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«We [the Many] Ting Self» ist eine kritische Betrachtung der Ausbildung für visuelle Kommunikation in der «Mehrheitswelt», insbesondere in Trinidad und Tobago. Design, wie es aus einer eurozentrischen Perspektive gelehrt wird, drängt den Akteuren Strukturen auf, die aufgrund ihrer verwickelten Entstehungsgeschichte zu Vorurteilen und Diskriminierung gegenüber indigenen Herstellungs- und Gestaltungsweisen tendieren. Die Designausbildung in ehemals kolonialisierten Ländern sollte Theorien wie Dekolonialität und Pluralität mit einbeziehen, um indigenes Schaffen und Gestalten zu erforschen und zu fördern. Anhand der Analyse der visuellen Designsprache von Trinidad und Tobago möchte ich ein Beispiel dafür liefern, wie Designer aus und in der «Mehrheitswelt» ihre hergebrachte lokale Designsprache in die zeitgenössische Praxis integrieren können.