Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03414.jsonl.gz/2867

Die inneren Geschlechtsorgane
- Vagina (Scheide)
- Uterus (Gebärmutter)
- Eileiter (zwei)
- Eierstöcke (zwei)
Vagina (Scheide)
Die Vagina ist ein ungefähr 6 bis 13 cm langer elastischer Schlauch, der die Vulva mit dem Uterus (Gebärmutter) verbindet.
Bei sexueller Erregung wird die Vagina feucht und der Muskel rundherum entspannt sich. Es kann lustvoll sein, wenn die Vagina dann Finger, einen Penis oder Sextoys aufnimmt. Der Eingang der Vagina ist relativ eng. Die gute Versorgung mit Nervenenden macht das untere Ende der Vagina empfindsam. Hier befindet sich auch die sogenannte G-Fläche. Nach wenigen Zentimetern wird die Vagina breiter. Der zentrale Abschnitt der Vagina besitzt kaum Nervenenden und ist somit weniger empfindsam als die Stellen rund um dein Eingang.
Am anderen Ende der Vagina liegt die Gebärmutter. Der Muttermund ist der Eingang in die Gebärmutter. Diese Öffnung ist ganz klein. Nur das Menstruationsblut kann von der Gebärmutter hinaus fliessen und Samenflüssigkeit kann hineingelangen. Du kannst den Muttermund mit deinem Finger ertasten, wenn du deinen Finger in der Vagina ganz nach hinten oben führst. Am Ende einer Schwangerschaft öffnet sich der Muttermund, sodass das Baby von der Gebärmutter durch die Vagina auf die Welt kommen kann.
Gebärmutter (Uterus)
Die Gebärmutter ist ein muskulöses Organ und ähnelt in ihrer Grösse und Form einer kleinen Birne. (7 - 10 cm). Sie liegt ungefähr 10 cm unter deinem Bauchnabel. Im Innern ist sie mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Diese Schleimhaut ist dazu bestimmt, eine befruchtete Eizelle aufzunehmen. Mit jedem Zyklus bereitet sich die Schleimhaut auf diese Aufgabe vor. Wenn keine Eizelle befruchtet wird, stösst die Gebärmutter einen Teil dieser Schleimhaut mit Blut ab. Das ist die Periode. Nistet sich eine befruchtete Eizelle im Uterus ein, gilt das als Schwangerschaft. Ein Kind entwickelt sich in der Gebärmutter. Bei der Geburt zieht sich der Uterus zusammen und unterstützt so die Geburt des Kindes. Auch bei sexueller Erregung und beim Orgasmus zieht sich die Gebärmutter zusammen.
Eileiter (zwei)
Am oberen Ende der Gebärmutter führt rechts und links je ein Eileiter zum Eierstock. Ein Eileiter ist ca. 5 bis 10 mm dick und hat die Form eines Schlauches, ist also innen hohl. Die Eileiter sind weich und beweglich. Die trichterförmigen Enden der Eileiter liegen über dem Eierstock. Sie ziehen eine reife Eizelle in den Eileiter. Dort kann es mit einer Samenzelle verschmelzen. Die Innenseite des Eileiters ist mit ganz feinen Drüsenzellen und Flimmerhärchen ausgestattet. Diese helfen, die befruchtete Eizelle Richtung Gebärmutter zu transportieren.
Eierstöcke (zwei)
Die Eierstöcke sind die weiblichen Keimdrüsen, liegen rechts und links neben der Gebärmutter. Sie sind mit Bändern an der Gebärmutter befestigt. Zusammen enthalten beide Eierstöcke ca. 400’000 Eizellen. In der Pubertät beginnen diese zu reifen. Meistens wird jeden Monat eine Eizelle reif. Dies so lange, bis die Menopause einsetzt (ungefähr mit 50 Jahren). Das heisst, dass 400 bis 500 Eizellen reif werden.
Im Inneren der Eierstöcke werden weibliche und in geringem Mass auch männliche Geschlechtshormone gebildet. Diese Hormone sind für die körperliche und die psychosexuelle Entwicklung, für eine Schwangerschaft, für die Geburt und dann für die Bildung der Muttermilch notwendig.