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Bei tiefen Aussentemperaturen kann es während der Heizperiode zu Kondensatbildung kommen. Dies ist ein häufig festgestelltes Problem bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Zunächst muss man jedoch verstehen, wo und warum sich Kondenswasser bildet:Grundsätzlich gilt, je höher die Lufttemperatur im Raum, desto mehr Wasserdampf kann die Luft aufnehmen, bevor dieser sich als Kondensat ausscheidet.
Grosse Temperaturunterschiede zwischen Technikraum und Aussenbereich, sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum begünstigen die Entstehung von Kondensat, welches sich auf den kalten Oberflächen im Raum niederschlägt.
Die häufigsten Ursachen sind:
Zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum entsteht, wenn:
Im Raum Wäsche getrocknet wird.
Wasser vom Kondensatablauf der Wärmepumpe in den Raum austritt.
Wenn eine zu geringe Luftzirkulation (Umwälzung / Luftwechsel) stattfindet.
Wärmebrücken: Wenn der ausblasseitige Kanal der Wärmepumpe in einen Lichtschacht geführt wird, welcher fassadenseitig nicht isoliert ist. Die kalte Luft setzt sich im Lichtschacht ab und kühlt das Mauerwerk zum Bereich des Technikraums aus.
Kondensatablauf der Wärmepumpe verstopft / nicht korrekt installiert: Bildet sich eine Lache am Boden, ist oftmals der Kondensatablauf der Wärmepumpe das Problem. Es gilt zu prüfen, ob dieser eventuell verstopft ist. Ausserdem sollte sichergestellt werden, dass dieser mit einem Gefälle weg vom Gerät geführt und siphoniert ist.
Kondensat-Pumpe richtig dimensioniert: Bei einem Abtauvorgang der Wärmepumpe werden in kürzester Zeit bis zu
6 Liter Wasser abgeführt. Die Kondensat-Pumpe muss diese Menge an Wasser fördern können. Ausserdem sollte das Auffanggefäss der Pumpe ebenso ausreichend gross dimensioniert sein.