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Martin Fuchs hat mit seinem Hengst Chaplin den mit 100 000 Franken dotierten Grand Prix des CSI Zürich gewonnen. Im zweiten Rang klassierte sich der Kolumbier Carlos Enrique Lopez Lizarazo mit Admara vor Paul Estermann auf Lord Pepsi. Die schnellste Runde im Stechen lieferte Christina Liebherr mit Eagle Eye, bei ihr fiel jedoch eine Stange an einem Oxer und sie klassierte sich im vierten Schlussrang.
Lediglich sechs Reiter schafften es ins Stechen, denn der Parcours bot einige Fehlerquellen. So fiel die schwarze Latte des Einsprungs der Zweierkombination bei 18 von 43 Reiterpaaren. Auch der erste Sprung des Kurses, ein bunter Oxer, wurde einigen Reitern zum Verhängnis. Die Schweizer zeigten aber starke Ritte und so schafften es drei von ihnen ins Stechen. Dieses wurde von Paul Estermann eröffnet. Er ritt eine gute Runde ohne Fehler in einer Zeit von 37.79 Sekunden. Diese Zeit war aber noch zu unterbieten, wie man bei der zweiten Starterin Christina Liebherr sah. Auf dem 13-jährigen Eagle Eye wählte sie eine etwas engere Linie als Estermann und konnte 35.95 Sekunden herausholen. Jedoch kam sie zu nahe an den Oxer, wodurch die Stange fiel. Als nächstes ritt Lopez ein. In der Zweierkombination musste seine Stute Admara ziemlich kämpfen, da die Distanz nicht ganz passte. Das Paar verliess den Parcours aber ohne Fehler mit 37.29 Sekunden. Es folgte ein weiterer schneller Reiter: Abdel Saïd aus Ägypten. Mit Hope startete er schnell, doch beim zweitletzten Hindernis fiel die Stange und er musste vier Fehler in einer Zeit von 36.24 Sekunden verbuchen. Dann kam der dritte Schweizer an den Start. Martin Fuchs und Chaplin ritten schwungvoll los, gingen dann aber vor dem zweitletzten Hindernis, einen Steilsprung, auf Sicherheit und wählten den weiteren Weg. Es lohnte sich, denn sie beendeten den Parcours mit der neuen Führung; fehlerfrei in einer Zeit von 36.69 Sekunden. Martin Fuchs freute sich sehr über den Sieg. «Seit Dezember sage ich, dass ich diese Prüfung mit Chaplin gewinnen will.» Noch eine Starterin blieb übrig, nämlich Pénélope Leprevost (FRA). Sie war mit Vagabond de la Pomme schnell unterwegs und es schien als würde sie Fuchs Zeit unterbieten. Am letzten Hindernis fiel aber noch eine Stange und sie klassierte sich im sechsten Rang. «Ich dachte nicht, dass Pénélope schneller ist als ich und musste zittern. Doch es hat gereicht und darüber freue ich mich sehr», so Fuchs.
Ebenfalls ins Geld ritt Pius Schwizer auf Future. Nach einem Stangenfehler drückte er auf das Gas und klassierte sich mit dem schnellsten Vierpunkteritt im Normalparcours im achten Rang. Auch Romain Duguet und Twentytwo des Biches konnten mit einem Fehler noch den guten neunten Rang erobern.
Die Strässchen und Wege um den Turnierplatz auf dem Maimarkt in Mannheim tragen die Namen von verstorbenen deutschen Spitzenreitern: Josef Neckermann, Hermann Schridde, Hartwig Steenken, Fritz Ligges...
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