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Ein Wechsel des Fahrstreifens ist nicht erst bei einer Gefährdung, sondern bereits bei einer Behinderung des übrigen Verkehrs verboten
Urteil vom: 29. März 2011
Prozessnummer: 6B_10/2011
Sachverhalt
Am 23. September 2008 ereignete sich auf der Hardturmstrasse in Zürich (stadtauswärts, Verzweigung Hardturm-/Förrlibuckstrasse) eine Kollision zwischen dem Personenwagen von X. und dem Lastwagen von A. Der Lastwagen stand auf der linken Spur als drittes Fahrzeug vor einem Rotlicht. X. näherte sich von hinten der Lichtsignalanlage, wechselte vom mittleren auf den linken Fahrstreifen und hielt, schräg auf zwei Spuren stehend, vor dem Lastzug an. Als die Ampel auf Grün schaltete, fuhren beide Fahrzeuge an. Dabei touchierte der Lastwagen das Fahrzeug von X. . Diesem wird zur Last gelegt, beim Einfügen vom mittleren in den linken Fahrstreifen A. den Vortritt nicht gewährt zu haben.
Prozessgeschichte
Das Stadtrichteramt Zürich bestrafte X. mit Verfügung vom 11. November 2008 wegen Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Ziff. 1 SVG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 SVG und auferlegte ihm eine Busse in der Höhe von Fr. 300.--. X. stellte das Begehren um gerichtliche Beurteilung, worauf der Einzelrichter in Strafsachen des Bezirkes Zürich am 1. Dezember 2009 die Strafverfügung im Schuld- und Strafpunkt bestätigte. Die von X. dagegen erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 26. Oktober 2010 ab. Das Bundesgericht wies die Beschwerde von X. ebenfalls ab.
Für die Prävention entscheidende Erwägungen des Bundesgerichts
Die BFU-Sammlung von Bundesgerichtsentscheiden
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