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Das Projekt "Variation in Amish Shwitzer" (2024-2028) wird vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert. Hauptgegenstand ist die Untersuchung von kontaktbedingter Variation innerhalb der Sprachinselvarietät Amish Shwitzer, einer Sprache mit Wurzeln im Berndeutschen des 19. Jahrhunderts. Dabei werden durch die Untersuchung des Erstspracherwerbs neben intergenerationellen auch interpersonelle Differenzen verschiedener Gemeinschaften im Fokus stehen. Die beobachtete Variation ist das Produkt von unterschiedlichen, meist langanhaltenden Kontaktsituationen, in denen die ursprünglich berndeutsche Varietät der Schweizer Täufer mit verschiedenen germanischen Varietäten (v.a. Pennsylvaniadeutsch und Englisch) in engem Kontakt stand. Heutzutage wird Shwitzer von einer wachsenden Sprechergemeinschaft in der Gegend um Berne, Indiana, sowie in umliegenden Tochterkolonien aktiv als Erstsprache erworben und gesprochen.
Das Projekt ist das Folgeprojekt von "Amish Shwitzer as a mixed language with closely related parents" (2020-2022), das unter der Leitung von Prof. Dr. Guido Seiler an der Universität Zürich durchgeführt wurde. Daran beteiligt waren Dr. Anja Hasse als Postdoc, Coralie Aschwanden (MA), und Tobias Frick (MA). Das Ziel war die Erschliessung und Beschreibung der Varietät Amish Shwitzer, wobei in erster Linie die morphosyntaktischen Eigenschaften im Spannungsfeld zwischen Berndeutsch und Pennsylvaniadeutsch untersucht wurden.