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Hallo,
ich habe eine Frage und mich würde interessieren, ob andere das Problem auch haben.
Ich habe ein mildes inkomplettes Hemisyndrom. Für mich ist Training immer ein Balanceakt. Ganz schnell ist es zu viel, und wenn es einmal zu viel war, dann brauche ich oft mehrere Tage, um mich wieder davon zu erholen. Dann tun mir die Beine weh, in Ruhe, aber um so mehr bei jeder Belastung, ich bin erschöpft, fange an zu frieren, fühle mich mies - als wäre mein "Akku" bei 3% und mein Körper hätte keine Energie mehr, nicht mal mehr fürs Heizen.
Ich habe den Eindruck, dass der Bereich, in dem meine Muskeln trainierbar sind, recht klein ist, und daher "Pacing", also Rücksicht nehmen auf meinen Körper, langsam machen, um so wichtiger ist.
Weil ich auch noch andere Erkrankungen habe, bin ich mir unsicher, ob dies etwas mit meinem Rückenmark zu tun hat. Andererseits habe ich nun doch von mehreren Patienten mit Rückenmarks- und/oder Wirbelsäulenproblemen ähnliche Berichte gehört, und das fand ich interessant.
Mich würde interessieren, ob jemand hier ähnliche Erfahrungen macht, und ob Ihr dafür eine Erklärung habt? Und wie geht Ihr damit um? Darf man nur im aeroben Trainingsbereich bleiben und nicht in den anaeroben Bereich gehen? Warum ist das so? Oder macht Ihr diese Erfahrung nicht? Hat das nichts mit dem Rückenmark zu tun, oder könnte das abhängig sein vom Ort der Läsion?
Ich bin gespannt auf Antworten.
Viele Grüße,
odyssita