Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03357.jsonl.gz/2020

Grundkonzepte der Software
Die wesentlichen Abläufe beim Arbeiten mit Madek leiten sich aus wenigen Grundkonzepten ab. Es lohnt ich daher, sich mit diesen kurz vertraut zu machen.
Medieneinträge
Madek organisiert die Arbeit mit Medien: Bildern, Sounds, Videos und weiteren Dokumenten. Diese werden als Mediendateien ins System importiert. Ein Medieneintrag besteht dann aus der gespeicherten Datei und allen zugehörigen Informationen, den Metadaten und Zugriffsberechtigungen.
Sets
Sobald grössere Mengen von Medieneinträgen vorhanden sind, wird es nötig, diese für die eigene Arbeit aber auch um sie anderen zugänglich zu machen, zu strukturieren. Dies geschieht zum einen durch Angaben, die zu jedem Medieneintrag gemacht werden, aber auch indem man Medieneinträge in Sets legt. Ein Set ähnelt dabei grundsätzlich einem Ordner auf dem eigenen Computer oder einer physischen Ablage - mit dem Unterschied, dass Medieneinträge in mehreren Sets liegen können. Ausserdem können Sets beliebig tief ineinander verschachtelt werden. Beispielsweise kann ein Studienbereich Sets für alle dort entstandenen Projekte anlegen und diese Sets wiederum in einem Gesamtset sammeln.
Metadaten
Digitale Medien sind zunächst einmal Daten. Alle Daten, die uns Informationen zu deren Inhalten, Kontexten und Formaten liefern, werden als Metadaten bezeichnet. Bei einem Foto etwa kann dies der Name der Fotografin oder des Fotografen sein, Angaben zum Motiv oder zu den Nutzungsrechten des Bildes. Medien verfügen meistens bereits vor dem Import in Madek eine ganze Reihe von Metadaten, die im Falle von Fotos entweder von der Kamera selbst in die Dateien geschrieben wurden oder bei Bildbearbeitung ergänzt wurden. Madek erkennt vorhandene Metadaten und erleichtert so die Arbeitsabläufe. Metadaten können sowohl Medieneinträgen als auch Sets zugeordnet werden, wobei sich je nach Konfiguration einer Instanz die Auswahl der Felder unterscheiden kann.
Bei Madek treffen Nutzer/innen auf drei Arten von Metadatenfeldern: Freitextfelder wie etwa der Titel eines Medieneintrags können mit beliebigem Text versehen werden. Schlagwortfelder greifen auf bestehende Listen von bereits vorhandenen Angaben zurück und ermöglichen so eine automatische Verknüpfung von verschiedenen Medieneinträgen oder Sets. Madek unterscheidet dabei zwischen erweiterbaren und abgeschlossenen Listen. Erweiterbare Schlagwortfelder ähneln Freitextfeldern und Nutzer/innen können dort ad hoc eigene Schlagworte vergeben. Bei Schlagwortfelder, die nicht erweitert werden sollen (also z.B. bei Angaben zu Studienbereichen), werden alle möglichen Angaben direkt zur Auswahl angezeigt.
Zugriffsberechtigungen
Nicht alle Medieneinträge und Sets sollen öffentlich sichtbar sein und auch die Bearbeitung von Metadaten ist immer bestimmten Nutzer/innen vorbehalten. Madek erlaubt eine differenzierte Kontrolle von Zugriffsberechtigungen für jeden Medieneintrag und jedes Set. Berechtigungen können wahlweise für Einzelpersonen, Arbeitsgruppen oder die Öffentlichkeit vergeben werden. Dazu kommen noch sogenannte API-Applikationen, d.h. andere Systeme wie Websites, die Inhalte aus Madek beziehen. Die Möglichkeiten, welche Berechtigungen auf welcher Ebene vergeben werden können, unterscheiden sich dabei leicht. Ausserdem verfügt jeder Medieneintrag und jedes Sets über eine verantwortliche Person, die über alle Berechtigungen verfügt und als Standardeinstellung auch als einzige die eigenen Einträge sehen und bearbeiten kann.