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Der Schweizer Franken hat seit Handelsbeginn am Montag sowohl zum Dollar als auch zum Euro an Wert eingebüsst. Derzeit kostet ein Dollar 1,0105 CHF nach 1,0090 CHF im frühen Geschäft und der Euro geht mit 1,0712 CHF nach zuvor 1,0694 CHF um.
Geprägt war der Handel zwischen Euro und Dollar durch die französische Politik. Der frühere Premierminister Alain Juppé stellte klar, in das Rennen um die Präsidentschaft nicht eintreten zu wollen. Zuvor war spekuliert worden, Juppé könnte den unter Druck geratenen Republikaner-Kandidaten Francois Fillon ersetzen. Die Chancen Fillons auf das Präsidentenamt sind in den vergangenen Wochen stark gesunken, weil ihm vorgehalten wird, seine Ehefrau im Parlament scheinbeschäftigt zu haben.
An den Finanzmärkten gilt eine denkbare künftige Präsidentin Marine Le Pen als Risikoszenario. Die Chefin des Front National lehnt eine Mitgliedschaft Frankreichs im Euro-Währungsgebiet ab. Die derzeit besten Chancen hat Wahlumfragen zufolge der ehemalige Wirtschaftsminister Emmanuel Macron. Die Präsidentschaftswahl findet Ende April bis Anfang Mai statt.
Stärker als erwartet gestiegene Industrieaufträge in den USA im Januar gaben dem Euro keine klaren Impulse. Zuletzt hatten zahlreiche US-Notenbanker, darunter die Zentralbankvorsitzende Janet Yellen, eine Zinsanhebung bereits im März in Aussicht gestellt, soweit die konjunkturelle Lage gut bleibe. Eine Zinsanhebung im März gilt an den Finanzmärkten inzwischen als so gut wie sicher.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86300 (0,86355) britische Pfund und 120,55 (120,83) japanische Yen fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1'230,95 (1'238,10) USD gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 37'448,00 (37'932,00) EUR.
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(AWP)