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mittlere Wohnbevölkerung 800, Fläche 12,43 km2
K.+F. Schongau liegt an der Grenze zum Kanton Aargau auf den Anhöhen des nördlichen Teiles des Lindenberges, zwischen 600 und 878 m (höchster Punkt des Lindenberges). Die Gemeinde besteht aus den vier Dorfteilen Oberschongau, Mettmenschongau, Niederschongau und Rüedikon.
Der Name Schongau bedeutet "schöne Gegend". Erstmals erwähnt wird der Gemeindename um 730. Viele Spuren römischer Besiedlung fanden sich hier. In Oberschongau stand eine römische Villa, die in der Völkerwanderungszeit zerstört wurde. Auf ihren Fundamenten errichtete man um 1000 die erste kleine Kirche, die dem hl. Ulrich geweiht war. Um 1500 ersetzte man sie durch eine grössere gotische Kirche, die später barockisiert wurde. Sie war nicht nur Pfarrkirche, sondern auch ein vielbesuchtes Wallfahrtsziel Maria auf dem Lindenberg. Noch heute sind die Reste der römischen Fundamente zu sehen.
Die Einwohnerzahl betrug um 1850 gegen 1100. Damit teilt Schongau das Schicksal vieler kleiner Gemeinden, die unter Bevölkerungsrückgang zu leiden haben. Im Mittelalter gehörte Schongau zum Michelsamt und wurde durch das Stift Beromünster verwaltet. Mit der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen kam das Michelsamt an Luzern, und Schongau bildet mit Ermensee eine luzernische Enklave im Freien Amt Hitzkirch. Schongau ist heute noch eine fast rein landwirtschaftlich orientierte Gemeinde mit über 80 Bauernhöfen. Daneben haben sich einige wenige Gewerbebetriebe angesiedelt. Verkehrstechnisch ist Schongau ungünstig gelegen. Einzig eine Postautolinie verbindet es mit dem aargauischen und luzernischen Seetal.
Wallfahrtskirche und Pfarrhaus Oberschongau
Kirche Oberschongau
Restaurant St. Ulrich, Oberschongau
Gasthaus Kreuz, Mettmen
externer Link, Gemeinde Schongau: www.schongau.ch