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Der Grund für die Überprüfung sei die vom Konzern anlässlich des Investorentags vom Freitag gemachten Ankündigung, das Pay-Out-Ratio erhöhen und eigene Aktien zurückkaufen zu wollen, heisst es in der Mitteilung der Agentur vom Montag. Diese Versprechen seien zu einer Zeit gemacht worden, in der Moody's die für das heutige Rating massgebenden Kennzahlen bereits als "schwach" einstufe.
Zudem wollen die Moody's-Experten auch das von LafargeHolcim vorgegebene Ziel, bis 2018 einen bereinigten betrieblichen EBITDA von 7 Mrd CHF zu erzielen, bezüglich den Auswirkungen auf die Rating-Situation überprüfen, heisst es weiter. Dieses Ziel hatte LafargeHolcim anlässlich des Investorentags um eine Milliarde gekürzt.
Derzeit lautet das Rating für den schweizerisch-französischen Zementkonzern auf "Baa2". Zwar hätten sich die Kredit-Kennzahlen im Vergleich zu den pro-forma-Angaben aus dem Jahr 2015 verbessert, jedoch seien sie nach wie vor schwach, so die Mitteilung. Bei der Ratingüberprüfung fokussiere man sich nun auf die kurz- und mittelfristigen Geschäftsaussichten. Bei einer allfälligen Abstufung, dürfte sich diese wohl auf eine Stufe bzw. einen "Notch" beschränken.
(AWP)