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Kerenzerberg
(Kt. Glarus). 430-1000 m. So heisst der untere Abschnitt der nach N. und NW. zum Walensee und zur Linthebene absteigenden Hänge des Mürtschenstockes und Neuenkammes.
Diese sanft geböschten und von kleinen Thälchen durchfurchten Hänge bilden eine Reihe von aufeinander folgenden Wiesen- und Weidenterrassenflächen, getrennt durch waldbestandene Terassenabfälle.
Zahlreiche Häuser und Stadel.
Auf den tiefern Terrassen stehen die Dörfer Filzbach und Obstalden und die Weiler Voglingen und Nidstalden.
Hier führt die neue Strasse Mollis-Kerenzerberg-Mühlehorn durch, die ihrer schönen Aussicht auf Glarneralpen, Linthebene und Walensee wegen von Touristen stark begangen wird.
Der Sockel des
Kerenzerbergs fällt zum
Walensee mit einer 200 m hohen Felswand ab, die die Linie
Weesen-Sargans in einer Reihe von
Tunnels unterfährt.
Der
Kerenzerberg
besteht aus Malm, Kreide und Eocän und gehört dem S.-Schenkel der grossen Mulde an, die jenseits des
Walensees unter dem Dorfe
Amden so prachtvoll aufgeschlossen ist.
Ihre Fruchtbarkeit verdanken die Terrassen des
Kerenzerberges
der beinahe ununterbrochenen Bedeckung mit Moränenmaterial.