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|Olympische Ruder-Regatta in Rio de Janeiro gestartet|
Heute Montag musste das Schweizer Team einen Rückschlag verdauen. Gleich im ersten Rennen des Tages ruderte der Männer-Doppelvierer im Hoffnungslauf um den Finaleinzug. Nach vielversprechendem Start und Zwischenrang drei bei Streckenhälfte gelang es dem Quartett nicht mehr, auf der zweiten Streckenhälfte zuzulegen. Der Schweizer Doppelvierer wurde Vierter. Deutschland gewann vor Grossbritannien. Diese beiden Boote stehen im Finale. Litauen, Schweiz, Kanada und Neuseeland rudern am Mittwoch im B-Final um Olympiadiplome. Eine solide Leistung zeigten Daniel Wiederkehr und Michael Schmid im Vorlauf der leichten Doppelzweier. Nach einer Aufholjagd resultierte ein dritter Rang hinter Südafrika und Grossbritannien, jedoch vor China und Gastgeber Brasilien. Da nur zwei Boote direkt in die Halbfinals vorstiessen, rudern Schmid/Wiederkehr am Dienstag im Hoffnungslauf.
Dienstag, 9. August 2016
09:20 Uhr (14:20 Uhr Schweizer Zeit): Skiff Frauen (Jeannine Gmelin) im 2. Viertelfinal
SWE, SUI, AUT, USA, EGY, TTO --> 1.-3. Rang geht in den Halbfinal, Rest in den C/D-Halbfinal.
Dienstag, 9. August 2016
11:00 Uhr (16:00 Uhr Schweizer Zeit): Vierer-ohne Leichtgewichte (Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch, Lucas Tramèr) im 2. Halbfinal
CZE, GRE, USA, DEN, CHN, SUI --> 1.-3. Rang geht in den A-Final, Rest in den B-Final.
Dienstag, 9. August 2016
11:50 Uhr (16:50 Uhr Schweizer Zeit): Doppelzweier Leichtgewichte (Michael Schmid, Daniel Wiederkehr) im 2. Hoffnungslauf
BRA, GER, JPN, SUI, AUT, HKG --> 1.-2. Rang geht in den Halbfinal, Rest in den C/D-Halbfinal.
Die Rennen vom 7. August 2016 konnten nicht stattfinden. Starker Wind hatte die Regattastrecken-Installation (Albano-System) in Mitleidenschaft gezogen. Zudem war aufgrund des hohen Wellengangs nicht an Ruder-Rennen zu denken. Die Rennen sind auf Montag verschoben und ein neuer Zeitplan wurde publiziert.
Die Schweizer Ruder-Delegation weilt seit rund einer Woche in Rio de Janeiro und hat auf der im "look of the games" hergerichteten Ruderstadion an der Lagoa Rodrigo de Freitas täglich trainiert. Die Vorläufe am ersten Wettkampftag waren von heftigem Wind beeinträchtigt, so dass auf den mittleren tausend Metern Boote voll liefen, beinahe sanken und die Athleten nur mit grösster Mühe durch die rollenden Wellen kamen. Jeannine Gmelin und der leichte Vierer-ohne gelang die direkte Qualifikation für die nächste Runde. Jeannine Gmelin wurde hinter China Zweite und steht im Viertelfinal. Der leichte Vierer-ohne wurde Vorlauf-Dritter mit geringem Abstand auf Sieger Italien und China. Der Männer-Doppelvierer verpasste die direkte Finalqualifikation um hauchdünne 0.24 Sekunden und rudert am Montag im Hoffnungslauf nochmals um den Finaleinzug.