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Talent allein scheint nicht zu reichen, um als Frau in die Männerdomäne «Rennsport» zu kurven. Wir zeigen euch, was unsere Rennfahrerinnen drauf haben.
Sie ist die schnellste Schweizerin – in der amerikanischen Indycar-Serie fuhr sie von 2010 bis 2015 bis zu 400 km/h schnell! In ihrer letzten Saison erreichte sie den dritten Meisterschaftsrang. De Silvestro wechselte letzte Saison in die Formel E und wird vielleicht bald geräuschlos durch Zürich brettern.
Bevor die Power-Frau 1998 über Kart-Pisten flog, wollte sie Helikopter-Piloten beim Militär werden. Als erste weibliche Gewinnerin eines Formel-3-Rennens hat sie ihren Eintrag in den Geschichtsbüchern auf sicher. Momentan steuert sie einen Audi R8 LMS in der ADAC-GT-Masters-Serie, wo sie auch schon ganz oben auf dem Podest stand.
Die schnelle Romande startete klassisch im Kart-Sport, bevor sie via Formel Renault in Übersee im Indy-Lights-Cockpit landete. Danach folgte wieder ein Kontinents-Wechsel in die japanische Super-GT-Serie. Seit 2013 tritt sie als Moderatorin in der TV-Sendung «Grip» auf.
Egger, Surer, Tavoli, Risi: Nach Miss-Wahlen und einem Auftritt mit «Miss Juni»-Titel im «Playboy» 1983 gab ihr der Ex-Formel-1-Fahrer Marc Surer nach der Heirat 1986 Starthilfe zur Karriere im Rennsport. Von 1990 bis 1992 erreichte sie in der Formel 3 einen Podestplatz in Hockenheim und brauste danach durch die deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM).
Die bekannteste Schweizer Racerin hat wie Yolanda Risi eine Vergangenheit als Miss-Schweiz-Kandidatin, war ebenfalls Ehefrau von Marc Surer und wie Risi im Playboy abgelichtet. Ihr Renn-Debüt gab sie 1994 in der Schweizer Kart-Meisterschaft, dann folgte der Ford-Fiesta-ST-Cup und das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring sowie Gast-Auftritte in der Seat-Leon-Supercopa. Sie moderiert die «MotorShow» auf SRF 2 und «Tuning TV» auf DSF. Daneben sorgt sie mit DTM-Fahrer Martin Tomcyk für Rennsport-Nachwuchs.
Bereits der Vater der jungen Ostschweizerin war Rennfahrer. Auch sie gelangte via Kartbahn in den Opel Astra OPC Cup, den sie als Sprungbrett zur deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) nutzen will. Daneben arbeitet das Nachwuchstalent (noch) bei der Ausgleichskasse des Kantons Appenzell Ausserrhoden.
1988 stieg die Frau mit Benzin im Blut für Rallyes und Rundstrecken-Rennen ins Cockpit eines Fiat Uno. Kurz darauf folgte das Upgrade auf den legendären Lancia Delta Integrale, bald auch mit eigenem Team. 1992 fuhr sie in der Europa-Bergmeisterschaft auf den zweiten Rang, im Jahr darauf stand sie als erste Frau ganz oben. Nach zahlreichen Erfolgen in der Schweiz und Frankreich hing sie ihren Overall im Jahr 2000 an den Nagel.
Die St. Gallerin begann – wie könnte es anders sein – auch im Kartsport, fuhr dann in der BMW-Formel-ADAC und war erste weibliche Siegerin in der Formel 3000. Sie war auch schon als TV-Moderatorin (auf 3+) zu sehen. Momentan macht sie einen Boxenstopp, sie wurde letztes Jahr Mami!