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Unsere Wanderung auf der Via Lemovicensis geht langssam dem Ende entgegen, und somit verlassen wir heute das Departement Landes (40) und wechseln in das letzte französische Departement auf unserem Weg nach Santiago de Compostela, nämlich das Departement Pyrénées-Atlantiques (64). Der Übergang findet zwischen «Le Château de Beyrie» und «Sault-de-Navailles» statt. In diesem ersten Ort im letzten Departement kann man wieder einmal einkaufen, was man so braucht, und auch als Übernachtunsort bietet sich dieser Ort an.
Der Etappenort Orthez gehört mit über 10'000 Einwohnern wieder einmal zu den grösseren Orten auf der Via Lemovicensis und bietet auch ein ordentliches Kulturprogramm an. Die Kirche Saint-Pierre aus dem 13. Jh. fällt schon dadurch auf, dass sie einst an die Stadtmauer angebaut wurde. Vom Château Moncade aus derselben Periode existiert nur noch ein Turm, womit die Besichtigung zeitsparend ist.Ebenfalls aus dieser Periode stammt noch der «Pont Vieux» mit einem Turm. Unser Weg endet heute vor der Mairie von Orthez.Hinweis(e)
Die Via Lemovicensis, in Frankreich auch «Voie de Vézelay» genannt, ist einer der Haupt-Pilgerwege in Frankreich. Er verbindet Vézelay im Burgund, schon im Mittelalter ein wichtiger Pilger-Sammelpunkt, mit Saint Jean-Pied-de-Port am französischen Fuss der Pyrenäen. Der Weg umgeht das «Massif Central» und misst rund 930 Kilometer.Siehe auch
Siehe auch: www.compostelle-landes.org/
und www.aucoeurduchemin.org/