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Der Fonds hat in den letzten Handelstagen im Dezember rund 4 Prozent an Aryzta verkauft. Diese gingen in zwei unterschiedlichen Blocktrades an zwei Schweizer Family Offices, wie Veraison am Dienstag mitteilte. Zuletzt hatte Veraison am 16. Dezember einen Anteil von 4,46 Prozent an Aryzta gemeldet. Mit dem Verkauf hat Veraison somit seinen Anteil deutlich unter die meldepflichtige Schwelle von 3 Prozent gesenkt.
Die Beteiligungsgesellschaft war im März 2020 bei dem angeschlagenen Tiefkühlbäcker eingestiegen. Anfang Mai gab Veraison erstmals eine Beteiligung von mehr als drei Prozent bekannt, wobei der Kurs damals unter 40 Rappen notierte. Ende Dezember notierte der Kurs bei 68,20 Rappen.
Veraison hatte bei Aryzta gemeinsam mit anderen Investoren auf Veränderungen unter einem neuen Verwaltungsrat gedrängt. Die von Veraison angeführte Investorengruppe schlug an einer ausserordentlichen Generalversammlung Mitte September drei neue Verwaltungsräte zur Wahl vor, darunter Urs Jordi als Präsident, und setzte sich durch.
Die neue Führungsspitze von Aryzta, die jüngst an der Generalversammlung vom Dezember weiter verstärkt wurde, will den Backwarenkonzern umbauen und mit Teilverkäufen sanieren - und das im Alleingang. Eine Übernahme durch den aktivistischen Fonds Elliott hatte der Verwaltungsrat abgewehrt. Elliott hätte 80 Rappen pro Aktie geboten. Nun ist bei den Aktionären Geduld für einen längerfristigen Turnaround gefragt.
(AWP)