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Im Rahmen einer Südindien-Gruppenrundreise habe ich im April 2016 eine Nacht im Hotel „The Ashhok“ in Hassan verbracht. Das Hotel ist älteren Baujahres (vermutlich in den 70er- oder 80er-Jahren erbaut), wurde aber zwischenzeitlich renoviert und die Einrichtung auf den heutigen Standard gebracht.
Nachträglich betrachtet war dieses Hotel eines der schlechteren auf dieser 2-wöchigen Rundreise. Im ersten Zimmer roch es komisch und die Klimaanlage war zu „schwachbrüstig“, um für ein angenehmes Raumklima zu sorgen.
Ich bat daher um einen Zimmerwechsel und wurde problemlos in das Nebenzimmer – ein Eckzimmer – umquartiert. Hier war zwar das WLAN-Signal zu schwach, um eine (kostenlose) Internetverbindung aufbauen zu können (was verschmerzbar war), dafür funktionierte aber die Klimaanlage einwandfrei.
Beiden Zimmern gemein war das extrem schmale Doppelbett – zu zweit wird es hier einfach sehr eng. Zwar lagen je Betthälfte zwei Kopfkissen auf dem Bett - davon war das eine aber zu weich und das andere zu hart, sodass ich keinen angenehmen Schlaf hatte.
Die sonstige Einrichtung des mit Laminat ausgelegten Zimmers bot allerdings keinen Grund zur Beanstandung: das Zimmer machte einen modernen und (durch den beigen Anstrich) freundlichen Eindruck, bot allerdings statt einer großen Fensterfront nur zwei kleinere Fenster. Zur Ausstattung zählten ferner ein Flatscreen-TV, eine Minibar, ein Schreibtisch mit Stuhl sowie ein noch einmal ebenso großer Tisch daneben, eine Sitzgarnitur mit zwei einfachen Sesseln und einem Tisch, ein Telefon auf einem der beiden Nachttischchen, ein Kleiderschrank sowie eine Gepäckablage. Ein Teeservice bestehend aus zwei Wasserkochern, jeweils zwei Tassen und Gläsern, Instant-Kaffee und Teebeuteln stehen den Gästen in diesem Hotel ebenso kostenfrei zur Verfügung wie zwei Flaschen Mineralwasser.
Das Bad ist relativ klein, aber ebenfalls sauber und ansprechend ausgestattet. Die Dusche ist „begehbar“ und durch eine Glasfront vom Rest des Bades abgetrennt. Die Dusche hat einen fest an der Wand montierten Duschkopf und eine kleine Ablage. Das gläserne Waschbecken bot an den Seiten ein wenig Ablagemöglichkeit, darüber befand sich ein Spiegel. Ein schwenkbarer Kosmetikspiegel war ebenfalls vorhanden. An Körperpflegeprodukten lagen ein Stück Kernseife, je ein kleines Fläschchen mit Shampoo und Feuchtigkeitscreme sowie eine Duschhaube bereit.
Das Abendbuffet umfasste gleichermaßen indische und westliche Gerichte, bot jedoch insgesamt vergleichsweise wenig Auswahl. Das Frühstücksbuffet gestaltete sich ebenso recht „übersichtlich“ – so wurden beispielsweise außer Toastbrot keine weiteren Brotsorten angeboten. Schlimmer noch: eine der Toastbrot-Scheiben auf meinem Frühstücksteller war wohl verdorben und daher ungenießbar.
Verglichen mit dem Standard, den andere Hotels während der 2-wöchigen Rundreise boten, kann das „The Ashhok“ nicht weiterempfehlen. Grund hierfür sind in erster Linie der schlechte Schlafkomfort und die Tatsache, dass man offensichtlich wenig Wert auf Auswahl und Qualität der Speisen legt.
Hotel
Zimmer
Service
Lage
Gastronomie
Sport & Unterh.