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Aktuell verfügen sieben Schulen im Kanton über solche kleinen Spender für Damenbinden, 45 weitere sollen ab 2022 hinzukommen. Das Bildungsdepartement des Kantons Waadt will in der ersten Phase des Pilotprojektes den Bedarf ermitteln, bevor der Versuch ausgeweitet wird, wie es am Mittwoch mitteilte. Die kostenlos zur Verfügung gestellten Hygieneartikel seien frei von Giftstoffen.
Talia Randin, die Klassensprecherin einer Schule in Préverenges, findet die Idee super. Es sei sehr praktisch, solche Hygieneartikel in der Nähe zu haben, sagte sie der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Schülerinnen von Préverenges wurden in das Projekt miteinbezogen. Als die am besten geeigneten Orte für die Platzierung der Spender wählten sie die von den Mädchen am häufigsten benutzten Toiletten aus. «Und wir sind dabei, ein Logo zu kreieren, um zu erkennen, welche Toiletten einen Spender haben», fügte Randin hinzu.
Der Kanton Waadt schätzt die Kosten für das Pilotprojekt auf rund 160'000 Franken. Angestossen wurde es durch ein Postulat, das im März vom Kantonsparlament gutgeheissen worden war.
In Frankreich hat eine Studie gezeigt, dass zehn Prozent der Frauen aus Geldmangel oftmals auf Binden oder Tampons verzichten. In der Schweiz gibt es dagegen kaum Daten zu diesem Phänomen.