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Einer meiner Kunden kam kürzlich in ein Akasha Connecting, weil er sich immer wieder, wie er sagt, in die falschen Frauen verliebt. Die Beziehungen dauerten nie länger als ein paar Monate, selten drei bis vier Jahre. Er selbst war Mitte vierzig und kannte keine längeren Beziehungen.
Während dem Prozess zeigte sich in ihm eine grosse Leere, welche er mit immer neuen Beziehungen versuchte zu füllen. War die erste Verliebtheit verschwunden, brauchte es den nächsten Kick. Dies war entweder etwas Sportliches, Berufliches oder eben eine neue Beziehung und damit verbunden, die Aufmerksamkeit und die Bestätigung durch eine andere Person.
Das Bild, das uns gezeigt wurde, war ein Gefäss mit einem grossen Loch, auf welches immer wieder eine Schicht geklebt wurde. Wie sich herausstellte, um die innere Leere nicht fühlen zu müssen.
Was ist innere Leere?
Sie haben möglicherweise Momente oder Phasen der inneren Leere erfahren. Ich habe die innere Leere in verschiedenen Ausprägungen während eines Burnouts erfahren und weiss, wie es sich anfühlt, nichts zu fühlen.
Das Gefühl der inneren Leere wird von Menschen unterschiedlich wahrgenommen und beschrieben.
Für viele kann es aus einem tiefen Gefühl der persönlichen Unerfülltheit, Unzufriedenheit, dem Fehlen von Sinn im Leben beschrieben werden. Für andere entsteht eine innere Leere aus einer Erschöpfung heraus oder aufgrund von Trauer oder noch anderen Gründen.
Der Versuch, die innere Leere mit etwas Besonderem zu füllen oder zu überdecken, wie beispielsweise Substanzen, Essen, Käufe, Arbeit usw. scheint ebenfalls für viele zu gelten. Diese Strategien helfen häufig nur kurzfristig, wie sich auch mit eingangs beschriebenem Beispiel zeigt.
Anhand des Beispiels kann innere Leere auch als emotionaler Hunger beschrieben werden. Hunger als Sehnsucht, sich lebendig und in Verbindung mit sich und der Welt zu fühlen.
Innere Leere ist für uns Menschen eine der unangenehmsten Zustände. Viele davon Betroffenen versuchen mit allen Mitteln, diesen Zustand nicht zuzulassen, durch Handlungen im Aussen davon abzulenken und zu verdrängen. Eine Strategie, nebst den bereits beschriebenen kann sein, Bestätigung bei anderen suchen. Wie in meinem Beispiel dargelegt.
Erkennen Sie sich darin wieder? Welche Strategien nutzen Sie, um sich Ihrer inneren Leere nicht stellen zu müssen?
Wie «fühlt» sich innere Leere an?
Innere Leere ist ein Zustand, in dem Gefühle abhandengekommen sind und man sich trotz Menschen um sich herum einsam oder fehl am Platz fühlt. Ein paar Hinweise können Ihnen helfen, innere Leere noch besser zu erkennen:
- Es passiert viel um Sie herum und es berührt Sie nicht > Emotionslosigkeit «ich fühle nichts».
- Innerlich hohl fühlen, inneres Vakuum > «…fühle mich unendlich leer.»
- Funktionieren, ohne zu leben > «… Gefühl, nur noch zu funktionieren und nicht mehr zu leben».
- Sie verlieren die Kontrolle bei Aktivitäten, die ablenken > Kontrollverlust «…essen bis ich platze oder trinken bis mir schlecht wird…»
- Sie schotten sich von Ihren Mitmenschen und der Umgebung ab > Einsamkeit.
- Sie haben keine Energie und Motivation irgendetwas zu unternehmen. Energie reicht zum Erfüllen der Pflicht. > «…sich zu nichts aufraffen können»
- Sie erkennen den Sinn Ihres Lebens und den Platz in Ihrem Leben nicht > Fehlender Lebenssinn «…was soll ich da, was hat es für einen Sinn hier zu sein?»
- Sie suchen bei allem, was Sie tun nach Bestätigung von anderen – sei dies bei der Arbeit oder auch im persönlichen Umfeld inkl. Familie
Erste Schritte, wie Sie mit Ihrer inneren Leere umgehen können
Akzeptanz
Die Situation und den Zustand zu akzeptieren, wie er ist, war für mich am Anfang ganz schwierig, weil ich immer noch gedacht habe, das gebe sich wieder.
Als es mir gelang, die Situation und meinen Zustand zu akzeptieren, war der Zustand zwar noch nicht besser, doch war dies wie ein wichtiger Schritt im Prozess des wieder gesund Werdens.
Akzeptieren kann heissen:
- Akzeptieren, dass Sie sich in diesem Zustand befinden
- Akzeptieren, dass Sie noch nicht wissen, wie der Weg aus diesem Zustand heraus zu kommen, aussieht
- Akzeptieren, dass ein «Pflaster» das darunterliegende Thema nicht heilt und es möglicherweise auch nicht von heute auf morgen erledigt ist
- Akzeptieren, dass ein Prozess vor Ihnen liegt, der auch darin besteht, dass Sie sich selbst zuwenden und Ihrem Inneren Raum und Zeit geben
Gelingen Ihnen diese akzeptierenden Schritte und sind Sie bereit, sich auf einen Gesund-Werdens-Prozess einzulassen, vermeiden Sie auch, dem bestehenden Leid noch weiteres hinzuzufügen.
Sie werden Schritt für Schritt auch realisieren, wann Sie wieder Ihre schädlichen Strategien anwenden wollen und können etwas dagegen unternehmen. Auch wenn es zu Beginn einfach ein selbstauferlegtes Stopp-Schild ist, wenn Sie zuviel essen, trinken, Computerspiele nutzen usw.
Erkunden möglicher Ursachen
Oft ist nicht auf den ersten Blick klar, was die Ursachen für die innere Leere ist. Nehmen Sie sich dafür Zeit. Auch kann professionelle Hilfe durch ein Coaching hilfreich sein, um sich den eigenen dunklen Stellen zuzuwenden.
Beim Erkunden der Ursachen, kann ein Blick in die Vergangenheit helfen. Und dabei meine ich ein Blick, der über die kürzliche Vergangenheit hinaus geht in die Kindheit und Jugend. Gerade im Kindesalter entwickeln wir aufgrund von Erlebnissen Strategien, die uns damals geholfen haben, mit emotionalen Schmerzen umzugehen.
Oft handeln wir auch im späteren Leben aus diesen damaligen Strategien heraus und verhindern damit, starke negative Gefühle oder schützen uns vor Verletzungen. Mit diesen Strategien aus der Kindheit verhindern wir jedoch auch, dass wir im heutigen Lebensabschnitt andere Möglichkeiten benötigen und meist auch haben oder zumindest entwickeln können, um mit den heutigen Situationen neu umzugehen.
Gelingt es Ihnen, für die Wunden von damals, welche Sie zugeschüttet haben, Heilung zu finden, gelingt es Ihnen auch, den Weg aus der inneren Leere zu finden.
Achtsamkeit- im Hier und Jetzt leben
Um in den Moment, ins Hier und Jetzt zu kommen, hilft nur eines: ATMEN
Konzentrieren Sie sich immer wieder für ein paar Minuten auf Ihren Atem. Nichts holt Sie so rasch ins Jetzt zurück, wie diese kleine Übung.
Diese Atem-Pausen verhelfen Ihnen wieder, sich im Moment wahrzunehmen und Sie werden merken, dass sich damit nach einiger Zeit auch Ihre Wahrnehmung verändert. D.h. dass Sie bei regelmässiger Anwendung der Atem-Pausen wieder mehr Lebendigkeit wahrnehmen können. Probieren Sie es aus.
Mehr dazu in meinem Blog: Innerer Frieden – und was Ihnen das Leben im Hier und Jetzt bringt
Wie hat ein Akasha Connecting meinem Kunden geholfen?
Mit Hilfe der Verbindung zu seiner Akasha Chronik konnten die Ursachen und die Hintergründe für seine innere Leere entdeckt werden.
In einem nächsten Schritt hat er mit Hilfe der Übermittlungen aus seiner Akasha Chronik, die mit der Ursache verbundenen Erfahrungsenergien und die alten Verbindungen gelöst sowie das Energiefeld energetisch gereinigt.
Die ihm aus der Akasha Chronik übermittelten konkreten Hilfestellungen und nächsten Schritte ist er nun am Anwenden und Erfahrungen sammeln. Dadurch hat sich die Situation bereits stabilisiert.
Die Beschreibung des Akasha Connectings finden Sie auf meiner Webseite
Du kannst deine Augen schliessen, wenn du etwas nicht sehen willst, aber du kannst nicht dein Herz verschliessen, wenn du etwas nicht fühlen willst.Johnny Depp