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Bei den Geburten habe die Pandemie zu einer unerwarteten Entwicklung geführt, ergab eine Studie des BFS. Noch vor der Pandemie war die Geburtenzahl in der Schweiz rückläufig. Zwischen Dezember 2020 und März 2021 sei eine erste Geburtenwelle registriert worden. Im Vergleich zur Vorjahresperiode sei es zu einer Zunahme um 4,5 Prozent gekommen.
Eine zweite Geburtenwelle sei zwischen Juli und Oktober 2021 erkennbar gewesen, hiess es weiter. Die Geburtenzahl sei mit 5,5 Prozent über der entsprechenden Vorjahresperiode gelegen. Während die erste Geburtenwelle auch in anderen europäischen Ländern registriert worden sei, handelt es sich bei der zweiten um ein rein schweizerisches Phänomen.
Bei den Eheschliessungen war bereits vor der Pandemie ein Rückgang zu beobachten, schrieb das BFS. Zum Start der eigentlichen Hochzeitsaison im Mai 2020 seien dann aber 42 Prozent weniger Ehen geschlossen worden als noch im Mai vor einem Jahr.
Die Zahl der Scheidungen tendierte vor der Pandemie nach oben. 2020 hingegen seien die Scheidungsurteile verglichen zum Vorjahr um vier Prozent zurückgegangen, schrieb das BFS. Auch nach der Pandemie 2022 hätte sich ein Rückgang von 5,6 Prozent gezeigt.