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Das Schweizerische Landesnivellementsnetz LN02, dessen Ursprünge bis ins 19. Jahrhundert zurückgehen, wurde mit der Festlegung des Schweizerischen Höhensystems 1902 konzipiert. Es wurde zwischen 1903 und 1933 erstmals und seit 1943 zum zweiten Mal gemessen. Als Ausgangspunkt der Höhenmessung dient der «Repère Pierre du Niton» in Genf mit einer Höhe von 373.6 m.
Das Netz ist die Ausgangsbasis der meisten Höhenbestimmungen für die Karten und Vermessungen in der Schweiz. Es besteht aus insgesamt 18 Hauptschleifen und zusätzlichen Nebenlinien mit ca. 8000 Nivellementsfixpunkten (Bolzen), welche gruppenweise im Abstand von 1-2 km entlang dem schweizerischen Hauptstrassennetz angeordnet sind. Die Höhen dieser Punkte sind die offiziellen Gebrauchshöhen (ohne Schwerereduktion) der Schweiz und stehen dem Benützer im nachgeführten Landesnivellements-Verzeichnis und auf LN-Punktkarten zur Verfügung.
Die Wiederholungsmessungen haben gezeigt, dass sich die Alpen gegenüber dem Mittelland bis zu 1.5 mm pro Jahr heben. Deshalb sind die bis heute festgehaltenen (statischen) Werte zumindest für die Anwendungen der Landesvermessung nicht mehr repräsentativ. Zudem entstehen durch die Vernachlässigung der Schwere systematische Abweichungen gegenüber einem potentialtheoretisch strengen Höhensystem. Aus diesen Überlegungen entstand das neue Landeshöhenbezugssystem LHN95.