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Freiburg Das revidierte Waffengesetz trat am 12. Dezember 2008 in Kraft und beinhaltet Änderungen im Umgang mit Waffen. Die Westschweizer Polizeikorps fordern Waffenbesitzer auf, ein Inventar ihrer Waffen zu erstellen und diese zu verwalten. Wie die Kantonspolizei Freiburg mitteilt, müssen Waffen, die vor der Einführung des Gesetzes gekauft wurden, wie verbotene Waffen bei der Polizei gemeldet werden. Der Schusswaffengebrauch ist nur auf offiziellen Schiessanlagen erlaubt.
Vier Bestimmungen
Das neue Waffengesetz schreibt vor, dass bestimmte Waffen, die durch Kauf ohne Vertrag, durch Tausch, Schenkung oder Vererbung erworben wurden, bis am 12. Dezember 2009 gemeldet werden müssen; ausgenommen sind Waffen, die bei einem patentierten Waffenhändler gekauft wurden.
Das gilt vor allem für Ordonanzwaffen (ausgenommen Waffen, die von der Militärverwaltung abgegeben wurden), Sport- und Jagdgewehre (ausser der Eigentümer ist im Besitz einer Bewilligung) sowie Kaninchentöter. Feuerwaffen oder wesentliche Waffenbestandteile müssen bis Ende Juni 2009 gemeldet werden.
Imitations-, Schreckschuss- und Soft-Air-Waffen, die mit echten Feuerwaffen verwechselt werden können, sind bei autorisierten Waffenhändlern zu kaufen. Der Käufer muss das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Kauf muss vertraglich besiegelt werden und der Vertrag muss von beiden Seiten zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Es ist verboten, diese Waffen in der Öffentlichkeit zu tragen.
Das Gesetz regelt ausserdem den Transport von Waffen, die Einführung in die Schweiz und den Export sowie den Handel mit Staatsangehörigen bestimmter Länder. Personen, welche die Bedingungen des neuen Waffengesetzes nicht erfüllen, müssen ihre Waffen bis zum 30. Juni 2009 abgeben.
Um Feuerwaffen im Reiseverkehr zwischen Schengen-Staaten vorübergehend ein- und auszuführen, ist ein europäischer Feuerwaffenpass erforderlich. Für die Ausfuhr von Feuerwaffen in einen Schengen-Staat ist ein Begleitschein erforderlich. ak
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