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Der Markt für Landtechnik schwächte sich in den ersten sechs Monaten weltweit weiter ab, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Nebst dem seit 2015 rückläufigen Ackerbau habe es im ersten Halbjahr nun auch die Milch- und Fleischwirtschaft getroffen. Diese war von erheblicher Überproduktion gekennzeichnet, während die weltweite Nachfrage stagnierte.
Zu dieser Entwicklung führten günstige Wetterbedingungen, das russische Embargo, der wachsende Bestand an Rinderherden sowie ein Milchüberschuss wegen der Aufhebung der Milchkontingentierung in der EU. Tiefere Preise für Agrarrohstoffe und daher sinkende Einkommen der Landwirte drosselten die Investitionen in der Landtechnik.
Der Maschinenbauer verzeichnete einen Rückgang des Bestellungseingangs um 5,8 Prozent auf 1,09 Milliarden Franken und des Umsatzes um 7,2 Prozent auf 1,25 Milliarden. Die tieferen Erträge schlugen auf die Gewinnzahlen durch. Der Reingewinn ging um 8,2 Prozent auf 73,0 Millionen Franken zurück.
(SDA)