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Container aus dem Fernen Osten mit Zielen in Süddeutschland, der Schweiz und Norditalien fahren zu neunzig Prozent vom Suezkanal rund um Gibraltar in die Nordhäfen. Ihre Weiterreise treten sie auf dem Binnenschiff, der Strasse oder Schiene an. Diese ist bis mindestens 7. Oktober 2017 bei Rastatt unterbrochen. Aufwändige Umwege und stark eingeschränkte Kapazitäten sind die Folge. Eine Alternative wäre, alle zukünftigen Sendungen aus dem Fernen Osten für Destinationen südlich von Rastatt in den adriatischen Häfen wie Trieste und La Spezia und den ligurischen Häfen von Livorno, Genua und Savona zu löschen und dann der Schiene zur Weiterfahrt Richtung Norden zu übergeben. Oder als zweite Möglichkeit: Seetransport bis Genua, dann LKW bis ins intermodale Terminal Busto Arsizio Gallarate und von dort mit Ganzzügen durch den Gotthardbasistunnel in die Schweiz.
Die Süd-Nord Lösung bietet zudem folgende Vorteile:
- Die Container erreichen ihre Ziele eine Woche früher, weil die 4‘500 Kilometer lange Fahrt um Gibraltar entfällt und der Landweg sich um die Hälfte reduziert
- Die Investitionen in die NEAT greifen zusätzlich und bringen höhere Trassengebühren für die Schweizer Infrastruktur
- Die CO2-Bilanz fällt deutlich besser aus
Gemäss Angaben von Contship Italia in La Spezia mit ihrem Hinterlandterminal in Melzo bei Mailand und dem Hinterlandterminal von Rivalta-Scrivia für die Häfen von Genua besteht Kapazität für zusätzliche Süd-Nord Verkehre.
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