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1994 wurden in der Schweiz pro Kopf der ortsanwesenden Bevölkerung und je Tag Nahrungsmittel im Energiewert von 13,889 Kilojoule verbraucht. Davon stammten 9069 Kilojoule aus pflanzlichen und 4820 Kilojoule aus tierischen Erzeugnissen. Wie den "Landwirtschaftlichen Monatszahlen" des Schweizerischen Bauernverbandes zu entnehmen ist, ist im Vergleich zu den Vorjahren eine deutliche Zunahme des Anteils der pflanzlichen Erzeugnisse feststellbar. Seit 1984, als die tierischen Nahrungsmittel mit 38,1 Prozent den höchsten Beitrag zum Gesamtverbrauch beisteuerten, sank dieser fast kontinuierlich auf nunmehr 34,7 %. Aus inländischer Urproduktion stammten 55 % der verbrauchten Erzeugnisse. Der Selbstversorgungsgrad, das heisst die Inlandproduktion unter Einschluss der exportierten Erzeugnisse, erreichte wie in den Vorjahren 63 % des Verbrauchs.
Ausgezeichneter Tafelapfel- und -birnenverkauf im Dezember
Im Dezember wurden über 5000 Tonnen Tafeläpfel verkauft, das ist der grösste Absatz seit 1990. Nach Angaben des Schweizerischen Obstverbandes wird die erfreuliche Nachfrage-Zunahme auf Aktionen und einen steigenden Konsum im Dezember zurückgeführt. Besonders gut verkauften sich die Sorten Gala und Idared. Der Verkauf von Golden Delicious hielt sich auf dem Niveau der Vorjahre. Am Lager sind noch 45,370 t Äpfel, das entspricht eher einer kleinen Menge. Die Herbstsorten sind ausverkauft.
Bei den Tafelbirnen wurden über 1400 t verkauft, im letzten Jahr waren es gut 1300 t. Besonders der Absatz von Conférence ist sehr gut. Auch Kaiser Alexander und Gute Luise sind überall im Sortiment. In den Lagern liegen noch 5240 t Birnen, davon sind 2400 t Gute Luise, je 1300 t Conférence und Kaiser Alexander, der Rest übrige Sorten.
Volle Gemüse-Lager
Wie die Schweizerische Zentralstelle für Gemüsebau mitteilt, hat die letzte Bestandeserhebung bestätigt, dass genügend bis zu viel Lagergemüse vorhanden ist. Gemäss der neuen Gatt/WTO-Importregelung muss für jedes Produkt im Frühling oder im Vorsommer für ungefähr einen halben Monat die Grenze geöffnet werden. In dieser Zeit kann das entsprechende Produkt frei importiert werden. Dies dürfte bei den Rüebli, wo die Lager bis am 10. Mai nicht geräumt sein werden, zu Problemen führen, schreibt die Zentralstelle für Gemüsebau. LID