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Haupterhebung im Frühjahr 2020
Die nächste ÜGK-Haupterhebung findet im Frühjahr 2020 statt. Untersucht werden über 20‘000 Schülerinnen und Schüler des 11. Schuljahres HarmoS (resp. der 9. Klasse) im Fachbereich Sprachen.
Die Schülerinnen und Schüler lösen Tests in der Schulsprache sowie der ersten und der zweiten Fremdsprache auf Tablets. Das Equipment wird von Testadministratoren/-innen mit in die Schulen gebracht, sie beaufsichtigen darüber hinaus die Testsituation. Die Ergebnisse sollen zeigen, über welche sprachlichen Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler am Ende der obligatorischen Schulzeit verfügen, namentlich ob sie einen Ausschnitt der national festgelegten Grundkompetenzen erreicht haben. Ausserdem erlaubt die Erhebung das Generieren wichtiger Informationen für das nationale Bildungsmonitoring.
Um diese gross angelegte Studie zu erproben, wurde im Frühjahr 2019 eine Piloterhebung mit einer kleineren Stichprobe von rund 3‘000 Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Diese Piloterhebung diente dazu, die Organisation, die Durchführung sowie die Testaufgaben vor der eigentlichen Haupterhebung zu optimieren.
Die Erhebungen werden in der deutschsprachigen Schweiz von der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PH SG), in der französischsprachigen Schweiz vom Service de la recherche en éducation (SRED) und in der italienischsprachigen Schweiz von dem Centro di innovazione e ricerca sui sistemi educativi (CIRSE/DFA/SUPSI) koordiniert. Pro Kanton gibt es eine kantonale ÜGK-Referenzperson, in zweisprachigen Kantonen auch zwei, die ebenfalls zu Fragen der Organisation kontaktiert werden kann (siehe kantonale Referenzpersonen für Large Scale Assessments in der Schweiz).
Was wird in der Erhebung 2020 getestet?
Die Schulsprache ist je nach Schulgemeinde Deutsch, Französisch oder Italienisch. In der Schulsprache werden das Leseverstehen und die Orthografie getestet, wobei die Aufgaben für das Leseverstehen in den drei Sprachen identisch in Bezug auf die Inhalte und die Schwierigkeit sind. Orthografie kann hingegen nur innerhalb der Sprachregionen verglichen werden.
Die erste bzw. die zweite Fremdsprache ist je nach Kanton und Sprachregion Deutsch, Französisch oder Englisch. Wegen der geringen Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit Italienisch oder Romanisch als Fremdsprache, werden diese Sprachen nicht getestet. In den Fremdsprachen werden das Leseverstehen und das Hörverstehen getestet. Damit liegt der Fokus auf den rezeptiven Sprachkompetenzen.
Wegen der sehr hohen Kosten, die eine Aufbereitung und Analyse der produktiven Leistungen (Sprechen und Schreiben) mit sich bringen würde, liegt der Fokus wie schon im Jahr 2017 auch bei dieser Testung der Sprachen im Rahmen der ÜGK auf den rezeptiven Fähigkeiten.
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