Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03100.jsonl.gz/320

Die Gesellschaften Benjamin de Rothshcild, Cotecna, Weiss+Appetito, Groupe Castel und Oerlikon Solar sind in Schwarzafrika präsent. Sie haben in Genf das Geschäftsnetzwerk Schweiz-Afrika (SABC) gegründet. Ziel ist es, die Unternehmen besser zu vernetzen.
Unternehmen aus der Schweiz sind in den meisten Ländern Schwarzafrikas vertreten. Weder das Bundesamt für Statistik (BFS)noch das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) sind über ihre genaue Zahl informiert.
Thomas Seghezzi, Direktor des SABC und Verantwortlicher des Berner Unternehmens Rainbow Unlimted, das mit der operationellen Führung des Netzwerks beauftragt wurde, schätzt, dass es "mehrere Hundert" Schweizer Firmen in Afrika gebe, vom Grossunternehmen bis hin zum Einzelunternehmer.
Die Plattform SABC will bewirken, dass mehr Handel betrieben und mehr Investitionen getätigt werden, indem Partnerschaften gefördert werden. Sie will neue Geschäftsperspektiven zwischen den Mitgliedern eröffnen, wie Seghezzi erklärt.
Der Handel zwischen der Schweiz und Afrika ist noch nicht stark entwickelt. Im Jahr 2009 gingen die Importe um 30% auf 3,2 Mrd. Franken zurück. Die Exporte stiegen leicht an: um 3.09% auf 3,6 Mrd. Franken im Jahr 2009.
2009 nahmen die schweizerischen Investitionen in Afrika um 1,8 Mrd. Franken zu. Im Vergleich: In Asien erreichten sie 473 Mrd. Franken.
swissinfo.ch und Agenturen