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Steine Granit – ein Überblick: Granitsteine gehören zur Gattung der magmatischen Tiefengesteine, den Putoniten. Übersetzt bedeutet der Name "Granit" so viel wie "Korn", denn Granit ist relativ grobkörnig. Die Hauptbestandteile sind Quarze, Feldspaten und Glimmer, das die Steine manchmal dunkel färbt. Der Begriff Granit definiert heute umgangssprachlich viele andere grobkörnige, massive Steine, die dem Granitstein ähnlich sind und ebenfalls zur Gattung der Tiefengesteine gehören.
Entstehung der Granitsteine durch Magmablasen
Magmatisches Tiefengestein bedeutet, dass Granit aus erstarrtem Magma entsteht. Dies geschieht noch weit unterhalb der Erdkruste, daher die Bezeichnung Tiefengestein oder Plutonit. Da Granite aus Magmamasse unterhalb der Erdkruste entstehen, bestehen sie auch nicht aus Material der Erdkruste, sondern aus Material unterhalb der Erdkruste.
Es wird bei der Entstehung von Magmablasen in Vulkanen aufgeschmolzen. Durch Bodenerosionen kann nun das Magma weiter in die Erdkruste aufsteigen. Dabei verliert es an Temperatur, sodass das Magma langsam zu erstarren beginnt und erste Kristalle sich bilden.
Durch weitere Bodenerosionen werden diese Granitsteine nun immer weiter nach oben befördert, sodass sie abgebaut werden können.
Granite können unterschiedliche Farben aufweisen, von grau, leicht bläulich, gelblich oder aber auch rot. Das liegt an der Mineralzusammensetzung des Granitstein. Da sich der Granit aus vielen kleinen, getrennt erstarrten Kristallen zusammensetzt, zeigt sich eine grobe Körnung, die bis zu mehrere Zentimeter haben kann.
Darüber hinaus kann Granit eine natürliche Radioaktivität besitzen, da oft Spuren von radioaktiven Elementen wie Uran im Granitstein eingeschlossen sind. Zudem können radioaktive Isotope in den Feldspaten und Glimmen eingeschlossen sein.
Vorkommen der Granitsteine
Granitsteine entstehen überall da, wo Plattentektonik stattfindet, besonders in Gebirgsgebieten. Somit kann Granitstein auf allen Kontinenten und allen Gebirgen, also auch in der Schweiz, gefunden werden.
Nutzen von Granitstein
Böden, die einen hohen Granitanteil aufweisen, sind aufgrund des Quarzes und der Feldspaten in der Regel nicht besonders fruchtbar und werden daher gerne für Forstwirtschaft genutzt. Dafür haben Granite aber im Bauwesen einen großen Nutzen. Granitsteine sind sehr hart und robust, besonders wetterfest und lassen sich gut sägen und polieren und eignen sich daher hervorragend für das Bauwesen.
So finden sie oftmals als Pflaster- und Bordsteine oder Gehwegplatten zum Verlegen ihren Nutzen, außerdem werden die farblich attraktiveren Granitsteine in hochwertigen Küchenarbeitsplatten, Bodenbelägen und Wänden verarbeitet.
Doch nicht nur im Bauwesen finden die Granitsteine Gebrauch, auch in der Kunst wurde der Granitstein gerne für die Bildhauerei verwendet.
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