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Erbsenwickler
Der Erbsenwickler befällt vorrangig Erbsen - aber auch Luzerne, Ackerbohnen und Rotklee als Wirtspflanzen liefern ihm optimale Bedingungen zur Fortpflanzung.
Die jungen Falter schlüpfen zwischen Mai und Juli. Die Eiablage erfolgt einzeln oder gruppenweise an unterschiedlichen Stellen der Erbsenpflanzen. Wenig später bohren die schlüpfenden Larven sich in die Hülsen, wo sie die heranreifenden Samen anfressen.Ein Erbsenwicklerbefall führt daher zu Ertragsminderung und Qualitätseinbußen. In die angefressenen Hülsen können Fäuleerreger eindringen.
Erkennbar ist der Schädlingsbefall vor allem an den kleinen Einbohrlöchern, die vernarben. Wer in die Hülsen hineinschaut, sieht zudem, dass die Samen geschädigt und von Kot umgeben sind.Nachdem die Larve sich von den Samen ernährt hat, frisst sie in einem späteren Stadium ein Loch aus der Pflanze heraus. Sie fällt auf die Erde und verbringt den Winter in einem Kokon in ungefähr 10 cm Tiefe, bevor sie im nächsten Frühjahr als Falter schlüpft und sich der der Zyklus wieder schließt.
Was kann man gegen den Schädling tun?Mit Pheromonfallen kann das Auftreten der Falter frühzeitig festgestellt werden. Mit Kulturschutznetzen lassen sich die Schädlinge weitestgehend von den Pflanzen abhalten.
Wintererbsen, die früher reifen, als Sommererbsen, sollen weniger anfällig für einen Befall des Erbsenwicklers sein.