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Der Ständerat beriet heute den Voranschlag 2020 und damit die Verteilung der Staatsausgaben. Er folgte dem Beschluss des Nationalrats und erhöhte das Budget für die Landwirtschaft um rund 6 Millionen Franken. Der Schweizer Bauernverband begrüsst den Entscheid. Er weist aber darauf hin, dass dieses Geld nicht dazu dient, die Beiträge für die einzelnen Betriebe zu erhöhen und es in der Folge nicht mehr Geld für die Bauernfamilien selber gibt.
Vielmehr möchte das Parlament damit das beschlossene Kompetenzzentrum Boden finanzieren, die Motion Hausammann «Stärkung der Pflanzenzüchtung jetzt!» umsetzen und die Arbeit des Forschungsinstituts für biologischen Landbau stärken. Es ist richtig, dass dies durch zusätzliche Mittel und nicht durch eine Kürzung der Direktzahlungen für die Bauernfamilien geschieht. Das Geld dient zur Schaffung von Grundlagen, um den Anbau und den Pflanzenschutz in der Schweiz zu optimieren. Diese Mittel helfen zielgerichtet, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und damit die gesellschaftlichen Erwartungen zu erfüllen.