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Ich denke das Proble ist folgendes:
Das Handy oder das Netz versucht, dich solange als möglich im eigenen Empfangsbereich zu halten, während SC FL als internationaler Roaming Partner erkannt wird.
Bei Orange wird FL wohl als nationalses Roaming erkannt (die hatten in Ihrer Anfangszeit auch mal ein solches mit Swisscom, um den Empfang im Inland verbessern zu können), wo dann ein Wechsel erfolgen kann, wie zwischen den Basistaionen des eigenen Netzwerks. Der Kunde bezahlt ja weiterhin dieselben Preise.
Swisscom FL wird, wenn ich richtig liege, also als fremdes Netz erkannt und da offenbar das Netz aus der Schweiz immer noch in ausreichender Stärke erreichbar ist, erfolgt kein automatischer Wechsel, obwohl du das Netz in Lichtenstein zu denselben Konditionen verwenden dürftest.
Die Netzwahl wird offenbar massgeblich durch die "Preferred Roaming List (PRL)" gesteuert. Die PRL wird vom Mobilfunkanbieter vorgegeben, ist nicht einsehbar und kann vom Kunde nicht verändert werden:
http://en.wikipedia.org/wiki/Preferred_Roaming_List
Auch die Software des Mobilfunkgeräts kann die PRL anders handhaben. Ich könnte mir vorstellen, dass ein im Swisscom Shop gekauftes IPhone sich anders verhält bei der Netzwahl als ein nicht gebrandmarktes IPhone (Stichwort: Branding).
Dagegen hilft nur die "manuelle Netzwahl" oder eventuell eine App, welche anhand der verwendeten Mobilfunkantenne die Telefoneinstellungen anpasst. Zum Beispiel das nur für Android erhältliche Llama:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.kebab.Llama
Gemäss Bakom-Karte:
gibt es in Liechtenstein über 14 Mobilfunkantennen. Die Liechtensteiner Mobilfunkantennen werden von drei Mobilfunkanbietern betrieben (Swisscom FL, Orange FL und FL1). Da auf Schweizer Seite entlang der Autobahn zahlreiche Mobilfunkantennen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch über die Grenze strahlen, bezweifle ich, dass die Mobilfunkversorgung von "Swisscom CH" auf Liechtensteiner Boden in der Rheinebene wirklich spürbar schlechter ist als die Mobilfunkversorgung von "Swisscom FL".
Aus den genannten Gründen bezweifle ich, dass Swisscom die grosse Geldmenge in die Finger nimmt, um das Roaming für die wenigen Liechtensteiner Grenzgänger zu verbessern.