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Zum Franken schwächte sich der Euro nach dem Mittag dagegen leicht ab. Die Gemeinschaftswährung kostet am späten Dienstag-Nachmittag 1,0739 CHF. Auch der US-Dollar büsste gegenüber dem Franken etwas an Wert ein und geht aktuell zu 0,9935 CHF um.
Am Devisenmarkt reagierten Anleger erleichtert, dass die Kandidatin des rechtspopulistischen Front National, Marine Le Pen, die erste grosse Fernsehdebatte im Präsidentschaftswahlkampf nicht für sich entscheiden konnte. Ihr proeuropäischer Kontrahent Emmanuel Macron hat laut einer Umfrage besser abgeschnitten.
"Die Angst vor einem überraschenden Sieg Le Pens, die einmal mehr den Austritt aus dem Euro und ein Referendum über den EU-Verbleib forderte, schwindet", sagte Expertin Esther Reichelt von der Commerzbank. Die ersten Reaktionen auf die Fernsehdebatte hätten den Eindruck bestärkt, "dass Macron wahrscheinlich der nächste französische Präsident werden wird", kommentierte Raphael Brun-Aguerre, Experte bei der Bank JP Morgan.
Deutliche Kursgewinne gab es zeitgleich auch beim britischen Pfund. Nach einem überraschend starken Anstieg der Inflation in Grossbritannien stieg der Kurs im Handel mit dem Dollar bis auf 1,2479 Dollar und damit auf den höchsten Stand in diesem Monat. Im Februar hatte die Inflation bei 2,3 Prozent den höchsten Wert seit mehr als drei Jahren erreicht und den von der britischen Notenbank angepeilten Zielwert übertroffen. Dies erhöht den Druck auf die Bank of England, den Leitzins zu erhöhen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86753 (0,86793) GBP und 121,58 (121,19) JPY fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1241,60 (1232,40) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 36 856,00 (36 915,00) Euro.
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(AWP)