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Beschreibung
Herkunftsland: Gabun
Handarbeit
Unikat
PUNU Stammesmaske aus Gabun
Diese charakteristischen Masken aus Gabun mit ihrer weissen Gesichtsfläche, gewölbten Augenbrauen und dreiteiliger Kammfrisur, haben ihren Ursprung wohl bei verschiedenen ethnischen Gruppen entlang des Ngounié-Flusses, einem Nebenfluss des Ogowe.
Masken dieser Art wurden von kostümierten Stelzentänzern während Begräbniszeremonien, genannt Mukudja, getragen und verkörpern den Geist einer schönen jungen Frau, deren geweißtes Gesicht die Wiedergeburt symbolisiert.
Seit der Jahrhundertwende gehören Punu-Masken zu den ikonenhaftesten und begehrtesten Objekten der afrikanischen Kunst, die nicht nur Sammler und Händler, sondern auch zeitgenössische Künstler, vor allem in Paris, faszinierten.
Matisse ließ sich von ihnen inspirieren, wie man beispielsweise in der maskenhaften Darstellung des Gesichts seiner Frau Amélie in seinem Portrait de Madame Matisse aus dem Jahr 1913 sehen kann, und eine von Picassos frühestens Erwerbungen afrikanischer Kunst war eine Punu-Maske, wie Fotos von circa 1910 belegen.
Dank der nachträglich angebrachten Halterungen und Bodenplatten sind alle Masken selbstständig aufrecht stehend. Die Halterungen können individuell der Länge (25cm-150cm) angepasst oder auch jederzeit leicht entfernt werden.