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Dr. Ida P. Rolf (1896–1979), eine der ersten promovierten Biochemikerinnen der USA, entwickelte ab den 1940er Jahren die Methode "Strukturelle Integration". Motiviert durch berufliches Interesse und chronische Krankheiten in der Familie begann sie, selbst mit Menschen und ihren Körpern zu arbeiten. Beeinflusst durch viele alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Osteopathie, Chiropraktik, Feldenkrais, Alexander-Technik und Yoga entwickelte sie einen eigenen Ansatz der manuellen Therapie, genannt Strukturelle Integration, auch bekannt unter dem Markennamen Rolfing®.
Sie erkannte, dass Ungleichgewichte in der körperlichen Struktur zu schmerzhafter Kompensation in Muskeln, Bindegewebe, Bändern und Sehnen führen können. Eine Reorganisation des Fasziennetzes des Körpers in Beziehung zur Schwerkraft ermöglichte hingegen mehr Wohlbefinden und Schmerzfreiheit. Mitte der 60er Jahre begann Dr. Ida Rolf ihre Methode zu unterrichten. 1971 gründete sie das Rolf Institute® of Structural Integration (RISI) als Ausbildungsstätte und Berufsverband in Boulder (CO), USA. Sie gilt auch heute noch als Pionierin im Bereich der Faszienarbeit und Bewegungsschulung. Die Idee, unsere Körper unter EInbezug der Faszien in der Schwerkraft zu organisieren, inspiriert bis heute weltweit über 2000 TherapeutInnen.