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Nach ersten Einschätzungen vor Ort seien zudem Brunnen auf den Abaco-Inseln durch Überschwemmungen mit Salzwasser verunreinigt worden. Es herrsche daher ein dringender Bedarf an sauberem Wasser - ebenso wie an Unterkünften und Gesundheitsversorgung.
Obgleich es noch nicht möglich sei, sich ein vollständiges Bild zu machen, sei es klar, dass der Sturm "katastrophale Auswirkungen" habe, hiess es vom Chef des IFRC-Notfalleinsatzzentrums, Sune Bulow.
Am Montagmorgen (Ortszeit) tobten im Zentrum des Wirbelsturms über der Insel Grand Bahama Winde mit bis zu 270 Stundenkilometern, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA in Miami erklärte. Der Insel drohten "extreme Zerstörung" und meterhohe Sturmfluten. Videos von den östlichen Abaco-Inseln, auf die der Hurrikan bereits am Sonntag getroffen war, zeigten überschwemmte Strassen, unter Wasser stehende Häuser und umgeknickte Bäume.
"Dorian" verlor inzwischen etwas an Kraft und wurde zu einem Hurrikan der Kategorie vier von fünf herabgestuft. Der Sturm bringe aber weiter extrem zerstörerische Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometer pro Stunde, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum.
Das Zentrum des Wirbelsturms befand sich weiter über den nördlichen Bahamas und bewegte sich sehr langsam nach Westen in Richtung der Küste des US-Bundesstaats Florida.
(sda)