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Der 26-jährige Baske, der seinen Nachnamen Vorfahren aus der Schweiz verdankt, gewann den ganzen Jackpot: ein Preisgeld von 2,25 Millionen Dollar und die Rückeroberung der Spitze der Weltrangliste. Er löste im Ranking um wenige Prozentpunkte den Amerikaner Dustin Johnson ab. Rahm war im Sommer 2020 schon zweimal zwei Wochen die Weltnummer 1 gewesen.
Der Umsturz in der Schlussrunde des mit 12,5 Millionen Dollar dotierten US Open war dramatisch. Der Südafrikaner Louis Oosthuizen führte auf dem Küstenplatz von Torry Pines nördlich von San Diego die meiste Zeit. Aber just am 17. Loch, auf dem Rahm vor ihm ein Birdie gespielt hatte, unterlief dem Südafrikaner der Schlagverlust, der ihn den möglichen zweiten Majortitel nach jenem vom British Open 2010 kostete.
Rahm ist der erste spanische Sieger des US Open und nach Sergio Garcia (US Masters 2017), José Maria Olazabal (US Masters 1994 und 1999) und dem unvergesslichen, 2011 mit 54 Jahren verstorbenen Severiano Ballesteros (fünf grosse Siege ab 1979) der vierte Spanier Majorturnier-Siege der Geschichte.