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Die beiden aus Litauen stammenden Künstlerinnen Irena Budryte-Kummer und Renata Marcinkutė Lesieur eröffnen die diesjährigen 39. Internationalen Zuger Orgeltage pompös mit Antonio Solers «La fanfarria del emperador» für zwei Orgeln. Ebenfalls auf beiden Instrumenten gespielt werden die beiden Sonaten von Domenico Scarlattis, gefolgt von gefälligen Werken für Orgel vierhändig und -füssig von Fanny Hensel-Mendelssohn und Camille Saint-Saëns (Auszüge aus dem Zyklus «Karneval der Tiere»). Dazwischen interpretiert jede Solistin vor allem Werke aus ihrer Heimat für Orgel solo von Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Faustas Latėnas und Lūcija Garūta sowie von J.S. Bach und Charles-Marie Widor (die berühmte Toccata).
Das höchst attraktive Konzert ist frei zugänglich.
Die Interpretinnen stammen beide aus Vilnius, der Hauptstadt Litauens, studierten an der dortigen Musikakademie und besuchten anschliessend weiterbildende Meisterkurse. Sie sind Preisträgerinnen berühmter Orgelwettbewerbe und unterrichten an Hochschulen. Zudem konzertieren sie als Solistinnen sowie zusammen mit Orchestern in Europa und Übersee und sind auf Tonträgern zu hören.