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Pinterest wird meistens als soziales Netzwerk bezeichnet. Die Plattform ist aber in vieler Hinsicht anders als die klassischen sozialen Netzwerke. In diesem Artikel erläutern wir ein paar dieser Unterschiede:
- Pinterest wird oft als visuelle Suchmaschine verwendet: Pinterest ist damit stärker visuell orientiert als die meisten sozialen Netzwerke. Die User brauchen ausserdem keine Absichten zur sozialen Interaktion zu haben, um die Plattform zu verwenden: Über die Suchmaschine gelangt man an Beiträge (im Form von Pins) anderer User.
- Die User, mit denen man interagiert, sind zum grössten Teil keine Bekannten, sondern neue Personen, die sich für ähnliche Themen interessieren. Das erleichtert den Austausch mit Personen, die sich beispielsweise für Nischenthemen interessieren, etwa für Ikebana, fortgeschrittenes DIY etc. Das steht im Kontrast zu sozialen Netzwerken wie etwa Facebook: Es ist nicht das Ziel der Interaktion zu erfahren, was der eigene Bekanntenkreis macht.
- Ein Pin kann Monate später wieder besucht werden: Eine Suchanfrage nach bspw. «Ikebana» kann in einem Jahr noch genauso relevant sein wie heute. Da die Pins nicht verborgen werden, kann er auch später über die Suchanfrage wieder gefunden und besucht werden. Das ist ein bedeutender Unterschied zu klassischen sozialen Netzwerken, bei denen die Posts von heute nach ein paar Tagen kaum mehr gesehen werden.
Bevor man mit Pinterest startet, sollte man sich zwei grundlegende Gedanken machen:
- Was für eine Expertise ist gefragt? Kommunikationsspezialist, Grafiker, Search-Spezialist?
- In welcher Abteilung ist Pinterest bestens untergebracht?