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Paint- & Quarter Horses
Rassebeschrieb und Verwendung
Das American Quarter Horse und das American Paint Horse sind aus ein und derselben Rasse entstanden. Einziger Unterschied das Paint Horse hat Farbe (Weissabzeichen) Diese beiden Pferderassen stellen zahlenmäßig die größte Pferderasse der Welt dar.
Ist ein Elternteil ein Paint Horse, so kann das Fohlen nur bei der American Paint Horse Association als Paint Horse registriert werden.
Die AQHA (American Quarter Horse Association) und APHA kennen 17 verschiedene Fellfarben.
Man unterscheidet bei den Paint Horses drei Zeichnungsmuster, "Pattern" genannt: Tobiano, Overo und Tovero.
Der Charakter kann als meist ruhiges und freundliches Wesen, sensibel, aber überaus nervenstark, leicht trainierbar und lernfähig kurz zusammengefasst werden. Diese Pferde werden entsprechend den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten in mehreren modernen Typen gezüchtet.
Das American Quarter und Paint Horse ist das vielseitigste Pferd der Welt. Die Palette seiner Fähigkeiten umfaßt die ursprüngliche Verwendung als Ranchpferd bis hin zum Hochleistungssportler in den Westerndisziplinen.
Geschichte:
Die Spanier und Portugiesen brachten Araber, Berber und andalusische ins heutige Mexiko. Mit den großen Siedlerströmen im 17. und 18. Jahrhundert trafen auch deren typische Pferderassen ein: Irische Ponys, englische Vollblüter, aber auch Percherons und andere. Aus der Kombination dieser Rassen und den Abkömmlingen der spanischen Pferde entstand das American Quarter Horse.
Der Name leitet sich von den Quarter Mile Races ab, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts in den Städten der Südstaaten von Amerika populär waren. Dabei handelte es sich um Rennen, bei denen einfach die Hauptstraße über eine etwa 440 yards (ca. 400 m) lange Strecke abgesperrt wurde und zwei Pferde gegeneinander antraten (Match Race).
Nur die härtesten und leistungsfähigsten Tiere bestanden im täglichen Kampf ums Überleben. Sie waren unerlässliche Partner der Cowboys, zogen aber auch den Pflug des Farmers oder am Sonntag die Kutsche zur Kirche, um anschließend ausgespannt zu werden und ein Rennen zu laufen. Diese Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit wurde zu einem wesentlichen Merkmal, das die Rasse bis heute beibehalten hat.