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Zhou Guanyu, auch im realen Leben in einem Renault-Rennauto unterwegs, setzte sich gegen Rennmitte auf dem virtuellen Kurs von Bahrain von der Konkurrenz ab. Qualifying-Sieger Philipp Eng, DTM-Fahrer, musste den Chinesen ziehen lassen. Am Ende reichte es für Eng gar nur für Rang 3. Der ehemalige F1-Fahrer Stoffel Vandoorn sicherte sich den 2. Platz.
Es war das erste Rennen der Serie, mit der die Formel 1 auf die Absage aller Grand Prix' bis Ende Mai wegen der Coronavirus-Pandemie reagierte. «Es fühlt sich toll an. Es hat Spass gemacht,» sagte der chinesische Sieger nach dem Rennen.
Kein Courtois am Start – dafür Johnny Herbert
Eine Überraschung gab es schon vor dem Rennstart: Entgegen den Ankündigungen fuhr der belgische Fussball-Goalie Thibaut Courtois nicht mit um den Sieg. Dafür zeigte der ehemalige Sauber-Pilot Johnny Herbert sein digitales Können. Der Engländer raste gleich zu Beginn von Rang 16 an die Spitze. Am Ende resultierte für ihn aber nur der 13. Platz. Die ehemaligen F1-Piloten Nico Hülkenberg und Esteban Gutierrez wurden 10. und 11.