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PENISVERLÄNGERUNGS OPERATIONEN
Einführung
Ein grosser Penis ist für die meisten Männer ein Zeichen von Männlichkeit und Potenz. Kein Wunder also, dass sich viele Männer einen grösseren Penis wünschen. Doch bis in die 1980er Jahre gab es keine operative Methode, die diesen Traum auch erfüllen konnte.
Für die Mehrheit der Männer ist der Wunsch nach einem grösseren Penis ein Tabuthema und sie schämen sich, darüber zu reden. Viele Betroffene haben zudem Hemmungen, ihren Penis einer neuen Partnerin zu zeigen. Dies kann zu sozialer Isolation und Einsamkeit führen.
Der Griff zu Penispumpen oder anderen vermeintlich penisverlängernden Geräten endet oft kläglich. Der Leidensdruck zieht sich oft über Jahre und Betroffene verschwenden meist viel Geld, bis sie endlich erkennen, dass keine dieser Methoden hilft. Diverse Tabletten, Cremes und obskure Geräte, die den Penis verlängern sollen, stellen sich als Betrug heraus. Im besten Fall erweisen sie sich als wirkungslos, im schlimmsten Fall fügen sie ernsten Schaden an.
Durch normale Alterung und Lebensstil verliert jeder Mann im Laufe seines Lebens eine Teilfunktion des Penis. Rund 70 % der Impotenz wird durch den sinkenden Testosteronspiegel sowie durch anatomische Veränderungen im Penis selbst verursacht. Im Alter zwischen 30 und 70 Jahren verliert ein Mann normalerweise in etwa 1.5 – 2.5 cm seiner Penislänge.
Professor Long hat schliesslich 1984 in China eine Operationsmethode entwickelt, die auf dem Fakt basiert, dass sich etwa 50% des Penis innerhalb des Körpers befinden. Indem man die Haltebänder des Penis vom Schambein löst, kann der im Körper liegende Teil des Penis nach aussen verschoben werden. Das Verfahren verlangt also keine Operation am Penis selbst. In den letzten 30 Jahren wurden weltweit mehr als 100.000 solcher Operationen durchgeführt.
Operative Technik
Es gibt keinen Schnitt und keine Narbe am Penis selbst. Die Haltebänder werden durch einen kurzen, V-förmigen Schnitt über dem Schambein erreicht. Bei der Operation werden dann etwa 90-100% der Haltebänder des Penis durchtrennt. Danach kann der Penis nach unten gezogen werden, wodurch eine Verlängerung des Penis von rund 3 – 6 cm erreicht wird. Wie viel an Länge tatsächlich hinzugewonnen werden kann, hängt von der Länge der Haltebänder ab, die bei jedem Mann unterschiedlich sind.
Die kleine Narbe kann leicht unter dem Schamhaar versteckt werden. Der Winkel der Erektion reduziert sich um etwa 10-15°, was jedoch keinerlei negativen Auswirkungen auf die Sexualfunktion nach sich zieht.
Die Operation:
- Anästhesie – Vollnarkose
- Operations Zeit – 1-2 Stunden
- Krankenhausaufenthalt – 1 Nacht
Erholung
- Wiederaufnahme der Arbeit: Nach einer Woche kann wieder sitzend gearbeitet werden, anstrengende Arbeiten können nach zwei Wochen wieder aufgenommen werden. Schmerzen im Bereich des Penis und des Skrotum klingen nach einer Woche ab, Schwellungen nach zwei Wochen.
- Bewegung und Sport: nach 4 Tagen
- Ärztliche Kontrollen: nach 3, 7, 14 und 30 Tagen sowie nach 3 und 6 Monaten.
- Fadenentfernung: nach 14 Tagen
- Kein Rauchen: für 2 Wochen
- Kleidung: lockere Unterwäsche und Kleidung für 4 Wochen
- Medikamente: Antibiotikum für 1 Woche, leichtes Schmerzmittel für 1 Woche
- Geschlechtsverkehr ist nach ca 6 Wochen wieder erlaubt