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Die Netzverstärkungen infolge Anbindung von PV-Anlagen nehmen exponentiell zu. Wer übernimmt die Kosten auf Seiten der Netzbetreiber?
Der von Swissgrid verwaltete KEV-Topf ist unter anderem dafür vorgesehen, solche Kosten für Netzverstärkungen zu tragen, um die Netztarife zu entlasten.
2014 wurde bei der Elektrizitätsgenossenschaft Schangnau ein Anschlussgesuch für eine 90-kW-Fotovoltaikanlage eingereicht. Die Elektrizitätsgenossenschaft hat die Belastung des Netzes und die Einhaltung der «Technischen Regeln zur Beurteilung von Netzrückwirkungen, D-A-CH-CZ» geprüft. Die Analyse zeigte auf, dass durch eine zusätzliche PV-Anlage eine Spannungsanhebung von knapp 25 % erfolgen würde. Die notwendige Netzverstärkung konnte rein konventionell realisiert werden.
Das Gesuch um Rückerstattung der EVU-seitigen Kosten für die Verstärkung der 0.4-kV-Leitungen hat die BKW inklusive aller notwendigen Dokumente für die Elektrizitätsgenossenschaft vorbereitet. Die ElCom hat dieses Gesuch vollumfänglich akzeptiert und die Kosten von mehreren Zehntausend Franken zurückerstattet.