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Tennis:
Bei seiner ersten Teilnahme an den Swiss Indoors in Basel erreichte Dominic Stricker das Achtelfinale. Lohn dafür ist die definitive Qualifikation für die Next-Gen-Finals.
Dominic Stricker blickt auf eine gelungene Premiere beim ATP-500-Turnier in Basel zurück. Zum Auftakt bezwang er den Amerikaner Maxime Cressy (ATP 34) und holte wichtige Punkte für die Weltrangliste. Im Viertelfinal gegen den Spanier Pablo Carreño Busta (ATP 15) zeigte der Grosshöchstetter wieder eine gute Leistung. Er musste sich erst im dritten Satz und kurz vor 1 Uhr nachts mit 5:7, 7:6 und 4:6 geschlagen geben.
Dank seiner Leistung macht Stricker in der Weltrangliste nochmal einen Sprung nach vorne und belegt neu Rang 116. Damit komplettiert er das Teilnehmerfeld der diesjährigen Next-Gen-Finals. Der 20-jährige ist bei der fünften Austragung der erste Schweizer überhaupt, der am Saisonfinale der jahresbesten Jungprofis teilnehmen darf.
Die Next-Gen-Finals finden vom 8. bis 12. November in Mailand statt. Nebst einer Plattform für die stärksten Nachwuchsspieler ist das Turnier auch die Gelegenheit, neue Regeln zu testen, welche das Spiel attraktiver machen sollen. Stricker muss sich etwa darauf einstellen, dass Sätze nur auf vier Games gespielt werden, dass er weniger Zeit zwischen Aufschlägen hat oder dass anstelle von Linienrichterinnen stets das Hawk-Eye zum Einsatz kommt.
Bevor Stricker zum Saisonfinale antritt, bestreitet er in dieser Woche das ATP-Challenger-80-Turnier in Bergamo. Im Sechzehntelfinal bezwang er den in der Weltrangliste unmittelbar vor ihm klassierten Niederländer Tim van Rijthoven in drei Sätzen. Das Achtelfinale gegen Vit Kopriva fand nach Redaktionsschluss dieser Zeitung statt.