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Eine im Jahr 2010 durchgeführte Auswertung einer schriftlichen Umfrage analysierte den Wissenstransfer im Schweizer Gemüsebau und die Bedeutung der Wissensquellen in den Fachgebieten Produktionstechnik, Markt und Betriebswirtschaft für Gemüsebaubetriebe. 226 Fragebögen von Gemüsebaubetrieben und Beratern wurden analysiert. Es zeigte sich, dass eigenes Hintergrundwissen von den Betrieben als sehr wichtig eingeschätzt wurde. Sehr hoch ist auch die Bedeutung von Wissen, das aus personalisierter Wissensvermittlung (Beratung) oder aus Tagungsangeboten stammt. In keinem der abgefragten Fachgebiete sah eine Mehrheit der an der Umfrage Teilnehmenden bedeutende Defizite an verfügbarem Wissen. Knapp die Hälfte wünscht sich allerdings eine verbesserte Vermittlung des Wissens über den Kanal Internet oder in Form von elektronischen Datenträgern. Die Umfrageresultate dienen als Grundlage für eine bessere Koordination und Ausrichtung des Wissenstransfers für den Schweizer Gemüsebau.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.