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Ein Zinssatz legt die Höhe der Zinsen in einem Prozentsatz fest. Diesen Preis muss ein Kunde bzw. ein Schuldner für das Leihen des Geldes entrichten muss oder andersherum, das Geld, das ein Gläubiger für die Überlassung des Geldes, des Kapitales, an einen Kunden, bekommt. Beim Zinssatz unterscheidet man zwischen dem festen und dem variablen. Vor dieser Wahl stehen die meisten Kunden wenn sie überlegen einen Immobilienkredit bei ihrer Bank abzuschließen.
Bei einem festen Satz ist für eine lange Laufzeit, wie etwa ab einer Länge von 15 Jahren, geeignet. Er ist sicher und transparent, und garantiert, dass der Schuldner während seiner gesamten Laufzeit des Darlehens monatlich dieselbe Rate an Zinsen zahlt. Somit sind die Kosten von Anfang an klar und der Schuldner kann keine bösen Überraschungen erwarten. Von Vorteil ist dieser Satz der Zinsen auch, wenn die Zinsen niedrig sind und es so aussieht, dass sie in den kommenden Jahren steigen werden. Nachteilig ist er, wenn die Zinsen in den zukünftigen Jahren jedoch fallen werden.
Bei einem variablen Zinssatz, wird dieser Satz jährlich auf Basis eines Referenzindex‘ begutachtet. Er bietet für die Zukunft eine höhere Flexibilität, wenn der Schuldner weiß, dass sich seine finanzielle und auch die berufliche Situation in den zukünftigen Jahren verändern wird. Er birgt jedoch ein Risiko, da er für die Zukunft keine klaren Aussichten birgt. Es ist nicht klar, was für Monatsraten in den kommenden Jahren auf den Schuldner zukommen werden. So sollte in jedem Fall vorher abgewogen werden für welchen Satz ein Schuldner sich entscheidet wenn er eine Kredit abschließen möchte.