Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/2297

Das Autogene Training (AT) ist eine Entspannungstechnik, deren gesundheitsfördernde Wirksamkeit nicht nur in der begleitenden Behandlung psychischer Störungen, wie z.B. von Angsterkrankungen, seit vielen Jahren von Psychologen und Medizinern genutzt wird. Anpassungen des AT für Kinder wurden entwickelt und in der Praxis etabliert, aber Wirksamkeitsstudien aus dem Kinderbereich liegen nur vereinzelt vor. Gänzlich unerforscht blieb dabei die Frage nach der differentiellen Wirksamkeit. Mit unserer Studie möchten wir erste Fragestellungen und Befunde zur Untersuchung dieser Forschungslücke beitragen. Wir planen, 2 Gruppen von je 12 Patienten der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Alter von 9-13 Jahren zu untersuchen. Die Gruppen werden nach Alter und Geschlecht ausbalanciert. Die Zuteilung zur Experimental- und zur Kontrollgruppe erfolgt randomisiert. Beide Gruppen erhalten ein 10-wöchiges Entspannungstraining, bei dem einmal wöchentlich eine Trainingsstunde in der Klinik durchgeführt wird, und zusätzlich an 5 Tagen von den Kindern zu Hause eine Entspannungseinheit durchgeführt wird. Zur Erfassung der Effekte des Entspannungstrainings dienen einerseits physiologische Messgrössen wie Blutdruck und Puls, sowie ein normierter und erprobter Fragenbogen zum Stresserleben und zur Stressbewältigung bei Kindern. Zudem wird die generelle kinderpsychiatrische Symptombelastung mit einer bewährten Symptomcheckliste erfasst..
Studienpopulation
Wir planen die Untersuchung einer Stichprobe von Kindern mit Angststörungen und mit ADHS, die am Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (KJPD) in Behandlung sind.