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Teil der Studie waren zwölf Urner Kindergärten mit 170 Kindern sowie 14 Stadtzürcher Kindergärten mit 233 Kindern. Untersucht wurde, wie die Kinder sich bewegen respektive etwas bewegen können sowie deren motorische Fähigkeiten.
Die Kindergärtler im Kanton Uri schneiden beim Balancieren, Purzelbäume schlagen, Hüpfen auf einem Bein usw. signifikant besser ab als die Stadtzürcher. Das gleiche gilt bei Aktivitäten, in dem die Kinder «etwas bewegen» mussten: einen Ball auf eine Zielscheibe werfen, fangen, prellen und mit einem Ball am Fuss dribbeln.
Studienmitautor Christian Hermann der Universität Basel geht davon aus, dass die Kinder auf dem Land mehr freien Raum für das selbstständige Spielen und Bewegen vorfinden als die Kinder in der Stadt und deshalb besser abschneiden.
Die Studie zeigte weiter, dass Kinder, die einen Bewegungskindergarten besuchten (beispielsweise Kindergärten, die das Projekt "Purzelbaum" der Gesundheitsstiftung Radix umsetzen), bessere Resultate erzielten als Kinder in Regelkindergärten.
Studienmitautor Hermann fordert, dass die Ergebnisse dazu verwendet werden, die Fachkräfte zu befähigen, den Förderbedarf der Kinder zu erkennen. Darauf aufbauend sollen gezielte Bewegungsaufgaben mit ihnen durchgeführt werden.
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