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Der Bezug von Wasser auf chronische Krankheiten
Angesichts der Tatsache, dass der Körper zu mehr als 60% aus Wasser besteht ist es nicht weiter erstaunlich, dass der Wasserkonsum eine tief greifende Wirkung auf die Gesundheit hat. Der Körper verliert täglich Wasser, welches wieder rückgeführt werden muss: der Durchschnitt liegt für Männer bei 2,9 l und bei Frauen 2,2 l. Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die nicht ausreichend Wasser zu sich nehmen, ein erhöhtes Risiko für bestimmte chronische Erkrankungen aufweisen.
Laut der amerikanischen Fachzeitschrift American journal of Epidemology erhöhen sich die mit Herzerkrankungen verbundenen Risikofaktoren durch Dehydrierung. Demnach ist das Trinken großer Wassermengen zur Vermeidung solcher Erkrankungen genau so wichtig wie Bewegung, Diät oder nicht Rauchen.
Eine kürzlich durchgeführte Studie, bei der die Probanten täglich fünf oder mehr Gläser Wasser getrunken haben, hat gezeigt, dass das Risiko eines Herzinfarktes um 46% bei Männern und um 59% bei Frauen reduziert wurde. Vergleichsweise war die Einnahme anderer Flüssigkeiten mit einem erhöhten Risiko verbunden.
Ähnliche Untersuchungen haben eine Verbindung zwischen Dehydrierung und bestimmten Krebsarten festgestellt. Eine Studie hat ergeben, dass das Risiko einer Brustkrebserkrankung bei den Frauen, die regelmäßig eine ausreichende Wassermenge zu sich genommen haben, um 79% abgenommen hat.
Dehydrierung kann eine Erkrankung der Blase, der Prostata und der Nieren, sowie Nierenkrebs und -steine zur Folge haben. Eine Studie hat festgestellt, dass die Patienten häufig nicht genügend Wasser zu sich nehmen (weniger als 2,4 l pro Tag). Eine andere Studie zeigte, dass das Risiko dieser Krebsart pro 240ml zusätzlich eingenommenen Wassers abgenommen hat. Andere Flüssigkeiten, die im Rahmen der Studie untersucht wurden, hatten nicht die gleiche Wirkung wie pures Wasser. Wasser trinken erfordert keine wesentliche Veränderung des Lebensstils und kann somit von jedermann leicht umgesetzt werden. Demzufolge kann Wassertrinken die Lebensqualität vieler Menschen nachhaltig verbessern und letztendlich auch viele Leben retten.
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