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Moritz schreibt Zilla. Zilla schreibt zurück. So geht das, monatelang. Es ist kompliziert. Sie lebt in Berlin. Er in einer kleinen Stadt in der Schweiz. Nie sehen sie sich. Nie hören sie ihre Stimmen. Irgendwann fangen sie an, sich SMS zu schreiben, in einem Monat 848 Stück. Es genügt.
Zwei Jahre später hat Moritz in Berlin zu tun. Er nimmt ein Hotelzimmer, schickt ihr eine SMS mit der Zimmernummer: «2310». Eine halbe Stunde später klopft es an der Tür. Er öffnet. Sie sind wie gelähmt. Irgendwann sagt er: «Bitte geh wieder. Wir fangen noch mal an.»
Die Geschichte ihrer Liebe erzählt dieses Buch.
So berührend wie «Gut gegen Nordwind» und so humorvoll-lakonisch wie «Zwei an einem Tag».
Eine mitreißende Geschichte, fast wie aus einem Märchenbuch. Nur dass der Prinz in der Schweiz Nintendo spielt und die Prinzessin durch Berlin streift.
Autorentext
Max Küng wurde 1969 in Maisprach bei Basel geboren. Er absolvierte in Liestal eine kaufmännische Lehre bei einer Bank. Sein Traumberuf aus Kindertagen war es, einmal ein reicher Bankdirektor zu werden. Als nächstes fing er eine Ausbildung als Computerprogrammierer an, die er nach kurzer Zeit wieder abbrach. Mit 25 Jahren begann er die eineinhalbjährige Ausbildung bei der Ringier Journalistenschule. Seit 2000 schreibt er regelmäßig Kolumnen und Reportagen für «Das Magazin». Max Küng lebt mit Frau und zwei Söhnen in Zürich. «Wir kennen uns doch kaum» ist sein Roman-Debüt.