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Allerdings müsse Twitter sicherstellen, dass die Plattform für geschäftliche und positive Zwecke genutzt werde, sagte Buhari in einer Fernsehansprache am Freitag. Wann genau und mit welchen Einschränkungen der Dienst wieder zugänglich sein wird, war zunächst unklar.
Der Präsident der grössten Demokratie Afrikas hatte am 5. Juni die Behörden angewiesen, Twitter zu sperren. Zuvor hatte der Kurznachrichtendienst einen kontroversen Tweet des Präsidenten über den nigerianischen Bürgerkrieg gelöscht und das Konto des Staatschefs für zwölf Stunden lahmgelegt. Das Ministerium nannte keinen konkreten Grund für die Sperre, verwies jedoch darauf, dass die Plattform immer wieder für Aktivitäten genutzt werde, die imstande seien, Nigerias Existenz zu untergraben.
Nach Angaben Buharis fanden seither Gespräche mit Twitter-Mitarbeitern statt, in denen unter anderem Themen wie die nationale Sicherheit und die Lösung von Konflikten besprochen wurden. In dem westafrikanischen Land mit rund 200 Millionen Einwohnern ist Twitter sehr beliebt. Im vergangenen Jahr hatten junge Nigerianer die Plattform immer wieder dazu genutzt, Proteste gegen Polizeigewalt zu organisieren.