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Magen- und Darmbeschwerden
Der Gastroenteritiserreger ist die Folge einer bakteriellen oder viralen Infektion. Er tritt häufiger bei Babys auf, die nicht gestillt werden, da die Bakterien bei der Vorbereitung der Fütterutensilien in die Nahrung gelangen können. Babys unter sechs Monaten sind besonders anfällig für diesen Erreger, bei dem aufgrund von Austrocknung auch eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich sein kann.
Gastroenteritis tritt selten bei Babys auf, die ausschließlich gestillt werden. Sollte sich das Baby trotzdem anstecken, fahren Sie unbedingt mit dem Stillen fort, da das Kind sonst dehydriert. Schwere Fälle erfordern die zusätzliche orale Einnahme von Flüssigkeit.
Tritt nach einer akuten Gastroenteritisinfektion weiterhin Durchfall auf, kann dies an einer kurzfristigen Laktoseintoleranz liegen. Stillbabys sollten dann weiterhin gestillt werden, bei nicht gestillten Babys können Sie auf laktosefreie Milch umsteigen. Wenn Sie Ihr Baby bereits abstillen, sollten Sie unbedingt medizinischen Rat zum Absetzen von milchhaltigen Nahrungsmitteln einholen. Dies sollten Sie ausschließlich unter Beobachtung durch Ihren Arzt nach Anweisung eines Ernährungsexperten erwägen.