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Gute Nachrichten für Belinda Bencic
Seit 11 Uhr läuft in Paris das French Tennis Open, das zweite Grand-Slam-Turnier der Saison. Belinda Bencic greift am Montagmittag ins Turnier ein. Aber für Bencic gibt es schon gute News.
Seit 11 Uhr läuft in Paris das French Tennis Open, das zweite Grand-Slam-Turnier der Saison. Belinda Bencic greift am Montagmittag ins Turnier ein. Aber für Bencic gibt es schon gute News.
Konkurrenz spielt für Bencic
Das French Open meint es gut mit Belinda Bencic - zumindest vor dem ersten Auftritt der Schweizerin am Pfingstmontag gegen die Russin Jelina Awanesjan (WTA 134). Nach dem Auftakt gegen eine Verliererin der Qualifikation (Lucky Loser) träfe die Ostschweizerin auf Leolia Jeanjean (WTA 124), die sich ebenfalls nicht aus eigener Kraft für die Main Draw qualifiziert hatte (Wildcard). Ausserdem schieden die Gesetzten Magda Linette (Nummer 21) und Maria Sakkari (8), auf die Bencic in der 3. Runde und in den Achtelfinals hätte treffen können, schon am Sonntag aus.
Maria Sakkari unterlag der Tschechin Karolina Muchova (WTA 42) 6:7 (5:7), 5:7. Schon vor einem Jahr hatte die Griechin in Paris gegen Muchova verloren, damals in der 2. Runde. Muchova belegte letzten September in der Weltrangliste bloss noch Platz 235, kämpfte sich mit 15 Siegen an ihren letzten fünf Turnieren aber wieder unter die Top 50 zurück. Auch gegen Belinda Bencic siegte Muchova in dieser Saison schon: 6:1, 6:4 in den Achtelfinals in Dubai.
Aryna Sabalenkas Blitzstart
Die Belarussin Aryna Sabalenka (WTA 2) , im Januar Gewinnerin in Melbourne des ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, legte gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk (WTA 39), eine der stärksten ungesetzten Spielerinnen in Roland-Garros, einen Blitzstart hin. Sabalenka siegte in 71 Minuten 6:3, 6:2. Am French Open schaffte es Sabalenka noch nie in die zweite Turnierwoche. Marta Kostjuk kassierte im 14. Duell gegen eine Top-10-Spielerin die 14. Niederlage.
Kokkinakis wartet
Sollte Stan Wawrinka am Montag seine erste Aufgabe gegen den Spanier Albert Ramos-Viñolas lösen können, träfe er in der 2. Runde am Mittwoch auf Thanasi Kokkinakis (ATP 107). Der Australier eliminierte den als Nummer 20 gesetzten Briten Dan Evans 6:4, 6:4, 6:4. Kokkinakis bestritt bislang eine äusserst solide Saison und gefiel sogar auf Sandplätzen - jener Unterlage, auf der er sich stets schwer tat. Kokkinakis und Wawrinka befanden sich vor acht Jahren in einem Clinch, nachdem Nick Kyrgios während einer Partie gegen Wawrinka den Schweizer für alle gut hörbar darauf aufmerksam gemacht hatte, dass Kokkinakis mit Wawrinkas damaliger Freundin Donna Vekic intim gewesen sei.
Tsitsipas mit Problemen
Stefanos Tsitsipas tat sich in der Startrunde gegen den Tschechen Jiri Vesely, die Nummer 452 der Weltrangliste, sehr schwer. Den ersten Satz gewann Tsitsipas nach Breakrückstand; im vierten Satz musste er vier Satzbälle abwehren. Schliesslich setzte sich Tsitsipas nach 3:16 Stunden mit 7:5, 6:3, 4:6, 7:6 (9:7) durch. Tsitsipas gilt am French Open nicht zum engsten Favoritenkreis, weil er heuer während der Vorbereitung auf Sand keinen Turniersieg feiern konnte.