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Supreme Court hält an Verurteilung von George Pell fest
Der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilte Kardinal George Pell muss in Haft bleiben. Der Supreme Court in Melbourne, das höchste Gericht des australischen Bundesstaates Victoria, hat am 21. August die Berufung des Ex-Finanzchefs des Vatikans abgewiesen. Der Entscheid fiel mit 2:1 Stimmen. Die Verurteilung bezog sich auf sexuelle Übergriffe auf zwei 13-jährige Chorknaben, die Pell nach Überzeugung der Geschworenen bei zwei Gelegenheiten 1996/1997 als damaliger Erzbischof von Melbourne begangen hat. Die Präsidentin und ein Mitglied des dreiköpfigen Appellationsgerichts gelangten zum Schluss, dass kein vernünftiger Grund bestehe, an der Glaubwürdigkeit des Opfers, das als Zeuge ausgesagt hat, zu zweifeln. Das zweite Opfer war 2014 an den Folgen einer Heroinüberdosis gestorben. Pell kann den Fall nun noch an den High Court, das höchste Gericht Australiens, weiterziehen.
kh