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Wie der Open-Source-Verein ch/open heute stolz mitteilt, wurde sein Mitglied Georg Greve heute mit dem "Verdienstkreuz am Bande" ausgezeichnet. Der deutsche Orden erhebt Greve, der in Zürich die Firma Kolab Systems leitet, in den Stand eines "Ritters". Wie Greve in seinem Blog schreibt
, wurde ihm der Orden für seine Arbeit für Open-Source-Software und offene Standards verliehen. Er war langjähriger Präsident der Free Software Foundation Europe und europäischer Sprecher des GNU-Projekts.
Doch nicht nur Förderer von Open-Source-Software werden mit einem deutschen Orden ausgezeichnet. SAP-Gründer Dietmar Hopp erhielt zu seinem 70. Geburtstag nämlich das "Grosse Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" überreicht. Das "Grosse Verdienstkreuz" gilt wesentlich mehr als nur das "Verdienstkreuz am Bande", wie wir bei Wikipedia lernen können.
Insgesamt werden die diversen deutschen Orden ziemlich freizügig verliehen. Seit 1951 wurde die Auszeichnung, die es in Varianten von der blossen "Verdienstmedaille" bis hin zum "Grosskreuz in besonderer Ausführung" (samt "Adler, maschinengestickt") gibt, ungefähr 240'000 Mal verliehen. Wie sinnvoll insbesondere das "Verdienstkreuz am Band für Arbeitsjubilare", das an "Arbeiter und Angestellte, die 50 Jahre für den gleichen Dienstherrn" gearbeitet haben, verliehen wird, möchten wir Republikaner an dieser Stelle nicht kommentieren. (hc)