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69% der Schweizer Fachkräfte sind offen für eine Rückkehr zum früheren Arbeitgeber, laut einer Robert Walters-Umfrage. Dies könnte den globalen Talentmangel mildern. 29% würden wegen eines besseren Gehalts zurückkehren, 31% wegen eines Managementwechsels. 79% der Schweizer Unternehmensleiter sind offen für Wiedereinstellung. Positives Offboarding und klare Richtlinien sind entscheidend, um das Potenzial der "Bumerang-Mitarbeiter" zu nutzen, sagt Christian Atkinson von Robert Walters.
Wer hätte das gedacht? 69% der Schweizer Fachkräfte stehen der Idee offen gegenüber, zu ihrem früheren Arbeitgeber zurückzukehren. Dies ist möglicherweise eine entscheidende Lösung für den weltweiten Talentmangel. Die Wiedereinstellung ehemaliger Mitarbeiter kann Unternehmen entlasten und den Druck auf dem angespannten Arbeitsmarkt reduzieren, wo es oft schwierig ist, offene Stellen zu besetzen.
Die Tür offenhalten
Laut der jüngsten Umfrage von Robert Walters halten viele der Befragten in irgendeiner Form Kontakt zu ihrem früheren Vorgesetzten. 24% von ihnen tun dies in erster Linie, um sich die Tür für künftige Beschäftigungsmöglichkeiten offenzuhalten. Ausserdem gaben 6% zu, dass sie ihren früheren Arbeitgeber noch nicht auf eine mögliche Rückkehr angesprochen haben, dies aber beabsichtigen.
Gehalt und Management: Schlüsselfaktoren
Die Erkenntnisse aus der Robert Walters-Umfrage geben Aufschluss über die Beweggründe dieser ‘Bumerang-Mitarbeiter’. 29% gaben an, dass ein besseres Gehaltspaket sie zur Rückkehr bewegen würde, während 31% angaben, dass ein Wechsel im Managementteam sie zur Rückkehr bewegen könnte.
Unterstützung durch Unternehmensleiter
Zurückkehrende Mitarbeiter scheinen auch von den Arbeitgebern positiv gesehen zu werden. Erstaunliche 79% der befragten Schweizer Unternehmensleiter zeigen sich offen dafür, einen wertvollen Mitarbeiter wieder aufzunehmen. Während 9% zurückhaltend sind, sind 12% nicht dafür.
Christian Atkinson, Country Manager bei Robert Walters, fügt hinzu: "Der angespannte Arbeitsmarkt spielt hier zweifellos eine wichtige Rolle. Viele Stellen sind schwer zu besetzen, sodass die Wiedereinstellung ehemaliger Mitarbeiter, die in gutem Einvernehmen ausgeschieden sind, zweifelsohne eine gute Idee ist. Sie sind mit der Arbeitsdynamik und der Unternehmenskultur vertraut und benötigen weniger Zeit für Schulungen und Einarbeitung. Dadurch wird der Einarbeitungsprozess beschleunigt und vereinfacht. Ausserdem ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass sie sich stärker für das Unternehmen engagieren, weil sie freiwillig zurückgekehrt sind."
Einen Weg zur Rückkehr schaffen
Kein Unternehmen sieht es gerne, wenn wertvolle Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Daher ist es für Unternehmen wichtig, ein positives Offboarding-Erlebnis zu schaffen und den ausscheidenden Mitarbeitern mitzuteilen, dass die Tür für eine mögliche Rückkehr offen ist, sei es in derselben oder einer neuen Funktion.
Um das Beste aus den Bumerang-Mitarbeitern herauszuholen, müssen die Unternehmen klare Richtlinien und Verfahren für die Wiedereinstellung ehemaliger Mitarbeiter festlegen. Christian Atkinson betont: "Solche Richtlinien sind ein Muss, vor allem wenn jemand in eine höhere Position zurückkehrt als er sie verlassen hat. Als Unternehmensleiter müssen Sie dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter geeignete Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens hat. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Sie die Botschaft vermitteln, dass der Weg zur Beförderung oder besseren Vergütung ein Bumerang ist. Und das sollte nicht die Absicht sein."
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Quelle: www.robertwalters.ch