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Ein Senator im US-Staat Rhode Island ist wegen zwei mutmasslichen sexuellen Übergriffen angeklagt worden. Der republikanische Politiker Nicholas Kettle soll eine männliche Aushilfe zum Sex gezwungen und Nacktaufnahmen seiner Ex-Frau verschickt haben.
Kettle bestreitet die Vorwürfe. Er plädierte am Montag vor einem Gericht in Providence auf nicht schuldig. Die Anklage wirft ihm konkret vor, im Parlament in Rhode Island vor sieben Jahren eine männliche Aushilfe zweimal zum Sex gezwungen zu haben.
Unabhängig davon beschuldigt die Polizei in dem US-Staat Kettle zudem, geheim gemachte Nacktaufnahmen seiner Ex-Freundin an einen Freund geschickt zu haben. Zudem hätten die beiden Männer Fotos ihrer Genitalien ausgetauscht und darüber gesprochen, wie man Videos von den Frauen beim Sex machen könne.
Der Vorsitzende des Senats in Rhode Island erklärte, er sei von den Vorwürfen angewidert. Wenn Kettle nicht zurücktreten werde, strebe er dessen Ausschluss aus der Kongresskammer an. (sda/ap)
Angesichts der aufgeheizten Abtreibungsdebatte in den USA verschärft die Regierung den Schutz für die Richter am Obersten Gerichtshof des Landes. US-Justizminister Merrick Garland habe sich am Mittwoch (Ortszeit) mit verschiedenen Behördenvertretern getroffen, um die Sicherheitsanforderungen für den Supreme Court und seine Richter nach dem jüngsten Datenleck zu diskutieren, teilte das Ministerium am Abend mit. Bereits in der vergangenen Woche habe Garland angewiesen, die Rund-um-die-Uhr-Bewachung der Wohnhäuser aller neun Richter schneller sicherzustellen.