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- wirtschaftlichkeit fragt nicht nach dem sinn der produkte oder nach wirklichen bedürfnissen, wirtschaftlichkeit fragt einzig nach dem gewinn, welches ein produkt auf dem markt erzielen kann.
- nicht profitable arbeit bleibt liegen und nicht absetzbare produkte werden weggeschmissen.
- nicht profitable arbeit (wie viele care- und fürsorgearbeiten) muss unbezahlt erledigt werden.
- gesellschaftlicher bedarf führt nicht zu erwerbsarbeit (fürsorgearbeit kann nur bezahlt werden, wenn sie rentiert).
- für die rendite ist eine riesige maschinerie im gang, die fieberhaft nach absetzbaren produkten auf der suche ist (absetzbarkeit als einziger sinn und zweck).
- die globalisierte konkurrenz sorgt dafür, dass mit den produkten immer weniger gewinn erzielt werden kann, was die wirtschaft zwingt, die menge von produkten und leistungen dauernd zu erhöhen.
- der kapitalismus schafft auf der einen seite arbeit ab, um auf der anderen seite andauernd überflüssige arbeit zu erzeugen.
- das system der freien marktwirtschaft auf der basis der konkurrenz fördert und fordert eine masslose verschwendung von produktionsmitteln und arbeitskräften.
- komischerweise wagen es die menschen nicht über dieses marktsystem nachzudenken, es zu hinterfragen. die menschen scheinen zu glauben, dass diese blase des profites, der macht und der gier, das überleben, den wohlstand garantiert.
es gibt keinen menschlichen grund in diesem system mitzumachen, es zu unterstützen und in ihm zu funktionieren. es funktioniert mit angst und druck, mit erpressung und unfreiheit.
ist die wirtschaft wirklich so schwer zu durchschauen, wie es immer gesagt wird? machen wir den versuch: schauen wir mit mitmenschlichkeit, mit empathie, mit offenheit, fragestellend und in freiheit auf den arbeitsmarkt, die freie marktwirtschaft, den konsumzwang, den produktionszwang, den renditezwang! was sehen wir? was erkennen wir?
wollen wir menschen uns mit unserer arbeit nicht für eine welt einsetzen, die uns zugute kommt. wollen wir nicht anders arbeiten und anderes arbeiten?
„der kapitalismus ist von menschen gemacht – und keinesfalls naturgegeben wie der alltägliche sonnenaufgang – und deshalb kann er auch von menschen überwunden werden.“
patrick spät aus „sag alles ab“
geld wird nicht mehr verdient:
- der zusammenhang zwischen arbeit und verdienst ist abgeschafft. das geld dient ausschliesslich als regulativ für den austausch von grundbedürfnissen.
das geld wird verteilt:
- jeder mensch bekommt geld für einen monat. dieses geld reicht gut um sich komfortabel und reichhaltig mit den grundbedürfnissen einzudecken.
das geld verliert periodisch seinen wert:
- der wert des verteilten geldes verliert mit der erneuerung periodisch seinen wert. so kann kein geld angehäuft werden. perioden von einem monat oder noch kürzer sind sinnvoll.
bedingungsloses einkommen:
- das bedingungslose einkommen steht jedem menschen während seines ganzen lebens zur verfügung.
gegenwert wird produziert:
- für das bedingungslose einkommen wird ein qualitativ hochstehender gegenwert produziert, eine sogenannte , grundproduktion.
- diese grundproduktion umfasst einen kleinen teil der heutigen völlig überdimensionierten produktionswut.
vollbeschäftigung fällt weg:
- der grösste teil (mehr als drei viertel) aller heute zur verfügung stehenden arbeitsressourcen (lohnarbeit) werden frei. die menschen haben gelernt, lebensfragen auf der basis der mitmenschlichkeit zu stellen und nach wegen zu suchen, um die mitmenschlichkeit und die liebe zu pflegen und zu erhöhen. jeder mensch entscheidet selbst, was und wieviel und in welcher art er tätig sein möchte.
ressourcen für die entwicklung des ganzen:
- die forschung orientiert sich an der lust die menschliche gemeinschaft zu kultivieren, zu verändern, zu verwandeln, an der freude mit den mitmenschen die menschliche gemeinschaft zu teilen. es werden keine sinnlosen produkte mehr hergestellt und alles was produziert und geforscht wird kommt der gemeinschaft zugute.
- in der produktion wird nicht mehr wirtschaftlich gedacht, sondern nur noch qualitativ menschlich.
- die produktion hat nichts mehr mit geld zu tun, sondern nur noch mit menschlichen bedürfnissen und notwendigkeiten.
jeder gegenwert besteht ausschliesslich in dem gefühl, ein sinnerfülltes leben zu führen.
- jeder mensch bekommt soviel geld, um ein angenehmes leben zu führen.
- es wird ein entsprechender gegenwert produziert:
- dieser gegenwert, das was wir menschen wirklich brauchen um gut und sinnerfüllt zu leben, entspricht höchstens einem viertel der heutigen wirtschaftlichen produktion.
- drei viertel der gesamten produktion erübrigt sich. wir hören auf bedürfnisse mit dem einzigen ziel zu wecken, konsum beziehungsweise den absatz und umsatz zu steigern. die produktion von sinnlosen und nicht nachhaltigen produkten erübrigt sich.
- es gibt die erwerbsarbeit nicht mehr. es gibt die vollbeschäftigung nicht mehr. es bleibt die freie entscheidung für sinn- und inhaltsvolle tätigkeiten. es bleibt die lust am mitmenschlichen tun.
- arbeit ist keine existenzielle frage
- der mensch entdeckt seine kreativität, seine lust am tun, seine nächstenliebe, seine freude am dasein, die freude am miteinander sein.
- alle bereiche fliessen zusammen, ergänzen sich: bildung, meditation, technik, religion, spiritualität, wissenschaft.
- ideen werden offengelegt und ausgetauscht und die ressourcen bleiben im kreislauf der natur.
- forschung wird zu einer allumfassenden menschlichen tätigkeit
- ressourcen werden nicht mehr dazu verschwendet konsumgüter zu produzieren und zu erfinden, welche die unzufriedenheit der menschen kompensieren und ausgleichen oder die gier einzelner egoisten befriedigen.
alle menschen bekommen selbstverständlich die materielle basis für ein sinnerfülltes leben.