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Wenn es um seinen Namen geht, will Donald Trump die Kontrolle haben. Das war im Geschäftsleben so, und gilt auch für die Republikanische Partei. Die bekam jetzt Post von seinen Anwälten.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat nach US-Medienangaben über seine Anwälte an die Republikanische Partei mehrere Abmahnungen geschickt. Grund: Er will selbst bestimmen, wann sein Name verwendet wird. Drei Organisationen, dem Republican National Committee, dem National Republican Congressional Committee und dem National Republican Senate Committee wurde untersagt, bei der Spendensammlung mit Trump zu werben.
Die Republikanische Partei braucht die Spenden, um für kommende Wahlen genügend Geld in der Kriegskasse zu haben. Am Freitag hatte sie zwei E-Mails an ihre Mitglieder geschickt, in denen nach Zuwendungen gefragt wurde. Als Gegenleistung wurde die Erwähnung auf einer Grusskarte an Donald Trump angeboten.
Dieser soll nach Angaben des US-Magazins Politico verärgert darüber gewesen sein. Nach dem Wahlverlust und dem Amtsenthebungsverfahren ist Trump aber nicht gut auf einige Teile der Partei zu sprechen. Immerhin hatten einige Senatoren und Kongressabgeordnete für eine Enthebung gestimmt.
Donald Trump ist sehr vorsichtig, was die Benutzung seines Namens angeht – schliesslich ist Lizenzierung seiner Marke Teil seines Geschäftsmodells als Unternehmer gewesen.
(t-online/wan)