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Chinesische Firmen, die sich US-Sanktionen gegen Russland widersetzen, könnten laut US-Handelsministerin Gina Raimondo selbst in das Visier von Exportbeschränkungen geraten. Solche Unternehmen, die Russland weiterhin mit Halbleitern und anderer moderner Technologie versorgten, könnten von Ausrüstung und Software aus den USA ausgeschlossen werden, sagte Raimondo gegenüber der «New York Times» in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Konkret nannte die Politikerin Chinas grössten Chipkonzern Semiconductor Manufacturing International (Smic).
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Smic befindet sich bereits auf der schwarzen Liste des US-Handelsministeriums, was US-Zulieferern die Geschäfte mit dem Unternehmen erschwert. Die US-Regierung droht, weitere Firmen auf die Liste zu setzen, sollten sie die wegen der Invasion in die Ukraine eingeführten Exportbeschränkungen gegen Russland umgehen.
(awp/mbü)