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Die pazifischen Inselstaaten haben zu raschen Massnahmen gegen den Klimawandel aufgerufen, da viele von ihnen andernfalls wegen des steigenden Meeresspiegels verschwinden könnten. Es gebe keine Entschuldigung dafür, das Problem nicht anzupacken, erklärten die 15 Mitglieder des Pazifischen Inselforums am Donnerstag zum Abschluss ihrer jährlichen Tagung in Palau.
«Wir alle kennen die Ursachen des Klimawandels und wir kennen die Lösungen», sagte der Regierungschef des Inselstaates Samoa, Sailele Malielegaoi, vor Journalisten.
Kampf ums Überleben
Die Inselstaaten im Pazifik - einige von ihnen liegen bloss einen Meter über dem Meeresspiegel - stünden an vorderster Front beim Problem des Klimawandels, sagte Malielegaoi. Für die Einwohner dort gehe es ums Überleben. «Viele unserer Staaten werden im Meer verschwinden, wenn der Klimawandel anhält.»
Zu dem Forum gehören unter anderem Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, die Salomonen, die Marshallinseln und die Cookinseln.
(sda/gku/se)