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Es lässt sich hinter ihrem sonnigen Gemüt kaum erahnen, dass Michelle Hunziker, 36, jahrelang auf der Schattenseite des Lebens stand. Bevor sie ihr Glück mit Tomaso Trussardi, 30, gefunden hat, erlebte sie einige Tiefschläge. Sie geriet in die Fänge einer Sekte, als die Ehe mit Eros Ramazotti, 50, zerbrach. In der gleichen Zeit verstarb auch ihr Vater Rudolf, zu dem sie ein besonderes Verhältnis pflegte. «Er war mein Held. Ein spiritueller Mensch und sehr einfühlsam. Er malte sehr gern und machte früher mit mir lange Spaziergänge», sagt die 36-Jährige der italienischen Zeitschrift «Gente» im Rahmen eines Interviews zu ihrem Buch «Con la scusa dell' amore».
Doch es gab auch die dunklen Seiten von Rudolf Hunziker: Er war Alkoholiker. «Immer wenn er trank, verwandelte er sich in einen anderen Menschen», verrät die Schweizer Moderatorin. Die Beziehung sei daran zerbrochen - erst kurz vor seinem Tod im Jahr 2000 habe sie mit ihm wieder Frieden geschlossen.
Gut möglich, glaubt die Moderatorin, dass die schwierigen Familienverhältnisse ihr die Suche nach der grossen Liebe erschwert hätten. Erst Tomaso Trussardi, der Vater ihrer frischgeborenen Tochter Sole, vermochte sie wieder glücklich zu machen. «Bevor ich ihn traf, suchte ich Partner, die zerbrechlich und kompliziert waren. Mich zogen Männer mit einer künstlerischen Ader an. Ich brauche keinen Psychologen, um zu verstehen, dass ich mich nach meinem Vater sehnte.»