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|Signatur||F 5045-Da-121|
|Bestand||F_5045 Partei der Arbeit (PdA)|
|Bestandesbeschrieb|
Auch: Parti Suisse du Travail (PST) - Parti Ouvrier et Populaire (POP). — Der Bildbestand der Partei der Arbeit PdA besteht hauptsächlich aus propagandistischen genutzten Objekten wie Abziehbildern, Pins und Flyern. Interessant sind auch die grosse Zahl an Mitbringseln, die den Weg aus sozialistischen Staaten in die Schweiz fanden: eine digitale Armbanduhr aus der Sowjetunion aus den späten 1970er-Jahren, ein Anhänger der FMLN aus El Salvador, Wimpel von Sportanlässen aus der DDR. Bescheiden ist hingegen die Zahl der überlieferten Fotos. Es handelt sich meistens um Dokumentationen von politischen Aktivitäten aus der Zeit zwischen 1970 und 1990 oder um Geschenke aus dem Ausland. Ergänzt wird der Bestand durch eine reichhaltige Sammlung von Plakaten und Transparenten.
Der Bildbestand der Partei der Arbeit PdA besteht hauptsächlich aus propagandistischen genutzten Objekten wie Abziehbildern, Pins und Flyern. Interessant sind auch die grosse Zahl an Mitbringseln, die den Weg aus sozialistischen Staaten in… — mehr...
|Serientitel|
|Copyright||Schweizerisches Sozialarchiv|
|Schlagwörter|
|Geopolitik|
|Periode|
|Objektträger|
|Detailinformation||Text der beiliegenden Broschüre: |
Pionierrepublik "Wilhelm Pieck"
Etwa 50 km nördlich von Berlin liegt am Ufer des Werbellinsees mitten in der Schorfweide die Pionierrepublik "Wilhelm Pieck". Sie wurde auf Beschluss der Volkskammer der DDR in den Jahren 1951-1955 nach dem vorbild des Allunionslagers der Pionierorganisation "W. I. Lenin", Artek auf der Krim, erbaut.
Am 16. Juli 1952 wurde die Pionierrepublik vom Präsidenten des ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern-Staates, Genossen Wilhelm Pieck, feierlich eröffnet. Er verlieh der Kinderrepublik das Recht, seinen Namen zu tragen. Ihm zu Ehren wurde am 1. Juni 1981 feierlich das Wilhelm-Pieck-Denkmal eingeweiht. Hier versprachen Pioniere aus allen Bezirken der DDR, sich immer für die Sache Ernst Thälmanns und Wilhelm Piecks, für Frieden und Sozialismus einzusetzen.
Auf einer Fläche von mehr als drei Quadratkilometern stehen den Pionieren helle, freundliche Wohnhäuser, Spiel- und Sportanlagen, ein Kino, eine Freilichtbühne, ein Haus der Pioniere und viele andere Anlagen und Einrichtungen zur Verfügung. In der Schule befinden sich modern eingerichtete Fachkabinette.
In jedem Schuljahr weilen Pionierräte aus allen Bezirken der DDR in der Pionierrepublik. Sie gestalten mit Hilfe der Pionierleiter und Lehrer, betreut von Mitarbeitern in den technischen Bereichen, auf der grundlage des Pionierauftrages ein vielseitiges und interessantes Pionierleben. Dabei erhalten sie Kenntnisse und Anregungen zur Ausübung ihrer Funktion in den Heimatfreundschaften.
In den Sommerferien treffen sich in der Pionierepublik "Wilhelm Pieck" Kinder aus vielen Ländern Europas, Asien, Afrikas und Amerikas im Internationalen Sommerlager. Ohne viel Worte verstehen sie sich und werden gute Freunde. Der gedanke des Friedens, der Völkerfreundschaft und der antiimperialistischen Solidarität vereint sie bei Sport, Tanz und fröhlichem Spiel.
Für ihre Leistungen bei der kommunistischen Erziehung der jungen Generation unseres Landes wurden der Pionierepublik "Wilhelm pieck" der Vaterländische Verdienstorden in Gold, der Stern der Völkerfreundschaft in Gold und hohe Auszeichnung des Jugendverbandes verliehen
|Archivbezug||Partei der Arbeit des Kantons Zürich PdAZ|
|weiterer Archivbezug||Partei der Arbeit der Schweiz PdAS, Parti suisse du Travail PST, Partito svizzero del lavoro PSL|