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In den Vorjahren ist die Preisverleihung jeweils im Rahmen der Jonschwiler Chilbi erfolgt. Weil diese vom Spätherbst in den Sommer verlegt wurde, ist sie diesmal in Zusammenarbeit mit dem Turnverein Schwarzenbach als Vorveranstaltung zum Turnerabend durchgeführt worden. Gemeindepräsident Stefan Frei gestaltete sie abwechslungsreich, indem er mit den Preisträgern kurze Gespräche führte.
Um als Sportler ausgezeichnet zu werden, war ein Schweizermeistertitel oder ein vergleichbarer Erfolg nötig. Auf neun Personen aus der Gemeinde traf dies zu. Lehrabsolventen mussten mit Note 5 und darüber abgeschlossen haben. Sieben kamen in die Ränge.
Ein gelungenes Erstlingswerk
Während die Namen der Sportler und Lehrlinge zum Voraus bekannt waren, wurde der Kulturpreisträger erst am Anlass bekannt gemacht. Als einleitend der Bundesrätin-Karin-Keller-Sutter-Marsch gespielt wurde, lag des Rätsels Lösung auf der Hand. Ausgezeichnet wurde der Komponist dieses Marsches, Franz Sutter. Er erhielt den Preis einerseits für seine Komposition, ein gelungenes Erstlingswerk, wie ihm der Gemeindepräsident attestierte. Andrerseits auch dafür, dass er seit neun Jahren die Dorfmusik dirigiert. Jetzt hat er demissioniert und die Musikgesellschaft muss einen neuen Dirigenten suchen.
Die erfolgreichen Sportler
Andrea Gämperli hat in der Sportart Unihockey mit ihrem Club UHC Dietlikon den Schweizer Cup gewonnen und ist als beste Spielerin ausgezeichnet worden. Das Ehepaar Sibylle und Markus Wiedmer hat die Schweizermeisterschaft im Hufeisenwerfen gewonnen - sie in der German-Disziplin, er im Mannschaftswettkampf. Fabrice Egger gewann im Beachvolleyball U19 die nationale Meisterschaft als Best Player. Ivana Schmuki ist in der Sportakrobatik mit ihrem Partner Junioren-Schweizermeisterin geworden. Einen Schweizermeistertitel im Dressurreiten hat Mirjam Burkart gewonnen. Ostschweizermeister im Armbrustschiessen ist Stefan Haag geworden. Im Voltigieren holte sich Daria Gallo den Schweizer Meistertitel. Ronja Gallo hat die Bronzemedaille gewonnen.
5,6 als bester Prüfungsdurchschnitt
Was für die USA das Silicon Valley, sei für die Schweiz das duale Bildungssystem. Mit diesem Zitat unterstrich Stefan Frei die Bedeutung der Berufslehre mit ihrer Möglichkeit, die Ausbildung an der Fachhochschule fortzusetzen. Drei Lehrabsolventen haben die Prüfung mit einem Notendurchschnitt von 5,3 abgeschlossen. Es sind dies Cassandra Hagen (Kauffrau, die ihre Lehre auf der Gemeindeverwaltung Jonschwil absolviert hat), Alexander Gyr (Elektroniker) und Janic Metzger (Automatiker). Die Dentalassistentin Chantal Stillhart erreichte eine 5,5. Samuel Schenk hat die kaufmännische Lehre mit 5,6 abgeschlossen.
Alle Preisträger erhielten Blumen (Frauen) oder Schokolade (Männer) und das Jonschwiler Jahrbuch. Die Sportler bekamen 100-Franken-Gutscheine einheimischer Geschäfte, die Lehrabsolventen Geldbeträge zwischen 250 und 500 Franken.
Abschliessend wurde das Hopp-La-Fit-Projekt "Vogelhaus-Suche Bärensberg" vorgestellt, mit welchem viele Jonschwiler und Schwarzenbacher animiert worden sind, sich in der Natur zu bewegen. 170 haben sich an einem Wettbewerb beteiligt.