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Die CVP des Kantons Freiburg arbeitet an einer Vereinbarung mit der FDP und der SVP hinsichtlich der Ergänzungswahlen in den Staatsrat diesen Herbst und die nächsten Staatsratswahlen 2016 (FN vom Samstag). Nun will die kantonale FDP einer solchen Vereinbarung eine Chance geben. Der Parteivorstand hat sich an einer Sitzung gestern Morgen positiv dahin gehend geäussert, Diskussionen über eine solche Vereinbarung zu führen, sagte Präsident Didier Castella den FN. Erstes Ziel sei es, eine solche Vereinbarung der eigenen Generalversammlung vorzulegen. Falls es zu dieser Vereinbarung komme, könne die Partei auch auf eine eigene Kandidatur für die Ergänzungswahlen verzichten.
Die Vereinbarung sieht vor, dass für diesen Herbst die bürgerlichen Parteien sich hinter eine CVP-Kandidatur stellen und sie bei den kantonalen Wahlen 2016 mit einer gemeinsamen Liste antreten. Die Grundidee der Vereinbarung sei «eher positiv», so Castella, dennoch gelte es, mehrere Punkte noch zu klären. Bereits CVP-Präsident Eric Menoud hatte am Freitag gesagt, dass die Ansichten der Parteien bezüglich Werten und Inhalten auseinandergehen.
Didier Castella schätzt die Chance, dass es zu einer Vereinbarung kommt, auf 50 zu 50. Die FDP wolle die Delegiertenversammlung der CVP am Donnerstag abwarten und eine eigene Parteiversammlung erst im Juli abhalten.