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Die meisten Werke stammen aus der Sammlung von Mathieu Barth, seit über 20 Jahren leidenschaftlicher Sammler afrikanischer Kunst. Die Künstler dieser Werke bleiben indessen unbekannt.
Ein Künstler, der ebenfalls in der Galerie vertreten ist, nennt sich Kophisart. Koffi Alfred Koauakou wurde 1978 in Yamoussoukro, Elfenbeinküste geboren und lebt heute in Sion. Der Autodidakt bezeichnet sich als Künstler der Amoubonou connection, die die afrikanische Welt mit der europäischen verknüpft. Seit seiner Kindheit interessiert er sich für Kunst, denn sie hat ihn stets begleitet. Er assoziiert sie mit der Kultur seiner Vorfahren, mit ihren Masken und Ritualen, in die er als Jugendlicher eingeführt wurde. Kophisart drückt es so aus: «Alles was ich lebe und erlebe ist mit meiner Kultur, die meine Inspirationsquelle darstellt, verbunden.»
Michele Costantini ist ein italienischer Künstler, der in Mailand geboren und aufgewachsen ist, wo er auch seine künstlerische Ausbildung gemacht hat. Er hat sich danach beim japanischen Meister Kenji Sumura weitergebildet und Ausstellungen in der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und USA realisiert.
Der Schweizer Regisseur Werner Weick hat ihm ein Porträt mit dem Titel MAPS – oltre i confini gewidmet.
Info: michele costantini www.adhikara.com
Ama Sangara ist ein Dogon sprechender Künstler aus Mali. Er wurde in Tiogou in der Region Mopti geboren und lebte dort. Er war der Sohn des Dorfvorstehers, ist ein talentierter Bildhauer und Tänzer und lebte stets im Kontakt mit den Traditionen seines Landes.
Seine Geschichte ist die Geschichte vieler Afrikaner, die bei dem Versuch, Europa zu erreichen, die brutale Erfahrung der Gefangenschaft in Libyen und der dramatischen Überquerung des Mittelmeers gemacht haben. Ama lebt seit etwa vier Jahren in Italien. Kürzlich wurde ihm humanitärer Schutz gewährt.