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Kosten und Energie sparen mit der Wärmepumpenheizung.
Wärme ist Energie, das klingt selbstverständlich, der Zusammenhang ist aber komplexer, als es scheint. Auch ein gerade gefrorener Eiswürfel mit einer Temperatur von Null Grad Celsius besitzt Wärmeenergie und im Prinzip können Sie diese Energie nutzen, um zu heizen. Allerdings fliesst Wärmeenergie in der Natur nur von einem wärmeren, zu einem kälteren Objekt. Der Eiswürfel kann daher kein Objekt heizen, das wärmer ist als er selbst – es sei denn, Sie heben die Wärmeenergie auf ein höheres Temperaturniveau.
Und genau das macht eine Wärmepumpe.
Inhalt:
Eine Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein Hebel in der Mechanik, bei dem eine kleine Kraft, über einen langen Weg aufgebracht, in eine höhere Kraft umgesetzt wird, die aber nur auf einem entsprechend kürzeren Weg wirkt. Bei der Wärmepumpe wird eine grössere Stoffmenge mit niedriger Temperatur in eine entsprechend kleinere Menge mit höherer Temperatur umgewandelt.
Die Wärmeenergie des Mediums ändert sich dabei, in einem idealen Wärmepumpenprozess, nicht. Die für den Betrieb einer Wärmepumpe gebrauchte Antriebsenergie ist also nicht zum Heizen notwendig, sondern zum Ausgleich der Verluste, die in einem realen Prozess unvermeidlich sind.
Mit einer Wärmepumpenheizung erhalten Sie daher wesentlich mehr Heizenergie, als wenn Sie die Antriebsenergie direkt zum Heizen verwenden. Das ist insbesondere bei Elektroöfen zu beachten, da elektrischer Strom, gerade im Gegensatz zur Heizwärme, eine sehr hochwertige Energieform ist.
Das Prinzip der Wärmepumpe ist lange bekannt und Sie finden es in jedem Haushaltskühlschrank realisiert. Anders als bei der Wärmepumpenheizung wird im Kühlschrank allerdings die kalte Seite der Wärmepumpe genutzt. Die Wärmeenergie, die aus dem Kühlschrank abgepumpt wird, ist hier sozusagen Abfall, den das Aggregat an die Raumluft abgibt.