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Indien: Mindestens 26 Tote nach Einsturz von Häusern bei Monsunregen
Nach dem Einsturz mehrerer Häuser bei schwerem Monsunregen und Erdrutschen in der indischen Millionenmetropole Mumbai sind mindestens 26 Menschen gestorben.
In dem Vorort Chembur wurden mindestens 19 Menschen getötet und neun weitere verletzt, als sechs Unterkünfte zusammenbrachen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Bei einem ähnlichen Vorfall in einem weiteren Vorort der Stadt, Vikhroli, berichteten örtliche Medien von mindestens sieben Toten und zwei Verletzten. In der Region hatte es seit Samstagabend sintflutartige Regengüsse gegeben.
Da weitere Verschütteten in den Trümmern vermutet wurden, setzten die Rettungskräfte ihre Suche zunächst fort. Anhaltende starke Regenfälle und Probleme beim Transport schwerer Geräte in die betroffenen Gegenden behinderten die Arbeiten jedoch. Fernsehaufnahmen zeigten, wie Helfer mit blossen Händen Trümmer wegräumten und Leichen bargen. Anwohnern wurde geraten, sich nicht ins Freie zu begeben.
Premierminister Narendra Modi sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und versprach finanzielle Zuwendungen für die Betroffenen. Die heftigen Regenfälle sorgten zudem in mehreren Gebieten der Finanzmetropole für Überschwemmungen, der Zugverkehr wurde zeitweise unterbrochen. Für die kommenden Tage sagte der regionale Wetterdienst weitere schwere Regenfälle voraus.
Die Monsunzeit dauert in Südasien gewöhnlich von Juni bis September. Zwar ist der Regen für die Landwirtschaft lebenswichtig, er richtet aber auch immer wieder grossen Schaden an.
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