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Im Duell der besten Defensive der Primera Division gegen das traditionell resultatorientierte Chelsea entfaltete sich eine Partie, die Pessimisten schon bei der Auslosung zu den Champions-League-Halbfinals erwartet hatten.
José Mourinho schickte eine defensiv ausgerichtete Equipe um die Routiniers John Terry und Ashley Cole auf den Platz, die das Spieldiktat über die gesamte Spielzeit an das Heimteam übergab.
Die aufopferungsvoll spielenden Madrilenen konnten das Spielgeschehen nach einer weitgehend ereignisarmen 1. Halbzeit im 2. Durchgang zwar näher an Chelseas Strafraum verlagern. Die ganz grosse Durchschlagskraft entwickelte die Offensive um den vielumworbenen Starstürmer Diego Costa aber nicht.
Atleticos fruchtlose Schwerarbeit
Der Arbeiterklub Atletico krämpelte zwar die Ärmel hoch und rannte an, zerschellte aber immer wieder am kompakten Londoner Defensivverbund. Mario Suarez' Distanzversuch war gleichsam ein Kompliment an die Adresse der Chelsea-Defensive, die das Spielgeschehen erfolgreich von der Gefahrenzone fern hielten.
In der 2. Halbzeit vergaben zunächst der Brasilianer Diego aus 16 Metern und Arda Turan per Kopf Atleticos grösste Chancen. In der Schlussphase blieb es bei einigen gefährlichen Bällen in den Sechzehner, die aber entweder keinen Abnehmer fanden, oder aber vom 41-jährigen Chelsea Keeper Mark Schwarzer pariert wurden.
Zwei gewichtige Ausfälle bei Chelsea
Mourinhos Team wird mit dem Resultat leben können. Gleichwohl reisen die «Blues» nicht frei von Sorgen zurück nach London: In der 1. Hälfte musste Keeper Petr Cech verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nach 70 Minuten erwischte es Abwehr-Routinier John Terry.
Eine besondere Partie war es für Chelsea-Stürmer Fernando Torres. «El Niño», Atleticos nach wie vor kultisch verehrter Ex-Torjäger und -Captain, trat aber nur einmal nach einer knappen Stunde in Erscheinung. Sein Abschluss von der Sechzehnerkante war aber ebenso harmlos wie die gesamte Chelsea-Offensive.