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Los Angeles - US-Fotograf Herman Leonard, der unvergessliche Bilder von Jazzgrössen wie Billie Holiday, Charlie Parker, Louis Armstrong und Miles Davis schoss, ist tot. Er erlag am 14. August im Alter von 87 Jahren in einem Spital in Los Angeles einer kurzen Krankheit.
Dies berichtete die "New York Times" in ihrer Mittwochsausgabe. Leonard galt als einer der wichtigsten Chronisten der Jazz-Szene Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Bekannt wurde Leonard durch legendäre Schwarz-Weiss-Aufnahmen vor und hinter der Bühne.
Stilisierte Aufnahmen zeigen dunkle Räume, schimmernde Mikrofone und viel Zigarettenrauch im Scheinwerferlicht. Eines der bekanntesten Bilder von Frank Sinatra zeigt diesen von hinten als einsame Silhouette. Leonards Karriere begann in den 40er Jahren.
Er fotografierte von 1948 bis 1956 die Jazz-Szene in New York, dann zog er nach Paris. 1985 erschien sein Buch "The Eye of Jazz" in Frankreich. Weitere Bücher folgten.
In den 80er Jahren liess er sich in New Orleans nieder. Hurrikan Katrina zerstörte 2005 über 8000 seiner historischen Fotoabzüge. Die Negative hatte er jedoch vorher in Sicherheit gebracht.
SDA-ATS