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Es war einmal eine Stadt, deren Bewohner schworen, sie sei die schönste der Welt und in ihr würden Dinge passieren, von denen andere Städte nur träumen könnten… Anna Kordsaia-Samadaschwilis vielstimmiger Roman «Sinka Mensch» (Frankfurter Verlagsanstalt 2020, aus dem Georgischen von Sybilla Heinze) erzählt vom Leben in Tbilissi in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts: Der Musiker Aleksi Adamiani (dessen Name schlicht Mensch bedeutet) hat zwar ein hartes Leben, aber gute Freunde – und eines Tages auch ein unverhofft aufgetauchtes Enkelkind, Sinka Mensch. Kordsaia-Samadaschwili schildert das Leben ihrer Protagonisten zwischen glücklichen Fügungen, Schicksalsschlägen und geschichtlichen Umbrüchen mit leichter Hand, Humor und Melancholie zugleich.
Die Autorin und Kulturjournalistin lebt selber in Tbilissi und erhielt zahlreiche georgische Literaturpreise. Als Übersetzerin hat sie u. a. die Werke von Ingeborg Bachmann, Rainald Goetz, Bertolt Brecht und Elfriede Jelinek ins Deutsche übertragen. Mehrere ihrer Werke wurden ins Deutsche übertragen.
Das Gespräch mit Ana Kordsaia-Samadaschwili führt Rachel Gratzfeld, die seit 2017 als Übersetzerin und Literaturvermittlerin in Tbilissi lebt, Andreas Storm liest aus der deutschen Übersetzung. Der Abend wird auch via Live-Stream übertragen.
Mit freundlicher Unterstützung des Writers′ House of Georgia.
Hier finden Sie den Festivalflyer mit dem Gesamtprogramm.