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Der Hedge Fonds UBS O'Connor hat zugestimmt, eine Busse in Höhe von 5,3 Millionen Dollar zu zahlen, um einen Anklagepunkt der US-Börsenaufsicht SEC aus der Welt zu schaffen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die amerikanische Behörde.
Demnach hat UBS O'Connor bei Aktien-Emissionen Wertpapiere gekauft, die eine eigene Sparte geshortet hatte. So soll der Hedge Fonds zwischen Januar 2009 und März 2011 insgesamt 16 Mal gegen die Vorschriften der Börsenaufsicht verstossen haben.
Die Einigung beziehe sich auf bestimmte Transaktionen, für die UBS O'Connor eine Ausnahme der SEC-Regeln angenommen hatte, sagte eine UBS-Sprecherin der Nachrichtenagentur. Die US-Behörde teilte auf ihrer Website mit, der Hedge Fund sei dem «Irrglauben» erlegen, dass jede seiner Sparten als eigenes Konto gelte und somit die Ausnahme-Richtlinien für sich beanspruchen könnte.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet, will UBS O'Connor derweil 16 von 46 Stellen bei einem seiner Aktienfonds streichen. Dafür solle ein Corporate-Credit-Team von 5 auf 15 Mitarbeiter erweitert werden. Insgesamt beschäftige UBS O'Connor weltweit rund 80 Mitarbeitende.
(tno/vst)