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Die SKK-Linse ist eine Weiterführung der cornealen FMK-Linse. Da sie grösser angepasst wird, empfiehlt sich dieser Linsentyp besonders bei hoher Empfindlichkeit. Das Linsendesign entspricht einer rotationssymmetrischen
Keratokonuslinse mit progressiver Asphärizität. Die Abstufung ist identisch zur mehrkurvigen FMK - ein
Wechsel zwischen den Linsentypen ist kompatibel.
Die Linse FMK ist eine rotationssymmetrische Linse mit standardisierten Kurvenverhältnissen. Diese Abstufungen sind abgestimmt auf den Keratokonusgrad (nach Amsler). Diese Art von Corneallinse eignet
sich bestens bei zentrischen Vorwölbungen der Hornhaut.
FMK
SKK
APEX Zentral
Anpassverlauf
Die Anpassung erfolgt aufgrund der Auswertung der Topografie und Beurteilung von Leihlinsen und deren Fluorbild.
Eine alternative Versorgung zur Steigerung der Sehleistungen bietet die Skleral-Linse. Dabei wird der gesamte Bereich der Hornhaut überbrückt. Dies bedeutet, dass die Linse die Hornhaut nicht berührt und ein Flüssigkeitsdepot unter der Linse alle optischen Unebenheiten "neutralisiert". Unter gewissen Umständen kann mit dieser Linsenart oft eine höhere Sehleistung als mit einer klassischen formstabilen Standardlinse erreicht werden.
Anpassverlauf
Die Anpassung der FKQ und PMD beginnt mit Leihlinsen, welche aufgrund der Hornhautsituation (Topografie) ausgesucht und beurteilt werden. Dazu bietet sich ein eigener Satz an. Die Skleral-Linse wird ebenfalls über Leihlinsen oder Satzlinsen angepasst. Bei dieser speziellen Korrektionsart kann aber die Topografie erstmal vernachlässigt werden. Hier zählen andere Kriterien zur nachhaltigen Versorgung des Auges (Grundvoraussetzung für die Anpassung ist das Seminar "Sklerallinsen für Einsteiger").
SKV
Eine spezielle Variante des Keratokonus ist die sogenannte PMD (pellucide marginale Hornhautdegeneration). Hierbei zeigt sich ein Hornhautbild mit einer stark dezentrierten Vorwölbung der Hornhaut bis in die untere Peripherie. Die Linsengeometrie zeichnet sich durch einen einkurvigen Radius über die unregelmässige Hornhautzone und einer, von der dezentrierten Optikzone unabhängigen, individuell gestaltbaren Peripherie aus.
PMD
FKQ
Eine quadrantenspezifische Linse (unterschiedliche Abflachungen in den vier Quadranten) besticht durch eine optimale und anatomisch korrekt angepasste Keratokonus-Linse mit dezentrierter Optik. Durch ihre spezielle und technisch aufwändigere Produktion kann die Linse gross (grenzlimbal) angepasst werden. Dadurch wird in puncto Sehleistung und Komfort ein höheres Niveau erreicht.
In der Vergangeheit wurden solche komplexen Hornhautsituation mit kleinen Standard-Linsen versorgt. Durch die Versteilung der Hornhaut im unteren Bereich ist das Abstehen der Linse nur durch sehr kleine Linsen zu minimieren. Ein spezielles Kontaktlinsen-Design für eine visuell optimale und bequeme Linse wird notwendig. Nur durch eine dezentrierte Optikzone können Randreflexe, Komforteinbussungen und häufige Verluste vermieden werden.
APEX Dezentral