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Immer wenn du glaubst, alles gesehen zu haben, findet der Sport einen Weg, dich auf ein Neues zu überraschen. Beim NHL-Playoff-Spiel zwischen den Boston Bruins und den Ottawa Senators fliegt gegen Ende des zweiten Drittels ein aufblasbarer Beachball aufs Eis. Für das Spiel ist das natürlich ein Hindernis, also reagiert einer der Schiedsrichter, Brad Meier, schnell und versorgt den Ball unter seinem Shirt.
Der «Dromedar-Schiri» existiert aber nur kurz. Nach wenigen Sekunden liegt der Ball wieder auf dem Eis. Beim nächsten Spielunterbruch stellt noch Bruins-Flügel David Pastrnak seine technischen Fertigkeiten mithilfe des Beachballs unter Beweis, ehe er ihn wieder über das Plexiglas befördert. Was sonst noch auf dem Eis geschieht, ist für die Bruins weniger lustig: Sie verlieren gegen die Senators mit 0:1 und stehen in den Playoffs vor dem Aus. (abu)
Ehre, wem Ehre gebührt. Beim WM-Testspiel zwischen der Schweiz und Russland gibt Danny Kurmann morgen seinen Abschied. Als Head-Schiedsrichter hat er mehr als 2000 Spiele in NLA und NLB geleitet.
Das Schweizer Eishockey ohne Danny Kurmann? Kann man sich kaum mehr vorstellen. 1989 wurde der Zuger erstmals in der NLA eingesetzt. Da war Deutschland noch in Ost und West unterteilt, im Sommer tanzten wir zu «Lambada» und der Film «Rain Man» räumte bei den Oscars gross ab.
Nach vier Jahren als Linienrichter wird Kurmann zum Head-Schiedsrichter befördert und 1997 wird er zum Pionier: Er kündigt seine Arbeitsstelle als Klimatechniker und wird Profi-Schiedsrichter. Kurmann ist massgeblich daran …