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Die portugiesische Regierung hat entschieden, die Aussenstelle des Konsulats in Bulle wieder zu schliessen. Der Dachverband der Freiburger Portugiesen fordert in einer gestern verbreiteten Mitteilung die umgehende Wiedereröffnung der konsularischen Filiale. Er bedauert die Entscheidung. Die Schliessung werde als vorübergehend bezeichnet, doch sei keine Dauer angegeben, hält der Verband fest. Er verweist auf die hohe Zahl portugiesischer Staatsbürger im Kanton Freiburg.
Die Aussenstelle war im Oktober 2012 eröffnet worden und hatte in der portugiesischen Gemeinde im Kanton grossen Anklang gefunden. Sie wurde in einem Raum des Stadthauses eingerichtet und hatte zweimal im Monat geöffnet. Die Regierung in Lissabon hat laut der Mitteilung auch die zweite Aussenstelle des Konsulats, jene in La Chaux-de-Fonds, im Rahmen einer globalen Sparmassnahme aufgehoben.
Der konsularische Dienst sei im Monat von 100 bis 150 Hilfe suchenden Portugiesen aufgesucht worden, rechnet der Verband vor, namentlich um einen Ausweis zu erneuern oder Formalitäten zu erledigen. Wie die Vereinigung weiter ausführt, kann sie auf die Unterstützung durch die Botschaft in Bern setzen, welche vom Nutzen der unmittelbaren Betreuung der Bürger überzeugt sei. Diese mussten vor der Lancierung des neuen Dienstes in Bulle bisweilen morgens um drei vor der Botschaft anstehen, wollten sie noch am gleichen Vormittag die Identitätskarte erneuern lassen. fca