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Alle drei Jahre werden die Eidgenössischen Feste veranstaltet. Auf diesen werden Wettbewerbe der traditionalen Schweizer Sportarten veranstaltet, wie Hornussen, Steinstossen und Schwingen.
Das erste Eidgenössische Fest fand 1895 in Biel statt und seitdem steht das Schwingen im Mittelpunkt der Festtage. In dem Jahr wurde auch der Eidgenössische Schwingerverband gegründet. Der Turnlehrer J. J. Müller machte 1894 den Vorschlag, den Verband zu gründen, der von einem Komitee 1895 in die Tat umgesetzt wurde. Am 11. März 1895 wurde der eidgenössische Schwingerverband in einem Café in Bern gegründet und Fritz Flück wurde als erster Obmann vereidigt. Bei den ersten Austragungen in Biehl am 18. August traten die Sportler dann das erste Mal unter dem Namen des neuen Dachverbandes an.
Am 14. August 1898 fand dann das zweite eidgenössische Schwingfest in Klein Basel statt. Es traten 104 Schwinger an, aber nur der Sieger, Bossy aus Payerne, bekam einen Kranz.
Auf dem dritten Eidgenössischen Schwingerfest am 26. August 1900 traten dann schon 174 Schwinger an. Im Jahre 1914 waren schon 2.411 Schwinger im Verband organisiert. Bis dahin setzte sich der Verband aus den fünf regionalen Verbänden zusammen. Während des Ersten Weltkriegs setzte der Verband alle Tätigkeiten aus. Erst am 24. August 1919 wurden wieder Wettbewerbe in Langenthal ausgetragen. Das zweite Schwingertreffen nach dem Ersten Weltkrieg musste aber wieder abgesagt werden, da in der Schweiz die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen war. im Jahre 1921 waren dann schon 11.449 Mitglieder im Verband organisiert. Die Popularität der Sportart stieg seitdem immer weiter an und in kurzer Zeit breitete er sich in der ganzen Schweiz aus, heute hat der Verband über 50.000 Mitglieder.
Der Gewinner eines eidgenössischen Schwingerfests ist der Schwingerkönig, der den Titel ein Leben lang trägt. In der Schweiz gelten die Schwinger als Spitzensportler, obwohl die Veranstaltungen oft als Spiele bezeichnet wurden. Erst ab einer Änderung der Statuten des eidgenössischen Schwingervereins im Jahre 2010 werden die Austragungen nicht mehr als Spiele bezeichnet, sondern als Sport.