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Seit einiger Zeit registriert Swissgrid häufigere (N-1)-Verletzungen im Netz, welche durch ungeplante Stromflüsse aufgrund der Marktkopplung in der Region Central Western Europe CWE entstehen. Im Rahmen eines technischen Berichts zuhanden der Regulatoren der Region CWE erläutert die ElCom die Problematik und schlägt vor, die kritischen Schweizer Elemente in die CWE Kapazitätsberechnung einzubeziehen.
Die ElCom hat heute ihre Studie Adequacy 2020 - zur Versorgungsicherheit 2020 - publiziert. Aus den Ergebnissen der Berechnungen geht hervor, dass die Versorgungssicherheit im Normalfall bis im Jahr 2020 gewährleistet sein dürfte. Die Vorbereitung auf ausserordentliche Versorgungsengpässe darf jedoch nicht vernachlässigt werden.
In einem zweijährigen Projekt untersuchte die Universität St. Gallen im Rahmen des Forschungsprogramms Energie Wirtschaft Gesellschaft des BFE, wie die Finanzierung erneuerbarer Energien erleichter werden kann und somit die Ziele der Energiestrategie 2050 mit niedrigeren gesellschaftlichen Kosten zu erreichen sind.
Zum Hintergrund: Die ausreichende Bereitstellung von Kapital zur Finanzierung erneuerbarer Energie-Projekte wird einer der entscheidenden Faktoren für die Erreichung der Ziele der Energiestrategie sein. Aufgrund immer günstigerer Technologien wird die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energie-Projekte zunehmend durch sog. "Soft Costs" bestimmt.
Die Studie stellt fest, dass die wesentlichen Elemente von "Soft Costs" die Prämie für politisches Risiko und die Kapitalkosten sind.
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Im Rahmen seiner Sitzung vom 20. Dezember 2017 hat der Bundesrat eine Statutenänderung der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid genehmigt. Die Änderung hat eine Sacheinlage von Anlagen des Übertragungsnetzes und eine damit einhergehende Erhöhung des Aktienkapitals zum Gegenstand.
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Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Dezember 2017 den Bericht über die "Auswirkungen der Energiepolitik der EU-Staaten auf die Versorgungssicherheit mit Elektrizität und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz" verabschiedet. Dieser beleuchtet mögliche Entwicklungen der Stromproduktion in der EU und deren Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit und die Strompreise in der Schweiz. Zudem analysiert er die Rahmenbedingungen für die stromintensive Industrie in verschiedenen europäischen Ländern.
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Anlässlich seiner Sitzung vom 8. Dezember 2017 hat der Bundesrat den Bericht "Ursachen der Stromverbrauchsentwicklung der Schweiz" verabschiedet. Dieser analysiert die Entwicklung des Stromverbrauchs in den letzten Jahrzehnten und zeigt auf, welche Faktoren seit einigen Jahren zu einem leichten Rückgang geführt haben. Überdies analysiert der Bericht die Entwicklung des Verbrauchs fossiler Energieträger im gleichen Zeitraum.
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Die beiden Räte können sich nicht einigen, ob und wie die Wasserkraft zusätzlich unterstützt werden soll. Der Nationalrat hat sich erneut gegen eine Klausel im Stromnetzgesetz ausgesprochen.
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Anne d'Arcy und Antonio Taormina haben ihre Rücktritte als Mitglieder der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) per Ende Jahr respektive per Ende März 2018 eingereicht. Als Ersatz wurden Sita Mazumder und Dario Marty vom Bundesrat gewählt.
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Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Dezember 2017 den Bericht zum Postulat 13.3521 über die "Nachhaltigen Bedingungen für die Wasserkraft" verabschiedet. Der Bericht fasst die bereits im Rahmen der Energiestrategie 2050 erstellten Berichte sowie andere, im Rahmen von parlamentarischen Vorstössen erstelle Analysen zusammen. Der Bericht hält fest, dass die Grosswasserkraft bereits ab 2018 mit den neu geschaffenen Förderinstrumenten (Marktprämie und Investitionsbeiträge) gestützt werde. Überdies kommt er zum Schluss, dass die Forderung nach einer privilegierten Förderung der Sanierung und Erweiterung von bestehenden Wasserkraftwerken im Vergleich zu neuen Klein- und Kleinstkraftwerken erfüllt ist. Die Finanzierung von Pumpspeicherwerken durch zinsgünstige Bundesdarlehen hält der Bundesrat für unwirksam.
2017 wurden zum achten Mal Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten durchgeführt. Die Resultate für die zweite Ausschreibung 2017 für Projekte liegen vor: 21 Projekte erhalten insgesamt CHF 3 Millionen an Förderbeiträgen, um möglichst kostengünstig und nachhaltig Strom zu sparen. Damit wurden 2017 insgesamt CHF 32 Millionen an Projekte und Programme vergeben. Die Ausschreibung 2018 für Projekte und Programme läuft bereits seit dem 27. Oktober.
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Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. November 2017 die Vernehmlassung zu Etappe 2 des Standortauswahlverfahrens für geologische Tiefenlager eröffnet. Ein Sachplan legt den Ablauf für die Suche nach Standorten für künftige geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle fest. Etappe 2 startete Ende 2011 und wird voraussichtlich Ende 2018 mit der Verabschiedung des Ergebnisberichts durch den Bundesrat abgeschlossen. Im Ergebnisbericht, der nun mit den in Etappe 2 erstellten Berichten, Gutachten und Stellungnahmen in die Vernehmlassung geht, schlägt der Bundesrat vor, die drei Standortgebiete Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost in der abschliessenden Etappe 3 der Standortsuche weiter zu untersuchen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 9. März 2018.
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Im Rahmen des diesjährigen ElCom Forums in Lausanne hat die ElCom ihr Fazit bzgl. Versorgungssicherheit in der Schweiz präsentiert. Sie kommt zum Schluss, dass die Versorgungssicherheit kurz- und mittelfristig gewährleistet sei, sofern der Markt spielt und alle Akteure ihre Hausaufgaben gründlich erledigen.
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Die Studie wurde von Ernst & Young im Auftrag des BFE erstellt mit dem Ziel, die Entwicklung der finanziellen Lage der Schweizer Stromwirtschaft in den letzten 10 Jahren zu untersuchen. Überdies weist die Studie die von den Energieversorgungsunternehmen geleisteten Beiträge für Gewinnausschüttungen, Steuern oder Wasserzinsen an die öffentliche Hand aus.
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Im Rahmen seiner Grundlagenarbeiten für ein neues Strommarktdesign hat des BFE die obengenannte Studie veröffentlicht. Diese von der Frontier Economics Ltd. im Auftrag des BFE erstellte Studie analysiert Massnahmen für die Weiterentwicklung des Marktdesigns. Dabei werden die ökonomischen Rahmenbedingungen und Marktmechanismen untersucht, damit die Versorgungssicherheit in der Schweiz auch mittel- bis langfristig ganzjährig sichergestellt ist.
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Das BFE lässt regelmässig die Potenziale, Kosten und Umweltauswirkungen von Stromproduktionstechnologien untersuchen. Diese dienen sowohl als Grundlage für die Energieperspektiven als auch für das im neuen Energiegesetz vorgeschriebene Technologie-Monitoring. Es werden dabei auch Technologien untersucht, die zwar nicht als Optionen für die inländische Stromproduktion, aber für Stromimporte künftig von Bedeutung sein könnten. Die heute publizierte Studie, die vom Paul Scherrer Institut (PSI) im Auftrag des BFE erarbeitet wurde, ist eine Aktualisierung und Erweiterung einer PSI-Studie aus dem Jahr 2005, welche damals als Grundlage für die Energieperspektiven 2035 diente.
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Der Marktanteil der stromsparenden und langlebigen LED-Leuchtmittel lag 2016 bei 23%, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von 4% entspricht. Das meistverkaufte Leuchtmittel ist nach wie vor die weniger effiziente Halogen-Glühbirne, die 2016 wieder an Marktanteilen gewonnen hat (2015: 48% Marktanteil, 2016:51%). Dies zeigt eine im Auftrag des Bundesamtes für Energie durchgeführte Analyse des Lichtmarkts Schweiz 2016.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. November 2017 das totalrevidierte Energiegesetz, dem die Schweizer Stimmbevölkerung in der Referendumsabstimmung vom 21. Mai 2017 zugestimmt hat, per 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt. Gleichzeitig hat er die Ergebnisse der Vernehmlassung zu den zugehörigen Verordnungsrevisionen zur Kenntnis genommen und die Verordnung verabschiedet. Die drei neuen und sechs revidierten Verordnungen treten jeweils gleichzeitig mit dem Gesetz in Kraft.
Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat im August 2017 beim Bundesamt für Energie (BFE) 6 Gesuche für Sondierbohrungen in der Region Nördlich Lägern eingereicht. Heute startet die öffentliche Auflage dieser Gesuche.
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Die Energiekommission des Nationalrates beschliesst zwei Kommissionsmotionen, die wichtige Eckpunkte für das Strommarktdesign nach 2020 festlegen. Einerseits soll die vollständige Liberalisierung des Strommarktes umgesetzt werden. Andererseits unterstützt die Kommission die Etablierung einer Strategien Stromreserve zur Absicherung der Energieverfügbarkeit in extremen Situationen.
ElCom Newsletter: Für die Versorgungssituation in der Schweiz im Winter 2017/2018 zeigt sich die ElCom vorsichtig optimistisch: Sowohl auf Seiten des Netzes als auch auf der Energieseite erweist sich die aktuelle Situation berechenbar. Diese Einschätzung stützen auch erste Ergebnisse von Adequacy-Berechnungen, die Swissgrid im Auftrag der ElCom durchgeführt hat. Die konkreten Resultate der Berechnungen präsentiert die ElCom im Rahmen des ElCom-Forums am 17. November in Lausanne.