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Die Villa an der Florastrasse 18 in Uster ist nach dem bedeutenden Ustermer Pädagogen, Politiker und Industriellen des 19. Jahrhunderts, Heinrich Grunholzer, benannt.
Gebaut wurde sie 1847 vom Textilfabrikanten Hans Heinrich Zangger an der wichtigen West-Ostachse der Stadt, wo weitere Villen einstiger Textilunternehmer stehen. Der Neu-Renaissance-Bau im Herzen der Stadt besticht durch seine aufwändige Pilastergliederung, seinen repräsentativen Eingang, die dreifachen Rundbogenfenster in der Bel-Etage, eine markante Seitenterrasse und einen hübschen Park mit Gartenhaus.
1996 erwarb Martha Ritter-Hürlimann die herrschaftliche Anlage, das Geburtshaus ihres Ehemannes Heinrich Ritter. Nach ihrem Tod wurde das baugeschichtlich wichtige Gebäude durch die Nichten und Neffen der Besitzerin umfassend renoviert. Mit der Errichtung der Ritter-Hürlimann-Stiftung erfüllten die Nachkommen den Wunsch der Stifterin, darin ein kulturelles Zentrum für die Stadt Uster einzurichten.