Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/195449

<h2>SubmittedText<h2><p>Im Interview in der "NZZ" vom 18. September 2018 stellt Bundesrat Cassis diverse Engagements im multilateralen Bereich infrage.</p><p>Die Schweiz hat bisher in der Gesundheitsaussenpolitik mit ihrer nationalen Zielvereinbarung zu globalen Gesundheitsfragen eine Vorbildrolle eingenommen.</p><p>- Wie sieht das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten die bisher verfolgte Strategie in der Gesundheitsaussenpolitik?</p><p>- Will es auch diese revidieren?</p><p>- Welche Konsequenzen hätte ein Rückzug der Schweiz und ein Verzicht auf ein weitergehendes Engagement?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die erste Zielvereinbarung zwischen dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und dem Eidgenössischen Departement des Innern zu Fragen globaler Gesundheit, die für die Schweiz relevant sind, wurde 2006 getroffen. Die darauf aufgebaute Gesundheitsaussenpolitik der Schweiz wurde am 9. März 2012 vom Bundesrat verabschiedet. Ende 2017 wurde die Überprüfung der bisherigen Gesundheitsaussenpolitik eingeleitet. Diese hat sich grundsätzlich bewährt. Sie hat insbesondere als Instrument der interdepartementalen Zusammenarbeit der Schweiz ein kohärentes internationales Auftreten und eine zielgerichtete Mitgestaltung auf der globalen Ebene ermöglicht. Der veränderte globale Kontext und neue Gesundheitsherausforderungen machen eine Aktualisierung der Gesundheitsaussenpolitik notwendig. Entsprechend erneuert der Bundesrat diese zurzeit. Auch die aktualisierte Gesundheitsaussenpolitik wird multilaterale Engagements der Schweiz einschliessen, um Gesundheit in der Schweiz und weltweit als wesentlichen Faktor für Wohlstand, Frieden und Sicherheit zu fördern.</p>