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Die sehr egoistische Nele verdirbt ihren Klassenkameraden und –kameradinnen in der ersten Szene eine gute Note für eine Klassenarbeit, sieht ihr Verschulden aber überhaupt nicht ein, und als ihre Freundin ihr ins Gewissen zu reden versucht, lässt sie die letzte Person, die noch zu ihr gehalten hat, stehen. Als es wegen ihres Verhaltens auch zu Hause zum Eklat kommt, will Nele fortlaufen. Sie gerät aber auf einen imaginären "Blauen Bahnhof", von dem aus sie an verschiedene Orte geführt wird, an denen sie sich bewusst werden sollte, dass alle ihre Probleme ihren Ursprung darin haben, dass sie immer nur an sich denkt. Es geht aber bis zur letzten Szene, bis sie endlich einsieht, warum sie immer wieder in die gleiche ausweglose Situation gerät.