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Er wolle nicht spekulieren, doch sei bei einer genauen Analyse des Vorfalls die Wahrscheinlichkeit eines «Terrorangriffs» höher als die eines technischen Versagens, sagte Luftfahrtminister Scherif Fathiam Donnerstag in Kairo.
Der französische Präsident François Hollande sagte, «keine Hypothese» werde ausgeschlossen. Hollande und sein ägyptischer Amtskollege Abdel Fattah al-Sisi vereinbarten eine «enge Zusammenarbeit» bei der Aufklärung.
EgyptAir erklärte, die Absturzursache sei noch unklar. Sowohl in Ägypten als auch in Frankreich nahmen die Staatsanwaltschaften Ermittlungen auf.
Experten vermuteten einen plötzlichen Zwischenfall an Bord. «Ein technisches Problem wie ein Brand oder eine Motorenpanne führt normalerweise nicht sofort zu einem Unfall», sagte der Luftfahrtexperte Jean-Paul Troadec.
In solchen Fällen hätte die Besatzung Zeit gehabt, zu reagieren und Alarm zu schlagen.
Sowohl in Ägypten als auch in Frankreich nahmen die Staatsanwaltschaften Ermittlungen auf. /
Weil das nicht geschah, könne auch «an ein Attentat gedacht» werden. Sowohl auf Frankreich als auch auf Ägypten verübte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im vergangenen Jahr schwere Anschläge.
Rettungswesten gefunden
Bei der Suche nach dem Wrack wurde nach Aussagen von griechischen Regierungsbeamten zwei grosse rot-weisse Gegenstände von einer Fregatte aus gesichtet. In dem Gebiet rund 230 Meilen südlich von Kreta wurden demnach auch zwei Rettungswesten gefunden, die zu einem Flugzeug gehören.
Das EgyptAir-Flugzeug des Typs Airbus A 320 war in der Nacht auf dem Flug von Paris nach Kairo mit 66 Insassen - darunter nach Angaben der Airline ein Kleinkind und zwei Säuglinge - vermutlich abgestürzt. An Bord waren ausser der Besatzung und Sicherheitsoffizieren 30 ägyptische Passagiere, 15 Franzosen sowie unter anderem Bürger aus Grossbritannien, Kanada und dem Irak. Schweizer zählten nicht zu den Passagieren.