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Im Dezember 1991 reiste ich für eine Reportage nach Kroatien in das Kriegsgebiet Ostslawoniens nach Osijek. Die Stadt war zu jener Zeit vom Krieg schon schwer beschädigt. Wer nicht geflohen war, brachte sich in Kellern in Sicherheit. Ich besuchte mit Hilfe von ortskundigen Begleitern einige der wenigen Zurückgebliebenen, wie Kata Kormann, die in ihrem improvisierten Schutzraumen im Keller ihres Hauses ausharrte.
„Hoffen auf Frieden“ (Text Alois Feusi) erschien in der Schweizer Familie.
Im darauf folgenden Jahr, als das Flüchtlingselend als Folge des Bürgerkrieges in Ex-Jugoslawien immer grösser wurde, hatte die Schweiz unbürokratisch schnell reagiert: Hunderte von Flüchtlingen konnten in die Schweiz einreisen, wo sie an verschiedenen Orten untergebracht und betreut wurden. In der ehemaligen „Basler Heilstätte“ in Davos fanden 44 Kinder und 48 Erwachsen Zuflucht. Heute steht an dieser Stelle das Hotel Intercontinental.