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Das Freiberger Pferd hat wie viele andere vergleichbare lokale, ursprüngliche europäische Pferderassen mit rückläufigen Bestandes- und Geburtenzahlen sowie einer fehlenden Rentabilität auf Stufe Produktion zu kämpfen. Agroscope, Schweizer Nationalgestüt SNG, untersuchte im Zuge der Erarbeitung eines Strategierapportes zur Erhaltung der Freibergerrasse die Marktkonformität des Freibergerpferdes (FM: franches-montagnes) mittels einer Umfrage bei Pferdeeigentümern sowie ergänzenden Experteninterviews. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass bei einer Mehrheit der befragten Pferdeeigentümer die persönlichen Erwartungen an ein Pferd mit der Beurteilung der Qualitäten und der generellen Wahrnehmung des Freibergerpferdes deckungsgleich sind. Daraus lässt sich ableiten, dass der FM über Qualitäten verfügt, die im Grundsatz im Freizeitpferdemarkt nachgefragt werden (einfacher Charakter, Polyvalenz, Robustheit, Gesundheit). Das Image des Markenbildes FM ist bei den nicht FM-Besitzern deutlich weniger positiv als bei den FM-Besitzern. Die Ergebnisse der Umfrage sowie der Experteninterviews zeigten, dass vor allem Anstrengungen zur Verbesserung der Vermarktung und des Images notwendig sind, um einen besseren Absatz von Freibergerpferden zu gewährleisten und damit auch langfristig einen Anstieg der Geburten zu erreichen.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.