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1987 und 1988 brachte die Fondation Franz Weber (FFW) das Blutbad an den «Brumbies» (so werden die Wildpferde in Australien genannt) an die Öffentlichkeit in Europa. Der internationale Proteststurm stoppte die Abschüsse.
Im Anschluss an diese Krise, im November 1989, erwarb die FFW das Gelände der Bonrook Station, einer grossen ehemaligen Viehfarm im Staat Northern Territory, im Norden Australiens. Das «Franz Weber Territory» war geboren. Ein geschütztes Naturparadies mit 500 Quadratkilometern tropischer Buschlandschaft. Dieses Reservat der Stiftung ist bis heute das einzige Refugium für die Wildpferde Australiens. Zugleich dient es als Schutzgebiet für zahlreiche seltene einheimische Tierarten.
Wir wissen aus eigener Erfahrung: Pferde in Australien bedeuten keinerlei Schaden für die Pflanzenwelt oder einheimische Tierarten. Erhalt und Unterhalt dieses in Australien absolut einzigartigen Beispiels für Tierschutz gehören zu den faszinierendsten Aufgaben der FFW.