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Wenn die Halsschlagader verengt ist, spricht man von einer Carotisstenose. Diese Verengung ist meist im Bereich der Gabelung der Halsschlagader. Männer sind ungefähr doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Ursache ist die Arteriosklerose. Eine Carotisstenose ist so gefährlich, weil sich in der Stenose Blutgerinnsel bilden, was zu einem Gefässverschluss oder einen Schlaganfall führen kann. In der Schweiz erleiden rund 15'000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall, bei einem vom fünf ist eine Carotisstenose Schuld. Beim ohne Warnzeichen auftretenden Schlaganfall besteht immer das Risiko einer dauerhaften Behinderung. Bei erhöhtem Risikoprofil ist daher eine Screeninguntersuchung mit Doppleruntersuchung ratsam, um eine Carotisstenose früh zu erkennen. Wenn eine Operation zur Diskussion steht, braucht es zusätzlich eine Magnetresonanzuntersuchung. Operiert muss werden, wenn aufgrund des Stenosegrads ein Schalganfall droht.