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Aus 96 Toren wurden acht. Nur noch eine Runde und die Teilnehmer des Final-Four-Turniers stehen fest. Du hast in der Hand, wer es schaffen wird!
Die Achtelfinals wurden allesamt eher recht deutlich entschieden. Das waren die Duelle:
Nach 130'000 Voten von watson-Usern sind das die Viertelfinals, die vom Zufallsgenerator wie folgt ausgelost worden sind:
Kürzlich griff Karim Benzema seinen französischen Landsmann an. In Richtung Olivier Giroud giftelte er: «Man vergleicht nicht die Formel 1 mit einem Go-Kart.» Dass sich Real-Stürmer Benzema als Formel 1 sieht, war offensichtlich. Die Reaktion von Giroud: «Ich bin ein Kart? Okay, aber ein Weltmeister-Kart.» Schliesslich gewann er mit Frankreich den WM-Titel 2018, während Benzema seit fünf Jahren und einem Erpressungsskandal um ein Sex-Video nicht mehr zur Nationalmannschaft gehört.
Ebenso akrobatisch wie Girouds Treffer war dieser von Zlatan Ibrahimovic. «Ich sah Torhüter Joe Hart herauslaufen und musste entscheiden, ob ich in ein Kopfballduell mit ihm gehe oder warten sollte, wo er hinköpfen würde», schildert der Schwede nach dem 4:2-Sieg, bei dem er alle vier Treffer bucht. «Als er köpfte, dachte ich, ich versuche ins Tor zu treffen.» Er trifft es. Mit einem Fallrückzieher aus 25 Metern. Verrückt!
In diesem Duell steht sich zwei Mal brachiale Gewalt gegenüber. Roberto Carlos haut 1997 einen Freistoss ins Tor, vor dem er enorm viel Anlauf holt. Er schickt den Ball mit einem Drall auf die Reise, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Dem Brasilianer gelingt ein Tor für die Ewigkeit.
Liverpools «Captain Fantastic» bekommt den Ball in der gegnerischen Platzhälfte zugespielt. Gerrard hat viel Raum und Zeit, er lässt den Ball auftropfen, um dann zum Volley anzusetzen. Er trifft den Ball perfekt, um ihn aus rund 25 Metern ins Lattenkreuz zu nageln.
Ein Tor, das eine Zehntelssekunde vor dem Schuss wohl keiner im Stadion erwartet hat. Thierry Henry steht mit dem Rücken zum Tor, als er angespielt wird. Der Franzose tippt den Ball nur kurz an, so dass er in perfekte Flughöhe vor ihn kommt. Er dreht sich leicht zur Seite, zieht direkt ab und schiesst gegen den Erzrivalen ein fabelhaftes Tor.
Gross ist die Sehnsucht der Schweizer Fussballer und ihrer Fans, endlich einmal an einer Endrunde die Achtelfinals zu überstehen. An der EM 2016 droht gegen Polen das Aus, doch dann gleicht Xherdan Shaqiri mit einem spektakulären Seitfallzieher aus. Die Verlängerung endet ohne weitere Tore – und im Penaltyschiessen scheidet die Schweiz nach einem Fehlschuss von Granit Xhaka aus. Der Traum vom Weiterkommen erfüllt sich leider auch dieses Mal nicht.
Der Holländer hat einen der schönsten Spitznamen der Fussballgeschichte: «The Non-Flying Dutchman». Bergkamp erhielt ihn, weil er unter Flugangst litt und zu Auswärtsspielen im Europacup stundenlange Autofahrten bevorzugte. Davon abgesehen machte sich der Arsenal-Angreifer einen Namen als spektakulärer Torschütze. Der Treffer nach Pirouette gegen Newcastle ist, zusammen mit jenem für Holland gegen Argentinien an der WM 1994, sein Meisterstück.
Mit 1,68 m ist der Brasilianer eher klein gewachsen. Dafür ist er umso kräftiger gebaut, an der WM 2002 sollen seine Oberschenkel einen Umfang von 61 Zentimetern gehabt haben. Mit diesen Waffen powert Roberto Carlos die Linie auf und ab und haut auf den Ball, dass dieser fast zu platzen scheint. Im Meisterschaftsspiel gegen Teneriffa drischt er fast von der Grundlinie aus im vollen Lauf auf den Ball, der aus diesem unmöglich scheinenden Winkel den Weg ins Netz findet.