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Der vierte Jahrgang: 2004
Das am 6. Oktober 2004 geerntete Traubengut war sehr gesund und von hervorragender Qualität. Durchschnittlich wurden 81° Oechsle gemessen. Der Saft wurde bei 28°C vergoren und am 8. Oktober mit 20° Oechsle abgepresst.
Am 20. Oktober, nach Abschluss der akoholischen Gärung, erfolgte das erste Umziehen ab Hefe. Der biologische Säureabbau (oder die malolactische Gärung) setzte am 16. Dezember ein und dauerte bis zum 17. Januar 2005. In dieser Zeit reduzierte sich die Gesamtsäure von 7.5 g/liter in den Normalbereich von 5.6 g/liter. Der Wein wurde anschliessend filtriert und kaltgestellt, damit sich Weinstein bilden und entfernt werden kann.
Immer wieder musste der Wein auf Gesundheit und Reintönigkeit geprüft werden. Fehlentwicklungen können so frühzeitig erkannt und durch Umziehen des Weines (d.h. mit Sauerstoff verbinden) vermieden werden. Diese Prozedur wurde dieses Jahr beim Regent 4 mal angewendet; zusätzlich waren 3 direkte Sauerstoffzugaben notwendig.
Am 27. April hat der Vorstand drei Regentabfüllungen degustiert und entschieden den neuen Regent mit 4% Blauburgunder zu assemblieren und die Säure minimal zu reduzieren (auf 4.8 g/liter). Der 2004er präsentiert sich jetzt noch etwas säurebetont, dafür aber frisch und sehr fruchtig.
Mitte Mai soll der Wein bei Lindenmanns in Flaschen abgefüllt werden.
Verfasser: Peter Stutz