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Ein Liebespaar aus Zug hatte vor fünf Jahren versucht, den Ehemann der Frau mit Medikamenten umzubringen. Der Plan misslang. Nun ist das Urteil gegen die beiden rechtskräftig.
Ein Zuger Paar hatte vor einigen Jahren versucht, mit Paracetamol den damaligen Ehemann der Frau zu vergiften. Dies, indem sie dem Mann über ein Jahr lang Schmerzmittel und weitere Medikamente in seine Getränke gemischt hatte.
Aufgrund dessen hatte das Zuger Obergericht erstinstanzlich für die Frau eine Haftstrafe von zehn Jahren und für den Mann eine über zehn Jahren und acht Monaten beschlossen.
Gegen dieses Urteil ging das ehemalige Liebespaar vor. Die Beschwerde lohnte sich. Das Bundesgericht verhängte für die Frau eine Freiheitsstrafe von «nur noch» neun Jahren und sieben Monaten, für den Mann eine über zehn Jahre (zentralplus berichtete). Ein zweiter Beschwerdegang war jedoch nicht mehr erfolgreich, wie «Pilatus Today» in Berufung auf einen Entscheid des Bundesgerichts schreibt.
Das Urteil ist demnach rechtskräftig.
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