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Medienmitteilungen, BJ, 08.08.2001
Der Lotterieumsatz war im Jahr 2000 leicht rückläufig
Lotteriestatistik 2000
Schlagwörter: Geldspiel
Die Schweizerinnen und Schweizer haben im 2000 gegenüber dem Vorjahr weniger Lotto gespielt. Während 1999 eine Rekordsumme von 1378 Mio. Franken ausgegeben wurde, betrug der Umsatz im Jahr 2000 noch 1373 Mio. Franken. Aus der Statistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) geht hervor, dass letztes Jahr pro Kopf 191 Franken für Lose ausgegeben wurden. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang von einem Franken. Rund die Hälfte der Spieleinsätze wurde als Gewinne an die Spieler ausgeschüttet.
Als umsatzstärkste Lotterie erwies sich auch im Jahr 2000 - trotz Umsatzeinbusse von 8.8% gegenüber 1999 - das Schweizer Zahlenlotto. Dieses wird in der ganzen Schweiz gemeinsam von den drei Grosslotterie-Gesellschaften (Interkantonale Landeslotterie, Loterie Romande, SEVA) sowie von der Sport-Toto-Gesellschaft durchgeführt. Mit der Einführung des Internet Swiss Lotto (ISL) konnte die Bevölkerung erstmals via Internet am Zahlenlotto teilnehmen. Trotz dieser Neuerung wurde das Umsatzniveau des Vorjahres, insbesondere wegen ungünstiger Jackpotsituationen, nicht erreicht.
Auch die Sport-Toto-Gesellschaft musste bei der Toto-X und Toto-R Wette einen kleinen Rückgang von 0.9% auf 38.8 Mio. Franken verzeichnen.
Demgegenüber konnte die Loterie Romande ihren Umsatz um 17% auf 323 Mio. Franken steigern, die Interkantonale Landeslotterie verbuchte einen Zuwachs von knapp 7% auf 232 Mio. und die SEVA verzeichnete eine Steigerung von 4.3% auf 47 Mio. Franken.
Im Jahr 2000 wurden an Festveranstaltungen 958 Kleinlotterien mit einem Umsatz von 12 Mio. Franken durchgeführt (Vorjahr: 1013 Kleinlotterien – 14.7 Mio. Franken).
In der Schweiz werden nur Lotterien bewilligt, die gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken dienen. Die Nettogewinne kommen vor allem der Kultur- und Sportförderung sowie sozialen Projekten zugute.
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nach oben Letzte Änderung 08.08.2001