Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03431.jsonl.gz/1468

Wer heute von "Fluor" oder "Fluorid" hört, denkt spontan an Zahnmedizin, an Karies oder die verschiedenen von der Zahnmedizin empfohlenen Möglichkeiten der Fluoridanwendung um diesem Übel vorzubeugen. Fluorid soll als Bestandteil des Minerals "Apatit" für die Härte von Knochen und Zähnen verantwortlich sein. "Gewöhnliche" Mineralstoffe in Knochen und Zähnen sind in der Regel kein Stoff für einen Thriller, die Neigung sich mit dieser Materie auseinanderzusetzen ist demnach im Allgemeinen gering.
Von Giftwirkungen der Fluorverbindungen sind neben den Verbrauchern vor allem
die Arbeiter in der entsprechenden chemischen Industrie betroffen, die diese
Materialien herstellen und/oder verarbeiten. Schon 1932
gaben Fluorid-Schädigungen Anlass zu Forderungen nach
Entschädigung als Berufskrankheit.