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Das Forschungsprojekt sieht eine Kooperation mit drei externen Projektpartner*innen (Henrik Blicher, Mats Malm, Margrét Eggertsdóttir) und einer Projektpartnerin vor Ort an der Universität Zürich (Anna Katharina Richter) vor, die alle ausgewiesene Expert*innen der skandinavischen literarischen Tradition der Vormoderne sind. Diese vier Projektpartner*innen werden das Projekt als ständige Diskussionspartner*innen auf Tagungen, Projektretraites und als Mitbetreuer*innen der Dissertationsprojekte begleiten.
Henrik Blicher gehört zu den wenigen ausgewiesenen Kennern der dänischen Prosaliteratur des 18. Jahrhunderts und hat sich insbesondere als Spezialist für die deutsch-dänischen Literaturverbindungen im 18. Jahrhundert etabliert. In jüngerer Zeit hat er sich einen Namen als Herausgeber der neuen Baggesen-Edition gemacht. In diesem Kontext hat er eine ganze Reihe von Schriften veröffentlicht, in denen er sich mit poetologischen und rezeptionshistorischen Problemen rund um den dänischen Roman der Aufklärung beschäftigt.
Mats Malm gehört zweifelsohne zu den besten Kennern der schwedischen Literatur der Vormoderne und hat insbesondere einschlägige Studien zur frühen schwedischen Romangeschichte verfasst. Mit seiner differenzierten Studie über das Phänomen der Stimmlichkeit in älteren Texten der nordischen Literaturgeschichte hat er darüber hinaus wichtige Impulse für die Ausgestaltung der Konzeption unseres Forschungsprojektes geliefert.
Margrét Eggertsdóttir ist Forschungsprofessorin an der Handschriftenabteilung des Arnamagnäanischen Instituts in Reykjavík. Sie hat in ihrer Forschung intensiv zur isländischen literarischen Produktion der Vormoderne von der Reformation bis zur Aufklärung gearbeitet. Ihre Publikationen sind durch literaturgeschichtliche Fragestellungen und medientheoretische Ansätze geprägt. Als eine von wenigen Literaturwissenschaftlern hat sie auf Vorformen des modernen Romans in der isländischen Überlieferung des 18. Jahrhunderts aufmerksam gemacht.
Anna Katharina Richter ist Oberassistentin an der Abteilung für Nordische Philologie am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Sie promovierte mit einer Arbeit zu den frühen Romanen in Dänemark und Schweden («folkebøger» / «folkböcker») und hat zu verschiedenen Prosatexten der frühen Neuzeit in Skandinavien publiziert; ihr Forschungsinteresse gilt buch- und literaturgeschichtlichen Fragestellungen bezogen auf Texte der frühen Neuzeit. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigt sie sich mit einer dänischen Übersetzung des Romans Amadís de Gaula.