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Michael Schumacher ist noch nicht aus dem Koma erwacht und kämpft im Krankenhaus in Grenoble, Frankreich, immer noch mit den Folgen seines Ski-Unfalls. Als wäre das nicht bereits genug, muss sich die Familie des Rennfahrers nun auch noch mit einer Strafanzeige aus Spanien herumschlagen.
Ein Motorradfahrer erstattete Anzeige gegen den 45-Jährigen, wie die spanische Zeitung «La Marca» berichtet. Wenige Wochen vor seinem Skiunfall am 29. Dezember soll Schumacher ihm in einem gemieteten Audi A4 im Kreisverkehr in der Nähe von Sevilla die Vorfahrt genommen haben. Dabei sei der Biker gestürzt und habe sich eine Fraktur des Handgelenks zugezogen, die habe operiert werden müssen. Zudem seien Schäden an der Ausrüstung und dem Motorrad des Fahrers entstanden, wie aus der Anzeige hervorgeht. Der Spanier fordert Schadenersatz.
Laut Polizei trage der Deutsche aber nicht die alleinige Schuld am Sturz des Motorradfahrers. Neben einem Fahrfehler des ehemaligen Formel-1-Stars seien auch die schlechten Lichtverhältnisse, die an dem Abend geherrscht hätten, Grund für den Unfall gewesen.
Die Strafanzeige läuft sowohl gegen Michael Schumacher als auch gegen die Mietwagenfirma sowie deren Versicherer. Würde die Versicherungsgesellschaft einer Entschädigungszahlung zustimmen, könnten weitere rechtliche Folgen für den Familienvater ausgeschlossen werden, schreibt die spanische Zeitung weiter. Zum Prozess käme es nur, wenn die Versicherungsgeber die Forderungen des Motorradfahrers bestreiten würden.