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Bei Bollinger arbeiten ganz unterschiedliche Fachexperten zusammen, um aus den sonnengereiften Trauben verschiedenster Parzellen herausragende Champagner zu kreieren. Da wären z.B. der Kellermeister, der Weingut-Direktor, die Erntehelfer und der Küfer - angeblich der letzte ansässige Küfer in der gesamten Champagne. Das Haus verfügt über 174 Hektar Rebfläche, 700.000 Magnum-Flaschen mit Reserveweinen (die vorzugsweise für Blends eingesetzt werden) und 3.500 kleine Fässer. In jenen Fässern findet Cru-spezifisch die erste Fermentation statt, nachdem die Pressungen für die Weiterverarbeitung freigegeben wurden. Sollten die Traubenmoste nämlich nicht die Qualitätsstandards erfüllen, werden sie einfach weiterverkauft.
Die Maison Bollinger wurde 1829 in Aÿ von den Herren Hennequin, Renaudin und Bollinger gegründet. Schon bald fiel der Familie Bollinger aufgrund besonderer Umstände, die eine Heirat und einen Todesfall umfassen, die alleinige Leitung des Unternehmens zu. Das Champagnerhaus verblieb in den Händen der Familie, bis 2008 erstmals ein Aussenstehender die Rolle des Vorsitzenden annahm. Nicht zuletzt durch die grosszügigen Nennungen in bislang sieben James Bond-Filmen wurde die Marke Bollinger weltberühmt.
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