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Andragogik
Agile Andragogik
Dank der auf die Bildung angewandten Neurowissenschaften wissen wir, dass Menschen in Interaktion mit anderen Menschen mehr und besser lernen als individuell, und dass freies und natürliches Experimentieren unter anderem Fähigkeiten und Kompetenzen fördert.
Neuropsychologie
Die Neuropsychologie befasst sich damit, wie die Kognition und das Verhalten einer Person mit dem Gehirn und dem Rest des Nervensystems zusammenhängen.
Pädagogische Psychologie
Pädagogische Psychologie befasst sich mit der Frage, wie Menschen lernen, einschließlich Lehrmethoden, Unterrichtsprozessen und individueller Unterschiede beim Lernen und wie Menschen Informationen behalten.
Das verborgene Feuerwerk im Gehirn: Die Entstehung und Verankerung von Wissen
Wissen aus neurowissenschaftlicher Sicht wird durch komplexe Lernprozesse im Gehirn erworben und gespeichert. Diese Prozesse umfassen das sensorische Gedächtnis, das Arbeitsgedächtnis und das Langzeitgedächtnis.
Das sensorische Gedächtnis ist der erste Schritt im Lernprozess. Es ermöglicht es dem Gehirn, Informationen aus den Sinnesorganen für einen kurzen Moment zu speichern. Diese Informationen werden jedoch nur vorübergehend behalten, wenn sie nicht aktiv in das Arbeitsgedächtnis übertragen werden.
Das Arbeitsgedächtnis, auch bekannt als Kurzzeitgedächtnis, ist der Speicherplatz, in dem wir aktiv Informationen verarbeiten und behalten können. Es hat eine begrenzte Kapazität und hält Informationen für eine begrenzte Zeitspanne aufrecht. Das Arbeitsgedächtnis spielt eine entscheidende Rolle bei der Konzentration, Problemlösung und beim Lernen neuer Informationen. Es ist eng mit kognitiven Funktionen wie Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Denken verbunden.
Das Langzeitgedächtnis ist der Bereich, in dem Informationen langfristig gespeichert und abgerufen werden. Es hat eine nahezu unbegrenzte Kapazität und kann in verschiedene Kategorien wie deklaratives Gedächtnis (für Fakten und Ereignisse) und prozedurales Gedächtnis (für Fertigkeiten und Abläufe) unterteilt werden. Das Langzeitgedächtnis ermöglicht es uns, auf bereits erlerntes Wissen und Erfahrungen zuzugreifen.
Der Transfer von Informationen vom Arbeitsgedächtnis ins Langzeitgedächtnis erfolgt durch kognitive Prozesse wie Wiederholung, Elaboration (tiefe Verarbeitung), Organisation und Verknüpfung mit bereits bestehendem Wissen. Die Konsolidierung von Informationen im Langzeitgedächtnis wird durch Faktoren wie emotionale Bedeutung, persönliche Relevanz und Wiederholung beeinflusst.
Ein tieferes Verständnis der Lernprozesse im Gehirn aus neurowissenschaftlicher Sicht kann Unternehmen dabei unterstützen, ihre Lernprogramme und Schulungsmaßnahmen zu verbessern. Indem sie diese Erkenntnisse nutzen, können sie die Effektivität des Wissenserwerbs und die langfristige Speicherung von Informationen optimieren. Dies trägt zur persönlichen und beruflichen Entwicklung der Mitarbeiter sowie zum Erfolg und Wachstum des Unternehmens bei.