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Obwohl erst gut ein Drittel der Rennen gefahren worden sind, haben einige Fahrerinnen und Fahrer schon recht gut verdient. Janica Kostelic und Hermann Maier kassierten für ihre bisherigen fünf Saisonsiege einen Direktorenlohn von knapp 200'000 Frank
Maier gewann zwei Abfahrten, zwei Riesenslaloms sowie einen Super-G und kassierte dafür 191'000 Franken Preisgeld. Da läge die Busse von 25'000 Franken, die er für sein unkorrektes Verhalten in Val d'Isère aufgebrummt bekam, theoretisch noch im Budget. Der österreichische Skiverband hat jedoch Rekurs eingereicht.
Janica Kostelic verdiente allein mit ihren fünf Slalomsiegen innerhalb von sechs Wochen mehr als in ihrer bisherigen Karriere zusammen. Inklusive ihren Spitzenklassierungen im Riesenslalom verdiente die19-jährige Kroatin noch ein paar tausend Franken mehr (199 500.-) als Maier.
Im Schweizer Team gehörten bisher zwei zu den Grossverdienern. Sonja Nef (drei Siege plus zwei weitere Podestplätze) kassierte Checks für einen Gesamtbetrag von 170'000 Franken. Sie ist damit hinter Kostelic die Nummer 2 bei den Frauen. Michael von Grünigen (zwei Siege und drei 4. Plätze) steht mit einer Preisgeldsumme von 115'000 Franken zu Buche.
Im letzten Winter holte Hermann Maier den bisherigen Rekordbetrag von 660'000 Franken. Für Renate Götschl als Weltcupsiegerin der Frauen und bestverdienende Athletin schauten noch 335'000 Franken heraus.
Im WM-Winter 2001/01 gibt es rund acht Mio. Franken zu verdienen. An den Weltmeisterschaften werden vom Veranstalter keine Prämien ausgeschüttet; Preisgelder gibt es nur im Weltcup. Daneben werden die Athletinnen und Athleten von ihren Ausrüstern und Sponsoren entschädigt. Das Jahreseinkommen von Hermann Maier wird auf rund zehn Mio. Franken geschätzt.
swissinfo und Agenturen