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Die CO2-Statistik für das Jahr 2013 weist im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Emissionen aus Brennstoffen um 1,7 Prozent aus. Trotzdem liegen die Brennstoffemissionen noch deutlich über den Zwischenzielen des Jahres 2014, wenn eine Erhöhung der CO2-Abgabe 2016 vermieden werden soll.
Die am 14. Juli 2014 veröffentlichte CO2-Statistik für das Jahr 2013 zeigt, dass sich der CO2-Ausstoss aus dem Verbrauch von Brennstoffen zwischen 2012 und 2013 deutlich erhöht hat (+5,4 Prozent). Diese Erhöhung ist auf die relativ kühle Witterung des Jahres 2013 und den entsprechend grossen Heizbedarf zurückzuführen. Witterungsbereinigt ist gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme um 1,7 Prozent zu beobachten, womit sich der Trend der letzten Jahre fortsetzt.
Obwohl die Verkehrsleistung nach wie vor zunimmt, haben sich die CO2-Emissionen aus fossilen Treibstoffen nach 2008 stabilisiert oder sind leicht zurückgegangen; im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent. Dieser Effekt, der auf die verbesserte CO2-Effizienz neuer Personenwagen zurückzuführen ist, muss sich in den nächsten Jahren weiter verstärken, damit die Zielwerte erreicht werden (vgl. Pressemitteilung des Bundesamtes für Energie vom 27. Juni 2014). Im Vergleich zu 1990 liegen die CO2-Emissionen aus Treibstoffen 2013 um 12,4 Prozent höher als 1990, diejenigen der witterungsbereinigten Brennstoffe dagegen 19,3 Prozent tiefer als 1990.
Der witterungsbereinigte Verlauf der CO2-Emissionen aus Brennstoffen ist für die Anpassung der CO2-Abgabe auf Brennstoffe massgebend, die heute 60 Franken pro Tonne CO2 beträgt. Der nächste Erhöhungsschritt tritt auf 2016 ein, wenn die für das Jahr 2014 definierten Zwischenziele nicht erreicht werden. Liegen die CO2-Emissionen aus Brennstoffen 2014 über dem Schwellenwert von 76 Prozent der 1990-er Emissionen, steigt die CO2-Abgabe auf 72 Franken; wird der Schwellenwert von 78 Prozent verfehlt, auf 84 Franken je Tonne CO2.
Im Jahr 2013 lag der massgebliche Wert mit 80,7 Prozent der Emissionen des Jahres 1990 noch deutlich über den Schwellenwerten, die im laufenden Jahr erreicht werden sollten, damit keine Erhöhung der CO2-Abgabe per 1. Januar 2016 notwendig wird.
Bundesamt für Umwelt BAFU