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Was steht an?
- Im Team-Bewerb duellieren sich die 16 besten Nationen in Form eines Parallel-Riesenslaloms. Pro Runde treten je 2 Frauen und Männer in insgesamt 4 Läufen gegeneinander an. Der schnellere Läufer holt für sein Land einen Punkt. Fahren beide Kontrahenten dieselbe Zeit, gibt es für beide einen Punkt. Die siegreiche Nation ist eine Runde weiter (K.o-System).
Und was ist bei einem Unentschieden?
- Steht es nach den 4 Duellen 2:2, werden die einzelnen Zeiten der schnellsten Frau und des schnellsten Mannes jeder Nation zusammengezählt. Ist auch die kumulierte Zeit identisch, gewinnt die Nation mit der besten Einzelzeit. Sollte sogar diese identisch sein, kommt das besser gerankte Land weiter.
Wer hat die besten Karten?
Zu den Favoriten gehört traditionell Österreich, welches den Team-Event bei 5 weltmeisterlichen Austragungen 3 Mal gewinnen konnte und 2 Mal Silber holte. Auch dem Schweizer Team werden gute Chancen attestiert, konnten doch die Athleten von Swiss-Ski die letzten 3 Austragungen an den Weltcupfinals für sich entscheiden. Um den Sieg mitreden dürfte auch Frankreich mit den Riesenslalom-Assen Alexis Pinturault und Tessa Worley sowie Schweden und Deutschland.
Wer tritt für die Schweiz an?
- Wendy Holdener, Camille Rast und Mélanie Meillard bzw. Reto Schmidiger, Luca Aerni und Daniel Yule vertreten das Schweizer Team. Kombinations-Weltmeisterin Holdener bringt am meisten Erfahrung mit: Sie trat an den vergangenen 3 Weltmeisterschaften im Team-Bewerb an.
Ist der Team-Event gefährlich?
- Eigentlich nicht. Dass es aber durchaus zu heiklen Szenen kommen kann, zeigte Filip Zubcic 2013 an der WM in Schladming: Der Kroate kam von seinem Kurs ab und haute Felix Neureuther um.
Sendebezug: SRF zwei, laufende Berichterstattung Ski-WM St. Moritz