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Als Reverenz für die Namensgeberin des Meret-Oppenheim-Platzes soll im Gundeli ein Brunnen mit der Nachbildung einer Skulptur der Künstlerin entstehen. Für diese Brunnenfigur sprach die Basler Regierung einen Betrag von 430’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds.
Lange war der Meret-Oppenheim-Platz eine unwirtliche Asphaltwüste zwischen den Bahngeleisen beziehungsweise der Meret-Oppenheim-Strasse und der Güterstrasse im Gundeli. Im Moment ist es eine mächtige Baustelle für das 80-Meter-Hochhaus von Herzog & de Meuron, welches das Stadtbild an dieser Stelle spürbar verändern wird. Und Raum freilässt für einen neuen öffentlichen, parkähnlichen Platz.
Zentrum dieses Platzes soll ein grosser Brunnen mit einem Durchmesser von neun Metern werden. Von den Architekten stammt anscheinend die Idee, den Brunnen mit einer Skulptur der namensgebenden Künstlerin Meret Oppenheim (1913–1985) zu versehen, die zu ihren Lebzeiten eng mit Basel verbunden war.
Brunnenfigur nach einem Entwurf von Meret Oppenheim
Die Kosten für die Platzgestaltung tragen die Bauherrin SBB und der Kanton Basel-Stadt, der einen Betrag aus dem Mehrwertfonds beisteuert. Die Kosten für die Brunnenfigur werden nun aus dem Swisslos-Fonds beigetragen. Die Basler Regierung bewilligte hierfür einen Betrag in der Höhe von 430’000 Franken.
Es handelt sich um eine Reproduktion der Skulptur «Spirale (der Gang der Natur)», die Meret Oppenheim im Jahr 1976 entworfen hat.