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Emile Egger kam am 29. Mai 1932 als Sohn des Arnold und der Delphine Egger-Piller zur Welt. Er war das dritte von sechs Kindern und verbrachte die erste Lebenszeit in Ferpicloz bei Le Mouret. Die Familie zog 1935 nach Eggelried, wo sie einen kleinen Bauernbetrieb übernahm. Emile Egger besuchte die Primarschule in Wünnewil und die Sekundarschule in Düdingen.
Er trat 1955 in die Dienste der Städtischen Verkehrsbetriebe in Bern ein. Dort absolvierte er eine Lehre als Autolackierer und erwarb später den Fahrausweis für Car und Trolleybus. Die Arbeit schenkte Genugtuung und brachte auch das nötige Geld, um für die Familie zu sorgen, die er 1959 mit Ruth Zosso aus Schmitten gegründet hat. Dem ehelichen Bund wurden zwei Kinder geschenkt, Eliane und Erich. Die Familie wohnte in Bern Bethlehem.
Mit seiner Gattin war Emile Egger bemüht, den Kindern eine schöne Zeit zu bereiten. Er hat vieles mit ihnen unternommen, so unter anderem Wanderungen im Schwarzseegebiet oder Fahrten auf dem Thunersee. 1988 zog die Familie ins Eigenheim im Pfaffenholz, an dem er selbst viel gearbeitet hatte.
Emile Egger ging 1998 in Pension. Doch es war nicht die Zeit für ihn, um die Hände in den Schoss zu legen. Er trieb Sport, allein als Jogger oder mit Kameraden beim Turnen. Er sang im Jakobschor, trat in den Pistolenclub ein, kümmerte sich um dessen Buvette im Schiessstand. Er verbrachte viel Zeit als Imker im Bienenhaus. Gerne hat er bei den Jahrgängern mitgemacht, deren Gründungsmitglied und langjähriger Kassier er war.
Doch seine Pensionszeit wurde durch gesundheitliche Probleme überschattet. Ein schwerer Einschnitt war ein Hirnschlag im Jahr 2005. Mehrere kleine Schlaganfälle folgten. Es war für ihn, der viel gearbeitet hatte und als Pensionierter sehr aktiv war, nicht einfach, mit den abnehmenden Kräften umzugehen. Dank dem sorgenden Dasein der Gattin, die von Familie und Freunden gestützt wurde, konnte er im Daheim an der Dorfstrasse bleiben, in das man 2007 eingezogen war.
Während einiger Zeit ging er ein- oder mehrmals pro Woche ins Tagesheim St. Wolfgang. Nach einem weiteren Hirnschlag im Spätherbst zog er Anfang Dezember ins Pflegeheim Sonnmatt nach Schmitten. Von der Familie, Kollegen und Bekannten fleissig besucht, lebte er sich allmählich ein. Nachdem er Ostern daheim verbracht hatte, erlitt er einen schweren Hirnschlag. Er verstarb in der Nacht des Dienstags, 6. April 2010. Eing.