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DH Mosquito FB Mk.VI Schweizer Luftwaffe 1:32
Die de Havilland D.H.98 Mosquito war ein Mehrzweckflugzeug der Zeit des Zweiten Weltkrieges aus britischer Produktion.
Die zweimotorige, zweisitzige Maschine wurde von der de Havilland Aircraft Company in Holzbauweise hergestellt und mit grossem Erfolg im Krieg und danach eingesetzt. Zwischen 1940 und 1950 wurden über 7700 Mosquitos gebaut. Aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit und guten Höhenfl ugeigenschaften war die Mosquito für die deutsche Luftverteidigung nahezu unangreifbar. Die Maschine wurde ausser in Grossbritannien auch von den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, der Republik China, Neuseeland, Südafrika, der Tschechoslowakei, Jugoslawien und Israel und der Schweiz verwendet. Das Flugzeug bestand im Wesentlichen aus Sperrholz, Fichtenholz und Birkenholz mit einer Zwischenschicht aus Balsaholz, was ihm auch den Spitznamen "Wooden Wonder" (deutsch: "Hölzernes Wunder") einbrachte. Der Rumpf wurde aus zwei Hälften zusammengesetzt, die erst kurz vor dem Zusammenbau mit vormontierten Steuerleitungen versehen wurden. Die Maschine wurde von zwei Rolls-Royce-Merlin-Motoren mit Propellern in gleicher Drehrichtung angetrieben. In der Flügelvorderkante zwischen Motorgondel und Rumpf befanden sich die Kühler. Bei Bombern war die Rumpfspitze verglast. Bei einigen Varianten wurde eine "Radarnase" angesetzt. Die hölzerne Bauweise erwies sich in tropischen Regionen als problematisch, da der Tragfl ächenholm unter diesen Bedingungen mitunter nachgab und brach. Bei Überführungsfl ügen von Kanada nach Europa gab es ebenfalls unerwartete Probleme - einige Flugzeuge explodierten aus bis heute ungeklärten Gründen mitten über dem Atlantik. Die letzte Mosquito - eine NF Mk.38 - wurde 1950 in Chester gebaut. Einige "Mossies" blieben noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg im Einsatz. In Grossbritannien wurden die letzten Aufklärer erst 1961 ausser Betrieb genommen. Während des Krieges wurden 6710 Flugzeuge gebaut. Insgesamt wurden 7781 Flugzeuge gebaut, davon 1134 in Kanada und 212 in Australien.
Schweizer Versionen der DeHavilland Mosquito FB Mk.VI
Am 30. September 1944 waren einige Fluzeuge der RAF Squadron 515 auf einer sog."Day Ranger Mission" im Raum München-Linz-Wien im Einsatz. Eine Mosquito der Royal Air Force mit der Immatrikulation NS993 musste aufgrund eines Motorenproblems in der Schweiz notlanden.
Nach Verhandlungen mit der RAF wurde dieses Flugzeug von der Flugwaffe übernommen und mit der Bezeichnung B-5 immatrikuliert. Im Anschluss wurden die Invasionsstreifen auf der Rumpfunterseite, sowie die Staffelcodes entfernt und Schweizer Hoheitszeichen angebracht. Unsere Bemalungsvariante zeigt die Mosquito in der KTA-Version (Kriegtechnische Abteilung) der Eidgenössischen Flugzeugwerke Emmen (F+W Emmen) aus dem Jahr 1949.
Noch während des Zweiten Weltkrieges begannen in der Schweiz Ingenieure mit der Planung von düsengetriebenen Kampfflugzeugen. Es entstanden die P-Projekte, welche schliesslich zur P-16 führten, sowie die N-Projekte, welche von der Vorgängerfi rma der RUAG Aviation in Emmen entwickelt wurden. Das Swiss-Mamba-Triebwerk wurde im Flug getestet, indem es an die Rumpfunterseite einer De Havilland Mosquito montiert wurde. Die Mosquito war im Zweiten Weltkrieg interniert worden, erhielt später die Immatrikulation B-5 und ging in den Besitz der Schweizer Luftwaff e über.
Dies ist die Variante B-5 welche mit dem TAMIYA Bausatz 1:1 übereinstimmt. Passende Decals für die Schweizer Version B-5 liegen dem Bausatz bei.