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Beeindrucke Deine Freunde/ Familie/ Stammtischrunde mit diesen faszinierenden Tatsachen über Lebensmittel, die jeder kennt und mag:
Karotten waren violett, weiss, rot und gelb, bevor sie orange wurden
Ja, das leckere Gemüse hatte nicht immer schon seine helle und freundliche Farbe. Viele Jahrhunderte ist es her, so ungefähr um 900 vor Christus, da gab es im Ursprungsland Afghanistan zunächst nur violette und gelbe Karotten. Andere Farben folgten, nachdem das Wurzelgemüse in den folgenden Jahrhunderten schliesslich um den ganzen Globus herum verteilt wurde. Im 16. Jahrhundert begann man schliesslich in den Niederlanden, orangefarbene Karotten zu kultivieren. Ein beliebtes Gerücht besagt, dass die Karotten zur Farbe Orange hin selektiv gezüchtet wurden, weil man damit Wilhelm, dem Oranier Ehre erbieten wollte. Dieser war zu jener Zeit der berühmte Anführer der niederländischen Revolution gegen die Spanier gewesen. Beweise für diese Theorie gibt es allerdings nicht. Bis heute kann man auch anders gefärbte Karottensorten kaufen, allerdings sind sie lange nicht so populär, wie die orangefarbene Version.
Die Farbe Orange hat ihren Namen von der Frucht
Was kam zuerst? Die Henne oder das Ei? Zucht gegen Natur? Die Orangenfrucht oder die Farbe Orange? Nun, die letzte Frage können wir Dir beantworten. Das Wort “Orange” entwickelte sich aus dem spanischen Wort “naranja”, welches sich seinerseits aus dem Sanskrit Wort für Orangenbaum “naranga” ableitet. Vor dem 16. Jahrhundert sagte man beispielsweise in England “geoluhread”, was so viel wie “gelb-rot” bedeutete. Bevor also die Orangenfrucht entdeckt wurde, war in Europa alles Orange nur eine Schattierung von Rot oder Gelb.
Englisch für Schlauberger – Das “Abendessen” war mal das “Frühstück”
Verblüffe Deine Freunde und Deine Familie doch mal mit “Schlauschwätzen” zum Thema englische Sprache. Man kann im Englischen bei den Bezeichnungen für die unterschiedlichen Mahlzeiten eines Tages nämlich leicht mal durcheinander kommen, wenn man deren Herkunft kennt. Normalerweise unterscheidet der Engländer nach “breakfast” = Frühstück, “lunch” = Mittagessen und “dinner” = Abendessen. Soweit, so gut. Nun sollte man aber wissen, dass das Wort “dinner” vom französischen Wort “disnar” abstammt, was auf Deutsch “Fasten brechen” und damit in korrektem Englisch “break fast” bedeutet. Traditionell war das “dinner” (also das “break fast”) die erste und grösste Mahlzeit des Tages und wurde gegen Mittag gegessen. Ein leichteres Essen, welches “supper” genannt wurde kam am Abend auf den Tisch. Es gab dann allerdings irgendwann auch Leute, die schon eine Mahlzeit vor dem “dinner” zu sich nahmen. Um diese morgendliche Mahlzeit von dem mittäglichen “Fasten brechen” beziehungsweise “dinner” zu unterscheiden gab man ihr schliesslich den literarisch korrekten Namen “break fast”, was irgendwann der Einfachheit halber zu “breakfast” wurde und unserem “Frühstück” gleicht. Währenddessen verschob man das größte Essen des Tages vom Mittag auf den Abend und führte die Bezeichnung “lunch” für das weniger opulente Mittagessen ein. Wenn man es genau nimmt, so beginnt man einen Tag in England also mit einem Frühstück und beendet ihn auch damit. Schon verrückt, wie sich Wörter einer Sprache manchmal entwickeln können.
Der teuerste Kaffee der Welt besteht aus dem Kot eines Tieres
Kopi Luwak is ein Kaffeeart, deren Bohnen nicht oder besser nicht unmittelbar von einem Baum, sondern aus dem Hinterteil des Fleckenmusangs, einer südostasiatischen Schleichkatzenart, stammen. Die Tiere verspeisen am liebsten die frischen Beeren des Kaffeebaumes. Die in den Beeren sitzenden Kaffeebohnen werden dann später unverdaut von den Tieren wieder ausgeschieden. Diese Kaffeebohnen werden gesammelt und für sage und schreibe 160 Dollar pro Pfund auf dem weltweiten Kaffeemarkt gehandelt. Sie stellen damit die Grundlage für den wohl seltsamsten und gleichzeitig teuersten Kaffee der Welt dar. Wir stellen uns in diesem Zusammenhang nur eine Frage: Wer in aller Welt hat entdeckt, dass der Kot von Fleckenmusangs die Grundlage für leckeren Kaffee sein kann?
Warum knackt, knistert oder ploppt Puffreis?
Ähnlich wie aus Mais Popcorn entsteht wird aus Reis Puffreis hergestellt, welcher so lange erhitzt wird, bis alle Feuchtigkeit aus ihm gewichen und er knusprig geworden ist. Überall dort, wo vorher Wasser im Inneren des Reiskorns war, entstehen durch das Erhitzen Hohlräume mit Lufteinschlüssen. Wird dem Puffreis nun beispielsweise kalte Milch hinzugefügt führt die plötzliche Temperaturveränderung dazu, dass die dünnen Reiskornwände plötzlich aufreissen. Dadurch entstehen die charakteristischen Knack- und Knistertöne.
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