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«Jede Station war für mich wichtig»
Erfahrungsberichte Alex Frei (37), ehemaliger Rekordtorschütze der Nationalmannschaft, über Verletzungen und seine Zukunftspläne.
Wie lange, Alex Frei, dauerte Ihre Profikarriere als Fussballer, und welches waren dabei die wichtigsten Stationen?
Meine Karriere dauerte 16 Jahre. Jede Station hatte für meine Entwicklung ihre besondere Bedeutung und Wichtigkeit. Vom FC Basel über den FC Thun und FC Luzern bis zu Stade Rennes und Borussia Dortmund. Überall konnte ich etwas dazulernen und mich weiterentwickeln.
Jede Station hatte für meine Entwicklung ihre besondere Bedeutung und Wichtigkeit.
Von all meinen Stationen während meiner Profikarriere konnte ich enorm viel profitieren. Das hat mir viel Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen gegeben.
Wie häufig waren Sie während Ihrer Profikarriere verletzt?
Ich hatte insgesamt fünf Operationen. Diese zwangen mich immer zu längeren Ausfällen. Aufgrund einer Hüftoperation im Mai 2007 und zweier Muskelfaserrisse im Spätsommer 2007 konnte ich bis Anfang des folgenden Jahres nicht Fussball spielen. Mein erstes Pflichtspiel nach der Operation bestritt ich zum Rückrundenauftakt gegen den MSV Duisburg.
Im Länderspiel gegen Deutschland im März 2008 kehrte ich ins Team der Schweizer Nationalmannschaft zurück. Aufgrund einer Verletzung während der Euro 2008 verpasste ich den Saisonstart der Borussia in der Bundesligasaison 2008/2009.
Welche Verletzung machte Ihnen am meisten zu schaffen?
Ganz klar meine Hüftoperation mit der darauffolgenden Wadenoperation. Bis zur vollen Genesung dauerte es gut acht Monate. Die emotionalste Verletzung war sicher meine Knieverletzung an der Euro 2008. Diese hat mir zu schaffen gemacht.
Haben Sie aufgrund früherer Verletzungen heute noch Beschwerden?
Nein. Zum Glück sind alle Verletzungen gut verheilt. Ich fühle mich heute wieder rundum gesund und habe keine Nachteile wegen der früheren Verletzungen.
Welche Behandlung beziehungsweise Therapie hat Ihnen am meisten geholfen?
Ich ging während meiner ganzen Aktivzeit immer zur Therapie nach Magglingen. Dort konnte ich bei dem Therapeuten meines Vertrauens, Stephan Meyer, in Ruhe arbeiten, um wieder gesund und fit zu werden. Diese Therapien haben mir sicher am meisten geholfen. Davon habe ich enorm profitieren können.
Wie entspannen Sie sich heute am liebsten?
Am liebsten entspanne ich mich bei meiner Familie oder in der eigenen Sauna. Ich konnte schon immer am besten in der Sauna abschalten und Energie tanken. Das fällt mir dort mit Abstand am leichtesten.
Wo liegt heute Ihr Fokus – in sportlicher und beruflicher Hinsicht?
Mein Fokus liegt heute darauf, junge Spieler beim FC Basel 1893 zu fordern und zu fördern. Dies, in jedem einzelnen Training. Diese Arbeit fordert auch mich. Ich empfinde sie aber als extrem spannend und bereichernd und möchte etwas zum Erfolg der jungen und talentierten Spieler beitragen.