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Salome Schmuki und Theo Cowley
Salome Schmuki und Theo Cowley leben und arbeiten in St.Gallen und Brüssel. Von Oktober 2016 bis Anfang 2017 sind sie im Gastatelier des Sitterwerks zu Besuch und werden Ihre Projekte weiterentwickeln.
Salome Schmuki (*1979) ist Grafik Designerin und Künstlerin und arbeitet in Kooperationen und an eigenen Projekten. Sie untersucht die Struktur und Organisation von Sprache, die Art und Weise wie geschriebene Sprache kodiert ist und Beziehungen oder Unterbrechungen der verschiedenen daran beteiligten Aspekte der Wahrnehmung und (Teil-)prozesse. Sie interessiert sich unter anderem schon seit längerer Zeit für Dyslexie. Basierend auf verschiedenen Aspekten des Lesevorgangs gestaltet sie typografische Designs, in welchen sie der Uniformität von Buchstaben widersteht.
Salome Schmuki absolvierte ihr Studium an der Hochschule der Künste in Zürich und der Gerrit Rietveld Akademie Amsterdam und hatte ein Zweijahresstipendium an der Jan van Eyck Academie, Postacademic Institute for Research and Production in Fine Art, Design and Theory, Maastricht. Kürzliche Präsentationen u.a. in Frauenpavillion St.Gallen; Kunstmuseum St.Gallen; Mukha Antwerpen; Fundació Antoni Tàpies, Barcelona und Komplot, Brüssel.
Die Arbeit von Theo Cowley (*1976) dreht sich oft um Aspekte von Performance. Er arbeitet mit einer Vielzahl von Medien und Herangehensweisen. Sein Werk adressiert verschiedene gesellschaftliche und performative Szenen und untersucht dabei eine Reihe von Strukturen, Bedeutungen, Ästhetiken und Beziehungen.
Er studierte an der Jan van Eyck Academie, Maastricht und war Residenzkünstler am Wiels Center of Contemporary Art in Brüssel. Seine Arbeit wurde u.a. in folgenden Institutionen gezeigt: Index, Stockholm als Teil des Projekts 3 Days of Navigating; Kunstmuseum Lichtenstein, Vaduz; Wiels Center of Contemporary Art, Brüssel; Kaaitheater Performatik Festival, Brüssel; Temporary Gallery, Köln; Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg.
Theo Cowley wird im Sitterwerk an mehreren Projekten weiterarbeiten, so zum Beispiel an Elementen für eine geplante Performance/Film. Zusätzlich entwickelt er eine zeichnerische und eine skulpturale Arbeit weiter, welche beide aus seinem Interesse für die Organisation von Bewegung und Aktion entstanden sind.
Das Offene Atelier im Sitterwerk fand am 17. Januar 2017, um 18.00 Uhr statt.