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Eine Fachjury hat die sechs Nominierten für die Wahl «Aargauer Sportlerin oder Sportler des Jahres 2021» bestimmt. Es sind Michelle Heimberg (Wasserspringen), Fabienne Kocher (Judo), Matthias Kyburz (Orientierungslauf), Nora Meister (Para-Schwimmen), Noel Ott (Beachsoccer) und das Team Tirinzoni (Curling).
2020 hat Ruderer Scott Bärlocher den Titel «Aargauer Sportler des Jahres» gewonnen. Jetzt stehen sechs Kandidatinnen und Kandidaten in den Startlöchern, um die Nachfolge von Bärlocher anzutreten. Erst zum zweiten Mal seit die Wahl «Aargauer SportlerIn des Jahres» 2004 ins Leben gerufen wurde, sind die Sportlerinnen bei den Nominierten in der Überzahl.
Michelle Heimberg (Wasserspringen)
Die 21-jährige Wasserspringerin aus Fislisbach hat im vergangenen Jahr Historisches geschafft. Als erste Schweizerin überhaupt hat sie in einer Einzelkonkurrenz im Wasserspringen (3 m Brett) den Olympiafinal erreicht. Dort belegte Heimberg Rang 11. Zudem hat sie an den Europameisterschaften die Silbermedaille gewonnen im Wettkampf vom 1 m Brett.
Fabienne Kocher (Judo)
Die Aargauer Judoka Fabienne Kocher erlebte 2021 ihr bisher erfolgreichstes Jahr. Die 28-Jährige, die in Stilli wohnt und in Brugg trainiert, gewann an der Weltmeisterschaft die Bronzemedaille und qualifizierte sich damit für die Olympischen Spiele in Tokio. Dort lag sie lange auf Medaillenkurs, verlor dann aber die letzten beiden Kämpfe. So platzierte sie sich auf Rang fünf und gewann ein Olympisches Diplom.
Matthias Kyburz (Orientierungslauf)
Der 31-jährige Fricktaler gehört seit vielen Jahren zur absoluten Weltspitze im Orientierungslauf. Das hat Matthias Kyburz auch im letzten Jahr eindrücklich bewiesen: Europameister in der Sprintstaffel und im Knock-Out Sprint, Weltmeister über die Mitteldistanz, Vize-Weltmeister über die Langdistanz, WM-Dritter in der Staffel und Rang zwei im Gesamtweltcup. Mit diesen Leistungen verdient er sich seine bereits sechste Nomination für die Wahl «Aargauer SportlerIn des Jahres».
Nora Meister (Para-Schwimmen)
Die 19-jährige Lenzburgerin Nora Meister hat im letzten Jahr gleich doppelt für Furore gesorgt. Zuerst an den Europameisterschaften, wo sie zwei Goldmedaillen (400 m Freistil, 100 m Rücken) und eine Silbermedaille (100 m Freistil) holte und über 400 m Freistil sogar einen neuen Weltrekord aufstellte. Und dann doppelte sie an den Paralympischen Spielen nach, wo sie über 400 m Freistil die Bronzemedaille gewonnen hat.
Noel Ott (Beachsoccer)
Noel Ott hat in diesem Jahr die Schweizer Beachsoccer Nationalmannschaft an den Weltmeisterschaften in Moskau als Captain aufs Spielfeld geführt. Und er hatte grossen Anteil daran, dass die Schweizer mit der WM-Bronzemedaille im Gepäck nach Hause reisen durften. Denn Ott wurde an den Weltmeisterschaften in Moskau als «wertvollster Spieler» des Turniers ausgezeichnet.
Team Tirinzoni (Curling)
Das Team Tirinzoni des Curlingclub Aarau hat im vergangenen Jahr in einer durch Corona erschwerten Saison brilliert. Die Aarauerinnen sicherten sich den Schweizer Meistertitel, gewannen anschliessend die WM-Trials und verteidigten danach auf beeindruckende Art und Weise (12:1 Siege) ihren Weltmeistertitel aus dem Jahr 2019. Dank dem zweiten WM-Titel in Folge qualifizierten sie sich auch für die Olympischen Spiele in Peking.
So funktioniert das Voting
Das Voting für die Wahl «Aargauer SportlerIn des Jahres» ist ab Samstag, 19. Februar 2022 geöffnet. Es kann sowohl per SMS als auch online abgestimmt werden. Das Voting läuft bis am Mittwoch, 2. März 2022. Der Titel wird im Rahmen der Sport-Gala übergeben, die am Freitag, 4. März 2022 im Tägi Wettingen durchgeführt wird.
Weitere Informationen rund um die Wahl finden Sie unter www.aargauersport.ch/sport-gala.