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Da das Gesetz die Haustierhaltung in Mietwohnungen nicht regelt, ist die Regelung dieser Frage den Mietverträgen überlassen. Dies trifft nur für die Haltung grösserer Haustiere (Hunde, Katzen etc.) zu. Kleine Tiere wie Meerschweinchen, Hamster, Zierfische und Kanarienvögel dürfen vom Mieter ohne Einwilligung des Vermieters gehalten werden, soweit sich deren Anzahl in üblichen Grenzen hält und die Tiere in Käfigen gehalten werden. Das Halten von grösseren Haustieren kann im Mietvertrag verboten oder von der Zustimmung des Vermieters abhängig gemacht werden. Die Tierhaltung wird meistens nicht einfach verboten, sondern auf Zusehen hin bewilligt. Grössere Haustiere führen im Alltag immer wieder zu Streit unter den Mietern. Lärm- und Geruchsbelästigungen aber auch Verunreinigungen gemeinsamer Anlagen (Treppenhaus, Umgebung etc.) durch Haustiere geben immer wieder zu Klagen Anlass und können den Hausfrieden empfindlich. Die Haltung grösserer Haustiere hat meistens auch eine stärkere Abnützung der Mietwohnungen zur Folge.