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In Anlehnung an das Pigmentdruckverfahren operiert der Öldruck ebenfalls ohne Silbersalze. Die ersten Öldrucke wurden von Emil Mariot bereits 1866 hergestellt. Allgemein bekannt wurde das Verfahren jedoch erst durch die Versuche von G.E.H. Rawlins 1904. Das malerische Erscheinungsbild und die gestalterischen Freiheiten beim Druckverfahren machten den Öldruck v.a. unter Kunstfotografen populär.
Dichromatverfahren: Ein mit Gelatine beschichtetes Papier wird in Kontakt mit einem Negativ belichtet. Bei der anschliessenden Wässerung nehmen die nicht belichteten Partien mehr Wasser auf, wodurch ein Quellrelief entsteht. Für den Abdruck auf Papier wird mit einem Pinsel Ölfarbe aufgetragen, wobei nur die belichteten Partien die Farbe aufnehmen.