Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03551.jsonl.gz/206

Die Stadt Winterthur überprüft ihre grösste unbebaute Reserve für die Siedlungsentwicklung. EBP untersucht die langfristigen Auswirkungen von verschiedenen Entwicklungsvarianten auf den städtischen Finanzhaushalt.
Winterthur wächst dynamisch. Die Stadt verfügt noch über Reserven, um auch in Zukunft weiter zu wachsen. 2010 stellte sie sich deshalb die Frage, ob und wie sie bestehende Flächenreserven beim Ortsteil Gotzenwil nutzen könnte. Insbesondere wollte die Stadt Winterthur untersuchen, wie sich eine allfällige Siedlungsentwicklung auf die Einwohnerzahl und die städtischen Finanzen auswirkt. Die Ergebnisse dienten dazu, die Diskussion über Vor- und Nachteile einer allfälligen Entwicklung zu versachlichen.
Die Stadt Winterthur hat EBP beauftragt zu überprüfen, wie sich verschiedene Varianten der Siedlungsentwicklung in Gotzenwil langfristig auf den städtischen Finanzhaushalt auswirken. Dazu haben wir einerseits modelliert, wie sich die Siedlungsentwicklung aufgrund von zusätzlichen Einwohnern und Beschäftigten respektive den damit verbundenen Aufwänden und Steuererträgen langfristig auf die städtische Rechnung auswirkt. Andererseits haben wir auch notwendige Investitionen in zusätzliche Verkehrs- und Schulinfrastruktur in die Betrachtung miteinbezogen.
In einem Bericht zuhanden des Stadtrats haben wir die finanziellen Auswirkungen von unterschiedlichen Entwicklungsvarianten dargelegt. Zudem haben wir aus finanzieller Sicht Empfehlungen zu einer möglichen Etappierung oder Teilentwicklungen abgeleitet. Diese Resultate dienten als wesentliche Entscheidungsgrundlage für die Beurteilung der Siedlungsentwicklung.