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Zwischen den Schweizer Agglomerationen bestehen grosse Unterschiede in der Velonutzung. Während beispielsweise die Einwohnerinnen und Einwohner im St. Galler Rheintal und in Burgdorf mehr als 13 Prozent aller Etappen mit dem Velo zurücklegen, sind es in einigen Westschweizer Agglomerationen weniger als ein Prozent.
Dies ergibt eine Studie, die Verkehrsexperten und Forschende der Hochschule Luzern, des Büros für Mobilität und der Interface Politikstudien durchgeführt haben. Sie bewerteten zudem in 35 Agglomerationen, in welcher Intensität und Qualität Massnahmen zur Förderung des Veloverkehrs umgesetzt werden. Grundsätzlich erwarten die Experten eine positive Entwicklung der Velonutzung in der Schweiz, sehen in einigen Gemeinden aber auch Nachholbedarf vor allem in Bezug auf die Förderung. Dafür erarbeiteten sie auf Grund von systematischen Untersuchungen in Luzern und St. Gallen unter anderem folgende drei Handlungsempfehlungen.
- Agglomerationen mit einer geringen Velonutzung aber günstigen Rahmenbedingungen sollen sich in der Förderung an den «besten» Schweizer Agglomerationen orientieren.
- Agglomerationen mit ungünstigen Rahmenbedingungen (u.a. auf Grund der Topographie oder der Witterung) sollten versuchen, diese durch spezifische Massnahmen zu kompensieren (z.B. Steigungshilfen, E-Bike-Förderung, Winterdienst).
- Für die «klassenbesten» Agglomerationen braucht es Mut für neue, innovative Fördermassnahmen (z.B. Veloschnellrouten, grüne Welle für Velos). Dabei sollen sie sich auch an ausländischen Städten wie beispielsweise Holland orientieren.
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