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Ein aktueller Trend der Fahrradbranche lautet Reshoring. Damit gemeint ist der Umzug der Fabrikation aus Asien zurück nach Europa. Diesen Weg muss der Frästeilspezialist Hope nicht gehen: Auch beim neuesten Wurf, einem High Pivot Enduro, lautet der Herstellungsort: England.
Der Name (HB.916) ist kryptisch, diese Eckdaten zeigen, wo es lang geht: Vorne 170 Millimeter Federweg, hinten 160 Millimeter, 29er-Laufräder. Das High Pivot-Bike wurde speziell für den Enduro-Rennsport entwickelt. Der hohe Drehpunkt soll eine optimale Raderhebungskurve ermöglichen. Das Umlenk-Zahnrad befindet sich dabei in moderater Hohe über dem Kettenblatt, das soll den Pedalrückschlag optimal justieren.
Der Rahmen wird im Hope-Werk in Barnoldswick hergestellt. Das vordere Dreieck ist in einem Stück konstruiert, während die Ketten- und Sitzstreben eine Hybridkonstruktion aus Aluminium und Carbon sind, die es ermöglicht, die Drehlager in Aluminium einzubauen und so weit wie möglich auseinander zu halten, um die Lebensdauer der Lager zu erhöhen. Der Rahmen verfügt über eine interne Kabelführung, einen Rahmengummischutz und eine Unterrohrbox, die Hope in typisch nordischer Manier gerne als Butty Box bezeichnen, was soviel wie Keksdose bedeuted. Natürlich findet auch die kostbare Wasserflasche im vorderen Dreieck Platz.