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Nach zwölf Jahren steht Inter Mailand wieder im Viertelfinale der Champions League. Gegen den FC Porto müssen die Italiener jedoch bis zum Schluss ums Weiterkommen bangen.
Inter Mailand hat zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder das Viertelfinale der Champions League erreicht. Dem italienischen Fußball-Erstligaklub reichte am Dienstagabend ein 0:0 im Achtelfinal-Rückspiel beim FC Porto zum Einzug in die Runde der besten acht Mannschaften. Das Hinspiel hatte Inter mit 1:0 gewonnen.
Die Italiener hatten am Ende großes Glück: Der frühere Berliner Marko Grujic vergab eine gute Gelegenheit (76.) und traf in einer wilden Schlussphase die Querlatte (90.+6), Mehdi Taremi den Pfosten (90.+5). Pepe sah Gelb-Rot (90.+7). Die Auslosung der Viertelfinals findet an diesem Freitag statt.
Beide Mannschaften boten den Zuschauern im Estádio do Dragão ein über weite Strecken schwaches Spiel. Torchancen gab es kaum, was auch daran lag, dass die Gäste den Portugiesen mit einem kompakten Defensivblock begegneten.
Mailand wollte den Vorsprung aus dem Hinspiel verteidigen, und das gelang der Mannschaft von Simone Inzaghi am Ende auch. Das Weiterkommen ist auch ein Triumph für den Trainer, der nach bereits acht Liganiederlagen massiv in der Kritik steht.
Letztmals hatte Inter 2011 im Viertelfinale der Königsklasse gestanden. Damals waren die Italiener gegen den FC Schalke 04 ausgeschieden. Porto vermisste Schlüsselspieler wie den angeschlagenen Kapitän Pepe oder den gesperrten Otavio schmerzlich.