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Demnach sollen im laufenden Jahr Milcherzeugnisse in einem Volumen von 14,2 Mio. t eingeführt werden. Das wären 11 % mehr als 2016. Bis 2026 soll die Importmenge auf 19 Mio t ansteigen und damit um rund die Hälfte grösser ausfallen als im vergangenen Jahr. In der vergangenen Dekade lag die jährliche Zuwachsrate im Schnitt jedoch noch bei 14%.
Laut der Schätzung soll in den nächsten zehn Jahren auch die heimische Milchproduktion in der Volksrepublik wachsen, und zwar um 19 % auf 44,7 Mio. t. Eine höhere Nachfrage wird dabei insbesondere für Milchpulver und Trinkmilch erwartet, was mit der zunehmenden Zahl an Geburten nach Einführung der „Zwei-Kind-Politik“ begründet wird. Allerdings weisen die Autoren der Prognose auch darauf hin, dass die Regierung die eigene Milchproduktion und Herstellung von Erzeugnissen im Land steigern will.
Sollte das Vertrauen der Konsumenten in die Nahrungsmittelsicherheit des heimischen Angebots wachsen, könnte das den Importanstieg begrenzen. Im vergangenen Jahr wurden laut Presseberichten bei 2'532 Überprüfungen von Säuglingsnahrung bei 1,3% der Proben Verstöße gegen die geltenden Standards festgestellt.