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Durch die Eingabe des Alters, der Ausbildung und des Geschlechts können Sie in wenigen Klicks den demographisch-korrigierten Standardwert (z-Wert) eines Individuums berechnen:
Interpretation:
≥ 1.00 = Normbereich, d.h. 84% der Gesunden erzielen höhere Werte.
≤ -1.01 = auffällig, d.h. nur 16% der Gesunden erzielen tiefere Werte. ➔ eine weiterführende Abklärung der Kognition ist empfohlen.
Gemäss DSM-V (APA, 2013)1 haben Patienten mit einer milden neurokognitiven Störung Standardwerte (z-Werte) zwischen -1 und -2 und Patienten mit einer majoren neurokognitiven Störung Standardwerte (z-Werte) unter -2.
Wichtig – bitte beachten Sie folgende Grundsätze bei der Interpretation der MoCA-Testwerte:
Die zur Verfügung gestellten Normdaten basieren auf einer kognitiv gesunden Stichprobe. Die berechneten Normwerte geben an, ob die Testleistung eines Individuums mit der zu erwartenden Leistung einer kognitiv gesunden Person mit ähnlichen demographischen Eigenschaften entspricht. Dabei ist es unerlässlich, dass jede Person aufgrund ihrer persönlichen Situation beurteilt wird und mögliche andere Einflussfaktoren berücksichtigt werden1! Als Beispiel für mögliche Störvariablen können eine Seh- oder Hörminderung, ein abweichender kultureller Hintergrund oder eine sehr tiefe Ausbildung genannt werden. Ausserdem gilt es zu bedenken, dass auch eine kognitiv gesunde Person einen tiefen Wert im Vergleich zur Normstichprobe erzielen kann, wenn sie grundsätzlich schwächere kognitive Fähigkeiten hat.
- American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed.) 2013.