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Das denkmalgeschützte Hauptgebäude der Schweizerischen Nationalbank in der Zürcher Kernstadt ist zu sanieren und den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Eine pavillonartige, filigrane Glaskonstruktion erfüllt in der historischen Schalterhalle die neuen Anforderungen, ohne die Wahrnehmung der Architektur zu beeinträchtigen.
Das Hauptgebäude der Schweizerischen Nationalbank befindet sich nördlich des Bürkliplatzes am Zürichsee. Es wurde in den Jahren 1919–1922 von den Gebrüdern Pfister erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Zum umfassenden Umbau unter denkmalpflegerischen Aspekten gehörten der Nutzungsausbau verschiedener Geschosse und eine Optimierung der Erschliessung. In der grosszügigen und repräsentativen Schalterhalle im Erdgeschoss war eine Reduktion der Schaltereinheiten gefordert.
Um den räumlichen Eindruck der historischen Hallenarchitektur nicht zu beeinträchtigen, wurde eine pavillonartige, filigrane Ganzglaskonstruktion eingebaut. Losgelöst vom Bestand, entfaltet die äussere Glashülle die Wirkung einer dezent in den Raum gestellten Membrane. Ihre Transparenz, in Kombination mit den Glastrennwänden zwischen den einzelnen Schaltereinheiten, ermöglicht von jedem Schalter aus Sichtbezüge zur Halle.
Der ostseitig neben dem Hauptgebäude stehende Gebäudekomplex an der Fraumünsterstrasse, der ebenfalls zur Nationalbank gehört, hatte schon zwei Jahre zuvor einen Eingriff erfordert. Dabei wurde der Innenhof mit einem Glasdach überdeckt und mit einem hinterleuchteten Glaslift ausgestattet.
Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Trix und Robert Haussmann.
Situation
Erdgeschoss
Zwischengeschoss
Schnitt
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