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Pellet ist nicht gleich Pellet: Achten Sie unbedingt auf die Qualität!
Die Verbreitung von Pellets hat im Laufe der Jahre zu einem zunehmenden Angebot geführt, das manchmal von zweifelhafter Qualität ist.
Um zu wissen, wie man am besten auswählt, ist es wichtig, die Merkmale von Qualitätspellets zu kennen und sich der Risiken bewusst zu sein, die mit der Verwendung minderwertiger Pellets verbunden sind.
Was sind die wichtigsten Merkmale von Pellets?
- Heizwert: Er muss zwischen 4,5 und 5,5 kWh/kg liegen. Je höher die Zahl, desto besser die Qualität der Pellets
- Ascherückstandswert: gibt den Verschmutzungsgrad an, den die Pellets im Inneren der Maschine hinterlassen; der Wert muss unter 1% liegen.
- Feuchtigkeitsgehalt: darf 8% nicht überschreiten. Ist er höher, sinkt der Heizwert der Pellets, was zu einer Verschwendung von Brennstoff führt.
- Abmessungen: Sie sind wichtig, um die Verbrennung zu optimieren und Fehlfunktionen zu vermeiden. Innerhalb der von der ENplus-Zertifizierung festgelegten Toleranzgrenzen darf ihr Durchmesser 6 mm und ihre Länge 40 mm nicht überschreiten.
Wie lauten die Zertifizierungen für Pellets?
DieLuftreinhalte-Verordnung (LRV ) schreibt vor, dass bei der Herstellung von Pellets nur natürliche Schmierstoffe verwendet werden dürfen.
Es ist zu erwarten, dass das OIAt in Zukunft vorschreiben wird, dass in der Schweiz nur noch Pellets verkauft werden dürfen, die nach der ISO-Norm zertifiziert sind. In der Schweiz ist die Referenznorm SN EN ISO 17225-2. Pellets, die den Anforderungen dieser Norm entsprechen, werden als ENplus zertifiziert.
Bei dieser Zertifizierung werden Pellets in 3 Kategorien eingeteilt:
- A1: die beste Qualität
- A2: zweite Wahl
- B: dritte Wahl
Die Verwendung von Pellets, die nicht zertifiziert sind oder eine geringere Zertifizierung als ENplus A1 aufweisen, führt bei den meisten Ofen- und Kesselherstellern zum Erlöschen der Garantie.
Das ENplus-Zeichen zeigt nicht nur an, dass die Pellets die Anforderungen der ISO 17225-2 erfüllen, sondern geht noch weiter: Es zertifiziert die gesamte Lieferkette von der Produktion über die Lagerung bis zum Transport zu Ihnen nach Hause. Dank einer eindeutigen Zertifikatsnummer können Sie die Herkunft der gekauften Pellets zurückverfolgen.
Welche Probleme kann ein nicht zertifiziertes Pellet verursachen?
Der geringste Schaden, der entstehen kann, ist, dass der Ofen oder Kessel schneller verschmutzt und häufiger gereinigt werden muss.
Bei Pellets mit niedrigem Heizwert, wie z. B. Birkenpellets, erreicht das Gerät hingegen nicht die vom Hersteller angegebenen Leistungen, so dass es zwar viel brennt, aber nicht so gut heizt, wie es sollte.
Bei Pellets mit zu hohem Heizwert, wie z. B. Eichenholz, kann das Gegenteil der Fall sein, da sich bei deren Verbrennung sogar Innenteile der Brennkammer verformen können, was einen Austausch erforderlich macht. Dieser Austausch ist nicht von der Garantie gedeckt, da die Garantie erlischt, wenn keine Qualitätspellets verwendet werden.