Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/251036

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Post hat vor Kurzem angekündigt, dass sie in Lissabon eine Tochtergesellschaft für IT-Entwicklung mit bis zu 120 Mitarbeitenden gründen wird. Laut der Post fiel die Wahl auf Portugal wegen des Know-hows der Spezialistinnen und Spezialisten und der Arbeitsbedingungen, die denen in der Schweiz ähneln.</p><p>Bestätigt der Bundesrat, dass es einfacher ist, IT-Personal in Portugal zu rekrutieren als in der Schweiz oder in anderen europäischen Ländern, insbesondere bei unseren Nachbarn?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat führt die Post mit der Vorgabe von strategischen Zielen. Auf das operative Geschäft nimmt er grundsätzlich keinen Einfluss. Die Post ist für ihre Geschäftstätigkeit auf umfassendes IT-Wissen angewiesen. Sie hat die Eignerdepartemente UVEK und EFD (EFV) über ihre Beweggründe zur Errichtung eines IT-Campus in Lissabon informiert. Dabei wurde auch dargelegt, dass es zu keiner Verlagerung von Mitarbeitenden oder Aufgaben nach Portugal kommen wird. Vielmehr will die Post nach eigenen Angaben in der Schweiz zusätzlich rund 200 neue IT-Arbeitsplätze schaffen. Die abschliessende Verantwortung für einen solchen Entscheid zu einem IT-Entwicklungs-Standort liegt beim Verwaltungsrat der Post. Dem Bundesrat steht es nicht zu, sich zur Frage der Rekrutierung von IT-Personal resp. der Ausbildung von IT-Spezialisten an Schweizer Hochschulen zu äussern. </p>