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Nach dem Vorbild von Australien und dem Aufruf von Greta Thunberg haben am Freitag 400 bis 500 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Kantonsschulen von Zürich den ersten Schweizer Klimastreik durchgeführt.
Unter anderem fordern die Schülerinnen und Schüler vom Kanton Zürich, nach dem Vorbild von London, einen «Climate Emergency», einen Klimanotstand also, auszurufen.
Die Streikenden versammelten sich vor dem Zürcher Stadthaus, wo sie diese Forderung bei einem Vertreter der Stadt Zürich vorbrachten.
Danach brachen die Schülerinnen und Schüler zu einem spontanen Demozug quer durch Zürich auf. Der Verkehr kam dabei kurzfristig zum Erliegen, die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz.
Weitere Klimastreiks sind in der ganzen Schweiz geplant. Die Demo endete schliesslich nach etwa zwei Stunden vor der ETH. Eine Sprecherin meinte dazu: «Warum zahlen wir eigentlich der ETH 2.3 Milliarden Franken pro Jahr, wenn wir dann ihre Ergebnisse nicht ernst nehmen?»
(cma)
Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.
Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.
Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …