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Die allgemeine Schrift im WordPress Backend lässt sich einfach mit dieser Funktion in der functions.php des Themes ändern.
Bei WordPress muss ich mich für die Startseite entscheiden ob ich eine Statische Seite oder die Liste der letzten Beiträge sehen will.
Das hier verwendete Theme ‚Appointment‘ fügt über der Beitragsliste zusätzliche Inhalte ein, welche im Customizer erfasst werden. Ob die Beitragsliste in einer oder in mehreren Spalten dargestellt wird, ist ausser für das Layout nicht von Belang.
Ich hatte nun die Situation, dass ich auf der Startseiten ein ‚Wilkommen auf dieser Seite‘, wir machen hier dies und das, bla bla bla… einfügen wollte, und darunter dann die letzten Beiträge. Dafür habe ich den Willkommensbeitrag oben angepinnt. Er wird also immer als erster Beitrag ganz oben angezeigt. Auch wenn er bereits älter ist und auf Grund der Begrenzung der Anzahl Beiträge auf der Startseite eigentlich raus fallen würde.
Funktioniert an sich schon ganz gut. Nur ein Problem gibt es, die Funktion der Auszüge. Das Theme zeigt auf der Startseite (auch in der Auflistung nach Kategorien oder Archiven) nur einen kurzen Auszug des Beitrags an. Besonders bei langen Beiträgen macht das die Listen sehr viel übersichtlicher. Und das Verwenden der Auszugs-Funktion gestaltet die Länge der Auszüge einheitlich. Soweit alles gut. Nur, der erste Beitrag, der Willkommensbeitrag, der soll jedoch komplett angezeigt werden.
Um den Inhalt eines Beitrages auszugeben, gibt es bei WordPress 2 Funktionen,
the_content() und
the_exerpt().
Bei the_content() wird der komplette Beitrag inkl. Textformatierungen und Bilder ausgegeben. So wie der Beitrag zur Darstellung erfasst worden ist. Bei the_exerpt() wird lediglich eine vorgegebene Anzahl an Zeichen ausgegeben, ohne Textformatierung und ohne Bilder.
Die Lösung heisst, der erste Beitrag, ‚Willkommen‘, soll mittels the_content() ausgegeben werden, alle anderen Beiträge mit the_exerpt().
Dafür muss im Child-Theme die Stelle gefunden werden, welche für die Ausgabe zuständig ist. Hier muss nun das the_exerpt() ersetzt werden.
Die Funktion
get_the_id() gibt die Post-ID eines Beitrags, aber auch einer Seite in verarbeitbarer Form zurück. Machen Sie nicht den Fehler und verwenden Sie
the_id(). Diese Funktion liefert zwar auch die selbe ID, gibt sie aber immer auf dem Bildschirm aus. Und das wollen wir nicht.
An Stelle der ‚123‘ im Codebeispiel verwenden Sie die ID des entsprechenden Beitrages. Zu finden ist die ID in der URL, wenn Sie den Beitrag editieren. Mit dem Plugin Reveal IDs können Sie sich die IDs auch in der Listenansicht der Beiträge/Seiten anzeigen lassen. Das macht Sinn, wenn Sie öfters mal die ID benötigen, sonst können Sie sich das Plugin aber auch sparen, dann sind die IDs nebensächlich. Das wird auch der Grund sein, weshalb diese Anzeige irgendwann mal aus dem Core entfernt wurde und jetzt ein Plugin dafür benötigt.
Der neue Code im Theme bewirkt jetzt, dass nur der Beitrag mit der ID 123 komplett ausgegeben wird, alle Anderen werden nur mit dem Auszug angezeigt.
Beim verwendeten Theme gibts aber auch noch einen Überlegungsfehler. Selbst wenn der Inhalt des Beitrages kürzer ist als der vorgesehene Auszug, so wird der Weiterlesen-Button IMMER angezeigt. Wenn es nichts zum weiterlesen gibt, halte ich den Button auch nicht für nötig. Beim Beitrag mit der ID 123 wird ja der komplette Beitrag angezeigt, da will ich keinen Weiterlesen-Button sehen. Also hab ich Diesen in eine weitert IF-Abfrage gepackt, sodass er bei diesem Beitrag nicht angezeigt wird.
Das Ergebnis ist zu sehen auf der Seite www.skull.name.
Wenn Sie fremde Bilder in Ihrer Mediathek verwenden, sollten Sie die Quelle und einen Hinweis auf die Lizenz angeben. In der Mediathek selber verwenden Sie dazu das Feld Beschriftung. Wenn Sie das Foto selber geschossen haben, kann das z.B. so aussehen:
Foto: René A. Da Rin
Wenn es sich um ein fremdes Foto handelt:
Berlin bei Nacht, Bildlizenz: Pexels.com
Bei Pexels handelt es sich um einen Dienst für Lizenzfreie Bilder. Jeder kann hier eigene Bilder zur freien Verwendung zur Verfügung stellen. Eine Nennung ist zwar meist nicht gefordert, ich halte es aber dennoch für angebracht. Ausserdem, wenn man einmal damit anfängt, sollte man die Beschriftung bei jedem Bild einfügen. Auf dieser Seite kommt das zwar nicht zur Anwendung, da ich nur Grafiken verwende, aber in meinem Blog wird das konsequent durchgezogen.
Ob solche Bildunterschriften dann auch angezeigt werden, hängt wiederum vom verwendeten Theme ab. Sollte die Funktion fehlen, einfach mit folgendem Code an der entsprechenden Stelle einfügen.
Das CSS zur Formatierung kann dann z.B. so aussehen:
/* Bildunterschrift Beitragstitel */
.caption-head{
font-family: Courier, Helvetica, serif;
font-size: 10px;
color: #5D5D5D;
text-align: right;
margin-right: 8px;
margin-top: 3px;
}
Die Bildunterschrift soll einem nicht direkt ins Auge springen. Sie darf ruhig zurückhaltend und dezent, aber dennoch lesbar sein.
Mein Provider hat letzte Nacht auf die neuste PHP Version aktualisiert und mir dabei eine WordPress Installation abgeschossen, da eine meiner selber hinzugefügten PHP Funktionen sich nicht damit verträgt. Das ist ärgerlich, da ich jetzt erst mal herausfinden muss, um welche Funktion es sich handelt, und wie ich die Funktion aktualisieren muss.
Praktisch ist es also, wenn es mir im Backend die PHP Version anzeigt. Das lässt sich mit einer weiteren Funktion erreichen. Ich bin dabei bei Torsten Landsiedel fündig geworden.
Detailliertere Erklärungen finden Sie direkt in seinem Beitrag.
Zu sehen sind die Angaben in der Kachel ‚Auf einen Blick‘. Wird Diese nicht angezeigt, muss sie über ‚Ansicht anpassen‘ aktiviert werden.
Bei meinen WordPress Projekten bin ich in der Regel alleiniger Autor. Bei einem Projekt hat es sich nachträglich ergeben, dass der Kunde auf eine Anzahl Beiträge (die er als eigener User regelmässig aktualisieren muss) Zugriff haben muss. Meldet er sich im Backend an, werden ihm nur seine eigenen Beiträge aufgelistet.
Mir als Admin werden natürlich alle Beiträge aufgelistet. Schnell habe ich die Möglichkeit vermisst, nur die Beiträge eines einzelnen Autoren zu listen. Abhilfe dafür schafft eine zusätzliche Funktion.
Diese Funktion muss in die functions.php des Themes kopiert werden, oder mit entsprechendem Plugin als Snippet erfasst werden.
WordPress gibt keine Beschränkung vor, was das Speichern der Anzahl Revisionen betrifft. Revisionen blähen Ihre Datenbank nur unnötig auf. Es macht also Sinn, diese Anzahl zu beschränken. Ein einfacher eintrag in der wp-config.php genügt.
define( ‚WP_POST_REVISIONS‘, 5 );
Mit folgendem Eintrag in der wp-config.php kann das Speichern von Revisionen auch komplett unterbunden werden:
define(‚WP_POST_REVISIONS‘, false);
Mit den beiden oben gezeigten Anweisungen, kannst du nur das zukünftige Verhalten der Revisionen einstellen. Alle bereits vorhandenen Revisionen sind nach wie von in der Datenbank vorhanden. Diese kannst du mit Hilfe des PHPMyAdmin Tools mit der Hand aus der Datenbank löschen. PHPMyAdmin sollte heute bei so ziemlich jedem Hoster standardmäßig bereitgestellt werden. Am besten vorher ein komplettes Backup der Datenbank erstellen, so kannst du bei Problemen nach dem Löschen, Diese schnell wieder zurückspielen.
>DELETE FROM wp_posts WHERE post_type=“revision“
WordPress speichert nicht nur die Revisionen, sondern speichert auch alle 60 Sekunden den in Bearbeitung befindlichen Artikel automatisch. Dies kann schnell zu vielen Revisionen führen. Aktuell kann ich jedoch nicht feststellen, dass wirklich jede Minute eine neue Revision erstellt wird. Wer den Intervall ändern will, verwendet einfach folgende Codezeile.
define('AUTOSAVE_INTERVAL', 3600 );
Wenn Sie das automatische Sichern nicht benötigen, tragen Sie einfach einen entsprechend hohen Wert ein. 3600 für 1 Stunde oder 21600 für 6 Stunden.
Nicht alle Themes zeigen bei Beiträgen und Seiten an, wann sie erstellt und bearbeitet wurden. Insbesondere bei Blogs ist es jedoch sinnvoll zu sehen, wie aktuell die Informationen sind. Dafür benötigen wir eine einfache Funktion in der functions.php oder als Snippet.
Damit für Artikel und Seiten unterschiedliche Texte ausgegeben werden können, benötigen wir 2 unterschiedliche Funktionen. Beide geben immer das Erstellungsdatum aus, wobei das Änderungsdatum erst nach 24 Stunden angezeigt wird. Änderungen die in dieser Zeit getätigt werden, sind meist Rechtschreibfehler korrigieren und strukturelle Anpassungen, was man ja nicht als eigentliche Änderung betrachten kann.
Diese beiden Funktionen werden auch auf dieser Webseite verwendet, da die gewünschte Funktionalität vom verwendeten Theme nicht unterstützt wird.
An der Stelle des Beitrages, an welcher das Datum angezeigt werden soll, fügen Sie folgenden Code hinzu:
<?php echo article_date(); ?>
und in Seiten:
<?php echo page_date(); ?>
Mit Funktion/Snippet
Während Sie im Backend ihr WordPress aktualisieren, wird die Seite kurzzeitig in den Wartungsmodus versetzt um zu verhindern, dass der Besucher eine Fehlermeldung zu sehen bekommt.
Wenn Sie selber Arbeiten vornehmen, die zu einer Fehlermeldung oder unvorteilhaften Darstellungen führen könnten, sollten Sie ebenfalls die Seite in den Wartungsmodus versetzen.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass Sie nicht an einem produktiven System rum werkeln sollten.
Im Backend gibt es aber keinen Knopf um den Wartungsmodus zu aktivieren. Dafür ist eine Funktion nötig, welche über die function.php oder ein Snippet geladen wird.
Snippet
Die rudimentärste Lösung ist ein Snippet, das können Sie schnell aktivieren und wieder deaktivieren. Wenn Sie unterschiedliche Meldungen ausgeben wollen, bereiten Sie einfach mehrere Snippets vor.
Plugins
Für den Wartungsmodus gibt es aber auch Plugins welche nicht nur eine Meldung ausgeben, sondern z.B. auch die Möglichkeit bieten, sich wenigstens zu Newsletter anzumelden.