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«Dies ist ein entmutigender Rückschritt für die internationale Bewegung, die Gewalt gegen Frauen weltweit zu beenden», hiess es in einer am Sonntag vom Weissen Haus verbreiteten Mitteilung. Länder sollten daran arbeiten, ihre Verpflichtungen zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen zu stärken, statt internationale Verträge zu deren Schutz abzulehnen.
Biden verwies darauf, dass die Zahl von Gewalttaten zuhause weltweit zunehme. Ausdrücklich nahm er Bezug auf Berichte über die wachsende Zahl von Morden an Frauen in der Türkei. «Wir alle müssen mehr tun, um Gesellschaften zu schaffen, in denen Frauen ihr Leben frei von Gewalt leben können.»
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte zuvor per Dekret den Austritt aus der sogenannten Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen verkündet. Das internationale Abkommen war 2011 vom Europarat ausgearbeitet worden.