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Nach einer langweiligen Woche in Wellsford und Helensville musste ich wieder etwas Abenteuer erleben. Ich besuchte den Tree Adventure Park in der Nähe von Helensville. In diesem Park hat man unter anderem die Möglichkeit in einem Wald zu klettern. Da ich Höhenangst habe, wollte ich zuerst die einfachen Stufen 1-4 ausprobieren, welche 3 bis 5 Meter ab Boden sind. Am Anfang erhielt ich eine kurze Einschulung, wie ich die Klettersachen bedienen muss. Es hatte mir so Spass gemacht, dass ich zusätzlich noch die Stufen 5-8, welche bis zu 10 Meter ab Boden sind, absolvieren wollte. .
Die Reise ging weiter in die Region "Coromandel". Die Coromandel Peninsula (Coro-mandel-Halbinsel) liegt auf der Nordinsel mit einer Länge von 85 Kilometer. Die Halbinsel ist sehr hügelig und grösstenteils von subtropischen Regenwald bewachsen.
In Ngatea besuchte ich den Ngatea Water Garden. Der Park war nur 5 Hektar gross und trotzdem war es ein kleines Paradies mit Brücken, Wasserfällen, Wasserräder, Schildkröten, Fische und Vögel. Es hat überall lustige Zeichen und Gegenstände, bei denen man schmunzeln muss, ein paar Schnappschüsse findest Du bei der Galerie.
In Thames war ich in einem Schmetterling & Orchideen Garten. Es war ziemlich schwer, die schönen Schmetterlinge mit offenen Flügeln zu fotografieren. Bis ich herausgefunden habe, dass ich die Schmetterlinge nur sanft anblasen muss, damit sie die Flügel aufspreizten 😉 . Nach dem Schmetterling Haus ging es weiter in die Goldmine, bei der ich die Geschichte von der Mine durch ein älterer Herr erklärt erhielt. Ich hatte die Möglichkeit die alten Gänge zu besichtigen.
Am nächsten Tag ging es nach Whitianga, wo sich das "The Lost Springs Luxury Hot Pools & Spa" befindet. Ich musste natürlich eine einstündige Massage buchen, weil ich ein wenig Muskelkater vom klettern sowie eine Nackenstarre von der Klimaanlage im Auto hatte. Bevor ich aber die Massage erhielt, ging ich in die verschiedenen, heissen Pools schwimmen. Es war wie in einem Paradies. Im ganzen Areal hat es diverse Mineralsteinen an den Wänden sowie am Boden verteilt, welche von der Sonne wunderschön funkelten.
Als nächstes war ich mit einer Schaufel bewaffnet an den Hot Water Beach gefahren. Am Hot Water Beach kann man jeweils 2 Stunden vor und nach der Ebbe Löcher in den Sand buddeln. Der "Pool" füllt sich langsam mit dem heissen, mineralhaltigen Wasser. Leider hatte ich mit dem ersten Loch kein Glück, es kam nur kaltes Wasser aus dem Bodem. Ich versuchte es noch einmal und prompt habe ich die unterirdische Quelle etwa 2 Meter nebenan gefunden. Man muss sehr vorsichtig sein, damit man sich die Füsse nicht verbrennt, es kann bis zu 62°C heiss werden.
Etwa 3 km nördlich von Coromandel Town, besuchte ich die "Driving Creek Railway & Pottery". Es handelt sich dabei um eine Schmalspur-Eisenbahn, die von privater Hand gebaut und betrieben wird. Eine Töpferei gehört ebenfalls zu diesem Areal. Mit dem Zug geht es eine Stunde durch den Regenwald, durch Tunnels, über Brücken und Spitzkehren. Die Weichen werden vom Lokführer mit der Hand umgestellt.
Am nächsten Morgen bin ich um 6:30 Uhr aufgestanden. Ich fuhr etwa 1,5 Stunde mit dem Auto zum Cathedral Cove Beach. Der Grund war, weil Hahei superschöne Strände mit türkisfarbiges Wasser hat, lockt es viele Touristen an diesen Ort. Als ich am Cathedral Cove ankam, war ich die einzige Person. Ich lief dann vom Cathedral Cove zum Hahei Beach. Mit der Zeit hatte ich langsam ein Hunger- und Durstgefühl erhalten und hoffte bald auf ein Restaurant oder Café zu treffen. Ich spazierte um das kleine Dorf herum und ganz am Schluss fand ich nur einen kleinen Supermarkt, bei dem ich dann ein Sandwich und einen Ice-Tea kaufte. Nach der Erfrischung spazierte ich wieder zurück zum Autoparkplatz bei der Cathedral Cove. Als ich da ankam, musste ich feststellen, dass das Frühaufstehen sich wirklich gelohnt hat, da der ganze Parkplatz inkl. Anfahrtsstrasse überfüllt war. Ich fuhr dann am Mittag wieder nach Coromandel Town zurück.