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In denselben war ein Fräulein gebannt, mit dreifachem Kusse konnte man es befreien. Ein Bauer wagte sich daran, als sich aber nach dem zweiten Kusse das Mädchen in den Drachen wandelte, wollte der Bauer entfliehen. Da stürzte das Ungeheuer an die Kirchenwände und schlug in blinder Verzweiflung den Schuppenschwanz so heftig gegen den Taufstein, daß man jetzt noch die Spuren daran sieht. — Andere Erzähler wissen nichts von diesen verlangten drei Küssen, sondern geben an, der Bauer hätte dem sich wandelnden Mädchen dreimal, aber ohne zu lachen, um den Taufstein nachlaufen sollen.
Dreimal muß man dem verwünschten Hügelimaidli, No. 119, pag. 140 um den Abgrund herum nachlaufen, welcher sich neben der Schatzkiste aufthut.
Band 2, Quelle: Ernst L. Rochholz, Schweizer Sagen aus dem Aargau, Band 2, Aarau, 1856, Seite 3
Kanton: Aargau
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchen.ch.