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Was ist eine Dopplersonographie?
Die Dopplersonographie ist ein etabliertes und weit verbreitetes diagnostisches Verfahren mittels Ultraschall. Es wird der sog. Doppler-Effekt bei der Ausbreitung von Schallwellen genutzt. Ändert sich der Abstand von Schallsender und Reflektor so ändert sich die Frequenz der empfangenen Schallwellen. Es ist dasselbe Prinzip, wie Fledermäuse beim Flug zur Orientierung benutzen oder beim Radar der Verkehrspolizei bei Geschwindigkeitskontrollen. Diese Frequenzverschiebung (der Doppler-Effekt) wird in der Ultraschall-Diagnostik vor allem zur Bestimmung von Blutströmen in Blutgefässen verwendet. Der Doppler-Effekt kann als Farbbild („Farbdoppler-Sonographie“) oder als Flusskurve zur Bestimmung der Strömungsgeschwindigkeit des Blutes dargestellt werden. Moderne Schallköpfe erzeugen mehr als 20 Bilder pro Sekunde (Echtzeit-Verfahren).
Anwendungsmöglichkeiten:
– Venen und Arterien von Armen und Beinen
– Halsarterien (Carotis und Vertebralarterien)
– Nieren- und Darmarterien
zur Diagnose von krankhaften Veränderungen wie Erweiterungen (Aneurysmen), Verengungen oder Verschlüssen (Stenosen), Verkalkungen oder Thrombosen.
Vorbereitung:
Für ein bestmögliches Ergebnis sollten Untersuchungen des Bauchraumes (Abdomen-Sonographie) am nüchternen Patienten erfolgen, da Luft und lufthaltige Speisen im Magen-Darm-Trakt zu ausgeprägten Bildartefakten führen. Sie sollten deswegen 4 – 6 Stunden vor der Untersuchung nichts essen, nur Wasser (ohne Kohlensäure) trinken, nicht rauchen sowie mit voller Harnblase zur Untersuchung erscheinen.