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Wer seinen Bedarf an Proteinen hauptsächlich aus pflanzlichen Quellen deckt, lebt gesünder und länger als Menschen, die auf tierische Proteine setzen. Das geht aus einer amerikanischen Studie hervor, die im Fachjournal «JAMA Internal Medicine» veröffentlicht wurde. Für die Analyse wurden über 16 Jahre hinweg die Ernährungsgewohnheiten von mehr als 416’000 Personen berücksichtigt.
Das Ergebnis erstaunt: Die Sterblichkeitsrate von Männern, die pflanzliche Proteine verzehren, liegt um 24 Prozent niedriger als jene von Fleischkonsumenten. Bei Frauen ist die Rate 21 Prozent niedriger. Als besonders gesundheitsfördernd stellt die Studie Brot, Pasta und Cerealien als pflanzliche Protein-Lieferanten hervor. Eine konkrete Ernährungsempfehlung sprachen die Forscher allerdings nicht aus.
Der durchschnittliche Schweizer verzehrt 9,2 Kilogramm Pasta pro Jahr. Das ist zwar mehr, als in Deutschland und Frankreich pro Kopf und Jahr gegessen wird – ca. acht Kilo – doch weit hinter dem Pastakonsum der Italiener. Dieser liegt bei 25,3 Kilogramm pro Jahr. Weltrekord.