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Mit drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und 14 Stürmerinnen ist das Frauennationalteam am Dienstag, 26. März 2024, nach Utica, der zehntgrössten Stadt im Bundesstaat New York gereist, um sich dort während sieben Tagen auf die WM vorzubereiten und an den letzten Details zu feilen.
Neben zahlreichen Trainingseinheiten standen auch zwei Testspiele auf dem Programm. Im ersten Vorbereitungsspiel gegen Schweden siegte die Equipe von Head Coach Colin Muller dank Toren von Lara Stalder (zwei), Alina Müller, Laura Zimmermann und Alina Marti mit 5:2. Im zweiten Testspiel gegen Deutschland drehten die Schweizerinnen einen Rückstand und setzten sich am Ende nach Penaltyschiessen mit 2:1 durch. Nicole Vallario in der regulären Spielzeit sowie Rahel Enzler und Alina Marti im Penaltyschiessen konnten sich dabei als Torschützinnen auszeichnen.
Diese beiden positiven Erlebnisse gilt es für die Schweiz mitzunehmen, wartet zum WM-Auftakt in der Nacht auf Donnerstag (01:00 Uhr CET) mit den USA doch gleich ein harter Prüfstein und Turnierfavorit. Von den bisher 22 Austragungen gewannen die Amerikanerinnen zehn Mal, zuletzt auch im vergangenen Jahr. Einzig Kanada, das ebenfalls der Gruppe A zugeteilt wurde, holte mit zwölf gewonnenen Austragungen noch mehr Weltmeistertitel. Wenn die Schweizerinnen am Eröffnungstag gegen die USA das Eis betreten, feiern sie ein kleines Jubiläum und bestreiten ihre 100. Partie an Weltmeisterschaften. Dabei werden sie alles daransetzen, dass die Amerikanerinnen nicht ihren 100. WM-Sieg bejubeln.
Neben den beiden grossen Dominatorinnen im Fraueneishockey spielen die Schweizerinnen in der Gruppe A, in welcher die besten fünf Teams der letztjährigen WM sind, auch gegen Tschechien und Finnland. In der Gruppe B figurieren mit Schweden, Japan und Deutschland diejenigen Nationen, welche bei den Weltmeisterschaften 2023 die Plätze sechs bis acht belegten, sowie mit China und Dänemark zwei Teams, die aus der Division I-A aufgestiegen sind. Sämtliche Nationen der Gruppe A sowie die drei besten Mannschaften der Gruppe B ziehen in die K.-o.-Phase ein, während die beiden letzten Teams der Gruppe B absteigen.