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<h2>SubmittedText<h2><p>Medikamente wie Betahistin oder Marcoumar sind ebenfalls kaum verfügbar.<br>Was hat der Bundesrat bis dato unternommen, um die Versorgung mit Medikamenten in der Schweiz sicherzustellen, was für Massnahmen sind noch geplant?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Der Bundesrat hat im Februar 2022 den BAG-Bericht Arzneimittelengpässe zur Kenntnis genommen und die beiden Departemente EDI (BAG) und WBF (BWL) gemeinsam beauftragt, den Massnahmenkatalog des Berichts vertieft zu prüfen und konkrete Umsetzungsvorschläge zu erarbeiten.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Um kurzfristig die Wirtschaft subsidiär zu stützen, wurde im Februar 2023 die «Taskforce Engpass Medikamente» gebildet. Sie empfahl Sofortmassnahmen zur Umsetzung, wie die Teilabgabe von Arzneimitteln, welche von Versorgungsstörungen betroffen sind. Im April 2023 hat der Bundesrat erste mittel- und langfristig wirksame Umsetzungsvorschläge zur Verbesserung des Monitorings und der Analyse wiederkehrender Versorgungsstörungen entschieden und das WBF beauftragt, die Harmonisierung der Begriffe im Zusammenhang mit Versorgungsstörungen, die Erweiterung der Meldepflicht und zur Digitalisierung der Melde- und Monitoringprozesse weiter auszuarbeiten. Der Bundesrat hat Ende Januar 2024 die Ergebnisse der Arbeiten zur Kenntnis genommen und das WBF beauftragt, die Meldeplattform auszubauen.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Weitere Umsetzungsvorschläge in den Bereichen der Lagerhaltung, dem Marktzugang, der Anreizsetzung und Eigenherstellung sind in der Ausarbeitung. Aufgrund der primär globalen Ursachen der Versorgungsstörungen wird eine verstärkte internationale Vernetzung zentral sein, um eine wirksame Ursachenbekämpfung im internationalen Kontext zu erreichen. Die Schweiz setzt sich bereits heute in multilateralen Gremien (z.B. in der WHO, WTO, WIPO) für optimale internationale Rahmenbedingungen, für offene Märkte und den freien Handel ein. Dem Bundesrat sollen Mitte 2024 die Umsetzungsvorschläge in den genannten Bereichen unterbreitet werden.</span></p></div>