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PMMI – Juli 2018
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Dieter Haas
Die Market-Making-Qualitäten veränderten sich bis Mitte Juni nur wenig. Während sie sich bei den Hebelprodukten etwas verbesserten, gaben sie bei den Anlageprodukten leicht nach.
Der PMMI sollte als Instrument für einen groben Überblick der Market- Making-Qualität verstanden werden. Hohe Werte sind keine Garanten dafür, dass in jeder Marktsituation jedes Produkt nach Wunsch gehandelt werden kann. Zwischen dem 22. Mai und dem 22. Juni veränderten sich die PMMI-Werte nur wenig, zudem blieben grössere Ausschläge (siehe Grafiken) aus. Die Bank Julius Bär glänzte bei den Hebelprodukten erneut mit dem höchsten PMMI Wert, während bei den Anlageprodukten die Zürcher Kantonalbank die Bank Julius Bär an der Spitze ablöste. Bei den Hebelprodukten lagen die eingetretenen Schwankungen im Rahmen des Normalen, dasselbe trifft auch für die Anlageprodukte zu, auch wenn deren Durchschnittswert sich seit der letzten Berichterstattung etwas abschwächte. Die UBS wurde vorsorglich aus der Grafik bei den Anlageprodukten herausgenommen, da deren Kursverlauf Fragen aufwirft, die eine genaue Abklärung erforderlich machen. Wir prüfen aktuell die Ursachen der im Vergleich zu den übrigen Emittenten auffällig hohen Schwankungen. Eine Wiederaufnahme der historischen Entwicklung erfolgt erst nach Abschluss der laufenden Untersuchung. Beim Prozentsatz Produkte mit asymmetrischer Kursstellung (siehe Tabelle) fällt nach wie vor nur BNP Paribas auf. Sie verzeichnet bei den Anlageprodukten einen unüblich hohen Wert von 41.63%, da viele Produkte ausverkauft sind, was dazu führt, dass nur noch Geldkurse gestellt werden.