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Zusammen mit anderen Schweizer Universitäten versucht die Universität St.Gallen alles, um vom Krieg in der Ukraine betroffene Forschende zu unterstützen und aufzunehmen.
Da die HSG die Forschungsschwerpunkte Management, Wirtschaftswissenschaften, Recht, Sozialwissenschaften, Internationales und Informatik hat, können wir nur Forschenden aus diesen Disziplinen ein geeignetes Umfeld bieten. Wir werden versuchen, Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Host zu helfen und Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Damit die HSG Sie aufnehmen kann, müssen Sie die folgenden Schritte unternehmen und uns folgendes Material zur Verfügung stellen:
- Bestätigung des Scholars at Risk-Status.
- CV (bevorzugt in englischer Sprache)
- Publikationsliste
- Scans der Abschlüsse (PhD/Master)
- Eine Skizze des Forschungsprojekts, das Sie an der HSG durchführen möchten. Dies sollte ein Dokument von ca. 2-4 Seiten sein.
Der letzte Punkt ist besonders wichtig, da Sie an der HSG einen wissenschaftlichen Host finden müssen. Wir können Sie bei diesem Prozess unterstützen, bitten Sie jedoch, auf der Website der HSG nachzusehen, ob es eine Forschungsgruppe gibt, die gut zu Ihnen passt. Bei der Kontaktaufnahme mit Professor:innen oder Forschungsgruppenleitenden empfehlen wir Ihnen, Ihre Projektskizze und Ihren CV beizufügen.
Wenn ein Host gefunden wird, bitten wir den Host um ein Einladungsschreiben. Wir leiten Ihre Unterlagen und das Einladungsschreiben dann an unser Rektorat weiter. Schliesslich prüft das Rektorat, ob finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um einen Aufenthalt an der HSG zu unterstützen. Bitte beachten Sie, dass wir eine finanzielle Unterstützung nicht garantieren können.
Scholars at Risk (Allgemeines)
Die HSG ist Mitglied des Globalen Scholars at Risk-Netzwerkes. Scholars at Risk (SAR) arbeitet mit seinem globalen Netzwerk von Hochschuleinrichtungen auf der ganzen Welt zusammen, um kurzfristige, temporäre Forschungs- und Lehrstellen für gefährdete Wissenschaftler:innen zu vermitteln. SAR bietet auch Beratungs-, Transfer- und Karriereunterstützungsdienstleistungen für Wissenschaftler:innen an.
Die Schweizer Sektion (SAR Schweiz) fördert die Werte und die Arbeit von Scholars at Risk, indem sie gefährdete Wissenschaftler:innen aufnimmt, Modelle guter Praxis austauscht und gemeinsame Aktivitäten initiiert. Stipendiat:innen, die über SAR einen Platz an einer Hochschule in der Schweiz suchen, wird empfohlen, diese Informationen für angehende SAR-Stipendiat:innen in der Schweiz zu konsultieren.
Weitere Fördermassnahmen des SNF für Wissenschaftler:innen aus der Ukraine
Neben dem SAR-Budget für Gesuche um Aufnahme von Forschenden aus der Ukraine an Universitäten in der Schweiz bietet der SNF eine Reihe weiterer Massnahmen an:
- Flexibilität für laufende SNF-Projekte und Doktorierende:
Projektverlängerungen: Wenn sich ein Forschungsprojekt aufgrund des Krieges verzögert, kann eine Verlängerung von bis zu zwölf Monaten beantragt werden.
Doktorierende: Wenn ein Doktorat aufgrund des Kriegs weniger schnell als geplant vorwärtskommt, kann die vom SNF gewährte Förderung von maximal vier Jahren um zwölf Monate verlängert werden.
- Zusatzbeiträge, um Forschende aus der Ukraine anzustellen: Wer Forschende aus der Ukraine in einem vom SNF-geförderten Projekt anstellt, kann zusätzliche Mittel beantragen, um die Lohnkosten für bis zu zwölf Monate zu decken.
#ScienceForUkraine
#ScienceForUkraine ist eine Gemeinschaft von freiwilligen Studierenden und Forschenden aus akademischen Einrichtungen in Europa und der ganzen Welt. Ihre Aufgabe ist es, Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten auf universitärer, nationaler und internationaler Ebene für Doktorierende und Forschende zu sammeln und zu verbreiten, welche direkt mit einer akademischen Einrichtung in der Ukraine verbunden sind.
Auf ihrer Website finden Sie ein breites Angebot an bezahlten akademischen Stellen für Wissenschaftler (PHD-Studierende oder höher), akademische Transfermöglichkeiten für Doktorierende und Studierende sowie temporäres Wohnen.