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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00495 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Pfefferli Urteil vom 26. Oktober 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Alex Beeler Beeler / Schuler, Rechtsanwälte Pilatusstrasse 30, Postfach 2119, 6002 Luzern gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, verfügt über keine Berufsausbildung und war zuletzt zwischen dem 10. Mai 1991 und dem 31. Januar 1999 bei der Y.___, zunächst als Fabrikarbeiterin und in der Folge als Putzfrau, angestellt (Urk. 7/4/98), wobei der letzte effektive Arbeitstag im Mai 1998 war. Seit einem am 17. Mai 1998 erlittenen Autounfall ging sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nach und meldete sich am 18. September 2000 bei der Eidgenössischen Invali denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4/96-99). Mit Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) wurde der Versicherten durch die Ausgleichskasse Schwyz, IV-Stelle, eine ganze Invalidenrente ab 1. Mai 1999 zugesprochen. 2. Im Mai 2006 (Urk. 7/11) leitete die, zufolge interkantonaler Verlegung des Wohn sitzes, neu örtlich zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine amtliche Rentenrevision ein und teilte der Versicherten nach deren Abschluss am 4. August 2006 (Urk. 7/21) mit, dass der Rentenan spruch unverändert fortbestehe. 3. Im Oktober 2009 leitete die IV-Stelle eine erneute Rentenrevision ein. Sie tätigte medizinische (Urk. 7/31, 7/33) sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/30, 7/32) und zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/41/1-408) bei. Zudem holte sie bei der Klinik für Neurologie des Z.___ ein neurologisches Gutachten ein, das vom Oberarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, und vom Assistenzarzt Dr. med. B.___ auf der Grundlage der Exploration vom 12. April 2011 erstattet wurde (Urk. 7/51). Mit Verfügungen vom 23. Juli 2012 (Urk. 7/56) und 18. Oktober 2012 (Urk. 8/60) wurden der Versicherten Schadenminderungspflichten auferlegt. Mit Vorbescheid vom 10. Juni 2013 (Urk. 7/71) wurde der Versicherten die wieder erwägungsweise Aufhebung der Rente in Aussicht gestellt. Die Ver sicherte erhob dagegen am 5. Juli 2013 (Urk. 7/75) sowie am 15. August 2013 (Urk. 7/79) unter Einreichung neuer ärztlicher Berichte (Urk. 7/74, 7/78) Ein wände. Aufgrund der im Rahmen des Einwandverfahrens neu vorgebrachten gesund - heit lichen Einschränkungen gab die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gut achten (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie) bei der C.____ in Auftrag, das am 25. November 2014 erstattet wurde (Urk. 7/103). Mit Verfügung vom 23. März 2015 (Urk. 7/110) hob die IV-Stelle die rentenzu sprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise auf und stellte die Rente auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ein. 4. Mit Beschwerde vom 4. Mai 2015 (Urk. 1) beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die weitere Ausrichtung einer Rente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 46 % sowie die Zusprache beruf licher Massnahmen im Sinne der Schlussbestimmungen der IV-Revision 6a sowie die Ausrichtung einer Übergangsrente in der bisherigen Höhe während einer Dauer von maximal zwei Jahren. Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2015 (Urk. 6) beantragte die Beschwerde - geg nerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführe rin mit Verfügung vom 5. Juni 201 5 (Urk. 8) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit Schreiben vom 7. Dezember 2015 (Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin einen Arztbericht (Urk. 10) nach, welche r der Beschwerdegegnerin mit Verfü gung vom 21. Dezember 2015 (Urk. 11) zur Stellungnahme zugestellt wurde, worauf diese mit Eingabe vom 11. Januar 2016 (Urk. 12) verzichtete. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.2 Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Rentenbezü gerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut Art. 17 Abs. 1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzu setzen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisions voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifel lose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht fest gestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hin weisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellt sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, dass die rentenzusprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise aufzuheben sei, da diese aufgrund einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zweifellos unrichtig sei. Aus somatischer Sicht seien der Beschwerdeführerin sowohl die angestammte Tätigkeit als Fabrikarbeite rin/Putzfrau als auch jede andere angepasste Tätigkeit vollumfänglich zumut bar. Aus psychischer Sicht hätten die Gutachter des C.___ sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin/Putzfrau zu 50 % und in einer ange passten Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig eingeschätzt. Es bestehe jedoch keine invalidisierende Wirkung, da es keine hinreichenden Gründe dafür gebe, dass die psychischen Ressourcen der Versicherten es ihr nicht erlaubten, trotz Schmerzen einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachzugehen. 2.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, es liege keine zweifellose Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung vor, da der Sachverhalt bei der Rentenzusprache korrekt abgeklärt worden sei und die Leistungsbeurteilung der damaligen Praxis entsprochen habe. Damit sei eine Wiedererwägung nicht zulässig. Ein Revisionsgrund sei nicht gegeben, da sich der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache im August 2003 nicht verändert habe. Bei der festge stellten Depression handle es sich um ein selbständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden. Die vorliegend gutachterlich bestätigte rezidivierende Störung löse eine Leistungspflicht der Invalidenver sicherung aus. 3. 3.1 Der ursprünglichen Rentenzusprache vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) lag das neurologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. D.___, Fac harzt für Neurologie, und Prof. Dr. E.___, Facharzt für Psychiatrie, vom 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-96) zugrunde, welches im Auftrag des Unfallversicherers erstattet wurde. Sie stellten folgende Diagnosen: - Status nach Verkehrsunfall vom 17. Mai 1998 als Fahrerin eines PKW, bei welchem sich die Patientin ein indirektes HWS-Trauma mit vermut lich seitlich/schrägem Mechanismus zuzog mit: - chronifiziertem rechtsseitigem thorako-zerviko-zephalem Syndrom, belastungsabhängig bis ausgeprägt zunehmend - chronifiziertem posttraumatischem Spannungstypkopfschmerz mit nur noch selten Übergängen in migräneähnliche Kopfschmerzen ohne Aura - Aus der psychiatrischen Teilexpertise durch Prof. E.___ gemäss Bericht vom 13. Mai 2002 - gemischte, rezidivierende chronische Affektstörung (nicht ausschliesslich Depression) - Status nach SUVA-bekanntem Arbeitsunfall 1994 mit Fall eines eisernen Rahmens auf den Kopf, vorübergehender Bewusstlosigkeit, dreiwöchiger Arbeitsunfähigkeit, rasche Erholung, nachfolgend keine Residuen Sämtliche Arbeiten, auch im Haushalt, welche ein Heben der Arme über die Schulterhöhe nötig machten oder ein Heben von einfacheren Lasten ab dem Boden beinhalteten, seien ohne Exazerbation der Schmerzen nicht möglich. Eine den Unfallfolgen angepasste Tätigkeit könne der Beschwerdeführerin nicht ganztags mit voller Leistungsfähigkeit zugemutet werden. Aktuell bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3.2 Im Rahmen der ersten Rentenrevision holte die Beschwerdegegnerin im Jahr 2006 ärztliche Berichte bei Dr. med. F.___ (Urk. 7/16) sowie Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, (Urk. 7/19) ein, wobei übereinstimmend von einem stationären Gesundheitszustand berichtet wurde. 3.3 3.3.1 Anlässlich der zweiten Rentenrevision holte die Beschwerdegegnerin in medizi nischer Hinsicht namentlich ein neurologisches Gutachten bei der Klinik für Neurologie des Z.___ ein. Gestützt auf eine am 12. April 2011 durchgeführte persönliche Untersuchung attestierten Dr. A.___ und Dr. B.___ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der ange stammten Tätigkeit als Putzfrau. Die Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leich ten Tätigkeit beurteilten sie als uneingeschränkt. Der Gesundheitszustand habe sich seit der letzten Begutachtung nicht verändert (Urk. 7/48). 3.3.2 Nachdem mit Einwand vom 14. August 2013 (Urk. 7/79) neu e Beschwerden geltend gemacht wo rden waren, gab die Beschwerdegegnerin ein polydiszipli näres Gutachten (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie) in Auftrag, welches durch die C.___ am 25. November 2014 (Urk. 7/103) erstattet wurde. Der orthopädische Gutachter, Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt fest, dass den Verfahrensakten kein detaillierter orthopädischer Befund für das Jahr 2006 entnommen werden könne und anam nestisch seit fünf Jahren von lumbalen Schmerzen und seit drei Jahren von Leistenschmerzen rechts berichtet werde. Der neurologische Gutachter, Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, äusserte sich dahingehend, dass sich der Gesund heitszustand im Vergleich zur letzten Rentenrevision im Jahr 2006 unverändert präsentiere. Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. J.___, Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, schloss auf eine Verschlechterung seit Januar 2013 und stellte fest, es sei unklar, inwiefern 2006 auf eine psychiatrische Beurtei lung abgestellt worden sei (Urk. 7/103/66 f.). Aufgrund der diagnostizierten rezidivierenden depressiven Episoden, gegenwär tig mittelgradiger Ausprägung, bei zugrunde liegender ängstlich-vermeidender Persönlichkeitsstörung liege in den Tätigkeiten als Putzfrau und Fabrikarbei terin seit Januar 2013 bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 50 % eines normalen Pensums vor. Der Zeitraum davor könne nach den ungenauen anamnestischen Angaben und den vorliegenden Arztberichten nicht eindeutig geschätzt werden. Angepasste Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung könnten gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit Januar 2013 zu 60 % zugemutet wer den ( Urk. 7/103/ 65). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin hob die rentenzusprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise auf und begründete dies damit, dass keine Ausei nandersetzung mit der Frage, ob und allenfalls in welchem Ausmass in einer optimal leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit besteht, stattgefun den habe. Dies stelle eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar, weshalb der Entscheid aus dem Jahr 2003 nicht vertretbar sei (Urk. 2, S. 4). 4.2 Die Beschwerdeführerin entgegnet dem, dass eine vor dem Hintergrund der seiner zeitigen Rechtspraxis vertretbare Beurteilung der invaliditätsmässigen Anspruchsvoraussetzungen nicht zweifellos unrichtig sein könne. Die ursprüng liche Verfügung sei unter der Herrschaft der damaligen Schleudertraumapraxis gefällt worden. Das Gutachten der ausgewiesenen Fachärzte Dr. D.___ und Prof. E.___ habe der damaligen Rechtsprechung, die eine somatische Ein schränkung ohne radiologisch objektivierbare Beschwerde n anerkannt habe, entsprochen. Es sei damit nicht zweifellos unrichtig (Urk. 1, S. 6 f.). 4.3 Damit ist zunächst zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zurecht von einer zweifellosen Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung ausging und diese wiedererwägungsweise aufhob. Z weifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü gung - denk bar (Urteil des Bundesgerichts 8C_347/2011 vom 11. August 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn die gesetzeswidrige Leistungszusprechung aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlassen wurde oder wenn massgebliche Bestim mungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Zweifel los unrichtig ist die Verfügung auch, wenn ihr ein unhaltbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde, insbesondere, wenn eine klare Verletzung des Untersu chungsgrundsatzes zu einem unvollständigen Sachverhalt führte (Urteile des Bundesgerichts 9C_692/2014 vom 22. Januar 2015 E. 2, 8C_736/2014 vom 29. November 2014 E. 2.1, 9C_19/2014 vom 18. Juni 2014 E. 2). 4.4 D er rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) liegt in medizinischer Hinsicht das neurolo gisch-psychiatrische Gutachten der K.___ vom 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-97 ) zugrunde. Dieses lässt in gewissen Bereichen die wünschenswerte Klarheit vermissen, was nicht zuletzt auf die unglückliche Formulierung gewisser Zusatzfragen zurückzuführen ist. Die Ansicht der Beschwerdegegnerin, wonach im Rahmen der Rentenzusprache keine Auseinandersetzung mit der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit erfolgt sei, erweist sich jedoch als unzutreffend : Dr. D.___ beantwortete zunächst die Frage, ob der Beschwerdeführerin eine angepasste Erwerbstätigkeit grundsätzlich ganztags mit voller Leistungsfähig keit zugemutet werden könne, mit einem schlichten „Nein“ (Urk. 7/5/84, Frage 6.2). Auf die übernächste Frage nach der zumutbaren täglichen Arbeitszeit beziehungsweise der leistungsmässigen Einschränkung in Prozenten (Frage 6.2.2) antwortete er, dass bei der Beschwerdeführerin aktuell eine Arbeits un fähigkeit von 100 % vorliege. Der Aufbau des Gutachtens, namentlich die sys tematische Nummerierung, lässt einzig den Schluss zu, dass sich die Angabe einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % (auch) auf angepasste Tätigkeiten bezieht. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin wurde dieses Element in der rentenzusprechenden Verfügung berücksichtigt, womit keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vorliegt. Weitere Gründe für eine zweifellose Unrichtigkeit dieser Verfügung, welche zu deren wiedererwägungsweiser Auf hebung führen könnten, werden weder geltend gemacht, noch sind sie ersicht lich. Eine Rentenaufhebung im Rahmen einer Wiedererwägung der rentenzu sprechenden Verfügung ist damit nicht möglich. 5. Wie bei der substituierten Begründung der Wiedererwägung durch das kanto nale Versicherungsgericht erfolgt im umgekehrten Fall jene der Revision bei vorgängiger Wieder er wägung durch die Verwaltung im Rahmen der Gesetzes anwendung von Amtes wegen, weshalb auch diese zulässig ist (Urteil des Bun desgerichts 9C_566/2008 vom 6. Oktober 2008 E. 2.3). Damit ist weiter zu prü fen, ob die Voraussetzungen für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung erfüllt sind. Zwar wird im neurologischen Gutachten des Z.___ der aktuelle Gesundheitszu stand mit demjenigen gemäss Gutachten der K.___ aus dem Jahr 2002 verglichen sowie in einer körperlich leichten Tätigkeit eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit attestiert (Urk. 7 /48/10), und im polydisziplinären C.___ -Gutachten wird der Gesundheitszustand mit demjenigen im Zeitpunkt der ersten Rentenrevision im Jahr 2006 (Urk. 7/103/66 f.) verglichen und die Arbeitsfähigkeit bei einer angepassten Tätigkeit auf 60 statt 50 % veranschlagt. Dies ist im Ergebnis jedoch nicht von Belang, da in der rentenbestätigenden Mitteilung vom 4. August 2006 effektiv (Urk. 7/21) von einem im Vergleich zur rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) unverän derten Gesundheitszustand ausgegangen wurde. Nachdem in beiden anlässlich des zweiten Revisionsverfahrens eingeholten Gutachten der Gesundheitszustand als unverändert beurteilt wurde (Urk. 7/48/10, 7/103/66 f.), ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustand es der Beschwerdeführerin eingetre ten ist. Im Ergebnis stellen damit sowohl das neurologische Gutachten des Z.___ (Urk. 7/48) als auch das polydisziplinäre C.___ -Gutachten (Urk. 7/103) lediglich eine andere medizinische Würdigung des gleichen Sachverhalts dar, womit auch eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung gemäss Art. 17 ATSG ausser Betracht fällt. 6. 6.1 Gemäss lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schluss - bestimmun gen zur 6. IV-Revision (nachfolgend: SchlBest. IVG) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerde bildern ohne nachweisbare organische Grundlage (nachfolgend: unklare Beschwerden) zu gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahre nach Inkrafttre ten dieser Änderung überprüft. Wird dabei festgestellt, dass s ie die Vorausset zungen nach Art. 7 ATSG nicht erfüllt, wird die Rente herabgesetzt oder aufge hoben, unabhängig davon, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG erfüllt sind. D ie Schlussbestimmung ist bei kombinierten Beschwerden dann anwendbar, wenn di e unklaren und die erklärbaren Beschwerden - sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen - auseinanderge halten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Veränderung im Sinne v on Art. 17 ATSG eingetreten ist (Urteil des Bun desgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Liegt ein Mischsachverhalt vor, bei dem es unmöglich ist, festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzusprache war, so bestimmt sich die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach der Frage, ob die neben dem syndromalen Zustand vorliegende, unabhängige organische oder psychische Gesundheitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht bloss mitverursacht h at, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begrün dung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerdebildes bloss verstärkte, bleibt eine Revision unter diesem Rechtstitel möglich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6). 6.2 Der rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) lag das von Dr. D.___ und Prof. Dr. E.___ erstattete neurologisch-psychiatrische Gutachten vom 13./ 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-96) zugrunde. Darin werden in somatischer Hinsicht unklare syndromale Diagnose n gestellt, welche in den Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 der Schlussbesti mmungen zur 6. IV-Revi sion fallen. Zudem wird in psychischer Hinsicht ein Störungsbild beschrieben, bei dem eine klar e Diagnose anhand klinischer psychiatrischer Untersuchungen gestellt werden kann (BGE 139 V 547 E. 7.1.4). Das Gutachten erlaubt es jedoch nicht, eine Zuteilung der funktionellen Folgen auf die unklaren einerseits und die erklärbaren Beschwerdebilder andererseits vorzunehmen. D er psychiatrische Gutachter führt zudem aus, dass einiges auf eine gegenseitige Beeinflussung der somatischen und psychischen Symptome hindeute (Urk. 7/5/96), womit auch die bei einem Mischsachverhalt entscheidende Frage nicht geklärt werden kann, ob die psychiatrische Diagnose lediglich das syndromale Leiden verstärkt oder selbständig zur Begründung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Im Ergebnis kann die angefochtene Verfügung auch nicht mit der substituierten Begründung einer Revision nach lit. a Abs. 1 SchlBest. IVG geschützt werden. D ie Renten aufhebung erfolgte damit zu Unrecht, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und festzustellen ist, dass die Beschwerdeführerin unverändert Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Bei diesem Verfahrensausgang erübrigt es sich, auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen. 7. Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Aufgrund des Verfahrensausgangs sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Parteikos ten ( § 34 Abs. 1 GSVGer ). Nachdem Rechtsanwalt Beeler keine Zusammenstellung über seine anwaltlichen Bemühungen einreichte, erfolgt die Festsetzung seiner Entschädigung nach Ermessen. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass Rechtsanwalt Beeler die Beschwerdeführerin bereits im Ein wandverfahren vertreten hat und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudiu m erforderlich war, ist die Pro zessentschädigung ermessensweise auf Fr. 1’ 8 00.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird d i e angefochtene Verfügung vom 23. März 2015 aufgeho ben und festgestellt, dass die Beschwerdeführerin unverändert Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 1‘8 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Alex Beeler unter Beilage einer Kopie von Urk. 12 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigPfefferli

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00495 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Pfefferli Urteil vom 26. Oktober 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Alex Beeler Beeler / Schuler, Rechtsanwälte Pilatusstrasse 30, Postfach 2119, 6002 Luzern gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, verfügt über keine Berufsausbildung und war zuletzt zwischen dem 10. Mai 1991 und dem 31. Januar 1999 bei der Y.___, zunächst als Fabrikarbeiterin und in der Folge als Putzfrau, angestellt (Urk. 7/4/98), wobei der letzte effektive Arbeitstag im Mai 1998 war. Seit einem am 17. Mai 1998 erlittenen Autounfall ging sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nach und meldete sich am 18. September 2000 bei der Eidgenössischen Invali denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4/96-99). Mit Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) wurde der Versicherten durch die Ausgleichskasse Schwyz, IV-Stelle, eine ganze Invalidenrente ab 1. Mai 1999 zugesprochen. 2. Im Mai 2006 (Urk. 7/11) leitete die, zufolge interkantonaler Verlegung des Wohn sitzes, neu örtlich zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine amtliche Rentenrevision ein und teilte der Versicherten nach deren Abschluss am 4. August 2006 (Urk. 7/21) mit, dass der Rentenan spruch unverändert fortbestehe. 3. Im Oktober 2009 leitete die IV-Stelle eine erneute Rentenrevision ein. Sie tätigte medizinische (Urk. 7/31, 7/33) sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/30, 7/32) und zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/41/1-408) bei. Zudem holte sie bei der Klinik für Neurologie des Z.___ ein neurologisches Gutachten ein, das vom Oberarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, und vom Assistenzarzt Dr. med. B.___ auf der Grundlage der Exploration vom 12. April 2011 erstattet wurde (Urk. 7/51). Mit Verfügungen vom 23. Juli 2012 (Urk. 7/56) und 18. Oktober 2012 (Urk. 8/60) wurden der Versicherten Schadenminderungspflichten auferlegt. Mit Vorbescheid vom 10. Juni 2013 (Urk. 7/71) wurde der Versicherten die wieder erwägungsweise Aufhebung der Rente in Aussicht gestellt. Die Ver sicherte erhob dagegen am 5. Juli 2013 (Urk. 7/75) sowie am 15. August 2013 (Urk. 7/79) unter Einreichung neuer ärztlicher Berichte (Urk. 7/74, 7/78) Ein wände. Aufgrund der im Rahmen des Einwandverfahrens neu vorgebrachten gesund - heit lichen Einschränkungen gab die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gut achten (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie) bei der C.____ in Auftrag, das am 25. November 2014 erstattet wurde (Urk. 7/103). Mit Verfügung vom 23. März 2015 (Urk. 7/110) hob die IV-Stelle die rentenzu sprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise auf und stellte die Rente auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ein. 4. Mit Beschwerde vom 4. Mai 2015 (Urk. 1) beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die weitere Ausrichtung einer Rente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 46 % sowie die Zusprache beruf licher Massnahmen im Sinne der Schlussbestimmungen der IV-Revision 6a sowie die Ausrichtung einer Übergangsrente in der bisherigen Höhe während einer Dauer von maximal zwei Jahren. Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2015 (Urk. 6) beantragte die Beschwerde - geg nerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführe rin mit Verfügung vom 5. Juni 201 5 (Urk. 8) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit Schreiben vom 7. Dezember 2015 (Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin einen Arztbericht (Urk. 10) nach, welche r der Beschwerdegegnerin mit Verfü gung vom 21. Dezember 2015 (Urk. 11) zur Stellungnahme zugestellt wurde, worauf diese mit Eingabe vom 11. Januar 2016 (Urk. 12) verzichtete. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.2 Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Rentenbezü gerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut Art. 17 Abs. 1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzu setzen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisions voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifel lose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht fest gestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hin weisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellt sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, dass die rentenzusprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise aufzuheben sei, da diese aufgrund einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zweifellos unrichtig sei. Aus somatischer Sicht seien der Beschwerdeführerin sowohl die angestammte Tätigkeit als Fabrikarbeite rin/Putzfrau als auch jede andere angepasste Tätigkeit vollumfänglich zumut bar. Aus psychischer Sicht hätten die Gutachter des C.___ sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin/Putzfrau zu 50 % und in einer ange passten Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig eingeschätzt. Es bestehe jedoch keine invalidisierende Wirkung, da es keine hinreichenden Gründe dafür gebe, dass die psychischen Ressourcen der Versicherten es ihr nicht erlaubten, trotz Schmerzen einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachzugehen. 2.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, es liege keine zweifellose Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung vor, da der Sachverhalt bei der Rentenzusprache korrekt abgeklärt worden sei und die Leistungsbeurteilung der damaligen Praxis entsprochen habe. Damit sei eine Wiedererwägung nicht zulässig. Ein Revisionsgrund sei nicht gegeben, da sich der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache im August 2003 nicht verändert habe. Bei der festge stellten Depression handle es sich um ein selbständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden. Die vorliegend gutachterlich bestätigte rezidivierende Störung löse eine Leistungspflicht der Invalidenver sicherung aus. 3. 3.1 Der ursprünglichen Rentenzusprache vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) lag das neurologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. D.___, Fac harzt für Neurologie, und Prof. Dr. E.___, Facharzt für Psychiatrie, vom 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-96) zugrunde, welches im Auftrag des Unfallversicherers erstattet wurde. Sie stellten folgende Diagnosen: - Status nach Verkehrsunfall vom 17. Mai 1998 als Fahrerin eines PKW, bei welchem sich die Patientin ein indirektes HWS-Trauma mit vermut lich seitlich/schrägem Mechanismus zuzog mit: - chronifiziertem rechtsseitigem thorako-zerviko-zephalem Syndrom, belastungsabhängig bis ausgeprägt zunehmend - chronifiziertem posttraumatischem Spannungstypkopfschmerz mit nur noch selten Übergängen in migräneähnliche Kopfschmerzen ohne Aura - Aus der psychiatrischen Teilexpertise durch Prof. E.___ gemäss Bericht vom 13. Mai 2002 - gemischte, rezidivierende chronische Affektstörung (nicht ausschliesslich Depression) - Status nach SUVA-bekanntem Arbeitsunfall 1994 mit Fall eines eisernen Rahmens auf den Kopf, vorübergehender Bewusstlosigkeit, dreiwöchiger Arbeitsunfähigkeit, rasche Erholung, nachfolgend keine Residuen Sämtliche Arbeiten, auch im Haushalt, welche ein Heben der Arme über die Schulterhöhe nötig machten oder ein Heben von einfacheren Lasten ab dem Boden beinhalteten, seien ohne Exazerbation der Schmerzen nicht möglich. Eine den Unfallfolgen angepasste Tätigkeit könne der Beschwerdeführerin nicht ganztags mit voller Leistungsfähigkeit zugemutet werden. Aktuell bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3.2 Im Rahmen der ersten Rentenrevision holte die Beschwerdegegnerin im Jahr 2006 ärztliche Berichte bei Dr. med. F.___ (Urk. 7/16) sowie Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, (Urk. 7/19) ein, wobei übereinstimmend von einem stationären Gesundheitszustand berichtet wurde. 3.3 3.3.1 Anlässlich der zweiten Rentenrevision holte die Beschwerdegegnerin in medizi nischer Hinsicht namentlich ein neurologisches Gutachten bei der Klinik für Neurologie des Z.___ ein. Gestützt auf eine am 12. April 2011 durchgeführte persönliche Untersuchung attestierten Dr. A.___ und Dr. B.___ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der ange stammten Tätigkeit als Putzfrau. Die Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leich ten Tätigkeit beurteilten sie als uneingeschränkt. Der Gesundheitszustand habe sich seit der letzten Begutachtung nicht verändert (Urk. 7/48). 3.3.2 Nachdem mit Einwand vom 14. August 2013 (Urk. 7/79) neu e Beschwerden geltend gemacht wo rden waren, gab die Beschwerdegegnerin ein polydiszipli näres Gutachten (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie) in Auftrag, welches durch die C.___ am 25. November 2014 (Urk. 7/103) erstattet wurde. Der orthopädische Gutachter, Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt fest, dass den Verfahrensakten kein detaillierter orthopädischer Befund für das Jahr 2006 entnommen werden könne und anam nestisch seit fünf Jahren von lumbalen Schmerzen und seit drei Jahren von Leistenschmerzen rechts berichtet werde. Der neurologische Gutachter, Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, äusserte sich dahingehend, dass sich der Gesund heitszustand im Vergleich zur letzten Rentenrevision im Jahr 2006 unverändert präsentiere. Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. J.___, Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, schloss auf eine Verschlechterung seit Januar 2013 und stellte fest, es sei unklar, inwiefern 2006 auf eine psychiatrische Beurtei lung abgestellt worden sei (Urk. 7/103/66 f.). Aufgrund der diagnostizierten rezidivierenden depressiven Episoden, gegenwär tig mittelgradiger Ausprägung, bei zugrunde liegender ängstlich-vermeidender Persönlichkeitsstörung liege in den Tätigkeiten als Putzfrau und Fabrikarbei terin seit Januar 2013 bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 50 % eines normalen Pensums vor. Der Zeitraum davor könne nach den ungenauen anamnestischen Angaben und den vorliegenden Arztberichten nicht eindeutig geschätzt werden. Angepasste Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung könnten gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit Januar 2013 zu 60 % zugemutet wer den ( Urk. 7/103/ 65). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin hob die rentenzusprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise auf und begründete dies damit, dass keine Ausei nandersetzung mit der Frage, ob und allenfalls in welchem Ausmass in einer optimal leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit besteht, stattgefun den habe. Dies stelle eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar, weshalb der Entscheid aus dem Jahr 2003 nicht vertretbar sei (Urk. 2, S. 4). 4.2 Die Beschwerdeführerin entgegnet dem, dass eine vor dem Hintergrund der seiner zeitigen Rechtspraxis vertretbare Beurteilung der invaliditätsmässigen Anspruchsvoraussetzungen nicht zweifellos unrichtig sein könne. Die ursprüng liche Verfügung sei unter der Herrschaft der damaligen Schleudertraumapraxis gefällt worden. Das Gutachten der ausgewiesenen Fachärzte Dr. D.___ und Prof. E.___ habe der damaligen Rechtsprechung, die eine somatische Ein schränkung ohne radiologisch objektivierbare Beschwerde n anerkannt habe, entsprochen. Es sei damit nicht zweifellos unrichtig (Urk. 1, S. 6 f.). 4.3 Damit ist zunächst zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zurecht von einer zweifellosen Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung ausging und diese wiedererwägungsweise aufhob. Z weifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü gung - denk bar (Urteil des Bundesgerichts 8C_347/2011 vom 11. August 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn die gesetzeswidrige Leistungszusprechung aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlassen wurde oder wenn massgebliche Bestim mungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Zweifel los unrichtig ist die Verfügung auch, wenn ihr ein unhaltbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde, insbesondere, wenn eine klare Verletzung des Untersu chungsgrundsatzes zu einem unvollständigen Sachverhalt führte (Urteile des Bundesgerichts 9C_692/2014 vom 22. Januar 2015 E. 2, 8C_736/2014 vom 29. November 2014 E. 2.1, 9C_19/2014 vom 18. Juni 2014 E. 2). 4.4 D er rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) liegt in medizinischer Hinsicht das neurolo gisch-psychiatrische Gutachten der K.___ vom 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-97 ) zugrunde. Dieses lässt in gewissen Bereichen die wünschenswerte Klarheit vermissen, was nicht zuletzt auf die unglückliche Formulierung gewisser Zusatzfragen zurückzuführen ist. Die Ansicht der Beschwerdegegnerin, wonach im Rahmen der Rentenzusprache keine Auseinandersetzung mit der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit erfolgt sei, erweist sich jedoch als unzutreffend : Dr. D.___ beantwortete zunächst die Frage, ob der Beschwerdeführerin eine angepasste Erwerbstätigkeit grundsätzlich ganztags mit voller Leistungsfähig keit zugemutet werden könne, mit einem schlichten „Nein“ (Urk. 7/5/84, Frage 6.2). Auf die übernächste Frage nach der zumutbaren täglichen Arbeitszeit beziehungsweise der leistungsmässigen Einschränkung in Prozenten (Frage 6.2.2) antwortete er, dass bei der Beschwerdeführerin aktuell eine Arbeits un fähigkeit von 100 % vorliege. Der Aufbau des Gutachtens, namentlich die sys tematische Nummerierung, lässt einzig den Schluss zu, dass sich die Angabe einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % (auch) auf angepasste Tätigkeiten bezieht. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin wurde dieses Element in der rentenzusprechenden Verfügung berücksichtigt, womit keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vorliegt. Weitere Gründe für eine zweifellose Unrichtigkeit dieser Verfügung, welche zu deren wiedererwägungsweiser Auf hebung führen könnten, werden weder geltend gemacht, noch sind sie ersicht lich. Eine Rentenaufhebung im Rahmen einer Wiedererwägung der rentenzu sprechenden Verfügung ist damit nicht möglich. 5. Wie bei der substituierten Begründung der Wiedererwägung durch das kanto nale Versicherungsgericht erfolgt im umgekehrten Fall jene der Revision bei vorgängiger Wieder er wägung durch die Verwaltung im Rahmen der Gesetzes anwendung von Amtes wegen, weshalb auch diese zulässig ist (Urteil des Bun desgerichts 9C_566/2008 vom 6. Oktober 2008 E. 2.3). Damit ist weiter zu prü fen, ob die Voraussetzungen für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung erfüllt sind. Zwar wird im neurologischen Gutachten des Z.___ der aktuelle Gesundheitszu stand mit demjenigen gemäss Gutachten der K.___ aus dem Jahr 2002 verglichen sowie in einer körperlich leichten Tätigkeit eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit attestiert (Urk. 7 /48/10), und im polydisziplinären C.___ -Gutachten wird der Gesundheitszustand mit demjenigen im Zeitpunkt der ersten Rentenrevision im Jahr 2006 (Urk. 7/103/66 f.) verglichen und die Arbeitsfähigkeit bei einer angepassten Tätigkeit auf 60 statt 50 % veranschlagt. Dies ist im Ergebnis jedoch nicht von Belang, da in der rentenbestätigenden Mitteilung vom 4. August 2006 effektiv (Urk. 7/21) von einem im Vergleich zur rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) unverän derten Gesundheitszustand ausgegangen wurde. Nachdem in beiden anlässlich des zweiten Revisionsverfahrens eingeholten Gutachten der Gesundheitszustand als unverändert beurteilt wurde (Urk. 7/48/10, 7/103/66 f.), ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustand es der Beschwerdeführerin eingetre ten ist. Im Ergebnis stellen damit sowohl das neurologische Gutachten des Z.___ (Urk. 7/48) als auch das polydisziplinäre C.___ -Gutachten (Urk. 7/103) lediglich eine andere medizinische Würdigung des gleichen Sachverhalts dar, womit auch eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung gemäss Art. 17 ATSG ausser Betracht fällt. 6. 6.1 Gemäss lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schluss - bestimmun gen zur 6. IV-Revision (nachfolgend: SchlBest. IVG) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerde bildern ohne nachweisbare organische Grundlage (nachfolgend: unklare Beschwerden) zu gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahre nach Inkrafttre ten dieser Änderung überprüft. Wird dabei festgestellt, dass s ie die Vorausset zungen nach Art. 7 ATSG nicht erfüllt, wird die Rente herabgesetzt oder aufge hoben, unabhängig davon, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG erfüllt sind. D ie Schlussbestimmung ist bei kombinierten Beschwerden dann anwendbar, wenn di e unklaren und die erklärbaren Beschwerden - sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen - auseinanderge halten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Veränderung im Sinne v on Art. 17 ATSG eingetreten ist (Urteil des Bun desgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Liegt ein Mischsachverhalt vor, bei dem es unmöglich ist, festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzusprache war, so bestimmt sich die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach der Frage, ob die neben dem syndromalen Zustand vorliegende, unabhängige organische oder psychische Gesundheitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht bloss mitverursacht h at, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begrün dung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerdebildes bloss verstärkte, bleibt eine Revision unter diesem Rechtstitel möglich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6). 6.2 Der rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) lag das von Dr. D.___ und Prof. Dr. E.___ erstattete neurologisch-psychiatrische Gutachten vom 13./ 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-96) zugrunde. Darin werden in somatischer Hinsicht unklare syndromale Diagnose n gestellt, welche in den Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 der Schlussbesti mmungen zur 6. IV-Revi sion fallen. Zudem wird in psychischer Hinsicht ein Störungsbild beschrieben, bei dem eine klar e Diagnose anhand klinischer psychiatrischer Untersuchungen gestellt werden kann (BGE 139 V 547 E. 7.1.4). Das Gutachten erlaubt es jedoch nicht, eine Zuteilung der funktionellen Folgen auf die unklaren einerseits und die erklärbaren Beschwerdebilder andererseits vorzunehmen. D er psychiatrische Gutachter führt zudem aus, dass einiges auf eine gegenseitige Beeinflussung der somatischen und psychischen Symptome hindeute (Urk. 7/5/96), womit auch die bei einem Mischsachverhalt entscheidende Frage nicht geklärt werden kann, ob die psychiatrische Diagnose lediglich das syndromale Leiden verstärkt oder selbständig zur Begründung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Im Ergebnis kann die angefochtene Verfügung auch nicht mit der substituierten Begründung einer Revision nach lit. a Abs. 1 SchlBest. IVG geschützt werden. D ie Renten aufhebung erfolgte damit zu Unrecht, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und festzustellen ist, dass die Beschwerdeführerin unverändert Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Bei diesem Verfahrensausgang erübrigt es sich, auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen. 7. Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Aufgrund des Verfahrensausgangs sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Parteikos ten ( § 34 Abs. 1 GSVGer ). Nachdem Rechtsanwalt Beeler keine Zusammenstellung über seine anwaltlichen Bemühungen einreichte, erfolgt die Festsetzung seiner Entschädigung nach Ermessen. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass Rechtsanwalt Beeler die Beschwerdeführerin bereits im Ein wandverfahren vertreten hat und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudiu m erforderlich war, ist die Pro zessentschädigung ermessensweise auf Fr. 1’ 8 00.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird d i e angefochtene Verfügung vom 23. März 2015 aufgeho ben und festgestellt, dass die Beschwerdeführerin unverändert Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 1‘8 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Alex Beeler unter Beilage einer Kopie von Urk. 12 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigPfefferli

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00495 IV.2015.00495

IV.2015.00495 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichter Spitz

Ersatzrichter Wilhelm

Gerichtsschreiber Pfefferli

Urteil vom 26. Oktober 2016

Urteil vom 26. Oktober 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Alex Beeler

vertreten durch Rechtsanwalt Alex Beeler Beeler / Schuler, Rechtsanwälte

Beeler / Schuler, Rechtsanwälte Pilatusstrasse 30, Postfach 2119, 6002 Luzern

Pilatusstrasse 30, Postfach 2119, 6002 Luzern gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, verfügt über keine Berufsausbildung und war zuletzt zwischen dem 10. Mai 1991 und dem 31. Januar 1999 bei der Y.___, zunächst als Fabrikarbeiterin und in der Folge als Putzfrau, angestellt (Urk. 7/4/98), wobei der letzte effektive Arbeitstag im Mai 1998 war. Seit einem am 17. Mai 1998 erlittenen Autounfall ging sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nach und meldete sich am 18. September 2000 bei der Eidgenössischen Invali denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4/96-99). Mit Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) wurde der Versicherten durch die Ausgleichskasse Schwyz, IV-Stelle, eine ganze Invalidenrente ab 1. Mai 1999 zugesprochen.

1. X.___, geboren 1967, verfügt über keine Berufsausbildung und war zuletzt zwischen dem 10. Mai 1991 und dem 31. Januar 1999 bei der Y.___, zunächst als Fabrikarbeiterin und in der Folge als Putzfrau, angestellt (Urk. 7/4/98), wobei der letzte effektive Arbeitstag im Mai 1998 war. Seit einem am 17. Mai 1998 erlittenen Autounfall ging sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nach und meldete sich am 18. September 2000 bei der Eidgenössischen Invali denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4/96-99). Mit Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) wurde der Versicherten durch die Ausgleichskasse Schwyz, IV-Stelle, eine ganze Invalidenrente ab 1. Mai 1999 zugesprochen. 2. Im Mai 2006 (Urk. 7/11) leitete die, zufolge interkantonaler Verlegung des Wohn sitzes, neu örtlich zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine amtliche Rentenrevision ein und teilte der Versicherten nach deren Abschluss am 4. August 2006 (Urk. 7/21) mit, dass der Rentenan spruch unverändert fortbestehe.

2. Im Mai 2006 (Urk. 7/11) leitete die, zufolge interkantonaler Verlegung des Wohn sitzes, neu örtlich zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine amtliche Rentenrevision ein und teilte der Versicherten nach deren Abschluss am 4. August 2006 (Urk. 7/21) mit, dass der Rentenan spruch unverändert fortbestehe. 3. Im Oktober 2009 leitete die IV-Stelle eine erneute Rentenrevision ein. Sie tätigte medizinische (Urk. 7/31, 7/33) sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/30, 7/32) und zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/41/1-408) bei. Zudem holte sie bei der Klinik für Neurologie des Z.___ ein neurologisches Gutachten ein, das vom Oberarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, und vom Assistenzarzt Dr. med. B.___ auf der Grundlage der Exploration vom 12. April 2011 erstattet wurde (Urk. 7/51).

3. Im Oktober 2009 leitete die IV-Stelle eine erneute Rentenrevision ein. Sie tätigte medizinische (Urk. 7/31, 7/33) sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/30, 7/32) und zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/41/1-408) bei. Zudem holte sie bei der Klinik für Neurologie des Z.___ ein neurologisches Gutachten ein, das vom Oberarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, und vom Assistenzarzt Dr. med. B.___ auf der Grundlage der Exploration vom 12. April 2011 erstattet wurde (Urk. 7/51). Mit Verfügungen vom 23. Juli 2012 (Urk. 7/56) und 18. Oktober 2012 (Urk. 8/60) wurden der Versicherten Schadenminderungspflichten auferlegt.

Mit Verfügungen vom 23. Juli 2012 (Urk. 7/56) und 18. Oktober 2012 (Urk. 8/60) wurden der Versicherten Schadenminderungspflichten auferlegt. Mit Vorbescheid vom 10. Juni 2013 (Urk. 7/71) wurde der Versicherten die wieder erwägungsweise Aufhebung der Rente in Aussicht gestellt. Die Ver sicherte erhob dagegen am 5. Juli 2013 (Urk. 7/75) sowie am 15. August 2013 (Urk. 7/79) unter Einreichung neuer ärztlicher Berichte (Urk. 7/74, 7/78) Ein wände.

Mit Vorbescheid vom 10. Juni 2013 (Urk. 7/71) wurde der Versicherten die wieder erwägungsweise Aufhebung der Rente in Aussicht gestellt. Die Ver sicherte erhob dagegen am 5. Juli 2013 (Urk. 7/75) sowie am 15. August 2013 (Urk. 7/79) unter Einreichung neuer ärztlicher Berichte (Urk. 7/74, 7/78) Ein wände. Aufgrund der im Rahmen des Einwandverfahrens neu vorgebrachten gesund - heit lichen Einschränkungen gab die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gut achten (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie) bei der C.____ in Auftrag, das am 25. November 2014 erstattet wurde (Urk. 7/103).

Aufgrund der im Rahmen des Einwandverfahrens neu vorgebrachten gesund heit lichen Einschränkungen gab die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gut achten (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie) bei der C.____ in Auftrag, das am 25. November 2014 erstattet wurde (Urk. 7/103). Mit Verfügung vom 23. März 2015 (Urk. 7/110) hob die IV-Stelle die rentenzu sprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise auf und stellte die Rente auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ein.

Mit Verfügung vom 23. März 2015 (Urk. 7/110) hob die IV-Stelle die rentenzu sprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise auf und stellte die Rente auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ein. 4. Mit Beschwerde vom 4. Mai 2015 (Urk. 1) beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die weitere Ausrichtung einer Rente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 46 % sowie die Zusprache beruf licher Massnahmen im Sinne der Schlussbestimmungen der IV-Revision 6a sowie die Ausrichtung einer Übergangsrente in der bisherigen Höhe während einer Dauer von maximal zwei Jahren.

4. Mit Beschwerde vom 4. Mai 2015 (Urk. 1) beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die weitere Ausrichtung einer Rente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 46 % sowie die Zusprache beruf licher Massnahmen im Sinne der Schlussbestimmungen der IV-Revision 6a sowie die Ausrichtung einer Übergangsrente in der bisherigen Höhe während einer Dauer von maximal zwei Jahren. Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2015 (Urk. 6) beantragte die Beschwerde - geg nerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführe rin mit Verfügung vom 5. Juni 201 5 (Urk. 8) zur Kenntnis gebracht wurde.

Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2015 (Urk. 6) beantragte die Beschwerde geg nerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführe rin mit Verfügung vom 5. Juni 201 5 (Urk. 8) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit Schreiben vom 7. Dezember 2015 (Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin einen Arztbericht (Urk. 10) nach, welche r der Beschwerdegegnerin mit Verfü gung vom 21. Dezember 2015 (Urk. 11) zur Stellungnahme zugestellt wurde, worauf diese mit Eingabe vom 11. Januar 2016 (Urk. 12) verzichtete.

Mit Schreiben vom 7. Dezember 2015 (Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin einen Arztbericht (Urk. 10) nach, welche r der Beschwerdegegnerin mit Verfü gung vom 21. Dezember 2015 (Urk. 11) zur Stellungnahme zugestellt wurde, worauf diese mit Eingabe vom 11. Januar 2016 (Urk. 12) verzichtete. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.2 Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Rentenbezü gerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut Art. 17 Abs. 1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzu setzen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisions voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifel lose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht fest gestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hin weisen).

1.2 Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Rentenbezü gerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut Art. 17 Abs. 1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzu setzen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisions voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifel lose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht fest gestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hin weisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellt sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, dass die rentenzusprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise aufzuheben sei, da diese aufgrund einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zweifellos unrichtig sei. Aus somatischer Sicht seien der Beschwerdeführerin sowohl die angestammte Tätigkeit als Fabrikarbeite rin/Putzfrau als auch jede andere angepasste Tätigkeit vollumfänglich zumut bar. Aus psychischer Sicht hätten die Gutachter des C.___ sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin/Putzfrau zu 50 % und in einer ange passten Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig eingeschätzt. Es bestehe jedoch keine invalidisierende Wirkung, da es keine hinreichenden Gründe dafür gebe, dass die psychischen Ressourcen der Versicherten es ihr nicht erlaubten, trotz Schmerzen einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachzugehen.

2.1 Die Beschwerdegegnerin stellt sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, dass die rentenzusprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise aufzuheben sei, da diese aufgrund einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zweifellos unrichtig sei. Aus somatischer Sicht seien der Beschwerdeführerin sowohl die angestammte Tätigkeit als Fabrikarbeite rin/Putzfrau als auch jede andere angepasste Tätigkeit vollumfänglich zumut bar. Aus psychischer Sicht hätten die Gutachter des C.___ sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin/Putzfrau zu 50 % und in einer ange passten Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig eingeschätzt. Es bestehe jedoch keine invalidisierende Wirkung, da es keine hinreichenden Gründe dafür gebe, dass die psychischen Ressourcen der Versicherten es ihr nicht erlaubten, trotz Schmerzen einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachzugehen. 2.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, es liege keine zweifellose Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung vor, da der Sachverhalt bei der Rentenzusprache korrekt abgeklärt worden sei und die Leistungsbeurteilung der damaligen Praxis entsprochen habe. Damit sei eine Wiedererwägung nicht zulässig. Ein Revisionsgrund sei nicht gegeben, da sich der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache im August 2003 nicht verändert habe. Bei der festge stellten Depression handle es sich um ein selbständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden. Die vorliegend gutachterlich bestätigte rezidivierende Störung löse eine Leistungspflicht der Invalidenver sicherung aus.

2.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, es liege keine zweifellose Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung vor, da der Sachverhalt bei der Rentenzusprache korrekt abgeklärt worden sei und die Leistungsbeurteilung der damaligen Praxis entsprochen habe. Damit sei eine Wiedererwägung nicht zulässig. Ein Revisionsgrund sei nicht gegeben, da sich der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache im August 2003 nicht verändert habe. Bei der festge stellten Depression handle es sich um ein selbständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden. Die vorliegend gutachterlich bestätigte rezidivierende Störung löse eine Leistungspflicht der Invalidenver sicherung aus. 3.

3. 3.1 Der ursprünglichen Rentenzusprache vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) lag das neurologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. D.___, Fac harzt für Neurologie, und Prof. Dr. E.___, Facharzt für Psychiatrie, vom 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-96) zugrunde, welches im Auftrag des Unfallversicherers erstattet wurde. Sie stellten folgende Diagnosen:

3.1 Der ursprünglichen Rentenzusprache vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) lag das neurologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. D.___, Fac harzt für Neurologie, und Prof. Dr. E.___, Facharzt für Psychiatrie, vom 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-96) zugrunde, welches im Auftrag des Unfallversicherers erstattet wurde. Sie stellten folgende Diagnosen: - Status nach Verkehrsunfall vom 17. Mai 1998 als Fahrerin eines PKW, bei welchem sich die Patientin ein indirektes HWS-Trauma mit vermut lich seitlich/schrägem Mechanismus zuzog mit:

Status nach Verkehrsunfall vom 17. Mai 1998 als Fahrerin eines PKW, bei welchem sich die Patientin ein indirektes HWS-Trauma mit vermut lich seitlich/schrägem Mechanismus zuzog mit: - chronifiziertem rechtsseitigem thorako-zerviko-zephalem Syndrom, belastungsabhängig bis ausgeprägt zunehmend

chronifiziertem rechtsseitigem thorako-zerviko-zephalem Syndrom, belastungsabhängig bis ausgeprägt zunehmend - chronifiziertem posttraumatischem Spannungstypkopfschmerz mit nur noch selten Übergängen in migräneähnliche Kopfschmerzen ohne Aura

chronifiziertem posttraumatischem Spannungstypkopfschmerz mit nur noch selten Übergängen in migräneähnliche Kopfschmerzen ohne Aura - Aus der psychiatrischen Teilexpertise durch Prof. E.___ gemäss Bericht vom 13. Mai 2002

Aus der psychiatrischen Teilexpertise durch Prof. E.___ gemäss Bericht vom 13. Mai 2002 - gemischte, rezidivierende chronische Affektstörung (nicht

gemischte, rezidivierende chronische Affektstörung (nicht ausschliesslich Depression)

ausschliesslich Depression) - Status nach SUVA-bekanntem Arbeitsunfall 1994 mit Fall eines eisernen Rahmens auf den Kopf, vorübergehender Bewusstlosigkeit, dreiwöchiger Arbeitsunfähigkeit, rasche Erholung, nachfolgend keine Residuen

Status nach SUVA-bekanntem Arbeitsunfall 1994 mit Fall eines eisernen Rahmens auf den Kopf, vorübergehender Bewusstlosigkeit, dreiwöchiger Arbeitsunfähigkeit, rasche Erholung, nachfolgend keine Residuen Sämtliche Arbeiten, auch im Haushalt, welche ein Heben der Arme über die Schulterhöhe nötig machten oder ein Heben von einfacheren Lasten ab dem Boden beinhalteten, seien ohne Exazerbation der Schmerzen nicht möglich. Eine den Unfallfolgen angepasste Tätigkeit könne der Beschwerdeführerin nicht ganztags mit voller Leistungsfähigkeit zugemutet werden. Aktuell bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %.

Sämtliche Arbeiten, auch im Haushalt, welche ein Heben der Arme über die Schulterhöhe nötig machten oder ein Heben von einfacheren Lasten ab dem Boden beinhalteten, seien ohne Exazerbation der Schmerzen nicht möglich. Eine den Unfallfolgen angepasste Tätigkeit könne der Beschwerdeführerin nicht ganztags mit voller Leistungsfähigkeit zugemutet werden. Aktuell bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3.2 Im Rahmen der ersten Rentenrevision holte die Beschwerdegegnerin im Jahr 2006 ärztliche Berichte bei Dr. med. F.___ (Urk. 7/16) sowie Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, (Urk. 7/19) ein, wobei übereinstimmend von einem stationären Gesundheitszustand berichtet wurde.

3.2 Im Rahmen der ersten Rentenrevision holte die Beschwerdegegnerin im Jahr 2006 ärztliche Berichte bei Dr. med. F.___ (Urk. 7/16) sowie Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, (Urk. 7/19) ein, wobei übereinstimmend von einem stationären Gesundheitszustand berichtet wurde. 3.3

3.3 3.3.1 Anlässlich der zweiten Rentenrevision holte die Beschwerdegegnerin in medizi nischer Hinsicht namentlich ein neurologisches Gutachten bei der Klinik für Neurologie des Z.___ ein. Gestützt auf eine am 12. April 2011 durchgeführte persönliche Untersuchung attestierten Dr. A.___ und Dr. B.___ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der ange stammten Tätigkeit als Putzfrau. Die Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leich ten Tätigkeit beurteilten sie als uneingeschränkt. Der Gesundheitszustand habe sich seit der letzten Begutachtung nicht verändert (Urk. 7/48).

3.3.1 Anlässlich der zweiten Rentenrevision holte die Beschwerdegegnerin in medizi nischer Hinsicht namentlich ein neurologisches Gutachten bei der Klinik für Neurologie des Z.___ ein. Gestützt auf eine am 12. April 2011 durchgeführte persönliche Untersuchung attestierten Dr. A.___ und Dr. B.___ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der ange stammten Tätigkeit als Putzfrau. Die Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leich ten Tätigkeit beurteilten sie als uneingeschränkt. Der Gesundheitszustand habe sich seit der letzten Begutachtung nicht verändert (Urk. 7/48). 3.3.2 Nachdem mit Einwand vom 14. August 2013 (Urk. 7/79) neu e Beschwerden geltend gemacht wo rden waren, gab die Beschwerdegegnerin ein polydiszipli näres Gutachten (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie) in Auftrag, welches durch die C.___ am 25. November 2014 (Urk. 7/103) erstattet wurde. Der orthopädische Gutachter, Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt fest, dass den Verfahrensakten kein detaillierter orthopädischer Befund für das Jahr 2006 entnommen werden könne und anam nestisch seit fünf Jahren von lumbalen Schmerzen und seit drei Jahren von Leistenschmerzen rechts berichtet werde. Der neurologische Gutachter, Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, äusserte sich dahingehend, dass sich der Gesund heitszustand im Vergleich zur letzten Rentenrevision im Jahr 2006 unverändert präsentiere. Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. J.___, Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, schloss auf eine Verschlechterung seit Januar 2013 und stellte fest, es sei unklar, inwiefern 2006 auf eine psychiatrische Beurtei lung abgestellt worden sei (Urk. 7/103/66 f.).

3.3.2 Nachdem mit Einwand vom 14. August 2013 (Urk. 7/79) neu e Beschwerden geltend gemacht wo rden waren, gab die Beschwerdegegnerin ein polydiszipli näres Gutachten (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie) in Auftrag, welches durch die C.___ am 25. November 2014 (Urk. 7/103) erstattet wurde. Der orthopädische Gutachter, Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt fest, dass den Verfahrensakten kein detaillierter orthopädischer Befund für das Jahr 2006 entnommen werden könne und anam nestisch seit fünf Jahren von lumbalen Schmerzen und seit drei Jahren von Leistenschmerzen rechts berichtet werde. Der neurologische Gutachter, Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, äusserte sich dahingehend, dass sich der Gesund heitszustand im Vergleich zur letzten Rentenrevision im Jahr 2006 unverändert präsentiere. Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. J.___, Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, schloss auf eine Verschlechterung seit Januar 2013 und stellte fest, es sei unklar, inwiefern 2006 auf eine psychiatrische Beurtei lung abgestellt worden sei (Urk. 7/103/66 f.). Aufgrund der diagnostizierten rezidivierenden depressiven Episoden, gegenwär tig mittelgradiger Ausprägung, bei zugrunde liegender ängstlich-vermeidender Persönlichkeitsstörung liege in den Tätigkeiten als Putzfrau und Fabrikarbei terin seit Januar 2013 bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 50 % eines normalen Pensums vor. Der Zeitraum davor könne nach den ungenauen anamnestischen Angaben und den vorliegenden Arztberichten nicht eindeutig geschätzt werden. Angepasste Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung könnten gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit Januar 2013 zu 60 % zugemutet wer den ( Urk. 7/103/ 65).

Aufgrund der diagnostizierten rezidivierenden depressiven Episoden, gegenwär tig mittelgradiger Ausprägung, bei zugrunde liegender ängstlich-vermeidender Persönlichkeitsstörung liege in den Tätigkeiten als Putzfrau und Fabrikarbei terin seit Januar 2013 bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 50 % eines normalen Pensums vor. Der Zeitraum davor könne nach den ungenauen anamnestischen Angaben und den vorliegenden Arztberichten nicht eindeutig geschätzt werden. Angepasste Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung könnten gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit Januar 2013 zu 60 % zugemutet wer den ( Urk. 7/103/ 65). 4.

4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin hob die rentenzusprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise auf und begründete dies damit, dass keine Ausei nandersetzung mit der Frage, ob und allenfalls in welchem Ausmass in einer optimal leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit besteht, stattgefun den habe. Dies stelle eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar, weshalb der Entscheid aus dem Jahr 2003 nicht vertretbar sei (Urk. 2, S. 4).

4.1 Die Beschwerdegegnerin hob die rentenzusprechende Verfügung vom 8. August 2003 wiedererwägungsweise auf und begründete dies damit, dass keine Ausei nandersetzung mit der Frage, ob und allenfalls in welchem Ausmass in einer optimal leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit besteht, stattgefun den habe. Dies stelle eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar, weshalb der Entscheid aus dem Jahr 2003 nicht vertretbar sei (Urk. 2, S. 4). 4.2 Die Beschwerdeführerin entgegnet dem, dass eine vor dem Hintergrund der seiner zeitigen Rechtspraxis vertretbare Beurteilung der invaliditätsmässigen Anspruchsvoraussetzungen nicht zweifellos unrichtig sein könne. Die ursprüng liche Verfügung sei unter der Herrschaft der damaligen Schleudertraumapraxis gefällt worden. Das Gutachten der ausgewiesenen Fachärzte Dr. D.___ und Prof. E.___ habe der damaligen Rechtsprechung, die eine somatische Ein schränkung ohne radiologisch objektivierbare Beschwerde n anerkannt habe, entsprochen. Es sei damit nicht zweifellos unrichtig (Urk. 1, S. 6 f.).

4.2 Die Beschwerdeführerin entgegnet dem, dass eine vor dem Hintergrund der seiner zeitigen Rechtspraxis vertretbare Beurteilung der invaliditätsmässigen Anspruchsvoraussetzungen nicht zweifellos unrichtig sein könne. Die ursprüng liche Verfügung sei unter der Herrschaft der damaligen Schleudertraumapraxis gefällt worden. Das Gutachten der ausgewiesenen Fachärzte Dr. D.___ und Prof. E.___ habe der damaligen Rechtsprechung, die eine somatische Ein schränkung ohne radiologisch objektivierbare Beschwerde n anerkannt habe, entsprochen. Es sei damit nicht zweifellos unrichtig (Urk. 1, S. 6 f.). 4.3 Damit ist zunächst zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zurecht von einer zweifellosen Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung ausging und diese wiedererwägungsweise aufhob. Z weifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü gung - denk bar (Urteil des Bundesgerichts 8C_347/2011 vom 11. August 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn die gesetzeswidrige Leistungszusprechung aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlassen wurde oder wenn massgebliche Bestim mungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Zweifel los unrichtig ist die Verfügung auch, wenn ihr ein unhaltbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde, insbesondere, wenn eine klare Verletzung des Untersu chungsgrundsatzes zu einem unvollständigen Sachverhalt führte (Urteile des Bundesgerichts 9C_692/2014 vom 22. Januar 2015 E. 2, 8C_736/2014 vom 29. November 2014 E. 2.1, 9C_19/2014 vom 18. Juni 2014 E. 2).

4.3 Damit ist zunächst zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zurecht von einer zweifellosen Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung ausging und diese wiedererwägungsweise aufhob. Z weifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü gung - denk bar (Urteil des Bundesgerichts 8C_347/2011 vom 11. August 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn die gesetzeswidrige Leistungszusprechung aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlassen wurde oder wenn massgebliche Bestim mungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Zweifel los unrichtig ist die Verfügung auch, wenn ihr ein unhaltbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde, insbesondere, wenn eine klare Verletzung des Untersu chungsgrundsatzes zu einem unvollständigen Sachverhalt führte (Urteile des Bundesgerichts 9C_692/2014 vom 22. Januar 2015 E. 2, 8C_736/2014 vom 29. November 2014 E. 2.1, 9C_19/2014 vom 18. Juni 2014 E. 2). 4.4 D er rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) liegt in medizinischer Hinsicht das neurolo gisch-psychiatrische Gutachten der K.___ vom 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-97 ) zugrunde. Dieses lässt in gewissen Bereichen die wünschenswerte Klarheit vermissen, was nicht zuletzt auf die unglückliche Formulierung gewisser Zusatzfragen zurückzuführen ist. Die Ansicht der Beschwerdegegnerin, wonach im Rahmen der Rentenzusprache keine Auseinandersetzung mit der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit erfolgt sei, erweist sich jedoch als unzutreffend :

4.4 D er rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) liegt in medizinischer Hinsicht das neurolo gisch-psychiatrische Gutachten der K.___ vom 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-97 ) zugrunde. Dieses lässt in gewissen Bereichen die wünschenswerte Klarheit vermissen, was nicht zuletzt auf die unglückliche Formulierung gewisser Zusatzfragen zurückzuführen ist. Die Ansicht der Beschwerdegegnerin, wonach im Rahmen der Rentenzusprache keine Auseinandersetzung mit der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit erfolgt sei, erweist sich jedoch als unzutreffend : Dr. D.___ beantwortete zunächst die Frage, ob der Beschwerdeführerin eine angepasste Erwerbstätigkeit grundsätzlich ganztags mit voller Leistungsfähig keit zugemutet werden könne, mit einem schlichten „Nein“ (Urk. 7/5/84, Frage 6.2). Auf die übernächste Frage nach der zumutbaren täglichen Arbeitszeit beziehungsweise der leistungsmässigen Einschränkung in Prozenten (Frage 6.2.2) antwortete er, dass bei der Beschwerdeführerin aktuell eine Arbeits un fähigkeit von 100 % vorliege. Der Aufbau des Gutachtens, namentlich die sys tematische Nummerierung, lässt einzig den Schluss zu, dass sich die Angabe einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % (auch) auf angepasste Tätigkeiten bezieht. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin wurde dieses Element in der rentenzusprechenden Verfügung berücksichtigt, womit keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vorliegt. Weitere Gründe für eine zweifellose Unrichtigkeit dieser Verfügung, welche zu deren wiedererwägungsweiser Auf hebung führen könnten, werden weder geltend gemacht, noch sind sie ersicht lich. Eine Rentenaufhebung im Rahmen einer Wiedererwägung der rentenzu sprechenden Verfügung ist damit nicht möglich.

Dr. D.___ beantwortete zunächst die Frage, ob der Beschwerdeführerin eine angepasste Erwerbstätigkeit grundsätzlich ganztags mit voller Leistungsfähig keit zugemutet werden könne, mit einem schlichten „Nein“ (Urk. 7/5/84, Frage 6.2). Auf die übernächste Frage nach der zumutbaren täglichen Arbeitszeit beziehungsweise der leistungsmässigen Einschränkung in Prozenten (Frage 6.2.2) antwortete er, dass bei der Beschwerdeführerin aktuell eine Arbeits un fähigkeit von 100 % vorliege. Der Aufbau des Gutachtens, namentlich die sys tematische Nummerierung, lässt einzig den Schluss zu, dass sich die Angabe einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % (auch) auf angepasste Tätigkeiten bezieht. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin wurde dieses Element in der rentenzusprechenden Verfügung berücksichtigt, womit keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vorliegt. Weitere Gründe für eine zweifellose Unrichtigkeit dieser Verfügung, welche zu deren wiedererwägungsweiser Auf hebung führen könnten, werden weder geltend gemacht, noch sind sie ersicht lich. Eine Rentenaufhebung im Rahmen einer Wiedererwägung der rentenzu sprechenden Verfügung ist damit nicht möglich. 5. Wie bei der substituierten Begründung der Wiedererwägung durch das kanto nale Versicherungsgericht erfolgt im umgekehrten Fall jene der Revision bei vorgängiger Wieder er wägung durch die Verwaltung im Rahmen der Gesetzes anwendung von Amtes wegen, weshalb auch diese zulässig ist (Urteil des Bun desgerichts 9C_566/2008 vom 6. Oktober 2008 E. 2.3). Damit ist weiter zu prü fen, ob die Voraussetzungen für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung erfüllt sind.

5. Wie bei der substituierten Begründung der Wiedererwägung durch das kanto nale Versicherungsgericht erfolgt im umgekehrten Fall jene der Revision bei vorgängiger Wieder er wägung durch die Verwaltung im Rahmen der Gesetzes anwendung von Amtes wegen, weshalb auch diese zulässig ist (Urteil des Bun desgerichts 9C_566/2008 vom 6. Oktober 2008 E. 2.3). Damit ist weiter zu prü fen, ob die Voraussetzungen für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung erfüllt sind. Zwar wird im neurologischen Gutachten des Z.___ der aktuelle Gesundheitszu stand mit demjenigen gemäss Gutachten der K.___ aus dem Jahr 2002 verglichen sowie in einer körperlich leichten Tätigkeit eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit attestiert (Urk. 7 /48/10), und im polydisziplinären C.___ -Gutachten wird der Gesundheitszustand mit demjenigen im Zeitpunkt der ersten Rentenrevision im Jahr 2006 (Urk. 7/103/66 f.) verglichen und die Arbeitsfähigkeit bei einer angepassten Tätigkeit auf 60 statt 50 % veranschlagt. Dies ist im Ergebnis jedoch nicht von Belang, da in der rentenbestätigenden Mitteilung vom 4. August 2006 effektiv (Urk. 7/21) von einem im Vergleich zur rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) unverän derten Gesundheitszustand ausgegangen wurde. Nachdem in beiden anlässlich des zweiten Revisionsverfahrens eingeholten Gutachten der Gesundheitszustand als unverändert beurteilt wurde (Urk. 7/48/10, 7/103/66 f.), ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustand es der Beschwerdeführerin eingetre ten ist. Im Ergebnis stellen damit sowohl das neurologische Gutachten des Z.___ (Urk. 7/48) als auch das polydisziplinäre C.___ -Gutachten (Urk. 7/103) lediglich eine andere medizinische Würdigung des gleichen Sachverhalts dar, womit auch eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung gemäss Art. 17 ATSG ausser Betracht fällt.

Zwar wird im neurologischen Gutachten des Z.___ der aktuelle Gesundheitszu stand mit demjenigen gemäss Gutachten der K.___ aus dem Jahr 2002 verglichen sowie in einer körperlich leichten Tätigkeit eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit attestiert (Urk. 7 /48/10), und im polydisziplinären C.___ -Gutachten wird der Gesundheitszustand mit demjenigen im Zeitpunkt der ersten Rentenrevision im Jahr 2006 (Urk. 7/103/66 f.) verglichen und die Arbeitsfähigkeit bei einer angepassten Tätigkeit auf 60 statt 50 % veranschlagt. Dies ist im Ergebnis jedoch nicht von Belang, da in der rentenbestätigenden Mitteilung vom 4. August 2006 effektiv (Urk. 7/21) von einem im Vergleich zur rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) unverän derten Gesundheitszustand ausgegangen wurde. Nachdem in beiden anlässlich des zweiten Revisionsverfahrens eingeholten Gutachten der Gesundheitszustand als unverändert beurteilt wurde (Urk. 7/48/10, 7/103/66 f.), ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustand es der Beschwerdeführerin eingetre ten ist. Im Ergebnis stellen damit sowohl das neurologische Gutachten des Z.___ (Urk. 7/48) als auch das polydisziplinäre C.___ -Gutachten (Urk. 7/103) lediglich eine andere medizinische Würdigung des gleichen Sachverhalts dar, womit auch eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung gemäss Art. 17 ATSG ausser Betracht fällt. 6.

6. 6.1 Gemäss lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schluss - bestimmun gen zur 6. IV-Revision (nachfolgend: SchlBest. IVG) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerde bildern ohne nachweisbare organische Grundlage (nachfolgend: unklare Beschwerden) zu gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahre nach Inkrafttre ten dieser Änderung überprüft. Wird dabei festgestellt, dass s ie die Vorausset zungen nach Art. 7 ATSG nicht erfüllt, wird die Rente herabgesetzt oder aufge hoben, unabhängig davon, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG erfüllt sind. D ie Schlussbestimmung ist bei kombinierten Beschwerden dann anwendbar, wenn di e unklaren und die erklärbaren Beschwerden - sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen - auseinanderge halten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Veränderung im Sinne v on Art. 17 ATSG eingetreten ist (Urteil des Bun desgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Liegt ein Mischsachverhalt vor, bei dem es unmöglich ist, festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzusprache war, so bestimmt sich die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach der Frage, ob die neben dem syndromalen Zustand vorliegende, unabhängige organische oder psychische Gesundheitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht bloss mitverursacht h at, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begrün dung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerdebildes bloss verstärkte, bleibt eine Revision unter diesem Rechtstitel möglich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6).

6.1 Gemäss lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schluss bestimmun gen zur 6. IV-Revision (nachfolgend: SchlBest. IVG) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerde bildern ohne nachweisbare organische Grundlage (nachfolgend: unklare Beschwerden) zu gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahre nach Inkrafttre ten dieser Änderung überprüft. Wird dabei festgestellt, dass s ie die Vorausset zungen nach Art. 7 ATSG nicht erfüllt, wird die Rente herabgesetzt oder aufge hoben, unabhängig davon, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG erfüllt sind. D ie Schlussbestimmung ist bei kombinierten Beschwerden dann anwendbar, wenn di e unklaren und die erklärbaren Beschwerden - sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen auseinanderge halten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Veränderung im Sinne v on Art. 17 ATSG eingetreten ist (Urteil des Bun desgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Liegt ein Mischsachverhalt vor, bei dem es unmöglich ist, festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzusprache war, so bestimmt sich die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach der Frage, ob die neben dem syndromalen Zustand vorliegende, unabhängige organische oder psychische Gesundheitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht bloss mitverursacht h at, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begrün dung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerdebildes bloss verstärkte, bleibt eine Revision unter diesem Rechtstitel möglich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6). 6.2 Der rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) lag das von Dr. D.___ und Prof. Dr. E.___ erstattete neurologisch-psychiatrische Gutachten vom 13./ 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-96) zugrunde. Darin werden in somatischer Hinsicht unklare syndromale Diagnose n gestellt, welche in den Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 der Schlussbesti mmungen zur 6. IV-Revi sion fallen. Zudem wird in psychischer Hinsicht ein Störungsbild beschrieben, bei dem eine klar e Diagnose anhand klinischer psychiatrischer Untersuchungen gestellt werden kann (BGE 139 V 547 E. 7.1.4). Das Gutachten erlaubt es jedoch nicht, eine Zuteilung der funktionellen Folgen auf die unklaren einerseits und die erklärbaren Beschwerdebilder andererseits vorzunehmen. D er psychiatrische Gutachter führt zudem aus, dass einiges auf eine gegenseitige Beeinflussung der somatischen und psychischen Symptome hindeute (Urk. 7/5/96), womit auch die bei einem Mischsachverhalt entscheidende Frage nicht geklärt werden kann, ob die psychiatrische Diagnose lediglich das syndromale Leiden verstärkt oder selbständig zur Begründung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Im Ergebnis kann die angefochtene Verfügung auch nicht mit der substituierten Begründung einer Revision nach lit. a Abs. 1 SchlBest. IVG geschützt werden. D ie Renten aufhebung erfolgte damit zu Unrecht, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und festzustellen ist, dass die Beschwerdeführerin unverändert Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Bei diesem Verfahrensausgang erübrigt es sich, auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen.

6.2 Der rentenzusprechenden Verfügung vom 8. August 2003 (Urk. 7/4/1-4) lag das von Dr. D.___ und Prof. Dr. E.___ erstattete neurologisch-psychiatrische Gutachten vom 13./ 30. Mai 2002 (Urk. 7/5/62-96) zugrunde. Darin werden in somatischer Hinsicht unklare syndromale Diagnose n gestellt, welche in den Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 der Schlussbesti mmungen zur 6. IV-Revi sion fallen. Zudem wird in psychischer Hinsicht ein Störungsbild beschrieben, bei dem eine klar e Diagnose anhand klinischer psychiatrischer Untersuchungen gestellt werden kann (BGE 139 V 547 E. 7.1.4). Das Gutachten erlaubt es jedoch nicht, eine Zuteilung der funktionellen Folgen auf die unklaren einerseits und die erklärbaren Beschwerdebilder andererseits vorzunehmen. D er psychiatrische Gutachter führt zudem aus, dass einiges auf eine gegenseitige Beeinflussung der somatischen und psychischen Symptome hindeute (Urk. 7/5/96), womit auch die bei einem Mischsachverhalt entscheidende Frage nicht geklärt werden kann, ob die psychiatrische Diagnose lediglich das syndromale Leiden verstärkt oder selbständig zur Begründung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Im Ergebnis kann die angefochtene Verfügung auch nicht mit der substituierten Begründung einer Revision nach lit. a Abs. 1 SchlBest. IVG geschützt werden. D ie Renten aufhebung erfolgte damit zu Unrecht, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und festzustellen ist, dass die Beschwerdeführerin unverändert Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Bei diesem Verfahrensausgang erübrigt es sich, auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen. 7. Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Aufgrund des Verfahrensausgangs sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

7. Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Aufgrund des Verfahrensausgangs sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Parteikos ten ( § 34 Abs. 1 GSVGer ). Nachdem Rechtsanwalt Beeler keine Zusammenstellung über seine anwaltlichen Bemühungen einreichte, erfolgt die Festsetzung seiner Entschädigung nach Ermessen. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass Rechtsanwalt Beeler die Beschwerdeführerin bereits im Ein wandverfahren vertreten hat und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudiu m erforderlich war, ist die Pro zessentschädigung ermessensweise auf Fr. 1’ 8 00.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen.

Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Parteikos ten ( § 34 Abs. 1 GSVGer ). Nachdem Rechtsanwalt Beeler keine Zusammenstellung über seine anwaltlichen Bemühungen einreichte, erfolgt die Festsetzung seiner Entschädigung nach Ermessen. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass Rechtsanwalt Beeler die Beschwerdeführerin bereits im Ein wandverfahren vertreten hat und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudiu m erforderlich war, ist die Pro zessentschädigung ermessensweise auf Fr. 1’ 8 00.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird d i e angefochtene Verfügung vom 23. März 2015 aufgeho ben und festgestellt, dass die Beschwerdeführerin unverändert Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird d i e angefochtene Verfügung vom 23. März 2015 aufgeho ben und festgestellt, dass die Beschwerdeführerin unverändert Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 1‘8 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schä digung von Fr. 1‘8 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Alex Beeler unter Beilage einer Kopie von Urk. 12

Rechtsanwalt Alex Beeler unter Beilage einer Kopie von Urk. 12 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GrünigPfefferli