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Das Kürzel Ebiz leitet sich aus den englischen Begriffen Electronic und Business ab. Dass die Abkürzung "biz" sich als Ersatz für Business eingebürgert hat, ist der Tatsache zu verdanken, dass im Jahr 2001 eine generische Top-Level-Domain mit der Endung .biz ausschließlich für gewerbliche Nutzer eingeführt worden ist. Sämtliche Webadressen mit dieser Endung werden durch das US-Unternehmen Neulevel koordiniert, das sich mehrheitlich in den Händen des amerikanischen Unternehmens Neustar befindet. Hier können Webadressen beantragt werden, die mindestens zwei und höchstens 63 Zeichen lang sind.
Die vor der Verbreitung von Ebiz verwendete Bezeichnung eBusiness ist in den 1990er Jahren durch IBM bekannt gemacht worden. Dabei stand vor allem die Globalisierung der Märkte im Fokus. Eine konkrete Einschränkung auf die Nutzung elektronischer Hilfen für die Geschäftsabwicklung gab es bei dem Begriff eBusiness noch nicht. Mit der schnellen Ausbreitung und technischen Entwicklung des Internets trat das Kürzel Ebiz seinen Siegeszug an. Darunter werden heute alle kaufmännischen Transaktionen verstanden, die über das Internet abgewickelt werden.
Das deutschsprachige Synonym für Ebiz wäre demnach der elektronische Handel. Inzwischen hat sich das Ebiz aber auch auf die Nutzung von Dienstleistungen beispielsweise aus der Finanz- und Versicherungsbranche über spezielle Plattformen im Internet ausgeweitet. Dabei wird nach der Art der Anbieter und Kunden in verschiedene Formen unterschieden:
Dabei handelt es sich lediglich um die vier am meisten verbreiteten Formen, die im Ebiz anzutreffen sind.
Ein entscheidender Vorteil beim Ebiz ist, dass die Kosten für Ladengeschäfte entfallen und stattdessen nur Lager benötigt werden. Auch lassen sich beim Ebiz durch die globale Zugänglichkeit der Handelsplattform Internet Kunden in aller Welt ansprechen. Dadurch entfällt beim Ebiz die Beschränkung auf das lokal vorhandene Kundenpotential, die beim stationären Handel über ein Ladengeschäft vorhanden ist. Auch die Offerten von Drittanbietern können beim Ebiz leicht mit eingebunden werden. Ein gutes Beispiel ist die Plattform Amazon, wo allein im amerikanischen Hauptshop inzwischen ein Jahresumsatz von knapp 75 Milliarden Dollar erreicht wird.