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THAL STAAD/Buechen ALTENRHEIN
Thal
Luftaufnahme von Thal aus dem Jahre 1923.
Thal ist der Ortsteil der Gemeinde Thal der, wie der Name schon Sagt, in einem klimatisch geschützten Kessel (Tal) zwischen dem Buechberg im Norden und dem Lutzenberg im Süden liegt.
Thal wurde 1163 als curtis tale erstmals erwähnt. Der Bischof von Konstanz verkaufte den aus Thal, Buechen, Heiden, Lutzenberg, Rheineck, Staad und Wolfhalden bestehenden Hof Thal samt der Pfarrkirche 1163 an Rudolf von Pfullendorf, der den 1209 in die Reichsvogtei Rheineck umgewandelten Reichshof an Kaiser Friedrich I. vererbte. Niedergericht, Kirchensatz und Kelnhof Thal wurden 1341 an die Herren von Sulzberg verpfändet. 1429 löste sich Kurzenberg von Thal 1598 wurde eine Allmendteilung zwischen dem Hof Thal und Kurzenberg durchgeführt. 1498 erfolgte die definitive Abtrennung der Stadt Rheineck, 1770 eine Allmendteilung im Buriet unter den Dorfgenossen. 1490 bis 1798 war Thal Teil der Landvogtei Rheintal. 1798 bis 1803 gehörte Thal zum Distrikt Rheintal im Kanton Säntis, dann von 1803 bis 1831 zum sankt-gallischen Bezirk Rheintal bzw. 1831 bis 2002 zum Bezirk Unterrheintal.
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Staad (Buechen)
Luftaufnahme von Staad aus dem Jahre 1930.
Staad ist ein Dorf in der politischen Gemeinde Thal im Kanton St. Gallen in der Schweiz und bildet zusammen mit Buechen eine Einheit und eine Kirchgemeinde.
Staad liegt direkt am Bodensee und grenzt im Westen an Rorschach und im Osten an Buriet/Altenrhein. Das Dorf Buechen liegt etwas erhöht in richtung Süden direkt an der Autobahn A1.
Erstmals wurde das 1421 als Stad erwähnt. 1499 wurde Staad durch schwäbische Truppen geplündert und verbrannt. Oberstaad gehörte zum Niedergericht Thal, Unterstaad zum fürstäbtischen Gericht Rorschach. In Buechen stand schon im Spätmittelalter eine Kapelle, die 1966 abgebrochen wurde.[2] 1709 wurde für die Gläubigen in Altenrhein und Staad die evangelische Kirche Buechen eingeweiht.[3] 1803 kam Staad an die Gemeinde Thal, 1805 Unterstaad an die Gemeinde Rorschacherberg. 1831 bis 2003 gehörte Staad zum Bezirk Unterrheintal.
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Altenrhein
Luftaufnahme von Altenrhein aus dem Jahre 1920.
Altenrhein liegt am Ende einer Landzunge zwischen fossilen Armen des Rheindeltas und ist bekannt durch den Flugplatz St. Gallen-Altenrhein. Altenrhein ist ein Wassersport-, Tourismus- und Naherholungsgebiet.
Altenrhein war 890 wohl noch eine Insel. 983 wurde es als Rinisgemünde, 1402 als zum vornechtigen Rhin erwähnt. Seit dem 17. Jahrhundert wird das Dorf als Altenrhein bezeichnet. Flugschiff Dornier Do X im Jahr 1930 vor der Halle in Altenrhein 983 schenkte der Bischof von Konstanz Altenrhein dem Kloster Petershausen als Stiftungsgut. 1163 erhielt Rudolf von Pfullendorf Viehweiden bei Altenrhein als Lehen. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts waren Einkünfte und Besitzungen ze Rine bei den St. Galler Ministerialen von Rorschach. Im Spätmittelalter bildete sich allmählich eine Siedlung aus. Diese war 1469 bis 1797 eine Hauptmannschaft im äbtischen Gericht Rorschach und erhielt 1542 eine Hofrechts- und Einzugsordnung sowie 1639 eine äbtische Gemeindeordnung. Ortsbürgergeschlechter waren jahrhundertelang nur Noger und Dudler. Die vor 1556 erbaute Kapelle wurde 1842 zur Filialkirche erhoben. Bis 1914 zur Pfarrei Rorschach gehörig, wurde sie dann zur selbständigen Pfarrkirche und 1958 durch eine neue Kirche ersetzt.
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