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Der Deutsche Lennard Kämna (Bora-Hansgrohe) hat die Bergankunft auf dem Ätna gewonnen und damit seinen ersten Etappensieg beim Giro d'Italia geholt. Der 25-Jährige gewann nach 172 Kilometern auf Siziliens Vulkan vor seinem spanischen Fluchtgefährten Juan Pedro Lopez (Trek Segafredo), der das Leadertrikot übernimmt.
Für Kämna, der der Spitzengruppe des Tages angehört hatte, war es der zweite Etappensieg bei einer grossen Rundfahrt, nachdem er 2020 bei der Tour de France in Villard-de-Lans triumphiert hatte.
Van der Poel am Berg geschlagen
Die Favoriten auf den Gesamtsieg erreichten das Ziel gut zweieinhalb Minuten hinter der Spitze. Der Niederländer Mathieu van der Poel (Alpecin-Fenix) konnte wenig überraschend die «Maglia rosa», die er mit seinem Sieg in der 1. Etappe übernommen hatte, im 22 km langen Schlussanstieg nicht verteidigen.
Als Entschädigung für den verpassten Etappensieg darf sich Lopez neu in Rosa einkleiden lassen. Der Spanier hatte sich auf dem Weg zum Ätna zunächst noch solo abgesetzt. Doch Kämna schaffte es, ihn noch vor dem flachen letzten Kilometer wieder zu stellen und setzte sich im Schlusssprint durch. Im Gesamtklassement liegt er 39 Sekunden hinter Lopez zurück. Der Este Rein Taaramäe, der sich Platz 3 gesichert hatte, folgt mit 58 Sekunden Rückstand auf Gesamtrang 3. Der beste Schweizer Mauro Schmid fiel vom 10. auf den 31. Rang zurück.
Miguel Angel Lopez muss aufgeben
Miguel Angel Lopez hat den Giro kurz nach dem Start zur 4. Etappe wegen einer Hüftverletzung aufgegeben. Der Dritte von 2018 hatte die Rundfahrt bereits 2020 nach einem Sturz abgebrochen. Für das Astana-Team war es ein schwarzer Tag: Vincenzo Nibali, die zweite Hoffnung der kasachischen Mannschaft, verlor in seiner Heimat Sizilien viel Zeit und fiel im Gesamtklassement mit 4:16 Minuten Rückstand auf Platz 32 zurück.