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Das Philadelphia Orchestra wurde im Jahr 1900 gegründet und stieg rasch in die Liga der weltweit besten Klangkörper auf. Prägend wirkten Leopold Stokowski und Eugene Ormandy, die beide jeweils fast vier Jahrzehnte lang die Leitung innehatten. Ab 1980 folgten Riccardo Muti, Wolfgang Sawallisch, Christoph Eschenbach und Charles Dutoit auf der Chefposition, ehe 2012 Yannick Nézet-Séguin die Verantwortung als Music Director übernahm; Nathalie Stutzmann amtiert seit 2021 als Principal Guest Conductor. Stammsitz des Orchesters ist seit 2001 der Kimmel Cultural Campus, wo die Konzerte in der Verizon Hall stattfinden; während der Sommersaison tritt es im Mann Center (Fairmount Park), in Penn’s Landing (Longwood Gardens) und im Philadelphia Navy Yard auf. Jährliche Residenzen führen es in die New Yorker Carnegie Hall, zum Saratoga Performing Arts Center und zum Bravo! Vail Music Festival nach Colorado. Das Philadelphia Orchestra engagiert sich intensiv im sozialen und edukativen Bereich. Mit PlayIN-Programmen oder Pop-Up-, Nachbarschafts- und Schulkonzerten erreicht es jährlich 50.000 Schüler*innen, Studierende und Familien. Während der Corona-Pandemie eröffnete 2020 die digitale Plattform «Virtual Philadelphia Orchestra» mit Gratisangeboten im Netz; mit der Reihe «HearTOGETHER» setzt sich das Orchester für soziale Gerechtigkeit und gegen Rassismus ein. Regelmässig geht das Philadelphia Orchestra auf internationale Tourneen: Im Sommer 2022 tritt es neben seinen Luzerner Konzerten auch beim Edinburgh Festival und bei den BBC Proms, in Paris, Dresden, Berlin und Hamburg auf.
Debut bei Lucerne Festival (IMF) am 26. August 1982 mit Schumanns Vierter und Mahlers Erster Sinfonie unter Leitung von Riccardo Muti.
July 2022