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Bodenfunde aus der Steinzeit und der Bronzezeit, sowie ein römischer Verkehrsweg von Stettbach über Hermikon nach Uster, lassen darauf schliessen, dass Dübendorf schon zu Urzeiten besiedelt war. Als “Tuobilindorf” wird die Siedlung erstmals im Jahr 946 urkundlich erwähnt. Trotz dieser früh einsetzenden Wohnkultur ist die Gemeinde während Jahrhunderten ein ärmliches Ackerbauerndorf geblieben.
Mitte des 13. Jahrhunderts wurde am Abhang des Adlisberges die Burg Dübelstein erbaut. 1487 erwarb der berühmte Zürcher Bürgermeister Hans Waldmann das Anwesen. Ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammt die Lazariterkirche im Gfenn. Diese gehörte einst zu einem Kloster des Lazarus Ordens, dessen Laienbrüder ein Aussätzigenspital führten.
Der wirtschaftliche Aufschwung setzte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Gründung von mehreren Spinnereien an der Glatt ein. Besonders bedeutungsvoll für die wirtschaftliche Entwicklung war die Eröffnung der Eisenbahnlinie Zürich – Uster 1856 und die Korrektion des Glattlaufs 1850 – 1895. Unaufhaltbar wurde der Aufschwung 1910 mit dem Bau des Flugplatzes auf dem trocken gelegten Ried zwischen Dübendorf und Wangen. Dübendorf ist seither weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt als eigentliche Geburtsstätte der schweizerischen Zivil- und Militäraviatik. Bis 1948, als der Flughafen Zürich-Koten in Betrieb genommen wurde, beherbergte Dübendorf den Landesflughafen.
Nach 1950 wurde auch Dübendorf von der stürmischen Bautätigkeit in der Agglomeration Zürich erfasst. die Bevölkerungszahl verdoppelte sich von 1957 bis 1970 rasant von 10’000 auf 20’000 Einwohner. Seit 1974 ist die Gemeinde politisch eine Stadt. Als Exekutive amtet der Stadtrat und anstelle der Gemeinderversammlung bildet ein Gemeinderat von 40 Mitgliedern die Legislative.
quelle duebendorf.ch