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Eine vom WWF in Auftrag gegebene Studie zeigt mögliche Lebensräume und Wanderrouten für Braunbären in den südlichen, zentralen und nördlichen Alpentälern der Schweiz auf. Graubünden könnte demnach in naher Zukunft zum ersten Kanton werden, in dem Bären wieder heimisch sind. Laut Doris Caligari vom WWF ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Braunbären aus dem nahe gelegenen Trentino in die Schweiz einwandern.
Trotz der dichten Besiedelung finden sich in den Süd-, Zentral- und Nordalpen der Schweiz noch ausgedehnte Gebiete, die als Lebensraum für Bären in Frage kommen. Für die Trentiner Bären liegt dabei das Engadin am nächsten, das über mehrere bequeme Routen erreichbar ist. Ihre Wanderbewegungen lassen darauf schliessen, dass sie zuerst im Val Müstair und im Schweizerischen Nationalpark auftauchen werden.
Die ökologischen Rahmenbedingungen für eine Rückkehr des Bären in die Schweiz sind somit gegeben. Ob hingegen dieses Grossraubtier hier längerfristig überleben kann, hängt in erster Linie von der Akzeptanz der Bevölkerung ab. Die Chancen stehen gut, denn der Bär geniesst in der Schweiz grosse Sympathie. Der WWF befürwortet eine natürliche Rückkehr der Braunbären in unser Land; Wiederansiedlungen sind nicht geplant.
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- Medienmitteilung WWF