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213 Teamverhalten entwickeln
- Modul
- Teamverhalten entwickeln
- Kompetenz
- Persönliches Verhalten sowie die eigene Wirkung im Team wahrnehmen und reflektieren, alternative Handlungsmöglichkeiten erkennen und umsetzen.
- Handlungsziele
-
1 Normen und Entwicklungsphasen eines Teams wahrnehmen und mittels eigner Beiträge zum Gelingen des Teamworks beitragen. Handlungsnotwendige Kenntnisse: 1 Kennt die verschiedenen Phasen der Teamentwicklung (Forming, Storming, Norming, Performing, Separation/Termination), sowie Rahmenbedingungen welche das Verhalten der Teammitglieder prägt und die Zusammenarbeit in diesen Phasen charakterisiert. 2 Kennt das idealtypische Verhalten der Teammitglieder in den einzelnen Phasen der Teambildung. 2 Der jeweiligen Situation angepasst, mit Teamkolleginnen und Teamkollegen sach- und beziehungsorientiert kommunizieren. Handlungsnotwendige Kenntnisse: 1 Kennt die Regeln der Kommunikation (Fachbegriffe umschreiben, einfache Sätze, inhaltlich logische Gliederung etc.), sowie die Wirkung dieser Regeln auf die Zusammenarbeit im Team. 2 Kennt die Regeln für eine situationsgerechte Kommunikation (Ich-Botschaft, wenn eine klare Stellungnahme erwartet wird; vollständiges Feedback, wenn das Arbeitsergebnis eines Teammitglieds bewertet werden muss etc.). 3 Rollen im Team erkennen und eigene Beiträge zielorientiert in die Teamarbeit einbringen. Handlungsnotwendige Kenntnisse: 1 Kennt die verschiedenen Rollen und ihre Verhaltensmerkmale, welche Mitglieder eines Teams einnehmen können (Integrator/-in, Querdenker/-in, Kritiker/-in etc.). 2 Kennt die unterschiedlichen Funktionen, welche Mitglieder eines Teams bei der Organisation einer effektiven Teamarbeit einnehmen können (Moderation, Protokollführung etc.). 4 Eigenes Verhalten im Team reflektieren, Alternativen überlegen, diese gegeneinander abwägen und bevorzugte Alternative begründen. Handlungsnotwendige Kenntnisse: 1 Kennt kritische Situationen aus persönlicher Sicht, die bei der Ergebniserarbeitung im Team auftreten und welches Verhalten der Betroffenen daraus resultieren könnte (Teammitglied schlägt Alternative zur eigenen Lösung vor, anderes Mitglied äussert sich abschätzig über einen eigenen Vorschlag etc.) . 2 Kennt Strategien und Anwendungsbereiche, die eine möglichst optimale Berücksichtigung aller Ideen bei der Ergebniserarbeitung im Team erlauben (Win-Win Situation anstreben, Kompromissvorschlag unterbreiten etc.). 5 Spezifische Verhaltensweisen und Fähigkeiten wahrnehmen und in der Teamarbeit berücksichtigen. Handlungsnotwendige Kenntnisse: 1 Kennt geschlechter-, alters-, und kultur-spezifische Aspekte um konstruktives Kommunikations-, Konflikt- und Problemlöseverhalten zu erlangen. 6 Konfliktpotentiale/Konflikte im Team erkennen und durch konstruktives Verhalten verhindern bzw. entschärfen. Handlungsnotwendige Kenntnisse: 1 Kennt Merkmale des Verhaltens von Personen im Team, die auf einen bevorstehenden oder bereits aktuellen Konflikt hinweisen, sowie mögliche Verhaltensweisen um diesem Konflikt vorzubeugen oder diesen zu entschärfen.
- Kompetenzfeld
- IT Projektmanagement
- Objekt
- Eigene Person
- Niveau
- 2
- Voraussetzung
- keine
- Anzahl Lektionen
- 40
- Anerkennung
- Eidg. Fähigkeitszeugnis
|Titel||LBV Modul 213-1 - 3 Elemente - Vortrag / Referat, Lerndokumentation / Protokoll / Portfolio, Praktische Umsetzungsarbeit|
|Institution||Informatikschule Olten GmbH|
|Übersicht||- Teamarbeit erfahren und in Bezug auf die eigene Rolle, Kommunikation und das "teamgerechte" Handeln reflektieren - Kommunikationsarten in der Teamarbeit kennen - Konfliktlösungskompetenzen entwickeln|
|Ergänzung||Die Leistungsbeurteilungsform des ersten Teils kann nicht entsprechend ausgewählt werden. Die Form besteht aus einem Referat, einem Handout, einem Arbeitsjournal und einer Reflexion. Das ganze Modul 213 ist strukturbedingt auf 30 Lektionen beschränkt. Der Zeitpunkt der Durchführung muss bei 40 Lektionen dementsprechend umgerechnet werden.|
|Teil||1|
|Gewichtung||50%|
|Richtzeit (Empfehlung)||4|
|Element-Beschreibung||Die Lernenden erarbeiten in einem Team von 3 bis 4 Personen eine Präsentation zu einem (Fach)thema (aus dem Modul 213 oder aus anderen Modulen). Die Präsentation soll 10 Minuten dauern. Zusätzlich sollen sie ein Handout für das Publikum und ein Arbeitsjournal mit einer Reflexion erstellen.

Die Lernenden protokollieren den Arbeitsverlauf der Teamarbeit in einem Arbeitsjournal. Dabei reflektieren sie ihr Vorgehen in Bezug auf die folgenden Punkte und halten diese Reflexion ebenfalls im Arbeitsjournal fest:
- Der Lernende / die Lernende wählt die Teamentwicklungsphase innerhalb der Teamarbeit aus, die ihn / sie am meisten geprägt hat, beschreibt die allgemeinen, typischen Punkte der Phase und setzt diese in Beziehung mit der eigenen gemachten Erfahrung. Was deckt sich mit der Theorie? Was unterscheidet sich von der Theorie? (Bsp.: Idealtypisches Verhalten einer Phase mit dem eigenen Beispiel belegen. / Wurde eine wichtige Phase ausgelassen?). Diese Reflexion wird schriftlich festgehalten.
- Der Lernende / die Lernende reflektiert die eigene Kommunikation im Team und zeigt anhand der Beispiele aus dem Arbeitsjournal auf was problematisch war, bzw. was optimiert werden kann. Diese Reflexion wird schriftlich festgehalten.
- Der Lernende / die Lernende überlegt sich, welche Rolle er / sie in der Teamarbeit eingenommen hat und erläutert dies mit den entsprechenden Beispielen aus dem Arbeitsjournal. Diese Reflexion wird schriftlich festgehalten.
- Der Lernende / die Lernende sucht einen kritischen Moment der Teamarbeit aus dem Arbeitsjournal heraus und beschreibt diesen. Diese Reflexion wird schriftlich festgehalten.
- Der Lernende / die Lernende gibt ein formal korrektes Feedback zu einer anderen Gruppenpräsentation ab. Das Feedback wird wortwörtlich in der Reflexion schriftlich festgehalten.
|Hilfsmittel||Abgegebene Unterlagen der Lehrperson

Eigene unterrichtsbezogene Unterlagen der Lernenden
|Bewertung||Präsentation (20%)

Handout (gleiche Note für die Gruppe) (10%)
Arbeitsjournal (20%)
Reflexion (50%)
|Praxisbezug||Methodenkompetenzen:

- Die Lernenden entwickeln Kommunikationsstrategien
- Die Lernenden entwickeln Präsentationstechniken
Sozialkompetenzen:
- Die Lernenden entwickeln Kommunikationsfähigkeit
- Die Lernenden entwickeln Teamfähigkeit
- Die Lernenden entwickeln Konfliktfähigkeit
Selbstkompetenzen:
- Die Lernenden entwickeln Reflexionsfähigkeit
(Entsprechend des Bildungsplans 1. Juni 2014)
|Teil||2|
|Gewichtung||20%|
|Richtzeit (Empfehlung)||1|
|Element-Beschreibung||Die Lernenden erstellen anhand eines Kommunikationsdossiers eine Lerndokumentation zum Thema Kommunikation in der Teamarbeit.

Darin skizzieren sie beispielhast drei mögliche Teamarbeitssituationen, die unterschiedliche Arten der Kommunikation bedingen.
Die Lösungen zu den Beispielen sollen eine a) Ich-Botschaft, b) ein Feedback und c) eine Umschreibung eines Fachbegriffs enthalten.
|Hilfsmittel||Abgegebene Unterlagen der Lehrperson

Eigene unterrichtsbezogene Unterlagen der Lernenden
|Bewertung||Die Skizzierung der drei Beispiele wird mit insgesamt 25% bewertet.

Jede „Kommunikationsart“ wird mit je 25% bewertet
|Praxisbezug||Methodenkompetenzen: - Die Lernenden entwickeln Kommunikationsstrategien

Sozialkompetenzen: - Die Lernenden entwickeln Kommunikationsfähigkeit
|Teil||3|
|Gewichtung||30%|
|Richtzeit (Empfehlung)||0|
|Element-Beschreibung||Die Lernenden überlegen sich in Kleingruppen von 4 Personen eine Konfliktsituation einer Teamarbeit in der Praxis (Eventuell bereits gemachte Erfahrungen). Dabei entscheiden sie sich für eine Konfliktart (Vorgehenskonflikt, Beziehungskonflikt, Zielkonflikt etc.) und spielen diesen Konflikt in Form eines Theaters vor.

a) Die Gruppe spielt den Konflikt in allen seinen Entwicklungsstufen durch (Ausgangslage, Konflikt spitzt sich zu, Konflikt besteht, Konflikt wird gelöst). Besonderes Augenmerk wird auf die Konfliktlösung gelegt.
b) Die Gruppe stellt dieselbe Situation dar, ändert jedoch bei der Konfliktzuspitzung die Kommunikationsart, so dass der Konflikt verhindert werden kann. Besonderes Augenmerk wird auf die Konfliktverhinderungsphase gelegt.
Die Gruppe gibt nach den Darstellungen eine Erklärung zu dem Gezeigten ab. (Wie sie vorgegangen sind, was sie sich dabei überlegt haben etc.)
|Hilfsmittel||Es gibt keine Einschränkungen bei der Hilfsmittelwahl.|
|Bewertung||Die Gruppe wird als Ganzes bewertet. Die Kriterien orientieren sich an den folgenden vier Punkten.

Gewählten Beispiel
Konfliktlösungsvorgehen
Konfliktvorbeugungsvorgehen
Erklärung / Reflexion des Vorgehens
|Praxisbezug||Die Lernenden entwickeln Kommunikationsfähigkeit

Die Lernenden entwickeln Konfliktfähigkeit
Die Lernenden entwickeln Teamfähigkeit
Die Lernenden entwickeln Reflexionsfähigkeit
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
|Titel||LBV Modul 213-3 - 3 Elemente - Lerndokumentation / Protokoll / Portfolio, Schriftliche Facharbeit / Bericht, Schriftliche Einzelprüfung / Schriftlicher Test|
|Institution||gibb Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern|
|Übersicht||Zusätzlich zum theoretischen Unterricht wird über die gesamte Moduldauer ein praktisches Kleinprojekt in Gruppen abgewickelt (in Kombination mit Modul 306 "IT Kleinprojekt abwickeln"). Die drei Elemente "Protokoll / Portfolio", "Modulreflexion", "Schriftliche Einzelprüfung / Schriftlicher Test" werden erstellt und nach Kriterien analog PkOrg-IPA-Kriterien bewertet (Gütestufen 0: nicht erfüllt, 1: kann Teamverhalten beobachten, 2: kann Beobachtungen reflektieren, 3: kann das Gelernte reflektieren).|
|Ergänzung||keine Ergänzung|
|Teil||1|
|Gewichtung||50%|
|Richtzeit (Empfehlung)||4|
|Element-Beschreibung||3 - 6x eine A4-Seite Reflexion; pro Reflexion 1 Lektion

Die Struktur / Fragestellung wird vorgegeben.
|Hilfsmittel||Keine Einschränkung|
|Bewertung||Kriterien analog PkOrg-Kriterien für die IPA oder selbst formulierte Kriterien.

Gütestufen für eine einzelne Reflexion:
Gütestufe 0: nicht erfüllt
Gütestufe 1: kann Teamverhalten in Bezug auf die gestellte Aufgabe beobachten
Gütestufe 2: kann die Beobachtungen reflektieren
Gütestufe 3: kann den Lernprozess reflektieren
Die Kriterien können für eine stärkere Gewichtung doppelt gewichtet werden. Damit wird eine zu hohe Zahl an Kriterien für diesen Teil vermieden. Es können weitere Kriterien analog obenstehenden formuliert werden.
|Praxisbezug||Reflexion der eigenen Arbeit in einem realen Projektteam|
|Teil||2|
|Gewichtung||30%|
|Richtzeit (Empfehlung)||2|
|Element-Beschreibung||Modulreflexion - Die (Lern-)Fortschritte über das gesamte Modul werden festgehalten.|
|Hilfsmittel||Keine Einschränkung|
|Bewertung||Kriterien analog PkOrg-Kriterien für die IPA oder selbst formulierte Kriterien.

Gütestufe 0: nicht erfüllt
Gütestufe 1: können Teamverhalten beobachten
Gütestufe 2: können die Beobachtungen reflektieren
Gütestufe 3: können den Lernprozess reflektieren
Die Kriterien können für eine stärkere Gewichtung doppelt gewichtet werden. Damit wird eine zu hohe Zahl an Kriterien für diesen Teil vermieden. Es können weitere Kriterien analog obenstehenden formuliert werden.
|Praxisbezug||Erstellen einer Reflexion in Gruppenarbeit|
|Teil||3|
|Gewichtung||20%|
|Richtzeit (Empfehlung)||1|
|Element-Beschreibung||Kollegenbeurteilung - Beurteilung der Teamkollegen als Bericht|
|Hilfsmittel||Keine Einschränkung|
|Bewertung||Kriterien analog PkOrg-Kriterien für die IPA oder selbst formulierte Kriterien.

Gütestufe 0: nicht erfüllt
Gütestufe 1: kann Teamverhalten der Kollegen beurteilen
Gütestufe 2: kann die Beurteilung herleiten und begründen
Gütestufe 3: kann den Lernprozess der Kollegen reflektieren
Die Kriterien können für eine stärkere Gewichtung doppelt gewichtet werden. Damit wird eine zu hohe Zahl an Kriterien für diesen Teil vermieden. Es können weitere Kriterien analog obenstehenden formuliert werden.
|Praxisbezug||Beurteilung von Kollegen|
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum