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Piercing: Kultur/Geschichte
Piercing der alten Kulturen und der Naturvölker
Das Piercing gilt für die Mitglieder einer Stammeskultur als gesellschaftliches Merkmal, dass Gruppenzugehörigkeit, Kriegerstatus und den Übergang einzelner Lebensphasen kennzeichnet. Zu den ältesten Belegen früher Piercing-Kultur zählen 7000 Jahre alte Schmuckfunde aus Wildschweinzähnen in Algerien. Lehmfiguren im Iran dokumentieren die Begeisterung für Mehrfach-Piercings im Ohrknorpel vor 5000 Jahren. Auf der Suche nach weiteren Belegen trifft man auf die originellen, aber zum Teil doch erfundenen Geschichten des Piercing-Pioniers Doug Malloy. Was ist wahr und was ist Mythos? Trugen schon Römer und Ägypter Piercings und warum wurden Sklaven der griechischen Antike unfreiwillig damit "verschönert"? Während bei den Azteken das temporäre Piercing eine Art Blutopfer war, sollte ein Krieger mit extrem gedehnten Ohrläppchen, einem Frenum oder Septumring den Feind beindrucken. Angenehmer Nebeneffekt: Wer so abgehärtet war, hatte beste Chancen auf dem Heiratsmarkt. Mehr über die Gesichtspiercings der Eskimos, die Teller-Lippen ostafrikanischer Frauen, und die Piercing-Rituale der malayischen Hindus und Indianer Nordamerikas,......... in Bearbeitung !