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Durchschnittswerte
Im ersten klimatologischen Herbstmonat darf man im Mittelland im Schnitt rund 20 Grad als Tageshöchstwert erwarten. In der ersten Monatshälfte ist es wärmer, in der zweiten Hälfte um 1 bis 3 Grad kühler. Einen Hitzetag gibt es gemäss Statistik nur alle 10 Jahre. Jeden dritten Tag ist mit Regen zu rechnen.
Grosse Variabilität
Es genügt, sich das Septemberwetter der vergangenen Jahre anzusehen, um die Vielfalt der möglichen Wetterabläufe zu sehen.
Der September 2018 war trocken und sehr warm. Zusammen mit dem September 2006 war er der heisseste überhaupt. Am 12. September 2018 wurde in Basel sogar die 30 Grad Marke überschritten.
Anfang September 2017 kamen in der Ostschweiz enorme Regensummen aus den Wolken. Innerhalb von drei Tagen summierte sich das Nass auf 250 Millimeter. Es gab Erdrutsche und Hochwasser.
Am 19. September 2011 fiel in Graubünden rekordverdächtig viel Schnee. Vorübergehend tanzten die Schneeflocken bis 800 Meter herab. St. Moritz erhielt eine 50 Zentimeter dicke Schneedecke, in Davos lag 27 Zentimeter Schnee.
Am 28. September 1885 lag sogar an der Messstation Zürich 9 Zentimeter Schnee (Quelle: Annalen der Schweizerischen Meteorologischen Zentralanstalt).