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AUFTRITTSTRAINING
Welche Relevanz haben die Themen Präsenz und nonverbale Kommunikation in unserem Alltag?
Zwischen Körper und Psyche bestehen Wechselwirkungen, die wissenschaftlich beschrieben werden können und zunehmend Beachtung finden (u.a. im sog. Embodiment). Gedanken und Emotionen beeinflussen unseren Körperausdruck. Umgekehrt wirkt unsere Körperhaltung auf Gehirn/Geist/Psyche und beeinflusst unsere Selbstsicherheit, unsere psychische Verfassung und unsere Ausstrahlung.
In Kommunikationssituationen sind
entscheidend.
Bei Letzterem handelt es sich um paraverbale Merkmale, d.h. stimmlich-sprecherisch (z.B. Stimmklang, Betonung, Sprechtempo) und nonverbale Merkmale (Körperausdruck). Sie erzeugen die wahrgenommene Präsenz. In welchem Ausmass diese Parameter die Wirkung beeinflussen, hängt von diversen Faktoren ab. Bei der vielzitierten Aussage, unsere Wirkung hänge nur zu 7 Prozent vom Inhalt ab, handelt es sich jedoch um einen Mythos.
WAS sage ich?
WIE sage ich es?
(z.B. Stimmklang, Stimmlage, Lautstärke, Betonung, Sprechtempo)
NON = nicht; VERBUM = Wort
COMMUNICARE = sich verständigen
fasst folgende Aspekte zusammen:
Um Körpersprache handelt es sich nur dann, wenn bestimmte Bewegungen (z.B. Kopfnicken für „ja“) eine sprachliche Äusserung („ja“) konventionalisiert ersetzen können. Doch selbst hier, kann es verschiedene Bedeutungen geben (z.B. Kopfnicken als „Ich verstehe, was du sagst“ und nicht als „Ich stimme dir inhaltlich zu“). Hinzu kommen kulturell unterschiedliche Codierungen. Manche Literatur will uns glauben machen, dass Körperbewegungen und -haltung „gelesen“ werden kann (z.B. verschränkte Arme bedeuten Ablehung; bei verschränkten Beinen zeigt das obenliegende Bein Abweisung oder Desinteresse gegenüber der daneben sitzenden Person an).
Diese isolierten, absoluten Relationen sind stigmatisierend und ungenügend. Zur Deutung muss das Zusammenwirken von verbalem, paraverbalem und nonverbalem Ausdruck aufmerksam Wahrgenommen werden.
Abhängig von Ihren persönlichen Kommunikationszielen kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz:
VIDEOANALYSE
Zur Entwicklung Ihrer Eigen- und Fremdwahrnehmung.
ZIELFINDUNGS-
PROZESS
Konkretisieren Sie Ihre Ziele in Ihren Kommunikations-
situationen.
ÜBUNGEN
Auf Ihre Bedürfnisse angepasste, alltagstaugliche Übungen aus Schauspiel und Sprechwissenschaft (Körperübungen, Haltung, Status).
AUFTRITTS-
BEGLEITUNG
Auf Wunsch Vorbereitung, Begleitung und Analyse Ihrer Redesituation.