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In der Borana-Zone in Südäthiopien haben die Viehzüchter-Gemeinschaften über Jahrhunderte hinweg ein Produktionssystem entwickelt, das früher bemerkenswert widerstandsfähig gegenüber klimatischen Schwankungen und Dürren war. Doch dieses System droht als Folge des immer rascher fortschreitenden Klimawandels, der Kommerzialisierung der Landwirtschaft sowie wegen fehlender formaler Landnutzungsrechte und der Umnutzung des Weidelandes immer mehr aus dem Gleichgewicht zu geraten. Das Projekt unterstützt deshalb die Planung und Umsetzung von Wasser- und Flächensanierungsmassnahmen, den Bau von Infrastrukturen zum Schutz von Boden und Wasser und die Wiederherstellung natürlicher Ressourcen.
Begünstigte:
Hauptzielgruppen des Projekts sind die in ihrer Existenz am stärksten gefährdeten ViehzüchterInnen, Landwirtschaft betreibende ViehzüchterInnen sowie mittellose Familien, arbeitslose Jugendliche und Frauen in der Borana-Zone. Das Projekt kommt rund 800 Haushalten in der Region Kebele direkt zugute. Darüber hinaus werden 250 besonders gefährdete Familien im Rahmen eines «Cash-for-Work»-Programmes für ihre Arbeit im Bereich des Boden- und Wasserschutzes mit Bargeld entlöhnt.
Ziele:
Ziel des Projekts ist die Steigerung der Produktivität auf dem Weideland von Gomole im Bezirk Yabello Woreda mittels einer guten Verwaltung und der Wiederherstellung der natürlichen Ressourcen.