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Schildertext "Rübenmaus"
Nach der Ernte liegen die Zuckerrüben am Feldrand unter einem Vlies, bereit zum Abtransport. Bald erscheint die Rübenmaus. Sie ist tag- aktiv, gelb, gefrässig … und sie bewegt sich mit Motorengeräusch.
Wie Zuckerrüben kooperativ geerntet und
abgeliefert werden
Steckbrief. „Rübenmaus“ heisst die Maschine zum Verladen der Zuckerrüben am Feldrand. Die Rübenmaus ist von Mitte September bis Mitte Dezember unterwegs. Sie hat eine 8,5 Meter breite Schnauze und einen 11,5 Meter langen Schwanz. Sie kostet stolze 550’000 Franken und wird von den Zuckerrübenpflanzern eines Gebietes gemeinsam beschafft und benutzt.
Einsatz. Die Rübenmaus lädt – Acker um Acker – die Zuckerrüben auf Wagen, die zum nächsten Verladebahnhof oder direkt in die Zuckerfabrik fahren. 80 Prozent der Zuckerrüben werden per Bahn in die Fabriken nach Aarberg oder Frauenfeld transportiert.
Putzmaus. Die Rübenmaus entfernt während des Verladens die Erde, die noch an den Rüben haftet. Früher klebten etwa 200 Kilogramm Erde an einer Tonne Zuckerrüben; heute sind es noch etwa 50 Kilogramm. In der Zuckerfabrik wird die Erde abgewaschen, abgefiltert, auf Halde gekippt und dann wieder zu den Bauernhöfen zurückgebracht.
Kooperation. Im Zuckerrübenanbau ist Zusammenarbeit gross geschrieben, nicht nur beim Einsatz der Rübenmaus. In der Beratung, bei der Saat, im Pflanzenschutz, bei der Ernte und auch in der Öffentlichkeitsarbeit spannen die 7000 Rübenpflanzer der Schweiz eng zusammen.