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Mit gerade mal 19 Jahren landete Aura Xilonen einen literarischen Coup. Ihr Debutroman «Gringo Champ» fand in der internationalen Literaturszene grosse Beachtung. Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mit Preisen versehen. Die Hauptfigur des Romans ist ein mexikanischer Migrant, der sich in den USA buchstäblich durchboxen muss. Manche Kritiker sehen darin eine Art zeitgenössischen Schelmenroman.
Spanglish, Slang und Fantasiewörter
Auch in den deutschsprachigen Feuilletons blieb Aura Xilonens Roman nicht unbemerkt. Für Diskussionen sorgte etwa die ungewöhnliche Sprache. Spanisch mit englischen Einsprengseln, «Spanglish», mexikanischer Slang und Fantasiewörter bilden bisweilen eine Art Kunstsprache. Für die Übersetzung ins Deutsche war das eine Herausforderung. So kommen in der deutschen Ausgabe Wortkreationen wie «Mickerficker»,«Mackerfacker» und «fokkin Meridianer» vor.
Das Seminar für Iberoromanistik der Uni Basel lud die heute 24-jährige Autorin zu einer Konferenz ein. Für die junge Mexikanerin ist es der Abschluss eines sechsmonatigen Aufenthalts in der Schweiz. Sie arbeitete ein halbes Jahr lang als «Writer in Residence» beim Literaturhaus Zürich.