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Die Aufgabe der Börsenpläne für die Schweizer Bank kommt nicht überraschend. Entsprechende Spekulationen gibt es schon länger und das Management hat diese mit seinen Aussagen in der jüngeren Vergangenheit zusätzlich befeuert, als das IPO nur noch als eine der möglichen Optionen dargestellt wurde.
Der Verwaltungsrat plant für die Zukunft zudem, die Dividenden nur noch in bar auszuschütten. Damit soll künftig eine Verwässerung über die Wahldividende vermieden werden.
Das Ergebnis des ersten Quartals 2017 habe bewiesen, dass die Bank nachhaltig profitabel wachsen könne. Die nun angekündigte Kapitalerhöhung erlaube es, in weiteres Wachstum zu investieren, die Bilanz zu stärken und die mit der laufenden Restrukturierung anfallenden Kosten zu tragen.
Die CS geht davon aus, dass die Kernkapitalquote CET1 nach erfolgter Kapitalerhöhung bei rund 13,4% zu liegen kommt. Die Leverage Ratio sollte auf rund 5,1% steigen.
Für Verwaltungsratspräsident Urs Rohner ist die Kapitalerhöhung der "richtige Weg". Sie soll an einer ausserordentlichen Generalversammlung, welche für den 18. Mai 2017 vorgesehen ist, beschlossen werden. Insgesamt sollen 379,981,340 neue Aktien zum Nennwert von 0,04 CHF angeboten werden
gab/uh
(AWP)