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Eignung verschiedener Holsteinlinien für die Kälbermast
Im Rahmen einer Bachelor Thesis an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft SHL wurden elf männliche neuseeländische Holstein Friesian Kälber im Vergleich zu 26 Schweizer Holstein Friesian Kälber auf deren Masttauglichkeit hin untersucht. Die beiden Mastgruppen wurden unter gleichen Fütterungs- und Haltungsbedingungen während 100 Tagen gemästet. Die Kälber hatten während der ganzen Mastdauer freien Zugang zu einem reinen Milchpulver-Wasser-Gemisch via Tränkeautomat. Zusätzlich wurde ihnen ab dem 17. Masttag Maissilage ad libitum vorgelegt. Die Ration wurde mit einem Mineralstoffpräparat und einem Leckstein ergänzt. Die erreichten Masttageszunahmen der neuseeländischen Kälber sind mit den für Schweizer Mastkälber publizierten Ergebnissen vergleichbar. Die durchschnittlichen Masttageszunahmen waren bei den Schweizer Kälbern zwar um 130 g höher und folglich war auch die Entwicklung des durchschnittlichen Lebendgewichts und letztendlich das Endgewicht der Schweizer Kälber höher, die Unterschiede waren jedoch statistisch nicht signifikant. Die neuseeländischen Kälber erreichten aber ein signifikant tieferes Vorderfussgewicht, was auf einen tieferen Knochenanteil des Schlachtkörpers hinweist und für den Abnehmer einen Vorteil darstellt. Die Schlachtkörper beider Gruppen wurden nach CH-TAX-System grösstenteils von T+3 bis T-3, mit leichten Vorteilen für die neuseeländischen Kälber, klassiert.
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Eignung verschiedener Holsteinlinien für die Kälbermast