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Der kubanische Präsident Raúl Castro räumte zuletzt wirtschaftliche Probleme ein. Der niedrige Ölpreis und fallende Gewinne aus dem Export hatten Kuba in Bedrängnis gebracht. Die Karibikinsel erhält vom befreundeten Venezuela Öl zum Vorzugspreis, das sie auf dem Weltmarkt weiterverkauft. Wegen des niedrigen Preises kann Kuba aber derzeit deutlich weniger Devisen auf diesem Wege einnehmen. Auch die Preise für die Exportgüter Zucker und Nickel waren zuletzt gesunken.
Für das laufende Jahr rechnet die kubanische Regierung noch mit einem Wirtschaftswachstum von zwei Prozent. 2015 hatte die Volkswirtschaft des sozialistischen Karibikstaats noch vier Prozent zugelegt./dde/DP/zb
(AWP)