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Praxis
ICH – DU – GEGENSTAND
Damit ein Kind Sprache entdecken kann braucht es einerseits Vorstellungskraft und andererseits Lust, seinem Gegenüber etwas zu erzählen. Letztlich handelt es sich bei der Sprache immer um eine Verknüpfung der Gegenstands- mit der Personenwelt im Sinne einer Dreiecksbeziehung „Ich-Du-Gegenstand“. Diese Verbindung ist nicht von Beginn an gegeben, sondern wird im zweiten Lebensjahr durch den triangulären Blickkontakt aufgebaut, welcher die Grundlage bildet für die Begriffsbildung und das Sprachverstehen (Zollinger 1987,1995).