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Hans Landis und und fünf andere Schweizer Täufer zum Galeerendienst verurteilt
von Un Bekannt
Am heutigen Tag im Jahr 1613 (25. August) wurden Hans Landis und fünf weitere Täufer zum Galeerendienst verurteilt und sollten am nächsten Tag dem französischen Minister in Solothurn übergeben werden. Erneut wurde ihnen die Erlaubnis zur Auswanderung erteilt, wobei sie eine Woche Zeit hatten, sich zu entscheiden. Drei zögerten und willigten ein, die anderen ermutigten Landis, treu zu bleiben. Diese drei (Hans Landis, Galli Fuchs und Stephan Zehender) wurden nach Solothurn gebracht, wo sie im Gefängnis auf den Transport warteten. Nach drei Tagen gelang ihnen die Flucht. Für kurze Zeit war Hans wieder mit seiner Familie vereint.
Im folgenden Jahr wurde Hans erneut von den Behörden aufgegriffen. Er wurde gefoltert und am 30. September 1614 in Zürich enthauptet.
Den Aufzeichnungen zufolge hatte Landis einen „langen, graumelierten schwarzen Bart und eine männliche Stimme“. Er ist der Vorfahre vieler mennonitischen Landis/Landes-Familien in den Europa und USA.