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Theo Brülhart wurde am 5. April 1932 den Eltern Emil und Katharina Brülhart-Käser in Heitenried als achtes von dreizehn Kindern in die Wiege gelegt. Er besuchte die Schule in Heitenried und Ueberstorf. Die Kriegszeiten waren hart für die Familie Brülhart. So musste Theo schon im Kindesalter bei verschiedenen Bauern als Hütebube und Stalljunge aushelfen. Er arbeitete zuletzt mehrere Jahre bei Langenegger in Köniz als Chauffeur. Am 10. November 1956 führte er Rösi Blunier zum Traualtar, die eine Tochter mit in die Ehe brachte. Diese akzeptierte er wie seine eigenen fünf Kinder.
Theo Brülhart war aktiv in verschiedenen Vereinen. Er war Schwinger und Schwingrichter, später Schiedsrichter bei der Ringerstaffel Sense. Er war Mitglied in der KAB Heitenried, bei den Schützen und er war der erste Präsident des FC Heitenried und des Mutzen-Clubs. Von Schicksalsschlägen wurde er nicht verschont. Der Tod seines jüngsten Sohns Otto im April 1980 traf ihn schwer.
Nach einem Schlaganfall im Jahre 1987 mit erst 55 Jahren konnte er seinen Beruf als Chauffeur nicht mehr ausüben. Aber sein starker Wille hat ihn wieder auf die Beine gebracht. Im November 2006 feierte er mit Rösi die goldene Hochzeit. Der Tod von Elisabeth 1997 und seiner geliebten Ehefrau Rosa am 10. Januar 2009 prägten ihn sehr. An seinen acht Grosskindern hatte er stets grosse Freude.
Mehrere Jahre arbeitete er als Sigrist. Seine Aufgaben in der Kirche hat er ehrenhaft durchgeführt. Gesundheitlich war er schon länger angeschlagen, das Gehen und das Treppensteigen machten ihm immer mehr Mühe, und so musste er im Februar 2018 ins Wohn- und Altersheim Magdalena umziehen. Die Corona-Vorschriften, wonach er im März keinen Besuch von der Familie bekommen durfte, und im Juli die Diagnose Lungentumor haben ihn moralisch und körperlich sehr geschwächt. Am 16. August musste er mit einer Lungenentzündung ins Spital und erholte sich nicht mehr. Am 11. September 2020 ist er friedlich eingeschlafen.