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Überraschung bei den Umbauarbeiten
Bei Aushubarbeiten für den neuen gedeckten Autoabstellplatz und das Holzlager für das Ofenhaus an der Ostfassade der Pfrundscheune kam ein Sodbrunnen zum Vorschein.
Als Sod oder Sodbrunnen wird ein gegrabener Schachtbrunnen bezeichnet, dessen meist runder Brunnenschacht bis zum Grundwasserspiegel abgeteuft und meist mit trocken geschichteten Bruchsteinen ausgekleidet ist.
(Quelle: Wikipedia)
Der entdeckte Sodbrunnen weist einen Durchmesser von 1.00m und eine Tiefe von 7.50m auf, er ist absolut trocken.
Das Substantiv Sod m. (Pl. Söde) ist mit altenglisch sctö. m. 'Loch, Grube, Quelle', altfriesisch säth, säd m. 'Brunnen' und mittelniederdeutsch söd(t) m. 'Quelle, Brunnen, -schacht' verwandt.
Es handelt sich um eine Substantivierung zum Verb sieden, bedeutet also 'Stelle, wo das Quellwasser aufwallt'. Ableitungen sind Pumpsod für einen Brunnen mit einer Pumpe, Sodeimer für Brunneneimer, Sodwasser für Brunnenwasser.
Als Eigenname ist das Wort kaum mehr gebräuchlich, jedoch ist es noch ein häufiges Element in Flurnamen. Beispiele für solche Flurnamen sind Sod, Sodacher, Sodhüsli (Twann-Tüscherz).
(Quelle: Wikipedia)
Der Sodbrunnen soll erhalten und mit einem Stahldeckel abgedeckt werden.
Der Plan zeigt die genaue Lage und die Tiefe des Sodbrunnens, einige Bilder geben Einblick in den Brunnen.