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Wasserversorgung
Die Schweizer Wasserversorgungen stellen jährlich gegen 1 Milliarde Kubikmeter Trinkwasser bereit. Dies entspricht einem Wasserwürfel mit einer Kantenlänge von 1000 Metern. Etwa die gleiche Menge Wasser wird zusätzlich privat gewonnen.
So gross die geförderte jährliche Trinkwassermenge der Schweiz auch scheinen mag, sie entspricht nur knapp 2% der jährlichen Niederschlagsmenge und ist aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit und Ökologie völlig bedenkenlos - es wird ja 50 mal mehr durch natürliche Niederschläge wieder nachgeliefert. Trinkwasser wird in der Schweiz aus drei verschiedenen natürlichen Ressourcen gewonnen. Rund 40% stammen aus Quellen, weitere 40% aus Grundwasserströmen und 20% aus Oberflächengewässern (vor allem Seen). Trinkwasser ist ein wertvolles Naturprodukt.
Vor vielen Tausend Jahren wurden vor allem im heutigen Schweizer Mittelland grosse Kies- und Schottermassen abgelagert. Der Porenraum dieses Materials bildet ein gewaltiges Speichervolumen, welches mit rund 56 Mrd. Kubikmeter Wasser gefüllt ist. Die Wasserversorgungen in der Schweiz decken rund 40% des gesamten Wasserbedarfs aus Grundwasser ab.
Grundwasser muss im Gegensatz zum Quellwasser gepumpt werden. Die maximale Fördermenge eines Grundwasserpumpwerkes hängt von mehreren Faktoren ab wie beispielsweise von der Mächtigkeit der grundwasserführenden Schotterschicht.