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PASEZ-MOT Projekt
Dieses Projekt ist Teil der 10-jährigen PASEZ-Längsschnittstudie "Partnerschaft und Stress - Entwicklung über die Zeit: Eine Längsschnittstudie zur dyadischen Entwicklung über die Lebensspanne" (PIs: Bodenmann, Bradbury, Brandstätter, Martin, Nussbeck), die Prädiktoren der Beziehungsfunktionalität bei Paaren dreier Alterskohorten (d.h. 20-35 J., 40-55 J., 65-80 J.) untersucht. Soziale Interaktionen können als zielgerichtetes Verhalten aufgefasst werden. Diese theoretische Perspektive eröffnet einen breiten Blick auf emotionale, kognitive und verhaltensbezogene Prozessen in Beziehungen. Wir untersuchen Annäherungs-/ Vermeidungsziele in Beziehungen (z. B. Annäherung an positive Interaktionen vs. Vermeidung von Konflikten) im Hinblick auf ihre Antezedenzien und Konsequenzen.
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Projekt zur hedonistischen Zielverfolgung
Bislang hat sich die Literatur zur Selbstkontrolle darauf konzentriert, wie Menschen langfristige Ziele verfolgen können, wenn diese in Konflikt mit ihren hedonistischen Zielen stehen (z. B. sich nicht durch angenehmere Aktivitäten von der Arbeit ablenken zu lassen). Dieses Projekt nimmt die entgegengesetzte Perspektive auf diesen Konflikt ein und untersucht, wie Menschen ihre hedonistischen Ziele verfolgen, obwohl diese in Konflikt mit ihren langfristigen Zielen stehen können (z. B. Gedanken an Arbeit in der Freizeit). Ausgehend von der Grundannahme, dass hedonistische Zielverfolgung durch diesen Konflikt behindert wird, untersuchen wir Determinanten und Konsequenzen erfolgreicher hedonistischer Zielverfolgung über die Lebensspanne.
Projektstatus: Läuft
Kontakt: Dr. Katharina Bernecker
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Selbstkontrolle im kollektiven Zielstreben
Obwohl individuelles Alltagsverhalten zum Erreichen eines kollektiven Ziels beiträgt (z. B. Verlangsamung der Pandemieentwicklung oder des Klimawandels) fällt es Personen oft schwer, das normative korrekte Verhalten umzusetzen. Ausgehend von einer selbstregulatorischen Perspektive nehmen wir an, dass Verhalten im Dienst eines kollektiven Ziels Selbstkontrollanstrengung erfordert, um unmittelbare Bedürfnisse oder Gewohnheiten zu überwinden. Zwar thematisiert bestehende Forschung die Diskrepanz zwischen Intention und Verhalten, doch wurden Selbstkontrollprozesse im kollektiven Zielstreben bisher wenig berücksichtigt. In diesem Projekt untersuchen wir, ob Schwierigkeiten bei der Ausübung von Selbstkontrolle – sowohl eigene als auch anderer Personen – mit einer Präferenz für kollektive (z. B. Gesetzgebung) statt individueller Regelung von zielrelevantem Verhalten zusammenhängt.
Projektstatus: Läuft
Kontakt: Charlotte Kukowski M.Sc.