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Der italienische Erstligist Lazio Rom hat einen Fehler in seiner Buchhaltung eingeräumt. Demnach überwies der Verein die Ablösesumme von 11 Millionen Euro für den im Sommer 2019 verpflichteten portugiesischen Flügelstürmer Pedro Neto nicht korrekterweise an den Sporting Club Braga, sondern an den Konkurrenten aus der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, Sporting Club de Portugal.
Dass der peinliche Fehler nun kommuniziert wurde, liegt auch daran, dass Sporting Braga eigenen Angaben zufolge immer noch auf einen Teil der Ablöse wartet. Der Europa-League-Finalist von 2011 behauptet, eine Grundablöse von 12 Millionen Euro mit Lazio Rom vereinbart zu haben, durch mögliche Boni könne die Summe noch auf 17 Millionen Euro ansteigen. Die Bankunterlagen des Klubs sollen jedoch beweisen, dass bisher erst 9,5 Millionen Euro aus der italienischen Hauptstadt nach Braga geflossen seien.
Lazio Rom wiederum erklärt, die Ablöse in Höhe von 9,5 Millionen Euro sei vertragskonform. Warum der Verein dann jedoch Sporting Lissabon fälschlicherweise 11 und nicht eben diese 9,5 Millionen Euro überwiesen hat, wird nicht ausgeführt.
Pedro Neto dürfte die Auseinandersetzung zwischen seinen zwei Ex-Klubs herzlich egal sein: Der portugiesische Nationalspieler spielt inzwischen beim englischen Premier-League-Klub Wolverhampton Wanderers. (pre/dsl)
Der Nachmittag in Doha ist angebrochen an diesem Sonntag, als Brasiliens Nationaltrainer Tite die Bühne betritt. Sieben Tage dieser WM sind vorbei. 21 weitere folgen noch, dann ist der neue Weltmeister gekürt. Wer das sein wird? Darüber gibt es in Brasilien keine zwei Meinungen, es ist, natürlich, die Seleçao.