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Der Samtfussrübling ist ein guter Speisepilz und wird in Ostasien auch kultiviert und dort als Enoki vermarktet.
An natürlichen Standorten wachsen die kleinen, frostre- sistenten Fruchtkörper im Winterhalbjahr (von September bis März) bei kühlen Temperaturen, weshalb die Art auch Winterpilz genannt wird. Dagegen beziehen sich die Trivialnamen Samtfuß oder Samtfußrübling auf den samtig beschaffenen Stiel.
Vorkommen: An Stämmen und Stümpfen diverser Laub- hölzer. Sehr selten auch an Nadelholz.
Aussehen: 2–10 cm breite, dünnfleischige und schmierige Hüte von honiggelber bis rotbrauner Farbe mit dunklerer Mitte. Die faserig zähen, im Alter hohlen, ringlosen Stiele sind 3–8 cm lang, oben gelblich, unten dunkelbraun bis olivschwarz, samtfilzig, oft plattgedrückt und wurzelartig verschmälert. Charakteristisch ist auch die verdrillte Struktur der Stielfasern.
Lamellen: Weiß bis blassgelb. Sporenpulver: Weiss.
Der Samtfußrübling kann mit dem Stockschwämmchen oder dem giftigen Nadelholz-Häubling verwechselt werden. Deutlichstes Unterscheidungsmerkmal ist der samtige, stets ringlose Stiel des Samtfußrüblings.
(Fund und Bild: Jens Haverbeck)