Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03231.jsonl.gz/887

Einführung Sporternährung im Bereich Kraftausdauersport
Spezifische Verpflegungskonzepte und verwandte Artikel findest du ganz unten auf dieser Seite.
Bei Sportarten, in denen die Leistung von Kraft- und Ausdauerfähigkeiten abhängt, ist die Kraftausdauer ein leistungsbestimmender Faktor. Das gilt für viele Sportarten wie z. B. Schwimmen, Eisschnelllauf oder Rudern. Kraftausdauer spielt auch bei Sportarten mit wiederholten Bewegungen eine erhebliche Rolle (z. B. Eiskunstlauf, Ringen, Schwingen) und ist beim Schiessen mit hoher Schusszahl für einen sicheren Anschlag nötig (statische Kraftausdauer). Ausserdem erfordern manche Sportarten eine hohe muskuläre Säuretoleranz, um Belastungen im hoch-anaeroben Bereich bestmöglich verarbeiten zu können.
Durch das Kraftausdauertraining verbessert sich die Fähigkeit, über einen längeren Zeitraum eine möglichst hohe Kraftleistung zu erbringen. Auch Fettabbau findet daneben in erheblichem Masse statt. Jedoch kommt es nur zu geringem Muskelaufbau und auch die Maximalkraft vermehrt sich nicht nennenswert. Typische Trainingsformen beinhalten Bewegungsformen mit mittleren Lasten über längere Zeiträume repektive hohen Wiederholungszahlen zur Verbesserung der Stoffwechselprozesse innerhalb der Muskelfaser, speziell derjenigen Prozesse zur Energiebereitstellung des Muskels.
Je nach Sportart ist im Kraftausdauersport die Energieversorgung leistungslimitierend, weshalb eine geeignete Ernährung und spezifische Sportnahrungsmittel eine bedeutsame Rolle in der Förderung der Erholung spielen. Je höher die anaerob-laktaziden Anteile einer Sportart, desto bedeutsamer werden Supplemente zur Unterstützung einer erhöhten Säuretoleranz.