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(sku) Frei wachsende Hecken, die aus verschiedenen Blütensträuchern und Wildgehölzen bestehen, verlangen keinen regelmässigen Schnitt. Sie erhalten alle zwei bis drei Jahre einen Pflegeschnitt, damit die Sträucher nicht überaltern. Die formierten Hecken dienen meist als Sichtschutz, bestehen aus einer Gehölzart und werden regelmässig geschnitten. So wird ihre Form erhalten.
Blütensträucher und Wildgehölze schneiden
Ausschlaggebend für den Pflegeschnitt ist, ob das Gehölz am einjährigen Holz, also an den neuen Trieben blüht, oder am mehrjährigen. Sträucher, die ihre Blütenpracht am alten Holz entfalten, werden erst nach der Blüte ausgelichtet. Bei frei wachsenden Hecken und Wildhecken ist es wichtig zu wissen zu welchem Typ die einzelnen Sträucher gehören, damit die Hecke eine dichte Pflanzengemeinschaft bildet und ihre Funktion erfüllen kann.
Beim Strauch unterscheidet man 2 Typen:
- Sträucher, die bereits im vergangenen Sommer Blütenknospen gebildet haben. Werden sie im Frühjahr geschnitten, entfernt man auch die Knospen. Flieder, Forsythie oder die Zierkirsche werden deshalb unmittelbar nach der Blüte geschnitten.
- Sträucher, die an diesjährigen Trieben Blüten bilden. Dazu gehören beispielsweise die Strauchspiere, der Schmetterlingsstrauch, der Färberginster und die Hortensie. Sie können im frühen Frühling auf ein Grundgerüst von Ästen zurückgeschnitten werden.