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Kindermord in Vuadens: Berufung eingeleitet
Eine junge Frau wurde im vergangenen Jahr wegen Mordes an der Tochter ihres Lebenspartners zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie fordert einen Freispruch.
Letztes Jahr wurde die Freiburgerin für schuldig befunden, die kleine Tochter ihres Lebenspartners geschlagen und erstickt zu haben. Sie wurde vom Gericht des Greyerzerbezirks zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter gingen von Mord aus, da sie der Ansicht waren, dass die Angeklagte das Kind als Hindernis für ihre Beziehung mit dem Vater des Opfers betrachtete.
Auch heute noch beteuert sie ihre Unschuld. Ihr Berufungsprozess begann am Mittwochmorgen vor dem Kantonsgericht in einem vollen Saal mit Angehörigen der verschiedenen Parteien. Die Ereignisse gehen auf den Monat November 2018 zurück. Als der Vater seine zweieinhalbjährige Tochter über das Wochenende bei sich aufnahm, entdeckte er in seiner Wohnung den leblosen Körper des Kindes. Die Todesursache lautet Ersticken, ausserdem wies das Mädchen mehr als 30 Aufprallstellen auf, darunter 22 Kopfverletzungen.
Das Berufungsverfahren wurde am Mittwochnachmittag fortgesetzt, insbesondere mit dem Schlussplädoyer der Staatsanwaltschaft. Das Urteil wird am kommenden Dienstag verkündet.