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Wie jedes Jahr publiziert das Strasseninspektorat der Stadt Freiburg die Statistik der im vergangenen Jahr entsorgten Abfälle. Im 2016 hat danach jeder Einwohner der Stadt Freiburg im Mittel 453 Kilogramm Abfälle produziert. Davon waren zirka die Hälfte brennbarer Hauskehricht – bei der anderen Hälfte handelt es sich um wiederverwertbare Materialien wie Papier (20 Prozent), organische Abfälle (14 Prozent), Glas (8 Prozent), Metall, Weissblech, Alu (4,4 Prozent), Holzabfälle (4,4 Prozent), PET und Plastik (1,3 Prozent).
Jeder Sammelwagen des Strasseninspektorats wird gewogen, bevor dessen Inhalt in die Verbrennungsanlage, bei den lokalen Recyclingunternehmen oder direkt in der Verwertungsfabrik abgeliefert wird. Die Resultate dieser Wägungen erlauben die Erstellung der jährlichen Statistiken und Analysen.
Auch der Bund erstellt Statistiken zu den jährlich produzierten Abfallmengen. Aufgrund der Analysen dieser Zahlen kann man festhalten, dass die Schweiz nicht nur Recyclingweltmeister ist, sondern auch zu den grössten Abfallproduzenten pro Kopf gehört. Dies ist auf das Konsumverhalten der Schweizer Bevölkerung zurückzuführen, das sich unter anderem durch eine Zunahme der Nahrungsmittelabfälle und durch die Verkürzung der Lebenszeit von Elektrogeräten charakterisiert.
Heute produziert die Schweiz 24 Millionen Tonnen Abfälle pro Jahr. Der grösste Anteil macht der Bauabfall aus, gefolgt vom Siedlungsabfall, Sonderabfall und Klärschlamm. Soweit dies möglich und ökologisch sinnvoll ist, werden diese Stoffe rezykliert. Dies ist der Fall für die Hälfte der in Schweizer Haushalten produzierten Siedlungsabfälle.