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George Bernard Shaw «Pygmalion»
Gemeindesaal Stäfa | 19.30 Uhr
Dreiländer-Theater Basel
Aus einem einfachen Blumenmädchen wird eine Dame von Welt: Prof. Higgins hat mit seinem Freund Oberst Pickering gewettet, Eliza Doolittle in sechs Monaten ohne Probleme in die beste Gesellschaft einführen zu können. Er gewinnt die Wette, rechnet aber nicht mit der Eitelkeit und Eigenständigkeit von Eliza! In «Pygmalion», aus dem später das weltberühmte Musical «My Fair Lady» entstanden ist, schuf Shaw eine der erfolgreichsten Komödien. Gestalten wie der kauzige und doch charmante Professor Higgins, die ruppige und doch sehr weibliche Eliza Doolittle, der derbe und urwüchsige komische Vater Doolittle, sie alle besitzen so viel Farbe und Witz, dass sie zu den populärsten Figuren des neueren Theaters zählen. «Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen» – dieser Zungenbrecher unter den Evergreens stammt aus dem Musical «My Fair Lady», das schon in der ersten Broadway-Produktion die Rekordzahl von 2717 Vorstellungen erreichte.
Den Titel «Pygmalion» entlehnt Shaw einer Episode aus den «Metamorphosen» des römischen Dichters Ovid. Der griechische Bildhauer Pygmalion schafft eine weibliche Statue von solcher Vollendung, dass er sich grenzenlos in sein eigenes Werk verliebt. Auf sein inständiges Bitten erweckt die Göttin Aphrodite die Figur zum Leben.