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Der Dalai Lama sieht gleichgeschlechtliche Ehen als unproblematisch an. Wenn beide Partner dadurch zufriedener seien, sei dies in Ordnung, sagte das geistliche Oberhaupt der Tibeter am Donnerstag in einem Interview mit dem US-Talkmaster Larry King.
Dies sei eine «individuelle Entscheidung». Die Menschen sollten aber die Regeln ihrer jeweiligen Religion beachten. Zugleich verurteilte der Dalai Lama die Diskriminierung Homosexueller. Der buddhistische Geistliche hält sich derzeit zu einem Besuch in den USA auf.
Während die Homo-Ehe im Westen auf immer grössere Akzeptanz stösst, ist sie in den mehrheitlich buddhistisch geprägten Staaten verboten. In Ländern wie Nepal, Taiwan oder Vietnam wird das Thema aber zunehmend diskutiert.
Der Dalai Lama lebt seit seiner Flucht nach einem gescheiterten Aufstand 1959 mit zahlreichen Landsleuten im Exil in Nordindien. Vor zwei Wochen wurde er von US-Präsident Obama zu einem Gespräch im Weissen Haus empfangen. (rey/sda)
Die Schere der Zensur war im Land der Mitte wieder einmal fleissig am Werk. Neuestes Opfer: «Bohemian Rhapsody», das Biopic über die britische Rock-Band Queen und Frontmann Freddie Mercury. Insgesamt wurden zwei Minuten mit LGBTQ-Inhalten gestrichen. Der Grund: Sie seien zu schwul für das chinesische Publikum.
Der mit Preisen überschüttete Film startete in China am 22. März, allerdings nur in ausgewählten Kinos.
2016 hat China das Darstellen von «abnormalem sexuellem Verhalten» auf der Leinwand …