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Grossbritannien und China haben eine Vereinbarung zum Währungstausch unterzeichnet, der den Handel stärken und Finanzstabilität sichern soll.Für China, das seinen Yuan gern zu einer globalen Leitwährung ausbauen würde, ist es die erste solche Vereinbarung mit einem G7-Industrieland.
Die Bank von England teilte mit, beide Seiten hätten sich auf eine so genannte currency swap line mit drei Jahren Laufzeit und einem maximalen Volumen von 200 Milliarden Yuan (rund 25 Milliarden Euro) geeinigt. Der Gouverneur der Bank von England, Mervyn King, und sein chinesischer Amtskollege Zhou Xiaochuan, hätten die Vereinbarung unterzeichnet. Die englische Notenbank könne nun Yuan im Tausch gegen andere Währungen in den Londoner Finanzmarkt pumpen, falls es dort zu Engpässen mit der chinesischen Währung kommen sollte.
Grossbritannien kann damit in der G7 seine Rolle als Zentrum für den ausländischen Handel in Yuan gegen andere Handelsplätze wie etwa Frankfurt, Paris oder New York stärken.
(chb/jev/reuters)