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Aufgrund des Coronavirus steht der Fussball in Europa grösstenteils still. In Frankreich und den Niederlanden ist die Saison wegen der Sicherheitsmassnahmen sogar schon frühzeitig beendet worden.
Auch in der englischen Premier League kann derzeit nicht gespielt werden. Auf der Insel hat sich das Virus ebenfalls ausgebreitet – wann und ob die Saison beendet werden kann, ist noch völlig unklar. Um einen Abbruch zu verhindern, werden derzeit mehrere Optionen geprüft.
Wie die «Sun» berichtet, ist es sogar möglich, dass der Rest der Saison im australischen Perth ausgetragen wird. Angeblich soll sich der britische Fussball-Agent Gary Williams intensiv mit diesem Plan auseinandersetzen. Die «Sun» berichtet, Williams habe der Premier League folgenden Vorschlag präsentiert:
Alle 20 Teams werden nach Perth geflogen. Die Fluggesellschaften wären erfreut und verfügbar.
Alle Teams werden in einem eigenen Hotel untergebracht und zu Beginn – falls nötig – während zwei Wochen isoliert.
Die Spiele werden an mehreren Top-Austragungsorten in der Stadt stattfinden. Entweder ohne oder mit einer begrenzten Anzahl an einheimischen Fans.
Die Anzahl an medizinischen Tests wird verkleinert, möglicherweise auf zwei insgesamt anstatt zwei pro Woche.
Es braucht in Australien keine Polizei, um die Spiele zu überwachen.
Es müssen keine weiteren Reisen und Unterkünfte geplant werden. Die Teams sind die ganze Zeit im gleichen Hotel.
Den Familien soll es erlaubt sein, gegen Ende der Saison nach Perth zu fliegen, um eine dringend benötigte Pause an einem sicheren Ort zu bekommen.
Unproblematisch sind auch die TV-Übertragungen, die Anspielzeiten werden dem englischen Tag angepasst .
In Perth gibt es vier grosse Stadien, in denen die verbliebenen 92 Spiele ausgetragen werden sollen: das Optus Stadium, das Perth Oval, die Joondalup Arena sowie das Cricket-Stadion WACA.
Wird im Optus Stadium bald Premier-League-Fussball gespielt?Bild: EPA
Glaubt man Gary Williams, soll dieser Plan bei der Premier League durchaus Anklang gefunden haben.« Ich habe mit den Klubs gesprochen und die finden die Idee gut. Ausserdem habe ich auch mit der Regierung hier gesprochen. Sie sind begeistert, diese Woche reden wir erneut miteinander.»
Auch der australische Senator aus Perth, Glenn Sterle, wäre von einer Premier-League-Verlegung nicht abgeneigt. «Es schmerzt mich zu sehen, was in England passiert. Wir wollen helfen. Hier ist das Zentrum des Sport-Universums Australiens. Wir haben schönes Wetter und frische Luft. Das wäre Ideal. Zudem haben wir fast keine neuen Corona-Fälle.»
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