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Im Lebensmittelhandel in der Schweiz ist es Pflicht, dass der Kunde über Preis eines Produktes, entweder am Artikel selber oder am Regal informiert wird. In den meisten Fällen wird dies durch das Anbringen von Gestell-Etiketten gelöst. Dabei sind die Informationen auf den Etiketten im Normalfall mit Preisen pro gleicher Einheit, beispielsweise Preise pro 100 ml oder 100 g, ergänzt. Durch solche Gestell-Etiketten kann ein Kunde sehen wie viel teurer oder günstiger ein Produkt ist, als ein anderes der gleichen Kategorie.
Wie kommt die Information auf die Etikette?
Die Etiketten werden durch das Ladenpersonal angebracht und gepflegt.
Die Berechnung des Preises pro Einheit kann elektronisch oder manuell erfolgen. Manuell, beispielsweise mit einem Taschenrechner, kann der Preis pro Einheit mit dem Verkaufspreis und einem Dreisatz berechnet werden.
- Beispiel: Ein Glas Konfitüre kostet CHF 5.00 und hat 500 Gramm Inhalt. Pro 100 Gramm kostet diese Konfitüre also CHF 1.00 (100*5/500=1). Auf der Etikette würde damit CHF 1.00 pro 100 Gramm angeschrieben werden.
Wenn man nun den Basispreis von 100 Gramm mit einem anderen Glas Konfitüre vergleichen möchte, kann man den gleichen Dreisatz anwenden.
- Beispiel: Ein anderes Glas hat einen Inhalt von 600 Gramm und kostet CHF 5.50. Pro 100 Gramm wäre der Preis somit bei CHF 0.92.-. (100*5.5/600=91.66). Die Etikette würde dabei mit CHF 0.92 pro 100 Gramm angeschrieben werden.
Fazit der Beispiele: Obwohl der Endpreis aufgrund der Menge von 600 Gramm höher ist als das Produkt mit 500 Gramm, ist der Einheitspreis (pro 100 Gramm) beim Produkt mit 600 Gramm günstiger.
Der Trend geht in der Zukunft in vielen Bereichen weg von den Papier-Etiketten in Richtung ESL. ESL steht für „Electronic Shelf Labels“. Diese ESLs werden je nach Hersteller über verschiedene Technologien mit den anzuzeigenden Informationen versorgt. Weitere Informationen zu ESLs erfolgen in einem separaten Blog.
Können Berechnungen automatisiert werden?
Eine Automatisierung ist möglich, wenn man das benötigte Kassenmodul dazu im Kassensystem integriert hat. Mit dem TCPOS Label Print Modul erhalten die Kunden der Nexgen AG beispielsweise die Möglichkeit die Berechnung automatisch zu erstellen und dabei Tippfehler ganzheitlich zu eliminieren. In der Datenbank werden die Artikel eingegeben und die Basiseinheit sowie die Verkaufsmenge eingepflegt. Das System errechnet selbstständig den Einheitspreis mithilfe des Verkaufspreises. Bei Preisänderungen oder begrenzten Preisänderungen, beispielsweise für Aktionen, werden die notwendigen Etiketten dazu automatisch für den Druck zur Verfügung gestellt.
Die Etiketten selbst können beliebig dargestellt werden. So kann auch eine Bestelleinheit, das Druckdatum oder der Barcode auf der Rayon-Etikette einen Platz finden. Im TCPOS Label Print Modul der Nexgen AG sind bereits zahlreiche solcher Vorlagen vorprogrammiert. Dabei können Kunden einzelne Etiketten auf einem Einzeletiketten-Drucker oder 32 Etiketten auf einer A4 perforierten Etikettenvorlage mit einem handelsüblichen Laserdrucker ausdrucken.
Von der Nexgen AG registrierte Lieferanten
Falls die Produkte unserer Kunden von einem, bei uns registrierten, Lieferanten (z.B. Cadar / CCA / Volg / Spar) kommen, so wird die nötige Information per elektronischem Lieferschein direkt in das System eingelesen. Dabei erhalten unsere Kunden die Möglichkeit Ihre Administration rasch und unkompliziert im Griff zu behalten.
Neu können die Etiketten auch elektronisch beschriftet werden! Wünschen Sie mehr dazu zu erfahren?