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Michelle Obama erweist sich als große Hilfe für Ehemann Barack im Wahlkampf. Mit einer Zustimmungsquote von 70 Prozent gehört sie zu den wenigen Figuren mit politischem Hintergrund, die allgemein beliebt ist. Ihr Geheimnis? Sie hält sich von der Politik fern.
Die First Lady engagiert sich für Soldatenfamilien und gegen Fettleibigkeit, hat im Weißen Haus einen Öko-Gemüsegarten gepflanzt und spricht über die Erziehung ihrer beiden Töchter.
Während Barack Abtreibung, Gewalt in der Ehe und Gleichberechtigung zu Wahlkampfthemen macht, schweigt sie sich darüber aus. . Nicht weil sie keine Meinung dazu hätte, sondern weil es dem Präsidenten hilft, wenn sie ihm das Feld überlässt.
Michelle erinnert sich nur zu gut an die Kontroversen, die sie mit ein paar unvorsichtigen Bemerkungen im vergangenen Wahlkampf ausgelöst hatte. Etwa als sie sage, sie habe sich während des Wahlkampfs 2008 zum ersten Mal in ihrem Leben richtig stolz gefühlt, eine Amerikanerin zu sein.
Die Strategen im Weißen Haus rieten ihr, sich ein traditionelleres Image zuzulegen und auf politische Statements zu verzichten. Mit Erfolg. Die First Lady ist heute eine Ikone der Popkultur und gern gesehene Interviewpartnerin aller möglich Talkshows.
Ganz nebenbei wirbt Michelle Millionen für die Wiederwahl Obamas ein. Unbestritten ist Die First Lady die Geheimwaffe im Weißen Haus.