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Der neugewählte amerikanische Präsident Barack Obama könnte nicht nur als der erste schwarze amerikanische Präsident in die Geschichte eingehen. Falls er sich nicht von der Politik seines Geldgebers Georg Soros abnabeln kann, könnte er auch als derjenige Präsident verewigt werden, welcher die Welt in ein noch nie dagewesenes wirtschaftliches Chaos steuerte.
Wenn auf dem Gipfel der G-20 vom 15. November in Washington nicht einschneidende Massnahmen in die Wege geleitet werden um das Finanzsystem grundlegend zu reformieren, sieht es auch schlecht für Barack Obama aus. Es wird sich schnell zeigen ob Massnahmen wie Franklin D. Roosevelts „Bretton-Woods-System“ ergriffen werden oder ob es sich nur um einen seichten Versuch handelt den Schaden einzugrenzen ohne die Ursache anzugehen.
Nur wenn mit aller Konsequenz die Konkursreorganisation des heutigen Finanzsystems und ein neues System auf Grundlage der amerikanischen Verfassung (Kreditsystem) eingesetzt wird, kann es eine nachhaltige Verbesserung geben. Dazu mus der Derivatemarkt vollständig verschwinden. Der Konsens der EU Staatschefs „mehr Transparenz, einheitliche Bilanzierungsregeln, Kontrolle der Hedgefonds und Ratingagenturen, Verhaltenskodex für Manger“ wäre vor einigen Jahrzehnten vielleicht erfolgsversprechend gewesen, genau so wie man eine Wunde desinfiziert, damit sie sich nicht entzündet. Wenn die Blutvergiftung aber bereits kurz vor dem Herzen angekommen ist, dann reicht es nicht aus die Wunde zu desinfizieren.
Lesen Sie hier mehr darüber was wirklich getan werden sollte um eine nachhaltige Stabilisierung zu erreichen.