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FAQ: Organisation.
Hermann Gmeiner, ein gebürtiger Österreicher, gründete 1949 den ersten SOS-Kinderdorf-Verein in Österreich. Das ursprüngliche Ziel von Hermann Gmeiner war es, elternlosen und verlassenen Kindern nach dem 2. Weltkrieg eine Familie, ein Haus und ein Dorf zu geben, um dort Geborgenheit zu erfahren. Das erste SOS-Kinderdorf wurde im selben Jahr in Imst in Tirol gebaut. Imst wurde zum Vorbild für die SOS-Kinderdörfer auf der ganzen Welt durch das flexible, weltweit anwendbare und integrative Kinderbetreuungskonzept.
„SOS-Kinderdorf International“ ist der offizielle Name des Dachverbandes aller SOS-Kinderdorf-Vereine.
„SOS-Kinderdorf“ ist die deutsche Bezeichnung der gesamten Organisation, die durch nationale Vereine in über 135 Ländern und Territorien aktiv ist.
Alle nationalen SOS-Kinderdorf-Organisationen wie die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz sind für die Aktivitäten der Organisation in ihrem jeweiligen Land verantwortlich.
Der erste Schritt kann von einer Regierung, einer Botschaft oder von Einzelpersonen mit einer besonderen Beziehung zum jeweiligen Land sowie mit fundiertem Wissen über die sozialen Gegebenheiten, besonders in Bezug auf Kinder, gesetzt werden. Manchmal kommt es auch vor, dass Mitarbeitende von SOS-Kinderdorf unsere Organisation über die besondere Notlage in einem bestimmten Land in Kenntnis setzen.
Unvorhergesehene Notsituationen wie Kriege, Naturkatastrophen oder Hungersnöte können ebenfalls dazu führen, dass SOS-Kinderdorf International Hilfe leistet, hauptsächlich im Rahmen der SOS-Nothilfeprogramme. Solche zeitlich begrenzten Nothilfeprogramme führen nicht selten dazu, dass SOS-Kinderdörfer und/oder andere ständige Einrichtungen im Land errichtet werden.
Die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz übernimmt die Finanzierung von Familien- und Gemeindestärkungsprogrammen, SOS-Kinderdörfern sowie Zusatzeinrichtungen in der ganzen Welt, betreibt jedoch noch keine Einrichtungen in der Schweiz. SOS-Kinderdorf Schweiz legt den Schwerpunkt auf Entwicklungs- und Schwellenländer.