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Wichtige Risikofaktoren für Mundhöhlenkarzinome sind in unseren Breitengraden Tabak- und Alkoholkonsum, chronische Infektion mit Hochrisiko-HPV, Immunsuppression und vorausgegangene Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Häufig werden die Karzinome erst im Spätstadium erkannt, daher liegt die Gesamtüberlebensrate von Patienten mit Mundhöhlenkarzinom nur bei 50%. Die Behandlung besteht primär in einer chirurgischen Tumorresektion mit oder ohne adjuvante Radio(chemo)therapie. Bei allen Patienten mit T1/T2cN0-Stadien empfiehlt sich die Sentinel-Lymphknoten-Biopsie, um die Notwendigkeit für eine Neck-Dissection zu bestimmen.