkungen seien hoch wahrscheinlich ursächlich durch psychische Faktoren und die Schmerzen erklärbar ( Urk. 8/197/74). Präziser formulierte er es im Rahmen der Untersuchungsbefunde ( Urk. 8/197/49): Im Rahmen des Symp tomvalidierungstests übersteige die Fehleranzahl den Cut-Off-Wert von 5 Fehlern, das Ergebnis sei als auffällig zu bezeichnen. Die Frage nach einer möglichen bewusstseinsfernen Verdeutlichung der Be schwerden könne ge stellt werden. Dazu seien eine Reihe Kriterien, die eine leicht reduzierte Anstren gungsbereitschaft zeigen könnten, erfüllt. Es lä gen Diskrepanzen zwischen den ermittelten Ergebnissen der kognitiven Tests und bekannten Hirnfunktions mustern sowie zwischen den ermittelten Ergebnissen der kognitiven Tests und dem beobachteten Verhalten während der Untersuchung vor. Zum Beispiel seien die Leistungen bei schwierigen Gedächtnistests auffällig. Entsprechend präzisier ten die Gutachter interdiszplinär in der Stellungnahme vom 2 0. März 2020, dass das maladaptive Verhalten des Beschwerdeführers als psychischer Faktor über wiegend wahrscheinlich zu den Ergebnissen in der neuropsychologischen Unter suchung geführt habe (vgl. hierzu E. 3.4; Urk. 8/235). 4.4 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten vom 5. Juni 2019 sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 (vgl. E. 3.2 und E. 3.4) überwie gend wahrscheinlich, dass sich insbesondere der psychische Gesundheitszustand spätestens im Zeitpunkt der Begutachtung durch die C.___ wesentlich verbessert hat und keine funktionellen Ausw irkung en auf die Arbeits- und Leistungs fähigkeit des Beschwerdeführers mehr zeitigt. Damit ist eine anspruchsrelevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gegeben. Aufgrund der dargelegten Veränderung der gesundheitlichen Verhält nisse ist ein Revisionsgrund ausgewiesen und der Rentenanspruch des Beschwer deführers ex nunc et pro futuro umfassend zu prüfen ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen (vgl. vorne E. 1.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_289/2018 vom 11. Dezember 2018 E. 5).

4.4 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten vom 5. Juni 2019 sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 2 0. März 2020 (vgl. E. 3.2 und E. 3.4) überwie gend wahrscheinlich, dass sich insbesondere der psychische Gesundheitszustand spätestens im Zeitpunkt der Begutachtung durch die C.___ wesentlich verbessert hat und keine funktionellen Ausw irkung en auf die Arbeits- und Leistungs fähigkeit des Beschwerdeführers mehr zeitigt. Damit ist eine anspruchsrelevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gegeben. Aufgrund der dargelegten Veränderung der gesundheitlichen Verhält nisse ist ein Revisionsgrund ausgewiesen und der Rentenanspruch des Beschwer deführers ex nunc et pro futuro umfassend zu prüfen ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen (vgl. vorne E. 1.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_289/2018 vom 11. Dezember 2018 E. 5). Daran ändert – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 8) - nichts, dass das Gutachten auch neue Bewertungen enthält (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 4.2.3).

Daran ändert – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 8) - nichts, dass das Gutachten auch neue Bewertungen enthält (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 4.2.3). 4.5 Gestützt auf die Ausführungen der Gutachter (vgl. E. 3.2 und E. 3.4) ist demnach überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass weder somatisch noch psychiatrisch ein unfallbedingter Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (mehr) vorliegt. Vollständigkeitshalber ist dabei festzuhalten, dass - wie von den Gutachtern ausführlich und schlüssig dargestellt (vgl. insbesondere Urk. 8/235/10 ff.) - offen bleiben kann, ob die somatischen Befunde und Diagnosen, welche bei der ursprünglichen Rentenzusprache mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bewer tet wurden, vorbestehend waren oder nicht, da sie aktuell keine Symptome nach sich ziehen bzw. keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen.

4.5 Gestützt auf die Ausführungen der Gutachter (vgl. E. 3.2 und E. 3.4) ist demnach überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass weder somatisch noch psychiatrisch ein unfallbedingter Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (mehr) vorliegt. Vollständigkeitshalber ist dabei festzuhalten, dass - wie von den Gutachtern ausführlich und schlüssig dargestellt (vgl. insbesondere Urk. 8/235/10 ff.) offen bleiben kann, ob die somatischen Befunde und Diagnosen, welche bei der ursprünglichen Rentenzusprache mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bewer tet wurden, vorbestehend waren oder nicht, da sie aktuell keine Symptome nach sich ziehen bzw. keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen. Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine neuen Erkenntnisse zu er war ten, weshalb darauf verzichtet werden kann (zur antizipierten Beweiswürdi gung vgl. statt vieler: BGE 124 V 90 E. 4b).

Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine neuen Erkenntnisse zu er war ten, weshalb darauf verzichtet werden kann (zur antizipierten Beweiswürdi gung vgl. statt vieler: BGE 124 V 90 E. 4b). 4.6 Damit ist gestützt auf das Gu t achten vom 5. Juni 2019 sowie die Stellungnahme vom 2 0. Mä rz 2020 überw i e gend wahrscheinlich erstellt, dass - unter aus schliess licher Berücksichtigung der Unfallfolgen aus den Ereignissen vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 - weder für die angestammte Tätigkeit als Wirt noch für eine angepasste Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr gegeben ist und damit auch kein Rentenanspruch mehr besteht.

4.6 Damit ist gestützt auf das Gu t achten vom 5. Juni 2019 sowie die Stellungnahme vom 2 0. Mä rz 2020 überw i e gend wahrscheinlich erstellt, dass - unter aus schliess licher Berücksichtigung der Unfallfolgen aus den Ereignissen vom 3. November 1998 und 7. Juli 2000 - weder für die angestammte Tätigkeit als Wirt noch für eine angepasste Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr gegeben ist und damit auch kein Rentenanspruch mehr besteht. Die Aufhebung der UV-Invalidenrente per 3 1. Oktober 2019 gemäss Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 ( Urk. 8/222) erweist sich damit als rechtens und die Be schwerde gegen den angefochtenen Einspracheentscheid vom 5. März 2021 ( Urk. 2) ist vollumfänglich abzuweisen.

Die Aufhebung der UV-Invalidenrente per 3 1. Oktober 2019 gemäss Verfügung vom 2 8. Oktober 2019 ( Urk. 8/222) erweist sich damit als rechtens und die Be schwerde gegen den angefochtenen Einspracheentscheid vom 5. März 2021 ( Urk. 2) ist vollumfänglich abzuweisen. 5.

5. 5.1 Gemäss s chriftlicher Bestätigung der Rechtsschutzversicherung vom 1 8. Juli 2019 ( Urk. 13 ) übernimmt diese 50 % der K osten im Rechtspflegeverfahren.

5.1 Gemäss s chriftlicher Bestätigung der Rechtsschutzversicherung vom 1 8. Juli 2019 ( Urk. 13 ) übernimmt diese 50 % der K osten im Rechtspflegeverfahren. 5.2 D ie Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtsvertretung (§ 16 Abs. 2 GSVGer ) sind erfüllt und es ist Rechtsanwältin Stephanie C. Elms aus der Ge richts kasse zu entschädigen.

5.2 D ie Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtsvertretung (§ 16 Abs. 2 GSVGer ) sind erfüllt und es ist Rechtsanwältin Stephanie C. Elms aus der Ge richts kasse zu entschädigen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfügung 2 6. Mai 2021 (Urk. 10) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro zesses ist eine Entschädigung in Höhe von Fr. 2’100.-- (inklusive Mehr wert ste uer und Barauslagen) angemessen, so dass Rechtsanwältin Stephanie C. Elms in Höhe von Fr. 1'050.-- aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist.

Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfügung 2 6. Mai 2021 (Urk. 10) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro zesses ist eine Entschädigung in Höhe von Fr. 2’100.-- (inklusive Mehr wert ste uer und Barauslagen) angemessen, so dass Rechtsanwältin Stephanie C. Elms in Höhe von Fr. 1'050.-- aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist. 5.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.

5.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst,

Das Gericht beschliesst, In Bewilligung des Gesuchs vom 1 9. April 2021 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt,

In Bewilligung des Gesuchs vom 1 9. April 2021 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, wird mit Fr. 1’050.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, wird mit Fr. 1’050.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms

Rechtsanwältin Stephanie C. Elms - SWICA Versicherungen AG

SWICA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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