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(Affiche,
Plakat), jede öffentlich angeheftete oder angeklebte Bekanntmachung, für deren
Druck man
sich gewöhnlich großer, auffallender
Schriften, sogen.
Plakatschriften, häufig auch bunter
Farbe und bunten
Papiers bedient.
Bei dem oft riesigem
Umfang derselben werden sie häufig in mehreren Teilen gedruckt und nachträglich zusammengeklebt.
Nordamerika
[* 2] und
England waren bis jetzt die Pflegstätten solcher, öfters auch illustrierten Riesenplakate, bei denen oft in den Hauptzeilen
jeder
Buchstabe einzeln gedruckt und angeklebt ist. In
Frankreich ist gesetzlich das weiße
Papier für die Veröffentlichungen
der Verwaltungsbehörden reserviert.
bei Tasteninstrumenten (Klavier, Orgel) das Niederdrücken der Tasten. Man sagt: »das Instrument hat einen schweren
oder leichten Anschlag«, d. h. eine schwere, leichte Spielart, es erfordert viel oder wenig Kraftaufwand. Ferner spricht man vom
Anschlag eines Klavierspielers: er hat einen guten, weichen, kräftigen oder einen harten, eckigen, schwächlichen
Anschlag, je nachdem er das Instrument zu behandeln versteht oder seiner physischen Anlage nach vermag. Endlich gibt es verschiedene
Anschlagsarten, sowohl für das Klavier- als das Orgelspiel, durch welche die vom Komponisten vorgeschriebene Phrasierung zur
Geltung gebracht wird.
Das eigentliche Staccato
kann auf dreierlei Weise gespielt werden:
1) mit völlig ruhiger Arm- und Handführung, nur durch schnelles Abheben der Finger von den Tasten (Finger-Staccato);
2) mittels einer leicht schnellenden Bewegung des Handgelenks für jeden einzelnen Ton;
3) mit leichter Bewegung des Ellbogengelenks, d. h. Aufhebung des ganzen Unterarms.
Das härteste Staccato ist das letztgenannte. Übrigens wird selten eins derselben in der Praxis rein ausgeführt, vielmehr
entsteht das ungezwungenste Spiel durch Zusammenwirken aller drei Arten der Bewegung.