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Als "Praktische Kritik" bezeichne ich eine Kritik, die die je eigene Praxis beschreibt und deren allgemeine oder gesellschaftliche Form reflektiert.
Als Ausgangspunkt sehe ich die Aneignung und deren Refelxion als Tätigkeit, die schliesslich als Produktion begriffen wird.
Die gesellschaftliche Produktion ist durch die Arbeitsteilung und durch die Produktivkraftentwicklungbestimmt. Individuell oder subjektiv eigen ich diese Produktion an - weitgehend arbeitsteilig.
Es gibt aber Bereiche, in welchen ich relativ weitgehen autonom den Produktionsprozess bei mir habe, etwa in der Textherstellung, die ich als Handwerk und als hochautomatisierte Produktion in eigener Regie sehen kann, quasi im Selbstmanagement ..
Ich kann dann etwa erkennen, wie ich in anderen Prozessen arbeitsgeteilt fungiere, und beispielsweise die praktische Herstellung verdränge, indem ich sage dass ein Architekt oder sogar ein Bauherr ein Haus baue, während Hinsehen natürlich zeigt, dass der Archtekt keine Steine herbeiträgt sondern nur Zeichnungen, die er meist auch nicht selbst gemacht hat.