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Ewan gewann den Sprint vor den Italienern Giacomo Nizzolo und Elia Viviani. Für den Spanier Mikel Landa ist die 104. Ausgabe der Italien-Rundfahrt nach einem Sturz auf den letzten Kilometern beendet.
Simon Pellaud setzte sich auf dem Weg von Modena nach Cattolica an der Riviera abermals als Ausreisser in Szene. Der 28-jährige Walliser attackierte 68 km vor dem Ziel zusammen mit dem Italiener Davide Gabburo. Der Vorsprung des Duos betrug zwischenzeitlich 1:20 Minuten, 3 km vor dem Ziel wurde die zu einem Trio angewachsene Fluchtgruppe aber gestellt.
Pellaud hatte auch schon an der Tour de Romandie und am letztjährigen Giro d'Italia zu den offensivsten Fahrern gehört. 2020 hatte ihm die Taktik an der Italien-Rundfahrt zum Gewinn der Spezialwertung der Zwischensprints verholfen.
Den Favoriten auf den Gesamtsieg bot die topfebene Etappe die Möglichkeit, sich von den Strapazen des harten und verregneten Vortages zu erholen. Am Donnerstag wird es wieder hügelig. Das sechste Teilstück von Grotte die Frasassi auf den Colle San Giacomo führt unter anderem über die 1500 m hohe Forca di Presta und beinhaltet einen Schlussanstieg über 900 Höhenmeter.