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MA-Seminar: Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein
UE-L01.01815
|Dozenten-innen: Suarez-Nani Tiziana|
|Kursus: Master|
|Art der Unterrichtseinheit: Seminar|
|ECTS: 3|
|Sprache-n: Deutsch|
|Semester: SP-2020|
Das delphische und sokratische „Erkenne Dich selbst“ wurde Jahrhunderte lang als eine der wichtigsten Aufgaben der Philosophie betrachtet. Dass der Mensch sich selbst erkennt scheint eine Evidenz zu sein. Die Art und Breite der menschlichen Selbsterkenntnis wurde aber in sehr unterschiedlichen Weisen erklärt: kennt jedes Subjekt sich selbst wie es andere Objekte kennt, d.h. vom aussen, oder bezieht es sich zu sich selbst auch von innen? Diese Fragen wurden in der Philosophie des Mittelalters stark diskutiert und verschiedene Modelle der Selbsterkenntnis wurden entwickelt. In diesem Seminar werden die Konzeptionen von Thomas von Aquin, Petrus Johannis Olivi, Matthaeus von Aquasparta, Henrich von Gent und Wilhelm von Ockham erklärt und diskutiert.
Lernziele
In einer mündlichen Präsentation bearbeiten die Studierenden einen Teil des behandelten Textes, indem sie Struktur und Argumentation des Textes darstellen sowie dessen philosophische Richtigkeit beurteilen. Sie legen die Quellen und Einflüsse offen, die im Text aufgeführt sind. Sie gehen auf einige Studien der Sekundärliteratur ein. (Eine Bibliographie wird in der ersten Sitzung abgegeben.) Wer die Präsentation hält, schickt 3 Tage vor der Sitzung den anderen Teilnehmern des Seminars einen Plan seiner Präsentation (evtl. mit Textauszügen)
Dokumentation
Der Plan und die Bibliographie des Seminars werden in der ersten Sitzung verteilt.