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Ein Schuljahr folgt rasch auf das andere, und jedesmal stellt sich die gleiche Unruhe ein: Wie viele neue Latein- und Griechischschülerinnen und -schüler wird es mit sich bringen? Wird der Latein- und Griechischunterricht an meiner Schule in den kommenden Jahren überhaupt noch gesichert sein? Werde ich noch arbeiten können? Ohne allzu pessimistisch zu wirken, sehe ich an diesen Fragen, dass im Bereich der Alten Sprachen nichts sicher ist und man heftig rudern muss, um das Schiff flott zu halten.
Meine Gedanken sind in diesem Moment bei unserem Präsidenten, für den sich meine Befürchtungen leider schon als Realität erwiesen haben. Das Meer, auf dem wir segeln, ist unruhig, manchmal sogar stürmisch und grausam. Behalten wir Winde und Stürme im Auge, halten wir unseren Kurs, damit wir nicht sinken und das Wissen, das wir in unserem Nachen mittragen, mit ihm zusammen untergeht im Ozean des Nichtwissens und des puren Utilitarismus! Für diesen Sommer wünsche ich Ihnen eine Fahrt auf einem ruhigen Meer, auf dass Sie viele neue Horizonte entdecken können!
Weitere Informationen finden Sie unter www.philologia.ch. Valete!