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Polizei und Feuerwehr hatten in der Nacht zum Sonntag in San Antonio im US-Bundesstaat Texas im Laderaum des Fahrzeuges in brütender Hitze acht Tote und 30 weitere Menschen gefunden, die dehydriert waren oder einen Hitzeschlag erlitten hatten.
Wie die Feuerwehr zu diesem Zeitpunkt berichtet hatte, schwebten 17 von ihnen in Lebensgefahr. Ein Supermarkt-Mitarbeiter hatte die Polizei über den Lastwagen informiert.
Die Polizei geht von einem Fall von Menschenschmuggel aus. Den Behörden zufolge könnten sich mehr als 100 Menschen in dem überhitzten Anhänger aufgehalten haben. Der Minister für Innere Sicherheit, John Kelly, verurteilte die "Brutalität von Menschenhändlern": Diese würden menschlichem Leben keine Beachtung schenken und "nur nach Profit suchen", heisst es in einer am Sonntag veröffentlichten Stellungnahme.
Gegen den 60 Jahre alten Fahrer des Lastwagens wurde am Montag Anklage wegen illegalen Transports von Ausländern erhoben, der zum Tod von zehn Menschen geführt habe.
Während einer Befragung durch die Polizei habe er angegeben, mit seinem Truck von Laredo an der mexikanischen Grenze nach San Antonio gefahren zu sein. Von den Menschen im Laderaum habe er jedoch nichts gewusst, sagte er laut einer Mitteilung der örtlichen Staatsanwaltschaft. San Antonio liegt etwa 230 Kilometer von der Grenze zu Mexiko entfernt.
Polizeichef William McManus sagte, bei den Toten handle es sich um vermutlich illegale Migranten. Über die Herkunft der Opfer machte McManus keine Angaben.
Im Raum San Antonio kam es allein im Juli zu drei Fällen, bei denen insgesamt 121 Menschen aus Mexiko, Ecuador, Guatemala und El Salvador aus Schleuser-Trucks gerettet wurden, wie eine lokale Zeitung berichtete.
(SDA)