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Der Tatort: Anderson Speedway, Anderson (Indiana), USA.
Die Beteiligten: Jeff Swinford und Shawn Cullen.
Der Tathergang: Beim «Crazy Figure 8»-Rennen kommt es zu mehreren Kollisionen zwischen den beiden Fahrern. Swinford rammt schliesslich das still stehende Auto seines Kontrahenten und parkiert sein Gefährt auf dessen Motorhaube. Das lässt sich Cullen nicht gefallen. Er steigt aus, packt sich Swinford, schlägt durchs Fenster auf ihn ein. Ein Polizist setzt dem Treiben durch Einsatz seines Tasers ein Ende. Beide Rennfahrer werden in Handschellen abgeführt.
Das Urteil: Swinford und Cullen werden für ihr Fehlverhalten beide bestraft. «Swinford wird hier nicht mehr fahren, solange ich der Boss bin. Und ich habe vor, das noch lange zu bleiben», kündigte der Rennbahn-Besitzer Rick Dawson im «Anderson Herald Bulletin» an. Cullens Bestrafung steht noch aus. Dawson: «Ich bin vor allem froh darüber, dass niemand ernsthaft verletzt wurde. (ram)
Romano Fenati sorgt während des Moto2-Rennens in Misano für einen Skandal. Während des unerbittlichen Kampfes gegen seinen Landsmann Stefano Manzi ausserhalb der Punkteränge greift der 22-jährige Italiener seinem Gegner bei Tempo von gegen 200 km/h in den Lenker und zieht an der Bremse.
Fenati wird mit der Schwarzen Flagge aus dem Rennen genommen und für zwei Rennen gesperrt. Seine Zukunft im Rennsport ist allerdings ungewiss. Fenati hätte einen Vertrag beim Forward-Team (MV Agusta) gehabt. Nun …