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In der Schweiz kennt Timothée Chamalet noch kaum jemand. Vielleicht einige Film- und Serienenthusiasten. Chamalet spielte Finn Walden in «Homeland», im Film «Interstellar» war er der 15-jährige Tom. Nicht wirklich Rollen, bei denen man sich den Namen des Schauspielers merkt.
Nun soll alles anders werden. Gleich vier Filme mit Chamalet kamen 2017 in die US-Kinos. Filme, die in der Schweiz erst im nächsten Jahr anlaufen werden. Dann aber ziemlich sicher mit einem Oscar-Vermerk.
Da ist zum Beispiel «Lady Bird» (Startdatum in der Schweiz ist der 19. April), eine klassische Coming-of-age Geschichte. Der Film von Greta Gerwig hat schon bei unzähligen Festivals Preise abgeräumt, bei den Golden Globes, dem wohl wichtigsten Gradmesser vor den Oscars, ist «Lady Bird» vier Mal nominiert. Eine der stärksten Rollen im Film hat Timothée Chamalet als bezauberndes Ekel.
Dann wäre noch «Call Me by Your Name» (Startdatum in der Schweiz ist der 1. März). Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von André Aciman. Chamalet spielt den 17-jährigen Elio, der sich gleich beim ersten Treffen in den 24-jährigen Oliver (Armie Hammer) verliebt. Der Arthouse-Film hat bereits eine riesige Fangemeinde im Internet – nicht nur bei Homosexuellen.
Für «Call Me by Your Name» wird Chamalet derzeit überall gefeiert. Dutzende Nominationen und fast so viele Preise hat er schon abgeräumt. Bei den Golden Globes ist der eben erst 22 Jahre alt gewordene Chamalet (er hat am 27. Dezember Geburtstag) als bester Schauspieler nominiert.
Also: Merk dir den Namen Timothée Chamalet! (Übrigens: Der New Yorker hat einen französischen Vater, deshalb dieser Name)
(rr)