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Die Rahmenbedingungen für Pensionskassen haben sich in den letzten 25 Jahren durch das Absinken des Zinsniveaus fundamental verändert. Die aktuelle Umverteilung in der zweiten Säule stellt die Verantwortlichen vor grosse Herausforderungen. Wie kann die Umverteilung reduziert werden?
1985, als das BVG eingeführt wurde, herrschte eine Hochzinsphase. Der Umwandlungssatz im Alter 65 Jahre (Männer) und 62 Jahre (Frauen) wurde mit 7.2% vorsichtig festgelegt. Dabei wurde ein technischer Zinssatz (Verzinsung der Rentnersparguthaben) von 3.5% eingerechnet. Der Umwandlungssatz hängt einerseits von der Lebenserwartung ab und andererseits von dem, bei der Pensionierung festgelegten, technischen Zins ab. Je länger wir leben, desto länger muss die Rente bezahlt werden. Je höher der Zins auf dem angelegten Kapital ist, desto höher fällt die Rente aus. Da in den Jahren seit der Einführung des BVG die Lebenserwartung zunahm, war ein immer höherer Zins notwendig, um die Leistungen trotzdem bezahlen zu können. Die Rentner selbst tragen kein finanzielles Risiko. Die Höhe der einmal zugesprochenen Rente, welche mit einem höheren Zins berechnet wird, ist garantiert und kann nicht reduziert werden. Entsprechend findet keine Gleichbehandlung bezogen auf den Zins von aktiven Versicherten und Rentnern statt, da die Rentner mehr Zins erhalten.
Die Rendite, welche die Pensionskassen auf dem Guthaben der aktiven Versicherten, respektive dem Vorsorgekapital der Rentner erzielen, wird mehr für die Rentner verwendet. Diese Umverteilung ist für den Versicherten kaum sichtbar, beträgt aber in den letzten Jahren rund CHF 6.7 Mrd. pro Jahr. Zudem tragen die aktiven Versicherten ein Sanierungsrisiko. Im Falle einer Unterdeckung wird auf ihrem Altersguthaben häufig kein Zins gutgeschrieben und es werden allenfalls Sanierungsbeiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erhoben.
Wie kann die Umverteilung reduziert werden?
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