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Wie das genossenschaftliche Unternehmen am vergangenen Mittwoch bekanntgab, müssen sich die Farmer in der neuen Saison 2014/15 auf einen deutlichen Abschlag beim Milchpreis einstellen. Auch das Auszahlungsziel für die am 31. Mai abgelaufene Periode 2013/14 wurde nach unten korrigiert: Noch im Februar war den Fonterra-Erzeugern eine Rekordzahlung für 2013/14 von 8,65 NZ$ (5,42 Euro) je Kilogramm Milchfeststoff in Aussicht gestellt worden; jetzt sollen es laut Konzernangaben „nur noch“ 8,40 NZ$ (5,27 Euro) sein, zu denen sich für Mitglieder 0,10 NZ$ (0,06 Euro) als Vergütung von Genossenschaftsanteilen addieren.
Rechnet man die aus einer Fett- und einer Proteinkomponente bestehende Milchfeststoffeinheit auf ein Kilogramm Rohmilch um, werden die genossenschaftlichen Milchfarmer mit einem Erlös von etwa 45,8 Cent/kg Milch im aktuellen Wirtschaftsjahr immer noch einen Rekordpreis erzielen. Dies dürfte in der Anfang Juni beginnenden Saison 2014/15 deutlich schwieriger werden. Fonterra rechnet dann nur noch mit einem durchschnittlichen Erzeugerpreis von 7,00 NZ$ (4,39 Euro) pro Kilogramm Milchfeststoff; das wären rund 17 % weniger als in der Vorjahresperiode.
Als Grund für die schwächere Auszahlungsleistung nennt Fonterra vor allem die steigende Milchproduktion im eigenen Land und auf globaler Ebene, in deren Folge es zu spürbaren Abschlägen bei den internationalen Notierungen für Milcherzeugnisse kam. Der Fonterra-Vorsitzende John Wilson wies jedoch darauf hin, dass sich die aktuelle Milchpreisprognose 2014/15 im langjährigen Vergleich auf einem überdurchschnittlichen Niveau bewege und sich durchaus sehen lasse könne.