Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03321.jsonl.gz/2675

- An Bord des Frachtflugzeugs, das Samstagabend nahe der nordgriechischen Stadt Kavala abgestürzt ist, sollen sich 11.5 Tonnen Munition befunden haben.
- Militär und Rettungskräfte hätten in der Nacht zum Montag an der Unglücksstelle gearbeitet, wie die Tageszeitung «Kathimerini» am Montag berichtet.
- Keiner der acht Passagiere überlebte das Unglück.
Die Untersuchungs- und Bergungsarbeiten am Frachtflugzeug, das am Samstag in Nordostgriechenland abgestürzt ist, dauern an. Militär und Rettungskräfte hätten in der Nacht zum Montag an der Unglücksstelle gearbeitet, berichtete am Montag die Tageszeitung «Kathimerini». Am späten Sonntagabend sei auch das letzte der acht Crew-Mitglieder geborgen worden. Alle seien Ukrainer, was auch der ukrainische Konsul in Thessaloniki bestätigt habe.
Die Maschine des Typs Antonow An-12 einer ukrainischen Fluggesellschaft war am Samstag aus dem serbischen Nis gestartet und hatte 11.5 Tonnen Munition an Bord. Bestimmungsland war Bangladesch, der Abnehmer der Munition das bangladeschische Verteidigungsministerium, wie der serbische Verteidigungsminister mitteilte. Über der nördlichen Ägäis meldete der Pilot Probleme mit dem Triebwerk und beantragte eine Notlandung in Kavala. Die Maschine schaffte es jedoch nicht mehr dort hin – rund 30 Kilometer entfernt stürzte sie in ein Feld.
Flugzeug hatte alle Genehmigungen für Transport
Es handle sich um Munition für Mörser, die in Serbien produziert werde, sagte der serbische Verteidigungsminister Nebojsa Stefanovic nach dem Unglück. Das Flugzeug habe alle erforderlichen Genehmigungen für den Transport gehabt. Behauptungen in Medien, dass die Antonow Waffen von Serbien in die Ukraine transportieren sollte, wies der Minister zurück.
Die Fracht sei am Samstagabend am Flughafen von Nis geladen worden, sagte Stefanovic weiter. Anschliessend habe sich das Flugzeug auf den Weg nach Bangladesch gemacht, vorgesehene Zwischenstopps waren Jordanien und Saudi-Arabien.
Niemand überlebte den Absturz
Rund um die Unglücksstelle waren stundenlang Explosionen zu hören, Feuerwehrleute stellten giftig-beissenden Geruch fest und sperrten das Gebiet ab. Die Anwohnenden in der Umgebung wurden aufgefordert, die Fenster geschlossen zu halten und ihre Klimaanlagen nicht anzuschalten.
Handy-Aufnahmen von Anwohnenden dokumentierten, dass das Flugzeug schon vor dem Absturz brannte. Zunächst rückte ein Grossaufgebot von Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei an, dann zogen sich die Rettungskräfte von der Unglücksstelle zurück und forderten auch Journalistinnen und Journalisten sowie Zuschauende auf, die Gegend sofort zu verlassen.
Social Login
Für die Registrierung benötigen wir zusätzliche Angaben zu Ihrer Person.{* #socialRegistrationForm *} {* firstName *} {* lastName *} {* emailAddress *} {* displayName *} {* mobile *} {* addressCity *} {* /socialRegistrationForm *}