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Die Show, welche der überlegene Franzose Mahiedine Mekhissi-Benabbad beim 3000 Meter Steeple-Rennen bietet, gefällt offenbar nicht allen. Die Argumente auf beiden Seiten in Twitterreaktionen eingepackt.
Die Sachlage nochmals kurz erläutert: Beim gestrigen 3000 m Steeple-Rennen, dass derzeit eine Beachtung kriegt wie wohl selten in seiner Geschichte, ist der Franzose Mahiedine Mekhissi-Benabbad seinen Konkurrenten dermassen überlegen, dass er es sich leisten kann rund 100 Meter vor dem Ziel sein Shirt auszuziehen und mit dem Textilkleid im Mund als Erster über die Ziellinie zu rennen.
Der Favorit (und bereits zweifache EM-Gewinner) wird zwar nach dem Rennen von einem Kampfrichter verwarnt, dabei bleibt es vorerst aber auch.
Doch der 29-jährige Hindernisläufer hat die Rechnung ohne den spanischen Verband und dessen Läufer Angel Mullera gemacht, der als Viertplatzierter die Disqualifikation von Mekhissi-Benabbad will: «Ich möchte Gerechtigkeit für sein Verhalten.»
Gesagt, getan. Die Jury d'appel disqualifiziert den Sieger kurz daraufhin. Die Meinungen über das Urteil sind gespalten. Unser Sportredaktor Ralf Meile spricht in seinem Kommentar von einem «humorlosen Entscheid», während Leserkommentare auf das Einhalten des Reglements pochen.
Auch auf Twitter schlägt das Team hohe Wellen. Wir haben einige Pros und Contra herausgefiltert. Und auch die Witzbolde trollen wieder im Netz umher ...