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Der Zeichner, Karikaturist, Kinderbuchautor, Objektkünstler und Maler H.U. Steger (*1923 in Zürich) wurde durch seine politischen Karikaturen und Kolumnen in den Schweizer Medien bekannt (Weltwoche, Tagesanzeiger, Beobachter u. a.). Internationales Ansehen erlangte er mit seinen im Diogenes Verlag erschienen Kinderbüchern «Reise nach Tripiti» und «Wenn Kubaki kommt». Im Alter von fünfzig Jahren wandte er sich der Malerei zu. Ferienreisen inspirierten ihn zu ersten Landschaftsbildern. So interpretierte er die bekannten Kanalansichten von Venedig neu oder malte die süditalienischen Schauplätze aus Francesco Rosis Film «Christus kam nur bis Eboli» von 1979. Aktuell konzentriert sich seine strenger wirkende Malerei auf abstrakte Durchblicke. Als guter Brockenhaus-Kunde hatte Steger schon immer eine Affinität zu ausrangiertem «Grümpel» und Antiquitäten. Ein grosses Konvolut von alten, auf einem Estrich entdeckten Schuhen inspirierte ihn zur Anfertigung von «Findelgrindern», humorvollen Objekten mit menschlichen Zügen aus lustvoll kombinierten vorgefundenen Gegenständen.