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Unter dem Titel "Was ist...?" oder "Was bedeutet...?" werden Begriffe oder Sachverhalte erklärt, die im jeweils aktuellen Heft angesprochen wurden. Als Quellen dienen das Lexikon für Theologie und Kirche LThK und Wikipedia.
Advent heisst Ankunft. Gemeint ist die erste Ankunft Christi in seiner Menschwerdung, aber auch sein Kommen in Herrlichkeit «am Ende der Zeit».
Ein Testament ist eine letztwillige Verfügung, darin äussert ein Mensch also zum letzten Mal vor seinem Tod, was mit seinem Erbe geschehen soll. «Altes Testament» wird der vor Christus entstandene Teil der Bibel genannt.
Wäre die Bibel ein gewöhnliches Buch, wäre der Ambo ein Stehpult. Das zweite Vatikanische Konzil hat mit seiner Liturgiereform der Heiligen Schrift einen zentralen Platz im Gottesdienst gegeben.
Antijudaismus nennt man die christlich-theologisch begründete Judenfeindschaft.
Das letzte Buch der Bibel trägt den griechischen Titel «Apokalypsis»: Offenbarung, Enthüllung.
Von Aposteln sprechen im Neuen Testament vor allem Lukas und Paulus. Die Evangelisten Matthäus, Markus und Johannes verwenden diesen Begriff nur ein- oder zweimal.
Apostolat heisst Sendung. Weil Jesus sie in die Welt sendet, werden «die Zwölf» Apostel genannt.
«Wenn bei dir ein Armer lebt, irgendeiner deiner Brüder in irgendeinem deiner Stadtbereiche …, dann sollst du nicht hartherzig sein.» Die Armut und der Appell, Armen gegenüber grossherzig zu sein, durchzieht die ganze Bibel und ist auch ein zentrales Thema der Predigt Jesu.
40 Tage zog sich Jesus zum Fasten in die Wüste zurück, bevor er zum ersten Mal öffentlich lehrte und Kranke heilte. 40 Tage dauert deshalb die Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern.
Asketisch verhält sich ein Mensch, der sich freiwillig in Enthaltsamkeit übt, auch wenn diesem Tun durch religiöse oder soziale Regeln etwas nachgeholfen wird.
Die Überzeugung, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, durchzieht das ganze Neue Testament. Auferstehung meint dabei keine Wiederbelebung eines Toten, eine Rückkehr in das irdische Leben, sondern ein Aufgenommensein in eine noch verborgene Daseinsform bei Gott.
Am Barbaratag, dem 4. Dezember, geschnittene und in eine Vase in der Wohnung gestellte Zweige blühen an Weihnachten und sind so ein anschauliches Lebenszeichen.
Wo das Evangelium aus der Sicht der Unterdrückten gedeutet wird, entsteht Befreiungstheologie. Im Zentrum steht biblisch die Befreiung des Gottesvolkes aus der Sklaverei Ägyptens.
Auf Deutsch würde «Bethlehem» «Brothausen» heissen.
Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist ein staatlich angeordneter Feiertag, der am 3. Sonntag im September stattfindet und oft mit ökumenischen Gottesdiensten begangen wird.
Das Bischofskollegium, die Gesamtheit der Bischöfe, ist Nachfolger des Apostelkollegiums.
Alle Bischöfe sind Teil des weltweiten Bischofskollegiums. Dieses tritt als Ganzes nur bei einem Konzil zusammen.
Der heilige Blasius zog einst, so erzählt die Legende, einem Jungen eine Fischgräte aus dem Hals und bewahrte ihn so vor dem Ersticken.
Caritas heisst Liebe und ist die Übersetzung des neutestamentlichen Begriffs Agape. Die Liebe Gottes zu den Menschen ist gemäss bi blischer Botschaft die Grundlage für die Mitmenschlichkeit.
Markus Bläsi arbeitet als Gefängnisseelsorger in den Bezirksgefängnissen Liestal, Arlesheim und Sissach. Neben seiner Hauptfunktion als Gemeindeleiter im Fischingertal begleitet er Menschen in der schwierigen Phase der Untersuchungshaft. >> mehr...
katholischbl.bs – unter dieser Flagge segelt fortan die Fachstelle kirchliche Dienste der römisch-katholischen Kirche beider Basel. Erste Projekte haben stattgefunden oder sind aufgegleist. >> mehr...
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