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«Ich kann es immer noch nicht glauben, es ist ein Traum», sagt ein gerührter Jackie Chan bei der Dankesrede für den sogenannten Governors Award. Früher habe er die Oscar-Verleihung mit seinen Eltern geschaut und sein Vater habe immer gefragt, wann er endlich eine Trophäe gewinnen würde. «Ich habe ihm gesagt: Vater, ich mache bloss Action-Komödien.» Nun hat es aber doch gereicht.
Der Ehrenoscar gehe an Menschen, die «wahre Pioniere und Legenden in ihrer Zunft» seien, begründet die Academy-Präsidentin Cheryl Boone Isaacs die Wahl.
Jackie Chan sieht sich selbst einer aussterbenden Spezies angehörig: «Langsam aber sicher gibt es den Actionstar nicht mehr. Dank der modernen Technologie kann heute jeder in Hollywood ein Superheld sein», so Chan.
Drei weitere Ehrenpreise
Ausser dem Actionstar ging der Governors Award in der Nacht zum Sonntag an Cutterin Anne V. Coates, Casting-Direktorin Lynn Stalmaster und den Dokumentarfilmer Frederick Wiseman. Die grosse Oscar-Verleihung findet am 26. Februar 2017 statt.
Jackie Chan
Jackie Chan (62) steht seit seinem achten Lebensjahr vor der Kamera und wirkte in mehr als 150 Filmen mit. Seinen Durchbruch erlebte er im Jahr 1978 mit der Kung-Fu-Komödie «Die Schlange im Schatten des Adlers». Er kreierte seinen eigenen akrobatischen Kampfstil und erreichte durch «Rush Hour» und weitere US-Produktionen breite Bekanntheit.