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Für das Gebäude der Liegenschaftsdienste von Thun erstellt Knud Jacobsen Ende der 1980er-Jahre ein Wandgemälde im Korridor. Sich über die ganze Wandfläche erstreckend, zeigt es drei Personen, die sich in einem Baustellensetting befinden und für verschiedene Berufsgattungen zu stehen scheinen. Mittig ist ein überlebensgross gemalter Mann mit Schiebermütze zu erkennen, der in der einen Hand eine Kelle, in der anderen einen Ziegel hält und wohl eben dabei ist, eine Mauer zu erstellen. Zu seiner linken ist ein weiterer Mann mit Hut ersichtlich, der mit seinen Händen eine als Dreieck abstrahierte Pflanze umfasst. Diese mag an einen Richtbaum erinnern, welcher beim Ritual des Richtfests nach Fertigstellung des Rohbaus auf dem jeweiligen Gebäude platziert wird. So ist zu seiner Rechten die Darstellung eines dritten Manns zu erkennen, dessen leuchtend gelbe Uniform an eine Warnschutzjacke erinnert. Die Wandmalerei ist aus vorwiegend dreieckigen und viereckigen Farbflächen komponiert. Trotz flächiger Abbildung entsteht durch Schattierungen der Anschein von Dreidimensionalität.
Katrin Sperry
Dieses Wand-gemälde entwirft der Künstler für die Liegen-schafts-dienste.
Sie kümmern sich um Häuser und Bau-stellen.
Das Motiv auf dem Bild ist eine Bau-Stelle.
Menschen und Hinter-grund sind mit eckigen Farb-flächen gemalt.
Es sind 3 Personen.
Eine ist gelb gekleidet
und trägt einen gelben Helm.
Die blaue Person hat einen Ziegel in der einen Hand.
In der anderen trägt er eine Kelle.
Er ist Maurer.
Die Mauer im Hinter-grund passt dazu.
Die Person rechts bringt eine Tanne.
Der Baum ist für das Richt-fest,
wenn der Roh-bau fertig ist.
Das Fest ist ein Dank an die Hand-werker.
Sara Smidt