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Kristiina Poska weiss mit ihrer aussergewöhnlichen Musikalität und ihrem eindrucksvollen, umsichtigen Dirigat zu fesseln. In Türi, Estland geboren, studierte Kristiina Poska zunächst Chordirigieren an der Estnischen Musikakademie Tallinn und ab 2004 Orchesterdirigieren in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. Christian Ehwald. Nach Ihre Bohème an der Neuköllner Oper Berlin 2008/09 folgten Engagements an das Theater Koblenz, das Theater Brandenburg sowie 2010 für Verdis La Traviata an die Komische Oper Berlin. Von Orchester wie Publikum begeistert aufgenommen, dirigierte sie da in derselben Spielzeit die Wiederaufnahme von Jacques Offenbachs La Périchole. Barrie Kosky berief sie 2012/13 als Erste Kapellmeisterin in sein musikalisches Leitungsteam, dem sie bis 2016 angehörte. Kristiina Poska ist eine international gefragte Konzert- und Operndirigentin und arbeitete erfolgreich u.a. mit den Rundfunk-sinfonieorchestern in Köln, Leipzig, Frankfurt am Main und Wien, am Konzerthaus Wien u.a. mit der Camerata Salzburg, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, den Münchner Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, den Göteborger Symphonikern, dem Royal Stockholm Philharmonic und dem Tokyo Symphony Orchestra. Opernengagements führten sie u.a. an die Volksoper Wien, die Hamburgische Staatsoper, die Nationaloper Helsinki, die Königliche Oper Stockholm sowie das Züricher Opernhaus, wo sie 2016/17 eine Neuproduktion von Pierangelo Valtinonis Der Zauberer von Oz leitete.