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Die talentiertesten Kandidatinnen und Kandidaten für eine exzellente und innovative Forschung gewinnen
Rekrutierung ist ein Prozess, der dazu dient, die vielversprechendsten Kandida- tinnen und Kandidaten zu gewinnen. Die Rekrutierung erfolgt durch Doktorats- programme, Graduiertenschulen und/oder durch mindestens zwei Mitglieder einer Forschungsgruppe bzw. eines Forschungsbereichs.
„In many countries, the admission has become a collective responsibility and a regulated 6 aspect of the doctoral programs. The days of the individual professor who decides about the acceptance of a candidate have come to an end” (Sonneveld 2016: 4).
Promotions- bzw. Assistenzstellen sollten möglichst international ausgeschrieben werden (auf den gängigen Plattformen der jeweiligen Disziplin sowie auf der UZH-internen Stellenseite). Im Ausschreibungstext sind folgende Punkte klar for- muliert: 1) thematische Ausrichtung des Dissertationsprojekts, 2) Anstellungsver- hältnis, 3) Promotionsstudium (curricularer Anteil), 4) Lehrtätigkeit, 5) Auswahl- kriterien, 6) Voraussetzungen für eine Bewerbung. Es ist sinnvoll, eine Schreibprobe von der Bewerberin / dem Bewerber einzufordern, z.B. eine kurze Zusammenfassung erster Ideen zum vorgesehenen Projekt.
Das Auswahlverfahren ist strukturiert, kompetitiv und transparent und beruht auf klar definierten Auswahlkriterien. Bei der Ausschreibung von Promotionsstellen und dem Bewerbungsverfahren sind die Prinzipien der Chancengleichheit zu berücksichtigen, um Bewerbungen von unterrepräsentierten Gruppen zu fördern. Die an der Auswahl der Doktorierenden beteiligten Personen sind mit Methoden der Bewerbungsgesprächsführung vertraut.
“To ensure quality of PhD programmes, PhD candidates should be selected on the basis of a competitive and transparent process“ (ORPHEUS & AMSE 2016: 10).