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Furrers Petition gegen die vorübergehende Asylunterkunft (von etwa 25 AsylbewerberInnen!!!) ist äusserst traurig. Die Pendenten sprechen davon, dass sie die “Unversehrtheit” der Kleinbaslerbevölkerung gewährleisten möchten und implizieren damit, dass dies mit einer Unterkunft nicht möglich sei.
Das Kleinbasel ist ein gutes Beispiel für gelungene Integration. Dezentrale und kleine Unterkünfte erachte ich als sehr sinnvoll, denn sie fördern die Integration (egal wie lange jemand hier bleibt) und nehmen die Angst vor dem Fremden und Unbekannten weg. Anstatt die Asylsuchenden möglichst weit an den Rand zu drängen, was Isolation und Frustration fördert, sollten wir sie in erster Linie als Mitmenschen wahrnehmen und am öffentlichen Leben soweit als möglich teilhaben lassen. Deshalb ist es sinnvoll, dass Asylunterkünfte in der ganzen Stadt verteilt werden. Andere Quartiere sollen sich ein Beispiel am Kleinbasel nehmen!
Ich unterstütze die Gegenpetition für eine Asylunterkunft an der Feldbergstrasse 49 und hoffe, dass damit ein Zeichen gegen die Ausgrenzungsmentalität einzelner gesetzt werden kann.