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Im Untergeschoss der 1952 erbauten Fabrik lagerten bis zu 3000 t Papier für die Produktion von Wellpappe. Im einstöckigen Erdgeschoss mit dem markanten Sheddach war die Produktion untergebracht und im vorderen Teil der Halle befand sich der Bürotrakt.
1999 übernahm der Kanton die Liegenschaft aus der Konkursmasse der Schelling AG. Es war vorgesehen das Areal für die Luftfracht zu nutzen. Die Flughafen Zürich AG verzichtete jedoch auf eine Übernahme.
Im September 2013 kaufte die Eberhard Bau AG das 35'000 m2 grosse Grundstück. Geplant war, das Areal als Ersatzstandort zu nutzen, da das BaustoffRecyclingZentrum «Ebirec» in der Projektierungszone für den Ausbau der Piste 10/28 des Flughafens lag.
Im November 2019 beschliesst die Geschäftsleitung das Schelling-Areal rückzubauen. Die Gebäulichkeiten mit einem Volumen von 146'000 m3 entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen und ein Umbau wäre zu teuer.
Nach der umfangreichen Schadstoffsanierung wurde die Industrieliegenschaft für den maschinellen Rückbau in den Rohbauzustand zurückversetzt. Dies umfasste neben dem Entfernen sämtlicher nicht mineralischer Bauteile wie Fenster, Türen, Bodenbelägen und Korkisolationen auch den Rückbau von Gipswänden und -decken.
Seit Ende Februar 2020 läuft der maschinelle Rückbau. Die rund 7600 m3 Beton- und 8150 m3 Mischabbruch könnten die Baumaschinenführer theoretisch direkt über die Strasse ins BaustoffRecyclingZentrum befördern. Neben den grossen Mengen an Metallschrott werden auch der Beton- und Mischabbruch in den Baustoffkreislauf zurückgeführt.