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Die in Chur geborene Barbara-David Brüesch studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin Regie. Nach dem Studium gründete sie die Gruppe HundinHose, mit der sie mehrere freie Projekte realisierte. Ihre Inszenierungen wurden unter anderem zum Impulse-Festival/NRW in die Sophiensaele sowie den Roten Salon der Volksbühne nach Berlin eingeladen. Seit 2001 arbeitet Barbara-David Brüesch als Theater- und Opernregisseurin an diversen Häusern im In- und Ausland. In der Schweiz entstanden Inszenierungen am Theater Basel, am Theater Luzern, am Theaterhaus Gessnerallee und am Theater Neumarkt in Zürich, am Theater Winterthur, für das Theater Kanton Zürich und die Schlossoper Haldenstein sowie an den Stadttheatern Bern, St.Gallen und Chur. In Deutschland inszenierte sie am bat Berlin und für die Berliner Festwochen, am Künstlerhaus Betanien, am Staatsschauspiel Dresden, am Staatstheater Mainz und seit 2005 regelmässig am Staatstheater Stuttgart. In Österreich an den Werkstatttagen am Wiener Burgtheater, am Schauspielhaus Graz sowie mehrfach am Schauspielhaus Wien, in Co-Produktion mit den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und der Ruhrtriennale. Barbara-David Brüesch hat zahlreiche Ur- und Erstaufführungen von zeitgenössischen Autoren, amerikanische Klassiker (Endstation Sehnsucht/ Eines langen Tages Reise in die Nacht/ Tod eines Handlungsreisenden), Shakespeare (Romeo und Julia/ Hamlet), Lessing, Schiller, Thomas Mann (Emilia Galotti/ Kabale und Liebe/ Buddenbrooks), mit grosser Vorliebe russische Literatur (Möwe/ Anna Karenina/ Strafe und Verbrechen), Ibsen, Strindberg, Vinterberg (Nora/ Fräulein Julie/ Festen) sowie im Musiktheater La Traviata und Die Fledermaus inszeniert. Sie ist Preisträgerin des Förderpreises der Stadt Chur sowie des Kantons Graubünden, des Kantons Zürich, der Stadt Berlin und des Eliette-von-Karajan-Preises.
Barbara-David Brüesch
Hausregisseurin