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Meditation - Dhayana
Was ist Meditation?
Was ist Meditation, setzt sie sich, schließt die Augen und denkt nach?
In der Praxis von Patanjalis Ashtanga Yoga kommt die Meditation auf den 7. Schritt. Eine saubere mentale Einstellung "Yama und Niyama" kommt zuerst, dann kommt die Disziplin des Körpers "Asanas", danach kommt "Pranayama", Disziplin der Atem- und Energieverordnung.
Pranayama bereitet deinen Geist darauf vor, sich mit deinen Sinnen nach innen zu bewegen, und dieser Schritt wird "Pratyahara" genannt.
Wenn sich die Sinne nicht nach außen bewegen, können sie sich nur nach innen bewegen und die Konzentration "Dharana" wird einfach.
Ein höherer Konzentrationszustand führt zur Meditation.
Konzentration ist objektiv und Meditation ist subjektiv.
Konzentration und Meditation sind Teil des Pranayama-Unterrichts im Yogveda Yoga.
In Yoga-Workshops wird Yoga-Praxis und Meditation erklärt und durchgeführt.
Meditation ist eine zentrale Praxis in der Tradition des Yoga und wird verwendet, um den Geist zu beruhigen und sich mit dem eigenen inneren Selbst zu verbinden. Im praktischen Sinne ist Meditation der Akt, die eigene Aufmerksamkeit zu fokussieren und den ständigen Strom von Gedanken zu beseitigen, die den Geist bedrängen könnten. Dies geschieht oft, indem man auf den Atem, ein Mantra oder ein Fokusobjekt achtet.
Die Yoga-Sutras von Patanjali, die um 400 n. Chr. von dem indischen Weisen Patanjali geschrieben wurden, bieten eine Anleitung für die Yoga-Praxis, einschließlich der Meditationspraxis. Eines der wichtigsten Sutras in den Yoga-Sutras von Patanjali in Bezug auf Meditation ist Sutra 1.2, das besagt: „Yoga ist die Zurückhaltung der Modifikationen des Geistes (Chitta).“ Dieses Sutra wird oft so interpretiert, dass das Ziel von Yoga, einschließlich Meditation, darin besteht, die als „Chitta Vritti“ bekannten Schwankungen des Geistes zu beruhigen und einen Zustand innerer Ruhe und Gelassenheit zu erreichen.
Ein weiteres wichtiges Sutra in Bezug auf Meditation ist Sutra 1.34, in dem es heißt: „Durch die Kultivierung von Freundlichkeit, Mitgefühl und einem Gefühl der Vergänglichkeit und durch das Aufgeben aller Beteiligung und Anhaftung an sie, unzufrieden mit denen, die glücklich sind, und Mitleid mit den Leidenden ist verflogen." Dieses Sutra betont, wie wichtig es ist, positive Emotionen zu kultivieren und Anhaftung und Abneigung loszulassen, um einen Zustand des inneren Friedens zu erreichen.
Sutra 2.1 und 2.2 beschreiben den Prozess der Meditation, wobei Sutra 2.1 besagt, dass „Dharana das Fixieren der Aufmerksamkeit auf ein einzelnes Objekt ist“, und Sutra 2.2 besagt, dass „Dhyana der ununterbrochene Fluss der Aufmerksamkeit auf das Objekt ist“. Diese Sutras umreißen klar den Prozess der Konzentration und Meditation und wie der Geist auf ein einzelnes Objekt fokussiert werden sollte.
Um mit der Meditation zu beginnen, ist es wichtig, einen ruhigen und bequemen Sitzplatz zu finden, am besten in aufrechter Position mit geradem Rücken. Es ist am besten, morgens zu meditieren, aber es kann zu jeder Tageszeit durchgeführt werden. Das Wichtigste ist, eine Zeit und einen Ort zu finden, an dem Sie ungestört sein können. Eine beliebte Meditationsmethode besteht darin, sich auf den Atem zu konzentrieren, indem Sie die Augen schließen und auf das Gefühl achten, wie die Luft in Ihre Nase oder Ihren Mund ein- und ausströmt und wie sich Ihre Brust oder Ihr Bauch hebt und senkt. Wenn dein Geist abschweift, führe ihn sanft zurück zu deinem Atem.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass es bei Meditation nicht darum geht, Gedanken anzuhalten oder den Geist vollständig zu klären. Es geht darum zu lernen, deine Gedanken zu beobachten, ohne dich emotional in sie einzumischen. Mit der Zeit und Übung werden Sie in der Lage sein, ein größeres Gefühl von innerem Frieden und Wohlbefinden zu erfahren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Meditation eine kraftvolle Praxis ist, die helfen kann, den Geist zu beruhigen und Stress und Angst abzubauen. Die Yoga-Sutras von Patanjali bieten einen umfassenden Leitfaden für die Yoga-Praxis, einschließlich der Meditationspraxis. Diese Sutras betonen, wie wichtig es ist, die Schwankungen des Geistes zu beruhigen, positive Emotionen zu kultivieren und den Geist zu fokussieren, um einen Zustand des inneren Friedens und der Ruhe zu erreichen. Indem wir lernen, den Geist zu fokussieren und im Moment präsent zu sein, können wir unser allgemeines körperliches und geistiges Wohlbefinden verbessern.