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Was ist ein Wirkungsmodell?
Ein Wirkungsmodell ist die vereinfachte Vorstellung darüber, wie (mit welchen Mitteln, welchen Leistungen) eine Aktivität oder Massnahme die Gesellschaft beeinflussen kann. Das Wirkungsmodell stellt in der Regel eine Kette von «Wenn-Dann-Beziehungen» her: Wenn diese oder jene Massnahme ergriffen wird, so nimmt man an, dass sich die Realität in dieser oder jener Weise verändert. Dieses Vorgehen erleichtert eine systematische Erfassung und Überprüfung der Wirkungen der Politik (Rieder 2003). Wirkungsmodelle haben heute in verschiedenen Politikbereichen Einzug gehalten. So werden sie in Gemeinden, bei Kantonen und auf Bundesebene verwendet, zum Beispiel zur Planung und zur Überprüfung von politischen Massnahmen (Evaluation) in allen Politikfeldern (Bildung, Soziales, Prävention/Gesundheitsförderung, Verkehr, Energie, Raumentwicklung usw.).
In der offenen Kinder- und Jugendarbeit hilft das Wirkungsmodell darzustellen, welche Leistungen angeboten werden, wie sie umgesetzt werden und welche Wirkung sie erzielen (vgl. Beispiel).
Das dem Quali-Tool zugrunde liegende Wirkungsmodell besteht aus fünf verschiedenen Elementen (Grundlagen, Umsetzung, Output, Outcome, Impact), welche die Aktivitäten in der offenen Kinder- und Jugendarbeit beschreiben. Die einzelnen Elemente des Wirkungsmodells werden in der Anleitung erklärt und hier finden Sie Angaben zu weiterführender Literatur. Die folgende Darstellung zeigt ein Wirkungsmodell im Überblick: