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Gulderstock
(Kt. Glarus). 2522 m. Hauptgipfel der vom Weissmeilen (Gruppe des Mageren) nach SW. zwischen Sernfthal, Mühlebachthal und Krauchthal sich vorschiebenden Kette. Zu oberst liegt eine 60 m mächtige Liasbank, deren dunkle, zerrissene und schwer zu erkletternde Wände einer Burgruine gleichen, weshalb das Volk den Gipfel auch wohl das «Schloss» nennt.
Die obern Hänge bestehen aus Verrucano, die untern aus eocänen Schiefern und Sandsteinen. Am S.- und SW.-Hang die Alpen Ochsenfittern, Kühfittern und Weissenberge. Am SW.-Fuss zieht sich bis zum Dorf Engi der Schutthaufen eines prähistorischen Felsschlipfes.
Zwei von der Kühfitternalp herabkommende Wildbäche haben sich im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts tiefe Runsen ausgewaschen und werden bei Hochwasser dem s. Abschnitt von Engi oft gefährlich.
Grosse Verheerungen haben auch
schon die vom
SW.-Hang des
Gulderstocks sich lösenden Lawinen angerichtet, namentlich die eine von 1738,
die ein
Haus zerstörte und 10 Personen tötete.