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Im Naturlehre-Unterricht hatten wir die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen unserer Wasserversorgung zu werfen. Um 09.35 Uhr liefen wir vom Schulhausplatz los, einen Waldweg hinauf zu einem Gebäude nahe der Menzbergerstrasse, das aussah wie ein Bunker. Innen befinden sich zwei Wasserbecken, in dem einen ist das Wasser für die Haushalte, Firmen, etc. Im anderen befindet sich Löschwasser für die Feuerwehr. So kann gewährleistet werden, dass die Feuerwehr immer Wasser zum Löschen hat. Wir lernten auch, dass ungefähr 300-400 Haushalte mit Wasser versorgt werden und dass die Becken 360 bis zu 400 Kubikmeter Wasser fassen können. „Eine Person verbraucht im Jahr durchschnittlich 50‘000 Liter Wasser“, erklärte uns Herr Schurtenberger. Da das Quellwasser noch Keime drin hat, müssen diese mit ultra-violettem Licht abgetötet werden.
Im Rüdel zeigte uns Herr Schurtenberger das untere Reservoir mit zehn Brunnenschächten und zwei Grundwasserpumpen. Dort
werden pro Minute 258 Liter Wasser herausgeholt. Wir erfuhren auch, dass in unserem Grundwasser Eisen und Mangan enthalten ist, das zwar für unseren Körper unschädlich ist, jedoch bei zu hohem
Gehalt rote Flecken in der Wäsche verursachen kann. Deshalb wird Luft in einen Tank gepumpt, in dem das Eisen „rostet“, damit es besser entfernt werden kann.
Eine Schülerin sagte nach dem Ausflug: „Ich fand es toll den Ablauf in echt zu sehen, statt wie immer auf einem Arbeitsblatt.“
Kevin Gut, Tanja Birrer, Andri Limacher, Silas Meyer, Dario Birrer, Gjesika Gjinaj, Laura Stadelmann