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Im vergangenen Jahr hatte das saudische Defizit ein Rekordhoch von 367 Milliarden Rial (etwa 87 Milliarden Euro) erreicht. Die Monarchie leidet stark unter dem Rückgang des Ölpreises. Rund 90 Prozent der Einnahmen des Staates stammen aus dem Ölexport. König Salman erklärte, die Wirtschaft des Landes sei stabil und stark genug, um die wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen.
Um der Wirtschaftskrise zu begegnen, hatte das Königreich im Frühjahr Wirtschaftsreformen angekündigt, die die Abhängigkeit vom Öl verringern sollen. Dafür will das Land unter anderem einen Investitionsfonds in einer Grösse von zwei Billionen US-Dollar (1,8 Billionen Euro) auflegen. Kritiker werfen der Regierung vor, die Planungen seien bislang nicht konkret genug.
Für 2017 rechnet Saudi-Arabien nach eigenen Angaben mit einem weiter verringerten Budgetdefizit von 198 Milliarden Rial (etwa 50 Milliarden Euro). Zugute kommten dürfte dem Land die Entscheidung des Öl-Kartells Opec, die Ölförderung zu drosseln./fm/DP/she
(AWP)