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Calcium Sandoz sorgt für die genügende Calciumzufuhr bei erhöhtem Calciumbedarf während der Schwangerschaft und in der Stillzeit und bei Kindern im Wachstum.
Calcium Sandoz kann auf Empfehlung des Arztes oder der Ärztin bzw. des Apothekers oder der Apothekerin auch zur Behandlung oder Prophylaxe der Osteoporose (Knochenschwund, zum Beispiel während und nach den Wechseljahren und im Alter), Krampfzuständen, unterstützend bei der Behandlung bestimmter Störungen der Knochenbildung (z.B. Rachitis) sowie unterstützend bei Allergien eingesetzt werden.
Calcium Sandoz 500/Calcium Sandoz 1000 Brausetabletten enthalten pro Tablette 0,07/0,137 g Natrium. Die Brausetabletten sind mit Aspartam gesüsst.
Bei Überempfindlichkeiten auf den Wirkstoff oder andere Inhaltsstoffe von Calcium Sandoz, bei erhöhtem Calciumspiegel im Blut oder erhöhter Calciumausscheidung im Harn z.B. aufgrund von Krebserkrankungen oder Stoffwechselstörungen (Störung des Parathormons, hoher Vitamin D Spiegel), bei stark geschädigter Nierenfunktion, bei Nierensteinen oder wenn Sie von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin aus kein Calcium einnehmen dürfen.
Wenn Sie oder Ihr Kind an einer (seltenen) erblichen Krankheit des Zuckerstoffwechsels, der sogenannten Fructose-Intoleranz, leiden, sollten Sie Calcium Sandoz Brausetabletten nicht einnehmen.
Denn die Brausetabletten enthalten Sorbitol, einen Zucker, der bei der Verdauung Fructose bildet.
Weiterhin enthalten die Brausetabletten Aspartam, das Personen mit Phenylketonurie nicht einnehmen dürfen.
Bei chronischer Nierenfunktionsstörung, leicht erhöhter Calciumausscheidung im Harn, Sarkoidose, Herzkrankheiten und bei der Einnahme gewisser Arzneimittel zur Behandlung von Herzkrankheiten (sogenannte Herzglykoside, wie Digitalis).
Personen mit Neigung zur Steinbildung im Harntrakt müssen ihre Flüssigkeitsaufnahme steigern.
Die Einnahme von Calcium Sandoz Brausetabletten kann die Wirkung von bestimmten Antibiotika (wie Tetracyclin- bzw. Doxycyclin-Präparate), von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs oder von Osteoporose (wie orale Biphosphonate oder Fluorpräparate) oder von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Phenytoin beeinflussen.
Bei gleichzeitiger Anwendung solcher Präparate wird Sie Ihr Arzt oder Ihre Ärztin daher anweisen, zwischen den Einnahmen einen zeitlichen Abstand von 4 bis 6 Stunden einzuhalten.
Die Calcium-Aufnahme wird durch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin D-Präparaten erhöht.
Die Calcium-Aufnahme wird durch die gleichzeitige Einnahme von Kortikosteroiden oder Thiaziddiuretika (Präparate zur Erhöhung der Wasserausscheidung) verringert.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die Dosis ensprechend anpassen.
Die Calcium-Aufnahme wird durch gleichzeitige Einnahme gewisser Nahrungsmittel, wie Spinat, Rhabarber, kakaohaltigen Produkten, Vollkornprodukten oder Kleie vermindert.
Die Einnahme von Calcium kann die Aufnahme von Eisen oder die eines bestimmen Blutdruck- und Herzmittels mit dem Wirkstoff Verapamil beeinträchtigen.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Calcium Sandoz darf in der Schwangerschaft und während der Stillzeit eingenommen werden. Es wurden keine Risiken für das ungeborene Kind im ersten Schwangerschaftsdrittel (Trimenon) gezeigt. Bei Calciummangel in der Schwangerschaft darf im dritten Trimenon nicht mehr als 1500 mg Calcium pro Tag eingenommen werden.
Calcium geht in die Muttermilch über.
Calcium Sandoz 500/Calcium Sandoz 1000 Brausetabletten sind in einem Glas Wasser aufzulösen.
Die empfohlene tägliche Tageszufuhr von Calcium beträgt insgesamt (Nahrung und Arzneimittel) für:
Erwachsene: 1000?1300 mg/d.
Jugendliche (ab 10 Jahre): 800?1300 mg/d.
Kinder (7?9 Jahre): 700 mg/d.
Vorschulkinder (1?6 Jahre): 500?600 mg/d.
Die Einnahme kann in der Regel mit oder nach den Mahlzeiten erfolgen (zu Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln siehe unter «Wann ist bei der Einnahme von Calcium Sandoz Vorsicht geboten?»).
Wird der tägliche Calciumbedarf nicht durch die Nahrung gedeckt, wird die zusätzliche Einnahme von 500?1000 mg Calcium in Form von Calcium Sandoz 500/Calcium Sandoz 1000 empfohlen. In schweren Fällen kann die Dosis während der ersten Wochen der Therapie bis auf 2000 mg erhöht werden.
Osteoporose (Prophylaxe und Therapie): 1000 mg/d.
Adjuvans zur Osteoporoseprophylaxe mit Östrogenen oder Osteoporosetherapie mit Fluor-oder Vitamin-D-Präparaten: 1000 mg/d.
Erhöhter Calciumbedarf bei Schwangerschaft, Laktation und anderen Indikationen: 500?1000 mg/d, zusätzlich zur Nahrung.
Erhöhter Calciumbedarf während des Wachstums: Je nach Calciumgehalt der Nahrung 500?1000 mg/d.
Bei schweren Calciummangelzuständen, z.B. bei Tetanie, können Dosen von bis zu 1000?1500 mg indiziert sein. Für akute Fälle wird die parenterale Form von Calcium Sandoz empfohlen.
500 mg/d.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Calcium Sandoz auftreten. In seltenen Fällen wurden Störungen im Verdauungstrakt wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Druchfall, Erbrechen oder Verstopfung und allergische Reaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz, Nesselfieber beobachtet, in sehr seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen im Gesicht und Körper und Luftnot (anaphylaktischer Schock).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.
Bei 15?30 °C lagern. Röhrchen dicht verschliessen.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
1 Brausetablette enthält 875 mg Calciumcarbonat und 1,13 g Calciumlactatgluconat (= total 500 mg Calcium), die Süssstoffe Sorbitol und Aspartam, Aroma, das Antioxidans Butylhydroxyanisol (E 320) und das Konservierungsmittel Schwefeldioxid (E 220) sowie weitere Hilfsstoffe.
1 Brausetablette enthält 1,75 g Calciumcarbonat und 2,26 g Calciumlactatgluconat (= total 1000 mg Calcium), die Süssstoffe Sorbitol und Aspartam, Aroma, das Antioxidans Butylhydroxyanisol (E 320) und das Konservierungsmittel Schwefeldioxid (E 220) sowie weitere Hilfsstoffe.
31087 (Swissmedic).
In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
Brausetabletten Orange zu 500 mg: 20 und 100.
Brausetabletten Orange zu 1000 mg: 20 und 100.
Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.
Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.