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Wirtschaftsjournalisten wünschen sich mehr informelle Gespräche mit den Top-Shots aus den Unternehmen. Dies ergab eine Umfrage, die das „Global Financial Communication Network“ in 10 Ländern, darunter die Schweiz, durchführte.
Wirtschaftsjournalisten aus Europa und Amerika beurteilen die Kommunikation börsenkotierter Unternehmen im Allgemeinen recht gut. Die Journalisten wünschen sich aber mehr informelle Kontakte mit dem Top-Management, wie das Global Financial Communication Network mit einer qualitativen Befragung von Medienschaffenden aus dem Wirtschaftsressort in zehn Ländern herausfand. In der Schweiz holte die PR-Agentur Farner die Antworten ein.
Die Wünsche an die Unternehmen sind in allen Ländern sehr ähnlich: Die Medienschaffenden erwarten qualitativ bessere Beziehungen mit den Unternehmen und nicht einfach mehr Informationen. Sie wünschen sich mehr informelle Gespräche, direkteren Zugang zum Top-Management und grössere Offenheit.
Die Journalisten aus Grossbritannien geben den Unternehmen für die Kommunikation die besten Noten. Auf den nächsten Plätzen folgen Portugal und die Schweiz. Am Schlechtesten schneiden im Urteil der Wirtschaftsjournalisten die Unternehmen in Spanien, in Deutschland und vor allem in den Niederlanden ab. Börsenkotierte Unternehmen erhalten meistens bessere Noten als nicht kotierte Firmen – ausser in den Niederlanden und in Belgien. Besonders schlechte Noten für die Kommunikation erhalten Nichtkotierte in Deutschland, in den USA und in Italien.
Das Global Financial Communication Network befragte 93 Wirtschaftsjournalisten aus zehn Ländern. Aus der Schweiz gaben Kollegen von NZZ, Finanz und Wirtschaft, Tages-Anzeiger und Cash Auskunft. Die Umfrage erfolgte im Februar und März 2007. (pv.ch)