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Die Prognose von Patienten mit einem Kolonkarzinom, das eine Mutation im Gen BRAF-V600 aufweist, ist deutlich schlecht. Schlägt die Therapie nicht an, beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit lediglich noch vier bis sechs Monate. Eine Dreifachtherapie kann diese zumindest leicht verbessern.
Erste Studienergebnisse weisen darauf hin, dass die Erweiterung der konventionellen Chemotherapie um eine Immuntherapie das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit fortgeschrittenem Blasenkarzinom verbessern könnte. Steht ein Paradigmenwechsel ins Haus?
Die Ergebnisse der Phase-III-Studie THALES zeigen, dass Ticagrelor bei gleichzeitiger Einnahme von Aspirin eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verringerung von Schlaganfall-Rezidiven bewirkt im Vergleich zu alleiniger Aspirinbehandlung.
Seit seiner Einführung 2011 hat sich Fingolimod als fester Bestandteil in der MS-Therapielandschaft etabliert. In einer kürzlich veröffentlichten Interimsanalyse der Studie PANGAEA 2.0 wurde erstmals detailliert erhoben, welche Auswirkungen Vortherapien mit anderen DMTs auf die Wirksamkeit von Fingolimod bei Patienten mit RRMS haben [1,2]. Die Ergebnisse sind von hoher Relevanz für die...
In kaum einer anderen Disziplin sind so grosse und schnelle Fortschritte zu verzeichnen wie in der Onkologie und Hämatologie. Wie die als Best Abstracts ausgezeichneten Studien darlegen, revolutionieren die Immun und Gentherapien nach wie vor die Behandlung maligner Erkrankungen.
Mehr als dreiviertel aller Schlaganfälle entstehen durch einen Verschluss oder eine Verengung eines hirnversorgenden Blutgefässes. Dadurch kommt es zu einer Minderversorgung dieses Hirnareals mit Sauer- und Nährstoffen. Bleibende Schäden können nur verhindert werden, wenn die Blutversorgung möglichst schnell wiederhergestellt wird. Denn das therapeutische Fenster für neuroprotektive...
Fortschritte in der Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms waren in den letzten Jahren rar gesät. Ergebnisse zweiter Studien weisen einen jetzt einen Überlebens-Vorteil für die Kombination von Chemotherapie mit Immuntherapie nach.
Das Nasopharynxkarzinom ist eine in Europa eher seltene Tumorentität, die häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Durch eine kombinierte Radiochemotherapie sind die Heilungschancen bei nicht-metastasierten Patienten gut. Doch hilft diese Behandlung auch beim Auftreten von Fernmetastasen?
Die Psoriasis-Therapie befindet sich in einem Wandel vom kurzzeitigen Management akuter Symptome hin zu langfristigen Behandlungsstrategien [1]. Aktuelle Studienergebnisse, präsentiert am EADV 2019, zeigen die anhaltende Wirksamkeit und Sicherheit einer neuen Behandlungsoption bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis [2].
Tumore des biliären Systems wie das Cholangio- oder Gallenblasenkarzinom zählen zu den seltenen bösartigen Tumorentitäten, steigen allerdings stetig an. Manchmal kann eine kombinierte systemische und lokoregionäre Chemotherapie in Betracht kommen. Auf jeden Fall sollte die Therapie in einem spezialisierten Zentrum mit einem multidisziplinären Team stattfinden.
Die chronische lymphatische Leukämie ist die häufigste Leukämieform bei Erwachsenen in westlichen Ländern [1]. Trotz grosser Therapiefortschritte ist die Erkrankung noch immer unheilbar, und es kommt bei den meisten Patienten zum Rezidiv [2,3]. Für diese Patienten ist nun eine neue Behandlungsoption verfügbar.
Erkältungen werden zu 70% durch Rhinoviren hervorgerufen. In der Regel dauert die Erkrankung 10 bis 14 Tage und zahlreiche Therapieoptionen sind wenig wirksam. Vor allem Patienten mit Asthma oder COPD bergen das Risiko eines schweren Verlaufs. Immunstimulierende Präparate können helfen.
Psoriasis ist heutzutage durch molekulare Therapien gut behandelbar. Biologika ermöglichen optimierte Responseraten. Im Vergleich zu früheren Vertretern sind neue Medikamente dieser Substanzklasse durch nachhaltige überdauernde Effekte gekennzeichnet. Dies wurde mehrfach objektiv belegt.
Der Morbus Hodgkin gehört zu den malignen Lymphomen und zeigt sich durch schmerzlose Lymphknotenschwellungen, die sehr häufig zunächst am Hals oder hinter dem Brustbein zu finden sind. Auch in fortgeschrittenen Stadien kann noch effektiv behandelt werden.