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Die Wasserkraft ist in der Schweiz ein wichtiger Bestandteil der Energiestrategie aber eine nachhaltige Entwicklung ist unabdingbar. Die angepasste Abflussregulierung sowie die Renaturierung von Flüssen und Überflutungsflächen ist eine wichtige Verpflichtung. Die zukünftig erwarteten Niederschlagsänderungen sowie der anhaltende Rückzug der Gletscher können zu Konflikten bezüglich der Nutzung der Wasserressourcen führen. Nur wenige Methoden und Indikatoren sind verfügbar, welche es erlauben den ökologischen und morphologischen Einfluss von kostenintensiven Massnahmen abzuschätzen wie die Verminderung von Schwall und Sunk, die Erhöhung von Restwasserabflüssen oder die Geschiebereaktivierung. Das Forschungsprojekt hat deshalb zum Ziel die erforderlichen Methoden und Indikatoren zu entwickeln und zu validieren, welche es erlauben die Konsequenzen von angepassten Abflussregulierungen anderen Renaturierungsmassnahmen vorherzusagen und zu überwachen und dies insbesondere in Überflutungs- und Feuchtgebieten (Auenlandschaften), welche Biodiversitätszentren von ausserordentlichem hohem Wert sind. Im Projekt werden deshalb mittels umfassender Modellierung und Geländeaufnahmen mit Fernerkundung (remote sensing) Indikatoren entwickelt und getestet, welche es erlauben Strukturen und Funktionen in Systemen von Überflutungs- und Feuchtgebieten miteinander zu verknüpfen.