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Jetzt ist es offiziell: Das Strafverfahren gegen den früheren Direktor des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, wegen versuchter Vergewaltigung ist eingestellt. Der zuständige Richter Michael Obus gab am Dienstag in New York einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft statt.
Zuvor hatte Obus den Antrag der Gegenseite abgelehnt, die mit dem Fall befassten Staatsanwälte auszutauschen. Nach Verkündung der Entscheidung verliess Strauss-Kahn das Gericht als freier Mann, ohne einen Kommentar abzugeben.
Strauss-Kahn war Mitte Mai festgenommen worden, nachdem ein Zimmermädchen ihn beschuldigte hatte, sie in einem New Yorker Hotel unter anderem zum Oralsex gezwungen zu haben.
Später waren aber Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Frau aufgekommen, woraufhin die Staatsanwaltschaft am Montag die Einstellung des Verfahrens beantragte.
Als Begründung nannte sie wiederholte Widersprüche und Lügen des mutmasslichen Vergewaltigungsopfers. Sie habe «in fast allen Gesprächen» mit der Staatsanwaltschaft die Unwahrheit gesagt, hiess es.
(laf/sda)