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Pirelli feiert 50. Jubiläum von «The Cal»
Der legendäre Pirelli Kalender, «The Cal» gennant, wird 50 Jahre alt. Diesen runden Geburtstag feiert Pirelli mit Jubiläumsshootings und einer Geschichtsausstellung. Statt eines neuen Kalenders wird 2014 der bislang unveröffentlichte Pirelli-Kalender des Jahres 1986 herausgegeben.
Erstmals veröffentlicht in 1964, feiert der Pirelli Kalender in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Im vergangenen Juni setzten in New York Peter Lindbergh und Patrick Demarchelier (verantwortlich für «The Cal» 1996, 2002, 2005 und 2008) anlässlich dieses Jubiläums Models in Szene, die bereits in jüngeren Ausgaben des Kalenders erschienen. Dazu gehörten Alessandra Ambrosio, Helena Christensen, Isabeli Fontana, Miranda Kerr, Karolina Kurkova und Alek Wek.
In diesem Jahr fand nicht nur der traditionelle Gala-Abend zur Präsentation des Kalenders statt. Darüber hinaus eröffnete Pirelli am 21. November im Mailänder Hangar Bicocca eine Geschichtsausstellung. Sie präsentiert mehr als 160 Fotos der über 30 Fotografen, die im Laufe der Jahre den Kalender prägten, und führt auf diese Weise durch die fünfzigjährige Geschichte von «The Cal».
Anlässlich des Jubiläums von «The Cal» entschied sich Pirelli, für das Jahr 2014 keinen neuen Kalender in Auftrag zu geben. Stattdessen veröffentlicht das Unternehmen erstmals den Pirelli Kalender des Jahres 1986. Der von Helmut Newton fotografierte Kalender erschien damals nicht, sondern wurde seitdem im Geschichtsarchiv des Unternehmens aufbewahrt. Zu verdanken ist seine jetzige Herausgabe auch der Fondazione Pirelli, die den Kalender in langer und sorgfältiger Arbeit restaurierte. Damit nutzt Pirelli unter anderem den glücklichen Umstand, dass die Tagesdaten der Jahre 1986 und 2014 identisch sind.
«The Cal» war ursprünglich ein Projekt von Pirelli UK Limited, der Tochtergesellschaft des Mailänder Konzerns, der dabei weitgehend freie Hand gelassen wurde. Die Engländer suchten nach einer Marketingstrategie, um sich auf dem britischen Reifenmarkt von Wettbewerbern abzusetzen. Daher beauftragen sie im Jahr 1964 den englischen Bildkünstler und offiziellen Beatles-Fotografen Robert Freeman, unter der Leitung von Derk Forsyth, ein für die damalige Zeit völlig neuartiges Projekt ins Leben zu rufen. (pd/md)
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