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Im zweiten Semester zeigte sich eine klare Tendenz nach oben. Der Umsatz stieg im Berichtsjahr gegenüber dem um Medtech bereinigten Wert um 18% auf "rund" 370 Mio CHF, wie die Herstellerin von Kabelverarbeitungsmaschinen am Dienstag mitteilte. Der Auftragseingang verbesserte sich um 6,3% auf 370,2 Mio. In den Zahlen ist der Beitrag der Business Unit Medtech nicht mehr enthalten und die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.
Komax hatte die Sparte Medtech verkauft, die 2016 nur noch für vier Monate konsolidiert ist. Dadurch, sowie durch die Übernahme von Thonauer und Ondal im Segment Wire, wird der Vergleich zum Vorjahr verzerrt.
Mit den provisorischen Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 358,9 Mio CHF, für den Bestellungseingang bei 357,5 Mio.
Der Auftragseingang im zweiten Halbjahr sei deutlich höher gewesen als im ersten Semester. Dies habe vor allem damit zusammengehängt, dass die Kunden bereits Ende 2015 einige Bestellungen für das erste Halbjahr 2016 ausgelöst hatten. Der Umsatz wuchs in der zweiten Jahreshälfte 2016 ebenfalls stärker als in der ersten.
Die Dynamik in der Automobilindustrie sei im Geschäftsjahr 2016 weiterhin hoch gewesen und dürfte sich 2017 fortsetzen. Komax rechnet mit weiter freundlichen Trends. Angaben zu den Gewinnzahlen wurden keine gemacht.
Den vollständigen Jahresabschluss und den Geschäftsbericht veröffentlicht Komax am 21. März 2017.
(AWP)