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Eine vergleichende Analyse der Handhabung der Sexarbeit in der Schweiz und in Schweden
Handlungsempfehlungen für die Positionierung der Sozialen Arbeit zwischen den zwei Handlungsfeldern
Diese Arbeit befasst sich mit den gesetzlichen Regelungen der Sexarbeit in der Schweiz und in Schweden. In Schweden ist die Prostitution nicht verboten, aber die Freier machen sich strafbar, wenn sie eine sexuelle Dienstleistung in Anspruch nehmen. Diese Umsetzung wird das schwedische Modell genannt. In der Schweiz ist die Sexarbeit ein legaler Beruf, der jeder unter gewissen Bestimmungen und Voraussetzungen, ausüben darf. Ausgehend von diesen zwei Gegensätzen wird der Frage nachgegangen, wo sich die Soziale Arbeit zwischen den zwei unterschiedlichen Regelungen positionieren kann. Es stellte sich heraus, dass das schwedische Modell die Grundsätze der Sozialen Arbeit eher vertritt, als die gesetzlichen Regelungen der Sexarbeit in der Schweiz. Diese Grundsätze sind die Menschenwürde und die Anstrebung einer sozial- und menschengerechten Struktur für die Sexarbeitenden.