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Fachgebiet
Vergleichende Literaturwissenschaft, © Clipdealer
Die Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft (auch Komparatistik) befasst sich mit den allgemeinen Grundlagen der Literatur, aus denen in verschiedenen Sprachräumen einerseits die spezifischen Bereiche der Literaturtheorie (Poetik, Rhetorik, Texttheorie, Ästhetik, Literaturgeschichte, Semiotik) und andererseits die textanalytischen und methodologischen Theorien der Literatur (Formalismus, Werkimmanenz, Strukturalismus, Hermeneutik, Dekonstruktion, Intertextualität usw.) hervorgehen. Es werden sprachübergreifend einzelne Texte und Texttheorien sowie fachübergreifend die Literatur im Verhältnis zu anderen Künsten und Wissenschaftsdisziplinen (Philosophie, Linguistik, Kulturwissenschaften, Sozialwissenschaften) untersucht. Die Komparatistik versucht, die in verschiedenen Sprachen und Fachbereichen gewonnenen Einsichten zu vermitteln und wechselseitig fruchtbar zu machen.
Studium
Studieninhalte
Grundsätzlich lassen sich zwei Ansätze oder Bereiche des "professionellen" Philosophierens unterscheiden: die historische und die systematische Vorgehensweise:
Historisch arbeiten Philosophen dann, wenn sie versuchen, die Positionen und Thesen von Denkern wie Platon, Immanuel Kant oder Wittgenstein zu rekonstruieren und zu interpretieren.
Systematisch gehen Philosophinnen vor, wenn sie versuchen, zu einem bestimmten Problemfeld Standpunkte auszuarbeiten und zu verteidigen, Fragen innerhalb der verschiedenen philosophischen Disziplinen zu beantworten oder die offenen bzw. unausgesprochenen Voraussetzungen einer bestimmten Frage oder Behauptung zu analysieren. Oder wenn sie sich darum bemühen, Begriffe zu klären, die in bestimmten Fragen, Thesen oder Positionen verwendet werden.
«Nach dem Studium würde ich gerne in einer Literaturgesellschaft oder Ähnlichem arbeiten.»Mehr dazu
Anforderungen
Wer ein Studium der Literaturwissenschaft ins Auge fasst, sollte ein vertieftes Interesse an der genauen Analyse des Aufbaus, der Herkunft und des Gebrauchs verschiedener Sprachen haben. Die Lust am Vergleichen, Schlussfolgern, Schreiben von Texten, Vortragen bzw. am mündlichen vermitteln, am Lesen von zum Teil historischen Quellen sowie am Lernen von alten und neuen Sprachen sind unerlässlich.
Spezielles: Sprachliche Voraussetzungen
Für die Studienfächer an den Universitäten werden häufig Latein- oder Griechisch Kenntnisse sowie das Beherrschen moderner Sprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch vorausgesetzt. Es gibt jedoch Ausnahmen. Die Webseiten der Universitäten und Fachhochschulen beinhalten aktuelle Informationen.
Forschungsschwerpunkte
An der Uni Fribourg beispielsweise besteht der modulare MA-Studiengang "Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft" aus zwei Kernbereichen. Im Bereich der "Allgemeinen Literaturwissenschaft" geht es in den Modulen B "Littérature générale" und D "Rhétorique et techniques de recherche" um den Erwerb von Kenntnissen und Kompetenzen auf dem Gebiet der Literaturtheorie und Ästhetik. Der Bereich "Vergleichende Literaturwissenschaft" bzw. "Komparatistik" ("Comparative Literature") vermittelt Methoden und Kenntnisse zur Analyse und zum Vergleich konkreter literarischer Texte, Textgattungen, Motive oder literaturhistorischer Fragestellungen, die über das Gebiet einer Einzelphilologie und Sprache hinausgehen.
Informieren Sie sich auf den Homepages der Universitäten über mehr Unterschiede und Schwerpunkte im Studium.
Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn
Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.
Studiengänge im Detail
Universität Basel
Universität Freiburg / Université de Fribourg
Université de Neuchâtel
Beruf
Laufbahn und Stellensuche
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Beschäftigung
Tipps und Hinweise zum Stellenmarkt, zur Stellensuche, zum Bewerbungsverfahren und zu Lohnfragen
Weiterbildung
Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote
Weiterbildungen lohnen sich dann, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Im Idealfall werden sie berufsbegleitend – im dazu passenden Arbeitsgebiet – absolviert. Also zuerst Job, dann Weiterbildung. Natürlich ist dies nicht immer möglich. Es muss aber beachtet werden, dass bei Schwierigkeiten beim Berufseinstieg eine Weiterbildung nicht unbedingt die beste Strategie ist.
- Bibliothek, Archiv, Informationswissenschaft: Archival, Library and Information Science, MAS, Universitäten Bern und Lausanne
- Diplomatischer Dienst/ Internationale Organisationen: Interdisziplinäre Konfliktanalyse und Konfliktbewältigung, DAS, Universität Basel und Fachhochschule Nordwestschweiz
- Journalismus: Fachjournalismus FH, CAS, MAZ - Die Schweizer Journalistenschule
- Kommunikation: Corporate Communication Management, MAS, Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
- Kulturmanagement: Kulturmanagement, MAS, Universität Basel
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Weitere
Erwachsenenbildung, Museumswesen, Ethik, usw. Es könnten auch Weiterbildungen in fachfremden Gebieten wie Wirtschaft und Management, PR und Marketing, Sozialwissenschaften und deren Methoden etc.