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Aufgrund der vom Bundesrat am 13. März erlassenen Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona Virus findet diese Veranstaltung nicht statt. Wir bedauern dies sehr. In dieser besonderen Situation hat die Gesundheit unserer Besucher*innen und Bühnengäste vorrang. Der Anlass wird zu einem späteren Zeitpunkt im Herbst nachgeholt.
Helena Janeczek wurde in München als Kind polnisch-jüdischer Holocaust- Überlebender geboren. Für ihr Studium zog es sie nach Italien, wo sie bis heute ihre Bücher schreibt. Für «Das Mädchen mit der Leica» (Berlin 2020, aus dem Italienischen von Verena von Koskull) wurde sie 2018 mit dem wichtigsten italienischen Literaturpreis, dem Premio Strega ausgezeichnet. Janeczeks Romanbiographie stellt die heute vergessene Fotografin Gerda Taro ins Zentrum der Erzählung. Die junge Frau floh vor den Nazis nach Paris und lernte dort den später weltbekannten Kriegsreporter Robert Capa kennen. Gemeinsam dokumentierten die beiden den Spanischen Bürgerkrieg, dem die junge Frau schliesslich zum Opfer fiel. Drei Menschen, die Taro gekannt und geliebt haben, kommen zu Wort: Mit ihren Erinnerungen helfen sie ihr, aus dem Schatten Capas zu treten.
Büchertisch: Buchhandlung Beer
Partner: In Zusammenarbeit mit dem Istituto di Cultura Zurigo und der Società Dante Alighieri Zurigo
Das Gespräch findet auf Deutsch und Italienisch statt.