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Regionale Wirtschaftsverbände präsentieren eine Studie zum Flugplatz Altenrhein. Diese besagt unter anderem:
- Jeder Arbeitsplatz am Flugplatz Altenrhein sichert einen weiteren Arbeitsplatz in der Region.
- Der gesamte Wertschöpfungseffekt beträgt 64 Millionen Franken.
- Gemessen an der Wertschöpfung pro Passagier oder Beschäftigten ist Altenrhein sehr produktiv.
Veröffentlicht wurde die Studie im Zusammenhang mit politischen Gesprächen rund um den Flugplatz Altenrhein. Nachdem der Betrieb auf dem Flugplatz seit Jahren von einem Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Österreich geregelt wird, laufen Diskussionen, ob die Regelungen neu definiert werden. Der Kanton St. Gallen und das Land Vorarlberg haben hierzu eine Interessenanalyse in Auftrag gegeben. Die Resultate werden im Herbst erwartet.
Die Wirtschaftsverbände hoffen auf eine «mutige Weiterentwicklung» des Flugplatzes Altenrhein, heisst es in einer Mitteilung. Tatsächlich sind in Altenrhein Veränderungen angedacht. Einen «leichten, moderaten Ausbau» nennt es Markus Kopf, CEO des Flugplatzes Altenrhein. Unabhängig von den politischen Entscheiden sei in den nächsten Jahren ein jährliches Wachstum von rund zwei Prozent geplant.
Sollten durch Anpassungen im Staatsvertrag Änderungen möglich sein, könnten diese die Betriebszeiten am Flugplatz Altenrhein betreffen. «Wir hätten beispielsweise gerne die Aufhebung des Feiertagflugverbotes», sagt Kopf. Denkbar wäre auch die Aufhebung der Mittagspause am Flugplatz Altenrhein.