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Bei der US-Präsidentenwahl hat Verliererin Hillary Clinton laut einer aktuellen Zählung über zwei Millionen Stimmen mehr geholt als Donald Trump. Landesweit liege die Demokratin um 1,5 Prozentpunkte vor dem Republikaner, berichtete am Mittwoch der «Cook Political Report".
Trotzdem hat Trump gewonnen – in den entscheidenden US-Staaten lag der Republikaner vorn. Oder doch nicht? Seit gestern gibt es Zweifel an der Rechtmässigkeit der Wahl.
Clinton erhielt in Bundesstaaten, wo es elektronische Wahlmaschinen gibt, im Schnitt sieben Prozent weniger Stimmen. Informatiker vermuten deshalb, die Wahl sei gehackt worden (BLICK berichtete).
Die grüne Politikerin und unterlegene Präsidentschaftskandidatin Jill Stein hat nun angekündigt, dass sie in den drei entscheidenden Staaten Michigan, Pennsylvania und Wisconsin eine Nachzählung verlangen wird. Weil sie offiziell zur Wahl angetreten war, hat sie in vielen Staaten das Recht dazu. Zu diesem Zweck sammelt sie nun Spenden. Rund 2,5 Millionen Dollar müssten zusammenkommen, meint die Politikerin. (bih)Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016