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Die von den Aufsichtsbehörden bewilligte Transaktion im Umfang von 200 Mio CHF wurde am 12. Dezember vollzogen, wie Crédit Agricole am Freitag mitteilte. Die entsprechenden Wertpapiere seien von der Zürcher Kantonalbank erfolgreich bei institutionellen Anlegern platziert worden.
Die Transaktion fand gemäss Mitteilung im Zuge der Strategie zur Entwicklung und Diversifizierung des Finanzportfolios statt. Verbrieft habe die Bank ausschliesslich Hypotheken von Wohnimmobilien in der Schweiz.
Gemäss eigenen Angaben ist diese Verbriefung die erste dieser Art seit 15 Jahren. In Verruf geraten sind solche Transaktionen, weil sie einer der Hauptgründe für die Finanzkrise ab 2007 waren.
In der Schweiz wurde die in den USA übliche Bündelung und Weiterreichung von Hypotheken nur versuchsweise durchgeführt. In fast sämtlichen Hypothekarverträgen steht jedoch, dass die kreditgebenden Banken eine solche Verbriefung vornehmen können. Das hat sich aber in der Branche bis jetzt nicht durchgesetzt.
CREDIT SUISSE PLANT HYPOTHEKENFONDS
Die Credit Suisse hat zwar im Frühling 2016 bekannt gegeben, dass sie zwar keine Verbriefung aber eine Überführung von Hypotheken in einen Fonds plant. Gemäss Auskunft der Grossbank ist dieses Projekt noch nicht ausgeführt, es wird jedoch weiter vorangetrieben.
Eine tatsächliche Verbriefung von Hypotheken hat bis jetzt auch keine andere Schweizer Bank angekündigt. Sowohl bei der ZKB wie der Raiffeisen-Gruppe gibt es zum Beispiel keine solche Pläne, wie diese Banken auf Anfrage mitteilen.
Bei der Verbriefung von Hypotheken verkauft eine Bank ein Paket von Immobilienkrediten an eine speziell dafür gegründete Gesellschaft. Anleger können sich danach an dieser Zweckgesellschaft beteiligen. Mit diesem Verkauf kann die Bank ihre Bilanz verkürzen und das Ausfallrisiko dieser Kredite an Investoren weiterreichen.
In den USA wurden solche Verbriefungen zu einem grossen Problem, weil die Banken mit diesem Mittel auch Personen Kredit gewährten, die nicht kreditwürdig waren.
mk
(AWP)