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... für Film & Kino prägt mich seit Kindheit. Im Sinn des Zitats aus Jean-Luc Godards Meisterwerk "Pierrot le Fou" (1965). Wo der kultische US-Regisseurs Sam Fuller vom Godard-Protagonisten Paul Belmondo auf die Frage, was Film sei, antwortet: A film is like a battleground. It's love, hate, action, violence, death — In one word, emotions.
Mehr zu meiner persönlichen Sicht in einem Interview, das der Filmemacher Alberto Veronese am Filmfestival von Cannes 1996 mit mir führte. Teile daraus sind in den Dokumentarfilm "Espace Cinéma" (1996) integriert.
Mein WIKIPEDIA - Eintrag
Michael Lang wurde am 2. November 1949 als Sohn des Schweizer Journalisten, Gewerkschafters und sozialdemokratischen Politikers Erwin A. Lang (1908–1973) geboren und wuchs in Zürich und Wetzikon auf. Er studierte an der Universität Zürich Geschichte, Literaturwissenschaften und Publizistik. Seit Ende der 1960er Jahre ist er als Journalist für Printmedien vorab im Bereich Kultur tätig. Schwerpunktmässig befasst er sich seit den 1970er Jahren mit dem Medium Film und dem Kino im Besonderen. Er publizierte Kritiken, Essays, Porträts und Interviews in dem Kult-Zeitgeistmagazin Magma sowie den Schweizer Medien SonntagsZeitung,Schweizer Illustrierte, Weltwoche, Tages Anzeiger, Tele, SonntagsBlick, NZZ am Sonntag und Aargauer Zeitung. Zudem veröffentlichte er in der Kulturzeitschrift du Dossiers zum Leben und Werk der Cinéasten Akira Kurosawa, Jacques Rivette und Michelangelo Antonioni sowie über das Schauspielensemble im Werk von Pedro Almodóvar. Darüber hinaus arbeitete er für die Schweizer Filmfachmagazine Zoom und Filmbulletin.
Lang war Anfang der 1980er Jahre als Verlagslektor und Werbeleiter im Zürcher Orell-Füssli-Buchverlag tätig. Er ist Co-Autor des Bildbands Stars des satirischen deutschen Illustrators Sebastian Krüger und hat mehrere Textbeiträge im Kunstband Necronomicon 2 des Schweizer Malers Hansruedi Giger verfasst. Des Weiteren publizierte er längere Essays in Katalogen des Zürcher Museums für Gestaltung. 1982 gehörte Lang zum Redaktionsteam des damals als Piratensender bezeichneten Radio 24, dem ersten privaten Schweizer Rundfunksender, gegründet vom Schweizer Medienpionier Roger Schawinski. 1983 war Michael Lang als Geschäftsführer und Pressechef mit dem Schweizer Variété-Zirkus Aladin auf Tournée.
Von 1996 bis 2000 war Lang am Bildschirm ständiger Fachexperte und redaktioneller Mitarbeiter der filmkritischen Sendung Kinobar im Schweizer Fernsehen. 1995 begleitete er in Europa und den USA als Sportexperte eine Design-Kampagne für die Realisierung der Swatch-Uhrenkollektion „Living Legends of the Olympics“ (Marc Spitz, Bob Beamon, Edwin Moses, Katarina Witt, Nadia Comăneci, Sebastian Coe, Daley Thompson, Dan Jansen, Gelindo Bordin und Saïd Aouita) anlässlich der Olympischen Spiele in Atlanta 1996. Zudem war er konzeptionell und als Texter an Medienkampagnen im Verlag des Zürcher Tages Anzeiger beteiligt.
Von 2004 bis 2012 realisierte er für den deutschsprachigen Gemeinschafts-Fernsehsender 3sat zusammen mit dem Zürcher Filmemacher und Fotokünstler Beat Kuert und bis 2010 mit dem ehemaligen Leiter von 3sat-Schweiz, Frank Hubrath, die TV-Reihe Berg und Geist, die er konzeptionell entwickelte. Entstanden sind bis Ende April 83 Porträts.2005 wurde die Reihe mit dem Schweizer Showbusinesspreis "Prix Walo" als beste Fernsehsendung des Jahres ausgezeichnet.