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Die Alpweiden sind ein herausragendes Element der Kulturlandschaft der Schweiz. Die verfügbaren Daten weisen darauf hin, dass ihre Nutzung im 20. Jahrhundert zurückgegangen ist. Vom Rückgang der Alpwirtschaft zeugt nicht zuletzt die stetige Zunahme der Waldfläche im Schweizer Berggebiet. Seit 1980 wurde der Rückgang der Bestossung durch zunehmende Sömmerungsbeiträge zwar gebremst. An der Tendenz zu einer dualen Entwicklung – Bewirtschaftungsintensivierung einerseits und Bewirtschaftungsextensivierung bis hin zur Bewirtschaftungsaufgabe andererseits – scheint dies aber wenig geändert zu haben. Zur Entwicklung und deren Folgen zum Beispiel für die Kulturlandschaft, die Biodiversität oder die Naturgefahren stellen sich zahlreiche Fragen und besteht ein entsprechend grosser Forschungsbedarf.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.
Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Die agrarökonomische Forschung verwendet eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, um bestehende und neue politische Massnahmen zu beurteilen. Dies ist die Grundlage für eine Agrarpolitik, die nachweislich etwas bewirkt, also evidenzbasiert ist.