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Fabian von Unwerth
Das Haus an der Haldenstrasse 18 liegt direkt neben der Bahnlinie. Die meisten Bewohner stört das nicht: «Man gewöhnt sich daran.» Zum Abschluss seiner Serie ist Fabian von Unwerth auf ein ironisches Schild gestossen.
Für das zweitletzte Foto seiner Serie über die Haldenstrasse 18 hat Fabian von Unwerth die Bewohnerin Tamara W. portraitiert. Sie steht neben ihrem aus gefundenen Federn selber hergestellten Traumfänger.
Die Wohnungen an der Haldenstrasse 18 werden alle noch mit Holz geheizt. Im offenen Treppenhaus ist der Fotograf Fabian von Unwerth auf die Kessel gestossen, in denen die Aschereste zwischengelagert werden.
Für den vierten Teil seiner Serie über die Haldenstrasse 18 hat Fabian von Unwerth Sara R. fotografiert. Sie ist noch auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Ideal wäre für sie eine 2-Zimmer-Wohnung für maximal 700 Franken.
Der Klinkerboden mit dem Wabenmuster ist ein typisches Merkmal der Küchenausstattung der Wohnungen an der Haldenstrasse 18. Fabian von Unwerth hat ihn für seine Serie über das Haus, das abgerissen wird, verewigt.
Samuel R. lebt an der Haldenstrasse 18, in jenem Haus, das bald einem Neubau weichen muss. Er schätzt diese Liegenschaft sehr: «Es ist ein Haus, das lebt. Man hat eine Wohnung für sich, ist aber trotzdem nicht allein.»