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Neue Arten im Ökosystem können direkt durch Konkurrenz oder indirekt durch die Veränderung von Nahrungsressourcen Einfluss auf einheimische Arten ausüben. Ebenso können sie das Gleichgewicht zwischen einheimischen Arten und deren natürlichen Gegenspielern beeinflussen.
Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) wurde 2011 das erste Mal in der Schweiz entdeckt und hat sich seitdem in der Schweiz nahezu flächendeckend etabliert. Im Gegensatz zu einheimischen Essigfliegen-Arten kann die Kirschessigfliege ihre Eier in unbeschädigte Früchte legen und sich darin entwickeln.
Wir untersuchen ob einheimische Essigfliegen davon profitieren können, dass die Kirschessigfliege Früchte beschädigt, oder ob sie für die einheimische Art eine Konkurrenz darstellt. Ebenfalls untersuchen wir ob die Interaktion zwischen einheimischen Essigfliegen und der Kirschessigfliege durch Schlupfwespen beeinflusst wird, die durch Parasitierung die Populationen dezimieren.
Ansprechperson
Drosophila suzukii