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Das Wallis kurz erklärt
Der Kanton Wallis ist der flächenmässig drittgrösste und bevölkerungsmässig neuntgrösste Kanton (die Schweiz zählt 26 Kantone).
Der Bergkanton befindet sich in den Alpen. Er erstreckt sich von der Quelle der Rhone (im Oberwallis wird die Rhone „Rotten" genannt) bis zu ihrer Einmündung in den Genfersee.
Die Rhone (der Rotten) bildet das Rückgrat des Kantons, entlang dem sich die grössten Städte, Dörfer und Industrien angesiedelt haben. Die Autobahn, die SBB und die wichtigsten Stromleitungen verlaufen entlang des Rottens. In den Seitentälern finden sich an den Zuflüssen der Rhone die Feriendestinationen, die grossen Staudämme und kleine Dörfer.
Der Kanton Wallis ist unglaublich abwechslungsreich: Berg und Tal, Gletscher und Wald. Tauchen Sie ein in den Reichtum dieser Orte.
Die Bevölkerung der Region Richtung Rhonegletscher (Oberwallis) spricht einen Deutschschweizer Dialekt, das sogenannte «Wallisertitsch». Die Schrift- und Unterrichtssprache ist Hochdeutsch.
Die Bevölkerung in Richtung Genfersee (Unterwallis) spricht französisch. Die Schrift- und Unterrichtssprache ist französisch.
Die Grenze zwischen den beiden Sprachregionen befindet sich zwischen Salgesch und Siders.
Die Walliser Fahne zeigt 13 Sterne auf rot-weissem Hintergrund, die die 13 Bezirke darstellen.
Das Wallis ist 1815 der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Schweiz) beigetreten. Bis 1798 dominierten die Zehnden des Oberwallis (7 Bezirke vom Goms bis Conthey), die Unterwalliser, die sich danach im Zuge der französischen Revolution befreien konnten.
Das Wallis hat eine grosse Migrationstradition. Hannibals Elefanten, Armeen und Händlerkaravanen sind über die Pässe (Simplon, Grosser Sankt Bernhard) gezogen. Zahlreiche Flurnamen mit slawischem und sarazenischem Ursprung zeugen davon, dass sich im Laufe der Jahre Migrantinnen und Migranten hier niedergelassen haben. Walliserinnen und Walliser sind ihrerseits von Armut getrieben nach Amerika oder in grosse europäische Städte ausgewandert.