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Maderanertal 30.3.2011: Absturz eines Super Puma
Bei einem Umschulungskurs für die Cougar-Helikopter stürzte am späten Nachmittag des 30. März 2011 ein Super Puma im Kanton Uri ab. Im verschneiten Maderanertal mussten die zwei schwer verletzten und eingeklemmten Piloten stundenlang im Wrack ausharren, ehe sie von der Rega geborgen werden konnten. Gleichentags war bereits ein Helikopter des österreichischen Innenministeriums in den Achensee in Tirol abgestürzt. Unter den vier Passagieren war auch ein Angehöriger des Schweizer Grenzwachtkorps.
Rhäzüns-Feldis 12.11.2002: Kollision mit einer Seilbahn
Ein Trainingsflugzeug der Schweizer Luftwaffe streift bei schönstem Wetter am Nachmittag des 12. Novembers 2002 die Seile der Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis. Unkontrolliert kracht die PC-7 in den Berg oberhalb Bonaduz. Beide Insassen kommen ums Leben.
Crans Montana 12.10.2001: Absturz eines Alouette-Helikopters
Keine fünf Monate später trifft es abermals einen Helikopter des Typs Alouette III. Der Militärhelikopter stürzt in der Region Pleine-Morte, am Fusse des Mont Bonvin oberhalb von Montana (VS) ab. Alle vier Insassen kommen ums Leben. Wiederum besteht die Möglichkeit, dass der Pilot das Kabel einer Versorgungsbahn übersehen hat.
Kanton Jura 25.5.2001: Absturz eines Schulungs-Helikopters
Kurz nach dem Mittagessen übersieht der Pilot eines Alouette-III-Helikopters der Schweizer Luftwaffe ein Telefonkabel. In der Nähe von Delsberg kracht die Maschine nur wenige Meter neben einem Bauernhof auf den Boden. Drei Personen kommen ums Leben, ein Passagier überlebt schwer verletzt. Die Maschine befand sich auf einem Kontrollflug des Grenzwachtkorps.
Die Nachkriegsjahre
Zum Jubiläum 2004 der Luftwaffe öffnete das Militär seine Archive. Und gewährte der Sendung «10vor10» einen frappierenden Blick auf ihre Unfallstatistik. Zwischen dem 2. Weltkrieg und Ende der 70er-Jahre kam es zu hunderten von Unfällen mit mehr als hundert Toten. Danach wurden die Flugzeuge besser. Und die Piloten ebenso.