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Und – wie oft messen Sie die Carbonathärte?
Bald ist es soweit und in den Freibädern werden die Becken wieder mit Frischwasser befüllt. Dabei gilt es, insbesondere in Hartwasserregionen ein Augenmerk auf die Carbonathärte zu legen. Nicht selten ist diese so hoch, dass es ohne Massnahmen, vor der Inbetriebnahme der Wasseraufbereitung zu lästigen Kalkablagerungen und Trübungen kommen kann.
Anders ist es in Weichwasserregionen. Hier kann im Verlaufe der Saison eine zu tiefe Carbonathärte (<3.6°fH) für Unruhe bei der pH Stabilität und der Flockung führen.
Eine regelmässige Messung der Carbonathärte schafft Klarheit.
Die Carbonathärte, resp. Säurekapazität sollte nach der DIN 19643 regelmäßig, wöchentlich überprüft werden. Dies um die dort beschriebenen Mindestanforderungen von >0.7mmo/l (ca. 3.6° fH) zu erfüllen und um rasche Maßnahmen bei einer Unterschreitung einleiten zu können.
Dazu empfehlen wir das titrimetrische Testbesteck VISOCOLOR HE Carbonathärte C 20 von Macherey-Nagel. Das kostengünstige Analyse-Set ist präzise, einfach in der Handhabung und direkt bei uns erhältlich.
Was tun bei zu hoher Carbonathärte?
Ab 25-30° französischer Härte sollte bereits während der Beckenbefüllung ein Teil der Wasserhärte präventiv mit der Zugabe von Schwefelsäure abgebaut werden. Bei einer extrem hohen Wasserhärte >42°fH kann es zudem vorteilhaft sein, einen Teil der Carbonathärte zuerst mit Salzsäure in Calciumchlorid umzuwandeln, um damit mögliche Gipsablagerungen zu vermeiden.
Dosiermenge: rund 20g/m³ Schwefelsäure 50% reduzieren die Carbonathärte um ca. 1°fH oder 0.2mmol/l.
Was tun bei zu tiefer Carbonathärte?
Beckenwasser mit weniger als 3.6° französischer Härte sollte durch die Zugabe von Natriumbicarbonat oder Frischwasser, sofern dieses über genügend Carbonathärte verfügt, aufgehärtet werden. Damit werden pH Stürze vermieden, die pH-Wert Messung stabilisiert und Korrosionsschäden an Metallen, sowie an mineralischen Bestandteilen des Beckens, wie z.B. bei den Fliesenfugen, verhindert.
Dosiermenge: rund 17g/m³ Natriumhydrogencarbonat erhöhen die Carbonathärte um ca. 1°fH oder 0.2mmol/l.
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Grenzwerte einhalten – Wasserqualität optimieren.
Liebe Kundinnen und Kunden, geschätzte Fachleute aus der Bäderbranche
Die, nach SIA Norm 385/9 geforderten, 30 Liter Frischwasser pro Tag und Badegast reichen leider in den seltensten Fällen für die Einhaltung der gesetzlichen Wasserwerte.
Mit dem Einsatz von Aktivkohle lassen sich Schadstoffe kontinuierlich, aber auch punktuell bei hohen Belastungen, gut aus dem Schwimmbadwasser entfernen. Das geht auch in Freibädern mit Anschwemmfilter.
Welche Wasserwerte lassen sich durch den Einsatz von Aktivkohle optimieren?
Organische Verbindungen adsorbieren sehr gut an Aktivkohlen. Konkret sind dies bei Schwimmbadwasser z.B. Chloramine oder Harnstoffe. Aber auch Trihalogenmethane, AOX sowie die Oxidierbarkeit des Wassers und die UV-Extinktion werden reduziert.
Entscheidend ist die Korngrössenverteilung!
Aktivkohlen für die Trink- und Schwimmbadwasseraufbereitung müssen
zwingend wasserdampfaktiviert sein. Chemisch aktivierte Kohlen sollten auf jeden Fall vermieden werden.
Auch die Jodzahl, sowie das Macro- und Microporen Volumen sind wichtige Kenngrössen für die Beurteilung der Adsorbtionsfähigkeit einer Aktivkohle, aber matchentscheidend ist eine ausgewogene Korngrössenverteilung.
Insbesondere Anschwemmfilter sollten nur mit hochwertigen, speziellen Pulver-Aktivkohlen betrieben werden, welche über den richtigen Mix von feinen und etwas gröberen Partikelgrößen verfügen. Dies damit die notwendige Adsorbtion erreicht und eine optimale Permeabilität, bzw. längere Filterstandzeit gewährleistet wird.
Aus diesem Grund empfehlen wir ADSORBA®
- ADSORBA® adsorbiert Trihalogenmethane und AOX, reduziert Chloramine und andere Belastungsparameter wie die Oxidierbarkeit des Wassers und die UV-Extinktion.
- ADSORBA® ist wasserdampfaktiviert, trinkwasserzugelassen und eine Aktivkohle höchster Qualität nach DIN 19643 / DIN 19603 und EN 12903 bzw. EN 12915.
ADSORBA® Pulver- Aktivkohle ist praxiserprobt und bereits am Markt etabliert.
Wie wird Aktivkohle auf einen Anschwemmfilter dosiert?
Grundsätzlich gibt es bei Anschwemmfilteranlagen 2 praxiserprobte Möglichkeiten Pulveraktivkohle anzuschwemmen:
1. Grundanschwemmung:
750 g/m2 (max. bis 1,5 kg/m2) Kieselgur Dicalite 4200 oder Celite 535 L. Nachdem sich der Filterkuchen gesetzt hat, schwemmt man 50 bis max. 200 g/m2 ADSORBA-A/P6 Pulveraktivkohle an.
2. Sekundärdosierung:
Während des Badebetriebs wird eine Zugabe von 0,4 – 2 [g/m3 Umwälzvolumen] ADSORBA-A/P6 empfohlen (Nachts keine Dosierung).
Ohne Dosieranlage, sollte die berechnete Menge in 2-3 Mal pro Tag zugeben werden.
Ab 2021 gibt es ein neues Calciumhypochlorit!
Geschätzte Fachleute aus der Bäderbranche
Wir alle haben uns auf eine spannende und informative Swiss Bad in Regensdorf gefreut. Nun ist auch dieser Event, wie viele andere, der 2. und hoffentlich letzten Coronawelle zum Opfer gefallen. Trotzdem möchten wir Ihnen eine Produkterneuerung nicht vorenthalten:
Ab Frühling 2021 liefern wir mit Niclon 7000 ein neues Calciumhypochlorit in den Schweizer Bäder Markt. Das Produkt ersetzt das bisher von uns gelieferte Niclon 70G. Beide Produkte stammen von dem bekannten japanischen Produzenten TOSOH.
Was bleibt gleich?
Die Verpackungsart (Granudos kompatible Trommeln) und die chemische Zusammensetzung mit dem hohen Aktivchlorgehalt bleiben unverändert:
Somit ergeben sich auch bei der Dosiermenge keine Unterschiede zwischen den beiden Niclon Qualitäten:
Was ist anders an Niclon 7000?
Der Unterschied zwischen Niclon 70G und Niclon 7000 liegt im Herstellungsprozess. Bei Niclon 70G wird das Produkt zu Granulat gebrochen und bei Niclon 7000 wird das Produkt über einen Extrusionsprozess sozusagen «pelletiert». Diese Pellets verfügen über eine einheitlichere, kleinere Partikelgrösse ohne scharfe Kanten. Hier im Bildvergleich:
Welche Vorteile ergeben sich daraus?
Eine verbesserte Rieselfähigkeit
Die einheitlichen und abgerundeten Partikel erweisen im Praxisbetrieb eine bessere Rieselfähigkeit und reduzieren Verklumpungen auf ein Minimum.
Weniger Staubentwicklung
Die scharfen Kanten bei den gebrochenen Partikeln neigen während der Konditionierung, dem Transport und dem Produkthandling ganz allgemein zu Abrasion. Als Folge davon erhöht sich der Feinanteil im Produkt, welcher wiederum die Staubbildung begünstigt.
Schnellere Löslichkeit
Praxisversuche haben bestätigt, dass sich die kleinere Partikelgrösse positiv auf die Löslichkeit des Produktes auswirkt:
Weitere Informationen zum Produkt, sowie die Original Datenblätter von unserem japanischen Produzenten TOSOH Corporation, finden Sie unter unserem Produkte A-Z.
Haben Sie Interesse das neue Calciumhypochlorit zu testen?
Für Test- oder Offertanfragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner gerne und unverbindlich zu Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:
Christina Hutter
Verkaufsleitung / Beratung
+41 71 313 50 28
<email-pii>
Clemens De Pretto
Beratung & Verkauf
+41 71 313 50 27
<email-pii>
Schutzkonzept Swiss Aquatics-Händedesinfektion NEU im Sortiment
Das vorliegende Schutzkonzept soll eine geordnete Wiederaufnahme des Schwimmsportbetriebs in der
Schweiz ermöglichen und dabei sowohl die Schwimmsporttreibenden wie auch die allgemeine Bevölkerung
vor einer COVID-19 Ansteckung schützen.
Um den erwähnten Hygieneregeln des BAG und der Schutzkonzepte gerecht werden zu können, führen wir NEU in unserem Sortiment Händedesinfektion.
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