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An der Sernftalstrasse in der Lochsite befindet sich eine Stelle, an der die sog. Glarner Hauptüberschiebung, d.h. die Überschiebung der neuen Gesteine (Schiefer) mit alten Gesteinen (Verrucano)
während der Entstehung der Alpen besonders eindrücklich sichtbar ist.
Diese Stelle belegt die Theorie der Alpenfaltung, die von den Geologen lange Zeit bezweifelt worden war. Die Lochsite ist eine wichtige Attraktion des UNESCO-Welterbes "Glarner Hauptüberschiebung".
Die Lochsiten -Geologie steht unter eidgenössischem Schutz und ist das "Mekka" der Geologiestudenten des In- und Auslandes. Im naturhistorischen Museum von New York ist ein 1:1 Abguss der Lochsite zu bewundern.
Auf der von der naturhistorischen Gesellschaft des Kantons Glarus angebrachten Infotafel ist zu lesen:
Hier wurde am 1. August 1840 von Arnold Escher von der Linth zum ersten Mal die Überlagerung von alten Gesteinen (permischer Verrucano) über jüngere Schichten (eocaner Schiefer) durch Überschiebung festgestellt und damit ein Schlüssel zur heutigen Alpengeologie gefunden.