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Im Oberwallis wurde ein umfangreicher Drogenhandel durch die Kantonspolizei aufgedeckt. Ein Drogenhändler verkaufte in der Zeit von 2013 bis im Sommer 2018 Cannabisprodukte im Umfang zwischen 11 bis 13 Kilogramm. Der Beschuldigte, ein 33-jähriger in der Region wohnhafter Oberwalliser, wurde vorübergehend in Untersuchungshaft gesetzt.
Der 33-jährige Oberwalliser verkaufte gemäss Mitteilung der Kantonspolizei in der Zeit von 2013 bis im Sommer 2018 an mindestens 120 Konsumenten, darunter rund 50 Minderjährige, Marihuana und Haschisch. Die Konsumenten seien grösstenteils im Oberwallis wohnhaft.
Der Drogenhändler habe durch den Handel in dieser Zeit einen Gewinn zwischen 60’000.00 und 70’000 Franken erwirtschaftet. «Den Drogenhandel betrieb der Mann in seiner Wohnung, welche sich in der Nähe von Schulanlagen befindet. Wie die Untersuchungen ergaben, hatten innert weniger Wochen bis zu 300 vermeintliche Drogenkonsumenten Kontakt zum Drogenhändler, um sich illegale Substanzen zu beschaffen.»
Bei den Ermittlungen durch die Kantonspolizei seien insgesamt mehr als 150 Personen identifiziert und befragt worden. Die Untersuchungen hätten sich über einen Zeitraum von einem Jahr erstreckt. «Bei einer Hausdurchsuchung, in Zusammenarbeit mit dem Grenzwachtkorps, konnten neben Cannabis und Haschisch weitere Drogen sichergestellt werden. Diese stellen einen Marktwert von rund 10’000 Franken dar.»
Eine weitere beschuldigte Person konnte als Zulieferer der Drogen identifiziert werden. Der 69-jährige Engländer wurde im Rahmen der Ermittlungen in Untersuchungshaft gesetzt. Beim 69-jährigen Zulieferer sei Bargeld aus dem erwirtschafteten Drogenhandel beschlagnahmt worden. Die beschuldigten Männer wurden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.pd/tma