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Ein Land für Rotwein-Fans
Spanien ist nicht nur riesig, sondern auch sehr gebirgig, daher unterliegt es auch unterschiedlichen klimatischen Einflüssen. Während es in mediterranen Gefilden im Sommer kaum regnet und sich Rebsorten wie Garnacha oder Tempranillo gut angepasst haben an die Dürre, regnet es in der vom Atlantik geprägten Region Galicien deutlich mehr.
Rioja und der Norden
Typisch für die vom Atlantik geprägten Weine sind die feinen Tannine, die frische Frucht und ein mittelkräftiger Körper, wie beispielsweise ein Rioja, der dem Typus Bordeaux recht nahe kommt.
Rotwein aus Zentralspanien
Die Weine aus den spanischen Hochebenen haben ebenfalls ein feines Tannin-Gerüst, die Frucht ist jedoch dunkel und reif und der Körper kraftvoller. Das Paradebeispiel wäre ein Ribera del Duero.
Mediterrane Rotweine
Die mediterranen Weine zeichnen sich durch weiche, saftige Tannine aus, ihre Frucht ist mürbe, fast überreif und der Körper sehr kraftvoll. Das Priorat ist eine der Vorzeige-Regionen.
Perfekt gereifte Trauben
Spanien ist sonnenverwöhnt und es kann sehr heiß werden, jedoch sollte man die kalten Nächte in den hoch gelegenen Regionen nicht unterschätzen. Diese großen Temperatur-Unterschiede begünstigen ein schonenderes Heranreifen der Trauben, was sich sehr positiv auf die Gerbstoffe und Fruchtaromen auswirkt.
Im Großen und Ganzen kann man spanische Rotweine in die folgenden drei Klima-Typen einteilen: