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Die Bauzonenreserven der Gemeinden dürfen nicht grösser sein als der voraussichtliche Bedarf der nächsten 15 Jahre. Das kann mit Hilfe der Bauzonendimensionierung abgeschätzt werden.
Artikel 15 des Bundesgesetzes zur Raumplanung schreibt vor, dass die Bauzonenreserven höchstens den Bedarf der nächsten 15 Jahre umfassen dürfen. Das bedeutet, dass der künftige Bedarf an Bauzonenflächen abgeschätzt und mit den bestehenden Bauzonenreserven verglichen werden muss (unter Beachtung allfälliger zusätzlicher Potenziale aus der Siedlungsentwicklung nach innen). Dieser Vorgang wird als «Bauzonendimensionierung» bezeichnet. Die Bauzonendimensionierung gemäss Richtplan ist Bestandteil des Bedarfsnachweises in Ortsplanungsverfahren.
Gemeinden oder die von ihnen beauftragten Raumplanungsbüros können die Bauzonendimensionerung selber vornehmen. Dazu steht auf dem Raum+-Portal ein Onlinetool zur Verfügung.