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- 25.11.2004
- Erdbeben Iran
Während die Instandstellungsarbeiten in der Innenstadt von Bam noch immer stocken und die Gesamtplanung für den Wiederaufbau behördlicherseits nach wie vor auf sich warten lässt, geht es mit der Hilfe aus der Schweiz vorwärts. Eine Gruppe von Medienleuten, Vertretern von Hilfswerken und der Glückskette hat dieser Tage einen Besuch der iranischen Stadt Bam gemacht, um sich - knapp ein Jahr nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe - ein Bild vom Wiederaufbau zu machen.
Die meisten Projekte der Schweizer Hilfswerke, die von der Glückskette finanziert werden, sind in der Agglomeration von Bam und in den umliegenden Dörfern angesiedelt. Caritas baut an verschiedenen Standorten über 440 erbebensichere Häuser. Medair repariert über Kilometer ober- und unterirdische Bewässerungsanlagen für die wirtschaftlich überlebenswichtigen Dattelplantagen. Handicap International hat eine Werkstätte für Prothesen eingerichtet und betreut 270 behinderte Erdbebenopfer, während sich Terre des hommes in 17 Quartierzentren traumatisierter Kinder, Halb- und Vollwaisen annimmt. HEKS hat soeben den Grundstein für zwei neue Schulen gelegt.
Am 26. Dezember 2003 kamen bei einem schweren Erdeben in der iranischen Stadt Bam etwa 35 000 Menschen ums Leben, Zehntausende wurden verletzt oder obdachlos. Die Glückskette sammelte innert weniger Tage gut 10 Millionen Franken.