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Vorhandene Niststrukturen:
• Stehende und liegende Totholzstämme bieten sich Totholznistern an, die Bruthöhlen ins Holz nagen.
• Die Stämme sprechen mit ihren Käferfrassgängen und Rindenritzen auch Hohlraumnister an.
• Lückige Sand-, Kies- und Erdbodenstellen erweitern das Angebot für diverse Bodennister.
• Wildstauden schaffen Nistplätze für Markstängelbrüter.
Leitart:
Die Stahlblaue Mauerbiene (Osmia caerulescens) ist die Leitart dieses Standorts. Den deutschen Namen verantwortet das Weibchen mit seiner metallisch-blauen Körperfärbung, während das Männchen eher grünlich-metallisch glänzt und durch sein fuchsrotes Pelzlein auffällt. Die Flugzeit dieser Art dauert von Mai bis August, wobei ab Juli eine partielle zweite Generation unterwegs ist. Das Weibchen nützt Käferfrassgänge und verlassene Bruthöhlen anderer Bienen im Totholz als Nistplatz, gibt sich aber auch mit alternativen bestehenden Hohlräumen wie etwa Markstängeln und Mauerritzen zufrieden. Was den Pollen angeht, ist diese Mauerbiene eine Allrounderin, sie hat aber eine klare Vorliebe für Schmetterlings- und Lippenblütler (Fabaceae und Lamiaceae).
Weibchen:
Männchen:
Arten an diesem Standort:
Hier werden wir Wildbienen-Arten auflisten, die im Sommer 2021 an diesem Standort tatsächlich beobachtet werden können.
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Alle Fotos auf dieser Seite: © Jürg Sommerhalder