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Behandlungsmethoden
Akupunktur: Die Akupunktur ist Bestandteil der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM). Die TCM stellt in sich ein ganzheitliches Medizinsystem dar, da sie im Prinzip von einem erweiterten Menschenbild, das Körper, Seele und Geist als untrennbare Bestandteile des Menschen ansieht, ausgeht. Sie besitzt ein eigenes diagnostisches System und beinhaltet auf der therapeutischen Seite sowohl Verfahren der Phytotherapie, wie auch Entspannungsmethoden, sowohl körperliche Übungen, als auch Meditationsübungen, bezieht die Ernährung mit ein und beinhaltet die Akupunktur.
Moxibution: Bei der Moxibustion verglimmen kleine Mengen von getrockneten, feinen Beifussfasern (Moxa) auf oder über bestimmten Therapiepunkten. Den traditionellen chinesischen Lehren zufolge wirkt die Hitze auf den Fluss des ’Qi in den darunter liegenden Leitbahnen oder Meridiane ein. Neben diesen vorwiegend für die Moxibustion genutzten Punkten gibt es weitere Punkte, die der Akupunktur vorbehalten sind. DerBeifuss (Artemisia vulgaris, in Ostasien nutzt man mehrere Varietäten) gilt in Ost und West seit alters her als Heil- und Gewürzpflanze. Die im Frühjahr gesammelten Blätter werden getrocknet, gereinigt, zerrieben und zu einer feinen Watte aufbereitet. Wichtig für das gleichmäßige Verglimmen ist eine einheitliche Konsistenz der Fasern sowie deren Feinheit, welche die Brenntemperatur entscheidet. (Quelle: Wikipedia)
Schröpfen: Beim trockenen Schröpfen werden Gläser – sogenannte Schröpfköpfe – auf die unverletzte Haut aufgebracht, indem durch Hitze oder mechanisches Abpumpen ein Vakuum erzeugt wird. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vor dem Aufsetzen der Schröpfköpfe skarifiziert, um Blut und Gewebsflüssigkeit auszuleiten (Abele 2003; Chirali 2008). Bereits im frühen 20. Jahrhundert wurden elektrische Schröpfapparate verwendet, die eine intensivere Schröpfwirkung ermöglichen sollen und die heute in China (und vermehrt auch in Europa) Anwendung finden (Chirali 2008). Allen Techniken gemeinsam ist das Einsaugen von Haut und Unterhautgewebe - bis hinab zur Muskulatur - in den Schröpfkopf, wodurch lokale und systemische therapeutische Effekte erzielt werden sollen (Chirali 2008; Kim et al. 2009).
Gua Sha: Es handelt sich um eine traditionelle Massagetechnik, bei dem schmerzhafte Muskelpartien, v. a. im Bereich der Schulter und des gesamten Rückens mit „Schabern“ aus Horn behandelt werden. Es geht bei dieser Behandlung darum, durch Ausstreichen der Schmerzbereiche, also Ablagerungen zwischen Muskeln und Bindegewebe, zu mobilisieren und an die Oberfläche zu befördern.
Ernährung: Die moderne Ernährung hat ihre Wurzeln in der Chinesichen Medizin. Ihre lange Tradition im Umgang mit der Heilwirkung von Pflanzen und Gemüse ist bis heute erhalten geblieben. So werden in der chinesischen Medizin über 1000 Pflanzen und Kräuter als Arzneimittel verwendet. Dementsprechend gross ist auch das Einsatzgebiet.