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Braddick´s Field Standard, Branddick´s Field Standard, Corchorus, Forme de Marie Louise, Marie Louise, Marie Luise, Marie-Louise de Jersey, Marie Louise Donkelaar, Marie-Louise Nouvelle Delcour, Marie-Louise Nova, Marie Louise van Mons, Princesse de Parme, Marie Louise Duquesne, Von Humbolts Butterbirne
Allgemeine Informationen:
gepflanzt am 11. November 2017
1809 in Belgien aus Samen gezogen, selten
Mittelgrosse Tafel- und Wirtschaftsbirne
Beschreibung Pflanze:
Wuchs schwach, muss mehrfach zurückgeschnitten werden
Abbildung Pflanze in Blüte
Abbildung Pflanze in Frucht
Beschreibung Frucht:
süss-säuerlicher, leicht würziger Geschmack
haltbar bis November
aus Frankreich stammende Neuzüchtung, seit 1974 in Deutschland im Handel
Bei der Birne ´General Leclerc´ handelt es sich um eine sehr bekannte und populäre Sorte mit großen und saftigen Früchten. Diese Sorte ist sehr fruchtbar.
Beschreibung Pflanze:
Der Obstbaum benötigt einen sonnigen und windgeschützten Standort. Der Boden sollte humos, lehmig und leicht feucht sein.
Erreicht gewöhnlich eine Höhe von 2 - 5 m.
Weisse Blüten von April bis Mai
Goldgelbe, berostete, große Birne, birnen- bis kegelförmig, manchmal etwas ungleichförmig
Fruchtfleisch ist angenehm süß und saftig
Die Birnen haben eine grüngelbe Grundfarbe mit einem roten Schimmer und sind leicht berostet. Das Fruchtfleisch ist saftig, feinkörniges und zart und hat einen süß-säuerlichen Geschmack.
Abbildung Frucht
Ernte:
Oktober
Verwendung:
lagerfähig bis Januar
Sehr gute Tafelfrüchte, mit Schale zu verzehren.
Gut geeignet für Süssspeisen.
Hinweise und Massnahmen:
Es ist ratsam, bei dem Baum im ersten Jahr nach der Pflanzung einen Erziehungsschnitt durchzuführen.
Befruchtersorten: Comice, Conférence, Gute Luise, Kaiser Alexander, Passe Crassane
Für alle Bimenstandorte geeignet, jedoch anfällig für Feuerbrand, Birnenblattsauger und für Kragenfäule.
Die Palmischbirne ist eine Sorte, die ihre Verbreitung vor allem in Württemberg, Österreich und der Schweiz hat. Die Sorte wurde 2005 zur Streuobstsorte des Jahres in Baden-Württemberg gewählt.
Die sehr alte Mostbirnensorte wurde zuerst von dem Pomologen Johann Bauhin im Jahr 1598 als ´Böhmisch Byren´ beschrieben. Die Palmischbirne zählt zu den ältesten Obstsorten überhaupt, ihr genauer Ursprung ist nicht bekannt.
Die Sorte zeichnet sich durch reichen und regelmäßigen Ertrag aus. Sie ist anspruchslos gegenüber ihrem Standort, früher wurde die Sorte oft auf Keuperböden gepflanzt. Für Krankheiten ist sie wenig anfällig, beispielsweise resistent gegen Feuerbrand.
Beschreibung Pflanze:
Die Sorte Palmischbirne wächst als mächtiger, eichenartiger Baum, der ein hohes Alter erreichen kann. Die Bäume gelten vor allem im Streuobstbau als von landschaftsprägendem Charakter. Oft treten am Stamm alter Bäume Sphaeroplasten (Auswüchse) auf. Die Rinde junger Zweige ist hell- bis grau-gelb. Die aprikosenbaumähnlichen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ lang und dünn. Die einfache Blattspreite ist zuerst hell und wird später dunkelgrün.
Die Blütezeit ist früh. Die fünf mittelgroßen Kronblätter sind weiß.
Abbildung Pflanze in Blüte
Abbildung Pflanze in Frucht
Beschreibung Frucht:
Der Fruchtstiel ist lang, dünn und glänzend. Die Früchte der Palmischbirne sind klein (50 bis 60 g), regelmässig und kreiselförmig. Die Fruchtschale ist rau und derb, grünlich bis hellgelb mit goldgelbem Rost und großen, hellen Punkten. Der große, offene Kelch ist an der Basis verwachsen. Das weißgelbliche Fruchtfleisch ist essbar, grobkörnig und von süßherbem, würzigem Geschmack, wird jedoch relativ schnell teigig. Die mittelgroßen Kerne sind rundlich oval. Die Palmischbirne reift Mitte September und erreicht einen Zuckergehalt von 16,5 Prozent (60–80° Oechsle).
Abbildung Frucht
Ernte:
Mitte September
Verwendung:
Brenn-, Most- und Dörrbirne, Frischverzehr
Beim Mosten wir sie gern beigemischt.
nach der Ernte etwa 3 Wochen haltbar
Die Sorte stammt aus den Benelux-Ländern, vermutlich aus den Niederlanden um 1800, und wird seit 1820 im Rheinland angebaut.
Anspruchsvoll an Klima und Boden.
Feuerbrandbewertung: anfällig, für den Anbau in Gebieten mit kleinem Feuerbrandrisiko geeignet
Beschreibung Pflanze:
Der Baum ist anfällig für Mehltau und Obstbaumkrebs und reagiert auf trockene Witterungsverhältnisse mit der Ausbildung sehr kleiner, wenig aromatischer Früchte. Der Baum zeigt einen schwachen Wuchs und benötigt eine höhere Bodenqualität.
Abbildung Pflanze in Blüte
Abbildung Pflanze in Frucht
Beschreibung Frucht:
Die Früchte der Ananasrenette mit ihrem besonderen, sortentypischen Aroma (saftig und aromatisch) bleiben eher klein bis mittelgross, grüngelb-goldgelb, Roststerne. Fleisch fest, saftig, kräftig süss-sauer, sortentypisches Gewürz. Die Früchte entwickeln in warmer Umgebung einen intensiven Ananasduft.
Abbildung Frucht
Ernte:
Mitte bis Ende Oktober
Verwendung:
guter Wirtschaftsapfel (zum Entsaften, Einmachen, Kochen, Backen etc.)
hervorragendesTafelobst für den Direktverzehr
bei entsprechender Lagerung bis Februar haltbar
Schöner aus Nordhausen, Hindenburg, Hindenburgapfel
Allgemeine Informationen:
gepflanzt am 11. November 2017
Der Schöne aus Nordhausen ist eine alte Apfelsorte aus Nordhausen. Dort entstand der Apfel vor 1850; er ist seit 1882 im Handel.
Der säuerlich-feinaromatische Tafelapfel ist geeignet für den Hausgarten und als Streuobst. Für feuchte Lagen ist der Baum ungeeignet. Vor allem im mittleren Deutschland ist er noch verbreitet. Nach dem Krieg wurde er als angeblich neuer Findling als ´Hindenburg´ bezeichnet.
Besonderheiten: sehr frosthart
Boden: normaler, lockerer Gartenboden
Standort: Sonne bis Halbschatten
Beschreibung Pflanze:
Wuchs: zunächst kräftig, später mittelstark, Busch
Wuchsbreite: 250 - 350 cm
Wuchsgeschwindigkeit: 30 - 50 cm/Jahr
Wuchshöhe: 250 - 450 cm
Abbildung Pflanze in Blüte
Abbildung Pflanze in Frucht
Beschreibung Frucht:
mittelgrosse, ziemlich gleichmässig gebaute Frucht mit gelblicher Schale, sonnenseits gerötet
glatte, leicht fettige Schale zunächst hellgrün, färbt sich später gelb
am Stiel meistens leichte Rostspuren
gelblichweisses Fleisch, saftig, ansprechend gewürzt
säuerlich aromatisch
Zucker-Säure-Verhaltnis ist weitgehend ausgewogen
Früchte geben einen schwachen Duft ab
Abbildung Frucht
Ernte:
Oktober
Verwendung:
guter Tafel- und Wirtschaftsapfel
im kühlen Keller lagerfähig bis April
guter Pollenspender
Hinweise und Massnahmen:
Der früh einsetzende Ertrag ist mittelhoch bis hoch und sollte sorgfältig gepflückt werden, um Druckflecken zu vermeiden.
Der Grevenbroicher Ingenieur Diedrich Uhlhorn jun. (1843–1915), nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls in Grevenbroich lebenden Erfinder Diedrich Uhlhorn (1764–1837), züchtete 1878 den Apfel aus einem Kreuzungsversuch zwischen Ananasrenette und Purpurroter Agatapfel und benannte diese neue Edelsorte nach seinem Schwiegervater Justizrat Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio.
Standort: sonnig - halbschattig
Verwendung: Solitär, Ertragspflanze, Spalier
Befruchtersorten: Cox Orange Renette, Suncats, Gloster, Goldparmäne
Wuchshöhe: 2,50 bis 3,00 m
Beschreibung Pflanze:
Das Wachstum des Baumes ist schwach, unempfindlich gegen Schädlinge und Krankheiten. Zufriedenstellende Ernten kann man allerdings nur auf guten, reichlich mit Wasser und Nährstoffen versorgten Böden erwarten. Ebenso benötigt der Baum regelmäßig eine Schnittpflege. Für den Hausgarten empfehlenswert, im Erwerbsobstbau heute ohne Bedeutung.
Blüte ziemlich groß, flach, sternförmig.
Abbildung Pflanze in Blüte
Abbildung Pflanze in Frucht
Beschreibung Frucht:
Die Früchte der Zuccalmaglios Reinette sind klein bis mittelgroß, rundlich bis eiförmig, 6–7 cm groß. An der Kelchseite verjüngt, an der Stielseite abgeflacht. Stiel holzig, dünn und meist kurz. Schale grünlichgelb, nachgereift zitronengelb, an der Sonnenseite gelbrot verwaschen. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, saftig, aromatisch mit einem harmonischen Zucker-Säure-Verhältnis. Späte Erntezeit.
Seine Äpfel sind saftig, würzig, mittelgroß, gelb und edel. Eine Besonderheit ist, dass diese Frucht nicht welkt.
Abbildung Frucht
Ernte:
Ende Oktober bis Anfang November
Verwendung:
lange Genussreife von November bis März
vorzüglicher Winterapfel
Hinweise und Massnahmen:
Das Ausdünnen der Früchte ist wegen des hohen Fruchtansatzes sinnvoll. Sonst bleiben die Früchte zu klein.
Baumeigenschaften: Wächst gut. Triebe aufwärts strebend. Bildet dichte, reichastige Krone. Die Tragbarkeit ist gut. Zum Aufpfropfen auf ältere Bäume geeignet (kann aber auch als Jungbaum gepflanzt werden). Verlangt sonnige, freie Lage. Blüht mittelfrüh. Pollen gut. Schorfanfälligkeit mittelstark.
Grösse: mittelgross, 60 bis 70 mm breit, 50 bis 55 mm hoch.
Gestalt: stumpfkegelförmig, stielbauchig, mit breiter Stielfläche. Breite, flache Wülste stören die Rundung.
Stielgrube: auffallend weit und tief, schwach hellgrünbraun, strahlig berostet. Der Stiel ist 1 1/2 bis 2 cm lang, holzig, kräftig, flaumig, mit schwach verdickter Ansatzstelle.
Kelchgrube: eng, mässig tief, unregelmässig gerippt, flaumig. Der Kelch ist mittelgross, geschlossen, an der Basis grün, stark wollig. Die Zipfel sind braun, büschelförmig aufgerichtet und zurückgerollt.
Haut, Färbung: glatt, schwach fettig, glänzend. Die Grundfarbe ist grünlich bis gelbgrün. Die Deckfarbe rot verwaschen und marmoriert, mit dunkler Streifung, 3/4 bis 1/1. Um den Stiel zeigt sich häufig eine blaugraue Marmorierung. Die zahlreichen hellen Punkte sind umhöft.
Kelchröhre: breit, dreieckig, hellbraun berostet. Die Staubfäden sind unter der Mitte angewachsen.
Kernhaus: eher klein, herzförmig, kelchwärts. Die Achse ist schmal lanzettförmig, hohl und meist geschlossen, oder nur im unteren Teil lochartig offen. Die Fächer sind gross, bohnenförmig, stielwärts am breitesten, gewölbt, leicht pilzig.
Die Apfelsorte Alant ist Schweizer Obstsorte des Jahres 2014. Die rund 100-jährige Apfelsorte sei sehr robust gegenüber der Bakterienkrankheit Feuerbrand und zeige auch gegen die weltweit schlimmste Pilzkrankheit Schorf keine grosse Anfälligkeit.
Wädenswil, 19.11.2012 - Eine bisher weitgehend unbekannte Apfelsorte aus Gondiswil (BE) hat dank ihrer Robustheit gegenüber der Pflanzenkrankheit Feuerbrand das Interesse der Forschung geweckt. Im Auftrag der Vereinigung Fructus untersuchen nämlich Agroscope-Experten die Eigenschaften alter Schweizer Obstsorten und sind so auf Alant gestossen. Die guten Eigenschaften von Alant lassen eine Zukunft als erstklassige Mostapfelsorte und als wertvolle Elternsorte für die Apfelzüchtung erwarten.
Der letzte bekannte Baum der Schweizer Apfelsorte Alant fiel vor ein paar Jahren einem Sturm zum Opfer. Ein Glück ist sie nicht nur vom Unwetter erfasst worden, sondern auch im Rahmen eines Projektes des «Nationalen Aktionsplan zur Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft» (NAP-PGREL). In verschiedenen Sortensammlungen gepflanzt, lebt Alant weiter. Denn das Ziel des NAP-Projektes ist es, die Vielfalt an Eigenschaften der gesammelten Obstsorten zu untersuchen und verfügbar zu machen für Züchter und Produzenten.
Die Feuerprobe im Sicherheitsgewächshaus
Nebst den äusseren und inneren Eigenschaften der Früchte haben Agroscope-Experten auch Baumeigenschaften erhoben, molekulargenetische Profile erstellt und die Sorten bezüglich der Anfälligkeit gegenüber den Krankheiten Schorf, Mehltau und Feuerbrand untersucht. Sie haben Jungbäume alter Sorten im Sicherheitsgewächshaus von Agroscope mit Feuerbrand infiziert. Dabei fiel den Forschern Alant auf. Während andere Sorten innert kürzester Zeit zum Teil massive Krankheitssymptome ausbildeten, wies Alant eine aussergewöhnlich hohe Robustheit gegenüber dieser Bakterienkrankheit auf.
Von bisher über 200 getesteten Apfel- und Birnensorten aus dem Nationalen Obstinventar konnte keine andere Sorte mit einem ähnlich guten Resultat aufwarten. Immer wieder hat man Sorten gefunden, die als wenig anfällig eingestuft werden konnten (etwa Schneiderapfel oder Heimenhofer), doch Alant übertrumpft sie alle.
Alant hat weitere Trümpfe in den Genen: Nebst der Robustheit gegenüber Feuerbrand ist Alant auch ein guter Tafel- und Mostapfel. Das macht ihn insbesondere für den Mostobstanbau auf traditionellen Hochstammbäumen interessant. Daneben ist der wertvolle Apfel als Elternsorte für das Züchtungsprogramm von Agroscope gleichsam zum Kronprinzen avanciert. Bereits wurde Alant mit anderen Sorten gekreuzt, in der Hoffnung, dass er seine positiven Eigenschaften, insbesondere gegen Feuerbrand, an die nächste Generation weitervererbt.
Mit dem letzten Baum hat Alant eine neue „Karriere" gestartet - als wiederentdeckte Apfelsorte für Produzenten und vielversprechende Elternsorte zur Züchtung neuer Apfelsorten für Konsumentinnen und Konsumenten.
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Im Kern ein Berner oder doch deutsche Wurzeln?
Der Name Alant sorgte kurzzeitig für Verwirrung, denn in der Fachliteratur ist eine alte norddeutsche Sorte mit Namen Alantapfel beschrieben. Molekulargenetische Untersuchungen und der Vergleich von Fruchtmustern haben jedoch ergeben, dass es sich bei den beiden Alant-Äpfeln nicht um dieselbe Sorte handelt. Der in Gondiswil entdeckte Alant scheint also ein echter Berner zu sein. Einer zudem, welcher ohne das NAP-PGREL-Programm des Bundesamtes für Landwirtschaft für immer verloren gegangen wäre. Dieses Beispiel zeigt die Wichtigkeit der Arbeiten, welche im Rahmen des NAP-PGREL durchgeführt werden.
FRUCTUS hat begonnen, erste Hochstammbäume dieser Sorte zu vermehren, um mehr Informationen für einen späteren Wiederanbau zu erhalten. Diese Aktion ist auch dank der neuen Zusammenarbeit von FRUCTUS mit IP-Suisse und Migros zustande gekommen.