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Der gezeigte Film wurde in einer Geflügelzucht, deren Inhaber Mitglied von IP-SUISSE Standard ist, gedreht. Das IP-Label soll gewährleisten, dass die Tiere in artgerechter Weise gehalten werden. Die Nachforschung zeigt jedoch, dass die Zuchtstätte zu dicht belegt ist. Es gibt verletzte, kranke Tiere, teilweise mit ausgerenkten Gliedmassen, welche keinerlei Pflege erhalten und gleichgültig dem Tod überlassen werden. Wenn bereits in mit Label versehenen Zuchten solch abscheuliche Zustände herrschen, wie sieht es dann erst in den konventionellen Zuchten aus?
Diese Tiere werden danach getötet und kommen auf den Markt über Unternehmen, welche « besonders tierfreundliche Bestimmungen » garantieren.
Es ist an der Zeit aufzuhören, die Konsumenten und Konsumentinnen für dumm zu verkaufen! Helfen Sie uns, mehr Transparenz zu fordern.
Bereits 4415 Unterschriften, helfen Sie uns 5000 zu erreichen
Nebst diesen Zahlen dürfen wir nicht vergessen, dass jedes dieser Hühner einzigartig ist mit seinem eigenen Charakter, seinen Vorlieben, seinen Aengsten.
In der Natur leben die Hühner in kleinen Gruppen von maximal 20 bis 25 Artgenossen zusammen.
Nach einem langen Todeskampf zersetzen sich die Körper der Hühner innerhalb der Halle.
Die intensive genetische Selektion, welche bei den Hühnern angewandt wird, verursacht viele physische Probleme.
Kranken Tieren wird nicht geholfen. Grund dafür ist, dass der Züchter so wenig wie möglich die Hallen betritt, um zu vermeiden, dass andere Tiere mit irgendeiner Krankheit angesteckt werden.
Weil die Hühner derart dicht zusammengepfercht sind, treten sehr oft Fälle von Kannibalismus auf.
So schockierend dies alles erscheinen mag, solche Haltungsbedingungen sind völlig legal. Eigentlich gründet das Schweizerische Tierschutzrecht auf guten Prinzipien. Die Anwendungsvorschriften hingegen erlauben solche Haltungsweisen. Tiere, die, bevor sie auf dem Teller landeten, ein glückliches Leben hatten: nichts als ein Mythos, fern der Realität.
Die Masthähnchen wurden einer intensiven genetischen Selektion unterzogen. Ihr Muskelwachstum wurde derart « optimiert », dass weder ihre Knochen noch ihr Herzkreislaufsystem an ihr Gewicht angepasst sind. Ihre Vorfahren erreichten nach acht Monaten ein Gewicht von zwei Kilogramm – die heutigen Mastküken wiegen nach eineinhalb Monaten soviel. In diesem jugendlichen Alter werden sie zur Schlachtbank geführt.
Immer wieder hinkende Tiere mit gebrochene Knochen, Herz- und Lungenerkrankungen. Diese Hähnchen sind « Monster », geschaffen um den Profitanforderungen zu genügen.
Die Zuchten verwenden genetisch selektionierte Rassen zur Maximierung des Ertrags. Verletzt diese « übermässige Instrumentalisierung » der Tiere nicht ihre Würde?
Unser Verhältnis zu den Tieren basiert in unserer Gesellschaft auf dem Speziesismus. Analog zum Rassismus und Sexismus ist der Speziesismus eine Ideologie, die davon ausgeht, dass das Leben und die Interessen der Tiere alleine deshalb missachtet werden dürfen, weil sie einer anderen Art angehören. Tiere werden als blosse Objekte betrachtet, über die beliebig verfügt werden kann.
Wie sonst liesse sich erklären, dass die Verursachung solchen Leids, wie Sie es eben gesehen haben, akzeptiert wird?
Dies obwohl heute wissenschaftlich bewiesen ist, dass Tiere ein komplexes subjektives Empfinden haben und über Vorlieben, Wünsche sowie eine eigene Persönlichkeit verfügen und damit weit mehr als eine Sache sind.
Speziesismus ist unhaltbar, denn die Menschen sind nicht die einzigen, die Gefühle empfinden: wir müssen folglich auch das Leben und die Interessen anderer empfindungsfähiger Lebewesen, die diesen Planeten mit uns teilen, respektieren.
Labels sind ein zentrales Instrument der mit tierischen Produkten handelnden Lebensmittelindustrie. Ihr Anbringen erlaubt es, ein Produkt als « ethisch » zu klassieren, womit der Verkauf stark gefördert werden kann. Leider enthalten sie oft einfache Versprechen, und deren Wahrheitsgehalt ist durch die Einzelpersonen am Ende der Konsumationskette nicht überprüfbar.
Umweltbewusste Konsumenten sind beruhigt mit Ausdrücken wie "Tierwohl" oder auch "artgerechte Haltung". Allerdings zeigt diese Ermittlung, dass die Zustände in der Aufzucht sehr entfernt sind von denen, welche sich der Kunde guten Gewissens vorstellt. Diese Bilder zeigen die Realität einer Schweizer Aufzucht, welche Tiere auf den Markt bringt mit einem Label artgerechter Haltung und Respekt vor dem Tierwohl.
Wir verlangen, dass die Konsumenten und Konsumentinnen respektiert werden. Die Realität in Schweizer Zuchtbetrieben soll ehrlich gezeigt und nicht hinter Marketingkampagnen irgendwelcher Lobbies oder täuschenden Bezeichnungen versteckt werden.
Damit « Transparenz » kein leeres Wort bleibt, fordern die Vereinigung PEA und die Unterzeichnenden die zuständigen Institutionen zur Umsetzung folgender Massnahmen auf:
Mit Ihrer Unterschrift verleihen Sie unserer Bewegung Bedeutung,um die Situation zu verändern. Dank dem Beitrag jedes Einzelnen verändert sich die Welt zum Guten. Dem Leiden gegenüber sind alle empfindungsfähigen Lebewesen gleich. Wir alle möchten Gewalt vermeiden und ein möglichst langes und glückliches Leben leben. Aus diesen Gründen hat die Vereinigung PEA zum Ziel, die Mitbürger/innen zu informieren und das Mitgefühl auf die Tiere zu erweitern.
Der 2014 gegründeten Vereinigung ist es ein Anliegen, unsere Beziehung zu den Tieren zu ändern. Zwei Jahre später ist sie dank dem Einsatz zahlreicher Mitglieder in vier Kantonen aktiv, und laufend steigt die Mitgliederzahl. PEA organisierte den Umzug für das Ende des Speziesismus im August 2015. Dieser Anlass vereinte 700 Mitglieder und gab Anlass zu dutzenden von Presseartikeln, Radiosendungen und Reportagen im nationalen Fernsehen. Um die Rechte der Tiere zu fördern finanzierte die PEA bei dieser Gelegenheit eine Werbekampagne in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem versandte sie 360 000 Informationsblätter zum Umgang mit Schweizer Milchkühen. Die PEA klagt regelmässig in der Presse die Gewalt gegenüber den empfindsamen Wesen an, die mit uns diesen Planeten teilen.
Die PEA möchte zahreiche weitere Nachforschungen betreiben, um die Öffentlichkeit aufzuklären, damit die Ungerechtigkeit gegenüber den Tieren abnimmt.
Umgesetzt wird unsere Arbeit von ehrenamtlichen Mitarbeitenden, ermöglicht wird sie durch die Grosszügigkeit der Sympathisant(inn)en.
Dank Ihrer Unterstützung können wir weiterhin für den Tierschutz eintreten und Mitbürgerinnen und Mitbürger informieren. Die Wirkung dieser Petition hängt direkt von der Zahl der Personen ab, die sie unterzeichnen. Verbreiten Sie sie deshalb in Ihrem Umkreis.
Jeder einbezahlte Betrag fliesst direkt in die Umsetzung von Informationskampagnen, Medienmitteilungen, Veröffentlichungen von Umfragen und in andere Aktionen im Einsatz für die Tiere.
Danke für Ihre Hilfe. Jeder Franken zählt.
Für eine Spende in Form einer Überweisung nutzen Sie bitte folgende Bankverbindung:
Ass. PEA-Pour l'Egalité Animale
IBAN : <iban-pii>
CCP : 46-110-7
Alternative Bank Schweiz AG