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Die Menge war auf drei Schiffscontainer aus China verteilt, in denen sie heimlich ins Land geschmuggelt werden sollte, wie das Zollfahndungsamt am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte. Nach eigenen Angaben hatten die Beamten Anfang Juni während einer routinemässigen Röntgenuntersuchung eines der Container Auffälligkeiten entdeckt.
Bei einer Untersuchung stiessen sie hinter den als Ladung deklarierten Stahltüren auf etwa 50'000 in Kartons verpackte Parfum-Plagiate. Die weiteren Ermittlungen führten in den folgenden Wochen zu den zwei weiteren, identischen Schmuggel-Containern.
Bei einer Untersuchung ist der Zoll auf etwa 50'000 in Kartons verpackte Parfum-Plagiate gestossen. (Symbolbild) /
An Import-Export-Firma adressiert gewesen
Alle drei Lieferungen waren an eine Import-Export-Firma adressiert, bei der es sich nach ersten Erkenntnissen des Zolls aber nur um ein Scheinunternehmen handelt. Das gefälschte Markenparfüm namhafter Hersteller sollte offenbar auch nicht in den deutschen Fachhandel gehen. Die Lieferungen waren für Osteuropa bestimmt, von wo es auf dem Schwarzmarkt oder über das Internet verkauft werden sollte.
Der Schmuggel und Verkauf von gefälschten Konsum- und Genussmitteln ist ein kriminelles globales Milliardengeschäft, das für die Hersteller und die Staaten aufgrund entgangener Einnahmen, Steuern und Zölle ein grosses Problem darstellt. Der Hamburger Zoll bezifferte den Steuerschaden, der entstanden wäre, wenn die Parfum-Lieferung nicht entdeckt worden wäre, auf mehr als 1,4 Millionen Euro.