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Die Universität hat nach wie vor ein zu grosses Gewicht in den Kommissionen. Zudem wird das Verbot, Teile der Sammlungen zu veräussern, nicht gelockert, obwohl dies für einige Museen ein zentraler Punkt wäre. Die Veräusserung von Objekten sollte nicht nur als Ausnahme möglich sein, da man sonst den Museen die Möglichkeit verwehrt, ihre Depots zu entlasten. Dies kann dazu führen, dass man aufgrund der Platzsituation wichtige Neuzugänge in die Sammlung ablehnt, und es kann zur unguten Situation führen, dass sich das Schwergewicht immer mehr auf ältere, schon vorhandene Güter verschiebt. Museen sollten die Möglichkeit haben, nach sorgfältiger Prüfung und nach geeignetem Bewilligungsprozess Objekte zu veräussern.
Die Grünliberalen bedauern auch, dass die mögliche Auslagerung der Museen, wie sie in anderen Städten umgesetzt wurde, kein Thema mehr ist. Diese Variante wird in den Ausführungen zum neuen Museumsgesetz mit einem Satz verworfen, ohne die Anführung relevanter Gründe.
Zudem plädieren wir dafür, dass bei der Ausarbeitung der Verordnung echte Anreize für Kooperationen zwischen den Museen geschaffen werden sollten. So wäre beispielsweise ein Spezialfonds für Kooperationsprojekte denkbar.