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Am häufigsten treten Krämpfe in der Skelettmuskulatur – vor allem in den Waden-, Oberschenkel-und Fussmuskeln – auf,. Diese Muskeln beanspruchen wir im Alltag oder im Sport am meisten. Bei einem Muskelkrampf spannt sich ein Teil des Muskels, der gesamte Muskel oder eine Muskelgruppe unwillkürlich an. Wird die Ursache behoben und erholt sich der Nerv, so verschwinden die Schmerzen in der Regel von selbst.
Der gewöhnliche Muskelkrampf tritt ohne erkennbare Ursache auf. Sie können Ischiasproblemen vorbeugen, wenn Sie lang anhaltendes oder falsches Sitzen vermeiden. Am häufigsten treten Krämpfe in den Muskeln der Wade oder des Fussgewölbes auf. Unter solchen Muskelkrämpfen leidet zirka ein Drittel der Bevölkerung. Mit dem Alter verkürzen sich die Muskeln, was Krämpfe zusätzlich begünstigt. Leiden Sie an nächtlichen Wadenkrämpfen, so kann es hilfreich sein, regelmässig und mehrmals am Tag die Wadenmuskeln zu dehnen.
Muskelkrämpfe treten auch oft bei körperlicher Arbeit oder sportlicher Belastung auf. Eine häufige Ursache für Krämpfe ist eine Unterversorgung des Körpers mit Mineralstoffen wie Magnesium oder Kalzium. Solche Mängel entstehen zum Beispiel, wenn Sie stark schwitzen und den Verlust nicht durch eine genügende Flüssigkeitszufuhr ausgleichen. Sind Nerven nicht genügend mit Mineralstoffen versorgt, so leiten sie falsche Informationen an den Muskel weiter. Der Muskel reagiert auf diese Fehlinformation mit einem Muskelkrampf. Ein erhöhter Alkoholkonsum oder die Überbelastung der Muskeln erhöht das Risiko von Krämpfen.
Versuchen Sie, den betroffenen Muskel sofort zu dehnen, sobald ein Krampf auftritt. Wenn eine Person Sie dabei unterstützt, lässt sich der Muskel einfacher dehnen. Sie können das Risiko von belastungsabhängigen Krämpfen senken, wenn Sie vor der Belastung Dehnungsübungen machen und die körperliche Leistung und das Training Ihren Möglichkeiten anpassen. Massagen nach der Belastung entspannen die Muskeln und mindern das Risiko.