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Gebirgslandeplätze sind Landestellen auf über 1100 m über Meer. Sie dienen Ausbildungs-, Übungs- und sportlichen Zwecken oder der Personenbeförderung zu touristischen Zwecken. Sie verfügen über keine Infrastruktur.
Die Gebirgslandeplätze bilden die Ausbildungs- und Übungsgrundlage für die Zulassung von Piloten für Gebirgslandungen. Sie sichern teilweise die Rettungs- und Transportflüge im Gebirge.
Die Gebirgslandeplätze Rosenegg-West und Gumm werden per 1. Oktober 2019 aufgehoben. Bis dahin sind sie weiterhin wie im heutigen Rahmen benutzbar. Die Arbeiten für die Anpassungen zur Fortschreibung des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt - Konzeptteils III B6a sind in Vorbereitung.
Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) - Konzeptteil III B6a
Gebirgslandeplätze (GLP) vom 21. Oktober 2015
Das Netz der Gebirgslandeplätze ist zweckmässig und umfasst 40 Landestellen. Dank der unterschiedlichen Lage der GLP und deren vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten erfüllt das Netz seine Zweckbestimmung.
Bei einer allfälligen Anpassung des Netzes werden die Rahmenbedingungen festgelegt, um mögliche Konflikte zwischen GLP und Schutzzielen zu identifizieren und angemessene Massnahmen zur Konfliktminderung zu prüfen. Die Wahl der aufzuhebenden Plätze (Gumm und Rosenegg West) zur Erreichung einer Gesamtzahl von 40 GLP ist das Ergebnis einer Interessenabwägung zwischen den Zielen des Natur-, Landschafts- und Wildtierschutzes auf der einen, und den Anliegen der Flugausbildung und des Flugtrainings auf der anderen Seite.
Zum Schutz der wildlebenden Säugetiere und Vögel können Kantone Wildruhezonen nach Art. 4ter der Jagdverordnung vom 29. Februar 1988 bezeichnen.
Gesamttouristische Interessen sind im Rahmen der Nutzung der Gebirgslandeplätze zu berücksichtigen. Für die Heliskiingnutzung ist ein gesamttouristisches, qualifiziertes Interesse, wie z. B. mittels eines regionalen oder kantonalen Tourismuskonzepts, nachzuweisen.