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Energieforschung
Im Rahmen der Energiestrategie 2050 hat das Parlament den Aufbau und Betrieb von acht nationalen Kompetenzzentren (Swiss Competence Centers for Energy Research, SCCER) bewilligt. Zwischen 2013 bis 2020 wurden so zusätzliche Forschungskapazitäten an den universitären Hochschulen und Fachhochschulen im Bereich der anwendungsorientierten Energieforschung geschaffen. Zudem wurden die finanziellen Mittel des Bundesamts für Energie für Pilot- und Demonstrationsprojekte aufgestockt, ein bis 2020 befristetes Förderprogramm für Leuchtturmprojekte initiiert, zusätzliche Finanzmittel für die Projektförderung der KTI für die Periode 2013‒2020 bereitgestellt und zwei Nationale Forschungsprogramme (NFP) des Schweizerischen Nationalfonds zu den Themen "Energiewende" und "Steuerung des Energieverbrauchs" gestartet, welche 2019 abgeschlossen wurden. Forschungsvorhaben, die auf die Zielsetzungen der Energiestrategie 2050 ausgerichtet sind, sollen auch künftig gefördert werden. Die Abklärungen für ein entsprechendes Nachfolgeprogramm laufen derzeit.
Klimastrategie 2050 (Netto Null)
Im August 2019 hat der Bundesrat beschlossen, dass die Schweiz bis 2050 nicht mehr Treibhausgase ausstossen soll, als natürliche und technische Speicher aufnehmen können (Netto-Null Emissionsziel). Dieses Klimaziel stellt sicher, dass die Schweiz ihren Beitrag zur Begrenzung der weltweiten Klimaerwärmung auf unter 1,5 Grad leistet, und legt den Grundstein für die Klimastrategie 2050 der Schweiz. Die Klimastrategie 2050 wird vom Bundesamt für Umwelt zusammen mit weiteren Bundesämtern erarbeitet. Der Bundesrat befasst sich bis im Dezember 2020 damit. Eine wichtige Grundlage bilden dabei die Energieperspektiven 2050+ des Bundesamtes für Energie.