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Mit einer Kapitalerhöhung über 160 Mio CHF soll die Rückzahlung der im Mai 2017 fällig werdenden Obligationenanleihe über 130 Mio sichergestellt werden, so Meyer Burger. Ein weiteres Element zur Stärkung der Kapitalstruktur sei eine Anpassung der Bedingungen der ausstehenden Wandelanleihe 2020. Die Wandelanleihe über 100 Mio CHF wurde im September 2014 mit einem Coupon von 4% pro Jahr ausgestattet. Der Verwaltungsrat schlägt den Wandelanleihegläubigern vor, auf die Put-Option per September 2018 zu verzichten und offeriert im Gegenzug eine höhere Verzinsung sowie einen reduzierten Wandelpreis.
Das dritte Element des Rekapitalisierungsprogramms ist eine Verlängerung der Laufzeit des im April 2017 fällig werdenden hypothekarisch gesicherten Kredits von 30 Mio CHF auf dem Verwaltungs- und Produktionsgebäude in Thun um drei Jahre. Gleichzeitig wird die Garantiefazilität auf 60 Mio angepasst und die Laufzeit ebenfalls um drei Jahre verlängert. Die Verlängerung der beiden Kreditfazilitäten sei durch ein Bankenkonsortium zugesichert worden.
Ferner wird ein neuer Auftrag für ein Photovoltaik-Grossprojekt in der Türkei im Gesamtwert von 67 Mio EUR gemeldet. Die Anzahlung für den Auftrag wird im Verlauf des ersten Quartals 2017 erwartet, die Auslieferung der Anlagen sei ab dem dritten Quartal 2017 geplant.
Nach ersten ungeprüften Zahlen erwartet das Unternehmen für die ersten neun Monate 2016 einen Anstieg des Auftragseingangs um 15% auf 358,5 Mio CHF und einen Umsatzanstieg von 97% auf 336,1 Mio. Das Ergebnis auf Stufe EBITDA belief sich den Angaben zufolge auf 13,9 Mio und auf Stufe Nettoergebnis resultierte voraussichtlich ein Verlust von 40,3 Mio.
Für das gesamte Jahr erwartet Meyer Burger einen Nettoumsatz von 420-450 Mio CHF und auf Stufe EBITDA ein positives Ergebnis von 10-20 Mio.
ra/yr
(AWP)