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Wissenschaft
Am 19. November 2019 hält der französische Weltraumforscher Nicolas Mangold einen Vortrag zur Erforschung des Mars, wie die Universität Bern schildert.
Nicolas Mangold sei Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique in Nantes und stellvertretender Direktor des Laboratoire de Planétologie et Géodynamique. Organisiert werde die öffentliche Veranstaltung vom Center for Space und Habitability CSH der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft.
Der Eintritt sei frei, Vortragssprache sei Französisch.Vor fünfzig Jahren begann die Erforschung des Mars mit Raumsonden parallel zur menschlichen Erforschung des Mondes. Die Erforschung des Mars durch Robotersonden habe unser Wissen über den Roten Planeten grundlegend erweitert.
Dank der gesammelten Daten wissen wir heute, dass der Mars eine wärmere Vergangenheit hatte und dass es reichlich flüssiges Wasser gab. Mit modernster Technik werden heute zudem Bilder aufgenommen, die das Relief der Oberfläche sehr präzise rekonstruieren.Nicolas Mangold werde in seinem Vortrag zurückblicken auf die ersten Missionen auf dem Mars, er werde über aktuelle Ergebnisse der laufenden Missionen berichten und die Ziele der zukünftigen Mars-Missionen vorstellen.
Thema werde auch der NASA-Rover Curiosity sein und die Forschungsergebnisse, die dank dieses Roboters gewonnen werden konnten. Besonderes Augenmerk werde zudem auf die an der Universität Bern unter der Leitung von Professor Nicolas Thomas entwickelte CaSSIS-Kamera (Colour and Stereo Surface Imaging System) gelegt.
Doktor Antoine Pommerol, CaSSIS-Co-Investigator, werde über den Betrieb der Kamera an Bord der ExoMars-Sonde sprechen. Nicolas Mangold werde seinen Vortrag abschliessen mit Ausführungen dazu, wie die CaSSIS-Bilder interpretiert werden und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse daraus gewonnen werden können.Nicolas Mangold sei Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) in Nantes und derzeit stellvertretender Direktor des Laboratoire de Planétologie et Géodynamique.
Er promovierte 1997 in Lyon und war ab dem Jahr 2000 am CNRS in Orsay tätig. Im Jahr 2006 erhielt er die CNRS-Bronze-Medaille für seine Arbeiten über die Fluss- und Gletschertäler auf dem Mars.
Mangold war zu dieser Zeit auch beteiligt an der europäischen Mars-Express-Sonde. Seit 2012 sei er involviert in die Planung der Aktivitäten des Curiosity Rovers der NASA.
Nicolas Mangold sei auch Teil des Teams, das an der Entwicklung der CaSSIS-Kamera arbeitete..
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