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Geografische Detaillierung der Daten
In den eidgenössischen Fischereistatistiken werden verschiedene Aspekte der Fischerei zusammengefasst (Fangzahlen in der Berufs und Freizeitfischerei, Fischbesatz, Anzahl Patente). Die Daten stammen von den Fischereibehörden der 26 Kantone. Bis jetzt wurden von den Kantonen uneinheitliche Daten geliefert. Zudem wurden die Fischereistatistiken nicht überall in der Schweiz zum selben Zeitpunkt eingeführt. Im Rahmen des Möglichen sollen die eidgenössischen Fischereistatistiken einen landesweiten Datenvergleich erlauben, in gewissen Fällen wurden die Daten zu diesem Zweck bearbeitet und homogenisiert.
Bis 2012 ist nur ein recht grober Vergleich der verschiedenen Datensätze zu den Fangzahlen möglich. Es gilt das Gesetz des kleinsten gemeinsamen Nenners. Eine gesamtschweizerische Übersicht ist nur auf der Ebene des geringsten gemeinsamen Detaillierungsgrads möglich.
Die Statistiken zu den Fangzahlen in den Fliessgewässern wurden so aufbereitet, dass sie eine Abfrage nach Kantonen oder grösseren Flusseinzugsgebieten erlauben.
Für die Seen mit einer Fläche von mehr als 10 km2 liegen detailliertere Angaben zur Berufs und Freizeitfischerei vor, diese können pro See abgefragt werden.
Seit 2013 werden alle Fischereidaten mit einem höheren Detaillierungsgrad erhoben, im Rahmen des Möglichen auf demselben Niveau wie die kantonalen Statistiken. Für jede Angabe sind der Kanton, das Einzugsgebiet (in einem Detaillierungsgrad von 32 Einzugsgebieten) und die Art des Gewässers (Fliessgewässer, grössere Seen, Stauseen oder Bergseen usw.) verfügbar. Vergleiche in detaillierterem Massstab werden für die 32 Einzugsgebiete ab 2016 möglich sein.