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Vergessen und Erinnern sind beide weitgehend unserem Willen und unserer Verfügungsmacht entzogen. Doch es bleibt ein entscheidender Rest, der beide unserer Verantwortung unterstellt und dafür sorgt, dass mit ihnen eine ETHISCHE Frage von höchstem Gewicht aufgeworfen wird. Was dürfen wir vergessen, was nicht? Was sollte ich erinnern, was darf ich ruhen lassen?
"Hast du mich vergessen?" Wieviel kann an dieser Frage hängen für den, der sie stellt? Wie tief kann sie dem gehen, dem sie gestellt wird?