Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/265090

<h2>SubmittedText<h2><p>Eine aktuelle Studie des Oekotoxzentrums zeigt, dass Biotope von nationaler Bedeutung mit zahlreichen Pestiziden belastet sind – darunter auch Nervengifte wie Cypermethrin. Die jüngste Rote Liste der Amphibien zeigt, dass 15 von 19 Arten gefährdet sind.&nbsp;</p><p>Die meisten Massnahmen des Aktionsplan PSM wurden inzwischen eingeführt - sie zeigen offensichtlich kaum Wirkung.&nbsp;<br>Was plant der Bundesrat, um bedrohte Arten und Lebensräume vor den schädlichen Auswirkungen der Pestizide zu schützen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Die vom Bundesamt für Umwelt finanzierte Studie wurde in den Jahren 2020 und 2021 durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt waren einige wichtige Massnahmen des Aktionsplans noch nicht eingeführt. Dazu gehört insbesondere die Revision der Direktzahlungsverordnung, die am 1. Januar 2023 in Kraft trat. Um die Anforderungen des ökologischen Leistungsnachweises zu erfüllen, müssen die Betriebe die Abdrift und die Abschwemmung von Pflanzenschutzmitteln reduzieren. Zudem dürfen sie zehn besonders risikoreiche Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln, darunter auch Cypermethrin, nur noch in Ausnahmefällen verwenden.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Weitere Massnahmen werden am 1. Januar 2026 in Kraft treten, namentlich die verschärften Voraussetzungen zum Erlangen einer Fachbewilligung für die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln. </span></p></div>