Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/1268

Persönliches FM-System
Wenn jemand in ein kleines Mikrofon spricht, welches mit einem Sender versehen ist und einer bestimmten Person mit einem Hörgerät als Empfänger sein Signal schickt, nennt man das Ganze per Definition ein persönliches FM-System.
Es kommt auf die Situation an
FM ist eine Abkürzung für Frequenzmodulation; bekannter für diesen Signaltyp ist die Bezeichnung UKW-Sender. Auf einer festgelegten Ultra-Kurzwellen-Frequenz gelangen vom FM-Sender zum Hörgerät, dem Empfänger, dabei die Signale. Der Clou: Das System ist nicht störanfällig, weil die Wahl der Frequenz, auf der gesendet wird, Störungen unwahrscheinlich macht. Die Übertragung der Signale erfolgt drahtlos. Gesprochen wird in ein kleines Mikrofon.
Wann ist ein persönliches FM-System sinnvoll? Dafür sind viele Situationen vorstellbar. Soll zum Beispiel ein hörbehindertes Kind in einer Klasse an einer Regelschule unterrichtet werden, ist es zweckmässig, wenn seine Lehrer ein solches kleines Mikrofon tragen. Das ist diskret und sendet direkt ins Hörgerät und damit ins Ohr des betreffenden Schülers, was der Lehrer spricht.
Mithilfe persönlicher FM-Systeme ist es möglich, in ungünstigen Hörsituationen Menschen mit einem Handicap im Bereich der Ohren ohne Aufwand einzubeziehen. Vor allem bei Vorträgen, in der Schule oder beim Sport werden persönliche FM-Systeme benutzt.
Persönliche FM-Systeme können vielseitig eingesetzt werden
Die Reichweite eines persönlichen FM-Systems liegt etwa bei 15 Metern. Damit eignen sich solche Hörhilfen bestens, um beispielsweise bei einer Stadtführung oder einer Führung im Museum zum Einsatz zu kommen: Eine ganze Gruppe von Zuhörern bekommt in makelloser Qualität direkt in Ohr das gesagt, was der Führer spricht. Der hat für den Vortragenden den Vorteil, nicht mehr Umgebungsgeräusche mühsam übertönen zu müssen und er kann sicher sein, verstanden zu werden. Wo Referenten mit einem persönlichen FM-System arbeiten, ist es auch nicht mehr unangenehm laut. In einer Gruppe, die unterstützt durch Hörgeräte einem Vortrag folgen darf, wird entspannter und erfolgreicher zugehört, weil Hintergrundgeräusche nicht länger stören.
Im Sport werden ebenfalls bisweilen persönliche FM-Systeme eingesetzt. Mit ihrer Hilfe können Trainer (beispielsweise beim Reiten) diskret Korrekturen an ihre Schüler weitergeben – sogar während eines Wettkampfes.
Wenn Sie manchmal Mühe haben Ihr Gegenüber zu verstehen oder die Vögel nicht mehr zwitschern und die Grillen nicht mehr zirpen hören, dann sollten Sie das ernst nehmen. Ein professioneller Hörtest genügt bereits um zu klären, ob mit Ihrem Gehör noch alles in Ordnung ist.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für einen professionellen Gratishörtest.