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Durchblutungsstörung der Arme und Beine (insbesondere die periphere arterielle Verschlusskrankheit)
Bei Durchblutungsstörungen kommt es zu verengten oder gänzlich verschlossenen Blutgefässen, diese können sowohl chronisch als auch akut auftreten.
Weit verbreitet ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), umgangssprachlich auch Schaufensterkrankheit genannt. Die pAVK ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung der Blutgefässe der Extremitäten (vor allem der Beine, seltener auch der Arme).
Durch die Schlagadern (Arterien) fliesst das Blut, das in der Lunge mit Sauerstoff angereichert wurde, vom Herzen in den gesamten Körper. Bei der pAVK ist die Durchblutung der Extremitäten gestört. Durch die gestörte Durchblutung verschlechtert sich die Sauerstoffversorgung der Muskeln in den Beinen und Armen. Gerade wenn sie belastet werden und damit noch mehr Sauerstoff benötigen, kann es somit zu Schmerzen kommen. Hauptursache für die starke Einengung oder den kompletten Verschluss der Arterien ist eine Gefässverkalkung (Arteriosklerose).
Weil die Arteriosklerose nicht nur auf diesen Bereich beschränkt ist, sondern sämtliche Gefässe des Körpers betreffen kann, treten Krankheiten wie Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe und der hirnversorgenden Gefässe, bis hin zum Schlaganfall oft bei pAVK-Patienten auf. So sind im fortgeschrittenen Stadium zu 90% auch die Herzkranzarterien und zu 70% auch die Halsschlagadern betroffen.