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Wawrinka ist nach Marc Rosset (French Open 1996) und Roger Federer (bislang 33 Mal) erst der dritte Schweizer, der an einem Grand-Slam-Turnier den Halbfinal erreicht.
Den Vorstoss in die Runde der letzten 4 schaffte die Weltnummer 10 mit beeindruckender Leichtigkeit. Der Romand zeigte im Arthur Ashe Stadium von der ersten Minute an eine topsolide Leistung und dominierte sein Gegenüber. Immer wieder wagte er sich ans Netz und zwang Murray so in die Defensive.
Murray ohne (Break-) Chance
Der schottische Olympiasieger erhielt keine einzige Breakchance - Wawrinka im Startsatz dagegen gleich deren 6, alle im 10. Game. Die letzte davon nutzte er zum 6:4-Satzgewinn.
Nachdem ihm im 2. Umgang das Break zum 4:2 gar zu Null gelungen war, brachte Wawrinka auch diesen Satz mühelos nach Hause.
Mit Service-Winner zum Sieg
Murray fand gegen seinen vor Selbstvertrauen strotzenden und variantenreich aufspielenden Gegner zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Zudem leistete er sich in ungünstigen Situationen auch Doppelfehler. So wie beim Stand von 1:1 im 3. Satz, als er Wawrinka damit ein weiteres Break ermöglichte.
Die letzten Hoffnungen auf eine Wende raubte Wawrinka der Weltnummer 3 mit dem insgesamt 4. Servicedurchbruch zum 5:2. Im anschliessenden Aufschlagspiel verwertete der 28-Jährige seinen 1. Matchball - per Service-Winner mit dem 2. Aufschlag.
Nächste Hürde Djokovic
Wawrinka bekommt es nun mit der Weltnummer 1 Novak Djokovic zu tun. Der Serbe bezwang den russischen Überraschungsmann Michail Juschni (ATP 24) in vier Sätzen 6:3, 6:2, 3:6, 6:0.