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rung herbeiführen, und hinlänglich fest und spröde, auch feuerfest sein. Der Dachschiefer wird erst in großen Blöcken und mächtigen Platten gebrochen, darauf in passende Stücke geteilt und mit breiten dünnen Meißeln in Dachsteine von erforderlicher Dicke gespalten, die nachher auf scharfkantigen Ambossen viereckig geschlagen, von dem Schieferdecker aber gelocht werden. Zu Schieferstiften (s. d.) dient der Griffelschiefer (s. d.). Zu Schiefertafeln (s. d.) werden sehr reine, harte und schwarze Abänderungen des Thonschiefers verarbeitet, und in dieser Hinsicht sind besonders die Brüche bei Lehesten, bei Probstzella und Gräfenthal im Saalfeldischen (der Kulmformation angehörig) u. s. w. bekannt. Man spaltet zu diesem Behufe den S. in dünne Tafeln, schabt diese mit einem Schabeisen, schleift sie mit Sand und poliert sie mit Tripel oder Bimsstein und Kohlenstaub, worauf sie in Rahmen gefaßt werden. – Über die Bituminösen Schiefer s. d. und die Einzelartikel Brandschiefer, Kupferschiefer, Ölschiefer, Papierkohle.