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Der Seeregenpfeifer ist im Vergleich zum Sandregenpfeifer
und Flussregenpfeifer
weniger kontrastreich, die Beine sind dunkelgrau gefärbt. Beim Männchen erscheint der Hinterkopf rostbraun; auf der Stirn, hinter den Augen und am Hals findet sich eine schwarze Streifenzeichnung. Beim Weibchen fallen diese Merkmale wesentlich blasser aus. Der typische Ruf ist ein wiederholtes "Dijt".
Seeregenpfeifer brüten sehr gerne auf Sand- und Kiesstränden. Dort können sie bei Gefahr schnell wegrennen. Ihre Brutplätze sind manchmal nur wenige Meter voneinander entfernt. Sie suchen die Gesellschaft von anderen Watvögeln wie Austernfischer
. Dadurch wird das Gelege besser geschützt. Die Männchen zeigen in der Balzzeit den Weibchen mehrere Nistplätze. Die drei Eier werden direkt in den Sand gelegt und manchmal auch zum Schutz vor der Sonne mit Sand belegt. Das Weibchen brütet tagsüber, während das Männchen in der Nacht diese Aufgabe übernimmt. Durch ausgeklügelte Ablenkungsmanöver werden Feinde vom Nest weggelockt. Ihre Lieblingsnahrung besteht aus Ringelwürmern, sie nehmen aber auch Muscheln, Schnecken und kleine Insekten zu sich. Seeregenpfeifer überwintern in Südwesteuropa und in Nordafrika.