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US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Worten vor, sich in diesem Jahr intensiv in die Kongresswahl einzuschalten. "Ich werde wahrscheinlich drei bis vier Tage pro Woche damit verbringen, Leuten zu helfen, weil wir mehr Republikaner brauchen", sagte Trump.
"Um die wirkliche Agenda durchzubringen, brauchen wir mehr Republikaner", sagte der US-Präsident am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.
Zur Wahl stehen im November 34 der 100 Senatssitze und alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus. Die oppositionellen Demokraten müssen zwei Mandate im Senat und 24 im Repräsentantenhaus erobern, um den Republikanern die Mehrheit in den Parlamentskammern abzunehmen. Sie hoffen darauf, aus den niedrigen Umfragewerten Trumps Kapital schlagen zu können. Die Kongresswahl gilt daher auch als Bewährungsprobe für Trump. Die nächste Präsidentenwahl steht 2020 an.
Trump kündigte an, im Wahlkampf vor allem die mit Hilfe der Republikaner verabschiedete Steuerreform in die Waagschale zu werfen. Das werde bestimmt gut ankommen. Ausserdem werde er auf die Rekordjagd an der Wall Street verweisen. Hätten die Demokraten die letzte Wahl gewonnen, "wäre der Aktienmarkt von dort, wo er war, 50 Prozent nach unten gegangen".