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Risikofaktoren
Die Nutzung von Geldspielen ist in allen Bevölkerungsgruppen weit verbreitet. Als generelle Risikofaktoren für problematisches und pathologisches Spielen gelten insbesondere:
- Sozioökonomischer Status: Ein niedriges Bildungsniveau, geringere Einkommen und Arbeitslosigkeit werden verschiedentlich als Risikofaktoren für problematisches Geldspiel identifiziert.
- Migrationshintergrund: Personen mit Migrationshintergrund mit zusätzlich geringem soziökonomischen Status gelten als überdurchschnittlich gefährdet.
- Geschlecht: Männer stellen einen deutlich höheren Anteil der problematischen und pathologischen Spieler im Vergleich mit Frauen.
- Alter: Geldspiele sind für Jugendliche besonders attraktiv und beinhalten ein hohes Gefährdungspotential für die spätere Entwicklung geldspielbezogener Probleme. Senioren mit wenig sozialen Kontakten haben ein erhöhtes Risikopotential.
- Persönlichkeitsstruktur: Hohe Impulsivität und eingeschränkte Impulskontrolle gelten als dispositionelle Prädiktoren für die Entwicklung problematischen Geldspielverhaltens. Pathologische Spielende zeigen möglicherweise auch höhere Ausprägungen von Merkmalen wie Reizsuche und Sensationslust, Risikobereitschaft sowie externale Kontrollüberzeugung.
- Genetische Disposition: Zwillingsstudien deuten auf genetische Faktoren hin, trotzdem haben umweltspezifische Faktoren eine wichtigere Rolle.
Weitere Infos siehe auch Prävention.