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In den ersten Reaktionen nach der Rangverkündigung war bei den nominierten Sportlern von überschwänglicher Freude ebenso wenig zu spüren wie von grosser Enttäuschung. Jeder der fünf Kandidaten war in erster Linie stolz, überhaupt für den Sportpreis nominiert gewesen zu sein.
«Nicht erwartet»
«Ich habe diesen Sieg wirklich nicht erwartet», sagte der Freiburger Sportler 2010, David Girardet, der den Preis erstmals seit Urs Kolly im Jahr 2004 wieder in das Lager der Leichtathleten holte. «Der Preis entschädigt für all die schwierigen Momenten während eines 100-Kilometer-Laufes.»
Grégory Wicht gab immerhin zu, «dass jeder Sportler in einem Wettkampf gewinnen will. Aber überhaupt nominiert gewesen zu sein, ist ja ebenfalls wie ein Sieg.» Er werde nächste Saison versuchen, auch über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich zu sein. «Ich freu mich, wieder mal auf einem Podest zu stehen. Das war ich schon lange nicht mehr», nahm die erkältete Doris Trachsel ihren dritten Rang mit Humor. Sie sei positiv überrascht über diesen Platz, weil sie bei den per Internet abgegebenen Stimmen eher weiter hinten gelegen sei.
«Platz für die Jungen»
Jean-Marc Berset, der jüngst für den Swiss Sports Award nominiert war, zeigte sich stolz, einer der fünf Kandidaten gewesen zu sein. Zu seinem vierten Rang meinte der 50-Jährige: «Halb so schlimm. Ich mache gerne Platz für die Jungen.» Die fünftplatzierte Aurélie Grangier schliesslich sprach von einem schönen Abenteuer, dass trotz des letzten Platzes ein schönes Ende nahm. fs