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Vier Monate nach seinem gefährlichen Lauf durch den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal von Frankreich nach Grossbritannien hat ein sudanesischer Flüchtling Asyl in Grossbritannien erhalten. Sein Antrag wurde am 24. Dezember bewilligt.
Wie der Rechtsbeistand des 40-jährigen Abdul Rahman Harun am Montag erklärte, sei die Nachricht aber erst am Montag überbracht worden, als Harun vor Gericht in Canterbury erschien, wo ein Prozess wegen Verkehrsbehinderung starten sollte. Dieser wurde um zwei Wochen vertagt.
Harun war im August kurz vor dem Tunnelausgang in Grossbritannien festgenommen worden. Er hatte die rund 50 Kilometer lange Strecke zuvor im Dauerlauf bewältigt. Kurz nach seiner Ankunft in Grossbritannien beantragte Harun Asyl, seit seiner Festnahme sass er wegen des Vorwurfs der Verkehrsbehinderung in Untersuchungshaft.
Am Montag entschied das Gericht, Harun freizulassen. Er muss sich aber wöchentlich bei der Polizei melden. Am 18. Januar soll er erneut vor Gericht erscheinen. (dwi/sda)
John Shipton, der Vater von Julian Assange, spricht im Interview über Asyl in der Schweiz und den schlechten Gesundheitszustand des Whistleblowers.
Am kommenden Montag beginnt in London die Anhörung, die über die Zukunft von Julian Assange entscheidet. Die US-Justiz hat einen Auslieferungsantrag für den Wikileaks-Gründer gestellt. Assange soll mitgeholfen haben, geheimes Material über US-Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Wird er verurteilt, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft. Assanges Vater, John Shipton, sagt im Gespräch, warum sein Sohn am ehesten in der Schweiz Asyl finden könnte.
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