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Die Ausgangslage: Nach dem Rücktritt von Roger Bigger als Präsident des FC Wil steht der Verein ohne Präsident da. Bigger hat am Montag an der Generalversammlung des FC Wil sein Amt abgegeben. Der Verwaltungsrat wurde von drei auf fünf Personen ergänzt. Vier Personen des Gremiums sind neu. Der einzige Verwaltungsrat, der aus alter Besetzung sein Amt weiterführt, ist Maurice Weber. Er ist seit 2009 dabei. Der 55-jährige Leiter einer Architektur- und Ingenieurfirma hat angekündigt, dass er bereit sei, das Präsidenten-Amt zu übernehmen. Die Wahl ist kommende Woche.
SRF News: Maurice Weber, Sie machen als einziges Mitglied des alten Verwaltungsrates weiter. Wieso sind Sie geblieben?
Maurice Weber: Es wäre sehr schlecht gewesen für den Verein, wenn alle Verwaltungsräte auf einen Schlag zurücktreten. Ich bleibe, weil ich die Kontinuität sicherstellen will. Und ich bin überzeugt, dass der FC mit den neuen Verwaltungsräten wieder ins Gleichgewicht und wieder auf Touren kommt.
Ich möchte die Kontinuität beim FC und im Verwaltungsrat sicherstellen.
Sie werden kommende Woche mit grosser Wahrscheinlichkeit als Präsident gewählt ...
Sicher ist: Wir haben nächste Woche eine konstituierende Sitzung. Die Wahlen sind aber demokratisch und müssen erst über die Bühne. Wenn meine Verwaltungsratskollegen wollen, dass ich das Amt übernehme, dann mache ich das.
Der FC Wil steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Was treibt Sie an?
Die Schulden von über 20 Millionen Franken sind mit einem Darlehen gedeckt. Von daher ist die Situation nicht so prekär. Aber es stimmt, wir haben finanzielle Probleme. Zu meiner Motivation: Schauen sie in die Augen unserer jungen Spieler. Wenn sie diese begeisterung für Fussball sehen, dann spornt das an.