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was soll man davon halten?
16. April 2007, 08:27, NZZ Online
Busse von 20'000 Franken gegen Beteiligungsgesellschaft Airesis
Rechnungslegungs-Standard verletzt
Die Beteiligungsgesellschaft Airesis wird von der Schweizer Börse SWX zur Kasse gebeten. Wegen Verletzung des Rechnungslegungs-Standards IFRS beim Verkauf des Segments Immobilien im Geschäftsbericht 2005 muss Airesis eine Busse von 20'000 Fr. bezahlen.
(sda) Airesis wies in der Konzerngeldfluss-Rechnung 2005 einen Geldzufluss aus Investitionstätigkeit von 99,2 Mio. Fr. aus, der aus dem Verkauf des Immobilienportfolios stammte. Tatsächlich habe aber nur ein Geldzufluss von 30,6 Mio. stattgefunden, teilte die SWX am Montag mit.
Überhöhter Geldfluss kompensiert
Der um 68,6 Mio. Fr. überhöhte Geldfluss aus Investitionstätigkeit wurde in der Folge kompensiert: Durch einen zu niedrigen Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit von 67,8 Mio. Fr. sowie aus Geschäftstätigkeit von 0,8 Mio. Franken.
Zu «wesentlicher Falschaussage» geführt
Dies habe zu einer «wesentlichen Falschaussage» bezüglich der Geldflüsse aus Investitions- wie auch aus Geschäfts- und Finanzierungstätigkeit geführt, teilte die SWX weiter mit. Zudem habe Airesis die für den Verkauf einer Geschäftseinheit verlangten Anhangsangaben unvollständig offengelegt. Sie seien für die Anleger so nicht nachvollziehbar gewesen.
Airesis hatte 2005 eine Immobiliengesellschaft mit Liegenschaften in der Westschweiz und ein Treuhandunternehmen abgestossen. Im gleichen Jahr übernahm sie die Mehrheit der französischen Sportartikelfirma Coq Sportif.