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Für eine ganze Generation war James Dean ein Vorbild und eine enorm wichtige Identifikationsfigur. Die Anhängerschaft Deans ist auch nach 50 Jahren immer noch ungebrochen gross. James Deans kurzes Leben war eine Existenz der Extreme. Die rebellischen Filmrollen, die er in den fünfziger Jahren spielte, wie Jim Stark in "Denn sie wissen nicht, was sie tun", waren auch ein Spiegel seiner selbst - ein Leben auf der Überholspur, das am 30. September 1955 mit einem tragischen Autounfall endete. "James Dean - Too fast to Live. Too young to Die" ist die eindrucksvolle und authentische Verfilmung des Lebens einer Legende. Schauspieler James Franco tritt in die Fussstapfen dieser Legende. Einen grossen Bonus brachte der Nachwuchsstar ohne Anstrengung mit: Seine äussere Ähnlichkeit mit Dean verblüffte und gab während des Castings den Ausschlag, dass er die Rolle bekam. Während des Drehs empfanden einige Beobachter dies beinahe schon als unheimlich, besonders wenn sie den Schauspieler mit Fifties-Tolle, Lederjacke und entsprechenden Posen auf dem Set sahen. Franco hatte wie besessen daran gearbeitet, die Mimik, die Gesten und Verhaltensweisen von James Dean zu kopieren und sich zeitweise sogar von seiner Familie und seinen Freunden abgekapselt. "Ich wollte, dass ich mich wohl in meiner Haut fühlte und der einzige Weg, das zu erreichen war, mich zurückzuziehen und die Gesten immer und immer zu wiederholen", erzählt der 23-Jährige rückblickend.
Portrait
James Franco, 1978 im kalifornischen Palo Alto geboren, ist Schauspieler, Regisseur, Filmproduzent, Maler, Performancekünstler und Schriftsteller. International bekannt wurde er als Harry Osborn in Spider-Man und als Liebhaber von Sean Penn in Gus van Sants Milk (2008). 2011 wurde er für die Rolle des Bergsteigers Aron Raalston in Danny Boyles 127 Hours für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Zur selben Zeit gastierte seine viel beachtete Ausstellung The Dangerous Book for Boys in Berlin. Neben seinen künstlerischen und filmischen Aktivitäten findet James Franco noch Zeit für ein Doktorandenprogramm an der Universität Yale.
James Dean, Idol einer Generation und Hollywoodlegende stirbt 1955 im jungen Alter von nur vierundzwanzig Jahren. Der Regisseur Mark Rydell nähert sich in seinem TV-Film "James Dean - Leben auf der Überholspur" (von 2001) dem Menschen und Schauspieler James "Jimmy" Dean. Kongenial besetzt mit James Franco in der Hauptrolle,...James Dean, Idol einer Generation und Hollywoodlegende stirbt 1955 im jungen Alter von nur vierundzwanzig Jahren. Der Regisseur Mark Rydell nähert sich in seinem TV-Film "James Dean - Leben auf der Überholspur" (von 2001) dem Menschen und Schauspieler James "Jimmy" Dean. Kongenial besetzt mit James Franco in der Hauptrolle, der Dean nicht nur ungeheuer ähnelt, sondern ihn auch in Mimik und Gestik perfekt imitiert. Zwar hat der Film einige dramaturgische Schwächen, aber die intensive Darstellung von James Franco macht das mehr als wett.
Ein Muss für Fans!