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Das menschliche Haar entsteht schon sehr früh – nämlich in der zehnten Schwangerschaftswoche. Die ersten Haarkeime, aus denen sich später der Haarbalg oder Haarfollikel entwickeln werden, sind in dieser Phase bereits sichtbar.
|Haarfarbe||Anzahl der Haarfollikel am Kopf||Haardicke|
|Blond||150000||Nimmt zu

|Braun bis Schwarz||100000|
|Rot||80000|
Ab der 19. Schwangerschaftswoche erscheint auf der Hautoberfläche das Lanugohaar (Flaumhaar). Ein feines, unpigmentiertes Haar. Neugeborene stossen diese Behaarung bis zum dritten Monat synchronisiert, also zeitgleich ab.
Danach entwickelt sich das Vellushaar (Wollhaar) – ein feines, schwach pigmentiertes Haar. Es wächst ein Leben lang in denjenigen Regionen unseres Körpers, wo sich später kein Terminalhaar ausbildet.
Bis zum zweiten Lebensjahr findet sich an der Kopfhaut ein ebenfalls schwach pigmentierter Haartyp: das Intermediärhaar. Dieses ist gröber als das Vellushaar und feiner als das Terminalhaar. Es erscheint ab dem siebten bis neunten Monat.
Ab dem zweiten Lebensjahr bis zur Pubertät entwickelt sich je nach Körperregion das stärker pigmentierte, dickere und markhaltige Terminalhaar. Das Terminalhaar der Kopfhaut wird durchschnittlich 0.12 mm dick, während das marklose Vellushaar nur eine Dicke von ca. 0.04 mm erreicht. An der gesamten äusseren Körperhaut eines Menschen befinden sich etwa 5 Millionen Haarfollikel, wobei 500 000 Follikel Terminalhaare tragen und die übrigen Vellushaare.
Liegt Haarausfall vor, gibt es nach Ursache und Form verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Haarausfall sollte zuerst diagnostiziert werden. Dem Arzt stehen einige Untersuchungsmethoden zur Verfügung, die bei der Diagnose helfen können. Klicken Sie auf den Button, um mehr über Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren.
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