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EDF: sechs EPR für Jaitapur
In einer gemeinsamen Erklärung teilten die EDF und GE Power – eine Tochtergesellschaft der General Electric Company – mit, dass am Standort Jaitapur im Westen Indiens sechs EPR gebaut werden sollen. Laut der beiden Unternehmen legt die unterzeichnete Vereinbarung den Grundstein für eine langfristige Partnerschaft zum Bau des nicht nuklearen Teils für jede der sechs geplanten Einheiten.
Die GE Power werde den nicht nuklearen Teil für das Kernkraftwerk Jaitapur entwerfen und dessen Hauptkomponenten liefern, erklärten die beiden Unternehmen. Sie fügten hinzu, dass die GE Power zudem operative Unterstützungsdienste und ein Schulungsprogramm zur Verfügung stellen werde, um den Anforderungen der Nuclear Power Corporation of India, Ltd. (NPCIL) – dem indischen Eigentümer und Betreiber des zukünftigen Kernkraftwerks – zu entsprechen.
Die EDF werde für die anlagentechnische Integration des gesamten Projekts verantwortlich sein; also sowohl für den nuklearen wie auch nicht nuklearen Teil des Kernkraftwerks und für alle Hilfssysteme. Sie werde ausserdem alle erforderlichen Eingabedaten liefern.
Laut EDF und GE Power ist die Unterzeichnung dieser strategischen Kooperationsvereinbarung ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des sogenanntes Industrial Agreement, welche die EDF am 10. März 2018 mit der NPCIL abgeschlossen hatte. Im Rahmen dieses Abkommens liefert die EDF die EPR-Technologie und übernimmt die Projektkoordination mit den Partnerunternehmen.
Wann mit dem Bau der ersten Jaitapur-Einheit begonnen werden soll, wurde nicht bekannt gegeben.