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Mit einer Kastration nimmt man dem Rüden die Fähigkeit, sich fortzupflanzen. Das männliche Geschlechtshormon Testosteron ist entscheidend für die Produktion von Spermien und für den männlichen Sexualtrieb. Soll die Fortpflanzungsfähigkeit des Hundes unterbunden werden, muss die Testosteronproduktion gestoppt werden.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Kastration
- Medikamentös. Ein kleines, resorbierbares (d.h. sich auflösendes) Implantat wird vom Tierarzt unter die Haut des Rüden implantiert. Dieses führt über einen begrenzten Zeitraum zu einer Unterdrückung der Testosteronproduktion. Eine umkehrbare Entscheidung.
- Chirurgisch. Testosteron wird in den Hoden produziert. Bei der chirurgischen Kastration entfernt der Tierarzt die Hoden operativ. Eine endgültige Entscheidung.
Mit welchem Alter sollte ein Rüde kastriert werden?
Testosteron ist neben der Spermienproduktion auch dafür verantwortlich, das Knochenwachstum des Hundes in der Wachstumsperiode
zu stoppen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Hund das optimale Alter für eine Kastration hat.