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Jargonnant
(Kt. Genf, Linkes Ufer, Gem. Eaux Vives).
383 m. Oestl. Aussenquartier der Stadt Genf, ohne feste Grenzen, von den elektrischen Strassenbahnlinien Genf-Annemasse und Genf-Vandœuvres-Jussy durchzogen.
Besteht zum grössten Teil aus grossen Mietshäusern und einigen Villen.
Reformierte Kirche. Der Name des Quartiers leitet sich nach Fontaine Borgel von dem Nant de l'Oie her, einem kleinen Bach, der heute völlig eingedeckt ist und in die Abwasserkanäle des Quartiers mündet, aber noch im Jahre 1827 eine Ueberschwemmung verursacht hat.
Früher hiess das Quartier auch Hurtebise.
Von dieser Seite her versuchten die Soldaten des Herzogs von Savoyen im Einverständnis mit einigen Mitverschworenen in der Stadt 1534 einen Ueberfall auf Genf, wurden aber von den Genfern zurückgeworfen, da der Bürger Jacques Malbuisson den Behörden das Geheimnis verraten hatte.
Dieses Ereignis ist in der Geschichte unter dem Namen der Retraite de
Jargonnant
bekannt.
Hier stand ferner das Landhaus des Professors Johann Abraham Weber, das am von fünf vermummten Gliedern der Bande der sog. Chauffeurs überfallen und geplündert wurde.