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Der subjektive Indikator „Lebenszufriedenheit“ zeigt, wie eine Person ihre Situation insgesamt einschätzt, d.h. er widerspiegelt die kognitive, reflektierte Beurteilung des eigenen Lebens. Er ergänzt aber auch andere objektive Indikatoren, indem er angibt, wie die objektiven Dimensionen der Wohlfahrt von der Bevölkerung wahrgenommen werden. Damit trägt der Indikator „Lebenszufriedenheit“ zu einem umfassenden Bild des Wohlbefindens bei, das von den Prioritäten und Vorlieben des Einzelnen abhängt. Wohlfahrt liegt vor, wenn sowohl die objektiven Lebensbedingungen als auch das subjektive Wohlbefinden gut sind.
Tabellen
Definitionen
Definition des Indikators
Diese Daten wurden im Rahmen der Erhebung SILC, welche die Einkommen und Lebensbedingungen untersucht, erhoben. Die zufällig aus dem Stichprobenregister des BFS gezogenen Personen wurden telefonisch befragt. Es wurde folgende Frage gestellt: «Wie zufrieden sind Sie ganz allgemein mit Ihrem jetzigen Leben, wenn 0 ‹gar nicht zufrieden› und 10 ‹vollständig zufrieden› bedeutet?» Die Grafik zeigt die durchschnittliche Zufriedenheit der Bevölkerung (ab 16 Jahren) auf einer Skala von 0 «gar nicht zufrieden» bis 10 «vollständig zufrieden» nach unterschiedlichen soziodemografischen Merkmalen.
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