Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03385.jsonl.gz/1873

Die Olympiasiegerinnen hatten zwar etwas mehr vom Spiel, kamen gegen die gut aufgestellten Afrikanerinnen aber selten zu aussichtsreichen Torchancen. Die klar beste vergab Captain Christine Sinclair in der 50. Minute, als sie vom Penaltypunkt an Goalie Chiamaka Nnadozie scheiterte.
Die Nigerianerinnen beendeten die Partie zu zehnt. Kurz vor Schluss sah Deborah Abiodun nach einem harten Einsteigen und VAR-Intervention die Rote Karte. Am Spielstand änderte dies aber nichts mehr. Damit bleibt in der Gruppe B das am Donnerstag siegreiche Australien (1:0 gegen Irland) allein an der Spitze.
Spanien siegt klar
Im ersten Spiel der Gruppe C setzte sich Spanien mit 3:0 gegen Costa Rica durch. Die drei Tore fielen in der ersten Halbzeit zwischen der 21. und 27. Minute. Noch vor der Pause hätte Jennifer Hermoso sogar den vierten Treffer erzielen können, doch die Spanierin schoss den Foulpenalty zu zentral aufs Tor und sah ihn abgewehrt. Damit gab es in den fünf ersten Spielen der WM in Australien und Neuseeland immer jeweils einen Penalty, wovon aber nur zwei verwertet wurden (Steph Catley für Australien, Ramona Bachmann für die Schweiz).
Wie einseitig die Partie war, zeigte der Blick auf die Statistik, die am Ende 45:1 Torschüsse zugunsten der Spanierinnen registrierte. Dass der Sieg nicht höher ausfiel, lag mitunter am zunehmend nachlässigen Umgang mit Tormöglichkeiten. Am Mittwoch geht es für den Gruppenfavoriten weiter mit dem Spiel gegen Sambia. Die Afrikanerinnen bestreiten ihr erstes Spiel am Samstag gegen Japan.