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Weitere Punkte des Aktionsplans seien, Kunststoffe recyclingfähig zu gestalten und in allen Ländern funktionierende Recycling- und Abfallwirtschaftssysteme zu schaffen. "Der Aktionsplan nimmt jedes einzelne Land in die Pflicht, genau diese Schritte zu gehen und das machen die Länder in eigener Verantwortung", sagte Hendricks zum Abschluss der dreitätigen Konferenz von Vertretern der G20-Staaten, Wissenschaftlern und Experten.
Die G20 folgen damit den G7-Staaten, die bereits 2015 einen Aktionsplan gegen Meeresmüll beschlossen. Mit der Einigung der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sei der Schutz der Meere nun "weltweit ganz vorn ins Bewusstsein gerückt", erklärte Hendricks.
Weltweit werden bis zu 140 Millionen Tonnen an Abfällen in den Meeren vermutet. Der Grossteil sind Kunststoffverpackungen und Kunststoffreste.
Besonders betroffen ist der Pazifik. Hier gibt es besonders grosse Müllmengen auf der Meeresoberfläche, die mittlerweile sogar riesige Inseln bilden. Vor allem Meerestiere wie Seevögel und Fische leiden unter den Kunststoffpartikeln.
(AWP)