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Die Jury im Strafprozess gegen US-Entertainer Bill Cosby hat auch am fünften Tag der Beratungen nicht entschieden, ob der mittlerweile 79-Jährige wegen sexueller Nötigung verurteilt werden soll. Die fünf Frauen und sieben Männer gingen am späten Freitagabend (Ortszeit) in Norristown im US-Bundesstaat Pennsylvania erneut ergebnislos auseinander.
Am Samstag wollen sie sich erneut zusammensetzen. Zuvor hatten die Geschworenen dem Richter Steven O'Neill wieder mehrere Fragen gestellt. Die Beratungen dauern nun bereits mehr als 50 Stunden.
Am Donnerstag hatte die Jury erklärt, sich nicht einigen zu können. Doch Richter O'Neill hatte sie aufgefordert, weiterzumachen. Löst sich die Pattsituation nicht, endet das Verfahren ergebnislos und könnte komplett neu verhandelt werden.
In dem Prozess geht es um die Frage, ob Cosby die Klägerin Andrea Constand an einem Abend im Jahr 2004 sexuell missbraucht hat. Bei Verurteilung drohen ihm mehrere Jahre Haft. (viw/sda/dpa)
1953 wurde in Iran der erste demokratisch gewählte Premierminister, Mohammad Mossadegh, durch einen Militärputsch gestürzt. Der Schah, der durch die Demokratisierung des Landes an Macht verloren hatte, wurde dadurch erneut gestärkt.
Historiker sehen im Putsch von 1953 den Wegbereiter der islamischen Revolution von 1979 und den Anti-USA-Ressentiments in Iran. Mossadegh gilt bis heute als erster demokratisch gewählter Führer des Irans. Nun hat die USA ihre Verwicklung in den Putsch …