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Penelope Fillon, die Frau des konservativen Präsidentschaftskandidaten, legt in einem Interview, Link öffnet in einem neuen Fenster aus dem Jahr 2007 nahe, dass sie nie für ihren Mann gearbeitet hat. Zu diesem Zeitpunkt soll sie bereits über vier Jahre als Parlamentsmitarbeiter bezahlt worden sein. Die französische Justiz ermittelt wegen Veruntreuung.
Die wenigen Worte des bisher unveröffentlichten Interview könnten die Kandidatur von Fillon wesentlich gefährden. Links und rechts reibt man sich die Hände. In den sozialen Netzwerken blühen die Reaktionen unter den Hashtags #PenelopeGate, Link öffnet in einem neuen Fenster und #EnvoyeSpecial, Link öffnet in einem neuen Fenster, mit traditionell französisch-satirischer Note.
François Fillon war bis anhin immer der Saubermann in der französischen Politik und hat mit diesem Attribut seine Wähler überzeugt oder zumindest überzeugen wollen. Dies wird ihm nun zum Verhängnis. Die Twittergemeinde arbeitet seine Social-Media-Kanäle ab, zum Beispiel: «In 30 Jahren ist mein Name nie mit unethischem Verhalten assoziert worden.»