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Ecstasy – MDMA – Informationen zur Substanz, Wirkungen und Nebenwirkungen
Substanzwarnungen
MDMA (3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin) ist seit den 80er Jahren unter der Bezeichnung «Ecstasy» als synthetische Partydroge bekannt. Ecstasy hat zumeist die Form von bunten Pillen mit unterschiedlichen Logos. Seltener wird es in kristalliner Form, als Pulver oder in Kapseln abgefüllt gehandelt. Als Ecstasy verkaufte Pillen enthalten teils andere psychoaktiv wirksame Substanzen, z. B. das Halluzinogen 2C-B. Der Wirkstoffgehalt der Pillen schwankt zudem stark. Konsumierenden von MDMA wird deshalb empfohlen, Warnhinweise zu Ecstasy-Pillen zu beachten und Drug-Checking-Angebote zu nutzen.
Welche Wirkungen und Nebenwirkungen hat der Konsum von Ecstasy / MDMA?
MDMA hat stimulierende und leicht halluzinogene Wirkungen, Gefühle können intensiver wahrgenommen werden. Wie stark sich Wirkung und Nebenwirkungen von Ecstasy-Konsum im Einzelfall ausprägen, hängt von vielen Faktoren ab wie Dosis, tatsächliche Zusammensetzung der Tabletten, Verfassung und Erwartungshaltung des/der Konsumierenden sowie vom Umfeld, in dem konsumiert wird.
Im Körper bewirkt der Konsum von Ecstasy einen erhöhten Puls und Blutdruck, erweiterte Pupillen, Kieferkrämpfe und bei Eintreten der Wirkung häufig Übelkeit. MDMA wirkt im Gehirn als Ausschütter von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Diese Transmitter prägen die Stimmungslage des Menschen. Die Körpertemperatur steigt teils stark an, was zusammen mit langem Tanzen in heissen Räumen und unzureichender Wasserzufuhr zu einer lebensbedrohlichen Überhitzung des Körpers führen kann. Bei Überdosierung von MDMA sind Krampfanfälle, ein Kreislaufkollaps sowie Leber- und Nierenversagen möglich. Die toxischen Wirkungen von MDMA werden bei Mischkonsum mit anderen Stimulanzien oder zusätzlichem Konsum von Alkohol noch verstärkt.
Auf der psychischen Ebene kann der Konsum von Ecstasy bewirken, dass sich Glücksgefühle und eine subjektiv erlebte Steigerung des Einfühlungsvermögens und der Offenheit anderen gegenüber einstellen. Andererseits können negative Emotionen wie Trauer und Angst verstärkt werden und Desorientierung, Halluzinationen und Panikattacken auftreten. In den Tagen nach dem Konsum von MDMA sind depressive Zustände möglich.
Langzeitfolgen des Ecstasy-Konsums
Eine Vielzahl von Studien legt den Schluss nahe, dass regelmässiger und hochdosierter Konsum von MDMA zu Veränderungen der Gehirnfunktionen und zur Beeinträchtigung des Gedächtnisses und der intellektuellen Leistungsfähigkeit führen kann.
Wirkungen von Ecstasy-Konsum auf das ungeborene Kind
Der Konsum von Ecstasy in der Schwangerschaft erhöht das Risiko für schwere Entwicklungsstörungen des Kindes sowie für Früh- und Fehlgeburten.
Ihre Fragen und unsere Antworten zum Thema Ecstasy und MDMA
Ich habe vor vier Tagen viel getrunken und MDMA konsumiert, insgesamt 300 mg. Nach 30 min wurden meine Augen gross, der Kiefer hat hin und her geschoben und ich hatte üble Halluzinationen. Seitdem bin ich deprimiert. Ich bin habe Kopfschmerzen und kann mich nicht konzentrieren. Was ist mit mir los?
Drogenwirkung: Seit ca einem Jahr wirkt Kokain und Amphetamin bei mir nicht mehr richtig, MDMA aber schon. Warum ist das so?
Drang zum Übertreiben - Cannabis, MDMA, Koks, Amphetamin… Wie schafft man es, geregelt zu konsumieren?