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«Ich habe früher mal Baseball gespielt», sagt Brett Olson mit einem Grinsen im Gesicht. Dass der US-amerikanische Eishockey-Profi des DEL-Klubs Ingolstadt den Reportern davon erzählen muss, hat einen Grund. Diesen hier:
Olson will den Puck nur aus der eigenen Zone bringen, als er ihn in der Luft mit seinem Stock trifft. Aber der Befreiungsschlag wird zur Baseball-Bogenlampe, die sich hinter Wolfsburgs Goalie Jerry Kuhn ins Tor senkt. Völlig überrumpelt muss dieser den Treffer zum 5:6 hinnehmen. Ingolstadt siegt am Ende eines verrückten Spiels mit 7:5 und Torschütze Olson gibt zu: «Man guckt hinterher und wundert sich. Da war eine Menge Glück dabei.» (ram)
Als Ägypter krönt Jaroslav Drobny seine Karriere als Tennisspieler und gewinnt in Wimbledon. Der Triumph folgt nur wenige Jahre, nachdem er die Tschechoslowakei zur ersten WM-Goldmedaille im Eishockey geführt hat.
Als Jaroslav Drobny 1949 an die Swiss Open in Gstaad reist, weiss er noch nicht, dass er nie mehr in seine Heimat zurückkehren wird. Er hat bloss ein Köfferchen und 50 Dollar bei sich, als er ins Berner Oberland aufbricht. Doch Drobny fällt auf, dass sein Landsmann Vladimir Cernik gleich mit einigen grossen Koffern in die Schweiz reist. Cernik hat vor, nach der Machtübernahme der Kommunisten aus der Tschechoslowakei zu flüchten. Zwar hat auch Drobny sich zu einem Leben im Exil entschlossen, …