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Marit Björgen gewinnt in Pyeongchang über 30 km klassisch souverän ihr achtes Olympia-Gold. Mit insgesamt 15 Medaillen ist die Norwegerin nun die erfolgreichste Winter-Olympionikin.
Björgen setzte sich am Schlusstag der Olympischen Spiele in Südkorea über 30 km, der Königsdisziplin der Langläuferinnen, schon auf dem ersten Streckendrittel von ihren Konkurrentinnen ab. Sie gewann am Ende mit fast zwei Minuten Vorsprung vor der Finnin Krista Pärmäkoski. Bronze ging an die Schwedin Stina Nilsson, die sich im Schlussspurt gegen die Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg durchsetzte.
Björgen stiess dank ihren fünf in Südkorea gewonnenen Medaillen - Gold über 30 km und mit der Staffel, Silber im Skiathlon und zweimal Bronze über 10 km und im Teamsprint - Landsmann und Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen vom Thron des erfolgreichsten Wintersportlers der Geschichte. Die bald 38-Jährige ist auch die erfolgreichste Langläuferin im Weltcup (112 Siege) und an Weltmeisterschaften (18 Titel, total 26 Medaillen). Dabei liess sie die Saison 2015/2016 komplett aus, denn im Dezember 2015 wurde sie Mutter von Söhnchen Marius.
Österreichisches Drama
Ein persönliches Drama erlebte Teresa Stadlober. Die an zweiter Position laufende Österreicherin bog rund neun Kilometer vor dem Ziel falsch ab und büsste durch ihr Missgeschick deutlich mehr als eine Minute auf ihre Konkurrentinnen ein. Letztlich blieb Stadlober mit über vier Minuten Rückstand nur Platz 9.
Nathalie von Siebenthal konnte der Spitze schon früh nicht mehr folgen. Am Ende klassierte sich die 24-jährige Berner Oberländerin, die im Skiathlon und über 10 km Skating zweimal Sechste geworden war, mit rund neun Minuten Rückstand nur im 22. Rang. Von Siebenthal ist im Skating deutlich stärker einzuschätzen als in der Klassisch-Technik.