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Vollständiger Name des Indikators: Säuglingssterblichkeitsrate (Kohorte)
Dieser Indikator gibt Aufschluss über den Zugang für Mütter zum Gesundheitssystem.
Die Säuglingssterblichkeitsrate für die gesamte ständige Wohnbevölkerung beträgt 3,8‰. Für diesen Indikator haben der Geburtsort der Mutter und ihre Staatsangehörigkeit einen Einfluss: Die Säuglingssterblichkeitsrate der in der Schweiz geborenen Mütter liegt bei 3,4‰, jene der im Ausland geborenen Mütter bei 4,2‰. Wird nach der Staatsangehörigkeit der Mutter differenziert, ist festzustellen, dass ausländische Mütter tendenziell eine höhere Säuglingssterblichkeitsrate aufweisen als Schweizerinnen: 4,1‰ gegenüber 3,5‰.
Die Analyse nach Grossregionen zeigt, dass es mit Ausnahme von Zürich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Müttern der einzelnen Bevölkerungsgruppen gibt. In der Nordwestschweiz sind tendenzielle Unterschied erkennbar, wobei sich jedoch die Vertrauensintervalle überschneiden.
Tabellen
Definitionen
Die Säuglingssterblichkeitsrate (Kohorte) wird berechnet, indem die Zahl der Todesfälle von Säuglingen, die in einem bestimmten Kalenderjahr zur Welt gekommen sind, durch die Zahl der Lebendgeburten desselben Kalenderjahrs geteilt wird. Die Todesfälle können sich im gleichen oder im darauffolgenden Jahr ereignen. Das Ergebnis wird normalerweise in Promille angegeben.