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Diese ist provisorisch und soll durch technische Standards der japanischen Society of Mechanical Engi-neers abgelöst werden. Die Richtlinie beinhaltet das Timing der Inspektionen, die Auswahl der zu überprüfenden Abschnitte und der Messpunkte sowie die - je nach errechneter verbleibender Lebensdauer - zu ergreifenden Massnahmen. Diese reichen vom Festlegen des nächsten Prüftermins bei mehr als fünfjähriger Restlebensdauer bis zum sofortigen Ersatz bei weniger als 13 Monaten. Zudem sollen die Betreiber einen mittelfristigen (zehn Jahre) Prüfplan für die Rohrwandstärken ausarbeiten. Auslöser für die neue Richtlinie war der Industrieunfall im japanischen Kernkraftwerk Mihama-3 am 9. August 2004, wo das Versagen einer Rohrleitung im Sekundärkreislauf fünf Todesopfer forderte.
Quelle
M.E. nach Atoms in Japan Online, 18. Februar 2005