Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/1791

Harris-Investmentchef David Herro verweist nicht zuletzt auf den sehr geringen Aktienanteil von weniger als einem halben Prozent, den RBR einbringt, wie er in einer von der Nachrichtenagentur "Bloomberg" und der "Financial Times" zitierten Stellungnahme schreibt.
Der Plan basiere zudem auf einer sehr hohen Bewertung des Investmentbank-Teils der Credit Suisse. Eine neue "First Boston" würde aber seines Erachtens viel weniger Wert aufweisen als Spezialisten wie Goldman Sachs oder Morgan Stanley. Der RBR-Plan würde sogar Wert vernichten, wird Herro in der "FT" zitiert. Er verweist zudem auf die Strategie der CS-Führung, die nun erste Früchte zeige: Es wäre "unklug", in diesem Stadium einen neuen Kurs einzuschlagen.
Harris Associates hatte im August 2017 mit einem Aktienanteil von 5,03% die Überschreitung der Schwelle von 5% vermeldet. Laut Bloomberg kommt der Investor derzeit bereits auf einen Anteil von rund 9%.
(AWP)