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St. Galler und Bündner sind weniger frei
- Freitag, 20. Dezember 2013, 6:27 Uhr, aktualisiert um 10:55 Uhr
Freiheit ist ein subjektiver Begriff. Trotzdem hat die Denkfabrik Avenir Suisse versucht, die Freiheit in der Schweiz zu messen. Anhand verschiedener Indikatoren ist der erste Freiheitsindex für die Jahre 2007 bis 2011 entstanden. Auffällig ist die Entwicklung im Kanton St. Gallen.
Unter die Lupe genommen hat Avenir Suisse beispielsweise die Ladenöffnungszeiten, das Rauchverbot oder die Gesetze zum Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit. Während der Kanton St. Gallen im Jahr 2007 noch Platz 7 im Index belegt, ist es im Jahr 2011 nur noch Platz 23.
Gründe für diese Entwicklung sind Einschränkungen im zivilen Bereich. Unter anderem habe der Kanton St. Gallen im Vergleich mit anderen Kantonen einen restriktiveren Nichtraucherschutz, sagt Samuel Rutz, Vizedirektor von Avenir Suisse.
Seit 2007 auf den hinteren Plätzen im Index bewegt sich der Kanton Graubünden. Dies unter anderem, weil in Chur ein sehr strenges Gesetz für den Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit besteht.
Der Kanton Thurgau bewegt sich im Mittelfeld. Die freisten Ostschweizer wohnen laut dem Index in den Kantonen Glarus oder den beiden Appenzell. Den ersten Platz im Freiheitsindex belegt der Kanton Aargau.