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- Abfall: Der viele Abfall wird mir langsam zu teuer. Was kann ich tun, damit sich mein Abfallsack nicht so schnell füllt?
- Abfall: Was mache ich mit alten Kleidern und alten Möbeln?
- Abfall: Weshalb darf ich meinen Abfallsack erst am Morgen vor die Haustüre stellen, wenn die Abfuhr kommt?
- Abfall: Weshalb muss ich überhaupt für den Abfall etwas bezahlen?
- Abfall: Wie kann ich Küchenabfälle entsorgen?
- Adressänderung: Was ist zu tun bei einer Adressänderung innerhalb der Stadt Opfikon?
- Arbeiten vergeben: Nach welchen Kriterien werden in der Stadt Opfikon Arbeiten vergeben?
- Arbeits - Stellen anbieten: Wo können freie Arbeitsstellen angeboten/angemeldet werden?
- Arbeitssuche: Ich fühle mich unfair behandelt. Was kann ich tun?
- Arbeitssuche: Was heisst, sich "blind" bewerben?
- Arbeitssuche: Was sollte in einer schriftlichen Bewerbung enthalten sein?
- Arbeitssuche: Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch?
- Arbeitssuche: Wo kann ich eine Arbeit suchen?
- Arbeitssuche: Wo kann ich mein Diplom anerkennen lassen?
- Arbeitssuche: Wo kann ich Unterstützung bei der Arbeitssuche erhalten?
- Bank- oder Postcheckverbindung: Wie lautet die Bank- oder Postcheckverbindung der Stadt Opfikon?
- Baubewilligung: Wann braucht man eine Baubewilligung?
- Bauen, Planen: Wo erhalte ich die nötigen Informationen und Unterlagen wie z.B. die Bau- und Zonenordnung, wenn ich in der Stadt Opfikon planen und bauen will?
- Berufsbildung: Bildung nachholen?
- Berufsbildung: Ich möchte einen Beruf lernen. Wie geht das?
- Berufsbildung: Mein Kind findet keine Stelle in seinem Wunschberuf. Er meint, da könne er gerade so gut irgendwo arbeiten gehen. Was soll ich ihm sagen?
- Berufsbildung: Mein Kind ist erst vor kurzem in die Schweiz gezogen. Wie kann ich helfen?
- Berufsbildung: Wann muss ich mit der Lehrstellensuche beginnen?
- Berufsbildung: Was heisst Berufswahl und wer hilft bei der Berufswahl?
- Berufsbildung: Was ist eine Mittelschule?
- Berufsbildung: Was kann ich tun, wenn ich keine Lehrstelle finde?
- Berufsbildung: Was kann ich tun, wenn ich mir eine Ausbildung nicht leisten kann?
- Berufsbildung: Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Lehre?
- Berufsbildung: Wie finde ich eine Lehrstelle?
- Berufsbildung: Wie kann ich mein Kind motivieren, wenn es Absagen bekommt?
- Betreibung, Kostenvorschuss: Benötigt das Betreibungsamt einen Kostenvorschuss für die Einleitung einer Betreibung?
- Betreibung, Rechtsvorschlag: Wo muss man den Rechtsvorschlag bei einer Betreibung beseitigen?
- Betreibungs - Einleitung: Wo muss eine Betreibung eingeleitet werden?
- Betreibungsregister - Auszug: Wie erhalte ich einen Auszug aus dem Betreibungsregister?
- Bürogebäude, Wohnungen: Gibt es eine Liste von freien Wohn- und Bürogebäuden und wo werden neue Wohn- und Bürogebäude erstellt? Wo kann ich in der Stadt Opfikon Wohnungen/Häuser mieten; gibt es eine Liste von freien Wohnungen?
- Einbürgerung: Seit wann ist die Schweiz ein Einwanderungsland?
- Einbürgerung: Wie kann ich Schweizerin oder Schweizer werden?
- Einbürgerung: Wo muss ich das Einbürgerungsgesuch einreichen?
- Erziehung: Mein Kind sagt häufig: «Alle anderen dürfen das, nur ich nicht!» Wie soll ich darauf reagieren?
- Erziehung: Mein Kind wächst in einem anderen Land auf als ich selbst. Was heisst das für seine Erziehung?
- Erziehung: Was kann ich tun, wenn mein Kind nicht gehorcht?
- Erziehung: Wer hilft mir bei allgemeinen Fragen zur Erziehung?
- Erziehung: Wie lernt mein Kind, Verantwortung für sich zu übernehmen?
- Erziehung: Wie viel Freiheit und wie viele Grenzen braucht mein Kind?
- Familienplanung: Was hat Sexualität mit Gesundheit zu tun?
- Familienplanung: Welche formalen Vorbereitungen sind vor der Geburt notwendig?
- Familienplanung: Wie kann man sich gegen sexuelle übertragbare Krankheiten schützen?
- Familienplanung: Wie können wir uns vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen?
- Familienplanung: Wo bekomme ich in der ersten Zeit nach der Geburt Unterstützung?
- Familienplanung: Wo können wir uns über Schwangerschaft und Geburt informieren?
- Familienplanung: Wo soll das Kind auf die Welt kommen?
- FAQ - Bedeutung: Was heisst eigentlich FAQ?
- Feuerwehr - Beitritt: Wo kann ich mich für einen Beitritt zur Feuerwehr der Stadt Opfikon anmelden?
- Finnenbahn: Gibt es eine Finnenbahn?
- Firma eröffnen: An welche Stelle sollte man sich wenden, wenn man eine Firma in Opfikon eröffnen will, respektive ein Lokal für eine Firma sucht?
- Freizeit mit Kinder: Was kann ich mit meinem Kind gemeinsam unternehmen?
- Freizeit mit Kindern: Mein Kind hat gerne Musik. Wie kann ich es fördern?
- Freizeit mit Kindern: Mein Kind sitzt gerne vor dem Fernseher oder spielt Computer-Games. Schadet ihm das?
- Freizeit mit Kindern: Mein Kind soll in der Freizeit Sachen machen, die seine Entwicklung fördern. Was kann ich dazu beitragen?
- Freizeit mit Kindern: Was versteht man unter dem «Ferienpass»?
- Freizeit mit Kindern: Welche organisierten Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche gibt es?
- Freizeit mit Kindern: Wo kann mein kleines Kind mit anderen Kindern spielen?
- Freizeit und Vereine / Integration: Wie kann ich am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen?
- Freizeit und Vereine: Soll ich einen Verein gründen, wenn ich ein Quartierfest organisieren will?
- Freizeit und Vereine: Was braucht es, um in der Schweiz einen Verein zu gründen?
- Freizeit und Vereine: Was bringt es mir, in einem Verein mitzumachen?
- Freizeit und Vereine: Was ist ein Sozialzeitausweis für Freiwilligenarbeit?
- Freizeit und Vereine: Was kann ich in der Gemeinde oder in der Region unternehmen?
- Freizeit und Vereine: Was versteht man unter Freiwilligenarbeit?
- Gesund leben: Gegen welche Krankheiten kann man sich impfen lassen?
- Gesund leben: Was ist das richtige Gewicht bei Kindern und Jugendlichen?
- Gesund leben: Was kann ich bei Gewichtsproblemen tun?
- Gesund leben: Wie berechne ich mein normales Körpergewicht?
- Gesund leben: Wie kann ich mich gesund ernähren?
- Gesund leben: Wie viel Bewegung pro Tag ist gesund?
- Gesund leben: Wo kann ich mich über Sucht beraten lassen?
- Gesundheit: Haben Erwachsene Anspruch auf regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt?
- Gesundheit: Im Spital: Wer pflegt mich und kann ich Besuch empfangen?
- Gesundheit: Kann ich mich zu Hause pflegen lassen?
- Gesundheit: Wann muss ich zum Arzt gehen? Wann muss ich ins Spital gehen?
- Gesundheit: Was ist ein Notfall und was ist dann zu tun?
- Gesundheit: Was kann ich tun, wenn ich meine Probleme oder Krankheiten nicht in der örtlichen Sprache ausdrücken kann?
- Gesundheit: Was kann ich tun, wenn ich psychische Probleme habe?
- Gesundheit: Was steht in meiner Krankenakte?
- Gesundheit: Welche Angebote gibt es für Kinder?
- Gesundheit: Welche Angebote gibt es für ältere Menschen in der Schweiz?
- Gesundheit: Wer hilft mir, wenn ich alt bin und nicht mehr alleine wohnen kann?
- Gesundheit: Wie finde ich einen Arzt oder eine Ärztin? Wie läuft ein Arztbesuch ab?
- Gesundheit: Wie leiste ich «Erste Hilfe»?
- Gesundheit: Wo kann ich Hilfe finden, ohne meinen Namen und meine Herkunft sofort melden zu müssen?
- Informationen über Opfikon: Ich suche für einen Vortrag in der Schule Unterlagen und Informationen über Opfikon. Wo finde ich diese?
- Integration: Was ist eine Integrationsvereinbarung?
- Integration: Was sollte ich über Aufenthaltsbewilligungen wissen?
- Integration: Was versteht man unter Integration?
- Integration: Welche Sprachangebote gibt es für meine Kinder?
- Integration: Welche weiteren Integrationsangebote gibt es?
- Integration: Wie kann ich mich gegen rassistische Diskriminierung wehren?
- Integration: Wo kann ich Deutsch lernen?
- Kinderbetreuung: Wo können Kinder während meiner Arbeitszeit betreut werden?
- Kleinkinder: Ich habe Fragen oder Probleme mit meinem kleinen Kind. Wo erhalte ich Hilfe, Beratung und Unterstützung?
- Kleinkinder: Soll ich mein Kind in eine Spielgruppe schicken?
- Kleinkinder: Soll ich mit meinem Kind eine Chrabbelgruppe besuchen?
- Kleinkinder: Was brauchen kleine Kinder, damit sie sich gut entwickeln?
- Kleinkinder: Was für andere Betreuungsarten gibt es?
- Kleinkinder: Wer betreut mein Kind, wenn ich zur Arbeit gehe?
- Kleinkinder: Wie kann ich mein Kind von klein auf fördern und auf die Schule vorbereiten?
- Kleinkinder: Wie kann ich mich auf die Geburt vorbereiten?
- Kleinkinder: Wo finde ich günstige Spielsachen für mein Kind?
- Kontakt: Wie kann ich Kontakt zum Webmaster bzw. zur Stadtverwaltung aufnehmen?
- Krankenkasse, Pflichtbefreiung: Wie kann ich mich von der Schweizer Krankenkassen-Versicherungspflicht befreien?
- Krankenkasse, Prämienverbilligung: Wie erhalte ich die Prämienverbilligung?
- Krankheitskosten/Versicherungen: Was kostet die Krankenkasse, wie viel muss ich selbst bezahlen, wie viel bezahlt die Krankenkasse?
- Krankheitskosten/Versicherungen: Wer und was ist bei einer Unfallversicherung versichert?
- Krankheitskosten/Versicherungen: Wer und was ist in einer Krankenkasse versichert?
- Krankheitskosten/Versicherungen: Wie funktioniert die IV?
- Krankheitskosten/Versicherungen: Wie funktioniert es, dass die Krankenkasse meine Arztrechnung bezahlt?
- Krankheitskosten/Versicherungen: Wie kann ich Kosten für die Krankenkasse sparen?
- Newcomers to Opfikon: Registering at city hall, City map, Public transportation...
- Notariat: Welches Notariat und wo steht mir für meine Anliegen zur Verfügung?
- Opfiker- Bücher: Wo finde ich eine Auswahl von Opfiker Büchern?
- Pass, neu: Was muss ich tun, wenn ich einen neuen Schweizer Pass will?
- Planungsinstrumente: Welches sind die Planungsinstrumente der Stadt Opfikon?
- Politik: Wann feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag?
- Politik: Warum wird die Schweiz oft eine "Musterdemokratie" genannt?
- Politik: Was charakterisiert das politische System der Schweiz?
- Politik: Was heisst "aktives" respektive "passives" Wahlrecht
- Politik: Was heisst Föderalismus?
- Politik: Welche politischen Mitbestimmungsrechte haben Ausländerinnen und Ausländer?
- Politik: Welche politischen Parteien gibt es in der Schweiz?
- Politik: Welches sind die wichtigsten Bürgerrechte?
- Politik: Wie ist das politische System der Schweiz strukturiert?
- Politik: Wie ist der schweizerische Staat entstanden?
- Räume für Anlässe: Können bei der Stadt Säle oder ähnliche Räume für Festivitäten, Konzerte oder Ausstellungen gemietet werden?
- Schuldnerauskunft: Wie erhalte ich Auskünfte über einen Schuldner?
- Schule, Allgemeines: Welche Fächer werden unterrichtet / welche Noten gibt es?
- Schule, Elternmitwirkung: Gibt es an der Schule Opfikon eine Elternmitwirkung?
- Schule, Examen, Besuchstage: Wie bietet die Schule Einblick in ihre Tätigkeit (Examen, Besuchstage)?
- Schule, Ferienverlängerung: Wie bekomme ich eine Ferienverlängerung?
- Schule, fremdsprachige Kinder: Wie werden fremdsprachige Kinder an den Opfiker Schulen gefördert?
- Schule, Kindergarten- Grundstufenalter: Ab welchem Alter kann mein Kind den Kindergarten oder die Grundstufe besuchen und wie wird es dort gefördert?
- Schule, Kindergarten: Mein Kind geht erst seit kurzem in den Kindergarten und begegnet dort neuen Sprachen und Kulturen. Wie kann ich es in dieser neuen Lebensphase unterstützen? Was soll ich tun, wenn es sich nicht wohl fühlt?
- Schule, Klassenlager: Muss mein Kind am Klassenlager teilnehmen?
- Schule, Kosten: Was kosten die Opfiker Schulen?
- Schule, Lehrer: Wie lange bleibt ein Kind beim gleichen Lehrer?
- Schule, Mittags-/Tagesbetreuung: Gibt es in Opfikon Mittags- und Tagesbetreuungsangebote der Schule? Angebote in den Schulferien?
- Schule, Schulobligatorium: Muss mein Kind die Schule besuchen / wo muss ich mein Kind anmelden? / keine Aufenthaltsbewilligung?
- Schule, Schülerzuteilung: Wie erfolgt die Schülerzuteilung bei einem Zuzug?
- Schule, Sekundarschule: In welcher Form wird in Opfikon die Sekundarschule geführt?
- Schule, Stütz- und Förderunterricht: Was ist Stütz- und Förderunterricht / Aufgabenhilfe / wo erhält mein Kind Hilfe bei Schwierigkeiten in der Schule?
- Schule, Turnhallengesuch: Welche Angaben müssen für ein schriftliches Turnhallengesuch gemacht werden?
- Schule, Umstufungen: Wie sieht es mit der Durchlässigkeit (Umstufungen) der Sekundarschule aus?
- Schule, Übertritt in Oberstufe: Wie erhalte ich Informationen zum Übertritt in die Oberstufe?
- Schule: Ich möchte mein Kind beim Besuch der Schule so gut wie möglich unterstützen. Wie kann ich das tun?
- Schule: Was mache ich, wenn mein Kind krank ist und nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen kann?
- Schule: Was sind unsere Rechte und Pflichten als Eltern in Bezug auf die Schule?
- Sozialhilfe: Bezahlt die Sozialhilfe meinen Mietzins?
- Sozialhilfe: Wie bekomme ich Hilfe von der Sozialberatung?
- Sozialversicherungen: Was ist die Mutterschaftsversicherung?
- Sozialversicherungen: Welche Möglichkeiten der privaten Vorsorge (3. Säule) habe ich?
- Sozialversicherungen: Wer bekommt Familienzulagen?
- Sozialversicherungen: Wer und was ist bei einer Unfallversicherung versichert?
- Sozialversicherungen: Wer und was ist in der Krankenversicherung (KV) versichert?
- Sozialversicherungen: Wie funktioniert die Alters- und Hinterlassenen-Versicherung (AHV)?
- Sozialversicherungen: Wie ist die Arbeitslosenversicherung (ALV) organisiert?
- Sozialversicherungen: Wie ist die berufliche Vorsorge (2. Säule) geregelt?
- Sozialversicherungen: Wofür ist die Invalidenversicherung (IV) da?
- Sozialwohnungen: Vermietet die Stadt Opfikon Sozialwohnungen?
- Stadtplan: Warum wird der Stadtplan nicht angezeigt?
- Steuererklärung, Fristverlängerung: Wie kann ich eine Fristverlängerung für das Ausfüllen der Steuererklärung erhalten?
- Steuererklärung, Hilfe: Wer kann mir beim Ausfüllen der Steuererklärung behilflich sein?
- Steuern berechnen: Wie kann ich meine Steuern berechnen?
- Strafregisterauszug: Wo erhält man einen Strafregisterauszug?
- Strassenunterhalt: Wer ist für den Unterhalt der Strassen und Wege in der Stadt Opfikon und wer ist für das Salzen der Strassen und für die Schneeräumung zuständig?
- Velo: Braucht es eine Versicherung?
- Velo: Was sollte ich beachten, wenn ich mit dem Velo unterwegs bin?
- Velo: Wo kann ich günstig ein Velo ausleihen?
- Wandern: Was sind Wanderwege?
- Wandern: Wie verhalte ich mich in der Natur?
- Wandern: Wo erhalte ich nützliche Tipps zum Wandern?
- Wegzug: Was ist zu tun bei einem Wegzug aus der Stadt Opfikon?
- Weiterbildung: Was versteht man unter informeller Bildung?
- Weiterbildung: Wie kann ich die gute Qualität der Weiterbildungen erkennen?
- Weiterbildung: Wie kann ich mich über Kursangebote informieren?
- Weiterbildung: Wie teuer sind Weiterbildungen? Gibt es finanzielle Unterstützung für Aus- oder Weiterbildungen?
- Zuzug/Wohnsitz: Was ist zu tun, wenn man neu in Opfikon Wohnsitz nimmt?
- Öffentlicher Verkehr: Welche günstigen Angebote gibt es für den öffentlichen Verkehr?
- Öffentlicher Verkehr: Wo erhalte ich Gemeinde-Tageskarten?
- Öffnungszeiten: Welches sind die generellen Öffnungszeiten der Verwaltung?
- Tiere: Ich habe ein Tier gefunden / ich vermisse ein Tier - wie gehe ich vor?
- Wie bestelle ich eine Vorsorgemappe der Caritas?
- Wie bestelle ich einen Docupass?
- Wie erstelle ich eine Patientenverfügung?
|Abfall: Der viele Abfall wird mir langsam zu teuer. Was kann ich tun, damit sich mein Abfallsack nicht so schnell füllt?||Nach oben|
In Opfikon können Sie einen Teil des Abfalls trennen und gratis an Abfallsammelstellen
abgeben.
An die Sammelstellen bringen können Sie zum Beispiel: • Glas • Büchsen • Zeitungen
Aber nehmen Sie bitte Rücksicht auf die Anwohner/innen und werfen Sie die Flaschen nur von Montag bis Samstag von 7 Uhr bis 20 Uhr in die Container.
Weitere Informationen finden Sie im Abfallkalender
. Dieser liegt im Stadthaus auf.
Wenn Sie Fragen haben, können Sie die Mitarbeiter der Hauptsammelstelle
fragen.
|Abfall: Was mache ich mit alten Kleidern und alten Möbeln?||Nach oben|
Alte Kleider gehören in die Kleidersammlung, falls sie nicht kaputt sind. Und alte Möbel ins Brockenhaus. Sind Sie übrigens schon einmal in einem Second-Hand-Laden oder in einem Brockenhaus gewesen? Hier finden Sie manch witziges und seltenes Stück zu ganz vernünftigen Preisen.
|Abfall: Weshalb darf ich meinen Abfallsack erst am Morgen vor die Haustüre stellen, wenn die Abfuhr kommt?||Nach oben|
In Opfikon gibt es mittlerweile viele Füchse, die in der Nacht nach Essbarem suchen. Aber auch Katzen sind oft nachts unterwegs. Diese Tiere schlitzen einen Sack auf und plündern den Inhalt. Das gibt eine riesige Sauerei. Falls Ihr Haus also keinen Abfallcontainer besitzt, dürfen Sie den Gebührensack erst am Donnerstagvormittag rausstellen.
|Abfall: Weshalb muss ich überhaupt für den Abfall etwas bezahlen?||Nach oben|
Das Abholen und das Verbrennen des Abfalls kostet Geld. Sie bezahlen das, indem Sie den Zürcher Unterland Abfallsack kaufen.
• Der 17-Liter-Sack kostet 0.87 Franken
• Der 35-Liter-Sack kostet 1.65 Franken
• Der 60-Liter-Sack kostet 2.48 Franken
• Der 110-Liter-Sack kostet 3.86 Franken
Sie dürfen den Abfall nur in den Zürcher Unterland Abfallsäcken entsorgen. Diese Gebührensäcke können an der Kasse aller grösseren Geschäfte gekauft werden.
|Abfall: Wie kann ich Küchenabfälle entsorgen?||Nach oben|
In der grünen Tonne können gratis alle essbaren Küchenabfälle und alle Gartenabfälle entsorgt werden:
• Rüstabfälle (von Obst und Gemüse)
• verdorbene Früchte und Gemüse
• Tee und Kaffee (mit Beutel, aber ohne Verpackung)
• zerkleinerte Eierschalen
• Schnittblumen und Topfpflanzen
• alte Blumenerde
|Adressänderung: Was ist zu tun bei einer Adressänderung innerhalb der Stadt Opfikon?||Nach oben|
|Arbeiten vergeben: Nach welchen Kriterien werden in der Stadt Opfikon Arbeiten vergeben?||Nach oben|
Die Stadt Opfikon hält sich bei der Vergabe von Arbeiten an das Submissionsgesetz des Kantons und an die dazugehörende Vollziehungsverordnung. Als wichtiger Grundsatz gilt dabei die Nichtdiskriminierung und Gleichbehandlung der Anbieter, das heisst, insbesondere auch, dass Ortsansässige gegenüber auswärtigen Anbietenden nicht bevorteilt werden dürfen. Damit ein Anbieter den Zuschlag für einen bestimmten Auftrag erhält, muss er verschiedene Eignungs- und Zuschlagskriterien erfüllen. Eignungskriterien sind objektive Kriterien wie die fachliche, wirtschaftliche, finanzielle und organisatorische Leistungsfähigkeit des Anbieters. Zuschlagskriterien werden bei jeder Ausschreibung neu festgelegt, wobei für die Vergabe des Auftrags nebst dem Preis weitere Kriterien wie Qualität, Termine, Wirtschaftlichkeit, Betriebskosten, Kreativität etc. berücksichtigt werden. Die Vergabe erfolgt an den Anbieter mit dem wirtschaftlich günstigsten Angebot. Bei standardisierten Gütern erfolgt der Zuschlag allein nach dem Kriterium des niedrigsten Preises. [Roland Stadler]
|Arbeits - Stellen anbieten: Wo können freie Arbeitsstellen angeboten/angemeldet werden?||Nach oben|
Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Opfikon (043 259 64 20) nimmt gerne Stellenangebote entgegen. RAV Opfikon
|Arbeitssuche: Ich fühle mich unfair behandelt. Was kann ich tun?||Nach oben|
Überlegen Sie sich genau, aus welchen Gründen Sie mit Ihrem Arbeitsplatz nicht zufrieden sind. Am besten machen Sie sich Notizen über einzelne Vorgänge und sorgen auch dafür, dass Sie Zeugen haben (Arbeitskollegen oder –kolleginnen).
Sie können bei einer Rechtsberatung, bei Gewerkschaften oder Hilfswerken Erkundigungen einholen. Das Bezirksgericht Bülach bietet eine Unentgeltliche Rechtsauskunft für die Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirkes Bülach an. Bei Arbeitskonflikten können Sie sich zudem an eine Schlichtungsstelle wenden.
Es geht aber auch noch anders: Sprechen Sie mit Kollegen und Kolleginnen darüber. Da finden Sie bestimmt Freunde und Tipps, die Ihnen weiterhelfen können.
|Arbeitssuche: Was heisst, sich "blind" bewerben?||Nach oben|
Wenn man sich für bestimmte Firmen interessiert, kann man sich auch „blind“ bewerben. Das heisst, dass man seine Bewerbung an eine Firma sendet, obwohl keine Stelle ausgeschrieben ist. Man nennt das heute aber eher 'Initiativ-Bewerbung' oder auch 'Spontanbewerbung'. Viele Personalverantwortliche sammeln diese Bewerbungen. Wenn eine Stelle frei wird, studieren sie zuerst diese Bewerbungsmappen. Die Broschüre Praktische Tipps - Wie bewerbe ich mich richtig?
des RAV gibt wertvolle Hinweise.
|Arbeitssuche: Was sollte in einer schriftlichen Bewerbung enthalten sein?||Nach oben|
Eine schriftliche Bewerbung umfasst in der Regel folgende Unterlagen: Brief:
Er erklärt, warum Sie sich genau für diese Stelle interessieren, warum Sie sich dafür eignen, was Sie mitbringen und dass Sie Interesse an einem Vorstellungsgespräch haben. Lebenslauf:
Er gibt den Arbeitgebenden Informationen über Ihre persönlichen Verhältnisse, Ausbildungen, Berufserfahrungen und Sprachkenntnisse. Anhang:
Er enthält Kopien von früheren Arbeitszeugnissen, Diplomen, Praktikabestätigungen oder Weiterbildungsausweisen (niemals die Originale verschicken!).
Ein aktuelles Foto ist freiwillig, wenn es nicht im Inserat erwähnt ist. In der Regel werden alle Dokumente am Computer ausgedruckt. Viele Firmen legen Wert darauf, dass die Bewerbung in ein Dossier (Plastikmäppchen oder Kartonmappe) gelegt wird, bevor Sie es in ein grosses Couvert stecken und per A-Post abschicken oder gleich selber vorbei bringen.
Viele Personen lassen sich von Beratungsstellen, Hilfswerken oder im Kollegenkreis beraten; das lohnt sich. Auch auf dem Internet finden Sie gute Tipps, zum Beispiel bei: www.be-werbung.ch
oder www.berufsberatung.ch
(Laufbahn, dann Stellensuche) oder auch in der Broschüre Praktische Tipps - Wie bewerbe ich mich richtig?
des RAV.
Weitere nützliche Informationen finden Sie unter den den Publikationen der Integration
.
|Arbeitssuche: Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch?||Nach oben|
Vorstellungsgespräche laufen sehr unterschiedlich ab; das ist abhängig von den Arbeitgebenden, von den Anforderungen an die Stelle - aber natürlich auch von Ihnen. Sie können sich auf diese Themen vorbereiten:
- besuchte Schulen
- Berufserfahrungen
Besonderheiten in Ihrem Lebenslauf (abgebrochene Ausbildungen, Beschäftigungspausen, häufige Stellenwechsel)
- Gründe für Stellenwechsel
- Besondere Fähigkeiten, Stärken und Schwächen
- Berufliche Ziele und Zukunftsvorstellungen
- Interesse und Pläne für Weiterbildungen
- Besondere Leistungen und Erfolge an der letzten Stelle
- Teamfähigkeit
- Ihre Erwartungen an die neue Stelle, an Vorgesetzte und Arbeitskolleginnen und -kollegen
- Spezielle Eigenschaften, die Sie für diese Stelle mitbringen (Warum soll der Arbeitgeber gerade Sie auswählen?)
Nicht in ein Bewerbungsgespräch gehören Fragen wie:
- Vereinszugehörigkeiten
- politische Überzeugung
- Religion (ausser es spielt bei der Stelle eine Rolle, also in einer Kirche, einer Partei, etc.)
- Zivilstand
- Familiensituation
- mögliche Schwangerschaft bei Frauen
Weitere Informationen finden Sie im Buch "Arbeitsrecht - Vom Vertrag bis zur Kündigung" von Irmtraut Bräunlich-Keller (Beobachter-Buchverlag).
|Arbeitssuche: Wo kann ich eine Arbeit suchen?||Nach oben|
Umfragen zeigen, dass viele Stellen durch persönliche Beziehungen besetzt werden. Es lohnt sich deshalb, viele von Ihren Bekannten über Ihre Arbeitssuche zu informieren. Vielleicht kann Ihnen ja plötzlich jemand etwas vermitteln.
Viele Stellen werden aber auch ausgeschrieben. Man findet sie in Tageszeitungen (Beilage: Stellenanzeiger) oder in Fachzeitschriften (Inserate).
Falls Sie selber keine Tageszeitungen abonniert haben, dann suchen Sie grössere Bibliotheken auf mit einer Sammlung von Zeitungen.
Die meisten Zeitungen liegen im RAV
(Regionales Arbeitsvermittlungszentrum) auf.
Sie können gratis am Empfang kopiert werden Jeder hat übrigens Anspruch auf Beratung durch das RAV. Anspruch auf Leistungen haben nur die Versicherten. Nehmen Sie einen Übersetzer mit, wenn Sie kein Deutsch verstehen.
Zudem wird das Internet als Stellenmarkt immer wichtiger. Die Website stellenlinks
und Treffpunkt-Arbeit.ch
bieten einen Überblick. In der Computeria
und im BIZ
sowie im RAV gibt es Internetzugänge.
Dann gibt es auch noch das SSI, das heisst "Self Service Information". Das sind Suchportale auf Computern, die sie zum Beispiel beim RAV finden. Firmen melden dort ihre freien Stellen an. Organisiert wird das von der öffentlichen Verwaltung.
Weitere Tipps und Adressen finden Sie in den Publikationen der Integration
.
|Arbeitssuche: Wo kann ich mein Diplom anerkennen lassen?||Nach oben|
Folgende Links können bei der Diplomanerkennung hilfreich sein:
|Arbeitssuche: Wo kann ich Unterstützung bei der Arbeitssuche erhalten?||Nach oben|
Sie können beim RAV
nachfragen. Bringen Sie einen Übersetzer selber mit, sofern Sie mit der deutschen Sprache mühe haben. Auch die Broschüre Arbeitslosigkeit
kann Ihnen weiter helfen. Sie finden aber sicher auch private Beratungsbüros oder Vereine. Es gibt zudem Hilfswerke im Bereich der Arbeitsintegration (Rotes Kreuz, HEKS, Caritas, SAH). Je nachdem, welche Aufenthaltsbewilligung Sie haben, ist die Beratung in manchen Projekten zur Arbeitsintegration für Sie kostenlos. Andernfalls müssen Sie etwas bezahlen – oder weitersuchen.
Wenn Sie eine Frage im Zusammenhang mit der Aufenthaltsbewilligung haben, dann können Ihnen auf das Ausländerrecht spezialisierte Rechtsberatungsstellen weiterhelfen. Eine Auswahl von Adressen finden Sie hier. Beim Schweizerischen Anwaltsverband können Sie sich nach Adressen und Sekretariaten in Ihrem Kanton erkundigen: 031 313 06 06 oder www.swisslawyers.com.
Fachleute und viel Wissen bietet auch die Zeitschrift „Der Beobachter“. Das Beobachter-Team stellt auch Informationen auf dem Internet zur Verfügung: www.beobachter.ch
und es gibt einen Telefondienst. Die Direktnummer für den Fachbereich Arbeit: 043 444 54 01 (Mo-Fr, 9-13 Uhr). Wenn Sie den „Beobachter“ abonniert haben, ist die Beratung zudem kostenlos. Der Schreibdienst im Zentrum 130
in Opfikon hilft Ihnen bei der Formulierung Ihrer Bewerbung.
|Bank- oder Postcheckverbindung: Wie lautet die Bank- oder Postcheckverbindung der Stadt Opfikon?||Nach oben|
IBAN: <iban-pii>
PC-Konto 80-28473-2
Die Buchhaltung gibt gerne weitere Auskunft. Buchhaltung
|Baubewilligung: Wann braucht man eine Baubewilligung?||Nach oben|
Für welche Bauten muss ein Baugesuch eingereicht werden? Welche Verfahren stehen zur Verfügung? Wofür braucht es keine Baubewilligung?
Antworten auf diese und weitere Fragen rund ums Bauen finden Sie in der Wegleitung zum Baugesuch
. Weitere nützliche Informationen finden Sie unter der Rubrik Bau und Versorgung
. [Roland Stadler]
|Bauen, Planen: Wo erhalte ich die nötigen Informationen und Unterlagen wie z.B. die Bau- und Zonenordnung, wenn ich in der Stadt Opfikon planen und bauen will?||Nach oben|
Die verschiedenen Bereiche der Abteilungen Bau und Infrastruktur erteilen Ihnen zu sämtlichen mit Raum- und Städtebau, Baubewilligung und Baurecht zusammenhängenden Fragen gerne Auskunft.
Die relevanten Formulare, Merkblätter sowie weitere Unterlagen finden Sie unter Bau und Versorgung
.
Für Erwachsene, die keinen Schulabschluss haben oder die ungelernt arbeiten, gibt es Möglichkeiten, den Schul- oder Lehrabschluss nachträglich zu erwerben. Informationen dazu erhalten Sie im biz Kloten
.
|Berufsbildung: Ich möchte einen Beruf lernen. Wie geht das?||Nach oben|
Nach der Schule besuchen rund 70 Prozent der Jugendlichen in der Schweiz eine Berufslehre. Die Lehre dauert je nach Beruf zwei bis vier Jahre.
Während drei bis vier Tagen (je nach Beruf) in der Woche arbeiten die Jugendlichen in einem Lehrbetrieb, wo sie praktische Kenntnisse erwerben. Einen Tag in der Woche besuchen sie eine kantonale Berufsfachschule, wo sie die Theorie lernen. Das Spezielle der Berufsausbildung in der Schweiz ist also die gleichzeitige Kombination von Schule und Arbeitspraxis.
Sehr begabte Lehrlinge können einen zusätzlichen Unterricht besuchen, der zur Berufsmaturität (BMS) führt. Die Berufsmaturitätsschule kann während der Lehre oder im Anschluss an die Lehre besucht werden. Mit einem Berufsmaturitätszeugnis kann man an einer Fachhochschule studieren.
Um einen Beruf lernen zu können, müssen sich die Jugendlichen wie um eine Arbeit um Lehrstellen bewerben. Die Lehrbetriebe erwarten, dass sie sich Gedanken gemacht haben, warum sie diesen Beruf lernen möchten. Sie erwarten Interesse und Motivation. Darum ist die Berufs-Wahl ab der 2. Sekundarklasse ein so wichtiges Thema, und sollte das nicht nur in der Schule sein. Eltern sollten darauf achten, dass ihr Sohn/ ihre Tochter etwas unternimmt, um einen passenden Beruf finden.
In allen, vor allem jedoch in den praktischen Berufen verbessert es die Chancen auf eine Lehrstelle wesentlich, wenn die Jugendlichen in diesem Beruf „geschnuppert“ haben, d.h. eine Woche oder einige Tage in einem Betrieb waren. Die beste Zeit dafür ist die 2. Sekundarklasse, da mit der 3. Klasse auch die Bewerbungszeit beginnt. Jugendliche mit nicht so guten Noten oder/und aus schwachen Schulstufen können in einer Schnupperlehre zeigen, was sie können.
|Berufsbildung: Mein Kind findet keine Stelle in seinem Wunschberuf. Er meint, da könne er gerade so gut irgendwo arbeiten gehen. Was soll ich ihm sagen?||Nach oben|
Manche Jugendliche sind ganz auf ihren Wunschberuf fixiert. Sie haben wenig Bereitschaft, auf einen anderen Beruf auszuweichen, in dem es noch freie Lehrstellen gibt. Andere Jugendliche möchten rasch viel verdienen und würden deshalb nach der Schule lieber gleich arbeiten gehen als eine Lehre zu machen.
Da braucht das Kind die Unterstützung der Eltern. Erklären Sie ihm, dass es auf jeden Fall besser ist, eine Lehre zu machen – auch wenn es nicht der Traumberuf ist. Nach dem Abschluss der Lehre gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln und auch die Berufsrichtung zu wechseln. Jugendliche ohne Lehrabschluss haben demgegenüber später viel weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
|Berufsbildung: Mein Kind ist erst vor kurzem in die Schweiz gezogen. Wie kann ich helfen?||Nach oben|
Fremdsprachige Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren, die kein oder nicht genügend Deutsch verstehen, um eine Lehrstelle finden zu können, können bei profil. in Winterthur
ein Berufsvorbereitungsjahr/ Integrationsjahr im Bereich Sprache und Kultur besuchen. Die Eltern beteiligen sich mit einem Betrag von CHF 2500 für das ganze Schuljahr.
Grundsätzlich machen Sie es Ihrem Sohn/Ihrer Tochter leichter, wenn sie sie frühzeitig in die Schweizer Schule integrieren.
|Berufsbildung: Wann muss ich mit der Lehrstellensuche beginnen?||Nach oben|
Die Suche nach einer Lehrstelle beginnt bereits ein Jahr vor Lehrbeginn, in manchen, sehr beliebten Berufen sogar noch eher.
|Berufsbildung: Was heisst Berufswahl und wer hilft bei der Berufswahl?||Nach oben|
Nach der Sekundarschule machen rund 70 Prozent der Jugendlichen in der Schweiz eine Berufslehre. Es gibt rund 300 Lehrberufe. Alle Berufe können von Frauen und Männern erlernt werden. Ein Beruf muss den Fähigkeiten und dem Interesse des Jugendlichen entsprechen. Im Unterricht wird oft über die Berufswahl gesprochen.
Es ist hilfreich und wichtig, dass ein Jugendlicher sich gut über möglichst viele Berufe informiert. Neben dem Internet gibt es dafür die Infotheken in den Berufsinformationszentren, wo die Jugendlichen Informationen über die Berufe erhalten, die sie interessieren. Es werden aber auch Berufsinformationen von Lehrbetrieben und Vorträge im Berufsinformationszentrum Kloten (BIZ)
oder Berufsbesichtigungen angeboten (alle Angebote unter www.zh.berufsvorbereitung.ch
Alle Jugendlichen der öffentlichen Sekundarschulen bekommen in der 2. Oberstufe einen Brief vom biz Kloten. Im ersten Quartal findet ein Elternabend im Berufsinformationszentrum (BIZ) in Kloten statt. Dabei lernen die Eltern das Angebot des BIZ (Berufsberatung, Mediothek, Arbeitsweise) kennen. Sie werden noch einmal darüber aufgeklärt, dass die Verantwortung für die Berufswahl ihres Kindes in ihren Händen liegt, aber auch darüber, welcher Teil des Prozesses durch die Schule abgedeckt wird. In diesem 2. Oberstufenjahr befassen sich die SchülerInnen mit Fragen der Selbstwahrnehmung; sie schärfen den Blick für ihre Vorlieben, Stärken aber auch ihre Grenzen. Von da an können sie sich zu einem ausführlichen Einzelgespräch im biz anmelden. Es ist sinnvoll, wenn die Eltern sie begleiten, denn sie kennen ihr Kind gut und haben vielleicht auch Vorstellungen und/oder Wünsche. Die Beratung wird vom Kanton finanziert.
«Schnupperlehren» sind ein guter Weg, um zu spüren, ob einem ein Beruf wirklich gefällt. Sie dauern zwischen einem und sechs Tagen. Während der «Schnupperlehre» schaut auch der Betrieb, ob der oder die Jugendliche sich für diesen Beruf eignet. In Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein bietet die Oberstufe den Schüler/innen die Möglichkeit einer ersten konkreten Kontaktaufnahme mit der Berufswelt. An mehreren Schnuppertagen gewinnen sie erste Einblicke in die Arbeitswelt. Im Verlauf des zweiten Sekundarschul-Jahres werden die Bewerbungsdossiers vorbereitet (Bewerbungsschreiben, Lebensläufe) und Bewerbungsgespräche eingeübt.
|Berufsbildung: Was ist eine Mittelschule?||Nach oben|
Die ersten 11 Schuljahre (Kindergarten und Schule) sind für alle Kinder in der Schweiz obligatorisch. Die höheren Schulen nach der obligatorischen Schulzeit heissen Mittelschule oder Kantonsschule. Ihr Besuch ist freiwillig. Neben verschiedenen Typen von Gymnasien, die zur Maturitätsprüfung führen, gibt es auch Mittelschulen, die zu einem Berufsabschluss mit Berufsmatur führen.
Schülerinnen und Schüler, die eine Mittelschule mit Maturabschluss besucht haben, können an der Universität, an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) oder (nach einem Praktikumsjahr) an einer Fachhochschule studieren.
Immer im Januar finden Orientierungsabende in den verschiedenen Mittelschulen statt. Fragen Sie die Lehrerin, den Lehrer oder in der Berufsberatung.
|Berufsbildung: Was kann ich tun, wenn ich keine Lehrstelle finde?||Nach oben|
Für Jugendliche, die keine Lehrstelle gefunden haben, gibt es Übergangslösungen wie zum Beispiel das Berufsvorbereitungsjahr.
Die Gemeinde Opfikon hat einen Leistungsvertrag mit der Berufswahlschule (BWS) in Kloten geschlossen. Nur in Ausnahmefällen wird der Besuch einer anderen, öffentlichen BWS unterstützt. Kanton und Gemeinde zahlen den Hauptteil der Kosten; die Eltern beteiligen sich mit einem Beitrag von CHF 2500 für das ganze Schuljahr. Im Normalfall muss der/die Jugendlichen angemessene Anstrengungen unternommen haben, eine Lehrstelle zu finden. In jedem Fall wird eine Stellungnahme von der Klassenlehrperson eingeholt. Dabei sind nicht die Noten entscheidend, sondern ob sich die Jugendlichen bemühen und wie sie sich verhalten.
Es gibt auch andere Übergangslösungen
.
|Berufsbildung: Was kann ich tun, wenn ich mir eine Ausbildung nicht leisten kann?||Nach oben|
Unter bestimmten Bedingungen kann der Kanton eine Ausbildung durch „Stipendien“ unterstützen. Eine Aus- oder Weiterbildung soll möglichst nicht am Geld scheitern. Bei der Prüfung eines Antrages wird die gewünschte Ausbildung ebenso wie die finanzielle Situation der ganzen Familie angesehen.
Für die Berufslehre, die ein Jugendlicher nach der obligatorischen Schulzeit besucht, gibt es nur selten Stipendien. Die Jugendlichen erhalten aber einen geringen Lohn und die Berufsfachschule zahlt der Kanton.
Informationen bekommen Sie bei der kantonalen Verwaltung, im biz Kloten oder im Internet www.stipendien.zh.ch
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|Berufsbildung: Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Lehre?||Nach oben|
Nach Abschluss der Berufslehre gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Der Grundsatz der Schweizerischen Berufsbildung lautet: Kein Abschluss ohne Anschluss.
So gibt es viele Möglichkeiten, sich hoch zu arbeiten.
|Berufsbildung: Wie finde ich eine Lehrstelle?||Nach oben|
Als erstes müssen Sie sich darüber informieren, wo Lehrstellen für den gewünschten Beruf angeboten werden. Das erfahren sie im Internet (www.berufsberatung.ch
, Stichwort 'Lehrstellensuche' im gelb - orangen Teil). Sie können auch in der regionalen Zeitung und auf Webseiten von Firmen nach Lehrstellen suchen. Dann folgt eine schriftliche Bewerbung. Die Klassenlehrperson und die Berufsberatenden zeigen den Schülerinnen und Schülern, wie man eine Bewerbung schreibt. Das biz Kloten bietet Workshops für die Bewerbung an (www.bizkloten.ch
) Fast alle Jugendlichen – auch solche mit guten Schulzeugnissen - müssen zahlreiche Bewerbungen schreiben, bis sie eine Lehrstelle bekommen. Für Jugendliche, die einfache Schultypen besuchen oder schlechte Noten vorzeigen, ist die Lehrstellensuche besonders schwierig. Sie müssen oft sehr viele Bewerbungen schreiben, bis sie eine Chance bekommen. Es ist wichtig, dass die Eltern bei der Lehrstellensuche helfen und sie immer wieder ermutigen.
Es hilft sehr, wenn sich die Jugendlichen für Lehrstellen in verschiedenen Berufen interessieren und wenn die Berufswünsche zu ihren Noten und ihrer Schulstufe passen. Sonst sind Absagen vorprogrammiert.
|Berufsbildung: Wie kann ich mein Kind motivieren, wenn es Absagen bekommt?||Nach oben|
Die Zeit der Lehrstellensuche ist für die meisten jungen Menschen sehr schwierig. In vielen Berufen gibt es weniger Lehrstellen als Jugendliche, die sich bewerben. So bekommen sie immer wieder Absagen. Das ist leider normal.
Jetzt ist es deshalb ganz besonders wichtig, dass Sie sich Zeit nehmen, um mit ihrem Kind über seine Hoffnungen und Enttäuschungen zu sprechen. Helfen Sie ihm, dass es das Vertrauen in sich selber nicht verliert. Machen Sie ihm Mut, sich trotzdem weiter zu bewerben. Stärken Sie sein Selbstvertrauen.
Vielleicht muss es auch einen Berufswunsch aufgeben, weil es in diesem Beruf keine freien Lehrstellen gibt. Oder vielleicht genügen seine Noten nicht für diesen Beruf. Umso wichtiger ist es, dass Sie ihrem Kind zeigen, dass sie es lieben und dass sie Vertrauen zu ihm haben, auch wenn manches anders läuft, als sie und ihr Kind gehofft haben.
Am besten ist es, wenn Sie ihrem Kind helfen, von Anfang an Alternativen zu entwickeln.
|Betreibung, Kostenvorschuss: Benötigt das Betreibungsamt einen Kostenvorschuss für die Einleitung einer Betreibung?||Nach oben|
Nein, das Betreibungsamt stellt die Kosten in Rechnung.
|Betreibung, Rechtsvorschlag: Wo muss man den Rechtsvorschlag bei einer Betreibung beseitigen?||Nach oben|
|Betreibungs - Einleitung: Wo muss eine Betreibung eingeleitet werden?||Nach oben|
Bei natürlichen Personen am Wohnort, bei juristischen Personen an dessen Sitz (gem. Handelsregister). Betreibungsamt Opfikon
|Betreibungsregister - Auszug: Wie erhalte ich einen Auszug aus dem Betreibungsregister?||Nach oben|
Sie haben folgende Möglichkeiten, einen Betreibungsauszug über sich selbst zu erhalten:
Sie können den Auszug persönlich am Schalter während der Öffnungszeiten abholen. Dazu benötigen wir von Ihnen einen amtlichen Ausweis wie zum Beispiel die Identitätskarte, den Pass oder den Führerausweis. Der Auszug kostet CHF 17.00 und ist bar zu bezahlen.
Sie können den Auszug schriftlich anfordern. Dazu benötigen wir einen Antrag mit Unterschrift, eine Kopie eines amtlichen Ausweises und CHF 18.00 in bar. Wir senden Ihnen den Auszug postwendend zu.
Sie können eine volljährige Person bevollmächtigen, bei uns einen Auszug abzuholen. Diese Person hat sich auszuweisen. Der Auszug kostet CHF 17.00 und ist bar zu bezahlen. Es werden keine telefonische Auskünfte aus dem Betreibungsregister erteilt.
Sie können den Betreibungsregisterauszug online bestellen und bezahlen unter: Betreibungsauskunft bestellen (natürliche Personen)
|Bürogebäude, Wohnungen: Gibt es eine Liste von freien Wohn- und Bürogebäuden und wo werden neue Wohn- und Bürogebäude erstellt? Wo kann ich in der Stadt Opfikon Wohnungen/Häuser mieten; gibt es eine Liste von freien Wohnungen?||Nach oben|
Die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Opfikon führt keine solchen Listen. Informieren Sie sich bitte in der Tagespresse oder im Internet.
Informationen finden sich auch bei glow. das Glattal www.glow.ch
|Einbürgerung: Seit wann ist die Schweiz ein Einwanderungsland?||Nach oben|
Die Schweiz war nicht immer ein Einwanderungsland – obschon immer wieder Menschen aus hauptsächlich europäischen Ländern in der Schweiz Schutz vor Krieg oder politischer Verfolgung gesucht haben. Im Jahr 1850 betrug die ausländische Wohnbevölkerung gerade mal drei Prozent. Damals herrschte in der Schweiz ein Mangel an Nahrungsmitteln, weshalb die Menschen hungern mussten. Viele Schweizerinnen und Schweizer wanderten deshalb in jener Zeit nach Übersee aus – etwa nach Kalifornien, Kanada oder Brasilien.
Erst beim Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert wandelte sich die Schweiz von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland. 1915 lag der Anteil an Ausländerinnen und Ausländern bereits bei 15 Prozent; ihre Zahl nahm aber während des Ersten Weltkriegs als Folge der Abwanderung wieder ab.
1934 trat dann das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer in Kraft. Es wurde mehrfach geändert und war grundsätzlich von einer abwehrenden Haltung geprägt: Das Gesetz sollte nur erwünschte Gruppen ins Land lassen. Seit 2008 gilt in der Schweiz das neue Ausländergesetz. Damit wird die Zulassung zum Arbeitsmarkt für Personen ausserhalb der Europäischen Union und der EFTA beschränkt auf besonders qualifizierte Arbeitskräfte.
|Einbürgerung: Wie kann ich Schweizerin oder Schweizer werden?||Nach oben|
Für Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz ist es möglich, das Schweizer Bürgerrecht zu erwerben. Dies geschieht allerdings nicht automatisch und erfordert etliche Voraussetzungen:
- 10 Jahre wohnhaft in der Schweiz (Jahre zwischen dem 8. und 18. Lebensjahr zählen doppelt)
- C-Bewilligung
- Eingliederung in die schweizerischen Verhältnisse (z.B. Sprachkenntnisse)
- Vertrautheit mit den Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen in der Schweiz
- Erfüllung finanzieller Verpflichtungen
- Beachtung der schweizerischen Rechtsordnung
- Keine Gefährdung der inneren und äusseren Sicherheit der Schweiz
Ins ordentliche Einbürgerungsverfahren sind Gemeinde, Kanton und Bund involviert. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, besteht ein Anspruch auf Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung durch das Bundesamt für Migration.
In der Schweiz kennt man zudem die erleichterte Einbürgerung. Diese gilt unter bestimmten Voraussetzungen für ausländische Ehepartner von Schweizerinnen und Schweizern sowie für Kinder eines schweizerischen Elternteils, welche das Bürgerrecht noch nicht besitzen. Zuständig ist hierfür alleine der Bund.
|Einbürgerung: Wo muss ich das Einbürgerungsgesuch einreichen?||Nach oben|
Ihre erste Anlaufstelle für eine ordentliche oder erleichterte Einbürgerung ist Ihre Wohngemeinde. Dort erhalten Sie alle Informationen und die notwendigen Formulare. Weitere Informationen und Merkblätter finden Sie im Bereich Einbürgerungen
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|Erziehung: Mein Kind sagt häufig: «Alle anderen dürfen das, nur ich nicht!» Wie soll ich darauf reagieren?||Nach oben|
Fast alle Kinder setzen ihre Eltern mit solchen und ähnlichen Sätzen unter Druck. Das Wort «Alle» stimmt bei Regeln und Grenzen nie, weil jede Familie ihre eigenen Regeln finden muss. Sagen Sie Ihrem Kind deshalb ruhig: «Aber ich will das so!» Oder: «Bei uns ist es so!» Erklären Sie wenn möglich auch, weshalb Sie es so haben wollen.
Eltern, die ihren Kindern Grenzen setzen, sind weder schlecht noch lieblos. Sie nehmen im Gegenteil ihre Verantwortung ernst. Vielleicht können Sie mit den Eltern der wichtigsten Freunde Ihres Kindes gemeinsame Regeln vereinbaren. Zum Beispiel, wie lange die Jugendlichen am Samstagabend im Ausgang sein dürfen.
|Erziehung: Mein Kind wächst in einem anderen Land auf als ich selbst. Was heisst das für seine Erziehung?||Nach oben|
Ihr Kind wächst in der Schweiz auf. Aber seine Wurzeln reichen auch in ihr Herkunftsland zurück. Deshalb ist es gut, wenn es die Regeln des Zusammenlebens und die Bräuche aus Ihrer Kultur kennen lernt. Gleichzeitig sollte es jedoch auch lernen, sich im Schweizer Umfeld zurecht zu finden. Es ist nicht immer einfach, ein gutes Gleichgewicht zu finden.
Natürlich gleicht sich die Erziehung in vielen Punkten, unabhängig davon, wo ein Kind aufwächst. Überall auf der Welt brauchen Kinder Liebe und Geborgenheit, um sich gut entwickeln zu können. Sie brauchen Erwachsene, die mit ihnen sprechen und ihnen zuhören, die ihnen Mut machen, Neues zu probieren und die sie trösten, wenn etwas schwierig ist. Sie brauchen auch Erwachsene, die ihnen zeigen, wie man Konflikte austragen und sich wieder versöhnen kann. Und sie brauchen Erwachsene, die sie schützen, indem sie ihnen Grenzen setzen. Das alles gehört zur Erziehung.
Je nach Umfeld, in dem ein Kind aufwächst, muss es aber andere Fähigkeiten entwickeln. Wir leben heute in der Schweiz in einer Gesellschaft, in der die Menschen ihr Leben ganz unterschiedlich gestalten können. Es gibt viele Wahlmöglichkeiten und Ihr Kind begegnet hier sehr verschiedenen Impulsen und Modellen. Vielleicht mehr als Sie damals in Ihrer Kindheit muss es heute lernen, selbständig zu sein, Entscheide zu treffen, Verantwortung für sich selber zu übernehmen und wenn nötig auch Nein zu sagen. So kann es sich auch besser schützen, wenn es in eine schwierige Situation gerät.
Es ist deshalb wichtig, dass Ihr Kind ein Gespür entwickelt: «Das stimmt für mich. Das stimmt für mich nicht. Da will ich mitmachen. Da will ich nicht mitmachen.» Zudem braucht Ihr Kind Mut und Selbstvertrauen, um zur eigenen Meinung zu stehen, auch wenn es Jugendlichen begegnet, die vielleicht anders denken.
Wenn Sie seine Gefühle und seine Gedanken von klein auf ernst nehmen und ihm Mut machen, seine Meinung auszudrücken, helfen Sie das Selbstvertrauen und die Entscheidungskraft zu entwickeln.
|Erziehung: Was kann ich tun, wenn mein Kind nicht gehorcht?||Nach oben|
In allen Familien kommt es manchmal vor, dass die Kinder nicht gehorchen. Es ist gut, wenn Sie darauf reagieren. Sie dürfen auch einmal laut werden. Aber was immer es war, zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es als Mensch achten. Sätze wie «Du bist wirklich nichts wert!» zerstören sein Vertrauen in sich selber. Auch Schläge und leere Drohungen sind keine Erziehungsmittel. Bei langen Predigten schalten die Kinder und Jugendlichen bald einmal ab und hören gar nicht mehr richtig zu.
Zeigen Sie ruhig Ihren Ärger, aber sprechen Sie nicht lange auf Ihr Kind ein. Ein klares «Ich will nicht, dass du das machst! Hast du das verstanden?» bringt mehr. Erinnern Sie an die vereinbarten Abmachungen und Regeln. Sagen Sie auch, was die Konsequenzen sind, wenn die Regeln gebrochen werden. Das Kind darf vielleicht ein paar Tage lang nicht fernsehen oder der Jugendliche darf am nächsten Samstag nicht in den Ausgang.
Natürlich werden sie sich über solche Konsequenzen ärgern. Lassen Sie sich dadurch nicht unter Druck setzen. Denken Sie daran: Klare Regeln geben Ihrem Kind Halt und Orientierung.
|Erziehung: Wer hilft mir bei allgemeinen Fragen zur Erziehung?||Nach oben|
Mit Fragen, die Ihre Kinder betreffen, können Sie sich an die folgenden Stellen wenden. Sie erhalten dort kostenlos Hilfe und Beratung. Auf der Webseite der Elternbildung finden sie gute Hinweise und Merkblätter, sowie eine Liste mit Elternbildungskursen
:
Jugend- und Familienberatung Kanton Zürich
Jugendsekretariat Bezirk Bülach
Eugen Wyler-Strasse 1
8302 Kloten
Tel.: 044 804 80 10
Fax: 044 804 80 15
Email: <email-pii> www.ajb.zh.ch
Silvia Tschupp
Kleinkindberatung Bülach
Schaffhauserstrasse 53
8180 Bülach
Tel.: 043 259 95 44
Der Elternnotruf
(0848 35 45 55) hilft, wenn Ihnen die Entwicklung Ihres Kindes Sorge macht. Sie sich als Eltern überfordert fühlen. Wenn Sie Angst haben, Sie könnten Ihrem Kind etwas antun. Wenn Ihr Kind sexuell missbraucht wurde oder wird.
Die Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland
veröffentlicht neben vielen Hinweisen einen Elternbrief, der abonniert werden kann.
Die Broschüre 'Acht Sachen, die Erziehung stark machen'
wird in vielen Sprachen angeboten. Die FemmesTische bieten eine niederschwellige kostenlose Elternbildung in verschiedenen Sprachen an. Folgende Website enthält wichtige Lerninformationenen für Kinder im Vorschulalter in verschiedenen Sprachen.
|Erziehung: Wie lernt mein Kind, Verantwortung für sich zu übernehmen?||Nach oben|
Wenn wir den Kindern Freiräume geben, heisst das nicht, dass wir sie damit allein lassen sollen. Häufige Warnungen vor dieser oder jener Gefahr machen die Kinder eher neugierig. Es ist entscheidend, dass Sie sich von klein an für die Erlebnisse Ihres Kindes interessieren, dass Sie sich Zeit nehmen, um ihm zuzuhören und es ernst nehmen. Dann wird es auch von seinen Erfahrungen erzählen, wenn es grösser wird, auch dann, wenn etwas schwierig war oder schief gelaufen ist.
Alle Kinder machen manchmal einen Fehler – so wie wir Erwachsenen. In einem Klima von Achtung und von Wärme kann auch über Fehler gesprochen werden, sowie darüber, was man das nächste Mal besser machen könnte.
|Erziehung: Wie viel Freiheit und wie viele Grenzen braucht mein Kind?||Nach oben|
Kinder brauchen Freiräume, in denen sie ihre eigenen Erfahrungen machen können: beim Spielen, allein oder mit anderen Kindern und später im Zusammensein mit Freunden. Sie brauchen aber auch Grenzen als Schutz und als Orientierung.
Ein kleines Kind kann Gefahren noch nicht einschätzen. Es braucht Erwachsene, die ihm sagen, dass es nicht mit der Steckdose spielen, eine heisse Herdplatte berühren oder ins Auto von fremden Leuten einsteigen darf. Später bilden die Grenzen, die Sie ihm setzen, mehr eine Art Rahmen, in dem sich Ihr Kind frei bewegen kann. Sie können Ihr Kind ja nicht immer begleiten und beschützen. Es muss lernen, sich selbständig zu bewegen.
Die Regeln und Grenzen müssen im Lauf der Zeit immer wieder neu angepasst werden. Das braucht viele Gespräche mit dem Kind. Es wird die Regeln besser einhalten, wenn es sie versteht.
Zuviel Freiheit und Verantwortung überfordert die Kinder. Zuwenig Freiheit und Verantwortung nimmt ihnen die Möglichkeit, aus eigener Kraft Lernschritte zu machen, die für ihr späteres Leben wichtig sind.
Sie kennen Ihr Kind am besten. Nehmen Sie sich Zeit, um ihm zuzuhören und mit ihm über seine Erlebnisse und Erfahrungen zu sprechen. So können Sie auch spüren, in welchen Bereichen es schon bereit und fähig ist, Verantwortung für sich zu übernehmen und wo es noch einen engeren Rahmen braucht.
|Familienplanung: Was hat Sexualität mit Gesundheit zu tun?||Nach oben|
Sexuelle Aktivitäten gehören zu einem gesunden Leben. In einer guten Partnerschaft fühlt man sich auch sexuell wohl, kennt den eigenen Körper und die eigenen Wünsche und respektiert den Partner oder die Partnerin. Das ist auch wichtig, wenn es mit dem Sex nicht klappt. Probleme beim sexuellen Verkehr sind häufig und normal. Sie können verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel körperliche Ursachen oder seelische Schwierigkeiten. Aber man kann etwas tun dagegen: Haben Sie Mut und sprechen Sie mit einem Arzt/einer Ärztin darüber. Der Hausarzt/die Hausärztin, eine Gynäkologin, ein Urologe oder eine Fachperson einer Beratungsstelle für Familienplanung können weiterhelfen.
Auch wenn Frauen keine Beschwerden haben, sollten sie sich spätestens ab 20 einmal im Jahr bei einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin untersuchen lassen. Mit diesen Vorsorgeuntersuchungen lassen sich z.B. Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs frühzeitig erkennen.
|Familienplanung: Welche formalen Vorbereitungen sind vor der Geburt notwendig?||Nach oben|
Legen Sie das Familienbüchlein und den Schriftenempfangsschein bereit. Die Spitalverwaltung benötigt diese Dokumente für die Anmeldung des Kindes beim Zivilstandsamt.
In den letzten Wochen vor der Geburt ist auch der späteste Zeitpunkt, um den Vornamen für Ihr Kind auszuwählen. Im Spital wird erwartet, dass Sie den Namen des Kindes bereits wissen.
Versichern Sie Ihr Baby bereits vor seiner Geburt bei der Krankenkasse. Dadurch müssen Sie keinen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und Ihr Kind kommt in den Genuss einer vorbehaltslosen Deckung.
Falls die Eltern nicht verheiratet sind, muss der Vater das Kind anerkennen. Das heisst, er muss sich beim Zivilstandsamt offiziell als Vater eintragen lassen. Unverheiratete Eltern werden nach der Geburt zudem von der Vormundschaftsbehörde kontaktiert. Diese stellt sicher, dass die Unterhaltszahlungen für das Kind geregelt sind.
|Familienplanung: Wie kann man sich gegen sexuelle übertragbare Krankheiten schützen?||Nach oben|
Wer sexuell aktiv ist, muss sich gegen ansteckende Krankheiten schützen. Grundsätzlich ist das Risiko für Frauen wie auch für Männer hoch, sich beim ungeschützten Sex mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken. Sicherheit hätte man nur, wenn sich Mann und Frau vor dem Sex ärztlich untersuchen lassen. Weil das schwierig durchzuführen ist, sollte man – besonders bei neuen oder wechselnden Kontakten – unbedingt Kondome (auch Präservative genannt) benutzen.
Wenn Sie glauben, an einer sexuell übertragbaren Krankheit zu leiden, gehen Sie so schnell wie möglich zum Arzt. Wenn Sie schnell reagieren, ist die Chance zur Heilung grösser.
Beim ungeschützten Geschlechtsverkehr kann man sich auch mit Viren anstecken, die Gebärmutterhalskrebs auslösen. Bei 16- bis 25-jährigen Frauen ist dieses Risiko besonders gross. Es gibt aber eine Impfung gegen die Viren. Junge Frauen sollten sich impfen, bevor sie sexuell aktiv werden. Deshalb empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Impfung für alle Mädchen bereits ab 11 bis 14 Jahren.
Die meisten sexuell übertragbaren Krankheiten sind heilbar. Es gibt eine Ausnahme: Aids. Die Immunschwäche Aids ist eine Folge einer Infektion mit dem HI-Virus. Aids ist nicht heilbar und kann zu verschiedenen schweren Erkrankungen und zum Tod führen. migesplus.ch:
Das Wichtigste zum Thema Aids können Sie auch in den Broschüren «HIV Aids Wo Risiken bestehen wo nicht (für Frauen oder für Männer)» lesen. Die Broschüre kann man hier bestellen. Unter dem gleichen Link gibt es auch die Broschüre «HIV-positiv – was tun?». Aids-Hilfe Schweiz
: Hier finden Sie eine Liste mit Krankheiten und Angaben, wie Sie sich vor Aids und anderen ansteckenden Krankheiten schützen können. Regionale Aids-Stellen der Schweiz
: Informationen zu Aids erhalten Sie auch bei den Regionalen Aids-Stellen der Schweiz. Hier finden Sie die Liste. Impfung gegen Viren
: Informationen über Gebärmutterhals-Krebs und das humane Papilloma-Virus.
|Familienplanung: Wie können wir uns vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen?||Nach oben|
Es gibt viele verschiedene moderne Verhütungsmethoden. Mit ihnen kann man verhindern, dass die Frau schwanger wird. Ein Paar sollte über die Wahl der passenden Verhütungsmethode gemeinsam sprechen. Ein Gespräch mit dem Gynäkologen oder der Gynäkologin hilft ebenfalls weiter. Für einige Methoden (z.B. die Pille) ist das Rezept eines Arztes notwendig.
Achtung: Nur mit der Verwendung von Kondomen schützt man sich vor einer ungewollten Schwangerschaft und gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Kondome sind an vielen Orten erhältlich: Im Supermarkt, im Warenhaus oder in der Apotheke.
Nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder nach Versagen eines Verhütungsmittels (z.B. abgerutschtem Kondom) kann die Frau die «Pille danach»
einnehmen. Sie ist eine Notfallverhütung und verhindert eine ungewollte Schwangerschaft.
Sind Sie ungeplant oder ungewollt schwanger geworden, wenden Sie sich möglichst schnell an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder an eine Familienberatungsstelle. Falls Sie sich gegen das Kind entscheiden, gibt es die Möglichkeit, die Schwangerschaft abzubrechen. Beratungsstellen können Ihnen bei dieser schwierigen Entscheidung helfen. Die dort arbeitenden Fachleute sind an die Schweigepflicht gebunden. Es gibt in jedem Kanton Beratungsstellen zu den Themen Schwangerschaft, Familienplanung, Sexualität und Aids-Hilfe-Stellen in der Schweiz. Verhütungsinfo: Hier gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Verhütungsmethoden. migesplus.ch: Eine Broschüre zum Thema Verhütung in den Sprachen Französisch, Spanisch und Portugiesisch kann man hier bestellen.
|Familienplanung: Wo bekomme ich in der ersten Zeit nach der Geburt Unterstützung?||Nach oben|
In den Tagen nach der Geburt soll sich die Mutter körperlich und seelisch erholen. In dieser ersten Woche (Wochenbett) werden Mutter und Kind medizinisch betreut. Die Grundversicherung der Krankenkasse bezahlt die Kosten der Untersuchungen während der Schwangerschaft, der Geburt und der Betreuung im Wochenbett. Die Krankenkasse übernimmt auch gewisse Kosten der Geburtsvorbereitung und der Stillberatung.
Für die erste Zeit nach der Geburt zu Hause gibt es beim Jugendsekretariat zahlreiche Kurse zur Ernährung, Entwicklung oder Erziehung des Kindes
.
In der Schweiz existiert eine gesetzlich vorgeschriebene Mutterschaftsversicherung
: erwerbstätige Mütter bekommen nach der Geburt während 14 Wochen einen Urlaub und erhalten 80 Prozent des durchschnittlichen Lohns (auch Mutterschaftsentschädigung oder Mutterschaftsurlaub genannt). Ein gesetzlicher Vaterschaftsurlaub existiert in der Schweiz nicht. Einzelne Arbeitgeber (z.B. die öffentliche Verwaltung einzelner Kantone) gewähren Vätern nach der Geburt einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von einigen Wochen. Mutterschaftsversicherung
: Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Arbeitgeber oder auf der Website von ch.ch
Bundesamt für Sozialversicherungen: Informationen zur Mutterschaftsentschädigung und zum Schutz der Arbeitnehmerin während der Mutterschaft.
|Familienplanung: Wo können wir uns über Schwangerschaft und Geburt informieren?||Nach oben|
Die wichtigste Ansprechperson während einer Schwangerschaft ist die Frauenärztin (Gynäkologin) oder der Frauenarzt. Sie führen in regelmässigen Abständen medizinische Kontrollen durch. So können sie die Entwicklung des Kindes beobachten und mögliche Gefahren für Mutter und Kind erkennen. Auch frei schaffende Hebammen (Geburtshelferin) können Fragen zur Geburt schon während der Schwangerschaft beantworten.
In den Spitälern gibt es Angebote für Kurse zur Geburtsvorbereitung. Dort erfahren Sie Wissenswertes zur Geburt, zum Stillen und zu den neuen Aufgaben als Eltern.
Auf den Webseiten der Spitäler (Bülach, Universitätsspital Zürich, Stadtspital Triemli) finden Sie Informationen zur Geburtsvorbereitung und Geburt. Auch Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Ihnen Fragen zu Angeboten im Zusammenhang mit der Geburtsvorbereitung und der Geburt beantworten.
|Familienplanung: Wo soll das Kind auf die Welt kommen?||Nach oben|
Während der Schwangerschaft meldet der Arzt, die Ärztin oder die Hebamme Sie beim Kantons- oder Bezirksspital für die Geburt an. Sie können wählen, ob Sie in einem Spital oder in einem Geburtshaus gebären möchten. Die meisten Frauen bringen ihre Kinder im Spital auf die Welt. Es ist auch möglich, bei Ihnen zu Hause mit der Unterstützung einer Hebamme zu gebären. Diese Hausgeburten sind jedoch nur bei Schwangerschaften ohne Komplikationen ratsam. migesplus.ch:
Die kostenlose Broschüre «Schwangerschaft, Muttersein» enthält Informationen über Geburtsvorsorge, Schwangerschaft und Geburt. Die Broschüre gibt es in 15 Sprachen. Liste der Geburtshäuser in der Schweiz
|FAQ - Bedeutung: Was heisst eigentlich FAQ?||Nach oben|
FAQ ist die Abkürzung für den englischen Ausdruck "frequently asked questions". Auf deutsch heisst das soviel wie "häufig gestellte Fragen". Da "FAQ" im Internet ein viel verwendeter und demzufolge bekannter Begriff ist, verwenden wir ihn auch auf unserer Homepage.
|Feuerwehr - Beitritt: Wo kann ich mich für einen Beitritt zur Feuerwehr der Stadt Opfikon anmelden?||Nach oben|
|Finnenbahn: Gibt es eine Finnenbahn?||Nach oben|
|Firma eröffnen: An welche Stelle sollte man sich wenden, wenn man eine Firma in Opfikon eröffnen will, respektive ein Lokal für eine Firma sucht?||Nach oben|
|Freizeit mit Kinder: Was kann ich mit meinem Kind gemeinsam unternehmen?||Nach oben|
Unsere Gemeinde bietet viele Freizeitaktivitäten, die Sie zusammen mit Ihren Kindern erleben können:
- Spaziergänge und Erlebnisse in der Natur.
- Gemeinsame Ausflüge mit dem Velo.
- Museumsbesuch in der Umgebung: Viele Museen bieten ein spezielles Programm für Kinder. Informieren Sie sich direkt bei den Museen über Aktivitäten und Termine.
- Zoobesuch: Der Besuch im nächstgelegenen Zoo ist für Kinder immer ein tolles Erlebnis.
- Mutter/Vater und Kind Turnen (MuKi-/VaKi-Turnen): Sich gemeinsam bewegen, turnen und Spass haben. Dies mit Kindern ab 3 Jahren.
|Freizeit mit Kindern: Mein Kind hat gerne Musik. Wie kann ich es fördern?||Nach oben|
Kinder singen gerne Lieder, schon von frühester Kindheit an. Das Singen öffnet die Tür zur eigenen musikalischen Welt auf spielerische Art und Weise. Im Kindergarten und in der Schule wird denn auch viel gesungen. In vielen Gemeinden gibt es auch einen Kinderchor.
Während der ersten Schuljahre lernen die Kinder die verschiedenen Instrumente kennen. So erfahren sie, ob sie überhaupt ein Instrument spielen möchten und falls ja, welches Instrument sie erlernen möchten. Im Anschluss daran gehen sie in den Musikunterricht und lernen das Instrument ihrer Wahl. Ein Instrument zu erlernen bedeutet regelmässiges Üben. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, indem Sie beispielsweise täglich eine Viertelstunde Zeit dafür einplanen.
Im Jugendmusikverein können die Kinder und Jugendlichen gemeinsam musizieren und lernen. Musikunterricht ist aber nicht billig, auch wenn die Schule das Erlernen eines Instruments unterstützt. Dazu kommen die Kosten des Instruments selbst. Falls sie nicht gleich von Beginn weg ein Instrument kaufen möchten, können Sie auch eines mieten. Musikschule Opfikon Musiklehrer/-innen:
Auf der Website des Schweizer Musikpädagogischen Verbandes können Sie in Ihrer Region nach Musiklehrer/-innen suchen und erfahren auch einiges über das Erlernen eines Instrumentes.
|Freizeit mit Kindern: Mein Kind sitzt gerne vor dem Fernseher oder spielt Computer-Games. Schadet ihm das?||Nach oben|
Häufiges Fernsehen und Computer-Spielen können zu Konzentrationsproblemen führen, die auch die schulischen Leistungen negativ beeinflussen. Kinder, die zu viel fernsehen oder gamen, lernen zudem nicht, ihre Freizeit aktiv zu gestalten. Sie werden passiv und verpassen viele wichtige Gelegenheiten für ihre gesunde Entwicklung.
Fernsehen und Computer-Games sind aber nicht nur einfach schlecht. Es gibt spannende und lehrreiche Fernsehsendungen. Und bei den Computer-Games finden sich Spiele, die die Geschicklichkeit und das Denken fördern. Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Kind klare Regeln abmachen, wann und wie lange es fernsehen oder gamen darf.
Die Frage, wie lange ein Kind höchstens vor dem Fernseher und dem Computer verbringen soll, ist schwierig zu beantworten. Die folgenden Empfehlungen der Elternbildung Schweiz für Computer und TV sollten als Richtwerte verstanden werden:
- 1. bis 3. Klasse: ca. 30 Minuten pro Tag
- 4. bis 6. Klasse: ca. 1 Stunde pro Tag
- Oberstufe: ca. 2 Stunden pro Tag
Sowohl beim fernsehen als auch beim Computer-Games spielen gilt: Sie sollten wissen, was ihr Kind schaut oder spielt. Nur so können Sie kontrollieren, ob die Sendungen oder Games dem Alter des Kindes angemessen sind. www.elternet.ch:
informative Website, die Eltern in der Medienerziehung ihrer Kinder unterstützen möchte. www.spielfalt.ch:
will Eltern helfen, gute und altersgerechte Computerspiele für Kinder zu finden, mit vielen weiteren Infos zu Games.
|Freizeit mit Kindern: Mein Kind soll in der Freizeit Sachen machen, die seine Entwicklung fördern. Was kann ich dazu beitragen?||Nach oben|
Geben Sie Ihrem Kind von klein auf möglichst viele Gelegenheiten, seine Spiele selber zu erfinden. Schauen Sie, dass es Papier und Farben hat. Beim Spielen und Malen entwickelt Ihr Kind Selbstvertrauen und Intelligenz.
Zeigen Sie ihm Ihre Freude und Ihr Interesse an seinen Spielen und Zeichnungen. Und wenn ihm einmal etwas nicht so gelingt, wie es möchte, machen Sie ihm Mut, es nochmals zu versuchen. Das ist der beste Antrieb für Ihr Kind, um weitere Schritte zu machen. Geben Sie ihm auch Raum, dass es sich genügend bewegen kann und Spass an seiner eigenen Kraft und Beweglichkeit bekommt.
Und vergessen Sie nicht, dass Sie für Ihr Kind ein wichtiges Vorbild sind. Ihr Kind beobachtet sehr genau, wie Sie selber Ihre Freizeit verbringen. In Familien, in denen viel miteinander geplaudert und gespielt wird und in Familien, die Ausflüge in die Natur machen, haben alle mehr Spass. Gleichzeitig erhalten die Kinder viele Impulse für einen sinnvollen Umgang mit ihrer Freizeit.
|Freizeit mit Kindern: Was versteht man unter dem «Ferienpass»?||Nach oben|
Der Ferienpass bietet Kindern während der langen Sommerferien viele Angebote: Spiel- und Bastelkurse, Sport, Besuche von interessanten Orten, Firmen und Museen, etwas spannende Lernen und viele weitere Aktivitäten. Mitmachen können Kinder ab der ersten Klasse. Dies ist eine gute Möglichkeit für Ihr Kind, Neues kennen zu lernen und mit anderen Kindern zusammen zu sein.
Die Kinder- und Jugendarbeit Opfikon
organisiert jeweils während den Frühlingsferien ein Ferienangebot "Ferie dihei".
|Freizeit mit Kindern: Welche organisierten Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche gibt es?||Nach oben|
Viele Sport- und Musikvereine in der Gemeinde bieten Kindern immer wieder Gelegenheit, zum Beispiel während der Schulferien in einem Kurs den Verein und seine Aktivitäten kennen zu lernen. Nutzen Sie diese Gelegenheiten.
Wenn ihr Kind gerne Sport treiben möchte, nehmen Sie am besten direkt Kontakt mit dem entsprechenden Turnverein oder Sportverein auf. Im Verein kann Ihr Kind regelmässig mit anderen Kindern zusammen trainieren, Spass haben, an Turnieren teilnehmen. Es lernt aber auch Disziplin und Teamgeist.
Wenn Ihr Kind gerne Musik hat oder singt, gibt es die Möglichkeit, in einem Jugendmusikverein oder einem Kinderchor mitzumachen. Vielleicht gibt es in der Gemeinde auch die Möglichkeit, einer Ballett- oder Tanzgruppe beizutreten.
Eine eigene Welt für Kinder bietet die Bewegung der Pfadfinder, die Pfadi
. Die Pfadi soll einen Ausgleich zur Schule bieten. Die Kinder sind viel in der Natur, sie erleben gemeinsam Abenteuer und lernen ihre Stärken und Schwächen besser kennen. Die Pfadi findet meistens am Samstagnachmittag statt.
|Freizeit mit Kindern: Wo kann mein kleines Kind mit anderen Kindern spielen?||Nach oben|
Die Spielplätze in Opfikon
sind für alle Kinder und Eltern zugänglich. Kinder lieben es, im Sand zu spielen und auf der Rutschbahn oder Schaukel herum zu turnen. Begleiten Sie deshalb Ihr Kind so oft als möglich zum nächsten Spielplatz. Sie fördern damit seine gesunde Entwicklung.
Für Kinder ab etwa 2 1/2 Jahren gibt es auch Spielgruppen. Während einzelnen Stunden in der Woche werden sie von Fachpersonen betreut und gefördert. In einer solchen Gruppe hat Ihr Kind Gelegenheit, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein und sich gleichzeitig für den Kindergarten und die Schule vorzubereiten.
Auch im Zentrum 130
gibt es zahlreiche Angebote für kleinere und grössere Kinder und Jugendliche.
|Freizeit und Vereine / Integration: Wie kann ich am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen?||Nach oben|
Um sich in der Schweiz gut zu integrieren und wohl zu fühlen, ist es wichtig, am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen. In Opfikon gibt es zahlreiche kulturelle Anlässe
– von Ausstellungen und Vorträgen über Theateraufführungen bis hin zu Konzerten.
Die Schweiz gilt auch als das Land der Vereine
. Viele Menschen engagieren sich in einem Verein, um gemeinsam ein Hobby zu betreiben. Vereine gibt es auf allen möglichen Gebieten: Musik, Sport, Kultur, Natur und vieles mehr. Meistens bezahlt man einen Jahresbeitrag, um Mitglied zu werden und die Angebote nutzen zu können.
Kulturelle Anlässe zu besuchen oder in einem Verein mitzumachen, sind gute Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen und gleichzeitig etwas über die Schweizer Gesellschaft und das Land zu erfahren. Sie können so auch Ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern, erweitern Ihr eigenes Beziehungsnetz und sind in der Gemeinde besser verankert. Wie Sie sich als Migrantin oder Migrant am politischen Leben in der Schweiz beteiligen können, erfahren Sie in der Rubrik Politik.
Wenn Sie mehr über einen Verein erfahren möchten, rufen Sie am besten die angegebene Kontaktperson an oder schreiben Sie ein E-Mail. Die meisten Vereine freuen sich über Interessentinnen und Interessenten. Link Vereinsverzeichnis Opfikon
|Freizeit und Vereine: Soll ich einen Verein gründen, wenn ich ein Quartierfest organisieren will?||Nach oben|
Zwar können Sie auch als Privatperson ein Quartierfest organisieren. Es gibt aber gute Gründe, weshalb sich dazu die Gründung eines Vereins lohnt. Vielleicht planen Sie ein Integrationsprojekt und möchten die kantonale Integrationsstelle oder eine Firma um finanzielle Unterstützung anfragen. Oder Sie brauchen von der Gemeinde eine Bewilligung für das Quartierfest. In solchen und ähnlichen Situationen haben Sie als Verein bedeutend bessere Chancen auf Erfolg.
|Freizeit und Vereine: Was braucht es, um in der Schweiz einen Verein zu gründen?||Nach oben|
Einen Verein zu gründen, ist relativ einfach. Es braucht dazu
- gleichgesinnte Menschen, die mit Ihnen zusammen einen Verein gründen wollen und bereit sind, gewisse Aufgaben zu übernehmen
- schriftliche Statuten, die den Vereinszweck und die Organisation beschreiben
- eine Gründungsversammlung, an der man die Statuten genehmigt und den Vorstand wählt. Der Verein ist übrigens bereits nach der Versammlung rechtsgültig
- allenfalls einen Eintrag im Handelsregister, falls der Verein für die Erfüllung seines Zweckes ein Gewerbe nach kaufmännischer Art betreibt und mehr als 100’000 Franken Jahresumsatz erzielt
Für alle diese Etappen gibt es Hilfsmittel und Informationen im Internet – wie etwa allgemeine Statuten, die Sie nur noch für Ihre Zwecke abändern müssen. Nachdem ein Verein gegründet ist, sollte man ihn in der Gemeinde oder Region bekannt machen. Denn meistens gibt es noch weitere Personen, die sich für den Verein und sein Engagement interessieren. Opfikon führt ein Vereinsverzeichnis im Internet führt, lassen Sie Ihren Verein dort eintragen. So wird der Verein besser gefunden.
Auch Migrantinnen und Migranten haben das Recht, einen Verein zu gründen und natürlich Mitglied in einem Verein zu werden. Vitamin B: Der Verein von A bis Z Zeitschrift «Beobachter»: So gründe ich einen Verein.
|Freizeit und Vereine: Was bringt es mir, in einem Verein mitzumachen?||Nach oben|
In einem Verein aktiv mitzumachen, bedeutet vor allem Spass und Geselligkeit. Und man hat das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.
Nicht nur Schweizerinnen und Schweizer engagieren sich in Vereinen, sondern immer mehr auch Migrantinnen und Migranten. Sie können dort ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern und lernen Leute kennen, welche die gleichen Interessen haben. Mit der Zeit erweitert man so das eigene Beziehungsnetz und ist in der Gemeinde oder im Quartier besser verankert.
In einem Verein können Sie sich auch neue Kompetenzen aneignen – etwa Computerkenntnisse, wie man ein Budget erstellt oder die Aufgabenverteilung in einer Gruppe organisiert. Solche Kompetenzen können auch für Ihr Berufsleben wichtig sein.
|Freizeit und Vereine: Was ist ein Sozialzeitausweis für Freiwilligenarbeit?||Nach oben|
Im Rahmen der Freiwilligenarbeit können Vereine ihren Mitgliedern sogenannte Sozialzeitausweise ausstellen. Sie zeigen damit, dass die Arbeit der Freiwilligen wichtig ist und geschätzt wird.
Im Sozialzeitausweis wird die eigene freiwillige Arbeit aufgelistet. Die so erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen will man damit sichtbar machen. Die Freiwilligenarbeit wird dadurch aufgewertet und mit bezahlter Arbeit vergleichbar. Man kann den Sozialzeitausweis auch nutzen, wenn man etwa auf Stellensuche ist. Denn engagierte Mitarbeitende werden überall geschätzt. Sozialzeitausweis: Ausweis für Freiwilligenarbeit
|Freizeit und Vereine: Was kann ich in der Gemeinde oder in der Region unternehmen?||Nach oben|
Mit der Familie oder mit Freunden können Sie auch schöne Ausflüge in die Umgebung unternehmen. Ein Spaziergang an einem Fluss oder See, eine Velotour, eine Wanderung in den Bergen oder ein Picknick in der Natur bieten eine Abwechslung zum Alltag. Links:
|Freizeit und Vereine: Was versteht man unter Freiwilligenarbeit?||Nach oben|
Rund ein Viertel der Wohnbevölkerung in der Schweiz beteiligt sich an institutionalisierten freiwilligen Arbeitseinsätzen. Sie verrichten also freiwillig Arbeiten im Dienste der Gesellschaft und verlangen dafür keine Bezahlung. Man nennt das Freiwilligenarbeit.
Die Arbeitseinsätze werden von Vereinen, wohltätigen, politischen oder öffentlichen Körperschaften organisiert. Freiwilligenarbeit findet man in den Bereichen wie Kultur, Umwelt, Sport, Politik, in der Nachbarschaftshilfe, in sozialen, kirchlichen und vielen weiteren Bereichen unserer Gesellschaft. Benevol: weitere Informationen zur Freiwilligenarbeit
|Gesund leben: Gegen welche Krankheiten kann man sich impfen lassen?||Nach oben|
Mit Impfungen können Sie sich gegen Infektionskrankheiten schützen.
Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt verschiedene Impfungen. Zum Beispiel gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B oder Humane Papillomaviren (lösen Gebärmutterhals-Krebs aus). Die obligatorische Krankenversicherung übernimmt die Kosten der empfohlenen Basisimpfungen.
Kinderärzt/-innen oder die Hausärzt/-innen führen die Impfungen durch. Zusätzlich können bei Reisen ins Ausland weitere Impfungen nötig sein. Sie erhalten nach dem Impfen einen Impfpass (Impfbüchlein). Darin werden alle Ihre Impfungen aufgeschrieben. Viele Impfungen müssen nach einer bestimmten Zeit wiederholt werden. Fehlende Impfungen kann man jederzeit nachholen. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin beraten.
Informationen zum Thema "Impfen" auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit
.
Auf der Website www.sichimpfen.ch
finden Sie Informationen und Merkblätter zu den einzelnen Impfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
|Gesund leben: Was ist das richtige Gewicht bei Kindern und Jugendlichen?||Nach oben|
Auch bei Kindern kann man den Body Mass Index
berechnen. Dabei muss man auf das Alter und das Geschlecht achten.
Bitten Sie Ihren Hausarzt / Ihre Hausärztin um Rat, wenn Ihr Kind über- oder untergewichtig ist. Grund für Gewichtsprobleme können Bewegungsmangel, falsche Ernährung, psychische Belastungen oder seltene Erkrankungen sein.
|Gesund leben: Was kann ich bei Gewichtsproblemen tun?||Nach oben|
Haben Sie Übergewicht oder Untergewicht? Dann sollten Sie zuerst Ihre Ernährungsgewohnheiten und Ihren Lebensstil überprüfen. Oder fragen Sie den Hausarzt / die Hausärztin um Rat. In der Arztpraxis oder der Apotheke gibt es Informationsbroschüren zu gesunder Ernährung und Übergewicht/Untergewicht. Einige Kantonsspitäler bieten Ernährungsberatung an. Fragen Sie, ob die Krankenkasse die Kosten dieser Beratung übernimmt. Neben der gesunden Ernährung ist auch genügend Bewegung wichtig.
Für übergewichtige Kinder und Jugendliche gibt es in der ganzen Schweiz Programme. Diese Kurse haben ein gesundes Körpergewicht zum Ziel. Fitnesstipps für Kinder
: Auf der Website des Schweizer Fachvereins Adipositas im Kindes- und Jugendalter gibt es Informationen zu Programmen für übergewichtige Kinder und Jugendliche sowie Fitnesstipps für Kinder. Gesundes Körpergewicht
: Tipps für Ernährung und Bewegung. Experten-Netzwerk Essstörungen
: Die Website bietet eine Übersicht zum Thema Essstörungen.
|Gesund leben: Wie berechne ich mein normales Körpergewicht?||Nach oben|
Ein normales Körpergewicht ist wichtig. Es schützt vor Krankheiten wie Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem werden übergewichtige Menschen manchmal von anderen ausgeschlossen und nicht akzeptiert.
Doch ab welchem Gewicht ist man übergewichtig? Um das festzustellen, verwendet man den so genannten Body Mass Index (BMI)
. Man berechnet ihn so:
BMI = Körpergewicht dividiert durch die Körpergrösse in Metern im Quadrat.
Ein BMI zwischen 20 und 25 heisst Normalgewicht, ein BMI von 25 bis 30 heisst leichtes Übergewicht, ein BMI über 30 heisst schweres Übergewicht. Adipositas ist ein anderer Name für schweres Übergewicht oder Fettsucht. Adipositas ist eine Essstörung.
Nach neuen medizinischen Erkenntnissen ist für die Gesundheit auch wichtig, wo sich die Fettpolster befinden. Fettpolster am Bauch sind besonders schädlich für die Gesundheit. Menschen mit Fettpolster am Bauch haben ein grösseres Risiko, krank zu werden (z.B. Zuckerkrankheit oder Herz-Kreislauf-Erkrankung wie etwa Herzinfarkt).
Auch zu wenig Gewicht (BMI unter 18.5) kann schlecht für die Gesundheit sein. Magersucht ist auch eine Essstörung. Experten-Netzwerk Essstörungen
: Die Website bietet eine Übersicht zum Thema Essstörungen.
|Gesund leben: Wie kann ich mich gesund ernähren?||Nach oben|
Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung sind wichtig. Weil man sich damit wohler fühlt und gegen Krankheiten schützen kann. Kinder brauchen gesundes Essen ganz besonders für ihre Entwicklung. Doch was ist eigentlich eine gesunde und ausgewogene Ernährung? Diese Nahrungsmittel empfehlen Ernährungsberaterinnen pro Tag:
- Flüssigkeit: 1 bis 2 Liter trinken sind ideal. Am besten Mineralwasser, Wasser aus dem Wasserhahn, Früchte- und Kräutertees ohne Zucker. Nicht zu viel trinken: Getränke mit Koffein (Kaffee und schwarzer/grüner Tee).
- 5 Portionen Gemüse und Früchte in verschiedenen Farben, roh und gekocht. Auch ungezuckerter Fruchtsaft zählt dazu.
- 3 Portionen Getreideprodukte (z.B. Brot, wenn möglich Vollkorn), Teigwaren, Reis, Mais oder andere Produkte wie Kartoffeln und Hülsenfrüchte (z.B. Kichererbsen, Linsen).
- 1 Portion Eiweiss wie z.B. Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Tofu oder Quorn.
- 3 Portionen Milchprodukte, z.B. 2 dl Milch, 180 g Jogurt und 60 g Käse.
- Wenig Öl und Fett beim Kochen. Besonders gesund sind Raps- oder Olivenöl.
- Nur in kleinen Mengen: Süssigkeiten (Schokolade, Kuchen), salzige Knabbereien (Chips) und süsse Getränke (Cola) und Alkohol. Fachleute empfehlen, dass Kinder keine koffeinhaltigen Energydrinks trinken sollten.
- «Fünf am Tag»: Informationen und Vorschläge, wie 5 Portionen Früchte und Gemüse pro Tag kombiniert werden können.
- Lebensmittelpyramide: Die «Lebensmittelpyramide» der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung gibt eine gute Übersicht, welche Nahrungsmittel man häufig oder weniger oft essen sollte. Die Grafik ist in neun Sprachen erhältlich.
- Gesundheitsförderung: Diese Broschüre des Gesundheitsdepartementes von Basel-Stadt gibt Ernährungstipps für Kinder und Jugendliche.
- Schweizerische Gesellschaft für Ernährung: Informationen über gesundes Essen und Trinken.
- Zeitschrift «Beobachter»: Forum Gesunde Ernährung
|Gesund leben: Wie viel Bewegung pro Tag ist gesund?||Nach oben|
Zu wenig Bewegung kann krank machen. Die möglichen Folgen sind Rückenschmerzen, Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt). Bewegen Sie sich deshalb jeden Tag mindestens eine halbe Stunde aktiv. Zum Beispiel mit schnellem Gehen, Velofahren, Garten- oder Hausarbeit. Die 30 Minuten lassen sich auch aufteilen in 3 x 10 Minuten pro Tag. Steigen Sie auch Treppen statt mit Lift oder Rolltreppe zu fahren. So bauen Sie gesunde Bewegung in den Alltag ein.
Auch Schwimmen, Walken, Joggen oder Tanzen ist sehr gesund. Spazieren oder ein Training an der frischen Luft wirkt sich auch positiv auf die Stimmung aus: Danach kann man sich besser entspannen und fühlt sich wohler.
Dieser Tipp kann auch Kindern Spass machen: Gehen Sie einmal auf einen Vita Parcours. Das sind Wege im Wald mit Gymnastikübungen. Der Vita Parcours ist kostenlos und eignet sich für alle: Anfänger, Sportler, Erwachsene und Kinder.
Ganz wichtig: auch Kinder sollten sich mindestens eine Stunde pro Tag bewegen. Die Sportstunden in der Schule sind deshalb wichtig. Mehr Bewegung erhalten die Kinder, wenn sie regelmässig in einem Sportverein mitmachen, zum Beispiel in einem Fussballclub. Informationen zum Sport in Opfikon migesplus.ch:
Tipps für mehr Bewegung im Alltag lesen Sie in der Broschüre «Bewegung ist Leben». Sie ist in neun Sprachen erhältlich. www.jugendundsport.ch:
bietet Kurse und Lager für Kinder und Jugendliche in 75 Sportarten an. Auf dieser Website finden Sie auch Links zu Sportverbänden. www.suissebalance.ch:
Website mit Tipps rund um die Bewegung und Ernährung für Kinder und Jugendliche. Elternbroschüren des Ostschweizer Vereins für das Kind
: Diese Unterlagen können Sie in verschiedenen Sprachen herunterladen.
|Gesund leben: Wo kann ich mich über Sucht beraten lassen?||Nach oben|
Menschen können nach verschiedenen Mitteln süchtig sein: nach Alkohol oder Zigaretten. Oder nach Medikamenten wie Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Es gibt auch eine Sucht nach Arbeiten, Essen, Spielen oder Einkaufen. Oder nach illegalen Drogen wie Cannabis, Kokain oder Heroin.
Sucht und Drogen haben Auswirkungen auf den Körper und die Psyche. Drogensucht kann auch für nahe stehenden Mitmenschen ein Problem sein. Familienmitglieder und Freunde bemerken die Sucht manchmal lange Zeit nicht. Und wenn sie es merken, reden sie oft nicht darüber. Deshalb ist es wichtig, sich professionelle Hilfe ausserhalb der Familie zu holen.
Denn häufig können süchtigen Menschen nicht alleine von ihrer Sucht loskommen. Bei der Suchtberatung können sie gemeinsam mit Fachpersonen nach neuen Lösungen suchen. Betroffene und Angehörige erhalten Unterstützung und Begleitung in dieser schwierigen Situation.
Die Beratungen sind oftmals kostenlos. Die Fachpersonen unterstehen der Schweigepflicht. Adressen finden Sie im Telefonbuch oder bei Sucht Info Schweiz. Auch der Hausarzt oder die Hausärztin kann Ihnen Beratungsstellen empfehlen. Sucht Info Schweiz:
Auf der Website von Sucht Info Schweiz finden Sie weitere Informationen sowie ein Beratungstelefon.
|Gesundheit: Haben Erwachsene Anspruch auf regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt?||Nach oben|
In der Schweiz müssen Erwachsene die Kosten für den Zahnarzt selbst bezahlen. Ausser man hat eine Zusatzversicherung für Zahnarztbehandlungen abgeschlossen. Es lohnt sich aber, auf eine gute Zahnpflege zu achten und mindestens einmal jährlich zur Kontrolle beim Zahnarzt zu gehen. Zahnschäden können so frühzeitig erkannt und behandelt werden. Das kostet langfristig weniger. Gesunde Zähne sind wichtig für die Gesundheit
|Gesundheit: Im Spital: Wer pflegt mich und kann ich Besuch empfangen?||Nach oben|
Sie können im Spital Besuch empfangen. Es gibt geregelte Besuchszeiten. Fragen Sie im Spital danach oder schauen Sie auf der Internetseite nach. In Mehrbettzimmern sollte man auf den Gesundheitszustand der anderen Patienten Rücksicht nehmen.
Pflegefachfrauen und -männer übernehmen im Spital den grössten Teil der Pflege und Betreuung. Sie sind speziell dafür ausgebildet und arbeiten eng mit den Ärztinnen und Ärzten zusammen. Patienten (und nahe Angehörige) haben ein Anrecht darauf, über die Behandlung und mögliche Folgen informiert zu werden. Wenn Sie eine Frage haben, wenden Sie sich zuerst an das Pflegepersonal.
Während des Spitalaufenthalts essen die Patientinnen und Patienten im Zimmer. Wenn Sie Wünsche haben (z.B. kein Schweinefleisch, vegetarisches oder koscheres Essen, Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel), sagen Sie dies dem Pflegepersonal. Es ist meistens kein Problem, diese Wünsche zu erfüllen. Es ist nicht nötig, dass die Angehörigen den Patienten Esswaren mitbringen.
|Gesundheit: Kann ich mich zu Hause pflegen lassen?||Nach oben|
Nach einem Krankenhaus-Aufenthalt brauchen Sie vielleicht weitere Pflege. Dafür gibt es den Spitex-Dienst. Entsprechend ausgebildete Personen kommen zu Ihnen nach Hause, um Sie zu pflegen und/oder im Alltag und im Haushalt zu unterstützen. Die Kosten der Spitex werden teilweise von der Krankenkasse übernommen. Die Spitex bietet auch weitere Dienste an: z.B. Fahrdienste oder Vermietung von Krücken oder Rollstühlen.
Sie können sich nicht selbst anmelden, sondern ein Arzt muss dies entscheiden. Bevor die Spitex-Betreuung beginnt, klärt der Arzt ab, was Sie genau brauchen. Homepage der Spitex Opfikon-Glattbrugg
|Gesundheit: Wann muss ich zum Arzt gehen? Wann muss ich ins Spital gehen?||Nach oben|
Falls Sie nur leichte Beschwerden
haben, können Sie auch in einer Apotheke um Rat fragen. Dort bekommen Sie Medikamente, für die kein Arztrezept nötig ist.
Wenn Sie starke Beschwerden
haben, gehen Sie am besten zuerst zu Ihrem Hausarzt. Es ist auch möglich, direkt zu einem Spezialarzt (= Facharzt) zu gehen (z.B. Hals-Nasen-Ohren-Arzt). Dann müssen Sie aber vielleicht lange auf einen Termin warten. Möglicherweise müssen Sie auch die Kosten selbst bezahlen. Denn viele Krankenkassen verlangen, dass Sie erst zum Hausarzt gehen. Dieser verweist sie nachher an den Spezialarzt. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, wenn Sie Genaueres dazu wissen möchten.
Ins Spital geht man nur in Notfallsituationen
.
Manchmal ist ein Arztbesuch gar nicht nötig. Viele Erkrankungen wie z.B. eine Erkältung sind nach ein paar Tagen vorbei. Manchmal helfen auch eigene Hausmittel
. Zum Beispiel bei Fieber Lindenblütentee mit viel Honig und Zitrone trinken.
Ins Spital (oder Krankenhaus) wird man meistens vom behandelnden Arzt / von der behandelnden Ärztin überwiesen
. Gründe dafür können Untersuchungen, eine Operation oder eine Therapie sein. Beim Eintreten müssen Sie Ihre Krankenkassenkarte zeigen. Spätestens ein paar Tage vor dem Eintritt erhalten Sie vom Spital per Post alle Informationen: z.B. was Sie mitbringen müssen und wie Sie sich vorbereiten können.
Die Grundversicherung der Krankenkassen bezahlt für eine Spitalbehandlung in der Allgemeinen Abteilung. Die Krankenkassen bieten teurere Zusatzversicherungen für eine private oder halbprivate Behandlung im Spital an. Mit einer halbprivaten Zusatzversicherung haben Sie Anrecht auf ein Zweibettzimmer. Mit einer privaten Zusatzversicherung haben Sie Anrecht auf ein Einzelzimmer.
Es gibt unterschiedliche Arten von Spitälern. Viele Kantone verfügen über ein eigenes öffentliches Kantonsspital
. Dorthin überweist Sie Ihr Arzt an erster Stelle, wenn Sie keine Spezialklinik benötigen. www.spitaeler.ch:
Hier erhalten Sie einen Überblick über die Krankenhäuser in der Schweiz. Dort sind auch Adressen von spezialisierten Einrichtungen wie Augenkliniken, Geburtshilfe, Lungenkliniken oder Zahnmedizin erhältlich.
|Gesundheit: Was ist ein Notfall und was ist dann zu tun?||Nach oben|
Ein Notfall ist eine lebensgefährliche Situation. In den meisten öffentlichen Spitälern gibt es eine Notfallstation, die 24 Stunden offen ist. Sie ist aber für schwerwiegende Fälle vorgesehen. Gehen Sie deshalb bei einem Notfall immer zuerst zu Ihrem Hausarzt / Ihrer Hausärztin. Viele Hausärzte kommen in dringenden Situationen auch zu Ihnen nach Hause. Ist der Hausarzt / die Hausärztin nicht erreichbar, gibt der Telefonbeantworter Auskunft über seine Stellvertretung oder den Dienstarzt.
In grösseren Städten gibt es auch private Arztstationen (z.B. Permanence
, City-Notfall, Flughafen Zürich etc.) für dringende Arztbesuche ohne Voranmeldung.
Wenn ein Mensch in Ihrer Nähe einen Notfall erleidet (z.B. einen Unfall), ist die Erste Hilfe das Wichtigste. Dabei müssen lebenswichtige Körperfunktionen wie das Bewusstsein, die Atmung und der Kreislauf sichergestellt werden. Was genau zu tun ist, kann man in einem Kurs lernen.
In einer Notfallsituation ist schnelles Handeln wichtig. Über die Telefonnummer 144 erreichen Sie den Rettungsdienst und den Krankenwagen. Geben Sie beim Anruf folgende Informationen durch:
- Ihren Namen,
- von wo rufen Sie an,
- was ist geschehen,
- wie viele Personen sind beteiligt/verletzt,
- was haben Sie schon unternommen?
Einen Teil der Kosten für die Ambulanz müssen die Patienten selbst bezahlen. Wichtige Notfallnummern:
- Ambulanz 144
- Polizei 117
- Feuerwehr 118
Bei Verdacht auf eine Vergiftung
(z.B. durch Pilze oder Chemikalien) hilft die Notfallnummer 145
des Toxikologische Informationszentrums weiter: Sie können rund um die Uhr anrufen und erhalten kostenlos ärztliche Auskunft zu Vergiftungen.
|Gesundheit: Was kann ich tun, wenn ich meine Probleme oder Krankheiten nicht in der örtlichen Sprache ausdrücken kann?||Nach oben|
Im Spital oder in der Arztpraxis müssen Sie mit den Ärzten / Ärztinnen, den Pflegefachleuten oder Therapeuten / Therapeutinnen reden können. Nur so erhalten Sie wirklich die nötige und richtige Behandlung. Sonst kommt es zu Missverständnissen und Problemen. Oft helfen Familienmitglieder beim Übersetzen. Sie sind jedoch nicht auf die Übersetzungsarbeit vorbereitet und sind vielleicht selbst ängstlich oder in Sorge.
Eine professionelle Übersetzerin kann hier weiterhelfen. Viele grössere Spitäler haben einen eigenen Übersetzungsdienst. Fragen Sie unbedingt nach, wenn Ihnen nicht automatisch jemand angeboten wird.
Oft entstehen Missverständnisse auch durch unterschiedliche Wertvorstellungen der verschiedenen Kulturen. Dafür gibt es interkulturelle Übersetzer. Sie übersetzen nicht nur die Sprache, sondern können auch auf unterschiedliche Wahrnehmungen und Bedeutungen hinweisen, die von Kultur zu Kultur verschieden sind. Hier finden Sie eine Übersicht über die lokalen Vermittlungsstellen zu interkultureller Übersetzung.
|Gesundheit: Was kann ich tun, wenn ich psychische Probleme habe?||Nach oben|
Im Leben gibt es immer wieder schwierige Situationen
in der Familie, im persönlichen Umfeld oder am Arbeitsplatz. Psychische Erkrankungen
wie z.B. Depressionen sind sehr häufig. Jede dritte Person leidet einmal im Leben darunter. Betroffene leiden z.B. immer wieder an Ängsten oder erleben über längere Zeit eine lähmende Traurigkeit. Oftmals ist es unmöglich, diese Situationen ohne professionelle Hilfe zu bewältigen.
Psychische Erkrankungen sind echte Krankheiten. Sie sollten behandelt werden. Psycholog/-innen oder Psychiater
(Ärzt/-innen mit Spezialisierung auf die menschliche Seele = Psyche) können Sie in solchen Lebensphasen begleiten und unterstützen. Die Psychologinnen und Psychologen suchen gemeinsam mit den Patienten in Gesprächen oder einer Therapie neue Wege. So kann die Situation verbessert werden.
Wenn Sie Hilfe brauchen, können Sie auch zuerst mit Ihrem Hausarzt sprechen. Er kann Ihnen eine Fachperson vermitteln. Die Grundversicherung der Krankenkasse bezahlt eine Behandlung nur, wenn Sie von einem Arzt (Psychiater) durchgeführt wird.
Alle Berater und psychologischen Fachleute sind an die Schweigepflicht gebunden und dürfen keine Informationen von Ihnen weitergeben. Hilfe für Folter- und Kriegsopfer
: In Bern, Zürich, Lausanne und Genf gibt es ein Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer, wo professionelle Hilfe für Betroffene angeboten wird
|Gesundheit: Was steht in meiner Krankenakte?||Nach oben|
Sie können beim Arzt und im Krankenhaus Einsicht in Ihre Krankenakte
(«Krankengeschichte») verlangen. Darin stehen die wichtigsten Daten Ihrer Behandlung wie Untersuchungen, Diagnosen, Medikamente, Operationen und die Entwicklung der Krankheit. Niemand darf diese Informationen an andere Personen weitergeben. Stiftung für Patientenschutz
: Informationen über Ihre Rechte und Pflichten als Patient
|Gesundheit: Welche Angebote gibt es für Kinder?||Nach oben|
In der Schweiz gibt es neben den privaten Kinderärztinnen und Kinderärzten
auch spezielle kostenlose Angebote für Schulkinder:
- Die Schulgemeinden bieten einen Schularzt-Dienst an: Der Schularzt oder die Schulärztin untersucht die Schulkinder im Kindergarten und im 8. Schuljahr und impft sie. So können gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden.
- Schulzahnarzt und Schulzahnpflege: Ein Zahnarzt oder eine Zahnärztin untersucht die Zähne der Kinder einmal jährlich. Zudem kommt regelmässig der Zahnpflege-Dienst vorbei und zeigt den Schulkindern im Unterricht, wie man die Zähne sorgfältig und richtig putzt.
- Schulpsychologischer Dienst: Hier erhalten Sie Hilfe bei schulischen, psychischen und erzieherischen Problemen Ihres Kindes.
|Gesundheit: Welche Angebote gibt es für ältere Menschen in der Schweiz?||Nach oben|
Die Lebensqualität hat einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit. Das gilt besonders für Menschen im Alter. Viele verschiedene Angebote von Organisationen helfen, auch nach der Pensionierung ein selbstständiges Leben mit guter Lebensqualität zu führen. Seniorweb:
bietet in Deutsch, Französisch oder Italienisch Informationen über die Generation 50plus, geschrieben von über 100 Freiwilligen.
|Gesundheit: Wer hilft mir, wenn ich alt bin und nicht mehr alleine wohnen kann?||Nach oben|
Die Spitex organisiert auch den Frischmahlzeiten-Dienst: ältere, kranke und behinderte Personen bekommen täglich ein warmes Mittagessen nach Hause geliefert. Link zur Homepage der Spitex Opfikon-Glattbrugg.
Auch die Stiftung Pro Senectute liefert in den meisten Kantonen Mahlzeiten nach Hause. Ausserdem bietet Pro Senectute
viele weitere Dienstleistungen für ältere Menschen an. So können sie länger zuhause wohnen. Pro Senectute will die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Mitmenschen über 60 fördern und erhalten. Ältere Menschen und ihre Angehörigen erhalten kostenlose, vertrauliche Beratungen bei:
- finanziellen Schwierigkeiten
- rechtlichen Angelegenheiten
- der Bewältigung von Lebenskrisen
- der Freizeitgestaltung
- Wohn- und Beziehungsfragen
Vielleicht genügt diese Hilfe nicht und Sie brauchen Unterstützung rund um die Uhr. Dann passt ein Betagtenzentrum oder ein Altersheim besser für Ihre Bedürfnisse.
In welchem Alters- oder Pflegeheim (Alterszentrum Gibeleich)
Sie wohnen werden, hängt von Ihrem Wohnort ab. Die Pro Senectute oder Ihr Hausarzt beraten Sie bei den Abklärungen.
|Gesundheit: Wie finde ich einen Arzt oder eine Ärztin? Wie läuft ein Arztbesuch ab?||Nach oben|
Ein Hausarzt oder eine Hausärztin sind Allgemeinmediziner und übernehmen die erste Behandlung, wenn Sie krank sind. Sie sind für die Vorsorge und Behandlung des ganzen Körpers ausgebildet. Ein Hausarzt kennt Sie durch die regelmässigen Besuche gut und kann Sie optimal beraten. Es ist deshalb besser, immer zum gleichen Hausarzt zu gehen.
Einen Hausarzt zu haben hat noch einen Vorteil: Wenn Sie krank sind, können Sie jederzeit in die Hausarztpraxis anrufen und auch einfacher kurzfristige Termine abmachen. Bei vielen Krankenkassen ist zudem die Prämie billiger, wenn Sie einen Hausarzt haben.
Es gibt verschiedene Wege, einen Arzt / eine Ärztin zu finden: Fragen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis, suchen Sie im Telefonbuch (die Ärzte sind nach Ortschaft / Stadtquartier und nach Fachgebiet aufgelistet) oder schauen Sie im Internet nach. http://www.doktor.ch/
Übersicht über Ärzte und Ärztinnen in der Schweiz. www.fmh-index.ch:
Website der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH mit rund 30 000 Adressen.
Rufen Sie die Arztpraxis an, um einen Termin zu reservieren
. Beschreiben Sie schon am Telefon den Grund für den Arztbesuch. Wenn Sie den Termin nicht einhalten können, müssen Sie dies mindestens 24 Stunden vorher per Telefon mitteilen. Es ist normal, dass Sie im Wartezimmer eine Weile warten müssen. Trotzdem ist es besser, pünktlich zu sein: Möglicherweise kommen Sie auch gleich an die Reihe.
Der Arzt oder die Ärztin untersucht Sie und verschreibt Ihnen, wenn nötig Medikamente, eine Behandlung oder eine Therapie. Viele Medikamente sind rezeptpflichtig
. Das heisst, Sie können diese Medikamente in der Apotheke nur kaufen, wenn Ihnen ein Arzt oder eine Ärztin dafür ein Rezept geschrieben hat.
Der Hausarzt kann Sie auch an einen spezialisierten Facharzt oder an ein Krankenhaus weiterleiten. In den meisten Fällen ist dies aber gar nicht nötig.
Jeder Mediziner hat eine Schweigepflicht: das heisst, er darf die Informationen über Sie nicht weitergeben.
|Gesundheit: Wie leiste ich «Erste Hilfe»?||Nach oben|
Erste Hilfe heisst, einer verunfallten Person zu helfen, bis der Krankenwagen eintrifft. Dafür gibt es Regeln, die man in Kursen lernen kann. Viele Schweizer Gemeinden bieten solche Kurse an. Diese so genannten Nothelferkurse braucht man auch, um den Führerschein machen zu können. Es gibt auch spezielle Kurse für Notfälle bei Kleinkindern. Diese sind für Eltern und Grosseltern sehr zu empfehlen. Schweizerischer Samariterbund:
Adressen von Nothelfer- und Erste-Hilfe-Kurse in allen Regionen der Schweiz.
|Gesundheit: Wo kann ich Hilfe finden, ohne meinen Namen und meine Herkunft sofort melden zu müssen?||Nach oben|
Manchmal brauchen Menschen in einer Krise sofort einen Ratschlag. Eine sofortige Hilfe gibt die Organisation «Dargebotene Hand».
Sie bietet per Telefon, E-Mail oder Chat (www.143.ch
) kostenlose Beratungen an. Unter der Nummer 143 kann man in Krisensituationen anrufen und mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin sprechen: Sie hören zu und können auch dabei helfen, wie es weitergehen soll. Die «Dargebotene Hand» ist eine Anlaufstelle für alle und untersteht der völligen Anonymität.
Auf dem Internet gibt es auch spezielle Beratung für Jugendliche. Sie informiert auf seriöse Weise über Themen, die Jugendliche, junge Frauen und Männer interessieren: z.B. Beziehungen, Sexualität, Verhütung oder Gewalt. Man kann selbst Fragen stellen oder nachlesen, was andere gefragt haben. In verschiedenen Online-Foren kann man sich über spezielle Probleme wie in einer Selbsthilfegruppe austauschen. Aber Achtung, nicht jedes Online-Forum ist seriös.
Manche Eltern sind mit ihrem Kind überfordert, in einer Krise oder einer belastenden Situation. Für sie gibt es die Beratungsstelle Elternnotruf. Sie ist rund um die Uhr erreichbar. Beim Elternnotruf ist es auch möglich, einen Termin für eine Erziehungsberatung zu vereinbaren.
- Elternnotruf: 0848 35 45 55
- Dargebotene Hand: Sie bietet per Telefon, E-Mail oder Chat kostenlose Beratungen an.
- Beratung für Jugendliche: Informiert auf seriöse Weise über Themen, die Jugendliche, junge Frauen und Männer interessieren.
- Gesundheitsversorgungsstellen für Sans-Papiers: Für Personen, die keine Aufenthaltsbewilligung haben und keine öffentlichen Stellen aufsuchen wollen, gibt es an verschiedenen Orten Gesundheitsversorgungsstellen für Sans-Papiers, welche kostenlose Pflege und Beratung anbieten.
|Informationen über Opfikon: Ich suche für einen Vortrag in der Schule Unterlagen und Informationen über Opfikon. Wo finde ich diese?||Nach oben|
Die Stadtbibliothek
verfügt über eine grosse Auswahl an Unterlagen über die Stadt Opfikon.
Dann sind auf dieser Homepage unter den Stichworten Geschichte
oder Geographie
erste Informationen zu finden.
Im weiteren sind auch bei der Stadtkanzlei (044 829 82 23) Informationsunterlagen erhältlich.
|Integration: Was ist eine Integrationsvereinbarung?||Nach oben|
Das Ausländergesetz schenkt der Integration von Ausländerinnen und Ausländern grosse Aufmerksamkeit. So legt es fest, dass die Erteilung einer Aufenthalts- oder Kurzaufenthaltsbewilligung an Bedingungen geknüpft sein kann und Sprach- oder Integrationskurse zu besuchen sind. Die konkreten Verpflichtungen legt man mit der Migrantin oder dem Migranten in einer so genannten Integrationsvereinbarung fest. Die Kantone sind frei, ob sie Integrationsvereinbarungen treffen wollen oder nicht. Einige haben bereits damit begonnen.
Solche Vereinbarungen betreffen zumeist Personen, die aus Staaten ausserhalb der Europäischen Union oder Freihandelsassoziation stammen und noch keine Niederlassungsbewilligung haben. Aber auch bereits ansässige Migrantinnen und Migranten können betroffen sein. Nämlich dann, wenn sie durch ihr Verhalten oder aufgrund anderer Umstände riskieren, das Aufenthaltsrecht zu verlieren. Integrationsvereinbarung: So lautet der Text in der entsprechenden Verordnung
|Integration: Was sollte ich über Aufenthaltsbewilligungen wissen?||Nach oben|
Wer während seines Aufenthalts in der Schweiz arbeitet oder sich länger als drei Monate hier aufhält, benötigt eine Aufenthaltsbewilligung. Diese wird von den kantonalen Migrationsämtern erteilt. Es gibt Bewilligungen für Kurzaufenthalte von weniger als einem Jahr, befristete Aufenthaltsbewilligungen und unbefristete Niederlassungsbewilligungen. Für Migrantinnen und Migranten aus Staaten der Europäischen Union und der Freihandelsassoziation gelten andere Aufenthaltsbewilligungen als für Menschen, die aus anderen Staaten stammen.
Weitere Informationen zu Aufenthaltsbewilligungen
.
|Integration: Was versteht man unter Integration?||Nach oben|
Die Integration hat ein zentrales Anliegen: Man will Migrantinnen und Migranten befähigen, sich in die schweizerische Gesellschaft zu integrieren. Sie sollen sich wohl fühlen und im Alltag gut zurechtkommen. Dazu gehört es etwa, einer Arbeit nachzugehen und am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen.
Ziel der Integration ist es, dass die einheimische und die ausländische Wohnbevölkerung gut zusammenleben. Grundlage bilden dabei die Grundwerte der Bundesverfassung, gegenseitige Achtung und Toleranz. Von Schweizerinnen und Schweizern wird in diesem Zusammenhang Offenheit gegenüber Fremden erwartet. Und von Migrantinnen und Migranten will man, dass sie eine der Landessprachen lernen und sich mit den Verhältnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz vertraut machen.
Integration ist ein fortlaufender Prozess, der sich immer wieder verändert, weil sich auch unsere Gesellschaft ständig wandelt. Erst wenn alle Beteiligten – Migrantinnen und Migranten, Schweizerinnen und Schweizer sowie die Institutionen – mitmachen, kann Integration gelingen. Bundesamt für Migration
: häufig gestellte Fragen zum Thema Integration
|Integration: Welche Sprachangebote gibt es für meine Kinder?||Nach oben|
Kinder im Vorschulalter können eine Spielgruppe mit Deutschförderung
besuchen. In diesen Spielgruppen lernen Kinder nicht nur Deutsch, sie werden auch auf den Kindergarteneintritt vorbereitet.
Schulkinder, die noch Mühe mit dem Deutschen haben, können den Unterricht Deutsch als Fremdsprache (DaF) oder Deutsch als Zweitsprache (DAZ) besuchen. Dieser Zusatzunterricht ist kostenlos. Meistens besuchen die Kinder diesen Unterricht während ein bis zwei Jahren.
Der Besuch des Unterrichts in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) ist freiwillig, wird aber empfohlen. Dort erweitern die Kinder ihre Kenntnisse der Sprache und Kultur des Herkunftslandes. Elternvereinigungen oder Botschaften organisieren diese Kurse. Die Noten, die das Kind in diesem Kurs erhält, werden in vielen Kantonen im Zeugnis eingetragen. Je besser ein Kind seine Muttersprache spricht, desto einfacher fällt ihm das Erlernen der deutschen Sprache.
|Integration: Welche weiteren Integrationsangebote gibt es?||Nach oben|
In Opfikon findet jedes Jahr ein Willkommensanlass für alle Bewohnerinnen und Bewohner, die neu in die Gemeinde gezogen sind. Sie werden dazu persönlich eingeladen. Behördenvertreterinnen und -vertreter stellen dabei die Gemeinde und ihre Einrichtungen vor. Und man lernt bei einem Rundgang durch den Ort die Sehenswürdigkeiten kennen. Dies ist eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen.
Opfikon bieten auch Integrationskurse an. Sie erfahren dort etwa, wie das Schulsystem funktioniert, wie man den Abfall richtig entsorgt oder welche Regeln im Zusammenleben mit den Nachbarn gelten. An Staatskundekursen lernen Migrantinnen und Migranten zudem, wie der schweizerische Staat aufgebaut ist und wie das politische Leben funktioniert. Diese Kurse sind in erster Linie für Ausländerinnen und Ausländer gedacht, welche das Schweizer Bürgerrecht erwerben wollen; sie können aber auch von anderen Migrantinnen und Migranten besucht werden.
|Integration: Wie kann ich mich gegen rassistische Diskriminierung wehren?||Nach oben|
In der Schweiz ist es verboten, Menschen öffentlich aufgrund ihrer Rasse oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppe in einer Art anzugreifen oder zu diskriminieren, welche die Menschenwürde verletzt. Auch die Verweigerung einer öffentlich angebotenen Leistung ist verboten. Die rassistische Diskriminierung gilt laut Strafrecht als ein Offizialdelikt, wenn die Handlung in der Öffentlichkeit erfolgt.
Wer Opfer rassistischer Diskriminierung geworden ist, wendet sich am besten an eine Anlauf- und Beratungsstelle und lässt sich beraten. Informationen zum Thema findet man auch im Rechtsratgeber «Rassistische Diskriminierung». Er wird von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung herausgegeben und ist kostenlos im Internet erhältlich. Fachstelle für Rassismusbekämpfung: Verzeichnis der Anlauf- und Beratungsstellen
|Integration: Wo kann ich Deutsch lernen?||Nach oben|
Wer sich als Migrantin oder Migrant in die Gesellschaft integrieren will, muss sich mit den Mitmenschen verständigen können. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, dass Sie die deutsche Sprache lernen. Dies erlaubt es Ihnen etwa, eine Arbeitsstelle zu finden, sich im täglichen Leben mit Nachbarn, Freunden oder Arbeitskollegen zu unterhalten und sich am gesellschaftlichen Leben aktiv zu beteiligen. Sie können so auch Ihren Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache helfen.
Das Erlernen einer Sprache braucht Zeit, Geduld und viel Übung. Besonders am Anfang kann das schwierig sein; lassen Sie sich aber davon nicht entmutigen. Am besten Sie besuchen eine der zahlreichen Sprachkurse; es gibt teils spezielle Kurse für Migrantinnen und Migranten. Gemeinsam mit anderen zu lernen, ist motivierend und macht mehr Spass. Informieren Sie sich über die Angebote und Preise. Ihre Sprachkenntnisse können Sie zusätzlich verbessern, indem Sie sich mit anderen Personen unterhalten, Zeitungen, Texte im Internet oder Bücher in deutscher Sprache lesen, Radio hören oder fernsehen.
Opfikon bietet eine Reihe von subventionierten Deutschkursen im Zentrum 130
an.
|Kinderbetreuung: Wo können Kinder während meiner Arbeitszeit betreut werden?||Nach oben|
|Kleinkinder: Ich habe Fragen oder Probleme mit meinem kleinen Kind. Wo erhalte ich Hilfe, Beratung und Unterstützung?||Nach oben|
Eltern von Säuglingen und Kleinkindern können sich an die Mütter- und Väterberatung wenden(www.lotse.zh.ch
(Suchbegriff Mütter- und Väterberatung) oder auf unserer Homepage unter Integration / Zentrum 130
Telefonische Beratung und Voranmeldung: Montag - Freitag 08.30 - 10.30 unter 044 804 40 39). Diese Stelle beantwortet Fragen im Zusammenhang mit der Ernährung, Pflege, Betreuung und Erziehung. Die Dienstleistung ist für sie kostenlos. Auch wenn ihr Kind häufig schreit oder unruhig ist, erhalten sie Hilfe. Falls nötig, nehmen Sie jemanden zum Übersetzen mit.
Die Erziehungsberaterin (www.ajb.zh.ch
) beantwortet ihre Fragen zu Erziehung und Entwicklung von Klein- und Vorschulkindern (043 259 95 40). Zudem können Sie sich an die Mütter- und Väterberatung des kjz Kloten
wenden.
Die Elternbildung West (www.elternbildung.zh.ch
) gibt halbjährlich eine Broschüre mit diversen Elternbildungskursen heraus (044 855 65 60).
Der Elternnotruf leistet auf Wunsch anonyme Hilfe und Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit (24 Stunden): 0848 35 45 55.
Bei vielen Problemen kann Ihnen auch der Kinderarzt weiterhelfen.
|Kleinkinder: Soll ich mein Kind in eine Spielgruppe schicken?||Nach oben|
In der Spielgruppe werden die Kinder in ihrer Entwicklung gefördert und auf den Kindergarten vorbereitet. Sie lernen, mit anderen Kindern zusammen zu sein, zu spielen, zu teilen, aufeinander zu achten, zu streiten und dann wieder Frieden zu schliessen. Falls ihr Kind noch wenig deutsch spricht, so ist das eine gute Gelegenheit, die Sprache zu verbessern.
|Kleinkinder: Soll ich mit meinem Kind eine Chrabbelgruppe besuchen?||Nach oben|
Eine Chrabbelgruppe ist ein feste Gruppe mit Kleinstkindern im Alter von 0 - 30 Monaten, die von Kindern und Eltern (Mutter und/oder Vater) gemeinsam einmal pro Woche besucht wird. Im Zentrum stehen Begegnung, Austausch und Spiel. Die Chrabbelgruppe wird von einer Leiterin geführt. Weitere Informationen unter Integration / Zentrum 130
.
|Kleinkinder: Was brauchen kleine Kinder, damit sie sich gut entwickeln?||Nach oben|
Kleine Kinder brauchen Betreuung, Pflege, gesunde Ernährung, Bewegung, Kontakt mit anderen Kindern, genügend Schlaf, Geborgenheit und Liebe. Sie brauchen aber auch Anregung und Förderung als Vorbereitung für die Schule und das spätere Leben. Vielen Kindern tut es gut, andere Kinder kennen zu lernen.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihr Kind nicht richtig entwickelt, kontaktieren Sie den Kinderarzt, die Mütter - und Väterberatung oder die Erziehungsberaterin.
|Kleinkinder: Was für andere Betreuungsarten gibt es?||Nach oben|
Sie können ihr Kind auch von Verwandten, Nachbarn oder Bekannte betreuen lassen. Auch die Kinderbetreuung im Tausch, bei der zwei Familien regelmässig, längerfristig und verbindlich gegenseitig die Kinder betreuen, ist eine Möglichkeit. Auch besteht die Möglichkeit, eine Nanny
oder ein Au - Pair
zu engagieren. Stundenweise kann auch ein Babysitter
die Betreuung ihres Kindes übernehmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.lotse.zh.ch
(Suchbegriff Babysitter) und www.liliput.ch
.
|Kleinkinder: Wer betreut mein Kind, wenn ich zur Arbeit gehe?||Nach oben|
Babys und kleine Kinder brauchen Betreuung. Damit sie sich gut entwickeln können, sollten sie auch vielfältig angeregt und gefördert werden. Nicht immer kann jemand von der Familie diese wichtige Aufgabe übernehmen.
Für Kinder bis zum Alter von etwa vier Jahren gibt es Kinderkrippen. Dort werden die Kleinen tagsüber von Fachleuten betreut und gefördert. Die Betreuung ist kostenpflichtig. In Opfikon gibt es mehrere Kinderkrippen
. Tageseltern nehmen bei sich in der Familie eines oder mehrere Kinder zur Betreuung auf. Die Betreuung ist kostenpflichtig.
In Opfikon und Umgebung gibt es auch anders-sprachige Vorschulangebote.
|Kleinkinder: Wie kann ich mein Kind von klein auf fördern und auf die Schule vorbereiten?||Nach oben|
Kinder lernen vom ersten Tag ihres Lebens an. Viele Fähigkeiten, die zum guten Schulerfolg beitragen, entwickelt das Kind in seinen ersten Lebensjahren. Kleine Kinder lernen nicht aus Pflicht, sondern aus Lust, Neugierde und Interesse. Deshalb ist es wichtig, dass kleine Kinder im Spiel gefördert werden.
Kinder lieben es, ihre Spiele selber zu erfinden. Dafür brauchen sie keine gekauften Spielsachen. Kleine und grosse Schachteln, mit denen man Häuser und Ställe bauen kann, alte Tücher und vielleicht ein alter Hut von Papa oder ein altes Paar Schuhe von Mama, mit denen man sich verkleiden kann, sind viel wichtiger als fertig gekaufte Spiele. Wenn Kinder mit zu vielen Spielsachen überflutet werden, lässt ihre Aufmerksamkeit nach. Wenn Sie aber selbst eines bauen oder erfinden müssen, werden sie in ihrer Entwicklung und Kreativität angeregt.
Jedes Spiel, das ein Kind in Ruhe und während längerer Zeit spielt, fördert seine Konzentrationsfähigkeit. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind eine ruhige Ecke in der Wohnung hat, wo es ungestört spielen und malen kann.
Gibt Ihr Kind rasch auf, wenn ihm etwas nicht gelingt? Oder wechselt es sehr häufig das Spiel? Dann hilft es meistens, wenn Sie Mut machen, es nochmals zu probieren. Damit fördern Sie die Ausdauer und das Konzentrationsvermögen. Kinder, die in den ersten Lebensjahren gefördert werden, haben später viel bessere Chancen, in der Schule erfolgreich zu sein.
|Kleinkinder: Wie kann ich mich auf die Geburt vorbereiten?||Nach oben|
Geburtsvorbereitungskurse und Kurse für werdende Eltern vermitteln wichtige Informationen zur Geburt und Eltern - Sein. www.lotse.zh.ch
(Suchbegriff Geburtsvorbereitung und Elternbildung)
Im Schwangerschaftsturnen bereiten sie ihren Körper auf die Geburt vor. Rückbildungsgymnastik unterstützt den Körper nach der Schwangerschaft bei der Rückbildung.
Auf den Webseiten der Spitäler (Bülach, Universitätsspital Zürich, Stadtspital Triemli) finden Sie Informationen zur Geburtsvorbereitung und Geburt. Auch Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Ihnen Fragen zu Angeboten im Zusammenhang mit der Geburtsvorbereitung und der Geburt beantworten. Spital Bülach
, Stadtspital Triemli
, Universitätsspital Zürich
.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob und wann Sie Ihr Kind bei der Krankenkasse anmelden müssen um sicher zu stellen, dass Ihr Kind von Geburt an versichert ist.
|Kleinkinder: Wo finde ich günstige Spielsachen für mein Kind?||Nach oben|
Kinder wachsen rasch und entwickeln immer wieder neue Interessen. In Kleiderbörsen und Spielzeugbörsen gibt es für wenig Geld fast neuwertige Kleider und Spielsachen. Bilderbücher und Spiele können auch in Ludotheken und Bibliotheken ausgeliehen werden.
Bilderbücher und Spiele können gegen einen kleinen Jahresbeitrag in der Stadtbibliothek Opfikon
und in Ludotheken von umliegenden Gemeinden ausgeliehen werden.
|Kontakt: Wie kann ich Kontakt zum Webmaster bzw. zur Stadtverwaltung aufnehmen?||Nach oben|
|Krankenkasse, Pflichtbefreiung: Wie kann ich mich von der Schweizer Krankenkassen-Versicherungspflicht befreien?||Nach oben|
Bringen Sie uns eine Kopie Ihrer ausländischen Krankenversicherung. Wir werden dann das Gesuch um Befreiung von der Schweizer Versicherungspflicht bei der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich einreichen. Einwohnerdienste
|Krankenkasse, Prämienverbilligung: Wie erhalte ich die Prämienverbilligung?||Nach oben|
Alle Versicherten, welche auf Grund der Berechnung mit den zur Verfügung stehenden Steuerdaten einen Anspruch auf eine Prämienverbilligung haben, erhalten bis spätestens Ende August von der Sozialversicherungsanstalt (SVA) ein Antragsformular zugestellt. Alle übrigen Personen, welche der Meinung sind, dass sie die Voraussetzungen zum Bezug der Prämienverbilligung erfüllen, können das Formular bei den Bevölkerungsdiensten beziehen. Diese Stelle steht Ihnen bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung.
|Krankheitskosten/Versicherungen: Was kostet die Krankenkasse, wie viel muss ich selbst bezahlen, wie viel bezahlt die Krankenkasse?||Nach oben|
Die versicherten Personen müssen für den Krankenversicherungsschutz jeden Monat einen Beitrag bezahlen: die Krankenkassenprämie. Die Höhe der Prämie kann sich jedes Jahr verändern. Die Krankenkasse teilt den Versicherten die neue Prämie im Herbst schriftlich mit (dann können Sie auch die Krankenkasse wechseln – beachten Sie aber die Kündigungsfristen im Vertrag!). Die Versicherten erhalten mit der neuen Prämie den Krankenkassenausweis mit der Versichertennummer. Sie sollten den Ausweis immer bei sich haben: Sie müssen ihn in der Apotheke, beim Arzt oder im Spital vorweisen.
Die Prämien der Krankenkassen unterscheiden sich nach Kasse und Wohnort. In der Grundversicherung sind aber bei allen Krankenkassen die gleichen Leistungen versichert. Die Prämien unterscheiden sich auch nach dem gewählten Versicherungsmodell und der gewählten Kostenbeteiligung (Franchise).
Sie können Ihr Versicherungsmodell selbst wählen: Sie bezahlen zum Beispiel weniger Prämien mit einem Versicherungsmodell ohne freie Arztwahl. Das heisst, Sie müssen immer zuerst zu einem bestimmten Hausarzt / Hausärztin gehen oder ein HMO (ein Gesundheitszentrum) aufsuchen.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse für genauere Informationen. Ein Vergleich lohnt sich!
- comparis.ch: Hier können Sie die Leistungen und Preise der einzelnen Krankenkassen vergleichen, abgestimmt auf Ihre persönliche Situation
- Bundesamt für Gesundheit: Auch das Bundesamt für Gesundheit veröffentlicht jedes Jahr eine Liste mit Prämien der Krankenkassen nach Wohnregion
Zusätzlich zur Prämie müssen Sie auch einen Teil der Behandlungskosten selbst bezahlen. Die Beteiligung nennt man Franchise
(ausgesprochen «Fronchiis»). Die Höhe der Franchise können Sie selbst wählen. Die tiefste Franchise ist 300 Franken, die höchste 2500 Franken. Das heisst: bei der höchsten Franchise müssen Sie alle Arztkosten bis zu einem Betrag von 2500 Franken pro Jahr selbst bezahlen. Dafür ist die Prämie niedriger. Bei einer tieferen Franchise (z.B. 300 Franken) sind die monatlichen Prämien höher. Dafür werden die Kosten bereits übernommen, wenn sie 300 Franken übersteigen. Eine hohe Franchise (und tiefe Prämien) lohnt sich nur, wenn Sie wenig krank sind.
Wenn die jährlichen Arztkosten die Franchise übersteigen, müssen Sie zusätzlich 10 Prozent an die Kosten bezahlen, das nennt man den Selbstbehalt. Der Selbstbehalt
beträgt laut Gesetz maximal 700 Franken pro Jahr.
Die Kosten für Schwangerschaft und Geburt übernimmt die Krankenkasse von Anfang an vollständig.
|Krankheitskosten/Versicherungen: Wer und was ist bei einer Unfallversicherung versichert?||Nach oben|
Die Unfallversicherung übernimmt die Kosten für die ärztliche Behandlung nach einem Unfall. Ausserdem bezahlt sie bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit ein Taggeld (Lohnersatz) bzw. Rentenleistungen bei dauernder Erwerbsunfähigkeit und im Todesfall.
Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
sind gegen Unfall versichert.
Nicht versichert
- Sie arbeiten acht Stunden oder mehr pro Woche bei einem Arbeitgeber: dann sind Sie gegen Berufsunfälle und gegen so genannte Nichtberufsunfälle (Unfälle auf dem Arbeitsweg und in der Freizeit) versichert.
- Sie arbeiten weniger als acht Stunden pro Woche bei einem Arbeitgeber: dann sind Sie nur gegen Berufsunfälle und gegen Unfälle auf dem Arbeitsweg versichert. Für Unfälle in der Freizeit (z.B. im Haushalt) müssen Sie eine Unfallversicherung bei der Krankenkasse abschliessen.
- Arbeitslose Personen, die Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben, sind obligatorisch versichert.
sind nicht erwerbstätige Personen, z.B. Hausfrauen und -männer, Kinder, Studierende, Rentner / Rentnerinnen oder ausgesteuerte Arbeitslose. Diese Personen müssen obligatorisch eine Unfallversicherung bei der Krankenkasse abschliessen. So gehen Sie bei einem Unfall vor
: Melden Sie den Unfall immer sofort Ihrem Arbeitgeber oder der Krankenkasse. Das Formular dafür erhalten Sie beim Arbeitgeber oder bei Ihrer Krankenkasse.
|Krankheitskosten/Versicherungen: Wer und was ist in einer Krankenkasse versichert?||Nach oben|
Alle Menschen, die sich mehr als 3 Monate in der Schweiz aufhalten, müssen eine so genannte Grundversicherung bei einer Krankenversicherung abschliessen. Die Mindestleistungen dieser Grundversicherung sind gesetzlich geregelt. Jede Kasse muss jede Einwohnerin und jeden Einwohner der Schweiz in die Grundversicherung aufnehmen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand.
Sie können Ihre Kasse selbst wählen. Bei der Grundversicherung können Sie jeweils auf Mitte und Ende Jahr Änderungen vornehmen oder die Krankenkasse wechseln. Bei den Zusatzversicherungen gelten andere Regeln. Beachten Sie jeweils die Kündigungsfristen der Versicherungen.
In der Grundversicherung jeder Krankenkasse sind alle Personen für die gleiche Leistung versichert: Behandlung durch anerkannte ÄrztInnen, Behandlung und Aufenthalt im Spital, ärztlich verordnete Medikamente und Laboruntersuchungen, 7 Kontrolluntersuchungen bei Schwangerschaft und 2 Ultraschalluntersuchungen, Kosten der Geburt, Impfungen, 8 Gesundheitsuntersuchungen für Kinder vor Schulbeginn und Frauenärztliche Vorsorgeuntersuchung (alle drei Jahre), Rehabilitation (also Therapien und Kuren), Teilkosten bei Notfällen (z.B. für Transport), Teilkosten bei Krankheitsfall im Ausland. Weiterführende Leistungen können Sie selber bestimmen; dann erhöhen sich einfach Ihre monatlichen Beiträge. Unter www.comparis.ch
können Sie Leistungen und Preise für Ihre Situation vergleichen. Dieser Vergleich lohnt sich sicher!
Die Unfallversicherung ist in der Krankenkasse inbegriffen. Berufstätige sind bereits über ihren Arbeitgeber versichert und können auf die Unfalldeckung bei der Krankenkasse verzichten.
Mit so genannten Zusatzversicherungen können weitere Leistungen versichert werden (z.B. Spitalaufenthalt in einem anderen Kanton, homöopathische Behandlungen, gewisse Leistungen beim Zahnarzt etc.) Die Krankenkassen sind frei, welche Zusatzversicherungen sie anbieten und welche Personen sie zu welchem Preis darin aufnehmen. Zusatzversicherungen müssen nicht bei derselben Kasse abgeschlossen werden wie die Grundversicherung.
|Krankheitskosten/Versicherungen: Wie funktioniert die IV?||Nach oben|
Die Abkürzung IV steht für Invalidenversicherung. Sie ist nebst der AHV eine weitere wichtige Sozialversicherung in der Schweiz. Als invalid gilt jemand dann, wenn er oder sie wegen eines körperlichen, psychischen oder geistigen Gesundheitsschadens bleibend oder für längere Zeit (mindestens ein Jahr) nicht mehr arbeiten kann.
Die IV hat in erster Linie die Aufgabe, die betroffenen Versicherten wieder ins Erwerbsleben zu integrieren. Dazu dient eine ganze Reihe von Eingliederungs-Massnahmen. Erst wenn diese nicht zum Ziel führen, bezahlt die IV den Versicherten eine Rente.
|Krankheitskosten/Versicherungen: Wie funktioniert es, dass die Krankenkasse meine Arztrechnung bezahlt?||Nach oben|
Nach Ihrem Arztbesuch erhalten Sie eine Rechnung. Diese müssen Sie selbst bezahlen. Mit der Rechnung erhalten Sie eine Kopie der Rechnung (= Rückforderungsbeleg oder Rechnungskopie). Diese Kopie schicken Sie an die Krankenkasse. Sie erhalten dann – wenn der Betrag die Franchise übersteigt – 90 Prozent davon auf das von Ihnen angegebene Bank- oder Postkonto einbezahlt.
Tipp: Um finanzielle Engpässe zu vermeiden, schicken Sie der Krankenkasse die Rechnung sofort zu. Oft erhalten Sie das Geld von der Krankenkasse, bevor die Zahlungsfrist der Arztrechnung abgelaufen ist.
Die Spitalrechnung wird entweder zu Ihnen nach Hause oder an die Krankenkasse geschickt. Meistens wird die Rechnung direkt von der Krankenkasse bezahlt. Für allfällige Kosten, die Sie übernehmen müssen (Selbstbehalt, Verpflegungsbeitrag), sendet Ihnen die Krankenkasse oder das Spital eine separate Rechnung.
Auch bestimmte, vom Arzt verschriebene Medikamente werden von der Krankenkasse bezahlt. Entweder Sie erhalten das Medikament nach Vorweisen der Krankenkassenkarte direkt und ohne zu bezahlen. Oder Sie bezahlen das Medikament selbst und schicken die Rechnung und das Rezept später an die Krankenkasse zur Zurückerstattung.
|Krankheitskosten/Versicherungen: Wie kann ich Kosten für die Krankenkasse sparen?||Nach oben|
Krankenkassenprämien können das Haushaltsbudget belasten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kosten für die Prämien zu senken.
- Durch eine hohe Franchise: Mit einer hohen Franchise (maximal 2500 Franken) sinkt die Prämie stark. Achtung: das lohnt sich aber nur, wenn Sie wenig krank sind und wenig zum Arzt gehen müssen.
- Durch eine preisgünstige Krankenkasse: Vergleichen Sie die Prämien und Leistungen der Krankenkassen untereinander.
- Durch kantonale Prämienverbilligungen: Personen mit kleinem Einkommen haben Anspruch auf die kantonale Prämienverbilligung. Das heisst, der Kanton bezahlt einen Teil der Krankenkassenprämien. Wenn Sie Anspruch auf eine Verbilligung haben, werden Sie von der zuständigen Stelle (Sozialversicherungsanstalt des Kantons) automatisch informiert. Sie müssen dafür jedes Jahr ein Formular fristgerecht einreichen.
|Newcomers to Opfikon: Registering at city hall, City map, Public transportation...||Nach oben|
|Notariat: Welches Notariat und wo steht mir für meine Anliegen zur Verfügung?||Nach oben|
Für Glattbrugg ist das Notariat Wallisellen zuständig.
Adresse und Öffnungszeiten: Notariat Wallisellen
|Opfiker- Bücher: Wo finde ich eine Auswahl von Opfiker Büchern?||Nach oben|
Die Stadtbibliothek Opfikon verfügt über eine Auswahl an verschiedenen Büchern über die Stadt Opfikon und den Kanton Zürich. Stadtbibliothek Opfikon
|Pass, neu: Was muss ich tun, wenn ich einen neuen Schweizer Pass will?||Nach oben|
Der Pass oder das Kombi (Pass + IDK) sind ab 24. Februar 2010 zwingend beim kantonalen Passbüro telefonisch (Tel. Nr. 043 259 73 73) oder über das Internet (www.schweizerpass.ch
) zu beantragen. Die Gemeinden nehmen ab diesem Datum keine solchen Anträge mehr entgegen!
Eine Beantragung von Pass oder Kombi ohne vorherige Anmeldung und Terminvereinbarung per Telefon oder Internet ist nicht möglich!
Mehr über die Ausweisarten, Gültigkeit der Ausweise und Preise
erfahren Sie auf dem entsprechenden Merkblatt.
|Planungsinstrumente: Welches sind die Planungsinstrumente der Stadt Opfikon?||Nach oben|
Regierungsprogramm/Aktionsprogramm
Es beschreibt Ziele, Absichten und Massnahmen der räumlichen Stadtentwicklung auf einer übergeordneten Ebene.
Nutzungspläne
Sie definieren die verschiedenen Nutzungen und baulichen Rahmenbedingungen des städtischen Raumes.
Konzepte/Studien
Sie dienen dazu, planerische Absichten genauer zu erfassen.
Gesetze, Reglemente und Verordnungen
Sie legen die Umsetzung von konkreten planerischen Massnahmen fest. [Roland Stadler]
|Politik: Wann feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag?||Nach oben|
Der Nationalfeiertag ist der 1. August
. An diesem Tag sollen die drei Urkantone auf dem Rütli den Bund beschworen haben, so die Überlieferung. An vielen Orten in der Schweiz wird der Nationalfeiertag mit Festumzügen, Ansprachen und Feuerwerk gefeiert.
Die Nationalhymne
ist der «Schweizerpsalm»
. Obschon man die Hymne bereits 1841 zum ersten Mal öffentlich vortrug, wurde sie erst 1981 zur offiziellen Nationalhymne erklärt. Text und Hörprobe der Schweizer Landeshymne
|Politik: Warum wird die Schweiz oft eine "Musterdemokratie" genannt?||Nach oben|
Das hat verschiedene Gründe:
- Die individuellen Freiheiten jeder Person werden durch die Bundesverfassung garantiert.
- Minderheiten-Gruppen werden durch einen föderalistischen Staatsaufbau geschützt.
- Zudem können Wählerinnen und Wähler "direktdemokratisch" die Politik mitbestimmen: Volksinitiativen und Gesetzesreferenden erlauben den Bürgerinnen und Bürgern eine aktive und intensive Anteilnahme an der Politik (Unterschriften sammeln und abstimmen).
|Politik: Was charakterisiert das politische System der Schweiz?||Nach oben|
Die Schweiz beruht auf einer Bundesverfassung (Grundgesetz des Staates) und ist somit ein Rechtsstaat. Die Schweiz ist eine direkte Demokratie, weil die Bürgerinnen und Bürger bei öffentlichen Angelegenheiten stark mitentscheiden können. Die direkte Demokratie der Schweiz gilt international als Vorbild.
Sie ist auch föderalistisch, weil sie aus Kantonen besteht, die über eine weitreichende Eigenständigkeit verfügen. Heute zählt die Schweiz 26 Kantone, wovon sechs Halbkantone sind. Sie sind unterschiedlich gross und bilden weder eine sprachliche noch eine religiöse Einheit: Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden (Halbkantone), Glarus, Zug, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt und Basel-Landschaft (Halbkantone), Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden (Halbkantone), St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Tessin, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Broschüre «Der Bund kurz erklärt»: empfehlenswerte, kostenlose Broschüre über die politische Schweiz Swissinfo: Übersicht über alle 26 Kantone Bundessamt für Statistik
|Politik: Was heisst "aktives" respektive "passives" Wahlrecht||Nach oben|
Es gibt die Bezeichnungen "aktives" und "passives" Wahlrecht.
- Mit dem aktiven Wahlrecht ist gemeint, dass Bürgerinnen und Bürger wählen und abstimmen gehen dürfen.
- Das passive Wahlrecht heisst, dass die die berechtigten Personen sich auch selber zur Wahl für ein politisches Amt stellen dürfen.
Als Bürger und Bürgerinnen gelten übrigens jene Personen, die über 18 Jahre alt sind und den Schweizerpass besitzen. Ausländerinnen und Ausländer haben in der Regel also kein Wahlrecht (es gibt Ausnahmen davon in einigen Kantonen und Gemeinden). Aber nicht nur die Ausländerinnen und Ausländer, auch die Frauen mussten sich in der Schweiz gedulden. Auf eidgenössischer Ebene wurde das Frauenstimmrecht in der Schweiz erst 1971 eingeführt. In Neuseeland demgegenüber dürfen Frauen seit 1893 wählen und abstimmen gehen.
Der Begriff bezeichnet die Aufteilung der öffentlichen Angelegenheiten zwischen dem Bund
und den Kantonen (also zwischen dem Gesamtstaat und den Gliedstaaten). Die 26 Kantone
der Schweiz sollen eine möglichst grosse Eigenständigkeit behalten. Der Bund übernimmt dann jene Aufgaben, die die Kantone allein nicht erfüllen können.
- Vorteil: Interessen von kleinen Gruppen und Minderheiten gut geschützt werden können.
- Nachteil: das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Ebenen ist manchmal recht komplex und schwierig. Das zeigt sich zum Beispiel darin, dass die Bildungssysteme in jedem Kanton wieder ganz anders sind.
Neben dem Bund und den Kantonen gibt es aber auch noch eine dritte Ebene: die Gemeinden
. Sie kümmern sich wiederum um alle Aufgaben, die der Kanton nicht übernimmt.
|Politik: Welche politischen Mitbestimmungsrechte haben Ausländerinnen und Ausländer?||Nach oben|
Die meisten Instrumente der politischen Mitsprache in der Schweiz erfordern das Bürgerrecht; sie sind also Schweizerinnen und Schweizern vorbehalten.
Es gibt für Ausländerinnen und Ausländer Möglichkeiten, sich politisch zu engagieren. So haben sie das Recht, Petitionen zu lancieren oder zu unterzeichnen. Das Ausländerstimmrecht kennt man zudem in einem grossen Teil der öffentlich-rechtlichen Kirchgemeinden der Schweiz. Und es gibt fast überall die Möglichkeit, sich in Kommissionen, Interessenverbänden und Vereinen zu engagieren. Damit lässt sich auf lokaler Ebene, also beispielsweise im Quartier oder in der Gemeinde, einiges bewirken.
|Politik: Welche politischen Parteien gibt es in der Schweiz?||Nach oben|
|Politik: Welches sind die wichtigsten Bürgerrechte?||Nach oben|
In der Schweiz haben die Bürgerinnen und Bürger eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Politik aktiv mitzugestalten. Dies betrifft alle Personen, die mindestens 18 Jahre alt und mündig sind und das Schweizer Staatsbürgerrecht besitzen. Die wichtigsten Bürgerrechte werden nachfolgend kurz erläutert.
- Wahlrecht: Alle vier Jahre wählen die Bürgerinnen und Bürger ihre Volksvertreter in die Parlamente. Sie bestimmen auch die Exekutiven von Kantonen und Gemeinden. Die Landesregierung hingegen wird nicht durch das Volk gewählt, sondern vom nationalen Parlament bestimmt.
- Stimmrecht: Bei Volksabstimmungen entscheiden die Stimmberechtigten mehrmals pro Jahr über Sachfragen oder Gesetze – auf lokaler, kantonaler und Bundesebene. In kleineren Gemeinden kennt man zudem die Gemeindeversammlung: Die Bürgerinnen und Bürger versammeln sich vor Ort, diskutieren über lokale Sachfragen und entscheiden darüber.
- Initiativ- und Referendumsrecht: Mittels einer Initiative haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Änderungen in der Bundesverfassung zu verlangen. Und sie können mit einem Referendum erwirken, dass man Beschlüsse von Parlamenten im Nachhinein dem Volk zum definitiven Entscheid vorlegt. Damit eine Initiative oder ein Referendum möglich ist, braucht es allerdings eine bestimmte Anzahl von Stimmberechtigten, welche dies innerhalb einer vorgegebenen Frist mit ihrer Unterschrift so verlangen. Das letzte Wort hat dann das Volk bei der Abstimmung.
- Petitionsrecht: Es erlaubt allen Personen – also auch Migrantinnen und Migranten –, schriftlich formulierte Bitten, Anregungen und Beschwerden an Behörden zu richten. Diese sind zwar nicht verpflichtet, aufgrund einer Petition etwas zu unternehmen. Aber die Behörden müssen die Anliegen mindestens zur Kenntnis nehmen.
|Politik: Wie ist das politische System der Schweiz strukturiert?||Nach oben|
Die Demokratie der Schweiz stützt sich auf die Schweizerische Bundesverfassung und kennt die Gewaltenteilung. Damit ist gemeint, dass die Staatsgewalt auf verschiedene Staatsorgane verteilt ist. Auf nationaler Ebene sieht dies wie folgt aus:
- Die Legislative (gesetzgebende Gewalt) ist das nationale Parlament. Es wird auch Bundesversammlung genannt und besteht aus zwei Kammern: dem Nationalrat und dem Ständerat. Der Nationalrat zählt 200 Mitglieder und vertritt das Volk. Der Ständerat mit 46 Mitgliedern repräsentiert im Parlament die 26 Kantone.
- Die Exekutive (ausführende Gewalt) ist der Bundesrat (Landesregierung). Er hat sieben Mitglieder, welche der Eidgenössischen Verwaltung vorstehen. Einer der Bundesräte übernimmt jeweils für ein Jahr zusätzlich die Funktion des Bundespräsidenten.
- Die Judikative (Recht sprechende Gewalt) besteht auf nationaler Ebene aus dem Bundesgericht, dem Bundesstrafgericht und dem Bundesverwaltungsgericht.
Analog zum Bund (Gesamtstaat) kennen auch die 26 Kantone (Gliedstaaten) in der Schweiz die Gewaltenteilung; ihre Struktur kann allerdings variieren: Es gibt kantonale Parlamente (nicht in allen Kantonen), kantonale Regierungen und Kantonsgerichte. Hier finden Sie Informationen zum Kanton Zürich
und zu den Kantonalen Gerichten
insbesondere sowie zur Politik in Opfikon
.
|Politik: Wie ist der schweizerische Staat entstanden?||Nach oben|
Die geografische Lage im Herzen Europas hat die Geschichte und Entwicklung der Schweiz stark beeinflusst. In verschiedenen geschichtlichen Epochen kämpften benachbarte Völker und Staaten immer wieder um die Schweiz, die sich aber erfolgreich dagegen zur Wehr setzte.
Im Jahr 1291
schlossen sich die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden
zu einem Bund
zusammen. Sie legten damit den Grundstein zur alten Eidgenossenschaft. In diesem Zusammenhang ist der so genannte Rütlischwur
überliefert. Das Rütli ist eine Wiese am Vierwaldstättersee. Auf dieser Wiese sollen sich damals die Vertreter der drei Urkantone getroffen haben. Sie legten den Schwur ab, sich gegen die Habsburger zu einem Bund zusammenzuschliessen. Diesem Bund traten dann im Laufe der Jahrhunderte weitere Kantone bei.
Die Gründung der modernen Schweiz
geht auf das Jahr 1848
zurück. Damals schuf die Mehrheit der Kantone einen modernen Bundesstaat
, indem man eine Bundesverfassung
(Grundgesetz des Staates) annahm. Darin war unter anderem geregelt, dass gewisse Bereiche wie Militär, Zölle oder das Post- und Münzwesen zentralisiert und vereinheitlicht wurden; aber auch die Autonomie der Kantone hat man in der Verfassung verankert.
- ch.ch: kurzer Überblick über die Schweizer Geschichte.
- swissworld: kurzer Überblick über die Schweizer Geschichte
- Bundesbrief 1291: Der Bundesbrief von 1291 ist bis heute erhalten. Hier können Sie den Wortlaut nachlesen.
- Schweizerische Bundesverfassung: Die Bundesverfassung kann man hier in verschiedenen Sprachen nachlesen.
|Räume für Anlässe: Können bei der Stadt Säle oder ähnliche Räume für Festivitäten, Konzerte oder Ausstellungen gemietet werden?||Nach oben|
|Schuldnerauskunft: Wie erhalte ich Auskünfte über einen Schuldner?||Nach oben|
Die Anfrage muss schriftlich und mit Beilage eines Interessennachweises beim Betreibungsamt der Stadt Opfikon erfolgen. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. Betreibungsamt Opfikon
|Schule, Allgemeines: Welche Fächer werden unterrichtet / welche Noten gibt es?||Nach oben|
Fächer:
In der Regel erhalten die Kinder Unterricht in folgenden Fächern:
• Deutsch (in der französischen Schweiz Französisch, in der italienischen Schweiz Italienisch)
• Mathematik
• Mensch und Umwelt
• Sport (Turnen und Schwimmen)
• Musik
• Zeichnen
• Handarbeit und Werken
• Englisch
• zweite Landessprache
• Hauswirtschaft
Zum Schulprogramm kann auch Religion und Lebenskunde gehören. Viele Lehrpersonen führen regelmässige Besprechungen mit der ganzen Klasse durch (Klassenrat).
Noten:
Die Zeugnisnoten gehen von 1 bis 6:
Die Noten bedeuten:
1 = sehr schwach
2 = schwach
3 = ungenügend
4 = genügend
5 = gut
6 = sehr gut
Im Zeugnis können auch halbe Noten stehen, zum Beispiel 4-5 oder 5-6.
Die Eltern müssen das Zeugnis unterschreiben und das Kind muss es wieder in die Schule zurückbringen.
|Schule, Elternmitwirkung: Gibt es an der Schule Opfikon eine Elternmitwirkung?||Nach oben|
Elternmitwirkung ist uns wichtig; gemeinsame Vorstellungen und rechtzeitiger Kontakt können viele Probleme entschärfen und Entwicklungen in Gang setzen. Während der unmittelbare Elternkontakt betreffend Schule, schulische Leistung und Verhalten direkt zwischen Lehrkräften und Eltern gestaltet wird, finden allgemeine Themen (Erziehungshaltung, Umfeld der Schüler, Umgang mit Konflikten, gesellschaftliche Entwicklungen) Platz im Eltern-Treff. Diese Form wurde in intensiver Zusammenarbeit zwischen interessierten Eltern und Lehrkräften an der Oberstufe entwickelt. Dreimal im Jahr bietet die Vorbereitungsgruppe eines Schülerjahrgangs einen Eltern-Treff zu einem aktuellen Thema an.
Die Schulleitungen der einzelnen Schulanlagen informieren gerne über die Art der Elternmitwirkung in der jeweiligen Schulanlage. Elternmitwirkung
|Schule, Examen, Besuchstage: Wie bietet die Schule Einblick in ihre Tätigkeit (Examen, Besuchstage)?||Nach oben|
Mit dem Schuljahr 2007/08 hat die Schule Opfikon die alte Tradition der Examen beendet. Es finden nun in allen Schulanlagen zwei öffentliche Besuchstage (Vormittag) statt, an denen alle interessierten Personen Einblick in den Schulalltag erhalten. Die Daten der Besuchstage werden frühzeitig in geeigneter Form bekannt gegeben/publiziert.
|Schule, Ferienverlängerung: Wie bekomme ich eine Ferienverlängerung?||Nach oben|
Im Grundsatz werden keine Ferienverlängerungen bewilligt.
An wichtigen Festtagen ihrer Herkunftskultur kann das Kind vom Schul- oder Kindergartenbesuch dispensiert werden. Sprechen Sie mit der Lehrperson.
Bei ganz speziellen Situationen kann die Schulpflege - auf schriftliches Gesuch hin - eine Ausnahme bewilligen.
Siehe: Absenzen - Dispensation - Jokertage
|Schule, fremdsprachige Kinder: Wie werden fremdsprachige Kinder an den Opfiker Schulen gefördert?||Nach oben|
Rund die Hälfte unserer Lernenden ist ausländischer Herkunft; ein grosser Teil davon spricht eine fremde Sprache. Dementsprechend gibt es in fast allen Schulklassen fremdsprachige Kinder. Was die Schule tut:
Die Integration und Förderung von Kindern aus verschiedenen Ländern und Kulturen stellen grosse Anforderungen an die Lehrpersonen. Die multikulturelle Zusammensetzung ist auch eine Chance, Verständnis für Minderheiten zu entwickeln und soziales Lernen zu üben. In den meisten Kindergärten erhalten fremdsprachige Kinder einen speziellen Förderunterricht, der sie auf spielerische Art in die neue Sprache einführt.
Um den fremdsprachigen Kindern der Primarschule so schnell wie möglich unsere Sprache näher zu bringen, erhalten diese zusätzlichen Deutschunterricht oder werden vorübergehend in einer Kleinklasse unterrichtet.
Später zugereiste fremdsprachige Jugendliche werden in der Integrationsschule besonders gefördert.
Kinder, die noch Mühe im Deutsch haben, können den Unterricht «Deutsch für Fremdsprachige (DfF)» oder «Deutsch als Zweitsprache (DAZ)» besuchen. Dieser Zusatzunterricht ist kostenlos. Meistens besuchen die Kinder diesen Unterricht während einem bis zwei Jahren.
Der Besuch des Unterrichtes in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK)
ist freiwillig, wird aber empfohlen. Dort erweitern die Kinder ihre Kenntnisse der Sprache und Kultur des Herkunftslandes. Elternvereinigungen oder Botschaften organisieren diese Kurse. Die Noten, die das Kind in diesem Kurs erhält, werden im Zeugnis eingetragen. Je besser ein Kind seine Muttersprache spricht, desto einfacher fällt ihm das Erlernen der deutschen Sprache. Was Sie tun können:
Kinder, die sich in ihrer Muttersprache gut ausdrücken können und viele Wörter kennen, lernen die deutsche Sprache leichter. Deshalb ist es wichtig, dass Sie mit den Kindern in Ihrer Muttersprache sprechen. Im Alltag gibt es dafür unzählige Möglichkeiten. Nehmen Sie sich so oft wie möglich wirklich Zeit, mit dem Sohn oder der Tochter zu sprechen und zuzuhören. Unterstützen können Sie Ihr Kind auch so: Zeigen Sie Freude, wenn es im Kindergarten oder in der Schule neue deutsche Wörter gelernt hat.
Mutter und Väter können am Arbeitsplatz, im Gespräch mit den Nachbarn oder in einem Kurs die deutsche Sprache lernen. Damit helfen Sie Ihrem Kind auf seinem Weg durch den Kindergarten und die Schule.
Lesen Sie Ihrem Kind Bilderbücher in der Muttersprache vor. Falls Sie gut Deutsch sprechen, können Sie Ihrem Kind auch Bilderbücher auf Deutsch vorlesen. Sie können in der Stadtbibliothek
Bücher, oft auch in Ihrer Muttersprache, ausleihen. In der Ludothek können Sie Spielsachen ausleihen.
Sie können Ihr Kind auch in einem Spielgruppe mit Deutschförderung schicken. Das Zentrum 130
in Opfikon - Glattbrugg bietet solche Spielgruppen an.
|Schule, Kindergarten- Grundstufenalter: Ab welchem Alter kann mein Kind den Kindergarten oder die Grundstufe besuchen und wie wird es dort gefördert?||Nach oben|
Kinder, die bis zum 30. April 4 Jahre alt werden, erhalten von der Schulverwaltung ein Anmeldungsformular. Angemeldete Kinder besuchen in der Regel während zwei Jahren den Kindergarten, bzw. während drei Jahren die Grundstufe.
Ziel ist es, in Ergänzung zur Erziehung im Elternhaus, eine harmonische Entwicklung und Entfaltung des Kindes zu gewährleisten. In den Bereichen Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz werden die Kinder in gefühlsmässiger Hinsicht, in Bewegungs- und Denkprozessen ganzheitlich gefördert und gebildet. Sie lernen ein Stück Selbstständigkeit und erwerben die Grundlagen für ihre persönliche und schulische Entwicklung.
Der Kindergarten ist eine Vorstufe zur Schule. Die Kinder spielen viel, sie malen, singen, tanzen und basteln und erhalten kurze Lektionen von der Kindergärtnerin. Manchmal spielen die Kinder alleine oder mit anderen Kindern, manchmal spielen sie nach Anleitung der Kindergärtnerin.
Durch das Spielen und die Lektionen lernen die Kinder wichtige Fähigkeiten, die sie in der Schule und im späteren Leben gut brauchen können. Sie lernen zuhören, sich ausdrücken, längere Zeit an einer Arbeit oder an einem Spiel bleiben, sich konzentrieren, selbständig planen und Entscheidungen treffen. Sie lernen auch, sich mit anderen Kindern und Erwachsenen zurechtfinden und gemeinsame Regeln respektieren. Mit diesen Fähigkeiten haben Kinder gute Chancen, in der Schule erfolgreich zu sein.
Der Kindergarten bereitet die Kinder auf den Übertritt in die 1. Klasse, die Grundstufe auf den Übertritt in die 2. Klasse vor.
Auf der Webseite des Volksschulamtes
finden Sie weitere Informationen zum Kindergarten unter anderem auch in der Broschüre "Elterninformation zur Kindergartenstufe".
|Schule, Kindergarten: Mein Kind geht erst seit kurzem in den Kindergarten und begegnet dort neuen Sprachen und Kulturen. Wie kann ich es in dieser neuen Lebensphase unterstützen? Was soll ich tun, wenn es sich nicht wohl fühlt?||Nach oben|
Manche Kinder sind offener für Neues, andere Kinder sind schüchterner. Aber alle Kinder freuen sich, wenn ihre Eltern Interesse zeigen und sich an dem freuen, was die Kinder erlebt und gelernt haben. Zeigen Sie als Mutter oder Vater deshalb Ihr Interesse an den Aktivitäten im Kindergarten. Fragen Sie Ihr Kind möglichst oft: «Wie ist es dir heute im Kindergarten gegangen?» oder «Was habt ihr gemacht?». Halten Sie regelmässig Kontakt zur Kindergärtnerin.
Es ist gut, wenn Kinder auch zu Hause Papier und Farbstifte, eine abgerundete Schere, Leim, Puzzles, Spiele, Puppen oder Stofftiere haben. Selber erfundene Spiele oder Konzentrationsspiele wie zum Beispiel Memory oder Puzzles fördern die Kinder mehr als Computerspiele. Nehmen Sie sich Zeit und spielen Sie möglichst oft mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter. Beim Spielen lernen Kinder Ausdauer, Geduld und damit umzugehen, dass man beim Spiel verlieren kann.
Im Kindergarten treffen Kinder auf eine Welt, die sich von der Welt zu Hause unterscheidet. Manchmal sind die Kinder unsicher, ob sie sich wirklich auf diese Welt einlassen dürfen. Sie wissen nicht, ob ihre Eltern damit einverstanden sind. Zeigen Sie Ihrem Kind deshalb Ihr Interesse am Kindergarten. Zeigen Sie Ihre Freude, wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn etwas Neues gelernt hat oder von Erlebnissen erzählt. Dann kann Ihr Kind auch selber offen sein und vom Kindergarten profitieren. Mit Besuchen im Kindergarten (nach Voranmeldung) und Gesprächen mit der Kindergärtnerin an Elternabenden zeigen Sie dem Kind, dass beide Welten miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten.
Es ist wichtig, dass Sie mit der Kindergärtnerin oder der Lehrperson darüber sprechen. So können Sie miteinander eine Lösung suchen. Nehmen Sie jemandem zum Übersetzen mit, wenn das nötig ist. Wenn Sie sich mit der Kindergärtnerin oder der Lehrperson nicht einigen können, sprechen Sie mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter. Auch ein Gespräch mit der Schulpflege kann weiterhelfen. Sie können sich auch an die Schulsozialarbeiter
wenden oder den Schulpsychologischen Dienst
anfragen. Auch die Erziehungsberatung kann ihnen weiterhelfen (www.lotse.zh.ch
Stichwort "Erziehungsberatung") oder die Jugend- und Familienberatungsstelle Kloten, Eugen Wyler-Strasse 1, 8302 Kloten (044 804 80 10).
|Schule, Klassenlager: Muss mein Kind am Klassenlager teilnehmen?||Nach oben|
Klassenlager sind obligatorische Arbeitswochen, die der Erziehung zur Gemeinschaft, zu Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sowie bestimmten Unterrichtszielen dienen. Auch der Besuch des Unterrichts während des Klassenlagers ist obligatorisch. Ebenfalls ist die Teilnahme an Schulreisen und Ausflügen, Sporttagen, Skitagen, Klassenlagern, Projektwochen und ähnlichem obligatorisch.
|Schule, Kosten: Was kosten die Opfiker Schulen?||Nach oben|
Für den Unterricht an den gemeindlichen Schulen (Kindergarten und 1.-9. Schuljahr) werden keine Schulgelder erhoben. Schülerinnen und Schüler, deren Eltern im Kanton Zürich wohnen, haben auch an den kantonalen Schulen kein Schulgeld zu bezahlen.
Die Anschaffung des persönlichen Schul- und Gebrauchsmaterials (z.B. Schreibutensilien, Taschenrechner, Turnbekleidung) ist Sache der Eltern.
|Schule, Lehrer: Wie lange bleibt ein Kind beim gleichen Lehrer?||Nach oben|
In der Regel hat Ihr Kind drei Jahre (1.-3. / 4.-6. / 7.-9. Klasse) die gleiche Lehrperson.
Suchen Sie zunächst das Gespräch mit der Lehrperson. Falls nötig, nehmen Sie einen Übersetzer oder eine Übersetzerin mit. Wenn das Gespräch nichts bringt, können Sie sich an die Schulleitung oder an die Schulpflege (lokale Schulbehörde) wenden. Hilfe und Beratung bekommen Sie auch bei der Jugend- und Familienberatung oder beim Schulpsychologischen Dienst.
|Schule, Mittags-/Tagesbetreuung: Gibt es in Opfikon Mittags- und Tagesbetreuungsangebote der Schule? Angebote in den Schulferien?||Nach oben|
In Opfikon gibt es drei Horte und mehrere Mittagstische. Diese Angebote sind kostenpflichtig. Der Hort ist eine Betreuungseinrichtung für Kinder im Kindergarten- und Schulalter. Sie werden dort tagsüber oder für einen Teil des Tages ausserhalb der Schulzeit betreut. Im Mittagstisch erhält Ihr Kind ein Mittagsessen und wird betreut bis der Unterricht am Nachmittag beginnt.
Informationen erhalten Sie bei der Schulverwaltung. Die Schulverwaltung nimmt auch die Anmeldungen entgegen.
Auch der Verein Tagesfamilien Opfikon
kann Ihnen weiterhelfen.
Für eine Betreuung während den Schulferien
erkundigen Sie sich bei der Schule oder dem Hort, welche Möglichkeiten es gibt. Familien können sich auch privat zusammentun und ihre Kinder gegenseitig betreuen. [044 829 84 00]
|Schule, Schulobligatorium: Muss mein Kind die Schule besuchen / wo muss ich mein Kind anmelden? / keine Aufenthaltsbewilligung?||Nach oben|
Jedes bildungsfähige Kind ist berechtigt und verpflichtet, während neun Jahren die Schule zu besuchen.
Die Kinder in der Schweiz gehen ab dem Alter von vier Jahren in die obligatorische Schule. Zuerst besuchen sie zwei Jahre lang den Kindergarten. Nach dem Kindergarten folgt die Primarschule (sechs Jahre), danach die Sekundarschule (drei Jahre). Der Besuch ist obligatorisch und dauert insgesamt elf Jahre.
Aufnahme in die Schule
Kinder, die bis Ende Februar das sechste Altersjahr erfüllen, werden auf Beginn des folgenden Schuljahres schulpflichtig. Das Kind ist also aufgrund seines Alters verpflichtet und auch berechtigt, im folgenden Schuljahr die 1. Klasse der Primarschule, eine Kleinklasse oder andernfalls eine IV-Sonderschule zu besuchen.
Kinder, die den hiesigen Kindergarten besuchen, werden nach Rücksprache mit den Eltern direkt bei der Schulverwaltung zum Schulbesuch angemeldet. Andere und zuziehende Kinder sind von den Eltern ebenfalls bei der Schulverwaltung, Oberhauserstrasse 3, zum Schulbesuch anzumelden.
In Ausnahmesituationen kann die Schulkommission auf schriftliches Gesuch hin und nach Anhören der Eltern, der Kindergärtnerin sowie auf Antrag des Schulpsychologischen Dienstes und allenfalls der Schulärztin oder des Schularztes einen früheren oder späteren Schuleintritt bewilligen. Aufnahme ohne Aufenthaltsbewilligung:
Die Schulen sind verpflichtet, alle Kinder aufzunehmen, unabhängig von ihrer Aufenthaltsbewilligung. Wenden Sie sich für genaue Informationen an eine spezialisierte Beratungsstelle
.
|Schule, Schülerzuteilung: Wie erfolgt die Schülerzuteilung bei einem Zuzug?||Nach oben|
Bei einem Zuzug melden Sie sich bei der Schulverwaltung. Die zuständige Person der Schulpflege teilt Ihr Kind einer Schulanlage zu. Die Schulleitung der Anlage ist dann für die Klassenzuteilung verantwortlich. Diese Aufteilung der Verantwortung gilt auch bei der Einschulung und für den Stufenwechsel in der Oberstufe.
|Schule, Sekundarschule: In welcher Form wird in Opfikon die Sekundarschule geführt?||Nach oben|
Die Oberstufe wird in Glattbrugg nach dem Organisationsmodell der dreiteiligen Sekundarschule geführt. Die Mittelstufenlehrkräfte sind sorgfältig bemüht, für ihre Schülerinnen und Schüler den richtigen Ort an der Oberstufe zu finden, wo sie ihrer Auffassungsgabe und Lerngeschwindigkeit gemäss am besten gefördert werden können. An einem gemeinsamen Elternabend im Verlauf der sechsten Klasse werden Übertrittsmodalitäten genauestens erörtert.
Die Abteilungen A, B und C unterscheiden sich hauptsächlich in der Komplexität des zu erarbeitenden Stoffes, im Lerntempo und Lernverhalten der einzelnen SchülerInnen. Abteilung A entspricht dem anspruchsvollsten Niveau; die Anforderungen sind dort am intensivsten. In den Abteilungen B und C wird nicht weniger Leistung und Einsatz verlangt; Stoffumfang und Lerntempo werden jedoch dem Auffassungsvermögen angepasst. Für alle Abteilung gilt: Schlüsselqualifikationen wie Einsatzbereitschaft, Sachinteresse, Fleiss, Pünktlichkeit sowie die sozialen Kompetenzen Kooperationsfähigkeit und gegenseitiger Respekt sind zentrale Forderungen an die Einzelnen und werden überall mit Nachdruck geübt und eingefordert.
|Schule, Stütz- und Förderunterricht: Was ist Stütz- und Förderunterricht / Aufgabenhilfe / wo erhält mein Kind Hilfe bei Schwierigkeiten in der Schule?||Nach oben|
Im Stütz- und Förderunterricht werden Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen (Entwicklungs- Lern-und Leistungsauffälligkeiten) im sprachlichen und mathematischen Bereich unterrichtet und gefördert. Oft fallen diese Kinder im Schulunterricht durch Lern- und Leistungsschwierigkeiten oder auch durch Entwicklungsprobleme auf. Im Stütz- und Förderunterricht wird auf die Persönlichkeit der einzelnen Kinder Rücksicht genommen.
Fragen Sie beim Lehrer oder der Lehrerin nach, wo die grössten Schwierigkeiten liegen. Wenn Ihr Kind Mühe mit dem Schulstoff hat und schlechte Noten erzielt, können Sie es bei der öffentlichen Aufgabenhilfe
anmelden. Dort kann das Kind die Aufgaben unter Aufsicht einer Betreuungsperson machen.
Wenn Kinder besondere Schwierigkeiten haben, ist es wichtig, dass sie Hilfe bekommen. Für verschiedene Probleme gibt es kostenlose Unterstützung: Wenn das Kind Probleme beim Sprechen hat, kann eine Fachperson in Logopädie
helfen. Beim Problemen beim Lesen und Schreiben eine Legasthenie-Therapie. Eine Therapie in Psychomotorik
unterstützt bei Problemen beim Bewegen, und integrativer Förderunterricht bei Problemen beim Lernen.
|Schule, Turnhallengesuch: Welche Angaben müssen für ein schriftliches Turnhallengesuch gemacht werden?||Nach oben|
Vereinsbezeichnung, Kontaktperson (genaue Adresse mit Telefonnummer), Bezeichnung des Anlasses, gewünschte Anlagen, benötigte Daten, Belegungszeit.
Ein schriftliches Gesuch ist mindestens zwei Wochen vor dem Anlass der Schulverwaltung einzureichen.
|Schule, Umstufungen: Wie sieht es mit der Durchlässigkeit (Umstufungen) der Sekundarschule aus?||Nach oben|
Wenn es die persönliche und schulische Entwicklung anzeigen, können Schülerinnen und Schüler dreimal im Verlaufe eines Schuljahres in eine andere Abteilung umgestuft werden. Basis des Entscheids bildet die Gesamtbeurteilung der Klassenlehrkraft. Die schulische Leistungsfähigkeit und Auffassungsgabe ist dabei von zentraler Bedeutung, aber auch der Arbeitscharakter des Schülers/der Schülerin gibt weiteren Aufschluss über die Angemessenheit eines Abteilungswechsels. Einschätzungen von Fachlehrkräften fliessen mit ein; sie erleben den Schüler/ die Schülerin in einem anderen Kontext. Diese Umteilung erfolgt prüfungsfrei in Absprache mit den Lehrpersonen und den Eltern.
|Schule, Übertritt in Oberstufe: Wie erhalte ich Informationen zum Übertritt in die Oberstufe?||Nach oben|
Nach der Primarstufe wechselt Ihr Kind in die Sekundarstufe. Die Eltern von 6. Klass-SchülerInnen werden nach den Sommerferien zu einer Informationsveranstaltung zum Übertritt eingeladen.
An diesem wird das Übertrittsverfahren vorgestellt. Ebenfalls wird darüber orientiert, welche schulischen Voraussetzungen Ihr Kind mitbringen muss, um in die Abteilung A, B oder C eingeteilt zu werden. Ansonsten kann auch die Mittelstufen-Klassenlehrperson Auskunft geben.
Die Lehrerin oder der Lehrer macht einen Vorschlag, welcher Schulstufe Ihr Kind zugewiesen wird. Dabei wird auf seine Noten und auf sein Verhalten in der Schule geachtet. Also wie das Kind im Unterricht Interesse, Fleiss, Selbständigkeit im Lernen und Verlässlichkeit gezeigt hat.
Wenn Sie mit dem Vorschlag nicht einverstanden sind, informieren Sie die Lehrperson darüber. Der Entscheid wird durch die Schulpflege (lokale Schulbehörde) gefällt. Die Eltern können gegen diesen Entscheid Rekurs einlegen.
|Schule: Ich möchte mein Kind beim Besuch der Schule so gut wie möglich unterstützen. Wie kann ich das tun?||Nach oben|
Das Wichtigste ist Ihr Interesse für die Schule und das, was Ihr Kind lernt. Fragen Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn deshalb so oft wie möglich: «Wie ist es heute in der Schule gegangen?» Oder: «Was habt ihr gemacht?» Nehmen Sie sich Zeit zum Zuhören. Freuen Sie sich mit dem Kind, wenn ihm etwas gut gelungen ist und machen Sie ihm Mut, wenn etwas noch schwierig ist.
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind nach der Schule regelmässig (am gleichen Ort und zur gleichen Zeit) und ungestört die Hausaufgaben macht (ohne Fernsehen oder Radio).
Schauen Sie, dass Ihr Kind rechtzeitig zu Bett geht und am Morgen ausgeruht ist. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind am Morgen etwas isst und eine gesunde Zwischenmahlzeit in die Schule mitnimmt. Kinder, die viel fernsehen oder mit dem Gameboy spielen, können Konzentrationsprobleme bekommen. Setzen Sie deshalb Grenzen, Ihrem Kind zuliebe.
Die Welt der Schule und die Welt der Familie können sehr unterschiedlich sein. Dann ist es für die Kinder manchmal schwierig, die Regeln und Werte der beiden Welten zusammenzubringen. Es ist deshalb wichtig, dass die Eltern, Lehrpersonen und Betreuungspersonen Kontakt halten und zusammenarbeiten. Wenn die Zusammenarbeit zwischen den Erwachsenen gut funktioniert, kann sich das Kind leichter auf die Schule und das Lernen konzentrieren.
Vor allem bei wichtigen Gesprächen ist es sinnvoll, dass ein Übersetzer oder eine Übersetzerin dabei ist (zum Teil nennt man sie auch «interkulturelle Vermittlerin» oder «interkultureller Vermittler»). Es ist nicht gut, wenn das Kind selber oder ein älteres Geschwister für Sie übersetzt. Ernährungsscheibe: Tipps für eine gesunde Zwischenmahlzeit
|Schule: Was mache ich, wenn mein Kind krank ist und nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen kann?||Nach oben|
Wenn das Kind krank ist, müssen Sie die Kindergärtnerin oder die Lehrerin darüber informieren. Rufen Sie deshalb im Kindergarten oder in der Schule an. Manche Kindergärtnerinnen oder Lehrerinnen geben für den Notfall auch ihre Privatnummer an.
Wenn Ihr Kind krank ist, haben Sie das Anrecht, zu Hause zu bleiben und nicht zur Arbeit zu gehen. Informieren Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, wie viele Tage Sie pro Jahr auf diese Weise fehlen dürfen.
Zu Hause bleiben: Informationen zu Ihren Rechten am Arbeitsplatz
.
|Schule: Was sind unsere Rechte und Pflichten als Eltern in Bezug auf die Schule?||Nach oben|
Rechte:
Die Lehrperson informiert die Eltern über die Leistungen und das Verhalten ihres Kindes in der Schule. Die Eltern dürfen Schulbesuche machen. Melden Sie sich vorgängig bei der Lehrperson an. Sie haben das Recht auf Mitsprache bei Entscheiden über die Zuteilung Ihrer Tochter oder Ihres Sohns. Gegen Entscheide der Schulpflege (lokale Schulbehörde) über die Zuteilung Ihres Kindes zu einem bestimmten Schultypus können Sie Rekurs erheben.
Pflichten:
Die Eltern sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder pünktlich zur Schule gehen und dass sie zuhause einen ruhigen Platz für die Hausaufgaben haben. Sie müssen auch darauf achten, dass die Kinder genügend schlafen und am Morgen vor der Schule frühstücken. Wenn die Kinder krank sind, müssen die Eltern den Lehrer oder die Lehrerin informieren.
Es ist wichtig, dass Sie Kontakt zur Lehrerin oder zum Lehrer halten und dass Sie an Elterngesprächen und Elternveranstaltungen teilnehmen.
|Sozialhilfe: Bezahlt die Sozialhilfe meinen Mietzins?||Nach oben|
Ein Merkblatt mit den Mietzinsrichtlinien der Sozialbehörde finden Sie hier
:
In folgenden Liegenschaften wird nur der maximale Mietzins von CHF 650.00 (1 Person/Zimmer in Mehrpersonenhaushalt, möbliert/unmöbliert) gemäss dieser Richtlinie durch die Sozialbehörde übernommen. Dies betrifft insbesondere normale Wohnungen, die zimmerweise vermietet werden.
- Frohbühlstrasse 10
- Schaffhauserstrasse 54
- Schaffhauserstrasse 129
- Schueppwiesenstrasse 6
- Schueppwiesenstrasse 13
- Soldbachstrasse 5
- Im Hürdli 6
|Sozialhilfe: Wie bekomme ich Hilfe von der Sozialberatung?||Nach oben|
Wenden Sie sich für den ersten Kontakt telefonisch an die Sozialberatung Opfikon. Dabei werden Sie alle Informationen erhalten, welche für den nächsten Schritt erforderlich sind. Sozialberatung
|Sozialversicherungen: Was ist die Mutterschaftsversicherung?||Nach oben|
|Sozialversicherungen: Welche Möglichkeiten der privaten Vorsorge (3. Säule) habe ich?||Nach oben|
Neben der AHV und der zweiten Säule gibt es die private Vorsorge, die dritte Säule. In der dritten Säule (genauer: in der Säule 3a)
kann man freiwillig Geld für das Leben nach der Pensionierung sparen. Der Staat fördert dieses Sparen mit Steuervergünstigungen, allerdings nur begrenzt.
Angestellte, die schon Beiträge in die AHV und die Pensionskasse bezahlen, können zusätzlich knapp 7000 Franken pro Jahr (wird jährlich neu festgelegt) in die dritte Säule einzahlen und dieses Geld von den Steuern abziehen. Selbständige können 20 Prozent ihres jährlichen Einkommens in die dritte Säule einzahlen und diesen Betrag von den Steuern abziehen. (Auch hier gibt es eine Obergrenze.) Die dritte Säule ist deshalb die wichtigste Form der Altersvorsorge für Selbständige.
|Sozialversicherungen: Wer bekommt Familienzulagen?||Nach oben|
Alle Angestellten erhalten pro Kind eine Familienzulage:
- mindestens 200 Franken pro Kind und Monat
- mindestens 250 Franken pro Monat für Kinder in Ausbildung von 16 bis 25 Jahren (sogenannte Ausbildungszulage)
Die Kantone können über dieses Minimum hinausgehen. Die Familienzulage wird demjenigen Elternteil ausbezahlt, der das höhere Einkommen nach Hause bringt.
In allen Kantonen haben auch Nichterwerbstätige einen Anspruch auf eine Familienzulage. Ihr Einkommen darf (in den meisten Kantonen) 41’760 Franken im Jahr nicht übersteigen. Gemeint sind damit geringfügig Beschäftigte oder beispielsweise Studierende mit einem kleinen Nebeneinkommen.
Die Selbständigen erhalten in der Regel keine Familienzulage. Die Kantone können aber Regelungen für Selbständige einführen.
Den Angestellten wird die Familienzulage vom Arbeitgeber zusammen mit dem Lohn ausbezahlt. Nichterwerbstätige und allenfalls Selbständige erhalten die Familienzulage von der kantonalen Familienausgleichskasse.
Bundesamt für Sozialversicherungen: Hier finden Sie weitere Informationen zu Familienzulagen sowie die Adressen der kantonalen Familienausgleichskassen.
|Sozialversicherungen: Wer und was ist bei einer Unfallversicherung versichert?||Nach oben|
Die Unfallversicherung übernimmt die Kosten für die ärztliche Behandlung nach einem Unfall. Ausserdem bezahlt sie bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit ein Taggeld (Lohnersatz) bzw. Rentenleistungen bei dauernder Erwerbsunfähigkeit und im Todesfall.
Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind gegen Unfall versichert.
- Sie arbeiten acht Stunden oder mehr pro Woche bei einem Arbeitgeber: dann sind Sie gegen Berufsunfälle und gegen so genannte Nichtberufsunfälle (Unfälle auf dem Arbeitsweg und in der Freizeit) versichert.
- Sie arbeiten weniger als acht Stunden pro Woche bei einem Arbeitgeber: dann sind Sie nur gegen Berufsunfälle und gegen Unfälle auf dem Arbeitsweg versichert. Für Unfälle in der Freizeit (z.B. im Haushalt) müssen Sie eine Unfallversicherung bei der Krankenkasse abschliessen.
- Arbeitslose Personen, die Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben, sind obligatorisch versichert.
Nicht versichert sind nicht erwerbstätige Personen, z.B. Hausfrauen und -männer, Kinder, Studierende, Rentner/-innen oder ausgesteuerte Arbeitslose. Diese Personen müssen obligatorisch eine Unfallversicherung bei der Krankenkasse abschliessen.
So gehen Sie bei einem Unfall vor: Melden Sie den Unfall immer sofort Ihrem Arbeitgeber oder der Krankenkasse. Das Formular dafür erhalten Sie beim Arbeitgeber oder bei Ihrer Krankenkasse.
|Sozialversicherungen: Wer und was ist in der Krankenversicherung (KV) versichert?||Nach oben|
Jede in der Schweiz wohnhafte Person muss sich obligatorisch bei einer Krankenkasse bzw. Krankenversicherung versichern. Mit der Krankenkasse sind Sie für Kosten im Krankheitsfall, bei Mutterschaft oder bei einem Unfall versichert. Das heisst, Sie müssen nur einen kleinen Teil der Kosten für Arztbesuche, Spitalaufenthalte oder bestimmte Medikamente bezahlen. Den Rest bezahlt die Krankenkasse.
Obligatorisch ist die so genannte Grundversicherung. Krankenkassen müssen jede Person unabhängig vom Alter und Gesundheitszustand in die Grundversicherung aufnehmen. Die Versicherten können ihre Krankenkasse frei wählen.
Alle sind in der Grundversicherung für die gleiche Leistung versichert. Dazu gehören zum Beispiel die Behandlung in Arztpraxis und Spital, ärztlich verordnete Medikamente und Laboruntersuchungen, Psycho- und Physiotherapie, Kontrolluntersuchungen während der Schwangerschaft, Impfungen, Gesundheitsuntersuchungen für Kinder sowie Teilkosten bei Notfalltransporten. Nicht versichert durch die Grundversicherung sind gewöhnliche Zahnbehandlungen.
Sie können freiwillig eine Zusatzversicherung abschliessen und müssen dafür mehr Prämie bezahlen. Damit werden zusätzliche Leistungen bezahlt wie zum Beispiel Zahnbehandlungen oder der Komfort eines Zweier- oder Einzelzimmers im Spital. Durch die Grundversicherung ohne Zusatzversicherung (= allgemein versichert) sind die Kosten in der allgemeinen Abteilung für ein Vierbettzimmer abgedeckt.
Die Unfallversicherung ist in der Krankenkasse inbegriffen. Berufstätige sind aber bereits über ihren Arbeitgeber gegen Unfälle versichert. Wenn das bei Ihnen zutrifft, können Sie die Krankenkasse auffordern, die Unfallversicherung aus der Versicherung herauszunehmen. So sinkt die Prämie. Hier finden Sie eine Aufstellung aller Leistungen der Grundversicherung.
|Sozialversicherungen: Wie funktioniert die Alters- und Hinterlassenen-Versicherung (AHV)?||Nach oben|
Die Abkürzung AHV steht für Alters- und Hinterlassenen-Versicherung. Sie wurde 1948 eingeführt und ist die wichtigste Sozialversicherung in der Schweiz.
Mit den Altersrenten trägt die AHV dazu bei, den Versicherten nach der Pensionierung (Austritt aus dem Erwerbsleben) einen materiell gesicherten Ruhestand zu gewährleisten. Das Rentenalter beginnt in der Schweiz für Frauen mit 64, für Männer mit 65 Jahren. Dank den Hinterlassenenrenten hilft die AHV auch mit, dass Ehepartner und Kinder nach dem Tod des Versorgers oder der Versorgerin nicht in finanzielle Not geraten.
Die AHV basiert auf dem Grundgedanken der Solidarität. Die beruflich aktive Bevölkerung finanziert jeweils die laufenden Renten und vertraut darauf, dass spätere Generationen das ebenfalls tun werden. Die Versicherung ist ab dem 18. Lebensjahr für alle in der Schweiz wohnhaften, erwerbstätigen Personen obligatorisch. Finanziert wird die AHV aus den vom Lohn abgezogenen Beiträgen der Arbeitnehmenden, den Beiträgen der Arbeitgeber, vom Bund und den Kantonen.
Wer kurz vor der Pensionierung steht, sollte sich drei bis vier Monate vor dem Erreichen des Rentenalters bei der zuständigen Ausgleichskasse anmelden. Bei Fragen helfen die Gemeindezweigstellen der Ausgleichskassen weiter.
|Sozialversicherungen: Wie ist die Arbeitslosenversicherung (ALV) organisiert?||Nach oben|
Wer in der Schweiz eine unselbständige Erwerbstätigkeit ausübt, also einen Lohn bezieht, ist gegen Arbeitslosigkeit versichert. Der Versicherungsbeitrag wird direkt vom Lohn abgezogen und ist auf dem Lohnausweis ersichtlich. Die Arbeitslosenversicherung bezahlt den versicherten Personen eine Arbeitslosenentschädigung bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Arbeitsausfällen infolge schlechten Wetters und bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers. In der Regel werden 70 Prozent des versicherten AHV-pflichtigen Lohns als Arbeitslosenentschädigung ausgezahlt. 80 Prozent des versicherten AHV-pflichtigen Lohns werden ausgezahlt, wenn man Kinder hat, weniger als 4000 Franken verdient oder invalid ist. Selbständige können sich in der ALV nicht versichern.
Um Arbeitslosenentschädigung zu erhalten, müssen Sie sich zuerst bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum RAV
anmelden. Dies sollten Sie tun, sobald Sie erfahren, dass Ihnen beispielsweise gekündigt wird, also schon bevor Sie arbeitslos werden. Falls Sie noch bei keiner Arbeitslosenkasse sind, können Sie das dort erledigen. Hier finden Sie weitere Informationen zur Arbeitslosenversicherung
.
|Sozialversicherungen: Wie ist die berufliche Vorsorge (2. Säule) geregelt?||Nach oben|
Die 1. Säule der Altersvorsorge ist die AHV. Sie funktioniert nach dem Prinzip des Umlageverfahrens. Die arbeitende Generation bezahlt die Renten der Rentnerinnen und Rentner. Um die AHV-Rente aufzustocken, gibt es die 2. Säule, die berufliche Vorsorge. Sie funktioniert auf dem Prinzip des Vorsorgesparens: Sie bezahlen Beiträge ein und erhalten ab der Pensionierung eine Rente, die sich nach den einbezahlten Beträgen richtet.
Die vielen verschiedenen Pensionskassen und Versicherungen organisieren die berufliche Vorsorge. Analog zur AHV sind alle angestellten Arbeitnehmenden obligatorisch bei einer Pensionskasse versichert. Es gibt aber auch Ausnahmen, zum Beispiel wenn Sie weniger als 20’880 Franken im Jahr verdienen (gilt für das Jahr 2011). Für Selbständige ist die berufliche Vorsorge nicht obligatorisch, sie können sich aber freiwillig einer Pensionskasse anschliessen. Vielfach organisieren Branchenverbände für Selbständige eine solche Kasse.
Von Ihrer Pensionskasse erhalten Sie jährlich einen Auszug, auf dem unter anderem steht, wie viel Geld Sie schon gespart haben und welche Rente Sie mit diesem Geld erhalten. Das gesamte angesparte Geld (bei Wohneigentum auch nur einen Teil davon) können Sie sich unter bestimmten Bedingungen auszahlen lassen: zum Beispiel, wenn Sie die Schweiz für immer verlassen oder wenn Sie Wohneigentum kaufen wollen. Bevor Sie einen solchen Schritt wagen, sollten Sie sich gut beraten lassen.
Bundesamt für Sozialversicherungen: Hier finden Sie weitere Informationen zur beruflichen Vorsorge.
|Sozialversicherungen: Wofür ist die Invalidenversicherung (IV) da?||Nach oben|
Die Abkürzung IV steht für Invalidenversicherung
. Sie ist neben der AHV eine weitere wichtige Sozialversicherung in der Schweiz. Als invalid gilt jemand dann, wenn er oder sie wegen eines körperlichen, psychischen oder geistigen Gesundheitsschadens bleibend oder für längere Zeit (mindestens ein Jahr) nicht mehr arbeiten kann.
Die IV hat in erster Linie die Aufgabe, die betroffenen Versicherten wieder ins Erwerbsleben zu integrieren. Dazu dient eine ganze Reihe von Eingliederungsmassnahmen. Erst wenn diese nicht zum Ziel führen, bezahlt die IV den Versicherten eine Rente.
|Sozialwohnungen: Vermietet die Stadt Opfikon Sozialwohnungen?||Nach oben|
Nein. Hingegen bieten verschiedene Wohnbaugenossenschaften Wohnungen in Opfikon-Glattbrugg an (Beispiel: BAHOGE, Zürich).
|Stadtplan: Warum wird der Stadtplan nicht angezeigt?||Nach oben|
Im Internet-Explorer muss unter Extras, Internetoptionen, Sicherheit "Active Scripting" aktiviert sein.
|Steuererklärung, Fristverlängerung: Wie kann ich eine Fristverlängerung für das Ausfüllen der Steuererklärung erhalten?||Nach oben|
Bei Fristverlängerung wenden Sie sich an das Steueramt
|Steuererklärung, Hilfe: Wer kann mir beim Ausfüllen der Steuererklärung behilflich sein?||Nach oben|
Privatpersonen, Treuhänder, Banken und auch einige Rechtsanwälte sind Ihnen gegen Entschädigung dabei gerne behilflich. Die Anlaufstelle 60+
der Stadt Opfikon bietet Senioren die Möglichkeit, die eigene Steuererklärung ausfüllen zu lassen.
|Steuern berechnen: Wie kann ich meine Steuern berechnen?||Nach oben|
Mit dem untenstehenden Link, werden Sie auf die Seite des Kantons Zürich weitergeleitet. Dort können Sie unter der entsprechenden Rubrik Steuerberechnungen vornehmen. Steuerberechnung
|Strafregisterauszug: Wo erhält man einen Strafregisterauszug?||Nach oben|
Das Formular für den Strafregisterauszug kann entweder Online beim Bundesamt für Justiz oder persönlich am Postschalter bestellt werden. In der Regel erhalten Sie den Auszug innert ein paar Arbeitstagen. Strafregisterauszug
|Strassenunterhalt: Wer ist für den Unterhalt der Strassen und Wege in der Stadt Opfikon und wer ist für das Salzen der Strassen und für die Schneeräumung zuständig?||Nach oben|
Die Mitarbeiter des Strassen- und Kanalunterhaltes sind für die Strassenreinigung und den Winterdienst der Strassen und Wege in der Stadt Opfikon besorgt.
Weitere Informationen finden Sie unter Strassen- und Kanalunterhalt
.
Früher deckte die Vignette bisherige Schäden aus Velounfällen gegenüber Dritten. Durch diese Abschaffung fällt auch der Verischerungsschutz weg.
Künftig kommen die privaten Haftpflichtversicherungen für Schäden auf, die Velofahrende verursachen. Neu muss somit nicht mehr das Velo versichert sein, sondern die Person, die es benützt. Die Behörden gehen davon aus, dass rund zehn Prozent der Schweizer Bevölkerung über keine Privathaftpflichtversicherung verfügen. Personen, die nicht versichert sind, müssen Fremdschäden aus der eigenen Tasche berappen.
Vertiefende Informationen finden Sie auf folgender Website: www.velovignette-ade.ch
|Velo: Was sollte ich beachten, wenn ich mit dem Velo unterwegs bin?||Nach oben|
Um im Strassenverkehr Velo zu fahren, ist zwar keine Prüfung oder spezieller Ausweis erforderlich. Trotzdem gelten die Verkehrsvorschriften, über die auch Velofahrerinnen und Velofahrer Bescheid wissen müssen.
Sicherheit im Strassenverkehr ist auch für Rad Fahrende ein wichtiges Thema. Achten Sie darauf, dass sich Ihr Velo stets in einem fahrtüchtigen Zustand befindet – gut eingestellte Bremsen, Scheinwerfer und Rücklicht, ausreichend gepumpte Reifen usw. Und benützen Sie wenn immer möglich einen Velohelm, der Ihren Kopf bei einem Sturz schützt. Bundesamt für Unfallverhütung
: Ratschläge zu Velo und Sicherheit
|Velo: Wo kann ich günstig ein Velo ausleihen?||Nach oben|
In zahlreichen Städten und Gemeinden, an rund 80 Bahnhöfen von SBB
und Privatbahnen in der Schweiz sowie bei 20 Jugendherbergen und Campingplätzen können Sie ein Velo für einige Stunden oder auch tageweise mieten – teils kostenlos gegen ein Depot oder gegen eine geringe Gebühr. Sie benötigen dazu einen Ausweis zur Identifikation.
Wanderwege
Wanderwege sind allgemein zugängliche und in der Regel für zu Fuss Gehende bestimmte Wege. Sie verlaufen möglichst abseits von Strassen für den motorisierten Verkehr und weisen keine Asphalt- oder Betondeckschicht auf. Steile Passagen werden mit Stufen überwunden und Absturzstellen werden mit Geländern gesichert. Fliessgewässer werden auf Stegen oder Brücken passiert. Wanderwege stellen keine besonderen Anforderungen an die Benützer und die Wegweisung der Wanderwege ist gelb.
Bergwanderwege
Bergwanderwege sind Wanderwege, welche teilweise unwegsames Gelände erschliessen. Sie sind überwiegend steil und schmal angelegt und teilweise exponiert. Besonders schwierige Passagen sind mit Seilen oder Ketten gesichert. Bäche sind unter Umständen über Furten zu passieren.
Benützer von Bergwanderwegen müssen trittsicher, schwindelfrei und in guter körperlicher Verfassung sein und die Gefahren im Gebirge kennen (Steinschlag, Rutsch- und Absturzgefahr, Wetterumsturz). Vorausgesetzt werden feste Schuhe mit griffiger Sohle, der Witterung entsprechende Ausrüstung und das Mitführen topografischer Karten.
Die Wegweisung von Bergwanderwegen ist gelb mit weiss-rot-weisser Spitze. Bestätigungen und Markierungen sind weiss-rot-weiss.
Alpinwanderwege
Alpinwanderwege sind anspruchsvolle Bergwanderwege. Sie führen teilweise durch wegloses Gelände, über Schneefelder und Gletscher, über Geröllhalden, durch Steinschlagrunsen oder durch Fels mit kurzen Kletterstellen. Bauliche Vorkehrungen können nicht vorausgesetzt werden und beschränken sich allenfalls auf Sicherungen von besonders exponierten Stellen mit Absturzgefahr.
Benützer von Alpinwanderwegen müssen trittsicher, schwindelfrei und in sehr guter körperlicher Verfassung sein und den Umgang mit Seil und Pickel sowie das Überwinden von Kletterstellen unter zu Hilfenahme der Hände beherrschen. Sie müssen die Gefahren im Gebirge kennen. Zusätzlich zur Ausrüstung für Bergwanderwege werden Höhenmesser und Kompass, für Gletscherüberquerungen Seil und Pickel vorausgesetzt.
Die Wegweisung der Alpinwanderwege ist blau mit weiss-blau-weisser Spitze, Bestätigungen und Markierungen sind weiss-blau-weiss. Informationstafeln am Weganfang weisen auf die besonderen Anforderungen hin.
|Wandern: Wie verhalte ich mich in der Natur?||Nach oben|
Sie sind Gast in der Natur. Viele Pflanzen und Tiere sind spezialisiert auf einen engen Lebensbereich und reagieren sensibel auf Störungen. Mit Ihrer Rücksicht helfen Sie, diesen Lebensraum intakt zu halten. Unsere Verantwortung gegenüber Natur und Landschaft beschränkt sich nicht nur auf das Verhalten. Auch das Vorher und Nachher, die Planung, die Wahl des Materials, die An- und Heimreise oder die Abfallentsorgung sind darin eingeschlossen. Deshalb bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten:
- Berücksichtigen Sie bei der Vorbereitung Ihrer Ausflüge auch Natur- und Umweltaspekte.
- Verhalten Sie sich als Gast in der Natur und respektieren Sie die signalisierten Einschränkungen.
- Halten Sie sich möglichst an bestehende Wege und Routen.
- Lassen Sie keinen Abfall liegen.
- Benützen Sie zur Hin- und Rückfahrt so oft wie möglich öffentliche Verkehrsmittel, das Velo, gehen Sie zu Fuss oder bilden Sie Fahrgemeinschaften.
|Wandern: Wo erhalte ich nützliche Tipps zum Wandern?||Nach oben|
Auf der Homepage der Schweizer Wanderwege
finden Sie nützliche Tipps zum Wandern wie:
- Planung einer Wanderung
- Wanderausrüstung
- Verhalten unterwegs
- Im Notfall
- Wichtige Telefonnummern
- Wanderzeiten berechnen
|Wegzug: Was ist zu tun bei einem Wegzug aus der Stadt Opfikon?||Nach oben|
|Weiterbildung: Was versteht man unter informeller Bildung?||Nach oben|
Man unterscheidet zwischen formeller und informeller Bildung. Zur formellen Bildung gehören Weiterbildungen, bei denen es einen bestimmten Abschluss gibt, zum Beispiel einen Ausweis, ein Zertifikat oder ein Diplom. Wenn Sie einen Bildungsabschluss aus dem Ausland haben, können Sie ihn hier anerkennen lassen (siehe auch Frage 3).
Informelle Bildung hingegen meint Fähigkeiten, die Sie sich persönlich aneignen, also ohne Kurs oder offizielle Ausbildung. Das kann in der Hausarbeit geschehen, im Beruf beim Durchführen von Aufgaben, in der Familie oder in der ehrenamtlichen Freiwilligenarbeit. In der Schweiz ist unbestritten, dass solche Fähigkeiten auch wichtige Qualifikationen für das Arbeitsleben darstellen. Es gibt deshalb Bemühungen, diese Fähigkeiten anerkennen zu lassen.
Siehe zum Beispiel unter: www.valida.ch
und www.dossier-freiwillig-engagiert.ch
.
|Weiterbildung: Wie kann ich die gute Qualität der Weiterbildungen erkennen?||Nach oben|
Am besten ist es, wenn Sie sich in einem Gespräch oder direkt vor Ort einen Eindruck verschaffen. Viele Weiterbildungsangebote verfügen über Qualitätszertifikate. Unter www.eduqua.ch
finden Sie zum Beispiel jene Anbieter in der Erwachsenenbildung, die das eduQua-Logo tragen dürfen. Das ist allerdings nicht das einzige Qualitätszertifikat.
Im Übrigen hängt es stark von ihren persönlichen Wünschen und Anforderungen ab, ob ein Kurs zu Ihnen passt. Fragen Sie ruhig nach, ob es zum Beispiel ein Schlusszertifikat gibt.
|Weiterbildung: Wie kann ich mich über Kursangebote informieren?||Nach oben|
Mittlerweile sind viele Informationen über das Internet erhältlich. Besuchen Sie doch zum Beispiel
Auf beiden Websites finden Sie eine Datenbank mit Weiterbildungsangeboten.
Stellen Sie sich vorher folgende Fragen:
- In welchem Thema will ich mich weiterbilden?
- Wie viel Zeit kann ich investieren?
- Was ist mein Ziel (z.B. ein bestimmter Abschluss oder eine Zwischenlösung)?
- Welches sind die maximalen Beiträge, die ich zahlen kann?
- Wie weit kann der Kursort von meiner Wohngemeinde entfernt sein?
Im Internet finden Sie viele Angaben. Seien Sie initiativ: Rufen Sie bei den Schulen an. Manchmal sind die Websites ja auch veraltet. Vergleichen Sie die verschiedenen Angebote miteinander. Viele Schulen bieten auch die Möglichkeit eines Fernstudiums.
|Weiterbildung: Wie teuer sind Weiterbildungen? Gibt es finanzielle Unterstützung für Aus- oder Weiterbildungen?||Nach oben|
Weiterbildungen kosten unterschiedlich viel Geld. Es hängt unter anderem davon ab, ob es staatlich geförderte Lehrgänge sind (diese sind durch Steuern subventioniert) oder Lehrgänge von privaten Institutionen. Vielleicht wollen Sie zum Beispiel in einen Integrationskurs gehen und Deutsch lernen.
Grundsätzlich gibt es in der Schweiz Beiträge in der Form von Stipendien oder Darlehen. In jedem Kanton existiert eine Stipendienstelle. Dort können Gesuche eingereicht werden. Erkundigen Sie sich zuerst über die Richtlinien und das weitere Vorgehen. Die Stipendienstellen können aber auch Auskunft geben über weitere Möglichkeiten der Studienfinanzierung (zum Beispiel privatrechtliche Stiftungen und Fonds). In manchen Fällen besteht bei der Wohngemeinde oder der besuchten Bildungsinstitution die Möglichkeit, um finanzielle Unterstützung nachzufragen.
Siehe auch: www.stipendien.educa.ch
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|Zuzug/Wohnsitz: Was ist zu tun, wenn man neu in Opfikon Wohnsitz nimmt?||Nach oben|
|Öffentlicher Verkehr: Welche günstigen Angebote gibt es für den öffentlichen Verkehr?||Nach oben|
Der öffentliche Verkehr ist in der Schweiz sehr gut ausgebaut. Mit Zug, Bus oder Tram kommen Sie beinahe überall hin. Auch in Ihrer Gemeinde kann es sich lohnen, für das gesamte Verkehrsnetz ein Abonnement (Abo) zu kaufen anstatt für jede Fahrt einzeln zu bezahlen.
Nützlich ist auch das Halbtax-Abonnement der SBB
(Schweizerische Bundesbahnen). Damit erhalten Sie Billette (Fahrkarten) für die Bahn zum halben Preis. Dies gilt auch für die meisten Privatbahnen, zahlreiche Bergbahnen, Postautos und viele Schifffahrtslinien. Mit dem Halbtax-Abo bezahlen Sie zudem für Tram und Bus in den meisten Städten und Agglomerationen nur einen reduzierten Tarif.
In Begleitung fahren Kinder bis 6 Jahre in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gratis mit. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren bezahlen nur den halben Fahrpreis. Sehr praktisch ist die Juniorkarte oder die Enkelkarte. Damit können die Kinder weiterhin kostenlos fahren, wenn auch nur in Begleitung der Eltern respektive der Grosseltern.
|Öffentlicher Verkehr: Wo erhalte ich Gemeinde-Tageskarten?||Nach oben|
|Öffnungszeiten: Welches sind die generellen Öffnungszeiten der Verwaltung?||Nach oben|
Öffnungszeiten:
Montag und Donnerstag 08.00 - 12.00 / 13.45 - 18.30
Dienstag und Mittwoch 08.00 - 12.00 / 13.45 - 16.30
Freitag 08.00-14.00
|Tiere: Ich habe ein Tier gefunden / ich vermisse ein Tier - wie gehe ich vor?||Nach oben|
|Wie bestelle ich eine Vorsorgemappe der Caritas?||Nach oben|
|Wie erstelle ich eine Patientenverfügung?||Nach oben|