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(Pulvis aerophorus), Gemisch aus 10 Teilen doppeltkohlensaurem Natron, 9 Teilen Weinsäure und 19 Teilen
Zucker,
[* 4] welches zur Bereitung eines erfrischenden und niederschlagend wirkenden Getränks benutzt wird.
Die Wirksamkeit und Haltbarkeit des Brausepulvers ist davon abhängig, daß es aus scharf getrockneten Substanzen gemischt
und in gut verschlossenen Gefäßen aufbewahrt wird. Zur Benutzung schüttet man einen gehäuften Theelöffel voll
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in ein reichlich zur Hälfte mit Wasser gefülltes Glas,
[* 6] rührt einmal um und trinkt möglichst schnell während des Brausens.
Sobald das Pulver mit Wasser in Berührung kommt, wird das doppeltkohlensaure Natron durch die Weinsäure zersetzt, die letztere
verbindet sich mit dem Natron, und die Kohlensäure entweicht gasförmig unter lebhaftem Schäumen und
Brausen. Da hierbei stets sehr viel Kohlensäure verloren geht und man das Brausepulver hauptsächlich der Wirkung der Kohlensäure halber
genießt, so ist es bei weitem zweckmäßiger, das Pulver trocken in den Mund zu nehmen und mit Wasser hinunterzuspülen. Brausepulver zersetzt
sich beim Aufbewahren sehr schnell, weil es begierig Feuchtigkeit aus der Luft anzieht.