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Trotzdem ich erst 19 Jahre alt bin, nehme ich schon zum zweiten Mal an einem Weltcup in der Elitekategorie teil, dies weil es auf der Juniorenebene einfach keinen Weltcup giebt. Unten mein Bericht über gewonnene Erfahrungen, eine gute Platzierung und eine verpasste Chance auf eine Top20-Platzierung.
Über das Pfingstwochenende fand im Waldviertel in Niederösterreich die erste Runde des Weltcups 2017 statt. Da es keine Junioren-Rennen auf Weltcup-Niveau gibt,
fuhr ich, wie schon letztes Jahr in Frankreich, in der Elitekategorie. Bei diesen Rennen merkte ich, dass ich physisch gute Fortschritte gemacht habe und meine neuen Laufräder von GERÖLL machten mich zusätzlich schneller (Mehr dazu hier). Auf der Karte
machte ich aber noch zuviele Fehler.
Die ersten 75% des Mitteldistanzrenne gelangen mir super. Ich holte schon beim 2. Posten den 2 Minuten vor mir gestarteten Franzosen Yoann Garde auf. Wir fuhren
dann teilweise zusammen und hatten ein gutes Tempo drauf. Beim Posten 24 lag ich auf dem ausgezeichneten 19. Zwischenrang. Dann kam meine
Sternstunde: Ein ziemlich dummer Fehler kostete mich über 5 Minuten. Vorbei war es mit meinem ersten Top-20 Rang im Elite-Weltcup. Am Ende resultierte der 30. Rang.
Der Sprint am Sonntag gelang mir ein wenig besser. Ich machte keine groben Fehler, fuhr aber zu wenig flüssig und war oft zu unsicher, um richtig schnell zu sein. In der Elite wird das schnell bestraft, und so resultierte leider wiederum nur der 30. Rang.
In der Langdistanz vom Montag hatte ich vorallem ein Ziel: Besser als 30. zu werden! Ich nahm mir vor, genügend Zeit in die Routenwahl zu investieren, sonst aber immer vollgas zu fahren. Mit meinem 27. Schlussrang bin ich zufrieden. Da ich immer alleine fuhr und das Gelände doch sehr steil war, liegt für mich momentan einfach nicht mehr drin. Das ist aber nicht so schlimm, denn an der Europa- und der Weltmeisterschaft darf ich ja noch in der Juniorenkategorie starten, wo die Konkurrenz nicht so stark ist wie bei der Elite.
Der Weltcup war nicht zuletzt auch eine super Vorbereitung auf meine letzte Junioren-Weltmeisterschaft 2018, die in der selben Region stattfindet.