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Die Mezzosopranistin Michaela Unsinn, Jahrgang 1987, stammt aus Mollis im Kanton Glarus. Sie studierte Sologesang an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie 2012 als Master im Fach Pädagogik und 2014 als «Master Performance» bei Lina Maria Åkerlund mit Auszeichnung abschloss. Meisterkurse führten sie zu Ingeborg Danz, Kurt Widmer und Meinard Kraak. Ausserdem nahm Michaela Unsinn an der Deutschen Liedakademie in Trossingen teil und absolvierte 2012 die Internationale Opernwerkstatt in Sigriswil sowie 2013 die Lotte-Lehmann-Akademie im brandenburgischen Perleberg. Seit 2010 tritt sie regelmässig solistisch als Konzertsängerin hervor und wirkte in Aufführungen von Bachs h-Moll-Messe, Händels Messias, Mendelssohns Elias, Rossinis Petite Messe solennelle und Dvoráks Stabat Mater mit. Überdies gestaltete sie mehrere Liederabende mit Vertonungen von Schubert, Schumann, Brahms, Wagner, Mahler und Strauss. Auch im Musiktheater hat Michaela Unsinn schon erste Erfahrungen sammeln können. Ihren Bühneneinstand feierte sie im Sommer 2012 als Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia an der Oper Schloss Hallwyl; 2013 sang sie die Rolle der Kammerzofe Despina in Mozarts Così fan tutte bei den Murten Classics, und 2014 übernahm sie in demselben Werk dann die Partie der Dorabella. Seit 2011 ist Michaela Unsinn Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung in Basel, in den Jahren 2012 und 2013 erhielt sie jeweils das Stipendium des Migros-Kulturprozent.
März 2015