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Um eine sichere Entnahme zu gewährleisten, müssen diverse Anforderungen an das Leitungsnetz eingehalten werden. Sollte durch die örtlichen Gegebenheiten keine einwandfreie Entnahme von Trinkwasser gewährleistet werden können, sind eventuell Maßnahmen zur Desinfektion von Trinkwasser erforderlich.
Trinkwasserversorgung in Deutschland
In Deutschland liegt flächendeckend eine sehr gute Versorgung mit Trinkwasser vor. Die Wasserversorger leisten meist eine hervorragende Arbeit. Geologisch bedingt kommen im Leitungswasser häufig die gelösten Mineralstoffe Kalzium, Magnesium, Natrium, Sulfat, Chlorid oder Carbonat vor. Im Haushalt machen sich meist die Stoffe Kalzium und Magnesium, deren Konzentration im Wasser als Wasserhärte bezeichnet wird, bemerkbar. Bei einer hohen Wasserhärte ist das Wasser sehr kalkhaltig. Das bedeutet, die Haushaltsgeräte, Duschen und Armaturen verkalken sehr schnell. In diesem Fall kommt die Wasserenthärtung zum Einsatz. Dies ist nicht direkt eine Verbesserung der Trinkwasserqualität, sondern dient der Verbesserung der Wasserqualität für den Haushalt.
Eigenwasserversorgung
Wir sind häufig mit Anfragen von Eigenversorgern konfrontiert. In der Regel handelt es sich dabei um Brunnenwasser, welches zu hohe Konzentrationen an Eisen, Mangan, Ammonium oder Keimen aufweist. Für Brunnenwasser gibt es spezielle Verfahren zur Wasseraufbereitung, mit deren Hilfe man aus Brunnenwasser reinstes Trinkwasser gewinnen kann. Der Ionenaustausch hilft dabei, Eisen und Mangan aus dem Wasser zu entfernen. Keime lassen sich bestimmten Verfahren zur Desinfektion abtöten oder unschädlich machen.