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Zum östl. Abschnitt dieser öden
und wilden Landschaft steigt der
Glacier de la Plaine Morte herab.
Bildet einen alten Gletscherboden, in den zahlreiche Riesentöpfe
und kleine Seebecken eingesenkt sind, deren
Wasser unterirdisch zur Derzence abfliesst. Es ist begreiflich, dass diese seltsame
Fels- und Steinwüste dem Volk zur Bildung verschiedener
Sagen und Legenden Veranlassung gegeben hat.
So sollen die bösen
Geister oder Hexen in den runden Gletschertöpfen jeweilen den Hagel bereiten, den sie dann über die
Weinberge im
Rhonethal ausschütten.
Die Plaine Morte ist eine abgesunkene
Platte von Jurakalk (Argovien) und Nummulitenschiefern,
die nach allen Richtungen hin von Verwerfungen durchsetzt ist und einen auffallenden Gegensatz zu den
Urgonkalkwänden der benachbarten Bergstöcke bildet.
Das Ganze gleicht von ferne gesehen einer Mosaike oder einem unregelmässig
gefelderten Schachbrett.