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Der ganz normale Wahnsinn hat sich verzehnfacht
Der ganz normale Wahnsinn hat sich verzehnfacht, ein Ende des Anstiegs ist nicht absehbar.
Bekannte Langzeitstudien über amplitudenmodulierte, niederfrequent gepulste Hochfrequenzstrahlung auf das Mobilfunkzeitalter übertragen.
Von Hans-U.Jakob, 27.4.2002
Langzeitstudie Schwarzenburg, Kurzwellen nach 40Jahren Bestrahlungszeit:
In den bestrahlten Zonen gab es 4 mal mehr psychisch Kranke als in den unbestrahlten Zonen.
Anzahl untersuchter Menschen: bestrahlt = 200 / unbestrahlt = 200
E-Feldstärke in den bestrahlten Zonen = 0.4….4V/m *1)
Langzeitstudie Holzkirchen bei München, Kurzwellen und Mittelwellen nach 40Jahren Bestrahlungszeit:
In den bestrahlten Zonen gab es 8 mal mehr psychisch Kranke als in den unbestrahlten Zonen.
Anzahl untersuchter Menschen: bestrahlt = 600 / unbestrahlt = Landesduechschnitt (D)
E-Feldstärke in den bestrahlten Zonen = 0.3….3V/m *2)
Langzeitstudie in der amerikanische Botschaft in Moskau. Mikrowellen nach 22 Jahren Bestrahlung des US-Botschaftspersonals im kalten Krieg zu Versuchszwecken durch das UdSSR-Militär:
Es gab in diesem Botschaftsgebäude eine signifikant überdurchschnittliche Zahl an psychisch erkankten Männern (Depressionen)
Anzahl untersuchter Menschen: bestrahlt =2000 / unbestrahlt = 6000 (Personal anderer Botschaften)
E-Feldstärke in den bestrahlten Räumen der Botschaft 0.14….4.3V/m *3)
In den psychiatrischen Kliniken der Schweiz stieg seit Einführung des flächendeckenden Mobilfunks mit E-Feldstärken von 0.1 bis 1 V/m die Belegung auf des 2.5-fache der geplanten Patientenzahl an. Die durchschnittliche Behandlungsdauer sank infolge dieses Ansturms von 140 Tagen auf 31 Tage. Das ergibt eine Zunahme der Erkrankungen um mindestens das 11-fache. *4)
Jetzt schlagen die Kliniken Alarm. Denn die WHO (Weltgesundheitsorganisation) kündigt für die nächsten Jahre nochmals eine Verdoppelung an psychisch Kranken an. Wir hätten dann das 22-fache an psychisch Kranken gegenüber des Vor-Mobilfunkzeitalters.
Woher will die WHO das so genau wissen? Der Verdacht drängt sich auf, dass die dort die Ursachen ganz genau kennen. Sonst könnten die das nicht mit dieser Sicherheit voraussagen. Im Mobilfunk steht die Einführung der UMTS-Generation mit 7 bis 10 mal stärkeren Sendern und der 3-fachen Anzahl an Sendern vor der Tür. Und wie die Standortdatenblätter in den neuen Bauausschreibungen belegen, werden wir dann flächendeckende E-Feldstärken zwischen 0.5 und 5 V/m haben. Das hat natürlich auch die WHO gecheckt, da sind die Mobilfunkgegner nicht die Einzigen.
Mit gezielten (von der Industrie gesponserten) Radio- und Fernsehsendungen versuchen die Regierung und die Mobilfunkgesellschaften gegenwärtig die Bevölkerung nun auf diese Katastrophe vorzubereiten und diese Entwicklung quasi als normal hinzustellen.
Selbstverständlich wird allem andern die Schuld zugeschoben, nur ja nicht dem Mobilfunk.
So etwa der Arbeitslosigkeit, der Verunsicherung durch die Deregulierung der Märkte, dem Abbau der Sozialwerke, oder dem älter werden der Menschen (Demenz). Auch der vermehrt freiwillige Klinikeintritt wird angeführt.
Gegensteuer geben will man mit der chemischen Keule oder mit der Abschiebung der Langzeitpatienten in private Wohnheime. Auch hier lässt sich Geld verdienen! Bei der chemischen Lösung erst recht!
Immerhin wird zugegeben, dass es in den Innenstädten die grösste Häufung an psychisch Kranken gibt. Kein Wunder, denn hier herrschen auch die dichtesten elektromagnetischen Nebelschwaden. Hier ist die Senderdichte auch am grössten.
So haben wir kürzlich auf den Dächern der Innenstadt von Basel auf einer Fläche von 2 mal 2 km insgesamt 98 Mobilfunk-Basisstationen gezählt. *5)
Angaben zu den Schweizer Grenzwerten für Mobilfunk:
Für Räume mit empfindlicher Nutzung wie Schul- Wohn- Schlaf- und Krankenzimmer:
Im 900MHz-Bereich = 4V/m
Im 1800MHz-Bereich = 6V/m
Für alle Aussenräume und Arbeitsplätze:
Im 900MHz-Bereich = 40V/m
Im 1800MHz-Bereich = 60V/m
Wer die E-Feldstärken von V/m (Volt pro Meter) gerne in die Leistungsflussdichte von W/m2 (Watt pro Quadratmeter) umrechnen möchte, kann das mit folgender Formel tun:
S=E*E/377
S in W/m2 und E in V/m einsetzten. Viel Spass beim Umrechnen!
Quellenangaben:
*1)Study on Health Effects of the Shortwave Transmitter Station of Schwarzenburg BE (CH) UNI Bern 1995.
*2)Erhebungen der Gemeindeverwaltungen Holzkirchen, Valley, Warngau und Weyarn. 1996 Feldstärkemessungen G.Paul und Hu.Jakob
*3)Lilienfeld-Studie zitiert in EPA-Nr.600/8-83-026F
*4)Radiosendung „Tagesgespräch“ um 13 Uhr auf DRS-1 vom 25.4.02 mit Dr.D.Hell, Chefarzt Psych. Klinik Burghölzli Zürich.
*5)Karte der Senderstandorte auf der Hompage Bundesamt für Kommunikation CH