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Öffentlicher Vortrag: Ralph Weber über die Beziehungen der Schweiz zu China
Unter dem Titel «Von Fanatikern zu Freunden?» sprach Ralph Weber am 3. Oktober 2019 ab 19 Uhr am Europainstitut über das schweizerisch-chinesische Verhältnis im Lichte der Belt-and-Road-Initiative. Der öffentliche Vortrag fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Förder- und Alumnivereins des Europainstituts statt.
Die Belt-and-Road-Initiative ist ein wirtschafts- und geopolitisches Grossprojekt, das im Zentrum der Aussenpolitik der Volksrepublik China steht. Ziel der sogenannten «Neuen Seidenstrasse» ist es, ein Handelsnetzwerk zwischen Asien, Afrika und Europa zu schaffen, auch um Chinas globalen Einfluss zu stärken. Die Schweiz hatte im April 2019 als eines der ersten westlichen Länder ein «Memorandum of Understanding» mit China unterzeichnet. Damit soll die schweizerisch-chinesische Zusammenarbeit bei Handel, Investitionen und Projektfinanzierungen in Ländern entlang der Routen der «Neuen Seidenstrasse» intensiviert werden.
Ralph Weber ist Assistenzprofessor für European Global Studies am Europainstitut der Universität Basel. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen methodologische und begriffliche Aspekte sprach- und kulturübergreifender Forschung, komparative Philosophie, chinesische politische Philosophie, chinesische Politik und Konfuzianismus.
Der öffentliche Vortrag «Von Fanatikern zu Freunden? – Das schweizerisch-chinesische Verhältnis im Lichte der Belt-and-Road-Initiative» fand am 3. Oktober 2019 ab 19 Uhr im Europainstitut Basel statt.
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