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Eine neue Langfristprognose, die auch die Temperatur- und Niederschlagswerte des Oktobers berücksichtigt hat keine klaren Resultate geliefert.
Auf einen kalten, trockenen September und einen normalen bis leicht kühlen Oktober folgten in den letzten 150 Jahren warme und kalte November gleich oft, lediglich im Dezember überwiegten die kalten (57%) und nassen (57%) Jahre leicht, doch dies ist lediglich eine schwache Tendenz.
Ohne Berücksichtigung des Niederschlags wurde der November in 59% der Jahre und der Dezember in 54% der Jahre kälter als normal.
Anhand der Meerestemperaturen lässt sich auf einen nassen November und einen trockenen Dezember schliessen, doch aufgrund der begrenzten Anzahl Vergleichsjahre ist auch diese Prognose nur als Tendenz zu verstehen.
Als letztes betrachte ich noch den Einfluss eines El Niño-Ereignisses, wie wir es aktuell haben. Deutlich überdurchschnittliche Temperaturen im Pazifik um den Äquator hatten in 4 von 4 Jahren einen deutlich zu warmen November zur Folge und in 3 von 4 Jahren auch einen deutlich zu warmen Dezember. Allerdings sind vier Jahre keine gute Basis für genaue Aussagen. Eine Tendenz zu übernormalen Temperaturen besteht trotzdem.
Fazit: Es ist nur mit den oben beschriebenen Prognosemöglichkeiten nicht möglich, eine Prognose für die nächsten zwei Monate herauszugeben, da die Ergebnisse unklar und teils widersprüchlich sind. Die einzige relativ klare Prognose war die vom 22.Oktober. Danach ist ein warmer November zu erwarten, was mit allem anderen eher für einem warmen Verlauf spricht als für einen kalten.
Weitere Berechnungen folgen in den nächsten Tagen, die hoffentlich etwas Klarheit verschaffen werden.