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Der Transgender Day of Remembrance, auf Deutsch „Gedenktag für die Opfer von Transphobie“, ist ein jährlich am 20. November stattfindender Gedenktag, an dem der Opfer transphober Gewalt gedacht und auf diese Problematik aufmerksam gemacht wird: Hier Fotos vom Regenbogenprojekt in Salt Lake City, wo im Garten der Stadtbibliothek (und natürlich im ganzen Staat Utah, für jedes Opfer eine Gedenkfahne aufgestellt wird:
Das Regenbogenprojekt in Utha hat sich die grosse Mühe gemacht, und stellt jeweils im November jeweils für jedes Opfer ene Flagge auf. Jede Flagge trägt ein Schild mit dem Namen und, wenn vorhanden, Foto des Opfers sowie die Umstände der Verfolgung und Ermordung aufgrund Transphobie. Jedes Jahr werden hunderte ermordet. Viele der Opfer stammen aus Ländern wie Braslien oder Mexico. Aber auch in den USA starben 44 (!) Menschen alleine im letzten Jahr. Interessant ist, dass es meist Afroamerikaner und Latinos trifft. „Weisse“ Opfer von Transphobie gibt es so gut wie keine, zumindest in den USA nicht. Zudem scheinen in Asien Transgender akzeptierter und in der Gesellschaft besser integriert zu sein als bsp. in Südamerika, wenn man die Statistiken betrachtet. Aber Gewalt auf Hautfarbe, Herkunft oder Religion herunterzubrechen geht natürlich nicht. Es kann vielleicht ein Indiz sein, wo man mit Aufklungsarbeit ansetzen kann: Es macht so gesehen Sinn, das Thema Transgender in Ländern wie Brasilien oder Mexico in der Schule zu behandeln!
Ob es hingegen sinnvoll ist, in einem Land wie die Schweiz die Restaurant dazu zu verpflichten, für Transgender extra Toiletten zu bauen, so wie das einige der sogenannten Social Justice-Krieger fordern, sei mal dahingestellt. Wichtig und interessant ist zu wissen, das viele Menschen kaum über die Ausmassen der Transgender-Phobie informiert sind.
Wer möchte kann das Regenbogenprojekt unterstützen und sich eine derartige gestreifte Flagge bestelle. Die einzelnen Streifen symbolisieren j ein Menschenleben. Momentan sind die Fahnen allerdings ausverkauft. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies dennoch gerne tun.