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Im Jahr 2013 lag die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund (ab 15 Jahren) bei 2,4 Millionen, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag in einer Mitteilung bekannt gab. Das entspricht 35 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung.
Vier Fünftel davon kamen im Ausland zur Welt, während ein Fünftel in der Schweiz geboren wurde, jedoch mindestens ein im Ausland geborener Elternteil hat. 35 Prozent der Migranten hat einen Schweizer Pass.
Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist jünger und verlangsamt die Alterung der ständigen Wohnbevölkerung in der Schweiz, schreibt das Bundesamt für Statistik. Personen mit Migrationshintergrund waren 2013 durchschnittlich 44 Jahre und jene ohne Migrationshintergrund 49 Jahre alt.
Während 35 Prozent der gesamtschweizerischen Bevölkerung ab 15 Jahren einen Migrationshintergrund aufweisen, beläuft sich dieser Anteil in den Kantonen Genf und Basel-Stadt auf 61 bzw. 51 Prozent.
In den Kantonen Uri (14 Prozent), Appenzell Innerrhoden (16 Prozent) und Nidwalden (20 Prozent) ist der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund hingegen bedeutend geringer.
YouTube hatte ein Wahlvideo der Zürcher SVP zuvor als Hassrede qualifiziert und gesperrt. Nun reicht der eritreische Medienbund Strafanzeige ein.
Der Eritreische Medienbund Schweiz hat bei der Staatsanwaltschaft Zürich Strafanzeige gegen die SVP eingereicht. Dies wegen eines Wahlkampf-Videos.
Im auf Facebook und YouTube verbreiteten Video verwende die SVP eine Symbolik, die Angst und Hass schüre und zur Diskriminierung von Personen aus Eritrea aufrufe, sagt Sprecher Yonas Gebrehiwet zu watson. «Immer vor den Wahlen hetzt die SVP mit rassistischen Sprüchen und Videos. Wir wollen jetzt ein Zeichen setzen und zeigen: So geht es nicht.»
Das …