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«Warum werden Christen heute verfolgt? Ein Überblick über Diskriminierung und Verfolgung im 21. Jahrhundert»
Unter diesem Titel hielt Prof. Dr. Christof Sauer, Internationales Institut für Religionsfreiheit und FTH in Gießen, am 18. April, dem Todestag von Tilmann Geske, einen Vortrag. Weitere Beiträge kamen von Susanne Geske, der Witwe von Tilmann Geske, und Herrn Benjamin Doberstein von Christian Solidarity International (CSI), die als Kooperationspartner diesen Anlass mitveranstalteten.
Diese Gedächtnisvorlesungen sind benannt nach Tilmann Geske, einem Absolventen der STH Basel, der am 18. April 2007 gemeinsam mit zwei türkischen Christen ermordet wurde, weil er als Christ in der Türkei gelebt und gearbeitet hat. Die STH Basel will mit diesen Gedächtnisvorlesungen, die einmal im Jahr etwa an seinem Todestag stattfinden sollen, sein Andenken ehren und über die Lage von verfolgten Christen unterrichten, über das Christentum und die christliche Mission in Gebieten informieren, in denen es bedrängt ist. Dadurch soll die Solidarität mit Christen und mit Missionaren in diesen Gebieten gestärkt werden. Und damit soll zugleich theologisch über Martyrium, Mission und Bedrängung der Christen nachgedacht werden.
Der Vortrag