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Inhalt
Seit der Gründung der Zürcher Kunstgesellschaft 1787 war die Förderung der lokalen Kunst eines ihrer Hauptziele. Die Blüte des Zürcher Geisteslebens im 18. Jahrhundert eröffnete in der protestantischen Stadt ein neues Verständnis für die bildende Kunst: Salomon Gessners Idyllen, Johann Heinrich Füsslis exzentrischer Klassizismus strahlten europaweit aus. In der Mitte des 19. Jahrhunderts prägte sich der internationale Realismus in der Schweiz charakteristisch und qualitätvoll aus; der bedeutendste Vertreter dieser Generation, Arnold Böcklin, gehört zugleich zu den Ahnherren des Symbolismus. Die Jahrhundertwende bildet mit Ferdinand Hodler, Segantini, Vallotton, Amiet, Giovanni und Augusto Giacometti einen Höhepunkt der Schweizer Malerei und zugleich der Sammlung des Kunsthauses. In der reichen Produktion des 20. Jahrhunderts nahm die abstrakte Position der Zürcher Konkreten lange eine dominierende Stellung ein.