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Mittlerweile haben Psychologen in der Schweiz ausgezeichnete Berufsbedingungen. Das Eröffnen einer eigenen Praxis ist genauso möglich wie die Zusammenarbeit mit Kliniken und Ärzten. Durch ein Psychologiestudium befasst du dich intensiv mit dem menschlichen Verhalten und studierst den sozialen Umgang der Menschen miteinander. Das Studium beschränkt sich nicht auf den rein therapeutischen und klinischen Bereich. Weitere Gebiete sind:
Die Bologna-Reform basiert auf den Bologna-Prozess und bezeichnet die europaweite Vereinheitlichung aller Studiengänge und Abschlüsse. Wesentliche Elemente der Reform sind zweistufige Systeme für die berufsqualifizierten Abschlüsse und die Etablierung und Qualitätssicherung im Hochschulfachbereich. Das bedeutet, dass du im Psychologiestudium entweder den Abschluss eines Bachelors oder eines Masters machen kannst.
Der Bachelor ist der niedrige akademische Grad und eine gute Ergänzung zu verschiedenen Tätigkeitsbereichen, so für Berufe in der Schule und Bildung, im Gesundheits- oder Personalwesen. Auch bereitet das Studium den Weg für die Weiterbildung zum Master. Der Master ist der zweithöchste Grad und die Ergänzung zum grundständigen Studium. Die Regelstudienzeit ist hier länger und beträgt in der Schweiz drei bis vier Jahre. Das Studium enthält dabei auch eine wissenschaftliche Vertiefung des vorangegangenen Studiums.
Die Dauer des Studiums der Psychologie hängt davon ab, ob du das Diplom zum Bachelor oder eine Weiterbildung zum Master machst. Durch ein Bachelorstudium erhältst du eine Basisausbildung mit allen Grundlagen der Psychologie und der damit verbundenen Anwendungen und Disziplinen. Das Bachelorstudium dauert viereinhalb Jahre. Das anschliessende Masterstudium für die Vertiefung des Wissens dauert weitere drei bis vier Jahre.
Du benötigst für die Zulassung folgende Abschlüsse:
Dazu solltest du über gute Kenntnisse in Deutsch und Englisch verfügen. Nachweise aus dem Ausland benötigen länderspezifische Zulassungsbedingungen, die du erfüllen musst. Dafür kannst du dich bei den einzelnen Universitäten oder bei der Anmeldung für ein Fernstudium bei der jeweiligen Stelle genauer informieren. Möglich ist auch, einzelne Module und Seminare zu belegen. Für einen Abschluss mit Diplom ist jedoch ein vollständiges Studium notwendig.
In der Zeit des Studiums geht es um die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen, die eine Basis aller Grundlagenfächer darstellen. Du kannst diese Fächer in einem Bachelorstudium belegen, wobei die folgenden in der Schweiz angeboten werden:
Die Studienwahl der Psychologie und die Weiterbildung zum Master bergen viele Vorteile und die Möglichkeiten, verschiedene Berufe auszuüben. Du kennst deine eigenen Stärken selbst am besten und kannst das Studium auf der Basis deiner Interessen angehen. Die Psychologie ist eine angesehene empirische Wissenschaft, die sich mit dem menschlichen Verhalten, Fühlen und Denken auseinandersetzt. Sie verbindet dabei auch Sozial-, Natur- und Geisteswissenschaften. Methodisch werden verschiedene Fächer verbunden, so unter anderem Medizin, Mathematik, Biologie und Soziologie.
Für die Studienwahl, die Weiterbildung und das Ausüben späterer Berufe solltest du neben guten Sprachkenntnissen Interesse für das menschliche Verhalten und Erleben haben und auch Freude daran, wissenschaftlich zu arbeiten. Das Studium setzt deine Bereitschaft zum konzentrierten Arbeiten, zum Prüfen von Statistiken und zur Beschäftigung mit methodischen Grundlagen voraus. Systematisches Denken und Urteilen ist besonders gefragt. Daneben solltest du Freude am Umgang mit Menschen haben, offen sein und ohne Vorurteile agieren. Das bedeutet eine Bereitschaft, den Menschen aus ganz verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und das Handeln und Denken in neutraler Form zu reflektieren. Wichtig ist, dass du dich sprachlich gut ausdrücken kannst und flexibel bist.
Oft arbeiten ausgebildete Psychologen im Gesundheitswesen und im medizinischen Bereich. Eine psychologische Beratung ist auch durch das Eröffnen einer eigenen Praxis möglich. Weitere Betätigungsfelder sind in der Erziehung, Schule, Forschung und Privatwirtschaft, im Marketing, in der Organisation und Verwaltung möglich. Es ist dir als Psychologe möglich, menschliches Verhalten und Erleben besser einzuschätzen und in einen öffentlichen und privaten Kontext zu stellen. Die Arbeit im Öffentlichkeitsbereich ist daher eine oft ergriffene Möglichkeit nach dem Studium.
Wenn die Abhängigkeit von Drogen oder Alkohol so gross ist, dass nur eine stationäre Therapie Hoffnung auf Besserung verspricht, stehen Betroffene und ihre Angehörigen häufig vor einem fast unlösbaren Problem. Es gilt, sich intensiv mit der Suche zu beschäftigen und sich dabei auch die eine oder andere kritische Frage hinsichtlich der eigenen Motivation zu stellen. Nicht jede Entzugsklinik ist gleichermassen für eine Behandlung geeignet, doch wer konsequent an seiner Sucht arbeitet und am Ball bleibt, hat gute Chancen, sich von der Abhängigkeit zu befreien. Worauf es ankommt, erfährst du hier.
Cyber-Mobbing ist die digitale Version des herkömmlichen Mobbings. Typische Handlungen wie Schikane und Verleumdung sind vergleichbar, doch die genutzte Technik ist eine andere. Insbesondere junge Menschen sind von der Problematik betroffen, denn ihr Umgang mit dem Internet und der Veröffentlichung von persönlichen Informationen ist oft leichtfertig. Zudem ist vielen nicht bewusst, dass Cyber-Mobbing schnell Straftatbestände erfüllt. Da verleumdende Inhalte zum Beispiel durch Fotomontagen gefälscht werden können, kann es prinzipiell jeden Menschen treffen. Durch einen bewussten Umgang mit persönlichen Daten in der digitalen Welt ist es aber möglich, die Angriffsfläche und damit das Risiko von Cyber-Mobbing zu reduzieren.
Zu viel Süsses ist ungesund, das weiss jedes Kind. Dass aber Zucker ein echtes Suchtmittel ist, diese Erkenntnis setzt sich erst in den letzten Jahren allmählich durch. Wer zum Wohl der Gesundheit oder der schlanken Linie auf Zucker Detox geht, wird schnell die Folgen merken. Unerwartet treten Symptome auf, die uns das Verlangen des Körpers nach Süssigkeiten zeigen. Was du tun kannst, um gut mit dem Zuckerentzug umzugehen, und wie es überhaupt zu den Erscheinungen kommt, haben wir uns in unserem FAQ näher angesehen.
Wenn ein Mensch auf einmal beginnt, die Welt und alles um sich herum als Bedrohung zu empfinden, kann das ein Frühwarnzeichen für eine Schizophrenie sein. Die erlebte Vorahnung verwirklicht sich nicht, beeinflusst jedoch das gesamte Denken und die Emotionen. Das führt soweit, dass die Wahnstimmung Halluzinationen auslöst, die weitere bedrohliche Elemente entfalten. Besonders häufig ist die paranoide Schizophrenie, die als Ich-Störung nicht mehr möglich macht, zwischen dem Selbst-Erleben und der Umwelt zu unterscheiden.
Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Erkrankung, die nach traumatischen Ereignissen auftritt. Sie kann nach einem Schock erscheinen, entweder kurzzeitig oder mit einer Zeitverzögerung. Es ist eine Überlebensstrategie des Organismus, um ein traumatisches, manchmal lebensbedrohliches Erlebnis zu bewältigen. Besonders schwere Formen von PTBS sind auch das sogenannte KZ-Syndrom bei Holocaust-Überlebenden und das Post-Vietnam-Syndrom (PVS), das vor allem im englischsprachigen Raum bekannt ist.
Während Eltern im privaten Bereich die Aufgabe der Erziehung übernehmen, geben sie einen Teil der Verantwortung ab, wenn das Kind eingeschult wird. Lehrpersonen sorgen für die Ausbildung und Förderung der Leistung und Talente. Der Kontakt zu einem Schulpsychologen ermöglicht in diesem Zusammenhang die Problembewältigung und psychologische Beratung für Schüler, Kinder und Jugendliche. Der schulpsychologische Dienst steht in der Schweiz im jeweiligen Kanton in Form von Behörden, einer Organisation und Verbänden zur Verfügung. Dort arbeiten professionelle Psychologen in enger Zusammenarbeit.