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In Digoin führt ein kleiner Kanal nach Roanne durch eine im Laufe der Jahre kaum veränderte Natur. Digoin ist vor allem der Ausgangspunkt dreier aufeinanderfolgenden Wasserstrassen, die ermöglichen, vom Saône-Becken dasjenige der Seine zu erreichen.
Zuerst führt der Seitenkanal der Loire durch hauptsächlich ländliche Gebiete, offeriert jedoch den Charme von Nevers und La Charitésur- Loire, sowie den Genuss der Weissweine Pouilly und Sancerre. Danach folgt der Canal de Briare, einer der ältesten Frankreichs: anlässlich der Sanierung Ende des 19. Jahrhunderts wurde die wunderschöne, von Gustave Eiffel realisierte Kanalbrücke gebaut. Der Canal du Loing ermöglicht schlussendlich, die Seine zu erreichen. Er führt ganz nahe an den sehr schönen Städten Montargis und Nemours vorbei und das Schloss Fontainebleau ist nur wenige Kilometer entfernt.
Der Canal du Nivernais, Verbindungstück zwischen dem Seine- und dem Loire-Tal, überrascht durch seine ungezähmte und eigenwillige Natur. Zwischen Auxerre und Clamecy spielt er Versteck mit der Yonne, die er streckenweise übernimmt, wirkt aber auch verführerisch mit den zierlichen Marktflecken Vermenton, Châtel-Censoir, Clamecy... weiter südlich wird er zum Bergbewohner und besteigt den Morvan bis zu den «étangs de Baye». Der Abstieg zur Loire ist sanfter: Felder, Weiden und Obstgärten folgen aufeinander bis Decize.
Schlussendlich verbindet der Canal de Bourgogne die Saône mit der Seine. Er ist relativ wenig befahren (vielleicht wegen der 189 manuellen Schleusen auf 240 km...) Zwischen Dijon und Saint-Florentin führt er durch einige der schönsten vorstellbaren Landschaften, zwischen Getreidekulturen und Weiden, von verschiedenartigen Hecken umzäunt. In Migennes erreicht er die Yonne, die einige Kilometer weiter in die Seine fliesst.