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Immer wieder hört man Lehrpersonen klagen, mit dem Ausbau der Schulleitungen und mit starken Schulleitungspersonen würden die Hierarchien in Schulen verstärkt, das Machtgehabe von Schulleitenden herbeigeführt und die Freiräume der Lehrerschaft beschnitten. Besonders kritisch werden diese Probleme beim Konzept der teilautonomen Schule (Dubs 2011) beurteilt, wenn die Schulen im Rahmen der Finanzautonomie Kompetenzen erhalten. Diese wird von vielen Lehrpersonen unbedacht mit Ökonomisierung der Schule gleichgesetzt. Als Alternative zu dieser Entwicklung werden basisdemokratisch geführte Schulen gefordert. Von ihnen wird erwartet, dass sie den Einzug wirtschaftlicher Konzepte in die Schulen und ihre Ökonomisierung verhindern. Häufig werden solche Diskussionen durch Ängste in der Lehrerschaft (Verlust der Gestaltungs- und Lehrfreiheit), durch schlechte Beispiele aus der Wirtschaft und der Armee oder durch die angebotenen wirtschaftsnahen Führungskursen für Schulleitungen beeinflusst. Dass solche Argumentationen unsachlich sind und für alle Institutionen mehrheitlich gleiche Erkenntnisse für das Führungsverhalten von Vorgesetzten gelten, wird im Folgenden abgehandelt und zu belegen versucht.
7./8. September 2018, Lenk i.S.