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Flugzeugdesigner Oscar Viñals wirft einen Blick in die Zukunft: Sein "Sky Whale" (Himmelswal) soll den Insassen bei einem Absturz größtmögliche Überlebenschancen bieten. Außerdem schont der virtuelle Supervogel mit niedrigem Spritverbrauch die Umwelt. Heutige Maschinen sind deutlich kleiner als der "Sky Whale". Die riesige Boeing 747-400 kommt auf 64 Meter Flügelweite und eine Länge von 76 Metern. Der Airbus 380-800 hat eine Spannweite von 80 Metern und ist 77 Meter lang. Zwar ist der Superflieger genauso lang, seine Tragflächen kommen aber auf 88 Meter.
Ich würde alles was Geld bringt und (oder) Schulden verursacht verkaufen. Das bringt die Bilanz auf Vordermann und ich könnte mich auf ein grosses Projekt konzentrieren.
Der Verkauf der A220 Anteile war in meinen Augen zwar richtig aber viel zu billig.Da hatte ich mit einem Milliardenerlös gerechnet.Auch die Abgabe nach Quebec war in meinen Augen eher politisch motiviert . Werden da bei der Abgabe des A220 Anteils auch Schulden an Airbus übertragen ? Kennt sich da Jemand aus ? Angenommen ich würde die Bahnabteilung behalten. Mit dem Verkauf eines Teils von Bombardier(learjet)würde ich die Bilanz und die zukünftige Projekte der Bahnsparte aufpolieren.Sie ist meiner Meinung nach viel Wert.Auch einen Zusammenschluss mit Hitachi oder Alstom würde ich begrüssen.So hätten wir einen grossen Player,einen Konkurrenten weniger und geballte Power und Preismacht.Aber der Preis z.b von Textron sollte schon mehr als gut sein. Das Gegenteil : Würde ich die Bahnsparte verkaufen blieb ein kleiner Flugzeughersteller mit noch einem grossen Namen und wenig Schulden.Was wäre mit der Flugzeugsparte in 10 oder 20 Jahre .Meiner Meinung nach etwas sehr klein im internationalen Geschäft,oder? Wenn Alstom mit einem Teil seiner Aktien bezahlen würde hätten wir noch ein zusätzliches Problem. Der Verkauf der Aktien.Bei grossen Stückzahlen geht meist der Preis nach unten beim Verkauf. Beim halten der Aktien bleiben die Schulden und wir wären bei Alstom mit im Boot.
Wird Learjet und die Bahnsparte verkauft bleibt meiner Meinung nach nichts übrig was auf Dauer von WERT ist. Was meint ihr ??
Ich würde die Bahnsparte , und nur die Bahnsparte behalten und sie versuchen zu verschmelzen mit einem grossen. Da würde ich versuchen mein Ding zumachen und ein wichtiger Player zubleiben.
"Ich würde alles was Geld bringt und (oder) Schulden verursacht verkaufen." Machen die doch auch. Der A220 hat nicht nur Schulden verursacht, der hat Geld verbrannt. War einfach eine Nummer zu groß, der Vogel. (Aber wenns geklappt hätte wäre Bombardier vlt. mit viel Abstand Nr. 3 hinter Boeing und Airbus geworden.) Airbus glaubt an einen Break Even bis 2025, solange hätte Bombardier wahrscheinlich nicht durchgehalten.
Von der Zugsaprte lese ich immer nur etwas, wenn die Züge zu spät an die Kunden ausgeliefert werden.
Der ehemalige Learjet-Bereich scheint zu laufen. Sind wohl neue Produkte, das Ramp-up scheint zu klappen und man erhofft sich kräftiges Umsatzwachstum. (Da könnte man bei einem Verkauf wohl noch am ehesten einen guten Preis erzielen)
Dann bleibe von der heutigen Bombardier nur die Flugzeugteile-Sparte übrig. Warum nicht, wenn das dann ein gesundes Unternehmen ist. Zwar kleiner, aber Schuldenfrei.
Die Sparte wird immernoch auf der Homepage von Bombardier aufgeführt . Wobei mir nicht klar ist, ob System Components, Engineering Services und Aftermarket Services mit verkauft sind oder noch zu Bombardier gehören. In der Pressemeldung der 2019-Zahlen steht "...and sale of the aerostructures business to Spirit AeroSystems, Holding Inc are expected to close in the first half of 2020" Also ist die Neugliederung/Zerschlagung noch nicht vollzogen. Schauen wir mal, was neben Learjet noch übrig bleibt. Und vor allem in wie weit sich durch die Verkäufe was an den Schulden ändert.
Ich persönlich denke das nur die Learjet Sparte auf Dauer zu klein ist.
Falls der Bereich mit Flugzeug Teilen behalten wir ,dasselbe Problem.Du hast da sehr grosse Gegenspieler Z.b mit Unitet Technolieges,GE,etc Da bist auch wieder auf die Abnahme von Airbus Teilen angewisen und die wollen ja auch bekantlich mit den Zulieferern günstigere Preise verhandeln.Habe da noch was mit bis zu zusätzlichen 30 Prozent Rabatt im Kopf.Irgendwo mal gelesen.
Denke das beste wäre meiner Meinung nach der Zusammenschluss im Bahnbereich mit einem grossen. Also Franzose,Japaner,Spanier,
In den kleinern Bereichen hast du zu starke Konkurrenz ,Kostendruck und hohe Ausgaben für neue Produkte.
mbu01
: Learjet bzw. die Business Aircraft -Sparte...
....alleine hat den Nachteil, dass es ein zyklisches Geschäft ist. Eine Krise wie 2008 wäre für ein geschwächtes Unternehmen wahrscheinlich der Genickbruch. Insofern kann ich das Management verstehen, falls es lieber in guten Zeiten verkaufen wollte. Aber das ist ja auch nur ein Gerücht. In einem Bericht hieß es, das Management wolle sich auf die Business Aircrafts konzentrieren. Und das wäre ja dann tatsächlich das einzige was noch übrig blieb. (neben vlt. noch kleinen Bereichen wie Engineering Services...)
Für mich ist die Frage, wie Bombardier nach den ganzen Verkäufen dasteht: Wieviel Schulden hat man noch und was sind die ganzen Abschreibungen auf zukünftige Gewinne wert? (Hier wäre meiner Ansicht nach sinnvoll, eine gewinnbringende Sparte zu behalten, deren Gewinn dann entsprechend weniger versteuert werden muss. Abschreibungen dürfte man ja genug haben.)
Ein Unternehmen mit 8 Mrd Umsatz (Ziel 2020 der Business Aicr. -Sparte), einer neuen Produktpalette (anscheinend hat man die modernste in diesem Bereich) und -hoffentlich- geringen Schulden kann sicherlich erfolgreich sein. Die Auftragsbücher sind voll und vor allem: Die bauen schon in rel. großer Stückzahl. (Schau Dir hierzu mal die Inverstor-Day Präsentation an. Man könnte fast meinen, der Bereich wird da überproportinal oft genannt;) Sie könnten auch mit Cessna fusionieren, dann gäbe es einen größeren Player und bei einer Fusion hätte man die Abschreibungen "mitgenommen".
Ich vermute mal, der Kurs reagiert deshalb nicht so deutlich, weil die Endbilanz noch nicht gemacht werden kann. Und weil der Verkauf der Zugsparte noch eine Kartellprüfung vor sich hat.
"... Bombardier took its biggest risk: starting work on a plane that would compete directly with offerings from Airbus and Boeing. The project went way over budget, forcing the company to take on a crippling amount of debt. At the same time, and for whatever reason, it struggled to make the train business work. [...] Bombardier was forced to effectively give its CSeries plane to Airbus, which the European company renamed the A220. It looked like a moment of hope, but it was really the end."
"If Montreal-based Bombardier divests the train division, it would simply be a maker of business jets; a profitable business, but too small to allow the company and its leaders to maintain the influence they?ve enjoyed for decades."
BYD666
: Die EU kann gar nichts ändern an einer Fusion!
wenn Alstom nicht diesen Deal akzeptiert, dann wird sehr wahrscheinlich ein Deal mit den chinesischen Unternehmen CSR Sifang und China CNR Corporation veröffentlicht.
Die Züge tragen im Land die Bezeichnungen CRH1 bis CRH5.
Der CRH1 mit Bombardier-Technik ist für eine Höchstgeschwindigkeit gemeinsam mit den chinesischen Unternehmen CSR Sifang und China CNR Corporation veröffentlicht. Aus diesen Ausschreibungen gingen vier verschiedene Fahrzeug-Baureihen für Geschwindigkeiten über 200 km/h hervor. Die Züge tragen im Land die Bezeichnungen CRH1 bis CRH5, wobei die Ziffer „4“ als Unglückszahl ausgelassen wurde. Der CRH1 mit Bombardier-Technik ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h vorgesehen.
Der seeking-Alpha-Artikel schätzt den Wert der Businnes-Aircraft-Sparte auf 6,8 bis 8,5 Mrd Dollar (6,7Mrd hat eine Analystin errechnet, siehe Link weiter oben).
6,8 Mrd Wert - 1,7 Mrd Restschuld = 5,1Mrd (Im Q4-Bereicht stehen 2,6 Mrd "Cash on Hand", wobei ich davon ausegehe, dasss das ein Teil der Schulden ist, also nur für Liquidität steht. )
Markt-Kap. steht heute bei 2,7 Mrd USD hieße es gibt eine "Lücke" von 2,4 Mrd USD. Bei 2,1Mrd Aktien in Umlauf wären das rd 1,14 USD oder 1,05? pro Aktie!
Und den 1,7 Mrd Schulden stünde dann ein gesundes Business-Jet-Segment mit 0,69 bis 0,85 Mrd jährlichem Gewinn und >8,5 Mrd USD Umsatz entgegen. Denke, damit könnte eine neue Bombardier arbeiten. (... falls die Rechnung so aufgeht, natürlich;)
Unsicherheiten sehe ich bei den Schulden (hatte schon von 9,6 Mrd gelesen; Und im Q4-Bericht kann ich da gar nichts rauslesen) und bei den Pensionsverpflichtungen (schon von 4Mrd gelesen). Setzt man den Wert der Business-Sparte dafür im oberen Bereich an, wäre das zu großen Teilen aber kompensiert.
Bombardier stimmt einem 8,2-Milliarden-Dollar-Deal zum Verkauf von Schienenfahrzeugen an Alstom zu
PARIS / MONTREAL, 17. Februar (Reuters). Kanadas Bombardier gab am Montag bekannt, dass es sich bereit erklärt hat, seine Eisenbahnsparte für einen Unternehmenswert von 8,2 Milliarden US-Dollar an das französische Unternehmen Alstom zu verkaufen, da es sich ausschließlich auf die Geschäftsluftfahrt konzentriert und Schulden abzahlt.
Dieser Preis beinhaltet Eigenkapital plus Schulden. Der Deal wird größtenteils in bar abgewickelt, wobei ein Teil in neuen Alstom-Aktien eingezahlt wird. Bombardier und Alstom werden in separaten Erklärungen bestätigt.
Bombardier kündigte an, einen Nettoerlös zwischen 4,2 und 4,5 Milliarden US-Dollar zu erhalten, sobald der Anteil an dem kanadischen Pensionsfondsmanager Caisse de Dépôt et Placement du Québec, einem 30% igen Anteilseigner der Rail Unit, entfällt.
Caisse wird nach dem Deal, der voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen wird, der größte Anteilseigner von Alstom, fügte Bombardier hinzu.
Das Memorandum of Understanding zwischen Bombardier und Alstom wurde von den Vorständen beider Unternehmen genehmigt. ($ 1 = 0,9228 Euro) (Berichterstattung von Dominique Vidalon, Sarah White und Allison Lampert)
100 prozentig glücklich über diesen Deal mit Alstom.Das sieht alles so aus ,als müsste es jetzt schnell gehen.Ich denke wir hätten auch mal über eine Verhandlung mit den Chinesen reden müssen und wenn auch nur um den Preis hoch zutreiben.Die haben auch keine Probleme in Europa wegen der Eu. Das sieht vermutlich bei Alstom anders aus.Alstom und Siemens wurden abgelehnt. Bombardier hat aber viel mehr Europageschäft als Siemens bei Zügen.Was ist wenn die Eu das Geschäft nicht durchwinkt ? Dann platzt hier einiges.Hatte schon beim letzten Deal mit Airbus auf mehr gehofft.Ich bin jetzt wirklich mal gespannt wie es auf Dauer mit Bomba und seinen Aussichten weiter gehen soll.Natürlich ist das neue kleinere Restgeschäft mit wenig Schulden ausgestattet aber auch noch zyklischer und wird in Zukunft auch hohe Investitionen brauchen.Da bin ich mal auf die Aussichten des Managments gespannt.Umsatz und Gewinnerwartung für die jahre nach A220 und der Zugsparte. Das wird sehr wichtig.Hatte auch einen Artikel gelesen das Bombardier auch noch Geld auf dem Konto hat.Kann das Jemand bestätigen mit der exakten Summe ? Habe da was von ca 2,6 Milliarden noch im Kopf.Weiss da Jemand mehr.???
Kanada ist nicht EU! Und Frankreich lässt sich schon seit einiger Zeit nichts mehr von der EU diktieren! Fakt ist: Die EU ist zerstritten und hat keinen Einfluss in der Welt mehr, sonst geht der Deal über China!
Wer haftet, wenn der Handwerker einen Schaden verursacht hat? Wer kommt für den Schaden auf, wenn es sich um ein Subunternehmen handelt? Und welche Versicherung springt in welchem Fall ein?
Hab ihr euch das mal gefragt? Bombardier wird es schaffen auch ohne Euch... habe ich kein Mitleid für die wenigen die das zu verantworten haben! Daher ENTLASSUNGEN drohen und Kohle die Bombardier braucht wird eingespart.
Ob Tesla oder Flughafen Berlin Brandenburg bedankt euch bei dieser Regierung und der EU!
Die Transaktion wäre auch von großer Bedeutung für Deutschland. Der Hauptsitz der Bombardier-Zugsparte ist in Berlin. Von den insgesamt 40.650 Mitarbeitern, die laut dem Unternehmen zuletzt in 60 verschiedenen Ländern tätig waren, arbeiten nach deutschen Gewerkschaftsangaben rund 6.500 Stammbeschäftigte in Deutschland. Hinzu kommen rund 1100 Leiharbeiter. Die größten Standorte sind Hennigsdorf, Görlitz und Bautzen.
In Österreich hat Bombardier Transportation am Standort Wien ein Konzernkompetenzzentrum für Straßen- und Stadtbahnen und beschäftigt laut Eigenangaben derzeit rund 700 Mitarbeiter. Wien ist Engineering- und Produktionsstandort, in rund 20 Städten rund um die Welt sind Niederflurstraßenbahnen aus Wien unterwegs. Bombardier hatte 1970 die Wiener Lohnerwerke gekauft, deren Geschichte im 19. Jahrhundert mit dem Bau von Pferdekutschen begann. Neben den Wiener Linien sind auch die ÖBB ein großer Kunde von Bombardier. Die insgesamt 188 "Talent"-Züge bilden das Rückgrat des heimischen Nah- und Regionalverkehrs.