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- Der Kanton Thurgau und die Gemeinde Gachnang stellen sich gegen eine Erweiterung des Grand-Prix-Parcours.
- Es wäre um den Bau von elf zusätzlichen Sprüngen gegangen.
- Die Sprünge hätten aber eine Bewilligung gebraucht, da sie ausserhalb der Bauzone sind.
- Gegen das Baugesuch sind 20 Einsprachen eingegangen.
Der Gemeindepräsident von Gachnang, Matthias Müller-Von Siebental, bestätigt eine Meldung des «St. Galler Tagblatt», wonach das Baugesuch abgelehnt worden ist. Zu den Einsprechern hatten Umweltverbände und Private gehört.
Organisatoren sind empört
Für den Motocross-Grand-Prix of Switzerland (MXGP) könnte dies das Ende bedeuten. Organisator Willy Läderach ist enttäuscht. Er möchte das mutmassliche Aus des MXGP aber nicht bestätigen. «Wir müssen zuerst den schriftlichen Entscheid der Behörden prüfen.» Er kritisiert aber vor allem den Kanton scharf.
Die Behörden knicken ein vor einer Minderheit. Für die Mehrheit haben sie kein Gehör.
Mit den neuen Sprüngen hätten die Organisatoren jährliche Kosten von rund 250'000 Franken vermeiden können. Dies deshalb, weil die Sprünge für drei Jahre hätten stehen bleiben dürfen. Das Motocross-Grand-Prix of Switzerland ist das einzige internationale Motocrossrennen in der Schweiz.