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Die digitalisierten Sammlungen sind das Ergebnis der Umwandlung eines analogen Originals (z.B. eines Buchs, eines Plakats, einer Zeitschrift) in eine digitale Datei. Das Buch, das Plakat oder die Zeitschrift gibt es weiterhin in Papierform und wird in der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) für künftige Generationen erhalten; die digitale Kopie steht online zur Verfügung und ist somit weltweit zugänglich. Mit der Digitalisierung verfolgt die NB das Ziel, einen neuen Zugang zu den Dokumenten zu ermöglichen und damit neue Recherchemöglichkeiten zu eröffnen. Mit dem Zugriff auf Distanz wird den Benutzenden der Zugang erleichtert.
Für eine Digitalisierung in Frage kommen die Dokumente, die folgende Kriterien erfüllen:
Sie dürfen nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen, oder die Nutzungsrechte müssen mit deren Inhaber vertraglich vereinbart sein. Dokumente, die vor 1900 erschienen sind, können also ohne weitere Abklärungen in die digitalen Sammlungen aufgenommen werden; für alle anderen sind die Bedingungen dafür zu verhandeln;
Sie müssen der Nachfrage der Benutzenden der NB entsprechen, insbesondere in den Spezialbereichen der Bibliothek: Schweizer Geschichte, Schweizer Kunst, Schweizer Literatur und Informations- und Dokumentationswissenschaften.
Im Jahr 2009 hat die NB eine Digitalisierungsstrategie verabschiedet. Sie hält die Auswahlkriterien für die zu digitalisierenden Sammlungen fest und definiert die Prioritäten und die Ziele bis 2015.
Zugang zu den digitalisierten Sammlungen der NB
Die NB strebt einen möglichst breiten Zugang zu ihren digitalisierten Sammlungen an; sie ist jedoch dazu verpflichtet, das Urheberrecht einzuhalten, das die Werke während 70 Jahren nach dem Tod ihres Verfassers schützt. Aus diesem Grund sind gewisse Sammlungen nur in den Räumen der Bibliothek zugänglich, während andere im Internet frei zur Verfügung stehen.
Die NB digitalisiert einen Teil ihrer Sammlungen in Zusammenarbeit mit externen Partnern (Institutionen oder Privaten). Manche dieser Titel sind lediglich via den Partner zugänglich. Dies ist beispielsweise der Fall für die Zeitungen und für die Zeitschriften. Die Zeitungen sind unter jeweils individuellen Adressen verfügbar. Die Zeitschriften werden im Rahmen des Projekts e-periodica.ch von der ETH Zürich online gestellt.
Die Bücher werden via e-helvetica.nb.admin.ch verfügbar sein.