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Betreibungen
Die Betreibung ist die schweizerische Form der Zwangsvollstreckung, um Geldforderungen einzutreiben. Diese wird durch die Betreibungsämter der Wohngemeinde durchgeführt. Wer seine Rechnungen nicht bezahlt, kann vom Gläubiger durch das Betreibungsamt aufgefordert werden, der Zahlung nachzukommen. Die betriebene Partei, der Schuldner, kann die Forderung beanstanden in dem er Rechtsvorschlag erhebt. Der Friedensrichter entscheidet danach über die Berechtigung der Forderung.
Falls die Forderung berechtigt ist, wird diese bei erneuter Nichtbezahlung durch das Pfändungsverfahren eingezogen. Lohnpfändungen, oder falls kein pfändbarer Lohn besteht, Pfändung auf Verwertung sind danach die Folgen. Verlustscheine werden ausgestellt, falls der Pfändungsprozess die erforderlichen Mittel nicht hervorbringen kann um die Forderungen zu begleichen.
Betreibungen stehen vielen Kreditantragstellern im Weg, denn Banken vergeben keine Kredite an Personen mit offenen Betreibungen oder ungelösten Rechtsvorschlägen. Auch bezahlte Betreibungen können dem Kreditnehmer den Zugang zu einem Kredit verwehren. Banken sehen unzuverlässiges Zahlungsverhalten als negativ an, wenn Sie über eine Kreditvergabe entscheiden müssen.