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Thomas Weber (Wb)
Das Akkordeon wurde 1829 in Wien patentiert und wird heute in beinahe allen Ländern und Kulturen der Welt gespielt. Das Instrument ist eine Kombination aus Tasten- und Blasinstrument; jede Hand spielt auf einem Manual mit Knöpfen oder Tasten, der dazwischen liegende Balg dient quasi als Lunge des Instruments. Das Akkordeon wird in beinahe allen Musikstilen eingesetzt und eignet sich hervorragend für das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten. Das gleichzeitige Spielen verschiedener Töne und Rhythmen mit beiden Händen fördert in hohem Masse das Koordinationsvermögen.
Beim Akkordeon spürt man die Töne direkt, da das Instrument am Körper anliegt und die gestalterischen Möglichkeiten sind sehr vielseitig: von der schön gespielten Melodie (wie ein Blasinstrument) über Akkordbegleitungen (wie eine Gitarre) bis zum mehrstimmigen Spiel (wie ein Tasteninstrument).
Unterrichtet wird das chromatische Akkordeon, das im Gegensatz zu dem diatonischen Modell vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bietet (chromatisch = gleicher Ton beim Öffnen und Schliessen des Balges, diatonisch = unterschiedlicher Ton beim Öffnen und Schliessen des Balges).
ab CHF 50
ab CHF 3'000
Solme Hong (Hx)
Das Violoncello ist in der Form, wie es mit dem heutigen Violoncello vergleichbar ist, im 16. Jahrhundert entstanden. In diesem Jahrhundert legte der berühmte Geigenbauer Stradivari auch die bis heute gültigen Masse für Violoncelli fest.
Als unverzichtbares Solo- und Begleitinstrument in der klassischen und zeitgenössischen Musik findet das Cello auch in Genres wie Jazz, Nuevo Tango oder Heavy Metal seinen Platz; Komponisten, Bandleader und Arrangeure lassen sich von seinen herausragenden lyrischen Qualitäten und dem sanft-dunklen Klang inspirieren
Der Klang deckt den gesamten menschlichen Stimmumfang vom Bass bis hin zum Sopran ab und nicht wenige meinen, dass der Celloklang der menschlichen Stimme am nächsten ist “Das Cello rührt auf tiefer, unergründlicher Ebene an unser Gefühl” - Yehudi Menuhin
CHF 50 / Monat
ab CHF 3'000 für ein gutes Schülerinstrument
Angelika Bauer (By), Lucia Sachs (Sl), Urs Stirnimann (St)
Die Gitarre (Akustische Gitarre mit Nylonsaiten) ist eines der vielseitigsten Instrumente.
Ihr musikalisches Spektrum umfasst sämtliche Stilrichtungen und reicht von klassischer Musik aus allen Epochen bis hin zu Pop- und Rockmusik.
Wir erarbeiten im Gitarrenunterricht folgende Themenschwerpunkte:
Erwerb solider spieltechnischer Grundlagen / Notenlesen und theoretische Erkenntnisse praktisch auf der Gitarre anwenden / Akkorde & Begleiten / Klang und musikalischer Ausdruck / Kennen und spielen lernen von Stücken aus verschiedenen musikalischen Epochen / Fakultatives Zusammenspiel vom Duo bis zum Gitarrenensemble
Du kannst an der KZO auch E-Gitarre lernen. In diesem Fall musst du dich dafür im Freifach anmelden.
ab CHF 30, einige Musikhäuser rechnen den ganzen oder einen Teil der Miete beim Kauf an.
Akustische Gitarre mit Nylonsaiten und vollmassiver Decke ab CHF 800, ganz vollmassive Gitarren um CHF 1'000
Wir empfehlen vor dem Kauf mit der Gitarrenlehrperson Kontakt aufzunehmen.
Valentin Wandeler (Wa)
Die Klarinette wurde um 1700 vom deutschen Instrumentenbauer Johann Christoph Denner entwickelt und hat bald darauf ihren festen Platz im Orchester bekommen, wo sie Dank ihres sehr grossen Tonumfanges den tiefen und den hohen Klangbereich im Holzbläsersatz miteinander verbindet. Als Soloinstrument hat sie sich in fast allen Musikrichtungen etabliert und ist ebenso in Klassischer Musik, wie auch im Jazz, Pop, Rock, Blaskapellen, Klezmer und Folk zu Hause. Gerne mischt sie sich mit anderen Instrumenten oder bläst das grosse Solo. Sie ist definitiv das richtige Instrument, wenn du Lust hast mit anderen Leuten zusammen zu spielen. Wenn die Grundlagen der Tonerzeugung mal verstanden sind, kann es recht schnell vorwärts gehen, sodass du bald in der Lage bist Musik zu machen. Sie eignet sich deshalb hervorragend auch als Zweitinstrument.
ab CHF 35 / Monat
gutes Schülerinstrument ab CHF 1'800
Nick Gutersohn (Gh)
Die Posaune ist wie die Trompete ein gebogenes Messingrohr. Am einen Ende wird das Kesselmundstück eingesetzt, am anderen Ende weitet sich die Mensur der Röhre zu einem ca. 20 cm grossen Schalltrichter. Mit der linken Hand wird das Instrument gehalten, während mit der rechten der Zug geführt wird. Beschreibung des Klanges: Die Posaune klingt in der Tenorlage. Es ist für einen geübten Spieler jedoch möglich, sowohl in der Sopran- wie in der Basslage zu spielen. Der Klang ist variabel, von majestätisch strahlend bis geschmeidig weich.
Die Posaune ist ein Orchesterinstrument und kommt in allen Sparten der Musik vor: von der Volksmusik, über barocke und klassische Musik bis hin zu Pop, Rock und Jazz. Mitspielmöglichkeiten gibt es in Ensembles, Blas- und Sinfonieorchestern, in Jazz Combos und Big Bands.
ab CHF 40 / Monat
CHF 1'000 bis 3'500
Robert Braunschweig (Brs), Dorothea Frey (Fy), Liliana Salah-Eddine (Se), Barbara Stucky (Sb)
Zum Instrumentalunterricht gehört auch der Sologesang. Mit Fug und Recht könnte man sagen: «Ich bin auch ein Instrument» – zum Beispiel eine Geige: Die Saiten sind unsere Stimmlippen, der Bogen ist unser Atem, der Geigenkörper ist unser eigener Körper mit Brustkorb und den Resonanzräumen im Kopf.
Das Fach Sologesang steht grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern der KZO offen. Um es zu belegen, ist es nicht unbedingt nötig, dass du über eine besonders gute und tragfähige Stimme verfügst. Deine Stimme kann sich mit der Zeit entwickeln, wenn du Folgendes beachtest:
Singenlernen ist ein ständiges Experimentieren, ein Suchen, eine Entdeckungsreise zu sich selbst. Es braucht eine grosse innere Bereitschaft, Hemmungen abzulegen, Ungewohntes zu wagen und über den eigenen Schatten zu springen. Und es braucht Übung. Die Stimme will trainiert sein. Dies erreicht man nicht nur, indem man Stücke einstudiert, sondern auch indem man Stimmbildung betreibt mittels Gesangsübungen, also Tonleitern und Dreiklängen, die man auf geeignete Silben singt.
Die Gesangslehrerinnen und -lehrer der KZO erwarten von den Schülerinnen und Schülern, insbesondere von jenen im Schwerpunktfach Musik, dass sie fähig sind, die Stücke mit der Zeit selbständig einzustudieren. Ein Musikinstrument wäre dazu eine grosse Hilfe. Bis zu einem gewissen Grad werden Notenkenntnisse vorausgesetzt, denn nicht alle Lieder und Songs sind auf Tonträgern oder Youtube vorhanden.
Es geht im Sologesang nicht nur darum, Lieder, Songs und Arien zu lernen, sondern mit diesen die Stimme zu schulen, Klänge zu entdecken und technische Schwierigkeiten zu bewältigen. Das ist die Arbeit, die uns interessiert.
Alle Gesangslehrpersonen der KZO verfügen über eine klassische Gesangsausbildung, welche die Grundlage für alle Gesangsstile bildet. Im Laufe ihrer Lehrtätigkeit haben sie sich mit vielfältiger Unterrichtsliteratur beschäftigt. Sie erstreckt sich vom Musical über internationale Volkslieder, Chansons und Popsongs bis zur Oper. Umgekehrt wird von Seiten der Gesangschülerinnen und Gesangsschülern dieselbe Offenheit und Flexibiliät bezüglich Stilrichtungen erwartet.
Fredi Olbrecht (Of)
Wolltest du schon lange mal erfahren, was es heisst, in einer Band so richtig den Takt anzugeben, wie man einem Orchester den Puls fühlt oder einem Xylophon zauberhafte Klänge entlockt?
Der erfahrene Schlagzeug-Pädagoge Fredi Olbrecht führt dich zielgerichtet in die Welt der Rhythmen und perkussiven Klänge ein. Egal, ob du AnfängerIn bist oder schon längere Zeit Schlagzeug spielst, er holt dich da ab, wo du stehst und bringt dich dahin, wo du gerne sein möchtest!
Wenn du das musische Profil mit Schwerpunkt Musik gewählt hast, wirst du zusätzlich zum Drum Set ein Instrument aus der Familie der Stabspiele (Xylophon, Marimbaphon oder Vibraphon) erlernen und so dein musikalisches Repertoire gehörig erweitern!
CHF 50 / Monat (Mietkauf mit einem halben Jahr Laufzeit)
ab CHF 1'000
Stefano Lai (Ls)
Flöten werden seit prähistorischen Zeiten als Musikinstrumente verwendet. Bereits im 14. Jahrhundert zählte die Blockflöte zu den wichtigsten Holzblasinstrumenten. Aus dem 15./16 Jahrhundert und vor allem auch aus der Zeit des Barock ist uns viel Musik für Blocklöte und deren Ensembles überliefert. Du kannst nicht nur die herkömmliche Blockflöte sondern auch Piccolo-, Alt-, Tenor- und Grossbassblocklöte erlernen. Im 18. Jahrhundert wurde die Blockflöte durch die Querflöte verdrängt. Dafür gibt es aber wieder Literatur aus dem 20. Jahrhundert, nachdem die Blockflöte wiederentdeckt wurde. In Gruppen oder auch vom Cembalo begleitet lässt sich mit der Blockflöte viel interessante Musik spielen.
CHF 100 - 170
Nenad Ivkovic (In)
Das Cembalo ist ein historisches Tasteninstrument, das seine Blütezeit vom 15. bis 18. Jahrhundert hatte. Die Tonerzeugung des Cembalos beruht darauf, dass die Saiten durch Kiele (dornförmige Plektren) angerissen werden. Von anderen Tasteninstrumenten hebt es sich vor allem durch seinen hellen, obertonreichen Klang ab. Anders als beim Klavier beeinflusst der Anschlag die Tonlautstärke nicht. Wie eine Orgel kann ein Cembalo aber Register, d. h. verschiedene aus- und einschaltbare Sätze von Saiten haben. Dadurch lässt sich der Klang in Lautstärke und Farbe verändern. Das Cembalo etablierte sich in der Renaissance (15. bis 16. Jahrhundert) und erlebte seine Blütezeit in der Barockmusik, bis es im ausgehenden 18. Jahrhundert nach und nach durch das Hammerklavier (Fortepiano), verdrängt wurde. Doch rechnet z. B. Mozart vor allem in frühen und mittleren „Clavierwerken“ mit einer Wiedergabe auf dem Cembalo. Wegen seines durchdringenden Klanges war das Cembalo zudem weiterhin als Continuo-Instrument in der Oper in Gebrauch. Von daher kannst du Musik von Renaissance bis Barock und auch Klassik auf dem Cembalo spielen.
nicht möglich, die KZO stellt zum Üben ein Cembalo in der Schule zur Verfügung
ab CHF 15'000
Priska Zaugg (Zg)
Bist du fasziniert von Saiten - und Klangvielfalt? Die Harfe ist ein Soloinstrument, aber auch geeignet für Kammermusik, experimentelle Projekte und Orchester.
ab CHF 80 / Monat
Keltische Harfe ab CHF 2'500
Konzertharfe ab CHF 15'000 (ev. Occasionsmöglichkeit)
Jin Bolli-Mao (Bj), Daniel Manhart (Mn), Nicole Racine (Ra), Matthias Roth (Rt), Stefan Schättin (Sn), Martin Staub (Stm), Bettina Sutter Rouilly (Sut), Irina Vardeli (Va)
Entscheidest du dich, Klavierunterricht zu belegen, bietet sich dir eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Solostücken quer durch alle Stilrichtungen: von Klassik über Jazz bis Pop/Rock. Und obwohl das Klavier allein schon fast ein ganzes Orchester ist, hast du auch die Möglichkeit, mit deinen Mitschülerinnen und Mitschülern zusammen zu spielen, sei es beim vierhändigen Spiel, in einer Kammermusikformation oder beim Begleiten von Sängern und Instrumentalistinnen. Im Unterricht lernst du, wie du dich auf dem Klavier ausdrücken kannst, wie du deine Fingerfertigkeit verbesserst und wie du effizient üben kannst, du lernst aber auch die Merkmale der Stile kennen und wirst vertraut mit der Harmonielehre.
Voraussetzung um das Fach Klavier zu belegen ist nicht, dass du vorher bereits Klavierunterricht erhalten hast. Die Klavierlehrerinnen und -lehrer der KZO erwarten aber, dass du bereit bist, regelmässig zu üben und viel Geduld für dieses komplexe Instrument mitbringst. Dazu gehören technische Übungen und das Interesse, deine eigene musikalische Persönlichkeit in den Unterricht einzubringen, zum Beispiel beim Improvisieren oder bei der Gestaltung eines Musikstücks. Du sollst offen sein für die verschiedenen Musikstile und zu Hause über ein Klavier verfügen (E-Pianos nur in Ausnahmefällen).
ab CHF 80 / Monat, die meisten Musikhäuser rechnen die Miete beim Kauf an
Occasionen ab CHF 3'000
Neuinstrumente ab CHF 5'000
Othmar Mächler (Mo)
Die Oboe ist eines der ältesten Holzblasinstrumente und kann prinzipiell in allen Musikstilen von Barock bis Jazz eingesetzt werden. Sie kommt aber hauptsächlich in der klassischen Musik zum Tragen. Wer den Klang der Oboe kennt, wird längst bemerkt haben, dass eine gefühlvoll gespielte Melodie beim ersten Kuss oder bei der Ankündigung einer tragischen Wende nicht fehlen darf. Und wenn’s dann ganz tiefgründig wird – natürlich immer im Film – kommt oft ihre grosse Schwester, das Englischhorn, zum Zuge.
Der Ton wird durch ein Doppelrohrblatt erzeugt, das einerseits heikel zu behandeln ist, anderseits viele Möglichkeiten der Tonfärbung gibt. Oft bastelt der Musiker das Herzstück des Instruments selber, was eine besonders innige Beziehung zum Instrument bewirkt.
Viele Amateur- und Jugendorchester warten darauf, endlich einen Nachwuchs-Oboisten/eine Oboistin in ihren Reihen zu haben. Auch in Kammermusikformationen und Blasorchestern kommt die Oboe zum Zug und übernimmt oft dankbare Soli.
Voraussetzungen zum Erlernen eines Holzblasinstrumentes sind ein gutes, entwicklungsfähiges Gehör, Freude am Klang, genügend Zeit fürs tägliche Üben und Durchhaltewillen. Das Erlernen der Oboe kann am Anfang mühsam sein. Wer aber regelmässig und konsequent übt, kann sich und die Zuhörer bald mit dem exotischen, eindringlichen Ton begeistern.
CHF 50 - 100 / Monat
ab CHF 4'000
Karin Binder Aström (Bb)
"Zauber"-Flöte - nicht von ungefähr kommt der Titel der wohl berühmtesten Oper überhaupt: Immer wieder wurde und wird der Klang der Querflöte für zauberhafte, wunderbare und innig-beschwörende Momente eingesetzt.
Und dies ist wohl der zentrale Punkt, die Querflöte als Instrument wählen zu wollen: die Faszination von den reichen Klangmöglichkeiten dieses manchmal "stillen", aber auch äusserst virtuosen, manchmal flatterhaften Instrumentes!
So ist die Beschäftigung mit dem Zusammenspiel von Körper, Haltung und Atmung als Grundlage für einen "schönen Ton" ein äusserst wichtiger Bestandteil des Unterrichtes.
Die Flöte ist also kein "lautes" Instrument - das ist wohl ein Grund dafür, dass es im Jazz und Pop selten an vordester Front mit dabei ist. Hingegen stehen eine Fülle von anderen Stilrichtungen zur Verfügung (von der Renaissance bis zur modernen Musik), die alle Bestandteil der flötistischen Ausbildung an der KZO sein sollen.
Zu einer umfassenden Grundschulung gehören je nach Bedarf auch technische Übungen, verschiedene Improvisationsformen und die Ausbildung im Zusammenspiel (Duo mit Flöte oder Klavier, nach Möglichkeit auch grössere Ensembleformationen) - dies alles mit dem Ziel, sich musikalisch lebendig ausdrücken zu können.
ab CHF 30 / Monat
ab CHF 1'400
Jaime Baldo Crespo (Baj)
Dem berühmten Trompeter Maurice Andre ist es zu verdanken, dass die Trompete als Königin der Instrumente gilt. Die Trompete wird in allen Stilrichtungen wie Klassik, Jazz, Pop, Blasmusik usw. eingesetzt und ist deshalb eines der vielseitigsten Instrumente. Damit neben dem Schulbetrieb auf dem Instrument gute Fortschritte erzielt werden können, erarbeite ich mit meinen SchülerInnen eine möglichst richtige Ansatz-Technik. Dabei ist mir wichtig, die SchülerInnen mit einem möglichst grossen Spektrum von Stilrichtungen vertraut zu machen.
CHF 35 / Monat
CHF 1'500 bis 4'000
Julia Gloor (Gu), Julia Schwob (Sw)
Geschichtlicher Hintergrund
Die Viola (Bratsche) gibt es seit dem 16. Jahrhundert und gehört zur Familie der Streichinstrumente. Sie ist etwas grösser als die Violine. Durch die tiefere Stimmung (die Saiten sind eine Quinte tiefer gestimmt als bei der Violine) ist der Klang der Viola weich und voll. In der barocken und klassischen Musik ist die Viola als mittlere Stimme sehr wichtig. Solistisch tritt sie selten in den Vordergrund. Die Viola ist ein traditionelles Kammermusik- und Orchesterinstrument. In der neueren Zeit wurden viele Werke speziell für die Viola geschrieben. Sie ist auch in der Volksmusik und im Jazz einsetzbar.
Mit einer auf einem guten Körpergefühl aufbauenden Technik lernst du dich in verschiedenen Musikstilen auszudrücken. Falls es der Stundenplan erlaubt, werden auch Duos und Trios gemeinsam mit Kollegen erarbeitet.
Zubehör und Notenmaterial kosten ca. CHF 30 pro Semester für Saiten, Bogenbehaarung und Noten.
ab CHF 30 / Monat
gute Instrumente CHF 3'000 bis 5'000
(variiert nach Grösse, Zustand, Alter, Herkunft und Klang des Instruments. Streichinstrumente sind wertbeständig.)
Das Fagott ist eines der tiefen Holzblasinstrumente, es ist etwa 2.5m lang und kann nur dank einem "Knick" in der Mitte der Röhre gespielt werden. Es ist am häufigsten in Kammermusikformationen oder Symphonieorchestern zuhause, für Jazz, Rock oder Pop wir es nur ausnahmsweise verwendet. Dank seinem grossen Tonumfang und seinem wandelbaren Klang kann das Fagott verschiedene musikalische Funktionen übernehmen, innerhalb der Blasinstrumente ist es zugleich Tenor und Bass. Der Ton des Fagotts wird durch ein Doppelrohrblatt erzeugt. Wer für sein eigenes Instrument und seinen eigenen Mund angepasste Mundstücke bauen will und Freude am Basteln hat, lernt dies während der Fagottstunden auch dazu.
In vielen Amateurorchestern, Kammermusikensembles und Blasmusikvereinen sind FagottspielerInnen sehr gesucht. Wer will, muss also nicht lange alleine üben.
CHF 50 / Monat
ab CHF 5'000, bei vorheriger Miete wird der Mietpreis oft angerechnet
Heiner Wanner (Wn)
"Das Horn ist die Seele des Orchesters!" hat der berühmte Komponist Robert Schumann einmal gesagt, und auch heute verzichtet kein großer und stimmungsvoller Kinofilm bei der musikalischen Untermalung auf den besonderen Klang des Horns. Der Tonumfang beträgt etwa 3 1/2 Oktaven. Das Instrument wird wie bei allen Blechblasinstrumenten durch das Vibrieren der Lippen zum Klingen gebracht.
Das Horn ist ein sehr vielseitiges Instrument und kann in allen Musikstilen von Barock bis Jazz eingesetzt werden. Hauptsächlich wird es aber für klassische Musik und Blasmusik verwendet.
Vielerorts bestehen Musikvereine, Orchester und Jugendmusikgruppen, die sich sehr über Nachwuchs freuen. Falls möglich und erwünscht werden an der Schule auch Duos oder Trios mit Kollegen erarbeitet.
Voraussetzungen zum Erlernen eines Blechblasinstrumentes sind ein gutes, entwicklungsfähiges Gehör, Freude am Blechbläserklang, genügend Zeit fürs tägliche Üben, Ausdauer und Durchhaltewillen.
Inhalte des Unterrichtes:
Technik des Hornspiels (Atem, Ansatz, ...)
Kennenlernen verschiedener Stile (von Barock, über Klassik bis hin zu Filmmusik und Jazzimprovisation)
ab CHF 45 / Monat
ab CHF 3'500
Der Kontrabass ist das tiefste Instrument in der Gruppe der Streichinstrumente. Den Kontrabass gibt es in verschiedenen Grössen und kann schon ab dem ca. 6 Lebensjahr erlernt werden. Vom einfachen Spiele in der Begleitfunktion bis zur höchsten Virtuosität als Solist sind dem Spieler keine Grenzen gesetzt.
Das musikalische Spektrum umfasst sämtliche Stilrichtungen und reicht von klassischer Musik aus allen Epochen bis hin zu Jazz und Popmusik. Kontrabassisten sind gesuchte Mitspieler und haben vielfältige Gelegenheiten zum Musizieren.
Wir erarbeiten im Kontrabassunterricht folgende Themenschwerpunkte: Erwerb verschiedener spieltechnischer Grundlagen. Solistisches Spiel, Grundlagen des Ensemble/Orchesterspiels. Elektronisch verstärkter Kontrabass im Jazz. Freie Improvisation.
ab CHF 25 / Monat, einige Musikhäuser rechnen den ganzen oder einen Teil der Miete beim Kauf an.
ab CHF 3'000
Stefan Schättin (Sn)
Orgel nennt man auch die Königin der Instrumente. Dies nicht nur der Grösse, sondern auch der Spielart wegen. Sie wird nämlich mit Händen und Füssen gespielt. Deshalb ist es wichtig, dass du vorher schon Klavierstunden gehabt hast.
Links:
Die OrgelschülerInnen machen die Miete bzw. Übmöglichkeit privat mit einer Kirchgemeinde ab. Die KZO hat zwar eine Orgel in der Aula, wo die Instrumentallektionen stattfinden und wo man auch regelmässig nach gesondertem Plan üben kann. Wegen der häufigen und unregelmässigen Belegung der Aula ist es aber Pflicht, sich als OrgelschülerIn eine solche Übmöglichkeit ausserhalb der KZO zu verschaffen. Nimm mit der Kirchgemeinde deines Ortes Kontakt auf. Man wird dir bestimmt die Erlaubnis geben, in der Kirche zu üben.
Eine richtige Kirchenorgel ist sehr teuer, sie kostet je nach Grösse viele Hunderttausend Franken, oft sogar mehrere Millionen. Meist stehen Orgeln darum in öffentlichen Gebäuden, die von vielen genutzt werden, vor allem in Kirchen. Eine Alternative bieten digitale Sakralorgeln, die mittlerweile recht erschwinglich geworden sind. Ihr Preis bewegt sich zwischen CHF 4'000 (kleinere Occasionsinstrumente) und CHF 20'000 (neues grösseres Instrument).
Reto Suhner (Suh)
Wenn du Saxofon spielen möchtest, kannst du zwischen 9 verschiedenen Bauformen wählen. Die Mehrheit der SchülerInnen beginnt mit Altosaxofon. Natürlich kannst du auch mit einem Tenorsax beginnen. Dies kommt primär darauf an, was du gerne hörst. Und dies soll der alleinige Grund für den Entscheid sein, welche Bauform du wählst.
Spielen kannst du jeden Stil auf dem Saxofon. Von Bach bis Pop und Jazz bis Rock.
ab CHF 45 / Monat, einige Musikhäuser rechnen den ganzen oder einen Teil der Miete beim Kauf an.
ab CHF 1'200
Julia Gloor (Gu), Julia Schwob (Sw)
Geschichtlicher Hintergrund
Die Violine gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Sie gehört zu den Streichinstrumenten wie die Bratsche (Viola) und spielt meistens die Melodiestimme. Die Violine kommt der menschlichen Stimme sehr nahe. In der klassischen Musik spielt die Violine eine wichtige Rolle, sie wird aber auch in der Volks- und Popmusik, sowie im Jazz eingesetzt.
Die Violine ist ein traditionelles Orchester- und Kammermusikinstrument. Vorraussetzungen: Freude am Klang eines Streichinstrumentes, Geduld und Sorgfalt. An der KZO kann man das Instrument neu erlernen oder sein Können weiterentwickeln.
Mit einer auf einem guten Körpergefühl aufbauenden Technik lernst du dich in verschiedenen Musikstilen auszudrücken. Falls es der Stundenplan erlaubt, werden auch Duos und Trios gemeinsam mit Kollegen erarbeitet.
Zubehör und Notenmaterial kosten ca. CHF 30 pro Semester für Saiten, Bogenbehaarung und Noten.
ab CHF 30 / Monat
Gute Instrumente ca. CHF 3'000 bis 5'000
(variiert nach Grösse, Zustand, Alter, Herkunft und Klang des Instruments. Streichinstrumente sind wertbeständig.)