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Mitte des letzten Jahrhunderts entwickelte Dr. Sutherland auf der Basis der Osteopathie die Cranio-Sacrale-Osteopathie. Daraus entstand eine immer feinere, behutsamere und vollkommenere Methode, nämlich die Cranio-Sacral-Therapie.
Cranium bedeutet Schädel und Sacrum bezeichnet das Kreuzbein. Beide sind durch die harte Gehirnhaut, die Dura mater, verbunden und bilden das Cranio-Sacrale-System. Die Dura übt einerseits eine Schutzfunktion aus und gewährleistet andererseits die Zirkulation der zerebrospinalen Flüssigkeit.
Dadurch ist es möglich, Schmerzen im Unterleib über den Kopf und umgekehrt zu behandeln.
Durch feinste Druck- und Zugbehandlung an Kopf, Wirbelsäule und Sacrum wird Einfluss auf das Cranio-Sacral-System genommen, das von den Osteopathen noch vor dem Blutkreislauf oder Lungenatmung als primärer Rhythmus angesehen wird.
Zu den wichtigsten Indikationen zählen Migräne, Kopfschmerzen, Tinitus, Schwindel, Schleudertrauma, Sehstörungen, Asthma Bronchiale, Sinusitis, Reizdarm, Menstruationsbeschwerden, Stress, Burnout.