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Unter einer Lungenembolie versteht man den Verschluss einer oder mehrerer Lungenarterien durch Blutgerinnsel. Häufig bildet sich das Gerinnsel in den Beinvenen, löst es sich, kommt es in den Lungenkreislauf. Risikofaktoren sind langes Sitzen (lange Flug- oder Autoreisen), Übergewicht, Antibabypille/Schwangerschaft, eine stattgehabte Operation und gewissen Grunderkrankungen. Zeichen einer Lungenembolie sind z.B. Atemnot oder Schmerzen in der Brust. Weil es sich dabei um eine lebensbedrohliche Situation handeln kann, ist eine rasche und sichere Diagnose ist wichtig, um die richtige Therapie so schnell wie möglich einleiten zu können. Die Abklärungsmethode der Wahl bei der Diagnose der Lungenembolie ist die Computertomographie der Lungengefässe. Für diese Untersuchung wird jodhaltiges Kontrastmittel benötigt, welches sich in den Gefässen verteilt. Bei einer Lungenembolie, kommt es dann zu einer Aussparung des Kontrastmittels innerhalb der betroffenen Blutgefässe.
Bild: CT-Darstellung einer akuten LE bds.