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- Oscar-Preisträger Christopher Plummer ist laut übereinstimmenden Medienberichten tot.
- Der Kanadier starb im Alter von 91 Jahren.
- Bekannt wurde er mit Filmen wie «12 Monkeys» und «Star Trek VI: Das unentdeckte Land».
Plummer sei ein «aussergewöhnlicher Mann gewesen», teilte sein Management nach Berichten über sein Ableben unter anderem des Senders ABC und des Filmportals «Hollywood Reporter» mit. «Durch seine Kunst und Menschlichkeit hat er alle unsere Herzen berührt und sein legendäres Leben wird für alle kommenden Generationen Bestand haben. Er wird für immer bei uns sein.» Plummer starb laut Mitteilung in seinem Haus im US-Staat Connecticut.
Oscar für «Beginners»
Plummer war mehr als 50 Jahre im Filmgeschäft tätig. Er spielte 1965 neben Julie Andrews in der Musical-Adaption «Meine Lieder – meine Träume» («The Sound of Music») den Baron von Trapp, wirkte in Filmen wie «12 Monkeys» und «Star Trek VI: Das unentdeckte Land» mit. 2012 holte der damals 82-Jährige den ersten Oscar in seiner langen Karriere – für die beste Nebenrolle in dem Drama «Beginners». Darin spielt er einen Mann, der sich erst im hohen Alter nach dem Tod seiner Frau zu seiner Homosexualität bekennt. Plummer war nach Angaben der Filmakademie der älteste Schauspieler, der in dieser Kategorie einen Oscar erhielt.
2018 wurde er ein weiteres Mal als «Bester Nebendarsteller» nominiert. In dem Entführungsthriller «Alles Geld der Welt» spielte er unter der Regie von Ridley Scott den Ölmilliardär Jean Paul Getty. Zu seinen letzten Auftritten vor der Kamera gehörte die Krimikomödie «Knives Out – Mord ist Familiensache» (2019) mit Daniel Craig als Privatdetektiv und Plummer, als ungeliebter Familienpatriarch, der auf mysteriöse Weise stirbt.