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(1797 - 1884)
Im Alter von 12 Jahren besorgte Philippe Suchard in Neuchâtel für seine kränkliche Mutter in einer Apotheke ein Pfund Schokolade. Das damals als Kräftigungsmittel angebotene Luxus-Produkt kostete vor bald 200 Jahren zwölf Franken das Kilo, was nicht viel weniger ist, als das Produkt heute kostet.
Philippe Suchard absolvierte 1815 eine Konditorlehre bei seinem Bruder in Bern. Nach einem Besuch in den Vereinigten Staaten eröffnete er Ende 1824 eine Konditorei in Neuchâtel. 1826 eröffnete er in Serrières eine Schokoladenfabrik. Die Fabrik mit einer Tagesproduktion von 25 bis 30 Kilo war mit einem Wasserrad betrieben und hatte nur einen einzigen Angestellten.
1880 eröffnete Philippe Suchard seine erste Ausland-Filiale in Lörrach (Deutschland). Sein Schwiegersohn Jacques Foulquier (1798-1865) der 1826 in Genf mit der manuellen Fabrikation von Schokolade begann, wurde später Philippe Suchard Nachfolger.