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… oder meine Erlebnisse mit dem Komponisten Paul Burkhard
Ich hatte damals den Schullehrer Jürg Amstein kennengelernt, der zusammen mit Paul Burkhard zusammenarbeitete. Bei einem Kaffeeklatsch meinte Jürg, man könnte doch mit meinen vielen bekannten Melodien ein Musical schreiben, damals nannte man so was noch Operette. Er entwarf eine passende Story mit den dazupassenden Liedern von mir.
Die beiden Freunde Jean Hoffmann und Franz Lindauer waren bereit, die Regie wie auch den musikalischen Teil zu übernehmen. Die Uraufführung war 1987 in Regensdorf auf der Burgruine Altburg und ein grosser Teil der Einwohner spielte dabei mit. Dorothea Gilgen bestreitete damals die Hauptrolle. Zwei Theatersommer lang lief dieses Musical mit vielen bekannten und beliebten Melodien auf dieser Freilichtbühne in Regensdorf. Das Stück wurde in der Folgezeit von diversen Bühnen gespielt. Auch in Basel fanden einige Aufführungen statt, leider zu rasch und zu schlecht inszeniert. In Zürich im Bernhard Theater, hat man es zu meinem 90. Geburtstag erneut aufgeführt. Auch in Einsiedeln ehrte man mich mit einer Aufführung. Der erst kürzlich verstorbene Edi Bär spielte im Orchester mit und in Einsiedeln war Hazy Osterwald Ehrengast.
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Aus dem Tages-Anzeiger vom 12. April 1988
Auf dem Friedhof Fluntern ist in aller Stille im Familienkreis Georg Schmidt begraben worden. Der im Alter von 72 Jahren Verstorbene war zu Lebzeiten unter einem anderen Namen, dem Pseudonym Jürg Amstein*, bekanntgeworden: als Autor von Gesangstexten für Cabaret und Operette. Amstein, in seinem Brotberuf Lehrer in Oerlikon und Affoltern, schrieb viele Texte für Schweizer Kabarettisten, unter ihnen Voli Geiler und Walter Morath, und Libretti für heitere musikalische Bühnenstücke, so etwa für die Operette «Nach em Räge schint d’Sunne», die Artur Beul komponierte. Seinen grössten Erfolg hatte Amstein, den eine enge Freundschaft mit dem Komponisten Paul Burkhard verband, mit dem Libretto zu dessen Musical «Der schwarze Hecht».
Bemerkung: Jürg Amstein wurde 29. September 1916 geboren und ist am 23. März 1988 gestorben.
Seine Pseudonyme: Jürg Amstein, Jürg Ambach, Jürg Hecht
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Artur Beul (Musik) und Jürg Amstein (Libretto) nach der Première des erfolgreichen Musicals «Nach em Räge schint d’Sunne» an den Regensdorfer Musikwochen im Dezember 1987.