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Willkommen
Die andere Wange
Der hl. Klemens Maria Hofbauer betrat um das Jahr 1800 in Warschau ein Gasthaus der Vornehmen und Reichen, um Geld für seine Waisenkinder zu sammeln. An einem Tisch sassen zwei Offiziere. Pater Hofbauer bat sie:
„Geben Sie mir bitte eine Spende für mein Waisenheim!“
Einer der Herren warf sich in Positur, verzog verächtlich das Gesicht, räusperte sich tief und spuckte Hofbauer voll ins Gesicht:
„Nimm das und hau ab, du Pfaff!“
Klemens Hofbauer blieb ruhig stehen, zog sein Taschentuch, wischte sich das Gesicht ab, schaute dem aggressiven Offizier in die Augen und sprach:
„Meine Herren, das war für mich, und jetzt geben Sie mir etwas für meine Waisenkinder“!
Das brachte die Herren durcheinander. Ihr Hohn wandelte sich in Verlegenheit. Schliesslich zogen sie ihre Börse und spendeten eine respektable Summe.