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Der Ausdruck "Ökologie" wurde 1866 von E. Haeckel, einem deutschen Darwinisten, geprägt:
„Unter Oecologie verstehen wir die gesammte Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Außenwelt, wohin wir im weiteren Sinne alle ‚Existenz-Bedingungen‘ rechnen können. Diese sind theils organischer theils anorganischer Natur“ Morphologie1866; Bd. 2, S. 286.
In diesem Werk führt E. Häckel seinen (mehrfach bestimmten) Begriff Ökologie ein. Eigentlich sagt E. Haeckel, was er als Ökologie bezeichnet, nämlich eine bestimmte Perspektive auf physiologische Prozesse, er spricht dabei aber von einer Wissenschaft des "Haushaltes", was seine Wortschöpfung öko vom griechischen oikos erklärt. Ökonomie war damals ein bereits gebräuchlicher Ausdruck, der auch an oikos anlehnte.
Haushalt bezeichnet gemeinhin nicht einen physiologischen, sondern eine sozialen Zusammenhang. Die Aufhebung dieser Unterscheidung bestimmt die späteren Verwendungen des Ausdruckes. Ausführlichere Kritik unter Öko...
Ökologie bezeichnet umgangssprachlich einerseits umweltbewusstes Verhalten (Umweltschutz) und andrerseits eine Lehre über die biologischen Wechselbeziehungen zwischen Organismen und deren natürlicher Umwelt. Der Ausdruck wird politisch synonym zu "grün" verwendet.
Als Ökologie bezeichne ich eine Projektion, in welcher der Mensch seine Umwelt "haushälterisch" behandeln sollte, wobei die Ökologie als Lehre bestimmt, was "haushälterisch" dabei meint.
Kritik:
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Literatur
N. Luhmann: Ökologische Kommunikation
B. Latour: Das Parlament der Dinge. Für eine politische Ökologie, 2001
Kritik an einer bestimmten Oekologie:
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