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1. Ist es möglich, dass es bei der TAB3.0 unter XP eventuell Erkennungsprobleme mit dem Dongle gibt?
Bei manchen Systemen die unter Windows XP laufen, ist es möglich, dass es Erkennungsprobleme gibt. Falls der Dongle bei der Bestätigung der TAB 3.0 mit Windows NT, 2000 oder XP, (welcher an den Parallelport LPT des PC anzuschließen ist), nicht erkannt wird, müssen Sie einen Treiber KEYP.SYS manuell nachinstallieren.
Vorgehensweise:
2. Wie erkennt man ob der bei einem Fühlerfehler der Fühler wirklich defekt ist?
- Unter der Windows Oberfläche müssen Sie unter Start/Programme/Zubehör die Eingabeaufforderung auswählen. Nun befinden Sie sich in der DOS-Bedienoberfläche.
- Den Befehl cd.. solange eingeben (mit diesem Befehl wechselt man immer ein Verzeichniss höher) bis man sich im Hauptverzeichnis, z.B. C, befindet, worunter die TAB Software installiert wurde.
- Nun den Befehl cd/TAB eingeben. Es müsste nun am Anfang der Zeile der Laufwerksbuchstabe C erscheinen und danach müsste direkt TAB stehen.
- Nun geben Sie den Befehl SKEYADD ein und drücken die ENTER Taste.
- Das Fenster DOS Eingabeaufforderung schließen und den Rechner neu starten.
- Die TAB Software erneut starten und das Erkennungsproblem müsste behoben sein!!!
Bei einem Fühlerfehler erscheint z.B. beim CDC Regler ein PF1 oder PF2 oder bei den neueren Modellen wie beim LDU15 oder LTR15 ein E1 im Display, was auf einen Fühlerfehler hinweist. Wenn ein solcher Text im Display erscheint, hat man entweder ein Über- oder Unterschreiten des max. möglichen Temperaturbereichs des Fühlers erreicht, oder der Fühler hat einen Defekt. Abhilfe kann man schaffen, indem man bei Reglern mit zwei Fühlern, die Fühlerkontakte am Regler tauscht. Dann müsste die Anzeige z.B. von PF1 auf PF2 wechseln oder man misst den Fühler ohmisch durch und vergleicht die gemessenen Werte, die bei bestimmten Temperaturen aufgenommen wurden, mit der Widerstandstabelle des jeweiligen Fühlers (erhältlich im Downloadbereich unter Fühler-Widerstandstabellen).
>3. Was bedeutet bei den Parametern die Werte SPL und SPH?
Mit diesen Werten können Sie als Fachbetrieb dem Endkunden Sollwertgrenzen vorgeben. D.h. Sie stellen einen Bereich [min (SPL) / max (SPH)] ein, indem der Sollwert durch den Endkunden verstellt werden darf. Dadurch können Sie von Ihrer Seite aus gewährleisten, dass der Endkunde niemals den Sollwert in einen Bereich verstellen kann, der für die Anlage
schadhafte Folgen haben kann.
4. Wo kann man bei der neuen Generation von LAE Reglern einen Fühlerabgleich durchführen?
Im Gegensatz zu den älteren Reglern von LAE, wo Sie mittels eines Potentiometers den Fühlerabgleich durchgeführt haben, gibt es bei der neuen Generation eigens einen Parameter (OS1..3), der für diesen Vorgang in der Parameterliste eingerichtet wurde. Sie können in diesem Parameter den Fühler der Temperatur angleichen.
5. Ich habe einen CDC12 Regler und benötige in diesem Anwendungsfall den Verdampferfühler nicht. Besteht die Möglichkeit den zweiten Fühler zu deaktivieren?
Speziell beim CDC12 ist diese Möglichkeit der Deaktivierung des zweiten Fühlers noch nicht gegeben. Jedoch wird es bei den Reglern LCD15 und LCD28 (Erscheinung Anfang 2006) die jeweils mit drei Fühlern ausgestattet sind, möglich sein, alle bis auf den Raumfühler zu deaktivieren. Sie können jeweils im Menü unter den Parameterpunkten T2 / T3 entscheiden ob Sie die Fühler aktivieren oder deaktivieren.
6. Gibt es bei einem Thermostat mit einem Eingang die Möglichkeit mehrere Fühler auf einen Eingang zu schalten, um eine genauere Messung des Raums zu erhalten?
Direkt am Regler besteht die Möglichkeit mehrere Fühler auf einen Eingang zu schalten nicht, jedoch wenn Sie die Fühler extern verdrahten, können Sie dieses schon realisieren.
Wichtig ist, dass Sie beim Zusammenschalten mehrerer Fühler immer auf den selben Ohmwert kommen die ein Fühler alleine besitzt (beim PTC 1000 / 990 Ohm).
Beim Zusammenschalten von z.B. 4 Fühlern, um eine genauere Messung in großen Räumen zu erhalten, können Sie je zwei Fühler in Reihe schalten und jeweils die zwei in Reihe geschalteten Fühler parallel. So erhalten Sie mit vier Fühlern wieder den Wert 990 Ohm und der Regler kann diese Messung verarbeiten.
7. Ist es möglich, das Kabel des Fühlers zu verlängern, und wenn ja, welche Maßnahmen sollten vorgenommen werden?
Ja, es ist möglich, das Kabel bis zu gewissen Grenzen zu verlängern:
- PTC1000, 2 Leiter x 0,35 qmm bis zu 20 m ohne Ausgleich
- NTC, 2 Leiter x 0,35 qmm bis zu 20 m ohne Ausgleich
- Pt100, 3 Leiter x 0,24 qmm Selbstausgleich
- TC selbstausgleichendes Sonderkabel
- Transmitter 0..1V bis zu 10 m
Die Fühlerkabel sollten nie in der Nähe von Starkstromleitungen verlegt werden!!!
8. In welchen Fällen wird abgeschirmtes Kabel für die Anschlüsse zur Schnittstelle oder für die Fühler verlangt?
Das abgeschirmte Kabel vermindert den Einfluß der elektromagnetischen Störungen auf Schwachintensitätssignale. Abgeschirmtes Kabel ist überall dort zu
verwenden, wo starke Ströme oder Funkfrequenzquellen (Funkanlagen, Transmitter usw.) vorhanden sind.
9. Wie ist es möglich bei Mehreingangsgeräten die Fühler untereinander zu erkennen?
Bei Geräten wie LCD15, LF28 usw. sind die Fühler miteinander gleichwertig und sie unterscheiden sich voreinander erst nach ihrer Befestigung: in der Luft,
am Verdampfer usw. Es ist auf jedem Fall wichtig, dass der Fühler, nachdem er befestigt wurde, dem entsprechenden Eingang (Luft -> T1; Verdampfer -> T2 usw.)
angeschlossen wird. Der Unterschied in der Farbe oder die Markierung auf dem Kabel dient nur dem Zweck, die Identifizierung zu erleichtern.
10. Auf dem Gerät erscheint die Bezeichnung”Output.. 8(3)A 240 Vac”. Was ist ihre Bedeutung?
Üblicherweise wird diese Bezeichnung verwendet, um die maximalen Schaltleistungen eines Kontaktes zu bezeichnen. z.B., bei der oben aufgeführten Angabe
wird gemeint, dass eine Last, die eine Spannungsversorgung von 240Vac hat, beträgt der maximale Strom 8 Ampere, falls ganz und gar ohmsche Last und 3
Ampere falls induktiv, wie im Fall eines elektrischen Motors (Verdichter).
11. Wie viele Schaltungen in Sicherheit kann ein Relais durchführen?
Das Leben eines Relais hängt von vielen Faktoren ab: der gesteuerten Last, ohmsch oder induktiv, der Betriebsspannung, und der Schalthäufigkeit.
Die Angaben der Ströme, die auf unseren Geräten erscheinen, geben die maximalen schaltbaren Ströme an, mit einem normalen Betriebszyklus für einen
Zeitraum von 5 Jahren. z.B. bei einem Kühlstellenregler mit “normalem Betriebszyklus” ist die normale Schalthäufigkeit ca. 10 Zyklen/Stunde.
Kleinere Ströme oder kleinere Schalthäufigkeit verursachen eine proportionale Verlängerung der Lebensdauer
12. Was für den Unterschied zwischen der ‘CE’- Zeichnung und anderen Zeichnungen wie VDE – UL – IMQ usw.?
Mit der ‘CE’-Kennzeichnung erklärt der Hersteller – unter seiner eigenen Haftung –, dass das Produkt den gegenwärtigen EG-Vorschriften entspricht.
Diese Vorschriften stellen die minimalen Anforderungen zur Sicherheit, elektromagnetischen Strahlung und Immunität, Toxizität und unter allen
Gesichtspunkten die zur Funktionsfähigkeit eines Produktes notwendig sind, wenn es gemäß seiner Bedienungsanleitung verwendet wird. Die anderen
Vorschriften werden einem Produkt gegeben, falls der Hersteller Lizenznehmer der Kennzeichnung ist, die von einem Nationalen Institut eingetragen wird,
welches - unter seiner eigenen Haftung - erklärt, dass das Produkt nach dem Sicherheitsgesetz gefertigt wurde.
13. Sind die Geräte sofort beim Einkauf benutzbar oder verlangen sie Voreinstellungen?
Die von uns gefertigten Geräte werden mit einem Grundsetup verkauft, das zu einer allgemeinen Verwendung gedacht ist. Daher ist es IMMER notwendig, die
mitgelieferten Bedienungsanleitungen zu studieren, die die Funktion des Gerätes und die Bedeutung der Konfigurationsparameter erklären. Dann, vor der
Inbetriebnahme der Anlage, ALLE Parameter überprüfen und eventuell modifizieren, um ein optimales Steuerungsergebnis der Anlage in Verbindung mit dem LAE
Regler zu erzielen.
14. Warum erfolgt im Regler meines Kühlschrankes die Abschaltung des Verdichters auf eine Temperatur, die nicht der Sollwert ist?
In vielen von unseren Produkten sind viele Programmierungen, die dieses Phänomen erzeugen, darunter der Verlangsamungsparameter und die Anzeigenabgleichung.
Diese Programmierungen dienen dazu, die Produktkerntemperatur im Display zu simulieren, auch wenn der Fühler die Lufttemperatur misst. In manchen Fällen,
wie z.B. im CDC123, gibt‘s auch einen dritten Fühler T3 der als Anzeigefühler fungiert und nicht wie gewohnt T1. Jedoch ist auch indem Fall T1 der
Regelfühler.
15. Ist es möglich, mehr Geräte durch einen einzelnen Transformator zu speisen?
In vielen Fällen sind mehr Geräte zusammen im gleichen elektrischen Stromkreis angeschlossen, wie z.B. die Schnittstelle, Digitaleingänge, aktive Fühler
(Transmitter) usw. Der Anschluss an einem einzelnen Transformator würde dann einen verborgenen Kreis erzeugen, der die korrekte Funktion beeinflusst.
Darum, bevor die Geräte angeschlossen werden, ist es erforderlich zu prüfen, dass solche verborgenen Kreise auf keinem Fall erzeugt werden können, und
dass der Transformator eine angemessene Leistung besitzt.
16. Welche Maßnahmen muss man durchführen wenn in meiner Anzeige CL oder CLN erscheint?
Beide Anzeigen weisen auf einen Kondensatorreinigungsalarm hin. Dieser Alarm ist jedoch lediglich ein Hinweis und hat keine Auswirkungen auf die Regelung.
Im Regler ist es möglich unter dem Parameter ACC einen Zähler einzustellen, der nach der eingestellten Zeit diese Meldung ausgibt. Die richtige
Vorgehensweise ist, den Regler auszuschalten und den Kondensator auf Verschmutzung zu kontrollieren und eventuell den Zähler auf einen neuen Wert
anzupassen. Danach kann der Zähler zurückgesetzt werden und der Countdown beginnt von neuem.