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Goldener Scheckenfalter
Goldener Scheckenfalter (Euphydryas aurinia aurinia)
In der Schweiz kommen zwei (je nach Author auch drei) Unterarten des Goldenen Scheckenfalters vor. Die Unterart Euphydryas aurinia aurinia, die im Mittelland vorkommt, ist aufgrund des Lebensraumverlusts stark gefährdet. Wie im folgenden bei den Raupen erklärt, kommen die Unterarten zwar in verschiedenen, sich aber überschneidenden Lebensräumen vor. Da der Goldene Scheckenfalter, auch bekannt als Skabiosen-Scheckenfalter, als Hauptlebensräume im Mittelland entweder Trockenwiesen oder Feuchtwiesen bzw. Moore bevorzugt - zwei der Lebensräume, die massiv zurückgegangen sind - steht es entsprechend schlecht um ihn.
Die Raupe ist grau-schwarz mit weissen Pünktchen. Die regelmässigen und behaarten Hautdornern weisen auf ihre Verwandtschaft zu den anderen Scheckenfaltern hin. Interessant ist ihre Ernährungsweise: Je nach Habitat passen sich die Raupen den Gegebenheiten an und fressen unterschiedliche Pflanzen. In Feuchtgebieten ist es der Teufelsabbiss (Succisia pratensis), auf Trockenrasen werden Tauben-Skabiosen degustiert und die Berg-Formen (Unterart Euphydryas aurinia glaciegenita) spachteln gerne Enzianarten (Gentiana clusii und Gentiana acaulis).
Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Euphydrays aurinia aurinia
Flugzeit: Eine Generation von Mitte April bis Mitte Juli
Status CH: Stark gefährdet
Foto: Coilin (Pixabay)
Unterstützende Pflanzen: Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis), Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea), Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre), Hohes Fingerkraut (Potentilla recta)
Futterpflanze der Raupe: Teufelsabbiss (Succisia pratensis), Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria), Schwalbenwurz-Enzian (Gentiana asclepiadea), Glänzende Skabiose (Scabiosa lucida)