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Lampenfieber ist Theater im Theater im besten Sinne des Wortes. Einerseits wird eine Kriminalgeschichte erzählt, die in der Garderobe eines heruntergekommenen Varietés spielt, andererseits erleben wir eine Theatergruppe, die versucht eben diesen Krimi auf die Bühne zu bringen. Das mysteriöse Verschwinden eines Mitgliedes der rein weiblichen Varietétruppe und der ebenso mysteriöse Auftritt eines männlichen Ersatzes sind der Ausgangspunkt für eine verzwickte Handlung, in der es um Drogen geht und bei der niemand weiss, wer eigentlich was weiss. Aber bis dieses Theaterstück bühnenreif ist, muss der Regisseur noch etliche Klippen umschiffen. Da gibt es zum Beispiel die Lehrtochter, die ihre Lehre sofort aufgeben will um Schauspielerin zu werden, obschon sie absolut kein Talent besitzt. Oder die beiden Darsteller, die sich auf der Bühne küssen müssen und sich höchst unbeholfen anstellen, oder die verheiratete Spielerin, die die Theaterproben als Vorwand benützt um ihren Freund zu treffen. Und nicht zuletzt die Konflikte zwischen dem Regisseur und den Amateurschauspielern, die oft das ganze Theaterprojekt gefährden.
Ein fesselndes und erfrischendes "Theater im Theater - Stück" angereichert mit einem Krimi in bewährter Agatha Christie-Manier.