Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/159434

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, im Rahmen der Standortförderung die Filmproduktion in der Schweiz zu untersuchen. Dabei ist in einem ersten Schritt insbesondere zu prüfen, wie sich die Filmproduktion in der Schweiz im Vergleich zum Ausland in den letzten Jahren entwickelt hat, und welche lnstrumente der Standortpromotion für die Produktion von Filmen in unseren mit uns konkurrierenden Nachbarländern eingesetzt werden. Interessant ist dabei insbesondere der Vergleich mit ltalien, Österreich und Deutschland. Dem Parlament ist darüber Bericht zu erstatten. Dabei sind insbesondere mögliche Förderinstrumente zu evaluieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Parlament hat im Rahmen der Kulturbotschaft 2016-2020 (BBl 2015 497) diesen Sommer das neue Filmförderungsinstrument der Standortförderung (Fiss) genehmigt. Dieses Instrument hat zum Ziel, dass Schweizer Filme und internationale Koproduktionen vermehrt in der Schweiz gedreht werden und dass der Drehort Schweiz wettbewerbsfähig bleiben kann. Im Rahmen der Erarbeitung der Kriterien für die Standortförderung in der Schweiz wurden bereits bestehende Modelle im europäischen Ausland wie z. B. in Deutschland, Österreich und Italien bewertet und einbezogen.</p><p>Das Bundesamt für Kultur (BAK) befindet sich aktuell in den Vorbereitungsarbeiten zur Umsetzung dieser Standortförderung, die ab Mitte 2016 gestartet wird. Die ersten Ergebnisse liegen daher nicht vor Ende 2017 vor. Das BAK wird die neue Standortförderung und die bereits bestehenden Filmförderungsinstrumente auf ihre Wirksamkeit evaluieren und die Ergebnisse für die Kulturbotschaft 2021-2024 aufbereiten.</p><p>Die Standortförderung bildet dabei einen Evaluationsschwerpunkt in den Förderungskonzepten 2016-2020. Eine separate Untersuchung ist daher nicht vorgesehen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.