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Kamberkrebs
|Bezeichnung

Kamberkrebs oder Amerikanischer Flusskrebs
|Wissenschaftlicher Name||

Orconectes limosus
|Herkunft||

Nordamerika
|Merkmale||

|Lebensraum||

Die ursprüngliche Heimat des Kamberkrebses liegt im Osten der USA. Er wurde 1890 durch den Sportfischer Max von dem Borne versuchsweise in das Gewässersystem der Oder eingeführt und hat sich sehr schnell in die nord- und westdeutschen Gewässer ausgebreitet.
In Europa lebt er hauptsächlich in Seen und großen Flüssen mit niedriger Fließ-geschwindigkeit.
Die Ansprüche an das Gewässer sind gering – der Krebs hat auch in den früher stark industriell belasteten Flüssen Norddeutschlands überlebt.
|Lebensweise||

Der Kamberkrebs ist tag- und nachtaktiv, da er oft in trüben Gewässern lebt. Er benötigt Wohnhöhlen, sitzt auch am schlammigen Boden oder in Wasser-pflanzen. Dort wo Verstecke vorhanden sind, nutzt er diese.
|Diverses||

Er ist Überträger der Krebspest, gegen die er immun ist.