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Zum Comeback aus der Babypause eröffnet die US-Rapperin Cardi B (25) die 35. MTV Video Music Awards mit schwarzem Kurzhaarschnitt, rotem Ballkleid – und pinkfarbener Babydecke in den Armen.
«Ich habe eine kleine Überraschung für euch!» Aber – Überraschung – in der Babydecke versteckt sich nicht etwa die wenige Wochen alte Tochter Kulture, sondern ein Astronaut mit Flagge in der Hand, die VMA-Trophäe. Für zehn davon ist die Rapperin nominiert, drei kann sie am Ende mit nach Hause nehmen.
Das Rampenlicht muss sich Cardi B allerdings mit vielen anderen starken Frauen teilen. US-Sängerin Ariana Grande (25) gewinnt mit «No Tears Left to Cry» in der Kategorie «Bester Pop» und bedankt sich im kurzen schwarzen Kleidchen bei ihrem Verlobten Schauspieler Pete Davidson (24) in der ersten Reihe – «dafür, dass es dich gibt».
US-Rapperin Nicki Minaj (35) gewinnt mit «Chun-Li» in der Kategorie «Bester Hip Hop» und liefert einen aufsehenerregenden Auftritt als altägyptische Königin in der Haupthalle des neuen World Trade Center Bahnhofs im Süden Manhattans ab.
In den beiden Königskategorien «Künstlerin des Jahres» und «Video des Jahres» räumt überraschend Camila Cabello (21) ab, die mit ihrer Mutter zur Show gekommen ist. «Ich kann nicht glauben, dass das hier für mich ist», sagt Cabello mit Blick auf ihre Trophäe. Überreicht bekommt sie diese von ihrem grossen Idol Madonna (60), der sie den Preis auch gleich widmet.
Allen jüngeren Kollegen die Show stehlen aber zwei altbekannte Pop-Diven: Jennifer Lopez (49) bekommt einen Ehrenpreis und bedankt sich mit einer emotionalen Rede. «Ich bin mit MTV aufgewachsen und das hier ist wirklich eine wahnsinnige Ehre für mich», sagt die Musikerin, nachdem sie ein Medley ihrer grössten Hits gesungen hat.
Mit Tränen in den Augen bedankt sich Lopez im goldenen Glitzer-Outfit bei ihrer Mutter, ihren zwei Kindern, die sie als «meine zwei kleinen Engel» bezeichnet, und ihrem Freund, dem früheren Baseball-Profi Alex Rodriguez (43). «Du bist meine Zwillings-Seele, mein Leben ist süsser und besser mit dir darin.»
Und zum Abschluss der Gala erinnert Madonna an die wenige Tage zuvor gestorbene «Queen of Soul» Aretha Franklin. «Ich möchte dir dafür danken, Aretha, dass du uns alle inspiriert hast.» Grosser Jubel in der Radio City Music Hall – aber später auch viel Kritik in den sozialen Medien. Madonna habe zu viel über sich selbst und zu wenig über Franklin gesprochen, heisst es. Die «Queen of Soul» habe ein würdigeres Gedenken verdient.