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Master Neuseeland
Die Qualität der Universitäten in Neuseeland ist im internationalen Vergleich hervorragend, allerdings scheint sich das bei uns noch nicht rumgesprochen zu haben. Nur ein Bruchteil studieren in Neuseeland, und das, obwohl die Studiengebühren an den neuseeländischen Universitäten und Fachhochschulen relativ günstig für den englischsprachigen Raum sind.
Die Hochschullandschaft in Neuseeland ist übersichtlich: Es gibt acht Universitäten, die sich selbst verwalten und alle qualitativ sehr gut sind. Daneben gibt es die „Institutes of Technologies und Polytechnics“ (ITPs), die unseren Fachhochschulen entsprechen, aber auch schulische Berufsabschlüsse anbieten. „Institute of Technology“ bedeutet in Neuseeland übrigens nicht, dass es sich um eine technische Hochschule handelt, sondern lediglich, dass es sich um eine tertiäre Einrichtung handelt. Die ITP-Hochschulen bieten alle Fachrichtungen einschliesslich Kunst und Design an.
Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen dem Studium hier und dem Studium in Neuseeland sind die regelmässigen Leistungsnachweise, die das Semester über erbracht werden müssen. Drei Leistungsnachweise, sogenannte „Assignments“, pro Kurs sind Standard. Usus sind Projektarbeiten und kleinere wissenschaftliche Hausarbeiten, dagegen sind Prüfungen seltener als bei uns. Dieses System ist sehr zeitintensiv, wird aber oft von Gaststudierenden gelobt und bevorzugt.
Das Leben in Neuseeland ist vor allem eins: unkompliziert. Man findet leicht eine Wohnung oder ein WG-Zimmer, nicht selten sogar am Tag der Ankunft.
Der Master wird in der Regel in zwei Teilen absolviert: das erste Jahr heisst Postgraduate Diploma und das zweite Jahr wird Master genannt. Dreisemestrige und neuerdings zweisemestrige Master werden ebenfalls angeboten, wobei diese zeit- und kostenintensiv sind, da der Lernstoff entsprechend komprimiert wird und die gleichen Gebühren wie für einen zweijährigen Master verlangt werden.
Neben den aufgezählten studienrelevanten Vorteilen, die Neuseeland zu bieten hat, gibt es noch eine ganze Reihe anderer: in einem Land studieren, das zu den schönsten der Welt gezählt wird und Naturfreunden, Sportlern und Abenteurern einen sagenhaften Lifestyle bietet; jeden Samstag das berühmte „Kiwi-BBQ“ zu zelebrieren, den Prof jederzeit ansprechen zu können – und zwar beim Vornamen! Vormittags zu surfen und nachmittags Skifahren zu gehen, sowie die vielen anderen Extreme kennenzulernen, die Neuseeland und die Neuseeländer so liebenswert machen.