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Nach zuvor zwei Niederlagen galt für die Schweizerinnen im vierten Gruppenspiel im kroatischen Zadar: Verlieren verboten. 24 Stunden nach dem enttäuschenden Auftritt beim 0:3 gegen Belarus war von ihnen gegen die noch punktelosen Slowakinnen eine prompte Reaktion gefordert. Und die gab es auch – zumindest zu Beginn.
Obwohl sie im Startsatz lange Zeit einem Rückstand hinterher rannten, gewannen sie diesen mit 25:20. Doch danach kam die Equipe von Nationaltrainerin Saskia van Hintum vom Fahrplan ab. Sie leistete sich zu viele Ungenauigkeiten, was von den Gegnerinnen umgehend bestraft wurde. So gingen die Durchgänge 2 und 3 deutlich 14:25 und 19:25 verloren.
Mit dem Rücken zur Wand rafften sich die Schweizerinnen, die im Vergleich zum Vortag wieder auf Captain Laura Künzler zählen konnten, nochmals auf. Trotz einer 16:11-Führung, konnten sie den Satzausgleich aber nicht mehr bewerkstelligen. Nach 107 Spielminuten verwerteten die Slowakinnen den ersten Matchball zum siegbringenden 25:22.
Mit nur zwei Punkten aus vier Gruppenspielen ist es für die Schweizerinnen kaum mehr möglich, die Achtelfinals und damit das erklärte Ziel zu erreichen. Zum Vorstoss in die Top 4, der zur Teilnahme an der K.o.-Phase berechtigt, bräuchte es einerseits zum Abschluss der Vorrunde am Donnerstag gegen die übermächtigen Italienerinnen einen Sieg - war einer riesigen Sensation gleichkäme. Andererseits müsste Belarus seine ausstehenden Spiele gegen Ungarn und die Slowakei jeweils klar für sich entscheiden.