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Apple testet Fernseher-Prototypen
Der Apple-Fernseher, über den schon lange spekuliert wird, nimmt laut einem Zeitungsbericht langsam Gestalt an. Foxconn arbeite dafür mit Sharp zusammen, schreibt das «Wall Street Journal».
Apple teste mit asiatischen Zulieferern mehrere Entwürfe für den Apple-TV, berichtete das «Wall Street Journal» am Mittwoch. Der Auftragsfertiger Foxconn, der für Apple die iPhones und iPads baut, arbeite dafür mit dem japanischen Elektronik-Konzern Sharp zusammen, hiess es unter Berufung auf informierte Personen.
«Es ist noch kein offizielles Projekt. Es befindet sich in einer frühen Testphase», wurde eine der Quellen zitiert. Mehr noch: Apple habe schon seit einigen Jahren Prototypen mit Zulieferer getestet, hiess es.
Eine Steve-Jobs-Idee
Gerüchte, dass Apple mit einem eigenen Fernsehgerät in die Wohnzimmer will, gibt es schon lange. Der Bericht des «Wall Street Journal» ist der bisher stärkste Hinweis darauf, dass die Spekulationen stimmen könnten. Als grösstes Hindernis gelten Rechte-Verhandlungen mit der Fernsehbranche, die in weiten Teilen an dem klassischen linearen Sende-Programmschema festhält und um ihre heutigen Geschäftsmodelle fürchtet.
Der vor gut einem Jahr verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs hatte die Gerüchte selbst befeuert als er seinem Biografen Walter Isaacson erzählte, er habe eine Idee, wie man die Bedienung von Fersengeräten neu gestalten könnte.
Schon 2007 startete Apple die Settop-Box Apple TV, die Inhalte aus der iTunes-Plattform und dem Netz auf den Fernseher bringt. Apple verkauft davon einige Millionen Geräte im Jahr und bezeichnete die Box bisher als "Hobby". Deshalb fiel es auf als der heutige Apple-Chef Tim Cook in einem Interview mit dem US-Sender NBC Fernsehen zum Bereich von «intensivem Interesse» erklärte. Heutzutage fühle man sich um 20 bis 30 Jahre in die Vergangenheit versetzt, wenn man den Fernseher einschalte, begründete Cook den Bedarf an Veränderungen.
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