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Prävention und Gesundheitsförderung werden als Massnahmen immer wichtiger, um den gesundheitlichen und sozialen Folgen des Konsums von Alkohol, Tabak und anderer Drogen entgegenzuwirken. Migrantinnen und Migranten werden allerdings nur ungenügend erreicht. Der Zugang zu den Angeboten ist für sie zudem erschwert.
Zum Gesundheits-, Konsum- und Präventionsverhalten der Schweizer Migrationsbevölkerung gibt es bisher erst wenige Untersuchungen und kaum gesicherte Erkenntnisse. Auch der Zugang von Migrantinnen und Migranten zu Präventionsangeboten in den Bereichen Tabak und Alkohol sowie entsprechende spezifische Bedürfnisse sind noch kaum untersucht. Einige Studien haben jedoch bereits gezeigt, dass Migrantinnen und Migranten durch bestehende Präventionsangebote zu wenig erreicht werden. Die nachhaltige, transkulturelle Öffnung von Angeboten hat noch nicht in grossem Mass stattgefunden.
Engagement des SRK
Das SRK führte im Rahmen eines Projekts zur Förderung der transkulturellen Tabak- und Alkoholprävention in der Schweiz, koordiniert von Public Health Services (PHS), in den Jahren 2007/2008 eine Bestandesaufnahme und Umfrage zur Tabak- und Alkoholprävention bei der Schweizer Migrationsbevölkerung durch. Ziel des Gesamtprojekts ist es, bessere Voraussetzungen für eine wirksame, effiziente und intensivierte Präventionsarbeit für die Schweizer Migrationsbevölkerung zu schaffen.