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Das Forschungsinstitut UserCentric, Inc., mit Sitz in Chicago, hat mittels Eye-Tracking-Technologien die Suchmaschinen Google und Bing analysiert. Die Eye-Tracking-Studie wurde mit 21 Teilnehmer an den Themen “Erfahren Sie mehr über gesunde Ernährung” und “Buchen Sie einen Last-Minute-Urlaub” durchgeführt.
Die Untersuchung bezieht sich auf die US-Versionen der beiden Suchmaschinen.
Das Ziel der Forschung war es, die Verteilung der Aufmerksamkeit bei Bing und Google zu beurteilen und die erzielte Aufmerksamkeit der neuen Bing-Elemente messen.
Das Ergebnis:
- Bei den algorithmischen Ergebnissen gibt es keine Unterschiede. Sie werden von den Usern beider Suchen rund sieben Sekunden lang betrachtet.
- Die Aufmerksamkeit auf die Textanzeigen im oberen Bereich ist ebenfalls gleich.
- Die Anzeigen in der rechten Spalte werden jedoch bei bing von 42 % der Nutzer pro Suche beachtet, bei Google nur von 25 %.
- Einen weiteren Unterschied zwischen Bing und Google war im Zusammenhang mit der Suche zu erkennen. Die verwandten Suchvorgänge, die bei Bing auf der linken Seite plaziert sind, haben die Aufmerksamkeit von 31% der Teilnehmer pro Suche. Bei Google sind diese im unteren Bereich der Seite plaziert und die Aufmerksamkeit von nur 5% der Teilnehmer pro Suche.
Bildquelle: www.usercentric.com
UserCentric hat noch folgende Bing-Besonderheiten untersucht:
- Die Flyouts, eine kurze Zusammenfassung des Inhalts einer in den Ergebnissen aufgeführten Website, wurden nur von 14 Prozent der Surfer beachtet, obwohl 67 Prozent die Funktion entdeckten.
- Die Hälfte der Probanden entdeckte die angezeigten kategorien in der linken Spalte.
- Die Textanzeigen am unteren Ende der Seite wurden von keinem der User beachtet.
Quelle: [www.usercentric.com]