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Holdener büsste auf die Sensationssiegerin 1,22 Sekunden ein. Zu einer Top-3-Rangierung fehlten der Schwyzerin, die letztmals Mitte Januar in Flachau (4.) besser klassiert war, rund sechs Zehntel.
Zweitbeste Schweizerin war am Sonntag in Are Michelle Gisin (15. Platz), die nach dem ersten Lauf Elfte gewesen war. Denise Feierabend verbesserte sich im zweiten Lauf um fünf Positionen und wurde 19. Rahel Kopp, die als Letzte noch die Finalteilnahme geschafft hatte, verbesserte sich in den 22. Rang. Besser war die erst mit Nummer 50 gestartete St. Gallerin im Weltcup noch nie klassiert.
Der Sieg im WM-Ort von 2019 ging an die 20-jährige Slowakin Petra Vlhova. Die Junioren-Weltmeisterin von 2014, die zuvor im Weltcup noch nie besser als Siebte gewesen war, gewann mit 0,59 Sekunden Vorsprung vor der Schwedin Frida Hansdotter. Dritte wurde die Norwegerin Nina Löseth.
Charlotte Chable (31.) und Lara Gut (35.) hingegen verpassten den Einzug in die Top 30 knapp. Die Tessinerin verlor bei ihrem ersten Start zu einem Weltcup-Slalom seit fast 21 Monaten 3,2 Sekunden auf Vlhova, die schon nach halbem Pensum geführt hatte.
Auf den Start verzichten musste die Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die am Vortag beim Einfahren vor dem Riesenslalom gestürzt war und sich eine Knieverletzung zugezogen hatte. Die Slalom-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin hatte zuvor in diesem Winter beide Rennen in ihrer Spezialdisziplin gewonnen.
Auch Lindsey Vonn, die überlegen Führende im Gesamtweltcup, startete nicht zum dritten Slalom der Saison. Die Speed-Spezialistin aus den USA hatte zuvor vier Rennen in Serie gewonnen, so überraschend auch den Riesenslalom am Samstag.
(SI)