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In den westlichen Industrienationen gehören Wirbelsäulenerkrankungen zu den drei häuﬁgsten Gründen für einen Hausarztbesuch. Bedingt durch unsere Lebensweise leiden immer mehr Menschen unter Rückenschmerzen, da die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur entweder zu wenig bewegt oder falsch belastet werden. Nacken- oder Schulterschmerzen, Ischiasbeschwerden oder Schwierigkeiten beim Bücken sind die Folge.
Vielfach sind Abnutzungserscheinungen in der Hals- oder Lendenwirbelsäule für die anhaltenden Schmerzen verantwortlich. Etwas seltener sind Wirbelsäulenfehlformen, Tumoren, Entzündungen sowie Wirbelbrüche infolge von Unfällen oder von Osteoporose. Glücklicherweise ist es häuﬁg möglich, mit einer konservativen Therapie, z.B. Physiotherapie oder Rückentraining, die Symptome erfolgreich zu bekämpfen.
Bei hartnäckigen, lange andauernden Schmerzen an der Wirbelsäule, die in die Arme oder Beine ausstrahlen, bei Geh- oder Gefühlsstörungen sowie bei Muskelschwäche sind jedoch die anatomischen Veränderungen in der Wirbelsäule oft so ausgeprägt, dass nur deren chirurgische Korrektur die Beschwerden nachhaltig verbessert.
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