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Faksimile der Originalhandschrift in der Russischen
Nationalbibliothek, St. Petersburg
Die Edition ist auf 600 einzeln von Hand nummerierte Exemplare streng limitiert.
Das seit 1805 in der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg aufbewahrte Stundenbuch war sicherlich ein Fixpunkt im Leben von Maria Stuart. Von der schicksalhaften Verknüpfung zeugen autografische Einträge und selbst verfasste Gedichte der Königin, die einen Einblick in das private Seelenleben und die Enttäuschungen während der 19-jährigen Gefangenschaft geben. Das Mitte des 15. Jahrhunderts entstandene Gebetbuch erhielt sie 1553 im Alter von elf Jahren als Geschenk und begleitete sie bis zu ihrer Hinrichtung 1587. Dass dieses Gebetbuch sie sogar bis auf das Schafott begleitet haben soll, ist jedoch nur eine Legende. Auf den 458 Seiten des Stundenbuchs der Maria Stuart finden sich alle Stilmittel, die in der Blütezeit mittelalterlicher illuminierter handgeschriebener Bücher zur prachtvollen Dekoration eingesetzt wurden. 24 echtvergoldete Kalenderblätter, 22 echtvergoldete Miniaturen, üppige Blumenbordüren, farbige Initiale, ornamentale Zeilenfüller, Fleurons und Vignetten verleihen dem Werk einen luxuriösen Charakter und umrahmen die auf 14 Zeilen je Seite handgeschriebenen Stundengebete. Von der wechselvollen, fast 600-jährigen Geschichte des Buches zeugen darüber hinaus Reste der nahezu vollständig getilgten Wappen der ursprünglichen Auftraggeber, im gesamten Kodex verteilte Unterschriften von Mitgliedern des englischen und schottischen Hofes sowie späterer Besitzer der Handschrift. Das von der CORON EXCLUSIV vorgelegte Faksimile kommt dem Wunsch vieler Kunden nach, individuellen Zugang zu ausgesuchten Raritäten der Buchmalerei zu erlangen. Der Eindruck des Originals wird durch die angewandte Echtvergoldung, die der ursprünglichen Arbeitstechnik folgt, so weit als irgend möglich erreicht.
Das Stundenbuch der Maria Stuart (ca. 263 x 195 x 63 mm) umfasst 229 Folios (dies entspricht 458 Seiten). 24 Kalenderseiten eröffnen die Handschrift, jede der 458 Seiten ist mit reicher Blumenbordüre und gemalten Goldblättchen verziert. Der ganze Kodex wird zusätzlich von 22 ganzseitigen, fein gemalten Miniaturen geschmückt. Die Echtvergoldung der Kalenderseiten und der Miniaturen erfolgt in 22 Karat Gold. Das angewandte Verfahren folgt der Vergoldungstechnik der mittelalterlichen Künstler und wird weltweit nur von einem Buchbinder-Meisterbetrieb beherrscht. Das Resultat ist wie beim St. Petersburger Original eine spürbar erhabene Goldauflage. Die weiteren Vergoldungen auf den 458 Seiten sind mit Foliengold ausgeführt.
Das Faksimile und der ausführliche Kommentarband werden in einer aufwändig einzeln von Hand gefertigten Schmuckkassette (ca. 375 x 294 x 126 mm) aufbewahrt. Sie ist mit blau schimmerndem Asahi-Gewebe mit Wildseidenoptik bezogen. In Pultform aufgestellt, bildet die Kassette den idealen Rahmen zur Präsentation Ihres Faksimiles. Auf der Kassettenvorderseite zeigt die mit 22 Karat Echtgold vergoldete Medaille ein Porträt von Maria Stuart mit Perlenkette; die Medaille weist die gleichen Gebrauchsspuren wie das Original von 1555 auf.