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Ein Sujet wie für die Spale geschaffen mit vielen kreativen Einzelkostümen von jedem Cliquenmitglied selber mit duct tape erschaffen, einer wundervollen Lampe welche in jede zeitgenössische Kunstausstellung passen würde und dem grossen Fragezeichen welches vom Tambourmajor getragen den Zuschauer zur Interpretation animiert.
Fasnachtszeedel glääse und gschriibe vom Niggi Zittel
„D’Spale daucht ab“ im neuen und riesigen Ozeanium welches in Basel geplant ist und bringt die farbigen und verspielten Meeresbewohner auf die Strassen von Basel ?. Ein prächtiger und auch am Abend ein Hingucker wenn die Quallen, Tiefseefische und die Augen vom Tintenfisch aufleuchten!
Ich möchte mich mit dem von Laurent zusammengefassten Videoeindrücken vom Baselstädtischen Schwingerdaag 2015 ganz herzlich bei allen Kindern, JGlern, AGlern, Freunden, Mitglieder, Partner und Kollegen bedanken! Es hat mich ausserordentlich gefreut, dass alle in die Schwingerhosen gestiegen sind und kräftig angepackt und mitgeholfen haben! Ohne alle diese vielen Hände wäre es nicht möglich gewesen so ein riesiges Projekt zu realisieren. Chapeau! Die Spale und ich sind stolz auf euch!
Natürlich möchte ich auch meinem OK herzlich danken für die Unterstützung. Auch wenn es gelegentlich geharzt hat, haben wir ein supertolles Ergebnis auf die Beine gestellt. Bravo – ganz tolle Arbeit!
Dankend wünsche ich euch einen schönen Sommer und grüsse euch ganz herzlich.
Dr Spale Stamm lauft als wildi, urzitlichi Horde durch d‘ Stadt uff dr Suechi nach Fleiiiiisssscccchhhh!
Sujet : Rächt uff Fleisch
Die Sujetkommission hat sich zum aktuellen Sujet folgende Gedanken gemacht:
Die Kritik über das Essen von Fleisch hat aktuell stark zugenommen hat. Die Fleisch- gegner haben es verstanden, sich medienpolitisch grosses Gehör zu verschaffen. Dies ist auf der einen Seite auch nicht mehr als recht, da u.a. die Tierhaltung mehr als nur zu wünschen übrig lässt. Auch ob man jeden Tag Fleisch essen soll, ist sicher überlegenswert. Die Diskussion, ob es ethisch ist, Tiere zum Verzehr zu töten, ist in vollem Gange. Ist es eine Rechtfertigung zu sagen, dass Tiere auch Tiere fressen? Könnte man auch sagen, dass der Mensch weiter entwickelt als ein Tier ist und eine Wahlmöglichkeit hat?
Auf der anderen Seite fragt sich, ob es nicht jedem Einzelnen überlassen bleiben soll, den Entscheid zu fällen, ob er Fleisch essen will oder nicht. Die Frage ist somit auch, wie man die politische Debatte führen soll. Ist mit Fleischessern wie mit Rauchern zu verfahren? Sollen Fleischesser umerzogen werden? Wer kann für sich in Anspruch nehmen, die richtige Ideologie zu vertreten? Sollen Ideologien durch staatliche Massnahmen gefördert resp. gelenkt werden? Wie viel Staat verträgt es dabei und wie viel eigene Entscheidungsfreiheit muss bleiben?
Das Sujet bezieht sich somit denn auch vielmehr auf die Form der geführten Debatte als nur auf den Inhalt. Daher sind auch in der Sujetkommission wie auch in der Gesamtclique verschiedene Ansichten zum Thema Fleischkonsum vertreten.
Das Sujet nimmt daher die Art und Weise wie Fleischesser teilweise in den Medien dargestellt wurden auf, um sie denn auch genau in der von den Fleischgegnern übertriebenen, dämonisierenden Art und Weise wiederzugeben: als fleischgeile, wilde Horde, die primitiv, urzeitähnlich aus dem Walde brüllt: „Fleeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiisch!!!!!!!!!!“. Somit wird denn eben auch plakativ ein „Recht auf Fleisch“ propagiert.
Im aktuellen Zeedel widergespiegelt sich, dass man/frau ein Recht auf Fleischessen haben soll. Gleichzeitig soll aber auch Toleranz zwischen Fleischessern und Vegetariern bestehen, da doch keine Gruppe für sich die Moral gepachtet haben kann.
Fasnachtszeedel glääse und gschriibe vom Werni Laubi
Fasnachtsvideo
[wpvideo sUKXBI41]
Für e usführligge Fasnachtsbricht, Bilder und mehr Video kasch do wyterlääse 🙂
Spaleclique Jungi Garde (Binggis vor dr Ladäärne, JG noch dr Ladäärne)
Sujet: „GAME OVER – Mir wänn die alte Spiilzyyg wiedr zrugg! “
Ditti, Teddybäre, Legostainli – Spiilsache wo d Kindheit vo de hüttige Erwach- sene prägt hänn. Stundelang isch me beschäftigt gsi mit de rote, blaue, griene und gäle Stainli fantasievolli architektonischi baute zämmezstelle, verschie- denschti Szenarios mit sine Ditti duurezspiele oder eifach mit sim Teddy z schmuuse. Am töllschte und spannendschte ischs denn gsi, wenn me das zämme mit sine Gspäänlis het kenne mache. Lauft me hitte in e Kinderzimmer verschriggt me – Wo sind Dittis? Wo d Lego? Und was isch mit em Teddybär passiert? Verschwunde sin die Spiilzyyg us de Kinderzimmer. Statt em Teddy wird hiitzutags Ipad gschmuust, anstatt Legomännli het me d Computermuus in dr Hand und wenn überhaupt bi de hittige Kinder Ditti no exischtiere, denn högschtens virtuell. Das goht uns z wiit! Mir vo dr Junge Garde Spale wänd
die alte Spiilzyyg wieder zrugg!
Dorum präsentiere mir an dr Fasnacht 2015 dr Charme vo unserne liebschte Spiilzyyg und logge d Lüüt am Strosserand zrugg in e reali Wält, wo me no zämme gschwätzt und gspiilt het.
Vortrab: sin Teddybääre
Pfyffer: sin Legomännli und Ditti
Dambuure: sin Legomännli und Ditti
Tambuur Mayor: isch e verschpiilte Luusbueb
Requisit: Entsorgt die hittige, modäärne und technologische Spiilzyyg
Ladäärne: zeigt uff vier Sytte Helgen uss vier unterschiidlige Zytalter
und gänn en Ydrugg iiber d‘ Spiilzyyg zer Epoche
Ich war noch nie dabei und war total beeindruckt von dieser Schülerfasnacht! Denn von überall her strömen Kinder auf den Münsterplatz alle in leichter Hast damit es noch reicht… Stimmung fast wie am Morgestraich 🙂 … Dann ist der Münsterplatz bis zum Bersten voll mit Kindern und Cliquen, welche dann gleich einer Sanduhr, sich Zügli um Zügli aufmachen Richtung Rittergasse, Bäumlinsgasse und die Freie hinab… die Spale JG steht vor dem Münster bereit und man staunt nicht schlecht ob der Vielfältigkeit dieser Schülerzüge, es gibt fast keine gleichen Kostüme… jede Primarklasse hat ihr eigenes kleines Kunstwerk geschaffen, tragen z.T. sogar kleine Ladärne zu viert auf der Schulter… einfach genial… und dann rötzt unsere JG los.. toller Sound! einfach schön ihr hinterherzulaufen und sie zu geniessen 🙂 Laurent
Egal wo me aaneluegt – me het s Gfyyl, as alles e bitz aagspannt isch. Alles isch unter Druck. Alles isch am Limit.
Dr Schieler wo gueti Noote muess abliefere, dr Lehrer wo mit de modärne Kommunikationsforme nimm mitkunnt. Dr Manager wo sich an dr Patrouille des Glaciers mit andere Manager misst… und denn sich sälber s Lääbe nimmt. Dr öffentligi Verkeer, wo immer mee Aforderige sett erfülle – aber nur Verspötige und Zugsusfäll bringt. Die amerikanischi Wirtschaft wo dr Kollaps nur ka vermyyde, indäm d Gränzwärt uffegsetzt wärde. Do isch dr alljöhrlichi Wettkampf am Everest mee als eifach «nur» e gueti Metaphere! Jede wott sich mässe, jede wott als erschte oobe sy… und jede wott no e neue Rekord ufstelle. E Mänge zaalt dä Wettkampf mit synere Gsundheit… und e paar zaale mit ihrem Lääbe. Wär ganz nach oobe will ko, dä muess kämpfe… do gits kei Ruggsicht oder Mitgfyyl. Me loost nit uf medizinischi Rotschlääg und scho garnit uf sy eigene Kerper. Eifach oobe uf em Gipfel stoo. Egal was es koschtet. Egal wär derfir muess zaale.
Dr Stamm nimmt sich dr heikle Thematik vom Gipfelerfolg aa… als Sherpas sin mir die verarschte wo s Gepäck uf dr Gipfel mien schleppeMir sin die, wo bis an d Gränze mien goo. D Gepäckträger, fir as e paar wenigi sich dert oobe kenne ustoobe. Mir hinterfrooge, eb eim dert oobe die dünni Luft nit buechstäblich in Kopf styggt. Eb me grösseri Risike yygoot, eifach nur, as me «au emol» dert oobe gsi isch. Und mir froogen-ys, eb das wirklig soo ersträbenswärt isch.
Requisit: schneit
Vortrab, Pfyffer und Tamboure: geen als Sherpas ans Limit
Sujet: „Dr Otti het ys e Märliwält gschänggt, wo bis zu uns an d Fasnacht längt“
Wer kennt se scho nid? Die glaini Häx wo unbedingt mecht mit de grosse Häxe uff e Blocksbärg fliege, s glaine Gschpängscht mit sim beschte Fründ em Schuhu, dr Wassermaa mit sinere rote Zipfelmütze und nid z vergässe dr gfürchigi Räuber Hotzeplotzmit em Kasper und em Seppl. Dr Ottfried Preussler isch dr Schriftsteller vo all däne bekannte Kinderbiecher und het Figure gschaffe, wo unseri Kindheit präge oder prägt hänn. Laider isch dr Otti im vergangene Joor vo uns gange und zu ehre vo ihm bringe mir jetzt sini tolle Figure an d Fasnacht.
Die Jungi Garde wird d Mensche an dr Fasnacht in e Märliwält mitnäh und e mänge Erwaggsene am Strosserand wieder zrugg in sini Kindheit versetze.