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Stan Wawrinka hat vor einigen Tagen angekündigt, nicht nach New York an die US Open zu reisen. Er befindet sich in prominenter Gesellschaft: Auch Titelverteidiger Rafael Nadal und diverse andere Top-Spieler werden in Flushing Meadows fehlen.
Am Rande eines Trainings mit dem Franzosen Pierre-Hugues Herbert begründete Wawrinka seinen Entscheid gegenüber diversen Medienvertretern.
Challenger-Turniere statt Grand-Slam-Tennis
«Unter diesen Voraussetzungen wollte ich nicht nach Amerika reisen», so der 35-jährige Lausanner. Das Jahr sei aufgrund der Corona-Pandemie für alle Spieler kompliziert. Doch besonders in seinem Alter gelte es, die Kräfte zu dosieren.
Er entschied sich schon vor einigen Wochen, sich auf die kurze, in den Herbst verschobene Sandplatz-Saison in Europa zu konzentrieren. Zu diesem Zweck wird er vom 17. bis 30. August zwei Challenger-Turniere in Prag spielen. Als Nummer 17 der Welt darf er das, als Top-10-Spieler hätte er es nicht gekonnt. Tennismüde ist der dreifache Grand-Slam-Sieger aber noch überhaupt nicht.
«Natürlich bin ich eher am Ende meiner Karriere, aber ich plane dennoch langfristig, mit einem Dreijahresplan.» Wawrinka gedenkt also auch 2022 noch auf ATP-Stufe mitzumischen.