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Im Gegensatz zur restlichen Welt ist die Schweizer Ärzteschaft bereit, den Eisenmangelpatienten das ihnen fehlende Eisen in erster Linie zu geben. Wir sind da.
Wenn Sie an Eisenmangelsymptomen leiden, sollten Sie den Ferritinwert im Blut bestimmen lassen. Bei Frauen und Kindern liegt er in der Regel unter 50 ng/ml – wir sprechen von der Problemzone. Deshalb sind es hauptsächlich sie, die an Eisenmangelsymptomen leiden. Bei erwachsenen Männern liegt Ferritin hingegen zwischen 100 und 200 ng/ml, also im Optimalbereich. Sobald Frauen und Kinder mit Eisenmangel in den Optimalbereich korrigiert werden, werden die meisten „von selbst“ gesund.
Typische Symptome sind Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schwindel, Schlafstörungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall oder Nagelbrüchigkeit (Frühstadium – Eisenmangelsyndrom). Im Spätstadium kann sogar eine Blutarmut auftreten (Eisenmangelanämie).
Die WHO hat kürzlich einen Ferritinwert von 15 ng/ml definiert, der für Frauen und Kinder genügen soll, obwohl viele dabei krank sind und dieser Wert bei erwachsenen Männern über 100 ng/ml liegt. Die Swiss Iron Health Organisation SIHO ist damit nicht einverstanden und hat deshalb dem Bundesrat am 7. August 2019 einen Eisenbrief geschrieben.