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Mærenberge
(Kt. Glarus und Schwyz). Kalkkamm, sw. Fortsetzung der Jägernstöcke und wie diese stark zerschnitten. Wird von dem weiter gegen SW. nahe dem Klausenpass gelegenen Glatten durch die Erosionsnische des sog. Firnerloches getrennt, über das man von der Kapelle auf dem Urnerboden ins Bisi- und Muotathal hinüber gelangen kann. Die Märenberge bilden zusammen mit den Jägernstöcken die stolze Zackenmauer nördl. über dem Urnerboden, die diesen von dem grossen Karrengebiet des sw. Kantonsteiles von Schwyz trennt. Die ganze Kette besteht aus Malm, auf den nach unten Lias, Dogger, Quartenschiefer und Rötidolomit (Trias) folgen, und bildet ein System von beinahe horizontal übereinanderliegenden Falten, die in ihrer Gesamtheit über den Flysch aufgeschoben erscheinen.
Die zahlreichen Zacken und Zähne der Märenberge halten sich meist zwischen 2300 und 2500 m Höhe;
die bekanntesten sind der Leckistock (2483 m) und der Märenspitz (etwa 2300 m), die beide gegen das Bisithal vorgeschoben sind.