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Das 3. EM-Ticket über die 100 m der Frauen geht an Ajla Del Ponte. Die Tessinerin setzte sich am Mittwochabend beim Meeting in Langenthal im «Stechen» gegen Géraldine Frey knapp durch. In einer Zeit von 11,30 Sekunden lief Del Ponte 0,04 Sekunden vor ihrer Konkurrentin ins Ziel.
Mujinga Kambundji und Natacha Kouni hatten ihren Startplatz für die European Championships in München bereits auf sicher gehabt. Frey muss sich damit trösten, an der EM immerhin in der Staffel an den Start gehen zu dürfen.
Freude hier, Enttäuschung da
Die Olympia-Fünfte Del Ponte, die eine schwierige Saison durchlebt und noch nie unter 11,26 Sekunden gelaufen ist, zeigte sich nach dem gewonnenen Duell mit Frey zufrieden: «Ich freue mich, dass ich das Ticket für München habe.» Zwar habe sie auf eine besser Zeit gehofft, denn in den Trainings sei es besser gelaufen. Aber in Langenthal sei nicht die Zeit entscheidend gewesen. «Jetzt freue ich mich auf nächste Woche.»
Etwas anders präsentierte sich die Gefühlslage freilich bei der unterlegenen Frey. «Die Enttäuschung ist mega gross. Vor allem weil ich weiss, dass ich es besser hätte machen können. Aber so ist der Sport», meinte die 25-Jährige. Der Start sei eigentlich gut gewesen, analysierte Frey. Doch gegen Ende des Rennens habe sie sich wohl etwas verkrampft.