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Steinhauer, Hans
Gestorben: 2003
Aufgewachsen in Ringgenberg am Brienzersee. Mit einer Fotokamera, den ihm seine Mutter schenkte, erwarb Steinhauer sich früh fotografische Kenntnisse. Fotografenlehre bei Ernst Meier in Thun 1923-1927. Anstellung bei Ernst Magerstätt in Interlaken. Saisonstellen in Leysin, Engelberg, Davos, Lausanne, Neuenburg. Sprachaufenthalt in England. Kurs bei Agfa in Berlin und bei der Photographischen Anstalt in Wien, wo er sich vor allem das Porträtieren aneignete. Anschliessend war Steinhauer neun Sommer lang bei Stump & Cie. in Interlaken tätig. Eigenes Geschäft in Interlaken ab 1938. Umzug in ein grösseres Geschäft 1946. Steinhauers liebste Sujets waren Landschaften, blühende Bäume und Sonnenuntergänge. Die daraus hergestellten Postkarten, die er im eigenen Verlag edierte, verkauften sich gut. Er stellte auch Ansichten von Bönigen, Iseltwald und andern Dörfern der Umgebung her. Von Steinhauer gibt es über 2000 Postkartensujets, für den Vertrieb arbeitete er mit Hotels, Bergbahnen und Kiosken des Berner Oberlands zusammen und verkaufte auch an die Kiosk AG in Beeren und an die AZ in Basel. Daneben pflegte er Konfirmationsaufnahmen, Porträts und Passfotos. Ende der siebziger Jahre gab das Ehepaar Steinhauer das Geschäft auf.
SAMMELPUBLIKATIONEN
Paul Hugger, «Das Berner Oberland und seine Photographen», Krebser, Thun 1995.