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Geschichte
Dieser Sport taucht gegen Ende des 19. Jahrhunderts das erste Mal in den Geschichtsbüchern auf. Der Amerikaner William G. Morgan wird als Erfinder des heutigen Volleyballs festgehalten, welcher das Spiel beim YMCA (Christlicher Verein Junger Männer) als Zeitvertrieb für ältere Mitglieder einführte. Als Spielball genügt eine Basketball-Blase, welche über ein 1.98m hohes Tennisnetz gespielt wird. Morgan gibt seinem neu erfundenen Spiel den Namen „Mintonette“.
Über Kanada (1900) verbreitet sich dieser Sport in die ganze Welt. Während des 1. Weltkriegs bringen amerikanische Soldaten Volleyball nach Osteuropa. Dort entwickelt es sich zu einer sehr beliebten Sportart, wo auch viele Techniken und Taktiken erfunden werden. Danach verbreitet sich Volleyball auf dem gesamten Kontinent.
Die ersten Weltmeisterschaften der Männer finden im Jahre 1949 statt, bei den Frauen ist es dann 1952 soweit.
Ebenfalls 1952 wird der neue Name „Volley Ball“ vorgeschlagen und akzeptiert, ebenfalls werden die Regeln leicht angepasst.
Aufnahme in den Kreis der olympischen Disziplinen findet der Sport Volleyball 1964 an den olympischen Spielen in Tokyo (Japan).
Der weltweite Volleyballverband (FIVB, gegründet 1947) zählt mittlerweile 219 Nationen als seine Mitglieder und ist somit der grösste Weltsportverband (ca. 35 Mio lizenzierte Spieler).
Zu den besten Nationen der Welt zählen heute Brasilien, Italien, Serbien, China und Russland. Laut des Weltverbandes FIVB spielen 1/6 der weltweiten Bevölkerung Volleyball oder sind zumindest als Zuschauer aktiv.