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Eine prospektive Kohortenstudie
Rund eine Million Menschen sind in der Schweiz von Migräne betroffen. Der Begriff der Migräne wird für eine wiederkehrende Kopfschmerzerkrankung verwendet, die sich in Attacken von 4 bis 72 Stunden Dauer manifestiert. Frauen sind viel häufiger betroffen als Männer.
«Etwa 6 % aller Frauen leiden an menstruell assoziierter Migräne, die Migräne tritt also während der Menstruation auf»
Viele Studien haben die Merkmale der menstruationsbedingten Migräne beschrieben, aber es gibt einen Mangel an Wissen über die Merkmale der Migräneattacke bei Anwenderinnen kombinierter hormonaler Kontrazeptiva (CHC).
Bei Frauen, die mit hoch dosierten kombinierten Kontrazeptiva verhüten, fällt in der sogenannten „Pillenpause“ der Hormonspiegel stark ab. Das kann bei Migränepatientinnen die Kopfschmerzsymptomatik verstärken oder eine Attacke erst auslösen.
In Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Zürich - Departement Reproduktions-Endokrinologie, Prof. Dr. med. Gabriele Merki – wurde die prospektive Kohortenstudie durchgeführt, um Migränemerkmale bei Frauen zu identifizieren, die CHC verwenden und somit ein besseres Verständnis der Migränemerkmale im Zusammenhang mit speziellen hormonellen Situationen zu erhalten und eine Verbesserung der Behandlung zu erzielen.
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Die publizierte Arbeit ist hier frei verfügbar und zur Lektüre empfohlen.