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Treffen die Unternehmensmitbestimmung und das Demokratieprinzip in kommunalen Kapitalgesellschaften aufeinander, sind mit dem Arbeitsrecht, dem Gesellschaftsrecht und dem öffentlichen Recht verschiedene Rechtsgebiete berührt, die nicht immer die gleichen Ziele verfolgen. Die sich hieraus ergebenen Spannungen werden vom Autor in dieser Studie untersucht.
Treffen die Unternehmensmitbestimmung und der in ihr enthaltene Gedanke der Demokratisierung der Wirtschaft sowie das staatliche Demokratieprinzip in kommunalen Kapitalgesellschaften aufeinander, vermischen sich die Argumente für bzw. gegen die Unternehmensmitbestimmung mit denen für ein bestimmtes Verständnis von staatlicher Demokratie. In kommunalen Kapitalgesellschaften stoßen mit dem Arbeitsrecht, dem Gesellschaftsrecht und dem öffentlichen Recht aber auch verschiedene Rechtsgebiete zusammen, die nicht immer die gleichen Ziele verfolgen, wodurch zahlreiche Spannungen entstehen. Die nachfolgende Studie beleuchtet diese Spannungen und zeigt praxisnahe Lösungsansätze auf. Hierfür geht die Untersuchung nicht allein der Bedeutung des Begriffs der Demokratie nach dem Grundgesetz nach, sondern befasst sich auch mit der Frage, wie der schillernde Begriff Demokratie in der pluralen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts gelebt werden kann oder sogar muss.