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Interview mit Guillaume Braidi
Wie sind Sie auf den Prix d’Excellence NKF aufmerksam geworden?
Ich war auf der Website meiner Universität und habe zufälligerweise entdeckt, dass die Universität Fribourg und NKF anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Rechtswissenschaftlichen Fakultät einen Preis verleihen [Anmerkung NKF: Der Prix d'Excellence wird über das Jubiläumsjahr hinaus auch in den kommenden Jahren in Zusammenarbeit mit der Universität Fribourg verliehen werden.].
Warum haben Sie Ihre Arbeit bei NKF eingereicht?
Als mein Professor meine Arbeit korrigiert hat, war er mit der Qualität der Forschung sehr zufrieden. Ich habe dafür auch die beste Note bekommen. Ich habe mir dann gesagt, dass es eine gute Idee wäre, meine Arbeit bei NKF einzureichen. Um ehrlich zu sein, war ich nicht sehr zuversichtlich, als ich meine Arbeit abgeschickt habe, aber ich dachte: „Wer nichts anstösst, bewegt nichts”.
Warum haben Sie dieses Thema für Ihre Arbeit gewählt?
Schon immer habe ich mich für Bankenrecht interessiert. Ich wollte aber auch die Möglichkeit haben, breitere Fragen in Bezug auf EMRK und Verfahrensrecht abzuhandeln. Und das Thema Berufsverbot eignet sich perfekt dafür. [Thema: „L'interdiction d'exercer selon l'article 33 LFINMA”]
Was haben Sie mit dem Gewinn vor?
Am selben Abend haben meine Freunde und ich den Berg "La Berra" in den Freiburger Voralpen mit Schneeschuhen bestiegen. An der Spitze haben wir zusammen Fondue gegessen und gemeinsam gefeiert. Das Preisgeld des „Prix d'Excellence“ hat natürlich einen Teil des Abendessens finanziert. Ich habe mich noch nicht entschieden, was ich mit dem restlichen Betrag machen werde.
Wie sehen Ihre Pläne im Anschluss an die Hochschule aus?
Ich werde eine Doktorarbeit zum gleichen Thema schreiben und dann möchte ich Rechtsanwalt werden.