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MK I
Der erste Celica Supra (Mark 1 oder MK I) basierte auf der Liftback Variante der zweiten Celica Generation, die 1978 eingeführt wurde. Der Celica Supra oder Celica XX wie er in Japan genannt wurde, hatte einen verlängerten Radstand, eine luxoriöse Ausstattung und einen Sechszylinder Motor (4M-E) mit Bezineinspritzung
MK II
Die zweite Generation wurde im Herbst 1981 präsentiert.
Auch sie war immer noch als Derivat des Celica Liftback erkennbar, hatte aber mit den neuen 125 kW (170 PS) starken 2,8-Liter-6-Zylinder-Motoren 5M-GE und 5M-E (beide für Europa) einen komplett eigenständigen Antrieb.
Weitere Modell- und Leistungsvarianten wurden in den USA und Japan angeboten. Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen zählten die vier innenbelüfteten Scheibenbremsen, Servolenkung und Sperrdifferenzial.
MK III
Anfang 1986 wurde die dritte Generation des Supra vorgestellt. Sie ist zugleich die erste, die nicht mehr mit dem
Namenszusatz Celica vermarktet wurde. Die endgültige Trennung der beiden Modellreihen wurde durch das Antriebskonzept (die Celica wurde ab 1986 mit Frontantrieb verkauft, der Supra blieb beim Hinterradantrieb) und das Design verdeutlicht. Der dritte Supra ist auch unter dem Spitznamen „Antilope“ bekannt.
Im Herbst 1987 erschien der Turbo-Motor mit 173 kW (235 PS).
Ein erstes Facelift an der Front und am Heck (dreiteiliger Heckflügel) wurde im August 1988 durchgeführt. Zeitgleich wurde der Saugmotor aus dem Programm genommen.
MK IV
Im Juli 1993 kam die vierte und bisher letzte Generation des Supra auf den Markt (Modellcode JZA80). International wird dieser Typ „Supra MKIV“ (= Supra der vierten Generation) genannt.
Die Modellreihe MKIV gab es in den Karosserievarianten Coupé und Targa, jeweils mit Frontmotor und Hinterradantrieb. Die Motoren entstammten der 2JZ-Baureihe von Toyota. GE bezeichnete dabei die Saugmotoren, GTE die Turbomotoren. Die von Yamaha entwickelten Aluminium-Zylinderköpfe mit jeweils vier Ventilen pro Zylinder wurden durch zwei obenliegende Nockenwellen (Zahnriemenantrieb) gesteuert.
In Deutschland wurde der Supra MKIV ausschließlich als Targa mit Vollausstattung und Turbomotor angeboten. In der Schweiz stand zusätzlich die Coupé-Version mit ansonsten gleicher Ausstattung zur Verfügung. Das A343E-Automatikgetriebe war ohne Aufpreis erhältlich. Optional war das Aerodynamikpaket mit mächtigem Heckflügel und aktivem Frontspoiler.
MK V
Verkaufsstart für die fünfte Generation Supra wird 2019 sein. In Zusammenarbeit mit BWM wurde dieses Fahrzeug entwickelt. Als Basis dient der Z4 Roadster der Bayern. Die Erwartungen sind extrem hoch. Schade eigentlich, dass als Basis nicht der Lexus RC-F gedient hat. (Meinung des Verfassers)
TOYOTA GAZOO Racing bringt 2020 den GR Supra GT4 in den Verkauf
TOYOTA GAZOO Racing hat für 2020 die Lancierung des GR Supra GT4 in Rennversion für Kundenteams bestätigt. Dies entspricht den wachsenden weltweiten Erwartungen nach der Präsentation des GR Supra GT4 Concept auf dem Genfer Automobilsalon im März und nach dem Einsatz des GR Supra bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring im Juni. TOYOTA GAZOO Racing will damit den Fokus auf den Kundenmotorsport verstärken und Interessierten in aller Welt die Teilnahme an Rennen ermöglichen. Das daraus erwachsende Feedback wird einen wertvollen Beitrag zur ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung liefern.
GR Supra GT4 Spezifikationen:
Aufbau
Länge 4460 mm
Breite 1855 mm
Höhe 1250 mm
Bauart Stahlkarosserie mit hochstabilem Überrollkäfig
Frontspoiler Naturfaserverbund
Heckspoiler Naturfaserverbund
Treibstofftank Motorsportspezifikation mit Schnelltanksystem
Fahrersitz Rennsitz nach FIA-Standard
Motor und Kraftübertragung
Motortyp Reihensechszylinder mit einem Twin-scroll Turbolader
Hubraum 2998 cm3
Kraftübertragung Automatik, Hinterradantrieb
Schmierstoffe Ravenol
Auspuffsystem Akrapovič 3
Aufhängung, Lenkung und Räder
Vorderradaufhängung MacPherson Federbeine
Hinterradaufhängung Mehrlenkerkonstruktion
Lenkung Elektrische Zahnstangenlenkung
Reifen Pirelli
Felgen Fünfloch 11x18 Zoll