Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03523.jsonl.gz/2217

Stell dir vor, du stehst mit deinem Team im WM-Final, du hast bis dahin vier Tore und drei Assists verbucht und kommst aus einer Saison, in der du in der Serie A (als sie noch die beste Liga der Welt war) 25 Tore erzielt hast. Man könnte meinen, du gehörst zu den besten Spielern der Welt. Tust du wahrscheinlich auch. Doch noch bist du nicht endgültig der Beste.
Das bist du nämlich erst, wenn dir das Gleiche passiert wie dem Brasilianer Ronaldo vor dem WM-Final 1998. Und damit meine ich nicht die Geschichte, als er in der Nacht vor dem Spiel beinahe ums Leben kam. Nein.
Ich rede von folgender Szene, die sich im französischen Mannschaftstraining vor dem Final, das die Franzosen später mit 3:0 für sich entscheiden, ereignete. Dort sprachen die Verteidiger Frank Leboeuf, Marcel Desailly, Lilian Thuram, Bixente Lizarazu und Trainer Aimé Jacquet nämlich darüber, wie man Ronaldo im Final stoppen kann. Also eigentlich sprachen sie darüber, dass man Ronaldo gar nicht stoppen kann.
Da kannst du noch so Weltfussballer, Liga-Toptorschütze und der Mann mit den meisten Muskeln sein. Erst wenn sogar der Gegner so von dir redet, hast du es definitiv geschafft.
Das passiert heute wohl selten bis gar nie. Vor allem, wenn du gegen Spanien spielen wirst. Denn Sergio Ramos wird nie und nimmer von einem Spieler behaupten, er sei nicht zu stoppen. Da lässt er vorher seine Schweissperlen sprechen.
(qae)
Eishockeyspieler in Kenia? Die gibt es tatsächlich, allerdings nicht sehr viele. Genau genommen gibt es ein einziges Männerteam: die Ice Lions. Und weil die Ice Lions keine Gegner haben, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die ganze Zeit gegen sich selbst zu spielen.
Doch diesen Sommer änderte sich das, wie ein rührendes Video zeigt. Das Team aus Afrika durfte eine Reise nach Kanada, dem Mutterland des Eishockeys, antreten und dort ein Freundschaftsspiel bestreiten – mit ganz speziellen …