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Erdmandelgras: Mais als mögliche Sanierungskultur
Das Erdmandelgras (Cyperus esculentus L.) ist weltweit eines der gefürchtetsten Unkräuter und wird in der Schweiz zunehmend zu einer Bedrohung für Gemüse- und Ackerbaubetriebe. Die Vermehrung und Verschleppung erfolgt über vegetativ gebildete Knöllchen. Neben der Verhinderung einer weiteren Verbreitung ist es wichtig, auf flächig befallenen Parzellen den Befallsdruck zu reduzieren. Eine vielversprechende Strategie dafür ist ein mehrjähriger Maisanbau mit intensiver Unkrautbekämpfung. Feldversuche in Mais wurden über drei Jahre (2011–2013) durchgeführt, um die Wirkung von verschiedenen Herbiziden, Splitanwendung und mechanischer Bekämpfung auf das Erdmandelgras zu bestimmen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Anwendung im Split einer einmaligen Applikation vorzuziehen ist. S-Metolachlor, Bentazon, Rimsulfuron kombiniert mit Mesotrione zeigten eine gute Wirkung gegen das Erdmandelgras. S-Metolachlor kombiniert mit Hackdurchgängen reduzierte den Besatz. Eine Spätapplikation im Unterblattverfahren führte zu einer weiteren Reduktion des Befallsdrucks. Ein Maisanbau mit dem Ziel, den Erdmandelgrasdruck zu reduzieren, erfordert eine sehr intensive Unkrautbekämpfung, die über das gewohnte Mass hinausgeht.
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Erdmandelgras: Mais als mögliche Sanierungskultur