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Der Ausfall
Der Super-G wurde vom Ausfall von Lindsey Vonn überschattet. Die Amerikanerin verlor nach einem Schlag die Balance und rutschte weg. Sie blieb danach minutenlang liegen und musste mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden. Wie schwer sich die 31-Jährige verletzt hat, ist noch unklar.
Offenbar ist Pech Teil des Spiels. Jemand gewinnt das Rennen immer, auch wenn es nicht das fairste ist.
Die Enttäuschung
Lara Gut konnte nicht vom Out ihrer Konkurrentin profitieren – das war allerdings auch äusserst schwierig.
Nach Vonns Sturz musste das Rennen im dichten Schneetreiben für fast 20 Minuten unterbrochen werden. Auf der langsamer gewordenen Piste blieb die Schweizerin schliesslich chancenlos und musste sich mit Rang 16 begnügen. Dank den gewonnenen 15 Punkten liegt sie im Gesamtweltcup nur noch 8 Punkte hinter Vonn zurück.
«Offenbar ist Pech Teil des Spiels. Jemand gewinnt das Rennen immer, auch wenn es nicht das fairste ist. Morgen ist ein anderer Tag», twitterte Gut nach dem Rennen.
Das Podest
- 1. Federica Brignone (It)
- 2. Laurenne Ross (USA) + 0,13 Sekunden
- 3. Tamara Tippler (Ö) +0,37
Es ist der erste Super-G-Sieg für Federica Brignone. Die Italienerin profitierte von der tieferen Startnummer und stellte eine Zeit auf, an die keine Konkurrentin mehr herankam. Mit Laurenne Ross (Startnummer 10) und Tamara Tippler (11) komplettieren zwei Athletinnen das Podest, die ebenfalls von den etwas besseren Bedingungen zu Beginn des Rennens profitieren konnten.
Die weiteren Schweizerinnen
- 26. Corinne Suter
- 46. Priska Nufer
- F. Suter, Hählen und Holdener out
Das «Comeback-Rennen» in Soldeu – erstmals seit 2012 finden in Andorra wieder Weltcuprennen statt – brachte den Schweizerinnen kein Glück. Fabienne Suter und Joana Hählen schieden beide an der genau gleichen Stelle aus. Corinne Suter holte neben Gut als einzige Schweizerin Weltcuppunkte.
Die Umstände
Aufgrund des Schneefalls und starken Windes musste der Super-G um 3 Stunden nach hinten verschoben werden. Ausserdem nahmen die Athletinnen das Rennen vom Reservestart aus in Angriff. Das führte dazu, dass die schnellsten Fahrerinnen klar unter einer Minute blieben.