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Der vorliegende Artikel beschreibt eine Einkapselungstechnik für Kartoffelknoten-Segmente zur Erhaltung des Wachstumspotenzials während einer langen Konservierungszeit. Knotensegmente mit je einer Achselknospe wurden in einer Kalzium-Alginat-Matrix eingekapselt, die mit einem Murashige und Skoog–Nährmedium angereichert war. Diese Segmente oder Mikrokugeln wurden danach während 3 bis 12 Monaten bei einer Temperatur von +4 °C aufbewahrt, um ihre Regenerierungsfähigkeit zu überprüfen. Beim Anbau unter konventionellen Kulturbedingungen nach einem Konservierungsjahr konnten bei der Sorte Matilda mehr als 90% des eingekapselten Pflanzenmaterials ihr Regenerierungsvermögen normal entwickeln, während bei den Sorten Bintje und Charlotte 80% respektive nur 40% des Materials überlebten. Nebst anderen Vermehrungstechniken kann diese neuartige Technik für die Vorstufenproduktion von Kartoffelpflanzgut und zur Konservierung von der agronomisch bedeutenden Genotyp-Sammlungen verwendet werden.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.