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Sonntag, 12.11.2017
17:00 UhrKirche St. Johann
Requiem von W.A. Mozart sowie Werke von Jan Dismas Zelenka und Samuel Barber.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Requiem in d-moll (KV 626)
Jan Dismas Zelenka (1679 – 1745) Miserere c-moll ZWV 57
Samuel Barber (1910 – 1981) Adagio for Strings op. 11
Hannah Mehler – Sopran
Annika Langenbach – Alt
Maximilian Vogler – Tenor
Gergely Kereszturi – Bass
Camerata Cantabile – Orchester
Philipp Mestrinel – Leitung
ars cantata zürich – Chor
Zum Konzert
Das berühmte Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart ist ein Auftragswerk; ein Unbekannter bestellte es 1791 anonym und verlangte Verschwiegenheit über die Autorschaft. Mozart brauchte Geld und stürzte sich in die Arbeit. Es wurde seine letzte Komposition – seine eigene Totenmesse: Er starb, als er den ersten Teil vollendet, den Rest erst entworfen hatte. Seine Witwe Constanze übergab Skizzen und Notizen an Schüler Mozarts. Franz Xaver Süssmayr und andere Komponisten stellten das bereits anbezahlte Werk fertig. Es wurde 1793 uraufgeführt (Benefizkonzert für Constanze und Kinder), dann dem unterdessen bekannten adeligen Auftraggeber Franz von Walsegg übergeben; dieser hatte es als sein eigenes ausgeben wollen.
Der Böhme Jan Dismas Zelenka komponierte das Miserere c-moll 1738. Der 2. und der 5. Satz sind Adaptionen eines 100 Jahre älteren Orgelstücks von Girolamo Frescobaldi. Beide Sätze sind durch strenge Kontrapunktik geprägt und stehen in Kontrast zu Zelenkas gefühlvollen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen. Im 2. Satz vertont Zelenka den gesamten lateinischen Text des Psalms 50 (in Übersetzungen Psalm 51, «Sei mir gnädig, o Gott»).
Das Orchester Camerata Cantabile begleitet die beiden Vokalwerke und spielt dazwischen das «Adagio for Strings» von Samuel Barber, einem der bekanntesten amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Das feierlich getragene Werk wurde 1938 uraufgeführt und war bald populär. Es erklang u.a. bei den Beerdigungen der US-Präsidenten F. D. Roosevelt und J. F. Kennedy sowie in Gedenken an die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Zudem fand es Eingang in die Musik von zahlreichen Filmen und Fernseh-Produktionen.
Eintritt: CHF 30.–, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre CHF 10.–, Legi CHF 20.–, Ermässigung mit Legi nur an der Abendkasse.
Die Plätze sind nicht nummeriert Vorverkauf ab sofort mit Bestellkarte oder im Internet unter www.arscantata.ch Texthefte sind im Vorverkauf erhältlich Wird ein Textheft mitbestellt, werden Tickets und Heft erst 1 bis 2 Wochen vor den Konzerten zugeschickt
Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn