Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03419.jsonl.gz/1139

Regelmässig schalten viele Zuschauer den Fernseher an, wenn Tom Dobbs (Robin Williams) mit seiner Polit-Talkshow auf Sendung ist. Der Schnellsprecher fährt allem an den Karren, hält sich an keine Grenzen und ist enorm beliebt. Als ihn, während des Warm-Ups zu seiner Show, eine Besucherin fragt, warum er nicht selber für die anstehende US-Präsidentenwahl kandidieren möchte, schlägt er diesen Vorschlag erstmal aus. Ist ja wohl ein Witz, oder?
Zusammen mit seinem Manager Jacke (Christopher Walken) bespricht er die Möglichkeiten, nimmt in seinen Sendungen immer wieder Bezug auf das Thema und nimmt die Herausforderung, zum Schrecken seines Produktionsteams, tatsächlich an. Ein Talkshow-Gastgeber und Komiker im Rennen um den Sitz des mächtigsten Mannes der Welt? Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Tom Dobbs macht sich auf seine Werbetour, hält Stand-Up-Ansprachen, begeistert die Massen und wird sogar zur grossen, politischen Debatte eingeladen, in der er seine beiden Konkurrenten (wovon einer der noch amtierende Präsident ist) in Grund und Boden quasselt. Wenn der Kerl mal losgelassen wird, bleibt kein Stein auf dem anderen und erst recht kein Auge trocken.
Gleichzeitig wird ein neues Wahlsystem in den USA eingeführt. Eine Computerfirma namens "Delacroy" bekommt den Zuschlag und beliefert das Land mit neuen Wahlcomputern. Die Leiterin des Projekts, eine Frau namens Eleanor (Laura Linney), findet jedoch bald heraus, dass die Auszählungen dieser Computer falsch sind und somit das Wahlresultat verfälschen. Und während sie sich bei ihren Bossen (einer davon ist Jeff Goldblum) unbeliebt macht und um ihr Leben fürchten muss, macht sich Tom Dobbs auf, Amerikas Wähler mit seinem Humor und seiner "Schnurre" auf seine Seite zu ziehen. [muri/OutNow]
Trailer Englisch, 02:28
Marco Rimas neuer Film "Champions" hat einen echten Hollywood-Cast