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Referendum ergriffen: Die Armeereform schanzt der Schweizer Armee insgesamt 20 Mrd. Franken zu (bis 2020) + verkleinert die Truppen-Grösse auf 100'000 Soldaten. Giardino kündigt deshalb das Referendum an.
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Armeereform
Die beiden Parlamentskammern Nationalrat und Ständerat haben eine Reform der Schweizer Armee beschlossen.
Die Armeereform will eine Umstrukturierung, höhere finanzielle Mittel, eine Verkleinerung des Truppenbestands und die Schliessung diverser militärischer Anlagen.
Konkret sieht die Reform vor:
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Finanzen: Die Armee erhält vom Bund bis 2020 insgesamt 20 Milliarden Franken.
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Armeegrösse: Die Truppen der Schweizer Armee sollen auf maximal 100'000 Soldaten verkleinert werden.
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Rekrutenschule: Die RS wird auf eine Dauer von 18 Wochen verkürzt.
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Schliessung: Ausserdem wird eine Schliessung von 3 Flugplätzen, 7 Waffenplätzen und mehreren Dutzend Schiessplätzen sowie Ausbildungsplätzen beschlossen.
Protest: Aus dem Lager der Armeebefürworter & Schweizer Militärfreunde formiert sich erbitterter Widerstand gegen die Reformpläne des Bundes. Stärkster Gegner der Reformierer ist ausgerechnet die armeefreundliche Gruppe Giardino.
Referendum
Da die Militär-Reform in der Schlussabstimmung in Bundesbern von beiden Kammern parlamentarisch verabschiedet worden ist, hat die Gruppe Giardino wie ursprünglich angedroht das Referendum gegen die Armeereform ergriffen.
An den Reformpunkten kritisiert Giardino insbesondere, dass das Parlament die stark verschlechterte Sicherheitslage nicht zu Kenntnis nehme.