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Im Jahr 2018 hat ActionAid den Fonds ARISE (der „aufkommen“ heißt) gegründet, um die eigene von Frauen geführte humanitäre Pionierarbeit zu verwalten. Der Fonds anerkennt die Führerschaft der Frauen bei der Vorbereitung auf Katastrophen, sowie bei sofortigen Antworten darauf und einer langfristigen Erholung.
Der Fonds ARISE hat als wichtiges Ziel, die Frauen, die die Aktionen gegen Notstände verwalten, durch die richtigen und entsprechenden Ressourcen zu unterstützen, und zwar die sofortige Verfügbarkeit von Geldmitteln bei Notständen. Der Fonds unterstützt außerdem die Führerschaft der Frauen bei der Beilegung der Konflikte und der Bemühungen zur Friedensförderung, und beiträgt dazu letztendlich, die Rechte bei Krisenzeiten zu bewahren.
Der Fonds ARISE hat als allgemeines Ziel, 1 Million Frauen in 15 Länder in den nächsten 5 Jahren zu ermächtigen, durch das Erreichen folgender Zielpunkte:
- Die Bemühungen zur Unterstützung aller Frauen in der Welt bei der Vorbereitung und der Erstellung aktiver Antworten auf Katastrophen;
- Die von Frauen geführten Initiativen zu verstärken, um der Bewahrung ihrer Rechte bei Krisenzeiten zu gewährleisten;
- Neue Führerschaftsgelegenheiten für alle Frauen, die sich im Notstand oder in einem Konflikt befinden, durch die sofortige Antwort auf langfristige Erholungsverfahren.
Die Aktionen von ActionAid gewährleisten die Einbeziehung und Teilnahme mehrerer Frauen an Entscheidungspositionen innerhalb der Gemeinschaft sowie auf internationalen Ebenen bei den sofortigen Antworten auf langfristige Erholungsverfahren. Das humanitäre Programm von ActionAid konzentriert sich auf Länder, die durch ihr hohes Risikoniveau und die hohe Wahrscheinlichkeit von Konflikten und Katastrophen bestimmt werden, zum Verstärken der Reaktionsfähigkeiten der Gemeinschaften, um effiziente und langfristige Lösungen durch die Führerschaft der Frauen und lokalen Organisationen zu finden.
ARISE wird sich auf 15 Länder konzentrieren, unter anderen Bangladesch, Kambodscha, DRK, Philippinen, Indien, Kenia, Haiti, Nepal, Palästina, Somaliland, Uganda und die Vanuatu-Inseln.
Warum einen Fonds zur Unterstützung der Frauen?
Die Frauen, die in Armut leben, sind diejenige, die am stärksten von den Notständen betroffen sind. Und für verschiedene Gründe.
Während Konflikte und Katastrophen befinden sich die Frauen an der Front bei humanitären Antworten, sowie Evakuierungen und Pflege der Kinder, der Verletzten und der älteren Leute, und stellen sicher, dass ihre Familien genügende Lebensmittel haben. Der Bedarf an Heilungen, die nicht geleistet werden, steigert insbesondere, wenn grundlegende Dienstleistungen, wie z.B. Krankenhäuser oder den Wasserzugang, fehlen oder reichen nicht. Die humanitären Notstände verstärken die schon existierenden Ungerechtigkeiten.
Wenn aber man eine Frau in Mittelpunkt der Aktion gegen den Notstand stellt, wird sie viel mehr als bloß Paläste wiederaufbauen. Sie wird Widerstandsfähigkeit für sich selber und für ihre Gemeinschaft aufbauen, sowie Fähigkeit zum Schutz der Rechte und zur Führerschaft, die lebenslang dauern werden.
In den letzten 10 Jahren hat ActionAid bestätigt, dass wenn die Frauen über die angemessenen Ressourcen verfügen, um sich vorzubereiten und gegen die Notstände richtig antworten zu können, und wenn Ihnen die Gelegenheit und die Unterstützung zur Führerschaft gegeben werden, erfolgt dann folgendes:
- Mehr Leben gerettet werden;
- Frauen und Kinder werden bei dem steigenden Gewaltrisiko besser geschützt. Sie arbeiten zusammen, um ihren eigenen Schutz sowie die Wahrung ihrer eigenen Rechte bei Notständen sicherzustellen;
- Die Gemeinschaften sind dazu vorbereitet, einer möglichen Krise zu begegnen und haben eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen steigenden Risikos und Schocks;
- Am wichtigsten, ist die Position der Frauen in der Gesellschaft jetzt anders: Frauen werden als kompetenten Leaders betrachtet, und das ist ein wichtiger Beitrag zu der Geschlechtergleichstellung.