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Betreffend Anteil am Erfolg eines Athleten durch den Trainer ist Gian Gilli davon überzeugt, dass die Qualität des Athleten entscheidend sei. «Wenn es einem Sportler an Energie und Motivation fehlt, nützt der beste Trainer nichts», sagte Gilli. Der Athlet müsse Selbstunternehmer sein und dürfe in seinem Tun nicht fremdgesteuert werden, glaubt er.
Ein Sportler müsse auch fähig sein, über Strategien oder Finanzierung nachzudenken. Zudem sei es wichtig, dass er Prioritäten setzen könne. Nicht vergessen dürfe man als Trainer, dass ein Athlet neben einer Belastungskompetenz auch eine Erholungskompetenz hat. Gilli: «Ohne Ich-Initiative des Athleten ist Erfolg nicht zu erreichen. Der Trainer setzt nur den Rahmen für ideale Bedingungen und unterstützt den Athleten.»
Gilli erachtet die Begabung eines Sportlers als wichtig. «Doch das Potenzial entsteht durchs Üben», präzisierte er. Er habe bei herausragenden Schweizer Sportlerpersönlichkeiten, festgestellt, dass einzelne von ihnen nach einer verletzungsbedingten Pause gestärkt zurückgekommen seien. Namentlich erwähnte er etwa den abgetretenen Skirennfahrer Didier Cuche. «Nach Krisen stellen sich oftmals die grössten Erfolge ein», ist Gilli überzeugt.