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Die intensive Bodenbearbeitung im herkömmlichen Kartoffelbau vor dem Setzen und bei der Ernte erhöht die Gefahr von Erosion und Nitratauswaschung ins Grundwasser. Um dieses Gefahrenpotenzial zu minimieren wurde die Technik des Direktmulchlegens (DML) entwickelt. In diesem Anbausystem werden die Dämme bereits im vorangehenden Sommer nach der Getreideernte geformt und mit einer Zwischenkultur begrünt. Im folgenden Frühjahr pflanzt man die Kartoffeln ohne weitere Bodenbearbeitung in die vorgeformten Dämme. An der FAL-Reckenholz wurde eine mehrjährige Versuchsserie (1995-1999) mit dem DML-Verfahren durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine rechtzeitige Unkrautbekämpfung angebracht ist, da Unkräuter in allen Stadien vorkommen und allenfalls Begrünungen zu kontrollieren sind. Die vorliegende Arbeit zeigt die Grenzen des DML-Verfahrens hinsichtlich Ertrag und Knollenqualität auf schweren Böden mit verfestigten Dämmen. Andere Autoren berichten vom erfolgreichen Kartoffelbau mit reduzierter Bodenbearbeitung auf leichteren Böden.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.
Angepasste und leistungsfähige Futterpflanzensorten sind wichtig für das Grasland Schweiz. Bastardraigras ist ein vielseitiges Futtergras, das in den letzten 30 Jahren dank Züchtungsfortschritt ertragreicher, ausdauernder und krankheitsresistenter wurde.