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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Tradition der Burrneshas in Albanien und arbeitet im Abgleich mit dem Roman auch dessen Potential für die Bühne heraus. Hierbei entsteht folglich das Grobkonzept für ein eigenes, auf dem Roman basierendes Stück. Die Arbeit ist aufgrund dessen in drei thematische Teile unterteilt. Zu Beginn wird Elvira Dones und ihr Verhältnis zu Albanien vorgestellt, darauf folgt eine Zusammenfassung des Romans, in der auch Erzählstruktur und Zeitlichkeit aufgezeigt wird. Im Teil 1 wird auf die Tradition der Burrneshas eingegangen. Dabei wird erörtert, wie und von wem der Brauch ausgeführt wird und wovon er klar abgegrenzt werden muss. In diesem Teil wird die Tradition auch geschichtlich und geografisch verortet, da dies mit dem Wie und Warum verknüpft ist. Weiter geht die Arbeit der Frage nach dem Konstrukt des binären Geschlechtersystems, welches der Tradition und der allgemeinen nordalbanischen Gesellschaft zugrunde liegt, nach. Der erste Teil endet mit der Frage, wie es heute um diese Tradition steht. Gibt es noch Burrneshas? Wird die Tradition tatsächlich noch praktiziert oder handelt es sich um ein Phänomen vergangener Zeiten?