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Im März 2018 ist im Kanton Graubünden eine Frau Opfer von einem Enkeltrickbetrug geworden. Sie übergab einem Kurier 30’000 Franken. Drei Polen müssen sich nun vor der Justiz verantworten.
Die 62-Jährige wurde an einem Dienstag im März von einem Mann angerufen. Mit vertrauenswürdiger Stimme machte der Anrufer der Frau glaubhaft, dass er ein Bekannter sei und für eine Investition kurzfristig Geld benötige. Die Frau hob gleichentags 30’000 Franken von der Bank ab und übergab diese einem Boten. Nachdem sich der Bekannte nicht mehr meldete, wurde die Geschädigte misstrauisch und kontaktierte die Kantonspolizei Graubünden.
Dank der engen Zusammenarbeit mit den französischen Behörden und der Staatsanwaltschaft Graubünden konnten noch am selben Abend drei Verdächtige in Mulhouse (F) festgenommen und an die Bündner Behörden ausgeliefert werden. Der gutgläubigen Frau konnte das gesamte erschwindelte Geld zurückgegeben werden. Die zwischen 18- und 21-jährigen Polen müssen sich nun vor der Justiz verantworten.