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Armeesattel,
der im J. 1889 bei der deutschen Kavallerie und Artillerie eingeführte Sattel (s. d.) soll die Vorzüge des ungar. Bocksattels und des engl. Pritschensattels in sich vereinigen. Als Grundlage hat er zwei nach Art der engl. Pritsche geschweifte und ausgeschnittene Trachten, auf denen ein Polster aufgeschnallt wird. Die nach Art der Bäume des engl. Sattels geformten Zwiesel sind durch einen nach hinten breit verlaufenden Sitzriemen verbunden, auf dem ein nach Art der engl. Pritsche geformtes Sitzleder aufgeschnallt ist. Die Anbringung des Gepäcks ähnelt der beim Bocksattel. Schweißblätter und Bügelschnallvorrichtung sind wie beim engl. Sattel.