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Das Gutenberg-Museum widmet vom 16. Februar bis am 5. Mai eine Ausstellung dem Maler, Bildhauer, Grafiker und Holzdrucker Franz Eggenschwiler. Gezeigt werden Telefonzeichnungen, Glasscheiben, Objekte, Malereien und Holzdrucke. Der Schwerpunkt der Ausstellung ist auf seine Druckgrafik gelegt. Anders als beim Holzschnitt, wo die nichtdruckenden Stellen aus einer Holzplatte entfernt werden, übertrug Eggenschwiler die Formen auf eine furnierte Platte, sägte sie aus und setzte sie für den Druck wieder zusammen.
Franz Eggenschwiler wurde am 9. Dezember 1930 in Solothurn geboren. Nach der Grundschule, die er in Biberist besuchte, bildete er sich zum Glasmaler aus. Seinen erlernten Beruf übte Eggenschwiler bis ins Jahr 1968 aus. Danach wandte er sich der freien Kunst zu. Franz Eggenschwiler nahm 1972 an der Documenta 5 in Kassel teil. Von 1981 bis 1995 war er Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Franz Eggenschwiler war mit der Künstlerin Rosemarie Eggenschwiler-Wiggli verheiratet. Er starb am 12. Juli 2000 in Bern.
Ermöglicht hat die Ausstellung im Gutenberg-Museum die Franz-und-Rosemarie-Eggenschwiler-Wiggli-Stiftung. (jm)