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Nach Angaben der FDIC überstiegen die Einlagenverluste im ersten Quartal 2023 470 Milliarden Dollar.
Wie die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) am Mittwoch mitteilte, verzeichneten die Banken in den USA im ersten Quartal des Jahres einen Rekordrückgang ihrer Einlagen um 2,5 %.
Der Abfluss war der größte, den die FDIC seit Beginn der Erfassung solcher Daten im Jahr 1984 verzeichnete.
Dem Bericht zufolge verloren die US-Banken im Zeitraum Januar-März 472 Mrd. USD an Einlagen und verzeichneten damit das vierte Quartal in Folge Abflüsse aus der Branche. Der Rückgang stammte in erster Linie aus nicht versicherten Geldern, so die FDIC, die darauf hinwies, dass die versicherten Einlagen trotz der Insolvenzen mehrerer Regionalbanken um 255,1 Mrd. USD bzw. 2,5 % zunahmen.
„Die nachhaltigeren Auswirkungen der Branchenreaktion auf diesen Druck werden möglicherweise erst nach Vorliegen der Ergebnisse des zweiten Quartals in vollem Umfang sichtbar werden„, erklärte der Vorsitzende der FDIC, Martin Gruenberg.
Der Bericht befasste sich nicht mit der First Republic Bank, die am 1. Mai zusammenbrach und damit der dritte US-Kreditgeber war, der in diesem Jahr scheiterte.
Die FDIC teilte außerdem mit, dass sich die Zahl der Banken auf ihrer „Problemliste“ um vier auf 43 erhöht hat, während die von den Banken auf dieser Liste gehaltenen Vermögenswerte auf 58 Milliarden Dollar gestiegen sind.
Gruenberg warnte, dass der US-Bankensektor weiterhin mit anderen Risiken konfrontiert ist, die durch Inflation, steigende Zinsen und wirtschaftlichen Druck, insbesondere in Bereichen wie Gewerbeimmobilien, verursacht werden.
Der Bankenindex S&P 500 fiel am Mittwoch nach dem Bericht um 2,6 % und erreichte damit den tiefsten Stand seit rund zwei Wochen. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0,4 % bzw. 130 Punkte, während der technologielastige Nasdaq um 0,6 % nachgab.
Quelle: RT