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"Die Abgabe bestrahlter Kernbrennstoffe an Dritte zum Zwecke der Aufarbeitung ist ab dem 1.1.2000 unzulässig." Dieser Satz steht im Entwurf des neuen deutschen Atomgesetzes, auf den sich der Koalitionsausschuss der Regierung am 13. Januar 1999 einigte. Der geplante Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung innert Jahresfrist löste heftige Proteste in Deutschland wie im Ausland aus, und die für den 26. Januar geplante erste Runde der sogenannten Konsensgespräche zwischen der Regierung und der Energiewirtschaft drohte zu platzen.
Zwar solle Weissrussland nicht sofort ein Nuklearprogramm lancieren, doch empfiehlt eine von der Regierung ernannte Fachkommission, die nukleare Option für die künftige Energieversorgung des Landes offen zu halten.
Der französische Staatssekretär Christian Pierret, zuständig für die Industrie, hat sich zur langfristigen Energiepolitik der Regierung geäussert. Die Stromversorgung soll vor allem auf der Kernenergie basieren, aber nicht ausschliesslich von einer einzigen Technologie abhängig sein.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1997/98 beschafften die Centralschweizerischen Kraftwerke CKW insgesamt 4101,2 Mio. kWh Strom aus Beteiligungen an Wasser- und Kernkraftwerken, aus Lieferungen aufgrund langfristiger Bezugsverträge sowie mit Käufen aus Fremdwerken und vom freien Markt.