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Die alte Schiffsuhr
Erfunden wurde sie nicht unbedingt durch die Schifffahrt.
Der Erfinder der Sanduhr war ein Mönch im 9. Jahrhundert und der hat sich vorerst mit der Glasherstellung befasst.
So stieg dann die bedeutung der Sanduhren in der Schifffahrt an und auf den Entdeckungsfahrten der Segelschiffe richtete sich der Dienst nach diesen Borduhren,die Glas genannt wurden und eine halbe Stunde liefen.Acht Glasen waren 4 Stunden und das hiess Wachablösung. Die halbe Stunde wurde mit einem einfachen Schlag an die Schiffsglocke und die ganze mit einem Doppelschlag angezeigt.
Vier Doppelschläge waren Wachablösung.Schon Kolumbus hatte bereits viele halbstunden Gläser an Bord,und diese Sanduhren waren dazumal schon mit einer kardanischen Aufhängung versehen,damit sie bei Wellengang die waagrechte Lage behielten. Es gab auch grosse Sanduhren,die bis zu 4 Stunden liefen.
In den früheren Jahrhunderten,wurde dann die Sanduhr auch in vielen Privatbereichen verwendet.Ueberall wo viel geredet wurde setzte man mit dem Ding Limiten,ob Kirchen,Abgeordnetenhäuser oder Industrie.
Im 17. Jahrhundert diente die Sanduhr sogar als "Sackuhr" nachdem Sänften und Laternenträger gemäss der Zeit den Preis berechneten.
Die grösste Sanduhr der Welt steht in Tokyo,wo in einem Jahr 1 Tonne Sand durch eine Oeffnungvon 0,85mm rieseln soll.
Nach den Sanduhren folgten dann die Schiffschronometer, wo auch viel Swissmade mitspielte.
Willy Rechsteiner der diese Zeilen schrieb merkt noch an:
Für mich war eigentlich Kolumbus kein Held. Er wollte doch nach Indien und ist in Amerika gelandet.
Das ist ja wie wenn ich heute mit dem Zug von Basel nach Zürich will und per Handy nach Hause anrufe. Hallöchen ich habe Delemont entdeckt.