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Züri Eifach, 1994 (60 min)
Claudia, eine Kunststudentin anfangs Zwanzig, möchte ihren Schulweg verkürzen, deshalb entscheidet sie sich einen Schlafort in der nähe der Schule zu finden. Ihre Suche auf dem zürcher Wohnungsmarkt entwickelt sich zu einer turbulenten Love Story. Claudia wird als Neuling natürlich von diversen Männern begehrt, den Annäherungsversuchen begegnet sie freundlich aber eigennützig. So lässt sie sich von den Geschehnissen treiben und findet schliesslich ihr Glück.
"Züri Eifach" ist ein sarkastischer Film über die Vorstellungen und Riten der linken Hausbesetzerszene, anfangs der neunziger Jahre. Zürich war damals bekannt als Drogenhölle - als reaktion auf die Zustände in der Stadt, erlebte die Hausbesetzerszene einen Aufschwung. In dieser Umgebung spielt der Film. Er wurde an Originalschauplätzen gedreht, auch die Laiendarsteller bewegten sich in diesem Umfeld. Es ist der einzige zürcher Film aus dieser Zeit, und deshalb als Zeitdokument durchaus wertvoll. Das Konzept des Filmes entspricht dem eines Splatterfilms, nur wollte man bei "Züri Eifach" ohne Blut auskommen. Dafür werden die zwischenmenschlichen Phänomene mit viel Witz dargestellt.
VHS Kaufkassette erhältlich bei:
(www.filmhandlung.ch (not aktiv))
ISAN 0000-0000-D785-0000-H-0000-0000-N
Insgesamt 60 Minuten lustige Unterhaltung
Cinema
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