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Mit der Instandsetzung kann der Willerzeller Viadukt für weitere 80 Jahre genutzt werden.
Im 2022 startet die SBB mit den Arbeiten für die Sanierung des rund 80-jährigen und 1114 Meter langen Willerzeller Viadukts über den Sihlsee. Damit kann das Bauwerk für weitere 80 Jahre genutzt werden.
Die Sanierung beinhaltet die Erneuerung des Korrosionsschutzes an den Längs- und Querträgern der Stahlkonstruktion über den Pfeilern und der Brückenjoche sowie die Renovation des Brückengeländers.
In einem nächsten Schritt, voraussichtlich 2038, wird die SBB die Fahrbahn des Willerzeller Viadukts sanieren. Im Rahmen dieser Arbeiten wird die SBB auch die Planung der Verbreiterung der Fahrbahn aufnehmen.
Bis im Herbst 2021 erarbeitet die SBB das Bau- und Auflageprojekte für die Sanierungsarbeiten.
Voraussichtlich im Herbst 2021 werden die Sanierungsarbeiten öffentlich ausgeschrieben.
Die Sanierung ist ab 2022 bis 2024 geplant und erfolgt in drei Phasen:
Instandsetzung der 14 Fahrbahnübergänge (beweglicher Übergang von einem Fahrbahnelement zum nächsten): 2022
Instandsetzung der Stahlkonstruktion über den Pfeilern: 2022 bis 2023
Instandsetzung der 44, im Sihlsee liegenden, Joche: 2023 bis 2024. Für die Sanierung der Joche wird der Seespiegel jeweils von Mitte Februar bis Mitte April abgesenkt. In dieser Zeit kann voraussichtlich die Hälfte der Joche instandgesetzt werden. Die restlichen Joche werden im Jahr darauf saniert.
Für die Sanierungsarbeiten wird der Viadukt dicht eingehaust.
Aus Sicherheitsgründen muss der Willerzeller Viadukt während den Sanierungsarbeiten für rund 15 Monate (April 2022 bis Juli 2023) für sämtlichen Verkehr sowie Fussgänger gesperrt werden. Eine Umleitung wird signalisiert (motorisierter Verkehr via Steinbachviadukt; Langsamverkehr via Staumauer). Das Bauprogramm ist so optimiert, dass die Sperrung so kurz wie möglich ausfällt.
Die Kosten für diese Sanierung betragen rund 14 Millionen Franken und werden von der SBB im Rahmen der Erneuerung der Konzession Etzelwerk übernommen.