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Mali,
Christian Friedrich, Tier- und Landschaftsmaler, geb. 1832 zu Broekhuizen bei Utrecht, kehrte schon 1833 mit seinen Eltern nach Württemberg zurück, war anfangs Holzschneider, ging 1857 nach München, wo er die Landschaftsmalerei erlernte, mit der er infolge einer Reise nach Oberitalien anfangs auch die Architekturmalerei verband. Erst 1865, als er nach Düsseldorf und von da nach Paris ging, wo er die Werke Troyons studierte, begann er das seinem Talent völlig entsprechende Fach der Tiermalerei und insbesondere der Schafe, die ihm namentlich in ihren friedlichen Situationen sehr gut gelingen. Zu seinen frühern Bildern, in denen noch die Landschaft Hauptsache ist, gehören: Partenkirchen, Partie aus der Schwäbischen Alp, Kochem an der Mosel, der Hallstätter See u. a., zu den spätern Tier- und insbesondere Schafbildern: die heimkehrende Herde, Morgen und Abend im Dorf, des Schäfers Morgengruß (Staatsgallerie in Stuttgart), Schafe bei herannahendem Gewitter, Schaft im Frühjahr, Auf der Höhe, Mittagsruhe, Dorfleben, Kühe an der Tränke u. a.