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Chronologie
Von Friedrich Schwab zum Nationalfonds
1857 Hans Kopp, unterwegs im Auftrag des Bieler Sammlers Friedrich Schwab, entdeckt bei La Tène Pfähle, Waffen und Waffenfragmente. Der Fundort wird zunächst fälschlicherweise für eine Pfahlbausiedlung gehalten.
1867 Schwabs Sammlung, besonders die Waffen von La Tène, sind eine Attraktion an der Weltausstellung in Paris. Napoleon III. will die Objekte kaufen, erhält aber nur Kopien.
1873 Das Museum Schwab in Biel wird eröffnet: Friedrich Schwab hat der Stadt seine Sammlung und ein beachtliches Kapital für den Museumsbau vermacht.
1880 Die Pfähle einer zweiten Brücke werden entdeckt.
1907-1917 Nach der ersten Juragewässerkorrektion finden die ersten offiziellen Grabungen statt. Nebst den beiden Brücken aus dem 7. und 3. Jh. v. Chr. kommen rund 3000 Objekte zum Vorschein.
2003 Nach 86 Jahren wird wiederum eine Grabungskampagne vorgenommen. Es handelt sich um Notgrabungen des archäologischen Dienstes und des Museums von Neuenburg.
2007 Im Keltenjahr anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums der Entdeckung von La Tène startet ein Nationalfondsprojekt zur vertieften Erforschung des Fundortes. Das Museum Schwab und das Landesmuseum Zürich lancieren eine Ausstellung. cs