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Mit einer Zeit im Bereich seines Schweizer Rekords (1:00,61) hätte Käser den 5. Rang erreichen können.
Gold über 100 m Brust ging in 58,36 erwartungsgemäss an Titelverteidiger Adam Peaty. Der Brite ist auf dieser Strecke auch Weltrekordhalter (in 57,92) und Weltmeister. Zudem sicherte sich am Dienstag die Ungarin Katinka Hosszu über 200 m Rücken ihre zweite Goldmedaille in London.
Die weiteren Titel am zweiten Finalabend gingen an den Franzosen Camille Lacourt (100 m Rücken), den Ukrainer Andrei Goworow (50 m Delfin) und die Schwedin Sarah Sjöström (50 m Delfin). In der Mixed-Staffel über 4×100 m Lagen setzte sich Gastgeber Grossbritannien durch.
Über 100 m Crawl schied Maria Ugolkova im Halbfinal als Elfte aus. In 55,10 blieb die 26-Jährige nur um drei Hundertstel über ihrem eigenen Schweizer Rekord, den sie erst am Montag aufgestellt hatte. Für den Vorstoss in den Final der besten acht hätte Ugolkova eine Zeit von 54,77 benötigt.
Der wie Käser bereits für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro selektionierte Jérémy Desplanches schied hingegen über 200 m Lagen bereits in den Vorläufen aus. Im letzten Sommer an den Weltmeisterschaften im russischen Kasan war der 21-jährige Genfer auf seiner Spezialdistanz zweimal unter der Zwei-Minuten-Grenze geblieben.
An den kontinentalen Titelkämpfen im Londoner Aquatics Centre schlug er jedoch erst in 2:02,43 an. Damit verpasste Desplanches seinen eigenen Schweizer Rekord gleich um über drei Sekunden, zum Einzug in die Halbfinals fehlten ihm weniger als eine halbe Sekunde. Eine Enttäuschung für den Schwimmer von Genève Natation – trotz dessen eindeutigem Fokus auf die Olympischen Spiele im August.
(SDA)