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Seine Rücktrittsrede vom Vortag war noch voller blumiger und pathetischer Formulierungen. Sie konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er mit der Watergate-Affäre das Vertrauen der Bevölkerung und des Parlaments verspielt hatte. Nixon wurde zudem schwer krank und musste sich einer Operation unterziehen. In dieser Zeit wurde er von seinem Nachfolger Gerald Ford vollständig begnadigt.
Das schützte ihn zwar vor weiteren Untersuchungen durch das Parlament, nicht aber vor Zivilklagen. Und es gab viele, die ihn verklagen wollten. Zudem musste er aus den staatlichen Anwaltskammern austreten und durfte nicht mehr als Jurist tätig sein, was sein Einkommen massiv verkleinerte. Er verkaufte die Ranch in Kalifornien und zog nach New York.
Nixon galt damals als Ausgestossener. In einer legendären Interviewserie am Fernsehen brachte David Frost Nixon schliesslich dazu, zuzugeben, dass er die Interessen der US-amerikanischen Bevölkerung verraten habe. Das war der Tiefpunkt. Was man als ehemaliger US-Präsident aber immer tun kann, ist das Verfassen der eigenen Memoiren. Und die wurden dann auch prompt zum Bestseller. Von da an war Nixon darum bemüht, sich das Image eines Elder Statesman zuzulegen. Er publizierte Schriften zu unterschiedlichen weltpolitischen Themen. Damit gewann er allmählich wieder Respekt in der Öffentlichkeit und war nun kein Paria mehr.
Dennoch: Als Nixon 1994 starb, gab es zwar ein aufwändiges Begräbnis, zu dem auch Bill Clinton und alle noch lebenden ehemaligen Präsidenten erschienen. Ein Staatsbegräbnis aber erhielt er nicht. Die Watergate-Affäre blieb ein Problem. Victory-Zeichen hin oder her.