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Die drei Hochhäuser vermitteln zwischen Stadt- und Flussraum und verfügen über flexible Strukturen. Die vorgeschlagenen zwei Wohnhochhäuser und ein Bürohochhaus – die «Baikaltowers» – wachsen aus einer gemeinsamen Sockelebene heraus.
Irkutsk liegt 70 Kilometer vom südöstlichen Ende des Baikalsees entfernt. Östlich der Stadt erstrecken sich die Ausläufer des Baikalgebirges. Das Zusammenspiel von Flusslandschaft und Stadt, aber auch die geographische Lage von Irkutsk bieten große Potentiale für zukünftige städtebauliche und wirtschaftliche Veränderungen.
Der Ort des Projektes befindet sich direkt am Flussufer der Angara, anstelle der zu ersetzenden alten Tee-Factory. Die gebaute Umgebung ist von alten Lagerhäusern, einzelnen Wohn- und Funktionsbauten geprägt. Das städtische Quartier befindet sich in einem Entwicklungsschub. In diese Quartiersentwicklung soll auch der geforderte Gebäudekomplex für Wohn-, Büro- und Gewerbenutzungen hineinwirken.
Die vorgeschlagenen zwei Wohnhochhäuser und ein Bürohochhaus – die «Baikaltowers» – wachsen aus einer gemeinsamen Sockelebene heraus. In diesem Sockel sind die Gewerbenutzungen mit einer Shopping Mall untergebracht. Die Mall verbindet zwei öffentliche Plätze miteinander. Die Plätze dienen der Erschliessung des Komplexes, sind Antritt und Adresse, und stellen die Beziehung zum städtischen Raum wie auch zum Angara-Flussraum her.
Weiter bieten die Plätze zwei unterschiedliche räumliche Qualitäten mit eigenen Materialisierungen, Möblierungen und verschiedenen Nachbarschaften – und somit mit eigenen Identitäten. Der Übergang von aussen nach innen wird durch die Arkaden bestimmt. Sie bilden einen Zwischenraum, der das Gebäude mit dem städtischen Kontext verbindet. Funktional erweitern die Arkaden die Flächen der Mall und ermöglichen den Kunden einen geschützten Umlauf um das Gebäude.