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Es sollten noch sieben Jahre vergehen, bis Elgar mit den Engima Variationen seinen endgültigen Durchbruch schaffen würde, als er 1892 die Streicherserenade fertigstellte. Anfangs der 90er Jahre schien ihm das Musikleben Englands, trotz all seiner Bemühungen, noch die kalte Schulter zu zeigen.
1889 war er nach London gezogen in der Hoffnung, Bekanntheit zu erlangen und vor allem Arbeit zu finden. Bereits 1891 musste er mangels Einkommens die Hauptstadt wieder verlassen und kehrte zurück aufs Land nach Worcestershire. Als Dirigent lokaler Musikvereine und als Lehrer verdiente er dort den Lebensunterhalt für sich, seine Frau Alice und seine einjährige Tochter Carice.
Die Musik der Serenade notierte er bereits Jahre zuvor und führte sie 1888 beim Three Choir Festival auf. In dieser Urfassung waren die drei Sätze allerdings noch mit Pastorale, Elégy und Finale betitelt. 1892 überarbeitete er sein Jugendwerk und schuf so ein kleines Meisterwerk, welches 1896 unter der Leitung des Komponisten in Antwerpen uraufgeführt wurde. Die Serenade sollte das früheste Werk Elgars werden, welches er auch später als geadelter und berühmter Musiker als eine seiner besten Kompositionen in Erinnerung behalten sollte.
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(Serenade für Streicher in e-Moll, Op. 20, Sir Edward Elgar (1867 – 1934))