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In Syrien ist Martina Vohankova für die Verbesserung der lokalen Gesundheitsversorgung und unseren Einsatz gegen Landminen verantwortlich. Sie berichtet uns dabei von der aktuellen Situation im Land und beschreibt zudem die Fortschritte unserer Aktivitäten vor Ort.
Pauline Lavirotte kümmert sich um die Versorgung der Betroffenen mit wichtigsten Hilfsgütern. Kürzlich war sie auf einer Evaluierungsmission in Jean-Rabel im Nordwesten des Landes unterwegs. Sie ist erschüttert über die langfristigen Auswirkungen der Katastrophe auf die schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen..
Elie Codjia ist ursprünglich aus Benin. Seit 2006 arbeitet er für Handicap International als Projektleiter und hilft bei der Errichtung von Logistikplattformen. Das ist eine der wichtigen Aufgaben in der Nothilfe unserer Organisation. Elie ist gerade nach Haiti geflogen, um der vom Hurrikan Matthew betroffenen Bevölkerung zu helfen. Uns erzählt er, warum er humanitäre Hilfe leisten wollte und was seine Aufgaben in Haiti sein werden.
Während sich Haiti nach dem Hurrikan Matthew noch nicht ganz beruhigt hat, bleibt das Ausmass der Katastrophe für grosse Teile der Bevölkerung ungewiss, die in den isolierten und von der Kommunikation völlig abgeschnittenen Gegenden leben. Hélène Robin, die die Noteinsätze von Handicap International im Hauptbüro in Lyon (Frankreich) koordiniert, erteilt uns aktuelle Auskünfte über die Lage in Haiti.
Die Nothilfe von Handicap International im Irak begann im Jahr 2014. Seither haben wir viele Menschen in mehreren Gouvernements über die Risiken von Minen und explosiven Kriegsresten aufgeklärt. Dies ist eines unserer wichtigsten Anliegen in der Region: die Sicherheit der Binnenflüchtlinge, der Rückkehrenden und der lokalen Bevölkerung zu verbessern.
Sie betont, wie wichtig es ist, Personen mit Behinderungen in der humanitären Hilfe zu berücksichtigen. Und sie beschreibt die Situation von Verletzten und Personen mit Behinderungen, die in die Nachbarländer Syriens geflüchtet sind.
Emmanuel Sauvage arbeitet seit 2002 mit Handicap International zusammen, er leitete das Programm in Bosnien-Herzegowina, wo er insbesondere die Säuberungsarbeiten in den von Antipersonenminen verseuchten Gebieten überwachte. Er war auch technischer und strategischer Berater beim Kampf gegen Minen im Irak, in Afrika, in Tadschikistan und in Birma. Seit April 2014 koordiniert er das Programm zur Reduzierung der Risiken durch konventionelle sowie improvisierte Waffen, im Rahmen der Nothilfe in der Syrienkrise.
Amer arbeitet seit Oktober 2012 für Handicap International in Jordanien. Er ist Physiotherapeut und spezialisiert auf orthopädische Versorgung, Prothesen und Orthesen. Er hilft unseren PatientInnen in Amman und im Flüchtlingslager in Azraq, wieder auf die Beine zu kommen.
Sechs Jahre nach dem Erdbeben in Haiti setzt Handicap International die Arbeit fort. Ein Schwerpunkt ist dabei die Aufklärung der Bevölkerung über die Risiken, die von Naturkatastrophen ausgehen. Interview mit Nathalie Derrien, Leiterin von Handicap International in Haiti.
Ohne sofortige und umfassende Rehabilitation können sich bei Personen, die schwere Verletzungen erlitten haben, Komplikationen entwickeln, die ihnen die Rückgewinnung ihrer Mobilität erschweren oder sogar verunmöglichen. Für die Überlebenden des Erdbebens 2015 mit Beinamputationen in Nepal trifft dies in besonderem Masse zu. Sunil Pokhrel, der leitende Physiotherapeut von Handicap International in Nepal, erklärt, wie die Organisation den amputierten Überlebenden des Erdbebens hilft, wieder gehen zu lernen.
William Parmar ist von einer viermonatigen Mission in Sierra Leone zurück, wo er als Logistikkoordinator für die verschiedenen Projekte von Handicap International im Einsatz war. Er berichtet von seinen Erfahrungen und den sehr speziellen Bedingungen dieser Aufgabe.
„Es war eine sehr anstrengende Mission, wir haben 7 Tage in der Woche gearbeitet. Ich habe sie als persönliche Herausforderung erlebt. Die Mitglieder der lokalen Teams sind sehr mutig, ich habe sie zutiefst bewundert.“
Seit April 2015 haben die Kämpfe in Irak über 220 000 Menschen zur Flucht gezwungen. 120 000 von ihnen sind in das Gouvernement Diyala geflohen. Vor Ort sind nur wenige lokale Einrichtungen in der Lage, auf die massiven Bedürfnisse von Menschen einzugehen, die alles verloren haben. Handicap International hilft den Schutzbedürftigsten in einem Gebiet, in dem nur wenige internationale Organisationen vertreten sind. Jules Zorn, der Stützpunktleiter für Handicap International in Kalar, erklärt das Ausmass des Bedarfs.