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6Geh hin zur Ameise, du Fauler,
sieh ihre Wege an und werde weise:
7Obwohl sie keinen Anführer hat,
weder Vorsteher noch Herrscher,
8bereitet sie dennoch im Sommer ihr Brot
und sammelt in der Erntezeit ihre Speise.
9Wie lange willst du liegen bleiben, du Fauler?
Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?
10»Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern,
ein wenig die Hände in den Schoß legen, um zu ruhen«:
11so holt dich die Armut ein wie ein Läufer,
und der Mangel wie ein bewaffneter Mann!