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Vier Tage nach seiner Hochzeit hat Prinz William wieder seinen normalen Schichtdienst als Rettungshelikopter-Pilot angetreten. Der 28-Jährige sei wie im Dienstplan vorgesehen auf der Luftwaffen-Basis auf der walisischen Insel Anglesey, sagte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums.
Wann er und seine Ehefrau Catherine in die Flitterwochen entschwinden, blieb weiter unklar. William und Kate hatten das Wochenende an einem unbekannten Ort verbracht, bevor es in ihr gemietetes Cottage nach Anglesey ging. Während William arbeitet, werde sich Kate in ihrem neuen Heim einrichten, hiess es in mehreren Medien.
Schon bald aber könnte es mit der trauten Zweisamkeit vorbei sein: Am Dienstag gingen Spekulationen weiter, William könnte für zweieinhalb Monate auf die Falkland Inseln versetzt werden. Kate dürfe dorthin nicht mitkommen.
Das Verteidigungsministerium wollte die Berichte zwar nicht bestätigen, sagte der Zeitung "Daily Telegraph" jedoch, ein solcher Auslandseinsatz sei "nicht unüblich". Der Zweite der britischen Thronfolge hatte immer wieder betont, er wolle genau wie seine Kollegen behandelt werden. Der Zeitung zufolge ist der Einsatz aber nicht vor nächstem Jahr geplant.
Auf den Falkland Inseln, die südlich des argentinischen Festlandes liegen, sind mehrere Hundert britische Soldaten stationiert. Das Königreich steht seit Jahrzehnten mit Argentinien im Konflikt, das Anspruch auf die Inseln erhebt. Der Streit gipfelte 1982 im Falklandkrieg.
Sollte William in den Auslandseinsatz geschickt werden, könnte der Druck auf Kate wachsen, auch alleine öffentliche Verpflichtungen zu absolvieren, hiess es in der "Times". Wenn ihr Mann nicht da sei, müsse sie mehr "aktive Präsenz" zeigen.
SDA-ATS