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Diese Fische gibt’s neu zu bestaunen
Wie der Zoo Basel heute mitteilte, gibt es gleich zwei neue Zuzügler im Vivarium: Die in Europa selten gehaltenen goldenen Kongosammler, von denen der Zoo nun 20 Stück besitzt, teilen sich das Aquarium mit sechs Smaragdprachtbarschen.
Die goldenen Kongosammler präsentieren sich in einem bunt schillernden Gewand: Je nach Lichteinfall schillern sie in ganz unterschiedlichen Farben. Zuhause sind die Fische im Kongo und in Gabun, wo sie in eigenen Flusssystemen ihren Lebensraum finden. Die Smaragdprachtbarschen hingegen leben in küstennahen Bächen und Flüssen südlich von Nigeria und im westlichen Kamerun.
Inzucht bevorzugt
Unter den Smaragdprachtbarschen lassen sich Männchen und Weibchen gut voneinander unterscheiden. Die Männchen sind während der Paarungszeit grösser und bekommen einen gelben Bauch. Die Weibchen hingegen sind purpur gefärbt. Gebrütet wird in Höhlen. In der Wildnis leben die Fische in monogamen Partnerschaften. Das Spezielle: Die Fische bevorzugen bei ihrer Partnerwahl ihre eigenen Geschwister.
«Untersuchungen an der Universität Bonn zeigten, dass die Aufzuchtergebnisse besser sind, je näher die beiden Elterntiere miteinander verwandt sind. Offenbar harmonieren verwandte Paare in der Aufzucht der Jungtiere besser und das Männchen attackiert das Weibchen seltener als bei unverwandten Paaren.», heisst es in der Medienmitteilung. Die Weibchen legen hier wenig Wert auf die Grösse ihres Partners, auch wenn diese stärker sind. Inzucht spielt hier die übergeordnete Rolle.