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Definition
Zum ersten Mal wurde das Fowler-Syndrom 1985 beschrieben. Es bezeichnet eine Blasenfunktionsstörung mit Harnverhalt bei jungen Frauen und entsteht durch ein gestörtes Zusammenwirken der bei der Blasenentleerung beteiligten Muskeln. Die Blasenentleerung kann dann mittels Einführen eines Katheters (z.B. auch durch die Patientin selbst) erfolgen. Bei diesen Patientinnen sind sämtliche Funktionen zur Blasenentleerung vorhanden, lediglich die gezielte Erschlaffung des Schliessmuskels und des Blasenhalses bleiben aus.