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Vom Freitag 18. September bis am Sonntag 20. September haben auf dem Rotsee die Schweizermeisterschaften im Rudern stattgefunden. Die National-Meisterschaft mussten, wie so einiges im Jahr 2020, in den September verschoben werden. Trotz Corona haben am Wochenende insgesamt 590 Boote aus 53 Vereinen um 35 nationale Meistertitel gekämpft.
Unter anderem Waren Olivia Nacht, Salome Ulrich, Lisa Lötscher und Fabienne Schweizer vom Seeclub Luzern am Start. Im Interview lernten wir die Siegerinnen vom Wochenende besser kennen:
Die vier Frauen haben an den Schweizermeisterschaften zwei Titel für sich gewinnen können: Gold im Doppelvierer und im Vierer ohne Steuerfrau.
Doppelvierer
Der Doppelvierer ist eine Bootsklasse im Rudersport. Im Boot sitzen vier Ruderinnen. In jeder Hand halten die Athletinnen ein Ruder - also zwei Ruder pro Person.
Vierer ohne Steuerfrau
Auch beim Vierer ohne Steuerfrau sitzen vier Athletinnen im Boot. Der Unterschied zum Doppelvierer ist, dass die Ruderinnen ein langes Ruder benötigen. Der Zusatz ohne Steuerfrau bedeutet, dass das Vierer-Team keine Person im Boot hat, die das "Ruder übernimmt" - sprich die Ruder-Richtung vorgibt.
Die vier Ruderinnen konnten ihren Titel verteidigen und zu Hause zweimal Gold für den Seeclub Luzern gewinnen. Beim Studieren der Lebensläufe von Lisa, Olivia, Salome und Fabienne fällt auf, den Titel haben sie nebenbei gewonnen. Neben Medizin-Studium, Spitzensport-Rekrutenschule und Arbeit, trainieren die vier mehrmals täglich. Was sie antreibt, erfährst du im Podcast: