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Den grössten Ansturm auf den Fahrdienst gab es am Freitag, 16. und Samstag, 17. Dezember, wie Nez Rouge am Stephanstag mitteilte. 2583 Fahrten wurden an diesen beiden Tagen gemacht. Ähnlich gross war das Bedürfnis am Freitag, 23. Dezember, als die Freiwilligen 1264 Fahrten durchführten.
Am beliebtesten war das Angebot in den Regionen Aargau, Luzern und Jura. Der Dienst wird mit Ausnahme von den Regionen Basel, Schaffhausen, Engadin und Oberwallis in allen Landesteilen angeboten. Seit der ersten Aktion im Jahr 1990 wurden fast 375'000 Personen nach Hause chauffiert. Ziel der Aktion ist es, die Anzahl Verkehrsunfälle zu verringern, die durch Fahren in fahruntüchtigem Zustand verursacht werden.
Die Teams von Nez Rouge sind noch bis am Neujahrstag im Einsatz. Sie fahren zu dritt in einem Auto von Nez Rouge zum wartenden Kunden. Dort angekommen fahren zwei Personen den Kunden in seinem Auto nach Hause. Einer fungiert als Fahrer, der andere als Begleitperson und «Teamsekretär». Die dritte Person folgt ihnen im Auto von Nez Rouge zum Zielort. Anschliessend bringt sie die beiden Kollegen zurück zur Zentrale oder fährt sie zum nächsten Einsatz. (SDA)Publiziert am 26.12.2016 | Aktualisiert am 26.12.2016