Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/141012

<h2>SubmittedText<h2><p>2012 wurde bekanntgegeben, dass das für 700 Millionen Franken beschaffte Führungsinformationssystem Heer nicht zufriedenstellend funktioniert. Dies ist hauptsächlich auf ein Problem mit der mobilen Telekommunikation zurückzuführen, was offensichtlich bei der Anschaffung des Systems unterschätzt wurde. Mit dem Geschäft scheint, gelinde ausgedrückt, locker umgegangen zu werden, und die Lösung des Problems bedingt eine Verstärkung der Kapazitäten im Bereich der mobilen Telekommunikation.</p><p>Kommt dieses Geschäft voran, und wenn ja, zu welchem Preis?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Hauptschwierigkeit beim Einsatz des Systems FIS Heer beruht auf der Eignung der mobilen Telekommunikationsmittel der Armee. Diese verfügen nicht über eine genügende Datenübertragungsrate. Das System FIS Heer funktioniert im stationären Rahmen, ist aber für den mobilen Einsatz noch nicht ausgereift. Diese Tatsache behindert die Einführung bei der Truppe und deren Ausbildung nur marginal; die Ausbildung verläuft gemäss Planung. Die Verstärkung der Leistung der mobilen Telekommunikationsmittel kann nicht isoliert für das System FIS Heer, sondern muss für die ganze Armee betrachtet werden. Das entsprechende Projekt "Telekommunikation Armee" und dessen Finanzierung werden zur gegebenen Zeit dem Parlament unterbreitet werden. Die Sicherheitspolitischen Kommissionen der beiden Räte wurden letztes Jahr über den Verlauf und den Stand des Projekts FIS Heer informiert. Eine weitere Information wird Ende dieses Jahres erfolgen.</p>