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Für die lokale Entwicklung von Webseiten oder WordPress-Themes verwende ich XAMPP von Apache Friends. Standardmässig ist das Webroot-Verzeichnis, also der Ort wo der Apache-Webserver die Dateien sucht, im Ordner htdocs des Installationsverzeichnis. (Achtung: es gibt einen weiteren htdocs-Ordner im apache-Verzeichnis. Bei einer standardmässigen XAMPP-Installation, befindet sich das Webroot aber nicht dort, sondern z. B. unter C:xampphtdocs wenn XAMPP direkt nach C: installiert wurde). Dort befindet sich auch die XAMPP-eigene Startseite, die Zugriff auf verschiedene nützliche Funktionen bietet:
Ich verwalte meine eigenen Websites lieber in einem eigenen Verzeichnis, damit vermindere ich die Gefahr, die Dateien bei einem Update von XAMPP oder wenn ich XAMPP deinstalliere, zu überschreiben oder zu löschen.
Um meine eigenen, lokalen Websites einfach im Browser erreichen zu können, richte ich zu diesem Ordner einen Alias ein.
Dazu öffne ich die Datei C:xamppapacheconfhttpd.conf (wieder unter der Annahme, XAMPP ist direkt in das Root des Laufwerks C: installiert worden. Andernfalls muss der Pfad natürlich entsprechend angepasst werden.)
Diese httpd.conf Datei steuert praktisch alle Einstellungen des Apache Webservers.
Irgendwo (so um die die Zeile 183) finde ich den Eintrag für den Pfad zu den Dokumenten:
[sourcecode language=“plain“ firstline=“183″]
DocumentRoot "C:/xampp/htdocs"
[/sourcecode]
Gleich darunter definiere ich nun den Alias:
[sourcecode language=“plain“ firstline=“183″]
DocumentRoot "D:/xampp/htdocs"
Alias /web "C:UsersChristian ZumbrunnenDocuments4_Websites"
<Directory "C:UsersChristian ZumbrunnenDocuments4_Websites">
Options All Indexes FollowSymLinks MultiViews
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>
[/sourcecode]
Nun komme ich mit localhost nach wie vor zur Standardstartseite von XAMPP. Die URL localhost/web/ führt mich nun ins Alias-Verzeichnis.
Für jedes Web erstelle ich hier ein eigenes Verzeichnis, z. B. test, auf welches ich nun bei laufendem Web-Server via http://localhost/web/test/ zugreifen kann.
Bei der Verwendung von WordPress oder einem anderen System, welches mod_rewrite nutzt um „schöne URLs“ zu generieren, ist es zudem nötig, etwas weiter unten in der gleichen Datei die Direktive betreffend FollowSymlinks von AllowOverride none zu AllowOverride all anzupassen:
[sourcecode language=“plain“ firstline=“200″]
<Directory />
Options FollowSymLinks
AllowOverride All
Order deny,allow
Deny from all
</Directory>
[/sourcecode]