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Die Division Pharma verzeichnete eine Umsatzeinbusse um 1% auf 9,04 Mrd, legte zu kWk aber um 4% zu. Die Division Diagnostics erzielte Verkäufe von 2,46 Mrd (+2% in CHF; +7% zu kWk), teilt Roche am Dienstag mit. Das Management bestätigt zudem die im März bekräftigte Guidance für 2014.
Wichtige Wachstumsträger der Division Pharma waren laut Mitteilung wiederum die Krebsmedikamente. Kontinuierliches Wachstum von Avastin, MabThera/Rituxan, Actemra/RoActemra und Herceptin hätten den erwarteten Umsatzrückgang bei Xeloda kompensiert. "Sehr starkes Wachstum" hätten die neu eingeführten Medikamente Perjeta und Kadcyla gegen HER2-positiven Brustkrebs verzeichnet, so dass das gesamte HER2-Portfolio um 17% zugelegt habe. Im weiteren wird der Umsatz mit dem Grippe-Medikament Tamiflu mit 344 Mio CHF ausgewiesen, nachdem dieser infolge einer schweren Grippesaison in den USA im Vorjahr noch 335 Mio betrug.
Unter den wichtigsten Krebsmedikamenten wuchsen die Verkäufe von MabThera/Rituxan zu kWk um 3% auf 1,67 Mrd CHF, von Avastin um 9% auf 1,57 Mrd und von Herceptin um 3% auf 1,53 Mrd.
Markterwartungen übertroffen
Mit den Umsatzzahlen hat der Pharmakonzern die Erwartungen des Marktes mehrheitlich leicht übertroffen, bei den einzelnen wichtigen Krebsmedikamenten hingegen minim verfehlt Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Gruppenumsatz von 11,40 Mrd CHF erwartet. Der Pharmaumsatz wurde auf 8,99 Mrd und die Diagnostika-Verkäufe auf 2,43 Mrd geschätzt. Bei den grössten Produkten beliefen sich die Schätzungen auf 1,67 Mrd für MabThera/Rituxan, 1,54 Mrd für Herceptin und 1,56 Mrd für Avastin.
Unter den einzelnen Regionen entwickelte sich in der Pharma-Division legten die Verkäufe in den USA um 3% zu kWk auf 3,87 Mrd CHF zu und im zweitwichtigsten Markt Europa um 5% auf 2,43 Mrd. Japan verzeichnete eine Zuwachsrate um 19% auf 845 Mrd und der Marktbereich International trug um 1% mehr bei mit 1,90 Mrd. Hier war allerdings der negative Wechselkurseffekt mit -11% Prozentpunkte besonders stark.
Ausblick bestätigt
"Sowohl die Division Pharma als auch die Division Diagnostics sind im ersten Quartal deutlich gewachsen. Besonders bemerkenswert ist die starke Nachfrage nach den erst vor kurzem am Markt eingeführten Medikamenten Perjeta und Kadcyla gegen HER2-positiven Brustkrebs", wird CEO Severin Schwan in der Mitteilung zitiert. "Basierend auf den Ergebnissen des ersten Quartals bin ich zuversichtlich, dass wir die Ziele für das Gesamtjahr erreichen", so CEO Schwan weiter.
Damit wird der zuletzt im März wiederholten Ausblick für 2014 bestätigt. So rechnet der Pharma-Konzern zu konstanten Wechselkursen mit einem Verkaufswachstum im unteren bis mittleren einstelligen Bereich. Das Wachstum des Kerngewinns je Titel soll über der Zunahme der Verkäufe liegen. Roche werde auch für 2014 an der attraktiven Dividendenpolitik festhalten, heisst es weiter.
(AWP)