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Ein Pixel ist die kleinste darstellbare Einheit in einem Bild. Die einzelnen Pixel (auch Bildpunkte genannt) können bestimmte Farb- und Helligkeitsstufen annehmen und setzen sich in einer Rastergrafik zu einem Bild zusammen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Bildpunkte und je feiner das Raster, desto höher die Auflösung.
Die Bezeichnung Pixel ist ein englisches Kunstwort und setzt sich aus den Begriffen „Picture“ und „Element“ zusammen. Daher werden Pixel im deutschen manchmal auch Bildelemente genannt. Seltener ist der Begriff Bildzelle.
Entgegen der weitläufigen Vorstellung besitzen Pixel weder eine bestimmte Grösse noch eine konkrete Form. Die Grösse der Pixel ist dabei abhängig von der vorgenommenen Einstellung. Wird beispielsweise die Auflösung eines Bildschirms verringert, sinkt die Gesamtanzahl der Pixel und die einzelnen Pixel werden folglich grösser. Auch die Form der Pixel variiert je nach Betrachtung. Pixel können quadratisch oder rund sein.
Ein Pixel wird allein durch dessen Farbwert definiert, der sich aus dem Farbraum und der Farbtiefe zusammensetzt. Strenggenommen sind Pixel dabei nicht die kleinsten Bildeinheiten, sondern die Farbinformation wird durch kleinere, aus den Grundfarben rot, grün und blau bestehenden Subpixeln definiert. Durch eine additive Farbmischung ergibt sich aus diesen drei Grundfarben die gewünschte Farbe des Pixels.
Im Hinblick auf Digitalkameras und Bildschirme ergeben sich aber Unterschiede. Während Bildschirme drei Subpixel mit den genannten Grundfarben besitzen, besteht ein Pixel bei Digitalkameras meist aus vier Subpixeln, wobei grün doppelt vertreten ist. Durch diesen sogenannten Bayer-Filter wird das Licht im Pixel eingefangen, woraus schliesslich das Bild errechnet wird.
Die Qualität eines Bildes bestimmt sich durch die Auflösung. Zwei Kennwerte ergeben hierüber Aufschluss: Zum einen gibt die Gesamtanzahl der Pixel an, aus wie vielen Pixeln ein Bild besteht. Diese errechnet sich aus den Pixeln pro Zeile multipliziert mit den Pixeln pro Spalte. Das ist jedoch nur bei Bildschirmen ein Indikator für die Auflösung. Bei Digitalkameras wird meist die Gesamtanzahl an Subpixeln angegeben, was dazu führt, dass eine viermal höhere Auflösung suggeriert wird. Ebenfalls entscheidend für die Auflösung bei Digitalkameras sind die verwendeten Objektive und die Sensorgrösse.
Zum anderen sagen die ppi- (pixel per inch = Pixel pro Zoll) und die dpi-Werte (dots per inch = Punkte pro Zoll) etwas über die Qualität eines Fotos aus. Die Werte geben die Pixeldichte an und erlauben es, die Detailgenauigkeit und Schärfe eines Bildes zu bewerten. Je höher die ppi- bzw. dpi-Werte, desto detailreicher ist ein Bild und desto besser ist die Auflösung. Für die Beurteilung, wie gross beispielsweise ein Foto sein darf, um nichts an Qualität einzubüssen, sind diese Werte wichtig Kenngrössen.