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Weitere Arten
Die Überwachung der Wildtierbestände ist in der Schweiz ein gesetzlich verankerter Auftrag an die zuständigen Behörden. Ein gutes und wissenschaftlich korrektes Monitoring ist jedoch aufwändig und teuer, und kann nur bei wichtigen Fragen und für spezifische Ziele gemacht werden. Für viele Arten besteht daher nur ein opportunistisches Monitoring, bestenfalls ein Dokumentieren von tot gefundenen Spezimen oder Zufallsbeobachtungen der betreffenden Art.
Bei den omnipräsenten Füchsen werden keine Bestandzahlen ermittelt. Aus dem langjährigen Verlauf der Mortalität (Jagdstrecke, Verkehrsunfälle, etc.) kann man jedoch auf die minimale Grösse der Population und ihren Trend schliessen. Das Monitoring der Wildkatze befindet sich im Aufbau. Erste Ziele sind die Erfassung der Verbreitung bzw. der Ausbreitung und die relative Populationsentwicklung. Schätzen der Populationsgrösse ist (noch) nicht möglich und dürfte mit erheblichem Aufwand verbunden sein. Bei den seltenen Einwanderern (Fischotter, Goldschakal, Waschbär, Marderhund) werden lediglich Beobachtungen (nach SCALP Kriterien) gesammelt und tot gefundene Tiere untersucht.
Wir nehmen Beobachtungen zu den erwähnten Tierarten entgegen und leiten sie allenfalls an unsere Partner weiter. Ein Verzeichnis von Institutionen und Organisationen, die sich mit Karnivoren in der Schweiz beschäftigen, finden Sie unter Links.