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Der Brasilianer Pedro Veniss gewinnt im Sattel von Quabri de l'Isle den Grand-Slam-Grand-Prix beim CHI Genf. Für den schnellsten Nullfehlerritt im Stechen kassiert er 400'000 Franken.
Der 33-jährige Veniss schaffte mit diesem Coup seinen bislang grössten Einzelerfolg. Rang 2 ging an Olivier Philippaerts (BEL) mit Legend of Love und 0,25 Sekunden Rückstand. Die beiden verhinderten einen weiteren Coup des Briten Scott Brash, der mit Ursula als Dritter 0,45 Sekunden Rückstand aufwies. Hätte Brash, der vor dem Schlusssprung noch Tempo wegnehmen musste, gewonnen, wäre er zusätzlich zum Preisgeld um eine halbe Million Franken reicher geworden, weil er bereits in Calgary gewonnen hatte.
Im Stechen mit 16 Reiterinnen und Reitern tauchten auch vier Schweizer Paare auf, unter ihnen Steve Guerdat mit Nino des Buissonnets als Titelverteidiger. Nino verhalf bei seinem Abschied von der grossen Bühne seinem Reiter nicht zu einem weiteren grossen Erfolg. Beim zweiten Hindernis ritt Guerdat in einem zu spitzen Winkel an und das Pferd verweigerte den Sprung. Beste Schweizerin wurde als Achte Janika Sprunger auf Bonne Chance. Martin Fuchs ritt auf Clooney wohl eine zu enge Wende zur grauen Mauer, worauf der Schimmel seinen Dienst quittierte. Niklaus Rutschi, der mit Windsor ebenfalls zum Stechen antrat, lief es mit drei Abwürfen nicht mehr nach Wunsch.
Die Rhone-Stadt Genf bildet zusammen mit Aachen und Calgary den Grand Slam der Springreiter. Um den Grand Slam zu gewinnen, muss ein Reiter die grossen Preise der drei Turniere direkt nacheinander gewinnen. Brash mit Hello Sanctos hatte dies, angefangen in Genf 2014, tatsächlich schon geschafft und den Millionen-Bonus kassiert.
SDA-ATS