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Nach dem ersten Training am Dienstag hatte Mauro Caviezel zu jenen Fahrern gehört, die mit der Pistenpräparierung nicht einverstanden waren. An den Verhältnissen hat sich nicht allzu viel geändert. Die Streif ist und bleibt eisig und mit vielen Unebenheiten versehen.
Caviezel löste die schwierige Aufgabe beim zweiten Versuch allerdings deutlich besser, obwohl er erneut von einem Kampf sprach. «Ein gutes Gefühl kriegst du auf dieser Piste nie.» Caviezel büsste auf die Bestzeit des Österreichers Hannes Reichelt 67 Hundertstel ein.
Beat Feuz, der exakt drei Sekunden langsamer war als Reichelt, nahm zumindest eine Erkenntnis aus seiner zweiten Fahrt mit. «Ich weiss, dass ich am Samstag im Rennen so nicht fahren kann. Ich habe mich von oben bis unten nicht wohl gefühlt.»
Reichelt, der vor fünf Jahren der bisher letzte österreichische Abfahrtssieger auf der Streif war, führt das Klassement vor dem überraschenden, mit der Nummer 51 gestarteten Italiener Matteo Marsaglia an. Dessen Landsmann Dominik Paris, in Kitzbühel vor sechs und zwei Jahren Abfahrtssieger, wurde Dritter.
Neben Carlo Janka, der wegen Schmerzen im rechten Knie schon am Dienstag zu ärztlichen Abklärungen nach Hause gereist war, waren auch die Norweger Aksel Svindal und Kjetil Jansrud nicht am Start. Svindal liess sich in Innsbruck das rechte Knie, das ihm nach wie vor Probleme bereitet, untersuchen. Ob er den Super-G am Freitag und die Abfahrt am Samstag bestreiten kann, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall nicht dabei sein wird Jansrud. Er muss wegen zwei Knochenbrüchen in der linken Hand pausieren.