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Heutzutage werden fast täglich neue und teilweise eher zweifelhafte Studien zur Ernährung veröffentlicht. Sie alle behaupten, das Patentrezept gefunden zu haben, wie wir möglichst lange gesund und schlank bleiben. Leider sind sie sich dabei oft alles andere als einig: So sind es einmal die tierischen Fette, die wir konsequent meiden sollen und beim nächsten Mal wieder die Kohlenhydrate, die die Ursache allen Übels scheinen. In diesem Studiendschungel den Durchblick zu finden, ist schwierig – aber nicht unmöglich:
Fragt man Ärzte und Ernährungsexperten nach den Zusammenhängen von Gesundheit und Ernährung, verweisen viele auf die PREDIMED-Studie (Prevención con Dieta Mediterránea). Spanische Forscher haben 2013 in dieser Studie herausgefunden, dass eine mediterrane Kost, die mit Olivenöl oder Nüssen angereichert wird, äusserst positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken vermag. So reduzierten sich die Herzinfarkte und Schlaganfälle bei den Studienteilnehmern, die eine mediterrane Kost einhielten um bis zu 30 Prozent gegenüber der Kontrollgruppe, die sich an eine einfache, fettreduzierte Diät hielt.
Diese Mittelmeer- oder mediterrane Diät zeichnet sich vor allem durch hohe Mengen an Obst und Gemüse, ungesättigten Fetten aus Fisch und kaltgepressten Pflanzenölen sowie wenig rotem Fleisch aus. Wer seine Ernährung auf mediterrane Kost umstellen möchte, sollte folgende Ernährungsempfehlungen beachten: