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Die Bedrohungslage im Bereich der äusseren wie auch der inneren Sicherheit hat sich grundlegend verändert. Die Gefahren und Risiken haben zunehmend grenzüberschreitenden Charakter. Im Vordergrund stehen die Zunahme der Organisierten Kriminalität und das Anwachsen des transnationalen Kriminaltourismus. Die sachlich und geographisch vernetzten Bedrohungsfelder verlangen neue Abwehrmassnahmen. Die Bedrohungen durch Terrorismus, gewalttätigen Extremismus, verbotenen Nachrichtendienst, Proliferation und Nuklearkriminalität, die Organisierte Kriminalität sowie der Missbrauch moderner Informationstechnologien können nur mit intensiver internationaler Zusammenarbeit bekämpft werden.
Es gibt durchaus Eskalationsmöglichkeiten, die das ohnehin angespannte Sicherheitssystem überfordern könnten. So nimmt im Bereich der Migrationsbewegungen die Schleppertätigkeit zu. Die Schweiz ist zudem eines der Hauptzielländer für Menschenhandel. Migrantinnen und Migranten tragen ausserdem teilweise Konflikte, die den Ursprung in ihrem Heimatland haben, hier weiter aus. In Städten und Agglomerationen besteht die Gefahr der Entstehung unkontrollierbarer, rechtsfreier Räume.