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Allgemeiner Gerichtsstand: Wohnsitz der beklagten Partei: Soweit nicht ein besonderer oder alternativer Gerichtsstand gegeben ist, sind Klagen am Wohnsitz des Beklagten - juristischen Personen an deren Sitz - zu erheben.
Arbeitsrechtliche Klagen können ausser am Wohnsitz des Beklagten auch am Ort, an dem der Arbeitnehmer gewöhnlich seine Arbeit verrichtet, eingeleitet werden.
Konsumentenrechtliche Klagen können ausser am Wohnsitz des Beklagten vom Konsumenten (nicht aber vom Unternehmer) auch am eigenen Wohnsitz eingeleitet werden.
Für familienrechtliche Klagen ist zwingend das Gericht am Wohnsitz einer Partei zuständig.
Erbrechtliche Klagen sind am Ort des letzten Wohnsitzes des Erblassers zu erheben.
Sachenrechtliche Klagen: für dingliche Rechte an Grundstücken, Pfandrechte sowie gegen die Gemeinschaft der Stockwerkeigentümer sind die Gerichte am Ort der gelegenen Sache zuständig. Klagen über dingliche Rechte an beweglichen Sachen können auch am Ort der gelegenen Sache erhoben werden.
Gerichtsstandsvereinbarungen können die Parteien abschliessen, soweit nicht zwingende Gerichtsstandsvorschriften entgegenstehen.