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Der 21-jährige Norweger Marcus Kleveland bewies als souveräner Sieger des Finals der besten 16 Snowboarder, wie wohl er sich auf dem Schnee in Aspen fühlt. An dem Ort, an dem Kleveland bereits zwei X-Games-Goldmedaillen im Slopestyle (2017 und 2018) gewonnen hat, kürte er sich nun in unnachahmlicher Manier erstmals zum Weltmeister. Nachdem er sich in der Qualifikation einzig dem Deutschen Leon Vockensperger und Lyon Farrell aus den USA geschlagen geben musste - die dort allerdings im ersten, unter günstigeren Bedingungen stattfindenden Heat gestartet waren - gab sich Kleveland im Final keine Blösse mehr.
Seine 86,86 Punkte aus dem ersten Run hätten ihm bereits zu WM-Gold vor dem Kanadier Sebastien Touton (82,53) und dem Finnen Rene Rinnekangas (82,51) gereicht, mit 90,66 Punkten im zweiten Versuch baute er den Vorsprung auf die Konkurrenz aber noch weiter aus. Vom Schweizer Quartett Nicolas Huber (27.), Moritz Boll (36.), Jonas Bösiger (50.) und Moritz Thönen (51.) hatte sich keiner für den Final qualifiziert. Den Schweizer Snowboardern waren die wechselhaften und schwierigen Bedingungen in der Qualifikation am Mittwoch zum Verhängnis geworden.
Bei den Frauen verteidigte die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott ihren WM-Titel aus Park City erfolgreich. Mit ihrem dritten und letzten Run - die Frauen durften den Parcours in Aspen im Final einmal mehr bewältigen als die Männer - fing die 20-Jährige die Einheimische Jamie Anderson (81,10) dank 85,95 Punkten noch ab.