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Anhand der Analysendaten von 1077 Dürrfutterproben, die im Rahmen der AGRIDEADürrfutterenquête 2005 bis 2009 anfielen, wurden statistische Effekte der Faktoren Jahrgang, Region, Höhenlage und botanische Zusammensetzung auf Nährwertbestimmende Inhaltsstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente von belüftetem Dürrfutter untersucht. Die Resultate zeigen einen signifikanten Einfluss der Region auf die Mehrheit an Inhaltsstoffen des Dürrfutters, mit Ausnahme von Kupfer. Die Höhenlage übt einen signifikanten Einfluss auf die Rohfaseranteile, die Mengenelemente sowie auf Mangan und Zink aus, und auch der Faktor Jahrgang beeinflusst zahlreiche Inhaltsstoffe signifikant, mit Ausnahme von Rohprotein, Rohasche und Natrium. Der Effekt der botanischen Zusammensetzung liess sich aufgrund der überwiegenden Zahl an ausgewogenen und gräserreichen Dürrfutterproben statistisch nicht testen. Die jährliche Dürrfutterenquête vermittelt ein repräsentatives Abbild der regionalen und gesamtschweizerischen Dürrfutterqualität, mit deutlichen Unterschieden zwischen typischen Futterbauregionen und alpinen Höhenlagen. Diesbezügliche Daten könnten zukünftig Eingang in Futtermitteldatenbanken oder in Geodaten-Informationssysteme finden.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.