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Das Schweizer Orgelmuseum, Schätze in einem Schatz
Das Schweizer Orgelmuseum in Roche stellt 23 Jahrhunderte Musik, Geschichte, Technik und Orgelerbe aus. Es beherbergt ausserdem eine ehemalige Pferdewechselstation aus dem 15. Jahrhundert.
Die Geschichte des Schweizer Orgelmuseums ist von der Bewahrung wichtiger musikalischer und architektonischer Kulturgüter des Landes geprägt. Die Pferdewechselstation, ein historisches Denkmal aus dem 15. Jahrhundert, ist so erhalten geblieben, wie sie im 18. Jahrhundert aussah, und besitzt insbesondere ein wunderbares Gebälk. Sie ist heute der letzte Überrest einer Herberge, die von Augustinern für die Pilger auf dem Weg zum Grossen Sankt Bernhard errichtet hatte.
Im Museum sind viele Orgeln zu sehen, angefangen vom 246 v. Chr. in Alexandrien erbauten Prototyp bis zur grossen Tschanun-Konzertorgel mit 2700 Pfeifen aus dem Jahr 1934, die früher von Radio Lausanne benutzt wurde. Man findet hier mehrere Instrumente aus verschiedenen Epochen, darunter eine Orgel aus Karton, ein 6 m hohes Gehäuse von 1778, Drehorgeln, Flötenpendel, Harmonien und eine offene Orgel.
Besondere Einrichtungen ermöglichen auch akustische Erfahrungen.