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Druck zu gross? Scharapowa will keine Wildcard für Wimbledon
Ihr Comeback hat sich Maria Scharapowa sicherlich etwas versöhnlicher vorgestellt. Stattdessen hagelte es zuletzt böse Worte von allen Seiten. Jetzt versucht sie offenbar die Lage etwas zu beschwichtigen.
15 Monate lang sass Maria Scharapowa ihre Doping-Sperre ab. Als sie dann Stuttgart auf die WTA-Tour zurückkehrte, sparten ihre Gegnerinnen nicht mit Kritik. Nich primär wegen des Dopingmissbrauchs, sondern vielmehr weil Scharapowa sich praktisch für jedes Turnier eine Wildcard erschleichen wollte. Viele kleinere Turniere kamen dem Wunsch auch nach, nicht aber die Organisatoren der French Open.
Eugenie Bouchard trat erst kürzlich dann eine richtige Welle los, indem sie Scharapowa für ihre Verhalten öffentlich demütigte. Scharapowa gab sich zurückhaltend. Nun scheint die Polemik um ihre Person aber doch Wirkung gezeigt zu haben. Die Russin will sich für Wimbledon nämlich nicht um eine weitere Wildcard bemühen.
Ein Schritt zurück, einen vorwärts?
«Aufgrund meiner verbesserten Weltranglistenposition durch die ersten drei Turniere nach meinem Comeback werde ich die Qualifikation für Wimbledon spielen. Eine Wildcard für die Hauptrunde werde ich nicht anfragen», teilte die Wimbledon-Siegerin von 2004 auf ihrer Website mit.
Es ist davon auszugehen, dass Scharapowa diese Quali-Hürde auch meistern wird. Zumal das Rasenturnier ja eines ihrer Favoriten ist. Ihren ersten Grand-Slam-Sieg feierte sie 2004 auf dem heiligen Rasen.