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Die Expert/innen gaben in ihrer Präsentation einen breiten Einblick in die ökologischen Probleme und die sich rasch ändernde Umwelt in der Arktis, wobei sie sich auf die Bereiche Flora, Ozeanologie und Verschmutzung durch Makroplastik fokussierten. Darüber hinaus sprachen sie Herausforderungen solcher internationalen Expeditionen wie organisatorische Hürden und die schwierige Finanzierungslage an. Wir freuen uns auf weitere internationale Expeditionen mit Schweizer Teilnahme und sind gespannt auf die Forschungsresultate!
Russland präsidiert im Übrigen von 2021-23 den Arktischen Rat und führte vom 30.11.-2.12. in Salekhard die erste Plenarsitzung seiner Präsidentschaft durch. Salekhard befindet sich am Polarkreis und ist die Hauptstadt der Autonomen Region der Jamal-Nenzen. Die Schweiz, die seit 2017 einen Beobachterstatus im Arktischen Rat innehat, war in Salekhard durch Tobias Privitelli, stv. Missionschef dieser Botschaft, und Grégoire Hauser, Experte für Polarfragen in der Abteilung Wohlstand und Nachhaltigkeit des EDA, vertreten. Der Arktische Rat diskutierte die Prioritäten der russischen Präsidentschaft, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Arktis, die Zusammenarbeit mit dem Arctic Economic Council (EAC), die Lage der indigenen Völker des Nordens und zahlreiche laufende wissenschaftliche Projekte.