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Normalerweise wird ein Betrieb geschlossen, wenn er nicht rentiert. Nicht so in der Landwirtschaft, da werden Preise abgekartet und Subventionen ausgeschüttet. Das hindert letztlich die ganze Landwirtschaft daran, ihre Strukturen zu bereinigen und konkurrenzfähig zu werden.
Die Lebensmittel sind immer billiger geworden, gemessen am Einkommen. Dafür zahlen wir hintenrum Birektsubventionen an unsere Bauern. Wir sollten uns überlegen, ob das so richtig ist, oder ob wir nicht lieber gleich kostendeckende Preise für Lebensmittel bezahlen sollten.
Andererseits sind Konsumenten bereit, mehr zu bezahlen für lokale Spezialitäten, sowie hochwertige und ökologische Produkte. In diese Richtung sollte sich die Landwirtschaft entwickeln.
Man kann sich überlegen, ob es angemessen ist, Bauern in einem bestimmten Umfang für Landschaftspflege in öffentlichem Interesse vom Staat zu entschädigen. Aber dann muss klar definiert und kontrolliert werden, welche Leistungen zu erbringen sind und es braucht eine Rechtfertigung, wozu wir diese Leistungen brauchen.
Dieselbe Einstellung von Subventionszahlungen muss die Schweiz von der EU verlangen, um unseren Bauern faire Marktbedingungen zu verschaffen. Lenkt die EU nicht ein, so wäre allenfalls noch eine Exportsubvention in Länder angemessen, die ihre Landwirtschaft weiterhin subventionieren.
Darüber hinaus sollten keine weiteren Zuschüsse oder Subventionen fliessen.