Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03176.jsonl.gz/1276

Vier Schwerpunktregionen
Die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz wird sich auf vier Schwerpunktregionen konzentrieren, die den grössten Bedarf aufweisen, im Zentrum des Schweizer Interesses stehen und in denen die Schweizer IZA einen Mehrwert bringen kann:
- Subsahara-Afrika
- Nordafrika und Mittlerer Osten
- Asien
- Osteuropa
Die Schweizer IZA ist vor allem in den oben genannten Regionen aktiv und fokussiert dabei auf Schwerpunktländer. Spezifische Ausnahmen ausserhalb der Schwerpunktregionen sind möglich, um beispielsweise die Kohärenz mit der Strategie zur Aussenwirtschaftspolitik zu gewährleisten.
Bei der DEZA werden die 35 Schwerpunktländer der bilateralen Zusammenarbeit 2021–24 beibehalten. Es hat sich jedoch gezeigt, dass längere Krisen ein mehrjähriges humanitäres Engagement erfordern. Dieser Realität trägt die DEZA Rechnung, indem sie ihre Liste der Schwerpunktländer überarbeitet und Länder aufgenommen hat, die sich in einer längeren Krise befinden. Dabei handelt es sich um den Sudan, den Südsudan, den Jemen, Haiti und Kolumbien.
Auch das SECO führt sein Engagement in den Schwerpunktländern der IZA-Strategie 2021–24 fort, mit Ausnahme von Kolumbien, wo es den Ausstieg bis Ende 2028 plant. Dies steht im Einklang mit der stärkeren geografischen Konzentration, wobei in Kolumbien ein Übergang zur Zusammenarbeit mit anderen aussenwirtschaftspolitischen Instrumenten ermöglicht wird. Marokko wird zu einem Schwerpunktland des SECO.
Insgesamt konzentrieren sich die DEZA und das SECO auf 46 Schwerpunktländer; 7 davon sind gemeinsame Länder. Für diese Länder werden gemeinsam mehrjährige Kooperationsprogramme ausgearbeitet, wenn aufgrund einer Kontextanalyse mehrere Instrumente der Schweizer IZA und gemeinsame Ziele vorhanden sind.
Die Friedenspolitik der AFM konzentriert sich auf maximal 20 Regionen oder Länder, wobei das Engagement im OSZE-Raum aufgrund des Krieges gegen die Ukraine und der daraus resultierenden aussen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen verstärkt wird. Das Engagement der AFM kann sich im Zeitraum 2025–28 je nach Bedarf und entsprechendem Fachwissen ebenfalls ändern.
Die humanitäre Hilfe, die multilateralen Aktivitäten, die Globalprogramme der DEZA (Klima, Umwelt und DRR, Wasser, Migration und Flucht, Ernährungssysteme sowie Gesundheit), die globalen Massnahmen des SECO und die Massnahmen zur Förderung von Frieden und menschlicher Sicherheit behalten ihren universellen Auftrag bei. Sie legen den Fokus ebenfalls auf die vier Schwerpunktregionen, werden bei Bedarf aber auch ausserhalb dieser Regionen tätig.