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Die Explosion einer wichtigen Pipeline in den USA hat die Preise für Benzin in den USA in die Höhe schnellen lassen. Die Futures auf eine Gallone (3,78 Liter) Benzin verteuerten sich am Dienstag um bis zu 15,2 Prozent auf 1,64 Dollar. Das war der höchste Stand seit mehr als vier Monaten.
Bei einer Pipeline war es bei Instandhaltungsarbeiten zu einer Explosion gekommen. Dabei starb ein Mensch, fünf wurden verletzt. Es ist bereits das zweite Mal in zwei Monaten, dass die Betreiberfirma Colonial Pipeline die wichtige Benzinleitung schliessen musste.
Keine langfristigen Folgen
Marktanalyst Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets rechnet damit, dass die Benzin-Future-Preise zügig wieder fallen werden. «Das ist ein Einmaleffekt, der kaum Folgepotenzial haben wird.» Die ausgefallenen Transportwege könnten durch andere Logistikwege ersetzt werden.
Colonial liefert rund ein Drittel des täglichen Benzin-Bedarfs an der US-Ostküste. Das 8850 Kilometer lange Pipeline-System beginnt an der Golfküste in den USA und endet im Hafen von New York. Die Explosion ereignete sich an einem Leitungsstück in Shelby, Alabama.
(apw/mbü/me)