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>>> Schlafprobleme: Jeder Vierte kennt das zeitweilig und jeder Zehnte findet Schlaf dauerhaft als nicht erholsam.
Lesedauer: ca. 5 Minuten l Wenn das Einschlafen länger als 20 Minuten dauert, Sie häufig nachts erwachen und dann den Schlaf nicht wieder finden oder morgens zu früh aufwachen und tagsüber mit den daraus folgenden Problemen (mangelnde Konzentration, Energie- und Antriebslosigkeit sowie Schmerzen) konfrontiert sind, dann lesen Sie weiter...
Einleitung l Wenn sie länger als 3 Monate eine reduzierte kognitive Leistungsfähigkeit und Erschöpfungszustände (Gereiztheit und Stressintoleranz) beobachten, können weiterer Abklärungen (ggf. schlafmedizinische Abklärung (Somnologie)) in Betracht gezogen werden, um Unfallrisiken zu vermeiden und sich und anderen keiner zusätzliche Gefahr auszusetzen.
Die internationalen Klassifizierungssysteme (ICD-10, DSM-IV) unterscheiden zwischen neunzig unterschiedlichen Varianten von Schlafproblemen. Auch die damit verbundenen negativen Begleiterscheinungen wie Schnarchen, Schlafwandeln, Zähne knirschen oder Krämpfen werden erfasst.
Definition l Die Somnologie ist ein interdisziplinäres und systemorientiertes Fachgebiet, dass u.a. Anleihen aus der Psychologie, Verhaltenstherapie, Kardiologie, Pneumologie und der inneren Medizin macht. Optimierungen des Schlaf-Wach-Zustandes und die Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität sind Ziel aller Forschungen und Bemühungen.
Ursachen l So unterschiedlich die Varianten der Schlafprobleme, so unterschiedlich sind auch deren Ursachen.
Bei der Insomnie (Schlaflosigkeit) beispielsweise können psychischer Erkrankungen, emotionale Spannungszustände oder (Di)-Stress bei der Arbeit sowie Medikamentenkonsum, Schichtarbeit oder störende äussere Umstände die Ursache sein.
Bei häufigem (auch unbemerktem) Unterbruch der Schlafzyklen kann es zu s.g. Tagschläfrigkeit kommen, deren Ursachen u.a. in einem starken nächtlichen Bewegungsreflex der Extremitäten oder Schmerzen im Schlaf liegen. Die ausgeprägte Form wird als Restless-Leg-Syndrom bezeichnet, in der Betroffene die Beine und/oder Füsse nicht still halten können und sie somit von dem Ein- oder Durchschlafen hindern.
Unter dem Schlafapnoe-Syndrom wird das häufige Aussetzen der Atmung während des Schlafes bezeichnet und kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Wiederum kann durch dieses Syndrom eine Tagschläfrigkeit ausgelöst werden, Antriebslosigkeit oder gar Herz-Kreislaufbeschwerden (was bei reduzierter Sauerstoffzufuhr nicht verwunderlich ist) nach sich ziehen.
Schlafwandeln (tatsächliches Wandeln oder kurzes Aufrichten) oder der s.g. Nachtschreck (Schreien im Schlaf, Herzrasen und starkes Schwitzen) können ihre Ursachen oder Verstärkungen in Schlafmangel (!), unregelmässigen Einschlafzeiten, Konsum von Rauschmitteln oder emotionalem Stress haben.
Fehlerhafte Diagnosen bzw. Feststellungen von Personen, die an Schläfrigkeit am Tage leiden, sind unter anderem psychische Erkrankungen oder Er/Sie sei einfach nur faul. Bitte machen Sie sich Bewusst, dass es sich um eine Schlaf-Wach-Störung handeln könnte und betreiben Sie dazu detaillierte Diagnostik (1).
Die Fähigkeit Nachts durchzuschlafen und am Tag pausenlos wach zu sein, nimmt im Alter ab. Wie hoch ist Ihrer Meinung der Altersdurchschnitt der schweizerischen Arbeitnehmerinnen? ... Er ist 41,7.
Veränderungsbedarf l Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsstörungen reduzieren unsere Arbeitsleistung und unser allgemeines Wohlbefinden. Die Gefahr von Unfällen aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit steigt und Ihre soziale Interaktionsfähigkeit wird reduziert oder teilweise dauerhaft gestört.
Therapien l Wie kann die unter (1) empfohlene Diagnose alternativ unterstützt werden? Aus der Placeboforschung ist inzwischen bekannt, dass das "gute Zureden" von Behandlungen auch der klassischen Therapie ein positiver Faktor bei der Genesung ist: Das eine tun und das andere nicht lassen ist daher ein möglicher ganzheitlicher Ansatz. Daher gilt die Empfehlung mit einem Arzt oder Trainer die positiv wirkenden Effekte zu besprechen. Sie kennen das: Es geht Ihnen schon besser, wenn Sie ein Medikament bloss erhalten haben und dann wieder etwas schlechter, wenn Sie sich über die Nebenwirkungen informiert haben...
Lösungsansatz l Können Sie sich vorstellen, dass die bedarfsgerechte Verbesserung der Durchblutung in den Mikrogefässen unseres Blutsystems (Kapillare) Ihre Schlafqualität verbessert und Ihnen tagsüber mehr Energie zur Verfügung stünde?
7 auf 1 Streich l Diese präventive Massnahme schenkt mir erheblich mehr Lebensqualität!
- Einschlafen
- Durchschlafen
- erholt und rechtzeitig aufwachen
- keine Kopf- und Magenschmerzen mehr
- Entgiften & richtig verdauen
- Energie aufladen
- Konzentration und Power steigern
Quellen:
- KSM - Klinik für Schlafmedizin l https://www.ksm.ch/de/schlafkrankheiten/index.html
- Zentrum für Schlafmedizin Hirslanden Zürich "Informationen zu den wichtigsten Schlafstörungen" l http://www.sleepmed.ch