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Eisenmangel mit und ohne Anämie ist eine häufige extraintestinale Komplikation bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (IBD) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Bis zu 90% aller IBD-Betroffenen (je nach Studie) sind von Eisenmangel betroffen und etwa ein Drittel leidet an einer Anämie.
Der chronische Blutverlust über den Darm kann durch die verminderte Eisenresorption über die Nahrung nicht kompensiert werden, was zu einer negativen Eisenbilanz führt. Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel sowie verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen den Alltag und vermindern die Lebensqualität.
Neben der adäquaten antiinflammatorischen Therapie der Grunderkrankung ist daher die Diagnose und adäquate Therapie eines Eisenmangels mit oder ohne Anämie im Management von IBD-Patienten von grosser Bedeutung.