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New York - Nach monatelangen Beratungen scheint die neue Afghanistan-Strategie von US-Präsident Barack Obama weitgehend zu stehen. Nach Informationen der "New York Times" will er zwischen 25'000 und 30'000 zusätzliche Soldaten an den Hindukusch schicken.
Obama wolle seine mit Spannung erwartete Afghanistan-Pläne voraussichtlich am Dienstag in eine Rede darlegen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Berater Obamas. Die Beratungen in Obamas "Kriegsrat" seien am Montagabend abgeschlossen worden.
Ob die von Obama geplante Truppenaufstockung auf dann 93'000 bis 98'000 Mann ausreicht ist umstritten. Der Oberbefehlshaber der US-Truppen in Afghanistan, General Stanley McChrystal, hält 40'000 zusätzliche Soldaten für nötig, um die Taliban zu besiegen.
Afghanistan ist seit Monaten auch angesichts des wachsenden Drucks durch die Taliban das beherrschende aussenpolitische Thema in Washington. Die Zahl der Verluste unter den US-Soldaten steigt. Nach den Worten von Pentagonsprecher Geoff Morrell erwartet Obama ein stärkeres Engagement der NATO-Partner.
Obama machte unmissverständlich deutlich, dass er den Afghanistan-Krieg zu Ende bringen will. "Nach acht Jahren (...) ist es meine Absicht, den Job zu beenden", sagte er. Neben der Entscheidung über weitere Soldaten wolle er auch eine neue Strategie für den Kampf gegen die Taliban bekanntgeben.
Auch innerhalb des Kabinetts gibt es Differenzen. US-Vizepräsident Joe Biden plädiert dafür, die Truppenstärke zu senken. Statt sich im Kampf gegen die Taliban aufzureiben, sollten sich die USA darauf konzentrieren, El-Kaida-Terroristen auszuschalten.
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