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2011 erfolgte der Start der Planungsarbeiten im Projekt EABA.
Im gleichen Jahr wurde im Dezember die Einleitung des Industrieabwassers aus Huningue in die ARA Chemie realisiert.
2011 erfolgte der Start der Planungsarbeiten im Projekt EABA.
Im gleichen Jahr wurde im Dezember die Einleitung des Industrieabwassers aus Huningue in die ARA Chemie realisiert.
Da trotz der Abgabe an Wärme an die IWB noch immer Überschusswärme aus der Schlammbehandlung vorhanden ist wurde der bestehende Wärmeverbund erweitert. So wird ein Teil der Wärme im Sommer in Kälte für das benachbarte Einkaufszentrum umgewandelt. (Siehe Umwelt – Energie)
Im gleichen Jahr wurde mit den Vorbereitungsarbeiten zum Projekt EABA gestartet.
2008 erfolgte der Grundsatzentscheid für die Erweiterung der ARA Basel mit einer Reinigungsstufe zur Reduktion von Mikroverunreinigungen und der Aufrüstung der Anlage mit einer Stickstoffelimination (Projekt EABA).
Da bei Starkregenereignissen nicht die gesamte Abwassermenge in der ARA Basel behandelt werden kann wurde mit der Projektierung eines Regen- und Havarierückhaltebeckens (MIHABE) begonnen. Der Spatenstich erfolgte am 8.2.2007 und das Becken konnten am 23.04.2008 eingeweiht werden.
Da die Schweiz den Ausstieg aus der Verwertung des Klärschlamms in der Landwirtschaft beschloss, wurde mit der Planung einer Schlammannahmestelle zur Verbrennung von externem Klärschlamm begonnen. Die erste Lieferung von externem Klärschlamm erfolgte im Mai 2003.
Um einen Teil des Energieverbrauchs zu decken wurde im Oktober eine Solarstromanlage auf dem Dach des Rechen-/Sandfanggebäudes installiert.
Um die Abwärme der Schlammverbrennung zu nutzen wurde mit dem Erarbeiten der Grundlagen für einen Wärmeverbund mit der IWB begonnen.
Seit Ende 1999 wird die Wärme abgegeben.
1997 wurde am 23.06. die Pro Rheno Betriebs AG zur ProRheno AG.
1994 erfolgte die erste Etappe zur Reduktion der Stickoxidreinigung im Rauchgas. Bis 1996 waren alle Öfen angeschlossen.
Um die Feststoffe im Ablauf der ARA Chemie zu reduzieren wurde die Anlage um eine GUS-Flotation erweitert.
Da die Kapazität der Schlammverbrennung an ihre Grenze kam wurde mit der Planung eines 3. Ofens begonnen. Der zusätzliche Ofen konnte dann im Mai 1990 in Betrieb genommen werden.
Um für Notfallsituationen gerüstet zu sein wurde die Schlammbehandlung um eine Annahme und Abgabestelle erweitert.
1982 wurde die ARA Basel für die kommunalen Abwässer, die ARA Chemie für die industriellen Abwässer und die Verbrennungsanlage für die Klärschlämme der beiden Kläranlagen eingeweiht und in Betrieb genommen.
28.06.1982 Erstmals Zuleitung Abwasser in die ARA Chemie
19.10.1982 Erstmals Schlamm verbrannt
09.12.1982 Erstmals Zuleitung Abwasser zur ARA Basel
1981 waren sämtliche neuen Zuleitungskanäle für die Stadt und die Vorortsgemeinden erstellt. Die Abteilung Stadtentwässerung des Tiefbauamts ist verantwortlich für Planung, Projektierung, Bau, Erhaltung des Kanalnetzes der Stadt Basel und damit für die sichere und schadlose Ableitung der Abwässer zur ARA Basel.
1979 erfolgte der Grossratsbeschuss betreffend dem gemeinsamen Betrieb der Abwasserreinigungsanlage durch die Pro Rheno Betriebs AG. Der Landratsbeschluss erfolgte 1980 und so konnte die Pro Rheno Betriebs AG Ende 1980 gegründet werden.
1974 unterzeichneten die Vertreter der Kantone BS und BL, der Ciba-Geigy, Sandoz und Roche einen Konsortialvertrag betreffend gemeinsame Durchführung von Gewässerschutzmassnahmen. Die Pro Rheno AG wurde gegründet und mit der Projektierung und dem Bau der Anlage beauftrag.
1973 konnte in Kleinhüningen auf dem ehemaligen Gaswerkareal, das nach der Umsetzung der Rheintal Erdgasleitung ungenutzt blieb, die Planung und der Bau der Kläranlage sowie der erforderlichen Zuleitungskanäle in Angriff genommen werden.
1963 unterzeichneten die Schweiz, die damalige Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande eine internationale Vereinbarung zum Schutz des Rheins unterhalb des Bodensees (IKSR). In dieser Zeit beschloss die Basler Regierung die Schaffung des Gewässerschutzamtes, das heutige Amt für Umwelt und Energie. Eine seiner ersten Aufgaben war die Suche nach einer Lösung der Abwasserreinigung in Basel. Ein geeigneter Standort wurde sowohl im benachbarten Ausland, Frankreich und Deutschland, wie in der Stadt gesucht.
1896 stimmte der Souverän dem Kanalisationsgesetz zu, welches den Anschluss sämtlicher Häuser an die Kanalisation vorschrieb. Sukzessive wurde anschliessend ein unterirdisches Kanalisationsnetz aufgebaut, das sämtliche Abwässer sammelte und in den Rhein leitete.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Basel praktisch ohne Kanalisation. Abwasser floss direkt in den Birsig und den Rhein, versickerte teilweise und verseuchte das Grundwasser. So kam es immer wieder zu gefährlichen Krankheiten. Epidemien wie Cholera und Typhus waren die Folge und führten zeitweise zu Hunderten von Todesfällen. Verbesserungen waren also dringend nötig.