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Das in Stockholm ansässige Unternehmen stellt sicher, dass die Positionen in seinem 372 Milliarden Kronen (36 Milliarden Euro) schweren Portfolio, zu dem auch Netzwerkausrüster Ericsson gehört sowie der Elektrogeräte-Hersteller Electrolux AB, beweglich und flexibel genug sind, um die veränderten Aussichten zu bewältigen.
Frühindikatoren hatten begonnen, auf ein schwächeres Nachfrageumfeld zu deuten. Das Unternehmen hat kürzlich auch eine 12-jährige Anleihe im Volumen von 500 Millionen Euro begeben, um seinen finanziellen Spielraum zu erhöhen.
"Es gibt eine Reihe von Dingen, die wir beobachten müssen", sagte Chief Executive Officer Johan Forssell in einem Interview nach Vorlage der Ergebnisse des dritten Quartals am Mittwoch. "Aber ich habe keine Kristallkugel. Für uns ist es am wichtigsten, dass wir vorbereitet sind, und deshalb haben wir eine große Anleihe aufgelegt und darum arbeiten wir eng mit unseren Firmen zusammen, um sicherzustellen, dass wir flexibel sind und uns an verschiedene Rahmenbedingungen so gut wie möglich anpassen können."
Laut dem CEO haben sich einige der Frühindikatoren in China, Europa und weltweit zuletzt abgeschwächt. Es gibt außerdem im Automobilsektor eine schwächere Nachfrage, zudem existieren Risiken aus dem Brexit, Italien und den Währungsabwertungen in Argentinien und der Türkei. Und zuletzt noch die drohende Gefahr eines ausgewachsenen globalen Handelskriegs.
"Bei der Kombination dieser Risiken muss man natürlich vorbereitet sein", sagte Forssell und fügte hinzu, dass das Risiko von Handelskriegen eine der größten Ängste darstelle. Denn "ein offener Markt mit Freihandel schafft Effizienz und ist besser für die Weltwirtschaft", sagte der CEO.
(Bloomberg)