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"Fall Spiess" Mitte April vor dem Zuger Strafgericht Das Gericht muss die Frage klären, ob die Zugerin alles nur erfunden hat Mittwoch, 21. Februar 2018 um 11:27 Jolanda Spiess-Hegglin Foto: Grüne Steinhausen Was ist an der Landammanfeier 2014 im Kanton Zug passiert? Hat Jolanda Spiess-Hegglin die Geschichte mit den K.O.-Tropfen und des sexuellen Übergriffes durch den SVP-Kantonsparlamentarier Markus Hürlimann nur erfunden? Oder gab es einen sexuellen Übergriff? Diese Fragen versucht das Zuger Strafgericht am 17. April zu klären. Das Gericht hat heute den Termin für die Verhandlung bekannt gegeben. Jolanda Spiess-Hegglin ist wegen übler Nachrede, Verleumdung und falscher Anschuldigung angeklagt. Weitere Details der Anklageschrift sind vor dem Prozess aber noch nicht bekannt. Im Grundsatz geht es aber darum, dass die ehemalige Kantonsparlamentarierin den sexuellen Übergriff und die Geschichte mit den K.O.-Tropfen an der Landammannfeier vor etwas mehr als drei Jahren nur erfunden haben soll. Diese Frage soll das Gericht nun klären. Markus Hürlimann hatte einen Übergriff stets bestritten. Es habe eine Annäherung gegeben, welche aber einvernehmlich gewesen sei. Ein Verfahren gegen ihn wurde eingestellt.