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1905-1914
Nach zehnjähriger Existenz trat der SFV 1905 auch international in Erscheinung. Im Parc des Princes in Paris verfolgten am 12. Februar 1905 rund 5000 Zuschauer die Partie der Schweiz gegen Frankreich. Trotz ihrer 0:1-Niederlage fanden die Schweizer in den französischen Zeitungen lobende Erwähnung.
Anlässlich der SFV-Hauptversammlung 1905 in Genf erhielt die sieben Mitglieder umfassende Schiedsrichter-Kommission klar definierte Kompetenzen. Die Kommission beschloss nicht nur die Schaffung einer nationalen Schiedsrichter-Equipe, sondern sie untersuchte von nun an auch Proteste über Zwischenfälle während des Spielbetriebs und urteilte darüber.
Am 5. April 1908 verfolgten 400 Zuschauer im strömenden Regen auf dem Basler Landhof das erste Spiel in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft. Die Schweizer, allen voran das Duo Kämpfer-Pfeiffer, sicherten sich mit dem 5:3-Erfolg den ersten internationalen Sieg der Verbandsgeschichte.
Während der Saison 1910/11 wurde der Sitz des SFV unter dem Präsidenten Henri Ducommun wieder in die aufstrebende Stadt La-Chaux-de-Fonds verlegt.
Im Hinblick auf die von den Serie-A-Vereinen verlangte Reorganisation fanden im Jahre 1912 innerhalb von zwei Monaten zwei Delegiertenversammlungen statt, im August in St. Gallen und im September in Biel. Der SFV anerkannte dabei die Notwendigkeit eine strafferen administrativen Führung und engagierte darauf Walter Lehmann als ersten Vereinssekretär.