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Triumph für Westwood und Fitzpatrick
In einem dramatischen Finale gewinnt Matthew Fitzpatrick die DP World Tour Championship in Dubai und als Zweiter des Finales gewinnt Lee Westwood die "Race to Dubai"-Saisonwertung.
Es war ein Feiertag für Englands Golfer! Matthew Fitzpatrick gewann die DP World Tour Championship in Dubai mit insgesamt 15 unter Par und Runden von 68, 68, 69 und 68 Zählern und springt mit diesem Triumph im Race to Dubai von Rang 16 vor auf Platz zwei. Bereits 2016 hatte Fitzpatrick das Finalturnier der European Tour gewonnen. In den beiden Folgejahren siegte der Engländer zwei Mal in Serie beim Omega European Masters in Crans-Montana.
Lee Westwood, der als 47-Jähriger seine insgesamt 24 European-Tour-Erfolge auf vier Dekaden verteilen konnte, die DP World Tour Championship bereits 2009 für sich entschied und schon zwei Mal das Race to Dubai gewinnen konnte, reichte ein zweiter Rang für den Gesamtsieg in der Saisonwertung. Der Brite fing Patrick Reed auf den letzten Metern noch ab und liess sich nach runden von 70, 68, 68 und 68 Zählern bei 14 unter Par zum dritten Mal zum König von Europa krönen. Mit seinen 47 Jahren, sieben Monaten und 20 Tagen ist er der älteste Spieler, der das Race to Dubai für sich entscheiden konnte.
Reed hätte der erste US-Amerikaner werden können, der die europäische Gesamtwertung gewinnt. Im Endspurt ging "Captain America" allerdings etwas die Luft aus. Mit zwei Bogeys auf den Bahnen 16 und 17 musste der 30-jährige Texaner seine Führung im Turnier sowie in der Gesamtwertung auf den letzten Metern an das Duo Fitzpatrick-Westwood abgeben. Und das, obwohl Reed auf der 18 sehenswert zum Birdie einchippte.
Fitzpatrick hatte gleich zu Beginn seiner Runde mit vier frühen Birdies auf den ersten vier Löchern mächtig Gas gegeben und setzte sich allein an die Spitze. Die Führung gab er nicht mehr ab, triumphierte beim letzten Turnier des Jahres und kassierte den dicken Siegerscheck über knapp 2,5 Millionen Euro.
Und Westwood? Der wird in diesem Jahr ein ganz besonderes Weihnachten feiern und auf eine kuriose Saison zurückblicken. Im Interview erklärte er: "Es war aus vielen Gründen ein bizarres Jahr. Die European Tour hat einen unglaublichen Job gemacht, die Saison zu Ende zu bringen. Es ist 20 Jahre her, als ich Zweiter in Valderrama wurde und damit die Order of Merit gewann. Jetzt bin ich wieder Zweiter geworden, um es erneut zu gewinnen. Es wird nicht einfacher, aber ich geniesse es einfach, gegen diese jungen Spieler Golf zu spielen."