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Das Grundeinkommen ist schon da.
Alle haben ein Grundeinkommen, aber nicht bedingungslos.
Das Grundeinkommen ist nicht mehr Geld.
Es ist kein zusätzliches Einkommen.
Es geht darum, den Teil des Einkommens, den man unbedingt braucht, bedingungslos zu gewähren. Der Kontostand bleibt gleich.
Wie kann das Grundeinkommen in der Schweiz finanziert werden?
Nehmen wir die Zahlen des Bundes: 208 Milliarden. Das sind alle Grundeinkommen in einem Jahr.
Jeder Erwachsene erhält es und jedes Kind erhält ein Kindergrundeinkommen.
Wie setzen sich diese 208 Milliarden Grundeinkommen zusammen?
53 Milliarden. Das ist der Anteil in den staatlichen Sozialversicherungen wie AHV, IV etc.
Diese Grundeinkommen zahlt der Bund schon heute aus.
128 Milliarden. Das ist der Anteil in den bestehenden Erwerbseinkommen. Das sind die Grundeinkommen in unseren Löhnen.
Bleiben 25 Milliarden. Diese sieht der Bundesrat als zusätzlich zu finanzieren. Aber die sind auch schon vorhanden. Das ist das Geld für die Kinder, die Partner und die Angehörigen.
Dieses wird ebenso wie die staatlichen Sozialleistungen un den Erwerbseinkommen zu Grundeinkommen.
Das Grundeinkommen ist ein Nullsummenspiel. Es ist nicht mehr Geld aber auch nicht weniger.
ES IST DIE BEDINGUNGSLOSE EXISTENZSICHERUNG.
Die Frage ist, ob wir mit einer bedingungslosen Existenzsicherung faul werden und nicht mehr arbeiten, also unproduktiver werden? Oder: Ob wir dadurch womöglich produktiver, kreativer und innovativer werden?
Am 5. Juni stimmen wir darüber ab, ob wir unsere Existenz bedingungslos sichern wollen!