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Der Schweizer Daniel Albrecht gewinnt den Weltcup-Riesenslalom auf dem Gletscher von Sölden vor Teamkollege Didier Cuche. Der Amerikaner Ted Ligety wird mit über einer Sekunde Abstand auf die beiden Dritter.
Sensationeller Auftakt der Saison für die Schweizer Skirennfahrer: Daniel Albrecht und Didier Cuche waren im österreichischen Sölden eine Klasse für sich.
Cuche verlor auf Albrecht 14 Hundertstel, und dann kam lange niemand mehr. Der Dritte, Ted Ligety, verlor 1,25 Sekunden auf Albrecht, der Vierte, Benjamin Raich, 1,30 Sekunden.
"Vor dem Start zum zweiten Lauf hörte ich über den Lautsprecher, dass Cuche 1,10 Sekunden Vorsprung herausholte. Da wusste ich: jetzt muss ich nochmals Vollgas geben", sagte ein erfreuter Albrecht.
Während die beiden Überflieger über eine Sekunde vom "Rest der Welt" trennte, klassierten sich dahinter von Rang 3 bis 16 nicht weniger als 14 Fahrer binnen sechs Zehnteln.
Darunter befand sich auch der als Geheimtipp gehandelte 22-jährige Carlo Janka, der mit der Nummer 27 über den 20. Platz dank zweitbester Zeit im zweiten Lauf auf den 9. Platz vorstiess.