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Protestiert auch Hamilton gegen Trump?
Formel-1-Star Lewis Hamilton überlegt sich vor dem GP in Texas, ob er sich dem Protest der US-Sportler anschliessen und beim Abspielen der Hymne auf die Knie gehen soll.
Lewis Hamilton steht unmittelbar vor dem Gewinn seiner vierten Weltmeisterschaft. Doch im Moment beschäftigt den Briten eine andere Frage: Wie soll er sich vor dem GP von Texas verhalten, wenn die amerikanische Hymne gespielt wird?
Hamilton überlegt sich, ob er wie viele US-Sportler knien soll. «Wir müssen uns solidarisch zeigen», sagt der Brite der Londoner «Times». Seit Monaten protestieren US-Sportler mit dieser Aktion gegen Polizeigewalt und Rassismus. «Es ist zwar nicht meine Hymne. Aber es handelt sich um ein Problem, das nicht nur die Vereinigten Staaten betrifft, sondern die ganze Welt. Ich identifiziere mich jedenfalls sehr mit den Spielern.»
Vor allem nachdem US-Präsident Donald Trump mit seinem Angriff auf protestierende Football-Spieler («Hurensöhne, die gefeuert werden sollten») für Furore sorgte, zeigen sich viele Sportler kritisch. «Ich habe über dieses Rennen noch nicht nachgedacht», sagt Hamilton, «aber das muss ich jetzt natürlich tun. Es stellt sich die Frage, was für mich der richtige Weg ist oder ob ich überhaupt Stellung beziehen muss.»