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Die Dada-Bewegung hatte ihren Höhepunkt in den Zwanziger- und Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts. Einer der wichtigsten deutschen Protagonisten war Kurt Schwitters. Er machte Hannover zu einem Zentrum des deutschen Dadaismus. Den Ursprung hatte der Dadaismus in der Schweiz, in der Hans Arp zusammen mit anderen Künstlern begann, sich gegen Normen aufzulehnen – auch solche in der Kunst. Sie lehnten alle Traditionen ab und parodierten gerne klassische Kunst.
Zufall und Collagen
Ein Prinzip des Dadaismus war der Zufall. Man plante kein Werk, sondern überließ es dem Zufall, wie zum Beispiel bei einem Mosaik die Teile auf eine Leinwand oder andere Oberfläche fielen. Der Name Dada kommt aus der Babysprache, er hat keine Bedeutung, sondern ist belangloses Dahinbrabbeln von Kindern. Man wehrte sich auch gegen eine klare Definition, und Dadaismus konnte man in verschiedenen Disziplinen finden. Eine war die Collage, die Fotos aus dem Zusammenhang riss und neu zusammenfügte.
Die Dadaisten galten als wichtige Impulsgeber für neue Kunstformen. Der Kubismus gründet sich zu einem gewissen Teil darauf und auch der Surrealismus hat Wurzeln bei den Dadaisten. Der Bildhauer Max Ernst gehörte ebenso zu Dada wie der Zeichner Robert Michel, der ebenfalls auch literarisch tätig war.