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Als Kunstsammler lernten Hedy und Arthur Hahnloser-Bühler viele Künstler kennen. Aus diesen Begegnungen entwickelten sich enge Freundschaften zu Félix Vallotton, Henri Manguin und Pierre Bonnard. Hahnlosers engagierten sich für die künstlerischen Anliegen ihrer Malerfreunde, die massgeblich zu den beiden sich nahe stehenden Kreisen der 'Nabis' und der 'Fauves' zählten. Sie sammelten auch Bilder von deren Freunden und erwarben zusätzlich Werke von Cézanne, van Gogh, Monticelli, Renoir und Redon, die von ihren Malerfreunden als Vorbilder bewundert wurden.
Die diesjährige Präsentation bietet einen besonderen Einblick in die Sammlung Hahnloser Winterthur. Die Zusammenstellung der Werke konzentriert sich auf die verschiedenen Künstlerbeziehungen und gibt Einblick in künstlerische Verwandtschaften. Angefangen mit den Schweizer Künstlern Ferdinand Hodler und Giovanni Giacometti, gefolgt von der Gegenüberstellung von Cézanne, van Gogh und Monticelli, über Renoir und Vallotton hin zu den 'Nabis'-Künstlern - Bonnard, Vuillard und Roussel - bis zu Vertretern der Gruppe der 'Fauves' - Matisse, Marquet, Manguin - und schliesslich Georges Rouault.
Die private Atmosphäre der Villa Flora erleichtert es, mit den Bildern in ein Zwiegespräch zu treten. Das Erlebnis erweitert sich, wenn die Kunstinteressierten im Augenblick verweilen und sich vorstellen, wie die Künstler in der 'Flora' ein- und ausgingen.
Die Villa wird ab Herbst 2018 umfassend renoviert und erweitert, weshalb bis zur Wiedereröffnung 2022 keine Ausstellungen gezeigt werden können. Die Werke der → Hahnloser/Jaeggli Stiftung sind vorübergehend im Kunstmuseum Bern zu sehen.
Der Trägerverein Flora organisiert Veranstaltungen, begleitet die Renovationsphase und wird die Aktivitäten der Villa Flora vor und nach der Wiedereröffnung ideell und finanziell tatkräftig unterstützen. Helfen Sie mit, werden Sie Mitglied.