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Die Region Apulien mit der Hauptstadt Bari liegt tief im Süden Italiens an der adriatischen Küste. Die langgezogene Region besteht aus dem Sporn des Gargano-Gebirges und dem Stiefelabsatz der Halbinsel Salento. Flachland und Hochebenen prägen das Landschaftsbild. Das Klima zeichnet sich durch Trockenheit und Hitze. Niederschläge sind selten. Die Böden bestehen hauptsächlich aus Kalk- und Sandstein sowie Lehm.
Apulien weist von allen süditalienischen Gebieten die grösste Anzahl Rebsorten aus, vier Fünftel davon sind rot. Stark verbreitet sind Aleatico, Bombino Nero, Malvasia Nera, Montepulciano, Negroamaro, Primitivo, Sangiovese, Susumaniello (Somarello Nero) und Uva di Troia. Bei den Weissen sind Malvasia di Candia, Trebbiano, Fiano, Falanghina, Impigno, Moscato di Trani und Verdeca von Bedeutung. Auf etwas mehr als 100 000 Hektaren – das entspricht einem Achtel der gesamten italienischen Anbaufläche – wird hier Weinbau betrieben. Es gibt rund zwei Dutzend DOCG- und DOC-Zonen, die allerdings unter zehn Prozent der Produktionsmenge ausmachen.