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Die grössten Herausforderungen beim Verkehr bestehen in den Städten und Agglomerationen. Diese sind alleine nicht in der Lage, die notwendigen Anpassungen und Ausbauten der Verkehrsinfrastruktur zu finanzieren. Deshalb beteiligt sich der Bund seit 2008
mit Mitteln aus dem zeitlich befristeten Infrastrukturfonds an Agglomerationsprojekten. Voraussetzung dafür sind sogenannte Agglomerationsprogramme, mit denen Kantone, Städte und Gemeinden die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung aufeinander abstimmen und die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur gemeinsam planen.
In den vergangenen Jahren haben sich die Agglomerationsprogramme zu einem zentralen Pfeiler der Verkehrs- und Raumplanung entwickelt. Viele Strassen- und ÖV-Projekte sowie Projekte des Fuss- und Veloverkehrs konnten nur dank der Mitwirkung des Bundes
verwirklicht werden. Bisher profitierten 45 der 55 Agglomerationen von Bundesmitteln aus dem Infrastrukturfonds. Von den 6 Milliarden Franken, die zur Verfügung standen, hat das Parlament bereits 5,8 Milliarden Franken freigegeben und damit für konkrete Projekte reserviert.
Mit der NAF-Vorlage wird die Mitfinanzierung des Bundes an den Agglomerationsprogrammen langfristig gesichert. Für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in den Städten und Agglomerationen werden in einer ersten Phase jährlich rund 390 Millionen Franken zur Verfügung stehen.