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Nicht wie erwartet Flavia Rigamonti, die über 800 m Crawl "nur" Vierte wurde, sondern vielmehr der Sprinter Flori Lang war es, der an den EM in Eindhoven für die erste Schweizer Medaille sorgte.Dieser Inhalt wurde am 22. März 2008 - 11:33 publiziert
Der Zürcher wurde über 50 m Rücken Zweiter, nur fünf Hundertstel hinter Sieger Aristeidis Grigoriadis (Grie) zurück.
Mit einem bis auf den Anschlag perfekten Finalrennen senkte Flori Lang (25), der seine erste Einzelmedaille an einem Grossanlass errang, den eigenen Schweizer Rekord um 16 Hundertstel auf 25,18.
Diese Zeit ist auch im internationalen Vergleich hervorragend. Mit ihr ist der seit Ende Oktober 2007 vorwiegend in Pretoria in Südafrika trainierende Zürcher nur noch 0,38 Sekunden vom Weltrekord des Deutschen Thomas Rupprath entfernt.
Verpasste Chance
Flavia Rigamonti hingegen verpasste die angestrebte Medaille über 800 m in 8:28,16 sehr deutlich: Der 27-jährigen Tessinerin fehlten zur überraschenden Siegerin Alessia Filippi aus Italien 4,66 Sekunden und zur drittklassierten Rumänin Camelia Potec auch immer noch fast drei Sekunden.
Medaillengewinne von Schweizer Schwimmern an Langbahn- Europameisterschaften, die in Eindhoven zum 29. Mal stattfinden, sind eine Rarität.
Vor acht Jahren in Helsinki gewann Rigamonti über 800 m Crawl die bisher einzige Goldmedaille für die Schweiz, Chantal Strasser holte als Zweite Silber. Dazu gabs noch fünf dritte Plätze, den letzten ebenfalls im 2000 durch Remo Lütolf über 50 m Brust.
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