Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03280.jsonl.gz/2989

Mit dem Projekt «Our Living Islands» möchte Irland mehr Menschen auf seine teils abgelegenen Inseln locken. Es handelt sich dabei um eine Art Wiederbelebung. Konkret geht es um 23 Inseln vor der Westküste, die nicht mit Brücken mit dem Festland verbunden sind.
Der Clou am Ganzen: Es lockt eine Geldspritze in der Höhe von umgerechnet rund 80'000 Franken. Zu den Inseln, denen der Staat neues Leben einhauchen möchte, gehört unter anderem Inishmore, dessen atemberaubende Landschaft im Hollywood-Streifen «The Banshees of Inisherin» zu bestaunen war.
Klare Vorgaben der Behörden
Ohne Gegenleistung kommen Interessierte allerdings nicht in den Genuss des Geldes. Möchtegern-Insulaner müssen bereit sein, ein leerstehendes oder heruntergekommenes Haus zu renovieren und darin zu wohnen.
Dieses muss vor 1993 erbaut worden sein und seit mindestens zwei Jahren leer stehen. Die Behörden haben ganz genau festgelegt, wofür das Geld verwendet werden darf. Vorgesehen ist es beispielsweise für Renovationen wie das Streichen der Fassade und das Ausbessern der Böden.
Eine ähnliche Aktion gibt es bereits für das irische Festland. Sie heisst Croí Cónaithe. Die Auszahlungen für die Inseln sind allerdings höher: Man geht davon aus, dass eine Renovation auf den Inseln aufwändiger und teurer wird, da die nötige Infrastruktur oft fehlt.