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Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
Der Gebärmutterhalskrebs wird durch die Infektion mit krebserzeugenden Humane Papilloma Viren (HPV) verursacht. Gegen diese Viren gibt es eine Impfung welche prophylaktisch wirkt und deshalb bei jungen Mädchen vor dem ersten Geschlechtsverkehr empfohlen wird (siehe Kapitel Vorsorgeuntersuchung).
Der "Krebsabstrich" bei der Vorsorgeuntersuchung dient der Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses. Ganz frühe Stadien des Zervixkarzinoms können durch eine einfache kleine Operation (Konisation) unter Erhaltung der Gebärmutter geheilt werden. Fortgeschrittenere Stadien werden durch die roboterasssistierte laparoskopsiche radikale Gebärmutterentfernung meistens geheilt. Die Roboterassistierte Operation durch Bauchspiegelung (Schlüssellochchirurgie) hat den Vorteil, dass kein Bauchschnitt nötig ist und dass durch 8-fach vergrösserte dreidimensionale Sicht die Blasen- und Darmnerven bei dieser komplizierten Operation geschont werden können.
Mit der Roboter-assistierten Operation über Bauchspiegelung kann auch die Gebärmutter-erhaltende Operation beim Gebärmutterhals durchgeführt werden (radikale Trachelektomie).