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Mit grossem Selbstvertrauen trat das Damen-Team der VIPERS in die nächste Runde des Cups gegen das höher klassierte Sursee an. Nach dem Erfolg in der vorherigen Runde, intensivem Training dazwischen, der Möglichkeit, auf ihrem eigenen Hallenboden zu spielen, und der Rückkehr wichtiger Spielerinnen, die in der ersten Runde gefehlt hatten, waren die VIPERS zuversichtlich, dass ein Weiterkommen in dieser Runde möglich war. Trotz des Drucks aus der anstehenden Meisterschaft gelang es dem Trainerduo Bitterli/Schuler, das Team optimal vorzubereiten und vielversprechende Standardsituationen zu trainieren und zu vertiefen. Die hochmotivierten Spielerinnen starteten also mit einem klaren Plan und grosser Disziplin in das erste Drittel.
Es dauerte nicht lange, und die VIPERS konnten bereits früh im Powerplay das 1:0 erzielen, nachdem der Gegner aufgrund einer Strafe, die aus einem einstudierten Freischlag resultierte, in Unterzahl war. Das Spiel war in Gang gekommen, blieb jedoch ausgeglichen. Es gab Chancen auf beiden Seiten, aber kein weiteres Tor, bis kurz vor Ende des ersten Drittels, als Carina Wey Shaienne Suter anspielte, die das 2:0 mit einem Drehschuss erzielte. Das Fazit nach dem ersten Drittel lautete: Alles läuft nach Plan. Weiter so!
Im zweiten Drittel setzte sich das ähnliche Spiel fort. Bis zur 28. Minute war das Spiel immer noch sehr ausgeglichen. Dann folgten jedoch 10 torreiche Minuten. Es begann mit einem unglücklichen Ballverlust der VIPERS, aus dem der Gegner das 1:2 erzielte. Kurz darauf spielte Nicole Nideröst-Bünter, die über das gesamte Spiel hinweg mutig und sicher agierte, mit einem langen Pass die torgefährliche Svenja Steinauer an, die sofort das 3:1 erzielte. Drei Minuten später erzielten die VIPERS das 4:1, wieder aus einer Standardsituation heraus. In der 36. Minute begann jedoch die schwächste Phase der VIPERS. Durch mangelnden Einsatz kassierten sie drei Tore und der Gegner glich das Spiel am Ende des zweiten Drittels auf 4:4 aus. Das Fazit nach dem zweiten Drittel lautete: Es darf keine Fehler mehr geben. Es beginnt von Neuem!
Im letzten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der für die VIPERS unglücklich endete. Weitere Fehler und die gestärkte Moral des Sursee-Teams führten zu zwei zusätzlichen Toren für den Gegner. Die VIPERS mussten sich steigern, um das Spiel wieder auf ihre Seite zu ziehen. Trotz Umstellungen in den Formationen und zwei weiteren Toren von Svenja Steinauer, die damit ihren Hattrick komplettierte, gelang es den VIPERS nicht mehr, die Partie zu drehen. Kurz vor Schluss gab es sogar einen Penalty für den Gegner aufgrund einer Undiszipliniertheit. Karin Appert im Tor der VIPERS zeigte eine starke Leistung, und der Gegner verfehlte sein Ziel. Am Ende stand es 10:6 für das Sursee-Team, das nach seiner Aufholjagd den Vorsprung clever und souverän verteidigte. Angesichts der guten Vorbereitung und des Potenzials des Teams war es eine klare Enttäuschung für die Damen der VIPERS. Dennoch war die Teilnahme an den beiden Cup-Spielen eine optimale Vorbereitung und Standortbestimmung für den Saisonbeginn. Wie Trainer Andreas Schuler am Ende sagte: “Vieles funktioniert sehr gut. Ich weiss genau, wo wir stehen und woran wir noch arbeiten müssen.”
Bericht: Andreas Schuler