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Gegenwärtig werden die Weichen gestellt für die Neuausrichtung der öffentlichen Beiträge an die Landwirtschaft (AP 2011). Die erstmals in der Schweizer Agrarpolitik drohenden Budgetkürzungen und die für die Landwirtschaft existentiellen Forderungen der WTO werden grundsätzliche Anpassungen unumgänglich machen. Derzeit werden nur mit einem kleinen Bruchteil der Mittel explizit gemeinwirtschaftliche Leistungen abgegolten. Die Höhe der zukünftig verfügbaren Gelder wird davon abhängen, inwieweit es gelingt, diejenigen nicht marktfähigen Leistungen zu formulieren und gezielt zu entgelten, die von Konsumentinnen und Stimmbürgern gewünscht werden. Anstelle der noch vorherrschenden Breitsaatmethode eine Art Precision Farming, welche die Mittel über zielorientierte Leistungsabgeltungen präzise dort hinlenkt, wofür und wo man sie will und so einen “Markt für öffentliche Güter” schafft, an dem sich die Landwirte freiwillig als Unternehmer beteiligen können.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.