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Neuchâtel Xamax zeigt in den 1/32-Finals des Schweizer Cups kein Erbarmen mit dem Fünftligisten Montfaucon und fegt die Jurassier mit dem Rekordresultat von 21:0 vom Platz.
Es schien ein Rekord für die Ewigkeit: 1947 schlug der damalige NLA-Klub Grenchen den unterklassigen FC Tavannes 18:0. Seither endete kein Spiel im mittlerweile 92-jährigen Schweizer K.o.-Wettbewerb mehr mit mehr als 15 Toren Differenz. Bis am Samstag das Challenge-League-Spitzenteam Xamax im Kanton Jura bei der sieben Spielklassen tiefer eingestuften US Montfaucon antrat: Schon zur Pause stand es 10:0. Neun Minuten vor dem Ende war der 70 Jahre alte Rekord egalisiert, am Ende hatte der Favorit 21 Tore erzielt.
Das Trio Astor Kilezi, Liridon Mulaj und Pedro Teixeira erzielten zusammen mehr als die Hälfte der Neuenburger Tore. Der 21-jährige Schweiz-Angolaner Kilezi ist nach seinen fünf Treffern in Montfaucon wohl schon jetzt ein solider Anwärter auf einen der ersten Plätze im Torschützenklassement.
Die US Montfaucon nahm an der 1. Hauptrunde des Cups teil, weil sie in der letzten Saison den Fairplay-Trophy des Schweizer Fussballs gewonnen hatte. Schon im letzten Jahr war das fairste Schweizer Team im Cup überfordert. Damals verlor der Zweitligist Donneloye gegen Le Mont 0:14.