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In Nepal lösten im Juni sintflutartige Regenfälle Erdrutsche und Überschwemmungen aus. Die Auswirkungen für die Menschen in den betroffenen Gebieten seien katastrophal, schrieb der Kanton St. Gallen am Freitag in einer Mitteilung. Die Hilfsorganisation Helvetas sei nun daran, Notunterkünfte für die Betroffenen zu bauen. Die St. Galler Regierung spendete dafür 20'000 Franken.
Auch nach Tunesien flossen 20'000 Franken aus St. Gallen. Dort wütet zurzeit eine verheerende Corona-Welle. Anfang Juli verzeichnete Tunesien rund 8000 bis 10'000 Neuansteckungen pro Tag. Allein im Juni hatte es mehr als 2000 Corona-Tote gegeben. Viele Kliniken haben keine freien Betten mehr und es mangelt an medizinischer Ausrüstung sowie auch an Impfstoff.
Die Humanitäre Hilfe des Bundes schickte bereits vor einer Woche 15 Atemschutzgeräte und rund 60 Sauerstoffkonzentratoren nach Tunis. Der Wert dieser medizinischen Geräte beträgt rund 335’000 Franken.
Die Spendengelder aus St. Gallen würden die Solidarität der Bevölkerung mit den Menschen in Nepal und Tunesien zum Ausdruck bringen, schrieb der Kanton St. Gallen.