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Zahlreiche Studierende der Hochschule für Soziale Arbeit befanden sich während der Pandemie im praktischen Einsatz. Drei Studentinnen erklären, wie sie diese Zeit erlebt haben.
" Für mich war es relativ einfach, Studium und Arbeit zu vereinbaren. Ich bin zum Glück in einer Einrichtung tätig, die mir die Möglichkeit bietet, Vertretungsanfragen abzulehnen. Ich habe zwar mehr Stunden gearbeitet als in den vergangenen Monaten, aber dank des Fernstudiums wurde meine Ausbildung dadurch nicht beeinträchtigt. Die Einrichtung, in der ich arbeite, hatte während dieser Gesundheitskrise genügend Fachkräfte und Vertretungen zur Verfügung. Die COVID-19-Krise hatte somit keine negativen Auswirkungen, weder auf mein Studium noch auf meine Arbeit. " (Coline)
" Während dieser aussergewöhnlichen COVID-19-Krise stand ich vor einem ethischen Dilemma. Nachdem ich von zwei Einrichtungen um Unterstützung angefragt wurde, wollte ich als zukünftige Sozialarbeiterin meine Ressourcen zur Verfügung stellen. Doch ich habe sehr rasch realisiert, dass die Schule meinen Arbeitsaufwand nicht reduzieren würde, da diese Einrichtungen nicht auf der Liste der HES-SO standen. Somit stand ich vor der Wahl, mich entweder körperlich und psychologisch dabei zu verausgaben, gleichzeitig zu studieren und hilfebedürftige Einrichtungen zu unterstützen, oder mich auf mein Studium zu konzentrieren und mich dabei schuldig zu fühlen. Ich bin mir bewusst, dass die Schule ihr Möglichstes getan hat. Schlussendlich habe ich mich für die zweite Option entschieden. " (Lola)