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Bei schönstem Wetter fuhren wir am 2. August 2019 in Québec ein. Es war unser zweiter Besuch dieser Stadt, doch wir freuten uns darauf, als ob es unser erster wäre. Zudem herrschten bei unserem ersten Besuch winterliche Temperaturen. Jetzt hingegen sind wir im Hochsommer hier. (Nach einem Monat in eher kühleren Gegenden, müssen wir uns wieder an höhere Temperaturen gewöhnen!)
Wir fanden einen exzellenten Übernachtungsplatz am St. Lorenz Strom. Am nächsten Morgen parkierten wir unser Fahrzeug und spazierten zur nahe gelegenen Anlegestelle. Alle halbe Stunde transportiert eine Fähre Fahrzeuge und Passagiere auf die andere Seite des Flusses. Kommt man dort an, steht man am Fuss der schönen Altstadt. Ein Funiculaire brachte uns zum Wahrzeichen Québecs, das Château Frontenac, das jetzt ein ***** Hotel ist. Von hier oben hatten wir einen tollen Blick auf diese frankophone Stadt. Wir teilten ihn mit Tausenden von Touristen aus aller Welt. Es herrschte ein Sprachgewirr wie zu Zeiten des Turmbaus zu Babel!
«Ici, on parle français», wenn auch mit einem Akzent, der es oft schwermacht, die Einwohner zu verstehen. Nach Monaten, in denen wir nur Englisch gesprochen haben, mussten sich unsere Ohren erst ans Französisch gewöhnen. (Wenn ich die Quebecer mit ihrem starken Akzent höre, dann kommt mir das Français fédéral der Deutschschweizer ganz passabel vor!)
PS. Am 24. Juli 1967 äusserte der französische Präsident, Charles De Gaulle, hier sein berühmtes «Vive le Québec libre!»