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Spielfilm von
Yaser Talebi
mit Hassan Rostamani, Viktoria Lushnikova, Mehrtash Saeidi, Hossein Mirzagholi
Iran 2015, DCP, 81‘, OV/e
Seit Farrokh seinen Eltern mitgeteilt hat, dass er nach seinem Studium in Griechenland ein Stipendium der Universität Uppsala in Schweden erhalten habe und dorthin fahre, haben sie nichts mehr von ihm gehört. Sie haben zwar seine schwedische Telefonnummer, doch da meldet sich niemand. Insbesondere seine Mutter macht sich so grosse Sorgen um den Verbleib des Sohnes, dass sie erkrankt. Jakob, Farrokhs Vater, verspricht, den Sohn zu finden und macht sich auf die Reise nach Schweden. Bei seinen Streifzügen auf den Spuren von Farrokh lernt er die junge Frau Lea kennen, die etwas Persisch spricht, und ihm bei seiner Suche helfen will. In feinen Schattierungen erzählt der Film von Menschen die Aufbrechen um anderswo ein besseres Leben zu finden, von der trügerischen Hoffnung, die sich selten erfüllt und von der Not, die in einem fremden Land noch viel kälter wirkt als Zuhause.
Yaser Talebi, geboren 1982 in der nordiranischen Stadt Sari, ist Filmregisseur, Produzent, Drehbuchautor und Schnittmeister. Bekannt wurde er für seine poetischen Dokumentarfilme über Umweltthemen. Seine beiden letzten Filme sind «The Descendants» und «Road to Perdition».