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Die Kontrolleure nahmen Mitte Juli Proben in 14 Badeanstalten, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Die Badewasserqualität wurde dabei bei insgesamt 45 Prozent der Becken beanstandet. Das sind 17 von 38 kontrollierten Schwimm- und Planschbecken.
Am häufigsten beanstandet wurde die zu hohe Konzentration von Harnstoff. Dieser gelangt beispielsweise über Schweiss oder Urin ins Wasser und reagiert dort zu Chloraminen. Um dies zu verhindern, sollten Gäste vor dem Baden duschen und nicht ins Becken pinkeln. Die Betreiber müssen bei hohen Besucherfrequenzen die Frischwasserzufuhr erhöhen oder die Anzahl der Badenden beschränken.
Sieben Becken wiesen eine Überschreitung des Chlorat-Höchstwertes auf, ein Becken eine Überschreitung des Richtwertes für gebundenes Chlor, und bei drei Becken war der Mindestwert für freies Chlor unterschritten. Neun der insgesamt 14 kontrollierten Badebetriebe müssen nun nachbessern.