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Das Unternehmen halbiert seine Dividendenausschüttung. Das enttäuschende Ergebnis des britischen Kernkraftwerksbetreibers ist laut Geschäftsleitung stark gefallenen Strompreisen und längeren ungeplanten Abschaltungen von Heysham-2 und Dungeness-B zuzuschreiben. Der ausgewiesene Gewinn nach Steuern erreichte noch £ 161 Mio. (Vorjahr 201 Mio.) und der konsolidierte Umsatz sank um £ 9 Mio. auf £ 2,058 Mrd. Die Produktion der BE-Kernkraftwerke in Grossbritannien erreichte 63 Mrd. kWh. Das sind 9% weniger als im Vorjahr. Durchschnittlich konnten für eine kWh noch 2,57 Pence fakturiert werden (1998: 2,64 p/kWh), während die Erzeugungskosten konstant bei 1,99 p/kWh blieben. Weil dieses Jahr auf dem Markt die Erlöse weiter rückläufig sind und die Produktivität nicht entsprechend rasch ansteigt, kann BE für das laufende Jahr einen Verlust nicht ausschliessen. Günstiger als in Grossbritannien ist laut BE die Marktlage in den USA, wo BE als Partnerin der AmerGen seit 1999 an zwei Kernkraftwerken beteiligt ist, und in Kanada.
Quelle
P.B. nach NucNet, 11. Mai 2000