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Es spricht nichts gegen eine normale Schwangerschaft und Geburt bei Spätgebärenden. Sie müssen jedoch während Ihrer Schwangerschaft besonders betreut werden und unter Umständen häufiger zu Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen gehen.
Gewisse Komplikationen, die bei älteren Schwangeren etwas häufiger sind, wie z. B. Schwangerschaftsdiabetes oder Hypertonie, können so frühzeitig festgestellt und behandelt werden. Kurz vor der Geburt wird man besonders sorgfältig auf Anzeichen einer Plazentainsuffizienz untersuchen. Besteht daraufhin der Verdacht, dass Ihre Plazenta das ungeborene Kind nur unzureichend versorgt, muss die Geburt unter Umständen künstlich eingeleitet werden. Bei Frauen über 40 ist eine operative Entbindung per Kaiserschnitt etwas wahrscheinlicher.
Schwangeren ab 35 Jahren wird schon früh in der Schwangerschaft eine genetische Beratung angeboten, um Möglichkeiten und Risiken der vorgeburtlichen Diagnostik von Chromosomenstörungen zu erörtern.