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Timea Bacsinszky erreicht am WTA-Turnier im chinesischen Shenzhen ihren dritten WTA-Final ihrer Karriere. Die 25-jährige Lausannerin besiegt im Halbfinal Petra Kvitova 6:4, 6:4.
Bacsinszky (WTA 47) trat gegen die Weltnummer 4 und zweifache Wimbledonsiegerin von Beginn an ohne Respekt auf. Nach einem frühen Break kontrollierte die Schweizerin über weite Strecken die Partie und setzte sich am Ende gegen die ein Jahr jüngere Tschechin klar und verdient durch.
Ihre einzige kritische Phase hatte Bacsinszky am Ende des ersten Satzes zu überstehen, als sie beim Stand von 5:2 und eigenem Aufschlag drei Satzbälle nicht verwertete und zwei Games später noch einmal zwei Möglichkeiten zum Satzgewinn vergab. Ihren sechsten Satzball nutzte die Waadtländerin dann endlich, profitierte dabei aber von einem Fehler Kvitovas. Ein Rückhandfehler der Tschechin beendete dann nach knapp eineinhalb Stunden auch die Partie.
Im Final trifft Bacsinszky auf die Rumänin Simona Halep, die sich im ersten Halbfinal gegen die Amerikanerin Varvara Lepchenko 6:2, 6:3 durchgesetzt hatte. Die in Shenzhen topgesetzte Halep, die Nummer 3 der Welt, ist eine der grossen Aufsteigerinnen der letzten beiden Jahre. 2013 hatte sie sechs Turniere gewonnen, 2014 erreichte sie in Roland Garros ihren ersten Grand-Slam-Final, zudem zog Halep am Ende des Jahres an den WTA-Finals in Singapur auch ins Endspiel ein.
Bacsinszky steht erst zum dritten Mal auf Stufe WTA in einem Final. 2009 hatte sie ihr bisher einziges Turnier in Luxemburg gewonnen, 2010 erreichte sie im österreichischen Bad Gastein ihr zweites Endspiel.