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Was ist Gürtelrose?
Gürtelrose heisst im Fachjargon «Herpes Zoster» und wird vom gleichen Virus wie die Windpocken ausgelöst. Das Virus kann in bestimmten Situationen und durch bestimmte Faktoren getriggert «reaktiviert» werden und einen äusserst schmerzhaften Hautausschlag mit Bläschen verursachen.
Gürtelrose ist auch eine bekannte Nebenwirkung der COVID-«Impfung»
Im Juli 2021 berichtete SRF über einen 52-jährigen Aaurgauer, der drei Wochen nach der ersten COVID-«Impfung» an Gürtelrose erkrankte, infolgedessen sechs Wochen krankgeschrieben wurde und u.a. mit Morphium behandelt werden musste. Es ist zu hoffen, dass sich der Betroffene mittlerweile wieder vollumfänglich erholt hat. Im Bericht wurde spekuliert, ob die «Impfung» die Krankheit direkt ausgelöst habe oder ob sie einfach ein Auslöser für etwas war, das sowieso passiert wäre. Die aktuelle Datenlage spricht für die erste These.
Im Update zu den COVID-Impfnebenwirkungen vom April 2021 berichtete Swissmedic über 44 Fälle von Herpes Zoster, von denen 26 als schwerwiegend eingestuft wurden. Während das Deutsche Paul Ehrlich-Institut für COVID-«Impfstoff»-Nebenwirkungen eine offizielle Melderate von 1.7/ 1000 Impfdosen ausweist, liegt die Melderate von Swissmedic aktuell bei gerade einmal 0.99/1000 Impfdosen, was auf ein Underreporting hinweist. So ist es nicht abwegig, anzunehmen, dass basierend auf einer international anerkannten Kalkulationsmethode, auch die offiziellen Nebenwirkungszahlen in der Schweiz mit einem «Underreporting-Faktor» von 41 multipliziert werden müssen, um die Realität abzubilden.
Im Update zu den COVID-Impfnebenwirkungen vom August 2022 fungiert «Herpes Zoster» für den Pfizer-«Impfstoff» auf Platz 7 unter den 15 häufigsten Nebenwirkungen.
Eine Infektion mit Herpes Zoster gilt als eine der vergleichsweise häufigen Ursachen für eine periphere Gesichtslähmung (periphere Fazialisparese), welche in den Arzneimitteltexten der COVID-«Impfstoffe» als «seltene Nebenwirkung» aufgeführt wird. Auch der Zusammenhang einer Herpes Zoster-Erkrankung mit dem Guillain-Barré-Syndrom, einer entzündlichen Nervenerkrankung mit an den Händen oder Füssen beginnenden Lähmung und Sensibilitätsstörung, die sich allmählich immer weiter zum Körperstamm hin ausbreitet, wurde in der Literatur beschrieben.
In diversen «peer reviewten» Studien wurde ein Zusammenhang der COVID-«Impfungen» mit dem Auftreten einer Gürtelrose, einer peripheren Gesichtslähmung und auch mit dem Guillain-Barré-Syndrom aufgezeigt. Normalerweise fliessen aktuelle Erkenntnisse zu Sicherheitssignalen, zum Schutz der Bevölkerung, in die Arzneimitteltexte ein, ohne dass vorher aufwendig eine Kausalität bewiesen werden muss. Herpes Zoster und das Guillain-Barré-Syndrom wurden, trotz vorliegender Evidenz, die einen kausalen Zusammenhang wahrscheinlich macht, bis heute nicht als potentielle unerwünschte Wirkungen der COVID-«Impfstoffe» in die Fachinformation aufgenommen.
Das Gesundheitspersonal sollte ein Bewusstsein für die Möglichkeit eines Herpes Zoster als Nebenwirkung im Zusammenhang mit der COVID-«Impfung» entwickeln
Swissmedic kam in einem Bericht in den «Vigilance News» vom Juni 2021 zum Schluss, dass die in der Pharmacovigilance-Datenbank der WHO (Vigibase™) gefundenen Fallmeldungen darauf hinweisen, dass ein Herpes Zoster nach Impfung kein Einzelfall und dass «eine nähere Analyse der WHO-Datenbank bezüglich der Disproportionalität zwischen dem Auftreten eines Herpes Zoster und von COVID-19-Impfungen von grossem Interesse sei». Abschliessend forderte Swissmedic, dass das Gesundheitspersonal ein Bewusstsein für die Möglichkeit eines Herpes Zoster als unerwünschte Arzneimittelreaktion unter Covid-19 Vakzinen entwickeln und nicht zögern solle, diese zu melden. Was in der Zwischenzeit aus diesen Erkenntnissen und der Initiative geworden ist? Wurde das Gesundheitspersonal im Hinblick auf diese Problematik irgendwann proaktiv sensibilisiert?
Lesen Sie den kompletten Beitrag “Die Impfkampagne für Herpes Zoster: Wieso gerade jetzt?” auf der Webseite von Kati Schepis.