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Was an eine Waffe erinnert, war in den 70er-Jahren eine populäre Videokamera. Das Schmalfilm-Format «Super 8» wurde 1965 vom amerikanischen Kamera-Hersteller Kodak lanciert und war speziell für ambitionierte Hobbyfilmer gedacht.
Die Bezeichnung «Super» bezog sich auf das grössere Bildformat gegenüber dem bis dato verfügbaren 8-mm-Film.
Nein, das ist keine uralte VR-Brille, sondern der Vorfahre der heutigen Kabelmodems.
In den Anfängen des Computer-Zeitalters war das Internet nicht einfach da, man musste über die Telefonleitung eine Verbindung herstellen. Das übernahm in den 70er- und 80er-Jahren – noch vor den analogen Modems – der Akustikkoppler. Über Mikrofon und Lautsprecher sendete und empfing er speziell «modulierte» Töne. Der unverwechselbare «Daten-Sound» wurde von angeschlossenen Desktop-Rechnern verarbeitet.
Und was schloss man an den Akustikkoppler an?
Das charakteristische Rattern der sich drehenden Wählscheibe werden zukünftige Generationen nicht mehr kennen. Und sie werden auch definitiv keinen Telefonhörer mehr auf den Akustikkoppler pressen, um sich mit dem Internet zu verbinden.
Das analoge Wählscheibentelefon 28, kurz W28 genannt, wurde ab 1928 von verschiedenen Herstellern in Deutschland gebaut. Noch zwei Jahre früher kam der erste Kleinbild-Diaprojektor heraus...
Gleich geht's weiter mit den Retro-Gadgets, vorher ein kurzer Hinweis:
Dieser Typ Hardware ist unweigerlich mit «Anlässen» verbunden, die starke Emotionen auslösten: Ja, gemeint sind Diaabende.
Die Videotheken sterben aus, denn wer geht noch aus dem Haus, um einen gemütlichen Filmabend zu organisieren?
Nachdem Ende der 70er-Jahre die Heim-Videorekorder populär wurden, tobte jahrelang ein erbitterter Formate-Krieg. 1984 war der Krieg entschieden, und JVC der Sieger. Die unförmigen viereckigen VHS-Kassetten (Video Home System) eroberten von Japan aus die Welt – und hielten sich tapfer gegen die DVD.
Und wie schloss man Videorekorder ans TV-Gerät an?
HDMI-Kabel sind ziemlich handlich, was man von SCART definitiv nicht sagen kann. Ende der 70er-Jahre entwickelt, galt es, das Konnektor-Ungetüm auf der Rückseite des Fernsehgeräts einzustecken, um den VHS-Rekorder anzuschliessen.
Den Walkman müssen wir nicht mehr erklären, den Discman vielleicht schon. Da steckte man tatsächlich CD-ROMs rein, um unterwegs Musik zu hören. Dank «Anti-Skip»-Technik sollte man sogar beim Joggen störungsfrei zuhören können. Sollte...
Die Bezeichnung stammt übrigens von Sony. 1984 brachte der japanische Elektronikhersteller den ersten portablen CD-Player heraus. In Japan wurde er «CD Walkman» genannt.
Disketten, auf Englisch Floppy Discs, gab es in verschiedenen Grössen. Je grösser, desto weniger Speicherplatz 😂
Wir bleiben bei den digitalen Wechseldatenträgern und kommen zum Zip-Laufwerk. Das ist der Markenname des kalifornischen Herstellers Iomega, der 2008 von der EMC Corporation geschluckt wurde und heute als «LenovoEMC» auftritt.
Ab Mitte der 90er-Jahre konnte man relativ dicke 100-Megabyte-Disketten in die Zip-Laufwerke schieben, später wurde die Kapazität gesteigert auf 250 und 750 Megabyte (MB).
In Hollywood-Filmen waren es die Drogen-Dealer, die über ihren schwarzen Pager, der am Gürtel befestigt wurde, erreichbar waren. Die Bezeichnung stammt laut Wikipedia aus der Hotelbranche und soll an das Rufen eines Pagen erinnern.
Die ersten Funkmeldeempfänger wurden 1950 entwickelt und zunächst von New Yorker Ärzten eingesetzt. Noch immer verbreitet sind die Geräte bei Sicherheits-Organisationen, weil sie die schnelle Alarmierung ohne Handy ermöglichen.
Im beachtlichen «Hinterteil» dieses Apple-Monitors steckt kein Personal Computer. Vielmehr verbirgt das Gehäuse eine mächtig Bildröhre. Vor den Flachbild-Displays waren die sogenannten Kathodenstrahl-Röhrenbildschirme Standard. Die Computer-Monitore wurden erst in den 2000er-Jahren richtig dünn, als die Flüssigkristallanzeigen (LCD) weiterentwickelt wurden.
Entschuldigung, wir möchten niemandem zu nahe treten. Denn der Telefax kommt noch immer in
vielen einigen Firmen und Branchen regelmässig zum Einsatz. In den 80er-Jahren war es Volkssport, nebst beruflichen Informationen mehr oder weniger witzige Witze und Zeichnungen an Kollegen zu faxen. Quasi ein analoger Vorläufer der WhatsApp-Kettenbriefe.
Update/Korrektur: Das Bild oben zeigt einen Kassettenrekorder. Da ist dem Autor bei der Wikimedia-Recherche ein Fehler unterlaufen. Sorry! Der Vollständigkeit halber folgt unten ein echter Anrufbeantworter. Ein prächtiges Teil! 😜
Wer keinen «AB» hatte, war verloren. Stell dir vor, die Liebe deines Lebens will dir eine Nachricht hinterlassen, doch ausgerechnet dann stoppt jäh das Aufnahmeband. Drama pur!
Und ja, der Schuldige war auch schnell ausgemacht...
Die Kompaktkassette ist eine holländische Erfindung. Beim Elektrogeräte-Hersteller Philips begannen 1960 die Entwicklungsarbeiten, im August 1963 wurden Kassette und Aufnahmegerät als Pocket Recorder vorgestellt. Mitentscheidend für den Siegeszug war das 1968 eingeführte Verfahren zur Rauschunterdrückung (Dolby B). Bis in die 90er waren «Mixtapes» ein Renner.