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1238 wurde das Dorf als erstmals als Butinhart urkundlich erwähnt. Im Jahre 1259 erhielt das Kloster Paradies von Graf Hartmann dem Älteren von Kyburg den Wald, den man nennt Buothenhart. Im 15. Jahrhundert kam alles zu Schaffhausen. Einzig der Verenahof blieb wegen verfehlter Politik bei der deutschen Gemeinde Tengen. Der Verenahof wurde dann badisch und bildete jahrhundertelang eine deutsche Enklave in der Schweiz. 1967 wurde diese Enklave Verenahof als bisher letzter Gebietsabtausch an die Schweiz angegliedert. Ein Teil der überflüssig gewordenen Grenzsteine sind beim Alten Schulhaus sowie beim Rathaus in Wiechs am Randen (D) zu sehen.
1836 lebten148 Personen in Büttenhardt. Die Bevölkerungszahl stieg 1990 auf 269 und betrug im Jahr 2000 342 Einwohner. Seit einigen Jahren bewegt sich die Einwohnerzahl immer um 350 Personen.
Mit der Einzonung von Bauland im Gebiet „Langärgete“ soll in Büttenhardt ein moderates Wachstum ermöglicht werden.
Literatur
- Kurt Bächtold: Die Geschichte der Gemeinde Büttenhardt, Büttenhardt 1988
- Gemeinde Büttenhardt (Hrsg.): Der Verenahof zu Büttenhardt. 25 Jahre Grenzbereinigung 1992
- Andreas Schiendorfer: 1000 Jahre Thayngen, Jubiläumsbuch, Thayngen 1995, ISBN 3-905116-03-0
- Schaffhauser Magazin 1/1980 "Reiat", Verlag Steiner Grüninger AG
Das Büttenhardter Wappen
In blau eine mit der Spitze im Boden steckende, weisse Pflugschar, beseitet von je zwei gelben stilisierten Ähren.
Büttenhardt gehört zu den Gemeinden, die vor 1800 über kein eigenes Wappen verfügte. Als es dann anfangs des 19. Jahrhunderts für die Gemeinden üblich wurde, ein Wappen zu führen, wählten sie die im Boden steckende, von Ähren umgebene Pflugschare als Symbol für die Landwirtschaft. Die Tinktur wählten sie in Anlehnung an die Landgrafschaft Nellenburg, in der die Ortschaft sich früher befand.
Bei der Reorganisation des Gemeindearchivs im Sommer 2013 wurde die Gemeindefahne gefunden, welche im Jahr 1939 an der Landesausstellung 1939 aufgehängt war.