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Der Berliner Dom liegt auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel, der sogenannten Museumsinsel, im Bezirk Mitte.
Er gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Berlin.
Der heutige Dom wurde im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. nach Plänen von Julius Raschdorff in
den Jahren 1894 bis 1905 gebaut. Allerdings gab es an dieser Stelle bereits einen Vorgänger.
Die Geschichte dieses reicht bis ins Jahre 1465 zurück, wo eine Domkirche auf der Spreeinsel
gebaut wurde. Diese wurde noch mehrmals umgebaut, bis sie dem neuen Dom weichen musste.
Der Kaiser wünschte sich einen Kuppelbau, welcher von der italienischen Hochrenaissance und des Barock geprägt war.
Die Kuppel wurde von vier Ecktürmen flankiert und hatte eine Höhe von ca. 114 Meter. Innen wurde der Dom prachtvoll
geschmückt.
Während dem Zweiten Weltkrieg wurde der Berliner Dom innerhalb einer Nacht in eine Ruine verwandelt.
Eine Flüssigkeitsbrandbombe schlug 1944 in die Kuppel ein und der Brand zerstörte das gesamte Bauwerk.
Erst 30 Jahre nach Kriegsende wurde mit dem Wiederaufbau des Doms begonnen. Im Jahre 1983 wurden die
Arbeiten am äusseren Teil des Doms mit wesentlichen Veränderungen im Kuppelbereich vollendet.
Anschliessend begann man mit den Innenarbeiten, welche im Juni 2002 mit der Enthüllung der
restaurierten Kuppelmosaiken abgeschlossen wurden.
Eigentlich wären die Arbeiten am Dom, übrigens die grösste Kirche Berlins, nun vollendet gewesen.
Leider hat man später festgestellt, dass die Domkuppel unter erheblichem Rostschaden leidet.
Daher wird seit dem Dezember 2006 die Kuppel saniert und die Kuppellaterne mit dem Kreuz erneuert.