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Seit es die Formel 1 gibt, wird in Monza gefahren. Nur ein einziges Mal gastierte die 1950 ins Leben gerufene Rennserie für den Grossen Preis von Italien an einem anderen Ort: 1980 in Imola. Die Austragung 2016 könnte nun vorderhand die letzte Austragung in Monza sein. Der allmächtige Formel-1-Herrscher Bernie Ecclestone fordert eine Antrittsgage von 25 Millionen Euro. Zuviel für Monza.
Ecclestone weiss: In anderen Ecken der Erde werden solche Summen locker hingeblättert. Die Formel 1 ist in Europa seit einiger Zeit auf dem Rückzug. Daran ändern auch kosmetische Massnahmen nichts: Denn das Rennen in Aserbaidschan, 2016 erstmals in der Formel 1, heisst höchstens auf dem Papier «Grand Prix von Europa».
Die Erweiterung der Formel-1-Welt in «exotischere» Nationen setzte um die Jahrtausendwende ein: 1999 wurde erstmals in Malaysia gefahren. 2004 folgten die Grand Prix in Bahrain und China, ein Jahr später jener in der Türkei.
Ab 2008 kamen noch weitere, neue Formel-1-Destinationen hinzu: Singapur, die Vereinigten Arabischen Emirate, Südkorea, Indien und Russland.
Dafür wurde 2008 zum letzten Mal um einen Grossen Preis von Frankreich gefahren, in Holland (30 GP, zuletzt 1985) Portugal (16, 1996) oder Schweden (6, 1978) hatte sich die Formel 1 schon vorher verabschiedet.
In der Schweiz gastierte die Königsklasse des Motorsports zuletzt 1954. Nach fünf Formel-1-Rennen in Bern war Schluss, weil ein bis heute gültiges Verbot für Rundstreckenrennen erlassen wurde. Grund war ein schwerer Unfall in Le Mans, bei dem 84 Menschen ihr Leben verloren.
Dass in der niederländischen Eredivisie nicht nur Teams wie Ajax Amsterdam oder Feyenoord Rotterdam guten Fussball spielen, konnte man am Wochenende mal wieder sehen. In der Partie zwischen AZ Alkmaar und dem FC Utrecht kamen die Zuschauer nämlich voll auf ihre Kosten.