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Collaboratories sind Systeme vernetzter Zusammenarbeit, wie sie jetzt an verschiedenen Orten entstehen und in ihrer Ausprägung aktuell entwickelt werden. Der Begriff "Collaboratory" wurde 1989 vom Informatiker Bill Wulf der Virginia University geprägt: "A Collaboratory is a 'center without walls' in which the nation's researchers can perform their research
Die wissenschaftliche Zusammenarbeit in dieser vernetzten Form wird durch den Kommunikationsvorsprung (unhierarchisches Protokoll, Simultaneität und Schnelligkeit) und die öffentliche Profilierung (Permeabilität, Transparenz, Distribution der Quellen) besitzorientierte und verkapselte Formen semi-privater Wissenschaft möglicherweise verdrängen. Wir diskutieren hier vier Beispiele kollaborativer Wissenschaftsformen.
Bild 19. Collaboratories werden als Zentren 'ohne Wände' definiert, worin grenzenlos geforscht werden kann. Das Bild stammt vom Grundsatzartikel des Physikers Richard T. Kouzes, einem der Väter der Initiative. (© T.Kouzes)
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