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Jean Arp
1886, Straßburg - 1966, Basel
Jean Arp war Künstler mit starkem Bezug zu Lyrik und Literatur. Da er einen Lyrikband von Tristan Tzara illustrierte, lernte er die Schreiber Hugo Ball und Richard Huelsenbeck kennen. Gemeinsam mit ihnen rief er 1916 die Dada-Bewegung ins Leben. Seine abstrakte Kunst wurde 1940 von den Nationalsozialisten als entartet verachtet. In den 50er Jahren arbeitete Arp vermehrt plastisch. In der Zeit sind wichtige Werke für die Universität in Harvard, Caracas sowei das UNESCO-Gebäude in Paris entstanden. Jean Arp war auf der documenta (1955, 1959, 1964) und auch auf der Biennale in Venedig vertreten. 1954 wurde ihm der Internationale Preis für Skulptur verliehen.