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Wechselvolle Vergangenheit mit spannender Zukunft
Der Turmhof aus dem 13. Jahrhundert zählt zu den markantesten historischen Bauten am Untersee. Er ist das Wahrzeichen Steckborns. Entsprechend der Stiftungsurkunde bezweckt die Stiftung den Erwerb, die Instandstellung und den weitgehend eigenwirtschaftlichen Betrieb des Turmhofs und seiner Nachbarliegenschaften. Zu diesem Zweck kann sie kulturelle, soziale und gewerbliche Einrichtungen selber betreiben oder durch Dritte betreiben lassen.
Hauptaufgaben der Stiftung
Entsprechend dem Zweckartikel der Stiftungsurkunde ist die Stiftung vor allem für den Unterhalt des Turmhofs und seiner Nachbarliegenschaften verantwortlich.
In erster Linie ging es der Stifterin um den Erhalt des historischen Gebäudes und des Turmhofensembles. Die Höhe des Stiftungskapitals war nicht geeignet, den Unterhalt der Liegenschaften während Jahrzehnten zu garantieren. Die Stifterin hat deshalb einen weitgehend eigenwirtschaftlichen Betrieb postuliert. Der Ertrag aus der Vermietung der geplanten Wohnungen sollte diese Aufgabe sicherstellen.
Der Stifterin war es aber auch ein Anliegen, die Kultur in Steckborn zu fördern. Kulturelle Veranstaltungen sind kaum selbsttragend oder sogar rentabel, so dass dieses Angebot ebenfalls von der Stiftung subventioniert werden muss.
Eine wichtige Aufgabe der Stiftung wird darin bestehen, die Finanzierung des Unterhaltes des Turmhofs und seiner Nachbarliegenschaften sicher zu stellen. Die Stiftung wird bemüht sein, das eigene kulturelle Angebot im bisherigen Rahmen fortzuführen und nach Möglichkeit sogar auszubauen.
Stiftungsrat
Geschäftsführer
Jahresberichte
Alle Details finden Sie in den folgenden PDF-Dokumenten:
Geschichte
1282
Erbaut vom Reichenauer Abt Albrecht von Ramstein.
1371
Urkundlich wird der Turmhof erstmals bei der Verpfändung an den Konstanzer Bürger Eberhard am Horn erwähnt.
1481
Der neue Besitzer, Junker Konrad Ruch, musste den Turm erneut verpfänden. Neuer Besitzer ist Peter Andres von Altendorf.
1488
Das Anwesen wurde an den Reichenauer Obervogt Hans Meninger und den Steckborner Bürgermeister Hans Deucher verkauft. Der Turm gelang in der Folge bis 1601 ganz in den Besitz der Familie Deucher.
1521
Das Thurgauische Landgericht anerkennt den Turm als Freisitz mit Jagdprivileg im Gemeindebann von Steckborn
1601
Im frühen 17. Jahrhundert wurde der Freisitz zum Spekulationsobjekt:1601 Kauf durch den Konstanzer Domherrn Ludwig Hüetlin (Bau des Treppenturmes), 1613 Landjunker Hans Ulrich von Wyden (Bau der barocken Dachhaube), 1629 Rudolf Chülott von Enisheim (Elsass), 1632 Gastwirt Ulrich Deucher
1639
Wegen der Privilegien des Freisitzes war auch die Gemeinde am Besitz des Turmes interessiert und erwarb diesen 1639. Zu dieser Zeit entsteht der Name Turmhof.
1836
1836 wird im Turmhof eine Armenarbeitsanstalt eingerichtet, 1853 wieder aufgehoben.
1856
1856 – 1864 dient der Turmhof als Schulhaus. Danach mietet die Evang. Kirchgemeinde den Turm für Armenunterkünfte.
1902
Die Bürgergemeinde überliess den Turmhof unentgeltlich der evangelischen Armenpflege.
1937
Seit 1937 hat das Heimatmuseum Gastrecht im Turmhof.
2002
Gründung der Stiftung Turmhof. Gedenktafel zur Stiftungsgründung
2016
Tag der offenen Tür Stiftung Turmhof.
2017
Beginn mit Renovation und Umbau des Turmhofareals.
2018
Eröffnung des Trmhofareals.