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Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Hochschule Luzern bei rund 1000 Personen. Demnach stimmten zwei Drittel der Befragten (65%) der Aussage zu, dass die Impfung der Schlüssel ist für die Rückkehr zur Normalität.
84% der Bevölkerung sind zudem davon überzeugt, dass alle gemeinsam für die Eindämmung der Pandemie verantwortlich sind. Dagegen scheint der Schutz der eigenen Gesundheit kaum einen Einfluss auf die Impf-Entscheidung zu haben.
Die Impfskeptiker scheuen den Piks in erster Linie unter dem Eindruck, dass die erhältlichen Impfstoffe zu neu sind. Auch die Sorge um Nebenwirkungen hält viele Zweifler von der Impfung ab. Insgesamt macht sich nur gerade gut die Hälfte der Bevölkerung keine oder nur wenig Sorgen zu den Nebenwirkungen (54%).
Intoleranz und Distanz nehmen zu
28% der Bevölkerung stört sich daran, dass der Bund versucht, die Menschen zu einer Impfung zu bewegen. Fast 70% der befragten Personen sind der Meinung, dass die Menschen seit Beginn der Corona-Pandemie weniger tolerant miteinander umgehen als zuvor.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft nehmen Geimpfte und Ungeimpfte allerdings unterschiedlich wahr. So sind 66% der Geimpften der Ansicht, dass die gegenseitige Toleranz abnimmt. Bei den Ungeimpften haben 81% diesen Eindruck. 56% der geimpften Personen gaben an, dass die Menschen in der Schweiz weniger friedlich zusammenleben. In der ungeimpften Bevölkerung sind 70% dieser Meinung.
Von den geimpften Personen nehmen heute 22% eine grössere Distanz zu ihren Mitmenschen wahr als vor der Pandemie. Bei der nicht geimpften Bevölkerung sind es 41%. Während sich nur gerade 13% der Geimpften gesellschaftlich isoliert fühlen, sind es bei den Ungeimpften 32%. (sda)