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Bedeutung der Exporte in St.Galler Grenzregionen besonders hoch
In den Wahlkreisen Rheintal und Werdenberg wurde im Mittel der Jahre 2015-2017 pro 100 Stellenprozente bedeutend mehr exportiert als im gesamtschweizerischen Mittel. Der Wahlkreis Wil erreichte praktisch genau den schweizerischen Wert. Der Kanton St.Gallen liegt mit einem Wert von 48'000 Franken zwar unter dem schweizerischen Durchschnitt (52'800 CHF). Die Exportintensität ist aber höher als in den Kantonen Waadt, Thurgau, Tessin und Luzern und liegt deutlich über dem Wert des Kantons Zürich, was mit der dort grösseren Bedeutung der Dienstleistungsbranchen zusammenhängt. Über dem St.Galler und dem schweizerischen Mittel liegt der Kanton Aargau.
Betrachtet man nur die wertschöpfungsintensiven Warengruppen Metalle, Maschinen und Fahrzeuge, überrundet der Wahlkreis Werdenberg mit 71'500 Franken alle anderen Regionen und Kantone. Der Kanton St.Gallen liegt weit über dem schweizerischen Mittel. Einen etwas geringeren Wert weist der Kanton Thurgau auf.
Die Warenexportintensität gibt Aufschluss darüber, welche wirtschaftliche Bedeutung die Warenexporte in einer Gebietseinheit haben. Je höher die Bedeutung, desto grösser ist auch die Abhängigkeit von den Warenexporten ins Ausland.
Die Exportintensität wird berechnet in dem das Total der Exportumsätzen in Tausend Franken geteilt wird durch die Anzahl Vollzeitäquivalente (Teilzeitstellen werden dabei auf Einheiten zu 100 Stellenprozenten umgerechnet). Für die Exportumsätze wird ein Dreijahresmittelwert verwendet, um konjunkturelle Schwankungen auszugleichen. Bei der Beschäftigung (Stellen) wird der aktuellste verfügbare Jahresendwert herangezogen.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 31.08.2019
Die Infografik sowie die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...
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Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen
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