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Foto: Simon Tschachtli
Der Oratorienchor Bern entstand 1862 im Rahmen der Ausgliederung des Chorwesens aus der Bernischen Musikgesellschaft (BMG). Seit dieser Zeit pflegt er die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert entstandene Kultur der philharmonischen Konzerte in grosser Besetzung und prägt damit die Musikkultur der Stadt Bern mit. Er gibt jedes Jahr zwei Konzerte mit Werken des klassischen Repertoires: je ein Doppelkonzert im Frühling mit grossem Orchester und ein Konzert in kleinerer Besetzung im Herbst. Traditionell wird er bei den Frühlingskonzerten mehrheitlich vom Berner Symphonieorchester (BSO) begleitet.
Foto: z.V.G. von Olga Pavlu
Die Schweizerin mit tschechischen Wurzeln absolvierte ihre Studien in Orchesterdirigieren und Chorleitung am Prager Konservatorium sowie an der Musikhochschule in Basel bei Manfred Honeck, Ralf Weikert und Hans-Martin Linde. Ihr Dirigierstudium hat sie noch um Klavier-, Gesangs- sowie Theoriestudium erweitert. heute ist Olga Pavlu als vielseitige Dirigentin tätig.
Foto: z.V.G. von Bertrand Roulet
Bertrand Roulet gab sein Debut bereits in jungen Jahren und schuf sich gleich zu Beginn einen Namen als vielversprechender Pianist. 1982 gewann er den 1. Preis beim «Concours Suisse pour la jeunesse» und dies sowohl auf dem Klavier als auch auf der Geige. Diesem Erfolg folgte der dritte Preis des «Concours Eurovision des jeunes musiciens».