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Martin Kronthaler
Die Kalaidos Musikhochschule begrüsst den Bariton Martin Kronthaler als neuen Dozenten für klassischen Gesang.
Martin Kronthaler, Bariton aus Tirol, studierte in Krakau, Salzburg ( u.a. bei Nikolaus
Harnoncourt), in Wien (bei R. Sartorius und in der Lied- und Oratorienklasse von Walter Berry)
sowie in Basel an der Scola Cantorum bei René Jacobs.
Seine Opernlaufbahn begann er mit Mozart- und Rossinipartien und stand als Titelheld in A.
Salieris Falstaff für 3sat vor der Kamera.
Nachdem er den 1.Preis beim "Internationalen Gesangswettbewerb der Opéra Royal de
Wallonie"(Belgien) gewonnen hatte, wurde er als Heerrufer in Wagners Lohengrin and das
Teatro di San Carlo/Neapel verpflichtet.
Engagements führten ihn zu den Fetswochen der alten Musik in Innsbruck, an die Landestheater
von Salzburg (Guglielmo) und Innsbruck (Don Geronio in Rossinis Turco in Italia; Luna in
Verdis Trovatore), zu den Tiroler Festspielen (Beckmesser in Wagners Meistersingern) in die
Schweiz, nach Italien (z.B. als Wolfram nach Neapel; sowie nach Trieste,Pisa,Lucca, Barga,
Cagliari, Florenz,Bozen und Carrara), nach Spanien (San Sebastian und Peralada), nach
Deutschland (Wolfram am Staatstheater Schwerin; Guglielmo in Meiningen; Graf Almaviva,
Escamillo und Siegfried in Dorns Die Nibelungen am Theater Plauen/Zwickau; Smirnov in
William Waltons "The Bear" an der Kammeroper Berlin; Don Giovanni in Bad Hersfeld; Don
Alfonso im Schloßtheater Sans Soucis in Potsdam; Poeta in Rossinis Turco in Italia, Wolfram in
Wagners Tannhäuser sowie Conte Almaviva an der Deutschen Oper am Rhein/Düsseldorf,
Kothner in Wagners Meistersingern an der Oper Köln), als Wolfram nach Japan, nach China und
Singapore.
Eine mehrjährige Zusammenarbeit verband ihn auch mit dem Opernhaus Halle, wo er wiederum
Wolfram und Guglielmo aber auch Marcello (La Bohéme), Eisenstein, Vater (Haensel und
Gretel), Homonay (Zigeunerbaron), Harlekin (Ariadne auf Naxos) u.v.a. sang.
Mehrfach war er auch bei den Haendelfestspielen in Halle zu Gast.
Er sang unter Dirigenten wie Seiji Ozawa, Kiril Petrenko, Hans Wallat, Arthur Fagan, René
Jacobs, Rolf Reuter, Gustav Kuhn, Frank Beermann, Günter Neuhold, Markus Stenz, Markus
Poschner, Alexander Joel, Marcus Creed, Alessandro de Marchi, Martin Haselböck,Olof Boman,
Hubert Soudant und er arbeitete mit Regisseuren wie Werner Herzog, Christine Mielitz, Tobias
Richter, Sebastian Baumgarten Paul Curran, Robert Carsen, Uwe E. Laufenberg, Jacob Peters-
Messer, Enrico Job, Dietrich Hilsdorf, Nicholas Broadhurst, Fred Berndt, Gerd H. Seebach, Jean
Louis Martinoty u.v.a. zusammen.
Sein Konzertrepertoire reicht von zahlreichen Partien in Werken des italienischen, französischen und deutschen
Barock bis zur Moderne, wobei er J.S.Bach und Telemann, Brahms, C. Orff (Carmina Burana) sowie G. Mahler
(Orchesterliedzyklen) am häufigsten interpretiert.
Mit seinen Liedprogrammen war er bisher hauptsächlich in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Peru und Singapore zu Gast.