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Der Basler Grosse Rat hat am Mittwoch die Staatsbeiträge an das Jüdische Museum der Schweiz und den Basler Kunstverein als Trägerschaft der Kunsthalle erhöht. Er folgte damit den Anträgen seiner Bildungs- und Kulturkommission.
Der Kunstverein wird in den Jahren 2020 bis 2023 mit total 3,6 Millionen Franken unterstützt. Das sind jährlich 45’000 Franken mehr als vom Regierungsrat beantragt. Das zusätzliche Geld soll in den Renovationsfonds der Liegenschaft am Steinenberg fliessen.
Der Verein für das Jüdische Museum der Schweiz wird mit 560’000 Franken und damit jährlich mit 60’000 Franken mehr als vom Regierungsrat beantragt unterstützt. Die Grosse Rat möchte dem Museum, das rund 15 Prozent seines Jahresetats für Sicherheitsmassnahmen ausgeben muss, damit in seiner inhaltlichen Arbeit entgegenkommen.
Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grünes Bündnis) plädierte vergeblich gegen die Erhöhung der Beiträge. Die beiden Beschlüsse fielen sehr deutlich aus: Einstimmig beschloss der Grosse Rat die Beitragserhöhung an das Jüdische Museum, die Erhöhung der Beiträge an den Kunstverein ging mit lediglich einer Gegenstimme durch.