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Der Nettoertrag des Edmond de Rothschild Real Estate Sicav ERRES stieg im ersten Halbjahr – unter Berücksichtigung der Einnahmen und laufenden Ausgaben – um 8.0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf CHF 27.9 Mio. an. Die Einnahmen erhöhten sich vor allem dank den Mietzinsen aus Neuakquisitionen und im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung vom September 2021 um 17.7%. Die Mietausfallrate belief sich auf 3.35% der Gesamtmieteinnahmen und blieb damit gegenüber dem Wert von Ende März 2021 (3.33%) stabil. Die effektive Leerstandsquote per 30. September 2021 liegt bei 2.88%. Der Gesamtaufwand erhöhte sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs um 31.9% auf CHF 23.2 Mio. Diese Erhöhung ist hauptsächlich auf den starken Anstieg der Ausgaben im Zusammenhang mit Instandhaltung und Reparaturen der Gebäude zurückzuführen. Zwei Liegenschaften wurden verkauft. Sie erzielten einen Gewinn von CHF 4.0 Mio. mit einer Nettomarge von mehr als 20% auf den Gestehungskosten und in Bezug auf die letzten Bewertungen. Das Fondsergebnis beläuft sich auf CHF 31.9 Mio., was einem Anstieg von 23.7% im Vergleich zum 30. September 2020 entspricht.
Aus dem Halbjahresabschluss resultiert ein nicht realisierter Verlust von CHF 2.9 Mio., der hauptsächlich auf die aktivierten Arbeiten an nicht neu bewerteten Liegenschaften zurückzuführen ist. Die jährliche Bewertung des gesamten Immobilienportfolios erfolgt zum 31. März 2022. Das Gesamtergebnis am Ende des ersten Halbjahres beträgt CHF 29.0 Mio., liegt also auf dem gleichen Niveau wie in den ersten sechs Monaten des Vorjahrs. Die Anlagerendite beläuft sich auf 1.54% in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2021/22.
Die Fremdkapitalquote lag zum 30. September 2021 auf dem Niveau von 22.7%, nachdem durch die einige Tage vor Halbjahresschluss abgeschlossene Kapitalerhöhung liquide Mittel in Höhe von CHF 279.7 Mio. zugeflossen waren. Der Vermögensverwalter hat zunächst die fälligen Hypothekarzahlungen geleistet und wird den gesamten aufgenommenen Betrag bis zum Ende des Kalenderjahres im Einklang mit seiner Fremdmittelstrategie und den beschlossenen Projekten investieren.
Der durchschnittliche Zinssatz liegt stabil bei 1.08% mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 3.55 Jahren. Die für die geplante Inanspruchnahme von Krediten bis Ende des Jahres erhaltenen Bedingungen sprechen für einen weiteren Rückgang der Fremdkapitalkosten und eine Verlängerung der Laufzeit.
Der Nettoinventarwert (NAV) belief sich auf CHF 118.94 pro Aktie, was einem Anstieg von 2.35% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Rückgang von CHF 1.81 pro Aktie seit dem letzten Geschäftsbericht zum 31. März 2021 erklärt sich durch den Abschlag der Dividende von CHF 3.60 pro Aktie im Juli 2021.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs betrug der Mietzinsverlust im Zusammenhang mit den gewährten Covid-Unterstützungen rund CHF 150’000, was weniger als 0.3% des Gesamtertrags über sechs Monate ausmacht. Zum Stichtag belaufen sich die offenen Ratenzahlungen auf rund CHF 145’000 und betreffen sechs gewerbliche Mieter.