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Zeit: Wie viel Zeit steht mir für die Umsetzung meines Projektes zur Verfügung?
Dieser Faktor spiegelt die Projektlaufzeit wider. Es beinhaltet sowohl Projektstart- und Ende, sowie auch die restliche Terminplanung des Projekts und Meilensteine.
Kosten: Welches Budget steht mir zur Verfügung? Was kostet die Umsetzung des Projekts?
Die Kosten stehen für das Projektbudget, welches zu Beginn des Projektes festgelegt wird und idealerweise nicht überschritten werden sollte. Zu den Kosten zählen auch Leistungen, welche extern bezogen werden und verwendete Ressourcen, beispielsweise für das Personal.
Leistung: Was soll während des Projekts entstehen? Und in welcher Qualität?
Die zu erbringende Leistung bzw. die Qualität des Projektes müssen im Vorab definiert werden. Definierte inhaltliche Ziele sollen erfüllt werden, um eine hohe Kundenzufriedenheit und Produktqualität zu gewährleisten. Diese Dimension beschreibt daher den Umfang, den das Projekt in einer gewünschten Qualität liefern soll.
Wie definiere ich Ziele?
In jedem Bereich des magischen Dreiecks müssen Ziele definiert werden. Eine gute Projektmanagementmethode, um sinnvolle Ziele zu definieren, welche den Grundstein für eine Zielvereinbarung legen, sind SMART- Ziele.
Ein Ziel nach SMART muss spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert sein. Ein schlecht formuliertes Ziel wäre beispielsweise: «Ein attraktiver Arbeitgeber sein». Besser wäre: «Als einer der fünf besten Arbeitgeber der Schweiz 2023 mit dem Great Place to Work Award ausgezeichnet werden.»
In diesem Blogbeitrag gehen wir noch genauer auf die Zielsetzung im Bereich Marketingplanung ein.
Versuchen Sie nun in jedem der drei Teilbereiche des Dreiecks SMARTe Ziele zu definieren.
Nachdem Sie sich die Zeit genommen haben, 3 Teilziele zu definieren, können Sie sich dem Gesamtziel widmen. «Was ist nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes anderes als heute?» sollte dabei die zentrale Frage sein.
Beginnen Sie erst dann mit dem Projekt, wenn die klar definierten Ziele schriftlich festgelegt wurden und sich alle beteiligten Parteien darüber im Klaren sind.
Zielkonflikte im magischen Dreieck
Während des Projekts beeinflussen sich die verschiedenen Dimensionen des Dreiecks gegenseitig. Dabei kann es jedoch auch schnell einmal zu diversen Konflikten zwischen den Bereichen kommen.
Kosten vs. Zeit
Beispiel: Ein Endtermin für ein Kundenprojekt wurde fixiert. Die Zeit wird jedoch knapp. Nun könnten Sie oder Ihre Mitarbeiter mehr arbeiten, sodass der Zeitplan eingehalten werden kann. Dies würde jedoch wiederum die Kosten erhöhen.
Zeit vs. Leistung
Beispiel: Einen Teil eines Kundenprojekts haben Sie an spezialisierte Fachpersonen outgesourced, damit die hohen Qualitätsstandards für das Projekt eingehalten werden können. Die Spezialisten benötigen jedoch um einiges länger als erwartet, sodass immer weniger Zeit für die Fertigstellung des Projekts bleibt.
Leistung vs. Kosten
Beispiel: Ihr Budget ist fast ausgereizt, das Kundenprojekt jedoch noch nicht ganz fertig. Nun könnten Sie auf günstigere Materialien umsteigen. Diese genügen jedoch den Ansprüchen des Auftraggebers nicht. Es entsteht ein weiterer Zielkonflikt.
Zufriedenheit der Stakeholder
Trotz möglicher Konflikte ist es nun Ziel, alle Faktoren so auszubalancieren, dass alle Stakeholder zufrieden sind. Damit dies gelingt, muss ein Projektmanager zuerst die Interessen der Stakeholder transparent machen und gemeinsam mit Ihnen eine Projektplanung erstellen. Dadurch erfährt der Manager wiederum, welche Zielgrössen er bei den drei Dimensionen festlegen muss, damit die Steakholder schlussendlich zufrieden sind. Bei Stakeholdern handelt es sich um diverse Anspruchsgruppen des Unternehmens, wie Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter.
Weitere Erfolgsfaktoren
Die drei Dimensionen des magischen Dreiecks bilden eine Übersicht über einige Erfolgsfaktoren von Projekten. Natürlich gibt es auch noch weitere Bereiche, welche den Abschluss von Projekten beeinflussen, wie:
Interne und externe Kommunikation
Zusammenstellung des Projektteams
Technische Rahmenbedingungen
Beziehung zu den Geschäftspartnern
Projektgrösse