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Zur Zeit ist die die Geschichte des Frauenvereins Wichtrach in Bearbeitung, die vorliegende Version wird weiter ausgebaut.
Uns fehlen Informationen zu verschiedenen Angeboten des Vereins (Kurse, Ausflüge usw) möglichst mit Bildern.
Wir bitten Personen, die Ideen, gute Geschichten, Bilder/Photos haben, sich an Peter Lüthi zu wenden:
Peter Lüthi, Bergacker 3, 3114 Wichtrach,
Tel 031 781 00 38, email: <email-pii>
Betreff: Geschichte des Frauenvereins Wichtrach
Einleitung
Der Verein wurde bei der Gründung ausgerichtet auf den Raum der Kirchgemeinde Wichtrach und organisatorisch in zwei Sektionen, Kiesen-Oppligen und Wichtrach aufgeteilt, die später «verselbständigt» wurden, weshalb die Geschichte in zwei Kapiteln geführt wird.
1. Als Sektion des Landfrauenvereins Wichtrach-Kiesen-Oppligen (1928 – 1958)[1]
Zum Verein und dessen Tätigkeit
Verfasserin: Frau Marie Daepp-Riem
An einem Montag-Abend, am 10. Oktober 1927, trafen sich eine grosse Zahl Frauen im Schloss Kiesen zu einer orientierenden Versammlung, um sich von Frau Oberst Dollfus über Zweck und Aufgabe eines Frauenvereins aufklären zu lassen. Frau Dollfus konnte derart begeistern, dass einstimmig die Gründung eines gemeinnützigen Frauenvereins beschlossen wurde. Als erste Präsidentin wurde Frau Pfarrer Ochsenbein gewählt, die den Verein bis Ende 1941 führte; An ihre Stelle trat Frau Daepp-Riem. Jede Sektion hatte eine Vizepräsidentin als Leiterin zu wählen, die auch Vorstandsmitglied war.
Die ersten Jahre galten vorwiegend der gemeinnützigen Tätigkeit, im Betreuen und Beschenken von Alten und Kranken und Bedürftigen. Die Vereinsmitglieder besammelten sich allmonatlich einmal zu Arbeitsabenden, wo gestrickt und genäht wurde.
Mit dem Beitritt zum neu gegründeten Verband bernischer Land-frauenvereine (VBL) im Frühling 1931 konnte das Kurs- und Vortragswesen des VBL in das Wichtracher-Tätigkeitsprogramm eingegliedert werden. Mit den Jahren entwickelten sich die Aktivitäten des Vereins in zwei Richtungen: Das soziale Wirken innerhalb der Kirchgemeinde und die Weiterbildung der Mitglieder durch ein ausgedehntes Kurs- und Vortragswesen. Dabei durfte das gemütliche Zusammensein nicht zu kurz kommen und es wurden auch Ausflüge, Besuche und Besichtigungen organisiert. Aber auch für die Position der Frauen setzte sich der Verein ein mit dem Antrag im Dezember 1941, dass die Frauen «Zutritt» zu den Kirchgemeindeversammlungen erhalten sollen!
An der Hauptversammlung vom 5. Februar 1958 im Schützen in Oppligen, wo sich 101 Mitglieder (von 320 Vereinsmitgliedern) trafen, wurde nach den statutarischen Geschäften mit 85 Jastimmen beschlossen, den Verein aufzulösen und aus den beiden
Sektionen eigenständige Frauenvereine zu bilden. Anschliessend wurden die Vorstände gewählt. Um den Kontakt zueinander zu erhalten wurde beschlossen, die jährliche Vereinsreise gemeinsam durchzuführen, so 1958 der Besuch der SAFFA am 21. August 1958.
Eine besondere Episode: Der 2. Weltkrieg[2]
Verfasser: P. Lüthi
Am 1. September 1939 erging die Kriegsmobilmachung an 430 000 Mann Kampftruppen und 200 000 Hilfsdienstpflichtige. Im Durch-schnitt über die ganze Kriegsdauer leisteten die Soldaten etwa 600 Aktivdiensttage, [Textfeld: Kriegsmobilmachung] mussten also am Arbeitsplatz ersetzt werden. Ende 1939 wurde für die Dienstleistenden die Lohn- und Verdienstersatz-ordnung eingeführt. Die Rationierung begann noch vor Kriegsaus-bruch bei Getreideprodukten, Fetten, Öle; andere Lebensmittel folgten, so 1942 für Fleisch, Brot, Milch. Bundesrat Wahlen startete seine bekannte «Anbauschlacht» zur Erhöhung der Selbstversorgung. Nicht nur Lebensmittel wurden rationiert, sondern auch andere Bedürfnisse des täglichen Lebens, so auch Stoffe und Garne, was bewirkte, dass «Flicken» noch wichtiger wurde.
An der Vorstandssitzung des Frauenvereins vom 15. Oktober 1939 wurde als erster Bezug zur Thematik «Krieg» beschlossen, einen Soldatenfürsorgerinnenzug zu bilden, als Zugsleiterin wurde Frau Pfarrer Ochsenbein gewählt, als Gruppenleiterinnen Schwester Marta, Frau Fahrni, Kiesen, Frl. Widmer, Oppligen, Frau Kraut, Wichtrach. Der Fürsorgerinnenzug setzte sich zusammen aus 20 Frauen aus den 4 Ortschaften. Zudem begann man für die Soldatenfürsorge des Roten Kreuzes zu nähen, zu stricken und Sammlungen durchzuführen. Sogar die Schulen beteiligten sich an den Soldatenaktionen.
Im Frühling 1940 wurde festgestellt, dass «durch die stark reduzierten Arbeitskräfte die Frauen vielfach übermenschliches leisten. Es ist ausgeschlossen, dass sie alle Arbeiten alleine bewältigen können». So wurde ein Hilfsdienst organisiert. Es wurden «Vertrauenspersonen» bestimmt, an die sich Helfende wie Hilfesuchende wenden konnten. Zudem wurde eine Sammlung des Roten Kreuzes zugunsten von Kriegsflüchtlingen und Kriegsopfern durchgeführt. Eine Aktion wurde beschlossen zur Versorgung der in unseren Gemeinden ein-quartierten Truppen mit frischem Gemüse. Ein Kurs zur «Instandstellung des Waffenrockes» wurde durchgeführt. In Kiesen und Oberwichtrach wurden «Soldatenstuben» betrieben und es erfolgte eine Weihnachtsbescherung einmal an die Wehrmänner der Kirchgemeinde, die über Weihnacht im Felde verbleiben mussten wie auch an die in Oberwichtrach und Kiesen einquartierten Soldaten.
1941 wurden für bedürftige Familien von einquartierten Soldaten in Oberwichtrach Geschenkpäckli erstellt und verteilt. Das ordentliche Programm des Vereins wurde in diesem Jahr wegen den Soldateneinquartierungen und andern kriegsbedingten Aktivitäten stark eingeschränkt. Für die Getreideernte wurde ein Arbeitshilfsdienst jugendlicher Hilfskräfte organisiert. Wieder wurde ein «von militärischer Seite finanzierter» Kurs «zur Instandstellung des Wehrkleides» durchgeführt. Trotzdem es «von Jahr zu Jahr schlimmer wird mit dem Backmaterial» wurde beschlossen, auch in diesem Jahr die Soldaten «irgendwie» zu beschenken.
1942 wurden der Bevölkerung der Kirchgemeinde Fachleute angeboten zur Prüfung der Hühner auf die Legetätigkeit, da «bei der heutigen Knappheit sämtlicher Futtermittel nur absolute Legehennen am Leben bleiben sollen». Im Frühling kamen eine grössere Zahl Franzosen- und Belgierkinder in der Schweiz, es wurde für Aufnahmen oder Patenschaften (zu Fr. 30.-/Kind für eine Dauer von 3 Monaten) geworben. Delegierte mussten einen «militärischen» Instruktionskurs besuchen zum Thema, wie Frauen Förderer der Neutralität sein können. Im Zusammenhang von Ortswehr und Zivilbevölkerung wurde instruiert über verschiedene Krankenzimmer, welche bei Bombenabwürfen bzw. überhaupt im Kriegsfall dezentralisiert zur Verfügung stehen. Zudem wurde angeregt, Erkennungsmarken anzuschaffen (durch Frau Oberstdivisionär Dollfus!). Es erfolgt wieder ein Aufruf zur Aufnahme von Kriegskindern (bewirkte 11 Anmeldungen) und eine Sammlung für Patenschaften (es wurde Fr. 300 gesammelt, was 5 Patenschaften ausmachte). Für den Herbst (Erntezeit) wurde ein Ferienhilfsdienst organisiert, der von den Behörden als obligatorisch erklärt wurde und ab August in jeweils 14-tägigen Etappen durchgeführt wurde. Im ersten Dienst waren es 14 Töchter von der Töchternhandelsschule Bern. Diese Dienste mussten geführt und in Wichtrach verpflegt und untergebracht werden. Der Absatz der von der Kriegsfürsorgekommission zu stark reduzierten Preisen zur Verfügung gestellten Stoffe für Leibwäsche und Hemden stockte und bot Probleme wegen den Rationierungs-Textilcoupons (die die Bezüge zeitlich und mengenmässig limitierten)!
Ab Sommer 1942 war die Schweiz vollständig von den Achsenmächten umgeben. Es herrschte kein Krieg mehr, aber auch kein Frieden, sondern praktisch nur ein Waffenstillstand. Am 13. August erfolgte die eigentliche Grenzschliessung gegen Flüchtlinge («das Boot ist voll»). Das Jahr 1943 tönt aus den Protokollen des Frauenvereins schon fast wieder «normal», es sind keine neuen kriegsbedingten Aktionen verzeichnet. Es wurde wieder ein Ferienhilfsdienst, jetzt Landdienst genannt, durchgeführt, auch 1944. Die Betreuung von Flüchtlingskinder blieb wichtig. Mit der Einführung des Sammelns des «Wochen-Batzens» wurden Mittel beschafft zur Unterstützung der Verpflegungsküchen und Speiseanstalten in den Kriegsländern. Zu erwähnen ist auch die Kleidersammlung für Flüchtlinge.
Aus der Hauptversammlung vom 23. Februar 1945 sind Veränderungen herauszulesen, so beim Ferienhilfsdienst, wo die Frage gestellt wurde, ob dieser überhaupt noch möglich sei wegen der Internierten in den Gemeinden. Weiter waren wieder Anfragen über Aufnahme von Flüchtlingskindern über das Rote Kreuz oder den Aufruf zur Schweizerspende für Kriegsgeschädigte abzuwickeln.
Frieden in Europa: 8. Mai 1945.
2. Als Frauenverein Wichtrach (1958 – heute)
An einer gemeinsamen Vorstandsitzung am 27. Mai 1958 der beiden neuen Vereine wurde das Vermögen geteilt, die Namen der beiden Vereine festgelegt (Frauenverein Kiesen-Oppligen und Frauenverein Wichtrach). Man verblieb im Schweizerischen Landfrauenverband.
Schon am 13. Februar 1958 fand die erste formelle Vorstandssitzung des neuen Vereins statt. Die Traktanden lassen erkennen, dass es sich bei der Auflösung/Neugründung des Frauenvereines tatsächlich primär um eine organisatorische Massnahme handelte und nicht um eine inhaltliche. So ging es um die Ausschreibung eines Gemüsebaukurses, einen Lichtbildervortrag der SEG Bern, die Vorbereitung des Herbstbasars zugunsten des Säuglings- und Mütterheim Hohmaad Thun, die Anfrage zur Mitfinanzierung der Heimpflege durch die Gemeinden, die Organisation der Altersbesuche sowie die Vorbereitung von hauswirtschaftlichen Kursen (Hosenmach- und Flickkurs, Kleiderumänderungskurs).. An der Vorstandssitzung vom 20. April 1964 erfolgte unter der Leitung der neuen Präsidentin eine Reorganisation im Vorstand, indem den einzelnen Vorstandsmitgliedern je ein «Dorfkreis» zur Betreuung und bestimmte Themen zur Organisation zugeteilt wurden. Ab der Vorstandssitzung vom 23. August 1965 taucht jeweils für die Vereinstätigkeit der Begriff « Winterprogramm auf, der konkret mit Datum die verschiedenen Aktivitäten auflistet.
Mitgliederentwicklung:
Jahr : Bestand
1958: 184
1969: 235
1970: 248
1973: 270
1974: 290
Veränderungen in der bisher «normalen» Vereinstätigkeit: An der Programm-Vorstandssitzung Ende 1963 wurde gefragt, ob die Arbeitsabende noch im gleichen regelmässigen 14-täglichen Rahmen durchgeführt werden sollen «mit all den andern für die Frauen sich ergebenden Möglichkeiten». An der Hauptversammlung vom 29. Januar 1964 wurde orientiert, dass 1963 noch in 16 Betrieben die Hühnerausmerzaktion durchgeführt wurde, dass aber in Zukunft dies von der kantonalen Landwirtschaftsdirektion gemacht werde (jedoch sind auch in den Folgejahren solche Ausmerzaktionen protokolliert).
Im Nachfolgenden sind besondere Unternehmen des Vereins beschrieben, mit welchen der Verein «nach Aussen, in die Gemeinden» wirkte.
Der Antrag des Frauenvereins für eine Heimpflege wurde von beiden Gemeinde-räten positiv aufgenommen, indem diese die Einführung derselben den Dezember-Einwohnergemeindeversammlungen 1958 vorlegen wollten mit jährlichen Beiträgen von Fr. 900.- (Oberwichtrach) und Fr. 800.- (Niederwichtrach), wobei die Heimpflege möglichst selbsttragend sein sollte und die Gemeindebei-träge vor allem für minderbemittelte Familien dienen sollten. Die Organisation der Heimpflege verblieb beim Frauenverein (Vermittlung, Tarifgestaltung, Anstellung/Unterbringung/ Einsatz/ Versicherung der Heimpflegerin). Der Vorstand beschloss eine öffentliche Orientierung vorgängig der Gemeindeversammlungen. Die Versammlungen stimmten der Heimpflege zu und so wurde die Umsetzung der Beschlüsse neben den «üblichen» Tätigkeiten zum gewichtigen Thema des Vorstandes so, dass eine Heimpflegerin angestellt werden konnte mit Arbeitsbeginn am 7. September 1959. Ein Detail zur Suche nach einer Heimpflegerin: Eine Bewerberin war Anhängerin des Brüdervereins, was als Problem angesehen wurde. Die Heimpflege entwickelte sich zu einer bedeutenden Aufgabe mit eigener Rechnung. An der Vorstandssitzung vom 15. Oktober 1963 wurde festgestellt, dass das Rechnungswesen immer komplizierter werde und die Durchführung der ganzen Arbeit für den Frauenverein untragbar würde und es wurde beschlossen, die Gemeinden zu informieren und anzufragen, ob die Heimpflege nicht dem Krankenpflegekomitee übertragen werden könnte. An der Vorstands-sitzung von 20. April 1964 wurde mitgeteilt, dass die Heimpflege an das Krankenpflegekomitee abgetreten wurde.
Im Sommer 1971 entstand die Idee, in Zusammenarbeit mit der Heimpflege eine «Altersbeihilfe» zu organisieren. Diese sollte Frauen, die nicht genügend ausgelastet sind mit ihrer Hausarbeit ermöglichen, Betagten und Behinderten sowie Erholungsbedürftigen beizustehen an körperlicher und seelischer Betreuung. Offensichtlich wurde diese Aktivität ziemlich beansprucht, an der Hauptversammlung am7. Februar 1973 wurde für 1972 berichtet, dass 165 Stunden unter dem Begriff «Haushaltbeihilfe» geleistet wurden.
An der Hauptversammlung am 31. Januar 1962 wurde die Idee eingebracht, eine Brockenstube einzurichten, die nach dem Basar weitergeführt werden sollte, als «ideale» Einnahmequelle für den Frauenverein. An der Vorstands-sitzung vom 15. Oktober 1962 wurde bestimmt, dass die Brockenstube weitergeführt werde mit 4 Annahme- und Verkaufstagen pro Jahr und der Erlös nun der Heimpflege zu Gute kommen soll. Mit der Abtretung der Heimpflege wurde auch die Brockenstube an das Krankenpflegekomitee abgetreten.
Anlässlich der Hauptversammlung vom 1. Februar 1967 wurde unter Verschiedenem die Frage zur Diskussion gestellt, ob sich der Frauenverein unter dem Thema Öffentlichkeitsarbeit nicht dafür einsetzen sollte, dass auch in Oberwichtrach Frauen in die Schulkommission gewählt werden können (in Niederwichtrach seien seit Jahren 2 Frauen in der Schulkommission). Die Diskussion erbrachte, dass sich der Frauenverein (der beide Gemeinden umspannt) sich vorläufig zurückhalten solle. Die Situation in Oberwichtrach «verbesserte» sich 1969, als das Bestreben zur Einführung des Frauenstimmrechts[3] in der Gemeinde entstand. Da wollte sich der Frauenverein «motivierend» engagieren.
An der Vorstandssitzung vom 21. Oktober 1968 taucht unter dem Thema «Hilfe mit Geldmitteln» erstmals das Thema Kindergarten[4] auf, konkret zur Unterstützung zur Verbesserung der Einrichtung des Kindergartens in Niederwichtrach und davon ausgelöst auch das Anliegen der Oberwichtracher Frauen für einen Kindergarten und es wird beschlossen, einen Fonds zu schaffen für die beiden Werke. Da in beiden Gemeinden konkrete Projekte für neue Kindergarten entstanden, startete der Frauenverein Mittelbeschaffungen, zum Beispiel einen Verkauf von Brot und Backwaren in Bern oder mit den Suppentag. So beschloss die Hauptversammlung am 4. Februar 1970 die Überweisung von je Fr. 4'000.- an die beiden Projekte.
An der Hauptversammlung vom 3. Februar 1971 tauchte ein neuer Akzent auf: So soll ein Staatsbürgerkurs durchgeführt werden sowie ein Nachmittag mit Frauen der Gastarbeiter. Zum ersten wurde an der Hauptversammlung vom 2. Februar 1972 berichtet, dass 3 Abendveranstaltungen durchgeführt wurden mit durchschnittlich 50 Teilnehmern zu den Themen «Unser Bundesrat und das Parlament», «Der Kanton und sein Parlament» und «Unsere Parteien». Zum Zweiten gab es einen Sonntag-Nachmittag mit Gastarbeiterfrauen.
An der Hauptversammlung vom 6. Februar 1974 wurde beschlossen, den alten Kindergarten von Oberwichtrach zusammen mit der Kirchgemeinde zu mieten als Vereinslokal, das zudem verwendet werden soll für einen Kinderhütedienst, Mietzins Fr. 100.-/Monat, davon 50% durch die Kirchgemeinde, die einen Kinderhütedienst an Sonntagen und 1 Tag alle 2 Wochen durchführen wollte. Mobiliar und Nebenkosten war Sache des Frauenvereins. Sofort meldeten sich auch andere Interessenten für gelegentliche Nutzung des Lokals, so die Jugendgruppe und auch die Sekundarschule.
[1] Frauenverein Protokollbuch 1 (1927-1942) + Protokollbuch 2 (1942-1949)
[2] Siehe auch www.wichtrach.ch/Porträt/Ortsgeschichte/Wichtracher Hefte/Heft 5, Kapitel 6
[3] Frauenstimmrecht, auf Bundes- und kantonaler Ebene: 7.2.1971 resp. 12.12.1971; Oberwichtrach 21.5.1969, Niederwichtrach 13.12.1969
[4] Siehe auch www.wichtrach.ch/Porträt/Ortsgeschichte/Wichtracher Hefte/Heft 6/Kapitel 6.1