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Analog zu Weiberfastnacht nimmt auch der Rosenmontag in der Schweiz eine wichtige Rolle während der Fasnacht ein. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Bedeutung nicht an die des rheinischen Rosenmontags heranreicht und die meisten Bräuche lediglich auf einige wenige Städte und Gemeinden beschränkt sind. Eine Besonderheit stellt Basel dar, wo die Fastnacht genau eine Woche nach Rosenmontag beginnt und drei Tage andauert.
Karnevalsumzüge finden in der Schweiz nur vereinzelt statt.
Worauf geht der Rosenmontag zurück?
Der Rosenmontag heisst in der Schweiz meist Fastnachtsmontag oder – wie in Luzern – auch „Güdis-Mäntig“. Hinsichtlich des Begriffs „Rosen-“ wird gemeinhin davon ausgegangen, dass hiermit der rheinische bzw. kölsche Begriff für „rasen“ gemeint ist. Diese Etymologie würde auch erklären, dass in der Schweiz eher abweichende Begriffe genutzt werden. Das Luzerner „Güdis“ ist ein Paradebeispiel und bezieht sich auf den Magensack bzw. den Bauch. Gemeint ist natürlich, dass der Rosenmontag oder „Güdis-Mäntig“ vor Beginn der Fastenzeit noch einmal die Möglichkeit eines reichhaltigen Mahles bietet.
Was passiert am Rosenmontag?
Karnevalsumzüge in der Schweiz finden an Rosenmontag nur vereinzelt statt. In Luzern übernimmt die Wey-Zunft das Regiment und lässt den Tag mit einer Tagwache beginnen. Zudem werden traditionell am Kapellplatz Orangen geworfen und es findet noch einmal fast derselbe Umzug statt wie an Weiberfastnacht.
Entgegen anderslautender Ansichten lassen sich die Karnevalsmontage mit den grossen Umzügen in Basel oder Bern nicht als Rosenmontag bezeichnen, da das Datum um eine Woche verschoben ist und dieser Begriff vor Ort auch nicht gebräuchlich ist.