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Aktivistinnen und Organisationen aus Somalia, Venezuela, Uganda und der Ukraine sind mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet worden. Die gemeinhin als Alternativer Nobelpreis bezeichnete Auszeichnung wurde den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern am Mittwochabend auf einer feierlichen Zeremonie in Stockholm überreicht. Alle Geehrten – die somalischen Menschenrechtsaktivistinnen Fartuun Adan und Ilwad Elman, die Ukrainerin Olexandra Matwijtschuk und das Center for Civil Liberties (CCL) sowie das venezolanische Kollektiv Cecosesola und das ugandische Africa Institute for Energy Governance (Afiego) – nahmen die Preise persönlich in der schwedischen Hauptstadt entgegen.
Die diesjährigen Preisträger waren Ende September bekanntgegeben worden. Die Right-Livelihood-Stiftung zeichnete sie für ihren entschlossenen Kampf für neue Gesellschaftsmodelle aus, die defekte Systeme verändern sollen. Verliehen wird der Award seit 1980 alljährlich an mutige Persönlichkeiten und Organisationen, die sich für Menschenrechte, Umwelt und Frieden einsetzen. Die Auszeichnung steht dabei in kritischer Distanz zu den eigentlichen Nobelpreisen, deren Preisträgerinnen und Preisträger ihre Auszeichnungen in gut anderthalb Wochen in Stockholm und in Oslo erhalten.