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Die 49-Jährige wurde am Dienstagabend zur Generaldirektorin von Engie (früher GDF Suez) ernannt, wie der Konzern mitteilte. "Das ist eine wichtige Etappe in der Geschichte unseres Konzerns", erklärte der bisherige Konzernchef Gérard Mestrallet.
Die bisherige Nummer zwei bei Engie sei nun die einzige Frau an der Spitze eines im französischen Leitindex CAC 40 geführten Konzerns. Mestrallet selbst bleibt Präsident des Engie-Verwaltungsrats, gibt aber die operative Leitung des Konzerns an Kocher ab.
Die Ingenieurin war bei Engie Finanzdirektorin, bevor sie im Oktober 2014 zur stellvertretenden Konzernchefin aufstieg. Die fünffache Mutter ist nun für einen Strategiewechsel verantwortlich, mit dem der Konzern auf den Wandel im Energiemarkt mit sinkenden Preisen und der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien reagieren will.
Engie ist einer der grössten Stromproduzenten der Welt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gassektor, Engie ist aber auch im Atomgeschäft aktiv. Der Konzern betreibt unter anderem das wegen zahlreicher Pannen umstrittene belgische Atomkraftwerk Tihange.
(AWP)