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Das nächste ist, dass Seelengewinner versuchen, nach der Predigt mit den Fremden zu sprechen.
Der Prediger mag am eigentlichen vorbeigeredet haben, aber ihr braucht nicht daran vorbeizureden. Oder der Prediger hat genau ins Schwarze getroffen, und ihr könnt helfen, den Eindruck durch ein freundliches Wort noch zu verstärken. Ich erinnere mich an einige, die zur Gemeinde gestossen sind und ihre Bekehrung auf den Dienst im Surrey-Konzertsaal zurückführten. Doch sie sagten, das sei es nicht allein gewesen, sondern andere Tätigkeiten hätte dabei mitgewirkt. Einige von ihnen kamen erst kürzlich vom Lande, und ein rechtschaffener Mann, den ich gut kenne, der aber vielleicht schon im Himmel ist, traf zwei solcher Leute am Eingang. Er sprach sie an und sagte, er hoffe, ihnen hätte das gefallen, was sie gehört hatten. Er hörte sich ihre Entgegnungen an, fragte sie, ob sie am Abend wiederkämen, und sagte, dass er sich freuen würde, wenn sie bei ihm zum Tee vorbeischauten. Das taten sie, und er sprach mit ihnen über seinen Herrn und Meister. Das wiederholte sich am folgenden Sonntag, bis sie sich nach und nach durch die überzeugenden Worte des guten alten Mannes und das gnädige Werk unseres guten Herrn schliesslich zu Gott bekehrten, wenngleich ihnen die Predigt nicht viel gegeben hatte. Doch sie wurden dazu gebracht, mit anderen Ohren zu hören.
Charles H. Spurgeon hielt einst im Tabernacle, seinem Gemeindehaus, eine Predigt mit dem Titel «Seelen gewinnen». Am Schluss gab er praktische Hinweise dafür, was jeder Christ tun kann, um sich an dieser herrlichen Aufgabe zu beteiligen. In einer kleinen Serie gebe ich diese Anstösse weiter im Glauben und der Hoffnung, dass auch noch heute auf diese Art Seelen für Christus gewonnen werden.
Lasst mich denen eine Empfehlung geben,die da meinen, sie könnten gar nichts tun: Bringt andere mit, um das Wort Gottes zu hören!
Das ist eine oft vernachlässigte Pflicht. Ich kann euch kaum bitten, jemanden hierher zu bringen, doch viele von euch gehen auch an andere Orte, wo es nicht halb so voll ist wie hier. Füllt sie! Murre nicht wegen deiner kleinen Gemeinde, sondern mache sie grösser. Nimm jemanden mit, gleich zur nächsten Predigt, und schon ist die Menge der Zusammengekommenen gewachsen. Fahre fort im Gebet, dass die Predigt eures Predigers gesegnet sein möge. Und wenn du nicht selber predigen kannst, ist es immer noch das nächstbeste, andere unter den Schall des Wortes zu bringen. Du kannst das nächstbeste tun. Das ist eine sehr abgedroschene Bemerkung, aber sie ist von grossem praktischem Wert.
Viele nahezu leere Kirchen und Gemeindehäuser könnten bald eine grosse Zuhörerschaft haben, wenn jene, die vom Wort profitieren, anderen von diesem Gewinn erzählen und sie dazu bewegen, denselben Gottesdienst zu besuchen.
Die Kirche hat Christus nicht in ihrem festen Besitz, sondern er hat sie in seinem Besitz. Sie hat Leben und Kraft nicht in sich selber, sondern allein in ihm. Wenn sie ihrem Herrn untreu wird, dann verliert sie sich wieder in der Welt, aus der er sie herausgerufen hat. Sie steht jeden Augenblick in der Versuchung, der Stimme eines Fremden zu folgen;…
Aus dem Epilog von «Das Lachen der Erlösten» von Stephan Holthaus. Weil Humor eine Frage der Lebenseinstellung ist, geht es hier um grundsätzliche Fragen: Wie stehe ich zur Welt, zu meiner Arbeit, zu meiner Familie, zu mir selbst? Weil Humor etwas mit Glauben zu tun hat, geht es vor allem um die Frage nach Gott. Glaube ich, dass es über mir noch eine…
In einer kritischen Lebensphase, fiel Charles Studd ein Traktat eines Atheisten in die Hände. Dort las er: Wenn ich so fest glaubte, wie Millionen es von sich behaupten, dass sich die Ausübung der Religion in diesem Leben auf ein anderes Leben auswirkt, sollt die Religion mir alles bedeuten. Ich würde irdische Vergnügungen für Dreck, irdische Sorgen für Torheit und irdische Gefühle für…
Es mag sein, dass Sie sich nicht viel daraus machen, Ihr Leben für etwas Grosses, Dauerhaftes einzusetzen. Sie wollen nur, dass die Menschen Sie mögen. Sie sind schon zufrieden, wenn die Menschen gerne in Ihrer Nähe sind. Oder wenn Sie eine gute Arbeit haben, einen guten Ehepartner und ein paar liebenswürdige Kinder, ein schönes Auto, lange Wochenenden, ein paar gute Freunde, einen…
Dies mag als eine Prüfung dienen, um zu erkennen, wer rechten Anspruch erheben kann auf Christi Gnade. Nur jene, die sein Joch auf sich nehmen und es als grössere Freude ansehen, unter seiner Herrschaft zu sein, anstatt irgendeine fleischliche Freiheit zu geniessen, werden den ganzen Christus nehmen und nicht aus ihm herausfiltern, was sich mit ihrem derzeitigen Zufriedenheitsmassstab vereinbaren lässt. Jene werden…
Er ruft der Sonn und schafft den Mond,
das Jahr darnach zu teilen;
er schafft es, dass man sicher wohnt,
und heisst die Zeiten eilen;
er ordnet Jahre, Tag und Nacht;
auf! lasst uns ihm, dem Gott der Macht,
Ruhm, Preis und Dank erteilen.
Herr, der da ist, und der da war!
Von dankerfüllten Zungen
sei dir für das verflossne Jahr
ein heilig Lied gesungen;
für Leben, Wohlfahrt, Trost und Rat,
für Fried und Ruh, für jede Tat,
die uns durch dich gelungen.
1. Ich steh an deiner Krippe hier,
o Jesu, du mein Leben
ich komme, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und lass dir’s wohl gefallen.
2. Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar,
eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.
Sieh nicht an, was du selber bist,
in deiner Schuld und Schwäche.
Sieh den an, der gekommen ist,
damit er für dich spreche.
Sieh an, was dir heut widerfährt,
heut, da dein Heiland eingekehrt,
dich wieder heimzubringen
auf adlerstarken Schwingen.
Sieh nicht, wie arm du Sünder bist,
der du dich selbst beraubest.
Sieh auf den Helfer Jesus Christ!
Und wenn du ihm nur glaubest,
dass nichts als sein Erbarmen frommt
und dass er dich zu retten kommt,
darfst du der Schuld vergessen,
sei sie auch unermessen.