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Hochauflösende (Impedanz-)Manometrie des Ösophagus
Anwendung
Mit der hochauflösenden Impedanz-Manometrie wird die Muskelfunktion und die Transportfunktion der Speiseröhre untersucht. Diese Untersuchung wird bei Schluckstörungen, Brustschmerz und bei Verdacht auf gastroösophagealer Refluxkrankheit eingesetzt.
Ablauf
Nach lokaler Betäubung der Nase und des Rachens wird ein mit zahlreichen Drucksensoren und Impedanzelektroden ausgestatteter Katheter über die Nase in die Speiseröhre eingeführt.
Am Übergang von der Speiseröhre zum Magen wird der Schliessmuskeldruck in Ruhe und beim Schlucken gemessen. In der Speiseröhre werden die beim Schlucken ablaufenden Druckwellen untersucht. Dazu werden kleine Schlucke leicht salzigen Wassers und Apfelmus verabreicht.
Durch die integrierte Impedanzmessung kann erfasst werden, ob das geschluckte Material vollständig durch die Speiseröhre transportiert wird.
Die Untersuchung erfordert eine 4-stündige Nüchternheit und dauert ca. 30 Minuten.