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Pferd
Im Schnitt konsumieren Schweizerinnen und Schweizer pro Jahr über 50 kg Fleisch, aber nur rund 500 g Pferdefleisch. Es handelt sich demnach um ein Nischenprodukt, das auch regionalen Schwankungen unterworfen ist.
Pferdefleisch ist vor allem bei Männern aus der Westschweiz und im Tessin beliebt. In der Deutschschweiz werden bei Umfragen oft auch emotionale Argumente erwähnt, die gegen den Konsum von Pferdefleisch sprechen.
Das Fleisch selbst ist fett- und kalorienarm, zart und dank eines höheren Glykogengehalts etwas süsslich. Es ist rötlicher als Rindfleisch; die intensive Muskelfarbe stammt vom Eisengehalt, der fast doppelt so hoch ist wie der des Rindfleischs. Pferdefleisch ist eine sehr nahrhafte Fleischsorte und eine gute Quelle für Vitamin B6 und den Mineralstoff Selen. Pferdefleisch ist zudem reich an ungesättigten Fettsäuren. Gefragt sind in der Schweiz vor allem die Edelstücke aus dem Hinterviertel (Filet, Entrecôte, Steaks). Der Pferdekörper besteht aus 70 Prozent Muskulatur, 17 Prozent Knochen und nur 10 Prozent Fettgewebe.
Der Konsum von Pferdefleisch war in den vergangenen Jahren rückläufig; zurückzuführen vor allem auf Lebensmittelskandale, bei denen nicht deklariertes Pferdefleisch in Fertiggerichten entdeckt wurde
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