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NEYRUZ
Unter den Zeugen bei der Stiftung des Klosters Altenryf durch Wilhelm von Glane 1138 sind auch Ulricus de Nuruuos und sein Sohn Jorans. Man findet die Herren von Neyruz dann im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts oft erwähnt. Sie verkaufen nach und nach dem Kloster fast ihren ganzen Besitz. Schon im frühen 14. Jahrhundert scheint das Geschlecht ausgestorben.
Die Burg lag unmittelbar an der Glane, gegenüber der Burg von Ecuvillens auf einem Hügel, den der Fluss in weitem Bogen umzieht. Die alten Katasterkarten weisen schon in den Namen der alten Burgflur und der umliegenden Parzellen auf die Burg hin: En chastel, vers le chastel, au bas du chastel. Ist die Eintragung auf einer Katasterkarte vom Jahre 1779 richtig, so stellte die Burg eine rechteckige Anlage dar, vielleicht, wie so manche andere der frühesten Zeit, nur einen grossen Wohnturm, der die Spitze des Hügels bekrönte. Nach Angabe älterer Ortsbewohner sah man vor einigen Jahrzehnten noch Reste von Mauern und eines Portales, heute findet man nur noch vereinzelte Steinreste. Auf der Nordwestseite war die Landzunge durch einen Graben gesichert, der sich noch schwach im Gelände abzeichnet. Über Erbauung und Untergang der Burg fehlt jede Nachricht.
Bibliographie