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“Da, Bub, nimm, sagte sie, und ihre Augen lachten, während sie ihm das himbeerrote Bonbon in den Mund schob.” Thomas Röthlisbergers Roman ist die Geschichte eines scheinbaren Familienidylls in der Schweiz der 50er und 60er-Jahre, erzählt aus der Perspektive des heranwachsenden Sohns, der Glück einzig mit der schmelzenden Süsse von Grossmutters Bonbons zu verbinden weiss, bis er nach dem Bruch des Idylls seinen eigenen Weg aus der Nachkriegszeit in die Moderne finden muss. Ein Roman über Kindheit und Loslassen, geschrieben in einer schnörkellosen Sprache, die Raum zwischen den Zeilen lässt. Zugleich ein Dokument einer Zeit, in welcher die Grossmütter Pullover und Pulswärmer, vor allem aber graue Kniestrümpfe strickten.