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Um sich Stress mit dem Vermieter zu ersparen, sollte sich der Mieter frühzeitig darüber informieren wer als Untermieter geeignet ist.
Wenn Sie Ihre Mietwohnung ganz oder ein/mehrere Zimmer gegen Bezahlung anderen überlassen wollen, müssen Sie einen Untermietvertrag unterzeichnen. Dieser Untervermietung muss der Vermieter zustimmen. Der Eigentümer darf die Untervermietung nur ablehnen falls,
die Auflagen der Untermiete verglichen zur Hauptmiete missbräuchlich sind. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Untervermieter einen merklich höheren Mietzins einfordert, als er selber bezahlt. Falls die Wohnung möbliert untervermietet wird, ist ein Aufpreis von 10 bis 20 Prozent gestattet.
dem Eigentümer durch die Untermiete grössere Nachteile entstehen. Soll etwa eine Einzimmerwohnung an drei Personen untervermietet werden, würde das zu einer Überbelegung führen, welche sich der Vermieter nicht bieten lassen muss. Auch gegen den Hauptmietvertrag darf der Untermietvertrag nicht verstossen: Die Wohnung sollte zum Beispiel nicht als Gaststätte untervermietet werden. Auch bei Genossenschaftswohnungen müssen die vertraglich festgelegten Bestimmungen des Hauptmieters im Untermietverhältnis beachtet werden.
der Hauptmieter verweigert dem Eigentümer die Auflagen der Untermiete bekanntzugeben.