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März 2021 - Hyperinflation ist eine Art von Inflation, in der sich das Preisniveau sehr schnell erhöht. Konkret kann man bei einer Preisverteuerung von 10 % schon von Hyperinflation sprechen. Eine Hyperinflation führt zu höheren Nominalzinsen und Investoren tendieren dazu, in Realoder Sachwerte (Gold, Kunst und Immobilien) zu investieren, um sich vor den Konsequenzen der Preisabwertung zu schützen. Bei einer Hyperinflation verteuern sich Alltagsgüter wie Brot oder Benzin sehr schnell. Historische Beispiele sind die Weimarer Republik (Deutschland) in den 1920er-Jahren und der Ölschock in den 1970er-Jahren. Die beispiellose expansive Geldpolitik der Zentralbanken – wobei die Zinsen auf null gesunken sind – hat zu sehr viel Liquidität in der Wirtschaft geführt. Zudem haben die Regierungen mit ihren vorgestellten Konjunkturpaketen zusätzlich Liquidität in die Realwirtschaft eingebracht. Bei den heutigen Inflationszahlen gibt es jedoch noch keine Anzeichen von Hyperinflation, weil die USA eine aktuelle Inflation von etwa 2 % haben. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass Zentralbanken wie die FED und die EZB sehr viel Erfahrung gesammelt haben und über Instrumente verfügen, um eine eventuelle Entstehung der Hyperinflation zu bekämpfen. Aktuell erfahren wir steigende Preise, aber das Wachstumstempo ist noch überschaubar. Die FED und die EZB haben mehrmals an die Finanzmärkte kommuniziert, dass sie die expansive Anlagepolitik mit Anleihenkäufen und tiefen Zinsen beibehalten werden, so lange bis die Inflation den Zielwert von 2 % erreicht. Zusammenfassend scheint uns die aktuelle Inflation in Verbindung mit der mehrjährigen Erfahrung der Zentralbanken ein genügend grosses Argument zu sein, um den Geist einer eventuellen Hyperinflation einzufangen.
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