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Das Wichtigste in Kürze
- Eine Lehrerin bemerkt auf einem Flug nach Island plötzliche Halsschmerzen.
- Nach dem positiven Corona-Test isoliert sie sich auf dem Flugzeug-WC.
- Im isländischen Quarantäne-Hotel erhält sie Geschenke von der Flugbegleiterin.
Eigentlich wollte Marisa Fotieo nur von Chicago via Reykjavik in die Schweiz reisen, um die Festtage mit Verwandten zu verbringen. Doch die Reise machte sie berühmt – wegen eines positiven Tests auf das Coronavirus und ihrer ungewöhnlichen Isolation.
Vor dem Flug habe sie mehrere PCR- und Schnelltests gemacht, die alle negative waren, sagt Fotieo gegenüber «CNN». Rund eineinhalb Stunden nach dem Abflug habe sie dann Halsschmerzen bekommen. Deshalb machte die Grundschullehrerin einen Schnelltest auf der Toilette des Flugzeugs. Dadurch würde sie sich besser fühlen, vermutete sie.
Coronavirus: Trotz Impfung und Booster infiziert
Doch der Test war positiv – Fotieo geriet in Panik. Denn an Bord war auch ihr 70-jähriger Vater. Sie informierte eine Flugbegleiterin, in der Hoffnung, einen neuen Sitzplatz weit weg von anderen Passagieren zu erhalten. Doch der Flug war ausgebucht, Fotieo schlug deshalb vor, sich im Klo zu isolieren.
Mit dem Coronavirus im Körper war eine Weiterreise nicht mehr möglich. Fotieo wurde vom Flugzeug sofort in ein Quarantäne-Hotel in der isländischen Hauptstadt gebracht, wo auch weitere Tests positiv ausfielen. Ihr Vater und Bruder waren aber negativ und konnten somit in die Schweiz reisen.