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Niemand soll lügen müssen
Manche Beschuldigte legen falsche Geständnisse ab, damit sie aus der harten Untersuchungshaft entlassen werden. Das passt nicht zu einem Rechtsstaat.
«Die Zellen im Gefängnis Zürich sind zu klein», kritisiert die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter. Foto: PD
Seit 205 Tagen sitzt Peter C.* in einer acht Quadratmeter kleinen Zelle. Ein Kajütenbett, ein Klo, ein Waschbecken, ein Spiegel, ein Tisch, eine Lampe, ein Teekocher, ein Schrank mit wenigen Kleidern und ein TV, den er für einen Franken am Tag nutzen darf. Das Fenster liegt so weit oben, dass er durch die Gitterstäbe bloss den Himmel sieht.