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Hyperschnell unterwegs mit dem Hyperloop
Wer in Quay Valley – einer Öko-Musterstadt, die zwischen San Francisco und Los Angeles zu liegen kommen soll – zu Hause ist, fährt nicht mit dem ÖV, sondern düst. Zumindest wenn er entlang der Interstate 5 unterwegs ist: Dort ist die weltweit erste Hyperloopstrecke geplant. Heute wurde Bau des Prestigeprojektes bekannt gegeben.
Vorgestellt worden war das sonnenenergiebetriebene Hightechtransportsystem bereits 2013. Es sei eine Kreuzung zwischen einer Concorde, einer Railgun und einem Airhockey-Tisch, umschrieb damals Tesla-Gründer Elon Musk das Konzept, an dem Ingenieure von Tesla sowie von Musks Raumfahrtfirma Spacex mitgearbeitet haben. Der Hyperloop ist eine Art Rohrpost für Passagiere: Er besteht aus einer Stahlröhre, durch die Kapseln mit Platz für bis zu 28 Passagiere geschossen werden. Diese Kapseln gleiten auf einem Luftpolster mit einer Geschwindgkeit von rund 1200 Kilometern pro Stunde.
Hinter dem ambitionierten Projekt steckt Hyperloop Transportation Technologies (HTT). Das Unternehmen hat die Entwicklung des neuen Verkehrsmittels übernommen. Die Strecke, welche gebaut wird, vorerst lediglich acht Kilometer lang. „Sie wird uns erlauben, alle Systeme auf einer vollen Skala zu demonstrieren“, so HTT-CEO Dirk Alhorn. Zudem soll sie das Interesse möglicher Investoren geweckt werden. Daneben soll sie helfen, den Hyperloop so weiter zu entwickeln und zu optimieren, dass er sich auch für grössere Verbindungen eignet, etwa San Francisco– Los Angeles. (mai)