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Seit Donnerstag liegt der Meeresspiegel in Venedig mehreren Medienberichten zufolge durchschnittlich 50 Zentimeter unter dem Normalwert. Durch das «Acqua bassa» sind mehrere kleinere Kanäle ausgetrocknet, was teilweise zu Schwierigkeiten für die Gondeln, die typisch venezianischen Boote, führt.
Besonders tief steht das Wasser in den Stadtvierteln San Polo und Santa Croce, sodass es sogar zu Problemen mit den Feuerwehr- und Notrettungsbooten kam. Die Wasserbusse auf dem grössten «Canal Grande» sind nicht betroffen und verkehren wie gewohnt.
Die Lagunenstadt bewegt sich von einem Extrem in das Andere: Erst im November kämpfe Venedig mit gravierendem Hochwasser, das zwei Todesopfer forderte. Zeitweise stieg der Wasserpegel auf 187 Zentimeter an – das war der höchste Wert seit 1966. Der bei Touristen beliebte Markusdom wurde geflutet und durch das Salzwasser beschädigt, die Schulen wurden vorübergehend geschlossen und es kam zeitweise zu Stromausfällen.