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Die Schadstoffe gelangten Ende September bei Bauarbeiten in die Stauanlage des Lago di Livigno. Seither überprüften die Engadiner Kraftwerke, welche den Stausee betreiben, regelmässig die Wasserqualität im ausfliessenden Spöl. Nun wurden erhöhte Werte festgestellt, wie der Kanton Graubünden mitteilt.
Der Spöl wird nun analysiert, um mögliche Massnahmen zu treffen. Die Engadiner Kraftwerke haben eine Anzeige eingereicht. Nun untersucht die Kantonspolizei Graubünden, wer für die Verschmutzung verantwortlich ist.
Fauna kann sich nicht erholen
Bereits 2013 wurde der Spöl massiv verschmutzt. Damals wurde der Fluss auf einer Länge von sechs Kilometern mit Schlamm zugedeckt. Tausende Fische verendeten. Der Spöl fliesst durch den Nationalpark im Engadin.