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Wie das genossenschaftliche Molkereiunternehmen am Montag vergangener Woche mitteilte, wurden für insgesamt 192,4 Millionen Aktien 3,46 Mrd CNY (524,7 Mio Euro) gezahlt. Ursprünglich war eine Beteiligung von 20 % geplant gewesen, doch auch mit dem etwas geringeren Anteil zeigte sich der Konzern zufrieden: „Das ist ein gutes Ergebnis. Wir sind zuversichtlich, auf dieser Basis unsere Partnerschaft erfolgreich fortzusetzen“, erklärte Fonterras Finanzvorstand Lukas Paravicini.
Er kündigte an, in den nächsten Wochen die nächste Phase der Zusammenarbeit einzuläuten. Diese sieht unter anderem vor, mit dem neuen Partner ein Gemeinschaftsunternehmen in Australien zu gründen, das im Fonterra-Werk in Darnum Säuglingsnahrungsmittel für den chinesischen Markt produziert. Vereinbart wurde auch, dass das Distributionsnetz von Beingmate in der Volksrepublik für den exklusiven Absatz von Baby- und Kindernahrung der Fonterra Marke Ammum genutzt werden kann. Die Partner streben eine integrierte Produktions- und Vertriebskette für Säuglingsnahrung vom Milcherzeuger bis zum chinesischen Verbraucher an.
Am 11. März war bekannt geworden, dass Unbekannte bereits im November 2014 in einem Schreiben an Fonterra und den neuseeländischen Bauernverband damit gedroht hatten, Babymilchpulver mit dem Pestizid 1080 zu vergiften, wenn dieses gegen Ratten und Kaninchen eingesetzte Mittel nicht verboten würde. Fonterra kündige umgehend an, seine Produkttests zu intensivieren. China verlangt seitdem bei der Einfuhr von neuseeländischen Milchprodukten ein Zertifikat, dass die „1080-Freiheit“ bestätigt. Nach Angaben eines Fonterra-Sprechers ist es beim Export in die Volksrepublik bisher aber nicht zu Störungen gekommen.