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Komfortable Häuser ohne konventionelle Heizung
Das Passivhaus ist das Haus der Zukunft. Während in den 60-er/70-er Jahren noch Häuser mit geringer thermischer Isolation und hohem Energieverbrauch (ca. 4000 l Heizöl für ein EFH) erstellt wurden, sank diese Zahl durch verbesserte Haustechnik und Wärmedämmung in den 70-er/80-er Jahren auf 2400 l und in den 90-er Jahren dank Minergiestandard auf 800 l Heizöl.
Der neue Minergie-P respektive Passivhausstandard senkt den Energieverbrauch eines Einfamilienhauses auf nur noch 150 l Heizöl pro Jahr – und das bei bestem Komfort. Der internationale Passivhaus-Standard wurde im Jahre 1996 von Dr. Wolfgang Feist begründet. Das Passivhaus Institut Darmstadt erforscht, berechnet und zertifiziert Passivhäuser. Der Passivhausbau wurde in der EU mit dem Bau von ca. 200 Wohneinheiten gefördert und wissenschaftlich ausgewertet.
Der Minergie-P Standard ist eine schweizerische Weiterentwicklung des Minergie-Standards. Leider konnten sich der Verein Minergie und die Fachverbände (SIA) nicht an das europäische Modell anschliessen. Trotzdem sind Ziel und auch Standards von Minergie-P und Passivhäusern im Wesentlichen gleich. Die IG Passivhaus Schweiz wurde im Herbst 2004 gegründet und fasst Unternehmen zusammen, die Spezialisten für Passivhaus- und Minergie-P-Bauten sind.