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Hier bekommen Sie einen kurzen Einblick zu den Disziplinen Logik, Wissenschaftsphilosophie und Wissen (Erkenntnistheorie).
Die Logik ist die Lehre von gültigen Schlussfolgerungen und Fehlschlüssen. Sie versucht universale, inhaltsunabhängige Vorgehensweisen und Formulierungen zu definieren.
Wissenschaftsphilosophie verknüpft Wissenschaft und Philosophie. Früher befasste sie sich hauptsächlich mit Physik, heutzutage sind alle Naturwissenschaften, die life sciences, Psychologie sowie Mathematik Gegenstand der Wissenschaftsphilosophie. Neben Fragen wie ob Wissenschaft die reale Welt akkurat beschreiben kann (Realismus, Antirealismus, Instrumentalismus), befasst sich die Wissenschaftsphilosophie auch mit wissenschaftlichen Methoden. Gibt es die eine, wahre wissenschaftliche Methode? Sollen etablierte Theorien als Fakten oder als zurzeit plausibelste, aber möglicherweise falsche, Theorien gelehrt werden? Ebenfalls kann diskutiert werden, was ein Modell ist und wie wir es zu verwenden haben. Auch Fragen zu der Objektivität von Wissenschaftler:innen werden verfolgt: Kann man Wissenschaft überhaupt neutral betreiben?
Die Erkenntnistheorie (Epistemologie) fragt danach, was wir überhaupt wissen können. Woher kann ich wissen, dass der Tisch vor mir wirklich existiert? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ich Wissen erlangen kann? Vielleicht leben wir alle in einer Simulation und können kein gesichertes Wissen über die externe Welt erlangen. Auch die Thematik der Wissensbeschaffung spielt eine Rolle. Sollte Wissen durch empirische Vorgehensweisen (Empirismus) oder durch rationales Nachdenken (Rationalismus) erlangt werden? Auch kann man in der Epistemologie den Gründen für eine Meinung oder Wissen nachgehen: Wie gut müssen die Gründe für meine Meinungen sein, damit ich etwas weiss?