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Eine Schnittstelle ist ein offener Anschlusspunkt, an welchem Daten ein System eingegeben oder von ihm entnommen werden können. Lange Zeit war die Schnittstelle nur als echte Hardware-Verbindung durch lösbare Kabel verfügbar. Heute gibt es die Schnittstelle auch mit kabelloser Technologie.
Die Schnittstelle, auch "Interface" genannt, ist im Wesentlichen ein anlötbares elektronisches Bauteil. Es wird auf einer Platine oder in einem Klemmenkasten bzw. Schaltschrank eingebaut. Zu einer Hardware-Schnittstelle gehört stets ein passendes Gegenstück bzw. Kabelschuh. Typische Interface Beispiele sind:
Die USB-Verbindung (universelles serielles Bussystem) dient zur Entnahme und dem Aufspielen von Daten aller Art. Die typische Anwendung ist der USB-Stick. Sie ist nicht für die dauerhafte Verbindung zweier Systeme oder Teilbereichen von Systemen (beispielsweise Speicher) gedacht. Die USB Schnittstelle ist die bevorzugte Wahl für ein Service-Interface. Die LAN-Verbindung (Local Area Network) ist das klassische Interface zum Verbinden zweier Recheneinheiten, die auch autonom funktionieren können. Die Profibus-Schnittstelle ist für den dauerhaften schnellen Austausch von großen Datenmengen ausgelegt. Der dem USB ähnliche FireWire-Kabelverbinder ist vorwiegend zur schnellen, temporären Übertragung von großen Datenmengen an Endgeräte im Einsatz. Modulare Stecksysteme und mehrpolige Steckverbinder sind schließlich das bevorzugte Interface zum dauerhaften aber lösbaren Verbinden von Modulen mit hoher Datenübertragung. Ein typisches Beispiel für den Einsatz der FireWire Interface ist ein hochauflösender Monitor oder Beamer.
Diese Auswahl wird durch das Interface ohne Kabelverbindung ergänzt. Hier sind WLAN, Funk und Bluetooth die am weitesten verbreiteten Typen von einer kabellosen Schnittstelle. Jedes Interface wird durch eine passende Peripherie in seine Umgebung eingebaut.
Die Position der Schnittstelle hängt davon ab, wie gut zugänglich sie sein muss. Ein lösbares aber für dauerhaften Einsatz vorgesehener mehrpoliger Steckverbinder kann an einer schwerer zugänglichen Stelle montiert sein, als ein Service-Interface. Zum Schutz des Service-Interface sollte bestenfalls eine Frontplatte am Schaltschrank zu öffnen sein. Damit ist das Interface vor Staub und Flüssigkeiten geschützt. Wenn Daten am Industrie Schaltschrank aber eingegeben oder entnommen werden wollen, ist das Service-Interface leicht zugänglich.
In einem Verteilerkasten wird ein Interface bevorzugt, welches auf dauerhafte Verbindung ausgelegt ist. Neben den hier üblichen Klemmverbindungen, sind modulare Stecksysteme und dauerhaft verbaute LAN Stecker die übliche Wahl. Ein Service-Interface ist in einem Verteilerkasten auch möglich, sollte aber gut geplant sein. Neben der Montage hinter einem Einbaurahmen ist beim Verteilergehäuse die übliche Vorgehensweise, das Service-Interface nach innen zu verlegen. Damit sind die Daten gegen Fremdzugriff insofern geschützt, indem zum Erreichen vom Service-Interface ein Schlüssel für den Schaltschrank benötigt wird.
Eine Schnittstelle muss drei Kriterien erfüllen, um ihre Vorteile voll ausspielen zu können:
Für einen kurzzeitigen Datenaustausch hat sich die USB-Schnittstelle durchgesetzt. Sie ist jedoch wirklich nur als Service-Interface empfohlen, da sie sich durch Erschütterungen bereits lösen kann. Eine Alternative zum USB Interface sind die drahtlosen Schnittstellen, um ein komfortables Service-Interface einzurichten. Bei drahtloser Datenübertragung besteht aber immer die Gefahr von einem unerwünschten Fremdzugriff.
Für schnelle Übertragungsraten ist das USB Interface jedoch nicht die beste Wahl. Hier können FireWire, LAN oder mehrpolige Steckverbinder einen höheren Datenaustausch gewährleisten. Das Kabel gebundene Interface ist in seiner Anwendung zwar etwas umständlich. Es bietet aber gegenüber der drahtlosen Schnittstelle stets eine höhere Sicherheit.
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