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Amazon Web Services (AWS) sponsert ab sofort Rust. Die Programmiersprache habe seit dem ersten stabilen Release vor vier Jahren eine beachtliche Akzeptanz erfahren, heisst es in einem Blogpost. Auch bei AWS verzeichne Rust ein starkes Wachstum.
Rust begann als Mozilla-Research-Projekt, wird heute von The Rust Project entwickelt und gilt als sichere Alternative zu C und C++. AWS setze die Programmiersprache bereits in Diensten wie Lambda, EC2, S3 und im Hypervisor Firecracker ein, schreibt Amazon im Blogbeitrag
. Dazu verfüge Rust über erstklassige Bibliotheken wie Serde oder Rayon und eine sehr integrative Community.
Das Sponsoring sieht vor, dass AWS dem Rust-Projekt das Hosting von Compilern und anderer Werkzeuge in S3, das Ausführen von Tests auf EC2 sowie das Hosting der Dokumentation der Rust-Pakete zur Verfügung stellt. "Wir können es kaum erwarten, ein noch grösserer Teil der Rust-Community zu sein", so AWS.
Auch bei The Rust Project zeigt man sich erfreut, dass AWS nun die Infrastruktur mitfinanziere. "Dieses Sponsoring ermöglicht es Rust, die Infrastruktur auf AWS nachhaltig zu hosten. Die Diversifizierung des Sponsorings ist auch entscheidend für den langfristigen Erfolg des Rust-Projekts, und wir freuen uns, dass AWS dieses Ziel direkt unterstützt."
Rust gewinnt durch dieses Engagement weiter an Bedeutung. Im Juli hatte bereits das Microsoft Security Response Center angekündigt, verstärkt auf Rust zu setzen.
Rust sei aktuell die bestgeeignete Programmiersprache für die Branche, um Programme auf Systemebene zu schreiben, meint das Microsoft-Team.
Das Rust-Sponsoring durch Amazon gehört zu einem neuen Programm namens "AWS Promotional Credits", das auch andere Open-Source-Projekte wie Maven Central, die Cloud-Projekte Kubernetes, Prometheus und Envoy oder die Programmiersprache Julia unterstützt. (paz)