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<h2>SubmittedText<h2><p>Auf meine Frage 21.8029 zur "Glasgow leaders'declaration on forest and land use" antwortet der Bundesrat, er wolle sich einsetzen, Waldverluste und Landdegradation bis 2030 zu stoppen. In der Schweiz führen überhöhte Ammoniak-Einträge zu einer Überdüngung der Wälder in allen Höhenlagen (Beeinträchtigung des Baumwachstums; Minderung der Resistenz gegen Trockenheit/Krankheitserregern). Angesichts der Klimaerhitzung ist diese zusätzliche Schwächung unbedingt zu vermeiden.</p><p>Was tut der Bundesrat?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist die Problematik der hohen Stickstoff-Einträge bekannt. Er hat deshalb bereits 2017 im Bericht in Erfüllung des Postulates von Siebenthal 13.4201 zur Bodenversauerung Massnahmen ausgearbeitet, die heute bereits umgesetzt werden. Stickstoff soll besonders in den Bereichen Landwirtschaft und Verkehr reduziert werden. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen der Luftreinhalte-Verordnung. Beispielsweise müssen ab 2022 Güllelager abgedeckt und ab 2024 Gülle emissionsarm ausgebracht werden. Es wurden auch Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Holzernte und Baumartenwahl erarbeitet. Zudem gibt es Pilotversuche mit Kalkung zur Sanierung von stark versauerten Böden.</p>