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Die Homöopathie als alternativmedizinische Therapie zu wählen, ist ein Entscheid für den natürlichen und ganzheitlichen Weg. Idealerweise lassen sich Mann und Frau behandeln und suchen sich eine erfahrene Naturheilpraktikerin mit eidg. Diplom in Homöopathie. Voraussetzung für eine Kinderwunsch Behandlung sind intakte Strukturen, wie durchgängige Ei- und Samenleiter, eine minimale Anzahl befruchtungsfähiger Spermien und ein Zeithorizont von ca. 3 bis 9 Monaten.
In einem ausführlichen Gespräch werden Krankengeschichte, sämtliche körperlichen Bereiche, die hormonelle Regulation, Schlaf, Schweiss, Ernährung, Verdauung, alle Symptome von Kopf zu Fuss, frühere Erkrankungen, die Lebensumstände, der emotionale Zustand und der genetische Hintergrund der Familie beleuchtet.
Auf Grund dieser Informationen sucht die Therapeutin ein homöopathisches Medikament. Dieses wird nach dem Ähnlichkeitsgesetz verordnet. Das heisst so viel wie: Das Medikament kann wiederholt eingenommen, genau die Symptome bei einem Gesunden hervorrufen, welche es am Kranken heilen kann. Als Beispiel sei hier die Zwiebel erwähnt, die fliessende Nase und tränende Augen sowohl hervorrufen, als auch heilen kann.
Sanfte Impulse zur Selbstregulation
Homöopathische Medikamente sind hoch verdünnte Arzneien. Sie wirken übergeordnet auf der energetischen Ebene und setzen sanfte Impulse zur Selbstregulation. Ein einziges, gut gewähltes homöopathisches Mittel kann gleichzeitig ganz unterschiedliche Beschwerden beeinflussen.
Eine Patientin, 34 Jahre alt mit Kinderwunsch, leidet unter einem PCOS, das heisst, sie hat nur ca. zweimal im Jahr ihre Regel. Zudem hat sie einem Hautausschlag mit tiefen Rissen am Daumengrundgelenk. Sie träumt viel und schwer und erwacht nachts mit Angstzuständen. Am 12. Februar 2019 bekommt sie eine Dosis Sepia CF M. Am 21. März 2019 berichtet sie, keine schweren Träume mehr gehabt zu haben, aber neu unter nächtlichem Schweiss zu leiden. Der Hautausschlag ist deutlich besser. Darauf folgt eine Gabe Graphites CF M. Am 12. April 2019 berichtet sie: «Der Ausschlag an meinem Daumen ist erfreulicherweise komplett verschwunden. Ich schlafe sehr gut, das Schwitzen hat deutlich abgenommen und ich habe meine Regel bekommen.» Die Patientin meldet sich im nächsten Jahr mit folgender Nachricht: «Mir geht es sehr gut, ich wurde letztes Jahr erfreulicherweise problemlos schwanger, im März 2020 ist mein Sohn zur Welt gekommen.»
Wichtig ist, dass die Naturheilpraktikerin die Patientin in ihrem ganzen Wesen erfasst. Zudem müssen Arzneimittelwahl, Potenz und Dosierung angepasst sein. Die Wirkung der verordneten Arznei wird an Veränderungen der individuellen Verlaufsparameter beurteilt und die Therapie laufend den körperlichen und seelischen Zeichen angepasst. So begleitete Frauen und Männer fühlen sich aufgehoben. Sie erfahren zudem von der Naturheilpraktikerin was sie selber zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes beitragen können. Patientinnen ändern zum Beispiel gerne ihre Ernährung, wenn sie Zusammenhänge verstehen.
Beachtung für Heilungshindernisse
Auch Heilungshindernissen wird Beachtung geschenkt. Eine Patientin, 32, versuchte seit zwei Jahren erfolglos mit ihrem Partner ein Kind zu zeugen. Sie hatte Schwierigkeiten mit ihrem Vorgesetzten und wollte daher möglichst schnell weg aus der beruflichen Situation und Mutter werden. Es gab keine körperlichen Anzeichen für eine erschwerte Empfängnis. Einzig das nächtliche Zähneknirschen zeigte ihre innere Anspannung und Verbissenheit. Verkrampfungen im Kiefer korrespondieren strukturell mit Anspannungen im Beckenbereich. In der Beratung wurden die Zusammenhänge besprochen. Das darauffolgende Gespräch mit dem Vorgesetzten brachte ein deutlich besseres Arbeitsklima. Die Patientin bekam zudem zwei Kieferbehandlungen von einer manuell arbeitenden Therapeutin. Sechs Wochen später war sie schwanger.
Ein Kind ist die Frucht der Liebe. Mann und Frau sollten bei seiner Empfängnis in einem möglichst idealen körperlichen Zustand aber auch emotional und energetisch ausbalanciert sein. Sowohl in der Schwangerschaft, wie bei der Geburt und der Zeit danach kann Homöopathie für die ganze Familie eine hilfreiche Begleitung sein.
Hinweis: Der Text ist in der weiblichen Form geschrieben, schliesst Therapeuten und Patienten ein.
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