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Die CVP bekämpft die Fristenlösung mit dem Referendum. Der Partei-Vorstand fasste diesen Entschluss am Freitagabend (16.03.) mit 44 zu 7 Stimmen bei 8 Enthaltungen.
Der scheidende Parteipräsident Adalbert Durrer sagte, seine Partei werde sich bei dem Referendum "dezidiert" gegen andere Gruppen abgrenzen. Gleichzeitig habe der Vorstand eine parlamentarische Initiative beschlossen, die das Schutz- und Beratungsmodell der CVP wieder einbringe.
Sofort nach der Schlussabstimmung am 23. März, bei der die Eidgenössischen Räte die Fristenlösung verabschieden, falle der Startschuss, sagte Durrer.
CVP-Frauen nicht dabei
Die CVP Frauen, die ankündigten, sich nicht am Referendum zu beteiligen, geben bei einer eventuellen Abstimmung Stimmfreigabe, wie ihre - ebenfalls scheidende - Präsidentin Brigitte Hauser bekanntgab.
Die Frauen seien um die parlamentarische Initiative froh, die nun eingereicht werden soll. So werde von zwei Seiten aufgezeigt, dass die Partei mit der Fristenlösung nicht einverstanden sei.
Eigene Reihen gespalten
Die Christlich-soziale Partei der Schweiz (CSP) trägt das Referendum nicht mit. Auch die Genfer Kantonalpartei zeigt der Mutterpartei die kalte Schulter.
Sukkurs erhält das Referendum von der EVP, Abtreibungsgegner-Organisationen sowie mutmasslich einigen SVP-Sektionen. Die Schweizerische Bischofskonferenz ist zwar gegen die Abtreibung, beteiligt sich aber nicht am Referendum.
swissinfo und Agenturen