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Ein Pfingstlager an der Cevi-Academie
17. Mai 2016 von Eingesandter Artikel
Online seit
17. Mai 2016
Printausgabe vom
19. Mai 2016
Die zwei Mädchen-Gruppen Gadora und Achaja der Cevi Zürich 10 verbrachten das lange Wochenende in der Cevi-Academy auf einem Zeltplatz am Ägerisee.
Das Pfingst-Abenteuer begann, als Ashley, ein verwöhntes Mädchen aus Kalifornien, beim Landesmuseum aufkreuzte und den Teilnehmerinnen erzählte, dass ihre Eltern sie ins Internat geschickt hätten. Die Teilnehmerinnen wollten sie ins Internat begleiten. Als sie bei der Cevi-Academie, dem vermeintlichen Internat, ankamen, wurden die Neuankömmlinge von der arroganten Schülersprecherin Gertrude begrüsst.
Regenfall und die schlammige Wiese
Kaum waren die Zelte aufgestellt, wollte Ashley auch schon wieder nach Hause. Der kräftige Regenfall und die schlammige Wiese machten es für sie unmöglich, ihre super-modischen Kleider zu tragen. Als sie dann im Sportunterricht von Gertrude grob gefoult wurde, brach zwischen den beiden Streit aus. Und als ob dies noch nicht genug gewesen wäre, wurde Ashleys Mobiltelefon von der Rektorin eingezogen, worauf sich Ashley unfreiwillig mit einem Alltag ohne Handy abfinden musste.
Lehrpersonen der Academy
Während der Wanderung auf den Sattel lernten Ashley und die Teilnehmer Verschiedenstes von den Lehrpersonen der Academy: Mit dem Geografielehrer übten sie, wie man mit der Landkarte den richtigen Weg findet, der Französischlehrer unterstützte die «Cevianerinnen», als sie einem französisch sprechenden Touristen den Weg weisen wollten, der Kochlehrer half ihnen, ein gutes Mittagessen auf dem Feuer zuzubereiten, und die Biologielehrerin zeigte den Teilnehmerinnen, wie man reagiert, wenn sich jemand verletzt.
Böser Streich
Kaum zurück von der Wanderung flirtete Ashley mit Gertrudes Schwarm Fred, dies war endgültig zu viel für Gertrude. Sie spielte in der Nacht auf den Montag einen gemeinen Streich und schob die Schuld Ashley in die Schuhe. Gertrudes Plan ging auf und Ashley wurde von der Schule verwiesen. Doch Ashley gefiel es im Internat inzwischen so gut, dass die Teilnehmerinnen nicht glauben konnten, dass der Streich wirklich von Ashley verübt worden war. Also stellten sie Nachforschungen an und fanden tatsächlich den Beweis für Ashleys Unschuld in einem «Whats-App»-Chatverlauf, den sie mit einiger Mühe zwar, aber dennoch erfolgreich wieder herstellen konnten. Die Rektorin wurde informiert, und Ashley war überglücklich, als sie erfuhr, dass sie dank diesem Beweis die Schule nicht verlassen musste, und danach sogar zur neuen Schulsprecherin gewählt wurde. Gertrude musste die Schule verlassen. Glücklich, dass die Teilnehmenden Ashley helfen konnten, und müde von einem tollen Lager kehrten die «Cevianerinnen» zurück in die Stadt Zürich, wo nun auch für sie, nach einem unvergesslichen Cevi-Lager, der Schulalltag weitergeht.
Eingesandt von Miriam Schönbächler, Cevi