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Im Vergleich zu Hillary Clinton hat es sehr lange gedauert, doch nun hat sich auch Barack Obama zur Eingetragenen Partnerschaft für schwullesbische Paare geäussert: Er möchte sich für die Einführung einer zivilen Partnerschaft einsetzen.
Er bezeichnet sich selber als gläubiger Christ, und dies führt dazu, dass Barack Obama automatisch auch ein Problem mit dem Begriff der Homo-Ehe hat. Wie er nun im Bundesstaat Ohio erklärte, glaube er nicht an eine Homo-Ehe, aber er denke, dass Schwule und Lesben mit Würde und Respekt behandelt werden sollten und nicht vom Staat diskriminiert werden dürften. Daher glaube er an eine zivile Partnerschaft, die es gleichgeschlechtlichen Paaren erlaube, sich gegenseitig im Krankenhaus zu besuchen und Eigentum zu vererben. Er finde, dass dies nicht Ehe heissen, sondern, dass es ein legales Recht sein soll, welches durch den Staat anerkannt wird.
Mit dieser Aussage äussert sich Barack Obama kurz vor der Entscheidung im Lager der Demokraten einiges vorsichtiger als seine Kontrahentin Hillary Clinton. Diese hat sich bereits Anfangs Februar mit einem offenen Brief direkt an die schwullesbische Wählerschaft gewandt (gay.ch berichtete). Auch in Interviews, wie beispielsweise für die Youtube-Community, hat sich Clinton bereits zu Beginn für die Belange der Schwulen und Lesben stark gemacht. Barack Obama hat sich im Gegensatz dazu immer etwas vor aussagekräftigen Antworten gedrückt.
Quelle: gay.ch