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"Eisen-Meyer" aus dem Zürcher Seefeld muss umziehen
Nach 85 Jahren am gleichen Standort muss der als "Eisen-Meyer" bekannte Gemischtwarenhändler Blattner von der Seefeldstrasse 17 in Zürich weichen. Den Inhabern des Geschäfts mit rund 15'000 Artikeln wurde der Mietvertrag gekündigt.
Das noch heute als "Eisen-Meyer" bezeichnete Gemischtwarengeschäft Blattner sucht nach einem neuen Standort. Da dem seit 1938 im Zürcher Seefeld bestehenden Geschäft der Mietvertrag gekündigt wurde, schliesst der Laden an der Seefeldstrasse 17. "Wir würden gerne im Quartier bleiben und ein Lokal zu einer angemessenen Miete finden", zitiert die "NZZ" Ramin Seifeddini, Co-Inhaber von Blattner.
Wie es weiter heisst, ist das Geschäft dafür bekannt, dass man dort Dinge findet, die es sonst nicht mehr gibt - von der einzelnen Schraube übers Teesieb bis zum Stecker. Run 15'000 Artikel verkaufte Blattner im 200 Quadratmeter grossen Laden. "Was wir nicht haben, das brauchst du auch nicht", so das Credo von Blattner.
Den Spitznamen "Eisen-Meyer" erhielt das von Robert Spörri gegründete Unternehmen von seinem zweiten Inhaber Erhard Meyer, wie die "NZZ" schreibt. Meyer führte das Geschäft rund 20 Jahre lang. Auch als das Ehepaar Blattner den Laden übernahm und ihn entsprechend umbenannte, haftete der Name "Eisen-Meyer" weiter an. Heute gehört das Geschäft zu gleichen Teilen Rudolf Sandherr, Taner Ankara und Ramin Seifeddini.
Abgesehen vom zum Zügeln verdonnerten Standort im Seefeld hat Blattner noch eine Filiale im Hauptbahnhof Zürich, eine in Oerlikon und eine in Regensdorf.
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