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Das Haus im Kanton Aargau wird vom Besitzer verkauft. Die finanziellen Mittel des Vereins reichen nicht aus, die Liegenschaft selbst zu erwerben. Die Institutionen im Kanton Aargau tun sich anhaltend schwer, den innovatorischen Ansatz des «ZwüscheHalt» zu akzeptieren. Gewaltbetroffene Männer werden von kantonalen Stellen noch immer in Hotels einquartiert, obwohl das Angebot des «ZwüscheHalt» weit mehr als den reinen Betrieb einer Unterkunft umfasst.
Das Ziel, zusammen mit den Sozialpartnern einen kostendeckenden Betrieb zu garantieren, ist langwierig zu erreichen. Das Beispiel Bern, wo der «ZwüscheHalt» 2017 ein zweites Haus eröffnete, zeigt, dass dies möglich ist.
Der Verein «ZwüscheHalt» stützt sich auf Spenden und Einnahmen der Rat- und Hilfesuchenden. Ein verständiger Sponsor hat die Aufnahme des Betriebs erst ermöglicht. Zum Erfolg über die Jahre hinweg haben die beiden Landeskirchen des Kantons Aargau wesentlich beigetragen. Finanzkräftige Unterstützungen des Kantons und seiner Institutionen blieben aus.
Wie weiter?
Die Institution «ZwüscheHalt» zeigt sich im Mittelland ansonsten gut verankert. Die beiden Unterkünfte in Bern und Luzern sind anhaltend besetzt und der Kontakt zu den Behörden ist insbesondere in Bern ausgezeichnet.
Im Kanton Aargau wird das Angebot an anderem Standort in etwas kleinerem Ausmass weitergeführt. Wir werden diese Übergangsphase nutzen, um Gespräche mit den Sozialpartnern zu führen, sowie den Standort weiterer Unterkünfte zu evaluieren. Dabei kommt auch eine Verlagerung Richtung Zürich in Frage. Der Sitz des Vereins wird aber in jedem Fall weiterhin im Kanton Aargau verbleiben.