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Tadesse Abraham hatte sich in Dubai vorgenommen, eine Zeit im Bereich seines Schweizer Rekordes von 2:06:40 Stunden aus dem Jahr 2016 zu laufen.
An dieses hohe Ziel kam der EM-Silbermedaillengewinner von 2018 nicht heran. Der 36-Jährige liess nach dem Start die Gruppe der Spitzenläufer bewusst ziehen und lief sein eigenes Rennen. Mit zunehmender Renndauer zeichnete sich ab, dass es mit dem Angriff auf den Schweizer Rekord eng werden würde.
In 2:09:49 blieb der Läufer des LC Uster zwar zum 4. Mal in seiner Karriere unter der Grenze von 2:10 Stunden. Die angestrebte persönliche Bestmarke verpasste er um etwas über 3 Minuten. Zum Europarekord des Briten Mo Farah, auf den Abraham ebenfalls geschielt hatte, fehlten 4:38 Minuten. Der Sieg in Dubai ging an den Äthiopier Getaneh Molla (2:03:34).
Siege in den Rollstuhl-Rennen
Erfreuliche News gibt es dafür von den Rollstuhlsportlern: Marcel Hug bei den Männern und Sandra Graf bei den Frauen holten sich in Dubai jeweils den Sieg. Hug setzte sich mit über 4 Minuten Vorsprung durch.