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Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Schon als Achtjährige habe ich gegen ein Honorar für Verwandte, Freunde und Nachbarn Weihnachtsgeschenke eingepackt und mit 13 Jahren in einem Supermarkt im Sommer bei der Inventur geholfen. Ich wollte schon immer mein eigenes Geld haben und darüber bestimmen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für nichts Besonderes. Aber als ich 16 war, habe ich einen Job bei McDonald’s angetreten, um die Gebühren für eine Aerobic-Ausbildung zu verdienen. Die kostete 3500 Franken, das war ziemlich viel für mich. Ich habe die Ausbildung abgeschlossen und dann als Aerobic-Lehrerin gearbeitet, was natürlich viel lukrativer war als eine Stelle im Fastfood-Restaurant.
Wofür geben Sie heute Geld aus?
Für meine Freiheit. Die Bankenwelt zu verlassen, bedeutete für mich eine signifikante Gehaltseinbusse. Der Return davon ist meine Freiheit. Heute kann ich machen, was ich möchte, und meine Zeit einsetzen, wie es mir passt. Das schätze ich tagtäglich. Ausserdem gönne ich mir Finanzexperimente. Kürzlich habe ich gelernt zu daytraden.
Wofür geben Sie ungern Geld aus?
Ungewollte Online-Abonnemente ärgern mich massiv. Vor allem, wenn man die nicht einfach abbestellen kann. Auch unnötige Bankspesen sind höchst ärgerliche Geldverschwender.
Gibt es etwas, das Sie gerne kaufen möchten, sich aber nicht leisten können?
Eines Tages wäre ich gerne ein Business Angel und würde in spannende Start-ups investieren. Weil man vernünftigerweise mehr als ein Investment tätigen muss, kann ich mir das momentan nicht leisten – aber ich arbeite drauf hin.
Investieren Sie?
Ich investiere so viel, wie ich kann. Mein Anlegerprofil ist aber moderat mit etwa 60 Prozent Aktien. Ich mache auch Experimente mit neuen Anlagekategorien wie Krypto, aber nur mit Beträgen, die nicht so wehtun, wenn es nicht klappt.