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Im Jahr 1976 stellte die Deutsche Bundesbahn den Prototyp (Wagennummer 51 80 89-80 600-5) einer neuen, komfortablen Generation von Gesellschaftswagen in Dienst. Diese Wagen der Baureihe WGmh 824 sollten neue Maßstäbe der höchsten Komfortstufe in Bezug auf Erlebnisreisen, rollende Konferenzen oder Vergnügungsfahrten setzen. Am einen Ende des Wagens befanden sich zwei Zugbegleitabteile sowie eine Toilette, am anderen Ende eine Küche mit anschließender Bar. Eines der beiden Zugbegleitabteile diente als Technikraum mit Musikanlage und Steuerung der Lichtanlage. Ungefähr zwei Drittel des Wagens waren als Gesellschaftsraum vorgesehen und konnten als Speisesaal, Konferenzraum oder Tanzsaal benutzt werden. Fest installiert war nur ein eine kleine Sitzecke an einem Ende des Raums. Ansonsten konnte die Inneneinreichung den gesellschaftlichen Anlässen angepasst werden. Die Längswände des Gesellschaftsraums zierten Motive von Städten aus Niedersachsen, die Querwände hingegen Schlingermuster in verschiedenen Farbtönen.
Der Wagen lief auf Drehgestellen der Bauart Minden-Deutz 36 und war für 160 km/h zugelassen. Herkömmlich aufgebaut war sein Untergestell mit Rahmen, Querträgern und Blechen aus Stahl. Sein Wagenkasten bildete eine Schweißkonstruktion mit Seiten-, Stirnwand- und Dachblechen. Zum Abfangen der unter Umständen extrem auftretender Lastverhältnisse im Gesellschaftsraum (bei Tanzveranstaltungen) mussten allerdings zusätzliche Querversteifungen angebracht werden. Ab seiner Indienststellung fuhr der Gesellschaftswagen in der damals aktuellen DB-Einheitslackierung in ozeanblau/elfenbein.