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Felix Riedo wurde am 20. November 1928 als dritter von vier Buben den Eltern Dominik und Klara Riedo-Waeber geschenkt. Obwohl Felix ein mageres Büblein war, galt es bereits früh anzupacken. Schon vor Abschluss der obligatorischen Schule hat er im Grossried in Überstorf auf einem Bauernhof gearbeitet. Nach der Schulzeit arbeitete er bei Gfeller in Flamatt, in der Verbandsmolkerei Bern und bei Eier Lüchinger.
Zita Götschmann von der Hofmatt, die er beim Kirchgang kennen gelernt hatte, und Felix haben am 9. Januar 1956 den Bund fürs Leben geschlossen. Ihnen wurden drei Mädchen und drei Buben geschenkt. Seiner Familie war Felix ein fürsorglicher und guter Vater, Grossvater und Urgrossvater, der selten einen Wunsch verwehrt hat.
Felix verkaufte mehr als 50 Jahre lang landwirtschaftliche Produkte seines kleinen Betriebes auf dem Markt in Bern. Mit der Zeit hat er auch Produkte von anderen Landwirten verkauft. «Domi-Felix», wie er auf der Eierkehr genannt wurde, kannte den Sensebezirk wie seine Hosentasche. Später sattelte er auf den Getränkehandel um.
1977 fiel beim Holzen ein Traktor auf ihn. Er erholte sich von den lebensbedrohlichen Verletzungen, doch die körperliche Leistungsfähigkeit ist nicht mehr ganz zurückgekehrt. Sein Humor, seine Schlagfertigkeit und das gute Erinnerungsvermögen sind zum Glück geblieben, ebenso wie seine Liebe zu den Tieren und der Natur. Die liebste Freizeitbeschäftigung war Jassen.
Felix war ein leidenschaftlicher Verehrer der Mutter Gottes, einmal war er mit der Pilgergruppe in Lourdes. Unzählige Male begab er sich zur Lourdes-Grotte in Überstorf oder zur Kapelle in Bürglen.
Nachdem sein Sohn den Betrieb übernommen hatte, hat er ihn weiter unterstützt, auch als die Gehbeschwerden grösser wurden. Es kam zu Spitalaufenhalten. Dank der Spitex und der aufopfernden Hilfe seiner Frau Zita konnte er wieder nach Hause zurückkehren.
Am 26. Juli 2010 musste er erneut ins Spital. Im Laufe seines siebenwöchigen Spitalaufenthalts hat er immer mehr gespürt, dass sich seine Zeit auf Erden dem Ende zuneigt. Am Morgen des 18. September 2010 ist er friedlich, vertrauensvoll und ganz ruhig im Kreise seiner Familie eingeschlafen.
Seine Seele durfte an diesem schönen Herbstmorgen in den blauen Murtensee-Himmel zu einem Ort aufsteigen, wo ewiges Licht leuchtet. Eing.