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Systematik
|Ordnung||Lepidoptera|
|Familie||Nymphalidae|
|Unterfamilie||Morphinae|
|Gattung||Morpho|
|Art||Morpho polyphemus (Weisser Morpho)|
Beschreibung
Die Flügel des Weissen Morphos sind leuchtend weiss mit einigen kleinen beigen Flecken an der Oberseite und einer Reihe kleiner Scheinaugen auf der Unterseite. Die ausgewachsenen Raupen sind hellbraun mit hellgrünen Rückenflecken und Haarbüscheln an den Seiten. Die Grundfarbe ist manchmal auch grün. Die Raupen der Gattung Morpho haben Drüsen, aus welchen sie bei Bedrohung übelriechende Substanzen absondern können. Die Puppen sind eiförmig und hellgrün mit gelben Stigmen (Atemlöchern). Der Kopf weist zwei Hörner auf mit roten Spitzen.
Biologie
Die Raupenwirtspflanzen des Weissen Morphos sind Paullinia pinata (Sapindaceae) und Inga (Mimosaceae). Männchen und Weibchen sind vor allem zwischen 9h und 14h aktiv. Der Weisse Morpho ernährt sich bevorzugt von überreifen Früchten. Der Weisse Morpho ist ein Einzelgänger, ausser zur Paarungszeit. Wie bei allen Morpho-Arten sind die Männchen territorial und vertreiben aktiv alle anderen weissen Schmetterlinge, sogar solche anderen Arten. Der Lebenszyklus (vom Ei bis zum Ableben des Schmetterlings) der Morpho-Arten dauert ca. 137 Tage. Der Schmetterling hat eine Lebensdauer von ca. 1 Monat. Bei den Schmetterlingen aus der Familie der Nymphaliden (Edelfalter) ist das vorderste Beinpaar reduziert und wird zur Reinigung es Kopfes benutzt. Sie benutzen also nur vier Beine für die Fortbewegung. Die kleinen Scheinaugen auf den Flügeln des Weissen Morphos verleihen ihm seinen lateinischen Namen « polyphemus ». Dieses Wort stammt aus der griechischen Mythologie und bezieht sich auf den Sohn von Poseidon und Thoosa.
Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet des Weissen Morphos erstreckt sich von Mexiko bis in den Norden von Costa Rica und beinhaltet auch die Karibischen Inseln. Der Weisse Morpho bevorzugt Tropenwälder im Tiefland und in mittleren Lagen, mit einer ausgeprägten Trockenzeit. Häufig werden Männchen im Flug entlang von Flüssen und oberhalb der Baumkronen gesichtet, während dem die Weibchen eher im Wald verbleiben.
Bedrohung
Nicht definiert.