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Dabei geht es unter anderem darum, ob sich die Institute an der Seite eines Investment-Fonds von BlackRock an der Krisenbank beteiligen. Zunächst war von Gesprächen am Donnerstag die Rede.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte das Institut mit Sitz in Genua zu Jahresbeginn unter Zwangsverwaltung gestellt. Zuvor war eine geplante Kapitalerhöhung am Widerstand der Familie Malacalza, des Grossaktionärs der Bank, gescheitert. Nun wird ein Käufer gesucht. Italienische Geldhäuser waren Carige bereits im November zur Seite gesprungen. Sie erwarben eine 320 Millionen Euro schwere Hybridanleihe, mit der die Bank ihr Kapital stärken wollte. Eine Umwandlung in Eigenkapital würde den Rettungsplan unterstützen.
Eine solche Umwandlung sei nun "sehr wahrscheinlich", sagte Maccarone. Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen. Die Gespräche mit BlackRock würden weitergehen. Der BlackRock-Fonds war zuletzt der einzige Kaufinteressent, der nach wie vor eine Offerte für Carige erwägt. Auch die Familie Malacalza, die 27,6 Prozent an Carige hält, könnte sich möglicherweise beteiligen, hatten zuvor die Insider gesagt.
Damit würde die Familie, die ursprünglich im Stahlgeschäft reich geworden war, zumindest in einem gewissen Umfang ihre Beteiligung sichern. Laut den mit der Situation vertrauten Personen gab es Kontakte zwischen ihr und Vertretern von BlackRock.
(AWP)