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Bern und Peking haben ihre Verhandlungen abgeschlossen
Das Treffen, das vom 9. bis 11. Mai stattfand, war die neunte Verhandlungsrunde. Die Schweizer Delegation wurde von Botschafter Christian Etter, Delegierter des Bundesrates für Handelsfragen, geleitet. Die Delegation der Volksrepublik China stand unter der Leitung von Yu Jianhua vom Handelsministerium.
WBF-Vorsteher Johann Schneider-Ammann stand seinerseits am Wochenende mit seinem chinesischen Amtskollegen Gao Hucheng in Kontakt. Auf Antrag des FDP-Politikers wird sich der Bundesrat rasch mit der Vorlage befassen. Zugleich wird das Verhandlungsergebnis einer rechtlichen Prüfung unterzogen, damit der endgültige Text ausgearbeitet werden kann.
Der Schweizerische Gewerbeverband sgv hebt in einer Medienmitteilung hervor, dass dieses Abkommen für Schweizer KMU eine herausragende Chance darstellt. China ist heute um den Aufbau einer nachhaltigen Wirtschaft bemüht, was Schweizer Firmen, die umweltfreundliche Qualitätsprodukte anbieten, zugutekommen könnte.
Neben dem Abkommen der EFTA (Europäische Freihandelsassoziation) und dem Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union (EU) hat die Schweiz ein Netz von 26 Abkommen mit 35 Partnern ausserhalb der EU. Diese Abkommen werden gewöhnlich im Rahmen der EFTA abgeschlossen, mitunter jedoch auch in bilateralen Verhandlungen zwischen der Schweiz und dem potenziellen Partnerland. Das war bei den Verhandlungen mit Japan und den Färöer-Inseln und auch jetzt bei China der Fall.