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Lara Gut-Behrami erleidet im Kampf um die grosse Kristallkugel einen Dämpfer. Die Tessinerin wird im Riesenslalom in Jasna Neunte. Ihre Konkurrentin Petra Vlhova gewinnt das Heimrennen in der Slowakei mit 16 Hundertsteln Vorsprung vor der Neuseeländerin Alice Robinson. Die zur Halbzeit führende Amerikanerin Mikaela Shiffrin wird Dritte (0,37 zurück).
Im ersten Riesenslalom nach der WM in Cortina d'Ampezzo, wo sie sich WM-Gold geschnappt hatte, lief es Lara Gut-Behrami nicht nach Plan. Nach fehlerhafter Fahrt am Morgen konnte die 29-Jährige im Finaldurchgang zwar noch fünf Positionen wettmachen. Auf die Siegerin verlor sie jedoch mehr als eineinhalb Sekunden. Zusammen mit dem ersten Rennen in Courchevel vor Weihnachten war der 9. Platz von Jasna gleichbedeutend mit der schlechtesten Riesenslalom-Klassierung des Winters für Gut-Behrami.
Mit ihrem 19. Weltcupsieg, dem ersten im Riesenslalom seit Januar 2020, rückt Vlhova im Gesamtweltcup der Leaderin Gut-Behrami ganz nahe. Der Rückstand der 25-jährigen Slowakin beträgt nur noch 36 Punkte. Ausstehend sind noch sechs Saisonrennen, davon drei Slaloms.
Marta Bassino sicherte sich noch vor dem letzten Riesenslalom in Lenzerheide den erstmaligen Sieg in der Disziplinen-Wertung. Dazu reichte der vierfachen Saisonsiegerin aus Italien in Jasna der 4. Platz.
Beste Schweizerin in Jasna war Michelle Gisin. Die Engelbergerin reihte sich mit 1,69 Sekunden Rückstand auf dem 8. Platz ein. Wie Gut-Behrami egalisierte auch Gisin das schlechteste Riesenslalom-Ergebnis dieser Weltcup-Saison. Wendy Holdener, nach dem ersten Lauf als Neunte die am besten klassierte Schweizerin, fiel in der Entscheidung noch in den 16. Rang zurück.
Mit Simone Wild (14.), Vanessa Kasper (21.) und Mélanie Meillard (25.) punktete auch die zweite Schweizer Garde. Die Zürcherin Wild schaffte ihr bestes Weltcup-Resultat seit über drei Jahren. Ende Januar 2018 in Lenzerheide hatte die 27-jährige Riesenslalom-Spezialistin den 4. Platz erreicht. Kasper sicherte sich auf oberster Stufe erst zum zweiten Mal Punkte. Die 24-jährige Bündnerin war Ende 2017 in Lienz 27. geworden.
Bevor ab dem 15. März das Weltcup-Finale in Lenzerheide stattfindet, steht für die Technikerinnen noch der Abstecher nach Are an, wo am kommenden Wochenende zwei Slaloms ausgetragen werden. (zap/sda)