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Vereinigte Arabische Emirate: Baubewilligung erteilt
Die Überprüfung des Baubewilligungsgesuchs der Emirates Nuclear Energy Corporation (Enec) für den Bau der beiden ersten Kernkraftwerkseinheiten Barakah-1 und -2 (vormals Braka- 1 und -2 genannt), welche die Enec am 27. Dezember 2010 eingereicht hatte, umfasste laut FANR auch die aus dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi gezogenen Lehren. Über 200 Experten prüften während 18 Monaten Standorteignung, Auslegung, Sicherheitsanalyse, Managementsysteme und Qualitätssicherung des Baus, Strahlenschutzmassnahmen, physischen Schutz sowie Safeguards. Alle technischen und rechtlichen Anforderungen seien erfüllt, erklärte die FANR.
Die Enec zeigte sich erfreut über den Erhalt der Baubewilligung. Enec-CEO Mohamed Al Hammadi erklärte: «Wir bleiben weiterhin den höchsten Sicherheits- und Qualitätsnormen verpflichtet.» Der nächste Schritt auf dem Weg zu einer sicheren, sauberen und effizienten Kernenergienutzung in den VAE bis 2017 sei das Giessen des ersten Betons für Barakah-1.
Mitte Juli 2012 hatte die Enec von der Environment Agency Abu Dhabi (EAD) die Unbedenklichkeitserklärung für die beiden Kernkraftwerkseinheiten Barakah-1 und -2 erhalten. Demnach werden Bau und Betrieb zu keiner übermässigen Umweltbelastung führen. Vor der Inbetriebnahme der Einheiten, die voraussichtlich zwischen 2017 und 2020 erfolgt, muss die Enec der FANR noch ein eigenes Betriebsbewilligungsgesuch stellen.