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Der erfolgreiche Bodybuilder, Filmschauspieler und ehemalige Couverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger (63) und seine Frau, Rechtsanwältin und Nichte von John F. Kennedy, Maria Shriver (55) gaben nach 25 Jahren das Ende ihrer Ehe bekannt. In einer gemeinsamen Stellungnahme sagten sie: «Nach langem Nachdenken, Diskussionen und Gebeten haben wir diese Entscheidung gemeinsam getroffen.»
Den Grund der Trennung nannten sie nicht. Waren es Schwarzeneggers berufliches Engagement, seine viele Reisen rund um die Welt, die das nach aussen stets glücklich wirkende Paar voneinander entfernte? Oder sein Entscheid, nach Ende seiner Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien wieder in die Schauspielerei einzusteigen? Oder hat sich gar Maria Shriver in einen noch stärkeren Bodybuilder oder noch erfolgreicheren Politiker verliebt, als Arnold Schwarzenegger?
Klatschmedien behaupten jetzt, die Ehe hätte schon länger gekriselt.
Am 26. April 1986 heiratete Arnold Schwarzenegger die Nichte von John F. Kennedy, die demokratische Journalistin Maria Shriver, mit der er inzwischen vier Kinder hat: Katherine Eunice (1989), Christina Maria Aurelia (1991), Patrick Arnold (1993) und Christopher Sargent Shriver (1997).
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Über Arnold Schwarzenegger – HappyTimes macht Dich schlau!
Arnold Alois Schwarzenegger (Geboren am 30. Juli 1947 im Sternzeichen Löwe, in Thal bei Graz, Steiermark, Österreich) Schwarzenegger ist ein österreichisch-US-amerikanischer Politiker und war der 38. Gouverneur von Kalifornien. Vor seiner politischen Laufbahn ist Schwarzenegger international bekannt geworden als der weltweit erfolgreichste Bodybuilder mit anschließender Karriere als Filmschauspieler, insbesondere durch seine Verkörperung des Terminators in mehreren Filmen.
Arnold Schwarzenegger wurde am 30. Juli 1947 als zweiter Sohn der Hausfrau Aurelia Schwarzenegger, geborene Jadrny, (1922–1998) und des Gendarmen Gustav Schwarzenegger (1907–1972) in der kleinen Ortschaft Thal bei Graz geboren. Seine Eltern hatten am 20. Oktober 1945 in Mürzsteg geheiratet. Arnold und sein Bruder Meinhard wuchsen in einem für diese Zeit typisch strengen Elternhaus auf. Ab 1953 besuchte Schwarzenegger die Volksschule in Thal, bevor er 1957 an die Hauptschule Friedrich Fröbel in Graz wechselte.
1968 wanderte Schwarzenegger in die USA aus, wo er sich in den 1970er Jahren ein Millionenvermögen als Immobilienmakler erwirtschaftete. Am 20. Mai 1971 kam sein Bruder Meinhard (* 1946) bei einem Autounfall ums Leben, im darauffolgenden Jahr erlag sein Vater in Weiz einem Schlaganfall.
1979 schloss Schwarzenegger schließlich mit einem Bachelor of Arts in internationaler Wirtschaftslehre an der University of Wisconsin-Superior (UW) ab.
Heirat 1986 mit Kennedy-Nichte
Am 26. April 1986 heiratete der Republikaner die Nichte von John F. Kennedy, die demokratische Journalistin Maria Shriver, mit der er inzwischen vier Kinder hat: Katherine Eunice (* 1989), Christina Maria Aurelia (* 1991), Patrick Arnold (* 1993) und Christopher Sargent Shriver (* 1997). Schwarzenegger lebt mit seiner Familie in Brentwood.
Zuvor schon als Besitzer des Restaurants „Schatzi on Main“ in Santa Monica erfolgreich, eröffnete Schwarzenegger im Jahr 1991 zusammen mit seinen Schauspielerkollegen Bruce Willis, Demi Moore, Jackie Chan und Sylvester Stallone in New York die Fast-Food-Kette Planet Hollywood. 1998 verkaufte er seine Anteile am Schatzi on Main.
Im Jahr 1996 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Wisconsin in Superior verliehen.
Der Weg zum erfolgreichsten Bodybuilder
Arnold Schwarzenegger, dessen Vater Meister im Eisstockschießen war, betrieb schon als Kind verschiedene Sportarten. So spielte er ab dem Alter von zehn Jahren vereinsmäßig Fußball und übte darüber hinaus verschiedene Einzelsportarten wie Schwimmen und Boxen aus. Mit 15 Jahren betrat der junge Arnold das erste Mal in seinem Leben ein Gewichtheberstudio, da sein Fußballtrainer Krafttraining für die Beine anordnete. Schon bald gab Schwarzenegger das Fußballspielen völlig auf und schloss sich der kleinen Gruppe an, die den zu dieser Zeit in Europa noch relativ unbekannten Bodybuildingsport betrieb.
1965 lernte Schwarzenegger den Fotografen und Leiter eines Bodybuildingstudios Albert Busek kennen, der ihn schließlich 1966 mit nach München holte. Im gleichen Jahr nahm Schwarzenegger mit 19 Jahren zum ersten Mal an der Weltmeisterschaft des Verbandes NABBA in London teil und belegte in der Kategorie der Amateure auf Anhieb den zweiten Platz. Ein Jahr später gewann er an gleicher Stätte die Amateurweltmeisterschaft und wurde mit zwanzig Jahren zum bis heute jüngsten Mister Universum. Nach den Regeln des ausrichtenden Verbandes durfte Schwarzenegger als Amateurweltmeister seinen Titel nicht verteidigen, worauf er 1968 bei den Profis antrat und dort seinen zweiten Mr. Universum-Titel gewann.
Schwarzenegger trift Joe Weider – eine Freundschaft fürs Leben
Dieser Titel war für den Österreicher das Sprungbrett für eine einzigartige Karriere im Bodybuilding. Unmittelbar nach den NABBA-Weltmeisterschaften wurde Arnold Schwarzenegger vom US-amerikanischen Unternehmer und Herausgeber diverser Bodybuilding-Zeitschriften Joe Weider zur Weltmeisterschaft des Konkurrenzverbandes IFBB eingeladen. Zu diesem Zeitpunkt war die Etablierung des Bodybuildings als Leistungssport in den USA, und dort vor allem in Kalifornien, deutlich weiter vorangeschritten als in Europa. Nach dem Mr. Universum-Wettkampf 1968 blieb der gebürtige Steirer in den USA, wo er weitaus professioneller trainieren konnte als in München.
Erste Teilnahme am Mr. Olympia-Wettkampf 1969 – 1970 erstes Mal gewonnen
Zu diesem Zeitpunkt fehlte Schwarzenegger in seiner Trophäensammlung nur noch der Titel des Mr. Olympia. Im Gegensatz zur verbandseigenen Weltmeisterschaft besaß der Mr. Olympia weltweit von allen Wettbewerben die höchste sportliche Wertigkeit, da hier die Weltmeister aller Verbände die Möglichkeit hatten, sich untereinander zu vergleichen. In den Jahren 1967 und 1968 konnte jeweils Sergio Oliva die „Meisterschaft der Meisterschaften“ für sich entscheiden. Auch 1969 konnte Oliva knapp mit 4:3 Kampfrichterstimmen seinen Titel gegen Schwarzenegger verteidigen. Durch den erneuten Gewinn der NABBA-Weltmeisterschaft der Profis konnte sich Schwarzenegger eine Woche später in London zumindest mit seinem vierten Mr. Universum-Titel trösten. 1970 konnte sich Schwarzenegger auch beim Mr. Olympia die Krone aufsetzen, als er Sergio Oliva bezwingen konnte.
Ab diesem Zeitpunkt dominierte Schwarzenegger die Bodybuilding-Szene und gewann sämtliche Wettkämpfe, an denen er teilnahm. Dazu zählten auch sechs Siege beim Mr. Olympia, wo er 1972 seinen langjährigen Rivalen Sergio Oliva endgültig in die Schranken wies. 1975 gab Schwarzenegger seinen Rücktritt vom Leistungssport bekannt und widmete sich fortan vermehrt dem Filmgeschäft.
I’ll be back! Siebter und letzter Mr. Olympia-Titel
1980 kehrte Schwarzenegger nach fünf Jahren Pause ins Wettkampfgeschehen zurück und schlug beim Mr. Olympia-Wettbewerb in Sydney die versammelte Weltelite.
Mit insgesamt sieben Mr. Olympia-Titeln und fünf Mr. Universum-Titeln war Arnold Schwarzenegger der erfolgreichste Bodybuilder seiner Zeit und wird bis heute als prägende Persönlichkeit des Bodybuildings angesehen.
Schwarzenegger gestand in Interviews den Konsum von anabolen Steroiden zu seiner Zeit als aktiver Bodybuilder.
Schwarzeneggers Körpermaße waren, wie bei jedem Bodybuilder, je nach Alter und Trainingszustand unterschiedlich. In den 1970er Jahren wurden bei ihm während der Wettkampfphase folgende Werte gemessen:
|Größe
|1,88
|Meter
|Gewicht
|106
|Kilogramm
|Armumfang
|56
|Zentimeter
|Brustumfang
|145
|Zentimeter
|Taillenumfang
|86
|Zentimeter
|Oberschenkelumfang
|72
|Zentimeter
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Schwarzenegger als Schauspieler
Im Jahr 1982 erlangte Schwarzenegger durch seine Hauptrolle in Conan der Barbar erstmals internationale Beachtung als Schauspieler. 1984 spielte er auch in der Fortsetzung Conan der Zerstörer mit.
Mit 17 Sätzen zum Hollywood-Star
Im gleichen Jahr sollte der Science-Fiction-Film Terminator sowohl für Schwarzenegger als auch für Regisseur James Cameron den endgültigen Durchbruch in Hollywood bedeuten. Schwarzenegger verkörperte hier zum ersten Mal den Bösewicht, wobei er im ganzen Film nur etwa 17 Sätze mit ca. 70 Wörtern zu sprechen hatte.
In den folgenden Jahren untermauerte Schwarzenegger mit weiteren Filmen (Phantom-Kommando, Predator) seinen Ruf als Ikone des Action- und Science-Fiction-Kinos, welcher vorrangig auf seiner beeindruckenden physischen Präsenz basierte. Darüber hinaus zeigte er in humorvollen Produktionen wie Twins – Zwillinge (neben Danny DeVito) oder Kindergarten Cop auch eine komödiantische Seite. Gegen Ende der achtziger Jahre gehörte Schwarzenegger schließlich zu den bestverdienenden Schauspielern in Hollywood. Sein früher oft geschmähter Akzent war mittlerweile zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen geworden.
1990 spielte Schwarzenegger mit dem 60-Millionen-Dollar-Projekt Die totale Erinnerung – Total Recall in einer der bis dato teuersten Produktionen der Filmgeschichte mit. Ein Jahr später schlüpfte er zum zweiten Mal in seine Parade-Rolle als Terminator. Terminator 2 – Tag der Abrechnung setzte sowohl in den Herstellungskosten als auch in der Tricktechnik neue Maßstäbe und war mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 500 Millionen Dollar der umsatzstärkste Film des Jahres 1991. Wie schon im ersten Teil führte auch hier James Cameron Regie. Das Erfolgsduo arbeitete danach noch zweimal zusammen (True Lies – Wahre Lügen, 1994 und T2 3-D: Battle Across Time, 1996).
Schließlich endete mit dem Abschluss der Dreharbeiten zu Terminator 3 – Rebellion der Maschinen im September 2002 vorläufig die Filmkarriere des gebürtigen Österreichers. Schwarzenegger wandte sich ab diesem Zeitpunkt voll und ganz der Politik zu und wurde schließlich im Oktober 2003 zum Gouverneur von Kalifornien gewählt. Im Jahr 2004 hatte er einen kurzen Gastauftritt in der Jules-Verne-Verfilmung „In 80 Tagen um die Welt“. Aufgrund seiner engen Freundschaft zu Sylvester Stallone übernimmt Arnold Schwarzenegger dann in dessen Actionfilm „The Expendables“ 2010 einen 2-minütigen Cameo-Auftritt.
Golden Globe-Gewinner 1977
Schwarzenegger konnte 1977 für seine Rolle in „Mister Universum – Stay Hungry“ den Golden Globe als Bester Newcomer entgegennehmen.
Schwarzenegger achtmal für die „Goldenen Himbeere“ nominiert – zum Glück nie gewonnen
Bei witzigen als „Gegen-Oscar“ ausgetragenen „Razzie Awards“ wurde Schwarzenegger im Laufe seiner Karriere insgesamt achtmal für die „Goldene Himbeere“ in der Kategorie Schlechtester Darsteller nominiert – bekam diesen aber letztlich nie zugesprochen.
Anfänge seiner politischen Laufbahn
Arnold Schwarzenegger gehört der Republikanischen Partei an. Bis zu seiner Kandidatur als Gouverneur von Kalifornien trat er politisch nur gelegentlich in Erscheinung. 1990 wurde er vom damaligen US-Präsidenten George Bush zum Vorsitzenden des nationalen Rates für Fitness und Sport ernannt.
Gouverneur von Kalifornien
Am 7. August 2003 gab Arnold Schwarzenegger öffentlich seine Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien bekannt. In sein Team holte er dazu den ehemaligen US-Außenminister George P. Shultz sowie den Milliardär Warren Buffett. Am 7. Oktober 2003 gewann Schwarzenegger die Gouverneurswahl mit über 48 % der abgegebenen Stimmen und wurde am 17. November 2003 als 38. Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien vereidigt.
Verzicht auf Gehalt als Gouverneur
Schwarzenegger verstand sich darauf, auch politische Gegner zur Unterstützung zu gewinnen. Als ehemaliger Schauspieler wusste er sich geschickt in der Öffentlichkeit zu präsentieren, Humor und Familiensinn zeichneten von ihm in den Medien ein volksnahes, sympathisches Bild. Dazu trug auch seine Ankündigung bei, auf sein Gehalt als Gouverneur verzichten zu wollen.
Durch die wegen der Immobilienblase 2009 gesunkenen Steuereinnahmen schnürte Schwarzenegger 2010 ein weiteres Kürzungspaket mit einem geschätzten Umfang von 12,4 Mrd. Dollar und verordnete dem Sozialstaat Kalifornien eine strenge Diät.
Engagement für Umweltpolitik
Am 1. Juni 2005 unterzeichnete Schwarzenegger eine Durchführungsverordnung zur Reduzierung der Treibhausgase in seinem Bundesstaat, obwohl die USA das Kyoto-Protokoll, welches verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen festlegt, nicht ratifiziert haben. 2050 dürfen die Emissionswerte schließlich noch 20 Prozent von denen im Jahr 1990 betragen. Schwarzenegger konzentriert sich dabei in erster Linie auf die Reduzierung der Autoabgase, da diese allein in Kalifornien – wo 32 Millionen Fahrzeuge registriert sind – für mindestens 30 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich gemacht werden. Außerdem setzte sich Schwarzenegger für die Förderung erneuerbarer Energien in Kalifornien ein. So war er Wegbereiter eines Förderprogramms nach dem Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes.
Wiederwahl
Am 7. November 2006 erreichte Schwarzenegger seine Wiederwahl zur zweiten und laut Gesetz letzten Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien. Sein Kommentar zur Wahl: „Ich liebe es, Mehrteiler zu machen. Aber das ist ohne jeden Zweifel meine liebste Fortsetzung“. Im Januar 2011 legte er das Amt als Gouverneur nach der zweiten und gesetzlich vorgeschriebenen letzten Amtszeit nieder.
Quelle: Wikipedia, Blick
Bild: Wikipedia