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Bei einem Erdrutsch in Guatemala sind mindestens 56 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern des Unglücks in dem Dorf El Cambray II seien mehrere Kinder, darunter auch Neugeborene, sagte ein Feuerwehrsprecher am Samstag.
Etwa 350 Menschen würden noch vermisst, weshalb die Zahl der Todesopfer deutlich steigen könnte. In der Nacht zum Freitag war eine Schlammlawine über das Dorf niedergegangen und hatte rund 125 Häuser zerstört oder beschädigt. Rettungskräfte, Soldaten und Freiwillige gruben mit Hacken und Schaufeln nach den Opfern.
Die Behörden hatten die Verwaltung des an Hügeln gelegenen Dorfes wegen Erdrutschgefahr mehrfach aufgefordert, das Dorf zu verlegen. Die letzte derartige Aufforderung gab es im vergangenen November. (dwi/sda/afp)