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Laut einer vom Kanton Jura bei der Umweltorganisation Equiterre in Auftrag gegebenen Studie, verursachen Windstromanlagen keine ernsthaften Gesundheitsschäden, wie die bz Basellandschaftliche Zeitung berichtet. Windräder haben jedoch sehr wohl einen Einfluss auf das (Wohl-)Befinden der Anwohner.
Gemäss der Studie bewirken Windstromanlagen nicht direkt körperliche Beeinträchtigungen; sie könnten sich aber auf das Wohlbefinden auswirken und ein Gefühl sinkender Lebensqualität entstehen lassen. So kann etwa der Lärm bei Anwohnern ein Gefühl von Belästigung und Beschwerden wie Irritationen, Stress oder gar Kopfschmerzen auslösen. Ausserdem fühlen sich die Anwohner auch durch weitere Faktoren wie die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch die Windkraftanlagen gestört.
Uneins sind sich die Forscher beim Thema des kaum wahrnehmbaren Infraschalles: Die einen befürchten Gesundheitsschäden, andere halten solche Schlüsse derzeit nicht für möglich. Auch in Bezug auf den ständig wechselnden Schattenwurf der Windräder gibt es noch keine abgestützten Befunde.
Bild: Harvey McDaniel (Wikimedia Commons)