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Nachfolgend erlaube ich mir, mit dem Nachdenken über den Neptun als das „Prinzip des Endlichen“ (siehe Wolfgang Döbereiner) die Betrachtung über den „widerrechtlichen Einbruch des Zeitlosen“ in einer Art Rätselfrage ausklingen zu lassen.
Das „Prinzip des Endlichen“ (Neptun/Fisch/archetypisch Haus 12) ist seinem Wesen nach noch nicht in der Zeit. Es tritt erst im Uranus/Wassermann/archetypisch Haus 11 in den „Ursprung“ (Uranus) der Zeit ein. Durch diesen Ursprung in die Zeit hat der Mensch ein Schicksal in der Endlichkeit der Zeit. Jede Zeit ist auf Endlichkeit angelegt.
Der Eintritt des Prinzips der Endlichkeit in die Zeit über den Uranus macht den Uranus (archetypisch Haus 11) zum Symbol der „Türe“ in die Endlichkeit. Hier eröffnet sich nun eine Möglichkeit, das Gleichnis im Johannesevangelium Kapitel 10 astrologisch zu deuten.
Johannes 10: „Wer nicht zu der Türe zu den Schafen hineingeht, sondern anderswo in den Stall eindringt, ist ein Dieb und ein Mörder. Und er ruft sie alle einzeln beim Namen und führt sie hinaus.“
Dieses Hinausführen bezeichnet den Weg vom Uranus zum Neptun. Dadurch wird der Uranus zum „Todesplanet“ (siehe Wolfgang Döbereiner). Das Hinausführen ist gleichzeitig auch ein Hineinführen in die Bejahung der Zeit: „Ich bin das Alpha und das Omega“ (Offenbarung des Johannes 1.8).
Mit der Entdeckung des Neptuns ging einher, dass ein Leben in der Zeitlosigkeit heute fast nicht mehr gedacht werden kann. Vor der Entdeckung des Neptuns war das Leben im Himmel als das Zuhause in der Ewigkeit eine Art Selbstverständlichkeit. Das eigentliche Zuhause ist das „Vaterhaus“, der Neptun der Vater. Das Horoskop beginnt in Haus 12 mit dem Vaterhaus des Neptuns, das im Uhrzeigersinn im Uranus (archetypisch Wassermann/ Haus 11) zum „Ursprung“ in die Zeit kommt.
Der Aszendent bildet im Uhrzeigersinn (UZS) die Spitze des 12. Hauses (des „Vaterhauses“). Im Horoskop der Resonanzübertragung von S. 15 wird der Aszendent vom Wassermann beherrscht. Herrscher im Wassermann ist der Uranus. Das Tierkreiszeichen am Aszendenten (Wassermann) bildet mit dem ihm zugeordneten Planeten (Uranus) zusammen mit den Planeten im 1. und 12. Hauses das „Prinzip der Endlichkeit“, das als „Anlage“ der Endlichkeit im Steinbock von Haus 11 in den Ursprung der Zeit gebracht werden sollte. Da der Saturn als Herrscher von Haus 11 in die Ewigkeit von Haus 12 zurückkehrt, ist der Ursprung von Haus 11 in Haus 12 „versunken“ und mit der Pluto-Saturn Konjunktion sogar verdrängt.
Im Horoskop der Resonanzübertragung soll der Kampf (Mars) des verdrängten Neptuns gegen die Information dessen Verdrängung (Pluto) durch die Resonanzübertragung in die Zeit gebracht werden. Die Verdrängung des Neptuns in Haus 1 ist Teil der Anlage. Er erscheint dadurch in seiner Rückseite als Mars gegen den Pluto (s.D.)
Das Prinzip der Endlichkeit (Anlage) bring im Mars mit sich den Kampf des Marses in Haus 12 gegen die Information (Pluto-Mars Konjunktion) der Verdrängung des Neptuns. Dieser Kampf findet durch den Uranus als Herrscher von Haus 12 in Haus 2 statt, der in der Uranus-Venus Konjunktion über die Resonanz-Homöopathie die „Gestalt“ (Wage-Venus) von ihrer „Substanz“ (Stier-Venus) „befreit“ (Uranus).
Nun ist es so, dass das Prinzip des Endlichen (archetypisch der Neptun von Haus 12) in jedem Horoskop durch das Tierkreiszeichen am Aszendent anders beschrieben wird. Die rhythmischen Auslösungen des Neptuns sind deshalb oft so schwer zu ertragen weil sie einhergehen mit den wiederrechtlichen Einbrüchen seiner Verdrängung in die Zeit.
“Derjenige der durch die Türe eintritt, ist ein Hirte der Schafe. Ihm tut der Türhüter auf, und die Schafe hören auf seine Stimme.“ (Joh. 10). Der Türhüter ist astrologisch der Skorpion, der den zunächst in der Pluto-Saturn Konjunktion gefangenen Saturn als „Bestimmung“ in die Zeit freigibt.