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Die britische Künstlerin Ithell Colquhoun wurde 1936 zusammen mit anderen Surrealisten in London gezeigt, brach jedoch 1939 aufgrund unterschiedlicher Überzeugungen über den Wert des Okkultismus in der Kunst mit der Bewegung. 2019 erwarb die Tate das gesamte Archiv von Colquhoun und erkannte sie als wichtige Figur des Surrealismus an. In den letzten Jahren erlangte ihre Kunst, die spirituelle Themen erforscht, Anerkennung und wurde in Biennalen in Liverpool und Venedig gezeigt.
Jennifer Higgies Buch “The Other Side: A History of Women in Art and the Spirit World” stellt Künstlerinnen wie Colquhoun vor, die Konventionen trotzen und mystische Themen in ihrer Arbeit erforschen. Das Buch diskutiert auch Künstlerinnen wie Georgiana Houghton, Helena Blavatsky und Hilma af Klint und fordert eine erweiterte Anerkennung und Verständnis für Künstlerinnen mit spirituellen Neigungen.
Es wird jedoch angemerkt, dass das Buch hauptsächlich europäische und amerikanische Künstlerinnen behandelt und Künstlerinnen aus indigenen Kulturen sowie dem Globalen Süden nicht ausreichend berücksichtigt. Jennifer Higgie selbst erkennt an, dass noch viel Arbeit geleistet werden muss, um den Beitrag spiritueller Künstlerinnen angemessen anzuerkennen.
Einführung
Ithell Colquhoun, eine britische Künstlerin und Mitglied von halbgeheimen okkulten Gesellschaften, hatte eine komplexe Beziehung zur Surrealismus-Bewegung. Zunächst stellte sie 1936 mit anderen Surrealisten in London aus, brach jedoch aufgrund unterschiedlicher Überzeugungen über den Wert des Okkultismus in der Kunst im Jahr 1939 mit der Bewegung. 2019 würdigte das Tate Colquhoun als wichtige Figur des Surrealismus, indem sie ihr gesamtes Archiv erwarben. Ihre Kunst, die spirituelle Themen erforscht, erlangte in den letzten Jahren Anerkennung und wurde in Biennalen in Liverpool und Venedig präsentiert.
Jennifer Higgies “The Other Side: A History of Women in Art and the Spirit World”
Jennifer Higgies Buch “The Other Side: A History of Women in Art and the Spirit World” erforscht das Werk von Künstlerinnen, darunter Ithell Colquhoun, die sich von Konventionen abwandten und sich mit mystischen Themen beschäftigten. Higgies Buch stellt das traditionelle Kanon der Kunstgeschichte infrage und versucht, diesen Künstlerinnen die ihnen gebührende Anerkennung zukommen zu lassen. Das Buch ist eine Mischung aus Memoiren, Reisebericht und kunsthistorischer Untersuchung.
Vergessene Künstlerinnen aufspüren
Higgies Buch beleuchtet Künstlerinnen wie Georgiana Houghton, Helena Blavatsky und Hilma af Klint, die in den letzten Jahren innerhalb westlicher Kunstinstitutionen Anerkennung gefunden haben. Diese Künstlerinnen erkundeten spirituelle und esoterische Themen in ihrer Arbeit und integrierten oft mystische Symbole und Ideen. Higgies Buch zielt darauf ab, die Beiträge dieser Künstlerinnen ins Bewusstsein zu rufen und die begrenzte Sichtweise der Kunstgeschichte herauszufordern.
Grenzen und Ausweitung der Anerkennung
Obwohl “The Other Side” die Leistungen europäischer und amerikanischer Künstlerinnen aufzeigt, erkennt es die Grenzen seiner Berichterstattung an. Higgie erkennt die Notwendigkeit weiterer Bemühungen an, die Anerkennung und das Verständnis von Künstlerinnen mit spirituellen Neigungen zu erweitern, einschließlich derer aus indigenen Kulturen und dem Globalen Süden.
Kritik und Anerkennung laufender Arbeiten
Obwohl “The Other Side” wertvolle Einblicke in die Welt der spirituellen Künstlerinnen bietet, hat es Kritik erfahren. Es wird bemerkt, dass das Buch die Intensität und Kraft der diskutierten Kunstwerke nicht vollständig einfangen kann. Zudem sind einige Künstlerinnen der breiten Öffentlichkeit immer noch relativ unbekannt, was den anhaltenden Bedarf an Arbeit zeigt, um die Beiträge spiritueller Künstlerinnen vollständig aufzudecken und zu würdigen. Higgie erkennt an, dass noch viel Arbeit zu tun ist.
Fazit
Ithell Colquhoun und andere Künstlerinnen, die sich mit spirituellen Themen in ihrer Arbeit auseinandersetzten, wurden in der traditionellen Kunstgeschichte oft übersehen. Jennifer Higgies Buch “The Other Side: A History of Women in Art and the Spirit World” versucht dies zu korrigieren, indem es die Beiträge dieser Künstlerinnen präsentiert und den etablierten Kanon hinterfragt. Obwohl das Buch seine Grenzen und Kritikpunkte hat, stellt es einen wichtigen Schritt dar, um die spirituellen Neigungen von Künstlerinnen im Laufe der Geschichte anzuerkennen und zu verstehen.[ad_2]
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