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Der Co-Pilot des abgestürzten Germanwings-Fliegers hat einem Medienbericht zufolge bereits auf dem Hinflug nach Barcelona einen minutenlangen «flugtechnisch unbegründeten Sinkflug» ausgelöst.
Dies habe die Auswertung des Flugdatenschreibers ergeben, berichtete die «Bild»-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) unter Berufung auf das Umfeld der französischen Flugsicherheitsbehörde Bea. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Co-Pilot den Absturz auf dem Hinflug nicht nur proben, sondern sogar verwirklichen wollte.
Bericht kommt am Mittwoch
Eine Sprecherin der Untersuchungsbehörde bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass am Mittwochmittag ein Zwischenbericht zum Absturz im Internet veröffentlicht werden soll. Zu den Inhalten des Berichts wollte sie sich vorab nicht äussern.
Der 27-jährige Co-Pilot wird verdächtigt, die Maschine am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf absichtlich in den französischen Alpen zum Absturz gebracht haben. Alle 150 Menschen an Bord starben. Darunter waren 72 Deutsche und 51 Spanier. Der Co-Pilot litt in den vergangenen Jahren an Depressionen. Die deutschen Ermittler fanden Hinweise auf Selbstmordpläne
(sda/ise/ama)