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Erwünschtes Verhalten des Hundes wird verstärkt, durch Futter, Spiel und/oder körperlichen Sozialkontakt.
Nichterwünschtes Verhalten des Hundes wird ignoriert. Es kann mit einem Abbruchsignale unterbrochen werden. Falls der Hund das Abbruchsignal nicht kennt, ist das ein erstes Trainingsziel.
Nach dem Abbruchsignal folgt eine angebotene Alternative (Alternativverhalten). Hier reicht manchmal ein "Sitz" mit anschliessender Futterbelohnung. Je stärker der Reiz für das unerwünschte
Verhalten ist, je attraktiver muss die angebotene Alternative sein, damit der Hund aufhört, sein unerwünschtes Verhalten zu zeigen. Dies kann bedeuten, sehr viel Zeit in das Trainieren eines
Alternativverhaltens zu investieren.
Wir trainieren mit Ruhe und Liebe zum Tier in freundlicher Grundstimmung. Uns ist bewusst, dass der Hund unerwünschtes Verhalten nicht "für extra" oder aus "Provokation" oder sonstigen
menschlichen Motiven zeigt, sondern der Hund reagiert auf einen Reiz in dieser für den Menschen unangemessenen Form. Da die Reaktion des Menschen auf unerwünschtes Verhalten negativ
ist, leidet auch der Hund unter seinem Verhalten, da der Mensch seine negative Stimmung in jedem Fall auf den Hund überträgt.
Wenn das Tier erwünschtes Verhalten nicht zeigt, müssen wir Trainingsmethoden, Trainingsziele ändern. Manchmal reicht aber auch nur eine andere Stimmungslage oder eine andere Körperstellung -
es lohnt sich zu hinterfragen, wo oder was man nicht richtig ausgedrückt hat, dass der Hund nicht versteht, was man möchte, was er zeigen soll.
Ein Hund lebt in einer Menschenwelt, es steht in unserer Veranwortung, den Hund sicher durch unsere Menschenwelt zu führen, seine Bedürfnisse müssen dabei immer berücksichtig und auch in
einem angemessenem Mass befriedigt werden.