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- Der frühere französische Regierungschef Manuel Valls will bei der Präsidentschaftswahl für den unabhängigen Kandidaten Emmanuel Macron stimmen.
- «Er ist derjenige, der den FN (Front National) vermeiden kann», sagte der Sozialist den Sendern RMC/BFMTV mit Blick auf die Partei der Rechtspopulistin Marine Le Pen.
- Dass der ehemalige Premierminister nicht für den sozialistischen Kandiaten Benoît Hamon stimmen will, spaltet die Partei.
Er werde alles tun, um zu verhindern, dass die in Umfragen an zweiter Stelle
stehende Vorsitzende des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, an die Macht komme. «Ich werde keine Risiken eingehen», sagte Valls am Mittwoch dem TV-Sender BFMTV.
Macron könne dagegen eine Neuordnung des politischen Lebens in Frankreich ermöglichen, so Valls. Dies bedeute aber nicht, dass er für Macron Wahlkampf mache. Der Sozialist Benoît Hamon reagierte verärgert. «Ich bin nicht überrascht», sagte er dem Sender France 2. «Diese Art von Seifenoper soll mich schwächen.»
Valls war dem ehemaligen Bildungsminister Hamon bei der Vorwahl der Sozialisten für die Präsidentenwahl unterlegen. Sowohl Hamon als auch der parteilose Macron gehörten der Regierung an, die Valls als Ministerpräsident leitete.