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Das Projekt wurde aus der Lektüre des Ortes und des Bestandes heraus entwickelt. Typische Merkmale wie Satteldach, Vordach, Einteilung der Fenster und die Materialisierung werden übernommen oder neu interpretiert.
Das Fabrikgebäude soll um ein Geschoss aufgestockt werden, um das Raumprogramm der neuen Mieter aufzunehmen. Das Empfangsgebäude (Zwischenbau) sowie das ehemalige Wohnhaus werden ohne grosse bauliche Massnahmen als Büroräume weitergenutzt.
Das Fabrikgebäude behält sein charakteristisches Aussehen, die Aufstockung unterscheidet sich nur unscheinbar durch eine höhere Geschosshöhe und einer vereinfachten Fenstereinteilung vom Bestand. Die Dachneigung wird von 25° auf 10° geändert und mit einer neuen Eindeckung eingekleidet. Die Fenster der bestehenden Fabrikgeschosse werden ersetzt, die Einteilung und Farbe werden beibehalten. Ebenfalls die Fassadenfarbe vom Bestand wird erhalten und übernommen. Die Lamellenstoren werden durch Stoffstoren ersetzt.
Die Werkhalle wird bis auf das Stahlgerüst und die Betonmauern abgebrochen, besser wärmegedämmt und mit einer neuen Blechfassade verkleidet. Neue Fenster und Oblichter ermöglichen eine gute Belichtung im Innern der Halle. Das bestehende Anlieferungspodest südseitig der Werkhalle wird verlängert und überdacht. Ein weiterer Aussenraum befindet sich auf dem nordseitigen Fabrikanbau, zugänglich vom obersten Geschoss. Diese Terrasse wird mit einem überdachten und verglasten Windschutz ergänzt. Die bestehende Ölheizung wird mit einem Fernwärmeanschluss ersetzt, sobald die Parzelle erschlossen ist.