Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03161.jsonl.gz/152

Auf einer, in Kombination mit Trockenmauern, neu angelegten, artenreichen Magerwiese wurden diverse Obstbäume, darunter Apfel-, Birnen- und Kirschbäume, gepflanzt. Eine Magerwiese eignet sich sehr gut zur Heugewinnung und Weidehaltung von schottischen Hochlandrindern. Für die Pflanzung von Hochstammobstbäumen sollte das Pflanzloch so gross sein, dass das Wurzelwerk genügend Platz findet. Das gesamte Wurzelwerk gehört unter die Erde, aber die Pflanze soll nicht tiefer in die Erde gesetzt werden, als sie naturgemäss gewachsen ist. Das Pflanzloch wird dann wieder mit der Erde zugeschüttet. Um den Bäumen Starthilfe zu geben, wurde ein Pfahl direkt neben dem Baum in die Erde gerammt und der Stamm daran befestigt, so dass er mehr Standfestigkeit erhält. Zum Schutz vor Wildfrass wurde eine Schutzhülle um die einzelnen Bäume gelegt.
An einem zweiten Standort beim Rütihof wurden am Strassenrand oberhalb der Trockenmauer verschiedene, reich blühende und fruchtende Wildrosen gepflanzt, die den steilen Hang stabilisieren.
Die Prona AG leitet die Realisierung dieser Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen als Projekt- und Bauleitung. Das Foto zeigt die Bepflanzung des Hanges am Strassenrand. Unsere Praktikantin half dabei tatkräftig mit.
Autorin: Rahel Schaffer