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Spanisch
Für die Seelsorge der spanischen Sprachgemeinschaft gibt es in der Schweiz 16 Missionare in Vollzeit und in 5 Teilzeit in 17 Missionen.
Grundinformationen zur Koordination der spanischsprachigen Missionen und Situation im Herkunftsland
Entwicklung der Zuwanderung
in die Schweiz
Kennzahlen des Herkunftslandes
(Spanien – Wikipedia Stand 2011)
- Einwohnerzahl 47,1 Mio
- Anteil Röm. Kath. 92 %
- BIP pro Einwohner $ 29'689 ( CH $ 69'838 )
- Arbeitslosenquote 20.9 %
Geschichte der Missionen und Migration
Die Emigration in Spanien begann bereits im 19. Jahrhundert, vor allem nach Südamerika. Ab 1940 – 1950 war eine grosse Migrationsbewegung innerhalb Spanien Richtung Norden, wo die Industrialisierung begonnen hatte. Nach dieser internen Migrationswelle begann die Emigration nach Frankreich, Deutschland, Schweiz und Holland.
Die ersten Emigranten aus Spanien trafen 1957 in Genf ein. Tausende hatten Saisonnier Verträge in der Deutsch- und Westschweiz. Zuerst wurden Messen in spanischer Sprache organisiert, die erste war in der Pfarrei Guthirt in Zürich später in der Pfarrei St. Anton. 1960 entstand in Genf die Association de la Mission catholique de langue espagnole und wurde vom Kanton Genf anerkannt. Im gleichen Jahr entstanden die Missionen in Zürich und Bern. 1958 wurde die Seelsorge für die Spanier in der Region Lausanne ausgeweitet. 1959 setzte sich ein Kapuziner für die Seelsorge in der Region Luzern ein. Franziskaner und Marianisten nahmen sich der Seelsorge in Freiburg an. 1962 kam Basel-Stadt dazu und 1964 Basel-Land. 1965 Baden und 1967 Olten, Aarau 1974 und Nyon 1975. 1980 waren 170‘000 Spanier in der Schweiz. Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Spaniens kehrten viele von ihnen zurück. Heute leben noch etwa 70‘000 Spanier in der Schweiz dafür kommen viele Spanischsprechende Südamerikaner hinzu.
Einzelne Aktivitäten des nationalen Koordinators
Die spanischsprachigen Missionen sind in 3 Zonen aufgeteilt. Jede Zone organisiert regelmässig Treffen mit den Missionaren und den pastoralen Mitarbeitern. Im nationalen Koordinationsrat ist ein Vertreter jeder Zone präsent. Dieser organisiert und begleitet mit dem nationalen Koordinator die Weiterbildung der Missionare und pastoralen Mitarbeiter, Erwachsenenkatechesen und Seminare für die Katecheten. Zudem werden geistliche Exerzitien für die Seelsorgenden angeboten und die nationale Wallfahrt nach Einsiedeln organisiert.