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23.08.2016
Für den Klassiker der Woche 34 versetzte uns unsere Musik-Zeitreise ins Jahr 1970, als John Lennon sein erstes offizielles Soloalbum veröffentlichte.
Das ehemalige Beatles-Mitglied nannte dieses Album « Plastic Ono Band » - inspiriert von seiner Frau Yoko Ono. Vorher hat er mit ihr schon drei Alben mit experimenteller Musik und Toncollagen veröffentlicht.
Schon in der Endphase der Beatles begann John Lennon an Solowerken zu basteln.
Auf «Plastic Ono Band» spielen Klaus Voormann am Bass, Billy Preston am Keyboard und Ringo Starr am Schlagzeug mit.
John Lennon komponierte nicht nur all seine Titel selber, er steuerte ebenfalls bei der Gitarre, dem Gesang und dem Klavier seinen Beitrag bei.
Viele Kritiker bezeichnen sein erstes Solo-Werk als eines der ehrlichsten Rockalben aller Zeiten. Dies ist, weil er auf «Plastic Ono Band» persönliche Situationen und Probleme offen verarbeitet und es somit einen autobiografischen Charakter besitzt.
In seinen Stücken geht es vor allem um die Beziehung zu seiner Mutter, die nie für ihn da war, um seinen Vater, den er nie hatte und um seine allgemeinen Gedanken über die Welt und die Religion.
Dies ist wahrscheinlich ein Grund dafür, weshalb die Musik auf dem Album sehr minimalistisch gehalten wurde und der Schwerpunkt bei der Kombination von wenigen Klängen und persönlichen Lyrics liegt.
In «Love» berichtet John Lennon über seine Liebe zu Yoko Ono: