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Informationen zur Abstimmung
In den Basler Kindergärten sind mehr als die Hälfte der Kinder (53,7 Prozent) fremdsprachig. Seit Sommer 2009 unterrichten die Lehrpersonen der Basler Kindergärten zu mindestens 50 Prozent in Standarddeutsch (Hochdeutsch). Der Dialekt wird weiterhin als gleichwertige Sprache gepflegt und gefördert. Für die Kinder besteht kein Sprachzwang: Sie dürfen jederzeit sprechen, wie sie möchten. Die «Basler Interessengemeinschaft Dialekt» kämpft gegen diese Regelung. Sie hat eine Initiative mit 5072 Stimmen eingereicht. Diese verlangt, dass in Basler Kindergärten der Dialekt als Unterrichtssprache per Gesetz festgelegt wird. Die Initiantinnen und Initianten verlangen, dass das Schulgesetz wie folgt geändert wird: Die Unterrichtssprache in den ersten beiden Jahren nach der Einschulung (Kindergartenstufe) ist Dialekt. Hochdeutsch wird in definierten Sequenzen gefördert.