Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03264.jsonl.gz/1020

Tag 7 in Tokio: Im Ticker halten wir dich über die Geschehnisse bei den Olympischen Spielen auf dem Laufenden.
-
Liveticker
-
Liveticker beendet
-
Tennis: Bencic/Golubic spielen um Gold!
Die Schweizer Frauen kehren auf jeden Fall mit zwei Medaillen aus Tokio zurück. Nach Belinda Bencic im Einzel erreichen Bencic und Viktorija Golubic auch im Doppel den Final des olympischen Tennisturniers. Mehr dazu hier.
-
Platz 15 für Steingruber, Sunisa Lee holt Mehrkampf-Gold
Giulia Steingruber klassiert sich im Mehrkampf-Final im 15. Rang. Die 27-jährige Ostschweizerin zeigt erneut einen soliden und sturzfreien Wettkampf, ohne allerdings zu brillieren.
-
Schweizer BMX-Team verliert einen Trumpf in den Viertelfinals
Das Schweizer BMX-Team verliert in den Viertelfinals einen ersten Trumpf. Simon Marquart verpasst die Halbfinals nach einem Sturz im dritten Viertelfinal-Lauf. David Graf und Zoé Claessens halten sich souverän.
-
Ponti über 100 m Delfin stark – Ponti souverän im Halbfinal
Der Schweizer Schwimmer Noè Ponti qualifiziert sich souverän für die Olympia-Halbfinals über 100 m Delfin.
Der 20-jährige Tessiner blieb in 51,24 nur neun Hundertstel über seinem eigenen Schweizer Rekord und schwamm damit die fünftbeste Zeit aller Vorläufe.
Der Halbfinal findet in der Nacht auf Freitag statt.
-
Nishikori deklassiert – Djokovic wahrt Chance auf Golden Slam
Dank eines schnellen Viertelfinalerfolgs trennen Topstar Novak Djokovic nur noch zwei Siege vom erhofften Olympia-Gold in Tokio. Der Bronzemedaillengewinner von 2008 erreichte mit einem deklassierenden 6:2, 6:0 gegen den Japaner Kei Nishikori das Halbfinale. Dort trifft der serbische Weltranglisten-Erste am Freitag auf den Deutschen Alexander Zverev, der den Franzosen Jeremy Chardy mit 6:4, 6:1 besiegte.
Mit dem Gewinn von Olympia-Gold in Tokio würde sich der 34-Jährige die Chance auf den Golden Slam bewahren. Djokovic kann in diesem Jahr als erster Tennisprofi nach Steffi Graf 1988 die Kombination aus allen vier Grand-Slam-Turnieren und der olympischen Goldmedaille gewinnen. Die ersten drei Turniere dieser Kategorie hat er in diesem Jahr schon für sich entschieden.
Überraschend ausgeschieden ist Daniil Medwedew. Der russische Weltranglisten-Zweite verlor sein Viertelfinale gegen den Spanier Pablo Carreno-Busta 2:6, 6:7 (5:7). Im anderen Halbfinale stehen sich damit der an sechs gesetzte Spanier Carreno-Busta und der russische Tennisprofi Karen Chatschanow gegenüber, der an Position zwölf gesetzt ist.
-
NBA-Star Doncic führt sein Team in die Viertelfinals
Luka Doncic führt logischerweise auch im Nationalteam Regie. Beim Auftaktsieg der Slowenen gegen Argentinien buchte er 48 Punkte. Der Europameister fertigte im zweiten Spiel auch Japan ab und qualifizierte sich frühzeitig für die Viertelfinals. Doncic erzielte «nur» 25 Punkte. bei einem Spielzug standen ihm sogar fast zwei Reinigungskräfte im Weg, aufhalten konnten sie aber Doncic auch nicht.
-
Bencic nach weiterem Marathonsieg im Olympiafinal
Belinda Bencic steht im olympischen Tennisturnier im Einzelfinal und hat damit mindestens die Silbermedaille auf sicher. Die 24-jährige Ostschweizerin setzt sich in einem wahren Abnützungskampf in gut zweidreiviertel Stunden 7:6 (7:2), 4:6, 6:3 gegen die Kasachin Jelena Rybakina, Nummer 20 der Welt, durch. Im Final trifft sie auf die Weltnummer 6 Jelina Switolina oder die tschechische Linkshänderin Marketa Vondrousova (WTA 42). Mehr dazu hier.
-
Medvedev faltet nach unliebsamer Frage einen Journalisten zusammen
Der russische Tennis-Star Daniil Medvedev sorgt für einen kleinen Eklat. Nach seinem Achtelfinal-Sieg über Fabio Fognini wird er von einem Journalisten gefragt, ob seiner Meinung nach den russischen Athleten das Stigma der Betrüger anhafte. Eine Frage, die dem 25-Jährigen so gar nicht schmeckt. «Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich keine Frage beantworten. Sie sollten sich für solche eine Frage schämen.»
Und setzt er noch einen drauf: «Ich denke, dass man sie von den olympischen Spielen entfernen sollte. Ich möchte diesen Mann nie wieder sehen.»
Im November 2015 wurde der russische Sport von der WADA gesperrt, nachdem systematisches Doping nachgewiesen wurde. Aktuell treten die Athleten und Athletinnen aus Russland bis 2022 noch unter neutraler Flagge und in Tokio unter der Bezeichnung Russisches Olympisches Komitee (ROC) an. Die Frage zielte wohl darauf ab.
-
Stabhochsprung-Weltmeister Kendricks muss wegen Corona passen
Der positive Corona-Test des amerikanischen Stabhochspringers Sam Kendricks zieht Kreise. Das australische Leichtathletik-Team muss wegen Kendricks kurzzeitig in Isolation.
Das amerikanische olympische Komitee hatte Kendricks positiven Befund am Donnerstagmorgen publik gemacht. Der Weltmeister im Stabhochsprung ist ins Quarantäne-Hotel transportiert worden und wird nicht an den Wettkämpfen teilnehmen können. Kendricks galt als grösster Herausforderer von Weltrekordhalter Armand Duplantis. Gemäss Scott Kendricks, dem Vater des Stabhochspringers, geht es dem 28-Jährigen gut, sein Sohn zeig keine Krankheitssymptome.
Wenige Minuten nach Kendricks positivem Befunden überschlugen sich auch im Lager des australischen Leichtathletik-Teams die Ereignisse. Zuerst bestätigte das olympische Komitee Australiens, dass «Mitglieder des Leichtathletik-Teams sich gemäss den Vorgaben» ebenfalls auf das Coronavirus testen lassen würden. Dann berichteten australische Medien, dass sich in Zusammenhang mit dem positiven Testergebnis des Amerikaners sogar das gesamte 63-köpfige australische Team in Isolation befinde. Unterdessen haben bis auf drei Mitglieder, die zwar ebenfalls negativ getestet wurden, alle Australier ihr Hotelzimmer wieder verlassen dürfen.
Das Trio, zu dem der Stabhochspringer Kurtis Marschall gehört, darf sich unter strikten Richtlinien weiter auf die Wettkämpfe vorbereiten. «Zum jetzigen Zeitpunkt nehmen wir an, dass alle Athleten wie vorgesehen an den Wettkämpfen teilnehmen können», schreibt das australische Olympiakomitee in einer Mitteilung. Kendricks positiver Test trug via Marschall Unruhe ins australische Team, weil die beiden Stabhochspringer in den vergangenen Tagen zusammen trainiert hatten.
-
Fahrni und Siegenthaler rücken vor
Die Seglerinnen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler überzeugen in der 470-Kategorie auch an ihrem zweiten Wettkampftag. Die Seglerinnen vom Thunersee rücken auf den 4. Zwischenrang vor. Mehr dazu hier.
-
Marx verpasst Final nach Fehlerorgie zum Schluss
Das Olympia-Debüt von Kanutin Alena Marx endet in den Halbfinals. Nach ansprechendem Start wird der 20-Jährigen der zweite Teil des Wildwasserparks zum Verhängnis. Sie wird 16. Mehr dazu hier.
-
Desplanches als Fünfter im Final – Mityukov und Mamié out
Jérémy Desplanches kann weiter von einer Olympia-Medaille träumen. Der Genfer steht in Tokio als Fünfter im Final über 200 m Lagen. Roman Mityukov und Lisa Mamié verpassten den Vorstoss in die Top 8. Mehr dazu hier.
-
Diethelm Gerber zur Hälfte der Qualifikation 19.
Heidi Diethelm Gerber liegt in Tokio bei ihrem letzten internationalen Wettkampf ordentlich im Rennen. Die Thurgauerin nimmt mit der Sportpistole nach dem Präzisionsschiessen den 19. Zwischenrang ein. Mehr dazu hier.
-
Erste Niederlage für Heidrich/Vergé-Dépré
Die Beachvolleyballerinnen Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré verpassen den Gruppensieg. Sie verlieren zum Abschluss der Vorrunde gegen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes 13:21, 22:24. Mehr dazu hier.
-
Gmelin rudert im Skiff-Final um die Medaillen
Skifferin Jeannine Gmelin löst als Zweite des Halbfinals ihr Ticket für den Olympia-Final. Am Freitag rudert die Fünfte der Sommerspiele von Rio zum zweiten Mal um Edelmetall. Mehr dazu hier.
-
Schweiz verliert einen Trumpf in der Qualifikation
Das Schweizer BMX-Team verliert in der Qualifikation einen ersten Trumpf. Simon Marquart verpasst die Halbfinals nach einem Sturz im dritten Qualifikationslauf. Der Druck bei den Männern liegt damit ab den Halbfinals bereits wieder voll auf den Schultern von Routinier David Graf, der seine Karriere im letzten Wettkampf mit einer Olympia-Medaille krönen möchte. Mehr dazu hier.
-
Dressels über 100 m nicht zu schlagen
Caeleb Dressel ist der König der Sprinter. Der 24-jährige US-Amerikaner blieb im Final über 100 m Crawl in 47,02 nur um elf Hundertstel über dem Weltrekord und gewinnt im Aquatics Centre von Tokio zum zweiten Mal Gold.
Drei Tage zuvor hatte er sich bereits mit der US-Staffel über 4x100 m Crawl durchgesetzt. Für Dressel sind an seinen zweiten Olympischen Spielen noch bis zu vier weiteren Goldmedaillen möglich. Der Topsprinter aus Florida startet in der japanischen Hauptstadt noch über 100 m Delfin, 50 m Crawl sowie mit der Männer- und Mixed-Staffel über 4x100 m Lagen.
«Es liegt viel Druck auf mir. Druck ist nicht schlecht. Komplizierter wird es, wenn dieser Druck zu Stress wird», nahm Dressel zweifelsohne Bezug auf das, was im Moment Kunstturnerin Simone Biles durchlebt.
-
Chinesische Frauen-Staffel mit Weltrekord
Über 200 m Brust triumphierte der Australier Izaac Stubblety-Cook, über 800 m Crawl der US-Amerikaner Robert Finke. Zudem schwamm die chinesische Frauen-Staffel über 4x200 m Crawl mit Weltrekord zu Gold. Über 200 m Delfin siegte mit Zhang Yufei ebenfalls eine Chinesin.
-
Olympisches Diplom für Leichtgewichts-Doppelzweier