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|Männer haben zur Abtreibungsfrage nichts zu sagen, weil dies Frauensache ist.||

|Es ist nicht einzusehen, weshalb dies eine reine Frauensache sein soll, wenn man bedenkt, dass die Männer ebenso an der Empfängnis beteiligt sind wie die Frauen und das ungeborene Kind ebenso ein Teil der Mutter wie auch ein Teil des Vaters ist. |
Zwar trifft es zu, dass leider allzuoft das Verhalten von Männern auch gerade der Grund für eine Abtreibung ist.
Aber wie sollte auf männlicher Seite diesbezüglich je ein Umdenken stattfinden, wenn die Männer sich dank einer Abtreibung (bei der sie meistens nicht anwesend sind) jeglicher Verantwortung zu entledigen vermögen, die sie im Falle einer Geburt hätten tragen müssen?
Allerdings gibt es auch Männer, die gar nichts von der Existenz ihres Kindes erfahren oder keine rechtliche Möglichkeit haben, sich gegen die Tötung ihrer Kinder mittels Abtreibung zur Wehr zu setzen und in ihrem Persönlichkeitsrecht zutiefst verletzt werden. (Vgl. auch zu diesem Thema S. 122ff, "Das Trauma danach, Risiken des Schwangerschaftsabbruchs", Dorothee Erlbruch, MUT-Verlag, Asendorf, 1992.)