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Lage: Etwa in der Mitte zwischen Hertensteinbrücke und Schaffhauserbrücke am Katzenbach.
Zeit: Bis ca. 1935 zwei kleine Moorweiher im Mürggeli. Danach noch ein kleiner Weiher bis 1945, dann nur noch temporär ein Weiher, sonst meist ein kleines Sümpfchen. Früher war das Moor bedeutend grösser und es wurde regelmässig vom hochgehenden Katzenbach überschwemmt, war also ursprünglich ein Ã?berschwemmungs- und später ein Verlandungsmoorweiher.
Ã?berlieferung: Der Weihername ist nur mündlich überliefert, leitet sich aber vom Mürggelisumpf ab. Noch viel früher war der Weiher wesentlich grösser und kann als ein Ã?berbleibsel des alten Seebachersees vor etwa 20'000 Jahren betrachtet werden. Versumpft ist er aber erst viel später. In den Weiher floss der Mürggelibach, welcher dafür sorgte, dass er auch in Zeiten ohne Regen noch eine Zeit lang Wasser hatte. In Trockenzeiten trocknete der Mürggelibach rasch aus und mit ihm auch der Weiher. Das soll aber nach 1900 nie beobachtet worden sein.
Belege: Wildkarte 1850, Siegfriedkarte 1876. Der kleine Weiher ist in den Beiden Karten nicht eingezeichnet, aber der Name der Flur ist dort erwähnt.
Deutung: Deutung des Namens: Kleiner, sumpfiger Weiher. Von keltisch morga = Moor, moorig, Sumpf. Die Herkunft des Wortes ist bestens gesichert und mit prominenten Orts- und Gewässernamen dokumentiert wie: Morges VD, Murg SG, Morgarten SZ, Murgenthal AG. Er ist zudem verwandt mit vielen Flurnamen, welche mit Morgen- beginnen. Die Gemination des «g» weist möglicherweise auf eine Verschmelzung zweier verschiedener Wortbedeutungen hin. Siehe dazu unter Mürggeli!
Quellen: - Hans Frei (erinnert sich an einen Weiher) - Albert Bader (erinnert sich an zwei Weiher) - Alois Rigert (erinnert sich an den Weiher und an den Sumpf und an Schilf) - Kurt Wirth (erinnert sich an den Weiher) - Lexikon der Schweizerischen Gemeindenamen, Andres Kristol 2005 (Deutung) - Deutschlands geografische Namenwelt 1985, 343, Hans Bahlow (Deutung) - OGS-eigene
Der Mürggeliweiher bestand 1930 noch aus zwei kleinen Weiherchen. Er befand sich anschliessend an den Mürggeliloo. Danach folgte die grosse Katzenbachinsel. Der Mürggelibach durchfloss das Wäldchen und speiste den Weiher.