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Die Funktion eines Regel- und Absperrventils wird sehr anspruchsvoll, wenn die Temperatur in den Bereich des absoluten Nullpunktes fällt. In diesen extrem kalten Temperaturbereichen muss jedes Ventil der Anwendung und dem Fluid entsprechend ausgelegt und optimiert werden. In über 35 Jahren hat sich die WEKA das entsprechende Wissen und die Erfahrung angeeignet.
Ein Kryoventil ist eines der wenigen Elemente, welches die kalte Rohrleitung mit dem Flüssiggas mit dem Umfeld bei Raumtemperatur verbindet.
Dabei kann zwischen der Rohrleitung und dem Umfeld eine Temperaturdifferenz von bis zu 300°C entstehen.
Diese Temperaturdifferenz generiert einen Wärmestrom vom warmen zum kalten Bereich, welcher die Effizienz einer Anlage mindert und im Extremfall die Funktionsfähigkeit des Ventils gefährdet, wenn es zu Eisbildung am warmen Ende kommt.
Die Herausforderung besteht deshalb darin, den thermischen Widerstand zwischen dem Warm- und Kaltbereich, also zwischen dem Ventiloberteil und den Ventilanschlüssen, möglichst zu reduzieren. WEKA-Kryoventile zeichnen sich dabei durch einen sehr geringen thermischen Widerstand aus und tragen somit zur Effizienz einer Anlage bei.
Die Ventile von WEKA finden schon seit den Siebzigerjahren eine breite Anwendung in den Helium- und Wasserstoffverflüssigern sowie Kühlern der wichtigsten Technologieführer der Branche. Sie sind auch in den meisten Forschungsanlagen der Plasma-Physik weltweit vertreten.
Auch die Infrastruktur für die Betankung der Raumfahrt-Raketen des europäischen Wertraumprogrammes verwendet WEKA-Ventile für Helium, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff.
Eine Palette von Nadelventilen für Luftgase rundet die Palette für Anwendungen in Luftzerlegungsanlagen ab.