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Mit der Beschaffung des De Havilland D.H. 100 Vampire begann bei der Flugwaffe das Jet-Zeit- alter und die Schweiz fand Anschluss an den internationalen Standard. Die Erprobung dieses Flugzeugtyps erfolgte im Jahr 1946 mit dem Typ Mk.I. Die Auslieferung an die Truppe begann ab 1949 mit dem Typ Mk.VI in einer Auflage von 75 Einheiten mit den Immatrikulationen J-1005 bis J-1079 und erstreckte sich über gut 2 Jahre. Weitere 100 Exemplare mit den Nummern J-1101 bis J-1200 wurden ab 1951 in Emmen als Lizenzbau von De Havilland produziert. Die Ablieferung der Maschinen aus der ersten Tranche erfolgte in Form eines Über- flugs von Hatfield (GB) dem Hauptsitz der De Havilland Aircraft Company nach Emmen. Der damalige Chefpilot im Flugzeugwerk war John Cunningham. Im zweiten Weltkrieg ein absolutes Ass unter den Jagdfliegern der Royal Air Force. So führte er mit Abstand die Rang- liste der britischen Piloten bezüglich Abschüsse von feindlichen Flugzeugen an. Ein Mann mit heldenhaftem Mut und Einfallsreichtum. Letzterer diente ihm auch beim Auftrag, im Februar 1950 die Vampire mit der Kennung J-1048 in die Schweiz zu überführen. Beseelt von der Aussicht, ein paar Tage in der Schweiz, genau- er in St. Moritz zu verbringen, schmiedete er den Plan seine Ski doch gleich mit auf die Reise zu nehmen. Doch wie kriegt man ein paar Ski in das Cockpit eines Kampfjets? Gar nicht. In typisch englischer Manier band er die Ski jeweils an einem der beiden Heckausleger fest und liess den Schriftzug «Operation Snowball» auf der Turbinenhaube anbringen. Auf diese Weise entstand eine der skurrilsten Geschichten in der über 100-jährigen Geschichte der Schweizer Luftwaffe.
Die J-1048 blieb fast 2 Dekaden im Einsatz und wurde erst 1969 liquidiert.Mit der Vampire wurde das erste Strahlflugzeug der Flugwaffe beschafft. Im Sommer 1946 besichtigte die Beschaffungskommission in England die DH-100 Mk.1. Um die Erprobung vornehmen zu können wurden drei Maschinen bestellt. Nach dem Absturz der ersten Maschine (J-1001) wurde ein vierte bestellt.1. SerieDie erfolgreiche Erprobung führte zu einer Bestellung von 75 Maschinen des verbesserten Typs DH-100 Mk. 6.2. Serie Noch 1951 wurde beschlossen weitere 100 Vampire zu Beschaffen. Mit Ausnahme der Triebwerke wurden die Maschinen in Emmen von der F&W in Lizenz gefertigt. Die Triebwerke des verbesserten Typs Goblin 35 wurden mit den drei Ju-52 Transportflugzeugen von England in die Schweiz geflogen.3. Serie1960 wurden aus Ersatzteilen drei weitere Maschinen als Ersatz für die Verluste gebaut. Umbauten1960 wurden auch alle verbliebenen Maschinen mit Schleudersitzen und neuen Kabinendächern ausgerüstet. 60 Einheiten wurden mit einer Blindflugausrüstung versehen.1970 wurden 12 Vampire zu Zieldarstellern umgebaut und mit einer neuen UHF Anlage im verlängerten Bug versehen. Diese Maschinen erhielten einen auffälligen orange-schwarzen AnstrichDie Vampire wurden in Staffeln ausser Dienst genommen 1969 aus den Frontstaffeln und später 1974 und die letzten 1991 aus den Hilfseinheiten.HistoryMit der Einführung der Vampire musste auch ein geeignetes Schulflugzeug mit Bugrad und Strahltriebwerk beschafft werden. Die Wahl fiel auf die Vampire T Mk-11.1. Serie1953 wurden drei Maschinen in Emmen von der F&W in Zusammenarbeit mit De Havilland gefertigt. 1960 wurden die drei Maschinen mit Schleudersitzen und verändertem Kabinendach ausgerüstet.2. Serie1956 wurde eine Serie von sieben Maschinen des verbesserten Typs T Mk.55 mit Schleudersitzen und verändertem Kabinendach bestellt und von der F&W in Emmen gefertigt.3. Serie1958 wurde um der wachsenden Bedarf der Flugwaffe abzudecken eine weitere Serie von 20 Maschinen in Emmen gebaut.4. Serie1967 konnte die Flugwaffe aus den Beständen der RAF 9 Maschinen übernehmen. Nach einer Grundüberholung in Altenrein dienten diese Vampire Trainer noch bis 1991 der FlugwaffeWespeWährend der Fertigung der Venom benötigte die F&W Emmen einen Erprobungsträger und verwendete dazu eine DH-115 NF Mk.10 Vampire. Die Maschinen erhielt die Kennung J-1301 und nach den Übernahme in die Flugwaffe einen auffälligen Wespen-Anstrich. Die Maschine wurde 1961 liquidiert da sie über keinen Schleudersitz verfügte
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