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Claude Gachnang, der drei Jahre jüngere Bruder von Georges Gachnang, ist am Dienstag, 21. April, im Alter von 87 Jahren verstorben.
Die Gebrüder Gachnang aus Aigle (VD) gründeten 1959 die Scuderia CEGGA. Die Unternehmensbezeichnung ergab sich aus der Zusammenstellung der Anfangsbuchstaben von Claude Et Georges Gachnang Aigle. Zusammen bauten die Gebrüder Gachnang zwischen 1959 und 1967 ein Dutzend Sport- und Formelwagen, wobei Claude in erster Linie für die Vorbereitung der eingesetzten Rennwagen verantwortlich war.
Zu den Höhepunkten in Claude Gachnangs Karriere zählt die Teilnahme beim 24-Stunden-Rennen 1960 mit einem ACE Ace Bristol in der GT-Kategorie. Gefahren wurde das Auto von Georges Gachnang, André Wicky und John Gretener unter der Bewerberlizenz der Ecurie Laussanoise.
Einen Namen machten sich die Gachnangs auch mit dem Umbau eines Ferrari 250 Testa Rossa, der später als CEGGA-Ferrari 3000S bei Rundstreckenrennen und am Berg eingesetzt wurde. Die Gebrüder Gachnang bauten sogar zwei Formel-1-Autos: einen CEGGA-Maserati und einen CEGGA-Ferrari. Ersterer verpasste zwei Mal bei einem nicht zur WM zählenden F1-Rennen die Qualifikation. Letzterer wurde zuerst von Georges Gachnang und später von Philippe Panis, dem Vater von Ex-F1-Pilot Olivier Panis, am Berg eingesetzt.
In den vergangenen Jahren haben die Gachnangs mehrere Rennwagen aus früheren Zeiten restauriert. Darunter den Cooper Monaco und den CEGGA-Maserti Birdcage.
Auto Sport Schweiz spricht der Familie, zu den auch Claudes Grossneffe Sébastien Buemi und deren Cousine Natacha Gachnang zählt, sowie den Verwandten und Freunden des Verstorbenen sein aufrichtiges Beileid aus.