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Cyclaneusma minus, Syn. Naemacylus minor

Baumarten
Föhren-Arten, Waldföhre, Bergföhre
Baumarten (lat.)
Pinus sp., Pinus sylvestris, P. montana
Symptome
Im Sommer vergilben und verröten die Nadeln der vorletzten und älteren Nadeljahrgänge (Abb. 1). Auf den vergilbenden Nadeln werden rötliche Bänder sichtbar (Abb. 2). Bald werden die Nadeln hellbraun. Sie werden im Herbst geschüttet. Auf den abgefallenen Nadeln entwickeln sich crèmefarbene Fruchtkörperchen, die sich in der Feuchte mit zwei Klappen öffnen (Abb. 3).
Ursache, Zusammenhang
Die Infektion erfolgt im Winterhalbjahr ausgehend von den Fruchtkörperchen, die sich in der Nadelstreu entwickelten. Die Entwicklung des Pilzes dauert einige Monate bis im Sommer die ersten Vergilbungssymptome auftreten.
Verwechslungsmöglichkeiten
Ähnliche Symptome entstehen durch die Physiologische Nadelschütte oder Infektionen mit anderen Nadelschüttepilzen wie Dothistroma septosporum , Lecanosticta acicola sowie dem Erreger der einheimischen Föhrenschütte (Lophodermium seditiosum).

Abb. 1. Föhre mit vergilbten Nadeln. Alle Nadeln ausser die jüngsten sind vergilbt. Eine feine rötliche Bänderung ist zu sehen.
Abb. 2. Auf den vergilbten Nadeln ist eine feine rötliche Bänderung ist zu sehen.
Abb. 3. In der Feuchte öffnen sich die beigen Fruchtkörperchen und zeigen die crème-farbene Fruchtschicht.