Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03214.jsonl.gz/1814

Unterstützung hatten die Ölpreise zunächst von anhaltenden, schweren Waldbränden in der kanadischen Ölprovinz Alberta erhalten. Rohstoffexperten der Commerzbank gehen davon aus, dass mittlerweile Produktionskapazitäten von mehr als einer Million Barrel pro Tag durch die Brände lahmgelegt sind. Kanada ist der wichtigste Öllieferant der USA.
Die schwächere Tendenz im Handelsverlauf wurde am Markt zum einen mit Gewinnmitnahmen begründet. Zum anderen wurde der wieder stärkere US-Dollar als Grund genannt. Ein festerer Dollar verteuert das in der US-Währung gehandelte Rohöl für viele Investoren und lastet damit auf der Nachfrage.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ging unterdessen zuletzt zurück. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis am Freitag 40,55 US-Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 60 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./bgf/he
(AWP)