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In der laufenden Saison ist Gossau das Mass aller Dinge. Die Ostschweizer weisen nach dem Sieg gegen Thunersee (1569:1371) als einzige Mannschaft das Punktemaximum von 12 Punkten auf. Olten bezwang Thörishaus mit 1560:1555 Punkten und löst damit Thunersee von Rang zwei der Tabelle ab. Auf Rang drei befindet sich Nidwalden, das Glarnerland mit 1566:1550 bezwang. Tafers wies Dielsdorf mit 1561:1554 in die Schranken und festigt so mit Rang fünf und sechs Punkten die Teilnahme an der Finalrunde. Wer als sechste Mannschaft in den illustren Kreis der Finalteilnehmer vorstossen wird, wird in Runde sieben entschieden. Hier besitzt Dielsdorf mit vier Punkten vor Thörishaus mit zwei Punkten die aussichtsreichsten Karten.
Nationalliga B-Ost
Das Rennen um die begehrten Aufstiegsrundenplätze hat durch eher überraschende Resultate an Brisanz gewonnen. In der NL B-Ost behauptet Ebnat-Kappel trotz der Niederlage gegen Glarnerland (1534:1542 Punkte) weiterhin die Tabellenspitze. Uster bezog gegen Vaduz mit 1529:1541 Punkten eine Niederlage und rutscht damit auf Rang drei ab. Im Aufwind befindet sich Feld-Meilen, das mit 1549:1528 Punkten Cham-Ennetsee bezwang und neu mit dem Rundenhöchstresultat auf Zwischenrang zwei steht. Avry-sur-Matran besiegte Voluntaria Trun mit 1531:1530 Punkten äusserst knapp und schliesst mit ebenfalls acht Punkten zu Feld-Meilen und Uster auf Platz zwei, der zum Aufstieg berechtigt, auf. Brisant ist, dass in der Schlussrunde diese vier Mannschaften in Direktduellen die beiden definitiven Aufstiegsrundenplätze unter sich ausmachen (Ebnat-Kappel – Avry-sur-Matran und Feld-Meilen – Uster).
Nationalliga B-West
Nicht weniger spannend ist die Ausmarchung in NL B-West. Nach dem Sieg gegen Bulle mit 1542:1518 hat Zürich-Stadt als einzige Mannschaft 12 Punkte auf dem Konto und ist als erster Teilnehmer für die Aufstiegsrunde gesetzt. Das zweitplatzierte Uri besiegte Gais mit 1538:1517 Punkten, gleichbedeutend mit dem «Wackelsitz» zwei. Rechnerisch hat das drittplatzierte Vully-Broye mit acht Punkten noch Chancen, den begehrten Platz für die Aufstiegsrunde zu schaffen. Gegenüber Uri weist Vully 36 Totalpunkte mehr aus, was bei einem eventuellen Sieg in der Schlussrunde und gleichzeitigen Niederlage von Uri entscheidend sein kann und für die Romandie ein Zeichen setzen könnte.
Junioren
Hier behauptet Winistorf unangefochten seine Vormachtstellung auf Rang eins vor den punktgleichen Altendorf und Nidwalden. Vor Schlussrunde fünf stehen hier die Finalteilnehmer praktisch fest. Mit einem Rückstand von über 100 Totalpunkten besitzt Altendorf 2 noch eine rechnerische Chance auf einen begehrten Finalrundenplatz. (Urs Wenger)
In der sechsten Runde wurde das Punktemaximum von sechs Schützen erreicht. Freuen dürfen sich: Sandra Arnold, Uri Junioren 1; Larissa Vanoni, Vaduz; Jennifer Kocher, Genève; Sina Jeger, Olten; Chiara Leone, Thunersee; Sandro Greuter, Sargans.
Zu guter Letzt: Die herrschende Corona-Pandemiewelle kennt auch vor den Schützen keine Gnade: So wurden viele Vereine kurzfristig durch diverse Quarantänefälle geschwächt.