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Die Sozialkommission des Nationalrats erteilt der Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» eine Abfuhr. Die Initiative stelle das System der Sozialversicherungen und der Bundesfinanzen fundamental infrage und schwäche den Wirtschaftsstandort Schweiz.
Der Arbeitgeberverband ist ebenfalls vehement gegen die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Es würde negative Arbeitsanreize schaffen – eine vierköpfige Familie erhielte über 6000 Franken monatlich, ohne einen Finger zu krümmen – und unser bedarfsgeleitetes Sozialsystem aushebeln. Dazu wäre es schlicht nicht finanzierbar. Bei einem monatlichen Pro-Kopf-Einkommen von 2500 Franken müsste der Bund über 150 Milliarden mehr einnehmen als heute. Überdies würde ein bedingungsloses Grundeinkommen unerwünschte Einwanderungsanreize schaffen. Deshalb: Nein zu diesem Gedankenexperiment.