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Gegenüber dem Schulhaus fällt ein weiterer prachtvoller Riegelbau ins Auge. Hier führt die Hafackerstrasse zur Hauptstrasse hinauf. (Auswärtige sagen ihr Hanfackerstrasse.)
Zu Martini (11. November) 1800 verschreibt Beat Meili an Bürger Peter Gnehm, Ziegler und Bibermer (Amtsverwalter) um 400 fl (Gulden) sein neues Haus, ganz frei stehend mitten im Dorf an der Strass. Das Haus trägt den Namen «Im Sunnezyt». Auffallend sind die zwei Haustüren nebeneinander. 1810 wird im Gebäudekataster Hans Beat Meili «Ein halbes Haus samt Scheür und Stallung» und Leonhard Peter «Ein halbes Haus samt Scheür und Stallung» vermerkt.
1829 wird nochmals «eine neü erbaute Scheür und Stallung» von Leonhard Peter verpfändet für 400 Gulden.
Dann wechseln die Besitzer noch sechs Mal bis Willi Hug im Jahr 2005 das ganze Haus mit Scheune und Stallungen kauft.
Im Mittelalter markierte die jetzige Dorfstrasse die Dorfgrenze, die damals aus einem Zaun, dem sogenannten Etter bestand. Ausserhalb des Etters lagen die Hanf- und Flachsgärten. Der Name Hanfackerstrasse, die vom Schulhaus zur Kantonsstrasse hinaufführt, erinnert noch an diesen Zustand.
Im Plan von Jacob Schäppi aus dem Jahr 1727 ist ersichtlich, dass 1727 erst 9 Häuser nördlich der Dorfstrasse standen. Oben an der Hauptstrasse ist das Haus «Morgensonne» eingezeichnet, das erst 8 Jahre zuvor gebaut worden war.