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Aus betrieblicher Sicht teilt sich das Jahr 2005 in zwei Hälften auf: Zum einen führte der unerwartete Schaden am Generator-Stator Ende März zum fünfmonatigen Unterbruch der Produktion. Zum anderen produzierte die Anlage in den Monaten vor und nach dem Generatorschaden planmässig und ohne Unterbruch Strom. Das KKL gab 2005 während 5003 Betriebsstunden Strom ans Netz ab; das entspricht 57% der Jahresdauer. Die Netto-Stromerzeugung erreichte trotz des Stillstands 66% der Vorjahresproduktion. Das KKL konnte damit zwar nicht mehr wie in den Vorjahren für knapp eine Million Haushalte Strom produzieren; die Produktion reichte 2005 dennoch für gut 550'000 Haushalte.
Der Generatorschaden konnte schneller als erwartet behoben werden. Der Stillstand wurde zudem genutzt, um zahlreiche Instandhaltungsarbeiten zu tätigen, welche die Zuverlässigkeit und Qualität der Anlage weiter gesteigert haben.
Im November 2005 hat das Werk nach einem zweitägigen Audit das Zertifikat nach der Norm OHSAS 18001:1999 der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) erhalten. Bereits im Juni 2004 hatte das KKL das Zertifikat nach der Norm ISO 9001:2000 für Qualitätsmanagement erreicht.
Quelle
M.A. nach KKL, Medienmitteilung, 27. Januar 2006