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Gewitter - ein typisches Sommerphänomen
Die Saison der Gewitter beginnt in der Regel etwa im Mai und endet im September, wobei die Sommermonate Juni, Juli und August mit Abstand am meisten Gewitter bringen.
Die vertikalen Temperaturgradienten sind ein Schlüsselelement für die Gewitter. Wenn die Atmosphäre stabil geschichtet ist, kann keine Konvektion entstehen, was die Gewittertätigkeit unterbindet. So sind der Spätherbst und der Winter praktisch frei von Gewittern, denn bei Hochdruckwetter ist die Atmosphäre dann nicht nur stabil geschichtet, sondern es herrschen sogar oft über mehrere Tage kräftige Inversionslagen vor. Dies aufgrund der insgesamt negativen Strahlungsbilanz besonders in den unteren Atmosphärenschichten.
Anders im Sommer. Die kräftige Sonneneinstrahlung heizt die bodennahen Luftschichten stark auf, so dass besonders tagsüber eine instabile Luftschichtung entsteht. Damit kann in speziellen Fällen Konvektion entstehen. Ist die Atmosphäre genügend feucht, bilden sich Quellwolken, welche gegebenenfalls Gewitter zur Folge haben.