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29.11.2012
Flughafen Zürich AG sucht Ingenieurbüro für Planung der Pistenausbauten
Damit auch bei Umsetzung des Staatsvertrages ab dem Jahr 2020 das Verkehrsaufkommen effizient abgewickelt werden kann, sind Verlängerungen der Pisten 28 und 32 nötig. Die Flughafen Zürich AG hat die Planungsarbeiten ausgeschrieben, um die Grundlagen für ein späteres Baugesuch zu erarbeiten.
Die kürzeste Piste 28 muss von heute 2500 Meter auf 2950 Meter verlängert werden, damit auch Langstreckenflugzeuge bei nasser Piste und ungünstigen Witterungsverhältnissen auf ihr landen können. Zudem muss die Piste 32 von 3300 Meter auf 3700 Meter verlängert werden, damit sämtliche Flugzeugtypen mit maximaler Beladung auf ihr starten können. Zum geplanten Pistenausbau gehört ebenfalls der Bau eines Rollwegs rund um das östliche Ende der Piste 28, um die Anzahl Flugzeuge zu verringern, welche diese Piste nach der Landung oder vor dem Start kreuzen. Der Flughafen Zürich würde dank diesen Verlängerungen während den zusätzlichen deutschen Sperrzeiten auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen über zwei voneinander unabhängige Pisten verfügen, was die Komplexität des Systems am Boden verringern und die heutigen Kapazitäten aufrecht erhalten würde.
Die jetzt ausgeschriebenen Planungsarbeiten dienen als technische Grundlagen für die Vorbereitung der politischen und wirtschaftlichen Entscheide. Das Baugesuch für Pistenverlängerungen kann jedoch gemäss Flughafengesetz nur mit der Zustimmung des Kantons Zürich beim UVEK eingereicht werden. Ziel ist es, im Frühling 2013 einem ausgewählten Planungsbüro den Auftrag für die Planungsarbeiten zu erteilen, welche bis spätestens Ende 2014 abgeschlossen werden sollen.