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Die kleine Siyao begleitete ihren Grossvater in ein Badehaus im chinesischen Kunming, wo dieser sich eine ausgiebige Massage gönnte. Weil der Mann kein Geld für die Begleichung der Rechnung hatte, liess er das 6-jährige Mädchen als «Pfand» da. Und kehrte nicht mehr zurück. Seit über einem Monat lebt Siyao jetzt im Spa-Wartebereich.
«Er sagte, er lasse Siyao da als Beweis, dass er sicher zurückkehren würde», sagt der Manager dem britischen «Mirror». Dann sei er gegangen. Seither versucht das Personal, den Grossvater aufzuspüren. Lokale Medien haben darüber berichtet und das Sozialamt wurde informiert. Doch die kleine Siyao lebt noch immer im Spa.
Man ist darum besorgt, dass sie regelmässig Essen bekomme und abends, wenn alle nach Hause gehen, lassen die Angestellten den Fernseher laufen - damit das Mädchen keine Angst im Dunkeln hat. Zudem bekommt Siyao regelmässig frische Kleidung, und sie darf alle Waschgelegenheiten im Spa gratis nutzen. Man tue alles, damit sich das Kind zu Hause fühle, heisst es. Ob es ausser dem Grossvater weitere Familienmitglieder gibt, ist nicht bekannt.