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Aufklärung der Quellen und Dynamiken der Luftverschmutzung in Innenräumen und urbanen Umgebungen in Fairbanks, Alaska
Die Luftverschmutzung im Winter stellt für Innenbereiche, städtische Gebiete und für Gebiete, die von industriellen Aktivitäten in der Arktis und subarktischen Regionen betroffen sind, ein ernstes Problem dar. Ursache dieser Verschmutzung sind lokale Emissionen, gepaart mit einer schlechten Zerstreuung aufgrund starker Temperaturinversionen. Welche genauen physikalischen und chemischen Prozesse allerdings diese Verschmutzung verursachen, ist noch nicht genau geklärt. Im Fall von Fairbanks, Alaska, überschreitet die Feinstaubkonzentration (PM2.5) die gesundheitlichen Grenzwerte, so dass Massnahmen zur Entschärfung dieses Problems ergriffen werden müssen.
Der Feinstaub stammt aus einer Mischung von Quellen im Freien und in Innenräumen. Frühere Studien in Fairbanks haben gezeigt, dass die Holzverbrennung die grösste Einzelquelle ist, aber auch andere Quellen tragen zur Belastung bei. Um bei dieser Problematik Fortschritte zu erzielen, sind Forschungsarbeiten über die Zuordnung der Quellen und ein besseres Verständnis der chemischen Prozesse von Verschmutzung bei Kälte und Dunkelheit erforderlich. Ein Dutzend Forschende aus der ganzen Welt beteiligt sich an der ALPACA-Studie, die im Rahmen der internationalen PACES-Initiative und in Abstimmung mit dem Pan Eurasian Experiment (PEEX) durchgeführt wird. ALPACA untersucht die Emissionen sowie die chemischen und meteorologischen Einflüsse auf die Luftverschmutzung in Fairbanks, sowohl in Innenräumen als auch im Freien.
HOBEL ist an Experimenten in Innenräumen beteiligt, bei denen die Forschenden den Einfluss von Pellet-Öfen, Luftfiltern und Kochaktivitäten auf die Partikelemissionen und ihre Transformation in der Innenraumluft untersuchen werden. Neben Messungen, Modellierungen, Laboruntersuchungen und Studien zu gesundheitlichen Auswirkungen ist auch eine Öffentlichkeitsarbeit geplant. ALPACA strebt ein besseres mechanistisches Verständnis des Verschmutzungsverhaltens unter nordischen Bedingungen, ein besseres Verständnis seitens der Öffentlichkeit für das Problem sowie fundiertere Strategien zur Verringerung der Verschmutzung an.