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«Als Späher bin ich spezialisiert, diskret Nachrichten zu beschaffen, das Bogenfeuer der 8,1cm Minenwerfer zu leiten, Schlüsselziele mittels Präzisionsfeuer zu neutralisieren und eigene Formationen in schwierigen Situationen zu leiten.»
Ausbildungsinhalte:
· Aufklärung und Erkundung;
· Leitung von Bogenfeuer;
· Diverse Waffen (Pistole bis Scharfschützengewehr) inkl deren Ballistik;
· Intensive Funkausbildung;
· Vertiefte Kartenlehre und Orientierung im Gelände;
· Erstellen von militärischen Skizzen;
· Leben und Überleben ausserhalb der Kompanieinfrastruktur;
· Bau von behelfsmässigen Unterkünften, Beobachtungsposten und Schiessstellungen;
· In Teilen: Fahren von geländegängigen Fahrzeugen.
Was bietet der Lehrverband Infanterie?
Nach einer kurzen und intensiven Grundausbildung, welche jeder Soldat der Schweizer Armee absolviert, wirst du im eigentlichen Späherhandwerk geschult. Sukzessive folgen kleine Aufgaben und du erlernst, Aufträge im Trupp zu erfüllen. Nach anfänglich kurzen Übungs- und Ausbildungssequenzen begreifst du allmählich, welchen Nutzen deine Tätigkeit zugunsten eines ganzen Bataillons hat.
Am Ende deiner Ausbildung bist du in der Lage, mit deinem Trupp komplexe und länger dauernde Aufträge in allen Geländearten der Schweiz (von alpin bis städtisch) zu meistern - angefangen von der Aktionsplanung, über die spezifischen Vorbereitungen, Wahl der Infiltration und Exfiltration für die Einsätze bis hin zur Auswertung und Nachbearbeitung. Deine Fähigkeiten werden schlussendlich in einer mehrtägigen Übung überprüft und abgerundet.
Während der ganzen Zeit werden deine Leistungen überprüft und bewertet. Wer ungenügende Leistungen erbringt, beendet die RS in einer anderen Funktion.
Wie bereitest du dich vor?
Grundsätzlich gilt, je fitter du bist (psychisch und physisch) umso einfacher wird es, die RS als Späher zu bestehen. Wer sich nicht um die Grundlagen kümmern muss, verfügt über freie Kapazität, um vorausdenken und handeln zu können.
Einige Tipps:
Halte oder mache dich fit! Du musst nicht als Schnellster einen Marathon laufen, aber etwa 3000m in 12 Minuten zu laufen, ohne absolut ans Maximum gehen zu müssen, ist hilfreich. Du brauchst auch nicht 150kg im Bankdrücken zu erreichen oder einen Bizeps von 40cm und Oberschenkel von 60cm zu haben. Je grösser deine Muskelmasse, umso grösser dein Sauerstoffverbrauch. Das heisst du bist schneller ausser Atem. 60 Liegestützen, 80 Rumpf- und 100 Kniebeugen solltest du schon schaffen.
Laufe deine Kampfstiefel ein und pflege sie. Du wirst allgemein viel Zeit in deinen Kampfstiefeln verbringen. Dein Fuss braucht jedoch eine gewisse Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Wenn du die Angewöhnungszeit im Zivilen planst, kannst du selbständig vorgeben, wie lange du die Kampfstiefel trägst. Wenn du sie pflegst, halten sie die Feuchtigkeit ab und du behältst länger trockene Füsse.
Gehe wandern mit einem Rucksack. Auch deine Rücken- und Nackenmuskulatur muss sich an die Belastung gewöhnen. Erhöhe die Distanzen deiner Wanderungen und das Gewicht deines Rucksackes kontinuierlich.
Übe den Umgang mit Karten und die Orientierung im Gelände. Das verschafft dir den Vorteil, dich auch in unwegsamem schwierigen Gelände zurecht zu finden und einfachere Wege zu wählen. Ausserdem schult es dein räumliches Vorstellungsvermögen.
Jobübergreifende Informationen
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Dein persönlicher Trainingspartner
Ob als Grenadier, Artillerist oder Rettungssoldat: Wer sich seriös auf den Rekrutierungstag und später auf die Rekrutenschule vorbereiten möchte, sollte die seit kurzem kostenlos verfügbare App ready #teamarmee der Schweizer Armee nicht verschwitzen.