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Aisha Abdullahi Bubah spricht ein wichtiges Thema an: den Zustand der psychischen Gesundheit in der heutigen Gesellschaft. In ihrem Heimatland Nigeria, mit einer Bevölkerung von
Aisha Abdullahi Bubah – Nigeria
Nigeria hat eine Bevölkerung von über 212 Millionen Menschen. Landesweit gibt es jedoch nur 250 Psychiater und eine noch geringere Anzahl an Psychologen. Idimma, die Organisation von Aisha, bildet Laienberater:innen und psychologische Ersthelfer:innen aus, die in ihren Gemeinden Unterstützung für die psychische Gesundheit leisten können. Aisha möchte eine offenere und einfühlsamere Gesellschaft schaffen, die sich vermehrt, um die mentalen Bedürfnisse der Menschen in ihren Communities kümmert.
Weltweit stirbt alle 40 Sekunden ein Mensch durch Selbstmord. Depressionen gehören zu den häufigsten Ursachen. In Nigeria leiden über 7 Millionen Menschen an Depressionen, wobei weniger als 10 % Zugang zu einer Behandlung haben. Die COVID-19 Pandemie hat die Kluft beim Zugand zur psychischen Gesundheitsversorgung weiter vergrössert.
Ich bin Psychologin und Zeugin der Auswirkungen von Konflikten auf die psychische Gesundheit, was mich dazu gebracht hat, idimma zu gründen. Wir arbeiten daran, den Zugang zu qualitativ hochwertiger psychischer Gesundheitsversorgung für Nigerianer zu verbessern, insbesondere für unterversorgte Gemeinden, unabhängig von Alter, Geschlecht und anderen soziodemografischen Barrieren. Dies geschieht durch Beratung, Kapazitätsaufbau, Forschung und Interessenvertretung, indem wir Gemeindemitglieder einbeziehen, um die Versorgungslücke zu schließen und den Zugang zu grundlegender psychosozialer Unterstützung zu erleichtern.
Wir haben auch die erste Beratungsstelle für psychische Gesundheit in Nigeria unter der nationalen Notrufnummer 112 eingerichtet, die in der Hauptstadt FCT als Pilotprojekt läuft und Hilfesuchenden rund um die Uhr kostenlose Beratungsdienste anbieten.
Aisha spricht über die psychische Gesundheit und wieso es so wichtig ist, dass Menschen Zugang zu Psychologen und Therapien erhalten. Was derzeit in Nigeria leider nicht der Fall ist.