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10 Tipps für erfolgreiches wissenschaftliches Schreiben
Bei einer wissenschaftlichen Arbeit geht es nicht nur um eine sorgfältige Recherche und Analyse von Daten, sondern auch um die Erstellung eines wissenschaftlichen Textes. Es ist nicht eine willkürliche Wortwahl zur Beschreibung der eigenen Forschungsergebnisse. Wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben unterliegen einer Vielzahl von Regeln und Vorschriften. Diese Normen beziehen sich auf die Textstruktur, den Sprachstil, die Zitierweise und viele andere kleinere Aspekte.
Es gibt einen guten Grund für diesen strengen Ansatz. Er ermöglicht eine möglichst unvoreingenommene Bewertung akademischer und wissenschaftlicher Arbeiten. Um die bestmögliche Leistung also zu erzielen, müssen alle Regeln sorgfältig befolgt werden. Es gibt jedoch einige Punkte, die in den Anleitungen nicht erwähnt werden, da sie nicht die Regeln, sondern die gängigen Gepflogenheiten des wissenschaftlichen Schreibens sind.
Wir erzählen alles darüber.
Wissenschaftliches Schreiben: Die Grundlagen
Eines der Hauptmerkmale eines wissenschaftlichen Textes ist seine Struktur. Bei den akademischen Arbeiten ist die genormte Struktur des Werkes gemeint. Es ist jedem Studenten bekannt, dass eine Arbeit besteht aus:
- Deckblatt;
- Literaturverzeichnis;
- Einleitung;
- Hauptteil;
- Fazit;
- Literaturverzeichnis.
Umfangreiche Werke können auch verschiedene Verzeichnisse, Abstract und Anhänge enthalten. Außerdem muss man auch ein wissenschaftliches Exposé schreiben.
Solche Gliederung legt die Grundlagen für eine gründliche Untersuchung des Themas, ermöglicht eine wissenschaftlich korrekte Darstellung der Daten und Objektivität.
Aus der Struktur wird auch deutlich, dass die Literaturangaben ein wichtiger Bestandteil des Textes sind. Keine Hausarbeit oder Bachelorarbeit ist ohne eine angemessene Zitierweise möglich. Arbeiten werden auf der Grundlage von Forschungsergebnissen und Artikeln anderer verfasst. Es ist wichtig, Urheberrecht zu respektieren, da sonst Probleme mit Plagiaten entstehen können.
Wissenschaftliches Schreiben zeichnet sich auch durch einen Mangel an künstlerischen Stilmitteln und eine genaue Darstellung der Informationen aus. Ausnahmen können Essays in einigen Bereichen sein.
Tipps für korrektes wissenschaftliches Schreiben
Zu den allgemeinen Leitlinien für das Schreiben in einem wissenschaftlichen Stil gehört eine objektive und sachliche Darstellung der Daten. Achten Sie auf den Satzbau, die Verwendung verschiedener grammatikalischer Konstruktionen und wissenschaftlicher Begriffe. Auf den ersten Blick klingt das alles klar, aber wenn es ums Schreiben geht, wissen viele nicht, worauf sie achten müssen oder wie sie lächerliche Fehler vermeiden können.
Wir haben eine Liste von Tipps für Sie zusammengestellt (einige mögen zu offensichtlich erscheinen, aber glauben Sie uns, wir alle neigen dazu, selbst die trivialsten Dinge zu vergessen):
- Verwenden Sie nur unpersönliche grammatische Konstruktionen. In wissenschaftlichen Texten verwendet man nicht ich-Formen, nur Passiv!
- Vermeiden Sie die Verwendung von Umgangssprache, Dialekte, Ironie und Humor. Vergessen Sie nicht, dass der wissenschaftliche Stil durch trockene Fakten gekennzeichnet ist.
- Bevorzugen Sie kurze und einfache Sätze. Schachtelsätze und absatzlange Sätze erschweren das Verständnis der Informationen. Ihr Leser könnte mitten im Satz den Faden verlieren. Halten Sie sich an die Regel: nicht mehr als 19 Wörter pro Satz.
- Versuchen Sie auch, Absätze kurz zu halten, um das Lesen des Textes zu erleichtern. Um dies zu tun, beginnen Sie jeden neuen Gedanken mit einem neuen Absatz. Dies erleichtert Ihnen auch die Navigation im Text.
- Es ist schwierig, sich eine wissenschaftliche Arbeit ohne wissenschaftliche Begriffe vorzustellen. Vergewissern Sie sich, dass Sie deren Bedeutung verstehen und sie korrekt verwenden müssen.
- Überlegen Sie, an welches Publikum Ihr Text gerichtet ist. Wenn es sich nicht um eine akademische Arbeit, sondern um einen Artikel für ein breiteres Publikum handelt, sollte das Niveau seiner Vorbereitung berücksichtigt werden. Es kann sinnvoll sein, einige Begriffe zu erklären oder ein einfacheres Vokabular zu verwenden.
- Sie sollten einen beschreibenden Schreibstil anstreben. Dies bedeutet, dass Sie bei der Präsentation von Informationen Werturteile vermeiden und die einzelnen Quellen, auf die Sie sich beziehen, neutral beschreiben müssen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie in Ihrer Arbeit zwei Meinungen zu einem Thema vergleichen.
- Beachten Sie die Nachvollziehbarkeit Ihrer Argumentation. Wenn Sie eine Meinung zusammenfassen, sollte diese klar und logisch auf der Grundlage der Fakten und nicht Ihrer eigenen Vorlieben argumentiert werden.
- Es ist wichtig, wörtliche Wiederholungen zu vermeiden. Es ist normal, dass sich einige Ideen oder Fakten in verschiedenen Teilen des Textes überschneiden können. Sie müssen jedoch umformuliert werden.
- Bei der Erstellung jedes Textes ist es wichtig, ihn auf Fehler zu überprüfen. Wenn es sich um wissenschaftliches Werk handelt, ist ein Lektorat ein Muss. Es ist ratsam, Beispiele für wissenschaftliches Schreibens zu studieren und Ihre eigene Arbeit anhand dieser zu checken. Noch eine Option ist Hilfe eines Ghostwriters. Unsere Redakteure lektorieren Texte in mehr als 50 Fachrichtungen.
Ein weiterer allgemeiner Tipp, der sich nicht direkt auf den wissenschaftlichen Stil bezieht. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht von Ihrem engen Thema abweichen. Heutzutage gibt es Haufen von Informationen zu fast jeder Frage, so dass Sie sich bei der Recherche auf seitliche Unterthemen ablenken können.