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Insgesamt wurden laut der Schweizerischen Fachstelle für Motorrad und Roller (SFMR) etwas weniger als 49'000 Fahrzeuge neu zugelassen, was einem Rückgang im Vergleich zu 2021 von knapp 14 Prozent entspricht. Dies seien aber noch immer gut 17 Prozent mehr als im letzten Vor-Pandemiejahr 2019. Und ohne die globalen Liefer- und Rohstoffprobleme bei den Herstellern wäre das Resultat noch besser ausgefallen.
Im Segment Motorräder gingen 2022 die Neuzulassungen um über ein Fünftel zurück. Dieses Ergebnis ist allerdings durch einen regulatorischen Effekt verzerrt. Wegen der Öffnung der Klasse bis 125 Kubikzentimetern Hubraum - deren auf 15 PS Motorleistung beschränkte Modelle seit 1. Januar 2021 wie im übrigen Europa auch in der Schweiz von 16-jährigen Neueinsteigenden gefahren werden können - ist der Markt in dieser Kategorie im Vorjahr "förmlich explodiert", wie es Motosuisse formuliert.
Auch 2022 machten die Neuzulassungen in dieser Kategorie beinahe einen Viertel der Motorräder aus. Einzig in der Motorrad-Oberklasse mit mehr als 1000 Kubikzentimetern gab es noch mehr Zulassungen.
Beim zweiten Segment, bei den Rollern, hat laut Motosuisse das Elektro-Zeitalter Einzug gehalten. Der gesamte Markt an Rollern verzeichnete gegenüber 2021 im vergangenen Jahr einen Rückgang um gut 3 Prozent. Dabei nahm aber der Anteil an elektrisch getriebenen Rollern auf knapp 16 Prozent zu.
(sda)