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by Jacqueline Jenni
"Die Maßnahme betrifft die öffentlichen Einrichtungen, die Speisewagen, die Eis- oder Souvenirpavillons sowie alle Veranstaltungen, Stände und Events", erklärte der für städtische Umwelt und Sicherheit zuständige Magistrat, in einem am in der Tribune de Genève ausgestrahlten Interview. Betroffen sind Strohhalme, Besteck, Tassen und andere Einwegbehälter.
Im Einklang mit der EU
Die Stadt Genf tritt damit in die Fußstapfen der Europäischen Union, die ab 2021 eine Reihe von Einweg-Kunststoffprodukten verbieten wird. Eine Massnahme, die der Bundesrat im Juni 2018 beschlossen hat, nicht zu folgen. Die Regierung favorisiert Lösungen aus der Wirtschaft selbst.
Im März hat der Kanton Genf die kostenlose Verteilung von Plastiktüten veroten, um die Verschmutzung durch Plastikmüll, insbesondere am Genfersee, einzudämmen. Laut einer von der Association pour la Sauvegarde du Léman in Auftrag gegebenen und im Dezember veröffentlichten Studie werden jedes Jahr etwa 50 Tonnen Kunststoffabfälle in diesen See eingeleitet.