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Direktor - Projektleiter - Bauingenieur
Brücke über die Rhone
- Wettbewerb
- Projektierung
- Ausführung
- Realisation
Das Viadukt über die Rhone, ein zentrales Bauwerk an der Strecke Transchablaisienne H144, überquert die Rhone, den Kanal Stockalper, die Eisenbahnlinie von Tonkin und mehrere Strassen. Der Standort des Viadukts ist geradlinig mit einem leicht konvexen Längenprofil.
Das im Rahmen eines Wettbewerbs entwickelte Projekt ist eine Schrägseilbrücke, die durch einen fortlaufenden Balken bis zu den Wiederlager verlängert wird. Die Schrägseilbrücke, deren Pylonen hinter den Uferdämmen angebracht sind, überquert die Rhone mit einer Spannweite von 111 m und stellt ein grosszügiges und offenes Bauwerk über dem Fluss dar.
Die Brücke ist monolithisch auf den Pfeilern und Pylonen gestützt und bildet somit eine «schwimmende» Brücke welche ohne Lager auskommt. Sie besteht aus einer Fahrbahnplatte, die durch zwei Rippen in Längsrichtung gestrafft wird. Die Rippen sind unter den Schrägseilen angebracht und kommen sich unter den Pfeilern im Uferbereich näher.
Die H-förmigen Pylonen sind mit Satteln versehen, die die Verwendung von fortlaufenden Kabeln ermöglichen. Die Schrägseile bestehen aus mehreren Einzel-Litzen welche ein Litzenbündel mit hohem Widerstand bilden die wiederum in einer Ummantelung mit einem Durchmesser von 180 mm untergebracht sind. Da sie in Form einer Harfe angebracht sind, harmonieren sie mit der Umgebung und verleihen dem Bauwerk ein ruhiges Aussehen.
Der Bauvorgang der Schrägseilbrücke über der Rhone im Freivorbau kam ohne Änderungen an den Ufern und ohne provisorischen Pfeiler aus, was die Risiken der Flussquerung verringert hat.Teilen