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Wie topagrar.com schreibt, müssen gemäss den Berechnungen der Uni Wageningen die Schweine- und Geflügelhalter mit den höchsten Einbussen rechnen. Landwirte müssen, verglichen mit der Periode 2012/13, mit Einbussen von bis zu 50‘000 Euro rechnen. Für die Ackerbauern sollen die Auswirkungen weniger gravierend sein.
Grosse Veränderungen werden auch für die Agrarmärkte erwartet. Die Briten sind ein grosser Nettoimporteur von landwirtschaftlichen Produkten. Obst und Gemüse wird aus den Niederlanden und Spanien bezogen, Fleisch oft aus den Niederlanden, Irland und Deutschland (20 Prozent der Schweinefleischeinfuhren). Grossbritannien importiert auch 460‘000 t Käse und 60‘000t Butter.
Durch das Ausscheiden aus der EU verändern sich auch die Einfuhrzölle. Dies wirkt sich umgehend auf die Preise ein. Die Forscher rechnen damit, dass die Preise für Lebensmittel steigen werden. Für die britischen Bauern hingegen würde sich Wettbewerbssituation verbessern, da die Einfuhrzölle steigen dürften.