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Quanten-Computing 19.08.2019, 15:01 Uhr
Forscher übertragen erstmals Qutrit statt Qubit
Forschern ist es erstmals gelungen, die Eigenschaften eines dreidimensionalen Teilchens auf ein anderes zu teleportieren. Dieser Erfolg bezeichnet einen bedeutenden Meilenstein im Bereich Quanten-Computing.
Forscherteams aus Österreich und China ist es gelungen, ein Quantentrit zu teleportieren. Damit wird das Quanten-Computing auf eine neue Ebene gehievt.
Während bei einem Qubit zwei unterschiedliche Zustände (0 und 1) erreicht werden, geht das Qutrit einen Schritt weiter und beinhalten noch einen dritten Zustand - also 0, 1 und 2. Quantenphysiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, das herkömmliche Schema eines eindeutigen Zustandes wie "an" und "aus" oder eben 1 und 0 aufzubrechen. Berechnungen könnten damit nicht nur schneller, sondern auch um ein Vielfaches präziser gestaltet werden. Die jeweiligen Zustände sind auf Photonen und Atomen gespeichert. Die Herausforderung beim Quanten-Computing besteht nun darin, den Zustand eines dieser Teilchen auf ein anderes zu übertragen.
Im Falle des österreichischen Forschungsteams wurden die Informationen auf Lichtteilchen gespeichert. Die drei Dimensionen beschrieben den aktuellen Aufenthaltsort dieser Teilchen, schreibt das Portal sience.orf.at. Weiter heisst es, dass die Physiker die Teilchen so präpariert hätten, dass sie durch drei unterschiedliche Glasfaserkabeln gewandert sind, zugleich jedoch eine Einheit gebildet hätten.