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Zuhause ziehe ich die Kniesocken hoch. Neben der Jacke schlinge ich einen Schal um den Hals. Dann ziehe ich die Halbschuhe mit den Gummisohlen an, gehe aus dem Haus und öffne den Regenschirm. Es ist kalt und zu ungemütlich, um aufs Velo zu steigen. Über die Aare spaziere ich zur Badi. Der Veloständer vor der Badi ist fast leer, und vor der Badikasse bildet sich keine Schlange. In der luftig-kühlen Garderobe ziehe ich mich aus und das Bikini an. Ich muss ungewohnt viele Kleider im Garderobenkästli versorgen. Das Badetuch lege ich in den Schatten, den Regenschatten. Dann kommt die Prüfung: die kalte Dusche vor dem Schwimmbecken.
Und dann gleite ich ins temperierte Wasser und schwimme ungestört. Warum tu ich mir das an? Wegen dem temperierten Wasser im Schwimmbecken. Wegen dem vielen Platz, der fast schon besinnlichen Ruhe, dem ungestörten Schwimmen, den Witzeleien mit den anderen Unerschrockenen. Einige Wenige schwimmen mit mir ihre Längen ab. Ich steige aus dem Becken, spaziere durch den Regen zu meinem Badetuch und gehe unter die warme wohlverdiente Dusche. Für den Haarföhn muss ich nicht anstehen. Entspannt, sauber geduscht und trocken spaziere ich durch den Regen wieder nach Hause. Auch Regenwetter ist Badiwetter!