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Supertaifun auf den Philippinen: Millionen Kinder in prekärer Lage
Mindestens 4,1 Millionen Kinder sind vom Supertaifun betroffen, der gestern über die Philippinen hinweggezogen ist und in den Regionen Ost- und Zentralvisayas sowie Nordost-Mindanao grosse Verwüstungen angerichtet hat. Save the Children steht mit humanitären Teams bereit, um mit vorbereiteten Hilfsgütern und Notunterkünften die betroffenen Familien zu unterstützen.
Der Taifun Rai – der stärkste, der die Philippinen in diesem Jahr heimgesucht hat – hat weitreichende Schäden an Häusern und Infrastrukturen verursacht, ganze Dörfer unter Wasser gesetzt, Bäume entwurzelt und die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. Schätzungen zufolge wurden in Caraga, dem am stärksten betroffenen Gebiet, mehr als 16 000 Familien aus ihren Häusern evakuiert und sind in überfüllten Evakuierungszentren untergebracht. Die Evakuierungs- und Rettungsmassnahmen sind noch nicht abgeschlossen. Gemäss aktuellen Informationen gibt es mindestens 375 Todesoper, über 50 Personen werden noch vermisst. 330’000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen – es wird dringend Hilfe benötigt.
Save the Children ist besorgt über das Wohlergehen der Kinder und ihrer Familien, die ihre Häuser verloren haben, und warnt, dass die in den Evakuierungszentren zusammengepferchten Kinder dem Ausbruch von Krankheiten wie Malaria und Durchfall sowie COVID-19 ausgesetzt sein könnten. Save the Children hält humanitäre Teams bereit, die in die betroffenen Regionen entsandt werden können.
Save the Children unterstützt mit Haushaltspaketen und Planen für Notunterkünfte Jerome Balinton, der Leiter der humanitären Hilfe von Save the Children auf den Philippinen ist beunruhigt: „Dies ist wirklich eine aussergewöhnliche Situation – eine Massenevakuierung zur gleichen Zeit wie ein weltweiter COVID-19-Anstieg. Mehr als 12.000 Kinder und Jugendliche in Mindanao wurden in engen Zentren mit schlechten Hygiene- und Schlafbedingungen evakuiert. Angesichts der raschen Ausbreitung der Omicron-Variante und der immer noch zu niedrigen COVID-19-Impfrate im ganzen Land sind wir besonders besorgt, dass Kinder und ihre Eltern an COVID-19 erkranken und nicht schnell genug behandelt werden können.“
Save the Children hat bereits vor dem Sturm wichtige Hilfsgüter bereitgestellt und ist bereit, den betroffenen Familien bei der Versorgung ihrer Kinder zu helfen. Dazu gehören Haushaltspakete mit dem Nötigsten für die Familien, Planen für den Bau von Notunterkünften und Hygienesets, damit die Menschen COVID-19-Vorsorgemassnahmen treffen können.
Angesichts der raschen Ausbreitung der Omicron-Variante und der immer noch zu niedrigen COVID-19-Impfrate im ganzen Land sind wir besonders besorgt, dass Kinder und ihre Eltern an COVID-19 erkranken und nicht schnell genug behandelt werden können.
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