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Cibulkova war der Zürcherin über weite Strecken überlegen. Einzig gegen Ende des zweiten Satzes liess sie nach; Golubic vergab in dieser Phase vier Breakbälle zum Satzausgleich.
Dank der 180 WTA-Punkte von Linz verbessert sich Golubic im Ranking um acht Positionen. Die Siegerin von Gstaad taucht neu an Position 54 auf. Der Aufwärtstrend der Zürcherin, die das Jahr 2015 auf Rang 178 beendete, hält somit an.
Auch Cibulkova befindet sich auf dem Weg nach oben. Die Finalistin des Australian Open 2014 war in diesem Jahr bis auf Position 66 zurückgefallen, ehe sie sich mit den Finalteilnahmen in Madrid und Wuhan, dem Turniersieg in Eastbourne und der Viertelfinal-Qualifikation in Wimbledon wieder in die Top Ten spielte. Die 27-jährige Slowakin feierte bei dem mit 250’000 Euro dotierten Event in Österreich ihren siebten Turniersieg.
Golubic fand nach dem kampflosen Finaleinzug – Madison Keys (USA) gab Forfait – kein Erfolgsrezept. Die starke Aufschlägerin erzielte mit ihrem ersten Service nicht die erhoffte Wirkung, obwohl drei von vier Bällen den Weg ins Feld fanden. Cibulkova retournierte stark und holte beim ersten Aufschlag Golubics fast die Hälfte der Punkte.
Eher unerwartet erhielt die Schweizerin doch noch die Chance zum Satzausgleich. Die kleingewachsene Cibulkova hatte aus acht Breakbällen einen Satzgewinn und eine 3:2-Führung herausgeholt. Mit ihrer ersten Möglichkeit zum Servicedurchbruch glich Golubic zum 3:3 aus, anschliessend war sie mit sieben weiteren Breakmöglichkeiten nahe am Satzausgleich.
Nach 1:45 Stunden ereilte Golubic bei ihrer ersten Teilnahme in Linz allerdings das gleiche Schicksal wie Patty Schnyder im Jahr 2010. Die Baselbieterin hatte vor sechs Jahren das Endspiel gegen Ana Ivanovic verloren.
(SDA)