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Truxal enthält als Wirkstoff Chlorprothixen. Truxal gehört zur Präparategruppe der so genannten Neuroleptika. Truxal wird zur Behandlung von psychischen Krankheiten angewendet, bei denen das Denken, Empfinden und/oder Handeln beeinträchtigt ist. Typische Zeichen sind Verwirrung, Halluzinationen (Wahrnehmungsstörungen, wie z.B. das Hören oder Sehen von Dingen, die nicht wirklich da sind) oder Wahnvorstellungen. Die Patientinnen und Patienten können ausserdem ängstlich, angespannt oder aggressiv sein.
In geringer Dosierung wirkt Truxal zusätzlich leicht stimmungsaufhellend, beruhigend, löst Angstzustände und innere Spannungsgefühle.
Truxal darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin verwendet werden.
Bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Chlorprothixen, oder einen der Hilfsstoffe von Truxal. Bei Patientinnen und Patienten mit einer Alkohol- oder Arzneimittelvergiftung, mit einer Vorgeschichte von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Störungen der Herzschlagfolge, Herzinfarkt, langsamer Herzschlag, oder unregelmässiger Herzschlag) oder bei zu tiefen Kalium- oder Magnesium-Werten im Blut. Bei komatösen Zuständen, Kreislaufkollaps, Bewusstseinstrübung oder bei Patientinnen und Patienten, die Arzneimittel einnehmen, welche die Herzfrequenz verlangsamen.
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!
Die Wirkung von Alkohol kann durch Truxal verstärkt werden, daher ist ein Verzicht auf Alkohol während der Behandlung angezeigt.
Truxal enthält Laktose. Falls Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin gesagt hat, dass Sie an einer Unverträglichkeit auf gewisse Zucker leiden, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin bevor Sie Truxal einnehmen
Es besteht die Möglichkeit, dass die Sexualität bzw. die Fruchtbarkeit durch eine Behandlung mit Truxal beeinträchtigt wird (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Truxal haben»). Bitte holen Sie ärztlichen Rat ein.
Leiden Sie an Epilepsie, so dürfen Sie Ihr Antiepileptikum (krampflösendes Mittel) keinesfalls während der Behandlung absetzen.
Truxal kann die Regulation der Körpertemperatur beeinträchtigen. Vorsicht ist angebracht bei extremen Temperaturen.
Wenn Sie Truxal für eine längere Zeit einnehmen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihr Blutbild und Ihre Leberfunktion regelmässig kontrollieren.
Truxal kann die Wirkung verschiedener anderer Arzneimittel, die auf das Nervensystem dämpfend wirken, wie Schlafmittel, Beruhigungsmittel, starke Schmerzmittel, Mittel gegen Depression oder gegen allergische Reaktionen beträchtlich verstärken. Die Wirkung von Arzneimitteln gegen zu hohen oder zu tiefen Blutdruck und gegen Parkinson-Krankheit kann verändert werden. Antiepileptika können die Wirkung von Truxal vermindern. In all diesen Fällen entscheidet der Arzt bzw. die Ärztin, welche Arzneimittel mit Truxal eingenommen werden dürfen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel nehmen:
Folgende Arzneimittel sollten nicht gleichzeitig mit Truxal eingenommen werden:
Manche Arzneimittel können die Truxal-Konzentration im Blut erhöhen oder herabsetzen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie schwanger sind, vermuten schwanger zu sein, eine Schwangerschaft planen oder wenn Sie stillen. Truxal soll während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, ausser wenn der Arzt bzw. die Ärztin Ihnen das Arzneimittel trotzdem ausdrücklich verschreibt.
Bei der Anwendung von Truxal während des letzten Drittels der Schwangerschaft können bei Neugeborenen Zittern, Muskelsteifigkeit, Schwäche, Schläfrigkeit, Erregung, Schwierigkeiten beim Atmen oder Probleme beim Füttern auftreten.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin unverzüglich im Falle einer Schwangerschaft, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Behandlung soll keinesfalls aus eigenem Ermessen abgesetzt werden. Ein plötzliches Absetzen von Truxal kann schwerwiegende Folgen haben.
Bitte informieren Sie auch unverzüglich Ihren Frauenarzt bzw. ?ärztin oder Geburtshelfer/-in über eine Einnahme während der Schwangerschaft, insbesondere wenn beschriebene Auffälligkeiten bei Ihrem Kind nach der Geburt auftreten.
In der Stillzeit sollte Truxal nicht eingenommen werden, da das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht. Bei einer notwendigen Therapie sollte daher nicht gestillt werden.
Truxal ist ein hochwirksames Arzneimittel. Die Anordnung des Arztes bzw. der Ärztin muss daher streng beachtet werden. Er bzw. sie stimmt die Dosierung für jede Patientin bzw. jeden Patienten persönlich ab und beurteilt, wie lange die Behandlung dauern soll. Ein plötzliches Abbrechen der Einnahme von Truxal kann unter Umständen zu einer akuten Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen. Die Dosierung des Arzneimittels hängt von der Art des Leidens und dessen Schweregrad ab.
Die Behandlung mit Truxal wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.
Halten Sie sich in jedem Fall an die Dosierungsvorschriften Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. In der Regel wird Truxal 3 mal pro Tag eingenommen.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Bei der Einnahme von Truxal können Nebenwirkungen auftreten.
Falls Sie eines der folgenden Symptome feststellen, sollten Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin kontaktieren oder ein Spital aufsuchen:
Gelegentlich (bei mehr als 1 von 1?000 und weniger als 1 von 100 Personen):
Sehr selten (bei weniger als 1 von 10?000 Personen):
Die folgenden Nebenwirkungen sind zu Beginn der Behandlung am stärksten und klingen meistens mit fortdauernder Behandlung ab:
Extrapyramidale Symptome können besonders im frühen Behandlungsstadium auftreten. Dies sind Störungen im Bewegungsablauf (Muskelsteife, Bewegungsarmut, Zittern, Gangstörungen, Grimassieren, unkontrollierte Bewegungen). In den meisten Fällen können diese Nebenwirkungen durch eine Dosisreduktion und/oder durch die Anwendung eines Parkinsonmittels zufriedenstellend kontrolliert werden.
Sehr häufig (bei 1 oder mehreren von 10 Personen):
Häufig (bei mehr als 1 von 100 und weniger als 1 von 10 Personen):
Gelegentlich (bei mehr als 1 von 1?000 und weniger als 1 von 100 Personen):
Selten (bei mehr als 1 von 10?000 und weniger als 1 von 1?000 Personen):
Wie bei anderen Arzneimitteln, die ähnlich wie Chlorprothixen (Wirkstoff von Truxal) wirken, wurde in seltenen Fällen folgende Nebenwirkungen beobachtet:
Blutgerinnsel in den Venen, insbesondere in den Beinen (die Symptome umfassen Schwellung, Schmerzen und Rötung des Beines), welche durch die Blutbahnen in die Lungen wandern, können Brustschmerzen und Atemschwierigkeiten auslösen. Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, ziehen Sie umgehend medizinischen Rat bei.
Es wurde bei älteren Personen mit Demenz, die Neuroleptika einnehmen im Vergleich zu solchen, die keine Neuroleptika erhalten, ein leichter Anstieg von Todesfällen verzeichnet. Truxal ist bei älteren dementen Patienten nicht geeignet.
Bei Anwendung von Truxal während des letzten Drittels der Schwangerschaft können bei Neugeborenen Zittern, Muskelsteifigkeit, Schwäche, Schläfrigkeit, Erregung, Schwierigkeiten beim Atmen oder Probleme beim Füttern auftreten.
Falls die Nebenwirkungen schwerwiegend werden oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nicht über 25 °C lagern.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Bitte bringen Sie das nicht verwendete Arzneimittel oder das Arzneimittel, dessen Verfalldatum abgelaufen ist, der Apotheke zur Entsorgung zurück.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
1 Filmtablette enthält 15 mg bzw. 50 mg Chlorprothixenhydrochlorid als Wirkstoff, sowie Hilfsstoffe: Maisstärke, Laktose, Copovidon, Glycerin, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Talk, Magnesiumstearat, Hypromellose, Macrogol 400 und die Farbstoffe Titandioxid (E171), rotes und schwarzes Eisenoxid (E172).
15 mg: rund, bikonvex und dunkelbraun.
50 mg: oval, bikonvex und dunkelbraun.
25873 (Swissmedic)
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Truxal 15 mg mit 50 Filmtabletten.
Truxal 50 mg mit 50 Filmtabletten.
Lundbeck (Schweiz) AG, Opfikon.
Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
30102014PI