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Vaduz (ots/ikr) - Liechtenstein unterstützt das Programm des Büros der Vereinten Nationen für die Koordination der Humanitären Hilfe (OCHA) in Jemen mit 50'000 Franken.
Jemen ist das ärmste Land der arabischen Welt. Durch die extreme Wasserknappheit, zahlreiche Konflikte, volatile Nahrungspreise, das Bevölkerungswachstum und mangelhafte staatliche Strukturen müssen weit über fünf Millionen Menschen Hunger leiden. In einigen Regionen des Landes ist eines von drei Kindern unter- oder fehlernährt. Es wird mit über einer halben Million Binnenvertriebenen gerechnet. Zudem flüchteten durch die Krise am Horn von Afrika Tausende nach Jemen.
Das Gesetz über die Internationale Humanitäre Zusammenarbeit und Entwicklung (IHZE) sieht vor, dass Liechtenstein besondere Unterstützung in von der internationalen Gemeinschaft wenig beachteten Notlagen leistet. Jemen gehört ohne Zweifel in diese Kategorie: Die humanitäre Notsituation geht weitgehend vergessen, weil die Lage als politisches Problem missverstanden wird. Zudem wird die Situation in Jemen gegenwärtig stark durch die Syrien-Krise überschattet.
Kontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten Manuel Frick T +423 236 76 84