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Margrit Schriber ist in Brunnen und Küssnacht im Kanton Schwyz aufgewachsen. Sie absolvierte eine Banklehre und arbeitete bis zu ihrer Heirat als Bankangestellte; nachher jobbte sie als Aushilfe in Büros, als Werbegrafikerin und Mannequin. Sie lebt seit längerem in Zofingen im Kanton Aargau und in der französischen Département Dordogne.
Schriber ist Verfasserin von Alltagsgeschichten in einer kühlen Sprache, in denen häufig eine desillusionierende Bilanz des Lebens ihrer Protagonisten gezogen wird. Sie begreift sich nicht als Pessimistin, sondern sieht in der Desillusionierung eine Chance zur Veränderung des Lebens ihrer Figuren. Ab 2006 schrieb sie mehrere historische Romane über Frauen im 18./19. und 20. Jahrhundert. Für diese eigenwilligen und starken Figuren war es noch zu früh, um sich zu verwirklichen. Sie wurden getötet, verstossen, ausgebeutet und verachtet. Ihr Kriminalroman ist eine Fortsetzung dieser historischen Romane bis ins 21. Jahrhundert.
Sie ist Mitglied im Schriftstellerverband Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS) und beim «DeutschSchweizer P.E.N.-Zentrum».
Quelle: Wikipedia