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Die wichtigsten Schweizer Rebsorten
Wein ist in der Schweiz beliebt. Im Durchschnitt trinkt jede Einwohnerin, jeder Einwohner 33 Liter im Jahr. Mehr als ein Drittel davon stammt aus der Schweiz, am meisten aus den grossen Weinkantonen Wallis, Waadt und Genf.
In der Schweiz werden rund 240 Rebsorten angebaut. Knapp drei Viertel der Rebfläche sind mit Pinot Noir, Chasselas, Gamay und Merlot bestockt. Mehr als ein Drittel der angebauten Sorten ist autochthon, das heisst, sie wachsen fast nur in ihrer Heimat: zum Beispiel Heida, Gamaret oder Garanoir.
Die am häufigsten angebaute Sorte ist Pinot Noir (oder Blauburgunder). Sie wächst auf rund 4140 Hektaren Fläche, vor allem in den Westschweizer Kantonen Wallis, Waadt, Neuenburg und in der Ostschweiz. Die früh reifende Traube wurde 1472 erstmals in der Schweiz erwähnt, genauer in der Waadt, als Servagnin. Aus ihr werden frische und elegante Rotweine wie der Pinot Noir Salgesch AOC Valais gekeltert.
Chasselas (auch Fendant oder Gutedel genannt) ist die am zweitmeisten angebaute Rebsorte. Sie wächst auf rund 3789 Hektaren, am häufigsten in den Kantonen Wallis, Waadt und Genf auf mehr als 90% der gesamten Chasselas-Rebfläche. Die ebenfalls früh reifende Traube wird meistens sortenrein ausgebaut, aber auch mit anderen Sorten verschnitten wie für den Domaine de Valmont Blanc Grand Cru Morges AOC La Côte.
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