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Eckhart Nickel, geboren 1966 in Frankfurt am Main, lebt nach zahlreichen, z.T. mehrjährigen Auslandsaufenthalten seit zwei Jahren wieder ebendort. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Literatur in Heidelberg und New York arbeitete Nickel unter anderem beim Zeitgeist-Magazin Tempo, bei ARTE in Straßburg und dem Magazin Architectural Digest. Seine Texte erscheinen unter anderem in den Wochenendausgaben der SZ und FAZ. Er gehörte zum popliterarischen Quintett, das einen gemeinsamen Aufenthalt im Berliner Hotel Adlon dazu nutzte, den Band "Tristesse Royale" (1999) zu verfassen. Von Herbst 2004 bis zur letzten Ausgabe im Sommer 2006 leitete Eckhart Nickel als Chefredakteur zusammen mit dem Herausgeber Christian Kracht von Kathmandu aus die Literaturzeitschrift Der Freund. Vom Januar bis Oktober 2007 war er bei der SZ in der Samstagsbeilage SZ Wochenende für die Stilberichterstattung verantwortlich.
Bei Piper veröffentlichte er die "Gebrauchsanweisung für Portugal" (2003) und gemeinsam mit Christian Kracht die "Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal" (2009).
Nickel wurde 2017 zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eingeladen, wo er für den Beginn seines Romans "Hysteria" mit dem Kelag-Preis, vormals Preis des Landes Kärnten und Preis der Jury, ausgezeichnet wurde. Im Herbst 2018 erschien sein Roman "Hysteria" und war auf der Longlist des Buchpreises 2018.