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Die Grundsteinlegung der Kirche war im Jahr 1408. Als Bauleiter wurde der Strassburger Kartäuser, Johannes von Ungarn, eingesetzt. Nach der Weihe im Jahr 1416 waren der Bau und die Ausstattung längst noch nicht abgeschlossen. Das original erhaltene Chorgestühl wurde 1428 eingebaut und 1488 die Flachleistendecke durch ein Gewölbe ersetzt. Während der Konzilzeit (1431-1449) wurde die Kirche durch wohlhabende Konzilteilnehmer reich ausgeschmückt. An sie erinnern die 16 erhaltenen Totenschilde an den Kirchenwänden.
Im Jahr 1692 wurde die Laienkirche dem Waisenhaus überlassen; in den Jahren 1821-1822 wurden Böden und Fenster eingebaut und somit Wohnraum für die Kinder und Jugendlichen geschaffen.
Der erhaltene Chor der Kirche dient dem Bürgerlichen Waisenhaus heute für Feierlichkeiten (Weihnachtsfest…) und steht der Evangelisch Lutherischen Kirchgemeinde Basel für Gottesdienste, sowie der Scola Cantorum für Orgelproben zur Verfügung. Sie kann ebenso für private Anlässe wie Hochzeiten etc. gemietet werden.
Detaillierte Informationen bietet der Schweizerische Kunstführer "Die ehemalige Kartause in Basel".