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Universität Basel, Forum eikones, Rheinsprung 11, 4051 Basel
1. Forum Künste, Medien, Philosophie
Freitag, 12. April, Eikones Forum, Rheinsprung 11
18:15-19:45 Keynote Rosa Menkman: Beyond Resolution
Imagine you could obtain an 'impossible' image of any object or phenomenon that you think is important, with no limits on spatial, temporal, energy, signal/noise or cost resolutions. What image would you create? (the answer can be a hypothetical image of course!)
This was the question I asked every scientist I spoke to during my Arts at CERN/Collide Barcelona residency (2019-2020). The answers to the question gave me an incredibly rich and stimulating database of perspectives, not just on how resolutions play a vital role in our understanding and perception of the world, but also into the different understandings of impossibility. Some of these images would have never found their way to our eyes; they would have remained impossible, only to exist in hypothetical realms. In my talk I will take is deeper into the speculative realms of impossibility, but also tie it back in to my "Resolution Studies". Resolution studies involves theory about the setting of standards and the studies of compromised, other (speculative) possibilities.Resolution studies occupies a space connected to protocol, the interface effect, materiality, habit and genealogical media theory.
Rosa Menkman (geboren 1983) ist eine niederländische Kunsttheoretikerin, Kuratorin und bildende Künstlerin, die sich auf Glitch Art und Resolution Theory spezialisiert hat. Sie erforscht Videokompression, Feedback und Störungen und nutzt ihre Forschung künstlerisch.
Menkmans The Collapse of PAL (2011), in dem sie das Ende von PAL (Phase Alternating Line) - einer analogen Videoprogrammstruktur - würdigt, ist die digitale Version einer audiovisuellen Live-Performance, die zuerst im nationalen dänischen Fernsehen aufgeführt und anschließend unter anderem bei der Transmediale (Deutschland) und beim Nova Festival (Brasilien) realisiert wurde. Zudem trat sie mit mehreren kunsttheoretischen Publikation hervor wie z.B. Glitch Moment/um (2011), Beyond Resultion (2020) oder IM/POSSIBLE IMAGES READER (2022).
Menkman hat mehrere internationale Ausstellungen mit Arbeiten anderer Künstler kuratiert. Im Jahr 2019 gewann Menkman den Collide International Barcelona Award des CERN.
Von 2018 bis 2020 war Menkman Vertretungsprofessor für Neue Medien & Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Im Jahr 2023 leitete Menkman ein Resolution Research Lab an der HEAD Geneve.
Anschliessend Apéro geliefert vom Restaurant du Coeur
Samstag, 13. April, den Tag durch
Workshop und Diskussion in Anwesenheit von Rosa Menkman.
Der Ruf nach Rechten und Pflichten, nach Schutz und Solidarität, nach Ressourcen oder Repression ist stets mit Verfahren der Sichtbarmachung verbunden. Politische und soziale Handlungsmacht wird damit immer auch zu einer Frage der Ästhetik. Strategien der Sichtbarmachung lassen sich dort besonders gut beobachten, wo hegemoniale Strukturen herausgefordert werden. Neben den Wissenschaften gelten auch die Künste und ihre Institutionen als privilegierte Schauplätze der Sichtbarmachung. Spätestens seit Gustave Courbet im 19. Jh., prononcierter jedoch im 20. Jh. verschreiben sich Kunstschaffende der Sichtbarmachung mitunter auch aktiver Bekämpfung sozialer Missstände. Eine Ästhetik und Politik der Sichtbarmachung muss auch immer nach dem Recht auf Unsichtbarkeit fragen, nach dem produktiven Potential von anästhetischen Feldern und nach ihren eigenen blinden Flecken.
Das Forum Künste, Medien, Philosophie möchte der Wechselwirkung zwischen der Sphäre des Ästhetischen und des Politischen interdisziplinär und mittels exemplarischer Schlaglichter in die unterschiedlichsten historischen Konstellationen und deren spezifischen materiellen sowie medialen Voraussetzungen nachgehen. Gibt es etwa wiederkehrende Muster oder dominieren gewisse ästhetische Strategien und Mittel? Kann ggf. von einer Kontinuität gesprochen werden? Wie beeinflusst die politische Situation bestimmte ästhetische Verfahren und umgekehrt? Und nicht zuletzt: Wie steht es um die soziale Transformation?
Die niederländische Kunsttheoretikerin, Kuratorin und Glitch-Künstlerin Rosa Menkman wird am Freitagabend eine einleitende Keynote halten und am Samstag werden verschiedene Forscher*innen des Departements Künste, Medien, Philosophie ihre Fallbeispiele präsentieren und zur Diskussion stellen.
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