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Arterien
Dieselemissionen und Fette verstopfen die Arterien - Kombination erhöht Gefährdung deutlich
http://www.ucla.edu; http://genomebiology.com; <email-pii>; www.pressetext.com;
Los Angeles (pte/26.07.2007) - Dieselabgase scheinen in Kombination mit Fetten, die die Arterien verstopfen das Risiko einer Herzerkrankung zu erhöhen. Wissenschaftler der University of California in Los Angeles (UCLA) haben nachgewiesen, dass diese Kombination Gene aktiviert, die zu einer potenziell gefährlichen Entzündung der Blutgefäße führen können. Die Forscher hoffen, dass in der Folge ein einfacher Bluttest entwickelt wird, der es möglich macht, die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Gesundheit festzustellen. Details der Studie wurden in Genome Biology veröffentlicht.
Der Nanomediziner André Nel betonte, dass die Auswirkungen der Dieselpartikel und des Cholesterins gemeinsam viel stärker seien als bei einem der beiden Faktoren allein. Die Forscher konzentrierten sich auf die Interaktion zwischen Partikeln aus Dieselabgasen und den Fettsäuren, die in LDL-Cholesterin enthalten sind. Beides sind Quellen für freie Radikale, die zu einer Schädigung von Zellen und Gewebe führen können. Die Folge kann eine Entzündung sein, die ihrerseits zu einer Arterienerkrankung führt.
Das Team kombinierte die beiden Faktoren mit Zellen aus der inneren Auskleidung von menschlichen Blutgefäßen. Nach einigen Stunden wurde DNA für die genetische Analyse entnommen. Es zeigte sich, dass Gene, die eine Entzündung auf zellulärer Ebene fördern, aktiviert worden waren. Wurden Mäuse der gleichen Belastung ausgesetzt, kam es laut BBC ebenfalls zur Aktivierung dieser Gene. Laut Nel ist es nicht genau bekannt, wie die Luftverschmutzung zu kardiovaskulären Schädigungen führt. "Wir wissen jedoch, dass diese Partikel mit Chemikalien überzogen sind, die das Gewebe schädigen und Entzündungen in der Nase und den Lungen verursachen." Vaskuläre Entzündungen ihrerseits führen zu Cholesterinablagerungen und verstopften Arterien. Die Folge können Herz- oder Schlaganfälle sein.
Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Michaela Monschein
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