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Am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag sind teils kräftige Gewitter von Westen her über die Schweiz gezogen. Gebietsweise kam es zu grossen Hagelniederschlägen, Sturmböen sowie grossen Regenmengen in kurzer Zeit.
Bereits am späteren Donnerstagnachmittag und frühen Abend zogen mehrere Gewitterzellen über den Kanton Bern. Eine sogenannte Superzelle baute sich laut SRF Meteo gegen 17 Uhr nordwestlich von Thun auf. Mancherorts ging Hagel nieder. Namentlich in der Region Gruzelen, Seftigen, Wattenwil prasselten grosse Hagelkörner nieder. Gegen 20 Uhr beruhigte sich die Wettersituation in Bern.
Die Gewitterlinie zog im weiteren Verlauf des Abends in die Region Zürich und in die Ostschweiz. In Zürich wurde dabei durch den heftigen Sturm ein Baugerüst von einem Gebäude gerissen und landete auf Tramgleisen.
In Teilen der Schweiz gab es kräftige Sturmböen, etwa in Koppingen BE mit 119 Kilometern die Stunde, in Freiburg (84 km/h) oder in Mathod VD (83 km/h).