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Spielbericht vom 27. Mai gegen die St. Gallen Bears
Am Pfingstsamstag kam es auf der Luzerner Allmend zum nächsten Clash zwischen den zwei dominierenden Mannschaften der vergangenen Jahre in der Nationalliga B. Die heimischen Lions empfingen die St. Gallen Bears, gegen welche sie in der Vergangenheit oft Mühe bekundet hatten.
Via Kickoff erhielten zuerst die St. Galler den Ball. Deren Offense funktionierte von Beginn weg gut und konnte immer wieder, zuweilenglücklich, dritte Versuche in ein neues First Down umwandeln. Die Luzerner Defensive war in den wichtigen Momenten nicht imstande, den Gegner zu stoppen. Der erste Drive endete daher in einem Touchdown und brachte die Bears mit 00:07 in Führung. Direkt im Anschluss lief auch die Luzerner Offense bei ihrem ersten Ballbesitz auf Hochtouren. Sie bewegte den Ball über das ganze Feld sowohl am Boden wie auch durch die Luft. An der gegnerischen Goal Line kam es dann zum entscheidenden vierten Versuch, welchen die Blau-Weissen ausspielten. Ein Yard vor der Endzone konnte der Luzerner Ballträger gestoppt werden, womit der Ballbesitz zurück an St. Gallen ging. Dieser blieb ohne Erfolg und musste durch einen Punt wieder zurück an Luzern gegeben werden. Ein schöner Pass der Leuchtenstädter wurde zum First Down verwertet, worauf ein erneuter Pass in den Händen eines Ostschweizers landete und dieGäste sofort in die Red Zone brachte, d.h. innerhalb der 20-Yard-Linie.Mehrere kurze Läufe durch die Mitte beförderte den Ball Stück für Stück bis in die Endzone, womit die Führung auf 00:14 ausgebaut wurde. Nun war eine Antwort auf Seiten der Lions gefordert und diese kam postwendend. Ein Pass in der eigenen Hälfte auf Running Back Romano Zanella überraschte die ganze Bears-Verteidigung und konnte bis in die Endzone getragen werden, womit die Lions auf 06:14 verkürzten, da der Extrapunkt verschossen wurde. Es verblieben nur noch einige Sekunden in der ersten Halbzeit, worauf sich die Lions entschlossen, einen Onside Kick zu probieren. Dieser blieb ohne Erfolg, womit die St. Galler nochmals den Ball erhielten. Direkt im ersten Spielzug verlor ihr Ballträger jedoch die Kontrolle über den Ball und die Lions eroberten den Ball in der gegnerischen Hälfte. Nach stockendem Beginn dieser Angriffsserie kam das Heimteam noch einmal nahe an die Endzone heran, jedoch reichte die Zeit nicht mehr, um weitere Punkte zu erzielen.
Nach der Pause ging der Ballbesitz zuerst an Luzern. Der Angriff funktionierte weiter, auch dank einiger Strafen gegen die verteidigenden Ostschweizer. Jedoch reichte es nicht für einen weiteren Touchdown, da am Ende zwei Bälle auf Seiten der Lions fallengelassen wurden, sodass ein Field Goal zum 09:14 erst einmal genügen musste. Ein guter Return sorgte jedoch erneut für eine ausgezeichnete Ausgangslage für die St. Galler. Einer von mehreren Passversuchen konnte dann in der Endzone gefangen werden, womit die Gäste die Führung auf 09:21 ausbauen konnten. Die Lions setzten nun immer mehr auf ihr Passspiel, was grundsätzlich gut funktionierte. Eine weitere Interception beendete jedoch den folgenden Drive. Auch die Bears konnten in der Folge nicht mehr mit ihrer Offense brillieren. Ein zu hoher Snap beim Punt konnte vom Lions-Linebacker Erich Oberholzer erobert werden, womit nun die Lions ihren Drive direkt in der Red Zone beginnen konnten. Ein Lauf über links führte dann in die Endzone und führte zumvermeintlichen Anschluss-Touchdown. Der Luzerner Running Back hatte kurz vor der Linie die Kontrolle über den Ball verloren und die Ostschweizer konnten ihn erobern, womit die nächste gute Chance zunichte gemacht wurde. Als wäre dies nicht genug, warf der Quarterback der Bears nur zwei Spielzüge später von der eigenen 3-Yard-Linie einen Pass auf seinen Receiver, welcher die Verteidigungslinien überwunden hatte und ganz allein über das ganze Feld bis in die Endzone laufen konnte. Damit war das Spiel mit einem Score von 09:28 entschieden. Das Heimteam gab jedoch nicht auf und versuchte weiter mit seinem Passspiel zu punkten, mehr als eine weitere Interception resultierte jedoch nicht mehr daraus und das Spiel ging verloren.
Das Resultat spiegelte nur bedingt die sehr umkämpfte Partie wider. Die Lions haben sich jedoch mit einigen fatalen Fehlern selbst geschlagen und unterlagen damit nun in zwei Jahren bereits das vierte Mal in fünf Spielen gegen diesen Gegner. Damit ein mögliches Finalspiel auf der heimischen Allmend ausgetragen werden kann, sind die Luzerner nun auf Schützenhilfe der anderen Teams angewiesen. Trotzdem sind die Lions nach wie vor auf einem Playoff-Platz in der Tabelle zu finden und tragen am kommenden Samstag, dem 03. Juni ihr letztes Heimspiel der regulären Saison gegen die Langenthal Invaders aus. Kickoff ist um 18 Uhr im Leichtathletikstadion Hubelmatt.
Autor: Nico Helfenstein
Weitere Auskünfte erteilt:
Raphael Dobmann
Head of Marketing & Communications AFC Luzern Lions
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