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Um Daten zu sammeln, die Aufschluss über die Laufbahn der in der Schweiz tätigen Gesundheitsfachleute geben, hat sich Unisanté mit der Hochschule La Source und dem CHUV zusammengeschlossen, um eine nationale Kohorte, SCOHPICA (Swiss COhort of Health Professionals and Informal CAregivers), aufzubauen. Die erste Datenerhebung endete im Januar 2023 mit fast 1800 Antworten.
Die ersten Trends zeigen: Die Absicht, im Beruf zu bleiben, variiert. Am höchsten ist sie bei Physiotherapeut:innen und Ärzt:innen, am niedrigsten bei diplomierten Pflegefachkräften. Im Allgemeinen berichten mehr als 70 Prozent der Teilnehmenden über ein gutes Wohlbefinden.
Das Gesundheitspersonal, das in öffentlichen und privaten Spitälern arbeitet, berichtet jedoch über eine höhere Arbeitsbelastung, weniger Kontrolle über die Arbeitszeiten, weniger Ressourcen und weniger Anerkennung im Vergleich zu den Fachkräften, die im Non-Hospital-Bereich arbeiten. Ferner glauben weniger als 61,5 Prozent, dass sie ihre Praxiskenntnisse voll einsetzen können. 26,8 Prozent der Spitalangestellten geben an, an einem oder mehreren Erschöpfungssymptomen zu leiden und 12,5 Prozent erklären, dass sie von ihrer Arbeit «erschöpft» bis «völlig erschöpft» sind.
Es sind mehr Daten nötig, um genauere Resultate zu erhalten. Entscheidend ist, dass die Teilnehmenden des SCOHPICA-Projekts den Follow-up-Fragebogen in diesem Herbst beantworten und dass ihre Anzahl in einer nächsten Studienrunde erhöht werden kann.
Co-Autorinnen dieses Artikels sind: Prof. Isabelle Peytremann-Bridevaux und Prof. Annie Oulevey Bachmann.
Beitragsbild: Canva.com