Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03219.jsonl.gz/770

Ende Januar hatte Uganda schon offiziell seine erste Ölbohranlage in Betrieb genommen und den Bau der Pipeline auf ugandischer Seite genehmigt. Klimaaktivisten kritisieren das unter anderem vom französischen Konzern Total geplante Projekt seit Monaten als "Beispiel kolonialer Ausbeutung". Mit im Boot ist auch das chinesische Unternehmen China National Offshore Oil Corporation (CNOOC).
Das Öl soll mit der Pipeline von Feldern in der Nähe des Albertsees im Westen Ugandas durch Tansania bis zum am Indischen Ozean gelegenen Hafen von Tanga gebracht und von dort verschifft werden. Total hofft auf eine Fördermenge von 230 000 Barrel Rohöl pro Tag. Ein Barrel entspricht 159 Litern. Die Leitung führt durch Nationalparks und andere schützenswerte Naturräume. Umweltschützer warnen vor einer Verschmutzung ugandischer Seen und einer möglichen Zerstörung der Lebensräume seltener Tierarten./kpa/DP/he
(AWP)