Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03414.jsonl.gz/2675

Ist eine Person nur dann verantwortlich für das, was sie getan hat, wenn sie auch etwas anderes hätte tun können, wenn sie andere Handlungsmöglichkeiten, wenn sie Alternativen gehabt hätte? Harry Frankfurts berühmtes Paper von 1969 argumentiert gegen diese uns eigentlich einleuchtende Annahme und seitdem wird über Frankfurt Cases und Frankfurt Counterexamples gestritten. Die Reihe »Great Papers Philosophie« bietet bahnbrechende Aufsätze der Philosophie: - Eine zeichengenaue, zitierfähige Wiedergabe des Textes (links das fremdsprachige Original, rechts eine neue Übersetzung). - Eine philosophiegeschichtliche Einordnung: Wie dachte man früher über das Problem? Welche Veränderung bewirkte der Aufsatz? Wie denkt man heute darüber? - Eine Analyse des Textes bzw. eine Rekonstruktion seiner Argumentationsstruktur, gefolgt von einem Abschnitt über den Autor sowie ein kommentiertes Literaturverzeichnis.
Autorentext
Harry G. Frankfurt, geb. 1929, amerikanischer Philosoph, emeritierter Professor an der Yale University.
Inhalt
Alternate Possibilities and Moral Responsibility / Alternative Möglichkeiten und moralische Verantwortung Zu dieser Ausgabe Literaturhinweise Nachwort 1 Freiheit, Verantwortung und Anderskönnen 2 Die Herausforderung des Determinismus 3 Kompatibilismus und Inkompatibilismus 4 Frankfurts Angriff auf das Prinzip alternativer Möglichkeiten 5 Das Jones-Black-Beispiel 6 Das eigene Wollen als Bedingung von Verantwortung 7 Freiheitsfunken 8 Die Dilemma-Verteidigung 9 Zurückweisungen der Dilemma-Verteidigung 10 Moralische Verantwortung und Determinismus: Letzturheberschaft und Kontrolle 11 Ausblick: Die Freiheitstheorie 12 Implikationen und Grenzen von Frankfurts Freiheits- und Verantwortungstheorie Über Harry G. Frankfurt