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Dieser von der EU empfohlene Indikator repräsentiert eine spezielle Form der Beteiligung am Erwerbsleben und der Integration in den Arbeitsmarkt. Die Quote der Selbstständigerwerbenden gibt Hinweise auf die Bereitschaft zu Risikofreude der Migrantinnen und Migranten und ist eine Ergänzung zum Umfang von abhängiger Beschäftigung.
Im Jahr 2018 wies die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund mit 7% eine deutlich höhere Quote der Selbstständigerwerbenden mit Angestellten auf als die Personen mit Migrationshintergrund, unabhängig von deren Generationenstatus (ungefähr 4%).
Zwischen 2012 und 2018 ist die Quote der Selbstständigerwerbenden mit Angestellten in fast allen betrachteten Bevölkerungsgruppen stabil geblieben. Ein leichter Anstieg der Quote ist hingegen bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund zu beobachten.
In allen Grossregionen sind Personen ohne Migrationshintergrund häufiger Selbstständigerwerbende mit Angestellten. Im Tessin und in der Zentralschweiz hingegen sind keine signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Migrationsstatus auszumachen.
In den meisten Grossregionen schwankt die Quote bei den Personen ohne Migrationshintergrund zwischen 6% (Minimalwert, der in Zürich und in der Nordwestschweiz verzeichnet wird) und 9% (im Tessin). Bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund, deren Quoten generell niedriger sind, liegen der Tiefstwert bei 3% in Zürich und der Höchstwert bei 8% im Tessin.
Tabellen
Definitionen
Der Anteil der Selbstständigerwerbenden mit Angestellten in der Erwerbsbevölkerung erlaubt Rückschlüsse auf die berufliche Stellung der berufstätigen Personen. Eine selbstständige Tätigkeit kann eine Alternative zur traditionellen Eingliederung über eine Anstellung sein. Der Indikator errechnet sich aus der Zahl der Selbstständigerwerbenden mit Angestellten geteilt durch die Erwerbsbevölkerung.