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Inhaltsverzeichnis
Umweltbeobachtung
Zur Überprüfung des Gewässerzustandes, für die Planung von Sanierungen und zur Kontrolle der Wirksamkeit umgesetzter Massnahmen ist eine gezielte Umweltbeobachtung erforderlich.
Im Rahmen des Gewässermonitorings werden 11 Seen, 150 Stellen an Fliessgewässern und rund 100 Grund- und Quellwasserfassungen in periodischen Abständen beprobt. Die Untersuchungen werden jährlich ausgewertet und die Beurteilung der Messstellen aktualisiert.
Aktuelle Berichte
Die Untersuchungsresultate der Seen, der Fliessgewässer und des Grundwassers werden alle 4 Jahre in einem umfassenden Bericht (Hauptbericht) zusammengestellt. Darin werden die Entwicklung und der aktuelle Zustand der Gewässer erläutert. Zudem werden aktuelle Probleme oder spezielle Untersuchungen während der Berichtsperiode als Fokusthemen präsentiert. Die Kurzversion ist darauf ausgerichtet, die Öffentlichkeit über den Zustand der Gewässerqualität im Kanton Zürich zu informieren.
Zustand der Fliessgewässer in ausgewählten Einzugsgebieten
Alle Fliessgewässereinzugsgebiete werden innerhalb der vierjährigen Untersuchungsperiode einmal untersucht und die Resultate jeweils in einem Kurzbericht zusammengestellt.
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Seen
Um den Zustand der Seen zu überprüfen, werden die wichtigsten Seen im Kanton regelmässig untersucht und beurteilt und aktuelle Fragestellungen im Rahmen von Studien bearbeitet.
So wird beispielsweise auch die Ausbreitung gebietsfremder aquatischer Tiere überwacht, die vor allem durch menschliche Freizeitaktvitäten unbemerkt und unbeabsichtigt verschleppt werden. Eine zunehmende Zahl solcher aquatischer Neozoen besiedelt inzwischen die Seen und grösseren Fliessgewässer im Kanton Zürich. Um eine weitere Verschleppung in bislang unbesiedelte Gewässer zu verhindern, ist die Kenntnis der aktuellen Verbreitung der bereits vorhandenen Neozoen wichtig.
Die folgende Karte zeigt Beobachtungen von invasiven aquatischen Neozoen sowie Fliessgewässer bzw. Seen, die potentiell mit diesen Neozoen belastet sind.
Die wichtigsten Resultate aus dem Gewässermonitoring werden alle vier Jahre im Zürcher Gewässerbericht publiziert. Zusätzlich werden die wichtigsten Erkenntnisse – auch von Projektstudien – in Fachartikeln in Zeitschriften oder als Fachberichte veröffentlicht. Auf Anfrage werden die Originaldaten für Studien und Gutachten in Form von Prüfberichten auch in digitaler Form abgegeben.
Publikationen
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Fliessgewässer
Um den Zustand der Fliessgewässer zu überprüfen, werden die grössten Fliessgewässer und eine Auswahl von repräsentativen kleineren Fliessgewässern regelmässig untersucht und beurteilt und aktuelle Fragestellungen im Rahmen von Studien bearbeitet.
Die wichtigsten Resultate aus dem Gewässermonitoring werden alle vier Jahre im Zürcher Gewässerbericht publiziert. Die Resultate der untersuchten Fliessgewässereinzugsgebiete werden zusätzlich jährlich in einem Kurzbericht zusammengestellt. Weitere wichtige Erkenntnisse - auch von Projektstudien - werden in Fachartikeln in Zeitschriften oder als Fachberichte veröffentlicht. Auf Anfrage werden die Originaldaten für Studien und Gutachten in Form von Prüfberichten auch in digitaler Form abgegeben.
Ökomorphologie
Die Ökomorphologie beschreibt und bewertet die Naturnähe eines Gewässerabschnitts in Bezug auf seine Struktur. Die flächendeckenden Erhebungen haben sich als Arbeitsgrundlage für verschiedene Fragestellungen bewährt. Die Ersterhebung wurde zwischen 1997 und 1999 durchgeführt. Teilrevisionen fanden 2005 und von 2009 bis 2012 statt. Im Zuge der Umstellung des Gewässernetzes auf die Daten der amtlichen Vermessung wurden 2014 auch die Ökomorphologiedaten auf die amtlichen Vermessungsdaten übertragen. Ab 2015 werden die Daten bei Bedarf nachgeführt.
Morphologie und Typisierung von Fliessgewässern
Um der Vielfalt der Fliessgewässer gerecht zu werden, wurde für die Schweiz eine Methode zur Typisierung erarbeitet, welche auch auf das Gewässernetz des Kantons Zürich angewendet wurde. Zudem wurde beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) eine Methode zur hydromorphologischen Charakterisierung von Referenzgewässern entwickelt, die sich heute noch in einem guten Zustand befinden.
Mikroverunreinigungen
Mikroverunreinigungen sind organische Spurenstoffe, die in sehr tiefen Konzentrationen (Milliardstel- bis Millionstel-Gramm pro Liter) in den Gewässern nachgewiesen werden. Bei diesen Stoffen handelt es sich um Inhaltsstoffe von Pflanzenschutzmitteln, Arzneimitteln, Körperpflegeprodukten und Reinigungsmitteln, welche über die Landwirtschaft und die Siedlungsentwässerung in Spuren in die Gewässer gelangen können. Einige Mikroverunreinigungen können sich bereits in sehr tiefer Konzentration nachteilig auf die Gewässer und ihre Lebewesen auswirken.
Umgang mit Chemikalien
Wir informieren über den korrekten Umgang mit Chemikalien wie Pflanzenschutz-, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel. Diese Stoffe dürfen auf keinen Fall in unsere Gewässer gelangen, da sie dort schon in tiefen Konzentrationen Schaden anrichten können.
Die ober- und unterirdischen Gewässer sind Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, bieten uns Erholung und versorgen uns mit Trinkwasser. Diese Aufgabe können die Gewässer aber nur dann erfüllen, wenn sie sauberes Wasser führen. Zahlreiche Bestimmungen des Chemikalienrechts und der Gewässerschutzgesetzgebung zielen deshalb darauf ab, die Gewässer vor Verunreinigungen zu schützen.
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Grundlagen
Nachfolgend sind, thematisch gegliedert, weitere Grundlagen und Berichte zu finden. Ältere Berichte, wie die Gewässerberichte 2006 und 2012, dienen zur Dokumentation der Entwicklung von Zustand und Belastung der Gewässer.