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Begriff Deontologisch
Terminologie: „deon“ griechisch: Pflicht, das Gesollte. Eine ethische Theorie, die grundlegend von Pflichten/Verpflichtungen ausgeht, heisst „deontologisch“. Wir sprechen statt einer deontologischen ethischen Theorien auch einfach von einer deontologischen Ethik.
Genaue Definition: Eine ethische Theorie heisst deontologisch, wenn die Richtigkeit einer Handlung nach ihr nicht bloss vom Wert der Konsequenzen abhängt (dann Gegenteil von Konsequentialismus)
Deontologische Ethik:
bezeichnet eine Klasse von ethischen Theorien, die den moralischen Status einer Handlung nicht nur anhand ihrer Konsequenzen bestimmt. Bestimmte Handlungen können daher als intrinsisch gut oder schlecht bezeichnet werden
[besser machen]
Das oberste Prinzip wird von Kant „kategorischer Imperativ“ genannt. (Damit ist ein Prinzip gemeint, mit dem man in jeder Situation entscheiden kann, welche Handlungsoption richtig ist)
Kants Thesen:
Imperativ: Für Kant ist ein Imperativ ein Satz, der ausdrückt, dass etwas praktisch notwendig ist. (Imperativ ist ein Befehl, etwas, dass notwendig ist, also ist mit praktisch notwendig eine notwendige Handlung gemeint?)
Hypothetischer Imperativ: Steht unter der Bedingung eines gegebenen Ziels. (notwendig um ein Ziel zu erfüllen.)
Bsp.: Wenn du heute noch nach Genf willst, musst du jetzt zum Zug gehen.
Kategorischer Imperativ: Steht nicht unter der Bedingung eines gegebenen Ziels. (geht nicht darum ein Ziel zu erfüllen, allgemein notwendig.)
Bsp.: Du musst Menschen in Not helfen.
Universalisierungsformel
Verletzung vollkommener und unvollkommener Pflichten nach der Universalisierungsformel
Die Universalisierungsformel
“handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.”
Bsp. Verletzung vollkommener Pflicht: Maxime: "Verprechen nicht halten."
Bsp. Verletzung unvollkommener Pflicht: Maxime: "Ich helfe anderen Menschen in Not nicht."
Zweck-Mittel-Formel
Verletzung vollkommener und unvollkommener Pflichten
Die Zweck-Mittel-Formel
“Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest"
Kant: Jeder Mensch ist ein Selbstzweck. Daher muss er und daher müssen die Zwecke, die er sich setzt, angemessen berücksichtigt werden.
Rechte: Struktur
Grundlegende Struktur: S hat ein Recht auf R. (S: Rechtssubjekt, R: Inhalt des Rechtes)
Beispiele:
Rechte: Zusammenhang zu Pflichten
Idee: Entwickle eine Auffassung der allgemeinen Ethik, die von Rechten ausgeht.
=> Rechten korrespondieren Pflichten. (Meine Rechte sind deine Pflichte, deine Rechte sind meine Pflichten.)
Idee: Entwickle eine Auffassung der allgemeinen Ethik, die von Pflichten ausgeht: deontologische Ethik
Naturrechte:
Kontraktualismus:
Anwendung auf Tiere:
Frage: Dürfen wir Tierversuche durchführen, z.B. um das menschliche Gehirn besser zu verstehen?Erste Antwort der deontologischen Ethiken: Ja.
Beispiel: Zweck-Mittel-Formel von Kant: Durch Tierversuche werden keine Menschen instrumentalisiert.
Antrhopozentrismus: