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Den Begriff Tsunami hast du vielleicht in Zusammenhang mit den Ereignissen im März 2011 kennengelernt. Damals traf ein riesiger Tsunami, ausgelöst durch das stärkste je gemessene Beben in Japan, auf die japanische Küste und überschwemmte unter anderem das Gebiet des Atomkraftwerks Fukushima. Der Tsunami erreichte Küsten im gesamten Pazifischen Raum von Russland bis Kalifornien, von Chile bis Neuseeland.
Eine riesige Welle
Die meisten Tsunamis entstehen, wie auch der Tsunami von 2011, durch ein Erdbeben. Nicht jedes Seebeben löst aber einen Tsunami aus. Verschiedene Faktoren wie die Stärke des Bebens und die Tiefe, in der es sich ereignet, spielen eine Rolle. Ein Beben muss nahe der Meeresbodenoberfläche stattfinden und der Meeresboden muss dabei plötzlich nach oben verschoben werden. Dadurch werden auch die Wassermassen schnell verschoben. Es entsteht eine Welle, welche die gesamten Wassermassen vom Meeresboden bis zur Oberfläche in Bewegung setzt und sich in alle Richtungen ausbreitet (so wie die Wellen, wenn du einen Stein ins Wasser fallen lässt).