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Weltmeisterschaft Concours Complet in Pratoni del Vivaro (ITA): In der wunderschönen, bergigen Umgebung des «Parco dei Colli Albani» kämpfen die besten Vielseitigkeitsreiter der Welt vom 15. bis 18. September um WM-Medaillen und die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris (FRA). Die Schweiz ist mit einem starken Team am Start und strebt einen Platz in den besten sechs an.
«Wir hatten bisher eine tolle Saison. An der WM erwartet uns ein schweres Cross und starke Konkurrenz. Unser Ziel ist ein Teamrang in den ersten sechs und damit das Ticket für die Olympischen Spiele in Paris 2024», meint Dominik Burger, Equipenchef der Schweizer Mannschaft. Für die Schweiz gehen der Freiburger Robin Godel mit Grandeur de Lully CH, die Waadtländerin Mélody Johner mit Toubleu de Rueire, die Zürcherin Nadja Minder mit Toblerone und der in Deutschland lebende Felix Vogg mit Cartania oder Colero im Team und Patrick Rüegg mit Fifty Fifty als Einzelreiter an den Start.
Starke Konkurrenz
Zu den grossen Favoriten auf die Goldmedaillen gehören Grossbritannien, Deutschland und Neuseeland. Pratoni war bereits bei den Europameisterschaften 1995 und 2007 für Grossbritannien ein erfolgreiches Pflaster. Die amtierenden Weltmeister schicken Rosalind Canter (Weltnummer drei), Laura Collett (10), Yasmin Ingham (18), Tom McEwen (20) und den Weltranglistenführenden Oliver Townend ins Rennen. Deutschland gewann Gold 2006 und 2014. Die Jagd auf die Medaillen bestreiten Sandra Auffarth (Viamant du Matz), Michael Jung (Chipmunk), Julia Krajewski (Amande de B’Neville) und Christoph Wahler (Carjatan S). Ebenfalls ein Wörtchen mitreden werden Neuseeland, das Land, das sowohl 1990 als auch 1998 die Wettbewerbe dominierte, wird stark vertreten sein, ebenso wie die USA (Teamgold 2002), Frankreich (fünfmal Teamsilber, unter anderem 1998 in Pratoni del Vivaro) und Irland (Silber 2018 in Tryon). Doch die Schweiz muss sich sicher nicht verstecken – sie dominierten im Mai den Testevent auf der WM Strecke und gewannen im heimischen Avenches ihren zweiten Nationenpreis. Australien wurde 1960 in Pratoni Olympiasieger. Andrew Hoy (Einzelbronze in Tokio) freut sich bereits riesig. «Es besteht kein Zweifel, dass Pratoni ein grossartiger Austragungsort ist und das Gelände so viele Möglichkeiten für ein tolles Ereignis bietet. Man braucht hier ein fittes, starkes Pferd, um die geforderten Aufgaben zu erfüllen.»
90 Konkurrenten
Der Vetcheck findet heute Mittwoch statt. Morgen und übermorgen werden alle Augen auf das Dressurviereck gerichtet sein. Am Samstag steht dann der grosse Cross-Tag auf dem Programm. Den Abschluss bildet wie üblich am Sonntag das Springen. 90 Konkurrenten aus 27 Nationen werden an den Start gehen. Die Schweizer Reiter werden von Equipenchef Dominik Burger, Antonia Müller als Equipentierärztin sowie Gilles Ngovan als Dressurcoach, Andrew Nicholson als Geländecoach und Lesley McNaught als Springcoach in Italien vor Ort betreut. Die komplette Weltmeisterschaft wird von «Clipmyhorse» übertragen.
www.pratoni2022.it
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