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National Geographic publizierte einen interessanten Text über die Mythologie des «deutschen» Waldes. Autorin Katarina Fischer schreibt unter anderem:
Der Glaube, dass im Wald schreckliche Kreaturen lauern, hat sich jedoch erst in der Spätantike und dem Frühmittelalter entwickelt. Zuvor waren die Wälder in der Religionsvorstellung der Germanen heilige Haine, in denen Götter lebten, die den Menschen freundlich gesinnt waren. Erst im Zuge der Christianisierung seien diese Göttergestalten dämonisiert oder gar verteufelt worden, so Heinz Rölleke. So erkläre sich auch, dass die Bewohner des Waldes in späteren Volkserzählungen meist als zwielichtige, unheimliche Gestalten beschrieben wurden.
Bild: Wikicommons