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d. Verbriefung der Gesellschafterrechte
(1) Grundlagen
Die Verbriefung der Gesellschafterrechte in Wertpapiere (Art. 965 OR) ist zulässig und vom Gesetz vorgesehen (Art. 622 OR). Die Verbriefung in Wertpapiere ist aber nicht obligatorisch. In Frage kommen Inhaberpapiere (Inhaberaktien) und für Namenaktien Ordre- sowie Namenpapiere. Inhaberaktien werden wie Sachen durch Übergabe übertragen, Ordrepapiere durch Indossament, Namenpapiere durch Zession (Rektaaktien).
(2) Aktien
Die Aktien lauten auf den Namen oder auf den Inhaber. Beide Arten von Aktien können in einem durch die Statuten bestimmten Verhältnis nebeneinander bestehen. Die Statuten können bestimmen, dass Namenaktien später in Inhaberaktien oder Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt werden sollen oder dürfen. Der Nennwert der Aktie muss mindestens 1 Rappen betragen. Die Aktientitel müssen durch mindestens ein Mitglied des Verwaltungsrates unterschrieben sein. Die Gesellschaft kann bestimmen, dass auch auf Aktien, die in grosser Zahl ausgegeben werden, mindestens eine Unterschrift eigenhändig beigesetzt werden muss (Art. 622 OR).
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