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Axel Wolf, der aus Niedersachsen stammt, studierte Gitarre und Laute bei Hans Michael Koch in Hannover und absolvierte Meisterkurse bei Nigel North und Hopkinson Smith; weitere Studien führten ihn anschliessend noch zu Rolf Lislevand. Auf der Laute und der Theorbe, dem Bassin-strument der Lautenfamilie, deckt er bei seinen Konzerten ein breites Repertoirespektrum ab, das vom Solo-stück über das Renaissancelied und die Kammermusik bis zur barocken Opernaufführung reicht. Axel Wolf arbeitet mit den Blockflötisten Dorothee Oberlinger und Stefan Temmingh, den Geigern Irvine Arditti und Rüdiger Lotter, dem Cellisten Sebastian Hess sowie dem Bassisten und Lautenisten Joel Frederiksen zusammen; er musiziert mit Ensembles wie Musica Fiata, Ars Antiqua Austria, dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestra of the Age of Enlightenment oder The English Concert. Und nicht zuletzt hat er mit Lyriarte ein eigenes Ensemble, mit dem er sich der Kammermusik des 16. bis 18. Jahrhunderts widmet. Axel Wolf gastierte beim Flandern-Festival in Brügge, beim Edinburgh Festival und bei «Oude Muziek» in Utrecht; er trat in Rom, Tokio und New York auf. Seit dem Jahr 2000 ist er überdies regelmässiger Gast an der Bayerischen Staatsoper in München, wo er bei der Aufführung von Barockopern unter der Leitung von Ivor Bolton, Harry Bicket und Christopher Moulds mitwirkte. Ausserdem zählen Peter Schreier, Enoch zu Guttenberg, Alan Curtis, Paul McCreesh und Joshua Rifkin zu seinen Partnern am Dirigentenpult. Axel Wolf hat mehrere Einspielungen mit Musik von Johann Adolph Hasse, Johann Sebastian Bach und Alessandro Piccinini vorgelegt. Für die CD Requiem for a Pink Moon wurde ihm 2013 der «ECHO Klassik» in der Kategorie «Klassik ohne Grenzen» verliehen.
August 2014