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Josef Heynckes, genannt Jupp, gehört zu den erfolgreichsten Klub-Trainern Deutschlands. Er wird im gleichen Atemzug genannt wie Udo Lattek und Ottmar Hitzfeld. 2013 gelang ihm mit den Bayern Einmaliges, als er mit den Münchnern das Triple aus Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal holte.
Trotz diesem durchschlagenden Coup wurde Heynckes durch Pep Guardiola ersetzt. 2017/18 kehrte er noch einmal – zum insgesamt 4. Mal – auf die Münchner Trainerbank zurück und verabschiedete sich im Sommer 2018 standesgemäss mit einem weiteren Meistertitel endgültig in den Ruhestand.
Als Spieler noch erfolgreicher
Angesichts der Errungenschaften als Coach (u.a. vier deutsche Meisterschaften und zwei CL-Triumphe) kann leicht vergessen gehen, dass Heynckes vor allem auch ein herausragender Spieler war.
Gladbach ballerte der begnadete Stürmer in den 70er-Jahren zu vier Meistertiteln. Zudem wurde Heynckes 1974 und 1975 Bundesliga-Torschützenkönig. Auch mit der Nationalelf lief es prächtig: 1972 wurde Heynckes Europameister, zwei Jahre später gehörte er zum Weltmeister-Team.