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Worum geht es in Ihrer Forschung?
Meine Forschung konzentriert sich auf die Bemühungen der Europäischen Union (EU), ihre Grenzen zu Libyen und Niger zu öffnen, um die irreguläre Migration einzudämmen. Die EU hat zunehmend behauptet, dass sie ihre Grenzen nach aussen verlegt, um Leben zu retten. Es hat sich jedoch zunehmend gezeigt, dass diese Politik auf Sicherheit ausgerichtet ist, da Migration als Bedrohung konstruiert wurde. Die Forschung verwendet Libyen und Niger als Fallstudien, da sie wichtige Transitstaaten für afrikanische Migranten aus Subsahara-Afrika sind, die hoffen, Europa über die zentrale Mittelmeerroute zu erreichen. Ich wende qualitative Methoden wie die kritische Diskursanalyse an, um Belege für die Versicherheitlichung der EU-Politik aufzuzeigen, und führe Interviews mit wichtigen politischen Entscheidungsträgern in der EU-Kommission, um eine eingehende Analyse des Themenbereichs zu erstellen.
Können Sie sich selbst ein wenig vorstellen?
Bevor ich mein PhD-Studium begann, habe ich 2018 an der University of Kent einen BA (hons) in Politik und internationalen Beziehungen erworben. Im Jahr 2019 schloss ich einen MSc mit Auszeichnung in Internationalen Beziehungen mit Spezialisierung auf Sicherheitsstudien an der Canterbury Christ Church University ab, für den ich mit dem Jean-Monnet-Preis für die "beste Dissertationsleistung" ausgezeichnet wurde. Die Dissertation konzentrierte sich auf einen ähnlichen Bereich wie mein Promotionsprojekt.
Meine akademische Erfahrung hat es mir ermöglicht, mit Nichtregierungsorganisationen und staatlichen Stellen zusammenzuarbeiten, die sich mit Migrationsfragen befassen. So habe ich beispielsweise mit der britischen Regierung und dem UNHCR im Rahmen des Resettlement-Programms für gefährdete Personen aus Syrien sowie des Resettlement-Programms für afghanische Bürger zusammengearbeitet. Außerdem bin ich Treuhänderin von Samphire, einer Wohltätigkeitsorganisation, die sich für die Rechte von Migranten im Vereinigten Königreich einsetzt.
Vielen Dank, Kumba, für diese Präsentation. Das IFF freut sich sehr, Sie an Bord begrüssen zu dürfen, und wir freuen uns darauf, bald mehr über Ihre Doktorarbeit zu lesen.