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Ein Hauptgrund stellt eine chronisch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme dar. Weitere Gründe können eine falsche Ernährung oder Stoffwechselstörungen sein. Harnwegsverengungen mit vorgelagertem schlechtem Abfluss des Urins können ebenfalls die Steinbildung begünstigen.
Meistens entstehen die Steine in den Nierenkelchen oder im Nierenbecken und gelangen dann über die Harnwege (entlang Harnleiter, Blase und Harnröhre) nach aussen. Es können auch grössere Steine bis über 1 cm spontan abgehen, typischerweise ist dies aber eher bei Steinen bis 5 mm der Fall. Grössere Steine bedürfen meistens einer Therapie.
Steine in der Niere verursachen typischerweise keinerlei Beschwerden. Wenn der Stein durch Anlagerung immer grösser wird, kann er zum chronischen Infektträger werden und die Niere direkt oder indirekt trotzdem schädigen.
Wenn der Stein in den engen Harnleiter gelangt, versucht dieser den Stein weiter zu transportieren. Dabei verkrampft sich der Harnleiter, es entsteht eine Kolik. Eine Kolik ist somit nicht abhängig von der Steingrösse, sondern lediglich davon, wie fest sich ein Harnleiter verkrampft, um einen Stein jeglicher Grösse weiter zu transportieren. Da der Stein nicht durchblutet ist, fungiert er als chronischer Infektträger und kann, insbesondere kombiniert mit einer Stauung, zu schweren Komplikationen führen.
Eine aktive Therapie richtet sich nach dem Beschwerdebild des Patienten, allfälligen Komplikationen sowie der "Geduld" des Patienten. Solange ein Stein keine Beschwerden verursacht oder der Patient bereit ist, die Schmerzen zu ertragen, kann mit einer aktiven Therapie zugewartet werden. Wie oben erwähnt, gehen auch grössere Steine langfristig spontan ab. Sofern man sich für ein aktives Vorgehen entscheidet, gibt es folgende Therapiemöglichkeiten:
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