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Die Erde vor 240 Millionen Jahren: Wir befinden uns in der mittleren Trias und das Leben hat sich vom grössten Massenaussterben der Erdgeschichte rund zehn Millionen Jahre zuvor allmählich wieder erholt. Es ist die Zeit, in der sich die ersten Dinosaurier entwickeln.
Doch könnte ein Zeitreisender einen Blick aus dem All auf diese vergangene Welt werfen, er würde keinen der uns bekannten Kontinente erkennen. Eine gigantische Landmasse beherrscht das Bild – der Superkontinent Pangaea.
Wer wissen will, wie dieser Urkontinent ausgesehen hat, benötigt keine Zeitmaschine. Die interaktive Karte von Ancient Earth Globe ermöglicht eine virtuelle Reise in die Vergangenheit – und zwar nicht nur nach Pangaea, sondern auch in andere Epochen der Erdgeschichte. Wie sah der Globus vor 750 Millionen Jahren aus, als das Leben nur aus einzelligen Organismen bestand? Oder vor 66 Millionen Jahren, als die Dinosaurier ausstarben?
Nicht genug damit: Die Karte enthält ein Suchfeld, in dem sich eine Adresse eingeben lässt. So kann man nachschauen, wo auf der Erdkugel sich der eigene Wohnort einst befand. Die Schweiz lag beispielsweise vor 240 Millionen Jahren in der Nähe des Äquators, also in der tropischen Klimazone – und sie lag fast an der Küste. Noch weiter zurück, vor 600 Millionen Jahren, lag unser Land sogar unter Wasser.
In der Erdgeschichte sind schon mehrmals sogenannte Superkontinente entstanden, die fast die gesamte Landmasse der Erde umfassten: Rodinia zum Beispiel, oder Pannotia. Pangaea, der bisher letzte Superkontinent, existierte etwa vor 300 bis 150 Millionen Jahren und entstand aus dem Zusammenschluss des nördlichen Erdteils Laurussia und dem grossen südlichen Kontinent Gondwana.
Die zusammenhängende Landmasse Pangaeas war knapp 140 Millionen km2 gross. Zum Vergleich: Der heute grösste Erdteil, Asien, erstreckt sich über knapp 45 Millionen km2.
(dhr)
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