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In den betroffenen Gebieten drohen laut den Behörden Orkanböen, massive Regenfälle und Überschwemmungen. Sollte «Hagupit» bis zu seinem Auftreffen auf Land seine Richtung nicht unerwartet ändern, könnten laut dem UN-Nothilfekoordinator (UNOCHA) bis zu 4.5 Millionen von seinen Auswirkungen betroffen sein. Mit Sturmschäden rechnen müssen voraussichtlich auch die Provinzen Samar, Leyte und Iloilo, welche auch von Taifun «Haiyan» betroffen waren. Bereits jetzt erreicht der Taifun Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 230 Kilometern in der Stunde.
Erste Evakuierungen
Am Mittwoch starteten die ersten Evakuierungsmassnahmen. Der Schulunterricht ist in weiten Teilen der betroffenen Gebiete ausgefallen, da viele Schulen als Schutzräume für die Bevölkerung dienen. Tausende Menschen sind laut Behördenangaben der Stadt Tacloban bereits weiter ins Landesinnere geflüchtet. Am 4. und 5. Dezember wird in Tacloban nicht gearbeitet.
Auf bestehende Strukturen zurückgreifen
World Vision ist auf unmittelbare Nothilfe auf den Philippinen vorbereitet, verfolgt den weiteren Kurs von «Hagupit» zusammen mit den Behörden und koordiniert zusammen mit Partnern vor Ort die Vorbereitungsmassnahmen. Für mindestens 1 000 Familien wurden bereits Notfallpakete bereitgestellt. Ausserdem verteilt World Vision Infoblätter zum Schutz der Bevölkerung. Für die Vorbereitungen werden die Strukturen, die bereits seit Taifun «Haiyan» bestehen, genutzt.