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59 Triathletinnen nahmen am letzten Sonntag in Port Elizabeth in der Altersklasse der 40–44-Jährigen am Ironman Südafrika teil. Monique Grossrieder lief in einer Zeit von 9:53:36 Stunden mit rund eineinhalb Minuten Rückstand auf die britische Kategoriensiegerin Jenny Close als Zweite ins Ziel ein. Damit hat die 43-jährige Düdingerin die Qualifikation für die WM vom 12. Oktober auf Hawaii geschafft. Für Grossrieder wird es die zweite Teilnahme am legendärsten Ironman sein. Im Jahr 2014 hatte sie sich in der Altersklasse 35–39 im neunten Rang klassiert.
Nachdem Monique Grossieder aufgrund eines Unfalls im 2014 lange mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, konnte sie diesen Winter endlich wieder einen sauberen Formaufbau gestalten. Dies zahlte sich bei schwierigen Bedingungen in Port Elizabeth mit sehr viel Wind und einem rauen Meer aus. «Der Morgen startete wegen der hohen Wellen mit einer leicht verkürzten Schwimmstrecke. Über die sehr coupierte Radstrecke wurden wir von starkem Wind begleitet, der noch zunahm, weshalb die zweite Runde noch einmal deutlich anspruchsvoller wurde», schildert Grossrieder den Rennverlauf. «Auch der nicht ganz flache Marathon war mit einem Wind von über 30 Stundenkilometern kräftezehrend.»
Weil sich die Freiburgerin die Kräfte auf dem Rad aber gut eingeteilt hatte, konnte sie bis zum Wechsel auf die Laufstrecke durchziehen. «Der Marathon fühlte sich dann bis auf eine kleine Krise – wohl auch bedingt durch den starken Wind – sehr gut an.» Trotzdem musste Grossrieder die Führung und damit den Sieg in der vierten Runde des Marathons an Close abgebe. «Wäre das Schwimmen über die volle Distanz gewesen, hätte das Ergebnis wohl zu meinen Gunsten ausfallen können.» Im Wasser hatte sie der Britin gut drei Minuten abgenommen.