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Überbrücken
Zwei Dinge braucht man zur Starthilfe: ein zweites Auto (oder Batterie) und ein Starthilfekabelsatz für die Plus- und Minus-Verbindung. Eine Verbindung von einer funktionsfähigen zu einer leeren Batterie ist in den meisten Fällen die einfachste Lösung, wenn ein Auto nicht gestartet werden kann. Wenn nicht unbedingt zwingend, sollte der Motor des stromgebenden Autos nicht laufen. Dabei sind folgende Schritte durchzuführen:
- Sämtliche elektrische Verbraucher des zu startenden Fahrzeugs sind auszuschalten.
- Mit dem ersten Kabel die positiven Pole der beiden Batterien verbinden.
- Das Ende des zweiten Kabels mit dem negativen Pol der stromgebenden Batterie verbinden, sein anderes Ende mit dem Chassis des zu startenden Fahrzeugs.
- Einige Minuten warten, bis die Batterie des zu startenden Fahrzeugs etwas aufgeladen ist.
- Betroffenes Fahrzeug starten.
- Die beiden Startkabel in genau umgekehrter Reihenfolge abschliessen. Die beiden Karrosserien dürfen sich während des Starthilfevorgangs nicht berühren.
Aber Achtung:
Beim Überbrücken können gefährliche Spitzenspannungen (Induktionsspannungen) entstehen, die ggf. spannungsempfindliche Komponenten, wie z.B. Alternator-Dioden oder Steuergeräte gefährden und beschädigen. Empfehlenswert ist daher die Benutzung von überspannungsgeschützten Überbrückungskabeln oder Booster-Packs. Unter Umständen ist es sicherer, die Zündung und den Motor vom stromgebenden Fahrzeug ausgeschaltet zu lassen. Mit diesem Vorgehen schont man das stromgebende Fahrzeug von gefährlichen Spitzenspannungen.
Anschliessend sollte die Batterie überprüft und bei Funktionstüchtigkeit wieder vollgeladen werden.