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In der Nacht zu Montag kletterte die Gemeinschaftswährung zum US-Dollar zeitweise bis auf 1,1023 USD - fiel aber rasch wieder zurück. Am Montagmorgen notiert der Euro mit 1,0982 USD nun sogar leicht unter den 1,0982 USD am Freitagabend.
Zum Schweizer Franken steigt der Euro leicht auf 1,0863 von 1,0852 CHF zum Ende letzter Woche. Der Dollar zum Franken geht derweil um für 0,9892 nach 0,9876 CHF am Freitagabend.
Nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl vor zwei Wochen kam der Sieg des proeuropäischen Kandidaten Macrons letztendlich nicht mehr überraschend, so dass es für keine weiteren Kursgewinne beim Euro reichte. In den vergangenen zehn Handelstagen nach der ersten Wahlrunde verteuerte sich der Euro im Vergleich zum Dollar um zirka zweieinhalb Cent oder etwas mehr als zwei Prozent.
"Die Wahl in Frankreich ist entschieden, ein Ende der politischen Verunsicherung ist aber noch immer nicht absehbar", schreibt Ralf Umlauf, Devisenexperte von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Nach der Wahl ist vor der Wahl." Am 11. und 18. Juni stehen in Frankreich Parlamentswahlen an. Macrons Bewegung "En Marche" könnte dann ein Reformmandat erhalten.
Der Aufwärtstrend für den Euro dürfte laut Umlauf tonangebend bleiben. Die im März stärker als erwartet gestiegenen deutschen Industrieaufträge, die am Montagmorgen durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht wurden, bewegten den Euro kaum.
— Bloomberg (@business) May 8, 2017
(Reuters/AWP)