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Bereits mit fünf Jahren erhielt Yannick Frateur seinen ersten Violinunterricht bei Coosje Wijsembeek in den Niederlanden und kam nur wenige Zeit später zu ersten Auftritten als Solist beim «europäischen Jugendmusikfestival» u.a. im Olympia-Zentrum in München. Anschliessend studierte er bei Joshua Epstein in Deutschland und bei Marcel Debot am königlichen Konservatorium in Brüssel. Nach nur einjährigem Studium erhielt er den «Premier Prix», anschliessend das «Diplôme Superieur» mit Belobigung. 1989 bekam er ein Stipendium der «Chapelle Musicale Reine Elisabeth». Yannick Frateur studierte unter anderem bei Hermann Krebbers (Konzertmeister des Concertgebouworchesters) sowie bei Ana Chumachenco an der Musikhochschule München, wo er mit dem Meisterklassendiplom abschloss. Er absolvierte Meisterkurse und nahm Kammermusikunterricht u.a. bei Franco Gulli, Igor Ozim, Edward Shmider, Valery Klimov, Andras Schiff und dem Alban-Berg-Quartett an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und erhielt verschiedene Auszeichnungen (Preisträger des concours «René Depas», Sonderauszeichnung der Maurice-Lefranc-Violin-Stiftung, Medaille der belgischen Regierung, 1.Preis und Sonderpreis beim Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb, Preisträger beim 13. Internationalen Musikwettbewerb in Caltanisetta (Italien), Preisträger beim Internationalen Wettbewerb “Concorso di Musica G.B.Viotti”, Sonderpreis des Landes Kärnten).
Seit 2002 ist Yannick Frateur Konzertmeister der Kammerphilharmonie Graubünden.