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Die US-Rating-Agentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Portugals um eine Stufe auf «Ba1» angehoben. Der Ausblick sei «stabil», teilte das Institut mit. Eine weitere Änderung der Einschätzung steht damit zwar erst einmal nicht an.
Mit der nächsten Heraufstufung würde das Land aber den sogenannten Ramsch-Bereich verlassen. Anlagen in diesem Bereich gelten als besonders riskant, weswegen sie von vielen insbesondere konservativen Investoren gemieden werden.
Banco Espirito Santo soll keine Gefahr sein
Portugal dürfte trotz der ungünstigen Entscheidungen des Verfassungsgerichts auf seinem Weg der finanziellen Konsolidierung bleiben, hiess es zur Begründung der Entscheidung. Die jüngsten Unsicherheiten um das Finanzinstitut Banco Espirito Santo sollten keinen spürbaren Einfluss auf den Staatshaushalt haben.
Zudem befinde sich Portugal in einer bequemen Liquiditätslage, das Land habe wieder Zugang zu den internationalen Kreditmärkten und verfüge über nennenswerte Barreserven.
Eine andere Ratingagentur, Fitch, hat derweil die Bonitätsnote Russlands trotz der Sanktionen gegen das Land wegen der Ukraine-Krise auf «BBB» belassen. Der Ausblick sei jedoch negativ, teilte die Agentur am Freitag mit. Damit droht dem Land eine Herabstufung.
(sda/dbe)