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Die vollkommen hirnrissige Subventionspolitik am Beispiel der Schafzucht. So wirft man Geld zum Fenster hinaus:
- Die Schafzucht wird jährlich mit über 40 Millionen Franken subventioniert. Rentabel ist sie nicht.
- Der Wolf, der bekanntlich gelegentlich einmal ein Schaf reisst, geniesst in unserem Land Schutz. Was das „Konzept Wolf“ kostet, ist mir nicht bekannt.
- Für die 200-350 jährlich gerissenen Schafe zahlt der Bund Entschädigungen an die Schafzüchter. Der Betrag liegt zwischen 200 Franken für ein Lamm und 2000 Franken für ein Zucht-Milchschaf.
- Abschiessen darf man die Wölfe nur ausnahmsweise. Hier gehen die Kosten von 0.- (Wilderer) bis zu 250‘000.- pro Abschuss eines Tieres. Dafür zahlt natürlich auch der Steuerzahler.
- Damit aber noch nicht genug. Der Tierschutz fordert Herdenschutz durch Hunde oder Hirten. Der Bund zahlt auch dafür bereitwillig rund 830‘000 dieses Jahr. Wer einen Schutzhund anschaffen will, erhält 500 Franken für den Kauf und rund 1000 Franken pro Jahr für den Unterhalt des Tieres.
Kurz zusammengefasst: Unser Land subventioniert etwas Sinnloses, schützt es durch besondere Massnahmen und entschädigt sogar bei Verlust.
Nur als Randbemerkung:
- In den letzten 20 Jahren hat sich Schafzucht rund verdoppelt. Liegt vielleicht an den Subventionen?
- Weitere Subventionen (überrascht?): Die Verwertung der Wolle wird mit weiteren 600‘000 subventioniert. Etc.