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Der Chow-Chow ist eine chinesische Hunderasse, die von der FCI anerkannt wurde. Dieser Hundetyp gehört zu den asiatischen Spitz Arten und wird somit in die Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp eingeordnet. Chow-Chow, Man hat wohl selten einen so speziellen Namen für eine Hunderasse gesehen. Woher dieser Hund mit dem seltsamen Namen kommt, wie er aussieht und weitere wichtige Informationen über den chinesischen Chow-Chow findest Du in diesem Blog:
Die Herkunft des Chow-Chow und seines Namens:
Der Chow-Chow zählt zu den urtümlichen Hunderassen, denn es wurden sogar schon im elften Jahrhundert vor Christus Funde gemacht, die mit dem heutigen Chow-Chow zusammenhängen. Dieser chinesische Gebrauchshund kommt ursprünglich aus den Gebieten der Mongolei und Sibirien und wurde dann vom chinesischen Volk gehalten. Als Volkshund hatte er nie den grossen Luxus, den andere Rassen erlebten, aber trotzdem gab es auch am Kaiserhof einige Exemplare, die als Schmucktiere zum anschauen dienten. Die ursprüngliche Verwendung des Chow-Chow\'s war oft der Einsatz als Schlittenhund oder Jagd- und Hütehund. Nachdem der Hund nach Europa kam, begann man ihn in England gezielt zu Züchten und er wurde einige Jahre nach Zuchtbeginn im Jahr 1894 anerkannt. Als langjähriger Lieblingshund der Königin Victoria wurde er dann, anders wie in China, zu einem Luxushund. Die Herkunft des speziellen Namen, der diesem Hund gegeben wurde, ist nicht ganz klar. Einerseits gibt es Geschichten darüber, dass dieser Begriff von einem chinesischen Ausruck für Hund abstammt, andere Stimmen sagen, dass der Begriff aus einer englisch-chinesischen Handelssprache stammt und Leckerbissen bedeutet. In der chinesischen Sprache nennt man den Chow-Chow auch den aufgeplusterten Löwenhund, was wegen seiner Farbe und des Felles nachvollziehbar ist. Weitere chinesische Namen für diese Hunderassen bedeuten Bärenhund, Wolfshund oder blaue Zunge. Weshalb der letzte Name in China gern verwendet wird, kannst Du im nächsten Abschnitt mit verfolgen:
Die blaue Zunge:
Hunde mit blauer Zunge? Bei den meisten Hunden bedeutet eine blaue Zunge nichts Gutes! Denn blau verfärben sich die Schleimhäute nur dann, wenn der Hund aus irgend einem Grund zu wenig Sauerstoff hat. Dies kann auf Erkrankungen hinweisen und sollte wenn möglich einem Tierarzt gezeigt werden. Nun gibt es aber auch Hunde, die haben immer blaue Zungen, sind aber kerngesund. Der Chow-Chow gehört zu diesen Hunderassen, deren Schleimhäute im Maul blau scheinen und nicht rosig wie bei den meisten Hunden. Beim Chow-Chow ist sowohl die Zunge aber auch der Gaumen und die Lefzen in bläulicher Farbe vor zu finden.
Das Äussere der Hunderasse Chow Chow:
Neben der oben beschriebenen Besonderheit hat der Chow-Chow auch noch andere typische Merkmale. Das Fell des Hundes stellt sich um den Kopf leicht zu einem Kranz auf, was manchmal an die Mähne eines Löwen erinnert. Diesen Hund findet man in zwei verschiedenen Fellvariationen: kurzhaar und langhaar. Das Fell ist immer einfarbig, kann aber zwischen diverses Farbtönen variieren. Die typischen Farben sind rot, schwarz, beige, weiss, Der eher kleine Hund erreicht eine durchschnittliche Widerristhöhe von 50 Zentimetern und ist vom Körperbau her sehr kompakt und harmonisch. Die Rute wird immer eingerollt auf dem Hunderücken getragen. Die kleinen, eher etwas dicken Ohren werden stehend auf dem Kopf getragen und sind an den Ohrspitzen leicht abgerundet.
Der Charakter des Chow-Chow\'s:
Eigentlich ist diese Hunderasse sehr zurückhaltend und ruhig, man darf aber den angeborenen Wächterinstinkt nicht vergessen. Dafür zeichnet sich der Chow-Chow auch durch eine unbestechbare Treue gegenüber seinem Herrchen und seiner Familie aus. Obwohl dieser Hund sehr distanziert mit Fremden umgeht, kann er in gewissen Situationen sehr schnell reagieren und sein Hab und Gut verteidigen. Der Chow-Chow wirkt somit zwar sehr pflegeleicht aber Achtung, denn dieser Hund besitzt ein sehr grosses Selbstvertrauen und ist keinesfalls unterwürfig. Diese sehr dominante Hunderasse ordnet sich zwar seinem Herrchen unter, dies tut er aber nur aus Liebe und Treue, nicht aus Unterwürfigkeit. Deshalb benötigt dieser Hund viel Zuneigung und Liebe und natürlich damit verbunden eine gute, konsequente Erziehung. So kann der chinesische Gebrauchshund ein tolles Familienmitglied werden, an dem jeder viel Spass hat.
Die Pflege des Chow-Chow\'s:
Das Fell des Chow-Chow\'s ist genau wie sein Charakter nicht so pflegeleicht wie es aussieht. Das dichte, üppige Fell muss sowohl bei der kurz- als auch bei der langhaarigen Version des Hundes gut gepflegt werden. Ich empfehle dazu, den Hund einmal pro Tag kurz durchzubürsten und sich einmal in der Woche die Zeit zu nehmen das Fell sehr gründlich zu kämmen und zu reinigen. Auch das Baden sollte bei diesem Hundefell nicht zu kurz kommen, damit man den festgesetzten Dreck raus bekommen kann. Du solltest also eine oder zwei gute Hundebürsten und Hundeshampoo in deinem Besitz haben. Ist das Fell aber so schön regelmässig gepflegt, wirkt der Chow-Chow umso stolzer und trägt den Namen "Löwenhund" nicht umsonst.
Ich hoffe euch mit diesem Blog einen kleinen Einblick in diese sehr faszinierende Hunderasse aus Asien gegeben zu haben. Das Myluckydog Team wünscht gute Unterhaltung in unserem Magazin und viel Spass weiterhin auf unserer Seite.