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3. Sechseckige Form wegen H20
Das alle Schneeflocken jedoch gemeinsam haben, ist ihre Form und Bestandteile: Schneekristalle bestehen mehrheitlich aus Wasser und haben immer eine sechseckige Grundform. Und diese Form hängt mit dem Aufbau des Wassermoleküls zusammen, also mit der Stellung des Sauerstoffatoms und der beiden Wasserstoffatome.
4. Platten, Prismen oder Sterne - die Erscheinungsformen
Die genaue Form von Schneekristallen ist aber abhängig von Temperatur, Luftfeuchtigkeit (in der Wolke und unterwegs bis auf dem Erdboden) sowie Wind. Bei grosser Kälte bilden sich Platten und eckige Prismen, also eher plump geformte Kristalle. Bei weniger kalten Temperaturen sind die Schneeflocken eher wohlgeformt und sternförmig.
5. Ohne Verschmutzung kein Schnee
Ja, Sie haben es richtig gelesen: Schnee braucht Verschmutzung um zu entstehen. Denn Schnee bildet sich nur, wenn die Luft einen gewissen Grad an Verschmutzung aufweist. Ohne diese Verunreinigungen würde der Wasserdampf bis zu -40 Grad den Aggregatzustand nicht verlassen. Nur durch sogenannte Kristallisationskeime (beispielsweise abgetötete Bakterien) verändert der aufsteigende Wasserdampf seinen Aggregatzustand schon bei Temperaturen unter -12 Grad.
6. Gemütliche und joggende Schneeflocken
Wie schnell eine Schneeflocke vom Himmel bis auf den Erdboden fällt, hängt von den Wetterverhältnisse wie Wind und Temperatur, sowie von der Form und Grösse der Kristalle ab. Typische Geschwindigkeitswerte ligen von 0,2 bis 2 Metern pro Sekunde. Dies entspricht der Fortbewegung eines Faultieres bis zu einem joggenden Menschen.
7. Schnee als Schalldämpfer
In einer verschneiten Umgebung ist es leise. Kein Wunder, denn der Schnee dämpft Geräusche und Lärm. Die Luft zwischen den Schneekristallen sorgt nämlich dafür, dass der Schall verschluckt wird und Geräusche entsprechend leiser ertönen.