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Wahlverwandtschaften
Nach dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe
Premiere im Schauspielhaus Zürich!
Das Ehepaar Eduard und Charlotte, beide in zweiter Ehe miteinander verheiratet, lädt zwei Gäste ein. Der rational handelnde Hauptmann soll dem impulsiven, schnell gelangweilten Eduard Gesellschaft leisten. Und die tatkräftige Charlotte lädt sich ihre Ziehtochter, die junge Ottilie, ein. Doch Eduard verliebt sich hemmungslos in Ottilie und der Hauptmann und Charlotte kommen sich ebenfalls gefährlich nah.
In einer letzten Liebesnacht von Charlotte und Eduard entsteht ein Kind, aber der Betrug ist nicht mehr zu deckeln. Ein Arrangement wird gesucht. Es kommt zur tödlichen Katastrophe; nur eines der Paare überlebt.
In seinem Roman „Die Wahlverwandtschaften“ wendet Goethe ein chemisches Experiment seiner Zeit auf menschliche Beziehungen an: Was geschieht, wenn bestimmte Stoffe eine so starke Affinität zueinander aufweisen, dass sie eine neue Verbindung eingehen müssen?
Mit diesem Text wirft der Künstler und Lebensforscher Goethe einen radikal modernen Blick auf den Menschen, seinen Umgang mit sich selbst und mit der Natur. Die Regisseurin Felicitas Brucker stellt sich mit dieser Premiere dem Zürcher Publikum vor.
Quelle: Schauspielhaus Zürich