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Die Gärten des Klosters Muri
In den Gärten des Klosters Muri lässt sich ab der Gründung 1027 über Jahrhunderte hinweg beispielhaft die Umsetzung des Klosterplans von St. Gallen nachverfolgen. Bis zur Aufhebung der Klöster im Aargau 1841 wurden in Muri die Gärten im Sinne der benediktinischen Regel «ora et labora» (bete und arbeite) unterhalten. Ein Vermessungsplan, der im Verlauf der Aufhebung erstellt wurde, und Zeichnungen des Kunsthistorikers Johann Rudolf Rahn gaben Ende des 20. Jahrhunderts Anregungen,die Gärten in einem Gleichgewicht zwischen einstiger Absicht und heutigen Bedürfnissen neu aufleben zu lassen.