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Was ist ein Trust?Der Trust oder deutsch die Treuhänderschaft besteht aus einem Treuhandvermögen (Treugut, trust fund), das vom Treugeber (settlor) einem Treuhänder (trustee) übertragen wird. Mit dem Übertrag geht die Verpflichtung einher, dieses Treugut im eigenen Namen als selbständiger Rechtsträger zu Gunsten der oder des Begünstigten (beneficiaries) zu verwalten oder zu verwenden. Bei einer Treuhänderschaft handelt es sich im Gegensatz zur einer Stiftung nicht um eine juristische Person (somit besteht keine Rechtspersönlichkeit), sondern vielmehr um ein vertragliches Rechtsverhältnis. Trusts sind zu wohltätigen, sozialen, kulturellen oder ähnlichen Zwecken zulässig und haben meist die Funktion eines trust settlement oder eines family trust des englischsprachigen Rechtskreises. Der Treugeber kann einerseits sich selbst zu Lebzeiten als Begünstigten bezeichnen und andererseits regeln, wie die Vermögenswerte nach seinem Tod verwendet werden sollen. In der Regel kann er den Trust auch wieder auflösen und den Vermögenswert an sich zurückfliessen lassen.
Welche gemeinnützigen Trusts gibt es?Im Angelsächsischen Raum sind gemeinnützige Trusts sehr verbreitet. Man findet zahlreiche Beispiele mittels einer einfachen Online-Recherche. Bekannt ist beispielsweise der Lund Trust in Grossbritannien, welcher Grants vergibt.
Auch in Liechtenstein lassen sich gemeinnützige Trusts finden. Diese sind nämlich im Handelsregister eingetragen. Im Gegensatz zu einer Stiftung jedoch müssen die Begünstigten nicht im Handelsregister eingetragen werden, sondern nur Name des Trusts, Errichtungsdatum, Dauer und Name/ Adresse des Treuhänders. Entsprechend ist eine zielführende Recherche schwierig.