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Am Fuße der Dentelles de Montmirail, auf den Anhöhen von Gigondas in 350 Metern Höhe, liegt der Clos Léopold inmitten von Garrigue, Olivenbäumen und Zypressen in einem wilden Naturzirkus. In den 60er Jahren begann Léopold, der Großvater von Julien Mazaloubaud, die ersten Reben auf diesem 6 Hektar großen Clos anzupflanzen. Dann, im Jahr 2010, begann sein Enkel mit der Umstellung des gesamten Weinbergs auf biologische Landwirtschaft. Die Böden werden mit Respekt vor der Natur und für die steilsten Parzellen mit Hilfe eines wunderschönen Comtoiser Pferdes, Aramis, gepflügt.
Julien Mazaloubaud hatte das Bedürfnis, an einer Vision zu arbeiten, die sich von den Standards der Appellation unterscheidet, mit einem Streben nach Reinheit und Modernität: "Ich bewundere die großen lokalen Weingüter, die mich zwangsläufig inspirieren, aber ich habe schon immer die Syrah geliebt, die ich in Cornas entdeckt hatte. Ich hatte Lust auf einen Wein, der gleichzeitig viel Frucht und Frische bietet und sehr seidige Tannine hat. Wir haben den Weinberg umstrukturiert, dabei aber die ältesten Rebstöcke erhalten, die zu Beginn des Weinguts gepflanzt wurden. Heute arbeite ich mit einer Mischung aus 40% Syrah und 60% Grenache und sehr kleinen Erträgen zwischen 15 und 20 hl/ha". Die manuelle Weinlese findet in der Regel Anfang Oktober statt, um eine optimale Reife zu erreichen. Die Weinbereitung erfolgt traditionell mit einer langen Mazeration, einer vollständigen Abbeerung und einer Gärung mit natürlichen Hefen. Der Ausbau erfolgt in Zementtanks und anschließend in der Flasche.