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Was setzt das Programm voraus?
Es empfiehlt sich, dass eine Schule sich zuerst mit dem Programm «Herzsprung» und einer möglichen Umsetzung vertraut macht. Auf Wunsch kann vor einer Durchführung eine Informationsveranstaltung an der Schule durchgeführt werden.
Vor einer Durchführung wird im Vorgespräch geprüft, welche Inhalte an der Schule respektive in der Klasse bereits vermittelt wurden. So können Überschneidungen vermieden beziehungsweise Wiederholungen konstruktiv genutzt werden.
«Herzsprung» ist kein Ersatz für Sexualkundeunterricht. Hat in einer Klasse Sexualkundeunterricht bereits stattgefunden, kann dies die Lernprozesse von «Herzsprung» unterstützen.
Das Präventionsprogramm «Herzsprung» sollte keine isolierte Massnahme darstellen. Im Idealfall setzt sich eine Schule konzeptionell mit Themen wie Gewalt, Sexualität und Geschlechterrollen auseinander und legt Haltungen fest.
Die vorhandene Infrastruktur (Beamer, Flipchart, Musikanlage etc.) wird im Vorgespräch besprochen. Für die Arbeit in geschlechtergetrennten Gruppen sollte ein zweiter Raum in der Nähe des Klassenzimmers zur Verfügung stehen.