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Kanton Fribourg
Gruyères
Das Städtchen liegt auf einem Höhenrücken in einer lieblichen Landschaft. Der Ort ist von alten Mauern umschlossen und die Zufahrt ist für Motorfahrzeuge gesperrt. Die alten Häuser entlang der Hauptstrasse stehen unter Denkmalschutz.
Schloss Gruyères
Das Schloss wurde erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt. Vom 12. Jahrhundert bis ins Jahr 1555 war das Schloss in den Händen der Grafen von Gruyères. Dann war das Haus Gruyères dermassen verschuldet, dass sie ihr ganzes Territorium an Bern und Freiburg verkaufen mussten. 1848 erwarb die Genfer Familie Bovy das Anwesen. Der Sohn der Familie – so erzählt die Geschichte – war ein leidenschaftlicher Maler. Eines Tages versuchte er den Simplonpass in einer Winternacht zu überqueren. Dabei erkrankte er so stark, dass er den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen musste. Während dieser Zeit nutze er seine Talente und veranlasste umfassende Renovationsarbeiten im Schloss und gründete eine Malerkolonie. Seit 1938 ist es Eigentum des Kantons Fribourg und öffentliches Museum.