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Proteine als grundlegender Makronährstoff und als Basis-Supplement
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Proteine sind im menschlichen Organismus für verschiedenste Funktionen erforderlich: zum Beispiel für den Muskelaufbau, für die Steuerung des Hormonhaushalts und die Bereitstellung von Enzymen sowie für die Erstellung von Abwehrzellen im Immunsystem. Proteine sind daher der wichtigste der drei Makronährstoffe (Proteine, Kohlenhydrate und Fette) und sollten dem Körper in ausreichendem Masse zugeführt werden, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Insbesondere bei sportlicher Aktivität unterliegt der Organismus einem erhöhten Proteinbedarf. Denn: Muskelzellen werden aus Proteinen gebildet. Durch intensive, körperliche Belastung entstehen kleine Risse in den Muskelzellen – die sogenannten Trainingstraumata – die der Körper wieder zu reparieren versucht.
Für die Regeneration durch das Training beanspruchter Muskelzellen werden Proteine (oder: Aminosäuren) benötigt. Für einen nicht sportlich aktiven Menschen sollten dem Körper pro Tag und Kilogramm Körpergewicht ungefähr 1 bis 1,5 Gramm Proteine zugeführt werden – und zwar über die reguläre Ernährung und als Ergänzung in Form von Supplementen. Wer sportlich sehr aktiv ist und leistungsorientiert trainiert, der benötigt mehr Proteine und sollte hingegen zwischen 1,5 bis 2 Gramm Proteine pro Tag und Kilogramm Körpergewicht zuführen, um eine optimale Regeneration des Muskelapparats sowie des Immunsystems gewährleisten zu können.
Im Bereich der Proteine gibt es folgende Nahrungsergänzungsmittel
Das am meisten verwendete Supplement in Form von Protein stellt das Whey-Protein dar. Beim Whey-Protein handelt es sich um ein Molkeprotein, welches bei der Verarbeitung von Milch zu Käse aus der Molke gewonnen wird. Es stellt damit ein natürliches Nebenprodukt dar, welches bei der Käseherstellung anfällt. Aufgrund seiner biologisch vereinfachten Struktur und der im Prozess herausgetrennten Laktose ist es leicht verdaulich und für den Körper schnell verwertbar, weshalb sich dieses Protein vor allem als Post-Workout-Mahlzeit eignet. Whey-Proteine gibt es als Pulver, die in Verbindung mit Milch, Wasser oder Fruchtsaft zu einem Getränk zubereitet werden können. Whey-Proteine sind grundsätzlich in drei verschiedenen Varianten erhältlich: Whey-Konzentrat, Whey-Isolat und Whey-Hydrolysat. Ersteres stellt die grundsätzliche und am wenigsten verarbeitete Form des Whey-Proteins dar, währenddessen Whey-Isolat stärker veredelt wird und somit höher dosiert ist. Whey-Hydrolysat stellt hingegen ein Whey-Isolat dar, bei welchem die einzelnen Aminosäurebestandteile in kleinere Peptide aufgebrochen werden, sodass diese Art von Whey-Protein vom menschlichen Organismus am besten und am schnellsten verwertbar ist. Neben den genannten Whey-Proteinen gibt es aber noch eine Reihe weiterer Nahrungsergänzungsmittel, die Proteine verschiedenartigen Urspungs enthalten.
Zu nennen sind hier pflanzliche Proteinquellen wie zum Beispil Hanf-, Reis- oder Soja-Proteine, die sich vor allem für eine rein pflanzliche Ernährung eignen. och weiter ins Detail gehen in puncto Proteine die sogenannten Aminosäuren. Hierbei handelt es sich um die Grundbausteine, aus denen Proteine bestehen. Diese sind zwar bereits in vielseitiger Form in regulären Whey-Proteinen sowie in pflanzlichen Proteinen enthalten, lassen sich aber dennoch auch isoliert supplementieren. Entweder in Form von BCAAs oder EAAs lassen sich hochwertige Aminosäure-Bausteine als besonders hochwertige Proteinquelle hinzufügen und so gezielt vor und nach einem intensiven Workout einfügen. Weitere, natürliche Proteinquellen können aber auch ganz reguläre über die normale Ernährung aufgenommen werden. Hierfür eignen sich zum Beispiel tierische Proteine in Rind- und Putenfleisch sowie in Fisch sowie langsamverdauliche Caseine, die in Milchprodukten wie zum Beispiel Käse oder Quark vorzufinden sind.