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Untertitel: Machtwechsel in Spanien nach den Parlamentswahlen
«Die PSOE hat die Wahl gewonnen», erklärte das Vorstandsmitglied José Blanco am Abend in Madrid. «Wir haben eine ausreichende Mehrheit und sind in der Lage, die neue Regierung zu bilden.» Die konservative Volkspartei (PP) des scheidenden Ministerpräsidenten José Maria Aznar, die bisher mit absoluter Mehrheit regiert hatte, kam nur auf 146 Mandate.
Vor den Anschlägen lag Aznars PP in Umfragen weit vor den Sozialisten und konnte mit einem deutlichen Wahlsieg rechnen. Dass die Regierung jedoch entgegen der zunehmenden Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund der Terroranschläge bis zum Samstag die baskische Untergrundorganisation ETA verantwortlich gemacht hatte, kostete sie nach Einschätzung von Experten Stimmen und mobilisierte die Gegner.