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- Auf den israelisch besetzten Golanhöhen soll eine neue Ortschaft den Namen «Trump» erhalten.
- Dies kündigte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einem Videostatement an. Er wolle dazu eine Resolution in der Regierung einbringen.
- Netanjahu will damit US-Präsident Donald Trump danken. Dieser hatte im vergangenen Monat die Golanhöhen als israelisches Staatsgebiet anerkannt.
Die Israelis seien über die «historische Entscheidung» des US-Präsidenten «tief bewegt» gewesen, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Er werde seinem Kabinett den Namensvorschlag vorlegen.
International nicht anerkannt
Trump hatte im März in Gegenwart Netanjahus die Souveränität Israels über die syrischen Golan-Höhen anerkannt. Israel hatte die Golanhöhen 1967 im Zuge des Sechs-Tage-Kriegs von Syrien erobert und 1981 annektiert.
Die UNO, die EU und die meisten Staaten anerkennen Israels Anspruch auf das Gebiet jedoch nicht. Es war bisher internationaler Konsens, dass über den Status des Hochplateaus nur im Zuge einer umfassenden Friedenslösung entschieden werden könne. Nach internationalem Recht gelten die Gebiete als von Israel besetztes Territorium Syriens.