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In einer Fortbildung berichtet ein Infektionsspezialist, Chefarzt in einem Schweizer Universitätsspital, über Fälle von COVID-19 auf ihrer Intensivstation.
- Zwei der beatmeten Patienten sind nur 40 und 47 Jahre alt und waren sonst gesund, gehörten also nicht zu Risikogruppen.
- Aufgrund eines schweren akuten Lungenversagens seien beide kurz davor, dass auch die künstliche maschinelle Beatmung nicht mehr ausreicht, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
- Die Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff muss dann von einer weiteren Maschine übernommen werden. Die Prognosen werden dadurch noch schlechter.
Im Tagesanzeiger finde ich eine Grafik, die aufzeigt, dass sich die Fallzahlen alle drei Tage verdoppeln. Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 verläuft in der Schweiz bisher sehr ähnlich wie in Italien – eine Abflachung der Kurve ist trotz der Massnahmen nicht zu erkennen. Einziger Lichtblick: Wir sind Italien hinsichtlich der Einführung rigoroser Massnahmen 6 Tage voraus, wobei Italien dabei drastischere Massnahmen ergriff (Ausgangssperre, Grenzschliessungen).
Der Bund reagiert am 20.03.2020 mit folgender Massnahme:
„Treffen von mehr als 5 Personen sind in der Öffentlichkeit verboten. Damit sind öffentliche Plätze, Spazierwege oder Parkanlagen gemeint. Treffen sich weniger als fünf Personen, müssen sie eine Distanz von mehr als zwei Metern einhalten. Wer sich nicht daran hält, wird mit einer Busse bestraft.“Quelle: Bundesamt für Gesundheit