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- Novak Djokovic gewinnt den Viertelfinal an den US Open gegen Matteo Berrettini (ATP 8) in 4 Sätzen mit 5:7, 6:2, 6:2 und 6:3.
- Im Halbfinal bekommt es der Serbe mit dem Deutschen Alexander Zverev zu tun.
- Der 4. der Weltrangliste bezwingt den Südafrikaner Lloyd Harris (ATP 46) in 3 Sätzen mit 7:6 (8:6), 6:3, 6:4.
Noch zwei Siege trennen Novak Djokovic davon, als erster Spieler seit Rod Laver 1969 alle 4 Grand Slams in einem Kalenderjahr zu holen – und damit Sportgeschichte zu schreiben. Der Serbe liess auch gegen die Weltnummer 8, Matteo Berrettini, nur im spektakulären Startsatz etwas anbrennen, rauschte aber im Anschluss quasi ungefährdet durch die Sätze zwei, drei und vier.
Es war bereits das 3. Spiel in Serie, in welchem die Weltnummer 1 den Start verschlief und den 1. Durchgang, der übrigens ganze 78 Minuten dauerte, dem Gegner überlassen musste. Doch wie bereits gegen Kei Nishikori und gegen Jenson Brooksby im Achtelfinal gelang es Djokovic, rechtzeitig zu seinem Spiel zu finden, den Gegner zu zermürben und in vier Sätzen durchzukommen.
Gegen Berretini in vier Sätzen? Da war doch mal was ...
Nach knapp dreieinhalb Stunden und deutlich nach Mitternacht verwertete Djokovic seinen ersten Matchball zum 5:7, 6:2, 6:2, 6:3, womit er in Flushing Meadows zum 12. Mal im Halbfinal steht. Bereits im Viertelfinal in Roland Garros sowie im Final von Wimbledon hatte die Weltnummer 1 Berrettini in vier Sätzen geschlagen.
Mit seinem bislang besten Auftritt in diesem Jahr in New York untermauerte Djokovic seine Favoritenrolle auf den Titel. Es wäre der 21. an einem Grand-Slam-Turnier, womit er Roger Federer und Rafael Nadal überholen würde.
Hochkaräter-Duell gegen Zverev
Im Halbfinal wird sich der «Djoker» mit dem stärkstmöglichen Gegner seiner Tableauhälfte messen. Alexander Zverev, der Olympiasieger von Tokio und Bezwinger von Djokovic im Olympia-Halbfinal, schlug in New York den Südafrikaner Lloyd Harris (ATP 46) in 3 Sätzen mit 7:6 (8:6), 6:3, 6:4.
Das Aufbäumen von Lloyd Harris im 3. Satz kam zu spät. Zwar holte sich der Südafrikaner eines der beiden Games zurück, das er sich zum Satzanfang hatte abluchsen lassen. Da Alexander Zverev seinen eigenen Aufschlag im Anschluss aber durchbrachte, war der 3-Satz-Sieg für den Deutschen wenig später Tatsache.
Zverev mit den besseren Nerven
Noch im 1. Satz hatte Zverev gleich mehrere heikle Momente zu überstehen, konnte die wichtigen Punkte aber für sich entscheiden. So gelang ihm beim Stand von 3:5 das Rebreak, ehe er im Tiebreak zuerst einen Satzball abwehrte und sich kurz darauf mit einem Servicewinner zum 8:6 selbst den Satz sicherte.
Ein einziges Break reichte der Nr. 4 der Weltrangliste im nächsten Durchgang, um mit 6:3 auch den 2. Satz für sich zu entscheiden. Der Servicedurchbruch läutete die stärkste Phase des Deutschen ein, bei dem nach der 4:0-Führung im 3. Satz etwas die Konzentration nachliess. Aussenseiter Harris nutzte die Schwächephase des Deutschen für ein Rebreak, mehr lag für den Südafrikaner aber nicht mehr drin.
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