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Das statische Konzept beruht auf einem ausgewogenen Zusammenspiel von Holzelementen und Stahlbeton. Das neuralgische Herzstück des Gebäudes, der Hofbau, welcher die repräsentativen Schalteranlagen sowie den grossen Konferenzsaal beherbergt, besitzt eine Holztragstruktur. Sämtliche Fassaden des Gesamtkomplexes bestehen aus vorfabrizierten Holzelementen, welche je nach ihrer örtlichen Ausrichtung verschieden verkleidet werden. Die Effizienz in den Vordergrund stellend, besteht die übrige Tragkonstruktion aus Stahlbeton und ist durch ein ausgewogenes System geprägt.
Das Gebäude ist auf einem Längsraster von 2.70 m aufgebaut. Dementsprechend ist neben der Fassadengestaltung und der Arbeitsräume auch der Stützenraster darauf abgestimmt. Der Raster der statisch tragenden Stützen entlang der Fassade beträgt 5.40 m. Die Innenstützen haben einen Längsabstand von 8.10 m. Die vertikalen Lasten werden über die Betonkerne und die vorfabrizierten Stützen nach unten geführt und über eine Flachfundation in den Untergrund geleitet.
Die horizontale Aussteifung wird durch die, über sämtlichen Geschosse durchlaufenden, Betonkerne gewährleistet. Die Decke über dem UG wird zugunsten eines flächeneffizienten Parkings als Abfangdecke ausgebildet.
Baugrube
Aus den direkt angrenzenden Strassen und dem nahen Busbahnhof resultieren geringe Platzverhältnisse für Baugrube und Installation. Darum, aber auch zur Fernhaltung des Grundwassers, wird eine Spundwand als vertikale Baugrubensicherung einvibriert und nach Hinterfüllung wieder gezogen. Die Spundwand wird aufgrund der vielen bestehenden Werkleitungen innerhalb der Baugrube abgespriesst. Die Baugrubentiefe liegt zwischen 5.50 m im Westen und 2.00 m im Süden.
Hochwasserschutz
Das komplette Erdgeschoss hat eine Höhe von 434.88 m.ü.M. (Fertig Boden EG). Für den Nachweis des Hochwasserschutzes (Regenereignis HQ300) ist die Kote von 434.00 m.ü.M. (gegen Westen bis ca. 434.60 m.ü.M.) zu berücksichtigen. Damit liegen sämtliche Zugänge im Erdgeschoss (Haupteingang, diverse Nebeneingänge, Anlieferung im Osten) über der nachzuweisenden Kote und bedürfen keinerlei Massnahmen. Die im Untergeschoss liegenden Aussenzugänge von Elektroraum und Veloraum werden durch wasserdichte Türen gesichert. Ein- und Ausfahrt der Einstellhalle liegen, bedingt durch den Anschluss an die Reusseggstrasse, ca. 20 cm unter der massgebenden Kote und erfordern bei Hochwasser die Absperrung mittels mobiler Abschottungselemente, die manuell in den dafür vorgesehenen Haltepunkten an Gebäude und Boden eingesetzt werden.