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Braune Wegameise
Schäden durch die Braune Wegameise
Die Braune Wegameise ist in Laubwäldern zuhause und bevorzugt morsches Holz für den Nestbau. Sie kann sich aber auch in Haus und Garten ansiedeln, beispielsweise unter Dielen, Treppen oder hinter Wandverkleidungen. Die zerstörerische Kraft der Braunen Wegameise macht sie zu einem gefährlichen Schädling. Beim Nestbau wird der ausgesuchte Platz systematisch ausgehöhlt und die Brutkammer vorbereitet. Dadurch wird die Bausubstanz geschädigt und kann unter Umständen die Tragfähigkeit eines ganzen Gebäudes massiv beeinträchtigen.
Meist wird die Braune Wegameise auch erst entdeckt, wenn schon Schäden am Holz vorhanden sind. Dies liegt vor allem am Laufweg der Ameise. Sie meidet die Überquerung von freien Flächen und sucht sich ihren Weg lieber durch spalten oder Ritzen, so kann sie lange Zeit unentdeckt bleiben.
Wie lebt die Braune Wegameise?
Der natürliche Lebensraum der Braunen Wegameise ist der Laubwald, hier können bis zu 23 Völker eine Fläche von 100 Quadratmeter besiedeln. Holz, welches durch Pilze und Feuchtigkeit bereits geschädigt ist, bietet den Ameisen eine gute Basis, um eine Kolonie zu gründen.
Morsches Holz, abgestorbene Bäume in der Natur oder alte Holzdielen dienen der Braunen Wegameise als Lebensraum. Eine Kolonie wird meist von einem Weibchen gegründet, dann wird das Holz von innen ausgehöhlt und die Brutkammer ist einsatzbereit. Im Laufe der Zeit können auch mehrere Königinnen in einem Stamm angesiedelt sein.
Nahrung
Das morsche Holz dient der Braunen Wegameise nicht als Nahrungsquelle. Sie beseitigen es lediglich, um ihr Nest bauen zu können. Honigtau von Läusen dient der Ameise als Futtermöglichkeit. Insekten oder Larven werden dagegen auch gemieden und nur selten gefressen.
Aussehen
Die etwa 2,5 bis 4,5 mm grosse Braune Wegameise ist zweifarbig und ermöglicht auch so die Unterscheidung zur Schwarzgrauen Wegameise. Sie hat einen hellen, bronzefarbenen Kopf, einen braunen Körper und einen dunkel gefärbten Hinterleib.
Fortpflanzung
Im späten Frühjahr wird die Fortpflanzung durch das Ausfliegen der männlichen und weiblichen Ameise eingeläutet.
Die flugfähigen Insekten sind von Mai bis August aktiv und begatten sich während dieser Hochzeitsflüge. Danach sterben die männlichen Ameisen und das weibliche Tier beginnt als Ameisenkönigin die Nestgründung.