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Der Holländer Sjinkie Knegt hat seine Bronzemedaille bei den Shorttrack-EM nachträglich zurückgeben müssen. Knegt hatte im Ziel des abschliessenden Staffelrennens am Sonntag in Dresden beide Hände mit gestrecktem Mittelfinger in die Luft gestreckt und mit seinem Fuss in Richtung des russischen Schlussläufers Victor An getreten.
Die nach der Siegerehrung einberufene Jury wertete Knegts Verhalten als grobe Unsportlichkeit und disqualifizierte den Holländer. Damit wurde sein Name nachträglich aus dem Mehrkampf-Klassement gestrichen. Anstelle von Knegt erhielt dessen holländischer Teamgefährte Niels Kerstholt die Bronzemedaille. (si)
100 Tage vor den ersten Medaillenentscheidungen blickt Ralph Stöckli, der Chef de Mission von Swiss Olympic, den Winterspielen in Pyeongchang mit grosser Zuversicht entgegen. Viele logistische Herausforderungen konnten gemeistert werden. Ein Brennpunkt bleibt die Krise zwischen Nord- und Südkorea.
Ralph Stöckli, es dauert nur noch 100 Tage bis zu den ersten Medaillenentscheidungen an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Welches sind derzeit noch die grössten Baustellen für Swiss Olympic und für Sie als Chef de Mission?Ralph Stöckli: Zum Glück sind es nicht mehr allzu viele Baustellen. Vor zwei Wochen waren wir ein weiteres Mal vor Ort, zusammen mit Vertretern des Ski- und Eishockeyverbandes, und konnten uns ein Bild davon machen, welche Herausforderungen uns noch …