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Die Schweizer Bevölkerung ist sehr mobil. Zählt man sämtliche Strecken zusammen, die eine in der Schweiz wohnhafte Person im Laufe eines Jahres durchschnittlich zurücklegt, so ergibt sich eine Distanz von rund 25‘000 Kilometern. Dies entspricht mehr als einer halben Erdumrundung. Das am häufigsten verwendete Verkehrsmittel ist das Auto.
Aufgrund des Bevölkerungswachstums hat das Verkehrsaufkommen in den vergangenen Jahren stetig zugenommen – und für die Zukunft gehen die entsprechenden Szenarien von weiteren Zunahmen aus. Das Verkehrswachstum bleibt nicht ohne Folgen: Trotz Milliardeninvestitionen in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur nähert sich das Schweizerische Verkehrssystem zunehmend seinen Kapazitätsgrenzen. Die Staus auf den Nationalstrassen häufen sich; Züge und S-Bahnen sind zu den Stosszeiten bis auf den letzten Platz gefüllt.
In der Bundesverfassung steht geschrieben «Bund und Kantone sorgen für ein ausreichendes Angebot an öffentlichem Verkehr auf Schiene, Strasse, Wasser und mit Seilbahnen in allen Landesgegenden. Die Belange des Schienengüterverkehrs sind dabei angemessen zu berücksichtigen.» Welche konkreten Massnahmen können ergriffen werden, um die Belastung durch den Verkehr für den Menschen und die Umwelt zu reduzieren?