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Die Preise für Wohnimmobilien sind seit dem Jahr 2010 in den Schweizer Städten stark gestiegen. Nun lässt die Sache am Beispiel Zürich en detail nachschauen: Für eine typische Standardwohnung errechnete der Datenanbieter Pricehubble einen durchschnittlichen Preisanstieg von 34 Prozent über das gesamte Stadtgebiet.
Die «typische Standardwohnung» ergibt sich aus dem tatsächlichen Bestand an Wohnungen. Es handelt vereinfacht gesagt um eine Durchschnittswohnung; in der Studie entspricht dies in etwa einer 4 Zimmer-Wohnung mit 100 Quadratmetern Fläche, Baujahr 2000, gute Instandhaltung und durchschnittlicher Ausbaustandard.
Zuerst die Sonnenseite
Und so lief es ab: Vor neun Jahren war eine typische Standardwohnung in der Stadt Zürich fast in allen Quartieren für unter 12’500 Franken pro Quadratmeter zu kaufen. Im Westen der Stadt konnten damals Wohnimmobilien noch für 7500 Franken pro Quadratmeter gekauft werden. Doch das ändert sich bald.
Zuerst steigen die Preise auf der Sonnenseite unten am See, im Seefeldquartier und ganz oben am Zürichberg über 15'000 Franken pro Quadratmeter, was im Video durch die Gebäude veranschaulicht wird, die sich rot einfärben. Schon wenig später ist alles im Osten von See und Limmat rot eingefärbt. Etwa ab dem Jahr 2015 schwappt die rote Farbe dann über den Fluss nach Westen. Es ist anzunehmen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt, bis es einen Crash gibt.
Um Qualitätsunterschiede bereinigt Preisentwicklung
Dargestellt werden Kaufpreise über die Jahre 2010 bis 2019 auf Halbjahres-Basis. Das auf Big Data und Machine Learning basierende Modell von PriceHubble zeigt um Qualitätsunterschiede bereinigte Preisniveaus, die für eine typische Standardwohnung gelten. Lokale Unterschiede kommen demnach nicht durch unterschiedliche Objektqualitäten zustande, sondern durch die allgemeine Preisentwicklung. Unabhängig von ihrer aktuellen Nutzung werden alle Gebäude entsprechend des dort erwarteten Preisniveaus für Wohnimmobilien eingefärbt.