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Wie soeben bekannt wurde, hat sich Google für den Kauf von Michael Jacksons 50-Prozent-Anteil von Sony/ATV Publishing interessiert. Am Ende hat Sony den Besitz des lukrativen Musikkataloges komplett übernommen.
In einem Artikel auf forbes.com wird über die Auswirkungen diskutiert, die zu erwarten gewesen wären, hätte Google die Musikrechte von Michael Jacksons Nachlassverwalter aufgekauft. Im Artikel wundert sich der Autor Bobby Owsinski zudem, wieso der Verkaufspreis durch Google nicht höher getrieben wurde.
Im März 2016 hat Sony für 750 Millionen US-Dollar den 50-Prozent-Anteil vom Michael Jackson Estate an Sony Music Publishing aufgekauft.
Kürzlich gab der Anwalt Joel Katz, der im Sony/ATV Deal involviert war, bekannt, dass Google sich ernsthaft für den Musikatalog interessiert habe. An einer Podiumsdiskussion in Cannes wurde Joel Katz über seine Meinung zu Youtube und deren Umgang mit den Besitzern von Musikrechten befragt. Darauf sprach er Googles-Interesse von Sony/ATV an, was „sehr dynamisch und interessant“ herausgekommen wäre – Google, mit einem bedeutenden Anteil an einem der grössten Musikverlage. Doch: „Sony hat das nicht zugelassen.“ Weitere Einzelheiten: Google wanted to buy Michael Jackson’s $750m stake in Sony/ATV