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Wohnüberbauung MAX, Winterthur
Die Überbauung besetzt eine der fünf Parzellen des Areals der ehemaligen Giessereihalle von Sulzer Oberwinterthur. Für das gesamte heute «Neuhegi» benannte Gebiet wurden verschiedene städtebauliche Studien und anschliessend das Hybrid-Cluster-Konzept (Dürig Architekten) entwickelt, das die Grundlage der darauf folgenden Projektentwicklungen bildet.
Das Projekt MAX besteht aus zwei Teilen: Einerseits wurde das ehemalige Laborgebäude entlang der Else-Züblin-Strasse in Läden und Wohnlofts umgebaut und durch ein aufgestocktes, über die Bauflucht auskragendes Attikageschoss ergänzt. Andererseits wird die Parzellentiefe für den Neubau einer Wohnanlage genutzt, die durch ihre Hufeisenform den Altbau zu einer Hofrandbebauung erweitert.
Das Wohnungsangebot ist vielschichtig. Von der kleinen Studiowohnung bis zur 6½-Zimmer-Wohnung werden verschiedenste Bedürfnisse abgedeckt. Ergänzend dazu sind im Sockel des Altbaus Gewerbeflächen untergebracht; auch ein Kinderhort findet Platz.
Die materielle Ausformulierung der verschiedenen Baukörper ist anspruchsvoll. Der Altbau behält seine Präsenz und das aufgesetzte Attikageschoss in einer Holzkonstruktion und verkleidet mit blaugrünem Glas wird als Akzent ausformuliert. Der Neubau stellt mit der Ausbildung eines Sockelgeschosses den Bezug zum Aussenraum her und gleichzeitig fügen sich die verschiedenen Volumen von Neu und Alt zum einem Ganzen.
Der Aussenraum bildet zwei Welten, das Innen und das Aussen. Im Innenhof wird mit neuen Bäumen und üppiger Bepflanzung eine räumliche Dichte erzeugt. Die äussere Gestaltung kontrastiert dazu mit zurückhaltender Begrünung und einem parzellenübergreifenden Wegnetz.