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Die AGV war geplant, um eine ordentliche Kapitalerhöhung im Umfang von 2,8 Milliarden Franken durchzuführen mittels eines Bezugsrechtsangebots zum Zweck der teilweisen Finanzierung der Übernahme von UPC Schweiz. Die Zustimmung zur Kapitalerhöhung war die letzte Bedingung, um die Übernahme von UPC Schweiz vollziehen zu können. Der Aktienkaufvertrag («Share Purchase Agreement») hat ein «Long-Stop»-Datum per 27. Februar 2020 und bleibt in Kraft bis eine Partei ihn kündigt.
Aufgrund klarer Hinweise von Aktionären und der Ankündigung von Freenet, an der AGV gegen die Kapitalerhöhung zu stimmen, ist der Verwaltungsrat von Sunrise zum Schluss gekommen, dass die deutliche Mehrheit der Aktionäre, die ihre Aktien zur Abstimmung an der AGV registriert haben, die Kapitalerhöhung nicht unterstützt. Gleichzeitig zieht der Verwaltungsrat den Schluss, dass die Anträge zur Abwahl von Peter Kurer und Jens Jesper Ovesen durch eine Mehrheit der Aktionäre, die ihre Aktien zur Abstimmung an der AGV registrert haben, abgelehnt werden.
Peter Kurer, Präsident des Verwaltungsrates von Sunrise, erklärt: «Wir bedauern die Annulation der AGV. Wir haben viel Zeit in die Gespräche mit unseren Aktionären investiert und sind weiterhin von den strategischen und finanziellen Gründen der Übernahme überzeugt».