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Kanryo Higaonna (1853 – 1916)
Kanryo Higaonna wurde am 10. März 1853, auf Okinawa geboren. Es war die Zeit als die Insel von dem Satsuma Clan besetzt war. Higaonna wurde in Nishimura der Stadt Naha als vierter Sohn in zehnter Generation geboren. Kanryo Higaonna besuchte im Jahr 1877 für etwa drei Jahre die Stadt Fuchou in China. Eine andere historische Quelle besagt, dass er ab dem Jahr 1873 für fünfzehn Jahre in Fuchou weilte. Kampfkunst Historiker gehen davon aus, dass Higaonna in dieser Zeit den Shaolin Chun Stil erlernte. Eine weitere Überlieferung besagt, dass sein Aufenthalt in China politische Natur waren. Das chinesische System der Faust, welches Kanryo Higaonna von Wie Shinzan und Leu Luko erlernte, war auch bekannt unter dem Namen Pan Gainoon, was soviel bedeutet wie “Eine Hälfte ist hart und die andere Hälfte ist weich“. Die Katas wie Sanchin, Sanseiru, Suparinpei (Pecchurin) die heute in den Goju Ryu Schulen praktiziert werden, stammen ursprünglich aus diesem Stil.
Historische Reformation
Im Jahr 1868 musste Japan eine historische Reformation erleben, als der Tokugawa Shogun durch die liberale Sippschaft des Meji Kaisers abgelöst wurde. Während der Ära des Tokugawa Shogunats, war Okinawa ein Teil des Satsuma Klans dem südlichen Klan von Japan, während die Insel die administrative Beziehung zu China aufrecht hielt.
Die Meji Reformation brachte Japan den Nationalismus. Die Meji Regierung wollte das Okinawa lediglich nur mit Japan die Verbindungen aufrecht hält und den Handel mit China beendet. Okinawa war zu dieser Zeit in zwei politische Lager geteilt. Die eine Gruppe war pro Japan und die andere Gruppe pro China.Ein enger Partner von Higaonna war Lord Yoshimura, der ein Unternehmen führte, welches zwischen Fuchou und Okinawa Teehandel betrieb, war ein wohlbekannter pro China Aktivist, der versuchte das Ansiedeln der Japaner auf Okinawa zu verhindern. Gemäss den Historikern, fuhr Higaonna mit ein paar Genossen als blinder Passagier nach China. In der Stadt Fuchou war ein Konsulat für Okinawa welches den Namen Ryukyu Kan trug. Anscheinend stellte damals der Ryukyu Kan ein Gesuch welches an die chinesische Regierung gerichtet war, und darum bat den internationalen Druck gegen die Arbeitsbeschäftigung der Japaner auf Okinawa zu erhöhen. Eine Möglichkeit ist, das Higaonna ein ausgewählter Bote der pro China Okinawa Gruppe war und jene Personen über den neusten Stand der Dinge informieren sollte.1879 zwei Jahre nach Higaonnas Abreise wurde durch die japanische Regierung erlassen, dass Okinawa eine Präfektur mit Militärpräsenz mit Beamtentum wird. Es war eine extrem intensive Zeit für die Menschen auf Okinawa während dieser Übernahmen durch die Japaner. Dass sich Higaonna genau zu dieser Zeit in China aufhielt um Karate zu studieren, war nicht gerade förderlich.
Higaonnas Zeit in China
Es wird gesagt, das Higaonna drei Jahr in China lebte. Für den Unterhalt musste Higaonna selber aufgekommen, in dem er Bambuswaren produzierte und verkaufte. Er hatte während dieser Zeit die Möglichkeit einige der Kampfkünste in Fuchou zu erlernen. Gemäss Reikichi Ohya, war Higaonna einer jener, die von dem Chinesen Wie Shinzan lernte. Wei war ein Schüler von Leu Luko welcher ebenfalls Higaonna in der so genannten Fukien Crane Chang Schuhle unterrichtete. Fukien Crane war eine vermische Schule aus welcher der White Crane des Süd Shaolin Chang stammte.
Äussere und Innere Stile
In China wurden zwei gegensätzliche Kampfkünste trainiert. Die eine Kunst wird als harter Stil oder äusserer Stil kategorisiert. Der andere wird als weicher Stil oder innerer Stil bezeichnet. Der harte und äusserliche Stil steht für die Zen Buddhistisch beeinflussten Schulen, als auch für einige Linien des Shaolin Chun. Der weiche und innere Stil wird durch das Yee Chuen, Pai Kua Chang und das Tai Chi Chuen verkörpert.
Das chinesische System der Faust, welches Kanryo Higaonna von Wie Shinzan und Leu Luko erlernte, war auch bekannt unter dem Namen Pan Gainoon, was soviel bedeutet wie “Eine Hälfte ist hart und die andere Hälfte ist weich“. Die Katas wie Sanchin, Sanseiru, Suparinpei (Pecchurin) die heute in den Goju Ryu Schulen praktiziert werden, stammen ursprünglich aus diesem Stil.Vor dem Besuch in China lernte Higaonna Naha-te von Seiko Aragaki (1840-1920) aus Kume. Aragaki war in Okinawa wohl bekannt mit seiner Favoriten Kata Seisan. Verschiedenes Shuri-te, als auch Naha-te vertraten neu importierte chinesische Formen von der Provinz Fukien in China. Nach seiner Rückkehr aus China, systematisierte Higaonna das Naha-te mit zeitgenössischen chinesischen Künsten, was To-te oder Chinesische Hand genannt wurde.1902, im Alter von vierzehn Jahren begann Chojun Miyag für drei Jahre die Kunst des Naha-te bei Kanryo Higaonna zu lernen.