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Dunkelwittchen und die sieben grosswüchsigen Zwerge
Im nächsten Jahr wird Disney eine Neuverfilmung von «Schneewittchen und die sieben Zwerge» in die Kinos bringen. Einfach ohne Schneewittchen und ohne Zwerge. Und mit einer ganz anderen Handlung – auf politisch korrekt getrimmt. Der Prinz wird auch fehlen. Die Märchenwelt stirbt aus.
Ein hellhäutiges Schneewittchen? Für die rassistische Woke-Bewegung ist das ein Affront. (Bild: Wikipedia)
Der Zeichentrick-Klassiker «Schneewittchen und die sieben Zwerge» aus dem Jahr 1937 begeisterte Generationen von Kindern und gilt immer noch als ein Höhepunkt der Filmgeschichte aus dem Hause Disney. Die damaligen Macher bekämen allerdings Albträume, wenn sie sich die neue Verfilmung mit realen Schauspielern antun würden. Der Disney-Konzern fiel in den vergangenen Jahren vor allem dadurch auf, um jeden Preis auf der guten Seite der Welt stehen zu wollen. Die Filme wurden ideologisch und erzieherisch. Disney verfolgt inzwischen eine linke Agenda, was im USBundestaat Florida zur Folge hatte, dass die Regierung unter Gouverneur Ron De Santis Disneys Steuerprivilegien strich. Die politische Ausrichtung des Filmstudios führte nun zu der neuen Version von Schneewittchen.
Diversität bis hinter die sieben Berge
Bereits beim Namen beginnt das Problem des Films, denn Schneewittchen wird von einer Kolumbianerin gespielt, die nicht unbedingt der Beschreibung der Gebrüder Grimm entspricht. Dort ist die Rede von «Haut so weiss wie Schnee». Auch alle anderen Rollen weichen von den ursprünglichen Charakteren ab. Die Zwerge sind keine Zwerge mehr, sondern normal gewachsene Schauspieler. Dies aufgrund der Kritik des kleinwüchsigen Schauspielers Peter Dinklage, bekannt aus «Game of Thrones », der den alten Film als rückständig kritisierte, weil das Thema Zwerge diskriminierend sei, sogar in Märchen. Ein kleinwüchsiger Schauspieler, der die Rolle, die ihn reich und berühmt machte, ausschliesslich seiner Kleinwüchsigkeit zu verdanken hat, sorgt also dafür, dass in einem Film die Rollen für Kleinwüchsige gestrichen werden. Das hätten sich nicht einmal die Gebrüder Grimm ausdenken können.
Küssen verboten!
Also wird es nur einen einzigen kleinwüchsigen und sechs durchschnittlich grosse Schauspieler zu sehen geben. Dafür wird es bunt. Die sieben Nicht- Zwerge werden fast ausgeglichen von schwarzen und weissen Darstellern verkörpert. Ein Nicht-Zwerg ist sogar eine Frau. Ganz gestrichen wurde der Prinz. Schneewittchen soll keine Liebesgeschichte mehr beinhalten, sondern die weibliche Hauptperson als starke Frau zeigen, die keine männliche Unterstützung braucht. Besonders der Kuss, mit dem der Prinz am Ende Schneewittchen aufweckt, stiess bei den Wissenschaftlerinnen für Geschlechtertheorie, die Disney zu Rate zog, auf Ablehnung. Der Kuss stelle einen sexuellen Übergriff dar, weil Schneewittchen nicht bei Bewusstsein sei. Sie wird also für immer und ewig weiterschlafen müssen.
Wer wird Pinocchio spielen?
Bleibt zum Schluss nur noch die Frage, welcher Politiker in der allfälligen Realverfilmung von Pinocchio die Lügen- Marionette spielen könnte. Auswahl hätte es hierfür ja genug. Die andere abschliessende Frage, was denn bloss zwischen der wunderbaren Schneewittchen- Verfilmung von 1937 und dem neuen Irrsinn von Film aus dem Jahr 2023 passiert ist, ist schnell beantwortet: Die wohlstandsverwöhnte westliche Gesellschaft ist verblödet, das ist passiert. Die Realität ist leider nicht sehr märchenhaft. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann verhunzen sie unser kulturelles Erbe noch heute.