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Hutongs ist die Bezeichnung für die engen Gassen, die sich durch die Pekinger Altstadt ziehen. Dieses Gebiet erstreckt sich um die Verbotene Stadt, die in der Vergangenheit von Angehörigen der kaiserlichen Familie und höheren Beamten bewohnt wurde. Durch die symmetrische Anordnung sieht das Wohngebiet aus der Vogelperspektive wie ein großes Schachbrett aus. Die direkt aneinandergereihten Wohnhäuser heißen auf Chinesisch SiHeYuan (四合院), wortwörtlich: “viel umschlossener Innenhof”. Wie der Name schon sagt, befindet sich der Innenhof inmitten der Wohnhäuser. Es ist der Ort, wo sich Jahrhunderte lang das Leben der Menschen abgespielt hat. Hier wurde zusammen gekocht, gegessen, Wäsche gewaschen und Zeit mit der Familie verbracht.
Bereits im Jahre 1153 wurde an der Stelle, wo heute der neue Sommerpalast gelegen ist, ein kaiserlicher Park angelegt. Der Bau des eigentlichen Sommerpalastes begann dann erst im Jahre 1751 und wurde dreizehn Jahre später vollständig abgeschlossen. Der Kaisers Qianlong ließ die Anlage als Geschenk zum 60. Geburtstag seiner Mutter errichten und diente später als Erholungsort für die Kaiser der Qing-Dynastie. Die Sommer in Peking sind sehr heiß und trocken. Der Sommerpalast mit seinen Seen, Tempeln, Pavillons und der herrlichen Natur bot somit einen perfekten Rückzugsort aus dem Stadtzentrum.