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- Ausläufer des Zyklons «Debbie» sorgen im Süden der tropischen Ferienregion Queensland für eine neue Katastrophe.
- Überschwemmungen in bisher nie gesehenem Ausmass, ganze Dörfer und Städte sind überflutet.
- «Debbie» hatte zu Wochenbeginn im ostaustralischen Bundesstaat Queensland massive Zerstörungen angerichtet.
Heftige Regenfälle: Ein Fluss, wo eigentlich die Hauptstrasse sein sollte: Mit solchen Situationen sehen sich derzeit die Bewohner mehrerer Städte und Dörfer im Osten Australiens konfrontiert. Bis zu eineinhalb Meter tief steht etwa das Zentrum der Stadt Lismore unter Wasser; Hunderte von Häusern und Geschäften sind überflutet.
Genaue Schadensbilanz unklar: Zu Beginn dieser Woche hatte Zyklon «Debbie» in den Feriengebieten im tropischen Queensland Schäden in Milliardenhöhe angerichtet. Zehntausende Menschen wurden evakuiert. An den Aufräumarbeiten sind mehr als tausend Retter beteiligt. Historisch starke Regenfälle, eine Folge des schweren Wirbelsturms, haben auch weiter südlich der von «Debbie» verwüsteten Region für massive Überschwemmungen gesorgt.
Gefährliche Spiele: Trotz Warnungen der Polizei, nicht in die überfluteten Gebiete zu gehen, zeigt das Fernsehen immer wieder Bilder von Menschen, die in den reissenden Fluten schwimmen, ja sogar surfen. Viele Katastrophenhelfer sind damit beschäftigt, die Fahrlässigen zu retten. Der erste Tote sei nur eine Frage der Zeit, schilderte heute etwa ein sichtlich frustrierter Kommandant.
Sorge um das Riff: Nach dem Zyklon sorgen sich Wissenschaftler um den Zustand des Great Barrier Reefs. Durch die Erwärmung des Ozeans leidet der Nordteil des berühmten Riffs seit zwei Jahren unter einer dramatischen Korallenbleiche, nun könnte der Sturm auch Schäden am bislang weitgehend verschonten südlichen Teil verursacht haben. «Möglicherweise hat er in einem Bereich von rund hundert Kilometern eine ganze Menge Schaden angerichtet», sagte der Meeresbiologe James Kerry.