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Fast jeder von swissinfo.ch veröffentlichte Artikel enthält einen Prozentsatz, ein Alter, einen Geldbetrag oder eine andere Zahl. Hier eine Zusammenfassung einiger der interessantesten Statistiken, die 2018 erschienen sind.
Januar
20
Was für ein Ergebnis! Der Schweizer Tennisspieler Roger Federer gewinnt seinen 20. Grand-Slam-Titelexterner Link und erweitert damit seinen Rekord, als er zum sechsten Mal die Australian Open Trophy holt. Im Februar kehrt er im Alter von 36 Jahren an die Spitze der Weltrangliste zurück.
Februar
80
Vor genau 80 Jahren – oder otganta – wurde das Rätoromanische zur vierten Schweizer Landessprache, nachdem 92% der Schweizer Stimmberechtigten dafür votiert hatten. Zum Jahrestag dieser Abstimmung fordert die rätoromanische Lobby die Anerkennung der gesamten Schweiz als Territorium der vierten Landessprache. Im Jahr 2018 erscheint auch der weltweit erste professionelle Spielfilm in rätoromanischer Sprache.
März
71.6
In einer weltweit beachteten nationalen Abstimmung sagen fast drei Viertel der Schweizer Stimmenden (71,6%) Nein zur Abschaffung der Rundfunkgebühr für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), zu der auch swissinfo.ch gehört.
April
1231
Das ist die Anzahl der Sekunden, innert derer der Kopf des Böögg, eines gefüllten Schneemannsexterner Link, in Zürich explodiert ist. Eigentlich würde dieser relativ lange Zeitraum von 20 Minuten und 31 Sekunden gemäss Volksglauben auf einen schlechten Sommer hindeuten. Doch die Schweiz erlebt 2018 einen Rekordsommer. Die sengende Sonne führt dazu, dass Schweizer Flüsse Höchsttemperaturen erreichen, während der Mangel an Regen alle möglichen anderen Problemeexterner Link verursacht.
Mai
25
Die Schweiz recycelt rund 25% ihrer Kunststoffabfälleexterner Link und liegt damit deutlich hinter vielen anderen europäischen Ländern zurück.
Juni
37'000
Papst Franziskus stattet Genf – einem Zentrum des Protestantismus – einen seltenen Besuch abexterner Link, und zwar auf einer eintägigen Tour anlässlich des 70. Jahrestags des Bestehens des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK). Er feiert die Messe in einem Kongresszentrum mit rund 37'000 Besucherinnen und Besuchern.
Juli
1
Das ist die Anzahl Nationalitäten, die ein Schweizer Fussballer gemäss Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbands haben sollte. Damit solle verhindert werden, dass vielversprechende junge Doppelbürger in der Schweiz eine Ausbildung erhalten und sich dann für ein anderes Land entscheiden. Nach einem allgemeinen Aufschrei tritt der Generalsekretär zurück. Der Streit um die doppelte Staatsbürgerschaft war ausgebrochen, nachdem drei Schweizer Fussballer von der Fifa wegen einer Doppeladler-Geste (ein albanisches Nationalsymbol) bestraft worden waren. Die Spieler hatten mit der Geste Tore beim WM-Spiel gegen Serbien gefeiert.
August
1450
Ein berühmtes Restaurant unter einer Klippe auf 1450 Metern über Meer in den Ostschweizer Alpen teilt mit, es sei auf der Suche nach neuen Pächtern. Das Wirtepaar, welches das Gästehaus Äscher-Wildkirchli während 31 Jahren leitete, gibt auf, weil die Infrastruktur dem grossen Andrang nicht standhielt und Renovationen schwierig sind. Im Dezember werden neue Mieter bekanntgegeben.
September
17
Das ist die aktuelle Einwohnerzahl von Guttannen, einem kleinen Dorf in den Schweizer Alpen, das von den Folgen des Klimawandels bedroht ist.
Oktober
202'865
Expats bleiben in der Schweiz die weltweit bestverdienenden Personen. Sie erhalten ein durchschnittliches Jahresgehalt von 202'865 Dollar (205'000 Franken). Einen Monat zuvor wird die Schweiz in einer Expat-Umfrage als wenig beliebtes Land genannt, vor allem wegen der Schwierigkeit, sich einzuleben und Freunde zu finden.
November
40'000
Mögen Sie keine Karotten? Dann sollten Sie am ersten Mittwoch im November nicht nach Aarau fahren. Denn dann findet der farbenfrohe Rüeblimärt (Karottenmarkt) statt, der seit 1982 fester Bestandteil der Stadt ist. Er zieht bis zu 40'000 Besuchende an die 140 sorgfältig gestalteten Stände.
Dezember
995
Das ist die Anzahl der kleinen lokalen Brauereien in der Schweiz - eine der höchsten Dichten der Welt. Prost!
(Übertragung aus dem Englischen: Sibilla Bondolfi), swissinfo.ch