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Inhalt und Ziele:
Die Schweizer Wirtschaft und ihre Unternehmen gehören zu den wettbewerbsfähigsten der Welt. Nicht wenige Industrieunternehmen befinden sich in sog. peripheren Regionen, also Gemeinden, die ländlich geprägt und ausserhalb der Metropolregionen liegen. Damit einher geht ein geringes Arbeitskräfteangebot, ein erschwerter Zugang zu Kapital und Wissen und viele weitere Faktoren, die unternehmerische Initiative erschweren.
Im Gegensatz zu Metropolregionen gibt es kaum Studien über die spezifischen Besonderheiten von unternehmerischer Aktivität in peripheren Räumen. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Erkenntnisse über den Einfluss der sozialen und ökonomischen Rahmenbedingungen einerseits, und der Bedeutung von Unternehmertum und Firmenentwicklung andererseits, auf die regionale Wirtschaft zu gewinnen. In einer Vergleichsstudie sollen besonders erfolgreiche mit weniger erfolgreichen peripheren Gebieten verglichen werden. Dabei werden die langfristigen historischen Veränderungen nachgezeichnet und ein spezifischer Methodenmix aus quantitativen und qualitativen Methoden angewendet.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext:
Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Globalisierung ist es wichtig zu verstehen, welche Faktoren für eine erfolgreiche Positionierung peripherer Regionen in der Weltwirtschaft ausschlaggebend sind. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse lassen sich einerseits bestehende Lücken in der aktuellen wirtschaftsgeographischen Forschung schliessen und andererseits Empfehlungen für die Regionalpolitik ableiten.