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Das Projekt in Ghana besteht seit 10 Jahren. Es kommt den sogenannten Dagaartis zugute. Das sind Ghanaer, die die Sprache Dagaare sprechen. Zu dieser Sprachgruppe gehören rund 650.000 Angehörige von Christentum, Islam und Naturreligionen.
Seit der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich im Jahr 1957 legt Ghana grossen Wert auf Bildung und versucht, den Analphabetismus zu beseitigen, um die Gesellschaft zu entwickeln und zu stärken. In Zusammenarbeit mit verschiedenen NGOs hat der Staat mehrere Bildungsprogramme ins Leben gerufen, wie z.B. die „Free and Compulsory Universal Basic Education“ (FCUBE, 1995).
Dank dieser Bemühungen ist die Zahl der Schulanmeldungen gestiegen und damit auch die Alphabetisierungsrate. Sie liegt bei 79 (2018). Aber es bleibt noch viel zu tun.
Für die langfristige Entwicklung des Landes
Das Projekt der Bibelgesellschaft in Ghana konzentriert sich auf rund 16.000 gefährdete Frauen, Männer und Kinder, die vor allem in ländlichen Gebieten leben, in denen kulturelle Stereotypen vorherrschen.
Das Alphabetisierungsprogramm bietet Kurse mit Lesematerial an, darunter biblische Texte mit Bibelquiz-Wettbewerben zwischen Schulen aus sechs Bezirken, einen Bibellesemarathon auf öffentlichen Plätzen, Theateraufführungen zu biblischen Geschichten. Das Projekt umfasst auch die Ausbildung neuer Lehrer und bezieht Ehrenamtliche ein.
Die Ghanaische Bibelgesellschaft erhofft sich durch das Projekt eine Stärkung der Zielgruppe. Neben Verbesserungen im Gesundheitssystem, in der Wirtschaft und im Familienleben ist Bildung, insbesondere Alphabetisierung, entscheidend für die Entwicklung des Landes.