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Die klingende Sammlung umfasst weit über 1000 Blasinstrumente und Trommeln aus 300 Jahren und viele weitere Objekte (vgl. Katalog). Darunter finden sich Raritäten wie Hörner und Flöten aus der Mozartzeit, der Prototyp eines Altsaxophons (1853) von dessen Erfinder Adolphe Sax oder älteste Instrumente von Schweizer Instrumentenmachern. Ebenso sind ganze Ensembles von Bläsergruppen oder Blasmusiken versammelt.
Die Grundlage der Sammlung bildet die «Blasinstrumenten-Sammlung» von Karl Burri (1921–2003). Sie wurde 2015 von der Stiftung Instrumentensammlung Burri übernommen und wird durch Donationen und Leihgaben laufend erweitert.
Ziel dieser Klingenden Sammlung ist es, die Instrumente zu erhalten, auszustellen, zu erforschen und zu spielen. Ein Teil der Instrumente kann durch alle Besucher/innen gespielt werden. Weitere sind zur Spielbarkeit restauriert und stehen professionellen Musiker/innen für Projekte in historisch informierter Aufführungspraxis zur Verfügung. Andere dürfen nur zu Forschungszwecken angespielt werden.
Die Ausstellung C’est le vent qui fait la musique zeigt an ausgewählten Beispielen, wie sich die Instrumente und damit verbunden die Musik der Bläser entwickelt haben: Von der Türkenmusik um 1800 über die Orchesterinstrumente des 19. Jahrhunderts bis zur Erfindung des Saxophons um 1840.
Kramgasse 66
Mittwoch bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr