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Bauwerke der PTT
Hier porträtieren wir jeden Monat ein Gebäude der PTT: Von der Landpoststelle bis zur Sihlpost, vom Sendeturm bis zur Telefonzentrale. Die Inhalte stammen aus unserer Quizreihe #pttBauten auf Facebook. Mitmachen auf www.facebook.com/pttarchiv
Poststelle St. Antoni
Bis 1860 werden in St. Antoni die wenigen Briefe jeweils sonntags von einem Landjäger vor der Kirche verteilt. Kann er einen Brief nicht übergeben, steckt er ihn nochmals für eine Woche in seine Tasche. Dies ändert sich, als reguläre Briefträger den Dienst aufnehmen. Die erste Postablage wird 1865 von Posthalter Johann Fasel eröffnet. Sie befindet sich bis 1899 im alten Sigristenhaus, das sich mit der Zeit als zu klein und unpraktisch erweist. Nach der Umwandlung in ein Postbüro 1909 wird dieses 1912 ins neu gebaute Gemeindehaus verlegt. Weil die Räumlichkeiten aufgrund des stetig zunehmenden Verkehrs auch dort zu eng werden, zieht die Post 1937 in ein Gebäude neben dem Wirtshaus und 1946 in einen Neubau im Chalet-Stil.
Die Post bleibt über ein Jahrhundert in den Händen derselben Verwandtschaft: Auf Johann folgt Ulrich Fasel, 1911 übernimmt sein Neffe Christophe Müller, dessen Familie die Stelle bis 1986 führt. Als neben der Post auch die Raiffeisenbank erhöhten Platzbedarf verspürt, baut diese eine neue Überbauung mit Läden und Wohnungen, das 1983 eingeweihte „Santonihus“. Heute befindet sich im selben Gebäude eine im Dorfladen integrierte Postagentur.
#pttBauten