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Jedes Kind weiss: Die Katz miaut, wenn sie etwas von dir will. Kommuniziert eine Mieze jedoch mit ihresgleichen, wird das «Miau» von einer komplexen Körpersprache abgelöst. Wieso das so ist, erfährst du hier.
Katzen sind – wie wir alle wissen – sehr intelligente Wesen. Um mit ihren
untergebenen geliebten Menschen zu kommunizieren, haben sie sich sogar ein Sprache angeeignet, die so gar nicht in ihrer Natur liegt.
Treffen zwei Katzen auf einander, kommunizieren sie mit einer ganzen Reihe verschiedenster Körperhaltungen und Gesten, die Menschen zumeist gar nicht wahrnehmen können.
So kommt es bei der Revierverteidigung, der Paarung oder sonstigen sozialen Interaktionen zu einem regelrechten Katzentanz. Die Miezen befolgen in diesen Situationen einem bestimmten Bewegungsablauf, den ihr Gegenüber genau zu deuten weiss.
Zudem senden Katzen Signale über Gerüche aus, die ihre Artgenossen über das sogenannte Flehmen wahrnehmen und dann deuten können.
Geräusche kommen in der Katzensprache erst zum Zuge, wenn die «non-verbalen» Signale nicht beachtet werden.
Um ihren Menschen ein Bedürfnis mitzuteilen, geben Miezen Laute von sich. Sie miauen – wenn sie hungrig, streichelwillig, beleidigt oder genervt von uns sind.
Wie gesagt: Katzen sind intelligente und zielstrebige Wesen. Weil die
Sklaven Menschen mit denen sie zusammenwohnen ihre Körpersprache nicht verstehen, haben sie sich ihrer angenommen und angefangen über Laute zu kommunizieren.
Der «Miau»-Laut kommt aber nicht von irgendwo her; als Neugeborene miauen alle Samtpfötchen nach ihrer Mutter. Es ist sozusagen die primitivste Kommunikationsform für Katzen.
Sobald Katzen älter werden gewöhnen sie sich (wie im Normalfall auch Menschenkinder) das Quengeln ab und erlernen die Körpersprache. Wild- und Strassenkatzen, die nur selten Kontakt zu Menschen pflegen, verlernen das Miauen oft komplett.