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Bei der Siegerehrung nach dem Freistilfinale über 400 m verweigerte Mack Horton dem dopingvorbelasteten Sun Yang den Handschlag und das Foto der Medaillengewinner. Horton blieb neben dem Podest stehen und blickte starr geradeaus.
Probe mit Hammer zertrümmert?
Der Hintergrund dieser Aktion: Bei einer unangekündigten Doping-Kontrolle im September 2018 war laut Medienberichten eine Probe mit Yangs Blut mit einem Hammer zertrümmert worden. Der 27-Jährige soll daran beteiligt gewesen sein. Das Doping-Panel der FINA hatte ihn allerdings vom Betrugsverdacht freigesprochen.
Dass der hier schwimmt, ist eine Frechheit für alle sauberen Athleten.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA legte Berufung gegen die FINA-Entscheidung ein. Der Fall soll im September vor dem Internationalen Sportgerichtshof TAS verhandelt werden.
Kritik an Yang
Viele Schwimmer verbünden sich mit Horton. «Dass der hier schwimmt, ist eine Frechheit für alle sauberen Athleten, für jeden, der für den sauberen Sport einsteht. Das ist ein Schlag ins Gesicht», sagte beispielsweise Jacob Heidtmann, Athletensprecher der deutschen Schwimmer.
Spendable Gastgeberinnen
Südkoreas Wasserballerinnen haben sich bei der WM als wahrhaft gute Gastgeberinnen präsentiert. In fünf Spielen bei den Titelkämpfen in Gwangju kassierte das Team fünf saftige Niederlagen mit insgesamt 6:172 Toren. Das bedeutete natürlich den letzten Platz. Da ein Wasserball-Spiel viermal acht Minuten dauert, fingen sich die Gastgeberinnen im Schnitt pro Minute zwei Gegentore ein.