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Weissdolch-Bläuling
Weissdolch-Bläuling (Polyommatus damon)
Der Weissdolch-Bläuling, auch Grosser Esparsetten-Bläuling oder Streifen-Bläuling genannt, gilt in der Schweiz als verletzlich. Mit viel Glück findet man ihn, vor allem im schönen Jura, auf trockenen, besonnten Magerrasen und Heidelandschaften, an denen die Saat-Esparsette vorkommt. Sein Name beschreibt den kleinen weissen Dolch, der auf der hinteren Flügelunterseite sichtbar ist. Die Flügeloberseiten der Männchen schillern in Türkis, während die Weibchen einfarbig dunkelbraun sind. Beide sehen aber irgendwie kuschelig flaumig aus.
Die Eier werden an Blüten, Früchten und Fruchtkapseln abgelegt. Wenn das Obst herunterfällt, verpuppen sich seine olivgrünen Puppen am Boden. Die Raupen sind grün und ernähren sich, wie der Schmetterling auch, von Esparsetten. Sie steigen am Nachmittag in die Blüten hoch und snacken an ihnen. Der Schmetterling lebt symbiotisch mit verschiedenen Ameisenarten.
Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Polyommatus damon
Flugzeit: Juli bis August
Status CH: Verletzlich
Foto: Kristian Peters (Wikipedia)
Unterstützende Pflanzen: Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia)
Futterpflanze der Raupe: Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia)