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Drei Qualitäten von offenem Moxa je nach Anwendung:
Direktmoxa
Wird aus den weissen filzigen Haaren an der Unterseite der Blätter hergestellt. Die Farbe ist glänzend golden und die Faser ist fein, gewellt und rein. Es ist einfach, einen Moxakegel in Reiskorngrösse herzustellen. Es wird keine übermässige Hitze erzeugt
Anwendung: Ein kleiner Moxakegel wird direkt auf die Haut geklebt und mit einem Räucherstäbchen angezündet. Bitte erinnern Sie sich: Verbrennungen sollen nicht verursacht werden und das Reiskorn ist zu entfernen, bevor es zu Verbrennungen kommen kann.
Nadelmoxa
Besteht nicht nur aus den filzigen Haaren, sondern auch aus den getrockneten Resten der pulverigen Blättern. Das Moxa wird auf dem Griff der Nadel verbrannt und gibt Strahlungswärme über die Nadel in den Körper ab. Die Brenntemperatur soll höher sein als bei der direkten Moxibustion. Es ist leicht zu formen. Beim Abbrennen zieht sich das Moxameterial etwas zusammen und fällt dadurch nicht hinunter. Trotzdem muss der Patient und die Umgebung geschützt werden.
Anwendung: Eine Moxakugel herstellen und auf den Griff der bereits in der Haut befindlichen Nadel befestigen und anzünden.
Indirektes Moxa
Enthält noch mehr der getrockneten pulverigen Blätteranteilen als die anderen beiden Qualitäten (Nadelmoxa und Direktmoxa). Die Farbe ist dunkler, bräunlicher, grau-bräunlich. Indirektmoxa wird mit auf einem Träger (Knoblauch, Ingwerscheiben) oder in einer Box angewendet. Die Abbrenntemeratur muss höher sein als beim Direktmoxa oder beim Nadelmoxa.
Anwendung: Mit einem Instrument oder einem geschnittenen Stück Kampo-Material verwenden. Auch diese Qualität von Moxa wird derzeit für das einfach zu handhabende indirekte Moxibustionsprodukt verwendet.
Diese Qualität von Moxamaterial wird auch für Zigarren oder Zigaretten benutzt.