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Da gibt es dieses berühmte Bild aus der Zeit der französischen Revolution. Jacques-Louis David hat es gemalt. Es zeigt den Arzt und Schriftsteller Jean Paul Marat in der Wanne sitzend, ein Tuch um die ungepflegten Haare gebunden. Er liegt mehr, als dass er sitzt. Der Oberköper ist über den Rand der Wanne geneigt, dem Betrachter entgegen, der Kopf ist nach hinten gefallen. Marat hat soeben sein Leben ausgehaucht. Und in seinem Brustkorb klafft eine Stichwunde, die an die geöffnete Seite des Christus erinnert. Das Tuch um seinen Kopf gleicht einer Dornenkrone. Marat, ein Märtyrer der Revolution. Ein wehrloser Heiliger, grundlos ermordet.