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Ein US-Bundesgericht hat festgestellt, dass die NSA Daten gelöscht hat, die zwischen 2001 und 2007 unter der Regierung von Präsident George W. Bush illegal gesammelt wurden. Laut dem Nachrichtendienst habe man freien Platz auf Festplatten schaffen und so die Leistung des Systems verbessern wollen.
William Binney, der ehemalige technische Direktor der NSA, sieht in der Löschung der Daten einen weiteren Beweis für die kriminellen Handlungen seines alten Arbeitgebers. Die US-Geheimdienste sind laut Binney inzwischen so mächtig, so dass sie praktisch über dem Gesetz stehen. Wer sich mit ihnen anlege, müsse mit einer entsprechenden Reaktion rechnen.