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Untertitel: Pro Natura reicht Beschwerde ein
Östlich vom Käseberg (Cousimbert), auf der Seite des Plasselbschlunds, ist eine neue Erschliessung von acht Kilometer Länge geplant, die 2,8 Mio. Franken kosten soll. «Die extensiv genutzte Landschaft bietet zahlreichen seltenen Arten wie dem Haselhuhn oder dem Birkhuhn Lebensraum. Hoch- und Tiefmoore, empfindliche und seltene Lebensräume, liegen ebenfalls auf dem Gebiet des geplanten Weges.
Um dort den Schutz der Natur zu gewähren und die seltenen Arten erhalten zu können, ist eine extensive Nutzung unabkömmlich», begründet Pro Natura in einer Pressemitteilung ihre Opposition gegen das erste Vorhaben.
Standort
von nationaler Bedeutung
Ein zweites kleineres Projekt betrifft die Alp bei Les Ombriaux oberhalb Albeuve. «Seltene Orchideen und ein Standort von nationaler Bedeutung für Reptilien sind durch das Projekt bedroht. Der geplante Weg würde zu einer Alphütte führen, die pro Jahr keine drei Monate genutzt wird. Selbst der Hirt, der die Alp schon seit zehn Jahren betreut, empfindet die geplante Erschliessung als unnötig», schreibt Pro Natura weiter und ist der Ansicht, dass in Anbetracht der heutigen Holzmarktlage rein forstwirschaftliche Interessen dieses Projekt nicht rechtfertigen können.