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Und wie entsteht nun Nebel?
Genau gleich wie bei der Entstehung von Wolken, entsteht Nebel beim Abkühlen von gesättigter Luft durch Kondensation: Die in der Luft vorhandene Feuchtigkeit schliesst sich zu immer grösseren Tröpfchen zusammen, bis wir sie schlussendlich sehen und spüren können. Das ist dann der Nebel.
Der Nebel entwickelt sich häufig am Abend oder in der Nacht: Die warme, mit Wasserdampf gesättigte Luft kühlt sich in Bodennähe ab, was zum sogenannten Bodennebel führt. Dieser Bodennebel ist für das Herbstwetter typisch: Die Luft wird nach und nach immer kühler, und die aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdboden bildet dann der Nebel.
Die Grösse dieser Nebeltröpfchen beträgt zwischen 3 und 20 Mikrometern; das ist weniger als ein Fünftel des Durchmessers eines Menschenhaares. Kommen Millionen dieser winzigen Wassertropfen zusammen, trüben sie uns als Nebelschleier die Sicht. Aufgrund der geringen Grösse fallen die Wassertropfen nur sehr langsam auf die Erdoberfläche: Der Nebel schein zu schweben.