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Aline Du wusstest nicht, dass mein Vater der Präsident dieses Landes ist?
Peter Nein.
Aline Das glaub ich dir nicht.
Peter Aber ich schwör’s.
Aline Ich glaube dir nicht.
Peter Ich hätte dich sonst nie verlassen.
Aline Nur weil mein Vater der Präsident dieses Landes ist, hättest du mich nicht verlassen?
Peter Ja.
Aline Du liebst mich gar nicht.
Peter Nein.
Aline Du liebst mich gar nicht?
Peter Was sage ich da. Ja, natürlich. Ich liebe dich. Sehr sogar. (Stückanfang)
«heftige, holzschnittartige Gestalten, heftiges, hammerhartes Theater ohne Prätentionen. Silke Geertz mimt die machtlüsterne Geliebte Peters zwischen Poolfantasien und beleidigter Leberwurst. Samuel Streiffs Architekt möchte so gern den Albert Speer geben, dass er seinen Anstand und seine Würde vergibt. Und Cathrin Störmer als Peters naive Frau hofft wider alle Vernunft auf den liebenden Ehemann in dem kleinkindlich grössenwahnsinnigen Monster an ihrer Seite, das Silvester von Hösslin grandios hinwindet. Erst Nikolaus Schmid als unfreiwilliger Rivale des Bananenrepublik-Diktators bricht das Regime des Berserkers auf. Am Schluss kichert Freud. Und wir rufen Bravo!» (Alexandra Kedves, Tages Anzeiger, 2010)
Historie des Stücks
Theater Winkelwiese
Uraufführung
Regie: Manuel Bürgin
2010
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