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Diese Einführung bietet einen kritischen Überblick über die Entwicklung der internationalen feministischen Literaturtheorie. Sie bietet Orientierung unter den divergierenden Richtungen und ihren Vertreterinnen und regt an zum Nachdenken über 'Frauen und Literatur' allgemein. Insbesondere beleuchtet Lena Lindhoff den Paradigmenwechsel von angloamerikanischen zu französischen und von sozio-historischen zu poststrukturalistischen Theoriemodellen und die Konsequenzen, die diese unterschiedlichen theoretischen Ausrichtungen für die Bestimmung von 'Weiblichkeit' und 'Schreiben' mit sich bringen. So erörtert der Band die in der poststrukturalistischen Theoriebildung verbreitete Verbindung eines 'weiblichen' Schreibens mit einer 'hysterischen' Symptomatik und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen einer anderen Ästhetik.
Portrait
Lena Lindhoff, geb. 1962; Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie; journalistische Tätigkeit; 1990 bis 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur der Universität Frankfurt a.M.; seit 1999 Tätigkeit als Online-Redakteurin und freie Autorin.