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Mit über 2400 Ringerinnen und Ringern ist das Turnier in Tallinn das grösste in Europa. Auf 14 Ringermatten kämpften am vergangenen Wochenende auch sechs Athletinnen und Athleten der RS Sense, die dem 15-köpfigen «Cadre Romand» angehörten, das in Estland an den Start ging.
Insbesondere die Senslerinnen feierten dabei schöne Erfolge: Die beiden Schwestern Eveline und Miriam Lötscher blieben ungeschlagen.
Eveline Lötscher startete bei den Juniorinnen bis Jahrgang 2001 in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm mit einem Schultersieg gegen die Schwedin Jönsson. Darauf folgten weitere ungefährdete Schultersiege gegen Khaletskaya aus Weissrussland und Ruiz aus Frankreich. Im Finalkampf legte sie die Russin Ananicheva in Führung liegend auf die Schulter und sicherte sich die Goldmedaille.
Miriam Lötscher (FW-03; 61kg) siegte nach Punkten zum Turnierstart gegen die Norwegerin Oeverby. Auch die Französin Ayachi hatte durch Punktedifferenz das Nachsehen. Nach zwei Schultersiegen gegen die Kroatin Andelic und die Österreicherin Ausserleitner stand der Finaleinzug gegen die Russin Baliutina fest. Dieser hart umkämpfte Final endete mit einem hauchdünnen Punktesieg für die Senslerin.
Ebenfalls aufs Podest schaffte es Svenja Jungo (FW-04&Y; 50kg). Im kleinen Final verlangte die Schwedin Liljeberg der Senslerin alles ab. Doch Jungo konnte einen Punkterückstand gegen Kampfende nochmals zu ihren Gunsten drehen und holte verdient die Bronzemedaille.
Bronze sicherte sich auch Melvin Feyer (FS-03; 45kg). Im kleinen Final erwischte der Sensler seinen französischen Gegner Chambinaud bereits nach kurzer Kampfzeit.
In Tallinn mit dabei waren zudem Ronan Feyer (FS-03; 55kg), der sich auf Rang sieben klassierte, sowie Jonas Schwaller (FS03; 65kg), der den 18. Schlussrang belegte.