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L., Pflanzengattung aus der Familie der Rutaceen (s. d.),
deren wenige Arten, sämtlich Sträucher aus dem Kapland, wegen des aromatischen Wohlgeruchs, den ihre drüsig punktierten Blätter
aushauchen, den Namen Göttergeruch oder Götterduft erhalten haben. Sie sind beliebte Gewächshaus- und Zimmerpflanzen
[* 2] mit
endständigen, gehäuften Blüten, welche aus einem fünfteiligen, mit dem fünflappigen Blütenboden verwachsenen Kelch und
fünf weißen Blumenblättern bestehen. Am häufigsten gezüchtet werden Diosma hirsuta Thbg.
und Diosma alba Thbg.
Sie verlangen keine besondere Kulturmethode, sondern wachsen sehr willig in einer Mischung von Laub- und Heideerde, der etwas
Sand beigegeben ist. Im Winter giebt man ihnen einen hellen Platz im Kalthaus oder Zimmer, im Sommer können sie ins Freie
gestellt werden. Die Vermehrung geschieht durch Stecklinge, die im Frühjahr vor dem Beginn des Triebes,
oder im August nach vollendetem Trieb geschnitten, leicht anwachsen.