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Andreas Gefe (*1966) hat an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern und an der St. Martins School of Visual Arts in London Illustration studiert. Seither arbeitet er als selbstständiger Comiczeichner, Illustrator und Maler. Seine Werke sind mehrfach ausgezeichnet worden.
4 Ergebnisse
Das Taschenmesser – Erinnerungen an eine Kindheit in Zürich
Der Autor schildert präzise Erinnerungen an seine Kindheit in Zürich im beginnenden 20. Jahrhundert und spiegelt dabei persönliche Erfahrungen, Dinge und Phänomene, die weit über das Individuelle hinausgehen. Er erzählt von Ameisen, die er im vermeintlichen Spiel quälte, vom Taschenmesser des Nachbarjungen, das er so heftig begehrte und erkennt, dass die Vorurteile, welche die Bewohner:innen der Stadt gegenüber der jüdischen Religion und Tradition noch nicht ganz abgelegt hatten, sein Leben deutlich erschwerten. Es sind Textausschnitte aus Guggenheims Werk "Die frühen Jahre". Die Zeichnungen von Andreas Gefe visualisieren zentrale Momente.
CHF 6.00
Ghetto Kidz
Kalon wächst am Rande einer amerikanischen Grossstadt auf. Bandenkriege dominieren das Leben in seinem Viertel. Die Wände der Wohnung, in der der 12-Jährige mit seiner Schwester und der Grossmutter lebt, sind von Einschusslöchern gezeichnet. Kalon möchte sich aus dem Bandenkrieg heraushalten. Zunächst macht vieles Hoffnung: Kalon hat Aussicht auf einen guten Schulabschluss und eine Grossmutter, die sorgsam ein Auge auf ihn hat. Doch die finanzielle Not in Kalons Familie wächst. Und als er sich in Tanisha verliebt, die Schwester eines Bandenmitglieds, gerät er zunehmend unter Druck. Eine Geschichte über die Chancenlosigkeit in amerikanischen Ghettos und den oftmals unentrinnbaren Abstieg in die Bandenkriminalität. Der US-amerikanische Schriftsteller ist bekannt für seine brisanten Jugendromane, wie zum Beispiel "Die Welle".Übersetzung aus dem Amerikanischen: Werner Schmitz
CHF 6.00
Gras Osten Egal
Drei Spoken Word-Geschichten des bekannten Theatermachers Jens Nielsen: Ein Mann, der alles sagen konnte, schoss aus dem Gras und begann ein grosses Gedicht aufzusagen, die Menschen lauschten seiner Worte, auch dann noch, als er nach tausend Jahren alles gesagt hatte. Oder es gibt ein kleines Mädchen, das heisst "Egal" und sitzt allein in seinem Zimmerchen. Auf einmal tritt die Aussenwelt durch die Türe herein und geht ins Mädchen hinein. Während Menschen, Haus, Land in ihm drin feiern, bleibt es einsam im Dunkeln zurück und redet leise mit seiner Haut. Die kurzen Erzählungen lesen sich vordergründig leicht, doch sie irritieren, denn in diesen tragikomischen und absurden Geschichten begegnen sich die Figuren auf einer seltsamen Distanz, schwebend, eingefangen von den feinen Strichzeichnungen Andrea Gefes.
CHF 6.00
Grass East Never mind
Three stories by well-known spoken-word artist and dramatist Jens Nielsen. There’s the man who could say anything – he shoots up out of the grass and starts reciting a long poem. People keep listening to him, even a thousand years later when he has said everything there is to say. Or the little girl called “Never mind” who sits all alone in her room – until the outside world steps through the door and creeps into the girl. While people, houses and the countryside have a ball inside her, she remains all alone in her dark room, talking quietly to her skin.At first glance, these short stories read easily, but below the surface, they are thought-provoking. For in these tragicomic and absurd tales, the characters meet each other at a strange distance, floating, caught on the page by illustrator Andrea Gefe’s fine line drawings.
CHF 6.00