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Der Jamaikaner setzte sich in 10,06 Sekunden mit klarem Vorsprung gegen seine drei Konkurrenten Mark Lewis-Francis (Gb), Jefferson Liberato Lucindo (Br) und Wallace Spearmon (USA) durch.
«Ich hatte einen schwachen Start, aber ich habe meine Balance im Verlauf des Rennens wiedergefunden», sagte Bolt dem Sender TV Globo: «Ich habe mich ein bisschen schwerfällig gefühlt. Ich brauche einfach wieder mehr Rennen, dann werde ich auch besser in Form sein.»
Es war Bolts erstes 100-Meter-Rennen in dieser Saison. In zwei Jahren wird er in Rio de Janeiro voraussichtlich das letzte Mal an Olympischen Spielen teilnehmen.
Aufgrund einer langwierigen Fussverletzung gab der 27-Jährige erst im August bei den Commonwealth Games in Glasgow seinen Saisoneinstand. Dort gewann er als Schlussläufer von Jamaikas 4x100-m-Staffel in der Jahres-Weltbestzeit von 37,58 Sekunden Gold. (pre/si)
18. Januar 1958: Die Partie zwischen den Boston Bruins und den Montreal Canadiens geht ins Geschichtsbuch ein. Mit Bostons Willie O'Ree steht zum ersten Mal in der NHL ein schwarzer Spieler auf dem Eis. Auch deshalb, weil er niemandem verraten hat, dass er auf dem rechten Auge nichts mehr sieht.
«Das war der grösste Tag in meinem Leben», sagt Willie O'Ree den Reportern. «Daran werde ich mich immer erinnern.» Soeben haben die Boston Bruins die Montreal Canadiens 3:0 geschlagen. O'Ree hat kein Tor erzielt, aber er hat Geschichte geschrieben: Der rechte Flügel ist der erste dunkelhäutige Spieler in der NHL.
Dabei sah O'Ree nur noch auf seinem linken Auge. Ein ins Gesicht abgelenkter Puck hatte zwei Jahre zuvor zum halbseitigen Verlust des Augenlichts geführt. Aber das behielt er für sich, …