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Schweizer Degenfechter verpassen Olympiaqualifikation
Die Schweizer Degenfechter werden bei den Olympischen Spielen kein Team stellen können. Beim Weltcup in Tiflis werden sie noch von Tschechien abgefangen.
Die Schweizer Degenfechter werden bei den Olympischen Spielen kein Team stellen können. Beim Weltcup in Tiflis werden sie noch von Tschechien abgefangen.
Mit dem Weltcup in der georgischen Hauptstadt endete die Qualifikationsphase für die Sommerspiele in Paris im Teamwettkampf - und für die Schweizer mit einem Drama. Mit dem Erreichen des Finals verdrängten die Tschechen die Schweizer bei letzter Gelegenheit noch.
Nur acht Teams werden in Paris auf der Planche stehen. Die Top 4 (mit Italien, Frankreich und Ungarn) der Weltrangliste sowie die jeweils nächstbesten der einzelnen Kontinente haben sich qualifiziert. Den verbleibenden europäischen Platz sicherten sich nun die Tschechen.
In Tiflis schafften die Schweizer ohne den verletzten Routinier Max Heinzer mit einem 40:30-Sieg gegen Ägypten den Einzug in die Viertelfinals - auch dank einem starken Debüt des Genfer U20-Team-Europameisters Ian Hauri. Im Viertelfinal unterlag man dann Italien trotz einer eindrücklichen Aufholjagd (43:45) und belegte am Ende den 6. Platz. Das hätte gereicht, wenn Tschechien nicht in die Halbfinals gekommen wäre.
Diese rissen jedoch im Viertelfinal eine schon verloren geglaubte Partie aus dem Feuer. Im letzten Gefecht lagen sie gegen Ungarn 50 Sekunden vor Schluss noch mit sieben Treffern im Rückstand und gewannen noch in der Verlängerung. Anschliessend setzten sich die Tschechen auch im Halbfinal gegen Kasachstan durch, die Niederlage im Final gegen Frankreich konnten sie sich leisten.
Nun wird die EM im Juni in Basel zum Höhepunkt des Schweizer Teams in diesem Jahr statt zur Hauptprobe für Olympia.