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Sarnen - Die Obwaldner Regierung budgetiert für das Jahr 2010 ein Plus von 0,6 Mio. Franken bei einem Aufwand von 275,2 Mio. Franken. Der Gesamtaufwand im Jahr 2010 liegt wegen geringen Abschreibungen um 14,3 Mio. Franken tiefer als im Budget 2009.
In der Investitionsrechnung plant die Regierung Ausgaben in der Höhe von 118,6 (2009: 87,3) Mio. Franken, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Selbstfinanzierungsgrad der Investitionen beträgt 26 Prozent.
Obwalden investiert im kommenden Jahr vor allem in den Hochbau, den öffentlichen Verkehr und die Gefahrenabwehr. So sind unter anderem der Bau der Kantonsschule mit Mehrfachturnhalle, der Doppelspurausbau und die Tieferlegung der Zentralbahn sowie verschiedene Wasserbaumassnahmen vorgesehen.
Um die Auswirkungen der steigenden Krankenkassenprämien für die Bevölkerung abfedern zu können, stellte die Regierung zudem im Voranschlag 2010 1,7 Mio. Franken mehr an individueller Prämienverbilligung ein.
Der Staatsvoranschlag sieht einen Personalaufwand von 52,4 Mio. Franken vor. Dies entspricht einer Steigerung von 0,5 Mio. Franken. Auf eine generelle Lohnerhöhung will der Kanton Obwalden aufgrund der wirtschaftlichen Situation verzichten. Er sieht aber eine leistungsbezogene Lohnerhöhung von einem Prozent vor.
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