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Du schlenderst an einem Sommertag durch die Strassen von Buenos Aires und spürst Wassertropfen in Deinem Nacken. Du blickst in den Himmel aber siehst nur das Blau - die Sonne scheint Dir direkt ins Gesicht und Du blinzelst. Dann erkennst Du die unzähligen Klimaanlagen, die sich an der Fassade entlang schlängeln und stetig auf den Bürgersteig tropfen.
Du gehst weiter, bahnst Dir Deinen Weg durch das Chaos der Stadt und an den vielen Strassenverkäufer vorbei. Einige legen ihre Ware auf dem Trottoir aus, andere bieten Dir simple Taschentücher an oder möchten Dir ein Dreierpack Socken verkaufen, während Du gerade vor dem Fussgängerstreifen auf Grün wartest.
"Cambio, cambio, cambio", rufen Dir einige Strassen weiter die Herren zu, die Dir damit anbieten Geld zu wechseln. Du wunderst Dich über die vielen Leute, die sich vor den Geldautomaten in langen Schlangen einreihen. Die Ambulanz rauscht an Dir vorbei und ihre Sirene heult auf. Die verschiedenen Signaltöne klingen wie Chilbibahnen in Deiner Heimat. Demonstranten versperren die Strasse, an ein Durchkommen ist nicht zu denken und Du beobachtest gespannt die vorbeiziehende Menschenmasse bis der Weg wieder frei ist und das alltägliche Treiben seinen Lauf nimmt.
Zwischen all dem Trubel finden sich hübsche Cafés, Eisdielen mit Dulce de Leche in allen Variationen und kleine unscheinbare Imbissbuden, die die leckersten Empanadas überhaupt verkaufen.