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«Ich hatte heute nicht mehr die Form wie noch in Flandern», resümierte die 29-Jährige, die mit einem Rückstand von gut neun Minuten nur 45. wurde. In Flandern hatte Reusser mit dem 9. Rang ihr Bestresultat in dieser Klassiker-Saison geholt.
Insgesamt bestritt Reusser in diesem Frühjahr zehn Eintagesrennen für ihr neues Team Alé BTC Ljubljana. Nach der Klassiker-Saison steht für die WM-Zweite von 2020 nächste Woche in Luxemburg ein erstes Etappenrennen im Programm. Darin ist auch ein kurzes Zeitfahren enthalten; es wird Reussers erster Einsatz dieses Jahr in ihrer Spezialdisziplin.
Anschliessend beginnt für Reusser langsam die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. In Tokio gilt die Bernerin im Zeitfahren als grosse Schweizer Medaillenhoffnung.
Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich sprang für Reusser eine andere Schweizerin in die Bresche. Elise Chabbey, wie ihre Landsfrau eine Quereinsteigerin, klassierte sich mit zwei Minuten Rückstand im 13. Rang und fuhr damit ihr bisher bestes World-Tour-Resultat in diesem Jahr heraus.