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Impingement ist ein Begriff, der häufig verwendet wird. Er stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie ‘Einklemmen’. Im Raum zwischen Oberarmkopf und Schulterdach verlaufen Sehnen, die für die Beweglichkeit und Funktion der Schulter von großer Wichtigkeit sind. Außerdem findet man dort einen Schleimbeutel (Bursa subacromialis), der als Gleitkissen zwischen Knochen und Sehnen fungiert. Die genetischen Anlagen (Anatomie) von Schulterdach und Oberarmknochen, das heißt der Aufbau und die Struktur sind maßgebliche Faktoren dafür, ob ein Impingement-Syndrom begünstigt wird. So gibt es am Oberarmknochen Knochenhöckerchen (Tubercula majus und minus), an denen die Sehnen der Rotatorenmanschette ansetzen.
Diese können bei bestimmten Bewegungen am Schulterdach anschlagen und ein Einklemmen der Sehnen und des Schleimbeutels verursachen. Dieser Raum kann aus verschiedenen Gründen (Verknöcherungen, Sehnenbeschaffenheit, etc.) zu eng werden und ein müheloses Gleiten der Strukturen beeinträchtigen. Als Folge dieser Einengung werden die Weichteile eingeklemmt und durch die Bewegung chronisch gereizt, was wiederum eine Entzündung des Schleimbeutels (Bursitis), im schlimmsten Fall sogar Sehneneinrisse, mit sich bringen kann. Zieht man sich z. B. dicke Skisocken an und steigt damit in enge Schuhe, kann man nach einer gewissen Zeit Blasen oder Reizungen bekommen. So ähnlich verhält es sich mit dem Schleimbeutel, wenn er chronisch eingeklemmt wird.