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Am 12. Oktober hat das Ozelot-Weibchen «Marianne» im Papiliorama ein Jungtier zur Welt gebracht. «Das Junge ist wohlauf und beginnt bereits, seine nähere Umgebung zu erkunden», teilte das Papiliorama am Wochenende mit. Das Baby wird laut Mitteilung die ersten sechs bis acht Wochen seines Lebens im Nest seiner Mutter verbringen, bevor es Ausflüge im Gehege unternimmt. Die Mutter reagiere instinktiv sehr nervös, wenn sich Menschen ihrem Jungen näherten. So müssten die Tierpfleger das Futter in eine dem Nest möglichst entfernte Ecke legen. Damit die Besucher den Nachwuchs trotzdem sehen, hat das Papiliorama beim Nest eine Kamera installiert. Die Bilder sind auf einem grossen Bildschirm im Besucherbereich zu sehen.
Wegen seinem Fell bedroht
In der freien Wildbahn lebt der Ozelot im Süden der USA und in Zentral- und Südamerika. Das gefleckte Raubtier gehört zur Familie der Katzen und lebt vorwiegend am Boden, es kann aber gut klettern und schwimmen.
Der Ozelot ernährt sich von kleinen Säugetieren, Vögeln, Amphibien, Reptilien und Fischen. Das kleine Raubtier ist wegen der Zerstörung seines Lebensraumes und wegen der illegalen Jagd aufgrund seines Fells bedroht. hs