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Annette Gigon und Mike Guyer diplomierten an der ETH Zürich und gründeten 1989 gemeinsam das Büro Gigon/Guyer Architekten. Bereits mit ihrem ersten Bau, dem Kirchner Museum in Davos, wurde das Büro 1992 über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Es folgten zahlreiche weitere Museumsprojekte wie die Erweiterung des Kunstmuseums in Winterthur (1993–1995), das Kunstmuseum Appenzell (1996–1998), die Renovation und der Anbau der Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz (1993–1998) und das Archäologische Museum und Park Kalkriese bei Osnabrück (1998–2002), die Donation Albers-Honegger im französischen Mouans-Sartoux (1999–2003) sowie die kleine Fondazione Marguerite Arp, Locarno (2008–2014).
In den letzten Jahren haben sich Gigon/Guyer ebenfalls intensiv mit Wohnungsbau auseinandergesetzt und dabei neue Lösungen sowohl für den gehobenen als auch für den kostengünstigen Wohnungsbau entwickelt wie dem Pflegi-Areal, Zürich (1998–2002) und der Wohnüberbauung Brunnenhof (2003–2007). Erste Preise bei Wettbewerben für das Bürohochhaus Bürohochhaus Prime Tower in Zürich (2004–2011), dem Würth Haus Rorschach (2009–2013) oder dem Andreasturm in Zürich (2013–2019) ermöglichten den Architekten das Arbeiten in einem grösseren Massstab.
Für ihre Arbeit erhielten Gigon/Guyer Architekten verschiedene Auszeichnungen unter anderem den deutschen Fritz Schumacher Preis, die englische RIBA-Fellowship und den Tageslicht-Award, den höchstdotierten Architekturpreis der Schweiz.
Seit 2012 haben Annette Gigon und Mike Guyer eine Professur für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich.