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Das Paar Teresa Hubbard und Alexander Birchler sowie Carol Bove werden bei der nächsten Kunstbiennale Venedig den Schweizer Pavillon bespielen. Ihre Ausstellung «Women of Venice» dreht sich um die Frage, warum Alberto Giacometti nie im Schweizer Pavillon ausstellte.
Der Künstler hatte zeitlebens alle Einladungen abgelehnt - obwohl sein Bruder, der Architekt Bruno Giacometti, den 1952 gebauten Schweizer Pavillon entworfen hatte. «Alberto Giacometti verstand sich schon früh als internationaler Künstler und verweigerte sich als solcher konsequent einer nationalen Vereinnahmung», erläutert Pro Helvetia in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.
Einzig 1956 präsentierte er auf der Biennale die aus Gips gefertigte Figurengruppe «Femme de Venise» - allerdings im französischen Pavillon. Der Titel des Werks gibt nun der Schweizer Ausstellung 2017 das Motto vor.
Das Künstlerpaar Teresa Hubbard/Alexander Birchler präsentiert dazu die Filminstallation «Flora» über die unbekannte US-Künstlerin Flora Mayo, die in Paris mit Giacometti liiert war. Carol Bove als zweite künstlerische Position geht Giacomettis Skulpturengruppen der späten Jahre nach und kreiert selber eine Figurenkonstellation.
Die 57. Kunstbiennale findet vom 13. Mai bis zum 27. November 2017 statt. Für den Schweizer Auftritt an der Kunstbiennale von Venedig ist die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia verantwortlich. Sie hat Philipp Kaiser verpflichtet, der nun seinerseits Hubbard/Birchler und Bove zugezogen hat. (sda)