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Das Grundstück für das JKPD liegt in einem heterogenen Gebiet im Übergang zwischen den historischen Bauten der UPK, den Schrebergärten und der grossmassstäblichen Bebauung entlang der Friedrich Miescher-Strasse. Prägend für das Grundstück ist die starke Durchgrünung der grosszügigen, klassizistischen Parklandschaft, welche beinahe nahtlos in den Pflanzbereich der Schrebergärten über geht, sowie die orthogonale Strukturierung der pavillonartigen Bauten der UPK.
Um die Eigenständigkeit des Neubaus innerhalb des Areals zu stärken, wird das Wohn- und Therapiegebäude der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Westecke des Grundstücks platziert im Gegenzug dazu das Schulhaus an den Ostrand des Perimeters geschoben.
Während sich letzteres als Teil der Zwischenzone, als Satellit im Grünraum und Teil der Parklandschaft versteht, ist das Wohn- und Therapiegebäude ein Haus mit vielen Gesichtern: An einer städtebauliche „Übergangssituation“ platziert, wo verschiede Strukturen und Landschaftsräume zusammen treffen, zeigt sich der Neubau zur Strasse hin als durchgehender, 2-geschossiger Bau und bildet dazu eine klare Front. Gegen Süden und Westen hin wird die Volumetrie stärker durch Abstufungen und Eischnitte aufgelöst und mit der Umgebung verwoben. Tektonische Vor- und Rücksprünge schaffen eine zusätzliche Anlehnung an die Massstäblichkeit der Bauten auf dem Areal und verweisen innerhalb des übergeordneten Aussenraums auf kleinräumliche Zonierungen und verorten das Bauvolumen.