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Francesca wird von einer Touristin zu einer vielbefahrenen Verkehrsinsel gerufen. Sie findet einen völlig erschöpften roten Kater, voller Parasiten. Widerstandslos lässt er sich aufnehmen und nach Hause tragen, dort wird er versorgt und gefüttert. Ob er überlebt ist nicht sicher, aber zumindest hat er eine Chance.
Kurz darauf erhält Francesca einen Anruf, dass in einem Abfallcontainer frisch geborene Kätzchen in einem Plastiksack gefunden wurden. Sofort macht sie sich auf den Weg. Die Kleinen sind in einem schlimmen Zustand, völlig verwurmt und voller Fliegenlarven. Sorgfältig reinigt Francesca die Tiere, alle zwei Stunden müssen sie nun gefüttert werden, auch nachts. Der Einsatz lohnt sich, schon nach kurzer Zeit, beginnen die kleinen Katzen ihre Umgebung zu erkunden und wagen sich bereits an den grossen Futternapf.
Eine ältere Frau meldet sich verzweifelt bei Francesca. Seit längerem betreut die Dame eine Katzenkolonie, die Tiere waren gesund und die meisten von ihnen kastriert. Angezogen durch das Futter, liessen sich immer mehr Katzen in der Gegend nieder. Viele der Tiere sind krank und die Frau hat völlig den Überblick verloren. Sofort mach Francesca sich auf den Weg, um sich ein Bild der Situation zu machen. Sie verspricht der Frau die Katzen nach und nach einzufangen, kastrieren und behandeln zu lassen. Gerne ist die Frau bereit, die Katzen weiter zu betreuen.
Der Supermarkt in Capoliveri meldet sich. Eine Katze hat direkt im Eingangsbereich Junge bekommen und diese sollten so schnell wie möglich weg. Das Tier ist wild und über die Einfangversuche von Francesca und ihren Helfern gar nicht erfreut. Mit viel Feingefühl und Geduld gelingt es das Tier mitsamt den Jungtieren an einem sicheren Ort unterzubringen.
Eine besorgte Anwohnerin berichtet Francesca von einer wilden Hündin, die sie immer wieder sieht und deren Gesundheitszustand offenbar sehr schlecht ist. Das Tier braucht dringend Hilfe. Nachdem sich Francesca mit zwei Helfern auf die Lauer gelegt hat, sehen sie kurze Zeit später das verwahrloste Tier. Sie ist so scheu, dass es nicht gelingt sie einzufangen. Es wird etwas Futter hinterlegt und verabredet die Hündin zunächst richtig anzufüttern, damit sie Vetrauen fasst und hoffentlich zu einem späteren Zeitpunkt eingefangen werden kann.
In der Gemeinde Marciana wird eine Katze mit grossen Augenproblemen aufgefunden. Die Entzündungen sind so schlimm, dass die Augäpfel aus den Höhlen treten. Sofort bringt Francesca das Tier zum Tierarzt, dieser verschreibt eine langfristige Therapie und die Chance auf Heilung ist sehr unsicher. Trotzdem beschliesst Francesca den Kleinen mitzunehmen und in ihrer Quarantänestation unterzubringen.
Während der Sommermonate werden viele Katzen von Touristen gefüttert. Nach der Abreise bleiben die Tiere oft in der Gegend und warten, bis sie wieder Futter erhalten. Eine deutsche Touristin meldet sich bei Francesca, weil sie während einem Monat eine kleine Katzenkolonie gefüttert hat und nun abreisen muss. Es fällt ihr schwer die Tiere ihrem Schicksal zu überlassen. Francesca überprüft den Gesundheitszustand der Tiere und stellt erfreut fest, dass alle kastriert sind. Sie beschliesst einen Container für Trockenfutter aufzustellen, damit ist das Überleben der Tiere gesichert.