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Dettwyler-Jecker, Emilie (1880-1951)--DB816
Person
Lebensdaten
1880-1951
Mädchenname, Herkunftsort bzw. Heimatort
Zivilstand, Konfession, Nachkommen
Verheiratet mit Emanuel Dettwyler
Soziale Herkunft, verwandtschaftliche Beziehungen
Ausbildung, berufliche Tätigkeit und Funktionen in der Öffentlichkeit
Ausbildung
Berufsausübung
Bäuerin auf dem Gutshof Schloss Herblingen
Funktionen in landwirtschaftlichen Institutionen
Bäuerinnenvereinigung Schaffhausen: Erste Präsidentin 1928 (als Vorgängerin von Winzeler-Müller, Lina (-1949)--DB5348), Mitbegründerin; Landfrauen Basel: Mitbegründerin 1930; Schweizerische Landfrauen-Zeitung: Redaktorin (gemeinsam mit Daetwyler, Hans--DB5448, als Vorgängerin von Spiegelberg, Hans--DB7075)
Funktionen in anderen Institutionen
Funktionen in der Politik
Biographische Skizze
Emilie Dettwyler-Jecker gehört zusammen mit Neuenschwander, Rosa (1883-1962)--DB2543 und Gillabert-Randin, Augusta (1869-1940)--DB1259 zu den Pionierinnen der in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre entstandenen Landfrauenbewegung. Eine besonders wichtige Rolle spielte sie beim organisatorischen Zusammenschluss der Schaffhauser Bäuerinnen sowie bei der Gründung der 'Schweizerischen Landfrauen-Zeitung' (SLFZ), die sich in der Folge aber als Publikationsorgan der organisierten Landfrauen nicht durchsetzen konnte, weil sich die meisten kantonalen Landfrauenorganisationen mit Erfolg um eine 'Seite der Bäuerin' in einem bäuerlichen Publikationsorgan ihres Kantons bemühten. Eine Zeitlang diente die von Emilie Dettwyler-Jecker redigierte Landfrauen-Zeitung neben dem Verein der ehemaligen Haushaltungsschülerinnen Wülflingen-Winterthur auch dem Schweizerischen Verband der Gemüseproduzenten als Publikationsorgan. Ab 1941 wurde die SLFZ in den 'Bauernfreund' integriert.
Autor: Peter Moser
Quellen und Literatur
Eigene Publikationen
Quellen
- AfA Personendossier Nr. 1113