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Bundesrat Samuel Schmid hat sich am Montag in St. Petersburg mit dem russischen Regierungschef Wladimir Putin getroffen. Das Gespräch fand am Rande einer Konferenz über humanitäres Recht statt.
Schmid und Putin seien sich einig gewesen, die Beziehungen der beiden Länder weiterzuentwickeln und zu pflegen, sagte Jean-Blaise Defago, Sprecher des Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Nähere Angaben zum Gesprächsinhalt machte er nicht.
Putin habe sich auch mit Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), getroffen. Zustande gekommen sei das längere Gespräch unter vier Augen dank der Vermittlung von Schmid und Anton Thalmann, stellvertretender Staatssekretär im Aussenministerium (EDA).
Die Konferenz über humanitäres Recht erinnert an die Petersburger Erklärung von 1868, eine der ersten Erklärungen für den Schutz des Menschen im Krieg. Schmids Reise erfolgte auf Einladung des IKRK und der Interparlamentarischen Versammlung der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).
Als "traurig und inakzeptabel" bezeichnete Schmid in seiner Konferenzrede den Umstand, dass Zivilisten in heutigen Kriegen die primären Opfer seien.