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Mit der Burg Hohensax ist das Geschlecht der Freiherren von Sax verbunden, eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter der Ostschweiz, des Rheintals und Graubündens. Sie stellten Kirchenmänner, Klostervögte, Heerführer und auch Minnesänger. 1633 starb das Geschlecht aus. Das Gemeindewappen von Sennwald entspricht dem Wappen der Hohensaxer und weist in die freiherrliche Vergangenheit zurück.
Die um 1200 errichtete Burg Hohensax war neben Clanx (Appenzell), Wartenstein (Pfäfers) und Mesocco (Misox) ein wichtiger Stützpunkt. Sie war auch entsprechend grosszügig angelegt. Zur Burg gehörten die Dörfer Sax, Salez und Gams. 1393 erwarben die Herzöge von Österreich die Herrschaft Sax und verpfändeten 1411 die Burg Hohensax mit Gams den Freiherren von Bonstetten. 1446 zerstörten die Appenzeller die Burg; seither ist sie Ruine. 1497 kam Hohensax mit Gams an Schwyz und Glarus.
Die Ruine samt den umliegenden Weidegründen wurde 1640 der Herrschaft Sax-Forstegg (seit 1803 Gemeinde Sennwald) unterstellt; Grundeigentümer blieb die Gemeinde Gams. Diese Bindung besteht bis heute: Besitzerin der Ruine Hohensax ist die Ortsgemeinde Gams.