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Der Flug AC-879 der Air Canada von Zürich nach Toronto vom letzten Dienstag dauerte nicht lange. Nordöstlich von Paris musste der Airbus A330-300 der kanadischen Fluggesellschaft wieder an den Ursprungsort zurückkehren, da Probleme mit dem Kabinendruck festgestellt wurden. Unter Begleitung der Rettungsfahrzeuge konnte die Maschine eine Stunde nach Abflug wieder am Flughafen Zürich andocken, die 265 Passagiere wurden in einem Hotel untergebracht. Das berichtet das Branchenportal "Aviation Herald" am Wochenende.
Am Mittwoch, 22. August, versuchte man es erneut. Doch die gleiche Maschine, welche man repariert geglaubt hatte, kam noch weniger weit. Kaum war der Airbus, nun mit 275 Passagieren an Bord, in französischen Luftraum vorgedrungen, gab es erneute Probleme - diesmal wegen eines Triebwerks. Wie ein Passagier gegenüber "Aviation Herald" berichtet, informierte der Pilot die Flugzeuginsassen über "eine Notlandung" in Zürich. Diese erfolgte dann sicher am Abflughafen.
Ein Ersatz-Airbus des gleichen Typs brachte die Passagiere schliesslich nach Toronto. Die Verspätung betrug insgesamt 49,5 Stunden. Der pannenanfällige Flieger stand bei Air Canada am 23. August wieder im Einsatz.
Die Strecke zwischen Zürich und Toronto scheint der kanadischen Airline nicht viel Glück zu bringen. Im Januar 2011 kam es zu einem Zwischenfall, der in Kanada viel zu reden gab. Über dem Atlantik geriet damals eine Boeing 767 auf dem Flug nach Zürich kurzzeitig in heftige Turbulenzen.
Schuld war nicht etwa das Wetter, sondern der Pilot, der aus einem (bewilligten) Schlaf in Cockpit aufwachte und die Maschine absacken liess. Noch im Halbschlaf hatte der Pilot den Planet Venus mit einer US-Militärmaschine verwechselt und wollte (irrtümlich) eine Kollision verhindern. Sieben Passagiere mussten in Zürich hospitalisiert werden, weil sie sich wegen des Tauchers an der Kabinendecke verletzt hatten.