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Staubkörner des hier gezeigten, nur wenige Kilometer grossen Kometen Wild 2 – benannt nach seinem Entdecker Professor Paul Wild von der Universität Bern – sollen Hinweise auf die Entstehung des Sonnen- und Planetensystems liefern.
Die 1999 gestartete Raumsonde "Stardust" untersuchte und fotografierte den Kometen "Wild 2". Die Sonde flog im Januar 2004 durch die Staubwolke des Kometen und sammelte Staubkörner ein. Diese Körner wurden in einem sehr porösen Silikon-Gel gesammelt und später zur Erde zurückgebracht.
Rechts sehen Sie die Spuren einiger Kometenpartikel, welche im Gel aufgefangen wurden. Da die Körner schneller sind als eine Gewehrkugel, muss der Gel so leicht sein, dass die Körner nicht verformt werden, oder beim Auftreffen auf den Gel sogar verdampfen. Die Dichte des Gels ist deshalb kaum grösser als die Dichte von Luft. Die Kometenpartikel sind unten, am Ende der Spur, zu finden.
Wir studieren anhand von Isotopen verschiedenster chemischer Elemente Verwitterungsprozesse und das Alter von Gesteinen. Ferner untersuchen wir Alter und Herkunftsgeschichte von Meteoriten und Mondgesteinen.