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Sammlung
Diese Kartei ist Teil der Sammlung Brennpunkt Wirtschaft und Gesellschaft
Grosshandel (Engroshandel)
Übernimmt Beschaffungsfunktion von Gütern bei Produzenten und leitet Rohstoffe an Fabrikationsbetriebe oder die fertigen Güter an Wiederverkäufer weiter.
Einzelhandel (Detailhandel)
Unternehmungen/Branche, welche Produkte von Grossisten aus Zentrallagern kaufen und an den Endkonsumenten weiterverkaufen.
Handelskette
Weg der Güter vom ...
> Produzenten zum
> Gross- oder Engroshandel über den
> Detailhandel zum
> Konsumenten (Endverbraucher)
Banken
Branche/Unternehmungen, welche die Wirtschaftsteilnehmer mit genügend Kapital versorgen, den Zahlungsverkehr sicherstellen und für Kunden An- und Verkauf von Wertpapieren im Börsenverkehr erledigen.
Zinsdifferenzgeschäft
Hauptaufgabe der Banken: Kreditvermittlung
wird eingeteilt in das Aktivgeschäft und das Passivgeschäft.
Kommissionsgeschäft
(auch indifferente oder bilanzneutrale Geschäfte)
Dienstleistung der Banken in den Bereichen Zahlungsvermittlung und Effektengeschäft (An- und Verkauf von Wertpapieren, Anlageberatung und Vermögensverwaltung).
Versicherungen
Unternehmungen/Branche, welche ihre Kunden vor finanziellen Folgen eines Schadens teilweise oder vollumfänglich schützt.
Solidaritätsprinzip
Grundprinzip der Versicherungen:
Erleidet jemand aus der Gemeinschaft einen Schaden, werden die finanziellen Folgen aus den Prämien aller Versicherten bezahlt.
Prämie
Geldbetrag, den die Versicherten der Versicherungsgesellschaft als Entgelt für den Versicherungsschutz überweisen.
Police
Dokument, in dem der Inhalt des Versicherungsvertrages (Rechte und Pflichten der Vertragspartner) festgehalten werden.
Personenversicherung
Versicherungen, mit denen Personen hinsichtlich Heilungskosten, Erwerbsausfall, Alter oder Tod geschützt werden,
z.B. AHV, Pensionskassen oder Lebensversicherungen.
Sachversicherung
Versicherung, mit der Schäden gedeckt werden, die durch Beschädigung, Zerstörung oder Verlust von Gütern oder Waren entstehen.
Vermögensversicherung
Versicherung, mit der Geldzahlungen gedeckt werden, die durch Haftpflichtansprüche entstehen.
Treuhandunternehmungen
Unternehmungen, die für andere Unternehmungen kaufmännische Dienstleistungen, Beratungen, Revisionen/Wirtschaftsprüfungen erledigen.
Revision
Überprüfung, ob die Buchhaltung (vor allem bei AG, GmbH und Genossenschaften) gemäss den gesetzlichen Vorschriften geführt wird.
Bedürfnis
Empfinden eines Mangels und den damit verbundenen Wunsch, diesen Mangel zu beheben.
Existenzbedürfnis
Absolut lebensnotwendige Bedürfnisse nach Nahrung, Kleidung und Unterkunft.
Wahlbedürfnis
Über die Existenzbedrfnisse hinausgehende Bedürfnisse (Grundbedürfnisse und Luxusbedürfnisse), die je nach Kaufkraft befriedigt werden können.
Grundbedürfnis
Bedürfnis, das sich aus dem allgemeinen sozialen und gesellschaftlichen Lebensstandard ergibt (Wohnung, Haushalt, Freizeit).
Luxusbedürfnis
Bedürfnis, welches nur bei Leuten in gehobenen Einkommensklassen auftritt.
Individualbedürfnis
Bedürfnis, das von einer einzelne Person ausgeht, z.B. das Bedürfnis nach einem Smartphone.
Kollektivbedürfnis
Bedürfnis, das nur durch mehrere Personen zusammen (oder den Staat) befriedigt werden kann, z.B. zweiter Autobahntunnel durch Gotthard, Landesverteidigung.
Materielle Bedürfnisse
Bedürfnisse, die sich auf Gegenstände beziehen (Kleidung, Auto, Geld).
Immaterielle Bedürfnisse
Bedürfnisse, die sich auf den religiösen, emotionalen oder geistigen Bereich beziehen (Macht, Ansehen, Gerechtigkeit).
Bedürfnispyramide nach Maslow
Theorie/Modell für die Gliederung von Bedürfnissen. Danach müssen die Bedürfnisse der jeweils unteren Stufe vollständig befriedigt sein, bevor die nächsthöheren Bedürfnisse für das menschliche Handeln bestimmend werden.
1) Grundbedürfnisse
2) Sicherheitsbedürfnisse
3) Soziale Bedürfnisse
4) Bedürfnis nach Wertschätzung
5) Selbstverwirklichungsbedürfnisse
Güter
Unter Gütern versteht man sämtliche Mittel, die zur menschlichen Bedürfnisbefriedigung beitragen.
Freie Güter
Güter, die in unbeschränktem Mass vorhanden sind.
Güter, die nicht bewirtschaftet werden können und die keinen Preis haben.
Wirtschaftliche Güter
Von Unternehmungen hergestellte Produkte (Güter, die einen Preis haben).
Sachgüter
Materielle Güter, die entweder in der Natur bereits vorhanden sind oder von Menschen hergestellt werden.
Immaterielle Güter
Güter, die nicht physisch (körperlich) vorhanden sind, z.B. Dienstleistungen und Rechte.