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Von Gangtey ging die Fahrt auf direktem Weg zurück in Richtung Punakha, über diesselbe Strasse, wie wir hergekommen sind. Bhutan ist betreffend Strassen (noch) nicht gut erschlossen, wobei in den letzten Jahren offenbar einiges Geld (aus dem Tourismus) in den Strassenbau investiert wurde. Dennoch gibt es oft nur eine einzige Möglichkeit, an einen Ort zu gelangen. Und so erlebten wir, dass die Strasse, die tags zuvor noch in gutem Zustand war, plötzlich überschüttet und nur noch schwer passierbar war. Die Teile der Strasse, die nicht asphaltiert war, war logischerweise am folgenden Tag auch noch nicht asphaltiert.
Punakha ist (wie Paro und Thimpu auch) ein Distrikt. Jedoch waren bei Paro und Thimpu auch Städte erkennbar, Punakha selbst ist eigentlich nur der Dzong, weshalb man den Ort besucht. In einem der umliegenden Dörfer liegt der „Fruchtbarkeitstempel“, den wir vor dem Mittagessen besucht haben. Auch dazu wusste unser Guide wieder viel Wissenswertes, entscheidend ist aber, dass Frauen, die nicht schwanger werden können oder eine Fehlgeburt erlitten, durch den Besuch dieses Tempels (wieder) fruchtbar werden können.
Nach dem Mittagessen war es soweit und das erste richtige Highlight der Reise war an der Reihe: der Punakha Dzong. Atemberaubend schön, ein mächtiges Bauwerk und eines der heilgsten Orte in ganz Bhutan.
Am nächsten Morgen früh ging es los, zurück Richtung Paro, via Thimpu, zum zweiten und grössten Highlight der Reise, dem Tiger Nest.