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Dass bei der Verbrennung von Pellets in schlecht funktionierenden Anlagen Kohlenmonoxid (CO) entstehen kann, ist weitgehend bekannt. Hingegen wird oft unterschätzt oder gänzlich vernachlässigt, dass die Gefahr einer Kohlenmonoxid-Vergiftung auch von gelagerten Pellets ausgehen kann. In Pellets, die in einem geschlossenen Raum gelagert werden, kann ein chemischer Prozess ablaufen, bei dem sich Kohlenmonoxid bildet. Wird der Raum nicht gelüftet, reichert sich das Gas an und vermischt sich mit der Atemluft, mit fatalen Folgen für Personen, die den Raum betreten.
Kohlenmonoxid-Konzentration (CO) und die Symptome (Quelle: Suva)
2011 starb eine 28-jährige Frau in einem Pelletlagerraum. Als Todesursache wurde zuerst ein mechanischer Unfall angenommen. Zusätzliche Untersuchungen ergaben jedoch, dass die Frau an den Kohlenmonoxid-Emissionen der Pellets gestorben ist.
Anfang Januar 2017 waren drei Gemeindearbeiter in einer Heizanlage des Kantons Waadt unwissentlich Kohlenmonoxid ausgesetzt. Der am stärksten exponierte verlor auf der Schwelle zum Pelletlagerraum nach kurzer Zeit das Bewusstsein. Seine Kollegen konnten ihn gerade noch rechtzeitig retten.