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Tatsächlich hätte es Kompromisslösungen anstelle eines pauschalen, totalen Verbotes gegeben:
Mit einer Initiative hätte verlangt werden können, das für jedes Minarett-Baugesuch - bei Bedürfnis der Bevölkerung, das sich beispielsweise durch eine gewisse Zahl an Unterschriften manifestiert - eine kommunale Volksabstimmung durchgeführt wird.
Oder man führt gleich für jedes Minarett-Baugesuch eine obligatorische Volksabstimmung - wohlgemerkt auf kommunaler Ebene - ein, denn diese Lösung ist offenbar rechtlich einfacher durchzusetzen. Diese Lösung ist zwar im Prinzip immer noch diskriminierend, da sie ausschliesslich auf Bauten einer einzelnen Religionsgruppierung abzielt, aber dennoch wäre sie aus meiner Sicht eher zu Begrüssen gewesen, als ein totales Verbot. Und sicherlich hätte eine solche Initiative nicht solch unnötige hohe Wellen geworfen, obwohl das (nach Aussen kommunizierte) Ziel der Initianten auch auf diese Art und Weise hätte erreicht werden können.
Übrigens: Nicht einmal Nationalrat Lukas Reimann vom Initiativ-Komitee konnte mir hierbei in einem persönlichen Gespräch widersprechen. Das macht das Ganze für mich noch stossender.