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Das Wort zum Sonntag: Antonyme
Antonyme (aus dem Griechischen αντί anti‚ auf Deutsch „gegen“ und ὄνομα ónoma, auf Deutsch „Name“ oder „Wort“), übersetzt sprichwörtlich als Gegenwort sind Wörter mit gegensätzlicher Bedeutung.
Anstelle von Antonyme können auch die Begriffe Gegensatzwort oder Oppositionswort benutzt werden. Bei Antonymen handelt es sich um Wörter oder Wortgruppen, welche das Gegenteil des Ausgangsstichworts bedeuten. Dabei kann es sich um die die Stilebene handeln oder die regionalen und zeitlichen Zuordnungen oder auch um Fach- oder Sondersprachen. Einige Beispiele gefällig:
- (die) Zeit wird knapp – alle Zeit der Welt (haben)
- Abendrot – Morgenrot
- überall – nirgendwo
- überbieten – unterbieten
Es gibt übrigens verschiedene Arten von Antonymen. Als Antonymie im engeren Sinn wird die graduelle Antonymie oder konträre Antonymie bezeichnet. Zwei Wörter sind graduell antonym, wenn sie zwar einen Gegensatz bezeichnen, es aber zwischen den Eckwerten noch Abstufungen gibt. Aus der Verneinung des einen Wortes des Wortpaars folgt nicht, dass das zweite Wort des Wortpaars zutrifft. Daneben gibt es noch die komplementarität oder kontradiktorische Antonymie, die Inkompatibilität, die konverse Relation und die reverse Relation.
Bei der reversen Relation handelt es sich um zwei Wörter, welche in einer Reversitätsrelation zueinander stehen, wenn sie inkompatibel sind und beide Wörter Geschehen bezeichnen, und der Anfangszustand des ersten Geschehens den Endzustand des anderen Geschehens benennt und umgekehrt. Wie die meisten Beispiele oben.