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Beim Stand von 5:5 im Entscheidungssatz wurde die Partie am Dienstag wieder aufgenommen. Marti (ATP 216) hatte dabei die besseren Nerven. Der Walliser wehrte 2 Breakchancen ab und brachte sein erstes Aufschlaggame durch.
Nach einem Doppelfehler von Gimeno-Traver (ATP 89) kam Marti beim Stand von 6:5 zu 2 Matchbällen. Weil der Spanier diese abwehren konnte, musste das Tiebreak entscheiden. In diesem lag Marti zwar 2:4 und 4:5 zurück, konnte das Blatt jedoch noch zu seinen Gunsten wenden (7:5). Den 3. Matchball verwertete der 26-Jährige nach fast 3 Stunden Spielzeit unter dem Beifall der anwesenden Zuschauer mit einem sehenswerten Volley. Marti besiegte erstmals einen Spieler aus den Top-100 der Weltrangliste.
Marti fordert den nächsten Spanier heraus
Gimeno-Traver dürfte mit seiner Chancen-Auswertung hadern. Nicht weniger als 23 Breakchancen liess er im gesamten Match ungenutzt. Zudem vergab er 3 Matchbälle zum Gewinn des 2. Satzes.
Marti trifft im Achtelfinal mit Marcel Granollers (ATP 28) auf einen weiteren Spanier. Die Nummer 2 des Turniers gewann in Gstaad 2011 den Titel.
Laaksonen muss warten
Auch der zweite Schweizer konnte sein Erstrundenmatch nicht an einem Tag zu Ende spielen. Die Partie zwischen Henri Laaksonen (ATP 295) und dem Franzosen Gianni Mina (ATP 399) musste beim Stand von 7:6, 4:4 aus Sicht des Schweizers wegen Dunkelheit abgebrochen werden.
Der 22-Jährige erlebte wie Marti ein Auf und Ab. Nachdem er im 1. Satz das Break zum 6:5 realisiert hatte, kassierte er gleich das Re-Break. Im Tiebreak gelang ihm nach 3:4-Rückstand die Wende gegen den Qualifikanten. Schliesslich setzte er sich mit 7:5 durch. Am Mittwoch soll das Match ab 12:00 Uhr fortgesetzt werden.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.07.14 18:20 Uhr