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Rauchverbot an 20 Stränden Thailands
An rund 20 berühmten Stränden verhängt Thailand ein Rauchverbot. Dies ist Teil des Plans den nachhaltigen Tourismus in Thailand zu stärken. Das Verbot tritt im November 2017 in Kraft.
Die betroffenen Strände befinden sich in den Provinzen Phuket (Patong), Suart Thani (Bo Phut auf Koh Samui), Krabi (Phra Ae, Khlong Dao auf Koh Lanta), Chon Buri (Bang Saen, Pattaya und Tam Pang auf Koh Si Chang), Prachuap Khiri Khan (Hua Hin und Khao Takiap), Phetchaburi (Cha-am), Phang-nga (Koh Khai Nok und Koh Khai Nai auf Koh Yao), Songkhla (Chalatas), Pattani (Tha Wa Sukri), Rayong (Mae Phim), Chanthaburi (Laem Sing) und Chumphon (Sai Ri).
Der Gouverneur vom Thailändischen Fremdenverkehrsamt, Herr Yuthasak Supasorn sagte «Diese Strände zählen zu den schönsten in Südost Asien. Ziel ist es, dass dies auch weiterhin so bleibt.» Den Rauchern werden spezielle Rauchzonen mit ausreichend Aschenbechern zur Verfügung gestellt.
Der Ursprung des Rauchverbots an den Stränden ist mehrheitlich auf die Zigaretten Stummel, welche an den Stränden umherliegen, zurück zu führen. Thailands Departement für Meeres- und Küstenressourcen musste Tausende Stummel an den Stränden zusammensammeln. Alleine an einem 2.5 Kilometer langen Abschnitt des Patong Beach in Phuket wurden 138'000 Stummel gefunden.
Bei Nichtbeachtung des Verbots muss mit Bussen bis zu CHF 3'000.- oder einem Jahr im Gefängnis gerechnet werden. Im Jahr 2005 wurde Thailand Teil des Rahmenübereinkommens der Weltgesundheitsorganisation zur Eindämmung des Tabakkonsums. Seither hat sich das Land als Vorläufer im Kampf für Rauchverbote an öffentlichen Plätzen profiliert.