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Stuart Gregor, Cameron Mackenzie und Matt Jones sind ein vielversprechendes Team, wenn es um Craft-Spirituosen geht, denn gemeinsam bringen sie Erfahrungen im Weinhandel, im Branding/Marketing und im allgemeinen Getränke-Business mit. Als sie ihren Four Pillars Gin 2013 in Australien auf den Markt brachten, waren sie mitunter die ersten, welche die lokale Craft-Szene mitgestalteten. Den Bau der Destillerie im Yarra-Valley, welches sich im Hinterland von Melbourne erstreckt, wurde durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. Ausgestattet ist sie mit einer 450 Liter fassenden Kupferdistille namens "Wilma", die von dem Stuttgarter Familienunternehmen Carl gefertigt wurde. Mit der Destille wäre auch bereits die erste Säule ("pillar") abgedeckt, auf die sich die Gin-Produktion stützt. Die weiteren drei Säulen sind die Botanicals (davon kommen einige aus Australien/Tasmanien), das Wasser und ein klein wenig Liebe. Letztere kommt quasi automatisch, wenn man in einem derart kleinen, freundschaftlichen Rahmen wirtschaftet wie bei Four Pillars. Der Grundalkohol auf Weizenbasis wird von einer renommierten Produktionsstätte aus dem benachbarten Bundesstaat New South Wales hinzugekauft. Four Pillars hat in den wenigen Betriebsjahren schon ein kleines Imperium aufgebaut. Das Portfolio besteht aus dem Rare Dry Gin, dem (zusammen mit dem schwedischen Hernö Gin hergestellten) Dry Island Gin, dem Navy Strength Gin, dem (mit Weintrauben angereicherten) Bloody Shiraz Gin, dem Spiced Negroni Gin, dem Cocktail-Drink Hanky Panky, dem Modern Australien Gin und zwei Barrel Aged-Versionen. Mit der Farbe und dem Geschmack ändert sich zwar auch das Etikettendesign, doch die vier Punkte - welche in aller Einfachheit die vier Säulen wiedergeben sollen - sind auf jeder Flasche präsent.
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