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Nachsuche
Leitlinien Schweisshundewesen
Die Nachsuche mit dem geeigneten Hund ist eine unabdingbare Pflicht der Jäger. Sie ist durch jede Jagdgesellschaft sicherzustellen. Jedes nach dem Gesetz jagdbare, beschossene und flüchtige oder jedes verunfallte und flüchtige Wildtier muss nachgesucht werden.
Eine Arbeitsgruppe von Jagd Aargau hat „Leitlinien für die Nachsuche“ erarbeitet. Es gibt zwar gesetzliche Vorschriften, aber die lassen oft Raum für Interpretation zu. Deshalb dienen die Leitlinien als Hilfsmittel für die Jäger. Hinter den Leitlinien steht die Idee, zu versuchen, das Verhalten bei der Nachsuche in eine Richtung zu lenken, bei der der Tierschutz im Vordergrund steht. Der Weidgerechtigkeit soll mehr Ausdruck gegeben werden, um die Selbstverantwortung der Jägerinnen und Jäger aufrecht zu erhalten.
Die Leitlinien gliedern sich in drei Teile. Der erste Teil betrifft die Voraussetzungen für die Nachsuche. Dabei wird auf die eindeutige Totsuche eingegangen, die mit allen geeigneten und eingeübten Jagdhunden möglich ist, und auf die anspruchsvollen Suchen, die grundsätzlich mit einem nach TKJ-Standard geprüften und wildscharfen Schweisshund durchzuführen sind. Der zweite Teil der Leitlinien befasst sich mit der Durchführung der Nachsuche und der dritte Teil mit der Nottötung von Wildtieren auf der Nachsuche oder bei einem Verkehrsunfall.