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Fidya und Kaffara sind zwei Arten versäumten Fastens während Ramadan. Wird das Fasten aus Notwendigkeit versäumt, muss die Fidya entrichtet werden. Für versäumtes Fasten ohne triftigen Grund wird die Kaffara fällig.
Fidya und Kaffara sind zwei Begriffe, die speziell mit Ramadan in Verbindung stehen.
Wenn jemand nicht in der Lage ist im Ramadan zu fasten, und dies auch im Nachhinein nicht nachholen kann (vor allem aus gesundheitlichen Gründen oder bei Schwangerschaft), muss er/sie dafür zahlen, dass jemand anderes zu essen erhält.
Zu zahlender Betrag
Der zu zahlende Betrag beläuft sich auf 10SFR pro veräumten Tag (was eine Person mit zwei Mahlzeiten oder zwei Personen mit jeweils einer Mahlzeit versorgen sollte). Für jemanden, der sämtliche Fastentage des Ramadan versäumt, würde das 300 SFR ergeben.
Kaffara ist die Entschädigung, die zahlbar ist, wenn das Fasten während des Ramadan absichtlich versäumt oder gebrochen wird, ohne dass es dafür einen berechtigten Grund gibt.
Zu zahlender Betrag
Um das verpasste/gebrochene Fasten wieder gut zu machen, muss derjenige, der das Fasten versäumte, entweder für 60 aufeinanderfolgende Tage fasten oder 60 arme Menschen zu einem Tagessatz von 10SFR pro Person ernähren, womit sich die Kaffara auf 600 SFR für jedes versäumte/gebrochene Fasten beläuft.