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Bereits im Jahr 2015 warf ich den Gedanken auf, dass das Jahr 2020 nach einem guten Anwärter für einen Neustart des Währungssystems aussehen würde. Zu dieser Schlussfolgerung kam ich basierend auf einem Trend, den ich im Rahmen der Goldrückführungen zahlreicher europäischer Zentralbanken mit Beginn 2013 erkannte.
Und wer wäre sich Pläne eines zukünftigen und notwendigen Neustarts des Finanzsystems eher bewusst als die weltweit mächtigsten Zentralbanken; die unverantwortlichen und verschwiegenen Institutionen, in deren Bilanzen Gold steckt und in einem neuen internationalen Währungssystem natürliches Reserveasset wäre. Die weltweite Finanzkrise, die 2007/2008 begann, endete nie. Sie wurde nur durch Zentralbankeneingreifen in Form immerwährender quantitativer Lockerung (QE), Assetkäufe und künstlich niedrigen Zinsen eingedämmt, verzögert und künstlich am Leben erhalten.
Von Frankfurt bis Wien
Der erste Beweis war die nun berühmte Goldrückführung der deutschen Bundesbank, die fast 700 Tonnen Gold aus den Tresoren der New Yorker Fed und der Banque de France nach Frankfurt bringen ließ, was die Bundesbank am 16. Januar 2013 in einer Pressemitteilung bekanntgab:
„Bis 2020 beabsichtigt die Bundesbank, die Hälfte der deutschen….