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Die an dieser Stelle angekündigte Ausstellung von Markus Raetz vom 18. Februar bis 19. März 2016 bei Hilfiker Kunstprojekte kann aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden.
Alex Silber
Der zeitgenössische Bleistift / the contemporary pencil
18. Februar bis 19. März 2016, Mittwoch bis Samstag jeweils 13:00–17:00
Eröffnung: Mittwoch, 17. Februar 2016, 17:00–19:00
Die Zeichnung ist die elementarste und direkteste Äußerung, ungeachtet dessen, ob sie als autonomes Werk gedacht oder als Ausgangspunkt für weitergehende Aktionen betrachtet wird. Sie bedeutet für Alex Silber den authentischsten Zugriff auf die Wahrnehmung, die er im spontanen Zustand des Festhaltens als eine Trennlinie zwischen dem Innenraum des Gedanklichen und dem Außenraum der visuellen Beobachtung definiert. (...) Das stetige zeichnerische Festhalten (Notiz nehmen) bedeutet für Alex Silber ein permanentes Fortschreiben in einem zeitbezogenen Kontext. Dies ganz im Sinne des von ihm geprägten Begriffs vom zeitgenössischen Bleistift. Nicht von ungefähr spielt das Wort eine wichtige Rolle innerhalb des zeichnerischen Schreibens.
Hortensia von Roda, in: Alex Silber COMPANY, Schwabe, Basel 2006
Alex Silber wird als Werner Alex Meyer 1950 in Basel geboren. Er besucht von 1965 bis 1970 die Schule für Gestaltung in Basel und lässt sich zum Typografen ausbilden. Während seiner Ausbildungszeit beschäftigt er sich aber auch mit Collagen, Karikaturen, Puppentheater und Trickfilmen. Nach dem Abschluss der Typografen-Ausbildung absolviert er Volontariate in den Bereichen Film, Presse und Werbung und beginnt unter dem Künstlernamen Alex Silber als autodidaktischer Künstler zu arbeiten. Ab 1971 beteiligt er sich an Ausstellungen im In- und Ausland. In seiner frühesten Schaffensphase stellt Silber seine Arbeiten mit der Namensbezeichnung „Werner Alex Meyer ist Alex Silber“ aus.
Barbara Weber, für die Sammlung des Kunstmuseums Luzern