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Ausgezeichneter Artikel im Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Zeitung von Philip Kovce:
Ausschnit:
“Das Grundeinkommen fordert schließlich einen Systemwechsel im Kopf. Es gelten andere Regeln, und diese sind ebenso schlüssig wie all die bisherige Rhetorik des Förderns und Forderns, des Sicherns von Arbeitsplätzen, des Anreizens der Arbeitslosen. Und sie gehen von Annahmen aus, die mit der Realität weit mehr übereinstimmen als die bekannten „schlüssigen“ Formeln.
…
So, wie die Einführung des Grundeinkommens eine mögliche Revolution ist, so ist das Grundeinkommen selbst eine Möglichkeitenrevolution. Denn es maximiert die Entfaltungsmöglichkeiten jedes einzelnen. Es will zwar den ganzen Menschen, aber es will nirgends hin mit ihm. Das Grundeinkommen überlässt jedem seine individuelle Planwirtschaft und uns allen die soziale Marktwirtschaft.
Das Ausland ist da schon weiter: In der Schweiz beispielsweise sind mehr als 100000 Unterschriften für eine Volksinitiative zusammengekommen, die Anfang Oktober in der Berner Bundeskanzlei eingereicht wurden. In den nächsten Jahren wird es dort also eine Volksabstimmung zum Grundeinkommen geben.”