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Auch zum Franken legte der Euro am Abend zu und notierte bei 1,1542 nach 1,1513 noch am frühen Abend. USD/CHF bewegte sich derweil kaum und wurde bei 0,9728 gehandelt.
Innerhalb der US-Notenbank Fed besteht nach wie vor Unsicherheit über die weitere Preisentwicklung in den USA. Viele Mitglieder der Notenbank hätten ihre Besorgnis zum Ausdruck gebracht, dass die vergleichsweise niedrige Inflation über einen längeren Zeitraum andauern könnte, hiess es in den sogenannten Fed Minutes. Trotzdem gehen viele Fed-Mitglieder davon aus, dass eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr gerechtfertigt ist. Allerdings machten mehrere Währungshüter laut dem Protokoll deutlich, dass ihre Entscheidung für noch eine Zinserhöhung von der weiteren Konjunkturentwicklung abhängig sei.
Nachdem der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont den Abspaltungsprozess der Region von Spanien "für einige Wochen" auf Eis gelegt hatte, sprachen Marktbeobachter von Hinweisen auf eine Entschärfung des Katalonien-Konflikts. Allerdings stellte Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy der Regionalregierung Kataloniens Medienberichten zufolge zwei Ultimaten für die kommende Woche. So solle Puigdemont die Frage beantworten, ob er die Unabhängigkeit der Region erklärt habe. Zudem müsse er dann wieder die verfassungsmässige Ordnung Spaniens respektieren, also das laufende Unabhängigkeitsverfahren faktisch abbrechen. Nur dann könne eine Entmachtung der Regionalregierung noch vermieden werden.
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(AWP)