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«Wir haben einen Tod in unserer Familie» - mit diesen Worten startete der Gastgeber des Abends, Rapper und Schauspieler LL Cool J, die diesjährige Grammy-Verleihung und rief die in Los Angeles versammelte Musikwelt zum gemeinsamen Vaterunser auf. «Der einzig richtige Weg, solch einen Abend zu beginnen, ist ein Gebet. Ein Gebet für jemanden, den wir lieben: unsere Schwester Whitney Houston.» Danach wurde ein kurzes Video mit Houston und ihrem grössten Erfolg «I Will Always Love You» eingespielt. Das Publikum applaudierte stehend. Sängerin und Schauspielerin Jennifer Hudson sang später zu Ehren Houstons. Und auch Bruno Mars gedenkte ihr mit seinem Song «Runaway Baby».
Es war aber nicht nur der Abend der am Samstag verstorbenen Pop-Diva. Adele räumte ab: Gleich alle drei Hauptpreise hat die Britin mit nach Hause genommen. Ihre Platte «21» wurde «Aufnahme des Jahres» und «Platte des Jahres», der Song «Rolling In The Deep» das «beste Lied des Jahres». Damit hat die 23-Jährige in allen sechs Kategorien, in denen sie nominiert war, auch die Awards gewonnen. Schon zuvor gewann sie den wichtigsten Musikpreis der Welt in der Kategorie «Beste Sololeistung» für ihren Song «Someone Like You». Zudem hatte sie ein kleines goldenes Grammophon in der Sparte «Bestes Popalbum» für ihre Platte «21» bekommen. Und auch das beste Kurzvideo war nach Meinung der Jury «Rolling In The Deep» von der Britin.
Auch die Foo Fighters gehören zu den Gewinnern der diesjährigen Grammys. Sie gewannen fünf der begehrten Musikpreise. Dabei waren wichtige Kategorien wie «Bestes Rockalbum» für «Wasting Light» und «Bester Rocksong», der nach Meinung der Jury der Titel «Walk» war. Ausserdem bekam die Band aus Seattle um den ehemaligen Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl noch die kleinen goldenen Grammophone für die «Beste Rockdarbietung» und die «Beste Hardrockdarbietung». Und das Video zu «Back And Forth» wurde als bestes langes Musikvideo geehrt.