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Integration von Geflüchteten in Sozialdiensten im Spannungsfeld zwischen Förderung und hoher Arbeitsbelastung
Die Arbeitsbelastung von Sozialarbeitenden in Flüchtlingssozialdiensten ist hoch. Ein Ziel der Sozialhilfe ist die Förderung der Integration von Geflüchteten. Die Arbeitsbelastung sowie die Förderung der Integration stehen in einem Spannungsfeld zueinander. Die vorliegende Forschungsarbeit von Iva Dragusica mit dem Titel «Integration von Geflüchteten in Sozialdiensten im Spannungsfeld zwischen Förderung und hoher Arbeitsbelastung» beantwortet die Frage: Wie kann die Soziale Arbeit den Auftrag der Integrationsförderung von Geflüchteten trotz hoher Arbeitsbelastung in Sozialdiensten erfüllen? Zuerst beschreibt die Autorin alle wichtigen Definitionen sowie die relevanten rechtlichen Definitionen. Danach beschreibt sie die Integrationstheorie von Esser sowie die aktivierende Sozialpolitik und stellt sie in einen Zusammenhang mit der durchgeführten Forschung. Die Forschungsergebnisse legen dar, dass die Förderung der Integration mittels verschiedener Methoden trotz hoher Arbeitsbelastung gelingen kann. Durch Empowerment sollen Geflüchtete dazu befähigt werden, alltägliche Aufgaben selbständiger durchzuführen. Dies fördert die Integration und vermindert die hohe Arbeitsbelastung von Sozialarbeitenden. Auch der ressourcenorientierte Ansatz fördert die Integration von Geflüchteten. Der Aufbau von einem Netzwerkkoffer hilft Sozialarbeitenden effizient passende Integrationsprogramme für Klient*innen zu finden. In der vorliegenden Bachelorarbeit wird ersichtlich, dass die Förderung der Integration von Geflüchteten trotz hoher Arbeitsbelastung gelingen kann. Nichtsdestotrotz wird auch die hohe Arbeitsbelastung sowie der Appell von Sozialarbeitenden nach einer Fallreduktion deutlich.