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Die Stadionordnung ist sozusagen die Hausordnung der swissporarena. Ihr Regelwerk dient vor allem der Sicherheit der Besucher, denn es bietet eine rechtliche Absicherung, die verhindern soll, dass Zuschauer gefährdet oder verletzt bzw. Gewalttätigkeiten ausgeübt werden – und zwar vorbeugend.
Der Geltungsbereich der Stadionordnung erstreckt sich auf das Stadiongelände der swissporarena. Zum Stadiongelände gehören sämtliche Bereiche, die nur mit einer Eintrittskarte und/oder einer Akkreditierung zugänglich sind, einschliesslich aller Zu- und Ausgänge sowie sämtliche weiteren offiziellen Bereiche und Einrichtungen (nachfolgend „Stadion" genannt).
Zutrittsberechtigt zur swissporarena sind Personen, die eine gültige Eintrittskarte und/oder eine Akkreditierung besitzen. Mit dem Erwerb der Eintrittskarte und/oder dem Betreten des Stadiongeländes der swissporarena akzeptiert jede Person die Stadionordnung der swissporarena events ag (Betreiberin der swissporarena) in allen Punkten.
Jeder Besucher ist beim Betreten des Stadions verpflichtet, dem Sicherheits- und Ordnungsdienst seine Eintrittskarte und/oder Akkreditierung unaufgefordert vorzuweisen und auf Verlangen zur Überprüfung auszuhändigen. Im Falle einer Weigerung ist der Kontroll- und Ordnungsdienst berechtigt, den Zutritt zum Stadion zu verwehren, respektive die Person aus dem Stadion zu verweisen.
Der eingesetzte Sicherheits- und Ordnungsdienst ist berechtigt, Personen - auch mittels Einsatz technischer Hilfsmittel - dahingehend zu untersuchen, ob diese aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum, wegen Mitführens von Waffen oder von gefährlichen oder feuergefährlichen Sachen ein Sicherheitsrisiko darstellen. Der Sicherheits- und Ordnungsdienst ist mit Zustimmung der Personen berechtigt, Bekleidungsstücke und mitgeführte Behältnisse zu durchsuchen.
Personen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen oder sich der Durchsuchung widersetzen, werden zurückgewiesen und am Betreten des Stadions gehindert. Dies trifft auch auf Personen zu, gegen die ein Stadionverbot verhängt worden ist. Ein Anspruch der zurückgewiesenen Besucher auf Erstattung des Eintrittsgeldes besteht nicht.
Alle Personen, die das Stadion betreten, haben sich so zu verhalten, dass kein anderer Besucher durch sie geschädigt, gefährdet oder - falls nicht unter unvermeidbaren Umständen - behindert oder belästigt wird. Die Anordnungen des Veranstalters, des Sicherheits- und Ordnungsdienstes, der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie des Stadionsprechers müssen befolgt werden. Wer vorsätzlich oder fahrlässig diese Anordnungen nicht befolgt, kann vom Sicherheits- und Ordnungsdienst oder der Polizei aus dem Stadion verwiesen werden.
Alle Besucher, die das Stadion betreten, müssen den ihnen zugewiesenen und auf der Eintrittskarte ausgewiesenen Platz einnehmen und auf dem Weg dorthin die dafür vorgesehenen Zugänge benutzen. Sofern eine Publikumspräsenz auf dem Spielfeld (Konzert etc.) zugelassen ist und sofern Stehplatzsektoren bestehen, haben sich die Besucher in dem ihnen zugewiesenen Bereich zu bewegen.
Sofern nicht ausdrücklich durch die swissporarena genehmigt, ist es untersagt, folgende Gegenstände in das Stadion zu bringen oder einen der folgenden Gegenstände mitzuführen:
** Megaphone können auf Antrag bewilligt werden, wenn diese mit dem dafür vorgesehenen Formular der SFL registriert sind
* Können auf Antrag mit dem dafür vorgesehenen Choreo-Formular bewilligt werden
Besuchern der swissporarena ist es untersagt,
Bei jeder Zuwiderhandlung im Sinne dieser Stadion- und Hausordnung, insbesondere Ziffern 6 und 7, kann die fehlbare Person mit den in Ziffer 8 vorgesehenen Sanktionen (Wegweisung, Stadionverbot, Umtriebsentschädigung und/oder Strafanzeige) belegt werden, wobei in jedem Fall Schadenersatzforderungen auf dem Rechtsweg vorbehalten bleiben.
Die relevanten Informationen zum Sachverhalt, einschliesslich der Daten zur Person, die im Rahmen der Ahndung einer Zuwiderhandlung gegen die Stadionordnung gesammelt werden, werden den zuständigen Behörden zur Einleitung einer Strafuntersuchung und den zuständigen Gremien der SFL/SFV zur Festlegung geeigneter Massnahmen, namentlich zur Verhängung eines nationalen Stadionverbots zur Verfügung gestellt.
Dem fehlbaren Stadionbesucher wird in jedem Fall eine Umtriebsentschädigung als pauschale Summe für die Ermittlung des Sachverhalts und den administrativen Aufwand in der Höhe von CHF 500.- in Rechnung gestellt. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens bleibt vorbehalten.
Bussen und/oder anderweitige Ansprüche, die in Folge eines Verstosses gegen die Stadionordnung oder wegen anderweitigem Fehlverhaltens von Besuchern gegen den Veranstalter und/oder die Eigentümerin des Stadions verhängt werden, können auf den oder die Fehlbaren abgewälzt werden.
Jede Person, die das Stadion betritt, anerkennt, dass sie sich im Stadion und in dessen Umfeld auf eigene Gefahr aufhält und der Veranstalter und/oder die Eigentümerin des Stadions oder andere relevante Personen und Organe nicht für eingegangene Risiken, Gefahren oder Verlust einschliesslich Köperverletzung, Schäden am Privateigentum, Verlust von Privateigentum oder andere Vorfälle, die aus dem Besuch des Stadions resultieren, verantwortlich gemacht werden können. Dies unabhängig davon, ob sich diese Vorfälle vor, während oder nach dem Spiel ereignen, mit Ausnahme von Ereignissen, die durch grobe Fahrlässigkeit und/oder vorsätzliches Verschulden verursacht werden.
Jede Person, die das Stadion betritt, erklärt sich damit einverstanden, dass von ihr kostenlos Ton- und Bildaufnahmen gemacht werden dürfen, von denen mittels direktem oder zeitversetztem Video-Display, direkter oder zeitversetzter Übertragung oder einer anderen Transmission oder Aufzeichnung, Fotos oder anderer gegenwärtiger und/oder zukünftiger Medientechnologien kostenlos Gebrauch gemacht werden kann.
Jede Person, die das Stadion betritt, anerkennt, dass sie Ton- und/oder Bildaufzeichnungen und/oder Beschreibungen des Stadions oder des Spiels (sowie der Ergebnisse und/oder Statistiken des Spiels) nur zum Privatgebrauch machen und/oder übertragen kann. Auf jeden Fall ist es strengstens verboten, über das Internet, Radio, Fernsehen oder andere gegenwärtige und/oder zukünftige Medien Ton- und/oder Bildmaterial, Beschreibungen, Ergebnisse und/oder Statistiken des Spiels ganz oder teilweise zu übertragen oder andere Personen bei der Durchführung solcher Aktivitäten zu unterstützen.
Diese Stadionordnung tritt per 1. Juli 2011 in Kraft
Es ist dem jeweiligen Veranstalter überlassen, einzelne in dieser Stadionordnung aufgeführte Punkte seinen Bedürfnissen anzupassen. Die Stadionordnung wird in ihrer aktuellen Fassung in angemessener Weise den Besuchern zugänglich gemacht (Publikation auf der Homepage des Veranstalters, Anschläge im Stadion).