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Von Wyoming aus machen wir einen Abstecher nach Idaho. Dieser Bundesstaat liegt im Nordwesten der USA und ist bekannt für seine gebirgigen Landschaften, seine weitläufig geschützte Wildnis und die zahlreichen Erholungsgebiete. Idaho ist 5 Mal so gross wie die Schweiz, hat aber 5 Mal weniger Einwohner.
Eine Landschaft, die aussieht wie das Schweizer Mittelland wandelt sich relative schnell in endlos erscheinende, trockene Prärie. Ein grosser unterirdischer See - gespeist durch den Snake River - macht hier trotz Trockenheit intensiven Ackerbau möglich - solange noch genügend Wasser vorhanden ist.
Craters of the Moon National Monument ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Idaho und ein Besuch kann uns die zeit- und kostenaufwändige Reise zum Mond ersparen - doch leider ist der Name etwas irreführend.
Obwohl erstarrte Lava-Flüsse auf dem Mond auch existieren, wurden die meisten seiner Krater von einschlagenden Meteoriten und nicht durch Vulkan-Aktivität gebildet.
Zahlreiche Vulkane waren die Architekten dieses Parks, der letzte Ausbruch ist erst knappe 2000 Jahre her. Wir fahren und wandern durch diese bizarre Erd-Landschaft und entdecken die eine oder andere Besonderheit, die wir noch in keiner der früher besuchten Vulkan-Landschaften bemerkt oder gesehen haben.