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Bewirtschafter: Markus Degen, In der Gasse 4, 4431 Bennwil
Fromentalwiese mit 20 Hochstammbäumen. Zur Schonung der Kleintiere erfolgt die Mahd mit einem Balkenmäher. Schnitttermin 15. Juni.
Wiesenpflanzen benötigen viel Licht und Waldpflanzen ertragen Schatten, sogar bis unter 5% des Sonnenlichts. Um möglichst effizient Licht einzufangen, haben Waldpflanzen dünne und breite Blätter mit einer hohen Dichte an Chlorophyll. Im Schutz der Bäume geniessen Waldpflanzen dafür ein mildes Klima, während Wiesenpflanzen mit starken Temperaturschwankungen und Wind zurechtkommen müssen. Auch müssen die Wiesenpflanzen einen regelmässigen Schnitt ertragen, was vielen Waldpflanzen nicht bekommt.
Eine typische Wiesenpflanze ist der kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor), eine typische Waldpflanze ist das ausdauernde Bingelkraut (Mercurialis perennis). Es gibt aber viele Pflanzen, die sich weder als Wiesen- noch Waldpflanze einteilen lassen. So erträgt die Akelei (Aquilegia vulgaris) nur wenig Schatten, aber auch keinen Schnitt. Daher sieht man sie nur am Waldrand oder in lichten Wäldern.
Unter den prächtigen Obstbäumen dieser Fläche wachsen Pflanzen, die mehr Schatten, aber auch mehrere Schnitte pro Jahr ertragen.