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|Weihnachtsspiel in drei Teilen, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass Menschen Christus "suchen", ihn aber nicht finden, oder genauer, ihn nicht sehen, als er wirklich erscheint. Im mittleren Bild, in biblischer Zeit spielend, hat Aaron seine Gaststätte über dem Jordan, dort, wo Johannes tauft. Er spürt aus verschiedenen Zeichen, dass der Messias hierher kommen wird, an seinem Haus vorbei. Da will er alles für den Empfang des Friedensfürsten bereithaben. Doch als dieser wirklich anklopft und um Unterkunft bittet, weist ihn Aaron weg, steht er doch in der Gestalt eines verstaubten Wanderers da. Im einen "Seitenteil" erstickt eine Frau fast vor Aktivitäten zugunsten eines Weihnachtsbazars, so dass ihr keine Zeit bleibt für einen aus dem Osten kommenden Flüchtling; dabei könnte sie gerade jetzt wahre Barmherzigkeit zeigen. Im dritten Teil geht es um ein Mädchen, dem die Liebe fehlt, da beide Eltern berufstätig sind; die vermisste Anhänglichkeit bei einem Schulkameraden zu finden, endet mit einer Enttäuschung. Erst als nun das Mädchen fortläuft, erkennt die Mutter, dass sie ihren christlichen Auftrag nicht erfüllt hat.