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Die irische Zentralbank hat sich für CRIF als Partner für den Aufbau und Betrieb des zentralen Kreditregisters entschieden
Der Credit Reporting Act 2013 sieht vor, dass die Zentralbank die Verantwortung für die Einrichtung und den Betrieb des Registers trägt. Das Gesetz soll jene Schwachstellen aufgreifen, die im aktuellen Kreditinformationssystem in Irland festgestellt wurden, indem Kreditgeber nun dazu verpflichtet werden,
Informationen über Kreditverträge und Zahlungshistorien im CCR einzutragen (ab Beträgen von € 500) und
Kreditinformationen des CCR bei der Prüfung von Kreditanträgen abzurufen (ab Beträgen von € 2.000).
Die diesbezüglichen Verpflichtungen beziehen sich auf über 500 Kreditgeber, wie Bausparkassen, Volksbanken, lokale Behörden, NAMA, Asset Finance Houses und Geldverleiher. Die Angabepflichten werden voraussichtlich stufenweise eingeführt. Dank der obligatorischen Zentralisierung und Weitergabe von Kreditdaten können irische Kreditgeber durch ein auf Qualitätsdaten beruhendes fortschrittliches Modell nun noch sachgerechtere Entscheidungen treffen.
„Das CCR-Kreditbüro wird eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung einer ausgereiften Kreditkultur im irischen Finanzsystem spielen und das Profil des Verbraucherkreditmarktes und der globalen Wettbewerbsfähigkeit des Landes weiter verbessern. Wie CRIF bereits in zahlreichen anderen Ländern gesehen hat, hängt die Entwicklung des Finanzsektors stark von der Verfügbarkeit eines effektiven und effizienten Informationssystems mit modernem Kreditrisikomanagement ab, wodurch infolgedessen die finanziellen Bedürfnisse von Unternehmen und Verbrauchern unterstützt werden”, so Sara Costantini, Director of CRIF Ireland Ltd.