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Im Jahr 2002 traten Josef und Lisbeth Blättler nach 32 Jahren in Pension. Aus Rationalisierungsgründen wurde die Post 6365 Kehrsiten nach 140 Jahren, am Karsamstag, 30. März 2002, für immer geschlossen.
Das Gebiet in Kehrsiten unten am See kennt man seit jeher als «Negerdörfli». Der Ursprung dieser Bezeichnung könnte bei einem Schweizer liegen, der nach längerem Aufenthalt aus Sierra Leone zurückkehrte. Er war verheiratet mit einer Afrikanerin und baute etwas oberhalb des Sees ein Chalet. Oder aber der Name stammt von den einfachen Wochenend-Häuschen, die um ca. 1950, am Seeufer erstellt und hauptsächlich von Baslern bewohnt wurden.
Dies sind die zwei gängigen Erklärungen für den Ursprung des Begriffs. Sei es nun wegen des einfachen Stils der kleinen Holzhäuser oder der damals neu ansässigen Afrikanerin, die Einheimischen nennen das Gebiet unterhalb des «Känzelis» bis zum Seeufer «Negerdörfli».
Alte Linde
Die Kehrsiter Linde bei der Kapelle war in einem sehr schlechten Zustand. Aus Sicherheitsgründen hatte der Kapellrat Kehrsiten deshalb beschlossen, den Baum fällen zu lassen.