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Verkehrsmedizinische Untersuchung wegen Alkohol
Bei Fahrten unter Alkoholeinfluss - im Fachjargon Fahren im angetrunkenen Zustand (FiaZ) - kann es zu einer verkehrsmedizinischen Untersuchung kommen.
Das Strassenverkehrsgesetz kennt vier Schweregrade bei Fahren in angetrunkenem Zustand (FiaZ) sprich Alkohol am Steuer:
0,50 bis 0,79 Promille:
Wer mit 0,50 bis 0,79 Promille ein Motorfahrzeug lenkt, erhält eine Verwarnung und eine Busse.
0,50 bis 0,79 Promille
Wer mit 0,50 bis 0,79 Promille fährt erhält in der Regel nur eine Busse und einen bedingten Fahrausweisentzug (mind. 1 Monat).
0,80 Promille: bis und mit 1,59 Promille
Wer in angetrunkenem Zustand mit 0,80 Promille bis und mit 1,59 Promille ein Motorfahrzeug lenkt, wird der Führerausweis für mindestens drei Monate entzogen. Zusätzlich wird eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren ausgesprochen. Ferner wird der Verstoss im Strafregister eingetragen.
Ab 1,60 Promille
Wer mit über 1,60 Promille ein Fahrzeug lenkt, muss zu einer verkehrsmedizinischen Untersuchung, da Zweifel an der Fahreignung bestehen. Diese Regel gilt auch bei Ersttätern.
Haaranalyse
Bei der verkehrsmedizinischen Untersuchung betreffend Alkohol wird eine Haaranalyse durchgeführt. Dadurch können die Verkehrsmediziner exakt feststellen, ob eine Person exzessiv, gemässigt, selten oder gar nie trinkt.
Das Bundesgericht anerkennt die Haaranalyse als geeignetes Mittel sowohl zum Nachweis eines übermässigen Alkoholkonsums als auch der Einhaltung einer Abstinenzverpflichtung.
Allenfalls lohnt sich, vorab zu testen, wie hoch der Alkoholkonsum der letzten Monate war. In diesem Zusammenhang