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Die britische «Sun» berichtet unter der Überschrift «Ruhe in Frieden»: «Schindelholz spielte für den FC Thun und zuletzt beim FC Aarau, wo seine ehemaligen Teamkollegen nach der Bekanntgabe seines Todes am Ende des letzten Pokalspiels gegen Basel in Tränen ausbrachen.»
Die spanische Sport-Zeitung «Diario AS» verweist auch auf den besonderen Zeitpunkt, wann die traurige Nachricht bekannt wurde: Kurz nach der Cup-Niederlage des FC Aarau gegen den FC Basel. Schindelholz war einst Captain der FCB-U21-Equipe. Und er «hatte noch einen Vertrag beim FC Aarau, als bei ihm 2020 ein Lungentumor diagnostiziert wurde, doch nach zwei Jahren Kampf gegen die Krankheit und verschiedenen Behandlungen ist der tödliche Ausgang eingetreten.» Seine «gute Arbeit auf dem Rasen» habe die Aufmerksamkeit des ehemaligen Schweizer Nationalspielers Murat Yakin erregt, der Schindelholz 2009 zum FC Thun geholt habe, würdigt ihn der «Diario».
Das ungarische Pendant des «Blick», der «Blikk», ging in einem Artikel auf den nicht ganz gewöhnlichen Karriereweg ein: «Mit 16 Jahren hatte ‹Schindi› als Innenverteidiger bei seinem Heimatverein SC Dornach debütiert, bevor er vom FC Basel entdeckt und in den Nachwuchs von Rot-Blau versetzt wurde. In seinen ersten Jahren spielte er Seite an Seite mit der grossen Generation von Yann Sommer, Fabian Frei, Timm Klose, Eren Derdiyok und war auch deren Mannschaftskapitän in der U21-Nationalmannschaft – aber während seinesgleichen grosse Karrieren (...) machten, war Schindelholz diese Option nicht gegeben.» Für ihn sei dies jedoch nie ein Grund zur Klage gewesen, so habe er gesagt:
«Sie sind alle meine Freunde, ich beneide sie nicht um ihren Erfolg. Und ich bin zufrieden mit dem, was ich habe.»