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Bereits im 15. Jahrhundert tauchten in Irland Bilder von setterähnlichen Hunden auf. Damals waren sie allerdings noch weiss, rot und zum Teil braun gefleckt. Der Urtyp war aber bereits zu erkennen. Jedoch dauerte es noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts, bis das erste Gemälde von einem einfarbigen, roten Irish Setter auftauchte. Sein Herkunftsland Irland ist bekannt für seine weiten, ursprünglichen Landschaften, die seit jeher intensiv für die Vogeljagd benutzt wurden. Es erstaunt deshalb nicht, dass der Irish Setter als idealer Begleiter für die Vogeljagd eingesetzt und gezüchtet wurde.
Sein langes, seidiges, tiefrotes, glänzendes Fell wirkt beinahe aristokratisch und lässt viele Interessenten auf den ersten Blick vergessen, dass der Irish Setter trotz dieser Eleganz ein äusserst sportlicher, freiheitsliebender Jagdhund ist. Ein langer Kopf mit deutlich markiertem Stop, ein muskulöser, leicht gewölbter Hals, der tiefe Brustkorb und eine kräftige Hinterhand ergeben ein elegantes, gut proportioniertes Gesamtbild. Sein Fell ist möglichst glatt und durchgefärbt. Weisse, kleine Flecken auf der Brust, an Kopf oder Pfoten sind aber erlaubt.
Auch der Irish Setter ist vom Urpsrung her ein Jagdhund und diese Instinkte sind noch tief in ihm verwurzelt. Er benötigt deshalb eine konsequente Erziehung! Er ist sehr schnell, ausdauernd und hat einen vorzüglichen Geruchssinn. Zudem liebt er es, auf weiten Flächen herumzutoben und hat einen starken Unabhängigkeitstrieb. Als Familienhund ist er, eine gute Erziehung, genügend Bewegung und Abwechslung auf Spaziergängen vorausgesetzt, ein äusserst angenehmer Hausgenosse.