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Die Präsidentschaftswahl in Ecuador wird in einer Stichwahl am 2. April entschieden. Der linke Regierungskandidat Lenín Moreno verpasst nach Auszählung fast aller Stimmen voraussichtlich hauchdünn einen Sieg schon in der ersten Runde.
«Die Tendenz ist klar», sagte der Präsident der Wahlbehörde (CNE), Juan Pablo Pozo, am Dienstag. Demnach liegt der frühere Vizepräsident Moreno nach 94,4 Prozent ausgezählter Stimmen bei 39,18 Prozent und kann nicht mehr die für einen Sieg nötigen 40 Prozent holen.
Gegen ihn wird am 2. April der konservative Oppositionspolitiker Guillermo Lasso antreten, der nicht nur einen Politikwechsel anstrebt, sondern auch das Asyl für den Wikileaks-Gründer Julian Assange in der Botschaft in London beenden will. Nach zehn Jahren an der Macht war Präsident Rafael Correa nicht mehr angetreten. (sda/dpa)
Die PiS-Partei krempelt Polen um. Die Kontrollinstanzen werden ausgehebelt, die Menschen mit Geldgeschenken auf Kurs gebracht. Ist das Modell eine Blaupause für Populisten in anderen Ländern?
Polen hat am Sonntag ein neues Parlament gewählt – und wie es aussieht, dürfte sich der rechtsstaatliche Niedergang des Landes fortsetzen. Nach ersten Prognosen liegt die regierende PiS-Partei mit über 43 Prozent deutlich vorne, womit sie stärkste Kraft in Polen bleibt. Damit kann die Partei den Staat weiter umbauen. Mit rechtlich fragwürdigen Mitteln besetzt sie Schlüsselpositionen in Medien, Justiz und Verwaltung mit ihr wohlgesonnenen Entscheidern. «Recht und Gerechtigkeit», so …