Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/211750

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt die klimaschonende Landwirtschaft weiter auszubauen, um die Ziele zur Treibhausgasreduktion zu erreichen. Ergänzend zu den heutigen klimarelevanten Förderinstrumenten soll Betrieben die nötige Unterstützung angeboten werden, um auf freiwilliger Basis alle für sie möglichen und denkbaren Klimaschutzmassnahmen umzusetzen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Schweizer Landwirtschaft soll klimaschonender werden. Gemäss der Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2022 (AP22+) sollen dazu gezielte finanzielle Anreize ausgebaut und Anforderungen erhöht werden. Mit Produktionssystembeiträgen sollen auf die Treibhausgasemissionen wirksame Massnahmen wie die Begrenzung der Rohproteinzufuhr in der Nutztierhaltung, eine längere Nutzungsdauer der Milch- und Mutterkühe, die Etablierung von Agroforstsystemen oder der Ersatz fossiler Energie im Ackerbau und bei Spezialkulturen gefördert werden. Wirkung entfalten sollen zudem die vorgeschlagenen Anpassungen bei den Anforderungen bezüglich Nährstoffen im Ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) sowie des Gewässerschutzgesetzes.</p><p>Mit der AP22+ sollen die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft bis 2025 gegenüber 2015 um 10 Prozent sinken. Bis 2050 gilt es, die Emissionen soweit als möglich weiter zu reduzieren, damit die Schweiz das vom Bundesrat beschlossene Ziel von netto Null Treibhausgasemissionen bis 2050 erreichen kann. Derzeit wird dazu eine Langfriststrategie erarbeitet. Landwirtschaft und Ernährung sind dabei als Sektoren einbezogen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.