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Mit dem neuen Gipfelkreuz vom Holzbildhauer-Atelier auf den Gipfel “by fair means”.
U25-Ersatztour über den Südgrat auf das Grisighorn 3’177 m. Wunderschöne Stimmungen und schönste Gratkletterei. Als Privattour durchgeführt von einem Eingeborenen und drei Üsserschwizern.
Kalymnos - the right place to be
das chöi mir bestätige…
nachdäm mir mit em Taxiboat (süsch isch ke Fähre me usglofe isch bi däm Wällegang!) …. Kalymnos erreicht hei
D'Chlätterszenerie vo Kalymnos, dä einzigarig Fels, mit Tropflöcher, Sinter u scharfe Nadle, nid immer fingerschonend…aber griffig, was wosch no meh…
Willi het für üs für jede Tag e nöie Sektor usgsuecht (früech am morge si mir scho am Fels gsi!), geng mit einzigartiger Ussicht ufs Meer, jede Sektor het für sich gsproche. Geng 35 bis 40 m längi Route, de isch me so richtig i Chlätterflow cho.
d' Uswahl isch riese gross, über 3000 Route het's uf däre Insle.
Are knifflige Stell het Willi geng e guete Tipp oder d'Lösig chönne gä.
Nach em Chlättere, Durscht lösche, Mythos, Alpha oder Fix? u e Kalymnian Salad u de d'Entspannig, schwümme im türkisfarbige Wasser u es Nückerli am Strand.
De si mir parat gsi für ds Apéro, im eigene Garte vom Galini Studio mit Sunneuntergäng hinger em Telendos (100 Fotine), jede Abe angers u spektaktulärer. Dr Ouzo u d'Kalymnos Spezialitäte - Olive, Kapere us Sesambrötli hei natürlech nid gfählt.
Speter hei mir üs vo dr griechische Chuchi la vürwöhne…Mousaka, Shrimps, frech fish, fried eggplants, stuffed tomatos, Sakanaki…. u zum Dessert vom Huus offeriert wie zb Lokomades…
"the right place to be" hei mir 5, Margrit, Tino, Glöisi, Tegi u Willi, e harmonischi u familiäri Gruppe voll chönne gniesse….leider ohni Jeannette u Ruth
Tuusig Dank dr Leitig!
Dieses Jahr führte uns unsere SAC Mountainbiketour ins Wallis. Im ziemlich gut besetzten „Lötschberger“ reisten wir bis Hohtenn. Dort stiegen wir auf die Bikes und nahmen die ersten 500 Höhenmeter, angenehm auf einer Teerstrasse rollend, in Angriff.
Das kleine Feld von 7 Teilnehmern zog sich schon bald in die Länge, während die einen fast nicht zu bremsen waren, mussten andere etwas hochmotiviert werden… Die teils knifflige, teils flowige Abfahrt nach Gampel machte aber allen grossen Spass! Stefan fuhr im scharfkantigen Gestein jedoch den ersten Platten des Tages ein, und auch ich musste mein Hinterrad zweimal pumpen.
Nach diesen kleinen Zwischenfällen fuhren wir mit der Seilbahn hoch nach Jeizinen und machten bei bester Aussicht ins Rhonetal erst mal Mittagspause. Mein kränkelndes Hinterrad (es war schon wieder platt) machte uns aber etwas Sorgen, deshalb beschlossen wir, schnell den Schlauch zu wechseln. Frisch gestärkt attackierten wir den zweiten Aufstieg, auch dieser führte anfangs über eine Teerstrasse. Zufrieden plaudernd fuhren wir, die einen schneller, die anderen gemütlicher, hoch bis zur Unteren Feselalp, wo wir einen wohlverdienten Beizenstopp einlegten.
Wir wollten grad wieder losfahren, da bemerkte ich doch tatsächlich, Sch..., schon wieder pladi! Damit stand dann auch endgültig fest, wer den Tourenbericht schreiben würde. (Der eine oder andere mag sich vielleicht daran erinnern, dass ich bei der letztjährigen SAC Biketour aus ähnlichen Gründen Autorin des Tourenberichtes wurde...) Der Übeltäter, ein Dorn im Pneu, wurde von Sabine entdeckt und mit Reto‘s Zange herausgezogen. Bruno hatte zum Glück auch dieses Jahr noch einen passenden Schlauch dabei, Danke!
Danach ging es in munterem Auf und Ab auf einem wunderschönen Singletrail Richtung Bachalp. Von dort waren dann nochmals Beine, Herz und Lungen gefragt, es galt noch ein paar saftige Rampen zu bewältigen. Die anschliessende, lange Abfahrt nach Leuk liess dann keine Wünsche mehr offen, feinster Trailgenuss von oben bis unten!
Bei Bier und gemeinsamem Nachtessen liessen wir diese wunderhübsche Tour ausklingen. Vielen Dank für die Organisation, Bruno!
Tina
Unverhofft kommt oft
Es gehört zu einem richtigen Abenteuer, dass sich das gute Gelingen nicht von Beginn weg ausmachen lässt. Tatsächlich sah es für die Idee, mit einer Clubtour von Ferpècle aus mit einer Übernachtung im Dent Blanche Biwak den Grand Cornier zu überschreiten, lange eher schlecht aus.
Das Biwak – oder besser der unsichere Untergrund, auf dem es erbaut wurde – stellte das Unternehmen zuerst in Frage. Die am Fuss der Dent Blanche gelegene Unterkunft, ein sechseckiger, niedriger Bau, droht nämlich gegen Norden hin auf den wegschmelzenden Gletscher abzurutschen; ein Schicksal, dass hingegen, so wussten wir kurz vor der Tour, noch nicht unmittelbar bevorsteht. Einzige Einschränkung: die ohnehin recht spärliche Infrastruktur des Biwaks wird um das «Scheisshaus» reduziert. Dieses wurde so nah an den Abgrund hingebaut, dass der Berg es als erstes von seinem Rücken schütteln wird.
Als (zweiter), weiterer Spielverderber kommt bei der Bergsteigerei ja immer das Wetter in Frage. Und das war auch hier so. Im Vorfeld der Tour verhiessen die einschlägigen Berichte zuverlässig Gewitter. Wunschgemäss wurden die Berichte, je näher das Startdatum kam, desto besser. Die Sechsergruppe mit Tourenleiter Matthias und Bergführer Tinu konnte das Abenteuer angehen.
Der Weg zum Biwak ist weit und hält eine Fülle an Höhenmetern bereit. Der Anstieg verläuft aber gleichmässig über abwechslungsreiches Terrain. Die atemberaubende Landschaft, die Rettung einer eingeklemmten Jungziege und die leise Angst, dass das Biwak bereits von einer 20 köpfigen Gruppe von Osteuropäern in Feierlaune in Beschlag genommen worden sein könnte, liessen den Tag schnell vergehen. Das Biwak erreicht – die Osteuropäer haben sich offensichtlich ein anderes Biwak ausgesucht – wurde mit dem eigens heraufgeschleppten Gas gekocht, bis alle Trinkflaschen und Bäuche voll waren. Eine ruhige und kurze Nacht stand bevor.
Die eigentliche Traverse des Grand Cornier startet sanft in Gehgelände, bis sich der Grat gegen norden neigt und dem Bergsteiger mit steilen Aufschwüngen und interessanten Türmen einige knifflige Aufgaben stellt. Es ist nicht nur die fabelhafte Aussicht, auch das konzentrierte Klettern in dieser gut funktionierenden Gruppe mit einer beachtlichen Altersspanne, die wohl jeden Teilnehmer in diesen Momenten spüren liess: Hierfür lebt dieses Hobby in mir, dass mehr ist als blosser Zeitvertreib.
Der Abstieg vom Gipfel schien etwas leichter, brauchte aber am Übergang zum Gletscher noch einmal Konzentration. Darauf folgte ein stetes absinken in den Gletscher, bis die Moiry-Hütte sichtbar wurde und den müden Gliedern neue Motivation einflösste. Die Suggestion eines kühlen Biers half, die vielen, etwas eintönigen Höhenmeter bis zur Hütte und dann zur Postautostation hinter sich zu bringen.
Ein Abenteuer beweist sich auch dadurch, dass man froh ist, wenn man es überstanden hat. Dies galt hier auch für die lange und verwinkelte Fahrt im öV, der dank Festival an diesem Wochenende an der Kapazitätsgrenze lief. Überstanden, genossen, der freudigen Erinnerung überlassen.
Danke für die schöne Clubtour an Matthias und Tinu!
Der Schreiberling Jonas
Am Fritig Morge hei sech der Markus, ds Hanni und ig ufe Wäg ids Wallis gmacht. Ds St. Luc isches de scho grad bouzgredi obsi gange. När hei mer glii der Chemin des Cascades erreicht. E wunderschöne Wäg düre Waud uuf, entlang amene Fluss und paar Wasserfäu.
När witer amene Bach entlang mit ere üppige Vegetation, über Weide u schliesslech wider sträng obsi uf üse Tagesbärg, der Toûno, mit stouze 3017 Meter.
Vo dert uus het me e grandiosi Rundumsicht uf Walliser und Bärner Alpe. O ds Ziel vom nächschte Tag hei mer dütlech vor Ouge ghaa.
U de isches der gliich Wäg zrugg gange zu der Cabanne Bella Tola mit liechtem Aastieg der Hütte entgäge.
Ir Hütte hei mer de mau Ligistüehl i Beschlag gnoo und no einisch die wunderbari Ussicht gnosse. Derzue heimer no Wätter-Apps gsträälet für ds luege was der nächscht Tag söu bringe. Es het wättertechnisch gut usgseh…
Nach eme feine Znacht: Magroone mit Chäs u Späck im Fonduecaclon hei mer de üses Zimmer bezoge. Scho fasch luxuriös: mir drüü imene Zwöuferschlag. Mir hei auso meh aus gnue Platz ghaa.
Am Morge hei mer de üsne Ohre zersch nid so rächt wöue troue…es het nach Räge tönt! Und es het nid nume dernaa tönt sondern het grediache gschiffet! Das het zersch grad chli uf ds Gmüet gschlage und Frage zum Wätterbricht ufgworfe wo doch am Abe vorhär no so guet usgseh het. Aber nachdäms wider chli uftaa het simer gstartet Richtig Bella Tola mit 3025 Meter.
Der Markus het de ds Wätter ungerdessi a mi delegiert ghaa wiu er de Apps äuä nümme so rächt trouet het. I ha mis beschte gää u ha gseit es wärd de mau chli nass aber d Sunne chöm de scho no…
Ufem Wäg zum Gipfu het me zwar nid der Huuffe gseh, aber es isch gliich schön gsii. Ufem Gipfu isch de no der aakündet Räge choo, aber zum Glück nume churz. Bim Abstieg hei mer de paar Schneefäuder müesse bzw. dörfe umgaa. Die Kraxlerei het nämli no gfägt!
Vor Landschaft hät hätte me auso zersch chönne meine me sig ufem Mond. När isch es ging wie lieblecher worde u witer dür Wacholder u Heitistude. Ging begleitet vomene Bächli wo näbe üs här gurglet het. Dernaa heimer der Geteilte See erreicht wos de o wider warm isch worde u nume no paar Näbuschwade überem Bode desume geischteret si.
Leider heimer bim Blick zrugg üse Gipfu ging no nid gseh. Die Bella Tola het sech witerhin im Wulchekostüm versteckt.
Mir si de zügig in Oberems aachoo u hei nis ufd Heireis gmacht.
Der Markus het e wunderschöni Tour usgsuecht u zum Glück o düregfüehrt. Es isch e Gägend wo landschaftlech einzigartig und abwächsligsriich isch.
Schad isch nume, dass sech nid meh Lüt aagmäudet hei…So viu Mitglieder het üse SAC u schlussemänd simer nume ds dritt gsii…
Ds Hanni und ig heis derfür umso meh gnosse wiu mir hei ja de quasi e private Füehrer ghaa.
U die wo nid si mitchoo si haut säuber tschuld. Si hei e kuuli Tour und zwe wunderschöni Tage verpasst!
Sandra Muster
Sie kommt nun doch zustande, die schon länger geplante Jungfrau-Tour und erst noch bei optimalen Bedingungen, die Organisation beginnt etwas harzig, bekommt aber rasch Fahrt auf und führt schlussendlich zum Erfolg.
Treffpunkt Samstag ca. 14 Uhr auf der Kleinen-Scheidegg, Sandra und Martin warten bereits im Zug und netterweise für uns Nachzügler auch gleich drei Plätze reserviert. Auf dem JF Joch angekommen lassen wir uns, bei einem Drink, von der neuen Umgebung (Bergwelt ;-) inspirieren, dann geht es gemütlich weiter auf der Normalroute Richtung Mönchsjochhütte zu unserem Ausgangsort.
03:17 Sandras Uhr weckt uns sanft aus dem «nicht für alle» so tiefen Schlaf, so dass kurz nach 04:00 abmarschiert werden kann, Fritz Brawand unser BF legt ein flottes Tempo vor so können wir zu einer Folgegruppe ein recht grosser Abstand wahren.
Nach dem Felssporn Richtung Rottalsattel montieren wir die Steigeisen, ab jetzt geht’s mehrheitlich über Firn (Spalten) und Fels.
Die Höhe macht sich merkbar, kommt aber nicht überraschend, 08:00 ca. Ziel erreicht Jungfrau 4158 müM.
Gipfelfotos, Znühni näh, debattieren, nachfolge Gruppe gratulieren und und, nun geht’s wieder konzentriert abwärts, bis zum Rottalsattel gleiche Route, ab dann steil über Bergschrund, mit Abseilstelle, weiter über JF Firn aufs JF Joch zurück, wo wir nun nicht mehr «nur» untereinander sind ;-)
Teilnehmer: Sandra Crameri, Martin de Bruin, Nicolas Haller, Hanspeter Schmutz.
Schön hat’s gepasst !
küre
Am Samstag sind wir vom Gasterental zur Mutthornhütte aufgestiegen und genossen den Gletscherwaggel unter der nebelverhangenen Felsbastion der Blüemlisalp in vollen Zügen. In der ruhigen Hütte genossen wir den den Aufenthalt und das gute Essen.
Der prächtige Sternenhimmel beflügelte uns beim Aufstehen und dem kurzen Morgenessen und schon bald standen wir auf dem gut gefrorenen Gletscher und zogen unsere Spur Richtung Petersgrat. Südseitg unter dem Tschingelhorn querend erreichten wir schon bald die Wetterlücke und den Gratanfang vom Lauterbrunnen Breithorn. Die abwechslungsreiche und flotte Kletterei in bestem Felsen vorbei an einigen Schneestellen war ein Genuss in dieser schönen Bergwelt. Immer wieder schweiften unsere Blicke tief hinunter über den Wetterlückengletscher, um den geplanten Abstieg auf die Durchführbarkeit zu überprüfen – müsste möglich sein, da man ja mit einer Abkürzung jede Tour beliebig verlängern kann.
Es folgte dann unter der kundigen Führung von Tinu ein eindrücklicher Abstieg durch den teilweise recht zerschrundenen Gletscher und über einen Felssporen hinunter ins Lauterbrunnental. Trotz dieser willkommenen Abkürzung war es dann immer noch ein weiter Weg bis zum wohlverdienten Bier in Trachsellaunenen.
Eine landschaftlich sehr schöne Überschreitung in einer wilden Umgebung an einem Grat mit nur 3 Seilschaften – ein Bergerlebnis abseits der ausgetretenen Pfade.
Wegen Schlechtwetter wurde anstelle von Steingletscher am Sonntag eine eintägige Tour auf das Stockhorn gemacht.
Verhältnisse waren sehr gut, schönes Wetter und warm. Wir haben uns ein bisschen im Klettergarten am Stockhorn ausgetobt.
Fragen (und einige Antworten) zu den Auffahrts-Klettertagen 29. Mai bis 2. Juni 2019