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Als Mitglied der Royal Family – vor allem als Senior Mitglied – hat man zugegebenermassen zwar wenig Privatsphäre, aber ziemlich sicher auch keine Geldsorgen. Das war auch bei Prinz Harry (38) der Fall, als er seine jetzige Ehefrau Herzogin Meghan (41) kennenlernte. Aus dem Erbe seiner Mutter, Prinzessin Diana (†36) und seiner Ur-Grossmutter, Queen Mum (†101) hatte der Royal ein Millionenvermögen auf der hohen Kante.
Jetzt behauptet der britische Autor und Royal-Experte Tom Bower allerdings, dass diese Summe Meghan nicht genug gewesen sei. So soll die US-amerikanische Schauspielerin nach dem ersten Date mit ihren heutigen Ehemann «überrascht und enttäuscht» zurückgekommen sein. «Ihre grosse Überraschung und Enttäuschung war, dass Prinz Harry sehr wenig Geld hatte», sagt Bower laut «DailyMail» im Interview mit dem Moderator Dan Wootton bei «GB News». Meghan habe sich vorgestellt, dass Harry «Hunderte von Millionen, wenn nicht Milliarden, wert sein würde.»
Bower verfasste 2022 das Buch «Revenge: Meghan, Harry and the War Between the Windsors» und erklärte nun gegenüber Wootton, dass Meghan «geldbesessen» sei. Bei diesen Behauptungen stellt sich die Frage, woher Bower sein Wissen über Meghans Enttäuschung nimmt.
Harrys einstige Einkommensquelle
Als Meghan und Harry sich kennenlernten, war der jüngere Sohn von King Charles III. (74) noch als Senior Royal tätig. Sein Einkommen erhielt er demnach unter anderem aus dem Sovereign Grant, der vom Steuerzahler finanziert wird und jährlich rund 93 Millionen Franken an die Royals auszahlt, die aktiv im Dienste der Krone arbeiten. Als die Sussexes heirateten und ihre Funktion als Senior Royals noch wahrnahmen, erhielten sie ihre finanziellen Mittel zu 95 Prozent aus dem Einkommen des Herzogtums Cornwall. Ausserdem bekommen alle Royals jedes Jahr einen Teil dessen vom Staat überwiesen, was das Crown Estate abgeworfen hat. Hierzu zählen Einnahmequellen wie Ländereien, Wälder, Windparks, Lachsfarmen, Einkaufszentren und Immobilien.
Durch sein Dasein als Senior Royal war Harry also reich, aber angeblich nicht so reich, wie Meghan es sich gewünscht hätte. Die beiden entschieden sich 2020, als Senior Royals zurückzutreten und ein neues Leben in den USA zu beginnen. Um den Start zu erleichtern, soll ihnen das Herzogtum Cornwall noch fünf Millionen Franken ausgezahlt haben – bis es im Sommer 2020 hiess, sie könnten nun unabhängig vom Königshaus in den Vereinigten Staaten leben. Die Zahlungen wurden eingestellt.
Meghan träumte gross
Laut Bower soll Herzogin Meghan so viel Geld zur Verfügung haben wollen, dass sie mit einem Fingerschnipps einen Privatjet bestellen und in den teuersten Cadillacs herumfahren kann. Mit dem Vermögen, was die Sussexes als Senior Royals zur Verfügung gehabt hätten, wären diese grossen Träume der Herzogin jedoch nicht wahr geworden. War das einer der Gründe, warum sie aus dem Königshaus aussteigen wollten? Um unabhängige Geldquellen zu finden, mit denen sie mehr verdienen würden?
Geschafft haben sie das auf jeden Fall. Dank Verträgen mit Netflix und Spotify, ihrem Unternehmen Archewell Productions und nun auch noch Harrys Enthüllungsbuch «Spare» sollen sich die Einnahmen der abtrünnigen Royals auf rund 156 Millionen Franken belaufen – Interviews und weitere Auftritte nicht einberechnet. Ja, Harry und Meghan haben dafür auch einen extrem kostspieligen Lebensstil, doch das Geld wird ihnen wohl trotzdem nicht so schnell ausgehen, denn mit den aktuellen finanziellen Mitteln allein könnten sie 30 bis 40 Jahre sehr luxuriös leben. Und wie man die beiden kennt, haben sie wahrscheinlich noch so einiges in petto, um ihr Konto weiterhin aufzupolieren.
Selbst wenn Meghan also nach dem ersten Treffen mit Harry über dessen Kontostand enttäuscht gewesen sein sollte, wird sich das inzwischen gelegt haben. Und hinzu kommt sogar, dass sie ihr jetziges Vermögen ziemlich gemeinsam erwirtschaftet haben – was doch eigentlich viel besser ist, als wenn Meghan Harry nur auf der Tasche gelegen hätte.