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Mit James K. Galbraith, Rokhaya Diallo, Maria Stepanowa
Moderation: Yves Wegelin, WOZ Die Wochenzeitung
Nach zwei Tagen Europakongress ziehen wir Bilanz. Zum Schluss diskutieren wir darüber, wie das progressive Europa des 21. Jahrhunderts aussehen könnte: Braucht es eine europäische Demokratie? Was soll mit Europas Aussengrenzen geschehen, für Kapital, für Menschen? Was kann Europa zum Frieden in der Welt beitragen? Und wie kommen wir dorthin?
Speaker
Der US-Ökonom James K. Galbraith, 1952, ist Professor an der University of Texas in Austin und gilt als eine der weltweit prominentesten kritischen Wirtschaftsstimmen. Ein Kerngebiet seiner Forschung ist die ökonomische Ungleichheit. Galbraith war einer der engsten Berater von Yanis Varoufakis, nachdem dieser Anfang 2015 vorübergehend griechischer Finanzminister wurde.
Rokhaya Diallo, 1978, ist eine französisch-senegalesische Journalistin und preisgekrönte Filmemacherin. Sie engagiert sich als Aktivistin gegen den Rassismus in der französischen Gesellschaft und hat zu diesem und weiteren Themen auch bereits zahlreiche Bücher und Essays verfasst. Diallo lebt in Paris.
Die Moskauer Lyrikerin und Publizistin Maria Stepanowa, 1972, ist Chefredaktorin von «Colta.ru», einem unabhängigen Portal mit Schwerpunkt Kultur und politisches Feuilleton. 2018 erscheint im Suhrkamp Verlag ihr Buch «Untermieter der Geschichte», in dem sie Familiengeschichten und historische Erinnerung im Kontext des 20. Jahrhunderts behandelt.