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Was ist eigentlich SEO und warum ist es für den Erfolg von Webseiten im Online-Marketing so wichtig? Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick über das Thema SEO (Search Engine Optimization, zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung) geben und die wichtigsten Begriffe und Rankingfaktoren erklären.
Inhaltsverzeichnis
Was ist SEO und wie funktioniert es? Die Definition
SEO (Search Engine Optimization, übersetzt Suchmaschinenoptimierung) ist eine Technik aus dem Online-Marketing und beschreibt alle kostenfreien Massnahmen, die man ergreifen kann, um mit einer Webseite möglichst weit vorne in den Suchergebnissen einer Suchmaschine zu erscheinen. Bei SEO setzt man, anders als bei SEA, nicht auf Werbeanzeigen, sondern optimiert die Webseite selbst, damit sie den Ansprüchen der Suchmaschinen an eine gut strukturierte und informative Webseite genügt. Suchmaschinen im Internet bewerten Webseiten unter anderem nach ihrem Inhalt, der Benutzerfreundlichkeit, der Pagespeed und den externen Verlinkungen, die von einer Webseite aus- und eingehen. Webseiten, die hier gute Werte erzielen, werden bevorzugt geranked. In diesem Artikel findest du 10 Bausteine, die du für eine gute Webseite brauchst.
On-Page- und Off-Page-Optimierung
Bei der SEO-Optimierung unterscheidet man zwischen Off-Page- und On-Page-Optimierungsmassnahmen.
On-Page SEO-Optimierung
On-Page meint alles, was den Inhalt der Seite selbst betrifft. Zum Beispiel Texte, Bilder, Videos, die Menüführung sowie das Seitenlayout. Hier solltest du darauf achten, dass die Texte gut lesbar sind und inhaltlich einen Mehrwert bieten. Man verwendet im Text und in den Überschriften Keywords, für welche die Seite ranken soll. Wird auf einer Webseite zum Beispiel Katzenfutter beworben, so sollte das Keyword «Katzenfutter» möglichst auch im Text und in den Headlines vorkommen. Allerdings auch nur dort, wo es Sinn macht und den Lesefluss nicht stört.
Früher hat man versucht, das Keyword so oft wie möglich im Text zu verwenden, um den Suchmaschinen vorzugaukeln, die Webseite sei für den Suchbegriff Katzenfutter am relevantesten. Heute erkennen Suchmaschinen wie Google dieses Keyword-Spamming jedoch und strafen im schlechtesten Fall eine Webseite im Ranking ab.
Zur On-Page-Optimierung gehört auch eine übersichtliche Navigation, über die sich alle Inhalte der Seite schnell erreichen lassen. Bilder sollten mit einem ALT-Tag beschriftet werden, um zu erklären was darauf zu sehen ist. Ferner gehören technische Aspekte wie die Ladezeit einer Webseite und die Qualität der internen Verlinkungen auch zur On-Page-Optimierung.
Off-Page-SEO-Optimierung
Bei der Off-Page Optimierung geht es um den gezielten Linkaufbau. Es gilt, möglichst viele und vor allem hochwertige Backlinks von anderen Webseiten zu bekommen, die thematisch passend sind und selbst gut zu einem Thema ranken. Gekaufte Links sind von Suchmaschinen hier allerdings gar nicht gerne gesehen.
Die Rankingfaktoren von Suchmaschinen
Die Faktoren, nach denen Webseiten in den Suchergebnissen gelistet werden, sind überaus komplex und setzen sich zusammen aus
- Relevanz zu einem Thema
- Ladezeiten
- Backlinks
- Qualität der Inhalte
- HTTPS
- Mobile-Freundlichkeit
- Benutzerfreundlichkeit
- Aktualität
in keiner besonderen Reihenfolge. Schlussendlich ist es eine gute Kombination aus On-Page- und Off-Page-Optimierung, die für ein gutes Ranking sorgt.
Die Vorteile von SEO und einem guten Ranking in Suchmaschinen
Ziel einer Webseite sollte es sein, bei Google und Co. auf den ersten drei Plätzen auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu erscheinen. Suchresultate weiter hinten, wie etwa auf der zweiten Seite, werden so gut wie gar nicht angeklickt. Ein gutes Ranking bringt also viele Klicks und Besucher*innen kostenlos auf die Webseite, ohne dass Werbung geschaltet werden muss. Man spricht hier von organischem Traffic, da dieser natürlich und nicht über Werbeanzeigen zustande kommt.
Organische Resultate lassen sich im Ranking von bezahlten unterscheiden. Sie tragen nicht die Kennzeichnung «Anzeige» und werden mittig in den Ergebnissen angezeigt, meist nach drei oder vier Werbeanzeigen.
Mittels SEO-Check-Tools wie Ubersuggest, Semrush, Google Search Console, Sistrix und vielen weiteren lässt sich herausfinden, wie häufig ein Keyword gesucht wird, wie stark die Konkurrenz ist und sogar, woher diese ihre Backlinks bezieht. Mit Google Analytics hingegen können die eigenen SEO-Massnahmen ausgewertet werden.
Welche Rolle spielt SEO für SEA?
Die beiden SEM-Massnahmen (Search Engine Marketing) gehen Hand in Hand, jedoch sollte in jedem Fall der SEO-Optimierung der Vorzug gegeben werden. Nicht nur ist dieses fast kostenlos umsetzbar, sondern SEO legt auch den Grundstein für erfolgreiche Werbemassnahmen mit SEA. Deine Webseite solltest du zuerst inhaltlich optimieren bevor du dich mit dem Gedanken beschäftigst, Besucher*innen einzukaufen. Springen diese nämlich sofort wieder ab, weil die Zielseite nicht ihren Erwartungen entspricht, verursacht dies nicht nur Kosten, sondern wirkt sich auch negativ auf das Ranking der Webseite aus.
SEO-Agenturen
In den meisten Fällen ist es ratsam, sich für die SEO-Optimierung an eine entsprechende Agentur zu wenden. Diese sind auf den natürlichen Aufbau von Backlinks spezialisiert und wissen, wo auf einer Webseite noch Optimierungspotential steckt. In unserem Dienstleistungsverzeichnis findest du passende Agenturen für die Bereiche SEO-Agentur und SEA-Agentur.