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In der Alpinen Kombination setzt sich Anna Fenninger vor Tina Maze und Kathrin Zettel durch. Mit Gisin und Holdener klassieren sich zwei Schweizerinnen unter den besten Zehn, auch Feierabend und Nufer fahren in die Punkteränge.
Anna Fenninger reitet weiter auf der Erfolgswelle und gewinnt zum ersten Mal in ihrer Karriere eine Kombination. Den Grundstein dazu legt sie mit einem starken Super-G, in dem sie ihre Konkurrentinnen um mindestens 45 Hundertstelsekunden distanziert. Dennoch ist es eine Überraschung, dass der Österreicherin danach ein derart guter Slalomlauf gelingt. Nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft befindet sich Fenninger weiter in Höchstform und rückt im Gesamtweltcup bis auf 64 Punkte an Tina Maze heran.
Tina Maze bringt sich mit dem zweiten Rang im Super-G in eine herausragende Ausgangslage und übernimmt dann im Slalom klar die Führung. Die Slowenin sieht wie die sichere Siegerin aus, doch Anna Fenninger macht ihr einen Strich durch die Rechnung und verdrängt sie auf den zweiten Schlussrang. Dahinter klassiert sich Kathrin Zettel, die nach den Super-G auf dem neunten Platz liegt, in ihrer Paradedisziplin aber noch einige Plätze gut macht und den Sprung aufs Treppchen schafft.
Von den insgesamt sieben Schweizerinnen schaffen im ersten Durchgang deren vier den Sprung unter die besten 30 Fahrerinnen. Suter, Gut und Flury scheiden allesamt im Super-G aus. Dominique Gisin wird im ersten Lauf einzig von Fenninger und Maze geschlagen, verpasst dann aber im Slalom den Exploit und klassiert sich als Sechste. Direkt dahinter reiht sich Wendy Holdener ein, welche ihre tiefe Startnummer ausnutzt und vom 28. bis auf den siebten Rang vorstösst. Denise Feierabend (11.) und Priska Nufer (22.) sorgen für ein starkes Schweizer Teamresultat.
Weil zu Rennbeginn einmal mehr Nebel die Piste bedeckt, wird der Start um eineinhalb Stunden nach hinten verschoben. Als dann endlich die ersten Fahrerinnen starten, dauert es nicht lange, bis es zum ersten Unterbruch kommt. Wenig später wird der Super-G wieder fortgesetzt, nach der Fahrt von Lindsey Vonn aber sogleich wieder unterbrochen, denn die Amerikanerin sieht im dichten Nebel kaum die Hand vor Augen und bleibt so chancenlos. Wenige Minuten später drückt die Sonne durch und ermöglicht das Rennen doch noch – Lindsey Vonn tritt aufgrund ihrer aussichtslosen Ausgangslage im Slalom nicht mehr an.