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Frauen haben weltweit nur beschränkten Einfluss auf Entscheidungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und sogar im Haushalt. Die DEZA setzt sich dafür ein, dass Frauen ihre Pflichten als Bürgerinnen gleichberechtigt mit den Männern wahrnehmen, und fördert ihre politische Partizipation.
Stärkung der politischen Partizipation von Frauen
Fokus der DEZA
In ihren Gouvernanzprojekten in Gemeinden integriert die DEZA konsequent den Aspekt der Geschlechtergleichstellung und fördert die politische Beteiligung von Frauen auf lokaler und nationaler Ebene, z.B. in Demokratisierungsprozessen.
In Afghanistan ist die Kriminalitätsrate infolge der raschen Urbanisierung stark gestiegen. In acht grossen Städten des Landes wurde die Bevölkerung aufgefordert, die sicherheitspolitischen Herausforderungen zu evaluieren und kollektive Massnahmen umzusetzen. Die aktive Mitwirkung von Frauen ist ein Schwerpunkt dieses Prozesses, der von der DEZA unterstützt wird.
In Benin unterstützt die DEZA Frauen, die sich für ein politisches Amt und andere Entscheidgremien wie lokale Gesundheits- oder Wasserkomitees zur Verfügung stellen.
Die Integration des Aspekts der Geschlechtergleichstellung ist auch ein Schwerpunkt in der lokalen Gemeindeentwicklung im Westbalkan. Die DEZA fördert die Mitsprache von Frauen bei der Budgetplanung und Mittelverteilung und berücksichtigt die Bedürfnisse und Interessen von Männern und Frauen sowie Jungen und Mädchen gleichermassen.
Hintergrund
Frauen haben in politischen und wirtschaftlichen Gremien, welche die wichtigen Beschlüsse fassen, nach wie vor weniger Einfluss. Sie sind mit Hindernissen wie hartnäckige soziale Vorurteile, mangelnde Zeit und fehlende Bildung konfrontiert. Deshalb können sie sich nicht gleich wie Männer in die Politik einbringen.
Wichtig ist nicht nur die Repräsentation von Frauen in Entscheidgremien, sondern dass diese Gremien auch geschlechter-sensitiv entscheiden und handeln. Für die DEZA ist es notwendig, alle Bevölkerungsgruppen in lokale Gouvernanz- und Dezentralisierungsprozesse miteinzubeziehen. Gleichzeitig gilt es die Auswirkungen der Politik sowie Budgetentscheide auf Männer, Frauen, Kinder und Minderheiten zu analysieren
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