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LUISA MILLER di Giuseppe Verdi
Melodramma tragico in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto von Salvatore Cammarano nach dem bürgerlichen Trauerspiel «Kabale und Liebe» von Friedrich Schiller
«Es ist ein grossartiges Drama, voller Leidenschaft und theatralisch sehr effektvoll», befand Giuseppe Verdi über Kabale und Liebe, als er sich entschloss, bereits zum dritten Mal eine Oper nach einem Schauspiel von Friedrich Schiller in Angriff zu nehmen. Verdi war vor allem von Schillers psychologischem Scharfblick auf die Figuren angetan sowie von der Unausweichlichkeit, mit der die Handlung auf ihr tragisches Ende zurast: Rodolfo wirbt um Luisa, die Tochter des alten Soldaten Miller. Beide Väter widersetzen sich jedoch aus Standesgründen der Heirat, denn Rodolfo ist der Sohn eines Grafen. Als Rodolfo droht, ein düsteres Geheimnis seiner Familie zu enthüllen, wird Miller auf Betreiben des intriganten Verwalters Wurm, der selber ein Auge auf Luisa geworfen hat, festgenommen. Um ihren Vater vor dem Tod zu retten, erklärt sich Luisa bereit, Wurm zu heiraten. Rodolfo ist über die angebliche Untreue seiner angebeteten Luisa so verzweifelt, dass er sie und sich selbst vergiftet. Zu spät erkennen die beiden, dass sie Opfer einer Intrige geworden sind.
Das exquisite Solistenensemble unserer Wiederaufnahme präsentiert einmal mehr den grossen Leo Nucci in der Rolle des Vaters Miller. Nuccis Auftritte am Opernhaus Zürich sind legendär: Als Miller gab er hier bereits in der Spielzeit 1981/82 sein Debüt. Die Titelrolle singt Maria Agresta, die zuletzt als Norma und Desdemona das Zürcher Publikum begeisterte. Der gefeierte amerikanische Tenor Matthew Polenzani ist als Rodolfo zu erleben.
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