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Sichtbarkeitsanalysen
Viele Bauvorhaben in ländlichen Gebieten stellen einen starken Eingriff in das Landschaftsbild dar, sei es eine Windturbine, ein Wärmespeicherturm oder ein Steinbruch. Neben qualitativen Landschaftsstudien können die Auswirkungen mittels Sichtbarkeitsmodellierungen quantifiziert werden und somit objektiv beurteilt werden. Dabei wird die Fläche berechnet und visualisiert, aus welcher das Bauvorhaben potentiell sichtbar sein wird. Es gibt eine Reihe von relevanten Fragestellungen im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung, die sich somit beantworten lassen:
- welcher Anteil der Bevölkerung wird betroffen sein?
- kann man den Projektstandort optimieren, um den visuellen Eingriff zu reduzieren?
- werden Naherholungsgebiete (z.B. Wanderwege) oder schützenwerte Ortsbilder tangiert werden?
- welcher Anteil des Projekts (z.B. bei grossflächigen Projekten wie einem Steinbruch) oder wie viele Anlagen (z.B. bei einem Windpark) werden sichtbar werden?
- bei hohen Anlagen (z.B. Mast), wie viel Meter über der Horizontlinie wird die Anlage je nach Standort überragen?
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