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Inhalt
Was soll man denken, wenn man auf seine eigene Doppelgängerin trifft?
Emma hat eine neue Identität bekommen - jedenfalls fühlt es sich so an, seit sie fern ihrer Heimat Joseph geheiratet hat. Zudem wird sie von Albträumen geplagt, deren Ursache sie sich nicht erklären kann. Mitten in das Gefühl der inneren Zerrissenheit platzt die Nachricht vom Unfalltod ihres Vaters, der die Familie verlassen hat, als Emma noch ein Kleinkind war. Obwohl Emma sich kaum an ihren Vater erinnern kann, berührt sie sein Tod, und sie will herausfinden, was für ein Mensch er gewesen ist. Als sie dann noch auf eine Frau trifft, die ihr fast aufs Haar gleicht, gerät ihre Gefühlswelt vollkommen aus dem Tritt. Nach und nach deckt sie eine längst vergessene Begebenheit in ihrer Familiengeschichte auf.
Die in sich abgeschlossene Fortsetzung des Romans "Aus dem Leben herausgefallen".
Hintergrund und Idee der Geschichte:
- Der Vorname meiner Urgrossmutter ist unklar: Im Taufregister steht "Anna", im zivilen Register ist sie als "Sophie" eingetragen worden. In keinem der beiden werden beide Vornamen erwähnt.
- Meine Grossmutter und ihre Cousine, beide geboren 1915, meine Grossmutter in der Schweiz, ihre Cousine jedoch in Neuseeland, sind einander erst im hohen Alter von 91 Jahren das erste Mal
begegnet. Ich war dabei, und es war ein sehr spannender Moment! Beide hatten viele Geschwister, und beide sind jeweils im Alter von 99 1/2 Jahren verstorben.
- Wer in einmal in die Erforschung der Familiengeschichte eintaucht, könnte dabei höchst interessante, zuvor teilweise unbekannte Details, aber auch Widersprüche zum Vorschein bringen; so geschehen in meiner eigenen Familiengeschichte.
- Ich habe in Neuseeland eine entfernte Verwandte, etwa zehn Jahre jünger als ich, die mir unheimlich ähnlich sieht - und das nur, weil meine Urur-Grosseltern und ihre Ururur-Grosseltern ein- und dieselben waren...