Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03094.jsonl.gz/1381

Mit zweigeschossigen Volumendurchbrüchen werden Sichtachsen und räumliche Beziehungen zum Viadukt wie auch zur Bachlandschaft hergestellt.
Die städtisch geprägte Ortschaft Dübendorf liegt nahe der Stadt Zürich. Baugebiet ist das Zwicky-Areal, ein ehemaliger Industriestandort, der sich zu einem urbanen Quartier mit vielfältigem Wohn- und Arbeitsraum entwickelt. Das Grundstück begrenzen nordseitig das S-Bahn-Viadukt und südlich der sogenannte Chriesbach und Naherholungsraum.
Der Knick, jeweils auf der Längsseite des Baukörpers – ein blockrandartig gesetztes Gebäude mit insgesamt 192 grosszügigen Lofts und Wohnungen – lässt das Volumen weniger wuchtig erscheinen. Mit zweigeschossigen Volumendurchbrüchen werden Sichtachsen und räumliche Beziehungen zum Viadukt wie auch zur Bachlandschaft hergestellt.
Der geschützte Innenhof stellt eine innere Gegenwelt zum Viadukt-Bauwerk dar. Er ist sehr eng gehalten, von karger Vegetation geprägt, erscheint «strassenartig», da er die Breite von elf Metern aufweist und erschliesst alle Gebäudeteile. Die kontrastierenden Farben unterstreichen die verschiedenen raumbildenden Volumina des Innenhofs und geben ihnen eine eigene Identität.
Die Aussenräume der einzelnen Wohnungen richten sich allesamt zur lärmabgewandten Seite mithin zum Naherholungsraum aus. Das äussere Erscheinungsbild widerspiegelt die Dualität der Umgebung: Lochfassade auf der Viadukt- und Hofseite, mediterraner Touch mittels durchgehenden Balkonbrüstungen zur südseitigen Bachlandschaft.
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Schnitt
auf Karte anzeigen