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Die Finanzdirektorin des chinesischen Telekommunikationsriesen Huawei, Meng Wanzhou, hat im Kampf gegen ihre Auslieferung von Kanada an die USA einen Rückschlag erlitten. Eine Richterin des Obersten Gerichtshofs der kanadischen Provinz British Columbia entschied gestern, dass das Auslieferungsverfahren fortgesetzt werde, und wies damit einen Antrag Mengs zurück. Die in den USA erhobenen Vorwürfe des Bankbetrugs könnten in Kanada Bestand haben, hiess es in der 23-seitigen Begründung der Entscheidung.
Die vorläufige Entscheidung bedeutet, dass Meng weiter unter strikten Auflagen auf einem Anwesen in der kanadischen Westküstenmetropole Vancouver bleiben muss, bis der Fall entschieden ist. Damit wurden auch Hoffnungen auf eine baldige Entspannung der Beziehungen zwischen Kanada und China zunichte gemacht, die durch den Fall Meng belastet werden. Die Managerin war bereits 2018 auf Grundlage eines US-Haftbefehls bei einem Zwischenstopp in Vancouver festgenommen worden. Die US-Behörden werfen der ältesten Tochter des Huawei-Firmengründers Ren Zhengfei Verstösse gegen die Iran-Sanktionen vor.
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