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Der mit 15'000 Euro dotierte Hermann-Hesse-Literaturpreis geht in diesem Jahr an den Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer. Der 1953 in Basel geborene Autor erhält die Auszeichnung für seinen Roman "Privatstunden".Dieser Inhalt wurde am 20. September 2009 - 18:06 publiziert
Mit dem Roman zeige sich Sulzer als "eleganter Stilist und einfühlsamer Psychologe", hiess es. Er entfalte "diskret, aber sehr eindringlich ein bewegtes Seelendrama, das bis in die feinsten Verästelungen hinein behutsam ausgeleuchtet wird", teilte die Stiftung Hermann Hesse Literaturpreis am Wochenende mit.
Nach der Ausbildung zum Bibliothekar war Sulzer als Journalist tätig. Seit 1983 veröffentlichte er acht Erzählwerke, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Allein für den Roman "Ein perfekter Kellner" erhielt er einen Schillerpreis und den renommierten französischen Prix Médicis für das beste ausländische Werk.
Sulzer ist der fünfte Schweizer Hesse-Preisträger. Vor ihm erhielten bereits Adolf Muschg, Gerhard Meier, Klaus Merz und Markus Werner die renommierte Auszeichnung.
Die Preisübergabe ist für den 26. November in Karlsruhe geplant.
swissinfo.ch und Agenturen
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