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«Perspektive Schweiz» heisst die gemeinsame Kampagne der Dachverbände der Wirtschaft und Landwirtschaft. Die Botschaft ist einfach: Die freie Wirtschaft schafft Mehrwert und Perspektiven für das ganze Land. Die Aufforderung ist ebenso logisch: Wählt bürgerlich.
Wer im Kiosk einen Mohrenkopf kauft, ist kein Rassist. Wer im Restaurant ein Zigeunerschnitzel isst, hat nichts gegen Fahrende – eher das Gegenteil ist zu vermuten, denn er isst ja wie sie. Wer eine Pizza Hawaii geniesst, macht kein Statement über de-, neo- oder postkoloniale Verhältnisse.
Wer in der Sondersession zur CS zuhörte, konnte den Eindruck gewinnen, die Schweiz bestehe aus CS und UBS. Im Ausland wird man oft mit dem Klischee konfrontiert, die Schweiz lebe von ihrem Finanzplatz. Beides ist weit gefehlt.
Die Europäische Union will eine neue Zollabgabe einführen. Die Vereinigte Staaten wollen eine eigene Industriebasis (wieder-)aufbauen. China stellt die Wirtschaft ohnehin in den Dienst der Politik. Das Resultat? Die Gefährdung des Weltfriedens.
Geld erhalten Stromunternehmen für den Unterhalt und den Bau von Kraftwerken. Geld bekommen sie für ihr Zocken und, wenn sie damit fallieren. Jetzt soll eine neue Geldquelle kommen, die Winterstromreserve.
«Kannst Du es mir erklären: Die erste Massnahme im Fall einer Strommangellage ist die Beschränkung der Waschtemperatur auf 40 Grad? Meint der Bund wirklich, die Strommangellage hat vor allem mit dem Wäschewaschen zu tun?» Das fragte mich ein Kollege, der erst noch Techniker ist. Er las die vom Bundesrat vorgeschlagenen Entwürfe für die Notverordnungen Strom.