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Die Zahl der Flugbewegungen hat 2018 in der Schweiz mit fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr stärker zugenommen als erwartet. Prognostiziert gewesen war eine Zunahme um 2.2 Prozent, wie Skyguide am Dienstag in Genf mitteilte.
Die Schweizer Flughäfen hätten ein Plus von 2.8 Prozent bei den An- und Abflügen verzeichnet. In Zürich sei eine Zunahme um 3.1 Prozent registriert worden, in Genf dagegen eine Abnahme um 1.8 Prozent. Trotz des hohen Verkehrswachstums hätten 96.5 Prozent aller Flüge durch die Flugsicherung pünktlich abgewickelt werden können.
Die Verspätungen am Flughafen Genf seien um 27.9 Prozent gestiegen. Die Hauptursachen für die Verzögerungen seien ungünstige Witterungsbedingungen (55 Prozent), unzureichende Start- und Landebahnkapazitäten (20 Prozent), krankheitsbedingte Personalengpässe (19 Prozent) und unzureichende Anflugkapazitäten (drei Prozent) gewesen.
Am Flughafen Zürich haben die Verspätungen gemäss Skyguide um 13.6 Prozent zugenommen. Auch dort waren es mit 56 Prozent ungünstige Witterungsbedingungen, die hauptsächlich dafür verantwortlich waren. Verspätungen wegen unzureichenden Start- und Landebahnkapazitäten seien in 18 Prozent der Fälle, Umweltschutzanforderungen in 13 Prozent und unzureichende Anflugkapazität in zehn Prozent für Verspätungen ausschlaggebend gewesen, teilte Skyguide weiter mit. (wst/sda)