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Rafael Nadal gewann das Linkshänder-Duell gegen Jiri Vesely (ATP 93) 6:3, 6:3, 6:4. Einzig im dritten Satz geriet der Spanier ganz kurz etwas in Rücklage, als er seinen Aufschlag abgab, jedoch postwendend selber das Break schaffte. Am Ende nahm er dem Tschechen im letzten Game zum 6:4 nochmals den Service ab.
Nadal steht erstmals seit seiner Finalniederlage 2011 gegen Novak Djokovic wieder in einem Wimbledon-Viertelfinal. Dort trifft er am Mittwoch auf den als Nummer 5 gesetzten Argentinier Juan Martin Del Potro oder den Franzosen Gilles Simon. Die Partie der beiden musste bei einer 2:1-Satzführung für Del Potro wegen Dunkelheit abgebrochen und auf Dienstag verschoben werden.
Keine aus den ersten zehn mehr dabei
Ein Favoritensterben wie in diesem Jahr bei den Frauen hat es in Wimbledon noch nie gegeben. Von den Top-10-Gesetzten erreichte einzig die Nummer 7 Karolina pliskova die Achtelfinals, und die Tschechin verlor am Montag gegen Kiki Bertens 3:6, 6:7 (1:7). Der letztjährigen Siegerin des Turniers in Gstaad, der Nummer 20, gelang damit nach dem Sieg gegen Venus Williams eine zweite Überraschung.
Vor Pliskova hatten bereits Simona Halep, Caroline Wozniacki, Garbiñe Muguruza, Sloane Stephens, Jelina Switolina, Caroline Garcia (gegen Belinda Bencic), Petra Kvitova, Venus Williams und Madison Keys die Segel streichen müssen. Bestklassierte verbliebene Spielerin ist die als Nummer 11 gesetzte Deutsche Angelique Kerber, die Bezwingerin von Bencic.
Damit kristallisiert sich Serena Williams je länger, je mehr als klare Favoritin heraus. In ihrem zweiten Grand-Slam-Turnier seit sie Mutter eines Mädchens namens Alexis Olympia wurde, erreichte die 36-jährige Amerikanerin ohne Satzverlust die Viertelfinals. Am Montag überliess die 23-fache Grand-Slam-Siegerin, die trotz eines Rankings von 181 als Nummer 25 gesetzt wurde, der russischen Qualifikantin Jewgenia Rodina nur vier Games. Sie hat noch keinen Satz abgegeben.