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Man kennt die Situation - der Patient soll ein Ellenbogen CT bekommen ist jedoch schwer bewegungseingeschränkt, hat starke Schmerzen und/oder kann den Arm nicht wie gewohnt ausstrecken. Auf dem Bauch liegen mit Arm nach vorne, so wie Superman, geht erst recht nicht. Was kann also getan werden, um die Untersuchung trotz herausfordernder Umstände mit einer hohen Bildqualität durchführen zu können?
Eine mögliche Alternativ sieht wie folgt aus:
Der Patient wird auf den Rücken gelegt, wobei die aufzunehmende Seite etwas angehoben und der Ellenbogen auf dem Bauch gelagert wird.
Wichtig hierbei ist, dass ein Kissen zwischen Arm und Oberkörper/Bauch positioniert wird, da es sonst zu starken Artefakten während der Akquisition kommt. Anschließend ist es ratsam, den Arm zu fixieren, um ein etwaiges Verrutschen oder eine ungewollte Bewegung des Armes während der Untersuchung zu verhindern und ein zufrieden stellendes Ergebnis zu erzielen.
In diesem Lagerungsbeispiel (Abb. 1 und 2) wird auf unterschiedliche PearlFit Cushions und das ProBelt System zurückgegriffen, um den Patienten stabil und gleichzeitig bequem zu lagern. Für die allermeisten Patienten ist diese Variante in Rückenlage tolerable und kann ohne oder mit nur geringen Schmerzen durchgeführt werden.
Protokolloptimierung
Je nachdem wie kräftig der Patient ist, ist es möglicherweise notwendig den Tisch runter zu fahren, um den Ellenbogen auf Scanmitte einzustellen. Außerdem empfiehlt es sich den Ellenbogen etwas in die Tischmitte zu rücken, da er sonst außerhalb des Field of View liegt und unter Umständen nicht korrekt dargestellt wird.
Zur Untersuchung kann das Standard CT-Schulterprotokoll verwendet werden. Hier ist meist ein größeres Field of View und eine höhere Spannung hinterlegt. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Untersuchung in Atemstillstand durchzuführen, um Bewegungsartefakt zu vermeiden. Dies muss häufig zusätzlich aktiviert werden. Der Strahlenschutz kann und sollte bei dieser Methode problemlos, beispielsweise mit einer Rundumschürze (siehe Abb. 2) angewendet werden.
Im Anschluss müssen Rekonstruktionen, des Ellenbogen angefertigt werden. Diese sollten unbedingt coronare Rekonstruktionen des Oberarmes und Unterarmes beinhalten.
Durch diese alternative Lagerung können unter Beachtung einfacher Maßnahmen selbst bei bewegungseingeschränkten Patienten problemlos Ellenbogenuntersuchungen durchgeführt werden.
Credits an: Dorina Petersen für die Aufbereitung der Inhalte https://www.dorina-petersen.de
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ÜBER PEARL TECHNOLOGY
Die Pearl Technology AG mit Sitz in Schlieren bietet innovative Lösungen für die Lagerung, Positionierung und Fixierung von Patienten in der Radiologie und Radiotherapie. Die Produkte werden nach ISO-Norm 13485 in der Schweiz produziert und zeichnen sich durch eine einfache Handhabung, hohen Patientenkomfort und dauerhaft exzellente Hygiene aus wodurch reibungs- lose und sichere Untersuchungsabläufe gewährleistet werden.