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Die umstrittene Dreifach-Bestrafung wird vorerst nicht geändert. Die automatische Sperre bei einer Notbremse im Sechzehner soll allerdings überprüft werden. Auch einen vierten Einwechselspieler lehnte die zuständige Kommission ab.
Es ist eine der umstrittensten Regeln im Fussball. Wenn ein Spieler eine klare Torchance im Strafraum mit einem Foul verhindert, folgen drei Strafen: Es gibt Elfmeter sowie eine Rote Karte und eine Sperre für den Übeltäter. Diese Dreifachsperre war Thema beim International Football Association Board (IFAB), der für Regelfragen zuständigen Kommission der FIFA.
Das IFAB sprach sich gegen eine sofortige Änderung der Regel aus, nannte die dreifache Bestrafung aber «zu hart». Die automatische Sperre müsse überprüft werden, teilte die FIFA nach dem Treffen in Belfast mit. Auch die Möglichkeit, in der Verlängerung einen vierten Spieler einzuwechseln, wird es vorerst nicht geben.
Ein Fortschritt beim Thema Videobeweis zur Entlastung des Schiedsrichters wurde ebenfalls nicht erzielt, auch in dieser Frage soll es weitere Beratungen geben. Ein endgültiger Entschluss über diese technische Unterstützung sei «die grösste Entscheidung, seitdem Fussball gespielt wird», sagte Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke. (ram/spon)