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Freuen Sie sich auf Ihren Flug von Zürich nach Peking, in die Hauptstadt Chinas und eine der grössten Städte der Welt. Peking, was übersetzt „Nördliche Hauptstadt“ bedeutet, ist das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum Chinas. Es war vor allem der Schutz von Peking, der zum Bau der Grossen Mauer geführt hatte, die nicht weit von der Stadt entfernt ist.
Da muss etwas die Menschen anziehen, denn die Gegend um Peking ist bereits vom Vorgänger des Homo Sapiens bewohnt worden. Die Fossilien des Peking-Menschen (Homo erectus pekinensis) werden auf ein Alter von etwa 800.000 Jahren geschätzt. Die Stadt ist nicht ganz so alt, sie wurde unter dem Namen Ji (Schilf) erstmals um 1000 v.Chr. schriftlich erwähnt. Während der Zeit der Streitenden Reiche war Peking Hauptstadt von Yan, die aber 222 v.Chr. vom ersten Kaiser Shi Huangdi erobert wurde. Er war es auch, der den Mauerbau nördlich von Peking veranlasste und der wegen der Terracotta-Armee vor seinem Mausoleum zu spätem Weltruhm gelangte. Nachdem Dschinghis Khan im 12. Jahrhundert Peking zerstörte, baute sein Enkel Kublai Khan hier seine grosse Hauptstadt Dadu, auch Khanbaliq genannt. Zu dieser Zeit besuchte der Venezianer Marco Polo die Stadt. Der Ming-Kaiser Yongle liess die Verbotene Stadt und den Himmelstempel Anfang des 15. Jahrhunderts errichten, seitdem ist Peking die Hauptstadt Chinas geblieben. Unter den vielen Umwälzungen in China, die seitdem stattfanden, hat auch die Altbau-Substanz von Peking stark gelitten. Das älteste Gebäude, der Trommelturm, ist aus dem Jahr 1274, doch die vielen Jahrhunderte als Residenzstadt der mächtigen Kaiser von China hat mehr als genug Sehenswürdigkeiten für einen längeren Besuch übrig gelassen.
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Wie gelange ich vom Flughafen Peking in die Stadt?
Die Flughafenlinie der U-Bahn Peking fährt am Terminal 2 Richtung Innenstadt, die Fahrt dauert etwa 20 Minuten. Sechs verschiedene Buslinien bringen Sie in verschiedene Stadtteile. Ein Taxi-Stand ist an jedem Ankunftsbereich zu finden.
Wo finde ich Informationen für Touristen in Peking?
Sie finden in Peking 22 Büros des Beijing tourist information center, eines davon direkt am Flughafen, ein weiteres am Hauptbahnhof. Ein weiteres ist in der Nähe des sehenswerten Aquariums von Peking.
Wie kann ich mich in Peking fortbewegen?
Man findet zwar die meisten Sehenswürdigkeiten in einem zentralen Innenbereich, aber auch der ist sehr gross und daher für den Wandertouristen ungeeignet. Die U-Bahn ist hier eine preiswerte und einfach zu nutzende Möglichkeit, zu den vielen Sehenswürdigkeiten zu gelangen. Die U-Bahn Gesellschaft ist gleichzeitig auch Vermieter von Velos, denn die Stadt möchte den Autoverkehr begrenzen und sich auf die einstige Tradition als Hauptstadt der Velo-Fahrer zurückbesinnen.
Highlights in Peking
Die bekannteste Sehenswürdigkeit Pekings ist der alte Kaiserpalast, die Verbotene Stadt. Sie ist weit mehr als nur ein Palast, es ist ein riesiger Komplex mit mehreren „Stadtteilen“. Die gesamte Palastanlage war der Harmonie zwischen Himmel und Erde gewidmet, jeder Bau und jede Abmessung waren diesem Ziel untergeordnet. Die Anlage wurde unter dem Ming-Kaiser Yongle geplant und gebaut, eine logistische wie auch architektonische Meisterleistung. 1420 war der Palast nach nur 14 Jahren Bauzeit bezugsfertig und seitdem haben 24 Kaiser, ihre Familien und ein riesiger Hofstaat in der Verbotenen Stadt gewohnt, bis zu 3000 Bewohner hatten hier Platz. Geschützt wurden sie durch eine 10 m hohe und über 3400 m langen Mauer. Für die Besichtigung der vielen Paläste und Gebäude sollten Sie sich viel Zeit nehmen. Hinzu kommen nämlich noch die vielen Museen, die in einigen Bereichen der Anlage eingerichtet wurde und die verschiedene Aspekte des kaiserlichen Reichtums zeigen:
- Seidenmalerei und Stickarbeiten im zentralen Aufbau des Südtors
- Gemälde, Kalligrafie und Druckkunst im Wuying Dian Komplex westlich des ersten Hofs
- Zeremonialgeräte, Kostüme, Waffen, Musikinstrumente, Tributgeschenke und wissenschaftliche Geräte in den westlichen Seitenhallen des ersten Hofs und den grossen Thronhallen
- frühchinesische Bronzegefässe, Emaillekunst, die Jadesammlung und Porzellan in den östlichen sechs Palästen
- Uhren und Automaten im Fengxian-Dian-Palast
- Goldgefässe, goldene Reliquienschreine und Schmuck im Palast Ningshou Gong
Wenn Sie die Anlage zu Ihrer Zufriedenheit erforscht haben, können Sie den Palastkomplex durch das Mittagstor, das grösste Torgebäude Chinas, und das Tian’anmen -Tor verlassen und befinden sich nun auf dem Platz des Himmlischen Friedens, dem grössten öffentlichen Platz der Welt. Die Grosse Halle des Volkes im Westen, das Museum zur chinesischen Geschichte und Revolution im Osten sowie das Mausoleum von Mao und das Denkmal für die Helden des Volkes in der Mitte sind hier die Sehenswürdigkeiten.
Der Himmelstempel Tiāntán im südlichen Teil der Äusseren Stadt geht ebenfalls auf den Kaiser Yongle zurück. Hier wurde zur Wintersonnenwende vom Kaiser auf der kreisrunden Altarterrasse ein nächtliches Seiden- und Tieropfer dargebracht, um für eine gute Ernte im kommenden Jahr zu sorgen. Die kreisrunde Halle der Ernteopfer und die Halle des Himmelsgewölbes waren dafür die besonders prächtige Bühne. Die mit zwei Mauern umringte Tempelanlage ist grösser als die Verbotene Stadt und gilt als einer der schönsten Parks von Peking. Das ist gar nicht so einfach, denn es gibt wirklich herrliche Parkanlagen. Der neue Sommerpalast im Nordwesten von Peking am Kunming-See wurde zwischen 1751 und 1764 errichtet. Er soll der Höhepunkt der chinesischen Gartenbaukunst sein und ist seit 1998 Teil des UNESCO-Weltkulturerbe. Der Nordmeer-Park nordwestlich des Kaiserpalastes ist für die lamaistische „Weisse Pagode“ berühmt, die seit 1651 durch die Mandschu-Kaiser der Qin-Dynastie erbaut wurde. Ein kurzer Ausflug vor die Stadt bringt Sie zur Chinesischen Mauer, dem bekanntesten Bauwerk Chinas. Bei Badaling, Mutianyu und Simatai können Sie restaurierte Abschnitte des grössten Bauwerks der Welt betrachten. In der Nähe von Badaling können Sie zudem die Grabanlage der Ming-Kaiser bewundern, wo 13 Kaiser der Ming-Dynastie in enormen Mausoleen begraben liegen.
Noch mehr Sightseeing-Highlights in Peking finden Sie in unserem Guide.
Kulinarisches Peking
Die chinesische Küche ist ein wichtiger Teil der chinesischen Kultur, ein Teil der Identität des Landes und ausserdem der Exportschlager in den Rest der Welt. Innerhalb Chinas spricht man auch von den den Vier Schulen der Kochkunst (Lu, Yang, Yue, Chuan), die aus den regionalen Traditionen einiger Provinzen entstanden. In Peking, das zur Lu Schule der Provinz Shandong gehört, kam noch eine soziale Variation dazu, die kaiserliche Palastküche und die Küche der adligen Beamten. Noch heute bieten Restaurants in Peking Gerichte aus der Tradition der Palastküche an, denn viele der alten Rezepte, die dem Kaiser und seiner Familie vorbehalten waren, sind erhalten geblieben. Wen Sie in Peking essen gehen wollen, sollten Sie das in einer grossen Gruppe tun. Ein chinesisches Essen kann dauern, und jede Speise wird mit allen geteilt. In Peking ist der Reis als Beilage nicht so dominant wie in anderen Landesteilen, hier sind es Teigwaren wie Nudeln und Teigtaschen, die statt Reis gereicht werden. Der bekannteste Klassiker ist die Peking Ente, von der eigentlich nur die Haut gegessen wird. Wollen Sie den ganzen Wasservogel verspeisen, müssen Sie das bei der Bestellung dazusagen. Dazu werden kleine Pfannkuchen und Lauch gereicht.
Aus der Zeit der Mongolenherrschaft stammt der mongolische Feuertopf, eine Art Fondue mit hauchdünnem Lammfleisch, das am Tisch in einer Fleischbrühe für einige Sekunden gegart wird. Viele typische Gerichte von Peking sind aber eher Street Food, wie die Sesamküchlein Shāobǐng, die mit süssen oder herzhaften Füllungen angeboten werden. Jiaozi sind vergleichbar mit kleinen Ravioli, die mit Hackfleisch oder Gemüse gefüllt sind. Jianbing sind dünne, gerollte Fladen mit Ei, Chili und Kräutern, ein beliebtes Winteressen, wie auch Hongshu, gegrillte Süsskartoffeln. Wer es besonders abenteuerlich mag, geht auf den Nachtmarkt bei Dong Hua Men, wo Skorpione am Spiess, Seesterne und gegrillte Käfer angeboten werden. Für die Naschkatzen hat die Küche Pekings jede Menge Süssspeisen zu bieten, wie kandierte Weissdorn-Früchte auf einem Bambusspiess, Tanghulu genannt, oder Tangyuan, kleine gefüllte Klebereisbällchen. Xi gua lao ist ein Gelee aus Wassermelonen, Mìsāndāo sind frittierte kleine Kuchen, die mit Malzzucker glasiert sind.
Chinesische Trinkkultur in Peking
Anders als in den südlichen Landesteilen wird in Peking kein Tee zum Essen angeboten, hier wird eher Bier zum Essen getrunken. Dennoch finden Sie in Peking traditionelle Teehäuser, wo Sie die Früchte einer tausende Jahre alten Teekultur geniessen können. In Peking ist der Jasmin-Tee sehr beliebt, sonst wird meist Grüner Tee getrunken. Suān Nǎi ist ein Trinkjoghurt, der für Peking typisch ist und mit Nüssen und Reiswein hergestellt wird, er wird mit einem Strohhalm aus einem grauen Keramikbehälter getrunken. Alkohol in vielen Formen ist Teil der chinesischen Kultur, schon während der Shang Dynastie (16. – 11. Jahrhundert v. Chr.) wurde Alkohol getrunken. Báijiǔ ist ausserhalb Chinas kaum bekannt, doch der Getreideschnaps er ist ein ständiger Begleiter im chinesischen Alltag. Auch aus Hirse und aus Bambusblättern haben die die Destillateure einen kräftigen Tropfen gemacht.
Shoppinghochburg Peking
Sie wollen in Peking shoppen gehen? Der Handel liegt den Menschen von Peking im Blut, Sie werden von der Luxus-Shopping Mall bis zum kleinen Nachbarschafts-Flohmarkt viele Gelegenheiten haben, Ihr Lieblings-Souvenir zu finden. Die bekannteste Einkaufsstrasse ist die Wangfujing Strasse, hier wird seit der Yuan Dynastie vor 700 Jahren schwungvoll gehandelt. Eine der grössten Shopping Malls Asiens, Oriental Plaza, ist nur eine der vielen Geschäfte der Gegend. Die Qianmen Strasse ist direkt südlich vom Platz des Himmlischen Friedens, hier können Sie traditionelles Chinesisches Kunsthandwerk finden. Die Qianmen ist im Stil der Ming und Qing Dynastie renoviert worden.
Für das chinesischste aller Produkte sollten Sie den Seidenmarkt aufsuchen, wo auf sieben Stockwerken wirklich alles verkauft wird, was man aus Seide machen kann. Der Panjiayuan Markt ist der grösste Antik-Markt von Peking, bis zu 3000 Stände bieten traditionelle Waren wie Porzellan, Lackwaren, Jade oder Kalligraphie an.
Weitere Informationen zu kulinarischen Highlights in Peking finden Sie in unserem Guide.
1. Verbindung
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Zürich - GenfFlugdauer: 00:50 h total, Häufigkeit: 8 x täglich
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Abflug ZürichTerminal: 1 / 3Schalter öffnet: 24 Std. vor Abflug
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Airbus A321-111Höhe: 11,80 mLänge: 44,50 mSitze: 176-200
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Besatzung:Piloten: 2Cabin crew: 5
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Transit Geneva Arpt (GVA)Ankunftszeit: 10:20Transferzeit: 2h 00m
2. Verbindung
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Genf - PekingFlugdauer: 10:20 h total, Häufigkeit: Mo,Di,Mi,Do,Fr,Sa
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Ankunft PekingEntfernung zum Stadtzentrum: 30 km