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HEKS leistet Nothilfe für intern Vertriebene im Nordirak
Betroffen vom Konflikt im Nordirak ist vor allem die Gegend um Kirkuk. Hintergründe des Konflikts sind zum einen das bereits erfolgte Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak, zum anderen die reichen Erdölvorkommen in diesem Gebiet. Hauptleidtragende des Konflikts ist einmal mehr die Zivilbevölkerung, die insbesondere durch andauernde völkerrechtswidrige Übergriffe der paramilitärischen Milizen aus ihren Dörfern vertrieben wurde und nun in den südlichen Gebieten Zuflucht sucht.
Diese Menschen mussten meist ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen. Dementsprechend katastrophal ist ihre aktuelle Situation, zumal die Zufluchtsorte in keiner Weise auf diesen Flüchtlingsstrom vorbereitet waren. Den intern vertriebenen Menschen fehlt es an Nahrungsmitteln und Obdach. Der in den nächsten Wochen zu erwartende Wintereinbruch mit Regen und Kälte mit Nachttemperaturen nahe oder sogar unter dem Gefrierpunkt droht ihre Lage dramatisch zu verschlechtern.
In Zusammenarbeit mit seiner lokalen Partnerorganisation «REACH» und «Diakonie Katastrophenhilfe» (DKH) unterstützt HEKS vorerst für drei Monate rund 2500 besonders bedürftige Familien mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs. Für die bevorstehende kalte Jahreszeit werden Kerosinöfen und Brennstoff zur Verfügung gestellt.
Bereits in den vergangenen Monaten hat HEKS im Rahmen seines humanitären Nothilfeprogramms für Nordirak intern vertriebene Kleinbauern-Familien aus dem Zentralirak in den Distrikten Suleymaniah, Halabja und Diyalla bei der Renovation und Verbesserung landwirtschaftlicher Infrastrukturen (u.a. Neubau oder Renovation von Wasserreservoirs, Gewächshäusern, Viehtränken etc.) unterstützt.
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