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Fabian Schäfer berichtet in der NZZ über die diversen Ideen zur Erhöhung des Rentenalters. Sie reichen von den sehr bescheidenen Plänen von BR Berset mit einer massiv abgefederten Erhöhung des Rentenalters der Frauen auf 65 Jahre, über die Ideen von Kollege Maurer für ein Rentenalter 66/65 bis zum Projekt der BDP für einen Automatismus, wonach das gesetzliche Rentenalter bei 80 Prozent der durchschnittlichen Lebenserwartung zu liegen käme. Nach dieser Vorgabe müsste das Rentenalter aber schon heute bei über 66 Jahre liegen. Übrig bleiben dürfte das Minimalprogramm von Berset, wobei die Diskussion sich hauptsächlich um das Ausmass der Ausgleichsmassnahmen für die Frauen und die Höhe der MWSt-Erhöhung drehen dürfte. Schäfer schreibt:
Inhaltlich sind zwei verschiedene Massnahmen zugunsten der neun Frauen-Jahrgänge im Gespräch: Ihre Renten würden bei einer vorzeitigen Pensionierung weniger stark gekürzt als diejenigen der Männer. Zusätzlich steht eine einseitige Rentenaufbesserung für diese Frauen zur Diskussion. Sie erhielten einkommensabhängig dauerhaft einen Zuschlag, der im Durchschnitt rund 70 Franken im Monat betragen soll. Frauen mit hohen Löhnen würden davon nicht profitieren, denn die Maximalrente soll nicht erhöht werden.
Auch wenn die einseitige Erhöhung des Frauen-Rentenalters am meisten zu reden gibt, bildet sie nicht den gewichtigsten Teil der Reform. Damit spart die AHV lediglich 1,4 Milliarden Franken im Jahr, wovon noch die Kosten der Ausgleichsmassnahmen abgezogen werden müssten. Rund 2,5 Milliarden Franken im Jahr will der Bundesrat hingegen neu in die AHV pumpen, indem er die Mehrwertsteuer um 0,7 Prozentpunkte erhöht.