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Die vier Schweizerinnen blieben mit einer Zeit von 43,12 Sekunden deutlich über ihrem Schweizer Rekord von der EM im Juli. Damals waren Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Ellen Sprunger und Salomé Kora 25 Hundertstel schneller gerannt. Für eine Final-Qualifikation hätte der Rekord in Rio jedoch auf unter 42,70 verbessert werden müssen.
Wir sind stolz auf uns.
Auf den ersten Blick schienen die Schweizerinnen keine groben Fehler zu begehen. Auch die Athletinnen selbst wussten zunächst nicht, wo sie Zeit verloren hatten. «Wir werden die Gründe noch in der Analyse erfahren», sagte Kora nach dem Rennen.
Trotz des Ausscheidens zeigte sich das Team zufrieden: «Wir hatten eine super Saison», stellte Sprunger klar, «wir sind stolz auf uns.»
USA erhielt zweite Chance
Die schnellste Zeit stellte in den Halbfinals das jamaikanische Quartett in 41,79 Sekunden auf – und dies ohne Doppel-Olympiasiegerin Elaine Thompson. Allerdings wurde die Zeit später noch von den Amerikanerinnen (41,77) unterboten.
Die US-Girls Tianna Bartoletta, Allyson Felix, English Gardner und Morolake Akinosun durften zu einem Re-Run antreten, nachdem ihr Protest gutgeheissen wurde. Felix war im Vorlauf auf ihrer Bahn von einer Brasilianerin behindert worden, ehe sie danach einen Stabverlust verzeichnete. Die Amerikanerinnen nutzen ihre zweite Chance eindrücklich.
Männer: Japan schneller als Jamaika
Bei den Männern setzten sich alle Favoriten durch. Eine Überraschung bildete Japan, das Jamaika im 2. Heat um 26 Hundertstel überflügelte. Die Weltrekordhalter aus der Karibik waren jedoch ohne den geschonten Usain Bolt angetreten. Die Bestzeit stellten die US-Amerikaner in 37,65 auf.
Die Staffel-Finals beider Geschlechter finden in der Nacht auf Samstag statt.
Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung