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Haiti wurde 2010 von einem schrecklichen Erdbeben erschüttert. Viele Menschen verloren ihr gesamtes Hab und Gut und waren daher auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Im Oktober 2012 wurden dann die kleinen Fortschritte, die das Land gemacht hatte, von dem Hurrikan Sandy zunichte gemacht. Sandy zog zwar nicht direkt über Haiti, aber die sintflutartigen Niederschläge vernichteten grosse Teile der Ernte und überschwemmten viele Häuser und öffentliche Bauten.
ADRA Schweiz führt seit dem Erdbeben mehrere Projekte in Haiti durch. Erste Massnahmen bietet der betroffenen Bevölkerung eine Soforthilfe, um die Grundbedürfnisse zu decken sowie um sie vorläufig unterzubringen. Diese Projekte sind in Haiti jetzt abgeschlossen. Daher zielen jetzt laufende Projekte darauf ab, Grundlagen zu schaffen, damit die Menschen in Zukunft selbständig für sich und ihre Lieben sorgen können. Ausgebildete Berufsleute werden in neuen Techniken geschult, die ihnen erlauben, das Einkommen zu erhöhen. Ungelernten Personen, meistens Frauen, wird die Basis eines nützlichen Berufs beigebracht, damit auch sie einer Tätigkeit nachgehen können.
Haben Sie Lust, sich für mindestens sechs Monate freiwillig in einem Land zu engagieren, das nicht mehr im Fokus steht aber weiterhin dringend Hilfe aus dem Ausland braucht? Haben Sie eine abgeschlossene Berufslehre und sprechen dazu französisch und englisch? Möchten Sie im Ausland Ihren Horizont erweitern und in einem spannenden Umfeld mithelfen, dass die Bevölkerung wieder auf die Beine kommt?
Mehr Informationen über die Stelle, auf Französisch, finden Sie in der Stellenausschreibung.
Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit an Alexandre Gasser wenden: <email-pii>.
Die Kämpfe in Mali zwischen Islamisten und Regierungstruppen toben unvermindert weiter. Damit bleibt die humanitäre Lage im Konfliktgebiet weiterhin prekär. Nach Zählungen im März 2013 wird von 430'000 Vertriebenen ausgegangen, wobei 170'000 (40 Prozent) ins nahe Ausland geflohen sind. Aufgrund der andauernden Unsicherheit im Norden Malis, ist im Moment eine Rückkehr in die Heimat nicht möglich. Bis jetzt haben die Vertriebenen immer wieder bei lokalen Familien in Niger Unterkunft gefunden. Die anhaltende Dürre in der Sahelzone schwächt aber die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Mit der Aufnahme der Familien aus Mali werden kaum vorhandene Ressourcen weiter gestreckt, da diese Solidarität nicht von offizieller Seite unterstützt wird.
Zusammen mit der Glückskette unterstützt ADRA Schweiz daher Malische Flüchtlingsfamilien im Norden Nigers. 550 malische Familien, welche privat bei Familien untergebracht sind, bekommen Lebensmittel wie Reis und Mais sowie Hygiene-Artikeln. Dazu wird Holzkohle für die Nahrungszubereitung verteilt, um die Abholzung der jetzt schon wüstenartigen Zone zu vermeiden. Seit dem 1. März 2013 konnte diese Hilfe dank Beiträgen von anderen ADRA-Organisationen noch um 450 Familien erweitert werden.
Helfen Sie mit und unterstützen auch Sie die Solidarität der Gastfamilien mit einer Spende auf unser PC-Konto 80-26526-3 Vermerk: „Niger". Im Voraus danken wir Ihnen für Ihre Grosszügigkeit!
Wer kennt das nicht? Man hat sich vorgenommen, etwas Gutes zu tun, und hat vor lauter Informationen den Durchblick verloren. „Die besten Tipps fürs Spenden“ ist ein Kurzfilm der ZEWO, der Ihnen helfen kann, wieder klar zu sehen.
Herr Theodor Ballmer, 57 Jahre alt, wurde am 16. Mai 2013 an der regulären Generalversammlung in den Vorstand von ADRA Schweiz gewählt wurde. Dieser weist mit seiner Wahl sechs Mitglieder auf. Herr Ballmer arbeitet seit über 20 Jahren als Agraringenieur und Projektmanager in der Landwirtschaftlichen Forschung bei Agroscope in Zürich-Reckenholz.
Aufgrund dieser Forschungstätigkeit bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft hat er sich ein vielseitiges Wissen im Pflanzenbau, vorwiegend im Kartoffelbau angeeignet. Er plant und betreut mehrere Versuchsfelder und ist mitverantwortlich für die Produktion und Anerkennung von Saat- und Pflanzgut in der Schweiz. Kontakte zu wichtigen Schweizer Firmen und Forschungsbetrieben sowie internationale Kontakte sind in dieser Tätigkeit eine Selbstverständlichkeit.
Herr Ballmer hat schon immer gern seine Kompetenzen und Kenntnisse geteilt. Daher ist er Mitglied der Organisation „Agro-Sans-Frontière Schweiz“ und gut vernetzt mit der Schwesterorganisation in Frankreich. Er stellt sich daher für ADRA Schweiz zur Verfügung, damit diese von seiner Expertise bei landwirtschaftlichen Projekten profitieren kann. Damit wird ADRAs Vorstand durch einen erfahrenen Fachmann im Bereich Ernährungssicherheit verstärkt.
Theodor Ballmer ist mit Gaby verheiratet, zusammen haben sie zwei Töchter, Lorena 23 und Annika 21. Die Familie lebt im Reckenholz Zürich-Affoltern. Seine Wurzeln hat er auf dem Ebnet, einem schönen Bauernhof in Ziefen BL. Durch seine Mithilfe im Feld und Stall lernte er schon früh, wie man den Boden bearbeitet, sät und dann den Ertrag ernten kann. Nach einer ersten Ausbildung als Möbelschreiner zog es ihn mit 21 Jahren nach Kamerun, wo er als Freiwilliger zwei Jahre bei Bautätigkeiten und im Unterhalt auf der heutigen Cosendai Adventist University tätig war. Eine Erfahrung, die ihm viel Weitblick für die benachteiligten dieser Welt schenkte. Zurück in der Schweiz absolvierte er die Landwirtschaftliche Ausbildung und studierte anschliessend Agronomie mit Fachrichtung Pflanzenbau an der HAFL „Hochschule für Landwirtschaft“.
2008 hat die UNO das „internationale Jahr der Kartoffel“ ausgerufen, seitdem ist er sehr motiviert, sein Fachwissen und die Erfahrung im Pflanzenbau vorwiegend im Kartoffelbau weiterzugeben. Denn die Kartoffel ist eine der Pflanzen mit dem höchsten Potential zur Welternährung. Dank ihrer genetischen Vielfalt kann sie auf allen Kontinenten ausser der Antarktis erfolgreich angebaut werden. Mit der Wahl in den Vorstand bei ADRA Schweiz ist sein Wunsch in Erfüllung gegangen, seine Fähigkeiten für andere einzusetzen, dort wo sie am nötigsten gebraucht werden. Er freut sich sehr auf die neue Herausforderung und fühlt sich wohl in der ADRA-Familie.
Am Donnerstag, 13. Juni, wird ab 19.30 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr) im Bernhard-Theater gelacht: Peach Weber, Linaz und Duo Full House führen Sie durch einen Comedy Abend. Gesammelt wird zugunsten äthiopischer Waisenkinder, den sogenannten Wukrokindern. Peach Weber bietet mit seinem Programm exzellente Unterhaltung, die immer wieder Angriffe auf die Lachmuskeln führt. Linaz verzaubert mit seinem schier unerschöpflichen Repertoire an Rollen und Gesten. Das Duo Full House siedelt ihren Humor zwischen New York und Effretikon an, ihre Action-Comedy ist ein turbulentes Potpourri aus witzigen Wortgefechten, virtuosem Klavierspiel und Schwindel erregender Artistik. Diese Komödianten stellen sich für einen Abend ganz in den Dienst der Waisenkinder, welche im Kinderdorf Elshadai in Wukro Äthiopien leben. Der Eintritt ist gratis, es wird allerdings für die Wukrokinder gesammelt. Lassen Sie sich von exzellenten Komödianten unterhalten und sichern Sie sich schon heute einen Platz unter <email-pii>. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Wukrokinder, alle Informationen für den Druck vorbereitet finden Sie hier.
Nan verlor schon sehr früh ihren Vater, einige Jahre später dann auch noch die Mutter. Daher wuchs sie mit ihren beiden Geschwistern beim Stiefvater auf. Dieser fing nach dem Tod der Mutter an zu trinken und verprügelte Nan beinahe täglich. Sie verspürte oft grosse Angst und wollte wegrennen, wusste aber nicht wohin. Immer wieder trösteten sich die Geschwister beim Schlafengehen gegenseitig. Eines Tages bekam sie Besuch von ADRA-Mitarbeiterinnen, die ihr einen Platz im Shelter anboten. Nan ist nun vor Gewalt sicher und erhält zusammen mit anderen Mädchen eine Schulbildung. So hat sie viele Freundinnen gefunden, und am besten gefällt Ihr der Musikunterricht. „Ich möchte einmal Klavierlehrerin werden“, strahlt sie. Nan ist sich bewusst, dass sie mit dem Projekt eine Chance auf ein besseres Leben kriegt und ist allen Spendern dankbar.
Nan ist eines von 35 Mädchen, welche im Shelter im Norden Thailands Zuflucht finden. Im Shelter werden Mädchen aus armen Familien untergebracht, um sie vor Misshandlungen und Menschenhandel zu schützen. Seit einigen Jahren unterstützt auch ADRA Schweiz und seit 2013 auch die Glückskette dieses Projekt. Lesen Sie mehr über das Projekt „Keep Girls Safe“.
Unterstützen auch Sie das Projekt und schützen Mädchen vor Menschenhandel und Prostitution mit einer Spende auf unser PC-Konto 80-26526-3 Vermerk: „Keep Girls Safe". Im Voraus danken wir Ihnen für Ihre Grosszügigkeit!
Gestern besuchte Rachel Donald mit dem ADRA-Team und Ernst Lüber von der Glückskette sowie Egon Rauch in Mafraq zwei syrische Flüchtlings-familien. Nur mit Kleidern kam beispielsweise Rasha mit ihren Kindern über die Grenze. In Mafraq mietete sie ein Zimmer auf dem Dach eines noch nicht fertig gestellten Gebäudes für monatlich 200 Franken. Eine Küche haben sie nicht, Bad/WC wird mit den anderen fünf Familien auf dem Dach geteilt. Ihr Mann und Bruder sind in Syrien im Gefängnis, sie weiss aber nicht, wie's ihnen geht. Zusammen mit der Glückskette unterstützt ADRA Schweiz diese und weitere 249 Familien monatlich mit 130 Franken für die Miete eines Zimmers. Es ist schön zu sehen, dass die Hilfe wirklich bei den richtigen Familien ankommt. Allen Spendern möchten wir ganz herzlich für ihre Spende danken.
Jeden Tag kommen weitere Tausende Flüchtlinge über die Grenze und viele brauchen unsere Unterstützung. Helfen Sie mit einer Spende auf unser PC-Konto 80-26526-3 Vermerk: „Syrien". Im Voraus danken wir Ihnen für Ihre Grosszügigkeit!
"Die Lebensmittelpakete waren für unsere Familien eine sehr grosse Hilfe. Sie haben uns viel Essen gegeben. Wir sind so glücklich und dankbar für die Hilfe von ADRA". Dies ist nur eine Reaktion auf die Hilfe, welche 3'200 Familien zuteil wurde. Kurz vor Weihnachten verwüstete der Taifun Pablo (auch Bopha) die Insel Mindanao im Süden der Philippinen. Über 1'000 Menschen starben, den Menschen wurde regelrecht der Boden unter den Füssen weggezogen.
Mit der Unterstützung der Glückskette verteilte ADRA in drei Gemeinden während zwei Wochen Lebensmittelpakete, um die Menschen wenigstens von einer Sorge in dieser schwierigen Zeit zu befreien. Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen, wir möchten allen Spendern ganz herzlich für ihre Unterstützung danken.
Seit nun mehr zwei Jahren wütet der Bürgerkrieg in Syrien, weiterhin erreichen uns praktisch täglich Nachrichten über Gräueltaten. Weiterhin flüchten täglich 8'000 Personen ins nahe Ausland, in Jordanien allein befinden sich schon 356'000 Flüchtlinge. Die Infrastruktur dieser Länder und auch die Bevölkerung stossen immer mehr an ihre Grenzen.
ADRA Schweiz leistet finanzielle Unterstützung. Um die ärgste Not zu mindern, wird während sechs Monaten 250 syrischen Familien im Norden Jordaniens die Miete bezahlt. Dafür wurden Familien sorgfältig ausgewählt mit Fokus auf solchen, welche sich in einer besonders prekären Lage befinden. Diese Aktion wird dazu bewusst im Winter/Frühling durchgeführt, um Familien in der kalten Jahreszeit die Miete zu garantieren. ADRA finanziert zusammen mit der Unterstützung von der Glückskette dieses Projekt.
Sie können die Unterbringung sozial schwacher Familien mit einer Spende auf unser PC-Konto 80-26526-5 Vermerk: „Syrien" unterstützen. Im Voraus danken wir Ihnen für Ihre Grosszügigkeit!
ADRA Schweiz freut sich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass seit dem 1. April Sibylle Schuppli als Koordinatorin für Marketing und Public Relations arbeitet. Die Stelle wurde neu geschaffen in der Absicht, Marketing und Kommunikation mehr Gewicht zu geben, um die Organisation und ihre Aktivitäten noch bekannter zu machen.
"Leben und leben lassen", das war schon immer ihr Motto. Sibylle ist 40 Jahre alt und wohnt in der Stadt Zürich. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist sie im Freiamt im Kanton Aargau. Nach Abschluss der ersten Ausbildung als kaufmännische Angestellte zog es sie relativ schnell ins Ausland: Sieben Jahre arbeitete und studierte sie in Frankreich und Grossbritannien. Während dieser Zeit lernte sie viele Menschen aus verschiedensten Kulturen kennen und perfektionierte beide Sprachen. Wieder zurück in der Schweiz absolvierte sie nach einigen Jahren ein Nachdiplomstudium am Europainstitut der Universität Basel mit einer Vertiefung in Konflikt und Entwicklung. Diese Kurse haben ihr Interesse für humanitäre Hilfe enorm geweckt. Nach Abschluss des Studiums machte sie jedoch einen Umweg in die Privatwirtschaft; sie führte Projekte im Bereich online Marketing und Statistiken. „Mit der Stelle bei ADRA geht für mich ein grosser und lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und habe mich von Anfang herzlich empfangen gefühlt."
Heute ist Weltwassertag! Im Dezember 2010 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2013 zum Internationalen Jahr der Wasserkooperation erklärt. Laut UNESCO haben derzeit 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser, mehr als 2,5 Milliarden Menschen haben keine einfachen sanitären Anlagen. Der aktuelle Durchschnittsverbrauch in der Schweiz liegt bei 160 Liter pro Person und Tag. Wobei einen etwa Drittel für die Toilettenspülung verwendet wird. Mindestens 20 Liter Wasser benötigt der Mensch täglich für Konsumation, Hygiene und für den Haushalt. Viele Menschen auf der Welt haben nicht die Möglichkeit, ihren lebensnotwendigen Bedarf zu decken. Neben dem Bevölkerungswachstum und den veränderten Konsummustern tragen auch eine ineffiziente Landwirtschaft, die Klimaerwärmung und Energieversorgung zur Wasserknappheit bei.
ADRA begegnet diesen Problemen. ADRA Schweiz schafft und verbessert mit ihren Projekten für die Menschen in Somalia, Niger und Burkina Faso den Zugang zu Wasser. Am Horn von Afrika hat die Dürre im vergangenen Jahr viele Tote gefordert. Viele Familien haben dabei ihr ganzes Vieh verloren. Hundert Tausende waren gezwungen, ihr Zuhause für die Suche nach Nahrung und Wasser zu verlassen. Neben landwirtschaftlicher Unterstützung saniert ADRA Schweiz zusammen mit der Glückskette für die Flüchtlinge und die lokale Bevölkerung von Galmudug in Somalia, fünf Brunnen. Das Projekt dauert zwei Jahre und unterstützt 21'940 Personen. Von den Gesamtkosten des Projektes von rund 570.000 Franken finanziert die Glückskette bis zum Ende des Projekts im Sommer 2014 einen Beitrag von 421.732 Franken.
Heute findet der Weltwassertag unter dem Motto "Wasser und Zusammenarbeit" statt. Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit die Menschen in Somalia Zugang zu sauberem Wasser haben. PC: 80-26526-3, Vermerk: Wasser
Am 4. März 2013 warten die Begünstigten des ADRA Projektes in Savanah, Haiti, schon ungeduldig auf den Lastwagen mit den Lebensmittelpaketen. Es werden Reis, Bohnen, Zucker und Öl abgeladen, die nach einer kurzen Ansprache von ADRA Haiti an 125 vom Wirbelsturm Sandy im Oktober 2012 geschädigte Familien verteilt werden.
Ein Gutschein berechtigt die Begünstigten, ihre Lebensmittel-pakete abzuholen. Die Personen werden einzeln aufgerufen und stellen sich danach in die Reihe. Mit ihrer Unterschrift oder ihrem Fingerabdruck erhalten sie je ein Paket, welches dann mit Esel, Pferd oder auch auf dem Kopf mit einem Lächeln heimgetragen wird.
Der Hurrikan Sandy führte zwar an Haiti vorbei, dennoch kam es zu sehr starken Niederschlägen. Häuser, Schulen und Spitäler wurden überflutet, Dächer wurden weggefegt. Über 70% der Ernten und viele Viehherden fielen den Stürmen zum Opfer. Die kleinen Fortschritte nach dem Erdbeben von Januar 2010 wurden auf einen Schlag zunichte gemacht.
Mit Hilfe der Glückskette unterstützt und begleitet ADRA 450 Familien während 6 Monaten mit Nahrungsmittelpaketen, Samen, Landwirtschafts-werkzeugen und Ziegen.
Am meisten von Armut betroffen sind Frauen, Kinder und alte Menschen. Sie sind die Verwundbarsten der Gesellschaft.
Immer wieder erreichen uns bewegende Geschichten von Frauen auf der Flucht. Geschichten von tiefer Angst und Trauer, aber auch von Glücksgefühlen und Hoffnung, weil sie ein paar Tage ein Dach über dem Kopf hatten. Aktuell sind es weit mehr als 500'000 Frauen mit ihren Kindern in der Sahelzone, die dringend unsere Hilfe brauchen.
ADRA hilft diesen Frauen und wird das auch in Zukunft tun. Im Namen dieser Frauen und ihrer Kinder bitten wir Sie von ganzem Herzen: Helfen auch Sie diesen Frauen mit einer Spende auf PC-Konto 80-26526-3 mit dem Vermerk „Frauen auf der Flucht"!
Photo: Frau mit Kind im Flüchtlingslager
Patrick Lagarde, Präsident von ADRA Frankreich, besuchte im Januar 2013 die gemeinsamen Projekte von ADRA Schweiz und ADRA Frankreich in Haiti.
"Das Land erholt sich nur sehr langsam von dem Erdbeben und die Bevölkerung ist auch weiterhin auf die externe Hilfe angewiesen. Die meisten Menschen leben mit einem Einkommen, das gerade ihr Überleben sichert." berichtet Patrick Lagarde.
Er ist sehr zufrieden mit der Arbeit vom Projektteam, Erika Schär (Finanzen) und Samuel Ndikumana (Projekte). Jährlich werden mit der Unterstützung von ADRA 300 junge Frauen zur Näherin ausgebildet und auch die Fischer in Petit-Goâve konnten ihr Einkommen steigern.
Vielen Dank für Ihre Spenden für diese beiden Projekte!
Jetzt anmelden für's Youth-Workcamp 2013! In diesem Sommer geht es mit einer Gruppe Jugendlichen von ca. 20 Jugendlichen für drei Wochen in die Philippinen. Vom 7.-26. Juli 2013 werden wir auf der Palawan Adventist Academy ein neues Schulgebäude erstellen. Eine super Gelegenheit, auf einer Reise nicht nur die Ferien zu geniessen, sondern auch Gutes zu tun und eine neue Kultur kennenzulernen.
Weitere Infos hier.
Foto: Grosser Einsatz in der Freiwilligenwoche 2012
Knapp eine halbe Million Schweizer Franken (CHF 434'419)! Das ist der Gegenwert in Zahlen ausgedrückt, die Freiwillige im vergangenen Jahr überall in der Schweiz geleistet haben. Fast eine halbe Million Franken an Zeit, die aufgebracht wurde, anderen Menschen auf ganz unterschiedliche Art und unentgeltlich zu helfen. Viele engagieren sich in der Nachbarschaftshilfe, Krankenpflege, Kinderbetreuung usw. In Reinach z.B. wird eine ganze Kinderkrippe für bis zu 20 Kinder auf freiwilliger Basis geführt. Andere stricken Pullover, Kappen, Socken und Schals für Kinder in Moldawien und unterstützen so unsere Weihnachtsaktion Kinder helfen Kindern". Wieder andere bauen Verkaufsstände auf, um selbstgebackene Kuchen, Brot und Guetzli für den guten Zweck zu verkaufen oder bringen Autos gegen eine Spende zum Glänzen.
Tausenden von Obdachlosen, Asylanten und Armen wird in Lausanne und Zürich via Lebensmittel- oder Kleiderabgabestellen geholfen! Allen Helfern gemeinsam ist der Wunsch, der steigenden Armut auch in der Schweiz etwas entgegen setzen zu können, unbürokratisch und ohne grosses Aufhebens.
Die Kämpfe zwischen Islamischen Gruppen und dem Militär im Norden Malis treiben viele Menschen in die Flucht. Die Vereinten Nationen berichten, dass bis jetzt über 7'500 Malier in den Nachbarstaaten Burkina Faso, Mauretanien und Niger Zuflucht gefunden haben. Doch jeden Tag werden es mehr.
Die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge muss in den Lagern untergebracht werden. Aber die Situation ist dort sehr angespannt, da in den Lagern zerstrittene ethnische Gruppen aufeinander treffen. Deshalb haben etwa 950 Familien bei Gastfamilien Asyl gefunden. Einige Organisationen sind in den Camps tätig und verteilen Hilfsgüter und Lebensmittel. Die Familien, die bei Gastfamilien Obdach gefunden haben, erhalten nur Dank ADRA Hilfsgüter.
Es fehlt den Flüchtlingen an vielem. Momentan teilen sich im Lager 146 Personen eine Latrine und 167 Personen eine Dusche. Auch Lebensmittel und Hygieneartikel genügen oftmals nicht. Dies sind menschenunwürdige Zustände.
ADRA plant die Flüchtlinge auch weiterhin mit monatlichen Lebensmittelpaketen (20kg Reis, 15kg Hirse, 5kg Pasta, 15kg Bohnen, 3 Liter Pflanzenöl und einem halben Kilo Salz) und Hygieneartikeln zu unterstützen. Sichere Waschmöglichkeiten werden erstellt. Auch die Gastfamilien empfangen Unterstützung. Sie erhalten Samen und landwirtschaftliche Kurse.
Helfen Sie den malischen Flüchtlingen. Spenden Sie auf unser PC 8-26526-3 mit dem Vermerk „Niger“.
Seit dem schlimmen Erdbeben vom 12. Januar 2010 sind es drei Jahre her. Über 250'000 Tote und Tausende von Verletzten waren Opfer der Katastrophe. Mehr als 1,5 Millionen Menschen wurden obdachlos. Heute leben noch immer 300'000 Betroffene in provisorischen Lagern und sind den Unwettern und Wirbelstürmen ausgesetzt.
Auch wenn die Mehrheit der Hilfsorganisationen Haiti verlassen hat, führt ADRA Schweiz mit ihrem lokalen Partner ADRA Haiti ihre Tätigkeiten für die Fischer und Näherinnen in Petit-Goâve fort.
Im letzten Monat wurden die Aktivitäten von ADRA Schweiz auf die Bauern und Viehzüchter in Petit-Goâve ausgedehnt, denn der Wirbelsturm Sandy hat dort mehr als 70 % der Ernten und viele Viehherden vernichtet. Zusammen mit der Glückskette unterstützt ADRA die betroffenen Gemeinschaften, damit sie bis zur nächsten Ernte überleben. Sie können helfen, die am stärksten Geschädigten zu unterstützen und ihnen neue Hoffnung zu geben.
Spenden können Sie auf unser PC-Konto 80-26526-3 überweisen mit dem Kennwort: Haiti
2'525 Pakete haben den weiten Weg nach Chişinău, in die Hauptstadt Moldawiens, gemacht. Kurz vor Weihnachten machte sich Rachel Donald mit einem Filmteam in das ärmste Land Europas auf die Reise, um einige der Pakete persönlich zu verteilen.
An einem Tag besuchten die drei trotz des hohen Schnees ein Dorf in der Nähe der Hauptstadt. Sie trafen fünf Familien mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 17. Die jüngeren Kinder konnten ihre Freude nicht verbergen, aber auch an den Älteren ging die „Verteilaktion" nicht spurlos vorbei. Eine Familie mit fünf Kindern erhielt erst seit Kurzem Hilfe vom Sozialamt und die Kinder erzählten uns, dies seien die ersten Weihnachtsgeschenke in ihrem Leben. Entsprechend gross war die Freude auch an einfachen Dingen wie Zahnpasta oder Shampoo.
Herzlichen Dank für das riesige Engagement für die Kinder in Moldawien. Die lachenden Kinderaugen zeigen, dass sich der Aufwand lohnt!
Foto: REUTERS Majed Jaber
Die Auseinandersetzungen in Syrien dauern noch immer an und gefährdete Bevölkerungsgruppen ergreifen die Flucht. Seit Beginn des Bürgerkrieges wurden Zehntausende von Toten gezählt.
„Ich leide lieber Hunger als nach Syrien in die Kriegsgebiete zurückzukehren, wo die Situation sich noch immer verschlechtert", sagt Amara. Sie flüchtete mit ihrer Stiefmutter und den fünf Kindern nach Jordanien. Um die Familie unterzubringen, mietet Amara ein Zimmer in einer 3-Zimmerwohnung im Untergeschoss eines Wohnhauses – wenig Platz für sieben Personen. Die Wohnung ist zudem dunkel und nicht geheizt. Aber das ist alles, was sie sich leisten können.
Die Miete für solche Zimmer wird mit der finanziellen Unterstützung von ADRA Schweiz, ihrer Partner, sowie der Glückskette ermöglicht. Unser Ziel ist es, 250 Familien in den Städten Irbid und Al Mafra an der syrischen Grenze mit den Mietkosten zu helfen. Total können so 1'250 Personen für 6 Monate anständig untergebracht werden.
Die kleinen noch vorhandenen Ersparnisse ermöglichen es den Familien, andere Grundbedürfnisse zu decken und Medikamente zu kaufen. Die Familie täglich zu ernähren bleibt aber immer noch eine grosse Herausforderung.
Amara ist um die Bildung ihrer Kinder besorgt, denn sie können die Schule nicht besuchen, aber zumindest sind sie in Sicherheit.
Sie können die Unterbringung sozial schwacher Familien mit einer Spende auf unser PC-Konto 80-26526-5 Vermerk: „Syrien" unterstützen. Im Voraus danken wir Ihnen für Ihre Grosszügigkeit!
Über 1‘000 Menschen starben Anfang Dezember auf den Philippinen durch den Taifun "Bopha" und die anschliessenden heftigen Regenfälle. Vor allem die südliche Insel Mindanao hat der Wirbelsturm getroffen. Über 6 Millionen Menschen leiden seitdem unter den Folgen: Viele Häuser und Felder wurden zerstört, zahlreiche Bauern haben die Ernte verloren.
ADRA ist vor Ort und versorgt die Menschen mit Trinkwasser und Nahrungsmittelpaketen.
Immer wieder sind die Bewohner der Philippinen starken tropischen Stürmen ausgesetzt, vor allem im Norden des Landes. Doch Taifun "Bopha" war das schwerste Unwetter seit 100 Jahren in dieser Region. Über 150‘000 Häuser wurden beschädigt oder vollständig zerstört. Zahlreiche Strassen und Brücken sind nicht mehr passierbar, die Wege zu Märkten sind abgeschnitten. Vielfach ist der Strom ausgefallen. Die UNO geht von 480‘000 Menschen in den am schwersten betroffenen Gebieten aus, die dringend mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Notunterkünften versorgt werden müssen.
ADRA verteilte im Dezember 2‘100 Nahrungsmittelpakete an betroffene Familien in der dortigen Region – darunter viele Frauen und Kinder.
Gemeinsam mit der Glückskette unterstützt ADRA Schweiz im Januar weitere 3‘200 Familien mit Lebensmitteln in der Provinz Davao Oriental.
Helfen Sie mit und unterstützen Sie die betroffenen Familien mit einer Spende auf das Konto von ADRA Schweiz (PC 80-26526-3) mit dem Vermerk Philippinen.