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Aus dem Inhalt
Zwischen 1956 und 1964 erbauten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) in eigener Werkstätte insgesamt zwölf Anhängewagen B3 1333 bis 1344. Dank diesen Eigenbauten konnte der zu dieser Zeit immer gravierender werdende Fahrzeugmangel etwas gemildert werden, wurden doch einige Rollmaterialbeschaffungs-Vorlagen in Volksabstimmungen verworfen.
Die Birsigthalbahn AG (BTB) errichtete 1910 in Rodersdorf eine zweigleisige Remise (siehe Remise Rodersdorf). 1974 gingen die Anlagen an die Baselland Transport AG (BLT) über.
Steigende Fahrgastzahlen erforderten mit der Zeit den Einsatz aller vier vorhandenen Trolleybusse Nrn. 10/50 und 11/51 bzw. 12/52 und 13/53 in Spitzenzeiten. Durch die ab 1948 vom Hörnli zur Habermatten verlängerte Trolleybuslinie 31 erhöhte sich der Fahrzeugbedarf zusätzlich, so dass der Kauf der beiden Trolleybusse Nrn. 54 und 55 in die Wege geleitet wurde.
Auf Weisung des Herstellers mussten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) per 13. März 2004 kurzfristig alle 28 Niederflur-Gelenkwagen Be 6/8 301–328 COMBINO stilllegen. An diesen Fahrzeugen waren Mängel entdeckt worden, welche einen sicheren Weiterbetrieb in Frage stellten (vgl. COMBINO Grounding). Trotz des überraschenden Ausfalls eines beträchtlichen Teils der Gesamtflotte gelang es den BVB seinerzeit, den fahrplanmässigen Trambetrieb nahezu vollständig aufrecht zu erhalten. Kurzfristig wurden Fahrzeuge der Baselland Transport AG (BLT) angemietet, zur Ausmusterung vorgesehene Anhängewagen reaktiviert sowie ein Museumsfahrzeug eingesetzt. Ferner wurden Revisionen zurückgestellt und der Fahrbereitschaft aller zur Verfügung stehenden Fahrzeugen höchste Priorität beigemessen.
Die Bahnbauabteilung der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) war anfänglich grösstenteils dem Depot Allschwilerstrasse angegliedert. 1922 pachteten die B.St.B. hinter dem Tramdepot Dreispitz ein Grundstück zwecks Nutzung als Lagerplatz. Die daran vorbeiführende, normalspurige Dreispitzbahn konnte für die Anlieferung von Schienen und Baumaterial herangezogen werden. Ein meterspuriges Anschlussgleis ans Tramnetz erleichterte den zuvor mittels Pferdefuhrwerken durchgeführten Weitertransport des Materials zu den Baustellen enorm.
Das Karosseriewerk E. Frech-Hoch AG in Sissach entwickelte zu Beginn der Achtzigerjahre einen neuartigen Midibus. Mit dem Auftrag zum Bau eines entsprechenden Prototyps wollte die Baselland Transport AG (BLT) der heimischen Fahrzeugindustrie die Möglichkeit bieten, ihre Konstruktion im harten Betriebseinsatz zu testen.