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Der Bund anerkennt die Bedeutung der Mitgliedschafts- und Stiftungspresse und deren Beitrag zur Medien- und Meinungsvielfalt. Er fördert diese in Form der indirekten Presseförderung mit einem jährlichen Beitrag von 20 Millionen Franken. Von diesem Betrag profitieren aktuell 913 Titel mit einer jährlichen Versandmenge von 105.8 Millionen Exemplaren. Die Regional- und Lokalpresse wird demgegenüber aktuell mit 30 Millionen Franken pro Jahr unterstützt, wovon 147 Titel mit einer jährlichen Versandmenge von 110.5 Millionen Exemplaren profitieren (siehe Medienmitteilung BAKOM).
Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates (KVF-N) will den Betrag für die Regional- und Lokalpresse nun auf sieben Jahre befristet von 30 auf 45 Millionen Franken anheben, den Betrag für die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse von heute 20 auf 30 Millionen Franken. In Anbetracht der zunehmenden Herausforderungen für die Regional- und Lokalpresse, aber auch für die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse (Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation, starke Konkurrenz um Werbeeinnahmen durch internationale Player, Digitalisierung usw.) erachten wir die Erhöhung der Beträge zur indirekten Presseförderung als notwendig und begrüssen diese ausdrücklich. Diese Massnahme trägt zum Erhalt einer unabhängigen und vielfältigen Medienlandschaft bei, die eine wichtige und staats- und demokratiepolitische Funktion einnimmt.