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Und. Umso mehr man irgendwo drinsteckt, desto weniger Veränderungen werden einem bewusst. Es gibt da diese „Moment mal“ Momente, aber dafür muss die Zeit da sein, oder kurz anhalten. Und wie oft gehen diese Augenblicke unter und erst durch Rückblicke, die zweifelsohne massenhaft Zeit kosten, wird einem Vieles klar und so Manches kann man trotzdem nicht begreifen. Aber ob es auch so war…?
How do I want to say it. And then I write, and then I edit, smoothing out the bumps, paying as much attention to the flow of the sentences as the content, thinking of it musically. Do the sentences Move? Do they glide? Does the mind roll along through the sentences with ease? Does it sound like I speak? I read a sentence that doesn’t work and it’s like driving my car over an unfinished road, parts of it paved, […]
Du hast mir geschworen, dass das Licht nach den dunklen Jahren unfassbar sein würde. Ich habe dir nicht geglaubt. Du hast mich in deinen Briefen, in deiner fein geschwungenen Schrift mit nach draussen genommen, in den Regen, den Wind. Du hast die richtigen Fragen gestellt, aber das habe ich erst begriffen, als ich zum ersten Mal über das Blutrot der Sonne staunte. Über die unsagbare Stille der Berge. Über grandiose Blumenfarben am Strassenrand. Als ich den Kopf in den Nacken […]
Ich werde dich suchen, hier, zwischen den Zeilen. Irgendwo zwischen zurechtgeschnittenen Worten und Bildern, irgendwo in den Glasfaserkabeln, im Fluchtpunkt einer Atempause. Kontrollgang des Blicks in die Ferne: Unser Wir zieht Fäden, die Wolken entlang. Jeder Vogelschatten, der mich streift, berichtet von deinen Brauen und Wimpern. Die Spuren von Entenfüssen im Fluss erzählen von deinem Lächeln. Der Duft frischer Pistazien muss mit deinem Nacken zu tun haben. Wenn ich mein Gesicht lang genug in die Stille halte, weiss ich, dass […]
Ich sitze im Zug. Vor der Abfahrt kommt der Kontrolleur vorbei und erkundigt sich, ob ich wirklich in diese hässliche Ortschaft fahren will. Ich empfinde diese kleine Geste in diesem Moment als grossartig, gebe ihm als Zeichen meiner Dankbarkeit meine Fahrkarte, er beisst zwei Löcher hinein und geht weg. Bleiben noch wir, sie und ich, und machen Portraits. Ich sage, sie müsse melancholisch aus dem Fenster schauen, schliesslich sässen wir jetzt in einem Zug, da mache man das so. Sie […]
“Mit Gedanken ist es manchmal wie mit dem Nebel an einem See. Sie trüben im ersten Moment unsere Sicht bis sie sich in einem Moment der Stille zuerst in Klarheit verwandeln und dann in Luft auflösen.” (Nina Hrusa) Wir wissen weder ein noch aus und bleiben einfach stehen deswegen. Das ist mithin die schlechteste Lösung, klar, aber alles ist unscharf um uns herum und das wollen wir einfach nicht recht verstehen momentan. Stattdessen halten wir uns aneinander fest […]