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Obwohl das orthomolekulare Prinzip in der ganzheitlichen Medizin einen hohen Stellenwert einnimmt, gab es über Jahrzehnte grosse diagnostische Schwierigkeiten, um exakt bestimmen zu können, welche Mineralien und Spurenelemente auf Zellebene fehlen oder welche Substanzen den Körper belasten. Die OligoScan Technologie hat hierzu neue Möglichkeiten erschlossen!
Bis anhin konnte man nur über Blut- oder Haaranalysen einen Eindruck bekommen, welche Nährstoffe möglicherweise dem Körper fehlen. Mit Haaranalysen testet man zwar organisches Material, der Befund zeigt jedoch einen Zustand in der Vergangenheit an.
Auch das Blut versucht sich als wichtigstes Transportsystem sehr lange stabil zu halten. So kann es deshalb sein, dass obwohl im Blut ein normaler Zinkwert vorliegt, dieser auf Gewebsebene trotzdem stark mangelhaft ist. Zur Bestimmung von Schwermetallen im Körper eignet sich sowohl Blut als auch Haare nicht besonders gut. Durch die sehr hohe Toxizität der Schwermetalle versucht der Körper diese Metalle so schnell als möglich aus dem Kreislauf ins Gewebe zu mobilisieren. Je nach Art der Belastung korreliert diese nicht mit den Werten, die in den Haaren gemessen werden können.
Auch für eine zeitnahe Verlaufskontrolle eignet sich die Messung der Belastung auf Basis von Haarproben kaum. Die OligoScan Technologie erlaub es uns, auf Gewebsebene zu messen. Folgende spezifischen Vorteile ergeben sich daraus:
Die Technologie
Die Methode, mit der OligoScan die Menge der Spurenelemente und Mineralien im Gewebe nachweist, nennt sich Spektralphotometrie. Dabei handelt es sich um eine Methode der quantitativen Bestimmung, bei welcher mittels eines gebündelten Lichtstrahls der Absorptionsgrad sowie die optische Dichte einer chemischen Substanz im Gewebe gemessen werden kann. OligoScan misst 20 Mineralien und Spurenelemente und die wichtigsten Schwermetalle.
Das grundlegende Prinzip dabei besagt, dass jede chemische Komponente Licht auf einem bestimmten Wellenlängenbereich absorbiert und/oder abstrahlt/reflektiert. Je konzentrierter die Probe, desto
mehr Licht absorbiert sie gemäss Lambert-Beerschem Gesetz. Dieses beschreibt die Abschwächung der Intensität einer Strahlung beim Durchgang durch ein Medium mit einer absorbierenden Substanz in Abhängigkeit von der Konzentration der absorbierenden Substanz und der Schichtdicke.
Spektralphotometrie kommt unter anderem auf folgenden Gebieten zum Einsatz: Labormedizin, Chemie, Pharmazie, Umweltstudien, Lebensmittelverarbeitung, Biologie und in der Industrie. Bei klinischen Anwendungen wird Spektralphotometrie zur Untersuchung von Blut und Gewebsproben für die klinische Forschung verwendet.
Die OligoScan-Technologie lässt mittels einfachem Ampelsystem zudem zu zu beurteilen, ob die gemessenen
Konzentrationen sich im optimalen, suboptimalen oder kritischen Bereich befinden. Deshalb ist es wichtig, exakt zu definieren, welche körperspezifischen Parameter vorliegen. Nebst Körpergrösse, Gewicht, Alter und Geschlecht konnte man feststellen, dass auch die Blutgruppe für die Auswertung relevant ist. Deshalb sollte die Messung nur erfolgen, wenn auch die Blutgruppe bekannt ist. Die Referenzwerte wurden anhand von über dreihunderttausend Messungen bei symptomlosen Menschen mit den unterschiedlichen Parametern bestimmt. Zudem wurden bei Patienten mit bekannten klinischen Symptomen signifikante
Korrelationen gesucht. Diese lassen für Patienten mit ähnlichen Messwerten und gleichen Symptomen statistische Rückschlüsse zu:
Dies unterstützt den Arzt/Therapeut in seinem Bemühen, auf die richtige ursächliche Spur zu kommen und allenfalls weitere Abklärungen zu veranlassen.
Auf Grund der Tatsache, dass der OligoScan im Bereich der Handfläche sowohl intrazellulär (in der Zelle) als auch extrazellulär (Zellumgebung) misst, können viele therapierelevante Vorteile gewonnen werden wie u.a.:
Da der Körper die Eigenschaft besitzt, bei einer spezifischen Nährstoffergänzung zuerst die Organe, die „überlebenswichtig“ sind, zu versorgen, wird man erst mit einer Verzögerung von einigen Wochen auch eine Optimierung der Gewebskonzentration in der Peripherie (Hände) sehen können. Deshalb ist man auch in der Lage, den bestmöglichen Therapieansatz zu bestimmen.
Da die Hände als Spiegel des Entgiftens gelten, kann man auch die Effekte von therapeutischen Massnahmen bei der Schwermetallausleitung gut verfolgen und durch die Messung des oxidativen Stresses beurteilen, ob genug Zellschutz gewährleistet wird.