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Sein Vater starb an einem Herzinfarkt, seine Schwester nahm sich das Leben, seine Mutter starb an Krebs und sein Cousin kam bei den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 ums Leben. Wer so viele Schicksalsschläge zu verarbeiten hat, braucht eine starke Stütze in seinem Leben. Bei «E» ist diese Stütze die Musik, wie der Untertitel seiner Biografie «Wie die Musik mein Leben rettete» verrät.
Auch bei den Frauen hatte «E» kein glückliches Händchen. Er verliebte sich immer in die verschrobensten Individuen des anderen Geschlechts, wie er in seinem Buch schreibt.
Wer jetzt denkt, wenigstens seine Karriere als Musiker hat geklappt, der liegt zwar nicht ganz falsch. Der Anfang war aber alles andere als rosig. 1991 bekommt er zwar seinen ersten Plattenvertrag, kann zwei Alben veröffentlichen und mit Tori Amos auf Tour gehen, doch dieses Glück ist bald vorbei. Da sich das zweite Album nicht verkauft, verliert er seinen Plattenvertrag.
1995 lernt er dann Butch aka Jonathan Norton (Drums) und Tommy Walters (Bass) kennen. Unter dem Namen Eels bekommen sie bald einen neuen Vertrag. Diesmal ist die Plattenproduktion erfolgreicher. Ihr Debütalbum «Beautiful Freak» verkauft sich über eine Million Mal.
Im Februar 2013 haben die Eels ihr zehntes Studioalbum veröffentlicht. Dass die Musik tatsächlich der Lebensretter von «E» ist, wird klar wenn man sich der bedingungslosen Harmonietreue seiner Lieder bewusst wird. Es sind Songs, die aus der unendlich scheinenden Traurigkeit entspringen, die das Leben von «E» seit jeher überschattet.
Lustiger Zufall oder Schicksal!?
Mark Oliver Everett wohnt heute in Los Feliz, Kalifornien. («Feliz» ist spanisch und heisst «glücklich») Wir können nur hoffen, dass der Ortsname auf sein Leben abfärbt.
Seinen Geburtstag verbringt «E», wie es sich für einen Musiker gehört, auf der Bühne. Das verrät er in diesem Video bei 2 Minuten 20 Sekunden: