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Palästinensischer Boykott bringt israelische Exporte zum Einbrechen
Categories: Konsumboykott
Laut einem Bericht der Weltbank hat der palästinensische Boykott die israelischen Exporte zum Einbrechen gebracht. Der Boykott israelischer Produkte durch PalästinenserInnen könnte die israelische Wirtschaft jährlich mehrere Millionen US-Dollar kosten. Rund ein Viertel der israelischen Exporte gehen in die besetzen palästinensischen Gebiete. Der Bericht zeigt, dass die Einfuhr israelischer Güter im ersten Viertel des Jahres 2015 um rund 24% zurückgegeangen ist – während die Einfuhr nicht-israelischer Güter um 22% zugenommen hat. Israelische Produkte würden zunehmend durch solchen aus anderen Ländern ersetzt werden. Die offiziellen Statistiken der israelischen Regierung bestätigen diesen Trend: Im Jahr 2013 wurden Waren im Wert von 3.4 Milliarden US-Dollar in die besetzten Gebiete exportiert. 2014 waren es noch 2.9 Milliarden.
Das Westjordanland und der Gazastreifen sind ein an Israel gebundener Absatzmarkt. Israel kontrolliert alle Ein- und Ausfuhren und verhindert mit ihrer Besatzungspolitik die Produktion und den Export von Produkten durch die palästinensische Bevölkerung. Seit der Blockade des Gazastreifens im Jahr 2007 sind die Exporte auf 6% der ursprünglichen Menge zurückgegangen. Die Besatzungsmacht verbietet die Produktion von gewissen palästinensischen Industrie- und landwirtschaftlichen Gütern, raubt landwirtschaftlich genutztes Land, zerstört Olivenbäume, riegelt den Gazastreifen vollständig ab und ist für die hohe Arbeitslosigkeit der palästinensischen Bevölkerung verantwortlich. Während des israelischen Angriffs auf den Gazastreifen im Sommer 2014 wurden 247 Fabriken und über 300 gewerbliche Gebäude zerstört.
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