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Er bringt Diversity in die "Vogue"
Nachdem der 45-Jährige zum Chefredaktor ernannt wurde, waren die Reaktionen auf Social Media euphorisch: Edward Enninful ist schwarz, bekennt sich zu seiner Homosexualität und ist das Kind ghanaischer Immigranten – womit seine Ernennung ein Bekenntnis zur Diversität in einer Branche ist, in der Chefredaktions-Posten seit Jahrzehnten von weissen Frauen aus der Oberschicht besetzt werden. "Es wurde Zeit!", meint auch Rihanna.
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Er war schon als Teen ein Fashion-Profi
Zunächst in London von einem Modelscout entdeckt, landete Edward bald beim britischen Magazin "i-D". Dort schnupperte er Styling-Luft – und wurde als 19-Jähriger Modechef. Kein internationales Magazin hatte je einen jüngeren.
Diversity champion and i-D family member @edward_enninful announced as the new Editor of British Vogue! In the 80s, the British stylist became the youngest ever Fashion Director of i-D at 19 years old. He went on to work at W Magazine, contributing to i-D, and American and Italian Vogue, before replacing Alexandra Shulman at the helm of British Vogue. Congratulations, Edward 👏🏻 [The High Summer Issue, No. 94, July 1991] . . . Photography Jason Evans, Styling @simonfoxton
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Edward wagt – und gewinnt
Für die "All Black"-Ausgabe der italienischen "Vogue" hat Edward ausschliesslich mit dunkelhäutigen Models gearbeitet. 2008 war das revolutionär. Die Ausgabe wurde zur erfolgreichsten der "Vogue Italia" und war in den USA und England innert Stunden ausverkauft.
Bild: Cover Vogue Juli 2008
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Dem "W"-Magazin hat er den Hals gerettet
Nach seinen Jahren beim "i-D" und der italienischen "Vogue" ging Edward 2011 zum US-Magazin "W", das er laut Experten aus dem Dornröschen-Schlaf geholt hat – indem er als Modechef unter anderem mit provokanten Covern für Aufmerksamkeit sorgte. "Ich spiele gern mit Kontrasten und der öffentlichen Wahrnehmung", sagte er der "New York Times".
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Seine Preis-Sammlung ist ritterlich
Für sein Styling-Gespür hat Edward etliche Auszeichnungen erhalten: den Isabella Blow Award als bester Fashion Creator bei den Britisch Fashion Awards etwa oder den Cleo Award – in der Medienbranche ungefähr so wichtig wie der Oscar im Filmbusiness. Richtig Gänsehaut bekommen hat er aber, als er vergangenes Jahr für sein Diversity-Engagement in der Mode zum Offizier des britischen Empires ernannt worden ist.
One of the proudest moments of 2016 was when I was awarded an #OBE for Services To Diversity In The Fashion Industry by The Royal Princess, Anne at Buckingham Palace. If You had told my 18 year old self that this would one day be possible, He wouldn't have believed you. Xoxo #investiture #OBE #GreatBritain
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Er ist ein Social-Media-Pro
Da lässt uns Edward nicht nur an seinem glamourösen Leben teilhaben – er äussert sich auch über Immigration. Zudem hat er via Instagram schon etliche neue Talente entdeckt. Und sein Hund Ru hat, na klar, einen eigenen Account.
Bild: Instagram edward_enninful
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Seine BFFs sind die wichtigsten Frauen im Modebusiness
Supermodels wie Kate Moss und Naomi Campbell begleiten Edward schon seit zwanzig Jahren durch die Welt der Mode – und manchmal auch an Familiengeburtstage. Weitere Freunde: Karlie Kloss, Gisele Bündchen, Rihanna, Jessica Alba. Donatella Versace ist sogar fast ein bisschen verliebt: "Edward ist ein schöner Mann und er hat diesen tiefen, sexy Blick. Sagt es ihm nicht weiter, aber manchmal bedaure ich, dass er schwul ist", verrät sie. Laut Insidern ist sein Charme unwiderstehlich.