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Der Bratschist Ori Kam, der 1975 im kalifornischen La Jolla geboren wurde, studierte zunächst in Israel bei Chaim Taub und später bei Pinchas Zukerman und Patinka Kopec an der Manhattan School of Music. Im Alter von sechzehn Jahren gab er bereits sein Debut mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta; mittlerweile war er bei zahlreichen renommierten Orchestern zu Gast und stellte sich mit Rezitalen in den USA und Europa vor, darunter Konzerte in der New Yorker Carnegie Hall und im Pariser Louvre. Ori Kam ist Begründer und Künstlerischer Leiter der Israel Chamber Music Society und Mitglied des Whitman String Quartet. Als Kammermusiker arbeitete er auch mit Isaac Stern, Itzhak Perlman, Gil Shaham, Lynn Harrell, David Geringas und seiner Schwester, der Klarinettistin Sharon Kam, zusammen. Auftritte in diesen und anderen Konstellationen führten ihn zu den Festivals nach Verbier, Tanglewood, Aspen und Schleswig-Holstein sowie zur Voralberger Schubertiade.
August 2011