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Süßwasser enthält weniger als ein Gramm Salz pro Liter Wasser. So kann man es trinken, ohne davon Durst zu bekommen. Außer im Meer haben sich alle Tiere und Pflanzen an Süßwasser gewöhnt. Ohne Süßwasser können sie nicht leben. Anders ist es allenfalls an der Küste oder in Flussmündungen.
Meerwasser enthält etwa 35 Gramm Salz pro Liter Wasser. Wenn man das trinkt, bekommt man Durst. Aber nicht alle Meere haben gleich viel Salz im Wasser. Im Mittelmeer zum Beispiel sammelt sich mehr Salz an, weil immer Meerwasser nachströmt und dort verdunstet. Das Salz bleibt zurück. Das Tote Meer hat gar keinen Abfluss und enthält etwa 350 Gramm Salz pro Liter Wasser. Die Ostsee hingegen enthält höchstens zwanzig Gramm Salz pro Liter, weil dort viele Flüsse münden.
„Halb-salziges“ Wasser nennt man Brackwasser. Man trifft es vor allem in Flussmündungen an, wo Ebbe und Flut stark wirken. Dies geschieht zum Beispiel in der Elbe, im Rhein oder in der Themse in London. In den Tropen gibt es ebenfalls große Gebiete mit Brackwasser. Dort gibt es Mangroven. So nennt man das ganze Gebiet oder die einzelnen Bäume, die sich an das Brackwasser gewöhnt haben.