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Nach der TV-Debatte mit Hillary Clinton am vergangenen Montag witterte Donald Trump eine Verschwörung: «Habt ihr gesehen? Die haben mir ein defektes Mikrofon gegeben. Ich frage mich, ob das Absicht war.»
So wirklich ernst nahm den populistischen Milliardär niemand. Zu oft hatte er in den vergangenen Monaten reflexartig geheult und gejault, wenn ihm etwas nicht nicht in den Kram passte: Die Medien, die Demokraten, das Ausland – bei Trump bekamen alle ihr Fett weg.
Nun zeigt sich: Ganz aus der Luft gegriffen ist der von Trump geäusserte Vorwurf nicht. Die Organisatoren des TV-Duells räumten ein, dass es eine Panne beim Mikrofon des republikanischen Kandidaten gegeben habe: «In der ersten Debatte gab es Probleme mit der Anlage, die sich auf die Lautstärke von Donald Trumps Stimme im Saal ausgewirkt haben», teilte die zuständige Kommission laut CNN am Freitag mit.
Ob die Tonprobleme auch für das Fernsehpublikum Auswirkungen hatte, ist nicht bekannt. (wst)
US-Präsident Donald Trump stösst mit seinen Äusserungen zur Gewalt in Virginia auf zunehmende Kritik in den eigenen Reihen. Der republikanische Senator Bob Corker stellte nun sogar Trumps Regierungsfähigkeit in Frage.
«Der Präsident war bisher nicht in der Lage, das Vermögen oder die Kompetenz zu demonstrieren, die er benötigt, um erfolgreich zu sein», sagte der Vorsitzende der aussenpolitischen Kommission im Senat am Donnerstag. Der US-Präsident müsse deswegen grundlegende Veränderungen …