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Wie kann man eine Leiche Rückführen?
Eine Leiche rückzuführen, ist ein viel üblicherer Vorgang, als man denkt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Verstorbener sich ausserhalb seines Wohnortes ausruhen möchte, um in einer Familiengrabe beerdigt zu werden oder einfach, um in seiner Heimat zu bleiben. Dieses Verfahren ist jedoch mit Kosten verbunden, und die Rückführung einer Leiche erfordert recht aufwandsvolle Verwaltungsformalitäten. Darüber hinaus kann der Transport nicht von der Familie durchgeführt werden, sondern muss unbedingt ein Bestattungsunternehmen in Anspruch genommen werden.
Todeszollfreischein
In der Schweiz wird die Rückführung einer Leiche durch das Internationale Abkommen über die Beförderung von Leichen (Berliner Abkommen) geregelt, das am 10. Februar 1937 abgeschlossen wurde. Dieses Übereinkommen wurde von mehreren Ländern unterschrieben oder übernommen, um die Verfahren zu vereinfachen und einen Standard zu setzen. Bei Zweifeln bezüglich einer Formalität für die Überführung einer Leiche sollten Sie sich an das Konsulat des Ziellandes oder an die örtlichen Behörden wenden. Eines der Dokumente, ohne die die Überführung einer Leiche nicht möglich ist, ist der Leichenausweis, der folgende Vermerke enthalten muss:
- Vor- und Nachnamen des Verstorbenen,
- Alter und Beruf oder bei einem Kind die der Eltern,
- Ort, Datum und Todesursache,
- den Abgangs- und Bestimmungsort der Leiche sowie die Art des Transportes
Um eine Leiche ohne verwaltungstechnische Schwierigkeiten rückführen zu können, ist es dringend ratsam, den Totenschein in die Sprache des betreffenden Landes oder, falls diese nicht vorhanden ist, in die in den internationalen Beziehungen gebräuchlichste Sprache übersetzen zu lassen. Dieser Bestattungsausweis darf nur ausgestellt werden, wenn die Sterbeurkunde, Dokumente, aus denen hervorgeht, dass die Baumbestattung ordnungsgemäss durchgeführt wurde, und nur, wenn der Transport des Leiche gesundheitliche Vorschriften nicht beeinträchtigt.
Die Wahl des Sarges
Während die Schweiz für Zeremonien in der Schweiz keine Mindestdicke des Sarges vorlegt, gelten für die Rückführung einer Leiche ganz andere Rechtsvorschriften. Der Transport einer Leiche führt nämlich nicht nur zu administrativen, sondern auch zu technischen Zwängen. Körperpflege ist in den meisten Fällen vorgeschrieben, vor allem bei Lufttransporten, aber auch die Art des verwendeten Sarges.
- Der Verstorbene ist in einen luftdicht verschweissten Metallsarg zu legen, der eine absorbierende Beschichtung enthält.
- Der Sarg wird dann in einen wasserdichten Behälter gelegt und so eingestellt, dass er sich nicht bewegen kann.
Dies beeinträchtigt zwar nicht den ordnungsgemässen Verlauf einer Bestattung, kann aber bei einer Einäscherung zu Problemen führen. Deshalb wird in solchen Fällen gewöhnlich eine Einäscherung am Todesort und ein nachträglicher Transport der Asche enthaltenden Urne bevorzugt.
Rückführung einer Leiche: die Transportmittel
Le mode de transport utilisé pour le rapatriement d’un corps dépend du lieu du décès, de la destination du défunt, et aussi de la distance à parcourir.
Il existe plusieurs moyens pour faire rapatrier un corps :
- die Beförderung auf dem Luftweg,
- den Landverkehr,
- der Transport per Zug (derzeit noch nicht sehr weit gebraucht und möglich)
- den Seeverkehr.
Rückführung einer Leiche mit dem Flugzeug
Der Luftweg ist das am weitesten verbreitete Transportmittel für Leichen, wenn es um weite Strecken geht. Es ist auch das teuerste, und manchmal müssen die Billetts von Angehörigen, die sich dafür entschieden haben, den Verstorbenen zu begleiten, in den Preis der Rückführung einbezogen werden. Der Sarg muss in einem dafür vorgesehenen Abteil transportiert werden und darf nicht von einem Blumengesteck oder anderen Gegenständen begleitet werden. Die Rückführung einer Leiche auf dem Luftweg dauert durchschnittlich zwei Tage, was einigen Bestattungsriten zuwiderlaufen kann, bei denen die Bestattung kurz nach dem Tod erfolgen muss. Die Fluggesellschaften können den Transportpreis pauschal oder nach dem Gewicht des Sarges in Rechnung stellen.
Rückführung einer Leiche auf dem Landweg
Früher war die Eisenbahn ein schnelles Transportmittel für einen Verstorbenen, heute bevorzugt man den weniger einschneidenden Autoverkehr. Um eine Leiche auf dem Landweg zu überführen, ist ein geschlossener Leichenwagen erforderlich. Die Kosten hängen von der zurückzulegenden Entfernung und den damit verbundenen Nebenkosten ab. Im Gegensatz zur Rückführung auf dem Luftweg lässt der Landverkehr mehr Spielraum, da er nicht von den Flugplänen abhängig ist und in der Regel über Kurzstrecken befahren wird. Um die Angehörigen vor solchen Kosten zu schützen, ist es jedoch besser, im Vorsorgevertrag eine Rückführungsgarantie zu übernehmen.
Überführung einer Leiche auf dem Seeweg
Obwohl weniger populär, gibt es auch die Möglichkeit, eine Leiche auf dem Seeweg zurückbringen zu lassen. Je nach Zielort können die Kosten für diese Beförderungsart sogar niedriger sein als für den Lufttransport. Die geographische Lage muss jedoch dafür in Frage kommen. Die Bedingungen bleiben die gleichen, d. h. die Rückführung des Verstorbenen muss in einem luftdicht verschachtelten Sarg erfolgen, ganz zu schweigen von dem Ausweispapier für die Leichen. Für den Transport wird der Sarg in einer Holzkiste aufbewahrt, die von Passagieren und Lebensmitteln ferngehalten wird.
Bestattungsinstitute
9 September 2020