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Bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts gehörte das Land dem König
von Sikkim, dann besetzten Invasoren aus Bhutan die Gegend bis sie 1780 von Gurkhas aus Nepal vertrieben wurden. Die britische East India Company, die Sikkim als Handelsroute nach Tibet und als Puffer zwischen Nepal und Bhutan betrachtete, sandte daraufhin britisches Militär, welches die Gurkhas zurückschlug. Das Gebiet pachteten die Briten anschliessend vom Maharadscha von Sikkim und nach der Unabhängigkeit Indiens wurde es in den Gliedstaat West Bengalen integriert.
Darjeeling ist synonym für aromatischen Tee. Jede der heute etwa
90 Plantagen produziert ihren Tee in "orthodoxer" Handarbeit.
Die Nähe Tibets lies eine Reihe buddhistischer Klöster entstehen. Schon der Name "Darjeeling" leitet sich ab vom Kloster des Donnerkeils "Dorje Ling", das einst hier stand. Das Yiga Choling Gompa, 1875 vom Lama Sherab Gyantso gegründed, ist das älteste.
Eine ganz besondere Attraktion und UNESCO-Weltkulturerbe ist die "Darjeeling Himalaya Eisenbahn", liebevoll Toy Train genannt. Von Siliguri schnauft und pustet die über 125 Jahre alte Schmalspurbahn fast 90km ohne ein einziges Tunnel 7 Stunden den steilen Berghängen entlang in Zig-Zag und über komplexe Loops auf 2100m. Die speziell konstruierten Dampflokomotiven sind heute noch im Dienst.
Franklin Prestage, 1878 Direktor der Eastern Bengal Railway und Initiant des Projektes, verkürzte damit die Reise von Kalkutta nach Darjeeling von 6 auf 2,5 Tage.
Die Erstbesteigung des Mt.Everest 1953 durch Edmund Hillary und dem Sherpa aus Darjeeling Tenzing Norgay war Anlass zur Gründung des Bergsteiger Instituts (mit interessantem Archiv, zu besichtigen). Tenzing ist hier begraben.