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Ein siebenfacher Vater wird neuer Staatsschatzverwalter des Kantons Freiburg. Der 42-jährige Laurent Yerly aus Lovens hatte 1995 das Lizentiat in Betriebswirtschaft an der Universität Freiburg erlangt, absolvierte dann ein sechsmonatiges Praktikum an der Universität Kepler im österreichischen Linz, trat in die Credit Suisse Freiburg ein und wurde 2001 wirtschaftswissenschaftlicher Berater bei der Finanzverwaltung des Kantons Freiburg.
Wie der Staatsrat mitteilt, amtierte Yerly innerhalb der Finanzdirektion bereits als Verantwortlicher für das Finanzmanagement und die Subventionsverwaltung, zudem ist er Mitglied verschiedener kantonaler Kommissionen und Vorstandsmitglied der Pensionskasse des Staatspersonals. Mit diesen Kompetenzen sowie der Erfahrung im Staatsdienst hat Yerly gemäss dem Staatsrat das nötige Rüstzeug, um die Nachfolge von Daniel Berset anzutreten. Dieser hat zuletzt 24 Jahre das Amt des Freiburger Staatsschatzverwalters bekleidet. Er tritt Ende September vorzeitig in Pension.
Als Staatsschatzverwalter wird Laurent Yerly über die Staatsfinanzen wachen und die Grundlagen für die Finanzpolitik erarbeiten. Er koordiniert das Jahresbudget und die periodische Finanzplanung. Zudem prüft er alle Projekte mit finanziellen Auswirkungen für den Kanton. Er schlägt auch Massnahmen zur Einhaltung des Gleichgewichts in der Staatskasse vor. uh