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Ein Gericht in der ostchinesischen Provinz Shandong befand Xu Xiang am Montag für schuldig, zwischen 2010 und 2015 mit 13 gelisteten Firmen illegale Absprachen getroffen und damit deren Kurse nach oben getrieben zu haben. Xu habe dadurch hohe Gewinne eingefahren, hiess es in einer Mitteilung des Gerichts. Der Beschuldigte sowie zwei Mittäter hätten sich für schuldig bekannt.
Hintergrund des Prozesses ist der 40-prozentige Kursrutsch an den chinesischen Börsen im Sommer 2015. Die Behörden sprachen damals von Marktmanipulationen und gingen gegen Beschuldigte aus Medien, Handelshäusern, Hedgefonds und sogar Aufsichtsbehörden vor. Xu war vor seiner Festnahme im November 2015 Geschäftsführer des Fonds Zexi Investment in Shanghai.
Er wurde in örtlichen Medien als "Hedgefonds-Bruder Nr. 1" und als Chinas Pendant zu US-Grossinvestor Carl Icahn bezeichnet. Der Finanznachrichten-Webseite Caixin zufolge brachte es Xus Fonds auf jährliche Renditen von 160 bis 323 Prozent.
(Reuters)