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Mauro Caviezel wurde im vom Wetter beeinträchtigten Weltcup-Super-G in Val Gardena als bester Schweizer Vierter. Der Bündner verpasste das Podium um 13 Hundertstel.
Zweimal musste das Rennen wegen Nebels für lange Zeit unterbrochen werden. Die zweite leichte Wetterbesserung reichte zwar nicht, um allen gemeldeten Fahrern den Start zu ermöglichen. Immerhin waren am Ende des sich hinziehenden Geduldsspiels genügend Fahrer im Ziel, um ein Klassement zu erstellen. Dazu sind gemäss Reglement 30 Athleten nötig.
Gewonnen wurde das Rennen von Vincent Kriechmayr. Der Oberösterreicher, der seinen fünften Sieg im Weltcup realisierte, entschied den dritten Super-G des Winters mit fünf Hundertsteln Vorsprung vor dem Norweger Kjetil Jansrud für sich. Dritter wurde der Deutsche Thomas Dressen.
Beat Feuz büsste lediglich 55 Hundertstel auf Kriechmayr ein. Das reichte in dem Klassement mit knappen Rückständen noch zu Platz 9. Drittbester Schweizer war Gino Caviezel. Der jüngere Bruder von Mauro Caviezel belegte Rang 14 und schaffte damit sein mit Abstand bestes Ergebnis in einem Weltcup-Super-G. Vor zwei Wochen in Beaver Creek hatte er Rang 25 belegt. Stefan Rogentin egalisierte mit Platz 19 sein Bestergebnis in dieser Disziplin. Marco Odermatt, der Sieger des Super-G in Beaver Creek, musste sich mit Rang 24 begnügen.
Ein erstes Mal hatte das Rennen nach dem mit der Nummer 4 gestarteten Mauro Caviezel für 45 Minuten unterbrochen werden müssen. Während einer kurzen Phase mit besseren äusseren Bedingungen konnten 16 weitere Fahrer den Kurs auf der Saslong hinter sich bringen. Nach weiteren gut anderthalb Stunden Warten wurde das Rennen erneut fortgesetzt. (pre/sda)