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Raubtiere
In den Jahren 1998- 2000 haben die Raubtierschäden in der Schweiz stetig zugenommen, was auf die Wiederansiedelung des Luchses und die Rückkehr des Wolfes zurückzuführen ist. In den Folgejahren 2001-2004 sind die von Wolf und Luchs verursachten Risszahlen deutlich gesunken. Während der Bär im Sommer 2005 hohe Schäden verursachte stiegen die Wolfsschäden erst 2006 an. Im Jahre 2009 verdreifachten sich dann die Wolfsschäden aufgrund einer stärkeren Ausbreitung und einem „Problemwolf“ im Unterwallis, der über 100 Nutztiere riss.
Sowohl die Verbreitung und die Entwicklung der drei Grossraubtiere wie auch die Schadensstatistik werden regelmässig auf www.kora.ch aktualisiert.
Beträchtlich sind auch die Schäden, die von Füchsen und streunenden Hunden verursacht werden. Allerdings gibt es dazu keine systematisch erhobenen Daten.