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Terrazas de los Andes
Pioniergeist und Hochgenuss
Die Geschichte von Terrazas de los Andes ist eine Geschichte von Abenteurern und Pionieren. Anfang der 1990er Jahre, als Argentinien als Weinland international noch unbekannt war, erkannte der Franzose Jean-Pierre Thibault das grosse Potenzial, das in den wunderschönen Landschaften von Mendoza schlummerte. Mithilfe seiner Beziehungen zu Moët & Chandon kontaktierte er Hervé Birnie-Scott, einen 26-jährigen französischen Agronomen, Önologen und Experten für Weinbau in kühlem Klima.
Birnie-Scott wollte den argentinischen Weinstil neu definieren und dafür musste er dorthin gehen, wo noch niemand gewesen war: Er pflanzte den Weinberg Caicayen in mehr als 1050 Metern Höhe. Ein echtes Wagnis. Noch nie hatte jemand auf dieser Höhe Reben gepflanzt, niemand wusste, ob die Pflanzen den Winter überleben würden. Ein paar Jahre später waren die Ergebnisse verblüffend. Thibault und Birnie-Scott beschlossen, alles auf diese Karte zu setzen und kauften drei Terrains im Uco-Tal (Los Castaños, El Pedregal und El Yaima). Damit war „Terrazas de los Andes“ geboren. In weniger als einer Generation veränderten Birnie-Scott und das Team von Terrazas den Weinbau in Mendoza. Noch heute ist Terrazas ein Referenzpunkt für den Weinbau in Argentinien, was auch die kontinuierlich guten Auszeichnungen der internationalen Kritik widerspiegeln.
Heute bewirtschaftet Terrazas über 220 kleine Parzellen, die alle separat in 280 kleinen Tanks ausgebaut werden. Aus dieser vielfältigen Palette werden die Weine gezielt auf Eleganz, Frische und Vielschichtigkeit komponiert.