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<h2>SubmittedText<h2><p>- Wie viele biologische und medizinische Studien zur Wirkung von nicht-ionisierender Strahlung aus 5G-Mobilfunkanlagen und 5G-Handys wurden in der Schweiz abgeschlossen, befinden sich in Arbeit oder sind geplant?</p><p>- Bei welchen werden explizit nicht-thermische Effekte berücksichtigt, die durch neue Signalformen und adaptive Antennen verursacht werden?</p><p>- Mit was für Mitteln finanziert der Bund dieser Forschung und wer koordiniert sie?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Beratende Expertengruppe NIS (BERENIS) verfolgt die nationale und internationale Forschung über gesundheitliche Auswirkungen nichtionisierender Strahlung und informiert die beteiligten Bundesämter. Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat im März 2020 mit der Universität Zürich ein Forschungsprojekt "Auswirkungen von 5G-Strahlung auf den Menschen" gestartet. In diesem Projekt werden 5G-modulierte Signale verwendet. Der Fokus des Forschungsprojektes liegt auf Effekten, die nicht (oder nicht direkt) mit einer thermischen Wirkung verbunden sind. Vor kurzem wurde zudem eine Übersichtsarbeit über die Auswirkungen von nichtionisierender Strahlung (NIS) auf Insekten und andere Arthropoden mit der Universität Neuchâtel gestartet. Im September 2020 hat das Parlament die Motion Graf-Litscher (19.4073) angenommen, die zusätzliche Forschung zum Thema Mobilfunk und Gesundheit fordert. Das BAFU und das Bundesamt für Gesundheit arbeiten derzeit an der Umsetzung dieser Motion. Die Projekte mit den Universitäten Zürich und Neuchâtel laufen über die Ressortforschung der Bundesverwaltung. Auch die Umsetzung der Motion Graf-Litscher soll über die Ressortforschung erfolgen. Die Federführung innerhalb der Bundesverwaltung liegt beim BAFU.</p>