Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03278.jsonl.gz/2366

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass auf jedem Foto dieser Webseite das gleiche geometrisches Symbol zu finden ist. Es handelt sich dabei um das sogenannte Sri-Yantra-Symbol. Es wird zum Meditieren benutzt und für seine starken energetischen Kraft bekannt.
Yantras sind sehr komplexe geometrische Darstellungen mit energetischen Qualitäten, welche in Verbindung mit Symbolen und Mantren benutzt und dargestellt werden. Das Wort Yantra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Werkzeug oder Fahrzeug. Yantras werden als Werkzeuge der Transformation bezeichnet, da sie eingesetzt werden um den spirituellen Weg zu innerer Befreiung zu unterstützen.
Das Sri Yantra ist eines der berühmtesten und stärksten Yantren der Welt. Es ist das älteste bekannte, komplex geometrische Symbol der Menschheit. Sein Alter wird Naturwissenschaftlern auf über 8000 Jahre geschätzt.
Das „Sri Yantra“ symbolisiert in der indischen Lehre die göttliche Schöpferkraft, die die Entstehung und Entwicklung des Universums und unserer Welt bewirkt. Im Inneren dieses Meditationsmusters befindet sich eine höchst komplizierte Anordnung von neun sich überlagernden Dreiecken, von denen fünf nach unten weisen und für die Elemente Wasser und Erde stehen, und vier nach oben gerichtet sind und die Elemente Feuer und Luft symbolisieren. Das „Sri Yantra“ enthält also alle Elemente, die das Universum aufbauen, und schließt so die ganze Schöpfung in sich ein. Das innere Muster dieser Pyramide ist von einer acht- und einer sechzehnblättrigen Lotusblüte umgeben, die nach indischer Überlieferung die Energien des Yantras bündelt.
Der amerikanische Physiker Patrick Flanagan geht davon aus, dass die energetische Wirkung des Shri Yantras im feinstofflichen Bereich ebenso groß ist wie die einer 70 mal größeren Pyramidenkonstruktion. Demnach besäße ein 3 cm großes Shri Yantra eine größere energetische Wirkung als eine 2 m große Pyramide. Seine außerordentliche energetische Wirkung ist von seiner exakten geometrische Darstellung abhängig. So finden sich innerhalb des Yantras nicht nur der goldene Schnitt wieder, sondern auch Parallelen zur geometrischen Struktur des Wasserstoffatoms.