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Wolf-Ferrari / Dvořák
Abstract
Wolf-Ferrari / Dvořák
The violin concert D major by the composer Ermanno Wolf-Ferrari, born in Venice, lies in the tradition of the great violin concerts of the 19th century. From the changed musical language of the 20th century and its origin during the Second World War, the work remains completely untouched. Written in deep admiration for the American violinist Guila Bustabo, the highly romantic composition seems completely inward-facing and free of time. The Austrian violinist Benjamin Schmid has already recorded the concert in a highly acclaimed recording and now interprets it with the Philharmonia Zürich under the conduction of Gustavo Gimeno. In the same concert, the Eighth Symphony G major by Antonín Dvořák will be heard, which is entirely committed to the folkloristic bohemian idiom.
Gustavo Gimeno, Dirigent
Gustavo Gimeno
Gustavo Gimeno, geboren in Valencia, ist seit der Spielzeit 2015/16 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL). Seine Dirigentenkarriere begann er 2012 als Assistent von Mariss Jansons, nachdem er zunächst Solo-Schlagzeuger beim Royal Concertgebouw Orchestra war. Massgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado. In den vergangenen Spielzeiten teilte Gustavo Gimeno das Podium der Luxemburger Philharmonie mit Solisten wie Daniel Barenboim, Krystian Zimerman, Khatia Buniatishvili, Bryn Terfel oder Frank-Peter Zimmermann. Zu Gast in der Saison 18/19 sind u.a. Leonidas Kavakos, Yuja Wang sowie Katia und Marielle Labèque. Bisherige Einspielungen mit dem OPL umfassen die 1. Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch und Anton Bruckner, Maurice Ravels Ballettmusik zu Daphnis et Chloé und jüngst Mahlers 4. Sinfonie. Darüber hinaus ist Gustavo Gimeno ein weltweit gefragter Gastdirigent. Geplant sind Dirigate beim Cleveland Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, bei den Wiener Symphonikern, beim Mariinsky Orchestra, Finnish Radio Symphony Orchestra, Swedish Radio Symphony Orchestra und Netherlands Radio Philharmonic Orchestra. Erstmalig dirigiert er das Los Angeles Philharmonic Orchestra, die Sinfonieorchester aus Houston, St. Louis und Seattle, das London Philharmonic Orchestra sowie das Orchestre de la Suisse Romande. Im März 2015 gab er mit einer Neuproduktion von Bellinis Norma am Palau de les Arts sein Debüt als Opern-Dirigent und dirigierte in jüngerer Zeit Simon Boccanegra und Don Giovanni am Théâtre de la Ville de Luxembourg und Rigoletto am Théâtre des Champs-Elysées in Paris.
Benjamin Schmid, Violine
Benjamin Schmid
Benjamin Schmid, aus Wien stammend, gewann u.a. 1992 den Carl-Flesch Wettbewerb in London, wo er auch den Mozart-, Beethoven- und Publikumspreis errang. Seither gastiert er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra London, den Petersburger Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam und dem Tonhalle Orchester Zürich. Seine solistische Qualität, die ausserordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben den üblichen Werken etwa auch die Violinkonzerte von Hartmann, Gulda, Korngold, Muthspiel, Szymanowski, Weill, Lutoslawski oder Reger - und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil. Benjamin Schmids Aufnahmen wurden mehrfach mit dem Deutschen Schallplattenpreis, Echo Klassik Preis, Grammophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Er unterrichtet als Professor am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterklassen an der Hochschule Bern und in weltweiten Masterclasses.
2018 fungiert Benjamin Schmid als künstlerischer Leiter des Internationalen Mozart-Wettbewerbs Salzburg. Über Benjamin Schmid wurden mehrere Dokumentationen und Konzertfilme gedreht, die die herausragende künstlerische Persönlichkeit des Geigers in weltweiter TV-Ausstrahlung festhielten. Er erhielt den «Internationalen Preis für Kunst und Kultur» seiner Heimatstadt Salzburg, in der er mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, und den gemeinsamen vier Kindern lebt. Benjamin Schmids «Sommernachtskonzert» mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev, mit dem Violinkonzert von Paganini/Kreisler, wurde weltweit im TV übertragen und liegt als DVD/CD bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft vor. Er konzertiert auf einer der schönsten Stradivari-Violinen, der «ex Viotti 1718», die ihm die Österreichische Nationalbank zur Verfügung stellt.