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Chloroquin und Sulpirid beeinflussen sich gegenseitig
Kombination vermeiden
Risiko
QTc-Zeit-Verlängerung und erhöhtes Risiko für ventrikuläre Arrhythmien
Mechanismus
Chloroquin und auch Sulpirid können die QTc-Zeit verlängern [White NJ, 2007][Witchel HJ, 2003] und wurden mit Torsades de pointes assoziiert.
Effekt
Durch den additiven QTc-Zeit-verlängernden Effekt der Kombination kann das Risiko für ventrikuläre Arrhythmien (Torsades de pointes) ansteigen.
Empfehlung
Gemäss Schweizer Fachinformation ist eine Kombinationstherapie zu vermeiden. Wird die Kombination eingesetzt, sollte die niedrigst wirksame Dosierung angewendet werden. Ausserdem sollte eine Monitorisierung der QTc-Zeit und der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium) erfolgen. Der Patient sollte über das Risiko informiert werden und sich unverzüglich ärztlich vorstellen bei Symptomen wie Schwindel, Benommenheit, Palpitationen oder Ohnmachtsanfällen sowie bei Durchfall oder Erbrechen (Elektrolytstörungen).
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018