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Fehlen der Blockchain vielleicht allgemeingültige Standards, um die rasche Verbreitung und Sicherheit zu gewährleisten? Es gibt zwar viele technische Standards, die bei Blockchain-Anwendungen wie auch anderen multiorganisationaler Datenbasen eingesetzt werden (Zeitstempel, Metadaten, ISO 20022). Doch bei der Blockchain bestehen einige Lücken, vor allem für die Governance von organisationsübergreifenden Beziehungen, wenn es um das Sharing von Identitätsinformationen oder die Fehlerverfolgung geht. In diesen Bereichen könnten neue Standards hilfreich sein.
In der Studie „The Missing Links In The Chains? Mutual Distributed Ledger (aka blockchain) Standards” werden diese Fragen im Auftrag der Regierung der Kanalinsel Alderney untersucht; Studienpartner sind die Unternehmensberatung PwC und die Cardano Foundation. Das Fazit ist klar: Die Etablierung freiwilliger Standards könnte den Einsatz von mutual distributed Ledgers für Nutzer und Entwickler sicherer machen sowie Regulierungsbehörden helfen, ihre Pflichten zu erfüllen. Mutual Distributed Ledgers (wörtlich „wechselseitig verteiltes Kontobuch“) ist ein öffentliches, dezentral geführtes Kontobuch.
Eine Lösung könnte die Einführung von Publically Available Specifications (PAS) sein, vorrangig für die Bereiche „”Taxonomie und Performance“, „Data Governance und Liability“ sowie „Commercial Governance und Liability“. Freiwillige Standards seien nicht nur robust, sondern hätten im Finanzsektor auch eine gewisse Tradition, heisst es in der Studie.