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Auch wenn solche Massnahmen in Gemeinden ausserhalb des Stadtzentrums logisch erscheinen würden, wie beispielsweise in Mont-sur-Lausanne, so habe die Plakatwerbung in stark verdichteten Zonen ihren Platz, sagte der Chef von Neo Advertising. In den letzten Jahren seien bereits viele Werbeplakatflächen abgebaut worden. Nach seinen Berechnungen gibt es gegenwärtig in Genf 2,3 Plakatflächen pro 1000 Einwohner, während es in Zürich 3,6, in Bern 5, in Basel 5,1 und in Lausanne 5,2 sind.
In Genf mache die Plakatwerbung etwa 15 Prozent des Umsatzes von Neo Advertising aus. Konkret werden von den 3670 in der Stadt Genf verwalteten Plakatflächen 462 ausschliesslich kommerziell und 1017 hybrid genutzt, d.h. sowohl kommerziell als auch politisch und kulturell.
In der Schweiz wie auch anderswo in der Welt, wie etwa in den USA, erlebe die Aussenwerbung ein Comeback, sagte Vaglio-Giors weiter. Viele enttäuschte Werbetreibende würden heute von der digitalen Reklame zu traditioneller Werbung zurückkehren. Das sei auch auf Datenschutzbestimmungen zurückzuführen. Wie auch immer die Genfer Stimmenden am Sonntag entscheiden würden, die Branche habe noch Zukunft, zeigte sich der Neo-Chef überzeugt.
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(AWP)