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Die Kartoffeln, die von der ländlichen Bevölkerung Perus, Boliviens und Ecuadors auf den Hochebenen der Anden auf über 3500 Metern über Meer angebaut werden, weisen eine extrem hohe biologische Vielfalt auf, die mit der Initiative Papa Andina genutzt werden konnte. Das Projekt führte zur Entwicklung einer ganzen Reihe von hochwertigen Originalprodukten, dank denen Kleinbauern zu Akteuren auf dem nationalen und regionalen Markt wurden.
Verbindung von traditionellen Rohstoffen und Spitzenforschung
Heute werden in Lima, La Paz und Quito etwa dreissig verschiedene traditionelle Kartoffelsorten in der Gourmetpackung, in Form von Chips und farbigem Kartoffelstock oder als Pulver für Suppen verkauft. Diese Produkte, Ergebnis der Arbeit von über 2500Bauernfamilien in abgelegenen Gebieten, finden immer mehr Anklang. Zwischen 2000 und 2010 nahm das Verkaufsvolumen von einheimischen Kartoffeln in Peru um 73Prozent – von 167'000 auf 289'000Tonnen – zu, die Preise stiegen um 55%.