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Bisphosphonate sind synthetische Analoga des Pyrophosphats, welche an Hydroxyapatit im Knochen binden. Bisphosphonate werden von reifen knochenbindenden Osteoklasten aufgenommen und hemmen damit die von Osteoklasten vermittelte Resorption.1,2
Bisphosphonate unterscheiden sich wesentlich zu Denosumab in Bezug auf die Molekülklasse, den Verabreichungsweg und vor allem den Wirkungsmechanismus (Sie finden Informationen zu den Eigenschaften von Denosumab hier
). Im Gegensatz zu Denosumab werden Bisphosphonate in der Knochenmatrix gelagert, was zur Folge hat, dass der antiresorptive Effekt auch nach Absetzen der Therapie für eine gewisse Zeit anhält.3
Fünf randomisierte Head-to-Head Phase-3-Studien haben die Wirkung von Denosumab vs. Bisphosphonate (Alendronat4,5, Risedronat6, Ibandronat7 und Zoledronat8) auf die Knochenmineraldichte untersucht. Die Studien zeigten eine überlegene Zunahme der Knochendichte mit Denosumab im Vergleich zu allen getesteten Bisphosphonaten nach 12 Monaten Behandlung.
STUDIENÜBERSICHT
Abkürzungen: BP = Bisphosphonat, Dmab = Denosumab, GH = Gesamthüfte, i.v. = intravenös, LWS =Lendenwirbelsäule, OSH = Oberschenkelhals, p.o. = per oral, QM = einmal monatlich, QW = einmal wöchentlich, TTI = Transition to Ibandronate, TTR = Transition to Risedronate, TTZ = Transition to Zoledronate
ÜBERBLICK ZU DEN KNOCHENDICHTE-VERÄNDERUNGEN AN DER GESAMTHÜFTE VS. BASELINE NACH 12 MONATEN BEHANDLUNG
Abkürzungen: ALN = Alendronat, Dmab = Denosumab, TTI = Transition to Ibandronate, TTR = Transition to Risedronate, TTZ = Transition to Zoledronate.