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Der Oculus-Chef Palmer Luckey ist der Ansicht, dass PlayStation VR eine ganz andere Zielgruppe als Oculus Rift hat. Ausserdem ist Oculus Rift mehr "high-end", heisst es.
In dieser Woche wurde bestätigt, dass Oculus Rift satte 700 Euro kosten wird, ein happiger Preis, von dem die Konkurrenz in Form von PlayStation VR profitieren könnte. Denn es wird vermutet, dass das PS4-VR-Headset von Sony deutlich weniger kosten wird. Hinzu kommt noch, dass man keinen teuren Gaming-PC benötigen wird.
Der Oculus-Chef Palmer Luckey wurde in einem Interview darauf angesprochen, dass PlayStation VR sehr gut positioniert ist, um mit Oculus Rift zu konkurrieren. Dem stimmte er zwar bedingt zu, aber er sagte ebenfalls: "Ich denke, dass es nicht viele Leute gibt, die bereits eine PlayStation 4 besitzen, keinen Gaming-PC haben und sich deswegen aufmachen, das komplette Investment für Oculus Rift in Höhe von 1.500 US-Dollar zu tätigen. Es sind zwei wirklich verschiedene Märkte. Sie bringen die virtuelle Realität zu einer anderen Gruppe von Leuten, von denen ich denke, dass sie nie wirklich ein Teil unseres Marktes waren."
Palmer Luckey ergänzte: "Es ist ebenfalls wert zu erwähnen, dass ihr Headset nicht so high-end ist wie unseres. Es ist immer noch ein gutes Headset, aber die PlayStation 4 ist nicht annähernd so leistungsstark wie unsere empfohlenen Spezifikationen für den PC." Was Palmer Luckey jedoch nicht erwähnt hat, ist die Tatsache, dass PlayStation VR mit einer zusätzlichen Prozessor-Box ausgeliefert wird, die den Hardware-Nachteil ein wenig ausgleichen könnte. In einigen Monaten werden wir jedenfalls sehen, wie gross die technischen Unterschiede bei Hardware und Spielen ausfallen werden.