Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03411.jsonl.gz/2669

Vitamin D wurde anfangs des 20. Jahrhunderts entdeckt. Man fand heraus, dass Rachitis im Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel auftritt. Leber von Tieren oder UV-Bestrahlung wurde damals eingesetzt, um das Vitamin D im Körper zu erhöhen. Einen Vitamin-D-Mangel gibt es erst seit der industriellen Revolution. Denn erstmals arbeitet der Mensch nicht mehr im Freien, sondern in Fabriken ohne Sonneneinstrahlung.
Dieses Verhalten führte zu vermehrtem Auftreten von Rachitis und Tuberkulose. Eine Therapie war damals die “Luft-Liege-Kur” in Davos, wo der Körper den noch unbekannten Stoff Vitamin D zur Stärkung der Knochen sowie das Cathelicidin, ein körpereigenes Antibiotikum gegen Tuberkulose, wieder bilden konnte.
Fast 100 Jahre ging das Vitamin-D vergessen, ehe es vor einigen Jahren wiederentdeckt wurde. Wissenschaftler haben festgestellt, dass beinahe alle Körperzellen über Vitamin-D-Rezeptoren verfügen und das Vitamin D als Botenstoff für viele Funktionen unseres Körpers zuständig ist. Die Bezeichnung Vitamin ist daher nicht ganz korrekt, denn als Botenstoff ist Vitamin D eigentlich ein Hormon.
Welche Beschwerden können mit einem Vitamin-D-Mangel zusammenhängen?
- Muskelbeschwerden
- Antriebslosigkeit
- Appetitlosigkeit
- Schlafstörungen
- Müdigkeit
- Neurodermitis, Psoriasis
Vitamin D3 stärkt:
- Immunsystem
- Knochen
- Zähne
- Bauchspeicheldrüse
- Reifung der Hautzellen
- das Wachstum bei Kindern
- Herz-Kreislauf-System