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Frühsozialist als Vordenker
Er war ein bärtiger, wohl auch etwas bärbeissiger Mann, dieser Karl Bürkli (1823–1901), früher Gerber, dann Wirt, und einer der ersten Sozialisten der Schweiz. Er legte sich unerschrocken mit dem Eisenbahnkönig Alfred Escher an. Er gründete den Konsumverein Zürich und propagierte eine öffentliche Kreditbank, um den Wucher zu bekämpfen, der ohnehin schon arme Leute zugrunde richte. Das beste Mittel dagegen sei wohlfeiles Geld. Seine Ideen waren umstritten. Er fand aber einen gemässigteren, besonneren Mitstreiter in Johann Jakob Keller aus Fischenthal (1823–1903), Unternehmer und Kantonsrat der Demokraten, und schloss sich 1866 bei einer Versammlung in Schlieren diesem an. Keller gilt als Gründer der ZKB.
Der Druck vom Lande
Die Regierung wollte nichts von einer staatlichen Bank wissen, der Kantonsrat lange Zeit auch nicht. Als 1867 eine Choleraepidemie die Bevölkerung noch schwächte, wuchs der Druck vor allem aus der oft bitter armen Bevölkerung vom Lande auf die Politik. Denn kleine oder mittlere Unternehmen und Privatleute, Bauern oder Gewerbetreibende hatten keine Möglichkeit, ihre Ersparnisse auf einer Bank zu hinterlegen oder Kredite aufzunehmen. Die etwa drei Dutzend Sparkassen vergaben nur Kleinstkredite. Grossbanken, wie etwa die Schweizerische Kreditanstalt und die Bank von Winterthur, waren ausschliesslich auf grosse Unternehmen ausgerichtet. Am 7. November 1869 kam es zur Volksabstimmung über die Gründung der ZKB: 82 Prozent sprachen sich für eine Zürcher Kantonalbank aus. Die Stadt Zürich lehnte sie allerdings ab.
Bank der kleinen Leute
Die Zürcher Kantonalbank definierte sich als Bank der kleinen Leute und verzichtete zum Beispiel auf Zinsaufschläge bei säumiger Zahlung, nachdem die Reblausepidemie den Winzer zugesetzt hatte. Der erste Artikel des neuen Gesetzes lautete: «Die Kantonalbank hat den Zweck, nach Massgabe ihrer Mittel den Kantonseinwohnern die Befriedigung ihrer Kredit- und Geldbedürfnisse zu erleichtern. Der kleinere und mittlere Grundbesitz, der Handwerks- und der Gewerbestand sollen dabei besonders berücksichtigt werden.» Damals gab es bereits sieben Kantonalbanken, die älteste war diejenige von Genf (1816).
1870
Am 15. Februar 1870 wird die erste Filiale an der Bahnhofstrasse mit zehn Angestellten eröffnet. Heute beschäftigt die ZKB über 5000 Mitarbeitende.
Bank im Zeughaus
Es war keine gute Zeit, um eine Bank zu eröffnen. Der Deutsch-Französische Krieg verunsicherte die Bevölkerung. Sie hortete ihr Geld und investierte nicht.
Der erste Sitz war der Feldhof, das leer stehende Zeughaus am Paradeplatz. Heute steht dort die Credit Suisse. Büro und Schalter wurden in der ehemaligen Wohnung des Zeughausdirektors eingerichtet. Ende des ersten Geschäftsjahres verzeichnete die ZKB 199 Sparhefte im Gesamtwert von 45’000 Franken und einen Verlust von 15’000 Franken.
Die Bank hatte zehn Mitarbeitende, inklusive Hauswart. Letzterer wurde allerdings entlassen, bevor er die Stelle antrat, weil an seiner Integrität gezweifelt wurde. Der Wunschkandidat für das Direktorium der Handelsabteilung winkte ab. Ein anderer wurde vom Bankrat abgelehnt, weil er «übelhörig» war, also nicht gut hörte. Er bekam das Amt mangels Alternativen doch, blieb aber nur wenige Wochen. Eine Nachfolge war schwierig zu finden: Der Lohn war zu niedrig, die Befürchtung, von Bankrat und Politik zu stark gegängelt zu werden, zu gross. Auch das Amt des Bankpräsidenten, des Vorsitzenden des Bankrats, war alles andere als begehrt.
Bellender Sicherheitschef
Danach gings bergauf: Ein Jahr später, Ende 1871, war die Anzahl der Sparbüchlein auf 4571 gestiegen, und die Bank wies einen bescheidenen Gewinn von 21’000 Franken aus. Für die Sicherheit war damals offenbar ein Bernhardinerhund zuständig. Der schreckte allerdings nicht nur Bankräuber, sondern auch Bankkunden ab.
1872
Die ZKB zügelt vom Paradeplatz in das Privathaus Zur Marienburg an der Bahnhofstrasse 9. Sie führt auch eine Pfandleihanstalt. Später kann das Nachbargebäude noch dazugekauft werden. 1964 dann bezieht sie den ersten Teil des heute noch bestehenden Hauptgebäudes. Der Rest des Hauptsitzes an der Bahnhofstrasse wird 1970 fertiggestellt.
Fräulein Aufenast und ein Sachse
Als 1891 die Stelle der Sparkassen-Einnehmerin in Hausen am Albis neu zu besetzen war, bewarb sich doch tatsächlich eine Frau: Anna Aufenast. Sie hatte zuvor ihren kranken Vater bereits vertreten und liess sich auf eine Interimslösung ein. Die Filiale in Affoltern wurde beauftragt, für das kommende Jahr einen Nachfolger für sie zu suchen. Und verschlampte das offenbar – absichtlich oder unabsichtlich. Fräulein Aufenast scheint auf alle Fälle einen guten Job gemacht zu haben. Jahre später schlug die Filiale Affoltern vor, dass man in dem abgelegenen Hausen – es dauerte zwei Stunden bis man von Affoltern dorthin gelangte – eine richtige Agentur eröffnen solle. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die Besetzung des Vorstehers heikel sei. Der Bankrat beschloss jedoch am 2. April 1909 mit 9 von 13 Stimmen, dass die inzwischen 63-jährige Anna Aufenast die Agentur leiten dürfe. Sie ist damit die erste Frau, die eine ZKB-Agentur leitete. Heute werden 17 Prozent der ZKB-Filialen von Frauen geleitet.
Nicht das Geschlecht, sondern dass er ein «uns fremdes Idiom» sprach, wurde 1913 einem Sachsen zuungunsten ausgelegt. Der Bankrat lehnte seine Anstellung mit 5 zu 3 Stimmen ab, obwohl er als tüchtig bezeichnet wurde. Besser erging es zuvor, nämlich 1892, dem Lehrling Traugott Schmid aus Egg, der eine Lehrstelle in der Filiale Meilen bekam. Kurz nach der Anstellung entschuldigte sich der Geschäftsstellenleiter beim Bankrat. Er habe erst nachträglich erfahren, dass Schmid kein Schweizer Bürger sei. Man kam überein, den «Knaben dessen ungeacht zu behalten».
1902
Genossenschaften erhalten neu Darlehen zu günstigeren Zinsen, nämlich zum Selbstkostenpreis von 4,25 Prozent. Die Stadt Zürich schrieb die Wohnbauförderung erst fünf Jahre später in die Gemeindeordnung.
Eigene Banknoten
Bis 1907 war es der ZKB – und auch anderen Banken – erlaubt, eigene Noten zu drucken. Diese mussten allerdings eigenhändig unterschrieben werden – und zwar gleich dreifach: vom Bankpräsidenten, vom Bankdirektor und vom Kassier. Im Jahr 1883 mussten sie 129’000 Banknoten unterschreiben, was die drei siebzig Tage beschäftigte, wie in einem Protokoll verzeichnet ist. Ab 1886 wurden die gedruckten Unterschriften eingeführt. 1907 wurde die Schweizerische Nationalbank gegründet, welche seither das diesbezügliche Monopol innehat.
Das erste Auto
1922 diskutierte der Bankrat darüber, ob es Sinn machen würde, ein Auto für die Bank zu kaufen, damit die Kunden und Filialen besser erreichbar würden. Allerdings hegte man Bedenken, wie das bei den Kunden ankommt, wenn ein ZKB-Vertreter mit dem Auto vorfährt. Es wurde der Vorschlag gemacht, man könnte ja nicht ganz bis vor das Haus fahren und den Rest des Weges zu Fuss zurücklegen. Man kam dann überein, dass die Vorteile überwiegen, und beschloss, ein Automobil anzuschaffen. Ein nicht zu grosses allerdings. Und ein Problem blieb: Niemand aus der Belegschaft konnte Auto fahren.
Grossrechner und Bancomat
1929 gab es am Hauptsitz 67 Schreibmaschinen. Nach und nach kamen Calculatoren dazu, für unsere Begriffe vorsintflutliche Rechenmaschinen, die einen Heidenlärm veranstalteten. Ab den 1960er-Jahren wurden erste elektronische Rechner eingesetzt: der Sharp Compet 32 aus Japan etwa. 1964 ging der erste Grossrechner in Betrieb: ein IBM 1410. Er funktionierte mit Lochkarten. 1970 vermeldete die Mitarbeiterzeitung eine Sensation: «Schliesslich wird ein Tag in die Geschichte der Zürcher Kantonalbank eingehen, der unbemerkt an den meisten von uns vorüberging: Am 20. November klappte zum ersten Mal eine Sparheftbuchung über das On-Line-System zwischen unserer Zweigstelle Schwamendingen und der Hauptbank!»
Den ersten Bancomaten Kontinentaleuropas stellte die Schweizerische Bankgesellschaft 1967 auf. Im Frühling 1968 folgte die ZKB dem Beispiel und brachte an der Aussenfassade des Hauptgeschäfts einen Automaten an, an dem Besitzer einer speziellen Ausweiskarte maximal 500 Franken beziehen konnten. Die Aufzeichnung des Bezugs erfolgte auf Lochkarten, die eingesammelt und später im Rechenzentrum verarbeitet wurden. Die ersten Automaten waren ziemlich störungsanfällig. So kam es durchaus vor, dass sie versehentlich den ganzen Inhalt ausspuckten. 1969 folgten weitere Bancomaten in der Innenstadt, in Winterthur und Oerlikon.
Das Cantophon
Ab den 1920er-Jahren wurde der eidgenössische Telefonverkehr nach und nach automatisiert. Die ZKB nahm im Dachstock des alten Hauptgebäudes eine Telefonzentrale mit 200 Anschlüssen in Betrieb. Die weiteren Schritte: 1988 wurde eine digitale Telefonzentrale im Neubau an der Talstrasse 16 (Grundhof) eingerichtet. Seit 1994 wird auch per E-Mail kommuniziert. Am 1. Dezember 1994 ging das ZKB-Cantophon in Betrieb. Man konnte mit einem Telefonapparat rund um die Uhr seinen Kontostand und die letzten sechs Buchungen abfragen und Formulare bestellen. Dazu musste man jeweils die Kontonummer und einen Code eingeben. Auch wurden Spracherkennungssysteme eingesetzt. Das Cantophon wurde erst 2011 eingestellt.
In Kriegszeiten
Die ZKB überstand die Jahre zwischen 1914 und 1945 erstaunlich gut. Inklusive des Börsensturzes 1929. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, kam es zwar auch bei der ZKB zu einem Sturm auf die Bankschalter, weil die Menschen ihr Geld abheben wollten, um Vorräte anzuschaffen oder dieses in Gold oder Silber zu wechseln. Barbezüge wurden erst auf 500 Franken pro Sparheft und Monat beschränkt, am 31. Juli 1914 auf 300 Franken. Am 3. August erliess die Nationalbank für alle Banken die Vorschrift, dass monatlich nur 50 Franken pro Sparheft ausbezahlt werden dürften.
Bereits vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, 1938, brachte die ZKB ihre Goldbestände in etwa 710 Transportkisten in die Innerschweiz. Danach, hauptsächlich zwischen April und August 1939, kümmerte sie sich um die Wertgegenstände aus den Kundendepots, schliesslich um die eigenen Wertschriften. Sie wurden ins Frauenkloster St. Klara in Stans, in die Luzerner Kantonalbank, ins Bundesbriefarchiv Schwyz, wo eigens dafür ein Tresor eingebaut wurde, und ins Hotel Winterhaus in Engelberg gebracht.
Ab 1942 beteiligte sich die ZKB ordnungsgemäss an der Anbauschlacht. Dabei legten die Angestellten selbst Hand an. So übernahmen sie Feldarbeit auf der Allmend Wollishofen und Brunau. Angebaut wurden vor allem Kartoffeln, die das Personal danach zu einem Vorzugspreis von der Bank beziehen konnte.
Zugute kam der ZKB in diesen Jahren vor allem, dass sie genügend Reserven hatte und in der Hypothekarfinanzierung besonders aktiv war. Dadurch profitierte sie in der Zwischenkriegszeit von dem Nachholbedarf an Wohnungsbauten. Der Goldhandel mit Nazi-Deutschland, der später einigen Schweizer Banken und der Nationalbank scharfe Kritik einbrachte, war in der ZKB gering. Sie war fast ausschliesslich im Kanton Zürich aktiv.
1945
Die ZKB führt die Ehestandsdarlehen ein, damit junge Paare Geld haben, um ihre Wohnungen einzurichten.
Logo und Marketing
1947 erhielt die ZKB ihr erstes Logo: Züriwappen und Zürileu, sehr kantig und gradlinig gezeichnet, da es als Gussform für einen Schoggitaler entwickelt wurde. Später wurde der Löwe realistischer, 1969 dann zeitgeistig stilisiert: Das K bekam eine Löwenmähne und Löwentatzen. 1981 führte der Verband Schweizerischer Kantonalbanken gemeinsame Logos ein, die nur farblich variierten. Der Löwe verschwand, das Züriblau blieb.
Eine eigentliche Marketingabteilung erhielt die ZKB erst in den 1970er-Jahren. Merchandising gab es aber bereits zuvor in Ansätzen, wobei die Kinder wichtiges Zielpublikum waren. So wurden 1908 die ersten Blech-Sparkässeli abgegeben. Zum Öffnen musste man sie bei der Bank vorbeibringen. Mit der professionellen Werbeabteilung wurden die Kässeli trendiger: 1970 wurde das legendäre Kunststoffei designt. Dann wurden in den Kundenhallen Kinderschalter und Märlitelefone eingerichtet. Ab den 1990er-Jahren wurde das Maskottchen Kater Anton, ein blau-weisses Kasperli-Büsi, verteilt. Es wurde später trendiger «Filou» getauft. Zum Jubiläum 2020 erhielt Filou ein Gspäändli: ein Nashorn-Mädchen. 2002 wurde die ZKB Hauptsponsorin des Zoos Zürich und des ZVV-Nachtnetzes.
1970
Erstmals werden Kleinkredite für Unternehmen und Kredite auf Salärkonten gewährt. 1979 kommen als Folge der Ölkrise Energiesparkredite zu günstigen Bedingungen dazu. Damit können bestehende Bauten energietechnisch sinnvoll saniert werden.
Die Alfa-Bande
Es war Dienstagmorgen, der 3. April 1979, als kurz nach neun Uhr zwei Bankräuber mit Roger-Staub-Kappen bei der Hauptkasse am Hauptsitz über die Brüstung sprangen und den Schalterbeamten mit einer Pistole bedrohten. Sie hatten zwei weitere Komplizen. Als sie die Kassen plünderten, fand eine ältere Kundin: «Das ist aber gar nicht schön, was ihr da macht.» Nützte nichts. Sie flohen in einem Alfa Romeo mit 621’000 Franken Beute. Zwei von ihnen konnten aber kurz darauf in Zumikon verhaftet werden, die anderen zwei wurden beim Grenzübertritt in La Brévine erwischt. Die Alarmanlage funktionierte übrigens nicht, weil sie an diesem Morgen in Revision war.
Lapsus bei der Website
Im Juli 1989 wurde das ZKB-Telebanking eingeführt, und im Oktober 1995 ging die erste Website der ZKB online. Dabei kam es zu einem peinlichen Lapsus. Im Werbeflyer für den neuen Internetauftritt wurde die Adresse www.zbk.ch statt www.zkb.ch abgedruckt. Kurzerhand reservierte die Bank auch die Domain zbk.ch. Sie funktioniert heute noch.
1998
Erstmals schüttet die ZKB einen Teil ihres Gewinns an die Zürcher Gemeinden aus.
Nashorn statt Löwen
Ursprünglich warb die ZKB ja mit einem Löwen. Doch 1983 fragte der Künstler John A. Tobler die Bank an, ob er für kurze Zeit seine 500 Kilo schwere Nashorn-Eisenplastik neben den Haupteingang an der Bahnhofstrasse stellen dürfe. Er durfte. Und dort steht das Nashorn heute noch. Es ist mittlerweile im Besitz der Bank und bei den Touristen eines der beliebtesten Fotosujets. Die Bank fühlt sich übrigens auch den Nashörnern aus Fleisch und Blut verbunden, finanzierte sie doch eines dieser Tiere, die bald in der Lewa-Savanne im Zoo Zürich einzieht.
2013
Die Nationalbank stuft die ZKB als systemrelevant ein. Sie muss nun strengere Anforderungen in Bezug auf Eigenmittel und Liquidität erfüllen.
Unerwünschtes Geschenk
Am 6. Juli 2017 verkündete die ZKB stolz, dass sie der Kantonsbevölkerung zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2020 eine temporäre Seilbahn schenken wolle. Sie trat damit eine Lawine los, die sie wohl zuvor nicht für möglich gehalten hätte, denn manche Zürcherinnen und Zürcher wollen diese Seilbahn nicht geschenkt. Noch ist nicht sicher, ob die Seilbahn kommt, sicher ist, dass sie nicht rechtzeitig zum Geburtstag fahren wird. Denn der Geburtstag ist am 15. Februar 2020.
In diesen Tagen erscheint das Jubiläumsbuch «Zürcher Kantonalbank 1870 bis 2020», aus dem die meisten dieser Infos stammen. Verfasser sind Tobias Straumann, Wirtschaftshistoriker und Professor an der Universität Zürich, sowie Gerda Leipold, Matthias Wiesmann und Raphaela Ziegler. Alle drei haben Geschichte studiert. Leipold ist zudem Archivarin, Wiesmann leitete das Schweizerische Wirtschaftsarchiv in Basel und Ziegler arbeitet in der Finanzwirtschaft in den Bereichen Informations- und Knowledge Management.