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Die Stadt Luzern will die Partnerschaft mit dem polnischen Cieszyn beenden. Es fehle ein engagiertes Gegenüber. Der Stadtrat sieht keine Möglichkeit mehr, diese Partnerschaft wiederzubeleben. Luzern verbleiben fünf Partnerstädte.
In den Anfangsjahren sinnvoll
Die Partnerschaft mit der polnischen Stadt sei in den 90er Jahren in der ersten Phase ihres Bestehens als Projekt der Aufbauhilfe sinn- und wertvoll gewesen, schreibt die Stadtregierung in ihrem Bericht ans Parlament. Darüber hinaus sei es aber nicht gelungen, eine Partnerschaft zu gestalten. Daher soll die Städtepartnerschaft per Ende Jahr aufgelöst werden.
Wiederbelebung scheiterete
Die Stadt habe Cieszyn proaktiv ihre Unterstützung bei Projekteingaben um Mittel aus dem Erweiterungsbeitrag des Bundes zugesagt - die Polen hätten aber kein Projekt eingereicht. Zuletzt seien 2015 Mittel für Projektunterstützung verwendet worden. Die Gründung des Städtepartnerschaftsvereins in Luzern 2012 sei eine «gescheiterte Wiederbelebungsmassnahme» gewesen.
Stadt Luzern will keine neuen Partnerschaften
Festhalten will die Stadtregierung an den übrigen Partnerschaften mit Murbach/Guebwiller (FRA), Bournemouth (GB), Olomouc (CZE), Chicago und Potsdam. Neue Städtepartnerschaften - etwa mit chinesischen oder arabischen Städten - sollen nicht eingegangen werden.
Im Sinne von Projektpartnerschaften will der Stadtrat aber künftig einzelne Projekte unterstützen und dazu auf die finanziellen Mittel des Kredits für Städtepartnerschaften zugreifen können. Daher soll der verfügbare Betrag ab 2019 auf 120'000 Franken erhöht werden. Von den aktuell zur Verfügung stehenden 95'000 Franken wurden im vergangenen Jahr rund 63'000 Franken beansprucht.