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Auswirkungen auf den Verbrauch hatten laut einer ersten Analyse der AGEB sowohl das hohe Preisniveau wie auch der Konjunkturverlauf. Hingegen übte der Wetterverlauf kaum einen Einfluss aus, veränderte sich doch die Zahl der Heizgradtage gegenüber 2004 praktisch nicht. Bei einer um knapp 1% höheren Wirtschaftsleistung konnte Deutschland die Energieeffizienz somit erneut steigern.
Mit einem Anteil von 36,0% blieb das Mineralöl indessen mit Abstand der wichtigste Primärenergieträger in Deutschland. Auf Platz zwei, mit unverändertem Verbrauch, lag mit einem Anteil von 22,7% weiterhin das Erdgas. Einen Verbrauchsrückgang um 4,6% verzeichnete hingegen die Steinkohle in Folge eines geringeren Einsatzes in Kraftwerken. Sie hielt damit Platz drei auf der Liste der Primärenergieträger knapp vor der Kernenergie, die mit einem Anteil von 12,5% den vierten Platz einnimmt. Der Anteil der Kernenergie am Verbrauch sank um 2,4% auf 1779 PJ. Mit einem Anteil von 11,2% blieb laut AGEB die Braunkohle der wichtigste einheimische Energieträger. Doch auch hier ging wegen geringerer Lieferungen an die Kraftwerke der Verbrauch um 3,2% zurück. Wasserkraftwerke und Windkraftanlagen hingegen konnten mit einer Gesamtproduktion von 170 PJ ihren Beitrag um 3,6% auf 1,2% des Primärenergieverbrauchs erhöhen. Der Anteil der «sonstigen Energieträger» stieg auf 3,5% an. Laut AGEB deckten 2005 die verschiedenen erneuerbaren Energieträger 4,6% des deutschen Primärenergieverbrauchs.
Quelle
P.B. nach Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen eV, Pressedienst Nr. 1/06, Januar 2006