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Druckmaschine oder Sportwagen?
Bild und Story Andreas Käppeli
Wer entwickelte den Begriff?
Der Österreicher Carl Menger beschrieb als einer der ersten Ökonomen das Phänomen der Opportunitätskosten. Friedrich von Wieser, Mengers Schüler, verfeinerte und erweiterte die Theorie der Opportunitätskosten. Er erkannte, dass die Kosten einer Entscheidung nicht nur aus den direkten Ausgaben bestehen, sondern auch aus dem Nutzen, der durch die Wahl einer anderen Option verloren geht.
Was sind Opportunitätskosten?
Wer also zwischen zwei Optionen wählen muss, A oder B, und sich für A entscheidet, verpasst die Gelegenheit, die Vorteile der Option B zu nutzen. Ein einfaches Beispiel wäre die Entscheidung eines Arbeitnehmers, Überstunden (A) zu machen. Die Opportunitätskosten wären (B) die entgangene Freizeit, die er oder sie stattdessen hätte geniessen können.
Wo entstehen Opportunitätskosten?
Sie treten auf verschiedenen Ebenen auf. Im persönlichen Leben, im Unternehmen oder in der gesamten Volkswirtschaft.
Fazit: Opportunitätskosten helfen kluge Entscheidungen zu treffen und deren langfristige Auswirkungen zu verstehen. Sie zeigen auf, welche Möglichkeiten, Chancen und Risiken die Option A im Vergleich zur Option B haben. In der Kostenrechnung werden Opportunitätskosten als kalkulatorische Kosten einbezogen.
Autor: Andreas Käppeli
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