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Bernal hielt sich im 19,2 km langen Einzelzeitfahren stärker als erwartet. Er verlor lediglich 19 Sekunden auf den zweitplatzierten Australier Rohan Dennis, den Weltmeister im Zeitfahren, der offensichtlich in den Tagen zuvor zu viele Kräfte gelassen hat. Dennis seinerseits verlor 19 Sekunden auf den Tagessieger, den Belgier Yves Lampaert.
In der Gesamtwertung behauptete sich Bernal mit 22 Sekunden Vorsprung auf Dennis. Vor der Dreipässefahrt über Nufenen, Gotthard und Furka spricht demnach alles für den erst 22-Jährigen Kolumbianer.
Stefan Küng konnte auch im Wallis die Schweizer Hoffnungen nicht erfüllen. Wie schon zum Tour-Start in Langnau setzte es für den Schweizer Meister im Zeitfahren eine Enttäuschung ab. Mit 20 Sekunden Rückstand reichte es dem Thurgauer lediglich zu Rang 7.