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An der Sitzung der Junglandwirtekommission (JULA) vom 9. September beschäftigten sich die Mitglieder mit der Grundbildung in der Landwirtschaft. Zu diesem Anlass wurde Martin Schmutz, Leiter Geschäftsbereich Agriprof SBV, eingeladen um die „Evaluation der beruflichen Grundbildung im Berufsfeld Landwirtschaft“ vorzustellen.
Der wichtigste Punkt für die JULA ist, dass die Qualität der Ausbildung aufrechterhalten wird. Um dies erreichen zu können, fordert die JULA eine 4-jährige Grundausbildung. Die JULA sieht das grösste Problem beim aktuellen System im 3. Lehrjahr, da die Auszubildenden sechs Monate in Kursen und nicht in der Praxis verbringen. Dies mindert die Attraktivität für Lehrbetriebe, einen Lehrling aus dem dritten Jahr aufzunehmen. Zudem kann die hohe Anzahl an Lektionen im dritten Lehrjahr für einige Auszubildende zu einer Überforderung führen. Diesen beiden Punkten kann mit einer 4-jährigen Lehre entgegengewirkt werden, da der Schulstoff so besser verteilt und vertieft werden kann.
Die in der Evaluation enthaltenen Empfehlungen des Berichts über das lineare und das progressive Modell der Unterrichtsverteilung sind für die JULA unverständlich. Im Bericht wird aufgezeigt, dass nur ein Viertel der Befragten zufrieden ist, trotzdem wird in der Empfehlung am progressiven Modell festgehalten, was aus Sicht der JULA ein Widerspruch ist.