Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03351.jsonl.gz/2096

Das Interesse an neuen assistierten Reproduktionstechniken hat in den letzten Jahren in der Pferdezucht deutlich zugenommen. Neben der konventionellen künstlichen Besamung kann Embryotransfer durchgeführt werden, zum Beispiel für wertvolle Stuten, die im Sport eingesetzt werden, oder aus medizinischen Gründen kein Fohlen austragen können. Falls momentan keine passende Empfängerstute für den Embryo zur Verfügung steht, kann dieser langfristig in flüssigem Stickstoff bei -196°C eingefroren und später transferiert werden. Für Stuten oder Hengste mit bestimmten Fruchtbarkeitsproblemen gibt es auch die Möglichkeit, mittels transvaginaler, ultraschallgeleiteter Follikelpunktion (Ovum Pick Up = OPU) und intrazytoplasma-tischer Spermainjektion (ICSI), in vitro Embryonen zu produzieren.