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Wie viel kostet die Erhaltung der Eisenbahninfrastruktur der schweizerischen Privatbahnen langfristig? EBP hat den aktuellen Zustand der Eisenbahninfrastruktur der Privatbahnen erhoben und mit einem innovativen Ansatz den langfristigen Finanzbedarf ermittelt
Das Bundesamt für Verkehr war von der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates beauftragt worden, einen Bericht über den Zustand der Eisenbahninfrastrukturen der schweizerischen Privatbahnen zu erstellen. Das Bundesamt für Verkehr hat EBP im Frühjahr 2007 mit der Bearbeitung einer Studie mit folgenden Zielsetzungen beauftragt:
- Aufzeigen, in welchem Zustand sich die Eisenbahninfrastrukturen der Privatbahnen befinden.
- Ermitteln des durchschnittlichen jährlichen Finanzbedarfs für die Substanzerhaltung ihrer Infrastrukturen.
- Vergleich mit den heute vorhandenen Mitteln bei den Privatbahnen und gleichartigen Strecken der SBB.
Die Ermittlung des Zustandes erfolgte mit Hilfe eines strukturierten Fragebogens sowie Interviews. Für die Ermittlung des Finanzbedarfs wurde ein von EBP entwickeltes Simulationsmodell verwendet, das sich auf folgende Elemente abstützt:
- aktueller Zustand als Ausgangsbasis
- Berücksichtigung des Alterungsverhaltens
- Berücksichtigung von Erhaltungsmassnahmen mit Kosten in Abhängigkeit des Zustandes
- Nutzen von Erhaltungsmassnahmen in Form von Zustandsverbesserungen
Mit Hilfe des Simulationsmodells untersuchte EBP verschiedene Erhaltungsstrategien mit ihren langfristigen Konsequenzen bezüglich Mittelbedarfs- und Zustandsentwicklung. Die Ergebnisse der Studie wurden am 18. August 2008 im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt.