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Im Fall einer schweren Energiekrise kann der einheimische Rohstoff Holz fehlende Brennstoffe teilweise kompensieren, insbesondere für die Wärmeversorgung. Holz deckt rund fünf Prozent des Energiebedarfs der Schweiz ab.
Aufgrund der langen Lagerzeit von Stückholz könnte bei konstanter Nachfrage der Normalbedarf von zwei Wintern durch die vorhandenen Vorräte gedeckt werden. Sollte die Nachfrage jedoch stark ansteigen, müsste für einen zweiten Krisenwinter eventuell rechtzeitig zusätzliches Holz bereitgestellt werden. In einer akuten Energiekrise muss davon ausgegangen werden, dass die Nachfrage nach Holz sprunghaft ansteigen wird, was zu Versorgungsengpassen führen kann. In einer solchen Situation wird die Mehrproduktion von Stückholz angesichts des grossen Waldnutzungspotenzials als wirksame Massnahme zur Entschärfung einer Energieversorgungskrise erachtet.