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Rekordpreise für Schweizer Kunst
Bei einer Auktion von Schweizer Kunst sind in Zürich neue Rekordpreise erzielt worden. Das Werk "Coucher de Soleil" von Felix Vallotton wechselte für 2,36 Millionen Franken die Hand - den höchsten je bezahlten Preis für ein Schweizer Kunstwerk.
Der im Jahre 1911 in Honfleur gemalte Sonnenuntergang ging nach einem heftigen Bietgefecht an das in Genf ansässige Kunsthandelsgeschäft De Pury & Luxemburg Art. Der Preis überstieg den unteren Schätzpreis um mehr als das Vierfache, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte.
Für den kürzlich neu entdeckten Hodler "Der Mönch im Morgenlicht" fiel der Hammer bei einem Gebot von 2,301 Millionen Franken. Käufer war ein Schweizer Privatsammler. Ferdinand Hodlers "Mönch" war aus deutschem Privatbesitz auf den Markt gekommen.
Es handelt sich um das fünfte Gemälde des Viertausenders im Berner Oberland. Es war bei Hodlers Aufenthalt in Mürren im Juli 1911 entstanden. Der Schätzpreis hatte 1,2 bis 1,6 Millionen Franken betragen.
Ein Spitzenpreis wurde laut dem Auktionshaus auch für ein Gemälde von Cuno Amiet bezahlt: Das Werk "Le Bois d'Amour" aus dem Jahre 1892 wechselte für 826'000 Franken die Hand.
Die Auktion brachte insgesamt ein neues Rekordergebnis von 9,9 Millionen Franken.
swissinfo und Agenturen
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