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Tages Anzeiger Bericht "Elektromagnetische Felder putzen Wasserleitungen" (TA vom 16.6.1999, Rubrik Wissen):
"Wir sind froh um diese umweltschonende Lösung", sagt Joost van Elewout, Leiter der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Worblental bei Bern. Dort funktioniert das neue Verfahren seit über zwei Jahren: Zwölf Kabelspulen, die sich um die Wasserleitungen in der Schlammbehandlung winden, werden mit Strom gespeist und erzeugen so spezielle elektromagnetische Felder. Dabei bleiben die Rohre innen blank, von Ablagerungen ist keine Spur mehr zu sehen.
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Eine Studie (siehe oben) im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) konnte nun nachweisen, dass in bestimmten Fällen elektromagnetische Felder sogar in den komplexen ARA die Leitungen dauerhaft von Ablagerungen frei halten. Geräte für ähnliche Methoden sind zwar schon seit langem auf dem Markt; bereits 1871 wurde dafür in England ein Patent erworben. Da das Verfahren aber nicht immer den gewünschten Erfolg zeigte, galt es in Fachkreisen als unseriös.