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Noch zu Beginn dieses Jahrhunderts wurde Athleten nach einer Gehirnerschütterung strikte Ruhe empfohlen – keine anstrengende körperliche und geistige Aktivität bis zum Verschwinden der Symptome. Inzwischen haben Studien belegt, dass körperliches Training unterhalb der Schwelle, an der zu Beschwerden im Gehirn kommt, von Vorteil ist.
Keine unerwünschten Wirkungen registriert
Eine aktuelle Studie von Sportmedizinern der Universität in Buffalo in den USA zeigt nun: Jugendliche Athleten waren im Schnitt vier Tage schneller wieder symptomfrei, wenn sie in den ersten zehn Tagen nach der Erschütterung mit einem körperlichen Training begannen statt mit wenig anstrengenden Dehnübungen. Unerwünschte Wirkungen wie plötzliche Schwindelanfälle oder Bewusstseinstrübungen wurden bei keinem der Teilnehmer registriert.
Nach Angaben der Studienautoren handelt es sich um die erste randomisiert-kontrollierte Studie, die belegen konnte, dass ein schwellenwertorientiertes aerobes Training schon kurz nach einer Gehirnerschütterung die Erholung beschleunigt.