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Erklärungspotential von Schule, Eltern, Freunden und Freizeit für das Auftreten von psycho-somatischen Beschwerden bei Schülerinnen und Schülern
Abstract
Der Beitrag zeigt mittels einer linearen Regressionsanalyse, welche Bedeutung sozialen Faktoren für das Auftreten von psycho-somatischen Beschwerden von Mädchen und Jungen in der Adoleszenz zukommt. Datengrundlage ist eine repräsentative Befragung von Schülerinnen und Schülern der 8., 9. und 10. Jahrgangsstufe im österreichischen Bundesland Vorarlberg (n = 1799). Den größten statistischen Einfluss auf das Auftreten von psycho-somatischen Beschwerden hat bei Mädchen und Jungen die Unzufriedenheit mit den eigenen Schulleistungen, den zweitgrößten Einfluss hat eine negative Körperwahrnehmung. Der Beitrag unterstreicht die Relevanz des Sozialisationskontextes für das Verständnis von Gesundheit im Jugendalter und bestätigt, dass die geschlechtliche Zugehörigkeit mit den sozialen Faktoren interagiert, die die Gesundheit beeinflusst. Der Versuch, die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Auftreten von Beschwerden auf unterschiedliche Belastungen durch unterschiedliche soziale Faktoren statistisch zu erklären, gelingt im vorliegenden Beitrag jedoch nur bedingt.
Copyright (c) 2020 Gudrun Quenzel, Katharina Meusburger
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