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Internationale und nationale Kooperationen
Das OAQ beteiligt sich aktiv an verschiedenen internationalen Netzwerken im Qualitätssicherungsbereich und hat Zusammenarbeitsvereinbarungen abgeschlossen.
- ANECA
Im September 2003 unterzeichnete das OAQ mit der nationalen spanischen Agentur ANECA ein bilaterales Kooperationsabkommen, mit dem die Zusammenarbeit bei Akkreditierungs- und Qualitätssicherungsverfahren gefördert sowie der gegenseitige Erfahrungs- und Informationsaustausch institutionalisiert werden soll.
- DACH
Das OAQ hat im Sommer 2002 die Bildung eines regionalen Akkreditierungsnetzwerkes von Deutschland, Österreich und der Schweiz (D, A, CH) angeregt. Am 15. Juli 2003 wurde eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die enge Zusammenarbeit im Bereich der Akkreditierung regelt und mit der die gegenseitige Anerkennung von Ergebnissen bei Akkreditierungsverfahren angestrebt wird.
- ECA (European Consortium for Accreditation)
Das ECA ist ein Zusammenschluss der in Europa tätigen nationalen Akkreditierungsbehörden. Das OAQ gehört zu den Gründungsmitgliedern, hat Einsatz in der Management Group und ist in allen Arbeitsgruppen aktiv.
- ENQA (European Association for Quality Assurance in Higher
Education)
Dieses Netzwerk wurde 1998 gegründet und umfasst heute 46 Qualitätssicherungsagenturen aus 23 europäischen Ländern. Gemäss dem Berliner Bildungsministertreffen 2003 soll dem Netzwerk eine zentrale Bedeutung für die Koordination der europäischen Qualitätssicherungsbemühungen zukommen. Das OAQ vertritt in der ENQA die Schweiz und arbeitet in verschiedenen Arbeitsgruppen mit.
- INQAAHE (International Network for Quality Assurance Agencies
in Higher Education)
Das OAQ ist diesem 1991 gegründeten internationalen Netzwerk der Qualitätssicherungsagenturen Anfang 2003 beigetreten.
- JQI (Joint Quality Initiative)
Die JQI wurde 2001 gegründet und ist ein Zusammenschluss von elf Ländern (nationale Qualitätssicherungsagenturen sowie Vertreter der Bildungsministerien). Ziel dieses Netzwerkes ist es, für Bachelor-, Master- und Doktorierungsabschlüsse generische Qualifikationsdeskriptoren zu erarbeiten, die europaweit Gültigkeit haben. Als wichtiges Resultat wurden 2002 die so genannten Dublin-Deskriptoren verabschiedet. Dieses Dokument regelt fachübergreifend die Kompetenzen, die mit einem Bachelor- oder Masterabschluss erreicht werden sollen.
Im nationalen Bereich sind auf Initiative des OAQ die zwei folgenden Netzwerke entstanden:
- Qualitätsnetzwerk Hochschulen Schweiz:
ein Verbund aller Qualitätsverantwortlichen und Evaluationsbeauftragten der zwölf schweizerischen universitären Hochschulen
- Arbeitsgruppe Bachelor/Master-Deskriptoren:
eine gemeinsame Initiative des OAQ und der Projektgruppe Bologna der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) zur Diskussion der Qualifikations- und Kompetenzprofile auf dem Niveau von Bachelor-, Master- und Doktoratsgraden.