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Wie funktioniert Ihre Solaranlage?
Mit der Unerschöpflichkeit der Sonne ist der Solarstrom essentieller Bestandteil der erneuerbaren Energien. Erfahren Sie hier, wie wir uns die Energie der Sonne zu Nutze machen.
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Die Solarmodule fangen mit Hilfe der Solarzellen die Sonnenenergie ein und produzieren so Gleichstrom. Dieser wird durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt. Nun kann der Strom genutzt oder ins lokale Elektrizitätsnetz eingespeist werden.
Solarzellen bestehen aus Halbleitern. Diese erzeugen unter Lichteinfluss elektrische Energie. Der Strom wird durch metallische Kontakte gesammelt und als Gleichstrom in den Wechselrichter eingespeist. Es gibt eine Vielzahl an Solarzellen-Technologien bei denen zwischen kristallinen und Dünnschicht-Solarzellen unterschieden wird. Am häufigsten verwendet werden kristalline Solarzellen, die entweder aus monokristallinem oder polykristallinem Silizium hergestellt werden.
Monokristaline Solarzellen
Monokristalline Solarzellen haben eine dunkle, eher schwarze Färbung und werden aus einem sogenannten Einkristall hergestellt. Dieser wird aus der Siliziumschmelze gezogen und weist dadurch sehr regelmässige Strukturen auf. Der Fertigungsprozess ist etwas energieintensiver und aufwändiger als die Herstellung von polykristallinen Solarzellen. Der Modulwirkungsgrad liegt aber entsprechend etwas höher bei 17% bis 21% im Schnitt.
Polykristaline Solarzellen
Polykristalline Solarzellen bestehen, im Gegensatz zu monokristallinen Solarzellen, aus mehreren kleinen Kristallen und sind eher bläulich gefärbt. Das flüssige Silizium wird in Blöcke gegossen und beinhaltet dadurch Kristalle verschiedener Grösse und Orientierung. Diese Herstellungsweise ist kostengünstiger, hat jedoch aufgrund der unregelmässigen Kristallstrukturen einen etwas geringeren Wirkungsgrad der Solarzelle zur Folge.
Dünnschichtsolarzellen
Dünnschichtsolarzellen sind im Gegensatz zu konventionellen Solarzellen etwa um den Faktor 100 dünner. Aus diesem Grund müssen die Solarzellen auf einem Trägermaterial angebracht werden, wofür es unterschiedliche industrielle Herstellungsverfahren gibt. Aufgrund der tiefen Materialkosten können Dünnschichtsolarzellen langfristig eine wesentliche Preissenkung verursachen. Weil die Wirkungsgrade jedoch noch unter jenen von kristallinen Solarzellen sind, werden Dünnschichtzellen weit weniger häufig eingesetzt.
Im Solarmodul werden mehrere Solarzellen in Serie geschalten um eine geeignete Spannung zu erreichen. Diese werden dann, geschützt vor Witterungseinflüssen in Glas und Kunststoff verpackt, als Bauteile für Solaranlagen eingesetzt.
Der Modulwirkungsgrad definiert dabei die Leistung eines Photovoltaikmoduls. Genauer gesagt, wird dadurch die Effektivität der Energieumwandlung im Modul wiedergespiegelt. Ein Modulwirkungsgrad von 15% beispielsweise bedeutet, dass 15% der Sonnenenergie, welche auf das Modul einstrahlt, in Strom umgewandelt wird. Der Wirkungsgrad hängt von der verwendeten Zelltechnologie ab und liegt in der Regel zwischen 11% und 21%.
Unter unseren Produkten finden Sie eine Übersicht der von uns verwendeten Solarmodule.
Der Wechselrichter verbindet die Solarmodule mit dem Wechselstromnetz. Er wandelt den Gleichstrom (DC), welcher auf dem Dach produziert wird, in Wechselstrom (AC) um. So kann er ins Elektrizitätsnetz eingespeist oder direkt im Haushalt verbraucht werden. Wichtige Grössen sind der Wirkungsgrad und die Zuverlässigkeit von Wechselrichtern. Um die AC-Ausgangsleistung des Wechselrichters richtig auf die Solaranlage abzustimmen, wird die optimale Auslegung jeweils durch unsere Projektleiter bestimmt.
Um das für Sie optimale Produkt zu finden, haben wir verschiedene Wechselrichter im Sortiment.