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Das Schloss Greyerz war ab 923 der Sitz von 19 Grafen von Greyerz, welche die ehemalige Alpengrafschaft beherrschten. Infolge Verschuldung übernahmen Fribourg und Bern 1555 die Grafschaft und teilten sie unter sich auf.
Das mittelalterliche barocke Städtchen mit den heimeligen Lauben ist von einer Ringmauer umschlossen und wird durch das Schloss überragt. Hier bezog Karl der Kühne 1476 seine vernichtende Niederlage von den Eidgenossen.
Das St. Nikolaus-Münster in Freiburg wurde ab 1283 an der Stelle der ehemaligen Pfarrkirche St. Nikolaus, welche bereits 1177 erstmals erwähnt wurde, erbaut. Der Glockenturm ist von der gleichen Bauart wie die Türme in Payerne und Estavayer.
Die Herren de Pont wurden erstmals im Jahre 1179 erwähnt. Im 12. und 13. Jahrhundert erbauten sie das Schloss de Pont (heute eine Ruine) und gründeten eine kleine Stadt, von der nur die erstmals im Jahre 1226 erwähnte Kapelle geblieben ist. Der Marktflecken verschwand zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Seit Anlegung des Greyerzer Sees 1948…
Die Stiftkirche St. Laurent ist ab 1379 im reinen gotischen Stil erbaut. Anlässlich der letzten Renovation wurden viele alte Wandmalereien und Skulpturen entdeckt und restauriert. Es dürfte sich um eine der schönsten Stiftskirchen der Schweiz handeln.
In alten Archiven wird das Schloss 1155 zum ersten Mal erwähnt. Seine Lage, abseits der wichtigsten Strassen, hat seinen ursprünglichen Aspekt erhalten. Das Schloss ist heute im Privatbesitz der Familie De Stoutz.