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Die Wohnüberbauung «Moos» liegt am Siedlungsrand von Cham und ist aufgeteilt in drei aneinandergrenzende Teilgebiete. Diese befinden sich in verschiedenen Bauzonen und grenzen an unterschiedliche Nachbarschaften.
Auf diese unterschiedlichen Ausgangslagen wird jeweils mit einer gebietsspezifischen Bebauungsstrategie reagiert. Ein S- und ein L-förmiger Baukörper bilden zusammen zur siedlungsseitigen Mugerenstrasse einen halboffenen Hofraum und zur Landschaft eine klare Siedlungsgrenze aus.
Die beiden unterschiedlichen Nachbarschaften werden zum Anlass genommen, ganz unterschiedliche Fassaden auszubilden. Eine den Wohngebäuden vorgestellte dreigeschossige, luftige Loggien- oder Laubengangschicht bildet einen belebten, aber auch schützenden Filter zwischen dem gemeinsamen Hofraum und der privaten Welt des Wohnens. Auf die Landschaftsseite thematisiert eine grosszügige Befensterung für die Bewohner den Fernblick. Der Zwischenraum der Schmalseiten der beiden Baukörper wird für die Hofbenutzer als «Fenster zur Landschaft» inszeniert.
Die 48 Wohnungen in den beiden Mehrfamilienhäusern sollen preiswerten Wohnraum für ein mittleres Preissegment und eine breite Bewohnerschaft anbieten. Die Wohnhäuser sind dreigeschossig und für jedes Geschoss sind spezifische Wohnungen entwickelt worden, die auf die jeweilige Höhenlage reagieren.