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Ein starkes Erdbeben hat am Montagmorgen den Westen des Iran erschüttert. Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 6,3 lag nahe der Stadt Abdanan an der Grenze zum Irak, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.
Das Hypozentrum lag demnach zehn Kilometer unter der Erdoberfläche. Berichte über mögliche Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Im Iran gibt es häufig Erdbeben, weil dort mehrere tektonische Platten aufeinander treffen. Im Dezember 2003 kamen bei einem Beben in der südöstlichen Stadt Bam 26'000 Menschen ums Leben.
Im August 2012 starben in der Nähe der Stadt Tabris im Nordwesten des Landes bei zwei Beben der Stärke 6,2 und 6,0 insgesamt 306 Menschen. Vergangenes Jahr riss im April ein besonders heftiges Erdbeben der Stärke 7,8 insgesamt 40 Menschen in der Grenzregion zwischen dem Iran und Pakistan in den Tod. (pma/sda/afp)