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Aus den derzeit verfügbaren Daten, die von sehr geringer Qualität sind, konnten keine Empfehlungen für die klinische Praxis abgeleitet werden. Einige Berichte über bescheidene Behandlungserfolge wurden bei Personen mit atopischem Ekzem gefunden, insbesondere bei Empfindlichkeit gegenüber einem oder mehreren luftgetragenen Allergenen. Qualitativ hochwertige Langzeitstudien mit einzelnen, leicht zu verrichtenden Massnahmen zur Milbenreduzierung oder -vermeidung müssen durchgeführt werden, um klarere Schlussfolgerungen ziehen zu können.
Die Qualität der Evidenz war sehr niedrig. Es wurden sieben Studien mit 324 teilnehmenden Erwachsenen und Kindern gefunden. Aktualisiert bis August 2014.
Das Ekzem ist eine häufige Hauterkrankung, die starken Juckreiz verursacht und vor allem an Hautfalten auftritt. Es handelt sich um ein weltweites Problem, das 5 bis 20 % der Kinder und etwa 2 % der Erwachsenen betrifft, darunter viele, die an einer chronischen und schweren Form leiden. Ungefähr ein Drittel der Menschen, die positiv auf eine Hausstaubmilbenallergie getestet wurden, berichten über eine Verschlimmerung der Symptome, wenn sie Staub ausgesetzt sind. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Kontakt mit Hausstaubmilben zu reduzieren, z. B. Hausstaubmilbenbezüge für Bettwäsche und Matratze, häufigeres Staubsaugen von Teppichen und Matratzen oder Sprays, die Hausstaubmilben abtöten, usw. In dieser Übersichtsarbeit wurde versucht, die Relevanz dieser Massnahmen für die Ekzembehandlung zu bewerten.