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Am Sonntag bildete sich auf den 189,5 km von Laissac-Sévérac L'Eglise nach Le Puy-en-Velay früh eine grosse Spitzengruppe. Das Team Sky von Tour-Leader Chris Froome liess die gleich 28 Ausreisser gewähren. Deren Vorsprung stieg auf mehr als neun Minuten an. Früh war damit klar, dass der Tagessieger aus dieser Gruppe kommen würde.
Die entscheidende Attacke gelang Bauke Mollema rund 27 km vor dem Ziel. Der 30-jährige Niederländer vom Team Trek-Segafredo hielt am Ende eine vierköpfige Verfolgergruppe knapp auf Distanz. 19 Sekunden hinter Mollema sprintete der Italiener Diego Ulissi in einer vierköpfigen Verfolgergruppe zum 2. Platz. Dritter wurde der Franzose Tony Gallopin.
Das kleine Feld mit fast allen Favoriten folgte mit mehr als sechs Minuten Rückstand. An der Spitze der Gesamtwertung ergab sich am Sonntag keine Veränderung. Froome hatte nach einem Defekt gut 40 km vor dem Ziel allerdings eine brenzlige Situation zu überstehen. Kurz zuvor hatte der Franzose Romain Bardet in seiner engeren Heimat sein ganzes Team eingespannt, um in einer Abfahrt einen Angriff auf den Briten zu lancieren.
Froome konnte aber dank grossem Kraftaufwand wieder zu seinen direkten Konkurrenten aufschliessen. Der Vorjahressieger führt nach wie vor mit 18 Sekunden Vorsprung vor dem Italiener Fabio Aru. Knapp dahinter folgen Bardet (0:23 zurück) und der Kolumbianer Rigoberto Uran (0:29).
Mit Nairo Quintana fiel allerdings einer der Favoriten endgültig aus dem Kreis der Sieganwärter. Der Kolumbianer verlor fast vier Minuten auf seine direkten Konkurrenten. Im Gesamtklassement büsste Quintana drei Positionen ein. Mit 6:16 Minuten Rückstand auf Froome ist er nur noch Elfter.
Am Montag folgt der zweite Ruhetag, ehe es am Dienstag mit der 16. Etappe über 165 km von Le Puy-en-Velay nach Romans-sur-Isère weitergeht.