Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/135510

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu erarbeiten, die geeignet sind, das Potenzial inländischer Arbeitskräfte nachhaltig zu stärken, und darüber Bericht zu erstatten. Das Massnahmenpaket soll insbesondere die Bereiche Stärkung der inländischen Fachkräfte über Aus- und Weiterbildung (Verhinderung der weiteren Akademisierung der Berufsbildung), die vermehrte Nutzung des Potenzials von Frauen (z. B. über die steuerliche Entlastung der Betriebe, die Krippenplätze anbieten) sowie die verbesserte Nutzung des Potenzials von älteren Arbeitnehmenden (z. B. über Anreize in der beruflichen Vorsorge wie altersunabhängige Pensionskassenbeiträge) umfassen. Die Ausarbeitung eines solchen Massnahmenpakets soll unter Einbezug der Kantone und der Wirtschaft erfolgen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Anliegen des Postulates sind dem Bundesrat sehr wichtig. Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat deshalb im Jahr 2011 eine Fachkräfteinitiative (FKI) lanciert mit dem Ziel, die Fachkräftenachfrage bis 2020 vermehrt durch Personen aus der Schweiz abzudecken. Mit diesem Ziel kann sowohl der demografischen Entwicklung als auch dem wachsenden Unbehagen gegenüber der Personenfreizügigkeit begegnet werden.</p><p>Das WBF und die Konferenz kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren haben am 21. Mai 2013 einen Bericht mit möglichen Handlungsfeldern und Massnahmen veröffentlicht.</p><p>Die im Rahmen der FKI aufgezeigten möglichen Massnahmen decken sich mit den im Postulat vorgeschlagenen Lösungen. Der geforderte Einbezug der Wirtschaft und der Kantone ist bereits erfolgt. Der Bundesrat plant die weiteren Arbeiten der FKI im Sinne des Postulates und wird ein Monitoring aufbauen, das die geforderte Berichterstattung abdecken soll. Aus diesem Grund ist er bereit, das Postulat anzunehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.