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Wenn in einem Einzel-Master System gearbeitet wird, ist es der Idealfall wenn der Master an einem Ende des Segmentes angeordnet werden kann und somit den Busabschluss eingeschaltet hat. Wenn der Master seine Speisung verliert, wird das Netzwerk ausser Betrieb sein und der nicht mehr mit Speisung versorgte Busabschluss hat keinen Einfluss. Wenn am anderen Ende ein Repeater die Leitung zum nächsten Segment weiterführt, kann somit jede Station ein und ausgesteckt werden, ohne dass die Funktion des Netzwerkes beeinflusst wird. Wichtig ist dabei, dass der Repeater immer mit Speisung versorgt wird, da er die Busabschlüsse hat.
Bild 35: Bevorzugte Verdrahtung für Einzel-Mastersysteme
Wenn am Ende eines Segments kein Repeater eingesetzt wird (z.B. im letzten Segment) muss der Busabschluss im Stecker des letzten Gerätes eingeschaltet sein. Dies bedeutet, dass die Speisung des letzten Gerätes immer in Betrieb sein muss, damit der Busabschluss unter Spannung ist. Wenn Sie das letzte Gerät ersetzen müssen, ist somit der Busabschluss nicht unter Spannung und der Bus kann instabil werden.
Bild 36: Master und letzter Slave mit Busabschluss
Wenn die Anforderungen der Anlage verlangen, dass der Master d.h. die Steuerung in der Mitte des Segmentes ist, muss der Busabschluss an beiden Enden des Segments eingeschaltet sein. Dies bedeutet, dass die beiden Geräte am Ende des Segmentes immer unter Speisung sein müssen, damit das Segment korrekt funktionieren kann. Sobald das eine oder andere Endgerät ersetzt werden muss, kann während dieser Operation der Bus instabil werden.
Bild 37: Master und Repeater in der Mitte des Segments
Eine Alternative ist der Einsatz von „aktiven“ Busabschlüssen. Der aktive Busabschluss ist direkt mit einer Spannungsversorgung versehen und muss immer mit Spannung versorgt sein. Der Vorteil von diesem Aufbau ist, dass alle anderen Slave auf dem Segment entfernt und ersetzt werden können, ohne das Netzwerk zu beeinflussen. Der aktive Busabschluss verfügt in der Regel über Anschlussklemmen und keine D-Sub Stecker, damit nicht irrtümlich ein zweiter Busabschluss eingeschaltet werden kann.
Bild 38: Der Einsatz aktiver Busabschlüsse