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Die Organisatoren gaben die Zahl der Teilnehmer am Sonntag mit über einer Million an. Der Marsch stand unter dem Motto "Katalonien - das sind wir alle". Es war eine der grössten Kundgebungen für die Einheit des Landes seit Beginn des Streits.
Die spanische Zentralregierung hatte am Freitag die Zwangsverwaltung Kataloniens beschlossen, nachdem das katalanische Regionalparlament die Unabhängigkeit der Region erklärt hatte. Regionalpräsident Carles Puigdemont und seine Regierung wurden des Amtes enthoben. Für den 21. Dezember setzte die Zentralregierung in Madrid Neuwahlen in Katalonien an.
Der frühere Präsident des EU-Parlaments, Josep Borrell, rief die Menschen auf, sich in grosser Zahl an der geplanten Neuwahl am 21. Dezember zu beteiligen. "Dies ist die goldene Gelegenheit. Diesmal sollte niemand Zuhause bleiben". An dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum hatten sich nur 43 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt.
(SDA)