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Alexis Pinturault startete zwar leicht angeschlagen zum Rennen in Oberösterreich, aber der Franzose liess sich durch seine Blessuren nicht irritieren. Am Freitag hatte er bei seiner Siegesfahrt an einem Tor angeschlagen und sich ein Hämatom am Oberschenkel sowie eine Zerrung im Rückenbereich zugezogen. Dennoch errang Pinturault seinen dritten Riesenslalom-Sieg in Serie.
Pinturault fuhr in beiden Läufen Bestzeit, womit er Weltcup-Gesamtleader Marcel Hirscher gleich um 1,14 Sekunden hinter sich liess. Henrik Kristoffersen wurde Dritter, liegt nun aber in der Gesamtwertung bereits 283 Punkte hinter Hirscher.
Einen starken Auftritt hatte auch Carlo Janka. In seinem erst zweiten Riesenslalom des Winters klassierte sich Carlo Janka bereits wieder in den Top 10. Der Bündner zeigte vor allem im zweiten Lauf eine hervorragende Leistung, mit der er sich vom 14. in den 7. Schlussrang verbesserte. Erst einmal im bisherigen Winter hatte es vor ihm ein Schweizer unter die besten Zehn geschafft: Gino Caviezel als Achter in Naeba.
Wegen seiner Rückenbeschwerden hatte sich Janka in dieser Saison auf die Speed-Disziplinen konzentriert. In Hinterstoder fühlte er sich aber wieder bereit, in seiner früher stärksten Sparte wieder anzutreten. 2009 war Janka im Riesenslalom Weltmeister, 2010 Olympiasieger.
Weltcuppunkte sicherten sich neben Janka auch noch Gino Caviezel (24.) und Loïc Meillard (27.). Für den erst 19-jährigen Walliser waren es die ersten Zähler seiner noch jungen Karriere.
(SDA)