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Peter Moilliet wurde am 5. November 1921 in Bern als Sohn des Malers Louis Moilliet geboren. Nach abgeschlossener Steinbildhauerlehre zieht er nach Zürich, arbeitete dort bei Karl Geiser und besuchte während vier Jahren die Bildhauerklasse Germaine Richiers. Er war Mitbegründer der Künstlervereinigung «Kreis 48».
1949 Heirat mit Maria Marcella Vanz, einem gefragten Berufsmodell verschiedener renommierter Bildhauer wie Otto Charles Bänninger, Karl Geiser, Marino Marini und Germaine Richicher. Geburt der Töchter – Eva 1948 und Kristin 1951 – 1992
1949 kauft er ein altes Bauernhaus in Allschwil, wo er fortan mit seiner Familie lebt und arbeitet. Sein Atelier, der Garten mit den Skulpturen und das Kellergewölbe wurden zum Ausdruck seiner künstlerischen Persönlichkeit. Zahlreiche Werke Peter Moilliets sind im öffentlichen Raum präsent, archaisch wuchtig in der Monumentalplastik der vier Evangelistensymbole zwischen den Abdankungshallen des Friedhofs Hörnli, still und intim in der Pietà beim Grab der Einsamen, szenisch gewitzt auf dem Leonhardskirchplatz in der Bronzefigur des Denkmalpflegers Riggenbach, genannt «Dingedinge». Abstrakt kann kaum ein Werk von Peter Moilliet genannt werden, vielen seiner Arbeiten ist eine klassisch-ernsthafte Zeitlosigkeit eigen, obwohl immer wieder die Ironie und ein ausgeprägter Humor durchschimmert. 2002 stirbt seine Frau Maria – Peter Moilliet am 10. März 2016 mit 94 Jahren.