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Unter Druck steht zum Wochenbeginn die türkische Lira. Händler erklären dies mit der Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, die Türkei im Falle eines Angriffs auf die Kurden im Norden Syriens "ökonomisch zugrunde zu richten". Die Lira verlor in der Folge gegenüber dem US-Dollar bis zu gut einem Prozent an Wert. Kurdische Einheiten unterstützen die USA im Kampf gegen den "Islamischen Staat" (IS) in Syrien. Aufgrund des angekündigten Rückzugs der USA aus Syrien laufen die kurdischen Einheiten Gefahr, von der Türkei angegriffen zu werden.
Unter Druck stehen auch der australische und der neuseeländische Dollar. Am Markt werden schwache Daten vom chinesischen Aussenhandel als Grund genannt. Nach Zahlen vom Montag gingen im Dezember sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren zurück. Es waren die schwächsten Handelsdaten seit rund zwei Jahren. Zudem verringerten sich im vergangenen Jahr erstmals seit 28 Jahren die Autoverkäufe in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt.
Die Entwicklungen lassen auf eine anhaltende Abschwächung der chinesischen Wirtschaft schliessen, mit der Australien und Neuseeland enge Handelsverbindungen pflegen. Auch für die Weltwirtschaft ist die Abschwächung eine schlechte Nachricht, weil China als "Werkbank der Welt" eine starke Nachfrage nach Vorleistungsgütern aus anderen Ländern und nach Rohstoffen entfacht.
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(AWP)