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Der 26-jährige Ilias Panchard sitzt für die Grünen im Stadtrat von Lausanne und setzt sich für Minderheiten in seiner Stadt und der Region ein.
Als an diesem späten Nachmittag die Sonne über der Stadt untergeht, versammeln sich die jungen Menschen in den Bars. "Wir sind hier im Quartier Flon", sagt Ilias. "Das ist eines der beliebtesten Ausgehviertel von Lausanne." Er selber sei aber nicht so der Typ, der bis spät nachts im Club abhängen würde. "Ich trinke lieber mit ein paar guten Freunden ein Bier." Und dann werde diskutiert: über die Zukunft, über die Chancengleichheit, über den Atomausstieg.
Sein Wille, sich für etwas einzusetzen, begann schon im Gymnasium und später im Studium. Als er Umweltnaturwissenschaften studierte, arbeitete er für Politkampagnen und rutschte so immer mehr in die Welt der Politik rein - drei Jahre lang war er Co-Präsident der Jungen Grünen.
Letzten Sommer hat er geheiratet und er reist regelmässig nach Algerien. "Mein Vater ist aus dem Kanton Wallis und meine Mutter ist ursprünglich aus Algerien", erklärt er. "Das Mittelmeer kommt mir vor wie ein See, an dem alle Kulturen sich mischen. Darum setze ich mich auch gerne für Völker wie Kurden oder Palästinenser ein."