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Weshalb gibt es noch eine sogenannte Integraldeckung?
Die Integraldeckung sieht zusätzlichen Versicherungsschutz vor für «reine Vermögensschäden». Beispiel: Der Klient klagt nach der 10. Therapie, dass es ihm schlechter gehe und er jetzt 1 Monat nicht arbeiten kann. Der Verdienstausfall wäre hier ein reiner Vermögensschaden, weil kein unmittelbarer Personenschaden (Beinbruch s. oben) vorliegt. Nur müsste der Klient beweisen können, dass der Therapeut ein Verschulden trifft. Als weitere Beispiele können genannt werden:
der Schaden wegen Heilverzögerung durch fehlerhafte Massnahmen
aus der Abgabe unrichtiger Zeugnisse und Gutachten
aus der Durchführung nicht indizierter Behandlungen