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Méryll Ampe
Improvisation
Als Klang- und Bildkünstlerin entwickelt Méryll Ampe Kunstwerke mit Hilfe von Feldaufnahmen und Elektronik. Sie stellt Verbindungen zwischen musikalischer und visueller Praxis her, indem sie Techniken verwendet, die direkt mit der Bildhauerei verbunden sind: in die Masse schneiden, modellieren, meißeln, indem sie digitale Werkzeuge der Klangverarbeitung und analoge Werkzeuge verwendet, die es ermöglichen, Echo, Spannungen, Brüche und Unterbrechungen zu erzeugen. Auf diese Weise komponiert Méryll orchestrierte und räumliche Klänge. Sie investiert in Orte und komponiert Soundtracks in situ. In der Aufführungspraxis versteht Méryll Ampe die Improvisation als "Plansequenz", die die immersive Komposition des Raums offenbart.
Méryll Ampes Arbeit ist vielschichtig. Sie arbeitet mit Künstle*innen, Musiker*innen, Choreograph*innen und Videokünstler*innen zusammen und ihre Arbeiten werden international in Institutionen und auf Festivals gezeigt.