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Speyer Imax Dome
Geschichte
Auf dem Gelände des Technik Museum Speyer wurde 1997 unmittelbar neben dem IMAX-Filmtheater der IMAX-Dome eröffnet.
Der Unterschied zwischen IMAX und IMAX-Dome liegt in der Art der Projektion. Bei IMAX wird das Bild auf eine riesige meist flache oder leicht gewölbte Leinwand projiziert. Die Schärfe, Klarheit und Brillanz der Bilder ist bestechend.
Bei IMAX-Dome wird das Bild in eine riesige Kuppel projiziert, die noch mehr das Gefühl gibt, inmitten des Geschehens zu sein.
Wie bei IMAX nicht anders gewohnt sind die Maße gewaltig. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 24 m und eine Höhe von 8 Metern. Darunter der Zuschauerraum. Die Projektionsfläche beträgt 800 m. Drei Tonnen wiegt das Projektionssystem.
Der Projektor wird in einem separaten ebenerdigen Raum für die Vorführung gerichtet und dann in die Kuppel gefahren. Vorführer und Filmrollen bleiben unten. Das zur Projektion erforderliche Fisheye-Objektiv kann so in die Runde wirken. Die Sitze werden so angeordnet, daß sie unten flacher und oben steiler sind. Die Tonanlage hat 6 Kanäle und bringt 22.000 Watt.
Die meisten IMAX Filme können auch im „Dome“ gezeigt werden. Sie sind im 70 mm Format aufgenommen worden.
Das Projektionsverfahren ist durch die Suche nach einer optimalen Darstellung eines Weltraumfluges entstanden. Man brauchte eine hemisphärische Projektion wie in einem Planetarium. Die stärkeren Sitzplatzerhöhungen als im bisherigen Kino ermöglichen einen „freien Blick in den Raum“. [1]