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Physikern der ETH Zürich ist es erstmals gelungen, eine Information in einem sogenannten Festkörpersystem zu teleportieren. Dabei soll es sich um einen Chip gehandelt haben, auf dem die Informationen nach den Gesetzen der Quantenphysik gespeichert und verarbeitet werden.
«Bei der gewöhnlichen Telekommunikation wird die Information über elektromagnetische Impulse übertragen. Beispielsweise transportiert man im Mobilfunk gepulste Radiowellen und in Glasfaserverbindungen gepulste Lichtwellen», erklärt Andreas Wallraff, Professor am Laboratorium für Festkörperphysik. Bei der Quantenteleportation hingegen transportiere man nicht den Informationsträger selbst, sondern ausschliesslich die Information.
Quantenteleportation - Von A nach B beamen
Quantenteleportation - Von A nach B beamen
6. Oktober 2013 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/10
Als nächstes wollen die Forscher den Abstand zwischen Sender und Empfänger von aktuell sechs Millimetern vergrössern. Zuerst wird man versuchen, Informationen von einem Chip auf einen anderen zu teleportieren. Langfristig geht es dann angeblich darum, ob man Quantenkommunikation auch über grössere Distanzen, so wie das aktuell mit optischen Systemen gemacht wird, betreiben kann. (mv)