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EMMANUEL STROSSER, in Strassburg geboren, studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (CNSM) in den Klassen von J.-C. Pennetier und C. Ivaldi. Er besuchte Weiterbildungskurse bei Leon Fleisher, Dimitri Bashkirov und Maria Joao Pires. Beim Kammermusikwettbewerb in Florenz wurde er ausgezeichnet und war 1991 Finalist beim Clara-Haskil-Wettbewerb.
Aktuell Assistent der Klasse von Alain Planès am CNSM in Paris, ist Emmanuel Strosser im Weiteren ein sehr gefragter Interpret der Kammermusik. Er spielt mit Claire Désert, Christian Ivaldi, Jean-François Heisser, Régine Pasquier, Raphaël Oleg, François Leleu, dem Prazak-Quartett und dem Artis-Quartett. Regelmässig tritt er auch als Solist in Recitals oder mit Orchestern auf (Philharmonique de Radio-France, Ensemble Orchestral de Paris, Orchestres de Picardie, Lille, Montpellier, Orchestre de Chambre de Toulouse). Auf Einladung nimmt er an bedeutenden Festspielen wie Sceaux, la Roque d’Anthéron, Prades, Kuhmo teil und spielt in Mexiko, Südamerika, Japan, Korea oder Washington.
Seine zahlreichen Einspielungen werden von den Kritikern mit Begeisterung aufgenommen. Besonders die CD mit Mozart (Harmonia Mundi), die Melodien von Debussy mit Véronique Dietschy, die zwei Quintette von Fauré mit dem Quatuor Rosamonde, aber auch die Beethoven-Sonaten Op. 10 (mit Auszeichnung Choc von Monde de la Musique). Bei Assaï sind die Ballade und die Fantasie von Gabriel Fauré mit dem Orchestre de Picardie unter der Leitung von Edmon Colomer erschienen, sowie die Sonaten von Fauré und Debussy für Violine und Klavier mit dem Violinisten Régis Pasquier. Mirare veröffentlichte seine Aufnahme von Werken von Schubert. Man findet ihn übrigens auch im Projekt der Gesamtaufnahme der 32 Beethoven-Sonaten mit fünf weiteren Pianisten.