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Eva Eberwein erwarb im Jahr 2003 gemeinsam mit ihrem Mann das Wohnhaus, mitsamt Garten, das Hermann Hesse 1907 in Gaienhofen am Bodensee erbaut hatte. Beides wurde originalgetreu saniert und hat sich zum Anziehungsort für Literatur- und GartenfreundInnen aus aller Welt entwickelt. Über Hesses Garten in dem früheren Dörfchen hat die Diplombiologin ein Buch vorgelegt, das jede einzelne Zeile der Lektüre wert ist. Ferdinand Graf von Luckner hat dazu prächtige Bilder geliefert, die den Lesegenuss nochmals steigern.
Sie machte schon als Kind Kunst. Aus ihrer bevorzugten Beschäftigung wurde eine Passion und schliesslich kam der Erfolg. Petra Collins ist nämlich keine Fotografin wie jede andere. Sie ärgert sich über gestellten Kitsch und fängt die Realität über das unperfekte Erscheinen ein.
„Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft“ ist ein matriarchaler Lebensentwurf, der helfen will, das patriarchale Gesellschaftsmodell abzulösen. „Am Anfang die Mütter“, so übersetzt Heide Göttner-Abendroth den Terminus Matriarchat. Aus dem mütterlichen Prinzip des Lebensschenkens, dem Frauen und Männer gleichermassen dienen, entwickelt sie das Bild einer Kultur, die Kreisläufe an die Stelle des linearen Fortschritts setzt, die eine Ökonomie des Schenkens, statt eine der Ausbeutung und der Gewinnmaximierung anstrebt und eine Gesellschaft, die von Würde, gegenseitigem Respekt der Geschlechter und Lebensalter, sowie der Heiligung allen Lebens getragen ist.
«Afrika überlebt dank der Frauen», sagt die senegalesische Autorin Ken Bugul. In Zürich erzählt die Mitarbeiterin einer NGO, am 13. Dezember, über das Leben in Westafrika, was die Menschen dort bewegt und was sie während des halbjährigen Aufenthaltes in Zürich erlebt hat. Ihre Schilderungen finden im Rahmen der Veranstaltung «Unruhe über Mittag» statt.
Die Anfänge des heutigen Labels waren mehr als nur kärglich, als zu Beginn der Zwanzigerjahre Alice Kriemler-Schoch für ihre Schürzenproduktion schulentlassene Mädchen engagierte, die frei von Ambitionen, aus ärmlichsten Verhältnissen stammten und auf einen Zuverdienst angewiesen waren, um ihre Familien zu unterstützen.
Für die St. Gallerin Bettina Schawalder-Frei ist das Vadian-Buch mit Text und Illustrationen ein Erstling. Die gelernte Möbelschreinerin hatte von jeher ein kreatives Flair. Schon in der Kindheit, hat sie viel gemalt und gezeichnet. Deshalb war die Gestaltung eines Bilderbuches keine absurde Idee.