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Chatzestrecker Ich hatte vor einigen Jahren ein Kindle (ja, ich weiss) und da hatte es die Funktion, dass man Fehler direkt beim Lesen im Ebook meldet. Es war sowas von cool!
Wenn ich die Nerven dafür habe, schreibe ich manchmal dem Verleger und mache einen Hinweis auf ein Verschreiber zu melden.
Vor einem oder zwei Jahren habe ich so dem Kampa Verlag gemeldet, dass es einen gröberen Sprachfehler in einem Dialog auf Original-französisch (Roman war sonst auf deutsch) gab. Für Leute, die französisch verstehen, war es echt zum todlachen, weil es keinen Sinn ergeben hat. Ich habe vom Verleger nie eine Rückmeldung bekommen.
Auch vor kurzem in einem Roman der Sieben Schwester Reihe, habe ich mich tierisch genervt, wie grosszügig die Autorin das Wort “chéri” gebraucht hat. Man dekliniert es auf Gender, für Frauen ist es “chérie”. Aber da war es einheitlich “chéri” ohne -e. Schlichtweg falsch. Ich hätte es melden sollen, dann hatte ich die Motivation dazu nicht.
Ich weiss aber noch, als der Roman von Joël Dicker Stephenie Meyer auf französisch erschienen ist, gab es einen gröberen Fehler in der ersten Auflage. Als die Auflösung der Intrige kommt, wurde der falsche Täter genannt. Es hat wirklich keinen Sinn ergeben, die meisten Leute waren einfach sehr verwirrt. Ein Journalist hat es dann in der Presse gesagt, der Verleger und der Autor haben es dann in den folgenden Auflagen korrigiert, aber kein Wort drüber geredet.