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Die Kostentransparenz bei den Wahlen sei den Grünen ein wichtiges Anliegen, teilte die Solothurner Kantonalpartei am Mittwoch mit. Die Wählerinnen und Wähler sollten wissen, wie viel Geld in eine Wahlkampagne gesteckt werde und vor allem auch, welche Personen oder Organisationen die Parteien finanzierten.
Gemäss neuer Transparenzregeln des Bundes müssen Kampagnenbudgets von mehr als 50'000 Franken offengelegt werden. Obwohl die auf vier Listen verteilten, 24 kandidierenden Grünen im Kanton Solothurn mit weit tieferen Budgets auskommen, legt die Partei ihre Zahlen offen.
39'000 Franken für Wahlprospekte
Als Lohnkosten sind 26'750 Franken aufgeführt. Dafür ist ein Wahlkampfleiter für sieben Monate in einem 20-Prozent-Pensum angestellt, wie Laura Gantenbein, Präsidentin Grüne Kanton Solothurn, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.
39'000 Franken geben die Grünen für Wahlprospekte aus, vorwiegend für die Flugblätter, die der Kanton mit den offiziellen Wahllisten verschickt. 16'200 Franken sind für Aussenwerbung vorgesehen.
Beim Ertrag machen die 46'000 Franken aus der Parteikasse den grössten Anteil am 98'000-Franken-Budget aus. Zusätzlich sind 800 Stunden Freiwilligenarbeit aufgeführt. «Ohne das wäre Wahlkampf kaum möglich», sagte Gantenbein.
(sda)
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