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Wirtschaft
Meine unternehmerische Erfahrung hat mich gelehrt, wie wichtig politische Rahmenbedingungen für eine optimal funktionierende Privatwirtschaft sind. Ich bin der Meinung, dass Unternehmen den grösstmöglichen Handlungsspielraum haben sollten. Diese Freiheit soll natürlich im nötigen Umfang eingeschränkt werden, wo unternehmerisches Handeln Dritte oder die Gesellschaft schädigen kann.
Ich bin der Ansicht, dass Privatunternehmen – dank ihrer Innovationskraft und Flexibilität – besser als staatliche Betriebe zur Produktion von Gütern und zur Bereitstellung angemessener Dienstleistungsangebote geeignet sind. Eine Ausnahme stellen die natürlichen Monopole dar, welche staatlich gelenkt werden (z.B. Strassen- und Schienennetz, Trinkwasserverteilung, Abwasseraufbereitung und Abfallentsorgung).
Sozialwesen
Jede Person hat Anspruch auf eine Ausbildung, die ihren individuellen Fähigkeiten entspricht. Folglich ist die überwältigende Mehrheit der Menschen in der Lage, ihr Leben selbstständig, eigenverantwortlich und ohne Hilfe des Staates zu bestreiten.
Ich halte es aber für richtig, dass der Staat denen, die ihre Existenz – aus verschiedensten Gründen – nicht selbstständig bestreiten können, ein Netz aus Unterstützung und Hilfen anbietet. Diese Unterstützung muss jedoch so strukturiert sein, dass jeder Missbrauch verhindert wird. Ausserdem ist es nicht tragbar, dass unser Sozialsystem paradoxe Situationen ermöglicht, in denen ein Mensch, der aus freien Stücken nicht arbeitet, besser lebt als jemand, der einer Arbeit nachgeht!
Verkehrspolitik
Die Infrastruktur übernimmt eine entscheidende Rolle für das Funktionieren der Wirtschaft und somit für das Wohlergehen unseres Landes.
In der Schweiz erfolgt der Personen- und Gütertransport über Strassen- und Schienennetze. Meiner Meinung nach brauchen wir sie beide; der Kampf Schiene gegen Strasse und umgekehrt hat deshalb keinerlei Sinn. Wir müssen weiterhin sowohl das eine als auch das andere System verbessern, und dabei eine Effizienz- und Integrationssteigerung beider Systeme anstreben.
Die Infrastruktur für Kommunikation und Energietransport wird in Zukunft noch an Bedeutung zunehmen. Wir sollten sie deshalb nicht vergessen!
Europa
Unser Nachbar heisst Europa, und ich bin überzeugt, dass man zu seinen Nachbarn beste Beziehungen unterhalten sollte. Europa ist unser wichtigster Handelspartner; ohne Europa könnte die Schweiz ihren heutigen Lebensstandard nicht aufrechterhalten.
Die Europäische Union hingegen ist ein Konstrukt auf einem instabilen wirtschaftlichen Fundament, das ihr zuletzt eine extrem gefährliche Schwächung eingebracht hat. Ich bin überzeugt, dass die Schweiz der EU nicht beitreten soll. Dennoch müssen wir kontinuierlich nach den besten Wegen suchen, um den wirtschaftlichen Austausch zwischen den Ländern zu fördern, so, wie wir es auch mit vielen anderen Wirtschaftspartnern tun (z.B. USA, Brasilien, China usw.)
Familie
Ich denke, dass die Familie die Wiege eines jeden Individuums sein muss; die ideale Umgebung, um persönliche Werte weiterzugeben und gedeihen zu lassen. Wenn die Familie fehlt, fehlt die überaus wichtige Grundlage für eine ausgewogene Entwicklung jedes einzelnen. Aus diesem Grund muss der Staat die idealen Voraussetzungen schaffen, um die Familie zu fördern und zu unterstützen. Hingegen bin ich überzeugt, dass es nicht Aufgabe des Staates ist, die Familie zu ersetzen!
Bildung
Wenn die Familie die Wiege für die Existenz jedes einzelnen ist, dann ist die Bildung das Fundament. Jeder Staatsbürger hat Anspruch auf eine umfassende, seinen Möglichkeiten entsprechende Ausbildung, unabhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten oder denen seiner Familie. Ich bin der Meinung, dass es Aufgabe des Staates ist, diese Bedingungen zu garantieren. Hingegen obliegt es jedem Staatsbürger, sich – gestärkt durch diese Möglichkeiten – selbstständig eine eigene Existenz aufzubauen.