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Wilkommen bei Museke !
Der MUSEKE Verein fördert die nachhaltige Entwicklung von Städten des globalen Südens, indem sie Projekte unterstützt und initiiert, die die soziale Schere in den Städten überbrücken, auf ökologischen Technologien und erneuerbaren Energien aufbauen, partizipatorische und demokratische Prozesse stärken und bewährte Verfahren sowie den Austausch zwischen verschiedenen Interessengruppen und Entscheidungsträgern fördern.
Der MUSEKE Verein ist der Überzeugung, dass städtischer Wohnraum durch die Anwendung partizipativer Konzepte sowie innovativer, ökologischer und nachhaltiger Stadtplanungslösungen aufgewertet und lebenswert gestaltet werden können. Ziel des Vereins ist es, Projekte zu initiieren und zu unterstützen, die bestehende informelle städtische Strukturen entwickeln und verbessern. Diese Strukturen werden von MUSEKE gestärkt, um die lokale Wirtschaft anzukurbeln und dadurch Strukturen der Armut und Ungleichheit zu verringern, indem nachhaltige innovative Lösungen umgesetzt werden.
Vision
Der MUSEKE Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das ungenutzte wirtschaftliche und soziale Potenzial der informellen Siedlungen in Afrika und den Städten des Südens freizusetzen, indem er die Prinzipien der Partizipation, Öko-Innovation und Nachhaltigkeit anwendet.
Durch die Durchführung innovativer und nachhaltiger Projekte möchte der MUSEKE Verein der Sozialen Kluft zwischen Arm und reich entgegenwirken und die Städte des Globalen Südens darauf vorbereiten, sich den Herausforderungen des Klimawandels und des Städtewachstums zu stellen sowie deren Herausforderungen in Triebkräfte für soziale und wirtschaftliche Besserung zu verwandeln.
URBANER KONTEXT
In einer zunehmend urbanisierten Welt, in der seit 2008 mehr als 50 % der Weltbevölkerung in Städten leben, weisen die Städte des Globalen Südens das schnellste Wachstumstempo auf. Bis 2050 werden sich die afrikanischen Städte verdoppeln und 70% der Weltbevölkerung wird in Städten leben. [1]
Die Städte im Süden der Welt sind jedoch nicht auf dieses schnelle Wachstum vorbereitet, da es ihnen grösstenteils an Infrastruktur mangelt und sie nur über begrenzte finanzielle und persönliche Ressourcen verfügen. Dieses schnelle Wachstum und der Bedarf an Unterkünften führen zu informellen Siedlungen, in denen die ärmste Bevölkerung des Landes, die sogenannten ‹urban poor›, leben. Trotz der Bemühungen mehrerer Regierungen bestehen afrikanischen Städte durchschnittlich zu 60% aus informellen Siedlungen mit wenig oder keinem Zugang zu Infrastruktur.
Nicht formal geplant,
nicht offiziel
INFORMELLE QUARTIERE
Nicht formal geplante, selbstgebaute
Quartiere, «Slums»
INFORMELLER SEKTOR
Nicht formelle, selbst organisierte
Wirtschaft / Märkte
INFORMELLES POTENZIAL
Obwohl der Anteil an informellen Siedlungen hoch ist, kollabieren die Städte nicht, dank informeller Selbstorganisation, informellen Märkten und informeller Mobilität, kurzum: informeller Infrastruktur.
Die Nutzung dieses informellen Potenzials an Selbstorganisation, wirtschaftlicher Aktivität und Kreativität ist das Grundkonzept der MUSEKE-Methodik, die mit einem partizipativen Ansatz nachhaltige Lösungen für eine ganzheitliche und ressourcenschonende Stadtentwicklung vorschlägt.
Werte
Die Arbeit des MUSEKE Vereins basiert auf den Grundwerten der Dienstleistung, der Zusammenarbeit und der Solidarität. Das bedeutet, dass Prozesse und Lösungen, die lokalen Gemeinschaften aktiv einbeziehen und ihnen helfen sollen, die bestmögliche Zukunft für sich selbst zu schaffen. Ebenso zentral ist die Arbeit für die Förderung von Selbstbestimmung und Resilienz. Durch die Stärkung und Sicherung des menschlichen, sozialen und finanziellen Kapitals, das auf lokaler Ebene zur Verfügung steht, wollen wir Veränderungen auf nationaler und globaler Ebene herbeiführen.
Unsere Projekte
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Ansatz
Der MUSEKE Verein ist der festen Überzeugung, dass städtische Wohnungen durch die Anwendung partizipativer Konzepte sowie innovativer, ökologischer und nachhaltiger städtebaulicher Lösungen aufgewertet und lebenswert gemacht werden können. Ziel ist es, bestehende informelle städtische Strukturen zu entwickeln und zu verbessern und dadurch Strukturen der Armut und Ungleichheit deutlich zu reduzieren. Darüber hinaus werden die positiven Langzeiteffekte durch den Austausch von Erfahrungen, Know-how-Transfer und verbesserte Kommunikation innerhalb und ausserhalb der städtischen Siedlungen vervielfacht.