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| Chrysostomus († 407) - Reden

Rede nach seiner Rückkehr aus der VerbannungEinleitung
Vorbemerkung.
Bei Montfoucon III. 424 ff.
Die erste Verbannung des heiligen Chrysostomus dauerte nur wenige Tage. Nachdem er die Stadt verlassen hatte, wurde gleich in der folgenden Nacht die ganze Bürgerschaft durch ein Erdbeben in Angst und Schrecken versetzt. Man sah darin allgemein eine Strafe des Himmels, und auf flehentliches Bitten seiner Gemahlin ließ der Kaiser den Patriarchen zurückrufen. Bei seiner Ankunft in Konstantinopel strömte das Volk von allen Seiten zusammen; seine Freude über den wiedergewonnenen Hirten kannte keine Grenzen. Chrysostomus, weil durch ein Konzil entsetzt war nicht gewillt, ohne vorhergegangene Untersuchung sein Amt wieder anzutreten; allein nicht imstande, dem Verlangen des Volkes zu widerstehen, hielt er in der Apostelkirche aus dem Stegreif, die unten übersetzte kurze Ansprache. Diese sowohl als die vorhergehende sind besonders anziehend als Beweis seiner Liebe und überhaupt seines herzlichen Verhältnisses zu der ihm anvertrauten Gemeinde.