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Autobahn A1 mit 6 Spuren – Die A1-Strecke in der Schweiz wird 6-spurig. Um den Stau zu reduzieren werden ab 2022 zwischen Härkingen und Luterbach weitere Fahrbahnen gebaut.
A1 mit sechs Spuren
Der Bundesrat hat der sechsspurigen Autobahn A1 in den Kantonen Bern (BE) und Solothurn (SO) zugestimmt. Der Ausbau und die Erneuerung des gesamten Autobahn-Abschnitts kosten 818 Millionen Franken.
Gebaut wird auf der Nationalstrasse A1 zwischen den Verzweigungen Luterbach und Härkingen. Erklärtes Ziel des Ausbaus ist die Minimierung von Stau und das Reduzieren von Ausweichverkehr durch die Dörfer.
Sechsspurige Nationalstrasse und weitere Baumassnahmen
Baubeginn der sechsspurigen Autobahn ist ab 2022. Der Bau wird mindestens sechs Jahre lang dauern. Finanziert wird der Bau der 6 Spuren mit finanziellen Mitteln aus dem Infrastrukturfonds (ARE) und mittels Geldern aus dem Budget für Unterhalt.
Geplant ist zudem die Umgestaltung folgender Autobahnanschlüsse:
- Egerkingen (SO)
- Niederbipp (BE)
- Oensingen (SO)
- Wangen an der Aare (BE)
Geplant sind auch zwei Wildtierkorridore bei:
- Oberbuchsiten (SO)
- Wangen an der Aare (BE)
Bau-Massnahmen gegen das vermehrte Verkehrsaufkommen sind:
- Eine dritte Aarebrücke bei Wangen an der Aare
- Neues Überführungsbauwerk bei der Autobahn-Verzweigung Härkingen (SO)
- Neubau in Oberbipp der SBB-Unterführung.
Zudem sieht der Bauplan diverse Massnahmen für den Lärmschutz vor. Sowie Anpassungen basierend auf das Umweltgesetz und den Richtlinien des Gewässerschutzes.