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Ich kam in dem Jahr zur Welt, als die Fischstäbchen erfunden wurden und in Kuba Fidel Castro die Macht übernahm. Ich verbrachte eine glückliche Kindheit in einer Gemeinde nahe der grossen Stadt Zürich. Dort war man mittendrin, wenn etwas lief, zum Beispiel wenn ein Bauernhof abbrannte. Wenn man aber als Teenager am Samstagabend in die Stadt ging, stand man abseits, am Rand des Geschehens. Die Mädchen hatten nur Augen für die grossmäuligen Angeber aus den üblen Stadtquartieren. Die freundlichen Burschen vom Land wurden in der Disco ignoriert, wurden ausgelacht und ernteten reihenweise Körbe, wenn sie, wie sie es im Dorf gelernt hatten, ihren Mut zusammennahmen und eines der Mädchen zum Tanz aufforderten. Ich war einer dieser freundlichen Burschen vom Land und damit ein Disco-Randständiger. Bis heute bin ich freundlich geblieben, und das Randständige ist mir auch geblieben. Von den Rändern und Grenzen erzählen auch meine kurzen Lesetexte – Lieder, Gedichte und Kurzgeschichten, die oft in wachen Nächten oder auf Zugfahrten entstehen. Als gelernter Journalist schreibe ich auch tagsüber: Reportagen, Berichte, Kundentexte, Briefe, Einkaufszettel und Social Media-Einträge. Seit vielen Jahren setze ich mich ausserdem für Menschen am Rand der Wohlstandsgesellschaft ein und bewege mich als humanitärer Helfer bei Katastrophen und in Krisengebieten immer wieder an den Grenzen des menschlich Vorstellbaren.
Hier geht es zu meinem Lebenslauf.