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Sozial benachteiligte Haushalte haben Schwierigkeiten, Wohnraum zu finden. EBP erarbeitet in Kooperation mit der ETH im Rahmen des Nationalen Programms gegen Armut eine Hilfestellung, die Kantonen, Städten und Gemeinden aufzeigt, wie sie Unterstützung bieten können.
Für einkommensschwächere Haushalte ist es vor allem in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt oft schwierig, eine angemessene und dauerhafte Wohnung zu finden. Zusätzlich erfordern die hohen Wohnkosten Einschränkungen in anderen Lebensbereichen.
Angebote der Wohnhilfe ermöglichen sozial benachteiligten Haushalten eine angemessene Wohnversorgung und damit die Teilnahme am sozialen Leben. Dadurch können ein Bezug von Sozialhilfe verhindert und damit verbundene Kosten für die öffentliche Hand vermieden werden.
Mit der im Rahmen des Nationalen Programms gegen Armut erarbeiteten Hilfestellung sollen Kantone, Städte und Gemeinden angeregt und unterstützt werden, Angebote der Wohnhilfe für sozial benachteiligten Haushalte zu schaffen oder bestehende Angebote zu verbessern bzw. zu ergänzen.
In den Kategorien «Beratung und Begleitung», «Direktes Wohnangebot» und «Finanzielle Unterstützung» beschreibt die Hilfestellung sieben Angebote der unterstützenden Wohnhilfe in Form von Steckbriefen und gibt konkrete Hinweise zu deren Ausgestaltung sowie zu den Erfolgsfaktoren. Ergänzend werden gelungene Beispiele aus fünf Städten und Gemeinden porträtiert. Die Hilfestellung ist im Januar 2018 erschienen und als Broschüre sowie digital verfügbar.
Die Hilfestellung wurde gemeinsam mit dem ETH-Wohnforum (www.wohnforum.arch.ethz.ch) erarbeitet.