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(29.06.2011) Die Mehrheit der Schweizer Unternehmen sieht den technologischen Fortschritt als Chance, ihre Zukunft aktiv beeinflussen zu können. Gemäss einer Umfrage der Credit Suisse halten 94% der KMU die Innovation sogar für erforderlich, um das Überleben des Unternehmens zu sichern.
Die Umfrage, an der 1'800 Schweizer KMU teilnahmen, zeigt, dass mehr als ein Drittel der Einnahmen von rund 30% der Unternehmen aus Produkten stammt, die seit weniger als drei Jahren auf dem Markt sind. Innovation drückt sich jedoch nicht allein über die marktfähigen Produkte aus. Sie betrifft ebenso die Fertigungsprozesse, das Marketing und organisatorische Fragen.
Der Umfrage zufolge sind die Angestellten die wichtigste Quelle für den Fortschritt. 74% der Unternehmen schreiben die neuen Ideen den erfahrenen Mitarbeitenden zu. Nur 6% der KMU meinen, die Lehrlinge und die jungen Absolventen böten das grösste Innovationspotenzial. Auch die Kunden und Zulieferer werden als Quelle für eine Weiterentwicklung genannt.
Die Credit Suisse zeigt, dass sich die KMU im Allgemeinen auf wenige Projekte konzentrieren und so beim Thema Innovation mehr Risiken eingehen als grössere Unternehmen. Knapp die Hälfte (45%) der befragten KMU waren schon einmal gezwungen, Innovationsprojekte wieder aufzugeben. In den meisten Fällen wurden sie schon in der Entwicklungsphase abgebrochen.
Als stärkste Hemmnisse bei der Umsetzung solcher Projekte nennen die KMU die hohen Kosten (35%) sowie Finanzierungsprobleme (33%). Ferner sehen 15% der Unternehmen die mangelnde Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden als eine Hürde.
Letzte Änderung 08.08.2015