Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03405.jsonl.gz/1533

Zum Lebensraum des Dsungarischen Zwerghamsters gehören die Halbwüsten in Zentralasien. Er wurde in Trockensteppen, auf Weizen- und Luzernefelder sowie auf kleinen Äckern in den Wäldern der Region um Minussinsk und den Getreidefeldern Kasachstans gefunden. Im nordwestlichen Teil seines Verbreitungsgebiets bewohnt er zudem Wiesen und Birkenstände. Ihre Nahrung ist dementsprechend karg und besteht hauptsächlich aus ganzen Kleinsämereien wie Gras- und Unkrautsamen, Gräsern, Kräutern und als Proteinquelle Insekten.
Der Hauptbestandteil eines gesunden Trockenfutters sollte aus Saaten bestehen. Zusätzlich sollten gesunde Kräuter und Blüten enthalten sein und wenig bis gar kein Getreide. Als Fettlieferant dienen Kerne und Nüsse, als Eiweiss-Lieferanten dienen Kerne und Nüsse, aber auch getrocknete Insekten.
Zwergen sollte man etwa 1 bis 2 Teelöffel Trockenfutter pro Tag geben. Am besten verstreut man das weitläufig im Gehege, damit der Hamster auch etwas für sein Futter tun muss. In Freiheit müssen sie sich ihr Futter auch zusammensuchen.
Wichtig: Pellets, bunte Kringel und jegliches Pressfutter gehören NICHT in einen Hamster!
Zusätzlich braucht der Zwerghamster regelmässig frisches Futter, wie Gemüse, frische Gräser und Blüten. Was er nicht braucht, sind Obst, Getreide und unser «Menschen-Essen».
Wenn der Hamster keine Insekten mag, darf man auch ein wenig Naturjoghurt oder Quark verfüttern, allerdings fettarm und laktosefrei. Ebenfalls kann man versuchen, getrocknetes Hühnerfleisch (natürlich ohne Zusatzsstoffe) für Hunde als Eiweissersatz zu füttern. Meistens finden die Nager aber früher oder später grossen Gefallen an Mehlwürmern und Co.