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Eine Deerstalker-Mütze, eine Lupe und eine Calabash-Pfeife. Was kommt Ihnen dabei in den Sinn? "Sherlock Holmes", würden die meisten wie aus der Pistole geschossen antworten. Kein Wunder: Die von Sir Arthur Conan Doyle erfundene Romanfigur ist zum Inbegriff des Detektivs schlechthin geworden. Was hingegen die wenigsten über Doyle wisssen: Er gilt als Promotor des Skisports in Davos.
1893 lässt Doyle seine berühmte Romanfigur sterben – und lernt in Davos eine noch ziemlich unbekannte Sportart: Skifahren. Keine Geringeren als die zwei Skipioniere der ersten Stunde, Tobias und Johannes Branger, zeigen ihm, wie es geht. Doyle lernt schnell. Genau ein Jahr nachdem die Brangers am 23. März 1893 erstmals den Weg von Davos nach Arosa über die Maienfelder Furgga bezwungen hatten, wiederholen sie diese schwierige Tour mit einem berühmten Gast: Sir Arthur Conan Doyle.
Doyles Schilderung dieser legendären Skitour in der britischen Zeitschrift "Strand Magazine" vom Dezember 1894 ist ein absoluter Renner. Und wird etliche Male nachgedruckt – nicht zuletzt wegen ihrer Selbstironie. Beispiel gefällig? Über seine Talfahrt in Tweed-Knickerbocker berichtet Doyle: "Mein Schneider behauptet, Harris-Tweed verschleisse nicht. Das ist reine Theorie, die einer gründlichen Überprüfung nicht standhält. Zwischen Furggapass und Arosa kann er zahlreiche Proben seines Stoffes besichtigen" Es ist der erste englische Bericht über eine Skitour, der in Grossbritannien ein riesiges Echo auslöst. Damit legt Sir Arthur Conan Doyle den Grundstein für den Skisport-Boom in Davos.
Ich heisse Bea und bin ein Chatbot. Manche sagen auch digitale Assistentin. Ich bin die erste, die eigens für den Tourismus entwickelt wurde. Ich befinde mich noch in der sogenannten Beta-Phase, was bedeutet, dass ich noch am Lernen bin.