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Value Maker AG – Einführung einer Bonusbank
Die Firma Value Maker AG ist ein auf Dienstleistung spezialisiertes Beratungsunternehmen. In diesem Jahr hat der Verwaltungsrat (VR) beschlossen, das bisherige Bonussystem zu überarbeiten und vermehrt dem Interesse der Inhaberschaft anzupassen. Neu soll daher der Bonus nach dem Zuwachs des Residualgewinnes ermittelt werden. Da die Value Maker AG nicht an der Börse kotiert ist, besteht keine externe Kennzahl, welche den Wertzuwachs der Firma widerspiegelt. Aus diesem Grund beschliesst die Firma, eine dem EVA® ähnliche Wertekennzahl einzuführen, auf deren Basis anschliessend der Bonus berechnet wird. Zusätzlich soll eine mehrjährige Bonusbank mit einjähriger Zielgrösse mit Malus-Funktion das Management in eine inhaberähnliche Position versetzen.
Aufgaben
- Aufgabe 1: Was sind weitere Vorteile, die für eine Einführung der Bonusbank sprechen?
- Aufgabe 2: Herr Kollbrunner, CEO der Value Maker AG, hat jedoch die Befürchtung, dass sein Bonus im Verhältnis zu den vergangenen Jahren stark abnehmen wird. Begründen Sie Herrn Kollbrunners Vermutungen, wieso die Einführung des Bonusbank-Modells tiefere Bonusauszahlungen zur Folge haben könnte.
- Aufgabe 3: Wie kann das in Aufgabe 2 angesprochene Problem gelöst werden?
- Aufgabe 4: Herr Kollbrunner ist mit den Ausführungen des VR immer noch nicht einverstanden. Obwohl der Bonus auch in der Einführungsphase gleich bleiben soll, stuft er die Malus-Klausel als gefährlich ein. Er behauptet, dass viele Personen des Managements aufgrund einer Krise das Unternehmen verlassen werden. Der VR entgegnet dem, dass mit dem gewählten Modell keine existenzielle Bedrohung besteht und auch schon in der Vergangenheit mit Bonusausfällen zu rechnen war. Wieso ist das gewählte Modell einer mehrjährigen Bonusbank mit einjähriger Zielgrösse keine existenzielle Bedrohung?