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Matthias Kyburz verteidigte den Titel im K.o.-Sprint erfolgreich, bei den Frauen holten Elena Howald-Roos und Natalia Gemperle Silber respektive Bronze.
Kyburz, auch Weltmeister in dieser Disziplin, gewann in Vicenza sowohl die Qualifikation als auch alle Finalrunden. «Ich fühlte mich heute den ganzen Tag sehr gut» sagte der 33-jährige Aargauer. "Ich sah die schnellen Routen und war auch physisch bereit, um aktiv das Rennen zu kontrollieren.
Dank dem Sieg zog Kyburz in der Weltcup-Gesamtwertung noch am Norweger Kasper Harlem Fosser vorbei. Es ist für ihn der sechste Triumph im Gesamtweltcup. Kyburz hatte am Mittwoch schon im Sprint Gold geholt sowie Bronze mit der Staffel am Freitag. Er plant, dem Spitzen noch mindestens zwei Jahre treu zu bleiben.
Auch bei den Frauen setzte sich mit der Schwedin Tove Alexandersson die Topfavoritin durch. Sie distanzierte Howald-Roos um 3,5 Sekunden. Für die 32-jährige Tessinerin war es das letzte internationale Rennen der Karriere. «Ich lief heute befreit, setzte mir kein Rangziel», so Howald-Ross. Diese Leichtigkeit und Freude war wohl das Erfolgsrezept. Das war wirklich der perfekte Abschluss."
Die ebenfalls 32-jährige Gemperle, eine gebürtige Russin, verlor acht Sekunden auf Alexandersson, die nun wie Simone Niggli-Luder neunfache Gesamtweltcupsiegerin ist. Simona Aebersold, die im Halbfinal ausschied, beendete den Gesamtweltcup auf dem 3. Platz. Mit je zwei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen übertraf das Schweizer Team an der Sprint-EM das gesetzte Ziel von vier Podestplätzen.