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Für den Unterhalt des Skigebiets sind im Winter 15 Personen und 10 Pistenfahrzeuge im Einsatz. 3 davon sind ausschliesslich für den Unterhalt der Langlaufpisten bestimmt, 3 andere sind mit einer Seilwinde und einem bis zu 1 km langen Kabel ausgestattet. Die Seilwinde hilft der Maschine an Steilhängen, wird aber auch bei schwierigeren Arbeiten eingesetzt, um die Motoren der Maschinen zu schonen.
Die 15 Pistenpräparateure bilden 2 Teams. Aus Sicherheitsgründen arbeiten sie ausserhalb der Pistenöffnungszeiten. Das erste Team, dem 7 Personen angehören, fängt an, sobald die Anlagen gegen 17 Uhr geschlossen werden. Unabhängig vom Zustand der Pisten werden diese planiert und instand gesetzt. Das zweite Team, 3 Personen, übernimmt gegen 2 Uhr morgens und schliesst die Arbeiten ab. Die Maschinen sind mit GPS und Bildschirmen ausgestattet, auf denen man die Bewegungen aller Pistenfahrzeuge verfolgen kann. Die Fahrer kommunizieren mit Mobiltelefonen. Diese helfen ihnen auch, wenn sie sich während der langen, einsamen Nachtstunden langweilen. Ein Fahrer braucht Jahre, bis er die Maschinen total beherrscht, die Planierpläne und das Skigebiet auswendig kennt und mit den manchmal schwierigen
Bedingungen umgehen kann, unter denen er arbeiten muss.
Die blauen und die roten Pisten werden täglich präpariert, die schwarzen nur alle paar Tage.
Bei Saisonbeginn braucht es mindestens 40 cm Schnee, bevor man die ersten Fahrten mit den Maschinen unternehmen kann. Bei diesen Fahrten wird die Schneehöhe um die Hälfte reduziert, d.h. es bleiben rund 20 cm Schnee. So viel braucht es, damit die 15 cm hohen Kettenstege der Maschinen im Schnee greifen können.
Vom ersten Schneefall an wird das gesamte Skigebiet geglättet, sogar ausserhalb der Pisten, um den Schnee zu verdichten und Schneegruben und Dämme zu bauen (grosse Schneehaufen entlang den Pistenrändern). Diese Dämme halten den Schnee zurück, der vom Wind weggeweht wird, und wachsen deshalb während der ganzen Saison immer weiter an.
Ein Pistenfahrzeug ist durchschnittlich 12 m lang, 4 bis 6 m breit, wiegt etwa 10 bis 12 Tonnen und hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 5 Jahren.
Woran denkt man während der langen Stunden bei der Arbeit?
Wegen der manchmal schwierigen Bedingungen, der schlechten Sicht und weil Wildtiere und Skibergsteiger unterwegs sein können, die der Fahrer oft kaum sehen kann, erfordert die Arbeit hohe Konzentration...
Gibt es Glücksmomente?
Ja, wenn man Luchsspuren entdeckt, oder Steinböcke, und wenn man frühmorgens Auerhähne beobachten kann, die sich selbst vom Lärm der Maschinen nicht vertreiben lassen...
Die schönste Erinnerung?
Ein Luchs, der vor dem Pistenfahrzeug floh, und ausgerechnet in das Chalet des einzigen Einwohners von La Bretaye, der das ganze Jahr über dort wohnt.