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Das Wichtigste in Kürze
- Russland und die Ukraine haben Gefangene ausgetauscht.
- Dabei sind auch fünf britische Staatsbürger freigekommen.
- Zwei von ihnen waren in Donezk zum Tode verurteilt worden, jetzt sind sie wieder zuhause.
Fünf Briten sind nach Monaten in der Kriegsgefangenschaft prorussischer Separatisten in der Ostukraine in die Heimat zurückgekehrt. Die Männer seien am Donnerstag auf dem Flughafen London-Heathrow gelandet, berichtete die BBC.
Sie freuten sich «nach dieser schrecklichen Tortur auf die Normalität mit ihren Familien». Das sagte Dominik Byrne von der Organisation Presidium Network, die die Angehörigen unterstützt.
Video aus Flugzeug
In einem im Flugzeug aufgenommenen Video sagte einer der Männer, Shaun Pinner: «Wir sind noch einmal davongekommen.»
Aiden Aslin, der wie Pinner in einem Schauprozess von den Separatisten wegen Söldnertums zum Tode verurteilt worden war, sagte: «Wir sind jetzt aus der Gefahrenzone heraus und auf dem Weg nach Hause zu unseren Familien.»
Pinners Schwester bestätigte dem Sender Sky News, dass ihr Bruder in Grossbritannien ist. Ein Foto zeigte den 48-Jährigen, der seit 2018 in der Ukraine lebte , mit seiner Familie.
Noch keine offizielle Bestätigung
Von offizieller Seite gab es zunächst keine Bestätigung. Die britische Premierministerin Liz Truss hatte aber am Vorabend bestätigt, dass die Männer freikommen. Laut BBC hatte Saudi-Arabien die Freilassung im Zuge eines grossen Gefangenenaustauschs vermittelt, bei dem auch weitere Ausländer frei kamen.
Insgesamt vier der fünf Briten hatten als Freiwillige mit den ukrainischen Truppen gegen die russischen Angreifer gekämpft. Der fünfte Brite war als humanitärer Helfer in der Ukraine, als er gefangen genommen wurde.