Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03473.jsonl.gz/3516

Der Ultraschall wird bei der Diagnose eines Lipödems eingesetzt, um eine Venenschwäche auszuschliessen. Diese kann als Begleiterkrankung vorhanden sein, ohne dass dies am Bein ersichtlich ist. Nur der Ultraschall klärt diese Fragestellung mit Sicherheit ab.
In gewissen Fällen macht der Einsatz des Ultraschalls auch Sinn, um die Fettdicke an bestimmten Stellen zu messen, z.B. um einen Verlauf zu dokumentieren oder für ein Gutachten. Der Ultraschall kann zudem unterscheiden, ob die Beinschwellung ein Lipödem oder Lymphödem ist. Bei einem Lipödem finden sich “Schneesturm-artige“ Bilder vom Gewebe unter der Haut, während bei einem Lymphödem die Stauungen der Lymphsepten sichtbar sind.
Diese Untersuchungen sind normalerweise nicht notwendig, sondern werden nur bei ganz speziellen Fragestellungen durchgeführt.