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Welchen Schmuck trugen die Indianer selber?
Die Native Americans haben geschnitztes Holz, Tierknochen, Klauen und Zähne zu Perlen verarbeitet, die dann auf die Kleidung genäht oder zu Halsketten aufgereiht wurden. Türkis ist eines der wichtigsten Materialien für den Schmuck der amerikanischen Ureinwohner im Südwesten. Tausende von Stücken wurden in den Stätten der Pueblo im Chaco Canyon gefunden.
Tier- und Fischknochen konnten zu kunstvollen Anhängern geschnitzt werden, während Steine, Muscheln und Korallen zu winzigen Perlen für Halsketten oder Kleidungsschmuck verarbeitet werden konnten. Die indianischen Stämme stellen auch heute noch wunderschöne Schmuckstücke aus modernen Materialien wie Gold und Titan her.
Traditionelle Designs spiegeln die wichtigen Symbole, Motive und den Glauben der Nation wider, von dem sie angefertigt werden. Für viele Stammesvölker, darunter auch die Navajo, hat Schmuck eine spirituelle, finanzielle oder ästhetische Bedeutung oder eine Kombination aus diesen drei Aspekten. Traditionell repräsentiert er den Status seines Trägers.
Perlenstickerei war für die amerikanischen Ureinwohner eine Möglichkeit, sich künstlerisch auszudrücken, die mit ihrem nomadischen Lebensstil vereinbar war. Muster und Designs wurden auf praktische Gegenstände wie Kleidung, Lederwaren, Pferdegeschirr und Schmuck gewebt, die leicht eingepackt und transportiert werden konnten.
Seit wann handeln die Indianer mit Schmuck?
Die amerikanischen Ureinwohner im Südwesten begannen um 1900, Schmuck aus Silber und Türkisen an Touristen zu verkaufen. Ohrspulen aus Stein (wie die heutigen Ohrringe) wurden getragen. Oft wurden Halbedelsteine verwendet, vor allem Türkis, aber auch Charoit, Howlit und Granat.