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Filmkritik: Drei Mütter und zwei Babys78. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2021
Die Fotografin Janis (Penélope Cruz) bittet den angesehenen Anthropologen Arturo (Israel Elejalde) darum, ihr bei der Suche nach dem Grab ihres Urgrossvaters zu helfen. Der wurde im spanischen Bürgerkrieg hingerichtet und seine Leiche verscharrt. Doch schnell kommen Janis und Arturo sich auch privat näher und Janis wird ungeplant schwanger. Da Arturo verheiratet ist, beschliesst sie, das Kind alleine zu bekommen; schliesslich waren auch ihre Mutter und Grossmutter alleinerziehend.
Kurz vor und nach der Geburt teilt Janis sich ein Krankenzimmer mit der jungen Ana (Milena Smit), die ebenfalls ungewollt schwanger geworden ist, sich allerdings nicht auf das Kind freuen kann. Von ihrer eigenen Mutter Teresa (Aitana Sánchez-Gijón), einer Theaterschauspielerin, kann sie kaum Unterstützung erwarten. Zwischen den beiden frischgebackenen Müttern entsteht eine besondere Bindung, die mit der Zeit jedoch immer komplizierter und verstrickter wird.