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Der umstrittene Schweizer Islamwissenschaftler Tariq Ramadan, der in der Vergangenheit schon wegen Frauen-, Schwulen- und Israelfeindlichen Äusserungen in Kritik geraten ist, wurde von der Erasmus-Universität Rotterdam entlassen. Doch damit nicht genug! Ramadan wurde zudem von seiner Position als Berater für Integrationsfragen der Stadt Rotterdam entlassen.
Wie von Seiten der Stadt Rotterdam und der Erasmus-Universität zu vernehmen war, sind die öffentlichen Auftritte des Islamwissenschaftlers mit seinen Positionen in der Stadt und der Universität unvereinbar.
Die USA haben bereits im Jahr 2006 ein Einreiseverbot gegen Ramadan verhängt. Sie begründeten dies damit, dass Ramadan eine der radikalislamischen Hamas nahestehende Hilfsorganisation finanziell unterstützt habe.
Tariq Ramadan will nicht akzeptieren, dass er in Rotterdam unerwünscht ist und die Entscheide von Stadt und Universität anfechten. Ob er seine Klage mithilfe linker Hilfswerke und NGO’s bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte weiterziehen will, sollte er mit seiner Klage in Holland kein Gehör finden, ist noch unklar.