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Die Bronzezeit ist die Zeit, in der die Menschen nicht mehr Steine als Werkzeug brauchen, sondern Bronze. Sie dauert von 2200 vor Christus bis 800 vor Christus. Bronze ist eine Legierung, eine Mischung aus Kupfer und Zinn., und damit eine Erfindung der Schmiede. Erst nach 800 v. Chr. haben die Menschen gelernt, Eisen zu verarbeiten und daraus Waffen zu schmieden. Um Bronze zu machen, musste man Zinn von weit her importieren. Der Handel war damals schon sehr wichtig. Und Chur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Das heisst, von Chur aus konnte man viele verschiedene Strassen nach Norden oder Süden nehmen.
Die Römerzeit:
Seit ca. 15 v.Chr. bis 400 nach Christus (n.Chr.) sind die Römer auch im Gebiet der heutigen Schweiz und es gehört damit zum Römischen Reich als eine Provinz. Eine Provinz ist etwas wie ein Superkanton. Provinzen mussten verwaltet werden, und so ein Verwalter hatte seinen Sitz oben auf dem Hof. Graubünden gehörte zur Provinz Raetia. Auf dem Hof gab es eine Art Kastell, eine Schutzburg. Aber die meisten Römer wohnten warscheinlich im Welschdörfli. Auch in der Römerzeit war Chur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Chur im Mittelalter Holzschnitt von Sebastian Münster
Der Hof um 1550 Holzschnitt von Sebastian Münster