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Amsteg
(Kt. Uri, Gem. Silenen).
522 m. Schönes Dorf am rechten Ufer der Reuss bei der Mündung des Kärstelenbaches in diese und am Fusse des Bristenstockes und der Windgällen.
Vom Nordwind durch die Felsrippe des
Flüeli geschützt und in
einem der Hauptfönthäler gelegen, erfreut sich
Amsteg eines warmen Klimas.
Postbureau, Telegraph, Telephon. 85 Häuser und 325 Ew. Station der Gotthardbahn.
Ackerbau. Ausgangspunkt für Touren im Gebiete des Maderanerthales.
Bergführer, Gasthäuser.
Kapelle, grossartige Eisenbahnbrücke über Flüeli und Kärstelenbach.
Turmruine der Burg der
Herren von
Silenen
und, auf dem
Flüeli, die der Burg
Zwing-Uri. In
Amsteg stand der Schmelzofen für den am Fusse des
Bristenstocks und der
Windgällen
betriebenen Bergbau auf Kupfer,
Blei und
Eisen, bis ihn 1762 der Muhrgang des
Kärstelenbaches zerstörte.
Einstige Alaunsiederei im Weiler Intschi.
Ueberschwemmungen des Kärstelenbaches 1762 und 1830. Heimat des Staatsmannes in Diensten Ludwigs XI.
Jost von Silenen, Bischofs von Grenoble 1475 und von Sitten 1482.