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Daniel Ricciardos Freude über die Rekordzeit am 6. Tag der Formel-1-Testfahrten in Montmeló hielt nur kurz. Nicht mal 24 Stunden lang durfte sich der Australier schnellster Mann des Rundkurses nennen.
Am Mittwoch nach seiner Rekordfahrt (1:18,047) im Red Bull-Renault hatte Ricciardo selber angekündigt, man könne auf dem Rundkurs in Katalonien noch schneller fahren. Einen Tag später lieferte Sebastian Vettel im Ferrari den Beweis zu Ricciardos Aussage. Am Vormittag verfehlte der vierfache deutsche Weltmeister die Bestzeit noch um drei Hundertstel, kurz nach zwölf Uhr und dem Wechsel von Ultrasoft- auf die neuen Hypersoft-Pneus, knackte Vettel die Bestzeit.
In mehreren Schritten drückte Vettel die Rundenzeit auf 1:17,182 und bewies mit seinen insgesamt 188 absolvierten Runden, dass der SF71H nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig sein kann. Überraschend folgte hinter Vettels Ferrari weder das Mercedes-Duo Valtteri Bottas und Lewis Hamilton, noch der Red Bull von Max Verstappen. Die zweitschnellste Zeit mit 1,178 Sekunden Rückstand auf den vierfachen Weltmeister lieferte der Däne Kevin Magnussen im Haas-Ferrari.
Marcus Ericsson sorgte für Alfa Romeo-Sauber am vorletzten Tag für das beste Testergebnis seines Teams in Montmeló. Als Siebter verlor der Schwede, der wie Vettel auf den Hypersoft-Pneus unterwegs war, auf die Bestzeit 2,062 Sekunden.
SDA-ATS