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Nach der 1:3-Niederlage im Champions League-Heimspiel gegen Perugia verlor der Schweizermeister auch das Rückspiel im mittelitalienischen Umbrien. 3:0 lautete diesmal das klare Resultat, wobei sich das Team von Coach Ratko Pavlicevic durchaus achtbar aus der Affäre zog.
(Bernhard Windler) Die 3500 Zuschauer fassende Sporthalle mit dem wohlklingenden Namen Sala Evangelisti war sehr gut gefüllt, als Volley Amriswil dem italienischen Meisterschaftszweiten Sir Sicoma Colussi Perugia seine Aufwartung machte. Während auf Seiten von Amriswil Sébastien Steigmeier auf der Bank blieb und an seiner Stelle der junge Lorenz Eichhorn eine Chance bekam, beliess der Trainer des italienischen Spitzenteams seinen zweiten Starangreifer Aaron Russell zwecks Schonung auf der Bank.
Im ersten Satz entwickelte sich ein munteres Spiel. Bis zur Satzmitte vermochte Amriswil gut mitzuhalten. Vor allem Adrien Prével und Jérôme Fellay punkteten regelmässig. Als dann Perugia einen Zacken zulegte, machte sich das Fehlen von Steigmeier bemerkbar. Eichhorn, der an seiner Stelle auf Diagonal spielte, musste Lehrgeld bezahlen. Bei seinem ersten Ernsteinsatz im Dress der Thurgauer stimmten die Automatismen noch nicht. Mit 25:20 entschieden die Italiener den Satz in 27 Minuten für sich.
Der zweite Satz war eine einseitige Angelegenheit. Perugia war den Amriswilern hochüberlegen, und bei diesen schlich sich auch ein bisschen Resignation ein. 25:14 das Resultat dieses Satzes.
Im dritten Satz brachte Coach Pavlicevic Thomas Brändli für Lucas van Berkel. Und auch in diesem Durchgang waren die Umbrier ungefährdet. Als dann beim Stande von 20:15 auch noch der junge Robin Muntwyler anstelle von Lorenz Eichhorn aufs Feld geschickt wurde, ergab sich die spezielle Situation, dass Passeur Josh Howatson auf die Diagonalposition wechselte. Aber alle Wechsel änderten nichts mehr: Mit dem Gesamtscore von 6:1 sicherte sich Perugia den Platz in der Gruppenphase.
Und so geht’s weiter
Nach dem Champions League-Abenteuer wird Volley Amriswil im CEV-Cup weiterspielen. In diesem Wettbewerb treffen sie im Januar auf CSKA Sofia. Die Meisterschaft wird in dieser Woche mit zwei Spielen fortgesetzt. Am Donnerstag ist Amriswil bei Lausanne zu Gast, und am kommenden Sonntag, 27.11., Spielbeginn um 17 Uhr, wird Luzern im Tellenfeld erwartet. Diese Spiele können unter swiss-sport.tv live mitverfolgt werden.