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Gestern Abend ist ein Häftling im Massnahmenentzug des Kantons Zug verstorben. Wie die Zuger Regierung mitteilt, hatte sich der Verstorbene entschieden, auf die Nahrungsaufnahme zu verzichten. Er verstarb im Kantonsspital Baar. Der Mann wollte mit dem Hungerstreik eine Freilassung erreichen.
Die Behörden versuchten wiederholt, den Häftling zur Nahrungsaufnahme zu motivieren. Sie mussten sich aber an das rechtskräftige Urteil halten und hatten entsprechenden keinen Spielraum, auf die Forderungen des Häftlings einzugehen, da er als Gefahr für Dritte galt. Der Schweizer befand sich seit rund vier Jahren im Massnahmenvollzug des Kantons Zug. Seit Januar diesen Jahres verweigerte er die Nahrungsaufnahme.