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Auch gegenüber dem Franken schwächte sich der Dollar ab, am Morgen kostete die US-Währung noch 0,9866 Franken, nach 0,9905 Franken am Vorabend. Der Franken verstärkte sich auch gegenüber dem Euro leicht. Ein Euro wurde zu 1,1402 Franken gehandelt, am Vorabend ging er noch zu 1,1416 Franken um.
Trotz massiver Kursverluste an den US-Aktienmärkten am Vorabend haben die Anleger den Dollar nicht wie gewöhnlich als sicheren Anlagehafen genutzt. Marktbeobachter verwiesen auf jüngste Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, der die Geldpolitik der US-Notenbank Fed in ungewöhnlich scharfen Worten kritisiert hatte.
"Ich denke, dass die Fed einen Fehler macht", hatte Trump in der Nacht zu Donnerstag auf die Frage eines Journalisten nach dem heftigen Kursrückgang an der Wall Street gesagt. Die Notenbank fahre geldpolitisch einen zu straffen Kurs. "Ich denke, dass die Fed verrückt geworden ist", fügte der US-Präsident hinzu. Zuvor hatte Trump bereits mehrfach die seiner Meinung nach zu schnell steigenden Zinsen in den USA kritisiert.
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, kritisierte die jüngsten Äusserungen des US-Präsidenten. Lagarde betonte, dass Zentralbanken ihre Zinsentscheidungen entsprechend ökonomischen Indikatoren treffen müssten. Wenn das Wachstum stark und die Arbeitslosigkeit extrem niedrig sei, müssten die Zentralbanken "die Entscheidungen treffen, die sie treffen", sagte die IWF-Chefin. /jkr/men/tt
(AWP)