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Berlin [ W. ?], den 21. Februar 1875.
Vertraulich!
Hochverehrter Herr Präsident!
Aus Ihrem schätzb[aren?] Briefe vom 18. d. entnehme ich mit großem Bedauern, daß Herr Gerwig in Meinungsverschiedenheit mit der Direction der Gotthardbahn gekommen ist, und in Folge dessen seine Entlassung verlangt hat.
Wenn ich Ihnen bei der Sachlage einen Mann nennen soll, welcher als Oberingenieur der Gotthardbahn den Schwierigkeiten der Lage vollkommen gewachsen ist, so komme ich auf Herrn Baurath Menne, im Dienste der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft, zurück, von welchem schon beim Beginn des Unternehmen[s?] mehrfach die Rede war. Der gute Ruf des Herrn Menne ist seitdem noch bedeutend gestiegen, und er soll der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft vorzügliche Dienste leisten.| Aus diesem Grunde glaube ich aber, daß Herrn Geheimerath Mevissen die Candidatur des Herrn Menne nicht willkommen sein wird, während von letzterem anzunehmen ist, daß er wie jeder Eisenbahntechniker, der etwas Ehrgeiz hat, bereitwillig sich der rühmlichen Aufgabe, den Bau der Gotthardbahn zu leiten, unterziehen wird.
Mein Rath geht dahin, daß Sie offen über Herrn Menne an Herrn Geheimerath Mevissen schreiben, nur bitte ich, sich hierbei nicht auf mich zu beziehen, überhaupt von dem Inhalte dieses vertraulichen Schreibens keinen Gebrauch zu machen.
Mit freundschaftlicher Hochachtung
Ihr ganz ergebener
A v Hansemann
Herrn
Präsidenten Dr A. Escher Hochwohlgeboren
Zürich.