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Haftstrafen für frühere UBS-Banker in New York
- Donnerstag, 25. Juli 2013, 1:36 Uhr, aktualisiert um 6:31 Uhr
Weil sie Millionengeschäfte im amerikanischen Kommunalanleihemarkt manipuliert haben, müssen drei ehemalige UBS-Banker hinter Gitter. Dies entschied eine Richterin in New York.
Die Richterin bezeichnete die drei Männer als «Teil einer korrupten Firmenkultur», die jahrelang praktiziert wurde. Geschäfte mit Kommunalanleihen sollen die drei so manipuliert haben, dass Gewinne in ihre Taschen flossen und die US-Regierung um Einkünfte gebracht wurde.
Einer der Ex-Banker muss für 18 Monate ins Gefängnis und eine Million Dollar Busse bezahlen. Den zweiten Verurteilten erwarten 27 Monate Haft und eine Busse von 400'000 Dollar. Der Dritte kommt mit 16 Monaten und 300'000 Dollar Strafzahlung weg.
Laut Gerichtsakten forderte die Staatsanwaltschaft höhere Haftstrafen – über 19 Jahre, mehr als 17 und elf Jahre. Diesen Forderungen kam die Richterin aber nicht nach. Der Anwalt eines Verurteilten bezeichnete den Richterspruch als «fair».
Die UBS ist unterdessen aus dem Kommunalanleihen-Geschäft ausgestiegen. In einem Vergleich zahlte die Bank 2011 eine Busse von 160 Millionen Dollar für ihre Rolle in der Affäre.
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