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Insbesondere Van Riper betont mit seinem Ansatz der Non-Avoidance-Therapie (Van Riper 1986; Zückner 2008) die Bedeutsamkeit der emotionalen Bewältigung des Stotterns und stellt mit der Konfrontationstherapie im Rahmen der Desensibilisierung ein strukturiertes und wirkungsvolles Instrumentarium zur Verfügung. Aber: manche Patienten empfinden diese Desensibilisierungsarbeit als Zumutung und so suchen Therapeutinnen nach Ergänzungen zu diesem rein verhaltenstherapeutisch orientierten Verfahren.
Die hypnosystemische Therapie bietet hier ein breites und kreatives Spektrum an ergänzenden Möglichkeiten, um auch unbewusste und unwillkürliche Erlebnisprozesse im Zusammenhang mit Stottern zielgerichtet zu beeinflussen.
Der hypnosystemische Ansatz beschäftigt sich damit, Menschen unterstützend auf dem Weg von einer „Problemtrance" hin zu einer „Lösungstrance" zu begleiten. In der Tradition systemischer Therapieansätze kann hierbei sowohl mit dem inneren System der Patienten (also deren Organisation der inneren Wahrnehmungsmuster) als auch mit dem äußeren System (der sozialen Umwelt - inklusive der therapeutischen Haltung!) gearbeitet werden.
In diesem Seminar werden grundlegende Techniken hypnosystemischer Therapie praktisch und selbsterfahrungsorientiert vorgestellt mit konkreten Einsatzmöglichkeiten im Kontext der Non-Avoidance-Therapie.
Die Teilnehmerinnen sollten mit den Grundlagen der Non-Avoidance-Therapie (Van Riper) vertraut sein und erste Therapieerfahrungen mitbringen.
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