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Durch den Taifun «Melor» sind auf den Philippinen mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden der Insel Mindoro etwa 120 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila meldeten in der Nacht zum Mittwoch fünf Tote.
Vier Menschen waren bereits zuvor ums Leben gekommen. Weiterhin waren viele Strassen überflutet, zahlreiche Menschen in ländlichen Gegenden harrten auf Hausdächern aus.
«Melor» hatte am Montag mit Windgeschwindigkeiten von 185 Kilomentern pro Stunde die nördliche Spitze der Insel Samar im Osten der Philippinen erreicht. Der Taifun sorgte für schwere Schäden, Überschwemmungen und Stromausfälle.
Einige Strassen und Brücken blieben unpassierbar. In den Häfen und Flughäfen sassen Tausende Passagiere fest. Seit Montag wurden mehr als 120 Flüge gestrichen, rund 1000 Schiffe konnten ebenfalls nicht ablegen.
Der Sturm traf das südostasiatische Land zu Beginn der mehrtägigen vorweihnachtlichen Feierlichkeiten, zu denen die Christen im Morgengrauen Gottesdienste abhalten. Die Behörden wollen bis Weihnachten die Stromversorgung wieder herstellen. (sda/afp/dpa)