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Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen hat in ihrem Entscheid B 2014/33 den Verkauf von zwei Wohnungen, welche unter ihrem Verkehrswert veräussert wurden, beurteilt. Die Wohnungen wurden von einer Gesellschaft an ihr nahestende Personen verkauft. Das Verwaltungsgericht kam in ihrem Urteil zum Schluss, dass dieser Verkauf einer verdeckten Gewinnausschüttung gleichkommt. Die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Verkehrswert unterliegt somit der Gewinnsteuer und führte bei der Gesellschaft zu einer Aufrechnung.
Die Voraussetzungen für eine verdeckte Gewinnausschüttung lauten wie folgt:
- Leistung einer Gesellschaft an Anteilseigner oder nahestehende Personen
- Keine oder keine angemessene Gegenleistung
- Die Leistung würde einer unabhängigen Drittperson nicht erbracht
Fazit: Bei Leistungen einer Gesellschaft an Anteilseigner oder nahestehende Personen ist zu beachten, dass die Leistungen einem Drittvergleich standhalten, da ansonsten eine verdeckte Gewinnausschüttung vorliegen könnte.