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Fast alle IT-Teams verspürten während der Pandemie Druck, den Unternehmenserfolg höher zu gewichten als IT-Security. Zu diesem Schluss kommt eine Studie
von HP, die Daten aus zwei globalen Umfragen aggregiert. 75% der Befragten gaben demnach an, die "Sicherheitsthematik" sei während der Pandemie in den Hintergrund gerückt; sogar 83% sagten, Homeoffice sei für die IT-Sicherheit von Unternehmen eine "tickende Zeitbombe".
Homeoffice hat viele Cyberangriffe erst ermöglicht
Die Festlegung und Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien zur Cybersicherheit sei komplex bis unmöglich, da die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben so fliessend seien, meinten 83% der befragten IT-Profis. Praktisch gleich viele gaben ausserdem an, die Gewährleistung der Sicherheit für eine undankbare Aufgabe zu halten, und nur die "Bad Guys" zu sein, weil sie Einschränkungen für Mitarbeitende im Homeoffice durchsetzen müssten.
HPs CISO, Joanna Burkey, kommentiert die Ergebnisse so: "Cyberattacken sind zwar ausgeklügelter geworden, Mitarbeitende zu Hause jedoch deutlich weniger affin für IT-Security." Das mache es umso schwieriger, Angriffe abzuwehren. Ausserdem fordert sie von ihren Kolleginnen und Kollegen, "es ist Aufgabe der CISOs in Unternehmen, Spannungen zwischen IT-Teams und Remote-Mitarbeitenden zu beseitigen".
"Remote- sowie Hybridarbeit müsse auch in Zukunft sichergestellt werden." Das gelinge nur, wenn IT-Teams die Mitarbeitenden für Sicherheitsthemen sensibilisieren können. "Steigt das Unverständnis für Sicherheitsmassnahmen im Homeoffice, werden Unternehmen angreifbarer, womit sie gefährdeter für Cyberangriffe sind", so Joanna Burkey von HP.