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Der Staatsrat ruft Schulen und Behörden dazu auf, für Skitage oder Lager vermehrt Wintersportorte des Kantons Freiburg zu berücksichtigen. Dies schreibt er in seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss des Greyerzer SVP-Grossrats Roger Schuwey (Im Fang).
Wie dieser in seiner Anfrage schreibt, könne er feststellen, dass immer wieder Freiburger Schulen ihre Ski- und Sporttage in anderen Kantonen verbringen; dies trotz «hervorragender Schnee- und Pistenverhältnisse» in einheimischen Skigebieten. Er erinnert zudem daran, dass das Kantonsparlament einen Kredit von 25 Millionen Franken für den Bau von neuen Sessel-und Gondelbahnen gesprochen hat und diese dann auch realisiert wurden.
Schneesichere Orte
Für die Skitage oder Lager, die im Rahmen der obligatorischen Schule vorgesehen sind, seien die Gemeindebehörden zuständig, so der Staatsrat. Halbe oder ganze Skitage würden meistens innerhalb desKantons stattfinden. Für mehrtägige Skilager würden in denobligatorischen wie in denweiterführenden Schulen häufig Wintersportorte ausserhalb des Kantons gewählt. «Denn höher gelegene Gebiete sind schneesicher und gewährleisten somit die Planung undDurchführung der Wintersportaktivitäten unter guten Bedingungen», so der Staatsrat.
Ausserdem spiele auch das Zusatzangebot eine Rolle. Die Organisatoren möchten nebst gut beschneiten Pisten einvielfältiges Sportprogramm an bieten und deshalb einSchwimmbad, eine Eisbahn oder eine Sporthalle zur Verfügung haben.
Laut Staatsrat bevorzugt ein Teil der Gemeinden ausserkantonale Gebiete, doch fänden «in Jaun, Schwarzsee,Charmey, Moléson oder Les Paccots eine beachtliche Zahl von Skilagern statt». Wo die Sporttage durchgeführt werden, entscheiden in der obligatorischen Schule die Gemeindebehörde, die Schulkommission und die Lehrpersonen. Bei weiterführenden Schulen trifft die Schuldirektion die Entscheidung. Die Transportkosten tragen meistens die Schulen und die Gemeinden, gelegentlich beteiligen sich die Eltern daran. Der Staat bezahlt keinen Beitrag an die Skilager.