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Während der Verarbeitung der Zuckerrüben wurden 2014 den Zuckerrübenpressschnitzeln in den beiden Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld rund 4 % Melasse zugesetzt. In der vorliegenden Erhebung wurde untersucht, welchen Einfluss höhere Melassezugaben auf die Silagequalität und die aerobe Stabilität haben. Dabei wurden den Pressschnitzeln 0, 7 oder 14 % Melasse beigemischt und das Futter in Rundballen einsiliert. Beim Einsilieren sowie nach einer Lagerdauer von 120 und 377 Tagen wurden Proben gezogen und die Inhaltsstoffe sowie in den Silagen zusätzlich die Gärparameter und die mikrobiologische Qualität untersucht. Mit steigendem Melasseanteil wies das Ausgangsmaterial höhere TS- und insbesondere höhere Zuckergehalte auf. Durch den Gärprozess wurde ein grosser Teil des Zuckers wiederum abgebaut. Die Silagen mit einer Lagerdauer von vier Monaten zeichneten sich durch eine gute Gärqualität und mikrobiologische Qualität aus. Bei den Ballen, die über ein Jahr gelagert wurden, stiegen die Essigsäuregehalte an. Dadurch verbesserte sich die aerobe Stabilität der Silagen insbesondere bei den beiden Varianten mit 7 und 14 % Melasse.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.