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Funkgerät SE-202 / SEF

überarbeitet am 26.12.2014

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs beschaffte die Schweizer Armee 160 Fahrzeuge vom Typ Panzerjäger "Hetzer" / G13, der unter deutscher Herrschaft in den tschechischen Skoda - Werken gefertigt worden war und auch nach dem Zweiten Weltkrieg weiter gebaut wurde. Brown Boveri entwickelte mit dem SEF / SE-202 ein in die vorhandenen Gerätebuchten passendes VHF- Zweikanalfunkgerät, in einer ähnlichen Konfiguration ohne ins Bediengerät integrierte Bordverständigungsanlage kam das Gerät auch in den aus amerikanischem Surplus erworbenem Jeeps zum Einsatz.
Die Funkstation SE-202 / SEF wurde von Brown Boveri entwickelt und kam in zwei Varianten
als Jeepfunkstation und im Panzerjäger G13 / "Hetzer" zum Einsatz.
Das Gerät besteht aus zwei Metallkästen jeweils mit dem Sender- und Empfängerteil und einem in der Jeep- und Panzerjäger - Version unterschiedlich ausgeführten Bediengerät, eine Bordverständigungsanlage ist verständlicherweise nur in der Panzerjäger - Variante notwendig.
Zum Betrieb ist das an den Sender angeschlossene Bediengerät notwendig, es können die beiden bequarzten Kanäle angewählt und die Lautstärke geregelt werden, die Steuersignale werden mit einem Multipolkabel vom Sender zum Empfänger weitergegeben.
Das Bediengerät KF32 der Panzerjäger - Version ist mit einer Bordverständigungsanlage
(Schalter BV) zur internen Verständigung ausgerüstet, deren Bedienelemente,
Hauptschalter, blaue Kontrollampe und Lautstärkeregler
sich auf der rechten Seite des Bediengerätes befinden.
Das Bediengerät der Jeep-Version (198 x 88 x 128 mm, 2 kg) ist wesentlich einfacher
aufgebaut und kommt ohne aktive Elemente aus.
Die Stromversorgung erfolgt in der Jeepversion (mit der 6 V Wagenspannung) über einen separaten
Alternator und eine "Funkbatterie", unabhängig vom Wagenstromnetz; in der Panzerjägerversion
erfolgt die 12 V - Versorgung direkt vom Bordnetz.
In den Jahren 1948/49 wurden 165 Geräte der Panzerjägerstation CF63 und 58 Geräte der Jeepstation CF41 beschafft, welche bis 1973 im Einsatz blieben, 15 Gerätesätze wurden von der KTA zu Ausbildungszwecken eingesetzt.
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© 5/2008 Martin Bösch