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“Concorde”, ein Begriff, den du vielleicht schon mal gehört hast. Heute schauen wir uns die Überschall- Fliegerei etwas genauer an. Wird sie ein Comeback erleben?
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Der Überschallflug kommt vor, wenn ein Objekt sich schneller als sein Schall bewegt
- Dies gab es bereits - auch in der Zivilluftfahrt
- Werden wir bald die Rückkehr der Überschallflüge erleben?
Als Erstes frischen wir uns kurz im Bereich Physik auf; der Begriff “Überschall” bedeutet, dass sich etwas schneller als die Schallgeschwindigkeit bewegt - sprich: es bewegt sich schneller als sein Ton (“Schall”). Wenn man jetzt noch das “Flug”-Element hinzufügt, hat man den Überschallflug. Das gibt es tatsächlich - Flugzeuge, die schneller fliegen, als ihr Ton sich durch die Luft bewegt. Und nicht nur Kampfjets!
Eine ernste Angelegenheit
Der Physiker Ernst Mach leistete im 19. Jahrhundert wichtige Pionierarbeit zur Berechnung der Schallgeschwindigkeit - in Form einer Menge sehr komplizierter Berechnungen. Diese berücksichtigen diverse naturwissenschaftliche Faktoren - wie die Temperatur. Die Schallgeschwindigkeit für Flugzeuge kann man jedoch meistens mit ca. 1225 km/h beschreiben. Und weil es eben Herr Mach war, der diese wichtige Arbeit leistete, nennt man die Schallgeschwindigkeit die “Mach-Zahl” und kann sie als Ma=1 umschreiben.
Die Zukunft - und Vergangenheit - des Fliegens
Was sich sehr futuristisch anhört, gab es eigentlich schon längere Zeit: die sowjetische “TU-144”, die 1970 bereits die doppelte Schallgeschwindigkeit erreichte - 2150 km/h. Wegen hohen Kosten und anderen Gründen wurde die Maschine aber bereits nach ein paar Jahren wieder ausser Dienst gestellt. Die britisch-französische “Concorde” hatte aber einen erfolgreicheren Einsatz: Sie war von 1976 bis 2003 unterwegs (auch mit bis zu Ma=2). So konnte man als Passagier in ca. 3.5 Stunden von Paris nach New York fliegen; dies dauert heute mit einer “normalen Maschine” 7-8 Stunden. Jedoch musste auch die Concorde wegen hohen Kosten, einer allgemein schlechten Lage für Airlines und eines fatalen Unfalls in Paris 2003 ausser Betrieb gesetzt werden.
Obwohl zur Zeit keine zivilen Flugzeuge mit Überschallgeschwindigkeit reisen, gibt es grosses Interesse, die Technologie zu verbessern, so dass man vielleicht bald doppelt so schnell in die Ferien fliegen kann. Diverse Unternehmen haben es sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren zivile Überschallflugzeuge zu entwickeln. Auch die amerikanische Weltraumbehörde NASA hat bereits ein solches Flugzeug in Auftrag gegeben.
Arbeitsmaterial
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