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Swisscom muss eine ausserordentliche Wertberichtigung vornehmen, durch die sich der Reingewinn des Jahres 2011 nach Abzug von Steuereffekten um 1,2 Milliarden Franken reduzieren wird. Schuld daran ist die italienische Tochter Fastweb
. Diese wird nach einem Werthaltigkeitstest neu nur noch mit einem Nettobuchwert von 2,9 Milliarden Euro bewertet. Swisscom
bezahlte im Frühjahr 2007 für Fastweb noch 4,6 Milliarden Euro.
Fastweb leidet laut Swisscom an der wirtschaftlich schwierige Lage und steigende Zinsen sollen für reduzierte Wachstumsaussichten und höhere Kapitalkosten in Italien sorgen. Als Folge davon sei der Geschäftsplan der italienischen Tochtergesellschaft angepasst und der Wert der Beteiligung korrigiert worden. In den nächsten zwei Jahren will Swisscom bei Fastweb nun unter anderem Kostensenkungen im Umfang von 120 Millionen Euro vornehmen und die Strategie fokussieren. Ziel ist ein durchschnittliches, jährliches Umsatzwachstum von 2,5 Prozent (Vorjahr: 5,1%). Umsatztreiber sollen eine Partnerschaft mit Sky, die höhere Qualität der Dienste und ein Ausbau des Mobilfunkangebots sein.
Die Wertberichtigung bei Fastweb hat laut Swisscom übrigens keine Auswirkung auf die Dividende, die bei 22 Franken bleiben. Und auch die Preisgestaltung und die Investitionen in der Schweiz sollen davon nicht tangiert sein.
(mv)