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„Bei meinem ersten Beethoven-Konzert mit Orchester sauste ich mit meiner Klavierbank mit einem Knall Richtung Boden.“
Als ich zum ersten Mal ein Beethoven-Konzert mit Orchester gespielt habe, war ich ja selbsterklärend schon nervös genug, dass ich endlich eines meiner seit jeher liebsten Klavierkonzerte spielen darf. Nur dumm, dass ich den Klavierstuhl nicht gut befestigt hatte (damals gab es sogar in den Konzertsälen noch diejenigen Klavierbänke, die man an der Seite festdrehen muss). So sauste ich mitten im zweiten Satz – wie könnte es anders sein – an einer der leisesten Stellen runter und konnte erst zu Beginn des dritten Satzes die Höhe wieder richtig einstellen. Abgesehen davon, dass es sicherlich lustig aussah, war mir der Knall höchst peinlich…und seitdem kontrolliere ich sehr genau, ob wirklich alles „sitzt“.
Vita
Geboren 1986 in Solothurn, erhielt Maki Wiederkehr ihren ersten Klavierunterricht im Alter von drei Jahren, ein Jahr später schliesslich auch Geigenunterricht. 2003 trat sie in die Solistenklasse für Klavier bei Prof. Homero Francesch ein. Nach der Matura 2004 begann sie zusätzlich ein Violinstudium, konzentrierte sich aber seit Sommer 2005 auf das Klavierstudium in der Klasse von Prof. Francesch.
Maki Wiederkehr hat im Januar 2009 das Lehrdiplom mit Auszeichnung und dem Werner und Berti Alter Preis für Pädagogik abgeschlossen und im April 2009 das Konzertdiplom ebenfalls mit Auszeichnung erlangt. Im September 2011 hat sie das Solistendiplom mit Ravels Konzert für die linke Hand abgeschlossen und ihre Studien mit dem Certificate of advanced studies CAS in der Klasse von Prof. Homero Francesch an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK im Sommer 2012 beendet. Von 2010-2014 unterrichtete sie eine Klavierklasse an der Musik-Akademie Basel und ist nun seit 2014 an der Musikschule Konservatorium Zürich tätig.
Maki Wiederkehr wurde mit 1. Preisen an Wettbewerben in der Schweiz und Italien ausgezeichnet, zuletzt 2012 beim Rahn Musikpreis Wettbewerb, welcher ihr ein Konzert im grossen Saal der Tonhalle ermöglichte. Zudem erhielt sie 2010 den Werkjahrespreis für Klavier der Curt und Marianne Dienemann-Stiftung Luzern, 2009 den Werkjahrespreis des Kantons Solothurn und den Kiwanis Kammermusikpreis. Studienpreise erhielt sie 2009 und 2010 vom Migros Kulturprozent in Zusammenarbeit mit der Ernst Göhner Stiftung, 2007 und 2008 von der Kiefer Hablitzel Stiftung und 2006 von der Friedl-Wald Stiftung.
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