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Zi Hua Xiang: 47 Gong Li Si Fen Ke Si
«Nur der ...ismus kann China retten». Der Regen und die Zeit haben einen Teil dieses an die Wand eines Hauses in einem kleinen ländlichen Dorf in China gemalten Spruchs ausgelöscht. Die alte Dame, die dort lebt, erzählt vor der Kamera von ihrem verstorbenen Sohn und über ihn auch ein wenig von der Geschichte ihres Landes. Aber kann die Lücke gefüllt werden, die der Kommunismus in der chinesischen Gesellschaft hinterlassen hat? Hat das Wort an sich noch dieselbe Bedeutung für die verschiedenen Generationen?
Im Dorf malt ein vierzehn-jähriges Mädchen ihre strahlende Interpretation der Landschaft an die Mauern: eine riesige rote Sonne, ein Dorf im Frühling, Rotkäppchen und die Hexe, die die Träume tauschen. Für die nächste Generation eine mögliche Form der Füllung des semantischen Raums, den der Kommunismus leer hinterlässt.
Zhang Mengqi präsentiert den siebten Teil seiner Serie über dieses kleine, 47 km von Suizhou entfernte Dorf, und bedient sich der Leere als Ausgangspunkt für eine politische und filmische Überlegung. Ein aufmerksamer, persönlicher Blick auf ein Gebiet, das die Erinnerungen einer verschwindenden Generation mit den Hoffnungen einer kommenden Generation verknüpft.
Elena López Riera