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Bernina
(Piz) (Kt. Graubünden,
Bez.
Bernina).
4052 m. Höchster Punkt des vom Murettopass bis zum Berninapass reichenden Berninamassives, des Kantons Graubünden und des ganzen Alpengebietes ö. vom St. Gotthard überhaupt.
Die hochragende Felsspitze hebt sich aus den mächtigen
Gletschern
Morteratsch,
Tschierva und Scercsen heraus und sendet nach verschiedenen Richtungen drei
Gräte
aus: den von der
Fuorcla Prievlusa abzweigenden
N.-Grat mit dem Schneegipfel des
Pizzo Bianco, den vom
Monte di Scerscen ausgehenden
SW.-Grat und als kürzesten den O.-Grat, über den der Piz
Bernina gewöhnlich bestiegen wird.
Die Felshänge der prachtvollen Pyramide sind mit mächtigen Eismassen umkleidet, die zu den drei genannten Gletschern, besonders zum Tschiervagletscher im W. und zu einem Seitenarm des Morteratschgletschers im NO., abstürzen.
Der Piz
Bernina bietet von
allen
Seiten einen prachtvollen Anblick;
zusammen mit dem Monte di Scerscen und dem Piz Roseg gesehen, bietet er ein Landschaftsbild, das in Bezug auf Schönheit der Formen und Glanz des Eismantels mit dem der drei Riesen des Berner Oberlandes - Eiger, Mönch und Jungfrau - getrost wetteifern kann.
Zum erstenmal bestieg den Berg am der eidgenössische Forstinspektor J. Coaz mit den Führern Jon und Ragut Tscharner.