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Dieses
private Natur-Reservat wurde 1987 durch zwei britische Geschäftsmänner
aufgestellt, welche das Gebiet zur Erstellung einer Schmetterlings-Farm
nutzten. Später übernahm die International Tropical Conservation
Foundation mit Sitz in Neuenburg die Schirmherrschaft über das Naturreservat.
Heute profitiert dieses einmalige Naturschutzgebiet von der Unterstützung
des Swiss tropical gardens Papillorama. Sugsessive wurde das Reservat
ausgebaut auf Heute etwa 9 000 ha. Im Reservat hat es praktisch keine
Erhebungen. Das Schutzgebiet breitet sich nordöstlich von Orange
Walk zwischen Hartholzwäldern, Salzlagunen und Mangrovendickichten
aus. Man erreicht es u.a. per Boot oder mit Mietwagen ab der Stadt Corozal
(Fahrzeit Mietwagen ca. 2 Stunden). Im Reservat hat es Trails, darunter
auch einen "botanical trail", der durch ein Stück Hartholzwald
mit etwa 100 Baumsorten führt.
Relikte vergangener Maya-Kulturen sind im Reservat bis heute erhalten
geblieben. Der Jährliche, durchschnittliche Niederschlag beträgt
etwa 1,3 m (stark schwankend). Der September gilt für diese Gegend
als besonders regenreich. Das Reservat wird ausschliesslich von Reservat-Angestellten
und Forschern bewohnt.
Im Subtropischen,
feuchten Klima sind neben Küstensavanne vor allem Hartholzwälder
anzutreffen. Grosse Teile des Waldbestandes besteht aus Regenerationswuchs,
da der Hurrikan "Janes" im Jahre 1955 grossflächige Verwüstungen
zurückliess. Grosse Teile der Ufervegetation werden von Mangroven
abgedeckt.
Wegen
seiner salzigen Küstenlagune, der Buchten und Nebenflüsse ist
das Shipstern Reservat von hoher Wichtigkeit für die Wasservogel
Bestände. Viele nordamerikanische Zugvögel überwintern
hier. Neben dem Beulenkrokodil lebt auch das Spitzkrokodil in den Gewässern.
Auffallend ist die Weissflügel Taube, welche hier zahlreich brütet.
Kaum zu übersehen sind die zahlreichen Reiher und der Waldstorch,
welcher hier mit ca. 400 Paaren nistet. Insgesamt leben mehr als 200 Vogelsorten
hier. Auch 60 Reptilien- und Amphibienarten leben im Reservat. Der Tapir
findet in dieser Gegend ideale Lebensbedingungen und ist eines von zahlreichen
Säugetieren im Shipstern Reservat, welches jedoch keine Affen "beherbergt".
An sonnigen Tagen sind besonders viele der etwa 200 Schmetterlingsarten
zu sehen.