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Was können wir tun, was meiden, um das Brustgewebe gesund zu halten?
Die weibliche Brust ist ein Speicherorgan, das speziell fettlösliche (lipophile) Stoffe speichert. Die Brüste entwickeln in der Pubertät Drüsengewebe, das nach der Menopause langsam abgebaut und durch Fett- und Bindegewebe ersetzt wird. Meist erst gegen 70 Jahre ist dieser Umbau abgeschlossen. Dies bedeutet, dass noch lange nach der Menopause eine Mutter / Grossmutter stillen könnte, sollte dies notwendig werden: eine Schutzmassnahme der Natur.
Das Brust-Drüsengewebe ist exokrin. Dies bedeutet, dass neben kleineren und grösseren Molekülen (Hormone, Vitamine, Eiweiss, Zucker etc.) auch ganze Partikel in eine Zellwand-Hülle verpackt und so in die Milch ausgeschieden werden. Dies können Abwehrzellen, Medikamente, Impfstoffe, Metall-ähnliche Substanzen, Pestizide, Herbizide etc. sein. Wird keine Milch produziert, lagern diese Stoffe im Drüsengewebe, meist in kleinen fettlöslichen Partikeln (Liposomen). Unser Brustdrüsengewebe hat eine Art biochemische Erinnerungsfunktion: was wir zu uns nehmen, mit was wir in Kontakt kommen, legt sich so in den Zellen nieder.
Was können wir tun?
- Zweimal eine Stunde pro Woche spazieren gehen, am besten im Wald
- BH-Tragen zeitlich auf ein Minimum begrenzen oder ganz damit aufhören
- Beide Brüste ein- bis mehrmals pro Woche liebevoll massieren
- Öle und fetthaltige Lebensmittel aus biologischem Anbau verwenden
- Vitamin D3 auf hohem Niveau halten
Was können wir meiden?
- Fleisch, speziell Wurstwaren und Fast-Food, meiden
- Schichtarbeit meiden
- Aluminium-haltige Deodorants, Kosmetika und Impfstoffe meiden
- Östrogene meiden („Pille“, Hormone in der Menopause, „bio-identische Hormone“)
- Bestrahlungen meiden (Computertomogramme, Mammographie)
Begründungen
Bewegung tut gut. Waldspaziergänge sind besonders gesundheitsfördernd, wahrscheinlich dank der beruhigenden Wirkung von Bäumen, der beruhigenden Wirkung der Farbe Grün, dem höheren Sauerstoffgehalt der Waldluft, der Abgabe von Polyphenolen und Harzpartikeln durch die Bäume, dem körperlichen Wahrnehmen von gegenseitiger Hilfe im Pflanzenreich, solange der Wald nicht zu stark durch Bewirtschaftung gestresst wird. Regelmässige Bewegung schützt besser als ab und zu intensives Training.
Das Formen des weiblichen Körpers durch Einbinden, operatives Entfernen und Einbauen von künstlichen Materialien ist ein sehr altes kulturelles Verfahren. Es kann bis in mesopotamische Zeiten rückverfolgt werden, als vor etwa 5000 Jahren die Grosse Göttin in Holz, Ton, Stein „gefangen“, in durchsichtig-weisse Schleier gehüllt, in heilige Räumen platziert und irgendwann einmal in dunkle Schleier verhüllt und dressiert wurde. Der durchsichtig-weisse Schleier ist geblieben als Hochzeitsschleier, das Verhüllen und Dressieren ebenfalls. Die körperlichen Dressurmassnahmen scheinen genauso ungesund zu sein wie die mentalen. Alle Organe reinigen sich selber durch den Abfluss der Lymphe, des Gewebewassers. Die Lymphe wird passiv durch körperliche Bewegung in Fluss gehalten. Ein grosser Teil wird durch den Darm, ein kleinerer durch die Venen über die Nieren ausgeschieden. Bei wenig Bewegung bleibt die Lymphe im Gewebe und damit alle Schadstoffe, die eigentlich ausgeschieden werden sollten. Ein langsamer Darm neigt zu Darmkrebs, eingebundene Brüste zu Burstkrebs. Also freie körperliche Bewegung leben und geniessen, so oft als möglich.
Jede Brustmassage ist auch eine Lymphdrainage. Wird die Lymphe bewegt, ist dies eine Form von Entschlackung des Gewebes und hilft der Gewebereinigung.
Viele langwirksame, teilweise krebserregende Giftstoffe sind fettlöslich (lipophil). Dazu gehören die meisten Pestizide, Herbizide, Insektizide und fast alle hormonaktiven Substanzen (Parabene, Bisphenole), Schwermetalle und viele Impfstoff-Zusätze. Fettlösliche Substanzen werden durch Haut und Zellwand aufgenommen, ohne dass unser Körper sich dagegen wehren kann. Sie werden in fettreichem Gewebe gespeichert, speziell im Brustgewebe, Eierstöcken, Nebennieren, Nervensystem und Hirn. Langfristig können sie zu entzündlichen Veränderungen und zu Krebs führen. Ein bewusster Einkauf von biologischen Nahrungsmitteln lohnt sich ganz speziell bei Ölen und Fetten, Nüssen, fettem Fleisch, fettem Fisch und Käse / Milchprodukten. Regelmässiges Schwitzen (Sport, Sauna) kann Schwermetalle und fettlösliche Stoffe reduzieren.
Vitamin D3 ist ein spezielles Vitamin mit einer günstigen Wirkung auf Haut und Haar, auf Knochenaufbau, Abwehrstärkung speziell von Haut, Schleimhaut und allen Oberflächen, günstiger Wirkung auf das Nervensystem und Stärkung der Tumorhemmung. Der therapeutische Bereich liegt bei 40mcg bis 50mcg/L respektive bei 110 bis 120nmol/L. Es lohnt sich, jeweils im Herbst den Spiegel im Blut messen zu lassen und danach die Einnahme von Vitamin D3 über die Wintermonate anzupassen.
Fleischreduktion, speziell rotes Fleisch, Fastfood und Wurstwaren, ist in Beobachtungsstudien über Jahre und Jahrzehnte mit einer deutlichen Abnahme von Krebserkrankungen verbunden. Diese wird mit gegen 90% angegeben! Auch entzündliche und immunologische Erkrankungen sind deutlich seltener bei Nicht-Fleischessern. Dies hängt sehr wahrscheinlich mit einer Zunahme an Pflanzenkost zusammen. Speziell rohes Blattgemüse und Blattsalate enthalten einen Reichtum an Polyphenolen, die entzündungshemmend, tumorhemmend, blutzuckerregulierend, hormonregulierend und fettstoffwechselregulierend wirken. Was wollen wir mehr?
Schichtarbeit erschöpft unsere Zell-Energie. Diese wird von Mitochondrien hergestellt. Mitochondrien sind kleine Einzeller mit eigener DNA, eigener Zellwand und eigenem Stoffwechsel, die in den Zellen von Mehrzellern leben, auch in unseren Zellen. Die DNA der Mitochondrien stammt ausschliesslich von der Mutter, da sie über die Eizelle weitergegeben werden. Mitochondrien lieben regelmässige Rhythmen, vor allem regelmässige Schlaf-, Wach-, Ess- und Ruhezeiten. Werden diese zu unregelmässig, reduzieren sie ihre Energieproduktion oder stellen sie sogar für einige Tage ein. Sie warten ab, bis eine Regelmässigkeit wieder vorhanden ist. Bei Schichtarbeit kann sich keine Regelmässigkeit etablieren: die Mitochondrien sind auf Sparflamme, der Körper wird müder, depressiver, anfälliger für Infektionen und Krebs. Bei einer familiären Häufung von Krebserkrankungen ist es klug, keine Schichtarbeit anzunehmen.
Aluminium wurde vermehrt in Brustkrebsvorstufen gefunden. Aluminium nehmen wir vor allem auf über Deodorants, Kosmetika und Impfstoffzusätze. Es lohnt sich, alle Kosmetika, Pflegeartikel und Medizinprodukte strikt zu meiden, die zwecks Haltbarkeit oder Verteilung im Körper metallartige Zusätze enthalten.
Synthetische und halbsynthetische Östrogene (Weiblichkeitshormone) gelten als krebserregende Substanzen. Dazu gehören die meisten „Pillen“ (kombinierte ovulationshemmende Verhütungsmittel inklusive Nuva-Ring und Ewra-Pflaster), Hormonersatzprodukte in der Menopause und Hormonbehandlungen bei Fruchtbarkeitsbehandlungen. Allein der Verzicht auf menopausale Hormonbehandlungen in den USA führte zu einer gut 20%igen Brustkrebs-Reduktion. Seit dem kommerziellen Vertrieb von „bio-identischen“ Hormonen steigt die Brustkrebshäufigkeit wieder an. Die Wirkung ist langfristig und zeigt sich meist erst nach Jahrzehnten. Es lohnt sich, möglichst keine oder möglichst kurz Weiblichkeitshormone zu verwenden.
Je häufiger Bestrahlungen durchgeführt wurden, speziell Computertomogramme, desto höher steigt das Risiko einer Brustkrebsentwicklung, wie eine grosse nordamerikanische Studie zur Risikoanalyse aufzeigt. Das Brustdrüsengewebe ist sehr strahlenempfindlich. Dies zeigt sich in epidemiologischen Studien zu Mammographie-Screening, Brustkrebserkrankungen und Gesamtsterblichkeit: in der Screening-Gruppe tritt Brustkrebs häufiger auf, wird häufiger behandelt, ändert aber nichts an der Krebssterblichkeit noch an der Gesamtsterblichkeit der weiblichen Bevölkerung. Es scheint eine Zunahme an Brustkrebs in der Screening-Gruppe aufzutreten, die durch eine frühe Behandlung wieder ausgeglichen wird. Diese unglückliche Situation führte in vielen Regionen zu einem Verlassen des Mammographie-Screenings. Ob Sie sich einem Mammographie-Screening unterziehen wollen oder nicht, können Sie am besten selber entscheiden anhand der Aufstellung zu Nutzen und Schaden des Mammographie-Screenings.