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“Berliner Kindl Weisse das Original” ist herrlich frisch sowie fein prickelnd im Geschmack. Die “Weisse” hat einen fantastisch fruchtigen Geruch nach roten Beeren, der sich im Geschmack fortsetzt. Ansonsten dominieren sehr saure Hefenoten und das Prickeln auf der Zunge. Im Abgang kann die Hefesäure schnell zu stark werden.
Geniessen Sie das Original gut gekühlt in den Biergärten, Restaurants, Kneipen oder auf Ihrem Lieblingsplatz dieser tollen Stadt Berlin.
Das “Berliner Kindl Weisse das Original” wurde bereits von Napoleon als „Champagner des Nordens“ genannt!
Gebraut wird das Berliner Original aus einer Mischung von Weizen- und Gerstenmalz. Mit Milchsäurekulturen und obergärigen Hefekulturen vergoren ist die “Weisse” seit langem eine leichtalkoholische Erfrischung. Als obergärige Hefe bezeichnet man die Stämme der Bierhefe Saccharomyces cerevisiae, die bei der Gärung Zellverbände bilden, in denen sich Bläschen von Gärungsgas ansammeln, wodurch die Hefe nach der Fermentation als sogenannter Gest auf der Oberfläche des Jungbiers schwimmt. Obergärige Hefe benötigt bei der Gärung höhere Umgebungstemperaturen(15–20 °C) als untergärige Hefe (4–9 °C) und ist daher anfälliger für Verunreinigungen mit Fremdpilzen und Bakterien. Die Vergärung verläuft dafür jedoch wesentlich schneller und ist auch ohne Kühlung möglich.
Die mit obergäriger Hefe gebraute Biere werden auch obergärige Biere genannt. Dazu zählen zum Beispiel Kölsch, Altbier, Dampfbier, Weissbier, Berliner, Weisse und Ale. Ihren eigentlichen Ursprung hat die Berliner Weisse nicht in der heutigen Hauptstadt sondern in Sachsen-Anhalt, wo ein Brauer versuchte, das damals sehr angesehene Hamburger Bier nachzuahmen. Dieses Rezept veränderten dann später Berliner Braumeister und stellten das “Berlinische Weizenbier” her, das heute “Berliner Weisse” genannt wird. Das “Berliner Weisse” entwickelte sich in ihrer Heimat ab 1700 schnell zum Lieblingsgetränk und wurde in speziellen Weissbierlokalen ausgeschenkt.
Diese Beschreibungen beziehen sich auf das “Berliner Kindl Weisse das Original”. Das “Berliner Weisse” wird aber auch mit einem “Schuss” getrunken. So gibt es das “Berliner Kindl Weisse Waldmeister”, das “Berliner Kindl Weisse Himbeere” und das “Berliner Kindl Weisse Rhabarber”. Dem Original wird also noch ein Schuss Sirup verpasst. Allerdings lohnt es sich die originale “Weisse” zu kaufen. Zum einen kann man so den „Urzustand“ probieren, zum anderen kann man das “Weisse” mit verschiedenen Sirups selber mixen und muss sich nicht mit bereits gemixten Bieren zufrieden geben. Durch die Sirups hat man die Möglichkeit, die Balance zwischen Säure und Süsse auf den eigenen Geschmack abzustimmen – und auch mit anderen Sorten zu experimentieren Der beliebteste und traditionsreichste Sirup, bzw. Likör für das “Berliner Kindl Weisse das Original” ist wohl der Waldmeister. . Weitere Geschmacksrichtungen sind Walderdbeere, Schwarze Johannisbeere, Grapefruit, Sauerkirsche, Grüner Apfel und Weißer Pfirsich. Selber mixen verschafft einem natürlich eine grössere Freude. Früher hat man Bier mit Grenadine getrunken. Heute mixt man Weissbier mit allerlei Sirups. Das bringt viel Farbe in den Alltag und gibt einen bunten Sommer!