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Schweizer Filme ohne öffentliche Förderung - das gibt es praktisch nicht. Dass ein hiesiger Kinofilm hohe Einnahmen generiert, ist nämlich selten. Bei der Budgetierung wird gerade mal mit einem Prozent an Einnahmen kalkuliert - Subventionen und Sponsoring decken den Rest der Produktionskosten, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) in einem Bericht zur Finanzierung des Schweizer Kinofilms schreibt.
Die Filmförderung, die mit dem neuen Filmgesetz ausgebaut werden soll, spielt also eine entscheidende Rolle. Sie bringt es auch mit sich, dass detailliert bekannt ist, wie viel ein Schweizer Film kostet und wer dafür bezahlt.
Am Beispiel eines fiktiven Spielfilms mit einem Budget von rund 2.9 Millionen Franken zeigt der Bund im Abstimmungskampf die Finanzströme rund um die Filmproduktion auf. Ausgegangen wird von einer Koproduktion, bei der ein Schweizer Produzent mit einem ausländischen Partner zusammenspannt: 780'000 Franken stammen aus dem Ausland. Die restlichen Mittel könnten wie folgt zusammenkommen:
Nebst den Spielfilmen werden pro Jahr im Schnitt auch 53 Dokumentarfilme gedreht. Diese sind jedoch um einiges günstiger: Ihre Kosten belaufen sich durchschnittlich auf 460'000 Franken.
Die ehemaligen Führungskräfte der untergegangenen Grossbank Credit Suisse (CS) dürfen ihre Boni behalten. Bei der derzeitigen Rechtslage dürfte eine Rückforderung kaum erfolgreich sein, teilte das Finanzdepartement am Sonntag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.