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Durch den Menschen freigesetzte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) und teilhalogenierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (H-FCKW) wurden in der Atmosphäre nachgewiesen. Diese Gase sind mitverantwortlich am Ozonloch über der Antarktis. Ein internationales Forscherteam mit Schweizer Beteiligung hat insgesamt 74’000 Tonnen an FCKW und H-FCKW gefunden. Hierbei wurden die Messwerte aus der Luft mit Messungen an Eisbohrkernen verglichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass diese Gase neueren Ursprungs sind. Teilweise kommt es sogar immer noch zu einer Ansammlung. Insgesamt nähert sich die Konzentration dem Höchststand der Messung von 1980. Diese belief sich laut den Forschern auf rund eine Million Tonnen.
Es wird davon ausgegangen, dass diese Gase menschlichen Ursprungs sind. Grund für diese Annahme ist, dass es zu keinem Auftreten bis 1960 in der Atmosphäre kam. Wahrscheinlich wurden die Schadstoffe durch den Einsatz von Chemikalien, welche für die Produktion von Insektiziden genutzt werden, freigesetzt. Möglicherweise stammen die Gase aber auch aus Lösungsmitteln, welche zum Reinigen elektronischer Geräte gebraucht werden.
Auch wenn der Einsatz solcher Gase wie FCKW seit 1989 reduziert und seit 2010 gestoppt ist, dürfen sie auf Grund einer Lücke im Gesetz noch heute eingesetzt werden. Durch den langsamen Abbau der Gase in der Atmosphäre bleiben sie laut den Forschern noch über Jahrzehnte aktiv.
Bild: NASA’s Goddard Space Flight Center [Public domain], via Wikimedia Commons