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1. Regentropfen haben eigentlich gar keine Tropfenform. Sie sind nämlich eher kugelförmig.
2. An alle Regenwurm-Fans da draussen: Sorry! Der Name «Regenwurm» hat nämlich nichts mit dem nassen Wetter zu tun, sondern stammt aus der Bezeichnung «reger Wurm» und seiner fleissigen Tätigkeit ab.
3. Regenwasser sollte man nicht unbedingt trinken. Es enthält nämlich viele Gase, Keime und Staubpartikel aus der Luftverschmutzung.
4. Das Spiel, Dart wurde angeblich dank dem Regen erfunden. Die Legende besagt, dass einige Bogenschiessen-Teilnehmer:innen wegen des Regens in eine Bar flüchten mussten. Dort haben sie den Wettbewerb einfach mit kurzen Pfeilen weitergeführt.
5. Wer liebt den herrlichen Geruch des Sommerregens schon nicht? Diesen Geruch nennt sich Petrichor und entsteht durch ein Öl, welches von Pflanzen produziert wird, wenn es lange trocken war. Der Regen setzt das frei und verbindet sich auf der Erde mit dem muffigen Stoff Geosmin (auch genannt Erdgeruch).
6. Der durchschnittliche Regentropfen hat eine Grösse von nur 0,2 cm. Grössere Tropfen entstehen durch den Wind. Denn dadurch prallen die einzelnen Regentropfen aufeinander und bilden einen grösseren, dickeren Tropfen. Man kann also sagen je windiger es ist, desto grösser sind die Regentropfen.
7. Je grösser der Tropfen, desto schneller ist er unterwegs. So kann ein Regentropfen eine Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h erreichen.
8. Der Regenschirm wurde erst nach dem Sonnenschirm erfunden. In Asien wurden nämlich erstmals Schirme als Schutz vor der Sonne verwendet. Von Asien verbreiteten sich die Schirme über den Orient über Persien bis nach Europa aus. Über Jahrhunderte hinweg waren Schirme ein Symbol für Macht.
9. Im Kanton Wallis, genauer in Stalden bei Visp, regnet es gemäss der Statistik von Meteo Schweiz am wenigsten.
10. Manchmal macht Regen den Boden nicht nass. Sogar wenn Regen fällt, heisst das nicht immer, dass das kühle Nass auch wirklich den Boden netzt. Es gibt Niederschläge, die den Boden nicht erreichen. Das Phänomen nennt sich «Virga» (lat. «Zweig»). Die Fallstreifen unterhalb einer Wolke können aus Regentropfen, Schnee, Hagel oder Frostgraupeln bestehen.
11. Rennen oder laufen? Das ist die grosse Frage. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass man weniger nass wird, wenn man rennt. Henry Reich, der Kopf hinter dem YouTube Kanal MinutePhysics, erklärt, dass je schneller man aus dem Regen kommt, desto trockener bleibt man – unabhängig von der Anzahl Regentropfen, die dich getroffen haben.