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Der 31-jährige Waadtländer trainierte am Dienstagnachmittag während zwei Stunden und stellte danach fest: «Ich muss reagieren!».Wawrinka will die Saison mit einem Highlight beenden. Dazu bedarf es nach der Startniederlage gegen Kei Nishikori (2:6, 3:6) eines Erfolges gegen den Weltranglistensiebenten Marin Cilic.
Vor einem Jahr war Wawrinka in London fähig, auf die 3:6, 2:6-Niederlage gegen Nadal zu reagieren und die nächsten beiden Gruppenspiele zu gewinnen. Diesmal präsentiert sich die Situation komplizierter. Zum einen scheint Wawrinka nicht hundertprozentig fit; das linke Knie bereitete ihm zuletzt Probleme. Ausserdem sind die nächsten Gegner, Marin Cilic und Andy Murray, markant besser in Form als vor einem Jahr David Ferrer und Murray.
«Ich weiss, dass da noch Raum ist unter dem Gaspedal», so Wawrinka. Aber erst muss er das Gaspedal finden.
Marin Cilic wird ihm das Beschleunigen nicht einfach machen. Der Kroate triumphierte vor drei Wochen in Basel, erreichte in Paris-Bercy die Halbfinals und hat nach dem Masters mit dem Davis-Cup-Final gegen Argentinien noch ein weiteres grosses Ziel vor Augen. Für Wawrinka spricht jedoch die Statistik: Von zwölf Partien gegen Cilic verlor er nur zwei und keine mehr seit dem Australian Open 2010. Vor zwei Jahren qualifizierte sich Wawrinka mit einem 6.3, 4:6, 6:3 über Cilic am Masters für die Halbfinals.