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In Frakturschrift
Zweiter Band von Kapitel 7 bis 12
Der Schweizerische Robinson
Leseprobe aus Kapitel 7:
"Luftig!" rief ich den Knaben zu, als der Tag kaum angebrochen war, "heute wollen wir unser Glück mit der schmutzigen Thransiederei versuchen." Die Schläuche wurden aus der Dörrkammer geholt, die vier Tonnen mit Walfischfett auf der Schleife herbeigebracht und auf ein aus Brettern erbautes Gerüst gehoben. So konnte man vorerst bequem den schon von selbst zu Boden gesickerten Thran abzapfen, der in der Regel der reinste und feinste ist. Gleichwohl seihten wir ihn noch durch ein grobes Tuch und schöpften ihn dann mit einem grossen Zuckerlöffel (auch einer Beute von unserm Schiffswrack und eigentlich zu einer Zuckersiederei bestimmt) in einen besonders auserlesenen Schlauch. Der übrige Speck samt der Leber wurde klein geschnitten uns in einem grossen Kessel, des hässlichen Geruchs wegen etwas entfernt von der Felswohnung, ausgesotten; wir erhielten so ein ganz helles, reines Öl, das ich in den Tonnen etwas verkühlen liess und dann in die übrigegn Schläuche goss.