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Experten sind besorgt über den zunehmenden Kokain-Konsum in der Schweiz. Dagegen zeigt die Auswertung der Schweizerischen Gesundheitsbefragung von 2007 gegenüber 2002 einen Rückgang beim Cannabis-Konsum Jugendlicher.Dieser Inhalt wurde am 13. Oktober 2009 - 17:42 publiziert
Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) wertete im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die Daten zum Konsum illegaler Drogen aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007 aus. Dabei zeige sich eine Zunahme des Kokain-Konsums.
3,8% der befragten Männer und 1,7% der Frauen berichten über eine wenigstens einmalige Erfahrung mit Kokain. Fünf Jahre zuvor war dies noch bei 2,5% der Männer und 1,0% der Frauen der Fall.
Beim Cannabis-Konsum deuten die Befragungsdaten darauf hin, dass dieser vor allem bei Jugendlichen rückläufig ist, insgesamt 2007 aber auf vergleichbarer Höhe wie 2002 blieb.
6,9% der 15- bis 19-Jährigen sagten 2007, dass sie zum Zeitpunkt der Befragung Cannabis konsumiert hätten; 2002 waren es noch 11,4%. Bei den 20- bis 24-Jährigen ging der Anteil im gleichen Zeitraum von 13 auf 10,3% zurück.
Die Befragung liefert laut SFA nur bedingt verlässliche Informationen über den Konsum illegaler Drogen, der in der Gesellschaft negativ wahrgenommen werde. Deshalb sei vermutlich von Unterschätzungen auszugehen.
swissinfo.ch und Agenturen
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