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Der Privatjet des französischen Industriellen ist auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo mit einem Schneepflug kollidiert. Das Flugzeug prallte beim Start in dichtem Nebel mit dem Schneeräumfahrzeug zusammen, hiess es unter Berufung auf die Behörden.
Bereits veröffentlichten die Ermittler erste Erkenntnisse zum Unfall: So war der Fahrer des Schneepflugs zum Zeitpunkt der Kollision alkoholisiert. Ihre Behörde untersteht direkt Präsident Wladimir Putin.
Fünf Tote bei Kollision
Bei der Kollision des Privatjets vom Typ «Falcon 50» mit dem Schneepflug starben alle vier Insassen der Maschine und der Fahrer des Schneepflugs. Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge am Montag kurz vor Mitternacht. Der 63-Jährige hatte offenbar an einer Regierungskonferenz in der Nähe von Moskau teilgenommen, auf der es um ausländische Investitionen ging. Seine Maschine sollte nach Paris fliegen.
Der Mineralölkonzern hat den Tod seines Chefs Christophe de Margerie bestätigt. Das Unternehmen zeigte sich in einer Erklärung in der Nacht «zutiefst bewegt und traurig» angesichts des Unfalltodes seines Chefs.
Befürworter von Kooperation mit Russland
De Margerie führte Total seit 2007 und wurde 2010 zudem Verwaltungsratschef der zweitgrössten französischen Firma nach Sanofi.
Der Manager hielt an den Investitionen seines Konzerns in Russland trotz des Konfliktes mit dem Westen fest. So will Total mit dem Jamal-Projekt im Nordwesten Sibiriens grosse Mengen Erdgas fördern. De Margerie hatte erklärt, Europa könne nicht ohne russisches Gas leben – und dafür gebe es auch keinen Grund.
Achtgrösstes Industrieunternehmen der Welt
Der Total-Konzern hat seinen Hauptsitz im Hochhausviertel La Défense in Courbevoie bei Paris. Mit einem Umsatzvolumen von 182,229 Milliarden Euro und einem Reingewinn von 10,6 Milliarden Euro (Stand 2012) ist es das viertgrösste Mineralölunternehmen und das insgesamt achtgrösste Industrieunternehmen der Welt.
Total beschäftigt in rund 130 Ländern etwa 100'000 Angestellte. In 30 Ländern fördert das Unternehmen Öl und Gas.