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Paris (ots/PRNewswire)
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- Das Johnson & Johnson Diabetes Institute wurde gegründet, da
neue Forschungsergebnisse darauf hindeuten, dass eine besser
Patientenaufklärung möglicherweise eine wichtige Rolle bei der
Eindämmung der Krankheit in der EMEA-Region spielt
PARIS, September 25 /PRNewswire/ --
Experten haben für das Jahr 2025 eine Zunahme der
Diabetes-Erkrankten von 20 Prozent in Europa, von 80 Prozent in the
Mittelmeerländern und im Nahen Osten sowie von 80 Prozent in Afrika
vorhergesagt(1). Diabetes-Experten und Patienten stimmen zu, dass
eine verbesserte Aufklärung der Gesundheitsexperten und Patienten die
finanziellen und persönlichen Auswirkungen von Diabetes in unserer
Gesellschaft reduzieren kann.
Bei der heutigen Eröffnung des Johnson & Johnson Diabetes
Institute in Paris, einer neuen hochmodernen Schulungseinrichtung für
Gesundheitsexperten aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMA), die
sich mit Diabetes befassen, wurden diese Ansichten bekräftigt und
verbesserte Weiterbildungsmassnahmen für Diabetes-Patienten
unterstützt.
"Die globalen Ausgaben für Diabetes und seine Komplikationen
sollen im Jahr 2025 mehr als 302,5 Billionen US-Dollar betragen, was
einer Erhöhung um 30 Prozent entspricht. Ein grosser Anteil dieser
Ausgaben wird in Europa, dem Nahen Osten und Afrika erwartet. Wir
haben Patienten und Gesundheitsexperten in sechs Ländern dieser
Regionen befragt, um herauszufinden, welche praktischen Lösungen
benötigt werden," sagt Kenneth Moritsugu M.D., M.P.H., FACPM, der
frühere Gesundheitsminister der USA und Vorsitzende des globalen
Johnson & Johnson Diabetes Institutes.
"92% der befragten Gesundheitsexperten sind davon überzeugt, dass
die Patientenaufklärung die Belastung von Diabetes für unsere
Gesellschaft reduzieren kann. Trotzdem würden 58% der befragten
Patienten gerne mehr Informationen und Ratschläge bezüglich der
Krankheit von ihren Ärzten erhalten. Diese Diskrepanz kann dadurch
erklärt werden, dass Ärzte nach neuen Weiterbildungsmöglichkeiten und
Werkzeugen suchen, um ihren Patienten beim Umgang mit Diabetes zu
helfen."
Aus diesen Grund hat sich das neu gegründete Johnson & Johnson
Diabetes Institute zum Ziel gesetzt, die Betreuung der Patienten mit
Diabetes in den EMEA-Ländern durch die Weiterbildung der Ärzte und
die Zusammenarbeit mit führenden Experten zu verbessern.
Das Engagement des Johnson & Johnson Diabetes Institute bezüglich
die verbesserten Weiterbildung in den EMEA-Ländern wurde von den
Ergebnissen eines Forschungsberichts bestätigt, der vom Johnson and
Johnson Diabetes Institute EMEA und der London School of Economics
erstellt wurde. Der Bericht "Diabetes: Tipping Point or Turning
Point? (Stagnation oder Wendepunkt?)" enthält die Ergebnisse
eingehender Befragungen von Gesundheitsexperten und Patienten sowie
eine umfassende Analyse der aktuellen Forschung. Der Bericht
versucht, die bekannte Zunahme von Diabetes in den EMEA-Ländern und
die unzulänglichen Aufklärungsmassnamen für Ärzte und Patienten
aufzuzeigen.
"Die Forschung zeigt, dass in Entwicklungsländern die Ausgaben
für die Behandlung von Diabetes höher als erforderlich sind, da nicht
genug für die Vorbeugung von ernsthaften Komplikationen, die von
Diabetes verursacht werden können, ausgegeben wird, beispielsweise
Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen, Schlaganfälle und
Amputationen," sagt Dr. Maria Raikou, eine Gesundheitsökonomin der
London School of Economics und Mitverfasserin des Berichts.
Weitere Fakten des Berichts:
- 92 Prozent der befragten Ärzte sind davon überzeugt, dass die
Patientenaufklärung die Belastung, die die Krankheit für unsere
Gesellschaft darstellt, reduzieren kann(2).
- 73 Prozent der befragten Gesundheitsexperten wünschen sich mehr
und bessere Werkzeuge für die Patientenaufklärung(3).
- 82 Prozent der befragten Gesundheitsexperten sind davon
überzeugt, dass die Weiterbildung für den erfolgreichen Umgang mit
Diabetes ausschlaggebend ist(4).
- 60 Prozent der in der Europäischen Union (EU) und 87 Prozent der
in nicht-EU-Ländern befragten Patienten hatten keine Gelegenheit an
Weiterbildungsmassnahmen bezüglich Diabetes teilzunehmen(5).
Die Ergebnisse des Berichts heben ausserdem die Erfolglosigkeit
der politischen Entscheidungsträger in den EMEA-Ländern hervor, die
erforderlichen Weiterbildungsmassnahmen ausreichend zu finanzieren.
Die meisten befragten Gesundheitsexperten glauben, dass die aktuellen
Richtlinien für das Gesundheitswesen der nationalen Regierungen nicht
genügend Nachdruck auf die Patientenaufklärung legen (64 Prozent)(6).
"Das Institut ist mehr als nur eine Einrichtung für die
Weiterbildung von Gesundheitsexperten," sagt Kenneth Moritsugu, M.D.
"Es ist der Ausgangspunkt für eine dauerhafte Beziehung mit der
Diabetes-Gemeinde sowie ein Platz für die Zusammenarbeit zwischen
Gesundheitsexperten, politischen Entscheidungsträgern, Patienten und
ihren Familien. Wir möchten das Verständnis von Diabetes und somit
die Betreuung von Patienten verbessern, die mit einem der grössten
Gesundheitsrisiken unseres Jahrhunderts konfrontiert sind."
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.jjdi.eu
Hinweise an Redakteure
Der Bericht "Diabetes: Tipping Point or Turning Point?"
Der Bericht "Diabetes: Tipping Point or Turning Point?
(Stagnation oder Wendepunkt?)" wurde vom Johnson & Johnson Diabetes
Institute gefördert und von Maria Raikou, Gesundheitsökonomin der
London School of Economics, Professor Anthony Barnett der University
of Birmingham, Grossbritannien, und TNS Healthcare, einem globalen
Marktforschungsunternehmen, erstellt.
Info über das Johnson & Johnson Diabetes Institute
Das Johnson & Johnson Diabetes Institute bietet
Gesundheitsexperten Weiterbildungsmöglichkeiten und eine Platz für
die Zusammenarbeit, um das Verständnis von Diabetes und die Betreuung
von Patienten zu verbessern.
Alle Johnson & Johnson Diabetes Institute stellen sicher, dass
die für Diabetes-Experten angebotenen Weiterbildungsmöglichkeiten die
Bedürfnisse der Patienten und Ärzte in der jeweiligen Region
reflektieren sowie bewährte Richtlinien und die effiziente Nutzung
der für die Behandlung von Diabetes zur Verfügung stehenden
Ressourcen unterstützen.
Derzeit sind weltweit vier Johnson & Johnson Diabetes Institutes
in Betrieb (USA, Japan, China, Frankreich). Weitere Institute sind
geplant.
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(1) International Diabetes Foundation (2006) Diabetes Atlas, 3. Ausgabe
(2) `Healthcare Professional and Patient Perspectives on Diabetes
Education', Diabetes: Tipping Point or Turning Point? Seite 46
(3) Ibid. Seite 47
(4) Ibid. Seite 46
(5) Ibid. Seite 52
(6) Ibid. Seite 58
ots Originaltext: Johnson & Johnson Diabetes Institute
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
Medienkontakt: Kelly Teasdale, Chandler Chicco Companies, London,
<email-pii>
, Tel: +44(0)7894-171-326.
Catherine Heron, Chandler Chicco Agency, Paris, <email-pii>
,
Tel: +33(0)6822-522-17.