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Als Beispiel für den Vergleich nannte er unter anderem das knappe Votum der Briten für den EU-Ausritt im Jahr 2016 mit 52 Prozent der Stimmen. «Als die Menschen in so grosser Zahl für den Brexit stimmten, taten sie das meiner Meinung nach nicht, weil sie feindselig gegenüber Ausländern waren, sondern weil sie frei sein wollten», sagte der Premier und fügte nach einer längeren Pause hinzu: «...Dinge anders zu tun und in der Lage zu sein, in diesem Land selbst zu bestimmen».
Auch die britische Aussenministerin Liz Truss liess sich zu fragwürdigen Vergleichen hinreissen. Bei ihrer Rede in Blackpool nannte sie Grossbritanniens Einsatz für kürzlich aus iranischer Haft freigekommene britisch-iranische Doppelstaatler in einem Atemzug mit den britischen Versuchen, das Nordirland-Protokoll neu zu verhandeln.
Das Protokoll soll den Frieden in der ehemaligen Bürgerkriegsprovinz sichern und wurde als Teil des Brexit-Abkommens von Grossbritannien ausgehandelt und ratifiziert.
Bereits in einem am Samstag veröffentlichten Interview der «Times» hatte Truss erneut damit gedroht, das Protokoll teilweise ausser Kraft zu setzen. Für diesen Fall wird ein Handelskrieg zwischen Grossbritannien und der EU befürchtet.