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Die wichtigsten Partner der NAZ sind:
- Nachbarstaaten (Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien)
- Internationale Atomenergie Agentur (IAEA) in Wien
- Europäische Gemeinschaft (EU)
- Nuclear Energy Agency (NEA)
- European Space Agency (ESA)
- Partnership for Peace (PfP)
Basierend auf bilateralen Verträgen ist die NAZ über die Alarmzentralen der Nachbarländer und die Internationale Atomenergie Agentur (IAEA) in Wien in ein internationales Warn- und Informationssystem eingebunden.
Die NAZ ist die nationale Melde- und Fachstelle (Contact Point und Competent Authority) für das Notifikations-Abkommen über Nuklearunfälle (EMERCON-Meldungen). Parallel dazu hat die Europäische Gemeinschaft ein Alarmsystem ECURIE (European Community Urgent Radiological Information Exchange) eingerichtet, für das die NAZ ebenfalls die Aufgaben einer nationalen Fach- und Meldestelle übernommen hat. Im Bereich grenzüberschreitender Chemieunfälle ist die NAZ Kontaktstelle im Rahmen des UN/ECE Abkommens.
Die Nuclear Energy Agency - eine Unterorganisation der OECD - befasst sich mit Fragen des Strahlenschutzes auf Regierungsebene. Sie verfasst eine Reihe von Publikationen und führt internationale Übungen durch, an denen auch die NAZ teilnimmt.
Daneben pflegt die NAZ auch regelmässige Kontakte zu den Einsatz- und Lagezentren weiterer Staaten. Mit der zunehmenden Geschwindigkeit der Informationsverbreitung weltweit erhalten diese Kontakte einen immer höheren Stellenwert.
Für den Informationsaustausch auf wissenschaftlicher Ebene sind die grossen internationalen Organisationen im Bereich des Strahlenschutzes massgebend. Eine der wichtigsten ist die International Radiation Protection Association (IRPA), der rund 16'000 Strahlenschutzfachleute aus 42 Ländern und 37 nationale und regionale Gesellschaften angehören. Der Fachverband für Strahlenschutz (FS) ist, gemeinsam für die Schweiz und Deutschland, die Mitgliedgesellschaft der IRPA.