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- Alex Wilson macht sich als Bester des Halbfinals zum Favorit über 200 m.
- Léa Sprunger qualifiziert sich über 400 m Hürden souverän für den Final. Robine Schürmann und Yasmine Giger dagegen scheiden aus.
- Auch 800-Meter-Spezialistin Selina Büchel wird am Freitag um Medaillen kämpfen. Lore Hoffmann ist schneller und verpasst den Final trotzdem.
- Silvan Wicki über 200 m und Jan Hochstrasser über 1500 m überstehen die Vorläufe nicht.
Alex Wilson sprintete der Konkurrenz über 200 Meter davon: Die 20,16 Sekunden sind die zweitbeste Zeit der Karriere und die beste Zeit aller Läufer im Halbfinal. Dabei lief er nicht voll durch. Damit steigert er an den European Championships in Berlin die Erwartungen für den Final vom Donnerstag.
EM-Gold ist das Ziel von Léa Sprunger. Und über 400 Meter Hürden demonstrierte die Romande im Halbfinal ihre Klasse. Sie kontrollierte das Rennen und lief in 55,06 als Erste ein. Der Final findet am Freitag statt. Out sind hingegen Robine Schürmann (55,89) und Yasmine Giger (56,81).
Ebenfalls im Final vom Freitag dabei ist Selina Büchel über 800 Meter: Die Toggenburgerin lief ein aktives Rennen, war zum Schluss etwas eingeklemmt, aber kam in 2:02,84 als Dritte ins Ziel. Ein Opfer des sehr schnellen zweiten Halbfinals wurde Lore Hoffmann: Persönliche Bestzeit von 2:01,67 – also rund 1 Sekunde unter Büchels Zeit – bedeuteten nur Platz 7. Das reichte nicht.
Schlecht belohnt wurde Jan Hochstrasser. Der Schweizer übernahm über die 1500 Meter im Vorlauf von Beginn weg die Führungsarbeit. Da er jedoch wenig Unterstützung von seiner Konkurrenz erhielt, reichte die Kraft zum Ende nicht mehr. Hochstrasser wurde durchgereicht und schied aus.
Silvan Wicki verpasste mit einer Zeit von 20,93 Sekunden die Qualifikation für den 200-m-Halbfinal. 13 Hundertstel fehlten, um über die Zeit weiterzukommen. Nach dem Lauf erklärte Wicki, dass Blockierungen im Rücken und der Hüfte seine Beweglichkeit eingeschränkt hatten.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.08.2018, 09:20 Uhr