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E.X. verstarb 2001. Als Erben hinterliess sie ihre vier Kinder A.X., G.X., H.X. und I.X. Vor ihrem Tod hatte E.X. zahlreiche Verfügungen von Todes wegen getroffen. So legte sie u.a. fest, dass die vier Kinder zu gleichen Teilen erben sollten, und richtete ein Vermächtnis an eine Stiftung aus.
Die Erbschaft wurde eröffnet und die Erbschaftsverwaltung angeordnet. Auf Antrag der Kinder wurde ferner ein Inventar errichtet, welches eine Nettoerbschaft von CHF 607 694.80 auswies. Die Nachlasssteuern beliefen sich auf CHF 777 299.35. Aufgrund der hohen Steuerlast sowie des prioritär auszurichtenden Vermächtnisses schlugen H.X, G.X. und I.X. 2006 die Erbschaft aus.
A.X. trat dagegen die Erbschaft unter öffentlichem Inventar an. Zur Begleichung der Steuerschuld nahm sie bei einer Bank ein Darlehen auf. Mit notarieller Urkunde wurde A.X. zur alleinigen und einzigen Erbin erklärt und der Friedensrichter stellte ihr eine Erbenbescheinigung aus, welche sie als einzige Erbin nannte. Dass sie alleinige und einzige Erbin sei, liess sich A.X. auch von ihrem Anwalt bestätigen.
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