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Vier Aspekte bestimmen, ob ein Auftrag öffentlich ausgeschrieben werden muss und welche Verfahren zur Verfügung stehen:
- die Beschaffungsstelle
- der Beschaffungsgegenstand
- ob der geschätzte Auftragswert der Beschaffung den gesetzlich vorgegebenen Wert (Schwellenwert) erreicht.
- ob die Beschaffung unter eine Ausnahmeklausel fällt
Es gibt unterschiedliche Verfahren für Vergaben über, respektive unter dem Schwellenwert. Beschaffungen über dem Schwellenwert erfolgen im offenen oder selektiven, unter bestimmten Voraussetzungen und ausnahmsweise auch im freihändigen Verfahren. Unter dem Schwellenwert werden Einladungs- oder freihändige Verfahren durchgeführt.
Wird der Schwellenwert erreicht und der Beschaffungsgegenstand ist dem BöB unterstellt, so wird ein Verfahren mit Rechtsmittel durchgeführt.
Wird der Schwellenwert erreicht, aber der Beschaffungsgegenstand untersteht nicht dem BöB, wird ein Verfahren nach dem 3. Kapitel der VöB ohne Rechtsmittel durchgeführt.
Ein höherstufiges Verfahren kann immer angewendet werden.