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Junge Frauen vom Pubertätsalter bis 29 Jahre alt wurden in der Zeit unmittelbar nach der Erdbebenkatastrophe etwas vernachlässigt. So resultieren NPOs, die 20 Frauen und Hilfsorganisationen von den Präfekturen Miyagi, Iwate und Fukushima interviewet haben.
„Im Evakuierungsort liessen wir vorzugsweise kleine Kinder und Betagten essen und wir selber assen nichts.“, „Nachkatastrophenzeit gingen arbeitende Mütter früher nach Hause, ich als Single musste dafür mehr arbeiten.“ Das sind einige Aussage, die in der Tokyo Zeitung zu lesen sind.
Auf der Website von „Machi no wa“, einer NPO, die die Untersuchung mitgemacht hat, ist weiter zu lesen: „Mehrere Tage lang mussten viele junge Frauen in einem Raum schlafen, wo es keine Abtrennung gab. Umkleidekabinen wurden zwar eingerichtet, die Wände waren jedoch zu niedrig und man konnte von Oben reingucken. Die Toilettenräume waren nicht nach Geschlechtern getrennt und die Türen hatten kein Schloss. So war die eigene Sicherheit nicht gewährt, geschweige denn die Privatsphäre.„
Nach der Befragung wurde klar, dass junge Frauen in der Nachkatastrophenzeit oft ein Ziel der sexuellen Gewalt werden können. Auch die Ansicht, dass sie keine Betreuung bräuchten, herrscht in Allgemeinen.
Ein NGO-Personal sagt gegenüber der Tokyo Zeitung, sie hätten anscheinend das Gefühl, weder mit Freunden noch mit der Familie über ihr Leiden sprechen zu können. Ein anderes Personal schlägt deshalb vor: Man soll sich bemühen, ihre Stimme zu hören, um aus ihren Erfahrungen das Beste in der Region zu machen.