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Herzlichen Glückwunsch an Armin Wittmann, Sektionsleiter ID ICT-Networks zu seinem ETH-Jubiläum!
Erstmals war ich im Herbst 1986 in den Räumen der ETH Zürich unterwegs. Damals nur während 3 Wochen als Hörer im Informatik-Studium bis mein Militärdienst begann. Ein Jahr später ging es dann richtig mit dem Informatik-Studium los, das ich 1994 abschloss. Als Nebenfach wählte ich im Studium “Fotografie”. Es war eine sehr interessante Zeit, da damals gerade die ersten Sensoren für die digitale Fotografie entwickelt wurden. So kam ich auch zu meiner ersten Anstellung an der ETH Zürich als Laborant am Institut für physikalische Chemie in der Gruppe Fotografie.
Nach dem Studium wurde mir ein interessantes Projekt für eine Doktorarbeit angeboten. Bis ich das Doktorat beginnen konnte, musste ich aber noch ein halbes Jahr überbrücken und habe mich dann im Frühling 1994 bei Adrian Lauener und Armin Brunner als Programmierer bei der damaligen ID-Kommunikation beworben. Diesen Nebenjob behielt ich bis 1999 mit dem Abschluss meiner Doktorarbeit, da ich nur vom Schweizerischen Nationalfonds entlohnt wurde und nicht wie üblich noch durch die ETH Zürich. Zusätzlich schloss ich noch das Nachdiplomstudium „Höheres Lehramt“ an der ETH Zürich ab. In dieser Zeit bin ich auch 2.5 Jahre nach Basel an die Universität gependelt, da dort mein Doktorvater forschte. Das Thema meiner Doktorarbeit war die hochauflösende Digitalisierung von Kinofilmen (“One Long Image“) mit damals atemberaubenden Speicherkonsequenzen von bis zu 19 Terabytes pro abendfüllendem Kino-Film bei 5‘000dpi Scan-Auflösung.
Noch 1999 begann ich in einem Startup als CTO (bei nur drei Angestellten J) um im Massen-SMS-Geschäft tätig zu werden. SMS war damals der neu aufkommende Hype. Leider platzten diese Träume mit dem Platzen der Dotcom-Blase 2001 und der Startup wurde nicht weiter finanziert.
Die Schweiz hatte sich damals mit der Unterzeichnung des Bologna-Protokolls entschieden, Bachelor- und Master-Studiengänge einzuführen und die Diplom-Studiengänge schrittweise abzulösen. Die ETH Zürich entschied sich eine selbst programmierte Lösung dafür zu entwickeln (myStudies, eDoz, etc.). Dafür suchte Giorgio Broggi von der Sektion ID-Betriebsinformatik einen Gesamt-IT-Projektleiter und über die Verbindungen zur ID-Kommunikation wurde der Kontakt zu mir hergestellt.
Bis zum 30. März 2007 leitete ich den IT-Teil dieses Projekts zusammen mit meinem Co-Projektleiter des Rektorats bis von der damaligen ID-Kommunikation die heutige ID-Multimedia System (ID MMS) abgespalten wurde und die verbliebene ID-Kommunikation einen neuen Sektionsleiter benötigte. Per 1. April 2007 habe ich meine neue Position eingenommen und führe die Sektion, die zwischendrin eine Abteilung war und in ID ICT-Networks umbenannt wurde, heute immer noch. Mit dem enormen Wachstum im Bereich Wifi, dem sonstigen grossen Bandbreiten-Zuwachs im Datennetz, neuen Anforderungen im Bereich IT-Sicherheit und nun dem neuen Service UCC (Unified Communication & Collaboration) stellt sich die Sektion ihren Herausforderungen für die nächsten Monate und Jahre.