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Öffentlicher Vortrag: Die Parkinsonerkrankung - Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Medikation, Pumpen, Hirnstimulation?
19:30 - 21:00
Kantonsspital St. Gallen, Zentraler Hörsaal, Haus 21
In der Schweiz leiden viele Menschen an einer Bewegungsstörung, wie z.B. dem Parkinson-Syndrom oder Zittern (Tremor). Die Ursachen dieser Erkrankungen sind häufig nicht bekannt und sie sind daher derzeit nicht heilbar. Es besteht jedoch die Möglichkeit durch medikamentöse Therapien, welche im fortgeschrittenen Stadium auch über Pumpen zum Einsatz kommen, die Beschwerden der Patienten zu lindern. Nach Ausschöpfung aller konservativen Therapiemöglichkeiten stehen zudem Operationsverfahren zur Verfügung, welche gezielt am Gehirn durchgeführt werden. Eines davon ist die Tiefe Hirnstimulation (Deep Brain Stimulation, DBS), bei der Elektroden in bestimmte Regionen des Gehirns eingebracht werden. Durch Stimulation über die Elektroden kann das Ungleichgewicht, welches durch die Erkrankung entstanden ist, wieder hergestellt und die Symptome der Patienten gelindert werden. Der Vortrag soll aus neurologischer und neurochirurgischer Sicht schildern, worin die Chancen und Risiken der einzelnen Verfahren liegen und welche Patienten von den genannten Therapien profitieren können.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.