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Eine junge Urner Älplerin muss auf der obersten Alpstufe die Kühe in einem provisorisch erstellten Bretterverschlag melken. Um die Arbeitsabläufe zu vereinfachen und die Hygiene zu verbessern, möchte sie dort nun einen festen Anbau mit Absauganlage realisieren.
Seit vielen Jahren verbringt die Familie der jungen Frau mit Begeisterung den Sommer auf der Alp. Einen Heimbetrieb besitzt sie nicht. Ihre acht Kühe werden im Winter bei befreundeten Bauern eingestellt. Nun hat die Älplerin von ihrem Vater die Alpgebäude übernommen. Die 26 Jahre alte Frau ist gelernte Landwirtin und Malerin. Ausserhalb der Alpzeit arbeitet sie in einem Malergeschäft. Eigentümerin der Alpflächen ist die Korporation Uri, die Gebäude sind im Baurecht erstellt und Eigentum von einzelnen Familien. Die Alp der jungen, motivierten Frau ist wegen der grossen Höhendifferenzen auf drei Stufen aufgeteilt: Die anfallende Milch wird teils selber verkäst und teils in eine grössere Alpkäserei geliefert. Der Unterstafel und der untere Teil des Oberstafels verfügen über eine Alphütte mit Stall und Käserei. Im oberen Teil des Oberstafels gibt es aber lediglich einen Melkstall ohne Milchraum und Melkanlage. Deshalb wurde bisher Sommers in einem Bretterverschlag ein Provisorium erstellt, welches im Herbst wieder abgebaut werden musste. Neu soll ein fester Anbau mit Absaug-Melkanlage gebaut werden. Dies erleichtert die Melkarbeit und verbessert die hygienischen Voraussetzungen. Doch die junge Älplerin kann den Milchraum nicht ganz finanzieren.
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