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Der chinesische Käufer ChemChina will offenbar Kredite in Höhe von insgesamt 35 Milliarden Dollar aufnehmen, um die Übernahme der Basler Syngenta zu finanzieren. Das könnte ein Rekord für die Finanzierung einer Akquisition eines chinesischen Unternehmens sein.
Aus informierten Kreisen verlautete, dass der Konzern aus Peking China Citic Bank International beauftragt hat, eine Kreditfazilität von 15 Milliarden Dollar zu arrangieren, die vollständig von ChemChina garantiert wird. Für einen separaten Akquisitionskredit über 20 Milliarden Dollar durch Syngenta, der nicht von ChemChina garantiert wird, seien Treffen mit Banken für diese Woche anberaumt, hiess es in einer Mitteilung von 25. Februar.
Schuldenlast steigt
ChemChina hatte zuvor im Februar den Erwerb von Syngenta für 43 Milliarden Dollar angekündigt. Die geplante Kreditaufnahme stellt bisherige Finanzierungen chinesischer Akquisitionen in den Schatten. Das könnte Sorgen wegen der Schulden wecken, die Firmen aus China aufnehmen, um sich Zugang zu ausländischer Technologie zu sichern.
Die von Citic Bank arrangierte 15-Milliarden-Dollar-Fazilität werde wahrscheinlich in Asien syndiziert, berichteten die informierten Personen. Die Konditionen würden derzeit festgelegt, hiess es. Eine ChemChina-Sprecherin wollte keinen Kommentar abgeben.
(bloomberg/mbü)