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Die republikanische Präsidentschaftsbewerberin Nikki Haley will im Rennen um die Kandidatur ihrer Partei nicht aufgeben. Sie sei «weit entfernt» davon, sagte die ehemalige Gouverneurin von South Carolina bei einer Rede in ihrem Heimatbundesstaat am Dienstag. «Auszusteigen wäre der einfache Weg. Ich habe nie den einfachen Weg gewählt. In jedem Rennen, das ich je gewonnen habe, war ich die Aussenseiterin.»
In South Carolina findet am Samstag die nächste Vorwahl der Republikaner statt. Bislang wurde in Iowa, New Hampshire und Nevada abgestimmt - der ehemalige US-Präsident Donald Trump gewann in all diesen Bundesstaaten mit grossem Abstand.
Für «die politische Elite, die Parteibosse, die Cheerleader in der Welt der Kommentatoren» sei das Rennen anscheinend schon in Iowa vorbei gewesen, sagte Haley und betonte: «Nur drei Staaten haben abgestimmt, drei.» Sie werde «so lange kämpfen, bis das amerikanische Volk die Türe schliesst. Dieser Tag ist nicht heute, und er wird auch nicht am Samstag sein, bei Weitem nicht. Die Präsidentschaftsvorwahlen haben gerade erst begonnen.»
Viele jener Republikaner, die Trump offen unterstützten, fürchteten ihn insgeheim, so Haley. Sie wüssten, welch ein Desaster er für die Partei sei, sprächen dies aber nicht laut aus. «Ich habe keine Angst davor, die harte Wahrheit zu sagen. Ich habe nicht das Bedürfnis, den Ring zu küssen.» (sda/dpa)
Für Donald Trump ist die Sache klar: Wäre er noch Präsident, dann hätte der Iran am Samstag Israel nicht angegriffen - so wie sich auch die Invasion der Ukraine durch Russlands Streitkräfte im Februar 2022 in dieser Traumwelt nie ereignet hätte.