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Ein Schweizer stellte drei Bankkonti an Internet-Betrüger aus Benin zur Verfügung. Er soll geglaubt haben, es handle sich um eine Spendenaktion für eine kranke Frau.
Landschaft in Benin: Eine Frau aus dem afrikanischen Land bat einen Schweizer, ein Spendenkonto zu eröffnen.
Aus Hilfsbereitschaft wurde Geldwäscherei: Ein geschiedener, 54-jähriger Schweizer Chauffeur lernte im Mai über eine Internet-Plattform eine Frau aus Benin kennen, die sich ihm gegenüber mit einer Schweizer Identitätskarte auswies. Es entwickelte sich ein intensiver Whatsapp-Chat. Bald einmal teilte ihm die Frau mit, dass ihre Mutter krank sei und ihr Onkel eine Geldsammelaktion im Internet starten würde. Sie bat darum, dass der Chauffeur dafür ein Bankkonto in der Schweiz eröffnen sollte, da die Banken in Afrika «nicht anständig» seien.