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Pascal Manicni, Sie haben ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Welches war Ihr Höhepunkt?
Ich bin tatsächlich sehr zufrieden mit der Saison. Ich habe fast alles erreicht, was ich wollte, und konnte viele Erfahrungen machen, die mich nächstes Jahr bestimmt weiterbringen werden. Die Teilnahme an der WM in Berlin war super, aber das Weltklasse Zürich war der eigentliche Höhepunkt. Vor einem solch enthusiastischen und fachkundigen Publikum Schweizer Rekord mit der Staffel zu laufen, war grandios. Danach mussten wir eine halbe Stunde lang Autogramme geben.
Im April wurden Sie von Swiss Athletics in das Förderprogramm «World Class Potential» aufgenommen. Was hat sich für Sie dadurch geändert?
Das «World Class Potential»-Programm wurde mit dem Ziel lanciert, junge, talentierte Athleten frühzeitig zu erfassen und sie auf dem Weg an die Weltspitze zu unterstützen. Dies vereinfacht mir das Leben insofern, als ich mich nicht um Sponsoren und Geld sorgen muss. So wird mir zum Beispiel ein Auto zur Verfügung gestellt, meine Sportbekleidung ist gratis, und die Trainingslager sind bezahlt.
Stehen bei Ihren Zielen für die Zukunft eher die Staffel oder die Einzelwettkämpfe im Vordergrund?
Für das kommende Jahr habe ich zwei Hauptziele: die Hallen-WM in Doha im März und die EM im Juli in Barcelona. Längerfristig wäre die Teilnahmem an den Olympischen Sommerspielen in London 2012 und Brasilien 2016 toll. Aber im Prinzip konzentriere ich mich auf EM und WM. Lieber dort mit guten Resultaten glänzen, als an Olympia unter «ferner liefen» zu figurieren. Mein Augenmerk bleibt dabei auf die 100-m-Einzel gerichtet.
Warum sollten gerade Sie Freiburger Sportler des Jahres 2009 werden?
Weil ich ein grosses Potenzial habe und eine riesige Begeisterung für meinen Sport mitbringe. Ich werde alles tun, um ein hohes Niveau zu erreichen.
Welchem der vier anderen Kandidaten würden Sie Ihre Stimme geben?
Yves Studer, weil mir sein Sport gefällt. ms