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Diese Zahlen nannte am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda Markus Röösli, Programmleiter des Projektes "Harmonisierung der Schweizer Polizeiinformatik". Er bestätigte damit einen Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung".
Die Zahlen geben allerdings kein genaues Bild über die Waffen in Privatbesitz ab. So sind beispielsweise die Armeewaffen nicht in diesen Zahlen enthalten. Auch Waffen, die vor Einführung der Meldepflicht im Jahr 2008 gekauft wurden oder den Besitzer wechselten, sind nicht erfasst. Eine rückwirkende Meldepflicht war vom Parlament abgelehnt worden.
Schliesslich dürfte es laut Röösli auch Mehrfachnennungen im Register geben. Denn wenn beispielsweise eine Waffe mehrmals den Besitzer wechsle und das von einem Kanton in den anderen, so werde sie jedes Mal wieder registriert.
Immerhin gibt die seit Anfang Oktober 2016 in Betrieb stehende Online-Abfrage der Polizei die Möglichkeit, mit einer einzigen Abfrage Informationen zu Erwerb, Besitz oder Verbleib von Feuerwaffen aus den verschiedenen kantonalen Registern zu erhalten.
Das Schweizer Stimmvolk hatte 2011 die sogenannte Waffenschutzinitiative und damit ein nationales Waffenregister abgelehnt. Im Rahmen der anschliessenden Revision des Waffenrechts war aufgrund von Schätzungen die Zahl von etwa zwei Millionen Feuerwaffen in Privathaushalten genannt worden.
(SDA)