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Reyonnah (F), hell-beige 1:43
Dieser Mann hieß Robert Hannoyer, lebte in Paris und sah seine Berufung darin, seinen Mitbürgern ein Fahrzeug zu präsentieren, das Parkplatzsorgen passabel lösen sollte. Bereits 1947 sann er darüber nach und brachte eine Lösung zu Papier, bei der die Passagiere hintereinander saßen. 1950 präsentierte Robert Hannoyer erstmals seinen kleinen Personenwagen auf dem Pariser Salon unter der Bezeichnung Reyonnah - als Markennamen wählte er die umkehrte Schreibweise seines Nachnamens! In einer Version mit geöffnetem Dach war der torpedoartige gestylte Wagen ausgestellt, dessen Besonderheit die Radführung war. Während die beiden 15 Zoll großen Hinterräder mit geringer Spurbreite innerhalb der Karosserie geführt wurden, liefen die Vorderräder außerhalb und konnten im parkenden Zustand nach hinten geklappt werden. Dies führte dazu, dass die Nase des kleinen Autos sich in die Höhe reckte und sich dadurch die Gesamtlänge auf knappe 75 Zentimeter reduzierte. Auf diese Weise dachte Robert Hannoyer seine Parkplatzproblematik gelöst zu haben. Mit den zurück geklappten Rädern konnte das Microcar fast die Größe eines Motorradparkplatzes nutzen. Ein wahlweise eingebauter Motor mit knapp 8,5 PS Motorleistung und drei Gängen beschleunigte das Fahrzeug auf maximal 80 km/h. Das Microcar konnte auf Grund der gesetzlichen Regelungen in Frankreich ohne Führerschein gefahren werden, weswegen sich sein Konstrukteur wohl auch großen Zuspruch aus dieser Bürgerschaft erhoffte. Mit einer ständigen Präsenz auf der jährlicheren Pariser Messe von 1950 bis 1954 und über Vorstellungen in der damaligen Presse wurde das Microcar schnell bekannt.
Am Ende scheiterte eine Serienproduktion jedoch an der Zulieferung der Karosserie und nachdem sich die finanzielle Situation immer schlechter wurde, gab Robert Hannoyer seine Fertigung auf. Insgesamt stellte er 16 - andere Quellen nennen 12 - Exemplare her.