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Aktuelles
Die Schweiz bewegt sich ausreichend
76% der Schweizerinnen und Schweizer bewegen sich ausreichend, 64% treiben wöchentlich Sport. Lediglich 9% gelten als inaktiv und 26% machen nie Sport. Neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik BFS.
Der Trend zu mehr körperlicher Bewegung in der Schweiz hält ungebrochen an, freuen sich die Statistiker in einer Medienaussendung, und betonen: Wer körperlich aktiv ist, weist auch sonst einen gesünderen Lebensstil auf. Wechselwirkungen gebe es insbesondere mit der psychischen Gesundheit und dem Stressverhalten. Körperliche Aktivität schütze zwar nicht vor Stress bei der Arbeit, könne aber bei der besseren Bewältigung helfen.
Mehr als drei Viertel der Schweizer Bevölkerung bewegt sich „ausreichend“, also mindestens zweieinhalb Stunden pro Woche mit mittlerer Intensität. Seit 2002 ist dieser Anteil von 62% gestiegen, gleichzeitig ist der Anteil der inaktiven Personen von 19% auf 8% zurückgegangen.
Insbesondere beim Sport zeigten sich jedoch deutliche soziale Unterschiede, so das BFS. Demnach treiben 42% der Personen mit obligatorischem Schulabschluss mindestens einmal pro Woche Sport, während bei den Hochschulabsolventen der Anteil bei 73% liege. Die Deutschschweiz liegt mit 79% ausserdem vor dem Tessin mit 68% und der Romandie mit 67%.
Körperlich aktive Personen weisen laut BFS seltener eine mittlere oder hohe psychische Belastung auf und leiden seltener unter Schlafproblemen oder Depressionen. Auch klagen sie seltener über Stress bei der Arbeit.