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Die Gründung des Staates Israel 1948 war die Erfüllung langgehegter Hoffnungen der Juden auf einen eigenen Staat. Sie verstärkte jedoch die blutigen Konflikte mit den arabischen Nachbarn und der arabisch-palästinensischen Bevölkerung, woraus eine der derzeit schwierigsten weltpolitischen Lagen erwachsen ist. Carsten Schliwski zeichnet auf neutrale und für eine Einschätzung des Nahostkonflikts grundlegende Weise die Vorgeschichte und Geschichte des Staates Israel bis in die Gegenwart hinein nach.
Die Geschichte des Staates Israel ist in fünf Teile gegliedert, die eine Rahmenstruktur vorgeben: Die ersten beiden Teile behandeln die Vorgeschichte, nämlich die Entwicklung des Zionismus als Ideologie des jüdischen Nationalismus und den Weg zum Staat Israel nach dem Ersten Weltkrieg. Der dritte Teil behandelt den Zeitraum der ersten drei Jahrzehnte des Staates Israel, der politisch von den sozialistisch-zionistischen Parteien dominiert ist. Der vierte Teil umfasst den Zeitraum zwischen 1977 und 1992, der anfangs vom bürgerlich-konservativen Lager geprägt wird, sich aber in der zweiten Hälfte dadurch auszeichnet, dass keine politische Kraft über die eindeutige Dominanz verfügt. Der letzte Teil behandelt die Zeit von 1992 bis heute, die von Erfolgen und Misserfolgen im Versuch, mit den Palästinensern zu einer friedlichen Einigung zu kommen, geprägt ist.Über die Autorin / über den Autor:
Carsten Schliwski studierte Judaistik, Islamwissenschaft und Geschichte in Köln und Jerusalem. Von 1999 bis 2009 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln. Seit 2010 ist er im Rahmen verschiedener Projekte am Thomas-Institut der Universität zu Köln tätig. Zudem ist er seit 2006 Lehrbeauftragter für jüdische und islamische Religionsgeschichte bei der Evangelischen Theologie der Bergischen Universität Wuppertal.Preis: CHF 10.90