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Der Resonanzkörper der Fiedel hatte im hohen Mittelalter meist eine ovale Form. Die 3 - 5 Saiten wurden mit Hilfe von Wirbeln gespannt. Im Gegensatz zu der heutigen Violine waren die Wirbel von oben her in die Wirbelplatte eingesetzt. Meistens bestanden die Saiten aus Därmen, gelegentlich aus Metalltfäden.
Die Bögen waren stärker gebogen und kürzer als heute. In Südeuropa wurde die Fiedel ursprünglich auf den Knien gespielt, in Nordeuropa hielt man sie entweder an die Brust oder an die Schulter gelehnt.