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Das Team von Nationalcoach Nils Nielsen musste die Deutschen das Spiel im Mittelfeld fast über die ganze Spieldauer bestimmen lassen. Nur äusserst selten kamen die Schweizerinnen in Tornähe. Als vielleicht einzigen Pluspunkt kann man hervorheben, dass sie den Deutschen ihrerseits lange Zeit kaum gute Torchancen zugestanden.
Das 1:0, erzielt von der dreifachen Torschützin Klara Bühl schon in der 6. Minute, wäre zu verhindern gewesen. Aber Innenverteidigerin Luana Bühler verschätzte sich nach einem Steilpass, und Torhüterin Gaëlle Thalmann lief der Torschützin nicht entgegen. Das 2:0 kurz vor der Pause dagegen spielten die von der früheren Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg gecoachten Deutschen schön heraus.
Eine einzige Torchance
Die in der Pause eingewechselte und in der Offensive eingesetzte Lara Marti kam nach 65 Minuten in sehr günstiger Position frei zum Schuss. Aber sie schien nach einem längeren Lauf entkräftet zu sein und brachte keinen Druck hinter den Ball. Es war über die 90 Minuten die einzige reelle Chance, zu der die Schweizerinnen im Match gegen die achtfachen Europameisterinnen und zweifachen Weltmeisterinnen kamen. Praktisch im Gegenzug fiel das 0:4. Und zuletzt mussten die Schweizer Frauen ihre höchste Niederlage seit April 2012 hinnehmen. Damals verloren sie ebenfalls gegen Deutschland 0:6.
Das letzte Testspiel vor der Europameisterschaft tragen die Schweizerinnen nächsten Donnerstag im Letzigrund gegen England aus.
(joe/sda)