Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/2579

Olivbrauner Rücken, Seiten mit goldenem und kupferfarbigem Schimmer, gelblicher Bauch; 4 Barteln auf der Oberlippe; sehr lange Rückenflosse; grosse Schuppen dunkelgetupft; kann bis 1,2 m lang werden. Der Spiegelkarpfen ist eine weitgehend schuppenfrei europäische Zuchtform als Speisefisch. Der Koi ist eine chinesische Zuchtform.
Hält sich in Gruppen in Grundnähe auf und sucht mit seinem vorstülpbaren Saugmund den Bodenschlamm nach Nahrung ab. Hält Winterruhe am Grund des Gewässers. Erträgt extreme Sauerstoffarmut und kann längere Zeit ohne freies Wasser überleben. Kann bis 40 Jahre alt werden.
Seen, Kleingewässer und langsam fliessende Flüsse des Tieflandes.
Wahrscheinlich wurde der Karpfen von den Römern nach Europa eingeführt und ist heute auf dem ganzen Kontinent ein weit verbreiteter Zucht- und Speisefisch.
Zürichsee, Walensee, Bodensee, Alter Rhein. Besatz in vielen Teichen. Abgeschwemmte Tiere gelegentlich in Flüssen.
Früher wurden Karpfen vielfach in eigenen Fischteichen bei Klöstern gehalten.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen