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|Dreadfully sorry if you landed here as an english speaker. But as not only economists like to use english terms, that can happen. Because the site attracts quite a number of visitors, here the ENGLISH VERSION.|
Es ist ein Grundgesetz, dass die kapitalistische freie Marktwirtschaft zum Monopol tendiert. Der freie Wettbewerb eliminiert alle Gegner, bis nur noch der stärkste und grösste übrig bleibt - oder die ganze Branche in Corpore untergeht. Die Propagandisten des Neoliberalismus sehen die Feinde der Freiheit (des Marktes) mit vorliebe allerdings im Staat, nicht in den Monopolen. Mit dem Prozess der Globalisierung erledigen sie sich zugleich eines regulierend eingreifenden Staates, wie der lästigen Kartellgesetze, da der neue Massstab die Welt, und nicht mehr Staat oder Region des Stand- und Wirkungsortes einer Firma, ist.

"Es sind also nicht die sogenannten Missbräuche wirtschaftlicher Macht zu bekämpfen, sondern wirtschaftliche Macht selbst."
Walter Eucken (1891-1950)
These 1, dass der Wettbewerb nicht in erster Linie durch den Staat, sondern die dem Kapitalismus inhärente Tendenz zum Monopol verhindert wird, wurde bereits vor langer Zeit erkannt. Walter Eucken, Vater der sozialen Marktwirtschaft, mit Röpke und Rüstow Begründer der Freiburger Schule, war der Meinung, dass eine sich selbst überlassene Marktwirtschaft zu immer grösserer Machtkonzentration führt. Wirtschaftliche Interessengruppen kontrollieren immer mehr Märkte durch Kartelle, Fusionen, Dumpingpreise, Marktsperren und anderes. Die Folge davon ist, dass Unternehmen demokratische Regierungen durch blosse Wirtschaftsmacht erpressen können (> Arbeitsplätze, Steuern). An die Stelle der Konsumentenentscheidung auf den Märkten tritt eine unkontrollierbare Verflechtung von ökonomischer und staatlicher Herrschaft. ...

"Alle Formen der Marktbeherrschung müssen Anlass zur Sorge geben, alle."
Mancur Olson, Oekonom und Politikwissenschaftler ( 1932-1998)
These 2:
Die Politik des Staates sollte darauf gerichtet
sein, wirtschaftliche Machtgruppen aufzulösen oder ihre Funktion zu
begrenzen. (Piper, Nikolaus (Hrsg.):
Die grossen Ökonomen. Leben und Werk der
wirtschaftswissenschaftlichen Vordenker. Schäffer-Poeschel,
Stuttgart, 1996.
S 197:)
Eine klare Aussage die nichts zu ergänzen lässt.
These 3: Während heute der Gedanke populär ist, Monopole und massive Marktmacht seien auf nationaler Ebene im Dienste der internationalen Weltmarktfähigkeit hinzunehmen, argumentierte Eucken genau umgekehrt. "Weltmarktfähigkeit" im Sinne einer wettbewerbsgelenkten und gerechten Weltwirtschaft wird nach Eucken durch mächtige Konzerne verhindert. (S. 199:) Konnte dies zu Zeiten Euckens vielleicht noch diskutiert werden, liegen die Beweise heute vor.
|Definition SUNK COSTS: Ausgaben die nicht wieder
hereingeholt werden können, beruhend auf einem kostenträchtiger
Entscheid, der nicht rückgängig gemacht werden kann, wie etwa die Ausgaben
für Werbung oder Produktforschung. Diese können eine Eintrittsbarriere zum
Markt darstellen. Marktteilnehmer müssen mit ihren Konkurrenten gleich
ziehen. Wenn diese Konkurrenten zu gross sind, zu viel Vorsprung haben,
können derart hohe Kosten bei der Markteinführung auflaufen, als sunk
costs, dass alleine das Risiko Mitbewerber bereits abschreckt.

nach: Economics
from A to Z:
Die sunk costs, Brüderchen der economy of scale, sind also ein Burggraben, der die Kleinen vom Markt fernhält und die Grossen begünstigt. Sie sollten also nicht verniedlicht werden, wie dies Martin Hostettler in seinem Artikel: Versunkene Kosten [Wald und Holz 10/03, S. 51] getan hat. Er macht dadurch seinem Ruf als Propagandist des Neoliberalismus wieder mal alle Ehre. Der Artikel enthält 2 Denkfehler in 3 Paragraphen und: Don't cry over spillt milk trifft sicher zu in Bezug auf vergossene Milch, nicht immer jedoch was teure und langlebige Investitionen betrifft.
Denkfehler No 1: Der teure Traktor der von der Gemeinde genutzt wird, obwohl sein Betrieb teurer kommt als die Zumiete, wird über das Argument "sunk costs" als akzeptabel erklärt. Mit dieser Antwort verlängert Hostettler eines der drängendesten Probleme der Schweizer Forstbetriebe, die unzureichende überbetriebliche Zusammenarbeit. Es war ein Fehler, dass jeder Betrieb seine eigenen teuren Maschinen beschafft hat. Der Fehler ist passiert - und sollte nicht als Sachzwang die dringend notwendige Restrukturierung behindern. Die überflüssigen Maschinen sind anderer Verwendung zuzuführen.
Denkfehler No 2: Ein Förster der an ungeeignetem Standort Eichen (oder was immer) pflanzt, ist ebenfalls eine Fehlinvestition und sollte ohne Rücksicht auf bereits entstandene Kosten ersetzt werden.. Allerdings ... sehen wir uns die die Argumente an: Die starke Konkurrenz durch andere Baumarten ... der Bedarf an intensiver Pflege ... die Natur frei walten lassen, dann bestätigt das nur, was die meisten Forstleute (ausserhalb des Forstvereins) inzwischen begriffen haben, nämlich, dass Oekonomen absolut nichts von Waldwirtschaft verstehen. Die meisten Waldflächen der Schweiz (ausserhalb der Alpen und Voralpen) wären ohne Bewirtschaftung von dichten, schattigen Buchenwäldern bedeckt, die hier die Klimaxgesellschaft bilden. Alles was nicht Buche (na ja, oder Fichte) heisst, muss vor ihrer Dominanz durch intensive Pflege geschützt werden. Den selben Fehler wie Hostettler beginnen auch Naturschützer immer wieder, wenn sie fordern: Förster raus aus dem Wald - überlasst den Wald der Natur. Wie viel Aufwand müssen sie nachher treiben, um den Wald licht zu halten, um Flächen vor Verwaldung frei zu halten, um ihre geliebten Schützlinge, wie z.B. Flaumeichen, vor dem Zuwachsen durch Buchen zu schützen?
Insbesondere Eichenwälder bedürfen des andauernden Schutzes vor Schatten, was die Krone betrifft, während aber gleichzeitig der Stamm im Schatten gehalten werden sollte, um Astbildung zu verhindern. Stufige Wälder, wie sie von allen Naturfreunden und Naturschützern geschätzt werden, lassen sich nur durch geziehlte Entnahme von Einzelstämmen übermässig vorhandener Durchmesser (also auch nicht durch Beweidung!) in diesem Zustand halten, weshalb gerade der Plenterwald bei einer derartigen Rationalisierung von Massnahmen und einer Industrialisierung der Waldwirtschaft verschwinden müsste. (s. Waldbau)
Nimmt man Hostettlers Argument ernst, dann heisst das nichts anderes als: Zurück zur Reinertragslehre, pflanzt Fichten und Pappeln .... und fördert ums himmels Willen die Holzenergie für die 80% Buchenholz die dann anfallen! Vielleicht sollten Forstverein und Holzwirtschaft, wenn sie sich schon einen Haus-, Hof- und Waldökonomen halten, der wie die meisten Oekonomen nichts von den speziellen Bedingungen der Waldwirtschaft versteht, zumindest einen beauftragen, der wenigstens sein eigenes Fachgebiet versteht.
Sunk costs sind gerade in der Forstwirtschaft mit ihre extrem langen Produktionsräumen entscheidend. Eine falsche Baumwahl kann jahrzehntelange Investitionen zerstören.Der Versuch, sunk costs irgendwie zu decken, kann seinerseits aber nicht nur Forstkassen, sondern auch Wälder übermässig belasten, wie folgende Untersuchung der FAO zeigt.
|http://www.fao.org/DOCREP/005/AC805E/ac805e0u.htm

The idea of complying with criteria and indicators for achieving SFM is very broad. At the ground level, compliance is often translated into harvesting systems such as improved logging (IL) and reduced impact logging (RIL). The inherent principle is to adopt selective timber harvesting with minimal damage to residual stands and reduced environmental impacts. This can raise timber yields for subsequent harvesting cycles. In terms of biophysical impacts this is sensible. Whether it is financially viable remains unclear. Experiences in various parts of the world seem to provide conflicting evidence in support of RIL in comparison with the cut and get out conventional logging (CL) practices.
The opportunity cost is computed as potential gross revenue net of the direct cost of extraction. Fixed indirect costs such as forest premium for the logging rights and road construction cost, were not included as they are considered sunk costs. These foregone revenues consist of foregone timber revenue incurred by the concessionaire and loss of royalty charges not collected by the Government. The protected buffers took up about 28 percent of the licensed area. Ironically, payments of forest premium for the logging rights cover the whole licensed area including the buffers. Hence, the concessionaire has an interest to recover a portion of the sunk cost incurred, by extracting timber from the buffer areas. Each harvesting crew will be paid on a piecemeal basis by the contractor depending on the quantity and quality of timber extracted. Likewise, the contractor will also be paid on a piecemeal basis by the concessionaire.
The above analysis is one step in evaluating compliance with the MC&I. The next step is to assess the benefits of compliance. Although results suggest additional expenditures being incurred by the stakeholders, there are cost savings to society due to a reduction in off-site environmental impacts. There are expected to be on-site productivity gains as well as from both timber and non-timber forests products that can be reaped during subsequent cutting cycles. Global society too is expected to gain from the higher potential for carbon sequestration and biodiversity conservation.
Talk and Log: Wilderness Politics in British Columbia.
Über obigen Link kommen Sie an eine ausführliche Buchrezitation und damit an eine Beschreibung der Entwicklung der Forstwirtschaft und der Auseinandersetzungen mit dem Naturschutz und weiteren Ansprüchen der Gesellschaft an den Wald. Offensichtlich wurde in Britisch-Kolumbien die vorratsreichen Altwälder, die mit keinerlei Pflegekosten belastet waren, beerntet, während gleichzeitig die Produktivität der Aufforstungen massiv überschätzt wurde. Wilson analysiert die konservative Wirkung von sunk costs, hier aber nicht als Beharrung einer mit Waldgesinnung belasteten, wirtschaftsunfreundlichen Forstlobby, wie sie in der Schweiz kritisiert wird, sondern auf Seiten von Politik und Wirtschaft. Allerdings wird auch hier der Schwarze Peter der Politik zugeschoben: Dadurch dass den Firmen erlaubt wurde, das am leichtesten zu erntende Holz zuerst zu schlagen, verursachten die ehemaligen Regierungen zukünftige Probleme. Frühe Überinvestitionen der Holzwirtschaft lassen heute einen Wechsel der Politik kaum mehr zu, obwohl die Erntemengen dringend verringert werden müssten, obwohl die Ernteverfahren dringend bestandesfreundlicher werden müssen.
Auch im Holzparadies von Britisch Kolumbien müssen immer mehr Sägereien schliessen, weshalb die Regierung ihrerseits sich gezwungen sieht, die Erntelizenzen günstig abzugeben. Die Bewirtschaftung der Wälder ist in keinem Sinne nachhaltig. Kahlschlag (150'000 ha/Jahr) dominiert, Gewässer werden geschädigt, ländliche Wasserversorgungen sind bedroht, die Forstindustrie veräppelt die Landnutzungsplanung, Biodiversität bleibt ein Wunschtraum und die Urwälder verschwinden. Naturwald hat kaum eine Chance gegen das industrielle Forstmodell!
Nun, spätestens hier müsste doch jeder Waldfreund hierzulande mal laut aufschreien, oder zumindest ein uff von sich geben. Ganz offensichtlich muss sich die Forstwirtschaft, die den Weltmarktpreis bestimmt, eher in Richtung des naturnahen Waldbaus bewegen, als umgekehrt. Warum um Himmels willen bieten dann Forstverein und Waldwirtschaftsverband den Stimmen so viel Raum, die hier einen industriellen Waldbau fördern möchten?
Die Simons Consulting Group erwartet, dass bis 2020 die Nachfrage nach Weichholz (Papier, Zellstoff) das Angebot um 5% übersteigt. In Britisch Kolumbien wird befürchtet, dass dies nur zu noch mehr Druck führt und das bestehende Schutzgebiete dann wieder unter die Axt kommen, und den zukünftigen Generationen Wüstungen und Pflegekosten hinterlassen.
Zum Thema Industriewald s. auch: Das Nordamerikanische Modell profitabler Waldwirtschaft - Von Plünderung der Naturwälder zur industriellen Holzplantage.
Don't cry over spillt milk?
Dass sunk costs etwas mehr an Denkarbeit brauchen, als sie nur abzuschreiben, zeigt folgendes aktuelles Beispiel aus der Landwirtschaft: Auch in den USA war 2003 ein äusserst trockenes Jahr, das einige Bauern in den Bankrott treiben wird. Baumwolle und Erdnüsse sind in einem erbärmlichen Zustand. Ältere Farmer sagen, dass dies das schlimmste Jahr sei seit den 50ern (was statistisch bereits belegt ist). Obwohl der theoretische Ökonom (alias Hostettler) den Aufwand für diese kümmerliche Ernte als sunk costs abschreiben würde, um dem schlechten Geld kein gutes nachzuwerfen, sieht die Realwirtschaft anders aus.
|sunk costs / acre||nichts tun||vergammelte Ernte einbringen|
|Miete, Arbeit, Saatgut, Treibstoff, Dünger, Chemikalien||150 $||150 $|
|Ernte / Einkommen||0 Pfund / 0 $||500 Pfund / 200 $|
|Zusätzliche Ausgaben für Ernte:

Abgaben, Chemikalien, Labor, Ernte

0

200
|Totaler Verlust pro Acre||150 $||100 $|
Der Bauer, der dem schlechten Geld noch etwas gutes nachwirft, verringert seinen Verlust immerhin um 1/3.
Sunk costs sind auch ein Problem für neue, innovative Branchen, die der Markt ja sooo sehr braucht, denen er aber das Aufkommen genau so schwer macht. Die Internationale Energieagentur (IEA) analysiert die Vorgänge bei solchen neuen Technologien, wie etwas Bioenergie. Diese ist einigermassen wettbewerbsfähig, wenn gemischt mit herkömmlichen fossilen Energieträgern und im kleinen Rahmen, besonders im ländlichen Raum und in Entwicklungsländern (aha, dachte ich mir doch, da sei eine gewisse Verwandtschaft). Hohe sunk costs für langlebige Investitionen und Infrastruktur erschweren jedoch den Marktzutritt stark.
4.5.3. Global Scenarios for Biomass Energy
|The main function of these restrictions is to protect some powerful monopolies.
A socially efficient outcome in the production and distribution of cultural
products can be achieved by market competition and competitive pricing without
the wasteful monopolies generated by current copyright restrictions.

Copyright: Economic and Game Theory. Why Napster is Right. Competition with Sunk Costs
Sehr hoch, und damit oft bestimmend für die Entwicklung, sind die versunkenen Kosten bei Elektronikhard-, wie Soft-ware. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung ist exorbitant, die Marktchancen eben nur Chancen, ohne Garantie. Wird das Produkt vom Markt nicht angenommen, ist der ganze Aufwand für die Katz.
Gerade in diesem Markt werden sehr hohe Aufwände versenkt, um Marktanteile zu ergattern. So verteilt Netscape seinen Browser gratis, kommt aber dadurch auf respektable Nutzerzahlen und Bekanntheit, was ihnen den Verkauf anderer Dienstleistungen erst ermöglicht. Ähnliches gilt für Macromedia-Flash, Google .... und in ganz gaaaaanz kleinem Rahmen (na ja .... inzwischen mittleren, mit 70'000 Besuchern pro Monat nicht mehr ganz so klein) für Brainworker.
free software: Problem - Recovery of Sunk Costs
In der ökonomischen Literatur zum Investitionsverhalten wird argumentiert, es sei rationaler, zu warten, bis mehr Informationen vorhanden seien, bevor diese getätigt wird, auch wenn die zu erwartenden Profite auf dem Papier (!) klar vorhanden wären. Diese zögerliche Haltung, die insbesondere während Rezessionsphasen dominiert, liegt ebenfalls im Risiko, unter Umständen das Investitionskapital einfach zu versenken. (Noch kaum diskutiert wurde dies, was den Bildungsmarkt betrifft, obwohl erst vor 3 Jahren, durch ein politisch, mediales und wirtschaftliches Riesengeschrei wegen fehlender Informatiker, eine grosse Anzahl Studenten dazu verleitet wurden, in den Bereich einzusteigen. Ich hab vor einigen Tagen mal ein paar Jobsuchprogramme laufen lassen. Standartantwort: Keine Ausschreibungen zu dieser Nachfrage. Im selben Boom haben viele, börsisch begabte und unbegabte, eine Menge Geld, zum Teil auch ihre Pensionen, in die selbe Branche investiert, und versenkt. Bei einem engen Arbeitsmarkt wagen mehr den Schritt in die Selbständigkeit. Viele davon versenken allerdings dabei ihre gesamten Ersparnisse für die Pension. SUNK COSTS. Darf man diese derart leichtfertig abtun, wie die Autofahrt an den falschen Kiosk, der die falsche Glacée hat?
Was CO2 und andere Umweltprobleme betrifft, herrscht das selbe Problem. Natürlich können viele der Kosten nicht mehr eingebracht werden, aber die zu erwartenden Schäden bei Unterlassung könnten teurer werden. Hier sollte die Forschung helfen, das Risiko von Fehlinvestitionen weiter zu reduzieren.
Technology Transfer and Climate Change
In Impact of Uncertainty and Sunk Costs on Firm Survival and Industry Dynamics hat Vivek Ghosal*. School of Economics. Georgia Institute of Technology. Atlanta, GA 30332, USA., September 2002 die Folgen zunehmender sunk costs statistisch belegt, mit Zahlen von 267 US-Firmen, die über 30 Jahre verfolgt wurden.
Die Zahlen belegen eindeutig, dass die Konzentration zunimmt und kleinere Firmen ausgeschieden werden. Grossfirmen werden von sunk costs wenig belastet, kleine verschwinden jedoch. Wurde dafür früher die technologische Entwicklung verantwortlich gemacht, wird heute klar, dass auch Unsicherheit und versenkte Kosten eine Schlüsselrolle spielen. Marktstrukturen werden stark durch versenkte Kosten bestimmt.
Last not least dazu noch ein etwas akademischer Text, für Buchhalter und Wissenschaftler:
Sunk
Costs and the Measuring of Economies of Scale:
Robert D. Cairns*.
Department of Economics, McGill University.
855 Sherbrooke St. W.
Montreal Canada H3A 2T7. July 25, 2003
|Die Weisheit der Börse ...|
Martin Herzog, Dipl. Ing. ETH, WEBDESIGN. Rheinfelden, 10. Oktober 2003

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Brainworker’s 1. Syntheseraport:
Grösse und Macht – Ziel und Stärke der Betriebe – Plage des freien
Marktes, erklärt auf 68 Seiten, wie die Betriebe wachsen und
dominieren können – und warum sie dies im herrschenden System auch tun
müssen, wenn sie überleben wollen.

Wettbewerb, gekoppelt mit Macht, erfolgt zwar nach den Wirtschafts-Regeln der Effizienz, nicht aber nach Massgabe der Gerechtigkeit. Daher kann ein Wirtschaftssystem, das von der Grundlage her auf Ungerechtigkeit angelegt ist, nämlich auf die effiziente Pareto-Verteilung 80/20, nicht zur alleine gültigen Gesellschaftsordnung gemacht werden, sondern braucht
Eine systemische Ökonomie darf sich nicht nur wie bisher mit Rezepten für die Gewinner des Wettbewerbs befassen, sondern muss gleichzeitig die Gesamtwirtschaftlichen Verluste durch Betriebszerstörungen und Ausschluss aus Lohn und Brot der Effizienzopfer mit in die Rechnung einbeziehen.
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