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Vor einem Jahr hat eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Experimentelle Immunologie derUniversität Zürich Falschdarstellungen in einem von der Cytos Biotechnology AG gemeinsam zur Publikation eingereichten Manuskript entdeckt. Tumorabwehr-Experimente sind darin falsch wiedergegeben worden. Auf Intervention des Instituts und der Mitarbeiterin bei den Autoren der Firma Cytos wurde das Manuskript zurückgezogen.
Die Universitätsleitung ordnete in der Folge eine Untersuchung an, in deren Rahmen ein externer Experte ein Gutachten erstellte. Die Untersuchung bestätigte die kritischen Feststellungen der Mitarbeiterin. Die Untersuchung zeigte auch, dass die Falschdarstellungen für die Wissenschaft ohne Konsequenzen blieben, da das Manuskript nicht publiziert worden ist.
Da in der Folge gegen den Verantwortlichen der Cytos Biotechnology AG weitere Vorwürfe erhoben wurden, die sich auf frühere Publikationen beziehen, ist das gesamte Verfahren für die Universitätsleitung noch nicht abgeschlossen. In der Zwischenzeit konnten mittels zusätzlicher Experimente bei Cytos Biotechnology AG und am Institut für Experimentelle Immunologie alle im ursprünglichen Manuskript enthaltenen Ergebnisse bestätigt werden.
Weder an den Experimenten noch an der Abfassung des Manuskripts war Prof. Rolf Zinkernagel, der Direktor des Instituts für Experimentelle Immunologie, beteiligt. Er hat sich als Verwaltungsrat und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Cytos Biotechnology AG für die Aufklärung des Sachverhaltes eingesetzt.