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Das Naturschutzgebiet Gwattlischenmoos verändert sich laufend durch natürliche Prozesse und den Einfluss des Menschen. Experten planten darum schon Ende der 80er Jahre, die Qualität des Gwattlischenmooses wieder zu steigern. Dabei sollte die Verlandung der Kleingewässer und das starke Wachstum von Gebüschgruppen gestoppt werden.
Der natürliche Prozess der Verlandung machte der NGT Sorgen. Im Jahr 2006 wurden Aufwertungsmassnahmen beschlossen und mit deren Planung begonnen. Die NGT als Landbesitzerin übernahm diese Arbeit. Drei Jahre später konnte mit der Umsetzung begonnen werden. Diese Aufwertungsmassnahmen wurden 2010 abgeschlossen. Dank einigen grosszügigen Sponsoren war es möglich die 350‘000 Franken teuren Massnamen überhaupt zu realisieren.
Die wichtigste Massnahme war die Neuschaffung von drei grossen Teichen mit Verbindung zum Thunersee. Dort sind durch die Verlängerung der Uferlinie die Brutmöglichkeiten für Enten und Taucher verbessert worden. Die vor Wellenschlag geschützten offenen Gewässer werden auch von Amphibien genutzt, was wiederum Nahrung für Reiherarten und Ringelnatter bedeutet. Auch Fische halten sich gerne in diesen seichten Stellen auf und werden vom Eisvogel bejagt.
Drei kleinere Weiher ohne Seezufluss sollen den Libellen geeignete Eiablagestellen bieten. Die Förderung dieser Tiergruppe hängt aber von vielen Faktoren ab und ist nicht einfach zu erreichen. Neben der Anlage der Teiche entstanden auch ein öffentlicher Hide und eine Eisvogelbrutwand.