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Das Überraschungsteam aus Slowenien schaffte im Final trotz der lautstarken Unterstützung der 11’500 Zuschauer keine weitere Sensation mehr. Auch im Final wäre mehr möglich gewesen: Die Slowenen erspielten sich im zweiten Sätzen drei Satzbälle hintereinander. Im dritten Satz wehrten sie fünf Matchbälle ab, ehe die Franzosen die Partie entschieden. Immerhin freuten sich die Slowenen aber über ihre erste EM-Medaille. Slowenien startete als Nummer 39 der Weltrangliste als krasser Aussenseiter ins Turnier, besiegten auf dem Parcours in den Final im Viertelfinal Weltmeister Polen und im Halbfinal Italien, den EM-Zweiten von 2011 und 2013.
Frankreich sicherte sich an der EM der Männer erstmals die Goldmedaille. Vorher hatten “les Bleus” vier Finals verloren. Eine Überraschung stellte der französische Titelgewinn aber gewiss nicht dar: Im Juli haben die Franzosen bereits die Weltliga gewonnen.
Im Spiel um Platz 3 setzte sich zwischen den beiden Co-Organisatoren des Turniers Italien gegen Bulgarien durch (25:20, 25:14, 23:25, 25:20). Die Italiener holten bereits ihre 13. Medaille an Kontinental-Titelkämpfen.
(SI)