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Es gibt eine Vielfalt an Sprachzertifikaten für die unterschiedlichsten Fremdsprachen, Niveaustufen und Zwecke. Dabei sind die englischen Zertifikate Cambridge, IELTS und TOEFL die bekanntesten und am weitesten verbreitet. Doch worin liegen die Unterschiede?
Zunächst haben alle drei Sprachzertifikate dasselbe Ziel: Sie dienen als Nachweis der eigenen Englischkenntnisse und werden von vielen Bildungseinrichtungen, Arbeitgebern und Einwanderungsbehörden weltweit akzeptiert. Global einheitliche sowie sorgfältig zusammengestellte Prüfungsunterlagen garantieren eine stete Vergleichbarkeit der bescheinigten Ergebnisse.
Cambridge
Das Cambridge–Zertifikat, auch bekannt als ESOL-Zertifikat (ESOL = English for Speakers of Other Languages), ist lebenslang gültig und eines der am meisten anerkanntesten Englischzertifikate. Rund 15.000 Universitäten auf der ganzen Welt akzeptieren diesen Nachweis. Es gibt Prüfungen in den Bereichen allgemeines Englisch, berufsbezogenes Englisch, akademisches Englisch, Englisch für Kinder sowie Lehrqualifikationen. Das Cambridge-Angebot umfasst verschiedene Ausprägungen – je nach Level der Sprachkenntnisse. Die gängigsten sind dabei folgende:
- FCE (First Certificate in English): Dieses Zertifikat bewegt sich in der Niveaustufe B2 und hat ein ähnliches Anforderungsprofil wie der TOEFL-Test (siehe unten).
- CAE (Certificate in Advanced English): Etwas anspruchsvoller als FCE, orientiert sich dieses Sprachzertifikat am Level C1.
- CPE (Certificate of Proficiency in English): Das CPE bescheinigt ein äußerst hohes Niveau der englischen Sprachkenntnisse, welche sich im obersten Level (C2) befinden.
Die Prüfung findet in bestimmten Prüfungseinrichtungen statt und die Kosten dafür betragen 150 bis 200 Euro.
TOEFL
Das TOEFL-Zertifikat (TOEFL = Test of English as a Foreign Language) wird als Zulassungsvoraussetzung für Universitäten im In- und Ausland, primär in den Vereinigten Staaten, verwendet und ist zwei Jahre gültig. Es handelt sich hierbei um einen standardisierten Test, welcher die Niveaustufen B1 bis C2 testet und bescheinigt. Es gibt zwei Varianten der Prüfung: der internet-based TOEFL-Test (iBT) sowie der paper-based TOEFL-Test (PBT). Die erste Variante ist relativ neu und noch nicht in allen Ländern möglich. Mit einer Dauer von maximal 4,5 Stunden können bei diesem Test 120 Punkte erreicht werden. Oftmals wird an ausländischen Universitäten eine Mindestpunktzahl von 100 Punkten vorausgesetzt. Der PBT dauert rund 3,5 Stunden. Inhaltlich wird das Hör- und Textverständnis ebenso wie das Sprechen und die schriftliche Ausdrucksweise geprüft. Die Kosten belaufen sich dabei auf rund 190 Euro.
IELTS
Das IELTS-Zertifikat (IELTS = International English Language Testing System) richtet seinen Fokus auf ein praxisorientiertes Englisch im Bereich der Level B1 bis C2. Der Aufbau ist ähnlich zum TOEFL-Test, die Prüfung ist jedoch unterschiedlich aufgebaut und die Akzeptanz ist ebenfalls nicht identisch. TOEFL richtet sich nach dem amerikanischen Englisch, wohingegen IELTS sowohl das amerikanische als auch das britische Englisch berücksichtigt. Die Akzeptanz ist zudem in England, Australien und Neuseeland besser, da die IELTS-Prüfung von der Cambridge University, dem British Council sowie der IDP Education Australia durchgeführt wird. Der Test dauert 2 Stunden 45 Minuten und ist in vier Bereiche aufgeteilt: Listening, Reading, Writing und Speaking. Der Erwerb des Sprachzertifikats ist in zwei Modulen möglich:
- Academic: Diese Ausprägung ist für diejenigen, die den Test als Zulassungsvoraussetzung für ein Studium im In- oder Ausland benötigen oder um eine Arbeitserlaubnis zu bekommen.
- General Training: Dieses Modul ist optimal, wenn das Zertifikat aus beruflichen Gründen benötigt wird oder die Einwanderung in ein Englisch-sprechendes Land, wie Australien oder Kanada, bevorsteht.
Das IELTS-Zertifikat ist zwei Jahre gültig und zeigt Ergebnisse zwischen 0 und 9 Punkten, wobei ein Ergebnis von 9 Punkten dem Level C2 entspricht. Die Gebühren für die Prüfung, welche maximal dreimal monatlich stattfindet, betragen in etwa 200 Euro.
Prüfungsvorbereitung
Um bestmöglich auf die anstehende Zertifikatsprüfung vorbereitet zu sein, gibt es besondere Prüfungsvorbereitungskurse. Am beliebtesten und effektivsten sind hierbei spezielle Sprachprogramme an Sprachschulen im Ausland. Dabei werden die Sprachschüler individuell gefördert und mit authentischem Testmaterial zum Üben sowie mit Probetests auf die eigentliche Prüfung vorbereitet. Unter Berücksichtigung des persönlichen Lernfortschritts wird das englische Schreiben, Sprechen und Lesen trainiert.
Der Sprachreiseanbieter Sprachdirekt bietet beispielsweise Vorbereitungskurse für das Cambridge Zertifikat in Metropolen wie London und New York oder im traumhaften Neuseeland an. Auf ihrer neuen Internetseite findet ihr noch mehr Informationen über den Erwerb von Sprachzertifikaten und den zahlreichen Sprachkursen. Mit einer Kursdauer von 1 bis 12 Wochen und 20 oder 30 Unterrichtseinheiten wöchentlich werden die Teilnehmer in kleinen Kursgruppen hervorragend auf die Zertifikatsprüfung vorbereitet. Am Vormittag wird das allgemeine Englisch trainiert und an den Nachmittagen speziell auf die Prüfung eingegangen. Dabei achten die Sprachschulen vor Ort insbesondere auf eine internationale Zusammensetzung der Klassen, um auch die englische Kommunikation außerhalb des Unterrichts anzuregen. Aus diesem Grund organisieren die jeweiligen Schulen ebenfalls regelmäßig gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten, die von gemeinsamen Filmabenden bis hin zu Tagesausflügen am Wochenende reicht. Diese zusätzliche Sprachübung unterstützt den Lernprozess ungemein. Es gibt außerdem die Möglichkeit, an vielen Destinationen ergänzend einen Crashkurs für die Prüfungen FCE und CAE zu belegen. Dadurch wird die Prüfungsvorbereitung noch intensiver und effektiver.
Darüber hinaus werden auch Kursprogramme zur Vorbereitung auf die IELTS- sowie TOEFL-Prüfung angeboten. Es stehen viele Destinationen zur Auswahl – welche genau, gibt es auf der neu designten Webseite von Sprachdirekt zu sehen.
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