Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03237.jsonl.gz/1472

Vorhandene Niststrukturen:
• Zwei Trockensteinspiralen bieten Hohlraumnistern Raum für ihren Nestbau.
• Lückige Sand-, Kies- und Erdbodenstellen erweitern das Angebot für diverse Bodennister.
• Tote Wurzelstöcke sollen Tot- und Morschholznister ansprechen.
• Wildstauden schaffen Nistplätze für Markstängelbrüter.
Leitart:
Die Rainfarn-Maskenbiene (Hylaeus nigritus) ist die Leitart dieses Standorts. Das Männchen zeigt eine ausgeprägte, elfenbeinfarbige Gesichtsmaske, die beim Weibchen in Form zweier dreieckiger, gelber Flecken zwischen den Augen nur angedeutet ist. Die Lücken in den Steinspiralen dieses Standorts sind ideale Nistplätze für diese kleinwüchsige Wildbiene. Den Pollen für die Aufzucht ihres Nachwuchses sammelt sie zwischen Juni und August ausschliesslich von Korbblütlern, wobei sie eine besondere Vorliebe für Rainfarn (Tanacetum vulgare) entwickelt. Nektar trinkt sie hingegen – wie viele andere Wildbienen – von verschiedenen Pflanzenfamilien.
Weibchen:
Männchen:
Arten an diesem Standort:
Hier werden wir Wildbienen-Arten auflisten, die im Sommer 2021 an diesem Standort tatsächlich beobachtet werden können.
>> Zurück zur Projektseite
Alle Fotos auf dieser Seite: © Jürg Sommerhalder