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Der Regierungsrat will in dieser schwierigen Situation dem Kleingewerbe unbürokratisch und rasch helfen. Er stellt einen Überbrückungsfonds mit 10 Millionen Franken zur Verfügung.
Fondgesuche können nur digital eingereicht werden. Die Beurteilung erfolgt nach den letzten verfügbaren Steuerdaten sowie anhand der Belege, die mit dem Gesuch eingereicht werden müssen. Wenn Sie ein Gesuch stellen, stimmen Sie zu, dass Ihre Steuerdaten eingesehen werden.
Hier geht es zum Fondsgesuch.
Die Oberämter wollen die Gesuche zügig bearbeiten. Wir bitten Sie deshalb dringend, auf Anrufe und direkte Mails zu verzichten. Sie werden kontaktiert, wenn es Fragen zum Gesuch gibt.
Beiträge sollen jene Selbstständigerwerbenden erhalten, die:
- ihren Betrieb aufgrund der vom Bund zur Bekämpfung des COVID-19 beschlossenen Massnahmen ganz oder teilweise schliessen mussten oder ihre Aufträge innert weniger Tage ganz oder teilweise verloren haben,
- mit ihrem Betrieb ein Einkommen von mindestens 15'000 Franken erzielten,
- über kein jährliches Erwerbseinkommen aus unselbstständiger Haupt- oder Nebenerwerbstätigkeit oder Ersatzeinkommen verfügen, welches 30'000 Franken übersteigt,
- weniger als 20'000 Franken liquide Mittel zur Verfügung haben,
- bis am 31. Dezember 2019 das ordentliche AHV-Alter noch nicht erreicht haben und
- ihren zivilrechtlichen Wohnsitz und ihren Geschäftssitz im Kanton Solothurn verzeichnen.
Sofern die gesuchstellende Person in einer Ehegemeinschaft oder in einer eingetragenen Partnerschaft lebt, soll diese gemäss § 6 Abs. 2 Beiträge lediglich dann erhalten, wenn:
- das gemeinsame jährliche Erwerbseinkommen aus unselbstständiger Haupt- oder Nebenerwerbstätigkeit oder das Ersatzeinkommen 45'000 Franken nicht übersteigt und
- weniger als 25'000 Franken liquide Mittel zur Verfügung stehen.
Die Voraussetzungen gemäss § 6 Abs. 1 und jene gemäss § 6 Abs. 2 müssen kumulativ erfüllt sein.