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Nadine Fähndrich hat in Beitostölen einen perfekten Tag eingezogen: Die Luzernerin gewann beim Klassik-Sprint in Norwegen jeden Lauf und jubelte am Ende überlegen über ihren zweiten Weltcup-Sieg. Erstmals setzte sie sich damit in einem Rennen klassischer Technik durch.
Angefangen beim Prolog über ihre Viertelfinal- und Halbfinal-Heats bis hin zum Final lieferte die 27-Jährige eine sensationelle Leistung ab. Fähndrich war an diesem Freitag nicht zu bezwingen und sprintete über die 1.3 Kilometer stets als Erste ins Ziel. Im Final verwies sie die Norwegerin Lotta Udnes Weng und die Finnin Johanna Matintalo mit knapp einer respektive anderthalb Sekunden Vorsprung auf die Plätze zwei und drei.
Historischer Erfolg
Damit holte die Innerschweizerin nach Dezember 2020 beim Skating-Sprint in Dresden den zweiten Sieg ihrer Einzel-Karriere. Sie ist nach Laurien van der Graaff erst die zweite Schweizerin der Geschichte, der mehr als ein Weltcup-Erfolg gelungen ist. Zudem hatte sie mit Van der Graaff auch schon einen Team-Sprint gewonnen.
Fähndrich war die einzige Swiss-Ski Athletin, die sich für die K.o.-Runde qualifizieren konnte. Lea Fischer war im Prolog als 35. gescheitert.
Grond im Halbfinal
Bei den Männern hielt Valerio Grond die Schweizer Fahne hoch. Der Bündner kam nach seinem 4. Rang im Prolog dank seiner schnellen Zeit im Viertelfinal bis in die Vorschlussrunde. In seinem ersten Halbfinal der Saison blieb der 22-Jährige dann allerdings deutlich auf der Strecke und wurde schliesslich 11.
Mit Erwan Käser war ein weiterer Schweizer im Viertelfinal ausgeschieden, Roman Schaad musste sich bereits nach dem Prolog (42.) verabschieden. Den Sieg holte sich der Franzose Richard Jouve.