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Die Schuluniformen sind ihm Zuge der 68er-Bewegung und der antiautoritären Erziehung unter Druck geraten. Seither hat die Bildungspolitik tiefe Krater in die Bildungslandschaft gezogen. Nun scheint eine behutsame Rückbesinnung in Gang zu kommen auf die Bedingungen, unter denen optimales Lernen stattfinden kann. Uniformierte, anständige Kleider entlasten die Schüler vom Modedruck, von konsumistischer Haltung und der Sexualisierung. Folge davon sind bessere Leistungen. Die diesbezüglichen Studien liegen seit vielen Jahren vor. Erfreulich ist daher, dass erste schweizerische Wissenschafter und Schulbehörden den Mut gefunden haben, Konsequenzen daraus zu ziehen. Das fördert auch die Integration der islamischen Schüler. Islamische Gläubige begegnen der Sex- und Konsumkultur des Westens oftmals mit grösster Abneigung.
Studien und Praxiserfahrung – namentlich in England und Amerika - liegen seit Jahren auch hinsichtlich der leistungsfördernden Wirkung von geschlechtergetrennten Schulen vor, mindestens auf gewissen Alterstufen und vor allem für Mädchen. Zu den Befürwortern solcher Schulen gehörten unter anderen Edward Kennedy und Hillary Clinton. Jedenfalls sollten solche Klassen zur freien Wahl bereitstehen. Wie lange geht in der Schweiz, bis erste Massnahmen getroffen werden? Geschlechtergetrennte Schulen können gemäss den vorliegenden Studien auch die Achtung unter den Geschlechtern und vor allem die Selbstachtung der Mädchen besser fördern als Koedukation, mit positiven Folgen bis hinein in die Stabilität und Produktivität späterer Ehen.