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"Forbes" gab das geschätzte Vermögen des einstigen Software-Unternehmers Gates, der sich heute in einer philanthropischen Stiftung engagiert, mit 86 Milliarden Dollar an. Gates hatte als 19-Jähriger sein Harvard-Studium abgebrochen, um gemeinsam mit Paul Allen die Software-Firma Microsoft aufzubauen.
Heute hält Gates nur noch 2,5 Prozent der Anteile. Gemeinsam mit seiner Frau Melinda setzt er sich für die Bekämpfung von Armut und Krankheiten ein. Er ist einer der Initiatoren der globalen Impfallianz Gavi und engagiert sich für den Kampf gegen Malaria.
Buffet auf Platz zwei
Auf Platz zwei in der Rangliste kam der US-Investor Warren Buffet, er lag allerdings mit einem geschätzten Vermögen von 75,6 Milliarden Dollar deutlich hinter Gates.
Buffet löste auf Platz zwei den Spanier Amancio Ortega ab. Der 80-jährige Gründer des Textilunternehmens Inditex, zu dem etwa die Modekette Zara gehört, kam mit einem Vermögen von 71,3 Milliarden Dollar auf Platz vier.
Überholt wurde Ortega auch von Amazon-Chef Jeff Bezos. Der 53-jährige Gründer des Internet-Versandhändlers, der seine Geschäftsbereiche stetig erweitert, landete mit einem geschätzten Vermögen von 72,8 Milliarden Dollar auf dem dritten Platz der Rangliste.
Der erst 32 Jahre alte Facebook-Chef Mark Zuckerberg kam auf den fünften Platz. "Forbes" zufolge hat der Gründer des sozialen Netzwerks ein Vermögen von 56 Milliarden Dollar angehäuft.
Unter den reichsten 20 Milliardären sind nur Zuckerberg, Bezos sowie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin jünger als 60 Jahre. Internet-Unternehmer sind in der diesjährigen Rangliste auf dem Vormarsch.
Rätselraten um Trumps Reichtum
Das Rätselraten um Donald Trumps Reichtum geht in die nächste Runde. Laut der neuesten Schätzung von "Forbes" ist das Vermögen des US-Präsidenten wegen Wertverlusten seiner Immobilien auf 3,5 Milliarden Dollar geschrumpft. Damit rutschte der 70-Jährige in der Liste der weltweit reichsten Menschen auf Rang 544 ab. In der Vorjahresausgabe hatte Trump noch mit 4,5 Milliarden Dollar Platz 324 belegt.
Der New Yorker Geschäftsmann liegt seit Jahrzehnten im Clinch mit "Forbes", weil das Magazin sein Vermögen angeblich stets unterschätzt. Er selbst hatte es wiederholt mit mindestens zehn Milliarden Dollar angegeben. Laut "Forbes" zehrt vor allem der Abschwung am New Yorker Immobilienmarkt schon länger am Reichtum von Trump, der viel Geld in Gebäude wie den pompösen "Trump Tower" in Manhattan investiert hat.
Wie wohlhabend der 45. US-Präsident wirklich ist, kann indes weiter nur vermutet werden. Das Milliardärs-Ranking basiert lediglich auf Schätzungen, für die "Forbes" Informationen zu Vermögenswerten wie Aktien, Immobilien, Kunstobjekten oder Luxusgütern aus öffentlichen Quellen zusammenträgt. Trump selbst könnte Klarheit schaffen, doch er weigert sich bislang - trotz heftiger Kritik und entgegen aller Gepflogenheiten - seine Steuererklärung zu veröffentlichen.