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Indien: Geetika ist dankbar für Ihre Hilfe
Geetika ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und verkaufte Gemüse auf der Strasse, um ein Mindesteinkommen für ihre Familie zu verdienen. Sie wurde Christin, nachdem sie in Jesus Trost und körperliche Heilung gefunden hatte. Unsere Partner sahen ihre Lebensumstände und den Spott, dem sie wegen ihres Glaubens ausgesetzt war. Sie stellten ihr für den Gemüseverkauf einen Wagen zur Verfügung, mit dem sie mehr Kunden erreicht und so ihren Lebensunterhalt bestreiten kann.
Geetika ist eine zartgliedrige Frau; sie trägt einen orangefarbenen Dupatta (indischer Schal), als sie unsere Partnerin in ihrem winzigen Haus empfängt. Das einzige Möbelstück im Raum ist ein kleines Bett. Der Kocher steht auf dem Boden und die meisten ihrer Utensilien sind sorgfältig unter dem Bett verstaut. Ihre Augen wirken müde, aber sie hat ein strahlendes Lächeln.
Allein, um zwei Kinder zu versorgen
Als die Partnerin von Open Doors sie fragt, wie es ihr geht, antwortet sie: «Gott hat sich um alle meine Bedürfnisse gekümmert, ich könnte nicht dankbarer sein. Es gab eine Zeit, in der ich Mühe hatte, eine Mahlzeit pro Tag für mich und meine Kinder zu sichern, aber jetzt hat Gott uns wieder aufgerichtet.» Sie fügt hinzu: «Ich hatte mit vielen Problemen zu kämpfen, bevor ich Christin wurde. Mein Mann war Alkoholiker und verliess mich und meine Kinder vor Jahren. Ich arbeitete als Tagelöhnerin, um unsere Familie zu ernähren, aber das war schwierig. Was ich verdiente, reichte nie aus.»
In diesen Jahren lernte Geetika Jesus kennen. «Ich war so traurig und oft krank. Dann erzählte mir einer meiner Brüder von Jesus. Er brachte mich mit einer Gebetsgruppe in Kontakt. Ich spürte einen göttlichen Frieden, wenn die Leute für mich beteten, und ich erlebte Wunder, als ich anfing zu beten. Gott segnete mich, und meine Einkünfte verbesserten sich. Auch meine Krankheiten verschwanden.»
Während Gott sich um Geetika kümmerte, hatte sie mit viel Widerstand aus ihrem Umfeld zu kämpfen.
Frieden, der den Spott überdeckt
Kurz nach ihrer Bekehrung denkt Geetika, dass sie bereits genug Herausforderungen bewältigt hat, um nun als Christin ein friedliches Leben zu führen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Sie muss Kritik und Spott über sich ergehen lassen. Aber für sie ist dieser Widerstand nichts im Vergleich zu dem elenden Leben, das sie vor ihrer Bekehrung hatte. «Mit Jesus an meiner Seite bin ich bereit, alles in Kauf zu nehmen. Ich weiss, dass die Leute alle möglichen Lügen über die Christen und über Jesus sagen, aber ich mache mir keine Sorgen. Ich wurde geheilt und mein Leben ist mit einem Frieden erfüllt, den ich nie zuvor gekannt habe», fasst sie zusammen.
Ein Rettungsanker
Die Partner von Open Doors erfuhren durch Geetikas Kirche von ihrer Situation. Sie stellten ihr einen Gemüsewagen zur Verfügung, mit dem sie besser ihren Lebensunterhalt verdienen kann.
Nun kann sie ihr Gemüse an verschiedenen Orten verkaufen und ein besseres Einkommen erzielen. «Dank eurer Hilfe kann ich meine Kinder mit gesunder Nahrung versorgen. Ich bin glücklich, auch wenn ich hart arbeiten muss. Um vier Uhr morgens muss ich zum Gemüsemarkt fahren und die Ware kaufen, die ich dann während mehreren Tagen verkaufe. Mein Sohn wächst heran und hilft mir abends beim Verkauf. Ich bin dem Herrn dankbar für seinen Segen und auch den Partnern von Open Doors, die dazu beigetragen haben, dass wir uns selbst versorgen können.»
Durch die Kampagne «Impact Indien» haben unsere Partner Hoffnung in verzweifelte Situationen gebracht: Im Jahr 2021 konnten durch Ihre Unterstützung mehr als 730'000 Menschen in diesem Land erreicht werden. Zahlreiche Leben, die dank Ihrer Gebete und Spenden verändert wurden.