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Appenzell Innerrhoden
Informationen aus der kantonalen Verwaltung Appenzell Innerrhoden
Informationen aus der kantonalen Verwaltung Appenzell Innerrhoden
Nach St.Gallen und Thurgau untersagt auch Innerrhoden jede Art von Feuerwerk auf dem ganzen Kantonsgebiet.
Aufgrund einer neuen Lagebeurteilung hat die Standeskommission beschlossen, das bereits am 27. Juli 2018 für den Wald und waldnahe Gebiete verhängte Feuer- und Feuerwerksverbot auf das ganze Kantonsgebiet auszudehnen. Es ist somit ab sofort und bis auf Widerruf untersagt, im Freien Feuer zu entfachen oder Feuerwerk zu zünden.
Die Ostschweiz leidet unter einer anhaltenden Trockenheit. Weil am letzten Wochenende erneut kaum Regen fiel, hat sich die Situation weiter verschärft. Die Standeskommission hat deshalb beschlossen, das bereits bestehende Feuerverbot für Wälder und den Bereich von 200 Metern um Wälder herum zu verschärfen. Die gestützt auf Art. 8 Abs. 4 des Gesetzes über den Feuerschutz (GS 963.100) ergangene Allgemeinverfügung gilt aufgrund der hohen Dringlichkeit sofort. Die Kantone Appenzell A.Rh., St.Gallen und Thurgau haben für ihre Gebiete ebenfalls solche Verschärfungen vorgenommen.
Aufgrund der verfügten Anordnung gilt ab sofort für das ganze Gebiet des Kantons Appenzell I.Rh., neu auch für alle Flächen ausserhalb der Wälder, ein Feuer- und Feuerwerksverbot. Es ist insbesondere untersagt, im Freien offene Feuer jeglicher Art zu entfachen, Feuerwerk zu entzünden, Laternen mit brennenden Kerzen zu bestücken, brennende Kerzen aufzustellen oder Himmelslaternen und ähnliche Objekte zu starten. Auch das Wegwerfen von Zigaretten-stummeln und Streichhölzern sowie der Betrieb von Holzkohlengrills sind verboten. Erlaubt bleibt der Betrieb von Gas- oder Elektrogrills ausserhalb der Wälder, sofern die Geräte auf einem nicht brennbaren Untergrund stehen und die nötige Auf- und Umsicht gewährleistet wird.
Das Verbot gilt ab sofort und bis zum öffentlichen Widerruf durch die Standeskommission. Es umschliesst insbesondere den 1. August. Die Standeskommission bedauert dies, ist aber gleichzeitig auch überzeugt, dass die angeordnete Massnahme zur Wahrung der Sicherheit unumgänglich ist.
Nachdem viele Gemeinden ein Feuerverbot über das vom Kanton St.Gallen hinaus erlassene verfügt haben, übernimmt der Kanton nun definitiv: Nun gilt ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet. Dasselbe im Thurgau.
Der Kanton St.Gallen verzichtet derzeit auf ein allgemeines Verbot von Feuerwerk. Die Gemeinden können aber diese Massnahme selbst ergreifen. Zehn haben das bereits getan.
Bei der Bundesfeier am 31. Juli verzichtet die Stadt Frauenfeld aufgrund der Waldbrandgefahr auf einen Funken und ein Feuerwerk. Letztmals war das 2015 der Fall.
Auch in Appenzell Ausserrhoden gilt ab sofort: Kein Feuer im Wald oder in der Nähe von Wäldern. Nach St.Gallen und Thurgau verfügt der dritte Ostschweizer Kanton diese Massnahme. Noch nicht entschieden hat Appenzell Innerrhoden.
Der Thurgau hat vorgespurt, der Kanton St.Gallen zieht nach: Nun gilt auch hier aufgrund der grossen Trockenheit ein Feuerverbot in und um Wäldern. Zudem wird die Entnahme von Wasser aus kleineren Gewässern untersagt.
Kein Spass am Lagerfeuer mehr im Kanton Thurgau, zumindest nicht in Waldnähe: Ab Freitag, 27. Juli gilt ein Feuerverbot. Grund ist die anhaltende Trockenheit. Im Kanton St.Gallen könnte dieselbe Massnahme schon bald ebenfalls verkündet werden.
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