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Das soziale Netzwerk Facebook wie auch sein vor kurzem in Meta umgetaufter Mutterkonzern waren in den vergangenen Jahren fast ein Magnet für schlechte Neuigkeiten. Man tue zu wenig gegen Hassrede und Gewaltaufrufe, speziell in nicht englischsprachigen Regionen. Man habe sich als Plattform für Wahlmanipulationen und Desinformation ausnutzen lassen. Solche und viele andere Vorwürfe wurden und werden erhoben.
Für das Unternehmen wurde es dementsprechend in den letzten Jahren ungemütlicher. Ex-Angestellte enthüllten problematische Entwicklungen aus dem Innenleben des Konzerns, in der Politik stehen die Zeichen auf Regulierung. Dass Facebook nach eigenen Angaben alleine heuer mehr als fünf Milliarden Dollar in Sicherheitsmassnahmen gesteckt hat, wird dennoch von vielen als unzureichend wahrgenommen.
Eine Gruppe von Aktionären, angeführt von Harrington Associates und der Park Foundation, will die Entwicklung nicht länger hinnehmen. Man hat eine Resolution eingereicht, in der man eine Prüfung des Aufsichtsrates fordert, berichtet die Nachrichtenwebsite "Axios". Es soll festgestellt werden, ob sein "Audit and Risk Oversight Committee" in der Lage sei, die öffentliche Sicherheit auf der Plattform ausreichend zu gewährleisten.
Obwohl die Rolle des Komitees verbreitert und gestärkt wurde, sei der Strom an "schädlichen Enthüllungen" nicht abgerissen, begründen die Antragsteller. Man wirft dem Unternehmen vor, regelmässig seine Versprechungen zu brechen, etwa wenn es um an Jugendliche gerichtete schädliche Inhalte oder Desinformation rund um die Corona-Pandemie geht.