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Abdel Rahman
Der 12-jährige Abdel Rahman wurde im Mai 2017 Opfer eines Bombenangriffs in Mossul. Damals musste sein rechtes Bein amputiert werden. Seitdem lebt er mit seiner Familie im Flüchtlingslager Hasansham im Irak. Die Mitarbeiter von HI helfen mit Rehabilitation und psychologischer Unterstützung.
Sein Testimonial
© William Daniels / HI
Mohammad
Mohammad, 32, kommt aus Syrien. Als die Kämpfe in seiner Stadt vor vier Jahren tobten, wurde er von einer Kugel und Granatsplittern getroffen. Die Splitter bohrten sich bis in sein Gehirn, sodass er heute querschnittsgelähmt ist. Er suchte mit seiner Frau und den Kindern Zuflucht im Libanon. Dort erhält er Physiotherapie von Handicap International.
Sein Testimonial
© E. Fourt / Handicap International
Mayada
Mayada, 48, kommt aus einem Vorort von Damaskus in Syrien. Bei einem Bombenangriff verlor sie ihren Ehemann und ihre Tochter. Sie selbst wurde verletzt und ihr Bein musste amputiert werden. Im Libanon lebt Mayada seit zwei Jahren als Flüchtling, die Fachkräfte von Handicap International haben ihre eine Prothese angepasst.
Ihre Testimonial
© P. Poulpiquet / Handicap International
Jooma
Jomaa, 55 Jahre alt, stammt aus Homs in Syrien. Im Jahr 2014 wurde er bei einem Bombenangriff an der Schulter verletzt. Seit 2016 lebt er im Libanon und erhält dort Rehabilitationsmassnahmen von Handicap International, denn auch mehr als zwei Jahre nach dem Unfall spürt er die Folgen noch immer.
Sein Testimonial
© P. Poulpiquet / Handicap International
Ahmad ist 24 Jahre alt und kommt aus Deraa in Syrien. Als er 2013 aus seiner bombardierten und belagerten Heimatstadt floh, stieg er auf eine Landmine und verlor dabei einen Fuss. In Jordanien erhielt er von Handicap International eine Prothese. Dennoch kann er sich seine Zukunft nur schwer vorstellen: „Der Krieg dauert nun schon sechs Jahre, wir sind müde. Sechs Jahre reichen!“
Sein Testimonial
© P. Poulpiquet / Handicap International
Kamel
Kamel ist Syrer. Letztes Jahr wurde der 25-jährige bei einem Bombenangriff schwer verwundet und ist seither gelähmt. Nach einem langen Krankenhausaufenthalt lebt der junge Landwirt nun im Flüchtlingslager Zaatari. Handicap International hilft ihm dabei, sich von seinen Verletzungen zu erholen und sich an sein neues Leben im Rollstuhl zu gewöhnen.
Sein Testimonial
© P. Poulpiquet / Handicap International
Moheileh
Moheileh, 60 Jahre alt, wurde 2012 bei einer Bombardierung in Syrien schwer verletzt und am Bein amputiert. Kurz nach ihrer Verwundung kam sie nach Jordanien und lebt nun im Flüchtlingslager Zaatari. Inzwischen kann sie sich wieder selbstständig bewegen, nachdem ihr Handicap International eine Prothese angepasst hat.
Ihre Testimonial
© P. Poulpiquet / Handicap International
Doa'a
Doa’a ist 4 Jahre alt und lebt in Syrien. „Doa’a hat mit ihrer Schwester Shahed in der Wohnung der Familie gespielt. Im Quartier wurde seit Tagen gekämpft. Dann durchschlug eine Rakete das Fenster. Es gab eine Explosion, ein Chaos. Ich habe meine beiden kleinen Mädchen in die Arme genommen, um sie wegzubringen, und die Nachbarn zu Hilfe gerufen. Und dann sah ich, das Doa’a ihr Bein verloren hat“, erzählt die Grossmutter von Doa’a.
Da es unmöglich ist, das Stadtspital zu erreichen, wird Doa’a in einer improvisierten Klinik in Syrien gepflegt. Dann bricht die Familie nach Amman in Jordanien auf. Doa’a wird mehrmals operiert, bis schliesslich Handicap International in Amman ihre Betreuung übernimmt und eine Prothese für sie anfertigt.
Inzwischen kann Doa’a wieder gehen, aber da sie wächst, wird sie in ein paar Monaten eine neue Prothese brauchen.
Jamila
Jamila lebt in einem Flüchtlingslager in Nordsyrien. Zwei ihrer Söhne wurden bei einem Bombenangriff zu Beginn des Konflikts getötet. Damals war sie durch die Bombardierungen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und mit ihren verbliebenen Familienmitgliedern mehrfach innerhalb Syriens an andere Orte zu fliehen. Handicap International unterstützt Jamila seit mehreren Monaten durch Physiotherapiesitzungen und psychosoziale Unterstützung.
Sein Testimonial
Roqaya
Roqaya ist 14 Jahre alt. Heute lebt sie mit ihren Brüdern und Schwestern in Irbid in Jordanien. Vor einem Jahr wurde ihre Mutter im syrischen Konflikt bei einem Bombenangriff getötet. Roqaya überlebte den Angriff schwer verletzt. Ihre beiden Beine mussten amputiert werden. Mit der Hilfe von Handicap International hat sie gelernt, mit Prothesen zu gehen, und sie hat auch psychosoziale Unterstützung erhalten. Sein Testimonial auf Video
Maryam
Die 10-jährige Maryam begleitet ihre Mutter und Grossmutter auf den Markt. Plötzlich explodiert über ihr eine Rakete. Maryam und ihre Mutter werden schwer verletzt, ihre Grossmutter stirbt auf der Stelle.
Maryams rechtes Bein ist zerquetscht und muss amputiert werden. Da sie nicht mehr gehen, nicht mehr spielen und ihren Brüdern und Schwestern nicht mehr nachlaufen kann, fällt sie in eine Depression. Ihre Eltern beschliessen, nach Jordanien zu fliehen, wo Maryam die erforderliche Pflege erhält, die in Syrien kaum vorhanden ist.
Fast fünf Monate nach ihrer Amputation wird Maryam von Handicap International in Irbid aufgenommen. Sie erhält eine Prothese und durch die wöchentlichen Physiotherapiesitzungen macht das kleine Mädchen rasch Fortschritte. Maryam kann mittlerweile mühelos gehen und hat ihren Tatendrang von einst wiedergefunden.
„Dank Handicap International wird Maryam wie ein vollwertiger Mensch behandelt. Für sie ist dies ein ganz wesentlicher Unterschied. Ihre Einstellung hat sich grundlegend verändert. Sie sagt, dass sie, wenn sie gross ist, Künstlerin oder Lehrerin werden will, und ich bin mir sicher, dass sie erreichen wird, was sie sich vornimmt “, sagt ihr Vater.
© Molly Feltner / Handicap International
Mohamad
Mohamad wurde durch eine Bombe schwer verletzt. Dem 32-jährigen Familienvater musste das linke Bein amputiert werden und sein rechtes Bein war gebrochen: ein dramatisches Beispiel für die Folgen des Einsatzes explosiver Waffen in einem Wohngebiet. „Ich war in der Küche, als ich mich plötzlich auf den Boden geschleudert vorfand“, berichtet Mohamad.
Im August haben Mohamad, seine Frau und sein zweijähriger Sohn Syrien Richtung Libanon verlassen. Dort sind sie bei einem Zweig ihrer Familie untergekommen, der schon in Tripoli lebt. Mohamad hat sich dazu entschlossen, um Zugang zu einer besseren medizinischen Versorgung zu erhalten. Im September
hat er mit Handicap International seine Rehabilitation angefangen. Bevor Mohamad eine Prothese erhielt, bekam er Physiotherapiesitzungen, um seine Muskeln zu kräftigen und sein Gleichgewicht zu finden. Neben spezifischem Material wie einem Toilettenstuhl, einem Bett, einer Antidekubitus-Matratze hat er auch einen Rollstuhl, einen Rollator und Krücken erhalten.
Vor Kurzem hat Mohamad wieder angefangen, zu gehen: Zu Beginn seiner Rehabilitation konnte er sein Bett nicht verlassen. Heute kann Mohamad mit seinen Krücken gehen und beginnt gerade, ein paar Meter ohne Krücken zu machen.
© Sarah Pierre / Handicap Internationalrnational
Yaseen
Yaseen, 61, lebt mit seiner Familie im Süden Syriens. 2013 wurde er von Granatsplittern getroffen, als sein Haus bombardiert wurde. Eines seiner Beine musste amputiert werden und er musste in ein anderes Dorf fliehen. Unser Partner vor Ort versorgte ihn mit Physiotherapie. Die Aktivität von Handicap International in Syrien wird mit Unterstützung des EU-Dienstes für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz [ECHO] durchgeführt.
Sein Testimonial
© Handicap International
Mohammad
Mohammad, 12, lebt in Südsyrien. 2014 explodierte ein Auto, als er die Strasse überquerte, wodurch er schwer verletzt wurde. Auch zwei Jahre nach seinem Unfall benötigt Mohammad noch Physiotherapie, um sich von seinen Brüchen an Arm und Bein zu erholen. Handicap International kann ihn mit der Hilfe des EU-Dienstes für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO) und einer Partnerorganisation vor Ort unterstützen.
Sein Testimonial
© Handicap Internationalrnational
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