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Der Staat und die Gemeinde wollen den Betroffenen, dessen Wohnhaus vom Erdbeben und Tsunami beschädigt wurde, unter die Arme greifen. Höchstens 520’000 Yen (ca. 5’800 Franken) erhalten sie, wenn sie sich anmelden und dies als berechtigt anerkannt wird. Bis heute wurden rund 77’000 Gesuche in den drei stark zerstörten Präfekturen eingereicht, bei 40% davon, etwa 35’000 Häusern, ist das Reparatur jedoch noch nicht abgeschlossen. Viele Leute wohnen in einem mitgenommenen Haus.
Das Hilfsgeld ist für eine Notreparatur des Hauses gedacht. Berechtigt zu dieser Hilfe sind finanziell schwache Einwohner eines Hauses, das von der Katastrophe mindestens halb zerstört wurde. Laut Nikkei-Zeitung sind bis Ende Februar 57’912 Gesuche in der Präfektur Miyagi eingetroffen. Davon 49% sind noch bei der Reparatur. In der Präfektur Fukushima befanden sich Ende Januar 38% der 16’583 Häuser in der selben Situation. In Iwate geht die Sache zügiger voran und bis 1. Februar blieben nur 7% der 2’787 Häuser noch reparaturbedürftig.
Eine Gruppe, die sich Wiederaufbau des täglichen Lebens und Gesundheit in Tohoku widmet, hat eine Umfrage durchgeführt. Von 2’850 Haushalten, die im gleichen Haus wie vor der Katastrophe geblieben sind, sind 32% berechtigt zur Hilfe und wohnen weiterhin in einem zumindest teilweise zerstörten Haus. Bei 60% wohnt Person über 65.
Die Gruppe macht sich Sorgen: „Es gibt viele Betroffenen, die in einem Haus, wo sie schon immer gewohnt haben, weiter bleiben wollen, wie gross auch die Schaden ist. Die Unterstützung erreicht aber solche Haushalte schwerer als provisorische Unterkünfte. Das Risiko, sich zu isolieren, ist hoch.“