Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03660.jsonl.gz/2225

Raiffeisen begrüsst die Arbeiten zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF), welche die Position der Schweiz im internationalen Steuerwettbewerb stärken und auch zukünftig zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort Schweiz beitragen soll. Raiffeisen trägt die Stossrichtung der STAF daher mit.
Nachdem das Volk 2017 die Unternehmenssteuerreform III (USR III) abgelehnt hat, erarbeitete der Bundesrat die Steuervorlage 17. Die Steuervorlage 17 wurde durch das Parlament mit der AHV-Reform verknüpft, die Vorlage heisst nun «Bundesgesetz über die Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF)». Die STAF wurde vom Parlament 2018 beraten und verabschiedet. Die Vorlage enthält folgende Eckpunkte:
- Erhöhung der Dividendenbesteuerung auf 70 Prozent beim Bund und auf mindestens 50 Prozent in den Kantonen, wobei die Kantone auch eine höhere Besteuerung vorsehen können;
- Anpassungen beim Kapitaleinlageprinzip;
- Berücksichtigung der Städte und Gemeinden im Rahmen der Erhöhung des Kantonsanteils an der direkten Bundessteuer;
- Zusatzfinanzierung der AHV in der Höhe von rund zwei Milliarden Franken.
Gegen die Vorlage wurde erfolgreich das Referendum ergriffen. Die Volksabstimmung findet am 19. Mai 2019 statt.
Weitere Informationen zur Position und zum Engagement von Raiffeisen: Bundesgesetz über die Steuerreform und AHV-Finanzierung (PDF, 162.3KB)