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Es war nach einem denkwürdigen Final. Robert Federer applaudierte dem sich auf der Ehrenrunde befindenden Rafael Nadal und schien nicht aufhören zu wollen. Zu gut war die Show, die der Spanier und sein Sohn zuvor lieferten.
Meine Frau und ich klebten vor dem Fernseher
Die Partie im Final von Wimbledon 2008 sollte nachträglich sogar als «bestes Tennis-Match aller Zeiten» in die Geschichte eingehen. Nach einer 2:0-Satzführung hatte Nadal die folgenden beiden Sätze im Tiebreak verloren, ehe er den Entscheidungssatz mit 9:7 für sich entschieden hatte. «Sandkönig» Nadal stürzte somit Roger Federer nach 5 Wimbledon-Titeln in Folge vom Thron.
Die anlässlich des 10-jährigen Jubiläums erschienene Dokumentation mit dem Namen «Strokes of Genius» (deutsch: Geniestreiche) widmet sich dieser einmaligen Affiche. Novak Djokovic meinte dazu: «Meine Frau und ich klebten vor dem Fernseher.» Er habe erst durch diese Verfilmung verstanden, wie gut dieses Spiel gewesen sei. «Ich denke, ihre Rivalität ist sehr speziell wegen dem Kontrast der Spielstile», analysierte er weiter.