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Sa, 02. Juni 2018
Ballettschulen Attitude Luzern & Ballettschule Sarnen
Ballett «Die Puppenfee»
1. Teil - Klassische Variationen und Tanzstücke
Im 1. Teil sehen Sie klassische Ballettvariationen (Aurora und Lila Fee aus Dornröschen, Coppélia, La Favorita), Gruppentänze, ein Jazzstück und einen modernen Tanz.
2. Teil - «Die Puppenfee»
Eine Mutter mit ihren Kindern und drei Damen kommen in den Puppenladen und
kaufen zwei der schönsten Puppen. Die Spielwarenhändlerin lässt zuvor die Puppen tanzen und Kunststücke vollführen. Alle Puppen sind sehr traurig darüber, dass die Puppen verkauft werden sollen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Lehrtochter, die von den Puppen sehr geliebt und in der Nacht, von den Feen, in die Puppenfee verwandelt wird. Durch einen Zauber schaffen sie es, die Menschen aus dem Puppenladen zu vertreiben. Die Puppenfee und alle Puppen sind sehr glücklich, dass sie von nun an und für immer zusammenbleiben können.
Entstehung des Balletts «Die Puppenfee»
Die Puppenfee ist ein Ballett in einem Akt mit Musik von Josef Bayer.
Für die Adaption an unsere Ballettschul-Aufführungen fügten wir noch
Werke von G. Rossini, L. Delibes, P. J. Tschaikowsky, L. Minkus und A. K.
Glasunov hinzu. Der Wiener Ballettmeister Joseph Hassreiter und sein
Freund, der Maler Franz Gaul, spielten Anfang 1888 mit dem Gedanken,
ein unterhaltsames Ballett zu entwerfen, das in einem Puppenladen
spielen sollte und in dem die Puppen als vermenschlichte Wesen das
Publikum bezaubern sollten. Die Idee war nicht neu, hatte doch bereits
Léo Delibes mit dem Choreografen Arthur Saint-Léon 1870 E. T. A. Hoffmanns
Erzählung «Der Sandmann», in dem eine Puppe die Hauptrolle
spielt, als «Coppélia» erfolgreich auf die Ballett-Bühne gebracht. Die
Puppenfee ist eines der meistgespielten Ballett-Werke im deutschsprachigen
Raum. Die Uraufführung erfolgte am 4. Oktober 1888 im K. K. Hof-Operntheater in Wien.
TICKETS: E-Mail an: <email-pii>