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Die stillen Wasser von Amberley ist das erste Buch das ich von Dorothée Heck gelesen habe und ich muss sagen, es war ein wahrhaftes Lesevergnügen! Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Zu Beginn ist Julia eine gestresste, alleinerziehende Mutter und Journalistin, die verzweifelt versucht alles unter einen Hut zu bekommen. Für einen Auftrag muss sie nach England reisen und da ihr Noch-Ehemann die Kinder auf einmal doch nicht nehmen kann, sieht Julia sich gezwungen diese mit nach England zu nehmen. Als Julia und die Kinder bei dem Bruderhof der Hutterer ankommen, sind sie erstmal geschockt von der fremden Lebensweise. Dennoch integrieren sie sich ziemlich schnell in die Gemeinschaft, als plötzlich der Bruderhof in Verbindung mit einem Mord gebracht wird. Da der Tote ein Deutscher ist, kommt jetzt auch Julias Ehemann Paul, der ein Kriminalbeamter ist, wieder mit ins Spiel.
Während die Beiden versuchen den Mordfall zu klären, sieht Julia ein, dass es auch in ihrer Noch-Ehe einiges zu klären gibt. Vor allem die Sichtweise der Hutterer bezüglich der Ehe bringt sie ins Nachdenken und fordert sie heraus ihre Ehe nochmal neu zu überdenken.
Das Buch ist leicht lesbar geschrieben und ich fand es vor allem spannend, mehr über das Leben auf den Bruderhöfen zu erfahren. Die Lösung der Mordgeschichte war auch interessant und das Buch alles in allem eine angenehme Lektüre.
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