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Seit seiner Ausrottung im 19. Jahrhundert sind in den letzten Jahren wieder häufiger Wölfe in die Schweiz eingewandert. Die Raubitere geraten vor allem mit Bauern und Kleintierhaltern ab und an in Konflikt – nämlich dann, wenn sie Nutztiere reissen.
Schädigt ein Wolf mehr als 25 Nutztiere in einem Monat oder über 35 in vier Monaten, wird er abgeschossen. Dieses Schicksal hat seit 1998 insgesamt 8 Wölfe ereilt. Der neunte tote Wolf dürfte eine Frage der Zeit sein: Das Tier im Kanton Uri steht bereits auf der Abschussliste.