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Welche Aussagen zu Diagnostik sind richtig?
klinisch-psychologische Diagnostik basiert hauptsächlich auf Selektionsdiagnostik
personalauswahl ist bedingungsdiagnosik
die auswahl der passenden Schule ist Bedingungsdiagnostik
Interessenstest kann Teil der Bedingungsdiagnostik sein
Modifikationsdiagnostik basiert auf dem Eigenschaftsmodell
Wer erfasste/untersuchte interindividuelle kognitive Unterschiede?
freud
Skinner
Fechner
Galton
James McKeen Cattell
Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
Die Sinnesempfindung stellt nach Fechner eine quadratische Funktion der Reizstärke dar.
Ebbinghaus untersuchte Gedächtnisleistungen.
Binet entwickelte zusammen mit Simon lebensnahe Problemlöse- und Wissensaufgaben, um hochbegabte Schüler zu diagnostizieren.
Sterns (1912) Vorschlag zur Berechnung des Intelligenzquotienten (IQ) liegt heute allen diagnostischen Verfahren zur Intelligenzbestimmung zugrunde.
Binet und Stanford Test wurde bis nach 2. Weltkrieg standartmäßig für Intelligenz-Diagnostik eingesetzt
Welche Aussage in Bezug auf die Testgütekriterien ist richtig?
Die Standardisierung eines Tests ist dann optimal, wenn der Testleiter in der Testsituation die einzige Variationsquelle darstelle.
Auswertungsobjektivität liegt vor, wenn verschiedene Testanwender bei Testpersonen mit demselben Testwert zu denselben Schlussfolgerungen kommen.
Ein Test kann nicht gleichzeitig hoch objektiv und wenig reliabel sein.
Ein wenig valider Test kann trotzdem eine hohe Raliabilität aufweisen.
Zur Bestimmung von Retest-Reliabilität wird die Korrelation zwischen zwei Teilen eines Tests berechnet.
Welche Aussagen sind richtig?
Die Inhaltsvalidität wird mittels Korrelationskoeffizienten berechnet
Konfirmatorische Faktorenanalysen und Modelle der Item Response Theorie (IRT) können als strukturprüfende Verfahren zur Untersuchung der Konstruktvalidität eingesetzt werden
Ein Test auf Ordinalskalenniveau erlaubt eine Beurteilung der Größe inter- und intraindividueller Differenzen
Eine regelmäßige Überprüfung der Normwerte ist bei theoretisch fundierten Intelligenztests nicht erforderlich
Unfairness in Form eines Itembias liegt vor, wenn Aufgaben systematisch für verschiedene Personengruppen unterschiedlich schwierig sind
Unverfälschbarkeit von Tests
Soziale Erwünschtheit ist kein Grund für faking
Persönlichkeitstest sind durch Augenscheinvalidität anfällig für Verzerrungen
Alle Skalen von Persönlichkeitstest sind gleich anfällig
Verzerrungen kann man in Persönlichkeitstests vorbeugen, wenn man den Testteilnehmer über das Merkmal informiert (so ähnlich)
Bei Leistungstests ist hohe Augenscheinvalidität unproblematisch fürs faking good (so ähnlich)
Was trifft zu?
in Diagnostik können vergleichbare Fehler wie beim statistisch Hypothesen Testen auftreten
Alpha Fehler grundsätzlich gravierender als Beta Fehler
Alpha Fehler wenn Nullhypotheses zu Unrecht verworfen wurde
Alpha und Beta Fehler sind unabhängig
Je nach zu erwarteten Konsequenzen muss der Diagnostiker versuchen, entwerder Alpha oder Beta zu minimieren
Welche Aussage zur Interpretation des Vertrauensintervalls im Rahmen der KTT sind zutreffend?
Der wahre Wert ist eine Konstante.
Das Vertrauensintervall wird mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit um den wahren Wert festgelegt.
Die Sicherheitswahrscheinlichkeit bei der Berechnung von Vertrauensintervallen ist immer auf 95% festgelegt.
Die Breite des Vertrauensintervalls hängt mit der Messgenauigkeit der Messung zusammen.
Ein Vertrauensintervall schließt entweder den wahren Wert ein oder er schließt ihn nicht ein.
Was beeinflusst die Breite des Konfidenzintervalls?
Wahl der Äquivalenz- vs. Regressionshypothese
der wahre Wert der Versuchsperson
die Streuung der Testwerte
die Auswahl der Reliabilitätskoeffizienten
die Höhe des Reliabilitätskoeffizienten
Welche der folgenden Messwerte sind "überdurchschnittlich" (mehr als eine Standardabweichung über dem Mittelwert)? (PL: Bühner, 2011)
PR = 50
W (z. B. beim IST) = 115
T = 65
z = 0.99
Stanine-Wert = 5.5
Datenquellen und diagnostische Verfahren: Welches sind nach Raymond B. Cattell so genannte L-Daten?
Daten aus Fremdbeurteilungen
Daten aus Selbstbeschreibungen
Daten aus Verhaltensbeobachtungen
objektive Lebensdaten
Daten aus physiologischen Messungen
Verhaltensspuren? siehe Klausur SS15
Facebookeinträge
Erzählungen von Nachbarn
Kinderzeichnung
Erröten bei einem Vortrag
fehlende Kekse auf einem Teller
Welche Beschreibungen sind im Rahmen der Paartherapie mittels des Gießen Test (GT) möglich? Beschreibungen...
...zu Dominanz in der Beziehung
...zur Grundstimmung in der Beziehung
...zur Selbstbeurteilung in der Beziehung
...zur Fremdbeurteilung in der Beziehung
...zum Idealbild in der Beziehung
Welche Aussagen zur Bildung eines diagnostischen Urteils sind richtig?
Bei der diagnostischen Urteilsbildung ist zwischen der Erhebung und der Integration diagnostischer Informationen zu unterscheiden.
Aus empirischen Analysen geht hervor, dass sich die Urteilsbildung von Diagnostikern formal durch lineare Haupteffektmodelle gut abbilden lässt.
Klinische Urteilsbildung findet ausschließlich in klinisch-therapeutischen Kontexten Anwendung.
Statistische Vorhersagen greifen bei der Datenerhebung und der Datenkombination auf menschliche Beurteilung zurück.
Meehl zufolge sind psychometrische Daten nicht informell/klinisch kombinierbar.
Welche Aussagen zur Diagnostik psychischer Störungen stimmen?
"Diagnostisches Interview für Psychische Störungen" (DIPS) ist ein zuverlässiges Verfahren zur Klassifikation/Diagnose psychischer Störungen.
Beim ICD-10 Symptomrating und/oder beim Becks Depressionsinventar handelt es sich um zuverlässiges Verfahren zur Klassifikation/Diagnose psychischer Störungen.
Die Zuverlässigkeit der Klassifikation psychischer Störungen ist für alle diagnostizierbaren Störungen vergleichbar hoch.
"Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-5" folgt, wie DSM-IV, dem kategorialen Ansatz.
Die psychischen Störungen werden im DSM-5 genauso wie in der Vorgängerversion des Manuals angeordnet.
Diagnostik im Zusammenhang mit systhemischer Therapie
Im Focus steht der „Indexpatient“
Der Symptomatik des Indexpatienten entsprechende Kategorisierung psychischer Störugen (oder so)
Diagnostiker ist bestrebt, pathogene Muster zu den Familienmitgliedern oder anderen zu identifizieren
Fokussiert nacheinander auf persönliche Sichtweisen und Mutmaßungen über die jeweiligen anderen Familienmitgliedern
Persönliche Sichtweisen und Mutmaßungen über andere Personen werden in einem Organigram dargestellt
Welche Aussagen zu Ambulatorischen Assessments sind richtig?
Das A. A. bezieht sich auf computerbasierte Erhebungen psychologischer und physiologischer Daten.
Das Beispiel der Weißkittel-Hypertonie belegt die verhältnismäßig gute Validität des A.A.
Zur Bestimmung der Zuverlässigkeit des A.A. sind besonders traditionelle Konsistenz- (z.B. Cronbachs Alpha) und Reliabilitätsschätzungen (z.B. Test-Retest-Methode) geeignet.
Die Auswertung der Effekte kann beim A.A. anhand einer multivariaten mehrfaktoriellen Varianzanalyse mit Messwiederholungen erfolgen.
DIe Reaktivität des A.A. stellt aus methodologischer Sicht keine Problem dar.
Wie fällt eine empirisch basierte Beurteilung internetbasierter psychologischer Umfragen durch Gosling und Kollegen aus?
Internetbasierten psychologischen Umfragen liegen selbstrekrutierte Stichproben zugrunde.
Bei den Teilnehmern gibt es Hinweise auf höhere Depressivitätswerte als in paper-pencil-Umfragen.
Unterschiede in Konsistenz vergleichbaren Skalen und relativ hohe Interkorrelation der Skalen belegen relativ geringe Motivation der Teilnehmer in internetbasierten Umfragen.
Ergebnisse internetbasierter psychologischer Umfragen unterscheiden sich systematisch von traditionell gewonnenen Befunden.
Ergebnisse internetbasierter psychologischer Umfragen sind besser generalisierbar als tradiotionell gewonnene Befunde.
Was ist Psychologische Diagnostik? Welche Aussagen sind korrekt) PL Schmidt-Atzert & 1 Amelang 2012 (Cassandra)
Psychische Diagnostik ist nicht zwingend eigenschaftsorientiert
Eigenschaften sind direkt beobachtbar
Im verhaltenstheoretischen Ansatz ist die Reliabilität das zentrale Gütekriterium
Bei der Verlaufsdiagnostik kann man nur am Ende einer Intervention feststellenm ob diese den gewünschten Effekt hatte
Für Psychologen besteht eine Offenbarungspflicht für geplante oder gerade ausgeführte schwerwiegende Straftaten (Cassandra) (+)
Welche Aussagen bezüglich unterschiedlicher 2 diagnostischer Strategien sind zutreffend? PL Schmidt-Atzert & Amelang 2012 (Cassandra)
Im Mittelpunkt der klinisch-diagnostischen Praxis steht die Modifikationsdiagnostik
Ein Personalauswahlverfahren dient der Personalselelktion
bei der kriteriemsorientierten Diagnostik wird ein individuelles Untersuchungsergebnis in Beziehung zu einer Normstichprobe gesetzt
Die Klassifikation ist ein Spezialfall der Statusdiagnostik
Selektionsdiagnostik basiert hauptsächlich auf dem Eigenschaftsmodell (Cassandra)
Welche Aussagen sind richtig?
Die Sinnesempfindung nach Fechner ist eine exponentielle Funktion der Reizstärke
Galton verwendete überwiegend komplexe Maße zur Bestimmung der Intelligenz
Die Studie von Wissler 1901 ergab nur eine geringe Korrelation von "Mental Tests" (nach McKeen und Cattel) und Schulnoten
Die Intelligenzmessung nach Binet basiert auf der Verwendung von einfachen Reaktionszeitmaßen
Das von Stern 1912 vorgeschlagene Konzept des IQ liegt heute allen Intelligenzbestimmungen zugrunde
Welche Aussagen sind richtig?
Der von Woodworth 1918 konzipierte Persönlichkeitstest (Personal Data Sheet) diente ursprünglich der Personenselektion
Galton nahm an, dass Intelligenz vererbbar ist
Nach Binet ergibt sich die aktuelle kognitive Leistung durch das Lebensalter und die individuelle Intelligenz.
Index of Correlation geht auf den belgischen Mathematiker Quetelet zurück
Ebbinghaus untersuchte das Gedächtnis
Welche Aussagen sind korrekt?
Die Standardiserung eines Tests ist dann optimal, wenn die Testperson in der Testsituation die einzige Variationsquele darstellt
Eine Computerbasierte Testdurchführung ist der Durchführungsobjektivität förderlich
Auswertungsobjektivität liegt vor, wenn verschiedene Testanwender bei Testpersonen mit demselben Testwert zu denselben Schlussfolgerungen kommen
Formal ist die Reliabilität definiert als der Anteil der wahren Varianz an der Fehlervarianz
In der klassischen Testtheorie (KTT) ist nicht nur die pauschale Messgenauigkeit, sondern auch die Testwertabhängige Messgenauigkeit bestimmbar
Welche Aussagen sind richtig?
die Inhaltsvaliditäten wird mittels Korrelationskoeffizienten berechnet
Konfirmatorische Faktorenanalysen (CFA) und Modelle der Item Response Theorie (IRT) können als strukturprüfendes Verfahren zur Untersuchung der Konstruktvalidität eingesetzt werden
Ein Test auf Ordinalskalenniveau erlaubt die Interpretation interindividueller Differenzen
Eine regelmässige Überprüfung der Normwerte ist bei theoretisch fundierten Intelligenztests nicht erforderlich
Unfairness in From eines Itembias liegt vor, wenn Aufgaben systematisch für verschiedene Personengruppen unterschiedlich schwierig sind. (+)
Welche Aussagen zum Vertrauensintervall im Rahmen der KTT treffen zu?
Die Breite eines Vertrauensintervalls um den wahren Wert einer Person ist mit Reliabilität des Tests assoziiert
Für ein einzelnes Vertrauensintervall ist keine Wahrscheinlichkeitsaussage möglich
das Vertauensintervall impliziert, dass der wahre Wert einer Person mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% in diesem Intervall liegt
Der wahre Wert einer Person hat eine Wahrscheinlichkeitsverteilung
Das Vertrauensintervall, nicht der wahre Wert ist als Zufallsvariable konzipiert
Welche Aussagen zu Äquivalenz- & Regressionshypothese sind korrekt?
Der Standardmessfehler entspricht der Wurzel des unreliablen Anteils der Merkmalsvarianz sigmaex = tx * Wurzel(1-rohtt)
Äquivalenzhypothese: Beobachteter Wert ist eine gute Schätzung des wahren Wertes
Der Standardschätzfehler wird bei der Äquivalenzhypothese für die Berechnung des Vertrauensinternvalls benötigt
Die Verwendung des Standardmessfehlers im Rahmen der Äquivalenzhypothese erfordert gleich große Fehlervarianz in allen Skalenbereichen
Die Tau-Normierung orientiert sich an der Verteilung der Rohwerte
Sie wollen ein Trainingsprogramm zur Verbesserung der sozialen Kompetenz von Mitarbeitern eines Dienstleistungsunternehmens evaluieren. In dem Training werden funktionale Handlungsstrategien beim Umgang mit schwierigen Kunden im Rollenspiel geübt. Das Trainingsziel ist erreicht, wenn bei Fremdbeobachtung in einem Rollenspiel mit Kategoriensystem bestimmter Schwellenwert erreicht wird. Wie lässt sich dieses Vorgehen nicht im Hinblick auf Arten, Strategien und Zielsetzungen der Diagnostik einordnen?
Statusdiagnostik
Diagnostik als Messung
im Sinne der Normorientierung
im Sinne von Bedingungsselektion
Testdiagnostik
Welche Aussagen sind korrekt?
Die messfehlerkritische Abschätzung prüft, ob Testwertunterschiede auf Messfehler zurückzuführen sind
Der Reliable Change Index (RCI) ist ein z-Wert
Wenn Testwertdifferenzen von Tests mit stark unterschiedlichen Reliabilitäten verglichen werden sollen, ist eine Tau-Normierung sinnvoll
Vertrauensintervalle für Testwerte müssen in der Praxis nicht angegeben werden
Die Breite des Vertrauensintervalls ist auch von der Wahl der Sicherheitswahrscheinlichkeit abhängig