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Durch Überschwemmungen sind in Südbrasilien zehn Menschen ums Leben gekommen. Starke Regenfälle führten im Bundesstaat Paraná zur Überflutung des Rio Iguazú, wie das Nachrichtenportal «G1» am Mittwoch berichtete. Das Hochwasser erstreckt sich bis Paraguay und Argentinien.
Die enormen Wassermengen haben Auswirkungen auf den Paraná-Fluss, in den der Rio Iguazú mündet, sowie auf das gesamte Gebiet Alto Paraná in Paraguay. Die Iguazú-Wasserfälle im Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay hatten bereits am Montag den höchsten Wasserstand erreicht, der jemals verzeichnet wurde.
Die Fliessmenge habe 36-Mal den normalen Stand übertroffen, berichtete die Zeitung «Clarín». Aufgrund der Überschwemmungen wurde der Park vorübergehend geschlossen, wurde aber Mittwoch teilweise wieder freigegeben.
In Paraguay und Argentinien werden Vorkehrungen für die drohenden Überschwemmungen durch den Rio Paraná getroffen. In den nächsten Tagen wird der Höchststand des Paraná im Süden Paraguays erwartet, wie die Zeitung «ABC Color» berichtete. Vorsorglich seien bereits 200 Familien in Sicherheit gebracht worden. (sda/dpa)