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Die Augen und das Gleichgewicht: Die besten Übungen
Vielleicht kennst du das aus Romanen? Oft werden die Augen als Spiegel der Seele bezeichnet. Die Sinnesorgane stellen eine direkte Verbindung zum Gehirn her. Wir können den Raum mit den Augen berühren, genauso wie wir ihn mit dem Körper berühren können. Unsere Augen können außerdem Bewegungen auslösen und die Gleichgewichtsfähigkeit verbessern.
Frauen haben eine bessere periphere Sicht, während die Augen von Männern die Dinge besser im Nahbereich sehen können. Dahinter steckt die Theorie, dass prähistorische Frauen stets alles im Auge halten müssen, was um sie herum vor sich geht, wie die Kinder oder plötzliche Gefahren. Während Männer Tiere beobachten müssen, die sich in der Ferne bewegen.
Unabhängig von deinen Stärken: Wir alle können unser Sehvermögen trainieren, um den Gleichgewichtssinn und das räumliche Bewusstsein zu verbessern. Zum Beispiel die folgenden sieben Übungen kannst du regelmäßig im Sport und im Alltag machen, so verbesserst du auf die Dauer den Gebrauch deiner Augen:
Die Augen auf gleicher Höhe
Wenn du vor dich hinschaust: Sind beide Augen auf gleicher Höhe? Überprüfe in einem Spiegel, ob dein Gefühl und die Wirklichkeit übereinstimmen.
Die Rundumsicht
Kannst du, während du vor dich schaust, sehen, was neben dir vor sich geht?
Halte die Arme zur Seite und bewege die Finger. Wie weit hinten kannst du die Arme halten und trotzdem die Bewegung sehen?
Balancieren auf einem Bein
Stell dich auf ein Bein und achte auf deine Augenbewegungen. Fixierst du die Augen auf ein Objekt, um dein Gleichgewicht zu kontrollieren? Beachte, wie einfach oder schwierig es ist, das Gleichgewicht zu halten, während du deine Augen bewegst.
Die Scheinwerfer
Stell dir vor, die Augen sind wie ein Scheinwerfer. Sie beleuchten alles, was sie sehen.
Augen überall
Platziere imaginäre Augen auf verschiedenen Körperteilen, zum Beispiel auf dem Hinterkopf oder den Fußsohlen. Was sehen die, während du dich bewegst?
Mehr Flexibilität – entspannte Augen
Lege die rechte Hand über das rechte Auge. Stell dir die Wärme der Hand vor, die die kreisförmigen Muskeln um das Auge entspannt. Denk an all die kreisförmigen Muskeln um den Mund, die sich ebenfalls entspannen.
Denke an das Auge, das in seiner Höhle ruht. Es ist mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt. Fühle das Gewicht des Auges als eine mit Flüssigkeit gefüllte Kugel, die in ihrer Höhle ruht.
Entferne nun die rechte Hand. Spürst du den Unterschied zwischen den Empfindungen in den Schultern? Die rechte Schulter fühlt sich wahrscheinlich entspannter an. Liegt sie tiefer als die linke Schulter?
Bewege dein rechtes Bein zur Seite oder nach vorne durch. Führe die gleiche Bewegung mit dem linken Bein aus. Möglicherweise stellst du fest, dass du auf der Seite, auf der du das Auge entspannt hast, flexibler bist.
Fazit
Wie hat dir die kleine Übungs-Serie gefallen? Die Augenspannung beeinflusst die Flexibilität in allen Bereichen des Körpers. Wiederhole die Übung daher mit dem linken Auge.
Wir wünschen dir viel Spaß!
Dein
Team Franklin-Methode
aus: Franklin, Eric. Conditioning For Dance. Human Kinetics, USA, 2019
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