Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03136.jsonl.gz/2093

Dem Leicester-Verteidiger Nathan Dyer war der Ball bei einem Tackling in der 89. Minute an die Hand gesprungen. Auch die Experten auf BBC waren sich nicht einig, ob Absicht vorlag oder nicht.
“Das war ein ganz schlechter Entscheid. Das war nie und nimmer ein Penalty. Nathan Dyer wusste nicht einmal, wo der Ball war”, sagte der frühere Top-Stürmer Alan Shearer. Andere im Studio waren der Meinung, dass die Hand zum Ball ging und nicht umgekehrt. Deshalb: ein gerechtfertigter Penalty.
Nach Toren von Marcin Wasilewski und Shinji Okazaki hatte der Premier-League-Zweite Leicester City seit der 48. Minute 2:1 geführt. Gökhan Inler, der in der Premier League meist auf der Ersatzbank sitzt, kam wie schon im Ligacup nun auch im FA-Cup zu einem Einsatz von Beginn weg. Das Spiel wird am 19. Januar in Leicester wiederholt.
Chelsea hat die erste Hürde im Cup genommen. Der Meister siegte gegen den Drittligisten Scunthorpe United vor eigenem Anhang 2:0. Die Tore schossen der Spanier Diego Costa (13.) und der 19-jährige Stürmer Ruben Loftus-Cheek (68.). Letzterer war nach der Pause für den Brasilianer Oscar eingetreten.
Chelseas Trainer Guus Hiddink nahm die Aufgabe gegen den Drittligisten durchaus ernst. Er nominierte nahezu die beste Mannschaft. Der Niederländer, der vor sieben Jahren mit Chelsea während seiner Zeit als Interimstrainer den Cup gewonnen hatte, wollte eine Blamage wie in der letzten Saison verhindern. Damals war Chelsea in den 1/16-Finals am Drittligisten Bradford gescheitert.
Als einziger Premier-League-Klub verlor in den 1/32-Finals Swansea City gegen einen Unterklassigen. Das Team aus Wales unterlag dem Viertligisten Oxford United 2:3.
(SDA)