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Der Alice Bel Colle Alix 2014 ist technisch gut gemacht – und sehr holzbetont. Wer Holzwürze mag, kann ihn jetzt trinken. Alle anderen sollten warten. Der Weinname bezieht sich auf den alten Namen der Gemeinde Alice Bel Colle.
Auge: Klar, mittleres Purpurrot, leicht durchscheinend.
Nase: Sauber, mittlere bis ausgeprägte Intensität, Teer, Röstaromen, dann etwas Kirschen, Brombeeren, Pflaumen; jugendliche Aromatik.
Gaumen: Trocken, mittlere Säure, mittlerer bis voller Körper, verhaltene bis mittlere Tannine, langer Abgang, dominante Holzwürze, wenig rote Beeren; komplex.
Bemerkungen: Jung.
Der Barbera für den Alice Bel Colle Alix 2014 stammt aus den ältesten Weinbergen der Gemeinde. Sie liegen auf 450 Metern und sind nach Süden ausgerichtet. Die Reben sind durchschnittlich 50 Jahre alt. Die Hand gelesenen Trauben werden entrappt und gequetscht. der Most vergärt in temperaturkontrollierten Stahltanks. Für die malolaktische Gärung wird er in Barriques umgepumpt. Der Jungwein reift danach für zwölft Monate in Barriques und grossen Eichenfässern. Bevor Alix auf den Markt kommt, ruht er zwölf Monate auf der Flasche in den Kellern der Genossenschaft.