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Jenseits der Täuschung (Teil 2)
(übersetzt und zusammengefasst)
Nachdem wir im 1. Teil gefragt haben, mit welcher Hypothese eine Untersuchung begonnen werden sollte,
und festgestellt haben, dass die Hypothese der „geplanten Sprengung“ über die weitaus grössere Wahrscheinilchkeit verfügt, wenden wir uns nun den Beobachtungen der Ereignisse zu.
3. Die Zerstörung von WTC 1 und 2
Um die Tatsachen, d.h. die tatsächlichen Einstürze mit den Hypothesen zu vergleichen, sollte ein drittes Prinzip in der wissenschaftlichen Methode Verwendung finden. David Ray Griffin beschrieb dies so:
„Keine der relevanten Beobachtungen
darf unberücksichtigt blieben.“[3]
Dieses Prinzip ist von zentraler Bedeutung in der Bewertung der offiziellen Hypothesen. Denn NIST vernachlässigte eine grosse Anzahl an wichtigen Beobachtungen und beendete ihre Analyse an dem Punkt, an dem der "Einsturz einsetzte". Anstatt eine Erklärung dafür zu geben, was tatsächlich passierte, nämlich das beobachtete Verhalten der Gebäude während ihrer Zerstörung zu erklären, begrenzte NIST den Kreis ihrer Untersuchung darauf, zu bestimmen, was passiert sein könnte, um den Einsturz auszulösen. Nach diesem Punkt, so behauptete NIST, wäre der völlige (totale) Einsturz „unausweichlich“ geworden.
Die folgende Tabelle zeigt fünf Bereiche von Beweisen zu WTC 1 & 2 und wie Forscher und Vertreter der beiden Hypothesen diesen Beweisen Rechnung getragen haben (die ausführlichere Darlegung erfolgt in "Jenseits der Täuschung"):
Rechts: Der Beginn der Zerstörung des Südturms WTC 2. Das dritte Bild zeigt das Kippen des Turmoberteils.
Links: Der Beginn der Zerstörung des Nordturms WTC 1 (mit Antenne) auf Etage 98 statt auf Etage 95, auf der das Einbiegen der Aussensäulen angegeben wurde.
Die Antenne bewegte sich Sekundenbruchteile, bevor die Dachkante sich plötzlich absenkte.
Während NIST bei WTC 1&2 sich entschieden, die Analyse an dem Punkt zu beenden, als der Einsturz anfing, führten sie nur eine "Mini-Analyse" über das Verhalten des Gebäudes während des Zerstörungsprozesses durch. Somit ignorierten sie bewusst jegliche Beweise, die mit dem Einsturz selbst in Verbindung standen.
NISTs Schlussberichte geben als Ergebnis überhaupt keine Erklärung für die obigen Indizien. Begrenzte Erklärungen mit eher spekulativem Charakter sind der Website unter FAQ zu entnehmen.
Die Hypothese einer "geplanten Sprengung" erklärt dagegen leicht, einfach und vollumfassend alle oben aufgeführten Indizien, die bei den Gebäuden WTC 1 & 2 während ihrer Zerstörung zu beobachten sind: Das plötzliche Einsetzen, die konstante Beschleunigung, die Pulverisierung, das explosive Herausschleudern und die Zergliederung, die Knallfrösche und die zahlreichen Berichte von Zeugen über Explosionen.
4. Die Zerstörung von WTC 7
Während NISTs Vorgehen bei WTC 1 und 2 damit endete, dass sie ihre Analyse beim Einsetzen der Zerstörung beendeten, gingen sie beim Gebäude 7 über diesen Punkt hinaus. Trotzdem vernachlässigten sie eine grosse Menge an relevanten Beweisen, was sogar so weit ging, dass sie versuchten, den wichtigsten Beweis zu leugnen, den Freien Fall von WTC 7.
Der plötzliche und symmetrische Freie Fall von WTC 7
NIST erkennt inzwischen an, dass WTC 7 über einen Zeitraum von ungefähr 2.25 Sekunden im Freien Fall beschleunigte, bevor die Beschleunigung wieder geringer wurde.
Der Physiklehrer David Chandler erklärt dies in dem Artikel "Der Freie Fall und Gebäude 7 an 9/11" so: "Newtons 3. Gesetz sagt, dass wenn Objekte miteinander interagieren, dann üben sie immer aufeinander gleiche und entgegensetzte Kräfte aus. Wenn nun ein Objekt, während es fällt, auf seinem Weg eine Kraft auf andere Objekte ausübt, dann müssen deshalb diese Objekte mit einer Kraft zurückdrücken, welche den Fall verlangsamt. Wenn nun ein Objekt beobachtet wird, dass sich im Freien Fall befindet, dann können wir daraus schliessen, dass nichts auf seinem Weg eine Kraft ausübt, welche das Objekt bremst, und deshalb kann nach Newtons drittem Gesetz das fallende Objekt auch nichts anderes beim Fall nach unten drücken."
Chandler und andere interpretieren darum den Freien Fall von WTC7 als Beweis für eine geplante Sprengung.
Wie erklärt NIST den Nachweis des Freien Falls gemäss ihrer Hypothese eines durch Brand ausgelösten Versagens?
1. NIST leugnete zuerst den Freien Fall in ihrem Entwurf zum Schlussbericht, indem sie behaupteten, die Dachlinie der Nordseite hätte 40% länger als der Freie Fall gebraucht, um 18 Etagen zu fallen: "WTC7 erreichte nicht den Freien Fall". Dr. Sunder erklärte zwar richtig: "Eine Zeit des Freien Falls würde ein Objekt erreichen, das keine Bauelemente unter sich hat ...." Im Gegensatz zu der Analyse von David Chandler zeigte NISTs Computermodell eine Einsturzzeit von 5.4 Sekunden, die genau mit ihrer Messung übereinstimmte. Auch als die Dachlinie sich nicht bewegte, nahmen sie die 5.4 Sekunden, um eine fast konstante Beschleunigung anzunehmen, die vom Freien Fall abwich.
2. Zur Überraschung vieler gaben NIST im Schlussbericht ihre Position auf und erkannten den Freien Fall von WTC7 für 2.25 Sekunden an, auch wenn sie an der Einsturzzeit von 5.4 Sekunden festhielten. Sie führten drei Stufen an:
Stufe 1 (0 - 1.75 s): Beschleunigung weniger als Schwerkraft (d.h. langsamer als der Freie Fall)
Stufe 2 (1.75 - 4.0 s): Schwerkraft (Freier Fall)
Stufe 3 (4.0 - 5.4 s): verminderte Beschleunigung, wieder weniger als Schwerkraft[4]
Besonders auffällig ist, dass der Übergang in den Freien Fall in Wirklichkeit plötzlich erfolgte.
Das Gebäude 7 ging von der völligen Unterstützung auf einmal in null Unterstützung bzw. keinen Widerstand über. (Vgl. Skizze)
Das zweite wichtige Merkmal besteht darin, dass der Freie Fall nicht nur plötzlich begann, sondern symmetrisch, d.h. auch über die ganze Breite des Gebäudes erfolgte. NIST stellte den Freien Fall in der Mitte fest, Chandler an der Nord-West-Ecke.
Alle 24 inneren Säulen und 58 Aussensäulen hätten gleichzeitig auf der Höhe von 8 Stockwerken in einem Sekundenbruchteil und auf die Weise entfernt werden müssen, wobei die obere Hälfte des Gebäudes intakt blieb.
Während die Hypothese der geplanten Sprengung leicht, einfach und vollumfänglich erklärt, stellt NISTs Schlussbericht keine Erklärung dafür bereit, wie der Freie Fall sich ereignet hat. Sie stellen einfach fest, dass die drei Stufen mit den Ergebnissen der Analyse (NCSTAR 1-9, Kap. 12) übereinstimme, obwohl dies nicht stimmt, da der Freie Fall (Stufe 2) nicht in NISTs Modell gezeigt und nachgewiesen wird.
In NISTs Computermodell wird auch kein symmetrischer Einsturz abgebildet (siehe Bild links).
Bauliche Zerstückelung zu einem kompakten Schutthaufen
Im Gegensatz zu WTC 1 und 2 sind die Gebäudeteile von WTC7 fast gänzlich in den eigenen Grundriss gefallen.
Die Zerstückelung der Bausubstanz ist eines der Merkmale einer geplanten Sprengung: Einzelne tragende Säulen werden von Sprengexperten entfernt und das Gebäude in die ein oder andere Richtung oder direkt nach unten "geschmeichelt", so dass es zu einer Implosion mit kleinen handlichen Gebäudeteilen kommt.
NISTs Computermodell endet kurz nach dem Beginn des Einsturzes, und NIST versucht auch nicht die Zerstückelung und den kompakten Schutthaufen in anderen Teilen ihres Berichts zu erklären.
Zeugenberichte über Explosionen und Vorwissen der WTC 7-Zerstörung
Zahlreiche Zeugen berichten über Explosionsgeräusche wie in WTC 1 & 2 so auch in WTC 7.
und David Chandlers Nachweis von Explosionsgeräuschen im Gebäude 7: „Sound Evidence of Explosion“.
Und es kommt zu gehäuftem Vorwissen der Zerstörung von WTC 7 bei den Einsatzkräften und in den Medien, vgl. die Seite „Woher wussten sie davon?“ mit den dortigen Videolinks.
Dies wird ergänzt durch das Vorwissen, wie es auch bereits vor 9/11 bei Insidertrading mit Put-Optionen auf American und United Airlines nachgewiesen wurde, und die auch Aussagen von Vorwarnungen an Politiker, Flüge am 11. September zu meiden, betreffen.
Die bisherigen Untersuchungen empfehlen nicht nur geplante Sprengungen an 9/11 als die naheliegendste Ausgangshypothese, sondern die gemachten Beobachtungen zeigen uns auf, dass diese mit der Sprengungshypothese völlig in Einklang stehen und von ihr erklärt werden. Die Vertreter der Brandhypothese lassen die Beobachtungen weg, deuten sie um oder verdrehen sie.
Im letzten Abschnitt werfen wir einen Blick auf die Erklärungen, wie der Ablauf sich aufgrund der gemachten Beobachtungen erklärt werden kann, vor allem, wenn man die hohen Temperaturen am Tatort und das geschmolzene Eisen mit berücksichtigt.
Die weiteren Teile:
5. Hochtemperatur-Thermitreaktionen
6. NISTs Versuche einer Erklärung durch die Brandhypothese
Anmerkungen
[3] David Ray Griffin, The Mysterious Collapse of World Trade Center 7 (2009), S.17