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Kick'n'rush ist eine Fussball-Taktik, bekannt aus England. Sie ist simpel: Der Ball wird hoch nach vorne geschlagen, man rennt ihm nach und schaut, ob sich irgendwie eine Möglichkeit ergibt. Erik Karlsson hat diese Taktik aufs Eishockey adaptiert – wobei wir uns relativ sicher sind, dass der schwedische Star-Verteidiger der Ottawa Senators den Puck nicht blindlings nach vorne haut, sondern dass er genau wollte, was er erreichte.
Karlssons Lob von der eigenen Tor- bis zur gegnerischen blauen Linie erreichte punktgenau Mike Hoffman, der zum 1:0 gegen Boston traf. Zwar holten die Bruins einen 0:3-Rückstand noch auf, doch in der Verlängerung siegte Ottawa 4:3 und führt nun in der Serie mit 2:1 Siegen. (ram)
In elf Jahren von der offenen Eisbahn in Saastal zum charismatischsten Spieler des SC Bern. Eine Kombination von «Gut und Böse», die es so in unserem Hockey noch nicht gegeben hat. Die erstaunliche, ja, die Hollywood-Karriere des Thomas Rüfenacht.
Thomas Rüfenacht (32) war schon immer ein wilder Junge mit gesundem Selbstvertrauen. Er ist 16 und spielt im Schulteam. Im gegnerischen Team steht einer, der als kommender Superstar gilt, sich auch entsprechend aufführt und provokativ ein teures Halskettchen trägt. Im Laufe des Spiels kommt es prompt zu einem Gerangel und Rüfenacht versucht, dem Gegenspieler den Halsschmuck zu entreissen. Die zwei kräftigsten und bösesten gegnerischen Spieler verhindern es. Der 14-jährige Schulbub hat …