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Worin besteht diese Strategie?
Sie markiert den Beginn eines neuen Jahrzehnts, in dem sich die öffentliche Gesundheitspolitik über den Stellenwert des Gehörs hoffentlich im Klaren sein wird. So sollen das Bewusstsein, die Präventions- und Aufklärungskampagnen, aber auch die Behandlung der Hörbeeinträchtigungen verbessert werden.
Was raten Sie den Jugendlichen, um ihr Gehör zu schützen?
Rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen: Sobald es Schwierigkeiten gibt, einem normalen Gespräch zu folgen (Verständnisschwierigkeiten), wenn eine plötzliche Taubheit, Tinnitus oder Schmerzen beim Hören auftreten; ebenso wie bei Ohrenschmerzen oder wenn sie das Gefühl haben, ihre Ohren seien andauernd verstopft.
Um die Risiken zu senken, empfehle ich, weniger lang Musik zu hören und dabei alle 45 bis 60 Minuten eine Pause von zehn bis 15 Minuten einzulegen. Zudem sollte die Lautstärke auf höchstens zwei Drittel der Kopfhörerkapazität eingestellt werden. Schliesslich sollte man Over-Ear- statt In-Ear-Kopfhörer benutzen und an Hallenkonzerten und -events einen Gehörschutz tragen. Und, nicht zuletzt, sich untersuchen lassen.
Welche Tests werden an der Klinik für HNO des HFR angeboten?
Unsere Klinik ist mit zwei Kabinen der jüngsten Generation ausgestattet. Dort können wir hochspezialisierte Hörtests durchführen. Bei den Jugendlichen führen wir Tonaudiometrien zur Bestimmung des Hörvermögens durch, aber auch Sprachaudiometrien, um das Wortverständnis zu testen. Zudem führen wir auch Supraliminar- Audiometrien durch, um Tinnitus zu diagnostizieren und die Unbehaglichkeitsschwelle zu bestimmen.