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Diesen Waldgeruch kann ich chemisch erklären.
Aus der Physik und der Chemie kennen wir die Definition der Moleküle.
Es ist bekannt, dass Blüten Duftstoffe produzieren, um Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge anzulocken.
Doch nur wenige wissen, dass auch grüne Blätter ständig chemische Substanzen in die Luft abgeben.
«Diese Stoffe sind die Sprache der Pflanzen, in der sie mit sich selbst und mit anderen Arten kommunizieren».
Die Natur hat es eingerichtet, dass Blätter solche Chemikalien etwa als eine Art Alarmsignal freisetzen, wenn sie von Insekten angefressen werden. So aktivieren sie ihre eigenen Abwehrmechanismen, rekrutieren natürliche Feinde der Insekten und informieren benachbarte Pflanzen.
«Die chemischen Profile sind wie Fingerabdrücke der Pflanzen und stellen einen wichtigen Kommunikationskanal mit Insekten dar.
Wenn wir diese chemischen Gespräche sehr genau belauschen, so gibt uns das möglicherweise Auskunft über die Biodiversität und das Befinden des Waldes.»
Im Wald riecht es je nach Jahreszeit anders, das wissen wir alle, doch was ist es eigentlich genau, was den Waldgeruch ausmacht?
Es sind die verschiedensten Moleküle die da „umherschwirren“ die wir besonders am frühen Morgen oder am frühen Abend riechen können. Wenn ein Baum gefällt wird und der Natur überlassen wird, so dauert es jenachdem bis 50 Jahre bis dieser in die Bestandteile zersetzt ist. Der Pilz leistet hier einen Grossen Anteil der Zersetzungsarbeit.
Jedes Lebewesen hat Sinne, so auhc der Mansch. Der Sehsinn, das Auge ist beim Menschen das am meisten genutzte Organ.
Bei einem Tier; Hund, Bär etc. ist der Riechsinn, die Nase das meist genutzte Organ.
Ein gesunder Mensch kann seine Nase trainieren indem er in den Wald geht und sich in aller Ruhe (das gönnt sich heute kaum noch jemand) die verschiedenen Gerüche syntetisiert, einzeln riecht.
Im Wald trifft das kommunikationsfähige Immunsystem des Menschen auf die kommunizierenden Pflanzen. Auch die in der Waldluft natürlicherweise enthaltenen ätherischen Öle scheinen dabei eine Rolle zu spielen.
Bäume produzieren diese Öle, um sich vor schädigenden Einflüssen wie Hitze oder Schädlingen zu schützen und strömen sie über ihre Zweige und Nadeln aus.
Beim Aufenthalt im Wald nehmen wir die Öle über Haut und Lungen auf. Über die Aggregatszustände macht man sich hier schlau.
Als besonders gesundheitsfördernd gelten dabei die so genannten Terpene, die auch in heimischen Fichten-, Tannen und Kiefernnadeln und -zweigen vorkommen und sich als aromatisch duftendes Öl destillieren lassen.
Links:
- GEO, unser Immunsystem
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