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Dem breiten Publikum ist PJ Morton (39) vorwiegend seit 2010 als Keyboarder und Hintergrund-Sänger von «Maroon 5» bekannt. Doch auch als Solomusiker und Produzent im Gospel und R&B erlangte er zwei Grammys.
Morton wuchs in der «Full Gospel Baptist Church Fellowship» auf, die sein Vater Bischof Paul S. Morton gegründet hatte. Als Pastorensohn tauchte er in New Orleans in die Gospelmusik ein. Sein Vater war bereits ein erfolgreicher Gospelkünstler mit den Singles «Let It Rain» und «I'm Still Standing».
PJ Morton stand selbst in der Gemeinde auf der Bühne und gründete mit acht Jahren seine Gospel-Gruppe «CC», was für «Christian Combined» stand.
«Son of a preacher man»
Viele erwarteten von PJ Morton, dass er von Beginn weg ganz im Gospel zuhause sein würde. Doch er wandte sich zunächst der R&B-Richtung zu und in seinem Song «Son of a preacher man» rappte er: «Nur weil ich seinen Namen habe, heisst das noch lange nicht, dass ich er bin.»
Freilich nicht böse gemeint: Morton schätzte seinen Vater immer sehr. In einer Geburtstagswidmung beschrieb er seinen Vater als «den beständigsten Mann, den ich kenne». Sein Vater habe ihn stets gefördert, «das ist es, was Väter tun sollten! Selbst als er mich nicht ganz verstand, unterstützte er mich. Ich hoffe, ich bin nur halb so ein Mann wie du.»
Im Laufe der Jahre blieb ihm die Gospelmusik stets ein Herzensanliegen – hierfür arbeitete er mit Gospelkünstlern wie Fred Hammond und Heather Headley zusammen.
Bereits ein Radio-Hit
Das vor wenigen Tagen veröffentlichte Album dürfte weitherum Beachtung finden; die Single-Auskopplung «All in His Plan» mit «Mary Mary» und Le'Andria Johnson ist derzeit ein Radio-Hit.
Zu den weiteren Höhepunkten des Albums gehören «Here He Comes Again» mit den «Clark Sisters» sowie und «Gotta Have You» mit Jermaine Dolly, Lenna Byrd Miles und dem Gospel-Pionier Kirk Franklin.
Auf witzige Weise ist auch PJ's Vater eingebunden: In einer Reihe von «Dad's Interlude»-Segmenten sind etliche Zwischenspiele zu hören. Gleich zur Album-Eröffnung feiern die beiden Mortons Rückkehr zur Gospelmusik. «Endlich mache ich ein Gospel-Album», sagt PJ und sein Vater reagiert mit einem: «Yay! Yay! Yay! Yay!»