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Christian Bolts Werk ist stets geprägt von der unentwegten Suche nach dem menschlichen Wesen und seinen möglichen Erscheinungsformen. Die Fragen nach dem Menschen als Individuum, aber auch nach seiner Existenz in seinem soziokulturellen und historischen Kontext bilden den Kern von Bolts Schaffen. Die Kunst klassischer Bildhauerei, Plastik und Malerei paaren sich in Bolts „Archäologie des Menschlichen“ auf spannungsvolle Weise mit nahezu vollständiger Abstraktion. Analyse, die Frage nach der Figuration und der Genese der Form reflektieren die umfassende Auseinandersetzung und das tiefe Verständnis für die Geschichte der europäischen Philosophie- und Kunstgeschichte.
Bereits im Alter von sechzehn Jahren bewirbt sich der 1972 in Uster geborene Bildhauer Christian Bolt an der Schule für Holzbildhauerei in Brienz.
Die anfängliche Skepsis der Schulleitung über das doch noch sehr jugendliche Alter des motivierten Kanditaten zerstreut sich angesichts des offensichtlichen Talents und des unbedingten Willens des jungen Mannes, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen, sehr schnell. Rund vier Jahre später schliesst Bolt die Holzbildhauerschule in Brienz mit Erfolg ab. Es folgen Auslandaufenthalte in Deutschland und in den USA. Zurück in Europa zieht es den jungen Bildhauer nach Italien, wo er an der Accademia di Belle Arti in Carrara bei Prof. Ballocchi bis 1999 Techniken und Materialien der Bildhauerei und Malerei, sowie Kunstgeschichte und Anatomie studiert. Seine Studien der Klassik und insbesondere des Renaissance Humanismus führen ihn schliesslich nach Florenz. Als Schüler des bekannten Professoren Antonio di Tommaso, welcher seinerzeit Assistent von Marino Marini war, setzt Bolt in den Jahren 1999 bis 2001 den bildhauerischen Studiengang an der Accademia di Belle Arti in Florenz fort, den er mit dem Master of Fine Arts erfolgreich beendet. Nach Abschluss des Studiums in Italien widmet sich Bolt konsequent der Bildhauerei, der Zeichnung und der Malerei und bestreitet diverse Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, aber auch im Ausland. Genannt seien hier unter anderem die Teilnahme an der Open12 in Venedig, die Teilnahme an der Art Cologne, die Teilnahme an der Scope Basel, zahlreiche Ausstellungen in der renommierten Galerie Rigassi in Bern sowie eine Kabinettsausstellung im Museum Art St. Urban.
Nebst seiner regen Ausstellungstätigkeit realisiert Christian Bolt in jener Zeit grössere Werke wie beispielsweise 2009 die Plastik „Trapasso“ für den Sammler und Besitzer des Franz Gertsch Museums im Schloss Gümligen (BE) sowie eine gebäudeumfassende dauerhafte künstlerische Installation in der Liechtensteiner Bank Frick (2007).
Das Werk des inzwischen mit seiner Frau Dominique Krähenbühl und seinen drei Söhnen in Klosters GR wohnhaften Bildhauer und Malers erregt die Aufmerksamkeit der internationalen Sammlergemeinde. So erwirbt unter anderem der Musiker Sir Elton John zwei Marmorskulpturen für seine Privatsammlung.
2014 wird Christian Bolt schliesslich als erstem Schweizer Bildhauer der Titel des Professors an der traditionsreichen und Europas ältester Kunstakademie, der Accademia delle Arti del Disegno in Florenz verliehen.
Mit Wort, Ton und Form wird Mehrwert für Mensch und Gesellschaft geschaffen. Werden Sie Teil einer interdisziplinären Kulturgeschichte und nutzen Sie die Prinzipien der Kunst in ihren Entwicklungsprozessen. Wir bieten auch Seminare und Workshops an.
Wolfgang-Michael Bauer - österreichischer Komponist
Andrin Schütz - freischaffender Autor und Kunsthistoriker
Christian Bolt - Bildender Künstler
Beat Schweizer - Ungefestigte Ufer / An der Frostgrenze
Skulpturen von Christian Bolt - Galerie Rigassi Bern
Vernissage Do, 2. Juni 2016, 17 – 20 Uhr
Ausstellung 2. – 25 Juni 2016
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Im Rahmen des Projektes seekultour ist im Areal der alten Spinnerei in Murg dauerhaft ein umfangreicher Querschnitt aus Zeichnung, Malerei und Skulptur zu sehen. www.lofthotel.ch