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Der Ironman auf Hawaii weckt bei der 35-Jährigen gute Erinnerungen. Zwischen 2015 und 2018 entschied Ryf alle vier Ironman-Weltmeisterschaften auf der Inselkette für sich. 2019, bei der letzten WM-Austragung auf Hawaii, musste sie sich mit dem 13. Rang begnügen. Ryf startete damals jedoch mit einem Magen-Darm-Infekt, der sie im Rennen beträchtlich schwächte. Nun feiert die Ironman-WM nach einem coronabedingten Unterbruch von drei Jahren die Rückkehr auf Hawaii.
Im letzten Mai wurde wenigstens eine WM über die komplette Ironman-Distanz und erstmals ausserhalb von Hawaii nachgeholt. Daniela Ryf gewann in St. George im US-Bundesstaat Utah in überzeugender Manier und beseitigte mit jenem Triumph die aufgekommenen Zweifel, ob sie nochmals zu einem grossen Titelgewinn fähig ist.
Mental stärker geworden
«Es fühlt sich für mich sehr schön an, zurück auf Hawaii zu sein», sagt Ryf gegenüber der Keystone-SDA. Sie fühle sich gut und sei mental besser geworden. «Ich fühle mich stärker als vor drei Jahren», ergänzt die Solothurnerin.
Mit dem diesjährigen WM-Sieg würde Ryf mit der Schweizer Triathlon-Legende Natascha Badmann gleichziehen, die sich sechs Mal zur Weltmeisterin kürte. Nur die gebürtige Zimbabwerin Paula Newby-Fraser befände sich im Falle von Ryfs Triumph in der ewigen Bestenliste mit acht Titeln noch vor dem Schweizer Duo.
Zwei Schweizerinnen und ein Schweizer am Start
Mit Joanna Ryter steht eine zweite qualifizierte Schweizer Profi-Frau am Start. Die 28-jährige Neuenburgerin war 2018 auf Hawaii Altersklassen-Weltmeisterin der jüngsten Kategorie (18 bis 24) geworden.
Auch bei den Männern startet mit Jan van Berkel ein Schweizer an der WM. Der 36-jährige Zürcher erzielte bei seinem letzten Hawaii-Auftritt vor drei Jahren mit dem elften Platz sein Bestresultat. Insgesamt startete van Berkel bereits fünf Mal am Ironman auf der US-Inselkette.
(raw/sda)