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Die Bildung in der Schweiz gehört zu den besten der Welt und ist im Vergleich zu den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich günstig. Das Bildungssystem in der Schweiz wird vollständig von der öffentlichen Hand und den Gemeinden finanziert. Die Schulpflicht in der Schweiz beginnt im zarten Alter von sechs und sieben Jahren und dauert elf Jahre. Die Schweiz verfügt auch über einige der teuersten Privatschulen, die etwa 5% der Eliteklasse des Landes besuchen. Das Bildungssystem der Schweiz ist im Vergleich zu anderen europäischen Systemen einzigartig, etabliert und vielfältig. Einer der grössten Vorteile des Schweizer Bildungssystems ist, dass es die Fähigkeiten und Neigungen der Studierenden in den gewählten Fächern berücksichtigt.
Die Schweizerische Eidgenossenschaft besteht aus 26 Kantonen, deren Bildung jeweils vom SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) geregelt wird. Das Bildungssystem in der Schweiz ist überwiegend dezentralisiert, wobei jeder Kanton seine eigenen Bildungsstandards erstellen und umsetzen kann. Die meisten Schülerinnen und Schüler in der Schweiz absolvieren ihre Grundschulbildung an staatlichen Schulen, die ein kulturell und sprachlich reiches Umfeld bieten. Die Schuljahre in der Schweiz beginnen normalerweise im August oder September, genau wie in den USA und Kanada.
Anders als in den USA ist Homeschooling in der Schweiz jedoch nicht üblich. Einige Kantone haben sogar Gesetze erlassen, die Homeschooling als illegale Aktivität betrachten. Drastische Maßnahmen wie diese sorgen dafür, dass alle Kinder im Land die Schulpflicht erhalten. Diese Maßnahmen können in einem positiven Licht gesehen werden, wenn wir die Nachrichten über mehrere illegale Aktivitäten beachten, die an Orten wie den USA im Namen des Homeschooling stattfinden. Einer der bemerkenswertesten Vorfälle ist der Turpin-Vorfall in Kalifornien, bei dem vierzehn Kinder vernachlässigt und verhungert wurden, unter dem Vorwand, sie würden in einer Privatschule namens „Sandcastle Day School“ zu Hause unterrichtet.
Das Bildungssystem in der Schweiz schreibt ausserdem vor, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf bis zu ihrem 20. Lebensjahr beschult und betreut werden. Diese Studenten erhalten eine kostenlose Ausbildung, die von ihren jeweiligen Landesregierungen finanziert wird. Früher mussten die jüngeren Kinder nur bis Mittag Unterricht haben, was für die berufstätigen Eltern schwierig war. Viele Schulen bieten jedoch inzwischen eine nachschulische Betreuung an, um solche Schwierigkeiten zu lindern. Das Bildungssystem in der Schweiz beginnt mit der Primarbildung, der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II. Nach Erreichen der Sekundarstufe II müssen sich die Schüler entweder für ein berufsbezogenes Ausbildungssystem oder für die Tertiärstufe entscheiden. Tertiäre Bildung bezieht sich auf die Hochschulbildung an Universitäten oder Colleges. Eine Berufsausbildung gehört zu den bevorzugten Wahlmöglichkeiten der Schweizer Jugend. Die Berufsausbildung in der Schweiz gewährleistet einen reibungslosen Übergang der Studierenden in die Arbeitswelt.