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Im Sprint am Samstag hatte Weltcup-Leader Martin Fourcade noch den enttäuschenden 6. Platz belegt. Den Rückstand von 12 Sekunden auf Sieger Björndalen machte der Franzose in der Verfolgung aber schnell wett. Und während sich der norwegische Routinier in der Folge 3 Fehlschüsse leistete, zeigte Fourcade auch im Schiessstand eine starke Leistung und schoss nur einmal daneben.
Für den fünffachen Weltmeister war es der erste Olympia-Sieg, nachdem er in Vancouver 2010 Silber im Massenstart-Wettkampf gewonnen hatte. «Das Olympia-Gold war schon mein Kindheitstraum. Wenn ich ein Boxer wäre, würde ich sagen, es war ein guter Kampf», sagte Fourcade.
Mit einem Rückstand von 14,1 Sekunden holte sich der Tscheche Ondrej Moravec Silber. Jean Guillaume Beatrix sorgte als Dritter für einen französischen Freudentag.
Wiestner auf Platz 57
Björndalen verpasste als 4. das Podest um 1,7 Sekunden. Der 40-Jährige hätte mit einem Sieg seinen Landsmann Björn Dählie als erfolgreichsten Winter-Olympioniken ablösen können. Vorerst bleibt seine Bilanz bei 7 Gold-, 4 Silber- und einer Bronzemedaille (Dählie 8/4/0).
Der einzige Schweizer am Start, Serafin Wiestner, lief bei seinen ersten Olympischen Spielen nach 7 Schiessfehlern auf den 57. Platz.