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Wahrscheinlich hat der Journalist einfach selber voreilige Schlussfolgerungen gezogen ohne an Umleitungsmöglichkeiten zu denken. Bei den Verkehrsmeldungen nach den 18h-Nachrichten auf dem selben Sender hiess es auch nur noch, dass einzelne Haltestellen nicht bedient werden oder verschoben sind. Und eine so starke Einschränkung würde mittlerweile ja sicher auf der BVB-Homepage stehen.
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Wie die Linie 31 genau fährt erschliesst sich mir aus diesen BVB-Angaben nicht so ganz.
Grundsätzlich werden die Linien 31 und 38 wohl via Bäumlihofstrasse umgeleitet.
Aber wie bedient der 31er die Haltestelle Hörnli Grenze? Theoretisch könnte er ja analog dem 38 ab Tinguely Museum via Bäumlihofstrasse ohne Halt bis Hörnli Grenze fahren und dort wenden um den Friedhof Hörnli zu erreichen. Aber gibt es dort genügend Platz um zu wenden?
Oder hätte die Meldung genauer heissen sollen "Die Haltestelle Hörnli Grenze ist in die Hörnliallee verschoben und wird nur von der Linie 38 bedient"?
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Der entscheidende Unterschied von Basel, Frankfurt und vor allem Zürich (Hirschengrabentunnel und Durchmesserlinie) zu Stuttgart ist, dass man "nur" punktuell-pragmatisch-sinnvolle zusätzliche Verbindungen schafft, während in Stuttgart der umstrittene neue Hauptbahnhof gerade mal 8 Gleise haben soll. Würde man das auf Zürich übertragen würde das heissen, dass man die HB-Haupthalle abgerissen hätte und es nur noch "Museumsstrasse" und "Löwenstrasse" geben würde.
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Habe kein Abo, von dem her ist diese Meinung nicht unmittelbar auf die Artikel bezogen.
Aber ich könnte durchaus mit folgendem Kompromiss leben:
"Wenn Herzstück, Petersgraben-, Claragraben- und 30er-Tram gebaut würden, gäbe es dafür 2-3 Linien weniger auf der Achse Barfüsserplatz-Schifflände."
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Wenn das am Ende dafür sorgt, dass klassische Tramgegner dafür bei einer Abstimmung (die es sicher mal geben wird) für das Herzstück stimmen hätte dieses Narrativ immerhin auch was Gutes.
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Das Dreispitzareal wird halt immer mehr vom Logistik- zum Hochschulen- und Luxus-Loft-Quartier, da braucht es keine Schienen mehr. (Generell gemeint, weiss nicht was an genau dieser Stelle geplant ist).
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Verglichen mit dem geplanten Doppelspurausbau in Binningen ist das ja wirklich harmlos bezüglich Liegenschaften, die im Weg stehen.
Die Postfiliale soll ja ohnehin geschlossen werden. Und laut der BaZ-Skizze ist dafür ja ein neues kleineres Gebäude vorgesehen.
Das Neubauprojekt auf den Parzellen 5997-5999 scheint ja genug weit weg von den Gleisen zu sein.
Also wäre nur noch diese einstöckige Geschäftsliegenschaft und ein Einfamilienhaus "Opfer", beides nicht sehr effiziente Flächennutzungen. Und deren Besitzer werden ja sicher grosszügig entschädigt werden. Gemietete Wohnungen wären hingegen kaum betroffen.
Aber es würde mich nicht wundern, wenn es selbst darüber eine hoch-emotionale Abstimmung geben wird ...
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Eine Stadt gehört halt nicht nur dem "Shopping" alleine.
Wer ein Geschäft in der Innerstadt hat, will ja davon profitieren, dass man in einem gesellschaftlichen "Mittelpunkt" befindet. Das hat den Vorteil von viel Laufkundschaft, aber halt auch den Nachteil, dass es in diesem Gebiet auch andere Veranstaltungen geben kann.
Wenn man das nicht will, kann man das Geschäft ja in einem Aussenquartier oder in einem abgeschlossenem Einkaufszentrum haben. Fünfer und Weggli gibt's halt nicht.
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Seit einigen Jahren ging die mittägliche Rückfahrt ab Drei Linden via Habermatten-Eglisee, wobei sich die Haltestelle an der Habermatten dort befand, wo in Trolleybus-Jahren die 35/45er-Haltestelle war.
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Schorenweg und Eglisee sind wohl die Stelen, die evt. entbehrlich sein könnten, da sie nur den 39er anzeigen.
Andere Haltestellen sind glaube ich alle gemischt mit anderen Linien.
An der Habermatten Richtung Dreirosenbrücke sollte die Haltestelle auch exklusiv sein, weiss aber nicht, ob es dort eine Stele oder nur ein normales altes Schild hat (und es gibt von dort kein Google Street View-Bild).
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An der Haltestelle Schorenweg ebenfalls in der Fasenenstrasse steht auch in beiden Richtung je eine Stelle (laut Google Street View mit Aufnahmedatum 2019).
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Es gab doch mal diesen Fall:
https://www.onlinereports.ch/F…s.116+M51f95ccf272.0.html (Bänkchen beim BVB-Gebäude auf dem Barfi).
Ähnliches auch mal bei einem Schulhaus in Riehen, finde leider keine Artikel mehr.
Aber wenn man sich auf solche Bedingungen (Architekt darf auch nach Inbetriebnahme noch mitbestimmen) einlässt, weil man sich von einem "Star-Design" blenden lässt, ist man selber schuld.
Dass rein optisches Design vor Funktionalität geht ist aber allgemein eine "Krankheit" der heutigen Zeit. Sei es in der IT oder z.B. auch bei "Stelen" etc.
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Da das am ehesten zu diesem Thread passt, meine Meinung zu der Westflügel-Sanierung im Bahnhof SBB:
Durchgang sieht nun viel schöner aus. Ebenso die "SNCF-Halle". Schade finde ich, dass es dort überhaupt keine Sitzgelegenheit gibt. Heute fürchtet man wohl eher, dass eine solche die "falschen" Leute anzieht oder kommerzionelle Sitzgelegenheiten konkurrenzieren, worunter aber wiederum ältere oder mobilitätseingeschränkte Personen leiden. Das kann aber sicher noch in der Feinjustierung etwas korrigiert werden.
Schön finde ich aber, dass die früher "berüchtigt-symbolische" Barriere zwischen Gleis 4 und 30 verschwunden ist, diese Perrons sind nun komplett verbunden, da das Zollkontrollhäuschen direkt auf demselben ist.
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(Personal-)Reserven wären halt zu teuer ...
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Traurig, aber wie oft kommen solche Situationen im ÖV vor?
Eher selten, darum bemerken die Fahrgäste diese Situationen gar nicht.
Darum kann ich die Meinung mit Baragge nicht teilen, sorry.
Ist für mich des Guten zu viel.
Grundsätzlich meinte ich das ja auch nur für die Grobreinigung und Entlastung der Wagenführer. Allfällige sehr seltene Tote früher zu entdecken, wäre eher ein Nebeneffekt.
Und so makaber es klingt, ob er nach einer halben oder nach sechs Stunden entdeckt worden wäre, hätte keinen praktischen Unterschied gemacht.
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Wenn man das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt, aber man sich selber aus solchen Gründen nicht getraut einzugreifen, könnte man ja zumindest gefahrlos dem Wagenführer oder per Mobiltelefon der Sanität Bescheid geben. Aber eben, vielleicht traff das "Wenn" bei niemandem ein.
Vielleicht wäre es auch sinnvoll, an den Endstationen fest Leute für kurze Grobreinigung und Kontrolle einzustellen, damit das nicht der Wagenführer übernehmen muss, zumal das bei Verspätungen oder knappen Aufenthaltszeiten wohl eher Theorie ist. Dafür bräuchte es ja keine besonders grossen Fähigkeiten und keinen entsprechend hohen Lohn. Zum Beispiel als Beschäftigungs- und Eingliederungsprogramm für Sozialhilfeempfänger oder Asylanten. Ich meinte, in Basel gab es das mal.
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Ganz ehrlich gesagt würde ich aber nicht ausschliessen, dass ich als Mitpassagier vielleicht leider nicht anders gehandelt hätte. Wer vielleicht frühmorgens verschlafen für 10 Minuten im Tram sitzt, schaut wohl nicht wiederholt die anderen Fahrgäste an. Vielleicht sieht man ihn erst beim Aussteigen und denkt sich dabei noch "der hat aber einen guten Schlaf".
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Merkwürdig, wenn ich es über Google Maps mit PC-Browser ansehe, sehe ich sogar schon ein aktuelleres Bild.
Aber aufgrund der Fahrspuren auf dem Kies ist der frühere Verlauf noch erkennbar:
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Zumindest bei Bild 2 ist das aber noch vor dem Stand der letztjährigen Streckensanierung, mittlerweile wurde der Zaunverlauf begradigt.
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Und die Leser-Kommentare: Tja ... sie widerspiegeln unsere Gesellschaft aufs Treffendste. Und glaubt mir, ..., ich habe täglich mit solchen Zeitgenossen zu tun! Seine (sachlich-konstruktive) Meinung abzugeben ist absolut korrekt und auch erwünscht. Seinen allgemeinen Frust gegen alle und jeden abzuladen (v.a. an alles, was obrigkeitlich beschlossen wird) ist für diejenigen, die als "Fussvolk der Obrigkeit" an der Front arbeiten nur frustrierend.
Wobei es aber (optimistisch "zum Glück"/pessimistisch "hoffentlich") kein represäntatives, sondern ein verzerrtes Wiederspiegeln ist. Wer eine "einfache" Meinung hat und von dieser absolut überzeugt ist, kann diese schnell in Kommentaren dahinrotzen. Manche nutzen es wohl auch nur als Möglichkeit um Frust abzulassen (der vielleicht nur beschränkt mit dem eigentlichen Thema zu tun hat). Wer hingegen differenziertere Meinungen hat verzichtet wohl eher darauf, sei es weil man sich als zu unsicher ansieht oder die Längenbeschränkungen der Kommentare für Differenzierungen nicht reichen oder weil man davon ausgeht, dass es ausserhalb der Maulhelden-Kommentare untergeht. Also mehr oder weniger der Dunning-Kruger-Effekt.
Wie schön waren doch die Zeiten, als man sowas nur am Stammtisch dahinmurmeln konnte oder allenfalls klassische Leserbriefe (da ist der Aufwand grösser) oder nur in "exotischen" Foren in den Tiefen des Internets.
Wobei sich die Kommentarqualität auch je nach Medium stark unterscheiden kann. Positives Beispiel ist für mich Watson, wenn diese Werbung erlaubt ist, während man bei 20min oder Nau die Kommentare besser nur ansieht, wenn man eine masochistische Ader hat.