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Was ist geblieben? Zum 40. Jahrestag der Nelkenrevolution in Portugal
Am 25. April 1974 putschten linksgerichtete Teile der portugiesischen Armee gegen die autoritäre Diktatur des Estado Novo. Diese so genannte Nelkenrevolution verdankt ihren Namen den roten Nelken, die den aufständischen Soldaten in die Gewehrläufe gesteckt wurden. Sie verlief beinahe unblutig und eröffnete den Weg zur demokratischen Dritten Republik. Der Putsch richtete sich also gegen den von António de Oliveira Salazar ausgerufenen Estado Novo, dessen Gründung bis in die 20-Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreicht. In einem Studio-Gespräch erläutert der Politologe Paul Kleiser die historischen Gründe, die letztendlich zur Nelkenrevolution geführt haben und schildert die Nachwirkungen, gerade bei den gegenwärtigen Protesten gegen die von der Europäischen Union, der EU-Kommission und vom Internationalen Währungsfond aufgezwungenen Sparpolitik.