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Erneute Zunahme der Internetnutzung in der Schweiz
Wenig Risikobewusstsein beim Surfen
Mit der zunehmenden Verbreitung der Internetnutzung werden auch immer mehr personenbezogene Daten gesammelt, und die Privatsphäre ist stärker gefährdet. Zwischen 2017 (in diesem Jahr wurde dieses Thema das letzte Mal untersucht) und 2021 ist der Anteil der Personen, die nach eigenen Angaben personenbezogene Daten übers Internet weitergegeben haben, von 75 Prozent auf 85 Prozent gestiegen. Die grössten Zunahmen werden bei den Kontaktinformationen (72 Prozent), den Zahlungsinformationen (68 Prozent) und dem Aufenthaltsort (50 Prozent) beobachtet.
Einem erheblichen Anteil der Internetnutzenden fehlt noch immer das Bewusstsein für die Gefahren, die die Weitergabe von personenbezogenen Daten im Internet darstellen kann. Die Zahl der Personen, die grundlegende Schutzmassnahmen ergreifen, indem sie beispielsweise den Zugriff auf ihr Profil in den sozialen Medien einschränken (54 Prozent) oder die Sicherheit der Website prüfen (50 Prozent), ist auf demselben Niveau verharrt.
Zur Verbesserung der Datensicherheit wird wenig unternommen
Schutzmassnahmen werden noch immer verhältnismässig selten getroffen, obwohl die entsprechenden Kenntnisse und das Bewusstsein für die Gefahren vermehrt vorhanden sind. Die Hälfte (48 Prozent) der Bevölkerung gab an, dass sie die Speicherung der Daten für Werbezwecke beunruhige, doch lediglich ein Drittel (34 Prozent) hat die Verwendung von Cookies in den Browsereinstellungen eingeschränkt und nur ein Fünftel (20 Prozent) verwendet eine Software, die das Tracking verhindert.
Auch für die Sicherheit der eigenen Geräte und Daten wird wenig unternommen, Tendenz sinkend. Zwischen 2019 und 2021 ist der Anteil der Internetnutzenden, die auf ihrem Computer eine Sicherheitssoftware installiert haben, von 65 Prozent auf 60 Prozent zurückgegangen. Bei der Sicherheit der Mobiltelefone zeigt sich eine ähnliche Situation. Der Anteil der Personen, die ein Smartphone nutzen und darauf eine Sicherheitssoftware installiert haben, ist von 60 Prozent auf 57 Prozent gesunken.
Sicherheitskopien der eigenen Dateien und Daten waren 2021 ebenfalls weniger verbreitet (55 Prozent der Bevölkerung) als vor der Pandemie (2019: 58 Prozent) und wurden zudem weniger regelmässig erstellt.
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