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Bei der Vorbereitung der Unterlagen, die ich in wenigen Stunden für die Erstanalyse der Ergebnisse der Zürcher Stadt- und Gemeinderatswahlen voraussichtlich benötigen könnte, bin ich auf einen interessanten Zeitungsartikel gestossen: “IQ und politische Einstellung – Konservative sind weniger intelligent“. Diese Aussage bezieht sich auf das Mittel der Wählenden, nicht etwa auf die Kandidierenden. Gemäss Wikipedia ist Intelligenz die kognitive Fähigkeit, zu verstehen, zu abstrahieren, Probleme zu lösen, Wissen anzuwenden und Sprache zu verwenden. Und diese Fähigkeiten sind gemäss den im Artikel zitierten Fachleuten erforderlich, um neue Wege gehen zu können – oder: (Zitat) Wer immer im Bekannten bleibt, muss nicht viel überlegen (Ende Zitat). Bekanntlich sind ja die Parteibezeichnungen in England nicht zu vergleichen mit jenen in der Schweiz. Deshalb ist es unkritisch, zu zitieren, dass die Grünen WählerInnen als Kinder im Mittel den höchsten IQ hatten, während NichtwählerInnen und WählerInnen von rechtsextremen Parteien (da würde unter Schweizer Verhältnissen die SVP mit oder ohne Zweifel dazu gehören) im Mittel den tiefsten IQ der WählerInnen-Gruppen hatten. Die Unterschiede waren nicht sehr gross, aber doch signifikant – dies heisst mit Sicherheit zuverlässiger als die im Tages-Anzeiger als Wahlprognosen verkauften Umfragen. Dies heisst ja eigentlich: das Wahlergebnis ist ein Abbild des mittleren IQs der WählerInnen. Was einmal mehr den Spruch bestätigt, dass in einer Demokratie die Wählenden die Regierung vorgesetzt bekommen, die sie verdienen. Und weil Städte in der Schweiz in der Regel linker und grüner wählen als die Agglomerationen und die kleinen Dörfer: Stadtluft macht tatsächlich freier, neue Wege zu gehen!