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Wenn Sie neu im Handel sind oder schon eine Weile damit zu tun haben, sind Sie sicher schon einmal auf den Begriff “technische Analyse” gestoßen. Wenn Sie in eine Anlageklasse oder einen Markt investieren, benötigen Sie Informationen, um den Handel zu verstehen. Es gibt zwei Arten von Analysen, die Sie benötigen: die fundamentale und die technische Analyse.
Die technische Analyse wird sowohl an den Aktienmärkten als auch beim Handel mit Derivaten, Währungen und Rohstoffen eingesetzt. Bei dem betreffenden Vermögenswert kann es sich um Aktien, Gold, Währungspaare, Futures usw. handeln. Während die technische Analyse an den Aktienmärkten dabei hilft, die Entwicklung der Aktienkurse und Markttrends zu erkennen, gilt das Gleiche für Rohstoffe. Nehmen wir zum Beispiel den Goldhandel. Die Goldpreise neigen dazu, täglich zu schwanken, und zwar nicht nur aufgrund von Angebot und Nachfrage, sondern auch aufgrund anderer Faktoren wie Regierungspolitik, Maßnahmen der Zentralbanken, währungsbedingte Veränderungen und anderes. Daher ist es wichtig, alle Entscheidungen beim Goldhandel auf der Grundlage der technischen Goldanalyse zu treffen.
Der Handel mit dem gelben Metall auf der Grundlage der technischen Goldanalyse bedeutet, dass Sie sich die Goldpreis-Charts ansehen und Instrumente verwenden, die Ihnen Aufschluss über mögliche künftige Bewegungen geben.
Unabhängig davon, mit welchem Wertpapier Sie handeln, gibt es bestimmte Instrumente, die sich als nützlich erweisen. Dazu gehören:
Chartmuster:
Chartmuster sind in der technischen Analyse weit verbreitet; sie bilden verschiedene Formen, die bei der Vorhersage von Umkehrungen und Ausbrüchen helfen. Volumen und Preis sind die beiden Faktoren, die analysiert werden. Sie können Linien, Balkendiagramme oder Candlestick-Formationen verwenden. Candlestick-Charts bestehen aus einer Reihe von Kerzen, die dabei helfen, die Kursbewegungen einer Währung oder eines Wertpapiers zu verstehen. Es gibt viele Arten von Candlestick-Charts und Mustern zur Analyse eines Wertpapiers.
Gleitende Durchschnitte:
In der technischen Analyse gibt es viele Versionen dieses Indikators. Er hilft dabei, die Trendrichtung eines Wertpapiers zu erkennen. Der Durchschnittspreis über einen bestimmten Zeitraum, z. B. 10 Tage oder 10 Wochen oder eine beliebige Zeitspanne, die ein Händler auswählt, wird genommen und ständig aktualisiert, so dass sich ein Preistrend abzeichnet, nachdem das “Rauschen” beseitigt wurde. Vergleicht man den Durchschnitt der Kurse eines bestimmten Zeitrahmens mit einem ähnlichen nachfolgenden Zeitrahmen, lässt sich ein Trend ableiten.
Momentum-Indikatoren:
Sie werden auf der Grundlage von Preis- und Volumendaten berechnet und helfen Ihnen, die Dynamik eines Vermögenswerts und die Wahrscheinlichkeit seiner Fortsetzung zu ermitteln. Ein Beispiel für einen Momentum-Indikator wäre der Relative-Stärke-Index (RSI), der den Umfang der jüngsten Kursveränderungen misst. Er hilft bei der Messung des Ausmaßes und der Geschwindigkeit, mit der sich die Kursbewegung verändert hat. Der RSI gehört ebenfalls zu den beliebtesten Indikatoren für die technische Analyse von Gold und zeigt einen Abwärts- oder Aufwärtstrend bei Gold an.
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