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Gemeinschaftsalpen sind ein beliebtes Studienobjekt für kollektives Wirtschaften, wenn auch nur sehr wenig empirisches Material für diesen Zweck zur Verfügung steht. Um eine breitere empirische Grundlage zu schaffen, wurden fünf Alpen besucht, auf denen mittels teilnehmender Beobachtung und Befragungen Organisation und ökonomische Abläufe nachverfolgt wurden. Dabei ergab sich eine grosse organisatorische Breite. Es gibt nicht nur Genossenschaften und Korporationen, sondern auch unterschiedliche Verknüpfungen dieser zwei Organisationsformen. Unterschiede bestehen auch bei der Mitgliederstruktur, die teilweise alle Bewohner eines bestimmten Ortes umfasst, teilweise deutlich exklusiver ist. Gerade im Handlungsfeld der angestellten Hirten ergeben sich im Ergebnis von Aushandlungsprozessen gut funktionierende Anreizstrukturen, die sowohl das Verhalten der Hirten als auch dasjenige der Ganzjahresbetriebe lenken. Die grössten Probleme erleben die Akteure meist, wenn Investitionsbedarf zu decken ist.
Rindfleisch kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Die Intensivmast ist produktiver, die extensive Bio-Weidemast erzielt höhere Preise – doch was ist wirtschaftlicher? Agroscope hat die beiden Produktionssysteme miteinander verglichen.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.