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Praxisbeispiel Trockenmauern am alten Sustenweg Wassen (UR)
Wiederaufbau der Mauerkrone (Foto: A. Theiler, Theiler GmbH)
Stützmauer nach der Entfernung der Vegetation (Foto: A. Theiler, Theiler GmbH)
IVS-Objekt: UR 4.1.1 und UR 4.3, Wassen–Meiringen; Sustenpass
Bedeutung nach NHG: national, mit viel Substanz
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Von diesem Projekt waren zwei Wegabschnitte betroffen: Der alte Sustenpass-Saumweg sowie die Strasse von 1913 zwischen der SBB-Unterführung in Wassen und der Meienschanz werden beinahe auf der gesamten Länge berg- oder talseitig von Trockenmauern gesäumt. Die detaillierte Geschichte der Wege kann in den IVS-Streckenbeschrieben UR 4.1.1 und UR 4.3 nachgelesen werden.
Das Projekt bezog sich auf einen sehr substanzreichen Wegabschnitt, in welchem sich der Saumweg und die Kunststrasse kreuzen.
Obwohl die Mauern insgesamt in gutem Zustand waren, mussten an einigen Stellen Instandstellungsmassnahmen vorgenommen werden. So wurde streckenweise Vegetation entfernt, instabile Mauerabschnitte abgebrochen und neu aufgebaut sowie herausgelöste Steine wieder eingesetzt.
Die klassische Trockenmauerbauweise verlangte, dass regelmässig Bindersteine eingebaut wurden und die Mauerkronen mit etwas grösseren Abschlusssteinen gebildet wurden.
Ausführung: 2012