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Biografien der Künstler
Geboren 1953 in Bulawayo
Eine erste Kunstausbildung erhielt Taylor am Mzilikazi Art and Craft Centre in seiner Geburtsstadt und wechselte 1970 an die Bulawayo Art School. Ab 1973 arbeitete er als Grafikkünstler in der National Gallery of Zimbabwe in Harare.
Zuerst besonders als Maler, Textil-Designer und Grafiker tätig, begann er ab 1977 mit der Steinbildhauerei zu experimentieren. Als Folge verliess er die National Gallery und schloss sich dem Chapungu Sculptur Park an.
Die Werke Taylors sind thematisch weitgefächert. Wichtige Inspirationsquellen bieten die Spiritualität der Natur wie auch die Bedeutung der Familienbeziehung in der zimbabwischen Gesellschaft. Nkomo hat sich als Künstler in Zimbabwe einen Namen gemacht und mit seinen Skulpturen und Grafiken mehrere lokale Kunstpreise gewonnen. Auch konnte er seine Werke an verschiedenen internationalen Ausstellungen zeigen.
Geboren 1979 in Harare
Nach seinem Schulabschluss in 1997 schloss er sich seinem Onkel Arthur Fata an, welcher als Künstler im Chapungu Park tätig war. Durch diesen wurde er in die Steinbildhauerkunst eingeführt und gehört heute selbst zu den „Resident Artists“ in Chapungu“.
Nhamo über seine Kunst: „Was ich erschaffe kommt manchmal aus meinem innern, manchmal aus dem, was ich um mich herum sehe. Manchmal reise ich im Land herum und sehe, wie die Menschen leben, sich bewegen und sich benehmen und ich bringe diese Dinge in Skulpturen zum ausdruck“. Wichtig ist ihm auch, dass seine Arbeit seine Lebensschritte aufzeigt und sein Wachstum und seine Entwicklung darin ersichtlich sind. Genauso will er aber auch die Veränderungen um ihn herum aufgreifen und mit seinen Werken eine Nachricht für weitere Generationen hinterlassen.
Bisher konnte Nhamo seine Werke bereits im „Custom and Legend. A Culture in Stone“, einer Ausstellung im Missouri Botanical Gardens zeigen.
Geboren 1979 in der Nähe von Chimanimani
Nach seinem Schulabschluss 1998 ging er auf der Suche nach Arbeit nach Harare, wo er von seinem Bruder Fungai in die Steinbildhauerei eingeführt wurde. Zuerst assistierte er ihm bei seiner Arbeit, konnte so Berufserfahrungen sammeln und sein Selbstvertrauen aufbauen, bis er sich als eigenständiger Künstler im Chapungu Sculpture Park anschloss.
Loyd will einzigartige Werke schaffen, die seine eigene Phantasie und Vorstellungswelt ausdrücken. Dazu verwendet er besonders farbige Steine wie Lepidolite, Opale oder Leopard Steine.
Seine Skulpturen konnte er bereits an Ausstellungen in den Niederlanden, Deutschland, USA und Südafrika zeigen.
Geboren 1979 in Chitungwiza
Luke wurde von seinem Grossvater Saidi Sabiti inspiriert, welcher zu der ersten Generation der Steinbildhauerkünstler in Zimbabwe zählt. Saidi hat sein Handwerk durch ihn gelernt und wurde von ihm gefördert.
Zuerst schuf Luke besonders kleine Objekte und wagte sich je längers je mehr auch an grössere Werke. Diese kreiert er in unterschiedlichen Steinen, meist verschiedenartige Opale.
Seine Werke konnte er bisher in Ausstellungen in Deutschland, USA, Holland und Südafrika zeigen.
Geboren 1972 in Mazowe
Seine ersten Versuche in der Steinbildhauerei machte Sydney mit der Unterstützung von Biggie Kapeta. Früh machte er es sich zum Ziel, in seinen Skulpturen die Werte der Shonakultur auszurücken, welche durch Modernisierung und Globalisierung verdrängt werden. In den frühen 90ern wurde er in den Chapunge Skulpture Park eingeführt, von wo er jedoch bald in die Tengenenge Künstlergemeinschaft wechselte. In Tengenenge arbeitete er gemeinsam mit Bernard Matemera und begann mit der Erschaffung von Vögel und Eulen, welche kennzeichnend für sein Werk wurden.
Mit der Darstellung von Vögel thematisiert Sydney unterschiedlichste Bereiche wie Zauberei in Afrika oder das Christentum in der modernen Gesellschaft.
Seine Werke konnten bisher in Australien, den Niederlanden, Deutschland und Grossbritannien gezeigt werden.
Geboren 1972 in Chitungwiza
Nach seinem Schulabschluss feierte Taurayi erste Erfolge als Fussballspieler und spielte für die Black Rhinos, in der oberen Liga in Zimbabwe. Durch eine Knieverletzung musste er seine Fussballkarriere beenden und suchte ein neues Gebiet um sich zu entfalten.
Ab 1994 war er im Chapungu Park tätig, zuerst als Gärtner und Handlanger beim Abpacken der Skulpturen und später als Polierer. Mit der Zeit begann er mit der Kreation eigener Skulpturen, zunächst mit Unterstützung von Marco Ndofa, einem Steinbildhauerkollegen in Chapungu.
Frauenkörper sind ein oft wiederkehrendes Sujet in seinen Werken, womit er sein Respekt den Frauen gegenüber ausdrücken möchte. Seine Darstellungen zeugen von der hohen Bedeutung der Frau in der Gemeinschaft. Die Frau ist für ihn die Gründerin der Familie und unentbehrlich im sozialen Gefüge.
Seine Werke konnten bisher in Südafrika (Kirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt), Singapore (Fort Canning Park) und den USA (Missouri Botanical Gardens, The Noyce Thompson Arboretum in Arizona) gezeigt werden.