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Schon auf dem Weg zum Haupteingang erschien das Gebäude eher wie ein alter sozialer Wohnungsbau. Der Eingangsbereich bestätigt es, es ist ein Treppenhaus aus den fünfziger Jahren. Seitlich hiervon ist ein Durchgang in einen sehr großen Raum mit Steinboden und sichtbar ein kleiner Raum mit einem Fenster neben einer Tür. Am Fenster gibt es eine Fensterbank und von den Damen wird das Fenster geöffent. Nun kann man sich anmelden und reicht seinen Ausweis durch das geöffnete Fenster. Die Flure und Treppenhäuser erreichen noch nicht einmal die Qualität der mir bekannten Jugendherbergen aus den 80er Jahren. Ein Frühstücksbuffet gibt es nicht und man kann sich nur für eine feste Zeit zum Frühstück anmelden. Die Zweiraum-Suite wurde vor etwas 5 Jahren renoviert und der Tisch hat an zwei Seiten bereits kein Funier mehr. Im Flur steht ein großer Kühlschrank. Das Badezimmer zeigt schon die ersten Mängel der fehlenden Pflege und der geringen Bereitschaft notwendige Erneuerungen (Toilettendeckel zeigt Spuren einer zu langen Nutzung) durchzuführen. Hotelservice bedeutet hier nur, die Entnahme des Mülles aus dem Badezimmer. Aber nur von Montag bis Freitag. Den üblichen Zimmerservice (Betten machen und Raum aufräumen) gibt es nicht. Am Wochenende kommen sehr viele Jugendliche und es ist sehr laut. Scheinbar wird das Gebäude wie eine Jugendherberge von Jugendgruppen genutzt.
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