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Hardy Hepp
Hardy Hepp, geboren am 13 Mai 1944 im Zürcher Oberland, als zweites von vier Kindern. Sein Vater Sekundahrlehrer, seine Mutter Oratoriensängerin und Chorleiterin. Er selber spielt Violine, Klavier, und Gitarre und ist seit seiner Jugend ein leidenschaftlicher Sänger. Nach dem Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Zürich nimmt er mit 17 Jahren an der Ausstellung: „Junge Zürcher Künstler im Jelmoli“ teil und erhält den Kritikerpreis. Nach Abstechern an der Kantonsschule und an der Schauspielschule Zürich, macht er sich 1967 als freischaffender Künstler auf den langen Weg als Dichter, Musiker, Komponist und Maler.
Er moderiert die erste Farbfernsehsendung „Hits a gogo“ des Schweizer Fernsehens , nimmt 1966 seine erste Sigle auf, unterschreibt einen Plattenvertrag in Deutschland, gründet 1968 die progressive Rockband „Krokodil“, unterschreibt 1971 einen Solovertrag mit Warner Brothers und nimmt im Lauf der Jahre 12 Alben mit eigenen Liedern auf. Nach dem der Vertrag mit Warner platzt, konzentriert er sich wieder aufs malen, verkauft von nun an seine Bilder und bestreitet 1976 seine erste Einzelausstellung mit Ölbildern und Aquarellen. Sein Einkommen setzt sich je zur Hälfte aus musikalischen und bildnerische Arbeiten zusammen.
Er komponiert Musik für Filme des späteren Oscar Preisträgers Xavier Koller, schreibt Theatermusik für Urs Widmer und Thomas Hürlimann, gründet die Gruppe „Hand in Hand“, mit der er in China Konzerte gibt und erhält 1985, nach Auftritten mit dem Glenn Miller Orchestra, die amerikanische Ehrenbürgerschaft. Mit dem 1991 gegründeten „Heppchor“ veröffentlicht er drei Alben. Zwanzig Jahre lang wohnt er im Bündnerland mit seiner Frau Hanna und den drei Kindern, Max, Fiona und Lea. Nun lebt und arbeitet er in einer alten Fabrik in Wallenwil im Hinterthurgau. Sein letztes Konzert findet im Dezember 2011 in der Mühle Hunziken statt. Auf Grund seiner Erkrankung an Gicht muss er das Klavierspielen aufgeben, arbeitet nun ausschliesslich als Kunstmaler, stellt seine Arbeiten sporadisch aus und hat sich im Laufe der Zeit mit seinen Bildern bei Sammlern einen Namen gemacht.
Ausschnitte aus dem Film: „Hard(ys) life“ von Rolf Lyssy.