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Gegenüber dem Schweizer Franken legte der Euro etwas zu. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1485 CHF nach 1,1470 CHF am Vorabend. Der US-Dollar entwickelte sich zum Franken hingegen stabil. Um die Mittagszeit notiert der Kurs bei 0,9758 CHF.
Am Devisenmarkt fehlen die Impulse. Zahlreiche Börsen in Asien blieben wegen Feiertagen geschlossen. Auch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA konnten dem Dollar keinen Auftrieb geben. Am Vortag hatte die US-Regierung gemeldet, dass die Stimmung der amerikanischen Einkaufsmanager im Bereich Dienstleistungen im September auf den höchsten Stand seit zwölf Jahren gestiegen war.
Nach Einschätzung der Landesbank Hessen Thüringen (Helaba) habe sich der Euro gut behauptet, wofür unter anderem Spekulationen verantwortlich gemacht werden, wonach Jerome Powell Chancen auf das Amt des Fed-Chefs habe. Powell ist bereits Mitglied des Fed-Offenmarktausschusses FOMC.
Zwar sei es schwierig, Powell einem geldpolitischen Lager zuzuordnen, er gelte aber als weniger "hawkish" als sein ehemaliger Amtskollege Warsh, der ebenfalls als möglicher Yellen-Nachfolger gelte. Als "Hawk" - oder deutsch "Falke" - werden in aller Regel solche Geldpolitiker bezeichnet, die eher eine straffere Geldpolitik befürworten. Das Gegenteil sind die sogenannten "Doves" beziehungsweise "Tauben".
Im weiteren Handelsverlauf könnten am Nachmittag US-Arbeitsmarktdaten für Impulse sorgen. Zudem veröffentlicht die Europäische Zentralbank (13.30 Uhr) ihr Sitzungsprotokoll.
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(AWP)