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Als Maigret nach Hause kam, war der Tisch schon gedeckt, und er küsste seine Frau auf beide Wangen.
›Wollen wir einen kleinen Spaziergang machen?‹
Die untergehende Sonne färbte den Himmel zartrot, und auf dem Boulevard Richard-Lenoir war es fast sonntäglich still. Hier und da schauten Leute aus den Fenstern.
Sie gingen, um zu gehen, um beieinander zu sein, aber sie hatten sich nichts Besonderes zu sagen. Sie betrachteten die Passanten, warfen einen Blick in die Schaufenster, und hin und wieder machte einer von ihnen eine Bemerkung.
Im September 2017 war es so weit: Mit Sack und Pack ging es von Hamburg nach Zürich, um den Kampa Verlag zu gründen. Für Daniel Kampa war es ein Nach-Hause-Kommen, für Cornelia Künne, die vor einiger Zeit bereits ein paar Jahre in Zürich gelebt hat, eine Rückkehr, für Meike Stegkemper ein Neubeginn. Weiterlesen