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Infolge von genetischer Prädisposition oder manifestiertem Brustkrebs werden folgende operative Eingriffe durchgeführt:
Bei genetischer Prädisposition/familiärer Belastung/positivem Gen wird nur der Brustdrüsenkörper entfernt.
Hierbei bleiben Haut, Warze sowie der Warzenhof bei einer sogenannten subkutanen Mastektomie erhalten.
Bei Brustkrebs ist je nach Grösse des Tumors und Stadium eine Teilresektion (nur bei grosser Brust und kleinem Tumor empfehlenswert) oder eine vollständige Amputation der Brust notwendig (Ablatio mammae).
In der gleichen Sitzung wird mit dem Tumor auch der „Wächterlymphknoten“ herausgeschnitten und noch während der Operation histologisch untersucht; bei Tumorbefall wird in derselben Operation die vollständige Lymphknotenausräumung durchgeführt.
Je nach Wunsch der Patientin kann während der Erstoperation (primär) oder zu einem späteren Zeitpunkt (sekundär) ein Brustaufbau durchgeführt werden.
- einfache Expander resp. Implantatrekonstruktion
- Eigengewebe plus Implantat
- nur Eigengewebe (gestielter Lappen vom Rücken (M. latissimus dorsi), freier Gewebetransfer vom Bauch (TRAM-DIEP) oder vom Oberschenkel (M. gracilis)
Falls eine Chemotherapie nötig ist, kann ein sogenannter Chemosite oder Port-a- Cath eingelegt werden.
In weiteren Schritten werden dann zu einem späteren Zeitpunkt Formkorrekturen sowie die Rekonstruktion des Brustwarzenhofes inkl. Brustwarze vorgenommen.