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Quelle: Pilatus Today
«Wir gehen davon aus, dass wir nach den aktuellen Unwettern etwa 1'000 Kubikmeter Holz aus dem Urnersee holen», sagt Simon Furrer, Sachbearbeiter beim Amt für Umweltschutz des Kantons. Im Vergleich zum grossen Unwetter im Jahr 2005 sei diese Menge jedoch nur ein Bruchteil. «Damals wurden anscheinend 10'000 Kubikmeter aus dem See geholt.» Das Holz wird durch die Reuss und ihre Seitenbäche in den Urnersee geschwemmt. Vor allem an neuralgischen Punkten wie Häfen und Anlegestellen der Schifffahrtsgesellschaft kann es Schäden an den Booten verursachen.
Grosse Maschinen und Handarbeit sind gefragt
Das Holz wird zum Teil durch die Strömung ans Ufer geschwemmt, aber auch mit Booten der Chemiewehr eingefangen. «Es ist eine Sisyphusarbeit. Es hat noch viel Holz im See, dieses treibt je nach Wind wieder in den Hafen rein», so Simon Furrer. Das Holz wird am Ufer mit Kranwagen aus dem See entfernt. Teilweise sei dazu auch Handarbeit nötig. Zum Teil ist das Schwemmholz stark mit Abfällen durchmischt. Daher werden die kleineren Stücke zusammen mit den Abfällen in die Abfallverbrennung gebracht. Die grösseren Stücke werden der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. «Wir verarbeiten sie zu Brennholz und stellen es an den Grillständen im Reussdelta zur Verfügung.» (hto)