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KOTLIN 56A-KLASSE
PROJEKT 56A war eine Variante von PROJEKT 56 - KOTLIN-KLASSE, bei der der 130-mm-Geschützturm SM-2-1 auf dem Achterschiff entfernt und durch eine Startvorrichtung für SA-N-1-Flugabwehrraketen ersetzt wurde. Zwei RBU-6000-Wasserbombenwerfer wurden neben der Brücke aufgebaut. Zusätzlich entfiel einer der Torpedorohrsätze und drei der 45-mm-FlaK-Vierlinge SM-20. Die bis dahin offene Brücke wurde mit einem geschlossenen Aufbau eingefasst und moderne Such- und Feuerleitradarsysteme auf die Masten aufgesetzt. Die Wasserverdrängung stieg auf 3.620 Tonnen im Einsatz, der Tiefgang erreichte 4,5 Meter und die Spitzengeschwindigkeit fiel auf 34,5 Knoten. 1964 bis 1966 wurden sieben Schiffe des Projekts 56 und eines des Projekts 56 ASW entsprechend umgebaut. Drei dieser Schiffe erhielten zusätzlich je vier AK-230-Maschinenkanonen. Die NATO bezeichnete das Projekt in Anspielung auf die neue Rolle als KOTLIN SAM (SAM = Surface to Air Missile, deutsch: Boden-Luft-Rakete).