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1. Sebastian Vettel (GER), Ferrari
2. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes
3. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari
13. Charles Leclerc (MON), Sauber
Out: Magnus Ericcson (SWE), Sauber
Sebastian Vettel gewann im Ferrari auf äusserst glückliche Art den Grand Prix von Australien. Der Deutsche profitierte von einem für ihn vorteilhaften Rennverlauf.
Bis kurz vor der Hälfte des Rennens lief das Rennen im Albert Park wie erwartet. Der aus der Pole-Position gestartete Lewis Hamilton führte das Feld an und hatte dabei alles unter Kontrolle. Doch dann folgte jene Szene, die das bisherige Geschehen völlig auf den Kopf stellte.
Romain Grosjean musste das Haas-Auto kurz nach seinem Boxenstopp am Strassenrand parkieren, weil beim Reifenwechsel das linke Vorderrad nicht richtig montiert worden war. Das gleiche Missgeschick war den Mechanikern des amerikanischen Teams schon kurz zuvor mit dem linken Hinterreifen am Auto mit Kevin Magnussen am Steuer passiert. Auch der Däne wurde zur Aufgabe gezwungen.
Die fahrige Arbeit der Boxencrew des Teams Haas im Grand Prix von Australien zieht wie erwartet Bussen mit sich. Die amerikanische Equipe muss wegen den nicht sachgemässen Reifenwechseln an den Autos von Romain Grosjean und Kevin Magnussen 10'000 Euro bezahlen. (sda)
Grosjeans Ausfall zog eine virtuelle Safety-Car-Phase nach sich, was Vettel zu seinem Boxenstopp nutzte. Weil in solchen Momenten aus Sicherheitsgründen nur mit gedrosseltem Tempo gefahren werden darf. Hamilton büsste dadurch seinen Vorsprung von beinahe zwölf Sekunden ein, Vettel kehrte nach seinem Zwischenhalt unmittelbar vor dem Engländer auf die Strecke zurück. Die Verwunderung war allseits gross. Vettel konnte kaum glauben, wie ihm geschah, Hamiltons Verblüffung war noch grösser.
Hamilton versuchte zwar alles, an Vettel vorbeizuziehen. Aber der Deutsche im Ferrari wehrte alle Angriffe ab und kam so zu einem überaus glücklichen Sieg. Es war nach 2011 und dem Vorjahr der dritte im Albert Park, der 48. insgesamt in der Formel 1. Kimi Räikkönen rundete mit Rang 3 den unerwarteten Freudentag für die Scuderia ab.
Von den beiden Fahrern des Teams Alfa Romeo Sauber erreichte nur Charles Leclerc das Ziel. Der Monegasse beendete sein Debüt in der Formel 1 auf Platz 13. Marcus Ericsson wurde schon nach fünf Runden durch einen Hydraulik-Defekt zur Aufgabe gezwungen. (pre/sda)
Lewis Hamilton gewinnt zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt den Grand Prix von Grossbritannien. Der Weltmeister siegt im Mercedes vor Teamkollege Nico Rosberg, der nachträglich auf Platz 3 zurückversetzt wird.
Was war das für ein verrücktes Rennen! Nach heftigem Regen musste hinter dem Safety Car gestartet werden, aber ab der 5. Runde war die Fahrt dann frei. Pole-Mann Lewis Hamilton ging im Gegensatz zu den meisten anderen nicht gleich zur Box und wechselte die Reifen. So blieb der Brite an der Spitze und fuhr den zweiten Sieg in Serie und vierten der Saison gekonnt nach Hause. Im WM-Klassement ist Hamilton dank seinem dritten Sieg in Silverstone in Serie Nico Rosberg bis auf einen Punkt auf die …