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Eine amerikanische Forschungsgruppe vom Human Nutrition Research Center on Aging at Tufts in Boston hat wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte im Zusammenhang mit dem Pfefferminz Teekraut zusammengetragen. In zahlreichen Laborversuchen konnte gezeigt werden, dass die Pfefferminze gegen verschiedene Bakterien und Viren wie dem Herpes oder Grippe Virus wirkt, ein starkes Antioxidans ist und der Entstehung von Krebs entgegenwirken kann. Ebenso wurde im Laborversuch beobachtet, dass die Pfefferminze über ein anti-allergisches Potential verfügt, was unter anderem auf das in der Pfefferminze reichlich vorhandene Menthol zurückgeführt wurde. Trotz der in medizinischer Hinsicht interessanten Erkenntnisse existieren nur wenige wissenschaftliche Studien über die Wirkung dieser Heilpflanze auf Erkrankungen am Menschen und klinische Studien fehlen gänzlich. Allerdings sind Pfefferminz Präparate in Deutschland für die Behandlung von Magen-Darmstörungen (Dyspepsie) als Standardpräparate zugelassen.
Quelle
Phytotherapy Research, 20 (2006) 619-633