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Saisonrückblick Andri Steinmann
Saisonrückblick Andri Steinmann:
Die Saison startete mit einem nationalen Rennen in Rickenbach. Ich konnte den 12 Platz herausfahren. Für mich ein sehr guter Start in die neue Saison. Dieses Resultat war für mich die Bestätigung einer guten Off-Saison-Vorbereitung.
So startete ich mit einem guten Gefühl in das nächste Rennen, welches zur Rennserie des ÖKK-Bike-Revolution gehörte. Dort fuhr ich auf den 10 Platz. Dies freute mich sehr, da es mein erstes Top 10 Resultat war.
Doch an meinem Heimrennen hier in Chur lief es noch besser. Ich konnte den 4 Platz herausfahren. Das freute mich sehr, denn es war mein erster Top 5 und viele Leute waren da und feuerten mich von der Seite an.
Darauf folgte ein weiteres Proffix-Rennen in Savognin, das ich mit dem 6 Platz beendete. Dieses Rennen war ein schwierigeres, da die Wetterbedingungen sehr schlecht waren. Die ganze Strecke war ein Matschbad.
Das dritte Proffix-Rennen war das beste bis zu diesem Punkt in meiner Saison. Ich konnte in Lugano bei dem City-Rennen auf den 2 Platz fahren. Dieses Resultat war für mich überwältigend. Mein erstes Top 3 Resultat, auf das ich heute noch gerne zurückschaue.
Das nächste Rennen war ein Rennen, das ich eigentlich so niemanden wünsche. Kurz vor dem Start machte ich auf dem Teer noch ein Paar Sprints, Doch dann der Schreck, meine Kette ist gerissen. Ich musste schnell eine Lösung finden. Die optimale Lösung war mein Ersatzvelo. Als ich endlich ein Velo hatte, war der Call-Up schon vorbei und ich hätte mich hinter allen einreihen müssen. Doch dank der sportlichen Ehrlichkeit eines Freundes, der in dem vorderen Teil des Starterfelds war, konnte ich neben ihm Starten. Umso überraschter war ich als ich das Rennen mit dem 4 Platz beenden konnte.
Das nächste Rennen, das ich bestritt, war die Bündnermeisterschaft im Mountainbike. Ich kam am Start sehr gut weg und konnte die Bündnermeisterschaft gewinnen.
Hingegen bei der Bündnermeisterschaft auf der Strasse lief es nicht so gut für mich. Nach einem Sturz in der letzten Runde musste ich das Rennen mit einer Verletzung am Knie auf dem 4 Platz beenden.
Doch das wichtigste Ereignis meiner Saison war die EM in Capriasca. Die ganze Woche waren wir in Capriasca und hatten unterschiedliche Rennen an den Tagen. Die Erfahrung war sehr lehrreich. Die Zeit mit dem Team war sehr cool, aber auch sportlich gesehen war es eine riesige Erfahrung. Ich konnte den 24 Platz an meiner ersten EM herausfahren. Das war eine erfolgreiche Woche, die ich nie vergessen werde.
Um meine erfolgreiche Saison abzuschliessen, konnte ich den Einzug in das Schweizer National Team u17 feiern. Das war der perfekte Abschluss für meine Saison.
Andri