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Die höchsten in der Schweiz gemessenen und unter Berücksichtigung der gleichzeitig herrschenden Temperatur auf Meeresniveau reduzierten Luftdrücke (QFF) liegen im Bereich von 1045 bis 1050 hPa, gemessen am 3. und 4. März 1990. Für einzelne Stationen existieren lange Messreihen der Stationsdrücke (QFE) bis ins vorletzte Jahrhundert, wobei der 16. Januar 1882 die höchsten Werte aufwies. Damals wurde noch mit Quecksilberbarometern gemessen, wie an den Einheiten («Millimeter Quecksilberhöhe») in der oben abgebildeten historischen Wetterkarte unschwer zu erkennen ist.
Aktuell liegt der reduzierte Luftdruck mit rund 1026 hPa auf der Alpennordseite zwar im oberen Bereich der typischen Werteverteilung, aber weit weg von den Rekordwerten. Daran ändert sich auch in den kommenden Tagen nichts, wenn die Hochdruckbrücke über Nordwest- und Mitteleuropa sich zeitweilig verstärkt. Mit nachlassender Bise wird sich über dem Flachland hochnebelartige Bewölkung halten. Die Alpen liegen anfangs noch randlich im Zustrom von zeitweise feuchter Luft aus dem Mittelmeerraum. Im Verlauf der Woche bewirkt der zunehmende Hochdruckeinfluss eine sukzessive Abtrocknung der mittleren und höheren Luftschichten und somit immer sonnigeres Wetter in den Alpen.