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Die CNSC billigte eine Änderung der Betriebsbewilligung von Darlington-2, die bis Ende November 2030 gültig ist. Damit kann die Einheit das medizinische Isotop Molybdän-99 (Mo-99) herstellen. Mo-99 ist das Ausgangsmaterial für die Produktion des Isotops Technetium-99m (Tc-99m), mit dem jedes Jahr weltweit 30 bis 40 Mio. nuklearmedizinische Untersuchungen durchgeführt werden.
Mit der aufsichtsrechtlichen Genehmigung habe das neue Projekt unter der Leitung der Laurentis und der BWXT Medical Ltd. zur erstmaligen Herstellung des medizinischen Isotops Molybdän-99 (Mo-99) in einem Leistungsreaktor an Dynamik gewonnen, schreibt die Laurentis Energy Partners. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Ontario Power Generation (OPG), die das Kernkraftwerk Darlington (4 x PHWR, je 878 MW) besitzt und betreibt.
Das Isotopenerzeugungssystem werde 2022 in Block 2 von Darlington eingesetzt», sagte Steve Gregoris, Senior Vice President der OPG in Darlington. Die medizinischen Isotopen-Targets können laut Gregoris während des regulären Betriebs in den Darlington-Reaktor eingeführt und daraus entfernt werden, was eine kontinuierliche Versorgung mit Mo-99 ermöglicht ohne die saubere Stromerzeugung zu unterbrechen.
Die OPG hatte 2018 bei der CNSC eine Änderung der Betriebsbewilligung beantragt, um Besitz, Verbringung, Herstellung, Verpackung, Verwaltung und Lagerung von Mo-99 und den damit verbundenen Zerfallsprodukten in Darlington zu ermöglichen. In den Jahren 2020 und 2021 unterbreitete sie Gesuchsnachträge.
Quelle
M.A. nach Laurentis, Medienmitteilung, 10. November 2021