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27 Athletinnen hattensich für den Wettkampf eingeschrieben, welcher über drei Runden ging. In fünf Vorläufen qualifizierten sich jeweils die ersten zwei plus die zwei Zeitschnellsten für die beiden Halbfinals, im Anschluss die beiden besten plus die zwei Zeitschnellsten für das Finale.
Julia wurde in die erste Serie eingeteilt und war von der Meldezeit her die Nr. 4 von 6. Sie ging das Rennen offensiv an und konnte sich nach 200m auf Rang zwei einreihen. Diese formidable Position aber vermochte sie leider nicht zu verteidigen. Am Schluss übersprinteten sie die Norwegerin Henriette Leger und die Irländerin Sophie Becker knapp. 25 Hundertstel fehlten zu Platz 2, 9 zu Platz 3. «Ich versuchte alles und am Schluss ging leider die Kraft aus», sagte Julia. Ebenfalls als «nicht ganz so schön» schätzt sie ihre Zeit ein: Um sechs Zehntel verpasste sie ihre persönliche Bestmarke von Ende Januar. «Auch das zeigt, woran ich arbeiten muss».
Das Fazit dieser Hallen-Europameisterschaften ist dennoch klar: Das Erfreuliche überwiegt, schliesslich ist diesen Winter Julia 94 Hundertstel schneller gelaufen als noch vor einem Jahr.
Jörg Greb & Daniel Blättler