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Eine alternative, komplizierte physikalische Theorie, die weit über die heutigen Theorien hinaus geht, könnte es möglich machen: eine Art „Warp-Antrieb“, mit dem traumhafte Geschwindigkeiten möglich würden. Werden wir in fünf Jahren unser erstes interstellares Raumschiff bauen?
UPDATE (2011): Die Heim-Theorie ist vermutlich widerlegt. Siehe Kommentare.
Es klingt wie ein Märchen, und vielleicht ist es das auch. Doch beginnen wir am Anfang. In den 50er Jahren entwickelte der deutsche Physiker Burkhard Heim eine alternative Theorie zur Beschreibung der Welt. Heim hatte während des zweiten Weltkrieges in einer Bombenschmiede der Nazis gearbeitet: dort explodierte ihm ein Sprengsatz in den Händen, so dass er sein Leben lang praktisch blind und taub war. Mit seinen Theorien ging er nie an die Öffentlichkeit, seine Arbeiten wurden nicht publiziert.
Seine Theorie ist für einen Laien extrem kompliziert, aber im Prinzip beschreibt er die vier bekannten Naturkräfte der Welt durch geometrische Effekte. Genauso wie die Gravitationskraft auf eine lokale Krümmung des Raums zurück zu führen ist, wirken ähnliche Effekte bei den anderen Kräften. Darüber hinaus gibt es gemäss der Heimschen Theorie noch zwei weitere Kräfte, eine sogenannte „Quintessenz“ (eine schwach abstossende, Gravitationsähnliche Kraft, die für die beschleunigte Expansion des Universums verantwortlich sein könnte) und eine „gravitophotonische Wechselwirkung“. Weiter sagt die Theorie die Massen der Elementarteilchen mehr oder weniger korrekt voraus. Die Heimsche Theorie enthält die Relativitätstheorie als „Spezialfall“ (die Relativitätstheorie bleibt damit korrekt, Heims Theorie geht jedoch darüber hinaus) – sie ist eine wahre „Theorie für alles“, auch wenn sie nicht so einfach und elegant ist, wie man sich das vorgestellt hatte.
Burkhard Heim starb im Januar 2001, doch andere (wie Walter Dröscher und Jochem Häuser) sind in seine Fussstapfen getreten und haben seine Theorie korrigiert und erweitert.
Die angesprochene „gravitophotonische Wechselwirkung“ erlaubt es, einen Antrieb zu bauen, mit dem hohe Beschleunigungen erreicht werden. Dies ist möglich, weil eben jene Wechselwirkung es erlaubt, starke Magnetfelder in starke Gravitationsfelder umzuwandeln (und umgekehrt). Weil die Gravitation, verlgichen mit anderen Kräften, so eine extrem schwache Kraft ist (Beispiel: bereits ein Küchenmagnet am Kühlschrank entwickelt eine so starke magnetische Kraft, dass er sich damit gegen die Anziehungskraft des gesamten Planeten am Kühlschrank halten kann…), würde die Transformation eines starken Magnetfeldes ein gewaltiges Gravitationsfeld bewirken – und dieses könnte benutzt werden, um ein Raumschiff anzutreiben. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten würde dieser Antrieb vermutlich dazu führen, dass das Raumschiff in ein „Paralleluniversum“ überwechselt, in dem Geschwindigkeiten viel höher als c erreichbar wären. Aber auch für Geschwindigkeiten weit unter der Lichtgeschwindigkeit wären spektakuläre Antriebe möglich.
Der Antrieb basiert auf einem von einem Kabel umwickelten Ring (einer Spule), der sehr schnell in einem Magnetfeld rotiert. Für ein Raumschiff mit einer Masse von 150 Tonnen, einem Magnetfeld von 20 Tesla, einer Ringmasse von 2 Tonnen und einer Ring-Rotationsgeschwindigkeit von 1000 m/s kann bereits eine Beschleunigung von mehr als einem g erreicht werden (genug, um von der Oberfläche der Erde zu starten). (Alle diese Angaben stammen aus diesem Paper). Damit könnte man den Mond in 4 Stunden erreichen, zum Mars würde die Reise 34 Tage dauern. Für einen Flug durch das „Paralleluniversum“ wäre ein leicht modifizierter Antrieb nötig, mit dem man den Mars bereits in 2.5 Stunden erreichen könnte – und mit dem man z.B. den 11 Lichtjahre entfernten Stern Procyon in nur 80 Tagen (34 Tage beschleunigen, 11 Tage Flug, 34 Tage bremsen) erreichen könnte. Nach Angaben des Papers würde die dafür nötige Energie „dem Vakuum“ entnommen.
Die Eigenschaften dieses „Paralleluniversums“ werden hier nicht genau erklärt: es ist zum Beispiel nicht klar, ob man darin so navigieren kann, dass man an der richtigen Stelle wieder in unser eigenes Universum zurück findet. Aber solche Paralleluniversen könnten einiges Erklären: so könnte Masse aus diesen Paralleluniversen die Dunkle Materie erklären, die den Astrophysikern und Kosmologen in unserem Universum Kopfzerbrechen bereitet. Auch die beschleunigte Expansion des Universums könnte elegant durch die Quintessenz erklärt werden.
Das oben verlinkte Paper hat letztes Jahr den Preis der AIAA (American Institute of Aeronautics and Astronautics) in der Kategorie „Nukleare- und zukünftige Antriebskonzepte“ gewonnen. Dies hat nun das Interesse des amerikanischen Militärs geweckt: bereits haben Gespräche zwischen Jochem Häuser und der NASA stattgefunden, und auch die Luftwaffe interessiert sich für einen Test der Heim-Theorie. Sollte alles gut laufen, könnte man, so Jochem Häuser, bereits in etwa fünf Jahren mit einem funktionierenden Prototypen rechnen.
Mehr zur Heim-Theorie:
Hier in dem Interview http://www.youtube.com/watch?v=vA1WH63tQ_I sagt Ludwiger bei ca Minute 74, dass ca 1 Mio Gauss, also 100 Tesla notwendig seien, das LHC in Genf erzeugt nur 8,6 Tesla.
@Denis: Ich glaube nicht, dass man, ohne seine Arbeit und Kritik vollständig nachvollzogen zu haben, beurteilen kann, ob Reed mit Heim „zu hart ins Gericht“ geht. Ich denke nicht: Reed konnte die Teilchenmassen reproduzieren, die in den 50er Jahren bekannt waren – aber darüber hinaus keine weiteren. Das deutet schon sehr darauf hin, dass Heim die bekannten Teilchenmassen einfach eingebaut hat. Weiter müsste man auf das neutrale Elektron verweisen, das er voraussagt, das aber nie beobachtet wurde. Angesichts dessen, dass Heim’s Arbeit nie in einer Fachzeitschrift publiziert wurde, genausowenig wie Reeds (was er vielleicht noch nachholen sollte, nur um sicher zu gehen), reicht mir für den Moment sein Wort. Kann natürlich sein, dass er sich täuscht, aber das möchte ich von jemandem hören, der sich in der Sache auskennt.
Natürlich kann man sich immer alle möglichen semiplausiblen (auch bekannt als „technobabble“) Erklärungen für alles zurechtlegen, wenn man einen SciFi-Roman schreiben will. Für mich war nur interessant, ob Burkhard Heim hier auf etwas gestossen sein könnte, was die REALITÄT beschreibt. Dem ist offenbar nicht so.
Aber jetzt mal zum „Paralleluniversum“ – wie will man es auch anders formulieren, man könnte stattdessen das Wort „Subraum“ verwenden, der so aussieht, dass er sich gegen die verschiedenen Gravitationskräfte der umgehebenen Welt abschirmt, im Zusamenhang mit masselosen Teilchen stehen könnte. Ob Wissenschaft der Science Fiction, auf jeden Fall interessant für mich.
Hallo,
@ Bynaus bzw. Matthias Meier
„Ganz konkret aber: Es ist tatsächlich die Masse, die zunimmt – das siehst du an der Energie, die bei der Kollision der Teilchenstrahlen freigesetzt wird. Bei einem Teilchen, das sich schneller als etwa 80% c bewegt, überwiegt die kinetische Energie über jene der Ruhemasse. Die Energien, die bei der Kollision frei werden, machen nur Sinn, wenn die Teilchen tatsächlich diese Masse-Energie hatten, wie sie die SRT vorhersagt.“
Wittgenstein meint dass was du sagst, indem er die Wirkung beschreibt: Du beschreibst genau dies in dem du die steigende Energie als Wirkung nimmst und an Hand der SRT darauf schließt, dass die Masse größer geworden sein muss. Genau das wirft Reed Heim auch vor: Immer denselben Pfad abzugehn der einen an den Ausgangsort gebracht hat ohne „viele Wege führen nach Rom“ zu probieren. Aber so ist das halt am Beginn, man merkt sich den ersten Weg und erkundet dann das Gebiet um weitere zu suchen. deshalb denke ich, dass Reed mit Heim sehr hart ins Gericht geht in dem er es nicht als Physikalische Vorgehensweise bezeichnet. Man muss sich manches erstmal trauen, und das sollte immer irgendwie honoriert werden.
Das steht ganz unten – aber der Artikel stammt von 2011, und enthält (im oberen Teil) das Fazit, das der Physiker Reed nach mehreren Jahren Arbeit (in seiner Freizeit, versteht sich) zieht:
„I think I have some idea of what Heim did now. There is much talk in his book about „empirical data“. He took the particle mass data and cooked up his equations to make them correct. It certainly was a lot of work for him, but I don’t think it has much to do with physics. I’m sorry to say I wasted a lot of time on this but I hope I can save someone else some work.“
Dies schrieb er am 27. Juni 2011, hier: http://www.physforum.com/index.php?showtopic=4385&st=2955
Die Heim-Theorie wurde nun also von mindestens einem qualifizierten Physiker eingehend untersucht, der zu einem klar negativen Ergebnis gekommen ist. Die Theorie enthält einige gravierende Fehler und reproduziert nur Teilchen, die zu der Zeit, als Heim die Theorie aufstellte, bereits bekannt waren.
Diese Webseite sagt doch gerade, dass dieser Reed später seine Meinung GEÄNDERT hätte.
in 2007, however, Reed changed his opinion. Working with Fortran code that Heim helped develop later that was not published, he says that he can derive particle masses without the use of that A matrix.
He concludes „I’m more convinced now that there is really something to his theory. I don’t understand much of the math yet. It’s very complicated and different from anything I’m familiar with. I have a Ph.D. in physics so I know something about physics.“
Die \“Heim-Theorie\“ wurde nun von einem Physiker (in seiner Freizeit) durchforstet, und er hat mindestens einen gravierenden Fehler gefunden. Wie es scheint (diesem Physiker zufolge), macht die Heim-Theorie auch keine wirklichen Vorhersagen von Teilchenmassen, sondern benutzt Teilchenmassen, um die Theorie entsprechend anzupassen, dass sie diese Massen ergibt.
Siehe: nextbigfuture.com/2011/07/heim-theory.html
Na, für mich als Science-Fiction-Autor ist das nicht uninteressant 🙂 Guter Artikel!
Die Sache mit dem \“relativistischen Faktor\“ (was auch immer das bedeutet, denn auch \“Gamma\“ aus der SRT wird manchmal als relativistischer Faktor bezeichnet) müsstest du konkret belegen. Dass man Teilchen aufeinanderschiesst, hat nichts mit c+c=2c zu tun (die Kollision geschieht bei einer Relativgeschwindigkeit knapp unter c, von den Teilchen aus gemessen), sondern damit, dass so eine doppelt so hohe Masse – und damit Energie im Spiel ist.
Meiner Meinung nach ist es absolut vermessen, zu glauben, man könne als Laie quasi aus dem Hemdsärmel und ohne vertieftes Verständnis der involvierten Physik eine der am häufigsten und am besten gesteteten Theorien der Wissenschaftsgeschicthe widerlegen, ergänzen, korrigieren, etc. Das überlässt du am besten Experten. Das mal ganz allgemein.
Ganz konkret aber: Es ist tatsächlich die Masse, die zunimmt – das siehst du an der Energie, die bei der Kollision der Teilchenstrahlen freigesetzt wird. Bei einem Teilchen, das sich schneller als etwa 80% c bewegt, überwiegt die kinetische Energie über jene der Ruhemasse. Die Energien, die bei der Kollision frei werden, machen nur Sinn, wenn die Teilchen tatsächlich diese Masse-Energie hatten, wie sie die SRT vorhersagt.
Danke für die Aufmerksamkeit gegenüber meinen Beiträgen.
Einverstanden über Hawking.
Ansonsten bin ich kein Anhänger von Verschwörungstheorien wie z.B., daß eine vermeintliche „Wissenschaftsmafia“ alternative Meinungen und Theorien unterdrückt. Obwohl Wissenschaft nicht nur reine Suche nach Wahrheit, sondern AUCH ein soziales Phänomen darstellt, wie manche Wissenschaftsphilosophen nachgewiesen haben. Aber die meisten unserer Theorien sind bestimmt nicht nur bequeme gesellschaftliche Übereinkünfte, sondern bilden vermutlich mehr oder weniger objektiv Ausschnitte der Realität ab. Die Wissenschaft ist darüber hinaus sozial in einem anderen Sinne, da stimme ich zu, nämlich daß sie ohne kritischen Austausch der Wissenschaftler untereinander nicht möglich ist. Ein Einzelner im Elfenbeinturm vermag da wenig auszurichten. Daher ist es sehr zweifelhaft, ob es (außerirdische) Zivilisationen geben kann, die aus EINEM Individuum bestehen, aber dennoch Wissenschaft betreiben wie z.B. Stanislaw Lems Gehirnozean in „Solaris“, der angeblich unendliche Selbstgespräche über Mathematik und Physik führt.
Teilchenbeschleuniger sind ein besonderes Thema. Ich habe auch lange geglaubt, daß da alles im Einklang mit der RT funktioniert und die Hochenergiephysik eine geradezu glänzende Bestätigung der RT darstellt, bin aber inzwischen nicht mehr so sicher. Dazu kann man eine Menge sagen, aber nur so viel: Es scheint so zu sein, daß man bei Teilchenbeschleunigern mathematisch nicht die RT, d.h. die Lorenztransformation, sondern einfach einen relativistischen Faktor anwendet. Dabei ist c nicht konstant. Infolgedessen wären sie kein Beleg für die Richtigkeit der RT. Dazu eine weitere Frage: In Teilchenbeschleunigern werden oft geladene Teilchen in entgegengesetzter Richtung auf nahezu c beschleunigt und dann aufeinandergeschossen. Relativistisch ist das aber eigentlich sinnlos, denn c+c ergibt auch nur c. In Wirklichkeit aber addieren sich die Lichtgeschwindigkeiten hier nicht relativistisch, sondern klassisch auf 2c.
Bei der Wechselwirkung von elektrisch geladenen Körpern hängt die Beschleunigung von der Relativgeschwindigkeit der beiden Körper zueinander ab. Bei zunehmender Geschwindigkeit sinkt die Beschleunigung und bei Annäherung an c geht die Beschleunigung gegen 0. Relativistisch wird das bekanntlich so erklärt, daß die Masse bei Zunahme der Geschwindigkeit immer größer wird. Die alternative Sicht wäre, daß die WIRKUNG bei Annäherung an c immer schwächer wird, aber die Masse konstant bleibt. Auf den ersten Blick scheint es eine formale Angelegenheit zu sein, ob man sagt, die Masse nimmt zu oder die Wirkung nimmt ab. Dem ist aber nicht ganz so. Im Falle einer abnehmenden Wirkung werden u.U. Überlichtgeschwindigkeiten möglich, was bei der Massenzunahme in der RT nicht geht, weil die Masse gegen unendlich konvergiert. Wie soll das funktionieren? Laut Smulski müßte man dazu z.B. zwei geladene Teilchen nehmen, die sich beide gegenüber einem Apparat (Beschleuniger) mit nahezu c bewegen, wobei sich das positiv geladene Teilchen (Proton) vor dem negativ geladenen Teilchen (Elektron) befindet. Dann würde das Elektron vom Proton in Bewegungsrichtung beschleunigt, und seine Geschwindigkeit würde relativ zum Apparat c um bis zu 30% überschreiten. Es gäbe auch die Möglichkeit, gleichnamig geladene Teilchen zu beschleunigen, dann würde das schwere Teilchen das leichte auf bis 70% über c beschleunigen.
Ich kann die Experimentalphysiker nur ermuntern, dies zu überprüfen.
Smulski behauptet darüber hinaus, daß die kosmische Strahlung in der Erdatmosphäre Tscherenkow-Strahlung mit v größer als die Lichtgeschwindigkeit produziert, mir ist aber nicht klar, ob er die Vakuumlichtgeschwindigkeit meint. Ansonsten wäre aber seine Behauptung trivial, denn beim Tscherenkow-Effekt wird bekanntlich lediglich die Phasengeschwindigkeit des Lichts im entsprechenden Medium übertroffen, die aber stets kleiner als c im Vakuum ist.
Mit Jets habe ich mich bislang nicht beschäftigt, die Erklärung der scheinbaren Überlichtgeschwindigkeit in der Wikipedia im Einklang mit der RT scheint plausibel. Smulski scheint das aber anders zu sehen.
Stephen Hawking ist zwar in der Öffentlichkeit sehr bekannt, und er ist sicher ein guter Wissenschaftler – aber er hat eben nichts entdeckt, vorhergesagt etc, was sowohl bestätigt werden konnte als auch von weitreichender Bedeutung für unser Weltbild ist. Sollte es eines Tages möglich sein, die sogenannte \“Hawking-Strahlung\“ Schwarzer Löcher zu belegen, dürften sowohl derjenige, dem das gelingt als auch Stephen Hawking selbst den Nobelpreis dafür erhalten.
Es gibt einen Mainstream – aber es gibt keine generelle Unterdrückung von Meinungen ausserhalb dieses Mainstreams – so lange diese \“Meinungen\“ eben auf Beobachtungen und Experimenten fussen. Die vorgebliche \“Unterdrückung\“ schieben nur jene vor, die eben ausser viel Fantasie nichts zu bieten haben. Burkhard Heim glaubt an seine Theorie – so wie ich die biografischen Infos deute, dachte er, sie sei von derart weitreichender Bedeutung, dass er sie zuerst \“fertig\“ entwickeln wollte, bevor er damit an die Öffentlichkeit ging – er hatte grosse Angst davor, zerrissen zu werden. Tatsächlich ist es so, dass nun, wo seine Arbeit etwas mehr verbreitet worden ist, Fehler darin entdeckt wurden. Er macht auch Voraussagen, die nicht bestätigt werden konnten: so etwa das \“neutrale Elektron\“, das es gemäss ihm geben sollte – das aber in Teilchenbeschleunigern längst aufgetaucht wäre, wenn Heims Angaben dazu korrekt wären. Insofern ist Heim auch ein Paradebeispiel dafür, warum das \“einsame Genie\“ in der Wirklcihkeit nicht funktioniert – erst durch Publikationen, durch peer-review, durch regelmässigen Austausch (und vielleicht auch mal, durch Auseinandersetzung) mit Fachkollegen kann der Wert einer Hypothese wirklich abgeschätzt werden. Ein einzelner Mensch, auf sich allein gestellt, kommt da nicht besonders weit. Das gilt und galt eigentlich für alle grossen Physiker, auch Einstein.
Die superluminalen Jets bewegen sich nicht wirklich mit Überlichtgeschwindigkeit – das sind geometrische Effekte. Man kann das mit etwas Recherche im Netz relativ schnell selbst herausfinden. Siehe etwa hier:
en.wikipedia.org/wiki/Superluminal_motion
Da wird nichts \“wegerklärt\“. Auch bei kosmischen Strahlen wäre mir nichts bekannt, dass da irgendwo Überlichtgeschwindigkeit beobachtet worden wäre (kosmische Strahlen sind übrigens auch stets geladene Teilchen…). Und dann gibt es ja da noch den CERN, den du mit einer Handbewegung weggewischt hast (warum eigentlich?) – dort wurden Teilchen bis knapp unter die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, doch niemals darüber hinaus – eben weil die immer weitere Beschleunigung immer mehr Energie benötigt, genauso wie in der speziellen Relativitätstheorie vorhergesagt.
Ich bin kein Anwalt von Prof. Smulski, fand aber obigen Artikel gut und wollte bloß eine m.E. weitere interessante alternative Meinung zu bedenken geben. Meines Wissens hat Smulski in seriösen, peer-reviewed Zeitschriften publiziert. Natürlich sind Nobelpreisträger anerkannte Autoritäten, aber Stephen Hawking z.B. gilt als einer der größten Physiker und Kosmologen und ist immer noch nicht nach Stockholm gefahren (man kann sich fragen, warum eigentlich?). Übrigens hat Einstein den Nobelpreis NICHT für die RT bekommen.
Eine „offizielle“ Wissenschaft mag es nicht geben, aber so etwas wie ein Satz von mehr oder weniger allgemein anerkannten Auffassungen, ein Paradigma, ein wissenschaftliches Establishment und ein Mainstream existiert doch. Burkhard Heim ist ja selbst ein Außenseiter gewesen, dessen Theorien von der Fachwelt nicht akzeptiert oder ignoriert wurden.
„Verbot“ von Überlichtgeschwindigkeiten ist sicher nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinne zu nehmen – daß sie nicht möglich sind. In der Wissenschaftstheorie sagt man zuweilen, daß eine wissenschaftliche Theorie eine gewisse Klasse von Basissätzen „verbietet“. d.h. mit ihnen im Widerspruch steht. Falls sie empirisch doch nachgewiesen werden, gilt die Theorie als widerlegt. Wenn man also z.B. Überlichtgeschwindigkeiten beobachten würde, würde das die RT umstoßen.
Nach Smulski werden im All Überlichtgeschwindigkeiten beobachtet, und zwar bei Materieströmen (superluminare Jets?) und sich bewegenden Galaxienfragmenten sowie bei in die Erdatmosphäre eindringenden kosmischen Strahlen. Diese Effekte würden aber als Scheineffekte interpretiert oder einfach wegerklärt.
Wie gesagt, Smulski meint, daß man für die Erreichung hoher, sogar von Überlichtgeschwindigkeiten keine Wurmlöcher und dergleichen benötigt, sondern dies (nur) mit einem Raketentriebwerk möglich ist. Wenn die Austrittsgeschwindigkeit 5 km/s beträgt, bräuchte man dafür 100 000 Jahre. Falls aber der Betriebsstoff mit c ausströmt, würde man s.E. bereits nach einem Jahr c überschreiten. In 100 Jahren könnte nach Smulski die Technologie dafür zu Verfügung stehen. Das steht zugegebenermaßen im Widerspruch zur RT und ein Kritiker könnte sagen, daß es genauso wenig möglich ist, mit einer Rakete c zu überschreiten, wie es beispielsweise unmöglich ist, mit einem Drachen von der Erde aus ins Weltall zu fliegen. Man braucht letzteres überhaupt nicht zu versuchen, weil es ohnehin den Gesetzen der Himmelsmechanik widerspricht. Aber wie gesagt, bisher hat noch keiner den Versuch gemacht, einen makroskopischen, elektrisch neutralen Körper z.B. per Rückstoß auf supraluminale Geschwindigkeiten zu beschleunigen.
So lange dieser \“russische Physiker Prof. Josif Smulski\“ nicht in anerkannten Fachjournalen publiziert und bereits auf dem Weg nach Stockholm ist, kann ich solchen Aussagen nichts abgewinnen. Behaupten kann jeder, zeigen, dass man recht hat, ist jedoch viel schwieriger.
So etwas wie eine \“offizielle Wissenschaft\“ gibt es nicht. Es gibt auch kein \“Verbot\“, die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten – es ist bloss so, dass dies gemäss der RT nicht möglich ist, und dass alle bisherigen Experimente die RT stützen. Und nein, es werden keine echten Überlichtgeschwindigkeiten im All beobachtet, wo und was denn bitte?
Ich bin inzwischen bezüglich allen Weiterentwicklungen der RT sowie „Wurmlöchern“ und „Paralleluniversen“ skeptisch. Die Welt ist möglicherweise anders und wenn man so will – „einfacher“ und plausibler – aufgebaut. Die RT verbietet Überlichtgeschwindigkeiten, in Wirklichkeit hat aber noch niemand versucht, einen makroskopischen und elektrisch neutralen Körper auf Überlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen (Teilchenbeschleuniger sind ein anderes Thema). Der russische Physiker Prof. Josif Smulski sagt folgendes zu überlichtschnellen Raumflügen:
„Es gibt einen einzigen Weg, der es einer gut ausgebildeten Besatzung erlauben würde, einen normalen Raumflug im Rahmen eines Menschenlebens auszuführen. Das ist der Ausstoß aus einem Raketentriebwerk mit Licht- oder Überlichtgeschwindigkeit. Mit Hilfe eines solchen Antriebs ist es möglich, die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen und sogar zu übertreffen, und eine Reise zu den Planeten der nächsten Sterne kann man in 5 Jahren ausführen – 2,5 Jahre für den Hin- und 2,5 Jahre für den Rückflug…Die moderne Physik, die auf der Relativitätstheorie aufbaut, verbietet Überlichtgeschwindigkeiten. In meinen Arbeiten habe ich gezeigt, daß dieses Verbot durch nichts gerechtfertigt ist, daß es aus der Beschreibung der elektromagnetischen Wechselwirkungen in der RT folgt. In Wirklichkeit ist diese Beschreibung falsch. Wenn man die Wechselwirkungen im Einklang mit den Resultaten berechnet, die durch die Methode der direkten Messungen gewonnen sind, d.h. wenn man die Methode, die auf unmittelbaren experimentellen Daten beruht anwendet und keine hypothetischen Konstrukte einführt, dann verschwindet das Verbot von Überlichtgeschwindigkeiten. Überlichtgeschwindigkeiten werden möglich und es wird klar, wie man sie erreichen kann. Überlichtgeschwindigkeiten werden auch jetzt mit modernen Methoden im erdnahen Raum und im Weltall beobachtet, kraft des Verbots werden sie aber anders erklärt. Wenn wir einen solchen Antrieb mit Materieausstoß mit Lichtgeschwindigkeit oder sogar darüber hinaus schaffen, wird das Problem von Flügen zu den Planeten der nahen Sterne prinzipiell lösbar.
Kollektive, die derzeit daran arbeiten, kenne ich nicht, weil die offizielle Wissenschaft diejenige theoretische Physik benutzt, in der dieses Verbot gilt. Aber ein Auftritt von General Clark, einst Präsidentschaftskandidat in den USA, bei dem er sagte, daß man auf Überlichtgeschwindigkeiten setzen wird, zeugt von beginnenden Zweifeln an diesem Verbot. In der amerikanischen Presse folgte eine stürmische Reaktion auf diese Äußerung, die dem modernen physikalischen Weltbild widerspricht. Die weiteren Reaktionen von Clark…geben jedoch Anlaß für die Vermutung, daß es in den USA eine Gruppe geben könnte, die sich mit Überlichtgeschwindigkeiten beschäftigt, trotz des modernen physikalischen Weltbildes.“
Die \“5 Jahre\“ durfte man ja noch nie allzu wörtlich nehmen – das war ja stets unter der Bedingung, dass eine Zusammenarbeit und die nötige Finanzierung zustande kommen.
Tatsächlich wurden aber meines Wissens keine Experimente auf diesem Gebiet gemacht. Möglicherweise ändert sich das relativ bald: sehr starke Magnete werden immer billiger, so dass zwar kein \“Heim-Antrieb\“, aber doch immerhin ein Experiment finanziert werden könnte, mit dem man die zentralen Aussagen testet (es reicht zu Demonstrationszwecken ja völlig, wenn man einige wenige Newton Schub erreicht damit). Dann wird sich schnell zeigen, ob diese \“Heim-Theorie\“ auf den Müllhaufen der Geschichte gehört oder nicht.
\“Sollte alles gut laufen, könnte man, so Jochem Häuser, bereits in etwa fünf Jahren mit einem funktionierenden Prototypen rechnen.\“
… 4 Jahre sind um …
Ach ja, \“schnell Rotierende Spule im Magnetfeld\“, wo habe ich sowas schonmal gehört? Vielleicht beim Elektromotor? 🙂
Die etablierte Physik wird diese Theorien wohl nicht grundlos ignoriert.
@IPCtec:
Snowboard fahren auf Olympus Mons wird mangels Schnee dort nicht gehen… du meinst wahrscheinlich eher die nördliche Polarkappe! Allerdings frage ich mich, ob bei Temperaturen um die -100°C und nur 0,38 g der Druck durch dein Körpergewicht ausreicht, um auf der Schnee-/Eisoberfläche einen Wasserfilm zum Gleiten zu erzeugen. Selbst wenn: Wintersport wäre in der marsianischen Arktis nur während der Sommermonate möglich, wenn die Kohlendioxid-Schneeschicht verdampft ist und das blanke Wassereis darunter freiliegt – auf CO2-Schnee kann man nicht gleiten, weil wie bei den allermeisten Stoffen (Wasser gehört zu den wenigen Ausnahmen!) der Schmelzpunkt von CO2 mit zunehmendem Druck steigt statt sinkt und sich folglich bei gleichbleibender Temperatur unter Gewichtsbelastung kein Flüssigkeitsfilm bildet! Die Südpolarkappe ist übrigens ganzjährig zum Snowboarden o. ä. ungeeignet, weil sie zum großen Teil aus Trockeneis besteht…
was hat man unter diesem Sprung ins Paralleluniversum vorzustellen?
ich habe mich bereits mit Multiversen befasst, in denen die Universen sich zu \“Hyper-Quasikristallen\“ anordnen, deren relative Grenzen ihrer jeweiligen Lichtgeschwindigkeit entsprechen (komplexe Geschwindigkeitsdimension statt linearer Dimensionen welche ja nicht mit unserer Kosmologie konsistent sind) oder zumindest den Anteilen der Lichtgeschwindigkeit, die von der Hyperstruktur indiziert werden. was für ein langer satz 😉
Das Problem dabei:
man müsste doch ständig diese Sprünge beobachten, was erfahrungsgemäß nicht der Fall ist!
Podkletnov ist Schnee von gestern – die NASA (und viele andere) hat versucht, sein Experiment zu wiederholen, und es ist ihr nicht gelungen. Er wird nicht mehr ernst genommen (oder hast du eine aktuelle Quelle, die was anderes besagt?). Mit Heim läuft überhaupt nichts – das ist ja, ein Stück weit, das Problem. Die Untersuchungen von M. Tajmar (siehe Artikel \“Das erste künstliche Gravitationsfeld\“) gehen nicht auf Heim zurück (und wiederlegen übrigens Podkletnov).
Gravitation hat schon eine Ladung: wir nennen sie \“Masse\“. Siehe z.B. auch: http://www.wissenschaft-online.de/astrowissen/lexdt_g05.html
Zumindest wird bei der Nasa (im Falle Podkletnov) und bei der ESA (im Falle Heim\’s), keine Möglichkeit ausgeschlossen. Falls es möglich ist künstliche Gravitation oder vielleicht sogar Antigravitation zu erzeugen, wäre das natürlich der Hammer. Und dabei sollte man auch jeder möglichen \“Spur\“ auf den Grund gehen.
Hast Du einen Link von einem Artikel der Elektromagnetismus mit dem \“Gravitomagnetismus\“ vergleicht? Einen Unterschied scheint es ja schon zu geben: Gravitation hat keine Ladung und es gibt auch kein Gegenstück zur Gravitation.
Tolle Seite übrigens. Beschäftigt mich schon seit Tagen.
\“Beweisen\“ kann man eigentlich nichts – \“Widerlegen\“ hingegen schon. Soviel wir heute wissen, ja, entsteht Gravitation nur durch Masse. Weil Gravitation und Elektromagnetismus ähnlichkeiten haben, fragt man sich, ob es sowas wie \“Gravitomagnetismus\“ gibt, das heisst, so wie Bewegte Ladung ein Magnetfeld erzeugen kann (wie in jedem Elektromagneten, im Gegensatz zum Stabmagneten), kann vieleicht bewegte Masse ein Gravitationsfeld erzeugen. Die Wikipedia formuliert das so:
\“Als gravitomagnetisches Feld oder Gravitomagnetismus werden in der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) die Anteile des Gravitationsfeldes (das heißt, der Krümmung der Raumzeit) bezeichnet, die nicht durch Massen oder Energiedichten, sondern durch Massen- oder Energieströme hervorgerufen werden.\“
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gravitomagnetismus)
Podkletnov wurde mittlerweile experimentell widerlegt – bei Burkhard Heim ist das meines Wissens (noch?) nicht so.
Interessanter Artikel. Aber wenn man Wikipedia (Stichwort \“Burkhard Heim\“) trauen kann, ist es genauso \“esoterisch\“ wie Podkletnov\’s Experimente zur Antigravitation:
\“In den etablierten Wissenschaften werden Heims Ansätze nicht beachtet.Der Mathematiker Gerhard W. Bruhn wies zudem Fehler in einer Veröffentlichung nach, die auf Heims Theorie aufbaute.
Heim präsentierte 1982 eine angeblich aus seiner Theorie ableitbare Formel, aus der sich die Massen der Elementarteilchen mit guter Annäherung zu den experimentellen Werten berechnen lassen. Bis heute wurde jedoch keine Herleitung dieser Massenformel veröffentlicht.\“
Ich bin Laie, habe aber dennoch in der Schule gelernt, dass man für Gravitaton eine Masse benötigt. Das ist doch bewiesen und von niemanden widerlegt?!
Grüße
Ich möchte fragen ob jemand einen wolkenkratzer schon mal beobachtet hat ,und entdeckt hat das sie sich mit dem winde bewegen , der weiß auch dass es in japan eine erfindung gegeben hat um dies zu kompersieren , ich mache mir die erfindung zu nutze und nenne es einen Trägheits dämpfer , bei einer geschwindigkeit die 2.000.000 Kmh beträgt ist es sinnvoll diese ideen zu gebrauchen , es wird beidem vor gang sehr viel energie produziert, die durch thermal umwandler in elecktrische energie umgeformt werden kann , dennoch muss sich die ganze Welt vereinen um zu Erreichen dass es einmal Wirklichkeit ,Später dann wird mann mich und andere feiern den den ersten schritt auf den 9 Planeten darf nur dem gebühren der es verdient zur richtigen Zeit die ideen zu werwirklichen in der unendlichkeit des weiten den ersten schritt zu gestalten.
Es ist möglich einen antrieb zu bauen der es schafft 500 tonnen auf 2.000.000 kmh zu beschleunigen doch es fehlen mir die mittel soetwas durch zu setzen. Ich sage nur ionen Pulse antrieb , denkt euch was ihr wollt aber helft menschen mit ideen
Haha,! nur noch 2,5 Jahre. Aber es wird wohl nicht 5 spndern 500 Jahre bis zum Überlichtantrieb brazchen.
womöglich ist der untere teil der kurve (ich meine die Energie, bei der der Effekt sprunghaft auftzutreten beginnt) schon mit solchen Mitteln erreichbar, immerhin handelt es sich nur um bruchteile eines prozents, und nicht um den Heim-Effekt in seinem ganzen Außmaß.
Ich habe kürzlich versucht, mich über neue Entwicklungen zu diesem Thema zu informieren, aber nichts gefunden ausser einer neuen Präsentation, in dem Häuser und Dröscher auf die Experimente von Martin Tajmar (siehe \“das erste künstliche Gravitationsfeld\“ auf dieser Seite) hinweisen und behaupten, dass sich dieses Experiment im Rahmen der Heimtheorie erklären lässt – was mich skeptisch macht, hatte es doch zuvor geheissen, dass man diesen riesigen rotierenden Eisenring bauen müsse, um überhaupt Effekte nachzuweisen – und doch ist Tajmar der \“Nachweis\“ mit sehr viel geringeren Mitteln gelungen? Naja…
Gibt es zu dem Thema eigentlich mittlerweile was neues?
Auf der Forschungsgruppen Homepage liest man nichts mehr. Und sonst war das letzte was man gehoert hat der Fehler der gemacht wurde. Nicht, dass ich die Theorie fuer sehr vielversprechend halte, aber faszinierend finde ich den Gedanken trotzdem…Welche Moeglichkeiten sich eroeffnen wuerden. Naha wie dem auch sei, gibt es etwas neues in die Richtung?
Vielen Dank für den Link, sehr interessant. Wie es scheint, ist zumindest die Erweiterung der Heimschen Theorien durch Häuser und Dröscher in Frage gestellt.
Namen vergessen sorry
hab über den Löschantrag(Wikipedia) zu Heim einen Link gefunden indem in der Teorie mathematische Fehler nachgewiesen wurden.Nur leider sind meine Kentnisse zu gering dies zu überprüfen.vielleicht könntest du dir diess mal ansehen
http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/IGW.html
Das wäre traumhaft !!
Snowboard fahren auf Olympus Moons übers Wochenend ??
Sollte kein Thema mehr schein bei 5 Stunden Hin-und Rückflug… ;o)
Wenn das wirklich funktioniert will ich mein eigenes Raumschiff.
🙂
Das sieht ja höchst interessant aus! Wie genau sind denn die Vorhersagen der Theorie gewesen? Innerhalb einer annehmbaren Toleranz? Diese Theorie würde ein paar Hilfskrücken der Physik (man denke nur an das Higgsfeld oder an die sehr unausgereifte Stringtheorie!) überflüssig machen, aber nur, wenn sie hinhaut!
Sehr interessanter Artikel, der jeden verträumten SciFi-Fan träumen lässt. *g* Aber was ich mich noch frage ist, ob damit auch Kommunikation möglich ist? Könnte man in diese „Paralleluniversen“ Nachrichten versenden, die dann an einem bestimmen Punkt in unserem Universum wieder ankommen? Und ich möchte mal deine Einschätzung hören von der Sache, Bynaus? Glaubst du, dass das funktioniert?
Wie gesagt, alles ist höchst spekulativ. Aber die Magnetfelder, die nötig wären, liegen an der obersten Grenze der bisher erzeugten Magnetfelder. Zumindest kann ein solcher Effekt nicht definitiv ausgeschlossen werden. Aber die geplanten Versuche sollten hier mehr Klarheit in die Sache bringen.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Möglichkeit, Magnetfelder in Gravitationsfelder umzuwandeln, so sie denn besteht, bei allen bis heute durchgeführten Experimenten nicht schon mehrmals aufgetaucht sein soll.