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Arbeitsplatz Schweiz Hof Nr. 4233 Beim Mähen von Bioheu sucht Ruth Wüthrich nach der Markierung, die zwei Felder voneinander trennt. Tomas Wüthrich Die Kühe werden morgens und abends gemolken. Während Hans melkt, reinigt Ruth den Stall, füttert die Tiere und holt die Milch aus dem Stall, um sie später in die Käserei zu bringen. Tomas Wüthrich Hans und Ruth auf ihrem McCormick D-436 von 1957, vor ihrem Bauernhof in Kerzers (links). Abends, zwischen 20 und 21 Uhr, beendet Hans seinen Tag und schläft vor dem Fernseher ein (rechts). Tomas Wüthrich Hans Wüthrich holt überschüssige Grassilage-Reste von einem Nachbarn ab. Die Kühe dürfen während der Käseherstellung, die im Mai beginnt, keine Grassilage fressen. Alle Silos, die von der Käsegenossenschaft überwacht werden, müssen geleert und gereinigt werden. Tomas Wüthrich Zwei Kälber lecken sich nach dem Trinken gegenseitig ab. Sie bekommen nur Milch und dürfen weder Heu noch Gras fressen, damit ihr Fleisch weiss bleibt. Tomas Wüthrich Der "Stiefelknecht" erleichtert das Ausziehen der Gummistiefel nach der Arbeit im Stall. Tomas Wüthrich Ruth und ihre Enkelin bringen die Abendmilch in die Käserei. Die Milcherzeugung unterliegt seit den 1970er-Jahren einer Quotenregelung. 43'000 Kilo dürfen die Wüthrichs pro Jahr liefern. Bei einem Milchpreis von 77 Rappen pro Kilo ergibt sich ein Brutto-Jahreseinkommen von 33'110 Franken. Tomas Wüthrich Hans und Ruth beim Mittagessen in der Küche. Tomas Wüthrich Hans bearbeitet das Feld eines anderen Bauern (links). Ruth sitzt auf dem Beifahrersitz des Traktors mit einer Sense und einem Strauss Holunderblüten (rechts). Tomas Wüthrich Der Vertrag mit Urs Johner ist unterzeichnet. Er kauft den grössten Teil der 6,48 Hektar von Hans und Ruths Land. Pachtland ist sehr gefragt. Tomas Wüthrich Hans trägt eine mit Heu beladene Gabel. Er macht sich immer Sorgen, dass der Sommer zu trocken ist und freut sich auf den Regen, damit das Gras wächst und es genug Heu für den Winter gibt (links). Ruth trägt eine Milchkanne in die Scheune (rechts). Tomas Wüthrich Seit 1996 betraute die Familie Wüthrich einen anderen Landwirt mit der Aufgabe, ihre Zuckerrüben mit einem so genannten Vollernter zu ernten, weil ihnen die traditionelle Methode – die viel Handarbeit erfordert – zu anstrengend geworden ist. Seit in Kerzers der Transport von Zuckerrüben per Bahn abgeschafft wurde, müssen die Bauern ihre Rüben selber in die Zuckerfabrik Aarberg bringen. Das erfordert grosse Maschinen und geeignete Traktoren, über welche die Wüthrichs nicht verfügen. Tomas Wüthrich Hans hilft beim Verladen seiner Tiere. Alles geht sehr schnell, der Stall ist innert wenigen Minuten leer. Tomas Wüthrich Der Abschied von den Kühen ist für alle ein schmerzhafter Moment. Deborah, einst die schönste Kuh im Stall, reckt im Moment der Abfahrt ihren Hals und wirft einen letzten Blick zurück. Tomas Wüthrich Nachdem ihr Hof den Betrieb eingestellt hatte, wurden Hans und Ruth von verschiedenen Landwirten angestellt. Die beiden haben ihre geleisteten Stunden in einem Heft festgehalten. Sie wissen noch nicht, wie hoch ihr Lohn sein wird. Nur, dass er 12 Schweizer Franken pro Stunde nicht übersteigen wird. Tomas Wüthrich Dieser Inhalt wurde am 26. Februar 2021 publiziert 26. Februar 2021 Minuten Weitere Sprachen: 6 Português (pt) Ferme n°4233 中文 (zh) 第4233号农场 Français (fr) Ferme n°4233 Pусский (ru) Подворье номер 4233 日本語 (ja) 「農場No.4233」 Italiano (it) Fattoria n°4233 Mehr Mehr Kleine Unternehmen, grosse Innovationen: Schweizer Startups Ihre Kreativität ist grenzenlos, und ihre Innovationen haben weltweit grossen Erfolg. Schlagworte: Arbeit Kultur Kommentare unter diesem Artikel wurden deaktiviert. Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit! Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an <email-pii>. Mehr Mehr Schweiz – EU: Eine Beziehung auf Eis Trägt die Fünfte Schweiz den Kollateralschaden der Schweizer Innenpolitik? Wir besprechen das in unserem Debatten-Format "Let's Talk". Diesen Artikel teilen
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