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Die Entscheidung über «Spina bifida» fällt sehr früh: zwischen
dem 18. und 25. Tag der Schwangerschaft.
Folsäure – ein Muss bei jeder Schwangerschaft
Spätestens einen Monat vor und während den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft benötigt jede werdende Mutter den doppelten Bedarf an Folsäure, da sich die Zellen des heranwachsenden Embryos sehr rasch teilen.
Bei einem Folsäure-Mangel besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Neuralrohrdefekts, was zur Folge hat, dass das Kind mit einem «offenen Rücken» zur Welt kommt. Um dieser Gefahr vorzubeugen, ist eine wirksame Folsäure-Prophylaxe für jede Frau mit Kinderwunsch ein absolutes Muss.
Die Folsäure-Prophylaxe beeinflusst verschiedene Aspekte der embryonalen Entwicklung positiv: Wer während mindestens vier Wochen vor und während den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft täglich 400 Mikrogramm Folsäure zusätzlich zu einer folatreichen und ausgewogenen Ernährung zu sich nimmt, führt die bestmögliche Versorgung durch. Das Risiko von «Spina bifida» (offener Rücken) wird erheblich reduziert. Zudem senkt Folsäure das Risiko von Tumoren des Zentralnervensystems bei Neugeborenen. Wissenschaftliche Studien belegen ausserdem, dass die Folsäureprophylaxe auch das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt erheblich senkt. Es gibt weitere Hinweise darauf, dass damit andere Geburtsfehler wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, angeborene Herzfehler, Down-Syndrom oder Harnwegfehlbildungen positiv beeinflusst werden.