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Chlorates dans l'eau de piscine - Un sous-produit indésirable
Une concentration accrue de chlorates dans l'eau de piscine est manifestement nocive pour la santé. Grâce à des mesures ciblées, la formation inévitable de chlorates peut être maintenue à un niveau aussi bas que possible.
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Publié: (VHF-GSK-Bulletin; Edition 01/2020; Page 59f.)
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Versuche mit Ionenaustauschern haben teilweise funktioniert, aber nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Die einzige Möglichkeit liegt im Einsatz von Frischwasser.
Die Chloratbildung wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst:
- Lagerdauer: Je länger die Lösung gelagert wird, desto mehr Chlorat bildet sich.
- Konzentration: Je konzentrierter die Lösung ist, desto schneller entsteht das Chlorat.
- Temperatur: Je höher die Lagertemperatur der Lösung desto schneller entsteht das Chlorat.
- UV-Einstrahlung: Dunkle Lagerbehälter verringern die Chloratbildung.
- Metallionen im Wasser: Katalytische Reaktionen beschleunigen das Entstehen von Chlorat.
Welche Massnahmen werden empfohlen?
Um die unumgängliche Chloratbildung möglichst gering zu halten, sollten Chlorlösungen nicht länger als 2 bis 3 Wochen gelagert werden, wobei die Lagerräume dunkel und möglichst kühl sein sollten. Für kleinere Betriebe empfiehlt es sich mit verdünntem Javel (zum Beispiel 9 Prozent) zu arbeiten. Zwar steigt in diesem Fall der Bedarf leicht an, die Chloratbildung kann jedoch reduziert werden. Stapelbehälter sollten regelmässig komplett entleert und gespült werden, um eine Aufkonzentrierung zu vermeiden. Optimal eingestellte Elektrolyse-Systeme tragen ebenfalls zur Verringerung der Chloratbildung bei.
Auch metallische Werkstoffe wie Eisen oder Kupfer von Pumpen oder Leitungen können die Chloratbildung beeinflussen. Dies sollte beim Einsatz von Produkten wie Flockungsmitteln, Algiziden oder Reinigungsmitteln beachtet werden, da diese Metalle enthalten, welche ebenfalls eine Reaktion auslösen.
Bei Unklarheiten ist es empfehlenswert, sich mit einem Fachmann zu beraten und/oder sich an die kantonalen Behörden zu wenden.
Erschienen:
Quelle (VHF-GSK-Bulletin; Ausgabe 01/2020; Seite 59f.)