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Die Schweizer Post führt erneut einen Test mit Lieferrobotern durch: Diese bringen in den nächsten Wochen online bestellte Waren vom Warenhaus Jelmoli zu Kunden im Stadtzentrum von Zürich. So sei es beispielsweise möglich, sich ein Picknick auf eine Parkbank am See oder das neue Hemd direkt ins Büro liefern zu lassen, teilten die Schweizerische Post und Jelmoli den Medien mit. Kurz vor Ankunft des Roboters erhalte der Kunde eine SMS, mit dem sich das Transportfach öffnen lasse.
Zum ersten Mal ist es einem Forscherteam der Shanghai Jiao Tong University gelungen, quantenverschränkte Lichtpartikel durch Wasser hindurch zu übermitteln. Dies könnte den Weg für gesicherte Unterwasser-Kommunikation ebnen. Die Quantenverschränkung ist ein komplexer Prozess der Teleportation. Informationen, die per Quantenverschränkung verschickt werden, sind nicht abhörbar. Von daher wird das Quanten-Internet als die Zukunft des World Wide Web gesehen.
"Interaktive Robogami" sollen es Nutzern ermöglichen, Roboter binnen Minuten zu designen, auszudrucken und anschliessend zu verwenden. Der Anwender wählt das Gangbild und die Form des Roboters, diese Leistungsfähigkeit ist sonst oft in zwei Design-Systeme aufgeteilt.
Sogenannte Quantum-Dot-Geräte sind für die Umwelt weniger bedenklich als erwartet. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Arizona State University, die Quantum-Dot-Displays in kleine Teile geschnitten und auf einer simulierten Mülldeponie platziert haben, um den Einfluss auf die Umwelt nachzuweisen.
Forscher der Stanford University haben in Kratern von erloschenen Vulkanen, die oft mit Wasser gefüllt sind, eine neue Quelle für Lithium gefunden. Das könnte den zu befürchtenden Mangel verhindern. Zumindest könnten sich die USA von Importen unabhängig machen. Auch wenn US-Präsident Donald Trump nicht viel von Umweltschutz hält, steigt der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien. "Wir müssen Elektrofahrzeuge einsetzen und grosse Batteriespeicher bauen, um unseren CO2-Fussabdruck zu verbessern", sagt Stanford-Geowissenschaftler Gail Mahood.
Forscher der University of Massachusetts Amherst haben mit "Themis" ein System entwickelt, das soziale Vorurteile in Software aufdeckt. Denn Programme beeinflussen sowohl unseren Alltag, beispielsweise welche Nachrichten und Postings wir online sehen, als auch kritische Entscheidungen wie Kreditvergaben. "Unkontrolliert bedeuten Vorurteile in Daten und Software ein Risiko, dass sich Vorurteile in der Gesellschaft ausbreiten", warnt daher der Informatikprofessor Yuriy Brun.
Ein in den Gen-Code synthetischer DNA eingebettetes Virus hat einen Computer gekapert, als dieser die DNA analysieren sollte. Die biologische Schadsoftware wurde von Wissenschaftlern der University of Washington entworfen. Die Forscher nennen ihr Projekt den ersten "auf DNA basierenden Exploit eines Computersystems". Nun warnen die Wissenschaftler vor Hackern, die über gefälschte DNA Universitätscomputer übernehmen könnten.
Mozilla widmet sich dem Kampf gegen Falschinformationen im Netz: Desinformationskampagnen seien jenes Phänomen, das bei wichtigen Themen Menschen am meisten spaltet und belastet, heisst es in einem Blogbeitrag. Die Verbreitung sogenannter "Fake News" verletze nahezu jede Richtlinie, die sich Mozilla in seinem Manifest auferlegt hat.
Nutzer von Hörgeräten könnten in Zukunft kraft ihrer Gedanken leichter Gesprächen folgen. Denn Forscher haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass solche Geräte erkennen, auf welchen Sprecher sich ein Hörer konzentriert und zudem eine bestimmte Stimme aus einem Stimmgewirr herausfiltern können. Die Kombination dieser Ansätze stellt Hörgeräte in Aussicht, die erkennen, wen der Nutzer gerade hören will und genau dabei gezielt helfen.
Forscher der University of British Columbia haben mit "Deeploco" einen Algorithmus entwickelt, mit dem virtuelle Charaktere komplexe Bewegungsabläufe wie Gehen und Laufen durch Versuch und Irrtum lernen. Der Ansatz soll damit punkten, dass sehr wenig fest vorprogrammiert wird, aber letztlich doch gute Animationen beispielsweise für Games und Filmen möglich werden. Irgendwann könnte er zudem die reale Welt erobern, da er potenziell auch Robotern beibringen könnte, behände ihre Umgebungen sinnvoll zu meistern.