Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03410.jsonl.gz/2382

Blasenentzündungen
Blasenentzündungen entstehen, wenn Bakterien, Pilze oder Viren durch die Harnröhre aufsteigen und sich in der Blase vermehren.
Die Krankheitserreger stammen meist aus dem Darm, der Scheide oder von der Haut. Sie können aber auch bei sexuellem Kontakt übertragen werden.
Im Normalzustand verhindern gesunde Schleimhäute und ein saures Scheidenmilieu das Aufsteigen der krank machenden Erreger. Gelangen dennoch Bakterien durch die kurze Harnröhre in die Blase, so werden sie herausgespült, bevor sie sich in der Blasenwand einnisten und vermehren können.
Gründe für die Entstehung von Blasenentzündungen sind schlecht aufgebaute Schleimhäute bei Hormonmangel, ungeeignete Intimpflege, zu kleine Trinkmenge, unvollständige Blasenentleerung, eine schlecht eingestellte Zuckerkrankheit und allgemeine Abwehrschwäche.
Typische Hinweise auf eine Blasenentzündung sind häufiger Druck, ein brennender Schmerz beim Wasserlassen, starker Uringeruch, trüber Harn, Schmerzen im Unterbauch und bei starker Entzündung Blut im Harn.
Es gibt heute viele Methoden, die der Behandlung und Vorbeugung von Blasenentzündungen dienen:
- Trink- und Blasentraining
- Behandlung von Blasenentzündungen
- Intimpflege und Entzündungsbehandlung im Intimbereich
- Hormone
- Preiselbeersaft
- Naturheilverfahren und Komplementärmedizin
Weitergehende Informationen dazu sind unter dem Navigationspunkt "Konservative Behandlung" aufgeführt.