Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03221.jsonl.gz/1945

Die Influencer Marketing Agentur Schweiz geht folgendermassen vor um den richtigen Influencer auszuwählen. Nach Festlegung des Kampagnenziels, der Zielgruppe und der passenden Plattform steht die Wahl eines Influencers an.
Auch im Influencer Marketing steht Quantität vor Qualität. Unzählige Follower, die mit dem Content des Influencers nicht oder kaum interagieren, sind für ein erfolgreiches Influencer Marketing nicht interessant. Setzen sich die Follower jedoch mit dem Content eines Influencers aktiv auseinander, indem sie kommentieren und liken, ist dies besonders wertvoll. Da sich die Follower dadurch ebenfalls mit bezahlten Influencer-Kooperationen auseinandersetzen. Influencer DB beobachten seit 2016, dass das Engagement bei privatem und gesponsertem Content ähnlich ausfällt. Die Like-Follower-Rate (LFR) liegt in Deutschland mit 2,4 Prozent über dem globalen Durchschnitt. Ein erheblicher Teil des Contents wird mittlerweile in den Stories dargestellt, die nicht in der Statistik erfasst werden. Die Statistik zeigt insbesondere, dass gerade kleinere Accounts ein hohes Engagement aufweisen. Das bedeutet, dass vor allem Nischen-Influencer ein grosses Potenzial aufweisen. Dies sollte bei der Wahl berücksichtigt werden.
Der Nano-Influencer hat weniger als 1000 Follower und zeichnet sich durch hohes Engagement, hohe Glaubwürdigkeit und Autorität aus. Zwar besitzt ein Nano-Influencer nur eine geringe Reichweite, was wiederum einen geringen TKP und geringe Streuverluste zur Folge hat.
Ein Mikro-Influencer ist eine Person die weniger als 10.000 Follower hat. Positiv hervorzuheben sind die Engagement Rates, Conversion Rates und die hohe Glaubwürdigkeit. Zumeist bestehen die Follower aus einer homogenen und organisch gewachsenen Audience. Die Kosten für einen engagierten Mikro-Influencer sind übersichtlich.
Bei Makro-Influencern kommt bereits eine Followerzahl von bis zu 50.000 vor. Die grössere Reichweite bedingt einen erhöhten Streuverlust im Vergleich zu kleineren Accounts. Makro-Influencer sind in ihrer Community gut etabliert und sind zumeist über einen längeren Zeitraum am Markt gewachsen. Zudem haben sie einige Erfahrungen mit Kooperationen, gehören aber weniger zu den Nischen-Experten.
Megastars sind bekannte Influencer, die hunderttausende oder sogar Millionen von Followern haben. Die besonderen Stärken der Megastars liegen in ihrer Reichweite und ihrer Professionalität. Allerdings ist die Audience sehr heterogen und die Engagement Rates gering. Auch ist der Trust im Vergleich zu kleineren Accounts weniger ausgeprägt. Die Kosten für eine Zusammenarbeit mit einem Megastar sind sehr hoch.
Schliesslich gibt es noch den Rising Star, der zwar noch nicht besonders bekannt ist, aber viel Potenzial besitzt. Das Wachstum des Accounts ist von entscheidender Bedeutung. Ein grosser Vorteil ist, dass Rising Stars ein hohes Engagement aufweisen. Zudem bietet es sich an, frühzeitig und mitunter günstige Kooperationen einzugehen, um eine langfristige Zusammenarbeit anzustreben.
Das Team von OSK hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut concept m Influencer in sechs verschiedene eingeordnet. Selbstverständlich gibt es nicht immer starre Grenzen zwischen den einzelnen Typen. Vielmehr sind die Einordnungen fliessend und können ineinander übergehen. Dennoch stellt die Einordnung in verschiedene Influencer-Typen eine gute Orientierungshilfe innerhalb der eigenen Kampagnenplanung dar. Eingeteilt wurden die Influencer in die Typen schwelgerische Stil-Inspiratoren, Coaches, Experten, Erklärer, Selbstdarsteller und Unterhalter sowie Missionare.
Schwelgerische Stil-Inspiratoren sind der Archetyp der Instagrammer und befassen sich zumeist mit Themen wie Beauty, Fashion/Living, Food, Travel oder Autos. Die Beiträge spiegeln sich häufig im Luxussegment wider und sind besonders hochwertig und professionell. Dabei bleiben die Influencer, die zu Stilikonen avancieren, für die Follower nahbar und überzeugen mit emotionalem Content. Dieser erlaubt es, für einen Moment der Realität zu entfliehen. Obwohl es sich um eine rein inszenierte Realität handelt, kommen diese Instagrammer authentisch rüber. Dennoch eignen sich schwelgerische Stil-Inspiratoren längst nicht für jede Kampagne, da mittlerweile zahlreiche Follower diese nahezu perfekte Realität hinterfragen.
Der Coach ist insbesondere für längerfristige Kampagnen sinnvoll. Weil er langlebige Beziehungen zu seinen Followern aufbaut und diese über einen längeren Zeitraum begleitet. Bedient werden unter anderem Themen wie Lebensberatung, Sport, Fitness, Ernährung oder auch DIY bis hin zu speziellen Nischenthemen. Der Coach bietet seinen Followern eine gewisse Orientierung und Anleitung und wirkt glaubwürdig. Ein Coach nutzt folgende Platformen: YouTube, Instagram, Facebook, Podcasts, Snapchat und Twitch.
Bei Experten ist der Name Programm. Sie zeichnen sich durch ihr Spezialwissen in allen denkbaren Nischenthemen aus. Dadurch erhalten sie von ihren Followern grosses Vertrauen. Auch wenn die Experten zumeist keine grosse Reichweite aufweisen, können sie mit wenigen Streuverlusten glänzen. Insbesondere für Kampagnen, die komplexe und erklärungsbedürftige Themen zum Inhalt haben, können Experten effektiv eingesetzt werden. Zu finden ist der Influencer-Typ vor allem auf YouTube, LinkedIn, eigenen Blogs oder zum Teil auch auf Instagram.
Ein weiterer Influencer-Typ ist der Erklärer, der als Mentor und Pädagoge fungiert und Vertrauen bei seinen Followern geniesst. Er bietet seinen Followern Orientierungshilfen, Unterstützung und Mehrwert, wenn es darum geht, etwas „zu machen“. Erklärer tummeln sich auf Plattformen wie YouTube, Blogs, Twitch, LinkedIn oder sie sind in Podcasts zu hören. Besonders gut geeignet sind Erklärer für Problemlöse-Content und Tutorials.
Der Selbstdarsteller und Unterhalter wird häufig mit RealityTV in Verbindung gebracht. Sein Content ist professionell aufgelegt und vor allem im Entertainment gut aufgestellt. Für Kampagnen, bei denen es darum geht, Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Produkt zu lenken, ist der Selbstdarsteller und Unterhalter gut geeignet. Er fungiert als selbstbewusstes Vorbild und als Pausenclown, hat aber mit grossen Streuverlusten zu kämpfen. Im Influencer-Marketing ist zu beachten, dass der Selbstdarsteller und Unterhalter seinen Followern nicht nur Entertainment bietet, sondern auch inhaltlich bzw. fachlich überzeugt. Besonders genutzt werden die Plattformen wie YouTube, Instagram, Snapchat, Twitter oder TikTok.
Der letzte Influencer-Typ ist der Missionar. Dieser ist insbesondere auf den Plattformen wie Twitter, YouTube oder Blogs zu Hause. Missionare behandeln vor allem Themen wie Ernährung, alternative Medizin, Politik, Nachhaltigkeit und andere Lebensführungsthemen. Er fungiert zumeist als Vorkämpfer und idealisiertes Vorbild, da er seinen Followern an besonderen Wahrheiten teilhaben lässt. Dadurch ist er in der Lage, Einfluss auf die Einstellungen der Zielgruppe zu nehmen. Die Influencer Marketing Agentur Schweiz soll darauf achten, dass die Botschaften weder belehrend noch abfällig transportiert werden.
Für die Influencer Marketing Agentur Schweiz spielt das Budget eine besondere Rolle. Das Marketing funktioniert nur dann, wenn die Kosten und die Zusammensetzung der Honorare von Anfang an bekannt sind. Zumeist wird der Preis mittels TKP festgelegt. Hinzu können Kosten für Reisen, Produktion u. ä. kommen. Auch eine gewisse Exklusivität ist meist teurer. Unabhängig davon ist der Preis stets Verhandlungssache. Für die Influencer Marketing Agentur Schweiz spielt das Budget eine besondere Rolle.
Der TKP ist abhängig von der Plattform, der Anzahl der Follower bzw. der Views und sogar vom Thema, um das es gehen soll. Bei Instagram beläuft sich der TKP auf zwei bis zehn Euro. Bei Stories liegt der TKP bei etwa CHF 25.-. Beeinflusst wird der TKP zudem durch das Brandfit und das mögliche Risiko, das sowohl der Influencer als auch das Unternehmen eingeht.
Soll der zu erstellende Content auch über die Kampagne hinaus genutzt werden, ist dies mit weiteren Kosten verbunden. Dies sollte mit der Influencer Marketing Agentur Schweiz abgesprochen werden. Diese Möglichkeit, auch als Media Buyout bezeichnet, sollte zudem vertraglich festgehalten werden. Da der Content in erster Linie für nur eine Kampagne erstellt wurde. Es macht aber durchaus Sinn, den Media Buyout für sich zu nutzen. Der Content auf schnelllebigen Plattformen wie Instagram schnell wieder verschwunden ist. So kann auch nach Ablauf der Kampagne weiterhin vom produzierten Beitrag profitiert werden.
Weitere Kosten, die im Influencer-Marketing entstehen können, fallen im Rahmen von Exklusivität und Blacklisten an. Dies bedeutet, dass höhere Kosten anfallen, wenn der Influencer vertraglich zusichern soll, für einen bestimmten Zeitraum nur für ein Unternehmen zu arbeiten. Auch eine Blacklist, die beispielsweise bestimmte Marken ausschliesst, stellt einen exklusiven Deal dar.
Grundsätzlich sind vor Veröffentlichung eines Posts Freigaben des Auftraggebers erforderlich. Die Kosten für solche Freigabeschleifen sind meist im TKP enthalten. Bei wiederholten Interaktionen zwischen Influencer und Unternehmen können allerdings weitere Kosten entstehen. Dies sollte unbedingt im Vorwege vertraglich geregelt sein.