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Lars-Uwe Lahoda machte sein Abitur in Zell am See – Österreich und studierte in Wien. Nach der Promotion an der Universität in Wien, an der er 1992 seine Doktorarbeit in der Traumatologie zum Thema der Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes verfasste, begann er seine Ausbildung in seinem Heimatkrankenhaus in Zell am See als Turnusarzt. Danach konnte er, unterstützt durch ein Wissenschaftsstipendium des Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, einen halbjährigen Auslandsaufenthalt an der weltbekannten Columbia University New York, NY absolvieren, bei dem er Pionieren auf dem Gebiet der Schulterchirurgie beiwohnen durfte und deren Techniken, Ideen und Philosophie kennenlernte. Im Anschluss wurde er als Universitätsassistent für Chirurgie und Traumatologie an der ältesten auf akute, chirurgische Traumabehandlung sowie deren langfristige Folgen spezialisierten Klinik der Welt, das „Bergmannsheil in Bochum“, angenommen. Dort absolvierte er eine fundierte chirurgische, traumatologische, intensivmedizinische und wissenschaftliche Ausbildung, die im Facharzt für Chirurgie und als hauptverantwortlicher chirurgischer Dienst resultierte. Während dieser Zeit rotierte er im Rahmen der Ausbildung auch auf die Abteilung der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie und Handchirurgie (unter Prof.Dr.HU Steinau), sowie deren Brandverletzten-Intensivstation. Neben der im Hause üblichen langjährigen Notarzttätigkeit gehörten die berufsgenossenschaftlich (BG) gutachterliche Tätigkeit, das BG-Heilverfahren, intensivtherapeutische Behandlungen, operative und nicht-operative Behandlungen komplexer Verletzungen des Körpers, sowie der Hände zum Klinikalltag. 2001 folgte er einer Möglichkeit zur wissenschaftlichen Forschung für die amerikanische Gesundheitsbehörde (NIH) an der sehr anerkannten University of Michigan (UofM), Ann Arbor, USA. Dort wurde der Grundstein für seinen späteren Titel „PhD“ gelegt und die Verbindung zur Universitätsklinik für Plastische, Hand und Wiederherstellungschirurgie (UofM) gelegt, die sich seitdem intensivierte und vertiefte. Jahre später wurde Dr.Lahoda als Gastprofessor im Rahmen dieser Beziehungen nach Ann Arbor eingeladen. Neben wissenschaftlicher Tätigkeit in der Spitzenforschung der USA konnte er parallel dem plastisch-chirurgischen Ausbildungsprogramm dieser Universität beiwohnen, das als eines der besten der USA gilt. Nach dem Ablauf des Programmes 2003 wechselte der Facharzt für Chirurgie nunmehr als Universitätsassistent an die Abteilung für Plastische, Rekonstruktive, Hand- und Ästhetische Chirurgie der Medizinischen Hochschule (MHH) in Hannover unter Professor Dr.PM Vogt. Dort erwarb er nach kurzer Assistenzarztzeit, den Facharzttitel des plastischen Chirurgen sowie die Zusatzbezeichnung Handchirurgie und durchlief die Stationen eines Funktionsoberarztes und Oberarztes. Die Medizinische Hochschule in Hannover verfügt neben ihrer ausgezeichneten fachlich/klinischen Reputation u.a. über die baulichen Voraussetzungen einer der modernsten Abteilungen zur Verbrennungsbehandlung Deutschlands, integraler Bestandteil der plastischen Chirurgie.
Dr.Lahoda wurde in seiner Karriere sehr breit in verschiedensten Tätigkeitsfeldern der modernen plastisch-
rekonstruktiven Chirurgie, der Tumorchirurgie, der Handchirurgie, sowie Verbrennungsbehandlung und ästhetischen Chirurgie ausgebildet und konnte sich diese zueigen machen. Zusammen mit dem kompletten 6-jährigen Ausbildungsprogramm chirurgischer Traumatologie, sowie weiteren 6 Jahren plastische Chirurgie, ergibt sich somit eine nicht alltägliche Kombination chirurgischer Spezialisierung.
Aus der Position eines Oberarztes folgte 2008 der Wechsel an eine leitende Position der Universität Groningen, Niederlande, an der er die nächsten 6 Jahre als eigenverantwortlicher Consultant im Bereich der rekonstruktiven Kopf-und Halschirurgie, der Extremitätenchirurgie, der Behandlung von Traumafolgen, der Handchirurgie (im Zentrum für schwere, erworbene sowie angeborenen Handerkrankungen), der Tumorchirurgie (Sarkome), der Orthopädie und Traumatologie, der Neurochirurgie, als Facharzt für Chirurgie auch für die Abdominal- und Thoraxchirurgie sowie Kinderchirurgie tätig war. Hier konnte er insbesondere seine Fähigkeiten in der rekonstruktiven Mikrochirurgie sowie Handchirurgie einbringen und erweitern. Schon vor dieser Zeit war Dr.Lahoda Ausbildner in mikrochirurgischer Operationstechnik. In weiterer Folge wurde er in Groningen neben seiner klinischen Verantwortlichkeit ebenfalls wissenschaftlich tätig, welches 2012 im Titel „PhD“ (erworben in Immunologie) mündete. Während dieser Zeit konnte Dr.Lahoda maßgeblich den Aufbau, die Ausrichtung und fachliche Kompetenz der Klinik in Groningen gestalten und beeinflussen, welches sich in ausgezeichneten Zusammenarbeiten mit o.g. Fachdisziplinen äusserte.
Neben den erwähnten Facharztdiplomen und Zusatzqualifikationen hat er die Ausbildung zum Taucherarzt und Notarzt absolviert, ist neben dem deutschsprachigen Europa in den Niederlanden bis 2023 als plastischer Chirurg zertifiziert und seit 2014 zusätzlich Fellow der Europäischen Gesellschaft für Handchirurgie, er verfügt damit auch über den internationalen Titel des Handchirurgen.
Dr.Lars-Uwe Lahoda hat eine Vielzahl an Vorträgen, Publikationen und Buchkapiteln, Beiträgen für wissenschaftliche Vereinigungen und Posterpräsentationen in der Basisforschung, der Traumatologie, der Verbrennungsbehandlung, sowie der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie veröffentlicht. Er ist regelmäßig eingeladener Gastredner, Reviewer medizinischer Fachzeitschriften sowie Mentor und Förderer junger, in Ausbildung stehender Kolleginnen und Kollegen. Herr Lahoda ist Mitglied 12 internationaler chirurgischer Vereinigungen (wovon 5 als ordentliches Mitglied plastisch, chirurgischer Gesellschaften) und hielt bei 2 einen Sitz im Vorstand. Er ist aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit in Fachkreisen sehr bekannt und geschätzt.