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Hans-Peter Bärtschi
Prellbock Verlag
144 Seiten, 250 Schwarzweiss- und Farbfotos, Skizzen und Pläne
Gebunden, 17.5 x 23.5 cm
Die zweitgrösste Zürcher Stadt kam eher spät zu einer Strassenbahn. Zwischen 1895 und 1897 verkehrten in Winterthur Pferdeomnibusse. Die Firma Rieter erstellte als Generalunternehmerin im Auftrag der Stadt die erste 1,7 km lange Tramlinie vom Bahnhhof Winterthur nach Töss, die 1898 den Betrieb aufnahm. Zwischen 1912 und 1931 wurde das Tramnetz laufend bis auf 11,1 km erweitert. Weitere Streckenausbauten unterblieben zugunsten des Autobusbetriebes. 1938 entschieden die Winterthurer Stimmbürger, die Strassenbahn auf Trolleybusbetrieb umzustellen, was dann in vier Etappen bis 1951 vollzogen wurde. Heute werden unter dem Namen Stadtbus Winterthur drei Trolleybuslinien und mehrere Autobuslinien betrieben. Zum 75-Jahr-Jubiläum des Trolleybusbetriebes verfasste der Winterthurer Industriearchäologe Hans-Peter Bärtschi einen profunden und reichhaltigen Rückblick auf die Winterthurer Tram- und Trolleybusgeschichte.