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Sport
Mit über 20 lizenzierten Vereinen und an einer Vielzahl von Schulen ist Light-Contact Boxing in den meisten Schweizer Regionen verbreitet.
Light-Contact Boxing ist aus der "boxe éducative” entstanden, welche in Frankreich mit über 18’000 Lizenzierten stark verbreitet ist.
Light-Contact Boxing ist ein Sport, der den Praktizierenden mit vielseitigen Übungen eine umfassende und ganzheitliche Fitness verschafft - Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit, Balance, Reaktionsgeschwindigkeit, Präzision, aber auch Kampfgeist, Mut, Konzentration und Aufmerksamkeit werden durch das Boxen verbessert.
Zwischen Fitnessboxen und Olympischem Boxen
Nur wenige Leute wissen, dass es verschiedene Boxdisziplinen gibt, da im TV nur das Profiboxen gezeigt wird. Dort gibt es viele KOs und diese werden, wie die Tore im Fussball, in Zeitlupe wiederholt. Die meisten Sportler betreiben aber andere Boxdisziplinen. Hier eine kleine Übersicht:
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Fitnessboxen wird in Fitnessstudios und Boxclubs in der Regel ohne Schlagkontakt angeboten, der Wettkampf-Charakter entfällt. Geboxt wird in die Luft, in hingehaltene Handschuhe und in die Boxsäcke.
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Light-Contact Boxing ist die spielerische Variante des Boxsport. Turniersport für alle. Harte Schläge und aggressives Verhalten sind verboten.
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Olympisches Boxen bzw. Amateurboxen ist die meist verbreitete Form des Boxsports weltweit. Harte Schläge sind erlaubt. Ein Kampf dauert 3x3 Minuten und endet meist durch einen Punktesieg (wer mehr getroffen hat, gewinnt).
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Profiboxen: Die Sportler versuchen von ihren Kämpfen zu leben. Es wird ohne Shirt und Helm geboxt. Harte Treffer und Niederschläge geben Zusatzpunkte. Ein Kampf dauert 8-12 Runden à 3 Minuten.
Training
Ein Light-Contact Boxtraining ist aufgebaut wie jedes klassische Boxtraining.
Zuerst wird gründlich aufgewärmt mit Übungen für Fitness und Kondition; Seilspringen, Liegestütze und Rumpfbeugen gehören zum Programm, aber auch noch viele andere Übungen.
Im zweiten Teil werden Boxtechniken geübt, allein beim Schattenboxen, mit Partnerübungen oder an Geräten wie dem schweren Sandsack, oder dem hängenden Tennisball.
Als letzer Teil kann eine Form von Sparring praktiziert werden, also Kampfübungen im Ring mit mehr oder weniger Freiheiten je nach Niveau der Boxer.
Jeder lizenzierte Boxclub bietet unverbindliche Schnuppertrainings an.
Ausrüstung
Fürs Light-Contact Boxtraining brauchst du folgende Ausrüstung:
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ein paar Bandagen (ca. 10.-)
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ein Paar Handschuhe (50-100.-)
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einen Zahnschutz (ca. 10.-)
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sowie normale Sportkleidung
Für den Erwerb von Handschuhen und anderer Boxausrüstung haben sich folgende Anbieter über Jahre als zuverlässige Lieferanten bewiesen. Diese können Dich bei Fragen auch kompetent beraten:
Sponsor des Light Boxing Cup 2018-2020, sowie 2010-2014:
44er Fight-Shop, 4402 Frenkendorf
http://www.44er.ch/
Hauptsponsor von SwissBoxing:
Budosport Nippon Zürich
http://www.budo.ch
Handschuhe können aber auch bei anderen Anbietern, wie allgemeinen Sportartikel-Läden erworben werden. Dort sollte nicht gerade der billigste Handschuh gewählt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass der Handschuh gut gepolstert ist. Bei den erwähnten Kampfsport-Läden sind hingegen i.d.R. auch die billigen Modelle noch ok.