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Änderung vom 12. Dezember 2014 des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung vom 5. Juni 2016
Informationen zur Abstimmung
Wird das neue Fortpflanzungsmedizingesetz angenommen, so ist es in zwei spezifischen Fällen erlaubt, die Gene eines Embryos vor dem Einsetzen in die Gebärmutter zu untersuchen (vgl. Präimplantationsidagnostik):
Ein Paar kann nicht auf natürliche Weg Kinder bekommen: Die PID soll erlauben einen möglichst entwicklungsfähigen Embryo auszuwählen.
Ein Paar ist Träger einer Erbkrankheit: Durch die PID kann in diesem Fahl ein Embryo ausgewählt werden, der die Erbkrankheit nicht trägt.
Nicht erlaubt ist die PID zur Bestimmung von Augenfarbe oder Geschlecht. Vor der Durchführung einer PID, muss ein Paar von einem Arzt darüber informiert werden. Die Kosten für eine PID muss ein Paar selbst tragen.
National-, Stände und Bundesrat befürworten die Revision.