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Erinnerst du dich noch, als sich die ganze Welt darüber stritt, ob ein Kleid blau-schwarz oder gold-weiss war? Vergiss das Kleid, es gibt ein neues Rätsel: Wie kam ein Schnee-Bär in Kanada zu seinem Bauchnabel?
Es ist im Bild etwas schwierig zu erkennen, aber der Bär ist gigantisch. Laut «CBC» misst der Abstand von einer Seite zum Bauchnabel mindestens zwei Meter, der Durchmesser des Bären ist also mindestens 4 Meter lang.
Wegen der Grösse des Schnee-Bären fragt sich nun das ganze Internet, wie der Bauchnabel entstehen konnte. Die erste Idee scheint einfach: Der Künstler muss gesprungen sein. Wie ein Twitter User erläuterte: «Das sieht für mich nach Abdrücken von Stiefel-Absätzen aus. Ich denke, dass jemand einen heroischen Sprung von einer Seite des Bauches gewagt hat.»
Doch mit dieser Theorie gibt es einige Probleme: So präzise zwei Meter zu springen und dann, ohne die andere Seite zu beschädigen, wieder herauszuspringen erfordert viel Geschick. Zusätzlich ist der Bär auf einem gefrorenen Kanal gezeichnet worden, die eisige und rutschige Oberfläche macht so einen Spruch fast unmöglich.
Eine weitere Theorie ist, dass jemand mit grosser Präzision Schneebälle geworfen haben muss. Ein Rätsler meldet: «Schneebälle. Oder Aliens. Aber wahrscheinlich Schneebälle.»
Doch auch das scheint unrealistisch. Der Bauchnabel besteht aus 4 verschiedenen «Einstichen». Wie gross ist die Chance, dass jemand mehrmals hintereinander einen Schneeball so präzise werfen kann, dass sie alle nebeneinander landen? Und wie wurden die Schneebälle danach wieder entfernt?
Da der Bär mit dem rätselhaften Bauchnabel in Kanada gezeichnet wurde, liegt die Idee, dass jemand einen Hockey-Schläger benutzt haben könnte, natürlich auch nicht fern.
UPDATE: Das Rätsel ist gelöst!
«CBC News» hat es geschafft, die Schöpferin des Schneebären ausfindig zu machen – und sie hat verraten, wie der Bär zu seinem Bauchnabel kam: Mit fünf Schneebällen, die erfolgreich in die Mitte der Schneezeichnung geworfen wurden. Hut ab vor so viel Präzision!
Valérie Duhamel, die den Bären gemacht hat, erzählt gegenüber «CBC News» übrigens, sie sei total überrascht über die viele Aufmerksamkeit, die ihre Schneezeichnung erhalten hat.
Direkt aus dem Social-Media-Team macht Joëlle den fliessenden Wechsel in die Welt der Schreiberlinge. Sie mag Bücher, Memes und Blobfische.