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Der britische Premierminister Rishi Sunak hat am Donnerstagabend Medienberichten zufolge sein Kabinett kurzfristig zu telefonischen Beratungen einberufen. Es gehe dabei wohl um bevorstehende gemeinsame Militärschläge mit den USA gegen die Huthi-Rebellen im Jemen, wie der Sender Sky News und der «Guardian» berichteten. Eine Regierungssprecherin wollte die Berichte auf dpa-Anfrage zunächst nicht bestätigen.
Eine Reaktion der USA und ihrer Verbündeten hatte sich zuletzt immer stärker angedeutet. Grossbritanniens Verteidigungsminister Grant Shapps hatte in den vergangenen Tagen immer wieder vor Konsequenzen gewarnt, sollten die Angriffe nicht aufhören.
Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats der USA, John Kirby, warnte die Huthi am Donnerstag, dass sie die Konsequenzen dafür tragen müssten, sollten sie ihre Angriffe nicht stoppen.
Seit Ausbruch des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas greifen die Huthi immer wieder Schiffe mit angeblich israelischer Verbindung im Roten Meer an. Grosse Reedereien meiden die wichtige Handelsroute zunehmend. Die Huthi greifen auch Israel immer wieder direkt mit Drohnen und Raketen an.
Etwa zehn Prozent des gesamten Welthandels laufen über das Rote Meer. Der Suezkanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und bietet damit die kürzeste Verbindung auf dem Seeweg zwischen Asien und Europa.
(hah/sda/dpa)
Das berühmte Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin hat laut Bericht des «Handelsblatts» den Besitzer gewechselt. Die thailändische Central Group habe das Gebäude für 1 Milliarde Euro von der insolventen Signa-Gruppe gekauft, berichtete die Zeitung am Freitag unter Berufung auf «mehrere beteiligte Personen».