Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03232.jsonl.gz/682

Die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft steht vor grossen Herausforderungen und mit ihr die Gesellschaft. Die Schere zwischen gewünschter und realisierbarer Nahrungsmittelproduktion öffnet sich weiter, denn die Ernährungssicherheit für eine wachsende Bevölkerung verlangt nach einer ständigen Steigerung der Produktion, während gleichzeitig eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs nötig ist. Durch die Anwendung eines dynamischen Simulationsmodells auf den Schweizer Kontext konnten die Zielkonflikte und Synergien zwischen den Umwelt- und Produktionswirkungen für den Zeithorizont 2050 quantifiziert werden. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die Hebelwirkungen zur langfristigen Sicherung der Produktion bei gleichzeitiger Sicherung einer effizienten Ressourcennutzung zu identifizieren. Zentrale Erkenntnis der Modellierung ist, dass die Schweizer Landwirtschaft das Potenzial hat, die Produktions- und Umweltziele in Einklang zu bringen. Allerdings bedingt die Realisierung der Hebelwirkungen unter anderem einen technischorganisatorischen Fortschritt, der über die heute absehbaren Möglichkeiten hinausgeht.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.