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Bei Goeblange - in einem Wald welcher heute Miecher genannt wird - wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. eine römische Villa erbaut. Diese wurde verschiedentlich umgebaut und bis ins 4. Jahrhundert benutzt.
Das Hauptgebäude war eine so genannte Porticusvilla mit Eckrisaliten. Die Front lag in Richtung Süden. Ein Raum wurde in der letzten Phase in eine Art Wachturm umgebaut. Der Keller wurde ebenfalls umgenutzt. Hier entstanden 3 Zisternen.
Ein weiterer Nebenbau wurde als Badegebäude benutzt. Vermutlich war hier auch das Gesinde untergebracht.
Es handelt sich bei dieser Anlage um ein schönes Beispiel der spätantiken Nutzung von Landhäusern. Diese wurden mit einer eigenen Befestigung ausgestattet.
Das Hauptgebäude und das Badegebäude wurden konserviert. Zudem finden zurzeit Ausgrabungen an weiteren Nebenbauten statt. Interessant sind sicherlich auch neu ausgegrabene Mauerzüge, welche direkt an das Hauptgebäude angrenzen.