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Walking
Unter Walking versteht man ein schnelles Gehen, bei dem die Arme in einem Winkel von 90 Grad rhythmisch mit dem Körper mitgeschwungen werden. Walking ist ein Ganzkörpertraining, das die Muskulatur kräftigt und die Ausdauer verbessert.
Walking ist eine einfach zu erlernende, sportlichere bzw. schnellere Variante des normalen Gehens, bei der deutlich mehr Kalorien verbrannt werden. Neben der höheren Schrittfrequenz unterscheidet sich Walking vom normalen Gehen durch den kräftigeren Einsatz der Arme, wodurch mehr Muskelmasse intensiver eingesetzt wird. Walking gilt als gelenkschonendes Ausdauertraining, bei dem die Überlastungsgefahr gering ist.
Walking fördert Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit und unterstützt langfristig die Gewichtsreduktion; der Energieumsatz liegt bei ungefähr 280 kcal pro Stunde. Walking verbessert die Herz-Kreislaufleistung sowie die aerobe Ausdauer. Weitere Vorteile sind: kaum Muskelkater, kurze Regenerationszeit, das Training kann beinahe überall ausgeübt werden.
Nordic Walking
Nordic Walking ist ein Ganzkörper- und Ausdauertraining, bei dem das Gehen durch den Einsatz von zwei speziellen Stöcken im Rhythmus der Schritte unterstützt wird. Die dabei verwendete Bewegungstechnik wird am besten unter fachkundiger Anleitung erlernt wird. Grundlegende Merkmale des Nordic Walking sind eine aufrechte Körperhaltung, lange, raumgreifende Armbewegungen, ein flacher Einsatzwinkel des Stocks und eine an die jeweilige Situation angepasste Schrittlänge.
Ursprünglich als Sommer-Trainingsmethode von Athleten der Sportarten Langlauf, Biathlon und Nordische Kombination entwickelt, wurde Nordic Walking in Finnland bereits seit 1940 praktiziert. An einer Messe in Finnland 1997 stellte Marko Kantaneva, der als Erfinder des Nordic Walkings gilt, die Sportart sowie einen dazu passenden Stock vor. Das Projekt war aus seiner Diplomarbeit und einer Kooperation mit der Firma Exel, welche der weltweit grösste Hersteller von Langlaufstöcken war, entstanden und gewann den Messepreis. Dank der damit verbundenen Aufmerksamkeit in der Presse nahm der Verkauf der Stöcke ab 1998 stark zu. Nordic Walking breitete sich danach von Skandinavien aus in die USA, nach Japan sowie nach Mitteleuropa aus.
Beim Nordic Walking wird fast die gesamte Körpermuskulatur beansprucht. Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit werden gefördert. Nordic Walking verbessert speziell die Herz-Kreislaufleistung sowie die aerobe Ausdauer. Weitere Vorteile sind: kaum Muskelkater, kurze Regenerationszeit, das Training kann beinahe überall ausgeübt werden.
Die am weitesten verbreitete Technik des Nordic Walking ist die sogenannte ALFA Technik, die sehr einfach zu lernen und wissenschaftlich erprobt ist. Mit dieser Formel werden die wichtigsten Bewegungsmerkmale einer effektiven Nordic-Walking-Technik zusammengefasst.
Die beim Nordic Walking verwendeten Stöcke werden aus leichten Materialien wie CFK (Carbon-faserverstärkter Kunststoff), einer CFK-Glasfaser-Mischung oder Aluminium hergestellt. Ein Gummischutz auf der Spitze des Stocks soll Schläge und Geräusche dämpfen. Der Zweck der Handschlaufen liegt primär in der Kraftübertragung vom Arm auf den Stock. Die individuelle Länge der Nordic-Walking-Stöcke lässt sich nach folgender Formel berechnen: Körpergrösse (in cm) x 0,66. Im Zweifelsfall sollte der Stock eher etwas zu kurz als zu lang sein.