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«Die Pfeifenorgel soll in der Kirche als traditionelles Musikinstrument in hohen Ehren gehalten werden; denn ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel empor zu heben.» (Zweites Vatikanisches Konzil – Konstitution über die heilige Liturgie, Kapitel 120)
Eine erste kleine Orgel wurde bereits 1650 angeschafft. Um 1780 erstellte der Orgelbauer Franz Joseph Bouthilier von Dinkelsbühl eine neue Orgel mit 12 Registern. Diese wurde beim Franzoseneinfall 1798, als Kirche und Kloster in der Au geplündert wurden, zerstört.
1959, zum 600-Jahre Jubiläum unserer Gemeinschaft, erhielten wir eine neue Orgel. Als 1972 die neue Kirche gebaut wurde, wurde diese übernommen. Doch bald zeigten sich vermehrt Störungen, so dass Priorin Benedikta Häller durch die Firma Metzler Orgelbau, Dietikon, eine neue Orgel erstellen und intonieren liess. Am Christkönigssonntag, dem 25. November 2001, wurde sie von Abt Georg Holzherr, Einsiedeln, eingeweiht. Die Orgel zählt 17 Register mit gegen 1000 Pfeifen.