Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03392.jsonl.gz/1422

Geboren und aufgewachsen in der japanischen Metropole Kobe, interessierte sich Satoko Kato schon in jungen Jahren für europäische Kulturen und Traditionen. Nach erfolgreich abgeschlossenem
Studium an der Musikhochschule Osaka, zog sie 2000 nach Europa. Mit Leidenschaft und
grosser Begeisterung für Lieder und die Kammermusik absolvierte Satoko Kato ein Klavierstudium am Konservatorium in Amsterdam.
Die Faszination für Liedgestaltung führte Satoko Kato schliesslich zur Liedklasse bei Hartmut Höll an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Dort erwarb sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung und schloss das Masterstudium mit besten Noten ab.
1992 erhielt Satoko Kato den Förderpreis des Japan-Klassik-Musik-Wettbewerbs in Tokyo sowie 2000 den Förder- und Begleiterpreis bei der North London Piano Competition. Beim internationalen Wettbewerb «Concours international de Chant-Piano Nadia et Lili Boulanger» in Paris erreichte sie 2007 das Finale und erhielt als Duopartnerin den Preis für Zeitgenössische Musik zugesprochen.
Mit der erfolgreichen Konzertreihe «Musik am Ritterweg» in Sarnen hat sich Satoko Kato über Jahre hinweg dem Liedschaffen verschrieben und legte sich damit das Fundament für Konzerttourneen in Japan und Teilnahmen an internationalen Festivals in der Türkei, in Spanien und in Schweden.
Zusammen mit Gesangspartnern trat sie mit den erarbeiteten Programmen in renommierten Sälen auf. Die zusammen mit der norwegischen Sängerin Ulla Westvik 2013 in Tokyo vorgetragenen «Grieg-Lieder» wurden zum zweitbesten Konzert des Jahres erkoren (Musikfachzeitschrift «Ontomo»).
Aktuell tritt Satoko Kato gemeinsam mit ihrem langjährigen Liedpartner Raphaël Favre (Tenor)
regelmässig an Festivals und Liederabenden auf. Gemeinsam haben sie 2015 die CD-Produktion «Schubert-Lieder» und 2019 «Folksong Arrangements for Voice & Piano» herausgegeben.
2020 realisierte Satoko Kato mit der Architektin Reiko Mizutani das beeindruckende Projekt «J.S.Bach-Haus, Goldberg-Variationen». Die renommierte japanische Fachzeitschrift „Recording Art“ hat in der März Ausgabe 2021 die Einspielung „Johann Sebastian Bach, Goldberg-Variationen BWV988“ als ausgezeichnete CD empfohlen.
Ausserdem ist sie eine gefragte Korrepetitorin, u.a. beim Musiktheater Wil und bei der Freien Oper Zürich.