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Mother T.-Rex
In den 90er Jahren arbeitete sie während 2 Jahren beim Theater „Bumper to Bumper“, Zürich, im Rahmen des Experimentierzyklus’ „Werktags 19.00“ zum Thema Improvisation. Das daraus resultierende Stück „die grüne Fee“ wurde am Festival Impulse 92 auch in Deutschland gezeigt.
1994 war sie die Mitbegründerin der Gruppe „Vanillehärz“, die mehrere Stücke erarbeiteten und an diversen Theatern zeigten.
1999 gründete sie die Gruppe „Freunde des Glücks“, die insgesamt 4 Stücke entwickelten, die sie immer an real existierenden Orten spielten. So zB. den Barmonolog „Parle Moi“ den sie am Monologfestival im Schauspielhaus Zürich zeigte und mit dem sie durch verschiedene Bars tourte.
In Stücken von Meret Matter war sie auch immer wieder dabei, zuletzt in einer dreiteiligen Theatersoap bei der sie auch an der Konzeption mitgearbeitet hat.
Ihre Wege kreuzten sich auch mit Samuel Schwarz von 400asa, bei dem sie in drei Stücken mitspielte u.a. „Züri 1917“ am Theater am Neumarkt. Sie arbeitete mit Thom Lutz (Musiker/Regisseur) in dem Stück „Schutz und Rettung“ in der Gessnerallee.
Sie spielte u.a. in „Opheus in der Unterwelt“ die öffentlich Meinung unter der Regie von Katharina Thalbach im Theater Basel, in „Stützen der Gesellschaft“ unter der Regie von Andreas Kriegenburg, in „Blithe Spirit“ von Noel Coward, Regie Nigel Lowery, beides im Schauspielhaus Zürich.
Mit Michael von der Heide inszenierte sie vier Liederabende im Hechtplatz Zürich, zuletzt „Paolo et moi “
Seit 1989 arbeitet sie immer wieder mit Christoph Marthaler zusammen. Seine Inszenierungen brachten sie ans Theater Basel (Pro Helvetia), ans Schauspielhaus Hamburg (Hochzeit von Canetti) und an die Volksbühne Berlin (Lina Böglis Reise). Letzteres wurde 1997 ans Theatertreffen Berlin eingeladen. Bei „Platzmangel“, dass Christoph Marthaler in der roten Fabrik Zürich inszeniert hat, war sie dabei und im „Wüstenbuch“, ein Musiktheater von Beat Furrer, inszeniert von Christoph Marthaler im Theater Basel. Sie tourte mit dem Stück “ das weisse vom Ei“, von Christoph Marthaler, dass im Theater Basel herauskam, durch Europa.
Von 2014 bis 2015 war sie fester Gast im Staatstheater Darmstadt.
Seit 2017 spielt sie im Stück “ eine Familie“, von Tracy Letts, Regie: Wojtek Klemm im Theater St.Gallen.
Sie hat schon in verschiedenen Schweizer Filmen mitgespielt, ua. mit Sabine Boss, Rolando Cola und Marcel Gisler
2016 stand sie als Lehrerin vor der Kamera, für die Serie “ die Lehrer“ von Eric Andrea und Adrian Aeschbacher.
2016 gründete sie zusammen mit Grazia Pergoletti, Anne Haug und Vera von Gunten die Gruppe „Mother T-Rex“, 2017 wurde das Stück „Metamorphosen oder die Struktur der mittleren Jahre“ im Schlachthaus Theater Bern uraufgeführt. Diese Stück zeigten sie im Theater Dornach Basel, Sophiensääle Berlin, Theater Rampe, Stuttgart und im März 2018 zeigen sie es im Theater Winkelwiese Zürich.
Catriona Guggenbühl, geb 1954, lebt in Zürich und hat einen Sohn.
Grazia Pergoletti ist als Tochter eines Einwanderers aus Assisi und einer Schweizerin in Basel geboren. Vorkurs an der Schule für Gestaltung, anschliessend erste Bühnenerfahrungen im Basler Jugendtheater, Leitung: Hansjörg Betschart. 1984-87 Schauspielausbildung Theaterwerkstatt 1230 in Bern.
1989 Gründung des Theater Club 111 in Bern, gemeinsam mit Regisseurin Meret Matter und Schauspielerin Ruth Schwegler, seither ca. 50 Produktionen mit zahlreichen Gastspielen in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich.
1989 bis 2001 Aufbau und Co-Leitung des Tojo Theaters in der Reitschule
1995/96 Stipendium für Theater an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.
2004 bis 2007 war sie Ensemblemitglied am Stadttheater Bern. Gastengagements u.a. am Schauspielhaus Zürich, am Theater Basel sowie am Theaterhaus Jena.
2009 bis 2012 war sie fester Gast bei der Zürcher Gruppe Far A Day Cage, u.a. für die Produktion „Pate I-III“.
Sie hat u.a. zusammengearbeitet mit den Regisseur*innen Meret Matter, Marie Bues, Tomas Schweigen, Ludger Engels, Sabine Boss, Calixto Bieito, Christina Rast, Markus Heinzelmann, Stefan Huber, Barbara-David Brüesch, Linus Tunström, Christoph Frick, Samuel Schwarz, David Mouchtar-Samorai, Ed Hauswirth und Lorenz Nufer.
Zahlreiche Gastspiele an Festivals und Gastspielhäusern, wie z.B. Impulse-Festival, Spielartfestival München, Fast Forward Braunschweig, Auawirleben Bern, Theaterspektakel und Festspiele Zürich, HAU und Sophiensäle Berlin, Mousonturm Frankfurt, Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Kaserne und Roxy Basel.
Gegenwärtig ist Pergoletti mit dem Stück „Metamorphosen“ von Mother T.-Rex unterwegs, u.a. am Schlachthaus Theater Bern, Theater Rampe Stuttgart, Sophiensäle Berlin und Winkelwiese Zürich.
Seit der Spielzeit 17/18 wieder festes Ensemblemitglied (mit einem Teilzeitvertrag) am Konzert Theater Bern, dort zu sehen in den Produktionen „Verdingbub“, „Alzheim“ und „Coco“.
Vera von Gunten ist in Bern geboren und studierte von 2000-2004 an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK). Nach dem Studium gründete sie gemeinsam mit Tomas Schweigen die freie Theatercompagnie FAR A DAY CAGE (FADC), mit der sie mehr als 15 Projekte realisierte. Die Stücke waren an vielen Theatern in der Schweiz und im Ausland zu sehen und zu namhaften Festivals eingeladen wie FREISCHWIMMER, IMPULSE Festival, POLITIK IM FREIEN THEATER, SPIELART München, THEATERFORMEN Hannover, THEATER DER WELT, PREMIERES Strassbourg, AUA WIR LEBEN Bern und andere.
2005 gewann die Gruppe mit der Produktion POLIZEY den schweizerischen PREMIO Nachwuchspreis für Tanz und Theater.
2007 gewann Vera von Gunten mit ihrem eigenen Projekt LOBA TOWN den ECHOS Preis der Schweizerischen Kulturstiftung PRO HELVETIA.
2008-2010 war Vera von Gunten Ensemblemitglied des Theaterhaus Jena wo sie 2008 mit SECOND LIFE (Stückentwicklung, Regie: Tomas Schweigen) am Radikal Jung Festival am Münchner Volkstheater und 2010 mit VILLA DOLOROSA (von Rebekka Kricheldorf, Regie: Markus Heinzelmann) an den Autorentagen des Deutschen Theater Berlin zu sehen war.
2012-2015 war sie mit FADC als ARTISTS IN RESIDENCE Ensemblemitglied des Theater Basel wo sie u.a. mit Calixto Bieito, Niklaus Helbling, Thom Luz und Florian Fiedler arbeitete. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Ensemblemitglied des Schauspielhaus Wien. Dort beschäftigt sie sich verstärkt mit Projekten in theatralen Grenzgebieten, so spielt sie z.B. in den immersiven Gross- und Langzeitperformances CELLAR DOOR und JINXXX von Thomas Bo Nilsson und in der Socialmedia-Serie SEESTADT SAGA von Tomas Schweigen/Bernhard Studlar. 2015 gründete sie gemeinsam mit Catriona Guggenbühl, Anne Haug und Grazia Pergoletti die freie Theatergruppe MOTHER T.-REX mit der sie ihr erstes Stück „Metamorphosen oder die Struktur der mittleren Jahre“ realisierte.