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Das Ziel dieses Projekts besteht darin, der lateinischen Literatur der Schweizer Schriftsteller des 16. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu einer grösseren Bekanntheit zu verhelfen. Zu diesem Zweck wird ein zweisprachiges Internetportal mit dem Namen Humanistica Helvetica erstellt (https://humanistica-helvetica.unifr.ch/de).
Das zweisprachige (deutsch-französische) Projekt verfolgt das Ziel, einen vergessenen Teil der Schweizer Literatur dem Vergessen zu entreissen: die schriftstellerische Produktion in lateinischer Sprache aus dem 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Zu diesem Zweck wird das Internetportal Humanistica Helvetica erstellt, das neben einer allgemeinen Präsentation der lateinischen Literatur in der Schweiz jener Epoche vertiefte Untersuchungen zu ungefähr zehn repräsentativen Autoren und zu verschiedenen Themen und literarischen Gattungen bieten soll. Ausserdem soll es eine umfangreiche Datenbank mit Texten zur Verfügung stellen, die in diesem Rahmen ediert, übersetzt und kommentiert werden. Auf dem Portal wird man ausserdem verschiedene Hilfsmittel finden, die es dem Publikum ermöglichen sollen, seine Kenntnis der Literatur jener Epoche zu verbessern (eine Liste Schweizer Humanisten bzw. auf Latein schreibender Autoren, Bibliographien, Links zu nützlichen Internetseiten etc.). Das Portal soll zudem als kollaborative Plattform dienen, weil es auch Beiträge von auswärtigen Forschenden akzeptiert, die bereit sind, uns ihre Kenntnisse zu Verfügung zu stellen.
Humanistica Helvetica hat den Ehrgeiz, zum Referenzpunkt für alles zu werden, was mit der Schweizer Literatur des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zusammenhängt, sowie zur Dynamisierung der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet beizutragen (durch Einladungen an auswärtige Forschende, aber auch durch die Beteiligung der Mitglieder des Forschungsteams an Kolloquien, Kongressen etc.). Das Portal soll ausserdem ein mustergültiges Beispiel dafür werden, was im Bereich der digital humanities sowohl in informatischer als auch in fachwissenschaftlicher Hinsicht möglich ist.
Schliesslich wollen die Mitglieder von Humanistica Helvetica ihre Arbeiten einer möglichst breiten Öffentlichkeit präsentieren: durch Vorträge für ein grösseres Publikum, durch Medienpräsenz, im Rahmen der universitären Tage der offenen Tür etc.