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Ja, das ist möglich. Als Faustregel gilt: Bei Proportionalzählrohr-Geräten können 2-3 Folien verwendet werden. Bei Geräten mit PIN- oder Sililzium-Drift-Detektoren kann eine Folie verwenden werden.
Zum Vergleich von Messwerten sollten mindestens folgende Kennwerte verwendet werden: arithmetischer Mittelwert, Standardabweichung, Anzahl der Einzelmesswerte.
Ohne die zugehörige Standardabweichung und Anzahl der Messwerte können Mittelwerte nicht sinnvoll und nicht seriös miteinander verglichen werden.
Jedes physikalische Messverfahren wird von den Eigenschaften von Schicht und Grundwerkstoff beeinflusst. Beispiele für diese Eigenschaften sind: Teilegeometrie, elektrische Leitfähigkeit, Magnetisierbarkeit, Dichte der Schicht, Messfläche usw.
Jedes Mal, wenn sich die Eigenschaften der Schicht oder des Grundwerkstoffs ändern, ist es daher mit großer Wahrscheinlichkeit erforderlich, das Messgerät neu zu kalibrieren.
Nein, denn durch das Kalibrieren auf dem flachen Blech entsteht ein systematischer Messfehler auf der gekrümmten Oberfläche – d. h. die Messwerte werden zu hoch sein. Das liegt daran, dass das Messgerät die Signale vom gekrümmten Objekt so bewertet, als kämen sie von einem flachen Teil.
Die Richtigkeit von Messgeräten wird immer über Kalibrierstandards sichergestellt. Die Kalibrierung muss auf den echten, unbeschichteten Messobjekten durchgeführt werden. Desweiteren muss beachtet werden, dass an derselben Stelle gemessen wird und ausreichend Messwerte für einen aussagekräftigen Mittelwert aufgenommen werden.
Man misst eine Kalibrierfolie auf dem unbeschichteten Werkstück nach und zwar an der Stelle, an der später auch gemessen wird. Fischer Base Kalibrierplatten sind in diesem Fall nicht sinnvoll.
Unter Normierung versteht man hier die Anpassung der Messaufgabe an die aktuellen Einstellungen oder an neue Grundwerkstoffe. Dies muss durchgeführt werden bei Änderungen des Primärfilters, des Anodenstroms oder des Kollimators. Sie ist ebenfalls nötig, wenn sich die Legierungszusammensetzung des Grundwerkstoffes geändert hat.
Hier geht man den Weg der Messmittelüberwachung. Man überprüft das Messgerät durch das Nachmessen von Kalibrierstandards. Die Norm sagt hierzu "Kalibrierung". Weicht der gemessene Wert vom Nominalwert des Standards signifikant ab, muss justiert werden.
Eine Referenzmessung ist eine Neukalibrierung der Energieachse. Sie korrigiert Geräte mit Proportionalzählrohr auf Temperatureinfluss.
Kalibrierstandards können im Menüpunkt "Artikel", "Kalibrierstandards messen" nachgemessen werden. Wird eine Abweichung festgestellt, muss das Gerät neu kalibriert werden.
Das ist vom Gebrauch abhängig und kann daher vom Kunden selbst festgelegt werden. Ein typischer Wert wäre ca. alle 1-3 Jahre.
Nein, das ist nicht notwendig. Man muss die Reinelemente-Platte nicht rezertifizieren, denn die Standards weisen aufgrund ihrer Sättigungsdicke eine sehr hohe Stabilität auf.