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Der Schlaf dient sowohl der körperlichen als auch der geistigen Entspannung und Erholung. Daher ist ein gesundes Schlafverhalten für unsere physische und psychische Gesundheit ausserordentlich wichtig.
Ein erwachsener Mensch schläft etwa 6 bis 8 Stunden täglich, in denen er vier Schlafzyklen durchläuft. Diese Zyklen dauern insgesamt etwa 90 Minuten an. Danach wechseln sich der so genannte Delta-Schlaf und die REM-Phase gegenseitig ab. Während in der ersten Hälfte des Schlafs der Delta-Schlaf überwiegt und der REM-Schlaf nur schwach ausgeprägt ist, kehrt sich dieses Verhältnis im Laufe der zweiten Schlafhälfte um. Der vollständige Ablauf der einzelnen Schlafzyklen ist immens wichtig für unsere Gesundheit.
Schlafmittel verändern das Schlafverhalten: Die Auswertung einiger Schlafstudien belegt, dass Schlaftabletten die Schlafzyklen verändern, indem die R.E.M-Phase (Rapid Eye Movement) unterdrückt wird. Als REM-Phase bezeichnet man den zweiten Teil des Tiefschlafs - die Traumphase. Dieser Schlafabschnitt ist immens wichtig für das psychische Gleichgewicht, denn das Träumen ermöglicht eine psychische Entspannung und Gelöstheit.
Die Einnahme von Schlafmitteln bringt durch die Unterdrückung der REM-Phase den gesamten Schlafrhythmus durcheinander. Auf diese Weise wird auch das komplexe Zusammenspiel verschiedener lebenswichtiger Körperfunktionen, die während des Schlafens stattfinden (Hormonproduktion, Aktivierung des Immunsystems, Zellerneuerung, Entgiftung etc.) immens beeinträchtigt.
Häufig äussern sich Schlafstörungen nicht einmal darin, dass man überhaupt nicht schlafen kann. Manche Menschen schlafen schnell ein, wachen dann aber nach zwei oder drei Stunden wieder auf, um dann einfach nicht mehr weiterschlafen zu können.
Andere können gar nicht erst einschlafen und tun dies erst nach zwei oder drei Stunden.
Wieder andere schlafen zwar im Grunde. Doch ist ihr Schlaf nicht erholsam, so dass auch diese Menschen jeden Morgen wie gerädert aufwachen und sich völlig unausgeruht fühlen.