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Wir leben bereits im Zeitalter der "Vierten industriellen Revolution", die unter anderem mit Industrie 4.0, Arbeit 4.0 und dem IoT, dem Internet der Dinge (und Dienste) umschrieben wird. Bei dem IoT wissen die Dinge, wer und was sie sind, nämlich Objekte, die wissen, wer und was sie sind, was sie können. Demzufolge verfügen Objekte über Eigenschaften, die man Attribute nennt, und über Methoden, die beschreiben, wie sich bestimmte Dinge bewerkstelligen lassen. Dabei handelt es sich programmiertechnisch bei den Methoden um Funktionen einer Klasse. Und bei einem Objekt handelt es sich programmiertechnisch um das Instanziieren einer Klasse, die dadurch zu einer Instanz wird. Demzufolge handelt es sich bei einem Objekt um eine Instanz einer zugeordneten Klasse.
Beim Objekt orientierten Programmieren (OOP) lassen sich aber nicht nur statische Objekte programmieren, die sich unendlich oft und lange in einem Programm aufrufen, starten und ausführen lassen, sozusagen bis zum nächsten Stromausfall, sondern auch dynamische Objekte mit einem Verfallsdatum. Wenn es sein muss, auch mit einem kalendarischen oder zeitlich begrenzten Verfallsdatum im Sinne eines Zeitfensters.
Dynamische Objekte und deren Eigenschaften (= Attribute) sind also vergänglich und lassen sich so programmieren, dass sie das Zeitliche segnen, wenn sie ihren Zweck erfüllt haben. Im Python-Programm gibt es das dynamische Objekt im Programmkode zwar noch, bei der Programmausführung aber nicht mehr, falls es im Programm nach der Zweckerfüllung mittels des Statements "del" (= engl. delete, d.h. löschen) zwischenzeitlich bereits gelöscht wurde.
Programmiertechnisch ist dabei besonders interessant, wie man aus einer Variablen nebst Variableninhalt einer Klasse oder einer Methode ein entsprechendes Attribut eines Objektes generiert bzw. instanziiert. Nämlich mittels eines speziellen Konstrukts, Konstruktors bei dem eine (Klassen-) Variable einer (Objekt-) Variablen im Sinne eines (Objekt-) Attributs zugeordnet wird. Anschaulich, bildlich könnte man auch von einer Metamorphose, d.h. der Umwandlung einer einfachen (Klassen-) Variablen in ein Attribut eines Objektes, sprechen. Programmiertechnisch nennt man das, wie gesagt, Instanziierung z.B. mittels eines speziellen Konstruktors.
Attribute (= Eigenschaften eines Objekts) können also etwas bewerkstelligen, weil sie sich aus Methoden einer Klasse ableiten bzw. sich auf diese gründen.
Wer sich früher oder später für das OOP interessiert, kann sich mit meinem Tutorial in das Thema und das OOP einarbeiten:
Viel Spaß beim Ausprobieren und Programmieren
wünscht
Dieter alias lernkick