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Wie bereits am 26. Oktober 2009 schloss ein Hauptspeisewasser-Regelventil störungsbedingt. Dadurch wurde einer der beiden Dampferzeuger nicht mehr mit Kühlwasser versorgt. Dies führte wegen des absinkenden Füllstandes im betroffenen Dampferzeuger auslegungsgemäss zu einer Reaktorschnellabschaltung.
Während am 26. Oktober 2009 das der Regelung dienende elektropneumatische Stellglied als Störungsursache vermutet worden war, zeigte die Auswertung der zusätzlich registrierten Messwerte, dass der Fehler im pneumatischen Teil eines vom Notstandsystem angesteuerten Magnetventils lag. Versprödete Dichtungen verursachten eine Steuerluftleckage, die zum Schliessen eines Hauptspeisewasser-Regelventils führte.
Stand aktualisiert am 20.10.2010