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In vielen Situationen würden Konflikte und Instabilität - nun auch durch die Corona-Krise verschärft - Hunger und akute Nahrungsmittelunsicherheit antreiben, sagte Qu dem UN-Sicherheitsrat einer Mitteilung der FAO vom Donnerstagabend zufolge. Die Länder sind schon länger von Hunger betroffen.
Im Jemen herrscht seit Jahren ein Konflikt, zudem bedroht dort laut Qu ein schlimmer Ausbruch von Wüstenheuschrecken die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln. Burkina Faso in Westafrika ist extrem arm und wegen islamistischer Extremisten zum Teil instabil, Hunderttausende Bürger sind auf der Flucht. Die Lage dort sei «sehr alarmierend», sagte Qu. Und im Südsudan herrschte jahrelang ein Bürgerkrieg, der Hunderttausende Menschen in die Flucht getrieben hat.
Die letzte Hungersnot wurde 2017 in Teilen des Südsudans ausgerufen, davor gab es 2011 eine in Somalia. Umgangssprachlich ist von einer Hungersnot die Rede, wenn in einer Region viele Menschen nichts mehr zu essen haben. «Aber offiziell wird eine Hungersnot von den Vereinten Nationen oder der jeweiligen Regierung eines Landes nach bestimmten Kriterien erklärt», heisst es auf der Unicef-Homepage. Demnach ist eine Hungersnot die fünfte und letzte Stufe einer Skala für Ernährungssicherheit.