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Die beiden in Indonesien wegen Drogendelikten zum Tod verurteilten Australier haben ihr Gefängnis auf Bali verlassen und sollen auf die Insel Nusakambangan gebracht werden. Andrew Chan und Myuran Sukumaran wurden am Mittwoch in zwei gepanzerten Fahrzeugen zum Flughafen gefahren.
Auf Nusakambangan vor der Südküste der indonesischen Hauptinsel Java befindet sich ein Hochsicherheitsgefängnis. Die Hinrichtung der beiden Verurteilten könnte damit nun unmittelbar bevorstehen. Ein örtlicher Vertreter der Justiz sagte, die beiden Männer hätten sich dafür «bedankt», dass sie während ihrer Zeit im Gefängnis auf Bali gut behandelt worden seien.
Bei ihrer Abholung aus der Haftanstalt seien ihnen Handschellen angelegt worden und sie seien beide «ruhig» gewesen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP.
Die Regierung in Australien hatte in den vergangenen Wochen mehrfach versucht, die Hinrichtung von Chan und Sukumaran zu verhindern. Die Männer scheiterten ihrerseits mehrmals mit Anträgen auf Begnadigung. Sie waren wegen Heroinschmuggels zum Tod verurteilt worden. Indonesiens Präsident Joko Widodo ist ein erklärter Befürworter der Todesstrafe für Drogenhändler. (feb/sda/afp)
Novak Djokovic sagte im Berufungsverfahren gegen seine Ausweisung aus Australien und den Entzug des Visums nicht aus. Er liess sich von seinen Anwälten um Nick Wood vertreten. Begonnen hatte der Prozess mit einer halben Stunde Verspätung und Problemen beim Livestream. Dieser hätte jeder und jedem und von überall auf der Welt Zugang verschaffen sollen. Doch zu Beginn wurde der Stream von Unbekannten gehackt und ein Pornofilm abgespielt. Während der Hälfte der dreistündigen, virtuell durchgeführten Anhörung war der Stream für Beobachter nicht erreichbar.