Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/267137

<h2>SubmittedText<h2><p>Obwohl im Bereich des Aluminium-Recyclings schon viele Fortschritte erzielt wurden, landen laut dem Bafu noch immer 166 Millionen Aludosen im Kehrichtsack, obwohl es Sammelsysteme für diese Abfälle gibt. Noch immer besteht ein Fünftel des Kehrichts aus Stoffen, die eigentlich wiederverwertbar wären. Für eine effektive Kreislaufwirtschaft, wie es das erklärte Ziel des Bundesrates ist, braucht es hier noch mehr Massnahmen. Mit Kreislaufwirtschaft ist grundsätzlich gemeint, dass nicht mehr Gebrauchtes beziehungsweise Brauchbares nach Möglichkeit weitergegeben oder aber wiederverwertet werden soll. Abfälle sollen wiederverwendet und stofflich verwertet werden, wo dies einen echten Mehrwert bringt. Auch die Einführung von Pfand auf Verpackungen würde eine wirksame Strategie zur Eindämmung von Littering darstellen und könnte die Rücklaufquoten für Getränkeflaschen- und dosen erhöhen. Dies zeigen diverse Beispiele im Ausland. So weist Deutschland eine Recyclingquote von 99% auf.&nbsp;</p><p>Auch wenn mit dem nationalen Littering Verbot, auf welches sich die Räte geeinigt haben ein Zwischenerfolg erreicht ist, zeigen Massnahmen aus dem Ausland, dass diese Quote noch erhöht werden kann und soll.&nbsp;</p><ol><li>Welche Massnahmen aus der EU erachtet der Bundesrat als besonders wirksam ?&nbsp;</li><li>Ist der Bundesrat bereit, ein Pfandssystem zur weiteren Erhöhung der Recyclingquote erneut zu prüfen ?&nbsp;</li><li>Die Verwertungsquote von Aluminium ist in der Schweiz über 90%. Wie steht der Bundesrat dazu, die gesetzlich vorgeschriebene Verwertungsquote von 75% auf einen realistischeren Zielwert zu erhöhen ?&nbsp;</li><li>Wo steht die Schweiz in Bezug auf die Harmonisierung von verschiedenen Mess- und Berechnungsverfahren der Recyclingquote mit den europäischen Staaten ? Beteiligt sich die Schweiz an den Initiativen der EU?&nbsp;</li></ol><p>&nbsp;</p>