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«Musik im Schloss» III
Trio Bartal, Špaček, Bohórquez
Programm:
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Klaviertrio Nr. 1 in c-moll „Poème“, op. 8
Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1840-1893)
Klaviertrio in a-moll , op. 50
„Ich bin Pianistin, diplomiert am Conservatoire National Supérieur de Musique Lyon und an der Yale School of Music, wo ich mein Doctorate of Musical Arts erhalten habe. Ich wohne seit 2014 in Paris.“
So hat sich Suzana Bartal für einen Auftritt bei ArtArena per Mail vorgestellt und sich für ein Rezital oder ein Kammermusikkonzert mit verschiedenen Partnern empfohlen. Sie ist 1986 in der rumänischen Stadt Timishoara geboren, als Kind einer ungarischen Familie. In der Heimatstadt hat sie ihre musikalische Ausbildung begonnen und kam schon, dank eines attraktiven Preises, mit zwölf zu einem ersten Soloauftritt und mit dreizehn zu einem Konzert mit Orchester. 2005 konnte sie ihre Studien in Frankreich weiterführen, in Paris und in Lyon. 2011 ging sie in die USA an die Yale University in New Haven (Connecticut) und doktorierte mit einer Arbeit über musikalische Interpretation.
Josef Špaček ist ebenfalls 1986 geboren, aber in Tschechien. Sein Vater ist Cellist in der Tschechischen Philharmonie. Der Sohn konnte am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Juilliard School in New York studieren, aber auch am Prager Konservatorium. Unter seinen Lehrern waren Itzhak Perlman und Václav Hudeček. 2011 wurde er Konzertmeister bei der Tschechischen Philharmonie. Seine CD-Produktionen konzentrieren sich auf aussergewöhnliche, aber wenig bekannte Violinwerke von Isaye, Ernst, Suk und Janáček.
Der Cellist Claudio Bohórquez, in Deutschland geboren, ist aber peruanisch-urugayischer Abstammung und war Schüler von Boris Pergamenschikov. 1995 hat er am Internationalen Musikwettbewerb Genf den ersten Preis gewonnen und damit die Basis für seine internationale Konzerttätigkeit gelegt. Diese gipfelte im Jahr 2000 mit einer Auszeichnung des Pablo-Casals-Wettbewerbs der Kronberg Academy: Aus der Hand von Marta Casals Istomin erhielt er dabei das Goffriller-Cello von Pablo Casals als zweijährige Leihgabe. Inzwischen unterrichtet Claudio Bohórquez selbst: von 2011 bis 2016 war er Professor an der Musikhochschule Stuttgart, im September 2016 wurde er an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin berufen, an der er seit 2003 immer wieder als Gastprofessor unterrichtete.