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Die Zahnheilkunde steht hinsichtlich der adäquaten Versorgung älterer Patienten vor vielen Herausforderungen. Aufgrund schwieriger anatomischer Verhältnisse bei zahnlosen Patienten ist es z. B. häufig nahezu unmöglich, eine ausreichende Retention von Totalprothesen zu erzielen. Zur Lösung solcher Probleme werden bereits kostengünstige, minimalinvasive, einfache, modifizierbare und reversible Therapiekonzepte getestet.
Eine Option, die Prof. Dr. Frauke Müller vorstellte und die sich im klinischen Einsatz bereits bewährt hat, ist die Insertion von Mini-Implantaten zur Prothesenstabilisierung. Für eine sichere Verankerung im Unterkiefer werden vier Mini-Implantate (z. B. MDI Mini-Dental-Implantate) in der Region der äußeren Schneidezähne und Eckzähne inseriert. Die Referentin berichtete, dass eine Implantattherapie generell zu einer Verbesserung der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität führen kann. Möglicherweise lässt sich durch den Ersatz fehlender Zähne auch ein Gedächtnisverlust vermeiden. Um nach der Behandlung für eine verbesserte Mundgesundheit und erhöhten Patientenkomfort zu sorgen, ist es auch wichtig, Patienten hinsichtlich ihrer Ernährungsgewohnheiten eingehend zu beraten.
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