Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03643.jsonl.gz/1312

Einige Spiele verlangen sehr viel Konzentration und Bewegung, andere laufen ruhiger ab. Wir stellen ein Spiel mit hohem Bewegungsanteil vor und eines, bei dem man viele Pausen hat.
Fangen
Vielleicht haben schon unsere Vorfahren in der Steinzeit Fangen gespielt; sogar Tiere, die gesellschaftlich miteinander umgehen, wie Hunde, Katzen oder Pferde spielen es. Fangen schult sowohl bei Fänger als auch bei den Flüchtendem das Jagd- und das Fluchtverhalten, denn beide lernen aus den eigenen, aber auch aus den Manövern des anderen.
Zum Fangenspiel reichen im Grunde schon zwei Mitspieler, schöner wird es, wenn es mehr sind. Zu Beginn wird vereinbart, wer fängt, wie groß das Areal ist, auf dem sich die zu Fangenden bewegen können, und ob es ein Freimal, einen Punkt, an dem man sich ausruhen und nicht gefangen werden kann, gibt. Außerdem muss festgelegt werden, ob die Eingefangenen selbst weiter mitfangen oder aus dem Spiel ausscheiden. Ziel ist, alle außer einem zu fangen. Der Letzte wird dann in der nächsten Runde Fänger.
Bäumchen, wechsle dich!
Bei diesem Spiel stehen alle Mitspieler außer einem an einem Baum. Der ohne Baum ruft „Bäumchen, wechsle dich!“, und die Mitspieler müssen nun einen der anderen Bäume aufsuchen. Der bisher baumlose versucht, während des Wechsels einen Baum zu ergattern. Der, der übrig bleibt, ist nun der Rufer.