Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03620.jsonl.gz/1849

Der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov hat sein Veto gegen ein Gesetz eingelegt, das Albanisch zur zweiten Amtssprache des Landes machen soll. Das Gesetz sei verfassungswidrig. Zudem würde es unnötig hohe Kosten generieren, Albanisch als zweite Amtssprache einzuführen, sagte Ivanov weiter.
Das mazedonische Parlament hatte letzte Woche einen entsprechenden Gesetzesantrag angenommen, obwohl die Oppositionspartei die Abstimmung boykottierte.
Das Gesetz ist Teil einer Vereinbarung zwischen den regierenden Sozialdemokraten und ihrem albanisch-sprachigen Koalitionspartner. Fast ein Drittel der zwei Millionen Bürgerinnen und Bürger Mazedoniens sprechen albanisch.