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Am 7. Februar 1971 durften die Schweizer Frauen erstmals abstimmen. Damit war die Schweiz eines der letzten europäischen Länder, die der weiblichen Bevölkerung ihre vollen Bürgerrechte zugestanden. Einzigartig weltweit war aber, dass alleine der männliche Teil der Bevölkerung dem Frauenstimmrecht zustimmen musste, um dieses einführen zu können. Ein Grund dafür, dass die Abstimmung über ein Frauenstimmrecht nicht so einfach war, ist die Tatsache, dass das Stimm- und Wahlrecht mit der Wehrpflicht gekoppelt war. Dies musste zuerst geändert werden, weil es bis heute für Frauen keine Wehrpflicht gibt.
Umfragen zeigen, dass sich das Volk für die Nachfolge von Bundesrat Didier Burkhalter eine Frau wünscht. Die FDP hat es 28 Jahre lang verpasst, nach alt Bundesrätin Elisabeth Kopp, eine weitere Bundesrätin zu stellen. Und selbst die Ostschweizer Ständerätin Karin Keller-Sutter, die über einen anerkannten Leistungsausweis verfügt, hatte neben Johann Schneider-Ammann das Nachsehen.