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Der Zentralplatz liegt als wichtiges Gelenk an der Verbindungsachse zwischen Bahnhof und Altstadt. Er war früher vom Verkehr vereinnahmt. Eine Neugestaltung des Platzes sollte Abhilfe schaffen. Das Siegerprojekt eines Studienwettbewerbs sah die Leerräumung des Platzes und die Installation eines Licht- und Wasserspiels über dem Schüsskanal vor. Wegen diverser Rekurse konnte entgegen der Projektidee der elegante Personenunterstand mit Beleuchtungskandelaber von 1927 erhalten bleiben. Auch der 1876 errichtete Kalksteinbrunnen von Ludwig Friedrich von Rütte (vgl. 12) fand in der Überarbeitung einen Platz. Aufgrund von Sparmassnahmen musste aber auf das Licht- und Wasserspiel verzichtet werden.
Die realisierte Lösung unterscheidet sich deutlich vom ursprünglichen Projekt. Ein rechteckiges Feld mit farbigem Belag markiert eine Begegnungszone mit Vortritt für die Fussgängerinnen und Fussgänger. Eine kurze Baumreihe und vier Leuchtstelen am Rand der Rechteckfläche bilden den südlichen Abschluss des Platzes. Etwas störend wirkt das Restaurant Arcade auf dem Schüsskanal, das als einziges Gebäude in den Platz hineinragt. Dennoch, der neu gestaltete Zentralplatz ergänzt die Massnahmen zur Attraktivierung der Innenstadt (vgl. 7) und bringt Weite und Grosszügigkeit in den urbanen Kernbereich.
Baujahr: 2002
Architektur: de Montmollin + Widmer, Jan Gebert, Rainer Zulauf, Franco Tufo
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Zentralplatz
AdresseZentralplatz, 2500 Biel
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz