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Entwicklung des Olma-Areals
Die Lösung liegt im Osten: Das Olma-Areal ist aus St.Gallen nicht mehr wegzudenken. Die ersten Ausgaben der Olma fanden aber vor der heutigen Tonhalle statt, auch Teile des Stadtparks und des Kantiparks wurden dafür genutzt. In den 1970er-Jahren haben sich die Stadt St.Gallen und die Olma Messen – auch vor dem Hintergrund des damals anstehenden Autobahnbaus – für den heutigen Standort entschieden. Ein wegweisender und richtiger Entscheid.
Heute erstreckt sich das Areal der Olma entlang der St.Jakobstrasse. Die Gebäude sind eingebettet in die Stadt und das Quartier. Andere Messestandorte kennen dies nicht. So sind beispielsweise die Messegebäude in Zürich und Bern freistehend. Nur die MuBa-Hallen in Basel sind ähnlich eingebettet in der Stadt wie die Olma-Messen in St.Gallen. Durch den Bau parallel zu den Höhenkurven und allgemein sehr niedrig gehaltener Gebäude wirkt das Olma-Areal jedoch nicht wuchtig. Die Einbettung in der Stadt hat aber auch einen entscheidenden Nachteil, denn das Olma-Areal ist auf drei Seiten – nach Norden, Westen und Süden – durch Schulhäuser, Kantonsspital, industrielle Bauten und Wohnhäuser begrenzt.
Mehr Platz bietet einzig das Areal im Osten, Richtung Autobahn und zum Bahnhof St.Fiden. Mit der geplanten Überdeckung und Überbauung der Autobahn entsteht so die grosse Chance, den massiven Geländeeinschnitt in gewissem Sinne zu «heilen» und gleichzeitig aus Sicht der Autobahn eine neue und positive Visitenkarte der Stadt St.Gallen und der Olma Messen zu gestalten.