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Wie das Nationale Büro für Statistik in Peking mitteilte, wurden nach vorläufigen Daten rund 141,1 Mio t Sommergetreide ohne Reis aber einschließlich Hülsenfrüchten und Kartoffeln geerntet; das waren 4,5 Mio t oder 3,3 % mehr als 2014. Maßgeblichen Anteil daran hatten die höheren Flächenerträge: Im Schnitt wurden 50,9 dt/ha vom Acker geholt; das entsprach einem Zuwachs von 1,42 dt/ha oder 2,9 % gegenüber der vorangegangenen Erntesaison.
Zudem wurde die Anbaufläche ausgedehnt, nämlich um 0,4 % auf fast 27,7 Mio ha. Das Gros der chinesischen Sommerungen machen Weizen, Gerste und Mais mit einem Anteil von zusammen 92 % aus. Die Erntemenge dieser Getreidefrüchte legte im Vorjahresvergleich um 4,2 Mio t oder 3,3 % auf 130,2 Mio t zu. Die mit Abstand wichtigste Erzeugerregion für die Sommerungen insgesamt blieb Henan; dort fiel mit 35,1 Mio t rund ein Viertel der gesamten chinesischen Ernte an. Danach folgte die Provinz Shangdon mit 23,5 Mio t, wo zudem landesweit mit mehr als 61,8 dt/ha die höchsten Flächenerträge eingefahren wurden.
Laut einer Ernteschätzung der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften (CASS) aus dem Frühjahr, soll sich die Getreideerzeugung in der Volksrepublik in diesem Jahr einschließlich Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchten auf 610 Mio t belaufen; das wären 2,9 Mio t oder 0,5 % mehr als 2014. Damit könnte China den zwölften Produktionsanstieg in Folge verzeichnen.