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Nicole Maines schreibt TV-Geschichte. Sie ist die erste Transgender-Schauspielerin, die im Fernsehen eine Transgender-Superheldin spielen wird. Zu sehen sein wird sie in der neuen Staffel der Serie «Supergirl» von DC Comics in der Rolle des Characters Nia Nal, später bekannt als «Dreamer».
Maines ist selbst eine Transgender-Aktivistin und hatte die Filmindustrie bereits früher diesbezüglich kritisiert:
Die 21-jährige US-amerikanische Schauspielerin wuchs in Portland bei Adoptiveltern auf. Eigenen Angaben zufolge wusste sie bereits mit drei Jahren, dass sie transgender ist. Schon als Teenager focht sie für ihre Rechte als Transgender-Frau, als man ihr in der Schule verbot, die Damentoilette zu benutzen.
Zusammen mit ihren Eltern verklagte sie die Schule wegen Diskriminierung und gewann den Rechtsstreit. Fortan war es verboten, Transgender-Schüler von der Benutzung der Toiletten, die mit ihrer Geschlechteridentität übereinstimmen, abzuhalten.
Für Maines ist es ein grosser Schritt, dass Transgender-Kinder ebenfalls Superhelden haben, zu denen sie aufschauen können. Sie könne es selbst aber noch kaum glauben, dass dieser Traum Wirklichkeit geworden ist.
Die vierte Staffel von «Supergirl» läuft ab 14. Oktober.