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Julie Zogg muss sich beim ersten Parallelslalom der Saison 2022/23 im deutschen Winterberg erst im Final gegen die Österreicherin Sabine Schöffmann geschlagen geben und wird Zweite. Nach dem Sieg von Casanova/Jenny am Vortrag ist es bereits der zweite Podestplatz für das Schweizer Snowboard Alpin Team.
Im Halbfinal gegen die Qualifikations-Schnellste Daniela Ulbing aus Österreich hatte Julie Zogg noch die Nase vorn, im Final triumphierte dann aber Österreich in der Person von Sabine Schöffmann. Somit musste sich die Vorjahres-Disziplinensiegerin im Parallelslalom erst im Final bezwingen lassen und realisierte in Winterberg ihren 29. Podestplatz im Weltcup, den 18. in einem Parallelslalom.
Die weiteren Schweizerinnen – deren vier qualifizierten sich für die Finalruns der besten 16 vom Sonntag – zeigten ebenfalls einen soliden Start in die neue Saison: Für Jessica Keiser bedeutete der Viertelfinal gegen die am Ende drittplatzierte Daniela Ulbing Endstation, was zum sechsten Schlussrang reichte. Patrizia Kummer musste sich im Achtelfinal gegen ebenjene Teamkollegin geschlagen geben und wurde in der Endabrechnung Elfte, zwei Ränge vor Vortagessiegerin im Mixed Team Wettbwerb Ladina Jenny (13.).
Bei den Männern vertrat einzig der Bündner Dario Caviezel die Schweizer Farben in den Finalruns – für Gian Casanova, der am Samstag mit Jenny den Mixed Team Parallelslalom gewann, bedeutete am Samstagnachmittag die Qualifikation bereits Endstation. Caviezel bezwang im Achtelfinal den Vorjahres-Gesamtweltcupsieger Sanghoo Lee aus Korea, musste sich dann aber im Viertelfinal dem Slowenen Tim Mastnak beugen. Das bedeutete in der Schlusswertung den achten Rang. Den Parallelslalom der Männer im deutschen Winterberg gewann der Österreicher Alexander Payer vor Caviezel-Bezwinger Mastnak und dem Deutschen Stefan Baumeister.