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Seinen zweiten Auftritt an Weltmeisterschaften nach 2013 in Moskau hatte sich Alex Florez anders vorgestellt. Ins Ziel kommen, die EM-Limite für Berlin unterbieten und im Idealfall auch persönliche Bestzeit laufen, lauteten die Ziele des ältesten WM-Teilnehmers in London.
Bereits nach gut der Hälfte des Rennens war das Abenteuer für Florez auf der Zwei-Kilometer-Schleife zwischen Buckingham Palace und Admiralty Arch aber zu Ende, nachdem er sich gleich nach dem Start in Szene gesetzt hatte und die ersten Kilometer des Rennens an der Spitze des Feldes mitging.
Die Funktionäre nahmen den auf Mallorca lebenden Schweizer nach 28 Kilometern nach der dritten Verwarnung wegen unsauberer Technik aus dem Rennen. Zweimal war Florez wegen fehlendem Bodenkontakt verwarnt worden, einmal wegen nicht durchgestreckter Knie.
Florez’ Teamkollegin Laura Polli beendete ihr letztes Rennen über 20 km Gehen im 49. Rang. Die 33-jährige Tessinerin stellte in 1:39:05 Stunden eine Saisonbestzeit auf, blieb aber fast sechs Minuten über ihrer 2014 an den Europameisterschaften in Zürich aufgestellten Bestzeit.
Die Goldmedaillen über 50 km holten sich der Franzose Yohann Diniz und die Portugiesen Ines Henriques, die im erstmals ausgetragenen Wettbewerb in 4:05:56 Stunden ihren eigenen Weltrekord um zweieinhalb Minuten verbesserte. Über 20 km gewann bei den Frauen die Chinesin Yang Jiayu den Titel.
(SDA)