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Gregor Deschwanden hat am Sommer-Grand-Prix in Einsiedeln den angestrebten Top-Ten-Platz erreicht. Der 23-jährige Luzerner verbesserte sich im Vergleich zur Qualifikation mit Sprüngen auf 113 und 110 Meter vom 21. auf den 10. Platz. Er profitierte dabei von der nachträglichen Disqualifikation des Tschechen Roman Koudelka wegen zu langer Ski.
Eine Enttäuschung erlebte Simon Ammann mit dem 17. Rang. Im zweiten Durchgang verpasste der vierfache Olympiasieger nach einem schönen Sprung auf 113 m die Telemark-Landung, was deutliche Abzüge gab. «Es ärgert mich, dass ich den Superfans hier nicht bessere Sprünge zeigen konnte», sagte der Toggenburger. Gewonnen wurde die Konkurrenz von Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer vor dem Polen Piotr Zyla und seinem österreichischen Landsmann Michael Hayböck. (ram/si)
2. Dezember 2006: Simon Ammann gewinnt nach 1722 sieglosen Tagen endlich wieder ein Weltcup-Springen. Weil sein guter Freund Andreas Küttel Zweiter wird, sorgt das Duo für den ersten und bislang einzigen Schweizer Skisprung-Doppelsieg.
Viereinhalb Jahre oder umgerechnet 1722 Tage hat sie gedauert, die Leidenszeit des Simon Ammann. So lange musste er warten, bis er endlich, endlich seinen zweiten Weltcupsieg feiern durfte. In Lillehammer siegt der Toggenburger im zweiten Springen der Saison 2006/07 vor seinem Kumpel Andreas Küttel.
Genau ein Jahr nach seinem ersten Weltcupsieg an gleicher Stätte liegt Küttel bei Halbzeit noch knapp in Führung – 0,8 Punkte vor Ammann. Doch «Simi» kann das Blatt im Final noch …