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SOLISTEN
Valentine Michaud
Valentine Michaud, geboren 1993, ist eine französische Saxofonistin und lebt seit 2010 in der Schweiz. Sie wurde mehrfach an internationalen Wettbewerben ausgezeichnet: Im Jahr 2016 gewinnt sie namentlich den 1. Preis der Jurjans Andrejs IV Woodwind International Competition in Riga (Lettland) sowie den Preis der Credit Suisse Jeunes Solistes. Ihr Duo Akmi, das sie mit der Pianistin Akvile Sileikaite gründete, wurde im gleichen Jahr mit dem ersten Preis der renommierten Orpheus Swiss Chamber Music Competition ausgezeichnet. Seit 2015 wird die Saxofonistin zudem von prestigeträchtigen schweizerischen Stipendien unterstützt wie dem Kulturstipendium der Fondation Leenaards oder dem Migros-Kulturprozent, von dem sie in das Konzertvermittlungsprogramm 2016 aufgenommen wurde.
Valentine Michaud ist überzeugt von den Synergien, die sich aus der Zusammenarbeit mit anderen Kunstformen ergeben und sucht unablässig nach Möglichkeiten, neue Konzertformate zu entwickeln. Dafür arbeitet sie mit Komponisten ihrer Generation, deren Werke sie zur Urauffuhrung bringt. Sie ritt regelmaßig als Solistin, Kammermusikerin oder mit Orchestern in renommierten Konzertsälen auf (Lucerne Festival, St Petersburg Philarmonie, Great Guild Halll Riga, Wiener Konzerthaus, Odessa Philarmonie Hall…). Nach einer ersten Ausbildung am Conservatoire von Nantes (F) im Bereich Jazz und Klassik studiert Valentine an der Haute Ecole de Musique in Lausanne bei Pierre-Stephane Meuge. Dort absolviert sie 2013 einen Bachelor in Saxofon und schloss daneben mit einem Bachelordiplom in Musikwissenschaft der Universite de la Sorbonne
in Paris ab. Nach einem ersten Master in Instrumentalpädagogik schliesst sie ihre Ausbildung im Jahr 2018 mit einem zweiten Master – dieses Mal mit der Vertiefung Solistin – in der Klasse von Lars Mlekusch an der Hochschule der Künste in Zürich ab. Valentine ist passionierte Pädagogin und als Saxofonlehrerin am Conservatoire Populaire de Musique in Genf tätig und hat 2015 die Akademie „Sax Up!” fur junge Saxofonisten ins Leben gerufen.
Rafael Rütti
Rafael Rütti ist in Unterägeri aufgewachsen und lebt heute in Elgg. Er studierte Klavier an der Musikhochschule Zürich bei Hans Schicker (Lehrdiplom) und Homero Francesch (Konzert- und Solistendiplom). Rafael Rütti ist Preisträger diverser Stiftungen (Landolt, Kiwanis, Förderbeitrag des Kt. Zug, Friedl-Wald, Bertie-Alter). Neben seiner regen Konzerttätigkeit als Kammermusiker in verschiedensten Besetzungen tritt er auch als Solist auf (Solokonzerte mit dem Aargauer Sinfonieorchester, Musikkollegium Winterthur, Orchester der ZHdK Zürich, Jugend Sinfonieorchester Zürich, Neumünster Orchester Zürich). Diverse Radio- und CD-Aufnahmen. Neben dem klassisch-romantischen Repertoire interessiert sich Rafael Rütti sehr für die zeitgenössische Musik. So hat er an der Lucerne Festival Academy unter der Leitung von Pierre Boulez teilgenommen und hat Werke diverser Komponisten uraufgeführt. Zudem ist Rafael Rütti festes Mitglied des Ensembles „Theater am Gleis Winterthur“ und des Trios „Werktag“, die sich beide der Neuen Musik verschrieben haben. An Cembalo und Portativ pflegt er auch das Repertoire von Mittelalter bis Barock. Rafael Rütti unterrichtet Klavier an Musikschule Konservatorium Zürich.
Chiara Enderle
Chiara Enderle wurde 1992 in eine Musikerfamilie in Zürich geboren. Wichtige Impulse erhielt sie von Thomas Grossenbacher (Zürich), Jens Peter Maintz (Berlin) und Steven Isserlis. Chiara ist 1. Preisträgerin des Internationalen Lutoslawski-Cellowettbewerbs in Warschau sowie des Pierre Fournier Awards in London.
Sie tritt regelmässig als Solistin mit namhaften Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra (London), der Kammerphilharmonie Potsdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Nationalphilharmonie in Warschau auf. Ihre Saison 2016/17 beinhaltet Solokonzerte mit dem Musikkollegium Winterthur und dem Tonhalle-Orchester, Haydns C-Dur Konzert in Frankreich und Deutschland, Rezitals und Kammermusikkonzerte in England, Schottland und Polen, sowie ein Debüt beim Lucerne Festival im Sommer 2017.
Chiaras erste CD, eine Aufnahme des Cellokonzerts von Wranitzky mit dem Münchner Kammerorchester bei Sony, erschien 2016. Sie ist künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Musik im Morgental“ in Zürich, wo neben Kammermusikkonzerten ebenfalls in Altersheimen und Schulen musiziert wird.
Nicolas Corti
Nicolas Corti studierte am Konservatorium Zürich Viola bei Ottavio Corti. Danach folgte ein intensiver Studienaufenthalt bei Emanuel Vardi in New York (Solobratschist im NBC Orchester unter A. Toscanini).
Seit 1976 spielte er als Zuzüger in der Tonhalle und im Opernhaus Zürich. 15 Jahre war er Mitglied im ehemaligen Collegium Musicum Zürich unter der Leitung von Paul Sacher. Kammermusikalische und solistische Auftritte erfolgten in diversen Formationen.
1982 gründete er das Amati Quartett, das sich mit vielen Konzerten, Aufnahmen und Preisen international einen hervorragenden Namen machte. Das Amati Quartett löste sich 2010 auf. Etwa 30 CDs dokumentieren das vielfältige Schaffen dieses Ensembles. Es musizierte regelmässig zusammen mit bekannten Solisten wie Krystian Zimerman, Bruno Canino, Karl Engel, Rudolf Buchbinder, David Geringas, Antonio Meneses, Anner Bjilsma, Steven Isserlis, Eduard Brunner, Paul Meyer, Karl Leister, Bruno Giuranna, Gérard Caussé, James Galway, Jaques Zoon usw.
Corti ist Mitglied im Pianova Quartett (Klavierquartett), im Trio Musaïque (Flöte, Viola & Harfe) und im Kammertrio Zürich (Flöte, Viola & Gitarre). Mit See Siang Wong am Klavier spielt er Duo. Seit 1996 hat Corti eine Professur für Viola und Kammermusik an der Musikhochschule Zürich. Seit 2005 ist er Solobratschist im Musikkollegium Winterthur.
Moritz Roelcke
Der Klarinettist Moritz Roelcke absolviert derzeit das Solistendiplom beim französischen Klarinettisten Pascal Moraguès an der HEMU Lausanne. Konzerte als Solist und Kammermusiker führen ihn regelmässig nach Japan, unter anderem in die Suntory Concert Hall in Tokio, zudem ins Mueso Nacional De Arte in Mexiko-Stadt, an den Old Port von Montreal, ins Waterside Arts Center in Manchester, in die Ziedonis Concert Hall in Riga, ins KKL Luzern, in die USA, nach Südkorea und nach Deutschland. 2016 schloss Moritz Roelcke seinen Master in Performance bei Fabio Di Càsola an der ZHdK Zürich mit Auszeichnung ab. Er arbeitet im Frühling 2018 als Aushilfe mit dem Orchestre de Paris. Daneben mit dem Musikkollegium Winterthur, dem Chaarts Ensemble Boswil, dem Berner Symphonie Orchester und am Opernhaus Zürich. Auftritte fanden mit dem Carmina Quartett, dem Belenus Quartett, dem Ensemble Paul Klee statt, kammermusikalisch auch mit dem Klarinettisten Wolfgang Meyer und dem Fagottisten Matthias Racz. Moritz Roelcke nahm an Meisterkursen bei François Benda, Jörg Widmann und Michael Collins teil. Ab 2018 wird ihm das vom Aargauer Kuratorium finanzierte Atelier der Fundaziun Nairs bei Scuol (GR) zur Verfügung gestellt.
Hani Song
Die 1997 in Zürich geborene Hani Song spielt seit ihrem dritten Lebensjahr Violine. Zurzeit studiert sie bei Prof. Mi-Kyung Lee an der Hochschule für Theater und Musik München, nachdem sie u. a. von Prof. Andreas Janke (Zürcher Hochschule der Künste), Prof. Jörg Hofmann (Freiburg i. Br.) und Philip Draganov (Konservatorium Zürich) unterrichtet wurde. Mit sechs Jahren begann sie auch mit Klavier am Konservatorium Zürich. Wichtige künstlerische Impulse auf der Violine erhielt sie ausserdem u. a. von Igor Ozim, Julia Fischer, Nora Chastain und Tatyana Liberova.
Sie hat mehrere Preise in Musikwettbewerben, u. a. den ersten Preis und Sonderpreis beim internationalen Marschner-Wettbewerb, den ersten Preis mit Auszeichnung beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb, den ersten Preis beim Wettbewerb des Konservatoriums Zürich und den zweiten Preis beim Lions Musikwettbewerb gewonnen.
Hani Song ist international als Solistin tätig. 2012 war sie mit der Bayerischen Philharmonie auf Konzerttournee durch München, Wien, Zürich und Schwarzwald. Weiterhin ist sie unter anderem in Russland, Brasilien, Deutschland, Österreich, Italien und in der Schweiz solistisch aufgetreten.
Sie spielt auch viel Kammermusik in verschiedensten Formationen von Duo bis Oktett. Im Zeitraum 2013 bis 2015 war sie erste Konzertmeisterin des Jugend Sinfonieorchester Zürichs, dessen Konzerttourneen nach Singapur, Taiwan, Südkorea, Argentinien und Italien führten. 2017 spielte sie als Mitglied des Verbier Festival Orchestra unter namhaften Dirigenten wie u. a. Charles Dutoit, Sir Antonio Pappano, Esa-Pekka Salonen, Daniel Harding und Mikhail Pletnev.
Hani Song war mehrmals Stipendiatin der Lyra-Stiftung, zudem erhielt sie über mehrere Jahre langjährige Stipendien von der Fritz-Gerber-Stiftung. 2016 gewann sie das Stipendium der Friedl Wald Stiftung.
Über sie wurden vom Schweizer Fernsehen zwei Dokumentarfilme gedreht, welche international ausgestrahlt wurden.