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Das Wichtigste in Kürze
- John McPhee feiert von der Pole Position seinen ersten Rennsieg des Jahres.
- WM-Leader Aron Canet quetscht sich vier Kurven vor Schluss noch auf das Podest.
Die Moto3 hat beim GP in Le Mans einen absoluten Thriller geliefert. Eine Gruppe von zwölf Fahrern kämpfte bis zur letzten Runde um den Sieg. Platz eins holte sich am Ende der Schotte John McPhee vor Lorenzo Dalla Porta und Aron Canet.
Vor allem für WM-Leader Canet ist es ein emotionaler Moment. Sein Teamchef Max Biaggi trauert um seinen am Samstagabend verstorbenen Vater. Im Sterilgarda-Max-Racing Team in der Moto3 herrschte dementsprechend gedrückte Stimmung.
Das Rennen war bis zum Schluss heiss umkämpft. Der Langzeit-Führende Tatsuki Suzuki stürzte in der Schlussphase und nahm auch Toni Arbolino aus dem Kampf um den Sieg. McPhee und Dalla Porta übernahmen die Führung.
Vier Kurven vor Schluss quetschte sich Canet auf der Bremse noch an Kaito Toba vorbei auf Platz drei. Weil die beiden beinahe zu Sturz kamen, waren McPhee und Dalla Porta an der Spitze enteilt. Der Schotte setzte sich knapp durch, Canet widmete sein Podest dem verstorbenen Vater von Biaggi.