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Behandlung von Herzklappenerkrankungen
Worum es geht
Wenn eine Herzklappe so geschädigt ist, dass der Patient alltägliche Belastungen nicht mehr ohne Beschwerden bewältigen kann, wird eine Herzklappen-Operation notwendig.
Vorgehen
Je nach Situation wird die bestehende Herzklappe entweder chirurgisch repariert, mit dem Ballonkatheter aufgesprengt oder durch eine künstliche bzw. biologische Klappe (aus menschlichem oder tierischem Gewebe) ersetzt. Der Einsatz einer neuen Herzklappe erfordert in der Regel eine Operation am offenen Herzen, bei der eine Herz-Lungen-Maschine zum Einsatz kommt. In den vergangenen Jahren wurde ausserdem ein minimal-invasives Verfahren entwickelt, bei dem Patienten in speziellen Fällen eine zusammenfaltbare biologische Herzklappe via Katheter - also ohne dass der Chirurg dafür das Brustbein öffnen muss - eingesetzt werden. Dieser Eingriff ist bekannt unter dem Begriff Transkatheter-Aortenklappen-Implantation, kurz TAVI. Die neue Aortenklappe wird innerhalb der erkrankten Klappe entfaltet. Da es bei diesem Verfahren noch keine genügenden Langzeitresultate gibt, sollte es vorerst nur bei Patienten mit hohem Operationsrisiko angewendet werden.
Spitalaufenthalt
Die Operation unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine erfolgt unter Vollnarkose und dauert mit den Vorbereitungen drei bis fünf Stunden. Nach einer bis zwei Wochen kann das Spital meistens verlassen werden. Eine Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit ist in der Regel nach zwei bis drei Monaten möglich.
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Die Behandlung von Herzklappenerkrankungen
Die Broschüre erklärt, welche Aufgaben die Herzklappen haben, wie defekte Herzklappen ersetzt werden, wie der Eingriff/die Operation abläuft und worauf Patient/innen danach achten sollten.