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Antarktisstationen allgemein
Die Polarstationen unterteilt man in:
- Ganzjahresstationen – auch im antarktischen Winter mit einer Mindestanzahl von ca. 15 Personen unterhalten. Diese sind meistens in Küstennähe oder auf den Inseln.
- Sommerstationen, die nur wenige Monate im Sommer offen sind und meistens im Landesinnern anzutreffen sind.
- Feldhütten, Notunterkünfte für Forschungsexkursionen im antarktischen Sommer. Diese sind meistens nur spärlich ausgerüstet und nicht für längere Unterkunftszeiten vorgesehen.
- Driftstationen – dies sind Stationen auf schwimmendem Eis, deren Position stetig ändert (z.B. Kreisbewegung). Alle Stationen auf Eis – besonders die Stationen auf dem Schelfeis – verändern ihre Position ständig Richtung offenes Meer.
Die Stationen sind entweder noch in Betrieb oder geschlossen. Sie unterstehen in der Regel den nationalen Forschungsinstitutionen. Einige geschlossene Stationen wurden anderen Ländern abgetreten, andere wurden abgebrochen, sind verlassen oder werden als Museum unterhalten.
Zur Lagebezeichnung gilt:
- Inlandstationen befinden sich mindestens 200km im Landesinnern
- Küstenstationen E haben einen östlichen Längenkreis
- Küstenstationen W haben einen westlichen Längenkreis
- Stationen Ant.Halbinsel N liegen auf der Antarktischen Halbinsel nördlich des Polarkreises
- Stationen auf Streuinseln sind solche auf South Orkney, South Georgia, South Sandwich, Heard, Macquarie
Stationen nördlich der Meinarduslinie sind nicht berücksichtigt : Tristan da Cunha, Marion, Kerguelen , Falklands usw.
Die nachfolgende Skizze zeigt die Lagebezeichnung und findet sich auch in der alphabetischen Stationsliste unter dem Begriff „Lage Station“