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<h2>SubmittedText<h2><p>- Ist dies auf eine Lockerung der Anwendungspraxis des Asylgesetzes zurückzuführen?</p><p>- Was unternimmt der Bundesrat, um die aktuellen explodierenden Asylbegehren wieder in den Griff zu bekommen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Anwendungspraxis des Asylgesetzes wurde konsequent weitergeführt. Verantwortlich für die Zunahme der Asylgesuche ist eine Verschiebung der Migrationsrouten in Europa. Irreguläre Migranten nutzen vermehrt die Migrationsroute Libyen nach Lampedusa und auf das italienische Festland. Ein Teil dieser irregulären Migranten wandert in die Schweiz weiter und stellt hier ein Asylgesuch. Auch in den meisten EU-Staaten ist in den letzten Monaten eine starke Zunahme der Asylgesuche zu verzeichnen.</p><p>Unter anderem wurden folgende Massnahmen getroffen bzw. eingeleitet: Das Bundesamt für Migration (BFM) setzt alles daran, die Zahl der erstinstanzlichen Asylentscheide zu erhöhen. Die Priorität liegt dabei auf der Bearbeitung von Neueingängen, insbesondere auf der Fällung von Nichteintretensentscheiden und negativen Entscheiden mit Wegweisungsvollzug.</p><p>Das BFM arbeitet zudem eng mit dem Grenzwachtkorps zusammen. Erste Massnahmen zur gezielten Verstärkung des Schutzes der Südgrenze sind getroffen und umgesetzt worden.</p><p>Ich beabsichtige, dem Bundesrat verschiedene gesetzliche Anpassungen vorzuschlagen.</p>