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Das Wichtigste in Kürze
- Der im Sommer durchgeführte Stadionausbau wird wohl teuer für den FC Baden.
- 415'000 Franken soll die Stadt vom FC Baden verlangen.
- Zudem muss er in den nächsten 10 Jahren 15 Prozent seiner Ticketeinnahmen abgeben.
Der FC Baden muss tiefer in die Tasche greifen als erhofft. Der Stadtrat hat entschieden, dass der Verein sich zur Hälfte an den Kosten des kürzlich erfolgten Stadionausbaus beteiligen soll, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet. Der Ausbau war notwendig geworden, um die Lizenz für die Challenge League zu erhalten.
Insgesamt wurden 950'000 Franken in das Stadion investiert. Neben dem neuen Flutlicht waren auch Anpassungen in Bezug auf Sicherheit, Versorgung und Medienplätze auf der Tribüne erforderlich. Die Stadt hatte den Umbau im Sommer vorfinanziert.
FC Baden hoffte auf geringere Beteiligung
Der FC Baden hatte gehofft, weniger bezahlen zu müssen und schlug eine Summe von rund 188'000 Franken vor. Diese sollte durch Crowdfunding (75'000 Franken), Vereinskasse (50'000 Franken) und eine Erhöhung der Ticketabgabe von 10 auf 13 Prozent über fünf Jahre zusammenkommen.
Schafft der FC Baden den Klassenerhalt in der Challenge League?
Der Stadtrat sieht das jedoch anders: Er fordert vom FC Baden eine Beteiligung von 415'000 Franken – die Hälfte der Gesamtkosten des Ausbaus nach Abzug eines einmaligen Beitrags des Swisslos-Sportfonds von 120'000 Franken.
Zukünftige Finanzierung durch Ticketverkauf
Zudem soll der Verein über Crowdfunding und Vereinskasse weitere 200'000 Franken beisteuern. Darüber hinaus sollen 15 Prozent jedes verkauften Tickets in den nächsten zehn Jahren an die Stadt gehen.
Die Kosten für neue Klappsitze auf der Tribüne, die ab der kommenden Challenge-League-Saison installiert sein müssen, übernimmt jedoch die Stadt. Der Stadtrat beantragt zudem einen Planungskredit von 240'000 Franken für zusätzliche Ausbauten, die in den kommenden Saisons notwendig sind.
Weitere Investitionen geplant
In den kommenden Jahren müssen Garderoben, Duschen, Schiedsrichtergarderoben, Sanitätszimmer und Dopingraum sowie WC-Anlagen für Zuschauer und behindertengerechte Zugänge erneuert werden. Die voraussichtlichen Kosten dafür dürften gegen 2,5 Millionen Franken betragen.