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Usterstrasse 8
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Informationen
1579 Bis zu diesem Jahr befindet sich das alte Pfarrhaus an der Stelle des früheren Gebäudes Usterstrasse 12 zwischen der Nr. 10 und dem heutigen Veloladen (Usterstrasse 16).
1579 Kauft der Staat ein Haus, das an derselben Stelle steht, wo sich das (heutige 2017) Pfarrhaus befindet. Am 13. Juli 1582 bezieht Pfarrer Jesajas Wecker das mittlerweile zum Pfarrhaus avancierte Gebäude. Es ist in der Zwischenzeit renoviert worden. Es handelt sich um einen hölzernen „Flarz“ mit Steinkammer und Schindeldach. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts zeigen sich an diesem Gebäude schwere Mängel, die bei seinem Bewohner, dem unverheirateten Pfarrer Johannes Schmidlin den Wunsch nach einem Neubau wachrufen.[1]
1762 Wird das alte Pfarrhaus abgebrochen.[1]
1764 Erbaut als Reformiertes Pfarrhaus.[2] Die Kosten belaufen sich auf 3'000 Gulden. Die behauenen Steine bezieht man aus Schirmensee, das Bauholz aus dem Lehenwald der Messikommer in Seegräben. Die Bruchsteine stammen aus der Zelg bei Seegräben und aus dem Emmetschloo, der Sand aus dem Kemptner Tobel. Im März kann Pfarrer Johannes Schmidlin den Neubau beziehen.[1]
1773 Am 26. Mai wird Hans Georg Nägeli als 4. Sohn des Pfarrers Hans Jakob Nägeli im Pfarrhaus geboren.
1956 Wird die Kirchgemeindebibliothek gegründet im Pfarrhaus, Initiant der Kirchgemeindebibliothek ist Werner Altorfer.
2009 Seit diesem Jahr dient das Haus der Evangelisch Reformierten Kirchgemeinde als Gemeindezentrum.
2013 Nach diversen Umbauten entsteht unter anderem das Bistro treff8, das am 12. November feierlich eröffnet wird. Ausserdem hat sich im Garten des Alten Pfarrhaus das Wöschhüsli in einen Andachtsraum gewandelt, der mit seiner schlichten Einrichtung zum Stillwerden und zum Gebet einlädt.[3][4]
Waschhaus - „Chämihüsli“
Ehemaliges Waschhäuschen hinter dem Pfarrhaus. Es dient anfangs der 1970er Jahre unter Pfarrer Keller einige Jahre als Jugendlokal.[5]
Spezielles
- Am reformierten Pfarrhaus ist eine Gedenktafel angebracht: „Hier wohnte und amtete als Pfarrer von Wetzikon 1754 - 1772 Johannes Schmidlin der geistliche Sänger.“
- Am reformierten Pfarrhaus, ist eine Tafel angebracht, auf der zu lesen ist, dass sich hier das Geburtshaus von Hans Georg Nägeli befindet.
- Das alte Pfarrhaus steht unter Denkmalschutz.
Fotos
Einzelnachweise
- 200 Jahre Pfarrhaus Wetzikon, Der Zürcher Oberländer 1964, Autor: Karl Stokar
- Internet Website Reformierte Kirche Wetzikon, aufgerufen 2012
- chileziit, Mitteilungsblatt der Reformierten Kirche Wetzikon 11/2013
- Internet wetzikonref.ch, aufgerufen am 11. Juli 2014
- Überlieferung alt Chronist Werner Altorfer, Archiv Ortsgeschichte WEtzikon