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Amiodaron und Amisulprid beeinflussen sich gegenseitig
Kontraindiziert
Risiko
Risiko für ventrikuläre Arrhythmien
Mechanismus
Amiodaron und Sulpirid bzw. Amisulprid haben ein bekanntes Potential zur Verlängerung der QT-Zeit im EKG. Additive Effekte sind möglich, wodurch das Risiko für kardiale Arrhythmien ansteigt. Durch die lange Halbwertszeit von Amiodaron ist die Interaktion schlecht steuerbar.
Effekt
Unter beiden Arzneistoffen sind Verlängerungen des QT-Intervalls im EKG beschrieben, auch existieren Fallberichte zu Torsades de pointes-Ereignissen unter der jeweiligen Medikation. In Kombination kann das Risiko für ventrikuläre Arrhythmien wie TdP bis hin zum plötzlichen Herztod additiv erhöht sein.
Empfehlung
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Amiodaron und Sulpirid formal kontraindiziert.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018