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Die Entstehungs-Theorie der Yin und Yang Kräfte
Im anfangslosen Anfang manifestierte sich das unendliche Universum nicht als Erscheinung. Es gab weder Zeit noch Raum, weder Licht noch Dunkelheit, weder Form noch Dimension. Innerhalb dieser Einheit gab es lediglich endlose Bewegung, die sich mit unendlicher Geschwindigkeit in alle Richtungen bewegte. Aufgrund dieser unendlichen Geschwindigkeit gab es weder Vergangenheit noch Zukunft, noch irgendwelche relativen Erscheinungsformen.
Wo und wann auch immer diese unendliche Bewegung, die in alle Richtungen verläuft, sich kreuzt, beginnen spiralförmige Bewegungen sich in unterschiedlichen Entwicklungsabläufen zu bilden. Kraftströme, die Spiralen von der Peripherie zum Zentrum hin bilden, und solche, die Spiralen aus dem Zentrum heraus in Richtung Peripherie auflösen, sind die beiden grundlegenden Kräfte in der Welt der Spiralen, der Welt aller relativen Erscheinungsformen.
Von der Bewegung der Galaxien bis zu der Bewegung der präatomaren Teilchen, von der unsichtbaren geistigen Bewegung bis zur sichtbaren physischen Beschaffenheit, ist alles spiralförmig gebildet und wird von zwei gegensätzlichen, sich ergänzenden Kräften bestimmt: Yin (zentrifugale und sich ausdehnende Kraft, Tendenz und Richtung) und Yang (zentripetale, sich zusammenziehende Kraft, Tendenz und Richtung).
Alle Erscheinungen, die in dem unendlichen Meer des Universums manifestiert sind, werden von diesen beiden Kräften beherrscht, gelenkt und bestimmt. Jeglicher Wandel und alle Bewegungen sind entweder mehr Yin, zentrifugal, oder mehr Yang, zentripetal. Alle Erscheinungsformen unterscheiden sich voneinander, durch die verschiedenen Anteile der beiden Kräfte, die innerhalb und ausserhalb von ihnen tätig sind.
Wir auf der Erde empfangen unterschiedliche Mengen von Stern- und Sonnenstrahlung, elektromagnetischer Energie und anderen Impulsen und Wellen, die ihren Ursprung im Zentrum der Milchstrasse wie auch in Milliarden anderen Galaxien im unendlichen Universum haben. Während die Erde sich dreht, werden elektromagnetische Kreise um die Erde erzeugt und gebildet. Der heranströmende Sonnenwind und die zentripetale Kraft von der Peripherie des Raumes stossen mit der zentrifugalen Kraft, die von der Erdumdrehung erzeugt wird, zusammen und bilden eine Aura von elektromagnetischer Energie um die Erde. Die Erde als Ganze wird von einem breiten schützenden Gürtel elektromagnetischer Felder umgeben, nur das Gebiet über den Polen ist relativ offen. Im Vergleich zum Südpol, der mehr zum Zentrum der Galaxis blickt, ist der Nordpol mehr zur Peripherie hin ausgerichtet und empfängt Energie von Milliarden anderer Galaxien. Als Folge davon ist der Norden höher aufgeladen mit elektromagnetischer Energie und anderen Impulsen und Wellen als der Süden.
Die kosmischen Kräfte, zentripetale Kraft, die Tag und Nacht auf die Erde einwirken, sind gegenwärtig siebenmal stärker als die sich ausdehnende, zentrifugalen Kraft, welche durch die Erdumdrehung erzeugt wird.