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Zum Verhältnis von Anarchismus und Marxismus
in der Geschichte der sozialistischen Bewegung
Philippe Kellermann (Hg.)
Taschenbuch, 202 Seiten, Unrast Verlag (2012)
Die Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen AnarchistInnen und MarxistInnen
Wie schon der Vorgängerband widmet sich Begegnungen feindlicher Brüder.
Band 2 den Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen AnarchistInnen und MarxistInnen in der Geschichte der sozialistischen Bewegungen und diskutiert diese anhand ausgewählter Strömungen und AkteurInnen: von der ›Kritische Theorie‹ eines Adorno und die heftige Debatte zwischen Jean Paul Sartre und Albert Camus, bis hin zu einem ›Neuen Linken‹ wie Rudi Dutschke oder einem poststrukturalistischen Denker wie Gilles Deleuze.
Abgerundet wird der Sammelband durch Aufsätze, welche die Politik der Bolschewiki und die der spanischen CNT gegenüber den ArbeiterInnen miteinander vergleichen, die Frage nach dem marxistischen Charakter des deutschen Anarchosyndikalismus stellen oder das Kunstverständnis in Marxismus und Anarchismus diskutieren.
CHF 10.00
Zum Verhältnis von Anarchismus und Marxismus
in der Geschichte der sozialistischen Bewegung
Philippe Kellermann (Hg.)
Taschenbuch, 207 Seiten, Unrast Verlag (2014)
An die Bände 1 und 2 anschließend, behandelt auch Band 3 der Begegnungen feindlicher Brüder die Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen Anarchist_innen und Marxist_innen in der Geschichte der sozialistischen Bewegungen und diskutiert diese anhand ausgewählter Strömungen und Akteur_innen.
Behandelt werden einerseits die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Themen wie der Gewaltfrage, der Pädagogikkonzeptionen oder der Analyse des Staates, sowie hinsichtlich des Widerstands gegen den Nationalsozialismus in Deutschland. Andererseits wird sich unorthodoxen Gruppen wie Socialisme ou Barbarie, einem unorthodoxen Marxisten wie Max Adler, einem Ethnologen der Herrschaftsfreiheit wie Pierre Clastres oder der schon in den Vergangenheit gestellten Frage nach dem Verhältnis von Anarchismus und Marxismus gewidmet.
CHF 10.00
Praxishandbuch zum Thema Repression für linke Aktivist_innen bezogen auf die Rechtslage in der Schweiz
Verein AntiRep Bern (Hg.)
Softcover, 184 Seiten, Unrast Verlag (2015)
Sich innerhalb eines Verfahrens orientieren, das Gegenüber einschätzen zu können und das Wissen um formale Rechte bietet nicht nur Schutz, sondern ist Voraussetzung, um im Konflikt mit den Gesetzeshüter_innen so selbstbestimmt wie möglich zu bleiben.
Im Praxishandbuch werden deshalb neben juristischen Grundlagen auch praktische und praxiserprobte Ansätze zusammengetragen – etwa zum Umgang mit Strafverfolgungsbehörden und Überwachung oder zur solidarischen Unterstützung untereinander. Hierbei erheben die Autor_innen aber weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch auf die Definitionsmacht über das vermeintlich ›richtige‹ Vorgehen. Vielmehr verstehen sie dieses Handbuch als mögliche Grundlage und Beitrag zu einer kollektiven Auseinandersetzung.
Mehr Informationen unter: www.unrast-verlag.de
CHF 16.00
im euro-amerikanischen Kontext
Antje Schrupp, Patu
Softcover, 86 Seiten, Unrast Verlag (2015)
Philosophinnen, Rebellinnen, Aktivistinnen: Dieser Comic erzählt die Geschichte des Feminismus im euro-amerikanischen Kontext von der Antike bis heute. Vorgestellt werden dabei nicht nur einzelne Feministinnen, sondern auch wichtige feministische Debatten, zum Beispiel über gleiche Rechte, Hausarbeit, freie Liebe, Gleichheit und Differenz oder Gendermainstreaming, in ihrem jeweiligen historischen Kontext.
CHF 10.00
Beispiele aus der Kooperativbewegung
Findus, Caterina Metje
Softcover, 76 Seiten, Unrast Verlag (2013)
Anhänger wie Kritiker der kapitalistischen Gesellschaft können dem Genossenschaftsmodell etwas abgewinnen. Ist es für die einen «… die ideale Verbindung von Verantwortung und Wirtschaftlichkeit …» (UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon), besteht für andere das Verdienst der Genossenschaftsbewegung darin, aufzuzeigen, dass Wirtschaft auch ohne den Kapitalisten als Funktionär, dafür basisdemokratisch und solidarisch funktioniert. Kooperative Wirtschaftsformen machen eine Gesellschaft ohne Ausbeutung überhaupt erst denkbar.
In diesem witzigen und lehrreichen Sach-Comic werden in einem kurzen Abriss die Geschichte der Genossenschaften sowie verschiedene Ansätze und Ideen der auf Kooperation beruhenden Bewegung exemplarisch und umfangreich illustriert. Dabei geht es sowohl um historische Formen - bspw. die Kibbuzbewegung, die Kooperativen während der Spanischen Revolution oder auch den Versuch der Arbeiterselbstverwaltung in Jugoslawien - als auch um die Idee und Praxis von Genossenschaften in der heutigen Alternativ- und Ökologiebewegungen.
CHF 10.00
CrimethInc Communiqués 1996–2011
Taschenbuch, 296 Seiten, Unrast Verlag (2012)
Message in a Bottle versteht sich als Einladung, eine gegenwärtige und lebendige anarchistische Praxis zu entwickeln. Individuelle Ausbrüche aus der Verwertungslogik, Ladendiebstahl, Massenproteste, sowie direkte Aktionen, aufständische Perspektiven und eine anarchistische Auseinandersetzung mit den herrschenden Verhältnissen sind die Grundlage dieser Einladung.
Basierend auf Texten des CrimethInc.-Kollektivs (aus den USA) wird hier eine aktuelle und anschlussfähige widerständige anarchistische Praxis und Theorie aufgezeigt.
Dabei durchläuft die Textsammlung die verschiedenen Phasen des Kollektives – vom romantischen, individualistischen Anarchismus hin zu einer reflektierten und analytischen Perspektive auf einen revolutionären Umsturz.
Eine Kooperation von der bm-crew und dem Unrast-Verlag. Auf dem deutschsprachigem CrimethInc.-Blog gibts schon einige Texte und mehr Infos.
CHF 20.00
Von ak wantok (Hg.)
br., 400 Seiten
Der ak wantok hat in diesem Buch an die 50 Beiträge vereint, die sich mit der Geschichte, vor allem aber mit der Gegenwart und Zukunft der autonomen Bewegung auseinandersetzen. Der Textsammlung liegt die Überzeugung zugrunde, dass die autonome Bewegung nicht nur ein bedeutendes Kapitel in der neueren Geschichte linksradikalen Widerstands in Europa darstellt, sondern dass sie einen Rahmen geschaffen hat, der auch zukünftig das Schaffen und Verteidigen gegenkultureller Räume ebenso ermöglichen und stärken kann wie den Kampf gegen Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung. Aus der Einleitung: «Autonome Diskussionen finden auf Treffen statt, auf Veranstaltungen und Demos, in Szeneblättern und Internet-Foren. Sie sind breit gefächert, vielfältig und komplex, und das ist gut so. Manchmal jedoch scheinen den Diskussionen gemeinsame Referenzpunkte zu helfen, die Debatten zusammenfassen, zueinander in Beziehung setzen und in historische Zusammenhänge rücken. Dies kann zu mehr Klarheit führen, noch einmal neue Perspektiven ermöglichen und Grundlagen für weitere lebendige Diskussionen schaffen.»
Mehr Informationen unter: http://akwantok.unrast.org
Rezension von «Kritisch Lesen»
CHF 24.00
Von Kollektiv Schulschluss
br., 80 Seiten, 2017
Die Broschüre richtet sich vor allem an Schüler*innen, die sich politisch gegen Faschismus und Rassismus engagieren wollen. Eine in kurzen Comic-Episoden erzählte Geschichte aus dem Schulalltag bildet den Ausgangspunkt, um Hintergrundinformationen und einführende Tipps für eine politische Organisierung zu vermitteln: Wie baut man überhaupt eine Gruppe und eine funktionierende Kommunikationsstruktur auf? Was ist bei der Öffentlichkeitsarbeit und Mittelbeschaffung von Nutzen? Welche rechtlichen Bestimmungen gilt es beim Organisieren von Demos oder dem Verteilen von Flugblättern zu beachten? – Das sind nur einige der elementaren Fragen, die diese völlig neu erarbeitete Auflage von Tipps & Tricks für Antifa und Antira kompetent beantwortet.
CHF 5.00