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Trump landete am Montagmittag (Ortszeit) gemeinsam mit seiner Frau Melania zu einem Kurzbesuch im US-Bundesstaat Florida. In einem Helikopter überflog er anschliessend das Gebiet rund um den Ort Mexico Beach, an dem der Wirbelsturm in der vergangenen Woche als erstes auf die Küste getroffen war und schwerste Schäden angerichtet hatte.
US-Präsident Donald Trump reagierte schockiert auf die Zerstörung durch Hurrikan "Michael". Es sei unglaublich, mit eigenen Augen zu sehen, was der Sturm angerichtet habe, sagte Trump am Montag bei dem Besuch im US-Bundesstaat Florida. "Ich habe Bilder gesehen, aber es ist schwer zu glauben", sagte der US-Präsident. Wenn man nun im Flugzeug über das Gebiet fliege und die völlige Zerstörung sehe, sei das etwas anderes. "Das ist sehr hart."
In dem kleinen Ort Lynn Haven in Florida sprachen Trump und die First Lady mit Hurrikan-Opfern und halfen bei der Verteilung von Wasser. Später reisten sie in den benachbarten Bundesstaat Georgia weiter, wo der Sturm ebenfalls gewütet hatte.
Trump dankte Rettungskräften und Katastrophenschützern für ihren Einsatz. Auch Energieversorger hätten Unglaubliches geleistet, indem sie unermüdlich beschädigte Stromleitungen repariert hätten, sagte er. Viele Menschen hätten durch den Hurrikan ihr Zuhause verloren. Das Wichtigste sei nun, dass die Menschen in Sicherheit seien und ausreichend mit Essen und Wasser versorgt würden.
Hurrikan "Michael" hatte in der vergangenen Woche grosse Schäden in Florida und weiteren Staaten entlang der Südostküste der USA angerichtet: in Georgia, South Carolina, North Carolina und Virginia. Einzelne Ortschaften wurden grossflächig zerstört, Häuser stürzten ein, Bäume knickten reihenweise um. Zeitweise waren Hunderttausende Menschen ohne Strom. Nach US-Medienberichten kamen mindestens 18 Menschen durch den Sturm und seine Folgen ums Leben.
(SDA)