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La biodiversité est en premier lieu un objet de la recherche des sciences naturelles. Elle est, cependant, de plus en plus étudiée et mise en lumière dans des domaines de recherches des sciences humaines et sociales.
Ces sciences répondent aux questions à dimensions sociales de la conservation et de l'utilisation de la biodiversité, telles que la perception de la biodiversité, les valeurs et les coûts de sa conservation, l’acceptation de mesures de protection, les processus politiques et les mécanismes permettant la protection de la biodiversité ou encore les relations entre la biodiversité et les entreprises commerciales.
La valeur de la biodiversité peut être appréhendée et étudiée lorsque les diverses disciplines des sciences naturelles, humaines et sociales y compris l’économie collaborent. Cela permet de répondre à un plus large éventail de questions, allant au-delà des aspects biophysiques pures. De plus, la biodiversité est une partie importante de nombreux projets de recherche interdisciplinaires en matière de développement durable. Cependant, et en particulier dans les universités, ces projets interdisciplinaires sur la biodiversité sont (encore) plutôt rares.
La biodiversité est devenu un thème central dans la coopération avec les pays du Sud, car elle est une base vitale en particulier dans les pays en développement. Il s’agit là de la conserver, de la promouvoir tout en l’utilisant.
Ci-dessous, vous trouverez une sélection de groupes de recherche, d’instituts universitaires et de hautes-écoles, dans lesquels les dimensions sociales pertinentes pour la biodiversité sont étudiés.
La recherche interdisciplinaire dans le domaine de la biologie dans les universités
Das Institut der Human-Environment Systems der ETH Zürich betreibt problembezogene Umweltforschung. Das Ziel des Instituts ist die Identifikation von aktuellen gesellschaftsrelevanten Problemen, deren Untersuchung sowie die Kommunikation von praxistauglichen Lösungen an Entscheidungsträger. Die Hauptkompetenzen sind die Auswertung von Daten über gesellschaftliche Haltungen, Anschauungen, Entscheidungsmechanismen sowie die Modellierung von menschlichem Verhalten im Bezug zu seiner Umwelt.
Das Institut Mensch-Gesellschaft-Umwelt der Universität Basel beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten nachhaltiger Wassernutzung. Bei der Beschäftigung mit Umweltproblemen ist meist mehr als eine Disziplin erforderlich, um eine Zustandsanalyse vorzunehmen, Ursachen unerwünschter Veränderungen aufzudecken und Lösungsvorschläge zu deren Behebung zu entwerfen. Soziale, gesellschaftliche, ökonomische und juristische Aspekte miteinzubeziehen ist dabei unabdingbar. Umweltbezogene Projekte werden deshalb gemeinsam mit KollegInnen und ExpertInnen aus anderen Fachbereichen und in Abstimmung mit lokalen Behörden untersucht.
La recherche interdisciplinaire dans le domaine de la biodiversité dans les hautes écoles
Das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR) setzt sich für die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen und mehr Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt ein. Landschaft und Tourismus, biologische Landwirtschaft, Ecological Engineering, Integrative Ökologie sind die Themenbereiche, die am Institut fächerübergreifend behandelt werden.
Das ILF Institut für Landschaft und Freiraum an der HSR wurde 2006 aus mehreren Fach- und Forschungsstellen gegründet. Das ILF verfügt über Kernkompetenzen in den Bereichen Landschaftsplanung & Landschaftsgestaltung, Freiraum, Garten- & Landschaftsbau, Naturnaher Tourismus & Pärke. Das ILF unterstützt damit insbesondere Akteurinnen und Akteure in Verwaltung, Wirtschaft und Politik. Es ist eng verknüpft mit dem Studiengang Landschaftsarchitektur an der HSR.
La recherche interdisciplinaire dans le domaine de la biodiversité dans les instituts de recherche
Das Forschungsprogramm "Raumansprüche von Mensch und Natur" der WSL untersucht die zukünftige Entwicklung intensiv genutzter Regionen und erarbeitet Grundlagen für deren nachhaltiges Management. Es wird in enger Zusammenarbeit mit der Praxis aufgebaut und durchgeführt. Das Programm untersucht, wie die Siedlungsentwicklung wichtige Landschaftsqualitäten für die Lebensqualität des Menschen und für die Biodiversität beeinflusst und welche Konflikte daraus entstehen können.
Das Departement Umweltsozialwissenschaften (ESS) betreibt Spitzenforschung im Umweltbereich basierend auf mehreren sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Es arbeitet eng mit den Ingenieurs- und naturwissenschaftlichen Departementen der Eawag, sowie mit führenden Universitäten und Forschungsinstituten im In- und Ausland zusammen, mit dem Ziel, sozialen Wandel in den Bereichen Wasser, Abwasser und Ressourcenmanagement aus einer integrativen sozialwissenschaftlichen Perspektive zu verstehen.
Das Departement Sozioökonomie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau untersucht das Verhalten und Vertrauen von Konsumenten im Bezug auf Nahrungsmittel und insbesonders Bioprodukte. Es analysiert, welche Ansprüche die Gesellschaft an eine nachhaltige Landwirtschaft stellt und wie effiziente Zertifizierungssysteme aussehen müssen. Die Nachhaltigkeitsanalyse ist ein institutsübergreifender Schwerpunkt. Hier werden die Wirkungen von Landbaumethoden und Nahrungsmittelproduktion auf ökologische, ökonomische und soziale Indikatoren untersucht.
Die sozioökonomische Forschung von ART setzt bei zahlreichen Problemfeldern an: Sie schätzt die Konsequenzen unterschiedlicher politischer Rahmenbedingungen auf die Produktion von Milch, Fleisch und Pflanzen ab, identifiziert soziale Problemlagen und definiert wirksame Instrumente zu ihrer Beseitigung. Ein wichtiger Fokus ist auch die Schnittstelle zwischen wirtschaftlicher und ökologischer Entwicklung des Schweizer Agrarsektors.
Agroscope erarbeitet im Bereich Agrarlandschaft und Biodiversität Grundlagen für die Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt im Landwirtschaftsraum sowie für die Entwicklung und Pflege vielfältiger und schöner Kulturlandschaften. Dieser Forschungsbereich beinhaltet Untersuchungen zu Landschaftsbild und –wahrnehmung und Möglichkeiten der Agro-Forstwirtschaft in der Schweiz.