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Ozon (O3) ist ein sekundärer Schadstoff, der entsteht, wenn von einem Stickstoffdioxidmolekül (NO2) durch Sonnenlicht ein Sauerstoffatom abgetrennt wird und dieses sich mit einem Sauerstoffmolekül (O2) verbindet (photochemische Reaktion). Ozon ist ein Reizgas und wird von Pflanzen besonders in den Sommermonaten aufgenommen.
Ozon tritt durch die Spaltöffnungen in die Blätter bzw. Nadeln ein und schädigt die Zellmembranen. Auf Grund der zunehmenden Anzahl von geschädigten Zellen nimmt die Photosyntheseleistung ab und das Wachstum wird gebremst.
Passivsammler sind eine effiziente und kostengünstige Methode, um Ozonkonzentrationen im Feld zu messen, sofern kein Strom vorhanden ist. Der Passivsammler besteht aus einem Röhrchen, in dem sich ein chemisch behandeltes Filterpapier befindet. Anhand der chemischen Reaktion zwischen Ozon und den Komponenten auf dem Filterpapier lässt sich die durchschnittliche Ozonkonzentration bestimmen.
Wir überwachen die Ozonkonzentrationen jede Saison (April-September) an ausgewählten LWF Standorten und basierend auf dem von ICP Forests entwickelten Protokoll, ein internationales Programm zur Luftverschmutzung und ihren Auswirkungen auf den Wald.