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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine zentrale Plattform zu schaffen, die die Gesamtheit des Weiterbildungsangebotes in leicht zugänglicher und strukturierter Form erschliesst. Diese Meta-Plattform sollte das Angebot an Weiterbildungen nicht bloss erfassen, sondern darüber auch informieren, die Weiterbildung fördern und die Angebote zusammenführen und verknüpfen. Sie sollte den Unternehmen wie auch den Einzelpersonen den Überblick garantieren und einen strukturierten Zugang ermöglichen; heute steht man nämlich oft, wenn man eine Auswahl treffen und die Angebote interpretieren will, vor einem chaotischen Dschungel und findet sich nicht zurecht.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Weiterbildung spielt für die Menschen in der Schweiz, die Gesellschaft und die Wirtschaft eine wichtige Rolle. Die beschleunigten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen erfordern, dass Qualifikationen und Wissen ständig angepasst und erweitert werden. Mit dem Bundesgesetz über die Weiterbildung (WeBiG), das am 1. Januar 2017 in Kraft trat, wird der Bedeutung des lebenslangen Lernens Rechnung getragen. Unter Weiterbildung definiert das Gesetz die Bildung, die namentlich in organisierten Kursen, mit Lernprogrammen und einer definierten Lehr-Lern-Beziehung ausserhalb der formalen Bildung erfolgt. Das WeBiG hält zudem fest, dass der einzelne Mensch die Verantwortung für seine Weiterbildung trägt.</p><p>Ein Ziel des WeBiG ist die Transparenz. Diese wird mit der Einordnung der Weiterbildung in den Bildungsraum gefördert. Zudem sollen die Bildungsanbieter die Instrumente der Qualitätssicherung und -entwicklung konsequent und stufengerecht einsetzen. Die Abschlüsse müssen für die Konsumentinnen und Konsumenten lesbar sein, und die Anrechnung von Bildungsleistungen an die formale Bildung muss erleichtert werden. Schliesslich unterstützt das WeBiG mit klaren Vorgaben zur staatlichen Förderung von Weiterbildung auch den Wettbewerb. Qualität und Transparenz sind jedoch in erster Linie Sache der Anbieter; sie können nicht durch den Bund sichergestellt werden.</p><p>Die Finanzhilfen gestützt auf Artikel 12 WeBiG für die Förderperiode 2017-2020 betragen jährlich rund 2,7 Millionen Franken. Dafür wurden sieben Leistungsvereinbarungen mit Organisationen der Weiterbildung - unter anderem mit dem Schweizerischen Verband für Weiterbildung (Sveb) - abgeschlossen. Ein wichtiges Ziel der Leistungsvereinbarung mit dem Sveb ist das Bereitstellen und Bündeln umfassender, öffentlich verfügbarer Informationen zur Weiterbildung. Dies geschieht unter anderem mit dem Ausbau, der Pflege und Bewirtschaftung diverser Webseiten und Portale. Auf der Website www.alisearch.ch beispielsweise finden sich aktuell über 40 000 Weiterbildungskurse mit detaillierten Informationen zu Anbietern, Kursinhalten, Zielgruppen, Preisen, Dauer und Abschlüssen. Zudem existiert mit www.berufsberatung.ch eine von den Kantonen betriebene und vom Bund mitfinanzierte Website mit rund 18 000 detaillierten Weiterbildungsangeboten im Bereich der nichtformalen Bildung und über 5000 Angeboten der formalen Bildung.</p><p>Ab Januar 2018 werden Absolvierende von Kursen, die auf eine eidgenössische Prüfung vorbereiten, vom Bund finanziell unterstützt, dies unter der Voraussetzung, dass die Kurse auf der sogenannten Meldeliste stehen. Diese Liste, welche auf der Website des SBFI aufgeschaltet ist, bildet die subventionsrechtliche Grundlage für die Auszahlung der Beiträge und bietet eine Übersicht über das verfügbare Kursangebot.</p><p>Der Bundesrat geht mit der Motionärin einig, dass die Bereitstellung von Informationen rund um die Weiterbildung im Sinne der Transparenz von zentraler Bedeutung ist. Das Anliegen wird mit den zur Verfügung stehenden Informationsplattformen jedoch bereits heute umfassend und ausreichend abgedeckt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.