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Von Fachleuten wird empfohlen, während des ersten Lebensjahres eine spezielle Säuglingsmilch zu benutzen. Welche Marke Sie verwenden, spielt keine so grosse Rolle, denn die Nahrungsmittelhersteller müssen strenge Richtlinien einhalten. Alle in der Schweiz erhältlichen Produkte sind also sehr gut geeignet.
Es ist sinnvoll, speziell in den ersten Monaten immer die gleiche Milch zu verwenden. So wird die Verdauung beziehungsweise der ganze Organismus des Säuglings nicht unnötig belastet.
Folgemilchen Nr. 3 und solche mit diversen Geschmacksrichtungen (Vanille, Schoggi, Früchte, Gemüse etc.) sowie Juniormilchen sind in der Regel nicht nötig und wegen ungünstiger Gewöhnung nicht empfehlenswert.
Spezielle Milchpulver
Damit Baby nach starkem Durchfall allmählich wieder richtig essen können, brauchen sie eine Heilnahrung. Entweder die gewohnte Babymilch eins zu eins mit Wasser oder ab dem zweiten Lebenshalbjahr mit Karottensuppe verdünnen. Heilnahrung gibt es auch als Fertigprodukt zu kaufen.
Für zu früh geborene Kinder, die nicht oder nicht voll gestillt werden können, gibt es eine eigene Frühgeborenenmilch.
Ab wann darf das Baby Kuhmilch bekommen?
Kuhmilch ist im ersten Lebensjahr als Getränk nicht geeignet. Kleine Mengen Vollmilch (ca. 100 ml pro Tag) können aber ab dem Alter von 6 Monaten zur Zubereitung von Brei, zum Beispiel Getreide-Milch-Brei, verwendet werden.