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Jennifer Granholm und Nishimura Yasutoshi trafen sich am 9. Januar 2023, «um die Situation der globalen Energieversorgungssicherheit, die Verstärkung der Zusammenarbeit im Bereich der sauberen Energie und die Bedeutung des Übergangs zu sauberer Energie, einschliesslich erneuerbarer Energien, Energieeffizienz, Kernenergie, geothermischer Energie und der Produktion und Nutzung von Wasserstoff und Ammoniak, zu besprechen».
Im Anschluss an das Gespräch veröffentlichten das Ministry of Economy, Trade and Industry (Meti) und das amerikanische Department of Energy (DOE) eine gemeinsame Erklärung. Darin ging es einerseits um eine gegenseitige Würdigung der Anstrengungen beider Länder im Bereich der Energieversorgungssicherheit. Die USA hoben insbesondere die Ankündigung der japanischen Regierung vom Dezember 2022 hervor, die in ihrer neuen Energiepolitik die Kernenergie im grösstmöglichen Umfang berücksichtigt und einen Zehnjahresplan mit konkreten Massnahmen zur Umsetzung der grünen Transformation vorgestellt hat.
Andererseits ging es um die Zusammenarbeit im Nuklearbereich: «Meti und DOE beabsichtigen, Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie zu nutzen, wie z.B. die Entwicklung und den Bau von fortgeschrittenen Reaktoren der nächsten Generation – einschliesslich kleiner, modularer Reaktoren (SMR) – sowohl innerhalb beider Länder als auch in Drittländern. Beide Länder beabsichtigen auch, die Nutzung bestehender Reaktoren zu maximieren und robuste Versorgungsketten für nukleare Komponenten und Brennstoffe, einschliesslich Uranbrennstoff, unter gleichgesinnten Ländern aufzubauen», schrieben die Minister in ihrer Erklärung.
Quelle
B.G. nach DOE und Meti, gemeinsame Erklärung, 9. Januar 2023