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Schweizerische Centralbahn und Ihre Geschichte
Bahn-Geschichte
Die Schweizerische Centralbahn war eine Eisenbahngesellschaft, die das Ziel hatte eine Eisenbahnstrecke von Basel ins Schweizer-Mittelland und Innerschweiz zu bauen. Die ersten Eisenbahn Pläne für eine Eisenbahn von Basel nach Zürich scheiterten, weil die Zürcher eine Route am Rhein entlang bevorzugten und die Basler eine durch den Hauenstein über Olten nach Zürich.
Um das Basler Ziel, eine Eisenbahn durch den Hauenstein zu bauen, gründeten die Basler ihre eigene Bahngesellschaft. Am 4. Februar 1853 wurde die Schweizerische Centralbahn mit Sitz in Basel gegründet.
Es war auch unter Basler Führung nicht einfach eine Eisenbahnlinie durch den Hauenstein zu bauen. Bei der Kapitalbeschaffung kam es zu Schwierigkeiten, da die Investoren über die Schweizer Eisenbahnpolitik besorgt waren und das vorgesehene Kapital nicht einzahlten, musste die Centralbahn ihr vorgesehenes Aktienkapital deutlich senken. Um die Finanzierung Lücke zu stopfen, mussten die Kantone Bern und Luzern aktienzeichnen.
Neben der Hauensteil-Linie über Läufelfingen, baute die SCB von Olten aus Strecken Richtung Bern, Luzern und Aarau. Die Strecke, die nach Aarau führen sollte, erhielt die SCB die Konzession des Kanton Solothurn, aber keine für den Aargauer Abschnitt. Den Abschnitt Wöschau (Kantonsgrenze)-Aarau, erhielt der Rivale Schweizerische Nordostbahn vom Kanton Aargau zugesprochen. Bis die NOB die Strecke von Aarau durch den Stadttunnel bis zur Wöschau fertiggestellt hat, bestand ein provisorischer Bahnhof Schachen für die SCB Züge. Die SCB pachtete die Strecke von Aarau bis Kantonsgrenze von der NOB.
Wie die Nordostbahn duldete auch die Centralbahn keine Konkurrenz zu ihren Linien. Deshalb liess sie sich zu mancher Bauverpflichtung für weitere Eisenbahnstrecken ein. Der grösste Scherbenhaufen hinterliess wohl die Wasserfallenbahn, die begonnen wurde, aber nicht fertig gestellt wurde. Die SCB verpflichtete sich mit der Gäubahn (Olten-Solothurn) -Konzession auch die Wasserfallenbahn zu bauen, die eine direkte Konkurrenzierung ihrer Hauenstein-Linie gewesen wäre. Sie begann die Bahn zu bauen, aber nach knapp einem Jahr ist die Baufirma in Zahlungsschwierigkeiten geraten.
Es ist umstritten, weshalb die SCB nicht einfach Geld gesprochen hat, um die Bahn fertig zu bauen. Auf jeden Fall wurde die Konzession der Bahn bis 1916 immer wieder verlängert, bis der Hauenstein-Basistunnel gebaut war. Als direkte Folge des Scheiterns der Wasserfallenbahn wurden die zwei Lokalbahnen Oensingen-Balsthal und Waldenburger-Bahn gebaut.
Zusammenarbeit mit der Konkurrenz
Obwohl die Schweizerischen Centralbahn und die Schweizerischen Nordostbahn Konkurrenzzierende Eisenbahnunternehmen waren, spannten sie für die Bözbergbahn und den Aargauischen Südbahn zusammen. Es gab auch eine Zusammenarbeit mit der Grossherzoglichen Badischen Staatsbahn, sie bauten gemeinsam die Basler Verbindungsbahn. Der der Verbindungsbahn war es nun in Basel möglich vom Deutschen Eisenbahnnetzt ins Schweizerische zu wechseln. Bis anhin hatte die Centralbahn keinen direkten Zugang zum Badischen Bahnnetz.
Rückkauf der Centralbahn durch den Bund