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Obwohl eine Exposition der Bevölkerung durch Chemikalien stattfindet, gibt es keine Messungen, die eine Evaluation der Situation in der Schweiz zuliesse.
Es besteht kein Zweifel, dass man täglich einem Cocktail von Chemikalien ausgesetzt ist. In der Schweiz sind das Ausmass dieser Exposition und deren Einfluss auf unsere Gesundheit schlecht respektive gänzlich unbekannt. Der Grund ist einfach: es sind keine Zahlen vorhanden. Deswegen ist es unmöglich, die Entwicklung der Exposition zu verfolgen und die Wirksamkeit von getroffenen Massnahmen zu beurteilen.
Die Abteilung Chemikalien arbeitet an einem nationalen Biomonitoring Projekt, um biologische Proben bei einem repräsentativen Teil der Bevölkerung (nach Alter, Sprache …) zu sammeln. Diese Entwicklungsstudie ist unter HBM breiter erklärt. Die üblichen Gesundheitsdaten wie Blutzucker, Blutdruck, Gewicht werden dabei miterhoben. Die Daten werden danach analysiert, um mögliche Korrelationen zwischen Expositionen und Erkrankungen zu entdecken.
Letzte Änderung 20.08.2018