Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03597.jsonl.gz/701

Als Retina-Verfahren bezeichne ich bezeichne ich ein fotographisches Verfahren, das in einer gewissen Weise der Bilderfassung durch die Retina nachempfunden ist (siehe unten: Retina-Display von Apple).

Ich unterscheide dieses morderne Verfahren vom klassischen Lichtbild-Verfahren, das als Heliographie und deren Nachfolger bis zum Kodak-Verfahren verwendet wurde.
Beim fotografischen Retina-Verfahren wird mit dem einfallenden Licht kein anschaubares Lichtbild erzeugt, sondern - wie in der Retina - Daten, mit welchen ein Bild auf einer Anzeige hergestellt wird. In der Umgangssprache wird dabei von Digitalisierung und von Digitalkamera gesprochen, normalerweise ohne Bezug dazu, welcher technische Aspekt damit hervorgehoben wird.
Die Analogie ist natürlich sehr oberflächlich, weil ganz unklar ist, was in meinem "Kopf" passiert, aber wir wissen halbwegs, dass in den Sehnerven der Retina Signale zum Hirn fliessen (siehe auch Indifferente Codierung).

Bildquelle: Wikipedia
Als "Retina-Display" bezeichnet Apple die in seinen Produkten eingesetzten Bildschirme, die eine so hohe Punktdichte haben, dass das menschliche Auge nicht in der Lage sein soll, aus einem typischen Betrachtungsabstand einzelne Bildpunkte zu erkennen. Apple hat den Namen RETINA in den Vereinigten Staaten und Kanada als Markennamen registriert.
Apple verwendet den Begriff marketingmässig, aber der Sache nach ganz anders als ich.