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Am Regent’s Canal – dem werden wir im März, wenn es etwas wärmer ist, mal entlang wandern. Auf den Schiffen wird gewohnt. Man darf sieben Tage andocken und muss dann wieder weiterfahren.
Im Vorbeigehen hören wir eine aufgebrachte Frau, die sich bei einer Schiffbewohnerin beschwert, weil die ihren Ofen mit Holz heizt. “Ich kann meine Fenster wegen dem Rauch nicht öffnen. Es ist verboten mit Holz zu heizen, Sie wissen das.”
Der Unterschied zwischen der Schweiz und Grossbritannien ist der, dass in der Schweiz nach einer Abstimmung, die verbindlich ist – im Prinzip – man schaut, wie man das, was die Stimmbürger beschlossen haben, möglichst ohne Schaden umsetzt.
Schliesslich zeigt die jahrzehntelange Erfahrung mit Abstimmungsergebnissen, was das Volk meint, wenn es zu etwas Ja sagt: Es geht um die allgemeine Richtung.
In Grossbritannien ist es hingegen so, dass das Volk in einer Konsultativabstimmung Ja sagt und die Politiker meinen, sie müssten das dann stur umsetzen.
Den Briten fehlt die Erfahrung mit Volksabstimmungen, die ja hier Volksmeinungsbefragungen sind.
Insofern muss ich sagen, dass es mir ziemlich stinken würde, wäre ich Engländer und müsste mich nun die nächsten Jahre ernsthaft, weil betroffen, mit Brexit und seinen Folgen auseinandersetzen.
Ohne die Möglichkeit, ausser mit dem Wahlzettel, mich einzumischen.
Wobei, viele Brexiter werden das Ende der Verhandlungen wohl gar nicht erleben, weil sie vorher wegsterben.
Ein Journalist hat kürzlich berechnet, dass es im Jahr 2022 mehr Remain-Menschen geben wird als Brexitiers.