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Einen Bogen um den grossen Bogen
Künftig können Paris-Besucher einen Bogen um die Grand Arche machen, denn die Dachterrasse des Bürohochhauses wird für die Öffentlichkeit geschlossen. Das Dach mit dem Panoramablick über Paris und den Eiffelturm soll in Büroräume umgewandelt werden.
Das Umweltministerium als Gebäude-Eigentümer begründete den überraschenden Schritt mit den teuren Wartungskosten. Alleine für die Panorama-Aufzüge seien seit 2008 rund eine Million Euro ausgegeben worden. Weil künftig alle Büros des Ministeriums in dem Gebäude untergebracht werden sollen, wird es nun entsprechend ausgebaut. Die Terrasse der Grande Arche – des grossen Bogens - ist übrigens schon seit April nicht mehr zugänglich. Ursache ist eine Liftpanne.
Die jährlich von Hunderttausenden besuchte Grande Arche liegt in der Verlängerung der historischen Pariser Achse zwischen Louvre und Triumphbogen im Vorort La Defénse. Das 111 Meter hohe moderne Bauwerk war 1989 zur 200-Jahr-Feier der Französischen Revolution eröffnet worden. Entworfen hat das ausgefallene Gebäude der dänische Architekt Johan Otto von Spreckelsen. Er verstarb allerdings zwei Jahre vor der Eröffnung des Bogens, der ihn erst bekannt machen sollte. (mai/sda)