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Die Schweizer Ski-Freestylerin Mathilde Gremaud feierte im kalifornischen Mammoth Mountain ihren ersten Triumph im Slopestyle nach bislang drei Podestplätzen im Weltcup.
Nach einem glimpflich verlaufenen Trainingssturz erreichte die Olympiasilber-Medaillengewinnerin vom Vorjahr in ihrem ersten Run mit 86,65 Punkten einen Wert, der von der Konkurrenz nicht mehr erreicht wurde. "Ich denke, dass ich mir beim Trainingssturz vor dem Wettkampf den Daumen gebrochen habe. Auf jeden Fall ist er blau angelaufen", sagte die erst 19-jährige Freiburgerin.
Anschliessend sei es ungewiss gewesen, ob sie überhaupt antreten könnte. "Doch ich blendete es dann aus und wollte sehen, was ich erreichen kann." Schliesslich sei sie glücklich gewesen, doch noch angetreten zu sein.
Johanne Killi aus Norwegen wurde mit deutlichem Rückstand und einem Total von 79,15 Punkten Zweite, die erst 17-jährige Megan Oldham Dritte. Olympiasiegerin Sarah Höfflin verpasste das Podest um nur 0,4 Punkten.
Im Wettkampf der Männer schafften mit dem Davoser Kim Gubser und dem Appenzeller Colin Wili zwei Schweizer den Einzug ins Finale der Top 16. Letzterer klassierte sich dank einem guten ersten Run im achten Schlussrang. Gubser beendete den zweitletzten Slopestyle Weltcup in dieser Saison im 13. Rang. Gewonnen hat der Amerikaner Mac Forehand.