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«Auch wenn sie Hochleistungssportler sind, darf man nicht erwarten, dass sie unter solchen Umständen einen Wettbewerb austragen, der ihre Gesundheit oder Sicherheit gefährdet», teilte die FIA mit. Der Dachverband werde alle angemessenen Massnahmen ergreifen, um einen annehmbaren Rahmen für Wettkämpfe festzulegen.
Wegen Dehydrierung hatten am GP von Katar mehrere Fahrer medizinisch versorgt werden müssen. Aufgrund der enormen Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit klagten viele über Unwohlsein, einige mussten sich während des Rennens übergeben. «Das war viel zu gefährlich», befand McLaren-Pilot Lando Norris.
Die FIA kündigte eine Untersuchung und weitere Beratungen der medizinischen Kommission des Verbands an. Möglich sei eine verstärkte Forschung, um die Luftzirkulation in den Cockpits zu forcieren. Zudem werde über Empfehlungen nachgedacht, wie der Rennkalender besser auf die klimatischen Bedingungen der Gastgeber-Orte abgestimmt werden könne.
In der kommenden Saison ist das Rennen in Katar erst auf den 1. Dezember angesetzt, wenn es deutlich kühler sein sollte.