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Die in der Richtung
von O.-W. auf eine Länge von 1,4 km verlaufende und gut gegen die Sonne exponierte Côte de Mai bildet einen Rauracien-Kamm,
dessen oberer Abschnitt mit Bergweiden, Föhren und Wachholder bestanden ist, während den sehr steilen
S.-Hang dichte Buchenbestände umkleiden, zwischen denen drei alleinstehende und von weither sichtbare Felsgestalten
aufragen.
Deren höchste und eigenartigste, La Fille de Mai genannt, überragt den umgebenden Wald um 30 m und gleicht der
Kolossalbüste einer Frau.
Dieser Fels war vermutlich eine der Hauptstätten des Druidenkultus, dessen
Andenken im Volke dieser Juragegend noch kräftig fortlebt und in zahlreichen Sagen seinen beredten Ausdruck findet.