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Der Filmemacher Lenz (Milan Peschel) verlässt seine Heimatstadt Berlin, um in den Vogesen die Hintergründe von Georg Büchners Fragment "Lenz" zu erforschen. Schon bald verlässt er die Pfade der Literatur und flitzt auf seinem roten Koffer die Schweizer Alpen herunter, auf der Suche nach seinem neunjährigen Sohn Noah. Dieser ist mit einem Kindermädchen (Barbara Heynen) in einer Hütte in Zermatt. Noah (Noah Gsell) freut sich, die junge Frau ist irritiert über das Auftauchen des verwirrten Familienvaters. Lenz schafft es ein Treffen zu arrangieren mit seiner Ex-Frau Natalie (Barbara Maurer). Natalie ist fasziniert von den Abenteuern, die Lenz ins Haus bringt, von seiner lebendigen Art mit Noah umzugehen. Gleichzeitig macht sie sich Sorgen über seine krankhaften Züge.
Lenz kommt durch die Nähe zu Noah etwas zur Ruhe und idyllische Momente, die an ein ganz normales Familienleben erinnern, entstehen. Natalie lässt sich verführen und ihre vergessene Liebe neu entflammen. Doch die Illusion eines glücklichen Familienlebens ist nur von kurzer Dauer, allzu schnell wird sie überschattet von Lenz' Verhalten, der immer stärker in seinem Wahn versinkt. [romana/OutNow]