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Bisithal
(Kt. u. Bez. Schwyz).
Oberster Abschnitt des Muottathales, vom Dorfe Muottathal im Bogen nach SO. zum Ruosalpkulm-Pass (2176 m) ziehend, der ins Schächenthal hinüber führt.
Der sehr enge Thalboden ist zu beiden Seiten, besonders aber zur Rechten, von steilen Felswänden eingeschlossen, die oft die bewaldeten Abhänge unterbrechen.
Auf der linken Seite steigen breite Terrassen bis zur Höhe der von der Schächenthaler Windgälle zum Wasserberg ziehenden Kette;
oberhalb der Felswände der rechten Thalseite liegen die wilden Einöden der Karrenalp (eines der grössten Karrenfelder der Schweiz), die Silbern- und Glattenalp, die keinen sichtbaren Abfluss haben, sodass der Muotta von dieser Seite einzig der vom Pfannenstock kommende Rätschthalbach zufliesst.
Von links zahlreiche, aber durchgängig nur kleine Seitenbäche. Im obersten Teil liegt das Thal in Jura-, weiter unten in Kreideschichten. Es ist wenig fruchtbar, aber von grosser landschaftlicher Schönheit.
Ueberall an den Felsen die reizende Daphne striata in ganzen Kolonien.
Dünngesäte Bevölkerung;
kein geschlossenes Dorf, blos wenige Berggüter und kleine Häusergruppen.
Viehzucht, Wiesenbau u. Waldwirtschaft.