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Barnea verbrachte fast die gesamte Zeit seiner Laufbahn beim Mossad in der Abteilung für Agentenanwerbung, die er zuletzt leitete.
Seit 2018 ist er Cohens Stellvertreter. Der bisherige Chef führt den Mossad seit fünf Jahren. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte über die Ernennung bereits am 15. Dezember des Vorjahres entschieden. Sie unterlag zunächst der Geheimhaltung.
Offiziell heisst der Mossad «Institut für Aufklärung und besondere Aufgaben», er gilt als schlagkräftiger Geheimdienst. Dem Dienst werden spektakuläre Aktionen zugeschrieben, immer wieder gab es jedoch auch Kritik an seiner Vorgehensweise. Mossad-Agenten waren unter anderem an der Entführung des deutschen NS-Verbrechers Adolf Eichmann im Mai 1960 von Argentinien nach Israel beteiligt.