Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03381.jsonl.gz/401

Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Förderung des bewussten Umgangs mit Energie.
Die Zürcherinnen und Zürcher haben sich 1989 in einer Volksabstimmung für den Gegenvorschlag des damaligen Stadtrates, den so genannten Stromsparbeschluss, entschieden. Eine der vorgeschlagenen Massnahmen war die Einrichtung eines Fonds für Investitions- und Betriebsbeiträge zur Förderung der rationellen Elektrizitätsverwendung und der Nutzung erneuerbarer Energiequellen.
Im November 2008 hat die Bevölkerung der Stadt Zürich als erste Schweizer Gemeinde die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft mit 76 Prozent Ja-Stimmen in der Gemeindeordnung verankert und damit gleichzeitig den vor 20 Jahren eingeschlagenen Kurs bestätigt.
Aus dem Stromsparfonds der Stadt Zürich werden Beiträge an Stromsparmassnahmen und die Förderung von erneuerbaren Energien ausgerichtet.
Wer kann davon profitieren?
Beiträge können Privaten, Firmen und Institutionen gewährt werden. Die Anlagen oder Massnahmen müssen im Versorgungsgebiet von ewz, in der Stadt Zürich oder in den beitragsberechtigten Ortschaften im Kanton Graubünden, erstellt bzw. ergriffen werden. Möglich sind auch Beiträge für Vorhaben, die für die Stadt Zürich von besonderem Interesse sind.
Was wird gefördert?
Beiträge können ausgerichtet werden für:
- Anlagen, welche Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen (so z.B. mittels Solarstromanlagen, Biogas, aber auch aus Kleinwasserkraftwerken);
- Anlagen und Massnahmen, die den Elektrizitätsverbrauch vermindern;
- Anlagen und Geräte, welche die Elektrizität besonders sparsam nutzen;
- Anlagen, welche Umgebungs- oder Abwärme nutzen, wie Sonnenkollektoranlagen, Wärmepumpen- oder Wärmerückgewinnungsanlagen;
- Analysen, welche Aufschluss über sinnvolle Energie- oder Stromsparmassnahmen geben;
- Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zum Thema der rationellen Elektrizitätsverwendung und -erzeugung sowie Pilotanlagen dazu.