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Die Mittelstrecken-Läuferin Süreyya Ayhan steigt in den 1990er-Jahren zur grössten türkischen Medaillenhoffnung in der Leichtathletik auf. 2001 erreicht sie an den Weltmeisterschaften im kanadischen Edmonton über 1500 Meter in 4:08:17 den achten Rang. Im Jahr darauf wird sie überraschend Europameisterin mit einer Zeit von 3:58:79. Dieser grosse Leistungssprung gibt zu Spekulationen Anlass. Im Jahr 2004 werden die Zweifel bestätigt. Bei einer Dopingprobe versucht Ayhan, eine fremde Urinprobe abzugeben. Sie wird deswegen für zwei Jahre gesperrt. 2007, kaum im Wettkampfgeschehen zurück, zerstört sie ihre Karriere. Ein Dopingtest fällt erneut positiv aus, und sie wird lebenslänglich gesperrt. Zwar verkürzt der türkische Sportverband die Sperre 2008 auf vier Jahre. Im November 2009 erfolgte eine erneute lebenslange Sperre durch den Internationalen Sportgerichtshof.