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Sie steht schon in der Türe, sie ist hübscher als auf den körnigen Handyfotos. Ich beobachte ihre Mimik. Sie bittet mich herein, hängt meine Jacke an die Garderobe, giesst Kaffee in zwei Becher, setzt sich zu mir an den Küchentisch. Und dann reden wir, reden, reden, reden. Gehen in die Stadt, schlendern an der Emme entlang. Diese Vertrautheit. Diese Verwirrung, jemanden zu sehen, eine Unbekannte, deren Innerstes man so gut kennt.
Ich versuche, alles, was ich aus ihren Nachrichten und den Telefonaten mit ihr weiss, dazu ihre Mimik, ihre Gesten, ihre Bewegungen, ihren Körper, zu einem Bild zusammenzufügen.