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Jugend (1879–1896)
Albert Einstein, geboren am 14. März 1879 in Ulm als Sohn der nicht praktizierenden Juden Hermann Einstein und Pauline Koch, wuchs in München auf und besuchte hier zunächst die Volksschule und anschliessend bis 1894 das Gymnasium. Mit 16 verliess er das Münchener Gymnasium und fuhr zu seinen Eltern nach Mailand, wo er sich im Selbststudium auf die Aufnahmeprüfung des Eidgenössischen Polytechnikums in Zürich vorbereitete.
Einstein hatte weder ein Maturitätszeugnis noch war er 18 Jahre alt, wie es die Aufnahmebestimmungen (pdf, 978 kB) des Eidgenössische Polytechnikums verlangten. Aber der Direktor des Polytechnikums, Albin Herzog, erteilte dem begabten Schüler auf Empfehlung Gustav Maiers, eines Freundes der Familie Einstein, eine Ausnahmebewilligung (pdf, 459 kB) für die Prüfung.
Anfangs Oktober 1895 legte Einstein diese Prüfung ab. Er erzielte zwar beste Ergebnisse in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern, in den sprachlich-historischen waren seine Leistungen indessen mangelhaft. Seine Gesamtleistung wurde als ungenügend eingestuft. Er trat daher zum Abschluss seiner Mittelschulausbildung in die Aargauer Kantonsschule ein. Friedrich Weber, Physik-Professor am Polytechnikum, lud ihn immerhin ein, seine Vorlesungen zu besuchen.