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Im Jahr 2018 wird die amerikanische Regierung fast 2 Milliarden Dollar täglich für den Krieg gegen die freie Welt ausgeben.
Der Kongress der Vereinigten Staaten hat Gesetze über Steuern und die Gesundheitsversorgung verabschiedet und ganz nebenbei auch das Gesetz über den Verteidungshaushalt für 2018.
Die Amerikaner wollen 2018 für den Krieg 700 Milliarden Dollar ausgeben, was bedeutet, dass die amerikanischen Steuerzahler in diesem Jahr für jeden Tag fast 2 Milliarden Dollar dafür ausgeben werden.
Das Gesetz für 2018 genehmigt 634 Milliarden Dollar für das Pentagon. Dies geschah trotz der Tatsache, dass ein aktueller Bericht über die Budgets des Verteidigungsministeriums und des Ministeriums für Wohnungswesen und Stadtentwicklung ergab, dass zwischen den beiden Abteilungen in den letzten 17 Jahren mehr als 21 Billionen Dollar verloren gegangen sind – genug Geld, um die amerikanischen Staatschulden zu tilgen.
Fast 66 Milliarden Dollar werden für Auslandseinsätze zur Verfügung gestellt, die dafür sorgen, dass die VSA auch in fremden Ländern wie Afghanistan, Irak und Syrien Stellvertreterkriege führen werden.
2014 lagen die Kriegskosten unter Barack Obama noch unter 600 Milliarden Dollar. Schon da war dies immer noch mehr als die Ausgaben der nächsten sieben Länder – China, Russland, Saudi-Arabien, Frankreich, Grossbritannien, Indien und Deutschland – zusammen. (Siehe Grafik)
Allerdings sind diese hohen Militärausgaben schon sehr kurios, denn die Vereinigten Staaten haben als allein kämpfender Staat nur 1848 gegen Mexiko, 1898 gegen Spanien und 1985 gegen Grenada, einen kleinen Karibikstaat mit 107.000 Einwohnern, noch nie in ihrer gesamten Geschichte jemals einen Krieg gewinnen können. Damit muss man wohl davon ausgehen, dass das amerikanische Militär eines der schwächsten weltweit ist. Die inszenierte amerikanische Superarmee erinnert mehr an eine Hollywood-Tuppe, prunkvolle Kulisse und nichts dahinter.