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Die Weilernamen deuten darauf hin, dass die Alemannisierung des schon viel früher besiedelten Gebietes etwa ab dem 8./9. Jahrhundert eingesetzt haben dürfte. Die Gemeinde St. Ursen gehörte früher als "Enet-dem-Bach-Schrot", d.h. als Abschnitt auf der andern Seite des Galternbaches, zur alten Pfarrgemeinde Tafers und damit auch zur alten Landschaft. Der "Enet-dem-Bach-Schrot" verfügte über lange Zeit über kein eigentliches Zentrum. Nach der Abtrennung von der Pfarrgemeinde Tafers und der Erhebung zur eigenen politischen Gemeinde 1831/32 wurde der Weiler St. Ursen der zentralen Lage sowie der bereits bestehenden St. Ursus-Kapelle wegen, "Hauptort" der Gemeinde. Bis 1848 hiess die Gemeinde "Enet-dem-Bach-Schrot", ehe sich dann der Name des Kapellenpatrons auch in der Namengebung der Gemeinde durchsetzte. Lange Zeit war das Gebiet der Gemeinde nur mit Weilern und Einzelhöfen besiedelt, ehe sich dann in den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts aus den Weilern "St. Ursen" und "Engertswil" durch eine entsprechende Siedlungspolitik ein beachtliches Dorf entwickelte.