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Der alternde Patient mit Multipler Sklerose (MS) weist in der Regel Komorbiditäten auf, welche zusätzlich zur MS-Therapie pharmakologisch behandelt werden müssen. Das beeinflusst den Transport, die Metabolisierung und die Elimination von Medikamenten. Deshalb und wegen der häufig vorhandenen medikamentösen Polytherapie verändert sich die Verstoffwechselung der MS-Therapeutika. Eine kürzlich veröffentlichte Metaanalyse von randomisierten Studien (21) zeigt einen positiven Therapieeffekt der zugelassenen Medikamente bezüglich Behinderungsprogression bis zu einem mittleren Alter von 52 Jahren. Im Beitrag wird die Frage geklärt, ob die modulierende Therapie im Verlauf der Krankheit im Alter zu unterbrechen ist oder weitergeführt werden soll.