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Wildhüter Guolf Denoth bestätigte am Montag auf Anfrage eine Meldung von Radio Rumantsch RTR, wonach am Sonntag frische Bärenspuren in der Nähe des Dorfes Zernez gesichtet wurden. Verfolgen liessen sie sich nur schlecht, weil laut Denoth am Sonntag der Schnee stark unter der Sonne schmolz. Und am Montag schneite es im Engadin gebietsweise heftig.
Der letzte aus Norditalien nach Graubünden gewanderte Bär, der zuerst ebenfalls in der Nähe von Zernez beobachtet wurde, war M32. Eine Woche später, Anfang April vergangenen Jahres, wurde M32 zwischen Zernez und S-chanf spätabends nach 23 Uhr frontal von einem Zug der Rhätischen Bahn erfasst. Das Grossraubtier wurde auf der Stelle getötet.
Seit dem Sommer 2005 wandern immer wieder Braunbären aus Norditalien nach Graubünden ein. Geblieben in der Schweiz ist noch keiner.