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Den Grund für die etwas kleinere Ernte sieht der Rebbaukommissär in der trockenen Witterung, die zu kleineren und leichteren Trauben geführt habe.
Das Wimmeln habe diesen Herbst «so richtig Spass» gemacht, teilte die Weinbau-Fachstelle des Kantons am Mittwoch mit. Die Weinlese erfolgte aufgrund des guten Wetters der letzten Monate zwei Wochen früher als üblich, ging zügig voran und erfreute die Winzer mit gesunden Trauben. Die letzten Trauben wurde am 31. Oktober eingebracht.
Der Blauburgunder, die mit Abstand wichtigste Sorte in Graubünden, erreichte 98 Grad Oechsle. Der Wert liegt zwar leicht unter dem letzten zehnjährigen Durchschnitt von 99,1, ist aber immer noch hoch. Die Qualität der Bündner Weine hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen. In den 1980er-Jahren lag der Oechsle-Mittelwert des Blauburgunders bei lediglich 87,6 Grad.
Der Riesling-Silvaner, wichtigster Weisswein, brachte es gar auf einen überdurchschnittlichen Oechsle-Wert von 83 Grad. Der letzte zehnjährige Durchschnitt liegt bei 81 Grad. Auch die Qualität dieses Weissweines wurde durch die Bündner Winzer gesteigert, wenn auch nicht im gleichen Ausmass, wie beim Blauburgunder. Der Mittelwert der 1980er-Jahre betrug 75,6 Grad Oechsle.