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Absichtserklärung zu Pilotanlage für neuartigen metallischen Kernbrennstoff
Die vereinbarte Studie über eine Pilotanlage zur Kernbrennstoffherstellung zusammen mit der B&W sei ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Kommerzialisierung des innovativen metallischen Kernbrennstoffs der Lightbridge, freute sich Präsident und CEO des Unternehmens Seth Grea. «Wir hoffen, dass die anfängliche Zusammenarbeit im Rahmen der Absichtserklärung zu einer endgültigen Vereinbarung zu Beginn des nächsten Jahres führt», ergänzte er.
Hochlegierter Brennstoff
Die Zirkonium-Uran-Legierung der Lightbridge ist ein hochlegierter Brennstoff aus U-50Zr. Einer der wichtigsten Unterschiede in Bezug auf das Bestrahlungsverhalten des Lightbridge-Brennstoffs im Gegensatz zu den früher entwickelten U-10Zr-Brennstoffen ist laut Unternehmen eine signifikante Verringerung der strahlungsinduzierten Schwellung. Die U-10Zr-Brennstoffe schwellen stark, typischerweise um rund 30 Volumenprozente bei einem 2%igen Abbrand, während erwartet werde, dass die Schwellung im neuen, höher legierten metallischen Lightbridge-Brennstoff nur etwa ein Volumenprozent je Atomprozent Abbrand betragen werde.
Die Nutzung des metallischen Kernbrennstoffs in neuen Druckwasserreaktoren – wie dem AP1000 der Westinghouse Electric Company, dem EPR der Areva-Gruppe, dem APWR der japanischen Mitsubishi Heavy Industries (MHI) oder dem APR1400 der koreanischen Kepco – erlaube eine voraussichtlich um bis zu 30% höhere Reaktorleistung, so die Lightbridge. Voraussetzung dazu sei indes eine Reihe Auslegungsänderungen an primären und sekundären Systemen wie auch am Reaktor-Containment, sodass der Brennstoff nur für Neubauten in Frage komme, präzisiert das Unternehmen. Ausserdem erlaube die neue Brennstofftechnologie möglicherweise, den Brennstoffkreislauf – zusätzlich zur Leistungssteigerung von 30% – auf bis zu 24 Monate zu verlängern.