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Das Christentum ist die am weitesten verbreitete Religion im Land, vornehmlich vertreten durch die römisch-katholische und die protestantische Kirche. In den einzelnen Kantonen dominiert jeweils eine der beiden Konfessionen. Im Jahr 2017 waren rund 36 Prozent der Bevölkerung katholisch und etwa 24 Prozent protestantisch. Doch es gibt noch weitere Glaubensrichtungen in der Schweiz: 5,4 Prozent der Wohnbevölkerung sind Muslime, 5,9 Prozent orthodoxe und andere Christen sowie etwa ein Prozent Hindus, Buddhisten und Juden.
In den letzten Jahren sind jedoch viele Menschen aus den Kirchen ausgetreten. Entsprechend hat die Zahl der Konfessionslosen deutlich zugenommen. Im Jahr 2017 lag der Anteil der Menschen ohne Konfession bei 26 Prozent. (Quelle: Bundesamt für Statistik, Stand 2017).
In der Schweiz sind Kirche und Staat getrennt. Das Recht auf Glaubens-, Gewissens- und Kultusfreiheit ist in der Bundesverfassung fest verankert. Jeder Mensch hat also das Recht, frei zu entscheiden, ob er gläubig sein möchte und welche Religion er praktizieren will oder nicht.
Man darf seinen Glauben oder die Religion auch wechseln, seine Überzeugungen frei äussern und ausleben. Das gilt für Einzelne genauso wie für Glaubensgemeinschaften. Jeder hat das Recht, alleine oder in einer Gruppe Kulthandlungen, religiöse Praktiken oder Rituale zu vollziehen.