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Antonio Loprieno, geboren 1955, absolvierte das Gymnasium an der Europäischen Schule in Brüssel und studierte Ägyptologie, Sprachwissenschaft und Semitistik an der Universität Turin, wo er 1977 mit dem Doktorat abschloss und bis 1981 als Assistent tätig war.
Als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung habilitierte er sich 1984 an der Georg-August-Universität Göttingen. Ab 1984 war er Associate Professor an der Universität Perugia, bis er 1989 als Ordinarius für Ägyptologie an die University of California, Los Angeles berufen wurde, wo er bis 2000 auch das Department of Near Eastern Languages and Cultures leitete.
Während dieser Zeit nahm er auch Gastprofessuren an der Hebräischen Universität in Jerusalem, an der École Pratique des Hautes Études in Paris sowie an der Universität Heidelberg wahr.
Seit 2000 ist Loprieno Ordinarius für Ägyptologie an der Universität Basel, wo er 2006-2015 das Amt des Rektors innehatte. Seine Forschungsgebiete, in denen er durch mehr als hundert wissenschaftliche Monographien und Aufsätze ausgewiesen ist, sind die Ägyptologie und die semitische Linguistik.
Schiedsrichter an der Schriftsteller-WM 2016
Grussbotschaft am Tag der Poesie 2016 im Schmiedenhof