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Die Regionalzeitung «Trierische Volksfreund» hat einen Artikel über historische Rauchgewohnheiten von Frauen der Region veröffentlicht. Darin ist zu erfahren, dass das Pfeifenrauchen auf dem Land viele Anhängerinnen hatte, bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts. Einen kleinen Zustupf konnte man sich als «Einraucherin» verdienen:
Nahezu in alle Orten der Eifel sind Frauen bekannt, die liebend gerne Tonpfeifchen rauchten oder diese «Hänschen» gegen Entgelt für andere anrauchten. Das war nichts Außergewöhnliches. Gerade, wenn neue Pfeifen – erst recht Tonpfeifen – in Gebrauch genommen werden, schmecken die ersten zig Pfeifen scheußlich. Erst wenn die Pfeifen «eingeraucht» sind, wenn die Teerbestandteile des Tabaks die Pfeifenwand abgedichtet haben, kann das Pfeifenrauchen zum Genuss werden. Und für diese «Arbeit» suchte man sich «Einraucher», die dann zur Belohnung wenige Münzen oder ein Päckchen Tabak bekamen.