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2. sich im Zweifelsfall von einer Fachperson beraten lassen. Eine unbehandelte Angststörung kann sich chronifizieren und Folgeprobleme auslösen.
3. ihrem Kind nicht abnehmen, wovor es Angst hat.
4. mit ihrem Kind besprechen, wie es üben kann, die Situation zu bewältigen. Die Übungssituation sollte nicht zu schwierig sein: Bei einer Trennungsangst nicht mit dem Klassenlager beginnen, sondern mit einer kurzen Trennung von ein paar Minuten.
5. in Übungssituationen nicht lange mit dem Kind über die Angst diskutieren, damit sich die Angst nicht weiter aufbaut, sondern sich möglichst rasch in die Situation begeben.
6. ihr Kind im Alltag zu mehr Verantwortung und Autonomie ermuntern. Zum Beispiel, indem es selbst entscheiden darf, was es zuerst tut und was später, oder indem es selbst ein Schulheft kauft, wenn das alte voll ist.
7. sich anfangs zurückhalten, wenn das Kind in einer Situation Angst hat. Viele Kinder brauchen Zeit, sich in der Angstsituation zurechtzufinden. Angst ist unangenehm, aber nicht akut gefährlich.