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Kanton St. Gallen wirbt für Theatersanierung
Die Regierung des Kantons St. Gallen setzt sich für die Erneuerung des Theaters St. Gallen ein. Sie sei dringend und notwendig, um das einzigartige Angebot in der Kantonshauptstadt für die Zukunft zu erhalten.
Bei einer Ablehnung der Vorlage sei unter anderem mit dem Ausfall von technischen Anlagen zu rechnen, schreibt der Kanton. Zudem müssten fortlaufend dringliche Bau- und Sanierungsmassnahmen erfolgen. Mehrjährige Teilsanierungen würden wesentlich teurer ausfallen als eine Gesamtsanierung und den Theaterbetrieb erheblich beeinträchtigen. Energetische, sicherheitstechnische und arbeitsrechtliche Vorschriften könnten nicht fristgerecht umgesetzt werden. Dabei bestehe die Gefahr, durch behördliche Auflagen stark eingeschränkt zu werden, bis hin zum Entzug der Betriebsbewilligung.
Die Gesamtkosten für die Erneuerung und den Umbau des Theaters St.Gallen belaufen sich auf 48,6 Millionen Franken. Davon entfallen 38,9 Millionen Franken auf werterhaltende und 9,7 Millionen Franken auf wertvermehrende Massnahmen. Wird dem Kredit zugestimmt, können die Instandsetzungsarbeiten im Sommer 2020 beginnen. Die Arbeiten dauern zwei Jahre. Im budgetierten Betrag sind auch die Kosten von 4,5 Millionen Franken für ein Provisorium enthalten. Der Theaterbetrieb findet über den Zeitraum zweier Spielsaisons im Provisorium statt.