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Stimmungsaufhellung unter den exportierenden KMU
Laut dem neuesten KMU-Exportindikator von Credit Suisse und Switzerland Global Enterprise erwarten 39% der befragten Unternehmen für das dritte Quartal eine Zunahme der Auslandsverkäufe.
Nach 56,3 Punkten zum Jahresbeginn und 60,4 Punkten im zweiten Quartal kam der Wert auf der von 0 bis 100 reichenden Skala des Index der Exportperspektiven am Anfang des dritten Quartals 2013 auf 63,4 Punkte zu liegen. Ein vergleichbarer Wert war letztmals zu Beginn des dritten Quartals 2011 registriert worden. Werte über 50 signalisieren steigende Exporte.
Der Index errechnet sich aus der Exportstimmung der KMU für das kommende Quartal sowie aus den effektiven Exporten im zweiten Quartal. 53% der Betreiber von kleinen und mittleren Unternehmen gehen von einem stagnierenden Auslandsgeschäft aus, während 8% rückläufige Exporte befürchten.
Das Exportbarometer, das die ausländische Nachfrage nach Schweizer Produkten abbildet, steht zurzeit bei einem Wert von 0,62. Dies im Vergleich zu 0,45 im zweiten Quartal. Zur Erinnerung: Die Wachstumsschwelle liegt bei 0, während der langjährige Durchschnitt rund 1 beträgt.
Besonders kräftige Nachfrageimpulse werden aus Grossbritannien, Japan, den USA, aus Osteuropa sowie aus den Schwellenländern ausserhalb Asiens erwartet. Für die Schweizer KMU haben sich die Aussichten für den Export in die asiatischen Schwellenländer hingegen leicht ins Minus entwickelt.
Getragen wird das Vertrauen der Schweizer Unternehmer vor allem von der Entwicklung in der Eurozone. Zwar sind die Erwartungen für die Exporte in diese Region weiterhin bescheiden, doch sie stehen immerhin auf einem 16-Monats-Hoch. Falls sich der Trend fortsetzt, dürfte die Eurozone ab Beginn des vierten Quartals 2013 wieder im Mittelpunkt der Wachstumshoffnungen stehen.