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Auf unserem Hof wohnen neben den Pferden auch Quessantschafe und Zwergziegen.
Ouessantschaf
Das Ouessantschaf (OUS), auch Bretonisches Zwergschaf (internationale Bezeichnung Ushant), ist die kleinste Schafrasse Europas. Es hat seinen Namen von der Île d’Ouessant, einer 15,6 Quadratkilometer großen, baumlosen, französischen Atlantik-Insel. Ouessantschafe werden meist in kleinen Gruppen als Hobbytiere gehalten und sind inzwischen über große Teile Europas verbreitet. Die genügsamen Schafe gibt es in unterschiedlichen Farben.
Entstehung/Geschichte
Über die Entstehung der Rasse gibt es keine wissenschaftlich fundierten Untersuchungen, sondern lediglich Vermutungen. Die Insellage und die karge Vegetation können zur Verzwergung dieser Schafrasse beigetragen haben, jedoch hatte vermutlich auch die Nutzung und die damit verbundene Zuchtwahl durch den Menschen einen bedeutenden Einfluss: Die Schafe wurden auf der Insel von März bis Ende September angepflockt, den Rest des Jahres konnten sich die Tiere frei auf den Weiden bewegen. Eventuell wurden kräftige Bocklämmer nicht mit den Schafen „befreit“, sondern geschlachtet, die kleinen und schwachen Bocklämmer ließ man, in der Hoffnung sie später schlachtreif einzufangen, mit frei.
Zwischen 1930 und 1940 verschwand das Ouessantschaf völlig von der Insel und wäre im Verlauf des letzten Jahrhunderts fast völlig ausgestorben. Ursache für den Rückgang war die Einkreuzung größerer Schafrassen. Einigen Liebhabern auf dem bretonischen Festland, die die Tiere im primitiven Typ weiterzüchteten, ist das überleben der Rasse zu verdanken. In den 1970er Jahren sind die letzten Bestände aufgespürt worden. Unter Federführung von Paul Abbé wurde 1976 die G. E. M. O. (Groupement des Eleveurs de Moutons d'Ouessant) gegründet. Mit den Tieren der vier Ursprungsherden (Morbihannaise, Vendéenne, Jardin des plantes de Paris und Nord) wurde eine Erhaltungszucht begonnen.
Quelle: Wikipedia
Westafrikanische Zwergziege
Die Westafrikanische Zwergziege ist eine Rasse der Hausziege.
Sie stammt ursprünglich vermutlich aus Asien, von wo sie nach Afrika gelangte. Im Nahen Osten wurde sie im 7. Jahrtausend vor Christus wegen ihres Fleisches und der Haut – Zwergziegen geben nur sehr wenig Milch – erstmals domestiziert. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden erste Exemplare nach Europa eingeführt. Zwergziegen werden circa vierzig bis fünfzig Zentimeter groß. Eine ausgewachsene Ziege wiegt etwa zwanzig bis dreißig Kilogramm. Es gibt sie in den Farbschlägen braun, grau, weiß und schwarz, die meisten Tiere haben allerdings ein geschecktes Fell.