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Bösartige primäre Knochentumore müssen fast immer komplett operativ entfernt werden, ohne mikroskopische Reste zu hinterlassen; d.h. sie müssen mit einem Sicherheitsabstand operiert werden, ohne dass der Tumor bei der Operation gesehen oder berührt wird.
Einige Tumorgruppen (so speziell das Osteosarkom und EWING Sarkom) sprechen auf Chemotherapie an; bei diesen Tumoren wird im Regelfall vor und nach der Operation eine solche sogenannte adjuvante Chemotherapie gegeben. Strahlentherapie ist meist nicht sehr wirksam, kommt aber in speziellen Situationen auch zum Einsatz. (Den Einsatz der verschiedenen Möglichkeiten wie Chemotherapie, Strahlentherapie bezeichnet man als ‚multimodale’ Therapie.)
Durch eine optimale koordinierte Therapie unter Einsatz aller Möglichkeiten haben sich die Heilungschancen in den letzten 30 Jahren von unter 20% auf über 70% verbessert.