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Zeichnung, 2019/2020
Wer kennt diesen Moment nicht, wenn ein Anblick in unseren Augen wie ein gemaltes Bild
wahrgenommen wird? Schnell ruft man aus oder denkt, die Gegebenheit erscheine einem wie ein Bild. Der Ausdruck des Pittoresken versucht diese Gegebenheiten zu beschreiben. Er beschreibt einen wahrnehmenden Moment, in welchem sich dem Betrachter oder der Betrachterin die Welt in Erinnerung an ‘ein Bild‘ eröffnet.
Doch welche Vorstellung von Bild und Bildhaftem fällt mit diesem Gedanken zusammen?
Was ist das Verhältnis eines Wahrnehmenden zur Welt und dem Bild zur Welt? Und inwiefern trägt eine Vorstellung, eine Erinnerung oder ein Wissen um ein Bild zur Wahrnehmung von Bildhaftigkeit bei?
PDF Masterthesis