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Die Vereinbarungen, welche am 2. Oktober 2001 in Brüssel vom russischen Atomenergieminister, Alexander Rumjantsew, und vom EU-Kommissar für Forschung, Philippe Busquin, unterschrieben wurden, sind Teil der Strategie, die europäischen Forschungsgebiete auch für Dritt-Staaten zugänglich zu machen.
Das Übereinkommen zur nuklearen Sicherheit schliesst die Themenbereiche Reaktorsicherheit, Strahlenschutz, Abfallmanagement, Stilllegung und Kontrolle von nuklearem Material mit ein und ist zehn Jahre gültig. Der zweite Vertrag ist der Fusionsforschung und der Technologie für das Iter-Projekt (International Thermonuclear Experimental Reactor) gewidmet. Er ist fünf Jahre gültig und wie der erste auf weitere fünf Jahre verlängerbar. Die Kooperation beinhaltet den Austausch von Wissen, Experten, Material und Ausrüstung ebenso wie Trainings, gemeinsame Studien und sonstige Aktivitäten. Gemischte Arbeitsgruppen sollen die Implementierung der beiden Vereinbarungen überwachen.
Quelle
D.S. nach NucNet vom 4. Oktober 2001