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Am Samstag dem 11. Februar hatten wir wiederum wunderbares Wetter, und näherten uns der Küste von Dakhla- Westsahara. Wir fuhren der Küste entlang und suchten den Eingang zur Bucht. Bald fanden wir sie auch, und steuerten den Hafen von Dakhla an. Wir sahen nur Fischertrawler und es waren bis auf 2 heruntergekommenen Booten, keine Yachten zu sehen. Wir suchten den ganzen Hafen ab, und fuhren schliesslich in den Fischereihafen. Dort befestigten wir unser Boot an einer alten Motoryacht. Ich kletterte danach mit meinen ganzen Ausweisen an Land, und wurde dort schon von der Polizei dem Hafenmeister dem Gesundheitskontrolleur dem Zollmeister der Drogen-Behörde empfangen. Es kamen noch verschiedene andere Leute daher, und mir wurden die ganzen Ausweise Versicherungsdokumente inklusive Pass usw. abgenommen. Die Papiere wurden dann herumgereicht, und ich verlor schon bald die Übersicht. Das ganze Prozedere dauerte weit mehr als 2 Stunden in denen ich Auskunft, Erklärungen und Antworten geben musste. Am Ende nahm man mir noch den Schiffsausweis ab, und der Hafenmeister schob sich den Ausweis mit einer wichtigen Miene, unter das Hemd. Daraufhin wurde eine Untersuchung des Schiffes eingeleitet. Es wurden alle Gepäckstücke auf das benachbarte Schiff gebracht,und daraufhin wurde ein Drogenhund geholt, der alles beschnüffelte. Da wir keine solchen Substanzen an Bord hatten, wurden auch keine solchen gefunden. Es wurde überall herumgewühlt und eine ziemliche Unordnung in unsere "Unordnung" gebracht. Da ich erwähnt hatte das wir eine Drohne an Bord haben wurde diese Beschlagnahmt. Langsam lichtete sich der Menschenauflauf und zuletzt blieb nur noch die Drohne übrig, die sicher ein Dutzend mal ausgepackt und dann herumgereicht wurde. Mir wurde angedeutet das ich in ein Polizeiauto einsteigen soll, und ich sagte Vanessa das ich für einen Moment mitgehen müsse. Unterwegs stieg noch ein weiterer Beamter ein und die Fahrt ging weiter bis wir bei einer Behörde ankamen. Dort wurde ich in ein Büro geführt, in dem ich die nächsten 2 Stunden weilte, und immer weitere Fragen beantwortete und Dokumente vorweisen musste. Als der Beamte verlangte das ich ihm alle meine Papiere geben sollte, hielt ich meine Tasche fest und war nicht bereit sie ihm zu geben. Er zuckte mit den Schultern und schrieb weiter in seinem Computer. Ich deutete an, das meine Tochter alleine im Fischerhafen wäre und ich zurück wolle. Danach ging es mit der Drohne und im Polizeiauto zum Flughafen wo sie deponiert wurde. Ich bekam ein Papier auf dem geschrieben war das ich sie 2 Stunden, bevor ich den Hafen verlassen würde, dort abholen könne.
Nun ging es endlich zurück zu Vanessa. Wir packten unsere Sachen und fuhren zu einem Hotel wo Vanessa eincheckte. Ich fuhr mit dem Taxi zurück zum Hafen um auf dem Schiff zu schlafen. Die Nacht verlief einigermassen ruhig.
12.FEBRUAR 2023
Ein strahlend schöner Sonntagmorgen erwartete mich. Ich kroch aus der Box und kletterte über die Boote. Dabei traf ich meinen Nachbarn von der alten Motoryacht. Er war ein junger Marokkaner mit schwarzen Zähnen, und freundlichem Gesicht. Ich fragte ihn, ob er ein wenig auf mein Schiff aufpassen könne. Da ich kein Arabisch redete, verständigten wir uns mit Händen und Füssen. Er nickte und ich war froh. Als nächstes nahm ich ein Taxi, von denen es hunderte gibt, um zu Vanessa zu kommen, und etwas zu frühstücken. Vanessa machte sich daran einen Blog zu Posten, und ich erkundete für die nächsten Stunden die Stadt Dakhla, die auf einem schmalen Küstenstreifen lag. Es ist eine aufstrebende Stadt, in der viel gebaut wird und Dutzende neuer Hotel und Ferienanlagen projektiert sind. Die Einwohnerzahl hat in den letzten 10 Jahren um 50 % zugenommen. Ausserhalb der Stadt gibt es eine grosses Kite- Surf Mekka mit flachem Strand, und äusserst idealen Bedingungen. Auf der Atlantikseite der Halbinsel, gibt es auch ideale Bedingungen zum Wellensurfen. Leider erkältete sich Vanessa und blieb vorerst mehrheitlich im Hotel. Am 3 Tag in Dakhla buchten wir eine Fahrt in die Sahara. Unser Quad wäre dazu äusserst geeignet, doch es wäre zu umständlich ihn aus dem Schiff zu nehmen. Uns fastzinierte die unglaubliche Weite dieser Wüste, und das darin Lebewesen überleben, und verschiedene Pflanzenarten gedeihen können. Mit einem feinen Essen beendeten wir den Ausflug, und liessen die Eindrücke nochmals life passieren. Dann war es auch schon Zeit zum schlafen gehen. Gute NacNacht