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Ziel der sogenannten Monismus-Vorlage ist es, ambulante und stationäre Gesundheitsleistungen künftig aus einer Hand zu finanzieren. Heute werden ambulante Behandlungen allein von den Krankenkassen bezahlt, aus Prämiengeldern. Stationäre Leistungen übernehmen zu mindestens 55 Prozent die Kantone. Den Rest bezahlen die Kassen.
Die Gegner der Vorlage argumentieren, diese sei gefährlich für das Pflegepersonal, die Versorgungsqualität und für die Versicherten. Die Reform verschiebe die Macht weg von den Kantonen hin zu den Krankenkassen.
Die Gewerkschaft VPOD hat bis am 18. April Zeit, die für das Referendum notwendigen 50'000 Unterschriften zu sammeln.