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Zofingen
Römischer Gutshof mit Badeanlage
Der Gutshof von Zofingen ist schon 1826 entdeckt und ausgegraben worden. Sein Hauptgebäude gilt als eines der frühesten systematisch ausgegrabenen Herrenhäuser (pars urbana) im Aargau.
Das beeindruckende Herrenhaus ist etwa 106 Meter lang und mindestens 26 Meter breit. Es ist mit einer rückwärtigen Portikus ausgestattet und besass wahrscheinlich zwei Seitentrakte, die vor die Fassade vorsprangen. Im nördlichen Seitentrakt waren Wirtschaftsräume untergebracht und im Südlichen befand sich eine Badeanlage mit zwölf Räumen. Im Mitteltrakt befanden sich die Wohnräume, drei davon waren mit farbigen Mosaiken ausgelegt. Die Mosaikräume wurden bereits 1831 mit zwei klassizistischen Schutzbauten versehen und dadurch dem Publikum zugänglich gemacht. 1971 wurden die Mosaike restauriert und neu konserviert.
Vom restlichen Teil der Gutshofanlage sind drei Nebengebäude sowie ein kleiner Teil der Hofmauer archäologisch erfasst worden. Ein mächtiges Tor im Nordwesten des Hauptgebäudes führte in die Anlage hinein.
Besucherinformationen
Burgruine Bottenstein
Die Burganlage bestand aus einem mächtigen, rechteckigen Gebäude, bei dem es sich um einen wehrhaften Palas oder eher um einen Turm mit gleichzeitig gebautem Wohnhaus handelte. Nach der Burg Bottenstein nannte sich eine kyburgische, später habsburgische Dienstadelsfamilie. Ende des 13. Jahrhunderts kam die Burg an die Freiherren von Aarburg, die sie den Herren von Büttikon zu Lehen gaben. Durch Erbschaft gelangte die Burg in den Besitz der Freiherren von Rüssegg. Diese verkauften 1483 die bereits verlassene Burg an die Stadt Zofingen.
Die Burg wurde 1949/50 ausgegraben und konserviert.
Besucherinformationen
Nach dem Hof Bottenstein die Strasse steil bergauf nehmen und durch den talseitigen Burggraben. Links folgt der Zugang zur Ruine.