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Das Baselbieter Unternehmen führt derzeit in Zusammenarbeit mit den US National Institutes of Health (NIH) eine klinische Phase-I-Studie (CALLISTO) mit Omigapil bei CMD-Patienten durch. Für Santhera ist Omigapil das zweite neuromuskuläre Pipelineprodukt nach Raxone. Das Unternehmen hat den ursprünglich von Novartis entwickelten Wirkstoff zur Entwicklung in CMD einlizensiert.
Kongenitale Muskeldystrophien (CMD) sind erbliche, neuromuskuläre Krankheiten, die zu einem fortschreitenden Muskelschwund führen. Begleiterscheinungen der Krankheit wie Gewichtsverlust, Deformierungen des Skeletts und Atemnot führen zu zunehmender Bewegungsunfähigkeit in jungen Jahren und reduzierter Lebenserwartung. Derzeit ist laut Santhera kein Medikament zur Behandlung zugelassen oder in fortgeschrittener klinischer Entwicklung.
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(AWP)