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Der FC Lugano, der letzte Saison auf dem dritten Rang abschloss, spielte in der Anfangsphase der Meisterschaft mit mässigem Erfolg. Aber sein Kader und seine taktische Versiertheit machen es ihm jederzeit möglich, das Ruder herumzureissen. Servette-Lugano findet am Donnerstag um 20 Uhr im Stade de Genève statt.
Nach einem dritten Platz in der Saison 2018/2019 und einem 4-0-Sieg im Letzigrund beim ersten Saisonspiel dachten die Experten, der FC Lugano würde in der oberen Tabellenhälfte der Super League mitspielen. Zwei Monate später sieht es beim Klub des Cornaredos ganz anders aus, die Luganesi befinden sich sowohl im Cup (Ausscheidung im 1/16-Finale) als auch in der Meisterschaft in einer Negativspirale.
Die Spieler von Fabio Celestini stehen aktuell auf dem achten Tabellenplatz der Super League. Sie konnten den guten Start in die Saison nicht bestätigen und sind seit sechs Spielen sieglos. Letzte Woche debütierte der FC Lugano ausserdem in der Europa League, wo er ehrenhaft gegen Kopenhagen (1-0) verlor. Nach einem Remis im letzten Heimspiel gegen den FC Luzern müssen die Tessiner unbedingt punkten, um die rote Zone hinter sich zu lassen. Wahrscheinlich wollen sie im Auswärtsspiel am Donnerstag in Genf ihre Saison wieder in Gang bringen.
Fabio Celestini hat einen erstklassigen Kader zur Verfügung, um den Rückstand wettzumachen. Die Sommerzuzüge des Tessiner Vereins sind interessant: Filip Holender, Oliver Custodio, Marco Aratore oder auch Francisco Rodriguez, Ricardos Bruder. Diese Spieler ergänzen einen Kader, der bereits erfahrene Fussballer wie Carlinhos, Numa Lavanchy, Fabio Daprelà oder auch den Stürmer Alexander Gerndt in seinen Reihen zählt.
Diese Durchschlagskraft sollte dem FC Lugano erlauben, in der Super League zu bleiben, wo er seit seinem Aufstieg im Jahre 2015 aufläuft. Dies auch, weil die Tessiner gerne versuchen, den Gegner zu düpieren, indem sie von Spiel zu Spiel oder sogar während eines Spiels selber das Spielsystem verändern. 3er-Abwehr, 4er-Abwehr, drei Spieler im Mittelfeldzentrum oder nur zwei, der FC Lugano der Saison 2019/2020 ist ein wahres Chamäleon, das sich jederzeit anpassen kann. Die Grenat sind gewarnt!