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Einem Bericht von "Bloomberg" zufolge, das sich auf den Analysten Pierre Ferragu beruft, hat ZTE öffentlich Interesse an einem Kauf von HTC bekundet. Der Smartphone-Hersteller aus Taiwan hat seit dem Höchststand im Jahr 2011 88 Prozent an Börsenwert verloren und ist heute noch 4,2 Milliarden Dollar wert. Ferragu erklärt, dass HTC noch immer die besten Mobiltelefone der Branche produziert und weiterhin eine gute Markenbekanntheit vorweisen kann. So gesehen sei der Hersteller ein Übernahmeziel für Unternehmen, die über mehr Umsatz aber weniger Erfahrung bei der Produktentwicklung verfügen.
Die Aktie des Herstellers ist diesen Monat auf ein Tief gefallen, das zuletzt vor acht Jahren verzeichnet wurde. Grund dafür war die Ankündigung, das Unternehmen könnte in diesem Quartal den ersten Quartalsverlust seit 2008 ausweisen.
Auch wenn ZTE nicht damit rechnet, dass HTC noch dieses Jahr verkauft wird – die Familie der Vorstandsvorsitzenden Cher Wang, die Anteile am Unternehmen hält, sträubt sich gegen einen Verkauf –, so beobachtet der chinesische Smartphone-Hersteller die Lage weiterhin. Man wolle sich zur richtigen Zeit eine geeignete Strategie suchen. Neben ZTE werden auch Huawei und Lenovo von Analysten als mögliche Anwärter für HTC gehandelt.