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Die manuelle Medizin ist ein medizinisches Verfahren, das sich mit der Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke, Muskeln und Nerven sowie pathologischen Folgeerscheinungen beschäftigt, die auf Störungen der Arthrokinematik (Bewegungsabläufe innerhalb eines Gelenks) zurückgeführt werden. Störungen oder Blockierungen der Gelenke und der Wirbelsäule respektive der kleinen Wirbelgelenke, die oft Ursache vielfältiger Beschwerden im ganzen Körper sind, werden mit gezielten Handgriffen behoben.
Ziel der manuellen Medizin ist es, durch mechanische Eingriffe oder durch die Aufhebung allfälliger Blockaden Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit hypomobiler Gelenke zu verbessern. Dabei wird zwischen einer manipulativen und einer mobilisierenden manuellen Therapie unterschieden. Zu den beweglichkeitsfördernden Massnahmen der mobilisierenden Therapie gehören langsam durchgeführte Dehnungen, die in der Regel mehrmals wiederholt werden. Diese Art von Behandlung beeinflusst die Beweglichkeit ebenso positiv, wie die manipulative Methode, bei der die Therapeutin oder der Therapeut mit kräftig ausgeführten und schnellen Bewegungen auf die zu behandelnden Körperpartien einwirkt.
Die Grundversicherung der Krankenkasse übernimmt die Kosten der ärztlich verordneten Physiotherapie.
Physiotherapie und Massage (ca. 25 Min.): CHF 65.00
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