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Werden die versicherten Leistungen bezahlt, wenn sich Mitarbeitende mit dem Coronavirus (COVID-19) infiziert haben und arbeitsunfähig sind?
Ja, die versicherten Leistungen werden im Rahmen der bestehenden Krankentaggeldversicherung wie bei jedem anderen Krankheitsfall ausgerichtet, sofern ein ärztliches Arbeitsunfähigkeitszeugnis vorliegt.
Werden die versicherten Leistungen bezahlt, wenn sich Mitarbeitende aus der Pflege mit dem Coronavirus (COVID-19) infiziert haben, krank werden und aufgrund der Symptome nicht arbeiten können?
Ja, die versicherten Leistungen werden im Rahmen der Unfallversicherung als Berufskrankheit ausgerichtet.
Wenn sich Mitarbeitende in der Quarantäne befinden, welchen Leistungsanspruch haben sie in diesem Falle?
Visana entrichtet keine Leistungen, wenn Mitarbeitende keine Symptome zeigen und unter Quarantäne stehen. Anträge können bei der Ausgleichskasse gestellt werden. Sie finden weiterführende Informationen auf der Website des Bundesamts für Sozialversicherungen. Wenn Mitarbeitende in der Pflege arbeiten, werden die Leistungen in der Regel als Berufskrankheit aus der Unfallversicherung vergütet.
Wenn Mitarbeitende einer Risikogruppe angehören, aber nicht erkranken, gibt es trotzdem eine Vergütung durch die Krankentaggeldversicherung?
Personen, die einer Risikogruppe angehören oder Angst haben sich anzustecken, aber nicht erkrankt sind, erhalten keine Krankentaggeldleistungen (auch nicht bei Vorliegen eines ärztlichen Attests).
Wenn Mitarbeitende, deren Unternehmen Kurzarbeit eingeführt haben, krankheitsbedingt arbeitsunfähig werden, werden die versicherten Leistungen im Rahmen der Krankentaggeldversicherung ausgerichtet. Das Taggeld wird auf Basis des Lohns der Mitarbeitenden berechnet, das sie ohne die Kurzarbeit erhalten hätten.
Sieht der Bund eine Entschädigung für Erwerbsausfälle vor, die aufgrund der Massnahmen gegen das Coronavirus entstehen?
Am 20. März 2020 hat der Bundesrat Massnahmen getroffen, um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern, die aufgrund der Anordnungen zur Eindämmung des Virus entstehen. Die Massnahmen gelten ab sofort und rückwirkend ab 17. März 2020. Sie sind auf ein halbes Jahr befristet.
Sie finden alle Informationen auf der Website des Bundesamts für Sozialversicherungen. Die Website wird regelmässig aktualisiert. Das BAG hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Influenza und dem SECO ein «Handbuch für die betriebliche Vorbereitung» erarbeitet, das Unternehmen und Verwaltungen als Arbeitsgrundlage dient, ihre Situation zu erfassen und geeignete Vorbereitungen zu treffen.
Welche Unterstützung erhalten arbeitsunfähige kranke Mitarbeitende? Werden die Case-Management-Massnahmen weitergeführt?
Wir unterstützen Ihre Mitarbeitenden, die längere Zeit arbeitsunfähig sind, auch weiterhin. Anstelle eine Besuches durch einen Case Manager melden wir uns telefonisch. Vorgängig holen wir stets das Einverständnis des Arbeitgebers ein.