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Traumpalast 63
PROLOG
Fenton und Claire wachsen, von ihrer Mutter umsorgt, in West-Virginia heran. Als die Mutter stirbt, müssen beide ihr Haus verlassen und in die Stadt, nach Chicago umsiedeln, wo ihnen ihr Freund Kincaid in der 63. Strasse eine leerstehende Abbruchswohnung vermittelt hat, ihren zukünftigen Traumpalast.
ELF SZENEN
Fenton, der kein Geld mehr hat und Arbeit suchend hungrig umherirrt, trifft im Park den Schriftsteller Parkhearst, der sich für das Schicksal der beiden Brüder interessiert. Er führt mit seiner Frau Bella eine unglückliche Ehe und hat Beziehungen zu einer älteren, reichen Dame begonnen, von der Bella weiss und sie widerwillig duldet.
Parkhearst, von Fenton begleitet, besucht den kränkelnden und von Heimweh erfüllten Claire, der nicht mehr gehen und das Zimmer verlassen kann. Der Schriftsteller versichert den beiden Brüdern, dass Frau Grainger ihnen bestimmt helfen werde. Fenton empfindet seinen Bruder, der Visionen hat und von Gott spricht, bald als lästig und lässt ihn allein.
Nach dem Besuch eines Kinos und einer Kneipe, wo er sich Mut antrinkt und ihm des alleingelassenen Claires Bild erscheint, eilt er zu Frau Grainger. Dort findet gerade eine »Russell«-Gedenkparty, des früheren Ehemanns von Grainger, statt. Die schon angetrunkene Frau Grainger interessiert sich für Fenton, in welchem sie eine Ähnlichkeit mit Russell zu sehen glaubt. Sie stellt ihn ihren anderen »Freunden«, Bruno und Hayden vor. Das Fest endet in einem allgemeinen Besäufnis.
Fenton begleitet Parkhearst nach Hause; dort erscheint ihm der alleingelassene Claire wieder, als ob er gestorben wäre. Fenton beschliesst, Grainger zu heiraten, da er keinen anderen Ausweg sieht. Er trifft sich mit Bruno und Hayden und sucht Trost in Marihuana. Als er nach Hause, in seinen Traumpalast, kommt, ist Claire tot.