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In der Nacht vom 2. auf den 3. März haben verschiedene Tornados in der Region um Nashville, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Tennessee, zu grossen Schäden und mehreren Todesopfern geführt. Die höchsten Windgeschwindigkeiten wurden auf rund 265 km/h geschätzt.
Wie entstehen Tornados?
Mit 1000 bis 2000 Tornados pro Jahr treten diese Stürme nirgends häufiger auf als in den USA. Besonders betroffen ist das Gebiet zwischen den Rocky Mountains und den Appalachen. Auf den scheinbar unendlich weiten Ebenen trifft feuchte, labile Warmluft aus dem Süden ungehindert auf kalte und trockene Luft aus dem Norden. Wenn derart unterschiedliche Luftmassen aufeinander treffen, bilden sich rasch starke Gewitter. Bei sehr kräftigen Gewittern, sogenannten Superzellen, können sich teils kleinräumige Rotationen bilden. Es wird ein sogenannter «funnel» sichtbar, eine Art Schlauch, der aus der Gewitterwolke ragt. Sobald dieser Schlauch den Boden berührt, spricht man von einem Tornado.
Tornado-Saison
Die Tornado-Saison dauert in den USA ungefähr von März bis Juli. Laut des Amerikanischen Wetterdienstes gab es dieses Jahr bereits über 100 Tornados.
Gibt es Tornados auch in der Schweiz?
Tornados sind auch in der Schweiz möglich, aber viel seltener und auch weniger kräftig als in den USA. Die Gebirge verhindern, dass solch unterschiedliche Luftmassen wie in den USA ungehindert aufeinander treffen. Meistens sind es in der Schweiz jedoch Wasserhosen und selten Tornados über dem Land. Ein besonders kräftiger Tornado zog am 26. August 1971 durch das Waadtländer «Vallée de Joux» und sorgte auf einer 23 Kilometer langen Schneise für grosse Schäden.