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Das letzte Mitglied einer elfköpfigen Gruppe, die am 26. März in der Region des Grossen St. Bernhard VS von einer Lawine erfasst wurde, ist am Mittwoch gefunden worden. Es handelt sich um eine Frau, deren Leichnam unter einer rund zwei Meter dicken Schneeschicht lag.
Dies teilte die Walliser Kantonspolizei am Donnerstag mit. Beim Opfer handelt es sich mit grösster Wahrscheinlichkeit um die seit dem Lawinenniedergang vermisste 44-jährige Französin. Doch die Frau muss laut Communiqué noch formell identifiziert werden.
Seit dem Lawinenniedergang wurde der Lawinenkegel von der Kantonspolizei und den Rettungsorganisationen regelmässig abgesucht und beobachtet, unter anderem mit speziell ausgebildeten Spürhunden. Das Opfer war nicht mit einem Lawinensuchgerät ausgerüstet.
Die Frau war am 26. März zusammen mit zehn anderen Mitgliedern des Alpenclubs Cluses F mit Schneeschuhen und Tourenskis in Bourg-St-Pierre gestartet.
Die Gruppe befand sich am Westhang der Croix de la Tsousse auf rund 2000 Metern, als sie von der Lawine erfasst wurde. Dabei starben fünf Menschen, fünf wurden verletzt und eine Frau entkam den Schneemassen unverletzt. Sie war es, welche die Rettungskräfte alarmiert hatte.
Der Lawinenkegel in der Nähe des Strassentunnels beim Grossen St. Bernhard erstreckte sich über eine Länge von 300 Metern und eine Breite von 40 Metern.
SDA-ATS