Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/139

Grundsätzliche Einschätzung
Reisen nach Saudi-Arabien sind mit gewissen Risiken verbunden.
Wegen der komplizierten Verhältnisse im Mittleren Osten kann sich die Sicherheitslage plötzlich ändern.
Der bewaffnete Konflikt in Jemen wirkt sich stark auf die Sicherheitslage in den saudi-arabischen Grenzgebieten zu Jemen aus.
Im ganzen Land besteht die Gefahr von Terrorakten. Sie richten sich sowohl gegen die Sicherheitskräfte und die schiitische Gemeinschaft als auch gegen westliche Ausländer, deren Arbeits- und Wohnorte, sowie allgemein gegen westliche Einrichtungen. Bei der Verfolgung der Terroristengruppen durch die Sicherheitskräfte kommt es gelegentlich zu Schusswechseln.
Informieren Sie sich vor und während der Reise über die aktuelle Lage im Land und schenken Sie Ihrer persönlichen Sicherheit erhöhte Aufmerksamkeit: Halten Sie sich strikte an die Sicherheitsvorschriften der Polizei und der Verantwortlichen für Sicherheit in Flughäfen, öffentlichen Einrichtungen, Hotels und Wohnquartieren. Verhalten Sie sich diskret. Respektieren Sie die lokalen Vorschriften, die auch für Ausländer gelten, unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Verhalten nicht als Geringschätzung der lokalen Sitten interpretiert werden kann.
Spezifische regionale Risiken
- Eastern Province: Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen in den Bezirk al Qatif wird abgeraten.
- Grenzgebiet zu Jemen: Von Reisen ins Grenzgebiet zu Jemen wird abgeraten, einschliesslich der Städte Najran und Jizan.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Infrastrukturen
Die medizinische Versorgung ist grundsätzlich gewährleistet. Krankenhäuser verlangen einen Kostenvorschuss oder eine finanzielle Garantie-Erklärung, bevor sie Patienten behandeln.
Impfungen
- Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
- In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Hepatitis B, Meningokokken-Erkankungen und Tollwut.
Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Diese ist ebenfalls obligatorisch für Reisende aus Sudan ohne offizielle sudanesische Bescheinigung, welche bestätigt, dass sie sich in den letzten 6 Tagen nicht unterhalb von 15°N aufgehalten haben.
Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ganzjährig Malariarisiko im extremen Südwesten des Landes, ausser in den Gebirgen der Provinz Asir. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Bei heftigen Regenfällen können sich ausgetrocknete Bachbette (Wadis) in kürzester Zeit in reissende Flüsse verwandeln. Zudem sind Jeddah, Riad und andere Städte wiederholt von schweren Überschwemmungen, die auch Tote und Verletzte forderten, heimgesucht worden.
Auszug aus: Reisehinweise EDA