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Schalotten und Zwiebeln sind sich auf den ersten Blick sehr ähnlich. Trotzdem lassen sich die beiden Lauch-Arten voneinander unterscheiden.
Wie die Zwiebel gehört auch die Schalotte zur Gattung des Lauchs. Schalotten haben jedoch ein feineres, etwas weniger scharfes Aroma. Sie schmecken süsslicher und aromatischer als die meisten Speisezwiebelsorten. Die Schale von Schalotten, auch Edelzwiebel oder Askalonzwiebel genannt, kann ein breites Farbspektrum annehmen – von rötlich über grün-violett, gelb, rosarot oder auch grau.
Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Verarbeitung in der Küche. Schalotten entwickeln beim scharfen Anbraten im Gegensatz zur gewöhnlichen Zwiebel schnell einen bitteren Geschmack. Deshalb sollten sie entweder nur sanft gedünstet werden oder direkt in der rohen Form den Weg auf den Teller finden. Rohe, fein geschnittene Schalotten eignen sich hervorragend für Salate, Essigmarinaden oder als Ergänzung zu Fleischgerichten. Wie Zwiebeln sind auch Schalotten sehr gesund. Sie enthalten Provitamin A, Vitamine B1, B2, B6, Biotin, Folsäure, Niacin, C und E.
Keine Wildform gefunden
Den genauen Ursprungsort der Schalotte kennt niemand so genau. Er wird im Raum Mittelasien vermutet. Wildlebende Vorfahren der Schalotten konnten bisher keine gefunden werden. Sie würden es vereinfachen, den Ort der Domestikation genauer zu identifizieren.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Stammart der Grauen Schalotte - einer häufigen Schalottenart - liegt beispielsweise in Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan und Afghanistan. In Europa ist der Schalottenanbau heute vor allem in Deutschland, Frankreich, Ungarn und Spanien verbreitet. Weltmarktführer ist Mexiko.
Schalotten können bei niedrigen Temperaturen von 0 bis 1 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 75% bis zu einem Jahr gelagert werden.
Tipp
Zur Aufbewahrung zuhause eignet sich am besten ein Zwiebeltopf, der an einem kühlen Ort aufgestellt wird.