Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03658.jsonl.gz/2717

Overview
Ausgangslage ist die These des IS GaS, dass an Stelle von Leitprofessionen kooperative Netzwerke von Spezialistinnen und Spezialisten treten. Während bei Strukturen mit Leitprofession das Potential zur Generierung des Poetischen in der „Definitionsmacht“ der Leitprofession liegt, so ist dieses im Entwurfsprozess kooperativer Netzwerke nicht eindeutig bestimmt.
Forschungsfrage: Wo ist das poetische Potential im „Gebäude als System“?
Building Building setzt das „Gebäude als System“ mit „interdisziplinärer Kunstforschung“ parallel. Diese kunstbasierte „in vitro“ Versuchsanordnung hat explorativen Charakter. Aus der Frage, wo im interdisziplinären kooperativen Netzwerk der Kunstforschung poetisches Potential liegt, lassen sich auf das „Gebäude als System“ Rückschlüsse ziehen. Solche Applikation des Poetischen auf die Forschung ist eine Folge der Entwicklung der kunstbasierten Forschung. Hier können die ästhetischen Kategorien, die durch die Kompetenzen der Kunst eingebracht werden, neue Sichten und Methoden öffnen.
Erwartete relevante Erkenntnisse für die HSLU:
- Für den IS GaS wird aufgezeigt, wo in kooperativen Netzwerken die poetischen Potentiale liegen.
- Für die interdisziplinäre Kunstforschung werden Methoden und Formate getestet, welche durch ihr poetisches Potential bei den beteiligten Disziplinen neue Innovationsprozesse initiieren.
Für die beteiligten Disziplinen werden durch die kunstbasierten Innovationsprozesse neue, für ihre individuellen Fragen relevante, Erkenntnisse generiert.