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QuickTime ist eine Software-Architektur von Apple für Multimediaanwendungen. Ursprünglich stand sie für die Betriebssysteme MacOS und Windows zur Verfügung, die Entwicklung wurde 2016 jedoch für letzteres eingestellt.
Die Architektur besteht aus drei Kernelementen: dem Framework, also dem Programmiergerüst, der API, also der Programmierschnittstelle und aus dem Dateiformat. Bekannt ist QuickTime vor allem für seine auf dieser Architektur aufbauenden Basisanwendungen, wie beispielsweise QuickTime Player, QuickTime Broadcaster und QuickTime Streaming Server.
Umgangssprachlich wird QuickTime oft und fälschlicherweise mit dem QuickTime Player gleichgesetzt. Die Software-Architektur ist über den Player hinaus jedoch in viele weitere Applikationen integriert, die vor allem mit Video- und Audiodaten arbeiten, wie Adobe Premiere, iTunes, Final Cut Pro und AVID Media Composer.
Das Besondere der QuickTime Architektur besteht darin, dass hier ein Produktionsprozess von Anfang bis Ende auf nur einer Medienplattform abgewickelt werden kann – vom Capturing und Import über die Synchronisation, die Kompression und den Export bis hin zur Wiedergabe. Zudem verfügt QuickTime über Streaming- und Komprimierungseigenschaften, mit Hilfe derer sich Video- und Audiodateien gut in Webseiten einbinden lassen. Ob AVI, FLC, Flash, MIDI oder MP3 – QuickTime kann unzählige Mediendateien verarbeiten und ist über das Plugin-System auch um diverse Medienarten erweiterbar.
In der Kamerawelt ist QuickTime vor allem durch sein Containerformat mov. bekannt und wird für den Austausch von Mediendaten wie Video, Untertitel, Audio, Kapitelmarken, Timecodes etc. genutzt. In diesem Format werden mehrere Spuren unabhängig voneinander gespeichert, sodass Sound, Bild und Bildqualität einzeln verändert werden können. Dabei sind alle Spuren mit einzelnen Codecs versehen, die jeweils installiert sein müssen, um die Datei abspielen zu können.