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Brendan McNamara ist der ehemalige Chef von Team Bondi und erzählt, warum L.A. Noire sieben Jahre Entwicklung benötigt hat und welche Probleme das 16-Mann-Team damals bewältigen musste.
Wie die Kollegen von officialplaystationmagazine.co.uk berichteten, hält der ehemalige Chef von Team Bondi, "L.A. Noire" im Nachhinein für zu gross. Insgesamt habe das Spiel sieben Jahre Entwicklung benötigt - Brendan McNamara versucht diesen Fakt zu erklären:
"Es ist ein riesiges Spiel, vermutlich einfach zu gross. Die Karte ist gewaltig und das ist wahrscheinlich meine Schuld. Wir mussten neue Schritte entwickeln, um das zu erreichen. Wir waren ein komplett neues Studio mit neuen Tools und neuer Technologie. Jetzt gibt es Tools, mit denen man Städte bauen kann. Wir aber mussten diese Art von Dingen erschaffen und dafür sorgen, dass es auch funktioniert."
Er erzählt ausserdem davon, dass das ganze Strassennetzwerk gebaut werden musste, mit allen Einzelheiten - wohin die Strassenbahnen fahren, die ganzen Kabel mit Gebäuden verbinden und so weiter.
Mit dem 16-Mann-Team war die Recherche in L.A. ausserdem eine sehr zeitaufwendige Sache. Die Mitarbeiter haben damals viel in alten Zeitungen recherchiert und sich Gebäude in L.A. angeschaut und sie fotografiert. Dieses Material sammeln frass damals fast alle Ressourcen, da das Studio noch recht klein war.
Team Bondi wurde letztes Jahr aufgelöst - die Mitarbeiter wechselten zu anderen Studios. Brendan McNamara arbeitet jetzt an "Whore of the Orient" bei Kennedy Miller Mitchell Interactive - dieses Studio besteht zu grossen Teilen aus Leuten von Team Bondi und dem ehemaligen Krom Studio, welches für "Star Wars: The Force Unleashed" zuständig war.