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Endspieltag in Kiew bei der Badminton Europameisterschaft. Von fünf Finalspielen finden nur drei statt. Der Grund: zwei Spieler wurde nach ihren Halbfinalspielen positiv auf das Corona-Virus getestet. Da der zweite Test am Sonntagmorgen auch positiv ausfiel, mussten Viktor Axelsen (DEN, Finalist im Einzel) wie auch Mark Lamsfuss (GER, Finalist im Doppel) anstatt ihre Finals zu spielen, im Hotelzimmer bleiben. Und das vermutlich für weitere 13 Tage, falls man nicht auf diplomatischer Ebene eine andere Lösung für die Athleten findet.
Ähnlich wie bei den indonesischen Spielern bei den All England Championships im März, die nach wenigen Tagen in Quarantäne zurück nach Jakarta geflogen wurden. Ihr Pech war damals gewesen, dass ein anderer Flugpassagier auf ihrem Flug nach Birmingham positiv getestet worden war.
Zurück zur Europameisterschaft. So ging der Titel im Herreneinzel kampflos an den Dänen Anders Antonsen und im Doppel an die beiden Russen Vladimir Ivanov/ Ivan Sozonov.
Im Dameneinzel gewann zum fünften Mal in Folge die Spanierin Carolina Marin (2-Satzsieg über 21-jährige Dänin Line Christophersen). Im Damendoppel gewannen die an Nummer eins gesetzen Bulgarinnen Gabriela und Stefani Stoeva in zwei Sätzen gegen Chloe Birch/Lauren Smith (ENG) mit 21:14 und 21:19. Ein Überraschung gab es im Mixed. Die an Nummer 6 gesetzten Russen Rodion Alimov/Alina Davletova holten sich den Titel nach einen 2:1-Satz-Erfolg über Marcus Ellis/Lauren Smith (ENG).