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Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) setzt bei der Unterstützung bei Konfliktlösungen und der Friedensförderung folgende thematische Schwerpunkte:
- Machtteilung, Demokratisierung, Reform des Sicherheitssektors, Durchführung von Wahlen
- Schutz und Förderung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts
- Vergangenheitsarbeit
- Religion, Politik und Konflikt
- Kampf gegen Personenminen und gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen
Nebst der Arbeit in einzelnen Konfliktregionen (namentlich in Südosteuropa, Nahost, Sudan, Region Grosse Seen, Tadschikistan, Nepal, Sri Lanka, Indonesien/Aceh, Kolumbien, Guatemala) unterstützt das EDA auf internationaler Ebene die Politikentwicklung in diesen Bereichen. Hier spielen das multilaterale Engagement insbesondere bei den Vereinten Nationen (UNO) sowie die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) eine wichtige Rolle.
Zur Friedensförderung der Schweiz gehören auch diplomatische Initiativen (Netzwerk Menschliche Sicherheit, Markierung und Rückverfolgung von Kleinwaffen, Entwicklungsförderung durch Eindämmung bewaffneter Gewalt, UNO-Resolution zur Justiz in Transitionsprozessen) sowie strategische Partnerschaften. Eine strategische Partnerschaft ist eine strukturierte Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnerinstitutionen, die im Bereich der zivilen Friedensförderung über besondere Kompetenzen und politische Einflussmöglichkeiten verfügen.