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Zwei Basler Anlagen nach Sigi von Koeding und Trudi Gerster benannt
Die Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements hat auf Antrag der Nomenklaturkommission insgesamt zehn Benennungen von Örtlichkeiten beschlossen. Eine Grünanlage an der Roggenburgstrasse wird Trudi Gerster-Anlage benannt, eine Freizeitanlage bei der Hochstrasse heisst künftig Sigi von Koeding-Anlage.
Die bei Familien beliebte Grünanlage im Iselin-Quartier wird nach der Schauspielerin Trudi Gerster (1919-2013) benannt, die vor allem als Märchenerzählerin Bekanntheit erlangte. Die urbane Freizeitanlage in Gundeldingen wird nach dem Graffiti-Künstler Sigi von Koeding (1968-2010) benannt, der unter dem Pseudonym Dare tätig war.
Der Name der Grünanlage gegenüber vom israelitischen Friedhof wird an die vorbeiführende Theodor Herzl-Strasse angeglichen. Das Dreieck wird ebenfalls nach Theodor Herzl (1860-1904), dem Begründer des politischen Zionismus, benannt. Damit folgt die Nomenklaturkommission der eigenen Vorgabe, bei Neubenennungen auch den bisherigen Sprachgebrauch der Bevölkerung zu berücksichtigen. Bei mehreren Örtlichkeiten wird im Zuge der Neubenennungen die bisherige umgangssprachliche Bezeichnung in einen offiziellen Namen überführt, darunter das Münsterfähribödeli unterhalb der Pfalz, die Batterie auf dem Bruderholz, die Oekolampadmatte, der Theaterplatz und die St. Albantor-Anlage. Neu benannt wird ferner ein Fussweg an der Hangkante zwischen der Wohnüberbauung Burgfelderstrasse und den Familiengärten Milchsuppe, der künftig Eiszeitenweg heissen wird, und die Grünanlage um den Wasserturm auf dem Bruderholz, die Bruderholzhöhe benannt worden ist.
Alle neu benannten Örtlichkeiten hatten bisher keinen offiziellen Namen. Die Entscheide über Strassenbenennungen werden im Kantonsblatt publiziert.