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Dienstag, 17. März 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
International Hot Jazz Quartet meets Japanese Friends
Duke Heitger (USA) trumpet, Engelbert Wrobel (D) clarinet, Paolo Alderighi (I) piano, Bernard Flegar (D) drums, Eiji Hanaoka clarinet, sopranosax, Nagome Sakuma guitar, Masato Kobayashi bass
Die vier weitgereisten Vertreter einer jungen Generation von Hotjazz- und Swingmusikern sind mit ihrem Quartet seit 6 Jahren unterwegs und widmen sich dem authentischen New Orleans Jazz und dem Harlem Swing der 20er und 30er Jahre. Sie tun dies in der Tradition der legendären Combos um Teddy Wilson, Benny Goodman, Bobby Hackett, Roy Eldridge und Louis Armstrong, machen aber auch musikalische Ausflüge bis hin zum späteren Swing und frühen Bebop der 40er und 50er Jahre. Der bekannte amerikanische Jazzkritiker und Buchautor Chipp Deffaa schrieb: "Das International Hot Jazz Quartet ist eine wunderbare Band, kompakt und gleichzeitig leicht, mit viel Seele. Die Band spielt sehr gut zusammen und jeder hat das richtige Feeling für die Musik. Faszinierend, wie viel musikalisches Territorium diese Band behandelt, von den frühen 1920ern bis in die 1950er Jahre hinein – und das mit Komfort, Überzeugung und Festigkeit." Dank ihrer weitläufigen Reisetätigkeit haben die Vier in Japan drei Freunde gefunden, die mit ebensoviel Spass und ebenso erfolgreich ältere Stilrichtungen des Jazz pflegen. Das Resultat überzeugt, die Band swingt perfekt.
Beim JAZZ CLUB CHUR waren Engelbert Wrobel und Bernard Flegar 2012 zu hören mit der Gruppe "Johnny Varro Swing 7", Wrobel ausserdem 2010 mit der "Dan Barrett International Swing Party" und 2011 mit seiner eigenen Band "Swing Special" in einem "Tribute to Lionel Hampton", Flegar 2005 mit dem "Michel Weber/Mike Goetz Swingtet" und 2009 mit dem "Allan Vaché Sextet" in einem "Goodman Project".
Duke Heitger, geb. 1968 in Toledo/Ohio, startete seine Musikerkarriere als 12-jähriger Bub in der erfolgreichen Band "Cake Walkin’ Jass Band" seines Vaters. Obwohl er für die Universität von Toledo ein Musik-Stipendium bekommen hatte, zog er 1991 nach New Orleans, wo er an der Universität Geologie studierte und in die "Jacques Gauthé Creole Rice Jazz Band" eintrat. 1998 gründete er eine eigene Band, die "Steamboat Stom- pers", mit welcher er bis heute regelmässig auf der "Natchez", dem letzten richtigen Mississippi-Raddampfer zu hören ist. Mit seiner "Swing Band" hat er das von Kritikern hochgelobte "Rhythm is our Business" für Fantasy sowie drei weitere Alben aufgenommen. Auftritte hatte er in der Hollywood Bowl, in New York's 92nd Street und in der Orchestra Hall in Minneapolis. Ausserdem führten ihn Tourneen durch fast alle europäischen Länder sowie nach Japan. Im Bereich der Popmusik hatte er als Trompeter einen sehr beachtlichen Erfolg mit der CD „Hot“ der Band "Squirrel Nut", die über 1 Million Mal verkauft wurde und ihm eine Platin-CD einbrachte.
Engelbert Wrobel, geb. 1959 in Dormagen, gewann mit seiner Schülerband "Happy Jazzmen" den Preis "Jugend jazzt". Als Student an der Musikhochschule in Düsseldorf tourte er mit Rod Mason’s Hot Five. Später war er auf Tourneen zu hören mit Clark Terry, Harry "Sweets" Edison, Louis Bellson, Doc Cheatham, Chris Barber, Dan Barrett und Charly Antolini. Sein ausdrucksstarkes Spiel zeichnet sich durch einen kräftigen Sound und eine brillante Technik aus. Seine Band "Engelbert Wrobel ´s Swing Society" ist seit über 20 Jahren eine der führenden Swing Bands der internationalen Szene und hat während 8 Jahren mit dem Schweizer Musiker, Entertainer und Vibraphonisten Hazy Osterwald als Stargast zusammengearbeitet. Auch ist er Solist im bekannten "King of Swing Orchestra". Tourneen und Konzerte führten ihn durch ganz Europa, Afrika, Kanada, USA und Japan.
Paolo Alderighi, geb. 1980 in Mailand, wuchs in einer jazzbegeisterten Familie auf und hörte oft Stride- und Swing-Pianisten, wie Fats Waller, Earl Hines und Erroll Garner. Am Konservatorium "Giuseppe Verdi" in Mailand machte er mit 19 Jahren seinen Abschluss als klassischer Pianist. Nach kurzer Aktivität in der Klassik-Szene, wo er als Solist und mit Orchestern auftrat und auch etliche Preise gewann, widmete er sich ganz dem traditionellen Jazz. Seit Jahren ist er nun weltweit als brillanter Solopianist oder mit Gruppen unterwegs in den USA, in Japan und in ganz Europa. Er hat mit vielen noch lebenden Jazzgrössen gespielt, so mit Bucky Pizzarelli, Dick Hyman, Scott Hamilton, Harry Allen, Dan Barrett, John Allred, Colin Dawson, Dusko Goykovich, George Robert, Randy Sandke, Antti Sarpila und Paolo Tomelleri. Mit Stephanie Trick hat er ein Duo-Konzept für vier Hände entwickelt, mit dem die beiden international sehr erfolgreich konzertieren. (Im April 2016 kommen sie auch nach Chur!).
Bernard Flegar, geb. 1977 in Ulm, besticht durch sein grosses Einfühlungsvermögen und seine stupende Technik. Auftritte führten ihn in alle Welt, so auch nach New Orleans. Zu hören war er u.a. mit Ken Peplowski, Allan Vaché, Bob Wilber, Danny Moss, Ho- ward Alden, Chris Hopkins, John Cocuzzi, Bill Allred, Isla Eckinger, Dave Green und Chris Barber (Tournee 2010). Einer seiner Lehrer und Mentoren war Barrett Deems, einst swingendes Rückgrat der Louis Armstrong All Stars. Mehrfach leitete Flegar mit dem Schweizer Pianisten Mike Goetz zu Ehren der Jazzlegenden Wild Bill Davison und Benny Goodman Tourneen durch Deutschland, Österreich, Schottland und die Schweiz. Axel Zwingenberger und Frank Muschalle begleitete er 2007 auf einer Paraguay-Tournee.
Eiji Hanaoka, geb. in Tokio, studierte an der Kunst-Abteilung der Nihon Universität seiner Heimatstadt. Er gehört in Japan zu den bekanntesten Swingmusikern und orientiert sich stilistisch an Benny Goodman und Artie Shaw. Seit 1987 gibt er jedes Jahr mit seiner Big Band und seiner Combo in Tokio Konzerte unter dem Motto: "Memories of Benny Goodman". Oft ist er im Japanischen Fernsehen und Radio zu hören. Auch unterrichtet er u.a. an der Kunst- Abteilung der Nihon Universität. Aufgetreten ist er an zahlreichen Festivals in Japan, aber auch im Ausland, so in Los Angeles, San Francisco, Hawaii und weiten Teilen Europas. Er hat im Laufe seiner Karriere mit vielen Jazzgrössen konzertiert, wie z.B. mit: Teddy Wilson, Hank Jones, Ralph Sutton, Wild Bill Davison, Dan Barrett, Ken Peplowski und Kenny Davern.
Nagome Sakuma (Jp) begann im Alter von 13 Jahren Gitarre zu spielen und studierte Jazzgitarre an der Musashino Music School. Er spielt regelmäßig mit Eiji Hanaoka und ist ein unglaublicher Stilist in der Tradition von Charly Christian und Barney Kessel. Sein Spiel zeichnet sich beim Begleiten durch swingenden, mitreißenden Rhythmus aus, er „lebt“ ihn geradezu. Außerdem ist er ein außergewöhnlich kreativer Solist, der sowohl sein Publikum, als auch seine Mitspieler immer wieder aufs Neue begeistert.
Masato Kobayashi (Jp), gehört zum „New Orleans Jazz Club“ der renommierten Waseda Universität in Tokio. Sein Spiel orientiert sich an Milt Hinton, einem der großen „Ur-Väter“ des Jazzbasses. Masato hat einen präsenten akustischen Sound gepaart mit einem rhythmischen Drive. In seinen Soli besticht er zudem durch außergewöhnliche, und oft sehr humorvolle Ideen. Masato konzertiert des öfteren in Europa und wird regelmäßig zu Festivals in die USA eingeladen.
(noch unvollständig - weitere Konzerte in Planung)
Dienstag, 17. März 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige - International Hot Jazz Quartet meets Japanese Friends
Duke Heitger (USA) trumpet, Engelbert Wrobel (D) clarinet, Paolo Alderighi (I) piano, Bernard Flegar (D) drums,
feat. Eiji Hanaoka clarinet, sopranosax, Nagome Sakuma guitar, Masato Kobayashi bass
Samstag, 11. April 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige - Nicole Herzog-Stewy von Wattenwyl Group
Nicole Herzog vocal, Stewy von Wattenwyl piano, Daniel Bohnenblust altosax, Christoph Utzinger bass, Tobias Friedli drums, Beat von Wattenwyl percussion
Samstag, 17. Oktober 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Patrick Bianco's "Cannonsoul" - Remembering Cannonball Adderley feat. Andy McKee
Patrick Bianco (CH) altosax, Peter Tuscher (D) trumpet, Renato Chicco (I) piano, Andy McKee (USA) bass, Bernd Reiter (A) drums
Freitag, 23. Oktober 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Mehrjahreshöhepunkt mit dem Stafford James Project
Stafford James bass + Stringensemble des Chicago Sinfonietta Orchestra + sax/flute + guitar + bass + drums + percussion
Stadt Chur, Kanton GraubĂĽnden/SWISSLOS, Stiftung Dr. Valentin Malamoud, Beitragsfonds GKB, Stiftung Casty-Buchmann Chur/Masans, Stiftung Lienhard-Hunger
Eintrittspreise
Erwachsene Fr. 35.--
Ermässigungen
fĂĽr Mitglieder
fĂĽr Gruppen ab 10 Personen
Mitgliederbeiträge
Erwachsene einzeln Fr. 30.--
Mitglied werden?
Tel.: 081 252 32 66 oder Abendkasse
Musikssalon bei Privatleuten: Samstag, 7. März 2015, 20.00 Uhr, bei Mary und Andrea Engi, Zedernweg 1, 7000 Chur Vera Kappeler piano: Grossmutters Flügel
swissjazzorama - Das Schweizer Jazzarchiv, Asylstrasse 10, 8610 Uster, Tel. 044 940 19 82, <email-pii>
Ausstellung: 25 Jahre Schweizer Jazzarchiv - Das swissjazzorama feiert
www.jazzdaten.ch Suchmaschine ĂĽber die beim swissjazzorama vorhandenen Werke von Musikern
(CDs, Vinylplatten, Fotos, Biografien)
www.archivdaten.jazzorama.ch Suchmaschine ĂĽber vorhandene BĂĽcher, Musiknoten, Schelllacks usw.
www.jazzorama.ch Mehr Infos ĂĽber das SJO / begleitende Veranstaltungen
Jeden Donnerstag: Live-Jazz in der Marsöl-Bar in Chur (Mehr Infos: www.weeklyjazz.ch)
Jazz im Kulturschuppen Klosters (Mehr Infos: www.kulturschuppen.ch)
Tangente Jazz + Haldengasse 47, FL-9492 Eschen (Mehr Infos: www.tangente.li
Spätverbindung auf der Strecke Chur-Zürich je Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag:
Chur-ZĂĽrich
Chur ab mit Komfort-Bus ab Postauto-Station 23.45
Pfäffikon/SZ an 00.55
Pfäffikon ab mit S-Bahn nach Rapperswil/Oberland 00.57 (eher etwas später)
Pfäffikon ab mit S-Bahn nach Zürich 01.12
ZĂĽrich an 01.53
ZĂĽrich-Chur
ZĂĽrich HB ab mit S8-Bahn 00.17
Pfäffikon/SZ an 00.59
Pfäffikon ab mit Komfort-Bus 01.05
Sargans an 01.50 / Bad Ragaz an 02.00 / Landquart an 02.10
Chur an 02.25
Im JAZZPODIUM, der fĂĽhrenden deutschen Fachzeitschrift fĂĽr engagierte Jazz-Enthusiasten, schreibt Reiner Kobe in der Ausgabe vom April 2008:
"Hier sind drei Jahrzehnte Jazzgeschichte dokumentiert, in lokalem Rahmen zwar, aber auf beispielhafte Weise. 360 Konzerte mit 1500 Musikern hat der Jazz Club Chur veranstaltet. Das mag wenig erscheinen, zumal Chur die Hauptstadt des Schweizer Kantons Graubünden ist, doch entscheidend sind Niveau und Qualität, mit der der kleine Club zu Werke geht. Im familiären Rahmen geben die Musiker ihr Bestes, egal, ob sie sich Meriten noch verdienen müssen oder schon einen Namen haben wie Dave Brubeck und Clark Terry oder die inzwischen verstorbenen Jimmy Smith, Teddy Wilson, Art Blakey oder Milt Jackson. Es geht quer durch den stilistischen Garten, man gibt sich, wie zu erfahren ist, 'gemässigt modern', blendet Blues, Dixie und Gospel bewusst aus. Der am 4. November 1977 gegründete Jazz Club Chur, das sind im Prinzip Andrea Engi und Werner Tester, 'ein Zweimanngespann mit Damen', wie es im Vorwort des Jubiläumsbandes heisst. Die beiden Gründerväter können stolz auf das Erreichte sein. Engi, dem der Jazz 'gewissermassen in die Wiege gelegt' wurde, wie er einleitend schreibt, und Tester, der 'Dokumentalist' des Clubs, der alles in Wort und Bild festgehalten hat. So sind es vorwiegend seine Schwarz/Weiss-Aufnahmen, die den Band prägen und dem Club ein Gesicht geben. Er lebt von seinem Stammpublikum, 'Menschen verschiedenster Couleur, die Stile gleich Stile, Ideologie gleich Ideologie, Trends gleich Trends sein lassen'. Der fremde Leser und Betrachter kann daran teilhaben und sich anstecken lassen von dieser immensen Freude am Jazz."
Als "kleine Kulturgeschichte eines grossen Clubs" bezeichnet Ueli Staub, Vibraphonist des längst legendär gewordenen "Metronome Quintet", Initiant der Ausstellung und des Buches „Jazzstadt Zürich - Von Louis Armstrong bis Zurich Jazz Orchestra“, in seiner Buchbesprechung, welche im Schweizer "JAZZ'N'MORE"-Magazin erschienen ist, das 420-seitige, 1,6 kg schwere Monumentalwerk von Werner Tester über den JAZZ CLUB CHUR. Tester hat das Buch mit Fotos, lückenlosen Angaben zur personellen und instrumentalen Besetzung, Kritiken, Notizen aus dem Gästebuch u.a.m. ausgestattet, Andrea Engi hat Texte mit allerlei Anekdoten und Hintergrundinformationen hinzugefügt. So bietet das Buch nun einen erstaunlich repräsentativen Querschnitt durch das schweizerische und weltweite Jazzgeschehen der letzten 30 Jahre. Wer ein gängiges Jazzlexikon neben das Musiker-Register legt, wird überrascht sein, wieviel Prominenz aus aller Welt in Chur präsent ist und hier ein und aus geht. Erhältlich ist das Buch zum Preise von Fr. 48.-- (+ Versandkosten) beim Jazz Club Chur (auch an dessen Abendkasse) sowie im Buchhandel.
"Provinz ist nur dort, wo man es zulässt", sagt Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen der Sächsischen Stadt Chemnitz. Beim JAZZ CLUB CHUR ist völkerverbindende Weltoffenheit seit je Programm. Die Chronik soll dies eindrücklich belegen.
Jazz Club Chur
Andrea Engi
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