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Geschichte
Mit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über den Zivilschutz im Jahr 1962 wurde u.a. auch den Gemeindebehörden eine Reihe von Pflichten und Aufgaben im Zivilschutzbereich übertragen.
Aufgrund des neuen Bundesgesetzes plante der Kanton Bern vorerst auf dem Kantonsgebiet 24 regionale Ausbidlungszentren zu erstellen. Diese Zahl wurde erst Jahre später aufgrund der massiven Reduktion der ursprünglich vorgesehenen Bestände und des neuen Kriegsbildes auf noch 14 Zivilschutz-Ausbildungszentren reduziert.
Im Raum Seeland wurden im Jahr 1969 mit der Gemeinde Büren a/A erste Verhandlungen für die Erstellung eines Ausbildungszentrums geführt. Nachdem 1970 an der Kanalstrasse 46 Land erworben werden konnte, wurde mit dem Bau des Ausbildungszentrums im Herbst 1971 begonnen. Die ersten Ausbildungen konnten im Frühling 1973 durchgeführt werden. Zu dieser Zeit umfasste das Zentrum ein Verwaltungsgebäude, ein Magazin- und Garagen sowie eine Übungspiste mit Brandhaus, offener Brandanlage, Übungsturm mit Trümmerfeld sowie Übungsmauern. Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 1.8 Millionen Franken. Darin inbegriffen ist auch der Landerwerb von rund 100 Aren zu einem auch damals günstigen Preis von Fr. 3.35 pro m2.
Zu Beginn der Ausbildungstätigkeit wurde das Ausbildungszentrum durch einen vollamtlichen Verwalter betreut. Nachdem der damalige Verwalter aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten aufgeben musste, wurde ab Herbst 1973 das Zentrum durch die Ortschefs der Zivilschutzstellen der Region Büren a/A geführt. Das Zentrum wurde unter dem Namen Regionales Zivilschutz-Ausbildungszentrum Büren an der Aare betrieben. Die Verwaltung wurde durch eine Betriebskommission sichergestellt.
Am 9. Februar 1978 wurde die 1. Delegiertenversammlung des neu gegründeten Gemeindeverbandes durchgeführt.
Die Feuerwehrausbildung wurde erst viel später im Zivilschutzzentrum zu einem wichtigen Standbein. So wurde im Jahr 2000 mit dem Bau der neuen Brandausbildungsanlage mit einer gasbetriebenen Feuersimulation die Feuerwehrausbildung fest etabliert. Die Baukosten für die neue Ausbildungsanlage beliefen sich auf über 1.3 Millionen Franken.
Auch die Zivilschutzausbildung wurde den neuen Gegebenheiten laufend angepasst. Die wohl grösste Veränderung wurde mit dem Rückbau der Trümmerpiste im 2003 gemacht. Mit dieser Veränderung wurde auch die Zusammenarbeit mit dem ZAR Aarwangen intensiviert und im AfS nur noch die ersten 3 Tage des Grundkurses für die Pionier- und Anlagewarte in Büren durchgeführt.
Mit dem Rückbau der Trümmerpiste wurde Platz frei für neue Ausbildungen. So wurde im 2014 die neue Realbrandausbildungsanlage mit Abluftreinigungssystem erstellt. Die neue Anlage kostete 1.3 Millionen Franken und ist einzigartig in der Schweiz.
Das Ausbildungszentrum für Sicherheit passt sich laufend den neuen Gegebenheiten in der Feuerwehr- und Zivilschutzausbildung an. Auch die Brandbekämpfung mit Kleinlöschgeräten für Kunden aus dem Gewerbe- und Dienstleistungsbereich wird laufend ausgebaut. Mit der Optimierung der Ausbildungsinfrastruktur befinden sich noch weitere Projekte in der Planung. So ist die Erstellung einer funktionalen Fahrzeug- und Logistikhalle beim alten Brandhaus geplant. Anschliessend erfolgt die Sanierung des Verwaltungsgebäudes.