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Hatte der Kanton Freiburg im Jahr 2005 noch 100 höhere Kaderleute angestellt, sind es in diesem Jahr noch 95.
Wie der Staatsrat in einer Antwort auf eine Anfrage von Grossrat Emanuel Waeber (SVP, Heitenried) schreibt, ist der leichte Rückgang auf die Zusammenlegung gewisser Ämter zurückzuführen. Als Beispiel nennt er die Fusion des Veterinäramts und des kantonalen Laboratoriums zum Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.
Die höheren Kaderangestellten sind heute im Durchschnitt etwas älter als im Jahr 2005: Damals betrug das Durchschnittsalter laut Staatsrat 50 Jahre, heute liegt es leicht unter 52 Jahren. 2005 waren von 100 Kaderangestellten 61 über 50 Jahre alt, heute sind es von 95 Angestellten 59. Aktuell sind nur vier Kaderangestellte jünger als 40 Jahre, im Jahr 2005 waren es noch acht.
Emanuel Waeber hatte sich auch für die Sprache der Kaderangestellten interessiert: Heute sind 19 höhere Kaderangestellte deutscher Muttersprache, was 20 Prozent ausmacht. 2005 gab es noch mehr Deutschsprachige, damals waren es 24 (24 Prozent). Einige der Kaderleute seien zweisprachig, betont der Staatsrat.
Als höhere Kader definiert der Kanton Direktorinnen und Direktoren von Anstalten mit eigener Rechtspersönlichkeit sowie die Chefs der untergeordneten oder administrativ zugewiesenen Verwaltungseinheiten. Sie sind alle mindestens der Lohnklasse 28 zugeteilt. Die Kaderangestellten des Freiburger Spitals HFR und des Freiburger Netzwerkes für psychische Gesundheit hat der Staatsrat bei den Angaben nicht berücksichtigt. mir