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Lebenslinien
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Lebenslinien – «Lebenslinien» ist eine Frucht des Lockdowns. Als im März die Schulen schliessen mussten, wollten die Schüler_innen die relative Isolation nicht akzeptieren. Sie wendeten sich an ihren Lehrer, den Schweizer Künstler Walter Riedweg, der die «Integrationsklasse» in Volketswil unterrichtet. So entstand die Idee, der Frage «Wo kommen wir her?» gemeinsam nachzugehen. Riedweg wiederum wandte sich an das Johann Jacobs Museum, um der Recherche und Aufbereitung der «Lebenslinien», die online und in Zoom-Konferenzen erfolgt, eine kuratorische Plattform zu geben: im analogen Raum.
Dazu treten Werke zeitgenössischer Künstler_innen, wie Ai Weiwei, Maja Bajevic, Giulio Bensasson, Ishita Chakraborty, Axel Crettenand und anderen, die von der Begegnung zwischen dem (kleinen) Individuum und der (grossen) Geschichte handeln, sowie ein Beitrag über Ibn Battutah, den legendären arabischen Entdeckungsreisenden des 14. Jahrhunderts, der das Kunststück vollbrachte Geschichte zu schreiben, während er Geschichte «machte»