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Yogano
(Pierre Adrien Louis Moré)
Yogano, Sohn eines Garagenbesitzers in Wormhout, studierte mit 17 Jahren seine ersten Kartentricks ein. In der Schule in Hazebrouck interessierte er sich insbesondere für Mechanik und war in diesem Fach immer der Beste. 1949, mit 19 Jahren entdeckte er das Zaubergeschäft Mayette Magie. Am Nikolaustag 1951 gab er mit seinen Cousins, die als Fakir und Clown auftraten, seine erste Vorstellung.
1952, während er seinem Militärdienst absolvierte, entdeckte er den Clown und Fakir Francis Schoeller. Mit ihm trat er an den Wochenenden in Deutschland auf. Nach dem Militärdienst trat er 1953 in das Geschäft seines Vaters ein und trat mit seiner Frau als Zauberkünstler auf. 1955 absolvierte er die Eintrittsprüfung in den Nord Magic Club.
1964 erhielt er mit einer Box zum Verschwindenlassen einer Taube den ersten Preis für Verbesserungen. 1975 kreierte er "Le Yogan's", eine Schwebe im Westernstil, mit der er in zahlreichen Fernsehsendungen und an Zauberkongressen auftrat.
1978 war er auf Tournee in Holland, unter anderen mit Shimada, Al Carthy, Frédérci Adams, Jean Merlin, Joo Patrick. 1982 machte er mit Brahma, Karadji, Hjalmar, Michel Magnien, Otto Wessely und anderen eine dreiwöchige Tournee durch Libyen.In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit der Konstruktion neuer Illusionen und gewann 1982 mit der vertikalen Stuhlschwebe in Nancy den ersten Preis
für Erfindungen.
1985 nahm er am FISM-Kongress in Madrid teil, trat 1987 beim The Magic Hands Kongress und bei Tannen in den USA auf und erhielt den zweiten Preis der FFAP für Erfindungen.
An der FISM 1988 in den Haag präsentierte er mit seinem Sohn Yogano Junior eine Schwebe auf einer Plexiglasplattform und erhielt dafür den zweiten Preis für Erfindungen.
Mit der gleichen Illusion erhielt Yogano Junior 1990 den Baguette d'or in Monaco.
Diese Illusion stellte Yogano auch für Siegfried and Roy und Copperfield her. Yogano Junior führte sie mit seiner Schwester auf der ganzen Welt vor.
1997 erhielt Yogano den ersten Preis der FFAP für Erfindungen/Verbesserungen, 2003 den 3. Preis.
Yogano verbesserte und erfand diverse weitere Illusionen (wie z. B. für seinen Sohn ein schwebendes Klavier), die im Buch "The Magic of Yogano" (2008) veröffentlicht wurden.