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Wie kommt das Wasser ins Glas?
Rund 1 Milliarde Kubikmeter Trinkwasser fördern die Wasserversorgungen in der Schweiz pro Jahr – das entspricht etwa dem Inhalt des Bielersees.
Das Trinkwasser wird genommen aus:
- Quellen
- Grundwasser (besteht überwiegend aus versickertem Regenwasser)
- Oberflächenwasser (Seen und Flüsse)
Pumpen fördern das Wasser aus dem Untergrund. In Rohrleitungen fliesst es weiter: Ein Drittel des Trinkwassers kann ohne Behandlung in das Versorgungsnetz eingespeist werden. Zwei Drittel des Trinkwassers werden durch diverse Verfahren aufbereitet.
- Aufbereitung durch Desinfektion: Hierbei wird das Wasser mittels UV-Strahlung, Ozon oder Chlordioxid aufbereitet. Diese Methode ist das einfachste und häufigste Verfahren.
- Filtration: Oberflächenwasser durchläuft oft mehrere Schritte von verschiedenen Filtrationsmethoden. Sehr kleine Partikel können sich durch die Beigabe bestimmter Hilfsstoffe zu grösseren Aggregaten zusammenballen. Dadurch werden sie in den Filtern besser erfasst.
- Weitere Verfahren: In den Aufbereitungsanlagen können, sofern notwendig, Eisen und Mangan durch verschiedene Verfahren aus dem Trinkwasser entfernt oder Säureüberschüsse abgebaut werden.
Nach der Aufbereitung wird das Wasser kurzzeitig in Reservoirs gespeichert. Diese sind meist auf einer Anhöhe angelegt, um einen konstanten Wasserdruck zu gewährleisten.
Anschliessend wird das Wasser durch ein weit verzweigtes Verteilnetz in die Haushalte geleitet.
Das «verbrauchte» Abwasser gelangt über den Abfluss in die Kanalisation und von dort in die Abwasserreinigungsanlagen. Hier wird das Wasser von Schadstoffen und Verunreinigungen befreit. Aufbereitet fliesst es zurück in die Flüsse.