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Ich denke nicht, dass es wirklich zu wenige Wohnungen gibt. Ich denke eher, dass es Kartelle gibt.
Die hohen Preise werden solange bezahlt, wie es geht. Offenbar ist noch keine obere Grenze erreicht, das Individuum ist gezwungen, bei einem anderen Posten zu sparen.
Die aktuelle Entwicklung ist nicht unbedenklich, denn die Situation scheint allmählich zu eskalieren. Die Regulation durch einen gesunden Wettbewerb kann nicht stattfinden, weil es womöglich Preisabsprachen gibt. Und das Individuum ist mehr oder weniger bereit, es ist vielmehr gezwungen, diese Preise zu zahlen. Es wird hierbei ausgenutzt, dass eine Wohnung zu den Grundbedürfnissen gehört. Sofern ist man oftmals bereit, jeden erschwinglichen Preis zu zahlen.
Um die aktuelle Situation zu verbessern, müsste zunächst einmal der Gesetzgeber eingreifen. Er müsste den Markt herunterbrechen. Es würde eine Regulation stattfinden. Sobald die sich die Lage wieder entspannt hat, muss der Gesetzgeber den freien Wettbewerb wieder zulassen (Liberalisierung).
Zusammengefasst:
- Der Gesetzgeber normalisiert den Markt durch eine Regulation.
- Der Gesetzgeber nimmt sich zurück, es kann wieder ein freier Wettbewerb auf einer neuen Basis stattfinden.