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<h2>SubmittedText<h2><p>Das Anlagevolumen von rund <span style="color:black;">1282 </span>Milliarden Franken hat die zweite Säule zu einem lukrativen Business für Vermögensverwalter, Banken und Versicherungen gemacht. Die Sickerkosten auf Kosten der Versicherten sind massiv. Die Studien- und Beratungsfirma c-alm hat im Auftrag der OAK BV die Verwaltungs- und Vermögensverwaltungskosten für alle BVG-Einrichtungen erhoben und addiert.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Dabei zeigten sich für die rund 1400 BVG-Einrichtungen im Jahr 2021:&nbsp;</p><ul><li>Verwaltungskosten von rund 981 Mio. Franken,</li><li>Vermögensverwaltungskosten von rund 6.457 Mia. Franken,</li><li>Und Kostenprämien* von rund 708 Mio. Franken.&nbsp;</li></ul><p>&nbsp;</p><p>Addiert sind dies 8.15 Mia. Franken, die in Verwaltung und Vermögensverwaltung der BVG-Einrichtungen versickern. Pro versicherte Person sind dies jährlich 1420 Franken. Im Jahr 2021 wurden Rentenleistungen und Kapitalzahlungen im Umfang von 43.372 Mia. Franken ausbezahlt. 19 Prozent respektive nahezu jeder 5. Renten- und Kapitalleistungsfranken der zweiten Säule versickert also im Nirvana der Banken, Versicherungen und Anlage-Fonds.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Im Verhältnis zum Anlagevermögen liegen diese Sickerkosten bei rund 0.63 Prozent. Zum Vergleich: In der AHV sind diese Kosten dreimal tiefer (0.20 Prozent).&nbsp;</p><p><br>Vor diesem Hintergrund bitte ich um Beantwortung folgender Frage:&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><span style="color:black;">Ist der Bundesrat bereit, das Bundesamt für Statistik zu veranlassen, analog zur Publikation der Krankenversicherungsbeiträge in der KV-Grundversicherung,&nbsp;die Verwaltungs- und Vermögensverwaltungskosten mit einer vergleichbaren Kennziffer für alle BVG-Einrichtungen jährlich zu veröffentlichen?</span></p><p>&nbsp;</p><p>Dafür braucht es keine gesetzliche Grundlage, die Kassen müssen diese Daten für die BFS-Pensionskassenstatistik bereits melden. Doch Transparenz zur Verwendung dieser von Gesetzes wegen zwangsersparter Gelder ist zentral. Denn die Verwaltungs- und Vermögensverwaltungskosten unterscheiden sich laut c-alm je nach Kasse stark. Die Kassen mit hohen Kosten unterlägen damit einem Druck für preisgünstigere Anlagen. Bei PK-Verwaltung und Versicherten stiege damit das Kostenbewusstsein und der (vermeintliche) Anlage-Wettbewerb würde gestärkt werden.&nbsp;</p>