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Vertreter der Kantone Wallis und Waadt sowie der Gemeinden Martinach und Aigle haben sich in Begleitung von Swiss Cycling mit dem Internationalen Radsportverband (UCI) getroffen, um über die Organisation der UCI Strassen Weltmeisterschaft 2020 zu diskutieren.
Nachdem sich keine anderen Kandidaturen konkretisiert hätten, sei es zu Kontakten zwischen dem Internationalen Radsportverband (UCI) und Personen in den Regionen Aigle und Martinach gekommen, welche im Bereich Radsport tätig seien, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der Kantone Waadt und Wallis sowie den Gemeinden Martinach und Aigle und von Swiss Cycling. Derzeit führe man mit dem UCI Gespräche, um zu prüfen, inwieweit das Projekt umgesetzt werden könne. Man werde eine Entscheidung treffen, sobald man über alle notwendigen Informationen verfüge.
Es ist vorgesehen, dass die Rennstarts jeweils in Aigle erfolgen, die Zielankünfte in Martinach. Zwischen Berg und Tal variieren die Routen je nach Disziplin und Kategorie. Fahrradmannschaften sowie Medienvertreter sollen in Hotelbetrieben in der Region untergebracht werden. Rund zehn Sportveranstaltungen, welche auf acht Wettbewerbstage verteilt werden, bilden den Rahmen der Strassen-WM. Das Projekt befinde sich erst in der Entwicklungsphase, heisst es weiter. Zahlreiche Elemente, wie etwa die Finanzierung oder die Leitung müssten noch behandelt werden.
Die Veranstaltung gehört zu den grössten jährlich wiederkehrenden Sportveranstaltungen und zieht jedes Jahr mehrere hunderttausend Zuschauer an und wird in mehr als 100 Ländern übertragen. Die Durchführungsorte der nächsten UCI Strassen Weltmeisterschaften sollen Ende des Monats in Innsbruck (Österreich) im Rahmen der UCI Strassen Weltmeisterschaft 2018 bekanntgegeben werden.pd / pan