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Die Pension Bienvenue wird zum Maison Emilie – 7 gute Gründe für das Maison Emilie:
Wollen auch Sie:
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Ein mutiges Engagement von zwei gemeinnützigen Trägerschaften unterstützen?
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Das alles können Sie mit unserem Projekt an der Rue du Simplon 2 in Lausanne bewirken.
Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung, Ihre Empfehlung, Ihr Netzwerk und eine Million Franken.
Kontaktieren Sie uns auf <email-pii>, wenn Sie Fragen haben oder uns unterstützen möchten. Wir freuen uns, wenn Sie diese Website in Ihrem Netzwerk weiter empfehlen oder wenn wir das Projekt in Ihrer Organisation persönlich vorstellen dürfen. Hier können Sie auch unseren Flyer bestellen.
Und unsere Bankverbindung lautet: Konto der Stiftung compagna conviva bei der Alternativen Bank Schweiz, IBAN <iban-pii>.
Geschichte
Die Pension Bienvenue: Von den Freundinnen Junger Mädchen zur Bienvenue SA
1928 verkaufte Jean-Jacques Mercier die Liegenschaft an der Rue du Simplon 2 in Lausanne für 95’000 Franken an die Freundinnen Junger Mädchen (FJM). Sie zahlten am Tag des Kaufs 5000 Franken aus eigenem Vermögen und nahmen für den Rest eine Hypothek auf. Die FJM hatten zuvor an der Rue de l’Ale eine kleine Pension betrieben; nun waren sie in der Lage, auf die wachsende Nachfrage zu reagieren. So sehen wir bereits in den Anfängen der Pension Bienvenue die Risikobereitschaft der FJM für ihre Mission und ihren Unternehmerinnengeist sowie das gesellschaftliche Engagement in ihrem Umfeld.
Andrée Cuendet, die Tochter von Jean-Jacques Mercier, war von 1928 bis 1975 in führender Funktion als Freundin Junger Mädchen engagiert, davon viele Jahre als Vorsteherin der Pension Bienvenue. mehr lesen …
Die Freundinnen Junger Mädchen hatten sich 1877 im Nachgang zum grossen Abolistionistenkongress in Genf als internationaler Verein konstituiert. In der Schweiz entstanden von der Westschweiz aus lokale Komitees, in Lausanne schon 1882. Um sie vor Missbrauch und Ausbeutung zu schützen, boten die FJM den oft sehr jungen Frauen, die sich im Zuge der frühen Arbeitsmigration vom Land in die Stadt begaben, Beratung, Ausbildung und Freizeitaktivitäten an. Die FJM brachten sie zudem in eigenen Pensionen unter.
1999 nahm der Verein Freundinnen Junger Mädchen den neuen Namen COMPAGNA an.
Da der Vereinsvorstand nicht erneuert werden konnte, wurde der Verein COMPAGNA Vaud 2018 aufgelöst. Er war jedoch sehr daran interessiert, die Bestimmung zugunsten von Frauen zu bewahren und übertrug die Pension Bienvenue deshalb auf die Stiftung compagna conviva. Diese war 2016 vom Schwesterverein COMPAGNA Zürich gestiftet worden und hatte deren zwei Hotels und deren Pension übernommen. compagna conviva unterstützt Frauenprojekte, sie untersteht der schweizerischen Stiftungsaufsicht, wird als gemeinnützig anerkannt und ist steuerbefreit.
Die Stiftung compagna conviva besitzt die Liegenschaften. Aufgebaut und betrieben werden die Hotels und Pensionen von der gemeinnützigen Frauenhotel AG und ihren Tochtergesellschaften. Die Frauenhotel AG wurde 1998 als gemeinnützige Aktiengesellschaft mit der Mission gegründet, soziale und gesellschaftliche Ziele mit unternehmerischen Mitteln zu erreichen. Um die Pension Bienvenue zu betreiben, gründete die Frauenhotel AG 2018 die gemeinnützige Tochtergesellschaft Bienvenue SA. Gemeinnützig heisst, dass die Verwaltungsrätinnen ehrenamtlich arbeiten und dass die Aktionär:innen auf Dividenden verzichten. Wenn Gewinne anfallen, werden diese zweckbestimmt in die Weiterentwicklung der gemeinnützigen Mission investiert.
In den Pensionen bietet die Frauenhotel AG geeigneten Wohnraum auch für Frauen in Notsituationen und in den Hotels geschützte Arbeitsplätze für Frauen mit Beeinträchtigungen an. Die Frauenhotel AG – die am Markt unter dem Namen Sinn&Gewinn Hotels auftritt – gehört damit zu den Pionierinnen des sozialen Unternehmertums in der Schweiz.
Obwohl sich die Zeiten in den letzten 90 Jahren stark verändert haben, hat sich die Mission der Pension Bienvenue als bleibend aktuell erwiesen: Frauen ein «Daheim auf Zeit» anzubieten, seien es Studentinnen, Alleinreisende, moderne Arbeitsmigrantinnen sowie auch Frauen in schwierigen Lebenssituationen, die uns vom Sozialdienst der Stadt Lausanne zugewiesen werden.
Dieses gemeinsame Dach für Frauen aus unterschiedlichen Weltregionen, verschiedenen Alters, unterschiedlichen sozialen Hintergründen, mit und ohne Beeinträchtigung zeichnet das inklusive Konzept der Pension aus.
Kurze Geschichte des Gebäudes
Die Pension Bienvenue befindet sich in der Rue du Simplon 2, 1006 Lausanne. Das Gebäude wurde von Francis Isoz erbaut, der laut dem Historischen Lexikon der Schweiz ab 1879 “Architekt in Lausanne” war. Isoz spielte eine grosse Rolle bei der Umgestaltung der Stadtlandschaft: Er zählte viele Mietshäuser und Villen, öffentliche und kommerzielle Gebäude zu seinem Verdienst. Zeugen seines Wirkens sind zum Beispiel die Banque Cantonale Vaudoise, das Mercier-Haus in Grand-Chêne, die Umgestaltung des Château d’Ouchy.
Das Gebäude an der Rue du Simplon 2, bekannt als „La Tourelle“, stammt aus dem Jahr 1894 und wurde für den Lausanner Industriellen Jean-Jacques Mercier-Marcel erbaut, der ein grosser Förderer der Stadtentwicklung von Lausanne war. „Es befindet sich an der Spitze des Blocks auf einem schmalen dreieckigen Grundstück und trägt dazu bei, seine Identität zu definieren, durch seine von Paris inspirierte Architektur, die durch den Dachbodengang, die Kuppel, die die Ecke überragt, und seine reiche Verzierung hervorgehoben wird. In der Architekturzählung des Kantons Waadt erhielt es die Note „3“, was bedeutet, dass es auf lokaler Ebene ein interessantes Objekt ist. Das Haus verdient es, erhalten zu bleiben. Es kann jedoch verändert werden, falls es seine Qualitäten nicht verliert, die ihm diese Bewertung eingebracht haben.» mehr lesen …
In der „La Tourelle“ nutzt die Pension aktuell vier Etagen mit einem Mansardengeschoss von jeweils 234m2 mit insgesamt 28 Schlafzimmern, 6 Toiletten, 3 Duschbädern und 2 Küchen.
Im Jahr 2018 gründete die Frauenhotel AG in Lausanne die gemeinnützige Tochtergesellschaft Bienvenue SA, um die Pension Bienvenue zu betreiben.
Im Grunde ist die Mission der Pension während mehr als 90 Jahren die gleiche geblieben: Frauen eine vorübergehende «Zuflucht» für eine Übergangszeit zu bieten – sei dies während der Ausbildung, einer beruflichen Phase, als Alleinreisende oder aus sozialen Gründen.
Vorprojekt & Finanzierung
Die Herausforderung der Renovation, Beratung durch die Ecole Hôtelière de Lausanne und städtebauliche Aspekte
Das Gebäude an der Rue du Simplon 2 hat im Laufe der Jahrzehnte nur kleinere Umbauten erfahren. Es präsentiert sich heute weitgehend noch so, wie es erbaut worden ist und strahlt deshalb einen grossen Charme aus. Der gemeinnützige Verein COMPAGNA Waadt hat den laufenden Unterhalt gewissenhaft bestritten, für teurere Massnahmen war er mit seinen knappen Budgets allerdings auf Beiträge von Dritten angewiesen, in letzter Zeit vor allem auf de Hilfe der Loterie Romande. Nun ist es unvermeidlich geworden, das Haus einer Gesamterneuerung zu unterziehen.
Um die Herausforderungen und Chancen eines solchen Projekts richtig zu identifizieren, richteten wir im Jahr 2020 ein Gesuch an die École Hôtelière de Lausanne (EHL Hospitality Business School) und erhielten den Zuschlag für eine Team-Diplomarbeit. Die Studentinnen stellten die Ergebnisse im Januar 2021 unter dem Namen «Maison Émilie» vor. Sie bestätigten die Attraktivität einer Frauenpension auf dem Lausanner Hotelmarkt unter dem Motto eines erschwinglichen Zusammenlebens in einem Haus, das sich nachhaltig positioniert. Das Projektteam gab einige Empfehlungen ab; darunter die Ausstattung der Zimmer mit individuellen Nasszellen sowie die Positionierung des Hauses unter Würdigung seiner langen Frauentradition. Der neue Name „Maison Émilie“ als besondere Hommage an Émilie Gourd, die grosse Kämpferin für das Frauenstimmrecht und das soziale Fortkommen der Frauen, benennt diese Tradition sehr schön.
Die Sanierung und Weiterführung der Frauenpension passt hervorragend zu den Plänen der SBB und der Stadt Lausanne, das Quartier südlich des Bahnhofs aufzuwerten und die Rue du Simplon und die Passage des Saugettes als lebendigen sozialen Raum zu gestalten. Die Pension Bienvenue steht zudem am städtebaulichen Dreh- und Angelpunkt zur Avenue d’Quchy und zur Avenue de Montchiosi.
Ziele der Bauherrin
Angeregt von den Ideen des EHL-Diplomteams erstellten wir im Herbst 2021 einen Businessplan und erarbeiteten – unter Beizug des erfahrenen Architekten Bernard L. Verdon – die Grundlagen für einen eingeladenen Architektur-Wettbewerb.
Als Bauherrinnen möchten wir an der Rue du Simplon 2 weiterhin eine Pension von und für Frauen führen, eine einfache, doch ansprechende Ausstattung anbieten und einen normkonformen Betrieb garantieren.
Dazu müssen wir:
Sanierung
uns um die grundlegende Erneuerung des Gebäudes in seiner denkmalgeschützten Substanz kümmern und insbesondere die Feuersicherheit verbessern.
Betrieb sicherstellen
den künftigen Betrieb sicherstellen und verbessern. Dazu gehört die Bewohnbarkeit (sanitäre, akustische und lüftungstechnische Sanierungen), der Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität, die digitale Ausstattung sowie auch die längerfristige finanzielle Tragbarkeit.
Nachhaltige Restauration
den aktuellen Anforderungen an die Nachhaltigkeit gerecht werden und Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs umsetzen.
Vorprojekt und Finanzielles
Aus dem Architekturwettbewerb ging im Herbst 2022 das Büro cBmM SA aus Lausanne als Sieger hervor. Marina Marinov, Architektin ETH, ist unsere Ansprechpartnerin.
Das von ihr entworfene überzeugende Vorprojekt enthält:
- einen zusätzlichen ebenerdigen Eingang für Personen mit eingeschränkter Mobilität
- einen Lift, ebenfalls für Personen mit eingeschränkter Mobilität
- im Erdgeschoss eine Réception sowie eine grosszügige Lounge für Begegnung und Co-working
- im Erdgeschoss drei Geschäftsräume zu externen Vermietung
- im 2. Obergeschoss eine attraktive Gemeinschaftsküche für Pensionsgäste
- 26 Zimmer mit eigener Nasszelle, verteilt auf die Geschosse 1 bis 4
Pläne aus dem Vorprojekt (mit Einrichtungsideen)
Erdgeschoss:
Hinweise zu den drei Geschäftsräumen im Erdgeschoss: Die Geschäftsräume sind unabhängig von der Pension über die Passage des Saugettes zugänglich und messen 20 m2, 35 m2 und 26.7 m2. Sie können einzeln oder zusammen gemietet werden und verfügen je über eine eigene Nasszelle. Gerne geben wir Interessentinnen bereits heute weitere Auskünfte.
Zweites Obergeschoss:
In der Planskizze des zweiten Obergeschosses sind fünf Zimmer für die Pensionsgäste enthalten sowie eine renovierte Gemeinschaftsküche, die mit einem grossen Esstisch und Sitzecke ausgestattet wird. Auch dieser Raum dient der Begegnung und dem Austausch zwischen den Pensionsgästen.
Im ersten, dritten und vierten Obergeschoss sind ausschliesslich Zimmer für die Pensionsgäste vorgesehen.
Kosten und Finanzierung
Wir rechnen für die Renovation des Maison Emilie mit Kosten von etwa 4 Millionen Franken, davon etwa 3.6 Millionen Baukosten für die Sanierung der Liegenschaft und die Modernisierung des Betriebs, inkl. Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Allein die unaufschiebbare normkonforme Instandsetzung des Hauses wird etwa zwei Drittel dieser Baukosten verschlingen.
Zu den Baukosten kommen noch die gesamte Einrichtung sowie Projekt- und Voreröffnungskosten in der Grössenordnung von ca. CHF 400’000.- dazu.
Für den längerfristigen Erfolg des Maison Emilie ist es zwingend, dass die Finanzierungskosten (d.h. insbesondere die Hypothekarverschuldung) so tief wie möglich gehalten werden können. Eine Pension von Frauen für Frauen, die auch soziale Zielsetzungen verfolgt, kann keine maximal mögliche Rendite erzielen.
Deshalb sind wir auf zahlreiche und auch auf grosszügige Unterstützungen angewiesen.
1 Million für Emilie!
So kann die Finanzierung gelingen:
|Finanzierungsart
|Betrag
|Anteil an der Gesamtfinanzierung
|Hypothekarkredit via Bank
|2’600’000.-
|65%
|Spenden und zinslose bis zinsgünstige Darlehen aus dem Fundraising
|1’000’000.-
|25%
|Eigenmittel der beteiligten Trägerschaften
|400’000.-
|10%
|Total
|4’000’000.-
|100%
Je grösser der Erfolg aus dem Fundraising, desto grösser wird der Spielraum der Trägerorganisationen für ihr soziales Engagement.
Zeitplan
Im 2024 wird die Finanzbeschaffung im Zentrum unserer Aktivitäten stehen.
Die Stiftung compagna conviva kann erst nach substanziellen Zusagen für Drittmittel die nächsten Planungsschritte (Detailprojekt, Eingabe Baugesuch etc.) angehen.
Die Frauen,
die das Projekt vorantreiben
Maud StempfhuberLausanne, Verwaltungsratspräsidentin Bienvenue SA und Mitglied des Stiftungsrats compagna conviva
Roxane BernerJobcoach, Lausanne, Verwaltungsrätin Bienvenue SA
Anne GuthmullerFinance Manager, Lausanne, Verwaltungsrätin Bienvenue SA
Cécile TheumannConseil en durabilité, Lausanne, Verwaltungsrätin Bienvenue SA
Irène WyssBetriebsökonomin, Winterthur, Verwaltungsrätin Bienvenue SA und Frauenhotel AG
Irène MeierKüsnacht, Verwaltungsratspräsidentin Frauenhotel AG, Stiftungsrätin compagna conviva und Verwaltungsrätin Bienvenue SA
Jeanne PestalozziDietikon, Präsidentin Stiftung compagna conviva und Verwaltungsrätin Bienvenue SA
Ursi SignerImmobilienfachfrau, Zürich, Stiftungsrätin compagna conviva und Verwaltungsrätin Frauenhotel AG
Carola Scotoni BergerJuristin, Hotelière, Change Coach, Zürich, Verwaltungsrätin Frauenhotel AG
Gisela HeimLeiterin Alterszentrum, Zürich, Verwaltungsrätin Frauenhotel AG
Ulla KellenbergerZürich, Stiftungsrätin compagna conviva
Verena Kern NybergHotelmanagerin und Marketingfachfrau, trägt die Verantwortung für alle vier Betriebe der Sinn & Gewinn Hotels
Die Frauen in der strategischen Verantwortung
Operative Verantwortung
Die zwei gemeinnützigen Organisationen,
die hinter dem Projekt stehen
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