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Auf dem 5,793 km langen Hochgeschwindigkeitskurs hielt Mercedes die Konkurrenz deutlich in Schach. Max Verstappen, der am Sonntag mit drei Punkten Vorsprung ins 14. Saisonrennen startet, verlor als Dritter im Red Bull-Honda bereits über vier Zehntel. Auch im ersten freien Training belegte dieses Trio die ersten drei Ränge (Hamilton vor Verstappen und Bottas).
Zum zweiten Mal in diesem Jahr nach dem Rennen in Silverstone Mitte Juli wird in Italien das neue Trainingsformat mit Sprintrennen am Samstag getestet. Bei diesen gibt es jeweils für die drei Podestfahrer drei, zwei und einen WM-Punkt. In Silverstone siegte Verstappen vor Hamilton und Bottas. Die Rangliste des Sprintrennens, das über 18 Runden oder maximal 60 Minuten dauert, gilt als Startaufstellung für den Grand Prix von Italien.
Doch egal, wie Bottas am Samstag im Sprint abscheiden wird, muss der nächstjährige Fahrer des Hinwiler Rennstall Alfa Romeo am Sonntag wegen eines Motorenwechsels aus der letzten Reihe starten.
Wie schon vor einer Woche im Qualifying zum Grand Prix der Niederlande in Zandvoort zeigte Antonio Giovinazzi auch am Freitag in Monza ein ganz starkes Training und klassierte sich als Zehnter erneut in den Top Ten. Damit der Vertrag des Italieners verlängert wird, müsste er aber auch in den Rennen einmal sein zweifelsohne grosses Talent unter Beweis stellen.
Robert Kubica, der wie vor einer Woche den an Corona erkrankten Kimi Räikkönen ersetzt, beendete das Qualifying im 19. Rang.