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Die Carlsberg-Biker, der TNT Drama Button oder der James-Bond-Stunt für Coke Zero sind nur einige von vielen viralen Hits, die Duval Guillaume in den letzten Jahren gelandet hat. "There is no secret", sagt ECD Geoffrey Hantson, "and I don't think we cracked the viral code."
Es gebe kein Rezept für Viralität, meint Hantson. Es gebe aber einige Zutaten, die wichtig sind. Wenn man diese nicht verwende, erhöhe sich die Chance auf einen Misserfolg. Deshalb wird bei Duval Guillaume darauf geachtet, dass jedes Social Video die folgenden 5 Zutaten enthält:
1. PROVOKE: "Das entscheidende Wort in 'provoke Conversations' ist 'provoke'. Damit meine ich nicht, dass man nackt herumrennen oder etwas mit Religion machen muss. Es geht nicht darum zu schocken, sondern zu provozieren – dafür reicht manchmal schon ein schlauer Insight."
2. ENTERTAIN AND SURPRISE: "Wir arbeiten eng mit Google zusammen und haben aufgrund von YouTube-Statistiken herausgefunden, dass in einem Video alle sechs Sekunden etwas passieren muss – denn der nächste YouTube-Film ist nur einen Klick entfernt. Während man in einem TV-Werbeblock einer von etwa zehn Spots ist, ist man auf YouTube einer von Millionen."
3. BE RELEVANT: "Die Zuschauer sollen sich nicht an irgendwelche verrückten Aktionen erinnern, sondern an die Marke. Deshalb muss ein Inhalt eines Videos in erster Linie für die Marke relevant sein."
4. MAKE IT CREDIBLE: "Unsere Videos für TNT, Carlsberg und Coke haben nur so gut funktioniert, weil alles echt ist. Man kann keine echten Emotionen vortäuschen. Wenn man mit normalen Menschen von der Strasse arbeitet, können die Zuschauer eine Beziehung aufbauen und fragen sich 'oh shit, was hätte ich in dieser Situation nur gemacht?' Und genau solche Fragen generieren Gespräche."
5. MAKE IT WOW: "Das ist sehr subjektiv, aber die Zuschauer müssen sich denken 'oh, wow, habe ich das jetzt wirklich gerade gesehen?'"