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Hepatitis A
Was ist Hepatitis A?
Hepatitis A ist eine infektiöse Entzündung der Leber, die durch das Hepatitis-A-Virus ausgelöst wird.
Wie wird Hepatitis A übertragen?
Die Übertragung erfolgt durch den Kontakt des Mundes mit dem Stuhl, auch bekannt als fäkal-oral. Unzureichende Hygiene kann Wasser, Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände verschmutzen. Es besteht die Möglichkeit, dass Hepatitis A übertragen wird. Eine Infektion kann auch in einem gemeinsamen Haushalt oder in einer Kinderbetreuungseinrichtung auftreten. Übertragungen können auch bei engem Kontakt, wie zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr, auftreten. Aufgrund der Sexualpraktiken sind insbesondere Männer betroffen, die Sex mit anderen Männern haben. Eine Übertragung über Blut ist äußerst selten.
Was sind Symptome und Auswirkungen?
Hepatitis A ist eine akute Krankheit, die Fieber, Unwohlsein, Gelbsucht (weiße Flecken auf der Haut und im Auge) und Appetitlosigkeit verursacht. Die Zeitspanne zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit wird als Inkubationszeit bezeichnet und beträgt zwischen fünfzehn und fünfzig Tagen, wobei die meisten Fälle 25 bis 30 Tage betragen.
Nur 30 Prozent der infizierten Kinder unter sechs Jahren zeigen Symptome. Die Infektion tritt in der Regel bei älteren Kindern und Erwachsenen mit Symptomen auf und bei 70 Prozent der Fälle tritt eine Gelbsucht auf. Die Erkrankung dauert normalerweise mehrere Wochen (bis zu sechs Monate) und verschwindet in der Regel ohne vorherige Behandlung.
Die Infektion wird nie langfristig und hinterlässt eine Immunität für den Rest des Lebens.
Eine kritische Einschränkung der Leberfunktion kann bei Personen mit einer vorbestehenden Lebererkrankung sehr selten auftreten.
Wie wird auf Hepatitis A getestet?
Um eine Infektion mit Hepatitis A nachzuweisen, wird normalerweise eine Blutprobe untersucht.
Wie kann eine Infektion verhindert werden?
Es ist möglich, sich gegen eine Hepatitis-A-Infektion zu impfen. Das BAG empfiehlt die Impfung für alle Personen mit einem erhöhten Risiko für Infektionen. Es wird empfohlen, die Impfung vor allem Reisenden in Risikogebiete (Regionen mit mittlerem oder hohem Hepatitis-A-Vorkommen in der Bevölkerung) und Männern, die Sex mit Männern haben. Es ist ratsam, bei Unsicherheiten zu einem Mediziner oder einer Medizinerin zu sprechen. Die Kosten für die Hepatitis-A-Impfung werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für Personen mit erhöhtem Risiko übernommen. Ausnahme: Die Impfung muss von den Reisenden selbst bezahlt werden.
Das wichtigste Mittel, um eine Übertragung von Hepatitis A zu verhindern, ist neben der Impfung das Einhalten grundlegender Hygieneregeln. Es ist wichtig, die Hände nach dem Duschen, vor der Zubereitung von Mahlzeiten und vor dem Essen zu waschen.
Wie wird Hepatitis A behandelt?
Es existiert keine spezifische Behandlung für Hepatitis A. Nur allgemeine Symptome wie Erbrechen oder grippeähnliche Symptome können behandelt werden. Und eine betroffene Person benötigt Ruhe im Bett.
Müssen sich Sexpartner und Sexpartnerinnen auch behandeln lassen?
Es ist von Bedeutung, die Hepatitis-A-Infektion an Sexpartner und Sexpartnerinnen weiterzugeben. Eine Impfung innerhalb von sieben Tagen nach dem Viruskontakt kann die Krankheit verhindern oder ihre Symptome verringern.