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Wegen der Übernahme der Krim durch Russland haben die USA erneut Sanktionen gegen prorussische Vertreter der Halbinsel verhängt. Unter den insgesamt sieben Betroffenen ist nach Angaben aus Washington auch der Beamte, der das Abkommen mit Russland zur Aufnahme der ukrainischen Halbinsel in russisches Staatsgebiet unterzeichnete.
Darunter ist ebenfalls der frühere Vize-Präsident des ukrainischen Parlaments, der dabei geholfen haben soll, den Weg zu dem Referendum über den Status der Krim zu ebnen. Nach Angaben des US-Finanzministeriums wurde auch eine Gasfirma auf die schwarze Liste gesetzt. Deren Guthaben waren vom Regionalparlament der Krim beschlagnahmt worden und werden nun von Moskau verwaltet.
Die Krim sei ein «besetztes Territorium», erklärte das Ministerium in Washington. Wer weiterhin die Integrität und die Souveränität der Ukraine verletze, müsse auch die Kosten dafür tragen. Die Krim war nach dem Referendum Mitte März in russisches Gebiet aufgenommen worden. (aeg/sda/afp)