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AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome, Erworbener Immundefekt)
Infektionskrankheit, die durch die Infektion mit HIV (Humanes Immundefekt Virus) verursacht wird. Die Übertragung der im Blut und anderen Körperflüssigkeiten (v.a. Samenflüssigkeit, Scheidensekret) Infizierter enthaltenen Viren ist ausschließlich durch Eindringen in kleine Haut- oder Schleimhautverletzungen bei unmittelbarem Kontakt mit diesen Flüssigkeiten möglich. Die Ansteckung erfolgt vor allem über Sexualkontakte. Nach Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird AIDS daher zu den Geschlechtskrankheiten gezählt. Daneben führt vor allem auch der Gebrauch kontaminierter Injektionsnadeln und die Übertragung von erregerhaltigem Blut oder Plasmaprodukten zur Infektion.
Akne
Hautkrankheit, die meist in der Pubertät auftritt. Durch eine Überproduktion von Talg und eine verstärkte Verhornung der Haut kommt es zur Verstopfung der Ausführungsgänge der Talgdrüsen und Haarfollikeln und so zur Entwicklung von Mitessern, Entzündungen und Infektionen. Die Ursache ist vor allem eine vermehrte Bildung männlicher Geschlechtshormone (Androgene).
Akrosom
Kappenartige Struktur, die den Spermienkopf umgibt. Das Akrosom enthält eiweißspaltende Enzyme, die dem Spermium das Durchdringen der Eizellhülle (Zona pellucida) ermöglichen und im Prozeß der akrosomalen Reaktion freigesetzt werden.
Akrosomale Reaktion
Prozeß, bei dem die Spermien die Fähigkeit erlangen, die Hülle der weibliche Eizelle zu durchdringen. Das Akrosom ist eine Struktur, die den Spermienkopf umgibt. Bei der Akrosomreaktion werden Substanzen (Enzyme) aus dem Akrosom freigesetzt, die die Zona pellucida aufweichen und so das Vordringen des Spermiums zur Eizelle ermöglichen.
Amenorrhö
Ausbleiben der monatlichen Regelblutung.
Androgene
Männliche Sexualhormone. Androgene werden vor allem in den Hoden gebildet. Testosteron ist das wichtigste körpereigene Androgen. Androgene regulieren die männlichen Fortpflanzungsfunktionen, die Ausbildung der männlichen Geschlechtsmerkmale und haben allgemeine Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Körpereigene und synthetische Androgene können als Arzneimittel eingesetzt werden.
Antagonist
Körpereigene Substanz oder Arzneimittel, welches die Wirkung einer anderen Substanz oder eines Arzneimittels aufhebt oder vermindert.
antagonistisch
Gegensätzlich, entgegengesetzt.
Antiandrogene
Antihormone. Synthetische Hemmstoffe der Androgene. Bei einigen Antiandrogenen handelt es sich um Gestagene, die zusätzlich eine antiandrogene Teilwirkung besitzen.
Antigestagene
Antihormone. Synthetische Hemmstoffe des körpereigenen Progesterons. Neben der antigestagenen Wirkung kann diese Substanzklasse in Abhängigkeit vom Zielorgan antiandrogene, antiöstrogene oder sogar gestagene (dem Progesteron vergleichbare) Effekte haben.
Antiöstrogene
Antihormone. Synthetische Hemmstoffe der Östrogene. Neben der antiöstrogenen Wirkung kann diese Substanzklasse in Abhängigkeit vom Zielorgan weitere (teilweise sogar östrogene) Wirkungen haben.
Anämie
Blutarmut, Krankheitsbild, das mit einer Verminderung des Blutfarbstoffes und / oder der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) einher geht.
Applikation
Verabreichung / Anwendung von Medikamenten (z.B. oral, parenteral).
Arteriosklerose
Chronische Erkrankung der Arterien (Arterienverkalkung). Durch herdförmige, faser- und fettreiche Verdickungen (Sklerosen) der Gefäßinnenhaut entstehen Gefäßverengungen und -verhärtungen, die zu Durchblutungsstörungen mit schweren Konsequenzen führen können.
Atrophie
Rückbildungserscheinung an Geweben / Organen, die durch Mangelernährung, Minderdurchblutung oder mangelnden Gebrauch verursacht werden.
Azoospermie
Bezeichnung zur Beschreibung der Qualität des Ejakulats. Bei einer Azoospermie sind keine bzw. nur unreife Spermien im Ejakulat vorhanden.