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Airsoft, auch Softair genannt, ist ein taktisches Geländespiel, wird aber oft auch
in Gebäuden gespielt. Airsoft ist dem mehr bekannten Paintball ähnlich. Anders als beim Paintball wird beim Softair ohne Farbmunition gespielt. Es werden meist biologisch abbaubare Kugeln (BB’s)
mit einem Durchmesser von 6 mm verwendet, die per Federdruckluft, CO2, Gas oder mittels Elektromotor auf eine Geschwindigkeit von etwa 80 bis 150 Meter pro Sekunde beschleunigt werden. Die
meisten Airsoft Waffen sind nach dem Vorbild von real existierenden Waffen gestaltet.
Airsoft als Sport
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, Softair zu spielen: In so genannten MilSims, bei denen ein militärischer Konflikt gestellt wird oder ein schnelles Spiel (Speedgame), welches meist
auf kleinem Raum stattfindet. Dabei sind unterschiedliche Aufgaben im Spielfeld zu lösen. Airsoft wird im Team gespielt.
Ähnlich wie bei dem Paintball-Sport ist auch hier eine moralische Diskussion entfacht, da Menschen sich gegenseitig mit Schusswaffen beschießen. Im Gegensatz zu Paintball werden bei Softair
täuschend echte Kurz- und Langwaffen eingesetzt, die einen militärischen Charakter dieses Sports schnell suggerieren. Es kann jedoch festgehalten werden, dass Softair ein Sport ist, bei dem keine
Herabwürdigung eines Menschen zum Objekt stattfindet. Jeder Spieler ist gleichberechtigt und eine absichtliche Verletzung - im Gegensatz etwa zum Boxen - ist kein Bestandteil des Spiels. Bei
Verwendung eines sicheren Augenschutzes bergen die Replikas nur eine geringe Verletzungsgefahr.