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Russland baut in Bangladesch
In Anwesenheit der Ministerpräsidentin von Bangladesch, Hasina Wajed, unterzeichneten der Direktor der Rosatom, Sergei Kirijenko, und der bangalische Minister für Wissenschaft, Information und Technologie, Yafesh Osman, die Vereinbarung am 2. November 2011 in Dhaka. Hasina Wajed erklärte an den Feierlichkeiten, Energie sei ein zentrales Thema für Bangladesch: «Wir müssen sie entwickeln. Aber für uns ist es auch wichtig, dass alle sicherheitstechnischen Anforderungen und Vorkehrungen für den Bau von Kernkraftwerken erfüllt werden.» Kirijenko betonte seinerseits, dass die Kernkraftwerke russischer Technologie allen internationalen und auch den sogenannten Nach-Fukushima-Anforderungen entsprechen. So würden die Kernkraftwerke unter anderem mit einem Doppel-Containment, einer passiven Wärmeabfuhr, Wasserstoff-Rekombinatoren und einer Kernschmelze-Rückhaltung ausgerüstet.
Die Vereinbarung sieht den Bau zweier Kernkraftwerkseinheiten mit einer Blockleistung von rund 1000 MW am Standort Rooppur im Bezirk Pabna, nordwestlich von Dhaka vor. Russland und Bangladesch hatten bereits 2010 ein Kooperationsabkommen zur friedlichen Nutzung der Kernenergie abgeschlossen.