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Immobilienkauf in Florida
Short Sale, Foreclosure oder doch lieber den „Real Deal“?
Ist die Zeit reif für den Einstieg? Wann ist der Boden des Real Estate Marktes erreicht? Wie wird sich der Markt entwickeln?
Fragen, die jeden bewegen, der sich mit dem Gedanken befasst in Florida eine Immobilie zu erwerben. Wer unseren Markt über Jahre aufmerksam verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass der Immobilienmarkt Zyklen unterliegt, die alle 5 – 7 Jahre wiederkehren. Was nach oben geht muss auch nach unten kommen. Nur leider hat es die USA in den vergangen Jahren besonders hart erwischt. luxusimmobilien250-003 luxusimmobilien250-002 In den „Boom – Jahren“ 2003 bis Ende 2005 waren Preissteigerungen um 28% pro Jahr an der Tagesordnung. Es ging zu wie an der Börse: heute kaufen, in einem Jahr mit enormen Gewinn wieder verkaufen. Die Banken haben fleißig mitgespielt und Kunden Kredite gewährt, die eigentlich aufgrund einer Bonitätsprüfung sich nicht hätten qualifizieren können. Kredite von 100 – 110% waren normal. Zum Teil sind Käufer noch auf diesen „Zug“ aufgesprungen, als schon längst alle Signale auf Halt standen, und der Zug schon zu bremsen begonnen hat.
Nun sitzt der Eigentümer leider auf einer Immobilie, die möglicherweise in 2005 noch $500,000 wert gewesen wäre, und die er auch dafür bezahlt hat; möglicherweise auch noch voll finanziert; die aber unter den jetzigen Marktbedingungen nur noch $300,000 wert ist. Wenn nun der Kunde sein Haus verkaufen will oder muss, kann er es nur zu einem Preis anbieten, den er auch realistisch erzielen kann. Es fehlen ihm also $200,000 um das Haus komplett abzuzahlen. Wenn er dieses Geld nicht aufbringen kann oder will muss er mit der Bank über einen „Short Sale“ verhandeln; er ist also $200,000 „too short“. Daher kommt dieser Ausdruck. Die Banken betreiben natürlich Schadensbegrenzung und versuchen sich die fehlend Summe irgendwie vom Verkäufer zu holen. Sollte ein Kaufangebot für das Haus da sein, werden sie erst versuchen, ob der mögliche Käufer nicht doch etwas mehr zahlen würde. Wenn der dazu nicht bereit ist, wird versucht das Geld vom Verkäufer über Ratenzahlungen zu bekommen. Banken bieten auch an, einen Teil der Schulden zu erlassen; das funktioniert aber nur, wenn wirklich Zahlungsunfähigkeit des Verkäufers bewiesen werden kann. Dieser ganze Prozess dauert, da er durch die verschiedensten Ebenen der Banken laufen muss, enorm lange und führt zum Teil auch zu keinem Ergebnis. Der nächste Schritt ist das „Foreclosure“, die Zwangsvollstreckung. Das Haus geht an die Bank zurück, es wird ein Schätzer bestellt, der das Haus aufgrund seines Zustandes bewertet und zu diesem Preis kommt es auf den Markt. Man kann hier sehr gute Schnäppchen machen, nur ist hier Vorsicht angesagt! Die Häuser sind mitunter schon seit Monaten nicht mehr bewohnt, Strom und Wasser sind ebenfalls schon lange abgestellt. Das vermeintliche Schnäppchen kann sich sehr schnell als Bauruine herausstellen. Hier ist Expertenrat gefragt! Lassen Sie das Haus durch einen lizensierten Homeinspector untersuchen! Reparaturen und Modernisierungen lassen sich durchführen, nur müssen Sie wissen, dass so etwas auf Sie zukommen könnte!
Es gibt zur Zeit aber ebenfalls ganz reguläre Verkäufe zu Top Preisen am Markt, bei denen man nicht Monate auf eine Antwort der Bank warten muss, oder ein renovierungsbedürftiges Haus bekommt. Die Auswahl ist riesig; schon seit langem war die Zeit zum Kaufen nicht mehr so günstig! Lassen Sie sich von einem lizensierten Makler vor Ort vertreten um Ihr Traumhaus zu erwerben
Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern dient der allgemeinen Information. Angaben ohne Gewähr!