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Der FC Basel schafft den Vorstoss in die K.o.-Phase der Conference League. Die Mannschaft von Trainer Alex Frei gewinnt das letzte Gruppenspiel bei Pjunik Jerewan trotz langer Unterzahl 2:1.
Darian Males und der 18-jährige Conference-League-Debütant Anton Kade erzielten die Basler Tore in der ersten halben Stunde. Males profitierte von einem idealen Steilpass von Andy Diouf, Kade traf mit einem sehenswerten Schlenzer nach Zuspiel von Ndoye.
Weil Ndoye nach 53 Minuten wegen einer vermeintlichen Schwalbe die Gelb-rote Karte sah, gerieten die 4000 km weit angereisten Basler in der zweiten Halbzeit noch ins Zittern – umso mehr, weil Pjunik Jerewan 20 Minuten vor Schluss nach einem Ballverlust des eingewechselten Liam Millar zum Anschlusstreffer kam. Unter anderem liess Mirko Salvi, der im Tor den verletzten Marwin Hitz vertrat, nach gut 80 Minuten einen Weitschuss gefährlich nach vorne abprallen.
Ob die zweite Gelbe Karte gegen Ndoye berechtigt war, ist zumindest diskussionswürdig. Der Basler liess sich im gegnerischen Strafraum zwar gar leicht fallen, eine Berührung lag aber vor.
Bratislava holt den Gruppensieg
Zum Gruppensieg und damit zum direkten Einzug in die Achtelfinals reichte es dem FCB nicht mehr. Diesen holte sich Slovan Bratislava dank eines 2:1-Erfolgs bei Zalgiris Vilnius und dank der positiven Bilanz in den Direktbegegnungen mit dem FCB. Die Auslosung der Sechzehntelfinals findet am nächsten Montag statt. Basel bekommt es mit einem Gruppendritten aus der Europa League zu tun.