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Beat Sauterel wurde am 16. März 1954 als zweitjüngstes von fünf Kindern von Alfons und Mathilde Sauterel-Pürro in Tafers geboren. Er wuchs im Schlund auf und besuchte in Tafers die Schule. Als er neun war, verlor er seinen Vater. Von da an hiess es, kräftig mithelfen auf dem Bauernhof. Nach der Schule arbeitete er zwei Jahre als Plättileger, dann sieben Jahre bei der Firma Binz AG in St. Antoni und fünf Jahre bei der Losinger AG, bis er 1984 zur Perler AG wechselte.
1974 heiratete er Liliane Lauper und zwei Knaben kamen zur Welt. Nach sieben Jahren kehrte er wieder ins Elternhaus zurück. Mit seinen Brüdern begann er, das Elternhaus in drei Wohnungen umzubauen, den Hof hatte die Familie nach dem Tod des Vaters aufgegeben. Im Juni 1997 verunglückte sein Bruder Josef tödlich.
Beat Sauterel musste viele gesundheitliche Probleme bewältigen, unter anderem Kieferkrebs und einen Aortariss. Gesundheitlich angeschlagen liess er sich mit 60 pensionieren. 37 Jahre hatte er in Regula Ruffieux eine liebevolle Lebensgefährtin. Sie liebten es, zusammen Pilze zu sammeln, mit Hund Lio umherzustreifen oder zu wandern, die Natur zu geniessen und mit Freunden zusammenzusein, etwa bei der Feuerstelle im Wald. Seine beiden Söhne schenkten Beat Sauterel vier Enkelkinder, über ihre Besuche freute er sich.
Im Mai 2018 wurde bei ihm ein Lungentumor festgestellt. Die Behandlung war mit starken Nebenwirkungen verbunden. Am 24. September 2018 hatte er eine schwere Lungenoperation, gefolgt von Komplikationen. Er hatte einen unglaublichen Willen, raffte sich immer wieder auf und wollte wieder nach Hause. Am 20. Januar 2019 kam er zur Reha nach Heiligenschwendi. Dort feierte er am 16. März seinen 65. Geburtstag. Kurz darauf musste er wieder ins Spital, wegen einer Lungenentzündung. Von dieser erholte er sich nicht mehr, seine Kräfte liessen nach. Sein Wunsch, nach 27 Wochen Behandlung noch einmal nach Hause zurückkehren zu dürfen, blieb ihm verwehrt. Am 31. März 2019 schlief er friedlich ein. Beat Sauterel war ein sehr geselliger Mensch. Oft traf man ihn am Stammtisch des Restaurants Maggenberg an. Er war ein einfacher Mensch ohne grossen Ansprüche. Ferien brauchte er nicht, viel lieber verbrachte er Zeit in der gewohnten Umgebung und mit vertrauten Menschen. Er war auch ein humorvoller Mensch, der für seine Sprüche bekannt war. Seine Familie wird ihn vermissen.