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Seit 1992 ist der Hirsch als landwirtschaftliches Nutztier in der Schweiz anerkannt, zur Haltung braucht es aber nach wie vor eine Bewilligung. Aus Sicht der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung spielt dieser Produktionszweig eine untergeordnete Rolle. Hirsche werden meist für die Nutzung steiler Flächen oder aus Freude an den Tieren gehalten.
In der Schweiz werden rund 11'000 Hirsche gehalten. Die häufigste Art ist der Damhirsch. Die Gehege mit zwei Meter hohen Zäunen verhindern das Ausbrechen der Tiere und schützen sie vor ungebetenen Gästen.
Gesamthaft sind bei der Damhirschhaltung die Anforderungen an Gebäude und Einrichtungen sowie der Arbeitsaufwand im Vergleich zur übrigen Nutztierhaltung gering. Damhirsche leben das ganze Jahr im Freien. Sie ernähren sich im Sommer ausschliesslich von Weidegras und im Winter von Heu, Silogras und Futterrüben.
In der Schweiz werden jährlich pro Kopf rund 500 Gramm Wildfleisch – Hirsch, Reh und Hase – gegessen. Um den Bedarf zu decken, müssen jährlich 3'300 Tonnen Wildfleisch importiert werden.
100 Gramm Hirschgeschnetzeltem enthält (Durchschnittswert für Hirschfleisch):
Wasser: 74,9 g
Eiweiss: 20,6 g
Fett: 3,3 g
Eisen: 2,3 mg