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Kaum ein Stein auf dem anderen bleibt in der Zusammensetzung der Beachvolleyball-Duos. Sébastien Chevallier spielt nach dem Rücktritt von Sascha Heyer ab der kommenden Saison mit dem Laupener Mats Kovatsch, der einst mit Bösingen in der 1. Liga gespielt hatte, zusammen. Die Zukunft des Olympia-Duos Patrick Heuscher und Jefferson Bellaguarda ist ebenso offen wie die von Martin Laciga. Der Freiburger steht im Moment noch ohne Partner da, weil sich Jonas Weingart neu mit Philip Gabathuler zusammengetan hat.
Nachdem Weingart im Team mit Laciga die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London verpasst hat, strebt er nun mit Gabathuler, der seinerseits zuletzt ein Jahr pausiert hat, die Teilnahme 2016 in Rio de Janeiro an. Weingart kam damit dem Entscheid Lacigas, ob dieser seine Karriere überhaupt fortsetzen wird, zuvor.
«Zeit ist noch nicht reif»
«Wir haben diesen Beschluss zusammen gefällt. Ich muss nach wie vor zunächst einen Überblick über meine Situation gewinnen», sagt der 37-jährige Laciga, der sich dafür Zeit lässt. In erster Linie gehe es darum abzuklären, ob seine Gesundheit–der Kerzerser hat Knieprobleme–Spitzensport überhaupt noch zulässt (vgl. FN vom 19. September). «Die Zeit für einen Entscheid, ob ich meine Karriere fortsetze, ist noch nicht reif.»
Der dreifache Europameister, Vize-Weltmeister und dreifache Olympia-Teilnehmer (in Sydney und Athen jeweils Fünfter) Martin Laciga gehört mit Bruder Paul zu den Pionieren im Beachvolleyballsport.