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FCL kommt nach Becherwurf mit blauem Auge davon Samstag, 1. Januar 2000 um 00:00 Der Becherwurf im Spiel gegen GC im Stadion Gersag in Emmen hat keine meisterschaftsrelevanten Konsequenzen für den FC Luzern. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League hat den FCL mit einer Busse von 15'000 Franken bestraft. Den Protest der Grasshoppers gegen die Spiel-Wertung hat die Kommission abgewiesen. Dem FC Luzern könnten keine Mängel in der Sicherheitsorganisation gemacht werden, wurde das Urteil begründet. Damit kommt es weder zu einer Forfait-Niederlage für den FCL noch zu einem Widerholungsspiel. Gegen dieses Urteil hat GC keine Rekursmöglichkeit mehr.Ein Forfait kann gemäss der Disziplinarkommission der Swiss Football League nur dann ausgesprochen werden, wenn eine Mannschaft einen Fehler begangen hat und sie somit ein Verschulden trifft. Dies wäre im Zusammenhang mit dem Becherwurf eines Zuschauers der Fall, wenn dem FC Luzern Mängel oder Versäumnisse in der Sicherheitsorganisation nachgewiesen werden könnten. Im Spiel FC Luzern – Grasshoppers im Stadion Gersag Emmenbrücke hatte am 26. Juli ein Zuschauer einen Bierbecher an den Kopf von GC-Verteidiger Enzo Ruiz geschossen. Er musste wegen einer Verletzung ausserhalb der Seitenlinie gepflegt werden. Als er sich wieder ins Spiel zurückmelden wollte, wurde er von einem mit Wasser gefüllten Becher am Kopf getroffen. Ruiz musste deswegen nochmals kurz gepflegt werden. Der Spieler begab sich danach in die Kabine, obwohl die Zürcher zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal gewechselt hatten und die Partie mit nur noch neun Spielern fortsetzen mussten. Die Grasshoppers deponierten bei Schiedsrichter Carlo Bertolini umgehend einen Spielfeld-Protest. Beim letzten Angriff in der 91. Minute beging GC-Spieler Kai Voser schliesslich ein Notbremsefoul, worauf Michel Renggli mit einem Foul-Penalty den 2:1-Siegtreffer für die Luzerner erzielte. Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.