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Das Engagement im Bereich «Kinder und bewaffnete Konflikte» (Children and Armed Conflict, CAAC) ist ein wichtiges Anliegen für die Schweiz. Die Aussenpolitische Strategie 2020–2023 der Schweiz legt ein spezielles Augenmerk auf besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen. Das Thema Kinder in bewaffneten Konflikten bildet daher einen Schwerpunkt der humanitären Politik der Schweiz.
Mit der Resolution A/RES/51/77 der Generalversammlung wurde ein Überwachungs- und Berichterstattungsmechanismus geschaffen, der es erlaubt, staatliche und nichtstaatliche Akteure, die schwere Verstösse gegen die Rechte von Kindern begehen, in eine Liste einzutragen. Das Themenfeld Kinder und bewaffnete Konflikte ist der einzige Bereich des Schutzes von Zivilpersonen, in dem ein solider Rechenschaftslegungsmechanismus besteht. Die Schweiz setzt sich seit Jahren dafür ein, dass der Mechanismus wirksam und evidenzbasiert bleibt, und unterstützt das Büro der Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für Kinder in bewaffneten Konflikten aktiv.