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Allan Kardec ist ein Pseudonym für Prof. Hippolyte Léon Denizard Rivail, der am 03. 10.1804 in Lyon (Frankreich) geboren wurde und am 31.03.1869 in Paris starb.
Kardec wuchs mit bürgerlicher Erziehung in der Schweiz auf; er war Schüler Pestalozzis und gründete mit 28 Jahren in Paris ein pädagogisches Institut, heiratete eine seiner Lehrerinnen und schrieb einige Schulbücher. Als ab 1850 die Welt mit spiritistischer Literatur über die amerikanische Familie Fox überschwemmt wurde, wandte sich Kardec diesem Gebiet zu. Er nahm das Pseudonym Allan Kardec an, weil er unter diesem Namen in einer früheren Inkarnation gelebt hat. In Zusammenarbeit mit hohen Geistwesen, Kardec gilt als der Begründer der westlichen Lehre der Wiederverkörperung (Reinkarnation) und der Wissenschaft des so genannten Reinkarnations-Spiritismus.
Allan Kardec ist der Erfasser des Spiritismus, welcher in den Werken zu sehen ist.
Auf seinem Grab, auf dem Pariser Friedhof Père-Lachaise, steht noch heute ein so genannter Menhir (keltischer Druidenstein), der von seinen Verehrerinnen immer mit Blumen geschmückt wird. Sein Grab wird stets von anonymen Bewunderern besucht, die hier beten und Trost suchen, den sie woanders nicht finden können.