Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03118.jsonl.gz/2507

Überraschung vor der Erstrundenpartie im Davis Cup zwischen Serbien und der Schweiz. Erst ist es ein Gerücht, kurz nach 16 Uhr wird es Gewissheit: Aus dem Flugzeug, mit dem Stanislas Wawrinka und Severin Lüthi nach Belgrad geflogen sind, entsteigt ein Überraschungsgast: Roger Federer.
Die Schweiz wird damit mit den Nummer 3 (Wawrinka) und 8 (Federer) ein äusserst schlagkräftiges Duo bilden. Federer hatte zuletzt im Jahr 2004 (3:2 in Rumänien) in der ersten Runde gespielt. Sein letzter Auftritt im Teamwettbewerb war im September 2012 im Abstiegs-Playoff in Holland (3:2).
Federer und Wawrinka besuchten kurz nach der Landung ein erstes Mal die Sporthalle SPENS – ohne sich öffentlich zu äussern. Es kann deshalb nur spekuliert werden, was den 17-fachen Grand-Slam-Champion zum Umdenken bewogen hat
Wie es scheint hat ihn der Sieg Wawrinkas am Australian Open davon überzeugt, dass dieses Jahr vielleicht das Jahr sein könnte, in dem die Schweiz um den Davis-Cup-Titel spielen könnte. Ohne Federer hatte man seit 2004 in der Weltgruppe nie mehr die erste Runde überstanden.(si/syl)
Radquer entstand an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert im Süden Frankreichs. Strassenrennfahrer weilten im Winter zur Saisonvorbereitung an der sonnigen Côte d’Azur, wo sie neben etlichen Kilometern auf der Strasse auch über Stock und Stein fuhren, falls nötig ihr Fahrrad schulterten, oder einen steilen Anstieg mal rennend in Angriff nahmen. Erste Rennen in dieser neu entstandenen Sportart fanden 1902 statt.