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Ein Flugzeugunglück bei starkem Regen auf nasser Piste in Indien hat mindestens 15 Menschen das Leben gekostet. Mindestens 123 Menschen seien verletzt worden, sagte ein höherer Polizeimitarbeiter am Flughafen Calicut in der Stadt Kozhikode der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend.
Die Air-India-Express-Maschine IX-1344 aus Dubai mit 191 Menschen an Bord sei bei der Landung in dem südindischen Bundesstaat Kerala über die Landebahn hinaus geschossen und rund zehn Meter nach unten gefallen, schrieb der Zivilluftfahrtminister auf Twitter. Anschliessend sei sie in zwei Stücke gebrochen. Die Piste ist schwierig anzufliegen, denn sie befindet sich auf einem Hügel. Unter den 184 Passagieren seien auch zehn Kleinkinder, berichtete ein Sprecher der Zivilluftfahrtbehörde.
Alle Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte der höhere Polizeimitarbeiter. Mindestens 15 von ihnen seien schwer verletzt. In der Region hatte es am Freitagabend stark geregnet. Der Flugzeug sei um 19.41 Uhr Ortszeit angekommen, hiess es von der Zivilluftfahrtbehörde.
Der Flieger war Teil eines Rückholprogramms von indischen Bürgen, die wegen des Coronavirus im Ausland gestrandet waren. Laut Flugtracking-Internetseite FlightRadar24 flog die Maschine vor der Landung zunächst mehrere Kreise über dem Flughafen. Indiens Premier Narendra Modi twitterte: «Meine Gedanken sind mit denen, die ihre Liebsten verloren haben. Mögen die Verletzten so schnell wie möglich genesen.»