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Prognosefaktoren für den Erfolg einer In-Vitro-Fertilisation
|a -- Nelson SM, Lawlor DA. Predicting live birth, preterm delivery, and low birth weight in infants born from in virto fertilisation: a prospective study of 144,018 treatment cycles. PLoS Med 2011 (4. Januar); 8: e1000386 [Link]|
|Zusammerfasser(in): Bettina Wortmann|
|infomed screen Jahrgang 15 (2011), Nummer 2

Datum der Ausgabe: April 2011
Verschiedenste Faktoren beeinflussen den Erfolg einer InVitro-Fertilisation (IVF) . Einige davon beruhen auf den Eigenschaften des Paares und sind nicht veränderbar (z.B. Alter der Frau, Infertilität des Mannes), andere hingegen hängen von der verwendeten Technik ab (z.B. Verwendung von Spendereizellen, intrazytoplasmatische Spermieninjektion = ICSI) und können somit beeinflusst werden.
Aus den Daten von 144'018 in Grossbritannien durchgeführten IVF-Zyklen konnten unter anderem folgende Risikofaktoren für eine erfolglose Behandlung abgleitet werden: hohes Alter der Mutter, lange Dauer der Infertilität, hohe Anzahl bereits erfolgter, nicht erfolgreicher IVF-Zyklen, Verwendung eigener Oozyten. Wurden Spenderoozyten verwendet, führte dies zu mehr Lebendgeburten, darunter waren aber mehr Frühgeburten oder solche mit zu geringem Geburtsgewicht. Männliche Infertilitätsursachen beeinträchtigten den Erfolg einer IVF nur, wenn keine ICSI durchgeführt worden war. Nach ICSI waren Frühgeburten oder ein zu geringes Geburtsgewicht nicht häufiger.
Aus den gewonnenen Erkenntnissen entwickelten die Studienverantwortlichen ein mathematisches Modell, mit dem die Chancen für den Erfolg einer IVF unter Berücksichtigung der untersuchten Faktoren abgeschätzt werden können (www.IVFpredict.com).
Zusammengefasst von Bettina Wortmann
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Prognosefaktoren für den Erfolg einer In-Vitro-Fertilisation (April 2011)
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