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News 17.06.2013, 12:28 Uhr
Megaupload gegen The Hobbit
Kim Dotcom will in den Medien bleiben In einem Interview wirft er der neuseeländischen Regierung vor, sich von den Hobbit-Machern zur Schliessung von Megaupload drängen zu lassen.
Der Mega-Besitzer kann es nicht lassen: Dotcom behauptet, der neuseeländische Premierminister John Key habe Dotcoms Internetplattform Megaupload an die amerikanische Filmindustrie verkauft. Das Filmstudio Warner Brothers soll in den Verhandlungen um die Filmlocation in Neuseeland ein rundum-sorglos-Paket von der neuseeländischen Regierung erhalten haben. Dazu gehörten, laut Dotcom, Steuererleichterungen von fast 90 Millionen Franken und die Änderung einiger Arbeitsgesetze, damit lokale Arbeitskräfte schlechter bezahlt werden konnten. Zudem sei den Filmern Dotcoms Plattform Megaupload «auf dem Silbertablett» präsentiert worden.
Megaupload sei schon seit Jahren ein Dorn im Auge der Filmindustrie gewesen. Der Druck seitens von Warner Brothers habe dann gereicht um die neuseeländische Regierung zum Handeln zu bewegen. Laut Dotcom ist der Einfluss der Tolkien-Verfilmungen «Der Herr der Ringe» und «Der Hobbit» auf den Tourismus in Neuseeland riesig. Daher sei Premierminister John Key auch auf die Forderungen des Studios eingegangen.
Im Interview mit dem US-Fernsehsender ABC spricht Dotcom ausserdem über den weiteren Verlauf der Verhandlungen und zeigt neue Bilder des Polizeieinsatzes auf seinem Grundstück nahe Auckland.
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