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(Mont), deutsch Spitzberg (Kt. Bern,
Amtsbez. Neuenstadt).
1286 m. Ein dem Chasseral nach O. vorgelagerter und von ihm durch das Längsthälchen
der Prés Vaillons getrennter Jurakamm, unmittelbar n. über der Hochfläche des Tessenberges (Montagne de Diesse) und 5 km
n. der Station Twann der Linie Biel-Neuenburg. Hat die Gestalt einer unregelmässigen Ellipse und misst in der Längsrichtung
SW.-NO. 7 km, sowie in der Breite SO.-NW. 2,3 km. Die Gehänge sind ringsum mit schönen Tannenwaldungen
bekleidet, auf die nach oben Sennberge folgen.
Die magern Sennberge tragen einige ständig bewohnte Meierhöfe. In den
Felsen des S.-Fusses findet sich
am Eingang ins Thälchen des Jorat ein interessanter Standort des Geranium nodosum, einer aus dem Mittelmeergebiet stammenden
Pflanzenart. Geologisch bildet der Spitzberg ein ellipsenförmiges Gewölbe aus obern Jurakalken (Portland und Kimeridge),
das gleichsam als entfernte Fortsetzung des Kammes von Châtollion am NW.-Rand des Tessenberges in die Höhe
steigt und gegen das Thälchen von Orvin wieder untertaucht. Während die das Gewölbe von der Seekette trennende Mulde des
Jorat Neokom und Molasse einschliesst, besteht diejenige der Prés Vaillons ausschliesslich aus Portlandkalken.
(frz., spr. ßüscheh, vom lat.
subjectum, die Grundlage, der Grundbegriff), in der erzählenden und dramat. Dichtung der Stoff, die Fabel (s. d.), der Gegenstand
oder Vorwurf, den der Dichter für seine Bearbeitung wählt.