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Animals Asia Foundation - Zehnjähriges Jubiläum Tierschutzarbeit in China
Chengdu, China/München (ots) -
- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -
Am 8. August 2008 feiert die Animals Asia Foundation ihr zehnjähriges Bestehen. Die Tierschutzorganisation von Jill Robinson arbeitet seit der Gründung in China und ist weltweit für ihr Projekt der Mondbärenrettung in China bekannt. Nach CITES als vom Aussterben bedrohte Asiatische Schwarz- oder Kragenbären werden in China auf Bärenfarmen unter qualvollen Bedingungen gefangen gehalten und zweimal täglich durch eine permanent offene Wunde in ihrem Bauch wegen ihrer Galle, die in der TCM Verwendung findet, gemolken.
Robinson, die für ihre Arbeit von Elisabeth II mit einem Orden ausgezeichnet wurde, gelang etwas völlig Außergewöhnliches - von Anfang an in China Fuß zu fassen und dort mit den Behörden zusammenzuarbeiten. In einem Abkommen mit der chinesischen Regierung vom Jahr 2000 geht es um das gemeinsame Ziel der Schließung der schlimmsten Bärenfarmen in Sichuan, die Übergabe von 500 Mondbären an Animals Asia und die langfristige Zusammenarbeit zur Schließung aller Bärenfarmen.
Jill Robinson: "Die letzten zehn Jahre waren für Animals Asia sehr erfolgreich. In diesem Zeitraum wuchs die Organisation von ein paar Menschen in einem Haus im Hinterland Hongkongs auf ein Netzwerk mit über 200 Tierschutzexperten in Asien, England, Deutschland, den USA und Australien."
Auf der Rettungsstation von Animals Asia in der Nähe von Chengdu, Südchina, sind bis heute 247 Bären angekommen. Weitere Meilensteine der Bärenrettung in Asien waren Ende 2005 die erfolgreiche Verabschiedung einer Resolution des Europäischen Parlaments, das ein Ende der Bärenfarmen in China fordert. Ende 2005 unterschrieb Animals Asia ein Abkommen mit der vietnamesischen Regierung, 200 Bären aus Farmen zu retten. Das war zugleich der Startschuss für den Bau einer zweiten Rettungsstation für Mondbären im Tam Dao Tal, unweit von Hanoi.
Ein anderer Projektschwerpunkt liegt beim Verzehr von Hunden und Katzen in China. Hier hat Animals Asia wegweisende Tiertherapieprojekte wie Dr. Hund ins Leben gerufen, mit dem die Organisation inzwischen in zehn Städten in ganz Asien aktiv ist, drei davon im Kernland von China. Außerdem unterstützt die Animals Asia Freundschaftsallianz neu entstehende Tierschutzgruppen in China.
Jill Robinson dazu: "Die aufregendste Entwicklung der letzten Jahren ist aus unserer Sicht die zunehmende Zahl von Menschen, die das Thema Tierschutz aktiv aufgreifen und entsprechend dieser Überzeugung handeln. Allein in China haben wir ein Netzwerk aus mehr als 40 eigenständigen Gruppen. Das vergangene Jahrzehnt hat gezeigt, was entschlossene Bürger, die den Wandel wollen, erreichen können."
ots Originaltext: AAF Animals Asia Foundation e.V.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
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