Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03658.jsonl.gz/223

Zwei Drittel der Gemeindefläche von Flühli-Sörenberg wird von Moorlandschaften eingenommen. Der Fachmann unterscheidet zwischen Hochmoor und Flachmoor.
Hoch- und Flachmoore.
Beiden ist gemeinsam, dass sie auf feuchte Standorte über einem wasserundurchlässigen Untergrund angewiesen sind. Diese Bedingung ist in
Flühli-Sörenberg in der ausgedehnten Flyschzone erfüllt.
Hochmoore entstanden und entstehen auf nassen, wenig durchlüfteten Böden über Gesteinsschichten, die das Wasser stauen. Wegen des Sauerstoffmangels zersetzen
sich die Pflanzen nur unvollständig. Dadurch entsteht eine Torfschicht, die mit der Zeit über den Wasserspiegel hinauswächst. Die charakteristischen Torfmoose. ernähren
sich nur von Regenwasser. Auf Hochmoore spezialisiert ist der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze. Die Böden der Flachmoore stehen in Kontakt zum
Grundwasser. Hier gedeihen u. a. verschiedene Seggen, Binsen und Orchideen, das Pfeifengras, die Mehlprimel (Bild) und die Trollblume, um nur einige Arten zu nennen.
Im Gegensatz zu den Hochmooren dürfen die Flachmoore extensiv genutzt werden,
sei es durch Weidgang oder durch Mähen.