Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03569.jsonl.gz/989

PA4-12-11risikenIV1.masse-physikalisch
<< PA4-12-11RisikenIV1. Die Masse -physikalisch >>
ist eine Eigenschaft
der Materie und eine physikalische Grundgröße.
Sie wird gemäß dem internationalen Einheitensystem in der Einheit
Kilogramm angegeben. Das Formelzeichen ist meist . Die Masse ist
eine extensive Größe.
Die Masse ist eine
Ursache von Gravitation (schwere Masse).
Zugleich bestimmt sie die Trägheit eines Körpers. Das heißt, sie ist
als träge Masse ein Maß für seinen Widerstand gegen Änderungen
seines Bewegungszustands. Die Gleichheit von träger und schwerer
Masse ist durch Experimente höchst genau bestätigt.[1] Die
klassische Mechanik hat für diese Gleichheit keine Erklärung. In der
Allgemeinen Relativitätstheorie wird die „Wesensgleichheit“ von
Schwere und Trägheit in Form des Äquivalenzprinzips
vorausgesetzt.
Die Masse wird außerhalb der Physik auch als „Gewicht“ bezeichnet.
Da damit auch die Gewichtskraft gemeint sein kann, rät die DIN-Norm
1305 von diesem Sprachgebrauch ab.
http://de.wikipedia.org/wiki/Masse_(Physik)
Ursprung der Massen der Elementarteilchen
Im
Standardmodell der Elementarteilchenphysik wird der Ursprung der
Massen der Elementarteilchen durch den Higgs-Mechanismus erklärt.
Durch Wechselwirkung mit dem Higgs-Boson, einem skalaren
Elementarteilchen, das möglicherweise experimentell beobachtet
wurde,[3] erhalten sie eine Masse, wenn das dazu gehörende
Higgs-Feld auch im Vakuum nicht verschwindet.[4] Nur die Masse des
Higgs-Bosons selbst wird hierdurch nicht erklärt.
Die Massen der Baryonen, wozu auch Proton und Neutron
gehören, sind allerdings ca. 100-fach größer als die Massen der drei
Quarks, aus denen sie bestehen. Die Baryonenmassen werden
dynamisch erklärt. Ansätze zur Berechnung liefern
Gitterrechnungen in der QCD. Halb anschaulich kann man mit der
geringen Ausdehnung der Baryonen von etwa 10−15 m argumentieren:
Wenn sich die Quarks im Baryon auf so kleinem Raum konzentrieren,
haben sie eine so kurze de-Broglie-Wellenlänge, dass ihre
kinetische Energie Ekin nach Einsteins Formel
E=mc2
erhebliche Masse bedeutet.
Drei solcher Konstituenten-Quarks ergeben dann tatsächlich etwa die
Masse des Protons oder Neutrons.
Die Baryonen machen den
größten Teil der Masse sichtbarer Materie aus.
Es wird vermutet, dass „WIMPs“ (engl. weakly interactive massive
particles) wie etwa das hypothetische LSP (engl. lightest
supersymmetric particle) die nicht sichtbare Dunkle Materie aufbauen
könnten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Masse_(Physik)
Einsteinsche Feldgleichungen
Die einsteinschen Feldgleichungen stellen einen Zusammenhang
zwischen einigen Krümmungseigenschaften der Raumzeit und dem
Energie-Impuls-Tensor her, der die lokale Massendichte
beziehungsweise über die Energiedichte enthält und damit die
relevanten Eigenschaften der Materie charakterisiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Relativit%C3%A4tstheorie
Einsteins berühmteste Formel, E = mc², war ein Nachtrag zu seiner
1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie. Die Masse (m)
kann demnach als konzentrierte Form von Energie (E) betrachtet
werden, verbunden durch das Quadrat der Lichtgeschwindigkeit c (299
792 Kilometer pro Sekunde). Diese "Masse-Energie-Äquivalenz" ist
die Grundlage für Atombomben und Kernkraftwerke. Schon geringen
Massen entspricht dabei eine hohe Energiemenge: Ein tausendstel
Gramm ist äquivalent zu 25 000 Kilowattstunden, dem
Jahresstromverbrauch von acht deutschen Haushalten.
FOLGERUNG : rund 3000 kWh = 1/8 tausendstel gramm MEÄ w.p.
http://www.stern.de/wissen/natur/e-mc178-die-beruehmteste-formel-der-welt-521119.html
Diese Grundgleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie enthalten
10 unabhängige Komponenten, ähnlich wie eine Vektorgleichung des
euklidischen Raumes aus 3 Komponenten besteht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Relativit%C3%A4tstheorie