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Die Schweizer Biathletinnen verlängerten ihr Hoch auf eindrückliche Weise. Eine Woche nach dem 2. Platz in Östersund lief die Swiss-Ski-Staffel auch im österreichischen Hochfilzen als Dritte aufs Podest.
Kann man nach zwei Spitzenergebnissen in Folge noch von einem Exploit reden? Die Schweizerinnen bestätigten den grössten Erfolg einer Frauenstaffel jedenfalls gleich bei erster Gelegenheit. Sie kämpften im Tirol von Anfang an um die Spitzenränge mit. Elisa Gasparin leistete sich als Startläuferin nur zwei Schiessfehler, Selina danach vier und Aita, die jüngste der Gasparin-Schwestern, gar keinen. Sie übergab damit als Vierte an Schlussläuferin Lena Häcki. Nach einem fehlerfreien Liegendschiessen kam diese auf dem 3. Platz liegend zum abschliessenden Stehendschiessen.
Dort unterliefen Häcki bei zwei Nachladern drei Fehler, so dass sie in eine Strafrunde musste und von den USA und der Ukraine überholt wurde. Mit einem eindrücklichen letzten Kilometer preschte die Engelbergerin aber wieder nach vorne in den 3. Rang. Auf die siegreichen Norwegerinnen, die sich ebenfalls eine Strafrunde leisteten, verlor das Schweizer Quartett 1:04 Minuten.
Wiestner wird 30. im Männer-Rennen
Nicht mit den Resultaten der Schweizerinnen mithalten können derzeit die Männer. In der Verfolgung über 12,5 km, in die sie nach dem Sprint bereits ohne grosse Hoffnungen gestartet waren, gab der Teamleader Benjamin Weger nach drei Schiesseinlagen (6 Fehler) mit grossem Rückstand auf, um sich für die Staffel am Sonntag zu schonen.
So holten lediglich der Bündner Serafin Wiestner als 30. und Joscha Burkhalter als 37. einige Weltcup-Punkte. Für den 23-jährigen Berner Oberländer Burkhalter waren es immerhin seine ersten Punkte auf höchster Stufe.