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Um die Trainings-Penaltys etwas aufregender zu gestalten, liess sich Cesc Fabregas mit den Goalies Wetten einfallen. Diese stiegen so lange an, bis er plötzlich Willy Caballero einen Range Rover schuldete. Die Wette löste er dann auch ein – auf äussert geschickte Weise.
Es ist eine Situation, die wohl so mancher schon einmal erlebt hat: Man ist übermütig, geht eine Wette ein und wird dann dafür bestraft. Dem spanischen Fussballstar Cesc Fabregas wäre dies während seiner Zeit beim FC Chelsea beinahe teuer zu stehen gekommen, wie dieser ausführlich auf Twitter erzählte.
So, after a player already told the story to the press of what happened one day in 2018 and many people asked me if it’s true, there we go. Many times for many years after training, I stay a little bit longer to take some penalties. I always made little bets with the goalkeepers— Cesc Fàbregas Soler (@cesc4official) March 15, 2020
Während vielen Jahren verlängerte Fabregas seine Trainingseinheiten immer etwas, um noch Penaltys zu üben. Und um das Ganze noch etwas spannender zu gestalten, begann der Spanier, mit dem Goalie kleine Wetten einzugehen: Wenn sein Penalty gehalten wird, bekommt der Keeper etwas. Doch Fabregas zeigte sich bei den Trainings-Penaltys derart souverän, dass er diese Wetten nie verlor.
«So wurde ich eines Tages zu überheblich und die Sache lief etwas aus dem Ruder», erklärte Fabregas. Die Folge: Die Wetteinsätze wurden immer grösser. Und so versprach der Spanier dem damaligen Chelsea-Ersatzgoalie Willy Caballero, er würde ihm einen Range Rover kaufen, sollte dieser seinen Elfmeter halten.
Und tatsächlich: Vor der versammelten Mannschaft hielt Caballero den Penalty und Fabregas schuldete ihm plötzlich ein Auto, das neu gut über 100'000 Franken kostet. «Ich fühlte mich wie der dümmste Mensch auf Erden», beschrieb Fabregas das Gefühl nach dem parierten Elfmeter.
Doch Fabregas fand einen geschickten Weg, um die Wettschulden einzulösen, ohne einen sechsstelligen Betrag zahlen zu müssen. «Ich ging auf einen Schrottplatz und fand einen kaputten Range Rover, den man nicht mehr brauchen konnte. Ich habe gesagt: ‹Den nehme ich!›»
Und so kaufte Fabregas das kaputte Auto, verzierte es mit einer Schleife und brachte es am folgenden Tag ins Training mit. Dort überreichte er Caballero dann das «Geschenk» – und ein Teamkollege hielt die Reaktion in einem Video fest.
be used at all for £950 so I said, you know what? I’ll get that. The next day they they brought to the training ground and well... I’ll show you the rest on a video. The lesson of the story is: Don’t bet at all at any cost. pic.twitter.com/NURhfzmYF6— Cesc Fàbregas Soler (@cesc4official) March 15, 2020
Mit dieser geschickten Idee sorgte Fabregas für einen lustigen Moment für das ganze Team und kam gleichzeitig ohne grossen finanziellen Verlust davon. Trotzdem erklärte Fabregas: «Die Moral der Geschichte ist: Wettet gar nicht, egal zu welchem Preis.» (dab)
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