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AQ-Test – aktuelle Version
Der Autismus-Spektrum-Quotient ( AQ ) ist ein selbst auszufüllender Fragebogen zur Messung autistischer Merkmale bei Erwachsenen (ab 16 Jahren ) mit einem IQ im normalen Bereich (IQ >= 80 ).
50 Fragen mit 200 Antwortmöglichkeiten
Der AQ besteht aus 50 Fragen, wobei Sie für jede Frage vier Auswahlmöglichkeiten haben:
- Ich stimme voll und ganz zu
- Ich stimme eher zu
- Ich stimme eher nicht zu
- Ich stimme überhaupt nicht zu
Hinweis: Für Ihre Punktzahl macht es keinen Unterschied, ob Sie „einigermassen“ oder „ auf jeden Fall wählen» .
Behandeln Sie die Aussagen also als binäre Auswahl: „«Zustimmen» und «Nicht zustimmen».
Wertung
Bewertungsbereich: 0–50
Schwellenwert: 26 ↑
Werte von 26 oder höher weisen darauf hin, dass Sie möglicherweise autistisch sind.
Niedrigere Werte bedeuten, dass dies wahrscheinlich nicht der Fall ist.
79,3 % der Autisten erreichen einen Wert von 32 oder mehr.
Die meisten nicht-autistischen Männer erreichen im Durchschnitt einen Wert von 17.
Die meisten nicht-autistischen Frauen erreichen im Durchschnitt einen Wert von 15.
Durchschnittswerte
In der folgenden Tabelle – basierend auf Baron-Cohens Arbeit aus dem Jahr 2001 – können Sie die mittleren AQ-Werte von autistischen Menschen (bezeichnet als Asperger-Syndrom und hochfunktionaler Autismus) und Kontrollpersonen anschauen.
Zuverlässigkeit
Wie zuverlässig, genau, valide und aktuell ist der Test?
Der AQ bewertet Autisten (sowohl Männer als auch Frauen) korrekterweise höher als Neurotypische.
- Die Test-Retest-Zuverlässigkeit (Konsistenz der Ergebnisse, wenn eine Person den Test wiederholt) wurde als gut befunden.
- Die Zuverlässigkeit zwischen den Testpersonen (Konsistenz der Ergebnisse, wenn zwei verschiedene Spezialisten den Test an denselben Person durchführen) wurde als gut befunden.
Untersuchungen zeigen, dass der AQ ein schnelles Hilfsmittel ist, um festzustellen, wo sich eine Person auf dem Kontinuum von Autismus bis Neurotypizität befindet.
Warum diese neue Version?
Im Jahr 2017 erwiesen sich 5 Fragen für autistische Merkmale als nicht repräsentative und mussten daher überarbeitet werden
In älteren Forschungsarbeiten wird behauptet, dass es Autisten an Vorstellungskraft mangelt, aber das wäre dann eher affektive Alexithymie, kein Autismus. Affektive Alexithymie kommt bei Autismus überhaupt nicht häufig vor.
Darum wurde zum Beispiel die Bewertung der Fragen überarbeitet.