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Zigarren Buochs Nidwalden Luzern
Unsere Zigarren lagern wir in unserem kleinen begehbaren Humidor, bei konstanter Temperatur und optimaler Luftfeuchtigkeit. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst. Wir zeigen Ihnen gerne unser schmuckes Lager in Buochs. Hier geht’s zur Terminvereinbarung.
Heute ist die Dominikanische Republik der weltgrösste Produzent handgemachter Premium-Zigarren. Mehrere Marken erster Qualität werden hier hergestellt, und für die Vereinigten Staatenist der Karibikstaat inzwischen der Hauptlieferant für Zigarren.
Die dominikanischen Zigarren haben zwar einen weniger vollen Körper als diejenigen des klassischen kubanischen Stils, kommen dafür aber mit einem vollen Aroma und einer grossen Komplexität daher, weshalb sie von Aficionados in aller Welt sehr geschätzt werden.
Das Hauptanbaugebiet für Tabak ist das 140 Meilen lange Cibao-Tal. Die Fabriken gruppieren sich um
Santiago im nördlichen Teil des
Landes sowie um La Romana an der Südküste. Die beiden Tabaksorten Piloto cubano (aus kubanischen Saaten gezogen) mit vollem Aroma und langsamem Brandverhalten sowie Olor mit gutem Brandverhalten und leichter Süsse gehören zu den gefragtesten der Dominikanischen Republik. Die Tabak- und Zigarrenproduktion besteht seit vielen Jahrzehnten, doch zu einem wichtigen Exporteur von Premium-Zigarren ist das Land erst in den letzten Jahren geworden.
Im Süden grenzt Honduras an Nicaragua, der grössten Republik Mittelamerikas, ein Land, das von Vulkanen geprägt ist. Aber auch ein Land, das zwei fruchtbare Täler sein eigen nennt: das Jalapa-Tal und das Esteli-Tal, in denen einige der besten Sorten an Einlage-, Umblatt- und Deckblattpfanzen wachsen. Dieses Gebiet befndet sich in der Nähe der Grenze zwischen Honduras und Nicaragua, und einige Farmer sagen, seine Erde sei der kubanischen so ähnlich, dass man Kuba nicht näher kommen könne, es sei denn, man fahre nach Kuba. Das kann man auch so deuten, dass dominikanische und honduranische Zigarren gut sind, nicaraguanische jedoch sehr gut. Das Land erholt sich nach und nach von den politischen Turbulenzen der Vergangenheit und bringt zunehmend ganz hervorragende Zigarren auf den Markt.
Auch Mexiko verfügt über einige Gebiete, die sich zum Anbau hervorragenden Tabaks eignen würden. Das berühmteste ist vielleicht das San-Andrés-Tuxtla-Tal im Bundesstaat Veracruz, südöstlich von Mexiko City und hundert Meilen unterhalb der Küstenstadt Veracruz gelegen, und zwar auf der Seite des Landes, die von den Wassern des Golfs von Mexiko umspült wird. Hier befindet sich auch die älteste Zigarrenfabrik Mexikos, La Prueba de Balsa Hermanos, die 1852 gegründet worden ist.
Zigarrentabak wird auch in der Pazifkhälfte des
Landes angebaut, im Nachbarstaat Oaxaca, während sich in Guadalajara, der Hauptstadt des
Bundesstaates Jalisco, die bekannte Firma Ornelas befndet. Ein anderes Tabakanbaugebiet liegt im Bundesstaat Nayarit in der Nahe der Küste
und zwar nördlich von Puerto Vallarta.
Mexiko ist anerkannt für seine ausgezeichneten Umblattpflanzen ebenso wie für seine Produktion von wetterharten, würzigen Deckblattpfanzen, die sich hervorragend für die Herstellung von Maduro-Zigarren eignen. Selbstverständlich baut man im Land auch Einlagetabak an.
Und man tut gut daran, denn die Regierung verlangt, dass alle Zigarren aus hundert Prozent mexikanischen Blättern bestehen, obwohl ein neues Gesetz vielleicht irgendwann erlassen wird, sodass Havannas zum ersten Mal in der Geschichte in Mexiko hergestellt werden können.
Westlich der Dominikanischen Republik, auf dem Festland, liegt Honduras, der weltweit zweitgrösste Hersteller von Premium-Zigarren. Honduras ist ein rauhes Land mit zerklüfteten Bergen, die von Dschungel überwuchert sind, wodurch mancher Region etwas Archaisches anhaftet. Zwar werden indiesem mittelamerikanischen Staat nur 16 Prozent des Bodens kultiviert, doch wächst hier einer der aromatischsten Tabake der Welt. Da die honduranischen Zigarrenhersteller erst Mitte der 1990er Jahre auch Tabak importieren dürfen, können wir nun sehr gute, aromatische honduranische Zigarren geniessen, deren Aroma durch Deckblätter und Umblätter aus anderen Ländern verfeinert worden sind.
Die Natur im Land der Vulkane und Regenwälder zeigt sich geradezu opulent verschwenderisch: „Pura vida“-„voll das Leben“. In einer tiefer gelegenen Zonen, eingebettet zwischen dem Gebirgszug der Cordilla Central und einem schützenden Hochrücken hin zum Pazifschen Ozean wachsen Tabakpfanzen hervorragend - in sonnigen, windstillen Lagen und bei konstanten Temperaturen weit über 25 Grad. Das sind ähnliche Klimaverhältnisse wie im Norden Nicaraguas oder im Westen Kubas. In Perez Zeledón werden auf einer Fläche von 60 Hektar um die 1,8 Millionen Tabakpfanzen pro Jahr gesetzt. Die Fincas der Kleinbauern Costa Ricas stehen unter ständiger Aufsicht von Plasencia, erhat hier ein Team von zehn Fachleuten etabliert. Der Einflussbereich des einst aus Kuba emigrierten Plasencia-Clans erstreckt sich heute auf ganz Zentralamerika: Es ist ein „Tabak-Protektorat“ im vorbildlichen Sinne, da es in armen Ländern wie Nicaragua und Honduras viele sozial gut abgesicherte Arbeitsplätze in großen Fabriken schuf. Tabak wird im Land der Ticos auch in der bergigen Region von Puriscal angebaut, etwa 50 Kilometer südwestlich von San Jose. Kleinbauern pfanzen dort auf fruchtbarer vulkanischer Erde nach Tradition der Huetar-Indianer. Diese Blätter fnden meist für Zigaretten Verwendung, aber seit etwa 15 Jahren werden hier auch Cigarren gerollt. Viele weitere kleine Manufakturen sind in der Schweiz Mittelamerikas aktiv.