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Gestern sah ich in der Zeitung eine Todesanzeige für den Klimaschutz vom Bündnis Bürgerenergie.
Es werden die Vorteile der Energiewende erwähnt und hier stehen an erster Stelle die 330’000 Arbeitsplätze, die durch die Energiewende geschaffen wurden.
Wenn ich eine Firma habe und mehr Leute einstellen will, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich kann mehr produzieren und hoffentlich auch mehr verkaufen. Natürlich kann man mit mehr Leuten auch die gleiche Menge produzieren, indem man einfach die Produktivität senkt. Man verkauft den Bagger und kauft viele Schaufeln. Man könnte auch grosse Windturbinen verbieten und nur kleine erlauben. Denn das schafft noch mehr Arbeitsplätze.
Durch die Energiewende wird nicht mehr Strom produziert als vorher. Aber es sind 330’000 Arbeitskräfte mehr nötig. Es muss also mehr Arbeit aufgewandt werden für das gleiche Ergebnis. Das bedeutet aber, dass die Produktivität gesunken ist. Eine sinkende Produktivität erhöht aber den Preis für das Produkt. Gleichzeitig sinkt aber der Anteil der Rohstoffkosten, was die Produktivitätssenkung kompensiert, aber wohl nur teilweise, denn es bleiben 24 Milliarden Euro EEG-Zulage als Defizit übrig.
Man könnte so argumentieren, dass die 24 Milliarden Euro eben zur Schaffung von 330’000 Arbeitsplätzen gebraucht werden. Das macht dann 73’000 Euro pro Arbeitsplatz und Jahr.
Man kann natürlich sagen, dass das Ganze trotzdem Sinn macht, aber eben «trotzdem» nicht «weil».
Gestern sah ich in der Zeitung eine Todesanzeige für den Klimaschutz vom Bündnis Bürgerenergie.