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UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell zur Situation im Iran
«Wir sind äusserst besorgt über die Berichte über getötete, verletzte und inhaftierte Kinder und Jugendliche inmitten der anhaltenden öffentlichen Unruhen im Iran. Unsere Gedanken sind bei den Familien der Getöteten und Verletzten, und wir teilen ihre Trauer.
Zusätzlich zu den gemeldeten Opfern wurden viele Kinder Zeugen von Gewalt, was sich nachhaltig auf ihr Wohlbefinden auswirken könnte.
UNICEF fordert den Schutz aller Kinder vor jeglicher Form von Gewalt und Schaden, auch während Konflikten und politischen Ereignissen. Gewalt gegen Kinder - von wem und in welchem Zusammenhang auch immer - ist nicht zu rechtfertigen.
Wir schliessen uns der Aufforderung des Generalsekretärs an die Behörden an, 'keine unnötige oder unverhältnismässige Gewalt anzuwenden'. Kinder und Jugendliche müssen ihre Rechte jederzeit sicher und friedlich ausüben können.»
«JA» zur gesetzlichen Verankerung der gewaltfreien Erziehung
Jegliche Form von Gewalt verletzt die psychische wie auch körperliche Integrität von Kindern. UNICEF Schweiz und Liechtenstein empfiehlt der Rechtskommission des Ständerats die Annahme der Motion Bulliard 19.4632.