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Es ist nicht wahr, dass Frau Dridi aus Scientology fliehen musste. Sie kam einfach nicht mehr und hat danach jegliche Kontakte verweigert. Natürlich sind ihre ehemaligen Kollegen bei ihrer Wohnung vorbei gegangen, um zu schauen, was los ist mit ihr. Es wird der Eindruck erweckt, als sei sie festgehalten worden, was absolut nicht den Tatsachen entspricht. Sie hat vor ihrem Weggehen nie geäussert, dass sie die hauptamtliche Tätigkeit nicht mehr ausüben will. Sie hat ihre Aufgaben einfach fallen gelassen.
Es gibt keinerlei Theorie in Scientology, dass Kinder dasselbe leisten müssen wie Erwachsene.
So gibt es hier auch keine Kinderarbeit. Frau Dridi hat sicherlich junge Erwachsene gesehen, die in der Scientology Kirche aktiv waren, in diesem Zusammenhang von Kinderarbeit zu sprechen ist lächerlich.
Der "typische" Tag in Scientology, so wie ihn Frau Dridi im Sonntagsblick darstellt, trifft auf Scientology in der Schweiz in keinster Weise zu. Die Scientology Kirchen öffnen ihre Türen um 9 Uhr. Es gibt keinen Frühsport, der um 7 Uhr morgens beginnt, obwohl sich dies das eine oder andere Mitglied sogar wünschen würde. Viele hauptamtliche Mitglieder der Kirche, haben individuelle auf ihr Leben zugeschnittene Stundenpläne, auch Frau Dridi kam während der Tätigkeit in der Schweiz häufig erst am Nachmittag oder am Abend in die Kirche.