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Das Agglomerationsprogramm 3. Generation ist eine Weiterentwicklung der 2. Generation. Dazu wurden die verschiedenen Grundlagen und namentlich die Schwachstellenanalyse aktualisiert. Daraus ergibt sich ein „roter Faden“ über die verschiedenen Programmgenerationen, der von der übergeordneten, langfristigen Vision bis zu jeder einzelnen Massnahme hin nachvollziehbar ist. Weiter sind die neuen Rahmenbedingungen, wie das revidierte Raumplanungsgesetz, die neuen kantonalen Richtpläne Aargau (März 2015) und Solothurn (Entwurf, Juni 2015) und die neue Mobilitätsstrategie Aargau (Fassung für die Anhörung, März 2016) berücksichtigt.
Die Regierungsräte der Kantone Aargau und Solothurn haben das Agglomerationsprogramm AareLand der 3. Generation am 9. November 2016 bzw. am 15. November 2016 zur Eingabe an den Bund verabschiedet.
Die finanziell gewichtigsten Projekte sind die Aufwertung der Oltnerstrasse in Aarburg und der Wiggertalstrasse Abschnitt Nord inkl. flankierender Massnahmen auf der Ortsdurchfahrt Rothrist mit einem Investitionsvolumen von je circa 25 Millionen Franken. Einen Schwerpunkt im Agglomerationsprogramm AareLand bildet der Korridor Olten – Aarburg/Rothrist – Zofingen mit verschiedenen aufeinander abgestimmten Einzelprojekten. Die Projekte verflüssigen den motorisierten und öffentlichen Verkehr auf der Strasse und erhöhen die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden.
Für ein nächstes Agglomerationsprogramm für die Jahre 2023-2026 werden Massnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Franken angemeldet. Darin enthalten ist die Umfahrung Hägendorf / Rickenbach (ERO+) mit voraussichtlichen Baukosten von rund 45 Millionen Franken.