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Nach dem Saisonende auf der ATP-Tour spielte Roger Federer Ende November in Chile, Argentinien, Ecuador und Mexiko mehrere Exhibition-Matches. Auch in Kolumbien weilte der 38-jährige Baselbieter, allerdings wurde der Showkampf gegen Alexander Zverev in Bogota wegen der Ausgangssperre kurzfristig abgesagt.
Diese Situation war für Federer keine einfache, wie er in einer ESPN-Doku gestand. «Ich hatte einen kleinen Zusammenbruch», so der Schweizer. Eine grosse Menschenmenge war bereits anwesend, als der Veranstalter entschied, dass es nicht sicher sei, die Partie durchzuführen.
Tränen nach der Absage
«Ich fühlte, wie alles auseinanderfiel», so Federer. Es sei zu viel Stress und Druck für alle gewesen. Vorab-Auszüge der Doku, die am 17. Dezember ausgestrahlt wird, zeigen, wie Federer zurück in der Garderobe in Tränen ausbrach.
Für den 20-fachen Grand-Slam-Champion nahm die Lateinamerika-Tournee aber dennoch ein versöhnliches Ende, stellte er doch mit Zverev in Mexiko City vor 42'517 Fans einen Zuschauerrekord auf.