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Wenn es in Rom eine Kirche gibt, die man unbedingt gesehen haben sollte, dann ist es die San Clemente
(eigentlich heisst sie vollständig 'Basilica San Clemente al Laterano'). Das Besondere an San Clemente
ist, dass diese Kirche sehr alt ist. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert, und wurde damals über einer
im 4. Jahrhundert errichteten Kirche erbaut.
San Clemente wurde dem Papst Clemens I. geweiht, weswegen sie bis heute hin diesen Namen trägt. Papst Clemens I.
hatte sein Amt bereits in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts inne. Ihm zu Ehren wurde die ursprüngliche
Kirche San Clemente im 4. Jahrhundert errichtet, nach einer Plünderung und Zerstörung durch die Normannen, begann
man im 12. Jahrhundert damit, eine neue Kirche über den Ruinen der alten Kirche zu bauen.
Die neue Kirche hat etwas kleinere Ausmasse als der ursprüngliche Bau. Heute ist San Clemente im Besitz irischer
Dominikaner.
Zwar wurden über die Jahrhunderte einige Restaurierungen und Veränderungen an der Kirche vorgenommen, doch
bis heute hin musste San Clemente nichts von seinem Glanz und seiner Faszination einbüssen. Besonders bewundernswert
an San Clemente sind die einzelnen Elemente, die mit viel Liebe fürs Detail und einen enormen Verständnis von Kunst
erschaffen wurden. Der Fussboden in der Kirche wurde im Stil der Kosmaten entworfen. Ebenso schön anzusehen sind
aber auch die Mosaiken am Triumphbogen und in der Apsis.
Besucher von San Clemente erreichen zunächst die Oberkirche und können dort den klassischen Aufbau einer alten
Basilika bestaunen. Durch das Eingangstor kommt man in einen Vorhof mit Brunnen, aus dem Wasser plätschert,
anschliessend betritt man den Kirchenraum, der für das Volk vorgesehen ist und im Anschluss daran kann man sich
einen Überblick über die Plätze verschaffen, die für Kleriker vorgesehen sind.