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Der EV Zug war in der Champions Hockey League im Spitzenspiel der Gruppe H in Lappeenranta chancenlos und verlor 0:3. Der ehemalige Zuger Goalie Jussi Markkanen im Tor von SaiPa Lappeenranta musste nur gerade zwölf Schüsse abwehren, um zu seinem ersten Shutout in der Champions League zu kommen.
Die Innerschweizer agierten viel zu undiszipliniert und kassierten in den ersten beiden Dritteln insgesamt 47 Strafminuten. Topskorer Daniel Sondell hatte die Reise in den Hohen Norden wegen einer Grippe gar nicht erst mitgemacht, und Robbie Earl, der an seiner Stelle das Topskorer-Shirt trug, kehrte nach einem harten Check bereits nach der vierten Minute nicht mehr aufs Eis zurück.
So stand das Schlussresultat zugunsten Lappeenrantas bereits nach gut einer halben Stunde fest. Dank des Sieges überholten die Finnen den EV Zug und weisen an der Tabellenspitze vor der letzten Runde am kommenden Dienstag zwei Punkte Vorsprung auf.
Damit ist das Team von Trainer Harold Kreis auch im Fall eines Sieges in Ingolstadt auf Schützenhilfe angewiesen, um die Playoffs zu erreichen.
Die Freiburger zeigten in Berlin eine abgeklärte Leistung und gewannen dank eines Shorthanders von Martin Ness im ersten Drittel und einem Treffer durch Christian Dubé zu Beginn des zweiten Durchgangs gegen die Eisbären 2:0.
Goalie Melvin Nyffeler wehrte für seinen Shutout 32 Schüsse ab, während seine Teamkollegen nur 18 Mal aufs Berliner Tor schossen. In der letzten Partie in der heimischen Eishalle gegen Djurgarden Stockholm braucht Gottéron einen Punkt, um als Gruppensieger sicher in die Achtelfinals (4. und 11. November) einzuziehen.
Servette erfüllte seine Pflicht in Österreich souverän. Beim 5:0 in Villach zeichnete sich Kevin Romy mit dem 1:0 und dem 3:0 als Doppeltorschütze aus, Torhüter Christophe Bays wehrte alle 17 Schüsse auf sein Gehäuse ab.
Zwar könnten die Genfer von Frölunda Göteburg wieder an der Spitze der Gruppe C abgelöst werden, mit einem Erfolg zum Abschluss gegen den französischen Aussenseiter Briançon Diables Rouges würden sie sich das Achtelfinal-Ticket als Gruppensieger oder einer der besten fünf Gruppenzweiten ebenfalls sichern.
Die ZSC Lions gewannen das wichtige Heimspiel gegen die Vienna Capitals 2:1 nach Verlängerung. Die Österreicher waren ein starker Gegner und zeigten, warum sie in dieser Saison in nationaler Meisterschaft und Champions League noch ungeschlagen waren.
Zunächst waren die Löwen zwar deutlich überlegen, doch ab dem zweiten Drittel steigerten sich die Wiener deutlich. In der Schlussphase rettete Goalie Lukas Flüeler die Zürcher mit mirakulösen Paraden in die Verlängerung.
Dort traf ausgerechnet Chris Baltisberger, der erst am Spieltag von seinem Camp bei den Edmonton Oilers zurückgekehrt war. Um sich als Gruppensieger sicher für die Achtelfinals zu qualifizieren, müssen die ZSC Lions in zwei Wochen in Wien innerhalb der regulären Spielzeit gewinnen.
Der SC Bern büsste hingegen die letzten Chancen auf ein Weiterkommen durch ein 0:2 gegen die Stavanger Oilers ein. Das Team von Coach Guy Boucher dürfte die Champions League als Gruppenletzter beenden.
Die Kloten Flyers kassieren gegen Red Bull Salzburg die 14. Pflichtspiel-Niederlage in Folge. Salzburg trifft in der 48. Minute zum 1:0 und kann in der 60. Minute mit einem Empty-Netter alles klar machen. Das Champions-League-Abenteuer der Flyers avanciert immer mehr zum Albtraum. (si/cma)