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Im Rahmen der geologischen Erkundungskampagne für die Projektierung des Tunnels Susten im Zuge des Autobahnprojekts A9 sind vier ergänzende vertikale, 40 bis 50 Meter tiefe Sondierbohrungen vorgesehen. Die definitiven Standorte dieser Bohrungen konnten nun auf Basis der Ergebnisse der durchgeführten geoelektrischen Messungen festgelegt werden.
Die Bohrungen werden dazu dienen, die Erkenntnisse der bautechnischen Verhältnisse im Untergrund im östlichen Tunnelabschnitt zu verbessern. Nach Abschluss der Bohrarbeiten werden in jedem Bohrloch Filterrohre eingebaut und anschliessend die Wasserstände in den Piezometern mittels installierter Druckmesszellen und Datensammler kontinuierlich erfasst.
Dauer der Bauarbeiten
Die Bohrarbeiten werden für jede Bohrung circa zwei Wochen dauern und sind für die zweite Januarhälfte bis zur zweiten Märzhälfte 2022 vorgesehen. Nach durchgeführter Arbeit wird die Baustelle so verlassen, wie sie angetreten wurde, und jedes Bohrloch mit einem aus dem Boden ragenden, circa 1 Meter hohen Metallrohr wieder zugeschlossen.