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Seeburgpark
Impressionen Seeburgpark
Beschreibung
Park und Villa Seeburg gehörten in Zürich zu den bedeutendsten und umfangreichsten Anlagen des 19. Jahrhunderts. Vom einst ausgedehnten Areal ist heute nur noch der zentrale Bereich um die ehemalige Villa zwischen Zolliker- und Mühlebachstrasse erhalten geblieben.
Seit 1990 steht der Park mit dem beeindruckenden Baumbestand der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Entwicklung
Die Villa Seeburg wurde von 1843 bis 1847 vom Architekten Leonard Zeugheer im Auftrag von Heinrich Bodmer-Stockar geplant und gebaut. Der Entwurf des Parks, der damals bis zur Seefeldstrasse reichte, wird dem deutschen Gartenkünstler Conrad Löwe zugeschrieben.
Um 1870 wurde der Mühlebach zum Bau der Mühlebachstrasse eingedohlt und 1896 wurde die Zollikerstrasse verbreitert. 1927 übernahm Dr. Max Bodmer-Schindler das Obere Gut; das Untere Gut, auf dem heute das Gemeinschaftszentrum, das Kirchgemeindehaus und die Kantonsschule liegen, wurde den anderen Erben zugeteilt.
Die obere Parkanlage erlebte in den 1950er- und 1960er-Jahren grosse Verluste durch Abparzellierungen und Überbauungen. 1970 wurde die Villa von ihrem damaligen Besitzer über Nacht zerstört, um in letzter Minute einer Unterschutzstellung zu entgehen und eine Gesamtüberbauung zu forcieren. Dieser Abbruch löste grosse Proteststürme aus und als Folge davon erhielt die Idee des Denkmalschutzes Auftrieb. 1990 befürwortete das Stimmvolk den Erwerb des Parks, der seitdem der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.
2010 wurde die schmuckvolle Metallpergola im unteren Gartenteil saniert. 2011 wird die Berankung wieder angepflanzt.
Nutzung
Quartierpark mit altem Baumbestand und ausgedehnten Wiesenflächen.
Besonderes
Das ehemalige Bodmersche Gut war im 19. Jahrhundert eine der bedeutendsten Gartenschöpfungen in Zürich. Obwohl die Anlage heute nur noch ein Fragment und die Villa abgebrochen worden ist, bleibt der Park noch immer ein wichtiges Zeugnis für das Wirken des Gartenkünstlers Conrad Löwe in Zürich.
Wegbeschrieb
Zollikerstrasse, Mühlebachstrasse
Tram 2, 4 oder Bus bis Höschgasse
Tram 11, Bus 31 oder Forchbahn S18 bis Hegibachplatz