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Seit langem gehen Forscher davon aus, dass riesige Filamente aus Wasserstoff unser Universum wie ein gigantisches Netz durchziehen. Auf den Knotenpunkten dieses Netzes bilden sich Galaxien.
Nun konnten US-Forscher mit Hilfe des Keck-Observatoriums auf Hawaii erstmals einen Schnappschuss dieser Filamente aufnehmen. Dabei half ihnen der Quasar UM287, der einen Teil des kosmischen Materienetzes wie mit einem Kamerablitz beleuchtet, erläutern die Forscher von der University of California im Fachjournal «Nature». Quasare sind äusserst massereiche schwarze Löcher im Zentrum von Galaxien.
Das Filamentnetz durchzieht das Universum seit dem Urknall und bildet das Rohmaterial für Himmelskörper. Das Grundgerüst des Netzes bildet Dunkle Materie, wie Computer-Simulationen nahelegen. Direkte Beobachtungen sind bis heute noch nicht gelungen. (sda)
Der Weltraum, unendliche Weiten. Selbst in unserem Sonnensystem, das nur ein Stäubchen ist im Vergleich zur Milchstrasse, sind die Distanzen so enorm, dass die Menschheit bisher nur gerade den nächsten Himmelskörper erreicht hat. Das ist der Mond, der in einer mittleren Entfernung von rund 385'000 Kilometern unseren Planeten umkreist.
Obwohl diese Distanz in kosmischen Massstäben nur ein Katzensprung ist, darf man sie nicht unterschätzen. Immerhin hätten sämtliche sieben anderen Planeten …