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Shaun Palmer Edition
Inspiriert von Shaun Palmer’s Weltcupbike, brachte Specialized eine homöopathische Dosis des FSR DH in der Stars n Stripes Sonderedition raus.
Diese Variante taucht in keinen Unterlagen auf.
Diese Bike haben wir von Samuel "Noodlez" Hubschmid geschenkt bekommen. Er ist Mitgründer von Trailnet - einer Onlineplatform für legale Schweizer Mountainbiketrails.
Verbaut ist nur das geilste was der Markt zu bieten hatte. Der Rahmen mit fetten 10cm Federweg hat mit der Manitou X-Vert Carbon Ti ein entsprechendes Pendant gefunden. Die Tauchrohreinheit ist aus Carbon und die Schläge werden von Titanfedern aufgenommen. Verzögert wird mit der Hope C2 Bremsanlage, die komplett im Englischen Barnoldswick gefräst wurde. Genau wie die passenden, rot eloxierten, Hope Bulb Naben mit der Hope-eigenen 5-Loch Scheibenaufnahme.
Die Mavic D321 sind die selben Felgen, die Mavic auch in ihren DeeMax Komplettlaufrädern verbaute, einfach weniger gelb. Kurbeln und Schaltung sind Shimano XTR und der CNC Vorbau von Azonic.
Zu Shaun „Napalm“ Palmer.
Palmer macht so ziemlich alles was dicke Eier braucht. Mit 12 baute er sein eigenes Snowboard und mit 13 sprang er mit einem Bike aus dem Schlafzimmerfenster im zweiten Stock. Bereits mit 15 verliess er die Highschool um Snowboarder zu werden. 1990 wurde er Weltmeister in der Halfpipe und im Boardercross gewann er dreimal Gold an X-Games und zweimal Silber an Weltcups. Einen Coach oder Vorbild hatte er nie und hatte somit seinen komplett eigenen Style. 1995 gründete er seine eigene Snowboardmarke.
Im selben Jahr begann er mit MTB Downhill und mischte die Szene von Beginn weg mächtig auf. Bereits 1998 landete Palmer einen $300‘000 Vertrag mit Specialized und war der bestbezahlte Mountainbiker. An der DH WM 1999 in Schweden, stürzte er kurz vor dem Ziel und vergab das sichere Gold. Danach rührte er jahrelang kein Bike mehr an.
Zwischen der Mountainbike und Snowboardsaison mischte er noch im Motorsport mit und gewann 1998 den Toyota GrandPrix, 2000 den Pike’sPeak Hillclimb und 2008 den „Jeep King of the Mountain“ Championchip. 2001 versuchte er sich auf Skis und gewann den Skicross an den Winter X-Games Seit 2003 ist er auch noch professioneller Motocrossfahrer.