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Das CCSI hat am Montag einen weiteren Fall aus seinem Umfeld publik gemacht. Frank A., ein Oppositioneller aus Togo (seit 1967 eine Diktatur) sitzt seit Donnerstag in Ausschaffungshaft im Zentralgefängnis. Laut Lionel Roche vom CCSI nimmt A. seit seiner Inhaftierung keinerlei Nahrung zu sich. In seinem Fall nimmt das CCSI Anstoss an einer Ungleichbehandlung der Dossiers. Dem Bruder des Betroffenen etwa sei in Zürich Asyl gewährt worden. Da A. der gleichen politischen Gruppierung angehöre, hält das CCSI den Entscheid für willkürlich.
Die kantonalen Behörden seien in diesem Fall nicht für die Untersuchung zuständig gewesen, weshalb er auch nicht über Details Auskunft geben könne, sagt Patrick Pochon. Aber: «Wir wollten uns rund ein Dutzend Mal mit dem Betroffenen unterhalten, kooperiert hat er jedoch nicht.» Der negative Asylentscheid des Bundesamts für Migration sei vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt worden. «Für uns gibt es keinen Grund, an der Rechtmässigkeit des Verfahrens zu zweifeln.» pj