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Letzten Sonntag fand, wie angekündigt, das Weltcupfinale in Vallnord statt. Der Start befand sich auf 1800 Meter über Meer, was für die die Leistungsfähigkeit eher schlecht ist. Auf dieser Höhe kann sich der Körper schlechter erholen, da schlichtweg weniger Sauerstoff zu Verfügung steht. Um dem vorzubeugen absolvierte ich zu Hause ein 5-Wöchiges Höhentraining, um mich auf die Höhe anzupassen.
Am Donnerstag reiste ich mit der Nationalmannschaft an den Austragungsort und rekognoszierte die trockene und dadurch rutschige Strecke ganz genau. Am Samstag Abend regnete es überraschenderweise über zwei Stunden sehr stark, was die Strecke ein wenig veränderte, aber ich hatte ja gute Erinnerungen an das letzte Jahr im Regen. Am Sonntagmorgen um 9.00 Uhr ging es dann los mit dem letzten Weltcup des Jahres. Ich hatte einen guten Start aus der Position 44 und arbeitete mich gut nach vorne. Ich konnte sehr gut meine Pace fahren und so Fahrer, die am Anfang überdreht haben, überholen. Ich konnte über das ganze Rennen konstante Rundenzeiten (Abweichungen von ca. 15s) fahren und fuhr damit mein bestes Weltcup Resultat dieses Jahres ein, ich wurde 13. Mit diesem Rang konnte ich auch im Gesamtweltcup auf Rang 33 vorstossen.
In einer Woche geht es schon wieder weiter mit dem Swissepic, einem Etappenrennen, das ich als Team mit meinem Teamkollegen Roger Jenny absolvieren werde. Das Swissepic führt über 6 Etappen von Zermatt nach Verbier.