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Als Bauunternehmer zu lokalem Ruhm
Im New Yorker Stadtteil Queens geboren, wollte Donald Trump schon in der frühen Jugendzeit das Immobiliengeschäft seines Vaters übernehmen. Ende der 60er und 70er Jahre stieg er ein und begann, im großen Stil günstige Bauflächen zu übernehmen, vor allem im damals am Boden liegenden Stadtteil Manhattan. Statt Bescheidenheit wurden Luxus und Übermut zu den Kennzeichen des Mannes mit den blonden Haaren. Wolkenkratzer wie der Trump Tower ragten schon bald in den Himmel und auf den Eingängen prangte der Nachname Trump in goldenen Lettern. Neben Reichtum war dem späteren US-Präsidenten vor allem die Bekanntheit in der High Society ein wichtiges Anliegen.
Große Gebäude, Reality TV und Protz als Eigenwerbung
Müsste man Donald Trump beschreiben, fallen einem sogleich mehrere Dinge ein. Zum einen die maßlose Selbstüberschätzung, zum anderen der Protz, welchen es sonst wohl nur in der Zeit des Adels gab. Fast alles, was der Milliardär besitzt, ist in goldener Farbe gehalten und auch bei seiner Show im amerikanischen Fernsehen sparte der Mann nicht mit Superlativen. Obwohl er mittlerweile eine staatstragende Funktion besitzt, verzichtet Trump nicht auf Luxus. Ihm wird nachgesagt, das Weiße Haus als Drecksloch mit mangelndem Luxus bezeichnet zu haben. Auch die ständigen Golf-Ausflüge sorgen immer wieder für Diskussionen in der Öffentlichkeit. Wasser predigen und Wein saufen, das bleibt die Devise Trumps.
In weniger als zwei Jahren von der Witzfigur zum Präsidenten
Von der Bekanntgabe seiner Kandidatur bis zur Wahl des Präsidenten vergingen keine eineinhalb Jahre, dann hieß es bereits, Donald Trump ist der Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte. In einer beispiellosen Wahlnacht konnte sich der völlige Außenseiter gegen die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton durchsetzen. Er gewann Staaten, von denen Experten nie gedacht hätten, dass diese je an einen republikanischen Kandidaten gehen könnten. Für die Gegner Trumps war die Wahl in vielerlei Hinsicht ein Schock: Sie werfen dem Bauunternehmer vor, gegen die Menschenwürde zu verstoßen und vor allem sexistisch zu sein. Aussagen Trumps scheinen diesen Vorwurf zu untermauern. Seine Wähler blieben Trump dennoch treu, denn er sprach diejenigen an, die von der Politik lange Zeit vernachlässigt wurden.
Chaos als Strategie
Kernpunkt der aktuellen Strategie im Weißen Haus scheint das Chaos zu sein. Trump ändert seine Meinung im Minutentakt und verkündet immer wieder Dinge, die für Verwirrung sorgen. Zugleich verfolgt er in vielen Bereichen eine recht konservative Agenda und scheint seinen Verbündeten bei den Republikanern damit näher zu kommen.
Erfolge und gebrochene Versprechen aus dem Wahlkampf
Nach gut eineinhalb Jahren seiner Präsidentschaft konnte Donald Trump einige Dinge umsetzen, viele aber auch noch nicht. Beispielsweise ist die Finanzierung seiner geforderten Grenzmauer noch immer nicht sichergestellt. Überhaupt liegt im Bereich der Einwanderung noch vieles im Argen. Konkrete Schritte gab es kaum. Außenpolitisch gelang die Annäherung an Russland nicht wirklich.