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Uri will über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren die Bristenstrasse sanieren. Diese war vor über hundert Jahren für den Fuhrverkehr gebaut worden. Sie führt durch steiles Gelände, immer wieder kommt es zu Steinschlägen. 2017 war sie nach einem grösseren Ereignis mehrere Wochen lang unterbrochen.
Der Kanton entschied 2020, über einen Zeitraum von 15 Jahren die Strasse für über 17 Millionen Franken zu sanieren. Ausgeführt werden die Arbeiten im Zweijahreszyklus: Ein Jahr wird geplant, ein Jahr wird gebaut.
2020 wurde die erste Etappe des Sanierungsprojekts realisiert, ab dem 2. Mai wird erneut gebaut. Nun würden oberhalb des zweiten Kehrtunnels von unten talseitige Stützbauwerke, der Strassenkörper sowie eine bergseitige Stützmauer oberhalb der Ausstellbucht instandgesetzt, teilte die Baudirektion mit. Zudem werde ein kleines Rutschgebiet beim Chärstelenbachs saniert.
Diese Arbeiten dürften bis Ende Oktober 2022 dauern und 1,8 Millionen Franken kosten. Zwischen Amsteg und St. Antoni wird es zu bestimmten Zeiten Verkehrssperrungen geben. Ab dem 2. Mai gelten vorerst die Sperrzeiten 8.12 Uhr bis 8.40 Uhr, 9.45 Uhr bis 11.00 Uhr und 13.45 Uhr bis 15.00 Uhr. An den Wochenenden kann die Strasse ohne Einschränkungen befahren werden.