Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03326.jsonl.gz/8

Samstag 6. November: Thereminkonzert und -kurs im Klingenden Museum
11–12 Uhr Thereminkonzert mit Wieslaw Pipczynski und Tabia Stoffel
Ticket 20.-. Kinder gratis, Studierende 5.-
Reservation auf <email-pii>
14–17 Uhr Thereminkurs mit Wieslaw Pipczynski
Teilnahme 50.-
Anmeldung auf <email-pii>
Bitte geben Sie an, ob Sie Anfänger*in sind oder schon Spielerfahrung haben.
Das Theremin – erstmals präsentiert vor genau 101 Jahren!
Das Theremin ist eines der frühesten elektronischen Musikinstrumente. Am 5. August 1920 stellte es sein Erfinder Lev Sergeyevich Termen als «Êtherophon» vor. Termen (1896–1993) war Elektroingenieur und Cellist. 1922 durfte er seine Erfindung Lenin vorstellen, der darauf mit Hilfe Termens Michail Glinkas Lied «Die Lerche» gespielt habe. In der Folge reiste Termen mit Konzerten, die er «Musik aus dem Aether» nannte, durch Europa und die USA.
Distant Playing
Das Theremin, wie das Instrument später genannt wurde, ist das bekannteste Musikinstrument, das ohne jegliche Berührung gespielt wird. Mit den Händen werden die elektrischen Felder der beiden Antennen beeinflusst. Rechts die Tonhöhe (je näher die Hand zur Antenne kommt, desto höher wird der Ton), links die Lautstärke (je näher, desto leiser). Um auf dem Theremin Musik spielen zu können, muss man ruhig stehen und die Hände sehr kontrolliert und unabhängig voneinander bewegen können – nicht ganz einfach!