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Elfic Fribourg hat einmal mehr im Finale des Patrick Baumann Swiss Cups versagt. Als grosse Favoritinnen sind die Freiburgerinnen am Samstag in Biel den Winterthurerinnen mit 58:56 unterlegen, wie dies bereits vor zwei Jahren in Genf der Fall war. Nachdem sie zwischen 2015 und 2017 dreimal in Folge das Finale dieser Wettkämpfe verloren hatten, dachten sie, dass sie mit ihrem Sieg letztes Jahr in Vernets den Fluch gebrochen hätten. Aber am Samstag Nachmittag erlebten sie erneut eine Enttäuschung, dies obwohl Marielle Giroud (nur 8 Punkte) und ihre Mitspielerinnen zu Beginn des zweiten Viertels 9 Punkte Vorsprung herausspielen konnten (20:11). Sie konnten zwar nie bis auf 10 Punkte ausbauen, waren aber 3’29'' vor Spielende immer noch 5 Punkte vorne (53:48). In den allesentscheidenden letzten Spielminuten brachen die Freiburgerinnen aber ein. Die Winterthurerinnen konnten ein Teilresultat von 0:9 erspielen, mit einem schönen 3-Punkt-Wurf von Nicolette Gilday (insgesamt 23 Punkte), um 1’29' vor Spielschluss 4 Punkte vorne zu liegen, 57:53. Sie spielten mit nur 6 Spielerinnen und hielten bis zum Schluss durch. Auch die zwei Freiwürfe der Flügelspielerin Samantha Ostarello von Elfic Fribourg 9''4 vor dem Schlusspfiff und einem Spielstand von 57:55 reichten nicht, zumal sie nur einen davon versenkte. Die Niederlage ist für die Elfen schwierig zu verdauen, denn sie hofften auf einen zweiten Dreifachsieg nach ihrem Erfolg beim SBL Cup im Januar. Aber die Schützlinge des Trainers Jan Callewart können ihr Ansehen an den Finalen der Play-offs am 5. Mai gegen Winterthur wieder herstellen. Die Mannschaft aus Winterthur wird allerdings nichts zu verlieren haben, nachdem sie innerhalb von 3 Jahren den Schweizer Cup zweimal gewonnen haben.
ATS - Gilles Mauron