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Der Vereinigung «Asade» (Adultes sexuellement abusés durant l’enfance) gehören rund 20 Mitglieder an. Alles Personen, die selber Opfer eines sexuellen Übergriffes wurden, wie der Präsident Bertrand Coquoz sagt.
Die Institution bietet Einzel- und Gruppengespräche an und organisiert Vortragsabende. Finanziert wird «Asade» von der Loterie Romande. Die Vereinigung wurde 1995 von einer Frau gegründet, die in ihrer Kindheit selber Opfer eines sexuellen Übergriffes geworden war.
In den vergangenen zehn Jahren hat die Institution über 100 Personen betreut. «Es gibt Frauen und Männer, die zwei, drei Jahre lang regelmässig an Gesprächsrunden teilnehmen», bemerkt Coquoz. Jährlich melden sich neu bis zu 15 Personen.
Alle Angebote von «Asade» sind französischsprachig. Wie Coquoz sagt, ist ihm auf deutschsprachiger Seite keine gleichwertige Institution bekannt.
«Asade» hat sich nun zum Ziel gesetzt ebenfalls eine Plattform anzubieten für Menschen mit Hang zur Pädophilie. «Damit wollen wir so weit wie möglich vorbeugen», betont Präsident Coquoz. Das Projekt wurde der Gesundheitsdirektion des Kantons Freiburg vorgelegt.