Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03623.jsonl.gz/127

Allgemeine Anwendung
Isordil wird zur Behandlung und Vorbeugung von durch koronaren Herzkrankheiten verursachter Angina angewendet, da Angina auftritt, falls der Herzmuskel mit ungenügend Blut versorgt wird. Das Medikament wird vor physischen Aktivitäten eingenommen (Übungen, sexuelle Aktivität). Isordil gehört zu einer Medikamentenklasse namens Nitrate. Dieses Medikament hilft dabei, Blutgefäße zu erweitern und zu entspannen, sodass nach der Einnahme von Isordil das das Blut schneller zum Herzen zurückfließen kann.
Dosierung und Anwendungsgebiet
Die übliche Anfangsdosis von Isordil beträgt 5 mg bis 20 mg, zwei bis drei Mal täglich. Für eine Erhaltungstherapie sollte die empfohlene Dosis zwischen10 mg und 40 mg liegen, und sollte zwei bis drei Mal am Tage eingenommen werden. Bei manchen Patienten könnte eine höhere Dosis erforderlich sein, hängt dennoch von der Behandlung und dem Krankheitszustand ab. Um eine besser Verträglichkeit zu gewährleisten, sind am Tage medikamentfreie Zeitabstände von mindestens 14 Stunden einzuhalten. Der optimale Zeitabstand kann bei individuellen Patienten aufgrund unterschiedlicher Dosen und Behandlungsschemata unterschiedlich sein. Setzen Sie sich hin, bevor Sie dieses Medikament einnehmen. Isordil sollte oral mit einem Glas Wasser ohne Lebensmittel eingenommen werden. Es sollte unter der Zunge aufgelöst werden und sollte weder aufgebrochen noch zerkaut werden. Nehmen Sie das Medikament auf leeren Magen, mindestens 30 Minuten vor oder zwei Stunden nach dem Essen. Nehmen Sie das Medikament regelmäßig ein. Nehmen Sie das Medikament nicht öfter ein, als es Ihnen verschrieben wurde, in größeren Dosen als erforderlich und über einen längeren Zeitraum als nötig. Stellen Sie die Einnahme des Medikaments nicht plötzlich ein. Auf diese Weise könnten sich Ihre Symptome verschlechtern. Fragen Sie zunächst Ihren Arzt oder Ernährungsberater um Erlaubnis.
Vorsichtsmaßnahmen
Starke Hypotonie, teilweise auch mit aufrechter Haltung, kann durch selbst kleine Dosen von Isordil verursacht werden. An Hypertonie leidende Patienten, bei denen Volumenmangel vorliegt, sollten dieses Medikament mit größter Vorsicht einnehmen. Durch Isordil verursachte Hypotonie kann zusammen mit paradoxer Bradykardie und verstärkter Angina pectoris auftreten. Ihr Arzt sollte darüber Bescheid wissen, ob Sie im Vergangenen einen Herzinfarkt oder Herzversagen, unübliche oder allergische Reaktionen auf Isosorbiddinitrat, Nitrate, andere Medikamente, Lebensmittel, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe hatten, Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder sich in der Stillzeit befinden.
Kontraindikationen
Isordil ist Patienten untersagt, die allergisch auf Isosorbiddinitrat oder eines seiner Bestandteile reagieren, obwohl allergische Reaktionen auf organische Nitrate extrem selten vorkommen, aber manchmal doch stattfinden.
Mögliche Nebenwirkungen
Starke Kopfschmerzen ist die bekannteste Nebenwirkung, die durch hohe Dosen verursacht werden kann. Benommenheit kann ebenfalls dazu zählen, was gelegentlich mit Änderungen des Blutdrucks verbunden werden kann. Hypotonie kann ebenfalls auftreten, aber bei manchen Patienten kann sie ernsthaft genug sein, um die Behandlung abzubrechen. Synkope, Crescendo Angina und Rebound-Hypertonie können ebenfalls vorfallen, auch wenn Sie weniger üblich sind. Isordil kann eine Abnahme im Blutdruck verursachen, was zu Schwindel, Herzflattern und Schwäche. Um das Risiko dieser Nebenwirkungen zu verringern, sollten sich Patienten aus einer liegenden Position nur langsam aufrichten. Sie sollten Ihren Arzt so schnell wie möglich darüber informieren, falls Sie eine der folgenden Nebenwirkungen verspüren: Bläuliche Verfärbung der Lippen, Fingernägel oder Handflächen, unregelmäßiger Herzschlag, Herzflimmern, niedriger Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen, langanhaltende Kopfschmerzen, unübliche Schwäche oder Müdigkeit. Folgende Nebenwirkungen benötigen meistens keine medizinische Aufsicht, dennoch sollten Sie Ihren Arzt informieren, falls diese länger anhalten oder lästig werden: Errötung von Gesicht und Nacken, Hautausschläge.
Wechselwirkung
Falls Sie Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis) und Vardenafil (Levitra) gleichzeitig mit Isordil einnehmen, kann es die blutdrucksenkende Wirkung erhöhen und kann somit zu exzessiver Blutdrucksenkung führen. Nehmen Sie das Medikament auch dann nicht ein, falls Sie Medikamente zur Behandlung von erektilen Dysfunktionen (ED) einnehmen, so wie zum Beispiel Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil, Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck, so wie andere Medikamente zur Behandlung von Angina oder Herzversagen.
Verpasste Dosis
Falls Sie eine Dosis verpassen sollten, nehmen Sie sie ein, sobald Sie sich daran erinnern. Falls jedoch die Zeit Ihrer nächsten Dosis fast gekommen ist, setzen Sie diese Dosis aus. Nehmen Sie keine Dosis extra oder doppelt.
Überdosierung
Falls Sie eine Überdosierung mit diesem Medikament verdächtigen, suchen Sie unverzüglich die nächstliegende Vergiftungszentrale, beziehungsweise das nächstliegende Krankenhaus auf.
Lagerung
Lagern Sie das Medikament bei Raumtemperaturen von ungefähr 25 Grad Celsius (77 Grad Fahrenheit). Trocken und vor Licht geschützt lagern. Lagern Sie das Präparat in einem lichtundurchlässigen dichten Behälter. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Entsorgen Sie jegliche ungebrauchten Medikamente und Medikamente, bei denen das Verfallsdatum abgelaufen ist.
Haftung
Wir liefern nur allgemeine Informationen über Medikamente, die nicht alle möglichen Anwendungsgebiete, Medikamentenintegrationen oder Vorsichtsmaßnahmen einschließen. Informationen auf der Webseite können nicht für Selbstdiagnostik oder Selbstbehandlung benutzt werden. Spezifische Vorschriften für spezifische Patienten sind mit dem Arzt oder Apotheker zu vereinbaren. Haftung für die Verlässlichkeit dieser Informationen oder mögliche Fehler wird nicht übernommen. Für jeden direkten, indirekten, unüblichen oder sonstigen indirekten Schaden als Resultat vom Gebrauch sämtlicher Informationen von dieser Seite und auch für Folgen einer Selbstbehandlung übernehmen wir keine Haftung.