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Text: Christian Allemann / Fotos: Christian Allemann
Im Dezember:
Die letzte Arbeit des Rebjahres bestand darin die Lorenzklammern zu öffnen
und die Strecker und Ruten von den Drähten zu lösen; dies als Vorarbeit,
wenn im Januar, Februar die „alten“ Triebe der Reben geschnitten werden.
Im November:
Vor dem Wintereinbruch ist es wichtig das Gelände noch einmal zu mähen.
Um die Mäusepopulation zu regulieren empfiehlt es sich nämlich, den Grasbestand kurz zu halten.
Es wäre auch denkbar dazu Schafe im Weinberg zu platzieren, da sie das Gras gleichmässig abfressen
und dabei zusätzlich die oberflächlichen Mäusegänge eintreten.
Bodenverdichtungen müssen aber vermieden werden; deshalb wäre eine Beweidung nur eine kurze Zeit zu empfehlen.
Im Oktober:
Die Blätter der Reben zeigten sich in den schönsten Farben, als wir uns an die Arbeit machten
die Netze aufzurollen. 40 Netze wurden auf mit Haken montierten, beschrifteten Holzstangen aufgerollt.
Auch ein paar Disteln mussten wieder „dranglauben“. Ein paar Löcher von Mäusen und Dachsen
wurden auch gleich wieder zugeschüttet.