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Bangkok - In der thailändischen Hauptstadt Bangkok haben tausende Regierungsgegner erneut den Rücktritt von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva gefordert. Nach Schätzungen der Polizei gingen rund 45'000 Rothemden - Anhänger von Ex-Premier Thaksin Shinawatra - auf die Strasse.
Sie forderten die Rückkehr des im Exil lebenden Ex-Regierungschefs. Die Rothemden machen seit Mitte März mit Massenprotesten gegen Abhisits Regierung Front.
Einen Dialog beider Seiten erklärte die Opposition am Dienstag für gescheitert. Abhisit hatte bei den Gesprächen angeboten, die Neuwahlen um ein Jahr auf Ende des Jahres vorzuziehen. Dies lehnten die Regierungsgegner ab.
"Wir nehmen nicht hin, dass Abhisit weitere neun Monate an der Macht bleibt", sagte Korkaew Pikulthong, einer der Anführer der Rothemden. Die Opposition wird vor allem von den Bauern aus dem armen Norden und Nordosten des Landes unterstützt.
Sie werfen Abhisit vor, nur die Interessen der Eliten im Land zu vertreten. Thaksin war vor vier Jahren vom Militär gestürzt worden. Er floh 2008 ins Ausland, um einer Haftstrafe wegen Korruption und Amtsmissbrauchs zu entgehen.
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