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1 rote Zwiebel schälen, halbieren und in feine Lamellen schneiden. Zwiebeln in 5 EL Olivenöl etwa 5 Min. sanft dünsten. 400 g festkochende Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. 2 rote Peperoni halbieren, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden. 2 grosse Tomaten häuten, halbieren und grob hacken (oder 1/2 Dose gehackte Pelati verwenden). Gemüse beifügen und einige Min. mitdünsten. Mit 1 l Gemüsebouillon aufgiessen. Etwa 1 Std. köcheln lassen. Damit die Suppe noch etwas sämiger wird 3 Kellen Suppe pürieren und wieder zur Suppe geben. Mit Cayennepfeffer und allenfalls etwas Salz und einem Spritzer Rotweinessig abschmecken. 10 Min. stehen lassen und warm servieren. Quelle: Rachel Roddy [Guardian 15.07.2019]
Supplement: Suppe solle man lauwarm essen, empfahl die Schweizer Romanistin und Kochbuchautorin Alice Vollenweider in ihrer 1973 erschienenen kleinen Rezeptsammlung «Kochen zu zweit»: «Wenn ich Lorenzo in der ersten Zeit unserer Freundschaft eine kochend heisse Gemüsesuppe vorsetzte, griff dieser zur Zeitung und vertiefte sich in die Lektüre des politischen und sportlichen Tagesgeschehens, bis die Suppe zur richtigen Temperatur abgekühlt war. Und ich habe mir rasch abgewöhnt, demonstrativ heisse Suppe zu löffeln und dann vor Ärger und Hitze schwitzend dazusitzen, wenn er zu essen begann. Jetzt nehme ich die Suppe eine halbe Stunde vor dem Essen vom Feuer und geniesse sie wie die Kenner lauwarm.» Es lohnt sich, Alice Vollenweiders Rat auch bei dieser einfachen Kartoffel-Peperonisuppe zu beherzigen.