Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03426.jsonl.gz/1412

Diese kleine Geschichte entstand beim Betrachten des Bildes.
Sie kamen am Strand an, der Große und der Kleine. Pierre und Basti. Eigentlich hieß er Sébastien, aber keiner nannte ihn so. Es war still am Strand, nicht wie sonst, wenn so viele hier herum rannten, badeten, planschten, spielten, im Sand lagen. Oder wenn einige mit Tretbooten, mit Bananen oder Gummiboten in den Wellen spielten. Die Wellen rauschten nur leise, weil sie klein waren. Aber das Meer war gross.
Heute war ihr Tag. Pierre hatte sich frei genommen, um ihn mit seinem kleinen Sohn zu verbringen. Basti mochte das Meer. Pierre versuchte ihm zu zeigen, wie das mit dem Angeln ging. Er zeigte es ihm und erklärte ihm, worauf er dabei achten musste. Nur irgendwie war der Kleine mit seinen Gedanken in einer eigenen Welt. Er sah ihm zwar zu, doch immer wieder hinaus ins Wasser. Er hörte ihm zu und doch schienen in seinem Kopf die Gedanken haschen zu spielen. Er sprach ihn schließlich darauf an. „Woran denkst du Basti?“
Die Kinderaugen richteten sich einen Moment auf ihn. Sie waren braun wie seine. „An Mama. Ich versuche sie mir vorzustellen. Wo ist sie?“