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Die ägyptische Flugunfalluntersuchungsbehörde hat heute Nachmittag einen Zwischenbericht zum Flugzeugabsturz mit 224 Todesopfern veröffentlicht. Ihr Fazit: Ein Triebwerk ist 9’000 Meter über Meer explodiert und verursachte damit den Absturz der Maschine. Dieser Schluss stehe im Einklang mit den “nicht charakteristischen Geräuschen”, welche die Blackbox unmittelbar vor dem Absturz der Maschine aufzeichnete. Diese würden nicht zu einem Routine-Flug passen. Der Jet war nach rund 23 Minuten nach dem Start in Sharm el-Sheikh unvermittelt vom Radar verschwunden und zerbrach noch vor dem Aufschlag in mehrere Teile.
Zudem verpasst die ägyptische Behörde den kursierenden Terrorspekulationen einen Dämpfer: Die Rumpfteile weisen keinerlei Beschädigungsspuren auf, die auf Ausseneinwirkung – sprich einen Abschuss durch eine Rakete – hindeuten würden. Unterdessen sind auch US-Sicherheitsexperten zu derselben Ansicht gelangt. Dass eine Explosion stattfand, hatten laut amerikanischen TV-Stationen bereits Satellitenbilder, auf denen ein Feuerball zu sehen war, angedeutet.
Allerdings steht eine Triebwerkexplosion in deutlichem Widerspruch zu den Äusserungen der Flugzeugbetreiberin Kolavia. Diese hatte einen technischen Defekt am 18-jährigen Airbus in ihren Erklärungen ausgeschlossen.
(mla/red)