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Entlastung Region Olten ERO
Die Verkehrssituation im Raum Olten stand seit mehreren Jahrzehnten unter Druck. Das Hauptstrassennetz war zu Stosszeiten hoffnungslos überlastet. Die Folgen waren Verspätungen beim öffentlichen Busverkehr sowie zunehmender Schleichverkehr, der die Nebenstrassen der Innenstadt und die Wohnquartiere belastete. Zudem gab es keinen Spielraum zur Förderung des Langsam-, bzw. Fussverkehrs.
Der Bau der 4,27 Kilometer langen Entlastungsstrasse, mit mehreren Anschlussbauwerken an das bestehende Strassennetz, wurde 2008 in Angriff genommen.
Neben der Entlastungsstrasse umfasst das Projekt «Entlastung Region Olten» (ERO) Massnahmen zugunsten des öffentlichen Verkehrs und des Langsamverkehrs auf den bestehenden Ortsdurchfahrten, ökologische Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen sowie ein neues Verkehrsmanagement für Olten und Wangen bei Olten. Insbesondere der Einbau von neuen Lichtsignalanlagen auf den Zufahrtsachsen zur Oltner Innenstadt soll dafür sorgen, dass der Zentrumsverkehr stets flüssig bleibt.
Die Bauarbeiten der Umfahrungsstrasse begannen im Juni 2008 und dauerten bis Frühjahr 2013. Die Umsetzung der auf dem bestehenden Kantonsstrassennetz geplanten Massnahmen des Verkehrsmanagements in den Gemeinden Olten und Wangen b.O. dauerten von 2007 bis 2010, diejenigen der Umgestaltungsmassnahmen in den Gemeinden Olten, Wangen b.O., Rickenbach, Hägendorf, Trimbach, Winznau und Starrkirch-Will von 2008 bis 2018. Am 24. April 2013 wurde die "Entlastung Region Olten" ERO offiiziell eröffnet.