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Heute mit Ed Partyka über Duke Ellington
Zurich Jazz Talks #17
Für Ed Partyka ist Duke Ellington eine grosse Inspiration. Ellington hat sein Jazz Orchestra knapp 50 Jahre lang am Leben erhalten und einen Klangkörper erschaffen, der unglaublich wichtig ist für die Jazz-Geschichte und natürlich auch für die Big-Band-Geschichte. Ed Partyka erzählt uns, welche Werke von Duke Ellington ihn als Big-Band-Leader im 21. Jahrhundert inspiriert haben, und er verrät uns, um welche Eigenschaften er Ellington ein wenig beneidet.
Ellingtons Orchester hat mehr oder weniger eine Standart-Big-Band-Besetzung, aber doch mit ein paar Extra-Kleinigkeiten. Wenn man Duke Ellingtons Orchester mit dem Orchester des zweiten grossen Klangästheten, mit dem Count Basie Orchestra vergleicht, fallen Unterschiede auf: Beim Count Basies Orchester spielt die Rhythmus-Gitarre von Freddie Green eine zentrale Rolle. Ellingtons Orchester ab ca.1930 hat keine Gitarre und Ellington selber hat relativ viel dirigiert. Auch hat Ellingtons Posaunensatz nur drei Posaunen – im Gegensatz zu m Orchester von Basie und anderen Big Bands, wo normalerweise vier bis fünf Posaunen dabei sind. Dieser etwas schlankere Posaunensatz-Klang ist sehr ausschlaggebend für Ellingtons Klangästhetik.
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