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Das Wichtigste in Kürze
- Kiew solle den entsprechenden Routen bis um 3.00 Uhr Moskauer Zeit (1.00 Uhr MEZ) am Freitagmorgen zustimmen.
Ausserdem solle Handwerkern aus der Region Schytomyr heraus der Zugang zum ehemaligen Atomkraftwerk Tschernobyl gewährleistet werden, damit diese die beschädigten Stromleitungen reparieren könnten, hiess es aus Moskau.
Besonders in der Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer ist die humanitäre Situation Beobachtern zufolge mittlerweile katastrophal. Mehrere Versuche, Menschen in Sicherheit zu bringen, scheiterten in den vergangenen Tagen. Russland und die Ukraine gaben sich gegenseitig die Schuld dafür, die Ausreise der Zivilisten zu sabotieren und vereinbarte Feuerpausen zu brechen.
Aus den Städten Sumy, Trostjanez und Krasnopillja hingegen wurden ukrainischen Angaben zufolge innerhalb der vergangenen zwei Tage zumindest bereits mehr als 60 000 Menschen herausgebracht. Aus Städten im Gebiet Kiew wurden demnach am Mittwoch etwa 20 000 Menschen evakuiert.
Russlands Militär berichtete, insgesamt seien bereits mehr als 187 000 Menschen aus ukrainischen Städten nach Russland gebracht worden. Moskau hatte bereits vor Beginn der Invasion in die Ukraine mit der Evakuierung von russischen Zivilisten aus dem Donbass begonnen.