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Um die 1960er Jahre entstand in der Lontschene, einem Ort zwischen Neufeldquartier und Autobahn, eine kleine Siedlung mit sieben gleichartigen Einfamilienhäusern neben zwei bestehenden Gehöften. Die Siedlung ist umgeben von landwirtschaftlich genutztem, unverbautem Kulturland. Unser Einfamilienhaus wurde 1961 als eines der letzten und abschliessenden Gebäude erbaut.
Das Gebäude ist ein einfacher Putzbau unter einem Satteldach. Im Innern ist die Originalsubstanz weitestgehend vorhanden. Nur wenige Schichten wurden über die Jahre hinzugefügt. Das Haus wurde stets gut unterhalten und gepflegt. In den 1970er Jahren ergänzte eine Gartenhalle mit Cheminée den Aussenraum. Bemerkenswert ist der ursprüngliche und noch bewirtschaftete grosse Selbstversorgergarten.
Beim Umbau und der sanften Sanierung wird die zwanzigjährige Ölheizung durch eine innenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Nebst weiteren energetischen Massnahmen erhält das Gebäude eine moderne neue Küche. Die alten Spannteppich- und Novilonböden weichen einem hochwertigen Massivholzparkett. Die individuellen Tapeten in den Zimmern bleiben erhalten und teilweise sichtbar. Mit einem frischen Anstrich, der den Charakteren der einziehenden Generation entspricht, fügen sich die Spuren der Zeit zu einem neuen Ganzen zusammen.