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In London wurde letzte Woche von einem Schiedsgericht das Ehe-Projekt von Suzuki und VW für beendet erklärt. Das Gericht hatte aufgrund einer Eingabe von VW zu prüfen, ob die Verträge von einer oder beiden Seiten verletzt wurden. Im Schiedsspruch kommt das Gericht zum Ergebnis, dass VW den Vertrag buchstabengetreu erfüllt hat, Suzuki hingegen den Vertrag verletzt hat.
Mit dem Richterspruch wurde nun die Zusammenarbeit beider Parteien für beendet erklärt, den beiden Parteien wurde ein ordentliches Kündigungsrecht eingeräumt.
Im Detail ging es um einen im Jahr 2009 geschlossenen Vertrag über die gemeinsame Entwicklung von Kleinwagen und Motoren. Volkswagen hatte in diesem Zusammenhang eine Suzuki-Beteiligung von 19,9 Prozent übernommen und Suzuki hatte rund 1.9 Prozent der VW-Anteile gekauft. Diese Beteiligungen werden nun aufgelöst und zurück gegeben. Das Schiedsgericht bestätigte mit der Vertragsverletzung durch Suzuki das Recht auf Schadenersatzansprüche für VW. Suzuki hatte die laufenden Kooperationsprojekte Ende 2010 einseitig abgebrochen und Volkswagen eine Vertragsverletzung vorgeworfen. Seither ruht das Projekt und die Unternehen warteten auf das Gericht.