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Schweizer Armee Uniformen mieten Ord. 1861
Eidgenössische Ordonnanzen

Ein Bundesgesetz vom Dezember 1860 legte erneut Änderungen in der Uniformierung der Schweizer Truppen fest, diese gingen als Ordonnanz 1861 in die Geschichte ein. Die Neuerungen waren tiefgreifend, und es sollte nun endlich allgemein einheitliche Uniformen in den Kantonen der Eidgenossenschaft getragen werden. Die Ordonnanz brachte mit dem zweireihigen Waffenrock den Abschied vom kurzen Frack, der nur noch bei Kavallerie, Artillerie und Train beibehalten wurde.
Der hohe Tschako von 1852 wurde durch eine niedrigeres Modell ersetzt, das französische Vorbilder hatte, und bei dem die einst geflammten Pompons nunmehr ohne Flammen Kompanie oder Waffengattung anzeigten. Der Blechschild in Sonnenform mit Bataillonsnummer wurde durch simple Metallnummern ersetzt. Bei der Kavallerie erhielten die Guiden den neuen Tschako, während die Dragoner den Raupenhelm bis 1867 beibehielten. Scharfschützen, Sappeure und Pontoniere erhielten eine Melone mit Hahnenfederbusch und den Insignien ihrer Waffengattungen. Ab 1867 wurden jedoch auch bei ihnen Tschakos ausgegeben. Die hohe Policemütze von 1852 wurde durch ein niedrigeres Modell ersetzt.
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