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Schadstoffe in Winterthurer Pünten gefundenSchreiben Sie einen Kommentar
In einem Bereich des heutigen Püntenareals Neuwiesen sei seit dem 19. Jahrhundert Kies abgebaut worden. Die dabei entstandene Kiesgrube habe später - während der 1930er- bis 1940er-Jahre - als Deponie gedient. Sie sei unter anderem mit Abfall wieder aufgefüllt worden. Umweltschutz sei in dieser Ära noch kein Thema gewesen. Dies räche sich nun, weil von solchen Arealen Schadstoffe in die Umwelt gelangen können, wie die Stadt Winterhtur mitteilt.
Die Untersuchungen auf dem Püntenareal Neuwiesen hätten erhöhte Schadstoffgehalte belegt. Betroffen seien nicht nur das unter dem Boden liegende Deponiematerial, sondern auch die oberen, bewirtschafteten Bodenschichten. Im Grundwasser seien keine erhöhten Schadstoffgehalte festgestellt worden. Bei den Schadstoffen im Boden handele es sich vor allem um Quecksilber und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Es bestünde keine akute Gefahr für die Gesundheit. Um eine Gefährdung auf längere Sicht auszuschliessen, müssten aber Massnahmen ergriffen werden. Diese Massnahmen beinhalteten den Abbau von Nahrungspflanzen, den Aufenthalt auf den Parzellen und könnten sogar zur Schliessung von einigen wenigen Pünten führen.
TELE TOP hat das betroffene Püntenareal Neuwiesen besucht: