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Im ersten Teil des zwanzigsten Jahrhunderts haben Pioniere die Technik der Perlenkultur in Gebieten ausserhalb Japans adaptiert und weiterentwickelt, namentlich in Australien, Myanmar (vormals Burma), Indonesien und auf den Philippinen. Nach einem Unterbruch durch den zweiten Weltkrieg nahm die Perlenzucht in der Südsee insbesondere in den vergangenen dreissig Jahren einen enormen Aufschwung.
In diesen Gewässern fanden die Produzenten grössere Austern, hand- bis tellergrosse, sinngemäss als Pinctada maxima bezeichnet, welche entsprechend grössere Perlen hervorbringen, mehrheitlich von 9 bis 15 mm, in Ausnahmefällen bis über 20 mm im Durchmesser. Die Perlen aus dieser Herkunft werden als Südsee-Perlen bezeichnet. Ihre Farben hängen von der Auster und ihrer Umgebung ab. Weisslippige Austern produzieren weisse Perlen in Farbtönen von Silber, Rosa, Blau, Grau und Grün, während gelblippige ihren Perlen Farbvarianten von Crème, Gelb und Gold geben.