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Ein dem Staatsrat unterstellter Ausschuss zur Finanzstabilität und Entwicklung solle die Aufsicht koordinieren und stärken, erklärte Präsident Xi Jingping staatlichen Medien zufolge auf einer alle fünf Jahre stattfindenden Regierungskonferenz zu Finanzthemen, die am Samstag endete.
Die Regulierung des Finanzsektors müsse verlässlicher und systemische Risiken müssten schneller erkannt werden, erläuterte Xi. Dabei solle auch die Zentralbank eine grössere Rolle spielen. Details zu dem Ausschuss und zu den grösseren Kompetenzen der People's Bank of China wurden nicht genannt.
Die Aufsicht über das komplexe Finanzsystem Chinas ist auf mehrere Institutionen verteilt. Neben der Zentralbank gibt es Regulierungsbehörden je für Banken (CBRC), für Versicherer (CIRC) und für den Wertpapierhandel (CSRC).
Keine hat den Überblick über die gesamten Kapitalflüsse, was die Entdeckung von Marktmanipulationen erschwert. Im Vorfeld der Konferenz hatte es daher Spekulationen über die Gründung einer "Super-Behörde" gegeben, in der die Kompetenzen zusammengefasst würden.
Die Einsetzung eines Ausschusses fällt nach der Ansicht von Brock Silvers, Geschäftsführer von der Investment-Beratungsfirma Kaiyuan Capital, dahinter zurück. Vor dem im Herbst geplanten Kongress der Kommunistischen Partei Chinas rechne er nicht mit weiteren Schritten. "Die Regulierer müssen noch Details nennen und werden das wahrscheinlich nicht vor dem Kongress tun.
(AWP)