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Am 22. April 2021 hat die EDF der NPCIL ein verbindliches technologisch-kommerzielles Angebot für die Lieferung von technischen Studien und Ausrüstungen für den Bau von sechs EPR-Reaktoren am Standort Jaitapur unterbreitet. Das Angebot sei der Höhepunkt der Zusammenarbeit mit der NPCIL nach der Unterzeichnung des «Industrial Way Forward Agreement» im März 2018 und der Einreichung eines unverbindlichen Angebots Ende 2018, schreibt die EDF in einer Mitteilung. Gemäss EDF basiert die Offerte auf den sich ergänzenden Kompetenzen von EDF und NPCIL und zielt darauf ab, eine langfristige Partnerschaft zwischen der französischen und indischen Nuklearindustrie aufzubauen.
Die Offerte sieht vor, dass die EDF die EPR-Technologie, Ingenieurstudien, Schulungsdienstleistungen und die Ausrüstung für den Bau von sechs Reaktoren bereitstellen wird. Darüber hinaus wird die EDF-Tochter Framatome in Zusammenarbeit mit GE Steam Power die technischen Studien und die Ausrüstung für den nicht-nuklearen Teil liefern. Die sechs Einheiten sollen mit französischen Arabelle-Dampfturbinen ausgestattet werden. Nimmt die NPCIL das Angebot an, so fungiert sie als Bauherrin und Betreiberfirma. Sie ist verantwortlich für die Einholung von Genehmigungen und Zustimmungen, einschliesslich der Zertifizierung der EPR-Technologie durch die indische Aufsichtsbehörde.
Quelle
M.Re. nach EDF, Medienmitteilung, 23. April 2021