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Seine Reserve war allerdings nicht so gross, als dass er sich seiner Sache allzu sicher hätte sein können. Der Norweger Henrik Kristoffersen und der Franzose Victor Muffat-Jeandet, die schon vor einer Woche in Beaver Creek neben dem siegreichen Hirscher auf dem Podium standen, lagen nur 0,14 bzw. 0,18 Sekunden zurück.
Doch Hirscher liess im zweiten Lauf nichts anbrennen. Mit Bestzeit im zweiten Durchgang siegte er sich schliesslich überlegen mit 1,29 Sekunden Vorsprung auf den Deutschen Felix Neureuther, dem Sechsten bei Halbzeit. Dritter wurde Muffat-Jeandet. Hirscher feierte den insgesamt 34. Weltcupsieg, den 16. in einem Riesenslalom. Der Hang in Val d’Isère scheint dem Österreicher besonders zu liegen. Zum nunmehr schon fünften Mal konnte er hier triumphieren.
Die Enttäuschung des Tages war das Abschneiden von Ted Ligety. Der amerikanische Weltmeister und Olympiasieger schien nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und verpasste als 42. selbst die Qualifikation für den zweiten Lauf.
Bester Schweizer war der Walliser Justin Murisier, der im ersten Lauf mit Nummer 23 auf Platz 15 gefahren war und sich danach um vier Positionen steigern konnte. Mit dem 11. Schlussrang realisierte der 23-Jährige sein bestes Resultat im Riesenslalom. Zwölfter war Murisier im Oktober 2014 in Sölden.
Weniger gut erging es dem Bündner Gino Caviezel, der bei Halbzeit als 14. unmittelbar vor Murisier klassiert gewesen war. Der 23-Jährige fiel im zweiten Durchgang nach wenigen Toren aus. Und auch dem Prättigauer Manuel Pleisch, dem dritten für Durchgang 2 qualifizierten Schweizer, lief es nicht nach Wunsch. Er fiel gegenüber dem ersten Lauf vom 23. auf den 25. Platz zurück.
(SI)