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Nach den sozialen Protesten in Israel will Ministerpräsident Netanjahu die Forderungen genauer anschauen. Dafür soll ein Expertenteam eingesetzt werden. Gestern hatten vom Norden bis in die Negev-Wüste im Süden etwa 300 000 Menschen gegen die hohen Lebenshaltungskosten in Israel protestiert. Die zentrale Forderung der Demonstranten ist mehr soziale Gerechtigkeit. Netanjahu hat jetzt eine Reduzierung der Lebenshaltungskosten in Aussicht gestellt. Es gelte dabei aber zu beachten, dass der finanzielle Rahmen nicht gesprengt werde. Die niedrige Arbeitslosigkeit und das hohe Wirtschaftswachstum dürften nicht gefährdet werden, sagte der Ministerpräsident.