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Verschiedene Gewässer in unserer Region werden renaturiert, um damit mehr Ökologie zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um Projekte von Dritten, meist des Kantons oder der Gemeinden, manchmal auch von Kraftwerksbetreibern. Bei klassischen Renaturierungen wird dem Gewässer mehr Raum gegeben. Dies steht im Gegensatz den Instream-Massnahmen der Lebensraumförderung, die durch den Fischereiverein selber umgesetzt werden. Renaturierungen sind hingegen eigentliche Wasserbauverfahren und werden zusammen mit dem kantonalen Fischereiverband SOKFV fachlich eng begleitet.
Entlang der gesamten Solothurner Emme wurden Massnahmen zum Schutz vor Hochwasser realisiert. Der Abschnitt oberhalb des Wehrs Biberist wurde bereits 2012 fertig gestellt. Der Abschnitt unterhalb des Wehrs bis zur Aare wurde im Herbst 2020 fertig gestellt und wird am 30. Mai 2021 eingeweiht. Der Hochwasserschutz wurde neben der Erhöhung der Dämme primär durch die Aufweitung der Emme umgesetzt. Diese Aufweitung erlaubte die Schaffung zahlreicher Strukturen für Fische, welche zuvor fehlten. Der Rückbau der Schwellen sorgt für eine Erhöhung der Fliessgeschwindigkeit auf weiten Teilen der Strecke und damit auch für mehr Lebensräume für Fischarten der Fliessgewässer. Bis im Frühling 2021 wird ferner im Rahmen eines separaten Projektes beim Wehr Biberist die Fischgängigkeit wieder hergestellt.
Entlang der Aare in der Region Solothurn wurden verschiedene Massnahmen zur Renaturierung realisiert. Eine kurze Übersicht: