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Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Erfüllung folgender Kriterien voraus:
- Hochschulabschluss (Lizentiat oder Masterabschluss [M.Sc., M.A.] einer Universität oder einer Fachhochschule, beziehungsweise Diplom oder entsprechender Studienabschluss mit Psychologie als Hauptfach und einem Nebenfachabschluss in Psychopathologie oder bestätigte einschlägige Lehrveranstaltungen im vergleichbaren Umfang. Es müssen mindestens 12 ECTS (4 Semesterwochenstunden während einem Jahr oder 2 Semesterwochenstunden während 2 Jahren, in Form von z.B. Vorlesungen, Seminaren, Kasuistik) in Psychopathologie er-worben worden sein.
- Spätestens ab dem zweiten Semester der Weiterbildung muss die Supervision begonnen werden. Diese ist nur mit eigenen Fällen möglich und setzt somit eine Tätigkeit in einer klinischen Institution voraus. Die Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend und die Kurse finden in regelmässigen Abständen an Wochenenden (Freitag oder Freitag und Samstag) über die Dauer von vier Jahren statt. Es ist möglich, die gesamte Weiterbildung in diesem Zeitraum abzuschliessen. Die Weiterbildungsdauer kann auf sechs Jahre verlängert werden und in Ausnahmefällen auf maximal neun Jahre.
- Schriftliche Anmeldung mit Curriculum vitae und Begründung der Motivation zur Weiterbildung.
Feststellen der Eignung in einem 30 minütigen Aufnahmeeignungsgespräch. Beim Aufnahmegespräch werden die folgenden Punkte abgeklärt: Motivation für Psychotherapie, Motivation für KVT, Motivation aufgrund der eigenen Biographie, berufliche Ziele nach der Weiterbildung, allgemeine Belastbarkeit, Belastbarkeit in der Arbeit mit psychisch auffälligen Menschen auf der Basis von früherer klinischer Tätigkeit oder Praktika, Abgrenzungsfähigkeit, Empathiefähigkeit, finanzielle Machbarkeit der Weiterbildungsteilnahme, Zugang zu Patienten und klinische Tätigkeit in einer psychosozialen Einrichtung, usw.