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Rotes Fleisch und Wurstwaren erhöhen das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Das geht aus einer Studie der Universität Oxford hervor, die auf den Gesundheitsdaten von einer halben Million Briten beruht. Demnach erhöhen schon 70 Gramm Fleisch pro Tag die Gefahr für Herzkrankheiten um 15 Prozent. Das Risiko für eine Lungenentzündung ist sogar um 31 Prozent höher. Auch Darmerkrankungen sowie Diabetes treten bei Fleischessern häufiger auf als bei Vegetariern und Veganern.
Besonders gesundheitsschädigend sind Wurstwaren. Grund ist der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren und Salz. Der World Cancer Research Fund rät deshalb dazu, maximal 500 Gramm Fleisch pro Woche zu verzehren und auf Wurst vollständig zu verzichten.
Die Studie zeigt ausserdem, dass Geflügelfleisch unter Gesundheitsaspekten keine Alternative zu rotem Fleisch ist. Unter anderem ist das Risiko für Darmpolypen – einer möglichen Vorform von Darmkrebs – sowie Reflux und Gastritis bei Geflügelfans erhöht. Grund dafür ist die Gefahr einer Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, die durch unzureichende Zubereitung von Geflügel besteht.