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Derweil hat sich der US-Dollar zum Franken von den Tagestiefstwerten bei 0,9815 Franken im späten Handel absetzen können. Der Greenback geht nun mit 0,9828 Franken um.
Die Nennung von Wirtschaftsrisiken durch die Handelsstreitigkeiten der USA im Protokoll zur jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed setzte den Dollar nur kurz zusätzlich unter Druck. Letztlich signalisierten die sogenannten Minutes, dass die Fed den Leitzins wohl im September - wie erwartet - weiter anheben wird.
Seit einigen Handelstagen gibt allerdings eine Dollarschwäche dem Eurokurs Auftrieb. "Der Dollar bleibt nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump an den Fed-Zinserhöhungen in der Defensive", kommentierte Experte Manuel Andersch von der BayernLB die Entwicklung. Zuletzt hatten Medien berichtet, dass sich Trump kritisch über den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell geäussert habe. Der US-Präsident störe sich daran, dass dieser nicht für eine Politik des billigen Geldes stehe.
Die Anleger behalten ausserdem jüngste juristische Entwicklungen im Blick, die das Umfeld Trumps betreffen. So geriet Trump politisch stärker unter Druck, da sein langjähriger Anwalt Michael Cohen mehrere eigene Verstösse gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung eingeräumt hatte. Cohen sagte vor einem US-Gericht zudem aus, dass er dies im Auftrag eines Kandidaten getan habe, nannte dessen Namen aber nicht. Seine Aussage wurde aber so interpretiert, dass er sich damit nur auf Trump beziehen konnte.
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(AWP)