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Im Frühjahr 2012 erblickten gleich zwei Kamelfohlen auf unserem Hof das Licht der Welt. Die kleinen Hengste heissen Dan und Damiro. Ihr Vater Dahib ist seit 2004 und Dan's Mutter Naga seit 2008 auf unserem Hof. Damiros Mutter ist Nasya, welche 2009 bei uns zur Welt kam. Da wir nur einen Hengst in unserer Herde wollen, haben die beiden jungen Hengste unseren Hof bereits wiederverlassen. Sie leben nun auf zwei anderen Betrieben.
Im Frühling 2014 durften wir wieder zwei junge Kamele begrüssen. Darius und Niima.
Damit haben wir weiterhin 6 Kamele auf unserem Hof.
Anzahl Arten: 2
Das domestizierte Dromedar und das z.T. noch in Westchina wild lebende Trampeltier. Dromedare haben nur einen Höcker, Trampeltiere hingegen zwei.
Familie: Kamele/Camelidae
Ordnung: Paarzeher/Artiodactyla
Schulterhöhe: 180-230 cm
Gewicht ausgewachsener Tiere: 300-700 kg
Verbreitung: Kamele als Nutztiere in Nordafrika und überall in Zentralasien bis zur Mongolei; wild lebende Kamele in der Wüste Gobi; verwilderte Bestände in den Wüsten Zentralaustraliens.
Lebensraum: Wüsten, Steppen
Nahrung: Blätter, Zweige, Gras
Lebensweise: in Herden – nach Geschlechtern getrennt oder Kamelstuten mit Nachwuchs unter Führung eines Hengstes
Tragzeit: 12-14 Monate
Anzahl der Jungen pro Geburt: 1, selten 2
Geburtsgewicht: ca. 37 kg
Lebenserwartung: 30-40Jahre
Überlebenschancen: Wilde Kamele zählen zu den potentiell gefährdeten bzw. bedrohten Tierarten; domestizierte Kamele verbreitet.
Kamele leisten den Menschen in den Wüsten von Asien, Afrika und Nahost unschätzbare Dienste. Sie sind unempfindlich gegen die extremen Hitze- und Kältetemperaturen der Wüste und sie können Lasten von der Schwere ihres eigenen Gewichts befördern. Dazu liefern sie Milch und Fleisch; ihr Dung wird zu Brennmaterial getrocknet, und aus ihrem Haar entstehen Stoffe. Kamele können wochenlang ohne Wasser auskommen. Es ist jedoch ein Gerücht, dass sie Wasser in ihrem Höcker speichern. Der Höcker besteht aus Fett und dient als Energiespeicher. Wenn ein Kamel lange nichts gefressen und getrunken hat, wird der Höcker schlaff. Aber Kamele gehen sparsam mit ihren Flüssigkeitsreserven um. Sie stellen sich schräg zur Sonne, um unnötige Erhitzung zu vermeiden.
|Name||Geschlecht||Geburtstag||Geburtsort||Bei uns seit|
|Farina||W||20.04.2000||CH||2003|
|Dahib||M||20.05.2003||CH||2004|
|Naga||W||2000||MGL||2008|
|Nasya||W||30.03.2009||CH||2009|
|Dan||M||24.03.2011||CH||2011 - 2013|
|Damiro||M||11.04.2011||CH||

2011 - 2013
|Darius||M||20.03.2014||CH||

2014
|Niima||W||29.04.2014||CH||

2014
CH=Schweiz / MGL=Mongolei
Die Kamelstute Farina ist seit dem 1. März 2003 auf unserem Bauernhof. Sie ist am 20. April 2000 in der Schweiz geboren. Ihre Eltern kommen aus der Mongolei.
Der Kamelhengst Dahib ist seit März 2004 auf unserem Bauernhof. Er ist am
20. Mai 2003 in der Schweiz geboren.
Seit Sommer 2008 lebt auch die Kamelstute Naga bei uns.
Nasya, Dan, Damiro, Darius und Niima sind alle bei uns auf dem Hof zur Welt gekommen.
Dan und Damiro haben verlassen und leben auf zwei anderen Betrieben.