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| Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas

III. Gleichnisse
Neuntes Gleichnis
10. Kap. Die Reinigung des Platzes beim Turm.
1. Als ich so mit ihm ging, war ich sehr erfreut, als ich sah, wie gut dies war. Der Hirte aber sprach zu mir: „Geh und bringe mir Kalk und kleine Scherben, damit ich die Hohlräume, die durch die Wegnahme der zum Bau verwendeten Steine entstanden waren, ausfülle; denn es muss alles rings um den Turm eben sein.“ 2. Ich tat nach seinem Befehle und brachte ihm die Sachen. „Hilf mir“, sprach er, [„und das Werk wird bald vollendet sein“]. Dann füllte er die Formen der Steine, die in den Bau gekommen waren, aus und ließ den Platz rings um den Turm aufräumen und reinigen. 3. Die Jungfrauen nahmen Besen zur Hand und kehrten, trugen allen Unrat vom Turme fort, sprengten Wasser aus, und so bekam der Platz beim Turme ein freundliches und gar gefälliges Aussehen. 4. Jetzt sagte der Hirte zu mir: „Alles ist gereinigt; wenn der Herr zur Besichtigung [S. 267] des Turmes kommt, hat er keinen Grund, uns etwas vorzuhalten.“ Nach diesen Worten wollte er weggehen. 5. Ich aber hielt ihn an seiner Tasche fest und begann, ihn beim Herrn zu beschwören, dass er mir das erkläre, was er mir gezeigt hatte. Er sagte zu mir: „Im Augenblick habe ich keine Zeit; aber ich werde dir alles erklären. Warte hier auf mich, bis ich komme.“ 6. Ich erwiderte: „Herr, was soll ich hier tun, wenn ich allein bin.“ „Du bist nicht allein; denn diese Jungfrauen sind bei dir.“ „So übergib mich ihnen“, bat ich. Da rief sie der Hirte heran und sagte ihnen: „Ich empfehle euch diesen Mann, bis ich wiederkomme“ Und er ging weg. 7. Ich aber war allein mit den Jungfrauen; sie waren recht heiter und sehr freundlich zu mir, besonders die vier stattlicheren von ihnen.