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Sollten sich dabei keine technischen Fehler zeigen, könne der Gastransport danach mit einer Kapazität von 33 Millionen Kubikmetern pro Tag wieder aufgenommen werden.
Zweite Wartung innert zwei Monaten
Bereits im Juli wurden die Gaslieferungen für zehn Tage gestoppt, um die Pipeline zu warten. Damals wuchs die Sorge, dass Russland die Abschaltung aus politischen Motiven wegen des Krieges in der Ukraine verlängern könnte. Nach der Wartung floss aber wieder Gas, wenn auch nur in reduzierter Menge.
Bei Nord Stream 1 fehlt zurzeit eine Turbine, die zu einer routinemässigen Wartung in Kanada gebracht wurde. Das Land hatte sich dann mit Blick auf die internationalen Sanktionen gegen Russland zunächst gegen eine Rückgabe gesperrt. Auf Druck der Bundesregierung wurde die Turbine aber nach Deutschland gebracht, um von dort nach Russland transportiert zu werden. Momentan ist die Turbine aber weiterhin in Deutschland. Gazprom argumentiert, dass die Rücknahme unter anderem wegen der gegen Russland verhängten Sanktionen aktuell nicht möglich sei.
Die Regierung in Moskau hatte die reduzierten Gasflüsse über die Nord-Stream-1-Pipeline mit dem Fehlen der Turbine begründet. Die Bundesregierung hielt dies für ein vorgeschobenes Argument, setzte sich aber dennoch für eine Lieferung der Turbine ein, um Russland keinen Vorwand zu liefern.
(Reuters/cash)