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Seit der Jahrtausendwende haben sich die Luzerner Bauinvestitionen verdoppelt, wobei ein Grossteil in den Wohnungsbau floss. Ende 2020 zählte der Kanton Luzern rund 204’000 Wohnungen.
Mehr als die Hälfte davon gehörte dem mittleren Segment der 3- und 4-Zimmer-Wohnungen an. 2019 lag die Hälfte der Mieten im Kanton über 1’300 Franken pro Monat, die andere darunter.
Insgesamt zeigen sich aber grosse regionale Unterschiede, wie LUSTAT ausführt. Ende 2020 lag im Kanton Luzern die Zahl der Gebäude mit Wohnnutzung bei 70’037. Der Wohnungsbestand belief sich auf 204’467 Einheiten. Fast zwei Drittel der Wohnungen befanden sich in Mehrfamilienhäusern. Insgesamt ist der Wohnungsbestand seit 2000 um rund 52’200 Einheiten oder gut einen Drittel gewachsen.
Über die Hälfte der Wohnungen im Kanton Luzern gehört dem mittleren Segment mit 3 bis 4 Zimmern an. Die grössten Zunahmen waren seit der Jahrtausendwende bei den 2- und bei den 5-Zimmer-Wohnungen zu verzeichnen.
Grossteil fliesst in Wohnungsbau
Im Jahr 2019 hatten die privat getätigten Bauinvestitionen im Kanton Luzern einen Wert von gut 2,5 Milliarden Franken, wovon zwei Drittel in Wohnbauten flossen. Von 2000 bis 2019 haben sich die privaten Bauinvestitionen im Kanton Luzern nominal verdoppelt.
Im Jahr 2019 wurden im Kanton Luzern 3’020 Wohnungen und Einfamilienhäuser erstellt. Entstanden sind überwiegend Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (63,2%) und in gemischt genutzten Gebäuden (31,4%). Gebaut wurden hauptsächlich mittelgrosse Wohnungen mit 3 oder 4 Zimmern (57,7%). Die Wohnungsbautätigkeit im Kanton Luzern variiert auf regionaler Ebene stark. 2019 war der Anteil der Neuwohnungen am Wohnungsbestand in den Regionen Sursee/Sempachersee und Michelsamt/Surental am höchsten (2,3% oder mehr). Die tiefsten Werte hatten das Seetal und das Entlebuch (je <1%).
Luzernerinnen und Luzernern wohnen zur Miete
Die Luzerner Bevölkerung ist ein Volk von Mieterinnen und Mietern: 63 Prozent der bewohnten Wohnungen im Kanton Luzern waren im Jahr 2019 von Mietern/-innen belegt. Die Wohneigentumsquote, die den Anteil der von der Eigentümerin oder vom Eigentümer selbst bewohnten Wohnungen am Bestand aller bewohnten Wohnungen misst, lag bei 34 Prozent. Seit 2000 hat die Wohneigentumsquote zugenommen, wobei sich vor allem das Stockwerkeigentum zunehmender Beliebtheit erfreut.