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In einer Woche werden Alan Roura und La Fabrique zur Route du Rhum - Destination Guadeloupe starten. Das wichtigste Rennen für den 25-jährigen Skipper in diesem Jahr, sowohl für die Vorbereitung auf die Vendée Globe 2020 als auch für sich selbst.
Alan, vier Jahre später, was löst es bei dir für Gefühle aus, wieder in Saint-Malo zu sein?
Viele Erinnerungen... Ich erinnere mich, dass ich 2014 dort war, mit einem noch nicht fertig gestellten Boot, Freunde, die in den letzten Tagen zur Hilfe kamen, den Wahnsinn des Dorfes und die Freude, dort zu sein. Seitdem ist viel passiert, ich bin zwei Boote später, nach zwei Transat Jacques Vabre und einer Vendée Globe zurück... Es ist immer eine Ehre, hier zu sein, denn für mich gibt es zwei Rennen, die zählen: die Vendée Globe und die Route du Rhum.
Erzählen Sie uns von La Fabrique Version 2018...
Es ist ein tolles Boot, das noch viele Anpassungen erfordert, damit ich es komplett in den Griff bekomme. Eine Mischung aus der neuesten Generation von Foils und einem Rumpf von 2007.... Es ist ein Hybrid! Ich bin sehr zufrieden mit den allgemeinen Änderungen, die wir daran vorgenommen haben, denn am Ende war es nicht nur das Anbringen der Foils. Heute wissen wir, dass es viel schneller ist, aber wir wissen noch nicht, wie schnell. In Guadeloupe werden wir dann wichtige Erkenntnisse haben.
Was erwartest du als Segler von dieser Route du Rhum?
Selber Freude daran zu haben und vieles zu erleben. Ich hoffe auf interessante Wetterbedingungen und nicht auf "Bootsbrecher" und "Pech-Wetter". Dass es ein echtes Rennen wird, und nicht eines zum Überleben: Es würde mir erlauben, noch mehr über das Boot und mich selbst zu lernen. Am Ende bleibt aber das Ziel, seit 2010 zum ersten Mal wieder überhaupt die Route du Rhum zu beenden.
Warum ist dieses Rennen für deine Vendée Globe 2020-Kampagne so wichtig?
Es ist eines der wenigen Solorennen im IMOCA-Kalender. Es ist eine grosse sportliche Herausforderung, mit über 20 IMOCAs am Start. Es ist ein Rennen, das mir sowohl in Bezug auf die Leistung hilft aber auch als Test dient, denn es ist ein Sprint und man schont sein Boot nicht. Entweder du kommst ins Ziel, oder eben nicht.
Aus Sicht unseres Projekts hatten wir uns entschlossen, vergangenen Winter die Foils anzubringen.
Dein sportliches Ziel?
Die Besten des Segler-Zirkus sind am Start, also wäre es wirklich toll, im ersten Teil der Rangliste zu sein. Also in den Top 10. Das Boot ist dazu in der Lage, jetzt liegt es an mir, von der Startlinie an alles zu geben!