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Der Portugiese spielt nicht nur unglaublich gut Fussball, er weiss sich auch zu vermarkten. Ob er auch alle Gadgets und Marken benutzt, die er repräsentiert? Wohl kaum.
Laut dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin «Forbes» verdient Cristiano Ronaldo durch seine «Endorsment-Verträge» rund 28 Millionen Dollar jährlich. Ein «Endorsment-Vertrag» bedeutet, dass sich der Marken-Botschafter öffentlich für das Produkt einsetzt und dies unter anderem auch selbst verwendet. Würde Cristiano Ronaldo seinen vertraglichen Pflichten nachgehen, sein Tag würde in Etwa so aussehen:
Morgens um 7:00 Uhr steht der Portugiese auf, geht unter die Dusche und pflegt seine Haarpracht mit Clear Shampoo. Danach geht es für den Weltfussballer vor den Spiegel, wo er sich mit dem ReFa-Active-Roller die Muskeln stählt.
Nach diesem Ego-Push schlüpft Ronaldo in ein paar CR7-Boxershorts, welche seinen besonders gut ausgeprägten Quadrizeps (Oberschenkelmuskel) betonen, und schlendert zum Frühstück. Mit einem Schluck Soccerade und einem Herbalife-Proteinriegel bringt er seinen Adonis-Körper auf Betriebstemperatur. Ein Blick auf seine Tag-Heuer-Uhr sagt dem Real-Stürmer, dass es Zeit fürs Training ist.
Husch geht es in die Garage, wo sein Toyota parkiert ist. Nach einem kurzen Ölwechsel, selbstverständlich mit Castrol Edge Motor Oil macht er sich zügig auf zur «Ciudad Real Madrid», dem imposanten Real-Trainingsgelände im Nordosten der spanischen Hauptstadt.
Wie üblich ist der Superstar der Erste auf dem Platz, schnürt seine Nike-Schuhe und wärmt sich lange vor offiziellem Trainingsstart schon mal auf. Von nichts kommt schliesslich auch nichts.
Als nach einer halben Stunde Jese Rodriguez auftaucht, macht Ronaldo mit seinem Samsung Galaxy S5 ein Selfie von ihnen und schickt es mit der Mitteilung «wir sind hier, wo seid ihr?» an Carlo Ancelotti.
Danach wird den ganzen Tag trainiert. Über Mittag bleibt nur kurz Zeit, einen Emirates-Flug für die nächsten Ferien mit Freundin Irina zu buchen und ein paar frische Armani-Boxershorts anzuziehen.
Nach dem Training geht es zur Vermögensberatung zur Banco Espirito Santo. Wie er kürzlich zur englischen Zeitung «The Independent» behauptet hat, weiss er nämlich gar nicht, wie viel Geld er besitzt. Wer soll bei dieser Menge auch den Überblick behalten? Absolut verständlich, dass er dieses Geschäft den Espirito-Santo-Profis überlässt.
Erschöpft zu Hause angekommen, setzt er sich auf die Couch, zockt den ganzen Abend Pro Evolution Soccer und stopft sich eine 20er-Packung Chicken-Wings von Kentucky Fried Chicken rein. Eine ausreichende Proteinzufuhr ist abends nämlich unerlässlich.
Nach dem Gamen trainiert Ronaldo mit dem Facial Fitness Pro noch seine Gesichtsmuskeln und geht danach mit straffen Wangen ins Bett.
Ronaldos Werbe-Engagements tendieren punktuell durch und durch in Richtung Prostitution. Man bedenke vor allem die asiatischen Beauty- und Fitnessgadgets. Doch wie sagt man so schön? «Geld heiligt die Mittel.»