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Der
Ort trägt in alten Urkunden den Namen Thuruftisdorf.
Seine
heutige Bezeichnung hat er von der Burg
Last oder
Schönenberg erhalten, deren Eigentümer in den Urkunden oft als
Zeugen auftreten. 1470 zählte
der
Ort, der wie
Bischofszell dem
Bischof von Konstanz gehörte, 40 Herdstätten. 1525 beschwerte sich die
Ortschaft bei der Tagsatzung über die
Härte, mit der sie bei der Einnahme der Burg
Last behandelt worden sei.
Mit dem
Bischof
hatten die Bewohner des öftern konfessionelle Streitigkeiten.
Bis zu Anfang des 18. Jahrhunderts war
Schönenberg nach
Wädenswil kirchgenössig. 1697/98 richteten die
Bewohner verschiedener
Weiler und
Höfe eine Petition an die Regierung, um die kirchliche Selbständigkeit zu erwerben. Nachdem 1701 mit
dem Bau einer Kirche und des Pfarrhauses begonnen worden war, erfolgte 1702 die Errichtung der besonderen Pfarrei, zu der
Hütten bis 1752 eine Filiale bildete. 1764 wurdeSchönenberg auch in Armensachen von
Wädenswil abgelöst.
Die Kollatur besass der Kleine
Rat von Zürich.
Der
Ort war ein Bestandteil der Landvogtei
Wädenswil, welche
Herrschaft 1342/1549 an
die Stadt
Zürich gekommen war. Die Bewohner von
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Schönenberg nahmen am Bockenkrieg (1804) hervorragenden Anteil. Jakob Kleiner von der Tanne befehligte als Hauptmann eine
Abteilung Aufständischer und war zeitweilig Stellvertreter des Oberanführers Jakob Willi. Er wurde nach der Unterdrückung
des Aufstandes zum Tode verurteilt und hingerichtet. (Denkmal in Affoltern am Albis). Ein anderer Bürger von Schönenberg,
Konrad Hauser, war Willi's Sekretär und wurde zu 15 Jahren Gefangenschaft verurteilt, entfloh aber schon 1806 mit
andern Leidensgenossen aus dem Schlosse Dischingen bei Ulm, wohin er von der Zürcher Regierung verschickt worden war. Vergl.
Kägi, Joh. Heinr. Geschichte derHerrschaftund GemeindeWädenswil. Wädenswil 1867. Schneebeli. Der Bockenkrieg.Stäfa 1904.