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Trotz des Mangels an Schutzmaterial beurteilte die grosse Mehrheit der Ärztinnen das Krisenmanagement ihres jeweiligen Kantons als gut oder eher gut. Nur 12 Prozent sah es als schlecht oder sehr schlecht an. Weniger positiv beurteilen die Ärzte ihre persönliche finanzielle Situation. Über zwei Drittel der Befragten erwarten Einkommensverluste, fast die Hälfte deutliche. Fast 50 Prozent der Befragten gab dann auch an, in der Pandemie deutlich weniger zu tun gehabt zu haben als sonst. 13 Prozent hatten im Gegenteil deutlich mehr zu tun.
An der FMH-Umfrage, die Ende Mai durchgeführt wurde, nahmen über 12'000 Schweizer Ärztinnen und Ärzte teil. 21 Prozent der Befragten wurden auf das Coronavirus getestet.