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Martin Fuchs, Edouard Schmitz, Pius Schwizer und Steve Guerdat schaffen einen historischen Erfolg und gewinnen zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 in Luzern für die Schweiz den Heim-Nationenpreis.
Nach dem ersten Umgang hatte die Schweizer Equipe, zusammen mit den Niederlanden und Norwegen, mit acht Punkten auf dem zweiten Zwischenrang hinter Grossbritannien mit vier gelegen. Martin Fuchs ritt als Startreiter im Sattel von Leone Jei einen souveränen und fehlerfreien Parcours. Edouard Schmitz auf Quno zeigte bei seinem Nationenpreisdebüt auf höchster Stufe ebenfalls eine gute Leistung und hatte nur einen Fehler zu verbuchen. Pius Schwizer und Vancouver de Lanlore waren bis zur Schlusslinie super unterwegs, musste dann aber je einen Fehler an den beiden letzten Hindernissen hinnehmen. Steve Guerdat mitVenard de Cerisy wurde ebenfalls das allerletzte Hindernis zum Verhängnis.
In der zweiten Runde liessen die drei ersten Schweizer Reiter nichts mehr anbrennen: Martin Fuchs, Edouard Schmitz und Pius Schwizer kamen alle fehlerfrei aus dem Parcours, sodass Steve Guerdat auf den zweiten Umgang verzichten konnte. Nun lag alles in den Händen der Briten: Bei einem Nullfehlerritt des Engländers John Withaker würde es ein Stechen geben, bei einem einzigen Fehler der britischen Springsportlegende würde der Sieger die Heim-Nation sein. Der Start gelang Whitaker, doch dann fiel die Stange beim Aussprung aus der dreifachen Kombination. Dank der langsameren Gesamtzeit fiel Grossbritannien sogar noch hinter die Niederlande zurück.
Das zahlreich im Gründenmoos erschienene Publikum konnte somit einen grossartigen Schweizer Heimsieg feiern, dies nachdem schon am Samstag die Schweizer Hymne erklang, als Martin Fuchs den Grand Prix der Schweiz im Sattel von Conner Jei gewann und mit zwei Blankoritten im Nationenpreis ein perfektes Wettkampfwochenende am diesjährigen CSIO abschloss.