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Doo-Wop (Stildiskografie)
Die Afroamericana - Rhythm'n'Blues - Doo-Wop Diskografie
Namensalternativen und Abkürzungen: Doo-Wopp
Beschreibung: Afroamerikanischer Vocalpop, der interessante Arrangements aufweist. Instrumente von Jumpblues- oder Swing-Nummern werden auf die Stimme gelegt - charakteristisch sind die Falsett- und Bassstimmen. Melismen sind häufig. Typischerweise haben die Gruppen fünf Mitgleider, ein Leadsänger, zwei Tenöre, ein Bariton und ein Bass. Die verwendeten Formen und Harmonien sind Rhythm'n'Blues-Balladen (oder dem zeitgleichen Rock'n'Roll) entlehnt.
Name: Der Stil ist nach den gesungenen Nonsense-Silben benannt.
Entstehung: Dieser urbane Stil entsteht während den späten 40er-Jahren in fast allen grossen Städten der USA. Die Gruppen wurden als Lo-Fi-Version der zu dieser Zeit beliebten Black-Vocal-Acts gegründet (z.B. Ink Spots oder Mills Brothers). Sie sangen jahrelang auf den Strassen, wurden vielleicht entdeckt, konnten dann ihren charakteristischsten Song auf Schallplatte aufnehmen. Meist konnte der Erfolg einer Doo-Wop-Nummer nicht wiederholt werden, weil die Gruppen nur ein kleines Repertoire hatten. Auf der Strasse konnten sie ja keine langen Konzerte spielen, sondern an jeder Ecke, an der sie sich hinstellten, wieder mit ihrem gut eingeübten Signature-Tune zu singen begannen. Aus deisem Grund sind viele Doo-Wop-Hits One-Hit-Wonders,
Wichtige Acts: Platters [D]
Exemplarische Songs [P]