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Der damalige Grosse Rat des Kantons Luzern hatte am 15. September 2006 den Controllingbericht über die Zielerreichung und die Wirkungen des kantonalen Richtplanes 1998 zustimmend zur Kenntnis genommen. Dieser Bericht beinhaltete eine detaillierte Darstellung über die Zielerreichung bzw. Entwicklungstendenz bei den richtungsweisenden Festlegungen sowie den Stand der Umsetzung der Koordinationsaufgaben. Zudem zeigte er den Handlungsbedarf auf, der für die Richtplanüberarbeitung 2009 zugrunde gelegt wurde.
Der Regierungsrat hatte an seiner Sitzung vom 17. November 2009 zeitgleich mit dem Kantonalen Richtplan 2009 das zugehörige Monitoring-Controlling-Konzept beschlossen. Damit der Kantonale Richtplan als prozessorientiertes dynamisches Führungsinstrument die räumliche Entwicklung vorausschauend wahrnehmen, diese steuern und allfällig notwendige Massnahmen einleiten kann, wird ein Monitoring und ein Controlling eingerichtet. Das Monitoring-Controlling-Konzept regelt Vorgehen und Zuständigkeiten und beschreibt insbesondere die 16 ausgewählten Indikatoren, mit denen die Entwicklung beobachtet werden soll. Die Federführung für das Monitoring und das Controlling des kantonalen Richtplans liegt bei der Dienststelle Raum und Wirtschaft rawi. Für die einzelnen Indikatoren sind weitere Dienststellen in die Datenbereitstellung, -aufbereitung und -auswertung einbezogen.
Zusammen mit dem Kantonalen Richtplan Luzern 2015 wurde der Monitoring-Controlling-Bericht per Ende 2014 veröffentlicht, der zu den 16 Leitindikatoren die bisherige räumliche Entwicklung darstellt.