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José Mourinho ist nicht mehr Trainer der Tottenham Hotspur. Der Portugiese muss seinen Posten bei den Spurs per sofort räumen. Und das nur sechs Tage vor dem League-Cup-Final gegen Manchester City.
«Wir bedauern, dass die Dinge nicht so geklappt haben, wie wir es uns vorgestellt hatten», wird Klubboss Daniel Levy in einem Statement zitiert. Auch Mourinhos Assistenten müssen ihre Sachen packen.
Tottenham war hervorragend in die Saison gestartet und mischte lange vorne mit, seit dem Jahreswechsel lief aber nicht mehr viel: Von den letzten 14 Ligaspielen gingen 7 verloren, zuletzt gab es am Wochenende gegen Everton ein 2:2. Tottenham ist auf Rang 7 abgerutscht und hat fünf Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze.
Ausserdem scheiterten die Spurs in der Europa League bereits im Achtelfinal an Dinamo Zagreb. Ryan Mason wird bis auf Weiteres die Teamleitung übernehmen, wie es langfristig weitergeht, ist wohl noch nicht entschieden.
Unklar ist auch, inwiefern die Super-League-Pläne entscheidend für die Entlassung sind. Tottenham gehört zu den zwölf Klubs, welche eine europäische Super League mit anderen Top-Teams gründen wollen. Gerüchte kommen auf, wonach Mourinho am Montagmorgen das Training verweigert haben soll, weil er strikt gegen die Pläne der Klubführung sei. Von einem «explosiven Morgen» ist die Rede. Laut dem stets gut informierten Reporter Fabrizio Romano sind diese Gerüchte aber falsch.