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Das SAH
Geschichte des SAH
Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk wurde 1936 vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund und der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz gegründet mit dem Ziel, die Folgen der Weltwirtschaftskrise zu mildern und bedürftige Arbeiterfamilien und ihre Kinder im In- und Ausland zu unterstützen. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde das SAH auch in der Flüchtlingshilfe aktiv.
Ab 1949 leistet das SAH als eines der ersten Schweizer Hilfswerke internationale Entwicklungshilfe und wurde 1951 Gründungsmitglied des Internationalen Arbeiterhilfswerks IAH, welches sich 1995 in Solidar umbenannte. Auch bei Naturkatastrophen leistete das SAH humanitäre Hilfe in zahlreichen Ländern. Im Inland erlangte die Flüchtlingshilfe immer grösseren Stellenwert im SAH, denn die Asylgesuche stiegen nach der Machtübernahme durch das Pinochet-Regime und dem Militärputsch in der Türkei sprunghaft an.
Anfangs der 1990er-Jahre stiegen in der Schweiz die Arbeitslosenzahlen von unter einem Prozent auf über fünf Prozent – ein bis zu diesem Zeitpunkt unbekanntes Problem. Das SAH übernahm hier eine Pionierrolle bei der Entwicklung von Erwerbslosen-Programmen und die Regionalstellen des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks wurden ausgebaut.
Im Jahre 2005 erfolgte eine grosse Reorganisation: Die Inlandarbeit und die Arbeit im Ausland wurden in zwei rechtlich voneinander unabhängige Organisationen aufgeteilt. Die Auslandarbeit wird heute unter dem Namen Solidar Suisse weitergeführt. Die Inlandarbeit wird von uns, dem Netzwerk Schweizerisches Arbeiterhilfswerk weitergeführt: Elf eigenständige SAH-Regionalvereine mit insgesamt fast 900 Mitarbeitenden sind schweizweit die grösste Anbieterin von Erwerbslosen- und Integrationsprogrammen und setzen sich nach wie vor ein für Flüchtlinge sowie die Integration vom Migranten und Migrantinnen.
Der Name Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH steht für langjähriges, konsequentes Engagement für Menschen, die sich sozial und wirtschaftlich in einer schwierigen Situation befinden – gestern, heute und morgen.