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Zellweger-Areal Uster
Wenn Osten Westen wäre...
Zwei Baukörper unterschiedlicher Höhe und Länge besetzen die
südwestliche Ecke des Baufeldes C des Zellweger Areals. Sie
stehen in einer Parklandschaft und rahmen den Herterweiher.
Die grosse Lücke zwischen den beiden Bauten ist das Fenster
der Anlage. Sie führt den Park bis an den Strassenraum und
gibt den Blick in die Tiefe, zum Herterweiher, auf die Bauten
von Ronald Rohn und in die Parkanlage frei.
Das Zusammenspiel von Bauwerk und Park findet auch bei der
einzelnen Wohnung ihre Entsprechung. Das Gartenzimmer und
die Wohnung bilden eine dem Eigenheim entsprechende,
symbiotische Einheit: aneinandergereihte und gestapelte
Bungalows als Wohneigentum. Die „Übereckanordnung“ von
Wohn- und Gartenzimmer zu den Schlafräumen ermöglicht ein
Wohnen auf zwei Seiten. Der private Aussenraum, der
„Luftraum“ im Hof, ist vor Einblicken geschützt. Diese
Disposition erlaubt dem Wohnraum und dem Gartenzimmer
zwei Seiten: im Nordosten der Herterweiher und im Südwesten
die Pfannenstielkette und des Sonneneinfalls aus dieser
Richtung.