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Karate in der heutigen Form findet seinen Ursprung vor allem auf der japanischen Insel Okinawa und in Ost-China. Ein bereits früh erlassenes Verbot, Waffen zu tragen, wurde nach der Annektierung Okinawas durch Japan 1609 aufrecht erhalten, und hat schliesslich zur Entwicklung einer waffenlosen Kampfkunst geführt, bei er der Körper die Funktion verschiedener Waffen übernimmt.
Die Kunst der leeren Hände, die schliesslich über Okinawa nach Japan kam und dort vor allem in den letzten hundert Jahren zum heutigen Karate-Do weiterentwickelt wurde, hat heute eine grosse kulturelle wie, vor allem in den westlichen Industrienationen, auch vermehrt eine sportliche Bedeutung erlangt.
In unzähligen Dojos (japanisch: Ort des Weges - das Dojo ist der Trainingsraum für japanische Kampfkünste) wird auch in der Schweiz Karate trainiert. Die Kunst des Kämpfens mit der leeren Hand soll allerdings nicht eine Kunst des Kämpfens mit leeren Köpfen sein. So achtet ein Dojo-Leiter, der Sensei (japanischer Ausdruck für Meister, hier Meister des Karate), darauf, dass mit dem Erlernen der Kampftechnik auch Werte wie etwa Respekt und Höflichkeit, Zuvorkommenheit und Hilfsbereitschaft vermittelt und verankert werden.
Shotokan-Karate (Shoto, japanisch: Ort des Shoto, nach dem Gründer Funakoshi Gichin, der das okinawaische Shuri-Te-Karate unter seinem "Künstler"-Namen "Shoto" nach Japan brachte) ist in unseren Breitengraden ein weit verbreiteter spektakulärer Karate-Stil.
Karatedo ist wie ein Baum (von www.karate.ch)
Fester Stamm
Starke Wurzeln
Verschiedene Äste
Grüne Blätter
Saftige Früchte