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Das Anlassgerät war eine gemeinschaftliche Entwicklung der Fachgruppe E8 von Peenemünde-West,
der Firma Fieseler sowie der Firma Emil Niethammer in Stuttgart-Vaihingen.
Dieses Gerät führte der Flugbombe die Anlassluft zu, regelte die Anlassfunktionen und zündete
über einen Hochspannungsdraht die auf dem Schubrohr sitzende Zündkerze.
Der obere Arm mit der Anlassvorrichtung wurde nach dem Anlassen und vor dem Start nach hinten
gekippt, der Hochspannungsdraht riss dabei ab.
Der untere Arm für die Startluft konnte ein- resp. ausgeschwenkt werden. Die Luftleitung war mit einer Trennkupplung
am FZG 76 angeschlossen, die sich beim Start selbstständig löste.
Im Fussbereich des Anlassgeräts befindet sich der Druckluftbehälter, darüber links der Ventilkasten
für die pneumatischen Funktionen und rechts der Schaltkasten für die elektrischen.
Das Anlassgerät wurde (wie der Dampferzeuger) vom Kommandogerät fernbedient.
Das Anlassgerät in Duxford ist fälschlicherweise auf der rechten Katapultseite plaziert.
Es war wegen der Anschlüsse am FZG 76 immer auf der linken Seite angeordnet.
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