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Die Wahlsysteme von zahlreichen US-Bundesstaaten sind nach Angaben des Ministeriums für Innere Sicherheit in Washington von Hackern sondiert worden. «Das könnte ein vorbereitender Schritt für Angriffsversuche sein», erklärte Minister Jeh Johnson am Samstag.
«Wir haben in einigen Fällen festgestellt, dass feindlich gesinnte Akteure Zugang zu wahlrelevanten Systemen gewonnen haben. Gegenwärtig ist uns allerdings keine Manipulation von Daten bekannt», sagte Johnson. Er rief die zuständigen Behörden auf, sich Unterstützung von seinem Ministerium einzuholen. Bislang hätten dies 21 der 50 Bundesstaaten getan.
Die Präsidenten- und Kongresswahl am 8. November wird von den einzelnen Bundesstaaten organisiert. Oft werden veraltete elektronische Wahlmaschinen eingesetzt.
In den US-Geheimdiensten wächst die Sorge, dass von Russland unterstützte Hacker versuchen könnten, die Abstimmung zu beeinflussen. US-Behörden und Sicherheitsexperten machen Angreifer aus Russland für einen Angriff auf Computersysteme der Demokratischen Partei verantwortlich. Die Regierung in Moskau hat die Vorwürfe zurückgewiesen. (sda/reu)
Die Whistleblowerin Chelsea Manning soll im Mai freikommen. US-Präsident Barack Obama hat Mannings 35-jährige Haftstrafe verkürzt. Die ehemalige Wikileaks-Informantin solle das Gefängnis am 17. Mai 2017 verlassen dürfen, teilte das Weisse Haus am Dienstag mit.
Chelsea Manning hatte als Soldat Bradley Manning im Irak gedient und der Enthüllungsplattform Wikileaks Hunderttausende geheime Militärdokumente zugespielt. Die daraufhin verhängte 35-jährige Haftstrafe wegen Spionage und Verrats trat …