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Donnerstag, 19. September 1946 in Zürich. Sir Winston Leonard Spencer-Churchill, bedeutenster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts, hält vor der Akademischen Jugend an der Universität Zürich die Europa-Rede nach dem 2. Weltkrieg. Im Fokus seiner Rede war die Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa.
Parallel zu dieser Rede fand gleichzeitig, jedoch unabhängig davon, ein Kongress der Union der Europaeischen Foederalisten (UEF) in Hertenstein statt. Die Rede von Churchill wurde von vielen Pro-Europa-Gruppen nicht sehr positiv aufgenommen.
Churchill plädierte für eine sehr zukunftsorientierte und gewagte Idee, für ein vereintes Europa. Ein Europa welches aus den Trümmern auferstehen soll und durch die Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland zu neuer grösse Erwachsen soll. Er war der Überzeugung, dass das gewaltige Erbe Europas nur als eine Art Commonwealth of European Nations bewältigt werden könne. Ganz nach dem Vorbild Grossbritaniens.
let Europe arise!
Heute, knapp 68 Jahre nach der Rede von Zürich existiert eine Art "Vereinigte Staaten von Europa". Das europäische Volk kann sich mehr oder weniger frei in ganz Europa bewegen, der binneneuropäische Handel läuft ebenfalls sehr unkompliziert ab und das gleiche gilt für das Finanzwesen.
...und mitten drin, die schweizer Festung.