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Der Luchs ist hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv. Er ist ein sehr scheues Wildtier, das im Wald lebt und deckungsreiche Vegetation bevorzugt. Luchse sind Einzelgänger mit einem grossen Revier, das sie für sich allein beanspruchen. Die Grösse des Reviers hängt von der Anzahl Beutetiere ab.
Der Luchs ist ein reiner Fleischfresser. Sein Beutespektrum reicht vom Eichhörnchen bis zur Gämse / Reh. Ausgewachsene Luchse benötigen pro Tag ca. 1 Kilogramm Fleisch. Sofern der Luchs nicht gestört wird, kann er sich von seinem Rehriss über mehrere Tage ernähren.
Der Luchs lauert seiner Beute meist nach Katzenart auf. Das bedeutet, dass er sich anschleicht und mit einem Sprung auf das Beutetier fällt. Er ist ein Überraschungsjäger, der meist Tiere erlegt, die grösser als er selbst sind. Die Beute wird durch einen Biss in die Kehle oder ins Genick sofort getötet. Das erlegte Tier wird versteckt und dient während mehrerer Nächte als Nahrungsquelle. Durch seine Anschleichtaktik erwischt er nicht nur kranke und schwache Tiere, sondern vor allem junge, unvorsichtige Tiere.
Der Luchs wurde stark verfolgt und teilweise sogar ausgerottet. 1971 wurden in der Schweiz mehrere Luchse wieder angesiedelt. Mittlerweile bestehen zwei Populationen, die getrennt voneinander leben. Auch im Kanton St.Gallen leben mehrere Luchse.
Quellen:
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Mittwoch bis 20 Uhr