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Geschichte
Die Stadt Grenchen am Jurasüdfuss ist bekannt als Uhrenstadt und Geburtsort der SWATCH. Grenchen gilt aber auch als wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Über die beiden Bahnhöfe Grenchen-Nord und Grenchen-Süd bestehen Anschlüsse an die Bern-Lötschberg-Simplon Linie und an die SBB Achse Genf-Biel-Olten-Zürich. Der Flughafen Grenchen und der Anschluss an das Nationalstrassennetz vervollständigen die verkehrstechnisch gute Lage. In Grenchen gibt es auch ein umfassendes Vereinsleben. Einer der ältesten und traditionsreichsten Vereine in Grenchen ist die Hornussergesellschaft. Schon vor dem mit der Jahreszahl 1905 gesicherten Protokollbucheintrag bestehen Einträge, welche darauf schliessen lassen, dass sich Hornusser in Grenchen in der Zeit 1903-1904 mit der Gründung einer Gesellschaft befassten. Um das Jahr 1960 herum stellten die Uhrenstädter Hornusser das heutige Vereinshaus auf. Das an einer anderen Stelle ausgediente Schützenhaus wurde am damaligen Standort angebaut und am jetzigen Standort, dem Hornusserweg beim Eichholzwald wieder aufgebaut. 2003 wurden die Vereinshäuser der Hornusser und der Kynologen, nach einem mehrjährigem Planungs- und Bewilligungsverfahren mit Strom, Wasser und Abwasser erschlossen. Im Jahre 2005 wurde das 100 Jahr Jubiläum mit der Organisation des NOHV-Verbandsfestes bzw. eines Interkantonalen-Festes gefeiert.
Sportliche Erfolge wegen Junghornusserförderung
In der Vereinsgeschichte waren sportliche Erfolge dünngesät. Im Kranzkasten zeugt ein Trinkhorn von einer erfolgreichen Teilnahme am Eidgenössischen Hornusserfest 1924 in Basel. Einige Trinkhörner konnten an Interkantonalen Hornusserfesten gewonnen werden. Auch nach Beginn der Schweizer Meisterschaft vor knapp zehn Jahren kamen die Grenchner Hornusser nicht auf Touren. Der Grundstock zum Erfolg wurde 1994 mit einer konsequenten Junghornusserförderung gelegt. Glücklicherweise konnten auch etliche junge Männer für den Hornussersport begeistert werden. Nach einigen Jahren des Aufbaus konnten nun erste Erfolge gefeiert werden. In der Schweizer Meisterschaft 1999 konnte die Hornussergesellschaft Grenchen zuerst den Aufstieg in die 4. Liga realisieren und 2000 gleich in die 3. Liga durchstarten. Hinzu kommen ein Horngewinn am Interkantonalen Festen 1999 in Inkwil und der langersehnte Gewinn eines Trinkhorns am Eidgenössischen Hornusserfest 2000 in Frauenfeld. Grenchen belegte den 3. Rang in der 7. Stärkeklasse. Im Jahre 2001 gelang den Grenchner Hornusser in der Schweizer Meisterschaft das Kunststück, sämtliche Meisterschaftsspiele ohne Numero zu gewinnen. Den damit realisierten Aufstieg in die 2. Liga galt es im Jahr 2002 zu bestätigen. Dies gelang den Uhrenstädtern komfortabel mit einem ungefährdeten Platz im vorderen Mittelfeld. Nun schrieben die Grenchner Hornusser ein neues Erfolgskapitel. Im 2003 wurde Grenchen in der 1. Gruppe der 2. Liga Gruppensieger und stieg in die 1. Liga auf. Im Jahre 2007 wurde nach dem Abstieg in die 2.Liga der sofortige Wiederaufstieg in die 1.Liga erreicht in der zurzeit gespielt wird. Mit dem Festsieg in der 4.Stärkeklasse am Eidgenössischen Hornusserfest in Höchstetten 2009 konnte der grösste sportliche Erfolg in der Vereinsgeschichte realisiert werden.