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Wie der Adler suchen wir nach dem Start nach thermischen oder laminaren Aufwinden welche so stark sind, dass unsere Sinkrate (ca. 1-2 m/sek.) eliminiert wird und wir sogar steigen können.
Im Frühjahr und Sommer sind thermische Aufwinde bis 8 m/Sek. (28.8 km/h) nicht selten. Wir können somit bei guten Wetterbedingungen bis auf die vom Gesetzt zugelassen Flughöhe steigen. Je nach Ort kann dies 4‘550 MüM sein oder 600m über einem Berggipfel.
Wie entsteht nun Thermik ?
Die Sonneneinstrahlung erwärmt die Luft in den bodennahen Schichten. Es bilden sich sogenannte Warmluftblasen. Diese gewinnen durch die örtliche Erwärmung an Volumen und werden dadurch leichter als die sie umgebende Luft und beginnen deshalb auf zu steigen.
Die Blasen können auch kontinuierlich aufsteigende Schläuche bilden und genau diese Schläuche nutzen wir um in und mit ihnen hoch zu steigen. Das Steigen endet entweder in einer Windscherungen oder sobald die Blase sich soweit abgekühlt hat das sie wieder das gleiche Volumen/ Temperatur wie die Umgebung hat. Meistens bildet sie dabei eine Wolke oder eine sogenannte Wolkenstrasse.
Wir Flieger lieben diese Wolkenstrassen welche sich den Bergkämmen entlang bilden, da sie uns anzeigen wo die Luft aufsteigt, und wir somit diesen Bergkämmen entlang fliegen können und grössere Distanzen dabei überwinden.