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Welche Safarigebiete sind Reisenden zu empfehlen, die zum ersten Mal Kenia besuchen?
Wir empfehlen die Gebiete um den Mount Kenya (Laikipia) die grosse Maasai Mara, den Amboseli-Nationalpark und die beiden Pärke des Tsavo (Ost und West). Natürlich ist auch ein Aufenthalt am Meer sehr zu empfehlen.
Wie sind die Temperaturen?
An der Küste ist es fast das ganze Jahr über tropisch warm und feucht: +/- 30 Grad.
Ebenfalls sehr warm ist es in den südlichen Nationalparks wie zum Beispiel im Tsavo Ost und West. Die wärmsten Monate sind Januar – März. Etwas kühler ist es in den Monaten Juni – August.
In den höher gelegenen Gebieten ab 1500 – 2000 Metern über Meer ist es zwischen Januar und März sehr warm. In den Nächten kann es jedoch empfindlich kühl (12 –15 Grad) sein.
Kühler ist es in den Monaten Juni – August. Tagsüber oft zwischen 23 – 26 Grad. Nachts um 10 Grad.
Gibt es eine Altersbeschränkung oder Altersempfehlungen?
Nein. Es ist jedoch zu beachten, dass längere Autofahrten auf Naturstrassen streng sind. Unsere Reisen und Aufenthalte sind so gestaltet, dass längere Pausen vorgesehen sind.
Wie bereiten wir uns zweckmässig auf die Reise vor?
Wir empfehlen Ihnen, sich mit handelsüblichen Reisebüchern zu informieren und/oder mit uns das Gespräch zu suchen. Gerne beraten wir Sie.
Welche Impfungen sind zu empfehlen?
Eine Malaria-Prophylaxe ist dringend empfohlen und wird vom Arzt verschrieben.
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. Wer von Kenia beispielsweise nach Südafrika oder in ein anderes Land weiterreist, muss zudem eine Gelbfieber-Impfung vorweisen können.
Was müssen wir an Kleidung mitnehmen?
Leichte Kleidung und sicher eine warme Jacke / ein warmer Windschutz und ein Pullover sind ausreichend. Wir empfehlen auf Safari gutes Schuhwerk. Akaziendornen können Schuhsohlen durchstechen. Flip-Flops sind nur in Lodges oder am Strand zu empfehlen.
Sollen wir Moskitonetze von zu Hause mitnehmen?
Nein, das ist nicht nötig.
Wieviel Reisegeld müssen wir mitführen und in welcher Form?
Unsere Reisen sind mit geringen Nebenkosten verbunden. Zumeist handelt es sich dabei um Visum-Gebühren, Getränke, Aktivitäten und Trinkgelder. Die unkompliziertesten Zahlungsmittel sind Kenia Schilling und US Dollar. Als Ergänzung können Sie Ihre Kreditkarte (Visa, Mastercard) mitführen. Immer mehr Lodges und auch Camps akzeptieren Plastikgeld.
Werden Trinkgelder erwartet? Wenn ja, in welcher Höhe?
Ein höheres Trinkgeld an einen Driver-Guide (Fahrer) am Ende einer Reise ist üblich. Denken Sie daran, gute Fahrer achten auch auf Ihre Sicherheit. Oft legen die Reisenden das Geld zusammen. Für eine Woche sind total 80 – 100 US Dollar üblich.
Lokale Führer (z.B. Bootstouren, Fuss-Safaris usw.) sind über ein Trinkgeld froh. Meistens reichen ein paar Kenianische Shilling, ausser es handelt sich um feste Preise pro Person. Tun sich einzelne Angestellte besonders hervor, ist aber auch hier eine persönliche Zuwendung zu empfehlen.
Für Gepäcktransporte ist mit maximal einem US Dollar zu rechnen.
Ist es sinnvoll, wenn wir kleine Geschenke mitführen und austeilen
Wir verstehen den Wunsch und das Bedürfnis, etwas mitbringen zu wollen. Von Geschenken und Mitbringsel an anonyme Personen und Gruppen raten wir jedoch ab, da dies sogar zu Konflikten führen kann. Lassen Sie sich von Eco Safari in einem Gespräch beraten. Wenn ein von Eco Safari unterstütztes Sozialprojekt besucht wird, können nützliche Geschenke sehr willkommen sein.
Sind wir von unseren Angehörigen oder vom Arbeitsumfeld während der Reise völlig abgeschnitten?
Nein. Die Kommunikationsmöglichkeiten sind in Kenia sehr gut. Sie haben in Hotels/Lodges meistens WLAN und gute Mobiltelefon-Netzwerke. Dies auch in sehr abgelegenen Gebieten.
Welche giftigen Tiere (Schlangen, Spinnen und Skorpione) gibt es? Was ist zu beachten?
In Kenia gibt es verschiedene giftige Tiere, doch wir haben bislang noch nie einen Zwischenfall erlebt. Unsere Guides wissen um Kunden, die sich davor fürchten und vermeiden jedes Risiko. Schlangen sind sehr selten zu sehen und meiden den Kontakt zu Menschen, wie dies andere Tiere auch tun. Gefährlicher als Schlangen, Skorpione und Spinnen ist die Malaria und andere übertragende Krankheiten. Davor kann man sich aber gut schützen.
Wie kann man sich am besten schützen, wenn man keine Malaria-Prophylaxe nehmen möchte?
Am besten mit Insektenschutzmitteln und mit langen Kleidern, die Arme und Beine bedecken.
Es gibt in Drogerien und Apotheken auch Mittel, die sie auf Kleider auftragen können. Informieren Sie sich in einem Fachgeschäft.
Welche gesundheitlichen Risiken gibt es, die zu beachten sind?
Magen-Darm-Probleme und Durchfall sind leider immer möglich. Grundsätzlich gilt, dass alles gegessen werden kann, was sich schälen lässt oder gekocht ist – «peel it, cook it or leave it» ist daher das Motto. Wir empfehlen zudem, dass Sie stets ein Desinfektionsmittel bei sich tragen, um die Hände regelmässig zu reinigen.
Was ist, wenn ein medizinischer Notfall eintritt?
Ostafrika hat ein zuverlässiges Luftrettungssystem («Flying doctors» mit Basis in Nairobi). Die Maschinen mit ärztlichem Personal fliegen alle Landesteile in Kenia an. Die medizinische Versorgung in Nairobi ist einwandfrei. Alle Reisenden sind bei AMREF «Fliegende Ärzte» versichert.
Können wir auch ein Fahrzeug ohne Fahrer mieten und auf eigene Faust losziehen?
Dies kann man tun. Wir raten jedoch dringend von einem Self-Drive ab. Die Beschilderungen sind schlecht und es fehlt teilweise an Infrastrukturen bei Pannen unterwegs.
Wir möchten im Land nicht fliegen, sondern die anderen öffentlichen Verkehrsmittel benützen. Können Sie uns etwas empfehlen?
Nein. Es ist leider so, dass dem grossen Land zuverlässige und günstige Massenverkehrsmittel noch weitgehend fehlen. Die recht verbreiteten Überland-Busse gelten als gefährlich.
Möglich ist die neue Zugsverbindung zwischen Mombasa und Nairobi.
Wir möchten nicht nur Tiere sehen, sondern auch «Land und Leute» kennenlernen. Wie sind die Möglichkeiten?
Sie bekommen sehr viel vom Land und von der Lebensart der Bevölkerung zu sehen. Eigentliche Treffen mit der Lokalbevölkerung sind nicht vorgesehen – aus Respekt gegenüber den Menschen. Spontane und interessante Kontakte können sich ausserhalb der «Touristenfallen» jederzeit ergeben, zum Beispiel auf einem Markt. Ihrer eigenen Initiative sind aber kaum Grenzen gesetzt. Teilen Sie Ihrem Guide mit, wenn Sie auf einem Markt oder in einem Dorf einen Halt machen wollen. Denken Sie daran, dass auf dem Land und in entfernten Gegenden nicht alle Menschen gut Englisch sprechen.
Bieten Sie nur Teil-Arrangements an?
Ja. Teilnehmende wollen den Flug oft selber buchen. Wir bieten deshalb fast ausschliesslich Land-Arrangements ab einem Flughafen an. In der Regel ab dem Internationalen Flughafen Jomo Kenyatta, Nairobi.
Worauf ist hinsichtlich Gesundheit auf einer Safari zu achten?
Um einer Malaria-Infektion vorzubeugen gibt es die medikamentöse Behandlung und die Expositions-Prophylaxe (Schutz vor Stichen mit geeigneter Kleidung und Repellents). Je nach Jahreszeit kommen Tsetse-Fliegen in einigen Nationalparks vor. Einzelne Reisende reagieren auf den Stich mit Schwellungen. Zudem empfehlen wir gutes Schuhwerk mit starken Sohlen, wegen den Dornen der Akazien. Flipflops und offene Schuhe sind nicht zu empfehlen (ausser am Strand).
Wir unternehmen sehr gerne Wanderungen. Können wir auch während dieser Reise zu Fuss unterwegs sein?
Trekkings finden nur ausserhalb der Nationalparks statt und werden von uns nicht angeboten.
Durch Guides geführte Fuss-Safaris, die 2 – 4 Stunden dauern, sind grundsätzlich möglich. Leider ist dies nicht überall erlaubt. Wenn Sie eine oder mehrere Fuss-Safaris wünschen, so versuchen wir die Reise entsprechend zu planen.
Können die Batterien für unsere Geräte aufgeladen werden?
Oft liefern die Lodges/Camps erst in den Abendstunden Strom (tagsüber und nachts meist nicht). In einzelnen Camps können die Batterien/Geräte zum Laden abgeben werden. Führen Sie das entsprechende Ladegerät mit. Fragen Sie auch Ihren Fahrer, ob Sie Ihre Batterien / Ihr Gerät im Fahrzeug aufladen können. Wir empfehlen jedoch, auch genügend Akkus/Batterien mitzuführen.
Wir sind uns an vegetarische Mahlzeiten gewohnt. Was werden wir auf Safari vorfinden?
Für viele Lodges sind vegetarische Menus eine Selbstverständlichkeit. Kleine Plätze wie etwa die Tented Camps sind flexibel genug, um auf individuelle Wünsche einzugehen. Sehr oft wird ein Selbstbedienungs-Buffet mit entsprechenden Wahlmöglichkeiten angeboten. Es ist für uns hilfreich, spezielle Wünsche frühzeitig zu erfahren, damit wir diese berücksichtigen können.
Wann und wo können wir Reiseandenken einkaufen?
Es gibt zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Alle grösseren Lodges haben ihre Shops. Wenn Sie sich unterwegs in einem Strassen-Laden umsehen möchten oder auf der Suche nach etwas Bestimmtem sind, sollten Sie Ihren Driver-Guide darauf aufmerksam machen.
Ist das Reisen mit Kindern in Kenia empfehlenswert?
Absolut. Unsere Reisen können auf die Bedürfnisse von Familie mit Kindern abgestimmt werden. Afrika bietet gerade für Kinder viele Eindrücke und tolle Erlebnisse.
Kindern bis zum Alter von 12 Jahren empfehlen wir keine Buschwanderungen.
Ich spreche wenig Englisch. Ist eine Reise trotzdem möglich?
Ja sicher. Unsere Guides sind sich dessen bewusst und haben Erfahrung mit Teilnehmenden, die wenig Englisch sprechen resp. verstehen können. Auf Wunsch versuchen wir, einen Deutsch sprechenden Fahrer zu organisieren. Dies können wir jedoch nicht garantieren.
Sind die Driver-Guides (Fahrer) genügend qualifiziert, uns sicher durch die gewählten Parks zu führen?
Ja. Unsere Driver-Guides sind bestens qualifiziert und kennen die befahrenen Gebiete sehr gut. Wir arbeiten grundsätzlich nur mit Fahrern, die eine entsprechende Ausbildung haben und durch die kenianische Vereinigung professionell arbeitender Guides zertifiziert sind.
Womit ist auf sehr langen Autofahrten zu rechnen? Wie lange dauert die längste Fahrt.
Grundsätzlich hängt die Dauer von der gewählten Route ab. Die längsten Etappen können 5 – 6 Stunden dauern. Auch wenn die Fahrten anstrengend sind, so haben bisher viele Teilnehmende diese als wichtig und interessant erlebt. Dadurch lernt man das Land besser kennen.
Wie viele Personen reisen in einem Geländefahrzeug?
Ideal sind 4 – 5 Personen pro Fahrzeug, damit alle bequem sitzen sowie einen Fensterplatz und Zugang zur Dachluke für Tierbeobachtungen haben. Wenn Kinder mitreisen, kann ein Wagen mit bis zu 6 Personen belegt werden. Für 6 Erwachsene und mehr empfehlen wir ein zweites Fahrzeug.
Mit wie vielen Tage sollte man für eine Safari mindestens rechnen?
Wir empfehlen mindesten 7 Tage, damit Sie keinen Zeitstress haben und einen guten Eindruck der Naturschönheiten gewinnen können.
Welche Verhaltensregeln sind zu beachten?
Kenianer sind tolerante Menschen und Touristen gewohnt. Doch bedenken Sie, dass es an der Küste vorwiegend Muslime und im Landesinnern mehrheitlich Christen gibt. Auf allzu freizügige Kleidung – insbesondere in Restaurants und in Städten – sollte verzichtet werden.
Seien Sie stets freundlich und korrekt im Umgang, das hilft im Kontakt.
Darf ich meinen Schmuck tragen? Ist das ein Risiko?
Die Bevölkerung ist überwiegend arm. Mit Diebstählen oder auch Überfällen muss deshalb in grösseren Städten gerechnet werden. Es empfiehlt sich hier, auf teuren Schmuck und/oder auf das Tragen von auffälligen Uhren zu verzichten. Auch Fotoapparate sind in Städten dezent einzusetzen.
Tipp von Richard Schmid: «Als Weisser habe ich in Städten oft eine grössere Geldmenge (ca. 200 USD) dabei, damit ich im Notfall Geld geben kann. Als Uhr trage ich ein billige Variante oder keine. Meine Kamera trage ich einer unauffälligen Plastiktragtasche.»
Wie sieht es mit Rauchen aus? Darf man das öffentlich tun?
Auf Rauchen sollte auf öffentlichen Plätzen, insbesondere in Städten, verzichtet werden. Sollten Sie rauchen wollen, so fragen Sie am besten vor Ort, ob es angezeigt resp. erlaubt ist.
Sonstiges
Seit kurzem kennt Kenia das Verbot von Plastiktragtaschen. Wer Säcke verkauft, damit handelt oder wegwirft, riskiert eine hohe Busse.
Brauche ich ein Visum für Kenia?
Ja. Alle Einreisenden aus Europa benötigen ein Visum. Es ist zu empfehlen, sich frühzeitig (spätestens eineinhalb Monate vor Einreise) das elektronische Visum zu bestellen: www.ecitizen.go.ke.
Kann man Geld einführen?
Ja. Die Einfuhr von Devisen ist möglich. Allerdings darf die Höhe der eingeführten Kenia Shilling den Betrag von USD 6000 nicht übersteigen.
Was ist zu beachten bei der Ausfuhr von Geräten?
Es ist ratsam, Kaufquittungen von mitgebrachten Geräten (Fotokameras u. Ä.) mit sich zu führen. So können Sie bei der Ausreise beweisen, dass Sie das Gerät/die Geräte nicht in Kenia erworben haben.