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Die Schweiz unterhält gute, aber wenig intensive Beziehungen mit Grenada. Die Interessen der Schweiz in Grenada werden von der Schweizer Botschaft in Venezuela sichergestellt. Der Inselstaat ist bekannt für den Export von Muskatnuss.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Grenada
Schwerpunkte der Beziehungen
Die Schweiz und Grenada haben Abkommen zur Aufhebung der Visumpflicht für Inhaber eines Diplomatenpasses, offiziellen Passes oder Dienstpasses und zum Informationsaustausch in Steuersachen abgeschlossen. Die Schweizer Botschaft in Caracas (Venezuela) vertritt die Schweizer Interessen in Grenada.
Wirschaftliche Zusammenarbeit
Der Handel zwischen den beiden Ländern ist bescheiden. Die Schweiz importierte 2019 Güter im Wert von 1,4 Millionen CHF; die Exporte beliefen sich auf 200’000 CHF. Zu den wichtigsten Exportprodukten Grenadas gehört die Muskatnuss. Die Schweizer Exporte umfassten vor allem Uhren und Metallwaren.
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation
Forschende aus Grenada können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um ein Exzellenzstipendium des Bundes bewerben.
Schweizerinnen und Schweizer in Grenada
2019 lebten 31 Schweizerinnen und Schweizer in Grenada.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Die Schweiz anerkannte die Unabhängigkeit Grenadas 1974. Seit 1981 unterhalten die beiden Länder diplomatische Beziehungen. Nach einem schweren Wirbelsturm im Jahr 2004 unterstützte die Schweiz den Wiederaufbau des Nationalstadions.