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Ist die Sklaverei die Grundlage unseres Wohlstands? Darüber ist eine heftige Debatte entbrannt. Der Menschenhandel habe eine historische Bedeutung für die Entwicklung des Kapitalismus, schreiben
zwei Harvard-Forscher.
Solche Meldungen überraschen längst nicht mehr: Eine grosse Firma, eine vermögende Familie, eine wichtige Institution war in den Sklavenhandel verwickelt, hatte von der Sklavenarbeit profitiert. Allein letzte Woche haben sich die Bank of England, die Lloyds Versicherungsgruppe und die Greene King Brauerei formell dafür entschuldigt, dass ihre Gründer auch dank der Sklaverei reich wurden. Jetzt versprechen sie finanzielle Kompensationen.