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Ergänzungsleistungen
Ich habe von meinem Vermögen gelebt und habe dabei über meine Verhältnisse gelebt. Das Vermögen ist jetzt mehrheitlich aufgebraucht und ich bin nun auf Ergänzungsleistungen angewiesen. Es wird mir ein Vermögensverzicht angerechnet. Dürfen die das?
Ein überdurchschnittlicher Vermögensverbrauch ist nicht als Vermögensverzicht anzusehen, wenn die für die Vermögenshingabe erhaltene Gegenleistung marktüblich und somit adäquat ist. Die Ergänzungsleistungsbehörden dürfen bei der Prüfung eines Vermögensverzichts keine sogenannte Lebensführungskontrolle machen und danach fragen, ob eine Gesuchstellerin/ein Gesuchsteller in der Vergangenheit innerhalb oder ausserhalb einer Normalitätsgrenze das Vermögen verbraucht hat. Trotzdem müssen Sie einen überdurchschnittlichen Vermögensverbrauch belegen und aufzeigen, für das Sie Ihr Vermögen verwendet haben. Rechnungen, Bankauszüge und Quittungen eignen sich hierfür besonders.
Können Sie nicht oder nur teilweise belegt werden, dass Sie Ihr Vermögen für eigene Bedürfnisse verwendet haben, wird Ihnen ein Vermögensverzicht angerechnet.