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Launcestone ist eine stattliche Stadt mit einer grossen attraktiven Schlucht in welcher der Tamar River viele schöne und interessante Badegelegenheiten bietet und Pfauen auf Reedwood Bäumen sitzen. Wir wohnen in einem gepflegten Haus das eines der ältesten der Stadt ist, gut dieses ist nur ein paar Jahre älter als unseres aber hier gelten andere Massstäbe, was historisch und erhaltenswert ist.
In Grindelwald kommt es in der Diskussion wo die Grenze der Vermarktung überschritten wird zu einem dicken Streit. Marcel ärgert sich von einem Holländer zu einem Umweg verlockt zu werden, der hier eine Feriensiedlung vermarktet die mit Grindelwald soviel zu tun hat wie eine holländische Aerosol Tomate mit Fondue und Rita schlussendlich noch anhalten will um die Ortstafel fotografieren zu können.
Die Fahrt durch die Weingüter und die Natur lässt diesen kurzfristigen Tiefpunkt aber schnell wieder vergessen. Die Ostküste ist touristischer aber trotz Hochsaison angenehm wir besuchen einige Nationalparks und übernachten wieder in kolonialen Häusern, zum Beispiel dem Meredith House, die von interessanten Leuten geführt werden.
In Port Arthur wird einem sehr gründlich der Strafvollzug des 19 Jahrhunderts in einer durchorganisierten Anlage gezeigt. Das viele Australier Vorfahren haben, die nicht freiwillig nach Australien gebracht wurden verwundert nicht, wenn man sieht was es brauchte um in England als kriminell zu gelten. Ein 9-jähriger Bub war dabei, weil er dreimal Spielzeug gestohlen hatte. Auch das stehlen von Essen oder eines Pferdes reichte aus um hier für den Staat schuften und mit grosser Wahrscheinlichkeit ins Gras beissen zu müssen. Aber die Australier scheinen nicht nachtragend zu sein und feiern noch heute den Geburtstag der englischen Königin.
Tasmanien hat uns sehr gut gefallen, aber wir wären natürlich lieber mit der Shamal zu dieser kontrastreichen Insel gesegelt.