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In einem Fütterungsversuch wurde untersucht, ob Ferkel, die schon gelernt hatten, Trockenfutter zu fressen, frisch abgesetzten Ferkeln als Vorbild dienen und diese stimulieren, Festfutter aufzunehmen. Die 72 Ferkel der Versuchsvariante wurden am Tag des Absetzens im Alter von vier Wochen mit zwölf eine Woche früher abgesetzten Ferkeln gemischt, während ihre 72 Wurfgeschwister der Kontrollvariante nicht mit früher abgesetzten Ferkeln gemischt wurden. Die Tierbeobachtungen vom zweiten bis vierten Versuchstag deuten darauf hin, dass die Ferkel der Versuchsgruppe häufiger frassen. Die Versuchstiere litten in der ersten Versuchswoche häufiger an Durchfall (35 gegenüber 25 Tieren; P = 0,09) und wuchsen langsamer (Tageszuwachs 11 g gegenüber 29 g; P = 0,10) als die Kontrolltiere. Der Zuwachs während der gesamten fünfwöchigen Aufzuchtperiode war in beiden Verfahren praktisch identisch (P = 0,90). Die häufigeren Durchfallerkrankungen im Versuchsverfahren könnten sowohl auf eine erhöhte Exposition der Versuchsgruppe mit Durchfallerregern,welche von den früher abgesetzten Ferkeln ausgeschieden wurden, als auch auf die erhöhte Futteraufnahme bei noch ungenügender Anpassung des Verdauungssystems zurückzuführen sein.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.