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"Der Unterricht wird am Montag fortgesetzt. Die Schüler haben bis Ende Woche frei", sagte Lionel Girardin von der Stadtregierung von Vevey am Dienstag der Nachrichtenagentur sda. Schüler, die nicht zu Hause bleiben können, werden bis Ende Woche betreut.
Nach dem grossen Brand im Dachstock des Schulhauses wagt Girardin, der in der Stadtregierung von Vevey das Ressort Schulen führt, nur eine vorsichtige Prognose. Angesichts der anstehenden Arbeiten bleibe das Schulhaus mehrere Monate geschlossen.
Rund ein Drittel der Schulzimmer wurden durch Rauch oder Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Zunächst müssen Schutt und Wasser entfernt werden, bevor allfällige Schäden an der Stromversorgung im Haus abgeklärt werden können. "Alleine das dauert mehrere Wochen", sagte Girardin. Danach müsse das teilweise abgebrannte Dach ersetzt werden.
"Wir hoffen, das Schulhaus Ende Februar nach den Wintersportferien wieder eröffnen zu können", sagte Girardin. Es handele sich aber um eine kaum 24 Stunden nach dem Brand gemachte Schätzung.
In der Zwischenzeit werden die 260 Schülerinnen und Schüler in anderen Schulhäusern in Vevey und den umliegenden Gemeinden untergebracht. Das stellt die Behörden der Stadt am Genfersee vor grosse Herausforderungen bezüglich Transport und Mittagstischen.
Die Kinder der ersten bis sechsten Primarschulklassen hatten am Montag wegen des Brandes evakuiert werden müssen. Die Suche nach der Brandursache dauert an. Auch die Rolle der auf dem Dach installierten Solarpanels wird untersucht.
(SDA)