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Ramon Zenhäusern wird im ersten von zwei Weltcup-Slaloms in Chamonix hinter dem Franzosen Clément Noël Zweiter. Luca Aerni als Vierter und Loïc Meillard als Sechster runden den Schweizer Auftritt ab.
In der Endabrechnung fehlten Zenhäusern 16 Hundertstel zu seinem dritten Sieg in einem Weltcup-Slalom. Der drittplatzierte Österreicher Marco Schwarz, der seine Führung in der Disziplinenwertung ausbaute, lag 19 Hundertstel hinter dem Franzosen zurück, der den letzten seiner nunmehr sieben Weltcup-Siege vor einem Jahr ebenfalls in Chamonix errungen hatte.
Zenhäusern sorgte für den zweiten Schweizer Podestplatz im Slalom in diesem Winter, nachdem er den Auftakt in Alta Badia gewonnen hatte.
Die Geschichte des zweiten Laufs schrieb Luca Aerni. Der Berner machte sich die gute Startnummer zunutze. Er nahm die Entscheidung als Zweiter in Angriff und stellte eine Bestzeit auf, an die auf der mit jedem Fahrer immer ramponierteren Piste keiner der Konkurrenten nicht annähernd herankam.
Als Schnellster im zweiten Durchgang machte er nicht weniger als 25 Plätze gut. So gut war Aerni in einem Weltcup-Slalom letztmals vor gut drei Jahren klassiert, als er in Levi ebenfalls Vierter wurde.
Als Sechster schaffte Meillard sein drittbestes Ergebnis im Slalom in diesem Winter. Im zweiten Rennen in Flachau war der Neuenburger Vierter und zuvor in Adelboden Fünfter geworden. Weltcup-Punkte gab es in Chamonix auch für Daniel Yule (15.), Tanguy Nef (21.) und Marc Rochat (26.).
(zap/sda)