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Djokovic und Nadal im Roland-Garros-Final
- Freitag, 6. Juni 2014, 15:46 Uhr, aktualisiert um 15:57 Uhr
An den French Open in Paris kommt es bei den Männern zur Final-Reprise von 2012 zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal. Djokovic gewann seinen Halbfinal gegen Ernests Gulbis in 4 Sätzen, Titelverteidiger Nadal liess Andy Murray nicht den Hauch einer Chance.
Novak Djokovic strebt in Paris in der Neuauflage des Finals von 2012 (Viersatz-Sieg für Nadal) seinen 1. Triumph an. Damit würde der Serbe seinen «Karriere-Slam» perfekt machen. Rafael Nadal seinerseits peilt in seinem 9. French-Open-Final seinen 9. Titel an.
Djokovic nutzte Chancen besser
Djokovic setzte sich gegen Überraschungs-Mann Ernests Gulbis aus Lettland mit 6:3, 6:3, 3:6 und 6:3 durch. Die Entscheidung fiel im 8. Game des 4. Satzes, als Djokovic den Letten zum 5:3 breaken konnte. Keine zwei Minuten später verwandelte er seinen 1. Matchball zum 5. Sieg im 6. Direktduell mit der Nummer 17 der Welt.
Das Match bot zwei Sätze lang nur selten hochklassiges Tennis, vor allem weil der Weltranglisten-17. zu viele Fehler machte. Djokovic nutzte zudem seine Chancen besser.
Rückenprobleme bei Gulbis
Das grosse Talent von Gulbis blitzte im dritten Satz auf. Der inzwischen als diszipliniert und trainingsfleissig geltende 25-Jährige schaffte das Break zum 5:3 und den Satzgewinn, fasste sich aber immer wieder verärgert mit der linken Hand an den Rücken.
Djokovics Ärger
Djokovic zertrümmerte zum Unmut des Publikums seinen Schläger, weil er im 4. Satz das Break zum 2:0 sofort wieder einbüsste. Nach 2:34 Stunden kam er gegen Gulbis, den er aus gemeinsamen Junioren-Tagen in einer Münchner Akademie bestens kennt, aber dennoch zum Sieg.
Traumfinal gegen Nadal
Im Final trifft Djokovic zum insgesamt 42. Mal auf Rafael Nadal. Der spanische Titelverteidiger und 8-fache French-Open-Champion liess Andy Murray nicht den Hauch einer Chance und siegte in nur 100 Minuten mit 6:3, 6:2 und 6:1.
Murray chancenlos
Nadal hatte das Geschehen auf den Centre Court vom ersten Ballwechsel an im Griff. Bereits bei der ersten Gelegenheit nahm er dem Schotten den Service ab und gab den Vorsprung nicht mehr preis. Der Spanier konnte alle seine 6 Breakchancen verwerten, Murray seinerseits hatte keinen einzigen Breakball.