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Hamilton
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Hamilton Uhren
Hamilton Uhren in unserem Online Uhren & Schmuck Shop
135 Jahre sportlich elegante Uhren – Qualität aus Erfahrung
Als im Jahr 1882 die Uhrenmarke Hamilton Watch Company in Lancaster, Pennsylvania aus der Adams & Perry Watch Co hervorging, ahnte keiner der Gesellschafter den steilen Aufstieg dieses Uhrenlabels. John C. Adams fertigte bereits seit 1874 zusammen mit seinem Partner Perry Uhren an. Mit dem Eintritt von H. J. Cain und Charles Rood in die neue Gesellschaft begann ein innovatives Umdenken. Neue Entwicklungen in der Feinmechanik erlaubten den Uhrmachern aus dem Nordosten der USA, Uhren mit einer aussergewöhnlich hohen Ganggenauigkeit herzustellen. 1893 produzierte das junge Unternehmen 27 verschiedene Modelle in 51 Ausführungen.
Eisenbahngesellschaften verhalfen der Uhrenmarke Hamilton zum Durchbruch
Die Taschenuhren aus Lancaster verdienten zurecht den Namen "The watch of Railroad accuracy". Die Uhren der pünktlichen Eisenbahn erlebten 1912 ihren ersten Höhepunkt. Bis dahin benutzten die verschiedenen Eisenbahngesellschaften unterschiedliche und ungenaue Zeitmesser. Verspätungen und Unfälle häuften sich aus dem Grund an den Knotenpunkten. Auf der Basis der legendären Taschenuhr 926 mit 17 Steinen setzte die Railroad Pocket Watch dem Desaster ein Ende. Die Manufaktur lieferte an alle Eisenbahngesellschaften die funktionell gestalteten Uhren mit dem 940er-Werk. Der Erfolg gab ihnen recht. Zwischen 1900 und 1928 wurden über 200.000 Exemplare produziert.
Eleganz und Präzision zwischen Salons und Nordpol
Zwei Jahre später gewann die Uhren Company den angesehen Rang als Lieferant für die US Streitkräfte. Der Siegeszug war nicht mehr zu stoppen, als im Jahr 1919 der Luftpostdienst zwischen Washington und New York den Dienst aufnahm. Die Piloten hatten Uhren aus Pennsylvania mit an Bord. Auch fanden die Zeitmesser den Weg in die Taschen von Commander Byrd, der 1926 den Nordpol mit einem Flugzeug überquerte. Während des epochalen Rekordfluges der Flugpioniere Lieutenant Hegenberger und Maintland von Kalifornien nach Hawaii zeigten ihnen Uhren Made in Pennsylvania die Zeit an.
Der Ideenreichtum des innovativen Uhrenherstellers kannte keine Grenzen. Bis zum Zweiten Weltkrieg produzierten sie elegante Damen und Herrenuhren im gehobenen Segment. Angefangen von der „Piping Rock“ aus dem Jahr 1928 über eine erschwingliche „Ladies Watch“ der 1930er Jahren, bis hin zu einer „Dodson“ (1939). Sie war eine der populärsten Uhrenmodelle der Vorkriegszeit. Mehr als 75.000 Exemplare verliessen die Manufaktur. Kurz vor und während der 1940er Jahre entschied sich das Management der Uhrenfabrik, die Produktion für die Konsumenten zu stoppen. Sie konzentrierten sich auf die Unterstützung der Streitkräfte.
Chronometer mit Auszeichnung
Erneut standen die Konstrukteure der Manufaktur in diesen Jahren vor einer Herausforderung. Die US Marine benötigte einen Chronometer, der zur Standortbestimmung präziser war als die bis dahin bekannten Geräte. Das Militär war interessiert an einem exakten Chronometer. Es gab zwar eine Funkpeilung, die aber von gegnerischen Linien abgefangen und verfälscht die US-Marine um den Erfolg bringen konnte. Das Marine-Chronometer war als Alternative zum Radio zu einer lebenswichtigen militärischen Ausrüstung geworden. Um die enorm hohe Produktionsanzahl zu erreichen, war dieser Chronometer der Erste, den das Management in einem arbeitsteiligen Produktionsverfahren realisiert liess. Für diese herausragende Leistung zeichnete die Marine das Unternehmen 1943 mit dem US-Army-Marine „E“Award aus.
Vom Filmset zum Welterfolg
Fast sechzig Jahre erfolgreicher Firmengeschichte sind 1943 vergangen. Das Uhrmodell „Canteen“, auch als „Frogman“ bekannt, erscheint. Die speziell für die Navy Taucher konzipierte Uhr hat eine grosse Kantinen-Krone, die über die Hauptkrone geschraubt ist, um sie wasserdicht zu halten. Unter Kennern ist die seltene Militäruhr heute nicht umsonst ein begehrtes Sammlerobjekt. Die Frogman erhielt ihre Berühmtheit, als sie 1951 in dem Oscar nominierten Film „The Frogman“ als Requisit zum Einsatz kam. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und porträtiert den heroischen Einsatz von Marinetauchern. Hamilton Uhren gehörten in den folgenden Jahren zum Outfit bekannter Schauspieler. Sie waren in dem Film „Blue Hawaii“ (1961) am Handgelenk von Elvis Presley zu sehen, in „Men in Black“ oder in „Independence Day“.
Jahre der revolutionierenden Innovationen
Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte die kommerzielle Produktion erneut auf. Sie war geprägt durch die revolutionäre Einführung der ersten batteriebetriebenen Uhr der Welt, die „Ventura“. Erstaunliche Technologie verknüpft mit ungewöhnlichem Styling. Wagemutig präsentiert die Manufaktur eine bisher ungesehene Form für eine Uhr. Das asymmetrische Gehäuse in Dreiecksform mit gewölbtem Kristallglas schüttelte die Uhrenindustrie und veränderte das Gesicht des Uhrendesigns. Die „Ventura“ ist seit 1957 eine Ikone und nach wie vor ein Bestseller.
Gemeinsam mit der Electro / Data Inc. von Garland in Texas, entwickelte Hamilton die „Pulsar“. Wieder Verblüffte das Label die Uhrenindustrie: Die Pulsar hatte das Gewicht und die Grösse einer herkömmlichen Armbanduhr. Sie kam ohne Zeiger und ohne bewegliche Teile aus. Die Pulsar war 1970 die erste vollelektronische Handgelenkuhr der Welt mit LED-Anzeige. Noch kein Jahr später erschien ein weiteres Highlight: Der von einem Konsortium mehrerer Unternehmen entwickelte „Hamilton-Chronograph-Pan-Europ“ war einer der ersten automatischen Chronografen der Welt in einem 11-size-Werk.
Pennsylvania in der Schweiz
Trotzdem sich die Marke auf dem Uhrenmarkt erfolgreich durchgesetzt hatte, übernahm 1974 der Schweizer Uhrenhersteller SSIH, die spätere Swatch Group, das amerikanische Unternehmen. Es sollte noch bis 2003 dauern, bis das Unternehmen die Produktion von den USA nach Biel in die Schweiz verlegte.
Swatch legte in den 1980er Jahren die erfolgreichen Klassikermodelle aus den Jahren von 1920 bis 1969 neu auf. Unter ihnen waren die Verkaufsschlager „Pocket Watch 992“, die „Ladie Watch“, „Boulton“, „Ardmore“ und natürlich die „Ventura“.