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Die heute zu besichtigende Rekonstruktion ist nicht ganz so wie das Original. Die Höhe der Rekonstruktion ohne Palisade beträgt vom Boden gemessen 5 m. Dies ist ein bisschen mehr als das, was die Archäologen für die Originalmauer schätzen. Ausserdem wurden für die Rekonstruktion moderne Techniken eingesetzt: Holzimprägnierung, Einbetonierung der Pfosten, Eisenanker, Isolierungsmaterial im Bereich der Erdauffüllung sowie Drainagen. Die zinnenförmige Palisade ist eine von mittelalterlichen Burganlagen entlehnte Erfindung. Diese Wehrmauer hat demzufolge eher einen didaktischen und illustrativen Zweck.
Die Rekonstruktion wurde in nur 6 Monaten dank der Hilfe von Reservisten der Schweizer Armee errichtet. Örtliche Bauunternehmen lieferten das Material für die Auffüllung. Die Molasseblöcke stammen aus Marly (FR), wo sie beim Ausbau der Kantonsstrasse im Anstieg von «La Crausa» abgebaut wurden. Das Holz (Eiche für Pfosten und Querhölzer, Buche für die Palisade) wurde zu einem Teil von der Gemeinde Murten zur Verfügung gestellt, der andere Teil vom Kanton. Letzteres transportierte die Armee von Posieux zum Wistenlacher Berg.
Die Armee stellt ihre Truppen zum Bau der Teilrekonstruktion der Wehrmauer zur Verfügung