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Herzlich willkommen
Der Behinderten-Schiessport wurde in der Schweiz im Jahre 1976 gegründet. Bereits zwei Jahre später trugen die Rollstuhlschützen in Basel ihre ersten Titelwettkämpfe aus. Seit 1997 sind die Schweizer Rollstuhlmeisterschaften im Sportschiessen als separater Wettkampf in die Organisation SM des Verbandes Swiss Shooting (SSV) integriert.
Das Schiessen als Rollstuhlsport wird in 13 Wettkampfdisziplinen ausgetragen. Mit dem Sportgewehr wird auf die Distanzen 10m und 50m geschossen. Da es mit dem Sportgewehr möglich ist, einen geprüften Federauflageständer zu benutzen, auf welchem das Gewehr aufliegt, ist es sogar Tetraplegikern möglich, falls sie noch den Zeigefinger etwas krümmen können, den Schiesssport auszuüben. Mit den diversen Pistolen können Wettkämpfe auf 10 m, 25 m und 50 m absolviert werden. An den Wettkämpfen kann man als Freizeitsportler, leistungsorientierter Schütze oder Spitzensportler mitmachen. Letztere werden im Nationalkader durch den Nationaltrainer Schiessen (Gewehr und Pistole) trainiert. Leistungssportliches Schiessen als Konzentrationssportart umfasst die Bereiche Schiesstechnik, konditionelle Fähigkeiten, mentale Kompetenzen und taktisch-kognitive Fähigkeiten. Das Training wird regelmässig nachhaltig geplant und gesteuert.
Freundschaftswettkämpfe, Schweizer Meisterschaften, internationale Wettkämpfe sowie Titelwettkämpfe Europa- und Weltmeisterschaften stehen je nach Leistungsniveau offen. Das höchste Ziel eines Spitzensportlers sind sicher die alle 4 Jahre stattfindenden Paralympics.