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2012, Foto: Sebastiaan ter Burg geb. 1959 Der niederländische Fotograf, mit vollem Namen Olaf Erwin Springveld, gilt als Meister der inszenierten Fotografie. Dabei lässt er sich von der Malerei inspirieren, von alten Meistern wie Rembrandt in seinem Frühwerk, für die aktuelleren Werke hingegen von Künstlern des 19. Jahrhunderts wie etwa Caspar David Friedrich oder Arnold Böcklin. In Kombination […]
2014, Foto: Pieter Delicaat Der renommierte Schweizer Maler und Druckgrafiker wurde bekannt für seine grossformatigen hyperrealistischen Porträts und Holzschnitte. Er gilt als einer der Hauptvertreter des Hyper-/Fotorealismus. In dieser Schaffensperiode der 1970er Jahre zeugte er grösstenteils hyperrealistische Porträts und Momentaufnahmen nach Vorlage von selbstgeschossenen Fotos von Personen aus seinem Bekanntenkreis. Mitte der 1980er Jahre verschob sich Gertschs Interesse […]
1910 – 1986 Der Schweizer Kunstmaler aus dem Emmental malte v.a. ländliche Szenen, Porträts von Bauern, Bauernhoftiere, Landschaften, Stillleben und Akte. Neben Malerei, für die ihm die flämischen Kleinmeister als Vorbild dienten, fertigte er Zeichnungen, Lithografien, Kupferstiche, Radierungen, Fresken und Ofenkachelmalerei. Er suchte die Darstellung von Charakterfiguren, wie sie Jeremias Gotthelf beschrieben hat.
2009 geb. 1976 Vanessa German ist eine afroamerikanische Bildhauerin, Malerin, Schriftstellerin, Aktivistin, Performerin und Dichterin mit Sitz in Pittsburgh, Pennsylvania. Die Autodidaktin befasst sich mit Problemen wie White Supremacy, Rassismus, Waffengewalt und Prostitution. German ist v.a. bekannt für Mixed-Media-Skulpturen und Installationen, oftmals auf Puppen aufbauend, welche mit allerlei gefundenen Gegenständen und Materialien versehen werden. Mit diesen dreidimensionalen Collagen […]
geb. 1983 Mit unschuldigen, tropischen, primitiven, naiven Motiven hat der gebürtige Franzose, der in Mexiko lebt, eine eigene Bildsprache erschaffen, eine Welt zwischen dem Abstrakten und dem Figürlichen. Darin mischen sich Gegenstände des Massenkonsums, die er auf dem Markt in Mexiko-City ersteht und aus denen seine Skulpturen bestehen, mit Referenzen aller Kontinente, Kulturen und Epochen, wie Nigerianische Volkskunst, […]
geb. 1988 Der afroamerikanische Künstler malt seine Bilder nach Familienfotos und Erinnerungen; Alltagsszenen, die er ausdrucksvoll auf dynamischem, fast schon lebendigem Hintergrund darstellt. Mit lockeren, verspielten Pinselstrichen erlangt er einen illustrativen Stil. Die Nonchalance, die Wahl der Bildausschnitte sowie der Hintergrund, dem dieselbe Aufmerksamkeit zuteilwird wie dem Ausdruck der Porträtierten, kommen einer Hommage an Henri Matisse gleich.
geb. 1969 Die US-amerikanische Malerin ist bekannt für hyperrealistische, in grellen Farben gehaltene Frauenporträts. Die cartoonartigen Bilder sind sowohl klassisch als auch zeitgenössisch, mit Einflüssen von Botticelli, über Gustave Courbet bis Edward Hopper. Die ausdruckslosen Gesichter der porträtierten Frauen stehen dabei in krassem Gegensatz zu den schreienden Farben und hypnotisierenden Mustern der Kleidung und des Hintergrunds.
geb. 1983 Aboudia, mit vollem Namen Aboudia Abdulaye Diarrassouba, ist ein Künstler der Elfenbeinküste. In grossformatigen, farbenfrohen, wilden Kompositionen fängt er die Energie der Strassen Abidjans ein, ob die Schrecken des Bürgerkriegs oder die Strassenkultur. Auf einen collagierten Hintergrund zeichnet er mit Ölkreide und Acrylfarbe an Kinderzeichnungen erinnernde Figuren, inspiriert von Graffitis der Kinderbanden Abidjans.
geb. 1989 Maha Ahmed ist eine pakistanische Malerin. Ihr Bilder zeigen fantastische Kreaturen in fernen Welten, die nicht in ihre Umgebung zu passen scheinen. Die Künstlerin reflektiert dabei ihre eigenen Erfahrungen mit den Gefühlen von Isolation und Fremdheit, als sie eine Zeitlang in Tokio lebte. Ihr Werk zeigt Einflüsse von persischen und Mughal-Manuskripten sowie traditioneller japanischer Maltechniken. Sie […]
geb. 1990 Der aufstrebende US-amerikanische Künstler fertigt als Absolvent der Kunstschule in Skulptur Bilder mit integrierten aus Schaumstoff geformten dreidimensionalen Elementen, eigentliche Reliefs an. Auch die gemalten skulpturalen, athletischen und gelenkigen Körper und die dargestellten Objekte haben die ausdrucksvolle Klarheit der Form der Sowjet-Ära. In seiner Arbeit erfindet Dunn als Teil der queeren Kunstszene gesellschaftliche Konventionen der männlichen […]