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Der Wagen mit der Bezeichnung C4 und der Nummer
829 wurde 1935 von der SIG für die Brünigbahn gebaut. Er bot
total 60 Sitzplätze in 3.Klasse, aufgeteilt in 32 Raucher und
28 Nichtraucherplätze. In der Wagenmitte befand sich ein WC mit
Vorraum. Eine Besonderheit waren die 4 Sitzplätze gegen die
Plattform Seite Handbremse. Sie hatten stirnseitige Fenster auf
die Plattform mit Streckensicht.
Die Fenster wurden später entfernt. Der Wagen hat ein tragendes
Chassis und der Kasten ist eine Holzkonstruktion mit verblechten
Wänden. Das Dach war eine Täferkonstruktion, von innen
beige gestrichen und aussen mit einer Textil-Teerschicht abgedeckt.
Es gab 8 Dachlüfter und eine über das ganze Dach geführte
Seilzug - Notbremsleitung mit Ziehhebeln in beiden Abteilen und
auf der Plattform.
Der Wagen erhielt 1950 neue SIG Drehgestelle ein Aluminiumdach und
diverse Erneuerungen im Wageninnern. 1962 erfolgte eine Um-zeichnung
in B 829 im Zuge der Aufhebung der dritten Wagenklasse.
Am 20. September 1968 wurde der Wagen in unrevidiertem Zustand an
die LSE verkauft. Er erhielt die neue Bezeichnung Bi 40. Da die Brünigbahn
und die LSE technisch kompatibel sind, durfte der Wagen unverändert
eingesetzt werden. Auch Ausflüge zur BOB waren wie zu Brünigszeiten
zugelassen. Allerdings tauschte die LSE das Adhäsionsdrehgestell
durch ein Zahnradgebremstes aus, was im 247 Promille Gefälle
unterhalb Engelberg Bedingung war. Der Wagen wurde sehr unregelmässig
in Zügen eingesetzt, hauptsächlich jedoch in den Sommermonaten.
Er erreichte bei der LSE eine Laufleistung von 97000km.
Am 31. Dezember 1998 erfolgte der letzte Einsatz im Jubiläumsjahr
der LSE. Im Mai 1999 wurde der Wagenkasten an den Verein Furka Bergstrecke
VFB, Sektion Aargau, verschenkt. Heute hat der Wagen die Bezeichnung
B 4229 und ist mit den Drehgestellen von BVZ AB 103 in blauer Farbgebung
unterwegs. Das Chassis des Bi 40 wurde an den Verein Brünig-Nostalgiebahn
BNB abgegeben.