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02.09.2021
von Jonas Albrecht
Meggie Cousland hat Haare geschnitten, um über die Runden zu kommen. Irgendwann äusserten sie den Wunsch, Musik zu machen, fanden aber gleichzeitig, dass es inzwischen zu spät sei und Instrument beherrschen sie sowieso auch keins. Traurige Überlegungen. Das hat Cousland zum Glück auch realisiert und das Bandprojekt Meggie Brown ins Leben gerufen. Inspiriert vom Friseursalon Open Barbers, der trans- und non-binären Menschen ein personalisiertes Erlebnis bietet, geht Cousland in ihrer Musik dem Gefühl von Unzufriedenheit aus der Jugend nach. Die Band bietet hier den Platz und die Gelegenheit, diese Auseinandersetzungen unter sicheren Umständen* zu führen.
"Ich versuche, mein eigenes Queer-Sein, meine eigene Arbeit und meine Beziehungen zu verstehen. Als ich zum ersten Mal nach London zog, fiel mir auf, dass meine Erfahrungen mit Nottingham ziemlich heterosexuell waren. Als ich nach London zog und in Schwulen- und Lesbenclubs ging und viele Leute traf, erinnere ich mich daran, dass es wie ein Schneeball war, als ich verstand, dass es tatsächlich einen Raum für nicht-binäres Sein gibt." (lovemagazine 2020)
Wie dieser Raum klingen könnte, zeigen dir Meggie Brown in ihrem neusten Werk "Angel Like You".
Angel Like You erschien am 27. August 2021 als Vorabsingle der EP HOME, welche am 24. September erscheinen wird.
*Safe Space: Der Begriff "sicherer Raum" bezieht sich auf Orte, die für marginalisierte Personen geschaffen wurden, um sich über ihre Erfahrungen mit Marginalisierung auszutauschen.
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