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Mathis 2002, III-P/39
Tokyo wird in einem Buch als »Orgelstadt der Superlative« sowie als »Who’s who? der Orgelwelt« bezeichnet, da sich laut Aussage der Autoren Göttert und Isenberg »nirgendwo auf der Welt auf so relativ engem Raum sämtliche bedeutenden europäischen Orgelbauer förmlich die Klinke in die Hand gegeben haben.« Wir freuen uns, dass die jüngste Orgel der Weltmetropole aus unserem Hause stammt. Es handelt sich um ein dreimanualiges Instrument, das nach der Montage in Näfels Ende 2001 an seinen Bestimmungsort verschifft wurde und in der Goucher-Memorial-Chapel der Aoyama Gakuin Universität Tokyo bis Juni 2002 fertiggestellt wurde. Es verfügt zu beiden Seiten des Altarraumes über zwei getrennte Orgelkörper, die bei einer Gesamtbreite des Instruments von 15,40 m jeweils über 4,81 m Breite, über 2,19 m Tiefe sowie über 6,65 m Höhe verfügen. Am rechten Orgelfuss befindet sich der dreimanualige Spieltisch mit mechanischer Spiel- und Registertraktur, der auch mit einer elektronischen Setzeranlage ausgestattet wurde (Doppeltraktur).
mechanische Spiel- und Registertraktur mit Setzeranlage (Doppeltraktur)