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St-Julien
Im Médoc, südlich von Pauillac und nördlich von Margaux, befindet sich St-Julien, eine relativ kleine Appellation mit einer Fläche von 910 Hektar. Die Böden von St-Julien ähneln einem Kieselkopfsteinpflaster, sind aber in Wirklichkeit viel komplexer aufgebaut. Der Untergrund ist sehr vielfältig aufgebaut, reich an Kies, Sand, Lehm bis hin zu Kieselsteinen. In St-Julien liegen 11 der 1855 als Grand Cru Classé eingeteilten Gewächse.
Zu diesen gehören die drei herausragenden Léoville-Güter: Château Leoville-Barton, Château Leoville-Las-Cases und Château Leoville-Poyferré, sowie weitere Zugpferde des St-Julien: Château Ducru-Beaucaillou und Château Gruaud-Larose.
St-Julien-Weine bieten eine sehr homogene Qualität. Sie sind lieblich und kräftig zugleich, haben eine kräftige Farbe, sind saftig und bieten ein unvergleichliches Bouquet. Man sagt, die Weine von St-Julien seien eine gelungene Synthese aus den eher femininen Weinen des Margaux und den korpulenten Weinen des Pauillac.
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