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Der Auftritt von Celine Dion beim Eurovision Song Contest im Jahre 1988 bleibt wohl für immer unvergessen. Als Repräsentantin für die Schweiz singt sie den Song “Ne partez pas sans moi” in Dublin und bringt somit den Gewinn in die Schweiz.
Den Text für diesen Siegersong hat niemand geringerer als Nella Martinetti geschrieben. Durch den Sieg im Song-contest schaffte Céline Dion ihren Durchbruch in Europa. In Amerika blieb sie aber weiterhin unbekannt, was womöglich auf ihre französischen Songtexte zurückzuführen war. Als sie dann ihren Welthit “The Power of Love” herausbrachte, wurde sie schließlich zum internationalen Star.
Wer aber nun denkt, Céline Dion kommt aus der französischsprachigen Schweiz, der irrt sich. Sie ist Kanadierin und wurde 1968 in Québec geboren, wo sie als jüngstes von insgesamt 14 Kindern unter ärmlichen Verhältnissen aufwuchs.
Bereits sechs Jahre vor ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest nahm sie für Frankreich am internationalen Wettbewerb “World Popular Song Festival” teil, der in Tokio stattfand. Ein Jahr später bekam sie in Frankreich mit dem Song “D’amour ou d’amité” eine Goldene Schallplatte und war damit die erste kanadische Sängerin, der dieser Erfolg zu teil wurde.
Das erste englischsprachige Album mit dem Titel “Unison” nahm die Künstlerin im Jahr 1990 auf, wodurch sie auch ihren Durchbruch in den USA machte.
Céline Dion blieb aber ihren französischsprachigen Wurzeln immer trau und lehnte sogar einen Preis bei den Félix Awards ab, als sie als beste englischsprachige Künstlerin ausgezeichnet werden sollte. Ihr Begründung war, dass sie eine französischsprachige Sängerin sei und dies auch immer bleiben werde.
Ein weiterer Höhepunkt in ihrer Karriere liegt im Jahr 1992. Sie Sang gemeinsam mit Peabo Bryson im Duett den Titelsong Beauty and the Beast für den gleichlautenden Zeichentrickfilm. Damit kam sie auch in die Top-Ten Single-Charts in Großbritannien. Für diesen Song erhielt das Duo nicht nur den Oscar, sondern auch einen Grammy.