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Rad Die Radprofis sind in diesen Tagen nicht zu beneiden. Auch im fünften Teilstück der Schweizer Rundfahrt erschwerte der Regen die Arbeit der Fahrer. Von den misslichen Wetterbedingungen liess sich ein Septett um den späteren Etappensieger nicht beirren. Die sieben grösstenteils unbekannten Fahrer rissen bereits zwölf Kilometer nach dem Start in Olten/Trimbach aus und fuhren rasch einen Vorsprung von rund zehn Minuten hinaus. Und im Gegensatz zu den Etappen davor kamen die Ausreisser für einmal durch. Einzig Klaas Lodewyck (Be) fiel im Finale noch zurück.
Isaitschew erobert das Bergpreistrikot
Am Ziel setzte sich nicht der als stärkste Sprinter eingestufte Daniel Oss (It) durch, sondern der russische Aussenseiter. Wladimir Isaitschew erwies sich als Mann des Tages. Denn er löste auch Frank Schleck (Lux) an der Spitze der Bergpreiswertung ab. Der Russe gewann vier der sechs Bergpreise und vereitelte im Finish immer wieder Fluchtversuche seiner Konkurrenten.
Allgemein war erwartet worden, dass es in Gansingen wie in den zwei Tagen davor in Aarberg und Trimbach zu einer Sprint-Entscheidung des kompletten Feldes kommen würde. Doch weil im Gesamtklassement keiner der ausgerissenen Fahrer eine Bedrohung darstellte, liess Movistar, die Equipe von Leader Rui Costa, die Flüchtlinge gewähren. Das Feld kam letztlich mit über elf Minuten Rückstand ins Ziel, obwohl die Ausreisser auf den letzten Kilometern taktiert hatten und mehrmals beinahe stillgestanden waren.Si