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Zosso sah, wie sein Vater um halb neun aus dem Haus ging und um halb sechs wieder da war. Und wusste, was er wollte: einen Job im Büro. Auf dem Weg dazu ging er fast ohne Zögern vor. Kaum hatte er das Wirtschaftsstudium begonnen, brach er ab und heuerte in einer Treuhandbude an. In den zwanzig Jahren danach erlebte er fast alles, was Firmen sein konnten: 1. Kontinuität: Zosso arbeitete als Controller bei Hilti, einem Bohrmaschinenunternehmen «mit Superführung». Der Ton war zwar rau, «weil der Handwerker, der flucht» – dafür war Hilti durch die Nähe zu den Bauarbeitern immer bestens über die eigenen Produkte informiert. 2. Abstieg. Der Schuhkonzern Bally, berühmt für seine solide Ware, versuchte fancy zu werden – «ein klassischer Strategiefehler: Du stösst von dir, was dich stark macht.» Bally schrumpfte in Zossos Zeit als Finanzchef von 150 auf 50 Filialen. 3. Gründung: Zosso baute den gesamten Finanzbereich für Mediamarkt auf, der in die Schweiz einmarschierte: «Es war extrem lehrreich, alles neu zu überlegen, jeden Ablauf, jedes Formular.» 4. Boom: Bei Alcatel sah Zosso, ebenfalls als Finanzchef, den Tech-Hype (der Chef wurde Manager des Jahres, alle kassierten übertriebene Löhne) und den Absturz (der Manager des Jahres wurde entlassen). 2002 verwirklichte Zosso den Plan, selbstständig zu werden. Den Löwenanteil verdient er mit der Beratung von Spitälern für Betriebssoftware, daneben hat er diverse Mandate. Seit 2016 ist Zosso Finanzchef für Project R und die «Republik».