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Einsatz im Royal Signal Corps.
Der britische Hersteller von Rundfunkempfängern Pye entwickelte 1941 einen kompakten Sendeempfänger, der als Wireless Set No.19 weite Verbreitung fand. In der ersten Version Mk I war der gesamte Kurzwellenbereich von 2,5 - 6,25 MHz in einem Bereich zusammengefasst, in den späteren Varianten Mk II und Mk III verfügt das Gerät über zwei umschaltbare Kurzwellenbereiche 2-4.5 und 4.5-8 MHz. Zusätzlich zum Kurzwellensendeempfänger verfügt das WS 19 über ein zweites low power VHF-Sendeempfängerteil, das B-Set; im Bereich von 229-241 MHz erlaubt es die Kommunikation unter benachbarten Truppenteilen oder Fahrzeugen.
Die Varianten Mk II und Mk III wurden auch in Lizenz in USA und Canada gefertigt und in grösseren Stückzahlen im Rahmen der Lend-Lease Vereinbarung an die Sowjetunion geliefert, was die teils zweisprachig englisch - kyrillische Frontplattenbeschriftung erklärt.
Das Wireless Set No.19 ist ein kompakter Sendeempfänger mit welchem Panzer und andere Fahrzeuge ausgestattet wurden. Das Gerät umfasst einen Kurzwellen - Transceiver mit einer Ausgangsleistung von ca. 2 W in Telephonie und 4 - 8 W CW, einen low power VHF-Transceiver mit einer Ausgangsleistung von 400 mW, welcher zur Kommunikation im Nahbereich beispielsweise zwischen Fahrzeugen eines Verbands eingesetzt wurde und eine NF-Verstärkeranlage als Bordverständigungsverstärker.
Die Funkstation Wireless Set No.19 wurde von Pye entwickelt, die erste Version Mk I war lediglich mit einem Kurzwellenbereich 2,5 - 6,25 MHz ausgestattet, die kurze Zeit später entwickelten Versionen Mk II und Mk III mit zwei schaltbaren Kurzwellenbereichen von 2 - 4,5 respektive 4,5 - 8 MHz.
Das B Set, ein Low Power VHF-Transceiver, welcher im Bereich von 229-241 MHz abgestimmt werden kann, wurde ab den fünfziger Jahren technisch obsolet und dann im Rahmen der periodischen Revisionen aus den Geräten ausgebaut. Bei manchen Geräten aus Surplusbeständen wurden von den späteren Besitzern, meist Funkamateuren, die Bedienelemente des B Sets durch Modifikationen zweckentfremdet weiterbenutzt.
Die rechte der beiden charakteristischen Metall - Rundskalen ist die Frequenzskala des Sende- und Empfangsteils, der Abstimmknopf mit einem Feintrieb liegt gleich darunter. Die beiden Frequenzbänder 2-4 1/2 und 4 1/2 - 8 MHz werden mit dem Schalter gleich darunter umgeschaltet, daneben liegt der BFO - Regler. Die linke Rundskala ist die der Senderanpassung, der Abstimmknopf der Senderendstufe findet sich ebenfalls am unteren Rand der Metallskala. Darunter finden sich drei Kippschalter zum Aktivieren von A Set, B Set und der Bordverständigungsanlage. Der Lautstärkeregler A.F.Gain liegt zur Rechten und der Betriebsartenschalter für MCW (A2), CW (A1) und R/T (A3) zur Linken.
Links davon findet sich ein Rundinstrument, welches mit dem Schalter darunter für verschiedene Messungen schaltbar ist: AE Antennenstrom, AVC Minimalanzeige spricht für optimale Abstimmung des Empfängers, LT Heizspannung, HT Anodenspannungen von Empfänger (HT1: 265V) und Sender (HT2: 540 V), DRIVE Input zum Leistungsverstärker.
Neben dem linken Handgriff finden sich die Bedienelemente des B Sets, der Antennenausgang des B Sets, der Abstimmknopf und der Lautstärkeregler.
Das Speisegerät stellt mit dem rotierenden Umformer die Anodenspannungen von 500 V für die Senderöhren und von 275 V für die Empfängerröhren bereit.
Das Gerät ist röhrenbestückt.
Vom britischen Hersteller Pye wurde das Wireless Set No.19 Mark I mit einem Kurzwellentransceiver, der in einem Bereich 2,5 - 6,25 MHz abdeckt, und einem Low power - VHF-Transceiver, der zur Kommunikation im Nahbereich zwischen einzelnen Panzerwagen vorgesehen war ca. 1940 entwickelt und 1941 eingeführt.
Bald folgte die verbesserte Version Mark II, der etwas erweiterte Kurzwellenbereich wird in zwei Bereichen von 2 - 4,5 und 4,5 - 8 MHz abgedeckt.
Die Version Mark III ist an einem grösseren leichter zu bedienenden Abstimmknopf erkennbar.
Das B Set vermochte sich im Alltag nicht zu bewähren, bei den periodischen Instandsetzungen wurde die Technik oftmals ausgebaut, teils geschah dies auch durch Funkamateure, die die Geräte aus Surplus erworben hatten. So sind Geräte mit erhaltenem komplettem B-Set teils selten zu finden.
Etliche Geräte wurden in anderen Streitkräften nachverwendet, so finden sich Geräte mit italienischer Frontplatte, die von Geloso oder DITTA überholt wurden.