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Als Human Resources (HR) werden die Ressourcen bezeichnet, die ein Unternehmen durch seine Angestellten an Fähigkeiten und Wissen hat. Es ist die Aufgabe des Personalmanagements, sich um dieses Humankapital zu kümmern und dafür zu sorgen, dass die Ressourcen bestmöglich zum Wohle des Unternehmens eingesetzt werden. Personalmanager zählen in jedem Unternehmen zu den Schlüsselfiguren – ihnen obliegt es, adäquates Personal zu beschaffen und gezielt einzusetzen. HR-Fachleuten kommt ebenfalls eine wichtige Rolle zu: Sie unterstützen das Personalmanagement und gehen ihnen bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter zur Hand.
In der Schweiz dauert die Ausbildung zum HR-Fachmann bzw. zur HR Fachfrau in der Regel zwei Semester. Die Unterrichtseinheiten können berufsbegleitend oder in Vollzeit absolviert werden. Die meisten Menschen, die sich für eine Ausbildung zur HR Fachfrau entscheiden, wählen die berufsbegleitende Variante. Auf diese Weise ist für die Finanzierung des Kurses gesorgt, und die erworbenen Kenntnisse lassen sich im betrieblichen Alltag anwenden. Die Ausbildung zur HR Fachfrau endet mit dem Erwerb des eidgenössischen Fachausweises (FA).
Die Voraussetzung für eine Ausbildung zur HR Fachfrau ist eine mehrjährige Berufspraxis. Die Kandidatin sollte über mindestens zwei Jahre Erfahrung im HR-Bereich verfügen. Nach dem Abschluss des Kurses ist die Absolventin in der Lange, alle Aufgaben in den Bereichen Personaladministration, -vermittlung und -beratung zu erfüllen. Sie arbeitet eng mit internen Führungskräften zusammen und hilft den Verantwortlichen bei der Vorselektion von Bewerbern. Das Erstellen von Anforderungsprofilen und die Durchführung von Interviews sind weitere Aufgaben, die in den Zuständigkeitsbereich einer HR Fachfrau fallen.