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Arbeitsbeziehungen können als Gesamtheit der Verhaltensweisen der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer, ihrer jeweiligen Vertretungen (Gewerkschaften) sowie des Staates und der entstandenen Regelungen zur Gestaltung von Arbeitsverhältnissen entsprechend den Zielen der Akteure verstanden werden (Personalwirtschaft).
Die Gestaltung des Arbeitsverhältnisses bzw. der Arbeitsbedingungen in einem umfassenden Sinn ist der Hauptansatzpunkt der Arbeitsbeziehungen. Die faktische Ausgestaltung wird interpretiert als Ergebnis der Interaktionen jeweils mehrerer Akteure, damit sie ihre Zielvorstellungen unter Berücksichtigung ihrer Handlungssituation verfolgen.
Als Situationsparameter sind vor allem heranzuziehen:
Externe Faktoren, die durch früheres Verhalten von Akteuren beeinflusst sein können (z.B. Veränderungen der Wirtschaftsstruktur, der Konjunktur, technologische Einflüsse, gesellschaftliche Werte und demographische Entwicklungen.