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Ausländer- und Integrationspolitik
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Die Schweiz ist von der Migration stark geprägt und in hohem Masse auf den Beitrag der ausländischen Bevölkerung angewiesen. Eine erfolgreiche Ausländerintegration wird mitbestimmend sein für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Weil Bund, Kantone, Städte und Gemeinden von dieser Herausforderung gemeinsam betroffen sind, ist ein koordiniertes Vorgehen erforderlich, wozu die TK einen Beitrag leistet.
Rund 85% der ausländischen Bevölkerung leben in Agglomerationen, deshalb nahm die TAK die Ausländer- und Integrationspolitik schon bei ihrer Gründung als Schwerpunkt in ihr Arbeitsprogramm auf und lancierte diverse Projekte.
Bereits 2002 machte die TAK eine Standortbestimmung zur Ausländerintegration in den Agglomerationen und empfahl ihren Trägern, die Koordination in Integrationsfragen zu stärken. 2004 sowie 2007 publizierte die TAK Empfehlungen zum Abbau von Integrationshemmnissen, 2008 beschäftigte sie sich mit dem Informationsauftrag, den Bund, Kantone, Städte und Gemeinden gemäss Ausländergesetz gemeinsam umsetzen müssen. In periodischen Abständen führt die TAK ausserdem Nationale Integrationskonferenzen durch, die jeweils dazu dienen, gemeinsam Bilanz zu ziehen und den allfälligen weiteren Handlungsbedarf festzulegen.
Einen für die schweizerische Integrationspolitik zentralen Bericht verabschiedete die TAK 2009, in dem sich Bund, Kantone, Städte und Gemeinden auf integrationspolitische Grundprinzipien einigen konnten und eine Vision für die Weiterentwicklung der schweizerischen Integrationspolitik formulierten. Gestützt auf diese Arbeiten startete die TAK 2012 zudem den Integrationsdialog mit nichtstaatlichen Akteuren zu grundlegenden Themen wie „Arbeiten“, „Aufwachsen“ und „Zusammenleben“.