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Brustempfindlichkeit
Was ist das Problem?
Brustschmerzen, medizinisch als Mastodynie bekannt, ist der allgemeine Begriff für Beschwerden, Empfindlichkeit oder Schmerzen in einer oder beiden Brüsten.Brustschmerzen werden in zwei Kategorien eingeteilt: zyklisch und nicht-zyklisch. Im ersten Fall ist der Brustschmerz das Ergebnis des Hormonzyklus, was ihn zur häufigsten Art von Brustschmerz bei Frauen vor und während der Menopause macht. Nicht-zyklische Brustschmerzen, die häufiger bei Frauen in der Menopause auftreten, stehen nicht mit dem 28-Tage-Zyklus in Zusammenhang, sondern mit den schwankenden Östrogen- und Progesteronspiegeln. Es ist anzumerken, dass empfindliche Brüste in der Perimenopause häufiger auftreten als in den späteren Stadien des Übergangs zur Menopause, in denen sich die Östrogenspiegel stabilisieren. Brustschmerzen können unterschiedlich empfunden werden. Bei einigen Frauen handelt es sich um Empfindlichkeit, Spannung, Wundheit, Brennen oder Schwellung. Für andere ist es ein stechender oder akuter Schmerz.
Was sind die Ursachen?
Das Brustgewebe reagiert empfindlich auf Hormone. Während der Perimenopause steigen und fallen die Hormone Östrogen und Progesteron auf unvorhersehbare Weise. Es sind diese hormonellen Veränderungen, die die Symptome der Empfindlichkeit hervorrufen. Die Qualität des stützenden Bindegewebes nimmt mit dem Verschwinden des Östrogens ab, was sich auf die empfindliche Haut der Brüste auswirkt. Hormone sind die häufigste Ursache für Brustschmerzen, aber auch andere Faktoren können eine Rolle spielen, wie z. B. Brustzysten, Brustverletzungen, Stress, Mastitis oder die Verwendung von Verhütungsmitteln.
Welche Lösungen gibt es?
Es mag trivial klingen, aber ein erster Ratschlag ist, einen BH zu tragen, der gut zu deiner Brust passt. Die richtige Grösse und ein bequemes Modell können einen grossen Unterschied machen. Die Ernährung und das Gewicht zu kontrollieren ist ein Ansatz, der in Betracht gezogen werden sollte. Zwar wird dies keine Wunderwaffe gegen Brustspannen sein, aber einige Lebensmittel tragen zum hormonellen Gleichgewicht bei. Phytoöstrogene (pflanzliche Verbindungen mit Östrogenen Eigenschaften) reduzieren Brustschmerzen. Sie sind in vielen Lebensmitteln wie Soja, Hafer oder Leinsamen enthalten. Denke auch daran, deinen Bedarf an den Vitaminen E und B6 zu decken. Vermeide einen übermässigen Salzkonsum, um die Wassereinlagerungen im Brustgewebe zu begrenzen. Du kannst deine Brüste auch massieren, um die Lymphdrainage anzuregen.