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Am Mittwoch 23. Januar 2013 haben in Brüssel 4’000 Arbeitnehmende aus dem Bau-, Transport- und Landwirtschaftssektor gegen das europaweite Lohndumping auf Kosten der Arbeitnehmenden zum Ausdruck gebracht. Die Unia beteiligte sich mit einer Delegation von 50 Bauleuten und Angestellten der Gewerbebranchen and der Demonstration.
Die Demonstration fand anlässlich eines Treffens des EFBH (European Federation of Building and Woodworkers) mit der Europäischen Kommission über die Verschärfung und Durchsetzung des Entsendegesetzes statt. Die EFBH fordert konkrete Maßnahmen für eine bessere Kontrolle des europäischen Arbeitsmarktes, unter anderem: eine europaweit geltende Solidarhaftung für Auftraggeber und Generalunternehmer, einen europäischen Sozialausweis, eine klare Definition und die Eindämmung der Scheinselbständigkeit sowie strenge nationale Kontrollen der Arbeitsmärkte. Die Bauarbeiter waren aus unterschiedlichen Teilen der EU nach Brüssel gereist um klar zu machen, dass sie Lohn- und Sozialdumping nicht akzeptieren werden.