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Nach "It’s not a bug, it’s a feature" nun "It’s not a virus, it’s a patch".
Nach einem Bericht von 'NewScientist' arbeitet ein Forschungsteam von Microsoft an dem Konzept, Updates und Patches zukünftig durch Würmer verteilen zu lassen. Milan Vojnovic (Foto) und seine Kollegen von Microsoft Research in Cambridge sind überzeugt, dass Sicherheitslücken auf diese Weise schneller geschlossen werden könnten, als wenn alle Anwender selber auf die Patch-Server zugreifen müssten.
Zudem ist Vojnovic überzeugt, dass seine Würmer intelligenter vorgehen würden, als herkömmliche Schädlinge. Der ideale Ansatz, um mit möglichst wenig Angriffen auszukommen, beruhe auf der Kenntnis, wie nicht-infizierte Rechner in einem Subnetz verteilt seien. Da diese Information aber nur in den seltensten Fällen vorab verfügbar sei, habe man dafür gesorgt, dass die "guten Würmer" aus den eigenen Erfahrungen lernen könnten. Nach einer eher zufälligen Startphase würden dann gezieltere Angriffe gegen ein Subnetz ausgeführt, sobald ein ungeschütztes System identifiziert worden sei. Das gehe solange weiter, bis eine vorher festgelegte Anzahl von Fehlversuchen indizieren würde, dass es kaum noch angreifbare Rechner in dem Subnetz gebe.
Mehr zu den Plänen will Microsoft auf der 27. Conference on Computer Communications (INFOCOM)
Mitte April in Arizona bekannt geben. Vielleicht wird dann auch deutlicher, wie Anti-Viren-Software denn die guten von den schlechten Würmern unterscheiden soll, was Microsoft zu tun gedenkt, um Hacker davon abzuhalten, die guten Würmer für eigene Zwecke zu missbrauchen und wann das Recht auf Privatsphäre aufgehoben wurde, damit Unternehmen auf fremdem Eigentum tun und lassen können was sie wollen. (Thomas Mironiuk)