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Die UBS ist vom US-Justizministerium über eine geplante Zivilklage informiert worden, wie die Grossbank am Donnerstag mitteilte. Diese soll sich auf den Verkauf hypothekenbesicherter Wertpapiere (Residential Mortgage-Backed Securities, RMBS) in den Jahren 2006 und 2007 im Vorfeld der Finanzkrise beziehen. Die UBS geht davon aus, dass das US-Justizministerium nicht näher bezifferte finanzielle Strafen anstrebt. Die Einreichung der Klage wird frühestens am 8. November 2018 erwartet.
Die Vorwürfe würden nicht durch Fakten oder das Gesetz gestützt, heisst es in der Mitteilung. Die UBS werde eine solche Beschwerde anfechten. Die UBS stellt sich auf den Standpunkt, sie sei nur ein unbedeutender Emittent dieser Produkte gewesen, eine so hohe Zahlung wäre also nicht gerechtfertigt. Zudem habe sie massive Verluste auf ihren Investments im US-Hypothekengeschäft erlitten, als der Markt kollabierte. Das allein widerlege die Schlussfolgerung, dass UBS die Anleger absichtlich betrogen habe.