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Die Existenz der vier Elemente erscheint uns heute als selbstverständlich. Das Thema hat aber auch einen grossen symbolischen Wert: Es schlägt sozusagen eine Brücke über die letzten 2’500 Jahre. Während dieser langen Zeit hat sich das Denken und die Wahrnehmung des Menschen entwickelt und verändert.
Die breiteste Wirkung der klassischen Elementelehre wurde durch den griechischen Naturphilosophen Empedokles im 5. Jahrhundert v. Chr. Formuliert. Die Vorgänger von Empedokles haben den vier Elementen nur Eigenarten zugeschrieben, die wir heute den Aggregatzuständen zuordnen.
Auch wenn diese Prinzipien in Teilen schon auf die moderne Wissenschaft hindeuten, darf nicht übersehen werden, dass bei Empedokles die vier Elemente zunächst als Götter eingeführt wurden. Es herrscht jedoch keine Einigkeit darüber, welchem Gott er welches Element zuordnete.
Die früheren Menschen waren sehr viel näher an der Natur. Zudem war für sie vieles nicht so erklärbar, wie es für uns heute ist. Dank jahrhundertelanger Forschung und Erfahrung lernen wir die vier Elemente besser kennen.
Der Ursprung der Elementlehre ist somit auch wieder auf den Zyklus der Natur zurückzuführen.