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Nathan Hylden (*1978, lebt in Los Angeles) setzt sich in seinen Arbeiten konzeptuell mit den Bedingungen und Wirkungen von Malerei auseinander. Wird das Medium Malerei in der Regel mit der Vorstellung von Einzigartigkeit verbunden, ist Hyldens Ansatz hingegen bestimmt durch Serialität, die auf mechanischer Wiederholung und einer Effizienz in der Auswahl des Materials basiert: ungemischte Metalic-Farben aus einem Standardsortiment, fluoreszierende Sprühfarbe, Schablonen, unbehandelte Leinwände. Das einzelne Werk steht in enger Beziehung zur Serie oder einer gesanten, über einen langen Zeitraum entstandenen Werkgruppe. Jedes ist ein autonomes Werk und gleichzeitig Teil eines weitergehenden Arbeitsprozesses. So entstehen Bilder, die einerseits keinerlei Zweifel daran lassen, dass sie als Malerei gemeint sind. Werke, die aber zum anderen davon künden, dass ihr Status als Malerei womöglich ihr einziges verbliebenes inhaltliches Anliegen ist.