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Wie kann man bei der Erbschaftssteuer sparen?
Neben den Freibeträgen gibt es verschiedene Möglichkeiten bei der Erbschaftssteuer zu sparen.
Durch einen gestaffelten Erbvorbezug, das heisst den Bezug des Erbes über mehrere Jahre hinweg, kann die Steuerprogression vermieden werden. Zudem können die Erben von allfälligen Wertvermehrungen profitieren.
Weil die Schenkungssteuer unter Umständen geringer ausfällt als die Erbschaftssteuer, kann es sich lohnen, den Nachlass bereits zu Lebzeiten des Erblassers als Schenkung auszugestalten.
Ebenfalls steuermindernd kann sich eine Nacherbeneinsetzung auswirken. Ein Nacherbe ist eine Person, die eine Erbschaft erhält, nachdem sie bereits ein anderer geerbt hat. Es handelt sich beim Nacherben demnach um eine Art Zweit- oder Ersatzerben. Weil je nach Ausgestaltung des Verhältnisses der Vorerbe nur beschränkt über eine Erbschaft verfügen kann, fällt die Steuerbelastung bei einer Nacherbeneinsetzung unter Umständen geringer aus.
Wenn sonst nichts hilft, bleibt die Möglichkeit der Wohnsitzverlegung. Weil die Erbschaftssteuer kantonal erhoben wird, kann es sich im Falle einer grossen Erbschaft lohnen umzuziehen, um Steuern zu sparen. Aber Achtung: dieser Trick bringt nichts bei Immobilienerbschaften. In diesem Fall wird die Steuer in jenem Kanton erhoben, indem sich das betreffende Grundstück befindet.