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In der Sporthalle stehen 8 Badmintonplätze zur Verfügung.
|Platz/Stunde in CHF|
|Montag - Freitag bis 17 Uhr||17|
|Montag - Freitag ab 17 Uhr & Samstag, Sonntag & Feiertage||22|
Miete Racket CHF 5 pro Stück, Indoor-Schuhe CHF 5 pro Paar.
Indoor-Sportschuhe sind obligatorisch.
Zählweise
Im Badminton wird, wie auch im Tennis oder Volleyball, nach Sätzen gespielt. Seit 1. Februar 2006 gilt bei internationalen IBF-Wettkämpfen die sogenannte Rallypoint-Zählweise.
Rallypoint-Zählweise
Im Badminton wird wie beim Tennis nach Sätzen gespielt. Jede Partei kann unabhängig vom Aufschlag punkten. Es werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte je Satz gespielt. Pausenregelung: Erreicht in einem Satz die führende Partei 11 Punkte, so gibt es eine Pause von maximal einer Minute. Zwischen den gibt es eine Pause von jeweils maximal zwei Minuten. Eine Partei hat einen Satz gewonnen, wenn sie als erste 21 Punkte erreicht und dabei mindestens 2 Punkte mehr als die gegnerische Partei hat. Bei 21:20 wird das Spiel solange verlängert, bis eine Partei mit 2 Punkten führt oder 30 Punkte erzielt hat. Ein Satzergebnis von 30:29 ist demnach möglich.
Für jeden gewonnenen Ballwechsel wird ein Punkt vergeben. Zusätzlich erhält die Partei, die den vorangegangenen Ballwechsel für sich entschieden hat, das Aufschlagsrecht.
Zu Beginn des Spiels wird ausgelost, wer Seitenwahl bzw. den ersten Aufschlag erhält. In der Regel wirft man einen Badmintonball hoch oder legt ihn umgekehrt auf die Netzkante und lässt ihn fallen. Diejenige Partei, zu welcher der Spitz des Balles zeigt, darf wählen,
- ob sie den ersten Aufschlag machen möchte,
- ob sie den ersten Rückschlag machen möchte oder
- auf welcher Feldhälfte sie beginnen möchte (Seitenwahl).
Nach jedem Satz werden die Seiten gewechselt. Die Partei, die den vorherigen Satz gewonnen hat, hat im folgenden Satz das Aufschlagrecht. Kommt es zu einem dritten Satz, wird erneut die Seite gewechselt, sobald eine der beiden Parteien 11 Punkte erreicht hat. Bei der Seitenwahl ist es aus taktischen Gründen sinnvoll, zunächst auf der Seite mit der schlechteren Sicht zu spielen, weil man dann in der Schlussphase eines möglichen dritten Satzes auf der wieder besseren Seite spielen darf.
Ein am Feld sitzender Coach darf auch zwischen den Ballwechseln seinem Spieler durch Zuruf Ratschläge erteilen. Dies darf jedoch nicht den Gegner stören und darf auch nicht während eines laufenden Ballwechsels passieren.
Spielfeld
Die hinterste Spielfeldbegrenzung heisst Grundlinie. Im Einzel spielt man zwischen der Grundlinie und den inneren Seitenlinien. Im Doppel zwischen Grundlinie und den äusseren Seitenlinien. Ausnahme: Beim Anspiel im Doppel gilt die Doppelaufschlaglinie als rückwärtige Begrenzungslinie des Aufschlagfeldes.
Spielweise
Das Anspiel wird immer als Unterhandschlag ausgeführt. Der Punktestand eines Spielers gibt an, von welcher Spielhälfte er anspielen muss. Der aufschlagende Spieler spielt zu Spielbeginn immer vom rechten Aufschlagfeld aus an. Es ist kein Fehler, weder beim Anspiel noch während des Spiels, wenn der Shuttle beim Überqueren des Netzes dieses berührt oder auf die Spielfeldbegrenzung fällt. Es gilt jedoch als Fehler, wenn der aufschlagende oder der aufschlagannehmende Spieler die Spielfeldlinien berührt oder der Shuttle nicht im gegenüberliegenden Aufschlagsfeld landet. Hat der anspielende Spieler eine gerade Punktzahl (0, 2, 4 usw.), muss er von der rechten Spielhälfte aus anspielen. Hat der anspielende Spieler eine ungerade Punktzahl (1, 3, 5 usw.), muss er von der linken Spielhälfte aus anspielen.
Punktegewinn
Jeder Fehler des Gegners gibt einen Punkt. Man kann anspielen, solange man punktet, d.h., solange der Gegner Fehler macht. Macht man bei eigenem Aufschlagsrecht einen Fehler, geht das Aufschlagsrecht an den Gegner über und er erhält gleichzeitig einen Punkt.
Was gilt als Fehler?
Neben den bereits erwähnten Fehlern gilt es auch als Fehler, – wenn der Shuttle während des Spiels ausserhalb der Spielfeldgrenzen zu Boden fällt, durch oder unter das Netz geschlagen wird, nicht darüber hinweggelangt oder der Körper oder die Kleidung eines Spielers berührt. – wenn der Shuttle nicht zurückgeschlagen werden kann, bevor er den Spielfeldboden berührt. – wenn ein Spieler das Netz oder dessen Haltevorrichtung mit Schläger, Körper oder Bekleidung berührt, solange der Shuttle noch «im Spiel» ist.
Wie lange spielt man?
Ein Badmintonmatch geht über 2 Gewinnsätze auf je 21 Punkte. Bei 20 beide gewinnt die Seite, welche zuerst 2 Punkte Vorsprung hat. Bei 29:29 gewinnt die Seite, welche den nächsten Punkt erzielt. Nach dem ersten Satz werden die Seiten gewechselt, und die Partei, die den ersten Satz gewonnen hat, darf im zweiten Satz mit dem Anspiel beginnen. Sollte es zu einem dritten und entscheidenden Satz kommen, so wird in diesem auch die Seite gewechselt sobald der erste Spieler 11 Punkte erreicht.