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Start Vorverkauf: 13.07.2020 um 12:00 Uhr
Ticketverkauf ausschliesslich über LUCERNE FESTIVAL
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Sinfonia erocia
«Eine Komposition», weiss Martha Argerich, «erschöpft sich niemals; nur die Interpreten, die ihre Noten mechanisch herunterklimpern, sind irgendwann erschöpft.» Diese Gefahr besteht bei der argentinischen Meisterpianistin jedoch kaum. Nicht einmal bei einem Werk, dass sie länger durch ihre einzigartige Laufbahn begleitet hat als jedes andere: Beethovens Erstes Klavierkonzert. 1949, als sie gerade einmal sieben Jahre war, debutierte sie damit beim Orquesta Sinfónica de Radio El Mundo. Doch natürlich hat Argerich im Lauf der Jahrzehnte immer wieder neue Facetten an Beethovens C-Dur-Konzert entdeckt. Und so wird es auch sein, wenn sie ihr «Cheval de bataille» nun mit Herbert Blomstedt und dem LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA aufführt. «Beethovens Musik enthält eine Nachricht, aber wir müssen arbeiten, um sie zu finden», erklärt der Maestro und bezeichnet die Willenskraft als ein wesentliches Moment in der Klangsprache des Komponisten. Wie sich das anhört, wird er mit der Sinfonia eroica demonstrieren, in der es um das Schicksal eines imaginären Helden geht. Oder bezog sich Beethoven mit diesem Werk doch auf sein eigenes Los?