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Viele neuere Untersuchungen zeigen, dass Spannungskopfschmerzen und Migräne nicht nur ein vaskuläres Phänomen sind. Die Hyperaktivität der Kaumuskeln während der Nacht ist eine mögliche Aetiologie von Migräne und Spannugskopfweh. Häufig ist bei den Kopfweh-PatientInnen eine Beteilgung der Kaumuskeln zu beobachten. Diese zeigen eine erhöhte Empfindlichkeit der "Kopf-Muskeln" und weisen so auf eine Beteiligung des Nervus trigeminus hin.
Der Nervus trigeminus verfügt auch über eine Schutzfunktion für die Zähne. Dies nutzt die NTI-Schiene aus und über einen Reflexbogen wird die Muskelaktvität und Kontraktionsstärke des Schläfenmuskels (M. temporalis) abgeschwächt. Diese Muskelentspannung führt zu einer Reduktion der Kopfschmerzen.