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Wettbewerb, Dezember 2002
Wohnen in der metropolitanen Peripherie
Eingebettet in eine heterogene Siedlungsstruktur ist der ersehnte Bezug der Liegenschaft zur Landschaft kaum mehr vorhanden. Die Nähe zur Stadt und die eigenen vier Wände sind bestimmend. Die gute Anbindung an die Autobahn macht den äusserst kurzen Übergang vom städtischen Arbeitsort zum privaten Wohnraum in der peripheren Umgebung zum prägenden Faktor der Anlage. Die Projektidee versucht, indem sie das über den eigentlichen Perimeter hinausreichende Planungsumfeld einbindet, solchen zusätzlichen Anforderungen Achtung zu tragen. Das Angebot versucht die Idealvorstellung vom freistehenden Eigenheim in eine Siedlungsstruktur einzubetten, die aus aneinandergebauten Häusern als Eigentum und freistehenden Geschosswohnungen zur Miete besteht. Jede Eigentumswohnung hat ihren privaten Aussenraum, den introvertierten Patio und jede Mietwohnung hat eine dem Wohnraum angeschlossene Terrasse. Die nah gelegenen Städte, Landwirtschaftszonen, Wälder und Reisedestinationen sind die kollektiven Räume. Die Wohnung mit der dazugehörigen Terrasse oder dem innenliegenden Patio verankert die Privatsphäre. Die halbprivaten Siedlungsräume verschwinden. Nachbarschaft ist bauliche Nähe, Verdichtung.