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Canadian Tour in Palm Springs, Kalifornien
Meine Vorbereitungen auf das alles entscheidende Turnier der Canadian Tour 2011 in Palm Springs, Kalifornien verliefen wunschgemäss, ich war ready. Zum ersten Mal hatte ich auch einen guten Spieler (Bekannter aus Desert Dunes) als Caddy an meiner Seite. Es war toll, einen so positiven, aufgestellten und engagierten „Mitarbeiter“ an meinem Bag zu haben. Er begleitete mich bereits auf den zwei Proberunden, sodass er mein Spiel kennen lernen konnte und das war sehr hilfreich. (Thank you Attila!). Es hiess, dass Palm Springs die windigste Gegend von Nordamerika sei. An den Trainingstagen herrschte aber immer nur Hitze und Windstille. Doch kaum hatte das Turnier begonnen, zeigte der Platz seine Krallen mit Wind, Stürmen und ungewohntem Temperatursturz.
Die ersten zwei Runden kam ich sehr gut damit zurecht, ich spielte vorne mit und lag nach dem Cut an aussichtsreicher 10. Stelle mit -3. Mein Ziel war es, unter die Top 20 zu kommen, damit ich mir die volle Tourkarte für 2012 sichern konnte. Es sah also gut aus. Auf der dritten Runde konnte ich weiter mithalten, obwohl mein Spiel nicht mehr so gut war, als am 18. Loch mein Abschlag unglücklich in den Büschen verschwand und ich ihn nicht mehr fand. Daraus resultiere das zweite Tripplebogey (eines auf der 1. Runde) des Turniers, was für mich sehr selten ist. So büsste ich an diesem Turnier auf zwei Löchern insgesamt 6 Schläge ein. Auf der vierten Runde lief es nicht schlecht, vor allem auf den zweiten Neun. Leider wollten aber kaum mehr Putts fallen. Doch als ich mit +1 bei viel Wind ins Clubhaus kam, war ich mir sicher, die Canadian Tourkarte (Top 90) geschafft zu haben, da ich alle direkten Konkurrenten hinter mir lies.
Ich freute mich, doch später am Abend musste ich sehen, dass zwei in der OM (Ranking) einiges hinter mir liegende Spieler Topleistungen erbringen konnten (2. und 3. Platz), mich somit mit der Preisgeldsumme noch überholten und ich deshalb um einen Schlag aus den Top 90 fiel.
Fazit: Ich habe mein Bestes gegeben. Es war ein gutes Turnier bis auf zwei einzelne Löcher mit einem erneut locker geschafften Cut. Was in Zukunft noch besser werden muss, ist die Konstanz über 4 Runden, um gute Ausgangslagen ins Ziel zu bringen. Leider stand mir das Glück gar nicht zur Seite und somit grosser Frust weil ich sooooo mega knapp die Absicherung der Canadian Tourkarte verpasste. Wenn man sich vorstellt, dies alles wegen einem Schlag (1 Schlag!) über die ganze Saison zusammengerechnet. Dies muss ich jetzt natürlich schon etwas verdauen.
Nun werde ich noch zwei Lektionen bei meinem Trainer in Florida haben und einige Tage hier trainieren, damit ich mit vollem Schwungvertrauen an die European Tour Qualifyingschool (2. Stage) in Spanien reisen kann.
Zusammen mit einigen der sechs qualifizierten Schweizer werde ich zudem ein 3-tägiges Trainingslager in PGA Catalunya (Turnierort Final Stage der European Tour Q-School) in Spanien absolvieren, bevor dann jeder Ende November an seinen Turnierort reist.
Die Saison ist bald vorbei – die grosse Reiserei im 2011 auch. Viele Kilometer habe ich abgespult, ich war froh, dabei auch auf einen direkten Sponsor zählen zu dürfen.
In diesem Jahr war ich während 41 Wochen unterwegs – und bin viele Kilometer geflogen und gefahren. An jedem Ort ein anderes Auto, das gehört zu meinem Beruf. Da bin ich sehr froh, wenn ich einen zuverlässigen Partner habe, auf den ich mich bei den Reservationen vollständig verlassen kann und weiss, dass ich bei der Übernahme und Abgabe eines Fahrzeugs nicht noch kostbare Zeit verliere, weil irgendetwas schief läuft. Mit "holiday autos" habe ich diesen zuverlässigen Partner gefunden, alles hat immer reibungslos geklappt und auch preislich hatte ich immer die besten Deals. Ebenfalls war die ganze Abwicklung für die jeweiligen Reservationen immer sehr unkompliziert und einfach. Ich freue mich, auch in Zukunft auf der ganzen Welt mit holiday autos unterwegs zu sein.