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Queen Elizabeth II. (95) kehrt dem Buckingham Palast wohl den Rücken. Wie mehrere britische Medien berichten, wird die Monarchin wohl auch nach der Corona-Pandemie nicht an ihren langjährigen Hauptwohnsitz nach London zurückkehren. Stattdessen wolle sie auf Schloss Windsor, wo sie seit knapp zwei Jahren den Grossteil ihrer Zeit verbringt, bleiben. Eine offizielle Bestätigung des Palasts gibt es noch nicht.
Schloss Windsor liegt etwa 35 Kilometer ausserhalb der britischen Hauptstadt. Die Königin nutzte das Schloss lange Zeit vor allem als Wochenendresidenz. Um sich vor dem Coronavirus zu schützen, zog sie im März 2020 permanent dorthin. Auf Schloss Windsor starb im vergangenen April auch ihr Ehemann Prinz Philip.
«Windsor ist der Ort, den sie liebt»
Wie die «Mail Online» schreibt, wolle Queen Elizabeth II. künftig mehr aus dem «Homeoffice» arbeiten und Besucher in Windsor statt im Buckingham Palast begrüssen. So wolle sie auch ihre wöchentlichen Telefonate anstelle von persönlichen Treffen mit Premierminister Boris Johnson (57) beibehalten.
«Windsor ist der Ort, den sie liebt. Sie hat dort ihre Erinnerungen an Prinz Philip, sie hat ihre Pferde und Familie in der Nähe», zitiert die «Mail Online» Autor Hugo Vickers aus «The Sunday Times». So lebt auch Sohn Prinz Andrew (62) und Enkelin Prinzessin Eugenie (31) mit Ehemann und Sohn in einem Haus auf dem Gelände von Schloss Windsor. Queen-Sohn Prinz Edward (57) und seine Familie leben etwa 15 Kilometer entfernt. Laut jüngsten Berichten sollen auch Prinz William (39) und Herzogin Kate (40) über einen Umzug nach Windsor nachdenken.
Ein weiterer Grund für den permanenten Umzug könnten die bis 2027 andauernden Renovierungsarbeiten am Buckingham Palast sein. Hier dürften Prinz Charles (73) und Herzogin Camilla (74) einziehen, wenn er den Thron übernimmt.