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Die eigentliche Ursache für die Entstehung von Brustkrebses ist bis heute nicht bekannt. Beim Mann scheinen Veränderungen bestimmter Gene eine Rolle zu spielen. Es gibt allerdings eine Reihe von Risikofaktoren oder Lebensumständen der Patientin, die eine mögliche Erkrankung beeinflussen können:
- Familiäre Vorbelastung 1. und 2. Grades (Mutter und Schwester)
- Einseitiger Brustbefall erhöht die Gefahr, dass später die andere Brust auch erkrankt.
- Frühe Menstruation (Menarche) oder späte Wechseljahre
- Späte Erstgeburt
- Frauen, die keine Kinder geboren haben
- Längere Stillzeit vermindert das Brustkrebsrisiko.
- Knötchen- oder Zystenbildungen erhöhten das Brustkrebsrisiko.
- Nach neuesten Erkenntnissen: länger dauernde Hormonersatztherapie in den Wechseljahren
- Starkes Übergewicht
- Zuckerkrankheit (Diabetes Typ II)
- Eierstockkrebs (Ovarial-Ca)
- Veränderung im Erbgut: Mutationen von bestimmten Genen
Dank Prävention, Früherkennung und besseren Therapien der Frühstadien nimmt die Sterberate ständig ab. Leider ist aber zu befürchten, dass mit der Überalterung der Bevölkerung und unserem modernen Lebensstil (späte Schwangerschaften, Alkoholkonsum) die Brustkrebs-Inzidenz wieder zunehmen wird. Der Brustkrebs ist dadurch gekennzeichnet, dass er früh streuen und sogar nach 10 bis 20 Jahren wieder ausbrechen kann.