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Silber und Bronze für die Schweizer Staffeln
Die Schweizer Equipe gewinnt an den OL-Weltmeisterschaften in Tschechien in den Staffeln die Medaillen Nummer 4 und 5. Die Frauen holen Silber, die Männer dank Weltmeister Matthias Kyburz Bronze.
Die Schweizerinnen kamen auch in der Staffel nicht an den Schwedinnen vorbei. Der gute Auftritt wurde immerhin mit Silber belohnt. Das Trio Elena Roos, Sabine Hauswirth und Simona Aebersold musste den Traum von Gold bereits auf der zweiten Ablösung begraben. Sara Hagström nahm Sabine Hauswirth vier Minuten ab und übergab mit dreieinhalb Minuten Vorsprung an die OL-Dominatorin Tove Alexandersson. Der Schlussläuferin Simona Aebersold kam einzig noch die Aufgabe zu, im Kampf um Silber Norwegen, Russland und Tschechien in Schach zu halten. Dies gelang in überzeugender Manier.
Schweden war klar in der Favoritenrolle. Alle drei Athletinnen hatten sich am Dienstag in der Mitteldistanz in den Top 6 klassiert. Tove Alexandersson holte beim vierten Start an dieser WM bereits den vierten Sieg. Das Palmarès der 28-Jährigen zieren nun 14 WM-Goldmedaillen – Simone Niggli-Luder muss womöglich in ein paar Jahren um ihren Rekord (23 WM-Titel) bangen.
Auch bei den Männern verteidigte Schweden den Titel erfolgreich – mit dem sechsten Gold im siebenten Wettkampf dieser Titelkämpfe. Einzig Matthias Kyburz durchbrach bislang in Tschechien die Phalanx der Gelb-Blauen mit Gold über die Mitteldistanz. Der Fricktaler lief im physisch und kartentechnisch sehr fordernden, mit turmhohen Sandsteinwänden durchsetzten Wald wiederum stark. Er musste im Gegensatz zu Simona Aebersold mächtig aufholen, damit Edelmetall herausschaute, denn Martin Hubmann und Florian Howald hatten ihn mit einem Rückstand von 1:15 Minuten aufs Podest ins Rennen geschickt. Mehr als der 3. Rang lag nicht mehr drin.
Die Titelkämpfe werden am Freitag mit dem Rennen über die Langdistanz abgeschlossen. Der 31-jährige Kyburz hat in der Königsdisziplin noch eine Rechnung offen. Der Weltrekordinhaber 50 km Laufband stand über die Langdistanz noch nie auf einem WM-Podest.
(text:sda/bild:unsplash)
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