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Der Samstag am SENET Diving Cup 2017 in Eindhoven reihte sich nahtlos in die vorhergehenden Tage ein: Michelle kam, sprang und siegte. Am Vormittag fand der Vorkampf vom 3m-Brett in der Kategorie Junioren A statt, welche Michelle mit einer starken Leistung von 405.85 Punkten für sich entscheiden konnte und sich somit für den Finaldurchgang vom Abend qualifizierte.
Im Anschluss folgte sogleich der Synchron-Wettkampf vom 3m-Brett mit Madeline COQUOZ in der Kategorie Elite. Während des Wettkampfes zeigte sich, dass doch noch der eine oder andere Feinschliff beim gemeinsamen Auftritt fehlt, dementsprechend durchzogen fielen die jeweiligen Bewertungen in Ausführung und Synchronität aus. Dank vereinzelten Glanzlichtern konnten sie sich jedoch guten retten und holten hinter der Paarung Inge JANSEN und Celine VAN DUIJN (NEL) mit 238.59 Punkten den zweiten Platz resp. die Silbermedaille, vor der zweiten Schweizer Paarung Vivian BARTH und Morgane HERCULANO auf dem dritten Platz.
Im Finaldurchgang vom 3m-Brett in der Kategorie Junioren A am Samstagabend zeigte sich, dass die vergangenen Tage bzw. absolvierten Wettkämpfe ihre Spuren hinterlassen hatten. Trotz sich bemerkbar machender Müdigkeit mobilisierte Michelle nochmals alle Energien und entschied den Finaldurchgang letzten Endes trotz zwei verpatzten Sprüngen mit 401.60 Punkten vor den beiden Nordländerinnen Nea IMMONEN (FIN) und Helle TUXEN (NOR) deutlich für sich – somit war das dritte Gold im dritten Einzelwettkampf unter “Dach und Fach”.
Auch wenn Michelle am Sonntag aufgrund der schwindenden Kraftreserven auf einen Start am Elitewettkampf vom 3m-Brett verzichtet hat, kann der SENET Diving Cup 2017 als grosser Erfolg betrachtet werden – für Michelle wie auch Swiss Diving! Michelle kann nach fünf Auftritten mit fünf Medaillen (3 x Gold, 1 x Silber & 1 x Bronze) und erfüllten Qualifikationslimiten für die bevorstehenden internationalen Meisterschaften den Heimweg antreten.
Einen grossen Dank sprechen wir an dieser Stelle dem Stammverein Genève Natation 1885 (> Link) und dessen Ausbildungskader im Bereich Wasserspringen aus. Der Dank gebührt insbesondere der Haupttrainerin Christiane FAVIA und dem Assistenztrainer Jonathan MALUSARDI; ohne deren unermüdlichen Einsatz wären die erzielten Erfolge schlichtweg nicht möglich. Nicht zu vergessen sind ebenfalls die zahlreichen Helfer und Unterstützer, welche oftmals im Hintergrund bleiben, aber für den Erfolg und die Weiterentwicklung von Michelle und den anderen Athleten genauso wichtig sind.