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Mein lieber Abt!
Ich denke, daß dir eben so wenig um lesen, als mir um schreiben ist. Daher nur das nöthigste. 1.) Ich bin glücklich in der Heimath angelangt und habe auf dem Wege in Halle deinen Bruder getroffen, der dich noch herzlich grüßt. 2) Die letzten Vorlesungen von Homeyer in Form eines gelehrten Briefes liegen in meinen Händen zu Deiner Disposition, 3.) Keller fängt zufolge einem mir heute von ihm zugekommenen Billete am 29ten dß zu lesen an. 4) Auf Wiedersehen!
5.) Dein
Alfred Escher.
Zürich. 17.IV.39.