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Die Verlagerung der alpenquerenden Gütertransporte von der Strasse auf die Schiene soll nicht mit Verboten und Geboten, sondern mit marktwirtschaftlichen Massnahmen und einem Ausbau der Bahninfrastruktur erreicht werden. Die 2001 eingeführte Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) für Lastwagen schafft ausgewogene Wettbewerbsbedingungen unter den Verkehrsträgern. Sie trägt dazu bei, dass der Strassengütertransport die von ihm verursachten externen Kosten, wie z. B. Lärm- oder Umweltbelastungen, finanziell abdeckt. Mit dem Bau der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) mit drei neuen Basistunnels am Lötschberg, Gotthard und Ceneri sowie mit dem Ausbau der Nord-Süd-Achse für Transporte mit 4 Metern Eckhöhe erhält die Bahn eine wettbewerbsfähige Infrastruktur.
Im Jahr 2000 haben rund 1.4 Millionen schwere Strassengüterfahrzeuge die Schweizer Alpen überquert. Mehr als die Hälfte davon im Transitverkehr. Im Jahr 2016 sank die Anzahl der Fahrten auf unter eine Million (->Berichte und Zahlen). Diese Entlastung der Alpentäler vom Güterschwerverkehr ist das Ergebnis der Verlagerungspolitik, die das Schweizer Volk 1994 mit dem Ja zur "Alpeninitiative" eingeleitet und seither mehrmals bestätigt hat.
Faktenblätter
Faktenblätter zur NEAT und zur Verlagerung des Güterverkehrs