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Sie ist noch sehr jung, hält den Badmintonschläger aber schon fest in beiden Händen: Julie Franconville. Die Waadtländerin gewinnt Titel um Titel in der Randsportart. Julie, die von der Groupe Mutuel unterstützt wird, erzählt von dieser aufregenden und schnellen Sportart, die bisher noch nicht das grosse Publikum anspricht.
Wie lange übst du diese Sportart schon aus?
Ich trainiere seit meinem sechsten Lebensjahr. Mein Papa war der Präsident des Badminton-Clubs in Orbe (VD) und hat mich mehrmals zum Spielen mitgenommen. Das hat mir so sehr gefallen, dass ich mich entschieden habe, Badminton zu meinem Sport zu machen. Momentan trainiere ich sechs Mal pro Woche (von Montag bis Freitag) und an den Wochenenden habe ich viele Trainingslager.
Was machst du neben dem Sport? Wie bringst du Ausbildung und Sport unter einen Hut?
Ich bin am Sportgymnasium Auguste Piccard in Lausanne. Den Morgen verbringe ich in der Schule und am Nachmittag habe ich frei, um trainieren zu gehen. Wir machen dieselbe Matura wie die normalen Schulklassen, haben jedoch weniger Schulstunden und mehr Arbeit zu Hause.
Ich habe nicht viel Freizeit, aber verbringe diese gerne mit meinen Freunden und sehe sie, wann immer ich kann. Zu meinen weiteren Hobbies gehören Lesen, Reisen und ich bin gerne mit meiner Familie zusammen.
Dank deinem Ehrgeiz konntest du schon viele Siege feiern:
- Zweifache Schweizermeisterin im Doppel und Mix U17
- Gewinnerin des Internationalen Turniers von Friedrichshafen
- Gewinnerin im Einzel im Nations Future Cup 2017, in Podcetrtek (Slowenien)
- Einzug ins Viertelfinal Einzel an den Schweizermeisterschaften Elite 2018
Was ist dein nächstes Ziel?
Ich möchte an den kommenden Europameisterschaften U19 sowie den Schweizermeisterschaften gute Leistungen zeigen. Mein Ziel ist es, an jedem Match mein Bestes zu geben. Mein Motivation sind die Freude, die Leistung und der Wettbewerb! Ich möchte mich jedes Mal selbst übertreffen.
Ich träume davon, eines Tages an den Olympischen Spielen teilzunehmen.
Wie unterstützt dich die Schweizer Sporthilfe?
Die Schweizer Sporthilfe hat mir geholfen, gesehen zu werden. Auch hat sie für mich eine Patin, die Groupe Mutuel, gefunden. Dank der finanziellen Unterstützung kann ich meine Trainings, die Turnierkosten und auch das Material bezahlen.
Die Groupe Mutuel unterstützt die Sportler nicht nur, sondern kümmert sich auch um uns und ist sehr aufmerksam.
Hast du zum Abschluss einige Tipps für alle jene, die auch gerne Badminton spielen möchten?
Badminton ist keine besonders bekannte Sportart und dadurch auch nicht einfach zu erlernen. Damit man in dieser Sportart gut wird, muss man sehr viel trainieren und immer 100% geben – beim Match genauso wie beim Training.
Die Groupe Mutuel wünscht Julie viel Erfolg für ihre sportliche Laufbahn und hofft, dass sie ihre Ziele erreicht.