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Forschungsprojekte
Projektbeschreibung
Projekthintergrund
Verschiedene nationale und internationale Forschungsstudien weisen darauf hin, dass Kinder von Zugewandeten in und nach der Schule über geringere Chancen verfügen. Ein zentrales Element ihrer Benachteiligung in der Schule und im Arbeitsleben sind die Sprachkenntnisse. In der Praxis wurde bisher versucht, mittels verschiedener pädagogischer Interventionen wie Stützunterricht und Förderstunden Kinder von Zugewanderten in ihrer schulischen Laufbahn zu unterstützen. Im Kanton Basel‐Stadt sollen in Zukunft fremdsprachige Kinder mit geringen Deutschkenntnissen im Rahmen von Spielgruppen und Kindertagesstätten sprachlich gefördert werden.
Ziel des Projekts / Hauptfragestellung
Ziel des Forschungsprojekts ZWEITSPRACHE (2009‐2013) ist es, die sprachliche Förderung in familienergänzenden Einrichtungen zu evaluieren und den frühen Zweitspracherwerb sowie weitere für die Schullaufbahn relevante Dimensionen zu untersuchen. Zur Überprüfung dieser Fragestellungen ist eine Längsschnittstudie mit vier Messzeitpunkten von der frühen bis zur mittleren Kindheit geplant: Vor Beginn der Sprachförderung (3;3 Jahre), nach der Sprachförderung (4;6 Jahre), Ende des zweiten Kindergartenjahres (6;6 Jahre) und Ende erster Klasse (7;6 Jahre). Die Stichprobe gliedert sich in vier Kohorten mit je 120 Kindern, die im Kanton Basel‐Stadt rekrutiert werden. Der Entwicklungsstand der Kinder wird anhand standardisierter Tests (u.a. SETK, SON‐R, IDS) erfasst und mit Beobachtungsanalysen von Testleiter/innen, Eltern, Krippenleiter/innen und Lehrpersonen ergänzt. Zusätzlich wird ein Elternfragebogen zur Einschätzung der Deutschkenntnisse von fremdsprachigen und mehrsprachigen Kindern entwickelt.
Aufgaben
Literaturrecherche Durchführung von Testungen mit Kindern Einschätzung des familienergänzenden Betreuungskontexts Allgemeine Projektarbeit
Kommentar
Freie Plätze: 2‐3