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Resigaro wurde früher von den Indianern im Amazonasgebiet von Peru gesprochen.
Als der Weisse Mann die Indianergebiete eroberte, brachte er ihnen Tod und Verwüstung. Mit dem Verschwinden der Indianer verschwand auch ihre Sprache.
Heute gibt es noch zwei Indianer, die von Kind auf Resigaro gelernt haben: Rosa Andrade Ocagane und Pablo Andrade Ocagane. Dumm nur, dass die beiden nicht miteinander sprechen, denn sie haben sich verkracht.
Wenn die beiden einmal von der Welt gegangen sind, wird diese Sprache wohl tot sein.
Es gibt ca. 6000 Sprachen auf der Welt – in 100 Jahren wird die Hälfte davon verschwunden sein.
Wenn eine Sprache stirbt, gehen auch Wissen, Geschichten und Kultur verloren – zum Beispiel Musik.
Sprachforscher wie Frank Seifart versuchen zu archivieren, was sie können: Lieder, Gutenacht-Geschichten, Rezepte – damit bedrohte Sprachen nicht ganz vergessen gehen.