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Risiken
Der Gebrauch von Suchtmitteln birgt Gefahren für die Gesundheit
Der Konsum von Suchtmitteln birgt aktue Gefahren wie beispielsweise eine Alkoholvergiftung nach übermässigem Alkoholkonsum oder Überdosierungen beim Konsum von Partydrogen mit einem gefährlich hohen Wirkstoffanteil.
Auch wenn der Substanzkonsum anfänglich als Genuss, Ablenkung oder Entlastung wahrgenommen wird, geht er mit körperlichen und psychischen Gesundheits-risiken einher. Zudem kommt es häufig zu unerwünschten Auswirkungen auf das soziale Leben und zu Problemen mit dem Gesetz. Das Risiko für Folgeschäden ist besonders hoch, wenn über eine längere Zeit hinweg grössere Mengen konsumiert werden.
Ein intensiver, langjähriger Substanzkonsum kann zu körperlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen führen
Körperliche Beeinträchtigungen
Suchtmittel beinhalten zum Teil für den Körper schädigende Stoffe wie z.B. die leber-schädigende Wirkung von Alkohol oder Lungenerkrankungen in Folge von intensivem Rauchen (Tabak und Cannabis). Viele Suchtmittel wie z.B. Kokain, Amphetamine oder Cannabis können verunreinigt oder/und mit weiteren Substanzen gestreckt sein, was ein zusätzliches Risiko für die Gesundheit darstellt.
Psychische Beeinträchtigungen
Suchtmittel wirken auf unser Gehirn und lösen Gefühle von Glück und Zufriedenheit aus. Durch das starke und teilweise unkontrollierbare Verlangen nach erneuter Einnahme und Wirkung eines Suchtmittels kann die Kontrolle über den Konsum verloren gehen. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass viele Substanzen auch unangenehme Gefühle auslösen können, wie zum Beispiel Niedergeschlagenheit, Angst oder Unruhe. Ausserdem kann bei Einnahme bestimmter Drogen das Risiko des Auftretens psychischer Erkrankungen wie z.B. Depressionen oder Psychosen erhöht sein.
Soziale Beeinträchtigungen
Ein langjähriger problematischer Konsum kann auch unerwünschte Auswirkungen auf das soziale und berufliche Leben haben: Streit mit der Familie und mit Freunden, Vernachlässigung von Hobby, Leistungsabfall im Beruf oder Beschaffungskriminalität.