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Es war eine ganz normale Probe im Zürcher Opernhaus, welche die Gesangskarriere von Pyongchin Han von einer Sekunde auf die andere beendete. Ein Techniker vergass, die Sänger zu warnen, bevor er über die Lautsprecheranlage einen Kanonenschuss abfeuerte. «Danach hatte ich einen Tinnitus, einen Hörsturz und wurde lärmempfindlich».
Zuerst hoffte Pyongchin Han, dass sein Ohrenleiden wieder ausheilt. «Aber alle Bemühungen meiner Ärzte nützten nichts.»
So machte er seine zweite Leidenschaft neben der Musik zu seinem neuen Beruf. Er liess sich in Südkorea zum Koch ausbilden und eröffnete in Zürich-Altstetten ein Restaurant, das Akaraka. Dort serviert er seinen Gästen Mandu, Ko Ko Gang und Bibimbap - lauter koreanische Spezialitäten.
Das Restaurant ist für meine Stimme zu klein
Gewissermassen für das Dessert wird aus dem Koch wieder der Sänger. «Ich singe jeden Abend für meine Gäste koreanische Lieder und Opernarien von Verdi oder Wagner.»
Das Problem: «Das Restaurant ist für meine Stimme zu klein». Deshalb sucht er nun ein grösseres Lokal.