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In Idas Bauch kribbelt es. Ob das wohl an Jost liegt? Erst hat ihre Mutter das ganze Haus auf den Kopf gestellt, eine riesige Putzerei veranstaltet und Ida in die Flucht geschlagen. Dann ist Mutters Freundin mit ihrem Sohn eingetroffen. Beim Mittagessen beäugt Ida Jost vorsichtig: Er gefällt ihr. Nach abgelegter Anfangsscheu errichten die beiden Kinder am Bach hinter dem Haus ein Flaschenpostamt und verschicken Blätterbriefe per Baumrindenschiffen. Am Abend summt es in Idas Bauch, als sie an Josts Jacke riecht. Als sie am nächsten Tag ihren Grossvater zur Ärztin begleitet, bestätigt ihr diese, dass Herzstolpern in Idas Fall ganz normal sei. Der Nachmittag wird wunderschön: Die beiden Kinder bauen ihr Postamt aus. Ida kann es nicht fassen, als am nächsten Tag Jost und seine Mutter abreisen. Zum Glück haben die beiden Mütter beschlossen, dass Ida und ihre Mutter schon bald einen Gegenbesuch im Hamburg machen. Hier errichten Ida und Jost auf dem Balkon mit Papierfliegern eine Flugzeugpost. Ob sie wohl bis in Idas Dorf reicht? Dies verneint Jost, verspricht aber, dass er Ida anrufen will. Die Geschichte einer ersten Kinderliebe wird von farbigen Bildern von Daniela Bunge begleitet, die die poetische Atmosphäre treffend einfangen.