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Rosa Luxemburg ist eine Ikone der politischen Linken in Deutschland – bis heute. Zugleich ist sie eine Persönlichkeit, über deren Rang und Bedeutung immer wieder gestritten wird. Vielen gilt sie als Vorbild für ein unabhängiges Denken und Handeln, jenseits von starren Parteidoktrinen. Zweifellos hat sie als eine der ersten Frauen in Deutschland politische Wirkung erzielt. Helmut Hirsch beschreibt das ungewöhnliche Leben der Revolutionärin bis zu ihrer Ermordung am 15. Januar 1919. Das Bildmaterial der Printausgabe ist in diesem E-Book nicht enthalten.
Portrait
Helmut Hirsch, 1907–2009, emigrierte 1933 nach Frankreich. Seine Leipziger Dissertation über den intimsten Berliner Freund Karl Marxens, Karl Friedrich Köppen, wurde 1936 in Holland publiziert. Mit Rudolf Leonhard und Maximilian Scheer im Pariser Aktionsausschuss für Freiheit in Deutschland. 1942/45 Abschluss des Studiums mit dem Ph. D. der University of Chicago (Geschichte, Germanistik). Rückwanderung 1957 als Associate Professor der Chicagoer Roosevelt University. Ab 1972 Honorarprofessor für Politologie an der Universität Duisburg. 1988 Dr. phil. der Karl-Marx-Universität, Leipzig. 1993 Cantador-Medaille für Verdienste um Freiheit und Recht und Gebrüder Jacobi-Plakette. Autor der rowohlt monographien über Friedrich Engels, August Bebel, Bettine von Arnim.