Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03137.jsonl.gz/313

Das sechste Jahrzehnt der Vereinsgeschichte ist geprägt von einer großen Veränderung im und um den Verein. Ebenso sollte diese Dekade als die wahrscheinlich intensivste Zeit in die Vereinsgeschichte eingehen.
Sportliche Erfolge und Misserfolge wechseln sich laufend ab. 1991 muss sogar der Abstieg in die 4. Liga in Kauf genommen werden. Ein Jahr später wird jedoch der überzeugende Wiederaufstieg realisiert. 1994 musste die Damenmannschaft wegen zuwenig Nachwuchs und einer neuen Regelung – Juniorinnen durften nicht mehr bei den Aktiven spielen – aufgehoben werden. Nach insgesamt 16 Jahren in der dritten und vierten Liga kann just im Jubiläumsjahr 1998 der Aufstieg in die 2. Liga realisiert werden. Die Juniorenbewegung wird zu einer der erfolgreichsten und größten im Berner Oberland und gilt als Zugpferd bei Zusammenarbeiten mit anderen Vereinen.
Der Verein ist in der Zwischenzeit zum größten Dorfverein geworden und genießt in der Bevölkerung einen guten Namen.
Das Jahresprogramm besteht aus dem Lottomatch, dem Schüler- / Grümpel- / und Firmenturnier, dem FC Abend, dem Skirennen, einem Brunch, sowie einem Jassabend. Das Jahresbudget beträgt anno 1998 Fr. 150’000.00 und der Verein besteht aus 85 Aktivmitgliedern und 165 Junioren, 11 Ehrenmitgliedern, 15 Freimitgliedern, 154 Passivmitgliedern sowie 50 Donatoren, Sponsoren und Gönnern.
Im Sommer 1997 werden der Geräteschuppen mit Rasenmäher und Geräten sowie in der gleichen Nacht Teile des Clubhauses vom Feuerteufel heimgesucht. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird die Einrichtung des Clubhauses modernisiert und diesem zentralen Ort eines Vereins neues Leben eingehaucht.
Am 26. September 1997 fällt eine außerordentliche Hauptversammlung einen mutigen und für die Infrastruktur des Vereins wegweisenden Entscheid. Das Projekt „Plätze 1998“ für die Erstellung eines Garderobenhauses, den Neubau eines Spielfeldes 100×64 m mit Beleuchtung, der Sanierung des Rasentrainigsfeldes 98×62 m mit Beleuchtung wird freigegeben. Damit werden Gesamtinvestitionen von CHF 950’000.0 ausgelöst welche ungefähr zur Hälfte im Gemeindegebiet vergeben werden können.
Der Spatenstich erfolgt am 14. September 1998 durch die Junioren des FC Frutigen. Es beginne eine für alle Mitglieder sehr intensive Bauzeit in der insgesamt 2200 Frondienststunden (Baukommission nicht mitgerechnet) geleistet werden. Das Projekt wird im April 2000 mit der Aufnahme des Spielbetriebes auf dem neuen Hauptfeld abgeschlossen.