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Agiorgitiko ist eine Rotweinsorte, die auch als St.-Georgs-Rebe oder als Mavro Nemea bezeichnet wird. Sie ist nach den Sorten Mavroudi, Liatiko, Romeiko und Mavro Naoussis die am fünfthäufigsten angebaute rote Sorte in Griechenland und gehört zu den ältesten Rebsorten der Welt.
Benannt wurde die Rebsorte Agiorgitiko nach dem früheren Namen der Stadt Nemea, Agios Georgis. Die Rebfläche betrug 1999 2000 Hektar im Weinbaugebiet Nemea. Agiorgitiko ist der Hauptbestandteil der meisten Rotweine aus dieser Region und wird oft sortenrein verwendet. Sie ist spät reifend, farbintensiv, aromatisch und wird manchmal mit Merlot verglichen. Aufgrund der Farbintensität tragen die Weine den Beinamen Herkulesblut. Agiorgitiko ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.
Seit einigen Jahren wird sie sehr erfolgreich mit internationalen Sorten wie Cabernet Sauvignon verschnitten. In den späten 1950er Jahren begann Evangelos Averoff bei Metsovo mit dieser Praxis und schuf den populären Tafelwein Katogi Averoff (Κατώγι Αβέρωφ)
Synonyme: Aghiorghitiko, Mavro Nemea oder Mavro Nemeas, Mavroudi Nemeas, Sankt Georgs-Rebe
Die Weißweinsorte Aidani Aspro (griechisch Αηδάνι άσπρο, auch Aïdani Aspro transkribiert) ist auf der griechischen Inselgruppe der Kykladen heimisch, insbesondere auf den Inseln Naxos, Santorin und Paros. Ihr Ursprung wird in Asien vermutet.
Die spätreifende Sorte ergibt einen blumigen Wein und wird vor allem für Verschnitte mit den Rebsorten Assyrtiko und Athiri verwendet, zum Beispiel für die trockenen Weißweine auf Santorin sowie Paros und für den Strohwein Liastos. Sortenrein ausgebaute Weine sind nur selten zu finden.
Es gibt auch eine rote Rebsorte mit dem Namen Aidani Mavro, die aber nicht mit der weißen Aidani Aspro verwandt ist.
Die spät austreibende Rebsorte reift ca. 30 Tage nach dem Gutedel und gilt somit innerhalb der weißen Rebsorten als sehr spät reifend. In Griechenland kann sie meist zwischen dem 25. August und dem 10. September geerntet werden. Empfindlich ist die Sorte gegen die Pilzkrankheiten Echter Mehltau und Falscher Mehltau der Weinrebe. Ihre Resistenz gegen Trockenheit und Dürre ist jedoch bemerkenswert.
Aidani Aspro ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.
Die Rebsorte Aidani Aspro ist auch unter den Namen Aidani, Aedano, Aidano, Aspedano, Aspraidano, Asproaidani, Leyko, Lefko, Lafko Aidani und Lefko Ithani bekannt.
Die rote Rebsorte Cabernet Franc steht ganz im Schatten ihres grossen Bruders Cabernet Sauvignon, obwohl diese aus einer vermutlich natürlichen Kreuzung zwischen Cabernet Franc und Sauvignon Blanc entstanden ist. Cabernet Franc ist heller und gerbstoffärmer. Er altert sehr gut. Typisch ist die vegetabile Note im Bouquet.
Cabernet Franc ist genügsamer als Cabernet Sauvignon und bevorzugt ein kühleres Klima. Die Genanalyse konnte Spuren von Wildreben im Cabernet Franc nachweisen, aus denen sie vermutlich ausgelesen wurde. Die Sorte muss uralt sein.
In Bordeaux-Weinen ist Cabernet Franc nicht wegzudenken. Zusammen mit Cabernet Sauvignon und Merlot ergibt sich das Ideal-Trio für fast alle roten Bordeaux. Aber auch an der Loire und in vielen anderen Ländern wird Cabernet Franc erfolgreich angebaut, unter anderem in Australien, Kalifornien und Neuseeland.
Der Cabernet Sauvignon ist eine Rotweinsorte. Die Rebe hat so große Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie als Edelrebe bezeichnet wird.
Beheimatet ist sie im Bordelais, hat aber von hier ihren Siegeszug in die ganze Weinbau-Welt angetreten, in jüngerer Vergangenheit verstärkt auch nach Übersee. Mit rund 200.000 Hektar Rebfläche weltweit liegt sie an siebter Stelle, wurde aber von der Sorte Merlot als am weitesten verbreitete rote Qualitätssorte überholt. Auch außerhalb ihrer Heimat behält die Sorte ihre Eigenart und ihren Charakter, wobei die Intensität der Charakteristika durch den Einfluss der Böden oder des Klimas variieren kann.
Wiedererkennungsmerkmale des Cabernet Sauvignons sind der Traubengeruch von schwarzen Johannisbeeren (Cassis), der zum Teil durch einen Geruch von Zedernholz begleitet wird, und die tiefdunkle Farbe der Weine. Darüber hinaus weisen die Weine immer einen konzentrierten Fruchtgeschmack mit einem tragenden Gerüst von Tanninen und Säuren auf. Erschwert wird die Identifizierung der Traube im Wein durch die Tatsache, dass die Rebe kaum sortenrein angeboten wird.
Die Charakteristika der Rebsorte haben diverse Rebzüchter zu neuen Kreationen angeregt. Während man im kühlen Weinbauklima insbesondere die tiefe Farbe der Weine mit einer frühen Reife zu kombinieren versucht, liegt das Hauptaugenmerk im warmen Anbauklima auf finessenreichen Sorten mit entsprechender Hitzefestigkeit.
In seiner Jugend ist der Wein aus der Cabernet-Sauvignon-Rebe fruchtig, rau und gerbstoffbetont mit kräftiger „Nase“. Ein guter Cabernet-Sauvignon verwöhnt im Laufe seiner Reifung zunehmend mit feinen Röstaromen, Aromen von schwarzen Johannisbeeren, oft auch an Lakritze erinnernd und grüne Paprika.
Der Cabernet verbringt häufig 15–18 Monate und seltener bis zu 30 Monate im neuen oder gebrauchten Eichenfass (oder Barrique) aus Frankreich, Slowenien oder Amerika. Diese Lagerung verleiht, wenn sorgfältig ausgeführt, dem Wein Röst- oder Vanille-Aromen und mildert die Strenge der Tannine. Durch diesen Ausbau kann der Winzer speziell den Cabernet stark beeinflussen, die Tannine betonen oder ihm einen Eichengeschmack geben.
Diese Weine bestechen weniger durch die Art, vielmehr durch die Feinheit ihrer Aromen. Wenn die Traube voll ausreifen kann, ergibt sie vielschichtige gerbstoffreiche Weine (siehe hierzu auch den Artikel Phenole im Wein). Als spätreifende Sorte muss sie in warmen Ländern stehen, damit der Wein nicht grasig oder nach grünem Pfeffer schmeckt. Die Trauben sind mittelgroß und dicht mit dunkelblauen, dickschaligen Beeren besetzt.
Die Sorte wird in ihrer Heimat Bordeaux nur relativ selten pur angeboten, da sie sich hervorragend zum Verschnitt mit anderen Rebsorten (dort mit Merlot und Cabernet Franc, gelegentlich auch Malbec und Petit Verdot; in Übersee auch mit Syrah) eignet und der Verschnitt, die „Cuvée“, oftmals noch ein wenig komplexer ist als die zur Herstellung verwendeten Einzelweine.
Die tiefe Farbe und die Finesse der Weine aus Cabernet Sauvignon haben viele Rebzüchter dazu veranlasst, den Sortencharakter der Sorte sowohl in Zonen kühlen Klimas als auch in Zonen heißen und trockenen Klimas hineinzutransportieren.
Nahezu jedes Land mit nennenswertem Weinbau hat Cabernet in seinen Weinbergen. Die besten sortenreinen Cabernets werden in Kalifornien und der Toskana hergestellt. In Kalifornien gilt der reinsortige Ausbau als die höchste Vollendungsstufe und liefert Weine der Weltklasse. Cuvées mit Cabernet werden dort oft als Bordeaux-Blends bezeichnet.
Aufgrund seiner weiten Verbreitung und der längeren Geschichte ist die Liste der Synonyme umfangreich. Cabernet Sauvignon ist auch unter den Namen Bidure, Bordaoux, Bordeaux, Bordo, Bouche, Bouchet, Bouchet Sauvignon, Bourdeos Tinto, Bouschet Sauvignon, Breton, Burdeos Tinto, Cabarnet Sauvignon, Caberne, Caberne Sovinion, Cabernet Petit, Cabernet Piccolo, Cabernet Sauvignon Black, Cabernet Sauvignon Blauer, Cabernet Sauvignon Cl. R5, Cabernet Sauvignon Crni, Cabernet Sauvignon Nero, Cabernet Sauvignon Noir, Cabernet Sauvignon Petit, Carbonet, Carbouet, Carmenet, Castet, Dzanati, Enfin, Epicier Noir, Kaberne Sovinjon, Kaberne Sovinon, Kaberne Sovinyon, Kabernet Suvinjon, Lafet, Lafit, Lafite, Marchoupet, Melkii Chernyi, Menut, Navarre, Petit Bouchet, Petit Bouschet, Petit Cabernet, Petit Cavernet Sauvignon, Petit Vidure, Petit-Bouchet, Petite Parde, Petite Vidure, Sauvignon, Sauvignon Rouge, Sauvignonne, Vaucluse, Veron, Vidure, Vidure Petite, Vidure Sauvignon und Vidure Sauvignonne bekannt.
Die Weißweinsorte Malagousia ist bei Nafpaktos in Ätolien-Akarnanien heimisch. Seit der Mitte der 1990er Jahre gewinnt die vorher nahezu ausgestorbene Sorte eine immer wichtigere Rolle im Sortiment hochwertiger griechischer Weißweine ein. Die Aromen der mäßig säurehaltigen, duftigen und körperreichen Weine werden mit Pfirsich, Aprikose sowie einem zurückhaltenden Muskatton beschrieben. Häufig werden in Weinbeschreibungen auch Aromen von Zitrusfrüchten, Jasmin und Minze erwähnt. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen zurzeit in der Region Makedonien. Anpflanzungen auf Paros sind vielversprechend.
In den frühen 1970er Jahren legte Professor Vassilis Logothetis auf einem gepachteten Grundstück des Weinguts Domaine Carras eine Rebsammlung an. Neben Sorten wie Lagorthi, Hopsathiri und Debina fanden auch einige Stöcke der vergessenen Sorte Malagousia Eingang in diese Sammlung. Dort wurde der in Frankreich von Emile Peynaud ausgebildete Kellermeister der Domaine Carras, Evangelos Gerovassiliou aufmerksam auf die aromatische Rebsorte. Ab 1976 experimentierte Gerovassiliou mit Malagousia und präsentierte Anfang der 1990er Jahre den ersten im Barrique ausgebauten Wein, der zu einem großen Erfolg wurde.
Die Rebsorte reift ca. 20 Tage nach dem Gutedel und gilt somit innerhalb der weißen Rebsorten als schon spät reifend. Bei Athen kann sie meist Mitte bis Ende August geerntet werden. Malagousia ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.
Die Rebsorte Malagousia ist auch unter den Namen Malagoussia, Malagouzia, Malagoyzia, Malaouzia, Malaoyzia, Melaouzia, Melaoyzia und Malvasia bekannt.
Die Rotweinsorte Mandilaria ist die siebthäufigste Rotwein-Rebe in Griechenland. Empfohlen ist ihr Anbau auf der Insel Euböa, in der Region Attika, auf den Kykladen, den Dodekanes und Kreta. Sie wird aber auch auf dem Peloponnes in den Regionen Elis und Messenien angebaut. Die bestockte Rebfläche betrug Ende der 1990er Jahre ca. 1590 Hektar.
Die spätreifende Sorte mit ihren dickschaligen, harten und dunklen Beeren erbringt alkoholarme Weine mit wenig Körper und Struktur, die trocken bis süß ausgebaut werden können. Reinsortige Rotweine gibt es daher kaum, auf Kreta wird sie häufig mit der Rebsorte Kotsifali verschnitten. Sie wird in den Weinen Retsina, Peza und Archanes sowie auf Paros eingesetzt.
Die Rebsorte Mandilaria ist auch unter den Namen Amorgiano, Amorghiano (auf Rhodos), Dombrena Mavri, Doubrena Mavri, Doumpraina Mavri, Doympraina Mavre, Koundour, Kountoura oder Kountoura Mavri, Koutoura, Mandelaria, Mandilari, Mantilari und Mantilaria bekannt.
Merlot ist eine Rotweinsorte. Sie stammt ursprünglich vermutlich aus Frankreich aus der Gegend um Bordeaux. Bis heute ist sie eine der sechs Rebsorten, die für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen (die anderen Sorten sind Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Carménère, Malbec und Petit Verdot). Die frühreifende Sorte ergibt fruchtige, körperreiche und vollmundige Weine, die nach wenigen Jahren der Lagerung genussreif sind. Dieser Tatsache ist ihre jetzige Popularität zu verdanken. In den Cuvées machen sich bereits Minderheitsanteile Merlot vorteilhaft bemerkbar: Die Weine werden früher zugänglich, möglicherweise jedoch unter Einbußen bei der Langzeit-Haltbarkeit. In der Alterung (mittel bis gut) kann ein Merlot gewinnen und weicher werden, oft jedoch verfliegen die Fruchtaromen, und Kräuteraromen drängen in den Vordergrund.
Die Bezeichnung Merlot kommt vom französischen Wort merle (deutsch Amsel) und soll auf die Vorliebe der Amseln für die rote Rebsorte hinweisen. Der Name kann aber auch eine Anspielung auf die schöne schwarzblaue Färbung der Beeren sein.
Es gibt auch die Mutationen Merlot Gris und Merlot Rose (ca. 1980 in Brasilien entdeckt). Die Rebsorte Merlot Blanc entstand aus einer natürlichen Kreuzung des Merlot mit der Rebsorte Folle Blanche
Zur Herkunft der Rebsorte ist wenig bekannt. Erste schriftliche Erwähnung im Bordeaux findet sich im 14. Jahrhundert: Zu jener Zeit wurde der Merlot noch Crabatut noir genannt, und galt eher als Sekundärsorte. Eine erste komplette Beschreibung der Sorte wurde von Victor Rendu im Jahr 1857 in seinem Werk Ampélographie française gegeben.
Der Merlot ist weich, schmeckt ein wenig nach Pflaumen, hat einen mittleren bis hohen Alkohol-Gehalt. Die Farbe dieses Weines ist dunkelrot. Merlot reift relativ früh und in vielen Gegenden Mitteleuropas daher auch gut aus; man kann ihn bereits zwei oder drei Wochen vor den Cabernet-Sorten ernten.
Als reiner Sortenwein, so, wie er in Übersee oder im Kanton Tessin ausgebaut wird, ist der Merlot selten anzutreffen. Dies gilt speziell für den italienischen Anbau. Es gibt nur wenige Ausnahmen von dieser Regel, wie etwa in Frankreich. Dort werden die teuersten Weine von Bordeaux als reine oder fast reine höchstklassige Merlots erzeugt: siehe Château Pétrus.
Merlot eignet sich bestens zum Verfeinern und Harmonisieren anderer Sorten, wobei sich als der wohl geeignetste Partner der Cabernet Sauvignon herauskristallisiert hat. Dabei kommt dem Merlot zugute, dass er gut mit Eiche harmoniert, sich also zur Fasslagerung (im Barrique) empfiehlt. Daher haben fast alle Bordeaux-Weine einen mehr oder minder hohen Anteil Merlot in der Cuvée.
Die Weißweinsorte Monemvasia ist auf den griechischen Inseln Evia, sporadisch auf nahezu allen Ägäischen Inseln, Paros, Ios, Sikinos, den Kykladen sowie den Regionen Lakonien und Makedonien heimisch.
Die Sorte galt lange Zeit zu unrecht als die Urform aller Malvasia–Reben. Das Missverständnis rührt jedoch wahrscheinlich daher, dass im 13. Jahrhundert aus dem Hinterland der Stadt Monemvasia ein Wein namens Malvasia exportiert wurde. Die Stadt Monemvasia hieß während der venezianischen Herrschaft in der griechischen Region zum Teil „Napoli di Malvosia“ und vermutlich änderte sich der Name der gleichlautenden Rebsorte ebenfalls. Gemäß den Veröffentlichungen des Ampelographen Logothetis bestand der damalige Malvasia-Wein neben der Monemvasia-Rebe hauptsächlich aus den Sorten Aidani Mavro, Aidani Aspro, Athiri, Thrapsathiri, Vilana, Ladikino und Liatiko.
Die spät austreibende Rebsorte reift ca. 15 Tage nach dem Gutedel und gilt somit innerhalb der weißen Rebsorten als noch früh reifend. In Griechenland kann sie meist um den 15. August geerntet werden.
Die Rebsorte Monemvasia ist auch unter den Namen Artemisi, Klossaria (auf Rhodos), Monemvasitiko, Monemvassia, Monemvassi, Monemvassiatiko und Monovasia bekannt.
Griechische blaue Traubensorte MoschofileroDie Weißweinsorte Moschofilero, ist innerhalb des Regionalbezirks Florina in der Region Makedonien und auf Peloponnes in der Region Arkadien heimisch. Obwohl die Haut der Beeren rötlich bis rot gefärbt ist, wird sie ähnlich wie der Grauburgunder oder der Gewürztraminer den weißen Sorten zugeordnet. Die Qualität der Weißweine, wie zum Beispiel die Qualitätsweine der Herkunftsbezeichnung Mantinia, ist gut. Das florale, von einem leichten Rosenduft bestimmte Bouquet ließ eine Verwandtschaft zum Gewürztraminer oder Muskateller vermuten. DNA-Analysen konnten jedoch keine verwandtschaftliche Beziehung aufzeigen.
Die Rebsorte Moschofilero ist auch unter den Namen Fileri, Fileri Mantineias, Fileri trigoleos, Fileri tripoleos, Filleri tripoleos, Moscho Filero, Moschophilero, Mosxofilero und Phileri tripoleos bekannt.
Griechische Traubensorte Roditis ist die zweithäufigst angebaute Weißweinsorte in Griechenland. Sie wird oft mit der Sorte Savatiano zu Retsina verschnitten. Sie heißt unter anderem auch Rhoditis, Roidites, Rogdites oder Alepou und wird besonders auf dem Peloponnes angebaut.
Aus dem nordostgriechischen Anbaugebiet dieser Rebsorte stammt der weltweit bekannte Retsina Malamatina.
Die Trauben dieser Sorte reifen trotz des warmen Klimas, das die gegen Pilzkrankheiten empfindliche Sorte benötigt, erst spät. Sie behalten aber trotzdem ausreichend Säure, was in warmen Klimazonen selten ist. Sie hat eine ausgeprägte Fruchtnote, insbesondere nach Zitrusfrüchten und Mandeln.
Die Rebsorte treibt relativ spät aus.
Anfällig ist Roditis gegen den Echten Mehltau und den Falschen Mehltau. Die Erträge der fruchtbaren Sorte sind trotz der Anfälligkeit zufriedenstellend hoch und erreicht selbst auf mäßig fruchtbaren Böden 120 Hektoliter/Hektar. Auf fruchtbaren Böden neigt Roditis zur Verrieselung.
Roditis reift ca. 35 Tage nach dem Gutedel und gilt somit als spät reifend.
Der Xinomavro ist eine im Norden Griechenlands weitverbreitete Rebsorte, vor allem in Makedonien und an den Hängen des Olymp in Rapsani. Seinen bekanntesten und vielleicht auch besten Wein liefert er aus der Region Naoussa, auch wenn die anderen Regionen zunehmend aufgeholt haben. Man nahm an, er könnte mit dem Pinot Noir oder dem Nebbiolo verwandt sein, tatsächlich handelt es sich aber um eine völlig eigenständige Rebsorte, deren Entstehung und Ursprung bislang im Verborgenen liegt. Dennoch hat er mit dem Pinot Noir und dem Nebbiolo die eher blasse rote Farbe gemeinsam, mit dem Nebbiolo auch die hohe Säure, was ihm den Namen Xinomavro eingehandelt hat – „schwarze Saure“. Er ist wuchskräftig, produktiv und verlangt ein gewissenhaftes Canopymanagement. Anfällig ist die Traube für Echten wie auch Falschen Mehltau sowie für Schwarzfäule Die mittelspät austreibende und spät ausreifende Sorte eignet sich für den reinsortigen Ausbau ebenso wie für Cuvées, und stellenweise werden auch Rosé-Weine daraus erzeugt. Seine besten Ergebnisse bringt der Xinomavro an eher kühlen Standorten. Vorkommen des Xinomavro außerhalb Griechenlands sind nicht bekannt.
Geschmack: Erdbeeren, frische Tomaten, schwarze Oliven, getrocknete Früchte wie Rosinen, Datteln, Feigen, herbe, markante Tanninstruktur