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Regisseur Oliver Stone ist dafür bekannt, dass er sich in seinen Filmen gern geschichtlichen Persönlichkeiten (wie z.B. US-Präsidenten in „Nixon – Der Untergang eines Präsidenten“, „W – Ein missverstandenes Leben“ und „JFK – Tatort Dallas“) widmet oder historische Ereignisse (wie z.B. den 11. September in „World Trade Center“) beleuchtet. In „Snowden“ lebte er diese Vorliebe für politische Stoffe weiter aus, indem er sich die Geschichte von Whistleblower Edward Snowden zur Brust nahm. Der damals 29-jährige Snowden sorgte im Jahr 2013 für Furore, weil er geheime NSA-Dokumente, die eine weltweite Sammlung privater Daten offen legten, mit der Hilfe von Journalisten in die Massenmedien gelangen liess. Von den Behörden des eigenen Landes verfolgt, lebt der Computer-Analyst derzeit mit seiner Freundin Lindsay Mills im russischen Asyl.
Nachdem die hochgelobte Dokumentation „Citizenfour“, den Laura Poitras über Edward Snowden drehte, 2014 den Oscar als bester Dokumentarfilm gewann, bekam das Projekt von Oliver Stone neuen Aufwind. Ursprünglich trug das Projekt den Titel „The Snowden Files“, bevor es in Snowden umbenannt wurde. Der Film basiert auf gleich zwei Büchern über den berühmten Whistleblower, zum einen auf „The Snowden Files“ des Guardian-Journalisten Luke Harding, zum anderen auf „Time of the Octopus“ von Anatoly Kucherena. In Oliver Stones Thriller „Snowden“ gibt Joseph Gordon-Levitt als Whistleblower Edward Snowden geheime Informationen der NSA preis.