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Westafrika
Unser Engagement
WEC versucht mit verschiedenen Projekten sowohl geistlich als auch durch Entwicklungszusammenarbeit Länder in Westafrika zu unterstützen. In folgenden Bereichen könntest du mitarbeiten:
- Schulbildung
- Berufsausbildung
- Landwirtschaft
- Medizinische Hilfe und Ausbildung
- Übersetzungsarbeit
- Unterstützen von lokalen Kirchen
Gebetsanliegen
- Wir danken für die wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung in manchen Ländern, wie z. B. Ghana.
- Wir danken für die zahlreichen Gemeinden, die es in der Region schon gibt.
- Wir beten für politische Stabilität und Frieden.
- Wir beten für die unerreichten Völker, von denen es in Westafrika noch sehr viele gibt.
- Wir beten für einen aktiven Glauben innerhalb der Gemeinden.
- Wir beten für Langzeitmitarbeiter, besonders für die Arbeit unter Völkern wie den Soninke, die noch nie von Jesus gehört haben.
- Wir beten für die vielen Strassenkindern, dass sie von Jesus hören und ein Zuhause finden.
- Wir beten für eine bessere medizinische Versorgung, damit vor allem die Kindersterblichkeit zurückgeht.
- Wir beten, dass die Jugend in ihrem Land eine Zukunft sehen und nicht ins Ausland gehen.
- Wir beten, dass die Länder weiterhin geistlich offen bleiben und sich nicht verschliessen.
Informationen zur Region
Völker & Religionen
Westafrika grenzt im Norden an Teile der Sahara und geht bis zum Golf von Guinea im Süden. In dieser Region hat es hunderte verschiedener Völker. Grundsätzlich gilt je nördlicher je islamischer, je südlicher je christlicher. So gibt es zum Beispiel in Mauretanien 0.3 % Christen und 99.5 % Muslime, während in Ghana 62% der Bevölkerung Christen sind. Im Moment werden grosse Anstrengungen unternommen Westafrika zu Islamisieren.
Gesellschaft
Die Region ist geprägt von Armut. 12 der 16 Staaten von Westafrika gehören zu den 25 ärmsten Ländern der Welt. Landflucht ist ein grosses Thema. Viele Menschen haben Existenzängste und wissen oftmals nicht, wie ihre Familien ernähren. Geisterglaube und Ahnenkult bestimmen das Leben der Menschen sehr.
Entwicklungen & Nöte
Westafrika wurde vom 15. Jahrhundert an kolonialisiert um Sklavenhandel zu betreiben. Erst in den 60-er Jahren wurden diese Staaten unabhängig.
Wirtschaft und Bildung funktionieren an vielen Orten schlecht.
Entwicklung geschieht langsam und wird durch Korruption noch erschwert.
Politische Unruhen und die Ebola-Epidemie haben einzelne Länder um Jahre zurückgeworfen.
Der Einfluss von ECOWAS (Economic Community of West African States) wächst. Die Union setzt sich vermehrt in der Region ein und übernimmt vermehrt Verantwortung. So setzten sie sich Ende der 90-er Jahre im Bürgerkrieg in Liberia ein, später auch in Sierra Leone und Guinea Bissau. Auch im neuen Jahrhundert griff die ECOWAS an der Elfenbeinküste und zuletzt auch in Gambia ein.