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Eisschnellläufer Livio Wenger sichert sich an den Winterspielen in Pyeongchang im Massenstartrennen taktisch geschickt den 4. Rang.
Der 25-jährige Luzerner Olympia-Debütant, der sich eine Stunde zuvor bereits souverän für den Final der besten 16 qualifiziert hatte, punktete als einziger Teilnehmer bei allen drei Zwischensprints.
Damit allerdings nahm Wenger in Kauf, am Ende nicht mehr genügend Kraft zur Verfügung zu haben, um um eine Medaille zu sprinten. So verpasste der ehemalige Inline-Skater das erste Edelmetall eines Schweizer Eisschnellläufers an Olympischen Winterspielen letztlich klar. Im Weltcup hatte der ehemalige Inline-Skater in dieser Saison im Massenstart die Plätze 5, 6 und zuletzt 2 belegt.
Unter ohrenbetäubendem Jubel der einheimischen Fans gewann Lee Seung-Hoon Gold. Der 29-jährige Südkoreaner triumphierte im abschliessenden Dreier-Sprint deutlich vor dem Belgier Bart Swings und dem Niederländer Koen Verweij.
Härdi scheitert nach frühem Sturz
Nichts mit einer Finalteilnahme wurde es für Ramona Härdi. Die 20-jährige Aargauerin, die in den Niederlanden lebt und trainiert, kam im ersten Halbfinal früh zu Fall. Für Härdi ging es in Südkorea in erster Linie darum, Erfahrungen zu sammeln. Olympiasiegerin wurde die 25-jährige Japanerin Nana Takagi. Silber ging an die Südkoreanerin Kim Bo-Reum, Bronze an die Niederländerin Irene Schouten.
SDA-ATS