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Dem Hamsterrad entfliehen – Die finanzielle Freiheit👨🏻💻💸
Die meisten wollen dem Hamsterrad entfliehen, so auch ich. Das Hamsterrad ist für mich per Definition eine Tätigkeit, die man immer und immer machen muss, obwohl man sie nicht machen möchte.
Für viele ist dies ein Nine-to-five-Job, den sie machen müssen, weil sie das Geld benötigen, um ihre Fixkosten etc. auszugleichen. Sie sind so gesehen in ihrem Job gefangen, weil sie diesen ausführen müssen, um Geld zu verdienen und haben wenig Spass daran und würden lieber etwas anderes machen.
Wie flüchtet man aus dem Hamsterrad?
Meine Grundeinstellung tendierte immer zum positivem Mindset, und aus diesem Grund habe ich mein Angestellten-Dasein durchgezogen, auch wenn ich es nicht wollte. Es braucht solche Momente, in denen man die Zähne zusammenbeißt, um anschließend Startkapital zu sammeln.
Dieses Geld wird zur Seite gelegt, um es als neuen Start zu verwenden. Ich war per Definition im Hamsterrad und bin mittlerweile seit mehr als einem Jahr aus diesem Hamsterrad raus.
Natürlich arbeite ich weiterhin an meinen Projekten, weil ich sonst kein Geld verdienen würde, doch das ist kein Hamsterrad, da ich nur noch die Dinge mache, die ich gerne mache. Ich genieße das, was ich mache.
Dies ist kein Hamsterrad mehr per Definition, sondern pure Leidenschaft und zu einem gewissen Grad auch finanzielle Freiheit.
Die Finanzielle Freiheit
Menschen suchen diese finanzielle Freiheit, um nur noch das machen zu müssen, was sie selber wollen. Zunächst muss man sich hinterfragen: Was macht man gerne? Was möchte man in Zukunft machen?
Was will man im Idealfall den Grossteil seines Lebens machen? Einen grossen Teil von seinem Leben arbeitet man. Da sollte man meiner Meinung nach, etwas machen, was man gerne meistert. Im Idealfall macht man dann damit Geld. So wird man relativ schnell finanziell frei.
Klar, muss man, um zur finanziellen Freiheit zu gelangen, hart arbeiten, Sachen machen, die man nicht so gerne macht, aber mit der Zeit könnte man diese Dinge outsourcen, sprich: jemanden bezahlen, der mir diese Arbeit abnimmt.
Ich zahle zwar Geld, aber mit der gewonnenen Zeit kann ich noch mehr Geld machen. Je mehr Geld reinkommt, desto mehr kann man die Dinge outsourcen, die einem nicht entsprechen.
Es gibt viele Möglichkeiten, um an die finanzielle Freiheit zu gelangen. Ob als Angestellten-Dasein oder Unternehmer-Dasein. Ein Hamsterrad sollte temporär sein. Ich denke, es gibt viele Menschen, die das Hamsterrad erleben und eine gewisse Zeit-Periode darin verbringen.
Das ist völlig normal, jedoch sollte man sich, in meinen Augen, zum Ziel setzen, dem Hamsterrad zu entfliehen. Ob es die finanzielle Freiheit ist oder etwas mit einer Leidenschaft zu tun hat, es sollte einen erfüllen und das ist für mich erstrebenswert. Glücklich sein ist das Höchste aller Dinge für mich.
Mir ist es wichtig, dass ich das machen kann, was mich erfüllt und dann im Umkehrschluss damit Geld verdienen kann. Mir liegt viel mehr an meinem Glück und Wohlbefinden, als dass ich viel Geld verdiene.
Zähne zusammenbeissen
Klar muss man, um das machen zu können, was man gerne macht, auch mal die Zähne zusammenbeissen und beispielsweise Startkapital sammeln. Wichtig für mich ist hierbei, einen Cash-Puffer aufzubauen. Das ist eine bestimmte Anzahl an Jahren, die ich entsprechend mit dem Geld leben könnte, auch wenn kein neues Geld reinkommen sollte.
Außerdem ist es manchmal für mich persönlich wichtig, ein gewisses Risiko einzugehen, um dann am Ende des Lebens nichts zu bereuen. Ich wünsche jedem, dass er in die erfüllende Situation gelangt, in der er das machen kann, was er gerne macht und im Idealfall gutes Geld damit verdienen kann.
PS: Fühlst Du dich im Hamsterrad?
- Credit Suisse die Enteignung der Aktionäre… - 21. März 2023
- 10 Finanz-Tipps, die ich gerne mit 20 Jahren gewusst hätte - 19. März 2023
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5 Responses
Hallo Thomas, vielen Dank für diesen interessanten und informativen Blogeintrag. Ich selbst habe mich mit der Thematik beschäftigt und finde, dass der Eintrag es auf den Punkt gebracht hat. Liebe Grüße!
Danke Thomas für deine motivierenden Texte. Deine Themen sind für mich sehr lehrreich.
Ja ich befinde mich auch in einem persönlichen Hamsterrad. Das Geld was reinkommt wird verbraucht für Familie und Haus. Einen Teil ist sicher auch sparen für später, jedoch ziehe ich diese Sparbeiträge Anfang des Monats automatisch ab damit nur noch Geld da ist zum Leben und ev. Bonusausgaben.
Da ich nebenbei am Aufbau für eine Selbstständigkeit bin, ist auch der Faktor Zeit Mangelware. Wird glaubs Zeit dass ich ein paar Sachen outsource……… 😉
Hi,
darf ich mal eine vorsichtige Frage stellen?:
Dein netterweise transparentes Depot startete – glaube ich – in 2015?
Im aktuellen Depot
https://www.sparkojote.ch/depot/
ist die Rendite dann also negativ seit Beginn?
Bedeutet dies dann nicht eigentlich, dass Dein Investieren eher nicht erfolgreich ist?
Wenn dies so wäre, glaube ich, dass Dein Fehler darin liegt avctive stock picking zu betreiben und es gibt ja recht viele Studien, die zeigen, dass dies nicht funktioniert, sogar Warren B hat den SP500 in den letzten 10 Jahren nicht übertroffen.
Solltest Du den Lesern dann nicht eher passive ETFs empfehlen? Ich nehme an, einige folgen eben Deinen Investments?
Hier ist ein Chart was Investieren in passive Aktien-ETFs (VT: global, VOO: SP500) seit Januar 2015 gebracht hätte:
https://api.wsj.net/api/kaavio/charts/big.chart?nosettings=1&symb=vt&uf=0&type=2&size=4&sid=3264487&style=330&freq=1&entitlementtoken=0c33378313484ba9b46b8e24ded87dd6&startdate=2/1/2015&enddate=12/31/2065&rand=1942397938&compidx=aaaaa%3a0&comp=voo&ma=0&maval=9&lf=1&lf2=0&lf3=0&height=635&width=1045&mocktick=1
glg
FrankieS
Hey Frankie,
Zieh dir mal folgendes Video rein: https://youtu.be/HMVNjwh0fSU
Das beantwortet eigentlich deine Frage komplett.
Meine Rendite ist insgesamt nicht negativ. Während des Corona-Crashs war dies kurzzeitig aber der Fall wie bei vielen auch die Stockpicking betreiben.
Ich hab das Thema schon sehr oft immer wieder mal bearbeitet auf dem Blog und besonders auf YouTube.
Kurzfassungn: Ich investiere in Einzelaktien nicht wegen der Renditeerwartung das ich den Markt schlage. Sondern das ich Spass habe.
Das verlinkte Video verdeutlicht meine Stellung die ich einnehme ganz gut.
Gruss
Thomas
tiptop