Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03515.jsonl.gz/206

Zuvor hatte man schon zwei von vier Heimspiele verloren und in der AFG-Arena nur einmal gesiegt. In den letzten Tagen hatte die Klubführung dem Trainer trotzdem öffentlich den Rücken gestärkt. Nun geht Saibene von sich aus.
"Das ist im Moment die beste Lösung für den Verein und die Mannschaft", sagte Saibene am Dienstag. "Es braucht einen neuen Trainer mit neuen Inputs. Das Bauchgefühl sagte mir, dass es nach viereinhalb Jahren der richtige Moment ist."
Saibene war im März 2011 als Nachfolger von Uli Forte zu St. Gallen gekommen. Im ersten halben Jahr konnte er die Ostschweizer nicht mehr vor dem Abstieg in die Challenge League retten. Schon in der folgenden Saison aber schaffte er den Wiederaufstieg.
Darauf führte er den FCSG 2013 auf Platz 3 und danach sogar in die Gruppenphase der Europa League. Danach aber sackte sein Team etwas ab. In den letzten beiden Saisons resultierten die Ränge 7 und 6, wobei St. Gallen vor allem in der Rückrunde jeweils weit unter den Erwartungen blieb.
"Aber wir haben nie etwas mit dem Abstieg zu tun gehabt. Das ist nicht selbstverständlich", so Saibene. Man gehe im guten Verhältnis auseinander. "Wir bleiben Freunde. Ich hatte eine wunderschöne Zeit in St. Gallen."
Bis die Klubführung einen neuen Coach bestimmt hat, übernimmt Daniel Tarone, der bisherige Assistent von Saibene, das Traineramt ad interim.