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Nach Joana Heidrich/Nadine Zumkehr (Out nach der Vorrunde) scheiterten auch die anderen Frauenduos früher als erhofft.
Forrer/Vergé-Dépré, die sich wie Heidrich/Zumkehr für das olympische Turnier in Rio qualifiziert haben, verloren in den Sechzehntelfinals gegen die Amerikanerinnen Lane Carico/Summer Ross 22:20, 19:21, 10:15. In den ersten beiden Sätzen gerieten Forrer/Vergé-Dépré jeweils früh in Rückstand. Im ersten holten sie diesen noch auf, im zweiten gelang dies dann nicht mehr.
Ebenfalls mit dem 17. Rang Vorlieb nehmen mussten Nina Betschart und Tanja Hüberli, die den als Nummer 4 gesetzten Kanadierinnen Sarah Pavan/Heather Bansley 21:18, 24:26, 12:15 unterlagen. Für das hoffnungsvolle junge Zentralschweizer Duo, das zuletzt mit zwei Viertelfinal-Einzügen auf höchster Stufe geglänzt hatte, ist der Vorstoss in die Sechzehntelfinals aber kein schlechtes Resultat.
Bitter war das Out in der ersten K.o.-Runde aber allemal, hatten Betschart/Hüberli doch nach gewonnenem ersten Satz im zweiten Durchgang gleich vier Matchbälle. Doch die favorisierten Kanadierinnen, die letzte Woche im kroatischen Porec im Final gestanden hatten, retteten sich aus den heiklen Situationen und drehten die Partie noch.
Im Turnier der Männer erreichten einzig Nico Beeler/Alexei Strasser die K.o.-Phase, obwohl sie ihr letztes Gruppenspiel verloren. Sie treffen in den Sechzehntelfinals auf die Deutschen Stefan Windscheif und Tim Holler.
Nicht aus der Gruppenphase kamen dagegen Jonas Kissling/Marco Krattiger, die auch ihre dritte Partie verloren, und Philip Gabathuler/Mirco Gerson, die das entscheidende letzte Spiel in drei Sätzen verloren. Für Gabathuler, der am Mittwoch seinen Rücktritt per Ende Saison bekannt gegeben hatte, war es der letzte Auftritt im Gstaader Sand.
(SDA)