Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03605.jsonl.gz/1784

Vor 150 Jahren gehörten die Verbesserungen der Wasserversorgung und der Kanalisation zu den wichtigsten Fragen, welche die Stadt Zürich umtrieb. Denn diese hat zu dieser Zeit zu einem Wachstumsschub angesetzt. Wie in ganz Europa stand dahinter nicht nur das Bedürfnis nach mehr Komfort, sondern vor allem hygienepolitische Anliegen. Eine gewisse Rolle spielte zudem der Bedarf nach besser verfügbarem Löschwasser.
Die Geschichte der Wasserversorgung in Zürich reicht allerdings viel weiter zurück. Bereits im späten Mittelalter hatte die Stadt begonnen, die Verantwortung für die Versorgung ihrer Einwohner mit Wasser zu übernehmen. Dabei ruhte die Versorgung immer auf mehreren Pfeilern:
– Aus den Hügeln um die Stadt wurde Quellwasser in hölzernen Leitungen (Teucheln) in die zahlreichen Laufbrunnen der Stadt geführt.
– Zwei Schöpfräder förderten kontinuierlich Wasser aus der Limmat, das vorwiegend als Brauchwasser benutzt wurde. Später wurden auch wasserbetriebene Pumpen eingesetzt.
– Mit privaten und öffentlichen Sodbrunnen wurde Grundwasser gefördert.
Verglichen mit vielen anderen europäischen Städten war Zürich in der frühen Neuzeit gut mit Wasser versorgt. Insbesondere die Quellwasserbrunnen waren beliebt – auch wenn die Wasserqualität nach heutigen Massstäben bescheiden war.
Nachdem das Versorgungssystem während Jahrhunderten ohne wesentliche Neuerungen funktioniert hatte, veränderten sich die Bedürfnisse um die Mitte des 19. Jahrhunderts grundlegend. Mit dem Eisenbahnbau hatte in der bisher eher kleinen Stadt Zürich ein eigentlicher Wachstumsschub eingesetzt. Gleichzeitig wurde die Stadt wiederholt von grossen Cholerawellen heimgesucht, was das Bedürfnis nach verbesserter Hygiene wachsen liess. Die Behörden erkannten, dass die traditionelle Wasserversorgung den Anforderungen immer weniger genügte.
Die prägende Persönlichkeit im Zürich jener Jahre war Arnold Bürkli, der 1861 im Alter von 28 Jahren zum ersten Stadtingenieur gewählt wurde. Er sollte sowohl die neue Wasserversorgung als auch die Kanalisation konzipieren. Um sich das nötige Wissen in diesen Spezialgebieten anzueignen, reiste der Eisenbahningenieur während Monaten durch die massgebenden Städte Europas und studierte deren wassertechnischen Einrichtungen. 1867 beschrieb er in einem ausführlichen Bericht die Merkmale verschiedener technischer Systeme und formulierte Anträge für die künftige Wasserversorgung in Zürich.
Die Anträge Bürklis wurden von den politischen Instanzen fast ohne Änderungen gutgeheissen, und am 6. September 1868 stimmte ihnen auch die Gemeindeversammlung zu. Selbstverständlich war diese Zustimmung nicht, denn es ging für die damalige Zeit um grosse Investitionen mit weitreichenden Konsequenzen. Die Unterstützung seiner Vorschläge war auch darauf zurückzuführen, dass sich Bürkli bemühte, nicht nur ein technisch funktionierendes System zu entwickeln, sondern den Wünschen der Bevölkerung entgegenzukommen. Die wichtigste Frage war, welches Wasser die neue Versorgung liefern sollte. Quellwasser wurde zwar bevorzugt, doch das war kaum zu realisieren. Bürkli hatte die ganze Region nach ergiebigen Quellen absuchen lassen, ohne viel Erfolg. Geeignet schienen lediglich Quellen im 50 Kilometer entfernten Wägital. Aufgrund rechtlicher Unsicherheiten und der hohen Kosten musste Bürkli diese Option aber zurückstellen.
Weil Grundwasser im 19. Jahrhundert grundsätzlich als verseucht galt, blieb nur die Möglichkeit einer Nutzung von Oberflächenwasser. Bürkli wusste um die Vorbehalte gegenüber Limmatwasser, obgleich er selbst diese nicht teilte. Er griff daher zur Kompromisslösung einer «gemischten Versorgung», die Tradition mit Neuerung verband.
Die traditionelle Quellwasserversorgung an Laufbrunnen sollte ausgebaut und technisch erneuert werden. Dank dieser «Trinkwasserversorgung» sollte das ganze Jahr über kühles Wasser zur Verfügung stehen, was ein Bedürfnis vieler Leute war. Für den Aufbau einer neuen Druckwasserversorgung in die Häuser sollte dagegen Limmatwasser verwendet werden. Dieses wurde am Limmatgrund auf der Höhe des Seeausflusses gefasst und gleichzeitig leicht filtriert. Auch wenn dieses Wasser lediglich «Brauchwasser» genannt wurde, sollte es ohne gesundheitliche Probleme getrunken werden können. Mit dieser Ansicht befand sich Bürkli in Übereinstimmung mit den wissenschaftlichen Ansichten seiner Zeit – noch hatte man Bakterien als Krankheitsursache nicht entdeckt.
Trotz der Rede von der «gemischten Versorgung» mit dem Lob des Trinkwassers am Brunnen war klar, dass der Aufbau des neuen Systems mit Druckwasser das eigentliche Schwergewicht der künftigen Versorgung sein würde. Der Aufbau des neuen Systems verlief zunächst sehr erfolgreich. Die neue Wasserfassung und zwei Reservoire wurden in kürzester Zeit erstellt und auch das Leitungsnetz wuchs rasch und über die Grenzen der damaligen Stadt hinaus in mehrere Vororte. Schon 1871 konnte die «Brauchwasserversorgung» vollständig in Betrieb genommen werden. Bemerkenswert ist – auch im Vergleich mit vielen ausländischen Städten – wie rasch in Zürich Wasser für die ganze Bevölkerung verfügbar wurde. In wenigen Jahren wurde es selbstverständlich, Wasser in der eigenen Küche jederzeit zur Verfügung zu haben.
Der begrenzende Faktor der neuen Wasserversorgung war bald der Energiebedarf der Pumpen. Das alte Pumpwerk am Oberen Mühlesteg reichte nicht mehr aus, es musste immer mehr teure Dampfkraft eingesetzt werden. Doch Bürkli hatte auch für diese Situation vorgesorgt. An der Limmat unterhalb der Stadt wurde ein neuartiges Flusskraftwerk gebaut, das die gewonnene Energie mechanisch auf die Wasserpumpen übertrug. Das 1878 in Betrieb genommene Pumpwerk Letten war eine der modernsten Anlagen seiner Zeit, später wurde das Werk schrittweise auf die Erzeugung von Strom umgerüstet.
1883 fand in Zürich die erste schweizerische Landesausstellung statt. Die Wasserversorgung präsentierte sich dabei stolz mit der Lieferung von Wasser und mechanischer Energie. Im folgenden Jahr folgte aber ein tiefer Sturz. Im Frühling 1884 wurde Zürich von einer Typhusepidemie erfasst. Von den 1600 Betroffenen überlebte etwa ein Zehntel die Krankheit nicht. Die genauen Ursachen der Epidemie liessen sich nicht eruieren, doch wurde die Brauchwasserversorgung aufgrund der Indizien für schuldig erklärt. Weil sich die Verbreitung der Krankheit exakt mit dem Versorgungsgebiet deckte, mussten die Typhuserreger mit dem Wasser verbreitet worden sein. Das Limmatwasser hatte also Krankheit und Tod gebracht, genau das, was viele Leute schon immer befürchtet hatten. Kein Wunder, dass nun eine radikale Umkehr gefordert wurde. Insbesondere der Pathologieprofessor Erwin Klebs, der auch als Gutachter der kantonalen Behörden wirkte, forderte lautstark, auf die Verwendung von Quellwasser aus dem Wägital umzusteigen.
Um die verschiedenen Wasser entbrannte nun ein eigentlicher Gelehrtenstreit. Der Geologe Albert Heim beurteilte nach einer eingehenden Untersuchung das bisher hochgelobte Quellwasser aus dem Wägital vernichtend – begreiflich, denn es handelte sich um eine Karstquelle mit nur geringer Filterwirkung.
Die vom Stadtrat eingesetzte Kommission mit prominenten Wissenschaftlern und Politikern führte eine bemerkenswert breit angelegte Untersuchung durch. Sie empfahl letztlich die erneute Verwendung von Oberflächenwasser – diesmal aber aus dem See. Diese Lösung wurde in wenigen Monaten umgesetzt. Entscheidend war, dass das Seewasser nun in einer richtigen Filteranlage aufbereitet wurde. Gleichzeitig griff man in Zürich die neuesten Erkenntnisse der Bakteriologie auf und machte sie für die Wasserversorgung nutzbar. Die Zeit der modernen Qualitätsüberwachung begann damit, dass das Seewasser nun vor und nach der Filtration systematisch bakteriologisch untersucht wurde.
Die Seewassernutzung wurde in den folgenden Jahrzehnten weiterentwickelt. 1914 wurde am Stadtrand das Seewasserwerk Moos in Betrieb genommen. Mit seinen grosszügig angelegten Schnell- und Langsamsandfiltern stellte es während langer Zeit die Grundlage der städtischen Versorgung dar und lieferte eine gute Wasserqualität. Ein halbes Jahrhundert später folgte auf der anderen Seeseite das Seewasserwerk Lengg, das heute die grösste und modernste Anlage der Stadt ist.
In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg kam es aber zu wachsenden Problemen bei der Nutzung von Seewasser. Einerseits führte der Wirtschaftsboom zu immer mehr Gewässerverschmutzung, andererseits begann man aufgrund der rasch wachsenden Nachfrage die Aufbereitung zu verkürzen. Ein immer grösserer Teil des Wassers wurde an den aufwendigen Langsamfiltern vorbeigeführt und nur mit Chlor behandelt. Erst eine grossflächige Verseuchung des Trinkwassers mit Chlorphenol bewirkte ab 1967 eine Umkehr. Unter Direktor Maarten Schalekamp wurden die Seewasserwerke grosszügig aus- und umgebaut. Neben den Sandfilter wurde nun insbesondere die Ozonung als weitere Aufbereitungsstufe eingesetzt.
Obwohl seit dem Entscheid von 1885 klar war, dass in Zürich Seewasser die wichtigste Rolle spielt, wurden auch andere Wasserressourcen genutzt. So begann man 1895 mit der Erschliessung von Quellen im Sihltal, rund 20 Kilometer oberhalb der Stadt. Dabei hatte man zuerst begrenzte Ziele, doch nahm man bald die Gelegenheit wahr, auch im benachbarten Lorzetal ertragreiche und hochwertige Quellen zu erwerben. Das Quellwasser fliesst seit 1902 in einer Leitung von Sihlbrugg her in die Stadt und deckt heute rund 15 Prozent des Gesamtverbrauchs.
Im Hinblick auf die zweite Stadterweiterung begann die Wasserversorgung 1934 mit der Nutzung des Grundwassers beim damals noch ausserhalb der Stadt gelegenen Hardhof. Allerdings drohten dem Grundwasser im Wirtschaftsboom nach dem Krieg immer neue Gefahren. Mit dem gross angelegten Ausbau des Grundwasserwerks in den 1970er-Jahren konnte dessen Zukunft gesichert werden. Gleichzeitig wurden auf dem Hardhofareal alle wichtigen Einrichtungen der Wasserversorgung (Dienstgebäude, Werkstätten, Steuerzentrale) vereinigt.
War der Wasserverbrauch während 100 Jahren stetig gestiegen, so kam es in Zürich ab 1970 zu einer unerwarteten Trendwende: Der Wasserkonsum brach ein. Verschiedene Gründe waren dafür verantwortlich: Die Stadt wurde über die Jahre weitgehend deindustrialisiert, zudem wurden die Haushalte mit immer wassersparenderen Geräten bestückt. Der Wegfall des Wachstumsdrucks ermöglichte eine stärkere Hinwendung zur Wasserqualität. Der erwähnte Ausbau der Aufbereitungsverfahren in den Seewasserwerken führte zu einem so guten Wasser, dass ab 1993 der Einsatz von Chlor als Netzschutz eingestellt werden konnte. Die Konsumenten haben sich rasch an chlorfreies «Züriwasser» gewöhnt und betrachten dieses unterdessen als selbstverständlich.
Sehr stark ausgebaut wurde seit den 1970er-Jahren die Qualitätsüberwachung. Im Dienstgebäude im Hardhof befinden sich modernste Biologie- und Chemielabors. Die modernen Laborgeräte, beispielsweise für den Nachweis von Spurenstoffen im Nanogrammbereich, bedingen allerdings grosse Investitionen und gut ausgebildetes Personal.
Damit ist das Thema Finanzen angesprochen. Die Finanzgeschichte der Zürcher Wasserversorgung verlief recht wechselhaft. Während langer Jahrzehnte musste die Wasserversorgung (wie andere städtische Betriebe) Gewinne an die Stadtkasse abführen. Diese Mittel fehlten später bei den grossen Investitionen ab 1970. Um 1995 war das Unternehmen mit rund einer halben Milliarde Franken verschuldet und schrieb jährliche Defizite. Seither ist eine finanzielle Stabilisierung gelungen, die den Spielraum für die kommenden Investitionen offenhält, beispielsweise den Neubau des Seewasserwerks Moos
Im Rahmen des 150-Jahr-Jubiläums der Wasserversorgung Zürich finden über das ganze Jahr Veranstaltungen statt. Sie reichen von Konzerten in Reservoiren, über Brunnenführungen bis hin zu Quellbesichtigungen und Tagen der offenen Tür.
Mai bis Oktober 2018
Treffpunkt Sechseläutenplatz
Zürich ist eine der brunnenreichsten Städte Europas. Rund 1200 Brunnen sind in zwölf Kreisen der Stadt zu finden. Dazu gehören sowohl Monumentalbrunnen wie zum Beispiel der Alfred-Escher-Brunnen am Hauptbahnhof als auch das Trinkbrünneli im Quartier. Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums zeigt die Wasserversorgung, was den Besucherinnen und Besuchern normalerweise verborgen bleibt. Am Sechesläutenplatz etwa demonstrieren Fachleute, was es braucht, damit das kühle Nass beim beliebten Wasserspiel zu rund acht verschiedenen Choreografien «tanzen» kann, oder wie der wunderschöne Waldmannbrunnen nahe dem Bellevue funktioniert. Dort glitzert das wie ein Schleier fallende Wasser im Licht und sprüht im Wind.
24. und 25. Mai 2018, 18–20 Uhr
26. Mai 2018, 11–17 Uhr
Seewasserwerk Moos, Zwängiweg, Zürich-Wollishofen
Auf den Dächern der Langsamfilter im ältesten Wasserwerk der Stadt Zürich blühen verschiedene Orchideenarten. Im Laufe der letzten hundert Jahre hat sich die Umgebung des Seewasserwerkes Moos in Zürich-Wollishofen stark verändert. Die Zersiedelung verdrängte Flora und Fauna. Die begrünten Flachdächer der Filteranlagen dagegen blieben weitgehend unverändert und sich selbst überlassen. Sie werden lediglich ein- bis zweimal im Jahr gemäht. So hat sich mehr zufällig als geplant bis heute auf den Dächern der Filterhallen eine Pflanzenwelt erhalten, wie sie vor hundert Jahren an vielen Orten üblich war. Rund 180 verschiedene Pflanzenarten machen die Magerwiesen auf dem rund drei Hektaren grossen Gelände der Wasserversorgung zu einem ungewöhnlichen Paradies. Davon profitieren auch viele selten gewordene Insekten.
8., 9., 23., 24., 30. Juni sowie 1. Juli 2018, 10–18 Uhr
oberhalb Friedhof Eichbühl, Zürich-Altstetten
Im grössten Wasserspeicher der Schweiz, im Reservoir Lyren in Zürich-Altstetten, erwartet das interessierte Publikum einzigartige Konzerte der Camerata Schweiz. An drei Wochenenden finden in einer leeren Reservoirkammer klassische Konzerte statt, die ein aussergewöhnliches Klangerlebnis garantieren. Die Besucher können die besondere Atmosphäre sowie Akustik auf sich wirken lassen und sich danach über die erlebten Eindrücke bei Speis und Trank austauschen. Ausserdem finden laufend Führungen an den «tiefsten Punkt von Zürich» statt. Dieser befindet sich 123 Meter unter Boden. Dort erfährt man Interessantes über den sogenannten Ringstollen, die grösste Trinkwasserleitung der Stadt, die beide Seewasserwerke, das Grundwasserwerk Hardhof sowie die grössten Reservoire miteinander verbindet und so die Versorgungssicherheit in der Zukunft garantiert.
11. und 12. August 2018, 11–17 Uhr
oberhalb Baar, nahe Höllgrotten ZG
15 Prozent des Trinkwassers der Stadt Zürich stammen zum einen aus Zürcher Quellen und zum anderen aus Quellen im Sihl- und Lorzetal im Kanton Zug. Seit mehr als einem Jahrhundert nutzt Zürich diese Quellen, die auch der Notwasserversorgung dienen. Die Quellen im Sihl- und Lorzetal entspringen einer typischen Moränenlandschaft aus der letzten Eiszeit vor rund 10 000 Jahren. Die Kohlbodenquelle oberhalb der Höllgrotten ist die einzig begehbare Quelle der Schweiz. Dem interessierten Publikum bietet sich die Möglichkeit, den Stollen der Quelle zu besuchen und zu erleben, wie das Quellwasser direkt aus den Felsschichten tropft. Verpflegungsmöglichkeiten vor Ort.
8. und 9. September 2018
Grundwasserwerk Hardhof, 8064 Zürich
Seewasserwerk Moos, 8038 Zürich
Seewasserwerk Lengg, 8008 Zürich
70 Prozent des Zürcher Trinkwassers werden aus dem See entnommen. Auf dem Weg vom Zürichsee bis zum Hahn durchläuft das Seewasser in den beiden Seewasserwerken verschiedene Aufbereitungsstufen, wie Ozonung, Filter aus Sand- und Kiesschichten und Aktivkohle. Bei Rundgängen durch die Seewasserwerke erfahren die Besucherinnen und Besucher, was es braucht, damit täglich qualitativ einwandfreies Trinkwasser aus dem heimischen Hahn sprudelt. Auch das Grundwasser, das rund 15 Prozent des Trinkwassers ausmacht, durchläuft verschiedene Schichten in der natürlichen Bodenbeschaffenheit im Hardhof in Zürich-Altstetten. Verpflegungsmöglichkeiten in allen Werken vor Ort.
22. September 2018, 11–17 Uhr
Feuerstelle Hasenrain, 8037 Zürich
Im Käferbergwald in Zürich befindet sich die Reservoiranlage Käferberg. Die Rohrleitungen in den Schieberkammern der Anlage wurden ersetzt sowie an den heutigen Stand der Hygienevorschriften angepasst. Beim Ersatzneubau wurde die Überlaufhöhe des Reservoirs angehoben, sodass die beiden Reservoire Sonnenberg und Käferberg auf gleicher Höhe liegen. Damit dient das Reservoir Käferberg einerseits weiterhin als Transitbehälter zur Versorgung der Glattzone via Einspeisung im Reservoir Glaubten, steht aber zusätzlich als Gegenbehälter zum Reservoir Sonnenberg vollumfänglich der Hangzone Sonnenberg zur Verfügung. Interessierte erfahren an Rundgängen viel Wissenswertes zur Funktion eines Reservoirs und insbesondere zum Ersatzneubau Käferberg. Verpflegungsmöglichkeiten vor Ort.
Buch zum Jubiläum
Die städtische Wasserversorgung bringt seit 150 Jahren mit technischen Pionierleistungen das Wasser zu den Leuten. Zur Würdigung dieser Leistung ist das Jubiläumsbuch «Die Stadt und das Wasser» von Jean-Daniel Blanc im Orell Füssli Verlag erschienen. Das Buch ist reich bebildert und mit zahlreichen historischen Fotos und Reproduktionen von Karten, Plänen und vielem mehr ausgestattet.
Mit dem Online-Abo lesen Sie das «AQUA & GAS»-E-Paper am Computer, auf dem Smartphone und auf dem Tablet.
Mit dem Online-Abo lesen Sie das «Wasserspiegel»-E-Paper am Computer, auf dem Smartphone und auf dem Tablet.