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Die US-Börsenaufsicht brummte dem Insiderhändler Rajat Gupta eine Rekordbusse im zweistelligen Millionenbereich auf. Der Ex-McKinsey-Chef darf zudem keine börsenkotierten Unternehmen mehr leiten.
Die US-Börsenaufsicht SEC hat eine hohe Geldstrafe gegen einen der prominentesten Insiderhändler der Wall Street erwirkt. Ein Gericht in New York verurteilte Rajat Gupta am Mittwoch zur Zahlung von 13,9 Millionen Dollar (10,6 Millione Euro), weil er Firmengeheimnisse verraten habe. Zudem wurde ihm verboten, jemals wieder in gehobenen Positionen in börsennotierten Unternehmen zu arbeiten.
Gupta stand zehn Jahre an der Spitze der Unternehmensberatung McKinsey. Seine exzellenten Kontakte brachten ihm Posten in den Verwaltungsräten des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble und der Investmentbank Goldman Sachs ein. Zum Verhängnis wurde ihm letztlich seine Männerfreundschaft zum Hedgefonds-Manager Raj Rajaratnam. Gupta gab Geheimnisse aus geschlossenen Sitzungen der Firmengremien teils schon Minuten später an Rajaratnam weiter.
Ein Gericht hatte Gupta im Oktober in einem Strafprozess zu zwei Jahren Gefängnis und einer Strafe von 5 Millionen Dollar verurteilt. Der jetzige Richterspruch erging in einem parallel laufenden Zivilverfahren, dass die SEC angestossen hatte. Drahtzieher Rajaratnam war bereits 2011 zu elf Jahren Gefängnis und hohen Geldstrafen verurteilt worden.
(chb/jev/awp)