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Studie zur Sanierung der zweiten Siedlungshälfte
Die Frage: Wie umgehen mit einer grossen Siedlung aus den frühen Siebzigerjahren stand im Zentrum dieses angewandten Forschungsprojektes. In Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Architekten/Planern (Archipel und Planung GmbH) und Landschaftsarchitekten (Vues SA) sollten Varianten erarbeitet werden, wie die anstehende Sanierung der zweiten Siedlungshälfte gestaltet werden könnte. Teure Sanierung wie im ersten Teil, Minimalsanierung oder Teilneubau standen als Möglichkeiten zur Diskussion. Vergleiche mit anderen Siedlungen aus dieser Zeit an anderen Orten, Überlegungen zur Landschaftsgestaltung sowie Renditeberechnungen verschiedener Varianten bildeten die Grundlage für Empfehlungen. Schwerpunkt der Studie durch das ETH Wohnforum - ETH CASE war die Erhebung der sozio-demografischen Merkmale der Bewohnerschaft und ein Vergleich der strukturellen Daten der Siedlung mit Entwicklungen in der Gemeinde, in Nachbargemeinden und im Kanton. Gleichzeitig wurden im Rahmen von Gruppeninterviews und Gesprächen mit Schlüsselpersonen, Einschätzungen, Qualitäten und Probleme der Siedlung aufgezeigt und Massnahmen zuhanden des Auftraggebers vorgeschlagen.