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Farbiger historischer Roman über Kaiser Diokletian. Diokletian stammte aus einfachsten Verhältnissen und hatte sich in der Armee bis zum Befehlshaber der Prätorianer-Garde hochgedient, die ihn 284 zum römischen Kaiser ausrief. Mit Entschlossenheit und Tatkraft konnte er weitreichende Reformen durchsetzen, rund 20 Jahre lang die Grenzen des aus den Fugen geratenen Reichs sichern und Usurpatoren niederschlagen. Im Jahr 303 leitete Diokletian die letzte und brutalste Welle der römischen Christenverfolgung ein. Aber der Kampf mit gefährlichen Rivalen im eigenen Lager blieb ihm nicht erspart. Gerhard Bohlmann (1878-1944) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Er war der Sohn des Direktors der Königsberger Union-Giesserei, studierte in Berlin und Königsberg Philologie und Germanistik. Nach Ende des Krieges arbeitete er zunächst als Feuilleton-Redakteur bei der Königsberger Allgemeinen Zeitung. 1924 ging er von Königsberg nach Berlin zur Telegraphen-Union. Später arbeitete er bis zu seinem Tod 1944 beim Deutschen Nachrichtenbüro. Bohlmann verfasste seinen ersten Roman erst mit über 50 Jahren. In seinen Büchern wandte er sich vor allem historischen Themen zu - vom Frühmittelalter (Der vergessene Kaiser) bis zum Dreissigjährigen Krieg (Wallenstein ringt um das Reich).