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Sprache ist allgemeinhin der Standardmodus der Kommunikation über alle Kulturen hinweg und unterteilt sich in gestische und gesprochene Sprache. Ziel dieses Projekts ist, die Evolution des Sprechens an sich zu untersuchen und damit dem Ursprung der Sprachen nachzugehen. Vorteil dieses Ansatzes ist, dass zahlreiche Aspekte des Sprechens - darunter Akustik, Artikulation und neuronale Kontrolle - mit vielen anderen Spezies geteilt wird. So haben beispielsweise Affen, Menschenaffen und Menschen eine spezialisierte Anatomie zur Klangerzeugung und Klangwahrnehmung für kommunikative Zwecke entwickelt. Und obgleich es keinen Konsens darüber gibt, auf wann man die Entstehung der Sprache genau datieren soll, so herrscht doch unter den meisten Forschern Einigkeit darüber, dass die grundlegenden Komponenten dafür schon seit mindestens einer halben Million Jahre existieren.
Dieses Projekt wird die Evolution des Sprechens anhand von drei entscheidenden Fragen untersuchen: Welche Parallelen bestehen zwischen menschlicher und nichtmenschlicher Vokalisierung? Welche Sprechklänge konnten ausgestorbene Humanoide wie Neandertaler erzeugen? Welche Sprechklänge gehen auf unsere biologischen Voraussetzungen zurück und welche unterliegen kulturellen Zwängen? Die Antworten werden eine Naturgeschichte des Gebrauchs von Sprechklängen sein, Bausteine im komplexen Kommunikationssystem, auch als menschliche Sprache bekannt.