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Das Medikament habe in einer Studie in Kombination mit einer Endokrin-Therapie für Patientinnen mit oder ohne viszerale Metastasen das Überleben ohne Krankheitsfortschritt verlängert, teilte Novartis am Wochenende mit.
Rund 41 Prozent der post-menopausalen Frauen mit HR+ fortgeschrittenem Brustkrebs entwickelten erste Metastasen in viszeralen Organen wie den Lungen oder der Leber, heisst es in der Mitteilung. In der klinischen Studie "MONALEESA" hätten alle Patientinnen mit solchen Metastasen von einer Behandlung mit Kisqali (ribociclib) sowie einer Endokrin-Therapie profitiert. Die Daten wurden von Novartis am San Antonio Breast Cancer Symposium fortgestellt.
Das Medikament Kisqali war im März 2017 von der US-Gesundheitsbehörde FDA und von der EU-Kommission im August 2017 für die Behandlung von postmenopausalen Frauen mit HR+/HER2-fortgeschrittenem Brustkrebs in Kombination mit einem sogenannten Aromatasehemmer zugelassen worden. Im Juli 2018 wurde die Zulassung in den USA für die Behandlung von Frauen vor, während und nach der Menopause erweitert. Mitte November sprach sich zudem ein EU-Ausschuss für eine Zulassungserweiterung für das Medikament in der EU aus.
(AWP)