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Der Wirtschaftsjournalist und Autor Martin Sinzig hat enge Beziehungen zu vier in den USA lebenden Cousins und bereist das Land regelmässig. Er verortet die Wurzeln der Führungsrolle der USA in der grossen Auswanderungswelle in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Damals wanderte auch Louis Chevrolet dorthin aus, der Gründer des gleichnamigen Autoherstellers.
Sinzig verweist auf den gigantischen Wirtschaftsaufschwung, der in diesem Land der Möglichkeiten stattfand. Bis in die 1950er und 1960er Jahre seien die USA industriell das «Kraftpaket» schlechthin gewesen, welches die ganze Welt dominierte und ihr als Vorbild diente.
Wirtschaftlich hätte das nordamerikanische Land nachgelassen, doch in der Populärkultur sei es immer noch bestimmend für die ganze Welt. «Es gibt sehr viel, das nach wie vor gut ist», hält Sinzig fest.