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Der Eiswinter
In Zürich sank die Minimumtemperatur gegen Ende Dezember 1962 an mehreren Tagen auf -10 bis -14 Grad. Ab dem 12. Januar 1963 lag sie fast regelmässig zwischen minus 12 und minus 17 Grad. Am 14. Januar 1963 erreichte der absolute Tiefstwert minus 19 Grad.
Der Eisdecke des Zürichsees schloss sich am 24. Januar 1963. Am 1. Februar 1963 wurde sie für die Bevölkerung freigegeben. Die Eisdecke blieb mit kurzen Unterbrüchen bis am 7. März begehbar. Die maximale Eisdicke erreichte 36 cm, gemessen am 4. März 1963.
Die historische Wetteranalyse
Die Originalberichte der Schweizerischen Meteorologischen Zentralanstalt zum Eiswinter 1962/63 sind seit kurzer Zeit für jedermann zugänglich. In den Annalen, dem Wetterjahrbuch zum Jahr 1963, ist das Ereignis detailliert festgehalten.
Annalen 1963
Die historische Wetteranalyse 1929
Auch die vorletzte Seegfrörni vom Februar 1929 ist in den Annalen der Schweizerischen Meteorologischen Zentralanstalt dokumentiert. Die Eisdecke des Zürichsees schloss sich damals in der Nacht vom 15. auf den 16. Februar. Offiziell begehbar war die Eisdecke ab dem 22. Februar bis am 10. März 1929.
Annalen 1929
Die Eiswinter 1895 und 1891
Hinweise auf die Seegfrörnen vom Februar 1895 und vom Januar 1891 sind in der historischen Witterungszusammenstellung von EuroClimhist zu finden, ebenfalls verfügbar auf der Web-Seite von MeteoSchweiz.
Witterungsverlauf in der Schweiz 1890-1899
Das Schweizer Wetterarchiv im Überblick
In den Schweizer Wetterjahrbüchern, den Annalen der Schweizerischen Meteorologischen Zentralanstalt, ist der monatliche Wetterverlauf seit 1911 lückenlos dokumentiert. Zusätzlich sind historische Berichte zum Verlauf des Witterungsjahrs ab 1861 in Kurzform verfügbar.
Das Schweizer Wetterarchiv
Historisches Wetter seit 1501
Auf der witterungs- und klimageschichtliche Datenbank Euro-Climhist der Universität Bern ist eine grosse Fülle an tägliche Wetterdaten, Extremereignissen und langfristigen Klimaverläufen für die Öffentlichkeit zugänglich.
Euro-Climhist, Universität Bern