Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03364.jsonl.gz/151

Institut Sancta Maria, Internatsschule für Jungen
Ursprünglich 1995 als Mädcheninternat im Nachbardorf Mels gegründet, ist das Institut seit 2003 eine Internatsschule für Jungen, nachdem das Mädcheninternat in den Neubau der Schule Dominik Savio nach Wil verlegt werden konnte (St. Gallerstr. 65, 9500 Wil). Im Sommer 2010 konnte das Gebäude des ehemaligen Instituts Fatima in Wangs bezogen werden (Vorderbergstr. 2, 7323 Wangs). Dieses liegt unmittelbar neben der Pizolbahn-Talstation und bietet einen erhebenden Blick in die Bergwelt des Sarganserlandes.
Im Herbst 2014 wurde mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes begonnen, das am 15. August 2016 eingeweiht und eröffnet werden konnte.
Kurhaus Bad Wangs
Pfarrer Künzle (1857-1945) hat sich seit seiner frühen Kindheit ein umfassendes Wissen über die Heilpflanzen der Heimat und deren Anwendung angeeignet. Später sammelte Pfarrer Künzle Rezepte von alten, erprobten Heilmittel und studierte das Verhalten der Tiere. Obschon die Wissenschaftler über ihn spotteten, zog er unbeirrbar seine Schlüsse aus den Beobachtungen. 1913 konnte auf seine Anregung hin das Kurhaus Bad Wangs unter der Direktion von Alois Freuler eröffnet werden. In Wangs führte Pfarrer Künzle 1914 den ersten Kräutermarkt durch. Er liess hier die Kräuter sammeln, da er festgestellt hatte, dass die Kräuter im Föhngebiet in der Region Wangs bedeutend stärker sind als jene im Bereich des Nordwindes. Als 1918 die gefürchtete Grippe wütete und der Tod überall seine Opfer forderte, kämpfte der Kräuterpfarrer mit Kräutertees gegen den «unheimlichen Gesellen», dem es nicht gelang, dem «Wunderdoktor» auch nur einen einzigen Patienten abspenstig zu machen.
Institut Fatima in Wangs
Pater Erich Nuber konnte das ehemalige Kurhaus Bad Wangs kaufen und gründete darin die private Knabensekundarschule Institut Fatima. Von 1962 bis 1990 war er dessen Rektor und baute die Seitenflügel und die Kapelle an. 1990 wurde das Institut verkauft.
Ferienanlage Kidaisch
Von 1998 bis 2010 unterhielt das Familienunternehmen Kidaisch darin eine Ferienanlage. 2010 wurde das Anwesen an die Priesterbruderschaft St. Pius X. verkauft.