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1997 bis 1999 untersuchten wir im Schweizer Mittelland die Auswirkung angemeldeter ökologischer Ausgleichsflächen (öAF) auf die Brutvögel. Hierzu kartierten wir die Reviere von 39 Indikator-Vogelarten. 29 Arten kamen in mindestens einem Untersuchungsgebiet als Brutvogel vor. Die Artenzahl war mit durchschnittlich neun Arten pro Gebiet klein. Nur drei Vogelarten brüteten in mehr als drei Viertel der Gebiete. Im Durchschnitt wurden pro km2 14 Reviere von Indikator-Vogelarten festgestellt.. Die meisten Arten wiesen Siedlungsdichten von weniger als einem Revier pro km2 auf. In Futterbaugebieten war die Artenzahl wesentlich tiefer als in Ackerbaugebieten. Das Gleiche galt für die Siedlungsdichten. Die Reviere der Brutvögel der Hecken und der Feuchtstandorte lagen häufiger, diejenigen der Brutvögel des offenen Kulturlands seltener als erwartet bei ökologischen Ausgleichsflächen. Die Reviere von Heckenbrütern lagen bevorzugt in als ökologische Ausgleichsflächen angemeldeten Hecken oder in der Nähe von extensiv genutzten Wiesen. In den Revieren der Arten des offenen Kulturlands waren Hecken, extensiv und wenig intensiv genutzte Wiesen des ökologischen Ausgleichs untervertreten. Die Ökoqualitätsverordnung kann dazu beitragen, dass in Zukunft die Qualität und die Vernetzung der öAF verbessert werden.
Symbiotische Stickstofffixierung durch Bakterien im Boden im Zusammenleben mit Leguminosen führt zu einem reduzierten Düngerbedarf. Auf Landwirtschaftsbetrieben kann diese Grösse jedoch nicht einfach gemessen werden. Nun haben Forschende von Agroscope eine Schätzmethode entwickelt, die es erlaubt, die Stickstoffeinträge über die symbiotische Fixierung auf Betriebsebene abzuschätzen.
Mit der Zunahme der globalen und regionalen Temperatur hat sich die Vegetationszeit auch in der Schweiz deutlich verlängert. Agroscope zeigt mit Daten des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie die Entwicklung der Vegetationsperiode seit Beginn des letzten Jahrhunderts.
Die mineralischen Phosphorreserven für die Herstellung von Düngemitteln dürften in einigen Jahrzehnten weltweit erschöpft sein. Diese Studie zeigt einen Weg auf, wie ein Nebenprodukt der Schweizer Industrie für die Phosphatdüngung rezykliert werden kann.