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Dringliches Postulat: Alternative Unterbringung von Asylbewerbern
Die Regierung soll prüfen, ob ein Unterbringen von Asylsuchenden bei Bekannten oder Verwandten, welche in unserem Kanton wohnen, eine vertretbare Alternative zum jetzigen Modell wäre.
Begründung:
Wie aus gut informierten Quellen bekannt wurde, stehen die von der Caritas für teures Geld gemieteten Wohnungen Tage und Wochen leer, weil die Bewohner sich bei ihren Verwandten oder Bekannten/Freunde aufhalten. Aus diesem Grunde wäre es doch prüfenswert, ob einzelne Asylsuchenden nicht direkt bei diesen untergebracht werden könnten. Der Kanton würde, auch wenn er für Kost und Logie aufkommt, massiv Geld sparen. Man bedenkt, dass heute eine organisierte Flucht, zum Beispiel aus Sri Lanka, um die 15’000 CHF kostet. Die Kosten werden hauptsächlich durch hier ansässige Landsleute bezahlt. Aus diesem Grunde wäre es auch konsequent, dass sie die Asylsuchenden bei sich aufnehmen. Dieses Modell wäre auch äusserst sozial, denn so wären die Asylsuchenden nicht auf sich alleine gestellt und könnten sich hier auch schneller und besser zu Recht finden, da sie schnell in den Familien integriert würden. Unser Gedanke ist nicht neu, denn ein ähnliches Model gab es während und nach dem 2. Weltkrieg, es hatte sich bestens bewährt.
Sollte sich dieses Modell bewähren, dann könnten wir uns eine Standesinitiative vorstellen.
Robi Arnold, Kantonsrat, Mehlsecken
(Weitere US folgen)