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Das Schloss in 1767 Herrliberger
Das Schloss erhebt sich als gut erhaltenes und heute noch bewohntes Schloss über einer engen Schlucht (Klus) der Birs auf einem Felssporn des Gempenplateau. Durch den Klus von Angenstein zwängt sich neben dem Fluss auch die Strasse von Basel nach Delsberg und die Bahnlinie der Jurabahn, welche in einem kurzen Bahntunnel unter dem Schloss durchführt.
Sein Ursprung scheint ins 13. Jahrhundert zurück zu gehen, und es scheint, dass die Grafen von Ferrette die Gründer waren. Auf jeden Fall bestand es bereits in 1271 beim Verkauf der Grafschaft an den Fürst-Bischof Heinrich von Neuenburg, obwohl die Akten betreffend dieser Übertragung davon nichts erwähnen. Der Bischof von Basel teilte folglich die Suzeränitätsrechte auf das Schloss zuerst mit Ferrette dann mit Habsburg, deren Nachfolger.
Die beiden Herren belehnten ihre Güter an die Grafen von Thierstein, die ihrerseits sie an Münch de Landskron unter-belehnten. Die Familie dieser Letzten, die in 1451 ausstarben, es war der wohlbekannte Abenteurer Veltin de Neuenstein, der Kapitän der Basler an der Schlacht von Murten dann Kilchmann, der ihn ablöste. Diese Letzten wohnten zuerst im Schloss dann vertrauten sie die Bewachung einem Landvogten mit Namen Claus Einfältig an. Es waren die Söhne von diesem Claus, die das bekannte Feuer von 1494 verursachten, indem sie unvorsichtig die Flinten in der Richtung des Turmes abfeuerten. Das Schloss wurde wieder auf gebaut und an Wolfgang de Liechtenfels belehnt, der mit seiner Familie in einem zweiten Feuer starb.
Beim Aussterben der Familie Thierstein musste der Bischof von Basel gegen die Städte Basel und Solothurn kämpfen, die den Besitz dieser wichtigen Stelle begehrten. Er war allerdings erfolgreich, die Pläne seiner Gegner zu vereiteln und gewährleistete sich definitiv den exklusiven Besitz. Aber es war nicht mehr als eine Ruine. Wendelin Zipper, Hofberater, investierte darin und, unterstützt durch den Bischof, baute es zum grossen Ärger von Solothurn wieder auf. Zipper geling es, dem Schloss einen neuen Glanz zu geben, und während des Dreissigjährigen Krieges wurde das Schloss vom Herzog von Weimar besetzt. Später ging das Gebiet mittels Erbe an die Familie von Grandvillers von Delsberg, die es bis zur französischen Revolution behielt. In 1798 wurde es von den Franzosen an den Ingenieur Kestner von Strassburg verkauft, danach wurde es von der Familie Bertschi erworben.
Von den alten Gebäuden bleibt der grosse viereckige Turm, durchbohrt von gotischen Zwillingsfenstern, einen runden Turm in der nordöstlichen Ecke, der, gemäss W. Merz, von den Transformationen datiert, die Zipper durchführen liess, und eine kleine Kapelle der gleichen Epoche, die später umgestaltet wurde und der heiligen Anne und den Heiligen Wendelin gewidmet war. Diese Kapelle enthält drei bemerkenswerte Glasmalereien von 1562, welche die Geburt Jesu, dessen Kreuzigung und Pfingsten darstellen.
In 1928
Heute gehört das Schloss der Stadt Basel.
Bibliographie