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Immer wieder stolpere ich in letzter Zeit über den Begriff Bevölkerungspolitik. Weshalb mir Begriffe wie Volk, Bevölkerung, Überbevölkerung, Unterbevölkerung oder Bevölkerungspolitik unsympathisch sind, vermag ich nicht zu sagen.
Sie finden offensichtlich immer dann Verwendung, wenn es gilt, die Zugehörigkeit einzelner Menschen oder Menschengruppen zu definieren. Sie schliessen ein und schliessen aus. Sie ordnen. Gliedern und zergliedern. Sie unterteilen, trennen und vereinen. Eigentlich steckt der Mensch mit Anwendung dieser Begriffe in unterschiedliche Schubladen, was zusammengehört.
Der Begriff Volk bezeichnete ursprünglich vor allem eine Menschenmenge. Im Englischen ist von „a lot of people“ die Rede, im Deutschen wird im Zusammenhang mit Besucherzahlen sowie über Anwesenheit oder Abwesenheit mit den Wendungen „Es war viel Volk anwesend“ beziehungsweise „Es war kaum Volk anwesend“ berichtet.
Der Begriff Bevölkerung wird unter anderem (s.Link) als Bezeichnung für die menschliche Population innerhalb geografischer Grenzen verwendet und unterscheidet sich von abstammungsbezogenen Gruppierungen wie Stamm, Volk, Ethnie.
Über den Begriff Bevölkerungspolitik las ich:
Bevölkerungspolitik ist ein politologischer Begriff, der die Politik von Staaten oder Interessensgruppen, die darauf gerichtet ist, die Einwohnerzahl und die Bevölkerungsstruktur der in einem bestimmten Gebiet lebenden Bevölkerung zu beeinflussen, analysiert.
Die Grundlagen, also die wissenschaftlichen Daten, für die Bevölkerungspolitik werden von der Demographie/Demografie (Bevölkerungswissenschaft) geliefert. Gemeinsame Ziele der Bevölkerungspolitik werden wiederum von der Regierung, den politischen Parteien und den Interessengruppen der Gesellschaft formuliert, in entsprechenden Gesetzen (z.B. in Zuwanderungsgesetzen) verankert und schlussendlich umgesetzt in
o Familienpolitik
o Sozialpolitik
o Migrationspolitik
Der Begriff Bevölkerungspolitik und was wikipedia darüber zu berichten weiss, lösen in mir unterschiedliche Emotionen und Gefühle aus. Sie wecken Erinnerungen. Angenehme und unangenehme Erlebnisse. Abschliessend mag ich den Begriff Gemeinschaftsgefühl erwähnen. Er wurde von Alfred Adler geprägt und mag mir zu vermitteln, was beim "Studium" der oben erwähnten Begriffe untergeht.
Das Gemeinschaftsgefühl ist ein seelisches Empfinden, das die innere Verbundenheit mit den Mitmenschen zum Gegenstand hat. Es kann die Zugehörigkeit zu einer Familie, einem Stamm, einem Volk oder der ganzen Menschheit umfassen.
In diesem Sinne wünsche ich uns einen sonnigen Tag und viele Momente der Verbundenheit. Danke.