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Baar (awp) - Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2011 den Umsatz um 14,3% auf 1,02 Mrd CHF gesteigert, in Lokalwährungen (LW) betrug das Plus knapp 25%. Darin enthalten ist ein Akquisitionseffekt von 6,6%, teilte die Gesellschaft am Dienstag mit.
Mit seinen Erstquartalsumsätzen hat der Konzern die Markterwartungen deutlich übertroffen. Analysten hatten gemäss AWP-Konsens im Durchschnitt mit einem Umsatz von 973 Mio CHF gerechnet.
Sika hat nach eigenen Angaben vor allem von den starken Märkten in Asien und Lateinamerika und von guten Resultaten in den USA profitiert. Der im Vergleich zum Vorjahr eher milde Winter habe sich ebenfalls positiv ausgewirkt.
Die Situation bei den wichtigen Rohmaterialien bleibe weiterhin "anspruchsvoll", heisst es weiter. Nachdem die Rohmaterialpreise bereits im zweiten Teil des Jahres 2010 angestiegen seien, habe sich der Anstieg im Berichtsquartal fortgesetzt und sogar noch verstärkt. Die Rohmaterialpreise würden entsprechend auf die Margen drücken, da sich die höheren Materialkosten nur verzögert an den Markt weitergeben liessen.
Sika hält an den publizierten mittelfristigen Wachstumszielen fest. Diese sehen gemäss früheren Aussagen eine Umsatzzunahme von jährlich 8-10% und eine EBITDA-Marge im Bereich von 12-14% vor. Längerfristig will Sika einen Marktanteil von 20% in allen Regionen und Zielmärkten erreichen und damit mittelfristig einen Jahresumsatz von insgesamt 8 Mrd CHF erzielen.
ra/uh
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