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Ukraine-Krieg
Das US-Justizministerium hat die Schweizer Grossbanken UBS und CS in Zusammenhang mit Russengeldern vorgeladen. Auch US-Banken müssen Informationen liefern.
24. März 2023 • Beat Schmid
Die US-Regierung von Joe Biden kann bisher kaum Erfolge beim Einfrieren von russischen Geldern vorweisen (Quelle: Screenshot Youtube)
Die Credit Suisse und die UBS sowie weitere amerikanische Banken müssen gegenüber den US-Justizbehörden in Zusammenhang mit russischen Vermögen Auskunft geben. Die Untersuchungen des US-Justizministeriums konzentrieren sich darauf, welche Bankangestellten mit sanktionierten Kunden zu tun hatten und wie diese Kunden in den letzten Jahren überprüft wurden. Die Banken müssen die entsprechenden Namen von Kundenberatern nennen, die Kontakt mit russischen Kunden hatten. Die US-Behörden machen zunehmend Jagd auf russische Assets. Nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine haben die Amerikaner die sogenannte Klepto-Capture ins Leben gerufen. Der Job dieser Taskforce ist es, nach Yachten, Privatjets, Immobilien und verstecktem Bargeld zu suchen, die mit sanktionierten Russen in Verbindung stehen. Erfolgsmeldungen gibt es bisher kaum. Kürzlich wurden sechs Luxusimmobilien in New York und Florida, die mutmasslich dem Oligarchen Viktor Vekselberg gehören, beschlagnahmt. Im April haben spanische Behörden auf Geheiss der Amerikaner die 77-Meter-Motoryacht Tango von Vekselberg auf Mallorca beschlagnahmt, die weiterhin dort in einem Hafen liegt. Zudem hat die Taskforce die Yacht Amadea beschlagnahmen und nach San Diego überführen können. Sie soll dem Oligarchen Suleiman Kerimov gehören.