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Ein ehemaliger Manager der Stadtzürcher Immobilienverwaltung ist vom Bezirksgericht Zürich zu einer bedingten zweijährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er hatte sich mehrfach bestechen lassen.
Der heute 57-Jährige war in der Immobilienverwaltung für Umgebungsarbeiten und Spielplatzinstallationen bei Liegenschaften zuständig. Dabei vergab er immer wieder Aufträge gegen Bezahlung. Das Gericht sprach ihn der mehrfachen passiven Bestechung schuldig. Dem Staat muss der Mann Ersatzforderungen von 50'000 Franken zahlen.
Das Gericht verhängte gegen ihn eine längere Freiheitsstrafe als die von der Anklage geforderten 22 Monate. Es verzichtete dagegen auf die zusätzlich geforderte bedingte Geldstrafe und eine Busse.
Auch Bauunternehmer und Malermeister vor Richtern
Mit dem Ex-Beamten standen ein Bauunternehmer und ein Malermeister vor dem Bezirksgericht, die dem Beamten Bestechungsgelder zugesteckt hatten. Der Bauunternehmer wurde der mehrfachen (aktiven) Bestechung, der mehrfachen Urkundenfälschung und des mehrfachen Steuerbetrugs schuldig gesprochen.
Das Strafmass beträgt ebenfalls 24 Monate Freiheitsentzug bedingt. Die Anklage hatte 18 Monate, eine bedingte Geldstrafe und eine Busse gefordert.
Der Malermeister ist laut Gericht auch der mehrfachen Bestechung schuldig. Er wird mit einer bedingten Geldstrafe von 210 Tagessätzen zu 650 Franken bestraft. Auch hier ging das Gericht über die Forderung der Anklage hinaus: Sie hatte 300 Tagessätze zu 290 Franken verlangt.
Zwischen Herbst 2007 und Anfang 2011 hatte der Hauptbeschuldigte laut Anklage insgesamt rund 410'000 Franken von den beiden Mitangeklagten entgegengenommen. Er war grundsätzlich geständig, bestritt aber die Höhe der Geldbeträge.
(chb/sda)