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Daniel Hubmann ist Weltcup-Gesamtsieger der Orientierungsläufer. Der 32-jährige Thurgauer gewinnt am Weltcup-Finale in Arosa nach dem Wettkampf über die Lang- auch jenen über die Mitteldistanz.
Hubmann feierte in seinem letzten Saisonrennen wie bereits am Vortag einen überlegenen Start-Ziel-Sieg. Am Ende betrug sein Vorsprung auf den zweitklassierten Ukrainer Ruslan Glibow 1:04 Minuten. Auf den Plätzen 3 und 4 folgten mit Baptiste Rollier und Matthias Kyburz zwei weitere Schweizer.
In der Gesamtwertung baute Hubmann, dem zum Triumph im schlechtesten Fall ein 8. Rang gereicht hätte, seinen Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Kyburz noch einmal aus. 185 Punkte beträgt die Differenz zwischen den beiden Schweizern nach den elf Wettkämpfen. Der Weltcup-Gesamtsieg ging zum achten Mal in Folge an Hubmann oder Kyburz.
Für Hubmann ist es der sechste Gesamtsieg nach 2008, 2009, 2010, 2011 und 2014. Im Sommer hatte Hubmann unter anderem drei WM-Medaillen (zweimal Gold, einmal Silber) gewonnen.
Bei den Frauen verbesserte sich Sara Lüscher dank einem 3. Rang noch auf Platz 2 der Gesamtwertung. Beinahe hätte Lüscher gar zum ersten Mal den Gesamtweltcup gewonnen. Mit einem 2. Rang, zu dem ihr nur sechs Sekunden fehlten, hätte sie die davor führende Schwedin Tove Alexandersson noch von der ersten Position verdrängt. Umso ärgerlicher für Lüscher, dass sie noch einen kleinen, zeitraubenden Fehler machte.
Der Grund, weshalb Alexandersson noch in Bedrängnis geriet, ist kurios. Die Schwedin, die am Vortag auf das Langdistanz-Rennen verzichtet hatte, erhielt am Start fälschlicherweise die Karte des Männer-Rennens. Nachdem sie den Irrtum bemerkt hatte, musste sie den Wettkampf von vorne beginnen. Sie klassierte sich deshalb nur im 11. Rang.
SDA-ATS