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Formel-1-Legende Nelson Piquet feiert am Freitag seinen 60. Geburtstag. Der einstige Frauenschwarm lässt es nach einem diagnostizierten Herzfehler seit geraumer Zeit ruhiger angehen.
Zu seiner aktiven Zeit galt der Brasilianer allerdings als Lebemann und strotzte nur so vor Selbstbewusstsein.
"Diesen Titel widme ich mir selbst", lautete sein erster Kommentar nach seinem WM-Triumph 1981. Und auf die Frage, was der Unterschied zwischen ihm und seinem späteren Stallkollegen und Hauptkonkurrenten Nigel Mansell wäre, antwortete Piquet lapidar: "Ich mag schöne Frauen."
204 Grand-Prix-Rennen, 23 Siege, 60 Podiumsplätze, 24-mal Schnellster in der Qualifikation: Das alles kulminierte in den Weltmeister-Titeln 1981, 1983 (als Erster mit einem Turbomotor) und 1987.
Alles begann am 30. Juni 1978 auf dem Hockenheimring und endete nach 13 Jahren in der Königsklasse 1991 als Teamgefährte des damaligen Formel-1-Neulings Michael Schumacher.
Für den letzten Knall in der Königsklasse sorgte Piquet, als er nach einem Unfall seines Sohnes Nelson Junior beim Grand Prix von Singapur 2008 den damaligen Renault-Teamchef Flavio Briatore als Drahtzieher eines abgekarteten Spiels an den Pranger stellte.
Die Konsequenz: Briatore wurde vom Internationalen Automobil-Verband gesperrt.