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Die Schweizer Skispringer zeigten an den WM in Falun einen schwachen Team-Wettkampf. Die angestrebte Teilnahme am Finaldurchgang der Top-8-Nationen wurde klar verpasst. «Es sind ja alles liebe Kerle…», ärgerte sich Simon Ammann im SRF-Interview über seine Teamkollegen, die allesamt enttäuschten.
Der vierfache Olympiasieger flog 127 m weit. Killian Peier (110,5 m), Gregor Deschwanden (111,5 m) und Gabriel Karlen (94,5 m) fielen deutlich ab. So resultierte für die Schweiz nur Platz 10.
Die Goldmedaille dürfen sich Anders Bardal, Anders Fannemel, Anders Jacobsen und Rune Velta umhängen lassen. Erstmals seit vierzehn Jahren heisst der Weltmeister nicht Österreich. Norwegen entthronte den Serien-Champion, für die Ösis blieb nur Silber. Bronze geht nach Polen. (ram/si)
10. Februar 2002: Die ganze Nation drückt einem kleinen Frechdachs die Daumen. Der Reporter fordert: «Flieg, Simi, fliiiieg!» Und der macht genau das: Simon Ammann segelt zu seinem ersten Olympiasieg.
Seine Geschichte beginnt in Unterwasser, einem kleinen Dorf fast zuoberst im Toggenburg. Hier ist Simon Ammann aufgewachsen. Einen Monat vor den Olympischen Spielen von Salt Lake City treffe ich den Skispringer und seine Familie nach der Vierschanzentournee. Die Gemeinde gibt ihm nach dem sechsten Gesamtrang einen kleinen Empfang. Anwesende Reporter: zwei. Niemand kann sich vorstellen, was hier in einigen Wochen los sein wird.
Simon Ammann lancierte seine Weltcupkarriere mit einem Paukenschlag. …