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Im Data Transfer Project (DTP) haben sich Microsoft, Twitter, Google und Facebook zusammengerauft, um Anwendern die Migration ihrer Daten von einer Plattform zur nächsten zu erleichtern. Dabei geht es etwa um gespeicherte Kontakte, Informationen von Fitnesstrackern oder andere Inhalte, wie eine gespeicherte Playlist bei einem Anbieter von Musik-Streaming-Services, wie 'Tech Crunch' berichtet.
Das von den vier US-Unternehmen gegründete Projekt will eine Open-Source-Plattform für die Datenportabilität schaffen, der jeder Online-Dienst betreten könne. Viele Unternehmen ermöglichen es mittlerweile ihren Kunden, ihre Daten herunterzuladen. Doch bringen diese Daten den Anwendern relativ wenig, wenn sie sie nicht anderweitig verwenden und beispielsweise bei einem anderen Anbieter wieder hochladen können, schreibt 'Tech Crunch'.
Die DTP-Plattform ist noch nicht einsatzbereit, aber die Unternehmen haben ein Whitepaper veröffentlicht (PDF
), das aufzeigt, wie sie funktionieren werde. Man wolle einen Industriestandard für die Datenübertragbarkeit schaffen. Ausserdem soll sie Unternehmen dazu bringen, sich mit einem guten Produkt oder Service im Markt zu behaupten, statt User an sich zu binden, indem ihre Daten eingesperrt werden. Insbesondere für Startups könnte dies sehr wertvoll sein.
Wie der 'Tech Crunch'-Autor bemerkt, steckt hinter dem DTP wohl nicht nur reine Nutzerfreundlichkeit. Die Unternehmen könnten auch schlicht versuchen, mit diesem Schritt strengere Auflagen und Regulierungen zu verhindern. (kjo)