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1655 wurden die Kapuziner nach Arth berufen, um der am Trienter Konzil (1543-64) beschlossenen kirchlichen Erneuerung endlich zum Durchbruch zu verhelfen (siehe auch A03). Als Wohnung wurde den Kapuzinern das Haus “Färberei” im Hinterdorf angewiesen, während ihnen die Zeno-Kapelle (1290 erstmals erwähnt) zum ausscliesslichen Gebrauch überlassen wurde.
1656 beschloss die Kirchgemeinde Arth, den Kapuzinern ein Hospiz zu bauen, doch erst 1665 wurde mit dem Bau begonnen. Dabei wurde die baufällige Zeno-Kapelle teilweise abgebrochen. Schon im November konnten die Kapuziner einziehen. Am 21.8.1667 konsekrierte der Konstanzer Weihbischof Georg Sigismund Müller die Klsterkirche zu Ehren des heiligen Zeno.
1680-81 wurde das Hospiz, weil es zu klein war, abgerissen und durch ein grösseres Kloster ersetzt. An der Eingangspforte steht die Jahreszahl 1682.
Das Kloster ist als Viereck um einen nahezu quadratischen Hof angelegt. Der Westflügel wird von der Kirche eingenommen, die gegen Norden orientiert ist.
Seit 1996 ist das Kloster das geistige Zentrum der syro-orthodoxen Christen der Schweiz.
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Siehe auch:
2000 Gläubige in christlichem Freudenfest