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Die Seesterne
Verlorene Seesterne in einer Geschichte als Bild für verlorene Menschen
Ein junger Mann spaziert am Sandstrand am Meer entlang. Da sieht er einen alten Mann. Er schaut ihm zu. Der alte Mann hebt Seesterne auf, die von der Flut ans Land gespült wurden. Seesterne können im Sand nicht laufen. Sie sind Meerestiere. An Land sterben sie.
Der Junge fragt den alten Mann: «Was machst du da?» Der alte Mann antwortet: «Ich rette die Seesterne. Die heisse Sonne wird sie sonst bald austrocknen».
Seestern
Der junge Mann lacht den Alten aus. «Was kannst du schon ausrichten? Es sind sicher viele hundert Seesterne, die hier an diesem langen Sandstrand herumliegen! Wenn jetzt ein paar mehr oder weniger sterben, ist das doch egal» – sagt er mit verächtlicher Miene. Der alte Mann schaut auf den Seestern in seiner Hand und denkt nach. Dann sagt er: «Weisst du, junger Mann, für diesen Seestern hier – in meiner Hand – ist das nicht egal». Dann wirft er den Seestern in einem weiten Bogen ins Meer hinaus.
Es gibt Menschen, die wollen überall helfen. Sie denken ‹sozial›. Bald sind sie aber kaputt und enttäuscht. Die Not ist viel zu gross. Wir können die Welt nicht retten. Wir können nicht überall helfen. Aber es ist besser, einem zu helfen, als gar keinem! Wenn Du ein bisschen helfen kannst, dann sollst du dies auch tun! Tue, was du kannst. Den Rest der Welt bringe im Gebet vor Gott.
Matthäus 25:40:
Jesus sagt: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, dass habt ihr für mich getan!
Quelle: unbekannt
Text in vereinfachtem Deutsch verfasst für die CGG CH.