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Gleichzeitig bestätigt der ägyptische Mehrheitsaktionär, dass sein Schweizer Konzern neues Geld sucht. «Was wir brauchen, ist Cash. Und den holen wir uns am Markt. Oder ich helfe mit.» Sawiris denkt an Kredite, die er garantiert, oder an Darlehen, die er selbst gewährt. «Ich stelle sicher, dass die Aktivitäten von Orascom 2012 und 2013 vollumfänglich finanziert sind», betont Sawiris.
Sawiris' Prestigeprojekt Andermatt Swiss Alps leidet unter der Währungssituation - und Verzögerungen. «Bei den Ausländern bremst der starke Franken die Nachfrage. Und bei den Schweizern verunsichern die Verzögerungen bei der Verbindung der Skigebiete von Andermatt und Sedrun», sagt Sawiris. Es stimme jedoch nicht, dass der schwedische Investor und Betreiber ausgestiegen sei: «Skistar ist voll dabei.» Alle involvierten Parteien «sind sich seit kurzem einig, dass die Verbindung kommen muss».
Es stimme aber, dass der Verkauf der Immobilien in Andermatt harze. Die anvisierten 120 Millionen Franken für 2011 hat man gemäss Sawiris kaum erreicht. Deshalb prüfe man eine alternative Finanzierung: «Die restlichen Appartements im Hotel The Chedi könnten in einen Fonds eingebracht werden.» Noch sind 70 der 120 Einheiten nicht verkauft. Hierzu sagt Sawiris: «Wir würden sofort Cash bekommen.» Vor allem um das Luxushotel termingerecht fertig zu bauen und im Dezember 2013 zu eröffnen. «An dieser Idee arbeiten wir.»
Lesen Sie das Interview in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.