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- Das Weltraumteleskop Cheops kann momentan nur schwarze Bilder zur Kalibrierung aus dem Weltall zur Erde senden.
- Die Abdeckung wird vorläufig nicht abgenommen, da zuerst noch weitere Tests nötig sind.
- Das Teleskop war im Dezember 2019 in den Weltraum geschossen worden.
Seit dem 18. Dezember 2019 kreist das unter Schweizer Leitung entwickelte Weltraumteleskop Cheops in 700 Kilometern Höhe um die Erde. Die Universität Bern konstruierte und entwickelte unter Mithilfe von mehr als hundert Forschenden und Ingenieuren aus elf europäischen Nationen den Wissenschaftssatelliten.
Nun verkündet die Universität, dass einige Parameter der Instrumente zusätzlich optimiert werden müssen, bevor kommenden Montag erste Bilder aus dem Weltall geliefert werden können. «Die Wiederholung einiger Tests führt zur Verzögerung der ursprünglichen Planung», teilte sie weiter mit.
Ziel der Cheops-Mission
Die Cheops-Mission (Characterising Exoplanet Satellite) soll sich auf die Analyse von Exoplaneten konzentrieren. Exoplaneten sind Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems, die andere Sterne umkreisen. Cheops soll helle Sterne beobachten, von denen bekannt ist, dass sie von Planeten umkreist werden. Dabei soll das Weltraumteleskop zum Beispiel die kleinen Helligkeitsänderungen, die durch den Transit eines Planeten über die Sternscheibe verursacht werden, aufzeichnen, um die Grösse des Planeten zu bestimmen. Dadurch kann anschliessend festgestellt werden, welche weiteren Planeten potenziell lebensfreundlich wären.
Die Entscheidung habe das Führungsteam getroffen, da ein Öffnen der Teleskop-Abdeckung nicht mehr rückgängig gemacht werden könne. Weitere anstehende Tests und Aktivitäten müssen mit geschlossenem Deckel durchgeführt werden.