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Tokio - Ein gefährlicher Taifun hat in Japan mindestens ein Menschenleben gekostet und über 30 Menschen verletzt. "Melor" traf mit Windgeschwindigkeiten von rund 140 Kilometer in der Stunde auf die Hauptinsel Honshu, wie die Meteorologische Behörde bekanntgab.
Der Sturm beschädigte Häuser und entwurzelte Bäume. Der Verkehr kam teilweise zum Erliegen. Nach Angaben des öffentlichen Radios wurden mehr als 9000 Menschen vor dem Taifun in Sicherheit gebracht.
Die Behörden befürchten, dass der Sturm ähnliche Verwüstungen anrichten könnte wie ein Taifun vor 50 Jahren, bei dem mehr als 5000 Menschen starben. Die Fluglinie Japan Airlines wollte nach japanischen Medienberichten 310 Inlandsflüge absagen. Der Zugverkehr in Zentraljapan wurde zeitweise eingestellt.
"Melor" ist der jüngste von mehreren heftigen Taifunen, die in den vergangenen Wochen über Asien hinwegfegten. In Japan starben im August mindestens 25 Menschen durch von dem Taifun "Etau" ausgelöste Erdrutsche und Schlammlawinen.
Durch den Sturm "Ketsana" kamen in Vietnam und auf den Philippinen hunderte Menschen ums Leben, in Taiwan starben beim Durchzug des Taifuns "Morakot" mehr als 600 Menschen.
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