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Traumatas verändern das Erbgut und werden vererbt
Aus Kindern, die nicht geliebt werden, werden Erwachsene, die nicht lieben können (Pearl S. Buck)
Missbrauch und Gewalt an Kindern verändern das Erbgut, und sie können vererbt werden. Ein internationales Forscherteam hat die Samenzellen von 34 Männern untersucht, von denen einige als Kinder misshandelt wurden, oder emotionalen bzw. sexuellen Missbrauch erlebt haben. Die Wissenschaftler konnten diese Erfahrungen in zwölf Regionen der DNA wiederfinden. Die Wissenschaftler halten es sogar für möglich, den Zeitpunkt der Verletzungen anhand der DNA bestimmen zu können. Solche Veränderungen des Erbgutes könnten daher in Zukunft als Beweis in Gerichtsverfahren dienen.
Die Ergebnisse lassen auch vermuten, dass diese Traumata vererbt werden. In der Tierwelt lassen sie sich über drei Generationen hinweg nachweisen, und haben Folgen für die Gesundheit und das Verhalten des Nachwuchses.
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