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<h2>SubmittedText<h2><p>Ich bitte den Bundesrat, zu prüfen und Bericht zu erstatten, wie Jugendliche in ihrem Selbst- und Körperbild sowie der Intervention (Beratungsangebote, auch niederschwellig) bestärkt werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Problematik bewusst und unterstützt entsprechende Massnahmen in diesem Bereich im Rahmen des Nationalen Programms Ernährung und Bewegung (NPEB) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Diese Massnahmen werden im Programm "Healthy Body Image" (HBI) der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz (GFCH) koordiniert und zusammengefasst. Hinter dem Thema HBI steht die Problematik, dass durch eine verzerrte Körperwahrnehmung keine objektive Beurteilung des Körpers mehr möglich ist, was zu gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen (z. B. Hungern, exzessives Bewegungsverhalten) kombiniert mit depressiven Symptomen (wie Stress, Scham oder Schuldgefühle) führen kann.</p><p>Von GFCH werden im Rahmen des Programms HBI verschiedene Projekte der Fachstelle Prävention Essstörungen praxisnah (PEP) zur Stärkung eines gesunden Verhältnisses zum eigenen Körper durchgeführt und wird deren Verbreitung durch die kantonalen Aktionsprogramme Gesundes Körpergewicht gefördert. Die Programme richten sich spezifisch an Jugendliche. So regen z. B. auch Workshops zu selbstbewusstem und kritischem Umgang mit Schönheitsnormen und körperorientierten Leistungsidealen an. Weiter werden Weiterbildungen zum Thema soziale und emotionale Kompetenzen sowie Selbstwertgefühl für Fachpersonen angeboten. Aufgrund der Bedürfnisse aus den Kantonen werden aktuell neue Materialien für Weiterbildungen und für die Integration der Thematik in bestehende Projekte erarbeitet.</p><p>Weitere Schwerpunkte im Programm HBI sind Wissensgenerierung und -vermittlung sowie Vernetzung auf europäischer Ebene (z. B. vertritt GFCH die Schweiz in der europäischen Kooperation "Appearance Matters"). Um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, hat GFCH im März 2013 für die Fachwelt und Politik eine Veranstaltung unter dem Titel "Healthy Body Image" organisiert und zwei Grundlagenpapiere (Arbeitspapier 3, "Gesundes Körperbild - 'Healthy Body Image'", und Arbeitspapier 29, "Positives Körperbild bei Jugendlichen") zum Thema erstellt. 2015 findet erneut ein Forum zu HBI statt (<a href="http://www.gesundheitsfoerderung.ch">www.gesundheitsfoerderung.ch</a> &gt; Public Health &gt; Healthy Body Image).</p><p>Der Bundesrat erachtet die bestehenden Aktivitäten als ausreichend und beantragt deshalb, das Postulat unter Verweis auf diese Aktivitäten abzulehnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.