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Beach Boys: Surfin' U.S.A.
«Surfin'n U.S.A.», ein Thema-Album übers Surfen, etablierte das Markenzeichen der Beach-Boys: der vielstimmige Gesang, der mit Doubletracking noch reicher und gehaltvoller gemacht wurde als er ohnehin war. Solche komplexen Stimmen hörte man zuletzt bei den Four Freshmen, einer Jazz-Vocal-Gruppe, die den Barbershop-Gesang weiterentwickelte. In der jungen Popmusik der frühen 1960er Jahren war ein solcher vielschichtiger Gesang einzigartig.
Das Album hat die typischen Stärken und Schwächen der Zeit vor den Rock Alben: Es ist (nur) 24 Minuten lang, besteht als Thema-Album hauptsächlich aus Songs, die vom Surfen handeln, dabei sind einige Songs Füller («Misirlou» oder «Let's Go Trippin'») oder Übungen auf dem Weg zur Meisterschaft (z.B.: «Stocked», «Noble Surfer» oder «Honky Tonk»).
Es ist wichtig zu betonen, dass hier nicht die Wrecking Crew spielt, sondern die Band selbst. Studiomusiker übernahmen die ständig tourenden Beach Boys im Studio zwei Jahre später beim Album Today. Das blieb so bis zu Pet Sounds 1966.
«Surfin U.S.A.» ging auf Platz 2 der Charts und entfaltete eine mächtige Wirkung: Surfen wurde eine Jugend-Mode im ganzen Land.
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