Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03285.jsonl.gz/2463

Der in Südafrika geborene Rose gehörte als konstant starker Profi und besonders als Gewinner des US Open 2013 dem engsten Kreis der Favoriten an, nachdem sich die ersten vier der Weltrangliste vornehmlich wegen des Zika-Virus von den Olympischen Spielen abgemeldet hatten.
Justin Rose und der diesjährige British-Open-Gewinner Henrik Stenson aus Göteborg lieferten sich in der Schlussrunde das erhofft spannende und hochstehende Duell. Keiner der beiden konnte je davonziehen. Stenson geriet zwar am 14. Loch mit einem Bogey einen Schlag in Rückstand, konnte jedoch nur zwei Löcher später mit einem schön herausgespielten Birdie ausgleichen. Die Entscheidung fiel am 18. und letzten Loch. Während sich Stenson mit für einmal unpräzisem Spiel ein Bogey leistete, liess sich Rose ein Birdie notieren. Auch ein Par hätte ihm für den Olympia-Triumph gereicht.
Roses Sieg war hochverdient. Wie dem ebenfalls überzeugenden Stenson glückten ihm lauter Runden unter der Marke von 70 Schlägen.
Unglücklich ging das Turnier auf dem Par-71-Platz für Marcus Fraser zu Ende. Der im Vergleich zu Rose und Stenson wenig renommierte Australier hatte das Olympiaturnier während zweier Runden als Überraschungsmann angeführt, am Wochenende jedoch fiel er mit zwei 72er-Runden in den geteilten 5. Schlussrang zurück.
Bronze sicherte sich Matt Kuchar. Der Amerikaner, der noch keinen Sieg an einem der vier grossen Turniere im Palmares führt, erspielte in der Schlussrunde mit 63 Schlägen (8 unter Par) das mit Abstand beste Ergebnis im 59-köpfigen Feld. Dadurch verbesserte er sich um vier Plätze.
(SDA)