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Gott mit in die Vorbereitung der Verlobung einbeziehen.
Eine wichtige Frage, die bei der Vorbereitung der Verlobung auftaucht, ist die Frage nach dem richtigen Ring. Bei Christen ist es etwas einfacher, der Mann kann einfach den besten Freund der Freundin (=Jesus Christus) um Hilfe bitten. Genau das habe ich gemacht und Seine Hilfe massiv erlebt.
Zunächst habe ich über die Symbolik und das Aussehen gebetet. Daraufhin hatte ich einige sehr konkrete Ideen:
- Es soll ein Siegelring sein, der auf die Verlobung mit Christus hinweist und gleichzeitig Symbol für die Autorität ist, mit der ER Seine „Braut“ (die Gemeinde) ausstattet.
- Der Ring soll aus drei Ringen entstehen, deren Mitte der stärkste Ring (Symbol für Christus) ist.
- Die Einheit der schwächeren Ringe soll dort entstehen, wo sie das Siegel umschliessen.
- Die Ringe sollen klar unterschiedlich und dennoch eindeutig zueinander gehörig sein.
Dies waren schon sehr konkrete Anhaltspunkte, aber es gab noch etliche offene Fragen:
Wie soll das Siegel aussehen? In dieser Frage hatte ich zunächst nur vage Anhaltspunkte. Nur die Stichworte „Löwe von Juda“ & „Wappentier“ waren in meinem Kopf. Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht, nach der Darstellung des „Löwen von Juda“ als Wappen. Bei meinen Recherchen bin ich dann schnell auf das Jerusalemer Stadtwappen gestossen. Ich habe die ergänzenden Elemente aus dem Wappen entfernt und hatte eine Vorlage mit der Darstellung des „Löwen von Juda“ als „Wappentier“.
Deutlich unklarer war die Beschaffenheit des Siegels. Hier hatte ich nur ein paar vage Ideen, die sich als nicht umsetzbar herausstellen sollten. Ein Gedanke war sehr klar vorhanden: Der Löwe sollte als Gegenstück dargestellt sein, bei Marlise vorstehend und bei mir abgesenkt, so dass ein Siegelabdruck möglich ist und die Unterschiedlichkeit und Ergänzung ausgedrückt wird.
Ich selbst habe keine Ahnung von Schmuck und war auf der Suche nach einem besonderen Ringpaar. Wieder habe ich Gott gefragt, denn ich brauchte einen Experten und das Ganze musste auch noch mit bescheidenen Mitteln umsetzbar sein. Wieder war Gott treu und hat mich direkt zu Salome - der Schwester von Marlise - geführt, die Goldschmiedin ist.
Mit ihrer fachlichen Unterstützung, habe ich die letzten Details festlegen können. Die Ringe sind aus drei Metallen gefertigt (Silber für uns als Menschen, Weissgold für das Siegel + Christus und Rotgold für den Löwen).
Völlig unterschätz habe ich die Arbeit und den Fleiss der nötig ist, eine solche Arbeit zu erstellen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Salome, die viel Engagement in die Ringe gesteckt hat & damit die Ringe noch mehr zu etwas Einzigartigem und unendlich Wertvollen gemacht hat.
Wie viel Arbeit in den Ringen steckt, sieht man daran, wie knapp vor der Abreise der Ring von Marlise fertig wurde (ca. 2 Stunden vor der Verlobung). Mein Ring brauchte dann noch einige Wochen.
(Erzählt aus der Sicht von Thomas)