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Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber und die Google-Tochter Waymo haben ihren Rechtsstreit rund um den Diebstahl von Firmengeheimnissen beendet. Denn Uber mit Sitz in San Francisco erklärte sich bereit, 0,34 Prozent seiner Vermögenswerte an die Google-Tochter zu zahlen, womit Waymo rund 245 Mio. US-Dollar vom Mitfahrdienst erhalten wird. Uber wurde zuletzt mit rund 72 Mrd. Dollar am Markt bewertet.
Der 1969 in Teheran geborene neue Uber-Chef Dara Khosrowshahi entschuldigte sich in einer offiziellen Stellungnahme zu den Umständen, die letztendlich zu dieser Klage geführt hatten. Laut Khosrowshahi hätte die Akquisition von Otto anders abgewickelt werden können. Uber hatte das Startup im Jahr 2016 übernommen und war dadurch auch an Techniken rund um das Autonome Fahren gelangt. Uber wolle nun sicherstellen, dass die Techniken rund um das selbstfahrende Auto im eigenen Haus entwickelt werden und kein geistiges Eigentum von Waymo beinhalten, so der Uber-Chef.
Otto-Gründer Anthony Levandowski war zuvor als Senior Engineer bei Google tätig und dabei mit der Entwicklung von selbstfahrenden Autos betraut. Levandowski soll dabei Gigabytes an Daten von Google mitgenommen haben, als dieser das Unternehmen verliess, um sein eigenes Startup (Otto) zu gründen, so Google.