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Die nationalen Gruppen-Meisterschaften der Pistolenschützen 10 Meter fanden am vergangenen Wochenende in Wil statt. Mit Schmitten-Flamatt (Elite) und Montagny-Cousset (Junioren) konnten gleich zwei Freiburger Gruppen Gold gewinnen. Von den 20 beziehungsweise 10 qualifizierten Gruppen für die Schweizer Meisterschaft kamen sechs aus dem Kanton Freiburg.
Wie bereits 2015
Der Wettkampf in Wil ging in zwei Phasen über die Bühne. In den Halbfinals mussten Bulle und Villeneuve bei der Elite sowie Düdingen bei den Junioren die Segel streichen. In den Final der acht besten Gruppen konnten nur Schmitten-Flamatt (Elite) sowie Montagny-Cousset und Villeneuve beim Nachwuchs einziehen.
Schmitten-Flamatt war die einzige Gruppe in der Qualifikation gewesen, die über 1500 Punkte erzielt hatte. Im Final bestätigten die Freiburger ihre Favoritenrolle. Das Quartett mit Léo Braun, Patrick Lengerer, Dominik Brülhart und Laurent Stritt lief nie in Gefahr, den Titel aus dem Jahr 2015 nicht wiederholen zu können. Am Ende konnte Schmitten-Flamatt im Final mit 928,9 Punkten das zweitplatzierte Olten mit über vier Punkten distanzieren. Die Bronzemedaille ging an die Gruppe aus Teufel.
Exploit von Montagny-Cousset
Bei den Junioren startete die St. Galler Gruppe St. Fiden als Favorit. Während der Qualifikation konnte das Trio diese Rolle noch erfüllen. Im Final hingegen mussten sie sich von der Gruppe aus Montagny-Cousset geschlagen geben. Die Freiburger realisierten einen Exploit, nicht zuletzt deshalb, weil sie ihre Nerven im Griff hatten.
Die zweiten Freiburger Vertreter, Villeneuve, kamen im Final der besten acht Gruppen indes nicht über den letzten Platz hinaus.