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Lasten aus der Vergangenheit
Verschiedene Bereiche des Feldbachareals sind seit 2012 im Kataster der belasteten Standorte als prioritär untersuchungsbedürftige Ablagerungsstandorte eingetragen. Diese Altlasten stammen aus der industriellen Vergangenheit der Feldbachhalbinsel.
Vom Kloster in das Industriezeitalter
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts befand sich auf dem Feldbachareal eine Klosteranlage. In der Folge wurden die Klostergebäude bis auf das heute noch bestehende Refektorium (See & Park Hotel Feldbach) rückgebaut und das Gelände für industrielle Zwecke umgenutzt. Mehrere Generationen von Fabrikgebäuden wurden in den nachfolgenden Jahrzehnten gebaut, umgenutzt, abgerissen und wieder neu erstellt. Die Abbruchmaterialien sowie der Aushub für die Neubauten, aber auch teilweise Industrieabfälle, wurden damals als Uferaufschüttung verwendet oder auf dem Areal deponiert.
Sondierbohrungen
Mit den bisher getroffenen Massnahmen und Abklärungen konnten die möglicherweise kontaminierten Bereiche soweit eingegrenzt werden, dass nun gezielte Sondierungen durchgeführt und anschliessend analysiert werden können. Die Erkenntnisse aus diesen umfassenden Untersuchungen werden in einem technischen Bericht zusammengefasst. Daraus resultierende weitere Massnahmen werden mit dem Kanton abgesprochen.
Überwachung der Seewasserqualität
In unmittelbarer Ufernähe wurden vor rund 3 Jahren vier sog. Rotationskernbohrungen ausgeführt und mit sog. Piezometern (Messstellen) ausgestattet. Aus jedem der vier erstellten Piezometer werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten und Wasserständen Wasserproben entnommen und analysiert. Mit diesem Überwachungsprogramm kann beurteilt werden, ob und in welchem Umfang sich Rückstände aus den Uferauffüllungen allenfalls auf die Seewasserqualität auswirken.
Der Stadtrat wird über die weiteren Schritte und Massnahmen informieren, sobald konkrete Ergebnisse vorliegen.