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Das Kentucky Derby ist das meistbesuchte Pferderennen der USA. 150’000 Zuschauer locken die «aufregendsten zwei Minuten im Sport» jedes Jahr nach Louisville, 200 Millionen Dollar werden bei den Events jeweils verwettet. Und in diesem Jahr lohnte sich die Siegprämie besonders.
Als erster durchs Ziel galoppierte, mit dem passenden Namen Rich Strike, ein kompletter Aussenseiter. Eigentlich wäre er zu dem Rennen nicht einmal zugelassen gewesen, doch als Ethereal Road einen Tag vor dem Rennen aus dem Teilnehmerfeld gestrichen wurde, erbte Rich Strike dessen Startplatz.
Mit einem Sieg rechneten die Buchmacher indes nicht. Der Aussenseiter wurde mit einer Siegquote von 80:1 ins Rennen geschickt. Lange Zeit sah es auch so aus, als ob er eher der Quote als seinem Namen gerecht würde. In der letzten Kurve lag Rich Strike noch auf Platz 17 (von 20). Doch dann begann seine unglaubliche Aufholjagd, die ihn bis an die Spitze führte.
Seit 1913 und Doneral (91:1) hat kein grösserer Aussenseiter mehr das Kentucky Derby gewonnen. Und für einmal wird der Werbeslogan dem Event gerecht. Das waren tatsächlich sehr aufregende Momente.
(tog)
1. Dezember 2023: In London findet eine Anhörung statt, welche über die Rugby-Community hinaus Aufsehen erregt. 268 (ehemalige) Spieler schlossen sich zu einer Sammelklage gegen den Rugby-Weltverband sowie die nationalen Verbände von England und Wales zusammen. Der Vorwurf: Die beschuldigten Verbände hätten es versäumt, angemessene Massnahmen zum Schutz der Gesundheit und zur Sicherheit der Spieler zu ergreifen. Es wird erwartet, dass die Spieler mit den Verbänden eine aussergerichtliche Einigung erzielen werden.