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Tüscherz
Die beiden Dorfteile Tüscherz und Alfermée haben ihre alten Oberdörfer gut erhalten. Auf dem Weg vom See, von der Bahn oder Strasse her zum Rebenweg kann man die damals am sogenannten alten Bielweg entstandenen Dorfbilder bewundern.
Am Rebenweg, zwischen Tüscherz und Alfermée hat man auf der Acheren den wohl schönsten Ausblick auf Reben, See und St. Petersinsel. Der Turm neben dem Friedhof ist nicht Teil einer Kirche, sondern gehört zum Schützenstand. Früher gehörte das Dorf samt Friedhof politisch zur Kirchgemeinde Sutz auf der gegenüber liegenden Seeseite. Auf der Acheren stand das vor über hundert Jahren abgebrannte Schulhaus.
Unten an der Hauptstrasse wurde kürzlich in Tüscherz die Dorfstrasse als Begegnungszone saniert. Geschichtlich weist ein Druiden-Kalkstein auf die Kelten als erste Anwohner hin. Tüscherz (um 1230 Tusschiers, franz. Daucher) und Alfermée (1276 Alphermme) wurden aufgrund des steilen Geländes mit schmaler Uferzone im Mittelalter vom See her erschlossen. Als Teil der Herrschaft der Grafen von Neuenburg-Nidau kamen sie 1388 zu Bern.