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Im Jahr 2000 wurde anlässlich der zunehmenden Verwendung von fixem Sicherungsmaterial im Bergsport der Artikel „To bolt or not to be“ von der UIAA Mountaineering Commission veröffentlicht. Verschiedene nationale Bergsportorganisationen gaben dazu den Anstoss und forderten einen Konsens zwischen Kletterern, Bergsportlern und allen anderen Beteiligten, da die Differenzen zwischen Plaisir-Kletterern und Puristen immer wieder zu Haken-Kriegen führten.
Ein viel weitreichenderes und allumfassenderes Dokument, welches den gesamten Bergsport umfasst, wurde dann im Herbst 2002 an dem internationalen Kongress „Future of the mountain sport“ in Innsbruck verabschiedet. Diese „Tirol Deklaration zur Best Practice im Bergsport“ wurde von massgeblichen Vertretern der Alpin- und Bergsportverbände und der UIAA ausgearbeitet und unterstützt; sie bietet Regeln für BergsportlerInnen im Umgang mit der natürlichen Umwelt und darf als wichtiger Impuls für einen ressourcenschonenden Bergsport betrachtet werden.
Die Artikel „To bolt or not to be“ und die „Tirol-Deklaration“ sollen leben und gelebt werden. mountain wilderness Schweiz möchte mit gutem Beispiel vorangehen und dem Bergsport mit der öffentlichen Diskussion um die Erschliessung und Sanierung von Kletterrouten im Schweizer Alpenraum Impuls verleihen.