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Mathew Martoma arbeitete für Steven A. Cohens Wall-Street-Firma SAC Capital Advisors, der im November 2013 bereits eine Strafe von 1,8 Milliarden Dollar aufgebrummt worden war. Laut Bundesstaatsanwalt Preet Bharara brachten seine verbotene Deals SAC eine Viertelmilliarde Dollar ein und ihm selbst einen Bonus von neun Millionen Dollar. Auch Martomas Ex-SAC-Kollege Michael Steinberg droht eine Gefängnisstrafe.
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Die US-Justiz greift bei Insiderhandel auch gegen verantwortliche Manager rigoros durch. Wall-Street-Grössen wie der ehemalige Goldman-Sachs-Verwaltungsrat Rajat Gupta oder Hedgefonds-Manager Raj Rajaratnam haben ebenfalls Haftstrafen bekommen. Eine Niederlage – seine erste – musste Bharara im Prozess gegen Rengan Rajaratnam hinnehmen.
«Umfangreich, weit verbreitet und ohne Beispiel»
Bei SAC war die Staatsanwaltschaft davon überzeugt, dass bei Spekulationen an den Finanzmärkten verbotenerweise Tipps von Informanten aus Unternehmen genutzt wurden - und das mehr als ein Jahrzehnt lang. Das ungesetzliche Verhalten sei «umfangreich, weit verbreitet und ohne Beispiel in der Hedgefonds-Industrie» gewesen, hiess es in der Anklage. «Zahlreiche Mitarbeiter» hätten dabei mitgemacht, angespornt von den Rahmenbedingungen im Unternehmen.
Der Hedgefonds selbst existiert weiter - wenngleich seit März unter neuem Namen. Heute agiert die Finanzfirma als Point72 Asset Management.
(sda/se)