Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03108.jsonl.gz/1421

Als Hydrozele, auch Wasserbruch genannt, bezeichnet man die Ansammlung von seröser Flüssigkeit im Hodensack, genauer gesagt im Processus vaginalis peritonei. Eine Hydrozele kann einseitig oder beidseitig auftreten.
Die primäre Hydrozele ist angeboren. Sekundäre Hydrozelen entstehen durch Verletzungen, bei Entzündungenl oder Hodenverdrehungen.
|Anästhesie:||Vollnarkose|
|OP- Dauer:||

60 min
|OP-Setting:||ambulant|
|Arbeitsunfähigkeit:||ca. 5-7 Tage|
|Sportverbot:||4-6 Wochen|
Falls der Wasserbruch bei einem Erwachsenen im Rahmen einer anderen Erkrankung auftritt, ist zunächst diese Grunderkrankung zu behandeln. In vielen Fällen klingt dann auch die Hydrozele wieder ab.
Ist die Wasseransammlung nicht groß und treten keine weiteren Beschwerden auf, kann man auf eine Behandlung verzichten.
In vielen Fällen ist jedoch eine Operation nötig. Sie wird vom Hodensack aus durchgeführt: Die Hodenhüllen werden eröffnet und die Flüssigkeit entfernt. Die Hodenhüllen werden dann ebenfalls entfernt oder nach hinten umgeschlagen.
Je nach individueller Situation ist oftmals eine ambulante Operation möglich. Eine Operation empfiehlt sich vor allem dann, wenn Beschwerden beim Gehen oder Sitzen auftreten, wenn die Schwellung sehr ausgeprägt ist oder aus ästhetischen Gründen.