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BogotÁ Die spektakuläre Befreiung der kolumbianischen Politikerin Ingrid Betancourt ist in ihrer Heimat und im Ausland mit grosser Freude aufgenommen worden. Am ersten Tag in Freiheit traf Betancourt mit ihrer Familie zusammen.
Kurz nach ihrer Befreiung nach sechs Jahren Geiselhaft traf sie ihren Ehemann und ihre Mutter. Am Donnerstag konnte sie dann am Militärflughafen von Bogota ihre 22-jährige Tochter Mélanie und ihren 19-jährigen Sohn Lorenzo aus erster Ehe umarmen, die aus Paris gekommen waren. Die 46-jährige frühere Präsidentschaftskandidatin der Grünen war zusammen mit 14 weiteren Geiseln von Soldaten mit einem Täuschungsmanöver in der südlichen Dschungel-Provinz Guaviare gerettet worden, wie die Regierung in Bogotá mitteilte.
Die französisch-kolumbianische Doppelbürgerin Betancourt befand sich seit Februar 2002 in der Gewalt der FARC. Drei mit ihr befreite US-Bürger wurden seit 2003 festgehalten.
Frankreichs Präsident Sarkozy dankte seinem kolumbianischen Kollegen Alvaro Uribe für die Befreiung Betancourts. Sarkozy hatte sich in den vergangenen Monaten stark für ihre Freilassung eingesetzt. Auch die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey beglückwünschte Uribe und alle anderen, die auf die Freilassung Betancourts hingearbeitet hätten. Jetzt müssten die Anstrengungen weitergehen, um die Menschen, die sich noch in Geiselhaft befänden, zu befreien. sda
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