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Wegen der unökologischen Nutzung der Wasserkraft sei der nur in der Schweiz und in Frankreich vorkommende Fisch vom Aussterben bedroht, betont der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV).
Gerade noch 52 Exemplare des Roi du Doubs wurden 2012 gezählt. Seit Jahren werde der Bestand kleiner und kleiner. Für den SFV ist das «ein Drama, das von der Öffentlichkeit und der Politik kaum wahrgenommen wird».
Forderungen des Fischerei-Verbandes
Unökologische Nutzung der Wasserkraft, künstliche Schwellen im schweizerisch-französischen Grenzfluss Doubs und zu viele Nährstoffe im Wasser machten dem Roi du Doubs zu schaffen. 1999 sei die Situation für den Fisch als äusserst kritisch beurteilt und vom Bundesamt für Umwelt ein Schutzkonzept lanciert worden.
Um den für die Fischerei bedeutungslosen Fisch vor dem endgültigen Aussterben zu bewahren, fordert der Fischerei-Verband, dass die starken Wasserschwankungen im Fluss reduziert werden. Die Schwankungen sind für Jungfische tödlich und verhindern die natürliche Fortpflanzung des Roi du Doubs.
Kein König
Mit einem König hat der Name des Fisches übrigens nichts zu tun. Die Bezeichnung roi ist vielmehr vom französischen Adjektiv «roide» hergeleitet. Dieses bedeutet «steif» – der Fisch hat seinen Namen wegen seiner steifen Haltung bekommen. In der Volkskunde wird er auch als Glücksbringer oder Zauberer gehandelt.