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Die berühmten Pyramiden von Teotihuacan liegen nur etwa 45 km nördlich vom Koloss Mexico City und doch hat sich in den Ruinen einen Frieden bewahrt, der ansteckend wirkt. Vom Jahr 100 n.Ch. bis 650 n.Ch. war Teotihuacan das dominierende kulturelle, wirtschaftliche und militärische Zentrum von Mittelamerika. Mit ihren geschätzten 200.000 Einwohnern und 20 km2 Fläche war Teotihuacan die grösste Stadt des amerikanischen Kontinents. Rund hundert Jahre nach ihrem Höhepunkt, wurde der Ort, aus noch unerklärlichen Gründen, verlassen. Als sie später wieder entdeckt wurde, bekam sie den Namen Teotihuacan, was ungefähr bedeutet „da wo die Männer zu Göttern wurden“.
Die Hauptachse der Stadt bildet die sogenannte Strasse der Toten, das nördliche Ende wird von der Mondpyramide besetzt und das Zentrum von Teotihuacan ist durch die Sonnenpyramide (sie ist ca. 65 m hoch) gekennzeichnet, die nach der Pyramide von Cholula die zweitgrösste Pyramide des amerikanischen Kontinents ist. Im Süden befindet sich der Hofkomplex, die ciudadela, in der möglicherweise die Herrscherfamilie oder deren direkte Untergebene lebten.
Es wird gesagt, dass der mächtige König jeden Tag frischen Fisch von der Küste und Eis vom Popocatepetl ass. Seine Untertanen rannten hunderte von Kilometern im Staffellauf, um diese Güter frisch zu besorgen.
Zu ihrer Blütezeit waren die Wände der Gebäude mit farbigen Malereien bedeckt. Die Grundfarbe der über ihre Leben erzählenden Bilder war normalerweise rot.
Die Jungs hatten grosse Freude beim Erkunden der geheimnisvollen Ruinen und meine Angst vor einem Fallen von den steilen Pyramiden war total unbegründet… den gebrochenen Arm gab’s am gleichen Nachmittag beim Spielen im Garten!