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Bedeutung des Indikators
Ein wichtiges Anliegen der Nachhaltigen Entwicklung ist es, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Entwicklung zu vereinbaren. Es geht also darum, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu steigern und gleichzeitig den Materialverbrauch zu senken (Prinzipien 10a und 12a). Zudem darf die Bedürfnisdeckung eines Landes nicht auf Kosten anderer Länder erfolgen (Prinzipien 6c, 14a und 14b).
Mit der Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen ändert sich die geografische Verteilung der Umweltbelastung. Ressourcenintensive Produktionsschritte erfolgen häufiger in wirtschaftlich weniger entwickelten Regionen. Der Trend, vermehrt Endprodukte einzuführen, erhöht den Druck auf die Ressourcen und die Umwelt in den Exportländern noch zusätzlich. Mit dem Material-Fussabdruck der Importe wird die Menge aller Rohstoffe berücksichtigt, die für die Herstellung und den Transport von Gütern und Dienstleistungen bis zum Grenzübertritt verwendet wird. Eine Abnahme dieses Fussabdrucks ist daher ein Schritt in Richtung Nachhaltige Entwicklung.
Der Indikator zeigt die Importe in Rohstoffäquivalenten und berücksichtigt alle importierten Produkte und die damit verbundenen versteckten Flüsse.
Relevante Prinzipien der Nachhaltigen Entwicklung: 6c Multilaterale Politik, 12a Umweltgerechte Produktion, 14a Umwelt und sozialverträglicher Welthandel, 14b Allseitig nutzbringender Welthandel.