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Das Urnäscher Unternehmen kämpfte schon seit Jahren mit finanziellen Problemen. Als die finanzielle Lage Mitte 2017 prekär wurde, übernahm die Jumado AG des Ostschweizer Unternehmers Dölf Früh (nicht verwandt mit dem vormaligen CEO und Verwaltungspräsidenten Thomas Früh) die Aktienmehrheit, wodurch der drohende Konkurs abgewendet werden konnte. Investitionen in Millionenhöhe waren nötig, um finanzielle Altlasten zu tilgen, so appenzell24.ch.
Ende 2018 präsentierte die frühere Geschäftsleitung einen Businessplan, welcher den Fortbestand des Unternehmens als realistisch darstellte. Daraufhin verkaufte die Jumado AG per 1. Januar 2019 ihre Aktienmehrheit für einen Franken an das Management um Sophie Geiger und Ferruccio Vanin sowie Verwaltungsratspräsident Thomas Stadelmann. Geiger und Vanin übernahmen die Geschäftsführung als Co-CEOs.
In den vergangenen sechs Monaten konnte die dünne Liquiditätslage nicht entscheidend verbessert werden. Zudem zeigte sich, dass die prognostizierten Umsatzerwartungen der früheren Geschäftsleitung zu optimistisch waren. Der Ausstieg eines Hauptkunden sowie fehlende Liquidität machen einen Konkurs nun unumgänglich. Mithilfe von Investoren soll eine Auffanggesellschaft gegründet werden, die das Fortbestehen des Unternehmens sowie die Sicherung möglichst vieler Arbeitsplätze gewährleisten soll, weiss appenzell24.ch.