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Schweiz ist ein vorbildliches Internetland
Die World Wide Web Foundation hat den ersten Web Index veröffentlicht, der den Entwicklungsstand und die Bedeutung des Internets in 61 Ländern untersuchte. Die Schweiz kommt dabei gut weg.
Die Schweiz belegt im Web Index 2012 den sechsten Platz von 61 untersuchten Ländern. Auf dem ersten Rang liegt Schweden, gefolgt von den USA, Grossbritannien, Kanada und Finnland. Deutschland belegt lediglich den 16. Platz.
Der Web Index wurde von der World Wide Web Foundation, der von Internet-Pionier Tim Berners-Lee ins Leben gerufenen Stiftung, dieses Jahr zum ersten Mal veröffentlicht. Er misst den Entwicklungsstand des Internets anhand verschiedener Kriterien und hat zum Ziel, das Verständnis dafür zu fördern, was es für die Entwicklung zu einem offeneren und bedeutenderen Web hin braucht. Dazu werden beispielsweise auch politische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Internets gemessen, aber auch die Vernetzung und Infrastruktur spielen eine Rolle im Index.
Wo die Schweiz noch Nachholbedarf hat
Die Schweiz kommt auf einen Web Index von 90.49 (Schweden definiert als bestklassiertes Land den Wert 100). Ausgezeichnet schneidet die Schweiz beim ökonomischen Einfluss des Internets (Rang 2), bei der Infrastruktur (4) sowie bei der Internetnutzung (2) ab. Eher schlecht sieht es laut Web Index hingegen beim politischen (16) und sozialen (15) Einfluss des Internets aus und auch beim selbst generierten Content schneidet die Schweiz mässig ab (13).
Im Web Index finden sich nicht nur westliche Länder, auch Entwicklungsländer und afrikanische Staaten wurden untersucht. Das Schlusslicht bildet Jemen mit einem Web Index von 0.