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Nachdem sich die Dämme dank des ungewöhnlich starken Regens endlich überall gefüllt haben, kam es in verschiedenen niedrig gelegenen Gebieten der Algarve zu lokalen Überschwemmungen – besonders in Faro.
In Aljezur – einer Stadt, die normalerweise nicht von Regenfällen heimgesucht wird – stürzte gestern ein Teil einer Straße im historischen Zentrum auf die darunter liegenden Häuser. Das führte dazu, dass die Bewohner aus Angst vor weiteren Schäden die Stadt verlassen mussten.
Vorerst haben Mitarbeiter der Stadtverwaltung den Bereich mit schwarzem Plastik abgedeckt – und eine Art behelfsmäßige Barriere errichtet. Aber die Anwohner sind halten nicht viel davon.
«Wir fühlen uns unsicher», sagte einer. «Wir haben keine Ahnung, ob die Straße weiter einbrechen wird, wenn es nasser wird. Schwarzes Plastik wird uns nicht helfen, wenn das passiert».
Es wird von Überschwemmungen in einer Reihe von anderen Gebieten berichtet, besonders in der Nähe von Flüssen.
Weiter Vorfälle werden aus Monchique, Loulé, Tavira und Olhão gemeldet.
Besonders schlimm sind die Schäden für Häuser mit Kellern und Tiefgaragen.
Weiter nördlich hat das Hochwasserschutzzentrum am Douro seit gestern gelben Alarm ausgerufen und die Bevölkerung gewarnt, «vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen».