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Die wegen Diebstahls angeklagte US-Schauspielerin Lindsay Lohan muss wegen Verstosses gegen Bewährungsauflagen für vier Monate in Haft. Ein Gericht in Los Angeles verurteilte die 24-Jährige am Freitag ferner zu 420 Stunden gemeinnütziger Arbeit.
Lohan muss die Arbeit in einem Frauenhaus sowie im Leichenschauhaus der kalifornischen Metropole leisten. Zur Begründung sagte Richterin Stephanie Sautner, Lohan habe mit dem Diebstahl einer Goldkette gegen die Bewährungsauflagen in einem anderen Fall verstossen.
Lohans Anwältin kündigte umgehend Berufung an. Es wird damit gerechnet, dass das Starlet gegen 75'000 Dollar Kaution zunächst auf freiem Fuss bleibt.
Der Schauspielerin wird vorgeworfen, am 22. Januar in einem Juwelierladen eine Halskette im Wert von 2500 Dollar (gut 2214 Franken) gestohlen zu haben. Lohan bestreitet nicht, die Kette genommen zu haben, versichert jedoch, es habe sich um eine "Leihgabe" gehandelt.
Das US-Filmsternchen kämpft seit Jahren mit Alkohol- und Drogenproblemen. Im Mai 2007 war Lohan betrunken am Steuer erwischt worden. Sie machte eine Alkoholtherapie, wurde aber nur zwei Monate später erneut wegen Trunkenheit am Steuer und wegen Besitzes von Kokain festgenommen.
Seitdem hielt Lohan sich wiederholt nicht an Bewährungsauflagen. Im vergangenen Oktober hatte sie das Gericht deshalb in eine Entzugsklinik einweisen lassen, aus der die 24-Jährige im Januar entlassen worden war.
SDA-ATS