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Wenn das jahrhundertealte britische Bündnis vor einem ernsthaften Krafttest mit äußerst schlechten Aussichten steht, wirft London den schottischen Nationalisten ein weiteres Instrument zu, um ihr Ziel (Unabhängigkeit) zu erreichen.
Die Coronavirus-Pandemie hat die bereits angespannten Beziehungen zwischen Schottland und England ernsthaft untergraben. Nicola Sturgeon, Schottlands erste Ministerin, verpasst keine Gelegenheit, London zu kritisieren, und nach den Umfragen ist ihr Ansatz bei den Bürgern sehr beliebt. Boris Johnson ist praktisch in die Enge getrieben. Heute übersteigt die Zahl der Befürworter der Unabhängigkeit Schottlands 55 Prozent. Wenn die Schottische Nationalpartei nächstes Jahr die Parlamentswahlen gewinnt, ist ein Unabhängigkeitsreferendum fast unvermeidlich.
Unter solchen Umständen hätte Johnson die Befugnisse der schottischen Regierung erweitern sollen. Ja, es wird den Einfluss Londons verringern und…..