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Das alte Schulhaus wurde 1894 gebaut und ersetzte damit die Räume im Pfrundhaus (Nr. G13), wo seit dem Bergsturz die Schule untergebracht war. Schulunterricht erteilte der Geistliche im Nebenamt. 1869 wurde eine Lehrschwester aus dem Institut Menzingen angestellt.
Mit dem Schulhausneubau stellte man eine zweite Lehrschwester an. Aber auch das neue Schulhaus platzte schon bald aus allen Nähten. Zählte man in Goldau 1888 noch 60 Schüler, waren es bei der Jahrhundertwende schon 150, so dass man 1900 drei weitere Schulzimmer anbauen musste. Das rasante Wachstum ging jedoch weiter: 1910 unterrichteten sechs Lehrkräfte 300 Primarschüler und 1910 wurde sogar der Theatersaal des Hotels Union in zwei Schulzimmer umgewandelt. Allmählich sah man die Notwendigkeit ein, ein neues grosses Schulhaus zu bauen.
An der Kirchgemeinde von 1919 wurde eine Baukommission ernannt. Zu dieser Zeit wurde ausser im alten Schulhaus in sechs Privathäusern unterrichtet. Man konnte sich aber lange Zeit nicht über den Standort des neuen Schulhauses einigen und verschiedene Projekte wurden von der Bevölkerung verworfen. Erst 1930 konnte auf der Sonnegg schliesslich das dringend benotigte neue Schulhaus eingeweiht werden.