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Jedes Jahr bilden Stauden unterirdische Knospen. Aus diesen wachsen im Frühjahr junge, krautige Triebe, die auch im Sommer zurückgeschnitten werden dürfen. Dieser sommerliche Rückschnitt kann eine zweite Blüte anregen und verhindert zusätzlich eine unerwünschte Selbstaussaat.
Bei den meisten Korbblütlern unter den Stauden können ausserdem die abgeblühten Stängel entfernt werden, was ebenfalls die Blütezeit verlängern kann.
Werden die Stauden nach der Blütezeit also nicht geteilt, schneidet der kluge Gärtner sie handbreit über dem Boden ab und nach etwa 6 bis 8 Wochen kommt es erneut zur Blüte.
Stauden, die nicht zu eng stehen und genügend Platz haben, um sich ausbreiten zu können, leiden auch nicht so oft an Pilzerkrankung wie zum Beispiel an Mehltau. Mulchen kann einer Infektion mit dem Mehltau-Pilz vorbeugen, da dadurch die Feuchtigkeit im Erdreich gespeichert wird und nicht so schnell verdunstet, was den Pilzbefall begünstigen würde.
Sollten einzelne Blätter doch einmal vom Echten Mehltau befallen sein, was im Spätsommer immer mal vorkommen kann, hilft ein Besprühen mit einem Frischmilch-Wassergemisch. In einem Verhältnis von 1:8 verdünnt, kann das Besprühen dieser Mischung sowohl verbeugend wirken als auch bereits vorhandenen Befall erfolgreich bekämpfen.