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also der aus der symmetrischen Verknüpfung mehrerer rhythmischen
Glieder
[* 3] (Verse) bestehende Absatz eines Liedes. In den altfranz. «Chansons de geste» wird auch die längere oder kürzere
Reihenfolge von Versen gleicher Assonanz oder mit gleichen Reimen Couplet genannt. Seit dem Aufkommen der komischen
Oper
erhielten kleine Lieder oder Arien, die meist eine witzige Pointe hatten, oft auch satir. Inhalts waren, diesen Namen. Aus
diesen Liedern gingen die gewöhnlich mit einem Refrain versehenen Couplet der Vaudevilles und Possen hervor, die auch in Deutschland
[* 4] gebräuchlich sind.
(franz., spr. kupleh, v.
lat. copula), ursprünglich in der Musik und Poesie die Verbindung zweier paralleler rhythmischer Sätze zu einer
Strophe; gewöhnlich jedoch die Bezeichnung für jede Strophe eines komischen Liedes, die zumeist mit einem witzigen oder scherzhaften
Refrain endigt. Auch werden die Lieder selbst, die in modernen Possen und Vaudevilles vorkommen, Kouplets genannt, insofern alle
Strophen derselben nach Einer Melodie gesungen werden. In der ältern Rondoform nannte man alle Zwischenmelodien,
welche mit der öfters wiederkehrenden Hauptmelodie abwechselten, ebenfalls Kouplets.