Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03321.jsonl.gz/1332

Mauro Schmid (Quick Step) musste sich bei der Bergankunft in Castelmonte nach 178 km im Sprint einer Fünfergruppe lediglich Koen Bouwman (Jumbo-Visma) geschlagen geben. Der Niederländer hatte die scharfe letzte Kurve perfekt antizipiert und holte seinen 2. Etappensieg nach seinem Sieg im 7. Teilstück.
Schmid, der letztes Jahr sensationell eine Etappe gewonnen hatte, gehörte in der drittletzten Etappe zu den Animateuren des Tages. Bereits kurz nach dem Start in Marano Lagunare an der Adria gehörte er der zunächst zwölfköpfigen Fluchtgruppe an, die dann immer kleiner wurde.
Carapaz und Hindley im Gleichschritt
Das Feld mit den Favoriten verlor knapp vier Minuten auf die Spitzengruppe. Richard Carapaz (Ineos) verteidigte vor den letzten beiden Tagen – mit einer Bergetappe und dem abschliessenden Zeitfahren – die Maglia rosa. Der Olympiasieger aus Ecuador liegt weiterhin drei Sekunden vor dem Australier Jai Hindley (Bora). Allerdings verlor Carapaz mit Richie Porte einen seiner wichtigsten Helfer in den Bergen.
3 Dolomiten-Pässe
Die 168 km lange Etappe vom Samstag in den Dolomiten führt über die Pässe San Pellegrino und Pordoi (mit 2239 m.ü.M. das Dach der diesjährigen Rundfahrt) und endet mit dem finalen Anstieg zum Fedaia-Pass. Die 14 km lange Schlusssteigung hat in der zweiten Hälfte durchschnittlich 11 Steigungsprozente.