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Aktualisiert: Juli 13
ein wenig Geschichte
Die Verwendung von Silber zu medizinischen Zwecken war schon bei den Römern, Griechen, Chinesen, Indern und Persern verbreitet. Der Arzt Paracelsus (1493-1541) setzte im Mittelalter in ausleitenden Bädern verarbeitetes Silberamalgam zur Ausleitung von Quecksilber ein. Hildegard von Bingen (1098-1179) verwendete Silber als Heilmittel bei Verschleimungen und Husten.
Die amerikanischen Siedler, die nach Westen zogen, legten Silber-Dollar-Münzen in ihre Wasserbehälter, um das Wasser auf dem langen Weg länger haltbar zu machen. Das gleiche Vorgehen wurde auch bei den Goldgräbern beobachtet. Silber ist schon seit jeher für seine konservierende Wirkung bekannt. Nicht nur Wasser auch Milch wurde auf diese Art und Weise länger haltbar gemacht.
Silber wurde aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung auch als Desinfektionsmittel und zur Wundbehandlung eingesetzt.
Es gibt im Medizinischen Bereich noch immer Wundverbände und Salben mit Silber.
Die kolloidale Form (Verbindung kleinster Stoffteile mit den Teilen der Lösung) des Silbers wurde erst um 1900 entwickelt und unter anderem oral zur Bekämpfung von Infektionen eingesetzt. Nach dem Aufkommen der Antibiotika rückte das Mittel aufgrund gezielter Wirkstoffe etwas in den Hintergrund. In alternativen Kreisen allerdings erlebt es schon seit Jahrzehnten eine anhaltende Wiederentdeckung.
Was ist kolloidales Silber
Silberteilchen in kolloidaler Form in einer Silberlösung sind zwischen 1 und 100 nm groß, positiv geladen und liegen im Wasser dispergiert vor. Gängig ist die Herstellung mittels Elektrolyse, dazu werden Silberstäbe und destilliertes Wasser eingesetzt.
mehr ppm nicht gleich mehr Wirksamkeit!
Kolloidales Silber gibt es in verschiedenen Qualitäten. Diese wird in ppm angegeben. ppm bedeutet „parts per million“ (Gewicht-Teile pro Million). Also, wieviele millionstel Teile pro Menge Lösung enthalten sind. Ähnlich wie bei Prozent (hundertstel) oder Promille (tausendstel).
Auch in 25 ppm handelt es sich um sehr kleine, kolloidale Teilchen (max. 0,01 µm), die sich gegenseitig abstoßen und deshalb schön gleichmäßig verteilt sind. Davon sind 25 ppm, also millionstel der Lösung, kolloidale Silberteile.
Je größer die ppm-Zahl, desto kürzer wird die Haltbarkeit. Sie sind "näher" und flocken daher schneller aus. Die Silberlösung verliert schneller ihre Wirkung.
Lagerung
Das Silberwasser sollte an einem dunklen Ort fern von elektrischen Geräten gelagert werden. Elektromagnetische Felder können die Ladung der Silberionen verändern. Die Silberteile stossen sich dann nicht mehr ab und sie beginnen zu klumpen.
Die Ladung des Silbers kann auch mit der Zeit einfach abnehemen, wie erwähnt etwas schneller bei mehr ppm.
Ist das kolloidale Silber korrekt gelagert, wurde stets korrekt transportiert und ist zudem von höchster Qualität kann es demnach, selbst wenn die Haltbarkeit auf der Packung auf nur 3 Monate begrenzt ist, und damit nur für 3 Monate garantiert wird, theoretisch über Jahre halten und genutzt werden.
Gefahren
Die orale Applikation von Lösungen schlechter Qualität kann zu einer irreversiblen, schiefergrauen oder auch grau-bläulichen Verfärbung von Haut und Schleimhäuten führen (Argyrie). Grund für die diffuse Pigmentierung ist die Ablagerung von Silberkomplexen, die im Zuge einer Oxidation entstanden sind. Zwar ist das „lediglich“ kosmetisch störend und hat keine negativen Auswirkungen auf die Organe, dennoch kann die Lebensqualität darunter extrem leiden. Gegen die Verfärbung gibt es bislang keine wirksame Behandlungsmethode.
Mir persönlich sind allerdings, trotz ausgiebiger Recherche, keine Fälle bekannt. Es zeigte sich sogar, wei in folgendem Link schön zusammengefasst, dass alle bekannten Fälle von Argyrie, NICHT durch kolloidales Silber verursacht wurden...
kolloidales Silber selber herstellen
Mit dem passenden Gerät lässt sich das Silberwasser recht einfach selber herstellen. Dazu brauchst du ein Gerät welches über Silberelektroden im Wasser eine elektrische Spannung erzeugt. Mit dem elektrischen Strom werden Teile des Silbers in das Waser gelöst. Es entsteht eine Lösung mit je nach dauer des Vorgangs mehr oder weniger PPM.
Wir haben uns nach längeren Recherchen im Netz und erfahrungsaustausch mit Anwendern für den Ionic Pulser Pro 3 entschieden. Dieser kann auch mit Kupfer- oder Goldelektroden problemlos arbeiten.
Du brauchst dazu nur noch destilliertes oder Osmosewasser und ein passendes Gefäss.
Details zur Herstellung
entmineralisiertes Wasser versenden (destilliert)
Keine Zusätze im Wasser verwenden
für bessere Qualität der Lösung, Wasser vorher kurz erhitzen
Elektroden bis ca 5-10 mm unter Ionic Pulser ins Wasser tauchen
ab ca 20 Minuten mit mit Etwas aus Plastik oder Holz kurz umrühren (kein Metall!)
Zeit circa bei 200-250 ml bis fertige Lösung mit Abstand A-C des Ionic Pulser Pro 3 10 ppm - 10 Min 25 ppm - 20 Min 50 ppm - 37 Min
Ionic Pulser Pro 3 kaufen -> https://www.fang-a.ch/product-page/ionic-pulser-pro-3
Quellen