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Nicht viele Gemeinden können behaupten, dass Ihre Fahne oder Wappen auch in der neuern Zeit geschichtsträchtig sind. Anders bei Stein am Rhein.
Frühere Darstellungen der Gemeindefahne haben das Pferd von links nach rechts dargestellt. Das heisst der Reiter mit dem Pferd vom Fahnenmasten weg geritten ist.
Normalerweise schauen aber die Wappentiere immer gegen den Fahnenmasten, so wird auch signalisiert, dass der Reiter, oder eben das Wappentier auf den «Feind» zugeht und nicht etwa flüchtet. Diese Darstellungsweise ist hin reichlich dokumentiert und in vielen Beschreibungen und auf Bildern aus dem 15. Bis 17. Jahrhundert ersichtlich. Auf früheren Darstellungen der Fahne Stein am Rhein «flüchtete» der Reiter aber vor dem Feind.
Aus den oben erwähnten Gründen, beschloss der Stadtrat von Stein am Rhein am 19. Februar 2003, dass zukünftig der Ritter auf der Fahne und auf dem Wappen gegen den Fahnenmasten hin reitet. Somit schaut der Reiter und das Pferd gegen rechts. Somit wurden das Wappen und die Fahne von Stein am Rhein gespiegelt. Natürlich ist die «Linksstellung» nicht verboten, aber heraldisch nicht ganz korrekt.
Die Richtung wird immer aus Sicht der Figuren beschrieben. Wenn als das Pferd auf den Fahnenmasten zu geht, dann läuft dieses von links nach rechts.
Weitere Informationen zu diesem Them finden Sie auch unter " In welche Richtung schaut das Wappentier? "
Frühere Darstellung der Gemeindeflagge von Stein am Rhein
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Weitere Informationen über Stein am Rhein finden Sie hier: Gemeinde Stein am Rhein