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Zur Mischung mit geschnittenen Runkeln u. dgl. an Stelle der sonst gebräuchlichen Spreu wird das Stroh
bis etwa 6 cm lang, sonst für Rindvieh bis zu 15 cm lang geschnitten. Schafe
[* 5] bedürfen des Häcksels nicht. Hartstengeliges
Futter, schlecht geerntetes Heu, schwerer verdauliche Futterstoffe
[* 6] u. dgl.
pflegt man mit immer größerer Vorliebe zu Häcksel zu schneiden und entweder der Selbstgärung
zu unterwerfen, oder
mit heißem Wasser oder Spülicht zu brühen (Siede-, Brühhäckerling). Gegenüber den Kosten steht die
höhere Ausnutzung, welche allgemein bis zu 10 und 15 Proz. angenommen wird, so daß auch der
Preis der Futterstoffe mit über die Frage der Rätlichkeit des Häcksels entscheidet.