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Eine Vermählung aus Absinth und Edelweiss, nach altem Familienrezept im Val-de-Travers gebrannt. Der Larusée Blanche de Leon-Absinth wird nur an den kältesten Tagen, direkt am Jahresende, hergestellt, damit sich sein Edelweissaroma und leichten Heu- und Kastaniennoten entfalten können.
Jean-Pierre Candaux übermittelte nicht nur das alte Familienrezept für die Destillation von Absinth an seinen Schwiegersohn Nicolas Nyfeler, sondern weckte in ihm gleichzeitig die Leidenschaft für das Brennen dieses Wermutschnapses, der schon in einer ähnlichen Form 600 vor Christus im Alten Ägypten getrunken wurde und Künstler wie Manet, Degas und Van Gogh inspirierte. Absinth, wie wir ihn heute kennen, wurde erstmals im späten 18. Jahrhundert im Val-de-Travers im Kanton Neuchâtel gebrannt und innerhalb weniger Jahre das bevorzugte Getränk der Pariser Oberschicht. Nach einem offiziellen Brennverbot, bei dem die Schweizer Regierung die Wermutfelder unterpflügen liess, wurde das Brennen von Absinth heimlich im Val-de-Travers weitergeführt. Seit 2005 ist das Destillieren von Wermutschnaps auch wieder in der Schweiz erlaubt. Der Larusée Blanche de Leon ist ein Vermählung zwischen Wermut und Edelweiss aus Sion in Valais, dem Schweizer Nationalsymbol. Dieser Absinth wird nur in den kältesten Tagen des Jahres nach einem Rezept des Grossvaters der Ehefrau von Jean-Pierre Candaux, Leon Duvanel, gebrannt, welches jahrzehntelang in einer Truhe unter dem Dach verborgen war.
70cl.
CHF 84.00