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Ein Mann erscheint am späten Vormittag am Fenster des Hotels gegenüber, er trägt ein weisses Hemd und einen blauen Pullover. Schaut hinunter in die Gasse, bewegt die Lippen. Vermutlich rapportiert er seiner Frau nach hinten ins Zimmer, was er sieht. Die Gasse ist leer. Er sagt, die Gasse ist leer wie das neue Jahr. Er schweigt. Brauner Teint, vielleicht fünfzig Jahre alt. Es hat niemanden auf der Strasse, sagt er. Leerer Morgen. Leeres Jahr. Als er seinen Kopf zurückzieht, fällt sein Blick auf mich im Fenster gegenüber. Wir sehen uns an, dann verschwindet er hinter dem Vorhang. Niemand zu sehen, sagt er. Bloss einer drüben am Fenster, der tat nichts. Sah bloss hinaus. Der zählt nicht.