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Dein Laptop-Bildschirm weist immer öfter Nasenabdrücke auf? Deine Arme sind zu kurz, um das Kleingedruckte scharfzustellen? Dann solltest du deine Augen untersuchen lassen und dich mit dem Gedanken an eine Brille anfreunden. Das Aussuchen des richtigen Modells kann aufgrund der grossen Auswahl ewig dauern. Hast du keine Lust auf stundenlange Beratung, kannst du den Weg zum perfekten Match mit etwas Vorbereitung abkürzen. Grundsätzlich wirkt eine Brille am harmonischsten, wenn sie etwa so breit wie dein Gesicht ist. Die Form des Gestells sollte im Kontrast zu deiner Gesichtsform stehen, also z. B. eine eckige Brille zu einem runden Gesicht. Deine Gesichtsform bestimmst du ganz einfach: Stell dich vor den Spiegel, kämm dir die Haare aus dem Gesicht und zeichne mit einem Filzstift die Umrisse auf dem Spiegel nach. Dann solltest du dein Gesicht einer dieser fünf Grundformen zuordnen können.
Ein eckiges Gesicht ist das, was man oft als «markant» bezeichnet: breite Stirn, harte Kieferkonturen und eine vertikale Wangenpartie mit meist hoch sitzenden Wangenknochen. Damit das Gesicht nicht noch härter wirkt, gilt es, diese Linien mit einem abgerundeten, geschwungenen Brillengestell zu brechen. Ideal ist eine runde oder ovale Form. Wählst du eine Nickelbrille, darf die Brille auch schmaler als das Gesicht sein. Zu klein sollte sie allerdings nicht ausfallen, weil sonst das Kantige noch zusätzlich betont wird.
Probleme bei der Brillenwahl kennt das ovale Gesicht praktisch nicht: Auf dem Liebling aller Brillen sieht fast jede Form und jedes Modell gut aus, von eckig bis rund. Durch die eher weicheren Konturen der rundlichen Stirn- und Kinnpartie kannst du hier nach Belieben spielen: Gerade, eckige Formen lassen das Gesicht strenger, bestimmter und moderner erscheinen, während runde Formen eine gewisse Weiblichkeit verleihen. Du darfst sogar die Faustregel brechen und ein Gestell wählen, das über den breitesten Punkt deines Gesichts hinausragt.
Findest du in deinem Gesicht kaum Geraden, ist es fast so breit wie hoch und dein Kinn weich, dann solltest du auf eine runde Brille verzichten. Weil im runden Gesicht die grossflächige Wangenpartie dominiert, sorgt eine runde Fassung für einen noch runderen oder gar kindlichen Eindruck. Durch eine etwas in die Breite gezogene Brille kannst du es hingegen schmaler wirken lassen. Eckige Fassungen sind besonders empfohlen, mit dunklen und auffälligen Rahmen.
Alle, die in Geometrie aufgepasst haben, wissen es: Beim Trapez ist die obere Kante weniger breit als die untere. Auf das Gesicht übertragen bedeutet das, dass die Augenpartie schmaler wirkt als Kinn und Kiefer. Deshalb solltest du eine Fassung wählen, die nach oben hin breiter wird und so die Stirnpartie optisch verbreitert. Um die Augenpartie zu betonen, empfehlen sich breite, kräftigere Bügel. Mit einem kleinen, dezenten Gestell erscheint die obere Gesichtshälfte noch schmaler.
Hast du ein schmales, spitzes Kinn, hohe Wangenknochen und eine breite Stirn, dann gilt dein Gesicht als herzförmig oder dreieckig. Es ist quasi die umgekehrte Form des Trapezes. Die harten Kanten deines Kiefers kannst du ähnlich wie beim eckigen Gesicht durch eine weichere, geschwungene Brillenform abschwächen. Das Gestell darf hier ruhig breiter sein als die Kontur. Ist es zu schmal, kann das Gesicht etwas hineingequetscht wirken. Dafür sollte der Rahmen dünn sein, wie zum Beispiel bei Aviator-Modellen.
Augenabstand eng
Auch der Augenabstand hat einen Einfluss auf die Wahl des Brillenmodells. Liegen deine Augen eher näher beieinander, sollte die äussere Partie des Gestells etwas kräftiger sein.
Augenabstand weit
Liegen deine Augen weiter auseinander als im Durchschnittsgesicht, dann lässt sich dieser Eindruck mit einem breiteren Steg zwischen den Augen etwas mildern.