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Die fünf Schweizer Soldaten sind wieder im Basislager der Swisscoy in Suva Reka im Kosovo. Sie waren in Tetovo in Nordmazedonien stationiert, wo Kämpfe zwischen albanischstämmigen Rebellen und der mazedonischen Armee ausgebrochen sind.
Laut dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) wurde das Detachement am Samstag nach Kosovo zurückgebracht. Bereits am Freitag hatten sich die Swisscoy-Soldaten nach Erebino zurückgezogen, nachdem das Zentrum von Tetovo bombardiert worden war.
Die fünf Logistiker nahmen sämtliche Computer-Einrichtungen und Fahrzeuge - gepanzerte Lastwagen und einen Radschützenpanzer "Piranha" - mit. In Mazedonien zurück blieben einige Container. Die fünf Schweizer wurden durch österreichische KFOR-Soldaten begleitet.
Wegen den Kämpfen im Norden Mazedoniens wurden im Swisscoy-Basislager in Suva Reka keine zusätzlichen Sicherheits-Massnahmen ergriffen. Das Lager mit den Schweizer Soldaten befinde sich zwar in der Nähe des umkämpften Gebiets, werde aber durch ein Bergmassiv ohne Strassenverbindungen abgeschirmt, sagte ein VBS-Sprecher.
Momentan ist kein weiterer Einsatz von Schweizer Soldaten in Tetovo geplant, wo sie deutsche und österreichische Truppen logistisch unterstützten. Im Kosovo sind zur Zeit 140 Schweizer Soldaten stationiert. Sie werden Ende März und Anfang April durch eine neues Kontingent abgelöst.
Bosnien: Gelbmützen-Einsatz beendet
Zwei Wochen vor dem geplanten Termin hat das Abbau-Detachement der Gelbmützen das letzte Material aus Sarajevo in die Schweiz zurückgebracht. Der milde Winter in Bosnien-Herzegowina hat die Abbauarbeiten beschleunigt.
Insgesamt 395 Tonnen Material wurden zurückgeführt, wie das VBS am Montag (19.03.) mitteilte. Das Gelbmützen-Kontingent hatte zwischen Juli 1996 und Dezember 2000 die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) logistisch unterstützt.
Rund 420 unbewaffnete Armeeangehörige standen freiwillig als Gelbmützen im Einsatz. Der durchschnittliche Bestand belief sich auf 55 Personen.
swissinfo und Agenturen