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Am 6. August 1945 entschieden sich die Vereinigten Staaten, Hiroshima und Nagasaki nuklear zu bombardieren, in der Hoffnung, dem Krieg ein Ende zu setzten. Keine andere Entscheidung brachte solch verheerende und tödliche Folgen mit sich. Alleine in Hiroshima tötete die Bombe 75‘000 Personen auf einen Schlag. In den darauf folgenden Wochen starben weitere 50‘000 Personen an den tödlichen Effekten der Radioaktivität. Die geschätzte Anzahl Todesopfer beläuft sich auf über 250‘000 Menschen.
70 Jahre ist die internationale Situation aufgrund der sozialen und ökonomischen Ungleichheiten sowie dem weitverbreiteter Fremdenhass wieder angespannt. Die nukleare Aufrüstung, welche obsolet geworden schien, erhält neuen Aufschwung. Trotz des 1968 unterschriebenen Atomwaffensperrvertrags führen viele Grossmächte die Modernisierung und Vergrösserung ihres Atomwaffenvorrats fort. Die Tragödie von Hiroshima und Nagasaki scheint sie nicht davon abgeschreckt zu haben, weiter auf Atomwaffen zu setzen.
Aus diesem Grund rufen die Organisationen GSoA, ContrAtom und IPB dazu auf, dieser Tragödie zu gedenken und die Opfer zu würdigen. Wir treffen uns am Donnerstag, 6. August 2015, um 18.00 auf dem Place des Nations in Genf. Der Umzug geht bis zum Denkmal an Hiroshima im Parc de l’Ariana, wo verschiedene RednerInnen das Wort ergreifen werden. Zum Schluss der Demonstration werden noch Ballone zum Gedenken an die Opfer losgelassen.