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Zürich, 22.11.2017
Im Streit um einen in Frankreich verhafteten russischen Politiker und Milliardär hat Moskau den französischen Gesandten einbestellt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte am Mittwoch, die Regierung werde alles in ihrer Macht Stehende tun, um den Senator Suleiman Kerimow zu schützen.
Der Milliardär war am Montag in Nizza verhaftet worden. Die französische Justiz wirft ihm Steuerhinterziehung vor.
Kerimow soll unter falschem Namen mehrere Luxus-Anwesen am Cap d'Antibes in der Nähe von Cannes erworben haben. Von Seiten der Ermittler hiess es, er schulde dem französischen Fiskus "zehntausende Euro". Laut dem US-Magazin "Forbes" steht Kerimow auf der Rangliste der vermögendsten Russen auf Platz 21. Der 51-Jährige handelt mit Erdöl und Metallen.
Kerimow ist im Besitz eines russischen Diplomatenpasses. Dieser schütze ihn aber nur vor Strafverfolgung im Zusammenhang mit Verfehlungen in seinem Amt als Senator, erklärte das französische Aussenministerium.