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IBM-Chefin Ginni Rometty (Bild) ist bemüht, sämtliche unprofitablen Sparten des Konzerns los zu werden. So hat Rometty beispielsweise das Gespräch mit Globalfoundries gesucht, um das Chip-Segment von IBM abzuspalten. Ende Juli wurde aber bekannt, dass sich die beiden Unternehmen nicht auf die Bedingungen der Übernahme einigen konnten (Swiss IT Reseller berichtete).
Nun will "Bloomberg" von einer Quelle erfahren haben, dass IBM die Sparte so dringend abgeben will, dass Rometty gar bereit gewesen sei, rund eine Milliarde Dollar zu bezahlen, um Globalfoundries zu einem entsprechenden Abkommen zu bewegen. Zu jedem Preis scheint Rometty aber nicht gewillt, die unprofitable Chip Manufacturing Unit zu veräussern. Denn der Deal sei nicht zustande gekommen, weil Globalfoundries 2 Milliarden Dollar gefordert habe – genug um die Verluste zu begleichen, welche die Chip-Sparte verursacht – und die IBM-Chefin daraufhin die Verhandlungen abgebrochen habe.
Einer "Bloomberg"-Quelle zufolge sei eben dieses Chip-Segment bei IBM für einen jährlichen Verlust von 1,5 Milliarden Dollar verantwortlich. Grund hierfür sei mitunter, dass die Produktionsanlagen des Konzerns veraltet seien. Um mit den neuen Technologien der Konkurrenz mithalten zu können, wären daher hohe Investitionen von IBM erforderlich.
(af)
IBM wollte eine Milliarde Dollar für Veräusserung der Chip-Sparte zahlen
IBM wollte eine Milliarde Dollar für Veräusserung der Chip-Sparte zahlen
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5. August 2014 - Ginni Rometty, CEO von IBM, soll gewillt gewesen sein, eine Milliarde Dollar an Globalfoundries zu zahlen, damit das Unternehmen die Chip-Sparte von IBM übernimmt. Der Deal sei gescheitert, weil Globalfoundries stattdessen eine Summe von 2 Milliarden Dollar gefordert habe.
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