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Was haben die Hornussergesellschaften von Richigen, Wäseli und Zuchwil gemeinsam? Ihre A-Mannschaften sind seit Einführung der Schweizer Meisterschaft 1993 erstklassig.
Bern-Beundenfeld A war im Jahr 1998 nicht in der NLA vertreten, Heimiswil-Berg in den Jahren 2009 und 2014. Danach folgt Urtenen, das seit 1996 in der höchsten Spielklasse spielt. Höchstetten, Dominator der letzten Jahre, war erstmals in den Saisons 1999 und 2000 in der NLA und danach ab 2006 wieder. Recherswil verpasste bis zur Fusion nur die Saison 2007 in der NLA, ab 2009 war die Mannschaft als Recherswil-Kriegstetten erstklassig. Auch bei Oberönz war noch eine Fusion im Spiel. Zunächst als Oberönz und ab 1998 als Oberönz-Niederönz waren die Oberaargauer bis 2003 ununterbrochen in der NLA. Danach noch einmal von 2005 bis 2010 und nochmals in der Saison 2013.
Aber auch nebst den Topmannschaften gibt es einige interessante Facts.
Diese Übersicht stammt aus der Hornusserzeitung vom 31.03.2015.
Knapp abgeschnitten ist unten noch Lugenbach-Hornbach, welches 1994 in der NLA spielte.
Fusionen und fast Vergessene
Was die etwas jüngeren Hornusser vielleicht nicht mehr wissen: In der NLA gespielt haben zum Beispiel auch Sinneringen, Gossau, Busswil bei Büren, Büren zum Hof oder Aefligen.
Nebst einigen etablierten Mannschaften schaffte es auch Schwarzhäusern, die ersten sechs Meisterschaften in der höchsten Spielklasse zu spielen. Nach dem Abstieg in der Saison 1998 reichte es aber nie mehr für die Rückkehr. Zauggenried-Kernenried war von 1994 bis 1996 in der NLA und schaffte die Rückkehr für die Saison 2016, wobei nach einer Saison wieder Schluss war.
Schon fast als Liftmannschaft könnte man Lyssach A bezeichnen. Keine andere Mannschaft hat öfters zwischen NLA und NLB gewechselt. Die Lyssacher waren in der Saison 2004 erstmals in der NLA vertreten. 2005 folgte der Abstieg. Im Jahr 2009 waren sie nochmals erstklassig, stiegen aber umgehend wieder ab. Das gleiche Schicksal in der Saison 2015. Im Jahr 2018 waren die Berner wieder erstklassig und schafften auch den Ligaerhalt. Der Abstieg folgte dann ein Jahr später in der Saison 2019. Auch Krauchthal-Hub hat einige Auf- und Abstiege zwischen NLA und NLB in seinen Geschichtsbüchern.
Mit Oberdiessbach und Schafhausen im Emmental werden übrigens zwei Teams neu in der NLA spielen, die bisher noch nie in der höchsten Spielklasse vertreten waren. Damit steigt die Zahl der "NLA-ler" auf 47. Von diesen 47 existieren nicht mehr alle – zumindest nicht mehr in der ehemaligen Form. Mittlerweile fusionierte oder umbenannte Mannschaften sind separat aufgeführt mit dem Namen, den sie in der Saison trugen, in der sie erstklassig waren. Krassestes Beispiel: Das heutige Gerlafingen-Zielebach ist seit 2008 in der NLA. Davor waren die Gerlafinger Hornets von 2004 bis 2007 und Zielebach gar von 2003 bis 2007 erstklassig. Bei Zielebach kommen die Saisons 1993 bis 1996 und 1998 dazu. Und dann war ja da ursprünglich auch Gerlafingen, welches in dieser Form 1993 bis 2000 im Oberhaus spielte.
Auch Recherswil und Kriegstetten waren bereits unabhängig voneinander – und auch gleichzeitig – in der NLA. Bereits genannt wurde Oberönz (heute Oberönz-Niederönz), aber auch Mättenwil (2002 in der NLA, ab 2003 als Mättenwil-Zofingen) und auch Lugenbach-Hornbach war 1994 in der NLA.
Und Balzenwil? Die Balzenwiler schafften den Aufstieg im Jahr 1995. Die Freude war von kurzer Dauer, denn nach einer Saison war wieder Schluss. Aber auch nur für ein Jahr. Danach konnten sich die Aargauer für sechs Saisons in der NLA festbeissen. 2003 stieg Balzenwil ab und war im Jahr 2007 nochmals für eine Saison in der höchsten Spielklasse vertreten.
Wer den Aufstieg als nächstes schafft und wer dafür den Gang in die NLB antreten muss – das ist heute sehr unklar. Durchaus möglich, dass sich an den Ligazugehörigkeiten erst im Sommer 2021 wieder etwas ändern wird.
Ein herzliches Dankeschön an Thomas Wälchli für die Recherche rund um diesen Artikel.