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Plutos Höhle
Als ich ein Kind war, wuchs ich an verschiedenen Orten auf. Einer von ihnen war eine Höhle. Ich lebte wie hypnotisiert von den Lichtern, die von aussen in die Höhle fielen, und von den Schatten, die sie warfen. Ich schlief zu den Geschichten ein, die ich hörte und beobachtete und die von draussen kamen. Ich wuchs heran, bis ich schließlich in der Lage war, die Höhle zu verlassen. Ich erkannte, dass all das, was ich in der Höhle gelernt hatte, weder richtig noch falsch war, sondern eine bruchstückhafte Wahrheit und ein Bild einer Geschichte, die grösser war, als ich sie mir je vorgestellt hatte. Manchmal schaue ich immer noch zurück in die Höhle, um zu sehen, wie neue Lichtquellen in die neuen Geschichten, die erzählt werden, hineinspielen. Licht und Erzählungen verändern sich im Laufe der Zeit; ein Blick in meine alte Wohnhöhle hilft mir, die Veränderungen im grossen Massstab zu verstehen.
Maxime Buono ist ein multidisziplinärer Künstler und schloss 2021 sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Angers (Frankreich) ab. Im Jahr 2022 zog er nach Marseille (Frankreich), wo er bis heute lebt und arbeitet.
Als selbsternannter Alchimist – eine Person, die durch einen scheinbar magischen Prozess etwas umwandelt oder neu erschafft. Durch sein künstlerisches Geschichtenerzählen stellt er seine ätherische Realität dar und arbeitet hauptsächlich mit physischen Installationen und digitaler Bearbeitung. Mit Hilfe seines Telefons (das er gerne als modernen Talisman betrachtet) und grafischen Boten zeigt Maxime eine Welt, in der die Fantasie in der Realität stattfindet, bis sich die Realität schließlich sogar in eine vollständige Fantasie umkehrt.
Maxime erschafft Orte der Leere, an denen man alles erschaffen kann, was man will, wenn man in der Lage ist, die richtige Handlung zu entwickeln. Die einzige Regel, die bleibt, ist: RUINIERE NICHT MEINE FANTASIE