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Ringier schliesst seine Druckerei in Adligenswil und baut 172 Stellen ab. Dabei kommt es zu 151 Kündigungen, darunter sind 29 Personen, die vorzeitig pensioniert werden.
Die restlichen 21 Betroffenen haben Arbeitsverträge, die auslaufen und nicht erneuert werden, bestätigte eine Ringier-Sprecherin am Freitag eine Meldung des Klein Report. Dabei handelt es sich etwa um ordentliche Pensionierungen oder bereits früher ausgesprochene Kündigungen.
Ringier hatte Anfang November angekündigt, dass der Betrieb der Zeitungsdruckerei einer Neuausrichtung des Druckgeschäfts des Mutterhauses zum Opfer falle und Ende 2018 geschlossen werde. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Geschäftsleitung nach Abschluss des Konsultationsverfahrens nicht auf die Forderungen und Vorschläge von Personalkommission und Gewerkschaften eintritt.
Die abgelehnten Vorschläge sahen einen Weiterbetrieb vor, sodass 40 statt 172 Stellen hätten abgebaut werden müssen. Nun verlangen Personalkommission und Gewerkschaften einen Sozialplan gemäss GAV, der den finanziellen Gegebenheiten des Ringier-Konzerns angemessen sei.
Laut Ringier ist das Sozialkonzept für Adligenswil praktisch identisch mit jenem der Swissprinters AG in Zofingen. Dieses kam bei den Schliessungen der verschiedenen Swissprinters-Unternehmen sowie bei Restrukturierungsmassnahmen bei Swissprinters in Zofingen in den Jahren 2014 und 2015 zur Anwendung. Bei dem vorliegenden Konzept bestehe aber noch Verhandlungsbedarf, sagte Urs Häner, Präsident der Personalkommission auf Anfrage. (sda)