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Ilma Rakusa wird mit dem Kleist-Preis 2019 geehrt. Mit ihrer Prosa und ihrer Lyrik gehört die Schweizer Schriftstellerin für die Jury zur zeitgenössischen Avantgarde in Europa.
Rakusa sei als Schriftstellerin, Übersetzerin, Kritikerin sowie Literaturwissenschaftlerin eine weltläufige und mehrsprachige Denkerin, teilte die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft am Donnerstag mit. Überreicht wird ihr der Kleist-Preis Ende November in Berlin.
Rakusa wurde 1946 als Tochter eines Slowenen und einer Ungarin in der Slowakei geboren. 1951 liess sich die Familie in der Schweiz nieder.
2009 gewann Ilma Rakusa für «Mehr Meer» den Schweizer Buchpreis. In dem Buch verarbeitete sie Erinnerungen an Kindheit und Jugend nach dem Zweiten Weltkrieg in Mitteleuropa.