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Am 4. Oktober 2019 verfügte der Kanton über die Regulierung des Wolfsrudels rund um den Beverin. Am letzten Wochenende hat die Wildhut zwei Jungwölfe «entnommen», wie die Standeskanzlei mitteilt.
Das männliche Elterntier M92 des Rudels wurde identifiziert, mindestens 15 Risse aus Ziegenherden, die durch Herdenschutzmassnahmen geschützt waren, verursacht zu haben. Aus diesem Grunde wurde beschlossen, den Bestand des Beverinrudels zu regulieren. Am letzten Wochenende wurden deshalb zwei Jungwölfe «entnommen», wie es in einer Medienmitteilung heisst.
«Entnehmen» bedeutet im Fachjargon «entfernen», was im üblichen Fall «erschiessen» heisst (theoretisch wäre auch «einfangen» möglich). Die Tiere werden nun im Tierspital der Universität Bern untersucht und an der Universität Lausanne genetisch identifiziert. Solange der Vollzug der Bestandesregulation andauert, will der Kanton keine weiteren Details zu Ort und Zeit der Aktionen bekanntgeben. Das Amt für Jagd und Fischerei (AJF) wird periodisch über das Fortschreiten der Umsetzung informieren.
Das AJF wurde beauftragt, insgesamt vier Jungwölfe im Streifgebiet des Beverinrudels zu entnehmen. Dieses Streifgebiet wird begrenzt durch Hinterrhein, Vorderrhein, Glenner, Valserrhein und die Linie Vals – Bärenhorn – Nufenen.
(Symbolbild: Pixabay)