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Wie sich verschiedene Schnitthäufigkeiten und unterschiedliche Düngermengen auf die wichtigsten Mengen- und Spurenelemente auswirken, untersuchten wir in einer Naturwiese in den Jahren 1994 bis1999. Die folgenden vier Varianten wurden untersucht: 5 Schnitte pro Jahr und 300 kg Stickstoff (N), 5 Schnitte pro Jahr und 150 kg N, 3 Schnitte pro Jahr und 150 kg N und 2 Schnitte pro Jahr und keine Düngung. Dabei wurde die Hälfte der N-Menge als Mineraldünger und die andere Hälfte in Form von Gülle eingesetzt. Dadurch war auch die Phosphor- und Kalium-Versorgung in den einzelnen Varianten unterschiedlich. Bei den beiden 5-Schnitt-Varianten führte die Verdoppelung der N-Düngermenge zu tieferen Kalzium- und höheren Kaliumgehalten. Nicht oder nur leicht wurden die Phosphor-, Magnesium-, Natrium-, Zink- und Kupfer-Gehalte durch die Düngungsintensität beeinflusst. Die Reduzierung der Schnitthäufigkeit bewirkte, dass das Futter tiefere Mengen- und Spurenelementmengen aufwies. Dies ist auf die Veränderung der botanischen Zusammensetzung und das Alter der Pflanzen zurückzuführen. Die berechneten Korrelationen bestätigen, dass mit höherem Gräseranteil, höherem Rohfasergehalt sowie älterem Futter (Entwicklungsstadium) die Gehalte der verschiedenen Mineralstoffe abnehmen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.
Schweizer Rebberge sind oft klein und in einem Mosaik von unterschiedlichen Parzellen und Bewirtschaftungsformen angeordnet. Deshalb kann vermutet werden, dass durch Abdrift regelmässig Pestizide von konventionellen auf biologische Rebberge gelangen. Dennoch werden in Bioweinen meist keine Pestizidrückstände gefunden.
Pflanzenbau
Nay M.M., Grieder C., Frey L.A., Amdahl H., Radovic J., Jaluvka L., Palmé A., Skøt L., Ruttink T., Kölliker R.
Rotklee ist eine der wichtigsten Leguminosen im europäischen Futterbau. In einem mehrjährigen Experiment testeten Forschende die europaweit grösste Sammlung verschiedener Herkünfte von Rotklee an fünf Standorten in Europa.