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Mehrere Tausend Flüchtlinge, die versuchen, über die Balkanroute in die EU zu gelangen, sind in Bosnien und Herzegowina gestrandet und kämpfen mitten im Winter ums Überleben. Es fehlt an Unterkünften, Betten, Nahrungsmitteln sowie an medizinischer und hygienischer Versorgung.
Das Rote Kreuz stellt den Flüchtlingen die wichtigsten Güter zur Verfügung und versorgt über mobile Nothilfeteams die Menschen, die keinen Platz in den offiziellen Unterkünften finden, mit Wasser, Kleidung, Schlafsäcken und Decken. Zudem werden die Betroffenen über die Gefahr von Landminen informiert, welche sich seit dem Bosnienkrieg Anfang der 1990er-Jahre in den Gebieten rund um die Flüchtlingscamps befinden können.
Die Glarner Soforthilfe an das Rote Kreuz wird aus dem Sozialfonds geleistet.