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Erst vor Kurzem machte Marcel Reif mit einer Aussage im «Doppelpass» Schlagzeilen. Nun war er in einer anderen Live-Sendung zu Gast und sorgte mit einer Aussage um Breel Embolo für einen neuen Aufreger.
Blue-Experte Marcel Reif hat mit einer Aussage in einer Live-Sendung der «Bild» für Empörung gesorgt. Der 71-Jährige wurde auf den Fall Breel Embolo angesprochen. Der Gladbach-Stürmer war laut Polizeiberichten in der vergangenen Woche auf einer illegalen Corona-Party, dementierte aber zunächst die Teilnahme daran.
Reif sprach den Gladbacher Teamkollegen folgende Empfehlung aus: «Wissen Sie, was mir gefallen würde? (...) Es gab so eine bestimmte innere Hygiene, um es mal sehr vorsichtig und sehr freundlich auszudrücken, in der Kabine nach dem Motto: ‹Trainer, könnten Sie mal kurz rausgehen, wir brauchen mal fünf Minuten.› Dann machte man die Musik laut und dann wurde demjenigen mitgeteilt mit relativ klaren, auch nonverbalen Mitteln, was geht und was nicht geht.» Mit einem Lachen fügte er noch den Begriff «Körpersprache» an, nachdem der Moderator der «Bild» den kruden Vorschlag Reifs als «spannend» betitelte.
Die Aussagen des langjährigen Fussball-Kommentators stiessen auf Social Media sofort auf Kritik. Denn die Forderung nach «nonverbalen Mitteln» mit der Ergänzung der «Körpersprache» liessen darauf schliessen, Reif empfehle Gewalt als Mittel zur Bestrafung. Sein Kommentar wurde als «menschenverachtend» und «bedenklich» betitelt.
Bereits vor zwei Wochen wurde eine Aussage des 71-Jährigen diskutiert. Reif bediente sich im «Doppelpass» bei Sport1 am Begriff «Jungtürken», woraufhin sich auch der Sponsor der Sendung zu Wort meldete. (pre/tol)