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Eine kontrollierte Entwicklung zum Wohle der Bevölkerung
Die Arbeitsgruppe (AG) Entwicklung traf sich an zehn Sitzungen, um die Themen Raumplanung, Mobilität, Wirtschaft und Tourismus zu behandeln. Die AG liess sich bei ihren Überlegungen von zwei Prinzipien leiten: Einerseits vom Wunsch, die Entwicklung zu kontrollieren und in den Dienst des Wohlergehens der Bevölkerung zu stellen. Andererseits vom Willen, das ganze Einzugsgebiet zu berücksichtigen.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG) Entwicklung einigten sich über zwei Prinzipien: Das Wohlergehen der Bevölkerung soll über der Entwicklung der fusionierten Gemeinde stehen und das ganze Einzugsgebiet Grossfreiburgs soll ausgewogen berücksichtigt werden. Die AG schlägt vor, den Ruf Freiburgs als Stadt der Geschichte und der Flüsse zu stärken, indem das bauliche und industrielle Erbe sowie die Wasserläufe der Region aufgewertet werden. Die Raumplanung soll eine kontrollierte Verdichtung, den Erhalt der Biodiversität und eine Annäherung von städtischen und ländlichen Gebieten ermöglichen. Die AG Entwicklung hat das Ziel, den motorisierten Individualverkehr und den Transitverkehr zu begrenzen, indem der öffentliche Verkehr, Umfahrungsstrassen und Strecken für den Langsamverkehr ausgebaut werden. Sie hält es für notwendig, die Wirtschaft der Gemeinde mit der Ausgestaltung einer Gewerbezone von nationaler Ausstrahlung zu stärken, Freiburg als Studienort zu fördern und die Hotelkapazität der Gemeinde zu erhöhen. Auch wenn zahlreiche Vorschläge der AG Entwicklung im Rahmen der Agglomeration ausgearbeitet wurden, ist sie gleichwohl der Überzeugung, dass eine Fusion die Priorisierung der Massnahmen im ganzen Gebiet verbessern könnte.
Im Jahr 2019 wird die konstituierende Versammlung Grossfreiburgs ein Konzept für die Fusion der Gemeinden des Raums Grossfreiburg vorlegen. Acht Arbeitsgruppen sind seit 2018 mit der Entwicklung der Inhalte dieses Konzepts beschäftigt. Sie stellen nun anlässlich vier Pressekonferenzen ihre Vorschläge im Detail vor. Die konstituierende Versammlung Grossfreiburgs wird diese Berichte an den Plenarversammlungen vom 3. und 11. April 2019 diskutieren. Anschliessend werden sie in der Vernehmlassung gesendet.