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Die Kombinationsimpfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung und Hib-Meningitis (mit oder ohne Hepatitis B) wurden speziell für Säuglinge entwickelt.
Die Impfung führt bei etwa 5 – 15% zu vorübergehenden örtlichen Reaktionen (Rötung, Schwellung, Schmerzen an der Einstichstelle) oder allgemeinen Nebenwirkungen (z.B. Fieber, meist <39° C). Diese Reaktionen treten im Allgemeinen in den ersten 24 – 48 Stunden nach der Impfung auf und klingen rasch und folgenlos wieder ab.
Wenn das Fieber sehr hoch ist, kann es einen Fieberkrampf auslösen. Aus diesem Grund ist es wichtig, nach der Impfung die Temperatur des Kindes zu kontrollieren.
Ungefähr 1 Säugling auf 1000 reagiert nach der Impfung mit stundenlangem Schreien. Sehr selten kommt es bei Personen mit entsprechender Veranlagung zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) gegen Bestandteile des Impfstoffes, die sich als Rötung der Haut oder Juckreiz äussern. Ausgeprägtere Reaktionen bis hin zu Kreislaufschwäche sind extrem selten (weniger als 1 auf 1.000.000).
Eine Schwellung des Armes kann besonders bei älteren Kindern vorübergehend auftreten. Sie bildet sich nach 2 bis 3 Tagen wieder vollständig zurück.
Andere Probleme wurden nach den Impfungen mitgeteilt. Sie sind ausserordentlich selten (1 auf 100.000 oder auf 1.000.000). Entsprechend ist es schwierig, zu sagen, ob die Impfung die Ursache ist oder nicht.
Wichtig ist, dass die Impfstoffe das Immunsystem der Säuglinge nicht schwächen und dass sie das Risiko für Allergien oder andere Krankheiten im späteren Leben nicht erhöhen.
Quelle : EKIF und BAG
Referenz: Center for Disease Control (HIER)