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Die Diskussion um die Luftmessgeräte in Schulzimmern war während der Coronapandemie aufgekommen. Die Ansteckungsgefahr sei dort am höchsten, wo sich viele Menschen längere Zeit nahe beieinander in geschlossenen und schlecht gelüfteten Räumen aufhielten, begründete Spörri ihre Forderung, in allen Schulen CO2-Messgeräte zu installieren.
Der Luzerner Regierungsrat war von Anfang an dagegen, jedes Schulzimmer mit einem Messgerät auszustatten. Er führte aber ein Pilotprojekt mit CO2-Messgeräten in 216 Klassenzimmern durch. Dafür hat Spörri kein Verständnis. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb im Kanton Luzern lange Studien durchgeführt würden für eine Massnahme, deren Wirksamkeit längst wissenschaftlich erwiesen sei.
Der Regierungsrat verweist dagegen auf die Kampagne, die auf Basis der beim Pilotprojekt gewonnenen Erkenntnisse gestartet wurde. So seien ein Flyer, eine App und Merkblätter erarbeitet worden, Kleber und entsprechend gestaltete Bildschirmschoner würden Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler an das Lüften erinnern.
In der Darstellung des Regierungsrat hat die Kampagne zu besserer Luft in Schulzimmern geführt. Gegen eine Ausrüstung aller Schulzimmer mit Messgeräten führt er zudem an, dass diese je nach Bauweise und Belüftungsart des Schulhauses separat geplant und angeschafft werden müsste.
(sda)