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Das Wesentliche?
In einer dunklen Kammer wäre es vermutlich nicht so angenehm, wie in der schönen aufgeräumten und selber eingerichteten Wohnung, wo ich mich gemütlich einrichte.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Häuser oftmals, wie die Haustiere, zum Besitzer passen.
In mir hegt sich der Wunsch der Kleinstwohnung, nur mit dem Nötigsten ausgestattet, im Dienst der Reduktion auf das Wesentliche.
Ich habe, bevor ich meinen Wunsch nach der kleinen Wohnung wahrgenommen habe, ein Haus gemalt, ein grosses Bauernhaus.
In mir regte sich einen Ahnung, dass dieses Bauernhaus etwas mit mir zu tun hat, mit meinem Leben.
Ist das absurd? Wie verbindet sich das Bauernhaus mit der kleinen Wohnung?
Ich mache die Erfahrung, dass die Wahrnehmung von Welt und Mensch sehr individuell ist; und jedes Auge hat seinen eigenen Maler; warum also die Wahrnehmung des nicht alltäglichen oder extremen ins absurde drängen?
Vermutlich weil ich es mit meinem Verstand nicht fassen kann.
So ist wieder einmal Geduld und Vertrauen gefragt.
Falls dieser Text etwas sperrig wirkt, liegt es daran, dass er in 5 Minuten geschrieben wurde. Wenn ich darüber reflektiere ist es überraschend, dass ich einen Text weitgehend in 5 Minuten schreiben kann, dann aber 30 Minuten brauche, um ihn zu büscheln und gestalten.
Vermutlich verwende ich mehr Zeit mich zu büscheln und auszugestalten, als mit dem simplen und bestehendem „So ist es“.
Dabei will ich mich auf das Wesentliche konzentrieren und gestehe mir ein;
Das Wesentliche übersteigt meine Vorstellungen und verstandesmässigen Absichten.