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Zu den Schaumweinen
zählend nimmt Champagner in dieser Kategorie einen exklusiven Rang ein. Es beginnt damit, dass nur direkt aus der nordöstlich von Paris gelegenen französischen Region Champagne
stammender Schaumwein sich überhaupt «Champagner» beziehungsweise auf Französisch «Champagne» nennen darf.
Neben dem klar definierten Anbau- und Herstellungsgebiet unterliegt Champagner weiteren strengen Vorschriften, von der Auswahl der Trauben bis zum aufwendigen Herstellungsverfahren. Zu diesen Vorschriften zählen:
- spezielle Anbauregeln, zum Beispiel vorgeschriebene Dichte der Rebstöcke
- Ertragsobergrenzen
- vorgeschriebene Traubenlese von Hand
- unmittelbar nach der Lese schonende Pressung der Trauben
- Gärung in der Flasche, dabei Verbot des Transvasierverfahrens (vereinfachte Flaschengärung)
Der Herstellungsprozess von Champagner ist als «Méthode champenoise» ein Begriff. Die Gärung darf dabei nie in Tanks, sondern ausschliesslich direkt in der Flasche erfolgen, und dies über mehrere Jahre. Dabei bleiben die Champagnerflaschen jedoch keineswegs sich selbst überlassen. In bestimmten Intervallen laufen fest geplante Aktionen ab, so zum Beispiel die Remuage, ein sanftes Rütteln und Schwenken der Flaschen, bei dem diese über Kopf auf eigens dafür konstruierten Gestellen stehen. Hierbei sinkt inzwischen abgestorbene Hefe vom Boden in den Flaschenhals herab, von wo sie im nächsten Arbeitsschritt – dem Degorgieren (Abschlämmen) – entfernt wird. Je nach Methode kann die Remuage innerhalb eines Tages abgeschlossen sein, sich aber auch bis zu sechs Wochen oder länger hinziehen. Allein hieran ist bereits erkennbar, wie aufwendig die Champagnerproduktion ist.
Den letzten Schliff vor dem Verkorken erhält der Champagner mit der Dosage. Durch das Zusetzen von in Wein gelöstem Rohrzucker – die Flüssigkeit wird als «Liqueur de Dosage» oder «Liqueur d’Expédition» bezeichnet – wird der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen, der bei Remuage und Degorgement entsteht. Zudem prägt die Dosage die Geschmacksnote des Champagners: Bei einem höheren Zuckeranteil entsteht ein süsser, bei wenig Zucker ein trockener Champagner. Für den Liqueur de Dosage hat jeder Hersteller sein eigenes, meist geheimes Rezept. Soll der ursprüngliche Charakter des Schaumweins erhalten bleiben, wird er mit einer Mischung aus Zucker und dem gleichen Wein aufgefüllt. Andere Aromen lassen sich mit einem Liqueur de Dosage aus Süsswein, gelegentlich auch ein wenig Cognac oder anderen bewährten Zutaten erreichen.
Ebenso grosse Sorgfalt gilt der Auswahl der für Champagner verwendeten Rebsorten. Selbstverständlich kommen nur hochwertige Rebsorten infrage. Gern und oft sind dies die roten Rebsorten Pinot noir und Pinot Meunier und die weisse Rebsorte Chardonnay.
Spätestens jetzt wird klar, dass ein so edler Tropfen niemals zu Billigpreisen zu haben ist – dennoch ist es möglich, Champagner günstig zu kaufen, also zu einem für eine derartige Qualität attraktiven Preis. Im Onlineshop von Coop finden Sie unter anderem vergünstigte Schaumweine zu Aktionspreisen
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