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Die Sicherung des Verfassungsziels der «Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung» mit den Renten aus der 1. und der 2. Säule sowohl für Teilzeit- als auch Vollzeitarbeitende ist für den LCH zwingend. Der LCH begrüsst zudem eine Neuregelung des Koordinationsabzugs und den Ausbau des flexiblen Altersrücktritts. Die Senkung des Mindestumwandlungssatzes auf 6,4% soll zudem geprüft werden. Im Hinblick auf das Rentenalter für Frauen vertritt der LCH die Meinung, dass erst dann über eine Erhöhung des Rentenalters diskutiert werden kann, wenn eine tatsächliche Lohngleichheit für typische Frauenberufe hergestellt worden ist im Vergleich zu anforderungsgleichen Berufen in der Verwaltung und der Privatwirtschaft. Diese Lohngleichheit soll auf gesetzlichem Weg sichergestellt werden.
Vernehmlassungsantwort der Ebenrain Konferenz
Die Ebenrain Konferenz begrüsst eine aufeinander abgestimmte Reform von 1. und 2. Säule, befürwortet eine Zusatzfinanzierung der AHV und eine Flexibilisierung der Pensionierung. Der vom Bundesrat vorgeschlagene Interventionsmechanismus und die Neuordnung des Bundesanteils in der AHV werden abgelehnt.
Vernehmlassungsantwort des PK-Netzes 2. Säule
Das PK-Netz begrüsst die Vorgehensweise der Reform der Altersvorsorge in Form einer Paketlösung. Eine Harmonisierung des Rentenalters macht erst dann Sinn, wenn auch eine Gleichstellung beim Lohn Realität ist. Das PK-Netz spricht sich zudem für eine individuelle Gestaltung der Pensionierung aus. Der vorgeschlagenen Senkung des Mindestumwandlungssatzes fehlen, nach Ansicht des PK-Netzes, Erfahrungswerte.
Vernehmlassungsantwort des PK-Netzes 2. Säule zur Reform der Altersvorsorge 2020