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Vor dem Hintergrund der bestätigten Strategie und der organisatorischen Integration habe der Verwaltungsrat einstimmig beschlossen, Schneider zum neuen Konzernchef zu ernennen, teilte Nestlé am Montagabend mit. Schneider stosse für eine Einarbeitungsphase bereits am 1. September zum Konzern.
«Kein Eigengewächs»
Der 50-jährige Schneider wird zudem zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Schneider ist deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger und seit 2003 Vorstandsvorsitzender der deutschen Fresenius-Gruppe. Schneider studierte an der Universität St. Gallen und an der Harvard Business School.
Um sich auf seine zukünftige Rolle als aktiver, nicht exekutiver Verwaltungsratspräsident vorzubereiten und «eine minimale Abkühlungsphase zu respektieren», werde Paul Bulcke am 31. Dezember 2016 als CEO zurücktreten, heisst es in der Medienmitteilung weiter.
Der 62-jährige Bulcke wurde im April 2008 zum Konzernchef ernannt. In der Mitteilung wird betont, dass es Bulcke während den acht Jahren an der Spitze des Unternehmens gelungen sei, eine die restliche Industrie übertreffende Entwicklung des Unternehmens zu erzielen.
Im Gegensatz zum neuen Konzernchef waren seine Vorgänger, der Belgier Bulcke und auch Peter Brabeck-Letmathe, vor ihrer Ernennung altgediente Nestlé-Mitarbeiter. Bulcke war vor seiner Wahl Amerika-Chef von Nestlé. Mit seiner Ernennung ging damals eine Ära zu Ende, in der Brabeck in einer Doppelrolle als Verwaltungsratspräsident und CEO waltete.
Brabeck, der im November 72 Jahre alt wird, stand 50 Jahre lang im Dienst von Nestlé. Er wird sich an der Generalversammlung vom 6. April 2017 nicht mehr als Verwaltungsratspräsident zur Wiederwahl stellen. Brabeck werde das vorgeschriebene Pensionsalter dann erreicht haben, schreibt Nestlé.sda