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An der Jugend-Europameisterschaft in Frankreich holte sich die Richterswilerin im Sprint, in der ersten von drei Disziplinen, bereits eine Medaille.
Mit zwei Sekunden Rückstand auf die Siegerin Angelika Maciejewska aus Polen gewann Paula Gross im Sprint durch das Städtchen Meymac ihre erste Einzelmedaille an einer Jugend-Europameisterschaft. Sie freute sich sehr über den Podestplatz und trauerte dem knapp verpassten Sieg keineswegs nach. „Als ich im Ziel realisierte, dass ich die zweitbeste Zeit gelaufen war, hoffte ich nur, dass mich niemand mehr vom Podest verdrängen wird“, erzählte die Richterswilerin. Weiter berichtete sie: „Am Anfang war der Parcours technisch ziemlich einfach. Das heisst, man musste ein hohes Tempo laufen. Der Schlussteil führte dann durch die verwinkelten Gassen von Meymac. Dieser Abschnitt war heikel und verlangte nochmals höchste Konzentration“. Genau hier, beim drittletzten Posten, leistete sich die mit dreizehn Sekunden führende Maciejewska noch einen grösseren Fehler, der der Polin schliesslich beinahe den Sieg kostete.