Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03625.jsonl.gz/1416

Andri Ragettli erlebt im neuseeländischen Winter einen Weltcupstart nach Mass. Der Flimser lässt im Big Air sämtliche Konkurrenten hinter sich und feiert seinen vierten Sieg auf höchster Stufe.
Damit zeichnete Ragettli bei erster Gelegenheit für den ersten Sieg für Swiss-Ski im Weltcupwinter 2018/19 verantwortlich, wobei er mit seinem dritten und letzten Run gleich mehrere Konkurrenten noch zu überflügeln vermochte. In die Wertung kamen für den Bündner wie beim zweiten Versuch 91 Zähler. Den ersten Sprung hatte er zuvor nicht landen können. «Ich wusste, dass ich nach diesem schlechten Start die anderen beiden Sprünge landen musste. Da habe ich mir gesagt, dass ich das schaffe. Und es ist mir perfekt gelungen», freute sich Ragettli.
Nach zuvor einem 2. und zwei 3. Plätzen schaffte es der 20-Jährige in der Disziplin Big Air im Weltcup erstmals zuoberst auf das Podest; seine ersten drei Weltcupsiege hatte der Freeskier jeweils im Slopestyle gefeiert. «Ich war extrem nervös, denn zu Beginn einer Saison ist es immer schwierig einzuschätzen, wo man steht», so der Schweizer. Das Niveau im Final sei enorm hoch gewesen, schliesslich hätten alle einen Dreifachsalto gezeigt.
In Cardrona verwies Ragettli den Kanadier Evan McEachran um 1,6 Punkte auf Platz 2. Dritter wurde der neuseeländische Lokalmatador Finn Bilous, der nach dem ersten Run in Führung gelegen hatte.
Die beiden weiteren Swiss-Ski Starter Kim Gubser, vor einer Woche an der Junioren-WM Bronzegewinner im Slopestyle, und Valentin Morel klassierten sich in den Rängen 18 und 20.
Bei den Winterspielen in Pyeongchang gehörte die Disziplin Big Air bei den Freeskiern nicht zum Olympia-Programm.
Bester Snowboarder auf Platz 8
Im Wettkampf der Snowboarder beendeten alle Schweizer den Weltcup-Auftakt in den Top 20. Nicolas Huber erreichte als 7. in der Qualifikation als einziger das Finale der besten 10. In der Schlussrunde klassierte sich der Zürcher auf dem 8. Rang.