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"Ich wünschte wirklich, dass die derzeitige Nachfrage am Markt den Umfang unserer Belegschaft unterstützen würde", sagte Calhoun dem Bericht zufolge. Die Entlassungen seien ein harter, aber notwendiger Schritt, um sich an die neue Wirklichkeit anzupassen, die Liquidität des Konzerns zu sichern und das Unternehmen für eine spätere Rückkehr zu Wachstum zu rüsten.
Der Konzern hatte im April angekündigt, die Mitarbeiterzahl um rund zehn Prozent zu reduzieren, was ungefähr 16 000 Stellen entsprechen würde. Ende Juli kündigte er weitere Einschnitte an. Finanzchef Greg Smith sagte, dass rund 19 000 Beschäftigte das Unternehmen verlassen, von denen etwa 6000 Ende Juni bereits weg gewesen seien. Allerdings stellt Boeing auch in einigen Bereichen Mitarbeiter ein, zum Beispiel in der Rüstungs- und Raumfahrtsparte.
Boeing und sein europäischer Rivale Airbus haben wegen der Corona-Krise ihre Produktion deutlich zurückgefahren. Weil die Erholung des Flugverkehrs nach dem Zusammenbruch infolge der Pandemie mehrere Jahre brauchen dürfte, benötigen Fluggesellschaften derzeit kaum neue Flugzeuge. Auch Airbus hat infolge der Krise angekündigt, weltweit rund 15 000 Jobs zu streichen./stw/knd/mis
(AWP)