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Die ersten Blätter zeigen Verfärbungen. Und die ersten Traubenbeeren werden weich und beginnen sich einzufärben. Jetzt wird Zucker eingelagert und Apfelsäure abgebaut. Dazu braucht es weiter eine gesunde Laubwand, die assimilieren kann.
Zum letzten Mal werden die Rebstöcke nochmals gespritzt gegen die Krankheiten im Laub und an den Trauben. Der Winzer hat da und dort einen weissen Flecken entdeckt. Auf der Blattunterseite zeigt das weisse Pilzgeflecht, dass der Falsche Mehltau lauert.
Und nochmals werden die überlangen Triebe eingekürzt, damit die Sonne jeden Trübel besonnen kann.In den nächsten Tagen wird die Parzelle gemäht, damit die Trauben mit Netzen eingewickelt werden können. Die zweibeinigen und hochbeinigen Diebe sollen schliesslich vom Frass abgehalten werden.Einige Sorten zeigen bereits eine kleine Ernte. Andere Sorten sind wenig befruchtet worden. Die teils schwierige und nasse Zeit der Blüte zeigt, dass die Blüten nicht befruchtet wurden.