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Seit Mitte 2019 implementiert HEKS im Distrikt Cox’s Bazar, der fast eine Million aus Myanmar geflüchtete Rohingya aufgenommen hat, Massnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und Hygiene in Gesundheitseinrichtungen. Eine Beratungsgruppe unterstützt das Gesundheitspersonal bei der Erweiterung ihrer Kapazitäten. Im Rahmen der COVID-19-Pandemie stellte die Prävention und Überwachung von Infektionen in den Aufnahmegemeinden und den Rohingya-Camps ein Schwerpunkt der Bemühungen von HEKS dar.
Begünstigte:
Das Projekt richtet sich an rund zwei Dutzend Gesundheitseinrichtungen im Distrikt Cox’s Bazar, deren Infrastruktur durch die Aufnahme von über 900’000 geflüchteten Rohingya vor grosse Herausforderungen gestellt wird.
Ziele:
Das Gesamtziel dieses Projekts ist die Verbesserung der Hygienepraktiken, der Infektionskontrolle und -prävention sowie des Abfall-, Wasser- und Abwassermanagements in den Gesundheitseinrichtungen von Cox’s Bazar.
Projektaktivitäten:
Im Rahmen des Projektes werden die administrativen und medizinischen Angestellten von Gesundheitseinrichtungen in Cox’s Bazar in Wasser-, Abwasser- und Hygienekonzepten geschult. Als Basis dient der sogenannte WASH-Fit-Ansatz, der Indikatoren über die Entwicklung, Überwachung und kontinuierliche Verbesserung der Infrastruktur und Abläufe umfasst. Der konkrete Handlungsbedarf wird in jeder Gesundheitseinrichtung einzeln ermittelt und auf die Bedürfnisse abgestimmte Massnahmen geplant und umgesetzt.