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Das Wichtigste in Kürze
- Der konservative Ministerpräsident Eduard Heger nannte die geplante Investition «historisch» und «ein ambitioniertes und starkes Signal in die Zukunft».
Der Bau der Fabrik solle 2023 beginnen, der Start der Serienproduktion sei für 2026 vorgesehen. Es würden ausschliesslich Elektro-Autos gebaut, das Werk werde ausserdem vollkommen klimaneutral mit Energie versorgt werden, sagte Heger.
Wirtschaftsminister Richard Sulik ergänzte, der Konzern werde rund 1,2 Milliarden Euro in das neue Werk im Industriepark Valaliky nahe der ostslowakischen Regionalhauptstadt Kosice (deutsch Kaschau) investieren.
Im Vollbetrieb werde die Fabrik pro Jahr 250'000 Elektroautos herstellen. Direkt im Werk würden 3300 Mitarbeiter Arbeit finden, indirekt würden in der strukturschwachen Region Ostslowakei bis zu 10'000 weitere Arbeitsplätze geschaffen.
In seiner Präsentation hob Sulik hervor, dass die Slowakei schon jetzt eine «Automobil-Grossmacht» sei. Den Konzern habe man bei seiner Standortentscheidung damit überzeugt, dass das Land ein dichtes Netz von Automobilzulieferfirmen und gut qualifizierte Arbeitskräfte für die Autobranche bieten könne.
Die Regierung in Bratislava gab bekannt, dass sie den Fabriksbau mit 267 Millionen Euro direkt unterstützen werde. Weitere Förderungen erhalte das Projekt in Form von Sachleistungen und von der Regionalverwaltung.