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Edward Bach suchte lange nach einem geeigneten Weg zur Gewinnung dieser Pflanzenkräfte, indem er sie wie in der Homöopathie zu potenzieren versuchte. Als er eines Morgens durch ein Feld mit vielen Pflanzen voller Tau ging, kam er auf die Idee, die Wärme und Kraft der Sonne könnte den Pflanzen die Heilkräfte entziehen. Er forschte weiter und fand diese Methode für jene Pflanzen geeignet, die hauptsächlich während der langen Tage blühen. Die frisch gepflückten Blüten werden sofort auf frisches Quellwasser in Kristallschalen gelegt und ein paar Stunden in die Sonne gestellt, bis die Blüten welken. Mit Hilfe der Sonnenkraft übertragen die Blüten ihre Heilkräfte, Schwingungen oder "Information" auf das Wasser und imprägnieren es damit. Bei der anderen Pflanzengruppe gewinnt man die Essenz durch das Auskochen der Zweige, Blätter und Blüten. Dem gewonnenen Konzentrat wird die gleiche Menge reinen Branntweins zugefügt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Blüten und das Wasser nicht mit den Händen in Kontakt kommen. Bei diesem Herstellungsverfahren wirken alle vier Elemente zusammen. In einem Aufsatz schrieb Edward Bach: "Die Erde ist der Boden, der die Pflanze trägt und sie erhält; die Luft ist es, die sie nährt; die Sonne oder das Feuer befähigt sie, ihre Kraft zu übertragen, und das Wasser nimmt schliesslich ihre wohltätigen Heilkräfte auf und speichert sie."