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Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein für die Verdauung wichtiges Organ. Sie liegt mit ca. 20 cm Länge in der Mitte des oberen Bauchraumes etwa auf der Höhe der Nieren und ist im Bogen des Zwölffingerdarms, hinter dem Magen, eingebettet.
Das Pankreas besteht aus einem endokrinen Anteil, der Hormone freisetzt (Insulin, Glukagon), und einem exokrinen Anteil, der die Verdauungssäfte produziert. Die Verdauungsenzyme (Eiweiss und Fett spaltende organische Verbindungen/Fermente) sind Stoffe, die im Darm die aufgenommene Nahrung in kleinste Bestandteile zerlegen.
Ist die Funktionstüchtigkeit der Bauchspeicheldrüse eingeschränkt, so werden die Verdauung und der Zuckerstoffwechsel erheblich beeinträchtigt. Anatomisch wird das Pankreas in drei Teile aufgeteilt: Kopf, Körper, Schwanz. In allen drei Teilen können bösartige Krebserkrankungen auftreten.
Ca. 95 % aller Bauchspeicheldrüsenkarzinome entstehen aus kleinen Ausführungsgängen der Drüsen (Adenokarzinom). Seltener sind Zystadenokarzinome (zystische Form des Adenokarzinoms) oder Tumoren, welche von hormonbildendem Inselgewebe ausgehen (neuroendokrine Karzinome).