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Schönheit ist eng mit Proportion verknüpft. Das mathematische Verhältnis zwischen verschiedenen Längen entscheidet über die Attraktivität eines Gesichts oder Körpers. Die Ästhetik als Lehre der Wahrnehmung hat eine lange und wissenschaftlich fundierte Geschichte.2 Bereits im antiken Griechenland wurde der Goldene Schnitt definiert – auch als Phi oder göttliche Proportion bezeichnet – und in Kunst und Architektur angewandt. Studien haben aufgezeigt, dass das Gesicht einer Frau dann als schön empfunden wird, wenn in der Senkrechten der Abstand zwischen Augen und Mund, vom Haaransatz bis zum Kinn gemessen, genau 36 Prozent der Gesichtslänge beträgt. Und in der Waagrechten, wenn der Abstand, gemessen zwischen den beiden Ohren, zwischen den Augen 46 Prozent der Gesichtsbreite ausmacht.3 Es braucht weniger als 150 Millisekunden um eine Rückmeldung unseres Gehirns zu erhalten, ob ein Gesicht schön oder hässlich ist.4 Doch schlussendlich ist das schöne Gesicht eine Utopie, die perfekten Proportionen ergeben sich, wenn man digital eine möglichst grosse Anzahl von Gesichtern mischt.