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Schweiz auf Platz 61.
Aus den USA stammen im weltweiten Vergleich auch im dritten Quartal des laufenden Jahres am meisten Spam-E-Mails. Wie aus dem "Dreckigen Dutzend"-Report des IT-Sicherheitsanbieters Sophos hervorgeht, stammten im dritten Quartal 2011 11,3 Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens aus den USA. Platz zwei belegt Südkorea mit 9,6 Prozent, gefolgt von Indien mit 8,8 Prozent.
Die europäischen Länder stehen im weltweiten Vergleich gut da. So ist etwa Grossbritannien, das im Vorjahresquartal noch den 5. Platz belegte, auf den 16. Platz abgerutscht, Deutschland liegt auf Platz 26, Österreich auf 55 und die Schweiz gar auf Platz 61 der Spammer-Liste.
Auffallend ist jedoch, dass vorwiegend asiatische Länder vermehrt als Ursprungsländer für Spam in Erscheinung treten. So sind etwa Indonesien, Pakistan, Taiwan und Vietnam neu zum "Dreckigen Dutzen" dazugekommen. Daran sind nicht zuletzt die Computernutzer selber schuld, wie Sascha Pfeiffer, Principal Security Consultant von Sophos, erklärt: "Immer mehr Menschen in Asien bekommen Zugang zum Internet und ergreifen nicht die richtigen Massnahmen, um ihre Computer vor einer Infektion zu schützen." Dies ermögliche das Wachstum von Botnets, über welche die überwiegende Mehrheit der Spam-Mails verschickt wird. (bt)