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Unmittelbar nach der Ablehnung des Gesuchs um den Bau eines Sondierstollen durch den Nidwaldner Souverän am 22. September 2002 hatte die GNW entschieden, den Wellenberg als möglichen Standort eines geologischen Endlagers für radioaktive Abfälle aufzugeben. Mit den Rückbauarbeiten musste sie jedoch die witterungsmässig günstige Sommerzeit abwarten. Die Arbeiten werden von den zuständigen eidgenössischen und kantonalen Behörden begleitet und sollen Ende August 2003 zum Abschluss kommen.
Für die wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen wurden die Sondierbohrungen am Wellenberg bei ihrer Abteufung in den 90er-Jahren bis in Tiefen von mehreren hundert Metern mit Messinstrumenten ausgerüstet. Gemäss den Auflagen in den Sondierbewilligungen muss die GNW diese Einrichtungen nun zurückziehen, die Bohrlöcher verfüllen, die Bohrkeller abbrechen und die Standorte in den mit den Grundeigentümern vereinbarten Zustand bringen. Dazu ist die vorübergehende Installation schwerer Maschinen und Geräte erforderlich. Diese sind vergleichbar mit den seinerzeitigen Bohrgeräten und werden zum Herausholen der tonnenschweren Gestänge von insgesamt 7800 m Länge mit den eingesetzten Instrumenten gebraucht.
Quelle
P.B. nach Pressemitteilung der GNW, 6. Juni 2003