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Romosozumab (sclerostin monoclonal antibody) versus teriparatide in postmenopausal women with osteoporosis transitioning from oral bisphosphonate therapy: a randomised, open-label, phase 3 trial
Lagdahl B.L. et al. Lancet 2017:1585
Teriparatid und Romosozumab haben verschiedene Wirkmechanismen und führen beide am Knochen zu unterschiedlichen Veränderungen. Romosozumab ist ein Sklerostin-Antikörper, der bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose und Frakturrisiko als anabole Therapie eingesetzt werden kann. Über 12 Monate erhielten die Patientinnen in dieser Studie entweder Romosozumab (210 mg s.c. monthly) oder Teriparatid (20 µg s.c. 1-mal daily). Relevante Unterschiede in den Nebenwirkungen gab es nicht. Am proximalen Femur gemessen zeigte diese Studie mit 436 postmenopausalen Patientinnen, dass Romosozumab zu einer Zunahme und Teriparatid im Beobachtungszeitraum zu einer Abnahme der Knochendichte führte (Zunahme um 2,6% versus Abnahme um 0,6% (p < 0,0001)). An dieser Stelle ist zu bemerken, dass die Knochendichte am proximalen Femur unter Teriparatid anfangs abnehmen kann, jedoch im Verlauf wieder zunimmt. In der Romosozumab-Gruppe kam es im Beobachtungszeitraum bei 7 (3%) und in der Teriparatid-Gruppe bei 8 Patientinnen (4%) zu einer Fraktur. Fazit: Romosozumab wird allenfalls in Zukunft für ein selektiertes Patientinnenkollektiv eine alternative knochenanabole Therapieoption sein. Eine höhere Knochendichte unter Romosozumab bedeutet allerdings nicht zwingend eine bessere Biomechanik des Knochens.
Autor:
KD Dr. med. Giorgio Tamborrini-Schütz
Basel