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Malaria ist eine Krankheit, die ein hohes Fieber sowie einen lebensbedrohlichen Zustand auslösen kann. Zur Abklärung werden Blutproben untersucht, die besonders beim Transport, zur besseren Haltbarkeit in einem Blutkühlschrank aufbewahrt werden. Der Erreger wird ausschließlich durch Stechmücken übertragen. Zunächst befällt er die Leberzellen, entwickelt und vermehrt sich dort und gelangt anschließend in die Blutbahn. Hier befällt er die roten Blutkörperchen, dringt in diese ein und vermehrt sich dort weiter. Wenn die Zahl der Erreger in den Blutplättchen eine kritische Größe erreicht hat, platzt die Zelle auf, stirbt dabei ab und setzt die Erreger in der Blutbahn frei. Durch den akuten, nach einer gewissen Anlaufphase starken Verlust an roten Blutkörperchen, kommt es im Körper zu heftigen Abwehrreaktionen. Die Symptome sind Schüttelfrost, Fieber bis 42°C, Kaltschweissigkeit, lebensbedrohliche Bewusstseinsstörungen und in schweren Fällen auch zu Blutarmut. In speziellen Fällen können auch die Nieren stark in Mitleidenschaft gezogen werden, wodurch vermehrt Wasser in den Gliedmaßen eingelagert wird. Es gibt hauptsächlich drei Erreger, die sich vom Krankheitsverlauf etwas unterscheiden. Deren medizinischen Bezeichnungen sind Malaria tropica, Malaria tertiana und Malaria quartana. Die beiden ersten Formen haben eine Inkubationszeit von etwa 12 bis 14 Tagen, bei der Malaria quartana ist die Inkubationszeit mit 16 bis 50 Tagen deutlich länger. Bei Malaria tertiana und Malaria quartana verläuft das Fieber in der Regel in Schüben und kehrt nach zwei bis drei Fieberfreien Tagen immer wieder zurück.
Denguefieber ist eine Krankheit, die keine klaren, charakteristischen Symptome hat und meist ähnlich wie eine sehr schwere Grippe verläuft. In besonders schweren Fällen kann es allerdings zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Besonders wenn innere Blutungen auftreten und es durch ein sogenanntes „Hämorrhagisches Denguefieber“ zu einem „Dengue-Schock-Syndrom“ kommt, kann der Krankheitsverlauf tödlich sein. Denguefieber wird durch ein Virus ausgelöst, das, wie auch bei der Malaria, durch einen Mückenstich übertragen wird. Nach einer Infektion beträgt die Inkubationszeit 14 Tage. Danach treten die Symptome auf, die aber in vielen Fällen sehr unterschiedlich sein können, wodurch die Krankheit schwer zu diagnostizieren ist. In den meisten Fällen verläuft die Krankheit wie bei einer Grippe mit hohem Fieber, Schüttelfrost und starken Gliederschmerzen. Nach bis zu 7 Tagen klingt sie dann von alleine wieder ab und nur bei 2 – 4% der Fälle kommt es zu ernsthaften Komplikationen.