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Die Hardwasser AG ist ein regionales Wasserwerk und bereitet Trinkwasser für ihre Abnehmer – diverse Gemeinden aus Basel-Landschaft und der Stadt Basel – auf. Sie wurde am 19. Dezember 1955 durch die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft in Form einer Aktiengesellschaft mit Sitz in Muttenz gegründet und bezweckt laut einem Staatsvertrag die Gewinnung von natürlichem und künstlich angereichertem Grundwasser in der Hard zu Trinkwasser und die Aufbereitung von Rheinwasser zu Brauchwasser für die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt. Die Hardwasser AG mit Sitz in Muttenz blickt auf eine Firmengeschichte zurück, die ihren Anfang im Jahr 1954 nahm. Das Aktienkapital beträgt fünf Millionen Franken. Aktionäre sind die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, die Bürgergemeinde der Stadt Basel sowie eine Reihe von Einwohnergemeinden und Wasserwerken in der Region beider Basel.
Die Leitung, Betrieb und Unterhalt des Trinkwasserwerkes in der Hard wird in drei Hauptaufgaben unterteilt:
Diese Aufgaben werden durch ca. achtzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – rund um die Uhr – jahrein und jahraus ohne Einschränkungen sichergestellt.
Der Wasserpreis für die am Hauptleitungsnetz in der Region angeschlossenen Versorgungen ab Reservoir der Zentrale West in der Hard gliedert sich in zwei Tarifeinheiten, nämlich
Die Abgabeleistung der Hardwasser AG richtet sich nach den öffentlich bestimmten Bezugsrechten der zu versorgenden Wasserwerke in der Region. Zum heutigen Zeitpunkt liegt dieser Gesamtwert bei etwa 114'000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag. Berücksichtigt man realistische, regional mögliche Szenarien betreffend Ausfällen unserer Partnerwerke, so reicht eine Anlageleistung von 75'000 Kubikmeter pro Tag aus, um bei einem Zwischenfall die fehlende Kapazität ohne Zeitverzug zu liefern. Die Tagesleistung der Hardwasseranlagen könnte im Zeitraum von wenigen Wochen auf über 100'000 Kubikmeter pro Tag gesteigert werden, indem das vierte Becken des Aktivkohlefilters Hard zusätzlich in Betrieb gesetzt würde.
Für ein Bezugsrecht pro Tag wird aktuell ein Leistungspreis von fünfzehn Franken pro Kubikmeter Trinkwasser erhoben. Die Bezugsrechtskosten sind für die zu versorgenden Wasserwerke somit unabhängig vom eigentlichen Wasserbezug zu entrichten.
Der Arbeitspreis richtet sich nach der bezogenen Trinkwassermenge eines Trinkwasserbezügers, gemessen am Wasserzähler. Er errechnet sich aus der Differenz der gesamten Betriebskosten der Hardwasser AG und den Einnahmen aus den Bezugsrechten. Dieser Arbeitspreis beträgt zum heutigen Zeitpunkt, abgestimmt auf eine kostendeckende Betriebsrechnung, rund 25 Rappen pro Kubikmeter Trinkwasser.
Möchten Sie einmal hinter die Kulissen der Hardwasser AG schauen? Wir bieten interessante und lehrreiche Betriebsführungen für Schulen, Vereine und Fachleute an.