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Mit prämenstruellem Syndrom (PMS) bezeichnet man in jedem Monatszyklus auftretende, äußerst komplexe Beschwerden bei Frauen, die vier Tage bis zwei Wochen vor dem Eintreten der Regelblutung einsetzen und die nach der Menopause meist verschwinden. Etwa ein Drittel bis die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter leidet an einem prämenstruellen Syndrom, vor allem Frauen über dem dreißigsten Lebensjahr.
Die genauen Ursachen des prämenstruellen Syndroms sind bisher nicht geklärt. Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang mit der zweiten Zyklushälfte nach dem Eisprung und der Regelblutung. Durch die Wirkung der Hormone auf unser Nervensystem bestimmen sie das ganze Befinden. Die erklärt die Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Aggressivität, Weinerlichkeit und Vitalitätsverlust. Zudem können Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Wasseransammlungen, Heisshungerattacken oder Appetitlosigkeit auftreten.