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- 20.12.2007
- Seebeben Asien
Am 26. Dezember jährt sich die Tsunami-Katastrophe zum dritten Mal. Die Bevölkerung in der Schweiz half damals mit einer beispiellosen Solidarität. Von den gespendeten 227 Millionen Franken ist der grösste Teil - 204,3 Millionen - bereits engagiert (d.h. ausgegeben oder für die tranchenweise Auszahlung an bereits bewilligte Projekte verpflichtet). Die restlichen Gelder werden in nächster Zeit für nachhaltige Folgeprogramme verwendet. Bis heute hat die Projektkommission der Glückskette 144 Hilfsprojekte bewilligt, wovon 63 bereits abgeschlossen sind.
In Zusammenarbeit mit 27 erfahrenen Schweizer Hilfswerken und ihren Partnern vor Ort wurden in den fünf am meisten betroffenen Ländern (Sri Lanka, Indonesien, Indien, Thailand, Somalia) 15'000 Häuser repariert oder wieder aufgebaut, mehrere tausend traumatisierte Kinder betreut, Fischer- und Dorfgemeinschaften unterstützt und tausende von Betroffenen weitergebildet oder umgeschult. In Aceh (Indonesien), wo das Bildungssystem schwer getroffen wurde, entstehen mehrere Schulen. Viele Hilfsprojekte sind auf langfristige, nachhaltige Hilfe ausgelegt, damit es den Menschen im Katastrophengebiet dereinst besser gehen soll.
Die Bilanz der Tsunami-Hilfe fällt nach drei Jahren sehr positiv aus. Schwierigkeiten gab es dort, wo Behörden die Sicherheitszone zum Meer nachträglich neu festlegten, und in Regionen Sri Lankas, wo der Bürgerkrieg erneut ausgebrochen ist. Im Kampf gegen mögliche Korruption liess und lässt die Glückskette - neben den üblichen Kontrollen - mehrere Überprüfungen und Audits durch unabhängige Experten durchführen.