Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03633.jsonl.gz/2537

Die indirekte Methode ist die einfachste und sehr gut für die Anfänger geeignet.
Diese Methode wird unmittelbar beim Aufwachen durchgeführt, wenn wir auf natürlicher Weise genug entspannt sind. Bei einer richtigen Anwendung ermöglicht die indirekte Methode schon in ein Paar Versuche eine luzide Phase zu erleben.
Schritt 1
Denken Sie daran, was Sie beim Austritt aus dem Körper tun wollen, z.B. jemanden treffen oder etwas Besonderes erleben. Ihr Plan muss für Sie sehr spannend sein.
Schritt 2
Schlafen Sie ca. 6 Stunden und lassen Sie sich von Ihrem Wecker wecken. Stehen Sie auf und bleiben Sie 5 bis 20 Minuten wach. Gehen Sie zurück ins Bett und denken Sie während des Einschlafens fest an Ihre Absicht. (Bemerkung: Sie können diesen Schritt weglassen und jedes natürliche Aufwachen nutzen).
Schritt 3
Trennen Sie sich, sobald Sie aufwachen von Ihrem Körper. Versuchen Sie einfach aufzustehen, zur Seite zu rollen oder zu schweben, um sich von Ihrem Körper zu trennen ohne dabei die Muskeln anzuspannen.
Schritt 4
Falls die sofortige Trennung vom Körper nicht funktioniert, versuchen Sie während 1 Minute zwischen 2-3 der untenstehenden Techniken hin- und herzuwechseln (für je 5 Sek.), bis eine davon zum Erfolg führt.
Entwicklung von Traumerinnerung
Versuchen Sie sich am Morgen und am Abend an alle Ihrer letzten Träume zu erinnern. Noch besser ist es ein Tagebuch der Träume zu führen. Je mehr Sie sich an Ihre Träume erinnern, desto deutlicher und klarer werden diese.
Traum Kartographie
Neben dem Tagebuch der Träume können Sie auch alle Orte, die Sie in Traum besuchen, auf einer besonderen Karte zu markieren. Das Hauptziel - einen einheitlichen Raum zu schaffen, in dem alle Traumorte in einem kohärenten Bild der Welt zusammenkommen.
Ankertechnik
Während Sie wach sind, brauchen Sie die Gewohnheit zu entwickeln, ihren Zustand zu analysieren, wenn Sie auf bestimmte Anker treffen: die Hände, der Besuch der Toilette, Gesichter usw. Mit der Zeit wird diese Gewohnheit sich in den Traum übertragen. Beim nächsten treffen auf den Anker, haben Sie die Chance auf diesen zu reagieren und realisieren, dass Sie sich in einem Traum befinden.
Logische Analyse der Träume
Jedes Mal, wenn Sie Ihre Träume analysieren, sollen Sie diese kritisch auf Widersprüche überprüfen, die Ihrer Aufmerksamkeit im Traum entgangen sind, obwohl sie als ein gutes Zeichen dienen könnten, dass alles ein Traum ist. Allmählich wird diese kritische Bewusstseinshaltung beginnen in einen Traum zu funktionieren.
Die direkte Methode wird direkt aus dem Wachzustand durchgeführt und ist eine der schwierigsten, daher eher für die geübten Praktizierenden geeignet.
Am besten funktioniert diese Methode am Abend vor dem Einschlafen oder Tagsüber, wenn man schon etwas müde ist.
Entspannung
Es gibt keine Notwendigkeit spezielle Techniken zur Entspannung durch zu führen. Meistens reicht es ein paar Minuten einfach ruhig zu liegen und über irgendetwas nachzudenken oder zu träumen. Danach wird eine der unten beschriebenen Techniken direkt und ohne Schlaf durchgeführt.
Der Schwebezustand des Bewusstseins Dieser Ansatz ist der wichtigste Teil der direkten Methode. Alleine das Befolgen dieses Ansatzes kann zu einem Erfolgserlebnis führen. Der Zweck der direkten Methode ist es, den kurzen Ausfall des Bewusstseins zu erreichen - einen "Mikroschlaf", der zu einer luziden Phase führen kann, wenn die richtige Tiefe erreicht ist.
Die Techniken spielen dabei eher eine sekundäre Rolle und helfen wach zu bleiben.
Dauer & Intensität
Sie bekommen die besseren Resultate, wenn Sie die direkte Methode nicht mehr als 2 bis 3 mal pro Woche anwenden. Limit ist ein Versuch am Tag und nicht länger als 15 bis 20 Minuten. Sonst riskieren Sie die Schlaflosigkeit sich anzueignen.
Hypnagoge Bilder beobachten
Schauen Sie mit geschlossenen Augen für 3 bis 5 Sekunden ins Schwarze und versuchen Sie irgendwelche Bilder oder Muster zu erkennen.
Hypnagoge Geräusche hören
Versuchen Sie während 3 - 5 Sekunden in Ihrem Kopf Geräusche zu hören. Es kann ein Rauschen sein oder Stimmen, völlig egal was es ist.
Rotation (Drehen um die eigene Achse)
Versuchen Sie sich so realistisch wie möglich vorzustellen, dass Sie sich der Kopf-zu-Fuß-Achse in eine Richtung drehen.
Schwimmtechnik
Stellen Sie sich vor, dass Sie gerade schwimmen, oder führen Sie einfach Schwimmbewegungen mit Ihren Armen durch.
Visualisierung der Hände
Stellen Sie sich mit absoluter Entschlossenheit vor, wie Sie Ihre Hände in kurzem Abstand vor Ihren Augen aneinander reiben.
Bemerkung: Es gibt sehr viele Variationen der Techniken. Die Aufgabe von diesen ist es, diverse Sinneswahrnehmungen zu aktivieren.
Im Grunde geht es bei der Durchführung der Techniken darum, irgendwelche ungewöhnlichen Empfindungen wahrzunehmen und zu verstärken, bis diese ganz deutlich werden. Sobald die Empfindung von einer Technik sich real anfühlt, können Sie den Versuch unternehmen, Ihren Körper zu verlassen. Sie können alle diese Techniken tagsüber trainieren um bessere Resultate zu erzielen.