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Die Selbstverbrennung
Die Nachricht von der Tat eines Pfarrers, der sich selbst verbrannt hat, beunruhigt die Hauptpersonen dieses Romans: Sempert, der in einem kleinen Dorf an der Elbe Ruhe sucht, um ein Traktat zu schreiben. Und Koldehoff, den Pfarrer dieser Gemeinde. Koldehoffs Tochter und Sempert verlieben sich ineinander… Bis ein anderes Ereignis Sempert und Koldehoff auf unterschiedlichste Weise betrifft und betroffen macht.
Mehr zum Inhalt
Die Nachricht von der unfassbaren Tat eines Pfarrers, der sich selbst verbrannt hat, zieht die beiden Hauptpersonen des Romans auf unterschiedliche Weise in den Bann. Sempert, der in einem kleinen Dorf an der Elbe die Ruhe sucht, um ein materialistisches Traktat zu schreiben, vermag seine Erschütterung nur schlecht zu überspielen. Koldehoff aber, der Pfarrer dieser Gemeinde, noch vernunftverhafteter und an seinem Unglauben verzweifelnd, kokettiert mit dem Gedanken, es dem Unglücklichen gleichzutun. Dass Koldehoffs Tochter und Sempert sich ineinander verlieben, bestärkt diesen in seiner kritischer werdenden Haltung gegenüber dem lebensfeindlichen Vernunftsdenken … bis ein anderes Ereignis Sempert und Pfarrer Koldehoff wieder auf ganz verschiedene Weise betrifft und betroffen macht.
»Eine Leselust, die Lange durch schön konstruierte Satzperioden von kleistscher Architektur noch erhöht. Durch sie gewinnen die Figuren Plastik und lebendige Kontur.«
Stuttgarter Zeitung