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Rachmaninow zum 150. Geburtstag
Sergei Rachmaninow
Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30
Die Glocken op. 35
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Rachmaninow zum 150. Geburtstag
Kurzgefasst
Rachmaninow zum 150. Geburtstag
Anlässlich des 150. Geburtstags von Sergei Rachmaninow spielen die Philharmonia Zürich und das Tonhalle-Orchester Zürich vier Konzerte. Im Lauf dieser Reihe dirigieren die jeweiligen Chefdirigenten Gianandrea Noseda und Paavo Järvi beide Orchester in beiden Konzerthäusern. Den Anfang macht Gianandrea Noseda mit der Philharmonia Zürich im Opernhaus. Auf dem Programm steht das berühmte Klavierkonzert Nr. 3 mit dem Starpianisten Yefim Bronfman sowie die monumentale Tondichtung Die Glocken für Solostimmen, Chor und Orchester, in der Rachmaninow Schlitten-, Hochzeits-, Feuer- und Totenglocken erklingen lässt.
Videobotschaft von Gianandrea Noseda
Herzliche Einladung von Gianandrea Noseda vor der Villa Senar, dem Sommerhaus Rachmaninows am Vierwaldstättersee!
Gianandrea Noseda, Musikalische Leitung
Gianandrea Noseda
Gianandrea Noseda ist seit der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Zudem ist er Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D. C.) und Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra. 2019 wurde er Musikdirektor des neu gegründeten Tsinandali Festivals und des Pan-Caucasian Youth Orchestra in Tsinandali, Georgien. 2007-2018 amtierte Noseda als Generalmusikdirektor des Teatro Regio di Torino; es gelang ihm, dieses Opernhaus künstlerisch neu auszurichten, was zu international gefeierten Produktionen, Tourneen und Aufnahmen führte. Noseda hat die wichtigsten internationalen Orchester (Berliner Philharmoniker, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Concertgebouw Orchestra, Wiener Philharmoniker) sowie an den bedeutendsten Opernhäusern (La Scala, Metropolitan Opera und Royal Opera House, Covent Garden) und Festivals (BBC Proms, Edinburgh, Salzburg und Verbier) dirigiert. Er hat leitende Funktionen beim BBC Philharmonic (Chefdirigent), Israel Philharmonic Orchestra (Erster Gastdirigent), Pittsburgh Symphony Orchestra (Victor de Sabata Chair), Rotterdam Philharmonic (Erster Gastdirigent) sowie beim Stresa Festival (Künstlerischer Leiter) innegehabt. Nosedas Diskografie umfasst mehr als 70 CDs; einen besonderen Platz nimmt das Projekt «Musica Italiana» ein, in dessen Rahmen er vernachlässigtes italienisches Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Commendatore al Merito della Repubblica Italiana. 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und 2016 bei den International Opera Awards zum Dirigenten des Jahres ernannt.
Janko Kastelic, Choreinstudierung
Janko Kastelic
Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.
Yefim Bronfman, Klavier
Yefim Bronfman
Yefim Bronfman wurde in Taschkent (Usbekistan) geboren und studierte zunächst bei Arie Vardi in Tel Aviv sowie später in den USA an der Juilliard School, der Marlboro Music School und am Curtis Institute of Music bei so berühmten Lehrern wie Rudolf Firkušný, Leon Fleisher und Rudolf Serkin; mit seinem Debüt beim New York Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta begann 1978 seine internationale Karriere. 1991 erhielt Yefim Bronfman den Avery Fisher Prize, eine der höchsten Ehrungen für amerikanische Musiker. Im Zentrum seines Repertoires stehen die grossen Klavierkonzerte und die Klassiker der Klavierliteratur. Bronfman legt aber auch einen künstlerischen Schwerpunkt auf die Musik des 20. Jahrhunderts, vor allem diejenige Béla Bartóks und Sergei Prokofjews. Er führt zudem regelmässig Werke zeitgenössischer Komponist:innen auf, die ihm oft auch gewidmet sind, wie das Klavierkonzert von Esa-Pekka Salonen und das Zweite Klavierkonzert von Magnus Lindberg. Beide Konzerte hat Bronfman auf CD eingespielt. Als Artist-in-Residence beim Concertgebouw-Orchester in Amsterdam spielte er unlängst die Uraufführung eines neuen Klavierkonzerts von Elena Firsova. Zu seinen Kammermusikpartner:innen zählen u.a. Yo-Yo Ma, Joshua Bell, Anne Sophie Mutter und Martha Argerich, als Liedbegleiter tritt er u.a. mit Magdalena Kožená auf. Viele seiner Einspielungen sind mit renommierten Schallplattenpreisen ausgezeichnet worden, darunter ein Grammy für seine Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von Béla Bartók.
Elena Stikhina, Sopran
Elena Stikhina
Elena Stikhina schloss ihr Gesangsstudium 2012 am Staatlichen Konservatorium Moskau ab. Sie gewann 2014 den ersten Preis bei der Competizione dell’Opera in Linz und 2016 den Publikumspreis sowie den Culturarte-Preis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb. Seither führten sie Gastengagements an zahlreiche renommierte Häuser weltweit. So sang sie in der Saison 2017/18 Mimì (La bohème) und Tosca an der Berliner Staatsoper, Leonora (Il trovatore) an der Deutschen Oper Berlin, Senta (Der fliegende Holländer) an der Bayerischen Staatsoper in München und im Festspielhaus Baden-Baden, Tatjana (Eugen Onegin) an der Pariser Opéra und Tosca an der Boston Lyric Opera. In der Spielzeit 2018/19 gastierte sie als Leonora (La forza del destino) an der Semperoper Dresden, in der Titelrolle in Suor Angelica an der Metropolitan Opera in New York sowie als Brünnhilde (Siegfried) und Gutrune (Götterdämmerung) in konzertanten Aufführungen in Paris. Zu weiteren Engagements der Saison zählten ihr Debüt an der Niederländischen Nationaloper als Cio-Cio-San (Madama Butterfly) und Auftritte als Leonora an der Pariser Opéra. Als Médée gab sie im Sommer 2019 ihr Salzburger Festspieldebüt, wohin sie 2021 in Brittens War Requiem zurückkehrte. In der Saison 2019/20 sang sie Jaroslawna in einer Neuproduktion von Fürst Igor an der Pariser Opéra, debütierte in Genf als Aida und war als Tosca, Salome, Donna Leonora und Senta am Mariinski-Theater in St. Petersburg zu erleben. Dort trat sie zudem 2020/21 u.a. als Renata (Der feurige Engel), Aida, Cio-Cio-San, Tosca, Donna Elvira und Rosalinda (Die Fledermaus) auf. Im Februar 2021 sang sie Salome an der Scala in Mailand. 2022/23 sang sie u.a. Aida bei den Salzburger Festspielen und am ROH London sowie Floria Tosca an der Opéra Paris.
Sergey Skorokhodov, Tenor
Sergey Skorokhodov
Sergey Skorokhodov wurde in Sankt Petersburg geboren. Er studierte Gesang am Konservatorium seiner Heimatstadt und war 2003 Preisträger beim Elena-Obraztsova-Wettbewerb. Seit 2007 ist der Tenor Ensemblemitglied am Mariinski-Theater. Darüber hinaus trat er u. a. im Concertgebouw Amsterdam, an der Metropolitan Opera New York, den Opernhäusern von Paris und Stockholm sowie beim Festival in Glyndebourne auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Lenski (Eugen Onegin), Prinz Gwidon (Der goldene Hahn), Alfredo Germont (La traviata), Nemorino (L’elisir d’amore), Erik (Der fliegende Holländer), Rinuccio (Gianni Schicchi), Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) sowie die Titelpartie in Lohengrin. Zuletzt sang er u.a. Fürst Chowanski (Chowanschtschina) an der Opéra de Paris, Ivan (Die Nase) an der Bayerischen Staatsoper München sowie Lohengrin, Lenski und Iwan Sergejewitsch Lykow (Die Zarenbraut) am Mariinski-Theater. An der Hamburgischen Staatsoper ist in der Spielzeit 2022/23 Sergej (Lady Macbeth von Mzensk) geplant.
Alexey Markov, Bariton
Alexey Markov
Alexey Markov, geboren in Vyborg im Nordwesten Russlands, begann seine Gesangskarriere 2001 bei den Young Singers des Mariinsky Theaters. Er war Gewinner der Rimski-Korsakow- und Obratsova-Gesangswettbewerbe und kam 2006 auf den zweiten Platz der Dresdner Competizione dell’Opera. Seit 2007 tritt er an den bedeutendsten Opernhäusern und Festivals auf, darunter die Metropolitan Opera New York, die San Francisco Opera, die Opéra national de Lyon, das ROH London, die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Berlin, das Teatro Real Madrid, die Oper Monte Carlo, die Oper Amsterdam, das Mariinsky Theater St. Petersburg, das Bolshoi Theater Moskau sowie die Festspiele in Salzburg, Aix-en-Provence und die Sommerfestspiele in Baden-Baden. Er war in Solorezitals in Finnland, Deutschland, England, Frankreich, Österreich und der Türkei zu erleben und wurde zu Konzertprogrammen in der New Yorker Carnegie Hall, der Wigmore Hall in London und der Tschaikowski-Halle in Moskau eingeladen. 2021/22 sang er Giorgio Germont (La traviata) an Bolshoi in Moskau, Scarpia am ROH London und an der Semperoper Dresden, Il Conte di Luna (Il trovatore) am Mariinsky Theater St. Petersburg, Tomsky (Pique Dame) an der Wiener Staatsoper sowie Amonasro (Aida) und Escamillo (Carmen) an der Semperoper Dresden. Die Spielzeit 2022/23 führte ihn als Scarpia an die Opéra in Paris, als Marcello (La bohème) und als Giorgio Germont nach Dresden sowie als Andrey Shchelkalov (Boris Godunov) an die Scala in Mailand.