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In der Schweiz gilt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie traditionellerweise als Privatangelegenheit. In den letzten Jahren haben die politischen Instanzen allerdings erkannt, dass es geeignete Rahmenbedingungen für Familien braucht. Für den Bundesrat stellt die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine politische Priorität dar.
Das Bundesgesetz über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung ist am 1. Februar 2003 in Kraft getreten. Es handelt sich um ein auf acht Jahre befristetes Impulsprogramm, mit dessen Umsetzung das BSV beauftragt ist.
Eine am 15. Dezember 2003 eingereichte Motion 03.3603 (Jacqueline Fehr) verlangt vom Bundesrat die Erarbeitung eines umfassenden Massnahmenplans für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Die Schweiz beteiligte sich 2004 an einer ländervergleichenden OECD-Studie zum Thema «Vereinbarkeit von Beruf und Familie». Die OECD gab dabei Empfehlungen zuhanden der Schweiz ab. Sie finden weitere Informationen auf der Internetseite des Seco ( unter zusätzliche Verweise in der rechten Spalte).
Die Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) verfasste 2004 einen Bericht zur Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsalltag.
Das SECO gab im Februar 2007 das KMU-Handbuch «Beruf und Familie» heraus. Es stellt Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in kleinen und mittleren Unternehmen vor.
Das eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann befasst sich ebenfalls mit der Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben.
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