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1948 entwickelte der französische Flugzeughersteller Société nationale de constructions aéronautique (SNCAN, später Nord Aviation) die Nord 1200 aus der Nord 1100, die auf der deutschen Messerschmitt Bf 108 Taifun basiert.
Die Franzosen hatten im Krieg für Deutschland Bf 108 gebaut und diese schliesslich weiterentwickelt, als die Deutschen das Land verlassen mussten. So entstand mit der Nord 1200 ein leichtes Reiseflugzeug mit Einziehfahrwerk.
Im Mai 1948 kaufte die Kriegstechnische Abteilung KTA (später Gruppe für Rüstungsdienste GRD) zwei Nord 1203 Norécrin II als Verbindungsflugzeuge mit den Zulassungen HB-HOI und HB-HOK. Weil die Flugzeuge aber nicht ausgelastet waren, übergab die GRD die HB-HOK 1954 an die Luftwaffe, wo sie die militärische Kennung V-653 erhielt.
Die HB-DAI im Fliegermuseum Altenrhein verliess das Werk in Paris 1955 mit der Werknummer 307. Im November 1999 schenkte der St. Galler Titus Thoma den französischen Oldtimer dem Fliegermuseum Altenrhein. Nach fast acht Jahren in der statischen Ausstellung des Fliegermuseums hob die HB-DAI am 10. April 2008 erstmals wieder vom Boden ab. Seither wird der viersitzige Tiefdecker für Passagierflüge eingesetzt.