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In der 90. Weltcup-Prüfung seiner spektakulären Karriere galoppierte der dreimalige Serienmeister Steve Guerdat mit dem 11 Jahre alten Selle Français-Wallach Victorio des Frotards im Weltcup-Springen auf heimischem Boden in Basel zum Sieg.
Im Stechen verwies der Jurassier den Franzosen Julien Epaillard mit Queeletta und den Belgier Pieter Devos mit Apart auf die weiteren Podestplätze. Guerdat schaffte damit das Double. Am Freitag war er bereits im Grand Prix mit Victorio des Frotards siegreich gewesen.
Ebenfalls ins Stechen der Weltcupprüfung schafften es Jane Richard Philips auf Clipper du Haut de Roy sowie Janika Sprunger auf King Edward. Janika Sprunger blieb im Stechen fehlerfrei, kam aber zeitlich nicht an die die Besten heran. Sie belegte den neunten Schlussrang. Bei Jane Richard Philips fiel die Stange am ersten Hindernis, sie belegte den 14. Schlussrang.
Zum Ritt von Steve Guerdat im Stechen
Pressekonferenz mit Steve Guerdat, Julien Epaillard und Pieter Devos
Ehrungen der Besten des Jahres
Im Rahmen des CSI Basel ehrt die Gönnervereinigung Swiss Team Trophy die Besten des Jahres.
Mit insgesamt sieben Nullfehlerrunden in Nationenpreisen wurde Steve Guerdat als bester Reiter des Jahres 2019 geehrt.
Der Titel «Owner of the year» ging an den Besitzer des 14-jährigen Westfalenwallachs Clooney, Luigi Baleri.
Die Fachjury der «PferdeWoche» mit Andy Kistler (Equipenchef Springen), Andreas Rohner (Präsident der Gönnervereinigung Swiss Team Trophy), Georges Zehnder (Präsident Sektion Springen des Verbandes Schweizer Concoursreiter VSCR), Stefan Kuhn (Chef Leitungsteam Springen des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport SVPS) sowie Sascha P. Dubach (Chefredaktor «PferdeWoche») wählte zudem einstimmig Clooney zum Springpferd des Jahres.
Zum «Rookie of the year» wurde der 31-jährigen Solothurner Elian Baumann gewählt. Er kann auf eine ausserordentliche sportliche Saison 2019 zurückblicken. Der Preis für den «Organizer of the year» in Zusammenarbeit mit dem VSCR sicherten sich ex aequo Amriswil und Uster. Der dritte Platz ging an Chalet-à-Gobet.