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Ein Tier, welches nie mehr die wilde Freiheit erleben kann
Finn Kopfstein, 1c, über Rilkes Gedicht “Der Panther”
Das Gedicht “Der Panther” von Rainer Maria Rilke besteht aus 3 Strophen und 12 Versen. Der Autor lebte in Paris, wo auch diese Geschichte spielt. Aus diesem Grund wäre es sogar möglich, möglich, dass dies eine eigene Beobachtung Rilkes war.
Es handelt sich um einen Panther, der hinter tausend Stäben steckt. “Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.” Ich nehme an, dies ist eine Anspielung auf einen Käfig. Es könnte sein, dass dieser Panther schon so lange in dem Käfig sitzt, dass er sich nicht mehr an die Welt ausserhalb des Gitters erinnern kann. Der Panther ist ein prachtvolles Tier mit elegantem Gang (“Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte”). Die Art, wie sich das Tier bewegt, scheint wie ein Tanz, in der “betäubt ein grosser Wille steht”. Das Wort “betäubt” kann auf verschiedene Weise verstanden werden. Das schwarze Tier fällt vielleicht manchmal in eine Vorstellung hinein, es geht tief in ihn hinein, bis es in seinem Herzen aufhört. Dies liegt höchstwahrscheinlich daran, weil ihn das Bild berührt und Erinnerungen hervorruft. Ich könnte mir unter dieser Erscheinung eine Erinnerung an die Freiheit vorstellen, in der das Raubtier in der freien Wildbahn herumrennt und seine Zeit geniesst. “Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille- und hört im Herzen auf zu sein.”
Dieses Gedicht löst in mir eher traurige Gefühle aus, denn es geht um ein Tier, welches voraussichtlich nie mehr die wilde Freiheit erleben kann, für welche es eigentlich geschaffen wäre. Der Autor lebte vor hundert Jahren, wenn dies also eine Beobachtung seinerseits war, zeigt es wie lange wir schon Tiere fangen und einsperren. Ich finde, wenn eine Art nicht vom Aussterben bedroht ist, sollte sie noch die Natur geniessen dürfen und nicht in
einem Käfig ruhen, wie der Panther aus Rilkes Gedicht.