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Der erst 21-jährige Armon Orlik war schon vor dem Weissenstein der erfolgreichste Schwinger 2016 gewesen. Mit dem fünften Festsieg, dem ersten seiner erst 2013 begonnenen Karriere an einem Bergkranzfest, baute er die Führung aus.
Joel Wicki, der ebenso hoffnungsvolle Schwinger aus Sörenberg, dominierte das Fest hoch über Solothurn, bis er im 4. Gang dem Unspunnen-Gewinner Daniel Bösch einen Gestellten zugestehen musste. Im Endspurt des Festes, an dem die gastgebenden Schwinger des Nordwestschweizer Verbandes trotz sieben gewonnenen Kränzen nie in die Entscheidung eingreifen konnten, hatte Orlik mehr Reserven als der Luzerner. Er gewann den Schlussgang nach dreieinhalb Minuten mit einem Kurzzug und Nachdrücken.
In dieser Saison hatte der als einer der wenigen Spitzenschwinger unverletzt gebliebene Orlik auch schon das Thurgauer, das Glarner, das Bündner und – besonders bemerkenswert – das Nordostschweizer Fest für sich entschieden. Orlik ist der erste Nordostschweizer Sieger auf dem Weissenstein seit Jörg Abderhalden 2007 und der erste Bündner Bergkranzfest-Gewinner seit dem Sieg von Stefan Fausch 2006 auf dem Brünig.
Der 19-jährige Joel Wicki wiederum war der Einzige, der den überlegenen Nordostschweizern Paroli bieten konnte. Er bezwang am Vormittag die Eidgenossen Christoph Bieri und Stefan Burkhalter. Gleich sechs Eidgenossen mussten den Weissenstein ohne Kranz verlassen, unter ihnen Andi Imhof, Christoph Bieri und der Routinier Stefan Burkhalter. Der dreifache Saisonsieger Christian Schuler musste den Wettkampf nach dem 2. Gang wegen einer Rippenverletzung aufgeben.
(SDA)