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Der Absturz eines Kleinflugzeugs auf dem Regionalflugplatz von Ecuvillens ist geklärt: Der Pilot hatte bei der Landung die Herrschaft über seine Maschine verloren. Technische Mängel am Flugzeug des Typs Piper kamen bei der Untersuchung des Vorfalls nicht zum Vorschein. Der Pilot habe auch über die nötige Lizenz verfügt, kommt der am Dienstag veröffentlichte Bericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle zum Schluss.
Der 68-jährige Franzose und seine 64-jährige Frau starteten am 13. August 2015 vom Flugplatz Ecuvillens. Ihr Ziel war der Flugplatz von Bassecourt im Kanton Jura. Aus Witterungsgründen verzichtete der Pilot allerdings auf eine Landung und kehrte auf den Freiburger Regionalflugplatz zurück. Bei der Landung war die Maschine zu schnell unterwegs. Sie setzte auf und hüpfte zurück in die Luft. Der Pilot war von der Reaktion des Flugzeugs überrascht und zögerte zunächst. Der 68-Jährige hatte seine Ausbildung auf einer Maschine des Typs Cessna absolviert und hatte mehr Erfahrung auf solchen Maschinen als auf einer Piper. Schliesslich handelte der 68-jährige so, wie er es von einer Cessna her gewohnt war. Doch die Piper-Maschine reagierte anders, was den Piloten unter Stress setzte. Schliesslich kam das Kleinflugzeug vom Kurs ab und prallte in den Hangar. Der Pilot und seine Frau wurden dabei schwer verletzt (die FN berichteten).
Im Innern des Hangars kam niemand zu Schaden. Eine Person hatte draussen das Flugzeug beobachtet und konnte im Hangar gerade noch rechtzeitig Alarm schlagen. Der Pilot und seine Frau waren nur mit der Bauchgurte gesichert. Hätten sie auch eine Schultergurte getragen, wären die Verletzungen laut Untersuchungsbericht weniger schlimm ausgefallen.