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Zu den häufigsten Ursachen einer Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis, Abbildung 1) oder des Herzbeutels (Perikarditis, Abbildung 2) ist die Infektion durch Viren oder Bakterien. Seltener sind Autoimmunerkrankungen oder toxische Reaktionen verantwortlich. Die Sarkoidose (Abbildung 3) als granulomatöse Multisystemerkrankung stellt eine besondere Herausforderung an die Diagnostik. Mit Hilfe der Bildgebung können verschiedene Organbeteiligungen, hier im Besonderen die kardiale Manifestation und deren prognostische Implikation beurteilt werden. Weitere wichtige Erkrankungen sind die Endomyokardfibrose oder Veränderungen des Herzens, z.B. bei einer COVID-19 Infektion.
Die kardiale Magnetresonanztomographie (MRI) ist der Goldstandard für die bildgebende Diagnostik dieser Erkrankungen.
Bei der Bildgebung von Entzündungen bzw. Infektionen der Herzklappen (sog. Endokarditis) kommt hingegen die Herz-CT zum Zug. Mit der CT ist es möglich, Veränderungen wie z.B. Vegetationen, Pseudoaneurysmata, oder Klappendehiszenzen zu detektieren (Abbildung 4). Dies gelingt mit der CT auch bei Patienten und Patientinnen welche bereits eine ersetzte, bzw. operierte Herzklappe besitzen.
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Abbildung 1: Herz-MRI eines Patienten mit akuter Myokarditis der seitlichen Wand der linken Herzkammer (rote Pfeile).
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Abbildung 2: Herz-MRI einer Patientin mit zirkulärer Entzündung des Perikards (rote Pfeile), ohne Befall des Myokards.
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Abbildung 3: Herz-MRI bei einem Patienten mit kardialer Sarkoidose der basalen Vorderwand der linken Herzkammer (rote Pfeile).
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Abbildung 4: Herz-CT eines Patienten mit Endokarditis. Es finden sich Vegetationen auf der mechanischen Aortenklappe, Pseudoaneurysmata sowie eine Dehiszenz der Klappe als typische Befund dieser Erkrankung.