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Mit einer Öffentlichkeits- Kampagne werben drei Menschenrechts- Organisationen in der Schweiz für die Abschaffung der Todesstrafe in den USA. Vorgestellt und lanciert wurde die Kampagne am Montag (15.05.) in Genf.Dieser Inhalt wurde am 15. Mai 2000 - 13:48 publiziert
In einer Petition wird US-Präsident Bill Clinton aufgefordert, die Todesstrafe in den USA für alle Tatbestände abzuschaffen. In denjenigen US-Bundesstaaten, welche die Todesstrafe anwenden, soll zudem ein sofortiges Hinrichtungsmoratorium verhängt werden.
In dem Text, der auch an US-Vizepräsident Al Gore und George W. Bush, Gouverneur von Texas, gerichtet ist, wird zudem die Abschaffung der Hinrichtungen jugendlicher Straftäter und geistig behinderter Menschen gefordert. Die USA verstiessen damit gegen die internationale Rechtsordnung.
Seit 1976 wurden nach Angaben von Menschenrechtsgruppen in den USA insgesamt 627 Menschen hingerichtet; rund ein Drittel davon im US-Bundesstaat Texas. Das UNO-Komitee gegen Folter hatte letzte Woche erstmals die Praxis in den USA analysiert.
Die Kampagne wird von der Schweizer Sektion von Amnesty International (ai) sowie der Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter (ACAT) und der Schweizer Organisation Lifespark, die sich gegen die Todesstrafe einsetzt, getragen.
Im Rahmen der Kampagne finden in verschiedenen Schweizer Städten (Genf, Lausanne, Freiburg, Bern, Basel, Zürich und Winterthur) bis zum 27. Mai Podiumsdiskussionen über die Todesstrafe in den USA statt.
swissinfo und Agenturen
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