Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03209.jsonl.gz/708

Wir haben unsere Datenschutz- und Cookie-Richtlinien entsprechend der neuen Datenschutzverordnung (GRDP) aktualisiert. Durch die Nutzung dieser Website akzeptieren Sie die neue Datenschutzerklärung (Privacy Policy) und die Verwendung von Cookies zur Datenanalyse und um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten.
Indem Sie dieses Banner schließen, die Seite nach unten scrollen, einen Link anklicken oder Ihre Recherche auf andere Weise fortsetzen, erklären Sie sich mit dem Gebrauch von Cookies einverstanden.
aAuf einem Hügel, an dem die 1947 von Mario Ribola aus Lugano neu gemalten Kreuzwegstationen stehen, erhebt sich die Kirche Sant'Agata. Der Kirchturm verrät den romanischen Ursprung, auch der obere Teil später verändert wurde. Das Gotteshaus wurde im 16. Jahrhundert erweitert und umgebaut. Davon zeugen die Vorhalle und die der Jungfrau Maria ge
widmete Kapelle in barockem Stil. Der Glockenturm ist dank einem Säulengang aus dem 17. Jahrhundert mit der Kirche verbunden und wurde 1870 erhöht. Bei den Restaurierungsarbeiten im Jahre 1967 kamen im Kircheninnern zahlreiche Fresken aus dem 14./15. Jahrhundert, zum Vorschein. Die ältesten Bilder stellen die Madonna mit Kind (in der Ecke der
Gegenfassade nahe beim Glockenturm) dar. Es folgen das Porträt einer vom heiligen Georg befreiten Prinzessin in einem gotischen Rahmen, das Martyrium der heiligen Agata (ohne Kopf) und eine Grablegung.
Die Balustrade des Presbyteriums ist aus Arzo-Marmor und schwarzem Marmor aus Varenna. Im Chor mit Tonnengewölbe, auf dem reichverzierten Marmorgeländer, sind zwei elegante Engelfiguren aus Holz (18. Jahrhundert) als Kerzenständer zu sehen. Das Gemälde des Martyriums der heiligen Agata ist F. A. Giorgioli aus Meride zuzuschreiben. Die Statue d
er Kirchenpatronin aus Terrakotta, die in einer Altarnische steht, hat ein unbekannter Künstler geschaffen; sie wird 1702 erstmals erwähnt.
Die Kirche wurde 191 restauriert. Die Fresken aus dem Jahre 1967 sind von Silvano Gilardi aus Turin.