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Geschichte
Der Kunstkredit wurde 1919 in der Nachfolge eines Berichts des 1918 abtretenden Regierungsrats Dr. Hermann Blocher und einer Eingabe der Basler Sektion der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten (GSMBA) an den Grossen Rat und den Regierungsrat gegründet. Der jährlich zur Verfügung gestellte Kredit zur Förderung der bildenden Kunst hatte in der Zwischenkriegszeit den Charakter eines Notstandskredits, der über Ankäufe und Kunst-am-Bau-Aufträge die materielle Not der Kunstschaffenden zu lindern suchte.
Heute orientiert sich Förderung aus dem Kunstkredit an der künstlerischen Qualität der eingereichten Vorschläge und Werkdossiers. In einer Kontinuität zu den Anfängen stehen die Ausschreibung von Kunst-und-Bau-Wettbewerben, gemeinsam mit dem Hochbauamt Basel-Stadt, sowie die Ausstattung von Verwaltungsgebäuden mit Leihgaben aus der Sammlung des Kunstkredits. Die Projektförderung ging mit dem Wandel der Zeit, es wurden periodisch neue Förderinstrumente definiert, welche auf die jeweils aktuellen Tendenzen in der Kunstszene reagierten. Die Kunstkredit-kommission kann mit dem Programm ihrerseits gewisse eigene Impulse setzen.
Die gesamte Praxis trägt zur Ausgestaltung des regionalen Kunstbetriebs und zur Verortung von künstlerischer Arbeit in der Gesellschaft bei.