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Ursprünglich als Fortführung einer landesüblichen, in der Tradition des Prog-/Art-Rock stehenden, von kompositorischen Vorgaben ausgehenden Formation in Holland begonnen, hat sich das Quartett Blast zu einem Projekt gewandelt, in dem sich die kompositorischen und konzeptuellen Elemente mit der Improvisation zu einem Ganzen vereinen, welches vielleicht die eine Seite der Entwicklung der europäischen Independent-Szene repräsentiert:
Die Grenzen zwischen groovendem Rock, atonalem Jazz und komponierter E-Musik werden aufgehoben, es gibt einen klaren Band-Sound, aber die beteiligten Musiker sind völlig offen, mit aussenstehenden MusikerInnen in Interaktion zu treten.
Sind sie im Februar unterwegs mit Saadet Türköz und Martin Schütz, werden sie im April, erweitert um die Stimme der georgischen Sängerin Jana Mishenina und die Posaune von Christophe Schweizer, ein Programm präsentieren, in welchem die Instrumentierung sich stark auf die atmosphärische Untermalung von vorwiegend poetischen Texten, unter anderem von Kenneth Patchen, Hans Magnus Enzensberger und Stefan Themerson konzentrieren wird.