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Arthrose ist in der heutigen westlichen Gesellschaft eine weit verbreitete Erkrankung. Einerseits wächst die Druckbelastung der Gelenke, je mehr Gewicht ein Mensch auf die Waage bringt, andererseits wird der Knorpel, durch die immer weiter steigende Lebenserwartung, viel länger belastet als noch vor 50 Jahren. Hinzu kommt die Tatsache, dass der zivilisierte Mensch die meiste Zeit auf flachen, harten Alltagsböden geht und die meisten Schuhhersteller die Philosophie verfolgen, dass ein Schuh den Fuss stützen und führen, sowie einen kleinen Absatz haben muss. Für diese Art Beanspruchungen sind unsere Knie aber nicht gebaut, werden dadurch massiv fehlbelastet und nutzen sich dadurch viel schneller ab (Kniearthrose).
„Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die vorwiegend bei Missverhältnissen zwischen Belastung und Belastbarkeit der einzelnen Gelenkanteile und –gewebe entsteht.“ [1]
Die Kniegelenke sind besonders anfällig für Arthrose, da sie einen grossen Teil des Körpergewichts tragen müssen. Kniearthrose ist meist mit Schmerzen und zunehmender Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Knie verbunden. Schmerzen erschweren es, sich genügend zu bewegen.
Arthrose kann durch Übergewicht und Überbeanspruchungsschäden, wie sie durch exzessiven Sport oder das Verrichten von körperlicher Schwerarbeit auftreten, verursacht werden. Zu den Ursachen zählen ebenso Veränderungen des Knorpelstoffwechsels im Alter, Stoffwechselstörungen, angeborene Fehlbildungen und erworbene Gelenkdeformierungen, wie sie beispielsweise als Folge von entzündlichen Gelenkserkrankungen oder nach einer Verletzung auftreten können.
Eine weitere Ursache kann jahrelange Fehlbelastung des Kniegelenkes beim Gehen sein. (siehe Abb. 1&2) Je grösser der Stoss beim Gehen und je unpräziser die Bewegung, desto schneller ist der Knorpelabrieb. Die Hauptursache für die Fehlbelastung der Kniegelenke ist der, von der Natur nicht vorgesehene, hohe Anteil des Sitzens pro Tag in den westlichen Industrienationen. Das stundenlange Sitzen führt dazu, dass sich die Hüftbeuger immer weiter verkürzen. Daraus resultierend, kann der Mensch nicht mehr physiologisch korrekt mit aufrechtem Oberkörper gehen. Das wiederum führt zu Überlastung der Nacken- und Rückenmuskulatur sowie der falschen Kniestellung und damit der erhöhten Knorpelabnutzung.
Abb1: Füsse blockiert von herkömmlichen Schuhen. Führt zu Hüftgang und gebeugtem Oberkörper-->grosse Kniebelastung
Abb2: Gang im kyBoot. Impuls kommt von den Füssen.--> Aufrechter Gang und geringe Kniebelastung
Die durch die Arthrose verursachten Schmerzen können zu Schonhaltungen führen, die dann andere Gelenke und Strukturen des Körpers überlasten und Folgeerkrankungen oder Folgearthrosen verursachen. Ausserdem führt der Schmerz zu weniger Bewegung und wer sich weniger bewegt, legt automatisch an Gewicht zu, was wiederum einen negativen Effekt auf die Arthrose-Beschwerden hat. So kommen viele von Arthrose Betroffene in eine Abwärtsspirale. Oberstes Therapieziel ist, wieder aus dieser Abwärtsspirale herauszukommen.
Zu den konservativen Behandlungsmethoden bei Kniearthrose zählen in erster Linie die Reduktion des Körpergewichts bei Übergewicht und Bewegungsübungen, welche von einer Physiotherapeutin/ einem Physiotherapeuten zusammengestellt und instruiert werden und die Muskeln rund ums Gelenk kräftigen sollen. Weitere Behandlungsansätze sind Massage, Wärme-/ Kälteanwendungen, pharmakologische Behandlung, orthopädische Hilfsmittel, sowie Operation bei erfolgloser konservativer Behandlung. Die Ziele der konservativen Therapie ist die Funktion des Gelenkes zu erhalten und den Schmerz zu reduzieren.[1]
kyBounder und kyBoot eignen sich hervorragend, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und der Abwärtsspirale durch die Arthrose zu entkommen – Und das ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Die akuten Schmerzen werden zügig gelindert und durch die schonendere Belastung der Kniegelenke, sind wieder längerer Gehstrecken schmerzfrei möglich.
Das weich-elastische Schaumstoffmaterial wirkt wie eine "Knautschzone" und dämpft die Schläge auf die Gelenke beim Gehen und Laufen um ein Vielfaches.
Es wird wieder angenehmer sich zu bewegen und die Kniebeschwerden lassen meist schon nach wenigen Minuten nach. Wer sich gerne und viel bewegt, hat es viel leichter übermässige Pfunde loszuwerden, was wiederum eine geringere Belastung der Gelenke zur Folge hat. Nahezu alle Arthrose betroffene Kunden berichten über eine Verbesserung ihrer Schmerzen seit sie einen kyBoot tragen.
Abb3: Fussgelenke durch Schuhe blockiert, klappen ab und dämpfen Schläge kaum, Knie beim Fersenkontakt sehr gebeugt und dadurch fehlbelastet.
Abb4: Fussgelenke frei, dadurch physiologisches Abrollen möglich und Knie gestreckt.--> Belastung und Arthroserisiko minimiert
Nicht allein die dämpfende Wirkung hilft gegen die Schmerzen. Auf der weich-elastischen Unterlage bleibt man beim Stehen automatisch fortwährend ganz leicht in Bewegung. Beim Stehen und Gehen auf weich-elastischen Materialien muss die tiefenstabilisierende Muskulatur einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Gelenke stabil zu halten. Eine kräftige tiefenstabilisierende Muskulatur sorgt für eine aufrechtere Haltung und dadurch präzisere Bewegungen in den Gelenken. Bewegungsmangel aufgrund von Schmerzen hat langfristig Muskelschwund zur Folge. Aufgrund dessen kann es schneller zu Überlastungserscheinungen im Kniegelenk kommen. Durch das propriozeptive, sensomotorische und koordinative Training auf instabiler Unterlage können die Gelenke in Belastungssituationen wieder besser stabilisiert werden und dem Fortscheiten der Arthrose kann somit entgegengewirkt werden. Das Training der tiefenstabilisierenden Muskulatur lässt sich durch das Tragen von kyBoot ganz leicht in den Alltag einbauen.
Achtung! Kurzfristige Wirkungen werden gern mit nachhaltigen Wirkungen verwechselt.
Die durch den kyBoot ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Es ist ein langwieriger Prozess, um eine nachhaltige Veränderung zu erreichen.
Trotzdem spürt man die Wirkung des weich-elastischen Materials auch kurzfristig z.B. durch Lösen von Muskelverspannungen oder Verringerung von Druckstellen. Diese kurzfristigen Wirkungen dürfen aber nicht mit den nachhaltigen Wirkungen verwechselt werden, denn in einer Woche kann der langfristige Anpassungsprozess noch nicht so fortgeschritten sein, dass es spürbar wäre.
Kurzfristige Wirkungen hingegen können genauso schnell wie sie kamen auch wieder verschwinden oder sich sogar in Beschwerden umwandeln, wenn die Pausen anfangs nicht beachtet werden.
Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass eine Erstreaktion und das Verringern des positiven Gefühls in den ersten Wochen mit kyBoot nicht bedeutet, dass die kyBoot nicht mehr wirken, sondern dass lediglich das kurzfristige Wohlgefühl geringer wird!
Prävention mit kybun
Jeder weiss, dass der Körper mit der Zeit Verschleisserscheinungen aufweist und irgendwann Probleme und Beschwerden beim Gehen und Laufen auftreten. Erst bei Beschwerden fangen die meisten jedoch an, ihren Körper bewusst als zerbrechliches und vergängliches Gebilde wahrzunehmen. In den meisten Fällen ist es jedoch schon zu spät und es sind irreversible Schäden an Gelenken wie Knorpelabrieb entstanden.
Daher ist es wichtig nicht erst zu handeln, wenn Schmerzen schon zu spüren sind oder zunehmen. kyBounder und kyBoot helfen schon in der Jugend die Gelenke zu schonen und Arthroseproblemen vorzubeugen.
Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen
Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen
Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei einer Kniegelenksarthrose wichtig:
- Ziel: Schmerzlinderung
- Falls schnelle Übungen Schmerzen verursachen oder als unangenhem empfunden werden, sollte man kleinere Schritte machen mit hoher Schrittfrequenz
- Fokus auf langsame Übungen, um Stabilität und Zusammenarbeit der Muskeln zu fördern
- Variante für langsame Übung: rückwärts gehen (Stabilität durch das Quergewölbe im Vorfuss gegeben)
- bei Fortgeschrittenen: Abwärtsgehen (vorwärts)
- hohe Anforderungen an Stabilisierung der Knie
Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > Pausen
Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen
Bei Kniearthrose ist eine präzise Bewegung essenziell. Auf genaue Bewegungen achten und bei Ermüdung oder Schwäche unbedingt Pause einhalten.
Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.
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- Wirkung vom kyBoot bei Meniskusbeschwerden
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Bei der Gangtechnik im kyBoot wird das Kniegelenk funktionell richtig belastet und benutzt. Während der Belastungsphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Scherkräfte im Gelenk wesentlich verringert und dadurch die Menisken entlastet.
Die vermehrte muskuläre Stabilisation im Kniegelenk kann zur Verminderung der Schmerzen beitragen und so langfristig die Lebensqualität der verbessern. Ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen und regelmässigen Übungseinheiten im kyBoot ist sehr wichtig.
- Kann der kyBoot die Schmerzen bei einer Kniearthrose/Gonarthrose lindern?
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Meine Mutter ist 78 Jahre alt und leidet an einer Arthrose im Knie, welche so weit fortgeschritten ist, dass ihre Knochen bei jedem Schritt aufeinanderreiben. Die Ärzte raten ihr zu einer Operation, doch ich habe meine Bedenken, ob sie das gut überstehen würde. Kann der kyBoot dazu beitragen, dass ihre Schmerzen gelindert werden?
Wir empfehlen Ihrer Mutter, ihre eigenen Erfahrungen mit dem kyBoot zu machen. Anfangs wird es ein ungewohntes Gefühl sein, doch sie wird sich schon nach fünf bis zehn Minuten sicherer fühlen. Wichtig ist, dass sie den kyBoot täglich drei bis vier Mal trägt, dafür jeweils nur zehn bis 20 Minuten. Allmählich wird sie die Tragedauer steigern können und bald auch in der Lage dazu sein, den kyBoot in den Alltag zu integrieren.
Der kyBoot stärkt die tiefe, stabilisierende Muskulatur des ganzen Körpers und entlastet so die Gelenke. Die weich-elastische Sohle dämpft die Schläge beim Gehen und fördert gleichzeitig das Gleichgewicht und die Koordination.
Durch diese positiven Wirkungen auf den Körper nehmen die Schmerzen ab und die betroffenen Personen können wieder länger am Stück Gehen und hinken dabei weniger. Dabei wird die tiefe, stabilisierende Fuss- sowie Kniemuskulatur weiter gestärkt und die Durchblutung gefördert, was wiederum das Kniegelenk entlastet und so weit wie möglich regeneriert.
Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Monika E.
- Was bewirkt der kyBoot bei einem künstlichen Kniegelenk/Knieprothese/ Knie-TP?
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Der kyBoot hat auf ein operiertes Knie/Knie-Implantate folgende Wirkungen:
- Die weich-elastische kyBoot-Sohle dämpft die „Schläge“ beim Gehen auf hartem Untergrund, dies ist sehr angenehm für die Knie. Die Schmerzen nehmen ab, der Betroffene kann wieder länger am Stück Gehen und hinkt dabei weniger.
- Auf der instabilen Sohle kann der Fuss sich in alle Richtungen dreidimensional bewegen und natürlich abrollen. Dadurch wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur der Füsse sowie der Knie gestärkt. Dies verleiht den Gelenken mehr Stabilität und Koordination was wiederum die Knie entlastet.
-Das aufrechte Gehen im kyBoot verbessert die Belastung auf die Knie (aufrechterer Gang=axiale Belastung-Abstossen über die Füsse entlastet die Knie-die Knie werden in der Abstossphase besser gestreckt…)
- Eine gute stabilisierende Muskulatur ist für ein operiertes Kniegelenk das A und O. So wird das Knie schonend belastet und die Prothese geschont (Vorbeugung von Abnützung).
- Dasselbe gilt für das nicht operierte Knie: Eine funktionierende tiefe, stabilisierende Muskulatur schont das Knie langfristig vor Abnützung.
- Im kyBoot gehend kann der Betroffene selbständig seine Knie schonend therapieren. Wichtig ist, dass die Geh-Dauer im kyBoot langsam über mehrere Wochen/ Monate aufgebaut wird; anfangs genügen meistens 20-30 Minuten am Stück mehrmals pro Tag.
-Ebenfalls wichtig ist, dass der Kunde gerade im kyBoot steht und nicht zu grosse Schritte macht. Er sollte auf keinen Fall seitlich abkippen, sonst würde er die Knie ungünstig belasten und dies könnte zu Beschwerden führen.
- Wie hilft der kyBoot nach einer Knieoperation/Knieinfektion?
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Vor einem Jahr wurde mein Knie operiert. Eine Infektion machte mir danach zu schaffen. Leider schmerzt das Knie beim Gehen und ich soll möglichst nicht auf und (steil) abwärts laufen, sondern mich schonen! Ich bin 73 Jahre alt.
Genaue Diagnose:
IM-Lappenriss (gesamtes Hinterhorn Chondromalacie.)
Grad 2-3 mediales Tibiaplateau Hoffahypertrophi.
Chondromalacie Grad 2-3 retropatellar bei einschlagendem Hoffa.
Behandlung:
IM-Teilresektion, Knorpelglättung medial und retropatellar Hoffateilresektion rechtes Knie.
Punktion Bursa präpatellaris und Injektion Kortikoid
Kann da der kyBoot spürbare Besserung bringen, oder raten Sie eher ab?
Eine Infektion ist eine mühsame Geschichte und braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Einerseits darf das operierte Knie nicht zu stark belastet werden, damit sich das Knie regenerieren kann. Anderseits braucht das Knie auch eine gewisse Belastung, damit es wieder stabil, kräftig und schmerzfrei wird.
In Ihrem Fall rate ich Ihnen sehr zu kyBoots oder einem kyBounder. Auf dem weich-elastischen Material trainieren Sie sanft Ihre tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur. Durch das weiche Stehen und Gehen werden die Schläge abgefedert und das Knie nicht zusätzlich gereizt. Durch das angenehme Stehen und Gehen trauen Sie sich wieder vermehrt das schmerzhafte Bein zu belasten, dadurch wird die Beinmuskulatur gekräftigt, die Durchblutung verbessert und folglich die Schmerzen reduziert.
Beginnen Sie mit einem halbstündigen kyBoot/kyBounder "Training". Wenn Ihr Körper gut reagiert, das heisst, wenn Sie nicht vermehrte Schmerzen haben, können Sie die Tragedauer/Anwendungsdauer langsam steigern. Lassen Sie sich 3-4 Monate Zeit mit der Gewöhnungsphase, denn der kyBoot/kyBounder sind ein Trainingsgerät und fordern die Muskulatur spürbar. Gehen Sie anfangs einfache Strecken.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Maria K.
- Kann der kyBoot eine Meniskus-Operation verhindern?
-
Ein Freund von mir soll bald wegen einem Riss im Meniskus operiert werden. Kann durch das Tragen des kyBoot eine solche Operation umgangen werden?
Im kyBoot kann die tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur trainiert werden, durch welche auch die Knie besser stabilisiert werden. Diese Stabilität kommt vorallem dem verletzten Knie zugute, weil es dadurch schonender belastet wird und somit weniger Schmerzen auftreten. Hinzu kommt, dass das weich-elastische Material der kyBoot Sohle die Schläge in die Gelenke abdämpft. Dies ist besonders bei einer Verletzung sehr angenehm.
Wenn Ihr Freund im kyBoot gehen kann und dies auch als angenehm empfindet, steht dem kyBoot Training nichts mehr im Weg. Wie stark er sein Knie durch das Training stabilisieren kann, ist schwierig zu sagen. Ob die Operation durchgeführt werden muss, ist abhängig vom Schaden des Meniskus: Wenn ein Teil des Meniskus abgerissen wurde und im Kniegelenk Blockaden auslöst, dann kann die Operation nicht verhindert werden.
Des weiteren kommt es auch auf den Beruf und die Freizeitgestaltung Ihres Freundes an: Bei „Stop-and-Go Sportarten“ (z.B. Tennis) muss die Kniestabilität viel höher sein als bei Walking oder Velofahren. Daher werden Tennisspieler häufiger am Meniskus operiert als Wanderer.
Ich empfehle Ihrem Freund, den Termin zu verschieben und zu beobachten, wie sich die Situation mit dem kyBoot verbessert. Wenn eine Operation momentan nicht unbedingt notwendig ist, sollte sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig verschoben werden.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Hans W.
- Wie hilft der kyBoot nach einer Knieoperation/Knieinfektion?
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Vor einem Jahr wurde mein Knie operiert. Eine Infektion machte mir danach zu schaffen. Leider schmerzt das Knie beim Gehen.
Kann da der kyBoot spürbare Besserung bringen, oder raten Sie eher ab?
Eine Infektion ist eine mühsame Geschichte und braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Einerseits darf das operierte Knie nicht zu stark belastet werden, damit sich das Knie regenerieren kann. Anderseits braucht das Knie auch eine gewisse Belastung, damit es wieder stabil, kräftig und schmerzfrei wird.
In Ihrem Fall rate ich Ihnen sehr zu kyBoots oder einem kyBounder. Auf dem weich-elastischen Material trainieren Sie sanft Ihre tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur. Durch das weiche Stehen und Gehen werden die Schläge abgefedert und das Knie nicht zusätzlich gereizt. Durch das angenehme Stehen und Gehen trauen Sie sich wieder vermehrt das schmerzhafte Bein zu belasten, dadurch wird die Beinmuskulatur gekräftigt, die Durchblutung verbessert und folglich die Schmerzen reduziert.
Beginnen Sie mit einem 20-30-minütigem kyBoot/kyBounder "Training". Wenn Ihr Körper gut reagiert, das heisst, wenn Sie nicht vermehrte Schmerzen haben, können Sie die Tragedauer/Anwendungsdauer langsam steigern. Lassen Sie sich 3-4 Monate Zeit mit der Gewöhnungsphase, denn der kyBoot/kyBounder sind ein Trainingsgerät und fordern die Muskulatur spürbar. Gehen Sie anfangs einfache Strecken.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Maria K.
- Was ist der Meniskus?
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Im Kniegelenk befinden sich zwei Menisken. Das sind sichelförmige Knorpelscheiben, die sich zwischen Schienbein und Oberschenkelkondylen befinden. Sie fungieren als Stossdämpfer und tragen mit den Bändern zur Stabilisation und Führung des Kniegelenkes bei. Bei jeder Kniebewegung unter Belastung werden sie regelrecht durchgewalkt. Wenn die Menisken ungenügend trainiert sind (z.B.viel Sitzen) oder überlastet wurden kann diese hohe mechanische Beanspruchung auf Dauer zu Ausfransungen oder Rissbildungen der Menisken, also zur Degeneration führen. Traumatische Verletzungen (Abriss, Riss, Läsion) wie auch die arthritischen Veränderungen führen zu starken Schmerzen und langfristig zur Gehbehinderung und Verschlechterung der Lebensqualität.
[1]:Pschyrembel, medizinisches Wörterbuch, 261. Auflage