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Die frustrierende Geschichte wiederholte sich für Desplanches. Schon im Vorjahr in Budapest war er über 200 m Lagen im Final nicht dabei gewesen. In Fukuoka verpasste er dieses Ziel deutlich.
Für eine Klassierung unter den besten acht in den Halbfinals war der Olympia-Dritte über eine Sekunde zu langsam. Er schlug in 1:58,29 an und blieb so auch ausserhalb der Qualifikations-Norm für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in Paris.
Im Vorlauf hatte Desplanches in 1:58,00 angeschlagen, seiner besten Zeit in dieser Disziplin seit den Spielen vor zwei Jahren in Tokio und seinem Schweizer Rekord von 1:56,17.
Die beiden anderen Schweizer, die am Mittwoch in Japan im Einsatz standen, schieden in den Vorläufen aus. Nils Liess mit Platz 48 über 100 m Crawl und Nina Kost mit Rang 33 über 50 m Rücken blieben im Kampf um die Halbfinal-Plätze chancenlos.
O'Callaghan verbessert 14 Jahre alten Weltrekord
Für das Highlight des Tages sorgte Mollie O'Callaghan. Die Australierin gewann über 200 m Crawl Gold in 1:52,85 und senkte damit den lange gültigen Weltrekord von Federica Pellegrini um 13 Hundertstel. Die Italienerin hatte die Bestmarke vor 14 Jahren an den Weltmeisterschaften in Rom aufgestellt. An den Titelkämpfen in Fukuoka war es der vierte Weltrekord.