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Goma
Ähnlich wie Catania am Ätna oder Neapel am Vesuv ist auch Gomas Schicksal eng mit dem seines Vulkans, dem Nyiragongo verbunden. In den letzten Jahren ist der Nyiragongo gefährlicher geworden. Im Januar 2002 öffneten sich seitliche Schlote inmitten der Stadt und überfluteten Teile davon. Zum Glück war der Ausbruch in weniger als 12 Stunden vorbei. Dennoch waren die Schäden beträchtlich.
Markt in Gisenyi mit Nyiragongo im Hintergrund. Gisenyi (Ruanda) und Goma (Kongo) bilden heute eine einzige Stadt am Kivusee, geteilt durch eine "hypothetische" Grenze.
Diese Strasse in Goma wurde 2002 von Lava rund 2 m tief überflutet. Deshalb muss man heute zu den Geschäften hinuntersteigen, die früher auf ebenem Niveau zugänglich waren.
Die Landschaft rund um Goma wird vom mächtigen und immerfort rauchenden Vulkan dominiert, der am Horizont eine perfekte Silhouette bildet.
Der beständige rote Widerschein des Lavasees an den Wolken ist ein übliches Schauspiel in den Nächten von Goma.
Die Lavaströme von 2002 bewegten sich so schnell, dass sich die Menschen nur selbst in Sicherheit bringen konnten. Selbst Lastwagen mussten aufgegeben werden.
Diese "Geisterlastwagen" wurden zu einer Heimstatt für die Ärmsten der Armen in Goma. Und man kann tatsächlich barfuss über Pahoehoe-Lava gehen...
Die Lavaströme hoben manche Lastwagen an und stürzten sie um, und das trotz eines Gewichts von vielen Tonnen.
Während einige Lastwagen beinahe vollständig in der Lava verschwanden, schwammen manche Autos auf dem Lavastrom obenauf.
Goma Volcano Observatory: Stephane und der Direktor des Instituts diskutieren über den Gasgehalt des Kivusees.
Direktor Célestin Kasereka Mahinda erklärt die Geologie der beiden Vulkane Nyiragongo und Nyamulagira.
Dann zeigt er uns die seismischen Aufzeichnungen, die das am Vulkan installierte Messnetz in Echtzeit liefert.
Honoré zeigt Stephane die Entwicklung der Temperatur Gase aus Nyiragongos Nord-Süd-Spalte.