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Petra wird mit recht immer wieder als achtes Weltwunder bezeichnet. Was man in dieser verlorenen Stadt für Eindrücke erleben kann, ist sehr schwer in Worten zu fassen, man muss es einfach erlebt haben.
Petra entstand vor etwa 2000 Jahren. Es verdankt seine Blütezeiten den Kamelkarawanen, die ihnen durch Wegzoll und Handel zum Reichtum verschafften. Petra wird als Felsenstadt bezeichnet, denn alle Monumente wurden in den Fels gehauen und dienten zu dieser Zeit als Grabtempel. Spaeter wurden sie als Kloester oder für andere religioese Staetten gebraucht. Im sechzehnten Jahrhundert war Petra vollkommen in Vergessenheit geraten und verharrte so für die folgenden dreihundert Jahre. Erst 1812 entdeckte der Schweizer Abenteurer Johann Burckhardt die verlorene Stadt, doch die ersten archaeologischen Ausgrabungen erfolgten erst 1924. In den letzten Jahren konnte Petra über 300’000 Besucher verzeichnen, das gab einen Erloes von über 9Mio US$ pro Jahr. Wir fanden Petra praktisch ausgestorben vor uns und bei verschiedenen Diskussionen mit den Beduinen, hatten sie seit Dezember 2002 praktisch keine Touristen mehr in Petra. Was dieser Krieg alles mit sich bringt, kann mit Sicherheit in Zahlen niemals ausgedrückt werden. Wir verbrachten einen unvergesslichen Tag in diesem Wadi mit all den Eindrücken und freundlichen Leuten, die auch ohne Business immer noch kein Anzeichen von Traurigkeit ausstrahlen.