Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03230.jsonl.gz/492

Norina Hirschi
Oliver Schnyder
Programm
Franz Schubert (1797 – 1828) – Fantasie f-moll D 940 (1828)
Gabriel Fauré (1845 – 1924) – Dolly op. 56 (1896)
Berceuse
Mi-a-ou
Le jardin de Dolly
Kitty-Valse
Tendresse
Le pas espagnol
Im Extrakonzert um 21.45 Uhr werden Oliver Schnyder und seine Schülerin Norina Hirschi zwei der schönsten Werke für Klavier zu vier Händen präsentieren.
Das Jahr 1828 war ein sehr bedeutendes Jahr für Schubert. Viele seiner schönsten Werke sind in diesem Jahr entstanden: das Streichquintett C-Dur, die Messe Es-Dur, drei späte Klaviersonaten und die Winterreise. Im November starb der erst 31-jährige Schubert. Mit der Fantasie in f-moll hören wir ein musikalisches Bild des Wanderers Schubert auf seinem letzten Weg.
Die Sätze sind thematisch miteinander verbunden, werden aber ohne Unterbrechung gespielt: Allegro molto moderato – Largo – Scherzo. Allegro vivace Finale. Allegro molto moderato
Die heitere Dolly-Suite porträtiert musikalisch das Mädchen Hélène Bardac, genannt Dolly. Zu ihrem ersten Geburtstag schrieb Fauré ein früheres Werk um und nannte es Berceuse. Am zweiten Geburtstag konnte Dolly den Namen ihres Bruders Raoul noch nicht gut aussprechen, der Titel Miaou ahmt das nach. Im dritten Portrait grüsst ein Zitat aus Fauré`s früher Violinsonate als liebliche Melodie, ein Geschenk zum Neujahr 1895. Auch der Hund der Familie Bardac bekommt ein musikalisches Portrait, er hiess Ketty. Tendresse geschrieben 1896 ist ein sehr lyrisches Stück und zum Abschluss der Suite folgt ein Spanischer Tanz.