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Die Better Cotton Initiative wurde mit dem Ziel gegründet, die schädigenden Auswirkungen der Baumwollproduktion auf Mensch und Umwelt zu reduzieren.
Der konventionelle Anbau und die Verarbeitung von Baumwolle sind mit grossem Wasserverbrauch und dem Einsatz von Chemikalien verbunden. Das gefährdet nicht nur die Gesundheit der Feldarbeiter, sondern auch den Boden und die Umwelt. Für den Anbau von einem Kilogramm Baumwolle sind bis zu 11‘000 Liter Wasser nötig. Weniger als die Hälfte dieser Wassermenge werden tatsächlich von der Pflanze aufgenommen, der Rest verdunstet oder versickert.
Um die ökologischen Folgen des Baumwollanbaus weltweit zu reduzieren und den Einsatz von Wasser und Chemikalien zu senken, hat der WWF im Jahr 2005 die Better Cotton Initiative (BCI) mitbegründet. In der BCI sitzen Vertreter diverser Interessengruppen: vom Bauern bis zu global tätigen Modeketten und auch Nichtregierungsorganisationen.
Die BCI verfolgt drei Strategien:
- Vorantreiben eines Runden Tisches und freiwilliger Standards
- Entwicklung besserer Managementpraktiken
- Veränderung der staatlichen Regulierungsmechanismen
BCI ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, auch wenn der WWF in gewissen Punkten Vorbehalte hat: So schliesst der Standard beispielsweise die Gentechnologie nicht aus.