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Während die Kartoffel in den letzten Jahrhunderten eine sehr grosse Rolle in der Ernährungssicherung der inländischen Bevölkerung gespielt hat, ist sowohl der Konsum wie auch der Anbau von Kartoffeln in den letzten Jahren rückläufig. Nichts desto trotz ist die Knollenfrucht nach wie vor eines der wichtigsten Nahrungsmittel von Herr und Frau Schweizer. Pro Jahr essen wir rund 45 Kilogramm Kartoffeln. Im Vergleich dazu: Pro Kopf werden jährlich rund 35 Kilogramm Teigwaren und etwas mehr als 20 Kilogramm Reis konsumiert.
Bei der Kartoffel beträgt der Selbstversorgungsgrad in der Schweiz mehr als 90 Prozent. Dies ist Rekord unter den Pflanzen: Beim Getreide müssen etwas weniger als 40 Prozent importiert werden, beim Zucker zwischen 40 und 60 Prozent und beim Gemüse deckt ausländische Ware knapp die Hälfte der Nachfrage.