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Namensführung
Machen Sie sich rechtzeitig vor der Heirat Gedanken über die von Ihnen gewünschte Namensführung.
Das Schweizerische Zivilgesetzbuch lässt für Ehepaare folgende Namensführungen zu:
1. Jeder Ehegatte behält seinen Namen
Die Eheschliessung bleibt ohne Einfluss auf den Namen der Ehegatten. Dies gilt auch für einen durch frühere Ehe erworbenen amtlichen Doppelnamen. Behalten die Brautleute ihre Namen, so bestimmen sie, welcher ihrer Ledignamen ihre Kinder tragen sollen.
2. Ledigname Braut oder Bräutigam
Die Brautleute können erklären, dass sie den Ledignamen der Braut oder des Bräutigams als gemeinsamen Familiennamen tragen wollen.
Allianzname
Als Ehegatten können Sie beide neben dem amtlichen Namen im Alltag auch den so genannten Allianznamen verwenden.
Er wird gebildet aus dem amtlichen Namen sowie aus dem Namen, den einer der Ehegatten vor der Eheschliessung oder als ledig getragen hat und kann auf Wunsch im Pass und auf der Identitätskarte eingetragen werden. An erster Stelle steht der amtliche Namen, der "Allianzname" wird mit einem Bindestich angefügt. Bei Doppelnamen infolge früherer Eheschliessung wird nur der erste Namensteil angefügt. Wer selber einen eherechtlichen Doppelnamen führt, kann keinen Allianznamen eintragen lassen.
Dieser Allianzname ist rechtlich ohne Bedeutung und wird deshalb in den Zivilstandsregistern nicht eingetragen.
3. Ausländisches Recht
Sind die Brautleute nicht Schweizer Bürger, ist die Unterstellung des Familiennamens unter das Heimatrecht möglich (Optionserklärung). Das Zivilstandsamt informiert Sie diesbezüglich gerne persönlich.