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Viele Patienten fragen uns, ob eine Schwäche für den Konsum von Süssigkeiten und schöne Zähne miteinander zu kombinieren sind. Dies ist natürlich möglich, wenn Sie einige Dinge beachten:
Das gleichzeitige Auftreten von Bakterien und Zucker in der Mundhöhle macht die Zähne mit der Zeit kaputt. Die Bakterien in den Plaques ernähren sich vom Zucker aus der Nahrung und produzieren dabei Milchsäure. Dieser Stoffwechsel lässt den pH-Wert im Mund fallen und es lösen sich wichtige Mineralien aus dem Zahn. Nach dem Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln oder Getränken sollten Sie unmittelbar danach die Zähne putzen. Bei zusätzlichen säurehaltigen Inhaltsstoffen sollten Sie mindestens 30–60 Minuten warten, bis Sie zur Zahnbürste greifen.
Wichtig zu wissen ist, dass nicht nur die Menge des Zuckers entscheidet, sondern auch die Häufigkeit des Konsums. Ständige süsse Mahlzeiten belasten den Zahn, der dann keine Zeit hat, sich zwischendurch von den Säureangriffen zu erholen.
Der Konsum sollte dabei nicht über den ganzen Tag verteilt werden, sondern punktuell erfolgen. Dann kann der Speichel im Mund, die gebildeten Säuren neutralisieren und den Zahn wieder remineralisieren.