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Brasilien wird der Ukraine keine Munition liefern und sich statt dessen um politische Vermittlung zwischen Kiew und Moskau bemühen. Das hat Präsident Luiz Inácio Lula da Silva am Montag (Ortszeit) anlässlich seines Treffens mit Bundeskanzler Olaf Scholz mitgeteilt. Lula erläuterte mit Blick auf die Bitte Berlins, der Ukraine Munition für «Gepard»- und «Leopard 1»-Panzer aus dem Besitz der brasilianischen Streitkräfte zur Verfügung zu stellen, sein Land habe «kein Interesse» daran: Man wolle »keinerlei Beteiligung an diesem Krieg, auch nicht indirekt«.
Seine Regierung sei jedoch gewillt, sich als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine zu betätigen. Es sei «notwendig, eine Gruppe von Ländern zu bilden, die stark genug ist und respektiert wird», erklärte Lula, «und sich mit den beiden an einem Verhandlungstisch zusammenzusetzen». Dabei spielten «unsere chinesischen Freunde eine sehr wichtige Rolle»: «Es ist Zeit, dass China anpackt.» Lula fügte hinzu, er habe über seine Vorstellungen schon mit Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gesprochen.