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An der Generalversammlung der Waldbesitzervereinigung des Seebezirks blickte Präsident Hans Beat Johner auf das vergangene Jahr zurück. Die anhaltend tiefen Holzpreise beschäftigen die Waldbesitzer seit mehreren Jahren. Thomas Oberson, Förster und Betriebsleiter der Revierkörperschaft Galm, sagte, dass zurzeit kaum noch Preisunterschiede zwischen Nutzholz und Energieholz bestünden. Oberson appellierte an die Mitglieder der Waldbesitzervereinigung, falls immer möglich das Holz in den Monaten September und November zu schlagen und zu verkaufen. Während dieser Zeitspanne sei Holz gesucht, und es könnten die besten Preise erzielt werden.
Ausserdem rief Oberson die Waldbesitzer dazu auf, sich beim Holzschlagen zusammenzuschliessen. Dadurch könnten grössere Mengen geschlagen und entsprechend ein besserer Preis erzielt werden. Die Waldbesitzervereinigung hat im Budget einen Betrag von 10 000 Franken bereitgestellt, um die koordinierte Holznutzung zu unterstützen. Mit fünf Franken pro Kubikmeter werden Mitglieder entschädigt, die sich zum Holzschlagen zusammenschliessen. Der Zusammenschluss mit anderen Waldbesitzern bringe gerade für die kleineren Waldbesitzer den Vorteil, dass sie grössere Mengen anbieten könnten.