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Am Schweizer Nationalfeiertag sind nicht alle Regionen gleichermassen vom Wetterglück begünstigt. Die Auswertung der Wetterdaten der letzten Jahrzehnte zeigt, dass die abendliche 1.-August-Feier im westlichen Mittelland nur selten verregnet wurde. Häufig verregnete 1. August-Abende gab es vor allem in den Alpen.
1.-August-Wetter
Die Auswertungen der automatischen Aufzeichnungen seit 1982 zeigen deutliche regionale Unterschiede. Milde Temperaturen und niederschlagsfreie Abende sind am Nationalfeiertag der Schweiz nicht garantiert.
Niederschlagsfrei bis gewitterhaft
Stark bevorzugt war im untersuchten Zeitraum ab 1982 die Region rund um die Bundeshauptstadt Bern mit nur wenigen verregneten 1. August-Abenden. Vorteilhaft waren die Verhältnisse auch in Basel und Genf sowie in Lugano auf der Alpensüdseite.
Häufiger regnete es gegen Osten hin und in den Alpen. So erlebten Adelboden oder Glarus im Durchschnitt jedes zweite Jahr einen verregneten 1.-August-Abend.
Die regionalen Unterschiede sind hauptsächlich auf die sommerliche Gewittertätigkeit zurückzuführen, die in den alpinen Regionen stärker ausgeprägt ist als im Flachland.
Kühle Temperaturen nicht ausgeschlossen
Obwohl es sich eigentlich um die wärmste Zeit des Jahres handelt, kann der 1. August je nach Region recht kühl ausfallen. Auf der Alpennordseite kann die Temperatur am Abend des Nationalfeiertags selbst im Flachland je nach Wetterverhältnissen unangenehm tief sein, so dass ein Pullover oder eine Jacke gute Dienste leisten. Bevorzugt ist hingegen das Tessin mit meist angenehmen Temperaturen.