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Das Hauptthema waren wieder einmal die Töchter Nasreen und Nasmela. Sifaya beklagte sich bitter darüber, dass jedes Mal, wenn das Geld knapp würde, als erstes die Nachhilfestunden für die Mädchen gestrichen werden müssten. Vermutlich wird das Geld öfters knapp!
Zudem würde sie Nasmela, die Jüngere, gerne auf ein Internat in Tangalle schicken, aber die monatlichen Gebühren von 42 Franken (!?) seien ausserhalb jeder Möglichkeit. Wir haben das Mädchen selber befragt, und die Begeisterung, zusammen mit einer Schulfreundin aus der Nachbarschaft die Schule zu wechseln, war deutlich zu sehen.
Wir haben Sifaya Geld für die Nachhilfestunden bis Ende des Jahres überreicht und ihr versprochen, ab Januar monatliche Zahlungen von 50 Franken zu leisten, damit Nasmela nach Tangalle kann und Nasreens Nachhilfestunden bezahlt werden können.
Wir haben ihr klar gemacht, dass uns diese Entscheidung leicht fallen würde, weil wir darauf zählen würden, dass das Geld ausschliesslich für die Schule der Mädchen verwendet würde und wir vorgängig auch die Anmeldung der Schule in Tangalle sehen wollten. Der Umstand, dass das Geld für das Fenster des Mädchenzimmers nach einem Jahr noch vollständig auf dem Konto gewesen war, hat bei uns nachhaltigen Eindruck hinterlassen!