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Bis zum Mittelalter durchstreifte der europäische Bison die Schweizer wie auch die meisten Wälder des europäischen Flachlands. Die expansive Landwirtschaft, Rinderzucht, Abholzung, der Bedarf an Fleisch, sowie die Kriege in Europa brachten diese Gattung an den Rand der Ausrottung. In den zwanziger Jahren gab es in zoologischen Tierparks nur noch 50 dieser Tiere.
Ein in den fünfziger Jahren in den Wäldern von Bialowieza (polnisch-weissrussisches Grenzgebiet) mit Erfolg durchgeführtes Zuchtprogramm führte zu einer grossen freilebenden Bisonherde von der mittlerweile kleinere Gruppen zum Zwecke einer Wiedereinführung getrennt wurden.
Der Mangel an grossen, angemessenen Wäldern für den europäischen Bison erlaubt es leider nicht weitere erfolgreiche Wiedereinführungsversuche mit neuen, vollkommen freilebenden Herden durchführen zu könnten. Eine Lösung ist die Kreation von geographisch ausreichend von einander entfernten Gehegen in denen neuen Kleinherden relativ eingeschränkt, aber doch frei leben können. Diese Gehege könnten, dadurch das Risiko, dass diese Tierart aufgrund von Krankheiten oder anderen lokalen Vorkommnissen vollkommen ausstirbt, extrem vermindern. Ein Artenschutz in Form von Kleinherden ist der beste Weg um das Überleben des europäischen Bisons zu sichern.
Until the Middle-age, the European bison roamed the Swiss forests and most of the lowland European forests. The repeated blows of agriculture, cattle grazing, deforestation and wars have pushed the species to the brink of extinction. By the 1920's, only 50 individuals survived in zoological parks.
A successful breeding program conducted in the primary forest of Bialowieza (Poland-Belarus) in the 1950s has led to the re-establishment of a large free herd from which little populations were created by reintroductions.
The lack of large adequate forests for the European bison hinders the successful reintroductions efforts that could create new independent populations. By doing so, the risk of seeing the species disappear because of a disease or any other local accident is strongly reduced. These "conservation cells" are the best way to secure the future of the European bison.