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Fremd oder heimisch
Nicht nur uns Menschen gefällt es an der Emme. An ihrem Ufer, dem angrenzenden Wald und den offenen Kiesflächen siedeln sich gerne Pflanzen an. An der Solothurner Emme soll sich nach den grossen Eingriffen durch das Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekts die Vegetation möglichst naturnah entwickeln. Regelmässig wird geprüft, ob sich standortgerechte Pflanzen ansiedeln oder ob sich gebietsfremde Pflanzen einnisten.
Neu angesiedelt
Häufig siedeln sich hier auch Pflanzenarten an, die aus anderen Teilen der Welt zufällig hierher gelangen, einen geeigneten Lebensraum finden und sich ausbreiten. Das fliessende Wasser begünstigt die Ausbreitung, weil es die Samen mitträgt. Solche gebietsfremden Pflanzenarten nennen wir «Neophyten» - jene, die sich selbständig stark ausbreiten, werden als «invasive Neophyten» bezeichnet. Sie be- und verdrängen heimische Pflanzen.
An der Emme nistet sich gerne das Berufskraut, die kanadische Goldrute, der Japanknöterich und das drüsige Springkraut in die Vegetation ein. Regelmässige Kontrollgänge von Fachpersonen verhindern eine übermässige Ausbreitung der Neophyten.