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In einem Artikel eines amerikanischen Fotografen, mit Tipps zur Naturfotografie, empfahl dieser, immer nur mit einer Kamera und einem Objektiv auf Fotopirsch zu gehen!? Dabei gehe er immer davon aus, dass er etwas Bestimmtes fotografieren wolle; z.B. Kakteen in der Wüste Arizonas. Warum denn nur mit einem Objektiv? Seine Meinung: Erstens würden viele Fotografen unnötig Gewicht mit sich rumschleppen, zweitens würde die Wahl des Objektives und der Objektivwechsel vom Wesentlichen, dem Fotografieren ablenken und drittens verhindere das kreative Experimente, z.B. mit einem Makroobjektiv Vögel im Flug zu fotografieren.
Mich haben seine Argumente überzeugt. Die drei Aufnahmen der beiden Schwärmer, dem Taubenschwänzchen und dem Linienschwärmer, sind mit einer Canon r5C und dem Canon EF 400 mm 2.8 IS USM III Objektiv mit montiertem 2-fach Konverter entstanden, also mit einer Brennweite von 800 mm oder einer 16-fachen Vergrösserung. Eigentlich schon bereit um allfällig auftauchende Bienenfresser im Flug zu fotografieren. Sollte mich jemand in Turtmann dabei beobachtet haben, wie ich mit meiner getarnten Tüte auf einen Blumentopf zielte, hat sich der/die Beobachtende sicher gefragt, was denn mit dem Typen da los wäre.. :-)