Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03648.jsonl.gz/2684

Im ersten Teil1 seines Beitrages zeigte uns der Autor die Stiftshütte im Licht Christi, als Abbild einer grösseren Wirklichkeit, als Bild der Wirklichkeit Christi und als Umkehrung der Vertreibung aus dem Garten Eden. Weiter thematisierte er kurz den Beginn und die Geschichte der Stiftshütte. Anschliessend stellte er einige Gegenstände und Bereiche vor: den äusseren Vorhof, die äussere Umzäunung, das Tor, den bronzenen Altar und das Kupferbecken. Im Folgenden kommen nun die weiteren Bereiche und Gegenstände zur Sprache.
Das Heiligtum
Das Offenbarungszelt, bestehend aus dem Heiligtum und dem Allerheiligsten, ist durch einen Vorhang vom Vorhof getrennt. Das Heiligtum ist mit dem goldenen Leuchter (Menora), dem Schaubrottisch und dem Räucheraltar ausgestattet.
Während alle Israeliten den Vorhof betreten durften, waren nur die Priester berechtigt, das Heiligtum zu betreten. Heute ist das anders: Nachdem wir uns am Altar im Vorhof von der Welt abgewandt haben, werden wir in seinen priesterlichen Dienst aufgenommen2 und haben Zutritt zum Heiligtum.
Goldener Leuchter (Menora)
Der Titusbogen in Rom (81 n. Chr.) zeigte lange Zeit die früheste bekannte Darstellung der Menora aus dem Zweiten Jüdischen Tempel. Im Jahr 2009 wurde dann von Archäologen der sogenannte Stein von Magdala entdeckt. Dieser geschnitzte Stein wurde in einer antiken Synagoge in der Nähe von Migdal am See Genezareth gefunden und besteht aus heimischem Kalkstein. Das Besondere daran ist, dass dieser Stein höchstwahrscheinlich von einem zeitgenössischen Kunsthandwerker stammt, der möglicherweise den Zweiten Jüdischen Tempel selbst erlebt hat. Er zeigt eine wunderschöne Darstellung der Menora.
Die Menora wurde aus reinem Gold gefertigt. Ihre Form wurde durch das Hämmern der Teile aus einem einzigen Stück Gold gebildet. Die Tatsache, dass die Menora aus einem einzigen Stück Gold besteht, verdeutlicht, dass es nur einen lebendigen Gott gibt. Gold ist der Massstab, an dem andere Werte gemessen werden. Jesus ist das Licht, der Massstab der Wahrheit, an dem alle Erkenntnis gemessen wird3. Mit Christus ist «das Licht in die Welt gekommen»4 und Jesus fordert die Gläubigen auf, ein Licht für die Welt zu sein5.
An der Spitze jedes der sieben Zweige der Menora befand sich eine Ölkanne, die als Lampe diente. In die Lampe wurde ein Docht gelegt, um Olivenöl aufzusaugen und zu verbrennen und damit Licht zu spenden. Das Olivenöl weist sowohl auf den Heiligen Geist als auch auf Christus, den Gesalbten7, hin. Jesus litt grosse Qualen im Garten von Gethsemane, der vom hebräischen Wort «Gat Shemanim» abgeleitet ist und «Ölpresse» bedeutet. In diesem Garten wurden Oliven in der Presse zermahlen, um reines Öl zu gewinnen. Das erinnert an die schwere Last, die Christus vor der Kreuzigung wegen seines bevorstehenden Leidens getragen hat.
Das brennende Öl im Heiligtum zeigt den hohen Preis des Leids, das Jesus bezahlt hat, um uns das erlösende Licht zu schenken. Jesus sagt: «Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben8.» Die Menora erhellt das Heiligtum und ermöglicht es den Priestern, ihre Aufgaben vor dem Herrn zu erfüllen. Ohne die Salbung durch den Heiligen Geistes können wir Gott nicht dienen.
Garrett weist darauf hin, dass die Lampe in 1. Samuel 3,3 ausdrücklich als «Lampe Gottes» bezeichnet wird9. Auch Psalm 119 bezeugt: «Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Wege10.» Der Leuchter und damit das Wort Gottes bezeugt die Symbolik des Schaubrottisches, welcher der Menora gegenübersteht.
Sechs Zweige entspringen dem zentralen Stamm, der alle Zweige trägt. Jesus ist die Grundlage und Quelle des Lebens und lehrt uns, in ihm zu bleiben11. An jedem der sieben Zweige befinden sich drei dekorative, mandelförmige Kelche mit einer Knospe und einer Blüte (ausser am zentralen Zweig, der vier Kelche mit einer Knospe und Blüte aufweist). Die Tatsache, dass Mandelbäume die gesamte Länge der Erntezeit abdecken, weist darauf hin, dass wir uns in der Erntezeit befinden. Die Kirche steht unter dem Auftrag, die ganze Jahreszeit zu nutzen und die Ernte bis hin zur Wiederkunft Christi einzubringen.
Tisch der Schaubrote
Jeder Zweig des Stammes Levi hatte eine bestimmte Verantwortung. Die Kehatiter waren damit beauftragt, die heiligen Möbel zu transportieren und zu pflegen. Die vier Ringe für die Tragestangen wurden am unteren Teil der vier Füsse des Schaubrottisches angebracht. Dadurch wurde der Tisch über den Kehatitern erhöht, wenn sie ihn von einem Ort zum anderen trugen12. Dies weist auf Christus hin, der die Quelle jeder guten und vollkommenen Gabe ist, die von oben kommt13.
Um unser Verständnis der Bedeutung des Tisches der Schaubrote zu vertiefen, ist es wichtig, zwischen dem Tisch selbst und den Schaubroten zu unterscheiden. Der Tisch der Schaubrote symbolisiert den Tisch des grossen Festmahls im kommenden Zeitalter nach der Wiederkunft Jesu. Die zwölf Brote deuten auf Gottes Versorgung des ganzen Volkes Israel hin. Die Brote sollen die Israeliten an ihre Abhängigkeit von Gott erinnern, so wie sie während der vierzig Jahre in der Wüste auf Gottes Versorgung durch Manna angewiesen waren. Manna war eine brotähnliche und übernatürliche Gabe, die nur einen Tag lang haltbar war. Es konnte weder gelagert noch gehortet werden, was die Israeliten lehrte, sich auf Gottes tägliche Versorgung zu verlassen14.
In Johannes 6,31-35 bezeichnet sich Jesus selbst als das «Brot des Lebens» und zieht Vergleiche zwischen sich selbst und dem Manna. Er erklärt, dass diejenigen, die zu ihm kommen und an ihn glauben, niemals hungrig oder durstig sein werden. Beim letzten Abendmahl nahm Jesus Brot, segnete es, brach es und gab es dann seinen Jüngern mit den Worten: «Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird15.» Das Brot auf dem Tisch symbolisiert somit die Einladung von Christus, vom bereit gestellten neuen Leben zu essen. Im Abendmahl feiern wir Gottes Vergebung und unser neues Leben in Christus. Ähnlich wie die Kehatiter während ihren Wanderungen den Tisch der Gegenwart auf ihren Schultern trugen, sollen wir Christen die Botschaft von Gottes grosszügiger Einladung zum kommenden Fest in aller Welt verkündigen!
Räucheraltar
Der Räucheraltar und der bronzene Altar weisen wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf. Während auf dem bronzenen Altar Tieropfer verbrannt wurden, diente der Räucheraltar dazu, Weihrauch zu verbrennen. Der Geruch der Brandopfer symbolisiert Sühne und Versöhnung, während der aufsteigende Weihrauch die Einheit und Verbundenheit mit Gott aufzeigt.
Ohne den vorangegangenen Brandopferaltar kann es keinen Altar der Gemeinschaft zwischen Gott und seinem Volk geben. Dies wird dadurch veranschaulicht, dass der Priester etwas glühende Kohle vom bronzenen Altar zum Altar im Heiligtum trägt. Es ist die glühende Kohle vom Altar des Gerichts und der Sühne, die den duftenden Rauch auf dem goldenen Altar freisetzt, nachdem der Priester Gewürze und aromatische Substanzen darauf gestreut hat. Da der Vorhang, der das Heilige vom Allerheiligsten trennt, nicht bis zur Decke reicht16, steigt dieser aromatische Duft bis zur Decke empor und erreicht die Gegenwart Gottes im Allerheiligsten.
Die Verbindung beider Altäre wird zusätzlich betont, indem das Blut der Opfer vom bronzenen Altar auf die Hörner beider Altäre aufgetragen wird. Die vier Hörner auf dem bronzenen Altar symbolisieren Gottes barmherzige Freisetzung von Vergebung und Wiederherstellung für die gesamte Schöpfung17. Auf der anderen Seite repräsentieren die Hörner oder das Horn des goldenen Altars18 die Autorität Christi, sowie die repräsentative Autorität der Gläubigen in der Gemeinschaft mit Christus. Wir sind aufgerufen, in der Autorität Christi zu leben und in seinem Namen zu handeln und zu sprechen.
In beiden Testamenten steht Weihrauch symbolisch für das Gebet der Gläubigen. In Psalm 141,2a heisst es: «Mein Gebet sei dir wie Weihrauch vorbereitet, das Aufheben meiner Hände wie das Abendopfer.» In der Offenbarung19 wird die goldene Schale voller Weihrauch mit den Gebeten der Heiligen verglichen. In der Stiftshütte wurde jeden Morgen und Abend Weihrauch auf dem goldenen Räucheraltar verbrannt20, aber der Apostel Paulus ermutigt uns, ohne Unterlass zu beten21.
Vorhang zum Allerheiligsten
Alle drei Hauptorte der Stiftshütte sind durch Vorhänge voneinander getrennt, die aus blauem, rotem und purpurfarbenem Garn sowie feinem Leinen gefertigt waren. Der Unterschied bestand darin, dass der Vorhang zum Allerheiligsten Cherubim zeigt. Diese engelhaften Wesen weisen darauf hin, dass sich hinter diesem Vorhang die Gegenwart Gottes befindet. Es ist dem Menschen nicht gestattet, hier einzutreten, da der Zugang zur Gegenwart Gottes seit dem Sündenfall von Cherubim bewacht wird. Der Zugang ist dem Hohepriester einmal im Jahr am Yom Kippur vorbehalten.
In der Bibel steht die Zahl zwanzig für das Alter, ab dem Menschen die volle Verantwortung für ihre Handlungen tragen müssen. Jene, die 20 Jahre oder älter waren, durften nicht in das verheissene Land eintreten, da sie an Gott gezweifelt und sich gegen ihn aufgelehnt hatten22. Die Anwesenheit von 20 Säulen, die den Vorhang zum Vorhof der Stiftshütte stützen, deuten darauf hin, dass die Israeliten das Heiligtum der Stiftshütte mit Bedacht betreten sollten. Ebenso sind Christinnen und Christen dazu aufgerufen, vor dem Abendmahl einen Moment der Selbstprüfung durchzuführen.
Der Vorhang zum Heiligtum hing an fünf Pfosten. Die Zahl fünf wird mit den ersten fünf Büchern Moses beziehungsweise mit dem Gesetz in Verbindung gebracht. Christus ist das Licht und die Wahrheit (Menora), die Quelle des Lebens und der Versorgung (Schaubrottisch) und die vollkommene Einheit mit dem Vater (Räucheraltar). Damit erfüllt Jesus das Gesetz.
Der Vorhang zum Allerheiligsten hing an vier Pfosten. Wir vorgängig schon festgehalten, repräsentiert die Zahl vier die ganze Schöpfung, welche durch den Sündenfall von Gott getrennt wurde.
Das Allerheiligste: die Bundeslade
Die Bundeslade bestand aus einem heiligen Behälter aus Akazienholz, der innen und aussen mit Gold überzogen war. Sie wurde mit einem Deckel aus reinem Gold verschlossen. Auf diesem Deckel ruhten zwei Cherubim, die einander gegenüberstanden und den Barmherzigkeitssitz beschützten. Der Hohepriester sprengte während Yom Kippur das sühnende Blut einmal im Jahr auf den Deckel unter den Cherubim. Dies war der allerheiligste Ort, welcher die Gegenwart Gottes symbolisierte.
Die Bundeslade beherbergte die beiden Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose am Berg Sinai empfangen hatte23. Es wird oft spekuliert, dass auf einer Tafel die Gebote bezüglich der Beziehung zwischen den Menschen und Gott (vertikaler Aspekt) eingraviert waren, während auf der anderen Tafel die Gebote standen, wie Menschen miteinander umgehen sollten (horizontaler Aspekt). Obwohl der biblische Bericht keine genaue Erklärung für die beiden Tafeln liefert, war es in den antiken Kulturen des Nahen Ostens üblich, eine Tafel an jede beteiligte Partei zu übergeben. Nach dieser Theorie enthielten beide Tafeln den vollständigen Dekalog, wobei eine Tafel für Gott und die andere für die Israeliten bestimmt war.
Die Bundeslade vermittelt uns ein faszinierendes Bild des Evangeliums. Im Inneren des Behälters befanden sich die 10 Gebote, die Gottes Forderung nach Vollkommenheit darstellen. Über der Lade, getrennt durch den goldenen Deckel, befand sich die Gegenwart Gottes. Einmal im Jahr, am Yom Kippur, wurde das sühnende Opferblut vom Hohenpriester wie erwähnt auf den Deckel gesprengt. Durch das Blut Jesu, an das wir im Abendmahl mit dem Wein erinnern, wird die Kluft zwischen Mensch und Gott überwunden.
Durch Gottes barmherzige Vergebung der Sünden ist jetzt der Zugang zu Gott möglich. Die Vergebung unserer Sünden schafft die Voraussetzung für die Erschaffung einer neuen Natur im Menschen. Jetzt schenkt Gott dem Menschen seinen Geist, welcher uns die Vereinigung mit Gott ermöglicht24. Die Bundeslade ist damit ein Symbol für die Gegenwart Gottes in den Herzen der Gläubigen. Ähnlich dem mobilen Zelt der Stiftshütte, das vom ewigen Geist bewohnt wurde, sind auch wir ein wandelndes Zelt, das wir eines Tages ablegen müssen25.
Im Abendmahl verweist das Brot auf den Leib Christi, und damit auf das neue Leben26. Jedesmal wenn wir das Abendmahl einnehmen, dann verkündigen wir die sinnbildliche Erfüllung der Bedeutung der Bundeslade. Die Bundeslade ist aber auch ein Bild für die kollektive Gemeinschaft der Kirche mit Christus. In der Gemeinschaft mit unseren Schwestern und Brüdern erleben wir Gottes Geist nicht nur individuell in uns, sondern mitten unter uns: «Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen27.»
Zusammenfassung
Wenn wir durch Jesus, das Tor der Stiftshütte, «hindurchgehen», finden wir Erlösung und neues Leben am bronzenen Altar der Hingabe und Sühne. Am Kupferbecken reinigen wir uns durch das Wort Gottes, damit wir für den Dienst vor dem Herrn bereit sind. Im Heiligtum erfahren wir Freiheit und Weisheit durch das Licht und die Wahrheit der Menora, das durch das Leben und Leiden von Jesus, dem mit Öl und Geist Gesalbten, zu uns gebracht worden ist. Der Tisch der Schaubrote weckt in uns die Freude auf den Tag, an dem alle Gläubigen an Abrahams Tisch eingeladen werden, um das Reich Gottes zu feiern. Die Schaubrote symbolisieren die ganzheitliche Versorgung Gottes und die Kraft der Gemeinschaft aller Gläubigen. Der goldene Altar weist auf die Verbundenheit und Einheit mit Gott im Gebet hin. Durch das Opfer Jesu am Kreuz wurde der Vorhang mit den Cherubim vor der Bundeslade geöffnet, sodass wir Zugang zum Geist Gottes haben. Die Bundeslade steht als Symbol für das Evangelium und das Abendmahl (als Erinnerung an das Evangelium von Christus), das die frohe Botschaft der Vergebung unserer Sünden durch das Blut Jesu verkündet und die Gemeinschaft mit Gott durch seinen Geist ermöglicht. Die Bundeslade ist auch ein Bild für den Heiligen Geist, der in den Herzen der Gläubigen wohnt und mitten unter den Gläubigen wohnt.
(Die genannten Bibeltexte stammen aus der Zürcher Bibelübersetzung)
2 1. Petrus 2,9 lautet: «Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, (...).»
3 Johannes 8,12
4 Johannes 3,19
5 Matthäus 5,14-16
6 In Sacharja 4,6 hat der Prophet eine Vision mit einem Leuchter und zwei Ölbäumen, die den Leuchter kontinuierlich mit Öl versorgen. Das Öl wird als der «Geist» bezeichnet.
7 מָשִׁיחַ, hebr. «Der Gesalbte»
8 Johannes 8,12
9 Garret, Emlen, S. 1312 «Charlie»“, in: The Superior Word (2022)
10 Psalm 119,105
11 Johannes 15,4
12 Gemeint ist der Kehatiter-Zweig des Stammes Levi. Innerhalb der Leviten wurden spezifische Verantwortlichkeiten verschiedenen Sippen zugewiesen. Die Kehatiter waren für den Transport und die Pflege der heiligen Möbel verantwortlich.
13 Jakobus 1,17: «Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, vom Vater der Himmelslichter, bei dem keine Veränderung ist, noch der Schatten eines Wechsels.»
14 Die Ausnahme war der sechste Tag, an dem den Israeliten erlaubt wurde, die doppelte Menge an Nahrung zu sammeln, um für den Sabbat ausreichend versorgt zu sein.
15 Lukas 22,19
16 2. Mose 26,31-33
17 Kolosser 1,15
18In der biblischen Darstellung ist nicht bekannt, wie viele Hörner der Räucheraltar hatte. Ich würde argumentieren, dass ein einzelnes Horn die Einheit mit Christus repräsentiert.
19 Offenbarung 5,8
20 2. Mose 30,7-8
21 1. Thessalonicher 5,17
22 4. Mose 14,29
23 Der Stab Aarons, der auf Jesus als den endgültigen Hohenpriester mit ultimativer Autorität hinweist, ist kein Bestandteil des Inhalts der Bundeslade, sondern wurde vor der Lade als Zeichen für die rebellischen Israeliten aufgestellt. Bei der Rebellion von Korach (zusammen mit Dathan, Abiram und 250 Anführern) erhoben sich prominente Führer gegen die Führung von Mose und Aaron. Um den Aufruhr zu besänftigen, gebot Gott den zwölf Anführern der zwölf Stämme, ihre Stäbe vor die Lade zu legen. Am nächsten Tag hatte der Stab aus dem Stamm Levi Knospen getrieben, geblüht und Mandeln hervorgebracht. Der blühende Stab Aarons bestätigte seine Autorität als Hohepriester.
24 Johannes 4,24: «Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.»
25 2. Korinther 5,1: «Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, die Zeltwohnung, abgebrochen wird, dann haben wir einen Bau von Gott, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.» Gott wird uns dieses temporäre Zelt mit einem neuen, ewigen Körper ersetzen.
26 Johannes 6,35: «Da sagte Jesus zu ihnen: 'Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird niemals hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.'»
27 Matthäus 18,20