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1987 planen einige initiative Menschen in Wetzikon einen neuen Verein zu gründen, um Eltern kleiner Kinder zu unterstützen. Erste Angebote: die Babysittervermittlung, eine Chrabbelgruppe und eine Kinderhüeti.
1988 kommt die Kinderkleiderbörse dazu. Der Verein mietet von der Gemeinde das alte Gretlerhaus an der Talstrasse – das Haus steht heute nicht mehr.
1989 schliessen sich die schon bestehenden Spielgruppen dem Verein an. An der Ettenhauserstrasse 9 kann von der Gemeinde ein Haus mit grossem Garten gemietet werden: Spielgruppen, Kinderhüeti, Chrabbelgruppe und Kinderkleider-börse werden in dieses Haus gezügelt. Der oberste Stock wird vermietet.
1992 wird die Halbtagesspielgruppe im Gebäude der Panelectra (heute Bauamt) eröffnet. Ein halbes Jahr später wird der oberste Stock an der Ettenhauserstrasse frei.
Weit und breit keine Krippe in Wetzikon – die StimmbürgerInnen lehnen zweimal an der Urne einen Kredit für eine Kinderkrippe ab. Die Argumente sind bekannt: Keine Notwendigkeit, Mütter sollen zu Hause sein, Krippenplätze sind zu teuer…
1994 im Jahr der Familie wird mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde eine niederschwellige Erziehungsberatungsstelle angegliedert – dazu eine Bilder- und Fachbuchbibliothek zur Unterstützung der Eltern.
1996 eröffnet der Verein eine Ganztagesspielgruppe an der Rainstrasse in Unterwetzikon. Dieses Kinderhaus wird die erste Krippe in Wetzikon, mit einer Gruppe.
1998 ist dieses Haus zu klein für 2 Gruppen. An der Talstrasse kann ein grosses Haus von der Gemeinde gemietet werden – heute mit vier Gruppen.
2000 wird die Ludothek aufgebaut – dank einer sehr grosszügigen Spende.
2001 kauft der Verein dank eines zinslosen Darlehens des Trachsler-Fonds ein kleines Spielgruppenhäuschen an der Kindergartenstrasse und baut es um.
2001 wird an der Tösstalstrasse ein zweites Kinderhaus mit einer Gruppe eröffnet.
2002 – 2003 Probelauf mit einkommensabhängigen Tarifen.
Im Frühling 2003 wird das umgebaute Kinderhaus an der Tösstalstrasse um zwei Gruppen erweitert. Heute bietet es Platz für vier Gruppen.
Für’s Jahr 2004 lehnen die StimmbürgerInnen die definitive Einführung der einkommensabhängigen Tarife ab – mit Hilfe des Gemeinderats kann das Grounding vermieden werden.
Seit August 2005 erhalten Eltern in Wetzikon wieder Unterstützung dank der an der Urnenabstimmung bewilligten einkommensabhängigen Tarifen.
2010 Die Ludothek im Keller an der Ettenhauserstrasse entspricht nicht mehr den Anforderungen einer bedarfsgerechten Ludothek. Suche nach grösserem Raum…
2012 Die Räume einer ehemaligen chemischen Reinigung stehen seit Monaten leer. Die Betreiberinnen der Kinderkleiderbörse suchen nach einer neuen Lösung. Einmal mehr wird die Chance genutzt und der Mietvertrag unterschrieben: Ludothek, Kinder-kleiderbörse und weitere Angebote stehen als Treffpunkt Kindern und Eltern zur Verfügung.
2012 Die Stadt Wetzikon ehrt den Verein mit dem Preis „Wetziker Flamme“ für sein gesellschaftliches Engagement.
2014 Die Kinderhäuser stehen ab 1. Januar unter der neuen Trägerschaft Stiftung Kind & Eltern Wetzikon.www.ke-stiftung.ch. An der ausserordentlichen GV des Vereins Chliichind und Eltere wird am 9. Juli 2014 die Erweiterung des VCE beschlossen. Der Name wird in Verein FiZ – Familie im Zentrum Wetzikon geändert und die Statuten werden angepasst. Als wichtige Neuerung sind nun nicht mehr nur Familien mit kleinen Kindern angesprochen – der Schwerpunkt liegt jedoch nach wie vor bei dieser Besuchergruppe. Ludothek und Kinderkleiderbörse sind für Kinder bis zur Vorpubertät interessant.
2016 Das Parlament spricht dem Verein FiZ einen Finanzierungsbeitrag für vier Jahre zu (CHF 30’000 pro Jahr).
2016 die Ludothek wird abgegeben und ist neu in der Stadtbibliothek.
2017 Ein neue Generation von Engagierten wird in den Vorstand gewählt und der Standort (Familienkafi und Börse) an der Bahnhofstrasse 184 kommt neu hinzu.
2018 Das Amt für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich gibt bekannt, dass ab dem Jahr 2019 Familienzentren finanziell unterstützt werden.
2019 Der Grosse Gemeinderat stimmt mit grosser Mehrheit einer jährlich wiederkehrenden finanziellen Unterstützung des FiZ von maximal CHF 100’000 zur Führung eines Familienzentrums zu. (Antrag FK II)