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Das Ensemble Le Concert d’Astrée, das sich auf die Interpretation barocker Musik spezialisiert hat, wurde im Jahr 2000 von Emmanuelle Haïm gegründet. Seit 2004 ist es an der Opéra de Lille ansässig, doch ist es mit Gastspielen in ganz Frankreich und in den internationalen Musikzentren präsent: Auftritte führten die Musikerinnen und Musiker nach Deutschland, Österreich und Grossbritannien, in die Benelux-Staaten und die Schweiz, nach Italien, Spanien und in die Türkei, aber auch in die Vereinigten Staaten, nach Kolumbien und nach Hongkong. Regelmässig erarbeiten sie thematische Projekte mit renommierten Solisten aus der Szene der Alten Musik, so etwa ein Julius-Caesar-Programm mit Natalie Dessay und Christophe Dumaux, den Abend Monstres, Sorcières et Magiciennes mit Anne Sofie von Otter und Patricia Petibon oder ein Medea-Projekt mit Magdalena Kožená. Eine wichtige Rolle spielen auch szenische Opernaufführungen mit Werken von Lully bis Mozart, die Le Concert d’Astrée nicht nur in Lille präsentiert, sondern auch auf den grossen Pariser Bühnen wie dem Palais Garnier, dem Théâtre du Châtelet oder dem Théâtre des Champs-Elysées, beim Festival d’Aix-en-Provence, in Dijon und Caen. Dabei arbeitete das Ensemble mit Regisseuren wie Ivan Alexandre, Guy Cassiers, Mariame Clément, David McVicar, Laurent Pelly, Krzysztof Warlikowski und Robert Wilson zusammen. Im Herbst 2018 inszenierte Jean Bellorini Händels Rodelinda, im Januar folgten Rameaus Pygmalion und Mondonvilles L’Amour et Psyché in der Regie von Robyn Orlin und im März Rameaus Les Boréades, die Barrie Kosky in Szene setzte. Für seine CDs wurde Le Concert d’Astrée mehrfach bei den «Victoires de la musique» ausgezeichnet und mit dem «Gramophone Award» und dem «Echo Klassik» prämiert. Zuletzt erschienen im Herbst 2018 Händels Italienische Kantaten mit Sabine Devieilhe und Lea Desandre.
Februar 2019