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Prozac Nation - Sex, Pillen und Lou Reed TIPP
Elizabeth "Lizzi" Wurtzel ist eine talentierte junge Frau aus der unteren Mittelschicht. Schon früh publiziert sie Artikel in namhaften Zeitungen. Ihre unglücklich geschiedene Mutter finanziert der Tochter vom spärlichen Lohn als Kellnerin einen Aufenthalt an der renommierten Universität von Harvard. Das Studium verläuft zunächst erfolgreich, schon bald veröffentlicht Elizabeth einen viel beachteten Artikel im Musikmagazin "Rolling Stone". Doch eine quälende Schreibblockade wirft sie jäh aus der Bahn. Nach einigen Tagen ohne Schlaf in Verbindung mit zügellosem Drogenkonsum ist sie ein Nervenbündel. Ihre Busenfreundin Ruby bemerkt, dass Elizabeth immer wieder Lügengeschichten auftischt, und zieht sich irgendwann entnervt zurück. Als Elizabeth herausfindet, dass ihr vergötterter Vater ein Lump ist, der sich um die Alimente drückt, erhält ihre Weltsicht einen weiteren Riss. Zermürbt vom permanenten Streit mit ihrer überforderten Mutter, beginnt sie schließlich eine Therapie. Die konventionelle Methode der Psychiaterin Dr. Sterling - reden, reden, reden - scheint zu fruchten: Elizabeth verliebt sich in den sensiblen Mitstudenten Rafe , der ihr Rückhalt bietet. Doch eine kurzfristige Trennung über Weihnachten wird zum unüberwindlichen Problem. Mit dem Zerbrechen der Beziehung verliert Elizabeth völlig den Boden unter den Füßen. Dr. Sterling verschreibt ihrer suizidgefährdeten Patientin ein Psychopharmakon. Die Stimmungsaufheller vernebeln ihren Blick, doch allmählich bekommt Elizabeth die Kontrolle über ihr Leben zurück. Sie beginnt wieder zu schreiben, ihr Buch "Prozac Nation" wird ein großer Erfolg.