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Als "Argumentation ad hominem" bezeichne ich eine Argumentation, in welcher die Argumentierenden charakterisiert werden.
Beispiel:
Eine Person sagt p. Jemand argumentiert, dass diese Person dumm oder unwahrhaftig sei, und dass p deshalb abzulehnen sei.
Als argumentum ad personam bezeichnet A. Schopenhauer, Eristische Dialektik ein Scheinargument, das sich wie beim argumentum ad hominem auf die Person richtet, und keinen Bezug mehr zum eigentlichen Thema enthält. A. Schopenhauer führt es als letztes Mittel in einem Streitgespräch an:
"Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob." Das könne jeder, während das Eingestehen des eigenen Unrechts nicht jedem gegeben sei: "Daraus folgt, daß unter Hundert kaum Einer ist, der wert ist, daß man mit ihm disputiert." A. Schopenhauer betont, dass ein dialektischer Sieg, also das sachliche Widerlegen einer Position, einen Streitgegner weit mehr erbittert als eine bloße Beleidigung.