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Die Schweizer Tabakproduktion ist in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen, infolge des wirtschaftlichen Umfeldes. Nur noch etwa 200 Landwirte widmen sich dieser Kultur. Die meisten von ihnen befinden sich im Vallée de la Broye, in den Kantonen Freiburg und Waadt.
Der auf Schweizer Boden angebaute Tabak macht lediglich 5% des Rohmaterials aus, das in der Tabakindustrie der Schweiz verwendet wird. Im Landwirtschaftssektor ist der Tabak also ein kleiner Player. Die letzten Bauern wollen ihre traditionelle Produktion aber behalten. In der Schweiz werden zwei Tabaksorten angebaut: Burley, der in traditionellen Tabak-Lagerschuppen luftgetrocknet wird und Virginia, der 1992 in die Schweiz eingeführt wurde und in Öfen künstlich getrocknet wird.
(Bilder: Thomas Kern/Text: Samuel Jaberg, swissinfo.ch)