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Microsoft hat die Roadmap für Exchange Server aktualisiert und gleichzeitig bekannt gegeben, dass die nächste Version erst 2025 erscheinen wird – ganze 4 Jahre später als bereits einmal angekündigt. Wie 'The Register' berichtet, erinnerte der Software-Konzern bei der Ankündigung zuerst an ein früheres Versprechen, gemäss dem bereits per Ende 2021 eine neue Version von Exchange auf Abonnementbasis hätte eingeführt werden sollen.
In einem Blogbeitrag geht das Unternehmen auf zahlreiche Sicherheitsverbesserungen ein, die an der Software vorgenommen wurden. Nicht zugeben will Microsoft gemäss 'The Register
'
hingegen, dass die Bemühungen für mehr Sicherheit der Grund für die Verschiebung des Releases waren. Stattdessen erklärte der Konzern, dass sich die Entwickler auch weiterhin auf die Sicherheit konzentrieren, "aber jetzt auch bereit sind, unsere langfristige Roadmap für Exchange Server mitzuteilen".
Gemäss der Roadmap soll die neuste Version von Exchange Server in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 auf den Markt kommen. "Die nächste Version wird Server- und CAL-Lizenzen erfordern und nur für Kunden mit Software Assurance zugänglich sein, ähnlich wie die Sharepoint-Server- und Project Server-Abonnement-Editionen", heisst es in dem Beitrag weiter. Ebenfalls erklärt wird, dass für das kommende Upgrade "möglicherweise keine neue Hardware angeschafft oder Postfächer verschoben werden müssen." Zudem sollen Upgrades auf die nächste Version laut den Angaben einfacher sein als frühere Upgrades.
Wer die Funktionen testen möchte, kann sich bei Microsoft für ein Technology Adoption Program bewerben, um einen früheren Zugang zur neusten Version von Exchange zu erhalten.