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Der Skialpinismus ist vielerorts derart im Aufwind, dass er Anspruch erhoben hat auf die Aufnahme ins Olympia-Programm 2022 in Peking.
Der Weltverband der Skitouren-Rennen, die Internationale Union der Alpinismusvereinigungen ISCM, hat die nötigen Schritte in die Wege geleitet. Bernhard Hug, Chef Leistungssport bei Swiss Ski Mountaineering, erachtet die Olympia-Chancen von Ski Mountaineering als durchaus intakt. «Bei den Winterspielen ist das Programm noch nicht so vollgestopft wie im Sommer.» Ausserdem seien aktuelle Olympia-Disziplinen wie beispielsweise Doppelsitzer-Rodeln bei den Männern nicht über alle Zweifel erhaben. Von den fünf Skitouren-Disziplinen würde sich insbesondere der Sprint für Olympia eignen. «Mit dieser Domäne liesse sich auf einem überschaubaren Areal mit relativ wenig finanziellem Aufwand ein Spektakel inszenieren», ist Hug überzeugt. Vorerst wird Ski Mountaineering Teil des Programms der Youth Olympic Games 2020 in Lausanne sein. Die Wettkämpfe werden dannzumal in Villars-sur-Ollon ausgetragen. Nach den Olympischen Spielen in Pyeongchang wird das IOC entscheiden, ob die Sportart auch ins offizielle Programm aufgenommen wird. Die letzten Olympischen Skitouren-Wettkämpfe fanden übrigens 1948 in St. Moritz statt. Und Olympiasieger wurde ... die Schweiz. Die Patrouille um Oberleutnant Robert Zurbriggen aus Saas Fee lief damals souverän zur Goldmedaille und löste hierzulande eine Welle der Begeisterung aus. Das Fachblatt «Sport» schrieb vom «grossartigen Triumph am wichtigsten olympischen Wettkampf».
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