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Gemeindeschule, öffentliche Schulanstalt, welche, wenn auch unter
Staatsaufsicht und Staatsleitung,
von der bürgerlichen Gemeinde unterhalten wird, im Gegensatz von
Staats-,
Stiftungs- und Korporationsschulen und von Privatschulen.
(lat. communio), in der Kirchensprache zunächst die kirchliche Gemeinschaft
der Gemeinden miteinander oder des Einzelnen mit der Gemeinde. Vermöge derselben hat der Einzelne, sofern
er Kleriker ist, das
Recht, ein geistliches
Amt zu führen und eine Pfründe zu genießen, sofern er aber Laie ist, den Genuß
der kirchlichen Segnungen und
Vorteile. Geistliche, die sich vergangen hatten, wurden in der alten
Kirche oft zur sog.
Laienkommunion,
d. h. zum
Stande gewöhnlicher
Christen, degradiert.
Die Fremdenkommunion bestand darin, daß man reisenden Klerikern, die sich nicht durch bischöfl. Empfehlungsbriefe legitimieren
konnten, zwar die
Teilnahme am Gottesdienste, aber keine geistlichen Funktionen gestattete. Das Ausschließen von der kirchlichen
Gemeinschaft hieß
Exkommunikation. (S.
Kirchenbann und
Kirchenbuße.) - Am gewöhnlichsten bezeichnet man indessen mit Kommunion nach
1 Kor.
10, 16. die Feier des
Abendmahls (s. d.) und unterscheidet öffentliche und Privat- oder Hauskommunion.
Die Teilnehmer am
Abendmahl nennt man daher
Kommunikanten.
Während der
Socialismus im engern
Sinne nur die Aufhebung
des Privateigentums an den Produktionsmitteln, d. h. an
Boden und Kapitalien will, verlangt der Kommunismus auch
die Beseitigung des Privateigentums an den Verbrauchsgegenständen.
[* 2]Röhren
[* 3] oder
Gefäße sind unterhalb des Flüssigkeitsspiegels mittels eines
Kanals verbunden. In allen
Armen solcher
Gefäße stehen gleichartige Flüssigkeiten im Falle des
Gleichgewichts vermöge ihres gleichen Druckes nach allen
Seiten gleich hoch, wie dies die nachstehende
[* 2]
Fig. 1 zeigt. Vermöge unterirdischer
Spalten kommunizieren die Grundwässer
mit nahen
Flüssen, Seen
u. dgl. m. und richten ihren
Spiegel
[* 4] nach dem der letztern; als kommunizierende Röhren ist auch
die
Kanal- oder Nivellierwage aufzufassen.
Ist einer der
Arme eines Kommunikationsgefäßes kürzer als der andere und füllt man den längern mit Wasser an, so wird
es so lange aus dem kürzern herausfließen oder durch eine enge Öffnung emporspringen, bis es in beiden
Armen gleich hoch steht. Vermöge der Bewegungshindernisse erreicht jedoch der Springstrahl niemals die volle Höhe des
Wasserstandes im längern
Arm. Hierauf beruhen die hydrostatischen
Springbrunnen und die Ausläufe der Wasserleitungen, die
Artesischen Brunnenu. dgl. m. Die Ausnahme zu obigem
Gesetze bilden die mit
Kapillarität (s. d.) verbundenen Erscheinungen. Sind die Flüssigkeiten
in einem Kommunikationsgefäße ungleichartig, nicht mischbar und verschieden dicht, so steht die dichtere Flüssigkeit tiefer
als die dünnere und zwar so, daß sich hierbei die
Höhen der Flüssigkeitssäulen umgekehrt verhalten wie ihre specifischen
Gewichte. Bedeutet z. B.
[* 2]
(Fig. 2) die dunkler
dargestellte Flüssigkeit
Quecksilber, die lichtere dagegen Wasser, so steht letzteres, von der Trennungsfläche der Flüssigkeiten
an gerechnet, 13,6 mal höher als ersteres,weil Wasser 13,6 mal specifisch leichter als
Quecksilber ist.