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Dank der starken Nachfrage peilt Polyphor beim Börsengang einen Erlös von bis zu 165 Millionen Franken an. Bislang waren 150 Millionen angestrebt.
Das Biopharma-Unternehmen Polyphor will bei seinem Börsengang von Mitte Mai durch ein grösseres Aktienangebot mehr einnehmen. Dank der starken Nachfrage peilt die Allschwiler Firma einen Bruttoerlös von bis zu 165 Millionen Franken an. Bislang hatte Polyphor bis zu 150 Millionen angestrebt.
Der zusätzliche Erlös von bis zu 15 Millionen Franken werde für die Weiterentwicklung des präklinischen Programms der neuen Klasse von Antibiotika (OMPTA) bis zum klinischen Nachweis der Wirksamkeit für das nächste Antibiotikum der OMPTA-Klasse verwendet, teilte Polyphor am Freitag in einem Communiqué mit. Zudem solle ein Teil des Geldes in allgemeine Unternehmenszwecke fliessen. OMPTA steht für 'Outer-Membrane Protein Targeting Antibiotics'.
Gleichzeitig gab Polyphor bekannt, die Preisspanne auf 35 bis 38 Franken pro Aktie von zuvor 30 bis 40 Franken einzuschränken. Damit besteht das Primärangebot beim Börsengang aus 2'857'143 neu ausgegebenen Namenaktien, die einen Bruttoerlös von 100 Millionen Franken bringen. Hinzu kommen weitere 1'571'429 neu ausgegebene Namenaktien, die einen Bruttoerlös von bis zu 55 Millionen Franken bringen sollen, und eine Mehrzuteilungsoption von 285'715 neuen Namenaktien, die 10 Millionen Franken Bruttoerlös einbringen sollen.
Der endgültige Angebotspreis und die endgültige Anzahl der verkauften Aktien werde voraussichtlich am 15. Mai 2018 vor der Aufnahme des Handels an der Schweizer Börse veröffentlicht.
(sda/tdr)