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Die Schweiz will momentan ihre rund 140 Landsleute in Haiti nicht evakuieren.
Sie bleibe aber mit ihnen vor Ort in Kontakt, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums (EDA) in Bern.
Das EDA verfolge die Situation in Haiti aufmerksam, sagte EDA- Sprecher Alessandro Delprete weiter. Ein Grossteil der Schweizer seien Doppelbürger. Sie würden lokale Situation kennen.
Die Schweiz habe aber ein enges Kommunikations-Dispositif aufgebaut und versorge die Landsleute in Haiti mit aktuellen Informationen.
USA, Spanien und UNO evakuieren
Im Gegensatz zur Schweiz bringen andere Länder ihre Bürger in Sicherheit. So teilte das spanische Aussenministerium am Donnerstag mit, dass Spanien eine Gruppe von 24 Spaniern, Deutschen und Italienern evakuieren wolle.
Eine Sondermaschine - vom spanischen diplomatischen Dienst gechartert - sollte die Gruppe von Port-au-Prince in die benachbarte Dominikanische Republik bringen.
Auch die UNO
Auch die Vereinten Nationen bringen ihre Mitarbeiter in Sicherheit. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hatte am Donnerstag den Abzug des abkömmlichen UNO-Personals aus Port-au-Prince angeordnet. Etwa 25 UNO-Mitarbeiter sollen aber bleiben.
Die zum Schutz der US-Botschaft in Haiti eingesetzten Sicherheitsagenten brachten Dutzende von Frauen und Kindern von UNO- Mitarbeitern sowie zehn Mitglieder einer EU-Abordnung in Bussen zum Flughafen.
swissinfo und sda, 27.02.2004