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Der Grund, der zu diesem Entschluss geführt habe, sei die gegen Papilloud eingereichte Haftungsklage, teilte die WKB am Dienstagabend mit. Daher beantrage man unter Punkt 7.2 neu, die Entlastung von Papilloud zu verweigern. Die restlichen Verwaltungsratsmitglieder sollen weiterhin entlastet werden.
Papilloud ist im Zuge der "Affäre Alkopharma" unter Druck gekommen. Gegen ihn leitete die Bank im Dezember ein Zivilverfahren ein. Im Kern des Falls geht es um einen Kredit, den die Bank an die im Jahr 2013 in Konkurs gegangene Firma Alkopharma vergeben hatte.
Im Rahmen dieser Kreditvergabe hatte die WKB einen Schaden in Höhe von 21,6 Millionen Franken erlitten, der zulasten der Rechnungen der Jahre 2011 und 2012 gegangen war. Papilloud, der damals der Chef der Bank war, wurde in Westschweizer Medien eine zweifelhafte zur besagten Firma vorgeworfen. Papilloud war noch bis im Mai 2018 Verwaltungsratspräsident der WKB.
mk/
(AWP)