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Das von Clara Nef 1951 ins Leben gerufene, und 1964 geschlossene Säuglingsheim in Bühler war eine Stiftung, die im Handelsregister eingetragen war.
Da sich keine Neueröffnung des Säuglingsheimes aufdrängte, beschloss der Stiftungsrat 1974 die Stiftung aufzulösen und das vorhandene Vermögen der Frauenzentrale anzuvertrauen mit der Bedingung, das Geld für einen ähnlichen Zweck zu verwenden. Einen beträchtlichen Teil des Vermögens wurde der Stiftung Rothaus in Teufen übergeben, die die Heilpädagogische schule führt.
Die „Stiftung Appenzellisches Säuglingsheim“ wurde am 4. Juli 1973, bestätigt durch den Entscheid des Regierungsrates von AR, aus dem Handelsregister gestrichen. Nach verschiedenen Abklärungen mit Rechtsberatern der Kantonalen Verwaltung im Herbst 1998 stand einer Umbenennung des Fond und einer Zweckerweiterung nichts mehr im Wege.
Der Vorstand der Frauenzentrale hat deshalb an seiner Sitzung vom 4. Dez. 1998 beschlossen, den Fonds „Ehemaliges Säuglingsheim“ umzuwandeln in Frauen- und Familienfonds.
Gleichzeitig wurde beschlossen, für den Fonds Richtlinien aufzustellen.
Richtlinien für den Frauen- und Familienfonds
Es können Beiträge gesprochen werden:
an Soziale lnstitutionen, die sich speziell für Frauen und Kinder einsetzen
an Hilfsorganisationen für Frauen und Kinder im ln- und Ausland
für Projekte im Bereich Frauenförderung, Weiterbildung und Gleichstellung von Frau und Mann
Es werden keine Beiträge an Private abgegeben.
Formelles
Der Vorstand trägt die Verantwortung für den Frauen- und Familienfonds.
Der Vorstand entscheidet mit Zweidrittelsmehrheit über Gesuche.
Die Kassierin verwaltet den Fonds.
Die Zinsen aus dem bestehenden Vermögen stehen dem Betrieb der Frauenzentrale zur Verfügung.
Die Rechnung erscheint im Jahresbericht der Frauenzentrale.