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Der Proteststreik von Fiat-Arbeitern gegen den Millionen-Transfer des Weltfussballers Cristiano Ronaldo hat sich nach Darstellung des Automobilkonzerns als «eklatanter Flop» erwiesen. Dem Aufruf zur Arbeitsniederlegung im Fiat-Werk in Melfi in Süditalien hätten in der Frühschicht nur fünf von 1700 Arbeitern Folge geleistet, teilte am Montag ein Unternehmenssprecher der staatlichen Nachrichtenagentur Ansa mit.
Die Gewerkschaft USB hatte in ihrem Aufruf zu dem Proteststreik erklärt, es sei nicht hinnehmbar, dass Millionensummen für die Verpflichtung eines Fussballers ausgegeben würden. Juventus zahlt für Ronaldo eine Ablösesumme von 112 Millionen Euro an Real Madrid. Der italienische Rekordmeister wird von der Agnelli-Familie kontrolliert, die auch der grösste Aktionär des Automobilkonzerns Fiat Chrysler Automobiles (FCA) ist. (sda/dpa)