Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03452.jsonl.gz/326

Die Pensionskasse der texanischen Staatsangestellten bricht die Geschäftsbeziehungen mit der Credit Suisse ab. Die Bank sagt: Ein Einzelfall.
Zur Politik des Hauses gehöre es, nicht mit Firmen zu arbeiten, die wegen eines Verbrechens verurteilt wurde.
Dies war eine Befürchtung, die im Vorfeld des Steuerverfahren gegen Schweizer Banken immer wieder vorgebracht wurde: Die Regel des texanischen Fonds gilt bei vielen Institutionen und Unternehmen, so dass eine Verurteilung automatisch zum Abgang zahlreicher Kunden führen könnte.
«We are monitoring the situation»
Allerdings gab sich ein anderer Fonds gegenüber «Bloomberg Businessweek» zurückhaltend: Die Pensionskasse der Staatsangestellten von Kalifornien verneinte, die Beziehung mit der CS abbrechen zu wollen: Man beobachte die Situation, so ein Sprecher lediglich.
Das Employees Retirement System of Texas verwaltet gut 25 Milliarden Dollar, und die CS generierte letztes Jahr gut 700'000 Dollar für Handelsaufträge in Diensten der Institution.
Auf Anfrage von finews.ch heisst es bei der Credit Suisse, der Texas-Fall sei nicht repräsentativ. «Unsere Einigung mit den US-Behörden hatte auf die allermeisten Kundenbeziehungen keine negativen Auswirkungen, das gilt auch für US Pensionskassen».