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Südsudan: Mit Unterstützung der Dorfbevölkerung gegen Malaria
Médecins sans Frontières MSF setzt in der Region Abyei lokale «Malaria-Helfer» ein, die dafür sorgen, dass Menschen in abgelegenen Gegenden sich in ihrem Dorf gegen Malaria behandeln lassen können.
Die südsudanesische Region Abyei leidet unter einer besonders heftigen Malaria-Saison. Die Zahl der Erkrankungen ist massiv gestiegen. Menschen, die an einer schweren Verlaufsform der Malaria erkranken, sterben häufig in ihren Dörfern, da es in dieser abgelegenen Gegend kaum medizinische Einrichtungen gibt. Médecins Sans Frontières (MSF) arbeitet nun mit der lokalen Bevölkerung zusammen, um gegen diese vermeidbaren Erkrankungen und Todesfälle vorzugehen. Dazu wurde ein Programm auf die Beine gestellt, das Menschen in ländlichen Gegenden ermöglicht, sich direkt in ihren Dörfern gegen Malaria testen und behandeln zu lassen.
Dazu richtete MSF ein Netzwerk aus 37 «Malaria-Helfern» ein, die von lokalen Gesundheitsmitarbeitenden beaufsichtigt werden. Die Aufgabe dieser Helfer ist es, in 23 Dörfern in einem Umkreis von 30 Kilometer rund um Agok Malariafälle so rasch wie möglich zu diagnostizieren und Erkrankte zu behandeln. Weil die schlechten Strassen während der Regenzeit für Autos nicht befahrbar sind, verwenden die Malaria-Helfer Motorräder, um die Dörfer dennoch zu erreichen. (Foto © MSF)
www.msf.ch