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Dem Vernehmen nach wird sich Strache danach an die Öffentlichkeit wenden. Auch Kurz wird das tun, hier wird der frühe Nachmittag genannt. Dass es bei diesem Gespräch um einen Rücktritt des Vizekanzlers oder ein Ende der Koalition gehen wird, wurde nicht offiziell bestätigt.
Bereits im Vorfeld hatte es allerdings von verschiedener Seite aus beiden Lagern geheissen, dass Strache nicht zu halten sei. Auch Neuwahlen standen am Vormittag bereits im Raum.
Unter dem Eindruck der Regierungskrise hat FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky seine Teilnahme an einer Grossveranstaltung rechtspopulistischer Parteien zu den Europawahlen abgesagt.
Die FPÖ werde am Treffen mit Italiens Innenminister Matteo Salvini am Samstag nun vom Europaabgeordneten Georg Mayer vertreten. Das sagte ein FPÖ-Sprecher der Nachrichtenagentur APA.
Das von "Spiegel" und "Süddeutscher Zeitung" verbreitete Video aus dem Jahr 2017 zeigt den heutigen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im einem Gespräch mit einer angeblichen russischen Oligarchin.
Dabei geht es unter anderem um die Idee, die Frau solle die auflagenstärkste Zeitung Österreichs, die "Kronen Zeitung" erwerben, die FPÖ publizistisch fördern und im Gegenzug öffentliche Aufträge erhalten, sobald die Partei an der Regierung ist.
(AWP)