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Vielleicht kommt dir das Wort Überschriften bekannt vor? Sicherlich hast du damit auch schon gearbeitet, zum Beispiel bei einer Projektarbeit mit Microsoft Word. Hier werden die Überschriften als Verlinkung von Inhaltsverzeichnissen oder zur Darstellung von Titeln benötigt.
Was hat jedoch die Überschrift im Online-Bereich für eine Funktion? Man kann es als einen Hierarchie-Status sehen, der den Wert des Titels bekannt gibt. So fängt die höchste Stufe bei der Überschrift 1 an. Im Online Bereich wird dies als H1 bezeichnet. Danach geht es weiter zur Überschrift 2, also H2, H3, H4 und so weiter. Grafisch ist die Überschrift 1 also die grösste Schrift, danach werden die Schriften immer kleiner.
So ist es auch im Online Bereich. Die grösste Überschrift soll auch die grösste Relevanz aufzeigen. Versuche deshalb Texte mit Überschriften zu gliedern. Du kannst das mit dem Besuch in einer Bibliothek vergleichen. Du gehst hinein und weisst genau, du suchst ein Buch mit dem Titel „Über Nacht zum Online Millionär“ (Überschrift 1). Von einem Kollegen, der total von diesem Buch begeistert ist, hast du erfahren, dass das Kapitel 10 sehr spannend ist. Dieses Kapitel heisst „Werbeanzeigen nach dem 3-Hirne Modell“ (Überschrift 2). Dich interessiert daraus ein ganz bestimmtes Unterkapitel und zwar „das Stammhirn“ (Überschrift 3).
Genau wie oben erklärt, arbeiten die Suchmaschinen, die Texte durch. Sie werten die Überschriften und die darin bestehenden Keywords aus. So kann ein Titel mit der Überschrift 1, der „Über Nacht zum Online Millionär“ heisst, sicherlich nichts mit Kinder kriegen zu tun haben, sondern er handelt, wie die Keywords besagen vom Online Millionär- Business.
Sorge dafür, dass deine Titel oder auch Überschriften deine umsatzstärksten Keywords beinhalten, damit deine Zielgruppe dich auch mit diesen findet.
Bilder auf einer Webseite sind sehr wichtig. So kann man mit Bildern vieles attraktiver darstellen, als man es in Wörtern beschreiben kann. Aus diesem Grund ist es nicht nur wichtig, die passenden Bilder zu finden, sondern diese auch technisch zu optimieren, um das Maximum aus den Bildern zu holen.
Was viele vergessen ist, dass die Bilder im Online Marketing eine grosse Rolle spielen. Mit den passenden Bildern kann man viele neue Besucher generieren, welche über die Google Bilder Suche auf der eigenen Seite landen. In der Regel sieht man das Bild und besucht gleich noch die Webseite zu der das Bild gehört.
Damit du jedoch dieses Potenzial ausschöpfen kannst, musst du einige Faktoren beachten:
Weisst du, dass du die Herkunft eines Bildes rasch auf Google prüfen kannst? Geh auf Google und öffne die Bilder-Suche. Ziehe einfach ein Bild mittels Drag-and-Drop in die Suche rein. Google wird dir sofort, falls dieses Bild mehrmals vorhanden ist, die Quelle des Bildes anzeigen. Somit kannst du auch schauen, woher gewisse Verkäufer ihre Produkte zu welchem Preis beziehen – falls sie keine eigenen Bilder machen.
Google sucht sich ähnliche Bilder im Netz und vergleicht diese. Falls ein Bild mehrmals vorhanden ist, wird dies aufgelistet. Man kann somit auch Fakeprofile von Facebook entlarven, da die Faker meist so einfallslos sind und Fotos aus dem Internet nehmen.
Aus diesem Grund empfehle ich dir, deine eigenen Bilder zu verwenden.
Wie du bereits erfahren hast, ist die Geschwindigkeit des Aufbaus einer Webseite massgebend für ein gutes Ranking. So sind auch Bilder grosse Faktoren für den Aufbau der Seite. Meist nutzt man ein Bild genau so, wie man es im Ordner findet. Man achtet nicht auf die Grösse und Auflösung des Bildes und schon hat man 1 bis 2 Megabyte für ein Bild.
Mein Tipp ist, jedes Bild mit Photoshop so zu bearbeiten, dass die Qualität ausreichend ist, jedoch die Grösse so gering wie nur möglich. Klar ist es selbstverständlich, dass man bei Produktbildern, wie Luxusuhren, Autos und ähnliche, da man mit den Bildern punkten möchte, nicht bei der Bildqualität sparen sollte. Bei anderen Bildern sollte man schauen, dass man die Grösse so minimal hält wie nur möglich.
Photoshop bietet hierfür eine Speicherfunktion für das Web „Für Web speichern“ bei der die Grösse des Bildes aufs Optimum angepasst wird.
Nachdem das Bild angepasst wurde, kommen wir zum Teil der Benennung. Der Titel des Bildes leistet ebenfalls einen grossen Beitrag zum Erfolg. So werden die meisten Bilder mit „img230923“ oder ähnlich abgespeichert. Was viele nicht wissen ist, dass die Google-Suche nach dem Namen des Bildes recherchiert. Ebenfalls wird der Inhalt, mit dem das Bild in Berührung kommt bewertet, jedoch nicht so stark wie der Name des Bildes.
Sagen wir mal, du bewirbst ein Produkt auf deiner Seite und möchtest ein Bild zur Beschreibung hinzufügen. Spätestens jetzt musst du das Bild mit dem Keyword oder Namen ergänzen, mit dem du auf der Bildersuche gefunden werden möchtest.
Über Überschriften und Bilder gibt es sehr viel zu reden.
Am besten mit einer Tasse Kaffee – oder?