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Einen Tag zuvor waren schon Rüben auf 227'100 ha und damit auf 71 % der gesamten Anbaufläche gerodet. Dabei fielen die Erträge jedoch regional recht unterschiedlich aus. So verzeichneten die Marktexperten einen Durchschnittsertrag von etwa 433 dt/ha.
Damit wurde der Vorjahresertrag um 6 % verfehlt, was der Verband mit ungünstiger Witterung begründete. In verschiedenen Landesteilen wie in den Regionen Kiew, Charkow und Cherkassi lagen die Erträge unter anderem wegen der Frühlingskälte und des regenarmen Sommers mit 340 dt/ha bis 370 dt/ha deutlich darunter.
Der Zuckergehalt der ukrainischen Knollen liegt in dieser Kampagne laut Ukrzukar mit 17,22 % lediglich um 0,64 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Mit Blick auf den internationalen Zuckerhandel prognostiziert der Verband für das Wirtschaftsjahr 2017/18 ukrainische Zuckerexporte von rund 500'000 t, nach 763,300 t im Vorjahr.