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Der Stumpenheiri war eine sehr prägnante Erscheinung. Er hatte eine prächtige Figur, wie es sich damals für einen Mann um 50 gehörte, eine raue, kraftvolle Stimme und sein Markenzeichen war ein Villigerstumpen, den er stets im Mundwinkel hatte. Das war noch zu einer Zeit, als solche Männer behaupteten, ein Mann über 50, welcher nicht mindestens 100 Kilo wöge, sei ein Krüppel.
Sonst aber war er ein Mensch, der im Gegensatz zu einzelnen anderen Dorfunikumen völlig normal war, ausser eben seiner prächtigen Leibesfülle, seiner kraftvollen Stimme und dem Dauerstumpen im Gesicht. Seinen richtigen Namen konnte die OGS noch nicht ausfindig machen und auch die älteren Seebacher, welche sich um 2002 einmal wöchentlich abends in der Ziegelhütte trafen, kannten nur den Übernamen, nicht aber seinen Nachnamen. Immerhin weiss man, dass er mit Vornamen Heiri hiess, sodass die Suche mit etwas Aufwand noch gelingen sollte. Das wäre noch zu klären. Inzwischen konnte die OGS noch in Erfahrung bringen, dass der Mann in der Gegend der Tramendstation Seebach gewohnt haben dürfte oder sich zumindest hier besonders häufig aufgehalten haben soll. Es muss in den 1950er Jahren gewesen sein.
Quellen: - Altherrenabende in der Ziegelhütte 2002 (Bader, Moscheni, Wettstein, Berchtold, Coendet, Heider etc.) - OGS-eigene