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Wesentliches
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A.M.O.R.C.

Das Wesentliche über das Rosenkreuzertum
Es gibt heute viele verschiedene Gesellschaften, die sich als Rosenkreuzer bezeichnen.
Hier möchte ich das Wesentliche über das Rosenkreuzertum zusammenfassen; was allen rosenkreuzerischen Gesellschaften gemeinsam ist:
- Fama Fraternitatis
- Das erste historisch bekannte Auftreten der Rosenkreuzer begann ca. 1620 mit der Veröffentlichung der Fama Fraternitatis,
einer allergorischen bzw. symbolischen Erzählung. Diese Geschichte enthält alles, was für alle Rosenkreuzer wesentlich ist.
- Aktualität des Wissens
- In der Fama Fraternitatis wird erzählt, wie der Frater R.C. die ganze damals bekannte Welt bereist
und das gesamte Wissen der damaligen Zeit sammelt, um es dann zu ordnen und den Menschen weiterzugeben,
die bereit sind, dieses Wissen auf- und anzunehmen.
In ähnlicher Weise nehmen die heutigen Rosenkreuzer das Wissen der heutigen Zeit auf und integrieren es in ihr Weltbild.
Somit ist das Wissen der Rosenkreuzer immer auf dem neuesten Stand der Zeit und wird nie veraltet sein.
- Der Rosenkreuzer ist ein wandelndes Fragezeichen
- Ein Rosenkreuzer akzeptiert nicht einfach Weltbilder und Behauptungen als wahr, sondern macht seine eigenen Erfahrungen,
deren Wirklichkeit er nachprüfen kann. Indem er aktiv am täglichen Leben teilnimmt, kann er die Tauglichkeit seiner Erkenntnisse unter Beweis stellen.
- Die äussere und die innere Welt sind Teil eines grossen Ganzen und beeinflussen sich gegenseitig.
- Rosenkreuzer erforschen nicht nur die äussere, materielle Welt, sondern ebenso die inneren Weisheiten und verborgenen Fähigkeiten,
die in allen Menschen vorhanden sind.
- Erkenne dich selbst
- Das Ziel jedes Rosenkreuzers ist die Selbsterkenntnis.
Das Verhalten eines jeden Manschen wird bestimmt durch seine Gefühle und Bedürfnisse.
Um sich selbst zu erkennen, ist es wichtig, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu kennen
und die Gefühle und Bedürfnisse der anderen zu verstehen,
denn dies ist die Voraussetzung, um Harmonie mit sich, den Menschen, der Natur
und dem Kosmos finden zu können.
- Rosenkreuzer glauben an das Gute im Menschen
- Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde und es gibt immer eine Situation, in der es nützlich ist oder war.
Jeder Mensch trifft stets die beste Wahl auf der Grundlage der für ihn verfügbaren Informationen.
Wer an das Gute im Menschen glaubt, bewirkt das Gute im Menschen (Jean-Paul)
- Rosenkreuzer sind tolerant
- Menschen reagieren auf ihre subjektive Abbildung der Wirklichkeit und nicht auf die äussere Realität.
Die Wirklichkeit anderer hat ebensoviel Berechtigung wie die eigene.
- Verantwortung
- Jeder ist verantwortlich für alles, was er tut und ebenso für alles, was er nicht tut.