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Sexuelle Präferenzen (auch sexuelle Neigung) ist ein Oberbegriff für sexuelle Vorlieben, Neigungen, Wünsche und Phantasien, die sich in entsprechenden sexuellen Verhaltensweisen äußern können. Die Vorlieben können sich auf bestimmte sexuelle Praktiken, auf bestimmte Sexualpartner oder -objekte beziehen. Diese Neigungen sind sehr vielfältig, BDSM und Amelotatismus sind nur zwei davon.
Die Abkürzung kommt von den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen “Bondage and Discipline“, “Dominance and Submission“, “Sadism and Masochism“. Darunter fallen eine Reihe von sexuellen Praktiken, die miteinander verwandt sind und von der Allgemeinheit als ungewöhnlich erachtet werden. Von außen sind BDSM-Spiele für viele angesichts der wahrgenommenen Härte kaum nachvollziehbar und mit vielen Vorurteilen belegt, da sie nicht ins Bild von Sexualität als liebevollen Akt passen. Tatsächlich ist BDSM viel mehr als nur die Ausübung bloßer körperlicher oder geistiger Gewalt und das Hinzufügen von Schmerzen. Ganz im Gegenteil, setzt diese Art von Erotik eine tiefe Verbundenheit und aufgeklärte Beziehung zwischen den Beteiligten voraus.
Haben Sie eine Behinderung und Sie mögen BDSM? Dann schreiben uns gerne für einen Erfahrungsbericht.
Unter Amelotatismus (in englisch "devotism"), ist die sexuelle Anziehung oder Vorliebe zu Behinderungen gemeint.
Fachberichte
Weiterführende Links
Rollirotik - der Podcast zu Sexualität und Behinderung. Ein Mann mit und eine Frau ohne Behinderungen diskutieren und klären einige Mythen rund um das Thema Devs, Amelos usw.
Sexabled Lust für alle - Blog über Sexualität und Behinderung