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Ernst Landolt tritt aus der Schaffhauser Kantonsregierung zurückSchreiben Sie einen Kommentar
Nach zehn Jahren Regierungsrat tritt Ernst Landolt aus der Regierung des Kantons Schaffhausen zurück. In einer Mitteilung schreibt der SVP-Politiker, dass es ihm eine Freude und Ehre war, sich für Schaffhausen einzusetzen.
Gegenüber RADIO TOP erklärt Landolt, dass er mittlerweile im Pensionsalter angekommen ist und dass zehn Jahre in der Schaffhauser Regierung genug sind. Er hinterlasse den Kanton mit «kerngesunden» Finanzen. Die Lebensqualität in Schaffhausen sei sehr gut und die Wirtschaft funktioniere ebenfalls gut.
Landolt war 2015 und 2019 Regierungsratspräsident und ist aktuell Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements.
Vor dem Eintritt in die Regierung Anfang 2011 führte Landolt den eigenen Landwirtschaftsbetrieb in Rüdlingen und war Geschäftsführer des Schaffhauser Bauernverbandes. Während 15 Jahren gehörte er auch dem Vorstand des Schweizerischen Bauernverbandes an. Seine politische Karriere hatte er 1993 mit der Wahl in den örtlichen Gemeinderat gestartet, in dem er sich während zehn Jahren engagierte.
Die Regierungsratswahlen im Kanton Schaffhausen finden am kommenden 30. August statt. Bisher setzte sich die fünfköpfige Regierung aus zwei Vertretern der FDP, einem Vertreter und einer Vertreterin der SVP sowie einem SP-Regierungsrat zusammen.
Im Interview mit RADIO TOP erklärt Ernst Landolt, wieso er zurücktritt: