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Die Gegend um Riehen ist reich an Grund- und Oberflächenwasser. Neben dem Rhein, der 119 Meter auf Riehener Boden fliesst, und der Wiese gibt es den Aubach, den Immenbach und den Bettingerbach. Alle Gewässer sind auf Riehener Gemeindegebiet kanalisiert und die drei Bäche über weite Strecken eingedohlt. Um das Wasser der Wiese gewerblich und für die Landwirtschaft zu nutzen, entstanden bereits im Mittelalter mit dem Alten und dem Neuen Teich (auch Riehener Mühleteich) sowie dem Weilmühleteich drei Gewerbekanäle.
Neben diesen wichtigen Gewässern gibt es noch die beiden Bächlein Lampibach und Heissensteinbach am Schlipf. Ausserdem sind die Langen Erlen ein wichtiges Gebiet für die Trinkwassergewinnung der Region, wofür Wasser aus dem Rhein verwendet wird.
Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 8.1.2023
Rüetschi, Daniel: Europaweit einzigartig: Das Trinkwasser aus den Langen Erlen. In: Jahrbuch z’Rieche 2000. S. 20–29.
Schmid, Jürg: Der Aubach, der Mühleteich und die Sache mit dem Grundwasser. In: Jahrbuch z’Rieche 2007. S. 62–69.
Meyrat, Sibylle: Wasser- und Energiekreisläufe. In: Schnyder, Arlette et al.: Riehen – ein Portrait. Basel 2010. S. 185–211.
Raith, Michael: Gemeindekunde Riehen. 2. überarbeitete und aktualisierte Aufl. Riehen 1988. S. 87–98.