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In unserer neuen Serie „Basler Lieblingshäuser“ bitten wir Basler ArchitektInnen, uns ihre liebsten drei Bauten am Rheinknie zu nennen – und in der gebotenen Kürze zu beschreiben, weshalb dem so ist. Den mutigen Anfang machen Charlotte Truwant und Dries Rodet, die in Basel unter dem Namen Truwant + Rodet eine offene Bürogemeinschaft pflegen. Ihre Auswahl abseits der üblichen Verdächtigen hält eine Ikone und zwei Überraschungen bereit.
1. Rhybadhysli Santihans, 1886
Rhybadhysli Santihans, 1886 © Truwant Rodet
A matt green painted structure strangely anchored to the shore of the Rhine like a stranded boat. A building as a liquid oasis without an interior nor an exterior.
Eine mattgrün gestrichene Struktur, die auf seltsame Weise, wie ein gestrandetes Boot, am Grossbasler Rheinufer liegt. Ein Gebäude als Oase, wo Innen- und Außenraum fliessend ineinenander übergehen.
2. Fondation Beyeler,
Renzo Piano, 1991-1997
Beyeler Foundation, Renzo Piano, 1991-1997 © Truwant Rodet
A set of walls, covered by a „machine for natural light“ create a series of spaces that dissolves in the surrounding park. A museum that lets the environmental conditions interact with its valuable content.
Linear aufgereihte Wände, die von einer „Maschine für natürliches Licht“ bedeckt werden, schaffen eine Folge von Raumsequenzen, die sich mit dem umliegenden Park verschränken. Ein Museum, das die Interaktion zwischen seinem wertvollem Inhalt und dem unmittelbaren Kontext zulässt.
3. Parkhaus Badischer Bahnhof,
WMM Ingenieure (1997-1999)
Parkhaus Badischer Bahnhof, WMM Ingenieure, 1997-1999 © Truwant Rodet
Before its renovation it was a 16.5m wide and 300m long parking for 1000 cars, inserted in the interstitial space between the highway and the rail tracks, ending on each site with a cylindrical ramp. A territorial device that reveals the beauty of an intelligent use of the bare minimum.
Vor seiner Renovierung wurde ein 16.5 m breites und 300.0 m langes Parkhaus für 1’000 Autos in den Raum zwischen der Autobahn und den Bahngleisen eingefügt, das beidseitig mit einer zylindrischen Rampe endet. Eine grossmassstäbliche Struktur, die die Schönheit der Verbindung zwischen einer intelligenten Nutzung und dem absoluten Minimum offenbart.
Englischer Text: Charlotte Truwant und Dries Rodet
Übersetzung: Lukas Gruntz
http://www.truwantrodet.ch/