Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03637.jsonl.gz/1855

Der neue Kinomonat steht an! Und damit du deinen Sitzplatz bereits jetzt reservieren kannst, gibt's hier eine Übersicht aller Filmstarts im Oktober.
Eine düstere Kraft bedroht Ponyville. Also brechen Apple Jack, Rainbow Dash, Twilight Sparkle, Pinkie Pie, Fluttershy und Rarity zu einer Rettungsmission auf. Nur mit vereinten Kräften und ihrer Freundschaftsmagie können sie ihre Heimat retten.
«My Little Pony» basiert auf der beliebten Hasbro-Spielzeuglinie und ist im deutschsprachigen Raum eigentlich unter dem Namen «Mein kleines Pony» bekannt. Bisher wurden bereits zwei Serien und mehrere Direct-to-DVD-Filme produziert.
Schweizer Filmstart: 5. Oktober 2017
Filmlänge: 99 Minuten
Drei Jahrzehnte nach den Ereignissen des ersten Films gräbt der junge Blade Runner K ein Geheimnis aus, das die Gesellschaft ins Chaos stürzen könnte. Die Entdeckung von K bringt ihn dazu, sich auf die Suche nach Rick Deckard zu machen, der seit 30 Jahren als verschollen gilt.
Wer es noch nicht weiss: «Blade Runner 2049» ist die Fortsetzung zum 1982 erschienenen «Blade Runner». Mastermind Ridley Scott wollte eigentlich selbst wieder Regie führen. Da er aber noch mit seinem letzten Film («Alien: Covenant») beschäftigt war, trat er den Posten an Denis Villeneuve («Sicario», «Arrival») ab.
Schweizer Filmstart: 5. Oktober 2017
Filmlänge: 163 Minuten
Im Biopic geht es um den französischen Filmemacher Jean-Luc Godard. 1967, bei den Dreharbeiten zu einem seiner Filme, verliebt sich der Regisseur in die 17-jährige Schauspielerin Anne. Obwohl er 20 Jahre älter ist, heiratet er sie, worauf Anne zu einer Muse seiner Werke und seines Lebens wird.
«Le Redoutable» ist der neue Film von Regisseur Michel Hazanavicius, der 2012 mit seinem Beinahe-Stummfilm «The Artist» fünf Oscars gewann. Hazanavicius verriet, dass sich die Ästhetik des Films an die Godard-Filme der 1960er-Jahre anlehnen würde. Diese Zeit gilt als die revolutionäre Phase von Jean-Luc Godard.
Schweizer Filmstart: 5. Oktober 2017
Filmlänge: 107 Minuten
Jeannette Walls hat keine einfache Kindheit. Als Zweitältestes von vier Kindern wird sie 1960 in eine ärmliche Familie geboren. Der Vater Alkoholiker, die Mutter Künstlerin, ziehen sie von Ort zu Ort, sind zeitweise sogar obdachlos. Ihr Vater verspricht ihnen immer wieder, dass alles gut wird. Doch kann Jeanette wirklich darauf hoffen, oder muss sie selbst etwas dafür tun?
Der Film basiert auf den gleichnamigen Memoiren der Kolumnistin Jeannette Walls. Das Buch erschien 2005 und war 250 Wochen auf der Bestsellerliste der «New York Times». Ursprünglich sollte eigentlich Jennifer Lawrence die Rolle von Jeannette übernehmen, verliess das Projekt aber vorzeitig.
Schweizer Filmstart: 5. Oktober 2017
Filmlänge: 127 Minuten
Kevin will sein Leben umkrempeln, denn dieses spielt sich nur noch zwischen sozialen Medien und dem Fitnesscenter ab. Kurzerhand steigt er in die neo-revolutionäre Kommune seines alten Freundes Manuel ein.
Ein Berner Film von Regisseur Juri Steinhart, der damit sein Spielfilmdebüt gibt. Mit dabei ist auch Nachwuchstalent Flurin Giger. Der junge Schauspieler ist bereits selbst als Regisseur tätig. Sein Kurzfilm «Ruah» wurde am Filmfestival in Venedig gezeigt.
Schweizer Filmstart: 9. Oktober 2017
Filmlänge: 97 Minuten
Das Sportlerdrama «Borg/McEnroe» erzählt die auf wahren Begebenheiten basierende Karriere zweier Ausnahmetennisspieler. Dabei konzentriert sich der Film auf die Freund- und Feindschaft von Björn Borg und John McEnroe, die in ihrem Match in Wimbledon 1980 gipfelt.
Regisseur Janus Metz Pedersen («True Detective») war im Vorfeld sehr darum bemüht, zu betonen, dass es sich bei «Borg/McEnroe» nicht um einen Sportfilm handelt. Stattdessen präsentiere er dem Publikum ein Drama, das sich in der Arena des Sports abspiele. Hauptdarsteller Shia LaBeouf sagte, dass er die Rolle nur angenommen habe, weil das Drehbuch so genial sei, dass er beim Lesen weinen musste.
Schweizer Filmstart: 12. Oktober 2017
Filmlänge: 107 Minuten
Der 53-jährige Lehrer Baltasar Näf ist pleite. Schlimmer noch: Er hat bei einer illegalen Sportwette das Geld seiner Schule verspielt. Da bringt sein Friseur ihn auf eine Idee: Warum nicht selbst in die illegalen Sportwetten einsteigen? Also rekrutiert Baltasar Flitzer, die bei Sportanlässen nackt aufs Spielfeld rennen, während die Leute darauf wetten, wie lange es dauert, bis sie eingefangen werden.
Social-Media-Star und Komiker Bendrid in seiner ersten Kinorolle. Und dort spielt er? – einen Friseur namens Kushtrim. Für Regisseur Peter Luisi ist es bereits der sechste Langspielfilm. Zuletzt hatte er die Komödie «Schweizer Helden» gedreht.
Schweizer Filmstart: 12. Oktober 2017
Filmlänge: 98 Minuten
Der junge College-Athlet Mitch Rapp wird vom CIA für ihr Agentenausbildungsprogramm angeworben. Er kriegt den erfahrenen Veteranen Stan Hurley als Ausbilder, der bereits im Kalten Krieg als Superagent tätig war. Schon bald soll Mitch Terrorismus bekämpfen. Und dieser lässt nicht lange auf sich warten.
«American Assassin» basiert auf dem gleichnamigen Roman des US-Autors Vince Flynn. Insgesamt gibt es bisher 16 Bände rund um den CIA-Agent Mitch Rapp. Die Verfilmung sollte eigentlich schon 2013 mit Chris Hemsworth und Bruce Willis in den Hauptrollen gedreht werden. Das Projekt scheiterte aber aus unbekannten Gründen und wurde erst 2016 wieder in Angriff genommen.
Schweizer Filmstart: 12. Oktober 2017
Filmlänge: 112 Minuten
Mitten in der Flüchtlingskrise der 2010er-Jahre befindet sich auch in Calais ein Auffanglager, in dem nicht immer die besten Bedingungen herrschen. Obwohl Familie Laurent nur wenige Kilometer entfernt wohnt, kriegt sie nichts mit. Denn die Laurents haben in ihrer gutbürgerlichen Wohlstandsblase mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen.
Eine Koproduktion zwischen Frankreich, Österreich und Deutschland. Nachdem «Happy End» im Mai an den Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurde, reichte Österreich ihn als Bewerbungsbeitrag für die Oscars als bester Fremdsprachiger Film ein. Ob er es bis zur Nomination schafft, werden wir aber erst 2018 erfahren.
Schweizer Filmstart: 12. Oktober 2017
Filmlänge: 110 Minuten
Die sadistischen Serienkiller Evelyn und John White haben in der intelligenten, aber fragilen Vicki ein neues Opfer gefunden. Schon kurze Zeit später findet sich diese in einer dunklen Welt aus Gewalt wieder. Bald erkennt sie, dass sie nur eine Chance hat, um zu entkommen: Sie muss einen Keil zwischen das Paar treiben.
Immer wieder schaffen es kleine Filme aus Australien bis in die Schweizer Kinos. «Hounds of Love» wurde 2016 in nur 20 Tagen gedreht. International lief der Film äusserst erfolgreich auf diversen Filmfestivals, was ihm den Weg in die Schweiz geebnet haben dürfte.
Schweizer Filmstart: 13. Oktober 2017
Filmlänge: 108 Minuten
Der Schneemann ist das Erkennungszeichen eines Serienmörders in Norwegen, der junge Mütter ermordet. Hauptkommissar Harry Hole soll den Fall endlich lösen. Die einzelnen Hinweise reichen teilweise bis weit in die Vergangenheit zurück. Dann, als er endlich einen Verdächtigen ausmacht, wird dieser tot aufgefunden.
Schneemann basiert auf dem Roman des norwegischen Autors Jo Nesbø. Beim Buch handelt es sich eigentlich um den siebten Teil der sogenannten Harry-Hole-Buchreihe, deren erster Band bereits 1997 erschien. Sollte der Film erfolgreich sein, dürfen wir mindestens mit zwei weiteren Teilen rechnen, denn das Studio hat sich die Rechte an «The Son» und «Blood on the Snow» gesichert.
Schweizer Filmstart: 19. Oktober 2017
Filmlänge: 125 Minuten
In Zukunft können die Menschen das Wetter steuern. Als aber ein paar Wettersatelliten ausser Kontrolle geraten, droht ein gigantischer Sturm. Satelliten-Ingenieur Jake soll ins All fliegen, um das wieder in Ordnung zu bringen. Währenddessen werden auf der Erde Pläne geschmiedet, den Präsidenten zu stürzen. Jakes Bruder kriegt davon Wind und versucht das Komplott zu verhindern.
«Geostorm» ist eine regelrechte Zangengeburt. Schon zu Beginn wurde das Projekt von Paramount an Warner Bros weitergereicht. Diese kündigten den Streifen zuerst für den 25. März 2016 an, verschoben den Starttermin dann aber fortlaufend, was auf ziemliche Probleme bei der Produktion hindeutet. Die schlechten Visual Effects legen dann auch nahe, dass man zuletzt wohl nicht mehr so viel Geld mit dem Film verbraten wollte.
Schweizer Filmstart: 19. Oktober 2017
Filmlänge: 109 Minuten
Félicité lebt alleine mit ihrem 16-jährigen Sohn in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Die Sängerin kann sich gerade so über Wasser halten als sie eines Tages ein Schicksalsschlag trifft. Desillusioniert irrt sie daraufhin durch die Stadt und entfremdet sich immer mehr von der Realität. Erst die Liebe schafft es, der angeschlagenen Mutter wieder Lebensfreude einzuhauchen.
Sechs Wochen dauerten die Dreharbeiten, bei welchen Regisseur und Crew auch wirklich in Afrika drehten. Der Film lief 2017 an der Berlinale, dem wichtigsten deutschen Filmfestivals, und holte dort den Silbernen Bären.
Schweizer Filmstart: 19. Oktober 2017
Filmlänge: 123 Minuten
Ein Biopic über Jean Reinhardt alias Django, der heute als einer der wichtigsten Begründer des europäischen Jazz gilt. Als aufstrebender, junger Musiker spielt er mit seinem Quintett im von den Nazis besetzten Frankreich. Als er sich aber weigert für die Deutschen gegen die «Negermusik» aus den USA zu spielen, muss er in die Schweiz flüchten.
Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Western aus dem Jahr 1966. Für Regisseur Etienne Comar war es der erste Spielfilm, bei dem er das Kommando hatte. Zuvor verdingte er sich vor allem als Drehbuchautor. «Django» eröffnete 2017 die 67. Berlinale.
Schweizer Filmstart: 26. Oktober 2017
Filmlänge: 118 Minuten
Der schwedische Kurator Christian leitet das zeitgenössische Museum für Kunst in Stockholm und schafft es, selbst die nichtssagendsten Ausstellungsstücke anzupreisen. Sein neustes Kunstwerk ist ein 10 mal 10 Meter grosses Quadrat. Innerhalb dieses Quadrats hat jeder Mensch die gleiche Stellung und die gleichen Rechte. Als aber jemand sein Handy und Portemonnaie klaut, führt dies Christian in eine sozial schwächere Gegend und schon bald stolpert er von einer chaotischen Situation in die nächste.
The Square lief an den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes und ging als Sieger mit der Goldenen Palme nach Hause. Die Kritiker lobten vor allem die satirische Sichtweise, mit welcher der Film die Kunstszene beleuchtet. Regisseur Ruben Östlund hat zuvor schon die Filme «Play – nur ein Spiel?» und «Höhere Gewalt» gedreht.
Schweizer Filmstart: 26. Oktober 2017
Filmlänge: 145 Minuten
Der Serienmörder Jigsaw alias John Kramer ist seit über einem Jahrzehnt tot. Dennoch tauchen immer mehr Leichen auf, die auf brutalste Art und Weise zu Tode gekommen sind. Als die Ermittlungen voranschreiten, deutet immer mehr daraufhin, dass es sich beim Mörder um den verstorbenen Jigsaw handelt.
«Jigsaw» alias «Saw: Legacy» alias «Saw 8» alias «Saw VIII». Es geht einfach immer weiter. Und ein Ende ist nicht in Sicht, denn «Jigsaw» soll mit einem neuen Ansatz den Weg für die Zukunft der «Saw»-Franchise ebnen. Die Regie übernahmen die Brüder Michael und Peter Spierig, welche 2009 den Film «Daybreakers» drehten.
Schweizer Filmstart: 26. Oktober
Filmlänge: 91 Minuten
Zeki Müller kommt mittlerweile ganz gut als Lehrer zurecht. Noch immer unterrichtet er seine Klasse rund um Chantal, Danger, Burak und Co. Daneben hat er mit allerlei Problemen des deutschen Schulsystems zu kämpfen, denn der Goethe-Gesamtschule droht die Schliessung.
Die Filmreihe ist mittlerweile so erfolgreich, dass es sogar zwei Remakes davon gibt. Auf Spanisch. «No Manches Frida» und «No Manches Frida 2» heissen die beiden Filme. «Fack Ju Göhte 3» wird übrigens das Ende der Reihe bedeuten, womit wir dann eine klassische Trilogie hätten.
Schweizer Filmstart: 26. Oktober
Filmlänge: 120 Minuten
Marko und Benny haben einen Migrationshintergrund. In ihrer Wahlheimat Wien sind die beiden aber perfekt integriert. Als sie ein Angebot bekommen, in einer Dokuserie mitzuspielen, machen sich die beiden einen Spass daraus, so zu tun als ob sie kriminelle Migranten wären. Sie erschaffen sich eine zweite Identität, die nur so vor Oberflächlichkeit und Klischees trieft.
Eigentlich sollte dieser österreichische Film als zwölfteilige Serie gedreht werden. Als dann aber die Produktionsfirma pleite ging, konnte der Stoff wenigstens noch in einen Kinofilm gerettet werden.
Schweizer Filmstart: 26. Oktober 2017
Filmlänge: 95 Minuten