Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03265.jsonl.gz/1135

Geschichte
Geschichte 75 Jahre FC Bettlach (1928 - 2003)
Es brauchte schon Mut und viel Idealismus zur Sache, als am 21. Mai 1928 im Restaurant St.Urs einige Fussballbegeisterte das Wagnis der Gründung des Fussball-Club Bettlach unternahmen.
Es waren dies:
Aktiv A
Fritz Aebi, Hans Aebi, Josef Ballabio, Eduard Baltisberger, Hugo Bernasconi, Reinhard Blaser, Werner Blunier, Roberto Borghi, Hermann von Burg, Max von Burg, Othmar von Burg, Robert von Burg, Walter von Burg, Peter Cottin, Klemenz Daumüller, Willy Flury, Josef Kocher, Werner Kocher, Ernst Kuhn, Fritz Kuhn, Charles Leimer, Josef Marti, Paul Marti, Fritz Siegenthaler, Ernst Siegenthaler, Heinrich Studer, Marcel Sunier, Ernest Rohrbach, Ernst Vogt, Hans Walzer, Walter Wölfli
Aktiv B
Hermann von Burg-Sutter, Linus von Burg, Franz Chiesa, Werner Flück, Emil Gisiger, Werner Gschwind, Paul Känzig, Ernst Kocher, Hans Kummer, Gottfried Lappert, Werner Moning, Georges Rohrbach, Charles Schreyer und Emil Walker.
Am Anfang hatte der junge Verein gegen allerlei Widerstände zu kämpfen, war doch damals der Fussballsport noch nicht gerade populär. Die alteingesessenen Dorfvereine und deren ältere Garde begegneten dem jungen Verein mit Ablehnung und es brauchte viel Eifer und Beharrlichkeit, um den Club am Leben zu erhalten.
Um die Meisterschaftsspiele bestreiten zu können, musste auch ein Spielfeld gemietet werden. Der erste Fussballplatz war die "Munimatt" am Giglerbach und nach Kriegsende wurde östlich des St.Urs gespielt. In weiser Voraussicht wurde das jetzige Trainingsfeld als Spielfeld gekauft. Bei der Finanzierung mussten vier Clubmitglieder als Bürgen einstehen. Die Vereinsmitglieder konnten in der damaligen Wirtschaftskrise 1932/1934 beim Herrichten des Spielfeldes nebst Frondienst auch Notstandsarbeiten verrichten. Während den Kriegsjahren 1940 - 1945 wurde das Terrain dem Wahlen zur Verfügung gestellt.
Geschichte 2003 - Heute
Sanierung und Erweiterung Clubhaus
Nach den Feierlichkeiten des 75 Jahr-Jubiläums konzentrierte sich der Vorstand auf das längst fällige Projekt Clubhaussanierung und -erweiterung. Die alte und marode Anlage musste von Grund auf renoviert werden. Die veraltete Bausubstanz und die Haustechnik wurden zunehmende zu einem Fass ohne Boden und für den Verein zur grossen finanziellen Belastung. Ohne Lösung des Infrastrukturproblems wäre der Verein in seiner Existenz mittelbar bedroht. Nach diversen Vorgesprächen und Vorarbeiten nahm im Januar 2005 eine Arbeitsgruppe das Projekt in Angriff. Der Gruppe gehörten von Seiten des Vereines Silvio Bertini und Patrick Fluri, von Seiten der Gemeinde Franziska Leimer, Barbara Leibundgut sowie Ronald Staub an. Im Juni 2006 stimmte der Bettlacher Souverän dem Projekt zu, Ende 2006 konnte mit den Arbeiten begonnen werden. Im Juli 2007 waren die neuen Räumlichkeiten bezugsbereit. Im Rahmen dieses Projektes hat der FC Bettlach die Eigentumsrechte des Neufeld an die Einwohnergemeinde Neufeld abgetreten. Die Benutzungsrechte wurden speziell im Rahmen eines Dienstbarkeitsvertrages geregelt. Der Umbau und Neubau ist das grösste Bauprojekt und auch finanziell das aufwändigste Unterfangen, welches der Verein in seiner Geschichte bewältigt hat.
Sportlich ein Auf und Ab
Im Juni 2004 musste der Verein nach vielen Jahren den bitteren Gang in die 4. Liga antreten. Der sofortige Wiederaufstieg konnte zwar bewerkstelligt werden, allerdings kam nach 2 Jahren in der 3. Liga 2007 der erneute Abstieg. In all dieser Zeit suchte der Verein vergeblich nach Kontinuität. Verschiedene Trainer versuchten ihr Glück, gaben ihr bestes, aber die Konstanz fehlte. Im Juni 2009 schaffte die Mannschaft nach 2 Jahren in der 4. Liga nun wieder den Aufstieg in die 3. Liga.
Anschluss an die Regio Grenchen
Im Bewusstsein, dass der Alleingang nicht zu machen ist, suchte der FC Bettlach im Bereich Junioren die Zusammenarbeit mit der Gruppierung Regio Grenchen. Zuerst „locker assoziiert“, seit Juli 2008 nun als Vollmitglied. Nur durch die Vollmitgliedschaft können wir die Gruppierung ebenfalls in ihrer Gestaltung und Entwicklung mitprägen.
Die kommende Generation
Zunehmende Verschleisserscheinungen machten sich auch im Vorstand des FC Bettlach breit. Ein Umstand, unter dem viele andere Vereine ebenfalls zu leiden haben. Es ist extrem schwierig, heute noch Menschen für die aktive Mitarbeit in einem Verein zu begeistern. Nach und nach konnten wir jedoch in den letzten 1 - 2 Jahren junge Aktivmitglieder dafür gewinnen, einen Teil der Arbeit und der Verantwortung im Verein mitzuübernehmen.