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Knochendichtemessung
Ca. 30% aller postmenopausalen Frauen erkranken an Osteoporose. Die dadurch bedingte Spitalbelegung ist fast doppelt so hoch wie durch Herzinfarkt und Brustkrebs zusammen. Dies führt zu Spitalkosten von 1,35 Milliarden Franken pro Jahr. in der Schweiz.
Die Osteoporose führt zu einer erhöhten Knochenbrüchigkeit und in vielen Fällen zu starken Schmerzen bis zur Invalidität. 50% der Patientinnen mit einer Schenkelhalsfraktur werden invalid, bis zu 20% sterben innerhalb eines Jahres. Deshalb wird heute grundsätzlich eine Osteoporoseprophylaxe durchgeführt und bei bestimmten Patientinnen ist die Messung der Knochendichte zu empfehlen.
Bei folgenden Frauen wird eine Densitometrie empfohlen:
1. Risikofaktoren für eine Osteoporose:
- Oestrogen Mangel
- Frühe Menopause
- Familiäre Belastung
- Untergewicht
- Geringe Calcium Einnahme
- Mangelnde körperliche Bewegung
- Exzessiv Nikotin und Alkohol
2. Keine Hormonsubstitutions Therapie
3. Generell mit ca. 50 Jaheren zur Ermittlung des Knochenzustandes
4. Verlaufskontrolle nach Behandlung
Kosten werden von der Grundversicherung nur bei deutlich krankhaftem Resultat übernommen.