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Forschung
Das Forschungsfeld von Sucht Schweiz umfasst vor allem den Bereich der sozial epidemiologischen Aspekte des Gebrauchs psychoaktiver Substanzen sowie suchtähnlicher Verhaltensweisen (insbesondere Glücksspiel), d.h. die Erfassung von Konsummustern, eine langfristige Beobachtung ihrer Entwicklung und Folgen sowie die Reaktionen der Gesellschaft auf ihren Gebrauch. Dies erfolgt sowohl durch quantitative Erhebungen als auch durch qualitative Beschreibungen.
Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der regelmässigen Untersuchung des Gesundheitsverhaltens Jugendlicher sowie der Überwachung der Trends des Gebrauchs psychoaktiver Substanzen und suchtähnlicher Verhaltensweisen Erwachsener zu.
Neben diesen epidemiologischen Forschungsprojekten konzentriert sich Sucht Schweiz auf die Erforschung der soziologischen und psychosoziologischen Einflussfaktoren des Suchtverhaltens, um dadurch Grundlagen für eine bessere Präventionsarbeit liefern zu können.
Die Teilnahme am Monitoringsystem der Suchtbehandlung und Suchtberatung in der Schweiz, die Realisation von Literaturrecherchen sowie die Evaluation von Interventions- und Präventionsprojekten komplettieren das Spektrum der von Sucht Schweiz realisierten Forschungsarbeiten.
Die Arbeit des interdisziplinären Forschungsteams von SoziologInnen, PsychologInnen, StatistikexpertInnen und PolitikwissenschaftlerInnen folgt den Prinzipien einer angewandten Forschung nach internationalem Standard. Die Forschungsabteilung von Sucht Schweiz führt einen intensiven Informationsaustausch mit zahlreichen Partnerinstitutionen im In- und Ausland. Sie nimmt an internationalen Studien teil und arbeitet in verschiedenen Forschungsgremien, Stiftungen und Beiräten mit.