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Die ehemalige Wasserburg mit zwei Türmen wurde 1251 vom Konstanzer Bischof Eberhard II. von Waldburg erbaut, zusammen mit einer Holzbrücke über den Rhein. Damit wollte der Bischof die Stadt Konstanz, mit deren Stadtherren er im Streit lag, konkurrenzieren. Die beiden landseitigen Ecktürme des mittleren 13. Jahrhunderts bildeten zusammen mit dem 1346 dazugefügtem und 1352/55 teilweise wieder zerstörten Palast, dem Ostflügel von 1434–46 und dem Nordflügel von 1475–91 eine mächtige, von einem Wehrgang umzogene Wasserburg.
Während des Konstanzer Konzils wurde im Gefängnis des Westturms der Reformator Johannes Hus, Hieronymus von Prag und der später abgesetzte Papst Johannes XXIII. gefangen gehalten. [1] Von 1499 bis 1798 war Schloss Gottlieben der Sitz des bischöflichen Obervogtes.
Hin-/Rückreise
- Bahn: bis / ab Bahnhof Tägerwilen-Gottlieben
- kurzer Fussweg in den Ort
im Sommer
- Schiff: die Kursschiffe der Schiffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) fahren die Anlegestelle Gottlieben an