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Der Wikileaks-Gründer Julian Assange ist laut der Regierung von Ecuador in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. Das Land komme für die Medizinkosten auf.
Der gesundheitliche Zustand des 41-jährigen Australiers Julian Assange könnte sich jeder Zeit verschlechtern, sagte der ecuadorianische Botschafter in Grossbritannien bei einem Besuch in seiner Heimat. Laut der Agentur Reuters erklärte er zudem, dass in der Botschaft medizinische Untersuchungen organisiert worden sind.
Offenbar habe Ecuador die britische Regierung darum gebeten, dass Assange sich in einem Spital untersuchen lassen kann. Grossbritannien hat die Botschaft von Ecuador in London umstellt und will Assange beim Verlassen des Geländes verhaften.
Bereits Ende Oktober sprach Ecuador von einem schlechten Gesundheitszustand des für Informationsfreiheit kämpfenden Aktivisten. Wenig später gab Assage, der sich offenkundig in guter körperlicher Verfassung befand, dem TV-Sender CNN ein Interview.
Julian Assange war vor einigen Monaten in die Botschaft Ecuadors in London geflüchtet, um der Befragung durch die schwedischen Behörden in einem Vergewaltigungsfall zu entgehen.
(tke/vst)