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Protozoeninfektion der Equiden, die hauptsächlich beim Deckakt übertragen wird und vor allem in Teilen Afrikas, im Mittleren Osten und in Südamerika relativ grosse wirtschaftliche Bedeutung hat.
Betrifft Pferde
Neben Pferden sind auch Esel empfänglich, die Esel zeigen aber keine typischen Symptome. Für den Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.
Krankheitsanzeichen
Die Krankheit verläuft in mehreren Stadien, allen gemeinsam ist immer wieder auftretendes Fieber.
In einer ersten Phase sind die äusseren Geschlechtsorgane beim Hengst und bei der Stute entzündet. Auf der Schleimhaut der Scheide, auf dem Penis und der Vorhaut bilden sich Knötchen und Bläschen. Die Stute zeigt schleimig-eitrigen Scheidenausfluss. Farblose Flecken bleiben nach der Abheilung der Veränderungen zurück.
In einer zweiten Phase bilden sich Hautflecken von 2-10 Zentimeter Durchmesser.
Die dritte Phase ist gekennzeichnet durch Apathie, Schwäche, Fressunlust und zunehmende Auszehrung. Im Endstadium zeigen die Tiere Überempfindlichkeit gegen Schmerzen und Lähmungen, insbesondere der Hinterbeine.
Ansteckung und Verbreitung durch den Deckakt
Hauptübertragungsweg ist der Deckakt. In tropischen und subtropischen Ländern wird die Krankheit auch durch den Stich von Insekten übertragen.
Wo? In Teilen Afrikas, Asiens und Südamerikas; die Schweiz ist frei
Die Krankheit ist in Nordafrika, Südafrika, Südamerika, im mittleren Osten und in Zentralasien verbreitet, sporadisch auch in Osteuropa. In der Schweiz ist die Krankheit nie aufgetreten.
Erreger: Einzeller
Der Erreger ist der Einzeller Trypanosoma equiperdum.
Was tun?
Halten Sie die allgemeinen vorbeugenden Massnahmen gegen Tierseuchen ein. Bei der künstlichen Besamung eingesetzte Hengste müssen auf die Krankheit hin untersucht werden. Es existiert kein vorbeugender Impfstoff gegen die Krankheit.
Die Beschälseuche ist eine auszurottende und somit meldepflichtige Tierseuche. Wer Tiere hält oder betreut, muss Verdachtsfälle dem Bestandestierarzt/der Bestandestierärztin melden.
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