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Vorsicht beim Umgang mit Wettbewerbern
Wettbewerbsbehörden beobachten verstärkt den Austausch von Informationen zwischen Wettbewerbern.
Für eine drohende Prüfung genügt es bereits wenn sich Wettbewerber in ihrem Geschäftsverhalten implizit untereinander abstimmen. Schon die einseitige Information eines Unternehmens an einen Wettbewerber, es ziehe eine Preiserhöhung in Betracht kann als kartellrechtlich heikel angesehen werden.
Vermeiden Sie deshalb im Umgang mit Wettbewerbern
- Vereinbarungen bezüglich Preisen oder Rabatten
- Mengen- oder Quotenabsprachen
- Aufteilung des Marktes nach Gebieten oder Kunden
- Gemeinsames Vorgehen gegenüber Lieferanten, Händlern oder Kunden
- Äusserungen über Ihre eigene Preispolitik, Rabatte oder Kapazitäten
- eine gemeinsame Strategie bezüglich privaten oder öffentlichen Ausschreibungen
- die Begriffe «Monopol», «Marktmacht» oder «Marktführer» in Ihren Werbebotschaften.
Gehen Sie nicht automatisch davon aus, dass Ihr Verhalten kartellrechtlich zu-lässig ist, wenn die ganze Branche oder andere Unternehmen sich ähnlich ver-halten. Auch bei Verbandstreffen ist Vorsicht geboten: wenn Anwesende über Preise, Mengen und Gebiete sprechen, müssen Sie Ihren Protest protokollieren lassen und die Sitzung bei heiklen Themen verlassen.
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