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Gemäss einem Positionspapier des deutschen Umweltbundesamtes ist die Nutzung der Windenergie nach derzeitigem Wissensstand auch nach Einbezug gesundheitlicher Aspekte eine geeignete Alternative zu fossilen Energien. Für das Positionspapier wurden Studienergebnisse zu folgenden Themen zusammengetragen: Geräusche, Infraschall, Schattenwurf, Sicherheitsbeleuchtung und Eiswurf.
Die aus der Sicht von Suisse Eole wichtigsten Aussagen des Positionspapiers:
Von pauschalen Abstandsempfehlungen oder -vorgaben ist abzusehen, da sie die örtlichen Gegebenheiten unzureichend berücksichtigen.
Bei den üblichen Abständen zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung, aber auch im direkten Umfeld der Anlagen, wird die Hörschwelle von tieffrequenten Geräuschimmissionen sowie im Infraschallbereich nach der gültigen Norm unterschritten.
Nach Einschätzung des Umweltbundesamtes stehen daher die derzeit vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Infraschall einer Nutzung der Windenergie nicht entgegen.
In einem 2014 durchgeführten sogenannten Sham-Experiment, bei dem die Probanden zu Versuchszwecken schein-exponiert werden, fanden Forschende heraus, dass die Erwartung negativer Symptome durch Infraschall auch zur Wahrnehmung solcher Symptome führt. Und dies unabhängig davon, ob die Probanden tatsächlich Infraschall ausgesetzt waren oder dies im Rahmen des Versuchs nur vorgetäuscht wurde.
Die Belästigung durch Windenergieanlagen hängt von der persönlichen Einstellung gegenüber der Windenergie ab: Eine Person, die ihr kritisch gegenübersteht, fühlt sich eher belästigt als eine Person, die eine positive Einstellung zur Windenergie hat.