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Die Panoramastiftung regte 1996 eine Studie über die Entstehung und das bisherige Schicksal des Panoramas an und beauftragte eine Restauratorengruppe mit der Abklärung seines Zustandes und mit der Notkonservierung. Man wusste sozusagen nichts über das Panorama. Ausgangssituation war eine jahrzehntelange Lagerung in gerolltem Zustand. Mit konservierungstechnischen und logistischen Probleme war zu rechnen.
Zur Abklärung des Zustandes wurde das Bild von über 1,5 Tonnen Gewicht im Herbst 1997 nach Bern überführt und im Frühjahr 1998 von einem Spezialistenteam (den Restauratoren Ueli Fritz, Bernhard Maurer und Peter Subal) untersucht. Gefährdete Malschichten wurden notkonserviert, der Zustand fotografisch, zeichnerisch und schriftlich erfasst, die Spuren der Aufhängung sowie der Anschlüsse des faux terrain dokumentiert und das Bild auf neue Rollen übertragen. Die Kosten übernahmen die Loterie Romande und der Kanton Freiburg.
Der Erhaltungszustand erwies sich als relativ gut. Die ungefirnisste Ölmalerei wurde fast unverändert vorgefunden. Schaden hatte die Gewebeoberkante durch extremen Schimmelbefall, als Ergebnis von Feuchtigkeit, und durch Nagellöcher genommen. Auch war sie über eine Länge von 18,5 m abgerissen. Bei zwei Gewebebahnen war die mittlere Bildzone durch Nager zerfressen und verschmutzt und deshalb der mechanische Zusammenhalt nicht mehr gegeben.