Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03495.jsonl.gz/539

Hoch oberhalb Kandersteg, auf einem Plateau unweit des Jegertosse auf 2180 m, taucht plötzlich ein Bahngleis auf. Eine kurze Untersuchung vor Ort zeigt: Die Schienen verbinden ein Ensemble alter Lawinenverbauungen mit einem rund 300 Meter dahinter liegenden Felssturzgebiet. Vermutlich wurde die kleine Feldbahn (Spurweite ca. 60 cm) also installiert, um die Blöcke des Sturzgebiets zur Baustelle der Lawinenmauern zu transportieren. Möglicherweise zur Zeit der Eröffnung des Lötschbergtunnels – die Verbauungen gelten nämlich einem Lawinenzug, der genau beim Tunnelportal ausmündet. Kennt jemand Details zu dieser Geschichte? Jegertosse, 3. September 2011.