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Lezha ist die grösste Stadt zwischen Tirana und Shkodra und ein Ort mit langer Geschichte. Und auch in der Umgebung gibt es ein paar Strände, Lagunen und Sehenswürdigkeiten, die durchaus einen Abstecher wert sind.
Lage
Fast Schnurgerade zieht sich die Schnellstrasse durch die Küstenebene zwischen Fushë-Kruja und Lezha. Weiter nördlich nach Shkodra erstrecke sich zwar Hügelzüge zwischen Strasse und Küste, aber die Landschaft ist immer noch recht flach.
Die Küstenebene Nordalbaniens wurde von mehreren Flüssen aufgeschüttet: Im Süden der Ishëm, nördlich davon der Mat, und durch Lezha fliesst der Alte Drin. Sie bildeten ein System von Lagunen und Feuchtgebieten, wodurch das Meer nur an wenigen Orten zugänglich wurde. Noch heute verändert das von ihnen mitgebrachte Schwemmgut die Küstenlandschaft. Verschwunden sind hingegen die Sümpfe und Wälder, die früher die Landschaft in der Ebene bestimmten.
Die Flüsse kommen aus den Bergen, die sich hinter der nur wenige Kilometer breiten Küstenebene erheben. Die Berge sind hier nicht mehr ganz so schroff und hoch wie weiter südlich und nördlich, aber noch immer eine deutliche Barriere zwischen Küstenregion und Bergland.
Stadtbesichtigung Lezha
Lezha ist eine Kleinstadt, an einem Engpass gelegen, wo sich der Fluss Drin zwischen zwei Hügeln einen Weg zum Meer bahnt. An dieser strategischen Lage befand sich schon vor Urzeiten eine Stadt: Illyrer, Römer, Venezianer, Osmanen haben hier gesiedelt und die Region von der Burg auf dem Hügel kontrolliert. Und dann war da noch Skanderbeg, der in Lezha albanische Fürsten zum Kampf gegen die Türken vereinte und hier seinen Tod fand.
Sehenswürdigkeiten
Wichtigste Sehenswürdigkeit in Lezha ist das Grab von Skanderbeg. Er wurde 1468 in der mittelalterliche St. Nikolaus-Kirche begraben. Zehn Jahre später zerstörten die Türken das Grab, in der Folge die Kirche in eine Moschee umgewandelt. 1979 wurde die Moschee bei einem Erdbeben schwer beschädigt. In der Folge verwandelten die Kommunisten die Ruine in eine »Skanderbeg-Gedenkstätte« und überdachten die Ruine mit einem markanten Schutzbau. Bis in den frühen Nachmittag hinein sollte die Gedenkstääte zugänglich sein. Im Inneren finden sich eine Büste von Skanderbeg und eine Nachbildung seines Schwerts und Helms, eine Grabstätte imitierend.
An der Wand erinnern ein paar Wappen an die Liga von Lezha von 1444, einer Zusammenkunft von albanischen und montenegrinischen Lokalherrscher des Westbalkans, die sich im Kampf gegen die Türken unter Skanderbegs Führung vereinten. Auch ein Denkmal im Stadtzentrum erinnert an dieses Ereignis.
Das Skanderbeg-Monument findet sich am östlichen Flussufer, nördlich ans Stadtzentrum angrenzend. Neben dem Monument finden sich im Park noch einige römische Mauerreste. Mit dem Auto im Ortszentrum über die Brücke und rund 150 m später links abbiegen und bei nächster Gelegenheit parken. Zu Fuss hält man sich besser etwas weiter links, um die Anlage anzusteuern, und passiert dabei eine kleine Parkanlage und den verkehrsfreien Platz vor dem Rathaus, wo sich auch Kulturpalast, Bibliothek und Präfektur finden. Auf dem Platz stehen auch Denkmäler von Skanderbeg und dem Dichter und Priester Gjergj Fishta.
Folgt man dem Weg durch den Park an der Skanderbeg-Gedenkstätte vorbei, kommt man in ein Viertel mit kommunistischen Plattenbauten. Zwischen den Appartmenthäusern und dem Fluss liegt noch ein grosses und altes osmanisches Haus, »Shtëpia e Mlikajve« genannt. Leider ist das Kulturdenkmal in einem schlechten Zustand und – obwohl sich darin das Ethnographische Museum Lezhas befindet – in der Regel nicht zugänglich.
Gleich oberhalb von der Skanderbeg-Gedenkstätte führt ein Strässchen den Berg hoch zur Burg. Die 140 Höhenmeter können entweder mit dem Auto oder zu Fuss bewältigt werden – es ist einfach sehr steil. Die grosse Burganlage, von mächtigen Mauern umfasst, ist recht eindrücklich und bietet eine hervorragende Aussicht. Innerhalb der Mauern ist neben Ruinen einiger Gebäude – darunter eine Moschee – viel ungenutzte Fläche. Die Anlage ist noch nicht wirklich touristisch erschlossen.
Der nächst höhere Berg dahinter, dank seiner auffallenden Kegelform schon von Weitem sichtbar, war in der Antike ebenfalls befestigt. Vom alten »Akrolissos« sind aber nur noch ein paar Mauerreste zu sehen – und der Anstieg zum 400 Meter hohen Berg ist mangels asphaltierter Zufahrt auch deutlich schwieriger.
Ansonsten bietet Lezha nicht mehr viel – unhübsche Plattenbauten und modernere Blocks dominieren das Stadtbild. Das Stadtzentrum liegt südöstlich der Brücke. Hier finden sich auch die wichtigen Geschäfte.
Umgebung
Shëngjin
Der kleine Hafenort Shëngjin – eingeklemmt zwischen Meer, Hügel und Lagune – ist in den letzten zehn Jahren stark gewachsen. Entlang des flachen, breiten Sandstrands sind zahlreiche Hotels und Appartmenthäuser entstanden. Als Badeort ist Shëngjin insbesondere bei Kosovaren beliebt. Im Hochsommer ist auch hier viel Trubel – aber alles etwas kleiner und gemütlicher als in Durrës.
Eine neu gestaltete Fussgängerpassage zieht sich dem Strand entlang. An der Hauptstrasse und in den Seitengassen finden sich zahlreiche kleine Läden für den täglichen Bedarf. In der Hochsaison wird es recht chaotisch auf der einzigen Strasse durch den Ort.
Im nördlichen Bereich der Bucht liegt der Hafen. Im Handelshafen wird vor allem Erdöl umgesetzt. Fähren verkehren nur im Sommer gelegentlich. Dahinter liegt der Hafen der albanischen Marine. Meist ist das Gelände nicht abgesperrt, damit man einfach die nördlichen Küstenbereiche erreichen kann. Bei einem Gang oder einer Fahrt durch das Gelände kommt man an Kasernen aus kommunistischer Zeit und vielem alten Kriegsgerät vorbei: alte Schiffe an Land und Wasser, Bunkeranlagen für Boote und rostende Fahrzeuge. Da es sich um militärisches Sperrgebiet handelt, aber bitte nicht fotografieren und schon gar nicht den Weg verlassen.
Am schönsten ist die Küste nördlich von Shëngjin, wo (noch) keine Strasse hinführt. Nur ein einfacher Fahrweg führt über die Marinebasis hinaus durch den Wald (wenn die Durchfahrt durch die Marinebasis gesperrt ist: ein Umfahrungsweg geht in der Kurve vorher rechts den Hügel hoch). An der steilen Küste, geschützt durch den Hügel »Mali i Rencit«, kommen erst ein paar kleine Badestrände und Bunkeranlagen im Berg, bevor ein kilometerlanger, recht einsamer Sandstrand beginnt, der erst kurz vor der montenegrinischen Grenze endet. Man könnte die etwas mehr als zehn Kilometer bis Velipoja zu Fuss gehen – nur am Schluss muss man durchs Wasser schwimmen, ausser sie haben die Brücke endlich wieder aufgebaut.
Etwa eine Stunde zu Fuss nördlich von Shëngjin liegt ein kleines Naturmonument. Fast hundert Meter zieht sich die Sanddüne »Rana e hedhur« den Hang des Hügels hoch (man findet auch die Standard-Bezeichnung »Rera e hedhur« und weitere Dialektvarianten). Die Übersetzung »geworfener Sand« erklärt, wie die Hangdüne entsteht: Der Wind bläst immer wieder neue Sand an – und die hochkletternden Besucher tragen ihn wieder runter. Der steile Aufstieg ist recht mühsam und der heisse Sand glüht unter den Füssen.
Südlich von Shëngjin liegt ein ausgedehntes Lagunengebiet, das als wichtiger Rastplatz für Zugvögel geschützt ist. Die nördliche Lagune von Kune kann zwar gut von Shëngjin angefahren werden, da sich eine Strasse am Strand entlang zieht. Die Feuchtgebiete sind aber nur schwer zugänglich. Es gibt hier aber auch zahlreiche Restaurants, und je weiter südlicher man kommt, umso ruhiger und abgeschiedener wird es am Strand.
In der südlich vom Drin gelegenen Lagune von Vain kann man quer durch bis zum Meer fahren. Die meisten kommen aber nicht zum Baden, sondern wegen der Restaurants her. Vor der Lagune, unnweit der Strasse dorthin, liegt in »Ishull i Lezhës« noch das alte Jagdhaus, das vom italienischen Aussenminister während des Zweiten Weltkriegs erbaut worden ist (auch wenn gelegentlich als Hotel empfohlen: allenfalls als Restaurant, wobei die modernen Häuser rundherum mindestens so gut sind).
Anfahrt: Shëngjin ist über eine Stichstrasse von Lezha aus zu erreichen. Die Abzweigung von der Durchgangsstrasse befindet sich am westlichen Stadtrand von Lezha. Von dort sind es noch rund fünf Kilometer bis ins Zentrum des Orts.
Zur Lagune Vain muss aber eine andere Route gefahren werden: Ausfahrt »Ishull i Lezhës« einen Kilometer vor Autobahnende gleich südlich der Brücke über den Drin, dann immer westwärts.
Minibusse verkehren regelmässig zwischen Lezha und Shëngjin.
Buchtipp Reiseliteratur
Der EuroNatur-Reiseführer Adria-Ostküste richtet sich an Vogelbeobachter und Naturfreunde mit Angaben zu allen Ländern entlang der östlichen Adriaküste: Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Albanien. Albanische Feuchtgebiete sind wichtige Rastplätze für Zugvögel. Neben Reiseinformationen für die Naturgebiete an der Küste finden sich auch eine ausführliche Beschreibung der Tierwelt, aber auch Erläuterungen, wodurch diese bedroht wird. Danüber hinaus wird auch der Naturraum beschrieben. Und die Leser erhalten Tipps für die Vogelbeobachtung.
Strand Tale
Südlich der »Lagune von Vain« schliesst sich beim Dorf Tale ein weiterer Strand an. Im Gegensatz zu Shëngjin ist die Infrastruktur hier noch sehr bescheiden: ein paar einfache Strandbars und etwas zurückgesetzt erste Pensionen. Der Strand ist zum Glück noch immer mehrheitlich naturbelassen und kaum verbaut, die Häuser nicht direkt nach dem Sand. In der Nebensaison ist es möglich, mit dem Auto über den Strand zu fahren.
Ein guter Grund, um nach Tale zu fahren, ist die grosse, noch gut erhaltene Bunker-Anlage, die hier zu sehen ist. Vier grosse Artilleriebunker stehen nebeneinander aufgereiht auf einer Betonplattform, daneben noch ein Beobachtungs- und Kommandobunker. In einem Bunker haben deutsche und albanische Architekturstudenten vor ein paar Jahren eine Unterkunft eingerichtet – der Bunker hätte als Modell für ähnliche Backpacker- und Erlebnis-Unterkünfte in ganz Albanien dienen sollen. Die Initiatoren, die mit dem Innenausbau schon recht weit fortgeschritten waren, mussten aber vom Projekt Abstand nehmen, nachdem sie auf Widerstand lokaler Autoritäten gestossen waren.
Anfahrt: Die Schnellstrasse von Lezha nach Süden bei Shënkoll/Tale verlassen (gefährliche Kreuzung: grosse Vorsicht von Süden kommend beim Linkabbiegen!). Die Strasse führt an einem Entwässerungskanal entlang sieben Kilometer mit nur zwei Richtungsänderung durch die Ebene bis zur Küste. Am Ende der Strasse scharf rechts und etwas mehr als einen Kilometer bis zur Bunkeranlage, die direkt neben der Strasse steht. Die Querstrassen davor und danach führen zum Strand.
Laç
Das kleine Industriestädtchen macht mit den Fabrikruinen einen heruntergekommenen Eindruck. Der Ort, wo Albaniens einziges Panzerregiment zu Hause ist, hat auch nicht wirklich was zu bieten.
Oberhalb von Laç liegt aber ein Kirche, das in ganz Albanien als Wallfahrtsort bekannt ist. Die Kirche des Heiligen Antonius (»Shën Ndou«, Feiertag am 13. Juni) wurde neben einer Höhle erbaut, von der Wunder erwartet werden – nicht nur von den Katholiken. Vom Gotteshaus 300 Meter über der Ebene hat man auch eine hervorragende Aussicht über die zur Küste.
Anfahrt: Die Autobahn 17 km südlich von Lezha verlassen (Ausfahrt Laç) und der Hauptstrasse bis ins Stadtzentrum folgen. Vor dem Zentrum beim Park links in die querende Hauptstrasse abbiegen und nach etwas mehr als 500 Metern rechts in das zur Kirche hochführende Strässchen abbiegen. Auf dem Weg hoch zur Kirche kommt man noch an ein paar Gesteinsformationen vorbei – Überreste eines Meeresbodens, der vor langer Zeit angehoben wurde.
Patok
Der Mat bildet westlich von Laç eine weitere Lagune südlich seiner Mündung. Dies ist nicht nur eine gut besuchbare Lagungenlandschaft – mit zahlreichen kleinen Bunkern gespränkelt – sondern auch ein beliebter Ort, um sich mit frischem Fisch und Meeresfrüchten zu verpflegen.
Ein Damm führt fast zwei Kilometer lang quer durch die Lagune. An seinem Ende, nach rund einem Kilometer, häufen sich die Gestelle, die die Fischer zum Einholen des Fangs nutzen, und die Fischspezialitätenrestaurants. Wie die Fischer stehen auch die Restaurants zum Teil im Wasser – auf Stelzen wurden kleine Hüttchen erbaut. Patok ist somit eine gute Option für eine Mittagsrast, wenn man auf der Fahrt von Mittel- nach Nordalbanien (oder umgekeht) etwas Hunger verspührt.
Die Lagune und Feuchtgebiete östlich davon sind Naturschutzgebiet.
Früher führte ein schmaler Steg durch die Lagune zu einem Strand auf dem Haff. Den Steg scheint es aber nicht mehr zu geben. Die Küste des Meers ist nur weiter südlich beim Dorf Adriatik (westlich von Mamurras) erreichbar – der Strand ist aber unerschlossen und auch nicht ganz einfach zu erreichen.
Anfahrt: Patok ist über die gleiche Autobahnausfahrt wie Laç zu erreichen. Von der Autobahn einfach geradeaus zur Küste fahren – ohne Abbiegen erreicht man die Lagune.
Zadrima
Die Ebene nördlich von Lezha gegen Shkodra hin bietet zahlreiche kleine Dörfer, deren mehrheitlich katholischen Bewohner noch stark traditionell verwurzelt sind. Frauen in Tracht sind noch häufig zu sehen, mancherorts gibt es noch alte Kirchen. Attraktiv ist zum Beispiel die Wallfahrtskirche der Heiligen Euphemia am Berg hoch über dem Dorf Kallmet, ein einfacher Steinbau rund um eine Quelle, von wo aus man einen tollen Ausblick über die Region hat.
Im Dorf Krajna gibt es an einer Queerstrasse zwei Keramikstudios, die selber produziertes Handwerk verkaufen, in Kallmet findet sich eine Weinkellerei, die auch Wein aus der gleichnamigen lokalen Traube produziert. Vielerorts bieten Restaurants lokale, traditionelle Speisen an.
Mehr zur Region im Artikel Shkodra
Anfahrt: Von der zentralen Kreuzung in Lezha (Ostufer) führt eine kleine Strasse nach Norden in die Zadrima. Von der Hauptverkehrsachse Lezha-Shkodra, die abseits der Dörfer durch die Ebene führt, zweigen weitere Strassen in die einzelnen Orte ab.
Verkehr
Anreise
- Auto – Sämtlicher Verkehr zwischen Nordalbanien und Mittelalbanien muss durch die Stadt – für eine Umfahrung bräuchte es noch einen Tunnel. Der Durchgangsverkehr passiert die Stadt aber nur am westlichen Ufer. Besucher müssen beim kleinen Kreisverkehr am Fluss über die Brücke ins Zentrum fahren (zu den Sehenswürdigkeiten kurz danach dann links).
- Busse – Sämtliche Busse sowie Minibusse von und nach Shkodra halten in Lezha.
- Schiff – Aktuell verkehren unseres Wissens keine Adria-Fähren ab Shëngjin.
- Fahrrad – Da man immer wieder ausländische Fahrradfahrer auf den Schnellstrassen nördlich und südlich von Lezha sieht, wollen wir hier den Hinweis anbringen, dass es durchaus Alternativen zu den unfallanfälligen Hauptverkehrsachsen gibt. Acht Kilometer südlich von Shkodra zweigt die alte Route von der Schnellstrasse ab, die sich erst drei Kilometer vor Lezha wieder mit der Hauptstrasse vereint. Eine etwas längere und stellenweise auch schlechtere Route führt von Shkodra am östlichen Rand der Ebene am Hangfuss nach Lezha, ist aber wirklich abseits des Verkehrs.
Nach Süden verläuft die alte Route auf der Ostseite des Drin immer am Ostrand der Ebene bis Fushë-Kruja. Der Verkehr ist hier gering.
- Flugzeug – Der Flughafen von Tirana ist nur eine Stunde entfernt. Auch der Flughafen von Podgorica in Montenegro ist nicht allzu weit entfernt.
- Eisenbahn – Pro Tag verkehrt nach Shkodra und nach Süden (Vora, Durrës) je ein Zug.
Weiterreise
- Auto – Einige Dörfer im hügeligen Hinterland sind noch nicht mit asphaltierten Strassen erschlossen – aber grundsätzlich sind die meisten Dörfer der Ebene und die hier erwähnten Sehenswürdigkeiten problemlos auf asphaltierten Strassen zu erreichen.
- Busse & Sammeltaxis – Busse und Sammeltaxis verlassen Lezha vom Platz westlich der Brücke. Hier warten auch Busse nach Shëngjin und in die Dörfer.
Wer zu den Lagunen und Dörfer möchte, verlässt den Bus an der Schnellstrasse/Autobahn. Dort muss man dann auf eine Mitfahrgelegenheit warten.
Essen & Trinken & Schlafen
Die Region rund um Lezha ist bekannt für gute Restaurants: Fischrestaurants in Patok und Shëngjin, Spezialitätenrestaurants in Vain und Fishta, Rotwein aus Kallmet und der Mirdita. Viele fahren auch gerne an den Strand, um in Ruhe einen Kaffee oder so zu trinken und für eine Stunde beim Rauschen der Wellen den Alltag zu vergessen.
Für Übernachtungen bietet sich wohl vor allem Shëngjin an mit Hotels in allen Preisklassen (überfüllt im Hochsommer), aber auch in Lezha und entlang der Autobahn gibt es Unterkünfte.
Einkaufen
In Lezha lassen sich alle notwendigen Dinge des Alltags besorgen.
Freizeit & Kultur
Die Region um Lezha bietet zahlreiche Möglichkeit für aktive Freizeitgestaltung – oder auch weniger aktiv einfach an einem der Strände. Von Vogelbeobachtung in den Lagunen über Wanderungen durch die Hügel bis zu Wassersport im Meer.
Kulturell ist das Angebot deutlich kleiner – was genau im Kulturhaus von Lezha geboten wird, ist uns nicht bekannt.
Wetter
Im Winter, wenn ein kalter Wind aus den Bergen blässt, kann es empfindlich kühl werden. Und im Frühjahr und im Herbst gibt es reichlich Niederschläge. Ansonsten ist das Klima in der Region recht angenehm – und Sommer kann es sehr heiss werden.