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Sehr geehrte Klimawandelleugnende, hiermit schlage ich es Ihnen links und rechts um die Ohren: Die Waldmaus und die Amerikanische Maskenspitzmaus haben in den vergangenen Jahrzehnten längere Schwänze bekommen! Lachen Sie nicht! Und australische Papageien haben längere Schnäbel. Das hat ein Forschungsteam der australischen Deakin Universität herausgefunden und nennt als möglichen Grund die allgemeine Erwärmung. Mit längeren Schwänzen oder Schnäbeln, also mehr Körperoberfläche, lässt sich in warmen Zonen die Temperatur des Organismus leichter regeln: Wenn das Blut die Wärme nach außen transportiert, kann es dafür eine große Fläche nutzen. Klassisches Beispiel für diesen Vorgang waren bislang die großen Wüstenfuchs- und die kleinen Polarfuchs-Ohren. Nachdem ich Ihnen, sehr geehrte Klimawandelleugnende, diese Forschungsergebnisse um die Ohren geschlagen habe, sind die selbigen sicher gut durchblutet. Passen Sie bloß auf, dass sie nicht wachsen.