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Herzinsuffizienz
Prognose/Prävention
Die kardiovaskuläre Mortalität, Myokardinfarkte und Hospitalisationen aufgrund einer Herzinsuffizienz waren in einer Studie bei 422 Personen abhängig von der Herzfrequenz. Bei einer HF > 69 war die Prognose bezüglich der genannten Endpunkte signifikant schlechter als bei solchen mit einer HF < 69.
Unter Rosiglitazon besteht ein erhöhtes Herzinsuffizienzrisiko (HR 2.10, p=0.001)
Die ACTIVE-Studie hat gezeigt, dass Patienten mit einem Vorhofflimmern unter Irbesartan gegenüber solchen unter Placebo ein signifikant geringeres Risiko haben, wegen einer Herzinsuffizienz hospitalisiert zu werden.
CRT (Resynchronisationstherapie)
Eines der Highlights am Kongress war die Präsentation der MADIT-CRT Studie. Diese Studie hat die Implantation eines Kombinations-Device (CRT und ICD = CRT-D) mit der alleinigen Implantation eines ICDs bei wenig symptomatischen Patienten mit ischämischer oder nicht ischämischer Herzkrankheit (NYHA I oder II), breitem QRS (mindestens 130 ms) und niedriger EF (maximal 30%) untersucht.
CRT-D hat gegenüber der alleinigen ICD-Implantation folgende Vorteile gezeigt:
- 34%ige Reduktion von Tod oder Herzinsuffizienz bei ischämischer und nicht ischämischer Herzkrankheit
- 41%ige Reduktion von Herzinsuffizienzereignissen und Verbesserung der LV-Funktion
Die Effekte waren bei Frauen ausgeprägter als bei Männern und bei breiterem QRS-Komplex ausgeprägter als bei schmälerem.
Die Autoren kommen zum Schluss, dass CRT-D bei wenig symptomatischen kardialen Patienten zur Prävention der Herzinsuffizienz hoch effektiv ist.
Akute Herzinsuffizienz
Die PROTECT-Studie hat die Effektivität von Rolofylline bei 2’033 Patienten mit akuter Herzinsuffizienz untersucht. Gegenüber Placebo hat sich die Dyspnoe innerhalb von 24 bis 48 Stunden bei 44.5% der Patienten unter Placebo und bei 51.2% der Patienten unter Rolofylline verbessert.

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|09.09.2009 - dde|