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Flavia Zanon
Nach ihrem Studium in Politikwissenschaften absolvierte Flavia Zanon einen Master in Asian Studies an der Universität Genf. Im Rahmen ihres Studiums verbrachte sie ein Jahr in Tokio und zog dann 2010 nach Paris. Dort wurde sie von der Produktionsfirma Les films de l’air angestellt. Sie arbeitete an zahlreichen spannenden Projekten mit, wie Pôle Emploi, ne quittez pas von Nora Philippe, Les réfugiés de la nuit polaire von Charles Emptaz und Jonathan Châtel und Nous filmons le peuple von Ania Szczepanska. 2011 kehrte sie in die Schweiz zurück und schloss sich dem Team des Festivals Tous Ecrans an, bei dem sie zwei Ausgaben lang für die Kurzfilme des Schweizer Wettbewerbs zuständig war.
2012 unterstützte sie Joëlle Bertossa bei der Gründung von Close Up Films. Flavia Zanon war bei zahlreichen Spiel- und Dokumentarfilmprojekten für die Produktion verantwortlich. Seit 2013 hat sie zudem die Gelegenheit, Projekte junger Regisseure und Regisseurinnen zu produzieren. Vor kurzem produzierte sie den Dokumentarfilm Nostromo von Fisnik Maxville, Gewinner des Nationalen Wettbewerbs 2021 am Visions du Réel, sowie den Spielfilm Foudre von Carmen Jaquier, der drei Mal für den Schweizer Filmpreis 2023 nominiert ist.