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Die Russen gelten als fleissiges Lesevolk, wobei die russische Literatur weltweites Ansehen geniesst. Die Anfänge reichen zurück ins Mittelalter. Seinen Höhepunkt erreichte das literarische Schaffen aber im 19. Jahrhundert, das als «Goldene Ära» in die Geschichte einging.
Epoche unter Puschkins Einfluss
Als Begründer dieser Epoche gilt Alexander Puschkin. Der 1799 in Moskau geborene Puschkin war Wegbereiter der neueren russischen Literatur und avancierte zum russischen Nationaldichter schlechthin. Aus seiner Feder stammt etwa das Gedicht «Der eherne Reiter», das einer der wichtigsten Texte der russischen Literaturgeschichte ist.
Tolstois Epos als berühmtestes Werk
Demselben Zeitalter entstammen unter anderem Fjodor Dostojewski und Leo Tolstoi, deren Bekanntheitsgrad - im Gegensatz zur Heimat - im Ausland höher einzustufen ist als derjenige Puschkins. Tolstois berühmtestes Werk, der mehr als 1200 Seiten starke Epos «Krieg und Frieden», gilt zugleich als eines der wichtigsten der Weltliteratur.