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Moderator: Lüscher
Ich kann mir nicht vorstellen, für wen dieser Test geeignet sein soll. Das Erythema migrans braucht ja keinen Bluttest, sondern eine empirische Therapie und für die anderen Patienten mit Beschwerden, die auf eine chronische Borreliose hindeuten könnten, braucht es ja beim positiven Ausfall eine weitere Diagnostik mit dem Western-Blot. Allenfalls könnte man - eine ausreichende Sensibilität vorausgesetzt - den Test bei nicht allzuhoher Vortest-Wahrscheinlichkeit zum Ausschluss der Krankheit brauchen. Häufig brauche ich - bei rheumatologischen oder neurologischen Beschwerden - trotzdem noch Bestimmungen aus dem externen Labor (z.B. Vitamin B12), so dass auch in dieser Hinsicht keine rationellere Diagnostik durch den Schnelltest möglich erscheint.
Wie haltet ihr es mit der Borreliose-Diagnostik?