Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03347.jsonl.gz/2177

Ziel dieses Artikels ist es, die Aufgabenerfüllung der Landwirtschaft bezüglich ihres Beitrags zur dezentralen Besiedlung und die entsprechenden Massnahmen des Bundes zu analysieren. In einem ersten Schritt untersuchen wir die Rolle der Landwirtschaft für die Gefährdungssituation der dezentralen Besiedlung und kommen zum Schluss, dass die Landwirtschaft nur in relativ wenigen Gemeinden der Schweiz einen wesentlichen Beitrag zur dezentralen Besiedlung leistet. Im Anschluss gehen wir der Frage nach, wie hoch die Kosten der dezentralen Besiedlung im heutigen agrarpolitischen System sind. Wir kommen zum Ergebnis, dass die staatsverursachten Geldflüsse für das Ziel der dezentralen Besiedlung nicht gesamthaft über Art. 104c der Bundesverfassung gerechtfertigt werden können. Die Schweiz leistet sich demnach eine kleinstrukturierte Landwirtschaft, deren verfassungsmässige Berechtigung, der wesentliche Beitrag zur dezentralen Besiedlung, nur teilweise gegeben ist.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.