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Die gesammelten Spenden fliessen in den Wasserfonds und werden in Wasserprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika eingesetzt.
Zum Beispiel in Westafrika im Norden von Benin:
Sauberes Wasser für ländliche Gemeinden
Fast die Hälfte der Bevölkerung von Benin lebt in extremer Armut. Knapp ein Viertel der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser und in den ländlichen, besonders trockenen und von Armut stark betroffenen Gebieten im Norden ist die Situation noch schlimmer: Jede dritte Person hat keine Möglichkeit, zu sauberem Wasser zu kommen. So müssen die Frauen und Kinder oft beschwerliche und lange Wege auf sich nehmen, um das Wasser aus Wasserlöchern und Flüssen zu schöpfen. Es ist oft schmutzig und macht die Menschen krank, besonders Kinder sind gefährdet.
Helvetas ist seit 1955 in Benin tätig und engagiert sich stark im Bereich Trinkwasser und Hygiene. Die jahrelange Erfahrung mit Wasserversorgungssystemen in ländlichen Regionen hilft, die Gemeinden bei der langfristigen Sicherung des Zugangs zu sauberem Wasser zu unterstützen und auch beim Bau sanitärer Einrichtungen.
Die konkreten Aktivitäten sind:
- Helvetas unterstützt die Dorfgemeinden beim Bau und der Wartung von Brunnen.
Helvetas sensibilisiert die Bevölkerung zu Themen der Hygiene und Gesundheit. Dazu gehören auch konkrete Massnahmen wie der Bau von Latrinen.
Helvetas bezieht die lokale Bevölkerung, örtliche Unternehmen und die Behörden mit ein. Sie übernehmen die Verantwortung für den Unterhalt der neuen Brunnen.
Mit jeden gesammelten 30 Franken erhält ein Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Sauberes Wasser ist der Schlüssel für die Entwicklung einer ganzen Region.
Die neu gebauten Brunnen werden von der lokalen Bevölkerung selbst in Stand gehalten.