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Am Donnerstag habe von Westen her eine Kaltfront mit kräftigem Regen die Schweiz erfasst, teilte der Wetterdienst MeteoNews am Freitagmorgen mit. Die grössten Regenmengen wurden in den Messstationen Locarno-Monti (212 Liter pro Quadratmeter) und Cimetta (204 Liter pro Quadratmeter) erfasst.
Aktuell liege eine langgestreckte Luftmassengrenze quer über dem Alpenraum. Die Meteorologen sprechen von einer sogenannten Gegenstromlage. Im Tessin falle deshalb auch am (heutigen) Freitag nach wie vor gewittrig durchsetzter Regen. Danach verschiebe sich der Niederschlagschwerpunkt in Richtung Südbunden.
Neben dem Tessin war die Ostschweiz am stärksten vom Wetterwechsel betroffen. Im Rheintal waren es bis am Morgen 70 bis 90 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Laufe des Tages bestehe dort weiter die Gefahr von kleinräumigen Überflutungen, Murgängen und Hangrutschen. Besser sieht es im Westen aus: Dort rechnet MeteoNews mit weniger Regen.
In der kommenden Nacht und am Samstag staue sich die feuchtkühle Luft entlang des Alpennordhangs. Die Schneefallgrenze sinke daher auf 1700 bis 2000 Meter.
(SDA)