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Kennst Du das auch? Du bist mit ein paar Freunden an einer Party oder geniesst den Tag in der Badi. Augenblicklich fällt Dir eine Frau auf, die Du kürzlich an einem anderen Ort kennengelernt hast.
Da Du sie kennst, lächelst Du sie natürlich an und als sie auf Dich zusteuert, ist es längst zu spät – denn leider fällt Dir genau in dem Moment auf, dass Du ihren Namen nicht weisst. Etwas verlegen fragst Du sie: „Entschuldige, wie war nochmal Dein Name?“
Viele Menschen haben Probleme damit, Namen mit Gesichtern zu verbinden, da Namen laut verschiedenen Studien "bedeutungsfrei" sind. Damit ist gemeint, dass wir bei Namen - anders als bei gegenständlichen Begriffen wie zum Beispiel "Trinkglas" oder "Tennisball" - kein geistiges Bild vor Augen haben.
Wir können uns allerdings viel einfacher den Beruf eines Gesprächspartners einprägen. Eine Studie mit dem Titel „Putting Names to Faces“, die 1987 im British Journal of Psychology veröffentlicht wurde, belegt, dass dies sogar für Nachnamen gilt, die auf Berufsbezeichnungen zurückgehen. Uns fällt es weitaus schwerer, uns an „Herrn Maurer“ zu erinnern, als daran, dass wir auf der letzten Konferenz einen Maurer kennengelernt haben.
Das ist auch die logische Erklärung dafür, warum wir uns zwar an eine Verabredung mit einer Frau erinnern können und auch daran, wo sie arbeitet, aber uns ihr Name beim besten Willen nicht einfallen will.
Doch glücklicherweise gibt es einige wissenschaftlich belegte Gedächtnisstützen, die Dir dabei helfen werden, künftig Namen besser zu merken. Wie die Technik funktioniert, erfährst Du in diesem Video.