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Der Name Ampfer kommt von scharf, bitter und sauer. Das Kraut hatte seine Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert und war (und ist) vor allem in Frankreich und in der Westschweiz oft auf der Frühlingskarte anzutreffen. Das auch als Feld- oder Wiesenampfer bekannte Kraut wächst vom Frühjahr bis in den Herbst wild auf feuchten Wiesen sowie an Wald- und Wegrändern, wird inzwischen aber auch gezüchtet und in gut assortierten Lebensmittelgeschäften und auf dem Markt im Kräutersortiment verkauft. Gezüchteter Sauerampfer ist in der Regel weniger sauer und herb. Junge Blätter mit ihrer frischen Note sind eine feine Beigabe in Salaten und Suppen sowie in Fisch-, Geflügel-, Eier- und Käsegerichten, vor allem mit Ziegenkäse.
Das Konservieren von Sauerampfer ist schwierig, weil er hitzeempfindlich ist und geschmacklich schnell nachlässt. Darum gilt: Während der Saison geniessen!
Wird Sauerampfer gekocht, empfiehlt es sich, die Blätter zuerst ganz kurz zu blanchieren, damit die schöne grüne Farbe erhalten bleibt.