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Satellitenbilder
Die Satellitenbilder, die man auf der Internetseite vom Wetterfroscher sieht, werden von einem Satelliten in 36'000 km Höhe über der Erde aufgenommen. Der Satellit heisst METEOSAT, liegt weit oberhalb des Äquators und dreht mit der Erde.
Es können zwei Arten von Satellitenbildern angeschaut werden. Sichtbar und Infrarot.
Sichtbar: Der Satellit registriert das von der Oberfläche reflektierte Sonnenlicht. Das sichtbare Satellitenbild steht nur tagsüber bei höherem Sonnenstand zur Verfügung. Es gibt die von den Wolkenoberflächen zum Satelliten reflektierte Sonnenstrahlung wieder.
Dünne Wolken werden mittelgrau bis hellgrau abgebildet. Dichte Wolken erscheinen weiss. Hohe Wolkenfelder erscheinen rosa.
Infrarot: Der Satellit erhält Angaben über die Temperatur der Oberfläche (Erde, Wolken) dank Infrarot. Der Vorteil dieser Bilder ist, dass sie Tag und Nacht Informationen liefern! Kalte Wolken, also Wolken mit tiefen Oberflächentemperaturen, reichen bis in grosse Höhen und erscheinen im IR-Bild weiss bis rosa.
Warme Wolken, also Wolken mit hohen Oberflächentemperaturen, treten nur in Bodennähe auf und erscheinen im Bild dunkelgrau.