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Nachwuchs bei den Saaser Mutten
Im Januar kamen auf dem Bauernhof der Pestalozzistiftung zwei Lämmer zur Welt.
Unsere Schafe gehören zur seltenen Rasse Saaser Mutten. In der Schweiz gibt es davon nur noch zirka 400-500 Tiere. Bei uns gibt es sieben Schafe, vier weisse und drei farbige. Von farbig spricht man, wenn ein Schaf braun-weiss oder schwarz-weiss gefleckt ist. Das eine Lamm ist schwarz-weiss, also ein farbiges Exemplar, das andere ist weiss. Die Farben der Eltern sind weiss und schwarz-weiss.
Obwohl männliche Tiere, so wie unsere Lämmer, meistens geschlachtet werden, haben die Jungen vielleicht Glück. Weil es so wenige davon gibt, werden sie vielleicht als Zuchttier genutzt. Im Moment trinken sie noch Muttermilch. Später fressen sie Heu oder Gras. Weil es im Winter wenig gutes Gras gibt, erhalten die Schafe zusätzlich Silofutter oder Mais. Je früher die Lämmer Gras fressen, desto besser gedeihen und desto vitaler werden sie. Übrigens: einen Namen haben die Lämmchen noch nicht. Wenn sie denn einen erhalten, dann wohl mit dem gleichen Anfangsbuchstaben wie der Name ihrer Mutter.