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Unsere heutige Zeit ist eher vom Yang Prinzip dominiert: Dauerndes Tun und der damit verbundene Stress stehen im Vordergrund, so als ob der Mensch ein "human doing", nicht ein "human being" wäre... Dieser Tendenz wirkt Yin Yoga entgegen, um dem Leben wieder mehr Balance zu verleihen.
Paul und Suzee Grilley sind die Begründer dieses Yogastils, obwohl sie sich eigentlich nicht als solche sehen, da Yin Yoga seit jeher existiert, und sie lediglich Elemente aus verschiedenen Traditionen zusammengeführt und ihnen eine gewisse Struktur gegeben haben.
Paul Grilley hat im Yin Yoga das Wissen der westlichen Anatomie über den menschlichen Körper (Prof. Garry Parker), mit den Prinzipien des Tao Yoga (Paulie Zink), der Chakrenlehre und der Weisheit der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM und deren Meridianlehre (Dr. Hiroshi Motoyama) vereint.
Daraus ist eine Yoga Praxis entstanden, die eine wunderbare Ergänzung zu unserem eher Yang betonten Lebensstil darstellt: Wird der Körper ruhig, beruhigt sich der Atem. Wir der Atem ruhig, beruhigt sich der Geist. Wird der Geist ruhig, entsteht eine Stille, in der Bewusstsein und Glück möglich wird.
Das Prinzip von Yin und Yang bestimmt in der chinesischen Philosophie und Medizin das Leben.
Ursprüngliche Wortbedeutung
Yang: Sonnenseite eines Berges
Yin: Schattenseite eines Berges
Chi: Lebensenerige (im Japanischen Ki, im indischen Yoga prana)
Meridiane: Leitbahnen, in denen das Chi fliesst. Es gibt 72 Meridiane, davon 14 Hauptmeridiane.
Wenn wir gesund sind, fliesst Chi in jeder Zelle unseres Körpers.