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Ein Dekanat (von lateinisch decanatus zu decem «zehn»: ursprünglich ein Gebiet von etwa zehn Pfarreien) ist der Begriff für eine kirchliche Verwaltungseinheit und eine mögliche Untergliederung der Pfarreien eines Bistums. Zu einem Dekanat werden mehrere benachbarte Pfarrgemeinden zusammengeschlossen, mit dem vorrangigen Ziel, die Seelsorge durch gemeinsames Handeln zu fördern. Die meisten heute existierenden Dekanate sind geschichtlich gewachsen; jedem Dekanat steht ein Dekan vor.
Zum Generalvikariat Urschweiz gehören die Kantone Uri, Schwyz, Nidwalden und Obwalden. Schwyz bildet zwei Dekanate, Innerschwyz und Ausserschwyz, die anderen, kleineren Kantone je ein Dekanat. Die Dekane bilden zusammen mit dem Generalvikar die Urschweizer Dekanenkonferenz. Hier werden die allermeisten personellen, aber auch seelsorglichen Probleme besprochen.
Die Dekane arbeiten in ihren Dekanaten eng mit den staatskirchlichen Körperschaften (Kantonalkirchen) zusammen.