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Der Big Apple – man mag die Stadt lieben oder hassen – einen ganz besonderen Reiz hat sie aber. Gestandene New Yorker erzählen aus ihrem Leben und von ihrer Beziehung zur Metropole.
Spricht man mit New Yorkern über ihre Stadt, fällt schnell das Wort «Hass-Liebe». Wie in vielen Grossstädten liegt das Positive sehr nah am Negativen: Man steigt über Obdachlose, um bei einem Gratiskonzert am Union Square eine besser Sicht zu haben. Man watet durch überflutete Subway-Stationen, um im Restaurant um die Ecke den nächsten Foodtrend auszuprobieren. Man beisst monatelang die Zähne zusammen und trotzt eisigem Wind und Blizzards, um während der Sommermonate am Strand zu liegen und Nächte auf Dachterrassen durchzutanzen.
Es dauerte eine Weile, bis ich mich hier heimisch fühlte. Seit das der Fall ist, verstehe ich aber, was die Menschen meinen, wenn sie vom Suchtpotenzial der Stadt reden. Aber lassen wir sie selbst erzählen. Darüber, weshalb sie die Stadt lieben und sie zeitweise auch hassen.
Es war ein scheinbar alltägliches Erlebnis, das Damian Alexander zu seinem Comic inspirierte: Als er in einem Laden ist, sieht er, wie eine Frau ihrem Sohn keine Wonder-Woman-Puppe kaufen wollte. Warum? Weil das etwas für Mädchen sei.
Alexander fing an darüber nachzudenken, wie er als Kind ähnliches erlebt hatte und die Gesellschaft sich noch immer weigert, kleinen Jungen zu erlauben, weibliche Vorbilder zu haben. Wozu das führen kann, hat der Künstler in einem Comic veranschaulicht, den er …