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nh Rivabella
Der Pizzaiolo blinzelte mit schrägem Seitenblick hinüber zum beleibten Gast, den man mit viel Aufhebens platziert hatte und der noch immer an sich und am Tisch herum hantierte, um für die nötige Bequemlichkeit zum Essen zu sorgen. Der Pizzailo schaute, während er den Teig platt walzte, zum dreisten Dicken hinüber, als wolle er diesen ein weiteres Mal abstrafen.
Das mit dem Auto erachtete niemand als ein abgekartetes Spiel, um dem Dicken Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein Wort ergab damals das nächste und der Wagen wechselte mit einem Mal den Besitzer. Geschäft ist Geschäft.
Hinter seiner Schutzscheibe lächelte der Pizzaiolo selbst zufrieden und grinste darauf hin, als sei ihm der Gedanke gekommen, wie er dem Gast noch einmal Geld aus der Tasche heraus schlagen konnte. Doch der Kerl würde dieses Mal vorsichtiger handeln. Der Pizzaiolo wandte sich dem Ofen zu und angelte aus diesem eine Calzone heraus, dem einen Gast somit den Rücken zukehrend, als wolle er damit signalisieren, dass er mit diesem keine weiteren ausserordentlichen Geschäfte mehr zu tätigen beabsichtige. Er bewarf den Gast auch nicht mit der heraus genommen, immensen Teigtasche.
Die Bruschetta wurde gebracht und eine Karaffe Hauswein sowie das Mineralwasser.
Die Zubereitung der Bruschetta entzog sich dem Rayon des Pizzaiolos.
Kurt Schuster drehte und wendete sich auf seinem Stuhl, nicht heftig, aber doch in dem Masse, dass es auffiel. Es sah nicht nur danach aus, sondern dem war auch so: Er brannte danach, seinem Vorgesetzten etwas mitzuteilen, traute sich aber nicht.
Der Pizzaiolo rief etwas in Richtung Küche. Man antwortete. Unter den Gästen verstand keiner, was gesagt worden war.