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Auf den letzten Abt des südlichen Shaolin Klosters berufen sich zahlreiche Künste. Unter seiner Führung erlebte dieses grosse Zentrum der Kampfkunst seine letzten Tage, so dass alle Südstile, die von Shaolin abstammen, irgendwie auf ihn zurückzuführen sind. Leider wissen wir nur wenig von seinem Leben und müssen uns vieles logisch rückschliessen oder uns auf Geschichten und Legenden verlassen.
Grobe Lebensgeschichte
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ji Sin Sim See in der ersten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts geboren wurde. Er lernte und lehrte im Süd-Shaolin-Kloster und wurde dort schliesslich zum Abt. Er muss also ein buddhistischer Geistlicher gewesen sein, da er als Lay-Schüler kein geistliches Amt hätte übernehmen können.
Wir wissen zudem, dass Ji Sin Sim See die Ausbildung Lukh ah Chois nicht selbst in die Hand genommen hat, da er sich selbst für zu alt betrachtete. In Kombination mit den Rückschlüssen, dass er aufgrund seiner Position wahrscheinlich keinen Mangel hat leiden müssen, über gute medizinische Versorgung verfügte und wegen seines sportlichen Lebenswandels ideale Voraussetzungen für gute Gesundheit hatte, gehe ich von einem hohen, erreichten Alter aus.
Als das Shaolin-Kloster zerstört wurde, floh der Abt gemeinsam mit den anderen Überlebenden ins Kloster Hoi Tong. Lukh ah Choi wird bei diesen in den üblichen Aufzeichnungen zwar nicht genannt, doch wir wissen, dass er mit dem Abt in Hoi Tong angekommen ist. Er muss also dabei gewesen sein. Von da aus sandte Ji Sin Sim See seinen jüngsten Schüler aus, Hung Hee Gung zu finden, um von diesem zu lernen. Wahrscheinlich starb Ji Sin Sim See in Hoi Tong.