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Aktuelle Stücke:
Der junge russische Regisseur Timofej Kuljabin, geboren 1984 in Ischewsk, Sowjetunion, wählt für seinen Regiezugriff häufig Texte aus dem klassischen Repertoire, um auf diese einen neuen Blick zu eröffnen. Bekannt wurde er u.a. mit der Inszenierung von Tschechows „Drei Schwestern", welche er konsequent in russischer Gebärdensprache spielen liess. Er stellte mit der gefeierten Aufführung die Frage, welche Rolle das gesprochene Wort noch einnimmt, und zeigte brillant, wie jenseits dessen Kommunikation stattfindet. In dieser Spielzeit stellt er sich dem Zürcher Publikum mit einer Neuinszenierung von Ibsens „Nora" in der Box vor. Im März werden hier auch seine „Drei Schwestern" als Gastspiel zu sehen sein.