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- Spanische Rettungskräfte haben nach eigenen Angaben an nur einem Tag 484 Menschen aus dem Mittelmeer geborgen.
- Sie seien in der Meerenge von Gibraltar und dem Alborán-Meer zwischen Spanien und Marokko gerettet worden.
- Auf 30 Booten hätten die Menschen versucht, die spanische Küste zu erreichen.
Seit Anfang des Jahres kamen laut der Internationalen Organisation für Migration der UNO bereits 18'653 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Spanien. Sie stammten demnach vor allem aus Guinea, Mali und Mauretanien, sowie aus Marokko. 294 Menschen seien in diesem Jahr auf dem Weg nach Spanien im Mittelmeer ertrunken.
Spanien hatte Mitte Juni 630 Flüchtlinge an Bord von drei Schiffen, darunter der «Aquarius», aufgenommen. Anfang Juli legte ein Schiff der Hilfsorganisation Open Arms mit 60 Menschen aus Libyen in Barcelona an.