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Minimal spinal dysraphism vs. Kogzygealer Dermalsinus
Links im Bild: Hier liegt ein Minimal spinal dysraphism vor. Ergänzende Untersuchungen sind unabdingbar und eine Revision ist angezeigt. Rechts im Bild: Es handelt sich um einen kogzygealen Dermalsinus ohne Bezug und Fortsetzung zur Wirbelsäule und zum Spinalkanal. Dieses Krankheitsbild ist häufig; wegen lokaler Infektionsgefahr empfiehlt es sich, tiefe und enge Formen (im Gegensatz zu oberflächlichen und weiten) zu entfernen. Er darf nicht mit dem Pilonidalsinus des Erwachsenen verwechselt werden (sogenannte jeep disease), der eine erworbene Pathologie ist. Als Unterscheidungsmerkmal zwischen Minimal spinal dysraphism und kogzygealem Dermalsinus ist nicht das Aussehen des Lokalbefundes bedeutsam sondern die Lage über dem Sakrum oder über dem Os cogcygis; beim Minimal spinal dysraphism ist auch ein einfacher Dermalsinus über dem Sakrum als Lokalbefund möglich.
Links im Bild: Man sieht eine Vertiefung der Haut, welche an einen Nabel erinnert. Sie liegt bei diesem 1.1jährigen Knaben über dem Sakrum. Rechts im Bild: 10 Monate alten Säugling mit einer Hauteinziehung in der analogen Region wie im gegenseitigen Fallbeispiel. Sieht man genau hin, dann ist der Aspekt des Lokalbefundes etwas verschieden und er liegt asymmetrisch in Nachbarschaft der Steissbeinspitze.