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Unser Karate-Do wurde im Jahr 2009
von Eva-Rebecca Müller und Roland Müller
gegründet.
Wir wollen unseren Schülern (Kohai)
unseren Weg (Do) zeigen,
wie für uns aus Kampfsport
Kampfkunst wird.
Karate ist keine Möglichkeit, sich innerhalb weniger Wochen auf der Straße zu prügeln. Karate
bedeutet auch nicht, Steine zu zerschlagen oder ein unbesiegbarer Superkämpfer zu werden, der
Konflikte mit Gewalt löst. Karate-Training setzt Geduld und eine gewisse Beharrlichkeit voraus, denn es ist eine Schulung für das ganze Leben.
Wir trainieren zusammen und nicht gegeneinander. Wir wollen Spass, Gesundheit, hartes Training und keine Politik.
Wir behalten uns vor, Personen, welche wir für charakterlich ungeeignet halten, abzuweisen.
Der Schüler soll niemals den Geist des Kyokushinkai vergessen:
Halte deinen Kopf niedrig (Bescheidenheit), die Augen hoch (Strebsamkeit), sei zurückhaltend beim Reden und sei gut in deinem Herzen.
Wie das Leben befindet sich auch die Kunst im Fluss. Nach vielen Jahren auf dem Weg des Kyokushinkai mussten wir feststellen, dass sich die unsere Ideale und die Ideale des Kyokushinkai’s in verschiedene Richtungen entwickelt haben. Im Kyokushin Budokai Karate fanden wir eine Kunst welche sämtliche Aspekte beinhaltet, welche wir weitergeben möchten.
Der Grüne Drache
Die Japaner haben die Drachen durch den Buddhismus von den Chinesen übernommen, die Chinesen wiederum haben den Drachen vermutlich von den Indern übernommen. Bei den Indern gleichen die Drachen eher großen Schlangen und werden Naga (Schlangen) genannt. Wenn in Texten des Hinduismus in indisch von "Schlangen" die Rede ist, steht in der japanischen Übersetzung "Drache".
In Japan wird der Ryu als ein Kami-juu - Heiliges Biest - verehrt. In der japanischen Mythologie gibt es gute und böse Drachen. Böse Drachen sollen in der Lage sein Feuer zu speien und sich von Gold ernähren. In Märchen spielen Drachen in Japan keine so große Rolle wie beispielsweise in China. Bei den bekanntesten japanischen Drachenmärchen heiraten die Drachenfürsten in ihrer irdischen Gestalt schöne Mädchen.
Dennoch tauchen Drachen auch in Japan oft in der Kunst und Büchern auf.
Im Englischen trifft man üblicherweise auf die Bezeichnung Azure Dragon (himmelblauer Drache), auf Deutsch spricht man hingegen meist vom grünen Drachen. Nun, beides ist richtig. Die chinesische Farbbezeichnung Qīng bezeichnet ein ganzes Spektrum an Farben von grün, türkis und blaugrün bis blau. Genauso „schillernd“ ist denn auch die Symbolik des blaugrünen Drachen.
Der Drache ist eines der vielschichtigsten Symbole Chinas und das wichtigste Symbol im Feng-Shui. Die ältesten Darstellungen von Drachen werden auf ca. 5000 Jahre geschätzt, richtig bedeutend wurden Sie allerdings erst vor etwa 2000 Jahren. Chinesische Drachen wurden als göttliche Wesen angesehen, die Ordnung aus dem Chaos machten. Als eines der fünf Himmelstiere steht der grüne Drache im Osten und symbolisiert das Leben, den Sonnenaufgang, den Frühling und die Gesundheit. Er symbolisiert Macht, Glück, Fruchtbarkeit, Vitalität und Zeugungskraft wie kein anderes Wesen. Zugleich verkörpert der Drache auch Spiritualität, Weisheit, Stärke und die Energie der Transformation. Er repräsentiert die Kräfte des Yang, das positive, schöpferische, männliche Prinzip.
Das Enso
Das Ensō (円相, japanisch: Kreis) ist ein Symbol aus der japanischen Kalligraphie, welches in enger Verbindung mit dem Zen-Buddhismus steht. Obwohl Ensō ein Symbol und kein Buchstabe ist, ist es eine der geläufigsten Zeichnungen in der japanischen Kalligraphie. Es symbolisiert Erleuchtung , Stärke, Eleganz, das Universum und die Leere, kann aber auch die japanische Ästhetik an sich symbolisieren. Als „Ausdruck des Moments“ wird Ensō oft als eine Form der expressionistischen Kunst aufgefasst.
In der Philosophie des Zen-Buddhismus stellt das Malen des Ensō einen Moment dar, in dem das Bewusstsein frei ist und Körper und Geist nicht in ihrem Schaffensprozess eingeschränkt werden. Gewöhnlicherweise wird Tinte mit einem Pinsel in einer Bewegung auf Seide- oder Reispapier aufgetragen. Hierbei gibt es keine Möglichkeit der Abänderung:
Das Ensō zeigt den Zustand des Geistes im Augenblick des Erschaffens. Viele Zen-Buddhisten glauben, dass sich der Charakter des Künstlers vollständig darin zeigt, wie er das Ensō zeichnet. Demnach soll nur eine Person, die mental und spirituell vollkommen ist, dazu in der Lage sein, ein wahres Ensō zu zeichnen. Einige Künstler praktizieren das Zeichnen des Ensō täglich als spirituelle Übung.
Manche Künstler malen das Ensō mit einer Öffnung im Kreis, wogegen andere einen vollständig geschlossenen Kreis zeichnen. Für erstere kann die Öffnung verschiedene Bedeutungen haben, wie zum Beispiel, die Tatsache, dass das Ensō nicht alleinstehend ist, sondern Teil von etwas Größerem ist. Weiterhin kann die Öffnung bedeuten, dass Fehlbarkeit ein essenzieller und inhärenter Bestandteil der Existenz ist. Das Prinzip, die Balance der Form durch Asymmetrie und Unregelmäßigkeit zu kontrollieren, ist ein wichtiger Aspekt japanischer Ästhetik: „Fukinsei“ (不均斉), die Ablehnung der Perfektion.
Holz
Begonnen wird der Zyklus der Elemente oft beim Holz, da er seine Entsprechung im Frühjahr findet, also zu Jahresbeginn. So wie die Natur im Frühling neu erwacht und alles aus dem Boden zu sprießen beginnt, ist auch die charakteristische Energie des Holzes empordrängend, sich ausdehnend und schnell wachsend. Die entsprechende Himmelsrichtung ist der Osten, mit der aufgehenden Sonne. Somit liegt auf der Hand, dass das Holz-Element dem Lebensabschnitt der Kindheit entspricht. Ebenso unbekümmert, energiegeladen und neugierig wie ein Kind kann man sich auch diese Energie vorstellen. Sie drängt uns dazu, Neues zu erfahren und uns unbekanntes Terrain zu erschließen.
Die Holzenergie steht für Geburt und Neubeginn, Expansion, Wandel, Spontanität, Abenteuerlust und Aufbruch. Es ist die dynamische Zeit, wenn Lebensgeister entfacht werden und das Leben an und für sich erfahren und erlebt werden will. Jede Art von Hindernissen, Einschränkungen und Klammern wird als störend empfunden. Holz braucht Platz für seine ungehinderte Entfaltung. Möchten Sie Ihr eigenes Entwicklungspotential besser gedeihen lassen, sollten Sie auf eine gute Holz-Energie in Ihrem Umfeld achten.
Das Element Holz kann mit Grün- und Blautönen aktiviert werden. Dunkle Wasser-Töne können dabei unterstützend eingesetzt werden. Rechteckige, längliche und aufrecht stehende Formen passen am Besten zu diesem Element – kombiniert mit natürlichen, geschwungenen Formen aus dem Wasser-bereich. Pflanzen, insbesondere immergrüne Exemplare, können die Holzenergie ebenfalls unterstützen, sowie Gegenstände aus Holz, Bambus oder anderen Naturmaterialien (Hanf, Weidenkörbe etc.).