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Der Anteil von Silvan G.-R. Meier am Unternehmen sei damit auf 56,5 Prozent gesunken. Der Streubesitz sei im Gegenzug von 27,2 Prozent auf 43,5 Prozent gestiegen, hiess es weiter. Der Verwaltungsrat von Meier Tobler begrüsse, dass das Angebot von Meier auf grossen Anklang bei den Publikumsaktionären gestossen sei und dass der Streubesitz markant erhöht worden sei.
Im Mai war der damalige zweitgrösste Meier Tobler-Aktionär, der britische Ferguson-Konzern ausgestiegen und hatte sein gesamtes Aktienpaket 28,8 Prozent zu einem Preis von 8,75 Franken an Silvan Meier verkauft. Dessen Beteiligung war damit auf 72,7 Prozent gestiegen, nachdem sie zuvor bei rund 44 Prozent gelegen hatte.
Meier wollte aber einen Teil über ein Bezugsrechtsangebot wieder an die übrigen Aktionäre verkaufen. "Ich konnte das Paket zu einem günstigen Preis von 8,75 Franken je Aktie kaufen, was deutlich unter den Tiefkursen der letzten Zeit - auch auf dem Höhepunkt der Corona-Krise - liegt. Mich störte der Gedanke, dass meine Mitaktionäre dabei leer ausgehen könnten und kam deshalb auf die Idee, die Aktien für 8,90 den übrigen Aktionären anzubieten", hatte der Verwaltungsratspräsident im Juni in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AWP gesagt.
Er habe "einen Weg gesucht, damit die übrigen Aktionäre auch von diesem guten Preis profitieren können". Die Erhöhung des Free Floats werde dabei zwar ebenfalls angestrebt, sei aber nicht die Motivation für dieses Angebot.
jb/ra
(AWP)