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Die Steuer soll nach dem Willen des Kantons auf Strom aus nichterneuerbaren Energien eingeführt werden. Weil Strom aus Gaskraftwerken „sauberer“ ist als jener aus Kohlekraftwerken, gäbe es dafür einen Nachlass, wenn ein Herkunftsnachweis vorläge.
Genf begründet die Initiative mit dem tiefen Strompreis angesichts der Stromüberproduktion in Europa. Dadurch sei die Wirtschaftlichkeit der Schweizer Stauanlagen gefährdet. Gleichzeitig verursachten Kohlekraftwerke im Ausland erhebliche CO2-Emissionen.
Der Ständerat verwarf die Initiative mit 25 zu 11 Stimmen bei 4 Enthaltungen. Er folgte damit seiner Energiekommission. Wasserkraftbetreiber würden heute schon etwa von der Marktprämie und Investitionsbeiträgen profitieren, sagte Werner Luginbühl (BDP/BE) im Namen der Kommission.
Die Kommission verwies zudem auf die Vorlage zur Revision des Stromversorgungsgesetzes, mit der das Strommarktdesign der Zukunft bestimmt werden soll. Die Ausgestaltung einer Steuer auf nichterneuerbare Energieträger sei mit internationalem Handelsrecht nicht einfach zu vereinbaren.
Eine Minderheit argumentierte, eine differenzierte Stromabgabe müsse weiterhin in Betracht gezogen werden, damit der Import von billigem Strom aus Kohlekraftwerken wirksam verringert werden könne. Die materielle Beratung könne problemlos im Rahmen der Revision des Stromversorgungsgesetzes erfolgen, erklärte Robert Cramer (Grüne/GE).