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Für Felix Neureuther war es der 1. Saisonsieg. Mit einer starken Fahrt fing er im 2. Durchgang den zuvor Führenden Österreicher Marcel Hirscher noch ab. Der Gesamtweltcup-Gewinner der vergangenen Saison verlor schliesslich 0,36 Sekunden auf den Deutschen. Manfred Mölgg als 3. verpasste die Bestzeit um 0,73 Sekunden.
Damit gab es erstmals in diesem Winter im Slalom keinen österreichischen Sieg. «Endlich tut mir nichts mehr weh», sah Neureuther auf das von vielen Verletzungen geprägte letzte Jahr zurück. Im letzten Winter musste er wegen eines Bandscheibenvorfalls oft mit schmerzstillenden Spritzen antreten, letzten Juni folgte eine Operation am Sprunggelenk.
Aerni mit Exploit
Mit Luca Aerni, Markus Vogel und Daniel Yule hatten sich drei Schweizer knapp für den 2. Durchgang qualifizieren können. Den grössten Sprung nach vorne machte Aerni, der sich mit der zweitbesten Laufzeit von Platz 27 noch auf 10 steigern konnte. Damit realisierte der für einen Walliser Skiclub fahrende Aerni nicht nur sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis im Slalom, sondern erfüllte auch zur Hälfte die Selektionskriterien für die Olympischen Spiele.
Für Yule gab es in der Endabrechnung als 17. erstmals Weltcuppunkte, während sich Vogel mit Platz 26 zufrieden geben musste.