Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03448.jsonl.gz/268

Die zweitgrösste Stadt des Landes ist Cork. Mit 120‘000 Einwohnern liegt sie wie alle drei Regionen im Süden des Landes.
Der heilige Finbar liess sich im 6. oder 7. Jahrhundert am Südufer des Flusses Lee nieder und gründete ein Kloster, das zum Kern der Stadt werden sollte. Heute entdeckt man hier ein Stückchen Amsterdam auf den Inseln zwischen den beiden Armen des Lee River. Man lebt am und mit dem Wasser. Auch wenn in der Zwischenzeit viele Kanäle welche die Stadt durchzogen grösstenteils zugeschüttet wurden.
Die Einheimischen nennen die Handelsstation der Wikinger gern „Rebel City“, weil irische Freiheitskämpfer hier immer wieder mit den Engländern kämpften. Das Nationale Monument am Grand Parade erinnert an die toten Patrioten. Ein Grossteil der Bausubstanz stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Auch die Hauptgeschäftsstrasse St. Patrik‘s Street, ein ehemaliger Kanal an dessen Haustreppen früher die Boote anlegten. Etwas älter ist der English Market an dem bereits seit 1610 Obst und Gemüse verkauft wird. Heute ist es aber eher ein Fisch- und Fleischmarkt.
Der Stadtcamping von Cork in Blarney liegt etwa 8 km nördöstlich der Stadt auf einem Hügel. Die nächste Busstation ist etwa 3 km weiter unten im Dorf. Zwar dauert die Fahrt mit dem Bus in die Stadt lediglich etwa eine Viertelstunde und kostete Euro 6.90 pro Person. Nur der Fussmarsch von 40 Minuten erschien für mich vor allem nach der Besichtigung einer Stadt wieder aufwärts zum Camping recht anstrengend und wie immer in Irland recht gefährlich.
Dafür kann man die viel kleinere Stadt von Skibbereen einfach zu Fuss in einer Gehdistanz von wenigen hundert Metern gefahrlos vom Campingplatz aus besuchen. Beide Plätze sind mit allem was das Camperherz begehrt ausgerüstet – sogar mit Gratis W-Lan auf dem ganzen Platz.
[mp3j track = „Dublin-City-Ramblers-Take-Me-Home-To-Mayo.mp3″ autoplay=“y“]