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Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Republik Moldau sind gut und konzentrieren sich auf die technische Zusammenarbeit und Migrationsfragen.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Moldova
Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ist seit 2000 mit einem Kooperationsbüro in der Hauptstadt vertreten. Der Schweizer Botschafter in Kyiv ist in Chişinău akkreditiert. Die Republik Moldau ist durch ihre Mission bei den internationalen Organisationen in Genf auch für die Schweiz vertreten. Der moldawische Missionschef hat eine Doppelakkreditierung.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Das Handelsvolumen zwischen der Schweiz und Moldau ist bescheiden. Die Schweiz exportiert vor allem Pharmaprodukte, Landwirtschaftsprodukte, Maschinen und chemische Produkte. Importiert werden landwirtschaftliche Produkte und in geringem Umfang Kleider und Textilien sowie Fahr- und Flugzeuge.
Zusammenarbeit im Bildungsbereich
Forschende und Kulturschaffende aus Moldau können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.
Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe
2008 beendete die DEZA die Programme der humanitären Hilfe, um sich ganz auf die technische Zusammenarbeit zu konzentrieren. Die Schweizer Kooperationsstrategie für Moldova 2014-2017 beinhaltet Aufwendungen von total 54 Mio. CHF für die technische Zusammenarbeit mit der Republik Moldova. Die Programmschwerpunkte 2014–17 sind Gesundheit und Wasser.
Schweizerinnen und Schweizer in der Republik Moldau
Ende 2013 lebten 28 Schweizerinnen und Schweizer in der Republik Moldau.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Im 19. Jahrhundert emigrierten zahlreiche Schweizer, unter ihnen etliche Waadtländer Weinbauern, nach Bessarabien (heute Republik Moldova).
Nach dem Zerfall der Sowjetunion nahm die Schweiz 1992 mit der neu gegründeten Republik Moldau diplomatische Beziehungen auf. Von 2000 bis 2008 betrieb die DEZA in Chişinău ein Das Koordinationsbüro der DEZA engagierte sich von 2000 bis 2008 für humanitäre Hilfe, ab 2005 kam die technische Zusammenarbeit dazu. Die Humanitäre Hilfe der Schweiz engagierte sich während dieser neun Jahre für die bauliche Sanierung von Heimen und psychiatrischen Kliniken sowie für die Hilfe in Notsituationen und Milchpulverlieferungen an soziale Institutionen im Vordergrund.