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Der FC Luzern bleibt auch nach der 7. Runde der Super League sieglos. Beim FC Sion kommt der Cupsieger nach Rückstand aber immerhin noch zu einem 1:1.
Beide Mannschaften hatten etwas gutzumachen im Tourbillon: der FC Sion das peinliche Cup-Out gegen Lausanne-Ouchy, der FC Luzern den verpatzten Saisonstart. Die Walliser waren dem kleinen Befreiungsschlag etwas näher, weil sie dank dem Tor von Guillaume Hoarau kurz vor der Pause bis in die Schlussphase führten.
Die Passivität, die die Sittener nach der Pause an den Tag legten, wurde ihnen in der 81. Minute zum Verhängnis. Der eingewechselte, erst 19-jährige Théo Berdayes leistete sich im eigenen Strafraum ein schwer erklärbares Handspiel. Loris Emini verwertete den Penalty souverän und belohnte damit sein Team für die Moral, die es angesichts der widrigen Umstände gezeigt hatte.
Obwohl Fabio Celestini auf fünf, sechs Kandidaten für die Startformation verzichten musste, kam seine Mannschaft zu guten Aktionen und Torchancen. Unmittelbar vor dem Penalty hatte Sions Keeper Timothy Fayulu zweimal intervenieren müssen. Und schon in der ersten Halbzeit war der Goalie von Ibrahima Ndiaye gefordert worden.
Ndiaye, der gefährlichste Luzerner, musste nach einer Stunde verletzt ausgewechselt werden. Er war kurz zuvor von Geoffroy Serey Die hart gefoult worden. Der Sittener kam mit Glück um eine Rote Karte herum. Für Celestini bedeutet der Ausfall des Senegalesen aber eine Sorge mehr.
sda