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Die vorliegende Untersuchung (hier) führt eine Studie aus den Anfängen der Bologna-Reform weiter, indem sie deren Fragestellungen um einige inhaltliche Punkte insbesondere der Curricula-Gestaltung und der didaktischen Umsetzung erweitert. Es werden Fragen gestellt wie: Was hat der Bologna-Prozess an den Studiengängen der Schweizer Hochschulen verändert? Oder: Wie präsentieren sich die strukturellen und inhaltlichen Merkmale der neuen Studiengänge im schweizerischen Rahmen und wie verhalten sie sich zum Europäischen Hochschulbildungsraum?
Es wurden 19 Studiengänge aus 6 Fachrichtungen mittels Dokumentenanalyse untersucht und auch Fragebögen eingesetzt. Die Resultate münden in zahlreiche Beobachtungen und Schlussfolgerungen. Danach werden konkrete Empfehlungen für die weitere Reformarbeit abgegeben. Eine interessante Beobachtung ist, dass die Curricula-Konzeptionen sich erst vereinzelt systematisch an den Lernprozessen der Studierenden und den von ihnen erworbenen Kompetenzen orientieren; daraus wird die Empfehlung abgeleitet, dass für die nächsten Schritte im Sinne einer Optimierung der Studienreform gemäss Bologna-Modell eine konsequente Orientierung am Kompetenzkonzept erforderlich sei. Die Frage stellt sich jedoch, wie dies am besten zu bewerkstelligen ist: Wie können die Studiengangs- bzw. Curriculumsverantwortlichen, die Modulverantwortlichen und Dozierenden dabei unterstützt werden?