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Ich weise immer wieder gern auf die Tatsache hin, dass unsere Erwartungen unsere Realität formen.
Hohe Erwartungen führen zu besseren Ergebnissen als niedrige Erwartungen.
Im Prinzip ist das richtig. Es gibt aber eine weitere Grösse in der Gleichung, die das Bild komplett ändern kann.
Dann führen nämlich hohe Erwartungen zu Frust, und niedrige Erwartungen zu Gleichgültigkeit.
Diese weitere Grösse in der Gleichung sind unsere Standards, unsere Ansprüche. Die Standards bestimmen meine Denk-, Verhaltens- und Handlungsweisen, und zwar egal ob jemand zuschaut oder nicht.
Vereinfacht gesagt sind meine Standards meine Erwartungen an mich selbst.
Und hier kommt der Zusammenhang: Hohe Standards und niedrige Erwartungen führen zu guten Ergebnissen im Leben. Hohe Standards und hohe Erwartungen bringen aussergewöhnliche Ergebnisse.
Hohe Erwartungen und niedrige Standards führen hingegen immer zu Frust. Niedrige Erwartungen und niedrige Standards führen zu gar nichts.
Aus meiner Beobachtung leben die meisten Menschen in diesen beiden letzten Kategorien.
Aber natürlich nicht Du – sonst würdest Du das hier nicht lesen.
Wenn Du Führungsperson bist, sind die Standards (also Erwartungen an das eigene Team) essentiell.
Jetzt ist natürlich die Frage berechtigt, wie man solche Standards definiert. Es gibt mehrere Wege, die ich immer wieder mit meinen Kunden anwende. Hier ist ein interessanter Pfad:
Schritt 1: Vorbild suchen
Oft ist es schwierig, im “luftleeren Raum” eigene Ansprüche zu definieren. Viel einfacher ist es, sich Personen zu suchen, die sich durch hohe Ansprüche an sich selbst auszeichnen – und zwar in den Bereichen, die mir wichtig sind (kein Mensch hat in allen Lebensbereichen gleichzeitig hohe Standards). Für Team-Standards sucht man sich eine entsprechende vorbildliche Mannschaft.
Schritt 2: Die mutmasslichen Ansprüche kondensieren
Die Ansprüche der in Schritt 1 selektierten Person lassen sich herausfinden, wenn man sich bestimmte Situationen vorstellt. Mit anderen Worten: Wie würde mein Vorbild sich verhalten, wenn dieses oder jenes eintritt? Ein Beispiel: Wenn man James Bond als Vorbild wählt, könnte einer der Standards “cool bleiben, egal was passiert” sein. Ein anderer wäre “niemals aufgeben”.
Schritt 3: Erinnerungssystem installieren
Nachdem man seine Standards definiert hat (übrigens nie mehr als 5), muss man sich diese immer wieder in Erinnerung rufen und sich in relevanten entsprechend verhalten. Im Team können die Teammitglieder sich gegenseitig dabei helfen – wobei dieses gegenseitige Unterstützen in meiner Erfahrung schon genau ein Standard ist, der vielen Teams fehlt.
Fazit:
Hier sind also wichtige Schritte für mehr Erfolg und Erfüllung. Natürlich ist die Anwendung nie so einfach, wie das Verstehen.
Genau deshalb starte ich ab Januar mein neues Programm mit einer kleinen Gruppe ambitionierter Personen, wo wir solche und andere Themen systematisch angehen (Du hast meine Ankündigung dazu wahrscheinlich schon gesehen).
Wenn Du bisher noch unentschlossen warst, kann ich Dich nur ermutigen, aufzuspringen und Dich für einen der wenigen verbleibenden Plätze zu bewerben. Wir haben schon Super-Leute dabei. Melde Dich dazu einfach mit dem Stichwort “Next Level Success” bei mir. Dann schicke ich alle Details.
"Dein Werk sollte von den besten inspiriert werden. Wenn du die besten als Vorbilder nimmst, wirst du selbst besser in dem, was du tust." – Steve Jobs
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