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Scientix - die MINT Community
Dieses Projekt des European Schoolnet war eine der grössten und erfolgreichsten Initiativen auf europäischem Niveau. Scientix erstellte in einer ersten Projektphase (2009 - 2012) eine europaweite Plattform in acht Sprachen, auf der Projekte, Ressourcen und Good Practice-Beispiele im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) aller europäischen Mitgliedsländer gesammelt wurden.
Ziel des Projekts
Ziel der Plattform war es, den Austausch und die Nutzung von Wissens- und Unterrichtsressourcen, ebenso wie Best Practice-Szenarien in und für die MINT Fächer auf europäischer Ebene zu fördern. Neben Ressourcen für den Unterricht bot Scientix in seiner zweiten Projektphase den Lehrpersonen die Möglichkeit eines kostenlosen Übersetzungsservices an, mit dem jedes beliebige didaktische Material, das in einer der 24 europäischen Sprachen (darunter natürlich auch deutsch, französisch und italienisch) vorlag, in die eigene Sprache übersetzt wurde. Die zweite Projekthase hatte das Ziel, die verschiedenen nationalen MINT Lehrpersonen-Communities in Europa zu vernetzen, sowie den Austausch von Wissen zu fördern.
Ergebnisse auf europäischer Ebene
Hauptergebnisse der zweiten Projektphase waren:
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Wachstum des Scientix-Portals um 269% registrierte Nutzer
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Übersetzung von 700 Ressourcen in alle europäischen Sprachen
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Verbreitung des Projekts durch rund 600 Scientix-Botschafter und die Organisation von 29 nationalen Konferenzen
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Erstellung der Kommunikationsmaterialien Scientix Digest und Scientix Newsletter mit rund 2'400 Abonnentinnen und Abonnenten
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Organisation einer Europa-Konferenz in Brüssel mit fast 600 Teilnehmenden, 70 Vorträgen, 14 Workshops und 25 Ständen
Scientix Schweiz
Für die zweite Phase des Projekts (2013 – 2015) war educa.ch für die nationale Verbreitung des Projekts und seiner Website mit ihren über 1600 Ressourcen, MINT Projekten und naturwissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten in Form von Webinars, in der Schweiz zuständig. Das Projekt wurde im November 2015 anlässlich der nationalen Scientix-Konferenz «Scope//Days» beendet.
Um dieses Ziel zu erreichen wurden folgende Massnahmen ergriffen:
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Verbreitung der Scientix-Plattform unter Schweizer Lehrpersonen, sowohl der naturwissenschaftlichen MINT Fächer, als auch anderer interessierter Sparten. Dazu wurden sogenannte «Botschafter» gesucht, die ihrerseits die Plattform weiterverbreiteten unter ihre Kolleginnen und Kollegen.
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Erstellung eines «Webinars» zum Thema ..... Jedes teilnehmende Land erstellte ein Webinar zu einem anderen Thema, die dann wiederum in die Webinars-Datenbank auf der Scientix-Plattform eingespeist wurden und dort auf europäischem Niveau genutzt werden konnten.
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Schweizer MINT Projekte wurden in Scientix vorgestellt und brachten dadurch Schweizer Lehrpersonen in Kontakt mit europäischen Kolleginnen und Kollegen, die sich für ihre Arbeit interessierten und umgekehrt. Das schweizerische Pendant zum europäischen Projekt Scientix ist educa.MINT. Schweizer Lehrpersonen mit Schulprojekten im Rahmen von MINT, die sich bewährten und die ihre Good-Practice-Erfahrungen gerne anderen Lehrpersonen im In- und Ausland zur Verfügung stellen wollten, hatten die Möglichkeit, sie auf der nationalen MINT Plattform educa.MINT zu präsentieren und im Rahmen dieser Zusammenarbeit auch auf ihrer europäischen Schwester Scientix.
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Schweizer MINT Lehrpersonen wurde durch educa.ch die Teilnahme an der 2. internationalen Scientix Konferenz im Oktober 2014 in Brüssel ermöglicht.
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Organisation der nationalen Scientix-Konferenz «Scope//Days» mit ScienScope der Universität Genf und ihrem pädagogischen Ansatz, Schulklassen in öffentlichen Labors nach Herzenslust experimentieren zu lassen. Die Konferenz kam zu dem Ergebnis, dass eine direkte Zusammenarbeit zwischen MINT Anbietern und Kantonen erfolgen muss, damit die Massnahmen nachhaltig erfolgreich sind.
Zukunft von Scientix
Was die Scientix international betrifft, so ist das Projekt Ende 2016 nach der Evaluierung der zweiten Phase in eine weitere Phase eingetreten. Die inzwischen reich bestückte Website bleibt eine wichtige Referenzquelle für jede weitere Initiative der Mitgliedsländer.
Auf Schweizer Seite ist die Plattform educa.MINT immer noch aktiv und wird vom Bund unterstützt. Durch die nunmehr verstärkte Präsenz in der Romandie werden sich die Aktivitäten der Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) noch intensivieren. Auf Kantonsebene geht es hauptsächlich darum, die Synergien zwischen Schulen und Institutionen für den MINT Unterricht zu koordinieren. Um diesen Austausch von Synergien in Gang zu bringen hat die nationale MINT Konferenz «Scope//Days» einen erheblichen Beitrag geleistet.