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Seit Mitte September wurden mehrere Betrugsfälle dieser Art angezeigt, wie die Walliser Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Betrüger nehmen per E-Mail oder Telefon Kontakt mit der Buchhaltung der Zielfirma auf und geben sich als Führungskraft aus.
Sie fordern den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin auf, eine grössere Geldsumme zu überweisen, beispielsweise unter dem Vorwand einer vertraulichen Firmenübernahme oder der Einrichtung eines neuen Bankkontos. Sie bestehen darauf, dass die Zahlung geheim bleibt und so schnell wie möglich getätigt wird.
Bei einer ungewöhnlichen Kontaktaufnahme rät die Polizei, keine Angaben zu machen und sich die Zahlungsaufforderung von dem oder der Vorgesetzten bestätigen zu lassen. Die Polizei empfiehlt den Unternehmen ausserdem, interne Kontrollverfahren einzuführen.