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Ein Unschuldslamm war aber auch Neymar nicht. Nach einem an ihm begangenen Foul hat er hitzig einen der kolumbianischen Spieler attackiert und damit eine Konfusion mit Handgreiflichkeiten auf dem Spielfeld und sogar Streit auf der Trainerbank ausgelöst. Beinahe hätte ihm dies einen Platzverweis eingebracht.
Neymar war es aber auch der in der 12. Minute der ersten Halbzeit für das erste Tor der Brasilianer gesorgt hat, indem er einen Freistoß gekonnt im Netz versenkt hat. Angeheizt wurden damit aber auch die Attacken gegen ihn. Kaum war er in Ballbesitz bekam er die Gewalt einiger kolumbianischer Spieler zu spüren.
Bei den Fouls der beiden hitzköpfigen Mannschaften war so ziemlich alles vertreten, Schläge in den Rücken, (man erinnere sich: die Fraktur am dritten Lendenwirbel Neymars, welcher das aus an der WM 2014 für Neymar bedeutete, war das Resultat eines heftigen Kniestosses durch einen Kolumbianers) Stöße, Tritte ins Schienbein und auch ein Schlag auf den Adamsapfel von Gabriel Jesus.
Erst in der zweiten Halbzeit haben sich dann zumindest die Brasilianer wieder mehr aufs Spielen besonnen. In der zweiten Halbzeit hat zudem Luan in der 38sten Minute einen Pass von Neymar in ein gelungenes Tor verwandelt.
In ihrem siebten Halbfinale bei einer Olympiade werden die Brasilianer nun am Mittwoch (17.) im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro gegen Honduras antreten. Ihre Hoffnung ist, nicht nur diese zu besiegen, sondern im Finale gegen Deutschland zu spielen und vor allem zu gewinnen, um sich endlich von der WM-Schmach des 7:1 zu lösen…