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Um einfache Kost handelt es sich beim „Maskenball der Käfer“. Bei diesem Spiel für kleine Kinder ab drei oder vier Jahren geht es darum, den Marienkäfern (oder „Himugüegeli“) zu verschiedenfarbigen Punkten zu verhelfen, die sie dann am Maskenball tragen können. Doch es pressiert, denn die Ameisen wollen den Käfern zuvorkommen und ihnen das feine Festessen wegschnappen.
Die Käfer beim „Maskenball“ haben auf ihrem Rücken fünf Löcher, in denen jeweils fünf Stifte einer Farbe stecken. Ziel ist es, die Käfer diese Stifte tauschen zu lassen, bis jeder fünf verschieden farbige besitzt. Und das funktioniert so: Jeder Käfer hat an der Nase einen Magneten. Die Kinder bringen nun jeweils zwei Käfer zusammen und nur wenn diese sich anziehen, dürfen sie einen Stift tauschen. Welche beiden Käfer zusammenkommen, wird mit einem Zeiger bestimmt, der gedreht wird. Bleibt der Zeiger auf einem Blütenblatt stehen, geht der Käfer auf diesem Blatt zu einem anderen Käfer. Bleibt er zwischen zwei Blütenblättern stehen, kommt schon die erste Ameise und nimmt Platz an der Tafel des Maskenballs.
Der „Maskenball der Käfer“ ist ein kooperatives Spiel, das heisst, es gewinnen alle Kinder gemeinsam, wenn sie es schaffen, die Käfer rechtzeitig an den Maskenball zu bringen. Sonst gewinnen die Ameisen und alle Kinder verlieren das Spiel. Es versteht sich, dass bei diesem Spiel vor allem viel Glück gefragt ist. Ein gutes Gedächtnis ist aber durchaus auch von Vorteil. Der Maskenball erhielt 2002 den Preis "Kinderspiel des Jahres".