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26.09.2022
von Joice Barros
1994, die Geburt des Slowcore.
Mitten in der Zeit, wo Grunge ihren Höhepunkt in Minnesota geniesste, beschlossen John Nichols und Alan Sparhawk, konventionelles Songwriting zugunsten der Stimmung und Bewegung abzulehnen.
Die Band LOW spielte mit dem Gedanken, langsame Musik zu spielen und schon bald wurde aus dem Witz eine ernste Sache. Sie rekrutierten dazu noch Alan's Frau, Mimi Parker, um mit bescheidenem Schlagzeug der Musik einen Feinschliff zu verleihen. Ein Schlagzeug bestehend aus einer kleinen Trommel, einem einzigen Becken und einem Floor-Tom.
Weniger ist mehr.
Weniger Gesang, weniger Instrumente, langsamer Sound. Perfekt für den Herbstanfang hat die Musikredaktion etwas Herbstsonne für dich vorbereitet:
I Could Live in Hope wurde 1994 via Vernon Yard Recordings veröffentlicht.
Die Musik der Band hat sich im Laufe der Zeit verändert, bleibt aber slow und cozy, jedoch beinhaltet sie mehr elektronische Elemente.
Das jetzige Duo war auf Herbsttournee in Europa und in den USA. Im August und September wurden Konzerte jedoch krankheitsbedingt abgesagt.
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