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Im Auftrag des Solothurner Regierungsrates hat das kantonale Kuratorium für Kulturförderung zwölf Förderpreise und zwei Atelierstipendien in Paris vergeben. Die Förderpreise sind mit je 15'000 Franken dotiert.
Beim Atelieraufenthalt in Paris, der ein halbes Jahr dauert, gibt es für die Preisträgerinnen einen Beitrag von 18'000 Franken an die Lebenshaltungskosten, wie die Solothurner Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Die Mittel für die Preise stammen aus dem Lotteriefonds.
Für die Förderpreise 2021 und die Atelierstipendien 2022 waren insgesamt 45 Bewerbungen von Kulturschaffenden eingegangen. Die Preisträgerinnen und Preisträger seien aufgrund der Qualität ihrer künstlerischer Aussagen, der Kontinuität des bisherigen Schaffens, ihrer Entwicklungsmöglichkeiten sowie der Innovation und Professionalität ihres Schaffens ausgewählt worden, hiess es in der Mitteilung.
Bedingung für den Erhalt eines Förderpreises oder Atelierstipendiums war es, den Wohnsitz im Kanton Solothurn oder einen engen Bezug dazu zu haben. Förderpreise gab es in den sechs Kategorien Bildende Kunst und Architektur, Musik, Literatur, Foto und Film, Theater und Tanz sowie Kulturvermittlung und Kulturaustausch.