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Seit 1985 erfassen wir den Gesundheitszustand der Bäume im Schweizer Wald repräsentativ mit der Sanasilva-Inventur (Level-I Monitoring) auf einem Teilnetz des Landesforstinventars. Dabei sind die wichtigsten Merkmale die Kronenverlichtung und die Sterberate.
Das systematische Probeflächen-Netz der Inventur wurde im Laufe der Zeit ausgedünnt. Heute werden rund 1100 Bäume in einem 16x16 km-Netz aufgenommen. Dieses ist Teil des Europäischen „Level I“ Monitoring, das rund 6000 Probeflächen in 42 Ländern abdeckt. Die Aufnahmemethode ist in der Aufnahmeanleitung (PDF-Datei) detailliert beschrieben.
Die Resultate der Sanasilva-Inventur wurden letztmals 2015 im Waldbericht des ausführlich dargestellt. Die Hauptresultate: Die Kronenverlichtung hat seit 1985 deutlich zugenommen; die Sterberate der Bäume ist hingegen unverändert tief geblieben. Ergebnisse werden ausserdem jeweils im Jahrbuch Wald und Holz des Bundesamt für Umwelt (BAFU) sowie in den Berichten des europäischen Netzwerk für das Level-I Monitoring ICP-Forests veröffentlicht.
Der Beginn der Sanasilva-Inventur hing eng mit dem "Waldsterben" zusammen. In den 1990er Jahren zeigte sich jedoch, dass diese Inventur allein weder zur Beschreibung des Gesundheitszustandes des Waldes noch zur Ursachenforschung ausreichte. Aus diesem Grund wurden ab 1994 landesweit 19 Waldflächen für die langfristige Waldökosystemforschung LWF (Level-II Monitoring) eingereicht.