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Rabble-GrandSlam-Reise nach New York 2005

zurück zur Übersicht Last updated: 13.11.2005
|Sebastien Grosjean - alle Berichte aus der Rabble-Tennisdatenbank|
|Arnaud Clement - alle Berichte aus der Rabble-Tennisdatenbank|
|Sebastien Grosjean & Arnaud Clement - Die Lacoste-Jungs mit der eingesprungenen Rückhand|
|1.
Runde: Arnaud Clement - Juan Carlos Ferrero (20) 7:5
7:5 6:1

In der Qualifikation musste sich der Australian Open-Finalist von 2001 gegen Spieler wie Chen, Stakhovsky und Udomchoke durchsetzen. Dies tat der Franzose in der dritten Runde gegen den Thailänder Udomchoke mit 0:6 7:5 7:6 nur äusserst knapp.
In der ersten Runde hiess es für einen (ehemaligen) Top-Spieler Endstation. Denn der 92. der Weltrangliste traf auf den ehemaligen Weltranglistenersten und French Open-Champion 2003, Juan Carlos Ferrero. Der Spanier ist nach seinen Verletzungen im Jahr 2004 in der Weltrangliste wieder auf Rang 21 geklettert und hat einige gute Partien gezeigt. Doch er ist noch zu unkonstant, was ihn auch in der Partie gegen Arnaud Clement um den Sieg gebracht hat.
|2.
Runde: Sebastien Grosjean - Thomas Johansson (14)
6:3 6:2 4:6 6:2

Sebestien Grosjean hat einen attraktiven, dynamischen Spielstil. Das sieht man alleine schon an seinen Bewegungen auf den ersten beiden Bildern. Das Highlight ist dabei sicher seine eingesprungene Rückhand.
Dass er bereits in der zweiten Runde auf den (Überraschungs-)Australian Open-Sieger von 2002 trifft, liegt daran, dass Grosjean in diesem Jahr aufgrund eines schlechten Saisonstarts in der Weltrangliste abgerutscht ist. Mit Rang 35 in der Weltrangliste ist der Franzose der erste Spieler, der es nicht mehr auf die Gesetztenliste geschafft hat.
Es war nicht das Match des Thomas Johansson. Der Schwede fand überhaupt nicht in die Partie und liess sich auch ablenken. Court 10, auf dem gespielt wurde, liegt gleich neben dem Eingang und somit auch neben den Lautsprecheranlagen. Und da erklang praktisch im minutentakt folgende Meldung: "Please let me inform you that seeding in Louis Armstong Arena is very limited at this time and reentry can not be garantueed. We invite you to follow the matches on other courts. Have a nice stay at the US Open." Diese Louis Armstrong Arena liegt auf der anderen Seite der Tennisanlage und das hat hier wirklich niemanden interessiert. Und wenn diese Aussage vor dem Aufschlag oder während eines Ballwechsels erklingt, kann das schon irritierend sein. Die Louis Armstrong Arena war übrigens total überfüllt, weil Roddick-Bezwinger Muller in der zweiten Runde auf Ginepri aus den USA traf. Wobei das Spiel sehr unspektakulär 1:6 1:6 4:6 zu Ungunsten des Luxemburgers ausging.
Aber
ein Profi wie Johansson dürfte sich dadurch nicht irritieren lassen. Es
war wohl einfach noch das Tüpfelchen auf dem i an einem Tag, an dem
nichts zusammenläuft.
Der 27-jährige Franzose scheiterte anschliessend in der dritten Runde in vier Sätzen an Tommy Robredo (19) aus Spanien.
|3.
Runde: Arnaud Clement - Nicolas Kiefer 4:6 7:6 4:6
1:6

Nach einem Sieg anstrengenden Fünfsatzsieg über den schottischen Newcomer Andy Murray in der zweiten Runde traf Arnaud Clement in der dritten Runde auf Nicolas Kiefer, der zuvor den Gesetzten Radek Stepanek ebenfalls in fünf Sätzen ausgeschlatet hatte.
Der Deutsche war der spielbestimmende Spieler. Er schlug mehr Gewinnschläge, aber auch mehr Fehler. Der 28-jährige wirkt jeweils sehr aufgeputscht und bissig auf dem Platz. Ich möchte nicht wissen, was sich während einer Partie im Kopf des Nicolas Kiefer abspielt. Bei ihm ist es wichtig, dass er die Balance zwischen Motivation und Konzentration findet in seinem Spiel. Auch bei der Auswahl der Bälle vor dem Aufschlag geht Kiefer immer sehr sehr selektiv vor.
Im Verlauf des Matches ging dem 27-jährigen Clement so langsam die Luft aus. Im vierten Satz war in Genf wohnhafte Franzose stehend K.O, was Nicolas Kiefer den Sieg einbrachte.
In der nächsten Runde traf Kiefer wie bereits in Wimbledon auf Roger Federer. Wiederum konnte er dem Dominator einen Satz abnehmen. Der Deutsche ist einer der wenigen, dem das jeweils gelingt. Seine Spielart scheint gefährlich zu sein für Federer.
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