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Das grösstmögliche Tierwohl ist ein zentrales Anliegen des Biolandbaus. Um eine Verbesserung des Tierwohls zu erreichen und um den Ansprüchen des Tierschutzes noch besser gerecht zu werden, haben deutsche und britische Bioverbände Instrumente entwickelt, die Tierwohl On-Farm erheben können. Die Instrumente können vom Tierhalter, der Tierhalterin und bei Biokontrollen eingesetzt werden. Für die Schweiz stehen für Biobetriebe und Biokontrollen solche Hilfsmittel noch nicht zur Verfügung. Mit der «Checkliste Tierwohl» und dem «Beurteilungsinstrument Tierwohl» sind zwei Instrumente entwickelt worden, um das Tierwohl in der Schweizer Rindermast zu erheben und zu kontrollieren. Die dazu verwendeten Indikatoren sind aus der wissenschaftlichen Literatur abgeleitet und verbinden Beobachtungen der Tiere (direkte Parameter) mit Messungen im Umfeld der Tiere (indirekte Parameter). Beide Instrumente haben das Potenzial, Tierwohl auf Biobetrieben zu verbessern, ohne dass Richtlinien, Gesetze oder Verordnungen angepasst werden müssen. Zudem verbessern sie das Wissen der Landwirte im Bereich Tierwohl und sind so angelegt, dass sie auch auf nichtbiologisch wirtschaftenden Betrieben eingesetzt werden können.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.