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Zweisimmer Biathlet Joscha Burkhalter 45. im Sprint – Stalder bester Schweizer
Sebastian Stalder gelang mit Platz 27 im Sprint ein ansprechendes Resultat. Insgesamt vergaben die Schweizer Biathleten aber beim Sieg von Johannes Thingnes Bö mit mässigen Resultaten eine gute Ausgangslage für die Verfolgung.
Der Bündner Stalder räumte alle zehn Scheiben ab. Gepaart mit einer Top-60-Laufzeit ergab dies für den schnellen Schützen ein Handicap von 1:47 Minuten für den Wettkampf vom Sonntag.
Obwohl er nur eine Strafrunde drehen musste, wird der 32-jährige Benjamin Weger am Sonntag wohl nicht am Start stehen. Der Routinier aus dem Wallis, einst ein hervorragender Läufer, verliert in China viel zu viel Zeit auf die Besten. Auf den 10 km büsste er auf Bö, der ebenfalls einmal in der Zusatzschlaufe lief, 2:40 Minuten ein. Weger dürfte die Kräfte für die Staffel schonen. Als 53. in die Verfolgung zu steigen, das macht in seinem Fall keinen Sinn.
Niklas Hartweg (37.) und Joscha Burkhalter (45.) erreichten die geforderte Top-60-Klassierung für die Verfolgung, obwohl sie je zweimal das Ziel verfehlten.
Johannes Thingnes Bö stand zusammen mit seinem älteren Bruder Tarjei Bö auf dem Podest, der hinter dem Franzosen und Einzel-Sieger Quentin Fillon Maillet Dritter wurde. Der jüngere Bö ist der erfolgreichere. Seit der WM 2015 sammelte der inzwischen 28-Jährige Medaillen en masse. Und wäre ihm nicht oft der Franzose Martin Fourcade vor der Sonne gestanden, würden wohl weit mehr als drei Goldene an Olympischen Spielen und ein Dutzend WM-Titel das Palmarès zieren.
(text:sda/bild:unsplash)
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