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Japans Premier fest im Sessel Abe könnte noch bis 2021 Premier bleiben
- Sonntag, 5. März 2017, 13:01 Uhr
Das Wichtigste in Kürze
- In der liberaldemokratischen Partei in Japan kann neu der Parteipräsident für drei Amtszeiten gewählt werden statt wie bisher für zwei.
- Bei den Liberaldemokraten wird im Falle eines Sieges bei den Parlamentswahlen praktisch immer der Parteichef Ministerpräsident.
- Premier Shinzo Abe hat demnach gute Chancen bis ins Jahr 2021 Regierungschef zu bleiben.
Bislang hätte Japans Premier Shinzo Abe nur bis 2018 Regierungschef bleiben können. Die Liberaldemokraten haben nun aber ihre Regeln geändert. Die Änderung könnte dazu führen, dass Abe für weitere drei Jahre als Premier amten kann – wenn er denn von Partei und Volk gewählt wird.
Schlägt Abe den Amtszeiten-Rekord?
Damit könnte er dann mit neun Jahren zum am längsten amtierenden Premier seines Landes nach dem Zweiten Weltkrieg werden. Derzeit ist Sato Eisaku der am längsten amtierende Ministerpräsident Japans nach dem Krieg: Er war von November 1964 bis Juli 1972 im Amt.
Abe hatte 2012 die Ämter des Parteichefs und Premiers angetreten. Er hatte versprochen, die weltweit drittgrösste Wirtschaft wiederzubeleben. Bislang hat es seine Regierung jedoch nicht geschafft, langanhaltendes Wirtschaftswachstum zu erschaffen.