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Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, anhand geeigneter ethologischer und physiologischer Parameter das Ausmass der Belastung von Lärm und Vibrationen auf das Tier zu erfassen. In einem Autotandem-Melkstand wurden mittels spezieller Lautsprechersysteme verschiedene Lärm- und Vibrationsintensitäten erzeugt (Variante A: 70 dB(A) / 0,5 m/s2; Variante B: 80 dB(A) / 0 m/s2; Variante C: 80 dB(A) / 0,5 m/s2; Variante 0: 70 dB(A) / 0 m/s2,) wobei die Varianten A, B und C während jeweils während drei Wochen durchgeführt wurden. Variante 0 fungierte als Kontrollvariante und wurde jeweils im Anschluss an die Varianten A, B und C untersucht. Die Datenerhebung umfasste Verhaltensparameter, die Herzfrequenz während des Melkens sowie die Eutergesundheit. Sowohl Lärm (Variante A) und Vibrationen (Variante B) als auch die Kombination davon (Variante C) führten zu einem signifikanten Anstieg der Anzahl Tiere mit eingeklemmtem Schwanz. Variante C führte zudem zu einem tendenziell häufigeren Auftreten von Koten und Harnen während des Aufenthalts im Melkstand. Auch die Herzfrequenz war in Variante C signifikant höher als während Variante 0. Bezüglich der Eutergesundheit konnten keine Unterschiede festgestellt werden. Die Ergebnisse lassen zwar darauf schliessen, dass Kühe durch Lärm und Vibrationen beeinträchtigt werden können, die beobachteten Unterschiede zwischen den Versuchs- und Kontrollvarianten waren jedoch in ihrer absoluten Grösse so gering, dass nicht auf eine Einschränkung des Wohlbefindens der Tiere geschlossen werden kann.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.