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Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute spürbar. Die Folgen des Klimawandels müssen laufend beobachtet und entsprechende Massnahmen ergriffen werden. Grundlage für zahlreiche Entscheidungen in der Verwaltung sind Messdaten der Oberflächengewässer, des Grundwassers und gefallener Niederschlagsmengen.
Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima?
Wechselhaftes Wetter
Das Wetter als Beschreibung des physikalischen Zustandes der Luft an einem Ort kann sich kleinräumig ändern und täglich variieren. Die Witterung hingegen beschreibt das Wetter in einem bestimmten Gebiet über einen gewissen Zeitraum. Dabei gibt es mit stabilen Grosswetterlagen oft einen ähnlichen Verlauf über mehrere Tage.
Klima als langfristige Entwicklung
Wird das Wetter über einen langen Zeitraum beobachtet und ausgewertet, spricht man von Klima. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) mit Sitz in Genf legt dabei eine 30-jährige internationale klimatologische Referenzperiode, genannt Normperiode, fest. Aktuell gilt die Normperiode von 1991 bis 2010. Bald wird die Periode dem sich ändernden Klima angepasst und die neue Referenzperiode von 1991-2020 tritt in Kraft.