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Die Geschichte von Rorschach geht bis auf die Alemannen zurück. Sie gründeten, nachdem sie die Römer besiegt und nach Italien zurückgedrängt hatten, rund um den Bodensee neue Siedlungen. Im Frühmittelalter wurde das Dorf Rorscahun genannt. Im Jahre 947 verlieh König Otto I. dem Abt Graloh vom Kloster St. Gallen das Markt-, Münz-, und Zollrecht zu Rorschach. Um das Jahr 1000 war Rorschach Durchgangsort der grossen Pilgerzüge.
1597 wurde die Monatszeitung Annus Christi (auch bekannt als Historische relatio bzw. Rorschacher Monatsschrift) in Rorschach gedruckt. Es ist mutmasslich die erste Zeitung weltweit, welche periodisch erschien und zudem wesentliche Merkmale einer Zeitung enthielt. Sie wurde nach einem Jahr - vermutlich auf Grund finanzieller Schwierigkeiten oder mangelnden Leserinteresses (150 Exemplare) - eingestellt.
Auf dem heutigen Kronenplatz stand die Jakobskapelle, eine Raststätte für Pilger. Sie wurde 1833 abgebrochen und als Erinnerung daran der Jakobsbrunnen gebaut. Noch heute läutet täglich zweimal die Glocke zum Angelus.
Die "Badhütte" aus dem Jahre 1924, eine auf Betonpfeilern im Wasser stehende, dreiflügelige Badeanstalt, ist das einzige verbliebene Bauwerk seiner Art am Schweizer Bodenseeufer. Erbaut wurde sie vom Architekten Köpplin.
Quelle Wikipedia