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Das bestehende historische Stadtmauerfragment bildet mit dem Römerhof „Zur Freiheit“ und der „Torwache“ den südlichen und westlichen Abschluss des Perimeters. Im altstädtischen Regelfall sind Strassen von Randfragmenten und Einzelbauten gesäumt. In den Höfen weitet sich der Grünraum aus. Am Rande der Altstadt übernimmt die Stadtmauer die Grenzbildung zur Strasse hin und bildet somit eine Sondersituation im altstädtischen Umfeld. Die neue Wohnbebauung richtet sich entlang der Strassen nach dem gewachsenen Verhalten der bestehenden Wohnbauten und interpretiert durch die Versetzung Volumen entlang der Farbgasse die vorgefundenen Beziehung zur Strasse neu. Die Verschiebungen der Volumen entlang der Grenze zur Farbgasse bricht die lange Fronte auf und bildet im Zusammenspiel mit den Höhenstaffelungen des Neubauvolumens das verbindende Element zur vorgefundenen ortsbaulichen Höhenentwicklung und Körnung. Durch die Setzung des Volumens entlang der Farbgasse spielt der Neubau trotz seiner hohen Dichte einen grossen Aussenraum im Gegenüber der Stadtmauer und dem „Oberen Schädler“ frei. Der Blick von der Walhallastrasse auf den Römerhof bleibt erhalten und wird durch eine dichte Aussenraumgestaltung aufgewertet.
Der Stadtmauer, dem ehemaligen Fabrikgebäude und dem Römerhof wird eine neue, zentrale, aussichtbildende, aussenraumfassende und wertschätzende Rolle im Sinne einer erhaltenden Einbindung der historischen Werten gegeben.
ENERGIESTANDARD: MINERGIE®
- Situation
- Grundriss Ebenen 4, 5, 6
- Querschnitt
- Ansicht Nord
- Ansicht Ost