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Es handelt sich um die Musikerin Irina Mossi, den Filmemacher Jonas Scheu, die bildende Künstlerin Maya Hottarek und den bildenden Künstler Gil Pellaton. Sie wurden durch die Kulturkommission als besonders vielversprechend eingeschätzt und erhalten je ein Stipendium von 40'000 Franken, verteilt auf zwei Jahre.
Im Rahmen der ersten beiden Ausschreibungen konnte dank der Unterstützung die Arbeit von sechs Künstlerinnen und Künstlern, die unterschiedliche und jeweils sehr persönliche Herangehensweisen aufzeigen, gefördert werden. Anlässlich der Ausschreibung für die Periode 2022 bis 2023 im Frühling 2022 wurden 17 den Kriterien entsprechende Dossiers eingereicht. Diese wurden durch die Kulturkommission evaluiert, welche anschliessend für vier Kandidaturen eine Empfehlung aussprach.
Maya Hottarek und Irina Mossi
Die Arbeit von Maya Hottarek (1990), die in Bern und Basel bildende Kunst studiert hat, zeichnet sich unter anderem durch die Kombination von Skulptur und Ton oder Video aus. Ihre äusserst originellen Installationen wurden beispielsweise im Museum Langmatt in Baden, in der KRONE COURONNE in Biel oder an der Liste Art Fair Basel während der Art Basel gezeigt. Ausserdem wurde die Künstlerin 2018 mit dem Prix Kunstverein und 2019 mit dem Prix Anderfuhren ausgezeichnet. In den nächsten zwei Jahren will sie ihren Umgang mit der Keramik-Skulptur perfektionieren.
Während des Studiums als Sozialarbeiterin begann Irina Mossi (1990), in mehreren Bands aus der Region Biel zu singen. 2019 gründete sie ihre eigene Band, und im folgenden Jahr erschien ihr erstes Album mit dem Titel «Royalty». Ihren Songs, eine Mischung aus Soul, Reggae und Pop verdankt sie eine Auszeichnung der Sendung «SRF 3 Best Talent». Die Unterstützung der Stadt Biel eröffnet ihr die Möglichkeit, ihre Live-Band zu erweitern, mit dieser auf Tour zu gehen und neue Lieder zu komponieren.
Jonas Scheu und Gil Pellaton
Nach seinem Studium an den Kunsthochschulen in Zürich und Genf hat Jonas Scheu (1980) als Fotograf und Filmemacher gearbeitet. Er hat mehrere kurze und mittellange Filme gedreht, darunter den Dokumentarfilm «Ma Yan Chan – Waves of Transition» (2017), der es in die Auswahl der prestigeträchtigsten Festivals für Dokumentarfilme wie das Visions du Réel in Nyon und das DOK. fest in München schaffte. In den nächsten zwei Jahren wird sich Scheu den Vorbereitungen zu seinem ersten Langspielfilm mit dem Titel «The Shamans Calling» widmen.
Gil Pellaton (1982) hat eine Grafikerausbildung in Biel und dann ein Studium der Bildenden Künste in Basel absolviert. Seine Skulpturen und Installationen wurden anschliessend in zahlreichen Ausstellungsorten in der Schweiz und im Ausland gezeigt, von Art Môtiers bis ins Centre culturel suisse in Paris. Die Qualität und Originalität seiner künstlerischen Herangehensweise brachten ihm ausserdem 2020 das Aeschlimann-Corti-Stipendium und 2022 den Manor Kunstpreis ein. Die Unterstützung für die Karriereentwicklung wird es ihm erlauben, seine technischen Fertigkeiten zu perfektionieren und neue Installationen zu kreieren.
Die Unterstützung bei der Karriereentwicklung wurde für den Zeitraum von 2020 bis 2023 ins Leben gerufen. Die Leistungsverträge mit den vier aktuell ausgewählten Kunstschaffenden sind die letzten dieser Periode. Am Ende der Laufzeit werden die Auswirkungen dieser Unterstützung auf die Laufbahn und die Arbeit der zehn gekürten Kunstschaffenden beurteilt.