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Der Rohstoffhändler Trafigura hat 2012 etwas weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Der Nettoerlös belief sich auf 991,9 Millionen US-Dollar gegenüber 1,117 Milliarden im Vorjahr. Der Umsatz erreichte 120,4 Milliarden Dollar (116,7 Milliarden Franken); im Vorjahr waren es 121,6 Milliarden US-Dollar.
Im ersten Quartal 2013 stiegen die Einnahmen auf das gesamte Jahr gerechnet um 8 Prozent auf 31,2 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn wuchs um 3,2 Prozent auf 216 Millionen US-Dollar.
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Wachstum seit der Gründung
Trafigura wurde 1993 gegründet und wuchs seither ohne Unterbruch. Ende 2012 beschäftigte die Gruppe 8845 Personen, verteilt auf 85 Büros in 56 Ländern. Die Gruppe handelt mit Erdöl und Ölprodukten, Metallen, nicht eisenhaltigen Erzen und Schüttgut.
In einem Interview mit der Tageszeitung «L'Agefi» sagte der für die Finanzen verantwortliche Pierre Lorinet, man beobachte den Zuwachs an Erdöl und Schiefergas in den USA, plane aber keine Investitionen in die Produktion.
Fokus auf Lagerung und Transport
Trafigura sei mehr an Lagerung und Transport interessiert - das Unternehmen besitzt dafür Terminals in Corpus Christi (Texas) - und investiere in ein für den Export von Kohle bestimmtes Terminal in Burnside (Louisiana).
Auch in Russland will sich die Gruppe weiterentwickeln, wie Lorinet ankündigte. Trafigura will sich zudem für eine Selbstregulierung des Rohstoffhandels und mehr Transparenz in diesem Sektor engagieren, dies im Nachgang zu einem vom Bundesrat veröffentlichten Bericht zum Rohstoffsektor.
(chb/sda)