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Machmal findet sich selbst bei der Deutschen Welle noch echter Journalismus; allerdings nicht immer übersetzt ins Deutsche.
So in diesem Fall. Der Artikel liefert womöglich den Grund, warum die WHO COVID-19 noch nicht zur Pandemie erklärt hat: sie hat für insgesamt 425 Millionen Dollar Anleihen ausgegeben, die hoch verzinst werden (zwischen 7 und 9 Prozent), deren Einsatz aber verfällt, sprich, der WHO zufällt, sollte es zu einer Pandemie kommen. Diese Anleihen sollten angeblich das Risiko für arme Länder abfangen. Die Zinsen auf diese Anleihen werden übrigens von deutschen und japanischen Steuerzahlern bezahlt.
Die Investoren in diese Bonds kommen vor allem aus Europa, es handelt sich aber vielfach um Großanleger aus dem Finanzmarkt. Die haben natürlich den politischen Einfluss, um mögliche Verluste abzuwehren. Die Anleihen sind im Juli dieses Jahres fällig. Wenn bis dahin keine Pandemie erklärt wird, erhalten die Investoren ihr Geld zurück….
Nachdem auf den Aktienmärkten in der letzten Woche schon beträchtliche Summen verbrannt sind, haben sie sicher ein gesteigertes Interesse daran, zumindest diese Verluste zu verhindern.
Ja, auch auf der Ebene internationaler Organisationen ist es nur noch eklig.
Via Dagmar Henn