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Die Bevölkerung soll dazu animiert werden, Schneesport zu treiben. Dies wünscht nach dem Nationalrat auch die vorberatende Ständeratskommission. Massnahmen wie eine obligatorische Schneesportwoche will sie aber nicht verlangen: Der Bund soll lediglich die laufenden Bemühungen unterstützen.
Der Nationalrat möchte den Bundesrat beauftragen, dem Parlament ein Massnahmenpaket zu unterbreiten, um den Anteil der Schneesportlerinnen und Schneesportler in der Bevölkerung zu steigern. Er nahm eine Motion von Dominique de Buman (CVP/FR) mit dieser Forderung an.
Motionstext geändert
De Buman hatte im Vorstoss mögliche Massnahmen aufgelistet, darunter eine obligatorische Schneesportwoche zwischen der 5. und der 9 Klasse sowie Bundessportzentren und eine Koordinationsbehörde. Dem Ständerat ging dies zu weit, er befürchtete einen Eingriff in die Autonomie der Kantone. Daher beauftragte er seine Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK), die Vorschläge genauer zu prüfen.
Die Kommission hat nun den Motionstext geändert. Demnach soll der Bundesrat Massnahmen zur Förderung des Schneesports unterstützen, insbesondere Aktivitäten des Vereins «Schneesportinitiative». Einstimmig beantragt die Kommission dem Ständerat, die geänderte Motion anzunehmen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Stimmt die kleine Kammer zu, muss der Nationalrat noch einmal darüber befinden.
(sda/ise/ama)