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Sonderausstellung im Liechtensteinischen Landesmuseum „Tuschmalereien – Zhang Ding“
Vaduz (ots) – Zhang Ding (1917-2010), auch bekannt als Tashan, geboren in Heishan, Liaoning, China, studierte traditionelle chinesische Kunst in der Schule für Kunst in Beijing (Guohua). Er ging 1936 nach Nanjing und 1938 nach Yan’an.
Zwischen 1951 und 1956 als Verantwortlicher des Chinesischen Pavillons in vielen internationalen Messen war Zhang Ding im Jahr 1956 der erste chinesische Maler, der Pablo Picasso bei Nizza traf und mit ihm Geschenke austauschte. Mit ihm startete der künstlerische Austausch zwischen China und westlicher moderner Kunst. Zhang Ding’s Pseudonym ist „Anderer Berg“, was so viel wie Nostalgie für seine Heimatstadt und von westlicher Malkunst zu lernen bedeutet. Nachdem er viel vom Picasso’s künstlerischen Wesen aufgenommen hatte, verband Zhang Ding kühn Tradition und Moderne, Ost und West, und wurde „Picasso plus Stadttempel“ genannt und führte in dieser neuen Richtung seinen Unterricht fort.
Zhang Ding entwarf auch die Gründungsbriefmarken und ersten Briefmarken der Volksrepublik China. Seitdem schuf er ein Dutzend von Briefmarken. Diese Briefmarken nehmen Elemente des chinesischen Volks auf, um eine perfekte politische und künstlerische Vereinigung zu erreichen. In der Ansicht von Zhang Ding’s ist „Volk“ nicht das gleiche wie „Nation“, aber die führende Quelle führt zum „Modernen“.
Zhang Ding war Pionier für Kunsterziehung und der Begründer des Zeichenkunstunterrichts in China. Nach der Gründung der Volksrepublik China , war Zhang Ding als China’s Chefkunstdesigner federführend oder beteiligte sich an der Fertigstellung vieler wichtiger Kunstdesigns von China’s nationalen Auftreten wie das Logo der Volksrepublik China und das Logo der nationalen politischen Vereinigung.
1957 sowie während der Kulturrevolution wurde er als „Rechter“ verurteilt und 1978 rehabilitiert. Bis im hohen Alter war er als hochverehrter Künstler schaffend tätig und verstarb 2010. Zhang Ding war vielseitig und kenntnisreich. Während seiner fast 80jährigen künstlerischen Schaffensperiode setzte er sich mit einem weiten Spektrum an Möglichkeiten auseinander. Er war ein grosser Künstler, der bedeutende Leistungen in verschiedenen historischen Phasen und unterschiedlichen Kunstkategorien erreichte. Er war ein Künstler, der nicht nur eng mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts und dem nationalen Schicksal verbunden war, sondern der sich auch zwischen Rettung und Revolution, zwischen Ost und West, zwischen modern und traditionell, zwischen Literati und Volk, zwischen Malerei und Zeichnung, zwischen Stadt und Land bewegte. Er ist bekannt für die Überführung der Chinesischen Kunst in das 20. Jahrhundert.
Er ist ein moderner chinesischer Künstler und Lehrer sowie Professor der Tsinghua Universität und Dekan der ehemaligen Zentralakademie für Kunst und Kunsthandwerk. Er diente als Generalsekretär und Generaldirektor der Chinesischen Künstlervereinigung, als Direktor des Wandmalereikommittees der Chinesischen Künstlervereinigung, als stellvertretender Vorsitzender der Chinesischen Kunst- und Kunsthandwerk-Vereinigung, als Mitglied der Chinesischen Nationalakademie für Malerei und als Vorsitzender der Huang Binhong Forschungsvereinigung von China.
Um an 70 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Liechtenstein und China zu erinnern und tieferes Verständnis für kulturellen Austausch und Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu fördern, geht diese Ausstellung von Zhang Ding’s persönlichen historischen Wegen und revolutionären Schöpfungen aus, um dem Besucher und der Besucherin das Erbe und die Entwicklung der Chinesischen Kunstkultur zu zeigen.
Pressebilder erhältlich auf: http://www.landesmuseum.li/medieninfo/
Kontakt:
Liechtensteinisches Landesmuseum
Prof. Dr. Rainer Vollkommer
Direktor
Städtle 43, Postfach 1216
9490 Vaduz
Fürstentum Liechtenstein
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