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Die Zeit nach dem ersten Cupsieg war äusserst turbulent. Verhaftungen, lange Sperren durch die Transferkommission und ein erneuter Abstieg prägten die Jahre ab 1960.
Kaum war der erste Cupsieg der Vereinsgeschichte fertig gefeiert, wurde FCL Trainer Rudi Gutendorf verhaftet. Sittlichkeitsvergehen waren die Vorwürfe. Der FCL stellte seinen Trainer vorsorglich frei. Einen Monat später wurde Gutendorf aus der Haft entlassen, das Verfahren blieb hängig. Zu einer Verurteilung kam es auch in den Monaten danach nie. Dies bewog den Vorstand die Suspension aufzuheben und Rudi Gutendorf wieder einzustellen. Das Vertrauensverhältnis war aber dahin – obwohl es nie einen Beweis für seine Schuld gab und der Deutsche sich auch menschlich immer vorbildlich verhielt.
Wenige Monate später erreichte gleich die nächste Hiobsbotschaft die Innerschweizer. Der deutsche Starstürmer Erich Hahn wurde von der Transferkommission des SFV für zehn Spieltage gesperrt, da er als Vollprofi unterwegs war und nicht wie vorgeschrieben, neben dem Fussball einer geregelten Arbeit nachging. Trotz vieler Turbulenzen schloss der FCL die Saison auf dem guten achten Rang ab und auch im Cup zog man bis in den Halbfinal vor, wo aber Biel zu stark war. Bis zur Saison 1965/66 vermochte sich der FC Luzern in der höchsten Spielklasse zu halten. Trotz drastischer Finanzlage und grossen Sparmassnahmen schaffte man dem Abstieg irgendwie immer zu entkommen.