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Richemond-Kreuzung
Das Projekt zur Neugestaltung der Richemond-Kreuzung ist Teil der flankierenden Massnahmen zur Aufwertung des Bahnhofplatzes und seiner Umgebung. Es ist darüber hinaus eng verbunden mit den Massnahmen zur Modernisierung des Bahnhofs Freiburg durch die SBB. In diesem Kontext wird eine neue Unterführung gebaut, welche den Zugang zu den Perrons vom Westen der Stadt zukünftig vereinfacht. Ziel ist, die Verbindungen zwischen dem Quartier Beauregard und dem Stadtzentrum zu verbessern.
Durch die Begegnungszone wird das Miteinander von Fussgänger:innen, Velo- und Autofahrer:innen sowie den Nutzer:innen der öffentlichen Verkehrsmittel verbessert.
Die Baustelle
Die Bauarbeiten beginnen im März 2023 und werden voraussichtlich Ende 2024 beendet. Damit die Zu- und Durchfahrt der Fahrzeuge jederzeit gewährleistet sein kann, werden die Bauarbeiten in vier Hauptphasen unterteilt. Entsprechende Baustellenschilder werden auf die vorübergehenden Sperrungen hinweisen.
Zeitplan
Der vorläufige Zeitplan sieht folgendermassen aus:
- November 2021
- Öffentliche Auflage des Projekts zur Neugestaltung der Richemond-Kreuzung
- 2023
- Inbetriebnahme der Sektoren 2 und 3 der Unterführung
-
- Beginn der Bauarbeiten des Sektors 4
- 2024
- Beginn der Bauarbeiten an der Richemond-Kreuzung
-
- Inbetriebnahme des Sektors 4 der Unterführung
- 2025
- Inbetriebnahme der Richemond-Kreuzung
Planung
Das Projekt ist Teil der Ortsplanung (OP) und des Agglomerationsprogramms der 3. Generation (AP3), Massnahme 3M.03.01, «Umqualifizierung und Kammerung der Richemond-Kreuzung». Diese Massnahme steht im Zusammenhang mit dem Bahnhofprojekt, das die vollständige Sperrung der Bahnhofstrasse für den motorisierten Individualverkehr (MIV) vorsieht.
Der Ausbau der Richemond-Kreuzung ist Teil eines Gesamtprojekts zur Neugestaltung der Westseite des Bahnhofs. Sie steht daher in engem Zusammenhang mit dem Bau der neuen SBB-Unterführung.
Gestaltung des öffentlichen Raumes
Als Weiterführung des Bahnhofprojekts zeichnet sich der Ausbau durch einen Asphaltbelag mit Polygonen aus, die von grosszügigen Natursteinumrandungen umfasst werden. Anhand dieser Formen können die Räume für Fussgängerinnen und Fussgänger von denjenigen für Fahrzeuge abgegrenzt werden. Da es sich um eine hochfrequentierte Begegnungszone handelt, ist diese Abgrenzung notwendig, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und den reibungslosen Betrieb der Buslinien, welche diese Kreuzung nutzen, zu gewährleisten.
Das Raumkonzept dieses Projekts ermöglicht es, den Verkehr flüssiger zu gestalten, den für die Zugänge der künftigen Unterführung erforderlichen Raum zu schaffen, aber auch den Langsamverkehr zu fördern, indem insbesondere dem Umstand Rechnung getragen wird, dass künftig die TransAgglo die Kreuzung durchqueren wird.