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Bryan Adams hat seinen Auftritt vom Donnerstag in Mississippi abgesagt. Als Grund gibt er das Anti-LGBT-Gesetz (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) des Bundesstaates Mississippi an. Das “Religious Liberty”-Gesetz erlaubt es Personen, Geschäften oder religiösen Organisationen, ihre Dienste homosexuellen Menschen zu verwehren.
Auch alleinerziehende Mütter oder Menschen, welche die “religiösen Gefühle” von jemandem verletzten, sind vom Gesetz betroffen.
Nicht ohne reines Gewissen auftreten
Auf Facebook schreibt Adams, dass er nicht “mit einem reinen Gewissen in einem Staat auftreten könne, in dem bestimmten Personen wegen ihrer sexuellen Orientierung gewisse Rechte verwehrt bleiben”. Es könne nicht sein, dass Homosexuelle diskriminiert werden.
“The Boss” spielt nicht in North Carolina
Das umstrittene Gesetz wurde letzte Woche angenommen und soll im Juli in Kraft treten.
Bereits früher hat Bruce Springsteen sein Konzert in North Carolina abgesagt. Dort wurde das sogenannte “Bathroom”-Gesetz angenommen, das unter anderem Transgender-Menschen vorschreiben will, welches WC sie benutzen müssen.
(red.)