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Ende des 18. Jahrhunderts ist die Teufelsbrücke nicht nur eine Schlüsseletappe auf dem Weg nach Süden, sondern auch eine Route, die für den ausländischen Reisenden geradezu Pflicht ist, wenn er die Schönheit der Natur und der Landschaft der Schweiz kennenlernen will. Dieses Phänomen erklärt die grosse Verbreitung des Motivs der Teufelsbrücke in den zeitgenössischen Stichen. Doch ab den 1830er-Jahren verändert die neue Gotthardstrasse die Landschaft, die frühere Romantik macht dem Triumph des Bauingenieurwesens Platz. Auf diesem Kupferstich, der Reproduktion einer Zeichnung von Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794-1872), werden der Saumpfad und die schmale Brücke, Symbole einer nunmehr vergangenen Epoche, vom imposanten Bauwerk beherrscht, über das gerade eine Kutsche fährt.