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Die Schweiz hat im 20. Jahrhundert ein dichtes soziales Auffangnetz aufgebaut, um das wir im internationalen Vergleich beneidet werden. Aber obwohl sich die Lebens- und Arbeitskulturen in den letzten Jahrzehnten gründlich verändert haben, bilden unsere Sozialwerke immer noch die gesellschaftlichen Strukturen der 1970er-Jahre ab. Ausserdem hat der medizinische Fortschritt und die damit einhergehende Zunahme der Lebenserwartung unsere Ansprüche an die Gesundheitsversorgung verändert, zum Teil mit schwerwiegenden Kostenfolgen. Diese Entwicklungen binden immer mehr Steuer- und Prämiengelder sowie Lohnbeiträge für die soziale Sicherheit, und sie belasten Unternehmen und Individuen. Avenir Suisse erarbeitet Handlungsstrategien, um den Schweizer Sozialstaat in mittlerer und längerer Frist (wieder) finanzierbar zu machen und den Wohlstand pro investierten Franken zu verbessern.
Die Depression – eine Pandemie in der Pandemie
Corona in Zahlen Von Februar bis November 2020 mussten sich zwischen 60 000 und 120 000 Personen wegen einer schweren Depression stationär behandeln lassen