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Nationale Tagung 2002
Die Beziehungen zwischen Schwarzen und Weissen waren stets gekennzeichnet von Ungleichheit, die ihren stärksten Ausdruck im Kolonialismus und in der Sklaverei fand. Diese Vergangenheit wirkt bis heute nach.
Obschon die Schweiz keine Kolonialmacht war und auch keine Sklaverei in Afrika betrieben hat, prägen auch hierzulande die Schatten dieser Vergangenheit das Bild, das wir uns von den schwarzafrikanischen Gesellschaften und den Menschen aus Afrika machen. Umgekehrt beeinflussen sie aber auch die Wahrnehmung der weissen Gesellschaft sowie der Schweizerinnen und Schweizer aus Sicht der Schwarzen.
Im Rahmen der Umsetzung der Ergebnisse der UNO-Weltkonferenz gegen Rassismus, die im September 2001 in Durban, Südafrika, stattfand, wurden an dieser Nationalen Tagung die historischen Hintergründe des Rassismus gegen Schwarze und sein alltägliches Erscheinungsbild in der Schweiz reflektiert.
Noël Tshibangu (Französisch)
Referat von Claudia Kaufmann
Patricia Nozipho January-Bardill (Englisch)
Carmel Fröhlicher-Stines (Englisch)
Zum AnfangLetzte Aktualisierung: 02.01.2019