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Das Schweizer Para-Cycling-Nationalteam präsentiert sich beim Weltcup-Auftakt in Adelaide in hervorragender Verfassung. Flurina Rigling und Celine van Till eröffnen die Saison mit zwei Siegen, Franziska Matile-Dörig, Benjamin Früh und Fabian Recher fahren ebenfalls aufs Podest.
Auf der anderen Seite der Erde hat der Strassenradsport Hochsaison. Eingebettet in die World Tour-Rundfahrt Tour Down Under, haben die Para-Cyclerinnen und Para-Cycler in Adelaide in den vergangenen fünf Tagen den ersten von drei Weltcup-Events bestritten.
Schweizerseits ist der Saisonstart geglückt. Flurina Rigling und Céline van Till, die Weltmeisterinnen von Glasgow, liessen sich sowohl im Einzelzeitfahren als auch im Strassenrennen als Siegerinnen feiern. Franziska Matile-Dörig musste in beiden Wettkämpfen einzig der Einheimischen Emily Petricola den Vortritt lassen, derweil sich Roger Bolliger im Strassenrennen als Vierter einreihte.
Bei den Handbikerinnen und Handbikern realisierte Fabian Recher im Strassenrennen als Dritter seinen ersten Weltcup-Podestplatz seit zwei Jahren. Der Berner Oberländer setzte sich im Sprint einer Dreiergruppe durch. Benjamin Früh wurde im Zeitfahren hinter dem Italiener Fabrizio Cornegliani Zweiter, Sandra Stöckli landete 47 Sekunden neben dem Podest auf dem vierten Rang.
Ebenfalls erfreulich verlief das Team Relay. Das aus Früh, Recher und Routinier Heinz Frei bestehende Schweizer Team belegte den vierten Platz.
Das Hitzetraining im Vorfeld und die frühe Anreise hätten sich ausbezahlt, sagt Standing-Nationaltrainer Dany Hirs. „Zuerst hatten wir Temperaturen von bis zu 36 Grad, danach monsunartige Regenfälle bei 16 Grad.“ Die Leistungen seien gut bis sehr gut, die Resultate sehr erfreulich. „Im Olympia-Ranking konnten wir Nationen, die uns auf den Fersen sind, hinter uns lassen; das ist extrem wichtig. Ebenso wichtig ist aber, dass wir nun nicht nachlassen.“
Weiter geht es Ende März mit den Bahn-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro, im Mai stehen dann die Weltcup-Events in Maniago (ITA) und Ostende (BEL) an.
Text: Swiss Cycling
Foto: Celine van Till auf Goldkurs. zvg