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Das Bundesgericht bestätigt die Verurteilung eines Amateur-Fussballers wegenfahrlässiger Körperverletzung, der seinem Gegner bei einem gefährlichen Tacklingohne Absicht den Knöchel gebrochen und für das Foul die gelbe Karte erhalten hat.Es weist die Beschwerde des Verurteilten gegen den Entscheid des FreiburgerKantonsgerichts ab.
Im Spiel zweier Amateurmannschaften im Kanton Freiburg hatte ein Spieler seinen ballführenden Gegner auf Höhe des Knöchels mit gestrecktem Bein getackelt. Der Getroffene erlitt einen Knöchelbruch. Der Schiedsrichter ahndete die Aktion mit einer gelben Karte; er ging dabei davon aus, dass der Bestrafte ein gefährliches Spiel begangen, indessen nicht mit Absicht gehandelt habe. Das Kantonsgericht des Kantons Freiburg bestätigte im vergangenen November die vom zuständigen Polizeigericht ausgesprochene Verurteilung des Spielers wegen einfacher fahrlässiger Körperverletzung zu einer bedingt ausgesprochenen Strafe von 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit.
Das Bundesgericht weist die Beschwerde des Verurteilten ab. Fahrlässig handelt, wer nicht die Vorsicht walten lässt, die aufgrund der Umstände und der persönlichen Situation erforderlich wäre. Bei einer Körperverletzung, die im Rahmen einer Sportveranstaltung begangen wird, ergeben sich die massgebenden Sorgfaltspflichten und das vom Verletzen stillschweigend akzeptierte Risiko in Abhängigkeit von den anwendbaren Spielregeln und des allgemeinen Schädigungsverbotes. Die Spielregeln dienen insbesondere dazu, Unfälle zu vermeiden und die Spielenden zu schützen.