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Morbus Basedow
Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung, bei der Antikörper gegen die TSH-Rezeptoren der Schilddrüse produziert werden. Dies führt zu einer übermässigen Produktion von Schilddrüsenhormonen, einer sogenannten Schilddrüsenüberfunktion, oder auch Hyperthyreose genannt. Morbus Basedow zeigt Symptome wie Gewichtsverlust, übermässiges Schwitzen, Herzrasen, hervorstehende Augen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen.
Ursachen von Morbus Basedow
Die genauen Ursachen von Morbus Basedow sind nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen.
Folgende Ursachen werden mit Morbus Basedow in Zusammenhang gebracht:
- Infektionen z.B. EBV
- Umweltfaktoren, wobei besonders Quecksilber und Blei als potenzielle Auslöser betrachtet werden.
- Genetische Faktoren
Diagnostik und Therapie von Morbus Basedow
Die Diagnostik von Morbus Basedow basiert auf einer gründlichen Anamnese, körperlichen Untersuchung, Laboruntersuchung und gegebenenfalls bildgebenden Verfahren wie der Ultraschall-Diagnostik.
Morbus Basedow kann durch medikamentöse und alternative Therapieansätze behandelt werden. Antithyreotika und Beta-Blocker werden eingesetzt, um die Schilddrüsenaktivität zu regulieren und Symptome zu lindern. In einigen Fällen kann auch eine Radiojodtherapie in Betracht gezogen werden.
Eine ausgewogene Versorgung mit Vitamin D, anderen essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen wie Selen und Magnesium ist wichtig, da Mangelzustände zur Entstehung und Progression beitragen können. Ein besonderes Augenmerk sollte auf Omega-3-Fettsäuren gelegt werden, da diese entzündungshemmend wirken. Eine ganzheitliche Betrachtung der Vitalstoffversorgung kann durch einen orthomolekularen Spezialisten erfolgen.
Ein gesunder Darm spielt eine entscheidende Rolle, da ein Ungleichgewicht der Darmflora zu Autoimmunerkrankungen führen kann. Insbesondere das Leaky Gut Syndrom ist an der Entstehung beteiligt.
Nikotinkarenz ist ebenfalls von grosser Bedeutung, da Rauchen das Ausmass der Symptome verstärken kann und einen Therapieerfolg schmälert. Besonders geschwollene und hervorstehende Augen (endokrine Orbitopathie) kommt bei Rauchern verstärkt vor.
Dr. med. Karsten Ostermann M.A.
Eine umfassende Behandlung erfordert stets eine individuelle Herangehensweise von einem erfahrenen Therapeuten. Wir sind gern für Sie da.
Weiterführende Informationen
Die aufgelisteten Informationen beinhalten relevante Themen und dienen dem besseren Verständnis.