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Ginseng wird in Asien im Freien angebaut (im Gegensatz zu Ginseng von Ginseng-Helveticae, welcher indoor angebaut wird). Die Plantagen haben aber häufig ein grosses Problem: Die Schwermetallbelastung im Boden und im Wasser sorgen dafür, dass die Wurzel, welche 5-7 Jahre im Boden bleibt, die Schwermetalle speichern. Ebenfalls ist die Pflanze anfällig für Insektenbefall. Der Einsatz von Pestiziden ist daher häufig unumgänglich. Die Wurzel speichert die Schadstoffe und so beobachtet man immer wieder hohe Belastungen von Pestiziden und Schwermetallen bei importierten Wurzeln.
In Asien findet man grosse Qualitätsunterschiede der Wurzeln. Höchste Qualität hat wilder Ginseng. Da diese aber vom Aussterben bedroht ist, sollte er so nicht mehr verwendet werden.
Weitere Qualitätsunterschiede findet man bei verschiedenen Anbaumethoden. Der Einsatz von Giften und Pestiziden, sowie die Verarbeitung und Lagerung sind weitere Gründe für schlechtere Qualität.
Ginseng aus Asien sollte in einem Labor getestet werden. Kontrolle auf Inhaltstoffe und Schadstoffe sind unumgänglich.