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In der Ausstellung wird die Legende der jungen Frau Philomela erzählt, die in der Fremde in eine traumatische Situation gerät. Philomela erstarrt jedoch nicht im Trauma, sondern findet Auswege. Die Geschichte handelt von Sprachlosigkeit und Ausdrucksmöglichkeiten, von Gefangenschaft und Befreiung, Grenzüberschreitung und Entwicklung und endet mit der Verwandlung der jungen Frau in eine Schwalbe. Die Schwalbe, die zwischen Heimat und Fremde hin- und herzieht, besitzt eine hohe Bedeutung für das Engadin.
Die Künstlerin Insa Verbeck verwebt die Engadiner Symbolik mit einer Legende aus den Metamorphosen von Ovid, einer antiken Mythensammlung, die von Wandel und Verwandlung handelt und bearbeitet diese Geschichte in Skulptur, Lyrik und textilen Reliefs.