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Bis März 2006 soll der Brennstoff zu einem konstanten Preis von USD 55 pro Fass an die Abnehmer weitergegeben werden. Etwaige Kostenerhöhungen auf den internationalen Märkten würden unter anderem durch Zuschüsse der Empresa Nacional del Petröleo (Enap) ausgeglichen werden. Im Anschluss daran müsste sich die im Dezember 2005 neu zu wählende Regierung ernsthaft Gedanken über die weitere Versorgung und die Abhängigkeit des Landes von argentinischen Gasimporten machen. Lagos: «Wenn wir in Zukunft eine sichere und saubere Energie wünschen, so haben wir die Verpflichtung, über andere Versorgungsquellen nachzudenken, auch über die Kernenergie». Eine Kommission soll Chiles Möglichkeiten, Vor- und Nachteile, Risiken sowie Kosten der Kernenergie erörtern. «Dies wird der nächsten Regierung die nötigen Elemente liefern, damit sie die angemessenen Entscheidungen treffen kann, die in Zukunft eine unabhängige Energieversorgung gewährleisten», so Lagos. Die sechsjährige Amtszeit des Sozialisten dauert bis zum 15. März 2006; eine Wiederwahl ist gemäss chilenischer Verfassung nicht möglich.
Quelle
M.A. nach Redetext chilenische Regierung, 21. Mai 2005