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Bei einem Busunglück im Südwesten Chinas sind 21 Menschen ums Leben gekommen. Nur drei der 24 Insassen überlebten, als ihr Bus von einer schmalen Bergstrasse abkam und hundert Meter in ein trockenes Flussbett stürzte.
Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Ermittler nehmen demnach an, dass der Bus in der Provinz Guizhou illegalerweise eine Strasse nahm, die eigentlich für kleinere Fahrzeuge vorgesehen war. Verkehrsunfälle sind in China seit langem ein ernstes Problem und fordern jedes Jahr zehntausende Todesopfer.
Während das Strassennetz ständig weiter ausgebaut wird, um dem zunehmenden Verkehrsaufkommen Herr zu werden, werden die Sicherheitsstandards und Verkehrsregeln oft nicht richtig eingehalten. Laut der Regierung kamen in den ersten zehn Monaten von 2014 bei rund 426'000 Verkehrsunfällen mehr als 87'200 Menschen ums Leben.
Dies war ein Anstieg um zwei Prozent gegenüber dem selben Zeitraum 2013. Eine unabhängige Studie kam 2011 allerdings zu dem Schluss, dass die wahre Opferzahl zwei Mal höher liegt als von der Polizei gemeinhin angegeben.
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