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Freitag, 27.10.2017
19:00 UhrMusik Meister
Winterreise
Amour et Souffrance, Lumière et Obscurité
Katia Braunschweiler (Klavier)
Olga Kharchenko (Sopran)
Katia Braunschweiler
In Genf 1983 geboren, begann Katia Braunschweiler schon im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Bereits mit neun Jahren erfolgte die Aufnahme ins Genfer Konservatorium.
Nach Abschluss der Matura im Jahr 2003 wurde sie im selben Jahr in der Klasse von Alan Weiss in den Niederlanden aufgenommen. Im Jahre 2005 erhielt sie ihr Diplom „ Bachelor of Music“ und im Frühjahr 2007 beendete sie ihr Studium mit dem Titel „Master of Solo Performance“ mit Auszeichnung. Danach folgte eine weitere Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste bei Professor Eckart Heiligers. 2009 schloss sie dort das „Konzertdiplom“ und 2011 das „Lehrdiplom“ mit Auszeichnung ab.
Im Rahmen ihrer Weiterbildung besuchte Katia Braunschweiler eine grosse Anzahl von Kursen bei renommierten Lehrern wie Gyorgy Sandor, Maria Jao Pires, Jeremy Menuhin, Sylviane Deferne, Alexis Golovine, Igor Bagolatov, Anton Kuerti, Andre Laplante, Bernard Greenhouse, Menahem Pressler, Bruno Canino, Pierre Amoyal.
Ihr aussergewöhnliches Talent manifestiert sich auch in zahlreichen Auszeichnungen. Im Mai 2009 gewann sie die Studienstiftung "Duttweiler-Hug" den 2. Preis und 2010 den ersten Preis des Landolt Wettbwewerbs in Zürich. Im Juli 2010 erhielt sie ein Stipendium von der Dienemann Stiftung. In 2011 gewann sie den Wettbewerb „Live Music Now“ der Stiftung von Yehudi Menuhin.
Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit führte Katia Braunschweiler in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Österreich. Ihre zahlreichen, sehr erfolgreichen Rezitale fanden in bedeutenden Musikhäusern wie dem Musikzentrum Vredenburg Utrecht, der Tonhalle Zürich und im Bösendorfersaal Wien statt. Gemeinsam mit Orfeo Mandozzi wurde sie im Januar 2013 auf eines der grössten Kreuzfahrtschiffe der Welt, der Queen Mary 2, als Pianistin eingeladen.
Heute konzertiert Katia Braunschweiler als Solistin, Liedbegleiterin und Kammermusikerin mit einem breitgefächerten Repertoire, welches von der Renaissance bis zur Moderne reicht.. Das sehr früh entwickelte Interesse am Bereich Kammermusik (mit zwölf Jahren Geigenunterricht am Konservatorium Genf) ist heute ein sehr wichtiger Teil des Schaffens von Katia Braunschweiler.
Katia Braunschweiler unterrichtet an der „Jugendmusikschule Winterthur“ und im „Conservatoire de Musique de Genève“.
Olga Kharchenko (Sopran)
Schweizer Sopranistin ist die Trägerin des 2.Preises am Internationalen Musik Wettbewerb in Montreal (MIMC,2012), Finalistin am BBC Cardiff Singer of the World (2011), Stipendiatin des Annie Sankey Fund's (2011), des Migros Kulturprozentes (2010) und der Margrit Meister Stiftung (2008).
Ihre Stimme wuchs mit Prof. Antonina Yakovlevna Kulieva (Odessa,Ukraine); Prof. Jane Thorner-Mengedoht (Zürich,Schweiz) und Prof. Jose van Dam (Waterloo,Belgien) auf.
Im April 2011 debutiert sie als Anna in Verdi's Oper "Nabucco" an der belgischen Oper La Monnaie in Brüssel.Danach folgt das Debut als Judith in Bartock's "Herzog Blaubartsburg" an der Tonhalle Zürich.Weiter singt sie mit Brussels Philharmonics die 9te Sinfonie von L.v. Beethoven und für das belgischer Königshaus die Konzertarie "Infelice" op.94 von F.Mendelssohn-Bartoldy.2012 singt sie am Festival "Art on Ice" in St.Moritz die Ausschnitte aus "Tosca" und "Carmen".Auch Musikverein Wien musste sie im September 2012 in ihre Agenda eintragen lassen.Mit ihrer Stimme heizt sie auch als Schumanns Peri - Salle Gaveau (2013) und als Schostakovic's Liederinterpret zusammen mit Trio van Baerle die Maastricht Philharmonie (2015) auf.Als Erste Dame in der Mozarts Zauberflöte bezaubert sie 2015 Schloss Hallwyl.
Bei ihrem nächsten Projekt Schönberg’s “Pierrot Lunaire" und Mahler’s "Lied eines fahrenden Gesellen", im Juni und September 2016 mit dem Ensemble Giraud unter der Leitung von S.Simakov öffnete sich die Inspiration für die Zusammenarbeit mit dem Élégie Trio in der Schweiz, das im Mai 2017 ihr Debut mit Schostakovich’s op.127 und Rachmaninov’s op.38 in Zürich gefeiert haben. Fast gleichzeitig fliegt sie zur Luxembourgischer Philharmonie und verwandelt sich in die Rolle der Mutter aus Kinderoper “The Hogboon”.
Keine Reservation erforderlich, Eintritt frei, Kollekte zu Gunsten der Musikerinnen.