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Erste Asyl Suchende treffen in Bauma ein
Suchende betrieben, wofür der Gemeinderat befristete baurechtliche Ausnahmebewilligungen erteilte. Unter Abwägung aller Aspekte sprach sich der Gemeinderat im Herbst 2012 gegen die Fortführung des Durchgangszentrums aus. Als Folge davon muss jetzt die Gemeinde Bauma Asyl Suchende aufnehmen und betreuen. Der Gemeinderat hat die Firma ORS Service AG mit dieser Aufgabe betraut. Am 6. November 2014 treffen die ersten neun Asyl Suchenden in der Gemeinde ein; weitere folgen im kommenden Jahr.
Aufgrund dessen ist die Gemeinde Bauma verpflichtet, ab 1. November 2014 selber Asyl Suchende aufzunehmen und zu betreuen. Nach dem aktuellen Verteilschlüssel des Kantons werden Bauma 21 Asyl Suchende zugewiesen. Am 6. November 2014 trifft eine 9-köpfige Familie ein, die in einer Wohnung in Saland untergebracht wird. Weitere Plätze sollen bis im Februar 2015 in Bauma geschaffen werden; die kantonalen Stellen haben sich bereit erklärt, mit der Zuweisung so lange zuzuwarten.
Betreut werden die Asyl Suchenden in der Gemeinde von der ORS Service AG, Zürich, welche im Auftrag des Kantons Zürich bereits das Durchgangszentrum in Bauma betreut hat. Das Unternehmen betreut täglich über 4'500 Asyl Suchende und beschäftigt dazu knapp 450 Mitarbeitende; davon über 90% in der Betreuung. Der Auftrag an die Firma ORS ist für die Gemeinde nicht mit Kosten verbunden; Kosten verursacht allein die Vorbereitung und Einrichtung der Unterkünfte.