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Zwerg-Welsumer
Gallus gallus domesticus
Der Welsumer ist ein Haushuhn. Wie der Name vermuten lässt, stammt dieses ursprünglich aus dem holländischen Welsum. In Deutschland wurde es dann zum Zwerg-Welsumer weitergezüchtet. Die offizielle Anerkennung dieser neuen Rasse erfolgte 1947 in Kiel. Zuerst gab es nur rost-rebhuhnfarbige Zwerg-Welsumer. Heute bereichern orange oder silbrigfarbige Typen die Farbenvielfalt der Federkleider. Ihre Augen leuchten orange, die Beine sind gelb gefärbt.
Die weiblichen Tiere nennen sich Hennen oder Hühner und wiegen um die 1 kg. Die männlichen Tiere, die Hähne oder Gockel, bringen mit circa 1.3 kg etwas mehr Gewicht auf die Waage. Sie sind zudem gut erkennbar an ihrem deutlich grösseren, roten Kamm auf dem Kopf.
Vor allem frühmorgens, manchmal aber auch tagsüber, markieren die Hähne ihr Revier durch ein gut hörbares Krähen.
Zu Beginn wurden die Zwerg-Welsumer insbesondere wegen ihrer Legeleistung gezüchtet. Sie legen pro Jahr durchschnittlich 140 dunkelbraune, matte Eier mit einem Gewicht von ca. 45 bis 60 g. Doch auch ihr Fleisch wird geschätzt.
Im Natur- und Tierpark Goldau bewegen sich die robusten, wetterfesten, lebhaften und relativ zutraulichen Hühner frei im Eingangsbereich, den sie sich unter anderem mit den Seidenhühnern teilen. Ihr gemeinsamer Stall befindet sich im Durchgang zwischen dem Waschbären- und dem Murmeltiergehege. Als Allesfresser erhalten sie von den Tierpflegern pflanzliche und tierische Nahrung wie Körner, Grünfutter, Früchte oder Mehlwürmer.