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Die Schweizerinnen und Schweizer assen im letzten Jahr exakt 9,9 Kilo Teigwaren pro Person. Damit liegt die Schweiz weltweit auf Platz vier. Der Konsum ist allerdings leicht rückläufig.
Weltmeister im Pasta-Verzehr sind die Italiener, sie essen 28 Kilogramm pro Person. Die Schweizer Bevölkerung ass im letzten Jahr 71'060 Tonnen Teigwaren - das sind 9,9 Kilogramm pro Person. Vor der Schweiz liegen nur Venezuela (12,7 Kilo) und Tunesien (11,7 Kilo).
Mehr als ein Fünftel ausländische Pasta
Der Inlandmarkt sei hart umkämpft, schreibt der Branchenverband. Der Marktanteil der eingeführten Pasta sei angestiegen von 29,8 auf 31,1 Prozent.
Der Anteil importierter Teigwaren hat auch im längerfristigen Vergleich kontinuierlich zugenommen: Im Jahr 1960 ass man in der Schweiz nur 3,4 Prozent ausländische Teigwaren; im Jahr 1970 waren es bereits 7 Prozent und 1992 wurde die 20-Prozent-Marke überschritten.
Beat Hodler, Geschäftsführer von SwissPasta, begründet dies mit der Globalisierung der Märkte und dem stärkeren Marketing von Pasta-Giganten wie Barilla.
Wegen der Zunahme der Importe ging die inländische Produktion und deren Verbrauch in der Schweiz zurück: Im Jahr 2000 produzierten die acht Teigwaren-Fabriken (darunter Hero, Migros und Coop) mit 57'150 Tonnen drei Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Schweizer Pastaindustrie habe aber ihre Restrukturierungsphase bereits hinter sich, sagte Hodler. Vor allem in den Achtzigerjahren seien Fabriken geschlossen und die Produktion konzentriert worden.
Der Teigwarenverband verspricht sich viel vom Abschluss der bilateralen Verhandlungen mit der EU. Die EU-Importzölle für verarbeitete Lebensmittel sollen dann aufgehoben und die Schweizer Teigwaren - Hodler denkt da an Spezialitäten wie Älpler-Makronen - preislich konkurrenzfähig werden.
swissinfo und Agenturen