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Isidor wurde in eine arme Familie hineingeboren. Seine Eltern waren mittellos und konnten ihm keine gute Ausbildung zuteilwerden lassen. Er war Landarbeiter bei einem reichen Mann in Madrid namens Johannes de Vargas. Seine tägliche Arbeit bestand im Pflügen, Umgraben und dergleichen. Er kontrollierte die bösen Neigungen und Schwächen in ihm, indem er sich harter, körperlicher Arbeit unterwarf und sich geistigerweise ständig in die Allgegenwart Gottes versetzte. Arbeit war für ihn ein Werk der Sühne und Wiedergutmachung und eine Form der Gottesanbetung. Seine Ruhezeit nach der Arbeit verbrachte er im Gebet. Auf diese Weise wuchs er stufenweise in der Heiligkeit und wurde so zu einem Heiligen.
Die Frau des Isidor hieß Maria de Lacabase. Sie gebar ihm ein Kind, welches jedoch schon in jungen Jahren starb. Nach dem Tod ihres Kindes beschlossen sie, sich zu trennen, um noch gottergebener leben zu können. Auch Maria lebte ein heiliges Leben, erreichte einen hohen Grad der Heiligkeit und wurde zu einer Heiligen. Obwohl sie selbst arm waren, dienten und halfen sie den Armen, wo sie konnten.
Im Endstadium seiner tödlichen Krankheit, sagte Isidor den Zeitpunkt seines Todes voraus, er erwartete seinen Tod in Geduld und Freude und entschlief friedlich. Der Tag seines heiligen Todes war der 15. Mai 1170.
Isidor ist der Patron der Bauern.