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Après le silence, ce qui n'est pas dit n'existe pas ?
Vanina Vignal
Frankreich, Rumänien, 96 min
Schauspielerin Ioana ist unter der Ceausescu-Diktatur aufgewachsen. Als sie 1991 Vanina Vignal begegnete, hatte sie ihr davon nichts erzählt. Zwanzig Jahre später kehrt die Regisseurin nach Bukarest zurück, um ihre Freundin zu filmen: Vor der Kamera ihrer Komplizin bemüht sich Ioana, die «Normalität» zu beschreiben, die sie durchlebt hat, den Alltag einer kleinen werdenden Kommunistin, die schliesslich in einem Propagandafilm des Regimes mitwirkte, der die ewige Jugend der «Revolution» feiern sollte, obwohl ihr eigener Grossvater, wie Tausende andere Regimegegner, ein Jahr lang zum Arbeitsdienst an den «Kanal» (zwischen Donau und Schwarzem Meer) abkommandiert worden war. «Ich habe genug davon. Was mir der Kommunismus genommen hat, bekomme ich nie mehr zurück», bekennt die Hauptdarstellerin von Après le silence…, deren schöne Augen sich oft vor Trauer trüben. Ihr «Geständnis» ist ein zentraler Moment im Gespräch der beiden Frauen, die versuchen, sich ein besseres Bild voneinander zu machen und die sich gemeinsam eine Frage von universeller Bedeutung stellen: Wie (über)lebt man in einer repressiven Gesellschaft, und vor allem, wie wird man mit dem fertig, was sie aus einem macht?
Emmanuel Chicon
Übersetzung BMP Translations
Trailer
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