Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03303.jsonl.gz/1598

Vom Zambezi zum Limpopo
Zwischen den Flüssen Zambezi im Norden und Limpopo im Süden liegt das Binnenland Zimbabwe. Rund 13 Mio. Einwohner bevölkern das 390’000 km2 grosse Land; eines der dichter besiedelten Gebiete im Südlichen Afrika. Vielfältige Landschaftsbilder haben Zimbabwe zu einem reizvollen Reiseziel gemacht; üppiges Buschland ist ebenso vorhanden wie Tabakplantagen, wüstenähnliche Gebiete, ein grosser See, Gebirgsketten und Wildparks.
Tropisches Trockenklima
Die in südlichen Breitengraden übliche Tagestemperatur wird durch die Höhenlage Zimbabwes gemildert; sind es beim Ausfluss des Save Rivers nach Mozambique nur knapp 500 m ü.M., so erheben sich die Berge in den Eastern Highlands bis auf 2500 m ü.M. Die meisten Regenfälle fallen von Dezember bis März mit feuchten und heissen Sommertagen. Von Juni bis September herrscht Winter mit sonnigen, milden Tagen und kühlen Nächten; eine hervorragende Reisezeit.
Victoria Falls und Great Zimbabwe Ruinen
Das Land besticht durch seine Vielfalt. Neben den mächtigen Victoria Falls verdienen der 14’000 km2 weite Hwange Nationalpark, der Karibasee als drittgrösster Stausee der Welt, der Mana Pools Nationalpark im Norden und der Nyanga Nationalpark an der Grenze zu Mozambique ebenfalls Beachtung. Nicht zu vergessen die Great Zimbabwe Ruinen, welche als interessanteste archäologische Stätte Afrikas neben den Pyramiden in Ägypten gilt.
Livingstone’s Entdeckung
Im Jahre 1855 hat der Missionar und Forscher Dr. David Livingstone auf einer seiner Expeditionen die imposanten Wasserfälle am Zambezi River entdeckt und umgehend nach der damaligen englischen Königin benannt. Über 120 Jahre spielte Grossbritannien eine wichtige politische Rolle im späteren Süd-Rhodesien, bis das Land am 1. April 1980 in die Unabhängigkeit entlassen und in Zimbabwe umbenannt wurde. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung spricht Shona und Ndebele; weitere Sprachen sind Tonga, Kalanga und Englisch (Amtssprache). Dank seinen Rohstoffvorkommen, idealen Grundvoraussetzungen für die Landwirtschaft, der gut entwickelten Industrie und den touristischen Schönheiten hätte Zimbabwe ein wirtschaftliches Potential, das bei politischer Stabilität zu einem Wirtschaftswachstum führen könnte. Die Zeit wird kommen!