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Einer kompletten Fusion mit Oerlikon steht Berg dagegen abwehrend gegenüber. "Sulzer hat vor einigen Jahren das Textilgeschäft veräussert und sich nicht gross im Auto- und Nutzfahrzeug- sowie überhaupt nicht im Elektronikgeschäft engagiert", erklärt Berg. "Insofern passen diverse Teile von Oerlikon nicht zu Sulzer."
Ob ein Schulterschluss von Oerlikon und Sulzer mehr Wert vernichten als generieren würde, mag Berg nicht beantworten. "Da der Sulzer-VR dieses Thema in den vergangenen 18 Monaten nicht diskutiert hat, muss ich bei dieser Frage passen."
Offen zeigt sich Berg dagegen gegenüber einer fünfte Division. "Es hat durchaus Platz für ein fünftes Standbein", meint Berg. "Sulzer ist in den vergangenen Jahren von 1,8 auf 3,5 Mrd Fr. Umsatz gewachsen, weitere Wachstumsschritte via Akquisitionen sind nicht ausgeschlossen." Ob Sulzer derzeit Zielgesellschaften prüft, kommentiert Berg nicht und verweist auf die Jahreskonferenz vom 26. Februar 2009.
Am Markt ist wiederholt spekuliert worden, dass Sulzer-Grossaktionärin Renova Sulzer oder Teile davon längerfristig mit dem ebenfalls von ihr kontrollierten Anlagenbauer OC Oerlikon zusammenführen könnte.
Sulzer ist vorwiegend als Zulieferer der Öl-, Gas- und Petrochemie tätig und führt vier Division, Sulzer Pumps (Pumpengeschäft), den Oberflächenveredler Melco, den Trennkolonnenhersteller Chemtech und den Turbinen-Wartungsspezialist Turbo Services.