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Mujinga Kambundji, Marisa Lavanchy, Ellen Sprunger sowie Léa Sprunger liefen die 4x100 m in einer Zeit von 43,21 Sekunden und blieben damit 0,27 Sekunden unter dem bisherigen Schweizer Rekord. Trotz der starken Leistung verpasste das Quartett den Final mit Platz 4 in ihrem Heat letztlich um knapp drei Zehntel.
In der Endabrechnung ergab dies Rang 12 unter 19 Nationen. Ein besseres Ergebnis vergaben die Schweizerinnen mit einem unsauberen letzten Wechsel von Ellen auf Léa Sprunger.
Zufriedene Kambundji
«Die Freude überwiegt», betonte Kambundji. Nach einem derartigen Rekord dürfe
man nicht enttäuscht sein. Staffelcoach Laurent Meuwly reagierte weniger euphorisch: «Im Moment bin ich enttäuscht, aber nach der Analyse werden wir viele positive Sachen sehen.»
Kontinuierliche Steigerung
Die Staffel der Frauen legt seit zwei Jahren einen Steigerungslauf hin. 2011 an der Athletissima in Lausanne hatte sich das Team mit dem Durchbrechen der 44-Sekunden-Marke überraschend für die WM in Daegu qualifiziert. Der bis Moskau gültige Rekord wurde Anfang Juli ebenfalls an der Athletissima aufgestellt.