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English Version: The True Face of the Earth, Camera Distance matters
Wenn man die Erde von einem niedrigen Orbit aufnimmt, muss man eine Weitwinkel-Linse mit einem grossen FoV-Winkel (Field of View) verwenden, damit die ganze Erde in das Bild passt. Aus der Nähe sieht man aber nur einen Teil der Erdhalbkugel. Der Horizont ist kleiner als der Erdumfang. Entsprechend erscheinen die Kontinente vergrössert und verzerrt.
Je grösser der Abstand von der Erde ist, umso mehr muss man die Erde heranzoomen damit sie das Bild ausfüllt. Es braucht also einen kleineren FoV-Winkel. Der sichtbare Horizont wird immer grösser bis man schliesslich die volle Hälfte der Erde sehen kann. Die Kontinente erscheinen jetzt unverzerrt in ihrer richtigen Grösse.
In der Space View rechts sieht man die Szene, wie die Kamera die Erde fotographiert von schräg unten. In der Camera View sieht man, was die Kamera aus dieser Perspektive sieht.
Auf YouTube gibt es ein englisch-sprachiges Video von Vsauce zu diesem Thema:
How Much of the Earth Can You See at Once?
Ob sich dieser Sachverhalt für Laien an einem Modell-Objekt nachstellen lässt?
Zum Beispiel ein Globus Modell mit einer Handy-Kamera?
Die Überlegung dieses Skriptes ist falsch: Die Kameraperspektive müsste alles zeigen, auch das Weltall rundherum. Wenn ich mit einer Kamera den Boden filme, gibt es keine perspektivistische Verzerrung, wenn ich mich langsam in die Höhe bewege (von Distance 15,00R zu Distance 0.25R).
Interessant ist das Modell und der Vergleich allemal. Aber auch das Detail, dass die Kugelerde am Äquator grösser sein soll, wurde in diesem Applet nicht berücksichtig. Ob die Erde wirklich am Äquator grösser ist, kann man nicht überprüfen, da man dazu Geräte bräuchte, die die Stratosphäre verlassen können. Alle Bilder von der Erde stammen von der NASA.
Weiterer Kommentar vom Moderator gelöscht. Hier wird nicht über Verschwörungstheorien diskutiert. Hier geht es um überprüfbare Fakten.
Die App zeigt genau das was in der Realität der Fall ist, denn sie basiert auf 3D Modellen und Perspektive, eben wie eine Kamera in der Realität funktioniert.
Solche Geräte (sie werden Satelliten genannt) gibt es haufenweise. Man kann sogar mit selbstgebastelten Antennen, Empfängern und gratis Software die Signale selbst anzapfen und die Daten auf dem PC decodieren. Dies ist offiziell erlaubt und wird sogar gefördert. So kann man selbst in Echtzeit die Bilder von der Erde herunterladen. Siehe How to Pull Images from Satellites in Orbit.
Die Elliptizität der Erde ist viel zu gering als dass man es in der App sehen könnte (weniger als 1 Pixel unterschied). Aber auf hochaufgelösten Satellitenbildern, z.B. vom japanischen Himawari 8 Wettersatellit (ja, nicht nur die NASA hat Satelliten), kann man den grösseren Durchmesser am Äquator herausmessen. Siehe Können wir die Abplattung der Erde in Satellitenbildern sehen?.
Quatsch.
Zum Beispiel Meteosat (The Meteosat series of satellites are geostationary meteorological satellites operated by EUMETSAT) liefert Bilder der ganzen Erde und ist nicht von NASA.
Weiteres Beispiel sind die japanischen Himawari Satellieten, deren Bilder der ganzen Erde im 10 Minuten Intervall in 11'000x11'000 Pixel Auflösunge frei zugänglich herunter gefunkt werden.
Full Disk Images and Movies of the Himawari Weather Satellites
Und die Bilder dieser Satelliten sehen haargenau gleich aus wie die Bilder der vielen verschiedenen NASA-Satelliten.