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Die Laka-Mitglieder bekennen sich zu den im Parlament beschlossenen Zielen, um Risiken im Zusammenhang mit Pflanzenschutzmitteln und die Nährstoffverluste zu reduzieren, wie der SBV mitteilt. Die in die Vernehmlassung gegebenen Verordnungen entsprächen aber nur zum Teil den Beschlüssen des Parlamentes vom März. So beträfen sie einmal mehr ausschliesslich den Landwirtschaftssektor. Um die festgesetzten Ziele effektiv erreichen zu können, müssten auch die anderen involvierten Sektoren einen Beitrag leisten, so der Bauernverband. Zudem seien verschiedene Dinge einbezogen worden, die in der sistierten AP22+ enthalten gewesen seien und die keinen Einfluss auf die Zielerreichung hätten. Weiter seien bei den Nährstoffen extrem ambitiöse Reduktionsziele vorgeschlagen. Aus diesen Gründen fordert der Verband Korrekturen.
Die Laka sprach sich für 10 statt 20 % Reduktion beim Stickstoff- und Phosphorbereich aus. Sie erwartet zudem, dass die Suisse-Bilanz zuerst praxistauglich überarbeitet werde, bevor der aktuelle Toleranzbereich von 10% reduziert werde. Weiter ist sie der Meinung, dass die 3.5% Biodiversitätsförderfläche auf der Ackerfläche keinen Reduktionseffekt haben.
Die neuen und weiterentwickelten Produktionssystembeiträge, welche die Erreichung der Reduktionsziele unterstützen, begrüsst die Landwirtschaftskammer mehrheitlich. Sie erwartet eine praktikable und pragmatische Umsetzung.