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Zwei Schüler tauchen unter Wasser. Einer der beiden zeigt dem anderen mit den Fingern eine Zahl. Der andere antwortet mit der entsprechenden Anzahl Ausatmungsstösse.
Praxisbeispiel: In der Zweiergruppe mit dem sehbehinderten Schüler geben sie sich die Hände. Der sehende Schüler drückt dem anderen z. B. 3 Mal die Hand, worauf dieser 3 Mal ausatmet.
Anpassungen bei Beeinträchtigungen
• im Bewegen: Das gehbehinderte Kind an den Händen halten und begleiten.
Beachte bei Beeinträchtigungen
- im Sehen: Erhöhung des Augeninnendrucks vermeiden – Achtung beim Luftanhalten und Tauchen!
- im Hören: Bei Trommelfellschädigung nicht Tauchen!
- im Wahrnehmen und Verhalten: Verunsicherung durch die veränderte akustische und optische Wahrnehmung über und unter Wasser ist verstärkt.
- Kognition: grosse Ablenkung durch Licht-/Wassereffekte, sowie Lärm.
- im Bewegen: Die Wasserlage wird durch grössere Körperasymmetrien erschwert; schnelleres Auskühlen durch weniger Bewegung; Socken oder Badeschuhe verhindern Verletzungen an den Füssen; bei Hydrocephalus Vorsicht beim Tauchen (Druckausgleich).
- Epilepsie: Lärm und Lichtreflexion können Anfall auslösen – Begleitung/Beobachtung gewährleisten.