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Zurück in die Vergangenheit mit dem Sex and the City-Spinoff «And Just Like That»
Die Protagonistinnen aus «Sex and the City» sind zurück. Naja, fast alle. Carrie, Charlotte und Miranda machen New York wieder unsicher und tun dies auf ihre unvergleichliche Art.
Carrie (Sarah Jessica Parker), Miranda (Cynthia Nixon) und Charlotte (Kristin Davis) treffen sich bei einer Ausstellung. Bei dieser Gelegenheit reissen sie Covid-Witze am Laufmeter und lernen Charlottes Freundin Lisa Todd Wexley (Nicole Ari Parker) kennen. Nach dem Treffen stellen Miranda und Carrie fest, dass Samantha (Kim Catrall), die inzwischen in London lebt, nicht auf ihre Nachrichten reagiert.
Carrie schreibt keine Kolumnen mehr, sondern betreibt nun einen Podcast mit dem nicht-binären Stand-up-Comedian Che Diaz (Sara Ramirez). Derweil lernt Miranda bei einer Vorlesung die Jura-Professorin Dr. Nya Wallace (Karen Pittman) kennen.
Das Konzert von Charlottes Adoptivtochter Lily (Cathy Ang) steht an. Natürlich freuen sich Lilys Adoptivvater Harry (Evan Handler) und ihre Adoptivschwester Rose (Alexa Swinton) sehr darauf. Aber auch Stanford Blatch (Willie Garson) und die drei Protagonistinnen wohnen dem Konzert bei. Nur der Partner von Carrie, «Mr. Big» John James Preston (Chris Noth), bleibt lieber zu Hause und trainiert auf seinem Hometrainer.
17 Jahre nach dem Ende der Erfolgsserie Sex and the City sind sie wieder da. Und es ist ein wenig, als wäre die Zeit stehengeblieben. Na gut, Mirandas Haare sind ergraut, Charlottes Gesicht ist irgendwie anders, aber Sarah Jessica Parker (Carrie) sieht fast noch genauso aus wie anno dazumals. Doch spätestens mit den neuen Charakteren reagiert das Spin-off auf den heutigen Zeitgeist. Die neuen Charaktere sind entweder dunkelhäutig oder eine non-binäre Person, die von der mexikanischen Schauspielerin Sara Ramirez (Greys Anatomy) dargestellt wird. Dazu werden Themen behandelt wie Podcast, Instagram und Masturbation.
Ansonsten wird sich die Serie anstatt um das wilde Leben der drei Freundinnen in den 30ern nun um das aufregende Leben in den 50ern drehen. Bei den Fans der Original-Serie weckt And Just Like That sicher nostalgische Gefühle. Neue Fans dazugewinnen, das dürfte mit dieser Art Serie im Jahr 2021 schwierig werden. Die erste Episode zeigt einfach eine nette Plauderei, einzig die letzten fünf Minuten lassen hoffen, dass da noch ein wenig mehr kommt und man die erste Episode als Einführung der neuen Charaktere abtun kann. Man darf gespannt sein, ob und wie die Serie einschlägt.