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Textübersetzung aus dem Kunstmuseum Hamburg
Von einer Göttin Nehalennia weiß man erst wieder seit dem 5. Januar 1647. Heftige Ost- und Nordostwinde tobten an der batavischen Insel Walcheren (an der Scheldemündung) und legten bloß, was Jahrhunderte lang unter dem Dünensande verborgen gewesen war. Beim Eintritt der Ebbe erblickten die Bewohner von Doomburg, einem Städtchen an der Nord Westküste, 45 Trümmer von Säulen, Altären und Statuen mit Inschriften und Darstellungen. Aus ihnen ging hervor, daß man die Reste eines Tempels der Nehalennia vor sich hatte. Von diesen Denksteinen sind 22 noch heute erhalten, die übrigen bei einem Brande verloren gegangen. Im Herbst 1870 wurde abermals bei Doomburg aus dem Flugsande des Strandes ein Altar der Nehalennia ans Tageslicht getrieben.