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Nach seinem erfolgreichen Jungfernflug ist der für Mars-Missionen ausgelegte US-Raumtransporter "Orion" wie geplant im Pazifik aufgeschlagen. Während seines viereinhalbstündigen Testflugs um die Erde legte die Raumkapsel mehr als 96'000 Kilometer zurück.
"Orion" sei tiefer ins All vorgedrungen als jede andere Raumkapsel in mehr als 40 Jahren, teilte die Raumfahrtbehörde Nasa am Freitag mit. Die US-Marine sollte helfen, die Kapsel aus dem Pazifik zu bergen und zurück ans Festland zu bringen.
Ein erster bemannter Flug in einer Orion-Kapsel ist nicht vor 2021 geplant. Mitte der 2030er Jahre will die Nasa mit der Raumkapsel Menschen zum Mars befördern. Seit Ende des Shuttle-Programms 2011 sind die USA bei bemannten Flügen ins All auf russische Sojus-Kapseln angewiesen.
Der erste Startversuch war am Donnerstag unter anderem wegen technischer Probleme, eines verirrten Bootes und der Wetterverhältnisse verschoben worden.