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Hautverjüngung
ACP kann intradermal injiziert werden. Der Regenerationsprozess wird durch die Freisetzung von Wachstumsfaktorennach endogener Aktivierung der Thrombozyten in Gang gesetzt PRP fördert den Abbau von sonnengeschädigten Elementen der extrazellulären Matrix und leitet die Kollagensynthese ein. In verschiedenen Studien wurde über eine signifikante Verbesserung der Hautelastizität als direkte Folge berichtet Es konnten auch erheblich mehr und größere Kollagenbündel nachgewiesen werden. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass die durch ACP angeregte Bildung der Hyaluronsäure einen Volumeneffekt hat und den Hautturgor verbessert. ACP eignet sich auch hervorragend für die Kombination mit dem medizinischen Needling. In zahlreichen Studien wurde gezeigt, dass die klinischen Ergebnisse bei einer Kombination aus ACP und Mikro-Needling besser ausfallen und die Patientenzufriedenheit höher ist als bei der alleinigen Anwendung von Mikro-Needling (plus Vitamin C). Insgesamt führt die Behandlung mit ACP zu einer besseren Hauttextur und einem gesteigerten Strahlen der Haut des Patienten, sowie zu einem gewissen Maß zu einem Volumengewinn. In der Literatur werden abgesehen von der Gesichtshaut auch erfolgreiche Behandlungsergebnisse im Bereich der Augen, der Hände, am Hals und Dekolleté sowie bei Striae distensae (Schwangerschaftsstreifen) beschrieben.
PRP als Supporttherapie nach (fraktionierter) ablativer Laserbehandlung
In der ästhetischen Medizin werden zur Hautverjüngung häufig (fraktionierte) ablative Laserablationsgeräte eingesetzt. Die lokale Applikation oder Injektion von ACP nach ablativer (fraktionierter) Laserbehandlung ermöglicht die Implementierung eines regenerativen Verfahrens in ein mechanisches Behandlungskonzept. In Studien hat die ACP-Behandlung nach einer Laserbehandlung proliferationsfördernde Wirkungen gezeigt, den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) reduziert und die Heilung insgesamt beschleunigt. Darüber hinaus empfanden Patienten dieLaserbehandlung mit PRP als kosmetisch besser und bewerteten die Patientenzufriedenheit höher als ohne ACP.
Androgenetische Alopezie und Alopecia areata
Die Injektion von ACP in die Kopfhaut ist eine Behandlungsmöglichkeit bei Haarausfall (androgenetische Alopezie und Alopecia areata). ACP regt die Proliferation und Differenzierung von Stammzellen in Haarfollikeln an. Der Wachstumsfaktor VEGF (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) leitet die Neoangiogenese ein und regt die Durchblutung der Haarfollikel an. Darüber hinaus werden die inaktiven Haarfollikel durch die freigesetzten Wachstumsfaktoren angeregt. Klinische Studien haben eine signifikante Zunahme von Haardurchmesser und -dicke gezeigt. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass die klinischen und trichoskopischen Ergebnisse besser waren als mit Minoxidil, einem der gebräuchlichsten Medikamente zur Behandlung des Haarausfalls. In der Regel sind mehrere Anwendungen erforderlich, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. ACP kann auch effektiv zur Verbesserung des klinischen Gesamtergebnisses nach einer Haartransplantation eingesetzt werden. Hierzu kann ACP präoperativ, intraoperativ und postoperativ eingesetzt werden. In Studien wurde die Anwendung von ACP zur Verbesserung der Dichte der Haarfollikel beschrieben.
Falten / Konturen / Augmentation
ACP ist gut verträglich und kann bei Falten zu einer deutlichen Verbesserung führen, ohne dass körperfremde Substanzen injiziert werden müssen und nahezu ohne Ausfallzeiten. Das Verfahren ist besonders geeignet für feinere, oberflächliche Falten. In Studien wurde außerdem die erfolgreiche Anwendung von ACP in Kombination mit Fetttransplantaten beschrieben. ACP fördert u.a. die Vaskularisierung und somit den Erhalt des Fetttransplantats.