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Es war der erste Schweizer Podestplatz mit dem grossen Schlitten bei einem Grossanlass seit 2007.
Im letzten Durchgang legten Peter und seine Anschieber nochmals alle Energie in den Eiskanal im Innsbrucker Stadtteil Igls. Mit 5,03 legten sie ihre beste Startzeit des Wochenendes in die Bahn – und Steuermann Peter behielt die Nerven und brachte die Medaille ins Ziel. Die Situation war neu für den 32-jährigen Aargauer: Er ging auf WM-Platz 3 in den vierten Lauf und zeigte sich im entscheidenden Moment bereit.
Nach den ersten beiden Durchgängen am Samstag hatten Peter und seine Crew noch den 5. Platz belegt, mit der zweit- und der drittschnellsten Fahrt machten sie aber noch die entscheidenden zwei Ränge wett. Den viertplatzierten Deutschen Nico Walther – vor einem Jahr in Winterberg noch WM-Zweiter – distanzierte er um 17 Hundertstel. Auf Sieger Oskars Melbardis aus Lettland und den deutschen Zweier-Weltmeister Francesco Friedrich verlor Peter 22 respektive 18 Hundertstel.
Peters erste WM-Medaille hatte sich mit drei Podestplätzen in sieben Weltcup-Rennen abgezeichnet. Die EM in St. Moritz und der Zweier-Wettbewerb an der WM vor einer Woche waren ihm jedoch nicht nach Wunsch gelungen. Umso stärker fiel nun die Reaktion mit dem von Peter bevorzugten grossen Schlitten aus. Letztmals hatte die Schweiz 2007 bei einem Grossanlass eine Medaille im Viererbob gewonnen, als Ivo Rüegg in St. Moritz Weltmeister wurde.
(SDA)