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Wir kennen es vom Spielplatz aus unserer Kindheit: Wollte man ein etwas Spass haben, gehörte einen Frisbee-Scheibe zu jeder anständigen Ausstattung. Begriffen haben aber nur die wenigsten, wie man den Teller richtig wirft, damit er beim Mitspieler auch ankommt. Frisbee spielen oder Ultimate muss gelernt sein. Deshalb gibt es in Basel einen Ultimate-Sportverein.
Fair Play wird benotet
Bei diesem Sport geht es darum, die Frisbee-Scheibe in der gegnerischen Endzone zu fangen. Bei Ultimate geht es darum, dass zwei Teams, bestehend aus je sieben Feldspielern gegeneinander antreten.
Ultimate ist weitgehend eine kontaktlose Sportart. Um die Scheibe zu gewinnen, darf diese aus der Luft abgefangen werden oder aus der Luft auf den Boden gefördert werden.
Bei jedem Turnier werden nicht nur die Podestplätze geehrt, sondern auch das Team, dass am fairsten gespielt hat. Dieses gewinnt den sogenannten Spirit of The Game. Da Ultimate-Spiele jeweils ohne Schiedsrichter stattfinden, müssen sich die Athleten auf dem Feld selbst einig werden. Bei Unstimmigkeiten entscheiden die Team-Kapitäne miteinander.
Die Sportart wurde angeblich von amerikanischen Studenten erfunden. Heutzutage spielen mehr als fünf Millionen Menschen in über 40 Ländern Ultimate. Der Grossteil der Aktiven Ultimate-Spieler dürften in den USA und Kanada zu Hause sein. Die momentane Weltspitze bilden, angefangen mit dem 1. Platz, die USA, Kanada und Grossbritannien.
Die Schweiz schlägt sich gut
Die Schweiz befindet sich aktuell mit Neuseeland zusammen auf Rang 9. Reichte es der Schweiz auf den 8. Platz, könnte sie sich sogar an den World Games beweisen. In diesem Turnier treten nur die acht besten der Welt an.
Ultimate-Begeisterte hoffen sogar, dass Ultimate bald Olympische Sportart wird.