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Der Grand Prix von Bern verlief für die Schweizer Fechter alles andere als nach Wunsch. Auch ohne den zurückgetretenen Benjamin Steffen hätte man sich im Team-Wettkampf viel mehr erhofft.
Schweden ist in der Fechtszene kein Gegner mit einem grossen Namen. Die Schweizer taten sich jedoch von Anfang an schwer. Nach einem anfänglichen 5:2 durch Teamleader Max Heinzer lag das Heimteam bei keiner Ablösung mehr in Führung. Nach acht Gefechten lag das Trio Heinzer, Michele Niggeler und Alexis Bayard mit 26:27 im Hintertreffen. Heinzer konnte das Blatt dann nicht mehr wenden. Am Ende setzten sich die Skandinavier 45:41 durch.
Am meisten Mühe bekundete Niggeler, der sich eine Minus-9-Bilanz «zuschulden» kommen liess. Der 25-jährige Walliser Alexis Bayard verlor hingegen kein einziges seiner drei «Teil-Gefechte». Dass Schweden dann gleich in der nächsten Runde am späteren Finalisten Spanien scheiterte, war auch kein Trost. Die überraschenden Iberer verloren im Final knapp 44:45 gegen die Nummer 4 Russland.
Im Einzel am Samstag hatte Heinzer als einziger Schweizer die Achtelfinals erreicht, wo er klar am Olympiasieger Romain Cannone scheiterte. Der Weltcup in Bern war erst der dritte internationale Wettkampf seit Beginn der Pandemie vor 20 Monaten.