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Der Grosse Rat beauftragte die Kantonsregierung, für die verworrene Situation im Zusammenhang mit der Brücke in Autigny eine Lösung vorzulegen. Mit 76 zu zehn Stimmen bei neun Enthaltungen unterstützte er den Dringlichkeitsantrag von Nicolas Kolly (SVP, Essert). Dieser fordert den umgehenden Bau einer Notbrücke. Der alte Übergang muss dringend renoviert werden. Um die Kosten zu senken, hatte der Kanton auf die ursprünglich geplante Notbrücke verzichtet. Sie waren höher als dereinst geplant.
Die Arbeiten seien mit Rekursen blockiert, argumentierte Baudirektor Maurice Ropraz, vor 2014 sei nicht an ein Bauen zu denken. Markus Ith (FDP, Murten) wies darauf hin, dass der Staatsrat mit der Wahl der kostengünstigeren Variante nichts falsch gemacht habe. Es bestehe kein Anlass zur Eile.
Die Warner waren in der Minderzahl, zu schwer wog für die Befürworter die Notlage der Bevölkerung und der Bauern, die grosse Umwege in Kauf nehmen müssen. Ropraz entgegnete, der Grossrat müsse aber für die Mehrkosten in der Sparphase geradestehen. Übergangsmässig werde ein Holzsteg für Fussgänger und das Vieh gebaut. Er schloss: «Es scheint mir fast so schwierig die Brücke von Autigny zu bauen wie die Poya-Brücke.» fca