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Unweit der Heimat in der bulgarischen Hauptstadt Sofia konnte das rumänische Frauen-Team seinen Titel vom Vorjahr erfolgreich verteidigen. Die Schweizer Equipe mit Giulia Steingruber, Ilaria Käslin, Laura Schulte, Nadia Mülhauser und Stefanie Siegenthaler belegte im Final den 8. und letzten Rang. Den Schweizerinnen fehlte allerdings nur ein Punkt auf Rang 5.
Noch am Donnerstag hatte Steingruber dank einer überragenden Quali die Schweiz in den Final geführt. In diesem konnte sie dann allerdings nicht mehr restlos überzeugen. Steingruber stürzte am Balken und am Boden und blieb mehr als 2,5 Punkte unter ihrer Punktzahl aus der Quali.
Missglückter Beginn
Eine grosse, nicht mehr zu korrigierende Hypothek hatte sich das Schweizer Team bereits zum Auftakt des Wettkampfs am Balken eingehandelt. Nach Ilaria Käslin, die eine starke Leistung zeigte, musste neben Steingruber auch Stefanie Siegenthaler während der Übung das Gerät verlassen. Die 16-jährige EM-Debütantin stürzte gleich zweimal.
Danach vermochten sich die Schweizerinnen - mit Ausnahme des Sturzes von Steingruber am Boden - zu fangen. Käslin, die am Sprung geschont wurde, zeigte erneut eine tadellose Leistung und auch Nadia Mülhauser und Laura Schulte rechtfertigten ihre Nominationen.
Medaillen-Hoffnung
Am Sonntag finden die Gerätefinals statt. Medaillenhoffnungen aus Schweizer Sicht gibt es vorab im Sprung, wo Giulia Steingruber ihren EM-Titel vom Vorjahr verteidigen will. Zudem tritt die Teamleaderin am Boden und am Balken an.