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Die Geschichte des Klosters St.Gallen reicht bis ins Jahr 612 zurück, als der Wandermönch Gallus am Wasserfall der Steinach seine Zelle errichtete. Diese wurde im Jahre 719 vom Alemannen Otmar zu einem Kloster ausgebaut. Daraus entwickelte sich im späteren Mittelalter eine bedeutende Klostersatdt, die während und nach der Reformation einen befestigten Stadtteil bildete. Im Spätbarock wurde die Klosteranlage ausgebaut zur fürstäbtlichen Residenz mit der bekannten Kathedrale (erbaut ab 1755). Die barocke Stiftsbibliothek stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Heute gehört der Stiftsbezirk von St.Gallen zum UNESCO Weltkulturerbe.