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Würdiges und gerechtes Zusammenleben bedingen einen funktionierenden Staat. Und ein funktionierender Staat bedingt soziales und solidarisches Verhalten der Menschen sowie ein Netz von privaten Organisationen - vor allem in einem Land wie der Schweiz, deren Milizsystem rund 150‘000 Ämter in Gemeindebehörden, Armee und Zivilschutz umfasst. Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Staat, Zivilgesellschaft und Einzelpersonen haben sich in den letzten hundert Jahren stark verändert und stehen vor weiteren Reformen.
Die versorgende Grossfamilie existiert nicht mehr. Die Menschen leben ihre Solidarität eher im nahen Umfeld. Für die Wirtschaft verliert der Nationalstaat an Bedeutung. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger stossen neben den steigenden beruflichen Herausforderungen in der Betreuung ihrer Angehörigen an ihre Grenzen. Und an die Grenzen stösst auch der Staat mit der Finanzierung des Sozialwesens. Stichworte wie «Public/private Social Partnership», «Corporate Citizenship» und «Corporate Social Responsibility» drücken die wachsende Bedeutung der Zivilgesellschaft sowie der Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger aus.
Die SGG unterstützt in der ganzen Schweiz Einzelpersonen, Organisationen und Projekte finanziell. Jährlich vergibt die SGG über eine Million Franken aus eigenen Mitteln sowie aus Fonds und Stiftungen, die der SGG zur Verwaltung anvertraut wurden. Der SGG werden regelmässig kleinere und grössere Legate anvertraut. Die SGG setzt die Mittel nach dem Willen der Zuwenderinnen und Zuwender für entsprechende Projekte ein.
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