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Der menschliche und manchmal auch der tierische Körper versuchen, die Solltemperatur im Körperkern so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. So erhöht sich beispielsweise bei Fieber die Durchblutung, und Schwitzen verstärkt die Wärmeabgabe, so auch bei hoher Aussentemperatur, dann aber durch Transpiration. Mit dieser Thermoregulation schafft es der Körper, eine Abkühlung zu erzeugen.
Auch Pflanzen können die Wärme regulieren. Am Tag wird durch die Spaltöffnungen an der Unterseite der Blätter transpiriert. Wasser wird abgegeben, damit trotz Wassersättigung der Nährstofftransport in die Blätter gewährleistet ist. Pflanzen schützen sich vor Überhitzung durch Guttation, indem sie in der Nacht Wasser verdunsten. Die Guttation tritt in der Nacht auf, wenn keine Transpiration stattfinden kann, da Pflanzen dann ihre Spaltöffnungen geschlossen haben. Der Wurzeldruck presst dann das Wasser aus diesen an den Blattzähnen bzw. -spitzen.
Die Blüte der Pflanze kann dies aber nicht. Deshalb sehen die Blüten meiner Rosen Duftwolke nach kurzer Zeit ein wenig mitgenommen aus. 36 der 40 gepflanzten Rosenstöcke trieben je etwa vier bis sieben Blüten aus, die manchmal so schwer waren, dass der Stiel sie kaum tragen konnte. Das hängt im Wesentlichen vom Turgor ab. Der Turgordruck ist der Druck des Zellsafts auf die Zellwand. Denn wenn der osmotische Wert in der Zelle höher ist als im umgebenden Raum, nimmt sie durch Deplasmolyse Wasser auf. Und der in ihrem Inneren ansteigende Druck spannt die umgebende Zellwand. Aufgefangen wird der Turgor durch den elastischen Wanddruck, der ihm entgegenwirkt. Aber nicht immer ist genüg Wasser vorhanden.