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Der Gedanke - alles ist miteinander verknüpft, oder ein Fragment von einer grossen Einheit - ist sehr verbreitet. Dennoch ist der Solipsismus ein praktisch unbekanntes Fremdwort.
Bei oberflächlicher Betrachtung ist diese Philosophie nicht gesellschaftsfähig, da sie die Existenz des Diskussionsparteners ausschliesst.
Ein Solipsist stellt fest, alles was er ist, was er empfindet, wahrnimmt und von der Welt ausserhalb von ihm weiss, existiert nur in seinem Bewusstsein. Diese einzig mögliche, richtige Feststellung ist allgemein und absolut. Kein Mensch kann etwas gegensätzlichen beweisen.
Ein Solipsist unterscheidet sich von allen, die es nicht sein wollen, nur in dem, dass er sagt, wenn die Welt für mich primär in meinem Bewusstsein wahrgenommen wird, und eine Wahrnehmung ausserhalb des Bewusstseins ohnehin unmöglich ist, dann braucht die Welt nicht notwendigerweise objektiv zu existieren. Es ist möglich anzunehmen, dass alle Sinnesempfindungen nur Produkte dieser Sinne sind, ohne dass es etwas objektives ausserhalb des Bewusstseins gibt.
Man scheut sich weniger von Sinnestäuschung zu sprechen, als die Existenz der Welt anzuzweifeln, deswegen gab es viele Philosophen, die die Wirklichkeit als etwas anderes postulieren, als das was uns die Sinne vortäuschen, oder unvollkommen wiedergeben, aber nur weinig beachtete Solipsisten.
Das Handikap des Solipsismus liegt in der menschlichen Empfindsamkeit. Sobald man in Frage stellt, ob der Gesprächspartner wirklich da ist, verliert man seine Zuneigung, man wird „auch“ nicht ernst genommen. Dabei würde der Solipsist noch so gern sich überreden und vom eigenem Fehler überzeugen lassen. Was kann es den Solipsist bekehren? Ich glaube, dass es vor allem ein mitgeteiltes Wissen ist. Ein Wissen, das der Solipsist bereit ist als nicht von ihm stammend anzuerkennen. Ich kann mich noch erinnern, als ich in Alter von fünf Jahren von meinem Vater erfahren habe die Erde sei eine Kugel. Wäre ich damals ein Solipsist, dann würde ich in der Konsequenz dieser Mitteilung meine Philosophie in Frage stellen.
Als ich vor mehreren Jahren in einem Studentengespräch das Thema Solpsimus zur Sprache brachte, sagte der anwesende Dozent: „Wäre die Wirklichkeit nur eine Vorstellung, dann würde ich mir eine schönere Wirklichkeit vorstellen“. Nur wie weit sind wir Herren und Schöpfer unserer Gedanken? Auch der eifrigste Gegner des Solipsismus muss zugeben, dass zumindest seine Träume nicht objektiv die äussere Welt darstellen, und eher subjektives Produkt seines Bewusstseins sind. Dennoch wie oft träumt er nur Angenehmes und Schönes? Kann er die eigenen Träume gestalten? Im Computerzeitalter, könnte man auch eine solipsistische Version vertreten: Alles was ich wahrnehme ist nur meine Vorstellung und ich bin eines der vielen Programme auf einem Computer, dessen Existenz keines dieser Programme empfinden kann. Dieser Gedanke ist gar nicht neu, da bereits Platon meinte - unsere Wirklichkeit besteht aus Schatten einer idealen Welt.
Wenn ein Mensch nicht an Leben nach dem Tod glaubt und falls er dabei im Recht ist, dann hört doch die Welt nach seinem Tod für ihn auf zu existieren. Und zwar absolut und endgültig, als ob sie nie existieren würde. Ist das nicht ein solipsistischer Gedanke?
|Solipsismus

So|lip|sís|mus lat.-nlat. der; -: erkenntnistheoretischer Standpunkt, der nur das eigene Ich mit seinen Bewusstseinsinhalten als das einzig Wirkliche gelten lässt u. alle anderen Ichs mit der ganzen Außenwelt nur als dessen Vorstellungen annimmt (Philos.).
http://www.utm.edu/research/iep/s/solipsis.htm
|Philosophisch-physikalische Gedanken||Licht||Index|
M.C. Escher was a Dutch graphic artist, most recognized for spatial illusions, impossible
buildings,
repeating geometric patterns (tessellations), and his incredible techniques in woodcutting and
lithography.
He was born June 1898 and died March 1972. His work continues to fascinate both young
and old across a broad spectrum of interests.
He was a man studied and greatly appreciated by respected mathematicians, scientists and
crystallographers yet he had no formal training in math or science. He was a humble man
who considered himself neither an artist or mathematician.
Intricate repeating patterns, mathematically complex structures, spatial perspectives all
require a "second look". In Escher's work what you see the first time is most certainly not all
there is to see. http://www.WorldOfEscher.com/gallery/BondOfUnion.html