Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03371.jsonl.gz/417

Studierende der Hochschule Luzern
Jannik Giger, Gesang
Liese Mészár, Violine
Valentin Oberson, Vera Wahl, Dominik Hüppin, Alexandra Müller, Saxofon
David Koch, Gitarre
Fanny Vicens, Akkordeon
Chiara Saccone, Klavier
Kurzbeschrieb
Ein Projekt des Studios für zeitgenössische Musik. Studierende der Hochschule Luzern erarbeiten mit internationalen Gästen Musik unterschiedlicher Stile, zwischen Notiertem und Improvisiertem.
Vinko Globokar wurde 1934 in Anderny (Frankreich) geboren. Vom 13. bis zum 21. Lebensjahr lebte er in Ljubljana (Slowenien), wo er als Jazzmusiker debütierte. Danach studierte er Posaune am Conservatoire in Paris (Diplom in den Fächern Posaune und Kammermusik), Komposition und Dirigieren bei René Leibowitz und Kontrapunkt bei André Hodeir. Er war auch Schüler von Luciano Berio. Globokar war Solist zahlreicher Uraufführungen von Werken für Posaune von Luciano Berio, Mauricio Kagel, Karlheinz Stockhausen, René Leibowitz, Louis Andriessen, Toru Takemitsu, Jürg Wyttenbach und anderen. Eigene Werke wurden unter seiner Leitung unter anderem vom Orchester des Westdeutschen Rundfunks, den Orchestern von Radio France, Radio Helsinki und Radio Ljubljana sowie den Philharmonischen Orchestern Warschau und Jerusalem aufgeführt. Von 1967 bis 1876 war Vinko Globokar Professor an der Musikhochschule Köln. Er gehörte zu den Gründern der 1969 entstandenen Gruppe für Improvisation „New Phonic Art“ und war 1973 bis 1979 Leiter der Abteilung Instrumental- und Vokalforschung am Institut de Recherche et de Coordination Acoustique/Musique (IRCAM) in Paris. Von 1983 bis 1999 arbeitete er als Lehrer und Dirigent für Musik des 20. Jahrhunderts mit dem Orchestra Giovanile Italiana di Fiesole (Florenz). Im Jahr 2003 wurde er zum Ehrenmitglied der ISCM (IGNM) ernannt. Vinko Globokar lebt in Paris und Zuzemberk/Slovenien.