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Nicolas Altstaedt, der 1982 als Sohn deutsch-französischer Eltern in Heidelberg geboren wurde, gehörte zu den letzten Schülern des verstorbenen russischen Cellisten Boris Pergamenschikow an der Berliner Musikhochschule «Hanns Eisler», wo er im Moment bei Eberhard Feltz studiert. 2005 gewann Altstaedt den Deutschen Musikwettbewerb, 2006 die «Adam International Cello Competition» in Neuseeland. Bei den «Sommets Musicaux» in Gstaad wurde ihm 2008 der «Marguerite Duetschler Preis» verliehen, 2009 erhielt er ein Fellowship des «Borletti Buitoni Trust» und für das Jahr 2010 den «Credit Suisse Young Artist Award», der auch einen gemeinsamen Auftritt mit den Wiener Philharmonikern bei LUCERNE FESTIVAL einschliesst. Als Solist trat Nicolas Altstaedt in letzter Zeit u. a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Bamberger Symphonikern, dem RSO Stuttgart, der Kremerata Baltica sowie der Sinfónica de la Juventud Venezolana auf. Im Bereich der Kammermusik konzertiert er mit Künstlern wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Alexander Lonquich, Daniel Hope, Jörg Widmann und dem Quatuor Ebène. Überdies arbeitet er als Interpret zeitgenössischer Musik eng mit den Komponisten Thomas Adès, HK Gruber und Sofia Gubaidulina zusammen. Regelmässig wird Altstaedt auf die bedeutenden Konzertpodien Europas, der USA, Australiens und Asiens eingeladen und ist Gast der Festivals von Lockenhaus, Ludwigsburg, Rheingau, Davos, Salzburg und Jerusalem; auch gehört er zu den wenigen europäischen Künstlern, die in die Lincoln Center Chamber Music Society New York aufgenommen wurden. Auf dem Plattenmarkt veröffentlichte er zuletzt Haydn-Konzerte; im Herbst erscheint eine weitere CD mit Werken von Killmayer und Schumann. Nicolas Altstaedt musiziert auf einem Cello von Nicolas Lupot (Paris 1821), das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wurde.
25. Juni 2010