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- Ranghohe Vertreter Nordkoreas und Südkoreas sind erstmals seit zwei Jahren zu Gesprächen zusammengekommen.
- Beide Seiten wollen auf militärischer Ebene Gespräche aufnehmen.
- Südkoreas Präsident Moon Jae In will den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un treffen, falls die Bedingungen stimmen.
- Nordkorea wird eine ranghohe Delegation und Sportler an die Olympischen Winterspiele nach Südkorea entsenden.
Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung beider Delegation hervor. Die Gespräche zwischen ranghohen Regierungsvertretern fanden in der demilitarisierten Zone statt. Auf das Atom-Thema angesprochen habe die Delegation Nordkoreas aber negativ reagiert.
Nordkorea kündigte zudem seine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen an. Pjöngjang werde eine Delegation aus Athleten, Fans, Künstlern, Zuschauern, einem Taekwondo-Team und Journalisten entsenden. Südkorea verpflichtete sich, der Delegation die nötigen Annehmlichkeiten und Einrichtungen zur Verfügung zu stellen.
Inzwischen hat sich auch der südkoreanische Präsident Moon Jae In dazu bereit erklärt, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu treffen, wenn die Bedingungen stimmen, wie er sagte.
Falls die Gespräche konkrete Ergebnisse bringen würden, stimme er einem Treffen zu, erklärte Moon. Das Endziel sei, einen weiteren Krieg zu verhindern und eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel zu schaffen.
Nach monatelangem Hochschaukeln
Die Annäherung beider Seiten folgt auf Monate, in denen sich der Konflikt gefährlich zugespitzt hatte. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un versetzte die internationale Gemeinschaft mit Raketentests und dem bisher gewaltigsten Atomtest in Aufregung. Er verstiess damit gegen Resolutionen der Vereinten Nationen.
Zudem lieferte sich Kim einen verbalen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump, der wiederum Nordkorea mit der völligen Zerstörung drohte. All dies löste international die Sorge vor einem Atomkrieg aus.
Der Konflikt auf der seit 1953 geteilten Halbinsel hat sich in den vergangenen Monaten zugespitzt.