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Während weltweiter Pandemien ist der Schutz des medizinischen Personals eine entscheidende und herausfordernde Aufgabe. In solchen ausserordentlichen Situationen ist die Nachhaltigkeit der Gesundheitsdienstleister unter anderem durch 1) infizierte Patienten, 2) infizierte Mitarbeiter und 3) infizierte Personen ausserhalb des Spitals bedroht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Berufen ist social distancing in medizinischen Teams, in denen enger Kontakt mit Patienten und Kollegen die Regel ist, sehr schwierig. Gegenwärtig ist wenig darüber bekannt, welche arbeitsorganisatorische Strategie in Krankenhäusern am besten geeignet ist um das Gesundheitspersonal zu schützen. Daher zielt das aktuelle Projekt darauf ab, herauszufinden, ob organisatorische Maßnahmen, die während des COVID-19-Ausbruchs eingeführt wurden, wirksam zum Schutz des medizinischen Personals beigetragen haben.
Ziel 1. Bestimmung des Unterschieds im Infektionsrisiko zwischen medizinischem und nicht medizinischem Personal in einer Krankenhausumgebung
Ziel 2. Bestimmen der Auswirkungen von Sars-CoV 2 Tests auf das Gesundheitspersonal
Ziel 3. Bestimmen der Wirksamkeit organisatorischen Strategien zum Schutz des Gesundheitspersonals
Mit den in den Zielen 1, 2 und 3 gesammelten empirischen Daten werden mathematische Modelle entwickelt, getestet und simuliert, um die Auswirkungen zu evaluieren. Darüber hinaus sollen die Studien die Produktivität der Arbeitskräfte messen und modellieren, die sich aus den verschiedenen Organisationsstrategien ergibt.
Bedeutung
Im Rahmen dieses Projekts wird die Auswirkung des COVID-19-Ausbruchs auf die Belegschaft eines großen Universitätskrankenhauses analysiert um zu verstehen wie Mitarbeitende im Gesundheitswesen optimal geschützt werden können. Angesichts der Tatsache, dass aus dem Universitätsspital Daten für viele Berufe außerhalb des Gesundheitswesens verfügbar sind, können die Ergebnisse zum Teil auch ausserhalb des Spitals von Relevanz sein.