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Christine schrieb als Antwort auf die FAQ folgenden Text:
Da der Text dort nicht richtig hinpaßt, eröffne ich hier mal einen neuen Thread, in dem wir uns konstruktiv steiten können. Als Antwort kopiere ich hier einen Beitrag von mir aus dem Amalgam-Forum herein, der relativ gut paßt:
Damit sei die hoffentlich rege Diskussion eröffnet.
Liebe Grüße
Günter
Hallo Günther, alle Symptome der Kryptopyrrolurie passen auf die Schwermetall- und Holzschutzmittelvergiftung. Vergiftungen verursachen Stoffwechselstörungen, weil sie auf Nervensystem und auf die Drüsen wirken bzw. diese Organe vergiften. ZNS und Drüsen sind u. a. für die Hormonsteuerung und Enzymbildung zuständig. Ich kann nur jedem raten, der eine Kryptopyrrolurie diagnostiziert, die Ursache zu suchen und auszuleiten. Sonst doktort ihr an dem "Symptom Kryptopyrrolurie" rum, aber werdet nicht gesund.
Liebe Grüße
Christine
Da der Text dort nicht richtig hinpaßt, eröffne ich hier mal einen neuen Thread, in dem wir uns konstruktiv steiten können. Als Antwort kopiere ich hier einen Beitrag von mir aus dem Amalgam-Forum herein, der relativ gut paßt:
...wenn der Hämopyrrollaktam-Komplex in größeren Mengen im Urin gefunden wird, so bedeutet dies zwingend, daß mit diesem Urin Zink und Vitamin B6 erhöht ausgeschieden wird. Und diese Elemente fehlen dann irgendwo. Also müssen diese Elemente substituiert werden. Egal ob erblich, ob Folge der Schwermetallvergiftung oder ob Folge von oxidativen Streß. Nur die Dauer der Einnahme würde sich je nach Ursache unterscheiden. Bei einer erblichen Geschichte werde ich wohl eine Dauermedikation benötigen. Erfahrungsgemäß kann die Dosis aber später auf eine Erhaltungsdosis reduziert werden. Wenn die Ursache in der Vergiftung oder im oxidativen Streß liegt, kann ich ja an den Ursachen ansetzen und würde bei einem Erfolg dann auf die Medikamente verzichten können.
Da beim HPU-ler die Entgiftung eingeschränkt ist, sollte meiner Meinung nach parallel zur HPU-Medikation immer auch eine Schwermetallentgiftung durchgeführt werden.
HPU ist eigentlich die Bezeichnung für ein Symptom: den erhöhten Verlust von P5P und Zink in einer Komplexverbindung über den Urin. Für die anderen untergeordneten Symptome wie z.B. Verhaltensauffälligkeiten und Kniebeschwerden ist dies aber wieder Ursache. Es gibt eine Kausalkette. Und wenn es mir nicht gelingt, an deren Anfang anzusetzten, so muß ich es zumindest versuchen, dies in der Mitte zu tun. Mit Ritalin oder Arthrosemitteln tu ich es nur am Ende der Kette.
Für die erbliche Variante spricht das gehäufte Auftreten in bestimmten Familien (in meiner Familie weiß ich es schon von drei Personen). Wenn es erblich ist, werde ich an den Ursachen nicht viel machen können. Also muß ich immer wieder nachfüllen, ob es mir paßt oder nicht. Dass sich Leute an der Not anderer Menschen dumm und dämlich verdienen, ist leider eine häufig zu beobachtende Tatsache. Aber obwohl ich meinen Test bei der KEAC habe machen lassen und von denen auch meine Medikamente beziehe, habe ich noch keine Geldgier beobachten können. Im Gegenteil: Frau Quooss hat mich sehr lange kostenlos am Telefon beraten und mir nichts aufgeschwatzt (sie hatte angerufen!). Wo findet man das heute noch!
Es gibt genügend Krankheiten, bei denen man sich sicher ist, daß sie (auch) erblich sind und wo man bis heute nicht die Gene kennt, die dazu führen. Und bis vor wenigen jahren galt dies für alle erblichen Krankheiten. Es muß jemand viel Geld bereitstellen, dies zu untersuchen. Doch wenn man sieht, wie wenig weltweit an HPU/KPU geforscht wird, so werden wir wohl noch lange auf diesen Nachweis warten müssen.
Für mich gilt es als sicher, daß es die erbliche Form gibt. Unklar ist für mich, mit welchem Prozentsatz eine erworbene Form existiert. Unterscheiden tut sich die Behandlung erst mal nur in der Dauer. Und wenn Du bei einer Quecksilbervergiftung nicht das Zinkdefizit behebst, wirst Du auch nicht ordentlich entgiften können. Und dabei ist es egal, was primär ist: Zinkmangel oder hohe Quecksilbereinlagerung.
Laut Literatur sollen 5-10% HPU/KPU haben, die Frauen bei etwa 10%, die Männer wohl eher gegen 5%. Ich kann das nur so wiedergeben, Beweise habe ich nicht. Vielleicht noch ein Zitat zum Schluß aus der Raum&Zeit:
"... Das Beispiel des Münchener Professors Heufelder (Internist, Endokrinologe, Spezialist für Stoffwechselerkrankungen) zeigt, wie dies geschehen könnte. An einer Münchener Schule prüfte er das Kryptopyrrol aller Kinder einer Klasse und das einer Klasse mit Sonderschülern. Das selbst für ihn überraschende Ergebnis war, dass fast alle Sonderschüler vermehrte Kryptopyrrole im Urin hatten, hingegen nur drei Schüler der "normalen" Parallelklasse.
Ebenso sollte bei allen Krebspatienten obligatorisch ein Kryptopyrrol-Test durchgeführt werden. Der Literatur zufolge sollen etwa 50% der Krebspatienten Pyrroliker sein. ..."
Damit sei die hoffentlich rege Diskussion eröffnet.
Liebe Grüße
Günter