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Die jährliche Abholzungsrate des Regenwalds im Küstengebiet Brasiliens ist zurückgegangen. Die durchschnittliche jährliche Abholzungsrate sank im Dreijahreszeitraum 2008 bis 2010 im Vergleich zu den drei Jahren davor um 55 Prozent.
Das geht aus Daten her, die das brasilianische Institut für Raumforschung und die Umweltorganisation Fundacao SOS Mata Atlantica am Donnerstag veröffentlichten.
Diese Entwicklung sei auf Vorschriften aus dem Jahr 2006 zurückzuführen, die Nutzung und Schutz des Atlantischen Regenwalds regulierten, sagte Mario Mantovani von Fundacao SOS Mata Atlantica am Freitag.
Trotz der Verbesserungen sieht Mantovani den brasilianischen Regenwald in Gefahr, sollten die brasilianischen Abgeordneten einem Gesetzesvorschlag zustimmen, der eine Lockerung der Bestimmungen für die Aufforstung vorsehe. Das Gesetz wurde bereits am Dienstag vom brasilianischen Unterhaus verabschiedet. Wann der Senat darüber abstimmen sollte, war unklar.
SDA-ATS