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Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen.
Zwölf Verbände, Organisationen und Institutionen haben 2011 die Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen unterzeichnet und den Medien vorgestellt. Sie fordern eine Null-Toleranz-Politik und setzen vor allem bei den Mitarbeitenden und bei der Stärkung der Personen mit besonderem Unterstützungsbedarf an. Ihre wichtigste Botschaft lautet: «Wir schauen hin! Und zwar gemeinsam.»
Seit 2023 liegt die Charta in einer überarbeiteten Version vor.
Grundsätze
Die Charta Prävention umfasst zehn Grundsätze. Diese beziehen sich auf die Themenbereiche Präventions- und Interventionskonzept, Schlüsselrolle der Leitung und Mitarbeitenden, interne und externe Fachstelle und Stärkung der Personen mit Unterstützungsbedarf.
Die nachhaltige Implementierung von Prävention, Schutz und Nachsorge ist Aufgabe jeder Organisation. Sie bedingt einen Prozess. Die Charta benennt die wesentlichen Elemente dafür.
Leitfaden für Organisationen
Jede Organisation kann betroffen sein von unterschiedlichsten Formen von grenzverletzendem Verhalten, Gewalt und sexueller Ausbeutung. Der vorliegende Leitfaden soll Organisationen bei der Erarbeitung eigener Konzepte im Umgang und zur Prävention von solchem Verhalten unterstützen.