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- Das nationale Parlament wurde mit den Wahlen weiblicher und jünger. Das Aargauer Kantonsparlament wurde hingegen männlicher und älter.
- Viele junge Grossrätinnen konnten nach Bern «aufsteigen». Für sie sind ältere Männer nachgerückt.
- Die Zahlen des Kantons zeigen: Das Durchschnittsalter lag im Aargauer Parlament vor den Wahlen bei 50.4 Jahren. Neu ist es bei 50.9 Jahren.
- Der Frauenanteil sank von 49 auf 47. Diese Zahlen liefern die Parlamentsdienste auf Anfrage von SRF.
Der Frauenanteil im Grossen Rat ist damit von 35 auf 33.6 Prozent gesunken. Nachrücken können jeweils jene Kandidatinnen und Kandidaten, die bei den letzten Wahlen am meisten Stimmen erhalten haben. Nachgerückt sind zum Beispiel Robert Alan Müller (SVP), Mario Gratwohl (SVP), Erich Hunziker (SVP).
Aber auch Frauen sind neu im Grossen Rat, darunter Susanne Marclay Merz (FDP) oder Silvia Dell'Aquila (SP). Sie ersetzen aber tendenziell Sitze von Frauen, deshalb ändert die Frauenquote nicht.
Die Frage ist, wie lange das so bleibt. Im Herbst 2020 sind Grossratswahlen im Aargau. Die Konstellation könnte sich dann wieder ändern.