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<h2>SubmittedText<h2><p>- Welche Auswirkungen hat die Pharmaceutical Strategy for Europe der EU auf die Versorgungssicherheit der Schweiz?</p><p>- Was tut der Bundesrat, um diese Auswirkungen aufzufangen?</p><p>- Sieht er die Dringlichkeit eines Gesundheitsabkommens, um die Versorgungssicherheit mit Medikamenten sicherzustellen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Europäische Kommission hat am 25. November 2020 die "Arzneimittelstrategie für Europa" präsentiert. Kernelement zur Umsetzung der Strategie ist die Revision der Europäischen Arzneimittelgesetzgebung. Die Europäische Kommission hat hierzu einen umfassenden Revisionsvorschlag per Mitte März 2023 angekündigt. Zu diesem Zeitpunkt kann eine erste Analyse über mögliche Auswirkungen auf die Schweizerfolgen. Für die Versorgungssicherheit der Schweiz prüft der Bundesrat derzeit kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen. Die Analyse des internationalen Umfelds und mögliche Zusammenarbeitsformen werden im Rahmen dieser Arbeiten ebenfalls geprüft. Das bilaterale Gesundheitsabkommen ist Gegenstand der Sondierungsgespräche, welche der Bundesrat seit Anfang 2022 mit der Europäischen Kommission führt. Mit dem Entwurf des Gesundheitsabkommens wird hauptsächlich bei der Bekämpfung schwerwiegender grenzüberschreitender Gesundheitsbedrohungen eine enge Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU angestrebt. Die EU macht die Finalisierung des Gesundheitsabkommens jedoch von der Klärung institutioneller Fragen abhängig.</p>