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Die Schweiz war mit fünf Zweispänner am diesjährigen Donau-Alpen-Pokal in Lipica (SLO) vertreten. Nach einem starken Kampf gegen die beiden ungarischen Mannschaften holte sich die Schweiz die Goldmedaille. Die Einzel-Goldmedaille ging an den amtierenden Weltmeister Martin Hölle (HUN).
Die Ausgangslage nach der Dressur war vielversprechend. Vier der fünf Schweizer Gespanne waren in den Top Ten platziert. Einzig der Ungare Martin Hölle, der Deutsche David Hötsch und der Italiener Jozef Dibak fuhren auf die Ränge eins bis drei. Den Marathon konnte Beat Schenk vor Bruno Widmer für sich entscheiden, Stefan Ulrich klassierte sich auf dem 4. Platz, Bruno Meier auf den 7. Platz und Werner Ulrich auf den 10. Platz.
Der letzte Wettkampftag in Lipica war mit gutem Wetter gesegnet. Gábor Fintha hatte in der beeindruckenden Hauptarena des Gestüts Lipica einen schönen Parcours angelegt, in dem nur Stefan Ulrich und Bruno Meier eine doppelte Nullrunde fuhren.
Martin Hölle hatte am letzten Hindernis einen Abwurf und einige Zeitstrafen zu verkraften, was aber seine Führungsposition nach der Dressur und dem Marathon nicht gefährdete. Bruno Meier verhalf dem Team Schweiz I mit seiner doppelten Nullrunde zu Gold und rückte in der Einzelwertung vom vierten auf den zweiten Platz vor. Stefan Ulrich schaffte es dank seines Sieges im Hindernisfahren auf das Podest.