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Zur anthropologischen Grundlegung einer Theorie der Schule. Habil.-Schr.
In der aktuellen Diskussion um die Schule mangelt es nicht an Konzepten und Vorschlägen für deren Qualitätsverbesserung. Qualität, zumal pädagogische, ist aber ein normativer Begriff. Eine Entscheidung darüber, welches die qualitativ bessere Schule ist, setzt einen Massstab und die Verständigung über den Begriff von Erziehung und Bildung voraus. Die Person des Menschen bietet ein solches Mass. Der anthropologische Begriff der Person bildet den Ausgangspunkt und das leitende Prinzip des vorliegenden Buches. In der Auseinandersetzung mit ausgewählten Ansätzen von Schule - von den Sophisten bis zu John Dewey, von August Hermann Francke bis zu Hugo Gaudig, von den klassischen Utopien und Anarchien bis zur Antipädagogik - wird gezeigt, dass die Schule immer wieder Gefahr läuft, die Person des Menschen zu verfehlen. Demgegenüber weist die Arbeit einen Weg für eine Schule der Person, deren praktische Umsetzung letztlich in der freien und vernünftigen Verantwortung aller Beteiligten jeder Schule selbst liegt.