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BOSTON (awp international) - Die tödlichen Wirbelstürme im April und Mai haben in den USA nach Einschätzung von Experten möglicherweise Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe verursacht. Alleine die Tornados Im Mai dürften an Häusern, Industrieanlagen und Fahrzeugen versicherte Schäden von vier bis sieben Milliarden US-Dollar (2,7 bis 4,8 Mrd Euro) angerichtet haben, teilte der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister AIR Worldwide am Montag in Boston mit. Zusammen mit der Tornado-Serie im April könnten die Schäden damit 12,5 Milliarden Dollar erreichen.
Zwischen 20. und 27. Mai hatten in den Vereinigten Staaten mehr als 150 Tornados gewütet. Zwischen der kanadischen Grenze im Norden, Texas im Süden und der Ostküste wurden tausende Häuser beschädigt und mehr als tausend Menschen verletzt. In der Stadt Joplin in Missouri kamen bei einem Tornado mehr als 140 Menschen ums Leben. Auch in anderen Staaten gab es Tote.
Ende April waren zahlreiche Tornados bereits über den Süden und Südosten der USA gezogen. AIR Worldwide schätzt die damaligen Schäden auf 3,7 bis 5,5 Milliarden Dollar. Insgesamt sind in diesem Jahr schon etwa 500 Menschen in den USA bei Tornados ums Leben gekommen./stw/tw
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