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Die beiden EZB-Ratsmitglieder seien besorgt wegen Formulierungen, die als eine zu langfristige Verpflichtung zu einer lockeren Geldpolitik angesehen werden können, so die mit den Diskussionen vertrauten Personen.
Andere Geldpolitiker hätten der Forward Guidance unter der Bedingung zugestimmt, dass sie sich nur auf die Zinssätze und nicht auf den Kauf von Vermögenswerten bezieht, so ein Offizieller.
Ein Sprecher der EZB wollte sich auf Anfrage hierzu nicht äussern.
Die EZB hat am Donnerstag ihre Guidance für den Zeitpunkt einer möglichen Zinserhöhung überarbeitet, um Anleger davon zu überzeugen, dass sie die Unterstützung für die Wirtschaft nicht zu schnell zurücknehmen wird. Die entscheidende Änderung bedeutet, dass selbst wenn die Inflation am Ende des Prognosehorizonts – in bis zu drei Jahren - das Ziel erreicht, die Geldpolitiker nicht gezwungen sein werden, mit einer Straffung der Politik zu reagieren. Für das Jahr 2023 rechnet die EZB derzeit mit einem durchschnittlichen Preiswachstum von nur 1,4 Prozent.
Der Schritt folgt auf eine 18-monatige Strategieüberprüfung, die darauf abzielte, die langjährigen Bemühungen zur Ankurbelung der Inflation zu verstärken. Weidmann und Wunsch haben beide Anfang dieses Monats der Überprüfung zugestimmt. Der Bundesbankpräsident sagte nach der Überprüfung, dass die EZB nicht bewusst höhere Inflationsraten anstreben werde, um frühere Unterschreitungen auszugleichen.
Präsident Christine Lagarde sagte in einer Pressekonferenz, dass es keine einstimmige Unterstützung für die Entscheidung vom Donnerstag gegeben habe, aber eine "überwältigende Mehrheit" hinter ihr stehe. Der Rest der geldpolitischen Instrumente der EZB, einschliesslich ihrer Anleihekaufprogramme, wurden bei der Sitzung, die die erste nach der Anhebung des Inflationsziels von knapp unter 2 Prozent auf 2 Prozent war, unverändert gelassen.
(Bloomberg/cash)