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Eine bewegende, auf realen Fakten basierende Geschichte über Erinnerung, Liebe und Hoffnung inmitten des Grauens von Auschwitz.
Im September 1943 trifft die junge Ella als Häftling aus Frankreich im Konzentrationslager Auschwitz ein. Die Leiterin des Frauenlagers, die blutrünstige SS Maria Mandel, genannt die Bestie, entdeckt, dass ihre Kalligraphie perfekt ist und nimmt sie als Kopistin in das Frauenorchester auf. Dank ihrer Sprachkenntnisse beginnt sie im Kanadá-Block zu arbeiten, wo sie im Gepäck der Deportierten zahlreiche Postkarten und Fotos findet, und beschliesst, ihre Geschichten darüber zu schreiben, damit niemand vergisst, wer sie waren. Während sie Freundschaften mit den Gefangenen schliesst, das Übel ihrer Entführer überlebt und sie daran hindert, ihren besonderen, durch Worte hervorgerufenen Widerstand zu entdecken, braut sich unter den Gefangenen eine Rebellion zusammen, die ihr Leben und das Leben des Mannes, den sie liebt, Joska, noch mehr bedroht.
Fast vierzig Jahre später erhält die junge Bella eine Schachtel voller Postkarten. "Es sind Postkarten, die Ihre Mutter geschrieben hat, als sie im Osten war. So nannte sie sie: Postkarten aus dem Osten. Sie wollte, dass Sie sie zu gegebener Zeit lesen. Und dieser Zeitpunkt ist jetzt."
Indem sie Fiktion mit historischen Figuren wie Josef Mengele, Heinrich Himmler, Irma Grese, Rudolf Hoss, Anne Frank und Alma Rosé kombiniert, kehrt Reyes Monforte zu dem Genre zurück, das sie zu einer gefeierten Autorin gemacht hat. Reich dokumentiert und mit Leidenschaft und Gefühl geschrieben, hat sie ihr ehrgeizigstes Werk unterzeichnet: eine Geschichte über die befreiende Kraft der Worte, zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.