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Auf der aargauischen Rheinseite hatte sich ein Jäger zwischen zwei eng verzweigte Waldstöcke gestellt, um auf einen Hirschen zu lauern, der wegen der Höhe seines Geweihes, das ganz über den jungen Anflug hervorsah, lange berühmt war; in gewaltigen Sätzen kam bald der grosse Hirsch. Der Schütze fehlte. Der Hirsch aber rannte in Wuth auf den Jäger los, nahm ihn zwischen die Geweihe, und trug ihn blitzschnell über das steile Ufer hinab durch den Rhein. Ein unbekannter Mann sah zu und rief nach: „Jägerhans, b'heb de, b'heb de!"
E. L. Rochholz, Schweizer Sagen aus dem Aargau, Band 2, Aarau 1856
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchen.ch.