Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03356.jsonl.gz/2216

Bild: AnnyksPhotographie - pixabay.com
Das Parkinson-Syndrom ist eine chronische Erkrankung, bei der Nervenzellen im Gehirn absterben. Weltweit sind ungefähr zehn Million Personen davon betroffen, in der Schweiz sind es 15'000. Die meisten Betroffenen erhalten die Diagnose um das sechzigste Lebensjahr.
Ein typisches Symptom einer Parkinson-Erkrankung ist die Bewegunsverlangsamung. Alltägliche Tätigkeiten und Bewegungen werden für die Betroffenen mühsamer und können nur verlangsamt ausgeführt werden. Ebenfalls kann häufig eine Versteifung der Muskulatur und ein Zittern beobachtet werden. Spätere Folgen sind unter anderem Schmerzen, vegetativ-autonome Störungen (Bsp. Verdauungsbeschwerden) sowie ein gestörter Gleichgewichtssinn, welcher zu vermehrten Stürzen führen kann.
Neben diesen körperlichen Symptomen treten oft im Verlauf der Krankheit auch psychische Erkrankungen auf. Diese sind durch das Parkinson-Syndrom, den damit verbundenen Einschränkungen und der geringeren Lebensqualität bedingt. Depressionen und Angststörungen kommen häufig bei Parkinsonbetroffenen vor.
Bild: 12138562 - pixabay.com
Das Krankheitsbild des Parkinson-Syndroms ist sehr individuell. Der Verlauf und auch der Schweregrad der Krankheit kann von Patient zu Patient stark variieren. Dies erschwert die Diagnose stark. Um eine Diagnose zu stellen ist es wichtig, dass die Symptome über einige Zeit beobachtet und festgehalten werden. Somit können Betroffene den Gesundheitsfachpersonen bereits viele Informationen zur Verfügung stellen. Des Weiteren werden für die Diagnose klinische Tests, unter anderem ein MRI, durchgeführt. Für den weiteren Krankheitsverlauf ist eine frühe Diagnose entscheidend.
Obwohl Parkinson bereits seit 200 Jahren erforscht wird, konnte bisher keine eindeutige Ursache für die Krankheit festgestellt werden. Es gibt die Vermutungen, dass sowohl die genetische Veranlagung wie auch äusserliche Faktoren einen Einfluss auf die Krankheitsentwicklung haben.
Leider gibt es keine konkreten Tipps zur Vorbeugung des Parkinson-Syndroms. Als allgemeine, gesundheitsförderliche Massnahmen können folgende Hinweise genannt werden:
- Vermeiden Sie langandauernden Stress.
- Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen.
- Bewegen Sie sich regelmässig.
- Achten Sie auf einen guten und gesunden Schlaf.
Bei Personen, die an Parkinson erkrankt sind, können die obenstehenden Tipps zusammen mit einer geeigneten medikamentösen Behandlung den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Aus diesem Grund sind folgende Angebote für Betroffene geeignet:
Im Kanton Solothurn gibt es zudem eine Selbsthilfegruppe für Personen welche vom Parkinson-Syndrom betroffen sind:
Quellen: