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Nach 2013 gewinnt Chris Froome auch in diesem Jahr das grösste Radrennen der Welt. Er ist somit der erste Brite, der diesen Titel zweimal holen kann. Tagessieger wird Andre Greipel.
Der zweite Gesamtsieg von Chris Froome an der Tour de France ist perfekt. Wie erwartet geschah auf der Schlussetappe in Paris mit Bezug auf das Gesamtklassements nichts mehr.
Der Brite gewann das wichtigste und grösste Radrennen der Welt mit einem Vorsprung von 1:12 Minuten auf Nairo Quintana (Kol) und 5:25 Minuten auf Alejandro Valverde (Sp). Mathias Frank schliesst die Tour de France als bester Schweizer mit dem hervorragenden 8. Rang ab.
Wegen der schlechten Wetterbedingungen in Paris und um das Sturzrisiko zu minimieren, hatte die Jury entschieden, die Zeit für die Gesamtwertung bereits bei der ersten von zehn Zieldurchfahrten, also knapp 70 km vor dem Ziel, zu werten. Die besten Fahrer in der Gesamtwertung konnten sich deshalb in der Schlussphase zurückhalten.
Um den Tagessieg wurde aber natürlich dennoch gekämpft. Und die prestigeträchtige 21. Etappe auf der Champs-Elysées wurde eine Beute des Favoriten. Greipel setzte sich im erwarteten Massensprint vor dem Franzosen Bryan Coquard und dem Norweger Alexander Kristoff durch.
Greipel zementierte damit seinen Ruf als bester Sprinter der Tour. Er feierte seinen vierten Etappensieg in diesem Jahr und den zehnten insgesamt. (si/ndö)