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Hoffentlich nicht die Umrisse einer neuen Mentalität
Unter Berufung auf die Meinungsvielfalt erhält die sogenannte Schöpfungslehre in den USA massenweise Zulauf von den so genannten Evangelikalen. Schulbücher sollen "von Darwin verseucht" sein und gesäubert werden, wobei Darwin als Begriff für Evolution steht. Der Konflikt zwischen beiden Ansichten schien seit dem Pariser Akademiestreit von 1830 überwunden, als die "Neptunisten" (Anhänger der Evolutionsidee) um Geoffrey Saint-Hilaire den Sieg über die "Plutonisten"oder "Vulkanisten" (Anhänger des "Kreationismus" oder der Schöpfungslehre) um Georges Cuvier davon trugen. Die Kreationisten behaupteten damals wie die Neo- und Taliban-Christen heute, Gott habe die Welt auf einen Schlag und den Menschen vor ungefähr 10‘000 Jahren fixfertig erschaffen.
24. Januar 2005
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"Eine Analyse, die nachdenklich macht"
Das ist so ein treffender Kommentar, dass ich hiermit - liegt's wohl am Whisky oder an der Altersdemenz? - von meinem eisernen Grundsatz "Niemals sollst du so tief sinken, dass du einen Leserbrief schreibst" leichten Herzens abweiche. Ich finde Ihre kurze "US-Analyse" wichtig und nötig, und ich hoffe, dass sie viele Leute nachdenklich macht. (Vor ein paar Monaten war ich kurz in Amerika, und ich konnte mir überhaupt keinen Vers darauf machen, warum sich diese wunderbaren Leute eine so verbockte Regierung gefallen lassen.)
Bernhard A. Scherz, Therwil
"In der Schweiz ist es der Blocherismus"
Verwandte Tendenzen sind doch auch in der Schweiz als Umrisse auszumachen: Blocherismus müsste man dem sagen, zwar weniger religiös, dafür aber streng national-politisch. Um die Worte von Aurel Schmidt zu gebrauchen: Ich versuche nur, auf eine Entwicklung hinzuweisen… Tja, die Geister die man rief …
Bruno Heuberger, Oberwil
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