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Die zu Frankreich gehörende Insel Korsika liegt nördlich von Sardinien und ist nach Sizilien, Sardinien und Zypern die viergrösste Insel im Mittelmeer. Sie misst in nord-südlicher Ausdehnung ca. 180 Kilometer und von West nach Ost ca. 80 Kilometer.
Korsika ist extrem gebirgig. So ragen nicht weniger als 50 Zweitausender auf dem Eiland in die Höhe. Aus diesem Grund trägt Korsika auch den Beinamen „Gebirge im Meer„.
Kulturell unterscheidet sich Korsika z.T. stark vom französischen Mutterland. Kulturaffinen Touristen sei daher ein Besuch der Kleinstadt Sarténe nahegelegt. Diese gilt als die „korsischste aller korsischen Städte. In der Inselhauptstadt Ajaccio hingegen erblickte im Jahr 1769 der wohl berühmteste Korse das Licht der Welt; kein geringerer als Napoleon Bonaparte.
Rund 1000 Kilometer Küstenlinie machen Korsika bei jeder Art von Wasserratte ähnlich beliebt, wie bei Alpinisten. Von besagten 1000 Kilometern bestehen zwar rund zwei Drittel aus teils imposanten Steilklippen; die restlichen rund 300 Kilometer jedoch, sind feiner Sandstrand. Dieser erstreckt sich insbesondere im Osten der Insel. So sind auch die Campingplätze in dieser Region besonders gut auf wassersportinteressierte Urlauber eingestellt und verfügen zum Teil selbst über entsprechende Angebote. Jedoch werden auch im Norden, Westen und Süden die schroffen Steilklippen immer mal wieder von einem kurzen Strandabschnitt unterbrochen. Hierdurch ergeben sich zum Teil atemberaubende Kulissen, wie etwa in Bonifacio an der Südspitze, wo rund 100 Meter hohe Kreidefelsen aus dem Wasser ragen. Generell ist das Camping auf Korsika weniger auf Luxus ausgelegt, als vielmehr auf eine sehr ursprüngliche und naturfreundliche Art. Neben Wohnwagen und Wohnmobilen findet man so vergleichsweise viele Camper, die im Zelt wohnen. Gleichzeitig ist Korsika für Camper aber auch recht günstig. Korsika wird von Fähren sowohl aus Italien, als auch aus Frankreich angefahren. Die wichtigsten Fährverbindungen starten in Marseille oder Genua. Auch existieren Verbindungen zu den umliegenden Insel, wie Elba oder das nur 12 Kilometer entfernte italienische Sardinien.