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Im April des vergangenen Jahres, zur Zeit der ersten Covid-19-Welle, veröffentlichte die Universität Basel ihre ersten Ergebnisse einer Umfrage mit 10'000 Befragten. Die Befragung beschäftigte sich damit, herauszufinden, wie gestresst sich die Menschen in der Ausnahmesituation - dem Lockdown - fühlten.
Es liess sich feststellen, dass die Menschen sich noch gestresster fühlten als im «normalen» Alltag. Teilweise führte dieser emotionale Stress bei den Befragten bis hin zu depressiven Symptomen.
Im Mai und Juni 2020 wurde die Bevölkerung dann ein zweites Mal und im November ein drittes Mal befragt, mit folgenden Ergebnissen:
Depressive Symptome blieben weiterhin erhöht! Die Zunahme von Stress durch die Corona-Krise ging mit einer Zunahme depressiver Symptome einher. Die Häufigkeit einer schweren depressiven Symptomatik blieb mit knapp 12 Prozent auch in der Zeit der Lockerungen erhöht (im Lockdown zuvor 9 Prozent) und stieg schliesslich im November auf über 18% an.
Besonders stark betroffen sind junge Leute!
Die Häufigkeit schwerer depressiver Symptomen betrug im November bei den:
14–24-Jährigen: 29%
25–34-Jährigen: 21 %
35–44-Jährigen: 17 %
45–54- Jährigen: 14 %
55–64-Jährigen: 13%
und bei den über 65–Jährigen: 6 Prozent
Zur primären Symptombehandlung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren eignen sich sehr gut pflanzliche Arzneimittel wie Johanniskraut. Es ist bekannt für seine beruhigende und ausgleichende Wirkung bei gedrückter Stimmung, Stimmungslabilität und innerer Unruhe.
Gegen Nervosität und Ängstlichkeit bietet sich eine Arzneipflanzenkombination aus Wurzeln der Pestwurz und des Baldrians sowie aus den Kräutern der Melisse und der Passionsblume an.
Wer sich nicht sicher ist, ob sie oder er an einer depressiven Episode erkrankt ist, kann für eine erste Einschätzung diesen Gesundheitsfragebogen ausfüllen: https://sosci.scicore.unibas.ch/coronastress_d/?q=phq_feedback
Lassen Sie sich bei ersten Anzeichen von der Fachperson Ihres Vertrauens in Apotheken und Drogerien oder einem Arzt beraten.