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Bei der Diskussion über den Import von Futtermitteln ist die Wirtschaftlichkeit des Anbaus von Körnerleguminosen in der Schweiz von Interesse. Kosten-/Leistungsrechnungen auf Vollkostenbasis für Soja, Ackerbohnen, Eiweisserbsen und Lupinen ergeben unter Annahme einer rationellen Bewirtschaftung auf drei Hektar grossen Parzellen einen realisierten Stundenlohn beziehungsweise eine Arbeitsverwertung von mindestens Fr. 37.–. Diese Arbeitsverwertung ist vergleichbar mit Weizen und sogar deutlich besser als Futtergerste. Umgerechnet auf das Kilogramm Rohprotein verzeichnen die vier Kulturen Produktionskosten zwischen Fr. 1.10 und Fr. 1.40. Obwohl bei dieser Kalkulation die Kosten von Verarbeitungsschritten nicht berücksichtigt sind, kann die inländische Produktion von Protein mit importiertem Sojaextraktionsschrot konkurrieren. Qualitative Unterschiede wie die Verdaulichkeit des Proteins sowie die Verfügbarkeit wurden nicht berücksichtigt.
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Wirtschaftlichkeit inländischer Körnerleguminosen