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Klima
in Marokko
Das Klima Marokkos zeigt einen Übergang vom mediterran beeinflussten
Nordwesten des Landes zum saharisch-kontinentalen Südosten und
Süden.
Der Hohe und Mittlere Atlas bilden mit ihrem Hauptkamm die
Klimascheide. Der nordwestliche Landesteil hat ein mediterranes
Klima mit trockenheißen Sommern (mittleren Augusttemperatur von 23
°C). Die Winter sind mild (Januarmittel 12 °C) und regenreich, wobei
die Niederschlagsmengen nach Süden hin geringer werden (Tanger 900
mm, Agadir 200 mm Jahresniederschlag).
Landeinwärts nimmt der mildernde Einfluss des Meeres rasch ab, so
dass in der zentralen Meseta und im Atlasgebirge ausgeprägtes
Kontinentalklima herrscht: In Marrakesch (Augustmittel 29 °C) können
im Sommer 45 °C erreicht werden, während im Winter die Temperaturen
um den Gefrierpunkt liegen können; an Niederschlag fallen kaum 250
mm. Dagegen bringen Steigungsregen im Westen der Gebirge zum Teil
mehr als 1.000 mm Niederschlag pro Jahr, der über 1.000 m Meereshöhe
in den Wintermonaten gewöhnlich als Schnee fällt.
In den südlich des Atlas gelegenen Sahara-Randgebieten herrscht
extrem trockenheißes Wüstenklima. Es fallen nur unregelmäßig
Niederschläge, die selten 200 mm im Jahr erreichen, so dass Ackerbau
lediglich in Oasen mit Bewässerung betrieben werden kann. Während
der Sommermonate weht zeitweise der Schirokko, ein heißer,
staubbeladener Wind aus der Sahara.
Die beste Reisezeit in Marokko liegt für die Küstengebiete in
den Monaten April bis November, für das Landesinnere im Zeitraum von
Oktober bis Mai
Diese Klimakurzinfos stammen von
TransAfrika - Länderinformationen Marokko.
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