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Das Phasis Gerät besteht aus dem Gehäuse und einem sogenannten Ferritring. Innerhalb des Ferritrings baut sich ein starkes elektrisches Feld auf. Weil Wasser leitend ist, wird diese hochfrequente Spannung in alle Bereiche des Wassernetzes übertragen. Mit einem Oszilloskop kann das auch leicht überprüft werden.
Hochfrequent bedeutet, dass die Stromfrequenz der Phasis Geräte fast 3.000 x schneller schwingt als unser normaler Wechselstrom. Die ständige rapide Folge dieser Impulse bewirkt, dass sich die kalkbildenden Elemente Calzium und Magnesium in winzige Mikrokristalline aufspalten und sich aufgrund ihrer Oberflächenstruktur nicht mehr zu Verkalkungen aufbauen können.
Mit steigender Spannung wird die Reichweite der Signalstrecke und damit die Wirkung des Hochfrequenzfeldes im Wasser erhöht.
Die Technologie induziert ein elektrisches Feld in das Wasserrohr und das darin enthaltene Wasser. Dazu benutzen wir weder Magnete noch Drähte, die um das Rohr gelegt werden – wir nutzen das Prinzip eines Transformators in Ruhe. Ein Ferritring wird durch das Gerät geführt und ohne Eingriff ins Rohr rund herum gelegt.
Ein solcher Transformator besteht aus einer Primärwicklung, einem Ferritring und einer Sekundärwicklung. Wenn nun eine Wechselstromspannung in die Primärwicklung gespeist wird, wird der Ferritring mit Energie geladen und überträgt wiederum die Spannung in die Sekundärwicklung.
Die Sekundärwicklung besteht normalerweise aus vielen Wicklungen, kann aber auch in Einzelfällen nur aus einer Wicklung bestehen. Nun richten wir diese Wicklung gerade aus und verdicken sie. Mit Wasser gefüllt sehen wir wie eine Wasserleitung als Sekundärwicklung funktioniert.
Die Kalkschutz Technologie verfolgt diesen Wirkungsmechanismus. Das Gerät arbeitet wie eine Primärwicklung und nutzt den Ferritring, um eine Spannung ins Wasserrohr zu übertragen.
So wie ein Transformator eine Spannung in einen elektrischen Kreis einspeist, induziert das Kalkschutzgerät eine solche Spannung in das Wasserrohr und dann weiter in das gesamte Rohrsystem.
Das Signal besteht aus Serien von exponentiell abklingenden Sinuswellen mit Frequenzen von ca. 120 kHz. Die Signalabfolge wird für eine Reihe von Anwendungen genutzt, wie z.B. Kalkschutz und -abbau, Flokkulation von Schwebstoffen sowie Bakterienreduktion im Wasser.
Ein Transformator besteht gewöhnlich aus zwei Spulen, die um einen Ferritkern gewickelt sind. Dabei hat der Ferritkern, der aus gepresstem Eisenstaub besteht, lediglich die Aufgabe, das entstehende magnetische Feld zu lenken. Stellen wir uns nun vor, dass die zweite Wicklung aus lediglich einer Schlaufe besteht. Ersetzen wir jetzt diese zweite Schlaufe durch ein Wasserrohr, so haben wir immer noch einen Trafo. Allerdings mit dem Effekt, dass wir eine elektrische Spannung ins Wasser induziert haben, da das Rohr wie eine zweite Wicklung wirkt. Das ist das Prinzip des Transformators in der Ruhe.
Um einen angemessenen Fluss von Elektronen in einem offenen Stromleiter zu erzeugen, ist es notwendig, eine Hochfrequenzquelle für den Stromleiter vorzusehen. Die Höhe der Frequenz muss ausreichen, um die Spannung einer stehenden Welle über die Gesamtlänge des Stromleiters zu gewährleisten.
Das Oszilloskopbild zeigt die speziellen Signale in Form von Sinuskurven, sowie die wechselnde Ausrichtung der Elektronen im leitenden Wasser (und Rohr) bei maximaler Spannung. Die Beschleunigung wird durch das elektromagnetische Feld erzeugt. Der elektrische Teil dieses Feldes ist für die Entstehung von Clustern verantwortlich, die später als Kristallisationskeime die Bildung von Kalkstein-Belägen verhindern. Dieses pulsierend-elektrische Feld wird im Wasser weitergeleitet. Das Kalkschutzgerät induziert den pulsierenden Wechselstrom längs zur Laufrichtung des Leitungsnetzes und sendet diesen Strom vorwärts und rückwärts durch die Rohrleitung. Das Gerät arbeitet also in beide Richtungen: in und gegen die Fließrichtung des Wassers.
Die PHASIS-Geräte sind aktive elektronische Kalkschutzgeräte, die die Wasserhärte nicht verändern, aber die Auswirkung! Durch die Induktion von hochfrequenten Wechselstrom werden die kalkverursachenden Elemente Calcium und Magnesium in mikrokristalline Teilchen aufgespalten. Diese können sich nicht mehr zu Kalkkrusten aufbauen und werden schwebend im Wasser gehalten. Mit dem Wasserfluss werden diese aus den Leitungen und Installationen ausgespült. Auf Flächen (Waschbecken, Dusche, Fliesen etc.) außerhalb der Leitungen zeigt sich lediglich ein feiner Staub, der einfach weggewischt werden kann.
Das Ergebnis sind glänzende Flächen, durchgängige Wasserleitungen und freie Perlatoren. Das Hautgefühl ist deutlich angenehmer und weniger trocken. Badezusätze und auch Waschmittel schäumen mehr. Hier kann die Dosierung deutlich verringert werden.