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Nationalrätin Martina Munz (SP) fordert den Bundesrat mit ihrer Motion 20.4192 auf, welche am 24. September eingereicht wurde, dass die rechtlichen Voraussetzungen so anzupassen sind, dass die Absatzförderung von tierischen Produkten beschränkt ist auf Produkte von Tieren, die regelmässigen Auslauf im Sinne des RAUS-Programmes gehabt haben.
Die Konsumentinnen und Konsumenten werden mit den Werbungen von Fleischproduzenten oft getäuscht. Die Tiere stehen weder auf idyllischen Weiden, noch haben sie Auslauf. Nur beim Tierwohlprogramm RAUS (Regelmässiger Auslauf im Freien) kann dieser Auslauf im Freien garantiert werden.
Die Nachfrage nach tierfreundlich erzeugten Produkten ist leider rückläufig, diese Entwicklung muss unbedingt gestoppt werden. Ziel der Förderungsbeschränkung ist es, nicht den Fleischkonsum anzukurbeln, sondern gezielt die Nachfrage nach tierfreundlich produzierten Produkten aus der Schweiz zu steigern.