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- Paul Rechsteiner tritt per Ende November als Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) zurück.
- Dann findet ein ordentlicher Kongress des Dachverbandes statt, der seinen Nachfolger wählen soll.
- Rechsteiner steht dem SGB seit 1998 vor.
Über seine Nachfolge sollen die Delegierten am SGB-Kongress vom 30. November bis 1. Dezember entscheiden.
Zu Rechsteiners grössten Errungenschaften zählt der SGB in der Mitteilung die flankierenden Massnahmen zum Schutz der Löhne im Zusammenhang mit den bilateralen Abkommen mit der EU. Diese hätten dazu beigetragen, dass in der Schweiz die Gesamtarbeitsverträge ausgebaut werden konnten.
Dritte Amtszeit als Ständerat im Visier
Auch die Kampagne «Keine Löhne unter 3000 Franken» habe zu Beginn des neuen Jahrtausends «zu deutlichen Lohnerhöhungen im Tieflohn-Bereich» geführt. In der Sozialpolitik habe der SGB unter Rechsteiner vor allem «Verschlechterungen verhindert», wie zum Beispiel die Versuche, die Renten abzubauen.
Der 65-jährige Rechsteiner will im Herbst 2019 zum dritten Mal für den Ständerat kandidieren, wie der SGB weiter schrieb. Jetzt sei ein guter Moment für einen Generationenwechsel, hält der scheidende Präsident fest. Die Zusammenarbeit unter den einzelnen Verbänden funktioniere und das Sekretariat geleitet von Daniel Lampart leiste gute Arbeit.