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Auswirkungen auf den Menschen
Feinstaub gelangt über die Atemluft in unseren Körper.
Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von ungefähr 10 µm gelangen bis in die Bronchien, feinere Partikel bis in die tiefsten Atemwege, die Alveolen. An diesen Orten rufen die Schadstoffe entzündliche Reaktionen hervor. Neben den Atemwegen ist auch das Herz-Kreislaufsystem von den schädlichen Feinstaubfolgen betroffen. Neuere Studien belegen zudem einen Zusammenhang zwischen niedrigem Geburtsgewicht und hohen Partikelkonzentrationen.
Einzelne Smogepisoden führen zu akuten gesundheitlichen Symptomen, durch langfristig zu hohe Feinstaubbelastungen verursachte chronische Krankheiten stellen aber für die Gesundheit der Bevölkerung ein noch höheres Risiko dar. Kinder, Personen mit gewissen vorbestehenden Krankheiten sowie ältere Menschen sind besonders von den Auswirkungen von Feinstaub betroffen.
Weitere Informationen über die Auswirkungen von Feinstaub und Verhaltensempfehlungen sind beim Bundesamt für Umwelt BAFU sowie bei der Weltgesundheitsorganisation WHO erhältlich.
Mögliche Folgen eines kurzfristigen Anstiegs der Feinstaub-Belastung:
- Akute Atemwegssymptome wie z. B. Husten, Auswurf und Atemnot
- Auslösen von Schüben von Bronchitis, Asthma sowie Störungen der Regulierung des Herzrhythmus
- Abwesenheiten am Arbeitsplatz und in der Schule
- Arzt- und Notfallstationsbesuche wegen Atemwegs- und Herz-Kreislaufproblemen
- Spitaleinweisungen wegen Lungenentzündungen, Asthmaanfällen, Herzinfarkten, Hirnschlag und anderen Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen
- Todesfälle infolge dieser Krankheiten
Mögliche Folgen einer langfristig zu hohen Feinstaubbelastung:
- Chronische Atemwegserkrankungen wie z. B. Asthma und COPD (chronische Bronchitis)
- Chronische Verschlechterung der Lungenfunktion, bei Kindern vermindertes Lungenwachstum
- Chronische Herz-Kreislauferkrankungen wie Atherosklerose und Bluthochdruck
- Lungenkrebs
- Vorzeitige Todesfälle wegen Atemwegs- und Herz-Kreislaufkrankheiten und entsprechend verkürzte Lebenserwartung