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Ausschlüsse aufgrund des Vorsorgeprinzips
Kernenergie
Ausgeschlossen werden insbesondere Produktion und Vertrieb von Atomenergie, aber auch die Gewinnung von Uran sowie der Bau von Kernkomponenten für Atomkraftwerke.
Genetisch veränderte Organismen (GVO)
Als Verstösse gelten Produktion, Forschung und Vertrieb von oder an gentechnisch veränderten Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen, die in offenen Systemen verwendet werden sollen. Ausgeschlossen sind insbesondere Produzenten, die mutmasslich Veränderungen am Erbgut vornehmen und entsprechendes Saatgut oder Tiere produzieren, verarbeiten und verkaufen. Nicht grundsätzlich ausgeschlossen sind Unternehmen, die gentechnisch veränderte Pflanzen oder Mikroorganismen in geschlossenen Systemen erzeugen oder verwenden, wenn dadurch ein besonderer gesellschaftlicher oder ökologischer Nutzen entsteht.
Gentechnik im Humanbereich
Ein Verstoss liegt vor, wenn nachweislich Forschung am menschlichen Embryo oder an entsprechenden embryonalen Zellen betrieben wird beziehungsweise die Verwendung von embryonalen Zellen wahrscheinlich ist. Ausgeschlossen sind beispielsweise Pharmaunternehmen, bei denen es Anhaltspunkte für ein Engagement in embryonaler Stammzellenforschung gibt.
Rohstoffhandel
Ausgeschlossen werden Rohstoffhandelsfirmen, die aufgrund ihrer Grösse, ihres Einflusses auf die Lieferketten und ihrer Praktiken massgeblich auf Angebot und Nachfrage von nicht-nachwachsenden Rohstoffen und landwirtschaftlichen Erzeugnissen einwirken und dadurch zu Verwerfungen an den Rohstoffmärkten beitragen, die Versorgungssicherheit gefährden und Kleinproduzentinnen und -produzenten systematisch aus dem Markt verdrängen. Negative Aspekte des eigentlichen Rohstoffabbaus werden unter den Ausschlusskriterien «Missachtung von Arbeitsrechten und -standards» sowie «Schädliches Umweltverhalten» erfasst.