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Auf den Anlagen des TC Old Boys Basel fand ein ITF-Turnier der Juniorinnen und Junioren statt. Im Einzel blieben die ganz grossen Schweizer Erfolge dabei leider aus. Immerhin: Patrick Schön stiess bis in den Viertelfinal vor, wo er dem Italiener Peter Buldorini unterlag. Noch deutlich erfolgreicher spielte der 17-jährige Zürcher im Doppel. Zusammen mit dem Belgier Emilien Demanet schaffte er den Sprung in den Final.
Schön und sein Partner trafen dabei auf die beiden Schweizer Andrin Casanova und Raffaele Mariani und gewannen eine hart umkämpfte Partie letztlich im Champions-Tiebreak. Für Patrick Schön ist es der insgesamt zehnte Titel auf der ITF-Tour der Junioren – der dritte in diesem Jahr.
Schöner Erfolg auch für Mateo Fluri
Auf der Tennis Europe Tour ist indes Swiss-Tennis-Spieler Mateo Fluri unterwegs. Der Solothurner, der Ende Monat seinen 14. Geburtstag feiern wird, bestritt vergangene Woche das U14-Turnier in Ulm (Deutschland). Fluri gab im gesamten Turnierverlauf nur einen einzigen Satz ab und bezwang schliesslich im Finale den an Nummer zwei gesetzten Deutschen Lovis Bertermann.
Für den jungen Schweizer ist es der erste Titel überhaupt auf der Tennis Europe Tour. Er nähert sich damit den europäischen TOP-100 seiner Alterskategorie. Noch knapp vor Mateo Fluri ist in derselben Rangliste Dany Robas klassiert. Der 14-jährige Genfer erlebte ebenfalls eine sehr erfreuliche Woche, zog er doch beim Turnier von Annecy (FRA) gleich zweimal in den Final ein – im Einzel wie im Doppel.
Weitere gute Resultate auf Stufe ITF
Die 23-jährige Jenny Dürst konnte ihre gute Form beim mit 25'000 Dollar dotierten ITF-Turnier in Nottingham bestätigen. In der Mitte Englands schaffte es die Zürcherin im Einzel wie auch im Doppel in den Halbfinal. Dort war allerdings beide Male Endstation. Dürst scheiterte einerseits an der einheimischen Maia Lumsden und andererseits, zusammen mit ihrer japanischen Doppelpartnerin, an einem Duo aus den Niederlanden.
Mit Conny Perrin bestritt vergangene Woche eine weitere Schweizerin einen ITF-Halbfinal. Die Westschweizerin schaffte den Sprung unter die letzten Vier beim ebenfalls mit 25'000 Dollar dotierten Turnier von Horb (Deutschland). Den Finaleinzug verpasste sie gegen die topgesetzte Australierin Jaimee Fourlis.