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Es gibt Psychiater, welche 1 Stunde mit dem Patienten sprechen. Es ist eine so genannte Gesprächstherapie. Der Psychiater erhält hierbei Geld aus der Grundversicherung.
Wenn ein Kinesiologe mit einem Patienten ein Gespräch führt, dann erhält er kein Geld aus der Grundversicherung.
Und wenn zwei Nachbarn miteinander schwatzen, dann erhält auch niemand Geld aus der Grundversicherung.
Meines Erachtens könnte man sehr viel Geld sparen, wenn man diesen Humbug stoppen würde. Es kann nicht sein, dass ein Psychiater für eine Gesprächstherapie Geld erhält. Falls diese Tatsache weiterhin Bestand haben wird, dann muss man beispielsweise auch ein Gespräch mit Mike Shiva in die Grundversicherung aufnehmen.
In jedem Falle bin ich dafür, dass anerkannte Komplementärmedizin unbedingt in der Grundversicherung enthalten sein muss. Ihr Placebo-Effekt ist manchmal allemale mehr Wert als vergleichsweise der Placebo-Effekt eines Gespräches mit einem Psychiater.
Die Grundversicherung bezahlt bereits heute für Placebo-Effekte. Es stellt sich die Frage, weshalb es bei den Placebo-Effekten Einschränkungen geben soll. Weshalb lässt man nicht auch die Placebo-Effekte aus der Komplementärmedizin zu?