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Kanton Graubünden
Chantun Grischun
Cantone dei Grigioni
Die Regierung genehmigt ein Lärmsanierungsprojekt für die Engadinerstrasse ab der Ortseinfahrt von Celerina innerhalb der Gemeindegrenze. Um den steigenden Lärmimmissionen entgegenzuwirken, wurden verschiedene Lärmschutzmassnahmen geprüft, wie zum Beispiel verkehrslenkende Massnahmen, Anpassungen der Geschwindigkeitsvorgaben, der Ersatz vorhandener Strassenbeläge oder Schallhindernisse. Im Rahmen des Projekts werden nun verschiedene der geprüften Lärmschutzmassnahmen umgesetzt.
Das Projekt sieht unter anderem vor, zwei Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 765Metern zu errichten. Bei der ersten Wand handelt es sich um eine 120 Meter lange und 2 Meter hohe Konstruktion des Kantons entlang der Engadinerstrasse. Die zweite Lärmschutzwand besteht aus einem Teil des Kantons und einem Teil der Gemeinde. Der Abschnitt des Kantons entlang der Einfahrtsspur von Celerina in Richtung St. Moritz ist rund 2 Meter hoch und 45 Meter lang. Der direkt anschliessende 600 Meter lange und 1,5 bis 2 Meter hohe Wandabschnitt der Gemeinde führt von der Engadinerstrasse bis zum Elektrizitätswerk. Es wurde speziell darauf geachtet, die Charakteristik des Strassenabschnitts zu erhalten und die neue Lärmschutzwand bestmöglich in die Landschaft einzupassen. Die Kosten für den Bau der gesamten Lärmschutzkonstruktion betragen insgesamt zirka 1,78 Millionen Franken. Davon gehen rund 0,44 Millionen Franken zulasten des Kantons.
Auf der Einfahrtsspur in Richtung St. Moritz wird zudem eine Reduktion der Höchstgeschwindigkeit realisiert. Es ist vorgesehen, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dem ersten Abschnitt der Einfahrtsspur von heute 80 km/h auf 50 km/h herabzusetzen. Des Weiteren wurden auf der Engadinerstrasse als auch auf der Einfahrtsspur bereits neue lärmreduzierende Strassenbeläge eingebaut.
©Bundesamt für Landestopografie
(Lärmschutzwand gelb: Kanton / blau: Gemeinde)
Die Regierung genehmigt ein Lärmsanierungsprojekt für die Engadinerstrasse ab der Ortseinfahrt von Celerina innerhalb der Gemeindegrenze.
Die Regierung beschliesst, den Kantonsbeitrag für die seelsorgerischen Dienste in der Bündner Justizvollzugsanstalt (JVA) Cazis Tignez zu verdoppeln. Die evangelische und katholische Pastoration wird ab 1. Juli 2020 mit insgesamt maximal 60 000 Franken und ab 1. Januar 2021 mit maximal 80 000 Franken entschädigt. Diese Erhöhung erfolgt aufgrund der Veränderungen der Insassenzahlen. Die neue geschlossene JVA Cazis Tignez bietet 152 Insassen Platz, gegenüber den bisherigen 52 Insassen in der JVA Sennhof. In den Bündner Justizvollzugsanstalten bieten evangelische und katholische Seelsorger regelmässig Sprech- und Gebetsstunden an und halten Gottesdienste ab. Die kirchlichen Seelsorger stehen zudem auch Konfessionslosen und Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften zur Verfügung.
Die Regierung beschliesst, den Kantonsbeitrag für die seelsorgerischen Dienste in der Bündner Justizvollzugsanstalt (JVA) Cazis Tignez zu verdoppeln.