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Tinnitus - Das Pfeifen im Ohr
Tinnitus ist der medizinische Fachausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Vielleicht hast du auch schon für kurze Zeit ein Geräusch im Ohr gehabt? Jeder Dritte hat dieses Phänomen schon wahrgenommen. Der Beginn der Krankheit liegt typischerweise zwischen dem 40. und dem 50. Lebensjahr und Frauen sind etwa gleich oft betroffen wie Männer. Meistens verschwinden die Geräusche innerhalb von Minuten wieder. Oft wird der Tinnitus als Pfeifen, Rauschen, Zischen oder Summen wahrgenommen. Grundsätzlich ist jeder Tinnitus ein individuelles Phänomen, das auch immer etwas anders klingt. Neben Pfeifen berichten Betroffene auch von tiefem Brummen, Rauschen, Zischen, Summen, Knacken oder Klopfen. Manchmal klingt der Tinnitus wie ein vorbeifahrender Zug. Manchmal treten auch mehrere Geräusche gleichzeitig auf. Wer an Tinnitus leidet, ist meist 24 Stunden pro Tag von dem Geräusch betroffen. In Situationen, in denen der Lärmpegel sehr gering ist, wird das Pfeifen oder Rauschen viel stärker wahrgenommen. Es herrscht keine Ruhe mehr. Das kann auf die Stimmung schlagen, die Konzentration ungemein stören und zu Problemen beim Einschlafen führen. Ein Heilmittel gegen die dauerhaften Geräusche gibt es bis heute nicht.
Daher lass dich unbedingt beraten, wenn …
- du ein Ohrgeräusch hast, das länger als einen Tag dauert,
- du selbst das Gefühl hast, schlechter zu hören,
- du Probleme mit dem Lernen, mit der Konzentration oder mit dem Schlafen hast, weil das auch durch Lärm verursacht sein kann.