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Berufliche Integration
Deutschland: Studie zu befristeten Arbeitsverträgen
In Deutschland haben 2018 fast zwei Fünftel der neu eingestellten Beschäftigten einen befristeten Arbeitsvertrag erhalten. Eine Studie untersucht einige Aspekte dieser Entwicklung. Sie zeigt etwa, dass befristete Neueinstellungen in grösseren Betrieben häufiger stattfinden als in kleineren und dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Stelle befristet besetzt wird, bei kurzfristigem Personalbedarf doppelt so hoch ist wie bei längerfristigem. Befristete Neueinstellungen, die auf einem längerfristigen Bedarf beruhen, werden auch als verlängerte Probezeit genutzt. Im Vergleich zu unbefristeten Stellen ist die Besetzungsdauer bei befristeten deutlich kürzer und die Aufwendungen sind insgesamt geringer.