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Der ökologische Landbau habe in den vergangenen Jahren stetiges Wachstum sowohl in der Schweiz wie in den USA gesehen, sagte Schneider-Ammann. Natürliche und gesunde Produkte erfreuten sich in der Schweiz immer grösserer Nachfrage.
Erleichterte Einfuhr
Die Schweizer Landwirte und Lebensmittelhersteller könnten die Nachfrage der Schweizer nach Bio-Produkten aber nicht alleine abdecken, sagte der Wirtschaftsminister. Die Schweiz hänge von Agrareinfuhren ab. Andererseits gebe es in der Schweiz eine Reihe von Unternehmen mit Bioprodukten, die grosses Interesse hätten, den US-Markt zu bedienen, sagte Schneider-Ammann.
Das neue Abkommen werde den Markt für Bio-Bauern erweitern. Die administrativen Hürden für kleine und mittlere Unternehmen, mehr Bio-Produkte für die Konsumenten zu liefern, würden gesenkt. So werde die Vermarktung von Schweizer Bio-Produkten wie Schokolade, Käse und Müesli in den USA erleichtert. Das Gleiche gelte für Produkte, die den Bio-Siegel der USA trügen und in die Schweiz exportiert würden.
USA zeigen sich erfreut
Harden bezeichnete das Abkommen als ein Kapitel in der Erfolgsgeschichte des ökologischen Landbaus, das neue wirtschaftliche Chancen für amerikanische Produzenten schaffe. Die Konsumenten wiederum erhielten eine grössere Auswahl an organischen Produkten.
Die amerikanische Handelsbeauftragte für Landwirtschaft, Darci Vetter, sagte, das Abkommen sei ein Schritt zur Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und der Schweiz. Ein grösserer Agrarhandel zwischen den zwei Ländern führe zu mehr Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Vorteilen für beide. Die Vereinbarung tritt am Freitag in Kraft.