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Damit aus dem ehemaligen Kirchgemeindehaus und der Kirche in Zürich-Aussersihl ein Parlamentsgebäude wird, sollen die Räume für rund 9,2 Millionen Franken umgebaut werden. Wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte, hat er diesen Betrag genehmigt.
Die Umbauten werden so geplant, dass nach dem Auszug des Ratsbetriebs in einigen Jahren der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden kann. Die ganze Technik, die für den Parlamentsbetrieb eingebaut wird und knapp 2 Millionen kostet, soll später im richtigen Rathaus am Limmatquai wiederverwendet werden.
Der Ratssaal in der Bullingerkirche soll mit einfachem und wiederverwendbarem Mobiliar eingerichtet werden. Dazu kommen Möbel, die bereits im heutigen Rathausprovisorium in der Halle 9 in Oerlikon verwendet werden. Pro Jahr kostet die Miete des neuen Provisoriums rund 637000 Franken.
Das Mietverhältnis startet, sobald mit den Bauarbeiten für das neue Provisorium begonnen wird. Den Vertrag kündigen kann der Kantonsrat frühestens auf den 31. März 2027.
Ob der Kantonsrat noch länger in Aussersihl bleiben wird, ist offen. Der Kantonsrat wird so lange in seinem nächsten Exil bleiben, bis das Rathaus am Limmatquai fertig instandgesetzt und die Rathausbrücke durch einen Neubau ersetzt ist.
Seit Ausbruch der Corona-Pandemie tagt der Kantonsrat in Oerlikon in einer Messehalle, anfangs im Hauptgebäude der Messe, nun in der Halle 9. Auch der Zürcher Gemeinderat tagt in dieser Halle.
(sda)