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Die Befunde einer Funktionsstörung oder einer Erkrankung werden nach klassischen diagnostischen Kategorien (Hitze-Kälte, Fülle-Leere, Außen-Innen, Yang-Yin) und nach Organsystem (Nieren-, Leber-, Herz-, Milz- und Lungensystem) analysiert. So entsteht eine Diagnose nach Traditioneller Chinesischer Medizin. Nach erfolgter TCM-Diagnose wird eine Therapiestrategie festgelegt.
TCM hat sich stets weiter entwickelt und macht heute etwa ein Drittel der medizinischen Versorgung in China aus. Im modernen China ist TCM stark mit der westlichen Medizin verbunden. Nebst den eigentlichen TCM-Kliniken gibt es an vielen westlich ausgerichteten Spitälern eine Abteilung für TCM. Dies ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden medizinischen Richtungen. Die Ausbildung in China an einer TCM-Universität mit Universitätsspital dauert mindestens fünf Jahre. Dieses TCM-Studium beinhaltet auch westliche Medizin – alle TCM-Ärzte dürfen und können westliche Medikamente verschreiben.