Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03308.jsonl.gz/1989

Bei einer Verabredung geht es darum, jemanden kennen zu lernen. Es beginnt ein Prozess des Entdeckens und Erforschens. Der gesunde Menschenverstand und die gesellschaftlichen Normen schreiben vor, dass es bestimmte Dinge gibt, die Sie tun können und Dinge, die Sie lassen sollten.
Zuerst raten wir Ihnen, am Arbeitsplatz nicht zu ausführlich über Ihr Privatleben zu sprechen. Natürlich können Sie mit ein oder zwei Kollegen darüber reden, wenn Sie eine Verabredung hatten. Das ist vielleicht sogar unvermeidlich, besonders wenn die Kollegen am Montag fragen, “Na, wie war Dein Wochenende?” Wenn Sie am Wochenende eine Verabredung hatten, ist es schön, darüber zu sprechen. Sie sollten aber nicht kontinuierlich und unaufhörlich mit allen und jedem über Ihre Verabredungen sprechen. Die Arbeitskollegen sollten nicht das Gefühl haben, dass Sie immer nur von der letzten Verabredung sprechen, sobald Sie den Mund aufmachen und kein anderes Thema mehr kennen.
Sie sollten nicht nur nicht ständig über Ihre Verabredungen sprechen, Sie sollten auch nicht jedem erzählen, wie diese ablaufen und was Sie dabei erfahren haben. Persönliche Beziehungen sind, wie sie sind, persönlich. Wenn Sie also mit jedem über den Menschen reden, mit dem Sie sich treffen, Dinge erzählen, die nur Sie wissen, dann gefährden Sie den persönlichen Aspekt der Beziehung, wenn nicht gar die ganze Beziehung. Und genauso wichtig oder sogar noch wichtiger ist, dass Sie keine privaten, persönlichen Informationen weitergeben. Dazu gehören zum Beispiel, gesundheitliche Probleme, finanzielle Fragen oder familiäre Informationen, die Ihnen die Person im Vertrauen mitgeteilt hat. Und obwohl einige persönliche Angaben, wie Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse teilweise öffentlich sind, sollten Sie auch solche Informationen an niemanden weitergeben.
Es gibt noch andere Dinge, die Sie nicht tun sollten.
Sie sollten kein Foto der Person ohne ihre Zustimmung im Internet veröffentlichen. Auch nicht, wenn sie es schon in beispielsweise in einem Singlebörsen Profil selbst getan hat. Sie dürfen sich auf keinen Fall rücksichtslos verhalten und die Person nicht zu jeder Tages, - und Nachtzeit anrufen. Solche Telefonate sind sehr irritierend und störend, es sei denn, die Person geht einer Schichtarbeit nach und Sie haben vorher um Erlaubnis gefragt, ob es in Ordnung ist, zu ungewöhnlichen Zeiten anzurufen. Es ist auch sehr ärgerlich, wenn Sie ständig das E-Mail-Postfach der Angebeteten bombardieren, es mit Botschaften, Internetwitzen, Comics und Gedichten spammen. Solche Botschaften überschwemmen die E-Mail-Postfächer und es besteht immer das Risiko, dass ein schädlicher Virus enthalten ist, der die Festplatte des Computers und alle Dateien zerstören kann. Es gibt Leute, die diese Nachrichten mögen. Nochmals, schicken Sie keine solchen Nachrichten, es sei denn Sie haben vorher um Erlaubnis gefragt.
Die oben genannten Verhaltensregeln sollten daher im Auge behalten werden. Es ist nicht schwer, sie zu beachten und Sie werden merken, dass Sie bei Ihren Verabredungen ein festes Band knüpfen können, wenn Sie die genannten Punkte beachten.
Bild: imagerymajestic / freedigitalphotos.net
Gespeichert von Marianne Ditsch am