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Gin ist so was von in! Doch was genau ist eigentlich Gin? Klare Antwort: eine sehr leckere Spirituose auf Wacholderbasis, die man on the rocks mit Tonic Water und einer passenden Garnitur wie zum Beispiel Gurke, Zitrone oder Rosmarin geniesst. Bekannt wurde der Vorgänger des Gins im 17. Jahrhundert in Holland unter dem Namen Genever.
Der Wacholderschnaps wird mit teilweise über 100 unterschiedlichen Zutaten aromatisiert, den sogenannten Botanicals. Das können Kräuter, Gewürze, Blüten, Beeren, Wurzeln, Rinden, Blätter oder Früchte sein. Ihre Zusammenstellung prägt das Aroma. So sind manche Gins zitruslastig, bei anderen schmeckt man die wacholderige Herkunft stark heraus. Wieder andere gelten durch Zugabe vieler Blüten als florale Gins, während kräuterbetonte als würzig bezeichnet werden. „Crisp“ ist ein Gin, wenn er von markanten Gewürzen wie Pfeffer, Kardamom oder Piment dominiert wird.
Bei der Ginherstellung gibt es verschiedene Methoden, die kombiniert werden können. Während der Mazeration lässt man die getrockneten und zerkleinerten oder gepressten Wacholderbeeren und Botanicals für eine bestimmte Zeit im Neutralalkohol ziehen. Dann wird destilliert: Wasser und Alkohol gehen getrennte Wege, indem der Mix aus Alkohol und Gewürzen erhitzt wird. So entstehen aromatisierte Dämpfe des Alkohols, die in der Brennblase nach oben steigen. Dort gelangen sie in eine gekühlte Spirale. So kondensieren sie und werden wieder flüssig. Heraus kommt ein hochprozentiger Gin mit ca. 96 Vol.-% Alkohol. Damit man ihn trinken kann, wird Wasser zugesetzt, so dass er am Ende zwischen 37,5 und 50 Vol.-% hat.