Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03193.jsonl.gz/639

Für die Basis des vorliegendes Romans, wurden von der Autorin u. A. die spärlichen Notizen antiker Schriften herangezogen. Beispielsweise, die des Tacitus, Notizen aus dem Leben des Gaijus Marius v. Chr., und vom griechischen Geschichtsschreiber Plutarch, aber auch der Nachforschungen einiger Geschichtsschreiber neuerer Zeit. Es gilt ein Bild zu beschreiben, wie es in Wirklichkeit gewesen sein musste. Das Wort „Germanien“ wurde in jener Zeit noch nicht für die Kimbern, Teutonen und Ambronen benutzt, auch wenn man sie heute dazu zählt. „Germanien“ wurde erst später von Gaijus Julius Caesar für alle die Volksgruppen verwendet, die das nördlich gelegene Land bevölkerten. Viele historische Quellen, die von den Kimbern berichten, gelten als nicht glaubwürdig, weil sie dazu dienen sollten, den römischen Feldherrn Gaijus Marius als den Retter Italiens darzustellen. Geschichtlich belegt ist, dass die beschriebenen Kimbern und Teutonen vom Norden des heutigen Jütland bis in den Süden an die Grenzen Italiens wanderten. Es handelte sich um rd. 150.000 Menschen, die sich durch Germaniens Urwälder und Sümpfe schlagen mussten. Alle Geschehnisse auf dieser Jahre dauernden Wanderung, die Kämpfe, die Strapazen und Gefahren, denen sie ausgeliefert waren, konnten so abgelaufen sein, wie im Roman beschrieben. Die Figuren sind zum Teil geschichtlich erwähnt, zum Teil erfunden. Es wird im Besonderen darauf hingewiesen, dass die Opferszenen, in einigen der ersten Kapitel, zart Besaiteten ziemlich an die Nerven gehen können. Ich habe sie aber geschildert, weil sie so durchgeführt wurden und man einen Einblick in die Lebens- und Handlungsweisen unserer Vorväter erhält. Wem diese Schilderungen zu heftig sind, sollte diese Zeilen auslassen. Im weiteren Verlauf des Buches ist dann zwar auch von Opferungen die Rede, aber sie werden nicht mehr so plastisch geschildert.