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Für die dritte Auflage betrauen wir den international bekannten Künstler Ben mit der Schaffung des Plakats. Bekannt wurde Ben bei uns hauptsächlich für seine Inschrift la suisse n’existe pas an der Weltausstellung von Sevilla.
Er unterbreitet uns mehrere Versionen, jede mit einer kindlichen Figur, die Slogans und Informationen schwenkt. Unsere Wahl fällt auf ein Projekt, das uns wegen seiner Behauptung Môtiers ne fait rien à moitié und den kleinen, roten Schildern besonders gut gefällt.
Von ihrem Konzept her ist die Ausstellung in Môtiers keine Kritik am Kunstsystem, zu dem sie gehört (und von dem sie abhängt). Nichtdestotrotz spielen gewisse Künstler sehr klar auf die Bedingungen an, die eine solche Ausstellung impliziert. In der Natur ausstellen heisst nicht unbedingt mit der Natur ausstellen, ihren Zyklus, ihre Fragilität respektieren, kurz, seine Arbeit unter einen ökologischen Gesichtspunkt stellen.
Marc-Olivier Walther: «Sites et Môtiers 1995» in Môtiers 1995 Art en plein air, Editions Sylvio Acatos, 1995, S. 159
Ah, Robert verlässt Môtiers mit seinem Auto. Er sieht sehr zufrieden aus, er hat sicher einen sympathischen Ort für eine torrée (eine spezielle Art, Würste im Feuer zu braten) gefunden. Er singt lauthals bei offenem Fenster und fährt eher schnell. Bumm. Er sieht den gendarme couché (Schwelle zur Beruhigung des Verkehrs) nicht, und sein Kopf schlägt gewaltig an die Windschutzscheibe.
- Robert, geht es? Hast du dir weh getan?
- Nein, nein, alles in Ordnung. Ich habe das Kunstwerk von Mosset übersehen.
Marc-Olivier Walther: «Sites et Môtiers 1995» in Môtiers 1995 Art en plein air, Editions Sylvio Acatos, 1995, S. 162