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Die ZSC Lions müssen in der am Samstag beginnenden Playoff-Finalserie gegen die Kloten Flyers die ersten zwei Spiele ohne den gesperrten Center Morris Trachsler auskommen.
Trachsler wurde für den Check gegen den Kopf von Lennart Petrell von Genève-Servette im Playoff-Halbfinalspiel vom 8. April 2014 für insgesamt drei Spiele gesperrt. Trachsler sass im Showdown des Halbfinals gegen Servette im Hallenstadion (4:0) seine erste Sperre ab. Zusätzlich wird Trachsler eine Busse von 1000 Franken auferlegt.
Laut dem Urteil des Einzelrichters handelt es sich bei der Aktion von Morris Trachsler um einen direkten Angriff mit dem Ellbogen gegen den Kopf von Petrell. Laut Praxis des Verbandssportgerichts werden Attacken gegen den Kopf, Hals und Rücken sowie Angriffe von hinten am schwersten geahndet, da in diesem Bereich die möglichen Verletzungsfolgen am gravierendsten sind. Die Rekursfrist beträgt fünf Tage. (si)
Während 50 Qualifikationsrunden wird um eine möglichst gute Platzierung gekämpft. Wozu eigentlich, fragt man sich nach drei Playoff-Spielen. In allen Serien führt das Team ohne Heimrecht.
Der ominöse Heimvorteil. Er ist die einzige Bevorzugung, die die besten vier Mannschaften der Qualifikation gegenüber den Teams auf den Rängen 5-8 erhalten. Haben die Playoffs erst mal begonnen, gelten eigene Gesetze: In zwölf Spielen gab es acht Auswärts- und nur vier Heimsiege. Wir werfen einen genaueren Blick auf die Gemütslage der Teams.
Viel haben sie sich vorgenommen, die stolzen Löwen aus Zürich. Nach der Qualifikation haben sie schliesslich noch von der Spitze gebrüllt: Roaar!!