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Die Versorgung der westafrikanischen Ebola-Länder mit medizinischen und anderen Hilfsgütern wird leichter: Nach langem Drängen von Hilfsorganisationen hat Senegal mit der Einrichtung eines humanitären Luftkorridors vom Militärflughafen Ouakam bei Dakar begonnen.
Damit werde es für humanitäre Organisationen einfacher, Personal und Ausrüstungen in die am härtesten von der Ebola-Epidemie betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone zu bringen, erklärte am Sonntag der Sprecher des Welternährungsprogramms der UNO (WFP), Alexis Masciarelli. Am Vortag konnte das WFP einen ersten Flug über den Sonderteil des Militärflughafens absolvieren.
Bei der Einrichtung seien umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, sagte Senegals Gesundheitsministerin Awa Marie Coll Seck nach Angaben des Senders Radio France International (RFI). Man handle «im Geist der Solidarität» mit den Ebola-Ländern. Senegals im August geschlossene Landesgrenze nach Guinea bleibt aber zu. (jas/sda)