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Ich kann mich nicht erinnern jemals einen Kugelschreiber gekauft (oder gar geklaut) zu haben und trotzdem liegen sie zu Dutzenden überall herum. Manche trocknen sogar aus, weil ich sie zu wenig benutze. Dann werfe ich sie einfach in den Abfall.
Heute Morgen besuchte ich einen Klienten, der mir Folgendes aus seiner Kindheit erzählte:
«Ich erinnere mich noch gut an den Tag», beginnt der Klient zu erzählen, «es muss gleich nach dem Krieg gewesen sein. Mein Vater kam von der Arbeit nach Hause und erzählte ganz begeistert von etwas Neuem, das er gesehen hatte: Einem Kugelschreiber. Bis dahin kannten wir nur den Füllfederhalter.»
Der Klient hält inne und ich kann beinahe sehen, wie er innerlich in die Erinnerung eintaucht.
Dann fährt er fort: «Seine Augen leuchteten, als er uns beim Abendessen von dieser neuen Erfindung berichtete. Er hatte sie in einem Geschäft gesehen und sagte, er würde uns allen einen auf Weihnachten schenken.»
Einen Kugelschreiber auf Weihnachten. Ich denke nicht, dass ich mich da gross freuen würde.
Der Klient grinst: «Aber mein Vater konnte sein Versprechen leider nicht einhalten.»
«Weshalb nicht?», frage ich.
«Wie bei allem, was neu auf den Markt kommt, waren die Kugelschreiber damals sehr teuer. Einer kostete um die 60 Franken.»