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Beim WTA-Turnier in Lausanne gab es aus Bündner Sicht eine erfreuliche Überraschung: Die erst 18-jährige Churerin Simona Waltert (WTA 562) schlug die Weltnummer 25, Julia Görges, in drei Sätzen, nachdem die Deutsche beim Spielstand von 3:2 im dritten Satz aufgeben musste.
Die vor einem Jahr noch zu den Top 10 der Welt gehörende Görges (als Nummer 9) verletzte sich zu Beginn des Entscheidungssatzes am Handgelenk. Walterts Leistung schmälert der w.o.-Sieg allerdings nicht: Die Churerin rang Julia Goerges mit grossem Kampfgeist nieder. Waltert lag zweimal mit einem Satz und einem Break zurück, Mitte des zweiten Satzes ging sie erstmals überhaupt in Führung (4:3). Vom 4:4 im zweiten Satz bis zum 3:0 im dritten Durchgang sicherte sich Waltert fünf Games in Folge und zeigte sich vor allem mit ihren Stoppbällen brandgefährlich.
Beim Stand von 0:3 im Entscheidungssatz liess sich Goerges am Handgelenk erstmals behandeln. Die Deutsche schaffte zwar noch den Anschluss zum 2:3, war im nächsten Aufschlagspiel aber zu handicapiert, um noch richtig aufzuschlagen. Nach 126 Minuten gab Goerges beim Stand von 7:6, 4:6, 2:3 und 0:30 auf. Der grosse Erfolg für die junge Churerin gegen eine einstige Top-10-Spielerin war Tatsache.
Im Achtelfinal trifft Waltert auf die Siegerin im Schweizer Duell zwischen Timea Bacsinszky und Jil Teichmann. Waltert ist bislang die einzige Schweizerin in der 2. Runde.
(Bild: Archiv GRHeute)