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Im Fahrerlager regt sich deswegen Unmut. «Ich halte es für ziemlich lächerlich, dass ein Fahrer mit einer Geldstrafe von einer Million Euro belegt werden könnte», sagte Mercedes-Pilot George Russell, der einer der Direktoren der Fahrergewerkschaft ist. Die Bussgelder seien «ausser Kontrolle» geraten, fügte der 25-Jährige vor dem Grand Prix in Austin hinzu.
Der Motorsport-Weltrat des Dachverbands FIA hatte am Donnerstag beschlossen, das maximal mögliche Bussgeld von 250'000 Euro auf eine Million Euro zu erhöhen. Als Grund für den satten Aufschlag nannte der Verband die Tatsache, dass die Summe zuvor zwölf Jahre unverändert geblieben sei und nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen des Motorsports entspreche. Betroffen von der Anpassung sind alle Verstösse im Rahmen eines Formel-1-Wochenendes, die von den Rennkommissaren geahndet werden.