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Der buddhistische und hinduistische Tantrismus stellt eine mystische Religion dar, die im Gegensatz zum Christentum die Sexualität in das religiöse Erleben einbezieht. Daher übt der Tantrismus auf heutige westliche Menschen eine magische Anziehung aus. Im so genannten Neo-Tantrismus wird vermeintlich die tantrische Spiritualität wiederbelebt, doch bleibt er meist an der Oberfläche.
Ich grenze mich daher von dieser öberflächlichen Verballhornung des ursprünglichen Tantrismus ab. Wenn ich tantrische Begriffe verwende — vor allem jene des Chakren-Systems — beziehe ich mich auf den ursrpünglichen Tantrismus, wie er beispielsweise im Buch Die Schlangenkraft – Die Entfaltung schöpferischer Kräfte im Menschen von Arthur Avalon (Sir John Woodroffe), 1975, beschrieben wird.
Weiter beziehe ich mich vor allem auch auf die Grundidee des Tantrismus. Sie besteht darin, dass wir neben der Erfahrung des Körpers über das Zentralnervensystem auch eine solche über das vegetative Nervensystem erreichen können. Dies geschieht mithilfe kurzer Initialmeditationen, die das Bauchhirn aktivieren. Dieses drückt sich in inneren Bildern und vegetativen Empfindungen (sensations) aus. Die Erfahrung zeigt, dass die Schau dieser zum Symptom kompensatorischen Bilder und vegetativen Empfindungen zu Besserung und Heilung der Krankheit führt. Dieser Zusammenhang bildet die zentrale Idee der von mir entwickelten Symptom-Symbol-Transformation.
In diesem Sinne hängt somit die tantrische Spiritualität und Mystik direkt mit der Heilung von Krankheiten zusammen. Sie bildet so den Hintergrund meiner Tätigkeit als healer.