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Der Begriff Roma bedeutet übersetzt Mann, Frau und Mensch.
In ganz Europa leben 12 Millionen Roma. Das sind mehr Menschen, als insgesamt in der Schweiz wohnen. Oft leben Roma in Wohnungen oder Häusern, die von den anderen Bewohnern eines Landes ziemlich abgeschottet sind. So zum Beispiel ein Roma-Quartier in Krichim / Bulgarien:
Wieso leben Roma in eigenen Quartieren?
Seit hunderten von Jahren haben die Leute dasselbe Bild von Roma im Kopf: «Das sind Leute, die in Wohnwägen leben und den ganzen Tag um das Lagerfeuer tanzen und die klauen.» Wegen diesem negativen Ruf sind die Roma nirgends so richtig willkommen und sie wohnen häufig in eigenen Quartieren. Diese sind auch unter dem Namen «Ghetto» bekannt. Da gibt es nicht immer fliessendes Wasser. Manchmal kommt es auch zu Gewaltausbrüchen zwischen Roma und den anderen Einwohnern des Landes.
Romanes – die Sprache der Roma
In dieser Sprache gibt es ganz verschiedene Dialekte. Die Sprache der Roma kannst du also gut mit Schweizerdeutsch vergleichen. Je nach dem, wo die Roma aufgewachsen sind, sprechen sie einen etwas anderen Dialekt. Was an der Sprache speziell ist: Es gibt keine Schrift dazu. Das heisst, die Sprache hat sich von Mund zu Mund über die Jahre hinaus entwickelt.
Muslime, Christen und Orthodox
Roma gehören keiner spezifischen Religion an. Roma nehmen die Religion an, welche an ihrem Geburtsort üblich ist. Wenn jemand beispielsweise in Polen aufwächst, nimmt er den katholischen Glauben an.
Vom 17. bis 21. September 2017 hörst du jeweils ab 19.00 Uhr die Geschichte von einem «Sans Papiers» auf SRF 1. Du kannst sie dir aber auch gleich jetzt und hier anhören.