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Der Regierungsrat begrüsst - in Übereinstimmung mit der Sozialdirektorenkonferenz und der Gesundheitsdirektorenkonferenz - im Grundsatz die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, wie er in seiner Stellungnahme an das Eidgenössische Departement des Innern festhält, wie der Kanton Schaffhausen berichtet.
Konkret solle ein bezahlter Urlaub für die Betreuung Angehöriger geschaffen werden. Zudem werde eine Entschädigung für Eltern, die ihr gesundheitlich schwer beeinträchtigtes Kind betreuen, eingeführt.
Der Betreuungsurlaub solle es den betroffenen Eltern erleichtern, ihr Kind in einer schweren Lebenssituation begleiten zu können, ohne Angst um Stellenverlust und entsprechende finanzielle Auswirkungen. Schliesslich soll, um das selbstständige Leben zu Hause zu unterstützen, der Anspruch auf Betreuungsgutschriften bereits bei leichter Hilflosigkeit gewährt werden.
Nach Ansicht der Regierung gewinnt die Thematik der Angehörigenbetreuung angesichts der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen an Brisanz. Mit der Vorlage des Bundes können die finanziellen Folgen einer Betreuung von kranken oder verunfallten minderjährigen oder erwachsenen Personen durch Eltern oder Angehörige gemildert werden.
Beim Betreuungsurlaub beantragt die Regierung, die Möglichkeiten des Bezugs weiter zu flexibilisieren und zu prüfen, ob der Betreuungsurlaub zusätzlich auf Fälle ausgedehnt werden sollte, in welchen erwachsene, zu Hause wohnende Kinder oder andere enge Angehörige betreut werden müssen..
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