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(sda) Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat nach eigenen Angaben 120’000 Unterschriften für ihre Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» gesammelt. Die Unterschriften sollen am 21. Juni bei der Bundeskanzlei eingereicht werden. Die Initianten wollen der Nationalbank, Stiftungen und Pensionskassen verbieten, in Kriegsmaterialproduzenten zu investieren. Als solche gelten Unternehmen, die mehr als 5 Prozent ihres Jahresumsatzes mit der Herstellung von Rüstungsgütern erzielen. Verboten werden sollen die Gewährung von Darlehen und Krediten sowie der Kauf von Beteiligungen und entsprechenden Finanzprodukten. Zudem soll sich der Bund dafür einsetzen, dass auch Banken und Versicherungen nicht in solche Geschäfte investieren.