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- Der britische Streetart-Künstler Banksy hat neue Spuren in Paris hinterlassen.
- Experten ordneten zunächst alle sechs Werke ihm zu – aber ohne Gewähr.
- Zu drei der sechs entdeckten Graffitis hat sich der Künstler nun auf Instagram bekannt.
Eines der Bilder ist in der Nähe der Sorbonne-Universität zu sehen: Es zeigt einen Mann, der eine Säge hinter seinem Rücken versteckt und mit der anderen Hand einem Hund einen Knochen hinhält – dem Hund fehlt ein Stück eines Vorderbeins.
Die beiden anderen Werke zeigen Ratten: Auf dem einen ist ein Nagerpaar mit Schirm und Melone zu sehen, das den Eiffelturm in der Ferne zu bewundern scheint. Ein weiteres prangt an einer Hauswand in der Nähe des Kunstmuseums Centre Pompidou und zeigt eine vermummte Ratte mit einem Teppichmesser.
Dazu schrieb Banksy auf Instagram: «Fünfzig Jahre nach dem Aufstand in Paris 1968: Der Geburtsort der Schablonenkunst.» Banksy und andere Street-Art-Künstler malen oder sprühen ihre Bilder mit Hilfe von Schablonen auf Hauswände.
Zu weiteren Wandbildern, die Banksy zugeschrieben werden, äusserte er sich nicht. Eines dieser Bilder prangt in der Nähe eines ehemaligen Aufnahmezentrums für Flüchtlinge am nördlichen Stadtrand von Paris. Es zeigt ein dunkelhäutiges Mädchen, das neben seinem Schlafsack ein Hakenkreuz mit einem rosafarbenen Teppichmuster übersprayt.
Seit die Aufnahmeeinrichtung im März geschlossen wurde, campieren Hunderte Flüchtlinge an Kanälen und unter Autobahnbrücken im Freien – auch am Sonntag schliefen einige Migranten nahe dem Graffiti.