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Vorgesehen seien Massnahmen zu Brandschutz, Wärmedämmung und zur Arbeitssicherheit, wie der Kanton in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Zudem soll das Gebäude mit dem Einbau eines Plattformliftes ins erhöhte Erdgeschoss hindernisfrei gemacht werden.
Bestandesaufnahmen hätten auch statische Schwachstellen des Dachtragwerkes und der Decke über dem 2. Stockwerk aufgezeigt. Ebenso müsse das Gebäude gegen Erdbeben gesichert und die Fassade saniert werden. Auch Wasserleitungen und Elektroinstallationen sollen erneuert werden.
Das Sanierungsprojekt sei eng mit der Denkmalpflege abgesprochen worden, um einen respektvollen Umgang mit der historischen Substanz des Hauses zu gewährleisten. Die geplanten Eingriffe fokussierten sich nur auf das Notwendigste, wie sich Baudirektorin Therese Rotzer-Mathyer (Mitte) in der Mitteilung zitieren lässt.
Durch die Optimierung des Dachgeschosses könnten künftig mehr Arbeitsflächen geschaffen werden. Mittelfristig gehe der Kanton nämlich von einem höheren Bedarf aus. Das Sanierungsprojekt soll noch im ersten Quartal 2024 im Kantonsrat besprochen werden. Baustart ist voraussichtlich für den Herbst 2024 geplant.
Das Breitenhaus wurde im 18. Jahrhundert erbaut und Ende der 1960er-Jahre vom Kanton erworben und erneuert.