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1792 Personen haben sich für ein Medizinstudium ab Herbst 2000 angemeldet. Trotz der prognostizierten Rückzüge vor Studienbeginn ist insbesondere in der Humanmedizin, aber auch in der Veterinärmedizin mit einer Überschreitung der Anfängerkapazitäten zu rechnen. Obwohl 52 Anmeldungen weniger vorliegen als 1999, lassen sich die Kapazitätsprobleme nicht durch Umleitungen vor Studienbeginn beheben. Für die Zahnmedizin sind die Kapazitäten ausreichend.
Um die Qualität der medizinischen Ausbildung zu wahren, empfiehlt die SHK, die Zulassung zum Studium der Human- und der Veterinärmedizin an den Universitäten Basel, Bern, Freiburg und Zürich auch dieses Jahr auf der Grundlage eines Eignungstests zu beschränken. Der Eignungstest wird am Freitag, 7. Juli, in deutscher, französischer (in Freiburg) und italienischer Sprache durchgeführt.
Freiburg weniger attraktiv
In Freiburg stehen 103 Plätze zur Verfügung, es sind aber nur 88 Anmeldungen zu verzeichnen. Nivardo Ischi, Generalsekretär der SHK, sagt dazu, dass Freiburg nicht so attraktiv sei, weil es nur die ersten beiden Ausbildungsjahre anbiete. Die Plätze würden mit Studierenden aufgefüllt, die sich an anderen Unis eingeschrieben haben.
In Lausanne, Genf und Neuenburg ist aufgrund der Gesetzeslage kein Numerus Clausus möglich, so dass die SHK empfiehlt, die «verschärfte Selektion bei den medizinischen Vorprüfungen fortzuführen». Was nichts anderes heisst, als dass der Numerus Clausus de facto nach dem ersten Studienjahr angewendet wird.