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Mehr geht nicht. Robert Lewandowski wurde zum Weltfussballer gewählt. Der Pole setzte sich gegen die beiden Dauerbrenner Lionel Messi und Cristiano Ronaldo durch.
Starstürmer Robert Lewandowski ist nach seinem Superjahr 2020 mit Bayern München zum Weltfussballer gewählt worden. Der 32-jährige Pole galt mit unzähligen Toren für die Münchner als wichtigstes Puzzleteil durch das Jahr 2020, das im Gewinn der Meisterschaft, dem Cupsieg und dem Triumph in der Champions League kulminierte. In allen drei Wettbewerben avancierte Lewandowski zum Torschützenkönig. «Es ist ein grosser Tag für mich und meinen Verein», sagte der Angreifer, der den Award von FIFA-Präsident Gianni Infantino überreicht bekam.
Lewandowski, der es erstmals überhaupt unter die Top 3 geschafft hatte, ist der erste Bundesliga-Profi, der die prestigeträchtige FIFA-Wahl zum Weltfussballer gewinnen konnte. Der Erfolg gehöre zu einem grossen Teil dem Klub und seinen Teamkollegen, sagte er.
Tor: Allison Becker.
Verteidigung: Trent Alexander-Arnold, Sergio Ramos, Virgil van Dijk, Alphonso Davies.
Mittelfeld: Kevin de Bruyne, Thiago, Joshua Kimmich.
Sturm: Lionel Messi, Robert Lewandowski, Cristiano Ronaldo.
Die englische Verteidigerin Lucy Bronze wurde zur besten Spielerin des Jahrs 2020 gekürt. «In diesem speziellen, schwierigen Jahr bedeutet mir diese Auszeichnung fast noch mehr», sagte die 29-Jährige. Bronze gewann im Sommer 2020 die Champions League mit Lyon und wechselte danach zurück nach England zu Manchester City.
Tor: Christiane Endler.
Verteidigung: Lucy Bronze, Wendie Renard, Millie Bright.
Mittelfeld: Barbara Bonansea, Veronica Boquete, Tobin Heath.
Sturm: Pernille Harder, Vivianne Miedema, Delphine Cascarino, Megan Rapinoe.
Der Puskas Award für das schönste Tor des Jahres ging an Tottenham-Angreifer Heung-Min Son. Der Südkoreaner gewann mit einer fantastischen Einzelleistung und sagte dazu: «Ich habe erst im Nachhinein realisiert, wie schön der Treffer war». Er verwies Luis Suarez und Giorgian De Arrascaeta auf die weiteren Plätze.
Bei der Wahl zum Trainer des Jahres setzte sich überraschend Jürgen Klopp gegen Landsmann Hansi Flick durch. Der 53-Jährige Coach des FC Liverpool hatte die Reds in der vergangenen Saison zum ersten Meistertitel in England seit 30 Jahren geführt und wurde dafür mit dem zweiten FIFA-Award als Trainer des Jahres in Folge belohnt. Dennoch galt er im Vorfeld der digitalen Ehrung gemeinsam mit Marcelo Bielsa von Leeds United als Aussenseiter. Flick, der Bayern München zum Triple aus Meisterschaft, Cup und Champions League geführt hatte, galt bei Experten als Favorit auf die Auszeichnung.
Sarina Wiegman, die Trainerin der niederländischen Nationalmannschaft gewann die Auszeichnung für die beste Trainerin eines Frauenteams. «Es ist eine grosse Ehre, diesen Award zu erhalten, es macht sehr viel Spass, mit den besten Spielerinnen dieser Welt zu arbeiten», sagte die Siegerin.
Der frühere Schweizer Nationalkeeper Pascal Zuberbühler durfte die Nachricht verkünden. Wenig überraschend wurde Manuel Neuer zum besten Goalie des Jahres gekürt. «Es war definitiv eines der besten Jahre meiner Karriere. Unglaublich, was wir alles erreicht haben», war Neuer zufrieden.
Sarah Bouhaddi vom französischen Spitzenklub Olympique Lyon gewann die Auszeichnung zur besten Torhüterin des Jahres. «Ich bin sehr überrascht, ich wurde mit vielen grossen Torhüterinnen nominiert. Es ist eine grosse Ehre», sagte die Gewinnerin im Video-Interview.
Der 17-Jährige Mattia Agnese gewinnt den Fair Play Award. Der italienische Junior hat in einer Partie seines Klubs Ospedaletti einem Gegner das Leben gerettet, der nach einem Zusammenprall mit dem Kopf bewusstlos zu Boden ging.
(abu)