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Der Herbst ist eine gute Zeit für Schlaf, dennoch gibt ein paar Tipps, um einige häufige Fallstricke zu vermeiden, wenn du einen wirklich erholsamen Schlaf geniessen möchtest.
1. Umarme die Dunkelheit, feiere das Licht
Im Herbst wird es früher dunkel, was vorteilhaft zum Einschlafen sein kann. Wir haben jedoch auch tagsüber weniger Licht, was dazu führen kann, dass unser Schlaf-Wach-Zyklus aus dem Rhythmus gerät. Wir können dies ausschalten, indem wir versuchen, tagsüber so viel Sonne wie möglich zu bekommen, die Vorhänge direkt am Morgen zu öffnen und das Licht willkommen zu heissen.
Versuche tagsüber draussen einen Spaziergang zu machen, das hat den zusätzlichen Bonus deinen Körper bei der Vitamin D-Produktion zu helfen. Vitamin D unterstützt unsere Gesundheit und unser Immunsystem und hilft dabei, uns den ganzen Tag voller Energie zu fühlen.
2. Zurück zur Arbeit, nicht zurück zum Stress
Da die Ferienzeit vorbei ist und wir wieder arbeiten, besteht das Risiko, dass unser Stresslevel steigt, was das Schlafen erschweren kann. Studien zeigen, dass es eine klare Korrelation zwischen Stress am Arbeitsplatz und Schlafstörungen gibt und dies ein verstärkender Zyklus ist. Je müder wir sind, desto gestresster werden wir. Wenn wir nicht genug geschlafen haben, neigen wir dazu, uns schwieriger zu konzentrieren und wir sind reizbarer und haben weniger Geduld. Etwas, das sowohl unser Arbeitsleben als auch unser Familienleben negativ beeinflussen kann.
Wir können den Stress-Schlaf-Zyklus jedoch durch wirkliche Priorisierung einer guten Nachtruhe schlagen. Mache dein Schlafzimmer zu einer Oase der Ruhe und stelle sicher, dass du dein Laptop, Handy und deine Sorgen vor der Schlafzimmertüre lässt. Vermeide arbeiten direkt vor dem Schlafengehen und versuche deinen Kopf frei zu machen.
Wenn nötig, erstelle eine To-do-Liste vor dem Schlafengehen. Notiere dir, woran du denkst und lege es für Morgen beiseite. Indem wir Stift und Papier am Bett bereitlegen, können wir neue Aufgaben aufschreiben, an die wir während der Nacht denken, damit wir unser Gehirn nicht aktivieren müssen, um uns an diese Aufgaben zu erinnern.
Wenn der Stress dich noch wach hält, versuche progressive Muskelentspannung. Arbeite durch deinen Körper, von der Zehenspitze bis zum Kopf, spanne jeden deiner Muskeln so fest wie möglich an und entspanne ihn dann vollständig.
3. Esse deinen Weg zu einem besseren Schlaf mit Hilfe von beruhigender Nahrung.
Während unser Klima kälter wird, haben wir weniger frisches Gemüse zur Auswahl und wir können in Versuchung geraten, schwerere Lebensmittel zu essen. Für einen hochwertigen Schlaf sollten wir unserem Stoffwechsel jedoch nachts eine Pause gönnen. Wir können dies tun, indem wir Lebensmittel vermeiden, die schwer verdaulich sind, wie zum Beispiel fettreiche Lebensmittel oder Proteine, wie frittierte Lebensmittel und rotes Fleisch. Bewahre diese Art Leckereien für das Mittagessen statt dem Abendessen.
Wir können Lebensmittel auch als natürliche Schlaftablette einsetzen. Es gibt einige Lebensmittel, die Melatonin, ein schlafregulierendes Hormon, enthalten oder die Freisetzung davon fördern. Derartige beruhigende Nahrung umfasst zum Beispiel Oliven, Tomaten, Walnüsse und Milch.
Für viele ist der Herbst auch die Truthhahn-Saison, welcher ebenso ein grossartiges beruhigendes Nahrungsmittel ist. Truthhahn enthält Tryptophan, eine essentielle Aminosäure, die als natürlicher Stimmungsregler fungiert und der Vorläufer von Melatonin ist.
4. Erstelle deinen eigenen gemütlichen Kokon
Der Herbst ist eine tolle Zeit, um ein neues Bettritual zu beginnen, kreiere deinen eigenen gemütlichen Kokon und entspanne dich vor dem Schlafengehen. Ein warmes Bad oder Dusche zum Beispiel helfen dabei uns glücklicher zu fühlen und unterstützt unseren Schlaf.
Warmes Wasser stimuliert die Freisetzung des Hormons Oxytocin, wodurch wir uns ruhiger und entspannter fühlen. Es hilft auch unserem Schlaf, da unsere Körpertemperatur zuerst steigt, um dann schnell zu fallen, was uns müde macht.
Wir könnten auch einige Kerzen anzünden, Duftkerzen mit Lavendel beispielsweise, können dabei helfen, eine beruhigende Schlafumgebung zu schaffen, und koffeinfreien Tee wie zum Beispiel Kamillentee, wirkt ebenfalls beruhigend.
5. Halte die optimale Schlaftemperatur
Je kühler die Nächte sind desto idealer für unseren Schlaf. Die kältere Aussentemperatur bedeutet jedoch, dass die meisten von uns die Heizung aufdrehen. Auch wenn das für gemütliche Tage sorgt, kann es sich negativ auf unseren Schlaf auswirken, wenn unsere Schlafzimmer zu warm sind.
Studien haben gezeigt, dass unsere Häuser heutzutage, Dank Zentralheizung und Isolierung, bis zu 5°C wärmer sind als vor 40 Jahren. Dies kann jedoch zu Überhitzung während der Nacht-und Nachtschweiss führen.
Wir sollten die optimale Schlaftemperatur anstreben, indem wir die Temperatur in unseren Schlafzimmern niedrig halten, idealerweise unter 18°C. Das Einatmen kalter Luft hilft, unsere Kerntemperatur zu senken und niedrig zu halten, was für einen guten Schlaf entscheidend ist. Es soll uns nicht so kalt werden, dass wir zittern, aber so dass die richtige Schlafbekleidung und Bettwäsche wichtig ist, die ideale Schlaftemperatur zu halten.
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