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Die keramischen Kohlengrills, besser bekannt als Kamados (Ofen), sind eine moderne Interpretation der japanischen Mushikamados. Diese Kochbehälter erschienen in der Kofun-Ära (300 bis 710 n. Chr.), wobei sich die Geschichte von Lehm- und Tonöfen in der Qin-Dynastie (221–207 v. Chr.) bis nach China zurückverfolgen lässt. Über die Jahre wurde der Ton durch Keramik ersetzt und anstelle von Holz wurde mit Kohle geheizt.
In japanischen Dörfern wird der Kamado-Ofen noch heute verwendet.
Ungefähr in der Mitte des letzten Jahrhunderts während des Vietnamkrieges bemerkten amerikanische Soldaten die in Japan stationiert waren, dass die Japaner durch die runde Form und die dicken Wände Ihrer Keramiköfen dem gekochten Essen enorme Saftigkeit und Geschmack verleihen konnten. Einige GI's brachten solche Öfen mit nach Hause als Mitbringsel und modernisierten sie. Kamado-Öfen gewannen schnell an Popularität und sind nun eine ernsthafte Konkurrenz zu Metallgrillgeräten, die in Nordamerika bereits weit verbreitet waren.