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Die Akkordzither
Die grosse Blütezeit der Zithern war zwischen 1880 und 1940. Industriell gefertigte Zithern wurden zum Klavier der armen Leute und erlebten eine vorher und nachher nie dagewesene Verbreitung. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die meisten Zithern nicht mehr produziert und die vorhandenen Instrumente verschwanden in den Estrichen. Die Feierabendgewohnheiten breiter Bevölkerungskreise veränderten sich. An die Stelle der Hausmusik traten zunehmend das Radio und das Fernsehen.
Die Akkordzither wurde in unzähligen Variationen gebaut. Aus ihr entstanden auch andere Zithertypen, wie zum Beispiel die Violin- oder die Klavierzither. Die Saiten der Akkordzithern sind in zwei Gruppen aufgeteilt, rechts sind die Melodie- und links die Begleitsaiten mit 5 - 10 Akkorden. Früher schob man zum Spielen ein Blatt mit einer vorgezeichneten Melodie unter die Saiten. Weil dazu keine Notenkenntnisse erforderlich waren, konnte sich dieses Instrument auch derart verbreiten.
Die Akkordzither kann aber auch mit herkömmlichem Notenmaterial gespielt werden.
So ist es uns auch möglich, mit verschiedenen anderen Instrumenten zusammenzuspielen.
Ich baue die oben abgebildete Gachnanger Akkordzither. Je nach Wunsch stelle ich auch Zithern mit mehr Akkorden her.
Meine Frau leitet eine Zithergruppe, die regelmässig zusammen übt und auch auftritt. Daneben erteilt sie zu Hause auch Privatstunden.