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In “ZAPAD 2021” kam Russlands Luftwaffe gebührend zum Zug. Die Flugrevue:
Russland, Belarus und weitere Nationen trainierten zusammen in der gross angelegten Übung “ZAPAD 2021”. Die Luftstreitkräfte griffen in grossem Masse Bodenziele an. Zum Beispiel in Mulino – mit anderthalb Tonnen schweren Bomben Tu-22M3.
“Grösstes Manöver seit 40 Jahren”
Szenarien wie dieses spielen sich gleich an mehreren Orten in Russland und dem benachbarten Belarus ab.
Die Tu-22M3 sind nicht nur in Mulino im Einsatz, sondern zum Beispiel auch im grenznahen Smolensk sowie über Ruschanski in Belarus. Zusammen mit belarussischen Su-30SM griffen sie Bodenziele an: “Im Bereich des Testgeländes wurden mehr als 50 Fliegerbomben abgeworfen, 130 ungelenkte Flugkörper und 850 Geschosse des Kalibers 30 mm abgefeuert”, teilte der russische Generalstab mit.
Die weissrussischen Su-30SM “übernahmen die Kontrolle über den Luftraum, während die Piloten von Angriffs-, Bomber-, Kampfflugzeugen sowie Kampfhubschraubern die Positionen des simulierten Feindes angriffen.*
Die russische Luftwaffe nahm laut offiziellen Meldungen zudem mit Su-34-Jagdbombern, Aufklärern vom Typ Su-24MR, Radarflugzeugen der Typen Il-22-SURT und Berijew A-50 sowie zahlreichen Ilyushin-76-Frachtern am Manöver teil.
Während die Il-76 Truppen, Material und Fallschirmjäger in die Einsatzgebiete brachten, nahmen die Su-34 mit 250-Kilogramm-Bomben das Trainingsgelände Luga in der Oblast Leningrad aufs Korn. Dieser Kampfeinsatz sei mit dem neuesten Computer-Subsystem SPV-24 durchgeführt worden, das Bombardierungen mit maximaler Genauigkeit ermögliche.