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KLÄRGASVERWERTUNG
Das anfallende Klärgas aus dem Faulprozess enthält ca. 62 Vol% Methangas. Im Rest der Gaszusammensetzung sind 37 Vol% Kohlendioxid und andere Gase enthalten. In dieser Gaszusammensetzung ist das Klärgas brennbar. Das Klärgas wird im Gasometer gespeichert. Vom Gasometer wird das Klärgas über einen Kiesfilter getrocknet und gelangt in die Aktivkohleaufbereitung. Die Behandlung mit Aktivkohle bewirkt, dass sich Siloxane, welche sich im Gas befinden, adsorbiert werden. Siloxane sind im Gas unerwünscht und verursachen Ablagerungen auf den Zylinderköpfen der Blockheizkraftwerke (BHKW). Das aufbereitete Klärgas wird in den BHKW verbrannt. Dabei entsteht Wärme und elektrische Energie. Die Wärme wird für die Schlammerwärmung verwendet, der produzierte Strom deckt zu fast 40% den eigenen Stromverbrauch ab.
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Betriebswasseranlage
EIGENE WASSERVERSORGUNG
Trinkwasser ist ein kostbares Gut und erfordert einen achtsamen sowie sparsamen Umgang in der technischen Anwendung. Auf der ARA fallen an verschiedenen Orten Reinigungsarbeiten an, welche viel Wasser benötigen. Von den eingesetzten Maschinen gibt es einige, welche nach dem Einsatz intern gespült werden müssen und viel Wasser verbrauchen. Betriebswasser wird aber auch zu Kühlzwecken im neuen Betriebsgebäude verwendet. Zu diesem Zweck wird eine eigene Betriebswasseranlage mit gereinigtem Abwasser betrieben. Das Wasser wird dem Spülwasserbehälter entnommen und ins Betriebswassernetz eingespeist. Das Betriebswassernetz wird mit einem Druck von ca. 9 bar betrieben.
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DRUCKLUFTVERSORGUNG
In der ARA werden viele Schieber und Klappen pneumatisch betrieben. Das setzt eine Versorgung mit Druckluft voraus. Druckluft kann auch zu Spülzwecken eingesetzt werden, beispielsweise bei den ionensensitiven Elektroden in der Nitrifikationszone. Zu diesem Zweck pressen Kompressoren die Luft in die Ausgleichsbehälter mit einem Druck von ca. 9 bar. In Pilotverteilschränken wird der Druck je nach Anwendung, auf 4 bis 5 bar reduziert.
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MIT ABWÄRME DAS NEUE BETRIEBSGEBÄUDE HEIZEN
Das neu erstellte Betriebsgebäude wird nur mit Abwärme beheizt. Die Biologiegebläse komprimieren die Luft in die Rohrleitungen, dabei entsteht Wärme. Diese Wärme erzeugt die nötige Vorlauftemperatur für den Heizkreislauf des Betriebsgebäudes.
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PHOTOVOLTAIKANLAGE
Die im März 2014 installierte Photovoltaikanlage benötigt eine Fläche von 177 m2 und beinhaltet 108 Module. Damit können jährlich ca. 14‘000 kWh Strom produziert werden, welcher dem EW Höfe verkauft wird.