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Die Schweizer Delegation in Pyeongchang hat ihre nächste Silbermedaille. Der Skicrosser Marc Bischofberger sichert sich in einem spektakulären Wettkampf hinter dem Kanadier Brady Leman Platz 2.
Der 27-jährige Appenzeller Bischofberger krönte mit Silber die starke Schweizer Leistung der Mannschaft von Cheftrainer Ralph Pfäffli. Für die Schweizer Skicrosser war es die zweite Olympia-Medaille nach dem Olympiasieger von Mike Schmid 2010.
Der Klosterser Armin Niederer, der im Halbfinal unter anderem an seinem Teamkollegen Bischofberger gescheitert war, holte Platz 5. Der Parpaner Alex Fiva und Jonas Lenherr waren in den Viertelfinals gescheitert.
Schwere Stürze
Das Rennen wurde von mehreren schlimmen Stürzen überschattet. In den Achtelfinals kamen sowohl der Franzose Terence Tchiknavorian wie auch der Österreicher Christoph Wahrstötter und der Kanadier Chris Delbosco brutal zu Fall und mussten vom Rettungsschlitten abtransportiert werden. Tchiknavorian und Delbosco verloren bei Sprüngen in der Luft die Kontrolle und knallten heftig in den Schnee.
Auch der Final ging nicht ohne Sturz über die Bühne. Sowohl der Russe Sergej Ridsik als auch der Kanadier Kevin Drury kamen zu Fall und ebneten damit Leman und Bischofberger den Weg zu Platz 1 und 2. Bronze sicherte sich letztlich Risdik. (so/sda)