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Kevin Fiala durfte die Reise mit seinem schwedischen Klub HV71 Jönköping zum Meisterschaftsspiel in Växjö nicht mitmachen. Wie schwedische Medien berichten, wurde die 18-jährige Schweizer Nachwuchshoffnung «aus disziplinarischen Gründen» nicht aufgeboten.
«Er muss wie edler Wein reifen», sagte sein Trainer Andreas Johansson zur kurzfristig erfolgten Massnahme. Fiala hatte bereits zu Beginn der Saison, nach seiner Rückkehr aus Nordamerika, ein paar Spiele zuschauen müssen. An einem Champions-League-Spiel wurde er gar während der laufenden Partie in die Kabine geschickt.
Für HV71 erzielte Fiala in dieser Saison in 17 Partien bereits 14 Skorerpunkte. Der überaus talentierte Uzwiler war im Sommer von den Nashville Predators in der ersten Runde des NHL-Drafts gezogen worden, nachdem er es letzte Saison im Alter von nur 17 Jahren bereits an die A-WM geschafft hatte. Bei den diesjährigen Sports Awards, die am Sonntag in einer Woche stattfinden, ist Fiala zusammen mit Biathletin Elisa Gasparin und Leichtathlet Kariem Hussein in der Kategorie «Newcomer des Jahres» nominiert.
Der Verbleib des FC Wil in der Challenge League ist akut gefährdet. Das 3:4 daheim gegen Schaffhausen war das achte Spiel in Serie, in welchem den Ostschweizern kein Sieg glückte. Das knappe Resultat täuscht etwas darüber hinweg, dass der Sieg der Schaffhauser hoch verdient war. Der Mann des Spiels war Schaffhausens Goalgetter Davide Mariani. Er schoss die erste drei Tore seiner Mannschaft vom 0:1 zum 1:3 und bereitete überdies das vorentscheidende 4:2 nach 85 Minuten vor.