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Aufgrund der Covid-19-Pandemie seien die Flugbewegungen eingebrochen, weshalb die Gebührenerträge von Skyguide stark rückläufig seien, begründete der Bundesrat den Beschluss in einer Mitteilung. Ohne eine Flugsicherung funktioniere der Luftverkehr nicht.
Die Kapitalisierung durch den Bund ist den Angaben zufolge an Auflagen gebunden. Eine Bedingung sind etwa Sparmassnahmen seitens Skyguide. Der Bundesrat erwartet, dass die Gewerkschaften und Skyguide bis Ende 2021 einen gemeinsamen Plan erarbeiten, wie das Rentenalter der Fluglotsen von heute 56 Jahren auf mindestens 60 Jahre erhöht werden kann. Zudem darf Skyguide die Mittel des Bundes nur für ihre hoheitlichen Aufgaben wie die zivile und militärische Flugsicherung verwenden.
Die gesamte Luftfahrt wurde durch die Covid-19-Pandemie finanziell hart getroffen. Die Flugbewegungen auf den Schweizer Landesflughäfen sind um mehr als 95 Prozent zurückgegangen. Das Parlament hatte bereits für die Unterstützung von Airlines 1,275 Milliarden Franken bewilligt sowie einen Kredit für flugnahe Betriebe über 600 Millionen Franken.