Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03493.jsonl.gz/997

Legionen von Beamten wurden vom chinesischen Kaiser ausgesandt, in den entlegensten Gebieten des Reiches nach dem legendären Pilz der Unsterblichkeit zu suchen. Als Mitgift war er bei Heirat eines der wertvollsten Güter.
In der Zeit der europäischen Romantik kam die Idee auf, nach der blauen Blume zu suchen, die einem metaphysischen Verlangen nach Unsterblichkeit entsprach. Friede in Einheit mit der Natur, Erkenntnis, Glück, Seelenfrieden, Harmonie und Liebe sollten mit deren Auffinden verbunden sein. Goethe suchte die Blume in Italien.
Jahrhunderte vorher waren die alten Chinesen auch schon mit einem ähnlichen Projekt beschäftigt. Metaphysisches Verlangen nach Unsterblichkeit trieb auch sie dazu an. Auch wenn die Daoisten dem Wunderpilz Ling Zhi spirituelle Kraft bescheinigten, gingen des Kaisers Leute die Sache weniger in mystischen Sphären schwebend an. Der Weg zum Ziel führte für sie über den Verzehr des Pilzes.
Legionen von Beamten wurden vom chinesischen Kaiser ausgesandt, in den entlegensten Gebieten des Reiches nach dem legendären Pilz der Unsterblichkeit zu suchen. Als Mitgift war er bei Heirat eines der wertvollsten Güter.
Ganoderma lucidum heisst er mykologisch, Glänzender Lackporling, seiner glänzenden Haut wegen und über seine Wunderkräfte existiert viel Literatur, fundierte wissenschaftliche und auch viel Unsinn, zum Beispiel in Testimonials (‚Ich hatte Krebs und wurde geheilt‘, ‚ich vergass einfach alles‘, ‚die Nächte waren die Hölle‘, ‚mein Herz machte nicht mehr mit‘, ‚manchmal wollte ich sterben‘, ‚miserable Leberwerte‘, ,meine Nichte hat AIDS‘, ,Diagnose: Diabetes‘, und selbstverständlich hilft gegen all das und sogar im Fall ‚meine Ehe drohte zu zerbrechen‘ Ling Zhi = Ganoderma = Reishi).
Der Pilz wird heute in aufwändiger Weise auf Holzscheiten gezüchtet und kann nach zwei Jahren geerntet werden. Das gilt für unsere Produkte. Andere Hersteller züchten ihn auf Hirse oder Sägemehl und sobald diese Substrate von den Pilzfäden durchwuchert sind, wird alles verwertet, also auch das restliche Substrat, das bei der Verdauung durch den Pilz noch übrigbleibt und das ist nicht wenig, jedenfalls mehr, als die Vertreiber solcherart gewonnenen Materials behaupten, was sich unschwer messen lässt.
Eine Vielzahl von wertvollen Inhaltsstoffen ist aus dem Reishi isoliert worden. Ganodersäuren, Polysaccharide, Nukleoside und Mineralien sind nachgewiesen.
Hunderte von wissenschaftlichen Publikationen belegen das grosse Interesse der Wissenschaft an den nützlichen Bestandteilen dieses Pilzes, dem der Ruf als Pilz der Langlebigkeit zugeschrieben wird.
Man soll die Sachen kennen, über die man schreibt: Ich nehme eine Scheibe Ling Zhi (siehe Foto oben) und kaue darauf rum. Es sei kein Speisepilz, liest man. Der Verbraucherschutz Deutschland meldet, dass Reishi nie als solcher betrachtet wurde. Tatsächlich – verspeisen lässt er sich nicht. Er bleibt wie Gummi und es lässt sich partout kein Stück davon abbeissen. Federnd elastisch behält er seine ursprüngliche Form. Hingegen löst das Kauen bittere Inhaltsstoffe aus dem Pilz. Das sind die Ganodersäuren, denen ein Teil der Wirkung von Ling Zhi zugeschrieben wird.
Polysaccharide: Homo- und Heteroglucane, Arabinoxyglucan, Peptido-Heteroglucane, Ganoderane B and CTriterpenoide: Ganodersäuren A, B, AM1, C2, D, G, H, J, K Ganoderensäuren B Ganolucidsäuren A-F 3β-hydroxy-4, 4, 14-trimethyl-7, 11, 15-trioxochol-8-en-24-oic Säure Lucidensäuren A-M, Lucidon A-C Ganodermanontriol, Ganodermatriol Lucidadiol, Lucidal Epoxyganoderiol A-CSterine/Sterole: Ergosterol und SterylesterAminosäuren: Serin, Alanin, Glycin, Threonin, Aspartinsäure, Glutaminsäure, Prolin, Valin…Andere Inhaltsstoffe: Adenosin, Pilzlysozyme, FettsäurenMineralien: Kalium, Magnesium, Calcium, Germanium
Allgemein herrscht für Pilze die Ansicht, dass die darin enthaltenen β-Glukane eine wichtige Rolle spielen, wenn ihr Wert in der Ernährung zu beurteilen ist. Sie unterscheiden sich von α-Glukanen, wie sie auch in Getreide vorkommen. Jede Art Pilz hat ein Spektrum von β-Glukanen, die für ihn typisch sind. Als Resultat haben Pilze aufgrund der Ähnlichkeit des Spektrums an Glukanen teils ähnliche Effekte, aufgrund der leichten Verschiedenheit aber auch einige spezifische Effekte.β-Glukane sind Polysaccharide = Vielfachzucker, wobei Hunderte, ja Tausende Zuckermoleküle miteinander verbunden sind. In dieser Form sind sie nicht als ‘Zucker’ wirksam, wie wir das vom Haushaltszucker kennen, den wir und besonders die Diabetiker möglichst meiden sollen. Die Verknüpfung der Zuckermoleküle in den β-Glukanen geschieht über sog. (1-3)-(1-6)-Bindungen, was dazu führt, dass der Körper sie wie einen fremden Stoff empfindet, gegen den es Abwehrkräfte zu entwickeln gilt und das macht diese β-Glukane so wertvoll, denn ohne den Organismus zu schädigen, regt es ihn zu einem starken Immunsystem an.
Wie Ginseng ist Ling Zhi unter anderem so wertvoll, weil beide eine Reihe von Triterpenen enthalten.Wissenschafter untersuchen diese Stoffgruppe intensiv, weil sie ihnen bei vielen Lebensprozessen eine aktive Rolle zuschreiben. Sie beobachteten in Laborversuchen und am Menschen positive Wirkungen in folgenden Situationen:
Wie die meisten Pilze enthält auch Ling Zhi Ergosterol, auch Ergosterin genannt, eine Vorstufe des Vitamins D, das für starke Knochen sorgt. Der menschliche Organismus wandelt Ergosterol in das aktive Prinzip um, das der Osteoporose entgegenwirkt.
Aminosäuren sind die Bausteine für den Bau von Eiweissen, die unser Körper braucht. Essenzielle Aminosäuren sind solche, die der Körper nicht selber bilden kann, die für ihn aber lebensnotwendig sind. Er ist darauf angewiesen, diese aus einer Quelle in der Natur zu beziehen. Essentiell sind: Leucin, Isoleucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin und im Wachstum auch Arginin und Histidin. Zur Deckung des Bedarfes genügt bezüglich Aminosäuren auch eine vegane Ernährungsweise. Pilze liefern alle essenziellen Aminosäuren.
Germanium ist ein nicht gerade häufiges Element in der Natur, es soll mit circa 1,5 Gramm in 1 Tonne Erdkruste vertreten sein. Einige Pilze und Pflanzen reichern es an. Grössere Mengen sollen Knoblauch, Ginseng und eben auch Ling Zhi enthalten. In Pilzen und Pflanzen liegt es in organischer Form vor, d.h., es ist in einem Molekül eingebaut. Organisch gebundenes Germanium wirkt selbstverständlich anders als das reine Element. Es liegen Dutzende, ja Hunderte von Berichten aus Labor- und Tierversuchen vor, die eine positive Wirkung von Germanium belegen. Google Scholar meldet sogar 45’000 Treffer, wenn man ‘Germanium health effects’ eintippt germanium health effects – Google Scholar. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die nur organisches Germanium enthalten.
Bis heute beurteilen Experten das Wissen über die Funktion von Germanium im menschlichen Körper als nicht genügend erforscht. So viel scheint klar: Knoblauch aufhören zu essen wird nicht postuliert! Das darf auch für Ling Zhi gelten.
Die Dosis macht das Gift! Ling Zhi besteht wie jede Pflanze und jeder Pilz nicht nur aus ein paar wenigen Stoffen, sondern aus Hunderten, wenn nicht Tausenden und im Zusammenspiel des Ganzen wird beim Verzehr eine Wirkung erzielt. Unsere westliche Naturwissenschaft versucht, die Natur auseinanderzudividieren und sie auf ihre kleinsten Einheiten, Moleküle und Atome zu reduzieren und deren Einfluss auf den menschlichen Körper so zu erklären. Dabei verliert sie allzu oft den Blick aufs Ganze. Es ist daher ziemlich müssig, darüber zu diskutieren, ob Germanium allein für die Wirkung von Ling Zhi verantwortlich ist. Mit Sicherheit ist das nicht der Fall.
Germanium kommt in sehr vielen Lebensmitteln, die wir täglich einnehmen, in organischen Verbindungen vor. Die geringen Mengen sind nicht schädlich. In vielfachen Laborversuchen werden im Gegenteil positive Resultate beobachtet. Da Ling Zhi einen etwas grösseren Gehalt an Germanium aufweist als viele andere Lebensmittel, wird dessen gesundheitsfördernde Wirkung gerne auf dieses Element reduziert. Eine solcher Schluss ist aber nicht gerechtfertigt, da Ling Zhi noch viele andere Inhaltsstoffe enthält und die Gesamtheit von allen den Wert dieses Pilzes ausmachen.
Weitere Inhaltsstoffe:
Es dürfte ermüdend wirken, nun auch noch alle weiteren Inhaltsstoffe von Ling Zhi und deren Einfluss auf Prozesse im menschlichen Organismus im Detail zu diskutieren. Das Internet ist voll von Beiträgen dazu.
Dass Ling Zhi der göttliche Pilz der Unsterblichkeit genannt wird, kann zusammenfassend naturwissenschaftlich so erklärt werden, dass er ein besonders wirkungsvolles Spektrum an Inhaltsstoffen (Glukane, Triterpenoide, Sterole, Aminosäuren, Germanium…) enthält, das offenbar laut Experten multiple Körperfunktionen positiv unterstützt.
Warum lohnt es sich, Ling Zhi in den persönlichen Speisplan aufzunehmen?
Tausende Einträge in der Fach- und Laienliteratur belegen den Wert dieses einzigartigen Pilzes. Nur ganz wenigen Lebensmitteln hängt der Ruf eines Alleskönners an. Spontan kommt einem vielleicht noch Cordyceps oder Ginseng in den Sinn.
Wir haben uns die Mühe genommen, die Fachliteratur und das Internet nach Einträgen zu Ling Zhi und anderen Pilzen zu durchforsten und uns notiert, wo überall sein Wert erwähnt wird. Unschwer ist da zu erkennen, dass Ling Zhi und Cordyceps am häufigsten genannt werden. Wir fanden circa 500 Situationen, bei denen Pilze zum Einsatz kommen. Ling Zhi wurde dabei in rund 150 Fällen angezeigt. Kaum eine Körper- und Geistfunktion, die davon nicht positiv beeinflusst wird!
Cordyceps und Ling Zhi sind denn auch die am häufigsten verlangten Produkte aus der Welt der Pilze.
Oftmals werden sie kombiniert verwendet oder abwechselnd.
Auch die Kombination oder die alternierende Anwendung mit weiteren Pilzen ist durchaus üblich. Es existieren schon differenzierte Vorschläge, wie Pilze in gewissen Situationen idealerweise kombiniert werden. Wenn so etwas gewünscht wird, sucht man am besten einen Pilzexperten auf.
Da die meisten Pilze ein breites Einsatzgebiet kennen, laufen aber auch Leute, die sich kaum mit Pilzen auskennen, keine Gefahr, etwas falsch zu machen, wenn sie die Einnahme von Pilzen zur Gewohnheit machen. Ein spürbarer Nutzen bleibt kaum je aus. Das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden erfährt praktisch immer eine Steigerung.
War es eine gute Idee, den getrockneten Ling Zhi zu kauen, sozusagen roh, ohne ihn gekocht zu haben? Anderswo liest man, dass nur gerade der Champignon roh gegessen wird, zum Beispiel in Salaten. Alle anderen Pilze enthielten Stoffe, die dem Menschen nicht bekömmlich wären, weshalb sie vor dem Genuss gekocht werden sollten. Diese Faustregel ist zu pauschal. Sie gilt nicht für die Produkte, die wir Ihnen anbieten. Ebenso wenig kann behauptet werden, dass Vitalpilze, wenn gekocht, alle wertvollen Inhaltsstoffe verlieren.
Man darf sich nicht von Grabenkämpfen der Anbieter von Vitalpilzen beirren lassen. Sowohl Pilzpulver, die aus lediglich getrockneten, also nicht gekochten Pilzen bestehen, als auch Pilzextrakte, die mittels schonendem Extraktionsprozess gewonnen wurden, haben ihre Vor- und Nachteile.
Während im einen Verfahren eine gewisse Stoffklasse dem menschlichen Organismus optimal zur Verfügung gestellt werden, betrifft das im andern Verfahren andere Stoffgruppen.
Extrakte sind teurer als Pilzpulver, weil viele interessante Stoffe in konzentrierter Form vorhanden sind. Aber mehr noch als die reine Menge an nützlichen Inhaltsstoffen zählt der Umstand, dass sie gut bioverfügbar sind. Die Bioverfügbarkeit ist der entscheidende Punkt, denn sie entscheidet darüber, ob ein gewisser Stoff vom Körper auch aufgenommen werden kann.
Wir kochen unser Essen, weil der Kochprozess schon der erste Schritt der Verdauung darstellt: durch das Kochen schliessen wir gewisse Strukturen im Gemüse oder Fleisch so auf, dass der Körper die nützlichen Stoffe besser aufnehmen kann. Zudem werden gewisse Stoffe beim Kochen zerstört, die dem Körper schädlich sind. Denken Sie an ungekochte Bohnen oder an andere Gemüse, die ihre Giftigkeit erst durch das Kochen verlieren.
Selbstverständlich kann es auch mal umgekehrt passieren, dass wir nämlich beim Kochprozess nützliche Inhaltsstoffe wie z.B. Vitamine verlieren und schädliche, z.B. beim Grillieren entstehende Acrylamide, anhäufen.
Zerstörung von nützlichen Inhaltsstoffen: diesen Begriff müssen wir an dieser Stelle einmal hinterfragen: Beim Kochprozess werden gewisse Stoffe verändert, aber damit nicht unbedingt zerstört. Denken Sie an Eiweisse. Sie werden beim Kochen nicht zerstört, sondern denaturiert, in eine andere Form überführt. Denken Sie an ein Ei: Beim Kochen oder Braten nimmt das im rohen Zustand durchsichtige Eiweiss eine weisse Farbe an. Denaturierung führt dazu, dass die ursprüngliche Funktion des Eiweisses nicht mehr vorhanden ist. Aber das heisst nicht, dass es jetzt nicht mehr nutzbar ist. Im Gegenteil! Erst die Denaturierung führt dazu, dass das Eiweiss für gewisse Zwecke nutzbar werden kann, zum Beispiel für den menschlichen Organismus. Spätestens im Magen wird das Eiweiss auch denaturiert. Denaturierung geschieht auf viele Arten, zum Beispiel durch Hitze (Kochen, Braten), aber auch durch Säuren (Magen) etc. Die Proteine im Ei werden so verändert, dass deren Bausteine dem Körper zum Nutzen zur Verfügung gestellt werden.
Differenzierte Betrachtungsweise ist gefragt, wenn man den Wert eines Naturproduktes erfassen will. Und nicht selten hilft das eigene Urteilsvermögen weiter, indem die eine oder andere Anwendung ausprobiert wird. Nicht nur, indem man mal Pilzextrakt und mal Pilzpulver einnimmt, sondern indem man auch die empfohlene Dosierung rauf- oder runtersetzt oder die Tageszeit wählt, zu der die Produkte eingenommen werden. Vor oder nach dem Essen? Nichts ist in Stein gemeisselt und verschiedene Wege können zum Ziel führen. In dem Sinn sind auch die folgenden Angaben nicht mehr als eine Richtgrösse und Informationen als Basis zu einem eigenen Urteil.
Echter Ganoderma lucidum wächst auch in unseren Breitengraden. Doch mit dem Sammeln allein ist es noch nicht getan. Um eine gewünschte Wirkung mit Vitalpilzen zu erreichen, bedarf es erstens eines gewissen Quantums und, wie berichtet, einer schonenden Zubereitung oder sogar Extrahierung. Die nötige Einnahmemenge an Frischpilz schafft man vielleicht an einem Tag, aber am nächsten mag man das nicht wiederholen und schon gar nicht hält man das über Wochen oder Monate durch. Genau deshalb gibt es die Vitalpilze in der von uns bereitgestellten Form.
Champignons bestehen zu 90% aus Wasser, Pilze in der Art von Ganoderma sind dagegen bereits als Frischpilz trockener und 1 Gramm Extrakt mag circa 50 Gramm des frischen Pilzes entsprechen.
Als Nahrungsergänzungsmittel ist dieses Ling Zhi-Extrakt in konzentrierter Form in veganen Kapseln à 350 mg vorliegend und es wird am meisten verlangt. Wenige Milligramm Acerola (Vitamin C) sind dem Produkt beigegeben, da dies die Aufnahme im Körper unterstützt.
Die empfohlene Tagesdosis an Pilzextrakt beträgt 2 x täglich 2 Kapseln à 350 mg. Bei Bedarf kann die Dosis bis 2 x täglich 6 Kapseln erhöht werden.
TCM-Fachpersonen (Ärzte, Therapeuten und Apotheker/Drogisten) können Ling Zhi auch als loses Pulver, Extrakt oder getrockneten Scheiben in Grossmengen oder als Bestandteil von Individualrezepturen bei uns bestellen.
Aus rechtlichen Gründen ist der Zugang zu diesem Artikel medizinischen Fachpersonen vorbehalten. Bitte loggen Sie sich hier ein: