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Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un hat Weihnachtsmann gespielt und 100 Schweizer Luxusuhren an seine loyalsten Beamten und Offiziere verteilt.
Die Übergabe fand anlässlich des siebten kommunistischen Arbeiterkongresses in Pjöngjang statt. Unter den Beschenkten befanden sich vor allem Mitglieder des Parteikomitees und höhere Offiziere. Für diejenigen, die leer ausgingen, war es wohl ein schlechtes Signal. Kim liess einst seinen Verteidigungsminister exekutieren, weil dieser an einer Sitzung eingeschlafen war.
Angeblich musste ein Schweizer Hersteller auf Verlangen des Regimes die Gravierung «Made in Switzerland» weglassen und die Uhren dafür mit Hammer und Sichel verzieren. Von welcher Marke die Uhren stammen, ist nicht klar. Kim Jong-un, der als Jugendlicher in Bern auf eine Privatschule ging, ist aber als grosser Fan von Rolex- und Movado-Uhren bekannt. (pfc)Publiziert am 07.12.2016 | Aktualisiert am 23.12.2016