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Marco Vinício García wurde am 7. Mai 1981 in der Gemeinde Olintepeque bei Quetzaltenango geboren. Er wuchs dort bei seiner Mutter auf. Später ist er in die USA ausgewandert. Dort erlitt Marcos 2003 einen schweren Unfall. Seither lebt er mit Tetraplegie und kann seinen Körper vom Hals abwärts kaum bewegen. Marcos hat gute kognitive Fähigkeiten und ist eine kontaktfreudige Person.
Kurz nach seinem Unfall wurde Marcos nach Guatemala zurückgeführt und lebte seither wieder Mutter und Grossmutter in Quetzaltenango.
Seit dem Jahr 2004 wird Marcos García vom Projekt „Niños en Xela“ unterstützt. Er und seine Familie können die finanziellen Ausgaben für die Aufrechterhaltung seines Gesundheitszustandes und seine Ausbildung nicht bestreiten.
Niños en Xela finanziert Marcos die Fahrten zur Physiotherapie, die Arztbesuche, die medizinischen Hilfsmittel, die Medikamente und hat auch immer wieder eine Pflegefachfrau für die medizinische Versorgung von Marcos eingestellt. Da die Lebenspartnerin, die die Pflege von Marcos übernommen hatte, wieder zu ihrer Familie zurückkehrte, suchen wir momentan nach einer Lösung für Marcos. Aus gesundheitlichen Gründen können weder die Mutter noch die Grossmutter die Pflege von Marcos übernehmen. Durch die Physiotherapie ist es gelungen, dass Marcos seine linke Hand soweit bewegen kann, dass er einfache Handlungen wie beispielsweise Malen, verrichten kann.
Wir finanzierten Marcos eine Privatlehrerin, eine ehemalige Schülerin von Niños en Xela, die ihn auf dem schulischen Weg begleitete. So konnte er einen Abschluss erreichen. Eine ehemalige Kunstschülerin von unserem Projekt unterrichtete Marcos beim Malen. Dies ist nun sein Hobby geworden und dies bringt ihm immer wieder Glücksmomente in den Alltag.
Momentan besucht Marcos zweimal die Woche ein Theologiestudium. Die Fahrten zur Schule, die Einschreibegebühren und das Material wird von Niños en Xela finanziert. Wir sind dabei, innerhalb des Projektes jemanden zu finden, der Marcos bei diesen Aktivitäten begleiten könnte.
Unser Ziel ist es, dass Marcos in naher Zukunft seinen Alltag alleine bestreiten kann. Dazu braucht es in einem Land wie Guatemala als körperlich beeinträchtigter Mensch viel Willenskraft und Mut. Dies konnte Marcos in den vergangenen Jahren durch alle Inputs und Begegnungen aufbauen. Seine konstruktiven Beiträge an den Workshops werden von den Familien als sehr positiv entgegengenommen und dies verstärkt wiederum das Selbstvertrauen von Marcos.