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Am Vorabend 500 g Gelberbsen einweichen. Am nächsten Tag 1 grosse Zwiebel hacken. 1 grosses Rüebli schälen und fein würfeln. Zwiebel- und Rüebliwürfel in 1 EL Butter andämpfen. Eingelegte und abgetropfte Gelberbsen dazu geben. 150-200 g Speck, Rippli oder Schinken in Würfel schneiden und ebenfalls dazugeben. 2 Zweige Thymian oder Majoran beifügen. Mit 1,5 l Wasser ablöschen. Etwa 1 Stunde köcheln lassen. Die Suppe allenfalls mit Wasser zur gewünschten Konsistenz verlängern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, serviert Senf zur Suppe. Quelle: Henrik Mattsson
Supplement: Donnerstag ist Erbssuppentag in Schweden. Das donnerstägliche Erbssuppenessen hat eine lange Tradition mit Ursprung im Mittelalter. Um sich für das Fasten am Freitag zu stärken, assen die Mönche am Vortag ein nahrhaftes Eintopfgericht mit Fleisch. Auch heute noch werden in den Wintermonaten donnerstags in Restaurants, Schulen und der Armee Erbssuppe aufgetischt. Scheinbar ist das deftige Gelberbsgericht in der Armee so populär, dass es auch in zivilen Supermärkten als «Soldatens ärtsoppa» in der Dose gekauft werden kann. Ebenso traditionell wird nach der einfachen Suppenmahlzeit Pfannkuchen mit Konfitüre aufgetischt.