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Nach Michael Jacksons ex-Frau Debbie Rowe war Dr. Gary Green an der Reihe. Dr. Green trat als Expertenzeuge für AEG Live auf; er ist Arzt für das Sportteam der Pepperdine University. Mit Dr. Greens Aussage bezweckte AEG Live, die Aussage von Dr. Gordon Matheson, einem Expertenzeugen für die Jackson Seite (siehe hier für Mathesons Aussage am 24. Juni), anzufechten.
Dr. Greens hatte vor seinem Auftritt die Aussagen und Beweise der vergangenen 16 Wochen durchgelesen. „Ich stimme Dr. Matheson überhaupt nicht zu“, so Green. Es habe keinen Interessenskonflikt gegeben, so Green, da es in Conrad Murrays Interesse lag, dass Michael Jackson gesund bliebe, damit er weiterhin seinen Job machen konnte.
Was die E-Mail von co-CEO Paul Gongaware an Kenny Ortega betrifft, in der ersterer schrieb, dass sie (dh. AEG) Murray daran erinnern möchten, dass AEG und nicht Michael Jackson Murrays Gehalt bezahlen und dass sie ihn auch daran erinnern wollen, was von ihm erwartet würde, meinte Green, dass er keinen Beweis dafür fand, dass diese Nachricht jemals an Conrad Murrray kommunziert wurde und er daher glaube, dass sie „keinen Einfluss“ hatte.
Ferner berief sich Green auf vorherige Aussagen, aus denen herausging, dass Conrad Murray sich gegen jederlei Einmischung durch AEG gewehrt hatte. Einmal hatte Murray AEG sogar gesagt, sie sollen sich um ihren eigenen Kram kümmern und sie sollen Michael Jacksons Gesundheit ihm überlassen. Zudem habe Murray Michael Jackson einmal sogar davon abgehalten, zu den Proben zu gehen, was in Widerspruch zu AEGs Absicht gestanden hatte, so Green.