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2.3.3. Das kollektive Bewusstsein
Im Modell des kollektiven Bewusstseins, baut die Gruppe das Bewusstsein auf. Die einzelnen Lebewesen tauschen keine Informationen aus, sondern bauen zusammen ein gemeinsames Realitätsbild (wie ein Puzzle). Ein auf diese Art und Weise konstruiertes Bewusstsein entscheidet dann, was die einzelnen Lebewesen zu tun haben.
Wir werden ein Modell eines solchen Bewusstseins näher betrachten.
Jedes einzelne Lebewesen sendet Signale in den Raum aus, welches ihn umgibt. Durch die Interferenz von solchen Signalen entsteht ein Frequenzfeld um die Gruppierung der Individuen herum. Dieses Frequenzfeld werden wir hier das Bewusstsein nennen. Dieses Frequenzfeld wird durch die Interferenz der einzelnen Signale verstärkt und harmonisiert. Dieses Phänomen könnte man mit der Musik eines grossen symphonischen Orchesters vergleichen. Ein derartig erzeugtes Feld bildet den Informationszustand ab, welches durch alle einzelnen Lebewesen gesammelt wurde. Das Bewusstsein wurde hier als das Andauern von räumlichen Resonanzfeldern in der Zeit definiert.
Die gleichen einzelnen Wesen können durch das Frequenzfeld erregt werden.
So entsteht eine Rückkoppelung. Das Bewusstseinfeld überweist die Informationen den einzelnen Lebewesen in Form von Befehlen. Um diese Befehle zu verstehen, ist jedes Wesen mit einem Entschlüsselungssystem ausgerüstet, welches ihm diese Befehle verstehen lassen. Dieses Entschlüsselungssystem bildet die Sprache. Auf diese Weise ist jedes einzelne Lebewesen handlungsfähig und kann für einen bestimmten Zweck agieren, ohne dabei im Besitz von allen dazu notwendigen Informationen zu sein.
Stellen wir uns vor, dass wir mit ein paar Personen einen Ausflug machen. Dabei begibt sich jeder an einen bestimmten Punkt. Jeder macht dort nur ein Foto der Landschaft. Nach der Rückkehr legen wir alle Fotos zusammen, so dass sie ein Panorama bilden. Jeder von uns hat nur ein Fragment des Gesamtbildes gesehen, aber zusammen haben wir ein Gesamtbild generiert. Auf diese Art und Weise kann man sich das Funktionieren des Gesamtbewusstseins ungefähr vorstellen.
Natürlich entsteht die Frage, wie sich die ausgesendeten Signale plötzlich selbständig machen können und selbst Befehle aussenden. Dies ist eine Scheinunabhängigkeit, wirkt aber wie reale.
Die Menschen schauen fern. Das Bild sieht so aus, als ob wirklich etwas geschieht im Apparat. Wenn man aber den Apparat abschaltet verschwindet das Bild. Das Bild entsteht in Wirklichkeit in unserem Kopf und nicht auf dem Bildschirm. Auf dem Bildschirm befinden sich nur leuchtende Punkte, welche ständig die Farbe und die Helligkeit ändern. Es genügt den Bildschirm alleine unter der Lupe anzuschauen und die Bildtäuschung verschwindet.
Mit dem Bewusstseinfeld muss es ähnlich sein. Die Objekte senden die Signale in den Raum. Zu Beginn ist dies ein unkoordinierter Prozess (wie ein rauschendes Bild). Mit der Zeit harmonisieren die Signale und es entsteht ein „Bild”, welches zeitlich variiert. Im Gegensatz zum Fernseher betrachtet sich dieses Bild aber selbst. Die einzelnen Lebewesen, welche die Signale senden, können den Effekt wie ein Bild betrachten und entsprechend auf dieses Bild reagieren.
Das Verhalten der Ameisen kann man am besten mit dem kollektiven Bewusstseinsmodell beschreiben. Man sollte dieses Modell noch um die Möglichkeit erweitern, die Informationen aus dem kollektiven Bewusstsein im genetischen Code zu speichern, so dass der technologische Forschritt der Ameisen den Weg zu weiteren Generationen finden könnte.