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Nur wenige Personen im Fussball gehören zum auserlesenen Erfolgszirkel eines Franz Beckenbauers. Sowohl als Spieler wie auch als Trainer errang er den Weltmeistertitel: 1974 führte er die deutsche Elf als Captain zum Titel im eigenen Land – nach einem 0:1-Rückstand wurden die Niederlande mit 2:1 im Endspiel niedergerungen; nachdem Deutschland 1972 bereits das EM-Finale gegen die Sowjetunion für sich entschieden hatte (mit 3:0).
Und bei der WM 1990 wurde der Titel erneut von der BRD geholt, diesmal in Italien – die Mannschaft wurde von Franz Beckenbauer an der Seitenlinie zum 1:0-Erfolg über Brasilien gecoacht.
2006 gehörte er als OK-Chef zu jenen, welche die WM ins eigene Land holten; später wurden verschiedene Korruptionsvorwürfe gegen den Kaiser laut.
Alles gewonnen, was nicht niet- und nagelfest ist
Beckenbauer gewann alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Mit Bayern München holte er dreimal den Champions-League-Vorläufer, den Europa-Pokal der Landesmeister. Fünfmal wurde er deutscher Meister (viermal mit den Bayern, einmal mit dem HSV). Später wurde er dreimal mit Cosmos New York US-Meister.
Und als Trainer gewann der mit den Bayern ebenfalls den UEFA-Pokal (vier der sechs Champions-League-Vorläufer-Titel wurden mit Beckenbauer geholt) sowie den französischen Titel mit Olympique Marseille.
Viel mehr als Franz Beckenbauer lässt sich in einer irdischen Ausnahme-Karriere nicht holen – nur wenigen ist eine solche Laufbahn vergönnt. Rainer Bonhof, Bernd Hölzenbein, Georg Schwarzenbeck oder Jürgen Grabowski dürften vielen heute weniger geläufig sein … sie alle standen 1974 mit Beckenbauer in der Startelf.
Endlichkeit wird bewusst
Nun ist Franz Beckenbauer 75 Jahre alt, was ihn zum Nachdenken bringt. Gegenüber der «Bild»-Zeitung erklärte der Kaiser: «Da kannst du das Ende erahnen. Ich hoffe, dass mir vom Lieben Gott noch viele Jahre gegeben werden. Aber du weisst es nicht.»
Weiter hält Beckenbauer fest: «Die Endlichkeit wird dir bewusst. Und das beschäftigt dich natürlich.» Angst vor dem Tod habe er keine, denn ändern könne er ohnehin nichts daran: «Ich weiss, dass es passieren wird. Im Alter denkt man nur häufiger daran.»
Gott bietet eine ewige Perspektive
Selbst wenn man noch jung ist und in der Blüte seines Lebens steht: Das Leben hier auf der Erde ist flüchtig. Wenn wir zurückblicken, scheinen bereits länger vergangene Jahre oft noch gar nicht so weit weg… und es wirkt als würden sich die Uhrzeiger immer schneller drehen. Dabei ist unser Alltag einfach ausufernder ausgefüllt. Es ist noch gar nicht so lange her, als man verabredete, um welche Uhrzeit man miteinander (über das Festnetz) telefoniert; in Ermangelung an Mobil-Telefonen, SMS, WhatsApp und so weiter. Und die neue Garderobe musste mühselig vorgeführt werden, da weder Instagram, TikTok und Facebook dies ermöglichten; und auch die unverzichtbare Präsentation des Müsli vom Frühstückstisch konnte nicht mit der Welt geteilt werden (ausser natürlich mit einem Farbfoto, der Film liess sich innerhalb einer Stunde im Schnellservice entwickeln und eine Präsentation des Morgenmüsli war auch schon «damals» in Postergrösse am Arbeitsplatz möglich).
Irgendwie ist diese Zeit noch gar nicht so lange her… und plötzlich ist man 75 Jahre oder 85 Jahre alt und wird sich der Endlichkeit des irdischen Lebens (was im Grunde jederzeit sein könnte) bewusst. Das könnte einem depressiv machen, muss es aber nicht. Im Gegenteil: Gott bietet eine ewige, phänomenale Perspektive, ein Leben in seiner Gegenwart, über das irdische Leben hinaus.
Ewige Perspektive bei Gott
Der Mensch ist nicht dazu geplant und geschaffen worden, damit er nach ein paar rasend schnell vorbeiziehenden Jahrzehnten im Nichts verschwunden ist, ohne Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Gott hat exakt das Gegenteil geplant: Das Sein – er will, dass wir die Ewigkeit bei ihm verbringen; deshalb hat er auch diese Sehnsucht in uns hineingelegt.
Jesus Christus wurde geboren, damit wir diesen Zugang zu Gott bekommen. Durch sein Leben, sein Sterben und sein Auferstehen hat er ermöglicht, dass wir die Ewigkeit bei ihm sein können. Wer sein Leben ganz Jesus Christus übergibt, bekommt Zugang zu Gott und zu seiner Ewigkeit. Wie das geht, lesen Sie hier.
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