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Es regnet in Strömen, als wir zum De Young Museum fahren. Wir müssen kurz warten, bis es um 10:30 Uhr öffnet. Kaum sind wir drin, wird es gestossen voll, denn es gibt eine Sonderausstellung "Bouquets to Art", wobei die Kunstwerke mit passenden Blumenbouquets unterstrichen werden. Wir besuchen die Ausstellung mit ethnischer Kunst (Masken etc) aus Ozeanien und Afrika, die permanente Ausstellung mit Werken u.A.
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Wir fahren nordwärts in Richtung Napa zur De Rosa Preserve. Dieses mitten in einer Winery gelegene Kunstmuseum zeigt Werke von weniger bekannten Künstlern. Wir erhalten eine exklusive Tour, weil keine anderen Besucher heute morgen da sind. Danach fahren wir weiter nach Sonoma, wo ein Hagelsturm über uns hinwegfegt. Schnell retten wir uns ins Sunflower Café, wo wir zu Mittag essen. Danach besuchen wir die historischen Mission San Francisco Solano, die nördlichste Mission der Spanier. Diese Missionen durften nur zehn Jahre lang aktive sein, danach wurden sie vom spanischen Staat übernommen.
Mit der Fähre fahren wir über die Bucht von Larkspur nach Downtown San Francisco. Es regnet heftig, als wir ankommen. Mit dem Tram F, klar aus den 40er Jahren, fahren wir zum Asian Art Museum. Vor dem Museum steht ein grosser, farbiger, stummelschwänziger Drachen aus Stahl, gegenüber steht das riesige Rathaus. Die Ausstellung im Museum ist sehr attraktiv, es hat Türpfosten aus Indien, moderne Kunstwerke wie das Antique Dragon Spacecraft (2016), riesige Friese wie den Sockel mit dem Dämon Mahiravana.
Wir fahren über die halb vom Nebel versteckte Gold Gate Brücke nach Stanford. Die Museen sind noch geschlossen, als wir um zehn Uhr ankommen. So besichtigen wir den B. Gerald Cantor Rodin Sculpture Garden, die Gates of Hell von Auguste Rodin, Bilder und Videoinstallationen von Studenten. Vor den Gates of Hell werde ich von einem Dozenten, Tom Kosnik, gebeten, ein Bild von ihm und seinem Kollegen zu machen. Wir besichtigen die Steinskulptur "Steinfluss" (eine Art schlangenartige Steinmauer) von Andy Goldsworthy, Stone River (2001) sowie den Cactus Garden.
20180310
Ich laufe zum Bahnhof Rheineck, wo ich den 0955-Zug nach Rheineck nehme. Am Flughafen esse ich noch einen Joghurt, bevor ich zum Zoll gehe. Heute ist enorm viel los und ich muss ziemlich lange warten, bis ich an die Reihe komme. Bis ich am Gate E bin, ist schon fast Zeit zum Einchecken. Ich kriege einen Fensterplatz und der Flug ist ruhig, doch die Leute neben mir müssen ein paarmal aufstehen, weil ich zur Toilette muss. In SFO sind die Formalitäten kein Problem. Ich nehme den Airporter nach Anderson Drive, wo mich Tom und Sandy erwarten.
20180311
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11./12. November 2017
Die Nacht hatte es einmal mehr geregnet und gewittert. Ich musste das Fenster wegen der Kälte schliessen. Am Morgen sind die Berge rundherum weiss verschneit. Die vorgesehene Route über Matrei und die Felbertauernstrasse kann ich vergessen. Das Frühstücksbuffet überrascht: Eine riesige Auswahl von allerbesten Zutaten, nicht die üblichen Aldi-Käsescheiben. Ich tue mich wohl daran, um genug Energie für die bevorstehende unerfreuliche Fahrt durch den Regen zu haben. Kurz nach acht Uhr fahre ich, winterlich warm eingepackt und im vollen Regenzeug, ab.
Die ganze Nacht hat es in Strömen geregnet. Früh am Morgen zieht nochmals ein Gewitter über Senj. Doch als ich abfahre, hat es aufgehört zu regnen. Nur noch feine Regentropfen hängen in der Luft. Ueber den Inseln hängt eine eigenartige Stimmung, denn durch einen Spalt in der Wolkendecke wird ein Sonnenstrahl darauf projiziert. Durch die Stadt Rijeka muss ich durch, um die Strasse nach der Grenze zu erwischen. Ausgangs Rijeka tanke ich noch für das, was ich meine dass es meine letzten Kuna seien.
Der Himmel ist mit Regenwolken überzogen. Ich fahre ganz früh ab in Split und komme kurz nach acht Uhr nach Trogir. Dort halte ich an und besichtige das Städtchen. Dann fahre ich weiter. In Sibenik muss ich nachtanken. Danach fängt es recht heftig zu regnen an, so dass ich das Regenzeug anziehen muss. Kurz vor Zadar kann ich es wieder ausziehen. In Posedarje, mangels Restaurant, kaufe ich mir etwas zu essen im Supermarkt. Es fängt wieder an zu regnen. In Starigrad muss ich nachtanken und ziehe wieder das volle Regenzeug an. Im strömenden Regen fahre ich weiter.