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Viele Frauen sind entspannter, weniger gehemmt und besser auf sich konzentriert, wenn weder ihr eigener Mann noch die Männer der anderen Teilnehmerinnen dabei sind.
Oft gibt es auch einen Kompromiss: Die reinen Frauengruppen öffnen sich an zwei Abenden für Männer, damit die werdenden Väter erfahren, was im Gebärsaal auf sie zukommen wird.
Früher, als die Kurse zur Geburtsvorbereitung eine Art Trainingsprogramm für den Umgang mit den Wehen waren, bekamen die Männer klare Aufgaben zugeordnet. Sie sollten den Atemrhythmus mitlernen, damit sie ihrer Frau «vorschnaufen» konnten, wenn sie aus dem Takt geriet. Auch Massage-Techniken wurden den werdenden Vätern beigebracht, damit sie zum Beispiel den in den Wehen schmerzenden Rücken rieben. Heute gehen die meisten Kurse – auch die Paarkurse – von solchen Lernprogrammen ab.