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Am 30. Juli 2022 berichtet in Kiew der Generalstab von neuen gegnerischen Pontonbrücken über den Dnjepr. Er übernimmt eine entsprechende Meldung des britischen Geheimdienstes. Ebenso hätten die Russen einen Fährdienst über den Strom errichtet. Auf Schwimmbrücken werde Nachschub über den Dnjepr geschifft. Die Behelfsmassnahmen konzentrierten sich auf den Flussabschnitt bei der zerstörten Antonivka-Brücke unweit des Golfes von Odessa.
Die Schlacht um Cherson ist auch ein Ringen um den Dnjepr und die Flussübergänge. Zur Mündung hin ist der Strom mehr als einen Kilometer breit. Der Ausfall der Antonivka-Brücke kam die Russen hart an. Ukrainische Ingenieure meldeten: So schnell repariert der Feind die Brücke nicht, damit sie wieder Panzer und schwere Lastwagen tragen kann. Die russischen Pioniere haben Erfahrung im Bau langer Befehlsbrücken und im Fährbetrieb. Ihre Brücken und Fähren sind auch auf schwere Lasten ausgelegt.