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In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden im Kanton Bern die Prüfungen vom 6. ins 7. Schuljahr ersatzlos gestrichen. Als Grund galt: Wissenschaftliche Studien hätten immer wieder die Unmöglichkeit zuverlässiger Leistungsprognosen für die nächsten drei Jahre gezeigt: In dieser sensiblen, dynamischen Übergangsphase vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen stünden bei Jugendlichen unterschiedliche Interessen im Vordergrund und seien verbunden mit stürmischen Auseinandersetzungen mit der eigenen Person und der Umwelt, was Energien binde, welche in der Schule fehlten.
Beobachtungsphase statt Prüfung
Die punktuellen schriftlichen Prüfungen ersetzte man durch eine zweijährige Beobachtungsphase, während der das Verhalten von Schülerinnen und Schülern hinsichtlich ihrer Zuteilung als Real- oder Sekundarschüler beobachtet wurde. Die Ergebnisse wurden von den beteiligten Lehrpersonen sorgfältig besprochen, Eltern und Lernende dabei einbezogen. Von den Daten aus dem Schulalltag, erhoben während rund eineinhalb Jahren, erhoffte man sich zuverlässigere, ganzheitlichere Angaben als aus Prüfungen, die nur zwei Tage dauerten.
Die Zuverlässigkeit schulischer Leistungen wird verfälscht durch Variablen, die ausserhalb der Schule liegen und die sie gar nicht beeinflussen kann.
Erwartungen nicht erfüllt
Heute wissen wir, dass diese Annahme nur zum Teil zutrifft, weil das Elternhaus – je nach sozialem Status – einen enormen Einfluss auf das kindliche Lernen hat. Die Zuverlässigkeit schulischer Leistungen wird verfälscht durch Variablen, die ausserhalb der Schule liegen und die sie gar nicht beeinflussen kann.
Da es auch bei diesem Prüfungsverfahren immer wieder zu schwierigen, belastenden Gesprächen mit Eltern gekommen ist, die nicht einverstanden waren mit der Zuteilung ihres Kindes, wurde eine sogenannte Kontrollprüfung eingeführt, welche die „Einigungsgespräche“ ersetzten. Sie besteht aus einer schriftlichen Prüfung, an der die Fächer Deutsch, Mathematik und Französisch während je 90 Minuten geprüft werden. Allerdings bleibt unklar, was genau dabei „kontrolliert“ wird: die prognostische Kompetenz von Lehrpersonen, das Erreichen von Lernzielen oder die Übereinstimmung der schulischen Empfehlung mit der Einschätzung der Eltern?
Anspruchsvolle, zeitintensive Aktivitäten, die neben dem ordentlichen Unterricht geleistet werden.
Lehrpersonen und Schulleitungen stimmten jedenfalls der zusätzlichen Variante „Kontrollprüfung“ zu, denn mühsame Gespräche mit Eltern fielen dadurch weg. Involviert in dieses Übertrittsverfahren sind Schulleitung, Klassenlehrpersonen, Fachlehrer/innen, Eltern und Schüler/innen. Es beinhaltet Standortbestimmungen, Informationsveranstaltungen, Gespräche sowie mündliche oder schriftliche Berichte – und das für jeden einzelnen Schüler: alles anspruchsvolle, zeitintensive Aktivitäten, die neben dem ordentlichen Unterricht geleistet werden. Dazu kommt das bisweilen belastende Wissen darüber, dass Prognosen in diesem Alter eine sehr hoher Irrtumswahrscheinlichkeit aufweisen.
Hier die Übersicht über das Übertrittsverfahren von der Primarstufe zur Sekundarstufe 1:
https://www.erz.be.ch/erz/de/index/kindergarten_volksschule/kindergarten_volksschule/beurteilung-lehrplan-21/kontrollpruefung.assetref/dam/documents/ERZ/AKVB/de/02_Beurteilung_Uebertritte/beurteilung_uebertritte_Kontrollpruefung_Uebersicht_Uebertritt.pdf
In diesem Verfahren zeigt sich zudem noch ein arbeitsrechtliches Problem: Denn Lehrpersonen werden gezwungen, einen Teil ihrer Arbeitszeit in ein fragwürdiges Projekt zu investieren auf Kosten ihres Kernauftrags, nämlich Lernende optimal individuell zu fördern.
Ein kaum übertreffbares Beispiel an Geringschätzung der Arbeit von Lehrpersonen
Nun können trotz dieses ausserordentlichen Aufwands der Lehrpersonen Eltern also beantragen, dass ihr Kind die Kontrollprüfung absolviert, wenn sie mit der Empfehlung der Lehrpersonen nicht einverstanden sind. Drei 90-minütige Prüfungen werden im Ergebnis stärker gewichtet als die ganzheitliche Erfassung des Kindes: ein kaum übertreffbares Beispiel an Geringschätzung der Arbeit von Lehrpersonen.
Auch das leuchtet nicht ein: Die Kontrollprüfung besteht aus Aufgaben, die von Experten zusammengestellt wurden, und enthält damit genauso willkürlich festgelegte Werte wie die Lehrerempfehlung, aber ohne Kenntnis der Prüflinge. Diese Problematik zeigt sich u.a. darin, dass bei der Kontrollprüfung 2020 rund ein Drittel der geprüften Schüler/innen im Fach Deutsch eine bessere Note erhalten hat als in den Empfehlungen der Lehrpersonen. Sie stellen sich als ein selektives, öffentliches Verfahren heraus, das auf Zufälligkeiten, Willkür und Diskriminierung von Jugendlichen beruht. Und dies im Auftrag der Erziehungsdirektion, als Kompromisslösung gegenüber den Eltern gedacht, doch mit nachhaltigen Langzeitfolgen für Schülerinnen und Schüler.
Drei Fächer entscheiden
Die Prüfung muss in allen drei Fächern abgelegt werden. Wenn ein Schüler in zwei der drei Fächer die Note fünf erhält, gilt er als Sekundarschüler. Wenn er nur in einem Fach die Note fünf erhält, ist er Realschüler. Darüber entscheiden lediglich die Noten der Kontrollprüfung. Ein Schüler kann auch zurückgestuft werden. Ein Beispiel: Die Lehrerempfehlung lautet: Note 5 in Deutsch, in Mathematik und Französisch je Note 4, also folgt die Zuteilung in die Realschule. An der Prüfung schreibt der Schüler/die Schülerin in Deutsch eine 4, in Mathematik eine 5 und in Französisch auch eine 4, dann bleibt er ein Realschüler.
Monitoring Kontrollprüfung 2020:
https://www.erz.be.ch/erz/de/index/kindergarten_volksschule/kindergarten_volksschule/beurteilung-lehrplan-21/kontrollpruefung.assetref/dam/documents/ERZ/AKVB/de/02_Beurteilung_Uebertritte/beurteilung_uebertritte_Kontrollpruefung_ergebnisse_2020_d.pdf
Die Prüfungsergebnisse in Deutsch und Mathematik belegen, dass die Schule nach sechs Jahren die sozial bedingten Unterschiede nicht ausgleichen konnte, sondern verschärft hat, was dem Auftrag der Volksschule widerspricht und – noch schlimmer – gegen das Diskriminierungsverbot der Bundesverfassung verstösst.
Die Prüfungsergebnisse in Deutsch und Mathematik belegen, dass die Schule nach sechs Jahren die sozial bedingten Unterschiede nicht ausgleichen kann, sondern verschärft, was dem Auftrag der Volksschule widerspricht und – noch schlimmer – gegen das Diskriminierungsverbot der Bundesverfassung verstösst. Die Aufteilung in leistungsstärkere und leistungsschwächere Schüler stellt deshalb eine Diskriminierung dar, weil sie abhängig ist von der sozialen Herkunft der Lernenden und nicht von den effektiven Leistungen, unabhängig von der Herkunft. Lehrpersonen werden also vom Arbeitgeber verpflichtet, Schülerinnen und Schüler zu diskriminieren.
Begründet wird die äussere Differenzierung in die zwei Gruppen Real-und Sekundarschüler mit dem Argument, so könne man während drei Jahren gezielter auf die Bedürfnisse der Lernenden eingehen und sie besser fördern – an sich glaubwürdig und gut nachvollziehbar.
Die Realität sieht jedoch anders aus. Die Diskriminierung nach der 6. Klasse zeigt folgende Wirkung: Bei Schulaustritt haben mehr als 20% der Schüler/innen ungenügende Fähigkeiten in Lesen und Schreiben, und das beim zukunftsträchtigen Übergang von der Sek1 zur Sek2. Die signifikanten Unterschiede im Fach Deutsch beim Übertritt von der 6. in die 7. Klasse bleiben offenbar bestehen oder verschärfen sich, weil die Schule zu wenig Ressourcen hat zur individuellen Förderung schwächerer Schüler.
Der Wechsel von einer inneren Differenzierung nach sechs Jahren auf die äussere Differenzierung bedeutet daher einen klaren Rückschritt der Schulqualität. Die Kontrollprüfung ist ein enorm arbeitsintensives Prozedere, welches gerade den schwächeren Schülern zum Verhängnis wird, und das bei jährlich wiederkehrenden Ausgaben zwischen 250‘000 bis 300‘000 Franken, pro Schüler Fr. 700.00, bezahlt von der Öffentlichkeit.
Die schwächeren Schüler haben nicht nur sprachliche Defizite; was viel gravierender ist: Sie sind psychisch angeschlagen, haben ein schwaches Selbstwertgefühl, sind unsicher und ängstlich, weil sie nicht oder ungenügend gefördert wurden. Konkret bedeutet das: Das kleine 1 x 1 mit den 4 Grundoperationen ist für die Mehrheit von ihnen ein Problem.
Während meiner Arbeit während 15 Jahren an einem 10. Schuljahr (individuelle Lernhilfe, 90 Minuten alle 14 Tage mit einem Schüler oder einer Schülerin) wurde ich immer wieder konfrontiert mit den Schwachstellen der Volksschule. Umso eindrücklicher waren die Fortschritte und Motivationsschübe, welche die individuelle Begleitung und Ermutigung auslösten, mit dem Erfolg, dass jeweils die Mehrheit am Ende des Schuljahres einen Lehrvertrag abschliessen konnte.
Die Sprachprobleme begleiten betroffene Schülerinnen ins Berufsleben. Die meisten von ihnen wurden dermassen beschämt während der Schulzeit, dass sie lebenslang jegliche Lernangebote in Lesen und Schreiben ablehnen, blockieren. Auch grosszügige und kostenaufwendige Kampagnen vom Bund werden verschmäht, ebenso günstige Kursangebote der Erziehungsdirektion, welche leider zu spät erfolgen.
Lehrpersonen als Spielball von Eltern und Behörden? Leider ja – auf Kosten der Schüler/innen.
Es ist dringend notwendig, dass vor allem schwächere Lernende aus bildungsfernen Familien während der 11 Jahre dauernden Schulzeit wesentlich mehr gefördert werden. Die Selektion nach dem 6. Schuljahr mit neuen, diskriminierenden Klasseneinteilungen, zerstört mutwillig eine während sechs Jahren organisch gewachsene Gruppendynamik.
Die Kontrollprüfung stabilisiert, verstärkt und legitimiert die unzureichenden Ressourcen
Ein unqualifiziertes Übertrittsverfahren wie die Kontrollprüfung schadet dem Ansehen und der Glaubwürdigkeit der Lehrpersonen, es verhindert vertrauensvolle Beziehungen zu den Eltern, es untergräbt die Autorität gegenüber Schülerinnen und Schülern. Lehrpersonen werden zu leicht manipulierbaren, willfährigen Handlangern von Eltern und Verwaltung. Die Kontrollprüfung stabilisiert, verstärkt und legitimiert die unzureichenden Ressourcen,
mit welchen die Volksschule ihrem Auftrag nicht gerecht werden kann.
Hans Joss
6 Kommentare
Wenn man Kindern Zugang zu der Schule verschafft, die ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechen, kann man das natürlich Diskriminierung und Selektion nennen. Ich assoziiere dabei aber immer Auschwitz und Rampe und höre in der Regel nicht mehr zu.
Das wesentliche Missverständnis scheint mir aber zu sein, dass es Aufgabe der Schule sei, Bildungsunterschiede auszugleichen. Wenn ich meinem Kind jeden Abend aus einem Buch vorlese und ihm Neugier und Interesse beibringe, dann ist das letzte, was ich von der Schule erwarte, dass es diese Bildungsunterschiede ausgleicht. Die einzige Möglichkeit, das zu tun, ist die aktive Verdummung der Besseren. Und ich weiß nicht, wo die Vorstellung herkommt, alle Kinder seien gleich intelligent und könnten mit ein bisschen Förderung das gleiche Niveau erreichen.
Ich erwarte von der Grundschule, dass sie den Kindern lesen, rechnen und schreiben beibringt, und nicht die Abschaffung aller Klassenprobleme. Das kann die Sozialdemokratie politisch umsetzen. Wenn man sie denn wählt.
Herr Lemmermeyer, der in Deutschland lebt, spricht hier in der Tat ein heikles Thema im Sprachgebrauch der Schweizer an. Bei uns wird der Begriff “Selektion” seit jeher relativ unbedenklich für die Zuordnung in verschiedene Schulniven verwendet. Meistens steht dahinter auch eine kritische Haltung zu derselbigen.
Herr Lemmermeyer ist im Übrigen nicht der erste Kollege aus Deutschland, der mich auf diese Assoziation hingewiesen hat.
Grundsätzlich halte ich es für angebracht, einmal über alternative Begriffe nachzudenken, zumal wir viele Leserinnen und Leser aus Deutschland haben.
Hans Joss ist zugute zu halten, dass er sich um die Schwächeren Sorgen macht. Dass Prüfungen immer eine Momentaufnahme sind und Semesternoten einen besseren Leistungsüberblick geben, sei ihm ebenfalls zugestanden. In seinem streitbaren Rundumschlag gegen die prüfungsgesteuerte Einteilung der Primarschulkinder in die Sekundarstufe I unterlaufen ihm allerdings logische Widersprüche:
So geisselt er die Schule, weil sie «nach sechs Jahren die sozial bedingten Unterschiede nicht ausgleichen kann, sondern verschärft», obwohl er soeben festgestellt hat, dass die schulische Leistung «verfälscht wird durch Variablen, die ausserhalb der Schule liegen und die sie gar nicht beeinflussen kann». Somit lastet er der Schule ein Unvermögen an, das diese gar nicht beeinflussen kann.
Ferner stellt er fest, dass «die Aufteilung in leistungsstärkere und leistungsschwächere Schüler» eine Diskriminierung darstelle, weil sie nicht die «effektiven Leistungen, unabhängig von der Herkunft» erfasse. Wie aber ist es möglich, effektive Leistungen zu erfassen, wenn diese sowieso von der sozialen Herkunft der Lernenden abhängig sind und von der Schule nicht verändert werden können?
Im Hintergrund scheint Joss anzunehmen, dass eigentlich alle Kinder die gleichen angeborenen Fähigkeiten hätten. Es sei die Schule, die über die jungen Menschen die Ungerechtigkeit heinbrechen lasse. Rousseaus Zivilisationskritik lässt grüssen.
Unterrichtende wissen aber, dass es nun einmal Unterschiede in den Begabungen, der Auffassungsgabe, dem Lerntempo und der Abstraktionsfähigkeit gibt, aus welchen Gründen auch immer. Diesen Unterschieden Rechnung zu tragen mit einem leistungsdifferenzierten Angebot der Sekundarstufe ist keine Diskriminierung, sondern eine an die Lernmöglichkeiten angepasste Förderung.
Hingegen wäre der Zwang zur Gleichmacherei auf tiefem Niveau eine deutliche Diskriminierung der Leistungsstärkeren, die z.B. in angelsächsischen Ländern dazu führt, dass die sozial besser Gestellten ihre Kinder in Privatschulen stecken. Die Niveausenkung in nicht leistungsdifferenzierten Klassen ist eine reelle Gefahr, das zeigen Erfahrungen mit diesbezüglicher Praxis, insbesondere wenn gravierende soziale Probleme bei Leistungsschwachen oder Leistungsunwilligen dazukommen.
‘ Diesen Unterschieden Rechnung zu tragen mit einem leistungsdifferenzierten Angebot der Sekundarstufe ist keine Diskriminierung, sondern eine an die Lernmöglichkeiten angepasste Förderung’. Für mich stellt sich dabei die Frage der Wirkung, der Qualität von Unterricht. Müssen wir akzeptieren, dass am Ende der obligatorischen Schulzeit, nach 11 Jahren Unterricht, davon während drei Jahren leistungsdifferenziertem Angebot der Sekundarstufe, mehr als 20% der Lernenden nur ungenügend Lesen und Schreiben können? Einem Teil von ihnen zusätzlich vermittelt wurde, dass sie es ohnehin nie schaffen würden, weil sie zu dumm seien. Beispiele: http://www.boggsen.ch. (Videofilm von Jürg Neuenschwander) Betrachtet man die Ergebnisse der bisherigen Fördermassnahmen und die Kampagnen vom Bund, lautet die Antwort eindeutig: Ja. Und das seit vielen Jahren. Ob sich das die direkte Demokratie leisten kann, dass mehr als ein Fünftel der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht aktiv am politischen Leben teilnehmen kann, ist dann ein existentielles, staatspolitisches Thema.
Selektion ist ein Begriff der Evolutionstheorie, sie findet auch ohne unser zutun statt. In der Schule können wir die Selektion zwar künstlich aufschieben, sie findet jedoch gleichwohl statt, zum Beispiel bei der Berufswahl. Wir haben inzwischen fast alles abgeschafft, was diskriminieren könnte, deshalb ist die Volksschule so durchlässig geworden, wie noch nie. Abgeschafft wurden: Spezial-, Sonderschulen, Kleinklassen, Oberschule, Realschule, zweijährige Eingangsstufe, teilweise Noten, Promotion, Repetition usw. Alle gehen jetzt in die Sekundarschule, schwache Schüler sind Lernzielbefreit und bekommen gleiche Noten wie die guten Schüler, alle sind integriert, statt Noten gibt es Lernentwicklungsberichte. Dieses „Kopf in den Sand“ stecken und die verbale Gleichmacherei (Political correctness) zielt jedoch an den Kindern vorbei. Sie werden so nicht ernst genommen. Jedes Kindergartenkind weiss, „wo es steht“. Ein Seitenblick zum Kollegen genügt: Im Kindergarten hat mir ein anderes Kind meine Zeichnung verschmiert, weil es selber nicht so gut zeichnen konnte. Wir räumen den Kindern jeden Stein (Schnürlischrift usw.) aus dem Weg, an dem es wachsen könnte. Und, habe all diese „Massnahmen“ etwas gebracht? Ja, 25% Illetristen nach 9 Schuljahren, Tendenz steigend. Und was machen wir nun?
Dieser Zusammenhang trifft nicht zu. Lese-und Schreibschwäche wurden schon früher erkannt in der Volksschule.