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Der sich den USA annähernde tropische Wirbelsturm Matthew gebe den Ölpreisen etwas Auftrieb, sagten Händler. Die Ostküste der USA und damit die Verschiffung von Rohöl könnte so beeinträchtigt werden. Auch der am Abend zum Dollar gestiegene Euro habe die Preise etwas gestützt.
Im Laufe der Vorwoche hatten die Ölpreise kräftig zugelegt, nachdem die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) überraschend die Einigung auf eine Förderobergrenze von 32,5 Millionen bis 33 Millionen Barrel pro Tag bekannt gegeben hatte. Experten zweifeln allerdings am Umsetzungswillen der Organisation. Selbst falls die Produktion nachhaltig enttäusche, wird es laut Commerzbank für die Opec schwer, Ende November die Produktionsgrenzen zu fixieren und darüber hinaus die Einhaltung zu sichern.
Der Preis für Rohöl der Opec ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 46,64 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 2,01 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/das
(AWP)