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nung herbeigewünscht, und dann mit großem Gepränge gefeiert worden; denn die Thronfolge des Geschlechtes der Hohenzollern in Brandenburg-Preußen bedurfte neuer Hoffnungen. Der damalige Kronprinz Friedrich Wilhelm hatte den großen Kummer gehabt, zwei Prinzen im zartesten Alter wieder durch den Tod zu verlie
Die Taufe geschah den 31. Januar Nachmittags 4 Uhr in der Schlosskapelle, nachdem sie Vormittags von allen Kanzeln war bekannt gemacht worden.
Prinz hatte eine kleine Krone auf dem Haupte und war in Silber
Die Taufe verrichtete, in Gegenwart des ganzen königlichen Hauses und Hofes, der reformirte Bischof Ursinus von Bär, wobei alle Glocken der Stadt geläutet und die Kanonen von den Wällen, unter Pauken und Trompeten dreimal gelöst wurden. In der Kapelle war Musik. Die abwesenden Pathen: Kaiser Karl VI."), die verwitwete Kaiserinn, Zar Peter, die Generalstaten, der Kanton Bern, der Kurprinz von Hannover und die verwitwete Herzoginn von Mecklenburg*), wurden von dem Könige, der Königinn, dem Kronprinzen und dem Fürsten von Anhalt vorgestellet. Der Prinz, als Prinz von Preußen und von Oranien geboren, wurde, nach den
1) über ihr Leben s. Erman Mémoires p. s. à l'h. de Sophie Charlotte. Berlin 1801. p. 127; ein Bildnis von ihr findet man auf dem Berliner Schlose in den braunschw. Kammern. – Erman schreibt Roco ul les, Formey, in den Souvenirs d'un Citoyen. T. 1. P. 20. R o coulle.
2) Für den 1661 geborenen Dauphin Ludwig, welcher 1711 starb, und von seiner Gemalinn Marie Anne v. Baiern den 1668 geborenen Herzog von Bourgogne, den Vater Ludwigs des XV. hinterließ.
3) Friedrich Wilhelm I. bekam den 5. Mai 1695 den Joh Friedr. Cramer zum Ephorus, welcher gegen des Pater Bou hours Entretiens d'Ariste et d'Eugène, namentlich gegen die Frage: »sil étoit