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Ob jemand filmen könne, fragt Leslie Feist. Die Sängerin steht allein mit umgeschnallter Gitarre auf einer Bühne in der Mitte einer Schiffswerft am Zürichsee, das Publikum hat sich rundherum versammelt. Zwei Songs hat sie bereits gesungen und den Saal mit ihrer messerscharfen, glasklaren Stimme eingenommen. Dazu hat sie mit ihrem Handy gefilmt, einmal aus der «Knöchelperspektive», einmal vom Mikrofonständer aus, der «Jimi-Hendrix-Perspektive», wie sie bemerkt. Auf zwei seitlich gespannte Leinwände werden die Aufnahmen projiziert. Jetzt aber möchte sie einen Kameramann. Einige melden sich, sie nimmt George.