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EBITDA steht für Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortization (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Es beschreibt eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, welche das operative Ergebnis eines Unternehmens misst und oft im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquisitions, M&A) verwendet wird. Das EBITDA wird im M&A-Kontext als Alternative zum Nettogewinn zur Bewertung und Vergleichbarkeit von Unternehmen herangezogen.
Das EBITDA ermöglicht potenziellen Investoren und Käufern eine Einschätzung der operativen Rentabilität und des Potenzials eines Unternehmens. Es bietet eine grundlegende Kennzahl für den Gewinn, bevor nicht-betriebsnotwendige Werte wie Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen berücksichtigt werden.
Bei Fusionen und Übernahmen wird oftmals der EBITDA-Multiplikator von vergangenen durchgeführten Transaktionen berechnet. Dabei stellt der EBITDA-Multiplikator das Verhältnis zwischen dem Unternehmenswert und dem EBITDA dar. Er wird in der Regel durch den Vergleich ähnlicher Unternehmen in der Branche oder durch den Bezug auf allgemeine Marktdaten ermittelt und variiert je nach Industrie, Wachstumspotenzial, Risiko und Grösse.
Angenommen, ein Unternehmen erwirtschaftet einen EBITDA von 500'000 CHF und in der Branche liegt der übliche EBITDA-Multiplikator bei 8. In diesem Fall würde der Unternehmenswert durch Multiplikation des EBITDA mit dem Multiplikator berechnet: 500'000 CHF x 8 = 4 Millionen CHF. Somit ergibt sich ein Unternehmenswert von 4 Millionen CHF basierend auf dem EBITDA-Multiplikator.