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Bereinigter Gewinn vor Steuern von CHF 1,3 Milliarden…
Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer
Den Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 827 Millionen, verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.22
Wealth-Management-Einheiten mit kombiniertem bereinigtem (1) Vorsteuergewinn von CHF 1 Milliarde; Rekordergebnis bei Wealth Management Americas
Personal & Corporate Banking mit höchstem Quartalsgewinn vor Steuern seit 2008
Harte Kernkapitalquote von 14,0% (CET1, vollständig umgesetzt), CET1-Leverage Ratio von 3,45% (vollständig umgesetzt)
UBS bleibt globaler Nachhaltigkeits-Branchenleader im Dow Jones Sustainability Index
UBS erzielte im dritten Quartal 2016 ein starkes Ergebnis, mit einem bereinigten1 Gewinn vor Steuern von CHF 1300 Millionen. Dies entspricht einem Plus von 33% gegenüber dem Vorjahresquartal. Der ausgewiesene Vorsteuergewinn stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 11% auf CHF 877 Millionen. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn betrug CHF 827 Millionen, das verwässerte Ergebnis pro Aktie lag bei CHF 0.22. Die annualisierte bereinigte1 Rendite auf Eigenkapital abzüglich Goodwill und anderer immaterieller Vermögenswerte für den Konzern belief sich auf 10,1%. UBS erzielte dieses Ergebnis trotz kontinuierlicher wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit, anhaltend niedriger Kundenaktivität sowie schwacher Emissionstätigkeit am Primärmarkt.
Per 30. September 2016 hat die Bank annualisierte Nettokosteneinsparungen von CHF 1,5 Milliarden erzielt, ausgehend von einer normalisierten Kostenbasis. Dies entspricht einer Verbesserung gegenüber den CHF 1,4 Milliarden des Vorquartals. UBS befindet sich damit auf Kurs, um das angestrebte Sparziel von CHF 2,1 Milliarden bis Ende 2017 zu erreichen. Die Bank wird weiterhin Schritte unternehmen, um die höher als erwarteten Regulierungskosten zu absorbieren. Im dritten Quartal 2016 beliefen sich die Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten auf CHF 419 Millionen, einschliesslich CHF 408 Millionen im Non-core and Legacy Portfolio. Während das dritte Quartal des Vorjahres eine Nettosteuergutschrift von CHF 1,3 Milliarden enthielt, wurde im Berichtsquartal ein Nettosteueraufwand von CHF 49 Millionen verbucht. Dieser umfasste eine Nettohöherbewertung von latenten Steueransprüchen von CHF 424 Millionen, hauptsächlich getrieben durch aktualisierte Gewinnprognosen für den Zeitraum nach 2016, welche durch den Steueraufwand für das laufende Jahr neutralisiert wurden.
«Es war ein starkes Ergebnis über alle Unternehmensbereiche hinweg, trotz Saisoneffekten sowie den anhaltend schwierigen makroökonomischen, geopolitischen und marktbedingten Verhältnissen. Dank unserer starken Position können wir auch im aktuellen Umfeld den Fokus auf die Unterstützung unserer Kunden legen. Wir werden unsere Strategie weiterhin diszipliniert umsetzen sowie Risiken und Ressourcen umsichtig bewirtschaften.» Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer
UBS behielt ihre starke Kapitalposition bei, mit einer harten Kernkapitalquote von 14,0% (CET1, vollständig umgesetzt) und einer CET1-Leveragte Ratio von 3,45%. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) stiegen gegenüber dem Vorquartal um CHF 3 Milliarden auf CHF 217 Milliarden, bedingt durch bereits zuvor erwartete regulatorische Inflation. Der Leverage Ratio Denominator (LRD, vollständig umgesetzt) verminderte sich im Vergleich zum Vorquartal um CHF 21 Milliarden auf CHF 877 Milliarden, hauptsächlich aufgrund von Massnahmen zur Bilanzoptimierung.
Drittes Quartal 2016: Performance der Unternehmensbereiche und des Corporate Center
Wealth Management erzielte einen bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 643 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang um CHF 55 Millionen gegenüber dem dritten Quartal 2015 und ist angesichts der weiterhin niedrigen Kundenaktivität ein solides Ergebnis. Wealth Management konnte starke Nettoneugelder von CHF 9,4 Milliarden anziehen, gestützt auf Zuflüsse in den Regionen Asien/Pazifik und Europa. Gleichzeitig wurden Abflüsse im grenzüberschreitenden Geschäft kompensiert und der Fokus auf Qualität beibehalten. Im dritten Quartal wurden netto CHF 4,1 Milliarden an neuen Mandaten generiert, deren Anteil an den verwalteten Vermögen bei 27,1% stabil blieb. Die bereinigte1 Nettomarge stieg gegenüber dem Vorquartal um 1 Basispunkt auf 27 Basispunkte, und der Aufwand verminderte sich um 4%.
Wealth Management Americas erreichte mit einem bereinigten1 Vorsteuergewinn von USD 367 Millionen ein Rekordergebnis, mit einer Steigerung von USD 80 Millionen gegenüber dem dritten Quartal 2015. Dieses Ergebnis widerspiegelt einen Rekordwert beim Erfolg aus dem Zinsengeschäft und beim wiederkehrenden Erfolg aus dem Dienstleistungsgeschäft sowie einen niedrigeren Geschäftsaufwand. Die Nettoneugelder für das dritte Quartal 2016 beliefen sich auf USD 0,8 Milliarden. Der Anteil Managed Accounts stieg gegenüber dem Vorquartal um 30 Basispunkte auf rekordhohe 34,8% der verwalteten Vermögen.
Personal & Corporate Banking erzielte einen sehr starken bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 473 Millionen, eine Zunahme gegenüber den CHF 428 Millionen im dritten Quartal 2015. Dies entspricht, trotz anhaltend negativer Zinsen, dem besten Quartalsergebnis seit dem vierten Quartal 2008, mit einem höheren Geschäftsertrag bei gleichzeitig tieferem Geschäftsaufwand. Die annualisierte Wachstumsrate des Nettoneugeschäftsvolumens im Privatkundengeschäft betrug 3,5%. Die in den ersten neun Monaten des Jahres akquirierte Anzahl Nettoneukunden im Privatkundengeschäft erreichte einen neuen Höchststand.
Asset Management erzielte einen bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 138 Millionen. Dieser blieb gegenüber dem Vorjahresquartal praktisch unverändert. Die performanceabhängigen Erträge nahmen zu, während die Net Management Fees zurückgingen, bedingt durch den Verkauf der Einheit Alternative Fund Services (AFS) im vierten Quartal 2015 sowie die tieferen durchschnittlich verwalteten Vermögen. Ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds beliefen sich die Nettoneugelder auf CHF 2,0 Milliarden, hauptsächlich von Drittkunden.
Die Investment Bank wies einen bereinigten1 Vorsteuergewinn in Höhe von CHF 342 Millionen aus, nach CHF 614 Millionen im dritten Quartal 2015, bei weiterhin umsichtigem Risiko-, Kosten- und Ressourcenmanagement. Die annualisierte bereinigte1 Rendite auf zugeteiltem Eigenkapital erreichte im Berichtsquartal 18,0%. Die Erträge von Investor Client Services verminderten sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 9%. Die starke Performance der Bereiche Foreign Exchange, Rates & Credit vermochte den Rückgang im Bereich Equities nach einem starken Vorjahresquartal nicht vollständig zu kompensieren. Die Erträge von Corporate Client Solutions verringerten sich um 25% als Folge des Ertragsrückgangs in den Bereichen Debt und Equity Capital Markets, was durch höhere Advisory-Erträge teilweise aufgefangen wurde. Die RWA blieben mit CHF 65 Milliarden praktisch unverändert, während der LRD im Quartalsvergleich um CHF 21 Milliarden auf CHF 246 Milliarden zurückging.
Corporate Center – Services wies einen bereinigten1 Vorsteuerverlust von CHF 214 Millionen aus, was gegenüber dem dritten Quartal 2015 einer Verbesserung um CHF 41 Millionen entspricht. Group Asset and Liability Management erzielte einen bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 30 Millionen. Non-core and Legacy Portfolio verbuchte einen bereinigten1 Vorsteuerverlust von CHF 470 Millionen, bedingt durch Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten in Höhe von CHF 408 Millionen.
UBS als globaler Nachhaltigkeits-Branchenleader bestätigt
UBS belegte das zweite Jahr in Folge den ersten Platz in der Diversified Financials Industry Groups im Dow Jones Sustainability Index (DJSI). Beim DJSI handelt es sich um das bekannteste Nachhaltigkeits-Rating.
Asset Management erreichte mit ihrer Einheit Global Real Estate (GRE) ebenfalls einen Meilenstein beim Thema Nachhaltigkeit. Sämtliche 14 ihrer Immobilien-Aktienfonds erhielten den «Green Star»-Status des Investorengremiums GRESB, das die Nachhaltigkeits-Performance von globalen Immobilienanlagen beurteilt. Sieben der Fonds wurden mit dem höchsten Fünfsterne-Rating ausgezeichnet.
Im dritten Quartal wurde zudem der Impact Investment-Fonds «Loans for Growth» von UBS erfolgreich geschlossen. Der Fonds über USD 50 Millionen unterstützt Kleinbetriebe und fördert die Schaffung von Arbeitsplätzen in Frontier- und Schwellenmärkten. Dabei werden attraktive Renditen für Investoren angestrebt. Der Fonds nutzt ein öffentlich-privates Partnerschaftsmodell, um so Gelder aus dem Privatsektor zu mobilisieren, welche die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen unterstützen sollen.
Preise und Auszeichnungen
UBS Switzerland wurde von Universum das dritte Jahr in Folge zum attraktivsten Arbeitgeber der Bankenbranche gekürt. Wealth Management Americas wurde für ihre frauen- und familienfreundliche Personalpolitik von Working Mother als eine der 100 besten Firmen für arbeitende Mütter ausgezeichnet.
UBS erhielt drei Auszeichnungen bei den Global Derivatives Awards 2016 von GlobalCapital: FX Derivatives Bank of the Year, Research and Strategy Bank of the Year und Single Dealer Electronic Platform of the Year für UBS Neo.
UBS treibt Innovation bei Finanzdienstleistungen weiter voran. Die digitale Plattform UBS SmartWealth macht die Erfahrung und Expertise der Bank in der Vermögensverwaltung auch dem Mass Affluent-Segment zugänglich und ist anfänglich für ausgewählte britische Kunden erhältlich. Im Rahmen des UBS Kids Cup 2016 qualifizierten sich 500 Kinder für das Finale, das im September in Zürich stattfand. Dieses Jahr beteiligten sich fast 140 000 Kinder aus der ganzen Schweiz an diesem Wettkampf. Viele der Gewinner des ersten UBS Kids Cup im Jahr 2011 starten heute in der Jugendkategorie bei internationalen Leichtathletikmeetings.
Ausblick Die zugrunde liegende makroökonomische und geopolitische Unsicherheit trug zu anhaltender Risikoaversion der Kunden sowie generell niedrigen Transaktionsvolumen bei. Die Zinsen, die tiefer sind als erwartet und im negativen Bereich liegen, stellen zudem nach wie vor eine bedeutende Belastung dar. Eine Aufhellung dieser Bedingungen in absehbarer Zukunft ist unwahrscheinlich. Die Umsetzung der neuen Bankkapitalstandards in der Schweiz sowie die angekündigten weiteren Anpassungen des internationalen regulatorischen Rahmens für Banken werden steigende Kapitalanforderungen und Kosten zur Folge haben. UBS ist gut aufgestellt, um diesen Herausforderungen zu begegnen und von einer auch nur moderaten Erholung des Marktumfelds zu profitieren. Wir werden unsere Strategie weiterhin diszipliniert umsetzen.
1 Siehe «Bereinigte Ergebnisse» am Ende dieser Mitteilung.
Quelle: AdvisorWorld.ch