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Unser normales Denken benötigt Objekte, um zentral zu bleiben. Wenn das Bewusstsein den Raum betrachtet, sind wir frei vom normalen Denken. Ego-Identifikation beruht auf unseren Gedanken, um daraus ein Subjekt zu schaffen. Wenn das Bewusstsein, Bewusstsein zum Subjekt und Objekt macht, gibt es kein aus Gedanken bestehendes Subjekt (Selbst) mehr. Waches Bewusstsein wird zur primären Wahrnehmungsart und zum Seinsgrund.
1. Schliesse deine Augen und erlaube deinem Bewusstsein offen und Gegenwärtig zu sein. Spüre deinen Atem von innen heraus. Nehme deinen ganzen Körper von innen heraus war, während das Atmen von alleine geschieht. Mache dies während 3 Atemzüge.
2. Nimm dir einen Moment Zeit, um festzustellen was jetzt gerade da ist. Nehme wahr, wie sich dein Körper anfühlt. Fühlt er sich unangenehm, angenehm, aufgewühlt, entspannt, müde oder neutral an? Lasse deinen Körper sein, wie er ist, ohne etwas zu ändern.
3. Nun achte auf das Bewusstsein, dass deinen Körper bereits so annimmt, wie er ist. Spüre die Wahrnehmung, in der alle Empfindungen stattfinden.
4. Interessiere dich für die Aktivität deines Geistes und deiner Gedanken. Beobachte nur, ob deine Gedanken aufgewühlt, ruhig, müde, emotional, besorgt oder neutral sind. Ohne etwas zu verändern, lasse deinen Geist und deine Gedanken so sein, wie sie sind.
5. Nun achte auf den Raum in dem sich die Gedanken bewegen. Bemerke, wie das Bewusstsein deinen Geist so sein lässt, wie er ist ohne etwas zu verändern.
6. Beginne festzustellen, dass waches Bewusstsein aufmerksam, klar und unvoreingenommen ist. Sehe auch, dass Bewusstsein nicht müde, besorgt ist oder Schmerzen hat. Stelle fest, dass waches Bewusstsein rund herum und dem Körper und Geist eigen ist. Statt mit dem Zustand deines Körpers oder Geistes identifiziert zu sein oder statt zu versuchen diese anzunehmen oder zu verändern, sei einfach daran interessiert was es ist das bewusst und annehmend ist.
7. Wie ist Bewusstsein das alles annimmt, wie es ist – hier und jetzt? Nehme die Wahrnehmung des nächsten Geräusches, dass du hörst, war. Befindet sich diese Wahrnehmung an einem bestimmten Ort oder hat es eine bestimmte Grösse? Wie ist es, Dinge aus diesem Schmerz- und Gedankenfreien Bewusstsein heraus wahrzunehmen?
8. Nun nehme einfach dieses Bewusstsein wahr das ohne Gedankeninhalte und Körperempfindungen besteht. Verweile als dieses Bewusstsein ohne hinauf zu den Gedanken zu gehen oder herunter in das Abdriften. Stelle fest, dass Bewusstsein nicht von Gedanken, Gefühlen und Empfindungen getrennt ist.
9. Lockere deinen Fokus. Betrachte alles, ohne etwas Spezifisches festzuhalten. Ruhe im Bewusstsein das ohne Gedanken wahrnimmt. Siehst du, dass kein einziger Gedanke und kein einziges Gefühl Substanz hat.
10. Lasse alles einfach sein und bleibe entspannt und unabgelenkt, ohne dich anzustrengen.