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Vom 10. bis 13. September findet das 8. Östliche Wirtschaftsforum auf dem Campus der Fernöstlichen Föderalen Universität statt. Der russische Präsident Wladimir Putin betonte am Dienstag, dass die Einschränkung des Dollar-Zahlungsverkehrs Länder dazu bewegt hat, auf Zahlungen in ihren eigenen Währungen zurückzugreifen und ihr Vermögen außerhalb der USA zu halten. Das Vertrauen in den Westen sei dadurch erschüttert worden.
„Die Beschränkungen für Zahlungen in Dollar lassen Länder darüber nachdenken, ihre eigenen Instrumente zu entwickeln, neue Zahlungssysteme zu schaffen. Sie fragen sich, ob es sinnvoll ist, ihre Ersparnisse in den USA oder in Europa zu halten oder in die Wertpapiere dieser Länder zu investieren“, erklärte Putin während der Plenarsitzung des Forums in Wladiwostok. Er fügte hinzu, dass das Vertrauen in jene, die solche Beschränkungen verhängen, erschüttert wird.
Zu den Sanktionen, die zur Einfrierung der russischen Goldreserven von 300 Mrd. USD führten, sagte Putin: „Wir haben doppelt so viel verdient.“
Der Präsident betonte zudem die Notwendigkeit, Vereinbarungen mit Unternehmen zu treffen, damit diese erkennen, dass es sicherer ist, in Russland zu investieren. „Heute sind die Logistikketten für Warenlieferungen fast vollständig wiederhergestellt und die Situation normalisiert sich. Das hängt unter anderem auch mit dem Wechselkurs unserer Landeswährung zusammen“, so Putin. Er betonte, dass Staat und Unternehmen als gleichberechtigte Partner agieren sollten.
Die Beschlagnahme legal erwirtschafteter russischer Vermögenswerte im Ausland ist laut Putin inakzeptabel. „Die Beschlagnahme von rechtmäßig erworbenen Vermögenswerten [im Ausland], und ich meine nicht mein Vermögen, sondern das unserer Unternehmen und Geschäftsleute, ist absolut inakzeptabel“, erklärte er.