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Mein Mann Res und ich führen in Oberfrittenbach bei Langnau einen Bauernhof.
Eines Tages zügelten wir einige unserer Bienenvölker. Dabei wurde Res im Bienenhaus von zwei Bienen in den Bauch und eine halbe Stunde später von einer weiteren Biene in den linken Unterschenkel gestochen. Res dachte sich nicht viel dabei, doch nach fünf Minuten wurde es ihm „sturm“ und es entwickelte sich ein Juckreiz am ganzen Körper. Ich wies ihn an, auf einer Bank auf der Terrasse des Wohnhauses, etwa 30 Meter vom Bienenhaus entfernt, abzusitzen. Res selbst erinnert sich noch daran, wie er sich auf die Bank gesetzt hatte. Doch für die Zeit danach hat er eine Erinnerungslücke von rund 45 Minuten.
Etwa eine Minute nachdem ich Res aufgefordert hatte sich auszuruhen, begab ich mich zu ihm. Ich erschrak aufs Heftigste, denn Res war nicht mehr ansprechbar! Er hatte den Kopf nach hinten geneigt und die Augen verdreht, so dass ich nur noch das Augenweiss sah. Die Zunge hing leicht verdreht aus dem Mund.
Ich schüttelte Res und rief seinen Namen. Er reagierte in keiner Weise. Schliesslich löste ich den Kopfschleier des Bienenschutzes. Darauf sank er in sich zusammen und kippte mit seiner rechten Körperseite gegen mich. Ich richtete ihn erneut auf und blickte ihn an. Seine Augen waren offen, er blickte geradeaus und starr vor sich hin. Seine Nase war weiss und spitz. Ich sah: Das Leben war aus Res gewichen! Kurz versuchte ich den Puls zu spüren – jedoch ohne Erfolg!
Ich hielt Res in den Armen und wusste: Er ist gestorben! Ich weinte und weinte, schüttelte ihn und rief immer wieder seinen Namen. Voller Herzschmerz betete ich immer wieder: „Im Namen Jesus, atme Res! Ich lege den Namen Jesus auf dich!“ Nach maximal 2 Minuten antwortete er plötzlich und sagte: „Ich bin da.“ Daraufhin war er wiederum nicht ansprechbar, aber ich verspürte wieder Leben in ihm. Nach wenigen weiteren Minuten reagierte er wieder, hatte aber noch einmal eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit. Danach blieb Res zwar „belämmert“, aber ansprechbar.
Anschliessend suchten wir unseren Hausarzt auf. Die Diagnose des Arztes lautete: Bienenallergie Grad 4 / klinischer Tod / Nahtod.
Wir durften ein grosses Wunder erleben. Gottes Gnade war viel grösser als diese Situation. Gott schenkte Res zum zweiten Mal das Leben. Am nächsten Tag bekam Res folgenden Vers von Gott: „Ich muss nicht sterben, ich darf weiterleben und erzählen, was der Herr getan hat“ Psalm 118,17.
Gott allein gehört die Ehre! Halleluja!