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In den frühen 1930er-Jahren begann Ferdinand de Vazelles aus Nanterre mit der Produktion von Diecast-Modellen unter dem Namen Solido. Das erste "Modell" war eine Gergovia-Zündkerze auf Rädern. Bis in die 1950er-Jahre waren die Solido-Modelle mit Uhrwerkantrieb ausgestattet. 1957 startete die Serie "100" mit Modellen im Massstab 1:43, die sich durch zahlreiche technische Innovationen wie Federung und bewegliche Teile auszeichneten. Zusätzlich zu zeitgenössischen Fahrzeugen wurden ab 1964 auch Oldtimer in der Serie "L'age d'or" im Modell umgesetzt. Der Name Solido wird vor allem mit dem Massstab 1:43 in Verbindung gebracht, doch hat die französische Firma auch Modelle in zahlreichen anderen grösseren und kleineren Massstäben herausgebracht. Neben der französischen Produktion wurden Solido-Modelle in den 1960er- und 1970er-Jahren auch in Spanien (durch Dalia-Solido), Brasilien (durch Brosol) und Argentinien (durch Buby) hergestellt. 1980 wurde Solido von Majorette übernommen, später folgten noch mehrere weitere Besitzerwechsel. Ab den 1980er-Jahren wurden ältere Solido-Modelle unter dem Namen Verem wieder aufgelegt. Seit der Schliessung der Fabrik im französischen Oulins im Jahr 2006 wurden alle Solido-Modelle in China hergestellt. Nach der Übernahme durch Ottomobile im Jahr 2015 konzentrierte sich Solido weitgehend auf Diecast-Modelle in 1:18 und verlagerte die Produktion nach Bangladesch in die Fabrik, in der auch die Ixo-Modelle hergestellt werden.
- Hersteller: Solido
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