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Am Sonntag hat Dario Cologna im Tessin einen letzten Test über 15 Kilometer absolviert, um den «Rennrhythmus langsam wieder zu finden». Und dieser verlief zufriedenstellend: «Es war wichtig, dass ich keine muskulären Beschwerden habe, deshalb war es ein guter letzter Test.»
Ich würde mich über 50 Kilometer zu den Medaillenkandidaten zählen.
Wegen Wadenproblemen musste der Münstertaler auf die WM-Einsätze im klassischen Stil verzichten, eine Spannung in der Wade verspürt er weiterhin. Aber Cologna hat letzte Woche drei intensive Skating-Einheiten gemacht: «Ohne Probleme», versichert er. «Den zwei Einsätzen in Lahti sollte nichts im Weg stehen.»
Am Freitag bestreitet er einen Skating-Part mit der Staffel, ehe am Sonntag sein grosses Ziel ansteht: Das Rennen über 50 Kilometer. Und seine Ambitionen sind trotz – oder gerade wegen – des reduziertem Pensums gross: Zwar wisse er nicht, wo er stehe, aber «ich würde mich über 50 Kilometer zu den Medaillenkandidaten zählen», so Cologna.
Selektive Strecke als Vorteil
Er sei «hier hoch gekommen, um um die Medaillen zu kämpfen.» Die «Lahti-Kurve», die schon für einige Stürze sorgte, sieht er dabei nicht als Problem. Die Strecke für den 50er sei «selektiv genug, sodass man auch vor der Kurve etwas probieren kann, wenn man sich wirklich gut fühlt», wie er vielversprechend sagt.
Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 21.02.2017 18:05 Uhr