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Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Venezuela sind momentan nicht sehr intensiv. Der Bundesrat hat am 28.03.2018 eine Verordnung über Massnahmen gegenüber Venezuela erlassen. Damit schloss sich die Schweiz den EU-Sanktionsmassnahmen gegen Venezuela an. Diese Sanktionen wurden aufgrund der Verletzung von Menschenrechten sowie der Untergrabung der Rechtsstaatlichkeit und der demokratischen Institutionen erlassen.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Venezuela
Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen
Die Schweiz und Venezuela haben Abkommen in den Bereichen Investitionsschutz, Doppelbesteuerung und Luftverkehr abgeschlossen.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit
2017 importierte die Schweiz Güter im Wert von rund 3.9 Millionen CHF, vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse. Die Exporte nach Venezuela beliefen sich auf ca. 76.3 Millionen CHF und betrafen hauptsächlich pharmazeutische Produkte, Maschinen und Präzisionsinstrumente.
2016 betrug der Kapitalbestand Schweizer Direktinvestitionen in Venezuela 834 Millionen CHF und Schweizer Firmen beschäftigten über 4800 Arbeitnehmende.
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation
Forschende aus Venezuela können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.
Schweizerinnen und Schweizer in Venezuela
Ende 2017 lebten über 1200 Schweizer Staatsangehörige in Venezuela.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Die Schweiz eröffnete 1909 in der Hauptstadt Caracas ein Honorarkonsulat und 1939 eine Gesandtschaft, die 1961 in eine diplomatische Vertretung (Botschaft) umgewandelt wurde. Seit 1979 besteht eine schweizerisch-venezolanische Handelskammer.