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2003, wo ich an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern (jetzt HSLU) visuelle Kommunikation studierte, kam ich in Kontakt mit Yoga. Wegen des dauernden Sitzens am Computer brauchte ich einen Ausgleich, den ich einerseits im Kung Fu (Coryartes) und Joggen suchte.
Im Kung Fu-Training begannen wir im Sitzen mit Atemübungen (u. a. Wechselatmung, Nadi Shodhana) und auch einigen Yoga-Übungen wie dem Sonnengruss.
Diese Übungen faszinierten mich, weil sie so viele Teile des Körpers ansprachen, die mir vorher gar nicht bewusst waren.
In meinem Studium des Trickfilms war die Bewegung das Hauptthema. Man lernt, sehr vereinfacht ausgedrückt, Bewegungen, visuell darzustellen. Man ist dauernd mit dem Kopf, der Technik und dem Computer beschäftigt, sodass der Ausgleich mit dem Körper notwendig war für mich.
2004 kam ich über Zürich zurück nach Winterthur, und da begann mein Studium des Yoga; immer noch vor allem mit dem Fokus auf die Asanas, also den Körperübungen im Einklang mit dem Atmen. Ich wusste eigentlich noch nichts über den philosphischen Hintergrund und die Geschichte vom Yoga, und das war gut so, denn ich liess mich einfach darauf ein und merkte, wie die Yoga-Praxis begann, mein Leben zu beeinflussen. Hatte ich Stress, atmete ich bewusst langsamer oder praktizierte Ujjayi, den siegreichen Atem, und es beruhigte mich.
Das Meditieren, das Singen der Mantras, die Mudras (Handgesten), also das, was in Indien ursprünglich praktiziert wurde, war mir am Anfang ziemlich fremd. Die Körperübungen sind die Vorarbeit, um lange und bequem sitzen zu können. Es ergibt für mich Sinn, dass in Indien das Sitzen im Vordergrund stand, da sie nicht so viel sassen, wie wir. Bei uns im verkopften Westen brauchen wir das Zurückbesinnen auf den Körper viel mehr.
Und so möchte ich gerne das Weitergeben, was mir so viel bedeutet. Du kannst davon nehmen , was du willst. Wenn du mit Achtsamkeit den Körper trainieren möchtest, ist das in Ordnung. Falls du Körper, Geist und Seele mehr verbinden willst in der Yoga-Praxis, dann ist auch das ein Weg. Für mich ist beides gut.
So freue ich mich, dich in einer achtsamen, eher kraftvollen Praxis (Hatha Flow) mit Fokus auf das bewusste Lenken des Atems, begrüssen zu dürfen.
Jeweils am Donnerstag, um 18:00 Uhr im yogatössfeld-Studio, 90 min, Preise: 300 Fr./10er Abo, für Menschen mit tiefem Einkommen verhandelbar. Einzelstunden sind ebenfalls möglich. Am besten bei dir zu Hause, wo ich ganz gezielt auf deine Bedürfnisse eingehen kann.
Namasté!