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Der USI-Verwaltungsrat geht den Angaben zufolge davon aus, dass die noch ausstehenden Zulassungen bald erteilt werden. Aber auch an der Aktionärsfront sei man auf gutem Weg, heisst es weiter. Sowohl USI als auch RP&C hätten mit den meisten ihrer wichtigsten Aktionäre Gespräche geführt und diese hätten sich im Allgemeinen dazu bereit erklärt, die Akquisition zu unterstützen. Die Aktionäre beider Unternehmen werden bis Ende September die Gelegenheit erhalten, über die Transaktion abzustimmen.
Die Anwälte beider Parteien seien aktuell daran, die wichtigsten Papiere für den Zusammenschluss vorzubereiten, so die Mitteilung weiter. Dabei sei USI von RP&C darüber informiert worden, dass in Grossbritannien noch ein Rechtsstreit mit einer Streitsumme in Höhe von 11 Mio USD plus Kosten ausstehend sei. In dem Fall geht es um Fonds-Aktivitäten aus den Jahren 2010 und 2011, gegen die ein unzufriedener Investor Klage erhoben hat. RP&C sei aber der Überzeugung, dass die Klage nicht berechtigt sei und werde sich dagegen weiterhin zur Wehr setzen, heisst es.
Bei USI geht man nun davon aus, dass die Übernahme bis ungefähr am 30. September abgeschlossen werden kann. Bislang wurde mit einem Abschluss im Oktober gerechnet.
USI hatte Anfang Mai für alle ausstehenden Aktien der Investment-Gruppe RP&C International 2,14 Mio eigene Aktien angeboten, was zum damaligen Kurs einem Wert von rund 18,15 Mio CHF entsprach. Die Ausgabe neuer Aktien sei dabei nicht vorgesehen, hiess es damals. RP&C verfüge über "umfangreiche" Investment- und Finanzierungserfahrungen in Indien und anderen Ländern. Nach abgeschlossener Übernahme soll USI den Namen wechseln und fortan Arundel AG heissen.
mk/uh
(AWP)