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Seit der Abspaltung des Südsudans vom Norden ist Algerien das grösste Land Afrikas. Die Schweiz könnte man in den 2,38 Mio. Quadratkilometern gleich 57-mal unterbringen. Gut vier Fünftel der riesigen Fläche wird allerdings von der Wüste Sahara eingenommen. Ein Viertel der über 30 Mio. Algerier ist jünger als 15-jährig. Die Arbeitslosigkeit, besonders unter den Jugendlichen, ist ein gravierendes Problem. Die Bevölkerung besteht zu 70 Prozent aus Arabern und zu 30 Prozent aus Berbern, zu denen auch die Kabylen zählen. Neben Arabisch und Kabylisch wird auch verbreitet Französisch gesprochen, ein Erbe aus der Kolonialzeit (bis 1962). Immer mehr Menschen leben in Städten.
Die Eglise Méthodiste Unie (EMU) stellt im Kongo mit über einer Million Mitgliedern eine der grösseren protestantischen Kirchen des Landes. Sie umfasst insgesamt vier Bischofsgebiete (Nord-Katanga, Süd-Kongo/Sambia, Zentral-Kongo und Ost-Kongo). Die dortigen Gemeinden haben rege Tätigkeiten entwickelt, die der gesamten Bevölkerung zugutekommen. Sie reichen von der Evangelisation über theologische Ausbildungsstätten bis hin zu Spitälern und sozial-diakonischen Entwicklungsprojekten.
Die politische Lage ist relativ stabil. Die politischen Umwälzungen haben dennoch zu Einschränkungen in mehreren Gebieten geführt, was das tunesische Volk nicht wollte. Dies hat Angst und vor allem Prostest ausgelöst, vor allem unter den Frauen. Bei den letzten Wahlen ist Béji Caïd Essebsi, ein 88jähriger Mann, zum Staatspräsidenten gewählt worden, was den Demokratieprozess fördern soll. Der Prozess auf dem Weg zur Demokratie bleibt aber noch lang. Der Islam ist in Tunesien Staatsreligion. 98 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zum Islam, die meisten sind Sunniten. Christen und Juden bilden kleine Minderheiten. Im Vergleich zu anderen arabischen Ländern verhält sich Tunesien relativ tolerant gegenüber religiösen Minderheiten. Die Verfassung sieht die freie Ausübung des Glaubens vor, so lange diese nicht die öffentliche Ordnung stört.