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Lara Gut-Behrami war bei der Rückkehr des Weltcup-Trosses der Frauen in die Station am Arlberg nach 29 Jahren von Anfang an bereit. Im eigentlichen Wettkampf knüpfte sie nahtlos an ihre Vorstellung in der Qualifikation an, die sie am Morgen in der kumulierten Rangliste nach zwei Fahrten als Beste beendet hatte.
Im Achtelfinal setzte sich Gut-Behrami gegen die Französin Coralie Frasse Sombet ebenso souverän durch wie im Viertelfinal gegen die Österreicherin Elisa Mörzinger. Auf das verlorene Halbfinal-Duell gegen die überraschende Amerikanerin Paula Moltzan reagierte sie mit einem klaren Erfolg gegen die Schwedin Sara Hector.
Erfreuliche Ansätze
Gut-Behrami hat in Lech-Zürs erfreuliche Ansätze gezeigt, die Hoffnungen schüren, die letzten drei schwierigen Winter im Riesenslalom hinter sich zu lassen. Ein erstes Zeichen für wieder rosigere Zeiten auch in der Basisdisziplin hatte die Tessinerin mit dem 8. Rang vor sechs Wochen beim Prolog auf dem Rettenbach-Gletscher oberhalb von Sölden gesandt.
Zu den in der Qualifikation gescheiterten Schweizerinnen zählte Wendy Holdener (20.). Die Schwyzerin verfehlte nach einem missratenen ersten Lauf, in dem sie sich einen Rückstand von über einer Sekunde einhandelte, den Sprung ins Final-Feld der besten 16 um elf Hundertstel. Noch knapper verpasste Andrea Ellenberger (18.) dieses primäre Ziel. Die Nidwaldnerin war dafür sieben Hundertstel zu langsam. Jasmina Suter klassierte sich im 24. Rang.
Bei ihrem dritten Saisonsieg hatte Petra Vlhova das Hundertstel-Glück auf ihrer Seite. Auf dem Weg in den Final gegen Moltzan behielt sie zweimal mit vier Hundertsteln und einmal mit einem Hundertstel Vorsprung die Oberhand.