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Nur einige Tausend Exemplare existieren von dieser schönen Promo-CD: „The Bad Mixes – Special Radio CD“. Die Fans sind bereit, über 300 Dollar für ein gut erhaltenes Exemplar hinzublättern.
Die erste Version der „Bad Mixes“ erschien im Jahr 1988 und enthält neun spezielle Versionen der bisherigen „Bad“-Singles. Da „Smooth Criminal“ erst im November 1988 ausgekoppelt wurde, fehlen Spezialmixe dieses Hits. Die Auflage der ersten Version ist unbekannt, sie dürfte aber gemäss Verkaufs-Statistik bei discogs.com tiefer sein, als die Anfang 1989 erschienene Version von „The Bad Mixes“.
(Hier Details bei Discogs.com)
Die zweite Version der „Bad Mixes“ wurde Anfang 1989 mit 13 Songs an ausgewählte Radio-Stationen versendet. Obwohl die Single „Smooth Criminal“ nur in wenigen Ländern auf dem ersten Platz der Charts landete, wurden vom Klassiker gleich vier Versionen hinzugefügt: Die 7″-Version, der Anni Mix, die Dance Mix Dub Version und ein A Cappella Mix.
„Smooth Criminal“ erreichte in den USA (nur) den 7. Platz, in England den 8. Platz, in der Schweiz die Nr. 5, und in Deutschland die Nr. 9.
(Hier Details bei Discogs.com)
Die Promo-CD war nun nummeriert: Angeblich existieren maximal 6000 Exemplare. Die höchste Nummer, die jackson.ch ausfindig machen konnte, ist „5072“.
Neu war auch eine Nachricht von Bruce Swedien und dem Geschäftsführer von „Monster Cable“ enthalten – weshalb das Cover bei dieser Version gefaltet ist.
Die Nummer „0001“ wurde Michael Jackson persönlich übergeben. Nr. „0002“ ging an Produzent Quincy Jones, die Nr. „0003“ an Toningenieur Bruce Swedien und die Nr. „0004“ an den Tontechniker Brad Sundberg, der am 18. Mai mit seinem „In The Studio with Michael Jackson“ Seminar in Zürich gastiert.
Wieso gab es diese Promo-CD? Einige Exemplare der zweiten „Bad Mixes“ Version enthalten einen blau-silbrigen Aufkleber „mixed and mastered with Monster Cable„.
Das Unternehmen dürfte das Promo-Projekt gesponsert haben, um so für ihre hochwertigen Kabel Werbung zu machen. Es wird behauptet, dass das „Bad Album“ mit ihrem „Monster Cable“ aufgenommen und gemastert wurde.
Die Kabel sind durchaus eine wichtige Komponente. Die Kunst, saubere und schön klingende Klänge aufzunehmen, hängt von allen Komponenten ab. Bei der Aufnahme sind dies die passenden Mikrofone, brauchbare Verbindungskabel zu den passenden Mischkonsolen und weitere technische Geräte. (Genauso wie dies beim Abspielen der Fall ist; Vom Tonabnehmer des CD- oder Plattenspielers über den Verstärker bis hin zu den Boxen, hat alles einen Einfluss auf das Hörerlebnis.)
Diverse Produzenten beteuern zudem, es mache auch einen klanglichen Unterscheid, ob die Songs analog oder digital aufgenommen werden. Einige Gedanken dazu vom „Komet Studio Berlin“: Analog oder Digital?