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Freiwilligenarbeit
Informelle Freiwilligenarbeit: Beteiligung von Frauen und Männern
Stadt Zürich, 2016
Informelle Freiwilligenarbeit wird etwas häufiger von Frauen geleistet: Eine von drei Stadtzürcherinnen (33,7 %) engagiert sich für Freundinnen und Freunde, Verwandte oder Bekannte. Bei den Männern sind es 27 Prozent.
Am häufigsten engagieren sich Frauen in der Kinderbetreuung: Mehr als eine von zehn Frauen (14,6 %) gibt an, regelmässig die Kinder von Verwandten oder Bekannten zu hüten. Bei den Männern ist dieser Anteil nur halb so gross (7,2 %). Männer geben hingegen häufiger an, ältere Menschen zu pflegen.
Häufigkeit und Art informeller Hilfe von Frauen und Männern, Stadt Zürich 2017
Das Bundesamt für Statistik befragt im Rahmen der Schweizerischen Gesundheitsbefragung alle 5 Jahre Personen, die älter als 15 Jahre sind und in Privathaushalten leben, zu ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden.
Dabei wird nach regelmässigen Hilfeleistungen an Personen mit gesundheitlichen Problemen in- und ausserhalb des eigenen Haushalts gefragt. Laut ihren eigenen Angaben erbringen Frauen und Männer in etwa gleich häufig informelle Hilfeleistungen.
Institutionalisierter Freiwilligenarbeit: Beteiligung von Frauen und Männern
Stadt Zürich, 2016
Während 2013 Männer noch häufiger institutionalisierte Freiwilligenarbeit leisteten als Frauen, hat sich dies 2016 umgekehrt: 16 Prozent der Frauen und knapp 15 Prozent der Männer geben an, sich zu engagieren. Männer sind häufiger als Frauen in Sportclubs und -vereinen tätig. Frauen engagieren sich hingegen häufiger in kirchlichen, sozial-karitativen oder kulturellen Institutionen. Das Engagement in Interessensverbänden, politischen Parteien und Ämtern unterscheidet sich kaum nach Geschlecht.