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Mit der Bebauung wird die Lücke zwischen den östlich gelegenen Wohnbauten und den westlich liegenden Gewerbebauten geschlossen. Das Potential liegt im unmittelbaren Bezug zum nördlich angrenzenden Wald – diese Freiraumqualität ist ein Privileg.
Vier Baukörper werden, basierend auf der vorherrschenden Zeilentypologie, fächerartig ins Grundstück gesetzt. Die Setzung erlaubt einerseits einen Abschluss des Wohngebietes zu den Gewerbebauten zu formulieren, anderseits, prioritär, den Bezug zum Wald auf der ganzen Tiefe des Areals zu erlangen. Die leichte Verdrehung der Baukörper zueinander erzeugt spezifische, gut proportionierte Aussenräume – der halbprivate Siedlungsraum, der eine eigenständige Sozialisation ermöglicht.
Die vier Baukörper fügen sich in ihrem Zusammenspiel zu einem einprägsamen Gefüge - adressbildend. Sie bieten den BewohnerInnen einen privilegierten Überblick über das Geschehen und ermöglichen ein allseitig orientiertes Wohnen im Grünen.
Die Wohnungen basieren auf einer einheitlichen Grundtypologie - nutzen jedoch ihren individuellen Vorteil. Sie sind überwiegend 3-seitig belichtet. Insgesamt werden 42 Wohnungen angeboten.
Studienauftrag 2004
1. Rang
Projektierung und Ausführung:
offen
Auftraggeber:
Stadt St. Gallen