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Familiengeschichte
1913 erwirbt Jakob Rinderknecht (Jg 1866) ein kleines Zweifamilienhaus mit etwas Umschwung, beim Bahnhof Kloten.
Sohn Fritz (1900) spezialisiert sich nach seiner Lehre im Botanischen Garten in Zürich und einem Welschlandaufenthalt
auf die Erstellung von Gartenanlagen bei Einfamilienhäusern.
Sohn Fritz heiratet 1926 Anna Sigg (1901).
In bescheidenem Rahmen werden Gemüse und Blumen angepflanzt. Drei Töchter und ein Sohn vergrössern die Familie.
1928 beginnt Anna Rinderknecht ihre Marktfahrten mit Zug und „Handwägeli“ an der Bahnhofstrasse in Zürich.
Laufend kann im Dreieck Linden- Zürcherstrasse das wenige Kulturland gepachtet,und im Laufe der Jahre
parzellenweise gekauft werden.
Nach der Eingemeindung der Aussenquartiere (1934) entscheiden sich Fritz und Anna für den Markt an
der Riedtlistrasse- und den Oerlikermarkt . Vier Marktfahrten pro Woche werden ihre Existenz und sind nur
dank der Mithilfe und dem Kinderhütedienst der Grosseltern möglich.
Dank grossem Einsatz können zwei grössere Parzellen Rebland im Homberg erworben werden.
Diese werden während dem zweiten Weltkrieg mit Landdienstlern und der mehr oder weniger
freiwilligen Arbeitslust der Kinder bewirtschaftet.
Im immer grösser werdenden Kloten ist eine Gärtnerei im Zentrum nicht mehr tragbar.
Strassenbauten und kantonale Verkehrspläne bedrängen und schikanieren den kleinen Betrieb.
Diese Einschränkungen und Auflagen belasten Vater Fritz zu stark. Anfang Mai 1957 ist ein Herzinfarkt die Folge.
Nach einigen Monaten beteiligt er sich aber wieder an den Arbeiten.
Mitte April 1957 tritt Sohn Fritz (1936) nach der Ausbildung an der Gartenbauschule Châtelaine in Genf in den Betrieb ein
und wird wegen der Krankheit des Vaters auch sofort für Marktfahrten „verknurrt“.
Vater Fritz kann 1966 in Freienstein im Laufe der Güterzusammenlegung verschiedene kleine
und eine grössere Parzelle Landwirtschaftsland kaufen und damit den Fortbestand des Familienbetriebes sichern.
Sohn Fritz, heiratet 1966 Hilde Morf. Auch sie setzt sich tatkräftig im Familienbetrieb ein.
Andreas (1969) und Daniel (1971) vergrössern die Familie.
Am 9 Juni 1969, fünf Wochen vor dem Umzug nach Freienstein stirbt Vater Fritz an einem Herzstillstand.
Am 15.Juli 1969 der grosse Tag. „Auswanderung“ nach Freienstein.
Mutter Anna, Hilde und Fritz bewirtschaften den Betrieb.
Einrichten des Betriebes, Anpflanzen der Kulturen und vier Marktfahrten pro Woche sind eine grosse Herausforderung.
1974 wird der Riedtlimarkt, aus sogenannten verkehrstechnischen Gründen,
aufgehoben und an die Milchbuckstrasse verlegt. Möglichkeiten sind der Bürkli-
oder der Milchbuckmarkt. Wir müssen uns für den Milchbuckmarkt entscheiden.
1976 wird Felix Gnehm als Mitarbeiter angestellt und ist uns bis jetzt zu seiner Pensionierung 2017 treu geblieben.
2.½ Tage in der Woche, arbeitet er auch heute noch bei uns.
Am 1.August 1991 stirbt Anna Rinderknecht. Sie hat bis im Herbst 1988 an Samstagen auf dem Oerlikermarkt mitgeholfen.
1993 Sohn Daniel hilft nach seiner Maurerlehre stundenweise im Betrieb und gehört jetzt zur „Mannschaft“.
1994, nach den Lehr- und einigen Wanderjahren als Gemüsegärtner beginnt Sohn Andreas seine Arbeit in Freienstein.
Mit vielen neuen Ideen und frischem Elan wird die Auswahl der Kulturen erweitert.
1996 heiratet Andreas, Barbara Riedwyl und übernimmt 1998 mit der Unterstützung von Barbara
die Verantwortung der Kulturen und des Sortiments.
Die Kinder Sina(97) und Miriam(99) bringen neues Leben und Betrieb an die Summerhalde.
Am 1.Januar 2002 übernehmen Andreas und Barbara den Familienbetrieb.
2003 können wir im „Unteren Grüt“ in Freienstein 115 aren Landwirtschaftsland erwerben und hoffen,
dass der Familienbetrieb weiterleben kann.
2010 sucht Daniel eine neue Herausforderung