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Am 13. Mai 1917 erschien an der Cova da Iria, im Kreis Fátima im Norden Portugals, drei Hirtenkindern die Mutter Gottes. Dies wiederholte sich an jedem 13. der Monate Juni, Juli bis zum 13. Oktober. Bei der letzten Erscheinung versammelten sich bereits 70.000 Personen.
Die Erscheinung, die sich Senhora do Rosário nannte, was wörtlich
übersetzt Frau des Rosenkranzes bedeutet, bat, dass ihr zu Ehren eine
Kapelle errichtet wird.
Heute steht dort die Kapelle der Erscheinungen und Fátima, wurde zu einem weltweiten Marienwallfahrtsort. Am Sonntag jährt sich die Erscheinung zum 90. Mal. Viele Tausende von Menschen pilgern wieder nach Fátima um Gehör für ihre Bitten und Nöte zu finden.
Der Monat Mai gilt der Mutter Gottes und so findet sie besondere Verehrung in diesem Monat in der katholischen Kirche. Die vielen Wallfahrten nach Fátima summieren sich in diesem Monat und in ganz Portugal finden im Mai zahlreiche Lichterprozessionen und Andachten zu Ehren der „Nossa Senhora“ statt.