Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03331.jsonl.gz/219

Die Kammer der Niederlande besteht auf eine Untersuchung der Ukraine im Fall der MH17-Katastrophe.
Eine Mehrheit im Repräsentantenhaus wünscht, dass die Rolle der Ukraine bei der Malaysian Airlines-Katastrophe weiter untersucht wird. Auf «Twitter» schreibt der Abgeordnete Chris Van Dam, dass die Initiative die einstimmige Unterstützung von Vertretern aller Parteien erhalten habe. Jetzt soll die Untersuchung zeigen, warum der Luftraum der Ukraine offen blieb, trotz aktiver Militäreinsätze.
In einem Antrag der CDA, den niederländischen Christdemokraten und der SP (Socialistische Partij), wird das Kabinett um alle Möglichkeiten für eine «vollständige Faktenstudie» über die Ukraine gebeten.
In einer Umfrage im vergangenen Jahr unter 40 Angehörigen der Opfer über die Haftung der Ukraine, hatten 87,5 Prozent der Befragten sich dafür ausgesprochen, dass die Ukraine letztendlich haftbar gemacht werden sollte.
Im vergangenen Jahr hat die Regierung der Niederlande zusammen mit Australien beschlossen, Russland als Land zur Verantwortung zu ziehen. Das wird jedoch heftig angezweifelt. Der malaysische Premierminister Mahatir Mohamad hat im Juni diesen Jahres erklärt, dass er bisher «keine Beweise» erhalten habe, dass Russland das Flugzeug über der Ukraine abgeschossen hat.
Dass jetzt Dinge ans Licht kommen könnten, die für viele mehr als unbequem wären, das hat Wolodymyr Selenskyj, der neue «Präsident» der Ukraine bereits erklärt. Er schrieb auf Facebook: «Der Staat sollte immer offen mit den Menschen sprechen. Es ist unzulässig vor den Bürgern die Wahrheit zu verstecken, egal wie bitter sie auch sein mag.»