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Schulcampus Stacherholz Arbon
Projektwettbewerb offen 2016, 1. Rang, Fertigstellung 2020
Die bestehende Anlage im Süden von Arbon zeichnet sich als Ensemble aus unterschiedlich hohen Bauvolumen verschiedener Baujahre aus. Die Erweiterungen des Areals haben bereits eine 40-jährige Geschichte.
Der lange schlanke Baukörper des Zwischentraktes wurde erhalten. Er ist als bemerkenswertes Gebäude nach 1959 eingestuft.
Das Neubauvolumen konnte entsprechend kompakt gehalten werden, was einer grosszügigen Umgebung zugute kommt. Es wird unmittelbar an den im Jahr 1972 erstellten, langgezogenen Primarschulhausköper angebaut. Durch das winkelförmige Anschliessen des Neubauvolumens findet das bestehende Schulgebäude einen angemessenen volumetrischen Abschluss und der Pausenhof der Primarschüler wird räumlich gefasst. Im Neubau gelangt man über einen grosszügigen Eingangsbereich zum erdgeschossigen Mehrzwecksaal mit Bühne und angeschlossener Küche. Bei Bedarf lässt sich die Aula zur natürlich belichteten Erschliessung öffnen. Entsprechend dem Bestand im Osten sind in den beiden Obergeschossen jeweils zwei nord- bzw. südwestlich ausgerichtete Klassenzimmer mit dazugehörigen Gruppenräumen angeordnet.
Als umgebungsgestalterisches Element wird ein langer, liegender Betonkörper zwischen dem Zugangsweg und der Spielwiese nördlich vom Neubau eingefügt. Er beinhaltet eine grossflächige Hecke, Sitzgelegenheiten sowie eine Rampe für die Behindertenzugänglichkeit der unterschiedlichen Geländeniveaus. Dadurch wird der Aussenraum für die beiden Altersgruppen gegliedert.