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Das Thermalzentrum von
Yverdon-les-Bains
Im Thermalzentrum von Yverdon-les-Bains badet man in schwefelhaltigem Wasser, das über 30° warm ist. Dieser Kur- und Erholungsort wurde schon in der Antike genutzt – wie man an den Resten der römischen Thermen sehen kann.
Das Thermalzentrum von Yverdon-les-Bains wurde rund um eine schwefelhaltige Quelle erbaut, die mit einer Temperatur von 29° und einer Fliessgeschwindigkeit von 60 l/Sekunde aus dem Boden sprudelt. Das warme Quellwasser hat eine heilende Wirkung auf Gelenke, Atemwege und Magen, aber auch auf die Muskulatur.
Das Thermalzentrum verfügt über vier Becken, darunter ein Innenbecken. Die Wassertemperatur beträgt im Winter 34°, im Sommer 28°. Sprudelbäder, Massagedüsen, Whirlpools und Strömungskanal sind nur einige der Möglichkeiten, sich wunderbar zu entspannen und zu erholen.
Das Vier-Sterne-Hotel «Grand Hôtel des Bains» mit seiner prachtvollen Rotunde von 1896 verleiht dem angrenzenden Thermalzentrum eine elegante Note.
Bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. kam man zur Badekur nach Eburodunum, dem heutigen Yverdon-les-Bains, und das warme Thermalwasser wurde über die Jahrhunderte unablässig genutzt. Als im 17. und 18. Jahrhundert Badekuren in Mode kamen, fanden sich hier anspruchsvolle Gäste aus aller Welt ein – eine Entwicklung, die nur durch Revolutionen und Kriege vorübergehend eingedämmt wurde.
Die ganze Anlage – einschliesslich Thermalzentrum, Grandhotel und Villa d’Entremonts – steht seit 1977 unter Denkmalschutz.