Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03189.jsonl.gz/770

In Reykjavik musste vor kurzem eine Suchaktion gestartet werden. Bei einer Reiseführung verschwand eine Frau spurlos. Das dachten zumindest alle.
Was wirklich geschah war, dass die Frau sich nur kurz umziehen wollte, als der Bus und alle anderen Touristen gerade eine Pause einlegten. Als sie mit anderen Kleidern jedoch zurück kam, erkannte sie keiner der Leute wieder. Jeder dachte, die Frau wäre verloren gegangen.
Eine Suchaktion wurde gestartet. Allen Reisenden wurde gesagt, wie die Frau aussieht und welche Merkmale sie hat - asiatisch, dunkel gekleidet, spricht sehr gut Englisch - damit alle beim Suchen mithelfen konnten. Auch die verschwundene Frau selbst half mit, da sie sich in der Beschreibung selbst nicht wieder erkannte. Ein staatlicher Rettungstrupp und die Küstenwache wurde eingeschalten und einige Stunden lang wurde sie eifrig gesucht, aber nicht gefunden.
Nach einer schier endlosen Suche wurde endlich bemerkt, dass die verschwundene Frau gar nicht verschwunden war, sondern bei ihrer eigenen Suche mithalf. Die Suchaktion wurde abgebrochen und alle waren glücklich, dass es der Frau gut ging.