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John Rutter komponierte sein Gloria 1974 als Autragswerk für einen amerikanischen Chor aus Nebraska, der dieses im Mai 1974 uraufführte. Rutter vertont hier, wie viele Komponisten vor ihm, den lateinischen Text des Gloria aus der Liturgie. Er stellt sich damit bewusst in die gesamtchristliche Tradition. Eher unüblich ist allerdings die Komposition des Glorias als eigenes Werk, nicht als Teil einer kompletten Messe.
John Rutter schrieb das Gloria für Chor, grosses Blechbläserensemble, Orgel und Schlagwerk (Pauken und weitere Percussionsinstrumente). Besonders prägend ist dabei der volle, mit 4 Trompeten, 3 Posaunen und Tuba besetzte Bläsersatz. Diese Besetzung verleiht dem Gloria eine enorme Klangfülle, die die Herrlichkeit (lat. gloria) gleichsam hörbar macht.
Die Transkription für Chor und Brass Band ist kompatibel mit dem Originalklavierauszug von Oxford Music Press.