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Tipps und Tricks
Auf dieser Seite haben wir für dich einige Tipps und Tricks gesammelt, damit… Mustertext.
Mathematik
1. Rechne bei Textaufgaben nicht einfach drauflos
• Lies den Text genau durch, unterstreiche Wichtiges oder schreibe es heraus.
• Überlege: Was ist gegeben, was ist gefragt?
• Durchdenke den Lösungsweg richtig und genau.
• Wenn etwas nicht vorstellbar ist, dann hilft oft eine Zeichnung oder Skizze.
• Trenne Haupt- und Nebenrechnung voneinander.
• Kontrolliere deine Zwischenergebnisse und prüfe das Endergebnis.
2. Überprüfe einfache Kenntnisse und Methoden immer wieder
• Einmaleins, Grundrechenarten, Formeln, Abkürzungen, Konstruktionen, mathematische Begriffe
3. Fertige dir eine Fehlerstatistik an
• Notiere die Fehler nach einer Prüfung und finde heraus, welche Fehlerarten bei dir am häufigsten vorkommen
• Versuche diese häufigen Fehler abzubauen, indem du gezielt übst.
4. Lege dir eine Sammlung schwieriger Aufgaben an
• Verwende ein separates Heft oder erstelle eine Kartei.
• Führe vor einer Prüfung eine Probeprüfung durch.
5. Lege dir ein Regelheft an
• Trage Regeln, Formeln und Zeichnungen mit Beispielaufgaben ein.
6. Übe immer wieder schriftlich
• Übe die Aufgaben Schritt für Schritt.
• Durchlesen und Anschauen reichen noch nicht. Löse die Aufgaben auch schriftlich.
7. Versuche Mathematik praktisch anzuwenden
• Man nennt das auch „Mathematik in den Alltag tragen“. Beispiele dafür sind Flächen und Rauminhalt von Zimmern berechnen, Zinsberechnungen durchführen, Verkaufspreis ohne Mwst. berechnen etc.
8. Gestalte deine Unterrichtsmaterialien übersichtlich
• Rechne und schreibe sauber und markiere Teil- und Endergebnisse (z.B. einfach beziehungsweise doppelt unterstreichen).
• Arbeite deine Unterrichtsnotizen und Hefteinträge am selben Tag zu Hause nochmals durch und schreibe dir Fragen an die Lehrperson auf, wenn du etwas nicht verstehst.
Deutsch
1. Grammatik: Übe grammatikalische Begriffe anhand von Zeitungsausschnitten
• Markiere Artikel, Nomen, Präpositionen, Konjunktionen etc. mit unterschiedlichen Farben, wie du es vielleicht schon von der Schule her kennst.
• Wiederhole diese Übung oft, damit du Routine bekommst und dich vor Prüfungen sicher fühlst.
2. Aufsätze: Übe zuhause
• Schreibe vor Prüfungsaufsätzen in der Schule einen Aufsatz zu Hause.
• Kontrolliere deinen Aufsatz am nächsten Tag (mit Duden!).
3. Diktate: Erstelle dir selber Lückentexte
• Lasse dabei die schwierigen Wörter aus.
• Fülle nach einer Pause (z.B. am nächsten Tag) den Lückentext aus.
• Kontrolliere dein Ergebnis.
4. Mache dir Lernzettel/Lernplakate für dein Zimmer
• Notiere mit Schlagwörtern, was du lernen musst.
• Hänge das Plakat gut sichtbar auf.
• Schau es immer wieder kurz an und denke dann darüber nach.
• Wechsle das Lernplakat aus, wenn es nicht mehr aktuell ist.
Englisch und Französisch
1. Lerne den Wortschatz schriftlich
• Schreibe die Wörter so auf, dass du in beide Richtungen lernen kannst (z.B. Französisch-Deutsch und Deutsch-Französisch).
• Markiere die Wörter mit Farben, je nachdem, wie gut du sie beherrschst.
• Wiederhole die schwierigen Wörter häufiger als diejenigen, die du schon gut kannst.
2. Lege dir Karteikärtchen an
• Schreibe auf die Vorderseite Begriffe, Satzteile oder Sätze in der Fremdsprache.
• Auf die Rückseite schreibst du die Übersetzung.
• Verwende für die zwei Sprachen unterschiedliche Farben.
3. Präge dir die Formen häufiger Verben ein
• Vor allem haben und sein sind wichtige Verben.
• Schau in deinem Englisch- bzw. Französischbuch nach, welche Verben ebenfalls häufig vorkommen (z.B. machen, gehen etc.)
• Schreibe die Konjugationen auf und schau sie dir oft an.
4. Übe dein Hörverständnis
• Höre einen Fernseh- oder Radiosender in der Fremdsprache (Lieblingsserie oder sogar Nachrichten) und versuche, möglichst viel zu verstehen.
• Höre Musik oder Ted Talks (online) in der Fremdsprache.
• Notiere, worum es geht
Eltern
1. Zeigen Sie Interesse für die schulische Arbeit Ihres Kindes
• Hören Sie zu, was das Kind über die Schule erzählt und vermeiden Sie ein „Ausfragen“.
• Sehen Sie sich die Schulhefte an und sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Themen, die behandelt werden.
• Lassen Sie sich Probeprüfungen und korrigierte (Haus-)Aufgaben zeigen und sprechen Sie mit Ihrem Kind über Fehler und gute Aufgabenlösungen.
2. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie Hausaufgaben für wichtig halten
3. Sorgen Sie für einen ruhigen Arbeitsplatz, an dem Ihr Kind regelmässig und ungestört arbeiten kann
4. Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Strukturierung des Tagesablaufs
• Führen Sie bestimmte Rituale ein (Aufstehzeit, gemeinsames Frühstück ohne Hektik, feste Schlafenszeit, Spielzeit, usw.).
• Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Hausaufgaben konzentriert und zügig erledigt.
Sitzen Sie nicht ständig neben dem Kind, wenn es seine Aufgaben erledigt.
5. Unterstützen Sie Ihr Kind angemessen bei den Hausaufgaben
• Geben Sie nur Tipps und nehmen Sie dem Kind nicht die Arbeit ab. Lassen Sie es grundsätzlich selber denken und arbeiten.
• Helfen Sie wenn nötig beim Nachschlagen (Wörterbuch).
• Nehmen Sie auch die mündlichen Hausaufgaben ernst.
6. Loben Sie Ihr Kind auch für kleine Erfolge
• Lob spornt besser an als Tadel.
• Achten Sie darauf, dass Ihr Verhältnis zu Ihrem Kind nicht von dessen Schulleistungen bestimmt wird.
• Zeigen Sie, dass Sie Ihr Kind vor allem anderen als Person wahrnehmen – unabhängig von seiner Leistung.
7. Fördern Sie das Allgemeinwissen und die natürliche Neugier Ihres Kindes
• Gehen Sie auf die Fragen Ihres Kindes ein.
• Beziehen Sie schulische Themen in den Alltag mit ein, z.B. durch engagierte Gespräche.
• Fördern Sie die Hobbys Ihres Kindes.
• Suchen Sie Geschenke zielgerichtet aus.