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Lea Gottheil lebt mit ihrer Familie in Zürich, wo sie lange als Buchhändlerin gearbeitet hat. Sie schreibt Prosa, Lyrik, Stücke und Lieder, mit denen sie Solo oder im Duo GröberGottheil auftritt. Im JULL, dem Jungen Literaturlabor Zürich, begleitet sie als Schreibcoach Kinder und Jugendliche. Ihr Debüt Sommervogel ist 2009, ihr Lyrikband gläserne fuge 2018 erschienen.
Michel Rochon ist ein kanadischer Wissenschafts- und Medizinjournalist, Autor, Kolumnist, Dozent, Komponist und Pianist. Er wurde 1959 in Sorel, Québec, geboren. Seit seiner Pensionierung bei Radio-Canada im Jahr 2017 unterrichtet Michel Rochon an der École des Médias der Université du Québec à Montréal (UQAM).
Er veröffentlichte seinen ersten Essay, Le cerveau et la musique bei Éditions MultiMondes (2018)5,6,7,8,9, der in einer Neuauflage im Taschenbuchformat bei Bibliothèque québécoise (2021) erschien. Das Buch ist ein Achtungs- und Verkaufserfolg und war Finalist beim Hubert-Reeves-Preis 2019 und bei den Opus-Preisen des Conseil Québécois de la Musique (2018-2019)10. Michel Rochons zweiter Essay, L'amour, la haine et le cerveau, erschien bei Éditions MultiMondes (2020)11 und 2022 in einer italienischen Übersetzung bei Codice Edizioni.
Der estnische Autor Meelis Friedenthal, geb. 1973 in Viljandi (Estland), hat an der Universität Tartu eine Doktorarbeit über einen philosophisch-theologischen Traktat aus dem 13. Jahrhundert über das Sehen und die Vision geschrieben. Friedenthal war als Dozent an der Fakultät für Theologie und Geschichte tätig und arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Universitätsbibliothek Tartu. Sein derzeitiges Forschungsthema ist die Geisteswissenschaft des 17. Jahrhunderts.
Friedenthal hat sich einen Namen als Autor spekulativer Romane gemacht. Sein erster Roman Goldenes Zeitalter handelt von der Rolle der Geschichte bei der Gestaltung unserer Identität und gewann 2004 den dritten Platz in einem nationalen Romanwettbewerb. Im darauffolgenden Jahr gewann seine Erzählung Nerissa einen estnischen Science-Fiction-Preis. Er ist außerdem Mitglied des Redaktionsausschusses des Webzines Algernon, das Science-Fiction-Geschichten, Nachrichten und Artikel veröffentlicht. Friedenthal hat während der Arbeit an Die Bienen auch ein umfangreiches Postskriptum über den historischen Kontext der im Roman beschriebenen Ereignisse verfasst.
Alexandra Todorka Doza (34), geboren und aufgewachsen in Oberösterreich und Tirol, lebt seit fast 10 Jahren in Zürich und liebäugelt mit einem Umzug nach Biel. Der Roman Die Wörter bei uns Daheim ist das Debüt der Autorin. Einen Essay in einem Sammelband hat sie während dem Studium veröffentlicht. Umso mehr freute sie sich über die erneute Teilnahme an den Bieler Gesprächen im Februar 2023. Das eingereichte Manukript wurde 2019/20 im Rahmen eines einjährigen Mentorats mit der Schweizer Autorin Dorothee Elmiger überarbeitet. Schreiben versteht Doza als eine Möglichkeit von vielen, die Realität zu bearbeiten. Diese Reflexion beschreibt die Autorin als eine Notwendigkeit, wenn nicht sogar ihre Pflicht.
Julia Armfield wurde 1990 in London geboren. Sie schreibt Belletristik und gelegentlich Theaterstücke. Sie hat einen Master in viktorianischer Kunst und Literatur von der Royal Holloway University. 2019 war Julia Armfield auf der Shortlist für den Sunday Times Young Writer of the Year. Sie wurde für den Moth Short Story Prize 2017 ausgezeichnet, stand auf der Longlist für den Deborah Rogers Award 2018 und gewann den White Review Short Story Prize 2018. Ihr erstes Buch, salt slow, ist eine Sammlung von Erzählungen über den Körper und das Körperliche, in denen sie die Haut und Knochen ihrer Figuren durch ihre Erfahrungen mit Isolation, Besessenheit und Liebe abbildet. Sie wurde 2020 mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet. Gestalten der Tiefe (Original Our Wives Under The Sea) war 2022 in der engeren Auswahl für den Foyles Fiction Book of the Year Award und 2023 für den Polari Book Prize.
Die Autorin lebt und arbeitet in London.
Timothy Archibald lebt in San Francisco, USA. Seine Fotografien sind in führenden Fotomagazinen erschienen und wurden u. a. im Australian Center for Photography, in der Galerie Zephyr Mannheim und bei Videotage in Hongkong ausgestellt. Seine Porträts seines autistischen Sohnes erschienen in dem preisgekrönten Band Echolilia / Sometimes I wonder, der 2010 bei Echo Press in San Francisco veröffentlicht wurde. Fotografien aus diesem Band wurden auch in Das Magazin Nr. 48 veröffentlicht.
Dr. Samantha Todd ist klinische Psychologin und hat sich auf Lernschwierigkeiten und Autismus spezialisiert. Sie arbeitet mit Kindern und Teenagern, leitet Workshops für Lehrer und Betreuer und hat ein Interventionsprogramm entwickelt, das sich an Eltern von Kindern mit Behinderungen und Autismus richtet (Riding the Rapids: Living with Autism and Disability©).
Jan W. Faul wurde 1945 in Port Chester, NY, USA, geboren. Er ist seit 40 Jahren als Fotojournalist, Werbefotograf und Künstler in den USA und in Europa tätig. Seine Werbefotografie hat Dutzende Auszeichnungen von Art Directors Clubs und professionellen Wettbewerben erhalten.
Rudy Simone ist die Autorin von sechs Büchern. Sie gründete und entwickelte die Help for Aspergers und die International Aspergirl Society®, von der sie Präsidentin ist. Simone ist außerdem Komponistin, Musikerin, Produzentin, Tontechnikerin, Schauspielerin und Komödiantin. Sie hat drei Alben veröffentlicht und gibt regelmäßig Live-Auftritte. Simone ist gebürtige Amerikanerin und hat in verschiedenen Ländern gelebt. Einige der wichtigsten Printmedien, darunter The New York Times, The Sunday Times (of London), The Daily Mail, AERA (Japan) und Time Magazine, haben Simone interviewt oder über ihre Arbeit berichtet.
Susi Wirth wurde 1970 in Chur in der Schweiz geboren. Sie wuchs in der Schweiz und in Liechtenstein auf und lebt und arbeitet heute in Deutschland. Nach ihrer Ausbildung zur Schauspielerin spielte sie auf verschiedenen Bühnen und arbeitete mit vielen freien Theatergruppen zusammen. Im Jahr 2000 gründete sie zusammen mit dem Komponisten und Musiker Olivier Gabus die vielfach ausgezeichnete Companie Sous-sol. Susie Wirth hat zahlreiche Theaterstücke geschrieben.
James Garvey ist ein amerikanischer Philosoph. Er hat am University College in London promoviert, lebt in England und arbeitet am Royal Institute of Philosophy. Er ist Herausgeber von The Philosophers’ Magazine und einer Buchreihe mit dem Titel Think Now. Für The Guardian schreibt er regelmäßig über Klimawandel und Moral.
Jeremy Stangroom lebt und arbeitet in Toronto, Kanada. Neben seiner Arbeit als Autor unterrichtet er Soziologie und Psychologie. Im Jahr 1997 gründete er The Philosophers’ Magazine. Er ist Autor von Einstein’s Riddle (Bloomsbury) und The Story of Philosophy (Quercus), eine Zusammenarbeit mit James Garvey.
Schriftsteller und Übersetzer David Unger (Guatemala/USA) wurde 2014 mit dem Literaturpreis Miguel Angel Asturias für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Sein neuester Roman, The Mastermind (Akashic, 2016), wurde in zehn Sprachen übersetzt. Zu seinen weiteren veröffentlichten Romanen gehören Der Preis der Rettung (The Price of Escape), Para Mi, Eres Divina, Ni chicha, ni limonada und Life in the Damn Tropics. Seine Kurzgeschichten und Essays sind in verschiedenen internationalen Zeitschriften erschienen, u. a. auch in der Paris Review. Er hat 18 Bücher übersetzt: Mr. President des guatemaltekischen Nobelpreisträgers Miguel Angel Asturias (Penguin Classics, 2022), The Popol Vuh, Guatemalas präkolumbianischer Schöpfungsmythos und die Werke von Rigoberta Menchú (Guatemala), Silvia Molina (Mexiko), Nicanor Parra (Chile), Teresa Cárdenas (Kuba), Mario Benedetti (Uruguay) und anderen. Sein Roman In My Eyes, You Are Beautiful erschien bei Mosaic Press in Toronto.
Catherine Safonoff, 1939 in Genf geboren, ist Autorin von autobiografischen Romanen. Sie war als Literaturkritikerin beim Journal de Genève und Radio Suisse Romande (RSR) tätig. Sie hat einige Drehbücher für das Fernsehen sowie Romanadaptationen für das Kino (Polenta von Jean-Marc Lovay für Maya Simon) und für das Theater (Wunschloses Unglück von Peter Handke) verfasst. 2007 erhielt sie den Prix quadriennal der Stadt Genf in der Sparte Literatur für ihr Gesamtwerk sowie den Prix Michel-Dentan. Ihr letztes Buch, Le Mineur et le canari, stand auf der Shortlist des Prix Fémina und erhielt den Schweizer Literaturpreis.
Lena Lindgren (geboren 1969) lebt in Oslo. Sie ist politische Redakteurin bei der norwegischen Tageszeitung Morgenbladet. Echo – Ein Essay über Algorithmen und Begehren ist ihre erste Publikation in Buchform.
Pierre Ducrozet, 1982 in Lyon geboren, veröffentlichte 2020 seinen fünften Roman Le grand vertige (Welt im Taumel), und hat in Frankreich bereits verschiedene Auszeichnungen erhalten. Seine ersten drei Romane erschienen bei Grasset: Requiem pour Lola rouge (2010; Prix de la Vocation 2011), La vie qu'on voulait (2013) und der vielbeachtete Roman Eroica (2015; Shortlist für den Prix de Flore) - seine fiktionalisierte Biografie des Malers Jean-Michel Basquiat. Seine beiden letzten Romane erschienen bei Actes Sud: Le grand vertige und L’invention des corps (2017; Prix de Flore 2017). Pierre Ducrozet ist Sohn einer österreichischen Mutter und eines französischen Vaters, hat mehrere Jahre in Berlin gelebt und lebt heute in Barcelona.
Milena Adam wurde 1991 in Hamburg geboren und lebt in Berlin. Sie übersetzt und dolmetscht aus dem Französischen und Englischen. Zuletzt erschienen in ihrer Übertragung Sandra Newmans Romane Ice Cream Star (2018) und Himmel (2020) im Verlag Matthes & Seitz Berlin. Shubhangi Swarups Breiten des Verlangens ist das erste Werk, das sie für den Kommode Verlag übersetzt hat.
Laia Birchler wurde 2004 in Zürich geboren und ist am Zürichsee aufgewachsen. Sie wurde schon früh mit den Themen »normal« und »anders sein« konfrontiert. Im Sommer 2023 schloss sie ihre Matura mit Spanischprofil am Literaturgymnasium Ramibühl in Zürich ab. Ihre Maturarbeit mit dem Arbeitstitel "Was ist schon normal" (heute die Publikation Was brauchst Du?) wurde zur besten Maturitätsarbeit des Kantons Zürich nominiert und mit dem Preis der ehemaligen LG Schüler (VEGL) ausgezeichnet.
Zense ist eine Zürcher Beratungsfirma und Agentur, die komplexe Inhalte aller Art gestaltet. Zu Ihren Services gehören unter anderem Erklärprodukte (Animationen, Infografiken, interaktive Websites), Gamification-Lösungen, Wissenschaftskommunikation und Change-Mobilisierungen.
Lulu Miller ist die Co-Moderatorin von Radiolab und Mitbegründerin von der Radiosendung Invisibilia (NPR National Public Radio), die Anfang 2015 erstmals ausgestrahlt wurde und "die nicht greifbare Kräfte erforscht, die das menschliche Verhalten prägen - Dinge wie Ideen, Überzeugungen, Annahmen und Emotionen". Lulu Miller ist Wissenschaftsjournalistin und wurde für ihr Schaffen mit dem Peabody Award ausgezeichnet. Ihre Artikel wurden in The New Yorker, VQR, Orion, Electric Literatur, Catapult und anderen Zeitschriften veröffentlich. Humpback Rocks ist ihr Lieblingsplatz auf der Erde.
Marie-Anne Legault stammt aus Abitibi und zog nach Montreal, um dort Kommunikationswissenschaften zu studieren. Ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen brachte sie im Laufe der Jahre dazu, verschiedene Nachschlagwerke für den Verlag Québec Amérique zu schreiben und herauszugeben. 2013 erschien ihr Debüt Le Museum. La traque de phénix folgte 2020 und ist ihr Debüt auf dem deutschsprachigen Literatur-Markt.
Daniel Fehr, geboren in Winterthur, schreibt Bilderbücher für Kinder aus aller Welt. Zudem erfindet er Gesellschaftsspiele für Kinder, Familien und Erwachsene. Bislang erschienen von ihm zahlreiche Bücher und Spiele. Viele davon wurden international ausgezeichnet.
www.danielfehr.ch
Annette Beger, geboren in Zürich, studierte Schauspiel in Berlin und Gesang in Essen. Sie arbeitete einige Jahre an verschiedenen Theatern, bevor sie 2010 den Kommode Verlag gründete.
Géraud Guillet ist Innovationsexperte und hat einen Abschluss in internationalem Management. Er ist der Autor von 41 minutes pour être heureux - Les 7 piliers du bonheur, und von L’Expérience TESK (Hachette Pratique).
Geprägt durch extreme und sehr persönliche Erfahrungen nutzte er diese stets als Motivation Bücher zu gestalten, die einen innovativen, optimistischen und wirksamen Weg und neue Perspektiven für ein besseres Leben aufzeigen.
Maria Zimmermann, geboren 1991 in Zürich, studierte Vermittlung von Kunst und Design an der Zürcher Hochschule der Künste. Ihre Diplomarbeit, das Buch 299 Kleider, publizierte sie selbst und ihre Arbeit »#fridgelove« wurde im Gewerbemuseum in Winterthur ausgestellt. Seit 2018 ist sie als Textilkünstlerin tätig und bringt unter dem Label »Alles wird gut.« kleine Stickereien unter die Menschen. Ihre größeren Werke zieren Plattencovers, Jacken und Wände. Durch die Entdeckung ihres Autismus inspiriert, beschloss sie das Thema sprachlich und illustratorisch in ihrem Debüt Anders nicht falsch zu behandeln.
Shubhangi Swarup ist Autorin, Journalistin und Pädagogin. Breiten des Verlangens (Latitudes of Longing), ihr erster Roman, ist ein internationaler Bestseller und wurde bereits in 15 Sprachen übersetzt. Für dieses Werk wurde die Autorin mit dem Sushila Devi Award und dem Tata Literature Live! Award für Debütromane ausgezeichnet und wurde in die engere Wahl für den JCB Prize for Indian Literature aufgenommen und erhielt das Charles-Pick-Stipendium für kreatives Schreiben an der University of East Anglia. Sie lebt in Goa, wo sie von ihrem Schreibtisch aus eine sich schnell verändernde Meereslandschaft überblickt.
Annelie Kebschull (*1999) wuchs in einem Kurort in Norddeutschland auf und lebt mittlerweile in Lüneburg. Angetrieben von der Vision durch gute Gestaltung Dinge leichter zu machen, studierte sie Kommunikationsdesign. Während ihres Studiums entdeckte sie ihre Faszination für die Psychologie und befasste sich fortan mit der Frage, wie Persönlichkeit visualisiert werden kann. In einem Zweitstudium geht sie ihren Interessen weiter nach, um einen möglichst sinnvollen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten.
Demian Cornu wurde 1981 in Bern geboren, studierte Religionswissenschaft und Geschichte und arbeitete neun Jahre im Asylverfahren beim Staatssekretariat für Migration.
Thomas Pfenninger (*1984) wuchs in Zürich auf und lebt heute in Bern. Neben seiner Tätigkeit als freischaffender Autor und Texter arbeitete er neben anderem als Mediensprecher oder Kommunikationsbeauftragter für verschiedene Unternehmen in Zürich, Berlin und Bern. 2017 veröffentlichte er im Eigenverlag den Gedichtband Fragmente. Inhaltlich befasst sich Pfenninger in Fragmente mit Fragen der Relation von Wahrheit und Wahrnehmung. 2018 beendete er die Arbeiten am Roman Die Löffel-Monologe, welcher noch nicht veröffentlicht wurde. Der Roman Gleich, später, morgen ist sein Debüt.
Ida Lødemel Tvedt, geboren 1987, unterrichtete zuvor Essayistik in Norwegen und den USA, an der New School und der Columbia University. Ihre Arbeiten sind u.a. in Guernica, N+1., Vagant, Vinduet und Daz Magazin erschienen. Derzeit schreibt sie Reportagen für die norwegische Zeitung Dag og Tid. Marianegropen (Gyldendal, Oslo 2019) ist ihr Debüt.
Claudia Schneider, geboren 1963, begab sich im Alter von 22 Jahren auf Weltreise. Später schrieb und fotografierte sie freischaffend für deutschsprachige Medien – Merian, NZZ, Tages-Anzeiger, Cosmopolitan und viele mehr – und brachte rund 15 Reiseführer bei Bild-Atlas, Marco Polo sowie dem Regenbogen-Verlag heraus. Seit 2004 leitet Claudia Schneider die Redaktion einer Lokalzeitung in ihrem Heimatkanton Zug. In ihrem Buch Was wir über Bewusstsein wissen sollten folgt sie der Faszination für Bewusstsein und begibt sich auf eine Reise nach Innen ...
Inga Ābele gilt als eine der wichtigsten lettischen Schriftstellerinnen ihrer Generation. Ihr einzigartiger Schreibstil, der den Reichtum der lettischen Sprache zur Geltung bringt, ist von einer starken Bildsprache und intensiver Atmosphäre geprägt. Inga Ābele schafft es die Persönlichkeiten der Protagonisten komplett mit dem Umfeld in Einklang zu bringen, sei es ein lettischer Haushalt, eine Landschaft oder eine Epoche der Geschichte und dabei den Leser literarisch an der Hand durch die knallharte Realität zu führen, als wäre es ein Märchenwald.
Tibor Joanelly ist Architekt, Publizist und Lehrer. Er hat sein Architekturstudium an der ETH Zürich abgeschlossen und in zahlreichen namhaften Schweizer Architekturbüros gearbeitet. Neben seiner Tätigkeit als Architekt führte er Atelierdiskurse mit Schweizer Architekten wie Christian Kerez, Valerio Olgiati und Livio Vacchini. Er veröffentlichte Essays und Artikel in Architekturzeitschriften. Zurzeit hält er Vorlesungen über Architekturkritik an der Fachhochschule Winterthur und ist Redakteur der Schweizer Architekturzeitschrift werk, bauen + wohnen. Er arbeitet an mehreren Buchprojekten sowie in der Architekturpraxis.
Seraina Kobler, geboren 1982 in Locarno, arbeitete nach dem Studium der Linguistik und Kulturwissenschaften als Journalistin unter anderem bei der Neuen Zürcher Zeitung, bevor sie sich als Autorin selbstständig machte. 2020 erschien ihr Romandebüt Regenschatten. Ihr erster Zürich-Krimi um die Seepolizistin Rosa Zambrano, Tiefes, dunkles Blau, stand monatelang auf der Schweizer Bestsellerliste. Seraina Kobler lebt und arbeitet mit ihrer Familie in Zürich und Lausanne.
Jörg Rehmann wurde 1966 in Merseburg (Sachsen-Anhalt) geboren, wuchs in der DDR auf und veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. Er studierte Pflegemanagement, arbeitet als Dozent und lebt in Berlin.
Juha Hurme, 1959 im finnischen Paimio geboren, hat Biologie studiert. Seit den 90er Jahren schreibt und inszeniert er Theaterstücke und hat mehrere Romane veröffentlicht. Hurme gilt als einer der innovativsten Dramatiker und Theaterregisseure Finnlands. 2006 erhielt er den Eino-Leino-Preis für seine Klassiker-Inszenierungen, 2014 den Jarkko-Laine-Preis für seinen Roman Nyljetyt ajatukset (Gehäutete Gedanken) sowie den wichtigsten Theaterpreis Finnlands, den Eino-Kalima-Preis. Für seinen Roman Niemi (Die Halbinsel) wurde Hurme 2017 mit dem Finlandia-Preis ausgezeichnet.
Dag Olav Hessen beendete 1982 sein Biologiestudium und wandte sich kurz einem Jurastudium zu, bevor er 1988 erfolgreich zum Doktor der Biologie promovierte. 1993 wurde er als Professor für Biologie an die Universität Oslo berufen. Seit 1998 ist er Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften. Hessen ist der Leiter des "Centre for Biogeochemistry in the Anthropocene" an der Universität Oslo.
In seinen Publikationen behandelt Hessen Themen wie Ökologie, Evolution und Ernährungssysteme und verbindet diese mit anderen Disziplinen, z.B. der Ethik und Philosophie. Er veröffentlichte mehrere populärwissenschaftliche Bücher und wurde unter anderem dafür mit dem Fritt-Ord-Preis, Riksmålsforbundets litteraturpris, Akademikerprisen und Humanistprisen ausgezeichnet.
Ashley Curtis wurde 1959 in Kalifornien geboren. Er studierte chinesische und biblische Literatur an der Yale Universität sowie Physik und Physikpädagogik am Smith College. Von 2009 bis 2014 war er Schulleiter an der Ecole d’Humanité in Hasliberg, Berner Oberland. Im Kommode Verlag erschienen bisher der Shakespeare-Krimi Hexeneinmaleins (2019) sowie die philosophischen Plädoyers Irrtum und Verlust (2017) und Alles ist beseelt (2021). Weitere Publikationen erschienen bei Bergli Books. Curtis lebt zurzeit in Domodossola in Norditalien, wo er als Schriftsteller, Lektor und Übersetzer tätig ist.
Maarja Kangro, geboren 1973 in Tallinn, ist eine der überzeugendsten estnischen AutorInnen und DichterInnen des 21. Jahrhunderts. Ihr Werk, das zahlreiche literarische Auszeichnungen und die Anerkennung der Leserschaft erhielt, verleiht einer komplexen und unverwechselbaren Wahrnehmung des Lebens Ausdruck. Es reicht von zynischer Sozialkomödie, politischer Reportage und intellektuellen Spielereien bis hin zu tiefem Mitgefühl mit physischem Leiden und körperlicher Zerbrechlichkeit. Ihre literarische Laufbahn begann Kangro als Übersetzerin (sie übersetzte unter anderem Leopardi, Zanzotto, Agamben und Enzensberger) und als Autorin von Libretti für zeitgenössische klassische Komponisten. Ihre Gedichte und Kurzgeschichten wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.
Annette Lory, geboren 1968 im Berner Oberland, lebte in verschiedenen Sprachregionen der Schweiz, später auch längere Zeit in den USA und in Lateinamerika. Heute ist sie in Zürich zuhause, wo sie als Sozialarbeiterin und Autorin tätig ist. Sie schreibt sowohl Texte für Erwachsene wie auch für Kinder und Jugendliche. Ihr Debütroman Vom Fliegen ausser Atem erschien 2016 im Kommode Verlag.
Ihr literarisches Schaffen wurde unter anderem mit dem Baarer Raben und einem Werkbeitrag der Stadt Zürich ausgezeichnet.
Sie ist Mitglied von Autorinnen und Autoren Schweiz und der Autorengruppe "index".
Nadine Olonetzky, 1962 in Zürich geboren, studierte an den Schulen für Gestaltung Basel und Zürich. Nach einem Volontariat auf der Redaktion der Kulturzeitschrift du folgten Assistenzen an der Kunsthalle Wien und am Fotomuseum Winterthur. Sie war mehrere Jahre in der Kulturstiftung des Kantons Thurgau für Projekte der bildenden Kunst zuständig und Redaktorin des Kunst-Inserts der Literaturzeitschrift entwürfe.
Olonetzky ist Autorin, Herausgeberin und schreibt u.a. für die NZZ am Sonntag zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte. Sie ist Mitglied von "kontrast" und seit 2008 Projektleiterin/Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess.
Ilmar Taska wuchs in Estland auf und studierte an der Moskauer Filmhochschule. Er ist international als Produzent, Regisseur und Drehbuchautor tätig. Sein Debüt in der Literarischen Welt machte Taska 2011 mit der autobiografischen Novelle Besser als das Leben. Die Kurzgeschichte Pobeda, aus der später der Roman Pobeda 1946 entstand, wurde 2014 mit einem estnischen Literaturpreis ausgezeichnet. Ilmar Taska ist ein einzigartiges Phänomen in der estnischen Literatur. Seine Werke erhalten international Beachtung und wurden bereits in diverse Sprachen übersetzt.
Lu Bonauer, geboren 1973 in Basel, schreibt Prosa und Lyrik. Seine Texte sind in mehreren Anthologien erschienen und wurden bei diversen Wettbewerben ausgezeichnet, unter anderem war er Gewinner des Schreibwettbewerbs OpenNet der Solothurner Literaturtage und des Monatstextes März 2002 des Literaturhaus Zürich. 2008 und 2016 erhielt er jeweils für die Romanprojekte Herzschlag hinter Stein und OLI’s God einen Förderpreis des Fachausschuss Literatur BS/BL. Lu Bonauer erhielt im Frühjahr 2019 einen Werkbeitrag von der Kulturstiftung Pro Helvetia. Der Erzählband Fliehende Lichter (2017) und seine Novelle Die Liebenden bei den Dünen erschienen beide im Kommode Verlag.
Mihkel Mutt wurde 1953 in Tartu, Estland, als Sohn des bekannten Übersetzers und Anglisten Oleg Mutt geboren. Er studierte estnische Philologie und begann seine Laufbahn als Kritiker und Redaktor. Unter anderem war er Chefredaktor der Kulturzeitung Sirp und bis vor Kurzem von Looming, der wichtigsten Literaturzeitschrift Estlands. Mutt machte sich als Essayist, politischer Kommentator, Literatur- und Theaterkritiker und Übersetzer einen Namen. Seit den 70er-Jahren hat er verschiedene Novellen, Essays, satirische Romane und ein Kinderbuch veröffentlicht. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Patric Sandri, geboren 1979 in Uster, erlangte 2007 das Diplom an der HGK FHZ Luzern in der Fachklasse Illustration und 2012 den Master am Royal College of Art, London. Er ist national und international als Illustrator für Zeitungen und Magazine tätig, gestaltet Buchcover und Poster. In den letzten Jahren verfeinerte er seine Collagetechnik. Er verfolgt einen konzeptuellen Ansatz und überrascht den Betrachter gerne mit unkonventionellen Lösungen.
Marguerite Lobeck-Kürsteiner, 1893 in St. Gallen geboren, studierte Rezitation in München. Eine Tuberkulose-Erkrankung zwang sie zu einem Kuraufenthalt in Arosa, wo sie erstmals auf Rudolf Steiner aufmerksam gemacht wurde. Ihr Interesse an den Lehren Steiners teilte sie mit ihrem zukünftigen Mann, dem Kunstmaler Fritz Lobeck. Im Jahr 1923 begann sie ihre Ausbildung an der Eurythmieschule in Stuttgart. Zurück in Zürich übernahm sie 1927 die Eurythmiearbeit an der von Kurt Englert neu gegründeten Rudolf-Steiner-Schule.
Katharina Cranz, geboren 1961 in Frankfurt am Main, studierte Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Lateinamerikanistik an der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt. Zwischen 1985 und 1999 lebte und arbeitete sie mit ihrer Familie in England. Aktuell ist sie in Frankfurt als freischaffende Lithographin und Illustratorin tätig und unterrichtet Illustration, Radierung, Zeichnung und Visuelle Kommunikation an der Gutenbergschule.
Isabelle Capron kam vor zwanzig Jahren als Korrespondentin von Paris nach Zürich, wo sie heute noch lebt. Sie studierte Philosophie and der Sorbonne. Heute unterrichtet sie Französisch an der ZHAW an den Studiengängen Kommunikation und Journalismus. Sie arbeitet an Projekten im Bereich plastischer Literatur und ist Mitglied des Autorenkollektivs «Index», des AdS und der SSA.
Marianne Smolska kommt ursprünglich aus Paris und lebt heute in Hanoi. Sie arbeitet in den Bereichen Illustration, Grafik und Gestaltung an verschiedenen Projekten für öffentliche und private Institutionen und Unternehmen, sowie für internationale NGOs.
Stephan Schmitz ist ein preisgekrönter Illustrator mit Sitz in Zürich. Er studierte Illustration an der Luzerner Hochschule für Kunst und Design. Stephan liebt es, sein Publikum zu überraschen. In einem einzigen Bild kann er eine ganze Geschichte erzählen.
Sein Werk wurde von der Society of Illustrators New York, American Illustration, dem Applied Arts Magazine und 3x3 The Magazine of Contemporary Illustration anerkannt. Im Jahr 2015 erwähnte ihn Creative Quarterly als einer ihrer Top 25 Illustratoren und zuletzt führte ihn Lürzers Archive 2016/17 als einer der 200 besten Illustratoren weltweit auf.