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Eine neue statistische Untersuchung aus China kommt zu dem Ergebnis, dass wärmere Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit die Ausbreitung des neuartigen Virus signifikant einschränken. Die Wissenschaftler haben insgesamt 100 chinesische Städte mit jeweils mehr als 40 bestätigten Coronafällen analysiert. Dabei zeigte sich, dass bereits ein Temperaturanstieg von einem Grad und eine Zunahme der Luftfeuchtigkeit um ein Prozent die Ansteckungsrate in der jeweiligen Stadt deutlich reduzierte. Dieses Ergebnis deckt sich mit den Beobachtungen über Grippeviren. Die Forscher glauben deshalb, dass mit Beginn des Sommers auf der Nordhalbkugel mit einer deutlich verminderten Ausbreitung von Covid-19 zu rechnen ist.
Die Erklärungen dazu sind einfach. Erstens halten sich bei warmem Wetter viel weniger Menschen in grossen Gruppen in geschlossenen Räumen auf. Zweitens helfen die Wärme und die UV-Strahlen der Sonne enorm gegen die Verbreitung von Viren. Viele Virenarten sind von einer Fettschicht umgeben, die nicht hitzebeständig ist. Bei niedrigen Temperaturen haben Viren eine viel höhere Stabilität, ähnlich wie Lebensmittel, die im Kühlschrank am längsten haltbar sind.