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Im März dieses Jahres hat der Grosse Rat über die Planung des Freiburger Strafvollzugs für die Jahre 2016 bis 2026 beraten und diese genehmigt. Nun legt der Staatsrat dem Parlament bereits einen Dekretentwurf für einen Studienkredit von 1,55 Millionen Franken, konkrete Pläne sowie eine Kostenschätzung über 20 Millionen Franken vor.
Gemäss der Botschaft des Staatsrats sollen die Investitionen etappenweise umgesetzt werden. Erste Priorität hat gemäss dem Staatsrat die Erweiterung des Gebäudes der Anstalten von Bellechasse, das für den offenen Strafvollzug vorgesehen ist. Dabei sollen die Haftplätze des Tannenhofs integriert werden und die strikte Trennung von offenem und geschlossenem Vollzug ermöglicht werden. Nach Abschluss dieser Arbeiten sollen die Anstalten 40 neue Haftplätze im geschlossenen Vollzug anbieten und 100 Plätze im offenen Vollzug beibehalten. Auch sind ein Gesundheitszentrum und eine gesicherte Werkstätte vorgesehen.
Die Erweiterung des Pavillons wird auf 14,8 Millionen, des Gesundheitszentrums auf 3,5 Millionen und der gesicherten Werkstätte auf 1,5 Millionen Franken geschätzt. In den Berechnungen wurde berücksichtigt, dass die Gefangenen von Bellechasse Arbeiten für 900 000 Franken verrichten können. uh