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Die Gemeinde und Energiestadt Thalwil hat das Ziel, den Anteil an nicht erneuerbaren Energien an der Wärmeversorgung der Gebäude in der Gemeinde zu reduzieren. Entsprechend soll zusammen mit Energie 360° eine nachhaltige Wärme- und Kälteversorgung auf Basis von Seewasser entwickelt und realisiert werden.
Der Perimeter für einen allfälligen Energieverbund mit Seewassernutzung befindet sich in der Ortsmitte von Thalwil und beinhaltet mehrheitlich Bestandsgebäude. Es war wichtig, eine ganzheitliche Versorgungsstrategie des Gebietes unter Berücksichtigung der anstehenden Sanierungen, Ersatzneubauten und Erweiterungsbauten zu entwickeln. Für die Auslegung des Energieverbundes wurden der absolute Wärme- und Kältebedarf auf Objektebene und die realisierbare Anschlussleistung bestimmt und visualisiert. Die unterschiedlichen Versorgungskonzepte wurden in einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gegenübergestellt und es wurde festgestellt, dass eine dezentrale Lösung mit mehreren Energiezentralen, die jeweils ein Teilgebiet mit Wärme (und Kälte) versorgen, die beste Versorgungsvariante darstellt.
Zusätzlich wurde die technische Machbarkeit des Verbundes (Grösse und Lage der Seewasserzentrale und der Energiezentralen sowie die Leitungs-führung) geprüft. Aufgrund der hohen Bebauungsdichte innerhalb des Projektperimeters gestaltete sich die Suche nach geeigneten Zentralenstandorten schwierig, die technische Machbarkeit konnte jedoch nachgewiesen werden. Die weitere Planung hängt an der Unterzeichnung einer ausreichenden Zahl an Vorverträgen.
Auftraggeber
Nutzer