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I1Verbreitung neuer Organisationskonzepte
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I 2 Organisatorischer Wandel: Erstes Begriffsverständnis:
Organisatorischer Wandel bezeichnet die Veränderung (von Strukturen und/oder Prozessen) der Organisation.
Organisationen sind soziale Gebilde, die dauerhaft ein Ziel (oder mehrere Ziele) verfolgen und eine formale Struktur aufweisen, mit deren Hilfe die (arbeitsteilig erbrachten) Aktivitäten der Organisationsmitglieder auf das verfolgte Organisationsziel ausgerichtet werden sollen.
§ Funktionaler (Prozess, Tätigkeit, verrichtungsorientierend)-, Institutionale (Institution, Instanz, Objekt bezogen)- und instrumentale Begriffsunterscheidung
§ Hier Organisation verstanden als Eigenschaft (Instrumental)à Organisationsstruktur (informale), Planungssysteme der UL (Formale)
Unter der (in)formalen Struktur einer Organisation ist ein System von (in)formalen Regelungen zur Steuerung von Leistung und Verhalten der Organisationsmitglieder zu verstehen.
Die formelle (formale) Organisationbringt das „offizielle“, von der Unternehmungsleitung verbindlich festgelegte System der Aufbau und Ablaufstrukturen einer Unternehmung zum Ausdruck;
Die informelle (informale) Organisation bezeichnet dagegen das System der faktisch gewachsenen Beziehungen zwischen den Handlungsträgern einer Unternehmung.
I 3 Organisationsstrukturen
Organisationsstrukturen bilden ein System von unbefristeten generellen Regelungen für die Verteilung von Aufgaben auf organisatorische Einheiten (Stellen, Abteilungen etc.) und die Gestaltung der Handlungsbeziehungen zwischen den Organisationseinheiten, die das Verhalten der Unternehmungsmitglieder auf die übergeordneten Ziele der Unternehmung hin ausrichten soll (instrumentales Organisationsverständnis, verfolgt keinen Selbstzweck).
Sie geben einen groben Rahmen der Aufgabenerfüllung vor, der durch zusätzliche Instrumente (namentlich Planung und Führung) weiter detailliert und durch die Aktivitäten der Handlungsträger ausgefüllt wird.
I 4 Aufbauorganisation vs. Ablauforganisation
Die Aufbauorganisationeiner Unternehmung betrifft den statischen Aspekt der Organisation und beschreibt das hierarchische System der organisatorischen Einheiten (Stellen, Abteilungen, Bereiche usw.) mit ihren jeweiligen Aufgaben und (vor allem Weisungs- und Kommunikations-)Beziehungen zu anderen Organisationseinheiten. Sie findet ihren prägnantesten (wenn auch stark vereinfachten) Ausdruck im Organigramm und den einzelnen Stellenbeschreibungen.
Die Ablauforganisationbetrifft den dynamischen Aspekt der Organisation und regelt insbesondere die raumzeitliche Abfolge der Aufgabenerfüllung. Sie findet ihren prägnantesten (wenn auch stark vereinfachten) Ausdruck in Arbeitsablaufplänen.
... zielgerichtet: Individualziel; Ziele für Orga; Orgaziele (Ziele der orga)
... offene soziale Systeme: Orgas bestehen aus menschen mit eigenständigen zielen, verhaltensweisen und wertvorstellungen
... weisen eine formale Struktur auf: Orgastruktur als instrument zur steuerung des verhaltens und der leistung der orgamitglieder
Grundphänomene der Organisation ->BILD
Dualproblem der Gestaltung von orgastrukturen: organisatorische differenzierung vs organisatorische integration
Grundfragen der orga
Orgabegriffe
Ergebnis:
institutionale orgabegriff versteht unternehmung als spezielle ausprägung einer organisation (die unternhemung ist eine organisation)
instrumentale Orgabegriff versteht organisation als eine spezielle eigenschaft von unternehmungen und anderen institutionen (die unternehmung hat eine organisation)
Tätigkeit: funktionale Orgabegriff versteht unter orga den prozess der organisatorischen gestaltung (die unternehmung wird organisiert)
Formalisierung: formelle und informelle Orga
Gegenstand: Orgastrukturen= bilden ein system von unbefristeten generellen regelungen für die verteilung von aufgaben auf organisatorische einheiten und die Gestaltung der Handlungsbeziehungen zwischen den Orgaeinheiten, die das Verhalten der Unternehmensmitglieder auf die übergeordneten Ziele der Unternehmung hin ausrichten sollen
Geben groben Rahmen der Aufgabenerfüllung vor, der durch zusätzliche Instrumente (namentlich Planung und Führung) weiter detailliert und durch die aktivitäten der Handlungsträger ausgefüllt wird.
Aufbauorganisation: Stuktur
ablauforganisation: Prozess
I 5 2 Grundphänomene der Organisation: Autonomiekosten
Erfasst wird die Tatsache, dass mit der Verteilung von Aufgaben auf einzele Funktkonen oder Personen höhere Kosten durch autonome und deshalb nicht unbedingt abgestimmte Entscheidungen entstehen