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Das bedeutete - bezogen auf das Anfang Januar erreichte Zwischenhoch bei 310 Franken/t - eine Verbilligung um 12,6 %. Gleichzeitig gaben auch die Futureskurse auf Weisszucker nach.
Der für dieses Produkt an der Londoner Börse gehandelte Terminkontrakt Mai 2018 kostete zuletzt 335 Franken/t. Das entsprach einem Minus von 9 %. Das Augenmerk der Marktakteure richtete sich vor allem auf das sich abzeichnende Überangebot am Weltzuckermarkt.
Wetter könnte Preise noch beeinflussen
Allerdings beobachteten sie gleichzeitig genau das Wetter in Europa. Hier wurde nämlich mit einem Temperatursturz gerechnet, der die Zuckererträge der noch nicht geernteten Rüben in nordosteuropäischen Ländern und von noch im Freiland gelagerten Mengen beeinträchtigen könnte.
Ausserdem machte die Trockenheit in den brasilianischen Zuckerrohrplantagen Hoffnungen auf eine Preiserholung. Dennoch sind die professionellen Anleger mit Blick auf die weitere Preisentwicklung unter dem Strich sehr pessimistisch: Vor etwa zwei Wochen hielten die Fonds in den USA nämlich eine sehr hohe Netto-Short-Position von fast 123 000 Rohzuckerkontrakten. Das waren nur 20'000 Kontrakte weniger als die in der zweiten Januarhälfte erreichte Rekordzahl.