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RS-Talk mit ...
Marc Nicolet - #1 - Swiss Masters Open:Interview vom Oster-Sonntag, 12. April 2009 Idee und Umsetzung: René Streuli – RS-Sportbilder.ch
Am Abend des Oster-Sonntag konnte ich mit Marc Nicolet und mit seinem Bruder Greg endlich das längst geplante Interview machen. Immer wieder mussten wir den «RS-Talk» verschieben, da es aus zeitlichen Gründen nie richtig passen wollte. Erschwerend kam für mich dazu, dass ich die französische Sprache nicht wirklich beherrsche (...). Eine sehr grosse Hilfe war für mich deshalb Greg's Freundin Sandra, die sich spontan als Dolmetscherin zur Verfügung stellte, damit dieses Interview überhaupt richtig durchgeführt werden konnte. Deshalb ein riesiges und herzliches Dankeschön an Sandra; ebenfalls ein grosses Dankeschön an die «Nicolet-Brtohers»!
Vor dem eigentlichen Interview übergab ich Marc einige Fragen in schriftlicher Form; Antworten auf Fragen (z.B. Was sind seine Hobbys? Was isst er gerne? Welche Musik hört er am liebsten? Wann war er das letzte Mal im Kino und und und ...) sollen Ihnen/Dir den Menschen Marc Nicolet etwas näher bringen.
Name & Vorname:
Nicolet Marc
Kosename:
---
Wohnort:
Combremont-le-Petit
Geburtstag:
10. Februar 1975
Beruf:
Mechaniker
Hobbys:
Mit Freunden gut essen gehen
Ich fahre Motocross seit:
1985
Mein erstes Motocross-Rennen:
1985
Mein grösster Erfolg als MX-Rider:
Der unumstössliche Zusammenhalt mit meinem Bruder Greg und der daraus resultierende Erfolg als
«the Nicolet-Brothers»
Was macht mich als MX-Rider so erfolgreich macht:
Ich gebe nie auf ...!
Meine Schwächen als MX-Rider:
Die ersten 2 Runden eines Rennens ...
Über was ich lachen kann:
über sehr viele Dinge ...
Was mich wütend macht:
Unehrliche, betrügerische und verlogene Menschen...
Mein Traum-Auto:
Ein alter Fiat 500
Mein Traum-Bike für die Strasse:
Da gibt es verschiedene Bikes – auf jeden Fall muss es eine Suzuki sein!
Meine Lieblings-Rennstrecke:
Payerne
Mein(e) Vorbild(er) im Motocross:
---
Meine bisher stärksten Gegner auf der Rennstrecke:
---
Mein bisher bestes Rennen:
---
Meine Lieblingsspeise:
Da kann und will ich mich nicht festlegen, da ich viel zu vieles gerne esse ...
Was ich nie essen würde:
nichts – ich esse alles!
Mein Lieblings-Getränk:
Traubensaft und zu einem feinen Essen ein gutes Glas Wein
Was ich nie trinken würde:
nichts – ich trinke alles!
Meine Lieblings-Musik:
Ich mag eigentlich jede Art von Musik...
Meine 3 Lieblings-Bands:
R.E.M. – The Rolling Stones - AC/DC
Meine 3 Liebling-CD’s:
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Mein letztes LIVE-Konzert:
Eric Constantin – ein junger Schweizer Sänger
Meine 3 Lieblings-Filme:
Le Vélo – Les Bronzés font du ski – 4 weedings and a funeral (4 Hochzeiten und ein Todesfall)
Meine 3 Lieblings-Schauspieler:
Benoît Poelvoorde – José Garcia – Hugh Grant
Meine 3 Lieblings-Schauspielerinnen:
Jodie Foster – Sabine Azema – Kristine Scott Thomas
Mein letzter Kino-Film:
Le premier jour de la nouvelle vie
Mein Lieblings-Buch:
Oscar et la dame Rose
Wen ich gerne mal persönlich kennenlernen würde:
Queen Elizabeth II
Land/Kultur das/die ich sehr gerne besuchen/kennenlernen würde:
England
Diese 5 Sachen nehme ich mit auf eine einsame Insel:
Meine Freundin – ein Bett – Streichhölzer – ein Messer – eine Fischerrute
Die dümmste Frage die mir je gestellt wurde:
---
Wenn ich 3 Wünsche offen hätte, dann würde ich mir ... wünschen:
Eine gute Gesundheit – möglichst viel Erfolg im Motocrosss – ein erfolgreiches und schönes Leben nach meiner Motocross-Karriere
4x Supercross-CH-Meister 1994/2003/05/06 --- 2x Motocross-CH-Meister 2007/08
Teil 1 des Interviews: Kurze Rückblende auf die vergangene Saison:
1. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, Du kommst als 2-facher & aktueller Schweizermeister in der «Open-Klasse» nach Frauenfeld, wofür ich Dir an dieser Stelle nochmals ganz herzlich gratulieren möchte – Frage: Wie geht es Dir gesundheitlich?
Antwort von Marc:
Danke, es geht mir sehr gut, ich bin super-motiviert für die neue Saison 2009 und ich bin bereit den 3. Schweizermeister-Titel anzustreben.
2. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, wenn wir kurz auf die vergangene Saison zurückblicken, dann erinnern wir uns noch sehr gut an deinen unglücklichen Saison-Start. Hier in Frauenfeld bist Du im Training schwer gestürzt und musstest die ersten Rennen aufgrund der durch diesen Sturz erlittenen Rippen-Verletzung ziemlich untendurch. Mit welchen Renn-Strategien bist Du damals aufgrund dieser äusserst schmerzhaften Verletzung in die ersten Saison-Rennen gegangen?
Antwort von Marc:
Ja, aufgrund meiner Rippenverletzung ging ich jeweils mit dem Ziel in die Rennen, diese so gut wie möglich zu beenden und um möglichst viele Punkte einzufahren – was mir eigentlich auch ganz gut gelang.
3. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, inwieweit musstest Du während der Verletzungszeit Deine Trainings- & Rennvorbereitungen und die Rennen selbst ändern/anpassen?
Antwort von Marc:
Ja es war für mich praktisch unmöglich nach meiner Verletzung richtig trainieren zu können, da ich zwischen den einzelnen Rennen das Fahren mit dem Bike vollständig einstellen musste. Während dieser Zeit half mir Greg sehr sehr viel in dem er mit mir intensives Motivations-Training betrieb. Zudem arbeiteten wir zusammen sehr hart im psychischen und physischen Bereich. Für die Rennen selber mussten wir natürlich stets sehr gut tapen, damit das Fahren überhaupt erst möglich und erträglich wurde.
4. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, Trotz Rippen-Verletzung konntest Du in der 1. Saison-Hälfte regelmässig Spitzenplätze einfahren: Frage: War während diesen schwierigen Wochen eine erfolgreiche Titelverteidigung trotz Verletzung ein Thema – zumal Patrick Walther bis zu diesem Zeitpunkt die Meisterschaft relativ klar dominierte?
Antwort von Marc:
Vor dem Rennen in Broc fühlte ich mich eigentlich wieder ziemlich fit, habe stets hart trainiert obwohl Patrick bis dahin sehr stark und dominant gefahren war. Ich glaubte aber stets an mich und gab die Hoffnung auf eine erfolgreiche Titel-Verteidigung nie auf – zumal sich Patrick später ebenfalls noch verletzen sollte.
5. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, Es dauerte bis Bullet bis Du Deine ersten beiden Rennläufe gewinnen konntest? Das muss für Dich und für Dein gesamtes Team eine große Erleichterung gewesen sein ...?
Antwort von Marc:
Ja es war für uns alle schon eine riesige Erleichterung als ich in Bullet erstmals nach meiner Verletzung wieder meinen gewohnten Speed gehen konnte. Nach meinem Sieg in Bullet stieg zudem meine Motivation und die Hoffnung auf den 2. Titel natürlich wieder entsprechend – zumal sich da Patrick wie vorhin bereits angesprochen verletzt hatte.
6. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, Aufgrund der Verletzung musste Patrick Walther ab Bullet seine Saison vorzeitig beenden; die Meisterschaft war somit wieder völlig offen und es kam zum Herzschlag-Finale in Vieux-Prés zwischen Dir und Deinem Marken-Kollegen Patrick Kaspar, der als Gesamtleader mit 3 Punkten Vorsprung auf Dich nach Vieux-Prés reiste. Schließlich konntest Du Deinen Titel aus dem Vorjahr doch noch verteidigen. Hast Du während der Saison – aufgrund des Saisonverlaufs – jemals ernsthaft an eine Titelverteidigung geglaubt? Und welche Emotionen hattest Du empfunden als die letzte schwarz-weiß-karierte Flagge fiel?
Antwort von Marc:
Vor dem Rennen in Les Vieux-Prés hatte ich ein sehr gutes Gefühl und sehr positive Gedanken, ich war überzeugt, dass ich den Titel gewinnen kann. Als dann die letzte Flagge fiel war ich einfach sehr sehr glücklich, dass die Titel-Verteidigung trotz Verletzungsproblemen doch noch geklappt hat. Ich war auch sehr erleichtert und zufrieden – innerlich aber auch sehr leer und ausgepowert.
Teil 2 des Interviews: Vorschau auf die neue Saison:
7. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, Die Saison-Vorbereitung ist mit dem heutigen Tag abgeschlossen: - Frage: Konntest Du Dich optimal vorbereiten? Hattest Du während dieser Zeit Verletzungen zu beklagen – wenn ja, welche?
Antwort von Marc:
Meine Saison-Vorbereitung verlief absolut optimal, ohne Probleme und ohne Verletzungen. Natürlich sind Training und Rennen zwei verschiedene Paar Schuhe; aber ich bin mental und körperlich parat für die neue Saison
8. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, Inwieweit unterscheidet sich Dein aktuelles Bike vom letztjährigen Modell?
Antwort von Marc:
Nun wir haben speziell am Motor sehr viel geändert; zudem wurde das Bike als Ganzes auf meinen Fahrstil abgestimmt. Das Bike fühlt sich daher so gut, dass ich mich voll und ganz aufs Fahren konzentrieren kann.
9. Frage von RS-Sportbilder.ch
Greg, wenn wir das Bike vom Marc mit einem Original-Bike vergleichen, worin bestehen die wesentlichsten Unterschiede?
Antwort von Greg:
Die wesentlichsten Unterschiede findet man sicher in erster Linie beim Motor; aber auch das Fahrwerk kann man mit einem Original-Fahrwerk nicht vergleichen. Das Bike als Ganzes wurde wie eben erwähnt komplett auf die Fahrtechnik und den Fahrstil von Marc abgestimmt.
10. Frage von RS-Sportbilder.ch
Greg, Du und Dein Bruder Marc seid ein verschworenes Team; zudem bist Du Marc‘s Mechaniker, der seine Bike’s betreut – das ist aber nicht alles ... für welche Bereiche bist zu zudem noch verantwortlich?
Antwort von Greg:
In erster Linie versuche ich Marc in den verschiedensten Bereichen zu entlasten; so, dass er sich voll auf das Fahren konzentrieren kann. Ich kümmere mich beispielsweise um die Sponsoren und versuche neue zu akquirieren, ich bearbeite auch den Marketing-Bereich, dann übernehme ich auch alle Manager-Aufgaben, halte die Website www.nicoletbrothers.com stets auf dem aktuellsten Stand, erledige den ganzen Papierkram und arbeite zudem auch noch als Motivator – es wird mir also bestimmt nie langweilig (Greg schmunzelt ...)
11. Frage von RS-Sportbilder.ch
Greg, Du warst selber auch ein sehr talentierter MX-Fahrer! Frage: Weshalb hast Du mit dem Fahren aufgehört?
Antwort von Greg:
Nun im Jahre 1995 erlitt ich eine schwere Knieverletzung, die 3 Operationen zur Folge hatte. Es traten mehrere Komplikationen auf, die einen normalen Heilungsprozess zumindest erschwerten. Ich konnte deshalb während 3 Jahren überhaupt nicht mehr trainieren konnte. Die Frage stand somit im Raum, ob ich meine Karriere überhaupt werde fortsetzen können. Aufgrund der schlechten Perspektive, entschied ich mich letztlich, mit dem MX-Sport ganz aufzuhören, um meinen Bruder zu unterstützen und seine eigene Karriere voranzutreiben –zumal Marc schon damals schneller war als ich und immer noch schneller wurde.
12. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, Morgen (Ostermontag) beginnt die offizielle Saison. Frage: Welche Saison-Vorbereitungsrennen hast Du bestritten und wie sind die verlaufen?
Antwort von Marc:
Ich bestritt lediglich ein Angora-Rennen in Sézegnin bei Genf, welches ich erfreulicherweise gewinnen konnte. Auf dieser Strecke wird übrigens anfangs September auch ein Swiss Master Rennen ausgetragen – übrigens eine sehr attraktive und interessante Strecke für Fahrer und Zuschauer. Zuvor bin ich keine Rennen gefahren, da ich mich noch nicht hundertprozentig fit fühlte – im Gegensatz zu jetzt.
13. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, wenn wir in der «Open-Klasse» vom Favoriten-Kreis reden, gehörst Du selbstverständlich mit dazu. Frage: Welche Fahrer zählst Du zu Deinen größten Konkurrenten im Kampf um den Titel?
Antwort von Marc:
Ich denke, dass alle Fahrer großen Respekt verdienen und stets zu guten Leistungen fähig sind. Ich sehe daher alle Piloten als meine direkten Konkurrenten, die man nie unterschätzen sollte. So gesehen zähle ich dass gesamte Starterfeld zu den Favoriten – zumindest zum erweiterten Favoritenkreis.
14. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, mit Yvan Bessard, Julien Burri, Mike Stalder, Gregory Wicht (Markenwechsel zu Honda) usw. sind einige Fahrer von den «125ern» in die «Open-Klasse» aufgestiegen. Frage: Was traust Du ihnen in der großen Klasse zu?
Antwort von Marc:
Ich persönlich freue mich sehr auf die neuen jungen Fahrer in der «Open-Klasse», die auf uns bestimmt sehr viel Druck ausüben werden und die auch das Renn-Niveau anheben werden. Natürlich wird es auch für die Zuschauer interessant sein, mit verfolgen zu können, wie sich die Jungen in der großen Klasse schlagen werden.
15. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, auf diese Saison hin wurde die Anzahl Rennen von 8 auf 9 aufgestockt. Wohlen, Roggenburg und Genève wurden auf Kosten von Bullet & Arrissoules neu in den Kalender aufgenommen. Zudem wurden die einzelnen Rennläufe von 30 Min. plus 2 Runden auf neu 25 Min. plus 2 Runden reduziert. Frage: Was wird sich dadurch aus Deiner Sicht an den einzelnen Renn-Verläufen ändern?
Antwort von Marc:
Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass es nicht mehr 8 sondern 9 Rennen gibt. Allerdings ist es für physisch und psychisch gut vorbereitete Fahrer schade, dass die Rennen von 30 auf neu 25 Min. plus 2 Runden reduziert wurden , weil sie dadurch ihre Fitness nicht mehr positiv in die Waagschale werfen können.
16. Frage von RS-Sportbilder.ch
Greg, ändert sich bei der Bike-Vorbereitung, bzw. beim Bike-Setup etwas aufgrund der kürzeren Renndistanzen?
Antwort von Greg:
Nein, ich denke, dass die verkürzten Renn-Distanzen auf das jeweilige Bike-Setup keinen Einfluss haben wird – außer, dass wir weniger Sprit verbrauchen werden (Greg und Marc schmunzeln...).
17. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, Du hast Dich zumindest in den letzten Jahren hauptsächlich auf die Swiss Motocross Masters, SAM- & Angora-Rennen konzentriert. Frage: Hat es Dich nie gereizt ADAC-Rennen und/oder die MX1/MX2 oder die MX3-WM zu fahren?
Antwort von Marc:
Ja, mein Hauptaugenmerk richtet ich natürlich auf die Swiss Motocross Masters; dann bestritt/bestreite ich für die Sponsoren einige SAM-Rennen und die Angora-Rennserie. Natürlich wäre es für mich sehr interessant und reizvoll gewesen die MX1/MX2-WM oder MX3-WM zu fahren. Doch leider musste ich aufgrund des Budgets stets darauf verzichten – kommt hinzu, dass ich mich lieber 100%-ig auf nur 1-3 nationale Meisterschaften konzentriere. Denn ich denke es ist nicht gut, wenn man zu viele nationale und internationale Rennserien bestreitet, in die man dann aber nur 50-70% Leistungsvermögen investieren kann ...
18. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc, Du gehörst mittlerweile zu den erfahrensten und erfolgreichsten MX-Fahren im Feld; .hast Du Dir schon mal ernsthafte Gedanken gemacht, wie lange Du noch auf diesem hohen Niveau fahren willst?
Antwort von Marc:
Nun mit Sicherheit werde ich die Saison 2009 noch fahren und diese hoffentlich wiederum erfolgreich abschließen können. Am Ende der Saison werden wir dann weitersehen. Es wird aber sicher so sein, dass ich meine Karriere sofort beenden werde, wenn aus meiner Sicht der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ich werde also mit Sicherheit nicht nur so zum Spaß in einer Senioren-Klasse weiterfahren, um dann irgendwann mal meine Aktiv-Zeit ausklingen zu lassen. Doch vorerst mache ich mir darüber noch keine ernsthaften Gedanken; sollte der Tag gekommen sein, werde ich dies offiziell mitteilen und kommunizieren.
19. Frage von RS-Sportbilder.ch
2.-letzte Frage Marc: Kannst Du Dir vorstellen, nach Deiner sehr erfolgreichen Karriere in irgendeiner Art und Weise mit dem MX-Sport verbunden zu bleiben – zB. als Nachwuchs-Trainer? Gibt es da schon konkrete Vorstellungen?
Antwort von Marc:
Natürlich kann ich mir sehr gut vorstellen, nach meiner Aktiv-Zeit weiterhin in der Szene präsent zu sein. Es gibt auch einige Ideen, die mir vorschweben; doch im Moment ist es sicherlich noch viel zu früh, um darüber ernsthaft zu reden. Ich denke zudem, dass ich doch einen Bekanntheitsgrad habe, der es mir ermöglichen wird, später eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe im Motocross-Sport ausüben zu können, die mich erfüllen und die mir sehr viel Spaß machen wird.
20. Frage von RS-Sportbilder.ch
Aber noch ist es ja noch lange nicht soweit! Kommen wir also zurück in die Gegenwart und damit zur letzten Frage Marc: Zurück zum morgigen Rennen: Was sind Deine primären Ziele für das Rennen hier in Frauenfeld?
Antwort von Marc:
Zuerst mal möchte ich natürlich keine Wiederholung meines Saisonstarts vom vergangenen Jahr hier in Frauenfeld erleben (Rippenbruch nach schwerem Trainings-Sturz – Anmerkung von RS-Sportbilder.ch). Mein Ziel ist es natürlich morgen beide Rennläufe und somit den Tages-Sieg einfahren zu können. Das wäre natürlich sehr wichtig im Hinblick auf eine lange Saison – wir werden sehen...
21. Frage von RS-Sportbilder.ch
Marc und/oder Greg: Wir sind am Ende dieses Interviews angelangt; das Schlusswort gehört Euch.
Antwort von Marc:
Vielen Dank René – es lebe der Motocross-Sport!
OK! Marc, Greg und Sandra, ich bedanke mich bei Euch ganz herzlich für dieses Interview und für die Zeit, die Ihr mir dafür zur Verfügung gestellt habt! Ich wünsche Euch allen für Frauenfeld und für die gesamte Saison alles Gute, viel Erfolg und vor allem unfallfreie Rennen bei hoffentlich schönen und besten Wetter- & Streckenbedingungen – herzlichen Dank!
Frauenfeld – Ostersonntag, 12. April 2009 www.RS-Sportbilder.ch
Ihr Fotograf
René Streuli
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