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«Man fühlt sich wie nach oben gezogen»
Im Jahre 1522, genau am 15. Juni, ist die Gründungsurkunde der Einsiedelei von Longeborgne bei Brämis unterzeichnet worden. Sie ist eine der letzten in der Schweiz, die noch bewohnt ist. Longeborgne gehört zu den bekanntesten Wallfahrtsorten in der Westschweiz. Jährlich besuchen rund 50 000 Besucher das Heiligtum. Aus dem Oberwallis pilgern die Menschen vor allem um des Kindersegens willen nach Longeborgne.
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Diesen Worten aus dem Einführungstext zum Begleitheft «Die Einsiedelei Longeborgne von R. Syburra, C. Fauchère, J.-C. Balet, erschienen in der Reihe Schweizerische Kunstführer, geschrieben von François Huot, Rektor der Einsiedelei Longeborgne, gibt es eigentlich nichts mehr beizufügen. Seine Ausführungen beschreiben exakt, was der Wallfahrtsort an Werten ausstrahlt.