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Auch der Schweizer Franken hat zum Dollar gewonnenes Terrain am Mittwoch im späten Handel wieder abgegeben. Der Dollar notiert nun bei 0,9894 Franken nachdem er im frühen Geschäft auf unter 0,9860 Franken gefallen war. Der Euro kostet derzeit 1,0957 Franken.
Auftrieb hatte der Euro zunächst durch schwache Konjunkturdaten aus den USA erhalten. Der Dienstleister ADP meldete den schwächsten Anstieg der Beschäftigung im Privatsektor seit einem halben Jahr. Die Zahlen sind kein gutes Omen für den am Freitag anstehenden monatlichen Arbeitsmarktbericht der Regierung. Bislang zeigt sich der amerikanische Jobmarkt aussergewöhnlich robust.
Nachrichten zum Handelsstreit zwischen den USA und China wirkten sich am Devisenmarkt wenig aus, sorgten aber an den Börsen für steigende Kurse. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte mit Bezug auf unterrichtete Kreise gemeldet, dass sich China und die USA trotz politischer Spannungen in ihren Handelsgesprächen annäherten. Der Disput zwischen den beiden Wirtschaftsgiganten bewegt die Märkte seit langer Zeit.
Deutliche Gewinne verbuchte das britische Pfund. Zum Dollar stieg es auf den höchsten Stand seit Mai dieses Jahres, gegenüber dem Euro wurde der höchste Kurs seit Mai 2017 erreicht. Am Markt wurde auf Umfragen verwiesen, die einen klaren Sieg der Konservativen in der anstehenden Parlamentswahl prognostizieren. Ein Sieg der Tories wäre der heimischen Wirtschaft grundsätzlich lieber als ein Sieg der Labour-Partei. Ein wesentlicher Grund liegt in dem wirtschaftspolitisch stark linksorientierten Wahlprogramm von Labour, das unter anderem Verstaatlichungen vorsieht.
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(AWP)