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"Wir befinden uns an einem Scheideweg", sagt Hoesung Lee, der Vorsitzende des "Weltklimarates IPCC", der gerade seinen letzten Bericht vorgelegt hat. Der Klimawandel ist in vollem Gange: Die Gletscher schmelzen, die Meeresspiegel steigen, unzählige Tierarten verschwinden. Der Mensch hat den Planeten in eine Katastrophe manövriert, die brennende Fragen aufwirft und Lösungen fordert. Eine dieser Fragen ist die nach der Zukunft des Wassers. Wie es wäre, wenn eines Tages einfach keines mehr aus dem Wasserhahn käme, ist das Thema des Stücks "Die nicht geregnet werden", das am 25. Mai in der Lokremise seine Uraufführung feiert. Autorin Maria Ursprung zeichnet eine Welt, in der die Figuren die Kontrolle über ihren Alltag verlieren, weil die elementarste Ressource, das Wasser, nicht mehr da ist. Zyniker*innen würden die Frage aufwerfen, ob es da nicht vielleicht besser gewesen wäre, die Wasserversorgung der Privatwirtschaft zu überlassen? Mit Blick auf die Fragen des Stückes diskutieren Expert*innen aus verschiedenen Bereichen an diesem Abend. Es geht um Fragen der gerechten Wasserversorgung, ihrer Vermarktung und wie Zugang zu Wasser gesichert werden kann. Eine Kooperation der Erfreulichen Universität mit dem Theater St.Gallen.