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Skandalöser Fund in den BUWAL-Archiven
Skandalöser Fund über nichtionisierende Strahlung (Handy-Smog) in den Archiven des BUWAL
Autor: Hans-U. Jakob, Schwarzenburg
Die Langzeitstudien, die es gar nicht gibt. Hier ist eine davon:
Das BUWAL (Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft) sowie die Mobilfunkbetreiber können nicht genug betonen, dass es über Mikrowellenbestrahlung wie sie von Mobilfunk-Basisstationen ausgeht, keine Langzeitstudien gebe.
Das ist zumindest von Seiten des BUWAL eine infame, gezielte Lüge zu Gunsten der Tele-kommunikationsindustrie.
Seit 12 Jahren
lagert nämlich da unter Anderen die Studie Lilienfeld, die 1984 durch die United States Environmental Protection Ageny veröffentlicht wurde. EPA-Nr: 600/8-83-026F.
Hier ist nachzulesen, dass von 1953 bis 1975, also über einen Zeitraum von 22 Jahren das Amerikanische Botschaftsgebäude in Moskau von den Russen
zwecks Erprobung von Mikrowellenwaffen
täglich während 9 Stunden (Arbeitszeit des Personals) mit Ultra-Hochfrequenzstrahlung zwischen 600MHz und 9.5GHz beschossen wurde. Diese Frequenzen entsprechen den heutigen Mobilfunktürmen und ihren Zu- und Wegbringer-Richtstrahlen.
Die Strahlungsintensität an der meistbetroffenen West-Fassade des Botschaftsgebäudes lag bei 5uW/cm2 oder umgerechnet bei 4.3V/m was wiederum 11.5mA/m entspricht.
Nehmen wir jetzt noch eine Gebäudedämpfung von Faktor 30, wie sie uns das BUWAL und die Mobilfunker immer einreden wollen, hat im Innern des Botschaftsgebäudes eine Strahlungsintensität von „nur“ 0.14V/m oder 0.4mA/M vorgeherrscht.
Das sind: 0.35% des von den WHO-Schwindlern als unbedenklich erklärten Wertes
Oder: 3.5% des vom BUWAL hochgelobten Vorsorgewertes.
Man muss sich das einmal vorstellen, bei lediglich 3.5% des Pegels von welchem uns das BUWAL weismachen will, dass dann hier wirklich gar nichts mehr passieren könne, geschieht Folgendes:
Untersucht wurden 1800 Botschaftsangestellte und 3000 Untergebene die im Zeitraum 1953 bis 1975 in der Moskauer Botschaft tätig waren, sowie als Vergleichsgruppe 2500 Botschafts-angestellte mit 5000 Untergebenen in 8 anderen Botschaften des damaligen Ostblocks.
Da die Moskauer Gruppe aus jüngeren Leuten als in der Vergleichsgruppe bestand, waren die Anzahl der Todesfälle auch etwas geringer.
Trotz des niedrigen Durchschnittsalters der Moskauer Gruppe war der Krebs die vorherrschende Todesursache.
Unter unbestrahlten Bedingungen ist nur jeder 3.Todesfall ein Krebsfall. Frauen waren von Todesfällen häufiger betroffen als Männer.
Das Risiko an Ifektionskrankheiten zu erkranken war in der Moskauer Gruppe 3 mal höher.
Eine ganz spezielle Strahlenkrankheit wurde nicht gefunden, dafür litten überdurchschnittlich viele Frauen der Moskauer Gruppe an Blutarmut und überdurchschnittlich viele Männer an
Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisschwäche und allgemeiner Reizbarkeit.
Beide Geschlechter litten an überdurchschnittlich hohen Augenproblemen und beide Geschlechter hatten eine überdurchschnittlich hohe Rate an Schuppenflechten.
Wie alle Forschungsteams die auf weitere Forschungsaufträge angewiesen sind um ihre Existenz zu sichern, singen auch Lilienfeld und seine Mitarbeiter am Schluss der Studie den altbekannten Refrain:
Das Ergebnis ist noch viel zu wenig klar
nur das Eine anerkennen wir als wahr,
die Forschungsgelder fliessen viel zu rar.
Schwarzenburg, den 12.05.99 Hans-U.Jakob
Weitere Informationen zum Thema nichtionisierende Strahlung finden Sie im Internet unter den Adressen:
oder direkt beim Autor:
Hans-U.Jakob,
Flüehli 17, CH-3150 Schwarzenburg
Tel. 0041 +31 731 04 31 Fax 0041 +31 731 28 54