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Ralph Weber über die Hintergründe der chinesischen Weltpolitik
Kann die chinesische Weltpolitik anhand der philosophischen Tradition des Landes erklärt werden? Dieser Frage widmete sich Ralph Weber am 19. November 2019 in einem Referat an der Hochschule Luzern, das von der «Gesellschaft Schweiz-China» veranstaltet wurde.
Die Anfänge des 21. Jahrhunderts sind geprägt vom Aufstieg der Volksrepublik China zur Weltmacht. Mit dem Projekt einer Neuen Seidenstrasse, das inzwischen auch die Schweiz erreicht hat, werden globalen Ambitionen markiert. Aber woran orientiert sich die chinesische Weltpolitik? Geht es um eine konfuzianische neue Weltordnung? Oder bieten aus der chinesische Antike überlieferte Strategeme Orientierung?
Ralph Webers Referat ging der Frage nach, ob und inwieweit die internationale Politik Chinas anhand der philosophischen Tradition des Landes erklärt werden kann. Die Antwort auf diese Frage führte zur Rolle von Geschichte, Tradition und Ideologie in der heutigen Volksrepublik China und zur Kommunistischen Partei unter der Leitung von Xi Jinping.
Die Gesellschaft Schweiz-China hat sich zum Ziel gesetzt, das gegenseitige Verständnis zwischen der Schweiz und der Volksrepublik China zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern.
Ralph Weber ist Assistenzprofessor für European Global Studies am Europainstitut der Universität Basel. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen methodologische und begriffliche Aspekte sprach- und kulturübergreifender Forschung, komparative Philosophie, chinesische politische Philosophie, chinesische Politik und Konfuzianismus.
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