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Im Unterschied zu den meisten der letzten Spiele, vornehmlich in der Europa-League-Qualifikation, konnte die Mannschaft von Trainer Ciriaco Sforza endlich in der zweiten Halbzeit verteidigen, was sie sich vorher aufgebaut hatte.
Vor dem Match kündigte FCB-Präsident für die nächsten Tage Transfers an, die das Kader verstärken sollen. Solche könnten nach dem im Ganzen nicht überzeugenden Saisonstart vonnöten sein, auch wenn es im Match gegen Luzern durchaus positive Auftritte gab: Afimico Pululu überzeugte auf der linken Seite, und Rückkehrer Edon Zhegrova zeigte mit seinem Tor zum 2:1, dass allein sein Punch und seine Kraft und Schnelligkeit Gold wert sein können. In der Szene setzte er sich auf dem Weg zum Strafraum gegen drei Gegenspieler durch, ehe er mit einem platzierten Flachschuss traf. Zuerst wäre Valentin Stocker zu nennen. Der Captain lehnte sich im ganzen Match mit generösem Einsatz gegen einen neuerlichen Misserfolg auf. Dass gerade er mit einem Drehschuss nach 77 Minuten das Siegestor erzielte, war eventuell kein Zufall.
Um ein Haar hätten die Luzerner in der Nachspielzeit dennoch das 3:3 erzielt. Goalie Djordje Nikolic verhinderte es mit einem glänzenden Parade. Die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini erzielte ihre beiden Tore in unübersichtlichen Situationen, in welchen die Torschützen Louis Schaub und Lucas am schnellsten reagierten.