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Hat jeder Grundeigentümer das Recht zur Nutzung der Erdwärme, auch wenn seine Erdwärmesonde 200 Meter in die Tiefe reicht? Oder steht dieses Nutzungsrecht vielmehr den Kantonen zu, welche dann für die Erdwärmenutzung durch Private eine Konzession verlangen können? Die vorliegende Dissertation geht diesen Fragen auf den Grund. Sie zeigt auf, unter welchen Voraussetzungen der Grundeigentümer gestützt auf das Zivilgesetzbuch zur Nutzung der Erdwärme berechtigt ist und was im Verhältnis zwischen mehreren benachbarten Grundeigentümern gilt. Weiter wird untersucht, welchen Einfluss die kantonale Gesetzgebung auf dieses Nutzungsrecht hat und wie die Rechtslage ist, wenn das kantonale Recht die Erdwärmenutzung nicht regelt. Die Dissertation beleuchtet damit die Schnittstelle zwischen Bundeszivilrecht und kantonalem öffentlichem Recht im Untergrund.