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Klapptext:
Katzenseelen sind unbezähmbar und gefährlich!
„Du bist ein Sender, Mara. Sender sind sehr selten, und es gibt nie mehr als einen in einem Katzenclan. Du kannst reisen, ohne die Pfoten zu bewegen – deine Schnurrhaare bringen dich überallhin. Und du siehst und hörst mehr als die anderen Katzen.“
Als Mara unabsichtlich in das Revier der Wilden Katzen eindringt, sind Katar, Beraal und der Rest des Clans in heller Aufruhr: Zwar ist ein Sender eine außergewöhnlich begabte Katze, gehört er jedoch nicht zum eigenen Clan, so stellt seine Macht eine große Bedrohung dar. Schnell machen sich Beraal und die anderen auf, um diese Katze zu beseitigen …
Cover:
Das Cover ist größtenteils schwarz gehalten. Man sieht eine schwarze Katze, die sich nur durch Lichtreflektion vom Hintergrund abhebt. Sie hat schöne grüne Augen, passend zum Schriftzug.
Meine Zusammenfassung und Meinung:
Mara, die von ihrer Mutter in einem Abflussrohr nach einem Hundeangriff zurückgelassen wurde, ist keine gewöhnliche Katze. Nicht nur, dass sie noch fast ein Baby ist, nein, sie hat auch die Kraft, das, was sie gerade denkt, jedem mitzuteilen. Dies hat zufolge, dass alle Katzen eine große Geräuschkulisse in ihrem Kopf haben, sobald Mara anfängt zu senden, den Mara ist ein Sender. Sender sind Katzen, die nicht nur mit anderen Katzen in ihrem Clan kommunizieren können, nein, ihre Schnurrhaare können sie auch überall hinbringen. Als Beraal, die schwarz-weiße Kätzin den Auftrag erhält, den kleinen orangefarbenen Störenfried zu beseitigen, stellt sich dies als äußerst schwierig dar. Statt die kleine Katze auf der Veranda schnell auszuschalten, wie sie es geplant hatte, wird diese erst mal unbeabsichtigt von den Großfüßen (so nennen die Katzen uns Menschen im Buch), in Maras Haus eingesperrt, wo diese Beraal um die kleinen Pfoten wickelt. Die Kätzin kann zunächst erst gar nicht fassen, dass der orangefarbene Zwerg so gar keine Angst vor ihr zu haben scheint. Nach einer Nacht mit ihr im Haus beschließt die Kätzin, Mara doch nicht zu töten und sie zu unterrichten, sodass diese nicht mehr unbeabsichtigt sendet. Doch dies erscheint schwieriger als gedacht, denn Beraals Clan würde die Kleine am liebsten immer noch tot sehen …
Ich habe das Buch beim Stöbern auf der Internetseite von Randomhouse entdeckt und mir gleich den Klapptext durchgelesen. Ich fand schon die Beschreibung sehr interessant, da ich mit so einem Genre eigentlich noch nie zutun hatte, weswegen ich das Buch auch gleich als Rezensionsexemplar anfragte und vom cbj Verlag auch zugesendet bekam :). Ich finde die Geschichte sehr kreativ und im Gegensatz zu manch anderen Büchern ist die Story auch nicht vorhersehbar, da es sich dieses Mal nicht um Romanfiguren handelt, wo man eigentlich schon vorhersehen kann, wer im Normalfall mit wem zusammen kommt. Mara, um die es in dem Buch größtenteils geht, wurde sehr gut beschrieben. Sie geht offen und ohne Furcht durchs Leben. So bemerkt sie erst gar nicht das Beraal ihr am Anfang gar nicht freundlich gesinnt ist.
Bewertung:
Für eine schöne Geschichte, die von Anfang bis Ende spannend bleibt, vergebe ich 4 von 5 Sternen.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den cbj Verlag!