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Allgemeines - Die allfällige Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022 wird Davos/St. Moritz heissen.
Der Exekutivrat von Swiss Olympic gab den Bündnern mit 8:4 Stimmen den Vorzug gegenüber Genf.
Nationalrat Tarzisius Caviezel, Vorsitzender der Arbeitsgruppe der Bündner Kandidatur, zeigte sich vom Entscheid erfreut und stellte in Aussicht, dass die weiteren Arbeiten am Dossier schon ab kommendem Montag vorangetrieben würden.
Es sei eine knappe Entscheidung gewesen, sagte Swiss-Olympic-Präsident Jörg Schild vor den Medien. Knapper noch, als es im Abstimmungsergebnis zum Ausdruck komme. Letztlich aber habe der Exekutivrat sich für das Dossier entschieden, mit dem er sich die grösseren Chancen ausrechne.
Weisse Spiele, kurze Wege - dies ist der Leitgedanke, auf dem Swiss Olympic, aber auch der Bund respektive das Bundesamt für Sport (Baspo) die Kandidatur aufbauen wollen. Diese Maxime kann Genf als Host City (mit Aussenstationen im Waadtland und im Wallis) nicht erfüllen, Davos/St. Moritz jedoch schon.
Mit dem Entscheid im Haus des Sports in Ittigen ist die Schweizer Kandidatur jedoch noch nicht Realität. Entscheiden wird das Sportparlament an einer ausserordentlichen Sitzung am 27. April 2012. Die Anmeldung beim IOC muss bis Mai 2013 erfolgen. Im Juni 2015 werden die Winterspiele 2022 schliesslich vergeben.
Allgemeines - Die allfällige Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022 wird Davos/St. Moritz heissen.