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Die Gästeliste für die Krönung von King Charles III. (74) am 6. Mai steht fest. Aber wenn man genauer hinschaut, fällt auf, dass ein Name fehlt. Sarah «Fergie» Ferguson (63) sucht man unter den Geladenen vergeblich. Denn die Ex-Frau von Skandal-Prinz Andrew (63) erhielt keine Einladung zum Jahrhundertevent – ganz im Gegensatz zu ihrem Ex und ihren Töchtern Prinzessinnen Beatrice (34) und Eugenie (33). Was andere als Affront betrachten würden, scheint Sarah Ferguson nicht weiter zu stören. Als sie vor einigen Wochen wissen liess, nach wie vor auf eine Einladung zu warten, nahm sie dies gelassen und erklärte, dass sie bereits Pläne habe, sollte sie tatsächlich nicht in der Londoner Westminster Abbey dabei sein.
«Nun, ich habe beschlossen, dass das Beste daran, Britin zu sein, eine Krönung ist – obwohl ich noch nie auf einer war. Ich denke, ich sollte eine Teestube am Ende der Auffahrt mit Fähnchen und Kuchen einrichten», sagte die zweifache Mutter vergangenen Monat an einem Event in New York, an dem sie Werbung für ihren neuesten Roman machte. Nachdem nun feststeht, dass Fergie tatsächlich nicht an die Krönung kommen darf, könnte man sich fragen: Veranstaltet sie tatsächlich eine kleine Teeparty bei sich daheim? Und wer dürfte dort wohl teilnehmen?
Fergie meldet sich über Twitter zurück
Nachdem feststand, dass Sarah Ferguson ihre Töchter und ihren Ex-Mann – mit dem sie übrigens immer noch zusammen wohnt – nicht zur Krönung begleiten wird, meldete sie sich nun erstmals auf Twitter zurück. Nicht aber, um sich zum kommenden Grossereignis zu äussern, sondern um auf einen guten Zweck aufmerksam zu machen. Sie teilte einen Artikel über einen Freund, der an einer Motoneuronen-Krankheit leidet, zu denen etwa Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, zählt. Bei einer solchen Erkrankung leidet der oder die Betroffene unter einer fortschreitenden Schädigung von Nervenzellen, welche die Muskelkraft steuern. Aufgrund der betroffenen Bereiche kann dies zu einer Lähmung von Armen und Beinen führen, sowie die Funktionen des Kauens, Schluckens, Sprechens und der Atmung betreffen.
In ihrem Tweet schreibt Sarah Ferguson: «Dies ist die letzte Wanderung meines Freundes John Chart. John, der an einer #MotorNeuroneDisease leidet, besteigt den Mount Everest, um auf MND aufmerksam zu machen und das Bewusstsein zu schärfen, dass mehr Förderung nötig ist. Unterstützen Sie John, indem Sie spenden und dabei helfen, eine Heilung zu finden.»
Sie scheint Charles nicht böse zu sein
Fergie scheint es King Charles III. und Queen Consort Camilla nicht übel zu nehmen, dass sie nicht zur Krönung eingeladen wurde. Wie «The Independent» berichtet, unterstütze Fergie das Königspaar nach Kräften und wolle nicht, dass der Sache mit der fehlenden Einladung – und damit ihr – zu grosse Aufmerksamkeit geschenkt werde. «Der ganze Tag steht im Zeichen des neuen Königs und des Erfolgs seiner Regentschaft.»
Zur verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96) pflegte Fergie stets ein gutes Verhältnis, nahm sogar die zwei Corgis Sandy und Muick nach dem Tod der Monarchin bei sich auf. Dass Charles seine einstige Schwägerin nun nicht zur Krönung eingeladen hat, muss aber nicht bedeuten, dass er sie nicht mag, sondern könnte ein weiteres Zeichen für seine Einsparungen sein. Denn es ist schon lange bekannt, dass der neue König die Monarchie aus Spargründen verkleinern möchte.
Ingrid Stewart, Royal Sprecherin, erklärte gegenüber «The Independent», dass es keineswegs überraschend sei, dass Sarah Ferguson nicht zur Krönung eingeladen wurde. «Fergie wurde seit ihrer Scheidung zu keinen offiziellen königlichen Veranstaltungen mehr eingeladen. Als Ex-Ehefrau würde sie nicht erwarten, eingeladen zu werden.» Es scheint Fergie demnach wohl von Anfang an klar gewesen zu sein, dass sie eher nicht in der Westminster Abbey dabei sein würde.