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Das lange Ausharren hat sich vor allem für die Schweizerinnen bezahlt gemacht: Die Walliserin Corinne Rey-Bellet gewann beim Weltcup-Finale in Are (Sd) den Super-G, der um 15.30 Uhr (!) - so spät wie noch nie ein Rennen zuvor - gestartet worden war.
Rey-Bellet errang damit ihren ersten Saisonsieg, nach zuvor drei Podestplätzen. Gleichzeitig war es der vierte Sieg ihrer Karriere. Stark fuhr erneut auch Sylviane Berthod, die nach dem 3. Platz in der Abfahrt vom Vortag im Super-G Fünfte wurde.
Im Kampf um den Gesamt-Weltcup fiel möglicherweise eine Vorentscheidung: Die Kroatin Janica Kostelic platzierte sich als Siebente unmittelbar vor der Österreicherin Renate Götschl und baute damit ihren Vorsprung im Gesamt-Weltcup auf 43 Punkte aus.
Weltcupsiegerin im Super-G wurde wie erwartet die französische Weltmeisterin Régine Cavagnoud, die das letzte Rennen der Saison hinter Rey-Bellet und der Kanadierin Mélanie Turgeon als Dritte beendete.
swissinfo und Agenturen