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Die Global Business Travel Association (GBTA) hat in ihrer jüngsten Umfrage festgestellt, dass die Geschäftsreisebranche trotz der anhaltenden Herausforderungen wegen Covid-19 optimistisch ist. Demnach glauben etwa 75% der Travel Manager, dass das Geschäftsreisevolumen in diesem Jahr ‘viel höher oder etwas höher’ sein wird, nur 12% glauben, dass es in etwa gleich bleiben wird wie 2021.
Reiseanbieter und Reisemanagementunternehmen hoffen ebenfalls auf Umsatzsteigerungen im Jahr 2022. Drei von vier Unternehmen gehen davon ausgehen, dass der Umsatz in diesem Jahr deutlich oder etwas höher ausfallen wird.
Trotz der Erwartung höherer Einnahmen sind viele besorgt über die Auswirkungen von Omikron. Die Umfrage ergab, dass sieben von zehn Befragten ‘sehr negative’ oder ‘mässig negative’ Auswirkungen auf die Einnahmen aus Geschäftsreisen angaben. Die Umfrageergebnisse zeigten auch einen Rückgang des Prozentsatzes der Unternehmen, die weiterhin Geschäftsreisen aussetzen oder stornieren. Die Umfrage ergab, dass 68% der Unternehmen ihre internationalen Reisen nicht eingestellt haben, verglichen mit 79% in der GBTA-Umfrage vom Oktober.
Suzanne Neufang, CEO, GBTA, kommentiert die Ergebnis so: «Zu Beginn des neuen Jahres sehen sich die Geschäftsreisebranche und die Geschäftsreisenden wegen Omikron weiterhin mit einer sich dynamisch verändernden Landschaft konfrontiert.»
Ein Kommentar eines Umfrageteilnehmers habe die Situation so zusammengefasst: «Die Ungewissheit ist ein großer Hemmschuh für (Geschäfts-)Reisen. Trotz der Omikron-Welle und der damit verbundenen Herausforderungen gibt es positive Anzeichen, und die Branchenexperten sind weiterhin optimistisch, was die langfristigen Aussichten für den globalen Geschäftsreiseverkehr angeht.»
Die Befragten nannten die Regierungspolitik als das grösste Hindernis für Geschäftsreisen. In Grossbritannien ansässige Travel Manager (66%) und in Kontinentaleuropa ansässige Manager (62%) nannten mit grösserer Wahrscheinlichkeit als ihre amerikanischen Kollegen staatliche Beschränkungen als grösstes Hindernis. Travel Manager in den USA nannten eher die Unternehmensrichtlinien, die das Reisen einschränken, als größtes Hindernis.
Travel Manager glauben, dass ihre Mitarbeiter trotz der Omicron-Variante bereit sind zu reisen. Die Untersuchung ergab, dass 64% der Mitarbeiter ‘bereit oder sehr bereit’ sind, geschäftlich zu reisen. Dies ist ein Rückgang gegenüber den 78%, die bei der Umfrage im Oktober angegeben wurden. (Business Traveltip)