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Wie 2010 in Vancouver müssen sich die Schweizer Curlerinnen um Skip Mirjam Ott mit dem ungeliebten 4. Platz begnügen. Sie verlieren das Spiel um Bronze gegen Weltmeister Schottland 5:6. Nachdem das Männerteam von Ralph Stöckli und Markus Eggler in Vancouver Bronze gewonnen hat, kehrt Swiss Curling nun erstmals überhaupt ohne Medaille von Winterspielen zurück.
Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott vom CC Davos waren in Sotschi näher am Final oder an der Bronzemedaille dran als noch vor vier Jahren, als sie sowohl den Halbfinal gegen Kanada als auch das Bronzespiel gegen China recht deutlich verloren. Für die Weltmeisterinnen von 2012 ist das allerdings kein Trost.
In der ersten Spielhälfte hätten sich die Schweizerinnen einen komfortablen Vorsprung erarbeiten können. Sie dominierten die meisten Ends, vergaben aber etliche Chancen für ein besseres Score. Dreimal gerieten Mirjam Otts letzte Steine zu lang, dadurch verpassten es die Schweizerinnen beispielsweise im 2. End, höchstwahrscheinlich einen oder gar zwei Steine zu stehlen, was ihnen eine 3:0- oder 4:0-Führung eingebracht hätte. So stand es in der Pause 3:3 und das Davoser Team behielt immerhin den Vorteil des letzten Steins, den sie schon am Anfang aufgrund ihres besseren Ranges nach der Vorrunde gehabt hatten.
Weiteres Unheil nahte jedoch im 6. End, als Ott den wichtigen letzten Stein bei einem Takeout nicht aus dem Haus brachte und den Steinvorteil trotz 4:3-Führung auf die Schottinnen übertrug. Mit einem Zweierhaus im 8. End zum 5:4 übernahmen die von Eve Muirhead angeführten Britinnen erstmals das Kommando – und gaben dieses nicht mehr ab. Im 10. End schliesslich konnte Ott ihre junge Widersacherin noch zwingen, den letzten Stein in die Mitte des Hauses zu legen. Muirhead meisterte die Aufgabe souverän.
Ohne dass in diese Richtung bereits etwas bekannt ist, könnte es sein, dass die Winterspiele in Sotschi der letzte grosse Auftritt von Mirjam Ott waren. Die Bernerin wurde im Januar 42 Jahre alt. Es gibt indessen zahllose Beispiele von Curlerinnen und Curlern, die in noch weit höherem Alter in der Weltspitze mitspielten. (ram/si)
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Dass Michael Phelps in Peking der Mann ist, den es zu schlagen gilt, ist allen klar. Der Amerikaner dominierte schon in Athen 2004 mit sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen. Nun ist der 23-Jährige noch besser. Er gilt als Favorit in allen acht Wettbewerben, in welchen er sich gemeldet hat. Schafft er den Sweep, würde er den eigentlich für die Ewigkeit gedachten Rekord von Landsmann Mark Spitz knacken. Dieser dekorierte sich in München 1972 mit sieben olympischen Goldmedaillen.
Die Mission …