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In zwei bewegenden Dokumentarfilmen untersuchen Filmemacherinnen die weibliche Rolle in den besten Küchen der Welt und kommen zum Fazit: Frauen haben einmal gekämpft, um aus der Küche herauszukommen, und müssen jetzt dafür kämpfen, wieder in sie zurückzukehren.
The Heat – a kitchen (r)evolution
Ausgehend von der Tatsache, dass in amerikanischen Restaurantküchen weniger als 20 Prozent Frauen am Herd stehen, hat sich die Journalistin Maya Gallus für diesen Dokumentarfilm mit sechs Köchinnen (unter anderem Anne-Sophie Pic, Königin der französischen Küche, oder Angela Hartnett, ehemalige Protegée von Gordan Ramsey) unterhalten und ihnen über die Schulter geblickt. In «The Heat – a kitchen (r)evolution» geht es um Fragen wie: Wie haben sich die Köchinnen auf ihrem Weg nach oben in der Männerdomäne durchgesetzt? Haben Frauen einen anderen Umgangston, wenn sie Chef sind? Oder werden sie anders beurteilt? Die Köchinnen sprechen über ihre harte Ausbildung, Verbesserungen, die sie an ihren Arbeitsplätzen vornehmen, und demonstrieren ihr Können am Herd.
The Goddesses of Food
Die Filmemacherin Vérane Frédiani untersucht in dieser Doku ebenfalls die weibliche Rolle in den besten Küchen Frankreichs und der restlichen Welt. In Interviews mit renommierten Sterneköchinnen wie Dominique Crenn und Barbara Lynch, aufstrebenden Jungstars und Frauen, die in Restaurants und auf den Strassen rund um den Globus Gerichte zubereiten, spricht Frédiani das Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau in der Küche an. Köche wie Journalisten suchen eine Antwort auf die Frage, was Frauen in der Welt der modernen Haute Cuisine zurückhält und was verändert werden muss, um den Blick auf die weibliche Rolle in der Gastronomie zu revolutionieren.