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Projekt
Neupflanzungen in der Stelli (Foto von Susanna Walser)
Das Hochstammbaum-Projekt ist auf Initiative der Naturschutzkommission entstanden. Basis ist der Schutz und die Aufwertung der Obstgärten wie dies das Bettinger Naturkonzept vorsieht.
Hochstammbäume - Ein Projekt zur Biodiversität
Mit dem Projekt unterstützt die Gemeinde die Anpflanzung von insgesamt sechzig neuen Hochstammobstbäumen durch die beiden Bettinger Landwirte bis Ende 2016. Walter Landolt setzte 2012 unterhalb der Chrischona zehn Birnbäume, Patrick Gerber vom Bauernhof im Dorf gleichzeitig vier Apfel- und sechs Nussbäume. Seither pflanzt in jedem Jahr jeweils einer der beiden Landwirte zehn Bäume, sodass Ende 2016 sechzig neue Bäume gesetzt sind.
Jeder Baum wird im ersten Jahr mit 275 Franken von der Gemeinde subventioniert und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 80 Franken. Die Kaufkosten übernimmt die Gemeinde bis auf einen Restbetrag von 20 Franken der Landwirte. Die Pflege- und Arbeitskosten, für welche der Landwirt Beiträge erhält, entsprechen den Kosten für Pflanzung, Jungwuchsschutz und Pflege eines Hochstammobstbaumes.
So hat sich bis Ende 2015 der Bestand der Hochstammbäume von 374 auf 410 Bäume erhöht. Nach Abschluss des Projektes können die Landwirte die regulären kommunalen Beiträge für Hochstammbäume beantragen.