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Das Stück
In einem fernen Land sprechen die Leute fast nicht. Die Wörter sind teuer, und man muss sie kaufen, um sie aussprechen zu können. Sie werden in einer grossen Fabrik produziert und im Laden verkauft, manchmal auch verramscht oder weggeworfen. So suchen mittellose Familien ein oder zwei Wörter zu erbeuten, während sich Verliebte an stürmischen Abenden mit einem Schmetterlingsnetz ans Fenster stellen, in der Hoffnung, ein Wort einzufangen. Dies trifft auf Philea zu, eine sanfte Träumerin, die in den Strassenwischer und Dichter Cybeau verliebt ist. Philea sucht verzweifelt nach irgendwelchen Wörtern, mit denen sie ihm ihre Liebe erklären kann. Allerdings hat sie eine Rivalin, eine verdammt hübsche Rednerin, die sich den Luxus erlauben kann, ich liebe dich zu sagen…
Diese Produktion der mehrsprachigen Freiburger Compagnie Ad’hoc ist eine herrliche Hommage an die Sprache. Eine ebenso sanftmütige wie lehrreiche Allegorie unserer Kommunikationsgesellschaft.
Anschliessend an die Schulvorstellung stehen wir gerne zu einem kurzen Austausch mit den SchülerInnen zur Verfügung, falls dies von den Lehrpersonen gewünscht wird. Dies ist selbstverständlich im Preis inbegriffen.