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Bei sintflutartigen Regenfällen im Südosten Spaniens sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Der heftige Regen führte zu Überschwemmungen, Schulen wurden geschlossen. Hunderttausende Schüler waren nach Angaben der Behörden davon betroffen.
Die Unwetter waren besonders stark in der Gegend von Valencia und Murcia. Dort galt auch am Donnerstag die Warnstufe «rot» wegen befürchteter Unwetter mit Starkregen.
In der Region Valencia ordneten die Behörden für 84 Gemeinden die Schliessung der Schulen an. Mehr als 255'000 Schüler waren davon betroffen. In der Region Murcia mit ihren 45 Kommunen wurden alle Schulen sowie die Universität geschlossen.
Die Meteorologie-Vereinigung von Valencia AVAMET verbreitete Bilder von eingestürzten Mauern in der 35'000-Einwohner-Stadt Ontinyent. Dort war der Fluss Clariano über die Ufer getreten. Im Dorf Moixent wurden Fahrzeuge mitgerissen, in Font de la Figuera verwandelten sich die Bahnlinien zu Flüssen. Nach Angaben von AVAMET waren es die schlimmsten Unwetter in Ontinyent seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1917.
In vier Provinzen blieb es bei der Warnstufe «rot»: Neben Valencia und Murcia waren dies Alicante sowie Almería. (aeg/sda/afp)
Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat gegen neun Anführer der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung wegen Aufruhrs Freiheitsstrafen von 9 bis 13 Jahren verhängt. Der frühere stellvertretende Regionalpräsident, Oriol Junqueras, wurde mit der höchsten Strafe belegt: Er muss 13 Jahre hinter Gitter.
Von einer Verurteilung wegen des von der Staatsanwaltschaft eingebrachten Vorwurfs der Rebellion, der mit Gefängnisstrafen von bis zu 25 Jahren geahndet wird, sahen die Richter ab.
Zudem seien einige von …