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Michelle Gisin fordert Rückkehrerin Mikaela Shiffrin
Michelle Gisin gehört im Weltcup-Slalom in Are in Schweden zu den Herausforderinnen von Rückkehrerin Mikaela Shiffrin. Die Obwaldnerin liegt nach dem ersten Lauf mit zwei Hundertsteln Rückstand auf die Amerikanerin auf Platz 2.
Michelle Gisin setzte mit der ersten Fahrt in Are ihre ausgezeichneten Leistungen im Stangenwald fort. Im Slalom schaffte sie mit Rang 3 in Lienz im Osttirol kurz vor dem Jahreswechsel ihre bisher einzige Klassierung unter den ersten drei in diesem Winter, zuletzt schauten die Plätze 4, 6 und nochmals 4 heraus.
Nicht ganz mit den Besten mitzuhalten vermochten Mélanie Meillard und Camille Rast, die in diesem Winter im Slalom ebenfalls zu überzeugen wussten. Das Duo nimmt mit Rückständen von 1,1 und 1,3 Sekunden im Zwischenklassement die Ränge 12 und 16 ein. Nicole Good und Elena Stoffel verpassten die Qualifikation für den zweiten Lauf.
Mikaela Shiffrin fuhr so, als wäre sie nie weg gewesen, als hätte es die Ende Januar in Cortina d’Ampezzo erlittene Verletzung im linken Knie nie gegeben. In den Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup ist sie nicht mehr involviert, dafür steht die Amerikanerin kurz vor dem neuerlichen Gewinn der kleinen Kristallkugel als Auszeichnung für die beste Slalom-Fahrerin des Winters. Bereits Rang 19 würde genügen, um sich diese Trophäe zum achten Mal zu sichern.
In Are ist Mikaela Shiffrin wird nicht nur von Michelle Gisin gefordert. Auch die Kroatin Zrinka Ljutic und die Deutsche Lena Dürr, die 11 beziehungsweise 24 Hundertstel auf die Bestzeit einbüssten, fahren am Nachmittag um den Sieg mit.
(text:sda/bild:keystone)
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