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- Der französische Sänger Johnny Hallyday ist in der Nacht auf Mittwoch verstorben.
- Hallyday starb im Alter von 74 Jahren in einer Klinik in Paris. Er litt an Lungenkrebs.
- Hallyday galt als einer der bedeutendsten Rockmusiker Frankreichs.
«Johnny Hallyday ist gegangen. Ich schreibe diese Worte ohne sie zu glauben», heisst es in einem Schreiben, dass Hallydays Frau Laeticia an die französische Nachrichtenagentur AFP richtete.
Hallyday, dessen bürgerlicher Name Jean-Philippe Smet lautet, hatte seine musikalische Laufbahn in den frühen 60er-Jahren mit Schlagern begonnen, ehe er auf Rockmusik umsattelte. Er galt bis zuletzt als einer der grössten Stars im französischen Showbusiness. Ab 2006 lebte er zeitweise in Gstaad.
Viele Auszeichnungen erhalten
Er füllte ganze Stadien und gehörte zu Frankreichs Musikikonen. Hallyday hat in seiner über 50-jährigen Karriere so viel Goldene und Silberne Schallplatten bekommen wie kaum einer seiner Landsleute.
Der Nachwelt hinterlässt er mehr als 100 Millionen Tonträger und Ohrwürmer wie «Ma gueule» und «Oh, ma jolie Sarah». Hallyday hat in den 60er-Jahren den Rock 'n' Roll nach Frankreich gebracht. Dabei hat er ihn auf eine sehr persönliche Weise interpretiert und ihn im Laufe seiner Karriere mit Country, Hip-Hop und Techno unterlegt.
Elvis als Vorbild
Als Vorbilder dienten Hallyday der US-amerikanische Rock 'n' Roll und Elvis Presley, der stets sein Idol blieb. So wie Elvis leistete auch er seinen Wehrdienst in Deutschland ab und nahm dort einige seiner erfolgreichsten Rock-'n'-Roll-Platten auf, darunter «Ja, der Elefant» und «Mein Leben fängt erst richtig an».
«Werden ihn nicht vergessen»
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äusserte sich betrübt über den Tod Hallydays. In einer Erklärung wies er darauf hin, dass «in jedem von uns etwas von Hallyday» stecke. «Von Johnny Hallyday werden wir weder den Namen, noch die Schnauze oder die Stimme vergessen.». «Er hat einen Teil von Amerika in unser nationales Pantheon gebracht.»