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Save the Children ruft dringend zu internationaler Hilfe auf, um Bangladesch dabei zu unterstützen, den steigenden Bedarf an Beatmungsgeräten zu decken, um den Ausbruch von COVID-19 zu bewältigen und eine humanitäre Katastrophe im Land abzuwenden. Die meisten Intensivbetten und Beatmungsgeräte des Landes befinden sich in den grossen städtischen Zentren, einschliesslich der Hauptstadt Dhaka, was den Zugang für abgelegene Gemeinden erschwert. Berichten zufolge gibt es in Bangladesch derzeit 1.769 Beatmungsgeräte, was bedeutet, dass im Durchschnitt auf 93.273 Menschen ein Beatmungsgerät kommt.
Save the Children ist auch besorgt um die schätzungsweise 3,3 Millionen Menschen, die im Distrikt Cox’s Bazar im Südosten Bangladeschs leben, von denen eine Million Rohingya-Flüchtlinge sind, die unter beengten Verhältnissen mit begrenztem Zugang zu angemessenen Hygiene- und Gesundheitseinrichtungen leben. Der akute Mangel an Beatmungsgeräten im Distrikt bedeutet, dass Menschenleben verloren gehen werden, wenn sich COVID-19 in der Gemeinde weiter ausbreiten wird.