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Heute (Dienstag)-Abend geht für die Wasserwirtschaftler in der Schweiz das hydrologische Jahr 2013/2014 zu Ende. Wenig überraschend: Das hydrologische Jahr war zu nass. Auf der Alpennordseite lagen die Niederschlagsmengen meist bei 105 bis 120 Prozent des klimatologisch relevanten Mittels der Jahre 1961 bis 1990. Im Wallis war es dagegen stellenweise zu trocken, und auch der Säntis liegt mit 91 Prozent weit unter dem Durchschnitt. Bei Gebirgsstationen sind aber die Messresultate der Niederschlagsmessung immer mit Vorsicht zu geniessen, da Wind- und Schneeeinflüsse sehr oft zu ungenauen Messergebnissen führen.
Sommer und Winter nass
Die grossen Niederschlagsmengen im Süden sind sowohl auf den nassen Winter, wie auf den nassen Sommer zurückzuführen. Im Winter lagen in den südlichen Bergen zum Teil Rekordschneemengen, so in San Bernardino, aber auch auf dem Malojapass. Im Mittel- und Südtessin fiel bei relativ hohen Temperaturen der Niederschlag meist in der Form von Regen. Nass waren dann auch wieder die Sommermonate, während das Frühjahr eher trocken ausfiel.
Im Norden vor allem Sommer
Nördlich der Alpen führten zwei Komponenten zum Niederschlagsüberschuss. Einerseits war der Sommer natürlich zu nass, anderseits fallen auch noch die beiden nassen Herbstmonate (Oktober und November) 2013 ins Gewicht. Im Gegensatz zum Süden war der Winter eher trocken oder höchstens durchschnittlich nass, der Frühling, insbesondere März und erste Hälfte April waren sehr trocken.