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Ich bin unschlüssig, wie ich meinen ersten Blog aus Schottland beginnen soll. Ich variiere zwischen "Ich liebe Edinburgh" und "Edinburgh macht mich depressiv". Aber der Reihe nach:
Ohne Schlaf gings morgens um drei Richtung Basel. (Danke Adi und Tanja für's fahren/begleiten!). Müde kämpfte ich mich schliesslich durch die Sicherheitsschleussen am Flughafen und fand meinen Weg viel zu früh in die Boarding- Zone. Da EasyJet sehr viel für aufgegebenes Gepäck berechnet, habe ich mich entschlossen, ausschliesslich Handgepäck mitzunehmen. Mein kleiner (genau abgemessener) Koffer war denn auch sehr gut gefüllt. Normalerweise konnte ich immer zusätzlich zum Handgepäck meine (Handtaschen-grosse) Kameratasche mitnehmen. So wollte ich es auch dieses mal machen und war guter Dinge, so boarden zu können. Eine Mitarbeterin der Fluglinie rief dann aber, ca. 10min vor dem Boarding, aus, dass EasyJet da "riguros durchgreife" und keine zweite Tasche, egal ob Handtasche oder Laptoptasche oder was auch immer, erlaube. Ich hielt es für einen Standard- Spruch und dachte mir nichts weiter dabei. Als sie das Ganze aber zum fünften Mal wiederholte und unentwegt in meine Richtung starrte, wurde ich unsicher. Was sollte ich also tun? Meinen Koffer für 70 Franken aufgeben wollte ich auf keinen Fall. Somit blieb mir nur die Möglichkeit, die Kameratasche in meinen vollen Koffer zu quetschen. Ich begann also, eine Minute vor dem Boarding, meinen Koffer umzuräumen und versuchte die Tasche noch reinzuwürgen. Ich muss dabei entweder A) hilflos, B) unterhaltend oder C) total ungeschickt ausgesehen haben, denn einige der wartenden Passagiere schienen ab meinem Versuch amüsiert zu sein. Das Ergebnis meines Versuches war, dass ich meinen Koffer nicht mehr schliessen konnte und im unteren, rechten Eck meine Kamera aus dem Rucksack blinzelte und ich die Ziehhilfe des Koffers nicht mehr ausfahren konnte. Nun denn, ich hatte zuimindest nur noch ein Gepäckstück und es sollte immer noch den Richtlinien entsprechen. Ich überwand also das Boarding und trug meinen Koffer so zum Flugzeug und betete (...), dass mein Koffer das durchhielt und nicht reissen würde. Er riss nicht! :)
Der Flug verlief dann so ereignisslos, wie man sich das bei einem schlafenden Passagier nur vorstellen kann. Nach gut zwei Stunden kam ich dann in Edinburgh an.
Ohne einen Plan, wohin ich genau musste, setzte ich mich in den erstbesten Bus. Meine Intuition leitet mich meistens richtig. ;)
Meine ersten Eindrücke von Edinburgh waren denn auch so geteilt, wie es mein Einleitungssatz erahnen lässt. Die Stadt hat unglaublich faszinierende, alte Gebäude, die mit Bestimmtheit sehr viel zu erzählen haben. Sie sind sozusagen der Inbegriffe der Geschichte. Sie versetzen einem zurück ins Mittelalter. Ins dunkle Mittelalter. In eine düstere Zeit voller Trostlosigkeit und Überlebenskämpfe. Edinburgh als Trostlos zu beschreiben, wäre dann aber falsch. Aber es wirkt depressiv. Alles ist dunkel, ist farblos. Es ist, als ob man die Unterdrückung der Engländer nie wirklich überwunden hat und ein Trauma erschaffen wurde, das sich in einer selbstzerstörerischen Art und Weise in den Gebäuden dieser Stadt zeigt. Es ist, als würde William Wallace' Ruf nach Freiheit mit jedem Gebäude, mit einer störrischen Bitterkeit, eine neue Stimme verliehen werden. Und kommt dann mal ein knalliges oranges Haus dazwischen, ein lebändiges gelbes Gebäude, so wirken diese verloren und ausgeschlossen. Edinburgh scheint nicht gewillt, Lebensfreude auszustrahlen. Selbst die vielen vielen Parks mit ihren Bäumen und Wiesen sind in ein dunkles Grün gehüllt, welches perfekt zur ganzen Szenerie passt.
Doch da gibt es auch noch diese andere Seite von Edinburgh. Eine mystische. Eine zauberhafte. Wir leben in einer zu globalen Welt, um wahrhaftig an Märchen zu glauben, an Zauber, an Magie. Edinburgh verführt einem in eine illusorisch echte/echt illusorische Welt, in der alles möglich scheint. Man wähnt sich in eine Zeit versetzt, in der nicht die ganze Welt enteckt ist. In eine, in der hinter jedem Hügel ein neues Wunder warten kann. Wären da nicht diese abertausende von Menschen, welche mich immer wieder unsanft in die Realität holen würden, würde ich wohl zum Kettenpanzer, Schwert und Schild greifen und die Welt entdecken wollen.
Es ist ein schmaler Grat zwischen düsterer Bitterkeit und magischer Ungewissheit. Ich bin mir noch unschlüssig, in welche Richtung mich diese Stadt ziehen wird. Aber dazu bleibt ja noch eine Woche Zeit.
Der Bus war im Übrigen der Richtige. Er führte mich direkt ins Stadtzentrum von Edinburgh und in die Nähe meines Hostels. Mittlerweile sitze ich in diesem Hostel und warte darauf, dass ich einchecken kann. Morgen mehr!
Mittwoch, 31. August 2011
Ich bin unschlüssig, wie ich meinen ersten Blog aus Schottland beginnen soll. Ich variiere zwischen "Ich liebe Edinburgh" und "Edinburgh macht mich depressiv". Aber der Reihe nach:
Sonntag, 28. August 2011
...werden Flüsse wieder selber ihre Wege wählen.
...werden Bäume dann fallen, wenn sie zu schwach sind, sich selber zu halten.
...werden alle Seen wieder sauber sein.
...werden die Tiere nur noch auf ihre natürlichen Feinde achten müssen.
...werden den Fischen wieder alle Wege in den Ozeanen und Seen offen stehen.
...werden Pflanzen da wachsen können, wo sie wachsen wollen...
...wird unser Planet wieder grün sein.
Irgendwann...
...wird der Mensch keine Dämme mehr bauen, Flüsse umleiten und Seen austrocknen.
...wird der Mensch nicht mehr ganze Wälder niederholzen.
...wird der Mensch nicht mehr seinen Müll ins Wasser kippen.
...wird der Mensch keine Fallen mehr aufstellen, keine Tiere mehr jagen.
...wird der Mensch keine Netze mehr ins Meer werfen, keine Ölkatastrophen mehr verursachen.
...wird der Mensch nicht mehr die Pflanzen so anordnen, wie er es gerne möchte.
...wird es keine Menschen mehr geben.
Irgendwann wird alles wieder friedlich sein.
Die Erde wird sich erholen, denn sie hat alle Zeit der Welt....
Samstag, 20. August 2011
Am anderen Ende findet man mit Robert Langdon einen meiner grössten Helden. Illuminati hat mich als erstes Buch so richtig gefesselt, Sakrileg hat mich dann nicht mehr losgelassen und Meteor sowie Diabolus machten aus mir eine richtiggehende Leseratte. Danke Dan Brown!
Legen... 'wait for it' ...dary. Barney, Ted und all ihre Freunde mischen zusammen mit den Gilmore Girls die nächste Reihe gehörig auf. Als Geheimtipp und zum Ausglich sozusagen findet man auf selber Ebene ebenfalls 'es war einmal ein Palestina' oder 'eine unbequeme Wahrheit'.
Im 'Erdgeschoss', als Vorwarnung sozusagen, finden auch einige meiner Studienbücher den Weg ins Regal. Entgegenwirkend und als Hoffnungsschimmer machen diverse Reiseführer und Bildbände die weiteren fünf Stockwerke schmackhaft.
Bücher, Kapitel, Sätze, Wörter und Buchstaben... Filme, Szenen, Ausschnitte und atemberaubende Bilder...
2/3 meiner Bücher haben leider keinen Platz mehr gefunden in meinem Regal und befinden sich zurzeit im Exil... Auf eine Lösung wird zurzeit hingearbeitet!
Donnerstag, 18. August 2011
Nach einer weiteren halben Stunde Beachvolleyball gehts noch einmal zurück ins Wasser. Am Ufer angekommen, kann ich kaum glauben, was ich sehe. Mein Kinnlade muss einige Sekunden in abgeklapptem Zustand verharrt haben. Aus diesen wenigen Wolken hinter den Bergkuppen hat sich eine Wand gebildet. Ach was; eine Mauer, ein schwarzer Wall. Aus dieser Alles- Illusion wurde innert kürzester Zeit ein Armageddon. Es war ein unglaubliches Spektakel. Der Wind peitschte. Die Sturmwarnungen leuchteten um die Wette. Die Blitze zeichneten feine Linien an den Himmel. Der Regen... hat noch nicht eingesetzt. Ich bin mit dem Fahrrad da und möchte nicht unbedingt im strömendem Regen die 20 Minuten nach Hause fahren. Ich wage mich trotz der Blitze noch kurz ins Wasser. Der Sand muss noch weg.
Keine 30 Sekunden später trockne ich mich bereits wieder ab und packe meine sieben Sachen zusammen. Paul kommt mir entgegen. Mit seinem schulbuchmässigen Oxford- Englisch flüstert er leise: "sieht gefährlich aus!" Und wie! Als ob die visuellen Drohungen noch nicht genung bedrohlich gewesen wären, grollt lauter Donner durch Mark und Bein. Schleunigst verlassen wir die Tribschenbadi. Um uns standesgemäss zu verabschieden bleibt keine Zeit. Im Vorbeigehen ein kurzes "Bye" muss genügen und schon schwinge ich mich auf den Sattel. Ein Wettlauf mit der Zeit und gegen das Gewitter beginnt. Es ist noch nicht 21.00 Uhr und trotzdem dunkelt es in Rekordgeschwindigkeit ein. Die Strassen sind wie leergefegt. Einzig die Laubblätter, die durch den Wind durch die Strasse geschleudert werden, beleben die Umgebung. Meine Beine treten so schnell sie können. Nach einem Drittel der Strecke spüre ich den ersten Tropfen. Ich lege noch einen Zahn zu. Wobei es mir nicht nur darum geht, nicht nass zu werden, sondern den Wettkampf gegen das Gewitter zu gewinnen. Ein paar wenigen Menschen begegne ich dann doch noch. Auf der Suche nach einem Unterschlupf rennen sie nervös und teilweise scheinbar orientierungslos durch die Gegend. Ich konzentriere mich wieder auf mein Battle gegen das Gewitter. Ich nähere mich dem Stadtzentrum. Immer mehr Leben macht sich bemerkbar.
Mir fällt ein, dass ich noch kein Abendessen gekauft habe und entscheide mich, einen kurzen Stopp am Bahnhof einzulegen. Diese zwei Minuten müssen erlaubt sein. Ein Sandwich und einen Donut später schwinge ich mich wieder aufs Bike. Der schwarze Wall scheint mittlerweile über uns zusammengebrochen zu sein. Es ist stockdunkel. Zwei Tropfen innert kürzester Zeit. Habe ich verloren? Nein, es war nur eine Warnung, dass ich mich beeilen muss. Es sind nun nur noch ca. fünf Minuten, die ich hinter mich bringen muss. Die Ampel am Bahnhof ist rot, die Zeit aber knapp. Soll ich anhalten? Ich verlangsame und hoffe, dass die Ampel auf grün schaltet und mir die Entscheidung abnimmt. Tatsächlich, ich habe Glück. Ich trete wieder mit voller Kraft in die Pedalen und steuere auf die Seebrücke zu. Die schwierigeste Minute meiner 'Flucht' erwartet mich. Der Wind ist dermassen stark, dass ich meine ganze Konzentration und mein ganzes Körpergefühl benötige, um nicht hinzufallen. Zum Glück ist gerade nicht viel Verkehr. Ein paar weitere Tropfen. Auf meinem rechten Oberarm und auf meinem rechten Unterschenkel. Ich bin bald zuhause. Noch eine letzte Steigung.
Ich überlege mir, dass ich, wenn dies wirklich das Ende der Welt sein sollte, lieber auf dem Floss geblieben wäre. Wo sollte man lieber sein, als an einem Ort, wo die Alles- Illusion noch vor so kurzer Zeit so nahe war? Ein Logenplatz sozusagen.
Ich bin zuhause angekomen. Das Fahrrad habe ich im Veloraum abgstellt, ein letzter kurzer Sprint in die Wohnung. Ich schaffe es nicht mal mehr zum Fenster, bevor der Himmel seine Schleussen öffnet. Es regnet in Strömen. Es war hauchdünn. Ein Kopf an Kopf Rennen sozusagen. Ich muss lächeln.
Keine 5 Minuten später war der Spuk dann aber wieder vorbei. Der Wind hat seine Kraft verloren. Der Regen seine stärke. Dunkel ist es geblieben. Das Gewitter hat seine ganze Macht innert kurzer Zeit verbraucht. Es war faszinierend. Teilweise beängstigend. Aber es war nicht das Ende der Welt. Es war ein Sommergewitter.
Dienstag, 16. August 2011
Wir haben in unserer Gesellschaft nicht viele Freiheiten. Wir haben festgesetzte Arbeitszeiten. Wir haben Strassen, die uns vorgeben, welchen Weg wir zu nehmen haben. Wir können nicht entscheiden, wo wir geboren werden und auch nicht, wo wir aufwachsen. Unser Beruf bestimmt zudem zu einem grossen Teil, wo wir leben.
Nun geht es aber darum, dass man nicht mehr leben will. Man will sterben. Es gibt keinen schwereren Entscheid, als diesen. Keine Konsequenz ist endgültiger als den des Suizides. Von wem kann man verlangen, dass er diesen letzten Weg alleine geht? Beruhigt es das gewissen mehr, wenn man weiss, dass die letzten Stunden die schlimmsten waren? Dass die letzten Stunden einsam waren?
Natürlich verbringen diese Personen diese Stunden oft alleine, aber man gibt Verantwortung ab.
Dignitas verlangt Gründe, gute Gründe. Ein Entscheid aus dem Affekt, spontan und unüberlegt wäre verhängnissvoll, würde bei Dignitas durchfallen. Alles andere ist aber jedem selber überlassen.
Es gibt Leid, das wir uns nicht vorstellen können. Es gibt Lebenssituationen, die nicht mehr menschenwürdig sind. Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich und wenn sich jemand dazu entschliesst, dass er seinem Leben ein Ende setzt, dann ist das sein gutes Recht. Dies abzustreiten wäre ignorant, rücksichtslos... wäre egoistisch.
Und wenn jemand dazu Hilfe in Anspruch nehmen will, ist dies ebenso sein gutes Recht und ganz allein seine Entscheidung.
Die Mitarbeiter bei Dignitas haben mitunter einen der schwersten Aufgaben der Welt. Ich möchte diese nicht übernehmen. Ich könnte diese nicht übernehmen.
Dignitas macht die letzten Stunden eines Menschen womöglich leichter... erträglicher. Wir sollten den Mitarbeitern ihre Aufgabe nicht noch schwerer machen, als sie schon ist.
Sonntag, 7. August 2011
...ich werde ab und zu Kapitel meiner Geschichten auf dem Blog 'SchicksalsGeschichte' posten. Hier mal ein Anfang...
Montag, 1. August 2011
...ich werde ab und zu Kapitel meiner Geschichten auf dem Blog 'SchicksalsGeschichte' posten. Hier mal ein Anfang...
Der Legende nach wurde die ideologische Schweiz vor 720 Jahren gegründet. Sie erreichte ihre Ablösung vom heiligen römischen Reich (deutscher Nation) vor 512 Jahren und gründete schliesslich vor 163 Jahren den modernen Bundesstaat, wie wir ihn heute kennen.
Die Schweiz ist vielleicht nicht der geografische Mittelpunkt Europas (dieser ist, glaube ich, irgendwo in Litauen) und auch nicht der Welt, aber nichts desto trotz fanden viele wichtige, zentrale, historische Ereignisse in oder um unser Land statt. Die Schweiz ist ein ständiger Begleiter der Menschheitsgeschichte. Diese ganze Menschheitsgeschichte hat sie schliesslich dorthin gebracht, wo sie heute steht. Und wenn wir unsere Lage mit jener der restlichen Welt vergleichen, kann man durchaus von einer Erfolgsgeschichte sprechen.
Nun sind wir aber mitunter das talentierteste Land, wenn es darum geht, uns selbst schlecht zu reden. Einige nennen es Bescheidenheit, andere Skepsis... Grundsätzlich ist dies aber schon seit jeher eine Schweizer Eigenheit und genauso grundsätzlich hat uns auch diese Tugend dahin geführt, wo wir heute stehen. Über Sinn oder Unsinn dieser Tugend zu diskutieren ist müssig, also lassen wir das.
Heute nun ist aber der 1. August. Der Schweizer Nationalfeiertag. Unser Nationalfeiertag. Die Schweiz hat Geburtstag. Geburtstagskinder feiert man und lässt man hochleben. So sollten wir unsere Bescheidenheit mal für einen Tag beiseite schieben können.
Liebe Schweizerinnen, liebe Schweizer
Heute vor 720 Jahren sollen also diese drei mutigen Männer den Grundstein für eines der erfolgreichsten Länder der Geschichte gelegt haben. Mut, den die Vergangenheit unseres Landes immer wieder geprägt hat. Die besten Krieger Europas kamen damals aus unserem Land. Nach unserem Freiheitskrieg gegen Habsburg beherrschten viele Schweizer die Kampfkunst wie keine anderen Krieger und so kamen die teuersten, aber gleichzeitig auch die beliebtesten Söldner aus der Schweiz. Selbst der Papst, die damals wichtigste Person auf der Welt, konnte einzig und alleine durch die stärksten und geschicktesten Männer verteidigt werden. Und sie tun es immer noch. Man nennt sie "die Schweizergarde".
Nun haben wir aber seit 164 Jahren keine Kriege mehr geführt. Keine Schlachten mehr geschlagen. Eine beeindruckende Zahl. Eine stolze Zahl. Wir gelten heute als eines der friedlichsten Länder der Welt. Und wenn wir an einer Tradition festhalten sollen, so hoffe ich, dass es diese ist.
Wir haben uns für unsere Grösse perfekt in die heutige Welt eingebunden. Wir sind nie stehengeblieben, haben nie den Anschluss verloren. Wir haben aber auch nicht jeden gefährlichen Weg imitiert und haben uns keinen Gefahren ausgesetzt, welchen wir nicht standgehalten hätten. Wir können uns gewissen Risiken einfach nicht aussetzen mit unserer Grösse. Wir haben uns nicht feige durchgeschlichen, wie das viele behaupten, wir haben einfach unseren eigenen Weg genommen.
Wir sind allerdings keine "Insel", wir sind eine Oase.
Die Welt hat Probleme. Die Welt hat grosse Probleme. Wir als Teil dieser Welt haben die selben Probleme, aber heute, an unser aller Geburtstag, und sei es nur für diesen einen Tag, ist es legitim, zu sagen, dass wir ein gesundes Land sind. Ein starkes Land. Ein Land mit vergleichsweise wenig Problemen. Eine Oase.
Heute ist nicht Bescheidenheit angesagt. Heute lassen wir die Schweiz hochleben. Heute feiern wir uns selbst.
Und morgen, ja morgen suchen wir wieder die Haare in den Suppen. Morgen leisten wir uns wieder den Luxus, Probleme zu suchen, wo eventuell gar keine sind. Das ist unser Recht.
Seien wir glücklich, Schweizer zu sein. Ich bin dankbar. Ich fühle mich zuhause. In dieser Welt, auf diesem Kontinent und nicht zuletzt auch in diesem Land.
Jedes Land hat seine grossartigen Seiten. Heute aber ist der 1. August:
Heute ist der Tag der Schweiz.
Happy Birthday
Schicksalstester: http://schicksalstester.blogspot.com