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Autor: Von STEFANMEUWLY
Zum letzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause standen sich am Ufer des Neuenburgersees die beste Verteidigung (Plaffeien) und der beste Angriff der Liga (Portalban) gegenüber.
Beide Teams begannen sehr vorsichtig und wollten primär in der Anfangsphase keinen Gegentreffer hinnehmen. Nach zwanzig Minuten war es dann Sekic, der ein erstes Mal gefährlich vor Torhüter Sturny auftauchte. Dieser verkürzte aber geschickt den Winkel und verhinderte so einen Rückstand.
Nur zwei Minuten später enteilte Schüpbach der Sensler Hintermannschaft und schob den Ball uneigennützig zu Sturmpartner Ryser, der nur noch einspitzeln musste.
Dieser Treffer schien die taktischen Fesseln beider Teams zu lösen und führte zu einem flüssigen und technisch gepflegten Spiel. Plaffeien spielte guten Kombinationsfussball und erarbeitete sich durch die Gebrüder Patrick Mülhauser (23.) und Beat Mülhauser (40.) zwei gute Möglichkeiten. Portalban seinerseits hatte kurz vor der Pause durch einen Lattenkopfball von Schüpbach seine beste Chance. Es blieb aber zur Pause bei der knappen Führung für die Broyebezirkler.
Portalban, welches bei einem Sieg gegen Plaffeien die Vorrunde als Herbstmeister abgeschlossen hätte, zog sich in der zweiten Halbzeit zurück und überliess Plaffeien die Spielgestaltung. Trotz häufigem Ballbesitz bekundete Plaffeien aber Mühe, sich gegen die grossen und kräftigen Spieler von Trainerlegende Rojevic Torchancen herauszuarbeiten.
In der 79. Minute jedoch gelangte der Ball via Beat Mülhauser zu Brügger, welcher nicht lange fackelte und den Ball aus 16 Metern flach an Torhüter Berchier hinweg zum 1:1 versenkte.
Als sich der Plaffeier Anhang in der Nachspielzeit bereits über den erkämpften Punkt freute, drang Patrick Mülhauser in den gegnerischen Strafraum vor, wo er nur mittels eines Fouls gebremst werden konnte. Der fällige Elfmeter wurde von Verteidiger Fontana sicher zum 2:1-Siegestreffer verwandelt.
Glücklicher Trainer Schaller
Plaffeiens Trainer Polykarp Schaller war nach diesem «Last-Minute-Sieg» natürlich überglücklich: «Glück und Pech gleichen sich über eine ganze Saison hinweg immer aus. Wir hatten heute das Glück des Tüchtigen. Meine Mannschaft hat bereits in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und unglücklicherweise einen Gegentreffer hinnehmen müssen. Dieser Sieg war die Krönung einer hervorragenden Vorrunde.»