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Erich Heckel
Erich Heckel wird 1883 in Döbeln geboren. Nach einem angebrochenen Architekturstudium wendet er sich als Autodidakt der Malerei und Grafik zu. Im Juni 1905 gründet Heckel zusammen mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden die Künstlergruppe „Brücke“. Mit der Gruppe, die sich im Verlauf der Jahre erweitert, beginnt eine rege Ausstellungstätigkeit und die Mitglieder halten sich unter anderem in Dangast an der Nordsee, an den Moritzburger Teichen bei Dresden oder an der Ostsee auf. Im Herbst 1911 zieht er nach Berlin. 1913 löst sich die Künstlergruppe auf. Im ersten Weltkrieg stellt er sich als Freiwilliger im Sanitätsdienst zur Verfügung. Ab 1937 bekommt Heckel ein Ausstellungsverbot, viele seiner Bilder werden im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“ zerstört. Nach einem Bombenangriff auf sein Atelier in Berlin flüchtet er 1944 an den Bodensee, dort bleibt er bis zu seinem Lebensende. Er nimmt in den 1950er-Jahren einen Lehrauftrag an und stellt regelmässig aus, so nimmt er auch an der „documenta 1“ in Kassel teil. Sein Werk wird auf zahlreichen Retrospektiven präsentiert. 1970 stirbt Heckel in Radolfzell am Bodensee.