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Seit die Krankenkassen die Kosten für Trisomie-Abklärungen teilweise übernehmen, ist die Zahl der Bluttests in der Schweiz sprunghaft angestiegen. Doch sie lösen das Dilemma nicht: Was entscheiden, wenn das Kind behindert ist? Drei Frauen erzählen.
sabine kuster / az aargauer Zeitung
Drei Söhne 13, 8 und 1. Der erste und der dritte haben Muskeldystrophie Duchenne. Beim zweiten und dritten Kind testeten die Eltern die Krankheit zu Beginn der Schwangerschaft, obwohl sie wussten, dass sie die Kinder behalten.
Zwei Kinder im Alter von 3 und 6 Jahren. Die Abtreibung wegen Trisomie 21 erfolgte zwischen dem ersten und zweiten Kind.
Einen 5-jährigen, gesunden Sohn. Beim zweiten, ungeborenen Kind wurde Trisomie 21 diagnostiziert und die Eltern entschieden, es abzutreiben.
Ein Mann als Hebamme? Kein Problem! Vitor Andrade da Rocha begleitet Schwangere bei der Geburt und gibt Tipps gegen wunde Brustwarzen. In seinem Job stösst er auch auf Ablehnung.
Sein bärtiges Gesicht ist oft das Erste, was die Babys sehen: Der Romand Vitor Andrade da Rocha, 43, betreut seit über zehn Jahren Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und auch noch später. Der gebürtige Portugiese mit gräulichem Haar und Schirmmütze versucht, ihnen die Angst vor dem Gebären zu nehmen, beantwortet Fragen zu wunden Brustwarzen, Hormonstörungen und dem Baby Blues.
Er führt Hebammenbesuche durch wie Tausende andere. Mit dem Unterschied, dass die Hebamme hier ein Mann …