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Disciples of Christ
andere Namen: Christian Church, International Convention of Christian Churches
Die Gründer der Disciples of Christ, Thomas und Alexander Campbell und Barton Stone distanzierten sich schon in den Anfängen des 19. Jahrhundert von den amerikanischen Presbyterian Churches. Sie übernahmen die Erwachsenentaufe und weitere, wenn auch nicht alle baptistischen Glaubenslehren. 1832 erfolgte die Gemeindegründung. Die Disciples of Christ sind betont kongregationalistisch mit absoluter Selbständigkeit der Einzelgemeinden. Den Gemeinden dienen Älteste, Diakone, Prediger und Hirten. Die Heilige Schrift ist alleinige Richtschnur für Glauben und Leben. Die Disciples erstreben als «Jünger» ein Glaubensleben im Sinne der Urgemeinde. Sie üben die Erwachsenentaufe und verstehen das sonntägliche Abendmahl als Gedenkfeier. Sie sind Mitglieder des Ökumenischen Rates der Kirchen und weiterer ökumenischer Körperschaften. Sie setzen sich ebenso für die Mission ein. In Deutschland nennen sich die durch amerikanische Missionstätigkeit entstandenen Gemeinden Christliche Gemeinden. Der Christlichen Gemeinde Tübingen ist als selbständiges Werk ein «Institut zur Erforschung des Urchristentums» angegliedert.
The Disciple / The European Evangelist
USA: 4100 Gemeinden, 1 052 000 Mitglieder
D: 3 Gemeinden