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Die schulische Heilpädagogik unterstützt Kinder mit besonderen Bedürfnissen, beispielsweise bei Lern-Schwierigkeiten, auffälligem Verhalten oder auch bei besonderen Begabungen. Die Heilpädagogik kann auf unterschiedliche Art und Weise stattfinden, meistens in Zusammenarbeit mit einer Lehrperson (integrativ) oder auch im Einzelunterricht. Dabei gibt es folgende Angebote:
Unterstützung für Schülerinnen und Schüler, die mathematisch oder sprachlich Mühe bekunden. Bislang hatten diese Kinder Legasthenie- oder Dyskalkulie-Unterricht.
Wenn Kinder den Anforderungen der Klasse gemäss Lehrplan nicht folgen können, werden sie vom Schulpsychologischen Dienst abgeklärt und die Lernziele an ihre Fähigkeiten angepasst. Früher wurden diese Kinder in der Einführungs- oder Kleinklasse ausserhalb der Regelklasse unterrichtet.
Während zwei Lektionen pro Woche ist eine heilpädagogisch ausgebildete Lehrperson zusätzlich im Klassenzimmer, um einzelne Kinder oder Gruppen mit Schwierigkeiten oder grösserem Leistungsvermögen zu fördern.
Schülerinnen und Schüler mit komplexen Lernschwierigkeiten erhalten nach Abklärung durch den Schulpsychologischen Dienst individuelle Unterstützung durch Heilpädagogen. Dieser Unterricht findet häufig in der Regelklasse, aber auch ausserhalb des Klassenzimmers statt.
Förderung für Kinder, die zuerst die Unterrichtssprache erlernen müssen, um dem Unterricht folgen zu können.
Kinder mit Sprachfehlern, erheblichen Sprachstörungen oder gravierenden Teilleistungsschwächen benötigen individuelle Unterstützung.
Kinder mit motorischen Auffälligkeiten resp. körperlichen Wahrnehmungs- und Umsetzungsschwierigkeiten können durch Psychomotoriktherapie unterstützt werden.