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Damit sind die USA derzeit das wichtigste Ausfuhrland für Gruyère. Dahinter folgt Deutschland - trotz eines leichten Rückgangs - mit insgesamt 3029 Tonnen.
Im Jahr 2015, wurden insgesamt rund 29'049 Tonnen Gruyère mit geschützter Ursprungsbezeichnung (AOP) produziert gegenüber rund 29'833 Tonnen im 2014, wie die Sortenorganisation Gruyère am Dienstagabend mitteilte. Verkauft wurden 28'719 Tonnen, davon 7307 (Vorjahr: 8063) Tonnen in die EU.
Noch 1500 Tonnen Gruyère gingen nach Frankreich, weit weniger als die 2200 Tonnen im Jahr 2000. Dies wird mit der stärker gewordenen Konkurrenz durch einheimische Produkte erklärt. 14'593 Tonnen Gruyère fanden in der Schweiz Abnehmer.
Die hohe Produktion, die Aufgabe des Euro-Franken-Mindestkurses und das Embargo gegen Russland trieben den Preis des Gruyère auf den Exportmärkten um 20 bis 30 Prozent nach oben. Weniger Verkäufe und Preisdruck waren die Folgen, wie die Sortenorganisation schreibt.
Um die Produktionskette korrekt entschädigen zu können, hat die Sortenorganisation beschlossen, die Preise nicht anzupassen, aber die Produktion von Gruyère AOP zu beschränken.
(AWP)