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Ein 26-jähriger Mann kam anscheinend auf die glorreiche Idee, ein Schnabeltier aus Morayfiled, einer Stadt in Australien, zu entführen. Er verschleppte das Tier aus seinem natürlichen Lebensraum und brachte es mit dem Zug in eine andere Stadt, wie die Polizei schreibt.
Kein Streichelzoo
In einem Aufruf auf der «Webseite der Polizeistation» forderten die Beamten den Entführer auf, das Tier wieder zurückzubringen. Fotos, die die Polizei veröffentlichte, zeigen zwei Personen beim Besteigen eines Zuges. Das Tierchen war in ein Handtuch gewickelt. Der Mann habe es getätschelt und anderen Fahrgästen gezeigt, heisst es in dem Aufruf weiter.
Die Verantwortlichen Schnabeltier-Kidnapper werden aufgefordert, das Tier so schnell wie möglich einem Notarzt oder der Polizei zu übergeben. Je länger das Tier sich ausserhalb seines natürlichen Habitats befinde, desto grösser werde die Gefahr, dass es krank werde und sogar sterbe. Weiter könnte es über giftige Sporen verfügen, die Menschen und andere Tiere krank machen könnten.
Schnabeltier bisher unauffindbar
Die rechtswidrige Entnahme und Haltung eines Schnabeltiers aus freier Wildbahn wird in Australien als Vergehen erster Klasse gehandelt. Das kann mit einer Höchststrafe von 431'250 australischen Dollars, umgerechnet 260'000 Franken, bestraft werden.
Wie es aktuell um das Tierchen bestellt ist, ist unklar. Wie «CNN» schreibt, soll der Polizei mitgeteilt worden sein, dass das Tier in einen nahe gelegenen Fluss entlassen worden sei. Gefunden haben es die Behörden bislang aber noch nicht. Am Samstag soll sich der Mann vor Gericht für die Tat verantworten.
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(roa)