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Beitrag der CVP Baar zum Parteienforum im «Zugerbieter» vom Dezember 2014
Grundsätzlich sollen Kinder Freude an Sprache haben und sie als Mittel sich mitzuteilen erkennen. In vielen Ländern der Welt werden im Alltag mehrere Sprachen und Dialekte verwendet. Millionen von Kindern sind mit Sprachenvielfalt konfrontiert und erleiden dadurch keinen Schaden. Mehrsprachig aufwachsende Kinder sind kognitiv flexibler, haben eine bessere Raumvorstellung und verfügen über ein spezielles Sprachempfinden.
Hier lernen Kinder den Dialekt der Eltern, den regionalen Dialekt und dazu die Standardsprache. Bewusst und unbewusst stellen sie Analogien zwischen Dialekt und Standardsprache her und wenden das später auf andere Sprachen an. Dialekt ist Basis für einen guten Spracherwerb. Die Standardsprache ist unentbehrlich für den Erfolg in der Schule und für gute Chancen im Beruf. Fremdsprachige Kinder sprechen den regionalen Dialekt und sind dadurch integriert, Standardsprache zu beherrschen bedeutet für sie Chancengleichheit.
Die Globalisierung erfordert von Schweizern einwandfreien Gebrauch der Standardsprache. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist es wichtig mit dem Fördern der Standardsprache frühzeitig zu beginnen. Dabei nicht zu vergessen: Die Unterrichtssprache ist die Sprache der Lehrer und nicht die Sprache der Schüler. Deshalb sollte ab dem Kindergarten die Lehrperson Standardsprache sprechen und ein Vorbild sein.von Slobodanka Djordjevic, Mitglied der Integrationskommission