Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03209.jsonl.gz/19

Paul McCartney sollte später einmal festhalten: «Wenn es einen fünften Beatle gegeben hat, dann war es Brian». Und John Lennon sagte einst dem «Rolling Stones»-Magazin: Das Ende der Beatles wurde drei Jahre vor dem offiziellen Aus der Band eingeleitet – mit dem Tod von Brian Epstein.
Jetzt wird in einem Film die Geschichte des Entdeckers und Managers der grössten Band der Welt erzählt. Wer ist der Mann, der den Beatles zu ihrem grossen Erfolg verhalf? Der Film «Midas Man» blickt auf das Leben und die Erfolgsgeschichte des «fünften Beatle».
Manager Brian Epstein entdeckte die Beatles 1961 in Liverpool in einem Pub. Er war nicht nur beeindruckt von ihrer Musik, sondern auch von ihrem Humor auf der Bühne. Noch im selben Jahr nahm Epstein mit Mitte 20 die Beatles unter Vertrag und sorgte mitunter für den Welterfolg der Musikgruppe. Dies brachte ihm den Spitznamen «fünfter Beatle» ein.
Bis zu seinem Tod im Jahr 1967 verhalf er der Band, ihr Image als «The Beatles» zu prägen und sie zur grössten Musik-Sensation der damaligen Zeit zu machen. Doch die Ära Epstein endete früh – und abrupt.
Im Alter von 32 wurde er tot in seinem Haus in London aufgefunden. Er litt unter Schlaflosigkeit und starb an einer Überdosis Schlaftabletten. «Der Prinz des Pop ist tot» sowie «Der Beatles-Macher ist ums Leben gekommen», titelten die britischen Medien. Bis heute ist nicht geklärt, ob es sich um einen Unfall oder einen Suizid handelte.
Im Film «Midas Man» wird Epstein vom britischen Schauspieler Jacob Fortune-Lloyd verkörpert, der unter anderem in der Netflix-Erfolgsserie «Das Damengambit» mitwirkt.
Und auch die weiteren Hauptdarsteller sind gerade bekannt gegeben worden. In die Rollen der Bandmitglieder schlüpfen die Briten Jonah Lees, Blake Richardson, Leo Harvey-Elledge und Campbell Wallace. Jonah Lees, der bereits aus der Netflix-Serie «Der Brief für den König» bekannt ist, wird die Rolle von John Lennon verkörpern. Blake Richardson, Sänger und Gitarrist der Band New Hope Club, spielt Paul McCartney.
Leo Harvey-Elledge verkörperte Oasis-Sänger Liam Gallagher im Film «Creation Stories» und wird nun als George Harrison zu sehen sein. Und Newcomer Campbell Wallace wird Ringo Starr spielen.
«Die Schauspieler, die die Beatles spielen, sind eine aussergewöhnliche Gruppe, die das Gefühl der 60er Jahre perfekt ausstrahlen», begründet Filmregisseurin Sara Sugarman den Entscheid des Casts.
Ein offizielles Erscheinungsdatum für den Film gibt es noch nicht. Die Dreharbeiten begannen letzten Monat in Liverpool, fielen dann aber kurzfristig aus, da der Regisseur aus unbekannten Gründen eine Pause einlegte und schliesslich zurücktrat.
Anfang nächstes Jahr werden die Dreharbeiten unter neuer Regie in die USA verlegt werden. Der Film soll 2022 in die Kinos kommen.
Die Ankündigung des Films erfolgt zeitgleich mit der Veröffentlichung der Beatles-Doku «Get Back» bei Disney Plus. In drei Teilen blickt der Film auf das letzte gemeinsame Album der Band zurück.
Seit Adele ihre Karriere mit dem Album «19» und den Singles «Chasing Pavements» und «Hometown Glory» begann, zählt sie zu den ganz Grossen im Musikgeschäft. Auch ihr aktuelles Album «30», welches im November 2021 erschien, war trotz der späten Veröffentlichung eine der am besten verkauften Platten des Jahres. Diesen Erfolg wollte die Britin mit einigen Shows in Las Vegas feiern.