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Fusariengifte können das Wachstum beeinträchtigen und Fruchtbarkeitsstörungen verursachen. An ALP wurde in zwei Versuchen mit insgesamt 220 abgesetzten Ferkeln untersucht, ob Apfeltrester die negativen Effekte der Fusarientoxine reduziert. Die mit dem Fusarientoxin Deoxynivalenol kontaminierten Futter beeinträchtigten die Futteraufnahme und das Wachstum; mit Zearalenon kontaminiertes Futter verursachte zudem eine Vergrösserung der Gebärmutter. Der dem kontaminierten Futter zugesetzte Apfeltrester verbesserte das Wachstum, verhinderte jedoch die Gebärmuttervergrösserung nicht. Durch die Zufütterung von Apfeltrester kann somit die durch Fusarientoxine verursachte Wachstumseinbusse reduziert werden.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.