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Ein zu kühler und nasser Frühling
Nach dem zweitwärmsten Winter seit Messbeginn im Jahr 1864 machte der April seinem Namen alle Ehre. Auf frühsommerliche Temperaturen folgten Schneefälle bis in tiefe Lagen und zum Monatsende Frostnächte. Der Mai trug wenig dazu bei, frühlingshafte Gefühle aufkommen zu lassen. Die Temperaturen lagen 0,6 Grad unter der Norm und die Niederschläge fielen zu reichlich.
Der Juni machte es nicht besser, es gab nur drei sommerliche Tage und viel zu viel Regen. Auch der Juli war ein Monat der Extreme, es war je nach Ort entweder zu nass oder zu trocken, im Vergleich zur langjährigen Norm aber zu mild. Der August versuchte alles wieder gutzumachen. Die Temperaturen lagen im schweizerischen Mittel 1,1 Grad über der Norm und folglich war es zu trocken und überdurchschnittlich sonnig. Auch September und Oktober kompensierten den zu nassen Frühling mit viel Sonne.