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Zehn Minuten sind gespielt im Kopenhagener Parken zwischen Dänemark und Belgien, als die Partie unterbrochen wird. Jeder im Stadion, Spieler und Schiedsrichter inklusive, klatscht während rund einer Minute, um Christian Eriksen damit gute Besserung zu wünschen. Im Fanblock wird ein grosses Transparent mit den Worten «Ganz Dänemark ist bei dir, Christian» präsentiert.
Dänemarks Regisseur Eriksen hatte am Samstag während der Partie gegen Finnland (0:1) einen Herzstillstand erlitten. Dank sofortiger und richtiger Behandlung konnte das Leben des 29-Jährigen gerettet werden. Ihm wird nun ein ICD-Defibrillator eingesetzt. «Dies ist nötig, nachdem Herzrhythmusstörungen bei ihm eine Herzattacke ausgelöst hatten», erklärte der dänische Mannschaftsarzt Morten Boesen.
Beim ICD-Defibrillator handelt es sich um ein kleines Gerät, das einem Herzschrittmacher ähnelt und Menschen implantiert wird, die ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen haben. Dessen Einsetzung bedeutet nicht automatisch das Ende einer Profikarriere: Der niederländische Internationale Daley Blind oder die deutsche Stabhochspringerin Katharina Bauer betreiben damit weiterhin Leistungssport. (ram/sda)