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Die Forschungsgruppe "Neurowissenschaften der Sprache & des Hörens" untersucht die neuronalen und kognitiven Grundlagen von Hören und Sprache bei gesunden klinische Populationen, die Schwierigkeiten haben, Sprache zu verarbeiten und zu verstehen (z. B. aufgrund von Hörverlust, hohem Alter, kognitiver Beeinträchtigung). Ein Hauptziel ist die Entwicklung individueller und kontext-abhängiger neurophysiologie-basierter Diagnose- und Rehabilitationsstrategien für Personen mit Sprachpathologie (z. B. mit Hilfe von Neurofeedback, Trainings in virtuellen Realitäten, App-basierten Lippenlesetrainings für ältere Hörgeschädigte) und die frühzeitige Erkennung von Personen mit einem Risiko für Demenz mit Methoden der artifiziellen Intelligenz.
Unsere Forschung ist interdisziplinär und hauptsächlich in den Bereichen kognitive Neurowissenschaften, Linguistik und (klinische) Neuropsychologie verankert. In unseren Experimenten verwenden wir verschiedene neuropsychologische und psychoakustische Tests sowie eine Reihe von bildgebenden Verfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) und Elektroenzephalographie (EEG) beim Menschen.
Die Forschungsgruppe "Computerbasierte Neurowissenschaften der Sprache und des Hörens" wird vom SNF finanziert.