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PMMI – November 2017
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Dieter Haas
Die Market Making-Qualitäten gaben zwischen dem 12.9. und dem 13.10. sowohl bei den Anlageprodukten als auch bei den Hebelprodukten nach.
Der PMMI sollte als Instrument für einen groben Überblick über die Market-Making-Qualität verstanden werden. Hohe Werte sind keine Garanten dafür, dass in jeder Marktsituation jedes Produkt nach Wunsch gehandelt werden kann. Zwischen dem 12. September und dem 13. Oktober kam es bei sechs Emittenten zu grösseren Abschlägen (siehe Grafiken). Bei den Hebelprodukten betraf dies die UBS, BNP Paribas, Commerzbank und die Bank Vontobel. Bei der Bank Vontobel, BNP Paribas und der Commerzbank fehlten am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, für eine grössere Anzahl der Produkte Liquiditätszahlen. Bei der UBS hat sich die Anzahl fehlender QQM-Daten seit dem 15. September deutlich und seither dauerhaft erhöht. Bei den Anlageprodukten gab es Ausreisser bei der Bank Vontobel und der UBS. Im ersten Fall lag es an fehlenden QQM-Daten etlicher Produkte am 3. Oktober. Im Falle der UBS verursachte am 6. und 11. Oktober eine erheblich niedrigere Quote der Availability Ratio die tiefen Werte. Wegen den erwähnten Ausreissern sanken die PMMI-Werte im untersuchten Zeitraum für beide Kategorien. Einem leichten Rückgang von 0.12 auf 96.38 Punkte bei den Anlageprodukten stand im Berichtszeitraum ein kräftiges Minus von 1.75 auf 92.90 Punkte bei den Hebelprodukten zu Buche.