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Bei idealen Wetter- und Windverhältnissen wurde auf dem Vierwaldstättersee vor einem Monat die Europameisterschaft der 6mR-Yachten ausgetragen. Gold holte sich das Schweizer Boot „Junior“ vor der US-Yacht „Sting“ und dem Ostschweizer Boot „Courage“. Den Sieg bei den „Classics“ ging an die US-Yacht „Lianoria“.
Insgesamt 31 Yachten aus acht Nationen waren am Start. Das grösste Teilnehmerfeld stellte die Schweiz mit 11 Booten, gefolgt von den USA und Grossbritannien mit je drei Booten. Die Ostschweiz war mit vier Booten vertreten. Die 6mR ist eines der bekanntesten und typischsten klassischen Regattaboote, welche als Konstruktionsklasse auf eine über 100 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann. Das älteste an der EM teilnehmende Boot wurde 1921 gebaut. Um faire Bedingungen zu schaffen, wurde in zwei Kategorien gesegelt: „Classic“ (Baujahr vor 1965) und „Moderns“. Alle acht ausgeschriebenen Wettfahrten wurden auf dem Urnersee bei idealen Segelbedingungen mit Thermik-Winden zwischen 3 bis 5 Beaufort ausgetragen. Das Ostschweizer Team „Courage“ mit Skipper Norbert Stadler (SGYC Rorschach) und Mannschaft Christoph Schumacher (YC Arbon), Ralph Müntener (YC Romanshorn) und Taktiker Daniel Schroff (SV Kreuzlingen) erreichte bei den „Moderns“ den hervorragenden dritten Platz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang ihnen eine tolle Aufholjagd u.a. mit einem Laufsieg in der vierten Wettfahrt.
Überragender Sieger wurde mit grossem Abstand die Schweizer Mannschaft mit Skipper Jean-Marc Monnard vom Genfersee auf ihrem Boot „Junior“, gefolgt von „Sting“ aus den USA mit Russ Silvestri am Ruder. Sieger in der Kategorie „Classics“ wurde die Yacht „Lianoria“ aus den USA. Als bestes Schweizerboot klassierte sich „Astree“ mit Philipp Dürr aus Versoix.