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Um im Sommer endlich wieder mitreden zu können, hatte er sich eine Rudermaschine gekauft, die ein Geräusch machte, als würde man am Meer sitzen. Nachdem die Euphorie für das neue Fitnessgerät nach wenigen Wochen weggebrochen war, schleppte er es an einem wunderschönen Herbsttag ins nahe gelegene Strandbad, das ausserhalb der Saison dem Publikum für genau solchen Unfug zur Verfügung stand. Um sich von den LandsportlerInnen zu distanzieren, baute er seine Maschine auf dem Badsteg auf, unter nicht unbeträchtlichem Spott der auf Bänken herumlungernden Expats. Doch als er losruderte, vergass er seine Umwelt, und als er aufhörte, war er in Rapperswil.
Stephan Pörtner ist Krimiautor («Köbi der Held», «Stirb, schöner Engel») und lebt in Zürich. Im Juni ist sein neuer Krimi «Mordgarten» erschienen, der in der Siedlung einer Wohnbaugenossenschaft spielt und unter www.woz.ch/shop/buecher erhältlich ist. Für die WOZ schreibt er Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen. www.stpoertner.ch