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Gian-Luca Lardi zum Präsidenten von Strasseschweiz gewählt
An der Mitgliederversammlung von Strasseschweiz vom 31. Mai 2022 in Bern wurde Gian-Luca Lardi zum neuen Präsidenten des Dachverbands des privaten Strassenverkehrs gewählt. Der Zentralpräsident des Schweizerischen Baumeisterverbandes tritt die Nachfolge von Nationalrat Thomas Hurter an.
Gian-Luca Lardi ist amtierender Zentralpräsident des Schweizerischen Baumeisterverbandes und wurde nun zum neuen Präsidenten des Dachverbands des privaten Strassenverkehrs gewählt. Foto: Presseportal
Als Nachfolger von Thomas Hurter, dessen Amtszeit als Präsident abgelaufen ist, wurde Gian-Luca Lardi, Zentralpräsident des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV), zum Präsidenten von Strasseschweiz für das Jahr 2022/2023 gewählt. Er wird von Peter Goetschi (Zentralpräsident TCS) und Pierre Daniel Senn (Vizepräsident AGVS) als 1. bzw. 2. Vizepräsident begleitet. Der neue Präsident und die Mitglieder haben Thomas Hurter herzlich für seine Arbeit während seiner Amtszeit gedankt.
Der statutarische Teil bot auch Gelegenheit, auf das Jahr 2021 zurückzublicken, das von der Pandemie geprägt war. Diese hat einen Rückgang der Strassenmobilität von durchschnittlich 8 Prozent im Vergleich zu 2019 provoziert und auch die Verkaufszahlen für Fahrzeuge blieben wegen den internationalen Lieferprobleme deutlich tiefer als vor der Krise. Der Geschäftsführer Olivier Fantino betonte jedoch, dass «die Automobilbranche trotz den Schwierigkeiten wegen der Krise den durchschnittlichen CO2-Ausstoss pro Kilometer neu zugelassener Fahrzeuge seit dem Jahr 2000 um fast 50 Prozent gesenkt hat».
Auch die Anstrengungen des gesamten Sektors sollten hervorgehoben werden: Seit 1990 wurden die Treibhausgasemissionen des privaten Strassenverkehrs um etwa 10 Prozent gesenkt, wenn man die vom CO2-Gesetz vorgeschriebenen Kompensationsmassnahmen berücksichtigt. Während im gleichen Zeitraum die Bevölkerung um etwa 28 Prozent zu-genommen hat. Die effektiven Emissionen pro gefahrenen Kilometer in der Schweiz (alle Privatfahrzeuge) sind somit in den letzten 30 Jahren um 32 Prozent zurückgegangen.
Im zweiten Teil der GV hielt Christian Bach (Empa) einen Vortrag über die Perspektiven der Energieversorgung für die Mobilität. Angesichts der Rückkehr des Krieges vor den Toren Europas und der steigenden Energiepreise ist dies ein hochaktuelles Thema. Um dieser neuen Herausforderung zu begegnen, muss die Klimapolitik sich an die neue Situation anpassen und dazu beitragen, die Energieversorgung zu stärken, anstatt sie zu schwächen. (pd/mb)
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