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Der Sieg in der 17. Etappe der Tour de France geht an den Russen Ilnur Sakarin. Leader Chris Froome vergrössert bei der Bergankunft im Wallis seinen Vorsprung im Gesamtklassement.
Illnur Sakarin erreicht den Staudamm am Lac d‘Emosson als Erster und gewinnt die 17. Etappe der Tour de France. Der Russe setzt sich rund sechs Kilometer vor dem Ziel von seinen zwei ärgsten Konkurrenten Pantano und Majka ab und holt sich den Tagessieg.
Sakarin, Pantano und Majka gehörten einer 13-köpfigen Fluchtgruppe an, die mit über zwölf Minuten Vorsprung vor dem Feld die letzten zwei Steigungen in Angriff genommen hatte. Zu diesen Ausreissern gehörte als einziger Schweizer auch Steve Morabito. Der Walliser klassierte sich in seiner engeren Heimat auf dem 9. Rang. Auf Sieger Sakarin büsste Morabito, der im 10,4 km langen Schlussanstieg nicht mehr mit der Spitze mithalten konnte, 4:38 Minuten ein.
Chris Froome verteidigt das gelbe Leadertrikot ohne Probleme und gewinnt wichtige Sekunden im Kampf um das Gesamtklassement. Von den Favoriten konnte einzig der Australier Richie Porte mit dem Briten mithalten. Die ehemaligen Teamkollegen kamen mit acht Minuten Rückstand auf Sakarin ins Ziel. Bauke Mollema, der Gesamtzweite, bekundete grosse Probleme und verlor gegenüber dem Drittplatzierten Adam Yates rund 30 Sekunden.
In der Gesamtwertung führt Froome nun mit 2:27 Minuten Vorsprung vor Bauke Mollema. Als Dritter liegt der Brite Adam Yates 2:53 Minuten zurück. Der viertklassierte Nairo Quintana büsste knapp 30 Sekunden auf Froome ein und liegt nun rund dreieinhalb Minuten hinter dem zweifachen Tour-Sieger.
Am Donnerstag steht ein Zeitfahren für die Kletterspezialisten an. Auf den 17km von Sallanches nach Megève geht es fast nur bergauf. Als Topfavorit auf den Tagessieg gilt Chris Froome.(sda/jsc)