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1962
Neue Maschine
Die gesteigerte Lust auf Salami erfordert neue Technik: Eine automatische Aufschnitt-Maschine schneidet die Salami pro Minute in 150 Scheiben. Zum Vergleich: unsere heutigen Maschinen schaffen 1‘500 Tranchen pro Minute.
Am 29. März 1869 eröffnete der Metzgermeister Samuel Bell-Roth
(* 1840; † 1920) an der Streitgasse 13 in Basel seine «Ochsenmetzg».
Er legte damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte und die grösste Metzgerei in der Schweiz.
Ab 1893 wird sie von Samuel Bell-Roths Sohn Eduard geführt.
Gründung der Kollektivgesellschaft «Samuel Bell Söhne»: Eduard Bell (* 1867; † 1936), Samuel Bell jun. (* 1873; † 1934) und Rudolf Bell (* 1878; † 1945), auch Vater Samuel Bell-Roth ist beteiligt. 14 Mitarbeitende. Nach dem Tod von Samuel Bell-Roths Frau 1899 heiratet dieser 1902 Anna Baur.

1906
Erstes Einkaufszentrum
Am 3. August 1906 werden an der Ecke Streitgasse/
Mit dem Erwerb eines grossen Areals an der Elsässerstrasse 174 in Basel, Schweiz (heutiges Geschäftsdomizil der Bell Food Group), legte Bell den Grundstein für einen Fabrikneubau, der am 26. Oktober 1908 mit 65 Mitarbeitenden eröffnet wird - damals und bis in die 1930er Jahre der grösste europäische Betrieb seiner Art.
Mit dem «Verband der Lebensmittel- und Genussmittelarbeiter der Schweiz», der späteren Gewerkschaft Verkauf Handel Transport Lebensmittel (VHTL).
Bell geht eine Verbindung («Bell-Allianz») mit dem damaligen Verband Schweizerischer Konsumvereine (V.S.K.) ein. Die spätere Coop-Gruppe ist bis heute das Mutterhaus der Bell Food Group. Am 1. Mai 1913 wird das Kühlhaus an der Elsässerstrasse mit dem 40 Meter hohen Bell-Turm in Betrieb genommen.
Als Folge des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges werden im Jahr 1914 gleich 46 der 123 Bell-Filialen vorübergehend oder ganz geschlossen.
Zum 25-jährigen Bestehen der Fabrik an der Elsässerstrasse wird die Bell Pensionskasse, eine der ersten in der Schweiz, errichtet. Sie ensteht aus der Zusammenführung der Pensionsstiftung der Bell AG (Arbeitgeber; seit 1924) und der Pensionskasse des Personals der Bell AG (Arbeitnehmer; seit 1927). Im selben Jahr entsteht die Produktionsstätte in Zürich-Altstetten.

1938
Paul O. Althaus schafft

1945
Rudolf Bell-Fischer
Rudolf Bell-Fischer verstirbt am 16. April 1945 als letzter

1961
Neue Niederlassungen
Das Bell-Filialnetz erreicht nach der Eröffnung der
Die gesteigerte Lust auf Salami erfordert neue Technik: Eine automatische Aufschnitt-Maschine schneidet die Salami pro Minute in 150 Scheiben. Zum Vergleich: unsere heutigen Maschinen schaffen 1‘500 Tranchen pro Minute.
Bell feiert das 100-Jahr-Jubiläum unter dem Motto «Bell-Epoque» und übernimmt die Firma Grieder AG in Oensingen.
Der Bau des neuen Hauptproduktionszentrums in Basel
beginnt. In zwei Etappen wird bis November 1985 für
Gesamtkosten von 42 Millionen Franken ein modernes
Produktionsgebäude erstellt.

1991
Bell übernimmt
Mit der Übernahme der Westschweizer Vulliamy SA baut die Bell Gruppe ihre Kompetenz im Bereich Charcuterie weiter aus.
Die Bell Gruppe stärkt mit einer Beteiligung an der SEG-Poulets AG in Zell ihre Stellung im Geflügelmarkt und konzentriert dort ihre Geflügelproduktion, die sie über ihre Tochtergesellschaft GWI Geflügel- und Wildimport AG aufgebaut hatte.
Die Bell-Gruppenbetriebe Grieder AG, Geflügel- und Wild-Import.AG, SEG-Poulets AG, Cool Food AG, Top Toque SA, Fleisch AG Luzern und Vulliamy SA werden in die Bell AG fusioniert. Im September wird das neue Bell-Logo präsentiert.
Ab 1. Januar gliedert Bell seine 15 verbliebenen eigenen Metzgerei-Fachgeschäfte mittels Management-Buy-out aus und verabschiedet sich damit endgültig vom Filialgeschäft.
Bell wagt erstmals seit 1986 wieder den Schritt ins Ausland und kauft die Firmen Polette (Frankreich) und Zimbo (Deutschland). Im Januar 2009 folgt die Übernahme des deutschen Wurstfabrikanten Abraham GmbH.
Bell und Hilcona beschliessen, ihre komplementären Aktivitäten in der frischen Convenience neu unter dem Dach der Hilcona AG zu vereinen. Im Rahmen dieses Zusammenschlusses bringt Bell die Geschäftseinheit Convenience in die Hilcona-Gruppe ein und beteiligt sich im Gegenzug mit 49 % an Hilcona
Bell übernimmt die in Churwalden ansässige Kocherhans und Schär AG. Damit kommt Bell in den Besitz von eigenen Trocknungskapazitäten zur Herstellung von Bündner Spezialitäten.
Im Februar 2016 wird die Marke Bell in mehreren europäischen Ländern lanciert. Mit der Übernahme der Eisberg- und der Huber-Gruppe wird das Auslandengagement weiter ausgebaut.

2017
Bell Food Group
Alle Gruppenaktivitäten von Bell werden ab April unter
Bell ist heute die Nummer 1 der Schweizer Fleischbranche und gleichzeitig ein internationales Unternehmen mit rund 9'500 Mitarbeitenden.
Seit 1869 steht Bell für Qualität, Genuss und Tradition. Die Mitarbeitenden innerhalb der Bell Food Group sorgen dafür, dass ein umfangreiches Sortiment an Fleisch, Geflügel, Charcuterie, Seafood sowie zeitgemässen Convenience-Gerichten täglich frisch verteilt wird.
Mit einer verantwortungsvollen Auswahl der Rohstoffe, einem hohen Qualitätsanspruch sowie grösster Sorgfalt bei allen Arbeitsschritten gehört Bell zu den populärsten Lebensmittelmarken des Landes.
Über 90 % der Bevölkerung kennen das Traditionsunternehmen und statistisch gesehen werden in der Schweiz rund 70 Bell Produkte pro Sekunde verkauft.
Allein von den beliebten Cervelats gehen täglich 100'000 Stück über den Ladentisch.