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Aussenwirtschaft: Freihandelsabkommen
Freihandelsabkommen bieten der Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie die Möglichkeit, sich auf globalen Märkten zu behaupten. Die stark fragmentierte Wertschöpfungskette der Industrie verlangt eine starke internationale Vernetzung. Diese muss verlässlich, sicher und schnell sein. Durch Freihandelsabkommen können tarifäre und nicht tarifäre Handelshemmnisse beseitigt werden, um den freien Handel zu begünstigen. Swiss Textiles spricht sich grundsätzlich für Freihandelsabkommen aus. Der Vorteil des Abbaus von Handelshemmnissen überwiegt den dadurch gesteigerten Konkurrenzdruck. Dennoch ist nicht nur die Quantität an Abkommen wichtig, sondern vielmehr deren Qualität. Bereits bestehende Abkommen müssen aktualisiert und der veränderten textilen Wertschöpfungskette gerecht werden (insbesondere bei den Ursprungsregeln, den Zollabbauplänen oder den administrativen Anforderungen). Neue Abkommen sollen modern und liberal ausgestaltet werden und die Verknüpfung mit anderen Freihandelspartnern vorsehen. Zudem ist es wesentlich, dass die Freihandelsabkommen nicht nur den Warenaustausch regeln, sondern auch Themen wie das geistige Eigentum, die öffentliche Beschaffung, Investitionen und Dienstleistungen berücksichtigen.