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Maurice Steger - Künstlerische Leitung
Maurice Steger lebt heute in Zürich, wo er im frühen Alter Blockflöte bei Pedro Memelsdorff und Kees Boeke studierte. Es folgten ein Studium der Aufführungspraxis Alter Musik und danach die Ausbildung zum Dirigenten. Verschiedene Auszeichnungen und der 2002 verliehene Karajan-Preis bestärkten Maurice Steger, sich mit der Blockflöte in allen ihren Facetten auszudrücken.
Dank seiner lebendigen Art und seiner persönlichen, emotionalen wie technisch brillanten Spielweise konnte er die Blockflöte als Instrument aufwerten und sie neu positionieren. Spätestens seit ihn «The Independent» als «the world’s leading recorder virtuoso» oder die „Neue Zürcher Zeitung“ als „Paganini der Blockflöte“ feierte, gehört der Schweizer Maurice Steger mit seiner weltweiten Konzerttätigkeit als Blockflötist und Dirigent zu den führenden Interpreten und beliebtesten Solisten auf dem Gebiet der Alten Musik.
Mit dem Repertoireschwerpunkt auf Barockmusik ist Maurice Steger ein gefragter Solist bei den tonangebenden Originalklang-Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Venice Baroque Orchestra, The English Concert, Accademia Bizantina, Europa Galante oder I Barocchisti. Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn auch mit modernen Partnern wie dem Zürcher Kammerorchester, Les Violons du Roy oder mit vielen sinfonischen Orchestern zusammen. Als Blockflötist oder Dirigent konzertiert er regelmässig mit Künstlern wie Cecilia Bartoli, Hilary Hahn, Andreas Scholl, Bernard Labadie, Sandrine Piau, Diego Fasolis, Sol Gabetta oder Nuria Rial.
Im kammermusikalischen Teamwork bespielt Maurice Steger mit Kollegen wie Hille Perl, Lee Santana, Naoki Kitaya und vielen anderen immer wieder neues Repertoire aus vergangenen Zeiten und beschäftigt sich auch mit aktuellen Konzertformen, mit Alter wie zeitgenössischer Musik; so konzipierte er die Figur des Tino Flautino und spielte als solcher hunderte von Kinderkonzerten, um so auch den Jüngsten einen spielerisch einladenden Einstieg in die klassische Musik zu schaffen.
Unter Maurice Stegers CD-Einspielungen ragen die Flötenquartette von Telemann (Deutsche Grammophon/Archiv), seine Blockflötenkonzerte (harmonia mundi), die konzeptionellen Alben ‚Mr Corelli in London‘, ‚Venezia 1625’, oder ‚Una Follia di Napoli’ und seine Kinderproduktionen heraus. Die neueste CD gibt einen Einblick in das virtuose Schaffen Antonio Vivaldis: Hier spielt Steger die berühmten Blockflötenkonzerte des prete rosso. Viele davon wurden mit den wichtigsten internationalen Preisen dekoriert. Der passionierte Musiker leitet jährlich mehrere Meisterklassen, ist seit 2013 Direktor der Gstaad Baroque Academy und freut sich dabei über das Heranwachsen einer neuen Generation von musizierender Jugend der Extraklasse.
www.mauricesteger.ch
Jolanda Steiner - Märchenautorin & Erzählerin
Jolanda Steiner erzählt seit ihrer Kindheit leidenschaftlich gerne Geschichten und Märchen. Diese Passion hat sie nach ihrer elfjährigen Tätigkeit als Kindergärtnerin zu ihrem zweiten Beruf gemacht.
Seit 1984 gestaltet Jolanda Steiner Kindersendungen für diverse Rundfunkstationen und die von ihr live vorgetragenen, musikalisch umrahmten Märchenerzählungen werden inzwischen in der Schweiz, aber auch in Österreich und Deutschland sehr geschätzt. In Zusammenarbeit mit diversen Musikern hat sie bereits über 20 Tonträger produziert.
Als Autorin und Produzentin arbeitet sie vorwiegend mit klassischen Orchestern zusammen und hat für Ihre Arbeit mehrere Auszeichnungen erhalten.
Seit 2003 ist sie - zusammen mit dem weltbekannten Blockflötenvirtuosen Maurice Steger - mit ihrem Musikmärchen Tino Flautino im In -und Ausland auf Tournee. Auf Grund des grossen Erfolges entstand eine Fortsetzung, die in der Schweiz und in Deutschland aufgeführt wird.
Für die Vertonung des Bilderbuches Bim, Bam, Bum von Max Bolliger wie auch für die beiden Produktionen Tino Flautino und Pinocchio und der Flötenspieler erhielt sie den begehrten Schweizer Märchenoskar "`s’goldig Chröndli“ .
2009 produziert sie die "Sonntigs-Gschicht" auf Radio Central und seit 2010 das tägliche "gschichtli" für das Zentralschweizer Fernsehen Tele1. 2014 wurde Jolanda vom Migros-Magazin bzw. von Schulklassen zur neuen Märchenkönigin gewählt.
www.jolandasteiner.ch
Rudolphe Schacher - Komponist von "Tino & die Zaubermelodie"
Der französisch-schweizerische Komponist und Pianist Rodolphe Schacher wurde in Paris geboren. Seine Studien absolvierte er in Paris, Genf und Zürich. Seine Studienlaufbahn umfasst fünf Premier Prix am Pariser Conservatoire, sowie den ersten Preis der Bertie Alder Stiftung (Pädagogik), ein Konzertdiplom für Klavier-Kammermusik (mit Auszeichnung) und den Abschluss in Komposition. Seine Lehrer waren unter anderem Thierry Escaich, Gerald Bennett und Michael Jarrell.
2005 verlieh ihm David Zinman, Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich das jährliche Stipendium, welches eine Einladung ans Aspen Music Festival zur Folge hatte.
2007 Composer in Resindence am renommierten Menuhin Festival Gstaad, wurde sein neues Quartett 'Le Renouveau' vom Starflötisten Emmanuel Pahud und weiteren Mitgliedern der Berliner Philharmonikern uraufgeführt.
Im Jahr 2008 komponierte Rodolphe Schacher ein Musikmärchen in Zusammenarbeit mit der Geschichtenerzählerin Jolanda Steiner und dem Blockflötisten Maurice Steger.
2008/09 entstand der Elementezyklus „Feuer, Erde, Wasser, Luft“ mit Linard Bardill, welcher in vier Familienkonzerten und dem Abschlusskonzert „Die Rose von Jericho“ in der Tonhalle Zürich zur Aufführung kam. 2009 - 2011 erschienen drei CDs mit Orchesterwerken für Kinder im Auftrag des Musikkollegium Winterthur, des Tonhalle-Orchesters und des Zürcher Kammerorchesters.
Heute gehört Rodolphe Schacher zu den aufstrebenden Komponisten der jüngeren Generation. Nebst seinem Sinfonischen Schaffen geniesst das Komponieren von Kammermusik und - mit Leidenschaft - von Filmmusik besondere Beachtung.
Werke von Rodolphe Schacher wurden in vielen Ländern, wie Frankreich, Deutschland, Österreich, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, England, USA, Argentinien, Brasilien und China aufgeführt.
www.rodolpheschacher.com
Viktor Fortin - Komponist von Pinocchio
1936: Geboren am 14. Mai in Fohnsdorf, Stmk; dort nach der Pflichtschule erst Gärtnerlehrling, dann Gärtnergehilfe im elterlichen Betrieb. Daneben Tanzmusiker mit eigener "Band".
1956: Beginn des Musikstudiums am Konservatorium Graz: Klavier, Fagott, Blockflöte, Komposition (bei Waldemar Bloch).
1961: Matura an der Arbeitermittelschule Graz, Lehrbefähigungsprüfungen in den drei Instrumenten; Musiklehrer an verschiedenen steirischen Musikschulen.
1965/66: Lehramtsprüfungen in Musik und Deutsch, Gymnasiallehrer an verschiedenen Schulen in der Steiermark. Beginn zunehmend umfangreicher Betätigung als Komponist, Blockflöter, Klavierbegleiter, Dirigent eigener Werke, zumeist für Jugendensembles.
1979: Ernennung zum Hochschulprofessor (heute: Universitätsprofessor) für Blockflöte, Lehrauftrag für Formenlehre und Musikanalytik. Doktorat Musikwissenschaft und Germanistik.
1993: Wahl zum Präsidenten des Steirischen Tonkünstlerbundes,
1995: Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark
2004: Emeritierung
2007: Erfolgreiche Aufführung der Oper „Franz Jägerstätter“ in Graz und in Linz. Zunehmend nationale und internationale Erfolge (Deutschland, Ägypten, Ecuador, Estland, Polen, Schweiz) als Komponist von Kammermusik, Chor-, Orchester- und Bühnenwerken. An die 50 Werke sind gedruckt und erscheinen in österreichischen und deutschen Verlagen
Weltweite Erfolge mit seinen Kompositionen für Kinder und Jugendliche, sowohl seinen Blockflötenwerken.
Viktor Fortin komponierte die Musik zu Pinocchio und der Flötenspieler.
www.fortin.at
Naoki Kitaya - Pianist
Naoki Kitaya wird von der Presse für sein leidenschaftliches Spiel, seine technische Finesse, seinen Farbenreichtum im Ausdruck und sein improvisatorisches Flair in den höchsten Tönen gelobt. Er konzertiert als Solist und als Kammermusikpartner mit Künstlern wie Cecilia Bartoli, Giuliano Carmignola, Elizabeth Wallfish, James Galway, Reinhard Goebel, Heinz Holliger, Heinrich Schiff, Maurice Steger und Michala Petri. Er führt regelmäßig das Continuo in verschiedenen Barockensembles und Opernproduktionen.
Naoki Kitaya stammt aus Japan und ist schon seit seiner Jugend auf den Bühnen Europas zu Hause. Seine Lehrer waren Nikolaus Harnoncourt, Johann Sonnleitner und Andreas Staier. Nach einer dreijährigen Lehrtätigkeit als Dozent für Continuo an der Musikhochschule Zürich lebt Naoki Kitaya heute als freischaffender Musiker in Zürich.
Neben der Barockmusik gehört seine Liebe ebenso der Klassik, dem Jazz und Pop sowie der traditionellen asiatischen und lateinamerikanischen Musik. Naoki Kitaya ist auch Komponist, wobei ihn seine Bekanntschaften mit Helmut Walcha und Oliver Messiaen besonders geprägt haben.
Sein Werk umfasst Auftragskompositionen für Radio und Fernsehen, für Ensembles und Orchester.
Seit Beginn der Kindergeschichten von Maurice Steger ist Naoki Kitaya mit von der Partie. Er spielt in den Aufführungen Klavier, gestaltet mit, spielt zarte Klänge, die berühren oder einen Sturm, bei dem die Kinder nicht mehr ruhig sitzen können.