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Wie so viele Medaillengewinner an Olympischen Spielen bekundet auch Skicrosser Marc Bischofberger im ersten Moment Mühe, das Geschehene einzuordnen.
Der Funke sei erst an der Medaillenfeier gesprungen, so der Skicrosser am Empfang im House of Switzerland von Pyeongchang.
Sein Fanclub stand Spalier, Bischofberger holte sich einen Kuss seiner Freundin ab und hängte sich eine Kuhglocke um den Hals. Nach den obligaten Jubelszenen und Fototerminen gab Bischofberger Einblick in seine Gefühlswelt, nachdem er sich Stunden zuvor im Skicross-Wettbewerb der Männer nur dem Kanadier Brady Leman geschlagen geben musste.
Er habe anderen Medaillengewinnern jeweils nicht geglaubt, wenn sie erzählten, das Erreichte nicht richtig realisieren zu können, so Bischofberger. "Ich habe immer gedacht, man fährt über die Ziellinie und dann hat man diese Medaille", sagte der Ostschweizer. Aber so sei es eben doch nicht. "Es ist im ersten Moment wirklich schwierig, dies alles einzuordnen."
Gesprungen sei der Funke bei der Übergabe der Medaille. "Da wurde mir bewusst, ja, es ist der zweite Platz. Auf dem Podest und rund um die Zeremonie hat man etwas Zeit für sich, um zu überlegen, was überhaupt geschehen ist", so der 27-Jährige. Nun sei er sicher, dass ihm noch eine lange Nacht bevorstehe.
SDA-ATS