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….. so wird das Wetter im Juni.
Der Juni ist fast durchgehend trüb, windig, unbeständig. Viel Regen, bald warm, bald kalt. Viel Unwetter. Eine wohltuende Unterbrechung bringen nur die Tage um den 13. Juni.
Und das sagt die Bauernregel
«Gibts im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.» Im Juni wachsen die Pflanzen sehr schnell. Sie brauchen Sonnenlicht und Wasser. Bleiben die Niederschläge aus, verkümmern die Pflanzen und sie geraten zu klein.
Regnerischer Juni mit Gewittern und Überschwemmungen
Der Juni zeigte sich alles andere als sommerlich. Er war überwiegend trüb und regnerisch und die Sommertage waren an einer Hand abzuzählen. Die massiven Niederschläge brachten schliesslich den Bodensee zum Überlaufen.
Vom 1. bis zum 8. Juni lag feuchte Warmluft über Mitteleuropa, die immer wieder Schauer und Gewitter brachte. Ab dem 9. Juni zogen vom Atlantik her mehrere Schauerzonen über die Schweiz. Die Verdrängung der feuchtwarmen Luft verursachte kräftige Niederschläge und einzelne Gewitter. Ebenso verbreitet grössere Niederschlagsmengen gab es auch am 11. und am 13. Juni.
Vom 16. Bis zum 18 Juni strömte aus Süden sehr feuchte Mittelmeerluft zum Alpenraum. Dabei fielen innerhalb von 48 Stunden vor allem in der Ostschweiz grössere Niederschlagsmengen. Die durch die bisherige Juniwitterung bereits nassen Böden reagierten auf die Starkniederschläge mit Hangrutschen und Überschwemmungen. Der Rhein führte starkes Hochwasser, was dazu führte, dass der Bodensee schliesslich über die Ufer trat. Endlich zog ein Hochdruckgebiet vom 22. Bis 24. Juni aus Westen über den Alpenraum. Dabei stieg die Tageshöchsttemperatur mit viel Sonne auf 30 bis 32 Grad. Mit der Zufuhr von schwülheisser Luft aus Südwesten entwickelten sich am 24. Juni bereits wieder Gewitter. Dabei kam es an mehreren Orten zu Schäden durch Überflutungen und angeschwemmte Geröllmassen. Am 27. und 28. Juni brachte ein Ausläufer des Azorenhochs den Sommer wieder zurück. Der Juni klang schliesslich mit Gewittern aus.
Fotos: Andreas Walker