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Nach Kalifornien zieht es die New Yorker Marke Tommy Hilfiger. Der wohl amerikanischste aller US-Designer versetzt seinen charakteristischen Preppy Chic – Dresscode bürgerlicher Collegestudenten – in Westküsten-Stimmung. Den Laufsteg für die Präsentation der Frühling/Sommer-Kollektion verwandelte er in eine Strandpromenade, darauf flanierten die Models in Röcken, Hosen oder Jacken, die wie Neoprenanzüge anmuteten.
An Surfkleidung erinnernde Mini-Dresses, mit tropischen Blumen bedruckte Shorts, bauchfreie Kapuzenpullover oder retro-inspirierte Poloshirts komplettieren den lässigen Look.
Seine Karriere startete Thomas Jacob Hilfiger, als er Anfang der Siebzigerjahre in Upstate New York Schlaghosen und Batikshirts aus dem Kofferraum seines VW an die Jugend verkaufte, die ganz verrückt war nach der Hippie-Mode aus San Francisco. 1979 beschloss er, in den Big Apple zu ziehen und an eigenen Entwürfen zu arbeiten. 1985 gründete er das Label Tommy Hilfiger. Unterdessen verkauft der 63-Jährige seine sportlichen Designs rund um die Welt und zeigt, dass er es noch immer versteht, auf der Trendwelle zu reiten.