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Auf Initiative des Niederländers Willem-Jan Holsboer gründeten 1888 Bahnpioniere die Schmalspurbahn Landquart-Davos AG. Bereits 2 Jahre später konnte der Betrieb auf der gesamten Strecke aufgenommen werden.
Entgegen der ursprünglichen Planung, die gesamte Strecke am Ufer der Landquart nach Davos zu führen, macht sie einen kleinen Bogen nach Malans. Grund dafür ist der Wunsch der Malanser nach einer Anbindung an das Streckennetz gewesen. Für den Bau stellten sie auch die erforderlichen Grundstücke bereit.
Hinter Serneus wird der Streckenabschnitt nach Davos mit dem 402 m langem Kehrtunnel sichtbar. Zur Verbesserung des Betriebsablaufs wurde er 1930 nachträglich in die Bahnstrecke eingefügt. Bis dahin wendeten die Züge zur Weiterfahrt in Klosters.
Nach dem Bahnhof Cavadürli gibt es einen weiteren Kehrtunnel. Dort dreht sich die Trasse erneut in Richtung Osten. Der höchster Punkt der Strecke wird am Bahnhof Davos Wolfgang erreicht. Entlang des Davosersees geht es bergab zum Bahnhof Davos Platz.