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„Ängstlich in das Dunkel starrend blieb ich stehn, verwundert, harrend ...“ „Der Rabe“ brachte Edgar Allan Poe den Durchbruch als Lyriker. Sein bekanntestes Gedicht zählt bis heute zum unvergänglichen Erbe der Dichtkunst. In 108 Versen schildert er den mitternächtlichen Besuch eines Raben bei einem Verzweifelten, dessen Geliebte Lenore starb. Die erste deutsche Übersetzung von Elise von Hohenhausen findet sich hier neu interpretiert und illustriert von Marta Monika Czerwinski. Der Name steht für schaurige und düstere Abgründe: Edgar Allan Poe (1809-1849) gilt als Wegbereiter des Symbolismus und Meister des subtilen Horrors. Poes Gedichte, Erzählungen und Kurzgeschichten zählen zu den grossen Werken seiner Zeit.
Portrait
Edgar Allan Poe (1809-49) gilt als bedeutendster Vertreter der amerikanischen Romantik und als Urvater der Kriminal- und phantastischen Literatur. Seine Kriminal- und Gruselgeschichten sind, ob als Gedicht oder Erzählung, in besonderem Masse von seinem analytischen Scharfsinn und seinem Hang zum Makaberen geprägt und haben einen grossen Einfluss auch auf die europäische Literatur ausgeübt.