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Sie glauben, Sie wissen alles über unsere geliebten Fellnasen? Machen Sie den Test.
21.6.2019
Hunde riechen 10'000 bis 100'000 mal besser als wir Menschen. Sie können nicht nur Krankheiten wie Diabetes und Krebs riechen. Sie erkennen auch, dass ein Haushaltsmitglied schwanger ist. Das wäre, als könnten wir einen faulen Apfel aus 2 Millionen Fässern heraus erkennen.
Auch Hunde haben «Schweissfüsse». Die merokrinen Schweissdrüsen befinden sich in den Pfoten des Hundes. Ist es heiss, werden sie aktiv und kühlen so den Hund ab. Deshalb kann man auch manchmal feuchte Pfotenabdrücke sehen.
Nach einer deutschen Studie richten sich 8 von 10 Hunden beim Häufchenmachen nach dem Magnetfeld der Erde aus. Sprich sie verrichten ihr Geschäft am liebsten in Nord-Süd-Richtung. Für diese Erkenntnis erhielt die deutsche Wissenschaftlerin sogar den Kuriositäten-Nobelpreis.
Hunde können am Knurren eines anderen Hundes dessen Grösse erkennen.
Hunde haben drei Augenlider. Und sie können Farben sehen. Ihre Farbwahrnehmung ähnelt jedoch derjenigen einer Person, die eine rot-grüne Farbenblindheit hat.
Unterschiedliche Gerüche im Urin eines Hundes können anderen Hunden mitteilen, ob der Hund, der die «Nachricht» hinterlässt, weiblich oder männlich, alt oder jung, krank oder gesund, glücklich oder wütend ist.
Um trinken zu können, tauchen Hunde die Zunge gerade ins Wasser, legen sie nach hinten um und schaufeln so das Wasser in den Rachen. Diese Art zu Trinken haben sie mit Katzen gemeinsam.
Hunde können viermal so weit hören wie Menschen. Welpen werden taub (blind und zahnlos) geboren, doch schon nach kurzer Zeit übertreffen sie unsere Hörfähigkeiten. Hunde erfassen Frequenzen von 15 bis 50'000 Hertz. Zum Vergleich, Menschen können zwischen 20 und 20'000 Hz wahrnehmen und finden die Frequenzen zwischen 500 und 4'000 als angenehm. In diesem Bereich liegen Sprache und Musik.
Hunde wissen, wenn sie nicht über genügend Informationen verfügen, um ein Problem zu lösen und suchen aktiv nach weiteren Informationen.
Hunde können können sogar unsere Gefühle «riechen». Hunde nehmen subtile Veränderungen in ihrem Geruch wahr. Das hilft ihnen dabei, herauszufinden, wie ihre Bezugswesen sich fühlen. So erkennen sie zweifelsfrei Angstschweiss oder Nervösität bei Herrchen oder Frauchen.
Hilfe für Streunerhunde
Hunderttausende Streunerhunde leben auf der Strasse – viele von ihnen sind krank, verletzt oder unterernährt.