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Die Covid-19 Task Force der Regio League und das Nachwuchs- und Amateursport Committee (NAC) von Swiss Ice Hockey haben gestern entschieden, dass alle derzeit noch unterbrochenen Meisterschaften im Nachwuchs- und Amateur-Eishockey ab 28. Januar wieder aufgenommen werden.
Dem Entscheid, die unterbrochenen Meisterschaften der Regio League am 28. Januar wieder aufzunehmen, liegen mehrere Faktoren zu Grunde. Unter anderem hat sich eine grosse Mehrheit der Clubs in allen Ligen im Rahmen einer konsultativen Umfrage im Verlauf der vergangenen Woche für eine Wiederaufnahme ausgesprochen. Da sich viele Spieler:innen in den letzten Wochen seit dem Unterbruch entweder mit der Omikron-Variante infiziert oder sich impfen lassen haben, sind zudem deutlich mehr Clubs fähig unter den aktuell gültigen Massnahmen Spiele zu bestreiten. Zum Zeitpunkt des Unterbruchs am 20. Dezember war dies nicht der Fall.
Auch die Verkürzung der Isolations- und Quarantänedauer auf fünf Tage hat einen entscheidenden Einfluss auf eine Weiterführung der Meisterschaften. Zudem ist Stand heute nicht auszuschliessen, dass der Bundesrat bald weitere Lockerungen der provisorisch bis Ende März verlängerten Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie beschliesst.
Der Entscheid des NAC und der Covid-19 Task Force fiel schliesslich unter Berücksichtigung dieser Gründe und im Sinne des Sports. Viele Clubs haben signalisiert, dass eine Wiederaufnahme der Meisterschaften insbesondere auch für die Zukunft von Clubs und Spieler:innen sehr wichtig ist.
Spezielle Bedingungen
Swiss Ice Hockey hat vor Saisonbeginn Eventualitätspläne für die Saison 2021/22 erstellt. Diese sehen unter anderem die Möglichkeit vor, Spiele aufgrund von Covid-19 Fällen verschieben zu können. Einzig während den Playoffs können keine Spiele verschoben werden.
Die Clubs der MySports League, Women's League und 1. Liga haben sich entschieden, die Playoffs wie geplant zu spielen. Das Gleiche gilt für die unteren Aktivligen, welche Playoffs spielen. Mannschaften, welche in den Playoffs für ein Spiel nicht antreten können, verlieren dieses 0:1 forfait, ohne Kostenfolge.
Die Meisterschaftsspiele der sonstigen Phasen können aufgrund von Covid-19 ohne weiteres verschoben werden.
Falls eine Mannschaft unter den aktuell gültigen Bedingungen nicht mehr am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen möchte, verliert diese die restlichen Spiele mit 0:1 forfait, ohne Kostenfolge.
Verantwortung übernehmen
Swiss Ice Hockey freut sich, dass ab dem 28. Januar wieder in allen Meisterschaften des Schweizer Nachwuchs-, Frauen- und Amateur-Eishockeys gespielt wird. Gleichzeitig appelliert die SIHF aber auch an alle Mitglieder der Eishockey-Familie, die Wiederaufnahme nicht als Signal für Nachlässigkeit zu verstehen. Die Rahmenschutzkonzepte sind nach wie vor gültig und müssen umgesetzt werden. Alle sind mitverantwortlich, dass die kommenden Spiele in einem für alle sicheren und gesunden Rahmen durchgeführt werden unter strenger Einhaltung der behördlichen Massnahmen.
Nach einer Parkplatz-Odysee in Rapperswil aufgrund National League Match sowie Jubiläumsvorstellung des Zirkus Knie, an welcher wohl auch die Schiedsrichter zu beissen hatten – sie kamen zu spät zum Spiel – begann das Game mit ca. 10 Minuten Verspätung auf dem Aussenfeld. Das Spiel begann harzig und man merkte, dass die Brandis Ladies sich nicht mehr gewohnt sind, auf langsamem und anstrengendem Eis zu spielen. In der 5. Minuten mussten sich die Emmentalerinnen zum ersten Mal in Unterzahl üben. Moser musste für einen hohen Stock in die Kühlbox. Die Rosenstädterinnen brachten aber nichts zählbares zu Stande und so verstrichen die Strafminuten ohne Gegentreffer. Beide Teams hatten im ersten Drittel ihre Chancen, doch hielten auf beiden Seiten die sehr stark spielenden Torhüterinnen ihre Teams im Spiel. Brandis passte sich wie schon im ersten Aufeinandertreffen der Teams dem Tempo des Gegners an und so endete die ersten 20 Minuten ohne Gegentreffer. Trainer Leuenberger machte seinem Unmut über das Drittel in der Pause Luft und sagte klar, dass sich jede verbessern muss; eine solche weite Reise für das doch sehr bescheidene Drittel sei doch nicht zufriedenstellend.
Im Mitteldrittel wurde dann auch etwas mehr gelaufen und fürs Team gearbeitet. Das Score eröffnete Novakova auf Pass von Zürcher in der 27. Minute. Keine zwei Minuten später durfte Habegger für eine Behinderung eine Verschnaufpause auf der Strafbank absitzen. Dies kümmerte Novakova nur wenig und sie zeigte auf eindrückliche Weise, welch feinen Hände sie hat – der Puck flatterte hinter Blaser zum 2:0 für Brandis im Tor. Gleichzeitig wechselte Leuenberger wie immer seine Torhüterinnen; Fasel löste die sehr gut spielende Bürki ab. Das Mitteldrittel wurde nun zu einem Novakova-Drittel. In der 36. Minute wurde sie von Zürcher und Habegger wunderbar zum 3:0 bedient und kurz darauf in der 38. Minute verwertete sie auf Pass von Hofmann A. und Zürcher zum 4:0 für die Gäste. Kurz vor Drittelsende verwertete dann auch noch Hofmann A. auf Pass von Hofmann M. nach ihrer 4-wöchiger Verletzungsabwesenheit. Die Emmentalerinnen gingen mit einem beruhigenden 5:0 in die zweite Drittelspause.
Im letzten Drittel sahen die Zuschauer dann leider wieder das Brandis von den ersten 20 Minuten. Sie passten sich erneut dem Gegner an; im Kopf wussten sie, dass der 5:0 Vorsprung reichen wird für die 3 Punkte und vergassen bisweilen, dass das Spiel erst bei der Sirene zu Ende ist. Einzig zählbare Aktion war erneut ein Tor von Novakova zum 6:0 für die Gäste. Sie liessen jedoch den Gegner besser ins Spiel kommen und so verwertete Hirsig bei einem Konter verdient zu ihrem Ehrentreffer.
Fazit zum Spiel: Gute Torhüterinnen auf beiden Seiten, bescheidene Leistung der Feldspieler auf beiden Seiten, Pflicht erfüllt für die 3 wichtigen Punkte.
Den Brandis Ladies stand am Samstag das erste Spiel der Saison gegen den Fribourg Ladies Hockey-Club bevor. Das einzige verbliebene französisch-sprachige Team in der SWHL B hatte in der Vergangenheit seine ups und downs, was eine Prognose schwierig machte. Auch als Hürde gestaltete sich die Anreise. Vor lauter Baustellen sah man die entstehenden Fribourger Sportanlagen gar nicht mehr. Aufs Eis schaffte es mit den 10 Spielerinnen + 2 Torhüterinnen aber das ganze Team. Ihnen gegenüber standen 16 Fribourgerinnen, die es auch konditionell zu überrumpelt galt. Trotz Anlaufschwierigkeiten ihrerseits gelang es den Fribourgerinnen zuerst, den Puck im gegnerischen Tor zu versorgen. Beunruhigen liessen sich die Brandis Ladies davon aber nicht. Ganz im Gegensatz zu ihren Gegnerinnen: es schien, als ob sich eine gewisse Nervosität des Heimteams durch Fouls äusserte. Das erste daraus resultierende Powerplay dauerte lediglich 10 Sekunden. Nach einem Schuss von Marina Zürcher gelang es Petra Melicherikova und Rebecca Schär, den Abpraller davon zu verwerten. Nach drei weiteren Strafen ging es in die willkommene Pause. Coach Mathias Leuenberger schaute auf ein starkes und vor allem schnelles Drittel zurück. So galt es auch weiterzufahren, was Petra Melicherikova mit ihrem Führungstreffer kurz nach Wiederanpfiff tat. Sie versenkte den Puck mit einem gezielten Schuss über das linke Goalie-pad. Wie das Tor durch Marlise Hofmann zustande kam, ist und bleibt ein Rätsel. Mit einem satten Schuss bezwang sie Torhüterin Amélie Madrona, welche wohl nicht auf diesen gefasst war. Brandis konnte dank des Zweitore-Vorsprungs nun etwas aufatmen. Das Schlussdrittel, welches mit einem weiteren Tor durch Petra Melicherikova begann, war dann für alle Beteiligten unangenehm. Die Fribourgerinnen wussten sich nur noch mit unfairen Mitteln zu helfen. Nach Joanna Scheidegger’s ebenfalls zweiten Tor zum 2:4 wurde Sonja Novak zu Unrecht für einen Haken in die Kühlbox geschickt - ein Vergehen, das sie im Verlaufe des Matches etliche Male unbestraft hatte einstecken müssen. Auch Rebecca Schär kam noch in den Genuss des physisch-betonten Spiels der Fribourgerinnen. Laurine Modoux musste wegen des Checks gegen ihren Kopf das Eis frühzeitig verlassen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde abgesehen von den Coaches sicherlich das ganze Brandis-Team einmal gefoult. Trotz der Unterzahlsituation, welche auf den Check gegen Rebecca Schär folgte, verliess Fribourg’s Keeperin ihr Tor früh, um einer fünften Feldspielerin Platz zu machen. Janina Habegger profitierte vom zusätzlichen Raum und traf aus der Distanz zum Endresultat von 2:5 zugunsten der Brandis Ladies. Der Matchpuck ging am ersten Spiel des Wochenendes an neo-Assistentin Petra Melicherikova, welche mit ihren zwei Toren und ihrem «Einstecken-können» massgeblich zum Erfolg des Teams beigetragen hatte.
Am Sonntag trafen die Brandis Ladies mit dem EHC Sursee gleich nochmal auf ein Team der Klasse «Wundertüte». Die zum Team gestossenen Spielerinnen waren nach dem ruppigen Fribourg-Match eine herzlich willkommene Unterstützung. Auch für das Mithalten mit dem hohen Tempo der Sursee-Spielerinnen half diese Vergrösserung des Personalbestands. Bereits während ihres ersten Einsatzes zog Lara Stucki gefährlich vors Tor und konnte aus kurzer Distanz abschliessen. Auch Sonja Novak’s Linie überzeugte mit aggressivem Forechecking und konnte den Puck mehrmals in der gegnerischen Zone halten. Bevor sich Sursee überhaupt in der Partie anmelden konnte – und das mit einem Offside – waren sie also vor allem mit Verteidigen beschäftigt. Offensive Akzente konnten bei ihnen vor allem Einzelspielerinnen wie Martina Steck setzen. Dass diese in der Lage war(en), die Brandis-Abwehr zu überrumpeln, bewies(en) sie mit ihrem Fast-Tor. Der Puck war zwar im Tor drin, dieses aber sehr kurz davor schon verschoben. Ein guter Grund für Unmut, also. Nach einer doppelten Überzahl, welche die Emmentalerinnen nicht ausnutzen konnten, war das erste Drittel einer schnellen Partie schon vorbei. Das Mitteldrittel, welches Brandis mit einem 2:0 für sich entscheiden konnte, lief eher nach dessen Gusto. Nebst den zwei Toren durch Marlise Hofmann und Janina Habegger holten sie sich drei Strafen, welche von Sursee aber ebenfalls nicht genutzt werden konnten. Torhüterin Dunja Fasel wurde nach Spielmitte und einem zeitweise strengen Arbeitstag durch Sandy Aebi ersetzt. Darauf ging es bald mal in die sechste und letzte Spielzeit des Wochenendes. Die Kräfte liessen sichtlich nach, was ein ästhetisches Zusammenspiel verhinderte. Nebst der Chancenarmut geschahen auch einige Fehler in der Defensive. So geriet Sandy Aebi unter Beschuss und musste entsprechend den ersten Gegentreffer hinnehmen. Den Vorsprung liessen sich die Brandis Ladies aber nicht mehr nehmen. Gegen Schluss blockte Marina Zürcher einen Slap-shot der unangenehmen Sorte, spielte aber tapfer weiter und nahm so «einen fürs Team». Obwohl sich die Sursee-entourage noch entschied, den Goalie herauszunehmen – und diesmal hatten es wirklich auch alle Brandis-Spielerinnen mitbekommen – konnten sie resultatmässig nichts mehr anrichten. So gingen die erschöpft- aber glücklichen Brandis Ladies ein zweites Mal als Gewinnerinnen vom Eis.
Nach einem spielfreien, auf Grund der Mitarbeit am Bar-Fescht und dem Swiss Ice Hockey Day aber lebhaften Wochenende, konzentrierten sich die Brandis Ladies vergangene Woche wieder voll aufs Eishockey. So reisten sie am Samstag gut vorbereitet nach Sissach für das erste Spiel der Doppelrunde. Die Gemüter waren in Anbetracht der letzten zwei Aufeinandertreffen, welche jeweils mit einem hohen Sieg endeten, optimistisch gestimmt. Entsprechend den Erwartungen begann das Spiel seitens Zunzgen-Sissach verhalten. Brandis hingegen kam aufmüpfig aus der Garderobe, sodass man sofort merkte, dass die Spielerinnen wussten, dass auch gegen einen schwächeren Gegner vor dem Feiern gewonnen werden musste. Nebst gefühlten 50 Abschlüssen zeigten die Brandis Ladies mehrere Aussetzer, was zu einigen Gegenstössen und einer 1:0 Chance für Zunzgen führte. Mit ihrem Dribbling konnte die Sissacherin Theresia Hoppe Dunja Fasel im Brandis-Tor aber nicht wirklich beeindrucken. Diese blieb cool und wehrte den tiefen Schuss ab. Auch ihre Vorderleute hatten das Spiel mühelos unter Kontrolle. Die erste Torschützin der Partie hiess Marina Zürcher. Sie setzte sich im 1:1 gegen eine Verteidigerin durch und verdiente sich das 1:0 vor allem durch eine vorbildliche Willensleistung. Im zweiten Drittel schien Brandis weniger konzentriert als noch im ersten. Dennoch gelangen Rebecca Schär und Selina Hehlen je ein Tor. Beide profitierten Rebounds, welche die gegnerischen Verteidigerinnen nicht schnell genug weggeräumt hatten. Die zumindest einigermassen ereignisreiche Phase läutete Marlise Hofmann aber erst im Schlussdrittel mit ihrem Tor zum 4:0 ein. Wie schon in Bassersdorf konnten alle dem Puck dabei zusehen, wie er langsam seinen Weg über die Torlinie fand, während aber niemand seinem Schicksal mehr einen anderen Lauf geben konnte. In der Folge machten Janina Habegger (2x back-handed) und Rebecca Schär (auf Wunderpass von Leine Nummi) mit ihren drei Toren aus dem 0:4 ein dem Meister würdiges 0:7. So schnäu geit’s!
Leider weniger «schnäu» ging es im Sonntags-Spiel gegen den EC Wil. Ganze 28 Minuten und wiederum etliche Abschlüsse brauchte es, bis das erste Tor erzielt werden konnte. Janina Habegger und Daniela König betrieben optimistisches Forechecking und wurden mit einer optimalen Schussposition ohne Gegenspielerin belohnt. So versorgte Daniela König den Puck im Tor hinter Elena Mischler. Aus einer ähnlichen Position erzielte auch Sonja Novak ihren Treffer nur zwei Minuten später. Nachdem sie sich durch die halbe Zone gedribbelt hatte, verwertete sie ihren eigenen Abpraller und erhöhte somit auf 2:0. Sowohl Brandis als auch der EC Wil tauschten ihre Torhüterin nach Spielmitte aus, was am Verlauf der Dinge vorerst nicht besonders viel änderte. Die Emmentalerinnen machten weiterhin Druck aufs Tor, während Wil viel mehr Widerstand leistete als Zunzgen-Sissach Tags zuvor. Mit einem gefährlichen Zwischenstand von 2:0 ging es ins Schlussdrittel. Dieses brachte dem Heimteam kein Glück. Obwohl Wil durchaus einige Chancen kreieren konnte, war Brandis praktisch 20 Minuten lang in der Vorwärtsbewegung und übte sich im Tore-Schiessen. Leider blieb es beim Üben. Die Wilerinnen hingegen waren vor dem Tor extrem effizient und verwerteten zwei Chancen, womit sie ausglichen. Die Reaktion der Brandis Ladies fiel eigentlich optimal aus. Der Puck wurde aber sowohl von Torhüterin als auch den Feldspielerinnen aus dem Tor gehalten, indem sie eine solide Mauer aufstellten. Gäbe es eine Strafe für Verzweiflung hätte Brandis die letzte Viertelstunde in Unterzahlt gespielt. In der Overtime war es dann tatsächlich Wil, das mit dem Tor durch Iris Flückiger den Zusatzpunkt holen konnte. Diesem Spiel konnte man enttäuschenderweise also nur einen Punkt abgewinnen. Dennoch können sich die Brandis Ladies auf die Cup-Challenge gegen Bomo-Thun freuen, die sie sich am Samstag gegen Zunzgen-Sissach verdient hatten.
Trotz der prophezeiten Überlegenheit, welche schon die Partie während der Vorbereitungsphase zum Vorschein gebracht hatte, waren es die Baslerinnen, welche den ersten Schuss aufs Tor wagten. Geweckt von diesem unerwarteten Gegenstoss wurde ersichtlich, dass auch die Gäste nicht fürs blosse Zuschauen angereist waren. Was darauf folgte war aber eine Machtdemonstration des Meisters, welcher erneut ohne Petra Melicherikova antreten musste. Nach sechs gespielten Minuten war es Sonja Novak, welche die Brandis Ladies in Führung brachte. Die Verteidigung vergass die Tschechin im Slot und wurden vom Pass durch Marina Zürcher, die den Überblick auch hinter dem Tor behalten hatte, überrascht. «Never change a winning strategy» sagte sich Novak, wiederholte ihr Kunststück nochmals aus der gleichen Position und erhöhte auf 2:0. Das erste von sechs Dritteln des Wochenendes holten sich die Brandis Ladies also über Domination und Übernahme von Spielanteilen.
Das zweite Drittel stand dann ganz im Zeichen der Special Teams. Mit drei Powerplays und zwei Boxplays hatten diese einiges zu tun. So trafen Lara Stucki, Marina Zürcher und Anouck Hofmann je entweder in Über-/ oder Unterzahl. Erwähnenswert dabei die Hofmannshow, welche Marlise und ihre Frau Anouck vorführten. Blindlings passten sie den Puck auch mal hinterrücks hin- und her, was darin gipfelte, dass Anouck Hofmann allein aufs Tor ziehen konnte und wie immer routiniert versenkte – die Chemie stimmt offensichtlich auch auf dem Eis. Mit Natalie Gerber traf im zweiten Drittel auch noch eine Verteidigerin, die sich nach ihrem Tor dann aber kurzfristig auf die Strafbank verabschiedete. Die Special Teams von Zunzgen-Sissach hatten jedoch weniger Erfolg. Dies änderte auch die erneute Gelegenheit nach der - für sie etwas obligaten - Strafe gegen Marlise Hofmann nichts.
Mit einem bequemen 7:0-Zwischenstand ging es ins letzte Drittel. Zunzgen-Sissach war zwar angesichts des Spielstands erstaunlich aufgeschlossen, jedoch weiterhin über weite Strecken erfolglos. Jeannine Bürki im Tor der Brandis Ladies konnte ganz nach dem Motto «nicht hier, nicht jetzt» mit einigen Glanzparaden brillieren. Was auf ihr Tor kam, konnte sie mit der Fanghand abräumen. Daran fand sie Gefallen: Mit der Zeit begann sie, ihre Aufräumarbeiten auf die gegnerischen Stürmerinnen auszubauen, wofür sie vom Schiedsrichter belangt wurde. Vorher erzielte Lisa Wyss aber noch ihr erstes Tor für die Brandis Ladies und Lara Stucki konnte Sonja Novak den Hattrick gleichtun. Symptomatisch für dieses Spiel fiel der letzte Treffer der Partie durch Marlise Hofmann, nachdem sie während des Powerplays alleine im Slot stand: ein typisches Lise-Tor eben. So konnte man für das Rückspiel gegen die BasiLadies zwar keine Energie- dafür aber doppelt so viel Selbstvertrauen tanken.
Am nächsten Tag wollten sich die Brandis Ladies gegen die BasiLadies in Rache üben. Der Wille, die drei verlorenen Punkte aus dem Hinspiel wieder zurück ins Emmental zu holen, war gross. So auch die Geschwindigkeit des ersten Drittels. Wie auch in den letzten Partien kamen die BasiLadies entsprechend der Farbe ihrer Jerseys wie die Feuerwehr aus der Garderobe. Wie auch schon in vergangenen Partien wurden die Brandis Ladies davon überrascht. Sie schienen das Tempo der Partie des Vortages mitgenommen zu haben und liessen sich überrumpeln. Darauf kehrte sich der Wind aber wortwörtlich: das Spiel rauschte munter hin- und her. Es gab zwar nicht wahnsinnig schöne Tic-Tac-Toes zu betrachten, jedoch standen zwei Équipen auf dem Eis, die für den Sieg alles in die Waagschale warfen. Das erste Tor für die Brandis Ladies fiel in der siebten Minute durch Sonja Novak, welche ihren Torstrike damit noch weiter ausbaute. Anouck Hofmann, welche das Assist geliefert hatte, wurde kurze Zeit später für einen Haken auf die Strafbank verbannt. Den Schirientscheid kommentierte sie mit einem simplen «äuä», was der Unparteiische wahnsinnig unsportlich von ihr fand. Deshalb schickte er sie noch weitere zwei Minuten in die Kühlbox. Auch sonst wurden die Brandis Ladies mit den Schiedsrichtern nicht so ganz warm. Was gut gelang, war die Verteidigungsarbeit in der neutralen Zone. Wie schon tags zuvor hiess die Devise: Abräumen was im Weg steht. So war sich Marlise Hofmann nicht zu schade, die Notbremse gegen die A-Spielerin Simona Studentova zu ziehen und diese an ihr und somit an der Brandis-Zone abprallen zu lassen.
Das Mitteldrittel lief aus Sicht der Brandis Ladies weniger gut. Der Spielstil wurde zeitweise eher destruktiv – es folgten mehrere Icings und für das Auslösen fehlte die nötige Coolness. Auch das Powerplay liess zu wünschen übrig. Diese Kombo führte dazu, dass die Chancen während Überzahlsituationen zumindest für einen solchen Gegner viel zu wenig zwingend waren. Die zwei Gegentreffer durch Seraina Bowalle und Lea Zogg verbesserten die Situation auch nicht.
Im Schlussdrittel tanzte die Scheibe mehrmals auf Torlinie und Torhüterin herum, ohne dass Brandis hätte Profit daraus schlagen können. Nachdem Marina Zürcher in der Einstellungs-Frage gebrieft worden war, schloss sie mit viel Überzeugung ab und bezwang Jasmin Imhof mühelos. Leine Nummi doppelte gleich nach und glich das Spiel aus, was den zwei Teams je einen Punkt und eine late-night overtime einbrachte. Auch im 3 gegen 3 ging der Abnützungskampf weiter. Die beiden Teams kamen zu Chancen, spielten das 1:1 aber nicht konsequent.
Ende Feuer sagte sich Lea Zogg, schloss aus kurzer Distanz ab und liess der Torhüterin keine Chance. Etwas glücklich, nach dem Lattenschuss von Sonja Novak? Äuä schon. Somit ging der Zusatzpunkt an die BasiLadies. Mit ihrer Leistung in den zwei Partien gegen die Emmentalerinnen meldeten sie sich nach der Finalniederlage der Playoffs 18/19 zurück und bewiesen, dass mit ihnen auch in den Endrunden der laufenden Saison zu rechnen ist. Auf der anderen Seite bleibt zu hoffen übrig, dass das Pfostenschuss-Kontingent der Brandis Ladies in der Saison 19/20 nun aufgebraucht ist.
Kaum war das Sonntagsspiel der Brandis Ladies gegen den EHC Kreuzlingen-Konstanz angepfiffen, zappelte der Puck schon im Tor der Ostschweizerinnen. Leine Nummi versenkte einen Pass von Janina Habegger mit einem Weitschuss - dies bereits in der zweiten Minute. Für die Brandis Ladies, die dem Spiel angesichts des Aufgebots zugegebenermassen mit gemischten Gefühlen entgegengesehen hatten, war dieser erste Paukenschlag eine Erleichterung. Die ersten zwei Strafminuten des Spiels gingen an Nikolett Farkas. Gleichzeitig gönnte sich Marlise Hofmann ihrerseits eine erste Auszeit in der Kühlbox. Diese Undiszipliniertheit wurde von Kreuzlingen mit dem Ausgleich bestraft. Dadurch liess sich vor allem Nachwuchstalent Siria Dore nicht beirren. Die Damen des EHC Kreuzlingen-Konstanz staunten nicht schlecht, als der Dore-Express an ihnen vorbeirauschte. Mit ihrem Schuss von der blauen Linie stellte sie den Vorsprung der Brandis Ladies wieder her. So ausgeglichen wie die Partie selbst, musste aber auch der Spielstand zur ersten Drittelspause sein. Deshalb traf Leonie Kutzer auch noch für Kreuzlingen.
Das Mitteldrittel ging nicht nur punkte- sondern auch leistungsmässig deutlich an die Brandis. Wiederum war es Sonja Novak, welche im zweiten Spielabschnitt gross aufspielen konnte. Ihre Präsenz im Slot führte stets zu Gefahr. Den Führungstreffer erzielte sie wiederum zur grossen Erleichterung der Brandis Ladies, nachdem man 6 Minuten im Boxplay hatte verweilen müssen. Die eben aufs Eis zurückgekehrte Marlise Hofmann liess nicht locker und lieferte ihr den Pass in den Slot, von wo aus sie Gianna Madella mühelos bezwang. Ihr zweites Tor liess nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer doppelte Novak mit dem 2:4 nach. Marina Zürcher und Rebecca Schär stocherten so lange im Torraum herum, bis ihr die Torhüterin schliesslich zu Füssen lag und sie einschieben konnte.
Mit einem bequemen 2:4 im Rücken begann das letzte Drittel. Leine Nummi wiederholte, was schon einmal geklappt hatte. Sie drückte kurz nach der blauen Linie ab und bezwang Gianna Madella ein zweites Mal. Nach ihrem Tor zum 2:5 gab es vor allem straftechnisch viel zu verzeichnen. Marlise Hofmann feierte ende Schlussdrittel gleich ihr sechstes Jubiläum auf der Strafbank – allein in diesem Spiel. Neben ihr nahm vorerst mal ihre Frau Anouck Hofmann Platz. Wenig erstaunlich fiel das Tor in doppelter Unterzahl durch Silvana Naef. Später wurde Marlise Hofmann von Rebecca Schär und Selina Hehlen auf der Strafbank besucht. Kalt wurde ihr aber nicht, was man an ihrem satten Schuss an die Latte beobachten konnte, den sie Sekunden nachdem (und bevor) sie noch auf der Strafbank war, abfeuerte. Trotz zahlreicher Powerplays und auswärtigen Spielerinnen konnte Kreuzlingen den Anschlusstreffer erst in der 57. Minute erzielen. Dieser kam zu spät. Nach Anouck Hofmann reihte sich Sonja Novak mit einem eher kuriosen Tor in die hattrick-Schützinnenliste 19/20 ein. Als Medalla ihren Kasten verlassen hatte, rang sie in der eigenen Zone um den Puck, wobei dieser abgelenkt und in Richtung Kreuzlinger Tor gespickt wurde. Das Heimteam unterschätzte den «Schuss», welcher mit der Distanz auch an Geschwindigkeit zu gewinnen schien. So schauten die Zuschauer-/innen plus die zwei Teams einem Puck hinterher, welcher langsam aber sicher den Weg ins Tor fand. Auf die Schlusssirene folgte der grosse Jubel. Man hatte ein an diesem Tag sehr starkes Team geschlagen, oder wie hattrick-Schützin Sonja Novak sagen würde «we were always two steps ahead».
Das vergangene Wochenende war für die Brandis Ladies nicht ein einfaches. Nach der Niederlage gegen den SC Langenthal waren sie für die Doppelrunde zumindest unterbewusst vorbelastet. Umso nötiger hatten sie eine gute Leistung gegen die GCK Lions. Gleich zu Beginn zeigten die Brandis Ladies, dass sie gewillt waren, die Partie zu dominieren. Sie trugen den Puck von Moment 1 an in die gegnerische Zone und verweilten dort vorerst. Die ersten Schüsse auf Tor folgten noch bevor alle Linien einmal auf dem Eis gewesen waren. Das erste Tor fiel aber erst in der 15. Minute. Nach den zahlreichen verpassten Torchancen fasste sich Lara Stucki ein Herz und versenkte den Puck aus einem eigentlich unmöglichen Winkel. Die Assists dafür kassierten Rebecca Schär und Janina Habegger. Auf die Strafe von Leila Dähler folgte seitens der Zürcherinnen kaum ein gefährliches Powerplay.
Im zweiten Drittel gab es auf dem Spielblatt einiges mehr zu verzeichnen. Die Brandis Ladies machten vor allem mit Strafen auf sich aufmerksam. Ganze 10 Strafminuten wurden gegen sie allein im Mitteldrittel ausgesprochen. Das Powerplay der Zürcherinnen blieb aber nach wie vor enttäuschend. Waren mal alle Emmentalerinnen auf dem Eis, kreierten sie Torchancen am Laufmeter. Wiederum versenkte Lara Stucki, diesmal auf Pass von Anouck Hofmann, den Puck im Tor hinter Sabrina Kühne. Trotz des Zwischenstands von 3:0 fühlten sich die Brandis Ladies frustriert von den vielen eher kleinlich gepfiffenen Strafen gegen sie. Das Schlussdrittel wurde von Brandis-Zuzug Sonja Novak geprägt. Sie skorte jeweils auf Pass von Marina Zürcher – zuerst per break-away, dann im Powerplay nach einem gewonnenen Bully. Mit ihrem Doppelschlag kam sie zu ihren ersten zwei Toren im Heimdress der Brandis Ladies. Auch die GCK Lions trafen kurz aufeinander zweimal. Ariana Lendi traf im zigsten Powerplay, worauf Alexandra Eggler auch im 5:5 punkten konnte. Gegen das Ende des Matches wurde die Spielweise beider Teams etwas ruppiger. Dies vor allem wegen der wachsenden Frustration, die die vielen Strafen nach sich zogen. Nach vollbrachter Arbeit gab es für die Brandis Ladies im Stadion ein Menu zu geniessen.
Im zweiten Drittel gab es auf dem Spielblatt einiges mehr zu verzeichnen. Die Brandis Ladies machten vor allem mit Strafen auf sich aufmerksam. Ganze 10 Strafminuten wurden gegen sie allein im Mitteldrittel ausgesprochen. Das Powerplay der Zürcherinnen blieb aber nach wie vor enttäuschend. Waren mal alle Emmentalerinnen auf dem Eis, kreierten sie Torchancen am Laufmeter. Wiederum versenkte Lara Stucki, diesmal auf Pass von Anouck Hofmann, den Puck im Tor hinter Sabrina Kühne. Trotz des Zwischenstands von 3:0 fühlten sich die Brandis Ladies frustriert von den vielen eher kleinlich gepfiffenen Strafen gegen sie. Das Schlussdrittel wurde von Brandis-Zuzug Sonja Novak geprägt. Sie skorte jeweils auf Pass von Marina Zürcher – zuerst per break-away, dann im Powerplay nach einem gewonnenen Bully. Mit ihrem Doppelschlag kam sie zu ihren ersten zwei Toren im Heimdress der Brandis Ladies. Auch die GCK Lions trafen kurz aufeinander zweimal. Ariana Lendi traf im zigsten Powerplay, worauf Alexandra Eggler auch im 5:5 punkten konnte. Gegen das Ende des Matches wurde die Spielweise beider Teams etwas ruppiger. Dies vor allem wegen der wachsenden Frustration, die die vielen Strafen nach sich zogen. Nach vollbrachter Arbeit gab es für die Brandis Ladies im Stadion ein Menu zu geniessen.
Gerade als sich das Wochenende einer strengen Trainingswoche dem Ende zuneigte war es Zeit für eine schwierige Partie gegen den SC Langenthal. Das Spiel, welches wiederum in Huttwil ausgetragen wurde, war gut besucht. Gleich 104 Zuschauer*innen fanden den Weg zum Campus. Wie erwartet steckten beide Teams ihr Gebiet schon früh ab. Auch deshalb gab es die erste Strafe gegen Anja Vogt bereits in der 8. Minute. Das Powerplay der Brandis Ladies liess aber definitiv zu wünschen übrig. Trotz der zwei-minütigen Überzahl gab es kaum einen gefährlichen Abschluss, der Langenthal unter Druck hätte setzen können. Fürs Powerplay gab es also noch Potential gegen oben. Das erste Tor erzielte Daniela König auf Pass von Rebecca Schär und Timea Messerli. Dies, weil Langenthal vor dem eigenen Tor durch mehrere Brandis-Spielerinnen bedrängt wurde und dadurch ein Loch entstand. Die Situation und das Spiel war zu diesem Zeitpunkt also noch durchaus unter Kontrolle.
Das änderte sich nach der ersten Drittelspause wortwörtlich schlagartig. Langenthal brauchte lediglich 20 Sekunden, um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Zwei, drei Pässe zwischen Tess Allemann, Sheila Nyffeler und Jessica Ujcik und der Puck war drin. Weder die Verteidigung noch die Torhüterin konnten ausser zuschauen gross etwas tun. Mental waren die Spielerinnen wohl noch in der Garderobe. Auch in der Folge schien es, als ob Brandis überall ausser auf dem Eis war. Daran änderte weder der Führungstreffer von Langenthal, noch das Weckruf-time etwas. Während Käppeli durchspielte wurde Brandis-Torhüterin Sandy Aebi – wie immer nach 30 Minuten - durch Dunja Fasel ersetzt. Glücklicherweise passierte im zweiten Drittel sonst nichts mehr. Erst in der letzten Minute zeigte Brandis mit einer schönen Kombination ein Lebenszeichen. Man war aber dennoch froh, dass das zweite Drittel endlich vorüber war.
Leider brachte das Schlussdrittel keine Besserung. Auf dem Matchblatt kann man sehen, dass Langenthal die Partie mehr und mehr dominierte. Sie holten sich nebst drei Strafen auch drei Tore, während Brandis nur ein Tor, welches leider - zu Unrecht – auch noch aberkannt wurde, erzielen konnte. Die letzten paar Minuten verliefen spannender als der Rest der sonst ziemlich einseitige Partie, welche vor allem durch die gegenläufige Leistungskurve von Brandis und Langenthal zustande kam. Anouck Hofmann konnte das Resultat noch auf 5-2 verkürzen. Am Fazit änderte sich dadurch aber nichts. Die Brandis Ladies mussten an diesem Sonntagabend eine ziemlich frustrierende Niederlage hinnehmen. Wichtig zu wissen ist aber, dass das Team nebst in allen Belangen auch als Team versagte. Die Schuld konnte und wurde niemandem «in die Schuhe geschoben», was zeigt, dass die Brandis Ladies nun zusammen an einem Strick ziehen können, um sich nach diesem bitteren Auftritt wieder aufzuraffen und konstruktiv zu arbeiten. Gut auch, die Disziplin, welche die Emmentalerinnen trotz der Niederlage an den Tag legten. Sie nahmen sich in diesem Spiel keine einzige Strafe.
Nach der knappen Niederlage gegen den letztjährigen Finalgegner Bassersdorf lag der Hauptfokus der Brandis Ladies bei ihrer zweiten Meisterschaftspartie auf der Kommunikation auf dem Eis. Mit dem Aufsteiger Rapperswil-Jona Lakers besuchte sie ein ihnen unbekannter Gegner im Emmental. Teams wie diese sind bekanntlich immer eine Wundertüte – das Gästeteam war also nicht zu unterschätzen. Das erste Drittel begann auf beiden Seiten verhalten. Die Torschüsse waren nicht wirklich gefährlich. Auch der Schuss aufs Tor von Lara Stucki, welcher zum 1:0 in der 16. Minute führte, kullerte eher glücklich über die Linie. Chancen wurden zwar viele kreiert, leider aber nicht verwertet.
Ähnlich kurios wie das 1:0 war das Tor zum 2:0 durch Anouck Hofmann. Sie traf von einem Ort jenseits des Bullypunks – wo es eigentlich gar nichts zu treffen gibt. Die Aktion verlieh dem Heimteam neuen Schwung. Bereits im nächsten Einsatz traf Anouck Hofmann erneut, diesmal (wohl) gewollter als zuvor. Der Abpraller ihres eigenen Schusses fand den Weg an Sonja Novak vorbei, welche die Torhüterin Katja Blaser sowie die Verteidigerinnen entscheidend stören konnte. Im Mitteldrittel wurden auch die einzigen zwei Strafen gegen die Brandis Ladies ausgesprochen. Petra Melicherikova und Janina Habegger wanderten beide für kleine Vergehen auf die Strafbank. Die daraus resultierenden Powerplays für «Rappi» waren aber eher schlecht als recht. Marina Zürcher, Sonja Novak und Timea Messerli beschäftigten ihre Gegnerinnen mit einem offensiven und erfolgreichen forechecking, bei dem sie auch mal zu zweit auf die puckführende Spielerin losgingen. Die Gäste waren zwar bemüht, jedoch nicht wahnsinnig erfolgreich in ihrem Tun.
In der 48. und 59. Minute war es wiederum Lara Stucki, welche erhöhen konnte. Mit dem Tor zum 5:0 vollbrachte sie ihren hattrick und erhöhte auf einen des Meisters würdigen Schlussstand. Trotz der wiederum geringen Effizienz vor dem Tor war es insgesamt ein gelungenes und auch von beiden Seiten faires Spiel. Der Matchpuck ging verdient an Lara Stucki für ihren hattrick. Auch die zwei Torhüterinnen und die Verteidigerinnen (allen voran Selina Hehlen) vermochten in diesem Match zu überzeugen. So hatten sie nebst der guten Leistung auch einen shutout zu feiern.
Trainingslager Am Wochenende vom 16. August bis 18. August fand das Trainingsweekend in Grindelwald der Ladies statt. Die 18 Feldspielerinnen und 3 Torhüterinnen absolvierten 4 intensive Trainingseinheiten sowie ein Testspiel gegen die Damen des EHC Zunzgen-Sissach. Trotz dem Sieg der Ladies mit 6:2 stand das Resultat nicht im Vordergrund. Das Spiel diente ganz dem Ausprobieren – die Linien wurden durchgemischt und es wurde getestet; alle drei Torhüterinnen spielten zudem jeweils ein Drittel. Neben den sportlichen Aspekten des Trainingslagers kam natürlich auch das Soziale nicht zu kurz und der Teamspirit wurde weiter gefestigt, so dass auch die Zuzüge der Brandis Ladies sich wohlfühlen in der Mannschaft.
Testspiele Neben dem Testspiel im Trainingslager haben die Ladies noch zwei weitere Spiele absolviert, um sich optimal auf die Saison vorzubereiten:
Brandis Ladies - Fribourg Ladies HC
7:0
Brandis Juniors U17A - Brandis Ladies
2:3
Team Die Brandis Ladies haben sich auf die neue Saison hin nochmals verstärkt, damit sie ihre beiden Ziele «Verteidigung B-Schweizermeister» sowie «Aufstieg in die Women’s League» noch besser verfolgen können.
Saisonstart Am kommenden Sonntag starten die Brandis Ladies um 19:45h in der Brünnli Halle in die neue Saison 2019/2020. Die Partie ist ein Wiedersehen mit dem letztjährigen Finalgegner EHC Bassersdorf. Dieses Team ist im Umbruch und hat einige Abgänge sowie neue Spielerinnen zu verzeichnen. Wir sind gespannt, wie sich der Gegner präsentieren wird und freuen uns, dass es endlich wieder los geht!
Die ersten Partien der Brandis Ladies sehen folgendermassen aus: