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Worin unterscheidet sich die PhD-Ausbildung von der MA-Ausbildung?
Im strukturierten Programm baut die PhD-Methodenausbildung auf derjenigen auf MA-Stufe auf. Das heisst, dass MA-Studierende der UZH, welche ihr Studium mit einem PhD fortsetzen, gut vorbereitet sein sollten. Für PhD-Studierende mit einem MA einer anderen Universität kann die Methodenausbildung herausfordernd sein. In gewissen Fällen kann es sein, dass diese darum MA-Kurse besuchen müssen, um ihr Wissen zu vertiefen.
Die PhD-Kurse sind wiederum fortgeschrittener als die MA-Kurse. Erstens befassen sich diese Kurse noch mehr mit der fortgeschrittenen Methodologie der Politikwissenschaft. Das zeigt sich in den Feldern der qualitativen, quantitativen und Mixed Methods Forschung. Zweitens gehen die Kurse noch mehr in die Tiefe als die MA-Kurse. Das bedeutet beispielsweise in quantitativen Methoden, dass wir weiter die Logik der statistischen Inferenz behandeln. Das sollte Studierende in die Lage versetzen, neue Methoden nachzuvollziehen, die im Feld aufkommen.
Pflichtkurse
Die Methodenausbildung findet mehrheitlich im ersten Jahr statt. Im ersten Semester (vorausgesetzt man beginnt im Herbst) wird der Kurs Forschungsdesign und Umsetzung durch Prof. Dr. Marco Steenbergen in vier Blöcken unterrichtet. Das Ziel ist, sich mit Fragen der Konzeptualisierung, Messung und Forschungsfrage im Kontext der eigenen Dissertation zu befassen.
Im ersten Semester wird auch der Kurs Kausale Inferenz angeboten, der von Prof. Dr. Dominik Hangartner unterrichtet wird. Dieser Kurs baut auf einigen Themen der Fortgeschrittenen Methoden I auf MA-Ebene auf und vertieft sie.
Im zweiten Semester besucht man Statistische Inferenz für die Sozialwissenschaften, welcher von Prof. Dr. Marco Steenbergen unterrichtet wird. Dieser Kurs deckt bayesianische und likelihood Ansätze der Inferenz sowie Themen der Modellvergleiche und –evaluation ab.
Zusätzlich wird der Besuch eines zusätzlichen Kurses in entweder qualitativer oder Mixed Methods Methoden erwartet. Dieser Kurs wird üblicherweise im Frühling angeboten und von externen Dozierenden betreut.