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Bagauden
nannten sich die gallischen Bauern, die sich unter der Regierung des Diocletian 285 n. Chr. nicht so sehr gegen die röm. Oberherrschaft als gegen die Großgrundbesitzer ihres Landes erhoben.
Anfangs blieben sie siegreich, so daß ihre Pläne bald höher gingen.
Sie ernannten ihre Anführer Älianus und Amandus zu Kaisern und errichteten zwischen Seine und Marne ein befestigtes Lager.
Doch wurden sie vom Cäsar Maximian überwunden;
aber selbst noch nach hundert
Jahren mußten
Bagaudenunruhen wiederholt unterdrückt werden.