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Hast du dir einmal Gedanken um deine Bucket List, Lebenslustliste, Löffellliste gemacht oder existiert diese Liste bereits? Falls nein, könnte dich dieser Blog-Eintrag inspirieren, dich damit auseinanderzusetzen.
Was ist eine Lebenslustliste?
Vielleicht kennst du den Film "The Bucket List (das Beste kommt zum Schluss)" aus dem Jahr 2007 mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Beide Männer sind an Krebs erkrankt und haben sich während der Chemotherapie im Krankenhaus kennen gelernt. Sie erfahren, dass Sie nur noch 6-12 Monate zu leben haben. Einer der Beiden (ein Milliardär - gespielt von Jack Nicholson) beginnt eine Liste der Dinge zu erstellen, welche er in seinem Leben noch tun will, bevor er den Löffel abgibt. Nachdem er einige Punkte notiert hat, verlässt ihn der Mut und er wirft den Zettel weg. Doch der Zimmernachbar (gespielt von Morgan Freemann), findet den Zettel und fordert ihn auf, die Liste zu beenden. Zusammen stellen sie eine neue Liste auf, auf der alle Dinge beider Männer aufgeführt sind, welche sie in diesem Leben noch machen möchten. Darunter waren Punkte wie z.B. Fallschirmspringen, die Pyramiden und den Taj Mahal sehen, auf Grosswildjagd gehen, das schönste Mädchen der Welt küssen, einem fremden Menschen etwas Gutes tun, usw. Nach dem Krankenhausaufenthalt machen sie sich gemeinsam auf die Reise, um die Liste "abzuarbeiten". Ein sehr berührender Film, den ich nur empfehlen kann.
Aber...... Sollte das Beste wirklich zum Schluss kommen? Wäre es nicht grossartig, eine solche Liste bereits viel früher zu erstellen und diese während den Jahren Punkt für Punkt abzuhaken und mit neuen Wünschen zu ergänzen? Und.... muss man unbedingt auf Weltreise gehen und viel Geld haben, um sich seine Wünsche zu erfüllen?
Was kommt auf die Lebenslustliste?
Letzten November habe ich meine Lebenslustliste aktualisiert und da ist ganz schön was zusammen gekommen.
Neben "Big Deals" wie Schwimmen mit den Delfinen, Meditationswoche in einem Kloster, etc., können es auch vermeintlich kleine Dinge sein, die weder viel kosten, noch eine grossartige Vorbereitung in Anspruch nehmen. Beispiele:
Einen Tag lang jedem der mir begegnet "Gruäzi" sagen (nicht selbstverständlich in Rapperswil-Jona).
Nackt im See schwimmen zu gehen.
Laut und kräftig im Wald mal alles rauszuschreien.
Einen Tag lang barfuss durch die Welt zu schreiten.
Der Effekt einer Lebenslustliste
Ich wollte schon immer einen Helikopterflug um das Matterhorn machen. Diesen Januar wurde dieser Wunsch erfüllt. Nach dem Flug wurde ich mit mit meiner gesamten Skiausrüstung im Skigebiet abgeladen. Und da stand ich - mit meiner Skiausrüstung auf der Piste. Sprachlos, atmenlos, adrenalingeladen, schreiend vor Glück und Begeisterung. Es war einfach unbeschreiblich. Auch so schön, da ich wusste, dass dieser Punkt auf meiner Liste stand und ich diesen Wunsch jetzt für mich umgesetzt hatte. Ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit, der Dankbarkeit, der Freude war da und ist auch in diesem Moment, während ich diese Zeilen schreibe, wieder präsent (und das bye the way gerade als ich vom Corona shot down in der Schweiz erfahren habe - Freitag, 13.3.20). Ich bin tief beeindruckt, wie stark dieses Ereignis mich 7 Wochen danach immer noch in ein absolutes Hochgefühl katapultiert.
Im Rothorn Skigebiet setzte mich der Heli ab.
Also, konnte ich dich überzeugen? Mache es! Schreibe alles auf! Kleine und umfangreichere Wünsche. Alles kommt auf die Liste. Und dann hänge die Liste irgendwo auf, wo du sie immer wieder durchlesen, abhaken und ergänzen kannst. Wenn der eine Punkt erfüllt ist, geht der Fokus auf einen anderen Punkt/Wunsch. So freust du dich während dem gesamten Jahr immer wieder auf deine Highlights. Und wenn der Moment dann da ist, kannst du es noch mehr wertschätzen, erkennen und geniessen, da du dein Wunsch mit und in Achtsamkeit erlebst.
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