Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03145.jsonl.gz/511

08.05.2020
(fruchtportal.de) - Im März hatte die Coronakrise, die zu dieser Zeit begann, keine Auswirkungen auf die Menge der Importe von Obst und Gemüse. Die Schweiz importierte im März insgesamt mehr als 76.000 Tonnen Gemüse und Obst, etwas mehr als 2019, das Gleiche wie im Januar und Februar.
Wie in einem Bericht von Fruit and Vegetable Facts berichtet wird, ist die Schweiz jährlich für einen Import von 750.000 Tonnen Obst und Gemüse im Wert von 1,3 Milliarden EUR verantwortlich. Das macht die Schweiz zu einem mittelgroßen Importeur von Obst und Gemüse.
Viele Reexporte
Spanien und Italien sind bei weitem die wichtigsten Lieferanten der Schweiz mit einem Anteil von je fast 40% und 20%. Die Länder, die folgen, sind Kolumbien, Peru und Panama. Die Produkte von jenen Ländern kommen gewöhnlich über die Niederlande.
Für 2019 zeigen die Schweizer Importstatistiken einen Import aus den Niederlanden von 20.500 Tonnen. Die Niederlande exportierten letztes Jahr, einschließlich Reexporte, 75.000 Tonnen an die Schweiz. Wichtige Reexportprodukte sind exotische Früchte, Avocados, Mangos, usw.
Auch Frankreich ist ein wichtiges Transitland. Die Schweiz importierte letztes Jahr mehr als 20.000 Tonnen französische Produkte, aber es gingen auch mehr als 100.000 Tonnen Obst und Gemüse über Frankreich an die Schweiz.
Insgesamt waren die Importe in den ersten drei Monaten 7% höher als letztes Jahr. Es gab keinen Unterschied zwischen Importen aus den EU-Ländern und jenen aus Drittländern. Es gab einen Unterschied bei den einzelnen Ländern. Importe aus Italien, Panama, Marokko, Ecuador, den Niederlanden und Brasilien sind überdurchschnittlich gestiegen.