Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03282.jsonl.gz/681

- 20 Minuten nach der letzten Zigarette sinkt der erhöhte Herzschlag.
- 12 Stunden später erreicht das Kohlenmonoxid ein normales Niveau.
- 2 Wochen bis 3 Monate nach dem Rauchstopp beginnt das Herzinfarktrisiko zu sinken, die Lungenfunktionen erholen sich.
- 1 bis 9 Monate nach dem Stopp nehmen Raucherhusten und Atemnot ab.
- 1 Jahr nach dem Rauchstopp hat sich das Risiko einer Herz-Kreislauf-Krankheit halbiert.
- Nach 5 bis 15 Jahren ist das Risiko eines Hirnschlags auf das Niveau von nichtrauchenden Personen gesunken.
- Nach 10 Jahren ist das Risiko eines Todesfalls wegen Lungenkrebs nur noch halb so gross wie bei einem Raucher. Das Risiko eines Krebses von Mund, Rachen, Speiseröhre, Blase, Niere und Bauchspeicheldrüse geht zurück.
- Nach 15 Jahren ist das Risiko einer Herz-Kreislauf-Krankheit gleich hoch wie bei nichtrauchenden Personen.
Durch den ständigen Gewebereiz, vor allem durch die Teerprodukte im Tabakrauch, kann sich mit der Zeit ein Lungen- oder Bronchialkrebs entwickeln. Rund 80% der Lungenkrebsfälle ist auf den Tabakkonsum zurückzuführen. Auch die Wahrscheinlichkeit, an einer anderen Krebsart wie beispielsweise Mundhöhlen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen- oder Blasenkrebs zu erkranken, ist für Raucherinnen und Raucher um ein Mehrfaches grösser als für Nichtrauchende gleichen Alters. Das Risiko für andere Krankheiten, wie Bronchitis, Lungenemphysem oder Herzkreislauferkrankungen ist ebenfalls erhöht. Das Risiko an einer typischen Raucherkrankheit zu sterben, steigt, je jünger man damit anfängt, je mehr man raucht, je länger man raucht und je tiefer man inhaliert.
Die tabakbedingte Sterblichkeit lässt sich am schnellsten und effizientesten senken, wenn mehr Menschen das Rauchen aufgeben. Mit der Rauchstopplinie bietet die Krebsliga Besucherinnen und Besuchern eine Hilfe beim Ausstieg. Zudem engagiert sie sich gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz im Nationalen Rauchstopp-Programm und setzt sich für ein zufriedenstellendes Tabakproduktegesetz ein.