Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03520.jsonl.gz/1719

(Kt. Aargau,
Bez. Aarau).
445 m. Gem. und Dorf, im Suhrenthal, am rechten Ufer der
Suhr, an der Strasse
Aarau-Sursee-Luzern und 1,5 km n.
Schöftland. Station der elektrischen Strassenbahn
Aarau-Schöftland. Postbureau, Telegraph,
Telephon. Gemeinde, mit Thal: 68
Häuser, 522 reform. Ew.; Dorf: 40
Häuser, 325 Ew. Ackerbau, Viehzucht und Milchwirtschaft.
Woll- und Hanfgarnspinnerei. 893: Hyrgtale.
(Kt.,Bez. und Gem. Zürich,
Stadtkreis V). 452 m.
Quartier; ehemalige Aussengemeinde der Stadt
Zürich, seit mit
dieser vereinigt, sö. der
Altstadt. Kirchgemeinde
Neumünster. Bei der Burgwies Funde von Bronzegegenständen. Refugium
Biberlinsburg;
im
Degenried Funde aus derEisen- und Römerzeit; bei der
Klus Ueberreste eines römischen Bauwerkes. 946:
Hirslanda = Land, auf dem
Hirse angebaut wird. Das Gemeindewappen zeigt einen goldenen Hirsstengel im blauen
Felde.
Vergl. die Art. Zürich
(Stadt) und
Burghœlzli. Grundeigentümer in Hirslanden waren im 13. Jahrhundert vorzüglich die Abtei und
zum Teil auch die Propstei Zürich.
In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts kauften sich hier auch das Kloster
Oetenbach und der
Spital in Zürich
Grundbesitz. Zehntenherr in Hirslanden war das Chorherrenstift Zürich
als Kollator der Pfarrkirche Grossmünster,
zu der
Riesbach, Hirslanden und
Hottingen gehörten. Die vereinigte hohe und niedere Vogtei stand wie in der
ganzen Umgegend von Zürich
ursprünglich dem Reichsvogte über die Stadt zu und kam später als Reichslehen in den erblichen Besitz
der Familie Mülner, die auch bereits das
Meieramt inne hatte.
Die Entstehung der Gemeinde Hirslanden rührt von der Bildung einer
Wacht her, die 1408 zum erstenmal genannt wird. Die Gemeinde
bis 1798 der Landvogtei
Küsnacht zugeteilt, während Geldstreitigkeiten dem städtischen Gericht zur Schlichtung unterstanden. 1893 zusammen
mit den übrigen Ausgemeinden mit der Stadt
Zürich vereinigt. Vergl. Nüscheler,
Arn. Ein historischerGangdurch die Nachbargemeindender StadtZürich (in Salomon Vögelin's Werk: Das alteZürich.
2. Aufl. Zürich
1890).
(Kt. Glarus).
1644 m. Begraster Gipfel, in der zwischen den Thälchen des
Niederurnerbachs und
Biltnerbachs von O.-W. ziehenden
Kette. Besteht aus miocäner Nagelfluh und damit wechsellagernden Sandstein- und Mergelschichten, die
ziemlich steil nach S. gegen den den N.-Fuss der n. Kreideketten begleitenden Flysch einfallen. Der mit Alpweiden bestandene
S.-Hang des
Berges ist demnach weniger steil und gleichmässiger geböscht, als der von den Schichtköpfen gebildete stufenförmige
N.-Hang, der zum grossen Teil mitWald bestanden ist. Der Gipfel kann von
Bilten oder
Niederurnen aus in 3 Stunden
erreicht werden und wird seiner schönen Aussicht auf
Mittelland und östl. Schweizeralpen wegen oft besucht. Mächtiger und
ausgezeichnet typischer Schuttsturz am Das Ereignis wird von Prof.
¶