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Stellen Sie sich vor, Sie sind mit dem Auto auf dem Heimweg. Sie fahren zügig und routiniert, während Sie die Nachrichten im Radio hören. Kommen Sie aber zu einer roten Ampel, müssen Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Verkehr fokussieren. Zu diesem Zweck rekrutieren Sie kognitive/exekutive Kontrollprozesse, die es Ihnen ermöglichen, irrelevante Gedanken und Handlungen zu hemmen (wie z.B. die Nachrichten hören). Wir interessieren uns für diese Inhibitionsprozesse. Wir untersuchen, wie viele Formen von Inhibition existieren, in welchem Ausmass sie sich gegenseitig beeinflussen, und ob sie im Alter abnehmen oder erhalten bleiben. Zudem erforschen wir den Zusammenhang zwischen Inhibition, Arbeitsgedächtnis und logischem Denken.