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Die arabische Fluggesellschaft Etihad hat die marode Alitalia übernommen. Experten gehen davon aus, dass die Airline aus Abu Dhabi damit künftig das europäische Fluggeschäft noch stärker beeinflussen wird als ohnehin schon.
Vor Alitalia hatte sich Etihad bereits bei «Air Berlin», «Air Serbia» und «Air Lingus» eingekauft. Zudem übernahm sie Ende letzten Jahres ein Drittel der Anteile an der Schweizer Regionalfluggesellschaft «Darwin Airline» und taufte sie in «Etihad Regional» um.
Länder sollen im Kampf gegen Etihad zur Seite stehen
Die Billigpreispolitik der Airline macht den europäischen Fluggesellschaften zu schaffen. «Den Bankrott einer Airline würde ich aber nicht vorhersagen», so Aviatik-Experte Andreas Wittmer in der «Tagesschau».
Um der Verdrängungsstrategie von Etihad standzuhalten, müssten traditionelle europäische Airlines und deren Herkunftsländer Überlebensstrategien entwickeln, so Wittmer. Das könnte zum Beispiel durch eine Differenzierung bei den Gebühren oder den Start- und Landerechten passieren.
Die Details und Hintergründe zum Einstieg der «Etihad» bei «Alitalia» lesen Sie hier.