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Was ist Zöliakie?
Die Zöliakie, oder auch Einheimische Sprue genannt, ist eine Erkrankung des Dünndarms, die durch eine Unverträglichkeit gegenüber dem Eiweiss « Gluten » verursacht wird. Gluten findet sich in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer. Diese Unverträglichkeit manifestiert sich in schweren Verdauungsstörungen mit häufigen Durchfällen, die zu einer Fehlernährung mit Gewichtsverlust, Vitaminmangel und Blutarmut führt. Es sind auch milde Krank-heitsverläufe möglich, in denen der Patient durch seine Krankheit nur wenig beeinträchtigt wird.
Die Häufigkeit der Zöliakie wird auf eine Erkrankung pro 200 bis 2000 Einwohnern geschätzt, und ihre Entstehung ist noch nicht schlüssig geklärt. Sicherlich spielen eine genetische Veranlagung und entzündliche Prozesse eine wichtige Rolle.
Die einzige Therapie besteht in einer lebenslangen Gluten-freien Ernährung. Dies zu bewerkstelligen ist gar nicht so einfach, da Weizenmehl nicht nur in Brot, Spaghetti und Gebäck enthalten ist, sondern auch versteckt in Eiscreme, Senf oder Sa-latsaucen vorkommen kann. Gelingt eine konsequente Gluten-freie Ernährung, so ist die Prognose dieser Erkrankung gut.
Im obigen Leserbrief beschreibt Frau Elisabeth Weiss in bemerkenswerter Weise, wie sie trotz ihrer Erkrankung an Bergtouren teilnehmen kann.
Frau Dr. Karin Litscher, Chur ( SGGM )
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