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Traditionell beschliesst der Billardclub St. Gallen die Saison mit dem Dreiband-Cup. Dieser Cup in der Königsdisziplin Dreiband wird im Handicap-System gespielt, was bedeutet, dass jeder Spieler seiner Spielstärke entsprechend unterschiedlich viele Punkte erzielen muss, um eine Partie zu gewinnen.
BC St. Gallen) In der diesjährigen Austragung wurde in zwei Viergruppen gespielt. In der Gruppe A trafen Giorgio Morosi, Tim Morosi, Daniel Nguyen und Martin Steiner aufeinander, in der Gruppe B standen sich Ludwig Nobel, Rolf Bart, Son VuVan und Karl-Heinz Jung gegenüber. Die Startspiele beider Gruppen gestalteten sich spannend. Steiner, Bart und Nobel konnten mit einem Sieg ins Turnier starten und im Vater-Sohn-Duell setze sich Tim gegen seinen Vater nach verhaltenem Start dank eines fulminanten Schlussspurts und einer Serie von drei Punkten ebenfalls durch.
Spielte einer seiner besten Partien
In der zweiten Spielrunde behielt Steiner gegen den 14-jährigen Tim Morosi die Überhand und Giorgio Morosi musste sich trotz gutem Spiel Nguyen geschlagen geben, der eine seiner besten Partien spielte. VuVan erzielte gegen Jung seinen ersten Sieg und Bart gewann auch das zweite Spiel in seiner Gruppe.
In der letzten Vorrunde mussten die Entscheidungen für den Einzug in die Finalrunde in den Direktbegegnungen fallen. Steiner gewann, trotz Niederlage im letzten Spiel gegen Giorgio Morosi, in seiner Gruppe und zog als erster in das Halbfinale ein. In der Begegnung zwischen Daniel Nguyen und Tim Morosi zeigte sich bei beiden Spielern die Nervosität. Nguyen setzte sich schliesslich nur knapp mit 4:2 durch und belegte den zweiten Halbfinalplatz. In der Gruppe B konnte VuVan mit seinem Sieg gegen Bart den Gruppensieg erkämpfen, Bart zog trotz Niederlage als Zweiter in die Finalrunde ein.
Unangetastet durchgesetzt
Im ersten Halbfinale blieb Steiner auch gegen Bart unangetastet und setzen sich schliesslich mit 11:7 durch. Im anderen Halbfinale trafen VuVan und Nguyen aufeinander. Die Führung wechselte mehrmals hin und her und beide Spieler zeigten – die mögliche Finalqualifikation vor Augen – deutlich Nerven. Am Ende gelang es Nguyen mit zwei Punkten vorzulegen und diese Führung gab er bis zum Ende nicht mehr ab. Mit einem 9:7-Sieg zog er in sein erstes Finale an einem Turnier ein. In diesem konnte er dann aber der Routine und der Spielqualität des langjährigen Klubtrainers Martin Steiner nichts entgegensetzen und belegte mit einer 8:12-Niederlage den guten zweiten Schlussrang. Steiner feierte mit seinem Sieg einen weiteren Erfolg und setzte sich im diesjährigen Ostschweizer Dreiband-Cup verdient durch.