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Wegen Schwierigkeiten der Organisatoren mit Brasilien, könnte WTCC-Rennen in Südamerika kurzfristig nach Argentinien umziehen.
Es ging ganz schnell. Prompt war Brasilien nicht mehr im Rennkalender. Kein neues Gefühl für die lokalen Organisatoren, denn bereits im Dezember des vergangenen hatte der Weltrat des Automobil-Weltverbands (FIA) die Veranstaltung in Curitiba aus dem Programm der WTCC gestrichen, nur um sie dann wenige Tage später doch wieder in den Kalender aufzunehmen. Im März 2013 dann wieder die Streichung.
Seitdem ist nur das Kürzel “tba“ (to be announced = wird noch bekanntgegeben). Das gesamte Fahrerlager wartet nun auf einen Ort für das Rennen. Einem Bericht der Touring Car Times zu Folge hat WTCC-Serienchef Marcello Lotti schon eine Vorstellung davon, wo das Rennen stattfinden könnte: Nämlich in Argentinien und nicht in Brasilien!
“Es gibt ein paar Schwierigkeiten, die wir mit Brasilien lösen müssen“, sagte Lotti dem Blatt und erklärte: “Wir wollen vermeiden, eine Veranstaltung zu verlieren. Daher arbeiten wir daran, diesen Event durch ein Rennwochenende in Argentinien zu ersetzen, das am 4. August 2013 stattfinden könnte.“ Eine Entscheidung, dass betonte der Serienchef, sei aber noch nicht getroffen worden.
Argentinien war immer wieder ein Wunschkandidat des Italieners, doch im Mai 2012 sagte er noch, er wolle Argentinien nur dann in Erwägung ziehen, sofern er dort “etwas Handfestes“ bekommen könne. “Ich will Argentinien nicht in den Kalender aufnehmen und hinterher zurückrudern müssen“, hatte Lotti damals erklärt.
Bereits 2011 und 2012 hatten die Organisatoren der Tourenwagen-WM einen Platz für Argentinien reserviert und in beiden Jahren musste kurzfristig Ersatz beschafft werden. 2011 sprang Zolder (Belgien) ein, 2012 rutschte der Slovakiaring (Slowakei) in den Rennkalender. Dieses Mal ist die Situation offenbar umgekehrt: Argentinien, welcher Kurs ist noch offen, würde statt Brasilien zusteigen.