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Russland hat zwei atomwaffenfähige Bomber nach Venezuela entsandt.
Zwei russische Nuklear-Bomber sind am Montag in Venezuela gelandet. Das Verteidigungsministerium Russlands teilte mit, zwei Tu-160-Bomber seien am Montag nach einem fast 10.000 Kilometer langen Flug auf dem Flughafen Maiquetia in der Nähe von Caracas gelandet. Es sagte nicht, ob die Bomber Waffen tragen und nicht, wie lange sie in Venezuela bleiben würden.
Das Ministerium sagte, die Bomber seien während ihres Fluges eine zeit lang von norwegischen F-18-Kampfjets beschattet worden. Es fügte hinzu, dass ein schweres An-124 Ruslan-Frachtflugzeug und ein Il-62-Passagierflugzeug die Bomber nach Maiquetia begleitetet hätten.
Die Tu-160 kann konventionelle oder nuklear bestückte Marschflugkörper mit einer Reichweite von ca. 5500 Kilometern transportieren. Solche Bomber nahmen an der Kampagne Russlands in Syrien teil, wo sie zum ersten Mal im Kampf konventionell bewaffnete Kh-101-Marschflugkörper starteten.
Das von der NATO mit dem Codenamen Blackjack bezeichnete massive Kampfflugzeug ist in der Lage, mit der doppelten Schallgeschwindigkeit zu fliegen. Russland hat seine Tu-160-Flotte mit neuen Waffen und Elektronik aufgerüstet und plant, eine modernisierte Version des Bombers zu produzieren.