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Über diese Krankheit
Um was es geht
Leberkrebs geht oftmals aus einer chronischen Lebererkrankung hervor. Risikofaktoren für eine chronische Lebererkrankung und damit möglicher Auslöser für die Entstehung eines Leberkrebses können übermässiger Alkoholkonsum, eine infektiöse Hepatitis oder eine nicht alkoholbedingte Verfettung der Leber sein.
Arten
Vom eigentlichen Leberkrebs, dem hepatozellulären Karzinom, spricht man, wenn der bösartige Tumor von den Leberzellen (Hepatozyten) ausgeht. Davon abzugrenzen und nicht mit einem Leberkrebs zu verwechseln, sind Metastasen von anderen, ausserhalb der Leber gelegenen Tumoren, die sich in der Leber ausbreiten.
Symptome und Folgen
In den meisten Fällen wird Leberkrebs als Zufallsbefund festgestellt, da er im frühen Stadien in der Regel keine Beschwerden verursacht. In fortgeschrittenen Stadien können sich Beschwerden wie Schmerzen im Oberbauch, Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit bemerkbar machen. Wenn Leberfunktionsstörungen auftreten, so ist die Erkrankung meistens bereits weit fortgeschritten.
Was wir für Sie tun
Untersuchung und Diagnose
Erste Hinweise auf Leberkrebs zeichnen sich meistens im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung, einer Computertomographie (CT) oder durch die Bestimmung eines Tumormarkers (AFP) im Rahmen einer Blutuntersuchung ab. Bestätigt werden kann die Erkrankung durch eine Magnetresonanztomographie (MRT) mit Kontrastmittelgabe, wo der Leberkrebs gut zu sehen ist und sich die Diagnose erhärten lässt.
Behandlung
Im Rahmen der interdisziplinären Tumorfallbesprechung, dem sogenannten Tumorboard, wird das Behandlungskonzept besprochen. In frühen Stadien können eine operative Entfernung, eine Radiofrequenzablation oder eine Lebertransplantation durchgeführt werden. Ist der Krebs weiter fortgeschritten, kommt eine lokale Tumorablation in Kombination mit einer medikamentösen Behandlung in Betracht. Die lokale Tumorablation ist eine Methode, bei der dünne Sonden oder Katheter eingeführt werden und der Tumor mittels Laser, Radiofrequenz oder durch das Einbringen von tumorabtötenden Substanzen zerstört wird.