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- Im Final von Wimbledon kommt es am Sonntag zum Duell zwischen Novak Djokovic und Matteo Berrettini (ATP 9).
- Der Weltranglisten-Erste Djokovic schlägt Denis Shapovalov (ATP 12) mit 7:6 (7:3), 7:5, 7:5.
- Im 1. Halbfinal bezwingt Berrettini den Polen Hubert Hurkacz (ATP 18) mit 6:3, 6:0, 6:7 (3:7), 6:4.
Der Traum vom 3. Grand-Slam-Titel in Serie, dem 6. Triumph in Wimbledon sowie dem 20. Major-Titel lebt für Novak Djokovic weiter. Der serbische Weltranglisten-Erste blieb gegen Denis Shapovalov (ATP 12) wie schon in den letzten Runden ohne Satzverlust und setzte sich mit 7:6 (7:3), 7:5, 7:5 durch.
Dabei zeigte Shapovalov über weite Phasen ein starkes Spiel – doch in den wichtigen Momenten agierte der Kanadier bei seiner Premiere in einem Grand-Slam-Halbfinal zu wenig kaltblütig respektive nervenstark. Im 1. Satz führte der 22-Jährige mit Breakvorsprung, konnte den Durchgang aber nicht nach Hause servieren und kassierte das Rebreak zum 5:5. Denn immer, wenn es wichtig wurde, begannen bei Shapovalov die Nerven zu flattern und Djokovic schlug zu.
Exemplarisch dafür stand der Verlauf des 2. Satzes: Shapovalov erspielte sich 5 Breakchancen, konnte jedoch keine davon nutzen. Auf der Gegenseite gab es für Djokovic bei Aufschlag des Kanadiers lange nichts zu holen – bis zum Stand von 5:5, als er sich die erste Breakchance des Satzes erspielte und damit die Vorentscheidung herbeiführte.
Djokovic kann mit Federer und Nadal gleichziehen
Ähnlich verlief auch der 3. Durchgang. Wiederum gelang dem Serben das vorentscheidende Break zum 6:5. Wenig später servierte er sich zum 7. Mal in seiner Karriere in den Wimbledon-Final, indem er nach 2:44 Stunden seinen 1. Matchball verwertete.
Djokovic, der auf dem Weg Richtung Titelverteidigung nur in der Startrunde einen Satz hatte abgeben müssen, könnte damit am Sonntag mit dem 20. Major-Titel mit den Rekordhaltern Roger Federer und Rafael Nadal gleichziehen.
Berrettini will Djokovic Paroli bieten
Djokovics Gegenüber im Endspiel heisst Matteo Berrettini. Der Italiener musste gegen Federer-Bezwinger Hubert Hurkacz einen Umweg gehen, obwohl ihm im 3. Satz zwei Mal nur 2 Punkte für den Final-Einzug gefehlt hatten. Doch Hurkacz rettete sich ins Tiebreak – und spielte in diesem gross auf. Den 2. Satzball wusste der Pole zu nutzen, ein weiterer Umgang war Tatsache.
In Durchgang Nummer 4 übernahm dann wieder Berrettini das Zepter und startete gleich mit einem Break. Am Ende sicherte sich der Italiener den Umgang mit 6:4 und machte den Final-Einzug doch noch klar. Bereits Durchgang Nummer 1 hatte er mit 6:3 gewonnen. Im 2. Satz führte er den Polen regelrecht vor und überliess ihm kein Game.