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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00612 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 9. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte.ch AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1968 geborene X.___, Vater zweier 1992 und 1995 geborener Kinder, absolvierte eine Ausbildung als Dachdecker und Dachdeckerpolier (Urk. 6/2; siehe zum Werdegang auch Urk. 6/21). Ab dem 1. Januar 1992 war er bei A.___ als Dachdecker-Polier angestellt (Urk. 6/3/4). Am 2. April 2003 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine seit Oktober 2002 bestehende Arthrose im rechten Sprunggelenk (nach Unfall 1990, vgl. dazu Urk. 6/1) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte darauf hin verschiedene medizinische und erwerbliche Abklärungen (vgl. Urk. 6/3, Urk. 6/5-6, Urk. 6/8-10 und Urk. 6/13-17). Mit Verfügung vom 17. Juli 2003, ergänzt am 11. Februar 2004, wurde dem Versicherten Kosten gut sprache für eine Umschulung in Form des Besuchs des lerntechnischen Vorberei tungskurses und der Tageshandelsschule an der B.___ vom 18. August 2003 bis 10. Februar 2006 respektive 17. Februar 2006 erteilt (Urk. 6/19, Urk. 6/31 und Urk. 6/61). Für diesen Zeitraum wurde dem Versicher ten ein Taggeld zugesprochen (Urk. 6/23, Urk. 6/32, Urk. 6/59, Urk. 6/65 und Urk. 6/69). Ergänzend dazu leistete die IV-Stelle am 18. Januar 2005 Kostengut sprache für die Ausbildung zum Technischen Kaufmann TK an der B.___ (Urk. 6/42; vgl. auch Urk. 6/79-80). Nach Absol vierung dieser Ausbildungen (vgl. Urk. 6/47, Urk. 6/76 und Urk. 6/81/1) bestä tigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. März 2007 – wie vorbeschieden (vgl. Urk. 6/82) – den Abschluss der beruflichen Massnahmen (Urk. 6/85). Mit Vor be scheid vom 29. März 2007 kündigte die IV Stelle die Abweisung des Leistungs begehrens bezüglich einer Invalidenrente an (Urk. 6/86). Mit Verfügung vom 29. Mai 2007 wies die IV-Stelle sodann, ausgehend von einem Invaliditäts grad von 21 %, das Leistungsbegehren bezüglich einer Invalidenrente ab (Urk. 6/90). 1.2 Ab dem 1. November 2006 war der Versicherte bei der C.___ AG als Projektleiter Bedachungen/Spenglerei tätig (Urk. 6/140/48). Am 9. Dezember 2014 (Eingangs datum) meldete er sich wegen einer Depression sowie eines Burnouts, bestehend seit Oktober 2013 bei der IV-Stelle zur Früherfassung (Urk. 6/91) und am 20. Januar 2015 (Eingangsdatum) – erneut – zum Leistungsbezug an (Urk. 6/97). Im Rahmen der Prüfung des Leistungsanspruchs tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen (vgl. Urk. 6/100-103). Mit Mitteilung vom 22. April 2015 informierte die IV-Stelle den Versicherten über die Gewährung von Frühinterventionsmassnahmen (Beratung und Unterstützung beim Erhalt des derzeitigen Arbeitsplatzes, Urk. 6/109). Mit Schreiben vom 31. August 2015 teilte die IV-Stelle den Abschluss der Eingliederungsmassnahmen mit, da sich der Ver sicherte laut eigenen Angaben nicht in der Lage gefühlt habe, das Pensum auf mehr als 50 % zu steigern, und eine Rentenprüfung wünsche (Urk. 6/112). Am 17. September 2015 berichtete der Versicherte der IV-Stelle, dass sich seine finanzielle Situation drastisch verändert habe, weshalb die Rentenprüfung so rasch als möglich gemacht werden sollte (Urk. 6/117, unter Beilage der Ände rungskündigung der C.___ AG per 31. Dezember 2015 sowie des neuen Arbeits vertrages mit dieser Firma ab dem 1. Januar 2016 für ein Pensum von 50 % als Sachbearbeiter Bedachungen/Spenglerei [Urk. 6/117]). Nach Beizug der Berichte von Dr. D.___, Facharzt für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse (IPV), vom 3. September und 8. Dezember 2015 (Urk. 6/114 und Urk. 6/125) und von Dr. E.___, Facharzt FMH für Allge meine Innere Medizin, vom 20. September 2015 (Urk. 6/118) sowie der Akten des Krankenversicherers (Urk. 6/119) gab die IV-Stelle bei Dr. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie, und Dr. G.___, Facharzt FMH für Rheu matologie, ein bidisziplinäres Gutachten (rheumatolo gisch/psychiatrisch) in Auf trag, welches am 25. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/139–140). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 12. August 2016, Urk. 6/144; Einwand vom 13. September 2016, Urk. 6/149) reichte der Rechtsvertreter des Versicherten am 11. Oktober 2016 eine psychiatrische Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 ein (Urk. 6/152 und Urk. 6/153). Am 2. November 2016 nahm Dr. F.___ auf Ersuchen der IV-Stelle ergänzend Stellung (Urk. 6/156). Dazu liess sich der Versicherte mit Eingabe vom 4. Januar 2017 vernehmen (Urk. 6/162). Mit Verfügung vom 25. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungs begehren – wie vorbeschieden – ab (Urk. 6/164 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 24. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung vom 25. April 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer Leistungen nach IVG, insbesondere eine Invalidenrente, zuzusprechen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzu holen. Subeventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Neubegut achtung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Bei lage ihrer Akten, Urk. 6/1-167), was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1.%2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 1.2.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs einkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). 1.2.2 M it BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es - unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer seits - erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes ge richts 9C_590/2017 vom 1 5. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grund lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeits un fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E. 7.1). 1.2.3 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie « funktioneller Schweregrad » (E. 4.3) - Komplex « Gesundheitsschädigung » (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex « Persönlichkeit » (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex « Sozialer Kontext » (E. 4.3.3) - Kategorie « Konsistenz » (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2). 1.2.4 Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psycho so zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. In diesem Sinne verselbständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.5 1.5.1 Die Neuanmeldung wird – wie auch d as Gesuch um Leistungsrevision – nur materiell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben ( Art. 87 Abs. 3 in Ver bindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes gerichts 8C_746/2013 vom 1 0. Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac h Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilf losigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verände rung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs begründende Invalidität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom 4. Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.3). 1.5.2 Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechts kräf tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundes gerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.5 ). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli chen, ihre medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass sich seit ihrem letzten Entscheid am Gesundheitszustand nichts verändert habe. Damals habe der Beschwerdeführer zu einem 100%-Pensum einer seinen Ein schränkungen ange passten Arbeit nachgehen können. Dies habe sich bis heute nicht verändert. Das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei beweis kräftig, weswegen darauf abzustellen sei. Die von ihm gestellten Diagnosen vermöchten invalidenversiche rungsrechtlich keine Arbeitsunfähigkeit zu begrün den (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer zusammengefasst auf den Standpunkt, das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Vielmehr sei auf die Beurteilungen des behandelnden Psychiaters, Dr. D.___, abzustellen, der in sämtlichen seiner Berichte die dezidierte Meinung vertrete, dass der Beschwerdeführer aufgrund der psychischen Erkran kung mit einem Arbeitspensum von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Leistungsdruck und Führungsaufgaben an seine Leistungsgrenze stosse. Ein Einkommensvergleich ergäbe so einen Invaliditätsgrad von 61 % womit der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Dreiviertelsrente habe (Urk. 1). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ( vgl. E. 1.5 ) bildet die rentenabweisende Verfügung vom 29. Mai 2007 (Urk. 6/90). Die Beschwerdegegnerin ging darin - aufgrund der damals vorliegenden Arztberichte (vgl. die Auflistung im interdisziplinären Gut achten vom 25. Juli 2016, Urk. 6/140/5-6) - davon aus, dass der Beschwerde führer in einer (den Beschwerden in den Sprunggelenken Rechnung tragenden) angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei und - nach erfolgter Umschu lung ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (vgl. Urk. 6/84 und Urk. 6/88). 3.2 3.2.1 Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes des Beschwerde führers ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig: 3.2.2 Dr. D.___ diagnostizierte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 12. Februar 2015 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syn drom (ICD–10 F33.11) schwankend mit einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD–10 F33.2), seit ca. 2 Jahren. Der Beschwerdeführer sei orientiert, Antrieb und Moti vation seien reduziert. Affekt und Emotion seien uneinheitlich. Der Beschwerde führer sei kognitiv eingeschränkt und im Denken verlangsamt. Es bestehe eine latente Suizidalität. Psychotische Zeichen seien nicht vorhanden. In der bisheri gen Tätigkeit als Dachdecker mit Führungsaufgaben sei der Beschwerdeführer seit Frühjahr 2014 bis heute zu 50 % arbeitsunfähig. Es bestünden Einschränkungen in Form von Kurzatmigkeit, Schwindel, Konzen trations schwierigkeiten, Aufmerk samkeitsdefiziten. Die Leistungsfähig keit sei eingeschränkt (reduzierte Aufmerk samkeit und Übersicht). In einer angepassten Tätig keit könne der Beschwerde führer - mit selbstgewählten Pausen ca. 4 Stunden pro Tag arbeiten (Urk. 6/102). 3.2.3 Im «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 wurde festgehalten, das Job-Coaching habe am 26. März 2015 begonnen. Ziel der Begleitung sei es gewesen, den Arbeitsplatz zu erhalten, die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers aufzubauen bzw. zu stabilisieren. Von Beginn an habe sich das 50 %-Pensum als seine Belastungsgrenze gezeigt. Obwohl sein Arbeitsbereich angepasst worden sei, habe er unter Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen gelitten, sei verlangsamt gewesen und schnell unter Druck/Stress gekommen. Nach der Arbeit habe er Ruhe benötigt, da er sich erschöpft gefühlt habe. In gemeinsamen Arbeit gebergesprächen sei von Beginn an deutlich gesagt worden, dass der ange stammte Beruf mit der Leistungsverantwortung nicht mehr ausführbar sei, da dieser immer sehr viel Stress und Spontanität bedeute. Von Seiten des Psychia ters, Dr. D.___, sei im Mai mitgeteilt worden, dass er keine Pensums steigerung sehe, da die Rückfallgefahr gross sei. Zum selben Zeitpunkt habe sich herausge stellt, dass der Beschwerdeführer eine Zyste am Fussgelenk habe, die den Knochen zerstöre. Es sei vereinbart worden, dass er – nach der Operation am 4. Juni 2015 – eine Rehabilitationsmassnahme nutze, um sich auch psychisch zu stabilisieren. Im Juli 2015 habe er sich wieder gemeldet. Er habe mit seinem Psychiater besprochen, dass seine momentane Leistungsgrenze bei 50 % liege und ein Auf bau des Pensums derzeit nicht angezeigt sei. Es habe sich erneut gezeigt, dass er unter Schlafstörungen, Gereiztheit, Energie- und Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug sowie Zukunfts- und Existenzängsten leide. Er wünsche die Rentenprü fung. Da die Schwere der Depression unklar sei, werde von Seiten des Job-Coachings ein psychiatrisches Gutachten empfohlen (Urk. 6/120/1-2). 3.2.4 I n seinem Verlaufsbericht vom 3. September 2015 stellte Dr. D.___ die glei chen psychiatrischen Diagnosen wie im Arztbericht vom 12. Februar 2015 (Urk. 6/114/1; vgl. E. 3.2.2). Aufgrund intensiver koordinierter Therapie (haus ärztlich und ambulant) bestünden seit einem Jahr keine schweren depressiven Episoden mehr. Eine Tätigkeit mit selbstgewählten Pausen, ohne Hektik und ohne Baustellenbesuche aufgrund des Risikos von Schwindelanfällen könne in einem Pensum von 50 % ausgeübt werden. Die Leistungsfähigkeit sei wegen Konzen trationsschwäche und verminderter emotionaler Belastbarkeit um 50 % einge schränkt. Das soziale Umfeld des Beschwerdeführers, einschliesslich Arbeitgeber, sei als positiv hervorzuheben (Urk. 6/114/1-3). In gleichem Sinne äusserte sich Dr. D.___ auch in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 8. Dezember 2015 ( Urk. 6/125). 3.2.5 Dr. E.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, führte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 2 0. Dezember 2015 als Diagnosen mit Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) rezidivierende depressive Episoden nach Burno ut, bestehend seit 2013, (2) einen Status nach Pilon - Tibial -Fraktur rechts und OSG-Fraktur beidseits 1990, (3) einen Status nach OSG-Arthroplastik rechts 2003 und (4) einen Status nach Débridement Knochenzyste medialer Malleoleus rechts Mai 2015 und als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbe itsfähigkeit eine Adipositas Grad II und eine arterielle Hypertonie, gut eingestellt, seit 2014 an. Die medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Projektleiter Bedachungen könne er nicht beurteilen, da die diesbe zügliche Behandlung beim Psychiater stattfinde. Es bestehe eine einge schränkte psychische Belastbarkeit qualitativ und quantitativ. Bei Überforderung komme es zu einer raschen Dekompensation ( Urk. 6/118/6-8). 3.2.6 Dr. G.___ nannte im interdisziplinären Gutachten vom 25. Juli 2016 als inter dis ziplinäre Diagnose mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit die Folgen des Unfalles vom 13. August 1990 mit Frakturen der Sprung gelenke und als Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (1) Rest symptome einer depressiven Episode (gemäss psychoso matisch-psychiatri scher Begutachtung von Dr. F.___), (2) eine Adipositas mit Body Mass-Index von 41,4 kg/m 2 sowie (3) eine gestörte Gluconeogenese (Urk. 6/140/7). Zudem bestün den eine arterielle Hypertonie sowie ein Schlaf apnoe-Syndrom, welche als Folgen des Übergewichtes einzustufen seien (Urk. 6/140/9). Die Arbeitsfähigkeit sei, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, seit gut 10 Jahren für die früher als Dachdecker ausgeübten beruflichen Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, nicht mehr gegeben. Für dieje nigen Tätigkeiten, welche er nach der IV-Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdessen in der Firma C.___ AG ausgeübt habe, könne er, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, für keinen Zeit raum eine anhaltende Einschränkung der Arbeits fähigkeit begründen. Gleiches gelte für angepasste Verweistätigkeiten (Urk. 6/140/11). 3.2.7 Im psychiatrischen Teilgutachten vom 25. Juli 2016 diagnostizierte Dr. F.___ Restsymptome einer depressiven Episode (F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz sowie bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeits zü gen (Z73.1; Urk. 6/140/28). Die damit verbundenen objektiven psychopatho logi schen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht nicht aus ge prägt. Die Limitierung des Aktivitätenniveaus (im Vergleich zu vor Eintritt der Gesundheitsschädigung) durch den Beschwerdeführer sei in allen vergleich baren Lebensbereichen (Beruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) voll stän dig durch seine Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens anstrengung zur Bewältigung dieser rein subjektiven Defizite sei medizinisch zumutbar und tat sächlich möglich (vgl. vielfältige Aktivitäten des täglichen Lebens, berufliche Tätigkeit, Freizeitverhalten). Mit überwiegender Wahrschein lichkeit habe sich im Fall des Beschwerdeführers (vor dem Hintergrund akzentuierter Persönlichkeits züge) 2013 eine Anpassungsstörung in der Folge von Belastungen am Arbeits platz entwickelt, die zur Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit geführt habe. Es werde im Verlauf in den Akten eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund einer depressiven Störung postuliert, was jedoch nicht kritisch differen ziert nachvollziehbar sei. Im Zeitpunkt der von ihm am 5. Juli 2016 durch geführ ten Untersuchung sei eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen. Im Vordergrund stehe Verunsicherung als (angemessene normalpsychologische) Reaktion ohne Krankheitswert. Die bekannten (psycho-) sozialen Belastungen (bspw. persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen) erklärten im Fall des Beschwerde führers die zurzeit von ihm noch geschilderten innerseelischen Restsymptome der Störung. Diese (subjekti ven) Symptome würden aber aus versicherungs psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit begründen. Im Falle des Beschwerde führers seien zudem keine weiteren Hinweise vorhanden, die schwere Defizite aufgrund eines Gesundheits schadens und/oder eine Unzumutbarkeit zu deren Bewältigung begründen könn ten. Die akzentuierten Persönlichkeitszüge hätten keinen Krankheitswert. Der vom Beschwerdeführer beschriebene angemessene Umgang mit psychotropen Substanzen (inkl. Abstinenz von Tabak und Drogen) würde zumindest ausrei chende innerpsychische Ressourcen annehmen lassen. Auch die sehr erfolgreiche Lebensbewährung des Beschwerde führers belege seine Ressourcen. Der soziale Kontext sei objektiv und subjektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regel mässig vielfältige soziale Kontakte und beschreibe gute soziale Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine inner seelischen Defizite mit entsprechender Anstren gung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert. Beim Verlauf der Störung seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (bspw. Lebensalter, persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen, Renten wunsch), welche als nicht krankheitsbedingte Aspekte die medizinisch zumutbare Willensanstrengung zur Bewältigung der Defizite behinderten. Diese Faktoren gingen nicht in die Beurteilung einer medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus versicherungspsychiatrischer Sicht mit ein (weder positiv noch negativ). Eine relevante ( ≥ 20 % von 100 %) längerfristige Arbeits unfähigkeit sei aus versicherungspsychiatrischer Sicht somit nicht zu begründen (für jede Art zumutbarer ausserhäuslicher Tätigkeiten und für Arbeiten im Haus halt). Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung (5. Juli 2016) sicher ausgegangen werden. Ob und allfällig ab wann genau bereits zuvor auf die im vorliegenden Gutachten erläuterte Einschätzung abgestellt wer den könne, sei aufgrund der hierfür unzureichenden Dokumentation nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu schätzen. Es sei allerdings ausdrücklich festzustellen, dass die vorliegende Dokumentation ebenfalls dafür nicht hinrei chend sei, um eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungs fähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen (Urk. 6/140/32-34). 3.2.8 Im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung hielten Dr. G.___ und Dr. F.___ fest, dass für diejenigen beruflichen Tätigkeiten, die der Versicherte nach der IV Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdes sen in der Firma C.___ AG ausübe sowie für eine angepasste Verweistätigkeit für keinen Zeitraum eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begrün det werden könne. Für die früher als Dachdecker ausgeübten Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, könne voll umfänglich auf die Einschätzung aus somatisch-rheumatologischer Sicht (keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben) abgestützt werden (Urk. 6/139; vgl. Urk. 6/140/35). 3.2.9 In seiner psychiatrischen Kurzbeurteilung vom 27. September 2016 hielt der behandelnde Psychiater Dr. D.___ unter dem Titel «Befund und Diagnosen im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit» fest: «Klar orientiert in allen Qualitäten. Antrieb und Motivation deutlich reduziert, Affekt und Emotion beeinträchtigt und unein heitlich, kaum mitschwingend im Gespräch. Kognitiv mit deutlichen Einschrän kungen hinsichtlich Aufmerksamkeit und Konzentration. Denken geordnet und weitgehend problemzentriert. Latente Suizidalität. Keine psychotischen Zeichen (ICD–10 F. 32.2)». Unter der eingeschlagenen Therapie hätten sich die depressiven Symptome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet. Nach wie vor würden leichte Einschlafschwierigkeiten bestehen. Unter den Voraussetzungen der Ein richtung eines im Hinblick auf die gesundheitlichen Einschränkungen des Patienten angepassten Arbeitsplatzes (kein Termindruck und die Möglichkeit von selbstgewählten Ruhepausen) habe ab Mitte November 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % eines Pensums von 100 % erreicht werden können. Die seit 2003 bestehende Krankheits- und Patientenkarriere aus somatischen Ursachen (Fuss verletzung, Adipositas, Hochdruckerkrankung, Atemnot) mit kontinuierlicher Chronifizierung der Beschwerden habe zu einer wachsenden psychosozialen Belastungssituation des Patienten geführt mit krankheitswertigen Einflüssen auf seine Persönlichkeit und sein aktuelles Verhalten. Das Gutachten vom 25. Juli 2016 berücksichtige nicht die beim Patienten bestehende somato -psychische Komorbidität vor dem Hintergrund der durch die berufliche Eingliederung seit 2004 geleisteten Ressourcen-Mobilisierung, die zu einer Stabilisierung der Arbeits fähigkeit seit November 2014 geführt habe. Bei einer Erhöhung des Arbeitspensums über 50 % von 100 % sei aus psychiatrischer Sicht das Risiko eines Rückfalls in eine schwere depressive Episode des Patienten gegeben (Urk. 6/152). 4. 4.1 Da s interdisziplinäre Gutachten vom 25. Juli 2016 erfüllt grundsätzlich die recht sprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Entschei dungsgrundlage ( vgl. E. 1.4 ). Es beruht auf den erforderlichen sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. 6/140/4-6 und Urk. 6/140/27-28), wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 6/140/5- 6 und Urk. 6/140/25-26), berücksichtigt die geklagten Beschwer den und setzt sich mi t diesen sowie dem Verhalten des Beschwerde führers auseinander (Urk. 6/140/7-10 und Urk. 6/140/28-30). D ie Darlegung der medizi nischen Zusammenhänge ist einleuchtend und die Schlussfolgerungen sind nachvollzieh bar und begründet. 4.2 Die gutachterliche Beurteilung des somatischen Gesundheitszustandes sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wird vom Beschwerdeführer – zu Recht – nicht in Frage gestellt. Es kann daher – gestützt auf die überzeugenden gutachterlichen Feststellungen – ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass sich die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht seit der Verfügung vom 29. Mai 2007 (vgl. E. 3.1) nicht massgeblich verändert hat. 4.3 4.3.1 Dr. F.___ legte in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 2 5. Ju li 2016 nachvollziehbar (vgl. den weitestgehend unauffälligen Psychostatus sowie ferner auch die Ergebnisse des von ihm durchgeführten Fremdbeurteilungsverfahren nach MADRS [Urk. 6/140/27-28]) dar, dass beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begutach tung Restsymptome einer depressiven Episode (ICD-10 F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz und bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeitszügen (Z73.1) bestehen und er dadurch in seiner Arbeitsf ähigkeit nicht eingeschränkt ist. 4.3.2 Soweit sich der Beschwerdeführer auf die davon abweichende Einschät zung von Dr. D.___ (vgl. E. 3.2.2, E. 3.2.4 und E. 3.2.9) beruft, ist vorab festzuhalten, dass eine psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessens frei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medi zinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte de lege artis vorgegangen ist. Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte nachher zu unter schiedlichen Einschätzungen gelangen oder an solchen vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich hingegen, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststell bare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut achtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2018 vom 10. Oktober 2018 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Solche ergeben sich aus den Berichten von Dr. D.___ indessen nicht: 4.3.3 Dr. F.___ stellte in seinem Gutachten im Rahmen der Auseinandersetzung mit den Berichten von Dr. D.___ aus den Jahren 2014 und 2015 (vgl. E. 3.2.1–5 und Urk. 6/119) – zutreffend – fest, dass dieser dem Beschwerdeführer ab dem 4. Oktober 2013 eine depressive Episode, die zunächst schwer (vgl. Urk. 6/119/5 und Urk. 6/119/3), ab 2015 mittelschwer (vgl. Urk. 6/119/3, Urk. 6/114/1 und Urk. 6/125/1) gewesen sei, attestiere. Die Diagnose werde jedoch mit Bezug zum Klassifikationssystem nie differenziert beschrieben und/oder diskutiert. Sie sei nicht nachvollziehbar. Die von Dr. D.___ genannten objektiven Befunde liessen (wenn überhaupt), qualitativ knapp ein unspezifisches depressives Syn drom erkennen. Der Schweregrad bleibe unklar (Urk. 6/140/30). In seiner Stellungnahme vom 2. November 2016 (Urk. 6/156) zur psychiatrischen Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 (Urk. 6/152) wies Dr. F.___ sodann – zu Recht – darauf hin, dass Dr. D.___ darin ausgeführt habe, die depressiven Symptome hätten sich ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet; diese Formulierung entspreche inhaltlich jener im Gutachten unter Punkt 6 (vgl. Urk. 6/140/30 letzter Absatz): «Aktuell ist eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen.» Die im Wider spruch dazu von Dr. D.___ trotzdem stereotyp weiterhin genannten objektiven Befunde, die die Diagnose gemäss ICD-10 F32.2 begründen würden, würden weder zeitlich eingeordnet noch kritisch differenziert erörtert (Urk. 6/156/3). Die Berichte von Dr. D.___ enthalten demnach insofern keine objektiv fest stellbaren Gesichtspunkte, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut achtung unerkannt blieben und geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Ausserdem ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftrags rechtliche Vertrau ens stellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5). Es entsteht denn auch der Eindruck, dass Dr. D.___ bei seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit massgeblich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abgestellt hat, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Dies wäre aber erforderlich gewesen, zumal Dr. F.___ bemerkte, es lägen beim Beschwer de führer ein e Selbstlimitierung und ein ausgeprägter Rentenwunsch vor ( Urk. 6/140 /42 ). Zudem stellte Dr. F.___ fest, dass das psychische Beschwerde bild massgeblich durch psychosoziale Belastungsfaktoren mitbestimmt werde. Damit hat sich Dr. D.___ nicht auseinandergesetzt, was jedoch ebenfalls erforderlich gewesen wäre (vgl. E. 1.2.4 und E. 4.4.7). Die Berichte von Dr. D.___ vermögen daher das psychiatrische Teilgutachten nicht in Zweifel zu ziehen. 4.3.4 Der Beschwerdeführer bemängelt sodann, Dr. F.___ habe sich nicht mit dem Bericht über das Job-Coaching auseinandergesetzt, und verweist in diesem Zusammen hang auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 (E. 3.2.3). Nicht nur das Bundesgericht erachte die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der beruflichen Eingliederung als wichtig. Auch die Qualitäts richt linien der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP, Oktober 2016, 6.4) würden den psychiatrischen Gutachtern eine Aus einandersetzung mit den Ergebnissen der beruflichen Eingliederung vorschreiben (Urk. 1 S. 7 f. Rz. 22-25). Eine genauere Betrachtung des vom Beschwerdeführer zitierten Entscheides des Bundesgerichts zeigt, dass die diesem zugrunde liegende Konstellation mit der vorliegenden nicht vergleichbar ist. Laut Bundesgericht wies im damals zu beur teilenden Fall der Gegenstand der berufliche n Abklärung gemäss IV-Auftrag (« Aufschluss geben über die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Versicherten und möglic he angepasste Tätigkeitsgebiete» ) enge Bezüge zur arbeitsmedizinisch-ergonomisch ausgerichteten EFL auf, auf die sich die Gutachter praktisch aus schliesslich gestützt hätten, die jedoch lediglich an zwei Halbtagen während rund dreieinhalb Stunden durchgeführt worden sei. Ziel e des von der Beschwerdegeg nerin vorliegend in Auftrag gegebenen Job-Coachings waren demgegenüber «Sicherung des Arbeitsplatzes» sowie «Aufbau und Stabilisierung der Arbeitsfä higkeit» (Urk. 6/109-110 und Urk. 6/120/2). Ausserdem geht aus dem vorliegen den – Dr. F.___ bekannten (vgl. Urk. 6/140/20 und Urk. 6/140/33) – «Ver laufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 hervor, dass die zuständige Berufsfachperson im Hinblick auf die Rentenprüfung ein Gutachten empfohlen hat, da sie die Schwere der Depression als unklar erachtete. Sie nahm dement spreche nd zur Arbeits- und Leistungsfäh igkeit des Beschwerdeführers gar nicht selbst Stellung. Vielmehr beschrieb sie lediglich die vom Beschwerdeführer geklagten und gezeigten Einschränkungen (vgl. E. 3.2.3). Anders als im vom Bun desgericht damals zu beurteilenden Fall kann deshalb vorliegend keine Rede davon sein, dass sich die Ergebnisse des Job-Coaching mit denjenigen aus dem psychiatrischen Teil-Gutachten offensichtlich und erheblich widersprechen wür den. Der vom Beschwerdeführer zitierte Entscheid des Bundesgerichts erweist sich damit als nicht einschlägig. Ausserdem hielt Dr. F.___ in seiner Stellungnahme vom 2. Oktober 2016 zum «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 fest, dass die darin gemachten Angaben nicht hinreichend ausführlich, einlässlich und nachvoll zieh bar seien. Insbesondere würden nicht krankheitswertige Faktoren nicht erörtert, weshalb sich eine entsprechende Diskussion im Gutachten erübrige (Urk. 6/156/2). Dem Beschwerdeführer ist sodann entgegenzuhalten, dass es sich bei den betreffenden Qualitätsleitlinien um blosse Empfehlungen handelt. So schreiben weder Gesetz noch Rechtsprechung den Psychiatern eine Begutachtung nach den entsprechenden Leitlinien vor. Ein Gutachten verliert nicht automatisch seine Beweiskraft, wenn es sich nicht an die erwähnten Qualitätsleitlinien hält (Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 28. Juni 2018 E. 5.4 mit Hinweis). Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach sich Dr. F.___ nicht mit den Ergebnissen des Job-Coachings auseinandergesetzt habe, erweist sich somit als unbehelflich und vermag das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. 4.3.5 Der Beschwerdeführer wendet ferner ein, Dr. F.___ habe sich nicht zur zentralen Frage, inwiefern die Aufnahme einer leidensadaptierten Tätigkeit mit der Stabili sierung des gesundheitlichen Zustandes zusammenhänge, und wie die Rück fall gefahr bei einer Steigerung des Arbeitspensums oder bei Wieder aufnahme einer Tätigkeit mit Leistungsdruck zu beurteilen sei (Dekompensation), geäussert. Wenn die medizinische Beurteilung des Zustandes des Beschwerde führers zum Ergebnis gelange, dass bei Steigerung des Arbeitspensums mit einer erneuten Dekompen sation zu rechnen sei, könne mitnichten von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausge gangen werden (Urk. 1 S. 8 Rz. 26-27). Der Beschwerdeführer verkennt, dass eine Rentenausrichtung aus pro phylakti schen Gründen im Gesetz nicht vorgesehen und zur Begründung eines Renten anspruchs der Nachweis einer aktuell invalidisierenden Symptomatik erforderlich ist (Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2012.00410 vom 11. November 2013 E. 3.4.1). Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, ist dieser Nachweis vorliegend nicht erbracht (vgl. E. 4.4). 4.3.6 Soweit der Beschwerdeführer die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu seinen Ressourcen sowie deren Feststellung, wonach sein Leiden behandelbar und damit nicht invalidisierend sei, kritisiert (Urk. 1 S. 8 – 10), ist zu bemerken, dass das Bundesgericht die bei Verfügungserlass aktuelle Rechtsprechung, gemäss welcher leichte bis mittelgradige depressive Störungen als invalidisierende Krank heiten nur in Betracht fielen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent waren, zwischenzeitlich mit BGE 143 V 409 geändert und erkannt hat, dass die Therapierbarkeit keine abschliessende evidente Aussage über das Gesamtmass der Beeinträchtigung und deren Relevanz im iv-rechtlichen Kontext zu liefern ver möge (E. 4.4). Gemäss diesem Entscheid sind nunmehr namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit grund sätzlich einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Urteil des Bundesgerichts 9C_676/2017 vom 17. September 2018 E. 4.1 mit Hinweisen). Das Kriterium der Behandelbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Gleiches gilt für die persönlichen Ressourcen (vgl. E. 1.2.2 und E. 1.2.3). Aufgrund der nachfolgenden Ausführungen ist auch vor dem Hintergrund dieser – nach Verfügungserlass ergangenen – Rechtsprechungsänderung nicht auf ein invalidisierendes psychisches Leiden des Beschwerdeführers zu schliessen. 4.4 4.4.1 Dr. F.___ hat sich in seinem Gutachten vom 2 5. Juli 2016 – trotz Fehlens einer Diagnose, welche nach damaliger Rechtslage eine solche Prüfung bedingt hätte – mit den Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 (vgl. E. 1.2.3) auseinandergesetzt ( Urk. 6/140/37-43). 4.4.2 Hinsichtlich des Indikators «Ausprägung und Schwere der objektiven Befunde» ist dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. F.___ zu entnehmen, dass im Zeitpunkt der Begutachtung nur noch (subjektive) Restsymptome einer depressi ven Episode vorhanden und die damit verbundenen objektiven psycho pathologi schen Befunde nicht ausgeprägt waren (Urk. 6/140/37). Er wies zudem darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer noch subjektiv geschilderten inner seelischen Restsymptome einer depressiven Störung mit den bestehenden (psycho-)sozialen Belastungen (persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeits markt, finanzielle Sorgen) zu erklären seien (Urk. 6/140/31). 4.4.3 Zum Behandlungserfolg bzw. zur Behandlungsresistenz (BGE 141 V 281 4.3.1.2) hielt Dr. F.___ fest, dass aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht rele vante Behandlungsmassnahmen seit Oktober 2013 dokumentiert seien. Eine Psychopharmakotherapie nehme der Beschwerdeführer seit Ende 2015 nicht mehr wahr. Die bisher wahrgenommene therapeutische Unterstützung könne als erfolg reich gelten. Eine entsprechende Unterstützung sollte beibehalten werden. Die wissenschaftlich anerkannten Therapiemöglichkeiten seien damit aber bei weitem nicht ausgeschöpft. Darauf sollte allfällig zurückgekommen werden, falls sich der Genesungsprozess negativ entwickeln sollte (Urk. 6/140/41). Die bisher durchgeführte, erfolgreiche Behandlung lässt nicht auf eine schwere depressive Störung schliessen. Von einer Therapieresistenz kann sodann keine Rede sein. 4.4.4 Relevante, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende psychische oder somatische Komorbiditäten wurden von Dr. F.___ – unter Hinweis auf die interdisziplinäre Einschätzung – verneint (Urk. 6/140/40). Zwar hat seit der angefochtenen Verfü gung b eim Indikator « Komorbidität » die Rechtsprechung insofern geändert, als auch diesbezüglich nicht allein auf die Diagnosen, sondern vor allem auf die Auswirkungen der betreffenden Krankheitsbilder auf die persönlichen Ressourcen abzustellen ist ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/20 17 vom 15. März 2018 E. 7.2 mit Hinweis). Selbst wenn die somatischen Diagnosen und die laut Dr. F.___ bestehenden nicht krankheitswertigen akzentuierten Persönlichkeits züge – eine Persönlichkeitsstörung liegt laut Dr. F.___ nicht vor – als ressour cen hemmend in der Gesamtwürdigung berücksichtigt werden, vermag dies aber das Gesamtbild nicht massgeblich zu beeinflussen. 4.4.5 Den sozialen Kontext beschrieb Dr. F.___ nachvollziehbar als objektiv und sub jektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regelmässig vielfältige soziale Kon takte und beschreibe gute innerseelische Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine innerseelischen Defizite mit entsprechender Anstrengung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert (Urk. 6/140/40; vgl. Urk. 6/140/24). Den Akten ist im Wei teren zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer verheiratet ist und zwei erwach sene Kinder hat. Gemäss seinen Angaben anlässlich der Begutachtung lebt er mit seiner Ehefrau und einem Sohn zusammen. Er sei Mitglied in einem Verein, wo man sich ab zu treffe (Urk. 6/140/24). Der soziale Kontext weist demnach beträchtliche Ressourcen aus, auf die der Beschwerdeführer zurückgreifen kann. 4.4.6 Eine ausgeprägte Einschränkung im Alltag ist aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers zu seinem Tagesablauf (Urk. 6/140/24; vgl. auch E. 4.4.5) nicht auszumachen. Soweit im Vergleich zur Situation vor Beginn der depressi ven Störung eine Limitierung des Aktivitätenniveaus (Beruf/Erwerb, Haushalt, Frei zeit, Aktivitäten) besteht, ist sie laut Dr. F.___ vollständig durch die Selbst ein schätzung des Beschwerdeführers zu begründen (Urk. 6/140/32). Zudem wies Dr. F.___, wie erwähnt, auf einen ausgeprägten Rentenwunsch des Beschwer de führers hin (Urk. 6/140/42). Die bisher durchgeführten Behandlungs- und Ein gliederungsbemühungen lassen zwar einen gewissen (im Verlauf abnehmen den [Sistierung der Psychopharmakotherapie Ende 2015 [Urk. 6/140/24]) psychischen Leidensdruck erkennen. Insgesamt lassen die Fest stellungen von Dr. F.___ anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren aber nicht auf einen erheblichen funktionellen Schweregrad der depressiven Sympto matik und damit auch nicht auf eine dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung schliessen. 4.4.7 Ob und allfällig ab wann genau bereits vor Juli 2016 auf seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgestellt werden könne, liess Dr. F.___ offen. Er wies aber ausdrücklich darauf hin, dass sich aufgrund der Vorberichte eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungsfähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 nicht belegen lasse (Urk. 6/140/36). Ausserdem stellte er fest, dass die depressive Störung überwiegend wahrscheinlich Folge einer Belastung am Arbeitsplatz gewesen sei und nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren auch deren Verlauf massgeblich mitbestimmt hätten ( Urk. 6/140/37-38; vgl. Urk. 6/140/30). Wie eingangs erwähnt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.4). Zudem bemerkte Dr. D.___ in seiner psychiatrischen Kurz beur teilung vom 27. September 2016 ausdrücklich, dass sich die depressiven Symp tome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet hätten (vgl. Urk. 6/152; vgl. Urk. 6/156 und E. 4.3.3). Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die depressionsspezifischen Befunde bereits seit Oktober 2014 nicht (mehr) besonders ausge prägt waren. Das zum Behandlungserfolg als wichtiger Schweregrad indika tor Gesagte (vgl. E. 4.4.3) gilt sodann auch für die Zeit vor der Begut achtung. Damit ist ein invalidisierendes Leiden zumindest auch ab Oktober 2014 – und damit auch im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (Juli 2015; vgl. E. 1.3, Art. 29 Abs. 1 IVG und Urk. 6/97) – nicht mit überwiegender Wahr schein lich keit erstellt. 4.5 Dass sich seit der Begutachtung bis zur angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 (Urk. 2) der somatische und/oder psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers massgeblich verschlechtert hat, machte der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. 5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers seit der unangefochtenen Rentenablehnung vom 29. Mai 2007 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 nicht anspruchsrelevant geändert haben. Bei diesem Ergebnis erübrigt sich die Durchführung eines Einkommensvergleichs. 6. Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet und ist abzuweisen. 7. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00612 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 9. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte.ch AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1968 geborene X.___, Vater zweier 1992 und 1995 geborener Kinder, absolvierte eine Ausbildung als Dachdecker und Dachdeckerpolier (Urk. 6/2; siehe zum Werdegang auch Urk. 6/21). Ab dem 1. Januar 1992 war er bei A.___ als Dachdecker-Polier angestellt (Urk. 6/3/4). Am 2. April 2003 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine seit Oktober 2002 bestehende Arthrose im rechten Sprunggelenk (nach Unfall 1990, vgl. dazu Urk. 6/1) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte darauf hin verschiedene medizinische und erwerbliche Abklärungen (vgl. Urk. 6/3, Urk. 6/5-6, Urk. 6/8-10 und Urk. 6/13-17). Mit Verfügung vom 17. Juli 2003, ergänzt am 11. Februar 2004, wurde dem Versicherten Kosten gut sprache für eine Umschulung in Form des Besuchs des lerntechnischen Vorberei tungskurses und der Tageshandelsschule an der B.___ vom 18. August 2003 bis 10. Februar 2006 respektive 17. Februar 2006 erteilt (Urk. 6/19, Urk. 6/31 und Urk. 6/61). Für diesen Zeitraum wurde dem Versicher ten ein Taggeld zugesprochen (Urk. 6/23, Urk. 6/32, Urk. 6/59, Urk. 6/65 und Urk. 6/69). Ergänzend dazu leistete die IV-Stelle am 18. Januar 2005 Kostengut sprache für die Ausbildung zum Technischen Kaufmann TK an der B.___ (Urk. 6/42; vgl. auch Urk. 6/79-80). Nach Absol vierung dieser Ausbildungen (vgl. Urk. 6/47, Urk. 6/76 und Urk. 6/81/1) bestä tigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. März 2007 – wie vorbeschieden (vgl. Urk. 6/82) – den Abschluss der beruflichen Massnahmen (Urk. 6/85). Mit Vor be scheid vom 29. März 2007 kündigte die IV Stelle die Abweisung des Leistungs begehrens bezüglich einer Invalidenrente an (Urk. 6/86). Mit Verfügung vom 29. Mai 2007 wies die IV-Stelle sodann, ausgehend von einem Invaliditäts grad von 21 %, das Leistungsbegehren bezüglich einer Invalidenrente ab (Urk. 6/90). 1.2 Ab dem 1. November 2006 war der Versicherte bei der C.___ AG als Projektleiter Bedachungen/Spenglerei tätig (Urk. 6/140/48). Am 9. Dezember 2014 (Eingangs datum) meldete er sich wegen einer Depression sowie eines Burnouts, bestehend seit Oktober 2013 bei der IV-Stelle zur Früherfassung (Urk. 6/91) und am 20. Januar 2015 (Eingangsdatum) – erneut – zum Leistungsbezug an (Urk. 6/97). Im Rahmen der Prüfung des Leistungsanspruchs tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen (vgl. Urk. 6/100-103). Mit Mitteilung vom 22. April 2015 informierte die IV-Stelle den Versicherten über die Gewährung von Frühinterventionsmassnahmen (Beratung und Unterstützung beim Erhalt des derzeitigen Arbeitsplatzes, Urk. 6/109). Mit Schreiben vom 31. August 2015 teilte die IV-Stelle den Abschluss der Eingliederungsmassnahmen mit, da sich der Ver sicherte laut eigenen Angaben nicht in der Lage gefühlt habe, das Pensum auf mehr als 50 % zu steigern, und eine Rentenprüfung wünsche (Urk. 6/112). Am 17. September 2015 berichtete der Versicherte der IV-Stelle, dass sich seine finanzielle Situation drastisch verändert habe, weshalb die Rentenprüfung so rasch als möglich gemacht werden sollte (Urk. 6/117, unter Beilage der Ände rungskündigung der C.___ AG per 31. Dezember 2015 sowie des neuen Arbeits vertrages mit dieser Firma ab dem 1. Januar 2016 für ein Pensum von 50 % als Sachbearbeiter Bedachungen/Spenglerei [Urk. 6/117]). Nach Beizug der Berichte von Dr. D.___, Facharzt für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse (IPV), vom 3. September und 8. Dezember 2015 (Urk. 6/114 und Urk. 6/125) und von Dr. E.___, Facharzt FMH für Allge meine Innere Medizin, vom 20. September 2015 (Urk. 6/118) sowie der Akten des Krankenversicherers (Urk. 6/119) gab die IV-Stelle bei Dr. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie, und Dr. G.___, Facharzt FMH für Rheu matologie, ein bidisziplinäres Gutachten (rheumatolo gisch/psychiatrisch) in Auf trag, welches am 25. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/139–140). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 12. August 2016, Urk. 6/144; Einwand vom 13. September 2016, Urk. 6/149) reichte der Rechtsvertreter des Versicherten am 11. Oktober 2016 eine psychiatrische Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 ein (Urk. 6/152 und Urk. 6/153). Am 2. November 2016 nahm Dr. F.___ auf Ersuchen der IV-Stelle ergänzend Stellung (Urk. 6/156). Dazu liess sich der Versicherte mit Eingabe vom 4. Januar 2017 vernehmen (Urk. 6/162). Mit Verfügung vom 25. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungs begehren – wie vorbeschieden – ab (Urk. 6/164 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 24. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung vom 25. April 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer Leistungen nach IVG, insbesondere eine Invalidenrente, zuzusprechen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzu holen. Subeventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Neubegut achtung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Bei lage ihrer Akten, Urk. 6/1-167), was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1.%2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 1.2.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs einkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). 1.2.2 M it BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es - unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer seits - erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes ge richts 9C_590/2017 vom 1 5. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grund lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeits un fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E. 7.1). 1.2.3 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie « funktioneller Schweregrad » (E. 4.3) - Komplex « Gesundheitsschädigung » (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex « Persönlichkeit » (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex « Sozialer Kontext » (E. 4.3.3) - Kategorie « Konsistenz » (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2). 1.2.4 Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psycho so zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. In diesem Sinne verselbständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.5 1.5.1 Die Neuanmeldung wird – wie auch d as Gesuch um Leistungsrevision – nur materiell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben ( Art. 87 Abs. 3 in Ver bindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes gerichts 8C_746/2013 vom 1 0. Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac h Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilf losigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verände rung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs begründende Invalidität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom 4. Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.3). 1.5.2 Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechts kräf tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundes gerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.5 ). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli chen, ihre medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass sich seit ihrem letzten Entscheid am Gesundheitszustand nichts verändert habe. Damals habe der Beschwerdeführer zu einem 100%-Pensum einer seinen Ein schränkungen ange passten Arbeit nachgehen können. Dies habe sich bis heute nicht verändert. Das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei beweis kräftig, weswegen darauf abzustellen sei. Die von ihm gestellten Diagnosen vermöchten invalidenversiche rungsrechtlich keine Arbeitsunfähigkeit zu begrün den (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer zusammengefasst auf den Standpunkt, das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Vielmehr sei auf die Beurteilungen des behandelnden Psychiaters, Dr. D.___, abzustellen, der in sämtlichen seiner Berichte die dezidierte Meinung vertrete, dass der Beschwerdeführer aufgrund der psychischen Erkran kung mit einem Arbeitspensum von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Leistungsdruck und Führungsaufgaben an seine Leistungsgrenze stosse. Ein Einkommensvergleich ergäbe so einen Invaliditätsgrad von 61 % womit der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Dreiviertelsrente habe (Urk. 1). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ( vgl. E. 1.5 ) bildet die rentenabweisende Verfügung vom 29. Mai 2007 (Urk. 6/90). Die Beschwerdegegnerin ging darin - aufgrund der damals vorliegenden Arztberichte (vgl. die Auflistung im interdisziplinären Gut achten vom 25. Juli 2016, Urk. 6/140/5-6) - davon aus, dass der Beschwerde führer in einer (den Beschwerden in den Sprunggelenken Rechnung tragenden) angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei und - nach erfolgter Umschu lung ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (vgl. Urk. 6/84 und Urk. 6/88). 3.2 3.2.1 Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes des Beschwerde führers ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig: 3.2.2 Dr. D.___ diagnostizierte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 12. Februar 2015 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syn drom (ICD–10 F33.11) schwankend mit einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD–10 F33.2), seit ca. 2 Jahren. Der Beschwerdeführer sei orientiert, Antrieb und Moti vation seien reduziert. Affekt und Emotion seien uneinheitlich. Der Beschwerde führer sei kognitiv eingeschränkt und im Denken verlangsamt. Es bestehe eine latente Suizidalität. Psychotische Zeichen seien nicht vorhanden. In der bisheri gen Tätigkeit als Dachdecker mit Führungsaufgaben sei der Beschwerdeführer seit Frühjahr 2014 bis heute zu 50 % arbeitsunfähig. Es bestünden Einschränkungen in Form von Kurzatmigkeit, Schwindel, Konzen trations schwierigkeiten, Aufmerk samkeitsdefiziten. Die Leistungsfähig keit sei eingeschränkt (reduzierte Aufmerk samkeit und Übersicht). In einer angepassten Tätig keit könne der Beschwerde führer - mit selbstgewählten Pausen ca. 4 Stunden pro Tag arbeiten (Urk. 6/102). 3.2.3 Im «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 wurde festgehalten, das Job-Coaching habe am 26. März 2015 begonnen. Ziel der Begleitung sei es gewesen, den Arbeitsplatz zu erhalten, die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers aufzubauen bzw. zu stabilisieren. Von Beginn an habe sich das 50 %-Pensum als seine Belastungsgrenze gezeigt. Obwohl sein Arbeitsbereich angepasst worden sei, habe er unter Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen gelitten, sei verlangsamt gewesen und schnell unter Druck/Stress gekommen. Nach der Arbeit habe er Ruhe benötigt, da er sich erschöpft gefühlt habe. In gemeinsamen Arbeit gebergesprächen sei von Beginn an deutlich gesagt worden, dass der ange stammte Beruf mit der Leistungsverantwortung nicht mehr ausführbar sei, da dieser immer sehr viel Stress und Spontanität bedeute. Von Seiten des Psychia ters, Dr. D.___, sei im Mai mitgeteilt worden, dass er keine Pensums steigerung sehe, da die Rückfallgefahr gross sei. Zum selben Zeitpunkt habe sich herausge stellt, dass der Beschwerdeführer eine Zyste am Fussgelenk habe, die den Knochen zerstöre. Es sei vereinbart worden, dass er – nach der Operation am 4. Juni 2015 – eine Rehabilitationsmassnahme nutze, um sich auch psychisch zu stabilisieren. Im Juli 2015 habe er sich wieder gemeldet. Er habe mit seinem Psychiater besprochen, dass seine momentane Leistungsgrenze bei 50 % liege und ein Auf bau des Pensums derzeit nicht angezeigt sei. Es habe sich erneut gezeigt, dass er unter Schlafstörungen, Gereiztheit, Energie- und Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug sowie Zukunfts- und Existenzängsten leide. Er wünsche die Rentenprü fung. Da die Schwere der Depression unklar sei, werde von Seiten des Job-Coachings ein psychiatrisches Gutachten empfohlen (Urk. 6/120/1-2). 3.2.4 I n seinem Verlaufsbericht vom 3. September 2015 stellte Dr. D.___ die glei chen psychiatrischen Diagnosen wie im Arztbericht vom 12. Februar 2015 (Urk. 6/114/1; vgl. E. 3.2.2). Aufgrund intensiver koordinierter Therapie (haus ärztlich und ambulant) bestünden seit einem Jahr keine schweren depressiven Episoden mehr. Eine Tätigkeit mit selbstgewählten Pausen, ohne Hektik und ohne Baustellenbesuche aufgrund des Risikos von Schwindelanfällen könne in einem Pensum von 50 % ausgeübt werden. Die Leistungsfähigkeit sei wegen Konzen trationsschwäche und verminderter emotionaler Belastbarkeit um 50 % einge schränkt. Das soziale Umfeld des Beschwerdeführers, einschliesslich Arbeitgeber, sei als positiv hervorzuheben (Urk. 6/114/1-3). In gleichem Sinne äusserte sich Dr. D.___ auch in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 8. Dezember 2015 ( Urk. 6/125). 3.2.5 Dr. E.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, führte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 2 0. Dezember 2015 als Diagnosen mit Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) rezidivierende depressive Episoden nach Burno ut, bestehend seit 2013, (2) einen Status nach Pilon - Tibial -Fraktur rechts und OSG-Fraktur beidseits 1990, (3) einen Status nach OSG-Arthroplastik rechts 2003 und (4) einen Status nach Débridement Knochenzyste medialer Malleoleus rechts Mai 2015 und als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbe itsfähigkeit eine Adipositas Grad II und eine arterielle Hypertonie, gut eingestellt, seit 2014 an. Die medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Projektleiter Bedachungen könne er nicht beurteilen, da die diesbe zügliche Behandlung beim Psychiater stattfinde. Es bestehe eine einge schränkte psychische Belastbarkeit qualitativ und quantitativ. Bei Überforderung komme es zu einer raschen Dekompensation ( Urk. 6/118/6-8). 3.2.6 Dr. G.___ nannte im interdisziplinären Gutachten vom 25. Juli 2016 als inter dis ziplinäre Diagnose mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit die Folgen des Unfalles vom 13. August 1990 mit Frakturen der Sprung gelenke und als Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (1) Rest symptome einer depressiven Episode (gemäss psychoso matisch-psychiatri scher Begutachtung von Dr. F.___), (2) eine Adipositas mit Body Mass-Index von 41,4 kg/m 2 sowie (3) eine gestörte Gluconeogenese (Urk. 6/140/7). Zudem bestün den eine arterielle Hypertonie sowie ein Schlaf apnoe-Syndrom, welche als Folgen des Übergewichtes einzustufen seien (Urk. 6/140/9). Die Arbeitsfähigkeit sei, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, seit gut 10 Jahren für die früher als Dachdecker ausgeübten beruflichen Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, nicht mehr gegeben. Für dieje nigen Tätigkeiten, welche er nach der IV-Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdessen in der Firma C.___ AG ausgeübt habe, könne er, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, für keinen Zeit raum eine anhaltende Einschränkung der Arbeits fähigkeit begründen. Gleiches gelte für angepasste Verweistätigkeiten (Urk. 6/140/11). 3.2.7 Im psychiatrischen Teilgutachten vom 25. Juli 2016 diagnostizierte Dr. F.___ Restsymptome einer depressiven Episode (F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz sowie bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeits zü gen (Z73.1; Urk. 6/140/28). Die damit verbundenen objektiven psychopatho logi schen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht nicht aus ge prägt. Die Limitierung des Aktivitätenniveaus (im Vergleich zu vor Eintritt der Gesundheitsschädigung) durch den Beschwerdeführer sei in allen vergleich baren Lebensbereichen (Beruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) voll stän dig durch seine Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens anstrengung zur Bewältigung dieser rein subjektiven Defizite sei medizinisch zumutbar und tat sächlich möglich (vgl. vielfältige Aktivitäten des täglichen Lebens, berufliche Tätigkeit, Freizeitverhalten). Mit überwiegender Wahrschein lichkeit habe sich im Fall des Beschwerdeführers (vor dem Hintergrund akzentuierter Persönlichkeits züge) 2013 eine Anpassungsstörung in der Folge von Belastungen am Arbeits platz entwickelt, die zur Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit geführt habe. Es werde im Verlauf in den Akten eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund einer depressiven Störung postuliert, was jedoch nicht kritisch differen ziert nachvollziehbar sei. Im Zeitpunkt der von ihm am 5. Juli 2016 durch geführ ten Untersuchung sei eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen. Im Vordergrund stehe Verunsicherung als (angemessene normalpsychologische) Reaktion ohne Krankheitswert. Die bekannten (psycho-) sozialen Belastungen (bspw. persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen) erklärten im Fall des Beschwerde führers die zurzeit von ihm noch geschilderten innerseelischen Restsymptome der Störung. Diese (subjekti ven) Symptome würden aber aus versicherungs psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit begründen. Im Falle des Beschwerde führers seien zudem keine weiteren Hinweise vorhanden, die schwere Defizite aufgrund eines Gesundheits schadens und/oder eine Unzumutbarkeit zu deren Bewältigung begründen könn ten. Die akzentuierten Persönlichkeitszüge hätten keinen Krankheitswert. Der vom Beschwerdeführer beschriebene angemessene Umgang mit psychotropen Substanzen (inkl. Abstinenz von Tabak und Drogen) würde zumindest ausrei chende innerpsychische Ressourcen annehmen lassen. Auch die sehr erfolgreiche Lebensbewährung des Beschwerde führers belege seine Ressourcen. Der soziale Kontext sei objektiv und subjektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regel mässig vielfältige soziale Kontakte und beschreibe gute soziale Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine inner seelischen Defizite mit entsprechender Anstren gung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert. Beim Verlauf der Störung seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (bspw. Lebensalter, persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen, Renten wunsch), welche als nicht krankheitsbedingte Aspekte die medizinisch zumutbare Willensanstrengung zur Bewältigung der Defizite behinderten. Diese Faktoren gingen nicht in die Beurteilung einer medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus versicherungspsychiatrischer Sicht mit ein (weder positiv noch negativ). Eine relevante ( ≥ 20 % von 100 %) längerfristige Arbeits unfähigkeit sei aus versicherungspsychiatrischer Sicht somit nicht zu begründen (für jede Art zumutbarer ausserhäuslicher Tätigkeiten und für Arbeiten im Haus halt). Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung (5. Juli 2016) sicher ausgegangen werden. Ob und allfällig ab wann genau bereits zuvor auf die im vorliegenden Gutachten erläuterte Einschätzung abgestellt wer den könne, sei aufgrund der hierfür unzureichenden Dokumentation nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu schätzen. Es sei allerdings ausdrücklich festzustellen, dass die vorliegende Dokumentation ebenfalls dafür nicht hinrei chend sei, um eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungs fähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen (Urk. 6/140/32-34). 3.2.8 Im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung hielten Dr. G.___ und Dr. F.___ fest, dass für diejenigen beruflichen Tätigkeiten, die der Versicherte nach der IV Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdes sen in der Firma C.___ AG ausübe sowie für eine angepasste Verweistätigkeit für keinen Zeitraum eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begrün det werden könne. Für die früher als Dachdecker ausgeübten Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, könne voll umfänglich auf die Einschätzung aus somatisch-rheumatologischer Sicht (keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben) abgestützt werden (Urk. 6/139; vgl. Urk. 6/140/35). 3.2.9 In seiner psychiatrischen Kurzbeurteilung vom 27. September 2016 hielt der behandelnde Psychiater Dr. D.___ unter dem Titel «Befund und Diagnosen im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit» fest: «Klar orientiert in allen Qualitäten. Antrieb und Motivation deutlich reduziert, Affekt und Emotion beeinträchtigt und unein heitlich, kaum mitschwingend im Gespräch. Kognitiv mit deutlichen Einschrän kungen hinsichtlich Aufmerksamkeit und Konzentration. Denken geordnet und weitgehend problemzentriert. Latente Suizidalität. Keine psychotischen Zeichen (ICD–10 F. 32.2)». Unter der eingeschlagenen Therapie hätten sich die depressiven Symptome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet. Nach wie vor würden leichte Einschlafschwierigkeiten bestehen. Unter den Voraussetzungen der Ein richtung eines im Hinblick auf die gesundheitlichen Einschränkungen des Patienten angepassten Arbeitsplatzes (kein Termindruck und die Möglichkeit von selbstgewählten Ruhepausen) habe ab Mitte November 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % eines Pensums von 100 % erreicht werden können. Die seit 2003 bestehende Krankheits- und Patientenkarriere aus somatischen Ursachen (Fuss verletzung, Adipositas, Hochdruckerkrankung, Atemnot) mit kontinuierlicher Chronifizierung der Beschwerden habe zu einer wachsenden psychosozialen Belastungssituation des Patienten geführt mit krankheitswertigen Einflüssen auf seine Persönlichkeit und sein aktuelles Verhalten. Das Gutachten vom 25. Juli 2016 berücksichtige nicht die beim Patienten bestehende somato -psychische Komorbidität vor dem Hintergrund der durch die berufliche Eingliederung seit 2004 geleisteten Ressourcen-Mobilisierung, die zu einer Stabilisierung der Arbeits fähigkeit seit November 2014 geführt habe. Bei einer Erhöhung des Arbeitspensums über 50 % von 100 % sei aus psychiatrischer Sicht das Risiko eines Rückfalls in eine schwere depressive Episode des Patienten gegeben (Urk. 6/152). 4. 4.1 Da s interdisziplinäre Gutachten vom 25. Juli 2016 erfüllt grundsätzlich die recht sprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Entschei dungsgrundlage ( vgl. E. 1.4 ). Es beruht auf den erforderlichen sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. 6/140/4-6 und Urk. 6/140/27-28), wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 6/140/5- 6 und Urk. 6/140/25-26), berücksichtigt die geklagten Beschwer den und setzt sich mi t diesen sowie dem Verhalten des Beschwerde führers auseinander (Urk. 6/140/7-10 und Urk. 6/140/28-30). D ie Darlegung der medizi nischen Zusammenhänge ist einleuchtend und die Schlussfolgerungen sind nachvollzieh bar und begründet. 4.2 Die gutachterliche Beurteilung des somatischen Gesundheitszustandes sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wird vom Beschwerdeführer – zu Recht – nicht in Frage gestellt. Es kann daher – gestützt auf die überzeugenden gutachterlichen Feststellungen – ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass sich die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht seit der Verfügung vom 29. Mai 2007 (vgl. E. 3.1) nicht massgeblich verändert hat. 4.3 4.3.1 Dr. F.___ legte in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 2 5. Ju li 2016 nachvollziehbar (vgl. den weitestgehend unauffälligen Psychostatus sowie ferner auch die Ergebnisse des von ihm durchgeführten Fremdbeurteilungsverfahren nach MADRS [Urk. 6/140/27-28]) dar, dass beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begutach tung Restsymptome einer depressiven Episode (ICD-10 F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz und bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeitszügen (Z73.1) bestehen und er dadurch in seiner Arbeitsf ähigkeit nicht eingeschränkt ist. 4.3.2 Soweit sich der Beschwerdeführer auf die davon abweichende Einschät zung von Dr. D.___ (vgl. E. 3.2.2, E. 3.2.4 und E. 3.2.9) beruft, ist vorab festzuhalten, dass eine psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessens frei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medi zinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte de lege artis vorgegangen ist. Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte nachher zu unter schiedlichen Einschätzungen gelangen oder an solchen vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich hingegen, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststell bare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut achtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2018 vom 10. Oktober 2018 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Solche ergeben sich aus den Berichten von Dr. D.___ indessen nicht: 4.3.3 Dr. F.___ stellte in seinem Gutachten im Rahmen der Auseinandersetzung mit den Berichten von Dr. D.___ aus den Jahren 2014 und 2015 (vgl. E. 3.2.1–5 und Urk. 6/119) – zutreffend – fest, dass dieser dem Beschwerdeführer ab dem 4. Oktober 2013 eine depressive Episode, die zunächst schwer (vgl. Urk. 6/119/5 und Urk. 6/119/3), ab 2015 mittelschwer (vgl. Urk. 6/119/3, Urk. 6/114/1 und Urk. 6/125/1) gewesen sei, attestiere. Die Diagnose werde jedoch mit Bezug zum Klassifikationssystem nie differenziert beschrieben und/oder diskutiert. Sie sei nicht nachvollziehbar. Die von Dr. D.___ genannten objektiven Befunde liessen (wenn überhaupt), qualitativ knapp ein unspezifisches depressives Syn drom erkennen. Der Schweregrad bleibe unklar (Urk. 6/140/30). In seiner Stellungnahme vom 2. November 2016 (Urk. 6/156) zur psychiatrischen Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 (Urk. 6/152) wies Dr. F.___ sodann – zu Recht – darauf hin, dass Dr. D.___ darin ausgeführt habe, die depressiven Symptome hätten sich ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet; diese Formulierung entspreche inhaltlich jener im Gutachten unter Punkt 6 (vgl. Urk. 6/140/30 letzter Absatz): «Aktuell ist eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen.» Die im Wider spruch dazu von Dr. D.___ trotzdem stereotyp weiterhin genannten objektiven Befunde, die die Diagnose gemäss ICD-10 F32.2 begründen würden, würden weder zeitlich eingeordnet noch kritisch differenziert erörtert (Urk. 6/156/3). Die Berichte von Dr. D.___ enthalten demnach insofern keine objektiv fest stellbaren Gesichtspunkte, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut achtung unerkannt blieben und geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Ausserdem ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftrags rechtliche Vertrau ens stellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5). Es entsteht denn auch der Eindruck, dass Dr. D.___ bei seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit massgeblich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abgestellt hat, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Dies wäre aber erforderlich gewesen, zumal Dr. F.___ bemerkte, es lägen beim Beschwer de führer ein e Selbstlimitierung und ein ausgeprägter Rentenwunsch vor ( Urk. 6/140 /42 ). Zudem stellte Dr. F.___ fest, dass das psychische Beschwerde bild massgeblich durch psychosoziale Belastungsfaktoren mitbestimmt werde. Damit hat sich Dr. D.___ nicht auseinandergesetzt, was jedoch ebenfalls erforderlich gewesen wäre (vgl. E. 1.2.4 und E. 4.4.7). Die Berichte von Dr. D.___ vermögen daher das psychiatrische Teilgutachten nicht in Zweifel zu ziehen. 4.3.4 Der Beschwerdeführer bemängelt sodann, Dr. F.___ habe sich nicht mit dem Bericht über das Job-Coaching auseinandergesetzt, und verweist in diesem Zusammen hang auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 (E. 3.2.3). Nicht nur das Bundesgericht erachte die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der beruflichen Eingliederung als wichtig. Auch die Qualitäts richt linien der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP, Oktober 2016, 6.4) würden den psychiatrischen Gutachtern eine Aus einandersetzung mit den Ergebnissen der beruflichen Eingliederung vorschreiben (Urk. 1 S. 7 f. Rz. 22-25). Eine genauere Betrachtung des vom Beschwerdeführer zitierten Entscheides des Bundesgerichts zeigt, dass die diesem zugrunde liegende Konstellation mit der vorliegenden nicht vergleichbar ist. Laut Bundesgericht wies im damals zu beur teilenden Fall der Gegenstand der berufliche n Abklärung gemäss IV-Auftrag (« Aufschluss geben über die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Versicherten und möglic he angepasste Tätigkeitsgebiete» ) enge Bezüge zur arbeitsmedizinisch-ergonomisch ausgerichteten EFL auf, auf die sich die Gutachter praktisch aus schliesslich gestützt hätten, die jedoch lediglich an zwei Halbtagen während rund dreieinhalb Stunden durchgeführt worden sei. Ziel e des von der Beschwerdegeg nerin vorliegend in Auftrag gegebenen Job-Coachings waren demgegenüber «Sicherung des Arbeitsplatzes» sowie «Aufbau und Stabilisierung der Arbeitsfä higkeit» (Urk. 6/109-110 und Urk. 6/120/2). Ausserdem geht aus dem vorliegen den – Dr. F.___ bekannten (vgl. Urk. 6/140/20 und Urk. 6/140/33) – «Ver laufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 hervor, dass die zuständige Berufsfachperson im Hinblick auf die Rentenprüfung ein Gutachten empfohlen hat, da sie die Schwere der Depression als unklar erachtete. Sie nahm dement spreche nd zur Arbeits- und Leistungsfäh igkeit des Beschwerdeführers gar nicht selbst Stellung. Vielmehr beschrieb sie lediglich die vom Beschwerdeführer geklagten und gezeigten Einschränkungen (vgl. E. 3.2.3). Anders als im vom Bun desgericht damals zu beurteilenden Fall kann deshalb vorliegend keine Rede davon sein, dass sich die Ergebnisse des Job-Coaching mit denjenigen aus dem psychiatrischen Teil-Gutachten offensichtlich und erheblich widersprechen wür den. Der vom Beschwerdeführer zitierte Entscheid des Bundesgerichts erweist sich damit als nicht einschlägig. Ausserdem hielt Dr. F.___ in seiner Stellungnahme vom 2. Oktober 2016 zum «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 fest, dass die darin gemachten Angaben nicht hinreichend ausführlich, einlässlich und nachvoll zieh bar seien. Insbesondere würden nicht krankheitswertige Faktoren nicht erörtert, weshalb sich eine entsprechende Diskussion im Gutachten erübrige (Urk. 6/156/2). Dem Beschwerdeführer ist sodann entgegenzuhalten, dass es sich bei den betreffenden Qualitätsleitlinien um blosse Empfehlungen handelt. So schreiben weder Gesetz noch Rechtsprechung den Psychiatern eine Begutachtung nach den entsprechenden Leitlinien vor. Ein Gutachten verliert nicht automatisch seine Beweiskraft, wenn es sich nicht an die erwähnten Qualitätsleitlinien hält (Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 28. Juni 2018 E. 5.4 mit Hinweis). Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach sich Dr. F.___ nicht mit den Ergebnissen des Job-Coachings auseinandergesetzt habe, erweist sich somit als unbehelflich und vermag das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. 4.3.5 Der Beschwerdeführer wendet ferner ein, Dr. F.___ habe sich nicht zur zentralen Frage, inwiefern die Aufnahme einer leidensadaptierten Tätigkeit mit der Stabili sierung des gesundheitlichen Zustandes zusammenhänge, und wie die Rück fall gefahr bei einer Steigerung des Arbeitspensums oder bei Wieder aufnahme einer Tätigkeit mit Leistungsdruck zu beurteilen sei (Dekompensation), geäussert. Wenn die medizinische Beurteilung des Zustandes des Beschwerde führers zum Ergebnis gelange, dass bei Steigerung des Arbeitspensums mit einer erneuten Dekompen sation zu rechnen sei, könne mitnichten von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausge gangen werden (Urk. 1 S. 8 Rz. 26-27). Der Beschwerdeführer verkennt, dass eine Rentenausrichtung aus pro phylakti schen Gründen im Gesetz nicht vorgesehen und zur Begründung eines Renten anspruchs der Nachweis einer aktuell invalidisierenden Symptomatik erforderlich ist (Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2012.00410 vom 11. November 2013 E. 3.4.1). Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, ist dieser Nachweis vorliegend nicht erbracht (vgl. E. 4.4). 4.3.6 Soweit der Beschwerdeführer die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu seinen Ressourcen sowie deren Feststellung, wonach sein Leiden behandelbar und damit nicht invalidisierend sei, kritisiert (Urk. 1 S. 8 – 10), ist zu bemerken, dass das Bundesgericht die bei Verfügungserlass aktuelle Rechtsprechung, gemäss welcher leichte bis mittelgradige depressive Störungen als invalidisierende Krank heiten nur in Betracht fielen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent waren, zwischenzeitlich mit BGE 143 V 409 geändert und erkannt hat, dass die Therapierbarkeit keine abschliessende evidente Aussage über das Gesamtmass der Beeinträchtigung und deren Relevanz im iv-rechtlichen Kontext zu liefern ver möge (E. 4.4). Gemäss diesem Entscheid sind nunmehr namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit grund sätzlich einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Urteil des Bundesgerichts 9C_676/2017 vom 17. September 2018 E. 4.1 mit Hinweisen). Das Kriterium der Behandelbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Gleiches gilt für die persönlichen Ressourcen (vgl. E. 1.2.2 und E. 1.2.3). Aufgrund der nachfolgenden Ausführungen ist auch vor dem Hintergrund dieser – nach Verfügungserlass ergangenen – Rechtsprechungsänderung nicht auf ein invalidisierendes psychisches Leiden des Beschwerdeführers zu schliessen. 4.4 4.4.1 Dr. F.___ hat sich in seinem Gutachten vom 2 5. Juli 2016 – trotz Fehlens einer Diagnose, welche nach damaliger Rechtslage eine solche Prüfung bedingt hätte – mit den Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 (vgl. E. 1.2.3) auseinandergesetzt ( Urk. 6/140/37-43). 4.4.2 Hinsichtlich des Indikators «Ausprägung und Schwere der objektiven Befunde» ist dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. F.___ zu entnehmen, dass im Zeitpunkt der Begutachtung nur noch (subjektive) Restsymptome einer depressi ven Episode vorhanden und die damit verbundenen objektiven psycho pathologi schen Befunde nicht ausgeprägt waren (Urk. 6/140/37). Er wies zudem darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer noch subjektiv geschilderten inner seelischen Restsymptome einer depressiven Störung mit den bestehenden (psycho-)sozialen Belastungen (persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeits markt, finanzielle Sorgen) zu erklären seien (Urk. 6/140/31). 4.4.3 Zum Behandlungserfolg bzw. zur Behandlungsresistenz (BGE 141 V 281 4.3.1.2) hielt Dr. F.___ fest, dass aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht rele vante Behandlungsmassnahmen seit Oktober 2013 dokumentiert seien. Eine Psychopharmakotherapie nehme der Beschwerdeführer seit Ende 2015 nicht mehr wahr. Die bisher wahrgenommene therapeutische Unterstützung könne als erfolg reich gelten. Eine entsprechende Unterstützung sollte beibehalten werden. Die wissenschaftlich anerkannten Therapiemöglichkeiten seien damit aber bei weitem nicht ausgeschöpft. Darauf sollte allfällig zurückgekommen werden, falls sich der Genesungsprozess negativ entwickeln sollte (Urk. 6/140/41). Die bisher durchgeführte, erfolgreiche Behandlung lässt nicht auf eine schwere depressive Störung schliessen. Von einer Therapieresistenz kann sodann keine Rede sein. 4.4.4 Relevante, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende psychische oder somatische Komorbiditäten wurden von Dr. F.___ – unter Hinweis auf die interdisziplinäre Einschätzung – verneint (Urk. 6/140/40). Zwar hat seit der angefochtenen Verfü gung b eim Indikator « Komorbidität » die Rechtsprechung insofern geändert, als auch diesbezüglich nicht allein auf die Diagnosen, sondern vor allem auf die Auswirkungen der betreffenden Krankheitsbilder auf die persönlichen Ressourcen abzustellen ist ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/20 17 vom 15. März 2018 E. 7.2 mit Hinweis). Selbst wenn die somatischen Diagnosen und die laut Dr. F.___ bestehenden nicht krankheitswertigen akzentuierten Persönlichkeits züge – eine Persönlichkeitsstörung liegt laut Dr. F.___ nicht vor – als ressour cen hemmend in der Gesamtwürdigung berücksichtigt werden, vermag dies aber das Gesamtbild nicht massgeblich zu beeinflussen. 4.4.5 Den sozialen Kontext beschrieb Dr. F.___ nachvollziehbar als objektiv und sub jektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regelmässig vielfältige soziale Kon takte und beschreibe gute innerseelische Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine innerseelischen Defizite mit entsprechender Anstrengung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert (Urk. 6/140/40; vgl. Urk. 6/140/24). Den Akten ist im Wei teren zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer verheiratet ist und zwei erwach sene Kinder hat. Gemäss seinen Angaben anlässlich der Begutachtung lebt er mit seiner Ehefrau und einem Sohn zusammen. Er sei Mitglied in einem Verein, wo man sich ab zu treffe (Urk. 6/140/24). Der soziale Kontext weist demnach beträchtliche Ressourcen aus, auf die der Beschwerdeführer zurückgreifen kann. 4.4.6 Eine ausgeprägte Einschränkung im Alltag ist aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers zu seinem Tagesablauf (Urk. 6/140/24; vgl. auch E. 4.4.5) nicht auszumachen. Soweit im Vergleich zur Situation vor Beginn der depressi ven Störung eine Limitierung des Aktivitätenniveaus (Beruf/Erwerb, Haushalt, Frei zeit, Aktivitäten) besteht, ist sie laut Dr. F.___ vollständig durch die Selbst ein schätzung des Beschwerdeführers zu begründen (Urk. 6/140/32). Zudem wies Dr. F.___, wie erwähnt, auf einen ausgeprägten Rentenwunsch des Beschwer de führers hin (Urk. 6/140/42). Die bisher durchgeführten Behandlungs- und Ein gliederungsbemühungen lassen zwar einen gewissen (im Verlauf abnehmen den [Sistierung der Psychopharmakotherapie Ende 2015 [Urk. 6/140/24]) psychischen Leidensdruck erkennen. Insgesamt lassen die Fest stellungen von Dr. F.___ anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren aber nicht auf einen erheblichen funktionellen Schweregrad der depressiven Sympto matik und damit auch nicht auf eine dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung schliessen. 4.4.7 Ob und allfällig ab wann genau bereits vor Juli 2016 auf seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgestellt werden könne, liess Dr. F.___ offen. Er wies aber ausdrücklich darauf hin, dass sich aufgrund der Vorberichte eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungsfähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 nicht belegen lasse (Urk. 6/140/36). Ausserdem stellte er fest, dass die depressive Störung überwiegend wahrscheinlich Folge einer Belastung am Arbeitsplatz gewesen sei und nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren auch deren Verlauf massgeblich mitbestimmt hätten ( Urk. 6/140/37-38; vgl. Urk. 6/140/30). Wie eingangs erwähnt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.4). Zudem bemerkte Dr. D.___ in seiner psychiatrischen Kurz beur teilung vom 27. September 2016 ausdrücklich, dass sich die depressiven Symp tome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet hätten (vgl. Urk. 6/152; vgl. Urk. 6/156 und E. 4.3.3). Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die depressionsspezifischen Befunde bereits seit Oktober 2014 nicht (mehr) besonders ausge prägt waren. Das zum Behandlungserfolg als wichtiger Schweregrad indika tor Gesagte (vgl. E. 4.4.3) gilt sodann auch für die Zeit vor der Begut achtung. Damit ist ein invalidisierendes Leiden zumindest auch ab Oktober 2014 – und damit auch im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (Juli 2015; vgl. E. 1.3, Art. 29 Abs. 1 IVG und Urk. 6/97) – nicht mit überwiegender Wahr schein lich keit erstellt. 4.5 Dass sich seit der Begutachtung bis zur angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 (Urk. 2) der somatische und/oder psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers massgeblich verschlechtert hat, machte der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. 5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers seit der unangefochtenen Rentenablehnung vom 29. Mai 2007 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 nicht anspruchsrelevant geändert haben. Bei diesem Ergebnis erübrigt sich die Durchführung eines Einkommensvergleichs. 6. Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet und ist abzuweisen. 7. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00612

IV.2017.00612 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler

Urteil vom 9. November 2018

Urteil vom 9. November 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms

vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte.ch AG

schadenanwaelte.ch AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug

Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1968 geborene X.___, Vater zweier 1992 und 1995 geborener Kinder, absolvierte eine Ausbildung als Dachdecker und Dachdeckerpolier (Urk. 6/2; siehe zum Werdegang auch Urk. 6/21). Ab dem 1. Januar 1992 war er bei A.___ als Dachdecker-Polier angestellt (Urk. 6/3/4). Am 2. April 2003 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine seit Oktober 2002 bestehende Arthrose im rechten Sprunggelenk (nach Unfall 1990, vgl. dazu Urk. 6/1) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte darauf hin verschiedene medizinische und erwerbliche Abklärungen (vgl. Urk. 6/3, Urk. 6/5-6, Urk. 6/8-10 und Urk. 6/13-17). Mit Verfügung vom 17. Juli 2003, ergänzt am 11. Februar 2004, wurde dem Versicherten Kosten gut sprache für eine Umschulung in Form des Besuchs des lerntechnischen Vorberei tungskurses und der Tageshandelsschule an der B.___ vom 18. August 2003 bis 10. Februar 2006 respektive 17. Februar 2006 erteilt (Urk. 6/19, Urk. 6/31 und Urk. 6/61). Für diesen Zeitraum wurde dem Versicher ten ein Taggeld zugesprochen (Urk. 6/23, Urk. 6/32, Urk. 6/59, Urk. 6/65 und Urk. 6/69). Ergänzend dazu leistete die IV-Stelle am 18. Januar 2005 Kostengut sprache für die Ausbildung zum Technischen Kaufmann TK an der B.___ (Urk. 6/42; vgl. auch Urk. 6/79-80). Nach Absol vierung dieser Ausbildungen (vgl. Urk. 6/47, Urk. 6/76 und Urk. 6/81/1) bestä tigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. März 2007 – wie vorbeschieden (vgl. Urk. 6/82) – den Abschluss der beruflichen Massnahmen (Urk. 6/85). Mit Vor be scheid vom 29. März 2007 kündigte die IV Stelle die Abweisung des Leistungs begehrens bezüglich einer Invalidenrente an (Urk. 6/86). Mit Verfügung vom 29. Mai 2007 wies die IV-Stelle sodann, ausgehend von einem Invaliditäts grad von 21 %, das Leistungsbegehren bezüglich einer Invalidenrente ab (Urk. 6/90).

1.1 Der 1968 geborene X.___, Vater zweier 1992 und 1995 geborener Kinder, absolvierte eine Ausbildung als Dachdecker und Dachdeckerpolier (Urk. 6/2; siehe zum Werdegang auch Urk. 6/21). Ab dem 1. Januar 1992 war er bei A.___ als Dachdecker-Polier angestellt (Urk. 6/3/4). Am 2. April 2003 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine seit Oktober 2002 bestehende Arthrose im rechten Sprunggelenk (nach Unfall 1990, vgl. dazu Urk. 6/1) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte darauf hin verschiedene medizinische und erwerbliche Abklärungen (vgl. Urk. 6/3, Urk. 6/5-6, Urk. 6/8-10 und Urk. 6/13-17). Mit Verfügung vom 17. Juli 2003, ergänzt am 11. Februar 2004, wurde dem Versicherten Kosten gut sprache für eine Umschulung in Form des Besuchs des lerntechnischen Vorberei tungskurses und der Tageshandelsschule an der B.___ vom 18. August 2003 bis 10. Februar 2006 respektive 17. Februar 2006 erteilt (Urk. 6/19, Urk. 6/31 und Urk. 6/61). Für diesen Zeitraum wurde dem Versicher ten ein Taggeld zugesprochen (Urk. 6/23, Urk. 6/32, Urk. 6/59, Urk. 6/65 und Urk. 6/69). Ergänzend dazu leistete die IV-Stelle am 18. Januar 2005 Kostengut sprache für die Ausbildung zum Technischen Kaufmann TK an der B.___ (Urk. 6/42; vgl. auch Urk. 6/79-80). Nach Absol vierung dieser Ausbildungen (vgl. Urk. 6/47, Urk. 6/76 und Urk. 6/81/1) bestä tigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. März 2007 – wie vorbeschieden (vgl. Urk. 6/82) – den Abschluss der beruflichen Massnahmen (Urk. 6/85). Mit Vor be scheid vom 29. März 2007 kündigte die IV Stelle die Abweisung des Leistungs begehrens bezüglich einer Invalidenrente an (Urk. 6/86). Mit Verfügung vom 29. Mai 2007 wies die IV-Stelle sodann, ausgehend von einem Invaliditäts grad von 21 %, das Leistungsbegehren bezüglich einer Invalidenrente ab (Urk. 6/90). 1.2 Ab dem 1. November 2006 war der Versicherte bei der C.___ AG als Projektleiter Bedachungen/Spenglerei tätig (Urk. 6/140/48). Am 9. Dezember 2014 (Eingangs datum) meldete er sich wegen einer Depression sowie eines Burnouts, bestehend seit Oktober 2013 bei der IV-Stelle zur Früherfassung (Urk. 6/91) und am 20. Januar 2015 (Eingangsdatum) – erneut – zum Leistungsbezug an (Urk. 6/97). Im Rahmen der Prüfung des Leistungsanspruchs tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen (vgl. Urk. 6/100-103). Mit Mitteilung vom 22. April 2015 informierte die IV-Stelle den Versicherten über die Gewährung von Frühinterventionsmassnahmen (Beratung und Unterstützung beim Erhalt des derzeitigen Arbeitsplatzes, Urk. 6/109). Mit Schreiben vom 31. August 2015 teilte die IV-Stelle den Abschluss der Eingliederungsmassnahmen mit, da sich der Ver sicherte laut eigenen Angaben nicht in der Lage gefühlt habe, das Pensum auf mehr als 50 % zu steigern, und eine Rentenprüfung wünsche (Urk. 6/112). Am 17. September 2015 berichtete der Versicherte der IV-Stelle, dass sich seine finanzielle Situation drastisch verändert habe, weshalb die Rentenprüfung so rasch als möglich gemacht werden sollte (Urk. 6/117, unter Beilage der Ände rungskündigung der C.___ AG per 31. Dezember 2015 sowie des neuen Arbeits vertrages mit dieser Firma ab dem 1. Januar 2016 für ein Pensum von 50 % als Sachbearbeiter Bedachungen/Spenglerei [Urk. 6/117]). Nach Beizug der Berichte von Dr. D.___, Facharzt für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse (IPV), vom 3. September und 8. Dezember 2015 (Urk. 6/114 und Urk. 6/125) und von Dr. E.___, Facharzt FMH für Allge meine Innere Medizin, vom 20. September 2015 (Urk. 6/118) sowie der Akten des Krankenversicherers (Urk. 6/119) gab die IV-Stelle bei Dr. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie, und Dr. G.___, Facharzt FMH für Rheu matologie, ein bidisziplinäres Gutachten (rheumatolo gisch/psychiatrisch) in Auf trag, welches am 25. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/139–140). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 12. August 2016, Urk. 6/144; Einwand vom 13. September 2016, Urk. 6/149) reichte der Rechtsvertreter des Versicherten am 11. Oktober 2016 eine psychiatrische Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 ein (Urk. 6/152 und Urk. 6/153). Am 2. November 2016 nahm Dr. F.___ auf Ersuchen der IV-Stelle ergänzend Stellung (Urk. 6/156). Dazu liess sich der Versicherte mit Eingabe vom 4. Januar 2017 vernehmen (Urk. 6/162). Mit Verfügung vom 25. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungs begehren – wie vorbeschieden – ab (Urk. 6/164 = Urk. 2).

1.2 Ab dem 1. November 2006 war der Versicherte bei der C.___ AG als Projektleiter Bedachungen/Spenglerei tätig (Urk. 6/140/48). Am 9. Dezember 2014 (Eingangs datum) meldete er sich wegen einer Depression sowie eines Burnouts, bestehend seit Oktober 2013 bei der IV-Stelle zur Früherfassung (Urk. 6/91) und am 20. Januar 2015 (Eingangsdatum) – erneut – zum Leistungsbezug an (Urk. 6/97). Im Rahmen der Prüfung des Leistungsanspruchs tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen (vgl. Urk. 6/100-103). Mit Mitteilung vom 22. April 2015 informierte die IV-Stelle den Versicherten über die Gewährung von Frühinterventionsmassnahmen (Beratung und Unterstützung beim Erhalt des derzeitigen Arbeitsplatzes, Urk. 6/109). Mit Schreiben vom 31. August 2015 teilte die IV-Stelle den Abschluss der Eingliederungsmassnahmen mit, da sich der Ver sicherte laut eigenen Angaben nicht in der Lage gefühlt habe, das Pensum auf mehr als 50 % zu steigern, und eine Rentenprüfung wünsche (Urk. 6/112). Am 17. September 2015 berichtete der Versicherte der IV-Stelle, dass sich seine finanzielle Situation drastisch verändert habe, weshalb die Rentenprüfung so rasch als möglich gemacht werden sollte (Urk. 6/117, unter Beilage der Ände rungskündigung der C.___ AG per 31. Dezember 2015 sowie des neuen Arbeits vertrages mit dieser Firma ab dem 1. Januar 2016 für ein Pensum von 50 % als Sachbearbeiter Bedachungen/Spenglerei [Urk. 6/117]). Nach Beizug der Berichte von Dr. D.___, Facharzt für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse (IPV), vom 3. September und 8. Dezember 2015 (Urk. 6/114 und Urk. 6/125) und von Dr. E.___, Facharzt FMH für Allge meine Innere Medizin, vom 20. September 2015 (Urk. 6/118) sowie der Akten des Krankenversicherers (Urk. 6/119) gab die IV-Stelle bei Dr. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie, und Dr. G.___, Facharzt FMH für Rheu matologie, ein bidisziplinäres Gutachten (rheumatolo gisch/psychiatrisch) in Auf trag, welches am 25. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/139–140). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 12. August 2016, Urk. 6/144; Einwand vom 13. September 2016, Urk. 6/149) reichte der Rechtsvertreter des Versicherten am 11. Oktober 2016 eine psychiatrische Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 ein (Urk. 6/152 und Urk. 6/153). Am 2. November 2016 nahm Dr. F.___ auf Ersuchen der IV-Stelle ergänzend Stellung (Urk. 6/156). Dazu liess sich der Versicherte mit Eingabe vom 4. Januar 2017 vernehmen (Urk. 6/162). Mit Verfügung vom 25. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungs begehren – wie vorbeschieden – ab (Urk. 6/164 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 24. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung vom 25. April 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer Leistungen nach IVG, insbesondere eine Invalidenrente, zuzusprechen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzu holen. Subeventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Neubegut achtung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Bei lage ihrer Akten, Urk. 6/1-167), was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).

2. Dagegen erhob X.___ am 24. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung vom 25. April 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer Leistungen nach IVG, insbesondere eine Invalidenrente, zuzusprechen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzu holen. Subeventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Neubegut achtung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Bei lage ihrer Akten, Urk. 6/1-167), was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.%2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.%2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2

1.2 1.2.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs einkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4).

1.2.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs einkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). 1.2.2 M it BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).

1.2.2 M it BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es - unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer seits - erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes ge richts 9C_590/2017 vom 1 5. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grund lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer seits erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes ge richts 9C_590/2017 vom 1 5. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grund lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).

Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeits un fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E. 7.1).

Die Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeits un fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E. 7.1). 1.2.3 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

1.2.3 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie « funktioneller Schweregrad » (E. 4.3)

Kategorie « funktioneller Schweregrad » (E. 4.3) - Komplex « Gesundheitsschädigung » (E. 4.3.1)

Komplex « Gesundheitsschädigung » (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex « Persönlichkeit » (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex « Persönlichkeit » (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex « Sozialer Kontext » (E. 4.3.3)

Komplex « Sozialer Kontext » (E. 4.3.3) - Kategorie « Konsistenz » (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie « Konsistenz » (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2). behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2). 1.2.4 Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psycho so zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. In diesem Sinne verselbständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.).

1.2.4 Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psycho so zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. In diesem Sinne verselbständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.5

1.5 1.5.1 Die Neuanmeldung wird – wie auch d as Gesuch um Leistungsrevision – nur materiell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben ( Art. 87 Abs. 3 in Ver bindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes gerichts 8C_746/2013 vom 1 0. Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac h Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilf losigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verände rung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs begründende Invalidität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom 4. Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.3).

1.5.1 Die Neuanmeldung wird – wie auch d as Gesuch um Leistungsrevision – nur materiell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben ( Art. 87 Abs. 3 in Ver bindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes gerichts 8C_746/2013 vom 1 0. Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac h Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilf losigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verände rung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs begründende Invalidität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom 4. Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.3). 1.5.2 Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechts kräf tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundes gerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.5 ).

1.5.2 Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechts kräf tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundes gerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.5 ). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli chen, ihre medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass sich seit ihrem letzten Entscheid am Gesundheitszustand nichts verändert habe. Damals habe der Beschwerdeführer zu einem 100%-Pensum einer seinen Ein schränkungen ange passten Arbeit nachgehen können. Dies habe sich bis heute nicht verändert. Das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei beweis kräftig, weswegen darauf abzustellen sei. Die von ihm gestellten Diagnosen vermöchten invalidenversiche rungsrechtlich keine Arbeitsunfähigkeit zu begrün den (Urk. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli chen, ihre medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass sich seit ihrem letzten Entscheid am Gesundheitszustand nichts verändert habe. Damals habe der Beschwerdeführer zu einem 100%-Pensum einer seinen Ein schränkungen ange passten Arbeit nachgehen können. Dies habe sich bis heute nicht verändert. Das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei beweis kräftig, weswegen darauf abzustellen sei. Die von ihm gestellten Diagnosen vermöchten invalidenversiche rungsrechtlich keine Arbeitsunfähigkeit zu begrün den (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer zusammengefasst auf den Standpunkt, das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Vielmehr sei auf die Beurteilungen des behandelnden Psychiaters, Dr. D.___, abzustellen, der in sämtlichen seiner Berichte die dezidierte Meinung vertrete, dass der Beschwerdeführer aufgrund der psychischen Erkran kung mit einem Arbeitspensum von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Leistungsdruck und Führungsaufgaben an seine Leistungsgrenze stosse. Ein Einkommensvergleich ergäbe so einen Invaliditätsgrad von 61 % womit der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Dreiviertelsrente habe (Urk. 1).

2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer zusammengefasst auf den Standpunkt, das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Vielmehr sei auf die Beurteilungen des behandelnden Psychiaters, Dr. D.___, abzustellen, der in sämtlichen seiner Berichte die dezidierte Meinung vertrete, dass der Beschwerdeführer aufgrund der psychischen Erkran kung mit einem Arbeitspensum von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Leistungsdruck und Führungsaufgaben an seine Leistungsgrenze stosse. Ein Einkommensvergleich ergäbe so einen Invaliditätsgrad von 61 % womit der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Dreiviertelsrente habe (Urk. 1). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ( vgl. E. 1.5 ) bildet die rentenabweisende Verfügung vom 29. Mai 2007 (Urk. 6/90). Die Beschwerdegegnerin ging darin - aufgrund der damals vorliegenden Arztberichte (vgl. die Auflistung im interdisziplinären Gut achten vom 25. Juli 2016, Urk. 6/140/5-6) - davon aus, dass der Beschwerde führer in einer (den Beschwerden in den Sprunggelenken Rechnung tragenden) angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei und - nach erfolgter Umschu lung ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (vgl. Urk. 6/84 und Urk. 6/88).

3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ( vgl. E. 1.5 ) bildet die rentenabweisende Verfügung vom 29. Mai 2007 (Urk. 6/90). Die Beschwerdegegnerin ging darin - aufgrund der damals vorliegenden Arztberichte (vgl. die Auflistung im interdisziplinären Gut achten vom 25. Juli 2016, Urk. 6/140/5-6) - davon aus, dass der Beschwerde führer in einer (den Beschwerden in den Sprunggelenken Rechnung tragenden) angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei und - nach erfolgter Umschu lung ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (vgl. Urk. 6/84 und Urk. 6/88). 3.2

3.2 3.2.1 Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes des Beschwerde führers ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig:

3.2.1 Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes des Beschwerde führers ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig: 3.2.2 Dr. D.___ diagnostizierte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 12. Februar 2015 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syn drom (ICD–10 F33.11) schwankend mit einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD–10 F33.2), seit ca. 2 Jahren. Der Beschwerdeführer sei orientiert, Antrieb und Moti vation seien reduziert. Affekt und Emotion seien uneinheitlich. Der Beschwerde führer sei kognitiv eingeschränkt und im Denken verlangsamt. Es bestehe eine latente Suizidalität. Psychotische Zeichen seien nicht vorhanden. In der bisheri gen Tätigkeit als Dachdecker mit Führungsaufgaben sei der Beschwerdeführer seit Frühjahr 2014 bis heute zu 50 % arbeitsunfähig. Es bestünden Einschränkungen in Form von Kurzatmigkeit, Schwindel, Konzen trations schwierigkeiten, Aufmerk samkeitsdefiziten. Die Leistungsfähig keit sei eingeschränkt (reduzierte Aufmerk samkeit und Übersicht). In einer angepassten Tätig keit könne der Beschwerde führer - mit selbstgewählten Pausen ca. 4 Stunden pro Tag arbeiten (Urk. 6/102).

3.2.2 Dr. D.___ diagnostizierte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 12. Februar 2015 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syn drom (ICD–10 F33.11) schwankend mit einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD–10 F33.2), seit ca. 2 Jahren. Der Beschwerdeführer sei orientiert, Antrieb und Moti vation seien reduziert. Affekt und Emotion seien uneinheitlich. Der Beschwerde führer sei kognitiv eingeschränkt und im Denken verlangsamt. Es bestehe eine latente Suizidalität. Psychotische Zeichen seien nicht vorhanden. In der bisheri gen Tätigkeit als Dachdecker mit Führungsaufgaben sei der Beschwerdeführer seit Frühjahr 2014 bis heute zu 50 % arbeitsunfähig. Es bestünden Einschränkungen in Form von Kurzatmigkeit, Schwindel, Konzen trations schwierigkeiten, Aufmerk samkeitsdefiziten. Die Leistungsfähig keit sei eingeschränkt (reduzierte Aufmerk samkeit und Übersicht). In einer angepassten Tätig keit könne der Beschwerde führer - mit selbstgewählten Pausen ca. 4 Stunden pro Tag arbeiten (Urk. 6/102). 3.2.3 Im «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 wurde festgehalten, das Job-Coaching habe am 26. März 2015 begonnen. Ziel der Begleitung sei es gewesen, den Arbeitsplatz zu erhalten, die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers aufzubauen bzw. zu stabilisieren. Von Beginn an habe sich das 50 %-Pensum als seine Belastungsgrenze gezeigt. Obwohl sein Arbeitsbereich angepasst worden sei, habe er unter Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen gelitten, sei verlangsamt gewesen und schnell unter Druck/Stress gekommen. Nach der Arbeit habe er Ruhe benötigt, da er sich erschöpft gefühlt habe. In gemeinsamen Arbeit gebergesprächen sei von Beginn an deutlich gesagt worden, dass der ange stammte Beruf mit der Leistungsverantwortung nicht mehr ausführbar sei, da dieser immer sehr viel Stress und Spontanität bedeute. Von Seiten des Psychia ters, Dr. D.___, sei im Mai mitgeteilt worden, dass er keine Pensums steigerung sehe, da die Rückfallgefahr gross sei. Zum selben Zeitpunkt habe sich herausge stellt, dass der Beschwerdeführer eine Zyste am Fussgelenk habe, die den Knochen zerstöre. Es sei vereinbart worden, dass er – nach der Operation am 4. Juni 2015 – eine Rehabilitationsmassnahme nutze, um sich auch psychisch zu stabilisieren. Im Juli 2015 habe er sich wieder gemeldet. Er habe mit seinem Psychiater besprochen, dass seine momentane Leistungsgrenze bei 50 % liege und ein Auf bau des Pensums derzeit nicht angezeigt sei. Es habe sich erneut gezeigt, dass er unter Schlafstörungen, Gereiztheit, Energie- und Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug sowie Zukunfts- und Existenzängsten leide. Er wünsche die Rentenprü fung. Da die Schwere der Depression unklar sei, werde von Seiten des Job-Coachings ein psychiatrisches Gutachten empfohlen (Urk. 6/120/1-2).

3.2.3 Im «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 wurde festgehalten, das Job-Coaching habe am 26. März 2015 begonnen. Ziel der Begleitung sei es gewesen, den Arbeitsplatz zu erhalten, die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers aufzubauen bzw. zu stabilisieren. Von Beginn an habe sich das 50 %-Pensum als seine Belastungsgrenze gezeigt. Obwohl sein Arbeitsbereich angepasst worden sei, habe er unter Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen gelitten, sei verlangsamt gewesen und schnell unter Druck/Stress gekommen. Nach der Arbeit habe er Ruhe benötigt, da er sich erschöpft gefühlt habe. In gemeinsamen Arbeit gebergesprächen sei von Beginn an deutlich gesagt worden, dass der ange stammte Beruf mit der Leistungsverantwortung nicht mehr ausführbar sei, da dieser immer sehr viel Stress und Spontanität bedeute. Von Seiten des Psychia ters, Dr. D.___, sei im Mai mitgeteilt worden, dass er keine Pensums steigerung sehe, da die Rückfallgefahr gross sei. Zum selben Zeitpunkt habe sich herausge stellt, dass der Beschwerdeführer eine Zyste am Fussgelenk habe, die den Knochen zerstöre. Es sei vereinbart worden, dass er – nach der Operation am 4. Juni 2015 – eine Rehabilitationsmassnahme nutze, um sich auch psychisch zu stabilisieren. Im Juli 2015 habe er sich wieder gemeldet. Er habe mit seinem Psychiater besprochen, dass seine momentane Leistungsgrenze bei 50 % liege und ein Auf bau des Pensums derzeit nicht angezeigt sei. Es habe sich erneut gezeigt, dass er unter Schlafstörungen, Gereiztheit, Energie- und Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug sowie Zukunfts- und Existenzängsten leide. Er wünsche die Rentenprü fung. Da die Schwere der Depression unklar sei, werde von Seiten des Job-Coachings ein psychiatrisches Gutachten empfohlen (Urk. 6/120/1-2). 3.2.4 I n seinem Verlaufsbericht vom 3. September 2015 stellte Dr. D.___ die glei chen psychiatrischen Diagnosen wie im Arztbericht vom 12. Februar 2015 (Urk. 6/114/1; vgl. E. 3.2.2). Aufgrund intensiver koordinierter Therapie (haus ärztlich und ambulant) bestünden seit einem Jahr keine schweren depressiven Episoden mehr. Eine Tätigkeit mit selbstgewählten Pausen, ohne Hektik und ohne Baustellenbesuche aufgrund des Risikos von Schwindelanfällen könne in einem Pensum von 50 % ausgeübt werden. Die Leistungsfähigkeit sei wegen Konzen trationsschwäche und verminderter emotionaler Belastbarkeit um 50 % einge schränkt. Das soziale Umfeld des Beschwerdeführers, einschliesslich Arbeitgeber, sei als positiv hervorzuheben (Urk. 6/114/1-3).

3.2.4 I n seinem Verlaufsbericht vom 3. September 2015 stellte Dr. D.___ die glei chen psychiatrischen Diagnosen wie im Arztbericht vom 12. Februar 2015 (Urk. 6/114/1; vgl. E. 3.2.2). Aufgrund intensiver koordinierter Therapie (haus ärztlich und ambulant) bestünden seit einem Jahr keine schweren depressiven Episoden mehr. Eine Tätigkeit mit selbstgewählten Pausen, ohne Hektik und ohne Baustellenbesuche aufgrund des Risikos von Schwindelanfällen könne in einem Pensum von 50 % ausgeübt werden. Die Leistungsfähigkeit sei wegen Konzen trationsschwäche und verminderter emotionaler Belastbarkeit um 50 % einge schränkt. Das soziale Umfeld des Beschwerdeführers, einschliesslich Arbeitgeber, sei als positiv hervorzuheben (Urk. 6/114/1-3). In gleichem Sinne äusserte sich Dr. D.___ auch in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 8. Dezember 2015 ( Urk. 6/125).

In gleichem Sinne äusserte sich Dr. D.___ auch in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 8. Dezember 2015 ( Urk. 6/125). 3.2.5 Dr. E.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, führte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 2 0. Dezember 2015 als Diagnosen mit Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) rezidivierende depressive Episoden nach Burno ut, bestehend seit 2013, (2) einen Status nach Pilon - Tibial -Fraktur rechts und OSG-Fraktur beidseits 1990, (3) einen Status nach OSG-Arthroplastik rechts 2003 und (4) einen Status nach Débridement Knochenzyste medialer Malleoleus rechts Mai 2015 und als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbe itsfähigkeit eine Adipositas Grad II und eine arterielle Hypertonie, gut eingestellt, seit 2014 an. Die medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Projektleiter Bedachungen könne er nicht beurteilen, da die diesbe zügliche Behandlung beim Psychiater stattfinde. Es bestehe eine einge schränkte psychische Belastbarkeit qualitativ und quantitativ. Bei Überforderung komme es zu einer raschen Dekompensation ( Urk. 6/118/6-8).

3.2.5 Dr. E.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, führte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 2 0. Dezember 2015 als Diagnosen mit Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) rezidivierende depressive Episoden nach Burno ut, bestehend seit 2013, (2) einen Status nach Pilon Tibial -Fraktur rechts und OSG-Fraktur beidseits 1990, (3) einen Status nach OSG-Arthroplastik rechts 2003 und (4) einen Status nach Débridement Knochenzyste medialer Malleoleus rechts Mai 2015 und als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbe itsfähigkeit eine Adipositas Grad II und eine arterielle Hypertonie, gut eingestellt, seit 2014 an. Die medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Projektleiter Bedachungen könne er nicht beurteilen, da die diesbe zügliche Behandlung beim Psychiater stattfinde. Es bestehe eine einge schränkte psychische Belastbarkeit qualitativ und quantitativ. Bei Überforderung komme es zu einer raschen Dekompensation ( Urk. 6/118/6-8). 3.2.6 Dr. G.___ nannte im interdisziplinären Gutachten vom 25. Juli 2016 als inter dis ziplinäre Diagnose mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit die Folgen des Unfalles vom 13. August 1990 mit Frakturen der Sprung gelenke und als Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (1) Rest symptome einer depressiven Episode (gemäss psychoso matisch-psychiatri scher Begutachtung von Dr. F.___), (2) eine Adipositas mit Body Mass-Index von 41,4 kg/m 2 sowie (3) eine gestörte Gluconeogenese (Urk. 6/140/7). Zudem bestün den eine arterielle Hypertonie sowie ein Schlaf apnoe-Syndrom, welche als Folgen des Übergewichtes einzustufen seien (Urk. 6/140/9). Die Arbeitsfähigkeit sei, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, seit gut 10 Jahren für die früher als Dachdecker ausgeübten beruflichen Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, nicht mehr gegeben. Für dieje nigen Tätigkeiten, welche er nach der IV-Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdessen in der Firma C.___ AG ausgeübt habe, könne er, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, für keinen Zeit raum eine anhaltende Einschränkung der Arbeits fähigkeit begründen. Gleiches gelte für angepasste Verweistätigkeiten (Urk. 6/140/11).

3.2.6 Dr. G.___ nannte im interdisziplinären Gutachten vom 25. Juli 2016 als inter dis ziplinäre Diagnose mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit die Folgen des Unfalles vom 13. August 1990 mit Frakturen der Sprung gelenke und als Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (1) Rest symptome einer depressiven Episode (gemäss psychoso matisch-psychiatri scher Begutachtung von Dr. F.___), (2) eine Adipositas mit Body Mass-Index von 41,4 kg/m 2 sowie (3) eine gestörte Gluconeogenese (Urk. 6/140/7). Zudem bestün den eine arterielle Hypertonie sowie ein Schlaf apnoe-Syndrom, welche als Folgen des Übergewichtes einzustufen seien (Urk. 6/140/9). Die Arbeitsfähigkeit sei, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, seit gut 10 Jahren für die früher als Dachdecker ausgeübten beruflichen Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, nicht mehr gegeben. Für dieje nigen Tätigkeiten, welche er nach der IV-Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdessen in der Firma C.___ AG ausgeübt habe, könne er, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, für keinen Zeit raum eine anhaltende Einschränkung der Arbeits fähigkeit begründen. Gleiches gelte für angepasste Verweistätigkeiten (Urk. 6/140/11). 3.2.7 Im psychiatrischen Teilgutachten vom 25. Juli 2016 diagnostizierte Dr. F.___ Restsymptome einer depressiven Episode (F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz sowie bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeits zü gen (Z73.1; Urk. 6/140/28). Die damit verbundenen objektiven psychopatho logi schen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht nicht aus ge prägt. Die Limitierung des Aktivitätenniveaus (im Vergleich zu vor Eintritt der Gesundheitsschädigung) durch den Beschwerdeführer sei in allen vergleich baren Lebensbereichen (Beruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) voll stän dig durch seine Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens anstrengung zur Bewältigung dieser rein subjektiven Defizite sei medizinisch zumutbar und tat sächlich möglich (vgl. vielfältige Aktivitäten des täglichen Lebens, berufliche Tätigkeit, Freizeitverhalten). Mit überwiegender Wahrschein lichkeit habe sich im Fall des Beschwerdeführers (vor dem Hintergrund akzentuierter Persönlichkeits züge) 2013 eine Anpassungsstörung in der Folge von Belastungen am Arbeits platz entwickelt, die zur Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit geführt habe. Es werde im Verlauf in den Akten eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund einer depressiven Störung postuliert, was jedoch nicht kritisch differen ziert nachvollziehbar sei. Im Zeitpunkt der von ihm am 5. Juli 2016 durch geführ ten Untersuchung sei eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen. Im Vordergrund stehe Verunsicherung als (angemessene normalpsychologische) Reaktion ohne Krankheitswert. Die bekannten (psycho-) sozialen Belastungen (bspw. persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen) erklärten im Fall des Beschwerde führers die zurzeit von ihm noch geschilderten innerseelischen Restsymptome der Störung. Diese (subjekti ven) Symptome würden aber aus versicherungs psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit begründen. Im Falle des Beschwerde führers seien zudem keine weiteren Hinweise vorhanden, die schwere Defizite aufgrund eines Gesundheits schadens und/oder eine Unzumutbarkeit zu deren Bewältigung begründen könn ten. Die akzentuierten Persönlichkeitszüge hätten keinen Krankheitswert. Der vom Beschwerdeführer beschriebene angemessene Umgang mit psychotropen Substanzen (inkl. Abstinenz von Tabak und Drogen) würde zumindest ausrei chende innerpsychische Ressourcen annehmen lassen. Auch die sehr erfolgreiche Lebensbewährung des Beschwerde führers belege seine Ressourcen. Der soziale Kontext sei objektiv und subjektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regel mässig vielfältige soziale Kontakte und beschreibe gute soziale Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine inner seelischen Defizite mit entsprechender Anstren gung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert. Beim Verlauf der Störung seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (bspw. Lebensalter, persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen, Renten wunsch), welche als nicht krankheitsbedingte Aspekte die medizinisch zumutbare Willensanstrengung zur Bewältigung der Defizite behinderten. Diese Faktoren gingen nicht in die Beurteilung einer medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus versicherungspsychiatrischer Sicht mit ein (weder positiv noch negativ). Eine relevante ( ≥ 20 % von 100 %) längerfristige Arbeits unfähigkeit sei aus versicherungspsychiatrischer Sicht somit nicht zu begründen (für jede Art zumutbarer ausserhäuslicher Tätigkeiten und für Arbeiten im Haus halt). Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung (5. Juli 2016) sicher ausgegangen werden. Ob und allfällig ab wann genau bereits zuvor auf die im vorliegenden Gutachten erläuterte Einschätzung abgestellt wer den könne, sei aufgrund der hierfür unzureichenden Dokumentation nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu schätzen. Es sei allerdings ausdrücklich festzustellen, dass die vorliegende Dokumentation ebenfalls dafür nicht hinrei chend sei, um eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungs fähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen (Urk. 6/140/32-34).

3.2.7 Im psychiatrischen Teilgutachten vom 25. Juli 2016 diagnostizierte Dr. F.___ Restsymptome einer depressiven Episode (F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz sowie bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeits zü gen (Z73.1; Urk. 6/140/28). Die damit verbundenen objektiven psychopatho logi schen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht nicht aus ge prägt. Die Limitierung des Aktivitätenniveaus (im Vergleich zu vor Eintritt der Gesundheitsschädigung) durch den Beschwerdeführer sei in allen vergleich baren Lebensbereichen (Beruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) voll stän dig durch seine Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens anstrengung zur Bewältigung dieser rein subjektiven Defizite sei medizinisch zumutbar und tat sächlich möglich (vgl. vielfältige Aktivitäten des täglichen Lebens, berufliche Tätigkeit, Freizeitverhalten). Mit überwiegender Wahrschein lichkeit habe sich im Fall des Beschwerdeführers (vor dem Hintergrund akzentuierter Persönlichkeits züge) 2013 eine Anpassungsstörung in der Folge von Belastungen am Arbeits platz entwickelt, die zur Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit geführt habe. Es werde im Verlauf in den Akten eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund einer depressiven Störung postuliert, was jedoch nicht kritisch differen ziert nachvollziehbar sei. Im Zeitpunkt der von ihm am 5. Juli 2016 durch geführ ten Untersuchung sei eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen. Im Vordergrund stehe Verunsicherung als (angemessene normalpsychologische) Reaktion ohne Krankheitswert. Die bekannten (psycho-) sozialen Belastungen (bspw. persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen) erklärten im Fall des Beschwerde führers die zurzeit von ihm noch geschilderten innerseelischen Restsymptome der Störung. Diese (subjekti ven) Symptome würden aber aus versicherungs psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit begründen. Im Falle des Beschwerde führers seien zudem keine weiteren Hinweise vorhanden, die schwere Defizite aufgrund eines Gesundheits schadens und/oder eine Unzumutbarkeit zu deren Bewältigung begründen könn ten. Die akzentuierten Persönlichkeitszüge hätten keinen Krankheitswert. Der vom Beschwerdeführer beschriebene angemessene Umgang mit psychotropen Substanzen (inkl. Abstinenz von Tabak und Drogen) würde zumindest ausrei chende innerpsychische Ressourcen annehmen lassen. Auch die sehr erfolgreiche Lebensbewährung des Beschwerde führers belege seine Ressourcen. Der soziale Kontext sei objektiv und subjektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regel mässig vielfältige soziale Kontakte und beschreibe gute soziale Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine inner seelischen Defizite mit entsprechender Anstren gung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert. Beim Verlauf der Störung seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (bspw. Lebensalter, persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen, Renten wunsch), welche als nicht krankheitsbedingte Aspekte die medizinisch zumutbare Willensanstrengung zur Bewältigung der Defizite behinderten. Diese Faktoren gingen nicht in die Beurteilung einer medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus versicherungspsychiatrischer Sicht mit ein (weder positiv noch negativ). Eine relevante ( ≥ 20 % von 100 %) längerfristige Arbeits unfähigkeit sei aus versicherungspsychiatrischer Sicht somit nicht zu begründen (für jede Art zumutbarer ausserhäuslicher Tätigkeiten und für Arbeiten im Haus halt). Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung (5. Juli 2016) sicher ausgegangen werden. Ob und allfällig ab wann genau bereits zuvor auf die im vorliegenden Gutachten erläuterte Einschätzung abgestellt wer den könne, sei aufgrund der hierfür unzureichenden Dokumentation nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu schätzen. Es sei allerdings ausdrücklich festzustellen, dass die vorliegende Dokumentation ebenfalls dafür nicht hinrei chend sei, um eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungs fähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen (Urk. 6/140/32-34). 3.2.8 Im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung hielten Dr. G.___ und Dr. F.___ fest, dass für diejenigen beruflichen Tätigkeiten, die der Versicherte nach der IV Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdes sen in der Firma C.___ AG ausübe sowie für eine angepasste Verweistätigkeit für keinen Zeitraum eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begrün det werden könne. Für die früher als Dachdecker ausgeübten Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, könne voll umfänglich auf die Einschätzung aus somatisch-rheumatologischer Sicht (keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben) abgestützt werden (Urk. 6/139; vgl. Urk. 6/140/35).

3.2.8 Im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung hielten Dr. G.___ und Dr. F.___ fest, dass für diejenigen beruflichen Tätigkeiten, die der Versicherte nach der IV Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdes sen in der Firma C.___ AG ausübe sowie für eine angepasste Verweistätigkeit für keinen Zeitraum eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begrün det werden könne. Für die früher als Dachdecker ausgeübten Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, könne voll umfänglich auf die Einschätzung aus somatisch-rheumatologischer Sicht (keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben) abgestützt werden (Urk. 6/139; vgl. Urk. 6/140/35). 3.2.9 In seiner psychiatrischen Kurzbeurteilung vom 27. September 2016 hielt der behandelnde Psychiater Dr. D.___ unter dem Titel «Befund und Diagnosen im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit» fest: «Klar orientiert in allen Qualitäten. Antrieb und Motivation deutlich reduziert, Affekt und Emotion beeinträchtigt und unein heitlich, kaum mitschwingend im Gespräch. Kognitiv mit deutlichen Einschrän kungen hinsichtlich Aufmerksamkeit und Konzentration. Denken geordnet und weitgehend problemzentriert. Latente Suizidalität. Keine psychotischen Zeichen (ICD–10 F. 32.2)». Unter der eingeschlagenen Therapie hätten sich die depressiven Symptome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet. Nach wie vor würden leichte Einschlafschwierigkeiten bestehen. Unter den Voraussetzungen der Ein richtung eines im Hinblick auf die gesundheitlichen Einschränkungen des Patienten angepassten Arbeitsplatzes (kein Termindruck und die Möglichkeit von selbstgewählten Ruhepausen) habe ab Mitte November 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % eines Pensums von 100 % erreicht werden können. Die seit 2003 bestehende Krankheits- und Patientenkarriere aus somatischen Ursachen (Fuss verletzung, Adipositas, Hochdruckerkrankung, Atemnot) mit kontinuierlicher Chronifizierung der Beschwerden habe zu einer wachsenden psychosozialen Belastungssituation des Patienten geführt mit krankheitswertigen Einflüssen auf seine Persönlichkeit und sein aktuelles Verhalten. Das Gutachten vom 25. Juli 2016 berücksichtige nicht die beim Patienten bestehende somato -psychische Komorbidität vor dem Hintergrund der durch die berufliche Eingliederung seit 2004 geleisteten Ressourcen-Mobilisierung, die zu einer Stabilisierung der Arbeits fähigkeit seit November 2014 geführt habe. Bei einer Erhöhung des Arbeitspensums über 50 % von 100 % sei aus psychiatrischer Sicht das Risiko eines Rückfalls in eine schwere depressive Episode des Patienten gegeben (Urk. 6/152).

3.2.9 In seiner psychiatrischen Kurzbeurteilung vom 27. September 2016 hielt der behandelnde Psychiater Dr. D.___ unter dem Titel «Befund und Diagnosen im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit» fest: «Klar orientiert in allen Qualitäten. Antrieb und Motivation deutlich reduziert, Affekt und Emotion beeinträchtigt und unein heitlich, kaum mitschwingend im Gespräch. Kognitiv mit deutlichen Einschrän kungen hinsichtlich Aufmerksamkeit und Konzentration. Denken geordnet und weitgehend problemzentriert. Latente Suizidalität. Keine psychotischen Zeichen (ICD–10 F. 32.2)». Unter der eingeschlagenen Therapie hätten sich die depressiven Symptome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet. Nach wie vor würden leichte Einschlafschwierigkeiten bestehen. Unter den Voraussetzungen der Ein richtung eines im Hinblick auf die gesundheitlichen Einschränkungen des Patienten angepassten Arbeitsplatzes (kein Termindruck und die Möglichkeit von selbstgewählten Ruhepausen) habe ab Mitte November 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % eines Pensums von 100 % erreicht werden können. Die seit 2003 bestehende Krankheits- und Patientenkarriere aus somatischen Ursachen (Fuss verletzung, Adipositas, Hochdruckerkrankung, Atemnot) mit kontinuierlicher Chronifizierung der Beschwerden habe zu einer wachsenden psychosozialen Belastungssituation des Patienten geführt mit krankheitswertigen Einflüssen auf seine Persönlichkeit und sein aktuelles Verhalten. Das Gutachten vom 25. Juli 2016 berücksichtige nicht die beim Patienten bestehende somato -psychische Komorbidität vor dem Hintergrund der durch die berufliche Eingliederung seit 2004 geleisteten Ressourcen-Mobilisierung, die zu einer Stabilisierung der Arbeits fähigkeit seit November 2014 geführt habe. Bei einer Erhöhung des Arbeitspensums über 50 % von 100 % sei aus psychiatrischer Sicht das Risiko eines Rückfalls in eine schwere depressive Episode des Patienten gegeben (Urk. 6/152). 4.

4. 4.1 Da s interdisziplinäre Gutachten vom 25. Juli 2016 erfüllt grundsätzlich die recht sprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Entschei dungsgrundlage ( vgl. E. 1.4 ). Es beruht auf den erforderlichen sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. 6/140/4-6 und Urk. 6/140/27-28), wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 6/140/5- 6 und Urk. 6/140/25-26), berücksichtigt die geklagten Beschwer den und setzt sich mi t diesen sowie dem Verhalten des Beschwerde führers auseinander (Urk. 6/140/7-10 und Urk. 6/140/28-30). D ie Darlegung der medizi nischen Zusammenhänge ist einleuchtend und die Schlussfolgerungen sind nachvollzieh bar und begründet.

4.1 Da s interdisziplinäre Gutachten vom 25. Juli 2016 erfüllt grundsätzlich die recht sprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Entschei dungsgrundlage ( vgl. E. 1.4 ). Es beruht auf den erforderlichen sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. 6/140/4-6 und Urk. 6/140/27-28), wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 6/140/5- 6 und Urk. 6/140/25-26), berücksichtigt die geklagten Beschwer den und setzt sich mi t diesen sowie dem Verhalten des Beschwerde führers auseinander (Urk. 6/140/7-10 und Urk. 6/140/28-30). D ie Darlegung der medizi nischen Zusammenhänge ist einleuchtend und die Schlussfolgerungen sind nachvollzieh bar und begründet. 4.2 Die gutachterliche Beurteilung des somatischen Gesundheitszustandes sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wird vom Beschwerdeführer – zu Recht – nicht in Frage gestellt. Es kann daher – gestützt auf die überzeugenden gutachterlichen Feststellungen – ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass sich die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht seit der Verfügung vom 29. Mai 2007 (vgl. E. 3.1) nicht massgeblich verändert hat.

4.2 Die gutachterliche Beurteilung des somatischen Gesundheitszustandes sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wird vom Beschwerdeführer – zu Recht – nicht in Frage gestellt. Es kann daher – gestützt auf die überzeugenden gutachterlichen Feststellungen – ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass sich die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht seit der Verfügung vom 29. Mai 2007 (vgl. E. 3.1) nicht massgeblich verändert hat. 4.3

4.3 4.3.1 Dr. F.___ legte in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 2 5. Ju li 2016 nachvollziehbar (vgl. den weitestgehend unauffälligen Psychostatus sowie ferner auch die Ergebnisse des von ihm durchgeführten Fremdbeurteilungsverfahren nach MADRS [Urk. 6/140/27-28]) dar, dass beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begutach tung Restsymptome einer depressiven Episode (ICD-10 F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz und bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeitszügen (Z73.1) bestehen und er dadurch in seiner Arbeitsf ähigkeit nicht eingeschränkt ist.

4.3.1 Dr. F.___ legte in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 2 5. Ju li 2016 nachvollziehbar (vgl. den weitestgehend unauffälligen Psychostatus sowie ferner auch die Ergebnisse des von ihm durchgeführten Fremdbeurteilungsverfahren nach MADRS [Urk. 6/140/27-28]) dar, dass beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begutach tung Restsymptome einer depressiven Episode (ICD-10 F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz und bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeitszügen (Z73.1) bestehen und er dadurch in seiner Arbeitsf ähigkeit nicht eingeschränkt ist. 4.3.2 Soweit sich der Beschwerdeführer auf die davon abweichende Einschät zung von Dr. D.___ (vgl. E. 3.2.2, E. 3.2.4 und E. 3.2.9) beruft, ist vorab festzuhalten, dass eine psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessens frei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medi zinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte de lege artis vorgegangen ist. Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte nachher zu unter schiedlichen Einschätzungen gelangen oder an solchen vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich hingegen, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststell bare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut achtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2018 vom 10. Oktober 2018 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Solche ergeben sich aus den Berichten von Dr. D.___ indessen nicht:

4.3.2 Soweit sich der Beschwerdeführer auf die davon abweichende Einschät zung von Dr. D.___ (vgl. E. 3.2.2, E. 3.2.4 und E. 3.2.9) beruft, ist vorab festzuhalten, dass eine psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessens frei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medi zinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte de lege artis vorgegangen ist. Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte nachher zu unter schiedlichen Einschätzungen gelangen oder an solchen vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich hingegen, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststell bare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut achtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2018 vom 10. Oktober 2018 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Solche ergeben sich aus den Berichten von Dr. D.___ indessen nicht: 4.3.3 Dr. F.___ stellte in seinem Gutachten im Rahmen der Auseinandersetzung mit den Berichten von Dr. D.___ aus den Jahren 2014 und 2015 (vgl. E. 3.2.1–5 und Urk. 6/119) – zutreffend – fest, dass dieser dem Beschwerdeführer ab dem 4. Oktober 2013 eine depressive Episode, die zunächst schwer (vgl. Urk. 6/119/5 und Urk. 6/119/3), ab 2015 mittelschwer (vgl. Urk. 6/119/3, Urk. 6/114/1 und Urk. 6/125/1) gewesen sei, attestiere. Die Diagnose werde jedoch mit Bezug zum Klassifikationssystem nie differenziert beschrieben und/oder diskutiert. Sie sei nicht nachvollziehbar. Die von Dr. D.___ genannten objektiven Befunde liessen (wenn überhaupt), qualitativ knapp ein unspezifisches depressives Syn drom erkennen. Der Schweregrad bleibe unklar (Urk. 6/140/30).

4.3.3 Dr. F.___ stellte in seinem Gutachten im Rahmen der Auseinandersetzung mit den Berichten von Dr. D.___ aus den Jahren 2014 und 2015 (vgl. E. 3.2.1–5 und Urk. 6/119) – zutreffend – fest, dass dieser dem Beschwerdeführer ab dem 4. Oktober 2013 eine depressive Episode, die zunächst schwer (vgl. Urk. 6/119/5 und Urk. 6/119/3), ab 2015 mittelschwer (vgl. Urk. 6/119/3, Urk. 6/114/1 und Urk. 6/125/1) gewesen sei, attestiere. Die Diagnose werde jedoch mit Bezug zum Klassifikationssystem nie differenziert beschrieben und/oder diskutiert. Sie sei nicht nachvollziehbar. Die von Dr. D.___ genannten objektiven Befunde liessen (wenn überhaupt), qualitativ knapp ein unspezifisches depressives Syn drom erkennen. Der Schweregrad bleibe unklar (Urk. 6/140/30). In seiner Stellungnahme vom 2. November 2016 (Urk. 6/156) zur psychiatrischen Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 (Urk. 6/152) wies Dr. F.___ sodann – zu Recht – darauf hin, dass Dr. D.___ darin ausgeführt habe, die depressiven Symptome hätten sich ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet; diese Formulierung entspreche inhaltlich jener im Gutachten unter Punkt 6 (vgl. Urk. 6/140/30 letzter Absatz): «Aktuell ist eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen.» Die im Wider spruch dazu von Dr. D.___ trotzdem stereotyp weiterhin genannten objektiven Befunde, die die Diagnose gemäss ICD-10 F32.2 begründen würden, würden weder zeitlich eingeordnet noch kritisch differenziert erörtert (Urk. 6/156/3).

In seiner Stellungnahme vom 2. November 2016 (Urk. 6/156) zur psychiatrischen Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 (Urk. 6/152) wies Dr. F.___ sodann – zu Recht – darauf hin, dass Dr. D.___ darin ausgeführt habe, die depressiven Symptome hätten sich ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet; diese Formulierung entspreche inhaltlich jener im Gutachten unter Punkt 6 (vgl. Urk. 6/140/30 letzter Absatz): «Aktuell ist eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen.» Die im Wider spruch dazu von Dr. D.___ trotzdem stereotyp weiterhin genannten objektiven Befunde, die die Diagnose gemäss ICD-10 F32.2 begründen würden, würden weder zeitlich eingeordnet noch kritisch differenziert erörtert (Urk. 6/156/3). Die Berichte von Dr. D.___ enthalten demnach insofern keine objektiv fest stellbaren Gesichtspunkte, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut achtung unerkannt blieben und geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Ausserdem ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftrags rechtliche Vertrau ens stellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5). Es entsteht denn auch der Eindruck, dass Dr. D.___ bei seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit massgeblich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abgestellt hat, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Dies wäre aber erforderlich gewesen, zumal Dr. F.___ bemerkte, es lägen beim Beschwer de führer ein e Selbstlimitierung und ein ausgeprägter Rentenwunsch vor ( Urk. 6/140 /42 ). Zudem stellte Dr. F.___ fest, dass das psychische Beschwerde bild massgeblich durch psychosoziale Belastungsfaktoren mitbestimmt werde. Damit hat sich Dr. D.___ nicht auseinandergesetzt, was jedoch ebenfalls erforderlich gewesen wäre (vgl. E. 1.2.4 und E. 4.4.7). Die Berichte von Dr. D.___ vermögen daher das psychiatrische Teilgutachten nicht in Zweifel zu ziehen.

Die Berichte von Dr. D.___ enthalten demnach insofern keine objektiv fest stellbaren Gesichtspunkte, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut achtung unerkannt blieben und geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Ausserdem ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftrags rechtliche Vertrau ens stellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5). Es entsteht denn auch der Eindruck, dass Dr. D.___ bei seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit massgeblich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abgestellt hat, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Dies wäre aber erforderlich gewesen, zumal Dr. F.___ bemerkte, es lägen beim Beschwer de führer ein e Selbstlimitierung und ein ausgeprägter Rentenwunsch vor ( Urk. 6/140 /42 ). Zudem stellte Dr. F.___ fest, dass das psychische Beschwerde bild massgeblich durch psychosoziale Belastungsfaktoren mitbestimmt werde. Damit hat sich Dr. D.___ nicht auseinandergesetzt, was jedoch ebenfalls erforderlich gewesen wäre (vgl. E. 1.2.4 und E. 4.4.7). Die Berichte von Dr. D.___ vermögen daher das psychiatrische Teilgutachten nicht in Zweifel zu ziehen. 4.3.4 Der Beschwerdeführer bemängelt sodann, Dr. F.___ habe sich nicht mit dem Bericht über das Job-Coaching auseinandergesetzt, und verweist in diesem Zusammen hang auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 (E. 3.2.3). Nicht nur das Bundesgericht erachte die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der beruflichen Eingliederung als wichtig. Auch die Qualitäts richt linien der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP, Oktober 2016, 6.4) würden den psychiatrischen Gutachtern eine Aus einandersetzung mit den Ergebnissen der beruflichen Eingliederung vorschreiben (Urk. 1 S. 7 f. Rz. 22-25).

4.3.4 Der Beschwerdeführer bemängelt sodann, Dr. F.___ habe sich nicht mit dem Bericht über das Job-Coaching auseinandergesetzt, und verweist in diesem Zusammen hang auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 (E. 3.2.3). Nicht nur das Bundesgericht erachte die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der beruflichen Eingliederung als wichtig. Auch die Qualitäts richt linien der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP, Oktober 2016, 6.4) würden den psychiatrischen Gutachtern eine Aus einandersetzung mit den Ergebnissen der beruflichen Eingliederung vorschreiben (Urk. 1 S. 7 f. Rz. 22-25). Eine genauere Betrachtung des vom Beschwerdeführer zitierten Entscheides des Bundesgerichts zeigt, dass die diesem zugrunde liegende Konstellation mit der vorliegenden nicht vergleichbar ist. Laut Bundesgericht wies im damals zu beur teilenden Fall der Gegenstand der berufliche n Abklärung gemäss IV-Auftrag (« Aufschluss geben über die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Versicherten und möglic he angepasste Tätigkeitsgebiete» ) enge Bezüge zur arbeitsmedizinisch-ergonomisch ausgerichteten EFL auf, auf die sich die Gutachter praktisch aus schliesslich gestützt hätten, die jedoch lediglich an zwei Halbtagen während rund dreieinhalb Stunden durchgeführt worden sei. Ziel e des von der Beschwerdegeg nerin vorliegend in Auftrag gegebenen Job-Coachings waren demgegenüber «Sicherung des Arbeitsplatzes» sowie «Aufbau und Stabilisierung der Arbeitsfä higkeit» (Urk. 6/109-110 und Urk. 6/120/2). Ausserdem geht aus dem vorliegen den – Dr. F.___ bekannten (vgl. Urk. 6/140/20 und Urk. 6/140/33) – «Ver laufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 hervor, dass die zuständige Berufsfachperson im Hinblick auf die Rentenprüfung ein Gutachten empfohlen hat, da sie die Schwere der Depression als unklar erachtete. Sie nahm dement spreche nd zur Arbeits- und Leistungsfäh igkeit des Beschwerdeführers gar nicht selbst Stellung. Vielmehr beschrieb sie lediglich die vom Beschwerdeführer geklagten und gezeigten Einschränkungen (vgl. E. 3.2.3). Anders als im vom Bun desgericht damals zu beurteilenden Fall kann deshalb vorliegend keine Rede davon sein, dass sich die Ergebnisse des Job-Coaching mit denjenigen aus dem psychiatrischen Teil-Gutachten offensichtlich und erheblich widersprechen wür den. Der vom Beschwerdeführer zitierte Entscheid des Bundesgerichts erweist sich damit als nicht einschlägig.

Eine genauere Betrachtung des vom Beschwerdeführer zitierten Entscheides des Bundesgerichts zeigt, dass die diesem zugrunde liegende Konstellation mit der vorliegenden nicht vergleichbar ist. Laut Bundesgericht wies im damals zu beur teilenden Fall der Gegenstand der berufliche n Abklärung gemäss IV-Auftrag (« Aufschluss geben über die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Versicherten und möglic he angepasste Tätigkeitsgebiete» ) enge Bezüge zur arbeitsmedizinisch-ergonomisch ausgerichteten EFL auf, auf die sich die Gutachter praktisch aus schliesslich gestützt hätten, die jedoch lediglich an zwei Halbtagen während rund dreieinhalb Stunden durchgeführt worden sei. Ziel e des von der Beschwerdegeg nerin vorliegend in Auftrag gegebenen Job-Coachings waren demgegenüber «Sicherung des Arbeitsplatzes» sowie «Aufbau und Stabilisierung der Arbeitsfä higkeit» (Urk. 6/109-110 und Urk. 6/120/2). Ausserdem geht aus dem vorliegen den – Dr. F.___ bekannten (vgl. Urk. 6/140/20 und Urk. 6/140/33) – «Ver laufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 hervor, dass die zuständige Berufsfachperson im Hinblick auf die Rentenprüfung ein Gutachten empfohlen hat, da sie die Schwere der Depression als unklar erachtete. Sie nahm dement spreche nd zur Arbeits- und Leistungsfäh igkeit des Beschwerdeführers gar nicht selbst Stellung. Vielmehr beschrieb sie lediglich die vom Beschwerdeführer geklagten und gezeigten Einschränkungen (vgl. E. 3.2.3). Anders als im vom Bun desgericht damals zu beurteilenden Fall kann deshalb vorliegend keine Rede davon sein, dass sich die Ergebnisse des Job-Coaching mit denjenigen aus dem psychiatrischen Teil-Gutachten offensichtlich und erheblich widersprechen wür den. Der vom Beschwerdeführer zitierte Entscheid des Bundesgerichts erweist sich damit als nicht einschlägig. Ausserdem hielt Dr. F.___ in seiner Stellungnahme vom 2. Oktober 2016 zum «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 fest, dass die darin gemachten Angaben nicht hinreichend ausführlich, einlässlich und nachvoll zieh bar seien. Insbesondere würden nicht krankheitswertige Faktoren nicht erörtert, weshalb sich eine entsprechende Diskussion im Gutachten erübrige (Urk. 6/156/2).

Ausserdem hielt Dr. F.___ in seiner Stellungnahme vom 2. Oktober 2016 zum «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 fest, dass die darin gemachten Angaben nicht hinreichend ausführlich, einlässlich und nachvoll zieh bar seien. Insbesondere würden nicht krankheitswertige Faktoren nicht erörtert, weshalb sich eine entsprechende Diskussion im Gutachten erübrige (Urk. 6/156/2). Dem Beschwerdeführer ist sodann entgegenzuhalten, dass es sich bei den betreffenden Qualitätsleitlinien um blosse Empfehlungen handelt. So schreiben weder Gesetz noch Rechtsprechung den Psychiatern eine Begutachtung nach den entsprechenden Leitlinien vor. Ein Gutachten verliert nicht automatisch seine Beweiskraft, wenn es sich nicht an die erwähnten Qualitätsleitlinien hält (Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 28. Juni 2018 E. 5.4 mit Hinweis).

Dem Beschwerdeführer ist sodann entgegenzuhalten, dass es sich bei den betreffenden Qualitätsleitlinien um blosse Empfehlungen handelt. So schreiben weder Gesetz noch Rechtsprechung den Psychiatern eine Begutachtung nach den entsprechenden Leitlinien vor. Ein Gutachten verliert nicht automatisch seine Beweiskraft, wenn es sich nicht an die erwähnten Qualitätsleitlinien hält (Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 28. Juni 2018 E. 5.4 mit Hinweis). Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach sich Dr. F.___ nicht mit den Ergebnissen des Job-Coachings auseinandergesetzt habe, erweist sich somit als unbehelflich und vermag das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen.

Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach sich Dr. F.___ nicht mit den Ergebnissen des Job-Coachings auseinandergesetzt habe, erweist sich somit als unbehelflich und vermag das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. 4.3.5 Der Beschwerdeführer wendet ferner ein, Dr. F.___ habe sich nicht zur zentralen Frage, inwiefern die Aufnahme einer leidensadaptierten Tätigkeit mit der Stabili sierung des gesundheitlichen Zustandes zusammenhänge, und wie die Rück fall gefahr bei einer Steigerung des Arbeitspensums oder bei Wieder aufnahme einer Tätigkeit mit Leistungsdruck zu beurteilen sei (Dekompensation), geäussert. Wenn die medizinische Beurteilung des Zustandes des Beschwerde führers zum Ergebnis gelange, dass bei Steigerung des Arbeitspensums mit einer erneuten Dekompen sation zu rechnen sei, könne mitnichten von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausge gangen werden (Urk. 1 S. 8 Rz. 26-27).

4.3.5 Der Beschwerdeführer wendet ferner ein, Dr. F.___ habe sich nicht zur zentralen Frage, inwiefern die Aufnahme einer leidensadaptierten Tätigkeit mit der Stabili sierung des gesundheitlichen Zustandes zusammenhänge, und wie die Rück fall gefahr bei einer Steigerung des Arbeitspensums oder bei Wieder aufnahme einer Tätigkeit mit Leistungsdruck zu beurteilen sei (Dekompensation), geäussert. Wenn die medizinische Beurteilung des Zustandes des Beschwerde führers zum Ergebnis gelange, dass bei Steigerung des Arbeitspensums mit einer erneuten Dekompen sation zu rechnen sei, könne mitnichten von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausge gangen werden (Urk. 1 S. 8 Rz. 26-27). Der Beschwerdeführer verkennt, dass eine Rentenausrichtung aus pro phylakti schen Gründen im Gesetz nicht vorgesehen und zur Begründung eines Renten anspruchs der Nachweis einer aktuell invalidisierenden Symptomatik erforderlich ist (Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2012.00410 vom 11. November 2013 E. 3.4.1). Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, ist dieser Nachweis vorliegend nicht erbracht (vgl. E. 4.4).

Der Beschwerdeführer verkennt, dass eine Rentenausrichtung aus pro phylakti schen Gründen im Gesetz nicht vorgesehen und zur Begründung eines Renten anspruchs der Nachweis einer aktuell invalidisierenden Symptomatik erforderlich ist (Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2012.00410 vom 11. November 2013 E. 3.4.1). Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, ist dieser Nachweis vorliegend nicht erbracht (vgl. E. 4.4). 4.3.6 Soweit der Beschwerdeführer die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu seinen Ressourcen sowie deren Feststellung, wonach sein Leiden behandelbar und damit nicht invalidisierend sei, kritisiert (Urk. 1 S. 8 – 10), ist zu bemerken, dass das Bundesgericht die bei Verfügungserlass aktuelle Rechtsprechung, gemäss welcher leichte bis mittelgradige depressive Störungen als invalidisierende Krank heiten nur in Betracht fielen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent waren, zwischenzeitlich mit BGE 143 V 409 geändert und erkannt hat, dass die Therapierbarkeit keine abschliessende evidente Aussage über das Gesamtmass der Beeinträchtigung und deren Relevanz im iv-rechtlichen Kontext zu liefern ver möge (E. 4.4). Gemäss diesem Entscheid sind nunmehr namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit grund sätzlich einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Urteil des Bundesgerichts 9C_676/2017 vom 17. September 2018 E. 4.1 mit Hinweisen). Das Kriterium der Behandelbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Gleiches gilt für die persönlichen Ressourcen (vgl. E. 1.2.2 und E. 1.2.3).

4.3.6 Soweit der Beschwerdeführer die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu seinen Ressourcen sowie deren Feststellung, wonach sein Leiden behandelbar und damit nicht invalidisierend sei, kritisiert (Urk. 1 S. 8 – 10), ist zu bemerken, dass das Bundesgericht die bei Verfügungserlass aktuelle Rechtsprechung, gemäss welcher leichte bis mittelgradige depressive Störungen als invalidisierende Krank heiten nur in Betracht fielen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent waren, zwischenzeitlich mit BGE 143 V 409 geändert und erkannt hat, dass die Therapierbarkeit keine abschliessende evidente Aussage über das Gesamtmass der Beeinträchtigung und deren Relevanz im iv-rechtlichen Kontext zu liefern ver möge (E. 4.4). Gemäss diesem Entscheid sind nunmehr namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit grund sätzlich einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Urteil des Bundesgerichts 9C_676/2017 vom 17. September 2018 E. 4.1 mit Hinweisen). Das Kriterium der Behandelbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Gleiches gilt für die persönlichen Ressourcen (vgl. E. 1.2.2 und E. 1.2.3). Aufgrund der nachfolgenden Ausführungen ist auch vor dem Hintergrund dieser – nach Verfügungserlass ergangenen – Rechtsprechungsänderung nicht auf ein invalidisierendes psychisches Leiden des Beschwerdeführers zu schliessen.

Aufgrund der nachfolgenden Ausführungen ist auch vor dem Hintergrund dieser – nach Verfügungserlass ergangenen – Rechtsprechungsänderung nicht auf ein invalidisierendes psychisches Leiden des Beschwerdeführers zu schliessen. 4.4

4.4 4.4.1 Dr. F.___ hat sich in seinem Gutachten vom 2 5. Juli 2016 – trotz Fehlens einer Diagnose, welche nach damaliger Rechtslage eine solche Prüfung bedingt hätte – mit den Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 (vgl. E. 1.2.3) auseinandergesetzt ( Urk. 6/140/37-43).

4.4.1 Dr. F.___ hat sich in seinem Gutachten vom 2 5. Juli 2016 – trotz Fehlens einer Diagnose, welche nach damaliger Rechtslage eine solche Prüfung bedingt hätte – mit den Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 (vgl. E. 1.2.3) auseinandergesetzt ( Urk. 6/140/37-43). 4.4.2 Hinsichtlich des Indikators «Ausprägung und Schwere der objektiven Befunde» ist dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. F.___ zu entnehmen, dass im Zeitpunkt der Begutachtung nur noch (subjektive) Restsymptome einer depressi ven Episode vorhanden und die damit verbundenen objektiven psycho pathologi schen Befunde nicht ausgeprägt waren (Urk. 6/140/37). Er wies zudem darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer noch subjektiv geschilderten inner seelischen Restsymptome einer depressiven Störung mit den bestehenden (psycho-)sozialen Belastungen (persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeits markt, finanzielle Sorgen) zu erklären seien (Urk. 6/140/31).

4.4.2 Hinsichtlich des Indikators «Ausprägung und Schwere der objektiven Befunde» ist dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. F.___ zu entnehmen, dass im Zeitpunkt der Begutachtung nur noch (subjektive) Restsymptome einer depressi ven Episode vorhanden und die damit verbundenen objektiven psycho pathologi schen Befunde nicht ausgeprägt waren (Urk. 6/140/37). Er wies zudem darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer noch subjektiv geschilderten inner seelischen Restsymptome einer depressiven Störung mit den bestehenden (psycho-)sozialen Belastungen (persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeits markt, finanzielle Sorgen) zu erklären seien (Urk. 6/140/31). 4.4.3 Zum Behandlungserfolg bzw. zur Behandlungsresistenz (BGE 141 V 281 4.3.1.2) hielt Dr. F.___ fest, dass aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht rele vante Behandlungsmassnahmen seit Oktober 2013 dokumentiert seien. Eine Psychopharmakotherapie nehme der Beschwerdeführer seit Ende 2015 nicht mehr wahr. Die bisher wahrgenommene therapeutische Unterstützung könne als erfolg reich gelten. Eine entsprechende Unterstützung sollte beibehalten werden. Die wissenschaftlich anerkannten Therapiemöglichkeiten seien damit aber bei weitem nicht ausgeschöpft. Darauf sollte allfällig zurückgekommen werden, falls sich der Genesungsprozess negativ entwickeln sollte (Urk. 6/140/41).

4.4.3 Zum Behandlungserfolg bzw. zur Behandlungsresistenz (BGE 141 V 281 4.3.1.2) hielt Dr. F.___ fest, dass aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht rele vante Behandlungsmassnahmen seit Oktober 2013 dokumentiert seien. Eine Psychopharmakotherapie nehme der Beschwerdeführer seit Ende 2015 nicht mehr wahr. Die bisher wahrgenommene therapeutische Unterstützung könne als erfolg reich gelten. Eine entsprechende Unterstützung sollte beibehalten werden. Die wissenschaftlich anerkannten Therapiemöglichkeiten seien damit aber bei weitem nicht ausgeschöpft. Darauf sollte allfällig zurückgekommen werden, falls sich der Genesungsprozess negativ entwickeln sollte (Urk. 6/140/41). Die bisher durchgeführte, erfolgreiche Behandlung lässt nicht auf eine schwere depressive Störung schliessen. Von einer Therapieresistenz kann sodann keine Rede sein.

Die bisher durchgeführte, erfolgreiche Behandlung lässt nicht auf eine schwere depressive Störung schliessen. Von einer Therapieresistenz kann sodann keine Rede sein. 4.4.4 Relevante, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende psychische oder somatische Komorbiditäten wurden von Dr. F.___ – unter Hinweis auf die interdisziplinäre Einschätzung – verneint (Urk. 6/140/40). Zwar hat seit der angefochtenen Verfü gung b eim Indikator « Komorbidität » die Rechtsprechung insofern geändert, als auch diesbezüglich nicht allein auf die Diagnosen, sondern vor allem auf die Auswirkungen der betreffenden Krankheitsbilder auf die persönlichen Ressourcen abzustellen ist ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/20 17 vom 15. März 2018 E. 7.2 mit Hinweis). Selbst wenn die somatischen Diagnosen und die laut Dr. F.___ bestehenden nicht krankheitswertigen akzentuierten Persönlichkeits züge – eine Persönlichkeitsstörung liegt laut Dr. F.___ nicht vor – als ressour cen hemmend in der Gesamtwürdigung berücksichtigt werden, vermag dies aber das Gesamtbild nicht massgeblich zu beeinflussen.

4.4.4 Relevante, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende psychische oder somatische Komorbiditäten wurden von Dr. F.___ – unter Hinweis auf die interdisziplinäre Einschätzung – verneint (Urk. 6/140/40). Zwar hat seit der angefochtenen Verfü gung b eim Indikator « Komorbidität » die Rechtsprechung insofern geändert, als auch diesbezüglich nicht allein auf die Diagnosen, sondern vor allem auf die Auswirkungen der betreffenden Krankheitsbilder auf die persönlichen Ressourcen abzustellen ist ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/20 17 vom 15. März 2018 E. 7.2 mit Hinweis). Selbst wenn die somatischen Diagnosen und die laut Dr. F.___ bestehenden nicht krankheitswertigen akzentuierten Persönlichkeits züge – eine Persönlichkeitsstörung liegt laut Dr. F.___ nicht vor – als ressour cen hemmend in der Gesamtwürdigung berücksichtigt werden, vermag dies aber das Gesamtbild nicht massgeblich zu beeinflussen. 4.4.5 Den sozialen Kontext beschrieb Dr. F.___ nachvollziehbar als objektiv und sub jektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regelmässig vielfältige soziale Kon takte und beschreibe gute innerseelische Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine innerseelischen Defizite mit entsprechender Anstrengung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert (Urk. 6/140/40; vgl. Urk. 6/140/24). Den Akten ist im Wei teren zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer verheiratet ist und zwei erwach sene Kinder hat. Gemäss seinen Angaben anlässlich der Begutachtung lebt er mit seiner Ehefrau und einem Sohn zusammen. Er sei Mitglied in einem Verein, wo man sich ab zu treffe (Urk. 6/140/24). Der soziale Kontext weist demnach beträchtliche Ressourcen aus, auf die der Beschwerdeführer zurückgreifen kann.

4.4.5 Den sozialen Kontext beschrieb Dr. F.___ nachvollziehbar als objektiv und sub jektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regelmässig vielfältige soziale Kon takte und beschreibe gute innerseelische Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine innerseelischen Defizite mit entsprechender Anstrengung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert (Urk. 6/140/40; vgl. Urk. 6/140/24). Den Akten ist im Wei teren zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer verheiratet ist und zwei erwach sene Kinder hat. Gemäss seinen Angaben anlässlich der Begutachtung lebt er mit seiner Ehefrau und einem Sohn zusammen. Er sei Mitglied in einem Verein, wo man sich ab zu treffe (Urk. 6/140/24). Der soziale Kontext weist demnach beträchtliche Ressourcen aus, auf die der Beschwerdeführer zurückgreifen kann. 4.4.6 Eine ausgeprägte Einschränkung im Alltag ist aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers zu seinem Tagesablauf (Urk. 6/140/24; vgl. auch E. 4.4.5) nicht auszumachen. Soweit im Vergleich zur Situation vor Beginn der depressi ven Störung eine Limitierung des Aktivitätenniveaus (Beruf/Erwerb, Haushalt, Frei zeit, Aktivitäten) besteht, ist sie laut Dr. F.___ vollständig durch die Selbst ein schätzung des Beschwerdeführers zu begründen (Urk. 6/140/32). Zudem wies Dr. F.___, wie erwähnt, auf einen ausgeprägten Rentenwunsch des Beschwer de führers hin (Urk. 6/140/42). Die bisher durchgeführten Behandlungs- und Ein gliederungsbemühungen lassen zwar einen gewissen (im Verlauf abnehmen den [Sistierung der Psychopharmakotherapie Ende 2015 [Urk. 6/140/24]) psychischen Leidensdruck erkennen. Insgesamt lassen die Fest stellungen von Dr. F.___ anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren aber nicht auf einen erheblichen funktionellen Schweregrad der depressiven Sympto matik und damit auch nicht auf eine dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung schliessen.

4.4.6 Eine ausgeprägte Einschränkung im Alltag ist aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers zu seinem Tagesablauf (Urk. 6/140/24; vgl. auch E. 4.4.5) nicht auszumachen. Soweit im Vergleich zur Situation vor Beginn der depressi ven Störung eine Limitierung des Aktivitätenniveaus (Beruf/Erwerb, Haushalt, Frei zeit, Aktivitäten) besteht, ist sie laut Dr. F.___ vollständig durch die Selbst ein schätzung des Beschwerdeführers zu begründen (Urk. 6/140/32). Zudem wies Dr. F.___, wie erwähnt, auf einen ausgeprägten Rentenwunsch des Beschwer de führers hin (Urk. 6/140/42). Die bisher durchgeführten Behandlungs- und Ein gliederungsbemühungen lassen zwar einen gewissen (im Verlauf abnehmen den [Sistierung der Psychopharmakotherapie Ende 2015 [Urk. 6/140/24]) psychischen Leidensdruck erkennen. Insgesamt lassen die Fest stellungen von Dr. F.___ anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren aber nicht auf einen erheblichen funktionellen Schweregrad der depressiven Sympto matik und damit auch nicht auf eine dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung schliessen. 4.4.7 Ob und allfällig ab wann genau bereits vor Juli 2016 auf seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgestellt werden könne, liess Dr. F.___ offen. Er wies aber ausdrücklich darauf hin, dass sich aufgrund der Vorberichte eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungsfähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 nicht belegen lasse (Urk. 6/140/36). Ausserdem stellte er fest, dass die depressive Störung überwiegend wahrscheinlich Folge einer Belastung am Arbeitsplatz gewesen sei und nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren auch deren Verlauf massgeblich mitbestimmt hätten ( Urk. 6/140/37-38; vgl. Urk. 6/140/30).

4.4.7 Ob und allfällig ab wann genau bereits vor Juli 2016 auf seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgestellt werden könne, liess Dr. F.___ offen. Er wies aber ausdrücklich darauf hin, dass sich aufgrund der Vorberichte eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungsfähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 nicht belegen lasse (Urk. 6/140/36). Ausserdem stellte er fest, dass die depressive Störung überwiegend wahrscheinlich Folge einer Belastung am Arbeitsplatz gewesen sei und nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren auch deren Verlauf massgeblich mitbestimmt hätten ( Urk. 6/140/37-38; vgl. Urk. 6/140/30). Wie eingangs erwähnt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.4). Zudem bemerkte Dr. D.___ in seiner psychiatrischen Kurz beur teilung vom 27. September 2016 ausdrücklich, dass sich die depressiven Symp tome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet hätten (vgl. Urk. 6/152; vgl. Urk. 6/156 und E. 4.3.3). Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die depressionsspezifischen Befunde bereits seit Oktober 2014 nicht (mehr) besonders ausge prägt waren. Das zum Behandlungserfolg als wichtiger Schweregrad indika tor Gesagte (vgl. E. 4.4.3) gilt sodann auch für die Zeit vor der Begut achtung. Damit ist ein invalidisierendes Leiden zumindest auch ab Oktober 2014 – und damit auch im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (Juli 2015; vgl. E. 1.3, Art. 29 Abs. 1 IVG und Urk. 6/97) – nicht mit überwiegender Wahr schein lich keit erstellt.

Wie eingangs erwähnt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.4). Zudem bemerkte Dr. D.___ in seiner psychiatrischen Kurz beur teilung vom 27. September 2016 ausdrücklich, dass sich die depressiven Symp tome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet hätten (vgl. Urk. 6/152; vgl. Urk. 6/156 und E. 4.3.3). Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die depressionsspezifischen Befunde bereits seit Oktober 2014 nicht (mehr) besonders ausge prägt waren. Das zum Behandlungserfolg als wichtiger Schweregrad indika tor Gesagte (vgl. E. 4.4.3) gilt sodann auch für die Zeit vor der Begut achtung. Damit ist ein invalidisierendes Leiden zumindest auch ab Oktober 2014 – und damit auch im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (Juli 2015; vgl. E. 1.3, Art. 29 Abs. 1 IVG und Urk. 6/97) – nicht mit überwiegender Wahr schein lich keit erstellt. 4.5 Dass sich seit der Begutachtung bis zur angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 (Urk. 2) der somatische und/oder psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers massgeblich verschlechtert hat, machte der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich.

4.5 Dass sich seit der Begutachtung bis zur angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 (Urk. 2) der somatische und/oder psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers massgeblich verschlechtert hat, machte der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. 5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers seit der unangefochtenen Rentenablehnung vom 29. Mai 2007 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 nicht anspruchsrelevant geändert haben. Bei diesem Ergebnis erübrigt sich die Durchführung eines Einkommensvergleichs.

5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers seit der unangefochtenen Rentenablehnung vom 29. Mai 2007 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 nicht anspruchsrelevant geändert haben. Bei diesem Ergebnis erübrigt sich die Durchführung eines Einkommensvergleichs. 6. Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet und ist abzuweisen.

6. Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet und ist abzuweisen. 7. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

7. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms

Rechtsanwältin Stephanie C. Elms - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

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