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Sébastien Buemi wurde hinter dem Niederländer Robin Frijns und dem Engländer Alexander Sims Dritter. Der Waadtländer, der tags zuvor im Hafen von Brooklyn sein erstes Formel-E-Rennen seit über zwei Rennen gewonnen hatte, verbesserte sich in der Gesamtwertung damit noch vom 4. in den 2. Schlussrang. Würde die fünfte Formel-E-Saison noch länger dauern, hätte Buemi wohl gute Chancen auf seinen zweiten Titelgewinn nach 2016.
Nach dem Ausstieg von Renault aus der Rennserie für elektrobetriebene Autos und dem auf diese Saison hin erfolgten Wechsel zum Nachfolgerteam Nissan bekundete Buemi mit der Equipe e.dams zum Saisonstart einige Probleme. Dazu wurde der Schweizer oftmals vom Pech, beim Regenrennen in Paris schied er beispielsweise in Führung liegend aus. Doch der Romand steigerte sich von Rennen zu Rennen und fuhr zuletzt - auch im Heimauftritt in Bern - viermal hintereinander aufs Podest.
Vergne schloss die Gesamtwertung 17 Punkte vor Buemi ab und kürte sich damit zum ersten Doppel-Meister in der Formel E. Der frühere Formel 1-Fahrer aus Frankreich gewann drei der 13 Rennen und damit am meisten unter den 22 Stammfahrern.
Am letzten Renntag hatten mit dem Brasilianer Lucas Di Grassi, dem Champion von 2017, und dem Neuseeländer Mitch Evans noch zwei Fahrer minime Chancen auf den Titelgewinn. Doch das Duo schoss sich in der letzten Runde nicht in den Top 5 befindend gegenseitig ab, was Buemi letztlich den 2. Gesamtrang sicherte.