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Im Vorjahr hatte Abraham Kipyatich den Murtenlauf in einem neuen Streckenrekord (50:28 Minuten) noch gewinnen können. Gestern musste er sich jedoch von Bernard Kiplangat–wenn auch nur knapp–geschlagen geben. Kiplangat setzte sich im Tilleul in der Stadt Freiburg auf den letzten Metern des 17,17 Kilometer langen Gedenklaufs ab und holte den Sieg mit 51:59 Minuten. Dritter wurde der in Biel wohnhafte Marokkaner Mohammed Boulama. Kenianische Sieger beim Murtenlauf sind die Regel. Neunmal in den zehn letzten Jahren gewann ein kenianischer Läufer, wenn man die Disqualifikation des Jurassiers Stéphane Joly wegen Dopings berücksichtigt, der im Jahr 2011 vor Daniel Kiptum aus Kenia gesiegt hatte.
Die Äthiopierin Sutume Asefa verpasste im Feld der Frauen ihr Ziel, den bisherigen Rekord von Franziska Rochat-Moser (58:51) aus dem Jahr 1997 zu schlagen, bei ihrem Sieg um 33 Sekunden.
Als bester Freiburger Läufer klassierte sich im 14. Rang Adrian Jenny, der einen spannenden Zweikampf gegen Thomas Meszaros gewann. Schnellste Freiburgerin war Joanna Bourke-Martignoni, die als Neunte knapp vor Nicole Bürgisser (11.) in Freiburg einlief.
Mit 10 780 klassierten Läuferinnen und Läufern knackte der Murtenlauf zum dritten Mal in Serie die 10 000er-Marke. fs
Berichte Seiten 13 und 15