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4200 Aufnahmen in 64 Flügen: Vom 19. Mai bis zum 24. September 1946 flogen amerikanische Bomber über die Schweiz, um das Land von oben zu fotografieren.
Die Flüge waren Teil der Operation «Casey Jones», die Europa von Island bis Nordafrika abdeckte und nach dem amerikanischen Luftfahrtpionier benannt war. Hintergrund der Operation: Die Amerikaner wollten eine präzise Luftkarte vom Nachkriegseuropa erstellen.
Die Aufnahmen dokumentieren das Landschaftsbild der Schweiz ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie zeigen eine Schweiz, die damals noch sehr stark von der Landwirtschaft mit vielen Äckern und Obstbäumen geprägt war. Es gab noch keine Autobahnen, und auch vom Flughafen in Kloten ist erst ein bisschen gerodeter Wald sichtbar.
Nach zahlreichen Jahren der Aufbewahrung im Archiv des Bundesamtes für Landestopografie stellt dieses die Bilder online zur Verfügung, wie Swisstopo am Dienstag mitteilte. Sie wurden bis 2015 komplett restauriert und digital aufbereitet. Elf besonders eindrückliche Veränderungen haben wir für dich ausgewählt:
(mlu)
Es begab sich am 31. Oktober des Jahres 1589 die wohl schaurigste Hinrichtung, die das deutsche Städtchen Bedburg in der Nähe von Köln je gesehen hatte. Vielleicht war es sogar die schaurigste im ganzen Lande. Sicher aber war es die aussergewöhnlichste.