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Die Eingriffe am Schloss gehen von kleinen Unterhaltsarbeiten bis zu grossen Baukampagnen. Die Arbeiten müssen mit den touristischen Aktivitäten koordiniert werden.
Die Arbeiten in Chillon werden nach zwei komplementären Grundsätzen organisiert: Sie müssen innerhalb eines Gebäudeteils oder Sektors kohärent sein und gleichzeitig den für jedes Jahr festgelegten Schwerpunkten entsprechen.
Die sektoriellen Baustellen sind oft Teil von grösseren Kampagnen wie beispielsweise die Restaurierung der Fassaden auf der Seeseite des Schlosses von 2013 bis 2025. Die thematischen Kampagnen, die ein Jahr dauern, erlauben laufende Unterhaltsarbeiten (Dächer), Kontrollen der Inventare (Holz, Wandmalereien) oder spezifische Projekte (Verbesserung der Geländer, Erneuerung der Beleuchtung, punktuelle Verstärkung der Mauern).
Im Oktober 2017 haben die Schloss-Chillon-Stiftung und der Kanton Waadt mit den Bauarbeiten begonnen, um die Umgebung des Schlosses umzugestalten, die Beleuchtung zu erneuern und eine Cafeteria einzurichten. Es geht ihnen dabei darum, den Ort zu verschönern, die Umwelt besser zu schützen und den Besuchenden einen noch optimaleren Empfang bieten zu können. Die Phase 1a, die Neugestaltung des Gartens, dauerte von September bis Mitte Oktober 2018. Die Phase 1b, bei welcher der Quai bis zum Schloss umgebaut wurde, fand von Mitte Oktober bis Ende November 2018 statt. Der Bau des Cafeteria-Pavillons begann am 22.10.2018 und wurde am 31.03.2020 abgeschlossen. Die gesamten Arbeiten werden bis Ende Mai 2020 beendet. Bis dahin kann es, insbesondere in der Nebensaison, noch zu grösseren und kleineren Verkehrsbehinderungen kommen.
Das Schloss Chillon ist das ganze Jahr über geöffnet, was zu einer komplexen, aber interessanten Herausforderung führt: der Koexistenz der Baustellen und der touristischen Aktivitäten.