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Klima in China
Das Klima in China ist sehr vielfältig und reicht mit allen möglichen
Schattierungen von bitter kalt bis unerträglich heiß. Mit Ausnahme der
küstennahen Regionen ist es überall stark kontinental (kalte Winter und
heisse Sommer) ausgeprägt. Ein weitere gemeinsamer Faktor ist der
sommerliche, regenbringende Monsun, der die Regionen in unterschiedlichem
Ausmass beeinflusst.
Temperaturen: Der durchschnittliche Wintertag im Norden erreicht Höchstwerte
von -8 ° C, Julitemperaturen können hier über 30 °C betragen. Im Jangtse-Tal
kommt es ebenfalls zu grossen saisonalen Temperaturunterschieden. Ganz im
Süden, dauert der heisse und feuchte Sommer von April bis September. Im
Nordwesten kommt es zu trockenen, heissen Sommer, hier befindet sich auch
Chinas heissester Platz (Turpan) mit einem Maximalwert von rund 47 ° C. Die
Winter sind hier, wie im gesamten nördlichen China, sehr kalt.
Die jährlichen Niederschläge steigen von Westen nach Osten sowie von Norden
nach Süden. Mit kaum 100 mm Niederschlag sind Tibet sowie die
zentralchinesischen Wüsten die trockensten Regionen des Landes.
Landwirtschaft ist hier nur in Oasen möglich. Der meiste Niederschlag (bis
zu 3.000 mm) fällt im Südosten Chinas und auf Formosa. Im gesamten Land
fallen bis zu 90 % des jährlichen Regens im Sommer. Landwirtschaft ist
aufgrund fehlender Niederschläge im Westen und Norden im wesentlichen nur in
der Südost-Hälfte des Chinas praktikabel.
Taifune sind tropische Wirbelstürme mit enormer Zerstörungskraft. Die Süd-
und Südostküste Chinas wird jedes Jahr von Taifunen heimgesucht, die oft
große Schäden anrichten und auch Menschenleben fordern. Normalerweise ziehen
die Taifune an Hongkong und Taiwan vorbei und erreichen Land bei Japan, aber
auch auch die Küste in der Region Shanghai sind gefährdet. Die Hauptsaison
der Taifune liegt in Chinas Süden zwischen Mitte Mai und Oktoober/November,
im Norden beginnt sie erst im Juni/Juli. In dieser Zeit werden für die
Bildung von tropischen Wirbelstürmen ausreichende Wassertemperaturen (25 °C)
erreicht.
Beste Reisezeit: Frühling (März-April) und Herbst (September-Oktober)
sind die besten Zeiten, China zu besuchen, die hochgelegenen Bereiche von
Tibet, Qinghai und Sichuan besucht man am besten im Hochsommer
(Juni-September). In diesen Jahreszeiten erreichen die Temperaturen tagsüber
20 ° C bis 30 ° C aber bedenken Sie, dass die Nächte noch bitter kalt und
die Witterungsverhältnisse zum Teil sehr feucht sein können. Grosse
Feiertage, insbesondere das Chinesische Neujahr, sollten am besten vermieden
werden, da es schwierig ist, in diesen Zeiten eine Unterkunft zu finden.
Diese Klimakurzinfos stammen von
Transasien - Länderinformationen
China.
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