Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03662.jsonl.gz/1086

1. - 14. Tag durchläuft der Hunde die vegetative Phase. Die Welpen sind blind und taub, Augen und Ohren sind verschlossen, das Riechvermögen ist nur sehr gering ausgeprägt.
Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper riesig. Fortbewegen kann sich der Welpe nur kriechend. Stehen kann er noch gar nicht. Einzig und allein der Tastsinn ist schon gut entwickelt. So findet der Welpe auch zur Zitze der Mutter. Das Saugen ist ein Reflex und keinesfalls dem Willen des Welpen zuzuordnen.
Das Gehirn ist noch nicht vollständig entwickelt (erst Ende der 7. - 8. Woche)
Die ersten zwei Wochen bestehen aus saugen, schlafen und sich versäubern.
Das intensive Belecken der Bauchdecke (Bauchmassage) durch die Mutter bewirkt beim Welpen, dass die Verdauung in Gang gesetzt wird und zusätzlich der Atemreflex nachhaltig gefördert wird. Die Hündin ist zudem die Wärmequelle für die Welpen.
Die Aufgabe des Züchters beschränkt sich während dieser Zeit auf das Sauber halten der Wurfkiste, die optimale Versorgung der Mutterhündin und das Wiegen der Welpen.
Findet ein Welpe nicht sofort zur Zitze, soll der Züchter nicht helfend eingreifen. Die Mutterhündin hilft ja auch nicht. Dieser milde Stress ist für den Welpen notwendig und dient dazu, dass das Nervensystem und der ganze Organismus, aber vor allem das spätere Verhalten des Hundes qualitativ und quantitativ beeinflusst wird.
Im Alter von zwei Wochen öffnen die Welpen die Augen und Ohren. Sie lernen zu laufen. Mit der zunehmenden Wahrnehmung der Umwelt erwacht die Neugierde.
Die wachsenden Fähigkeiten ermöglichen dem Welpen zu lernen. Sie spielen miteinander und finden sich anschliessend zum Kontaktliegen zusammen (gegenseitige Wärme und soziales Bedürfnis).
Die Mutter säugt innert 24h nur noch 6-8 Mal. Die Welpen beginnen sich nach und nach selber und meist ausserhalb des Lagers zu versäubern.
In der dritten Lebenswoche brechen die spitzen Zähnchen durch. Die Hündin lässt die Jungen ungestraft an ihr herum klettern und kauen. Sie ist grosszügig und akzeptiert bekannte Hunde und Menschen an der Wurfkiste. Die Welpen ermüden jedoch immer noch sehr schnell und brauchen Schlaf (2h Rhythmus).
Bankverbindung
Raiffeisenbank Visperterminen
3932 Visperterminen
<iban-pii>
Konto 19-6902-3
Walliser Schweisshundeklub
Termerweg 34
3900 Brig
Internetseite:
Richard Imboden
Wildhüter
Stegbine 32
3942 Raron (VS)
027 / 934 22 69
076 / 363 03 01