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«Sie geht teilweise durch die Hölle, nimmt keine Schmerzmittel. Sie klagt nicht.» Die Worte, die Gisela Reime zum Gesundheitszustand von Uriella, 87, findet, sind klar. Die Sektenführerin ist seit Jahren schwer krank und ans Bett gefesselt. Im Interview mit der «Glückspost» erzählt das Mitglied des Ordens Fiat Lux, dass das Oberhaupt aber durchaus noch am Leben in der Gemeinschaft teilnimmt. «Sie liest zum Beispiel für die fünfmal im Jahr stattfindenden Seminare alle Vorträge und korrigiert sie eigenhändig.»
Woher die Qualen kommen, die Uriella plagen, weiss laut Reime niemand. Eine anonyme Quelle sagt allerdings zur Zeitschrift: «Uriella hat die Nervenkrankheit ALS.» Sie könne nur noch die Hände ein wenig bewegen.
Jetzt hat Icordo das Sagen
Weil die Sektenführerin so angeschlagen sei, habe ihr Ehemann Icordo die Fäden im Orden in der Hand. Er sei sehr streng, behauptet der Informant. Reime relativiert: «Natürlich mag er keine faulen Schüler, um es banal zu sagen.»
In der «Glaubensgemeinschaft» im deutschen Ibach leben rund 100 Mitglieder, wie Reime sagt: «Jeder ist freiwillig hier», man glaube an Inkarnation, lege Wert auf äussere und innere Reinheit. Die Frage, warum Uriella sich seit über sechs Jahren nicht mehr an die Öffentlichkeit wendet, kann aber selbst die treue Anhängerin nicht beantworten. Nur so viel: «Sie ist nicht weg vom Fenster, um es banal zu sagen. Noch lange nicht. Vielleicht nie.»