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Nach dem World Wealth Report 2015 hat Brasilien zwischen 2013 und 2014 etwa 11.000 Superreiche verloren. Danach ist die Zahl der brasilianischen Millionäre von 172.000 auf 161.000 im vergangenen Jahr gesunken, was einer Abnahme von 6,4 Prozent entspricht. Verantwortlich gemacht wird dafür die wirtschaftliche Krise des südamerikanischen Landes.
Als Superreich werden diejenigen eingestuft, die Investitionen von mindestens einer Million US$ haben. Nicht mitgezählt werden dabei das Wohnhaus, Sammel- oder Konsumobjekte. Als Gründe für die sinkende Zahl der Millionäre wird in dem Bericht unter anderem die Wirtschaftskrise genannt, sinkende Preise für Gebrauchsartikel, der Korruptionsskandal um den halbstaatlichen Ölkonzern Petrobras sowie der langsame Rhythmus, mit dem seitens der Regierung Reformen eingeführt werden.
Insgesamt ist das südamerikanische Schwellenland beim internationalen Ranking um drei Positionen abgesunken. Jedoch belegt es immer noch den 16. Platz was die Zahl der Millionäre anbelangt, während die USA mit 4,3 Millionen, Japan mit 2,4 Millionen und Deutschland mit 1,1 Millionen Superreichen die Spitze anführen. Während es nach den Kriterien Berichtersteller, der Capgemini und RBC Wealth and Management, 2014 in Brasilien weniger Millionäre gegeben hat, ist ihre Zahl weltweit um sieben Prozent gestiegen.
Dass die Superreichen Brasiliens nicht mehr ganz so reich sind, hängt allerdings auch mit der schwindenden Kraft des Real zusammen, da das Vermögen in Dollar bewertet wird. Der ist im Vergleich zum brasilianischen Real stark gestiegen. Mit der Abwertung des Real, ist jedoch rein rechnerisch auch das Vermögen der brasilianischen Milliardäre geschrumpft.