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Die Rasur kann für Männer zur lästigen Pflicht werden. Es ist bewiesen, dass Rasieren die Haut immer wieder reizt. Die Haut wird empfindlich, bei trockener oder gereizter Haut ist die Prozedur sogar schmerzhaft. Die Rasur kann auch Entzündungen der Epidermis hervorrufen. Eine gute Vorbereitung der Haut verhindert diese Irritationen.
Warum wird die Haut von der Rasur so traumatisiert?
Bei der Rasur wird der Hydrolipidfilm entfernt, der die Oberfläche der Haut schützt, und die oberen Hautschichten abgeschliffen.
Schließlich trocknet die Hornhautschicht der Haut aus. Die Haut wehrt sich leicht gegen den Rasurschliff, was zu winzigen Verletzungen führt. Die Epidermis kann teilweise abgeschürft werden. Hier können dann Mikroben in die Haut eindringen. Wird die Haut täglich diesem Druck ausgesetzt, ist die Epidermis irgendwann geschädigt.
Wie lauten die Beschwerden Ihrer Patienten?
Meine Patienten beklagen sich über schmerzhafte Empfindungen bei der Rasur.
Sie empfinden nach der Rasur Juckreiz und Brennen auf der Haut. Die Epidermis ist entzündet, Hautrötungen sind sichtbar: das ist der unangenehme "Rasurbrand". Nach und nach trocknet die Haut aus. In schweren Fällen entwickelt sich eine Folliculitis am Gesicht, das sind kleine, akneähnliche Pickel am Haarbalg.
Wie kann die Haut auf die Rasur vorbereitet werden, um dieses Missempfinden zu vermeiden?
Die Haut sollte zunächst mit warmem Wasser befeuchtet werden, das vereinfacht den Schnitt.
Vor dem Einsatz der Klinge empfehle ich, den Bartbereich in kreisenden Bewegungen zu massieren. Die Haare treten dann hervor. Das Gesicht sollte in Richtung Haarwuchs rasiert werden, von den Ohren zum Mund, dann vom Kinn zum Hals. Die Haut sollte gut hydratisiert sein. All diese Maßnahmen verhindern Rasurbrand. Die Rasur wird erst dann unangenehm, wenn die Haut darauf nicht ordentlich vorbereitet ist.