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Seit 2007 besteht beim Staat Wallis die Möglichkeit, Telearbeit zu praktizieren. Das bedeutet, dass ein Mitarbeitender regelmässig (fixe Tage pro Woche) von zu Hause aus arbeitet. Um Telearbeit zu praktizieren, muss man mindestens einen Beschäftigungsgrad von 50% haben und kann maximal die Hälfte der normalen Arbeitszeit von zu Hause aus arbeiten.
Diese Arbeitsform bringt den Vorteil mit sich, dass der Mitarbeitende Zeit gewinnt, indem der Arbeitsweg wegfällt und er seine Arbeitszeit flexibel einteilen und seiner produktivsten Zeit anpassen kann.
Ein Rechtsanspruch auf Telearbeit besteht in der Walliser Kantonsverwaltung hingegen nicht.
Im Sinne einer einheitlichen Praxis und um die Handhabung der Telearbeit in den Organisationseinheiten zu erleichtern, hat der Staatsrat Richtlinien zur Telearbeit erlassen. Die Richtlinien traten am 26. September 2012 in Kraft.
Aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse und Verhältnisse der Organisationseinheiten sind individuell weitergehende Regelungen möglich.