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Peking - Bei einem Grubenbrand sind in einer Goldmine in der ostchinesischen Provinz Shandong mindestens 16 Bergleute ums Leben gekommen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag weiter berichtete, wurden die zunächst rund 300 eingeschlossenen Kumpel bis zum Samstagmittag (Ortszeit) befreit.
Nach ersten Ermittlungen wurde der Brand am Freitagabend möglicherweise von einem defekten Kabel ausgelöst. "Wir haben einen stechenden Geruch wahrgenommen und vermutet, dass es ein Problem gibt. Dann haben wir die Lüftung ausgestellt und auf Hilfe gewartet", wurde der Überlebende Lu Ming zitiert. Der Besitzer der Mine wurde dem Bericht zufolge von der Polizei festgenommen.
Der Bergbau in China gilt als der gefährlichste der Welt. Jährlich werden Hunderte Arbeiter getötet - vor allem in Kohle-Bergwerken. Sicherheitsvorgaben der Regierung werden meist ignoriert - schliesslich benötigt die chinesische Wirtschaft Unmengen an Rohstoffen, um weiter wachsen zu können.
SDA-ATS