Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/113892

<h2>SubmittedText<h2><p>In der Fragestunde vom 14. September 2011 hielt Bundesrat Maurer auf die Frage 11.5387, "Pseudodemokratisches Vorgehen zur Erarbeitung des Objektblattes Flugplatz Meiringen", fest: "Insgesamt sind wir der Meinung, dass die Akzeptanz des Flugplatzes Meiringen in der Bevölkerung trotz den Widerständen eigentlich relativ gross ist." Diese Aussage steht in krassem Widerstand zu den Abstimmungsresultaten von 2007 zur Volksinitiative "gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten" von Franz Weber. Für die Initiative bzw. gegen den Fluglärm sprachen sich die Gemeinden wie folgt aus: Brienzwiler 71 Prozent, Hofstetten 68,7 Prozent, Brienz 68,5 Prozent, Schwanden 65,1 Prozent, Meiringen 52 Prozent. Auch an der Informationsveranstaltung von Bundesrat Maurer am 27. April 2010 wurde der Fluglärm heftig kritisiert.</p><p>Auf welche Grundlagen stützt sich der Bundesrat bei seiner Aussage, die Akzeptanz des Flugplatzes Meiringen sei bei der Bevölkerung relativ gross?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In den vergangenen vier Jahren hat das VBS intensive Gespräche mit den Gemeinden sowie Vertretern regionaler Interessengruppen geführt. Dabei haben alle, auch die Gegner des Fluglärms, stets betont, dass sie nicht gegen den Flugplatz sind und möchten, dass er erhalten bleibt. Daraus schliesst der Bundesrat, dass der Militärflugplatz über eine breite grundsätzliche Akzeptanz verfügt. Er ist sich jedoch bewusst, dass bezüglich der Intensität des Flugbetriebs in der Bevölkerung verschiedene Meinungen bestehen.</p>  Antwort des Bundesrates.