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Der zentrale Wahlrat der Türkei lehnte die Forderung von Präsident Recep Tayyip Erdogan ab, dass die regierende AK-Partei (AKP) alle Stimmen in 31 Wahlkreisen von Istanbul nachzählen soll. Die Entscheidung eines Wahlratsmitglieds ist eine große Enttäuschung für den Präsidenten.
In der Wirtschaftsmetropole der Türkei siegte die Oppositionspartei CHP, was bedeutet, dass Ekrem Imamoglu Bürgermeister und nicht die AKP und der ehemalige Premierminister Binali Yildirim wird. Der Kandidat der CHP hätte rund 16.000 Stimmen mehr als die AKP erhalten. Diese Partei möchte eine vollständige Nachzählung.
Der Wahlrat hat nur einer Wiederzählung von 51 Wahlurnen zugestimmt, die sich auf 21 der 39 Wahlkreise von Istanbul verteilen. Eine Wahlurne enthält mehrere hundert Stimmen. Die AKP wollte auch eine Nachzählung im Distrikt Buyukcekmece. Der Wahlrat hat hierzu noch nicht entschieden.