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Die Pferdegrippe ist eine virale Entzündung der Atemwege. Das
Krankheitsbild äussert sich in einem trockenen, lauten Husten mit
Fieber. Der Husten ist Ausdruck einer ausgeprägten Entzündung der
Atemwege. Seit der vorgeschriebenen Impfung aller Sportpferde sind die
Ausbrüche der Pferdegrippe seltener geworden und ihr Verlauf auch nicht
mehr so dramatisch.
Die Pferdegrippeimpfung wird oft kombiniert mit der Starrkrampfimpfung.
Die Grundimmunisierung gegen Pferdegrippe besteht aus zwei Impfungen im Abstand von 21–92 Tagen. Die Auffrischungsimpfungen müssen alljährlich innert 365 Tagen wiederholt werden.
Das Pferd gilt als sehr empfindlich gegen Starrkrampf. Der Erreger von
Starrkrampf dringt durch Verletzungen in den Körper ein. Nach einer
Inkubationszeit von einigen Tagen bis Wochen entwickelt eine typische
Verkrampfung der Skelettmuskulatur. Wenn die Erkrankung einmal manifest
wird, sind die Heilungschancen sehr gering.
Die Impfung wird oft kombiniert mit der Influenza-Impfung.
Die Herpesviren können unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen.
Die bedeutendsten Erscheinungen sind ein hartnäckiger Husten und Aborte
bei Zuchtstuten. Eine dramatische Verlaufsform sind Entzündungen des
Gehirns mit Lähmungserscheinungen, die zum Tode führen
können.
Herpesvirusimpfungen müssen nach der Grundimmunisierung halbjährlich wiederholt werden.
Die Schweiz gilt als tollwutfrei. Für Auslandreisen informieren Sie sich bei Ihrem Tierarzt, ob eine Impfung sinnvoll oder vorgeschrieben ist.
Baendit von der Gässliranch