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Reto Stadelmann wurde 1977 in eine Escholzmatter Familie mit Musiziertradition geboren. Durch seinen Vater Franz Stadelmann, Jodelliederkomponist und Interpret, wurde er früh mit der Schweizer Volksmusik vertraut. Nach der Matura und seiner Rekrutenschule als Militärtrompeter absolvierte er ein Schulmusikstudium an der Musikhochschule Luzern (Hauptfach Dirigieren/Chorleitung) und durchlief parallel die Theorieausbildung an der Jazz Schule Luzern. Stadelmann studierte anschliessend Komposition in London (London College of Music / Thames Valley University) und in Manchester (Royal Northern College of Music) und erhielt Unterricht u.a. von Harrison Birtwistle, James MacMillan, John McCabe. Er schloss seine Ausbildung mit dem Bachelor of Music und dem Master of Music mit First Class Honours und mit Auszeichnung ab und erhielt mehrere Preise (u.a. Read Scholarship (2003), Westminster Music Price (2002)). Von 2005-2007 war er Schüler von York Höller an der Hochschule für Musik in Köln. Zurzeit promoviert er an der Universität in York.
Stadelmann schrieb die Musik zu den Freilichttheaterproduktionen Bauernkrieg 1653 (2003; von Hansjörg Schneider, Regie Louis Naef) und Menetekel (2006; mit Schriftsteller Heinz Stalder, Regie Louis Naef). Seine letzten Werke beinhalten ein Kompositionsauftrag für die Stanser Musiktage 2009 (Rondo für Violine und Violoncello, mit Mitgliedern von musikFabrik), und die Musik zu scrivere grande – il progetto pasquinate, ein Film der deutschen Medienkünstlerin Katja Struif, für das Goethe-Institut Italien, Rom.
Reto Stadelmann ist Komponist, Orchestrator und Arrangeur von Musik verschiedenster Stilrichtungen und Produzent kulturpädagogischer Programme. Er ist der Gründer und künstlerischer Leiter des Kölner Kunstorchesters Kwaggawerk und Initiant der Veranstaltung «Entlebuch und ein halbes Zebra», ein deutsch-schweizerisches Kulturprojekt im Rahmen des Kölner Sommerfestivals 2008 mit über 240 aktiv beteiligten Künstlern und Musikern. Seine letzte Kwaggawerk-Produktion «der neuen Mythen Klippenspiel» gewann den ersten Preis des vom Deutschen Musikrat deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerbs zum Tag der Musik.
Reto Stadelmann wurde 2008 mit dem Werkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern für Komponierte Musik ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet als freischaffender Komponist in Köln und London.
Der Dokumentarfilm befindet sich im Entlebucher und Emmentaler Musikarchiv
Jodlerclub Alpeblueme Herisau - Bärgandacht von Reto Stadelmann
CISTUSRÖSCHEN von Reto Stadelmann live
Opportunity
Kwaggawerk - Der neuen Mythen Klippenspiel, Leitung: Reto Stadelmann
Die Kartei - Music Showreel
Tell`s Revival (Reto Stadelmann, BB FM Escholzmatt)
Dorfrundgang 1
Dorfrundgang 2
Serge Schmid