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We are sipping, sipping, sipping...
07.03.2011
We are sipping, sipping, sipping rum.
Inspired by this disco hit, we visited the „River Antoine Rum Distillery“. This is not an ordinary Schnapps factory but an absolutely fascinating glimpse into the past.
„Captain“ Antoine was a Kalinago chief with whom the French settlers sought peace following a series of conflicts. A number of places still carry his name today including the River Antoine from which the distillery takes the water to run the machinery.
Constructed in 1785, the distillery claims to have been continuously producing rum since that time. The machinery and the processes really go back to the 18th century. The sugarcane produced on 180 ha of land is harvested by hand. Everything else except for the huge crusher that is used to extract the juice is made by hand also, including the filling of the bottles. This provides work and income to 90 people.
15'000 gallons of rum are produced per year but none of them are exported because all of them are sold and drunk in Grenada – this is real recycling!
Dear friends, we cannot tell you „Don’t say rum, say Rivers“ for your next shopping tour because there is no Rivers Rum at Kmart or at BI-LO. But today we want to give away the secret of our Rum Pot.
Recipe for Rum Pot
Let’s begin with the secret of the colour: to preserve the original colour of the fruits it is important to put each kind of fruits in separate containers and mix them just before use.
Here are some fruits that are suited for a Rum Pot: Strawberries, raspberries, cherries, apples (cut into small pieces), plums, pineapples.
Fill a container with fruits, add two tablespoons of sugar per pound, and fill up with rum. Keep in a dark and cool place; turn the container upside down once in a while. Wait one month before consuming.
Serves well with vanilla ice-cream – enjoy!
We are sipping, sipping, sipping rum.
Angeregt durch diesen karibischen Disco-Hit, besuchten wir die „River Antoine Rum Distillery“. Das ist allerdings nicht so eine gewöhnliche Schnapsfabrik, sondern sozusagen ein faszinierender Blick in die Vergangenheit.
„Captain“ Antoine war ein Kalinago-Führer (Die Kalinago waren ein Stamm von Ureinwohnern Grenadas), mit dem die französischen Siedler nach einer Reihe von (blutigen) Konflikten Frieden suchten. Eine Reihe von Orten trägt noch immer seinen Namen, so z.B. der River Antoine von dem die Destillerie ihr Wasser bezieht, um die Maschine anzutreiben.
Die 1785 erbaute Anlage soll seither ununterbrochen Rum produziert haben. Die Maschinen und die Prozesse gehen wirklich auf das 18. Jahrhundert zurück. Auf 180 ha Land wird Zuckerrohr angepflanzt und von Hand geerntet. Ebenso ist alles Weitere, ausser dem Auspressen des Zuckerrohrs, Handarbeit bis hin zum Abfüllen in Flaschen und Aufkleben der Etiketten. Das gibt insgesamt 90 Einheimischen Arbeit und Einkommen. Pro Jahr werden so 60'000 L Rum produziert, die aber Grenada nie verlassen, da alles hier auf der Insel verkauft und konsumiert wird – das nennt man Recycling!
Wir können euch, liebe Familie und liebe Freunde, für euren Einkauf nicht empfehlen: „Don’t say Rum, say Rivers!“, weil’s bei Coop keinen Rivers Rum gibt. Wir verraten euch aber hier unser Rumtopf-Rezept, damit ihr, sobald die ersten Erdbeeren reifen, mit Rumtopfen (nicht Umtopfen) beginnen könnt.
Rezept für Rumtopf
Das Geheimnis der schönen Farbe gleich vorweg: Damit die Früchte ihre ursprünglichen Farben behalten, empfiehlt es sich, jede Art vorerst separat in Rum einzulegen und erst vor dem Konsumieren zu mischen. Dann bleiben die Ananas gelb und die Äpfel hell.
Folgende Früchte eignen sich gut: Erdbeeren, Brombeeren, Kirschen, Äpfel (in kleine Stückchen geschnitten), Zwetschgen (in Schnitzchen geschnitten), Ananas (in Stückchen geschnitten).
Vorgehen: Mit den ersten Früchten im Frühjahr beginnen und mit den letzten Früchten im November enden; dann ist der Rumtopf zu Weihnachten bereit. Ein Einmachglas mit Früchten füllen, pro Pfund Früchte 2 Esslöffel Zucker zugeben, Glas mit Rum auffüllen, dunkel und kühl stellen, ab und zu 2x kippen
Geniessen: z.B. als Zugabe zu Vanille-Eis – guten Appetit!
Eidesstattliche Erklärung:
Ich schwöre hiermit bei allen mir heiligen scheinheiligen (ex-) Verteidigungsministern, dass ich Teile des obigen Textes eigenhändig aus dem Reiseführer „Grenada“ von Paul Crask, Bradt Travel Guides Ltd, UK, The Globe Pequot Press Inc, USA, abgeschrieben habe.
Und ich bestehe darauf, meinen Titel „Held des Atlantiks“ zu behalten.
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