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Der Entwurf greift die ortseigenen Merkmale auf und verwebt diese mit den funktionalen und soziologischen Anforderungen der Aufgabenstellung zu einem Gebäude, welches neben einem Zentrum vor allem ein zu Hause für Senioren sein soll.
Dieses „Zu-Hause“ bedeutet für viele der Bewohner auf Grund ihrer Bewegungseinschränkungen auch gleichzeitig ihre neue Umgebung.
Das Projekt greift den Gedanken des "Dorfes im Dorf" auf. Prämisse ist, dass das Gebäude gross, aber nicht anonym ist, optimale Betriebsabläufe und hohe Lebensqualität, private Räume und Rückzugsmöglichkeiten schafft, sowie Orte der Erinnerung bietet. Das mehrfügige, dreigeschossige Gebäude ist im Südwesten der Parzelle positioniert und in einen grosszügigen, vorgelagerten Park eingebettet. Eine Addition aus vier volumetrisch eigenständigen und zueinander versetzten Volumen formt die Figur. Die Ablesbarkeit der einzelnen Teilvolumen und Walmdach-Konfigurationen lässt den Gebäudekomplex hinsichtlich Massstab, Gebäudelänge und Typologie in einen Dialog mit dem angrenzenden Siedlungskörper treten. Vier Innenhöfe mit vier unterschiedlichen Identitäten gliedern das Innere jeder Gebäudeeinheit. Das Thema der subtrahierten Fläche des Patios wird im Aussenraum in Form von Feldern fortgeführt, so dass eine Korrelation zwischen Fläche und Volumen, Innen und Aussen hergestellt wird. An zentraler Stelle des Parkes befindet sich die Vorfahrt, sowie ein breiter Arkadengang, der zu dem zentral gelegenen Haupteingang führt. Hier soll man sitzen, schauen, sich begegnen und die Blicke in den Park schweifen lassen. Ein Rundweg führt um das Gebäude herum und schliesst an die zukünftigen Wegstrukturen im Süden an.