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(26.10.2011) Der Schweizer Arbeitsmarkt scheint den gegenwärtigen Turbulenzen in der Weltwirtschaft gut standzuhalten. Laut Angaben von Adecco hat sich die Zahl der freien Stellen seit Beginn des Jahres 2011 auf einem hohen Niveau gehalten. Im dritten Quartal wurde das Vorjahresniveau sogar um 15% übertroffen und der Rekordwert vom Juni 2008 wurde nur um 6% unterschritten.
In der Ostschweiz erhöhte sich die Zahl der Stellenangebote im dritten Quartal von allen Regionen am deutlichsten, nämlich um +11%. Das Niveau selbst bleibt jedoch im Vergleich zu den übrigen Regionen klar im Rückstand, wie Adecco betont. In der Genferseeregion und in der Region Zürich ging die Zahl der offenen Stellen um je 9% zurück, was hauptsächlich dem Abbau von Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor geschuldet ist. In der Zentralschweiz (-6%) schrumpfte das Stellenangebot etwas, während die Nordwestschweiz einen leichten Anstieg von 4% verbuchte.
Besonders der Dienstleistungssektor hatte im dritten Quartal 2011 unter den Unsicherheiten der globalen Wirtschaft zu leiden. So verringerte sich die Zahl der offenen Stellen im Bereich Finanz und Treuhand (-5%), Verkauf und Marketing (-6%), Medizin und Soziale Dienstleistungen (-12%) sowie Büro und Verwaltung (-18%).
Die Bereiche Baugewerbe, Industrie sowie Management und Organisation konnten den schlechteren Wirtschaftsaussichten bisher die Stirn bieten: Dort ist die Zahl der Stellenangebote im dritten Quartal konstant geblieben. Das Gastgewerbe bildet zusammen mit den persönlichen Dienstleistungen die einzige Berufskategorie, in der das Stellenangebot wuchs (+19%).
In Bezug auf die Ausschreibungskanäle ist festzustellen, dass der Anteil der Online-Portale mit einem Plus von 1% leicht gestiegen ist. Die Anzeigen in den Printmedien und auf den Firmenwebsites gingen dagegen um je 3% zurück.
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