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Chalcedonisches
Glaubensbekenntnis (lat. Symbolum Chalcedonense), die Formel (denn um Aufstellung eines neuen Symbols handelte es sich nicht, nachdem schon 431 zu Ephesos [* 2] das Nicäische für immer bestätigt worden war), welche das aus über 600 Bischöfen bestehende, 451 zu Chalcedon in Bithynien versammelte vierte ökumenische Konzil zur Beilegung der nestorianisch-eutychianischen Streitigkeiten vereinbarte. Dieselbe beruht teils auf dem ephesinischen Unionssymbol von 433, teils auf dem Brief des römischen Bischofs Leo I. an den byzantinischen Patriarchen Flavian von 448 und stellt, ähnlich wie das Nicäische Symbol, unter der Idee des Glaubensgeheimnisses einfach die sich widersprechenden Bestimmungen nebeneinander: also diesmal die innigste Verbindung der beiden Naturen Christi in Einer Person einerseits, das gesonderte, unvermischte Leben beider Naturen anderseits.