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Publiziert am 20.07.2021
Bernard Poujol wagte im Alter von 50 Jahren den Weg in die Selbständigkeit. Er kaufte im Sumpfgebiet von Saint-Gilles ein 60 Hektar grosses Grundstück und erbaute darauf sein Landhaus Mas Neuf de la Motte. Aus tiefster Überzeugung, eine tugendhafte und lebensfähige Landwirtschaft zu betreiben, setzt er seither als kleinster Produzent der Camargue auf den biologischen Reisanbau. Die Idee mit den Enten brachte sein Sohn von einer Japanreise mit. Bei dieser uralten japanischen Methode fressen Enten mit ihrem grossen Appetit munter Unkräuter und Insekten auf den Felden. Das mühsame Unkraut jäten von Hand und der Einsatz von Pestiziden oder Herbiziden entfällt. Mit ihren Füssen und Schnäbel schüren die Enten den Boden, was ihn mit ausreichend Sauerstoff versorgt und das Pflanzenwachstum fördert. Ihr Kot wirkt als natürlicher Dünger. Im Gefieder der Ente steckt also Freiheit, Fortschritt und Hoffnung zugleich.