Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03378.jsonl.gz/2262

Hotel Meisser Geschichte
Alles begann damals im Romantik-Hotel Stern in Chur. Wo ein braver Lehrer namens Andreas Meisser, aus Mastrils, seine freien Stunden am Stammtisch diskutierend und philosophierend verbrachte. Dort begegnete er auch seiner zukünftigen Gattin, Barbla Barth. Sie war aus Guarda und erlernte in Chur den Beruf der Hebamme. Im Hotel Stern verdiente sie sich mit Servierarbeit einen Batzen dazu. Nach ihrer Ausbildung kehrte sie nach Guarda zurück in die elterliche Pension zur Sonne. Andreas Meisser folgte ihr und führte sie auch schon bald vor den Taualtar. Im Jahre 1893 ergriff Andreas Meisser die Chance, die Chasa Meni, ein ehemaliges Planta-Haus (erbaut anno 1645) zu kaufen. Damit setzte er den Grundstein unserer heute über 100jährigen Hotelgeschichte. Die jungen Eheleute richteten 15 Fremdenbetten ein, und am 15. Juni 1893 kam auch schon der erste Gast, gefolgt von vornehmer Kundschaft aus aller Herren Länder. 1902 stand der erste grosse Umbau an. Das Tabla (Heustall) wurde zum Speisesaal umgebaut. Die schöne Stuck-Decke ist heute noch erhalten und zeugt vom späten Bauern-Jugendstil. Nach dem Ableben der Eltern Barth ging auch die Pension zur Sonne in den Hotelbesitz der Familie Meisser über. Im Laufe der Ehe schenkte Barbla ihrem Andreas drei Kinder: Andreas, Philippine und Pepina.
Sohn Andreas fand seine Gattin in Deutschland, sie hiess Wilhelmine Seif und die beiden führten das Hotel weiter. Die Zeiten waren nicht gerade rosig und so hielten sie sich mit einer nebenbei geführten Landwirtschaft über Wasser. Anno 1918 ging es wieder aufwärts mit dem Hotel. Zahlreiche Gäste stiegen in Guarda ab. Wilhelmine und Andreas Meisser wurden auch Eltern von drei Kinder: Andreas, Pepina und Rudolf.
Rudolf fühlte sich der Familientradition verpflichtet und schlug die Hotelfach-Laufbahn ein. Am 5. November 1935 heiratete er Pauline Willy, die Tochter eines Bauern und Kutschers aus Guarda. Pauline und Rudolf, die dritte Generation, investierten viel in ihr Hotel. Die Gästezimmer wurden mit fliessend warm und kalt Wasser ausgerüstet und zur Erhöhung des Komforts ein Badezimmer auf jeder Etage gebaut. Anno 1935 wurde eine moderne Zentralheizung eingebaut, um auch bis in den Spätherbst Gäste empfangen zu können. Ein weiterer Schritt für Pauline und Rudolf war das Verglasen der Südveranda anno 1939. Die damals revolutionären versenkbaren Panoramafenster sind noch heute erhalten. Während des 2. Weltkrieges betrieben sie die Landwirtschaft wieder intensiver und schlugen sich so gut es ging als Selbstversorger durch. Nach dem Krieg fiel der Hotelbetrieb fast gänzlich zusammen. Im Jahre 1952 kaufte Rudolf Meisser die Pension Bellevue in Davos-Dorf, wo nach beschwerlichen Umbauarbeiten das Privat-Hotel Meisser entstand. Nun verfügte die Familie auch über einen Winterbetrieb. Im Sommerbetrieb Guarda wurden bald darauf die ersten Zimmer mit Dusche oder Bad ausgestattet. Pauline und Rudolf hatten zwei Kinder: Sylvia und Ralf. Die beiden Kinder mussten schon früh im Haus, Hotel und Hof mit anpacken.........
.......Wie die Geschichte weiter geht können Sie bei uns im Hotel Meisser nachlesen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!