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Ein Rettungshelikopter und ein Leichtflugzeug mit einem Fluglehrer und einem Pilot an Bord sind sich im Herbst 2018 über dem Flugplatz Interlaken auf rund hundert Meter gefährlich nahe gekommen. Zu Schaden kam niemand.
Fluglehrer und Pilot waren von Reichenbach aus in einem einmotorigen Leichtflugzeug zu einem Jahreskontrollflug unterwegs, wie aus einem am Montag veröffentlichten summarischen Bericht der Schweizerischen Untersuchungsstelle (Sust) hervorgeht.
Die beiden wollten unter anderem eine Notlandung auf dem Flugplatz Interlaken im Falle eines Triebwerksausfalls üben. Gleichzeitig startete von dort aus ein Rettungshelikopter.
Das Üben von Notlandungen ist gemäss Sust üblicher Bestandteil eines Jahreskontrollflugs. Allerdings hatte das Leichtflugzeug die Frequenz der angrenzenden Kontrollzone des Flugplatzes Meiringen eingeschaltet, was die Sust in ihrem Bericht als nicht sinnvoll beschreibt. Weiter geht die Sust davon aus, dass beim Leichtflugzeug das Kollisionswarngerät nicht eingeschaltet war.
Die Motorfluggruppe, der das Leichtflugzeug gehört, hat inzwischen das Einschalten des Kollisionswarngeräts sowie der Landelichter in die Prüflisten aufgenommen und anlässlich des jährlichen Auffrischungskurses geschult. (sda)