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Roger Federer beginnt das US Open gegen den 19-jährigen Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 71). Im Halbfinal könnte er auf Rafael Nadal treffen.
Den erhofften Traumfinal zwischen Federer und Nadal wird es beim US Open also nicht geben. Soviel lässt sich schon nach der Auslosung vom Freitag sagen. Die beiden Favoriten befinden sich in der gleichen Tableauhälfte und würden im Halbfinal aufeinander treffen. Der Weg dorthin scheint für beide in etwa gleich herausfordernd.
Federer muss in der 1. Runde den talentierten Einheimischen Tiafoe in die Schranken weisen. Das bislang einzige Duell gegen den in der Weltrangliste als Nummer 71 geführten Teenager gewann der Baselbieter im Frühjahr in Miami mit 7:6, 6:3. Sein erster gesetzter Gegner könnte in der 3. Runde Feliciano Lopez (ATP 35) sein, der erste grosse Test wäre im Achtelfinal ein Duell mit dem Australier Nick Kyrgios (ATP 18), der in Cincinnati bis in den Final vorgestossen war und bewiesen hat, dass er sich an einem guten Tag vor niemandem fürchten muss.
Im Viertelfinal wäre nach Papierform der Österreicher Dominic Thiem (ATP 8) Federers Gegner. Allerdings befindet sich in jenem Viertel auch Juan Martin Del Potro (ATP 28), der US-Open-Sieger von 2009. Dieser trifft in der 1. Runde auf Henri Laaksonen (ATP 94), den zweiten Schweizer im Tableau, der sein erst zweites Grand-Slam-Turnier bestreitet. Nadals vermeintlich stärkste Widersacher auf dem Weg in den Halbfinal sind Richard Gasquet (3. Runde), Tomas Berdych (Achtelfinal) und Grigor Dimitrov (Viertelfinal).
Lösbare Aufgabe für Golubic
Viktorija Golubic (WTA 104), die einzige Schweizerin im Tableau, beginnt das Turnier gegen die Ungarin Timea Babos (WTA 66). Eine lösbare Aufgabe für die Zürcherin, zumal sich Babos in diesem Jahr - ähnlich wie Golubic - sehr schwer tut. Der Lohn für einen Sieg gegen Babos wäre ein Zweitrunden-Duell gegen die als Nummer 2 gesetzte Simona Halep oder gegen die frühere Siegerin Maria Scharapowa, die nach ihrer Dopingsperre dank einer Wildcard im Haupttableau steht. Halep gegen Scharapowa kündigt sich als eines der Highlights der 1. Runde an.
SDA-ATS