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Die Erreichung des angestrebten Ziels, die FTTH-Abdeckung mittels P2MP-Architektur in der Schweiz bis 2025 auf rund 60% zu verdoppeln, verzögert sich dadurch. Zudem ist klar, dass ein von den Behörden verordneter P2P-Ausbau deutlich teurer wäre und die geplante Abdeckung bis 2025 von rund 60% auf 50% reduzieren würde. Die Erreichung des ursprünglichen Ausbauziels, bis 2025 rund 1,5 Mio. Glasfaseranschlüsse zu bauen, würde damit auf einen Schlag um einen Drittel oder rund 500'000 Wohnungen und Geschäfte verringert. Weil die Mehrkosten der P2P-Bauweise vor allem in ländlichen und dünn besiedelten Gebieten massiv steigen, verschärft sich das Risiko eines digitalen Stadt-Landgrabens in der längerfristigen Perspektive substanziell. Weiter benötigt ein P2P-Ausbau viel mehr Bauarbeiten, ohne Kundenmehrwert zu schaffen. Der Vergleich von P2MP gegenüber P2P macht deutlich, wie viel aufwändiger diese Art des Netzbaus ist. Für P2P müssten rund 3'100 Kilometer Strasse aufgebrochen werden, die bei der P2MP-Architektur unangetastet blieben. Das ist weder umwelttechnisch sinnvoll noch finanziell nachhaltig. Die Vorteile der geringeren Menge an Tiefbauarbeiten liegt auf der Hand. Die Belastung für die Bevölkerung wird durch weniger Emissionen, Baulärm und Strassensperrungen massiv reduziert. Weiter können viele Rohstoffe wie Metalle, Plastik, Stahl und Kupfer sowie seltene Erden eingespart werden. Gerade die ländlichen Gemeinden, welche im starken Wettbewerb mit urbanen Gebieten stehen, haben mit einer guten Anbindung ans Glasfaser-Internet einen Standortvorteil. Jede Verzögerung führt dazu, dass nicht wenige Gemeinden in diesem Wettbewerb zurückgeworfen werden.