Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03135.jsonl.gz/1669

Gemäss dem vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechneten Referenzszenario wird die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz von 8,6 Millionen Personen Ende 2019 auf 10,4 Millionen im Jahr 2050 ansteigen. Dieses Wachstum wird in erster Linie der Migration zuzuschreiben sein. Eidgenossen gibt es dann kaum noch. Sie werden zur Minderheit im eigenen Land.
Sollte das Referenzszenario eintreten, wird die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz von 8,5 Millionen Personen im Jahr 2018 auf 9,4 Millionen im Jahr 2030 und auf 10,4 Millionen im Jahr 2050 ansteigen, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 0,6% entspricht. Über 75% dieser Zunahme sind auf die Migration zurückzuführen.
Im «hohen» Szenario, bei dem ein höherer Wanderungssaldo, eine stärker zunehmende Geburtenhäufigkeit und eine etwas schneller ansteigende Lebenserwartung angenommen werden, wird die Bevölkerung bis 2050 auf 11,0 Millionen Personen ansteigen.
Im «tiefen» Szenario mit einem etwas tieferen Wanderungssaldo, einer leicht sinkenden Geburtenhäufigkeit und einer langsamer steigenden Lebenserwartung wird sich die ständige Wohnbevölkerung 2050 auf 9,5 Millionen Personen belaufen.