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Griechische Meeresgöttin / Mutter aller Fische / Göttin des Meeres.
Im antiken Griechenland galt Thalassa als die Personifizierung des Mittelmeeres. Sie wird daher nicht in einer bestimmten Gestalt dargestellt, ihre Form, ihr Körper ist elementar – das Meer selbst. Allerdings erscheint sie in den Fabeln des Aesop (600 v.u.Z.) als eine aus Meerwasser geformte Frau, die aus ihrem Urelement aufsteigt. Auf Mosaiken der römischen Ära wird sie mitunter als Frauengestalt dargestellt, deren Oberkörper aus den Wellen ragt, mit Krabbenscheren als Hörner, in Algen gekleidet und ein Schiffruder in ihrer Hand haltend.
Thalassa ist die Tochter der [Hemera] und des Aither. Gemeinsam mit ihrem Gefährten Pontos hat sie die neun Telchiden – Seeungeheuer, von denen gesagt wird, dass sie Flossen als Hände und den Kopf eines Hundes haben. In anderen Auslegungen sind diese Telchiden einfach nur Fischkinder, möglicherweise die neun ursprünglichen Fischarten. Thalassa gilt daher als „Fischmutter“ oder auch als Mutter allen Meereslebens.
Thalassa wird immer wieder mit [Thethys] in Verbindung gebracht bzw. mit dieser verwechselt. Allerdings scheint es sich hier um zwei unterschiedliche Göttinnen zu handeln.
Ihre kosmische Manifestation hat die Meeresgöttin mittlerweile auch: Im September 1989 entdeckte Dr. Richard J. Terrile vom Voyager Imaging Team auf Teleobjektivaufnahmen von Voyager 2 zwei Neptunmonde. Der äußere der beiden wurde nach Thalassa benannt.
auch: Thalatta, Thalath, Thalatth
Kontakt
Villa Thalassa
Esther Dunn
Mülimattweg 1
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