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Mit multivariaten statistischen Methoden wurde nach den Bestimmungsfaktoren des Strukturwandels (SW) in der Schweizer Landwirtschaft gesucht. Dazu wurden die relative Veränderung (a) der Landwirtschafts-, (b) der Haupterwerbs- und (c) der Erwerbskombinationsbetriebe sowie (d) der Teilzeitbeschäftigten in der Landwirtschaft in der Periode 1985 bis 2000 in den Bezirken der Schweiz untersucht. 32 sozioökonomische und landwirtschaftliche Variablen wurden mit einer Faktorenanalyse zu 9 potentiellen Bestimmungsfaktoren zusammengefasst. Die statistischen Analysen konnten die Entwicklung der Erwerbskombinationsbetriebe hautsächlich auf die beiden innerlandwirtschaftlichen Faktoren «Betriebsstruktur» und «Betriebsfläche» zurückführen. Somit erfolgte der SW grösstenteils pfadabhängig. Der SW verlief in den Bezirken sehr unterschiedlich. Auffällig ist die ähnliche Entwicklung in der Südschweiz und in den Agglomerationen. Agrarpolitische Instrumente, die im Wesentlichen nur nach Höhenstufen (Katasterzonen) ausdifferenziert sind, genügen nicht mehr. Es ist zu fordern, dass die agrarpolitischen Instrumente vermehrt auf die unterschiedliche strukturelle Problematik der verschiedenen Regionen auszurichten sind.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.