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Südkoreas Sonde Danuri überrascht immer wieder. Erst Anfang des Jahres hatte das Raumgefährt spektakuläre Bilder vom Mond zusammen mit der Erde geliefert. Jetzt hat die Sonde neue Aufnahmen von der Oberfläche des Mondes gemacht. Und die Bilder sind atemberaubend detailliert.
Auf einem der Bilder ist zum Beispiel der Zentralberg des Tsiolkovskiy-Kraters zu sehen, der sich auf der erdabgewandten Seite des Mondes befindet. Ein Zentralberg ist ein Gebilde, dass sich in der Mitte grösserer Einschlagkrater bildet.
Der Tsiolkovskiy-Krater und sein Zentralberg waren zwar schon bei anderen Mondmissionen fotografiert wurde. Aber nie waren die Aufnahmen so detailliert und knackscharf wie die Bilder der hochauflösenden Kamera an Bord von Danuri.
Auf einer anderen Aufnahme ist laut der südkoreanischen Weltraumagentur Korea Aerospace Research Institute (Kari) das Tal Vallis Schrödinger zu sehen. Dieses befindet sich auf der Mondrückseite in der Nähe des Südpols. Benannt wurde das Tal nach dem nahegelegenen Krater Schrödinger.
Und ein weiteres Bild zeigt einen Blick auf den sogenannten Wichmann-Krater. Das ist ein kleiner Krater auf der uns zugewandten Seite des Mondes, der nach dem deutschen Astronomen Moritz Ludwig Georg Wichmann (1821 - 1859) benannt wurde.
Die Bilder wurden von Danuris Lunar Terrain Imager (Luti) aufgenommen. Das ist eine von mehreren technischen Geräten an Bord der Raumsonde.
Einer weitere Nutzlast ist die ShadowCam der US-Weltraumagentur Nasa, die durch ein Reflexionsverfahren auch Regionen kartieren kann, die sich im Schatten befinden, um nach Wassereisablagerungen zu suchen.
Die Arbeiten von Danuri sind noch nicht abgeschlossen. Die Mondsonde soll noch weitere Aufnahmen der Mondoberfläche machen, analysieren und die magnetische Strahlung und die Gammastrahlung messen.
Südkorea hatte im vergangen Jahr seine erste selbst entwickelte Weltraumrakete ins All geschickt. Um Danuri ins All zu bringen, wurde im August dann aber eine Falcon-9-Rakete des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX genutzt.
Was für eine Enttäuschung für die zu Tausenden aufmarschierten Zünfter, Schaulustigen und Hobby-Brätlerinnen und -Brätler: Da der Wind am Montagabend auf dem Zürcher Sechseläutenplatz zu heftig bläst, kann der Böögg nicht verbrannt werden. Hauptsorge der Organisatoren sind die Funken, welche durch die Windböen ins Publikum hätten fliegen und eine Massenpanik auslösen können.