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Der Regisseur unseres ersten Festival-Films („The Commitments“) ist am 31. Juli 2020 mit 76 Jahren verstorben.
Alan Parker war zunächst erfolgreicher Werbefilmer. In den 1970er Jahren gründete er eine Produktionsfirma für Werbefilme.
Parker wurde mehrfach für den Oscar nominiert (u. a. für 12 Uhr nachts – Midnight Express) und gewann viermal den British Academy Film Award (u. a. für Bugsy Malone) sowie den „Großen Preis der Jury“ bei den Filmfestspielen von Cannes 1985 (mit Birdy). 1981 führte er Regie bei Pink Floyd – The Wall, der Spielfilmadaption des erfolgreichen Rockalbums The Wall der britischen Rockgruppe Pink Floyd.
Einen Oscar (beste Kameraführung) erhielt der Film Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses (1988), mit Gene Hackman und Willem Dafoe in den Hauptrollen. Das engagierte Werk um Bürgerrechte in den Vereinigten Staaten nach Ende der Rassentrennung beruht auf einer wahren Geschichte.
Mit Die Commitments (1991), einem Film über eine junge Soulband der irischen Arbeiterklasse, zeigte Parker erneut sein Können.
Nachruf (Süddeutsche Zeitung)
Nachruf (Elmar Biebl spielt den Blues)