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Kann viele Stunden dauern, bevor sie überhaupt anfängt. Dann noch viele Stunden langsamen Fortschritts. Kannst eh nix groß machen, außer Geduld haben und sie auf keinen Fall stören. Licht aus, Heizung aus ;-).
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Ich habe von so etwas wie "Not-Häutungen" gehört. Vielleicht hatte die Spinne irgendwelchen internen Schaden von der letzten Häutung, den sie jetzt versucht, zu reparieren. Halt uns auf dem Laufenden, wie es ausgegangen ist.
Eine Frage noch wegen des Wassernapfes: Du schriebst, er verdunstet sehr schnell. Wie schnell denn, und bei welchen Temperaturen ungefähr? Ich frage, weil es nach extrem trockener Luft klingt. Oder das Wasser wird z.B. von Spinnseide oder Substratfasern per Dochteffekt aus der Schale gesaugt.
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Ich finde, das Terrarium sieht doch gut aus.
Tip: Wenn die Spinne an einer praktischen Stelle sitzt, kannst Du sie auch einfach mit einer Heimchendose abdecken. Dann kannst Du evtl. vorn mehr Erde einfüllen, ohne die Spinne rausfangen zu müssen. Hinten ist doch schon genug Erde drin.
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Ohne Fotos der Spinne und des Terrariums oder evtl. Videoaufnahmen ist es schwer, etwas zu sagen. Hältst Du sie generell sehr warm?
Hast Du in letzter Zeit irgendwas Neues ins Terra eingebracht? Pflanzen, Bodengrund, etc? Oder Vierbeiner, die eine Flohbehandlung hatten oder ähnliches?
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Es ist auf dem Foto wenig erkennbar, außer daß sie winzig ist. Von daher: nein, kein Grund zur Sorge.
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Willkommen im Forum - in meinem Fall ebenfalls aus Deutschland :-).
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Man sollte schon eine etwas gründlichere Literaturrecherche machen. Die Traubenanekdote wäre noch ein bißchen dünn. Wenn ich sie finde, gebe ich Dir natürlich die Quellenangabe.
Ich habe mittlerweile alle alten Wälzer, die ich noch habe, durchgeschaut und finde die verdammte Textstelle nicht wieder. Ich habe den leisen Verdacht, dass ich sie in dem einzigen Spinnenbuch, das ich jemals aus der Hand gegeben habe, gelesen habe: Günther Schmidt: Spinnen. Ging vor ein paar Jahren in den Grabbelkorb für einen guten Zweck...
Ich habe es nachbestellt und schaue, wenn ich es habe. Ansonsten habe ich dies hier gefunden:
- Es gibt einen Thread bei Arachnoboards, in dem eine Karotten fressende B. emilia beschrieben wird: https://arachnoboards.com/thre…getables-or-fruit.321994/
- Hier ein noch älterer Thread, in dem eine G. rosea beschrieben wird, die Banane mampft: https://arachnoboards.com/thre…ulas-eating-fruit.163161/
- In Schultz & Schultz (2009) - "The Tarantula Keeper's Guide" werden Berichte von Haltern erwähnt, deren Tiere nicht tierische Nahrung (u.a. Trauben) gefressen haben sollen. Sehr anekdotisch in kurzen Infokästchen. Wenn Du willst, kann ich Dir den Wortlaut der Erwähnung per PM schicken.
Also, man findet schon Berichte über dieses Verhalten, zumindest in Gefangenschaft. Dein Fall ist aber unbedingt berichtenswert, finde ich, weil sehr gut dokumentiert, auch mit Video.
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Für mich wäre das auf jeden Fall einen Artikel in der Arachne wert
Gruss Basti
Zwei Doofe, ein Gedanke, wie wir hier in NRW sagen .
Wie gesagt, ich bin 100 % sicher, die Anekdote mit der Traube gelesen zu haben. Finde es aber partout nicht mehr wieder. Ich habe leider die arachne und das bts journal nur seit kurzer Zeit. Recherche fällt also nicht leicht.
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Soweit ich mich erinnere, ist anekdotisch beschrieben, dass eine Vogelspinne eine Traube gefressen hat. Ich dachte, ich hätte es in Klaas (1989) gelesen, kann es aber gerade dort nicht wiederfinden.
An die Beleseneren unter euch: gibt es überhaupt Fälle, die ähnlich gut wie dieser dokumentiert sind? Wenn ja, würde mich das brennend interessieren. Bin für jeden Literaturhinweis dankbar.
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Danke Basti. Mittlerweile habe ich Rückmeldung vom Züchter bekommen. Es soll wohl passen mit 5. FH.
Das Tier hat einen sehr guten Appetit und webt ordentlich. Scheint alles gut zu sein. Man hört halt viel über die größere Empfindlichkeit besonders kleiner C. versicolor. Da macht man sich als wenig erfahrener Halter halt Sorgen.
Carapaxlänge... da hätte ich bei dem Winzling gar nicht gewusst, wie man das einigermaßen anständig messen könnte :-). Ich zieh sie einfach groß, bis das ohne große Fehlerbalken messbar ist, dann passt das .
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Moin allerseits,
Brauche mal Euren Input. Das Tier auf dem Foto wurde mir als 6. FH verkauft. Wie ihr seht, hat sie ohne Spinnwarzen und Taster weniger als 10 mm Körperlänge. Kann das sein, dass die schon in der 6. FH ist?
Sie ist gestern angekommen und war flink und fit. Hat gleich mal beim Umsetzen die Pinselspitze attackiert, was mich hoffen lässt, dass sie Appetit auf Heuschreckenschenkel hat. Probiere ich heute. Soweit also erstmal alles gut.
Ich hatte dennoch mit etwas mehr Masse gerechnet, zumal der Verkäufer meine Frage, ob ein B15xT15xH25 Terrarium passt, bejahte. Da drin hätte ich den kleinen Fussel ja nie wiedergefunden... Ist statt dessen spontan in ein 10x10x15 gekommen, und sieht auch da drin noch etwas verloren aus.
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Sie hat es wieder getan, und diesmal hatte ich das schlaue Telefon zur Hand, um es zumindest einigermaßen zu dokumentieren. Es passiert also definitiv auch als Reaktion auf Futtertiere:Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Die Schrecke zappelte während der Aufnahme rund 20 cm rechts vom Bildausschnitt am anderen Eingang ihres Tunnels. Nach Ende dieser Aufzeichnung ist sie erneut zur Schrecke hin und hat sie vorsichtig betastet - dann wohl erneut festgestellt, dass es weder ein Partner noch eine passend erscheinende Beute ist und sich zurückgezogen.
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Von meinen Tieren hat sich zum Glück noch keine bei einem Sturz innerhalb des Terrariums verletzt. Die Möglichkeit würde aber durchaus bestehen, somit versuche ich grösstenteils auf scharfkantige Objekte im Terrarium zu verzichten…
Das macht sicher Sinn. Würde ich auch bei gut kletternden Baumbewohnern nicht reintun.Zitat
Nach rund 2-3 Minuten stoppte die Blutung von selbst, dem TIer geht es gut - die Tiere sind jedoch unglaublich fragil und schaffen es auch sich, ohne Absicht, selbst zu verletzen.
Interessant. Von Selbstverletzung beim Haare abstreifen habe ich noch nie gehört. Auch interessant, dass sich Wunden am Opisthosoma manchmal von selbst schließen. Üblicherweise liest man, dass dies meist nicht der Fall ist. Hat sie sich seitdem nochmal gehäutet?
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Im Zusammenhang mit angebotenen Futtertieren ist mir dies noch nicht aufgefallen, jedoch bei einer tieferen Tonlage und Sprecheinlagen vor dem Terrarium - da hab ich zwei drei adulte Weibchen die immer mal wieder auf meine Stimme mit einem…
Danke Martin für die Antwort. Ich hab' beim Füttern nicht geredet. Führe zwar gelegentlich Selbstgespräche, aber nicht in dem Moment. Sonst war es auch still in der Wohnung. Es war ziemlich eindeutig eine prompte Reaktion auf das erste Gezappel der Heuschrecke im Netz. Sie hat ja dann nach ein paar Sekunden aufgehört und ist Nachschauen gegangen.
Lasse ich ihr also sicherheitshalber noch ein-zwei Häutungen Zeit, bevor ich über Paarungsversuche nachzudenken beginne.
Trotzdem kann ich nicht ganz nachvollziehen wie eine Chromatopelma cyaneopubescens dazu kam, mit einer Heuschrecke vermittels hochfrequenter, von kurzen Pausen unterbrochenen Art von Trommeln, Klopfen und Trillern , zu kommunizieren.
Tja, was soll ich sagen... ich hab' sie gleich gefragt, was das denn sollte, und sie hat mir keine Antwort gegeben. Die Schrecke habe ich ebenfalls gefragt, ob sie was verstanden hat. Auch die hat sich nicht geäußert. Ob also eine Kommunikation zustande kam, bleibt offen.
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Nix "Patsch". Es war kein Schlagen, es ging keine Drohgebärde voraus. Es war die hochfrequente, von kurzen Pausen unterbrochene Art von Trommeln, Klopfen, Trillern (wie auch immer es in den vielen Schriften genannt wird) mit den Tastern und Vorderbeinen, das man in jeder Aufnahme einer Vogelspinnenbalz sieht/hört. Die beiden Tiere waren rund 20 cm voneinander entfernt und die Spinne hatte sich der Schrecke nicht zugewandt. Erst danach kam sie langsam näher und betastete die Schrecke, wie beschrieben.
Danke für Deine Hinweise bzgl. Terminologie. Ja, ich meinte "geschlechtsreif", so wie ich es im Titel und meiner Frage #2 schrieb.
Ich schließe dann aus Deiner Aussage "Nur adulte Tiere trommeln", dass ein (theoretischer) Paarungsversuch Erfolg versprechen könnte, und nicht nur eine unnötige Gefährdung eines oder beider Tiere bedeuten würde.
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Tag allerseits.
Ich hatte das bereits einmal vor rund 6 Wochen beobachtet, und seinerzeit als Zufall abgetan. Heute aber hat sie es wieder getan: als ich eine recht große Heuschrecke kurz vor Adulthäutung) in ihr Netz absetzte, reagierte sie auf die Vibrationen mit eindeutigen Trommelsignalen. Sie ist dann hochgekommen und hat die Heuschrecke "sanft" betastet und sich dann erstmal zurückgezogen.
Infos zum Tier: Schlupfdatum unbekannt. Seit August 2019 (damals frisch gehäutet) bei uns, seitdem eine Häutung, am 6.12.2019. Als wir sie bekamen, hatte sie an Prosoma und Beinen bereits ihre typischen Farben, auf dem Opistosoma war noch sehr deutlich das "Tigermuster" erkennbar. Körperlänge ohne Spinnwarzen z.Zt. 6 cm. Diagonale Beinspannweite rund 14 cm. Verhältnis Durchmesser Carapax-Opistosoma rund 1:1,25. Insgesamt ruhige Spinne, in der Dämmerung bei der Arbeit oder draußen auf der Lauer, bei Störungen gemächlicher bis zügiger Rückzug.
Erkenntnis: Kein übermäßiger Kohldampf, oder die Schrecke war ihr zu groß. Sie ist seit ihrer letzten Häutung insgesamt eher an kleinerer Beute interessiert. So weit so gut. Vielleicht steht auch wieder eine Häutung an.
Frage #1: Ist Trommeln ausschließlich ein Paarungsverhalten, oder kommt es auch bei anderen Gelegenheiten vor?
Frage #2: Ist Trommeln ausschließlich auf geschlechtsreife Tiere beschränkt, oder passiert so etwas auch bei "Teenagern" in der Findungsphase?
Nachzucht ist für mich kein Thema, zumindest noch nicht. Würde nur gern wissen, ob das Tier nun definitiv ausgewachsen ist oder evtl. noch nicht.
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Später Nachtrag: Bei SCHMIDT (2003) fand ich die Bemerkung "0,3 mg töten andere Vogelspinnen innerhalb von Sekunden". Aus dem Kontext heraus sind das rund 5% der bei einem Melkvorgang gewonnenen Giftmenge (also nicht eines Bisses). Es sieht so aus, als wirke das Gift auf Artgenossen ganz besonders stark.
Es steht nicht dabei, welche Spezies, oder ob Männchen oder Weibchen, er zitiert dafür BÜCHERL (1962). Habe mir mal einen erschwinglichen Reprint dieses Buches bestellt. Mal sehen, was da drin steht...
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Morgen,
Herzlichen Dank für Euren Input. Würde mich freuen, wenn hier noch mehr Leute mit Erfahrung sich äußern würden.
@ Micha: Zur Ehrenrettung der Amis im Forum (im Gegensatz zu diversen Youtube-Amis): auch dort wird immer wieder klar darauf hingewiesen, dass man die Tiere nicht zu fett werden lassen soll. Zumindest in diesem Punkt sind sich die erfahrenen Leute auf beiden Seiten des großen Teichs wohl einig. Das ist doch schon mal was... .
@ Karsten: Ich vermute, die unterschiedlichen Herangehensweisen liegen in der Geschichte begründet. Wenn ich das richtig deute, gab es in Mitteleuropa schon eine lange Tradition der "Terraristik" (hier mal definiert als die Freude an der naturnahen Gestaltung von künstlichen Lebensräumen), als Vogelspinnen Einzug in die Riege der "Haustiere" hielten. Drüben scheint es eher umgekehrt zu sein. Dort schien eher der Sammler-Aspekt im Vordergrund zu stehen, und das Befassen mit "Terraristik" intensiviert sich erst in den letzten Jahren. Was das für Konsequenzen hat (in dusteren Regalen gestapelte Plasteboxen, panische Angst vor lebenden Pflanzen, etc.), will ich hier nicht bewerten. Oder sagen wir mal, ich verkneife mir eine Bewertung...
Die Geschichte mit dem Sturzrisiko ist ja nur eine von vielen. Ich komme aus den Naturwissenschaften, da versuche ich gern (auch aus reiner Neugier) Anekdote von Fakt zu trennen, bevor ich etwas bewerte.
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So, jetzt mal Butter bei die Fische...
Wenn man sich in dem großen amerikanischen (Vogel-)Spinnenforum rumtreibt, dann fallen ja diverse philosophische Unterschiede auf. Einer davon ist, dass drüben extrem viel Wert darauf gelegt wird, boden- und höhlenbewohnenden VS nicht mehr als 1,5x Beinspannweite Luft nach oben zu geben, weil sie sonst unmittelbar platzen, wenn sie mal von der Scheibe fallen. Wenn ich nach ähnlichen Vorfällen in den deutschsprachigen Foren suche, finde ich eigentlich nichts dergleichen. Das könnte mehrere Gründe haben:
1. Ich bin zu doof, die richtigen Schlagworte bei der Suche zu verwenden.
2. im deutschsprachigen Raum werden solche Vorfälle - aus welchen Gründen auch immer - nicht publik gemacht.
3. Es ist alles halb so wild, weil im deutschsprachigen Raum ebenfalls eine gewisse Substrathöhe vorgezogen wird - hier aber meist "weil sie gerne gräbt" und weniger "weil sie sonst abschmiert und platzt".
4. weil Vogelspinnen eigentlich gar nicht so unfassbar empfindlich sind wie es im Forum drüben Konsens ist.
Ich will hier gar keinen "wir gegen die Amis"-Schlagabtausch starten, darum geht's mir nicht. Ich fand's nur ganz interessant. Wenn man nämlich drüben die Forensuche bemüht nach Schlagworten wie "fall", "injury" und Ähnlichem, findet man lustigerweise kaum solche Erfahrungsberichte (abgesehen von "hatte meine Spinne auf der Hand und sie ist aus 1,5m Höhe runtergeklatscht"), sondern fast ausschließlich mantra-artige Warnungen, dass es passieren wird.
Wie sind Eure Erfahrungen? Wem ist es tatsächlich schon passiert, dass eine Spinne sich beim Sturz von der Scheibe verletzt hat? Wie hoch schätzt ihr erfahrenen Halter dieses Risiko ein?
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Selbst entsorgen ist keine Option, ohne wie Godzilla persönlich das halbe Gespinst zu zerstören. Also bleibt alles erstmal drin.
Für den Moment setze ich erstmal keine Asseln o.ä. ein. Die Trauermücken sind scheinbar abgezogen.
Herzlichen Dank dennoch für die Tips. Weiß nun Bescheid für den Fall der Fälle.