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Der Kunsthistoriker Bernhard Wiebel untersuchte die Karriere der Lügengeschichten des Baron Münchhausen als Kinderbuch.
Er kam zum Schluss, dass der unglaubliche Erfolg des Lügenbarons bei Kindern der Tatsache zuzuschreiben ist, dass sich der Inhalt der Lügengeschichten und ihre sprachliche Umsetzung gegen jede moralisierende Inanspruchnahme wehren.
Der Aufsatz ist im Katalog zur Ausstellung "Münchhausen - ein amoralisches Kinderbuch" 1997 veröffentlicht worden (vergriffen).
Projektleitung: Dr. Verena Rutschmann; Mitarbeiter: Dr. Bernhard Wiebel
Laufzeit 1995