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Die französische Ambassade versprühte viel Glanz aus Versailles in die Schweiz. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts wurde sie Anziehungs- und Orientierungspunkt für weite Teile der politischen Elite der eidgenössischen Orte. Dabei stand die französische Diplomatie in erbitterter Konkurrenz zur spanisch-mailändischen.
Die Gesandten aus Mailand hatten sich in Luzern und Chur etabliert, und ebenso wie die französischen Botschafter verstanden es auch sie, die Eidgenossen zu vereinnahmen, zu umgarnen, ja zu korrumpieren. Mit welchen Mitteln die Gesandten operierten und welchen Ausgang die Machtkämpfe zwischen Spanien-Mailand und Frankreich im Spanischen Erbfolgekrieg nahm, wird Gegenstand des Vortrags sein.
Eintritt frei.
Im Anschluss Apéro.
Carlo Casati, spanischer Gesandte in der Eidgenossenschaft und Konkurrent des französischen Ambassadors. (Rätisches Museum, Chur)