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«Avocado» stammt vom aztekischen Wort für Hoden ab.
Im Mittelalter schnitten sich manche Männer den linken Hoden raus, weil sie dachten, dieser produziere die Spermien für die Mädchen.
In vor-biblischen Zeiten berührte man zum Schwören den Hoden eines anderen Mannes, so war die Virilität des Anderen Zeuge des Ganzen.
Bei den Römern berührten die Männer beim Eid vor Gericht ebenfalls ihre (eigenen) Hoden. Denn nur mit Hoden war man wirklich vertrauenswürdig (Frauen und Eunuchen wurden vor Gericht schlechter behandelt).
Übrigens: Das englische Wort für Hoden «Testicle» stammt vom lateinischen «testis», welches für «Zeuge» steht.
Die Hoden produzieren 200 Millionen Spermien – Tag für Tag!
Vor allem während des 17. und 18. Jahrhunderts waren Kastraten in der Musikszene sehr beliebt. Die jungen Burschen wurden vor dem Einsetzen der Pubertät einer Kastration unterzogen, um ihre schöne Knabenstimme (in Alt oder Sopran) zu konservieren.
Das Wort «Orchidee» kommt vom griechischen Wort «orkhis», welches Hoden bedeutet.
Die Hoden können während des Sex' auf die doppelte Grösse anschwellen.
Im Mittelalter glaubten die Frauen, mit ans Bein gebundenen Wiesel-Hoden könnten sie eine Schwangerschaft verhindern.
Momoll, sexy. Vielleicht wollte so einfach niemand mehr mit ihnen in die Kiste.
Bei den meisten Männern hängt der linke Hoden tiefer als der rechte. Vor allem platztechnisch ist diese Asymmetrie von Vorteil.
Im Museum des Vatikans steht der «sedes stercoraria», ein Stuhl mit einem Loch in der Mitte. Der Legende zu Folge wurde dieser gebraucht, um sicher zu gehen, dass keine Frau Papst wurde und ein erneuter Skandal wie «Papst Joan» verhindert werden konnte. Die meisten Historiker gehen einig, dass die Geschichte von «Joan» Unsinn ist. Nichtsdestotrotz, den Loch-Stuhl gibt es wirklich und die gängigste Theorie besagt, dass er gebraucht wurde, um sicherzustellen, dass der Papst nicht kastriert ist.
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(lae via metro)