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«Ja ich will»: so signalisierte der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen in der Nacht auf Samstag sein Interesse an einer Kandidatur für den Regierungsrat. Die Meldefrist läuft am Montag ab. Die FDP-Delegierten entscheiden im Frühling, wen sie für die Wahlen 2018 nominieren. Für den Regierungsrat interessiert sich bisher auch FDP-Grossrat Philippe Müller.
Bewegtes Politleben
Der 35-jährige Wasserfallen hat bereits eine steile Politkarriere hinter sich. Mit 22 wurde der Sohn des verstorbenen FDP-Politikers Kurt Wasserfallen ins Berner Stadtparlament gewählt, vier Jahre später wurde er Nationalrat. Ohne Brüche verlief aber Wasserfallens Polit-Karriere nicht.
2016 verstrickte er sich in einen Machtkampf ums Präsidium des Automobil-Clubs der Schweiz (ACS). Am Ende machte Wasserfallen einen Rückzieher. Die FDP-Bundeshausfraktion zog ihm Ignazio Cassis als Präsident vor und auch für das nationale FDP-Präsidium war er zuerst als Favorit gehandelt worden, bevor er seinen Verzicht bekannt gab.