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Es war ein bitterer NHL-Abend für Yannick Weber mit den Nashville Predators. Zu der 2:4-Niederlage gegen die Pittsburg Penguins kam für den Schweizer Verteidiger noch ein blutiges Gesicht dazu. Weber wird aus kurzer Distanz vom Puck getroffen und beginnt sofort zu bluten, doch die Schiris unterbrechen das Spiel vorerst nicht. Beim nächsten Unterbruch darf Weber dann auf die Bank, zuvor lässt er seinem Ärger über die Referees aber noch freien Lauf.
Er zieht seinen Helm ab und fährt fragend zu den Unparteiischen. Diese lässt das ganze aber kalt. Yannick Weber kann dann nach kurzer Behandlung auch weiterspielen. Ein kurzer Unterbruch wäre aber nach dieser Aktion sicher angebracht gewesen, oder nicht? (jwe)
Es ist eine kitschige Geschichte mit Luca Sbisa mittendrin. Der Zuger Verteidiger kann mit den Vegas Golden Knights als vierter Schweizer den Stanley Cup gewinnen. Die erste Finalpartie gegen die Washington Capitals findet schon in der Nacht auf morgen statt.
Bislang durften aus der Schweiz erst die Torhüter David Aebischer (2001 mit den Colorado Avalanche) und Martin Gerber (2006 mit den Carolina Hurricanes) sowie Verteidiger Mark Streit (2017 mit den Pittsburgh Penguins) den Stanley Cup in die Höhe stemmen. Dennoch würde Luca Sbisa bei einem Triumph der Golden Knights wohl für eine Premiere sorgen.
Denn das oben genannte Trio kam in den jeweiligen Finals während keiner Sekunde zum Einsatz. Sbisa dagegen ist bei Las Vegas, das seine erste NHL-Saison …