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Steffen startete gut und ging mit 3:1 in Führung. Grumier vermochte sich aber zu steigern und die Partie zu drehen. Der Weltranglisten-1. hielt den Schweizer in der Folge auf Distanz und feierte schliesslich einen verdienten 15:11-Sieg.
Steffen nach starkem Wettkampf unbelohnt
Für Steffen war die Niederlage das unglückliche Ende eines zuvor starken Wettkampfes. Der 34-Jährige zog dank Siegen gegen Jason Pryor (USA), Bogdan Nikischin (Ukr) und Yannick Borel (Fr) in den Halbfinal ein. Vor allem gegen Borel konnte Steffen überzeugen. Dem französischen Europameister liess er beim 15:10-Erfolg keine Chance.
Im Halbfinal musste sich Steffen dann dem Südkoreaner Sangyoung Park geschlagen geben. Gegen den blitzschnellen 20-Jährigen fand er kein Mittel und musste sich klar mit 9:15 geschlagen geben.
Ich verspüre eine grosse Leere.
Die Enttäuschung bei Steffen war nach dem Wettkampf gross: «Ich verspüre eine grosse Leere. Ich hätte den Halbfinal gewinnen müssen. Gegen die Weltnummer 1 wusste ich, dass es enorm schwierig werden würde.» Aber der Schweizer blickte schon voraus: «Ich bin jetzt noch mehr motiviert für den Team-Wettkampf.»
Heinzer im Viertelfinal out
Für Max Heinzer bedeutete der Viertelfinal Endstation. Der Zentralschweizer scheiterte an Park, dem späteren Bezwinger von Steffen. Heinzer kam gegen den Südkoreaner überhaupt nicht auf Touren. Bereits nach dem 1. Drittel lag er vorentscheidend mit 4:12 im Hintertreffen. Am Schluss lautete das Resultat 15:4 zugunsten von Park.
Enttäuschung für Kauter
Fabian Kauters Medaillen-Traum endete bereits im Achtelfinal. Der Berner machte gegen Borel zwar zunächst einen 7:11-Rückstand wett, musste sich schliesslich aber mit 14:15 geschlagen geben. Schon an den Olympischen Spielen in London war der Schweizer am Franzosen gescheitert. «Vor dem Gefecht war ich mir so sicher, dass ich gewinne. Zweimal bin ich zurückgekommen, aber dann habe ich mich übertölpeln lassen», bilanzierte ein enttäuschter Kauter.
Park krönt sich zum Olympiasieger
Im Kampf um die Goldmedaille behielt Park das bessere Ende für sich. Der Asiate entschied das Generationen-Duell gegen den 41-jährigen Ungarn Geza Imre nach 10:14-Rückstand noch mit 15:14 für sich.
Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung