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Das Gotthardkomitee besteht noch immer, getragen von 13 Kantonen. In der 1853 gegründeten und seither mindestens zweimal wiederbelebten Institution propagieren die an der Gotthardachse interessierte Kantone, Städte, Unternehmen und Verkehrsverbände zuerst die Bergstrecke - prägend Alfred Escher, der umstrittene Eisenbahntycoon -, dann den Strassentunnel, schliesslich den Eisenbahn-Basistunnel. Das Gotthardkomitee macht sowohl den konstanten Föderalismus in der schweizerischen Verkehrspolitik sichtbar als auch die Notwendigkeit politischen Lobbyierens. Der Erfolg lässt sich sehen: der vielfach durchlöcherte Berg.
« [...] während hinwieder vom commerziellen Gesichtspuncte aus der Gotthard allen seinen Mitbewerbern überlegen ist, da er allein als befähigt erscheint allen den grossen Verkehrsinteressen gerecht zu werden, die sich an die Schweiz. Alpenbahn knüpfen. »Gotthard-Komitee, Gutachten an die Direktion der Central-Bahn, Basel, 29.05.1865