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|Aus der Praxis für die Praxis|
Im Jahr 1980 entstand, nach einigen Jahren der freien Programmierung von Verkehrslichtsignalanlagen (VLSA), der Kern von TS2000, welcher bis heute praktisch unverändert in Gebrauch ist. TS2000 arbeitet signalgruppenorientiert, das heisst, TS2000 basiert nicht auf vorgegebenen Phasenbildern sondern auf einem Signalzeitenplan, dem die Freigabebeginne und -enden der einzelnen Signalgruppen als Parameter entnommen werden. Die Logik war modular aufgebaut und erlaubte in der Anfangsphase die Realisierung der zwei Steuerungsverfahren "teilverkehrsabhängig, tva" und "vollverkehrsabhängig signalgruppenorientiert, vvas".
In den Folgejahren wurden dazu die beiden weiteren Steuerungsverfahren "vollverkehrsabhängig phasenorientiert, vvap" und "mikroskopisch koordiniert, tva-mikrokoord" von TS2000 entwickelt.
Alle vier in TS2000 enthaltenen Steuerungsverfahren entstanden aufgrund langjähriger Erfahrungen von Verkehrsingenieuren. In allen vier Steuerungsarten, sowie bei Signalzeitenplan-Sofortumschaltungen, werden die Übergänge zwischen feindlichen Signalgruppen zwischenzeitengerecht optimal berechnet.
Im Jahr 1990 wurde TS2000 in eine parametrierbare Software umgeformt und in den Jahren 2009/2010 in Form einer Bibliothek in das Planungstool LISA+ von Schlothauer & Wauer, Berlin integriert.
Heute präsentiert sich TS2000 wie folgt:
Insgesamt wurde TS2000 bis heute bei folgenden Anwendern in Betrieb gesetzt: