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«Trajektverkehr» sagt Ihnen nichts? Es bedeutet so viel wie «Verlad von Eisenbahnwagen auf Schiffe». Auf dem Bodensee gab es diese Form des Verkehrs lange. Dabei spielte die Bahnlinie entlang des Sees eine bedeutende Rolle. 150 Jahre Seelinie + Trajekt - ein doppeltes Jubiläum. Der erste Teil der Bahnlinie von Romanshorn nach Rorschach wurde 1869 eröffnet, und gleichzeitig startete auch der Trajektverkehr von Romanshorn nach Friedrichshafen und Lindau. So wurden Verbindungen über die Landesgrenzen hinaus geschaffen, bei denen es insbesondere um den Transport von Getreide-Güterwagen ging. Mit Unterbrechungen während der Weltkriege wurde der Trajektverkehr bis 1976 aufrechterhalten! Dieses Verkehrsmittel war zwar doppelt so teuer wie der Schienentransport auf dem Land, aber eben auch doppelt so schnell. Bis heute geblieben ist die Seelinie. Sie bildet noch immer die Lebensader der Region und wurde beim letzten Fahrplanwechsel der SBB ausgebaut. Die 1-Franken-Sondermarke zeigt die Trajektverkehr- Fähre mit den Eisenbahnwagen. Der 150er-Taxwert illustriert das heutige Nebeneinander der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt und der Regionalbahn Thurbo.