Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03211.jsonl.gz/1153

Der Begriff Peptide wurde erstmals 1902 geprägt. Peptid = pepton (griechisch verdaut).
Peptide entstehen aus den Proteinabbauprodukten des Pepsines und der Endung von Polysaccharid, infolge der Analogie zu ihrem Aufbau von Monomeren. Ein Peptid ist eine organische chemische Verbindung, die aus einer Verknüpfung mehrerer Aminosäuren entstanden ist. Anhand der Bezeichnung erkennt man die Anzahl der Aminosäuren, aus denen ein Peptidmolekül besteht. Zum Beispiel Oligopeptide - bestehen aus 10 Aminosäuren, Polypeptide bestehen aus mehr als 10 Aminosäuren. Peptide werden in der Kosmetik als Zellbotenstoffe bezeichnet.
Zellbotenstoffe, auch Zellwachstumsfaktoren genannt, sind körpereigene oder auch synthetische Peptide, die die Entwicklung junger Organismen fördern und die Zellteilung steuern.
Biomimetische Peptide sind der Natur nachgeahmte Peptide, deren Bioverfügbarkeit in der Haut um ein vielfaches länger ist, als nicht synthetische Peptide. Hierbei werden die biologischen Abläufe / Prozesse in der Haut nachgeahmt.
Unser Hinweis im Umgang mit peptidehaltigen Pflegeprodukten:
Peptide sind Aktivatoren, die die Zellen zu ihrer Funktion stimulieren. Durch die Stimulation kann es kurzfristig zu einer erhöhten Durchblutung kommen. Ebenso kann sich die Zellaktivität durch ein leichtes Kribbeln bemerkbar machen - vergleichbar wie bei einem Muskeltraining. Sobald die Zellen sich an die Aktivierung / an das Training gewöhnt haben, ist das „Kribbeln" nicht mehr spürbar.