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Läufer, Nordic Walker, Skater, Biker, Jogger und Hundebesitzer müssen sich einen begrenzten Raum teilen. Damit die Joggingrunde und der Spaziergang mit dem Hund für beide Seiten ein Vergnügen
bleiben, hilft es, einige einfache Regeln zu beachten. Jogger trifft unbekannten Hund - Was tun damit das Zusammenleben in der Gesellschaft nicht zu Konflikten führt?!
Tipps für Sportbegeisterte:
- Melden Sie sich rechtzeitig, wenn Sie sich einem Hundebesitzer und dessen Hund von hinten annähern. So hat der Hundebesitzer Zeit, seinen Hund zu sich zu rufen oder ihn absitzen zu
lassen.
- Laufen Sie in einem Bogen an Hund und Halter vorbei. Damit vermeiden Sie, dass der Hund Sie als Bedrohung wahrnimmt.
- Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit ein wenig, wenn Sie sehen, dass der Hundebesitzer dabei ist, seinen Hund anzuleinen.
- Bleiben Sie nicht direkt neben einem Hund stehen, um Dehnübungen zu machen. Viele Hunde können diese Bewegungen nicht einschätzen und reagieren mit Neugier oder Bellen darauf.
Etikette für Hundebesitzer:
- Leinen Sie Ihren Hund in Gebieten, in denen Sie Läufern begegnen, an, wenn Ihr Hund nicht zuverlässig hört, Kontakt zu fremden Menschen aufnimmt, ängstlich, aggressiv oder mit Jagdverhalten
auf Jogger reagiert.
- Rufen Sie Ihren Hund zu sich, leinen Sie ihn an oder lassen Sie ihn neben sich absitzen, wenn Sie sehen, dass sich ein Läufer nähert. Manche Menschen haben Angst vor Hunden. Ihr Hund sollte
Sportler nicht stören oder gefährden.
- Geht Ihr Hund doch einmal auf einen Läufer zu, weil Sie nicht rechtzeitig reagieren konnten, rufen Sie Ihren Hund ab oder nehmen Sie ihn freundlich vom Läufer weg. Entschuldigen Sie
sich bei dem Läufer für die Unannehmlichkeiten.
- Entfernen Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes, vor allem auf Wegen, aber auch am Wegesrand oder in der Wiese. Es ist nicht angenehm in einen Haufen zu treten oder durch ein
Tretminenfeld zu laufen.
Im Ernstfall richtig verhalten:
Trotz aller Vorsicht kann es vorkommen, dass ein Hund auf einen Läufer stürmisch zuläuft. Die meisten Hunde tun das nicht in aggressiver Absicht. Meistens sind sie einfach nur interessiert, wer
entgegen kommt. Es gibt Hunde, bei denen Läufer Jagdverhalten auslösen oder die Angst vor ihnen haben und deshalb aggressiv reagieren. Solche Hunde gehören selbstverständlich an die Leine.
- Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie am besten stehen. Weiterlaufen kann den Hund dazu animieren Ihnen nachzulaufen/Sie anzuspringen.
- Bitte nicht:
- Schreien
- hektisch bewegen
- dem Hund direkt in die Augen sehen
- sich über den Hund beugen
- nach dem Hund treten oder schlagen
Solche Verhaltensweisen führen unter Umständen zu einer aggressiven Reaktion des Hundes. Drehen Sie dem Hund stattdessen ruhig die Seite zu und bitten Sie den Hundebesitzer seinen Hund zu holen.
Ist kein Hundebesitzer in Sicht, warten Sie am besten, bis der Hund das Interesse an Ihnen verliert.
Autorin: Maria Rehberger, Easy Dogs - Hundetraining Nürnberg
http://www.easy-dogs.net/