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Am 24. November 2018 entführt das Orchester der ZHdK in der Tonhalle Maag ins New York des vergangenen Jahrhunderts mit Stücken von Charles E. Ives, Leonard Bernstein und Sergej Rachmaninow.
VON ANDREA ZELLER
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Zwei Liebende, die nicht zusammen sein dürfen, rivalisierende Gangs in New York City, Eifersucht und Mord: Die Rede ist vom Hitmusical «West Side Story». Als zeitgenössische Interpretation von Shakespeares «Romeo und Julia» gedacht, ist das 1957 erstmals aufgeführte Musical auch heute noch relevant. Seinen Erfolg hat es vor allem der Musik von Leonard Bernstein zu verdanken. Tiefgründig und komplex, raffiniert und teils doch wieder verblüffend einfach führt sie das Publikum mitten ins Geschehen.
Leonard Bernstein stellte 1961 aus Teilen des Musicals eine Art Konzertsuite für grössere Orchester zusammen. Die Suite vereinigt in einer eigenen Reihenfolge neun Episoden der Handlung der «West Side Story». Das Orchester der ZHdK spielt diese in der Tonhalle Maag unter der Leitung von Dirigent Larry Rachleff.
Den Rahmen zu Bernsteins «Symphonic Dances from West Side Story» bilden Werke, die von New York inspiriert und dort entstanden sind. Charles E. Ives’ «Central Park in the Dark» ist eine Studie über das pulsierende Leben in der modernen Grossstadt. Und Rachmaninow bezeichnete sein auf Long Island geschaffenes letztes Werk «Symphonic Dances Op. 45» als sein bestes.