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Der amerikanische Pianist Andrew Tyson, Jahrgang 1986, begann seine Ausbildung bei Thomas Otten an der Universität seines Heimatstaats North Carolina, bevor er das Studium bei Claude Frank am Curtis Institute of Music in Philadelphia fortsetzte und es bei Robert McDonald an der New Yorker Juilliard School mit dem Master Degree und dem Solistendiplom abschloss. 2011 gewann er die «Young Concert Artists Auditions» in New York, 2012 wurde ihm bei der «Leeds International Piano Competition» der «Terence Judd Prize» des Hallé Orchestra verliehen, und 2013 erhielt er den «Avery Fisher Career Grant». Im vergangenen Jahr triumphierte Tyson beim «Concours Géza Anda», wo er nicht nur als Sieger aus der Gesamtkonkurrenz hervorging, sondern auch den Publikums- und den Mozart-Preis errang. Andrew Tyson konzertierte in Amerika mit dem Colorado, dem Edmonton und dem North Carolina Symphony Orchestra, dem Las Vegas Philharmonic und dem Orchestra of St. Luke’s. In Europa war er mit dem Orchestre National de Belgique, dem Hallé Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Wallonie, den Moskauer Virtuosen unter Vladimir Spivakov, dem Musikcollegium Winterthur und dem Zürcher Tonhalle-Orchester zu hören. 2016 gab Andrew Tyson seinen Einstand beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, wo er Mozarts C-Dur-Klavierkonzert KV 503 aufführte; er spielte ein weiteres Mozart-Konzert mit den Bamberger Symphonikern für den Bayerischen Rundfunk ein und stellte sich beim St. Petersburg Academic Symphony Orchestra mit dem Schumann-Konzert vor. Im kommenden Jahr debutiert er dann beim Orchestra della Svizzera Italiana und beim Berner Kammerorchester. Als Kammermusiker arbeitet Andrew Tyson mit dem Geiger Benjamin Beilman und der Cellistin Jeong-Hyoun Lee zusammen. 2014 veröffentlichte er seine erste CD mit den 24 Préludes von Frédéric Chopin.
Oktober 2016