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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AK.2012.00032 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiber Stocker Urteil vom 29. Januar 2014 in Sachen 1. X.___ 2. Y.___ 3. Z.___ Beschwerdeführende Beschwerdeführerin 1 vertreten durch Rechtsanwältin Christine Kessi Holbeinstrasse 34, Postfach, 8034 Zürich Beschwerdeführer 2 vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler Wiegand Kübler Rechtsanwälte Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur Beschwerdeführer 3 vertreten durch lic. iur. A.___ gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: B.___ Beigeladener vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe Kanzlei am Münster Münsterplatz 5, D-78462 Konstanz Zustelladresse: Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe Chirchefäld 11, 8564 Wäldi Sachverhalt: 1. 1.1 Die C.___ mit Sitz in D.___ war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin ange schlossen und rechnete mit ihr die paritätischen und FAK-Beiträge ab (Urk. 13/423-424). Mit Verfügung vom 30. August 2006 eröffnete der Konkurs richter des Bezirksgerichts O.___ über die Gesellschaft den Konkurs (Urk. 13/422). Am 17. Oktober 2006 meldete die Ausgleichskasse im Konkurs der C.___ eine Forderung von Fr. 216'829.25 zur Kollokation an (Urk. 13/179). Am 24. August 2007 wurden der Kollokationsplan und das In ventar zur Einsicht aufgelegt (Urk. 13/186). Das Konkursamt F.___ teilte der Ausgleichskasse auf entsprechende Anfrage am 31. August 2007 mit, dass sie im Konkurs der C.___ vermutlich voll zu Schaden kommen werde (Urk. 13/188). 1.2 Mit Verfügungen vom 21. Februar 2008 (Urk. 13/190-193) verpflichtete die Aus gleichskasse X.___ (damaliger Name: E.___ ), Z.___, B.___ und Y.___, die ehemals als Verwaltungs räte beziehungsweise als Geschäftsführer der Konkursitin amteten, in solidari scher Haftung zur Bezahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 212'342.55. Die dagegen erhobenen Einsprachen (vgl. Urk. 13/200, 13/202, 13/205, 13/217 und 13/227) hiess die Ausgleichskasse mit Entscheiden vom 11./12. Mai 2009 (Urk. 13/229-230 und 13/235-236) teilweise gut und redu zierte die von den ehemaligen Organpersonen der Konkursitin geforderten (soli darisch miteinander verbundenen) Schadenersatzforderungen folgendermassen: In Bezug auf X.___ und Z.___ wurde der zu leistende Schadenersatz auf Fr. 96'656.70 festgesetzt; in Bezug auf B.___ und Y.___ wurde die Höhe der Schadenersatzforderung auf Fr. 211'616.15 reduziert. 1.3 Die dagegen von X.___, Z.___, B.___ und Y.___ erhobenen Beschwerden (Urk. 13/247-250) hiess das Sozialver sicherungsgericht mit Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) in dem Sinne gut, dass die angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 aufge hoben wurden und die Sache - unter Feststellung der grundsätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden - an die Ausgleichskasse zurückgewiesen wurde, da mit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. Auf die dagegen von X.___ und Z.___ erhobenen Beschwer den trat das Bundesgericht mit Urteilen 9C_383/2011 und 9C_386/2011 vom 14. Juni 2011 (Urk. 13/336-337) nicht ein. 1.4 Am 5. Januar 2012 führte die Ausgleichskasse bei der Konkursitin eine ausseror dentliche Arbeitgeberrevision durch (Urk. 13/346-347). Mit Verfügungen vom 10. Februar 2012 (Urk. 13/348-351) verpflichtete die Aus gleichskasse Z.___, X.___, B.___ und Y.___ in solidarischer Haftung zur Bezahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 212‘362.55. Während B.___ die gegen ihn gerichtete Schadenersatzverfügung – soweit ersichtlich – unangefochten in Rechtskraft erwachsen liess, erhoben X.___, Y.___ und Z.___ mit Eingaben vom 9., 1 2. und 14./15. März 2012 (Urk. 13/385, 13/397 und 13/404) Einsprachen. In teilweiser Gutheissung der Einsprachen reduzierte die Ausgleichskasse die Schadenersatzsummen mit Entscheiden vom 13. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 auf Fr. 96‘656.70 für X.___ (Urk. 2) und Z.___ (Urk. 9/2) sowie auf Fr. 211‘616.15 für Y.___ (Urk. 6/2). 2. 2.1 Dagegen liessen X.___, Y.___ und Z.___ mit Eingaben vom 14. Mai 2012 (Urk. 1), 23. Mai 2012 (Urk. 6/1) und 12. Juli 2012 (Urk. 9/1; vgl. auch Urk. 7/1) Beschwerde erheben. X.___ liess dabei folgende Anträge stellen (Urk. 1): 1. Der Einspracheentscheid vom 13.04.2012 sei aufzuheben. 2. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin keine Schadener satzpflicht im Sinne von Art. 52 AHVG trifft. 3. […] 4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be schwerdegegnerin. Y.___ liess Folgendes beantragen (Urk. 6/1): - Der Einspracheentscheid der SVA Zürich, Ausgleichskasse vom 19. April 2012 sei ersatzlos aufzuheben. - Eventualiter sei der Beschwerdeführer zu Schadenersatz im Um fang von höchstens Fr. 67‘464.20 zu verurteilen. - Alles unter Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWSt.) zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Z.___ liess sinngemäss beantragen, es sei der Einspracheentscheid vom 6. Juni 2012 (Urk. 9/2) aufzuheben beziehungsweise die Haftungssumme zu reduzieren (Urk. 9/1; vgl. auch Urk. 7/1 und Urk. 10). 2.2 Mit Verfügungen vom 13. Juli 2012 (Urk. 5) und 17. Juli 2012 (Urk. 8) wurden sämtliche Beschwerdeverfahren vereinigt. In ihrer Beschwerdeantwort vom 29. August 2012 (Urk. 12) schloss die Ausgleichskasse auf Abweisung der Be schwerden. Replicando liessen X.___ (Urk. 25), Y.___ (Urk. 27) und Z.___ (Urk. 28) an den gestellten Anträgen festhal ten. In ihrer Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) reduzierte die Ausgleichs kasse ihre Schadenersatzforderungen in Bezug auf X.___ und Z.___ auf Fr. 95‘156.70 und in Bezug auf Y.___ auf Fr. 210‘116.15. Mit Verfügung vom 31. Mai 2013 (Urk. 35) wurde B.___ zum Pro zess beigeladen. Am 5. September 2013 (Urk. 43) liess er seine Stellungnahme ins Recht reichen (Urk. 43). Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erforder lich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Mit Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) hob das Sozialversicherungsgericht – wie bereits ausgeführt – die damals angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 auf und wies die Sache - unter Feststellung der grund sätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden - an die Beschwerdegegnerin zu rück, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vor nehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu ver füge. Im genannten Entscheid hielt das Sozialversicherungsgericht in E. 7 fest, dass die Haftungsvoraussetzungen von Art. 52 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) in Bezug auf sämtliche Beschwerde führenden gegeben seien (Schaden, Rechtswidrigkeit, qualifiziertes Verschulden und adäquater Kausalzusammenhang), es die herrschende Aktenlage aber nicht erlaube, die genaue Höhe der einzelnen Solidarforderungen zu bestimmen. Des halb wurden die angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 unter Feststellung der grundsätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. Daran ist festzuhalten. Für eine erneute Prüfung der generellen Haftungsvoraus setzungen besteht vorliegend kein Anlass. Es kann auf die entsprechenden Er wägungen im Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) verwiesen werden. 1.2 Zu prüfen ist vorliegend demzufolge einzig, wie hoch der von den einzelnen Beschwerdeführenden, die grundsätzlich untereinander und zusammen mit dem Beigeladenen solidarisch haften, zu leistende Schadenersatz ist. 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin machte unter Berücksichtigung der in der Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) erfolgten Reduktion gegenüber der Beschwerdefüh rerin 1 und dem Beschwerdeführer 3 Forderungen in der Höhe von Fr. 95‘156.70 und gegenüber dem Beschwerdeführer 2 eine solche von Fr. 210‘116.15 geltend. In den angefochtenen Einspracheentscheiden führte die Ausgleichskasse aus, dass sie in Nachachtung des Urteils des Sozialversicherungsgerichts vom 11. März 2011 am 5. Januar 2012 eine ausserordentliche Arbeitgeberkontrolle beziehungsweise eine Revision des Jahres 2005 durchgeführt habe. Der Revisor habe die Lohnausweise überprüft, sie mit der AHV-Deklaration sowie der SUVA-Deklaration verglichen und dabei festgestellt, dass die eingereichten Jahresabrechnungen korrekt seien. Es seien lediglich die Beitragszeiten „von bis“ bei den doppelt - nämlich bei der C.___ und bei der G.___ - aufgeführten Mitarbeitern in dem Sinne falsch gewesen, als dass jeweils die Beitragszeit 01 – 12 anstatt 07 – 12 aufgeführt worden sei. Durch die Lohnausweise und Excel- Rekapitulationen sei eindeutig belegt, dass die auf beiden Jahresabrechnungen aufgeführten Personen von Januar bis Juni 2005 bei der G.___ und von Juli bis Dezember 2005 bei der C.___ angestellt gewesen seien und dass entsprechend abgerechnet worden sei. Deshalb sei klar, dass die Grundlagen der Schadenersatzsumme nicht zu beanstanden seien (Urk. 1, Urk. 6/2 und Urk. 9/2 jeweils E. 3a). An diesen Ausführungen hielt die Beschwerdegegnerin auch noch in d er Be schwerdeantwort vom 29. August 2012 fest (Urk. 12 S. 2 Ziffer 3). Von diesem Standpunkt rückte s ie allerdings in ihrer Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) ab: Aufgrund der von der Beschwerdeführerin 1 eingereichten Unterlagen (Zivilklage betreffend Löhne für September bis Dezember 2005) sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie für die Mo nate September und Oktober 2005 effektiv keinen Lohn von der C.___ erhalten habe. Somit reduziere sich die Schadenssumme um die Beiträge bezüg lich dieser zwei Monatslöhne von je Fr. 5‘000.--. Diese Beiträge beliefen sich „grob geschätzt auf ca. CHF 1‘500.00 (15 % von CHF 10‘000.00).“ Um diesen Betrag reduzierten sich die geforderten Schadenersatzsummen. 2.2 2.2.1 Die Beschwerdeführerin 1 liess zur Schadenshöhe im Wesentlichen vortragen, dass die Jahreslohnabrechnung 2005 nicht korrekt sei. Darin seien Lohnzahlun gen deklariert, die nicht in dieser Höhe ausbezahlt worden seien. So habe der Beschwerdeführer 3 gar keine Zahlungen erhalten. Drei (namentlich genannte) Arbeitnehmer hätten nicht – wie deklariert – bis Oktober, sondern lediglich bis August 2005 Löhne bezogen. Einem Mitarbeiter sei per Ende Mai 2005 gekün digt worden; auch sein Name tauche auf der Abrechnung bis August 2005 auf (Urk. 1 S. 7). Die Beschwerdeführerin 1 habe lediglich bis August 2005 und nicht bis Oktober 2005 Lohn erhalten. Das habe im Übrigen eine arbeitsrechtliche Streitigkeit zur Folge gehabt (Urk. 25 S. 3; vgl. auch die entsprechenden Beilagen [Urk. 26/1-4]). Zu beachten sei zudem, dass der Beschwerdeführer 3 im Jahr 2005 weder von der C.___ noch von der G.___ Lohnzahlun gen erhalten habe. Somit könne die Jahreslohnabrechnung beziehungsweise die AHV-Lohnbescheinigung 2005 nicht korrekt sein (Urk. 25 S. 4). 2.2.2 Der Beschwerdeführer 2 liess betreffend Schadenshöhe im Wesentlichen auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 verweisen und erklären, dass die de klarierte Lohnsumme viel zu hoch sei, weil den Beschwerdeführenden 1 und 3 effektiv kein beziehungsweise sehr viel weniger Lohn ausbezahlt worden sei (Urk. 6/1 S. 5; vgl. dazu auch Urk. 27 S. 2). 2.2.3 Der Beschwerdeführer 3 liess diesbezüglich vortragen, dass er im Jahr 2005 keine Zahlungen von der C.___ erhalten habe (Urk. 9/1 S. 3; vgl. auch Urk. 28 S. 3). 2.2.4 Der Beigeladene liess im Wesentlichen geltend machen, dass die Beschwerdegeg nerin die im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 11. März 2011 geforderten Abklärungen nicht gemacht habe. Es sei Sache der Beschwer degegnerin, den Schaden in rechtsgenügender Weise nachzuweisen (Urk. 43). 3. 3.1 Aus dem Revisionsbericht über die Arbeitgeberkontrolle vom 5. Januar 2012 (Urk. 13/346) ist ersichtlich, dass sich seinerzeit im Archiv des Konkursamtes F.___ umfangreiche Geschäftsakten der C.___ befanden. Es handelte es sich um 15 grosse Kartonschachteln mit Kreditoren, Debitoren, Bank und Lohnunterlagen (Urk. 13/346/1). Eine telefonische Anfrage beim Konkursamt F.___ ergab, dass diese Akten nach wie vor im Archiv aufbe wahrt werden (Urk. 45; vgl. auch Urk. 46). Aus dem Revisionsbericht geht weiter hervor, dass der Revisor seinen Bericht lediglich auf einen Teil der vorhandenen Akten abstützte (Urk. 13/346/2): „Auf grund der lückenlosen Prüfung der Lohnausweise mit der AHV-Deklaration (und SUVA-Deklaration) sind die eingereichten Jahresabrechnungen korrekt.“ Mit anderen Worten hat der Revisor den tatsächlichen, effektiven Geldfluss nicht überprüft. Er stellte im Wesentlichen auf die Deklarationen und die Lohn buchhaltung der C.___ ab. Die – gemäss seinen Aussagen – vorhan denen Bankbelege überprüfte er offenbar nicht. 3.2 Die Beschwerdegegnerin führte in den angefochtenen Einspracheentscheiden jeweils aus, dass die Schadenshöhe aufgrund der durchgeführten Revision „ein deutig belegt“ sei und die Grundlagen der Schadensberechnung nicht zu bean standen seien (vgl. etwa Urk. 1 S. 3). An dieser Auffassung hielt die Beschwer degegnerin auch noch in ihrer Beschwerdeantwort vom 29. August 2012 fest (Urk. 12 S. 2); schliesslich musste sie duplicando einräumen, dass die Schadens berechnung mit einem Fehler behaftet sei (Urk. 32 S. 2). Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht konzedierte (Urk. 32 S. 2), ergibt sich aus den von der Beschwerdeführerin 1 eingereichten Unterlagen (vgl. Urk. 26/1-4), dass sie entgegen den Feststellungen des Revisors in den Monaten September und Oktober 2005 keine Lohnzahlungen von der C.___ erhalten hatte. In den Akten finden sich allerdings entsprechende Lohnabrechnungen der C.___ für die Monate September und Oktober 2005 (Urk. 13/346/37-38). Das lässt nur den Schluss zu, dass die Lohnbuchhaltung und die Lohnaus weise der C.___ keine sicheren Erkenntnisse über die tatsächlich aus bezahlten Löhne erlauben. Indem der Revisor der Beschwerdegegnerin letztlich auf diese fraglichen Unterlagen der Gesellschaft abstellte, erlag er einem Zir kelschluss. Er prüfte im Wesentlichen lediglich, ob die internen Aufzeichnungen der Gesellschaft mit den erfolgten Deklarationen übereinstimmten. Bei den vom Sozialversicherungsgericht im Urteil vom 11. März 2011 geforderten Abklärun gen zur Schadenshöhe ging es jedoch nicht darum, die bereits seinerzeit erfolgte Revision zu wiederholen. Es sollte vielmehr festgestellt werden, wie hoch die von der C.___ tatsächlich und effektiv ausgerichteten (bezahlten bezie hungsweise den Lohnempfängern überwiesenen) Lohnzahlungen waren. Ob dies dem Revisor mit einem Abgleich zwischen den Abrechnungen der Gesell schaft (beziehungsweise der Lohnbuchhaltung) und den im Archiv des Konkursamtes F.___ lagernden Bankbelegen (lückenlos) möglich gewesen wäre oder nicht, kann nicht entschieden werden. Festzuhalten ist allerdings, dass der Revisor beziehungsweise die Beschwerdegegnerin auch nicht versucht haben, den Umfang der tatsächlich erfolgten Zahlungen (beispielsweise auf grund der vorhandenen Bankbelege) festzustellen. 3.3 Aus dem Gesagten folgt, dass – entgegen der ursprünglich von der Beschwerde gegnerin vertretenen Ansicht – die Schadenshöhe auch durch die erfolgte aus serordentliche Revision vom 5. Januar 2012 nicht zuverlässig bestimmt werden kann. Wie aufgezeigt wurde, erweist sich das Revisionsergebnis in zwei Punkten (angebliche Lohnzahlungen an die Beschwerdeführerin 1 im September und Oktober 2005) als offensichtlich unrichtig und ist insoweit sogar durch Urkun den belegt. Dieser Umstand weckt auch im Hinblick auf die übrigen vom Revisor festgestell ten Lohnzahlungen Zweifel, da bei der Revision – wie dargelegt – gerade nicht die tatsächlichen Zahlungs- beziehungsweise Bankbelege (Quittun gen) überprüft wurden, sondern im Wesentlichen lediglich die Lohnbescheini gungen und die Lohnbuchhaltung der C.___ gesichtet wurden. Diesen Dokumenten kann jedoch, nachdem die Unrichtigkeit von zwei Lohnabrech nungen nachgewiesen worden ist, kein besonders hoher Beweiswert (mehr) zu erkannt werden. Solange nicht alle Möglichkeiten der möglichst konkreten Schadensberechnung ausgeschöpft sind, darf jedenfalls nicht allein auf diese Unterlagen der Gesellschaft abgestellt werden. Im vorliegenden Fall sind diese Möglichkeiten noch vorhanden, da die Geschäftsakten der C.___ (in klusive Bankunterlagen) nachweislich noch beim Konkursamt F.___ lagern. Deshalb kann etwa das Vorbringen des Beschwerdeführers 3, wonach er im Jahr 2005 - entgegen den Angaben in der Jahresabrechnu ng 2005 (Urk. 13/150 ) gar keine Zahlungen der C.___ erhalten habe, nicht einfach als reine Schutzbehauptung qualifiziert werden. Das gilt auch für die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 in Bezug auf andere ehemalige Be schäftigte der C.___ (vgl. dazu oben E. 2.2.1). In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass die Beschwerdeführenden 1 und 3 für die Erstellung der Jahresabrechnung 2005 nicht mehr zuständig waren, weil sie bereits per 23. September 2005 aus dem Verwaltungsrat der C.___ ausgetreten waren (vgl. dazu Urk. 13/422 sowie E. 5.3.1 des Ur teils vom 11. März 2011 [Urk. 13/329] ). Wenigstens ihnen kann insoweit nicht vorgeworfen werden, selbst direkt für die unzutreffende Deklaration betreffend das Jahr 2005 verantwortlich gewesen zu sein. 3.4 Im Übrigen erweist sich auch die Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin in ihrer Replik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) als nicht korrekt. Bei einer Korrek tur der Lohnsumme geht es nicht an, die daraus resultierende Verminderung des Schadens einfach zu schätzen („grob geschätzt“ [Urk. 32 S. 2]). Derartiges ist zu berechnen. Zudem führt erfahrungsgemäss allein schon die vorgenommene Korrektur der Lohnsumme dazu, dass auch gewisse andere Schadenspositionen (etwa Verzugszinsabrechnungen oder Mahnungen) Änderungen erfahren kön nen. Eine (grobe) Schätzung kann insoweit in einem justizförmigen Verfahren nicht genügen, wenn - wie zumindest vorliegend - noch konkrete Abklärungs- und Berechnungsmöglichkeiten gegeben sind. 3.5 Aus dem Gesagten folgt, dass die angefochtenen Einspracheentscheide vom 13. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 (Urk. 2, Urk. 6/2 und Urk. 9/2) auf zuheben sind und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen (Klärung des Umfangs der effektiven Lohnzahlungen der C.___ ) vornehme, den Schaden neu berechne und hernach über die Höhe des von den Beschwerde führern zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. 4. 4.1 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). Als Obsiegen gilt insoweit auch die Rückweisung an den Versicherungsträger zur weiteren Abklärung (BGE 110 V 57 E. 3a). 4.2 Das Sozialversicherungsgericht erläuterte bereits in seinem Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329), weshalb es sich – auch soweit die Beschwerdeführenden formell betrachtet obsiegten - nicht rechtfertigte, ihnen eine Prozessentschädi gung zuzusprechen. Denn d ie Beschwerdeführenden und der Beigeladene haben es zu vertreten, dass auf die Lohndeklarationen und die Lohnunterlagen der C.___ nicht ohne Weiteres abgestellt werden kann. Es wäre an ihnen gewesen, der Beschwerdegegnerin die Lohnmeldungen rechtzeitig und korrekt einzureichen sowie für die korrekte Beitragsentrichtung zu sorgen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Beschwerdeführenden 1 und 3, die zwar - wie aus geführt - für die Erstellung der Jahreslohnabrechnung 2005 nicht mehr verant wortlich waren, aber mit ihrer schwer nachvollziehbaren Anstellungs - und Ab rechnungs praxis (wechselnde Abrechnungen über die C.___ und die G.___ [vgl. dazu etwa die Ausführungen de s Beschwerde führer s 3 in Urk. 9/1 S. 3 Rz. 16 ]) massgeblich zur unübersichtlichen Situation beigetragen haben. Deshalb wäre es der Sache nicht angemessen, sie im Resultat noch von ihren Pflichtversäumnissen profitieren zu lassen und ihnen eine Pro zessentschädigung zuzusprechen. Daran ist auch im vorliegenden Verfahren vollumfänglich festzuhalten. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerden werden in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Ein spracheentscheide vom 1 3. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 aufgehoben werden und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des von den Beschwerdeführen den zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Anträge der Beschwerdeführenden auf Ausrichtung von Prozessentschädigungen werden abgewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Christine Kessi - Rechtsanwalt Stephan Kübler - lic. iur. A.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubStocker

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AK.2012.00032 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiber Stocker Urteil vom 29. Januar 2014 in Sachen

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AK.2012.00032 AK.2012.00032

AK.2012.00032 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Gerichtsschreiber Stocker

Urteil vom 29. Januar 2014

Urteil vom 29. Januar 2014 in Sachen

in Sachen 1. X.___ 2. Y.___ 3. Z.___ Beschwerdeführende Beschwerdeführerin 1 vertreten durch Rechtsanwältin Christine Kessi Holbeinstrasse 34, Postfach, 8034 Zürich Beschwerdeführer 2 vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler Wiegand Kübler Rechtsanwälte Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur Beschwerdeführer 3 vertreten durch lic. iur. A.___ gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: B.___ Beigeladener vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe Kanzlei am Münster Münsterplatz 5, D-78462 Konstanz Zustelladresse: Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe Chirchefäld 11, 8564 Wäldi Sachverhalt: 1. 1.1 Die C.___ mit Sitz in D.___ war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin ange schlossen und rechnete mit ihr die paritätischen und FAK-Beiträge ab (Urk. 13/423-424). Mit Verfügung vom 30. August 2006 eröffnete der Konkurs richter des Bezirksgerichts O.___ über die Gesellschaft den Konkurs (Urk. 13/422). Am 17. Oktober 2006 meldete die Ausgleichskasse im Konkurs der C.___ eine Forderung von Fr. 216'829.25 zur Kollokation an (Urk. 13/179). Am 24. August 2007 wurden der Kollokationsplan und das In ventar zur Einsicht aufgelegt (Urk. 13/186). Das Konkursamt F.___ teilte der Ausgleichskasse auf entsprechende Anfrage am 31. August 2007 mit, dass sie im Konkurs der C.___ vermutlich voll zu Schaden kommen werde (Urk. 13/188). 1.2 Mit Verfügungen vom 21. Februar 2008 (Urk. 13/190-193) verpflichtete die Aus gleichskasse X.___ (damaliger Name: E.___ ), Z.___, B.___ und Y.___, die ehemals als Verwaltungs räte beziehungsweise als Geschäftsführer der Konkursitin amteten, in solidari scher Haftung zur Bezahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 212'342.55. Die dagegen erhobenen Einsprachen (vgl. Urk. 13/200, 13/202, 13/205, 13/217 und 13/227) hiess die Ausgleichskasse mit Entscheiden vom 11./12. Mai 2009 (Urk. 13/229-230 und 13/235-236) teilweise gut und redu zierte die von den ehemaligen Organpersonen der Konkursitin geforderten (soli darisch miteinander verbundenen) Schadenersatzforderungen folgendermassen: In Bezug auf X.___ und Z.___ wurde der zu leistende Schadenersatz auf Fr. 96'656.70 festgesetzt; in Bezug auf B.___ und Y.___ wurde die Höhe der Schadenersatzforderung auf Fr. 211'616.15 reduziert. 1.3 Die dagegen von X.___, Z.___, B.___ und Y.___ erhobenen Beschwerden (Urk. 13/247-250) hiess das Sozialver sicherungsgericht mit Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) in dem Sinne gut, dass die angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 aufge hoben wurden und die Sache - unter Feststellung der grundsätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden - an die Ausgleichskasse zurückgewiesen wurde, da mit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. Auf die dagegen von X.___ und Z.___ erhobenen Beschwer den trat das Bundesgericht mit Urteilen 9C_383/2011 und 9C_386/2011 vom 14. Juni 2011 (Urk. 13/336-337) nicht ein. 1.4 Am 5. Januar 2012 führte die Ausgleichskasse bei der Konkursitin eine ausseror dentliche Arbeitgeberrevision durch (Urk. 13/346-347). Mit Verfügungen vom 10. Februar 2012 (Urk. 13/348-351) verpflichtete die Aus gleichskasse Z.___, X.___, B.___ und Y.___ in solidarischer Haftung zur Bezahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 212‘362.55. Während B.___ die gegen ihn gerichtete Schadenersatzverfügung – soweit ersichtlich – unangefochten in Rechtskraft erwachsen liess, erhoben X.___, Y.___ und Z.___ mit Eingaben vom 9., 1 2. und 14./15. März 2012 (Urk. 13/385, 13/397 und 13/404) Einsprachen. In teilweiser Gutheissung der Einsprachen reduzierte die Ausgleichskasse die Schadenersatzsummen mit Entscheiden vom 13. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 auf Fr. 96‘656.70 für X.___ (Urk. 2) und Z.___ (Urk. 9/2) sowie auf Fr. 211‘616.15 für Y.___ (Urk. 6/2). 2. 2.1 Dagegen liessen X.___, Y.___ und Z.___ mit Eingaben vom 14. Mai 2012 (Urk. 1), 23. Mai 2012 (Urk. 6/1) und 12. Juli 2012 (Urk. 9/1; vgl. auch Urk. 7/1) Beschwerde erheben. X.___ liess dabei folgende Anträge stellen (Urk. 1): 1. Der Einspracheentscheid vom 13.04.2012 sei aufzuheben. 2. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin keine Schadener satzpflicht im Sinne von Art. 52 AHVG trifft. 3. […] 4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be schwerdegegnerin. Y.___ liess Folgendes beantragen (Urk. 6/1): - Der Einspracheentscheid der SVA Zürich, Ausgleichskasse vom 19. April 2012 sei ersatzlos aufzuheben. - Eventualiter sei der Beschwerdeführer zu Schadenersatz im Um fang von höchstens Fr. 67‘464.20 zu verurteilen. - Alles unter Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWSt.) zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Z.___ liess sinngemäss beantragen, es sei der Einspracheentscheid vom 6. Juni 2012 (Urk. 9/2) aufzuheben beziehungsweise die Haftungssumme zu reduzieren (Urk. 9/1; vgl. auch Urk. 7/1 und Urk. 10). 2.2 Mit Verfügungen vom 13. Juli 2012 (Urk. 5) und 17. Juli 2012 (Urk. 8) wurden sämtliche Beschwerdeverfahren vereinigt. In ihrer Beschwerdeantwort vom 29. August 2012 (Urk. 12) schloss die Ausgleichskasse auf Abweisung der Be schwerden. Replicando liessen X.___ (Urk. 25), Y.___ (Urk. 27) und Z.___ (Urk. 28) an den gestellten Anträgen festhal ten. In ihrer Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) reduzierte die Ausgleichs kasse ihre Schadenersatzforderungen in Bezug auf X.___ und Z.___ auf Fr. 95‘156.70 und in Bezug auf Y.___ auf Fr. 210‘116.15. Mit Verfügung vom 31. Mai 2013 (Urk. 35) wurde B.___ zum Pro zess beigeladen. Am 5. September 2013 (Urk. 43) liess er seine Stellungnahme ins Recht reichen (Urk. 43). Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erforder lich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Mit Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) hob das Sozialversicherungsgericht – wie bereits ausgeführt – die damals angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 auf und wies die Sache - unter Feststellung der grund sätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden - an die Beschwerdegegnerin zu rück, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vor nehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu ver füge. Im genannten Entscheid hielt das Sozialversicherungsgericht in E. 7 fest, dass die Haftungsvoraussetzungen von Art. 52 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) in Bezug auf sämtliche Beschwerde führenden gegeben seien (Schaden, Rechtswidrigkeit, qualifiziertes Verschulden und adäquater Kausalzusammenhang), es die herrschende Aktenlage aber nicht erlaube, die genaue Höhe der einzelnen Solidarforderungen zu bestimmen. Des halb wurden die angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 unter Feststellung der grundsätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. Daran ist festzuhalten. Für eine erneute Prüfung der generellen Haftungsvoraus setzungen besteht vorliegend kein Anlass. Es kann auf die entsprechenden Er wägungen im Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) verwiesen werden. 1.2 Zu prüfen ist vorliegend demzufolge einzig, wie hoch der von den einzelnen Beschwerdeführenden, die grundsätzlich untereinander und zusammen mit dem Beigeladenen solidarisch haften, zu leistende Schadenersatz ist. 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin machte unter Berücksichtigung der in der Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) erfolgten Reduktion gegenüber der Beschwerdefüh rerin 1 und dem Beschwerdeführer 3 Forderungen in der Höhe von Fr. 95‘156.70 und gegenüber dem Beschwerdeführer 2 eine solche von Fr. 210‘116.15 geltend. In den angefochtenen Einspracheentscheiden führte die Ausgleichskasse aus, dass sie in Nachachtung des Urteils des Sozialversicherungsgerichts vom 11. März 2011 am 5. Januar 2012 eine ausserordentliche Arbeitgeberkontrolle beziehungsweise eine Revision des Jahres 2005 durchgeführt habe. Der Revisor habe die Lohnausweise überprüft, sie mit der AHV-Deklaration sowie der SUVA-Deklaration verglichen und dabei festgestellt, dass die eingereichten Jahresabrechnungen korrekt seien. Es seien lediglich die Beitragszeiten „von bis“ bei den doppelt - nämlich bei der C.___ und bei der G.___ - aufgeführten Mitarbeitern in dem Sinne falsch gewesen, als dass jeweils die Beitragszeit 01 – 12 anstatt 07 – 12 aufgeführt worden sei. Durch die Lohnausweise und Excel- Rekapitulationen sei eindeutig belegt, dass die auf beiden Jahresabrechnungen aufgeführten Personen von Januar bis Juni 2005 bei der G.___ und von Juli bis Dezember 2005 bei der C.___ angestellt gewesen seien und dass entsprechend abgerechnet worden sei. Deshalb sei klar, dass die Grundlagen der Schadenersatzsumme nicht zu beanstanden seien (Urk. 1, Urk. 6/2 und Urk. 9/2 jeweils E. 3a). An diesen Ausführungen hielt die Beschwerdegegnerin auch noch in d er Be schwerdeantwort vom 29. August 2012 fest (Urk. 12 S. 2 Ziffer 3). Von diesem Standpunkt rückte s ie allerdings in ihrer Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) ab: Aufgrund der von der Beschwerdeführerin 1 eingereichten Unterlagen (Zivilklage betreffend Löhne für September bis Dezember 2005) sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie für die Mo nate September und Oktober 2005 effektiv keinen Lohn von der C.___ erhalten habe. Somit reduziere sich die Schadenssumme um die Beiträge bezüg lich dieser zwei Monatslöhne von je Fr. 5‘000.--. Diese Beiträge beliefen sich „grob geschätzt auf ca. CHF 1‘500.00 (15 % von CHF 10‘000.00).“ Um diesen Betrag reduzierten sich die geforderten Schadenersatzsummen. 2.2 2.2.1 Die Beschwerdeführerin 1 liess zur Schadenshöhe im Wesentlichen vortragen, dass die Jahreslohnabrechnung 2005 nicht korrekt sei. Darin seien Lohnzahlun gen deklariert, die nicht in dieser Höhe ausbezahlt worden seien. So habe der Beschwerdeführer 3 gar keine Zahlungen erhalten. Drei (namentlich genannte) Arbeitnehmer hätten nicht – wie deklariert – bis Oktober, sondern lediglich bis August 2005 Löhne bezogen. Einem Mitarbeiter sei per Ende Mai 2005 gekün digt worden; auch sein Name tauche auf der Abrechnung bis August 2005 auf (Urk. 1 S. 7). Die Beschwerdeführerin 1 habe lediglich bis August 2005 und nicht bis Oktober 2005 Lohn erhalten. Das habe im Übrigen eine arbeitsrechtliche Streitigkeit zur Folge gehabt (Urk. 25 S. 3; vgl. auch die entsprechenden Beilagen [Urk. 26/1-4]). Zu beachten sei zudem, dass der Beschwerdeführer 3 im Jahr 2005 weder von der C.___ noch von der G.___ Lohnzahlun gen erhalten habe. Somit könne die Jahreslohnabrechnung beziehungsweise die AHV-Lohnbescheinigung 2005 nicht korrekt sein (Urk. 25 S. 4). 2.2.2 Der Beschwerdeführer 2 liess betreffend Schadenshöhe im Wesentlichen auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 verweisen und erklären, dass die de klarierte Lohnsumme viel zu hoch sei, weil den Beschwerdeführenden 1 und 3 effektiv kein beziehungsweise sehr viel weniger Lohn ausbezahlt worden sei (Urk. 6/1 S. 5; vgl. dazu auch Urk. 27 S. 2). 2.2.3 Der Beschwerdeführer 3 liess diesbezüglich vortragen, dass er im Jahr 2005 keine Zahlungen von der C.___ erhalten habe (Urk. 9/1 S. 3; vgl. auch Urk. 28 S. 3). 2.2.4 Der Beigeladene liess im Wesentlichen geltend machen, dass die Beschwerdegeg nerin die im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 11. März 2011 geforderten Abklärungen nicht gemacht habe. Es sei Sache der Beschwer degegnerin, den Schaden in rechtsgenügender Weise nachzuweisen (Urk. 43). 3. 3.1 Aus dem Revisionsbericht über die Arbeitgeberkontrolle vom 5. Januar 2012 (Urk. 13/346) ist ersichtlich, dass sich seinerzeit im Archiv des Konkursamtes F.___ umfangreiche Geschäftsakten der C.___ befanden. Es handelte es sich um 15 grosse Kartonschachteln mit Kreditoren, Debitoren, Bank und Lohnunterlagen (Urk. 13/346/1). Eine telefonische Anfrage beim Konkursamt F.___ ergab, dass diese Akten nach wie vor im Archiv aufbe wahrt werden (Urk. 45; vgl. auch Urk. 46). Aus dem Revisionsbericht geht weiter hervor, dass der Revisor seinen Bericht lediglich auf einen Teil der vorhandenen Akten abstützte (Urk. 13/346/2): „Auf grund der lückenlosen Prüfung der Lohnausweise mit der AHV-Deklaration (und SUVA-Deklaration) sind die eingereichten Jahresabrechnungen korrekt.“ Mit anderen Worten hat der Revisor den tatsächlichen, effektiven Geldfluss nicht überprüft. Er stellte im Wesentlichen auf die Deklarationen und die Lohn buchhaltung der C.___ ab. Die – gemäss seinen Aussagen – vorhan denen Bankbelege überprüfte er offenbar nicht. 3.2 Die Beschwerdegegnerin führte in den angefochtenen Einspracheentscheiden jeweils aus, dass die Schadenshöhe aufgrund der durchgeführten Revision „ein deutig belegt“ sei und die Grundlagen der Schadensberechnung nicht zu bean standen seien (vgl. etwa Urk. 1 S. 3). An dieser Auffassung hielt die Beschwer degegnerin auch noch in ihrer Beschwerdeantwort vom 29. August 2012 fest (Urk. 12 S. 2); schliesslich musste sie duplicando einräumen, dass die Schadens berechnung mit einem Fehler behaftet sei (Urk. 32 S. 2). Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht konzedierte (Urk. 32 S. 2), ergibt sich aus den von der Beschwerdeführerin 1 eingereichten Unterlagen (vgl. Urk. 26/1-4), dass sie entgegen den Feststellungen des Revisors in den Monaten September und Oktober 2005 keine Lohnzahlungen von der C.___ erhalten hatte. In den Akten finden sich allerdings entsprechende Lohnabrechnungen der C.___ für die Monate September und Oktober 2005 (Urk. 13/346/37-38). Das lässt nur den Schluss zu, dass die Lohnbuchhaltung und die Lohnaus weise der C.___ keine sicheren Erkenntnisse über die tatsächlich aus bezahlten Löhne erlauben. Indem der Revisor der Beschwerdegegnerin letztlich auf diese fraglichen Unterlagen der Gesellschaft abstellte, erlag er einem Zir kelschluss. Er prüfte im Wesentlichen lediglich, ob die internen Aufzeichnungen der Gesellschaft mit den erfolgten Deklarationen übereinstimmten. Bei den vom Sozialversicherungsgericht im Urteil vom 11. März 2011 geforderten Abklärun gen zur Schadenshöhe ging es jedoch nicht darum, die bereits seinerzeit erfolgte Revision zu wiederholen. Es sollte vielmehr festgestellt werden, wie hoch die von der C.___ tatsächlich und effektiv ausgerichteten (bezahlten bezie hungsweise den Lohnempfängern überwiesenen) Lohnzahlungen waren. Ob dies dem Revisor mit einem Abgleich zwischen den Abrechnungen der Gesell schaft (beziehungsweise der Lohnbuchhaltung) und den im Archiv des Konkursamtes F.___ lagernden Bankbelegen (lückenlos) möglich gewesen wäre oder nicht, kann nicht entschieden werden. Festzuhalten ist allerdings, dass der Revisor beziehungsweise die Beschwerdegegnerin auch nicht versucht haben, den Umfang der tatsächlich erfolgten Zahlungen (beispielsweise auf grund der vorhandenen Bankbelege) festzustellen. 3.3 Aus dem Gesagten folgt, dass – entgegen der ursprünglich von der Beschwerde gegnerin vertretenen Ansicht – die Schadenshöhe auch durch die erfolgte aus serordentliche Revision vom 5. Januar 2012 nicht zuverlässig bestimmt werden kann. Wie aufgezeigt wurde, erweist sich das Revisionsergebnis in zwei Punkten (angebliche Lohnzahlungen an die Beschwerdeführerin 1 im September und Oktober 2005) als offensichtlich unrichtig und ist insoweit sogar durch Urkun den belegt. Dieser Umstand weckt auch im Hinblick auf die übrigen vom Revisor festgestell ten Lohnzahlungen Zweifel, da bei der Revision – wie dargelegt – gerade nicht die tatsächlichen Zahlungs- beziehungsweise Bankbelege (Quittun gen) überprüft wurden, sondern im Wesentlichen lediglich die Lohnbescheini gungen und die Lohnbuchhaltung der C.___ gesichtet wurden. Diesen Dokumenten kann jedoch, nachdem die Unrichtigkeit von zwei Lohnabrech nungen nachgewiesen worden ist, kein besonders hoher Beweiswert (mehr) zu erkannt werden. Solange nicht alle Möglichkeiten der möglichst konkreten Schadensberechnung ausgeschöpft sind, darf jedenfalls nicht allein auf diese Unterlagen der Gesellschaft abgestellt werden. Im vorliegenden Fall sind diese Möglichkeiten noch vorhanden, da die Geschäftsakten der C.___ (in klusive Bankunterlagen) nachweislich noch beim Konkursamt F.___ lagern. Deshalb kann etwa das Vorbringen des Beschwerdeführers 3, wonach er im Jahr 2005 - entgegen den Angaben in der Jahresabrechnu ng 2005 (Urk. 13/150 ) gar keine Zahlungen der C.___ erhalten habe, nicht einfach als reine Schutzbehauptung qualifiziert werden. Das gilt auch für die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 in Bezug auf andere ehemalige Be schäftigte der C.___ (vgl. dazu oben E. 2.2.1). In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass die Beschwerdeführenden 1 und 3 für die Erstellung der Jahresabrechnung 2005 nicht mehr zuständig waren, weil sie bereits per 23. September 2005 aus dem Verwaltungsrat der C.___ ausgetreten waren (vgl. dazu Urk. 13/422 sowie E. 5.3.1 des Ur teils vom 11. März 2011 [Urk. 13/329] ). Wenigstens ihnen kann insoweit nicht vorgeworfen werden, selbst direkt für die unzutreffende Deklaration betreffend das Jahr 2005 verantwortlich gewesen zu sein. 3.4 Im Übrigen erweist sich auch die Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin in ihrer Replik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) als nicht korrekt. Bei einer Korrek tur der Lohnsumme geht es nicht an, die daraus resultierende Verminderung des Schadens einfach zu schätzen („grob geschätzt“ [Urk. 32 S. 2]). Derartiges ist zu berechnen. Zudem führt erfahrungsgemäss allein schon die vorgenommene Korrektur der Lohnsumme dazu, dass auch gewisse andere Schadenspositionen (etwa Verzugszinsabrechnungen oder Mahnungen) Änderungen erfahren kön nen. Eine (grobe) Schätzung kann insoweit in einem justizförmigen Verfahren nicht genügen, wenn - wie zumindest vorliegend - noch konkrete Abklärungs- und Berechnungsmöglichkeiten gegeben sind. 3.5 Aus dem Gesagten folgt, dass die angefochtenen Einspracheentscheide vom 13. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 (Urk. 2, Urk. 6/2 und Urk. 9/2) auf zuheben sind und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen (Klärung des Umfangs der effektiven Lohnzahlungen der C.___ ) vornehme, den Schaden neu berechne und hernach über die Höhe des von den Beschwerde führern zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. 4. 4.1 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). Als Obsiegen gilt insoweit auch die Rückweisung an den Versicherungsträger zur weiteren Abklärung (BGE 110 V 57 E. 3a). 4.2 Das Sozialversicherungsgericht erläuterte bereits in seinem Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329), weshalb es sich – auch soweit die Beschwerdeführenden formell betrachtet obsiegten - nicht rechtfertigte, ihnen eine Prozessentschädi gung zuzusprechen. Denn d ie Beschwerdeführenden und der Beigeladene haben es zu vertreten, dass auf die Lohndeklarationen und die Lohnunterlagen der C.___ nicht ohne Weiteres abgestellt werden kann. Es wäre an ihnen gewesen, der Beschwerdegegnerin die Lohnmeldungen rechtzeitig und korrekt einzureichen sowie für die korrekte Beitragsentrichtung zu sorgen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Beschwerdeführenden 1 und 3, die zwar - wie aus geführt - für die Erstellung der Jahreslohnabrechnung 2005 nicht mehr verant wortlich waren, aber mit ihrer schwer nachvollziehbaren Anstellungs - und Ab rechnungs praxis (wechselnde Abrechnungen über die C.___ und die G.___ [vgl. dazu etwa die Ausführungen de s Beschwerde führer s 3 in Urk. 9/1 S. 3 Rz. 16 ]) massgeblich zur unübersichtlichen Situation beigetragen haben. Deshalb wäre es der Sache nicht angemessen, sie im Resultat noch von ihren Pflichtversäumnissen profitieren zu lassen und ihnen eine Pro zessentschädigung zuzusprechen. Daran ist auch im vorliegenden Verfahren vollumfänglich festzuhalten. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerden werden in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Ein spracheentscheide vom 1 3. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 aufgehoben werden und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des von den Beschwerdeführen den zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Anträge der Beschwerdeführenden auf Ausrichtung von Prozessentschädigungen werden abgewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Christine Kessi - Rechtsanwalt Stephan Kübler - lic. iur. A.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubStocker

1. X.___

1. X.___ 2. Y.___

2. Y.___ 3. Z.___

3. Z.___ Beschwerdeführende

Beschwerdeführende Beschwerdeführerin 1 vertreten durch Rechtsanwältin Christine Kessi

Beschwerdeführerin 1 vertreten durch Rechtsanwältin Christine Kessi Holbeinstrasse 34, Postfach, 8034 Zürich

Holbeinstrasse 34, Postfach, 8034 Zürich Beschwerdeführer 2 vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler

Beschwerdeführer 2 vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler Wiegand Kübler Rechtsanwälte

Wiegand Kübler Rechtsanwälte Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur

Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur Beschwerdeführer 3 vertreten durch lic. iur. A.___

Beschwerdeführer 3 vertreten durch lic. iur. A.___ gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: B.___

B.___ Beigeladener

Beigeladener vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe Kanzlei am Münster

Kanzlei am Münster Münsterplatz 5, D-78462 Konstanz

Münsterplatz 5, D-78462 Konstanz Zustelladresse: Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe

Zustelladresse: Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe Chirchefäld 11, 8564 Wäldi

Chirchefäld 11, 8564 Wäldi Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die C.___ mit Sitz in D.___ war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin ange schlossen und rechnete mit ihr die paritätischen und FAK-Beiträge ab (Urk. 13/423-424). Mit Verfügung vom 30. August 2006 eröffnete der Konkurs richter des Bezirksgerichts O.___ über die Gesellschaft den Konkurs (Urk. 13/422). Am 17. Oktober 2006 meldete die Ausgleichskasse im Konkurs der C.___ eine Forderung von Fr. 216'829.25 zur Kollokation an (Urk. 13/179). Am 24. August 2007 wurden der Kollokationsplan und das In ventar zur Einsicht aufgelegt (Urk. 13/186). Das Konkursamt F.___ teilte der Ausgleichskasse auf entsprechende Anfrage am 31. August 2007 mit, dass sie im Konkurs der C.___ vermutlich voll zu Schaden kommen werde (Urk. 13/188).

1.1 Die C.___ mit Sitz in D.___ war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin ange schlossen und rechnete mit ihr die paritätischen und FAK-Beiträge ab (Urk. 13/423-424). Mit Verfügung vom 30. August 2006 eröffnete der Konkurs richter des Bezirksgerichts O.___ über die Gesellschaft den Konkurs (Urk. 13/422). Am 17. Oktober 2006 meldete die Ausgleichskasse im Konkurs der C.___ eine Forderung von Fr. 216'829.25 zur Kollokation an (Urk. 13/179). Am 24. August 2007 wurden der Kollokationsplan und das In ventar zur Einsicht aufgelegt (Urk. 13/186). Das Konkursamt F.___ teilte der Ausgleichskasse auf entsprechende Anfrage am 31. August 2007 mit, dass sie im Konkurs der C.___ vermutlich voll zu Schaden kommen werde (Urk. 13/188). 1.2 Mit Verfügungen vom 21. Februar 2008 (Urk. 13/190-193) verpflichtete die Aus gleichskasse X.___ (damaliger Name: E.___ ), Z.___, B.___ und Y.___, die ehemals als Verwaltungs räte beziehungsweise als Geschäftsführer der Konkursitin amteten, in solidari scher Haftung zur Bezahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 212'342.55. Die dagegen erhobenen Einsprachen (vgl. Urk. 13/200, 13/202, 13/205, 13/217 und 13/227) hiess die Ausgleichskasse mit Entscheiden vom 11./12. Mai 2009 (Urk. 13/229-230 und 13/235-236) teilweise gut und redu zierte die von den ehemaligen Organpersonen der Konkursitin geforderten (soli darisch miteinander verbundenen) Schadenersatzforderungen folgendermassen: In Bezug auf X.___ und Z.___ wurde der zu leistende Schadenersatz auf Fr. 96'656.70 festgesetzt; in Bezug auf B.___ und Y.___ wurde die Höhe der Schadenersatzforderung auf Fr. 211'616.15 reduziert.

1.2 Mit Verfügungen vom 21. Februar 2008 (Urk. 13/190-193) verpflichtete die Aus gleichskasse X.___ (damaliger Name: E.___ ), Z.___, B.___ und Y.___, die ehemals als Verwaltungs räte beziehungsweise als Geschäftsführer der Konkursitin amteten, in solidari scher Haftung zur Bezahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 212'342.55. Die dagegen erhobenen Einsprachen (vgl. Urk. 13/200, 13/202, 13/205, 13/217 und 13/227) hiess die Ausgleichskasse mit Entscheiden vom 11./12. Mai 2009 (Urk. 13/229-230 und 13/235-236) teilweise gut und redu zierte die von den ehemaligen Organpersonen der Konkursitin geforderten (soli darisch miteinander verbundenen) Schadenersatzforderungen folgendermassen: In Bezug auf X.___ und Z.___ wurde der zu leistende Schadenersatz auf Fr. 96'656.70 festgesetzt; in Bezug auf B.___ und Y.___ wurde die Höhe der Schadenersatzforderung auf Fr. 211'616.15 reduziert. 1.3 Die dagegen von X.___, Z.___, B.___ und Y.___ erhobenen Beschwerden (Urk. 13/247-250) hiess das Sozialver sicherungsgericht mit Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) in dem Sinne gut, dass die angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 aufge hoben wurden und die Sache - unter Feststellung der grundsätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden - an die Ausgleichskasse zurückgewiesen wurde, da mit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge.

1.3 Die dagegen von X.___, Z.___, B.___ und Y.___ erhobenen Beschwerden (Urk. 13/247-250) hiess das Sozialver sicherungsgericht mit Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) in dem Sinne gut, dass die angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 aufge hoben wurden und die Sache - unter Feststellung der grundsätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden - an die Ausgleichskasse zurückgewiesen wurde, da mit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. Auf die dagegen von X.___ und Z.___ erhobenen Beschwer den trat das Bundesgericht mit Urteilen 9C_383/2011 und 9C_386/2011 vom 14. Juni 2011 (Urk. 13/336-337) nicht ein.

Auf die dagegen von X.___ und Z.___ erhobenen Beschwer den trat das Bundesgericht mit Urteilen 9C_383/2011 und 9C_386/2011 vom 14. Juni 2011 (Urk. 13/336-337) nicht ein. 1.4 Am 5. Januar 2012 führte die Ausgleichskasse bei der Konkursitin eine ausseror dentliche Arbeitgeberrevision durch (Urk. 13/346-347).

1.4 Am 5. Januar 2012 führte die Ausgleichskasse bei der Konkursitin eine ausseror dentliche Arbeitgeberrevision durch (Urk. 13/346-347). Mit Verfügungen vom 10. Februar 2012 (Urk. 13/348-351) verpflichtete die Aus gleichskasse Z.___, X.___, B.___ und Y.___ in solidarischer Haftung zur Bezahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 212‘362.55. Während B.___ die gegen ihn gerichtete Schadenersatzverfügung – soweit ersichtlich – unangefochten in Rechtskraft erwachsen liess, erhoben X.___, Y.___ und Z.___ mit Eingaben vom 9., 1 2. und 14./15. März 2012 (Urk. 13/385, 13/397 und 13/404) Einsprachen. In teilweiser Gutheissung der Einsprachen reduzierte die Ausgleichskasse die Schadenersatzsummen mit Entscheiden vom 13. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 auf Fr. 96‘656.70 für X.___ (Urk. 2) und Z.___ (Urk. 9/2) sowie auf Fr. 211‘616.15 für Y.___ (Urk. 6/2).

Mit Verfügungen vom 10. Februar 2012 (Urk. 13/348-351) verpflichtete die Aus gleichskasse Z.___, X.___, B.___ und Y.___ in solidarischer Haftung zur Bezahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 212‘362.55. Während B.___ die gegen ihn gerichtete Schadenersatzverfügung – soweit ersichtlich – unangefochten in Rechtskraft erwachsen liess, erhoben X.___, Y.___ und Z.___ mit Eingaben vom 9., 1 2. und 14./15. März 2012 (Urk. 13/385, 13/397 und 13/404) Einsprachen. In teilweiser Gutheissung der Einsprachen reduzierte die Ausgleichskasse die Schadenersatzsummen mit Entscheiden vom 13. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 auf Fr. 96‘656.70 für X.___ (Urk. 2) und Z.___ (Urk. 9/2) sowie auf Fr. 211‘616.15 für Y.___ (Urk. 6/2). 2.

2. 2.1 Dagegen liessen X.___, Y.___ und Z.___ mit Eingaben vom 14. Mai 2012 (Urk. 1), 23. Mai 2012 (Urk. 6/1) und 12. Juli 2012 (Urk. 9/1; vgl. auch Urk. 7/1) Beschwerde erheben. X.___ liess dabei folgende Anträge stellen (Urk. 1):

2.1 Dagegen liessen X.___, Y.___ und Z.___ mit Eingaben vom 14. Mai 2012 (Urk. 1), 23. Mai 2012 (Urk. 6/1) und 12. Juli 2012 (Urk. 9/1; vgl. auch Urk. 7/1) Beschwerde erheben. X.___ liess dabei folgende Anträge stellen (Urk. 1): 1. Der Einspracheentscheid vom 13.04.2012 sei aufzuheben.

1. Der Einspracheentscheid vom 13.04.2012 sei aufzuheben. 2. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin keine Schadener satzpflicht im Sinne von Art. 52 AHVG trifft.

2. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin keine Schadener satzpflicht im Sinne von Art. 52 AHVG trifft. 3. […]

3. […] 4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be schwerdegegnerin.

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be schwerdegegnerin. Y.___ liess Folgendes beantragen (Urk. 6/1):

Y.___ liess Folgendes beantragen (Urk. 6/1): - Der Einspracheentscheid der SVA Zürich, Ausgleichskasse vom 19. April 2012 sei ersatzlos aufzuheben.

Der Einspracheentscheid der SVA Zürich, Ausgleichskasse vom 19. April 2012 sei ersatzlos aufzuheben. - Eventualiter sei der Beschwerdeführer zu Schadenersatz im Um fang von höchstens Fr. 67‘464.20 zu verurteilen.

Eventualiter sei der Beschwerdeführer zu Schadenersatz im Um fang von höchstens Fr. 67‘464.20 zu verurteilen. - Alles unter Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWSt.) zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

Alles unter Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWSt.) zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Z.___ liess sinngemäss beantragen, es sei der Einspracheentscheid vom 6. Juni 2012 (Urk. 9/2) aufzuheben beziehungsweise die Haftungssumme zu reduzieren (Urk. 9/1; vgl. auch Urk. 7/1 und Urk. 10).

Z.___ liess sinngemäss beantragen, es sei der Einspracheentscheid vom 6. Juni 2012 (Urk. 9/2) aufzuheben beziehungsweise die Haftungssumme zu reduzieren (Urk. 9/1; vgl. auch Urk. 7/1 und Urk. 10). 2.2 Mit Verfügungen vom 13. Juli 2012 (Urk. 5) und 17. Juli 2012 (Urk. 8) wurden sämtliche Beschwerdeverfahren vereinigt. In ihrer Beschwerdeantwort vom 29. August 2012 (Urk. 12) schloss die Ausgleichskasse auf Abweisung der Be schwerden. Replicando liessen X.___ (Urk. 25), Y.___ (Urk. 27) und Z.___ (Urk. 28) an den gestellten Anträgen festhal ten. In ihrer Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) reduzierte die Ausgleichs kasse ihre Schadenersatzforderungen in Bezug auf X.___ und Z.___ auf Fr. 95‘156.70 und in Bezug auf Y.___ auf Fr. 210‘116.15.

2.2 Mit Verfügungen vom 13. Juli 2012 (Urk. 5) und 17. Juli 2012 (Urk. 8) wurden sämtliche Beschwerdeverfahren vereinigt. In ihrer Beschwerdeantwort vom 29. August 2012 (Urk. 12) schloss die Ausgleichskasse auf Abweisung der Be schwerden. Replicando liessen X.___ (Urk. 25), Y.___ (Urk. 27) und Z.___ (Urk. 28) an den gestellten Anträgen festhal ten. In ihrer Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) reduzierte die Ausgleichs kasse ihre Schadenersatzforderungen in Bezug auf X.___ und Z.___ auf Fr. 95‘156.70 und in Bezug auf Y.___ auf Fr. 210‘116.15. Mit Verfügung vom 31. Mai 2013 (Urk. 35) wurde B.___ zum Pro zess beigeladen. Am 5. September 2013 (Urk. 43) liess er seine Stellungnahme ins Recht reichen (Urk. 43).

Mit Verfügung vom 31. Mai 2013 (Urk. 35) wurde B.___ zum Pro zess beigeladen. Am 5. September 2013 (Urk. 43) liess er seine Stellungnahme ins Recht reichen (Urk. 43). Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erforder lich, in den Erwägungen einzugehen.

Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erforder lich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Mit Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) hob das Sozialversicherungsgericht – wie bereits ausgeführt – die damals angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 auf und wies die Sache - unter Feststellung der grund sätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden - an die Beschwerdegegnerin zu rück, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vor nehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu ver füge.

1.1 Mit Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) hob das Sozialversicherungsgericht – wie bereits ausgeführt – die damals angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 auf und wies die Sache - unter Feststellung der grund sätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden - an die Beschwerdegegnerin zu rück, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vor nehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu ver füge. Im genannten Entscheid hielt das Sozialversicherungsgericht in E. 7 fest, dass die Haftungsvoraussetzungen von Art. 52 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) in Bezug auf sämtliche Beschwerde führenden gegeben seien (Schaden, Rechtswidrigkeit, qualifiziertes Verschulden und adäquater Kausalzusammenhang), es die herrschende Aktenlage aber nicht erlaube, die genaue Höhe der einzelnen Solidarforderungen zu bestimmen. Des halb wurden die angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 unter Feststellung der grundsätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge.

Im genannten Entscheid hielt das Sozialversicherungsgericht in E. 7 fest, dass die Haftungsvoraussetzungen von Art. 52 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) in Bezug auf sämtliche Beschwerde führenden gegeben seien (Schaden, Rechtswidrigkeit, qualifiziertes Verschulden und adäquater Kausalzusammenhang), es die herrschende Aktenlage aber nicht erlaube, die genaue Höhe der einzelnen Solidarforderungen zu bestimmen. Des halb wurden die angefochtenen Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 unter Feststellung der grundsätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. Daran ist festzuhalten. Für eine erneute Prüfung der generellen Haftungsvoraus setzungen besteht vorliegend kein Anlass. Es kann auf die entsprechenden Er wägungen im Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) verwiesen werden.

Daran ist festzuhalten. Für eine erneute Prüfung der generellen Haftungsvoraus setzungen besteht vorliegend kein Anlass. Es kann auf die entsprechenden Er wägungen im Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329) verwiesen werden. 1.2 Zu prüfen ist vorliegend demzufolge einzig, wie hoch der von den einzelnen Beschwerdeführenden, die grundsätzlich untereinander und zusammen mit dem Beigeladenen solidarisch haften, zu leistende Schadenersatz ist.

1.2 Zu prüfen ist vorliegend demzufolge einzig, wie hoch der von den einzelnen Beschwerdeführenden, die grundsätzlich untereinander und zusammen mit dem Beigeladenen solidarisch haften, zu leistende Schadenersatz ist. 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin machte unter Berücksichtigung der in der Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) erfolgten Reduktion gegenüber der Beschwerdefüh rerin 1 und dem Beschwerdeführer 3 Forderungen in der Höhe von Fr. 95‘156.70 und gegenüber dem Beschwerdeführer 2 eine solche von Fr. 210‘116.15 geltend.

2.1 Die Beschwerdegegnerin machte unter Berücksichtigung der in der Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) erfolgten Reduktion gegenüber der Beschwerdefüh rerin 1 und dem Beschwerdeführer 3 Forderungen in der Höhe von Fr. 95‘156.70 und gegenüber dem Beschwerdeführer 2 eine solche von Fr. 210‘116.15 geltend. In den angefochtenen Einspracheentscheiden führte die Ausgleichskasse aus, dass sie in Nachachtung des Urteils des Sozialversicherungsgerichts vom 11. März 2011 am 5. Januar 2012 eine ausserordentliche Arbeitgeberkontrolle beziehungsweise eine Revision des Jahres 2005 durchgeführt habe. Der Revisor habe die Lohnausweise überprüft, sie mit der AHV-Deklaration sowie der SUVA-Deklaration verglichen und dabei festgestellt, dass die eingereichten Jahresabrechnungen korrekt seien. Es seien lediglich die Beitragszeiten „von bis“ bei den doppelt - nämlich bei der C.___ und bei der G.___ - aufgeführten Mitarbeitern in dem Sinne falsch gewesen, als dass jeweils die Beitragszeit 01 – 12 anstatt 07 – 12 aufgeführt worden sei. Durch die Lohnausweise und Excel- Rekapitulationen sei eindeutig belegt, dass die auf beiden Jahresabrechnungen aufgeführten Personen von Januar bis Juni 2005 bei der G.___ und von Juli bis Dezember 2005 bei der C.___ angestellt gewesen seien und dass entsprechend abgerechnet worden sei. Deshalb sei klar, dass die Grundlagen der Schadenersatzsumme nicht zu beanstanden seien (Urk. 1, Urk. 6/2 und Urk. 9/2 jeweils E. 3a).

In den angefochtenen Einspracheentscheiden führte die Ausgleichskasse aus, dass sie in Nachachtung des Urteils des Sozialversicherungsgerichts vom 11. März 2011 am 5. Januar 2012 eine ausserordentliche Arbeitgeberkontrolle beziehungsweise eine Revision des Jahres 2005 durchgeführt habe. Der Revisor habe die Lohnausweise überprüft, sie mit der AHV-Deklaration sowie der SUVA-Deklaration verglichen und dabei festgestellt, dass die eingereichten Jahresabrechnungen korrekt seien. Es seien lediglich die Beitragszeiten „von bis“ bei den doppelt - nämlich bei der C.___ und bei der G.___ - aufgeführten Mitarbeitern in dem Sinne falsch gewesen, als dass jeweils die Beitragszeit 01 – 12 anstatt 07 – 12 aufgeführt worden sei. Durch die Lohnausweise und Excel- Rekapitulationen sei eindeutig belegt, dass die auf beiden Jahresabrechnungen aufgeführten Personen von Januar bis Juni 2005 bei der G.___ und von Juli bis Dezember 2005 bei der C.___ angestellt gewesen seien und dass entsprechend abgerechnet worden sei. Deshalb sei klar, dass die Grundlagen der Schadenersatzsumme nicht zu beanstanden seien (Urk. 1, Urk. 6/2 und Urk. 9/2 jeweils E. 3a). An diesen Ausführungen hielt die Beschwerdegegnerin auch noch in d er Be schwerdeantwort vom 29. August 2012 fest (Urk. 12 S. 2 Ziffer 3).

An diesen Ausführungen hielt die Beschwerdegegnerin auch noch in d er Be schwerdeantwort vom 29. August 2012 fest (Urk. 12 S. 2 Ziffer 3). Von diesem Standpunkt rückte s ie allerdings in ihrer Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) ab: Aufgrund der von der Beschwerdeführerin 1 eingereichten Unterlagen (Zivilklage betreffend Löhne für September bis Dezember 2005) sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie für die Mo nate September und Oktober 2005 effektiv keinen Lohn von der C.___ erhalten habe. Somit reduziere sich die Schadenssumme um die Beiträge bezüg lich dieser zwei Monatslöhne von je Fr. 5‘000.--. Diese Beiträge beliefen sich „grob geschätzt auf ca. CHF 1‘500.00 (15 % von CHF 10‘000.00).“ Um diesen Betrag reduzierten sich die geforderten Schadenersatzsummen.

Von diesem Standpunkt rückte s ie allerdings in ihrer Duplik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) ab: Aufgrund der von der Beschwerdeführerin 1 eingereichten Unterlagen (Zivilklage betreffend Löhne für September bis Dezember 2005) sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie für die Mo nate September und Oktober 2005 effektiv keinen Lohn von der C.___ erhalten habe. Somit reduziere sich die Schadenssumme um die Beiträge bezüg lich dieser zwei Monatslöhne von je Fr. 5‘000.--. Diese Beiträge beliefen sich „grob geschätzt auf ca. CHF 1‘500.00 (15 % von CHF 10‘000.00).“ Um diesen Betrag reduzierten sich die geforderten Schadenersatzsummen. 2.2

2.2 2.2.1 Die Beschwerdeführerin 1 liess zur Schadenshöhe im Wesentlichen vortragen, dass die Jahreslohnabrechnung 2005 nicht korrekt sei. Darin seien Lohnzahlun gen deklariert, die nicht in dieser Höhe ausbezahlt worden seien. So habe der Beschwerdeführer 3 gar keine Zahlungen erhalten. Drei (namentlich genannte) Arbeitnehmer hätten nicht – wie deklariert – bis Oktober, sondern lediglich bis August 2005 Löhne bezogen. Einem Mitarbeiter sei per Ende Mai 2005 gekün digt worden; auch sein Name tauche auf der Abrechnung bis August 2005 auf (Urk. 1 S. 7).

2.2.1 Die Beschwerdeführerin 1 liess zur Schadenshöhe im Wesentlichen vortragen, dass die Jahreslohnabrechnung 2005 nicht korrekt sei. Darin seien Lohnzahlun gen deklariert, die nicht in dieser Höhe ausbezahlt worden seien. So habe der Beschwerdeführer 3 gar keine Zahlungen erhalten. Drei (namentlich genannte) Arbeitnehmer hätten nicht – wie deklariert – bis Oktober, sondern lediglich bis August 2005 Löhne bezogen. Einem Mitarbeiter sei per Ende Mai 2005 gekün digt worden; auch sein Name tauche auf der Abrechnung bis August 2005 auf (Urk. 1 S. 7). Die Beschwerdeführerin 1 habe lediglich bis August 2005 und nicht bis Oktober 2005 Lohn erhalten. Das habe im Übrigen eine arbeitsrechtliche Streitigkeit zur Folge gehabt (Urk. 25 S. 3; vgl. auch die entsprechenden Beilagen [Urk. 26/1-4]). Zu beachten sei zudem, dass der Beschwerdeführer 3 im Jahr 2005 weder von der C.___ noch von der G.___ Lohnzahlun gen erhalten habe. Somit könne die Jahreslohnabrechnung beziehungsweise die AHV-Lohnbescheinigung 2005 nicht korrekt sein (Urk. 25 S. 4).

Die Beschwerdeführerin 1 habe lediglich bis August 2005 und nicht bis Oktober 2005 Lohn erhalten. Das habe im Übrigen eine arbeitsrechtliche Streitigkeit zur Folge gehabt (Urk. 25 S. 3; vgl. auch die entsprechenden Beilagen [Urk. 26/1-4]). Zu beachten sei zudem, dass der Beschwerdeführer 3 im Jahr 2005 weder von der C.___ noch von der G.___ Lohnzahlun gen erhalten habe. Somit könne die Jahreslohnabrechnung beziehungsweise die AHV-Lohnbescheinigung 2005 nicht korrekt sein (Urk. 25 S. 4). 2.2.2 Der Beschwerdeführer 2 liess betreffend Schadenshöhe im Wesentlichen auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 verweisen und erklären, dass die de klarierte Lohnsumme viel zu hoch sei, weil den Beschwerdeführenden 1 und 3 effektiv kein beziehungsweise sehr viel weniger Lohn ausbezahlt worden sei (Urk. 6/1 S. 5; vgl. dazu auch Urk. 27 S. 2).

2.2.2 Der Beschwerdeführer 2 liess betreffend Schadenshöhe im Wesentlichen auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 verweisen und erklären, dass die de klarierte Lohnsumme viel zu hoch sei, weil den Beschwerdeführenden 1 und 3 effektiv kein beziehungsweise sehr viel weniger Lohn ausbezahlt worden sei (Urk. 6/1 S. 5; vgl. dazu auch Urk. 27 S. 2). 2.2.3 Der Beschwerdeführer 3 liess diesbezüglich vortragen, dass er im Jahr 2005 keine Zahlungen von der C.___ erhalten habe (Urk. 9/1 S. 3; vgl. auch Urk. 28 S. 3).

2.2.3 Der Beschwerdeführer 3 liess diesbezüglich vortragen, dass er im Jahr 2005 keine Zahlungen von der C.___ erhalten habe (Urk. 9/1 S. 3; vgl. auch Urk. 28 S. 3). 2.2.4 Der Beigeladene liess im Wesentlichen geltend machen, dass die Beschwerdegeg nerin die im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 11. März 2011 geforderten Abklärungen nicht gemacht habe. Es sei Sache der Beschwer degegnerin, den Schaden in rechtsgenügender Weise nachzuweisen (Urk. 43).

2.2.4 Der Beigeladene liess im Wesentlichen geltend machen, dass die Beschwerdegeg nerin die im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 11. März 2011 geforderten Abklärungen nicht gemacht habe. Es sei Sache der Beschwer degegnerin, den Schaden in rechtsgenügender Weise nachzuweisen (Urk. 43). 3.

3. 3.1 Aus dem Revisionsbericht über die Arbeitgeberkontrolle vom 5. Januar 2012 (Urk. 13/346) ist ersichtlich, dass sich seinerzeit im Archiv des Konkursamtes F.___ umfangreiche Geschäftsakten der C.___ befanden. Es handelte es sich um 15 grosse Kartonschachteln mit Kreditoren, Debitoren, Bank und Lohnunterlagen (Urk. 13/346/1). Eine telefonische Anfrage beim Konkursamt F.___ ergab, dass diese Akten nach wie vor im Archiv aufbe wahrt werden (Urk. 45; vgl. auch Urk. 46).

3.1 Aus dem Revisionsbericht über die Arbeitgeberkontrolle vom 5. Januar 2012 (Urk. 13/346) ist ersichtlich, dass sich seinerzeit im Archiv des Konkursamtes F.___ umfangreiche Geschäftsakten der C.___ befanden. Es handelte es sich um 15 grosse Kartonschachteln mit Kreditoren, Debitoren, Bank und Lohnunterlagen (Urk. 13/346/1). Eine telefonische Anfrage beim Konkursamt F.___ ergab, dass diese Akten nach wie vor im Archiv aufbe wahrt werden (Urk. 45; vgl. auch Urk. 46). Aus dem Revisionsbericht geht weiter hervor, dass der Revisor seinen Bericht lediglich auf einen Teil der vorhandenen Akten abstützte (Urk. 13/346/2): „Auf grund der lückenlosen Prüfung der Lohnausweise mit der AHV-Deklaration (und SUVA-Deklaration) sind die eingereichten Jahresabrechnungen korrekt.“ Mit anderen Worten hat der Revisor den tatsächlichen, effektiven Geldfluss nicht überprüft. Er stellte im Wesentlichen auf die Deklarationen und die Lohn buchhaltung der C.___ ab. Die – gemäss seinen Aussagen – vorhan denen Bankbelege überprüfte er offenbar nicht.

Aus dem Revisionsbericht geht weiter hervor, dass der Revisor seinen Bericht lediglich auf einen Teil der vorhandenen Akten abstützte (Urk. 13/346/2): „Auf grund der lückenlosen Prüfung der Lohnausweise mit der AHV-Deklaration (und SUVA-Deklaration) sind die eingereichten Jahresabrechnungen korrekt.“ Mit anderen Worten hat der Revisor den tatsächlichen, effektiven Geldfluss nicht überprüft. Er stellte im Wesentlichen auf die Deklarationen und die Lohn buchhaltung der C.___ ab. Die – gemäss seinen Aussagen – vorhan denen Bankbelege überprüfte er offenbar nicht. 3.2 Die Beschwerdegegnerin führte in den angefochtenen Einspracheentscheiden jeweils aus, dass die Schadenshöhe aufgrund der durchgeführten Revision „ein deutig belegt“ sei und die Grundlagen der Schadensberechnung nicht zu bean standen seien (vgl. etwa Urk. 1 S. 3). An dieser Auffassung hielt die Beschwer degegnerin auch noch in ihrer Beschwerdeantwort vom 29. August 2012 fest (Urk. 12 S. 2); schliesslich musste sie duplicando einräumen, dass die Schadens berechnung mit einem Fehler behaftet sei (Urk. 32 S. 2).

3.2 Die Beschwerdegegnerin führte in den angefochtenen Einspracheentscheiden jeweils aus, dass die Schadenshöhe aufgrund der durchgeführten Revision „ein deutig belegt“ sei und die Grundlagen der Schadensberechnung nicht zu bean standen seien (vgl. etwa Urk. 1 S. 3). An dieser Auffassung hielt die Beschwer degegnerin auch noch in ihrer Beschwerdeantwort vom 29. August 2012 fest (Urk. 12 S. 2); schliesslich musste sie duplicando einräumen, dass die Schadens berechnung mit einem Fehler behaftet sei (Urk. 32 S. 2). Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht konzedierte (Urk. 32 S. 2), ergibt sich aus den von der Beschwerdeführerin 1 eingereichten Unterlagen (vgl. Urk. 26/1-4), dass sie entgegen den Feststellungen des Revisors in den Monaten September und Oktober 2005 keine Lohnzahlungen von der C.___ erhalten hatte. In den Akten finden sich allerdings entsprechende Lohnabrechnungen der C.___ für die Monate September und Oktober 2005 (Urk. 13/346/37-38). Das lässt nur den Schluss zu, dass die Lohnbuchhaltung und die Lohnaus weise der C.___ keine sicheren Erkenntnisse über die tatsächlich aus bezahlten Löhne erlauben. Indem der Revisor der Beschwerdegegnerin letztlich auf diese fraglichen Unterlagen der Gesellschaft abstellte, erlag er einem Zir kelschluss. Er prüfte im Wesentlichen lediglich, ob die internen Aufzeichnungen der Gesellschaft mit den erfolgten Deklarationen übereinstimmten. Bei den vom Sozialversicherungsgericht im Urteil vom 11. März 2011 geforderten Abklärun gen zur Schadenshöhe ging es jedoch nicht darum, die bereits seinerzeit erfolgte Revision zu wiederholen. Es sollte vielmehr festgestellt werden, wie hoch die von der C.___ tatsächlich und effektiv ausgerichteten (bezahlten bezie hungsweise den Lohnempfängern überwiesenen) Lohnzahlungen waren.

Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht konzedierte (Urk. 32 S. 2), ergibt sich aus den von der Beschwerdeführerin 1 eingereichten Unterlagen (vgl. Urk. 26/1-4), dass sie entgegen den Feststellungen des Revisors in den Monaten September und Oktober 2005 keine Lohnzahlungen von der C.___ erhalten hatte. In den Akten finden sich allerdings entsprechende Lohnabrechnungen der C.___ für die Monate September und Oktober 2005 (Urk. 13/346/37-38). Das lässt nur den Schluss zu, dass die Lohnbuchhaltung und die Lohnaus weise der C.___ keine sicheren Erkenntnisse über die tatsächlich aus bezahlten Löhne erlauben. Indem der Revisor der Beschwerdegegnerin letztlich auf diese fraglichen Unterlagen der Gesellschaft abstellte, erlag er einem Zir kelschluss. Er prüfte im Wesentlichen lediglich, ob die internen Aufzeichnungen der Gesellschaft mit den erfolgten Deklarationen übereinstimmten. Bei den vom Sozialversicherungsgericht im Urteil vom 11. März 2011 geforderten Abklärun gen zur Schadenshöhe ging es jedoch nicht darum, die bereits seinerzeit erfolgte Revision zu wiederholen. Es sollte vielmehr festgestellt werden, wie hoch die von der C.___ tatsächlich und effektiv ausgerichteten (bezahlten bezie hungsweise den Lohnempfängern überwiesenen) Lohnzahlungen waren. Ob dies dem Revisor mit einem Abgleich zwischen den Abrechnungen der Gesell schaft (beziehungsweise der Lohnbuchhaltung) und den im Archiv des Konkursamtes F.___ lagernden Bankbelegen (lückenlos) möglich gewesen wäre oder nicht, kann nicht entschieden werden. Festzuhalten ist allerdings, dass der Revisor beziehungsweise die Beschwerdegegnerin auch nicht versucht haben, den Umfang der tatsächlich erfolgten Zahlungen (beispielsweise auf grund der vorhandenen Bankbelege) festzustellen.

Ob dies dem Revisor mit einem Abgleich zwischen den Abrechnungen der Gesell schaft (beziehungsweise der Lohnbuchhaltung) und den im Archiv des Konkursamtes F.___ lagernden Bankbelegen (lückenlos) möglich gewesen wäre oder nicht, kann nicht entschieden werden. Festzuhalten ist allerdings, dass der Revisor beziehungsweise die Beschwerdegegnerin auch nicht versucht haben, den Umfang der tatsächlich erfolgten Zahlungen (beispielsweise auf grund der vorhandenen Bankbelege) festzustellen. 3.3 Aus dem Gesagten folgt, dass – entgegen der ursprünglich von der Beschwerde gegnerin vertretenen Ansicht – die Schadenshöhe auch durch die erfolgte aus serordentliche Revision vom 5. Januar 2012 nicht zuverlässig bestimmt werden kann. Wie aufgezeigt wurde, erweist sich das Revisionsergebnis in zwei Punkten (angebliche Lohnzahlungen an die Beschwerdeführerin 1 im September und Oktober 2005) als offensichtlich unrichtig und ist insoweit sogar durch Urkun den belegt.

3.3 Aus dem Gesagten folgt, dass – entgegen der ursprünglich von der Beschwerde gegnerin vertretenen Ansicht – die Schadenshöhe auch durch die erfolgte aus serordentliche Revision vom 5. Januar 2012 nicht zuverlässig bestimmt werden kann. Wie aufgezeigt wurde, erweist sich das Revisionsergebnis in zwei Punkten (angebliche Lohnzahlungen an die Beschwerdeführerin 1 im September und Oktober 2005) als offensichtlich unrichtig und ist insoweit sogar durch Urkun den belegt. Dieser Umstand weckt auch im Hinblick auf die übrigen vom Revisor festgestell ten Lohnzahlungen Zweifel, da bei der Revision – wie dargelegt – gerade nicht die tatsächlichen Zahlungs- beziehungsweise Bankbelege (Quittun gen) überprüft wurden, sondern im Wesentlichen lediglich die Lohnbescheini gungen und die Lohnbuchhaltung der C.___ gesichtet wurden. Diesen Dokumenten kann jedoch, nachdem die Unrichtigkeit von zwei Lohnabrech nungen nachgewiesen worden ist, kein besonders hoher Beweiswert (mehr) zu erkannt werden. Solange nicht alle Möglichkeiten der möglichst konkreten Schadensberechnung ausgeschöpft sind, darf jedenfalls nicht allein auf diese Unterlagen der Gesellschaft abgestellt werden. Im vorliegenden Fall sind diese Möglichkeiten noch vorhanden, da die Geschäftsakten der C.___ (in klusive Bankunterlagen) nachweislich noch beim Konkursamt F.___ lagern. Deshalb kann etwa das Vorbringen des Beschwerdeführers 3, wonach er im Jahr 2005 - entgegen den Angaben in der Jahresabrechnu ng 2005 (Urk. 13/150 ) gar keine Zahlungen der C.___ erhalten habe, nicht einfach als reine Schutzbehauptung qualifiziert werden. Das gilt auch für die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 in Bezug auf andere ehemalige Be schäftigte der C.___ (vgl. dazu oben E. 2.2.1).

Dieser Umstand weckt auch im Hinblick auf die übrigen vom Revisor festgestell ten Lohnzahlungen Zweifel, da bei der Revision – wie dargelegt – gerade nicht die tatsächlichen Zahlungs- beziehungsweise Bankbelege (Quittun gen) überprüft wurden, sondern im Wesentlichen lediglich die Lohnbescheini gungen und die Lohnbuchhaltung der C.___ gesichtet wurden. Diesen Dokumenten kann jedoch, nachdem die Unrichtigkeit von zwei Lohnabrech nungen nachgewiesen worden ist, kein besonders hoher Beweiswert (mehr) zu erkannt werden. Solange nicht alle Möglichkeiten der möglichst konkreten Schadensberechnung ausgeschöpft sind, darf jedenfalls nicht allein auf diese Unterlagen der Gesellschaft abgestellt werden. Im vorliegenden Fall sind diese Möglichkeiten noch vorhanden, da die Geschäftsakten der C.___ (in klusive Bankunterlagen) nachweislich noch beim Konkursamt F.___ lagern. Deshalb kann etwa das Vorbringen des Beschwerdeführers 3, wonach er im Jahr 2005 - entgegen den Angaben in der Jahresabrechnu ng 2005 (Urk. 13/150 ) gar keine Zahlungen der C.___ erhalten habe, nicht einfach als reine Schutzbehauptung qualifiziert werden. Das gilt auch für die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 in Bezug auf andere ehemalige Be schäftigte der C.___ (vgl. dazu oben E. 2.2.1). In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass die Beschwerdeführenden 1 und 3 für die Erstellung der Jahresabrechnung 2005 nicht mehr zuständig waren, weil sie bereits per 23. September 2005 aus dem Verwaltungsrat der C.___ ausgetreten waren (vgl. dazu Urk. 13/422 sowie E. 5.3.1 des Ur teils vom 11. März 2011 [Urk. 13/329] ). Wenigstens ihnen kann insoweit nicht vorgeworfen werden, selbst direkt für die unzutreffende Deklaration betreffend das Jahr 2005 verantwortlich gewesen zu sein.

In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass die Beschwerdeführenden 1 und 3 für die Erstellung der Jahresabrechnung 2005 nicht mehr zuständig waren, weil sie bereits per 23. September 2005 aus dem Verwaltungsrat der C.___ ausgetreten waren (vgl. dazu Urk. 13/422 sowie E. 5.3.1 des Ur teils vom 11. März 2011 [Urk. 13/329] ). Wenigstens ihnen kann insoweit nicht vorgeworfen werden, selbst direkt für die unzutreffende Deklaration betreffend das Jahr 2005 verantwortlich gewesen zu sein. 3.4 Im Übrigen erweist sich auch die Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin in ihrer Replik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) als nicht korrekt. Bei einer Korrek tur der Lohnsumme geht es nicht an, die daraus resultierende Verminderung des Schadens einfach zu schätzen („grob geschätzt“ [Urk. 32 S. 2]). Derartiges ist zu berechnen. Zudem führt erfahrungsgemäss allein schon die vorgenommene Korrektur der Lohnsumme dazu, dass auch gewisse andere Schadenspositionen (etwa Verzugszinsabrechnungen oder Mahnungen) Änderungen erfahren kön nen. Eine (grobe) Schätzung kann insoweit in einem justizförmigen Verfahren nicht genügen, wenn - wie zumindest vorliegend - noch konkrete Abklärungs- und Berechnungsmöglichkeiten gegeben sind.

3.4 Im Übrigen erweist sich auch die Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin in ihrer Replik vom 13. Februar 2013 (Urk. 32) als nicht korrekt. Bei einer Korrek tur der Lohnsumme geht es nicht an, die daraus resultierende Verminderung des Schadens einfach zu schätzen („grob geschätzt“ [Urk. 32 S. 2]). Derartiges ist zu berechnen. Zudem führt erfahrungsgemäss allein schon die vorgenommene Korrektur der Lohnsumme dazu, dass auch gewisse andere Schadenspositionen (etwa Verzugszinsabrechnungen oder Mahnungen) Änderungen erfahren kön nen. Eine (grobe) Schätzung kann insoweit in einem justizförmigen Verfahren nicht genügen, wenn - wie zumindest vorliegend - noch konkrete Abklärungs- und Berechnungsmöglichkeiten gegeben sind. 3.5 Aus dem Gesagten folgt, dass die angefochtenen Einspracheentscheide vom 13. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 (Urk. 2, Urk. 6/2 und Urk. 9/2) auf zuheben sind und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen (Klärung des Umfangs der effektiven Lohnzahlungen der C.___ ) vornehme, den Schaden neu berechne und hernach über die Höhe des von den Beschwerde führern zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge.

3.5 Aus dem Gesagten folgt, dass die angefochtenen Einspracheentscheide vom 13. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 (Urk. 2, Urk. 6/2 und Urk. 9/2) auf zuheben sind und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen (Klärung des Umfangs der effektiven Lohnzahlungen der C.___ ) vornehme, den Schaden neu berechne und hernach über die Höhe des von den Beschwerde führern zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. 4.

4. 4.1 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). Als Obsiegen gilt insoweit auch die Rückweisung an den Versicherungsträger zur weiteren Abklärung (BGE 110 V 57 E. 3a).

4.1 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer). Als Obsiegen gilt insoweit auch die Rückweisung an den Versicherungsträger zur weiteren Abklärung (BGE 110 V 57 E. 3a). 4.2 Das Sozialversicherungsgericht erläuterte bereits in seinem Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329), weshalb es sich – auch soweit die Beschwerdeführenden formell betrachtet obsiegten - nicht rechtfertigte, ihnen eine Prozessentschädi gung zuzusprechen. Denn d ie Beschwerdeführenden und der Beigeladene haben es zu vertreten, dass auf die Lohndeklarationen und die Lohnunterlagen der C.___ nicht ohne Weiteres abgestellt werden kann. Es wäre an ihnen gewesen, der Beschwerdegegnerin die Lohnmeldungen rechtzeitig und korrekt einzureichen sowie für die korrekte Beitragsentrichtung zu sorgen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Beschwerdeführenden 1 und 3, die zwar - wie aus geführt - für die Erstellung der Jahreslohnabrechnung 2005 nicht mehr verant wortlich waren, aber mit ihrer schwer nachvollziehbaren Anstellungs - und Ab rechnungs praxis (wechselnde Abrechnungen über die C.___ und die G.___ [vgl. dazu etwa die Ausführungen de s Beschwerde führer s 3 in Urk. 9/1 S. 3 Rz. 16 ]) massgeblich zur unübersichtlichen Situation beigetragen haben. Deshalb wäre es der Sache nicht angemessen, sie im Resultat noch von ihren Pflichtversäumnissen profitieren zu lassen und ihnen eine Pro zessentschädigung zuzusprechen. Daran ist auch im vorliegenden Verfahren vollumfänglich festzuhalten.

4.2 Das Sozialversicherungsgericht erläuterte bereits in seinem Urteil vom 11. März 2011 (Urk. 13/329), weshalb es sich – auch soweit die Beschwerdeführenden formell betrachtet obsiegten - nicht rechtfertigte, ihnen eine Prozessentschädi gung zuzusprechen. Denn d ie Beschwerdeführenden und der Beigeladene haben es zu vertreten, dass auf die Lohndeklarationen und die Lohnunterlagen der C.___ nicht ohne Weiteres abgestellt werden kann. Es wäre an ihnen gewesen, der Beschwerdegegnerin die Lohnmeldungen rechtzeitig und korrekt einzureichen sowie für die korrekte Beitragsentrichtung zu sorgen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Beschwerdeführenden 1 und 3, die zwar - wie aus geführt - für die Erstellung der Jahreslohnabrechnung 2005 nicht mehr verant wortlich waren, aber mit ihrer schwer nachvollziehbaren Anstellungs - und Ab rechnungs praxis (wechselnde Abrechnungen über die C.___ und die G.___ [vgl. dazu etwa die Ausführungen de s Beschwerde führer s 3 in Urk. 9/1 S. 3 Rz. 16 ]) massgeblich zur unübersichtlichen Situation beigetragen haben. Deshalb wäre es der Sache nicht angemessen, sie im Resultat noch von ihren Pflichtversäumnissen profitieren zu lassen und ihnen eine Pro zessentschädigung zuzusprechen. Daran ist auch im vorliegenden Verfahren vollumfänglich festzuhalten. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerden werden in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Ein spracheentscheide vom 1 3. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 aufgehoben werden und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des von den Beschwerdeführen den zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge.

1. Die Beschwerden werden in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Ein spracheentscheide vom 1 3. und 19. April 2012 sowie vom 6. Juni 2012 aufgehoben werden und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des von den Beschwerdeführen den zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Anträge der Beschwerdeführenden auf Ausrichtung von Prozessentschädigungen werden abgewiesen.

3. Die Anträge der Beschwerdeführenden auf Ausrichtung von Prozessentschädigungen werden abgewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Christine Kessi

Rechtsanwältin Christine Kessi - Rechtsanwalt Stephan Kübler

Rechtsanwalt Stephan Kübler - lic. iur. A.___

lic. iur. A.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe

Rechtsanwalt Dr. Christian Krähe - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubStocker