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US-Präsident Donald Trump hat den entlassenen FBI-Direktor James Comey vor der heimlichen Weitergabe von Informationen gewarnt. «James Comey sollte hoffen, dass es keine Aufnahmen unserer Gespräche gibt, bevor er beginnt, Inhalte an die Presse zu leaken!», schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter. Trump hatte Comey am Dienstag entlassen.
Es war nicht klar, welchen Anlass Trump für seine Warnung hatte. US-Medien interpretierten den Tweet so, dass Trump offensichtlich Angst vor etwaigen Informationen Comeys habe.
In einem Interview mit NBC hatte Trump bestätigt, er habe sich von Comey drei Mal bestätigen lassen, dass nicht gegen ihn ermittelt werde. Hintergrund sind Ermittlungen des FBI wegen einer etwaigen russischen Beeinflussung der Präsidentenwahl 2016 und möglicher Absprachen mit dem Trump-Team.
Nach einer Serie von Widersprüchen und falschen Angaben in der Affäre um die Entlassung des FBI-Chefs hat der US-Präsident derweil mit einem Ende der täglichen Presseunterrichtungen des Weissen Hauses gedroht.
«Vielleicht wäre es das Beste, alle künftigen Pressebriefings abzusagen und stattdessen schriftliche Stellungnahmen zu verteilen, um der Sorgfalt Genüge zu tun???», schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter.
Trump versuchte, gravierende Unterschiede zwischen seinen Worten und den Darstellungen seiner Sprecher damit zu begründen, er sei ein sehr aktiver Präsident, und viele Dinge geschähen. Für den US-Präsidenten liegt die Konsequenz auf der Hand: «Es ist meinen Stellvertretern nicht möglich, mit perfekter Präzision auf dem Podium zu stehen!»