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Noa dreht sich aus der Rückenlage in die Bauchlage. Robbend bewegt sie sich richtung Podest. Vor dem Podest stoppt sie und berührt mit den Handflächen die Oberfläche des Podest. Sie zieht sich hoch. Jetzt ist sie ganz auf dem Podest und strahlt die Erzieherin an. Es ist das zweite Mal das Noa selbständig auf das Podest geklettert ist. Auf dem Podest sitzt Elior und beobachtet Noa. Elior greift nach einem Auto und berührt mit dem Finger das Rad des Autos. Vor und zurück bewegt sich das Rad. Noa bewegt ihre Beine auf dem Podest und klopft mit der Handfläche auf das Podest. Elior lässt das Auto los und kriecht ganz nah zu Noa. Er berührt Noas Bein. Danach legt er beide Handflächen auf Noas Oberkörper. Noa liegt ganz still dabei. Elior dreht sich auf die Seite und greift nach einem anderen Fahrzeug.
Bei der Raumgestaltung ist ein wichtiger Aspekt, dass die mobilen Säuglinge verschiedene Ebenen zum erforschen vorfinden. Die erste Herausforderung für die mobilen Säuglinge bildet der Höhenunterschied zwischen Fussboden und Podest. Dadurch lernen sie Höhenunterschiede zu meistern und Entfernungen abzuschätzen. Gleichzeitig können sie ihren Gleichgewichtssinn erproben. Je mehr Gelegenheit ein Säugling hat, sich zu bewegen und auszuprobieren, desto sicherer und geschickter wird er in seinen motorischen Fähigkeiten. Zusätzlich brauchen Säuglinge genügend freien Raum um ihren Bewegungsdrang auszuleben. Kleine Kinder sind wie Leistungssportler. Sie üben unermüdlich.
Verfasserin: Claudia