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Viel Lob gab es für Manuel Akanji schon immer. Der Verteidiger aus Winterthur beeindruckte überall durch seine Kraft und Technik. Keine 80 Meisterschaftspartien benötigte er, um sich via Winterthur und Basel in die Bundesliga zu spielen. Den ganz grossen Sprung machte er aber mit dem Wechsel von Dortmund zu Manchester City.
Ohne die Eingewöhnungszeit, die andere Spieler oft benötigen, um sich im System von Startrainer Pep Guardiola zurechtzufinden, etablierte sich Akanji im Nu als eine wichtige Figur im besten Klub der Welt. Der Sohn einer Winterthurerin und eines Nigerianers, der sich im Sportpanorama auch schon als genialer Kopfrechnern gezeigt hat, war entscheidend an der besten Saison der Klubgeschichte beteiligt: Manchester City gewann im letzten Frühling Champions League, Meisterschaft und den Cup.
Als erst dritter Schweizer nach Stéphane Chapuisat (1997) und Stephan Lichtsteiner (2015) spielte Akanji einen Champions-League-Final (1:0 gegen Inter Mailand). Auch in dieser Saison ist der 28-Jährige im Starensemble ohne Wenn und Aber gesetzt, obwohl die interne Konkurrenz mit Verteidigern wie Ruben Dias, Nathan Aké, Kyle Walker, John Stones oder Josko Gvardiol riesig ist.
In der Nationalmannschaft verpasste Akanji seit dem letzten November keine einzige Partie. An der WM in Katar stand er wie schon bei den ersten zwei Endrunden, die er bestritt, jede einzelne Minute auf dem Platz.