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Die Wahrheit in einem Wald voller Lügen Lang und bitterkalt ist der russische Winter 1943. Doch im März wittern die ausgehungerten Wölfe von Katyn etwas im angetauten Boden: Knochen. Menschliche Gebeine. Gerüchten zufolge ein Massengrab für polnische Offiziere – ermordet von Russen. Goebbels will das Kriegsverbrechen für seine Propaganda nutzen. Um Beweise für die angebliche Tat zu sammeln, schickt er Privatdetektiv Bernie Gunther nach Katyn. Bernie steht unter dem unbarmherzigen Druck, Goebbels zu geben, was er fordert. Doch was, wenn die Wahrheit eine ganz andere ist?
Rezension
Kerr schreibt detailsatte, kurzweilige Thriller.
Portrait
Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren. 1989 erschien sein erster Roman „Feuer in Berlin“. Aus dem Debüt entwickelte sich die Serie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther. Diese Reihe führte Kerr mit „Das Janus-Projekt“, „Das letzte Experiment“, „Die Adlon-Verschwörung“, "Mission Walhalla", "Böhmisches Blut" und "Wolfshunger" fort. Für „Die Adlon-Verschwörung“ gewann Philip Kerr den weltweit höchstdotierten Krimipreis der spanischen Mediengruppe RBA und den renommierten Ellis-Peters-Award. Seit 2004 schreibt er als P.B. Kerr an der Fantasy-Kinderbuch-Serie „Die Kinder des Dschinn“ und eroberte damit auch das jugendliche Publikum. Kerr lebt in London.