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Bedeutung des Indikators
Aus Sicht der Nachhaltigen Entwicklung soll der Staat bei Marktversagen dort korrigierend eingreifen, wo die Preise der Güter und Dienstleistungen die Knappheit der natürlichen Ressourcen und die Umweltverschmutzung ungenügend widerspiegeln (Prinzipien 9a und 9b). Hierfür soll er in erster Linie marktwirtschaftliche Instrumente verwenden (Prinzip 9c). Durch eine Verteuerung der umweltschädlichen Güter und Dienstleistungen – gemäss dem «Verursacherprinzip» – kann eine Ökologisierung des Steuersystems herbeigeführt werden. Gleichzeitig sollen das Wachstum und die Beschäftigung mit einer Entlastung der Besteuerung der Arbeit gefördert werden. Eine Abnahme des Verhältnisses zwischen den Einnahmen aus der Besteuerung der Arbeit und den Einnahmen aus umweltbezogenen Steuern entspricht einer relativen Zunahme der umweltbezogenen Steuern im Vergleich zur Besteuerung der Arbeit und stellt somit einen Schritt in Richtung Nachhaltige Entwicklung dar.
Der Indikator zeigt das Verhältnis zwischen den Einnahmen aus der Besteuerung der Arbeit und den Einnahmen aus umweltbezogenen Steuern.
Relevante Prinzipien der Nachhaltigen Entwicklung : 9a Markt als Wirtschaftsordnung, 9b Kostenwahrheit und Verursacherprinzip, 9c Systemkonforme Markteingriffe.