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Kohärenzbildung
|Definition||

Kohärenzbildung meint, dass beim Lesen eines (materiellen) Textes ein sinnvoller Zusammenhang hergestellt wird. Kohärenzbildung gehört zu den Lesefertigkeiten.
|Erläuterung||

Ein Text kann niemals alles sagen: Schreibende wählen je nach Leserschaft aus, welche Informationen ein Text enthalten soll und was vorausgesetzt werden kann. Das betrifft nicht nur das → Weltwissen, sondern auch das → Sprachwissen und → Situations- und Handlungswissen. Die Leser und Leserinnen versuchen dann mithilfe ihres Vorwissens, den Text zu verstehen: Echtes → Textverstehen ist also nur möglich, wenn man über angemessenes → Vorwissen verfügt.
|Beispiel||

Lokale Kohärenzbildung meint z.B., dass zwischen einzelnen Wörtern, Wortgruppen oder aufeinander folgenden Sätzen ein Zusammenhang hergestellt wird, so etwa zwischen zwei Ausdrücken wie «sie» und «die Frau» (vgl. auch die Materialien zur ’ Erstbearbeitung). Globale Kohärenzbildung bezieht sich dagegen auf das Textganze.
|Querverweise|
|as|