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Human + Machine: Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit
Als James Watt 1769 die Dampfmaschine erfand, löste er damit die Industrialisierung aus: Vor etwa 200 Jahren entstanden die ersten grossen Fabriken. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts leitete Henry Ford eine erste Neuausrichtung der Industrie ein: Er zerlegte die Herstellung eines Autos so in Arbeitsschritte, dass man sie mit einem Fließband ausführen konnte. Henry Ford brachte also die Standardisierung in die Industrie ein. In den 60er und 70er Jahren machte es der Computer möglich, dass die einzelnen Prozessschritte elektronisch gesteuert
Wir reden zu viel über die AHV und zu wenig über die Arbeit
Seit die Steuervorlage 17 mit der AHV verknüpft wurde, ist wieder viel von der Alters- und Hinterbliebenenversicherung die Rede. Die AHV könnte der Steuervorlage zum Durchbruch verhelfen, denn es gibt kaum eine Institution in der Schweiz, die so breit abgestützt ist wie die AHV. Zumal völlig unklar ist, wie die AHV längerfristig finanziert werden kann. Denn obwohl wir immer länger leben, will kaum jemand länger arbeiten. Mir scheint, es wäre klüger, wenn wir, statt ständig die AHV zu retten, einmal
Leben 3.0. Mensch sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz.
Max Tegmark ist Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT). In diesem Buch bietet er verstörende Einblicke in die Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Das beginnt schon beim Titel. Leben 1.0 meint tierisches Leben, das lediglich überleben und sich reproduzieren kann. Leben 2.0 meint Leben, das darüber hinaus seine «Software» entwerfen kann. So können Menschen etwa Sprachen lernen und sich Wissen aneignen. Das macht sie sehr viel flexibler als das Leben 1.0, weil sie ihre Software sehr viel rascher anpassen können