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Zum Abschluss der ersten Weltcuprunde kann Eliane Deininger die gute Ausgangslage aus dem Sprint nutzen und verbessert sich im Verfolgungsrennen gar noch auf den 6. Rang. Es ist dies das erste Einzeldiplom einer Schweizerin im Weltcup seit 2012.
Schon nach einer von vier Runden konnte Eliane mehrere Plätze gutmachen und war mitten in den Topathletinnen. «Ich sah bald einmal die Spitzenläuferinnen vor mir, unter anderem, weil mir die steilen Abfahrten jeweils gut gelangen. Als ich dann vor der letzten Runden merkte, wie weit vorne ich klassiert war, wurde ich schon sehr nervös, aber irgendwie konnte ich die Nerven kontrollieren und mit den anderen Läuferinnen, welche ich physisch alle viel stärker einschätzte, mithalten», so die 22-Jährige gegenüber Swiss Orienteering.
Im Zieleinlauf kam es zu einem packenden Dreikampf zwischen der Norwegerin Anna Ulvensoen und der Schwedin Frida Sandberg. Eliane landete leider kurzzeitig im Tiefschnee und musste die Norwegerin ziehen lassen, die Schwedin konnte sie im Spurt aber schlagen. Nur Carmen Kappenberger konnte 2012 beim Weltcup in Lake Tahoe in den USA mit einem vierten Rang ein besseres Schweizer Weltcupergebnis aufstellen. Eliane knabbert also weiter an historischen Bestmarken.