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Ab und an tauchen wie aus dem Nichts ganze Werke auf, die in ihrer inhaltlichen und formalen Eigenständigkeit und Brillanz uns überraschen. Sie glänzen wie neu und alle wundern sich, warum sie unerkannt blieben. Das trifft auf die Kunst von Pati Hill (1921-2014) zu. Eine Slideshow von Johanna Vieli.
Tag: Pati Hill
While Kunsthalle Zürich remains closed due to Covid-19, we bring you a short slideshow offering an insight into Pati Hill's project ‘Photocopying Versailles’ (c. 1980–2005). Hill’s idea was to photocopy the entire Chateau of Versailles 1:1, an undertaking that was as feasible as it was unrealistic.
(English below.) Für unsere Reihe Selected by.... fragen wir ausstellende Künstler*innen, welche Bücher sie uns empfehlen können. Die Auswahl für Pati Hill trafen Personen, die Hill und ihre Bibliothek gut kannten. Dies sind Hills ehemalige Assistentin Nicole Huard, die Schriftsteller Arthur Lubow und Tom McGonigle, sowie Zachary See, der nach dem Tod von Pati Hill beim Ausräumen des Studios und der Bibliothek in Sens mithalf. Die Auswahl zusammengetragen hat Richard Torchia, der als Kunsthistoriker und Kurator an der Arcadia University in Pennsylvania den Nachlass von Pati Hill betreut.
Pati Hill (geb. 1921 in Ashland, Kentucky, USA; gest. 2014 in Sens, Frankreich) hinterließ ein künstlerisches Werk, das sich über 60 Jahre erstreckt und verschiedene Disziplinen umfasst. Ohne Kunstausbildung begann sie Anfang der 1970er Jahre einen Fotokopierer als künstlerisches Medium zu nutzen, wobei sie ein umfassendes Werk schuf, welches das Verhältnis zwischen Bild und Text untersucht. Neben diesem umfangreichen xerographischen Werk veröffentlichte sie vier Romane, ihre Memoiren, mehrere Kurzgeschichten, Künstler*innenbücher und schrieb Gedichte. Darüber hinaus wurde Zeichnen zu einem integralen Bestandteil ihrer Praxis.