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Der Roman erzählt die Geschichte eines jungen Literaten aus dem Senegal, der in Paris ein legendäres Buch aus dem Jahr 1938 entdeckt und sich auf die Spuren des auf mysteriöse Weise verschwundenen Autors macht.
Der 1990 geborene Schriftsteller, der heute in Frankreich lebt, gehört zu den jüngsten Autoren, die mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurden. Die Jury hat sich im ersten Wahlgang für den Roman entschieden, der unter anderem auch Fragen nach dem Beruf des Autors und der Notwendigkeit der Schriftstellerei aus dem Exil stellt.
Es ist der vierte Roman des bereits mehrfach prämierten Literaten. Seine erste Langerzählung «Terre ceinte» erschien 2014. Darin beschreibt er das Leben einer kleinen fiktiven Stadt in der Sahelzone, die sich unter der Kontrolle islamischer Dschihad-Milizen befindet.
Die prestigereiche Auszeichnung ist zwar nur mit symbolischen 10 Euro dotiert, kurbelt vor allem aber die Verkaufszahlen an. Sie wird seit 1903 vergeben. Der zeitgleich vergebene Prix Renaudot ging an Amélie Nothomb für «Premier sang». Das Buch der belgischen Schriftstellerin handelt von den fiktiven Erinnerungen an ihren 2020 verstorbenen Vater.