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Die Stellungnahme wurde von Antonio Vitorino, Kommissar für Recht und Inneres, vorgetragen. Bezüglich Kernanlagen stellte er fest, dass diese bessere Sicherheitsmerkmale als andere Industriegebäude aufweisen, dass den Risiken bereits bei der Auslegung von Kernanlagen in grösserem Ausmass Rechnung getragen wurde und dass die physische Sicherung seit dem 11. September erhöht worden ist. Der Kommissar hob hervor, erhöhte Sicherungsmassnahmen seien Sache der Mitgliedstaaten und nicht der EU als Ganzes. Er fügte hinzu, die Euratom-Sicherungskontrollen seien gut umgesetzt worden und verhinderten die Verbreitung von Nuklearmaterial. Die anschliessenden Fragen der Parlamentarier widerspiegelten die im Parlament vorhandenen prooder antinuklearen Haltungen.
Quelle
M.S. nach Mitteilung des Foratom, 23. Oktober 2001