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Zwischen 2014 und 2018 sind die ersten sechs Erdbeobachtungssatelliten des Europäischen Copernicus Programms in Betrieb genommen worden. Diese unvergleichbare Satellitenflotte sammelt jeden Tag 12 Terabyte Daten, was für die Nutzer neue Möglichkeiten und Herausforderungen bedeutet. Um die Vervielfältigung und Übermittlung der speicherintensiven Rohdaten einzuschränken, bieten mehrere Data and Information Access Services (DIAS) virtuelle Arbeitsumgebungen mit direktem Datenzugriff und angemessenen Rechenleistungen an.
Mit dem DIAS von EUMETSAT, ECMWF und Mercator Océan sind wir in der Lage auf Sentinel-2 und Sentinel-3 Daten zuzugreifen, sie mit verschiedenen Algorithmen zu prozessieren und an Endnutzer zu verteilen. Dies erlaubt beispielsweise den zeitnahen Einsatz bei der Planung von Feldmessungen, oder die gezielte Abfrage von Daten im Zusammenhang mit historischen Ereignissen oder Referenzdaten. Die dabei verwendete Software ist in Python implementiert und wird in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Gruppe Remote Sensing of Water Systems für zusätzliche Anwendungen weiterentwickelt.