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Drei weitere Schweizer Banken haben ihren Steuerstreit mit den USA beigelegt. Die Mercantil Bank (Schweiz) sowie die Kantonalbanken von Neuenburg und Nidwalden bezahlen dafür eine Busse von über 3.1 Mio. Dollar.
Im Gegenzug würden sie nicht weiter von der US-Justiz verfolgt, teilte das US-Justizministerium (DoJ) am Donnerstagnachmittag mit. Im einzelnen zahlt die Mercantil Bank (Schweiz) eine Busse von 1.172 Mio. Dollar, die KB von Neuenburg (BCN) muss 1.123 Mio. Dollar berappen, während die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) mit 856'000 Dollar Strafe davonkam.
Die Mercantil Bank hatte 116 Konten mit US-Bezug mit verwalteten Vermögen von schätzungsweise 59.8 Mio. Dollar. Die BCN hatte 190 US-Kunden mit 595 Konten mit US-Bezug, auf denen zeitweise bis zu 67.6 Mio. Dollar gelegen hatten. Die NKB hatte 95 Konten mit US-Bezug mit einem verwalteten Vermögen von maximal 30.5 Mio. Dollar.
Die drei Banken gehören der sogenannten Kategorie 2 des Programms an, das die US-Behörden zur Beilegung des Streits um unversteuerte Vermögen von Amerikanern auf Schweizer Bankkonten aufgelegt haben. Die Kategorie 2 ist für Banken bestimmt, die mutmassliche US-Steuersünder in ihrem Kundenkreis hatten.
Damit haben inzwischen 20 Schweizer Banken eine Einigung mit dem US-Justizministerium erzielt. Die Banken zahlten dabei Bussen in der Höhe von bis zu zehn Prozent der verwalteten problematischen Vermögen. Die USA wollen den Steuerstreit mit den Schweizer Banken bis Ende Jahr beilegen. (sda)