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Am 26. Juli 1903 veranstaltete die Feldmusik das erste Waldfest, das seither mit wenigen Ausnahmen einen festen Platz im jährlichen Veranstaltungskalender des Vereines einnahm und noch viele weitere Jahre statt fand.
Bevor mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges schwere Zeiten für die Feldmusik Einzug hielten, nahm sie an zwei kantonalen Musikfesten in Malters (1908) und in Luzern (1911) teil, wobei sie beide Male einen Lorbeer 2. Ranges in der zweiten Kategorie entgegen nehmen durften. Das Jahr 1917 war ein Meilenstein in der Geschichte der Feldmusik. In diesem Jahr fand nämlich die Umstellung von Blechmusik auf Harmoniemusik statt, was in den ersten Jahren etwas nachteilige Folgen zeigte.
Im Sommer 1924 zählte die Feldmusik Neuenkirch bereits 36 Aktivmitglieder.
Als im Jahre 1929 die Mitglieder der damaligen konservativen Partei aus der Feldmusik Neuenkirch austraten, wurde die Musikgesellschaft Harmonie gegründet. Der Gedanke, einer zweiten Musikgesellschaft, war nicht neu. Bereits ende 1800 bestand für ein paar Jahre ein solcher „Konkurrenzverein“. Mit einer Besetzung von 29 Bläsern wurde am 26. Oktober 1929 die Musikgesellschaft Harmonie Neuenkirch gegründet.
Dem Willen und dem Wunsch der Musikanten wieder einmal an einem kantonalen Musikfest teil zu nehmen, wurde im Mai 1930 Folge geleistet. Die Feldmusik beteiligte sich in der 3. Kategorie (mittelschwere Kompositionen mit leichtem Primavista). Gross war der Jubel und unbeschreiblich die Überraschung und Freude über den 2. Rang nach der Stadtmusik Willisau.
Mittlerweile war die Feldmusik Neuenkirch 50 Jahre alt geworden oder ebensogut gesagt, 50 Jahre jung geblieben. Ein Grund zum Feiern. Da man jedoch in Zeitnot geraten war, musste die Jubiläumsfeier auf das kommende Jahr 1931 verschoben werden. Die Musik wurde immer grösser und zählte 1931 bereits 45 aktive Musikanten.
An der 50-Jahrfeier wurde richtig gefeiert und mehrere Gastvereine wie die Feldmusik Triengen, Harmonie Hochdorf, Feldmusik Knutwil, Feldmusik Ettiswil oder die Bürgermusik der Stadt Luzern gestalteten mit weiteren Vereinen eine interessante und spannende Feier. Die beiden Festtage (15. + 16. August 1931) wurden von den Tages- und Lokalblättern sowie vom Volk der Region sehr gelobt.