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- Wie Divisionär Yvon Langel, Kommandant der Territorialdivision 2, an der Bundesmedienkonferenz ausführte, begann am Montag der zweite “CORONA 20”-Einsatz des Spitalbataillons 2.
- Bereits stehe eine erste Einheit des bat hôp 2 im Kanton Genf im Ernstfalleinsatz. Divisionär Langel legte grossen Wert auf die Tatsache: «Das ist ein massgeschneiderter Einsatz.» Indirekt konterte der Kommandant der zuständigen Territorialdivision den Vorwurf aus der Frühjahrsphase von “CORONA 20”, wonach die Sanitätstruppen – im Gegensatz zu den Bataillonen der MP, der Inf und Geb Inf – nicht ausgelastet waren.
- Gemäss Information von Anne Lévy, Direktorin des BAG, zeichne die REGA verantwortlich für die Koordination der Luft-Verlegungen von Patienten zwischen den Spitälern. Es kam es bereits zu mehreren Dutzend Verlegungen zwischen verschiedenen Spitälern.
- Laut Anne Lévy werde sichergestellt, “dass die Soldaten auch wirklich eingesetzt werden.” Damit hieb sie direkt in die gleiche Kerbe, die Divisionär Langel angezogen hatte.
- Einrückungsort für Kader und Soldaten des Spitalbataillons 2 ist der Waffenplatz Moudon. Dort erhielt die Truppe auch ihre Einführung vor dem Ernstfalleinsatz.
Was können Spitalsoldaten?
Wie im Frühjahr erhält die Redaktion Fragen in der Richtung: “Was können denn Spitalsoldaten?” Die Antworten fallen differenziert aus. Das Spitalbataillon 2 schreibt in französischer Sprache in seinem Internet-Auftritt:
“Respiration et système cardiovasculaire, soins au corps et élimination, mobilisation et positionnement, hygiène, réfection de pansement, alimentation, injection, perfusion-pose de voie veineuse, prise de sang, communication et hygiène-isolement.”
Das bat hôp 2 umfasst mehrheitlich Kader und Soldaten aus der Westschweiz. Die vorwiegende Sprache ist Französisch.