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Italienischen Medienberichten zufolge wird vor allem der Ex-Trainer von Napoli, Luciano Spalletti, als Kandidat für die Nachfolge von Mancini gehandelt. Die Sportzeitung «Gazzetta dello Sport» spekulierte am Montag ausserdem, dass Antonio Conte, zuletzt Trainer bei Tottenham, als neuer Nationalcoach in Frage kommen könnte.
Mancinis Rücktritt traf den italienischen Fussball völlig unvorbereitet. Die «Gazzetta dello Sport» schrieb gar von «einem der absurdesten Tage in unserer Fussballgeschichte». In der Qualifikation für die EM 2024 liegt Italien mit drei Punkten aus zwei Spielen auf Rang drei seiner Gruppe. Bereits im September stehen die Partien gegen Nordmazedonien und die Ukraine an. Angesichts dieser «wichtigen Verpflichtungen» wollte der Fussballverband bereits in den kommenden Tagen den neuen Nationaltrainer bekanntgeben.
Spalletti hatte erst nach dem Gewinn des Meistertitels mit Napoli angekündigt, eine Auszeit zu nehmen. «Ich muss ein Jahr aussetzen. Ich bin ein bisschen müde», sagte er damals im italienischen Fernsehen. Gleichzeitig schwärmte er von einem Engagement als Nationaltrainer. «Eine Nationalmannschaft zu trainieren, wäre sehr reizvoll», sagte er.
Conte, der neben Juve, Inter, Chelsea und Tottenham auch schon von 2014 bis 2016 das italienische Nationalteam gecoacht hat, ist seit seinem Aus bei Tottenham Ende März vertragslos. Die «Gazzetta dello Sport» berichtete von einem grossen Interesse Contes an einer Rückkehr zur Nationalmannschaft.