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Die Wisente im Natur- und Tierpark Goldau haben Zuwachs erhalten. Der Vater des noch namenlosen Weibchens ist Wumbro, mit 20 Jahren und 8 Monaten der älteste Wisentbulle innerhalb des Europäischen Erhaltungszuchtsprogramms.
Die Mutter des Kalbes lebe seit 2016 in Goldau, teilte der Tierpark am Dienstag mit. Es sei das erste Mal, dass sie geboren habe.
Wie das Kalb heissen wird, ist noch offen. Sicher ist aber bereits, dass der Name, wie bei allen anderen in Goldau geborenen Wisenten, mit «Tj» beginnen wird. Namensideen können auf den Social-Media-Kanälen des Tierparks eingereicht werden.
Der Natur- und Tierpark Goldau hat sich der koordinierten Zucht der Wisente angeschlossen. Seit Beginn der Wisenthaltung in Goldau hätten zwei Tiere in der Slowakei, vier in Rumänien sowie ein Tier in Polen als Gründertiere von neuen Herden ausgewildert werden können. Alle diese Tiere hätten Wumbro als Vater.
Das Verbreitungsgebiet der Wisente erstreckte sich von ganz Europa über die gemässigte Zone bis nach China. Um 1920 war das mit dem Bison verwandte Tier jedoch in der freien Wildbahn ausgerottet. Als 1923 eine internationale Vereinigung zur Rettung des Wisents gegründet wurde, lebten auf der ganzen Welt nur noch wenige Individuen in Zoos. Der heute freilebende Bestand, vor allem in Polen und Russland, beträgt unterdessen wieder über 3000 Tiere. (aeg/sda)