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- Veröffentlicht: 22. November 2012
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Vor 1920
Schon vor 1914 sind den Konzessionsbehörden von den Gemeinden und privaten Initiativkomitees verschiedene Gesuche für eine Tramverbindung von Basel nach Liestal und sogar weiter eingereicht worden. Es gelang aber keinem der Konzessionsbewerber, die erforderliche Bewilligung für die Mitbenützung der Staatsstrasse zu erlangen. Deshalb mussten alle Begehren zumindest vorläufig eingestellt werden.
|Elektrische Bahn Basel-Liestal-Sissach, 3. November 1909.

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Quelle: Archiv Bauverwaltung
|Tramprojekt Basel-Neuwelt-Liestal, Okotber 1909.

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Quelle: Archiv Bauverwaltung
Uebersichtsplan über die Linienführung verschiedener Projekte, 1913,
Quelle: Archiv Bauverwaltung
Als dann am 27. Dezember 1913 der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft höchst persönlich ein Konzessionsgesuch für eine elektrische Schmalspurbahn von St. Jakob bis nach Liestal, gegebenenfalls mit einer Zweigstrecke von Muttenz nach der Neuen Welt in Münchenstein, einreichte, ersuchte der Bundesrat die eidgenössischen Räte, die Konzession zu erteilen. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die Bundesbahnlinie den Lokalverkehr nicht ausreichend bediene und von den SBB kein vermehrter Betrieb im Lokalverkehr erwartet werden könne. Die geplante Bahnverbindung sei daher eine willkommene Ergänzung zum Lokalverkehr der SBB. Die Konzession wurde am 4. April 1914 erteilt. Für das Projekt musste eine neue Bahngesellschaft gegründet werden, doch der Ausbruch des Ersten Weltkriegs hemmte die Vorbereitungen für deren Finanzierung und Organisation. Unter Berücksichtigung der neuen Umstände reichte der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft ein Gesuch mit der Bitte ein, die Konzession im Sinne eines abschnittweisen Baus der Bahn zu ändern. Dieser Antrag wurde am 22. Juni 1916 bewilligt.
Tramprojekt mit Endstation Muttenz Kirche, Zeit unbekannt,
Quelle: Archiv Bauverwaltung