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Hinter dem Super-Blauer-Blutmond steckt eine Kombination eines Blutmonds während einer Mondfinsternis mit den Begriffen Supermond und Blauer Mond. Das Phänomen des sogenannten Roten Monds oder Blutmonds stammt von dem kupferroten Licht, in dem der Mond leuchtet, wenn die Erde sich zwischen ihn und die Sonne schiebt. Supermond wird ein Vollmond genannt, bei dem der Erdtrabant unserem Planeten sehr nahe steht, wie es am Mittwoch der Fall war. Der Vollmond erscheint dann bis zu 14 Prozent grösser und rund 30 Prozent heller als andere Vollmonde.
Die Bezeichnung Blauer Mond bürgerte sich ein für den gelegentlich auftretenden zweiten Vollmond binnen eines Monats. In der Tat ist der Vollmond am Mittwoch der zweite in diesem Jänner. Mit der Farbe des Mondes hat der Blaue Mond aber nichts zu tun. Für Wissenschafter sind die Begriffe Blauer Mond und Supermond ohnehin nicht von Bedeutung.
Vor dem Griffith-Observatorium in Los Angeles versammelten sich in der Nacht auf Mittwoch etwa 2'000 Menschen, um das Schauspiel zu verfolgen. Damit sich die Sternengucker bis 3.45 Uhr Ortszeit wach halten konnten, wurde Kaffee verkauft. Ein Super-Blauer-Blutmond war zuletzt am 30. Dezember 1982 in Europa, Afrika und Westasien zu sehen. In Nordamerika war es 1866 das bisher letzte Mal der Fall.
2018 wird noch eine zweite totale Mondfinsternis von der Erde aus zu sehen sein. Sie findet am 27. Juli statt und wird anders als das Ereignis vom Mittwoch auch von der Schweiz aus zu beobachten sein.