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Zivilstandsänderungen, beispielsweise durch Scheidungen, haben keinen Einfluss auf die Bevölkerungszahl, sie verändern jedoch die Bevölkerungsstruktur. Die von Scheidung betroffenen Personen bzw. vorhandene Informationen zu den aufgelösten Ehen stehen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Mit Scheidungshäufigkeit wird die Häufigkeit von Ehescheidungen in einer Bevölkerung bezeichnet.
Nachstehend finden Sie diverse Seiten mit Eckdaten und Grafiken zu Scheidungen sowie ausgewählte Querschnitts- und Längsschnittindikatoren zu Scheidungshäufigkeit und -verhalten.
In der Querschnitts- bzw. Periodenanalyse wird die Scheidungshäufigkeit von Ehen (die jeweils verschiedenen Heiratsjahrgängen angehören) in einem bestimmten Zeitabschnitt (i.d.R. einem Kalenderjahr) untersucht. Dabei werden folgende Querschnittsindikatoren präsentiert: rohe Scheidungsziffer, zusammengefasste Scheidungsziffer und durchschnittliche Ehedauer bei der Scheidung.
In der Längsschnitt- bzw. Kohortenanalyse wird die Scheidungshäufigkeit innerhalb eines bestimmten Heiratsjahrgangs (d.h. aller in einem bestimmten Kalenderjahr geschlossenen Ehen) über eine bestimmte Zeitperiode (i.d.R. bis zum Erreichen einer bestimmten Ehedauer), untersucht. Folgender Längschnittindikator wird präsentiert: Anteil der geschiedenen Ehen nach Heiratsjahrgang und Ehedauer.