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Zürich. – Die Lyriden sind die ganze Woche zu beobachten. Laut Daniel Gerstgrasser von MeteoSchweiz ist das Wetter allerdings wechselhaft und die Sicht in den Himmel damit eher Glückssache. Am längsten klar sein dürfte es laut Gerstgrasser in der Nacht vom Montag auf Dienstag. Vorher und nachher müsse man dann «kurzfristig gucken».
Im Vergleich zu anderen Sternschnuppen-Strömen sind die Lyriden eher schwach mit etwa ein, zwei Dutzend Sternschnuppen pro Stunde. Sie sind der Sternschnuppenstrom, der schon am längsten bekannt ist. Eine erste schriftliche Aufzeichnung stammt aus dem Jahr 687 vor Christus in China. «Sterne fielen wie Regen», wurde damals aufgeschrieben.
Sternschnuppen sind kleine Meteore; Teilchen aus Staub und Gestein, die aus den Kometen abgesprengt werden. Beim Eindringen in die Erdatmosphäre verglühen sie. Lyriden stammen vom Schweif des Kometen Thatcher. Ihren Namen haben sie vom Sternbild der Leier (Lyra): Sie scheinen aus ihm heraus zu strömen. (sda)