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Moser erhielt 206'493 Stimmen, Rutz 159'328 Stimmen, wie das Statistische Amt des Kanton Zürich am Sonntagnachmittag mitteilte. Die Wahlbeteiligung betrug 39,6 Prozent.
Moser schaffte dank einer starken Mobilisierung die Wahl in den Ständerat. Sie holte insbesondere in den Städten Zürich und Winterthur einen grossen Vorsprung heraus. Aber auch in Agglomerationsgemeinden wie Schlieren, Illnau-Effretikon und Mettmenstetten schwang sie obenaus. In ländlichen Gebieten blieb sie derweil erwartungsgemäss tendenziell hinter Rutz zurück.
Die Wahl der GLP-Kandidatin ist eine herbe Niederlage für das Zürcher bürgerliche Lager. SP-Ständerat Daniel Jositsch hatte die Wiederwahl bereits im ersten Wahlgang geschafft. Der zweite Sitz, der durch den Rücktritt von Ruedi Noser (FDP) frei wird, blieb am 22. Oktober noch unbesetzt.
Nach dem ersten Wahlgang hatten sich diverse Kandidierende zurückgezogen. Auch die FDP nahm ihre Kandidatin aus dem Rennen, um die Kräfte im bürgerlichen Lager zu bündeln. Nationalrätin Regine Sauter hatte zwar mehr Stimmen als Moser erzielt, doch lag sich deutlich hinter Rutz zurück.