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„Ich war lange Zeit immer am Anschlag. Mein Schlaf war immer zerhackt und so schaute ich alle halbe Stunde auf die Uhr und versuchte mich mit Übungen, lesen und Fernsehen durch die Nacht zu bringen. Manchmal war ich so erschöpft das ich mich mittags kurz für eine Stunde ins Auto legte.
Irgendwann begann ich Schlafmittel zu nehmen, die mir die Ärzte mit Warnungen gaben aber doch immer verschrieben. Die folgenden zwei Jahre waren himmlisch: Endlich konnte ich wieder schlafen.
Es wurde mir dann klar dass ich abhängig geworden war. Zuerst reichte die Dosis nicht mehr, dann das Medikament. So griff ich zu Rohypnol, was mich ohne Träume, wie tot, schlafen liess. Der Entzug war mein absoluter Tiefpunkt. Es ging nicht lange ohne.“