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Above the line ist ein total veralteter Begriff, der ursprünglich alle Werbebereiche der so genannten klassischen Werbung umfasste. Zu dieser gehörten TV, Radio, Zeitungen und Zeitschriften sowie Außenwerbung, Flyer und Kino. Die Kosten, die anfielen, um diese Kanäle zu bespielen, wurden zusammengezählt, und dann darunter ein Strich gezogen. Allerdings wurde auch dieser Begriff, wie so viele, nicht einheitlich benutzt. Wer immer ihn also hört, sollte erst mal nachfragen, was denn darunter genau zu verstehen sei.
Alles, was über diesem Strich war – und das war das Meiste – war dann eben „above the line“ und demzufolge auch wichtig.
Die Frage: „Was ist above the line“ kann man folglich auch nicht beantworten, man kann nur umschreiben, was man darunter versteht und warum man das tut. Fazit: Blöder Begriff.
Wenn unter dieser ominösen Line noch etwas Geld, sprich Budget, übrig war, dann konnte das in andere Maßnahmen investiert werden, die so genannten below the line-Massnahmen. Meistens waren diese der Verkaufsförderung zuzurechnen und wurden von den Werbern als tendenziell unwichtig betrachtet. Genau so wie lange Zeit das Internet. Dieses gehörte in vielen Schulungsunterlagen noch bis vor fünf, sechs Jahren auch zu den below-the-line-Maßnahmen.
Wie gesagt, der Begriff „above the line“ ist total veraltet und wenn man ihn heute ums Verrecken noch benutzen will, dann gehört das Internet im weitesten Sinne (inklusive SEO, Newsletter-Marketing, Social Media) gefälligst auch dazu.