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Grüne Insekten auf der Rückseite der Feigenblätter.
Im Frühsommer 2019 haben wir erstmals einen hohen Befallsdruck der Feigenblattsauger (Homotoma ficus) registriert. Obwohl der Schädling bereits seit den 1980er Jahren in unseren Breitengraden bekannt ist, scheint aktuell eine akzentuierte Verbreitung offensichtlich.
Im Frühjahr erkennt man auf der Blattunterseite die Nymphen, welche sich direkt an der Mittelrippe "aufperlen". Nach vier bis sechs Wochen entwickeln sich die Nymphen zu zwei bis drei Millimeter grossen Insekten. Es entwickelt sich pro Jahr lediglich eine Generation, so dass der Befall im Sommer von alleine aufhört.
Bei geringem bis mässigem Befall tritt kaum eine Schädigung des Feigenbaums ein, bei starkem Befall entsteht auf der Blattoberseite ein klebriger Belag, der gerne von Russtaupilzen besiedelt wird. Zudem können die Früchte befallen werden.
Das mehrmalige Abspritzen des Baumes mit Wasser, das mit einem Schlauch möglichst von unten erfolgen sollte, vermindert den Befall. Bei stärkerem Befall helfen systemische Insektizide. Zum Beispiel mit dem biologischen 'NeemAzal' von Andermatt Biogarten. Diese nützlingsschonende Insektizid enthält einen Wirkstoffextrakt aus den Kernen des tropischen Neembaums. Der natürliche Wirkstoff dringt in die Blätter ein, wird innerhalb der Pflanze transportiert und von den Schädlingen durch ihre Saugtätigkeit aufgenommen. NeemAzal wirkt innerhalb weniger Stunden inaktivierend auf die Schädlinge.
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