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Die Weltmeisterschaften haben auch dieses Jahr in Moskau stattgefunden. Am Start waren 33 Nationen vertreten. Gespielt wurde ein Herren-Doppel und ein Damen-Doppel und falls nötig, ein entscheidendes Mixed-Doppel. Das Hauptfeld wurde im Ko-System durchgeführt, mit Ausspielen der einzelnen Schlussplätze.
Die Schweiz war bei den Damen durch Sarah und Nadja Leuenberger und bei den Herren durch Kevin Fischer und Yves Fornasier vertreten.
v.l.: Kevin Fischer, Nadja Leuenberger, Sarah Leuenberger, Yves Fornasier.
Am ersten Spieltag traf das Schweizer Team auf Chile, deren Spieler bei uns unbekannt sind. Deshalb war der Gegner vor Spielbeginn nur schwer einschätzbar. Die Schweizer Team liess sich aber nicht verunsichern und gewann alle 3 Matches und qualifizierte sich somit für die Achtelfinals gegen Frankreich. In der ersten Runde gab es durch die Auslosung schon erste prominente Opfer wie Deutschland (gegen Spanien) oder Slowenien (gegen USA).
Die Franzosen waren für unser Schweizer wie zu erwarten eine zu hohe Hürde. Bei den Damen gab es ein Duell der Geschwister: Die Hoaraus gewannen in 6-1 6-3 gegen die Leuenbergers, wobei diese sich viel besser wehren konnten als das Resultat vermuten lässt. Etwas eindeutiger gingen auch das Herren Doppel (Frankreich setzte Courtois-Porry ein) und das Mixed Doppel aus: 3-0 für Frankreich.
Weiter ging es nun mit den Spielen um die Plätze 9 bis 16. Erster Gegner war hier Litauen, welche in der ersten Runde Zypern überraschend eliminieren konnte. Die Damen bekundeten etwas mehr Mühe als erwartet, holten aber trotzdem den ersten Punkt für die Schweiz. Beim Herrendoppel hätten Fischer-Fornasier den entscheidenden 2 Sieg holen können, verloren aber nach einer guten Leistung im long tie-break mit 10-7. Somit musste erstmals das Mixed über Sieg und Niederlage entscheiden: die Wahl für S. Leuenberger/Fornasier stellte sich als gewinnbringend heraus, die Schweiz entschied somit das Duell gegen Litauen mit 2-1 für sich und blieb weiter im Rennen um Platz 9.
Nächster Gegner war Bulgarien mit einem starken Herren-Team und einem unangenehmen Damen-Doppel.
Dieses Mal konnten unsere Damen nicht vorlegen, die Partie gegen die Bulgarinnen ging verloren.
Somit waren die Herren unter Zugzwang: es brauchte unbedingt ein Sieg, um nicht auf Platz 11 abzurutschen. Fischer/Fornasier traten sehr entschlossen auf und holten den Ausgleich für die Schweiz. Somit musste wieder das Mixed entscheiden und die Schweiz setzte mit Erfolg erneut auf die Karte S. Leuenberger/Fornasier und konnte den entscheidende Sieg einfahren.
Die Schweiz hatte somit ein Top Ten-Platz auf sicher und am letzten Spieltag kam es gegen Ungarn zum Duell um Platz 9. Wiederum starten die Leuenbergers stark: sie besiegten die deutlich besser klassierten Kovacs/Erdely in 2 Sätzen und legten somit den Herren zu ersten Matchball vor. Auch bei den Herren waren die Ungarn mit einem deutlich besser klassierten Team am Start, wobei Hatala sichtlich mit einer Verletzung kämpfen musste. Fischer/Fornasier liessen sich die Chance nicht nehmen und gewannen in 2 Sätzen 6-1 6-4.
Damit erreichte die Schweiz einen fantastischen 9 Schlussrang. Dies ist das wohl beste internationale Resultat des Schweizer Beach Tennis und bestätigt die hervorragende Resultate unser Spieler in diesers Saison.