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Allgemeines:
Mit sehr hoher Varianz zwischen den einzelnen Patienten treten Querfalten des Halses auf. Bei einigen sind diese schon im Teenager-Alter bei den anderen erst mit mittlerem Lebensalter sichtbar.
Behandlung:
Die Querfaltenbildung der Haut im Bereich des Halses wird nach lokaler Anästhesie mittels Hautcreme mit feinsten Kanülen und Nädelchen durchgeführt. Verwendet wird ein Hyaluron mit mittelgradiger Vernetzung, welches zum einen genügend grossen Hebeeffekt hat, zum anderen noch suffizient in die Umgebung integriert werden kann.
Wirkung:
Das Ergebnis ist nach Applikation der Hyaluronsäure sofort sichtbar. Eine oftmals geringfügige vorübergehende Schwellung der Region (2 bis 3 Tage) nach Applikation überbewertet das Ergebnis. Folglich empfiehlt sich, wenn möglich, eine zweizeitige Applikation (siehe Nachkontrolle).
Wirkdauer:
Je nach Lebensstil hat das Hyaluron eine Wirkdauer zwischen 6 und 9 Monate, wobei Rauchen, Sport und übermässiger Alkoholkonsum die Wirkdauer mindern.
Schmerzen:
Die Behandlung ist nahezu schmerzlos. Auch wenn für einige Patienten die Manipulation am Hals am Anfang gewöhnungsbedürftig ist, wird sie in der Regel von Allen problemlos toleriert.
Risiko:
Da die grossen hirnversorgenden Gefässe und Nerven im Bereich des Halses an dezidierten Stellen verlaufen, ist die Applikation des Hyaluron-Fillers erfahrenen ästhetisch tätigen Ärzten vorbehalten.
Nachkontrolle:
Eine Nachkontrolle nach 4 Wochen empfiehlt sich, evtl. auch im Zusammenhang mit der Zweitbehandlung.
Nachbehandlung: Es empfiehlt sich meist die Behandlung in zwei Sitzungen in einem Abstand von 4 Wochen durchzuführen, um eine gleichmässige Füllung der zum Teil tiefen Furchen zu gewährleisten.