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Die Biathletinnen und Biathleten konnten im Olympia-Winter nicht an die Resultate der vorherigen Saisons anknüpfen, jedoch gelang es einigen von der jungen Garde, sich im Scheinwerferlicht des Weltcups verheissungsvoll in Szene zu setzen. In der Saison 2021/22 begann, was im kommenden Winter seine Fortsetzung finden wird: ein Generationswechsel.
Resultatmässig fiel der Winter 2021/22 für Swiss-Ski im Biathlon ernüchternd aus. An den Olympischen Spielen resultierte lediglich ein Diplom-Rang, nämlich jener 8. Platz, den die Mixed-Staffel mit Amy Baserga, Lena Häcki, Benjamin Weger und Sebastian Stalder zu Beginn der Winterspiele erreicht hatte. Im Weltcup standen am Ende sechs Top-10-Platzierungen in Einzelrennen zu Buche, von denen der Teamleader Benjamin Weger vier realisierte.
Der Walliser trat nach den Schweizer Meisterschaften von Anfang April ebenso vom Spitzensport zurück wie Selina Gasparin. Damit endete sowohl die Karriere der erfolgreichsten Biathletin als auch jene des erfolgreichsten Biathleten der Schweizer Schneesport-Geschichte. Gasparin realisierte während ihrer Aktivzeit vier Weltcup-Podestplätze, darunter die ersten beiden Schweizer Weltcup-Siege im Biathlon überhaupt. Die Bündnerin, die 2014 Olympia-Silber im Einzel über 15 Kilometer errungen hatte, war überdies Mitglied jenes Schweizer Frauen-Quartetts, das in der Saison 2019/20 drei Staffel-Podestplatzierungen herauslaufen konnte. Benjamin Weger stand in Einzelrennen fünfmal im Weltcup auf dem Podest, des Weiteren lief er bei Weltcup-, WM- und Olympia-Einzelrennen 54-mal in die Top 10.
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