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Die Ölnachfrage dürfte demnach dieses Jahr um 100 000 Barrel pro Tag höher ausfallen als bislang angenommen und liegt voraussichtlich bei 95,9 Millionen Barrel. "Die Zahlen des aktuellen Berichts bestätigen die Richtung am Ölmarkt hin zu einem Gleichgewicht", heisst es in dem Bericht. Im späteren Jahresverlauf sei mit einer "dramatischen" Schrumpfung des Überangebots zu rechnen.
Auf Angebotsseite verschiebt sich das Gewicht stärker in Richtung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Die Opec-Produktion habe das höchste Niveau seit 2008 erreicht, so die IEA. Verantwortlich dafür sei vor allem die allmähliche Rückkehr des Iran seit dem Ende der internationalen Sanktionen.
Dagegen gehe die Produktion der Nicht-Opec-Länder deutlich zurück, vor allem, weil die niedrigen Ölpreise Frackinganbieter aus den USA vom Markt verdrängten. Hinzu komme momentan der verheerende Waldbrand in Kanada, der für Produktionsausfälle sorge. Am Mittwoch waren die Ölpreise deutlich gestiegen, nachdem offizielle Daten überraschend einen Rückgang der US-Ölreserven verzeichnet hatten./tos/jsl/stb
(AWP)