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Man wolle mit Hilfe der Expertise des von ehemaligen Google- und Uber-Managern gegründeten Unternehmens eine neue Softwareplattform für Roboterwagen entwickeln, teilte Ford am Freitag mit. Diese Technologie könnte dann möglicherweise auch an andere Firmen lizenziert werden. Ford hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2021 vollautonome Fahrzeuge in Serie fertigen zu können.
Ford legt sich - wie viele Konkurrenten - stark ins Zeug, um beim Wettlauf um das Auto der Zukunft die Nase vorn zu haben. Zu diesem Zweck wurden bereits die auf Entwicklung selbstlernender Maschinen spezialisierte Firma SAIPS aus Israel gekauft und 75 Millionen Dollar in Velodyne investiert, einen Entwickler von Laser-Radaren.
Zudem will Ford die Mitarbeiterzahl im Silicon Valley bis Ende 2017 auf rund 260 verdoppeln. Darüber hinaus setzt der Autoriese auch in grossem Stil auf Elektro- und Hybridantriebe - bis 2020 sollen für die Entwicklung 13 neuer Modelle 4,5 Milliarden Dollar in die Hand genommen werden. Der Anteil solcher Fahrzeuge im Gesamtangebot soll von derzeit 13 auf 40 Prozent steigen.
(AWP)