Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03480.jsonl.gz/54

Teilnehmer der Studie waren Patienten, welche zwischen 1999 und 2005 folgende, Schmerzmittel erhielten: Nichtsteroidale Antirheumatika (sogenannte NSAR), COX-2-Hemmer (ebenfalls schmerz- und entzündungshemmender Wirkstoff) oder Opioide (werden bei stärkeren Schmerzen eingesetzt).
Das durchschnittliche Alter der Teilnehmer lag bei 80 Jahren und 85% waren weiblich. Der gesundheitliche Allgemeinzustand war bei allen Teilnehmern etwa der gleiche.
Nebenwirkungen: Im Vergleich zu den NSAR gab es unter den COX-2-Hemmern sowie unter Opioiden mehr Herz-Kreislauf-Probleme. Magenblutungen traten unter den COX-2-Hemmern weniger häufig auf als unter den anderen Wirkstoffen. Knochenbrüche ereigneten sich unter den NSAR sowie unter den COX-2-Hemmern gleich häufig, unter den Opioiden jedoch deutlich häufiger. Unter Opioiden waren aufgrund von Nebenwirkungen deutlich häufiger Hospitalisationen notwendig. Sterbefälle gab es unter Opioiden mehr als unter NSAR.
Fazit der Autoren: Die Sicherheit und Verträglichkeit von verschiedenen Schmerzmitteln ist bei älteren Menschen sehr unterschiedlich. Und: Unter Opioiden treten deutlich mehr Nebenwirkungen auf als unter NSAR.