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Als Luigi Serafini 1981 sein illustriertes Buch veröffentlichte, wusste niemand so recht, was es eigentlich war. Auch über 30 Jahre nach Veröffentlichung konnte man es immer noch nicht entschlüsseln und es bilden sich Mythen über die Entstehung und den Sinn des Buches.
«Codex Seraphinianus» ist eine illustrierte Enzyklopädie aus einer anderen, fremdartigen Welt. Der Text ist in einer Geheimsprache geschrieben, an der etliche Code-Knacker gescheitert sind. Das Buch erinnert in seinem Aussehen stark an die Kunst von Hieronymus Bosch und das mysteriöse «Voynich-Manuskript», das ebenfalls seit Jahren Fragen aufwirft.
Über die Entstehung des Buches ist sehr wenig bekannt und obwohl der Autor noch am Leben ist, bleibt dieser verschwiegen. Es handelt sich um Luigi Serafini, einen italienischen Künstler, Architekten, Illustrator und Designer. Gemäss eigenen Angaben hat er das Buch in 30 Monaten zusammengestellt und die Schrift hätte keinerlei Bedeutung. Sein Ziel war es, den Betrachter des Buches in eine kindliche Unsicherheit zu leiten. Kinder, die nicht lesen können, sehen die Buchstaben und wissen, dass sie einen Sinn ergeben, können sie aber nicht entziffern. Auch wenn Serafinis Aussage schlüssig sein mag, glauben tun ihm die wenigsten. Im Internet gibt es unzählige Kult-Anhänger die nach dem Sinn der Schrift und des Buches suchen.
Ob das Buch nun Sinn oder Unsinn ist, weiss leider niemand. Hier ein paar Beispiele.