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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00405 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Minder Urteil vom 15. Juli 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch die Beiständin Y.___ diese vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste Rechtsanwältin Vanessa Heimgartner, Sozialversicherungsrecht Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, arbeitete zuletzt seit 1990 als Mitarbei terin in der Telefonzentrale des Z.___ in einem Teil zeitpensum (vgl. Urk. 8/14), als sie sich am 24. April 2012 unter Hinweis auf psychische Verhaltensauffälligkeiten mit Kontrollverlust bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmeldete ( Urk. 8/2 Ziff. 6.2). Die IV-Stelle holte daraufhin einen Auszug aus dem indivi duellen Konto ( Urk. 8/10), einen Arztbericht ( Urk. 8/13/6-10) sowie einen Ar beitgeberbericht ( Urk. 8/14) ein. Am 13. August 201 2 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % während eines Jahres vorliege und sie die Anspruchsvoraussetzungen für die Zusprache einer Rente nach Ablauf des Wartejahres (April 2013) prüf en werde (vgl. Urk. 8/15). Im Januar 2013 holte die IV-Stelle einen aktuellen Bericht des behandelnden Psychiaters der Versicherten ein (datier end vom 23. Februar 2013; vgl. Urk. 8/17/6-9). Es folgte eine psychiatrische Begutachtung der Versicherten am 20. Juni 2013 (Expertise vom 28. Juni 2013; Urk. 8/21). Mit Vorbescheid vom 9. August 2013 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 8/28). Daraufhin erhob die Versicherte unter Beilage eines aktu ellen Berichtes ihres behandelnden Psychiaters vom 18. Oktober 2013 Einwände ( Urk. 8/40-41). Nach Prüfung dieser Vorbringen, in deren Folge eine Ergänzung zum Gutachten vom 27. Januar 2014 ( Urk. 8/43) eingeholt und der Versicherten das rechtliche Gehör gewährt w orden war ( Urk. 8/45), entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. März 2015 im ablehnenden Sinne ihres Vorbescheids ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 7. April 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und bean tragte, es sei die Verfügung vom 6. März 2015 aufzuheben und ihr eine Rente zuzusprechen. Eventualiter seien Integrationsmass nahmen anzuordnen. Sub eventualiter sei vom Gericht ein psychiatrische s Gutachten anzuordnen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Mai 2014 ( Urk. 7) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 2. Mai 2014 ( Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit Zuschrift vom 21. Januar 2015 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin das Verlaufsprotokoll der Eingliederungsberatung vom 7. Januar 2015 ( Urk. 11) ein. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah ren sind grund sätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs behörde vorgän gig verbindlich - in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids - Stellung genom men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdewei se weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sach urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid er gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). Soweit die Beschwerdeführerin beantragte, es seien Integrationsmassnahmen anzuordnen ( Urk. 1 Ziff. 2), ist festzuhalten, dass die vorliegend angefochtene Verfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 2) einzig den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung prüft. Über den Anspruch auf Integrationsmassnahmen hat die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung nicht befunden. Damit ist diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten. 1. 2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin seit längerer Zeit in sämtlichen Tätig keiten zu 30 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, weshalb die Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt sei und keine andauernde, renten begründe nde Erwerbsunfähigkeit vorliege (S. 1). Dabei stellte sie im Wesentli chen auf das eingeholte psychiatrische Gutachten ab. 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber - unter Hinweis auf die Be richte ihres behandelnden Psychiaters und dessen Stellungnahme zu r Expertise - auf den Standpunkt, auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutach ten könne nicht abgestellt werden. Vielmehr bestehe eine vollumfängliche Ar beitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ( Urk. 1 S. 8 f. ). 3. 3.1 Der behandelnde Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie, nannte im Bericht vom 4. Juli 2012 ( Urk. 8/13/6-10) zuhanden der Beschwerdegegnerin eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (abhängige und histrionische Anteile, F61.0 ; Ziff. 1.1 ) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Er führte aus, die Beschwerdeführerin sei in ausgeglichener Stimmungslage und der affektive Kontakt bleibe mässig. Insgesamt wirke sie etwas unbeteiligt und gleichgültig. Die Beschwerdeführerin berichte knapp über aktuelle Dinge und habe neben unrealistischen Vorstellungen betreffend die Zu kunft oft pessimistisch-resignierende Äusserungen gemacht, über die aber ebenso wenig weiterführende und klärende Gespräche möglich seien, wie über eigene Gefühle oder eigenes Verhalten ( Ziff. 1.4). Dr. A.___ befand die Beschwerdeführerin als Telefonistin seit dem 3. April 2012 als zu 100 % ar beitsunfähig ( Ziff. 1.6). Bei unveränderter Diagnosestellung und Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit führte Dr. A.___ am 23. Februar 2013 zuhanden der Beschwerdegegne rin aus, dass sich der Zustand der Beschwerdeführerin seit seinem Bericht vom 4. Juli 2012 nicht verändert habe ( Urk. 8/17/6-9; vgl. Ziff. 1.4). 3.2 Am 20. Juni 2013 wurde die Beschwerdeführerin durch Dr. med. B.___, Spezial arzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch untersucht. In der entsprechenden Expertise vom 28. Juni 2013 ( Urk. 8/21) diagnostizierte der Gutachter eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, histrio nisch-impulsiven, emotional verschlossenen-distanzierten Anteilen (F61.0; S. 8). Er führte aus, die objektivierbaren psychopathologischen Befunde seien anläss lich der Untersuchung gering ausgeprägt gewesen. In der Interaktion wirke die Beschwerdeführerin „hölzern“ (emotional verschlossen/distanziert). Ihre Stimme klinge auffallend hell und leicht monoton. Die Beschwerdeführerin formuliere ihre Angaben einfach und wiederhole häufig einzelne Wörter. Die Intelligenz wirke knapp durchschnittlich. Im Affekt sei sie angespannt, unsicher und be drückt. Ein depressives Syndrom könne mit Hilfe der MADRS nicht erkannt werden (S. 9 f.). Aufgrund der aktuellen Untersuchung, der vorliegenden Akten und der Angaben der Beschwerdeführerin gehe er von einer leicht ausgeprägten Persönlichkeitsstörung aus. Dabei seien abhängige, histrionisch -impulsive, emotional verschlossen-distanzierte Anteile zu erkennen (S. 10 ). Seiner Ein schätzung nach habe die leicht ausgeprägte Persönlichkeitsstörung einen rele vanten (krankheitsbedingten) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von 30 % Min derung (von 100 %) auf dem 1. ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Dabei stünden Defizite bei der Anpassung an Regeln, der Flexibilität/Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten (hier insbesondere die Kommunikationskompetenz) und der Gruppenfähigkeit im Vordergrund. Medizinisch-theoretisch sei die Prognose einer Persönlichkeitsstörung aber – oft auch trotz allfällig langjähri ger psychiatrisch-psychotherapeutischer Therapie – chronisch stabil. Von dieser Einschätzung könne ab Ende der Schulzeit ausgegangen werden. Die (gemäss beruflichem Werdegang bekannte) tatsächliche Leistungsfähigkeit über 70 % (von 100 %) hinaus erkläre sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch ein jeweils aussergewöhnlich tolerantes Arbeitsumfeld beziehungsweise vermin derte Leistungsansprüche (S. 10 f. ). 3.3 Am 18. Oktober 2013 ( Urk. 8/40) nahm der behandelnde Dr. A.___ Stel lung zur psychiatrischen Expertise vom 28. Juni 2013 und führte aus, der Gut achter habe weder mit ihm noch mit dem früheren Arbeitgeber oder den Ge schwistern der Beschwerdeführerin Kontakt aufgenommen, weshalb fremd anamnestische Angaben fehlen würden. Er vermisse eine differenzierte Würdi gung einzelner Fakten, wie beispielsweise frühere Schwierigkeiten in der Schule und Beruf, in Beziehungen zum anderen Geschlecht oder im Umfang mit Geld (S. 1 f.). Seiner Ansicht nach seien die Störungen derart ausgeprägt, dass von einer mittel ausgeprägten Persönlichkeitsstörung auszugehen sei (S. 2). Weiter führte er aus, dass die vom Gutachter angenommene Arbeitsfähigkeit von 70 % auf das tatsächliche Arbeitspensum der letzten Jahre von 70 % bezogen werden müsse, was eine tatsächliche Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf von 49 % (70 % von 70 %) ergebe, bestehend seit vielen Jahren. Aufgrund der sozialen Defi zite und der fehlenden Lernfähigkeit der Beschwerdeführerin sei seiner Ansicht nach keine Tätigkeit am Telefon oder ähnlichem möglich. Denkbar wären einfa chere administrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. (S. 2 f. ). 3.4 Mit Ergänzung zum Gutachten vom 28. Juni 2013 führte Dr. B.___ am 27. Januar 2014 ( Urk. 8/43) zusammenfassend aus, dass der behandelnde Psychiater keine neuen tatsächlichen objektiven psychopathologischen Befunde nenne, die nicht bereits am 28. Juni 2013 bekannt gewesen seien und er der Beschreibung der Defizite sowie der diagnostischen Einordnung gemäss Gutachten vom 28. Juni 2013 zustimme. Er halte aber die Ausprägung des Gesundheitsschadens für mittelschwer (statt leicht) und nehme eine Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf von 51 % (statt 30 %) an, welche Einschätzung als sehr wohlwollend im Zusammenhang mit einem engagierten therapeutischen Arbeitsbündnis vor dem Hintergrund eines bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell s verstanden werden könne. Zum Einfluss krankheitsfremder Faktoren nehme der behandelnde Psy chiater nicht Stellung (S. 3). Abschliessend hielt Dr. B.___ fest, dass die Vor bringen keine Ä nderung der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bewirken würden (S. 4). 4. 4.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Gutachten des Dr. B.___ vom 28. Juni 2013 ( Urk. 8/21) vollumfänglich den praxisgemässen Anforderungen an den Beweis wert einer Expertise entspricht. Das Gutachten ist für die strittigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht. Weiter beruht es auf den notwendigen Untersuchungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. Der Gutachter schilderte hierzu ausführlich die anam nestischen A ngaben der Beschwerdeführerin (t rotz Schwierigkeiten in der Schule und Lehre erfolgreicher Handelsschulabschluss, Weiterbildung zur Tele fonistin, Schwangerschaftsabbruch, Partnerschaften, Umgang der Beschwerde führerin mit Geld und Errichtung einer Beistandschaft ; S. 3 ff.). Auch schilderte er den aktuellen Tagesablauf der Beschwerdeführerin (S. 6). Das Gutachten wurde sodann in Kenntnis der Vorakten abgegeben (S. 6) und leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. So schilderte Dr. B.___ detailliert seine Befunderhebung mit einer gepflegten, im Antrieb und der Psychomotorik (inkl. Mimik und Gestik) unauffälligen Beschwerdefüh rerin, die freundlich und kooperativ gewesen sei, in der Interaktion aber „höl zern“ (emotional verschlossen/distanziert) gewirkt und in auffallend heller, leicht monotoner Stimme berichtet habe. Die Beschwerdeführerin sei im Be wusstsein wach, zu allen Qualitäten orientiert und im formalen Denken logisch sowie kohärent gewesen. Sie habe aktiv, sehr flüssig bis weitschweifig, differen ziert und gut strukturiert berichtet, wobei ihre Formulierung einfach gewesen sei und sie einzelne Wörter häufig wiederholt habe. Hinweise auf inhaltliche Denkstörungen (Wahn, Zwang) bestünden keine. Die Intelligenz wirke nur knapp durchschnittlich. Ihre Auffassung, Merkfähigkeit und Konzentration seien unauffällig ; ihr Gedächtnis sei intakt. Hinweise auf Wahrnehmungs- und/oder Ich-Störungen liessen sich keine finden. Die Beschwerdeführerin sei im Affekt ausgeglichen, ernst, unsicher, angespannt und bedrückt, dabei gut moduliert gewesen; ein affektiver Rapport sei aber nur mässig zustande ge kommen. Von Suizidalität habe sie sich distanziert (S. 7). Gestützt auf seinen psychopathologischen Befund und das Resultat eines Fremdbeurteilungsverfah rens zur psychometrischen Beurteilung depressiver Symptome (MADRS; Urk. 8/21/15-17) konnte Dr. B.___ kein depressives Syndrom objektivieren. Er diagnostizierte eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, histri onisch-impulsiven, emotional verschlossenen-distanzierten Anteilen ( Urk. 8/21 S. 8 ), welche Störung er als leicht ausgeprägt und mit eine m relevanten ( krank heitsbedingten ) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von 30 % Minderung (von 100 %) auf dem 1. a usgeglichenen Arbeitsmarkt einstufte (S. 10 f. ). Er befand, dass hierfür Defizite bei der Anpassung an Regeln, der Flexibili tät/Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten (insbesondere Kom munikationskompetenz ) sowie der Gruppenfähigkeit im Vordergrund stünden. Von seiner Einschätzung könne ab Ende der Schulzeit ausgegangen werden (S. 12). Die gutachterliche Einschätzung erscheint mit Blick auf den Lebenslauf der Be schwerdeführerin und der Tatsache, dass ihr gerade auch wegen ungenügender Sozial- und Persönlichkeitskompetenz im April 2012 gekündigt wurde (vgl. Urk. 8/1), als plausibel. Die Schlussfolgerungen des Gutachters sind nachvoll ziehbar und schlüssig. Auch nahm er in seiner Expertise Stellung zur divergie renden Einschätzung des behandelnden Psychiaters, welcher eine vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin postulierte, und hielt in nachvoll ziehbarer W eise dafür, dass solches medizinisch-theoretisch kaum begründbar sei : Mit der Beurteilung einer „Arbeitsunfähigkeit bezogen auf die bisherige Tä tigkeit von 100 %“ müsste es sich um eine absolut motorische, intellektuelle und/oder emotionale Leistungsunfähigkeit der Beschwerdeführerin handeln (S. 11). 4.2 Der behandelnde Dr. A.___ nahm mit der Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (abhängige und histrionische Anteile, F61.0), welche er gemäss Stellungnahme zum Gutachten als mittel ausgeprägt einordnete (vgl. E. 3. 3 hievor ), eine seit dem 3. April 2012 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit an (vgl. E. 3.1). Eine Einschät zung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit nahm er keine vor, erwähnt e aber am 18. Oktober 201 3, dass einfachere admi nistrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. denkbar wären (vgl. E. 3. 3 hievor ). Festzu halten ist, dass Dr. A.___ der diagnostischen Einordnung des Gut achters zustimmte, die Ausprägung der Störung jedoch als schwerer gewichtet e. Weshalb er entgegen Dr. B.___ die Störung nicht als leicht, sondern als mit tel schwer einordnete, begründete er mit dem Verlauf der Schulzeit der Be schwerdeführerin, ihres Beruf e s, d en partnerschaftlichen Beziehungen, ihrem sozialen Beziehungsnetz sowie der Notwendigkeit von psychiatrisch-psycho thera peutischen Therapien seit Jahren. Damit legte er lediglich pauschale und keine konkreten Gesichtspunkte zur Begründung seiner abweichenden Gewich tung der Persönlichkeitsstörung dar. Weiter fällt auf, dass Dr. A.___ im Wesentlichen d ie von Dr. B.___ beschriebenen objektivierbaren Defizite der Beschwerdeführerin bestätigte und lediglich ergänzte, dass ihre Introspektions fähigkeit ebenfalls eingeschränkt und sie nur sehr ungenügend in der Lage sei, eigene Anteile zu reflektieren, weshalb sie bei Konflikten und Auseinanderset zung die Schuld beim Gegenüber suche ( Urk. 8/40 S. 2). Aus welchen objektiven Gründen es im April 2012 zur vollständigen Arbeitsunfähigkeit gekommen sein beziehungsweise diese seit April 2012 bestehen soll, wo die Beschwerdeführerin doch zuvor noch über Jahrzehnte mindestens in einem Pensum von 70 % er werbstätig gewesen war, kann seinen Ausführungen nicht entnommen. Konkret nannte Dr. A.___ lediglich ein Defizit der Beschwerdeführerin im Um gang mit Kunden, Nichteinhalten der Richtlinien des Arbeitgebers, Nichtver standenfühlen durch Zielvereinbarung und Mitarbeiterbeurteilung und man gelnde Fähigkeit, diesen Prozess als Lern- und Entwicklungsmöglichkeit auf nehmen zu können ( Urk. 8/40 S. 3). Dass sich hieraus indes - bei ausgewiesener beruflicher Entwicklung und ohne ersichtlichen Anlass - plötzlich eine vollum fängliche Arbeitsunfähigkeit ergeben sollte, ist nicht plausibel. Auch unterl iess er es, nähere Angaben zur Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu machen und h ie lt in diesem Zusammenhang lediglich da für, dass einfachere administrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. denkbar wä ren. Schliesslich ist hinsichtlich seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit z u er wähnen, dass bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden kann und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. a/cc S. 353 mit Hinweisen). Im Rahmen der Gesamtwürdigung ist daher die Beurteilung des behandelnden Dr. A.___ nicht geeignet, das Gutachten des Dr. B.___ in Zweifel zu ziehen. Dass die C.___ GmbH im Zuge der arbeitsvermittelnden Unter stützung durch die Beschwerdegegnerin ebenfalls bezweifelte, dass die Be schwerdeführerin überhaupt auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelbar sei (vgl. Urk. 11), vermag daran nichts zu ändern, da es sich nicht um eine Einschätzung von Ärzten handelt. Zum Umstand, dass Dr. B.___ - wie Dr. A.___ vorbrachte - keine Fremdanamnese ein holte, bleibt anzufügen, dass im Verzicht auf eine Einho lung fremdanamnestischer Auskünfte kein der Expertise anhaftender Mangel zu erblicken ist, sind doch gemäss Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der D.___ vom Februar 2012 Fremdauskünfte nicht in jedem Fall zwingend erforderlich (vgl. dazu Ziff. 5). A usschlaggebend für die Beweiskraft einer Expertise bleibt die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 9C_44/2007 vom 7. April 2008 E. 3.2 mit Hinweisen). Da an lässlich der psychiatrischen Untersuchung Aufmerksamkeit und Konzentrati onsfähigkeit wie erwähnt intakt erschienen und auch keine Hinweise für Ge dächtnisstörungen vorlagen ( vgl. Urk. 8/21 S. 7 ), ist der Verzicht auf die Ein holung von Fremdauskünften nicht zu beanstanden, zumal die Beurteilung des Gutachters in Auseinandersetzung mit den Berichten des behandelnden Psychia ters erfolgte. 4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin bei der Beurtei lung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf die Schlussfolge rungen im beweiskräftigen Gutachten vom 2 8. Juni 2013 abstellen durfte. Somit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auf dem 1. a usgeglichenen Arbeitsmarkt seit Ende der Schulzeit zu 30 % in ihrer Arbeitsfähigkeit einge schränkt ist. Der medizinische Sachverhalt ist in dem Sinne als erstellt zu be trachten. Von weiteren medizinischen Abklärungen, wie in der Beschwerde schrift ( Urk. 1 S. 2) beantragt wurde, sind keine neuen Erkenntnisse zu erwar ten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 94 E. 4b; 122 V 162 E. 1d.). 5. Damit erweist sich der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, die Anspruchsvor aussetzung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (Wartezeit von einem Jahr mit durch schnittlicher Arbeitsunfähigkeit von 40 % ) sei nicht erfüllt, als zutreffend und die angefochtene Verfügung vom 6. März 2014 als rechtens, was zur Abwei sung der dagegen erhobenen Beschwerde führt. 6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 6 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer in aufzuer legen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintr itt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10 und Urk. 11 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubMinder

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00405 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Minder Urteil vom 15. Juli 2015 in Sachen

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00405 IV.2014.00405

IV.2014.00405 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Gerichtsschreiberin Minder

Urteil vom 15. Juli 2015

Urteil vom 15. Juli 2015 in Sachen

in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch die Beiständin Y.___ diese vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste Rechtsanwältin Vanessa Heimgartner, Sozialversicherungsrecht Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, arbeitete zuletzt seit 1990 als Mitarbei terin in der Telefonzentrale des Z.___ in einem Teil zeitpensum (vgl. Urk. 8/14), als sie sich am 24. April 2012 unter Hinweis auf psychische Verhaltensauffälligkeiten mit Kontrollverlust bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmeldete ( Urk. 8/2 Ziff. 6.2). Die IV-Stelle holte daraufhin einen Auszug aus dem indivi duellen Konto ( Urk. 8/10), einen Arztbericht ( Urk. 8/13/6-10) sowie einen Ar beitgeberbericht ( Urk. 8/14) ein. Am 13. August 201 2 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % während eines Jahres vorliege und sie die Anspruchsvoraussetzungen für die Zusprache einer Rente nach Ablauf des Wartejahres (April 2013) prüf en werde (vgl. Urk. 8/15). Im Januar 2013 holte die IV-Stelle einen aktuellen Bericht des behandelnden Psychiaters der Versicherten ein (datier end vom 23. Februar 2013; vgl. Urk. 8/17/6-9). Es folgte eine psychiatrische Begutachtung der Versicherten am 20. Juni 2013 (Expertise vom 28. Juni 2013; Urk. 8/21). Mit Vorbescheid vom 9. August 2013 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 8/28). Daraufhin erhob die Versicherte unter Beilage eines aktu ellen Berichtes ihres behandelnden Psychiaters vom 18. Oktober 2013 Einwände ( Urk. 8/40-41). Nach Prüfung dieser Vorbringen, in deren Folge eine Ergänzung zum Gutachten vom 27. Januar 2014 ( Urk. 8/43) eingeholt und der Versicherten das rechtliche Gehör gewährt w orden war ( Urk. 8/45), entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. März 2015 im ablehnenden Sinne ihres Vorbescheids ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 7. April 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und bean tragte, es sei die Verfügung vom 6. März 2015 aufzuheben und ihr eine Rente zuzusprechen. Eventualiter seien Integrationsmass nahmen anzuordnen. Sub eventualiter sei vom Gericht ein psychiatrische s Gutachten anzuordnen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Mai 2014 ( Urk. 7) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 2. Mai 2014 ( Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit Zuschrift vom 21. Januar 2015 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin das Verlaufsprotokoll der Eingliederungsberatung vom 7. Januar 2015 ( Urk. 11) ein. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah ren sind grund sätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs behörde vorgän gig verbindlich - in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids - Stellung genom men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdewei se weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sach urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid er gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). Soweit die Beschwerdeführerin beantragte, es seien Integrationsmassnahmen anzuordnen ( Urk. 1 Ziff. 2), ist festzuhalten, dass die vorliegend angefochtene Verfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 2) einzig den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung prüft. Über den Anspruch auf Integrationsmassnahmen hat die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung nicht befunden. Damit ist diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten. 1. 2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin seit längerer Zeit in sämtlichen Tätig keiten zu 30 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, weshalb die Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt sei und keine andauernde, renten begründe nde Erwerbsunfähigkeit vorliege (S. 1). Dabei stellte sie im Wesentli chen auf das eingeholte psychiatrische Gutachten ab. 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber - unter Hinweis auf die Be richte ihres behandelnden Psychiaters und dessen Stellungnahme zu r Expertise - auf den Standpunkt, auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutach ten könne nicht abgestellt werden. Vielmehr bestehe eine vollumfängliche Ar beitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ( Urk. 1 S. 8 f. ). 3. 3.1 Der behandelnde Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie, nannte im Bericht vom 4. Juli 2012 ( Urk. 8/13/6-10) zuhanden der Beschwerdegegnerin eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (abhängige und histrionische Anteile, F61.0 ; Ziff. 1.1 ) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Er führte aus, die Beschwerdeführerin sei in ausgeglichener Stimmungslage und der affektive Kontakt bleibe mässig. Insgesamt wirke sie etwas unbeteiligt und gleichgültig. Die Beschwerdeführerin berichte knapp über aktuelle Dinge und habe neben unrealistischen Vorstellungen betreffend die Zu kunft oft pessimistisch-resignierende Äusserungen gemacht, über die aber ebenso wenig weiterführende und klärende Gespräche möglich seien, wie über eigene Gefühle oder eigenes Verhalten ( Ziff. 1.4). Dr. A.___ befand die Beschwerdeführerin als Telefonistin seit dem 3. April 2012 als zu 100 % ar beitsunfähig ( Ziff. 1.6). Bei unveränderter Diagnosestellung und Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit führte Dr. A.___ am 23. Februar 2013 zuhanden der Beschwerdegegne rin aus, dass sich der Zustand der Beschwerdeführerin seit seinem Bericht vom 4. Juli 2012 nicht verändert habe ( Urk. 8/17/6-9; vgl. Ziff. 1.4). 3.2 Am 20. Juni 2013 wurde die Beschwerdeführerin durch Dr. med. B.___, Spezial arzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch untersucht. In der entsprechenden Expertise vom 28. Juni 2013 ( Urk. 8/21) diagnostizierte der Gutachter eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, histrio nisch-impulsiven, emotional verschlossenen-distanzierten Anteilen (F61.0; S. 8). Er führte aus, die objektivierbaren psychopathologischen Befunde seien anläss lich der Untersuchung gering ausgeprägt gewesen. In der Interaktion wirke die Beschwerdeführerin „hölzern“ (emotional verschlossen/distanziert). Ihre Stimme klinge auffallend hell und leicht monoton. Die Beschwerdeführerin formuliere ihre Angaben einfach und wiederhole häufig einzelne Wörter. Die Intelligenz wirke knapp durchschnittlich. Im Affekt sei sie angespannt, unsicher und be drückt. Ein depressives Syndrom könne mit Hilfe der MADRS nicht erkannt werden (S. 9 f.). Aufgrund der aktuellen Untersuchung, der vorliegenden Akten und der Angaben der Beschwerdeführerin gehe er von einer leicht ausgeprägten Persönlichkeitsstörung aus. Dabei seien abhängige, histrionisch -impulsive, emotional verschlossen-distanzierte Anteile zu erkennen (S. 10 ). Seiner Ein schätzung nach habe die leicht ausgeprägte Persönlichkeitsstörung einen rele vanten (krankheitsbedingten) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von 30 % Min derung (von 100 %) auf dem 1. ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Dabei stünden Defizite bei der Anpassung an Regeln, der Flexibilität/Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten (hier insbesondere die Kommunikationskompetenz) und der Gruppenfähigkeit im Vordergrund. Medizinisch-theoretisch sei die Prognose einer Persönlichkeitsstörung aber – oft auch trotz allfällig langjähri ger psychiatrisch-psychotherapeutischer Therapie – chronisch stabil. Von dieser Einschätzung könne ab Ende der Schulzeit ausgegangen werden. Die (gemäss beruflichem Werdegang bekannte) tatsächliche Leistungsfähigkeit über 70 % (von 100 %) hinaus erkläre sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch ein jeweils aussergewöhnlich tolerantes Arbeitsumfeld beziehungsweise vermin derte Leistungsansprüche (S. 10 f. ). 3.3 Am 18. Oktober 2013 ( Urk. 8/40) nahm der behandelnde Dr. A.___ Stel lung zur psychiatrischen Expertise vom 28. Juni 2013 und führte aus, der Gut achter habe weder mit ihm noch mit dem früheren Arbeitgeber oder den Ge schwistern der Beschwerdeführerin Kontakt aufgenommen, weshalb fremd anamnestische Angaben fehlen würden. Er vermisse eine differenzierte Würdi gung einzelner Fakten, wie beispielsweise frühere Schwierigkeiten in der Schule und Beruf, in Beziehungen zum anderen Geschlecht oder im Umfang mit Geld (S. 1 f.). Seiner Ansicht nach seien die Störungen derart ausgeprägt, dass von einer mittel ausgeprägten Persönlichkeitsstörung auszugehen sei (S. 2). Weiter führte er aus, dass die vom Gutachter angenommene Arbeitsfähigkeit von 70 % auf das tatsächliche Arbeitspensum der letzten Jahre von 70 % bezogen werden müsse, was eine tatsächliche Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf von 49 % (70 % von 70 %) ergebe, bestehend seit vielen Jahren. Aufgrund der sozialen Defi zite und der fehlenden Lernfähigkeit der Beschwerdeführerin sei seiner Ansicht nach keine Tätigkeit am Telefon oder ähnlichem möglich. Denkbar wären einfa chere administrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. (S. 2 f. ). 3.4 Mit Ergänzung zum Gutachten vom 28. Juni 2013 führte Dr. B.___ am 27. Januar 2014 ( Urk. 8/43) zusammenfassend aus, dass der behandelnde Psychiater keine neuen tatsächlichen objektiven psychopathologischen Befunde nenne, die nicht bereits am 28. Juni 2013 bekannt gewesen seien und er der Beschreibung der Defizite sowie der diagnostischen Einordnung gemäss Gutachten vom 28. Juni 2013 zustimme. Er halte aber die Ausprägung des Gesundheitsschadens für mittelschwer (statt leicht) und nehme eine Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf von 51 % (statt 30 %) an, welche Einschätzung als sehr wohlwollend im Zusammenhang mit einem engagierten therapeutischen Arbeitsbündnis vor dem Hintergrund eines bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell s verstanden werden könne. Zum Einfluss krankheitsfremder Faktoren nehme der behandelnde Psy chiater nicht Stellung (S. 3). Abschliessend hielt Dr. B.___ fest, dass die Vor bringen keine Ä nderung der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bewirken würden (S. 4). 4. 4.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Gutachten des Dr. B.___ vom 28. Juni 2013 ( Urk. 8/21) vollumfänglich den praxisgemässen Anforderungen an den Beweis wert einer Expertise entspricht. Das Gutachten ist für die strittigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht. Weiter beruht es auf den notwendigen Untersuchungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. Der Gutachter schilderte hierzu ausführlich die anam nestischen A ngaben der Beschwerdeführerin (t rotz Schwierigkeiten in der Schule und Lehre erfolgreicher Handelsschulabschluss, Weiterbildung zur Tele fonistin, Schwangerschaftsabbruch, Partnerschaften, Umgang der Beschwerde führerin mit Geld und Errichtung einer Beistandschaft ; S. 3 ff.). Auch schilderte er den aktuellen Tagesablauf der Beschwerdeführerin (S. 6). Das Gutachten wurde sodann in Kenntnis der Vorakten abgegeben (S. 6) und leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. So schilderte Dr. B.___ detailliert seine Befunderhebung mit einer gepflegten, im Antrieb und der Psychomotorik (inkl. Mimik und Gestik) unauffälligen Beschwerdefüh rerin, die freundlich und kooperativ gewesen sei, in der Interaktion aber „höl zern“ (emotional verschlossen/distanziert) gewirkt und in auffallend heller, leicht monotoner Stimme berichtet habe. Die Beschwerdeführerin sei im Be wusstsein wach, zu allen Qualitäten orientiert und im formalen Denken logisch sowie kohärent gewesen. Sie habe aktiv, sehr flüssig bis weitschweifig, differen ziert und gut strukturiert berichtet, wobei ihre Formulierung einfach gewesen sei und sie einzelne Wörter häufig wiederholt habe. Hinweise auf inhaltliche Denkstörungen (Wahn, Zwang) bestünden keine. Die Intelligenz wirke nur knapp durchschnittlich. Ihre Auffassung, Merkfähigkeit und Konzentration seien unauffällig ; ihr Gedächtnis sei intakt. Hinweise auf Wahrnehmungs- und/oder Ich-Störungen liessen sich keine finden. Die Beschwerdeführerin sei im Affekt ausgeglichen, ernst, unsicher, angespannt und bedrückt, dabei gut moduliert gewesen; ein affektiver Rapport sei aber nur mässig zustande ge kommen. Von Suizidalität habe sie sich distanziert (S. 7). Gestützt auf seinen psychopathologischen Befund und das Resultat eines Fremdbeurteilungsverfah rens zur psychometrischen Beurteilung depressiver Symptome (MADRS; Urk. 8/21/15-17) konnte Dr. B.___ kein depressives Syndrom objektivieren. Er diagnostizierte eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, histri onisch-impulsiven, emotional verschlossenen-distanzierten Anteilen ( Urk. 8/21 S. 8 ), welche Störung er als leicht ausgeprägt und mit eine m relevanten ( krank heitsbedingten ) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von 30 % Minderung (von 100 %) auf dem 1. a usgeglichenen Arbeitsmarkt einstufte (S. 10 f. ). Er befand, dass hierfür Defizite bei der Anpassung an Regeln, der Flexibili tät/Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten (insbesondere Kom munikationskompetenz ) sowie der Gruppenfähigkeit im Vordergrund stünden. Von seiner Einschätzung könne ab Ende der Schulzeit ausgegangen werden (S. 12). Die gutachterliche Einschätzung erscheint mit Blick auf den Lebenslauf der Be schwerdeführerin und der Tatsache, dass ihr gerade auch wegen ungenügender Sozial- und Persönlichkeitskompetenz im April 2012 gekündigt wurde (vgl. Urk. 8/1), als plausibel. Die Schlussfolgerungen des Gutachters sind nachvoll ziehbar und schlüssig. Auch nahm er in seiner Expertise Stellung zur divergie renden Einschätzung des behandelnden Psychiaters, welcher eine vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin postulierte, und hielt in nachvoll ziehbarer W eise dafür, dass solches medizinisch-theoretisch kaum begründbar sei : Mit der Beurteilung einer „Arbeitsunfähigkeit bezogen auf die bisherige Tä tigkeit von 100 %“ müsste es sich um eine absolut motorische, intellektuelle und/oder emotionale Leistungsunfähigkeit der Beschwerdeführerin handeln (S. 11). 4.2 Der behandelnde Dr. A.___ nahm mit der Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (abhängige und histrionische Anteile, F61.0), welche er gemäss Stellungnahme zum Gutachten als mittel ausgeprägt einordnete (vgl. E. 3. 3 hievor ), eine seit dem 3. April 2012 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit an (vgl. E. 3.1). Eine Einschät zung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit nahm er keine vor, erwähnt e aber am 18. Oktober 201 3, dass einfachere admi nistrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. denkbar wären (vgl. E. 3. 3 hievor ). Festzu halten ist, dass Dr. A.___ der diagnostischen Einordnung des Gut achters zustimmte, die Ausprägung der Störung jedoch als schwerer gewichtet e. Weshalb er entgegen Dr. B.___ die Störung nicht als leicht, sondern als mit tel schwer einordnete, begründete er mit dem Verlauf der Schulzeit der Be schwerdeführerin, ihres Beruf e s, d en partnerschaftlichen Beziehungen, ihrem sozialen Beziehungsnetz sowie der Notwendigkeit von psychiatrisch-psycho thera peutischen Therapien seit Jahren. Damit legte er lediglich pauschale und keine konkreten Gesichtspunkte zur Begründung seiner abweichenden Gewich tung der Persönlichkeitsstörung dar. Weiter fällt auf, dass Dr. A.___ im Wesentlichen d ie von Dr. B.___ beschriebenen objektivierbaren Defizite der Beschwerdeführerin bestätigte und lediglich ergänzte, dass ihre Introspektions fähigkeit ebenfalls eingeschränkt und sie nur sehr ungenügend in der Lage sei, eigene Anteile zu reflektieren, weshalb sie bei Konflikten und Auseinanderset zung die Schuld beim Gegenüber suche ( Urk. 8/40 S. 2). Aus welchen objektiven Gründen es im April 2012 zur vollständigen Arbeitsunfähigkeit gekommen sein beziehungsweise diese seit April 2012 bestehen soll, wo die Beschwerdeführerin doch zuvor noch über Jahrzehnte mindestens in einem Pensum von 70 % er werbstätig gewesen war, kann seinen Ausführungen nicht entnommen. Konkret nannte Dr. A.___ lediglich ein Defizit der Beschwerdeführerin im Um gang mit Kunden, Nichteinhalten der Richtlinien des Arbeitgebers, Nichtver standenfühlen durch Zielvereinbarung und Mitarbeiterbeurteilung und man gelnde Fähigkeit, diesen Prozess als Lern- und Entwicklungsmöglichkeit auf nehmen zu können ( Urk. 8/40 S. 3). Dass sich hieraus indes - bei ausgewiesener beruflicher Entwicklung und ohne ersichtlichen Anlass - plötzlich eine vollum fängliche Arbeitsunfähigkeit ergeben sollte, ist nicht plausibel. Auch unterl iess er es, nähere Angaben zur Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu machen und h ie lt in diesem Zusammenhang lediglich da für, dass einfachere administrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. denkbar wä ren. Schliesslich ist hinsichtlich seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit z u er wähnen, dass bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden kann und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. a/cc S. 353 mit Hinweisen). Im Rahmen der Gesamtwürdigung ist daher die Beurteilung des behandelnden Dr. A.___ nicht geeignet, das Gutachten des Dr. B.___ in Zweifel zu ziehen. Dass die C.___ GmbH im Zuge der arbeitsvermittelnden Unter stützung durch die Beschwerdegegnerin ebenfalls bezweifelte, dass die Be schwerdeführerin überhaupt auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelbar sei (vgl. Urk. 11), vermag daran nichts zu ändern, da es sich nicht um eine Einschätzung von Ärzten handelt. Zum Umstand, dass Dr. B.___ - wie Dr. A.___ vorbrachte - keine Fremdanamnese ein holte, bleibt anzufügen, dass im Verzicht auf eine Einho lung fremdanamnestischer Auskünfte kein der Expertise anhaftender Mangel zu erblicken ist, sind doch gemäss Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der D.___ vom Februar 2012 Fremdauskünfte nicht in jedem Fall zwingend erforderlich (vgl. dazu Ziff. 5). A usschlaggebend für die Beweiskraft einer Expertise bleibt die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 9C_44/2007 vom 7. April 2008 E. 3.2 mit Hinweisen). Da an lässlich der psychiatrischen Untersuchung Aufmerksamkeit und Konzentrati onsfähigkeit wie erwähnt intakt erschienen und auch keine Hinweise für Ge dächtnisstörungen vorlagen ( vgl. Urk. 8/21 S. 7 ), ist der Verzicht auf die Ein holung von Fremdauskünften nicht zu beanstanden, zumal die Beurteilung des Gutachters in Auseinandersetzung mit den Berichten des behandelnden Psychia ters erfolgte. 4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin bei der Beurtei lung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf die Schlussfolge rungen im beweiskräftigen Gutachten vom 2 8. Juni 2013 abstellen durfte. Somit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auf dem 1. a usgeglichenen Arbeitsmarkt seit Ende der Schulzeit zu 30 % in ihrer Arbeitsfähigkeit einge schränkt ist. Der medizinische Sachverhalt ist in dem Sinne als erstellt zu be trachten. Von weiteren medizinischen Abklärungen, wie in der Beschwerde schrift ( Urk. 1 S. 2) beantragt wurde, sind keine neuen Erkenntnisse zu erwar ten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 94 E. 4b; 122 V 162 E. 1d.). 5. Damit erweist sich der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, die Anspruchsvor aussetzung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (Wartezeit von einem Jahr mit durch schnittlicher Arbeitsunfähigkeit von 40 % ) sei nicht erfüllt, als zutreffend und die angefochtene Verfügung vom 6. März 2014 als rechtens, was zur Abwei sung der dagegen erhobenen Beschwerde führt. 6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 6 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer in aufzuer legen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintr itt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10 und Urk. 11 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubMinder

X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch die Beiständin Y.___

vertreten durch die Beiständin Y.___ diese vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste

diese vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste Rechtsanwältin Vanessa Heimgartner, Sozialversicherungsrecht Recht

Rechtsanwältin Vanessa Heimgartner, Sozialversicherungsrecht Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich

Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1957, arbeitete zuletzt seit 1990 als Mitarbei terin in der Telefonzentrale des Z.___ in einem Teil zeitpensum (vgl. Urk. 8/14), als sie sich am 24. April 2012 unter Hinweis auf psychische Verhaltensauffälligkeiten mit Kontrollverlust bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmeldete ( Urk. 8/2 Ziff. 6.2). Die IV-Stelle holte daraufhin einen Auszug aus dem indivi duellen Konto ( Urk. 8/10), einen Arztbericht ( Urk. 8/13/6-10) sowie einen Ar beitgeberbericht ( Urk. 8/14) ein. Am 13. August 201 2 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % während eines Jahres vorliege und sie die Anspruchsvoraussetzungen für die Zusprache einer Rente nach Ablauf des Wartejahres (April 2013) prüf en werde (vgl. Urk. 8/15).

1.1 X.___, geboren 1957, arbeitete zuletzt seit 1990 als Mitarbei terin in der Telefonzentrale des Z.___ in einem Teil zeitpensum (vgl. Urk. 8/14), als sie sich am 24. April 2012 unter Hinweis auf psychische Verhaltensauffälligkeiten mit Kontrollverlust bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmeldete ( Urk. 8/2 Ziff. 6.2). Die IV-Stelle holte daraufhin einen Auszug aus dem indivi duellen Konto ( Urk. 8/10), einen Arztbericht ( Urk. 8/13/6-10) sowie einen Ar beitgeberbericht ( Urk. 8/14) ein. Am 13. August 201 2 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 % während eines Jahres vorliege und sie die Anspruchsvoraussetzungen für die Zusprache einer Rente nach Ablauf des Wartejahres (April 2013) prüf en werde (vgl. Urk. 8/15). Im Januar 2013 holte die IV-Stelle einen aktuellen Bericht des behandelnden Psychiaters der Versicherten ein (datier end vom 23. Februar 2013; vgl. Urk. 8/17/6-9). Es folgte eine psychiatrische Begutachtung der Versicherten am 20. Juni 2013 (Expertise vom 28. Juni 2013; Urk. 8/21). Mit Vorbescheid vom 9. August 2013 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 8/28). Daraufhin erhob die Versicherte unter Beilage eines aktu ellen Berichtes ihres behandelnden Psychiaters vom 18. Oktober 2013 Einwände ( Urk. 8/40-41). Nach Prüfung dieser Vorbringen, in deren Folge eine Ergänzung zum Gutachten vom 27. Januar 2014 ( Urk. 8/43) eingeholt und der Versicherten das rechtliche Gehör gewährt w orden war ( Urk. 8/45), entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. März 2015 im ablehnenden Sinne ihres Vorbescheids ( Urk. 2).

Im Januar 2013 holte die IV-Stelle einen aktuellen Bericht des behandelnden Psychiaters der Versicherten ein (datier end vom 23. Februar 2013; vgl. Urk. 8/17/6-9). Es folgte eine psychiatrische Begutachtung der Versicherten am 20. Juni 2013 (Expertise vom 28. Juni 2013; Urk. 8/21). Mit Vorbescheid vom 9. August 2013 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 8/28). Daraufhin erhob die Versicherte unter Beilage eines aktu ellen Berichtes ihres behandelnden Psychiaters vom 18. Oktober 2013 Einwände ( Urk. 8/40-41). Nach Prüfung dieser Vorbringen, in deren Folge eine Ergänzung zum Gutachten vom 27. Januar 2014 ( Urk. 8/43) eingeholt und der Versicherten das rechtliche Gehör gewährt w orden war ( Urk. 8/45), entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. März 2015 im ablehnenden Sinne ihres Vorbescheids ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 7. April 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und bean tragte, es sei die Verfügung vom 6. März 2015 aufzuheben und ihr eine Rente zuzusprechen. Eventualiter seien Integrationsmass nahmen anzuordnen. Sub eventualiter sei vom Gericht ein psychiatrische s Gutachten anzuordnen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Mai 2014 ( Urk. 7) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 2. Mai 2014 ( Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde.

2. Dagegen erhob die Versicherte am 7. April 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und bean tragte, es sei die Verfügung vom 6. März 2015 aufzuheben und ihr eine Rente zuzusprechen. Eventualiter seien Integrationsmass nahmen anzuordnen. Sub eventualiter sei vom Gericht ein psychiatrische s Gutachten anzuordnen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Mai 2014 ( Urk. 7) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 2. Mai 2014 ( Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit Zuschrift vom 21. Januar 2015 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin das Verlaufsprotokoll der Eingliederungsberatung vom 7. Januar 2015 ( Urk. 11) ein.

Mit Zuschrift vom 21. Januar 2015 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin das Verlaufsprotokoll der Eingliederungsberatung vom 7. Januar 2015 ( Urk. 11) ein. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah ren sind grund sätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs behörde vorgän gig verbindlich - in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids - Stellung genom men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdewei se weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sach urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid er gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).

1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah ren sind grund sätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs behörde vorgän gig verbindlich - in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids - Stellung genom men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdewei se weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sach urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid er gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). Soweit die Beschwerdeführerin beantragte, es seien Integrationsmassnahmen anzuordnen ( Urk. 1 Ziff. 2), ist festzuhalten, dass die vorliegend angefochtene Verfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 2) einzig den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung prüft. Über den Anspruch auf Integrationsmassnahmen hat die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung nicht befunden. Damit ist diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten.

Soweit die Beschwerdeführerin beantragte, es seien Integrationsmassnahmen anzuordnen ( Urk. 1 Ziff. 2), ist festzuhalten, dass die vorliegend angefochtene Verfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 2) einzig den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung prüft. Über den Anspruch auf Integrationsmassnahmen hat die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung nicht befunden. Damit ist diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten. 1. 2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1. 2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1. 3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin seit längerer Zeit in sämtlichen Tätig keiten zu 30 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, weshalb die Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt sei und keine andauernde, renten begründe nde Erwerbsunfähigkeit vorliege (S. 1). Dabei stellte sie im Wesentli chen auf das eingeholte psychiatrische Gutachten ab.

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin seit längerer Zeit in sämtlichen Tätig keiten zu 30 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, weshalb die Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt sei und keine andauernde, renten begründe nde Erwerbsunfähigkeit vorliege (S. 1). Dabei stellte sie im Wesentli chen auf das eingeholte psychiatrische Gutachten ab. 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber - unter Hinweis auf die Be richte ihres behandelnden Psychiaters und dessen Stellungnahme zu r Expertise - auf den Standpunkt, auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutach ten könne nicht abgestellt werden. Vielmehr bestehe eine vollumfängliche Ar beitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ( Urk. 1 S. 8 f. ).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber - unter Hinweis auf die Be richte ihres behandelnden Psychiaters und dessen Stellungnahme zu r Expertise - auf den Standpunkt, auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutach ten könne nicht abgestellt werden. Vielmehr bestehe eine vollumfängliche Ar beitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ( Urk. 1 S. 8 f. ). 3.

3. 3.1 Der behandelnde Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie, nannte im Bericht vom 4. Juli 2012 ( Urk. 8/13/6-10) zuhanden der Beschwerdegegnerin eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (abhängige und histrionische Anteile, F61.0 ; Ziff. 1.1 ) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Er führte aus, die Beschwerdeführerin sei in ausgeglichener Stimmungslage und der affektive Kontakt bleibe mässig. Insgesamt wirke sie etwas unbeteiligt und gleichgültig. Die Beschwerdeführerin berichte knapp über aktuelle Dinge und habe neben unrealistischen Vorstellungen betreffend die Zu kunft oft pessimistisch-resignierende Äusserungen gemacht, über die aber ebenso wenig weiterführende und klärende Gespräche möglich seien, wie über eigene Gefühle oder eigenes Verhalten ( Ziff. 1.4). Dr. A.___ befand die Beschwerdeführerin als Telefonistin seit dem 3. April 2012 als zu 100 % ar beitsunfähig ( Ziff. 1.6).

3.1 Der behandelnde Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy chotherapie, nannte im Bericht vom 4. Juli 2012 ( Urk. 8/13/6-10) zuhanden der Beschwerdegegnerin eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (abhängige und histrionische Anteile, F61.0 ; Ziff. 1.1 ) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Er führte aus, die Beschwerdeführerin sei in ausgeglichener Stimmungslage und der affektive Kontakt bleibe mässig. Insgesamt wirke sie etwas unbeteiligt und gleichgültig. Die Beschwerdeführerin berichte knapp über aktuelle Dinge und habe neben unrealistischen Vorstellungen betreffend die Zu kunft oft pessimistisch-resignierende Äusserungen gemacht, über die aber ebenso wenig weiterführende und klärende Gespräche möglich seien, wie über eigene Gefühle oder eigenes Verhalten ( Ziff. 1.4). Dr. A.___ befand die Beschwerdeführerin als Telefonistin seit dem 3. April 2012 als zu 100 % ar beitsunfähig ( Ziff. 1.6). Bei unveränderter Diagnosestellung und Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit führte Dr. A.___ am 23. Februar 2013 zuhanden der Beschwerdegegne rin aus, dass sich der Zustand der Beschwerdeführerin seit seinem Bericht vom 4. Juli 2012 nicht verändert habe ( Urk. 8/17/6-9; vgl. Ziff. 1.4).

Bei unveränderter Diagnosestellung und Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit führte Dr. A.___ am 23. Februar 2013 zuhanden der Beschwerdegegne rin aus, dass sich der Zustand der Beschwerdeführerin seit seinem Bericht vom 4. Juli 2012 nicht verändert habe ( Urk. 8/17/6-9; vgl. Ziff. 1.4). 3.2 Am 20. Juni 2013 wurde die Beschwerdeführerin durch Dr. med. B.___, Spezial arzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch untersucht.

3.2 Am 20. Juni 2013 wurde die Beschwerdeführerin durch Dr. med. B.___, Spezial arzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch untersucht. In der entsprechenden Expertise vom 28. Juni 2013 ( Urk. 8/21) diagnostizierte der Gutachter eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, histrio nisch-impulsiven, emotional verschlossenen-distanzierten Anteilen (F61.0; S. 8). Er führte aus, die objektivierbaren psychopathologischen Befunde seien anläss lich der Untersuchung gering ausgeprägt gewesen. In der Interaktion wirke die Beschwerdeführerin „hölzern“ (emotional verschlossen/distanziert). Ihre Stimme klinge auffallend hell und leicht monoton. Die Beschwerdeführerin formuliere ihre Angaben einfach und wiederhole häufig einzelne Wörter. Die Intelligenz wirke knapp durchschnittlich. Im Affekt sei sie angespannt, unsicher und be drückt. Ein depressives Syndrom könne mit Hilfe der MADRS nicht erkannt werden (S. 9 f.). Aufgrund der aktuellen Untersuchung, der vorliegenden Akten und der Angaben der Beschwerdeführerin gehe er von einer leicht ausgeprägten Persönlichkeitsstörung aus. Dabei seien abhängige, histrionisch -impulsive, emotional verschlossen-distanzierte Anteile zu erkennen (S. 10 ). Seiner Ein schätzung nach habe die leicht ausgeprägte Persönlichkeitsstörung einen rele vanten (krankheitsbedingten) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von 30 % Min derung (von 100 %) auf dem 1. ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Dabei stünden Defizite bei der Anpassung an Regeln, der Flexibilität/Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten (hier insbesondere die Kommunikationskompetenz) und der Gruppenfähigkeit im Vordergrund. Medizinisch-theoretisch sei die Prognose einer Persönlichkeitsstörung aber – oft auch trotz allfällig langjähri ger psychiatrisch-psychotherapeutischer Therapie – chronisch stabil. Von dieser Einschätzung könne ab Ende der Schulzeit ausgegangen werden. Die (gemäss beruflichem Werdegang bekannte) tatsächliche Leistungsfähigkeit über 70 % (von 100 %) hinaus erkläre sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch ein jeweils aussergewöhnlich tolerantes Arbeitsumfeld beziehungsweise vermin derte Leistungsansprüche (S. 10 f. ).

In der entsprechenden Expertise vom 28. Juni 2013 ( Urk. 8/21) diagnostizierte der Gutachter eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, histrio nisch-impulsiven, emotional verschlossenen-distanzierten Anteilen (F61.0; S. 8). Er führte aus, die objektivierbaren psychopathologischen Befunde seien anläss lich der Untersuchung gering ausgeprägt gewesen. In der Interaktion wirke die Beschwerdeführerin „hölzern“ (emotional verschlossen/distanziert). Ihre Stimme klinge auffallend hell und leicht monoton. Die Beschwerdeführerin formuliere ihre Angaben einfach und wiederhole häufig einzelne Wörter. Die Intelligenz wirke knapp durchschnittlich. Im Affekt sei sie angespannt, unsicher und be drückt. Ein depressives Syndrom könne mit Hilfe der MADRS nicht erkannt werden (S. 9 f.). Aufgrund der aktuellen Untersuchung, der vorliegenden Akten und der Angaben der Beschwerdeführerin gehe er von einer leicht ausgeprägten Persönlichkeitsstörung aus. Dabei seien abhängige, histrionisch -impulsive, emotional verschlossen-distanzierte Anteile zu erkennen (S. 10 ). Seiner Ein schätzung nach habe die leicht ausgeprägte Persönlichkeitsstörung einen rele vanten (krankheitsbedingten) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von 30 % Min derung (von 100 %) auf dem 1. ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Dabei stünden Defizite bei der Anpassung an Regeln, der Flexibilität/Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten (hier insbesondere die Kommunikationskompetenz) und der Gruppenfähigkeit im Vordergrund. Medizinisch-theoretisch sei die Prognose einer Persönlichkeitsstörung aber – oft auch trotz allfällig langjähri ger psychiatrisch-psychotherapeutischer Therapie – chronisch stabil. Von dieser Einschätzung könne ab Ende der Schulzeit ausgegangen werden. Die (gemäss beruflichem Werdegang bekannte) tatsächliche Leistungsfähigkeit über 70 % (von 100 %) hinaus erkläre sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch ein jeweils aussergewöhnlich tolerantes Arbeitsumfeld beziehungsweise vermin derte Leistungsansprüche (S. 10 f. ). 3.3 Am 18. Oktober 2013 ( Urk. 8/40) nahm der behandelnde Dr. A.___ Stel lung zur psychiatrischen Expertise vom 28. Juni 2013 und führte aus, der Gut achter habe weder mit ihm noch mit dem früheren Arbeitgeber oder den Ge schwistern der Beschwerdeführerin Kontakt aufgenommen, weshalb fremd anamnestische Angaben fehlen würden. Er vermisse eine differenzierte Würdi gung einzelner Fakten, wie beispielsweise frühere Schwierigkeiten in der Schule und Beruf, in Beziehungen zum anderen Geschlecht oder im Umfang mit Geld (S. 1 f.). Seiner Ansicht nach seien die Störungen derart ausgeprägt, dass von einer mittel ausgeprägten Persönlichkeitsstörung auszugehen sei (S. 2). Weiter führte er aus, dass die vom Gutachter angenommene Arbeitsfähigkeit von 70 % auf das tatsächliche Arbeitspensum der letzten Jahre von 70 % bezogen werden müsse, was eine tatsächliche Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf von 49 % (70 % von 70 %) ergebe, bestehend seit vielen Jahren. Aufgrund der sozialen Defi zite und der fehlenden Lernfähigkeit der Beschwerdeführerin sei seiner Ansicht nach keine Tätigkeit am Telefon oder ähnlichem möglich. Denkbar wären einfa chere administrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. (S. 2 f. ).

3.3 Am 18. Oktober 2013 ( Urk. 8/40) nahm der behandelnde Dr. A.___ Stel lung zur psychiatrischen Expertise vom 28. Juni 2013 und führte aus, der Gut achter habe weder mit ihm noch mit dem früheren Arbeitgeber oder den Ge schwistern der Beschwerdeführerin Kontakt aufgenommen, weshalb fremd anamnestische Angaben fehlen würden. Er vermisse eine differenzierte Würdi gung einzelner Fakten, wie beispielsweise frühere Schwierigkeiten in der Schule und Beruf, in Beziehungen zum anderen Geschlecht oder im Umfang mit Geld (S. 1 f.). Seiner Ansicht nach seien die Störungen derart ausgeprägt, dass von einer mittel ausgeprägten Persönlichkeitsstörung auszugehen sei (S. 2). Weiter führte er aus, dass die vom Gutachter angenommene Arbeitsfähigkeit von 70 % auf das tatsächliche Arbeitspensum der letzten Jahre von 70 % bezogen werden müsse, was eine tatsächliche Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf von 49 % (70 % von 70 %) ergebe, bestehend seit vielen Jahren. Aufgrund der sozialen Defi zite und der fehlenden Lernfähigkeit der Beschwerdeführerin sei seiner Ansicht nach keine Tätigkeit am Telefon oder ähnlichem möglich. Denkbar wären einfa chere administrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. (S. 2 f. ). 3.4 Mit Ergänzung zum Gutachten vom 28. Juni 2013 führte Dr. B.___ am 27. Januar 2014 ( Urk. 8/43) zusammenfassend aus, dass der behandelnde Psychiater keine neuen tatsächlichen objektiven psychopathologischen Befunde nenne, die nicht bereits am 28. Juni 2013 bekannt gewesen seien und er der Beschreibung der Defizite sowie der diagnostischen Einordnung gemäss Gutachten vom 28. Juni 2013 zustimme. Er halte aber die Ausprägung des Gesundheitsschadens für mittelschwer (statt leicht) und nehme eine Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf von 51 % (statt 30 %) an, welche Einschätzung als sehr wohlwollend im Zusammenhang mit einem engagierten therapeutischen Arbeitsbündnis vor dem Hintergrund eines bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell s verstanden werden könne. Zum Einfluss krankheitsfremder Faktoren nehme der behandelnde Psy chiater nicht Stellung (S. 3). Abschliessend hielt Dr. B.___ fest, dass die Vor bringen keine Ä nderung der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bewirken würden (S. 4).

3.4 Mit Ergänzung zum Gutachten vom 28. Juni 2013 führte Dr. B.___ am 27. Januar 2014 ( Urk. 8/43) zusammenfassend aus, dass der behandelnde Psychiater keine neuen tatsächlichen objektiven psychopathologischen Befunde nenne, die nicht bereits am 28. Juni 2013 bekannt gewesen seien und er der Beschreibung der Defizite sowie der diagnostischen Einordnung gemäss Gutachten vom 28. Juni 2013 zustimme. Er halte aber die Ausprägung des Gesundheitsschadens für mittelschwer (statt leicht) und nehme eine Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf von 51 % (statt 30 %) an, welche Einschätzung als sehr wohlwollend im Zusammenhang mit einem engagierten therapeutischen Arbeitsbündnis vor dem Hintergrund eines bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell s verstanden werden könne. Zum Einfluss krankheitsfremder Faktoren nehme der behandelnde Psy chiater nicht Stellung (S. 3). Abschliessend hielt Dr. B.___ fest, dass die Vor bringen keine Ä nderung der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bewirken würden (S. 4). 4.

4. 4.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Gutachten des Dr. B.___ vom 28. Juni 2013 ( Urk. 8/21) vollumfänglich den praxisgemässen Anforderungen an den Beweis wert einer Expertise entspricht. Das Gutachten ist für die strittigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht.

4.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Gutachten des Dr. B.___ vom 28. Juni 2013 ( Urk. 8/21) vollumfänglich den praxisgemässen Anforderungen an den Beweis wert einer Expertise entspricht. Das Gutachten ist für die strittigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht. Weiter beruht es auf den notwendigen Untersuchungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. Der Gutachter schilderte hierzu ausführlich die anam nestischen A ngaben der Beschwerdeführerin (t rotz Schwierigkeiten in der Schule und Lehre erfolgreicher Handelsschulabschluss, Weiterbildung zur Tele fonistin, Schwangerschaftsabbruch, Partnerschaften, Umgang der Beschwerde führerin mit Geld und Errichtung einer Beistandschaft ; S. 3 ff.). Auch schilderte er den aktuellen Tagesablauf der Beschwerdeführerin (S. 6).

Weiter beruht es auf den notwendigen Untersuchungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. Der Gutachter schilderte hierzu ausführlich die anam nestischen A ngaben der Beschwerdeführerin (t rotz Schwierigkeiten in der Schule und Lehre erfolgreicher Handelsschulabschluss, Weiterbildung zur Tele fonistin, Schwangerschaftsabbruch, Partnerschaften, Umgang der Beschwerde führerin mit Geld und Errichtung einer Beistandschaft ; S. 3 ff.). Auch schilderte er den aktuellen Tagesablauf der Beschwerdeführerin (S. 6). Das Gutachten wurde sodann in Kenntnis der Vorakten abgegeben (S. 6) und leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. So schilderte Dr. B.___ detailliert seine Befunderhebung mit einer gepflegten, im Antrieb und der Psychomotorik (inkl. Mimik und Gestik) unauffälligen Beschwerdefüh rerin, die freundlich und kooperativ gewesen sei, in der Interaktion aber „höl zern“ (emotional verschlossen/distanziert) gewirkt und in auffallend heller, leicht monotoner Stimme berichtet habe. Die Beschwerdeführerin sei im Be wusstsein wach, zu allen Qualitäten orientiert und im formalen Denken logisch sowie kohärent gewesen. Sie habe aktiv, sehr flüssig bis weitschweifig, differen ziert und gut strukturiert berichtet, wobei ihre Formulierung einfach gewesen sei und sie einzelne Wörter häufig wiederholt habe. Hinweise auf inhaltliche Denkstörungen (Wahn, Zwang) bestünden keine. Die Intelligenz wirke nur knapp durchschnittlich. Ihre Auffassung, Merkfähigkeit und Konzentration seien unauffällig ; ihr Gedächtnis sei intakt. Hinweise auf Wahrnehmungs- und/oder Ich-Störungen liessen sich keine finden. Die Beschwerdeführerin sei im Affekt ausgeglichen, ernst, unsicher, angespannt und bedrückt, dabei gut moduliert gewesen; ein affektiver Rapport sei aber nur mässig zustande ge kommen. Von Suizidalität habe sie sich distanziert (S. 7). Gestützt auf seinen psychopathologischen Befund und das Resultat eines Fremdbeurteilungsverfah rens zur psychometrischen Beurteilung depressiver Symptome (MADRS; Urk. 8/21/15-17) konnte Dr. B.___ kein depressives Syndrom objektivieren. Er diagnostizierte eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, histri onisch-impulsiven, emotional verschlossenen-distanzierten Anteilen ( Urk. 8/21 S. 8 ), welche Störung er als leicht ausgeprägt und mit eine m relevanten ( krank heitsbedingten ) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von 30 % Minderung (von 100 %) auf dem 1. a usgeglichenen Arbeitsmarkt einstufte (S. 10 f. ). Er befand, dass hierfür Defizite bei der Anpassung an Regeln, der Flexibili tät/Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten (insbesondere Kom munikationskompetenz ) sowie der Gruppenfähigkeit im Vordergrund stünden. Von seiner Einschätzung könne ab Ende der Schulzeit ausgegangen werden (S. 12).

Das Gutachten wurde sodann in Kenntnis der Vorakten abgegeben (S. 6) und leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. So schilderte Dr. B.___ detailliert seine Befunderhebung mit einer gepflegten, im Antrieb und der Psychomotorik (inkl. Mimik und Gestik) unauffälligen Beschwerdefüh rerin, die freundlich und kooperativ gewesen sei, in der Interaktion aber „höl zern“ (emotional verschlossen/distanziert) gewirkt und in auffallend heller, leicht monotoner Stimme berichtet habe. Die Beschwerdeführerin sei im Be wusstsein wach, zu allen Qualitäten orientiert und im formalen Denken logisch sowie kohärent gewesen. Sie habe aktiv, sehr flüssig bis weitschweifig, differen ziert und gut strukturiert berichtet, wobei ihre Formulierung einfach gewesen sei und sie einzelne Wörter häufig wiederholt habe. Hinweise auf inhaltliche Denkstörungen (Wahn, Zwang) bestünden keine. Die Intelligenz wirke nur knapp durchschnittlich. Ihre Auffassung, Merkfähigkeit und Konzentration seien unauffällig ; ihr Gedächtnis sei intakt. Hinweise auf Wahrnehmungs- und/oder Ich-Störungen liessen sich keine finden. Die Beschwerdeführerin sei im Affekt ausgeglichen, ernst, unsicher, angespannt und bedrückt, dabei gut moduliert gewesen; ein affektiver Rapport sei aber nur mässig zustande ge kommen. Von Suizidalität habe sie sich distanziert (S. 7). Gestützt auf seinen psychopathologischen Befund und das Resultat eines Fremdbeurteilungsverfah rens zur psychometrischen Beurteilung depressiver Symptome (MADRS; Urk. 8/21/15-17) konnte Dr. B.___ kein depressives Syndrom objektivieren. Er diagnostizierte eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, histri onisch-impulsiven, emotional verschlossenen-distanzierten Anteilen ( Urk. 8/21 S. 8 ), welche Störung er als leicht ausgeprägt und mit eine m relevanten ( krank heitsbedingten ) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von 30 % Minderung (von 100 %) auf dem 1. a usgeglichenen Arbeitsmarkt einstufte (S. 10 f. ). Er befand, dass hierfür Defizite bei der Anpassung an Regeln, der Flexibili tät/Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten (insbesondere Kom munikationskompetenz ) sowie der Gruppenfähigkeit im Vordergrund stünden. Von seiner Einschätzung könne ab Ende der Schulzeit ausgegangen werden (S. 12). Die gutachterliche Einschätzung erscheint mit Blick auf den Lebenslauf der Be schwerdeführerin und der Tatsache, dass ihr gerade auch wegen ungenügender Sozial- und Persönlichkeitskompetenz im April 2012 gekündigt wurde (vgl. Urk. 8/1), als plausibel. Die Schlussfolgerungen des Gutachters sind nachvoll ziehbar und schlüssig. Auch nahm er in seiner Expertise Stellung zur divergie renden Einschätzung des behandelnden Psychiaters, welcher eine vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin postulierte, und hielt in nachvoll ziehbarer W eise dafür, dass solches medizinisch-theoretisch kaum begründbar sei : Mit der Beurteilung einer „Arbeitsunfähigkeit bezogen auf die bisherige Tä tigkeit von 100 %“ müsste es sich um eine absolut motorische, intellektuelle und/oder emotionale Leistungsunfähigkeit der Beschwerdeführerin handeln (S. 11).

Die gutachterliche Einschätzung erscheint mit Blick auf den Lebenslauf der Be schwerdeführerin und der Tatsache, dass ihr gerade auch wegen ungenügender Sozial- und Persönlichkeitskompetenz im April 2012 gekündigt wurde (vgl. Urk. 8/1), als plausibel. Die Schlussfolgerungen des Gutachters sind nachvoll ziehbar und schlüssig. Auch nahm er in seiner Expertise Stellung zur divergie renden Einschätzung des behandelnden Psychiaters, welcher eine vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin postulierte, und hielt in nachvoll ziehbarer W eise dafür, dass solches medizinisch-theoretisch kaum begründbar sei : Mit der Beurteilung einer „Arbeitsunfähigkeit bezogen auf die bisherige Tä tigkeit von 100 %“ müsste es sich um eine absolut motorische, intellektuelle und/oder emotionale Leistungsunfähigkeit der Beschwerdeführerin handeln (S. 11). 4.2 Der behandelnde Dr. A.___ nahm mit der Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (abhängige und histrionische Anteile, F61.0), welche er gemäss Stellungnahme zum Gutachten als mittel ausgeprägt einordnete (vgl. E. 3. 3 hievor ), eine seit dem 3. April 2012 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit an (vgl. E. 3.1). Eine Einschät zung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit nahm er keine vor, erwähnt e aber am 18. Oktober 201 3, dass einfachere admi nistrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. denkbar wären (vgl. E. 3. 3 hievor ).

4.2 Der behandelnde Dr. A.___ nahm mit der Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (abhängige und histrionische Anteile, F61.0), welche er gemäss Stellungnahme zum Gutachten als mittel ausgeprägt einordnete (vgl. E. 3. 3 hievor ), eine seit dem 3. April 2012 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit an (vgl. E. 3.1). Eine Einschät zung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit nahm er keine vor, erwähnt e aber am 18. Oktober 201 3, dass einfachere admi nistrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. denkbar wären (vgl. E. 3. 3 hievor ). Festzu halten ist, dass Dr. A.___ der diagnostischen Einordnung des Gut achters zustimmte, die Ausprägung der Störung jedoch als schwerer gewichtet e. Weshalb er entgegen Dr. B.___ die Störung nicht als leicht, sondern als mit tel schwer einordnete, begründete er mit dem Verlauf der Schulzeit der Be schwerdeführerin, ihres Beruf e s, d en partnerschaftlichen Beziehungen, ihrem sozialen Beziehungsnetz sowie der Notwendigkeit von psychiatrisch-psycho thera peutischen Therapien seit Jahren. Damit legte er lediglich pauschale und keine konkreten Gesichtspunkte zur Begründung seiner abweichenden Gewich tung der Persönlichkeitsstörung dar. Weiter fällt auf, dass Dr. A.___ im Wesentlichen d ie von Dr. B.___ beschriebenen objektivierbaren Defizite der Beschwerdeführerin bestätigte und lediglich ergänzte, dass ihre Introspektions fähigkeit ebenfalls eingeschränkt und sie nur sehr ungenügend in der Lage sei, eigene Anteile zu reflektieren, weshalb sie bei Konflikten und Auseinanderset zung die Schuld beim Gegenüber suche ( Urk. 8/40 S. 2). Aus welchen objektiven Gründen es im April 2012 zur vollständigen Arbeitsunfähigkeit gekommen sein beziehungsweise diese seit April 2012 bestehen soll, wo die Beschwerdeführerin doch zuvor noch über Jahrzehnte mindestens in einem Pensum von 70 % er werbstätig gewesen war, kann seinen Ausführungen nicht entnommen. Konkret nannte Dr. A.___ lediglich ein Defizit der Beschwerdeführerin im Um gang mit Kunden, Nichteinhalten der Richtlinien des Arbeitgebers, Nichtver standenfühlen durch Zielvereinbarung und Mitarbeiterbeurteilung und man gelnde Fähigkeit, diesen Prozess als Lern- und Entwicklungsmöglichkeit auf nehmen zu können ( Urk. 8/40 S. 3). Dass sich hieraus indes - bei ausgewiesener beruflicher Entwicklung und ohne ersichtlichen Anlass - plötzlich eine vollum fängliche Arbeitsunfähigkeit ergeben sollte, ist nicht plausibel. Auch unterl iess er es, nähere Angaben zur Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu machen und h ie lt in diesem Zusammenhang lediglich da für, dass einfachere administrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. denkbar wä ren. Schliesslich ist hinsichtlich seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit z u er wähnen, dass bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden kann und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. a/cc S. 353 mit Hinweisen). Im Rahmen der Gesamtwürdigung ist daher die Beurteilung des behandelnden Dr. A.___ nicht geeignet, das Gutachten des Dr. B.___ in Zweifel zu ziehen. Dass die C.___ GmbH im Zuge der arbeitsvermittelnden Unter stützung durch die Beschwerdegegnerin ebenfalls bezweifelte, dass die Be schwerdeführerin überhaupt auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelbar sei (vgl. Urk. 11), vermag daran nichts zu ändern, da es sich nicht um eine Einschätzung von Ärzten handelt.

Festzu halten ist, dass Dr. A.___ der diagnostischen Einordnung des Gut achters zustimmte, die Ausprägung der Störung jedoch als schwerer gewichtet e. Weshalb er entgegen Dr. B.___ die Störung nicht als leicht, sondern als mit tel schwer einordnete, begründete er mit dem Verlauf der Schulzeit der Be schwerdeführerin, ihres Beruf e s, d en partnerschaftlichen Beziehungen, ihrem sozialen Beziehungsnetz sowie der Notwendigkeit von psychiatrisch-psycho thera peutischen Therapien seit Jahren. Damit legte er lediglich pauschale und keine konkreten Gesichtspunkte zur Begründung seiner abweichenden Gewich tung der Persönlichkeitsstörung dar. Weiter fällt auf, dass Dr. A.___ im Wesentlichen d ie von Dr. B.___ beschriebenen objektivierbaren Defizite der Beschwerdeführerin bestätigte und lediglich ergänzte, dass ihre Introspektions fähigkeit ebenfalls eingeschränkt und sie nur sehr ungenügend in der Lage sei, eigene Anteile zu reflektieren, weshalb sie bei Konflikten und Auseinanderset zung die Schuld beim Gegenüber suche ( Urk. 8/40 S. 2). Aus welchen objektiven Gründen es im April 2012 zur vollständigen Arbeitsunfähigkeit gekommen sein beziehungsweise diese seit April 2012 bestehen soll, wo die Beschwerdeführerin doch zuvor noch über Jahrzehnte mindestens in einem Pensum von 70 % er werbstätig gewesen war, kann seinen Ausführungen nicht entnommen. Konkret nannte Dr. A.___ lediglich ein Defizit der Beschwerdeführerin im Um gang mit Kunden, Nichteinhalten der Richtlinien des Arbeitgebers, Nichtver standenfühlen durch Zielvereinbarung und Mitarbeiterbeurteilung und man gelnde Fähigkeit, diesen Prozess als Lern- und Entwicklungsmöglichkeit auf nehmen zu können ( Urk. 8/40 S. 3). Dass sich hieraus indes - bei ausgewiesener beruflicher Entwicklung und ohne ersichtlichen Anlass - plötzlich eine vollum fängliche Arbeitsunfähigkeit ergeben sollte, ist nicht plausibel. Auch unterl iess er es, nähere Angaben zur Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu machen und h ie lt in diesem Zusammenhang lediglich da für, dass einfachere administrative Arbeiten, Büroarbeiten etc. denkbar wä ren. Schliesslich ist hinsichtlich seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit z u er wähnen, dass bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden kann und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. a/cc S. 353 mit Hinweisen). Im Rahmen der Gesamtwürdigung ist daher die Beurteilung des behandelnden Dr. A.___ nicht geeignet, das Gutachten des Dr. B.___ in Zweifel zu ziehen. Dass die C.___ GmbH im Zuge der arbeitsvermittelnden Unter stützung durch die Beschwerdegegnerin ebenfalls bezweifelte, dass die Be schwerdeführerin überhaupt auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelbar sei (vgl. Urk. 11), vermag daran nichts zu ändern, da es sich nicht um eine Einschätzung von Ärzten handelt. Zum Umstand, dass Dr. B.___ - wie Dr. A.___ vorbrachte - keine Fremdanamnese ein holte, bleibt anzufügen, dass im Verzicht auf eine Einho lung fremdanamnestischer Auskünfte kein der Expertise anhaftender Mangel zu erblicken ist, sind doch gemäss Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der D.___ vom Februar 2012 Fremdauskünfte nicht in jedem Fall zwingend erforderlich (vgl. dazu Ziff. 5). A usschlaggebend für die Beweiskraft einer Expertise bleibt die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 9C_44/2007 vom 7. April 2008 E. 3.2 mit Hinweisen). Da an lässlich der psychiatrischen Untersuchung Aufmerksamkeit und Konzentrati onsfähigkeit wie erwähnt intakt erschienen und auch keine Hinweise für Ge dächtnisstörungen vorlagen ( vgl. Urk. 8/21 S. 7 ), ist der Verzicht auf die Ein holung von Fremdauskünften nicht zu beanstanden, zumal die Beurteilung des Gutachters in Auseinandersetzung mit den Berichten des behandelnden Psychia ters erfolgte.

Zum Umstand, dass Dr. B.___ wie Dr. A.___ vorbrachte keine Fremdanamnese ein holte, bleibt anzufügen, dass im Verzicht auf eine Einho lung fremdanamnestischer Auskünfte kein der Expertise anhaftender Mangel zu erblicken ist, sind doch gemäss Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der D.___ vom Februar 2012 Fremdauskünfte nicht in jedem Fall zwingend erforderlich (vgl. dazu Ziff. 5). A usschlaggebend für die Beweiskraft einer Expertise bleibt die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 9C_44/2007 vom 7. April 2008 E. 3.2 mit Hinweisen). Da an lässlich der psychiatrischen Untersuchung Aufmerksamkeit und Konzentrati onsfähigkeit wie erwähnt intakt erschienen und auch keine Hinweise für Ge dächtnisstörungen vorlagen ( vgl. Urk. 8/21 S. 7 ), ist der Verzicht auf die Ein holung von Fremdauskünften nicht zu beanstanden, zumal die Beurteilung des Gutachters in Auseinandersetzung mit den Berichten des behandelnden Psychia ters erfolgte. 4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin bei der Beurtei lung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf die Schlussfolge rungen im beweiskräftigen Gutachten vom 2 8. Juni 2013 abstellen durfte. Somit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auf dem 1. a usgeglichenen Arbeitsmarkt seit Ende der Schulzeit zu 30 % in ihrer Arbeitsfähigkeit einge schränkt ist. Der medizinische Sachverhalt ist in dem Sinne als erstellt zu be trachten. Von weiteren medizinischen Abklärungen, wie in der Beschwerde schrift ( Urk. 1 S. 2) beantragt wurde, sind keine neuen Erkenntnisse zu erwar ten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 94 E. 4b; 122 V 162 E. 1d.).

4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin bei der Beurtei lung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf die Schlussfolge rungen im beweiskräftigen Gutachten vom 2 8. Juni 2013 abstellen durfte. Somit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auf dem 1. a usgeglichenen Arbeitsmarkt seit Ende der Schulzeit zu 30 % in ihrer Arbeitsfähigkeit einge schränkt ist. Der medizinische Sachverhalt ist in dem Sinne als erstellt zu be trachten. Von weiteren medizinischen Abklärungen, wie in der Beschwerde schrift ( Urk. 1 S. 2) beantragt wurde, sind keine neuen Erkenntnisse zu erwar ten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 94 E. 4b; 122 V 162 E. 1d.). 5. Damit erweist sich der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, die Anspruchsvor aussetzung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (Wartezeit von einem Jahr mit durch schnittlicher Arbeitsunfähigkeit von 40 % ) sei nicht erfüllt, als zutreffend und die angefochtene Verfügung vom 6. März 2014 als rechtens, was zur Abwei sung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.

5. Damit erweist sich der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, die Anspruchsvor aussetzung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (Wartezeit von einem Jahr mit durch schnittlicher Arbeitsunfähigkeit von 40 % ) sei nicht erfüllt, als zutreffend und die angefochtene Verfügung vom 6. März 2014 als rechtens, was zur Abwei sung der dagegen erhobenen Beschwerde führt. 6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 6 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer in aufzuer legen.

6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 6 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer in aufzuer legen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintr itt der Rechtskraft zuge stellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintr itt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste

Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10 und Urk. 11

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10 und Urk. 11 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubMinder