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Statt Vierschanzentournee heisst Noriaki Kasais Tätigkeitsfeld zurzeit Continental-Cup in Engelberg. «Meine körperliche Verfassung ist gut», sagt der 48-Jährige, der bei seiner Rückehr auf die internationale Bühne nach 10 Monaten am Sonntag und Montag die Plätze 32 und 35 belegte.
Doch dort, wo Kasai wirklich sein will, ist er nicht. Dass er es noch einmal zurück in den Weltcup schafft, zu Olympia gar, das glaubt eigentlich nur noch er selbst. Das aber unerschütterlich.
Ich werde weiterkämpfen mit meinen 9. Olympischen Spielen 2022 in Peking als Ziel.
«Ich werde weiter mein Bestes geben, um meinen Rekord auszubauen», hatte Kasai im Sommer gesagt. Der kommende Winter werde seiner, «ich werde weiterkämpfen mit meinen 9. Olympischen Spielen 2022 in Peking als Ziel.»
Doch Kasais Zeit scheint abgelaufen zu sein. Lange war er keine Kuriosität, sondern sportlich relevant, gewann mit 41 seinen letzten Weltcup, stand mit 44 auf dem Podest, sprang mit 46 in die Top 10. Doch seit März 2019 hat er keinen Weltcup-Punkt gesammelt, im November wurde er nur 16. bei der japanischen Meisterschaft. Der Traum von Peking ist zurzeit in weiter Ferne.