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LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF baut sein Papiergeschäft in Asien aus. BASF errichte eine Dispersionsanlage in der südchinesischen Stadt Huizhou, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Montag in Ludwigshafen mit. Mit der neuen Anlage wolle BASF sogenannte XSB-Dispersionen für die Papierindustrie und Acrylatdispersionen unter anderem für Lacke, die Bau-Chemie, Klebstoffe sowie Druck und Verpackungen produzieren. Die Jahreskapazität solle rund 100.000 Tonnen betragen. Produktionsbeginn sei für das erste Quartal 2012 geplant.
"Die Investition stärkt das Engagement der BASF für die Papier- und Verpackungsindustrie, wobei Südchina einer der am schnellsten wachsenden Märkte in der Region ist", sagte BASF-Manager EngSoo Chew laut Pressemitteilung.
Mit der Investition baut BASF nicht nur sein Geschäft in den asiatischen Schwellenländern aus, sondern unterstreicht auch seine Wachstumsstrategie. Danach wollen die Ludwigshafener bis 2020 ihren Umsatz auf mehr als 90 Milliarden Euro verdoppeln.
XSB-Dispersionen werden als Bindemittel für Papierbeschichtungen eingesetzt. Acrylatdispersionen werden zur Herstellung von Anstrichmitteln und Lacken, Druckerzeugnissen und Verpackungen sowie Baumaterialien und Klebstoffen verwendet./mne/jha/wiz
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