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Kanton Graubünden
Chantun Grischun
Cantone dei Grigioni
Die häufig verwendete Bezeichnung "Schweiz im Kleinen" trifft auf Graubünden insbesondere auf die Zusammensetzung der Bevölkerung zu. Im einzigen dreisprachigen Kanton der Schweiz sprechen 64 Prozent der Bevölkerung Deutsch, 13 Prozent Rätoromanisch, 11 Prozent Italienisch und 13 Prozent andere Sprachen (Hauptsprache gemäss Strukturerhebung 2013).
Die Vielfalt zeigt sich auch bei den Konfessionen. Rund 43 Prozent der Bevölkerung ist römisch-katholisch und 34 Prozent evangelisch-reformiert. Anderen christlichen Glaubensrichtungen gehören rund 4 Prozent an. 15 Prozent sind konfessionslos.
Knapp ein Fünftel der Bündner Bevölkerung ist 19 Jahre alt und jünger. Der Anteil der Altersgruppe von 20 bis 64 Jahren liegt bei 62 Prozent, und knapp 20 Prozent der Einwohner sind über 65 Jahre alt.
Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz. Die Amtssprachen sind Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch.
Im einzigen dreisprachigen Kanton der Schweiz sprechen 64 Prozent der Bevölkerung Deutsch, 13 Prozent Rätoromanisch, 11 Prozent Italienisch und 13 Prozent andere Sprachen (Hauptsprache gemäss Strukturerhebung 2013). Die Mehrsprachigkeit lebt auch in den Schulen und der Verwaltung.
Das romanische Sprachgebiet ist in verschiedene Regionen und Idiome unterteilt: Das Unterengadin und das Val Müstair gehören traditionell zum Einzugsgebiet des Vallader, im Oberengadin wird Puter gesprochen, im Bündner Oberland Sursilvan, im Domleschg und im Schams Sutsilvan sowie im Oberhalbstein und im Albulatal Surmiran. Rätoromanisch ist eine der drei Amtssprachen des Kantons und seit 1996 auch Teilamtssprache des Bundes. 1982 wurde mit Rumantsch Grischun zudem eine überregionale Schriftsprache geschaffen.
Die vier Südtäler Graubündens, in denen Italienisch gesprochen wird, werden "Grigioni italiano" genannt. Es handelt sich dabei um die Mesolcina (ital. Val Mesolcina), das Calancatal (ital. Val Calanca), das Bergell (ital. Val Bregaglia) und das Puschlav (ital. Val Poschiavo). Sie zeichnen sich durch eine ausgesprochene sprachliche Eigenständigkeit und durch verschiedenste lokale Dialekte aus.