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Das Wichtigste in Kürze
- Eitan (5) kann wieder selber essen. Er habe «weiche und leichte Kost» zu sich genommen.
- Er fragt immer wieder nach seinen Eltern. Deren Tod wurde ihm noch nicht mitgeteilt.
- Eine Tante und seine Grossmutter sind bei ihm. Eine weitere Tante ist auf dem Weg.
Zumindest physisch scheint sich der fünfjährige Eitan langsam zu erholen. Er befindet sich zwar nach wie vor auf der Intensivstation, konnte aber erstmals «weiche und leichte Kost» essen. Dies hat die Zeitung «Il Giorno» vom Kinderkrankenhaus erfahren.
Auch die Intensivstation soll er schon bald verlassen können, wenn es in den nächsten Tagen keine Komplikationen gibt. «Der Zustand von Eitan verbessert sich deutlich», so die behandelnden Ärzte. Doch die Prognose bleibe verhalten.
Dass er der einzige Überlebende des Gondel-Unglücks am Lago Maggiore ist, weiss Eitan noch immer nicht. Der Tod seiner Eltern, seines Bruders und seiner Urgrosseltern wurde dem Kleinen noch nicht mitgeteilt.
Eitan fragt immer wieder nach seinen Eltern
Seit Beginn des Krankenhausaufenthaltes ist seine Tanta Aya bei ihm. Sie war nach dem Unglück angereist und hat ein Spitalzimmer neben jenem von Eitan bezogen. Mittlerweile ist auch seine Grossmutter in Italien angekommen, eine weitere Tante ist auf dem Weg.
Fühlen Sie sich in Gondeln sicher?
Bei dem Seilbahn-Absturz am Lago Maggiore sind 14 der 15 Passagiere ums Leben gekommen. Drei Personen sind festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, die Bremse manipuliert zu haben. Diese sollte die Kabine im Fall eines Zugseil-Risses am Tragseil festhalten.
Die Verhafteten sind aber alle wieder aus der Haft entlassen worden. Es bestehe weder die Gefahr, dass sie fliehen, noch dass sie Beweise manipulieren, so eine Richterin.