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Mikrobielle Biomasse zweier Ackerböden
Während zwei Jahren wurden die Veränderungen bodenmikrobiologischer Kennwerte in zwei Ackerböden verfolgt und mit den Standortverhältnissen verglichen. In der Ackerkrume einer Kalkbraunerde lag der Gehalt an mikrobieller Biomasse im Mittel um 42 % höher als in jener eines Braunerde-Gleys. Ein höherer pH-Wert und ein lockereres Gefüge begünstigten die Bodenmikroorganismen in der Kalkbraunerde. Grundwassereinfluss und starke Erwärmung verursachten zeitweise Biomasseverluste im Braunerde-Gley. Trockenheit und dadurch eine bessere Durchlüftung förderten den Biomassezuwachs im Unterboden beider Bodentypen. Alle gemessenen Stoffwechselaktivitäten zeigten positive Korrelationen mit der Biomasse, 75 % davon waren signifikant.
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Mikrobielle Biomasse zweier Ackerböden