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Der Bundesrat hat entschieden, ab Oktober unter strengen Hygiene-Auflagen wieder Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen zu erlauben. Für die Weiterbildung ist diese Änderung nicht relevant, da Veranstaltungen dieser Grösse kaum vorkommen. Damit gilt für die Weiterbildung weiterhin die Verordnung des Bundes über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19- Epidemie vom 19. Juni. Das Schutzkonzept des SVEB wurde auf dieser Grundlage erstellt
Das Schutzkonzept empfiehlt, in Weiterbildungsveranstaltungen einen Abstand von 1.5 Metern zwischen den Teilnehmenden einzuhalten. Ist dies nicht möglich, sollte der der Einsatz von Trennwänden oder Hygienemasken geprüft werden. Wenn auch dies nicht möglich oder nicht sinnvoll ist, dürfen Weiterbildungsveranstaltungen auch ohne diese Massnahmen durchgeführt werden. Dann müssen allerdings Präsenzlisten geführt werden; und in diesem Fall muss die gesamte Gruppe in die Quarantäne, wenn ein Teilnehmer positiv auf Corona getestet wird.
Zu beachten ist ausserdem, dass die Kantone berechtigt sind, eigene Massnahmen zu beschliessen, die auch die Weiterbildung betreffen können. Es empfiehlt sich daher, die Informationen der kantonalen Bildungsdirektionen zu beachten.
Kantonale Bestimmungen, die für andere Bildungsbereiche wie beispielsweise Sek II erlassen werden, gelten für die Weiterbildung nur, wenn die Weiterbildung in den kantonalen Bestimmungen explizit erwähnt wird.