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Nördl. der
Höfe erstreckt sich längs einem Teil des W.-Ufers des
Lac de Bret der 1,2 km lange und im Mittel 500 m breite
Wald des sog.
Bois de la Vulpillière. Es ist hier neuerdings eine Hammerschmiede
(Forge de la Vulpillière) errichtet worden.
französisch
Vaud. Kanton der schweizerischen Eidgenossenschaft seit 1803, in der offiziellen Reihenfolge der
Kantone deren neunzehnter.
1. Lage und Grösse.
Der im SW.-Abschnitt der
Schweiz liegende Kanton Waadt
erstreckt sich von 46° 11' 18" bis 46° 58' 48" NBr. und
von 6° 3' 56" bis 7° 14' 59" OL. von Greenwich. Seine grösste Länge misst 88 km, die grösste Breite 91 km. Die Gesamtbodenfläche
umfasst 3252 km2 (nach dem StatistischenJahrbuch derSchweiz) oder 3223 km2 (nach dem Annuaireofficiel du canton deVaud), was die Waadt
nach Graubünden,
Bern
und Wallis
in den 4.
Rang der schweizerischen Kantone stellt.
von Grilly (468 m) mit dem Grenzstein Nummer 26 beginnend, zieht sie sich auf eine Strecke von 4 km Länge südostwärts,
um mit dem Grenzstein Nr 1 den See zu erreichen. Dieser Grenzverlauf resultiert aus der Eroberung der Waadt
und des Pays de Gex durch
die Berner 1536 und aus der nachherigen Rückgabe dieses letztern an Savoyen durch den Vertrag von Lausanne
vom
der aber erst im Jahr 1567 vollzogen wurde. Im Lyoner Vertrag von 1601 kam das Pays de Gex an Frankreich, das damit auf dieser
Grenzstrecke Berns Nachbar ward.
Der Wiener Vertrag gliederte dann das Gebiet von Versoix der Republik Genf
an, um deren Gebiet an die übrige
Schweiz anzuschliessen. Die genaue Festlegung der Grenze zwischen beiden Kantonen erforderte mehrere Protokolle, deren
jüngstes dasjenige vom 5., 6. und ist. Die Genfer Gemeinde Céligny bildet im Kanton Waadt
eine doppelte Enklave mit
dem Dorf Céligny einerseits und den Häusergruppen der GrandeCoudre und der PetiteCoudre andrerseits. Diese Gebiete haben von
jeher dem Bischof von Genf
und nachher der Stadt Genf angehört. Eine Uebereinkunft vom legte die endgiltige Grenze der
beiden Enklaven fest und versicherte sie mit 61 Marchsteinen. Die Enklave von Céligny (im eigentlichen
Sinn) ist etwa 3 km lang und nicht über 1,5 km breit.
b) Im S. wird der Kanton Waadt
durch den Genfersee von Frankreich geschieden. Die schon im Vertrag von 1564 festgelegte Grenze verläuft
in der Mittellinie des Wasserspiegels.
c) Die Grenze gegen das Wallis
ergibt sich aus den nach Beendigung der Burgunderkriege von der Freiburger Konferenz
vom Juli und August 1476 gefassten Beschlüsse. Nach langwierigen Verhandlungen erhielt Bern
die vier Mandamente Aigle,
Ollon, Bex und
Les Ormonts zugesprochen, die heute den Bezirk Aigle
bilden. Seither hat der Grenzverlauf keine nennenswerten Aenderungen mehr
erfahren. Endgiltig festgelegt wurde er in drei Uebereinkommen zwischen Waadt
und Wallis:
1) durch das Uebereinkommen
vom betr. die Grenze längs der Rhone von der Mündung in den Genfersee bis hinauf zum sog. Torrent Sec;
e) Die Grenze gegen Freiburg
ergibt sich aus der Eroberung eines Teiles des savoyischen Waadtlandes durch
die Stadt Freiburg im Jahr 1536. Eine genaue Festlegung und Vermarchung der Grenze fand durch beidseitige Spezialkommissäre
zwischen 1826 und 1842 statt, mit Ausnahme des Grenzverlaufes im Murtensee und längs der Broye bei ihrer Mündung in den Neuenburgersee,
der Gegenstand eines am in Freiburg
unterzeichneten Uebereinkommens war. Die ganze Grenze gegen Freiburg
ist
vom Kommissär Golay bis in alle Einzelheiten in einem dicken Manuskriptband beschrieben, der im waadtländischen Katasterbureau
aufbewahrt wird.
Infolge der verwickelten Verhältnisse hinsichtlich der Enklaven erscheint die Grenze durch acht verschiedene Linien bestimmt: