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Der Name war inoffiziell. Offiziell hiess er seit 1900 Chilefeldweg, doch das wusste praktisch niemand. Es handelt sich um den ehemaligen Fussweg vom Landhus zur alten Kirche. Er führte schräg über das Kirchenfeld. Das Chilewegli begann genau gegenüber der alten Turnhalle an der Nordseite der Seebacherstrasse und führte hinter den dort in zwei Reihen gebauten Wohnhäusern durch bis zum Haus Wintsch, dort endete der breite Kiesweg und ein schmaler Weg führte über einen Knick direkt zu den Schöpfen der Gärtnerei Pedruzzi (später zum Hotel-Restaurant Landhus), vorbei am Zigiloch.
Der Weg führte in seinen letzten Jahren um das Landhus herum zur Schaffhauserstrasse bei der Tramendstation und basierte damals auf einem Wegrecht. Der letzte Abschnitt des Weges direkt neben der Bushaltestelle existiert immer noch quasi original. Auch der Kirchenfeldweg ganz am Anfang ist sozusagen ein begradigtes Überbleibsel. Gleiches gilt etwas weniger ausgeprägt für die Kirchenfeld(strasse) und den Landhusweg. Nachdem auf der rechten Seite liegenden Zigiloch näherte sich der Weg dem Hüttenrainbach, erreichte ihn aber nur annähernd, da dieser genau ostwärts zum Rebstockbächli floss. Dieser floss bis etwa 1895 als ein ständig fliessender, kleiner Bach, der vom Seebacher Strassengraben und von der Hüttenrainquelle gespiesen wurde.
Quellen: - Foto Baugeschichtliches Archiv Zürich (BAZ) - Zehntenplan 1820 - Albert Bader - Peter Moscheni