Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/101804

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Gesamtplanung von ZEB I und Bahn 2030 wurde und wird durch das SBB-eigene Planungsbüro im Auftrage des BAV durchgeführt.</p><p>- Warum werden andere Schienentransportunternehmen, z. B. die BLS, in der wichtigen Planungsphase nicht mit einbezogen?</p><p>- Besteht eine Möglichkeit, dass z. B. die BLS jetzt ihre Wünsche und Vorstellungen für die zukünftige Infrastruktur (Bahn 2030) einbringen und dokumentieren kann?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Beim Projekt Bahn 2030 hat das Bundesamt für Verkehr bereits seit Beginn der Planungen eine Hauptrolle inne. Zwar wird ein Teil der Arbeiten durch die SBB durchgeführt. Das BAV überprüft diese jedoch und stellt die nötigen Weichen. So wird sichergestellt, dass Bahn 2030 nicht allein auf die Bedürfnisse der SBB ausgerichtet wird. Seit Anfang 2009 sind auch andere Bahnunternehmen in die Überlegungen zu Bahn 2030 einbezogen. Die BLS wurde im Rahmen einer Arbeitsgruppe zum Nord-Süd-Verkehr einbezogen und hat ihre Bedürfnisse zum Lötschberg-Simplon-Korridor einbringen können. Ausserdem wurde sie bezüglich S-Bahn Bern konsultiert. Die Eingaben der BLS wie auch deren Beurteilung sind dokumentiert. Bahn 2030 untersucht, ob auch Investitionen ins Meterspurnetz notwendig sind. In diesem Zusammenhang wurden die sechs grössten KTU seit April 2009 ins Projekt einbezogen. Es handelt sich um RBS, RhB, die SOB, MGB, ZB und MOB. Diese Unternehmen haben ebenfalls ihre Bedürfnisse eingegeben. Die Eingaben der KTU sowie deren Auswertung sind ebenfalls dokumentiert. Beim Projekt Bahn 2030 ist somit sichergestellt, dass auch andere Bahnunternehmen ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen können.</p>