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1. Analyse der Ausgangslage:
In der Ausgangslage geht es darum, die sich aufgrund der veränderten Umwelt (z.B Technologie, rechtliche Vorschriften, Kundenbedürfnisse) oder neuer Unternehmensbedingungen (z.B. neue Zielformulierung, neue Unternehmensstrategie) ergebenden Probleme für den Investitionsbereich zu erkennen, zu erfassen und einer ersten groben Analyse zu unterziehen.
2. Festlegen der Investitionsziele:
Aus den allgemeinen Unternehmenszielen und unter Berücksichtigung der Analyse der Ausgangslage lassen sich die spezifischen Investitionsziele herleiten. Wie im Rahmen der Finanzierung bereits dargelegt, geht es grundsätzlich um die optimale Kapitalverschwendung. Im Vordergrund stehen die drei Zielkategorien technische, wirtschaftliche und soziale Ziele.
3. Festlegen der Investitionsmassnahmen:
Sind die Investitionsziele umschrieben, so lassen sich die Massnahmen zur Zielerreichung bestimmen.
4. Festlegen der Investitionsmittel: Die Bestimmung der zur Realisierung der vorgeschlagenen Massnahmen notwendigen Ressourcen beinhaltet in erster Linie den Entscheid über die finanziellen Mittel, die eingesetzt werden sollen. Da das Investitionsbudget meistens vorgegeben wird, stellt sich in der Praxis das Problem, wie diese Mittel auf die verschiedenen Investitionsprojekte aufgeteilt werden sollen
5. Durchführung: Diese Phase umfasst die Umsetzung der Ziele und Massnahmen in konkrete Investitionen unter Berücksichtigung des Investitionsbudgets. Die Gestaltung des Investitionsablaufs bei der Beschaffung und Inbetriebnahme von Investitionen wird in Abschnitt 1.2 "Ablauf des Investitionsentscheidungsprozess" dargestellt.
6. Evaluation der Resultate: Investitionen zeigen vielfach direkt messbare Resultate, die über den Zielerreichungsgrad sowie die Zweckmässigkeit der Massnahmen und des Mitteleinsatzes Auskunft geben.