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Im Rahmen dieser Arbeit wurde im Gebiet von Törbel-Moosalp-Zeneggen nach Stellen mit erhöhtem Pegel ionisierender Strahlung gesucht, sogenannten «radiometrischen Anomalien». Die Strahlung dieser Indikationen rührt von Uranvorkommen her. Die Uranprospektion in den Schweizer Alpen wird kurz in den historischen Zusammenhang gestellt und es wird auch knapp auf die physikalischen Eigenschaften der ionisierenden Strahlung und der Geräte zu deren Nachweis eingegangen. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Kartierung der Fundstellen und der Einordnung der Anomalien in ihren geologischen Kontext. Zu diesem Zweck werden die Indikationen in vier Kategorien eingeteilt und diskutiert. Von einigen Erzproben wurde mittels Gammaspektroskopie der Urangehalt gemessen.
Ab Mitte der Fünfziger- bis Mitte der Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts wurde in der Schweiz vor allem das Gebiet der Alpen recht intensiv auf Uranvorkommen untersucht. Über die meisten Stellen existieren ausführliche Publikationen. Eine mit vielen Karten und Profilen illustrierte Zusammenfassung aller, auch nicht publizierter Arbeiten, gibt Gilliéron (1988). Seit dieser Zeit hat nur noch meisser (2012) eine sehr detaillierte Arbeit vor allem über die Uran-Mineralogie im Südwesten des Wallis veröffentlicht.
Autor: Ruedi Stucki
Pages: 40-63
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