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Der 100. Bundesrat ist eine Frau: Ruth Dreifuss
Die Wahl des sozialdemokratischen Nationalrats Francis Matthey in den Bundesrat löst eine feministische Protestwelle aus. Fraktion und Partei entziehen Matthey die Unterstützung, worauf er sich zum Verzicht auf das Amt gezwungen sieht. Die SPS schlägt darauf Christiane Brunner und Ruth Dreifuss zur Wahl vor. Nachdem Brunner und alle anderen, die im ersten und zweiten Wahlgang Stimmen erhalten haben, ihre Kandidatur zurückziehen, wird Dreifuss mit 144 Stimmen in den Bundesrat gewählt. Die Zauberformel scheint gerettet, wird jedoch von verschiedenen Seiten in Frage gestellt und als Auslaufmodell bezeichnet.