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Real Estate: Die Plantagenkaffees
Bio- und Fairtradekaffees
Henrique Sloper Fazenda Camocim
Sidamo Ferro C
Yirgacheffe Oromia Coffee Farmers Coop.
Harrar Longberry, Bio-Natural-Kaffee aus Äthiopien
Harrar wird in der Zone Chercher Eastern Highlands in der Höhenlage zwischen 1500m und 2100m ü. M. angebaut. Unser Harrar aus der östlichen Hararge Zone (1900m.ü.M) ist ein Longberry (deutlich ausgeprägte bernsteinfarbene langgezogene Bohne), welche auf Kalksteinboden wächst. Dass wir 2021 Harrar einkaufen konnten, ist ein grosser Glücksfall. Es war in den vergangenen Jahren unmöglich, Harrar FTO zu beziehen, weil die Kaffeebauern im Gebiet Harrar vermehrt auf den Anbau von Kath setzen. Kath ist eine Pflanze, dessen Blätter gekaut werden und einen leichten Rausch erzeugen. Kath ist in den arabischen Ländern sehr beliebt und daher wird er besser bezahlt als Rohkaffee. Der Harrar ist ein sonnengetrockneter Kaffee.
Biokaffee Sidamo aus Äthiopien
Auf den Hoch-Ebenen von Sidamo, im südlichen Äthiopien wächst einer der besten Kaffees. Sidamo Kaffee ist benannt nach der ehemaligen Provinz Sidamo. Die kleine bis mittelgrosse und sehr kompakte Bohne gedeiht in Höhenlagen von 1900 m.ü.M Mit dem Grade 2 haben wir einen gewaschenen Spitzenkaffee ausgewählt. Die Kooperative Ferro Farmers hat unseren Sidamo erzeugt und an die SCFCU geliefert. Ferro wird durch uns und unsere Exportpartner mit seiner EFICO Foundation unterstützt. Im 2014 wurden 40'000€ in eine Wasserreinigungsanlage investiert. Nach dem Wasserbad (waschen und fermentieren der frisch gepulpten Bohnen) wird nun eine grössere Menge des verbaruchten Wassers wieder gereingt und in den nächsten Prozess wieder verwendet.
Yirgacheffe, die Kaffeekönigin aus Äthiopien
Der Yirgacheffe ist unsere Kaffeekönigin. Er wird als Gartenkaffee in Höhenlagen von 1770 bis 2200m angebaut. Hauptanbaugebiet ist die Woreda Zone, südlich von Sidama. Die Genossenschaften Beloya, Harfusa und Koke gehören zu einem Netz von Genossenschaften in der Yirgacheffe-Region, die zur Yirgacheffe Coffee Farmers Cooperative Union (YCFCU) gehören. Ihre kleinbäuerlichen Mitglieder zeichnen sich durch ihre Liebe zum Detail bei der Verarbeitung aus. Äthiopische Erbstücksorten werden aus den Wäldern ausgewählt und in kleine Gärten gepflanzt, um die unglaubliche Komplexität der wilden Kaffeepflanzen auch für die Zukunft zu gewährleisten. Jahrzehntelange Qualitätsverbesserungen und ideale Umweltbedingungen haben ihn zu einem hoch gefragten und einem der besten Kaffees der Welt werden lassen. Er gilt als der äthiopische Spitzenkaffee.
Bio Kaffee aus Bolivien
Der Calama wird durch die Kooperative Cooperativa Agropecuaria BIO ARABICA R.L mit der FLO ID Nummer 37164 angebaut. Bio Arabica ist 2017 gegeründet worden und derkaffee unterstützt die Jungbauern seit Beginn. Mehrmals haben wir die Bauern der Kooperative (31 Mitglieder) persönlich besucht. Als Präsident amtet Elias Choconapi, als Sekretät Beto Casilla und als Kassier Secundino Chambi. Um die junge Kooperative rasch voran zu bringen, haben wir einen Teil der Initialaufwendungen für die Einführung ins Fairztradesystem mit 1000 $ unterstützt. Damit wurde es Bio Arabica möglich, bereits die erste Ernte 2017 mit dem Fairtrade Zertifikat auszuliefern. Das Anbaugebiet befindet sich in den Yungas, genauer bei Caranavi rund um das Dorf Calama. Die Anbauhöhe liegt zwischen 1200 bis 1600 m.ü.M. Damit wir längerfristig zertifizierten Fairtradekaffee anbieten können, haben wir mit den jungen Bauern mit ihrem hervorragendem Kaffee einen 5 Jahres Abnahmevertrag unterzeichnet. Nur mit einer langfristigen Liefergarantie können die Bauern in Jungpflanzen investieren. Der Kaffee wird nach der Ernte zum trocknen, sortieren und absacken in die eigene kleine Halle in El Alto, La Paz transportiert.
Biokaffee dunkel geröstet aus Bolivien
Der Calama wird durch die Kooperative Cooperativa Agropecuaria BIO ARABICA R.L mit der FLO ID Nummer 37164 angebaut. Bio Arabica ist 2017 gegeründet worden und derkaffee unterstützt die Jungbauern seit Beginn Das Anbaugebiet befindet sich in den Yungas, genauer bei Caranavi rund um das Dorf Calama. Die Anbauhöhe liegt zwischen 1200 bis 1600 m.ü.M. Damit wir längerfristig zertifizierten Fairtradekaffee anbieten können, haben wir mit den jungen Bauern mit ihrem hervorragendem Kaffee einen 5 Jahres Abnahmevertrag unterzeichnet. Nur mit einer langfristigen Liefergarantie können die Bauern in Jungpflanzen investieren. Der Kaffee wird nach der Ernte zum trocknen, sortieren und absacken in die eigene kleine Halle in El Alto, La Paz transportiert.
Biokaffee Caranavi Perlbohnen aus Bolivien
Der Caranavi Caracol wird durch die Kooperative Cooperativa Agropecuaria Bolivia BIO ARABICA R.L mit der FLO ID Nummer 37164 angebaut. Der Caracol (Perlbohne) wird von Hand verlesen. Er besteht aus Perlbohnen (1 Bohne pro Kirsche), welche einer Perle ähnlich aus den üblichen Kaffeebohnen (2 Bohnenhälften pro Kirsche) aussortiert werden. Welche Arbeit das auslesen und aufbereiten von Perlbohnen macht, können wir uns hier kaum vorstellen.
Ramirez aus der Dominikanischen Republik
Auf unserer Kaffeesuche durch die Karibik sind wir per Schiff auf der Dominikanischen Republik angekommen. Sofort haben uns die Menschen und die Insel begeistert. Überall auf der Strasse kann Kaffee getrunken werden. Recht stark und sehr süss. In der Region Jarabacoa sind wir fündig geworden. Biokaffee in sehr guter Qualität: Ramirez Bio Estate wird durch Eddy Ramirez auf 1500 m ü. M. in der Region Jarabacoa produziert. Die Firma Belarminio Ramirez haben wir bereits mehrmals besucht und uns vor Ort über die Anbaumethoden, Pflückbedingungen, Biokontrolle und Aufbereitung des Rohkaffees informiert.
Biokaffee Marcala aus Honduras
Neu haben wir direkt ab Kooperative den Kaffee „Marcala“ aus Honduras eingekauft. Die Cooperativa RAOS in Marcala La Paz Honduras hat 250 Mitglieder und erzeugt seit ein paar Jahren hervorragenden Biokaffee. Die Kleinbauern besitzen durchschnittlich 2.5 Ha. Die Micro Plantagen befinden sich zwischen 1000 bis 1550 m. ü. M. Uns hat die Mission der Kooperative überzeugt: Eine sich selbst tragende Genossenschaft zu sein, die auf landwirtschaftliche, ökologische, soziokulturelle und unternehmerische Diversifizierung und Innovation ausgerichtet ist, die Chancengleichheit bietet, zum Wohl der Mitglieder und ihrer Gemeinschaften beiträgt und sich verpflichtet, gleichbleibend hochwertige Produkte anzubieten.
Biokaffee Malabar aus Indien
Monsun-Kaffee ist absolut einzigartig in Indien und eine einmalige Rarität. Früher wurde der Kaffee in hölzernen Frachtseglern von Indien nach Europa verschifft und unter Deck in einer feuchten, heissen und undichten Umgebung gelagert. Während der Verschiffungssaison fegten die Monsunwinde über den südwestlichen indischen Subkontinent und brachten starken Regen auf den Seeweg. Die Exposition des Kaffees gegenüber diesen feuchten und warmen Winden ist das, was wir heute als Monsunprozess kennen. Er bewirkt eine markante Veränderung der Eigenschaften des Kaffees. Seit 2021 können wir Monsooned Malabar in Bio und Fairtrade Qualität einkaufen. Die Kooperative Manarcadu Social Service Society MASS mit der FLO ID Nummer 19619 liegt in Keezhanthoor (über 1500 m. ü. M.) im Distrikt Kerala, Indien, und arbeitet mit mehreren Kleinbauern zusammen, welche Bio und Fairtrade Kaffeekirschen anliefern. Es ist sehr schwierig, auf dem Markt an diesen Kaffee heran zu kommen. Der Prozess ist aufwändig und wird normalerweise nur für konventionelle Kaffeekirschen durchgeführt.
Biokaffee Mandheling aus Indonesien
Das Gayo-Hochland in Sumatra ist das bedeutendste Anbaugebiet für Arabica-Kaffee in Indonesien. Hier werden auf Vulkanböden Top Qualitäten erzeugt.Unser Raja Gayo aus zentral Aceh ist 'semi washed': Die Kleinstbauern pflücken nur die reifen Kirschen und qutschen diese auf ihrer kleinen Farm. Danach wird der Fruchtschleim von Hand abgewaschen und die Bohnen (Parchment) an der Sonne getrocknet. Mit ca 40 bis 50% Restfeuchte werden diese zur zentralen Aufbereitung transportiert. Und dieser Weg verändert das Aroma des Kaffees wesentlich. Mit 50% Feuchte findet eine beträchtliche Fermentation satt. Nun wird das Parchment abgewalzt und der Rohkaffee sofort weiter an der Sonne getrocknet (Restfeuchte ca 17%). Erst jetzt kann er sortiert und für den Export aufbereitet werden. Durch das 'semi washed' wird der Rohkaffee sehr intensiv Grün, die Säure reduziert sich und der Körper wird kräftig.
Santa Cruz koffeinfreier Biokaffee aus Mexico
Aus Mexiko stammt die Kooperative Uniòn Ramal Santa Cruz mit der FLO ID Nummer 6074. Total 538 Bauern sind in der Kooperative zusammen geschlossen und produzieren Bio und Fairtrade Kaffee Dieser Kaffee aus Mexiko wurde mit dem MWP Mountain Water Prozess entkoffeiniert. Dieses Verfahren hat uns überzeugt. Der Kaffee erzeugt richtig zubereitet eine wunderbare Crema. Sehr ausgewogen und mild im Geschmack.
Biokaffee La Florida aus Peru
Kaffee von der Kooperative Sol y Cafe FLO ID 23765, Jaén Cajamarca, Peru.
Biokaffee Kagera aus Tansania
100 % Robusta aus Tansania, dunkel geröstet. Die Kagera Kooperative Union KCU FLO ID Nummer 797 umfasst über 60.000 Kleinbauern und -bäuerinnen. Die Bauernfamilien waren aufgrund der verhältnismäßig schlechten Infrastruktur in der Kagera-Region lange Zeit benachteiligt. Sie mussten ihre Waren zu sehr niedrigen Preisen an Zwischenhändler abgeben. Seit der Gründung der KCU können die Kaffeebauernfamilien ihren Kaffee selbst vermarkten. Der Genossenschaftsverband erhielt 1990 eine eigene Exportlizenz und konnte 1993 Fairtrade-zertifiziert werden. Dieser Robusta kaufen wir bei Greencof in Holland ein. Unser Bedarf pro Jahr ist noch zu gering, um direkt in Tansania einkaufen zu können. Der Kagera ist sehr erdig und holzig. Der Körper äusserst stark, viel Röstaroma, aber nicht bitter. Im Gaumen leicht ölig und etwas dickflüssig. Eben wie ein 100% Robusta. Nur für die geübte EspressotrinkerIn