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Odermatt fehlten 15 Hundertstel zu einer weiteren Klassierung unter den ersten drei. In Bormio und im ersten Rennen in Wengen war er Zweiter, 24 Stunden in der Lauberhorn-Abfahrt über die Originaldistanz Vierter gewesen.
Beat Feuz, vor einem Jahr Doppelsieger auf der Streif, wurde unmittelbar vor Niels Hintermann Achter. Eine im Mittelteil nicht ganz gelungene Fahrt verhinderte eine bessere Klassierung des Emmentalers. Urs Kryenbühl wurde bei seiner Rückkehr nach Kitzbühel ein Jahr nach seinem schlimmen Sturz Neunzehnter.
Kilde gewann den Klassiker in Kitzbühel erstmals. Der 6. Platz vor sechs Jahren war seine bisher beste Klassierung in der Abfahrt gewesen. Im Super-G war er im vorletzten Winter Zweiter geworden.
Seinen bereits sechsten Sieg in der laufenden Saison, mit dem er auch wieder die Führung in der Disziplinen-Wertung übernahm, errang Kilde vor zwei Franzosen. Der vor kurzem 41 Jahre alt gewordene Johan Clarey baute seinen Rekord als ältester Podest-Fahrer weiter aus. Sein Teamkollege Blaise Giezendanner sorgte als Dritter für die grosse Überraschung. Er, der den 9. Rang vor knapp sechs Jahren in Chamonix als Bestwert in einer Weltcup-Abfahrt ausgewiesen hatte, verdrängte mit der Startnummer 43 den Österreicher Matthias Mayer vom Podium.
Die Abfahrt wurde auf leicht gekürzter Strecke ausgetragen. Wegen zu starkem Wind im Startbereich begann das Rennen oberhalb der Mausefalle. Die zweite Abfahrt ist am Sonntag vorgesehen. Nach der aufgrund der erwarteten Wetterverhältnisse vorgenommenen Programmänderung findet am Samstag der Slalom statt.