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Ein 36-jähriger Italiener, der 2016 und 2017 im Raum Luzern vier Tankstellenshops überfallen hat, wird für sechs Jahre des Landes verwiesen.
Gefasst wurde der Italiener 2017 nach einem Überfall (zentralplus berichtete). Betroffen waren zweimal eine Tankstelle an der Thorenbergstrasse Luzern und einmal eine Tankstelle an der Seetalstrasse in Emmen. Das Kriminalgericht verurteilte den seit Geburt in der Schweiz Lebenden zu sechs Jahren Landesverweis, zudem zu einer Freiheitsstrafe von 40 Monaten. Die Anklage hatte vier Jahre Haft und zwölf Jahre Landesverweis gefordert. Die Verteidigung sah einen Härtefall und beantragte 30 Monate teilbedingt.
Laut der «Luzerner Zeitung» erbeutete der 36-Jährige bei seinen Überfällen in Emmen und Luzern rund 21’000 Franken. Die Taten verübte der gelernte Sanitär maskiert und mit einer Luftdruck-Pistole. Drei Überfälle verübte er alleine, ein Mal begleitete ihn ein Mittäter. Es seien «Kurzschlusshandlungen» unter Drogen und Alkohol gewesen, um die Miete zu zahlen. Er habe keinerlei Bezug zu Italien. Das Urteil im Dispositiv ist noch nicht rechtskräftig.
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