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Die Bibel ermutigt uns in vielen Stellen, einander Zeugnis zu geben, von dem, was Gott in unserem Leben und durch unser Leben gemacht hat (z.B. in Markus 5,19; Psalm 22,22; Psalm 145,6; Markus 5,20). Testimonies ermutigen Mitmenschen, ehren Gott und sind eine Form der Anbetung. Sie können sogar der Schlüssel für das Gefängnis von jemandem sein.
«Only God can turn mess into a message, a test into a testimony, a trial into a triumph, a victim into a victory.»
Aufbau eines Testimonies
Normalerweise fängt man von vorne an (beim Problem) und entwickelt die Geschichte chronologisch bis zum Zeitpunkt, wo die Wende bzw. Lösung kam. Versuche dabei, auch deine Gefühle und Gedanken zu schreiben, damit man sich möglichst gut mit deiner Story identifizieren kann. Was ist in deinem Herz passiert? Wie hat Gott dich verändert? Es ist auch möglich, mit dem Ende zu beginnen (z.B. «Letztes Jahr habe ich gelernt…») und dann zurückzuschauen, wie es dazu gekommen ist.
Am Schluss von jedem Testimony sollte ein Satz kommen, der mit deinem Namen beginnt und ein Fazit deiner Geschichte beschreibt, zum Beispiel: «I bi d Andrea und so hani Gott im letschte Jahr erläbt».
Textbeispiel Testimony
Seit meiner Kindheit hatte ich oft mit Angstzuständen zu kämpfen. Manchmal wachte ich mitten in der Nacht auf und konnte nicht mehr einschlafen, weil mein Kopf so voller negativer Gedanken war. So schlief ich schlecht und war oft müde und gereizt, und zog mich immer mehr zurück. Als mich eine Freundin ins ICF einlud, erlebte ich so eine angenehme Atmosphäre und spürte die Liebe im Raum, dass ich mich sofort wohl fühlte. Im Worship berührte mich Gott tief und im Face2Face konnte ich für mich beten lassen. Seitdem bete ich regelmässig und habe keine Angstzustände mehr.
Ich bin Tabea und das ist meine Geschichte, wie ich frei geworden bin.
Tipps für Testimonies
Damit die Leute aufmerksam zuhören, sollte ein Testimony kurz und knackig (60-90 Sekunden) sein und keine Wiederholungen enthalten. Erzähle also nur die wichtigsten Eckpunkte, nicht jedes Detail. Achte darauf, dass du keine Füllwörter (ähm, und dann, …) und abschwächende Wörter (ein bisschen, vielleicht, … ) brauchst.
Achte auf deine Körpersprache (Hände, deinen Körper) und Mimik (Lächeln, passende Emotionen zum Erzählten), damit der Zuhörer nicht abgelenkt ist und das Testimony authentisch wirkt.
Damit du optimal vorbereitet bist, ist es gut, wenn du dein Testimony vorher aufschreibst oder mit dem Handy aufnimmst und dann anschaust.
Wenn du unsicher bist, ob es gut ist, hole dir eine Rückmeldung von Anja Janki (<email-pii>) oder einer anderen Person.
Wichtig: Im Testimony geht es darum, Gott zu verherrlichen und nicht uns selbst. Vermeide deshalb Selbstlob und Übertreibung, erzähle nur, was wirklich passiert ist und möglichst medizinisch verifiziert ist.
Formales zur Videoaufnahme
– Im Querformat
– Mit neutralem nicht zu bunten Hintergrund
– Wähle ein für die Person typische und passende Location.
– Sitzt du auf dem Sofa? Hast du noch eine Tasse im Bild? Was passt in dein Umfeld? Bilder sprechen mehr als Worte. Welche Atmosphäre möchtest du gestalten?
– Achte darauf, dass es keine Nebengeräusche hat. Sonst brauche ein Mikrofon. Mikrofonierung so unauffällig wie möglich.
– Positionierung Variante 1: Positioniere dich nicht im Mittelpunkt des Bildes. Schaue in die Kamera
– Positionierung Variante 2: Positioniere dich im Mittelpunkt des Bildes. Schaue etwas neben der Kamera hin (beispielsweise auf das Ohr der aufnehmenden Person).
– Licht: Bevorzugterweise weiches Licht, mehr als eine Lichtquelle oder natürliches Licht. Gut ausleuchten (keine Schatten im Gesicht).
– Wenn Brille reflektiert, ohne Brille filmen oder Licht versetzen, bis es keine Reflexion gibt.
– Nimm dein Testimony auf, schaue es dir an. Was könntest du besser machen? Nimm es noch 2-3mal auf.
– Fülle die Einverständniserklärung aus
– Lade es hoch oder schicke es an <email-pii>