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Anlässlich der Verlängerung der Seilbahn wird 1978 die alte Bergstation an der Germaniastrasse abgebrochen (Abb.: Archiv QVO)
Erschlossen wird der Zürichberg durch die
Seilbahn Rigiblick
1812 standen im Gebiet der damaligen Gemeinde Oberstrass (von der ETH bis zum Milchbuck und bis zum Waldrand) nur 164 Gebäude, davon die Hälfte Scheunen und Ställe, Trotten und Waschhäuser. Hier gab es hauptsächlich Rebberge, Obstbäume, Wiesen. 1893 wurde Oberstrass wie die weiteren 10 damaligen Vororte Zürichs eingemeindet.
1893 wollte man die Polybahn verlängern: von der Bergstation bei der ETH mit einer neuen Trambahn via Rigistrasse bis zum Germaniahügel. Das Projekt wurde nicht ausgeführt. Aber 1895 wurde die Strassenbahn vom Bellevue via Platte bis zum Rigiplatz eröffnet. Jetzt interessierte sich die «Rigiviertel Gesellschaft, A. Grether & Co.» für den Zürichberg und erbaute 1901 die «Seilbahn Rigiviertel». Damit erschloss sie die von ihr erbauten kleinen Villen gleich selbst.
1906 wurde die Seilbahn Teil der «Städtischen Strassenbahn». 1942 gab es ein Projekt einer unterirdischen Verlängerung der Bahn von der Talstation bis in die Nähe des Centrals. Es wurde nicht ausgeführt. Im Zusammenhang mit der 1973 beschlossenen Renovation kam die Bahn an die VBZ. 1978 schliesslich wurde sie vollständig erneuert. Zuvor endete die Seilbahn an der Station Germaniastrasse.
Diese Tafel wurde gestiftet von Frauenverein Oberstrass