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So hätten etwa fünf Völkerstämme in Afrika sowie die Gemeinde der Hörbehinderten und Tauben in den Vereinigten Staaten von Amerika die erste vollständige Bibel erhalten, teilte die Schweizerische Bibelgesellschaft am Mittwoch mit. Neue Erstübersetzungen gab es in 46 Sprachen für ein Publikum von 13 Millionen Menschen.
Anfang 2021 war die ganze Bibel damit in 704 von rund 6,1 Milliarden Menschen gesprochenen Sprachen übersetzt. Weitere knapp 890 Millionen Menschen verfügen heute über das Neue Testament in ihrer Sprache, deren knapp 485 Millionen hätten wenigstens Ausschnitte aus der Bibel zur Verfügung. Für diese umfassenden Übersetzungsarbeiten zuständig ist der Weltbund der Bibelgesellschaften (UBS).
Trotz dieser Fortschritte hätten immer noch rund 1,7 Milliarden Menschen keine Vollbibel in ihrer eigenen Sprache. Dieser Mangel betreffe mehr als die Hälfte der weltweit bekannten rund 7400 Sprachen, hiess es in der Mitteilung.
Weil sich Sprachen mit der Zeit verändern, kann es laut UBS für die jungen Generationen schwierig werden, ältere Übersetzungen zu verstehen. In diesem Zusammenhang hätten die Bibelgesellschaften letztes Jahr neue Übersetzungen und Revisionen in 21 Sprachen für 694 Millionen Leser publiziert, davon 9 Vollbibeln.