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Ulrich Herbert wurde am 24. September 1951 in Düsseldorf geboren. Er ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. 2014 erschien sein Buch «Geschichte Deutschland im 20. Jahrhundert». Herbert verfasste seine Habilitationsschrift über die deutsche Biographie von Werner Best. Dieser war ein völkisch-radikaler Student, dann Stellvertreter von Reinhard Heydrich – der massgebliche Organisator des Holocaust – im Reichssicherheitshauptamt und schliesslich, in der Nachkriegszeit, Justitiar im Unternehmen Stinnes. Herbert war Direktor der Forschungsstelle für die Geschichte des Nationalsozialismus in Hamburg und ist Herausgeber von u.a. «Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945 (2007-2011) oder «Nationalsozialistische Vernichtungspolitik, 1939 bis 1945» (1998). Herbert ist auch Verfasser von einer Vielzahl von wissenschaftlichen Aufsätzen und Zeitungsartikeln, die u.a. auch in der Neuen Zürcher Zeitung erscheinen. Der ehemalige Research Fellow am Institut für Deutsche Geschichte der Universität Tel Aviv wurde 1999 mit dem Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet.
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