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Maryam Zargaran geht es gesundheitlich schlecht. Ärzte im Evin Gefängnis in Teheran haben bei ihr Osteoporose, Arthritis und Diskushernie diagnostiziert. Zudem leidet die zum Christentum konvertierte Iranerin unter Depressionen und lebt mit einem Loch in der Herzscheidewand.
Ärztliche Behandlung immer wieder unterbrochen
Wegen ihres besorgniserregenden gesundheitlichen Zustands forderte sie immer wieder einen längeren Hafturlaub, damit sie eine wirksame medizinische Betreuung erhält. Schon mehrmals musste sie ihren Urlaub frühzeitig abbrechen und ins Gefängnis zurückkehren.
Im November 2016 gewährte die Gefängnisaufsicht Maryam Zargaran einen erneuten Hafturlaub. Ursprünglich waren fünf Tage vorgesehen. Doch dann teilte ihr die Aufsicht mit, dass sie so lange draussen bleiben soll, bis über ihren Antrag für eine bedingte Haftentlassung entschieden sei.
Der Entscheid fiel zu Maryams Ungunsten aus. Deshalb kehrte sie am 6. Dezember 2016 ins Gefängnis zurück. Dort erhielt sie die niederschmetternde Nachricht, dass ihre Freiheitsstrafe um 42 Tage verlängert werde. Dies weil sie nicht rechtzeitig zum Haftanstalt zurückgekehrt sei, und damit sie jene Tage im Gefängnis absitze, die sie insgesamt für ihren Urlaub erhalten habe.
Leiterin von Hauskirchen
Maryam Zargaran wurde im Juli 2013 zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Der wahre Grund für die drakonische Strafe dürfte darin liegen, dass die ehemalige Muslimin nach ihrer Hinwendung zum christlichen Glauben Hausgemeinden gründete und leitete. Die zusätzliche Gefängnisstrafe von 45 Tagen könnte die schwer angeschlagene Gesundheit der 37-jährigen Iranerin zusätzlich belasten.
Reto Baliarda
Quelle: Mohabat News/ Pakistan Christian Post
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