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Die Stiftung Klimarappen hat alle Programme per Ende 2009 eingestellt. Im Jahresbericht heisst es, das Programm zum Kauf von Kyoto-Zertifikaten sei ebenso erfüllt worden wie alle Inlandprogramm.Dieser Inhalt wurde am 26. Juni 2010 - 16:14 publiziert
Die Stiftung hat demnach alle vereinbarten Emissionsreduktionen unter Vertrag. In Vereinbarungen mit dem Umwelt- und Energiedepartement UVEK verpflichtete sich die Stiftung, von 2008 bis 2012 CO2-Emissionsreduktionen von total 12 Mio. Tonnen zu finanzieren.
Mit den noch in diesem Jahr zum Abschluss kommenden Verträgen ergeben sich Reduktionsvereinbarungen im Umfang von 14,8 Mio. Tonnen, davon 2,82 Mio. Tonnen im Inland und 11,98 Mio. Tonnen im Ausland.
Weiter bereitet sich die Stiftung als Instrument der Schweizer Klimapolitik nach 2012 vor. Ob das Know-how und die Erfahrungen der Stiftung auch nach 2012 genutzt würden, bleibe offen, heisst es. Das hänge primär von der Gestalt des CO2-Gesetzes ab 2013 ab.
Die Stiftung Klimarappen wurde 2005 als "freiwillige Massnahme der Wirtschaft" gegründet. Sie sollte in Zusammenarbeit mit dem Bund dazu beitragen, dass die Schweiz ihren klimapolitischen Verpflichtungen nachkommt.
Die Stiftung finanziert sich über eine Abgabe auf allen Benzin- und Dieselölimporten in Höhe von 1,5 Rp. pro Liter, die voraussichtlich bis Ende 2012 erhoben wird und die jährlich rund 105 Mio. Franken einbringt.
swissinfo und Agenturen
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