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Von 42 verschiedenen Futtern wurden die Aminosäurengehalte (AS) analysiert. In einem Zeitraum von drei Jahren wurde Futter derselben Parzelle von verschiedenen Schnitten und in zwei verschiedenen Entwicklungsstadien im Abstand von 30 Tagen geerntet. Nach dem Mähen wurden die Futter weiter verarbeitet, um sie auf folgende Arten zu konservieren: Tiefgefrieren (-20°C), Entfeuchten (Lufttemperatur 30°C, relative Feuchte <45%), Heubelüftung, Feldtrocknung, Silierung bei 30 % Trockensubstanz (TS) und Silierung bei 50 % TS. Die Konservierungsmethode beeinflusst statistisch gesehen den Gesamtgehalt an AS in der TS nicht. Einzeln betrachtet induzieren bestimmte AS jedoch signifikante Unterschiede, hauptsächlich zwischen den Silagen von Ausgangsmaterial mit 30 % TS und den übrigen Futterkonserven. Bei allen Konservierungsmethoden waren AS-Verluste unvermeidbar. Beim Tiefgefrieren sind die Abbauprozesse am wenigsten ausgeprägt, diese Methode lässt sich jedoch aus wirtschaftlichen und praktischen Gründen nur im Versuchsmassstab anwenden. Bei den Silagen bewirkt ein hoher Feuchtigkeitsgehalt, verbunden mit einem nicht ausreichend tiefen pH-Wert, einen Abbau der Proteine sowie Veränderungen der AS-Profile. Die Silagen wiesen auf Kosten der Glutamin- und Aspartinsäure einen hohen Gehalt an Prolin auf. Für die Praxis bedeutet es, dass diejenigen Trocknungsverfahren, welche die Eigenschaften des Futters am besten bewahren, auch mit den geringsten Nachteilen verbunden sind.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.