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Der französische Starautor Michel Houellebecq ist in die französische Ehrenlegion aufgenommen worden. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron verlieh dem Schriftsteller am Donnerstag den Orden eines Ritters der Légion d'honneur, wie der Elysée-Palast mitteilte.
Unter den Gästen der Zeremonie war auch Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy.
Houellebecq («Elementarteilchen», «Ausweitung der Kampfzone», «Unterwerfung») ist einer der erfolgreichsten und international bekanntesten Schriftsteller Frankreichs - und zugleich einer der polemischsten. Sein neuestes Buch «Serotonin» kam im Januar in den Handel. Der düstere Roman über die Hoffnungslosigkeit in ländlichen Regionen Frankreichs schien die Proteste der «Gelbwesten» vorwegzunehmen.
«Serotonin» ist der erste Roman des 63-Jährigen seit «Unterwerfung», der am Tag des islamistischen Anschlags auf die Satirezeitung «Charlie Hebdo» im Januar 2015 erschienen war. In «Unterwerfung» wird ein Muslim französischer Präsident und führt islamisches Recht ein.
2016 hatte der Schriftsteller u. a. den Frank-Schirrmacher-Preis erhalten. Dieser wird für herausragende Leistungen zum Verständnis des Zeitgeschehens vergeben. (sda/afp)
Manchmal geschehen Dinge, die hält man im Traum nicht für möglich. Zum Beispiel, dass aus einem Spass, der mal als Psychohygiene begann, plötzlich ein internationaler Erfolg auf Twitter wird. Ein Erfahrungsbericht aus dem Leben mit #dichterdran.
Ob Feminismus oder Fussball, manchmal passt etwas einfach für beides. Ich muss da nämlich mal was klarstellen. Der Name des Hashtags #dichterdran ist geklaut. Ich gebe das hier lieber gleich zu, nicht, dass eines Tages jemand kommt, den Hashtag durch eine Plagiats-Software jagt und uns einen Skandal anhängt. Geklaut ist er von einem Freund, dem Berliner Schriftsteller Moritz Rinke, der einst eine Fussballkolumne für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» mit dem Titel «Dichter dran» …