Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03327.jsonl.gz/1200

2017 ist das Jahr des Linux-Rechners – zumindest was Supercomputer betrifft. Sämtliche 500 schnellsten Computer operieren nämlich allesamt mit dem offenen Betriebssystem. Zwei Computer ohne Linux gab es in dem Ranking im Oktober 2017 noch – diese wurden im November nun aus der Rangliste entfernt. China führt das Supercomputer-Ranking an: 202 Rechner aus dem Reich der Mitte befinden sich in der Rangliste. Dahinter ist die USA mit insgesamt 144 Rechnern. Die Rangliste wird seit Juni 1993 geführt – damals war Linux kein Thema.
China baut seine Vormachtstellung im Ranking der schnellsten Supercomputer der Welt weiter aus: In der 50. Ausgabe der "Top 500"-Rangliste stellt das Land insgesamt 201 Anlagen und überholt die USA (145 Anlagen) damit deutlich. Den dritten Platz belegt Japan mit 35 Rechenanlagen, gefolgt von Deutschland (20), Frankreich (18) und Grossbritannien (15).
Der kalifornische IT-Riese Hewlett Packard Enterprise (HPE) mit Zentrale in Palo Alot hat eine neue Generation von Systemen, Software und Dienstleistungen für High Performance Computing (HPC) und künstliche Intelligenz (KI) präsentiert. Den Angaben zufolge sollen die Systeme Apollo 6000 Gen10, HPE SGI 8600 und HPE Apollo 10 mit deutlich mehr Leistung, Effizienz und Sicherheit aufwarten, als die Vorgänger. Auch gebe es flexible Finanzierungsmodelle.
Der französische IT-Riese Atos mit Schweizer Niederlassung in Zürich kündigte mit einem neuen Modell der Bull Sequana X1000 Serie den ersten Supercomputer an, der mit ARM-Prozessoren ausgerüstet ist und künftige Exascale-Technologien unterstützen soll, mit denen Milliarden Operationen pro Sekunde verarbeiten werden können.
Die Vereinigten Staaten sind erstmals seit 1996 nicht mehr in den ersten drei Rängen der Top 500 der schnellsten Computer der Welt vertreten. Nummer eins unter den Supercomputernationen ist weiterhin China. Mit einer Rechenleistung von 93 Petaflops lässt die Anlage "Sunway Taihulight" im Supercomputer Center in Wuxi seine Verfolger weit hinter sich.
Seit November 2013 ist der Hochleistungsrechner "Piz Daint" am Nationalen Rechenzentrum (CSCS) in Lugano der leistungsstärkste Supercomputer Europas. Ende 2016 wurde seine Leistung durch ein umfassendes Hardware-Upgrade nochmals mehr als verdreifacht. Heute ist "Piz Daint" mit einer theoretischen Spitzenleistung von 25,3 Petaflops der schnellste Rechner ausserhalb Asiens, wie an der internationalen Fachtagung ISC High Performance in Frankfurt heute bestätigt wurde.
In China ist mit dem Bau eines neuen Supercomputers begonnen worden, der den bisher schnellsten Rechner der Welt bei der Geschwindigkeit deutlich überflügeln soll. Der Prototyp von "Tianhe-3" soll bis Anfang 2018 fertiggestellt sein, heisst es in einem Bericht der Tageszeitung "China Daily".
Eine neue Werbelösung vereint künstliche Intelligenz, Internet of Things und Objektspeicher, um Automodelle automatisch zu erkennen und entsprechende Aussenwerbung anzuzeigen.
China will sein Engagement in Sachen Supercomputing weiter vorantreiben und bis Jahresende den Prototyp eines Exascale-Computers entwickeln. Der geplante "Super-Rechner", der dann mindestens zehn hoch 18 Fliesskommaoperationen pro Sekunde (Flops) durchführen kann, soll laut den Entwicklern des National Supercomputing Center (NSCC) bis zum Jahr 2020 zu einem vollständigen System aus Supercomputer und entsprechenden Anwendungen ausgebaut werden.
Die BMW Group ist eines der ersten Unternehmen, das mit einem Forschungsteam in das neue Watson IoT-Center (Internet of Things) von IBM in München einzieht. Ein Ingenieurteam der BMW Group soll dort Seite an Seite mit Forschern, Entwicklern und Beratern von IBM arbeiten. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam untersuchen, wie intelligente Assistenz-Funktionen für Fahrzeuge verbessert werden können.