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Laut einer Studie, die von Forschern des VU University Medical Center durchgeführt wurde, hatten Männer mit stark körperlichen Tätigkeiten ein signifikant höheres Risiko für einen frühen Tod als Männer mit weitgehend inaktiven Arbeitsplätzen. Lesen Sie auch – Fitness ist wichtig: Erhöhen Sie Ihre Schrittzahl, wenn Sie sich in Innenräumen befinden
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Körperliche Aktivität wird allgemein als wichtiges Präventionsverhalten für nicht übertragbare Krankheiten angesehen, während körperliche Inaktivität schätzungsweise rund 7 Prozent der weltweiten Gesundheitsbelastung ausmacht. Lesen Sie auch – Ältere Erwachsene sollten ihre Trainingsfrequenz erhöhen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen: Studie
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Dementsprechend ermutigen internationale Richtlinien die Menschen, täglich bis zu 30 Minuten körperlicher Aktivität mit mindestens mäßiger Intensität zu betreiben. Diese Richtlinien unterscheiden jedoch nicht zwischen beruflicher Tätigkeit, Freizeitbeschäftigung und verkehrsbezogener Tätigkeit.
Jüngste Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass es Hinweise auf ein Paradoxon für körperliche Aktivität gibt, mit positiven gesundheitlichen Ergebnissen im Zusammenhang mit körperlicher Freizeitaktivität, aber nachteiligen gesundheitlichen Ergebnissen für Menschen, die sich beruflich körperlich auf hohem Niveau engagieren.
Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Pieter Coenen beschloss, eine systematische Überprüfung der Evidenz hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen beruflicher körperlicher Aktivität und Gesamtmortalität durchzuführen.
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Sie durchsuchten bestehende Studien, in denen der Zusammenhang zwischen beruflicher körperlicher Aktivität und Gesamtmortalität untersucht wurde, und identifizierten 17 Studien, aus denen gepoolte Daten von 193.696 Teilnehmern in einer Metaanalyse verwendet wurden.
Diese Analyse ergab, dass Männer mit hoher beruflicher körperlicher Aktivität ein um 18 Prozent höheres Risiko für einen frühen Tod hatten als Männer mit geringer beruflicher körperlicher Aktivität. Dies war auch dann noch der Fall, wenn die körperliche Aktivität in der Freizeit berücksichtigt wurde.
Bei Frauen wurde keine solche Assoziation beobachtet. In der Tat schien das Gegenteil bei Frauen der Fall zu sein.
Die Forscher kamen zu dem Schluss: „Die Ergebnisse dieser Überprüfung weisen auf gesundheitsschädliche Folgen hin, die mit einer hohen körperlichen Aktivität bei Männern verbunden sind, selbst wenn relevante Faktoren (wie z. B. körperliche Freizeitaktivität) berücksichtigt werden. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Richtlinien für körperliche Aktivität zwischen beruflicher und Freizeit körperlicher Aktivität unterscheiden sollten. “
Quelle: ANI
Bildquelle: Shutterstock
Veröffentlicht: 15. Mai 2018, 9:06 Uhr | Aktualisiert: 15. Mai 2018, 9:06 Uhr