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Als Elternteil neigen Sie dazu, Ihr Kind vor allem schützen zu wollen,
was es nachst aufschrecken könnte.Aber Nachtschreck folgt anderen Regeln als Albträume oder angsterregende Träume.
In den meisten Fällen schläft Ihr Kleinkind womöglich problemlos ein, aber wacht innerhalb von zwei Stunden erschrocken auf. Ihr Kind wirkt wach und aufgebracht, reagiert aber erstmal nicht auf Sie.
Das Wichtigste, was Sie tun müssen, wenn Ihr Kleinkind in der Nacht aufschreckt, ist – soweit möglich – es zu beruhigen. Bei einem Nachtschreck wird Ihr Kind kaum auf Sie reagieren, deshalb können Sie nicht viel mehr tun, als das Licht gedämpft zu halten und sanft zu sprechen. Vermitteln Sie ihm die Gewissheit, dass Sie da sind und dass Sie dafür sorgen werden, dass ihm nichts passiert.
Ein Nachtschreck bei Kleinkindern dauert in den meisten Fällen 10 bis 30 Minuten. In dieser Zeit wird Ihr Kind sich vermutlich beruhigen, wieder einschlafen und sich am nächsten Morgen an nichts mehr erinnern.
Denken Sie daran, dass es bei manchen Kindern zu nächtlichem Aufschrecken kommt, weil sie übermüdet sind (ein weiterer Grund, warum Ihre Familie öfters mal ein Nickerchen einlegen sollte!).
Es ist wichtig, einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzuhalten, vor allem bei kleinen Kindern. Falls Sie eine regelmäßige Schlafenszeit mit Ihrem Kleinen eingeführt haben und es weiterhin Schreckanfälle hat, versuchen Sie, es etwa 30 Minuten früher ins Bett zu legen, und schauen Sie, ob das hilft.
Unabhängig davon, welche Form diese nächtlichen Anfälle annehmen, werden sie mit dem Älterwerden von selbst verschwinden und Ihr Kind wird wieder friedlich schlafen können.