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- Eine Wärterin des Bärenparks in Arosa bestätigt gegenüber der Nachrichtenagentur SDA den Tod der Bärin Jambolina am Donnerstag.
- Bei einer Routineoperation sei die Bärin verstorben.
- Tierärztinnen und Tierärzte versuchten, sie vergeblich wiederzubeleben.
Präsident der Stiftung, Pascal Jenny, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA: «Wir sind unglaublich traurig». Jambolina sollte am Donnerstagvormittag an den Zähnen operiert und kastriert werden. Nachdem die Narkose um 9:30 Uhr gesetzt worden sei, hätte die Bärin aufgehört zu atmen.
Jambolinas Reise nach Arosa
Am 11. Dezember 2020 kam die Braunbärin nach Arosa und war der neuste Zugang im Bärenland. Zuvor war sie in der Ukraine in einem winzigen Käfig in einer Garage gehalten worden. Der neue Halter hatte sie von einem Zoo gekauft und für den Zirkus trainiert. Als wegen der Corona-Pandemie keine Vorstellungen mehr stattfanden, fand der Halter das Bärenland als neues Zuhause für Jambolina.
Laut Jenny wird die Bärin nach Zürich gebracht und dort obduziert. In der Vergangenheit habe sie Narkosen gut überstanden, so auch beim Transport in Bärenland. «Auch wenn wir uns bewusst waren, dass eine OP immer ein Restrisiko darstellt, hätten wir nicht erwartet, dass so etwas passiert. Der Tod kam sehr überraschend», sagte der Präsident der Stiftung.
Nach dem Tod von Jambolina sind nun nur noch die Tiere Meimo und Amelia im Bärenland Arosa. Der Park könnte grundsätzlich fünf Bären, die aus schlechten Haltungsbedingungen gerettet werden, ein artgerechtes Zuhause bieten.