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Eine Forschungsgruppe unter der Leitung des Professors Abdul Dulloo vom Departement für Medizin der Universität Freiburg wollte herausfinden, ob das Krankheitsrisiko sinkt und die Lebenserwartung steigt, wenn man bei der Arbeit weniger sitzt. Sie beobachteten bei den Teilnehmern der Untersuchung Minute für Minute den Kalorienverbrauch. 22 junge Erwachsene mit normalem Gewicht und guter Gesundheit mussten dabei je zehn Minuten sitzen und stehen.
Zweideutiges Ergebnis
Das Ergebnis unterscheidet mehrere Typen von Phänomenen, schreibt die Universität in einer Mitteilung. Ein Drittel der Teilnehmenden zeigte fast keinen Unterschied zwischen Sitzen und Stehen; nur vier der Teilnehmenden wiesen Anzeichen von Anstrengungen auf, wenn sie standen; die restlichen zehn Teilnehmenden haben, basierend auf den Messungen in der Sitzposition, während der Phase im Stehen, also in den zweiten fünf Minuten der Testphase, weniger Energie verbraucht.
Die Resultate stehen früheren Studien gegenüber, wonach eine Reduktion der sitzenden Arbeit das Leben um zwei Jahre verlängern kann.
Was nützt Stehen?
Wenn auch die Resultate der Freiburger Studie zweideutig sind, so ermöglicht sie gemäss Mitteilung doch neue Perspektiven in Bezug auf das Verständnis der metabolischen und psychomotorischen Grundlage bei unterschiedlichem Energieverbrauch. Sie hinterfragt den Nutzen, stehende Arbeitspositionen anzubieten, um den Energieverbrauch und die Gewichtskontrolle zu fördern. uh