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Hintergrund ist, dass innerhalb der Eidgenossenschaft nur Airlines mit Sitz in der Schweiz fliegen dürfen. Auch die Betriebsgenehmigung und das AOC müssen von der Eidgenossenschaft ausgestellt werden. Unter besonderen Umständen kann das Bundesamt für Zivilluftfahrt eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Dies kann dann der Fall sein, wenn kein schweizerischer Carrier über geeignetes Fluggerät verfügt. In der Vergangenheit wurden derartige Ausnahmebewilligungen jeweils befristet für die Swiss-Wetleases, die an Austrian Airlines und Adria Airways vergeben wurden, erteilt.
Ein entsprechender Antrag auf Durchführung von Inlandsflügen wurde seitens des Bundesamts für Zivilluftfahrt untersagt, berichtet Aerotelegraph.com weiters. Bei Private Wings reagierte man verwundert, denn man hoffte auf die Ausnahmebewilligung, da sich bislang kein schweizerischer Carrier für die beiden Routen ab Lugano interessiert hat. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass sich Zürich und Genf mit Dornier 328, von denen man acht Exemplare betreibt, profitabel bedienen lassen. Doch daraus wird nun nichts. In der Schweiz ist generell auch eine politische Stimmung zu verspüren, die sich klar gegen Inlandsflüge und deutlich für eine Stärkung der SBB ausspricht. Swiss führt die Route Lugano-Zürich seit der Pleite von Adria Airways in Kooperation mit den Schweizerischen Bundesbahnen auf der Schiene durch.