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Der König und der wilde Mann (das Thema: 7)
Das Schloss und der Wald des Königs
Es war einmal ein König, der hatte einen grossen Wald bei seinem Schloss; darin lief Wild aller Art herum. Im Wald waren aber immer wieder Jäger verschwunden. Wer in den Wald gegangen war, kehrte nicht wieder. Darum mieden der König und sein Gefolge den Wald.
Der Jäger und der Hund
Eines Tages kam ein Jäger und bat den König, im Wald jagen zu dürfen. Der König warnte ihn, doch der Jäger liess sich nicht davon abbringen und betonte, dass er sich nicht fürchte.
Mit Erlaubnis des Königs begab er sich bald darauf in den Wald. Schnell nahm sein Hund eine Fährte auf, die ihn zu einem dunklen Teich mitten im Wald führte.
Der dunkle Teich
Kaum an der Stelle angelangt, musste der Jäger mit ansehen, wie ein Arm sich aus dem Wasser herausstreckte, den Hund packte und in die Tiefe zog. Unbeirrt kehrte er zum Schloss zurück und holte drei Männer mit Eimern. Diese schöpften das Wasser aus dem Teich.
Der wilde Mann, der Eisenhans
Unten auf dem Grund kam ein wilder, haariger Mann zum Vorschein, der am ganzen Körper braun war. Die Jäger nahmen ihn gefangen und brachten ihn ins Schloss. Da war eine grosse Verwunderung über den wilden Mann.
Der König und der wilde Mann: «An den Pranger mit ihm!»
Der König aber liess ihn in einen eisernen Käfig auf seinen Hof setzen und verbot bei Todesstrafe, die Türe des Käfigs zu öffnen. Die Königin selbst musste den Schlüssel in Verwahrung nehmen.
Von nun an konnte ein jeder wieder mit Sicherheit in den Wald gehen.