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Dieser Tatsache sollten wir uns stets bewusst sein. Dieses Wissen hilft uns, ein "cooles" Leben mit unseren vierbeinigen Freunden zu führen.
Pferde haben Augen an der Seite des Kopfes und verfügen über eine fast rundum Sicht. Dadurch können sie eine sehr grosse Fläche überblicken, ohne den Kopf bewegen zu müssen. Auf plötzliche Schattenbewegungen von der Seite und von hinten reagieren sie oft instinktiv mit Flucht.
Pferde wollen sich auf ihre Umgebung einlassen, sind neugierig, wollen lernen und sich sozial integrieren, zeigen aber auch ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit. Wenn ihnen diese Sicherheit entgeht, ist es nicht ausgeschlossen, dass sie versuchen, dieser Unsicherheit zu entfliehen. Pferde fliehen jedoch nicht unnötig, denn sie interessieren sich erneut für die Ursache und kehren nach einer kurzen Flucht oft zum Auslöser zurück, um ihn besser einschätzen zu können. Im Dunkeln oder in der Dämmerung sind Pferde viel vorsichtiger als bei Tageslicht. Dasselbe gilt auch für potenziell gefährliche Geräusche oder Gerüche. Pferde haben ein viel ausgeprägteres Gehör und einen besseren Geruchssinn als Menschen, sodass man oft sagt: "Mein Pferd sieht Gespenster". Viele Geräusche werden von Pferden als Gefahr aus der Natur interpretiert. Deshalb heben Pferde oft den Kopf und schauen in die Richtung des Geräusches, ihre Ohren bewegen sich und ihre Atmung beschleunigt sich, um festzustellen, ob es sich wirklich um eine Gefahr handelt, vor der sie fliehen müssen. Wenn ein ranghohes Tier die Flucht ergreift, folgt in der Regel die ganze Herde, auch wenn die anderen nicht genau wissen, wo die Gefahr lauert. Das Ziel ist, dass Ihr Pferd Ihnen genug vertraut, um in gefährlichen Situationen ruhig zu bleiben. Dieses Vertrauen kann nur durch Ruhe, Sicherheit und viel Training durch den Menschen aufgebaut werden. Wenn dieses Ziel erreicht ist, wird Ihr Pferd mit Ihnen durch das Feuer gehen.
Das hört sich alles sehr einfach an, aber oft reicht die Zeit nicht aus, um alle Lebenssituationen eines Pferdes zu trainieren und man ist immer wieder mit Hindernissen konfrontiert. Gewalt sollte nie angewandt werden, denn ein Pferd kann die gleiche Reaktion zeigen, wie sie in seiner Natur liegt, um sich zu schützen, aber der Grund ist nicht eine beispielsweise herannahende Schlange oder ähnliches, sondern der betroffene Mensch.
Ein nervöses Pferd kann unter einem Nährstoffmangel leiden, der durch ständige Stresssituationen, wie Turniere, häufige Stallwechsel, das Leben als rangniedriges Pferd in einer Herde und falsche Ernährung verursacht werden kann.
Auch eine Unterversorgung der Muskulatur mit Magnesium kann zu Nervosität führen. Ist ein intensives Vertrauenstraining nicht möglich, sollte bei Bedarf ein Magnesiumpräparat eingesetzt werden, um dem Pferd die grösstmögliche Gelassenheit zu geben. In Stresssituationen fällt es leichter, mit dem Pferd zu kommunizieren und Ihr Pferd kommt besser mit der aktuellen Situation zurecht. Ungehorsam in Form von Steigen, Weglaufen etc. in solchen Situationen zeigt, dass Ihr Pferd eigentlich fliehen möchte, aber nicht kann, was es wiederum schwierig macht mit ihren Pferd Erfolge auf jeder Basis zu erzielen.
Marstall hält verschiedenen Produkte bereit um ihr Pferd gezielt zu unterstützen.
Magnesiumpräparate gibt es in flüssiger, pelletierter, wie auch in Pulverform.
Folgende Produkte erhalten Sie bei uns:
Alle Produkte sind mit Dosierungsangaben versehen, bei Fragen dazu sind wir jederzeit für Sie erreichbar.
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