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<h2>SubmittedText<h2><p><span style="color:black;">Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die Massnahmen vorzulegen, die in allen Kantonen umgesetzt werden sollen, damit koordiniert auf Hitzeperioden reagiert werden kann. Der Bericht soll insbesondere spezifizieren, welche Massnahmen auf nationaler Ebene geplant und in allen betroffenen Kantonen automatisch eingeleitet werden sollen, wenn von Meteo Schweiz eine Hitzewelle angekündigt wird. Dargelegt werden soll ferner, wie der Bund während dieser Perioden Kantone, Unternehmen und Privatpersonen, die von den Hitzewellen oder den beschlossenen Massnahmen betroffen sind, unterstützen will.</span></p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0"><span style="font-family:Arial; font-size:11pt">Der Bundesrat hat 2012 seine Strategie «Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz» verabschiedet. Darin wurde die zunehmende Hitzebelastung als eines der grössten Risiken des Klimawandels in der Schweiz identifiziert. Die Massnahmen der Bundesstellen zur Umsetzung der Strategie sind in Aktionsplänen zusammengefasst. Zwölf von 75 Massnahmen haben zum Ziel, die Auswirkungen der zunehmenden Hitzebelastung einzudämmen. Die Umsetzung konkreter Massnahmen liegt in der Zuständigkeit der Kantone. Der Bund unterstützt die Kantone und Gemeinden aber mit verschiedenen Hilfestellungen. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0"><span style="font-family:Arial; font-size:11pt">So warnt das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) vor Hitzewellen. Bei einer erheblichen und grossen Gefahr werden die kantonalen Behörden direkt informiert, damit sie Massnahmen einleiten können. Weiter veröffentlichte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 2021 die «Hitze-Massnahmen-Toolbox». Die Toolbox dient Kantonen und Gemeinden als Blaupause für die Planung von Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor der zunehmenden Hitzebelastung.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0"><span style="font-family:Arial; font-size:11pt">Um die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit zu überwachen veröffentlicht das BAFU erstmals 2023 ein Monitoring zur geschätzten Anzahl hitzebedingter Todesfälle. Zudem wurde am 18. Juni 2023 das Bundesgesetz über die Ziele im Klimaschutz, die Innovation und die Stärkung der Energiesicherheit (BBl 2022 2403) von der Stimmbevölkerung angenommen. Es beauftragt Bund und Kantone, im Rahmen ihrer Zuständigkeit dafür zu sorgen, dass Massnahmen zum Schutz vor und zur Anpassung an die negativen Folgen des Klimawandels ergriffen werden.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0"><span style="font-family:Arial; font-size:11pt">Aufgrund der zahlreichen bereits laufenden Arbeiten ist ein weiterer Bericht derzeit nicht notwendig. </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.