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Diese Darstellung in doppelter oder in vierfacher Grösse. Ein PDF ist beim Webmaster auf Anfrage erhältlich.
Der Lebenszyklus besteht aus zwei Phasen:
Von der Keimung an besitzt die Pflanze jeweils nur ein einziges Laubblatt, welches die Aufgabe hat, organisches Material zu produzieren, das in die Knolle eingelagert wird. Nach 1–2 Jahren stirbt das Blatt ab und mit der inzwischen vergrösserten Knolle wird ein neues gebildet, welches ebenfalls grösser ist als sein Vorgänger. Dieser Ablauf wiederholt sich während etwa 8–12 Jahren, bis die Blattgrösse etwa 4–5 Meter erreicht hat und das Knollengewicht 20 kg überschreitet.
20 kg schwere Knollen sind blühfähig. Ist das Blatt abgewelkt, mit welchem diese Gewichtsschwelle erreicht wurde, folgt nach einer mehr oder weniger langen Knollenruhe der erste Blütenstand. Da dieser nicht von einem Blatt begleitet wird, zehrt er an den Reserven der Knolle. Das heisst: das Knollengewicht nimmt wieder ab. Daher folgt auf diese Blühphase wieder ein Blatt.
Von nun an alternieren Blatt und Blüte. Sofern die Blüten befruchtet werden, dauert ein solcher Zyklus etwa 2–3 Jahre.
Im Bildarchiv wird der Lebenszyklus ausführlich illustriert.
Botanischer Garten der Universität Basel, Schönbeinstr. 6, 4056 Basel, Schweiz