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Natürlich gibt es unzählige, mehr oder weniger verbreitete Modul-Normen. Sie alle aufzuzählen, ist nicht Ziel dieser Dokumentation. Der EAS beschränkt sich auf die Beschreibung einer Norm, die – tatsächlich entstanden in NORDen - inzwischen eine gewisse Verbreitung gefunden hat.
Die Erfindung des NORD-Moduls geht auf das Jahr 1983 zurück, als sich ein paar findige Köpfe des MEC Barsinghausen zusammensetzten und eine Modulnorm entwickelten, in der sich die Wünsche und Vorstellungen möglichst vieler Modellbahner vereinigen sollten.
Wie viele Modellbahner sich vom NORD-Modul dann tatsächlich angesprochen fühlten, wird die Barsinghausener wohl selbst überrascht haben - denn nur ein Jahr später konnte bereits eine Anlage mit mehr als 100 m Gleislänge der Öffentlichkeit vorgestellt werden! Über Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und den Versand von „Bauanleitungen“ verbreitete sich das NORD-Modul rapide weiter und wurde zu einer der bekanntesten Modul-Normen Deutschlands. Kerngebiet der Verbreitung blieb jedoch die Region zwischen Köln und Hannover.
Dort finden auch regelmässig grosse NORD-Modultreffen statt, an denen sich zahlreiche Vereine und Privatpersonen beteiligen und bei denen mitunter gigantische Anlagen mit Streckenlängen von 600 m und mehr zu sehen sind.