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Die Feldhasenbestände im Schweizer Mittelland sind seit Jahren rückläufig. Im St. Galler Rheintal erfolgen seit 1994 ökologische Aufwertungen mit Biodiversitätsförderflächen (BFF), u.a. mit dem Ziel, den Feldhasen zu fördern. Mit der vorliegenden Studie wollten wir einerseits herausfinden, ob die Entwicklung des Feldhasenbestands im St. Galler Rheintal mit der Entwicklung der BFF erklärbar ist. Andererseits sollte ein Habitatmodell zeigen, ob zwischen der Feldhasendichte in Vorfrühlingsnächten und dem Vorkommen von BFF ein Zusammenhang besteht. Dafür wurde das Untersuchungsgebiet in 65 Rasterzellen aufgeteilt. Seit 1998 werden v.a. extensive Wiesen mit botanischer Qualität oder mit Strukturen (Gebüsch, Altgras) angelegt, ihr Anteil am Studiengebiet stieg von 1,9 % (2003) auf 5,6 % (2012). Im gleichen Zeitraum nahm der Feldhasenbestand signifikant zu. Das Habitatmodell ergab, dass die Feldhasendichte in Vorfrühlingsnächten signifikant positiv mit dem Anteil an extensiven Wiesen mit Qualität je Zelle zusammenhing. Die Verbesserung der ökologischen Qualität und Strukturvielfalt der Wiesen im Mitteland ist somit ein wichtiger Ansatzpunkt, um den Feldhasen zu fördern.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.