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ATAX unterstützt im Jahr 2010 das Wasserprojekt in Äthiopien durch HEKS:
Eigeninitiative Stärken - Armut reduzieren
Landesprogramm Äthiopien
Als eines der ärmsten Länder Afrikas ist Äthiopien ein HEKS-Schwer- punktland. Äthiopien liegt in sämtlichen Armutsstatistiken weit hinten: im UNO Human Development Index auf Rang 169 von 177. Äthiopien ist geprägt von politischer Instabilität und den wiederholten kriegerischen Auseinandersetzungen mit Nachbarländern (Eritrea, Somalia).
Darüber hinaus sind die grössten Entwicklungsherausforderungen die fehlende Infrastruktur und Basisversorgung für die grösstenteils ländliche Bevölkerung. Deren Armut ist der Schweizer Bevölkerung seit den prekären Hungersnöten leider allzu gut bekannt: Vor allem Frauen und Kinder leiden unter Mangelernährung, schlechter Gesundheitsversorgung, fehlendem Zugang zu Trinkwasser und fehlender Bildung.
Ziele, Schwerpunkte, Aktiviäten:
Das Äthiopien-Landesprogramm von HEKS, dessen Laufzeit von 2006 bis 2009 dauert, setzt die Arbeitsschwerpunkte in der Humanitären Hilfe und in der Entwicklungszusammenarbeit in den Regionen Oromia und Gambella.
Durch Humanitäre Hilfe stärkt HEKS die Lebensgrundlagen besonders verletzlicher Bevölkerungsteile. Die begünstigten Menschen, Haushalte und Gemeinden haben Zugang zu materiellen, finanziellen und natürlichen Gütern. Durch die Projektarbeit trägt HEKS zu nachhaltig verbesserten Lebensbedingungen der Menschen in den Dörfern bei.
Den Begünstigten soll ein selbstständiges Leben in Würde ermöglicht werden. Dazu werden Aktivitäten in den Bereichen Ernährungssicherung und Trinkwasserversorgung, Friedensförderung, Stärkung der Zivilgesellschaft sowie Vermittlung von technischen und sozialen Fähigkeiten durchgeführt.
Die zwei Arbeitsschwerpunkte sind eng miteinander verknüpft: Einerseits soll nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit die Humanitäre Hilfe längerfristig minimieren, andererseits sollen nach Katastrophen so früh wie möglich Massnahmen ergriffen werden, um Abhängigkeiten zu vermeiden und um lokale Selbsthilfe nicht zu ersticken.