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Unsere Tricks fürs gute Gelingen Ihres Fondue oder Raclette
1.
Ihr Fondue trennt sich?
Wenn sich das Fondue trennt, so ist der häufigste Grund dafür eine zu hohe Kochtemperatur. Erhitzen Sie Ihr Fondue bei mittlerer Temperatur. Sollte sich Ihr Fondue trennen, so fügen Sie nach und nach etwas Zitronensaft hinzu, bringen Sie es zu leisem Köcheln und rühren Sie es energisch bis die Mischung cremig wird.
Sollten Sie gerade keine Zitrone zur Hand haben, so lösen Sie 1-3 Suppenlöffel Maisstärke (Maizena) in etwas kaltem Wasser oder raumtemperiertem Weisswein auf und geben Sie diese Mischung langsam und unter stetigem Rühren des Fondue hinzu. Erhitzen Sie das Fondue bis zu leichtem Köcheln (es muss Bläschen werfen) und achten Sie auf die Konsistenz, bis sie cremig wird.
2.
Ihr Fondue ist zu flüssig geworden?
Wenn Sie noch Käse übrighaben, so geben Sie ihn hinzu.
Wenn nicht, so lösen Sie 1-3 Suppenlöffel Maisstärke (Maizena) in etwas kaltem Wasser auf geben Sie diese Mischung langsam und unter stetigem Rühren ins Fondue. Bringen Sie das Fondue zum Köcheln und achten Sie auf die Konsistenz. Noch besser ist es, wenn Sie die Stärke in Zitronensaft auflösen, denn er trägt zur Bindung des Käses bei.
Sie haben keine Maisstärke? Keine Sorge! Sie besitzen bestimmt eine andere Stärkesorte. Mehl kann die Lücke füllen, aber Vorsicht: das Fondue muss dann lange genug kochen, sonst wird es einen mehligen Geschmack haben. Wenn Sie weder das eine noch das andere haben, geben Sie eine mehlige Kartoffel ins Fondue und bringen Sie es zu leichtem Köcheln.
3.
Ihr Fondue ist zu dickflüssig geworden?
Verdünnen Sie Ihr Fondue mit raumtemperiertem Weisswein. Geben Sie 0,1dl Weisswein hinzu und rühren Sie. Wenn die Konsistenz noch immer nicht cremig ist, wiederholen Sie den Vorgang bis zum Gelingen. Sollten Sie für Ihr Fondue keinen Alkohol verwenden wollen, so ersetzen Sie beim selben Vorgang den Weisswein durch Wasser oder alkoholfreien Apfelwein.
4.
Sie wollen Ihr Vacherin Fondue noch cremiger haben?
Das Geheimnis besteht darin, beim Zubereiten ganz wenig Zitronensaft beizufügen.
5.
Während dem Essen muss gerührt werden!
Damit Ihr Fondue während der ganzen Mahlzeit cremig bleibt, muss jeder Gast darin rühren, sobald er sein Brotstück hineintaucht. In Fribourg rufen wir unseren Gästen während des Essens « Rühren! » zu.
6.
Mit welchem Wein die Fonduemischung zubereiten?
Ideal ist ein säuerlicher, trockener Weisswein. Nehmen Sie einen offenen Wein! Sein säuerlicher Geschmack eignet sich sehr gut zur Käsemischung.
7.
Fondue ohne Wein?
Gar kein Problem. Ersetzen Sie den Wein einfach durch Wasser, alkoholfreien Apfelwein, Apfelsaft oder gar eine Bouillon, die ihm mehr Geschmack verleihen wird.
8.
Wieviel Brot? Wieviel Käse?
Das hängt natürlich sowohl vom Appetit jedes einzelnen als auch von der Menge des Aperitifs, der gereichten Beilagen und der Nachspeise ab. Richten Sie sich in etwa nach den folgenden Mengen: zwischen 150 und 200 g Fondue und Brot (3-4 Scheiben) pro Person.
Wählen Sie ein Brot mir einer dichten Krume ohne Löcher und einer schönen Kruste.
9.
Genug vom ewigen Brot?
Versuchen Sie es einmal mit geschwellten Kartoffeln oder verschiedenen Gemüsen: al dente gedämpfte Broccoli, Blumenkohl oder Karotten eignen sich gut zum Fondue. Ebenso rohe Champignons. Oder haben Sie Lust auf etwas Exotischeres? Versuchen Sie es mit in Scheiben geschnittenen, säuerlichen Äpfeln oder Birnen.
10.
Zuviel Käse?
Autentik rechnet fürs Fondue mit 225 g Käse pro Person. Sie können aber ohne Weiteres weniger Käse ins Caquelon geben und den restlichen Käse für Ihren nächsten Teigwarenauflauf verwenden. Unsere Verpackungen sind wiederverschliessbar und der Käse kann 2 Wochen lang im Kühlschrank aufbewahrt werden!
11.
Der Crouton, diese geschmacksintensive Kruste.
Es gibt Leute, die gegen Schluss der Mahlzeit die Flamme erhöhen, um den Crouton zu vergrössern. Sie geben am Schluss ein Ei hinein, das sie mit dem Crouton als Spiegel- oder als Rührei geniessen.
Andere hingegen wollen nichts vom Crouton wissen und rühren bis zum Schluss energisch im Fondue, damit die Kruste sich gar nicht erst bilden kann. Die Geschmäcker sind eben verschieden…
12.
Fondue oder Brot übrig?
Es ist selten genug, aber es kann doch vorkommen, dass nach dem Essen etwas Fondue übrigbleibt. Lassen Sie es erkalten, schneiden Sie es und verwenden Sie es für Ihre Gratins. Aus den Brotresten können Croutons oder Paniermehl gemacht werden.
13.
Säubern des Caquelon und der Raclette Pfännchen.
Das Reinigen muss auf den nächsten Tag warten! Weichen Sie das Caquelon noch am Fondueabend in kaltem Wasser mit etwas Salz oder Essig ein. Die Kruste löst sich am folgenden Tag problemlos.
14.
Die Gerüche bekämpfen.
Dass Käsegerichte im Haus Gerüche hinterlassen ist bekannt. Um diese zu bekämpfen, geben Sie 2/3 Wasser und 1/3 Essig in eine kleine Schale und lassen Sie sie über Nacht im Raum stehen. Am folgenden Tag ist Ihre Wohnung frei von den Gerüchen des Vorabends. Eine etwas aufwändigere Lösung: ein halbe Orange in die Sie Gewürznelken gesteckt haben. Innert einigen Stunden sind die Gerüche weg!
Unsere Tricks fürs gute Gelingen Ihres Fondue oder Raclette
1.
COVID 19 und Fondue
Das Covid 19 Virus kann in den hohen Temperaturen des Fondue nicht überleben. Sie gehen daher keinerlei Risiko ein! Halten Sie sich an die üblichen Vorsichtsregeln in Gesellschaft. Und vor allem: Bleiben Sie gesund!
2.
Erhitzen des aus Rohmilch handgefertigten Raclettekäses
Unsere handgefertigten Raclettekäse sind aus Rohmilch gemacht und das Ergebnis eines subtilen Gleichgewichts. Daher sind sie heikler als die standardisierten Raclettekäsesorten, die industriell oder aus pasteurisierter Milch hergestellt werden. Seien Sie besonders vorsichtig beim Erhitzen. Ein paar Dutzend Sekunden können schon zu viel sein.
3.
Erhitzen des Fribourger Fondue
Der Hauptgrund fürs Trennen des Fondue ist eine zu hohe Kochtemperatur. Bereiten Sie Ihre Käsemischung auf mittlerer Temperatur zu, haben Sie etwas Geduld und alles wird reibungslos verlaufen.
4.
Fondue und Raclette sind frei von Laktose und Gluten
Laut der Genossenschaft der Schweizer Milchproduzenten (SMP), bekannt unter dem Namen « Swissmilk », sind Weich-, Halbhart- und Hartkäse von Natur aus laktose- und glutenfrei.