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Das Waschen gehört nicht zu den liebsten Aufgaben der Menschen. Daher ist es schön, dass es im Laufe der Zeit einige Erfinder gab, die sich der Sache angenommen haben, um diese Aktivität so wenig Zeit aufwendig wie möglich zu machen.
Bevor die Waschmaschine erfunden wurde, trafen sich Frauen zum gemeinsamen Waschen. Oft wurde zwischen den weiblichen Mitgliedern einer Hausgemeinschaft oder einer Familie ein Tag vereinbart, an dem sonst keine Arbeiten erledigt werden mussten oder dies, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht möglich war. Dieser vereinbarte Termin ist gemein als Waschtag bekannt, der Begriff hat sich bis heute gehalten, auch wenn die Funktion die dahinter stand nicht mehr existiert. Beim Waschtag war es am Vorabend üblich die Wäsche zu trennen und in heißem Seifenwasser einzuweihen. Am nächsten Tag wurde sie in einem Topf gekocht und gestampft, um sie dann im Waschzuber mit Kernseife durch Reiben auf dem Waschbrett zu reinigen. Danach wurde sie gespült und ausgewrungen, was eine der anstrengendsten Arbeiten war.
Diese Tätigkeit war bis ins späte 19. Jahrhundert üblich und die Armmuskulatur der Wäscherinnen wurde immer wieder aufs Neue auf die Probe gestellt. Aber auch die Wäschefasern wurden beim Wringen oder mit der Wäschepresse stark beansprucht, die Wäsche bekam Löcher und verschließt sehr schnell. Um diese Anstrengungen zu vermeiden, wurden und die Wäsche zu schonen haben sich die Erfinder etwas einfallen lassen: die Wäscheschleuder.
Um 1900 kamen die ersten Wäscheschleudern auf den Markt, die jedoch immer noch mit Hand betrieben werden musste. Erst in der 30er Jahren kamen elektrische Schleudern hinzu, die anfangs jedoch nur ein geringes Wäschevolumen aufnahmen. Da beim Schleudern schnell Unwucht entstehen konnte, bestand das Unterteil aus massivem Metall, damit die Maschine nicht zu wandern anfing. Bei größerem Fassungsvermögen hätte der Fuß die Maschinen nicht halten können.
Ist die Wäsche einmal geschleudert gestaltet sich das Aufhängen verhältnismäßig einfach. Problematisch wird es heute jedoch in kleinen Stadtwohnungen. Um die Wäschetrockner so funktional wie möglich zu halten hat sich der Erfinder Herr Selimaj einen neuartigen Trockner erfunden, den sogenannten Wäsche-Fix. Er ist eine Kombination aus Wäschekorb und Wäschetrockner und damit sehr platzsparend. Die angebrachten Rollen würden sicherlich so einige Hausfrauen aus dem 19. Jahrhundert erfreuen!
“Stewi” die Erfindung der Wäschespinne hat der Schweizer Walter Steiner erfunden.