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In Griechenland ist die Einigung auf eine Koalitionsregierung unter Führung der Konservativen perfekt. Dies erklärten übereinstimmend die Vorsitzenden der Sozialisten und der Demokratischen Linken. «Die Regierung steht», sagte Sozialistenchef Evangelos Venizelos.
Der Vorsitzende der konservativen griechischen Partei Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras, ist am Mittwoch als neuer Regierungschef Griechenlands vereidigt worden. Das traditionelle christliche Zeremoniell im Präsidialgebäude führte der griechisch-orthodoxe Erzbischof Hieronymos II. Staatspräsident Karolos Papoulias, der ihm zuvor das Mandat zur Regierungsbildung erteilt hatte, wünschte Samaras viel Erfolg und fügte hinzu: «Die Probleme, die vor Ihnen liegen, sind viele, und sie sind sehr schwierig.»
Die Zusammensetzung des Kabinetts sollte am Abend oder spätestens am Donnerstagvormittag bekanntgegeben werden. Die Regierung unter Samaras wird von den Konservativen (ND), den Sozialisten (Pasok) und der kleinen Partei Demokratische Linke (Dimar) unterstützt. Sie hat insgesamt 179 Abgeordnete im 300-köpfigen Parlament
Der Vorsitzende der Demokratischen Linken, Fotis Kouvelis, hatte zuvor bereits erklärt: «Bis heute Abend, glaube ich, werden wir den Koalitionsvertrag abschliessen.»
Für die Bildung der Regierung gebe es eine Mehrheit im Parlament. Der Koalitionsvertrag soll möglichst noch am Abend stehen, so dass am Donnerstag das Kabinett vorgestellt werden kann.
Derweil soll der künftige griechische Ministerpräsident Antonis Samaras noch im Laufe des Tages vereidigt werden.
(muv/tno/chb/sda/awp)