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Betreuung traumatisierter Überlebenden des Anschlags
Sri Lanka 12/2019
SRI LANKA 12/2019
Der Ostermorgen 2019 wird den Menschen in Sri Lanka für immer in schrecklicher Erinnerung bleiben: Eine Serie von Selbstmordattentaten in drei Kirchen und drei Hotels kostete rund 300 Menschen das Leben. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt.
In der katholischen Kirche „St. Sebastian“ in Negombo, in der St.-Antoniuskirche in Colombo, einem beliebten Wallfahrtsort, sowie in einer protestantischen Kirche im 250 Kilometer von der Hauptstadt entfernten Batticaloa hatten sich zahlreiche Gläubigen zum Ostergottesdienst versammelt. In den gut gefüllten Kirchen gab es die meisten Opfer zu beklagen
Die katholische Erzdiözese Colombo stand den Verletzten und den Angehörigen der Toten sofort zur Seite, um die Wunden zu behandeln, die Toten zu begraben und die erste Not zu lindern. Die seelischen Wunden sitzen jedoch tief. Die Menschen, die die Anschläge überlebt haben, sind schwerst traumatisiert, und die Angehörigen der Toten durchleben Schmerz und Trauer. Dazu kommt, dass die Menschen befürchten müssen, dass sich jederzeit wieder Anschläge ereignen können.