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Depression (oder depressive Störungen)
Eine Depression äussert sich durch anhaltende Traurigkeit, den Verlust des Interesses an jeglichen Tätigkeiten und schwindender Energie. Diese Symptome gehen mit einem verminderten Selbstwertgefühl und vermindertem Selbstvertrauen, unbegründeten Schuldgefühlen, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Appetitverlust, vermindertem sexuellem Verlangen, körperlichen Schmerzen und/oder manchmal Todes- oder Selbstmordgedanken einher. Eine Depression hat schwerwiegende Folgen für alle Aspekte des Alltags (Sozial-, Familien-, Gefühls- und Berufsleben).
Eine Depression kann leicht und kurz sein. Sie ist indes schwerwiegender, wenn sie sich langfristig auf den Alltag auswirkt (kein Interesse mehr an Dingen, die man vorher gerne machte, keine Lust mehr, seine Freunde zu sehen, grundlose Traurigkeit usw.).
Kann die betroffene Person nicht mehr normal funktionieren, spricht man von einer schweren Depression. Manchmal wird sie chronisch, mit Episoden, die zwischen sechs Monate und einem Jahr oder länger dauern können und regelmässig wiederkehren.
Behandlung von Depressionen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Depression zu behandeln. Diese werden oft kombiniert. Es empfiehlt sich eine Psychotherapie, teilweise in Ergänzung mit Medikamenten (Antidepressiva). Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant (ohne Spitalaufenthalt). In manchen Situationen, namentlich bei einer schweren Depression mit Selbstmordgefahr, ist ein stationärer Aufenthalt in einer psychiatrischen Einrichtung erforderlich.
In einer Selbsthilfegruppe mit Personen, die mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, über seine Probleme zu sprechen, kann ebenfalls nützlich sein und einem das Gefühl geben, verstanden zu werden und nicht so allein zu sein.
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Weitere Informationen zu Depressionen finden Sie unter depressionen.ch.