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Tausende Seiten Dokumente aus der Amtszeit von US-Präsident Bill Clinton sind für die Öffentlichkeit freigegeben worden. Rund 3500 Seiten mit persönlichen Notizen, Redetexten und Regierungsdekreten aus der Zeit zwischen 1992 und 2000 wurden auf der Internetseite der Präsidentenbibliothek in Arkansas publiziert.
Darunter sind auch mehrere Dokumente von Clintons Ehefrau Hillary, die womöglich erneut für die Präsidentschaft 2016 kandidieren will. Unter den Papieren finden sich Dokumente zur Reaktion der US-Regierung auf politische Unruhen in Haiti, zum Völkermord in Ruanda und zu Terroranschlägen des Netzwerks Al-Kaida.
Gegner werden die Papiere sorgsam durchforsten
Zudem gibt es Dokumente zu dem gescheiterten Versuch zur Reform des Gesundheitssystems, für die sich Hillary Clinton eingesetzt hatte. Es wird erwartet, dass ihre Gegner die Papiere sorgsam durchforsten, um mögliche kompromittierende Details zu finden.
Die Dokumente waren gemäss dem Gesetz zwölf Jahre nach Ende von Clintons Amtszeit unter Verschluss gehalten worden. Vor ihrer Freigabe wurden sie sorgfältig geprüft, um sicherzustellen, dass sie keine für die nationale Sicherheit brisanten Informationen enthalten. Es wird erwartet, dass in den kommenden Wochen tausende weitere Dokumente im Internet für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
(sda/me)