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FSME steht für «Frühsommer-Meningoenzephalitis» und ist eine Virusinfektion, die durch Zeckenstiche übertragen werden kann. Diese verläuft häufig beschwerdefrei und unerkannt. Kommt es aber zu einer Erkrankung mit einer Gehirnentzündung (Enzephalitis), zeigt sich diese in zwei Phasen. Zuerst macht sie sich vor allem durch grippale Symptome bemerkbar. In der zweiten Phase treten neurologische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Lichtscheue, Schwindel, Konzentrations- und Gehstörungen auf. Diese Symptome können Wochen bis Monate andauern. In etwa einem Prozent der Fälle mit neurologischen Symptomen führt die Krankheit gar zum Tod.
Eine Übertragung der Erreger geschieht bei einem Zeckenstich unmittelbar und die rasche Entfernung der Zecke verhindert eine allfällige Infektion nicht. Auch eine ursächliche Behandlung der FSME ist nicht möglich. Die Impfung bietet daher bei einem Stich den besten Schutz.