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Beim Betrachten dieser Stadtansicht wird nun almählich klar, welches Ziel Hans Bernoulli verfolgte. Sein Bestreben die Plätze in Basel auszuformulieren erkennt man auch in diesem Beispiel.
Es handelt sich um einen städtebaulichen Vorschlag für den Fischmarkt. Das Eckgebäude erhält zusätzlich eine Arkade, damit das Gebäude so weit wie möglich in den Strassenraum hinaustreten kann. Dadurch werden die Blicke aus dem Platz hinaus gebrochen und ein geschlossener Platzraum entsteht. Der Brunnen bildet das Zentrum für den Platz.
Er beschreibt die Zerstörung des Platzes durch den Verkehr selbst wiefolgt: „Nun hat der Verkehr sein Recht gefordert: Aus dem abseits gelegenen Marktplätzchen mit Zugängen rings aus der Stadt ist ein offener Durchgang geworden für grossstädtischen Verkehr.“
Hans Bernoulli bezieht sich bei seinen Stadtansichten jeweils auf sein Vorbild Camillo Sitte, der in seinem Buch „Der städtebau nach seinen künstlerischen Grundsätzen“ Regeln zur Platzbildung definiert hat. Somit erklärt sich auch sein kurzes Statement und die Kritik des offenen Durchgangs.