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Die Organisation GRAIN (International) gewinnt den Alternativen Nobelpreis 2011, weil, wie die Jury schreibt, "ihre weltweite Arbeit die Lebensgrundlage und Rechte bäuerlicher Gemeinschaften schützt und den massiven Aufkauf von Ackerland in Entwicklungsländern durch ausländische Finanzinvestoren entlarvt".
SWISSAID freut sich sehr über den mutigen Entscheid aus Stockholm, denn GRAIN - eine Organisation, die auch von SWISSAID unterstützt wird - kämpft seit langem für die Rechte der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in der Dritten Welt.
In den 80er-Jahren begannen die Aktivisten von GRAIN, vor dem Verlust der Artenvielfalt zu warnen. Heute kämpft GRAIN vor allem gegen "Land Grabbing", also den Aufkauf von Land durch internationale Investoren. GRAIN selbst hat das Thema sowie den Begriff des "Land Grabbing" 2008 mit ihrer Arbeit auf die internationale Agenda gebracht.
Der alternative Nobelpreis wird in vier Kategorien von der Right Livelihood Foundation verliehen.