Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/241171

<h2>SubmittedText<h2><p>Deutschland und Norwegen haben am 16. März 2022 einen Vertrag unterzeichnet, um ein Projekt für eine Pipeline für norwegischen Wasserstoff und/oder Gas in die Wege zu leiten.</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob es eine Möglichkeit für ein Abkommen entweder im Rahmen der EFTA-Staaten oder bilateral mit Norwegen und Deutschland gäbe, damit über eine Beteiligung am Bau der oben erwähnten Pipeline auch die Schweiz und/oder andere EFTA-Staaten mit entsprechender Energie versorgt werden könnte.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass Wasserstoff und synthetische Energieträger zur Erreichung von Netto-Null Treibhausgasemissionen unverzichtbar sein werden. Da voraussichtlich nur ein Teil des Bedarfs an diesen Energieträger im Inland hergestellt werden kann, wird die Schweiz auch auf Importe angewiesen sein. In diesem Sinne prüft das Bundesrat für Energie (BFE) bereits im Rahmen des Postulats 20.4709 "Wasserstoff. Auslegeordnung und Handlungsoptionen für die Schweiz", wie Wasserstoff künftig besorgt werden kann. Eine mögliche Beteiligung an internationalen Projekten wie dem von Deutschland und Norwegen wird im Rahmen dieser Arbeiten geprüft. Der Nationalrat hat zudem eine Motion 20.4406 "Grüne Wasserstoffstrategie für die Schweiz" angenommen, welche einen Schwerpunkt auf die Importstrategie für grünen Wasserstoff verlangt. Der Bundesrat erachtet weitere Abklärungen als nicht nötig.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.