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Wenn man sich jede Stunde anschaut, wie groß der Stromverbrauch ist, wie viel Strom gerade die Erneuerbaren produzieren und wie viel von den konventionellen Kraftwerken geliefert wurde, dann stellt man fest, dass die konventionellen Kraftwerke in der Spitze ein Leistung von 67’000 MW brachten. Auch wenn Wind- und Solarstrom ausgebaut werden, ändert sich dieser Wert kaum. Denn auch 10mal soviel Solarpanels produzieren bei Dunkelheit immer noch die gleiche Menge Strom. Das gleiche gilt für Windturbinen bei Windstille.
Wenn die gesamte elektrische Energie (60% der Stromproduktion) auf 67’000 MW verteilt wird, so erhält man ca. 4500 Volllaststunden. D. h. die konventionellen Kraftwerke produzieren so viel Strom als wenn sie 4500 Stunden bei Volllast laufen. Damit lassen sich Kraftwerke wirtschaftlich betreiben.
In der Zukunft sollen die Erneuerbaren aber 65% der Stromproduktion liefern. Dazu reduzieren sich die Volllaststunden der konventionellen Anlagen auf ca. 2600. Damit werden viele Anlagen nicht wirtschaftlich zu betreiben sein.
Die einzigen konventioneller Kraftwerke, die noch erwünscht sind, sind gasfeuerte Anlagen. Zurzeit sind etwa 30’000 MW an gasgefeuerten Anlagen am Markt. Es müssen also noch etwa 40’000 MW installiert werden. Ein Block hat heute eine maximale Größe von 600 MW. Es müssen also noch 67 Blöcke installiert werden in den nächsten 20 Jahren. Das bedeutet alle 3.5 Monate geht ein neues Gaskraftwerk ans Netz.
Naja, machbar ist das schon, aber nicht in allen Ländern dieser Erde gleichzeitig.
Der Klimawandel wird damit wohl nicht aufgehalten werden, aber darum geht es wohl auch nicht. Diesmal darf Deutschland nur nicht schuld sein.