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Quinn Simmons holt Schlussetappe und Gesamtsieg
Mit dem Solosieg des Leaders Quinn Simmons ging am Sonntagmittag der 43. GP Rüebliland in Wohlen zuende. Der 18-jährige Amerikaner hatte am Vortag mit einem zweiten Platz und dem Gewinn des Einzelzeitfahrens in Hägglingen den Grundstein für seinen Erfolg gelegt. Bester Schweizer wird der Berner Elia Blum als 13.
Zweieinhalb Minuten und mehr betrug Quinn Simmons Vorsprung auf den zweitplatzierten Norweger Fredrik Finnesand und dem zweiten Amerikaner Magnus Sheffield. Vorjahressieger Enzo Leijnse aus Holland wurde im Schlussklassement Vierter. Der Berner Elia Blum kam als bester Schweizer auf den 13. Rang.
Simmons nutzte die Schlussetappe, um nochmals seine Stärke zu beweisen. An der letzten Passage der Niederwiler Höhe riss er aus einer zehn Fahrer umfassenden Spitzengruppe aus und fuhr auf den verbleibenden 18 km bis ins Ziel alleine noch einen Vorsprung von 52 Sekunden heraus. Dabei hätte Simmons diesen Effort gar nicht mehr nötig gehabt. Nachdem er am Samstagnachmittag bereits das Zeitfahren mit deutlichem Vorsprung gewonnen hatte, nahm er die Schlussetappe mit einem komfortablen Vorsprung von einer Minute in Angriff. «Mir liegen hügelige Etappen. Deshalb griff ich an, denn ich wollte als Solosieger ankommen», erklärte Simmons im Ziel. Der junge Mann aus Colorado gewann damit neben der Gesamtwertung auch die Punktewertung und wurde als aktivster Fahrer ausgezeichnet. Er sagte: «An den Junioren-Weltmeisterschaften in England von Mitte September will ich den Weltmeistertitiel». Dem letzten GP-Rüebliland-Sieger, dem dies gelang, war Thomas Pidcock 2017. Der Brite war den GPR ähnlich aber nicht ganz so überlegen wie Simmons gefahren.
US-Fahrer überlegen
Der Etappensieg in Wohlen und der erste Platz in der Gesamtwertung durch Simmons waren der Abschluss einer Machtdemonstration des US-Teams. In vier Etappen holten sie sich dreimal den Sieg. In Hägglingen belegten sie am Samstagmorgen durch Luke Lamperti, Quinn Simmons und Magnus Sheffield gleich alle drei Podestplätze. Ebenso im Einzelzeitfahren. Unter den fünf Erstplatzierten der Gesamtwertung befinden sich drei Amerikaner. So war es nur logisch, dass die Fahrer aus den USA auch die Mannschaftswertung gewannen. Mit einem Wermutstropfen: Auf der Schlussetappe stellten sie auch den Pechvogel: Lamperti zog sich bei einem Sturz einen Schlüsselbeinbruch zu und musste ins Spital.
Blum der beste Schweizer
Auf der Schlussetappe zeigten die Schweizer eine ansprechende Leistung. Der Berner Elia Blum hielt in der Spitzengruppe mit und erreichte als Etappenachter das Ziel. Er sagte: «Heute erwischte ich die richtige Gruppe und es gelang mir die einzige Top-Ten-Klassierung eines Schweizers. Das war Genugtuung dafür, dass wir auf den ersten Teilstücken Mühe hatten, ins Rennen zu kommen.» In der Gesamtwertung schaffte er es als bester Schweizer damit auf den 13. Rang. Fabio Christen (Gippingen), einer der drei Aargauer, die das Rennen zuende gefahren sind, holte sich dank dem 31. Rang in der Gesamtwertung den ersten Platz in der Saisonwertung des «Club Maillot d’Or», zu dessen Rennserie auch der GP Rüebliland zählt.
Die bisherigen Sieger/Leader
Freitag, 30. August 2019 – Rheinfelden – Schupfart, 95 km
Sieger: Axel Laurance (Fr)
Leader: Axel Laurance (Fr)
Bester Schweizer: Elia Blum (Grossaffoltern)
Samstag, 31. August 2019 – Hägglingen – Hägglingen, 68 km
Sieger: Luke Lamperti (USA)
Leader: Quinn Simmons (USA)
Bester Schweizer: Dominik Weiss (Fricktal)
Einzelzeitfahren, 9 km
Sieger: Quinn Simmons (USA)
Leader: Quinn Simmons (USA)
Bester Schweizer: Fabio Christen (Gippingen)
Sonntag, 1. September 2019 – Wohlen – Wohlen, 119 km
Sieger: Quinn Simmons (USA)
Leader: Quinn Simmons (USA)
Bester Schweizer: Elia Blum (Grossaffoltern)