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(FCI Standard no270) Augenfarbe: (Die Augen können braun oder blau sein, wobei ein braunes und ein blaues Auge sowie mehrfarbige Augen zu akzeptieren sind). Er ist der schlankste, wohl auch die eleganteste Erscheinung unter den Schlittenhunde-rassen. Ein echter Vollblutschlittenhund, voll von Temperament und Arbeitsfreude und ein unbändiges "desire to go". Seit die Vorfahren dieser Rasse um 1900 aus Ostsibirien nach Alaska importiert wurden, hat der Siberian Husky seine unglaublichen Arbeitshundequalitäten in den härtesten Schlittenhunderennen der Welt immer und immer wieder bewiesen. Er ist ein überaus menschenfreundlicher, recht eigenwilliger und selbständiger Schlittenhund. Mit Erfolgen von Siegen in den Rennen um 1915, 1916, und 1917 setzte Leonard Seppala den Meilenstein des Siberian Husky.
(FCI Standard no243) Augenfarbe: braun. Er darf als die grösste und schwerste der modernen Schlittenhunderassen bezeichnet werden. Er ist deshalb zwar nicht so schnell wie die kleineren und leichteren Rassen, gilt aber dank seiner grossen Kraft und Ausdauer als der eigentliche Schwerarbeiter unter den Schlittenhunden und wird auch als "Frachtlokomotive des hohen Nordens" bezeichnet. Als Zugtier, Tragtier und auch als zuverlässiger Begleiter gilt er heute als idealer "Allrounder". Den Namen hat er von den "Mahlemiuts" - einem Eingeborenenvolk Alaskas - unter dessen Obhut er ursprünglich gehalten und gezüchtet worden sein soll.
(FCI Standard no274) Augenfarbe: dunkel (entspr. dem Haarkleid). Das Ursprungsgebiet dieser Rasse liegt in Grönland. Dort wird sie immer noch gezüchtet und als Schlittenzieher eingesetzt, obwohl die Schlittenfahrten heute nicht mehr ausschliesslich der Jagd dienen. In der Schweiz war es besonders die Zuchtstätte der Jungfraubahn (wurde im 2009 geschlossen), die sich seit jeher mit grossem Interesse und Aufwand der Zucht des Grönlandhundes angenommen hat. Aber es gibt auch Halter und Züchter im Unterland. Sie sind darauf bedacht, die kräftige Robustheit, Anspruchslosigkeit, Härte, Wetterfestigkeit und Ausdauer dieser ursprünglichen Rasse, aber auch ihre freundliche Anhänglichkeit an den Eigentümer zu bewahren. Der Grönländer ist auf den heutigen Schlittenhunderennen leider eher selten zu sehen.
(FCI Standartd no 212) Augenfarbe: dunkelbraun. Der Samojede ist ein ursprünglicher Naturbursche und vielseitiger Freizeitpartner, der sich nicht nur für den Zughundesport sondern auch für andere Outdooraktivitäten anbietet. Seinen Namen hat er von den Samojedenvölkern Westsibiriens, die in Nordrussland und in Sibirien beheimatet waren. Die Ahnen der heutigen Rasse wurden als Rentierhüter, Schlittenzieher sowie als Jagdhelfer gebraucht. Heute wird der Samojede auch als Familien- und Begleithund definiert. Er ist neugierig, jagdlich ambitioniert und verfügt über eine hohe Eigen- und Selbständigkeit, weshalb er eine konsequente und auf Motivation aufgebaute Führung benötigt. Seine Stärken sind Ausdauer, seine natürliche Intelligenz und das freundliche Wesen (weitere Infos: ig-samojede.ch).
Der Alaskan Husky mal mit Stehohren, mal mit Schlappohren, entstand aus einem breitgefächerten Rassenstandard und wurde gezielt auf die Anforderungen der Rennen hingezüchtet um noch schneller zu sein. Als Basis nutzte man die Ur-Siberian-Husky Hunde und kreuzte gezielt "Gun- oder auch Birddogs genannt" mit ein. (Später auch Pointer und Windhunde). Daß dadurch eine Vielzahl von Arten und Zuchtlinien entstand, versteht sich. Nebst dem "Speed" was die Hauptanforderung dieser neuen Anforderung und Eigenschaft betraf besann man sich auch wieder auf die alten Tugenden der Schlittenhunde: Geringe Aggressivität und gutes Sozialverhalten, sowie im Rennsport wichtig, verminderter Jagdtrieb (da der Siberian Husky einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt besitzt). Eines allerdings ist ihnen allen gemeinsam: Ein unbändiger, kaum zerstörbarer Wille zum Laufen, harte zähe Pfoten, Ausdauer, Verträglichkeit mit anderen Hunden und Menschen. Sicher kein Hund für Spaziergänger. (Eine ehrliche Zucht die zu dem steht was Sie will). Die Alaskan Husky wurden nie als eine reine Zuchtlinie anerkannt.
Der Skandinavien Hound, kurz "Hound" zählt zu den neueren Schlittenhundetypen. Der Ursprung liegt in einer gezielten Kreuzung bestimmter norwegischer und schwedischer Vorstehhunde (Jagdhunde), die erfolgreich im Schlittenhundesport eingesetzt werden. Unabhängig davon ist die gezielte Kreuzung mit Jagdhunden im Schlittenhundesport keine neue Erfindung. Dies wurde in Alaska bereits zu Beginn der 20er Jahre durch die Alaskaner praktiziert. Die Abgeschlossenheit des nordamerikanischen Rennzirkusses und die strengen Quarantänebedingungen in Skandinavien haben den eigenen Teil dazu beigetragen. So haben sich die verschiedenen Zuchtrichtungen entwickelt. In Skandinavien ist es schon seit ca. 50 Jahren Tradition, mit Deutsch Kurzhaar und Englisch Pointer Rennen zu fahren. Zu Beginn der 80er Jahre wurden die ersten Alaskan Huskies nach Skandinavien importiert. Aber viele der skandinavischen Musher merkten, wenn sie eines Tages Erfolg haben wollen und die alaskanischen Musher schlagen wollen, sie mit etwas neuem aufwarten müssen. Etwas, das die Musher in Alaska nicht hatten. An diesem Punkt kamen die Jagdhunde ins Spiel und man besann sich auf den alten, aber immer noch gültigen Satz: "breed the best to the best". Die besten skandinavischen Deutsch Kurzhaar und Englisch Pointer wurden mit den besten importierten Alaskan Huskies verpaart und es entstand ein neuer Schlittenhundetyp: Der Skandinavische Hound. Die grösse der Rüden kann bis zu 70 cm Widerrist erreichen und er kann bis zu 40 kg oder mehr schwer werden. Die Hündinnen sind kleiner und leichter.