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Zu den Siedlungsabfällen gehören der Hauskehricht und die Separatabfälle. Knapp die Hälfte, nämlich 208 Kilogramm pro Einwohner, entfiel auf den Hauskehricht, wobei das Sperrgut hier mitgezählt wird.
214 Kilogramm schwer waren die separat gesammelten Abfälle. Die Recyclingquote betrug damit 50,7 Prozent. Das Ziel der Abfallbewirtschaftung sei es, die Recyclingquote zu erhöhen, teilte Lustat mit. Es würden immer noch viele Grünabfälle im Kehrichtsack entsorgt.
Mit fast 92 Kilogramm pro Kopf ist das Grüngut bei den Separatabfällen der gewichtigste Posten, gefolgt vom Altpapier und Karton mit gegen 75 Kilogramm.
Von den 85000 Tonnen Hauskehricht wurden 55000 Tonnen in der Stadt Luzern, in ihrem Umland und in den Seegemeinden (Verbandsgebiet Real) gesammelt. Der grösste Teil des im Kanton Luzern anfallenden Hauskehrichts, nämlich 81000 Tonnen, werden in der Verbrennungsanlage Renergia Zentralschweiz AG entsorgt.
Insgesamt verbrannte Renergia 2019 257000 Tonnen Abfälle. Dabei konnte sie Wärme für umgerechnet 36000 Haushalte und Strom für 27000 Haushalte produzieren. Der Grossteil der produzierten Wärme wird von der Perlen Papier AG genutzt.
Die im Kanton Luzern verwertete Abfallbiomasse nahm 2019 um 9000 Tonnen auf über 100000 Tonnen zu. Die Zunahme sei auf Importe aus anderen Kantonen und aus dem Ausland sowie auf neu in Betrieb genommene Anlagen zurückzuführen, teilte Lustat mit.
(sda)