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Zwar sagte Trump, Brett Kavanaugh sei «von höchstem Niveau», und er halte die Vorwürfe gegen den Richter für falsch. Aber: Je nachdem, was eine Anhörung im Senat ergebe, könnte er die Nomination zurückziehen. «Ich könnte überzeugt werden», so der US-Präsident.
Drei Frauen werfen dem Juristen vor, sie an Partys während seiner Zeit an der High School und an der Universität sexuell belästigt zu haben. Eine der Frauen soll am Donnerstag vor dem Senat aussagen, Kavanaugh wird ebenfalls angehört.
Kavanaugh weist Vorwürfe zurück
Kavanaughs Handlungen hätten ihr Leben verändert, schrieb Christine Blasey Ford, heute Professorin für Psychologie, in einer schriftlichen Zeugenaussage, die vor ihrer Anhörung im Senat veröffentlicht wurde. Sie habe gefürchtet, dass Kavanaugh sie vergewaltigen werde. Nach dem Vorfall habe sie sich lange zu sehr geschämt, um alle Details zu erzählen.
Kavanaugh weist alle Vorwürfe zurück. Richter am Supreme Court werden auf Lebenszeit ernannt und haben grossen politischen Einfluss. Religiös-konservative Kreise erhoffen sich etwa, am Gericht könnte es eine Mehrheit gegen legale Abtreibungen geben, falls der Senat Kavanaugh bestätigt.