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Die AHV befindet sich in einem kritischen Zustand. Die zunehmende Lebenserwartung und der Eintritt der ‚Babyboomer‘ ins Rentenalter werden ohne wirkliche Reformen dazu führen, dass die Einnahmen die Ausgaben nicht mehr decken und der AHV-Fonds zunehmend kleiner wird. Die Lösung nur über die Einnahmenseite zu suchen führt nur zu noch grösseren Umverteilungen von Jung zu Alt und damit mittel- und längerfristig zu noch massiveren Problemen.
Wir schlagen deshalb zwei Massnahmen vor, um die AHV wieder auf einen langfristig nachhaltigen Pfad zu führen:
Es soll eine Sanierungsformel in der Verfassung implementiert werden, die automatisch für den Ausgleich der Mehrgenerationenbilanz in der AHV sorgt, sofern das Parlament keine Vorlage zustande bringt, der bei einer Volksabstimmung zugestimmt wird. Dies heisst, dass z.B. ca. zwei Drittel des Defizites durch Lohnbeiträge, MwSt.-Erhöhungen und zusätzliche Bundesbeiträgen gedeckt wird. Das dritte Drittel würde durch stufenweise Anhebung des Rentenalters in Monatsschritten ausgeglichen.Siehe detaillierten Vorschlag
Da das jährliche Rentenvolumen weiter zunehmen wird, sollte als zusätzliche Finanzierungsquelle im Sinne einer echten Vorsorge ein ‚Demografie-Fonds‘ geschaffen werden, dessen Erträge nach der Aufbauphase von 40 Jahren in die AHV fliessen. Dieser Fonds wäre als praktisch reiner, weltweiter Aktienfonds ausgestaltet, was jährliche Renditen von 4 bis 7 % p.a. erwarten lässt. Bei einer anzustrebenden Anfangsinvestition als Kredit von CHF 300 Milliarden ergibt sich (nach der vollständigen Rückzahlung des Kredites) ein schuldenfreies Fondsvermögen mit einem jährlichen Ertrag von CH 16 Milliarden (oder sogar mehr).Siehe detaillierten Vorschlag