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Neben Texten über Corona finden sich auch Bilder, die falsch respektive gefälscht sind oder zum Typ «Deepfake» gehören. Bilder eignen sich übrigens besser als die Sprache, um Gefühle zu wecken oder zu verstärken. Emotionalität ist ein zentrales Element von Fake News.
Das Foto links soll ein Spital in Wuhan zeigen, das innerhalb von 16 Stunden zur Behandlung von am Coronovirus Erkrankten aufgebaut worden sei. Das Bild wurde in einem falschen Kontext publiziert: In Tat und Wahrheit handelt es sich um einen Bildausschnitt aus einer Werbeseite für temporäre Bauten. (Quelle: AFP Fact Check)
Gefälschte und aus dem Zusammenhang gerissene Fotos mit Särgen oder verunstalteten Gesichtern (angeblich als die Folge des Tragens von Schutzmasken) zielen darauf ab, die Bevölkerung zu verängstigen respektive abzuschrecken.
Ein aus dem Zusammenhang gerissenes Foto (Bild unten), das eine Reporterin im Schutzanzug und einen Kameramann in normaler Kleidung zeigt, soll gemäss Kommentaren in Social Media demonstrieren, wie die Medien Angst und Panik verbreiten. In Tat und Wahrheit handelt es sich um ein Bild, das die Reporterin Ghinwayatim während den Dreharbeiten in einer Fabrik zeigt, in welcher Schutzanzüge für Personen herstellt, die sich mit Corona-Patienten befassen. (Mimikama, 20. August 2020)
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