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Linard Bardill gehört zu den aussergewöhnlichsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten der Schweizer Kleinkunst-Szene. Er erhielt 1989 den deutschen Kleinkunstpreis und den Salzburger Stier. 1997 erschien seine erste Kinder-CD «Luege, was der Mond so macht». Sie wurde mit Platin ausgezeichnet. Mit verschiedenen Orchestern entwickelte Bardill seine eigene Art, klassische Musik Kindern nahe zu bringen. Zurzeit ist er beim Zürcher Tonhalle-Orchester für die Familienprogramme mitverantwortlich. Literarisch hat sich Bardill als Romanautor und Essayist einen Namen gemacht. Sein zweisprachiger Roman «Fortunat Kauer» (Zytglogge) und seine Textsammlung «Aufs Leben los» (Limmatverlag) zeugen von seine Fähigkeit, sich literarisch auf die Themen unserer Zeit einzulassen. Sein Theaterstück «Der Sprung im Traum» wurde 1990 mit dem Zürcher Förderpreis bedacht, und der Film «Dragan und Madlaina» nach seinem Drehbuch erhielt 2005 den Schweizer Fernsehpreis «Cinéma tout écran». Mit verschiedenen Formationen (Zürcher Kammerorchester, Sinfonieorchester Basel, Tonhalle-Orchester Zürich) lotete Bardill in mehr als zehn verschiedenen Projekten und CDs die Möglichkeit aus, Kindern und ihren Familien das Orchester näherzubringen. Bardill arbeitete mit Künstlern wie Pippo Pollina (3 CDs), Max Lässer, Mich Gerber (CD), Thomas Fessler, Bruno Brandenberger, Schifer Schafer und vielen anderen zusammen. Bardill wurde am 16. Oktober 1956 in Chur geboren, wohnt heute in Scharans und ist Vater von fünf Kindern. Mehr Infos unter www.bardill.ch.