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Die Radio Corporation of America war ein nach dem ersten Weltkrieg gegründeter Elektronikkonzern und bedeutender Hersteller von kommerziellem und militärischem Übermittlungsgerät, Elektronenröhren und Haushaltelektronik.
Der Konzern Radio Corporation of America wurde 1919 unter anderem mit dem Ziel gegründet, Patente zusammenzulegen und militärische und kommerzielle Kommunikationstechnik effizienter entwickeln zu können.
Die Aktiengesellschaft wurde mit Mehrheitsbeteiligung von General Electric gegründet und übernahm Anteile von American Marconi sowie Westinghouse.
Nach 1926 übernahm der Konzern kommerzielle Rundfunkstationen und verschmolz sie zur Kette NBC (National Broadcasting Company), 1929 wurde die Victor Talking Machine Company erworben und der Konzern nannte sich RCA-Victrola, neben dem Schallplattengeschäft und Entwicklung der Langspielplatte hatte der Konzern grosse Bedeutung im Filmmarkt (mit RKO) und im Fernsehgeschäft. Das RCA-NTSC-Farbfernsehsystem ist heute noch der amerikanische Farbfernsehstandard.
Mit dem Ausscheiden und Tod des Gründers und langjährigen Geschäftsführers David Sarnoff 1970/71 verlor das Firmenkonglomerat an Schlagkraft und wurde 1986, nachdem Mehrheitseigentümer General Electric das Unternehmen aufgekauft hatte zerschlagen und die einzelnen Sparten verkauft.