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Fragen & Antworten
Ursprünglich war von einem potenziellen Standort «Weyermannshaus» die Rede. Welche Standorte wurden konkret geprüft?
Zwei Standorte wurden vertieft geprüft: Weyermannshaus West und Weyermannshaus Ost.
Weshalb wurde das Areal Weyermannshaus West als Standort verworfen?
Weil sich das Areal in der Industrie- und Gewerbezone befindet. Es müsste für die Nutzung als Campus umgezont werden, was zu Zeitverzögerungen führen könnte. Zudem bietet das Areal zu wenig Fläche, um das Rauprogramm des neuen Campus realisieren zu können.
Was spricht für das Areal Weyermannshaus Ost?
Die Überbauungsordnung sieht dort bereits eine Dienstleistungsnutzung vor, es braucht also keine Umzonung. Und das Areal ist grösser als jenes in Weyermannshaus West.
Wie gross wird das neue Campus-Gebäude ungefähr werden?
Die BFH hat im Mai 2016 ein Flächenprogramm vorgelegt, welches die Nutzfläche des Campus mit rund 36'000 m² beziffert. Dazu kommen rund 2000 m² Weiterbildungsflächen sowie eine Option für Erweiterungen im Umfang von 25% der Hauptnutzfläche.
Wie teuer wird der neue Campus?
Die gesamten Investitionskosten werden auf insgesamt 364 Millionen geschätzt, wobei 306 vom Kanton und 58 Millionen vom Bund finanziert werden sollen.
Der Campus Biel/Bienne verzögert sich um mehrere Jahre. Und jener in Bern?
Der Kanton Bern strebt weiterhin mit Nachdruck eine Inbetriebnahme im Jahr 2026 an. Aufgrund der Umsetzung der Erfahrungen aus Biel und der komplexen Vernetzung des Campus Bern mit verschiedenen Nachbarprojekten Dritter kann eine Verzögerung der Inbetriebnahme des Campus Bern jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Wie wurde der Campus Bern aufgrund der Erfahrungen aus Biel angepasst?
Der Fokus des Projekts und die entsprechenden Ziele wurden geändert. In Bern soll ein funktionaler und wirtschaftlicher Bau errichtet werden. Die Materialisierung wurde einfach und zweckdienlich gewählt. Das Gebäude auf dem nördlichen Baufeld wurde geometrisch vereinfacht und von bisher 3 auf 1 Geschoss verkleinert. Ein Teil der Gebäudetechnik wird nicht in teureren Untergeschossen, sondern auf dem Dach geplant. Insgesamt wurden mehrere hundert Einsparoptionen geprüft. Davon sind fast 200 bereits in der Planung umgesetzt.