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Rousso gibt auf, Horowitz will weiter.
Zwei gewichtige Bewegungen sind im israelischen Linkslager im Hinblick auf die Wahlen vom 17. September zu vermelden. Der Abgeordnete und ex-IDF-General Tal Rousso, der erst im Februar mit Fanfaren als persönlicher Kandidat von Parteichef Gabbay als Nummer 2 der IAP-Kandidatenliste ins Rennen gegangen war, wirft schon das Handtuch. Am Sonntag gab er bekannt, sich weder an den Wahlen beteiligen noch sich um das Amts des Parteichefs bewerben zu wollen. Er habe, meinte er in einer Begründung, grosse Pläne für Partei und für das Land gehabt, als er sich vor vier Monaten in die Politik begab. Die Realitäten einer so rasch vorgezogenen Wahl und das Rennen um den Job des IAP-Chefs hätten ihm nicht gestattet, seine Ideen zu verwirklichen. «Ich will mich nicht an den Führungskämpfen beteiligen, weshalb ich weder Kandidat für das Amt des Vorsitzenden noch für die 22. Knesset sein werde», meinte er. Vorläufig verbleibt Rousso im Parlament. – Im Gegensatz zum ex-General will Nitzan Horowitz seine politische Karriere fortsetzen. Der ehemalige Journalist (TV-Kanal 10) und Knessetabgeordneter (bisher zwei Kadenzen) der links-liberalen Meretz-Partei will sich um deren Führungsspitze bemühen. «Unser freies und demokratisches Israel ist in Gefahr, und für diese Freiheit will ich kämpfen».