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Das Palmarès von Robert Harting ist eindrücklich: Drei Mal wurde der mittlerweile 33-jährige Berliner Weltmeister (2009, 2011,2013), 2012 holte er in London Olympia-Gold, dazu kommen zwei EM-Goldmedaillen (2012, 2014). Von 2012 bis 2014 wurde Harting in Deutschland zum Sportler des Jahres gewählt – und das als Diskus-Werfer.
Ich bin stolz darauf, der IAAF die Stirn geboten zu haben.
Doch Harting wird auch als grossartiger Jubler in Erinnerung bleiben. Kein Koloss tanzte nach Siegen schöner über die Tartanbahn, niemand brüllte seine Freude unbändiger heraus. Zum unverkennbaren Markenzeichen wurde das abschliessende Trikotzerreissen.
Kein Blatt vor den Mund
Harting war auch ein Athlet, der sich den Mund nicht verbieten liess. Mehr als einmal legte er sich mit der IAAF an. 2014 hatte er gar die Wahl zum Welt-Leichtathleten abgelehnt, da auch Dopingsünder Justin Gatlin nominiert worden war.
Was er nach seiner glanzvollen Karriere machen will, weiss Harting noch nicht so genau: «Ich werde am Montag bestimmt mit etwas Ähnlichem wie Ausnüchtern beschäftigt sein. Was danach kommt, weiss ich noch nicht.»