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Jahre später hätten diese Menschen dann sechs Kinder und liessen sich scheiden, weil das Gefühl nicht mehr da sei, begründete der 46-Jährige, der Bücher wie “Religion für Atheisten” oder “Wie man richtig an Sex denkt” schrieb, in der “Süddeutschen Zeitung”.
Der in Zürich geborene De Botton riet, nicht nach Perfektion zu streben und wahre Liebe vor allem als “Vergeben” zu interpretieren. “Am besten wäre es, wenn man gleich zu Beginn einer Beziehung zugibt: Hör zu, das und das sind meine Macken.” Er sprach sich zudem dafür aus, gegenüber Gefühlen “mehr Skeptizismus” walten zu lassen.
(SDA)