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Grundlage des Handels ist ein Vertrag zwischen der Ukraine und China, der im Juli 2012 unterzeichnet wurde. Im Rahmen dieses Geschäfts hatte Peking der Ukraine einen Kredit von 3 Mrd $ (2,25 Mrd Euro) zur Verfügung gestellt, um den dortigen Landwirtschaftssektor anzukurbeln (AgE 44/12, Markt+Meinung 5). Im Gegenzug verpflichtete sich die Ukraine, China für einen Zeitraum von 15 Jahren mit Getreide zu versorgen.
Ab 2014 will Kiew nun jährlich 6 Mio t Getreide liefern, und über die gesamte Laufzeit des Vertrages hinweg ist eine Exportmenge von insgesamt 80 Mio t Getreide vorgesehen. Im März dieses Jahres hatte die Ukraine von China einen weiteren Kredit in Höhe von 1,5 Mrd $ (1,12 Mrd Euro) erhalten. Der staatliche Getreidekonzern der Ukraine (GPZKU) hat nach eigenen Angaben kürzlich 400 000 t Weizen nach China geliefert; ab Oktober soll mit der Ausfuhr von Mais begonnen werden. Auch mit Soja verspricht sich die Ukraine gute Exportgeschäfte. Die Staatliche Nahrungsmittel- und Getreideanstalt der Ukraine (SFGCU) kündigte an, im laufenden Wirtschaftsjahr insgesamt 250 000 t bis 300 000 t Sojabohnen nach China zu exportieren.
Wie der stellvertretende SFGCU-Vorstandsvorsitzende Robert Browdii mitteilte, wurden bereits mehr als 100 000 t davon im Rahmen von Termingeschäften erworben. Laut Browdi ist in diesem Jahr in der Ukraine eine Produktionsmenge an Soja von rund 2,9 Mio t zu erwarten; daraus ergebe sich ein Exportpotential von insgesamt gut 1,5 Mio t.