Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03531.jsonl.gz/2398

Der US-Präsident Donald Trump twittert aus dem Spital wie ein Weltmeister.
Trump und Twitter: Eine Hassliebe wie aus dem Bilderbuch. Auch nach seiner Infektion mit dem Coronavirus kann der US-Präsident nicht von seinem Lieblingshobby lassen: Er twittert innerhalb von 39 Minuten ganze 18 Tweets – und das während seiner Corona-Quarantäne aus dem Militärspital. Fast alles in Grossbuchstaben.
Mit seinen Tweets möchte Trump seine Gefolgschaft dazu animieren, für ihn zu wählen. Gleichzeitig schoss er wie gewohnt gegen die Demokraten: «Wenn ihr massive Steuererhöhungen wollt, dann wählt den Demokraten!»
Hauptsächlich bestehen die Tweets jedoch aus seinen üblichen Wahlkampfparolen.
Die Antworten lassen wie gewohnt nicht lange auf sich warten. Auf seine Schimpfparolen gegen die Demokraten und die Steuererhöhungen höhnt Sven Henrich, ein britischer Unternehmer: «Du meinst, du musst dann mehr als 750 Dollar zahlen? PS: Bin froh, dass es dir besser geht.»
Dass Trump die Gesundheitsvorsorge besser und günstiger machen wird, glauben nicht alle. Ein User fragt, ob er seinen Plan in den nächsten zwei Wochen lancieren wird.
Nach Bekanntwerden seiner Infektion mit dem Coronavirus am Freitag hat Trump vergleichsweise wenig getwittert. Er sendete aber täglich eine Videobotschaft über seine wichtigste Kommunikationsplattform. Die US-Präsidentenwahl findet am 3. November statt – in vier Wochen. (cki/sda/dpa)