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Durch die längere Verweildauer des Wassers in Biberteichen laufen vielfältige chemische und biologische Prozesse ab, die zu einer Kohlenstoffspeicherung führen. Biberteiche stossen allerdings unter anderem Methan aus, ebenfalls eine Kohlenstoffverbindung, und zudem ein hochwirksames Treibhausgas. Um zu verstehen, ob es durch die Stauaktivität von Bibern wirklich zu einem Anstieg der Kohlenstoffspeicherung (Kohlenstoff-Senke) kommt, muss eine Kohlenstoffbilanz aller Kohlenstoffflüsse erstellt werden. In fast allen international publizierten Studien wird immer nur ein Teil des Kohlenstoffkreislaufs über einen bestimmten Zeitraum betrachtet. Daher braucht es weiterführende, lückenlose Untersuchungen über eine Periode von 12 Monaten (alle vier Jahreszeiten). Basierend auf diesen Informationen und der Modellierung aus dem Modul Auenmodell für die Schweiz kann anschliessend eine Einschätzung der veränderten Kohlenstoffflüsse durch Biberaktivitäten auf Landschaftsebene erfolgen.