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Aufnahme der Füsse in das Körperschema
Material: Ein Blatt Papier, ein Stift und dein Lieblingsschuh.
Anweisung: Lege deinen Fuss auf das Blatt und versuche, mit dem Stift den Umriss deines Fusses zu zeichnen. Laufe jetzt schnell, hole deinen Lieblingsschuh aus dem Schrank und lege ihn neben deiner Zeichnung.
Diskussionsideen:
- Deine Zehen haben keinen Namen. Kannst du für jeden von ihnen einen passenden Namen finden?
- Welchen Beruf übt jeder Zeh denn aus?
- Welchen Unterschied siehst du zwischen der Form deines Fusses und die Form deines Schuhes?
- Hat dein Fuss auch wirklich Platz in diesem Schuh?
- Was macht der Schuh mit deinem Fuss?
- Welches Kind findet den besten Titel für dieses Projekt?
- Erzähle, was dein Fuss so alles kann...
Bemerkung: Der Fuss eines Kindes wächst sehr rasch (die Schuhgrösse ändert sich jeden 4. oder 6. Monat). Die Eltern warten meistens bis der Schuh drückt bevor sie die Grösse neu anpassen. Seine Zehen dürfen niemals vorne ankommen. Es ist nämlich in diesem Alter, dass wir gelernt haben, unsere Zehen unbewusst zu krallen, weil unsere Schuhe schon längst du klein geworden waren. Als Erwachsene kaufen wir sogar extra kleine Schuhe, weil sie uns das Gefühl vermitteln, das wir als Kind "passend empfunden haben". Ich wundere mich also, ob es wirklich nötig ist, den Kindern teure Markenschuhe zu kaufen. Wenn du das nächste Mal Schuhe kaufen gehst, achtest du auch darauf abends zu gehen und bei warmer Temperatur, denn die Temperatur und die Tageszeit lässt unsere Füsse aufblähen. Dann ist dein Fuss am breitesten und du merkst am besten, ob der Schuh auch für dich gemacht ist.
Feinmotorik der Füsse
Material: ein Blatt Papier und ein Bleistift.
Anweisung: Falte ein A4 Blatt in zwei. Schreibe deinen Namen mit deiner schönsten Schrift auf eine Seite. Drehe das Blatt um und halte diesmal den Stift zwischen deinen Zehen und versuche nochmals deinen Namen so schön wie möglich zu schreiben. Entfalte das Blatt und vergleiche dann deine Schriften. Man kann auch in der Natur mit seinen Händen und Füssen zeichnen (siehe 2. Bild). Für Kinder ist das immer lustig!
Bist du auch rechtsfüssler? Teste deine beiden Seiten! Und jetzt kannst du sogar in den Wettkampf mit deinen Brüdern, Schwestern oder Kameraden treten: Wer hat die schönste Fussschrift?
Remarque : Chez les tout petits, tu remarqueras que l’écriture ou le dessin avec les mains est quasi égale à l’écriture ou le dessin avec les pieds. Comme quoi, si tu t’étais entraîné dès le début à écrire et dessiner avec les pieds, tu aurais peut-être pu devenir un Picasso du pied !
Fusstanz!
Material: Deine Füsse, deine Stimme oder Musik.
Anweisung: Hebe deinen grossen Zeh während die anderen noch auf dem Boden ruhen. Hebe jetzt die 4 anderen Zehen und lasse den Grossen am Boden. Kannst du jeden Zeh unabhängig von dem anderen heben? Schafst du die Welle? Kannst du deine Zehen zur Musik koordinieren?
Bemerkung: Wir haben zwei Nerventypen im Fuss.
Die motorischen Nerven: sie schicken die Informationen von deinem Gehirn bis zu den Zehen, damit du sie im Rythmus bewegen kannst und die sensorischen Nerven: sie lassen deine Füsse und Zehen die Formen des Bodens, die Wärme, die Kälte und die Kitzel wahrnehmen.
Sensorischer Test
Material: Eine Augenbinde und ganz viele verschiedene Objekte mit interessanten Strukturen wie Sandpapier, Watte, Stoff, Steine, Stachelblumen, eine Zahnbürste, bekannte Spielsachen, kalte oder nasse oder sogar schleimige Objekte.
Anweisung: Verbinde die Augen des Kindes und lasse es eraten, was es mit den Füssen berührt. Sollte es sich täuschen, lasse es zuerst noch mit dem zweiten Fuss probieren bevor du ihm Hinweise gibst. Hande sind Tabu!
Bemerkung: Auf diesem Foto siehst du wie das Kind intuitiv seine Umgebung mit den Füssen abtastet. Nur weil wir erst unsere Füsse in Schuhe packen und sie dann dort verlassen, verlieren sie ihre sensorische Funktion. Ohne diese Funktion jedoch, verlieren wir unsere Aufmerksamkeit in den Füssen und akönnen anschliessend nicht mehr barfuss laufen, ohne sich zu verletzen. Es ist so als würdest du mit blinden Füssen laufen und die armen sehen weder Glasscherben noch Nägel bevor sie hineinfliegen. Ein Kind, das nie aufgehört hat, seine Füsse in einer natürlichen Umgebung zu trainieren besitzt bessere Reflexe und kann den Fuss automatisch von der Gefahr zurückziehen.
Ein Familienprojekt
Materiel: Ideen werden unten aufgelistet.
Anweisung: Kreiert mit den Kindern einen Weg im Garten oder im Haus oder in der Schule, wenn sie LehrerInnen seid. Dafür müsst ihr (am besten zusammen mit den Kindern) verschiedene Strukturen einsammeln und aneinander reihen. Im Haus kann es ein Weg aus Stoff sein, auf welchem ihr kleine, grosse Steine, Kugeln, Korken, Wolle, Stoffknollen, usw. aufklebt. Im Garten, kann es ein Weg aus Steinchen, Grass, Erde, Sand, Schlamm, Stroh, Holzschnitzel, trockenes Laub, Holzstäbe, usw. sein. Und jetzt weg mit den Schuhen!
Eine Ausfahrt mit der Schule oder mit der Familie: Die Wissenschaftler haben in den letzten Jahren erkennen müssen, dass der Kontakt mit der Natur und die verschiedenen Strukturen, die sie bietet, für unsere gesunde Entwicklung unbedingt notwendig ist. Solche Barfusswege findet man heutzutage fast überall. Ich habe hier die wichtigsten aufgelistet, damit ihr einen aussergewöhnlichen Ausflug in der Gegend planen könnt:
Bemerkung: Kinder, die die meiste Zeit auf den Fussspitzen laufen und sich schwer tun, den Fuss von der Ferse zur Spitze beim Gehen abzurollen, könnten an einer idiopathische Krankheit leiden, wessen genaue Ursache die Wissenschaft noch nicht bestimmen konnte. Ein amerikanisches Wissenschaftler Team entdeckte jedoch diese Behandlungsmöglichkeit: die Kinder auf einer grossen Vielfalt an Strukturen laufen lassen. Und so kam man auf die Idee solche "Barfusswege" zu vermarkten. Ich bin jedoch der Ansicht, dass man solch einen Weg auch selbst basteln kann und sogar die Kinder in diese Bastelaktivität integrieren kann. Und... denkst du wirklich wir brauchen solche Spiele, wenn unsere Kinder einfach draussen barfuss laufen könnten den ganzen Tag?