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Annick Robinson wehrt sich gegen die Schönheits-Industrie, welche Frauen dazu bringt, sich selbst zu hassen.
Mit einem Facebook-Eintrag löst Annick Robinson viele positive Reaktionen aus. Die Kanadierin wurde am Flughafen von einem Verkäufer wegen ihrer Haut angesprochen. Es ging nicht lange, bis der Verkäufer sie zu überreden versuchte, ein Produkt zu kaufen, welches ihre Altersfalten verringern soll: «Im Moment ist es noch möglich, diese Falten zu beheben, doch in zehn Jahren hilft kein Produkt mehr. Dann müssen Sie sich eine Schönheitsoperation unterziehen, um ihre Haut zu korrigieren.»
Schockiert antwortet Annick, dass Altern ein Privileg sei, dass nicht jeder hat. Sie fürchtet sich nicht vor dem Alter. Im Gegenteil - sie freue sich, zusammen mit ihrem Mann, alt zu werden. «Was ist das Problem, wenn eine 40-jährige Frau aussieht wie 40?»
Der Verkäufer antwortet energisch: «Wenn der Preis ein Problem ist, dann kann ich Ihnen einen Sonderpreis anbieten. Nur 199 Dollar - das ist billiger als Botox.»
Annick wehrt sich. «Ich bin zufrieden, wie ich jetzt aussehe und ich werde zufrieden sein, wie ich in zehn oder 20 Jahren aussehe. Es ist nichts Falsches an einer Frau, die altert. Ich habe ein Baby zu Hause und habe zwei Jahre lang nicht durchgeschlafen. Ich darf Augenringe und Lachfalten haben und bin stolz darauf. Mein Mann liebt mein Aussehen und ich brauche mich nicht zu verändern.»
Annick bekommt auf Facebook viel Zuspruch und ihre Geschichte wird über 33'000 mal geteilt. In einem anderen Eintrag spricht sie wieder über die Schönheits-Industrie. Sie erklärt, dass sie nicht den Verkäufer kritisert, sondern die Industrie selbst, welche Frauen dazu bringt, sich selbst zu hassen und sich unwohl in ihrem eigenen Körper zu fühlen. Im Jahre 2016 sollen sich Frauen mit wichtigeren Dingen befassen, als Falten in ihrem Gesicht. Sie ruft auf, dieser Art des Marketings ein Ende zu setzen. Firmen, die ihre Produkt durch diese Weise zu vermarkten versuchen, sind zu stoppen.