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In 1. Korinther 14,1 geht es um eine grundlegende Wahrheit:
Die Liebe soll euer höchstes Ziel sein. Aber bemüht euch auch um die besonderen Gaben, die der Geist zuteilt, vor allem um die Gabe der Prophetie.
Beachte, dass der Vers mit einem sehr direkten Befehl beginnt. Wir sollen nach Liebe streben.
Es ist interessant, dass dieser Befehl im Zusammenhang steht mit dem, was Paulus über die Gaben des Heiligen Geistes lehrt. Die Kapitel 12 bis 14 des 1. Korintherbriefes handeln von den Gaben des Heiligen Geistes; vom Wort der Erkenntnis, vom Wort der Weisheit, von der Unterscheidung der Geister, von der Gabe des Glaubens, von Wundertaten, von der Gabe der Heilung, von der Gabe der Zungenrede, von der Auslegung der Zungenrede und von der Gabe der Prophetie.
Kapitel 12 gibt uns die Definition dieser Gaben, Kapitel 13 spricht über die Haltung der Liebe, in der wir sie gebrauchen sollten, und Kapitel 14 gibt uns Anweisungen, wie wir sie im Rahmen unserer Ortsgemeinde ausüben sollen.
Paulus äußert sich in 1. Korinther 14,1 klar über die Ausübung der Geistesgaben. Er sagt uns, dass wir nach diesen Gaben streben und dass sie in unserem Leben und im Leben der Gemeinde wirken sollen; aber sie müssen in Liebe ausgeübt werden.
Unter diesen Vorzeichen schreibt Paulus in 1. Korinther 12,31:
Strebt aber nach den größeren Gaben! Ich will euch etwas zeigen, das alle diese Gaben übertrifft!
Wenn wir dann die darauffolgenden Verse in 1. Korinther 13 lesen, erfahren wir, dass es die Liebe ist, die alle diese Gaben übertrifft. Paulus zeigt uns damit die innere Einstellung, in der die Geistesgaben in der Gemeinde ausgeübt werden sollen.
Strebe nach den Gaben. Begehre sie aufrichtig. Aber lass sie im Geist der Liebe wirken.
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: Ein Dienst, der Gott gefällt 1/2