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Was ist CONEQ™?
CONEQ™ ist eine präzise und praxisorientierte Technologie zum Messen und Korrigieren von Lautsprechersystemen in ihrer Installationsumgebung. CONEQ™ misst die sogenannte Acoustic Power Frequency Response (APFR), also den Frequenzgang der akustischen Leistung der Lautsprecher. Mit vorgeschalteter CONEQ™-Korrektur wird einen deutlich linearerer Klang im gesamten Abstrahlbereich erreicht.
Bei Verwendung einer CONEQ™ Korrektur ist der reproduzierte Klang dem Quellmaterial wesentlich ähnlicher - als wenn die ursprüngliche Klangquelle an die Stelle der Lautsprecher rücken würde.
CONEQ™pro Hard- und Software wird inzwischen von vielen Rundfunkanstalten, Studioplanern und Akustikern verwendet. Typische Installationen reichen von Musik- und TV-Studios über Ü-Wagen bis hin zu Beschallungsanwendungen.
AKUSTISCHE LEISTUNG
CONEQ™ ist die einzige Lautsprecherkorrektur, die auf der Messung der akustischen Leistung basiert. Die gesamte akustische Energie, die ein Lautsprecher oder ein anderer Klangkörper abstrahlt, wird definitionsgemäß als „Acoustic Power“ bezeichnet. Anders als traditionelle Schalldruck- (SPL-) Messungen wird die akustische Leistung an bis zu 300 Messpunkten im gesamten Abstrahlbereich der Lautsprecher erfasst und präzise über die Frequenz abgebildet. Die so ermittelte APFR wird direkt für die Erstellung eines Korrekturfilters verwendet.
CONEQ™ erzeugt eine hochauflösende FIR (Finite Impulse Response) Filterkurve. Diese wird in der digitalen Ebene auf das Audiosignal angewendet. Die Probleme eines passiven Filterdesigns werden so vermieden. Wird die erzeugte FIR Filterkurve in den Signalweg eingefügt, stellt sich eine überaus lineare Wiedergabe des gesamten Soundsystems ein – ein Referenzklang, der darüberhinaus den individuellen Anforderungen angepasst werden kann.
APFR versus SPL
Die CONEQ Messung erfasst die Energie, die SPL-Messung ermittelt den Schalldruck in einem einzigen Punkt im Raum.
Keine Schallquelle strahlt nur von bzw. zu einem einzigen Punkt. Ein generelles Problem der SPL-Messung sind Interferenzen, die nur am individuellen Messpunkt auftreten. Dies gilt für jeden Raum, es sei denn er ist schalltot. Der Grund hierfür sind die Reflexionen der Schallwellen innerhalb jeden Raumes. Das menschliche Gehör ist jedoch nicht sensibilisiert für Interferenzen eines einzelnen Abhörpunktes.
In der Akustik gilt es als gemeinhin anerkannt, dass das menschliche Gehör die Klangqualität eines Soundsystems anhand des Energiegehalts beurteilt. Vor diesem Hintergrund entspricht die Korrektur der akustischen Leistung am ehesten den Eigenschaften unseres Hörens.