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Normalerweise bestehen Granite aus den Mineralien Quarz, Feldspat und Glimmer. Hinzu kommen noch dunkelgrüne und schwarze Mineralien wie Hornblende oder Augit. Der Hornblendegranit, welchen der Rheingletscher aus dem Vorderrheintal zu uns gebracht hat, enthält einen sehr grossen Anteil des Minerals Hornblende, deshalb sein dunkles Aussehen.
Granitische Gesteine enthalten in der Regel Quarz (40%), Alkalifeldspat (45%), Biotit (10%) und weitere dunkle, mafische Gemengteile wie beispielsweise Hornblende oder Augit (5%). Der klassische Granit hat wegen seinem Alkalifeldspatgehalt ein rötliches Aussehen.
Aufgrund der sehr unterschiedlichen Zusammensetzung der Gesteinsschmelzen kann der Gehalt der einzelnen Mineralien sehr unterschiedlich sein. Im Findling, der mit „Hornblendegranit“ bezeichnet ist, tritt das Mineral Hornblende als dunkler Gemengteil in überdurchschnittlich hoher Menge auf. Aufgrund der sehr langsamen Abkühlung der magmatischen Schmelze sind die Mineralien im Gestein alle kristallisiert, das Gestein hat ein „holokristallin-gleich-körniges Gefüge“ mit einem insgesamt granitischen Chemismus.
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