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Der Frühling ist da, die Wintersport-Saison ist – zumindest für die Profis – vorbei. Bei den alpinen Skirennfahrern war die Schweiz die erfolgreichste Nation und Marco Odermatt holte den Gesamtweltcup.
Im Preisgeld-Ranking aller Wintersportler muss er aber jemand anderem den Vortritt lassen: Überfliegerin Mikaela Shiffrin. Keine andere Wintersportlerin und kein anderer Wintersportler verdiente mehr als die Gesamtweltcupsiegerin aus den USA. Odermatt folgt auf Rang 2. Bester Nicht-Skifahrer ist Skispringer Halvor Egner Granerud, der nicht mal halb so viel Preisgeld einsackte wie Shiffrin und Odermatt.
Am meisten Geld gibt es im Wintersport weiterhin für die Alpinen Skifahrer zu gewinnen. Selbst der dritterfolgreichste Skifahrer des Winters, Aleksander Kilde, verdiente noch ein gutes Stück mehr als die besten Skispringer, Biathleten oder Langläufer.
Mit Lara Gut-Behrami und Wendy Holdener schaffen es zwei Schweizerinnen unter die am besten verdienenden Skirennfahrerinnen.
Bei den Skispringern gibt es für die Spitzenreiter eine schöne Summe Preisgeld zu gewinnen, allerdings ist das Gefälle dann gross. Bei den Frauen knackt niemand die Marke von 100'000 Franken Preisgeld.
Im Vergleich der grossen Wintersportarten sind die Langläuferinnen und Langläufer die armen Schlucker. Von den Männern schaffte es einzig Dominator Johannes Hösflot Kläbo, mehr als 200'000 Franken einzusacken. Die Frauen sind in den sportartenübergreifenden Top-30 nicht vertreten.
Der internationale Biathlon-Verband (IBU) hat auf diese Saison hin das Preisgeld stark erhöht. Weil die Biathleten aber nicht Teil der FIS sind, gibt es nirgends eine vergleichbare Preisgeld-Übersicht. Saison-Dominator Johannes Thingnes Bö hat unseren Berechnungen zufolge aber fast 350'000 Schweizer Franken eingesackt und landet damit in den Top-10 der am besten verdienenden Wintersportler der Saison.
Auch die Frauen können bei der Kombination von Langlauf und Schiessen viel Preisgeld holen. Julia Simon, Dorothea Wierer, Lisa Vitozzi und Denise Hermann-Wick haben allesamt mehr als 150'000 Franken Preisgeld eingesackt. Erfolgreichster Schweizer in dieser Sparte war der Youngster Niklas Hartweg, der rund 80'000 Franken Preisgeld gewann.
Sollte Granit Xhaka wie erwartet in einigen Jahren seine Karriere als Trainer fortsetzen, dann hat Mikel Arteta seinen Anteil daran. Es war der Coach von Arsenal, der den Schweizer dazu animierte, die Trainerausbildung frühzeitig zu beginnen. Seit einer Weile nun arbeitet Xhaka für die Trainerlizenzen.