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Marion Crane und Sam Loomis lieben sich, doch fehlt das Geld für eine Ehe. Marion stiehlt daraufhin ihrem Chef 40’000 Dollar und flieht planlos mit der Beute nach Kalifornien. Ein Unwetter zwingt sie in einem einsamen Motel zu übernachten, dessen junger Besitzer Norman Bates freut sich über den späten weiblichen Gast. Marion bezieht Appartement Nr.1 – und wird es nicht mehr lebend verlassen. Beim Duschen wird sie mit vierzehn Messerstichen ermordet. Der junge Besitzer Norman Bates beseitigt bestürzt alle Spuren der Tat, für die er seine herrschsüchtige Mutter verantwortlich macht. Die Geschichte wird auf ironische Weise erzählt und wird immer irrer: Sie beginnt mit einem Beischlaf, gefolgt von einem Diebstahl, einem Mord, zwei Morden – und endet mit der Geisteskrankheit.
Der wohl bekannteste Film von Hitchcock, dessen Duschszene als eine der meistzitierten Szenen in die Filmgeschichte einging. Gedreht unter sehr Fernsehbedingungen mit wenigen Mitteln und in schwarz-weiss, spielt Hitchcock hier virtuos mit den Erwartungen und Emotionen des Publikums.
Zitat Hitchcock: «In ‚Psycho’ kam es mir kaum auf das Sujet an, auch nicht auf die Personen. Worauf es mir ankam, war, durch eine Anordnung von Filmstücken, Fotografie, Ton, lauter technische Sachen, das Publikum zum Schreien zu bringen...»
Cameo-Auftritt: steht unbeweglich und mit Mexikanerhut auf der Strasse