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Durch die vorzeitige Verknöcherung einer oder mehrerer Schädelnähte (Wachstumszonen des Schädelknochens) kommt es zu einer zunehmenden, oft charakteristischen Verformung des Schädels, welche ausschliesslich durch eine Operation behoben werden kann.
Ein minimal invasiver Eingriff mit anschliessender Helmbehandlung ist nur bis ins Alter von rund 3 Monaten möglich. Mit zunehmendem Alter kommen zunehmend aufwändigere und kompliziertere Verfahren zur Anwendung, teilweise mit vorangehender virtueller 3D-Planung. Ziel der Behandlung ist immer, die Schädelform zu normalisieren und mögliche Folgen des Schädelfehlwachstums, wie erhöhter Hirndruck oder Störungen der Augen, zu vermeiden.