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Die einsetzende Dunkelheit stoppte Wawrinka auf dem Weg in seinen achten Achtelfinal in Roland Garros beim Stand von 7:6 (7:5), 7:6 (7:4) vorerst. Der Waadtländer und der nach schwierigen Monaten wieder erstarkte Bulgare lieferten sie am Freitagabend ein erbittertes Duell - nicht wie vorgesehen im zweitgrössten Stadion, sondern auf dem nicht mal halb so grossen Court 1. Die Partie war in die kleinere Arena verschoben worden, weil auf dem Suzanne-Lenglen länger gespielt wurde und das Ende nicht absehbar war.
Einige Zuschauer mit Tickets verpassten das Spektakel, weil sie keinen Einlass mehr in den vollen Court 1 fanden. Die Glücklichen, die einen Platz ergattern konnten, sahen einen Kampf, der es in sich hatte. Dimitrov, der in der 2. Runde Marin Cilic geschlagen hatte, hielt dem Druck von Wawrinka exzellent stand. Es waren Kleinigkeiten, die im ersten Teil der herausragenden Partie den Ausschlag gaben.
Wawrinka führte im ersten Satz mit Break, bevor er später auf dem Weg in den Tiebreak einen Satzball abwehren musste. Im zweiten Umgang, in dem der Schweizer die einzigen beiden Breakchancen im zweiten Game vergab, war er erneut eine Spur besser. Im Tiebreak agierte er sicherer als Dimitrov und stellte nach etwas über zwei Stunden Spielzeit auf 2:0 Sätze.
Wawrinka hat damit nicht nur gute Chancen unter die letzten 16 einzuziehen. Er gab auch eine weitere bemerkenswerte Kostprobe seiner wiedergefundenen Qualitäten auf allerhöchstem Niveau.