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<h2>SubmittedText<h2><p>Das Frauenstimmrecht wurde am 16. März 1971 eingeführt. Diesem Datum wird kaum Rechnung getragen. Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Sieht er die historische Wichtigkeit des 16. März für die Schweiz, für die Schweizer Bevölkerung?</p><p>2. Ist er bereit, den 16. März zu einem Feiertag zu erklären? Wenn nein, warum nicht?</p><p>3. Ist er bereit, den 8. März zu einem Feiertag zu erklären? Wenn nein, warum nicht?</p><p>4. Ein weiterer Feiertag ist mit Kosten verbunden. Sieht der Bundesrat eine Möglichkeit, den 1. August mit dem 16. März zu tauschen oder doch einen zusätzlichen Feiertag einzuführen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Der Bundesrat teilt die Auffassung der Interpellantin, dass die Einführung des Frauenstimmrechts am 16. März 1971 ein denkwürdiges Ereignis ist und eine herausragende Bedeutung für unser Land hat. </p><p>Bereits in seiner Stellungnahme vom 8. Mai 2015 auf die von der Interpellantin am 18. März 2015 eingereichte und vom Nationalrat am 15. März 2017 abgelehnte Motion 15.3179, "Nationaler Feiertag zur Einführung des Frauenstimmrechts", sprach der Bundesrat von einem "Meilenstein in der Entwicklung unserer Demokratie ..., der einen stossenden Mangel behoben hat". Deshalb sind bereits zahlreiche Aktivitäten im Jahr 2021 geplant, um das 50-jährige Jubiläum dieser wichtigen Etappe in der Schweizer Geschichte zu feiern (vgl. den für diesen Anlass geschaffenen Kalender auf der Internetseite des Vereins CH2021, <a href="http://www.ch2021.ch">www.ch2021.ch</a>).</p><p>2./3. Wie der Bundesrat ebenfalls bereits im Mai 2015 ausführte, bestimmen in der Schweiz die Kantone die gesetzlichen Feiertage. Der einzige nationale Feiertag ist der Bundesfeiertag am 1. August, der aufgrund einer von Volk und Ständen am 26. September 1993 angenommenen Volksinitiative eingeführt wurde. Der Bundesrat möchte an dieser föderalistischen Lösung festhalten und keinen zusätzlichen nationalen Feiertag einführen.</p><p>4. Der Bundesrat ist dagegen, den 1. August durch den 16. März zu ersetzen. Der Bundesrat ist weiterhin überzeugt, dass die Einführung des Frauenstimmrechts auch ohne einen nationalen Feiertag gebührend gewürdigt werden kann und gewürdigt wird. Am Bundesfeiertag feiern wir nicht nur ein historisches Datum, sondern ebenso sehr die Entwicklung unseres Landes hin zu einer ausgebauten Demokratie, einem freiheitlichen Rechtsstaat und einer Gesellschaft mit Chancengleichheit für Frauen und Männer. </p>  Antwort des Bundesrates.