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Finissage
Bezeichnet im deutschsprachigen Raum den feierlichen Abschluss einer Kunstausstellung. Im französischen Sprachraum wird dazu der Begriff „Dévernissage“ gebraucht.
Midissage
Bei längeren Kunstausstellungen gibt es medienwirksame Feiern zur Halbzeit die Midissage.
Plastik
werden in additivem Verfahren, d.h. durch hinzufügen von Material, erstellt.
Plastiken sind geformte, zusammengesetzte, überarbeitete Werke.
Skulptur
sind dreidimensionale Kunstwerke welche geschnitzt, gemeisselt, gefräst usw., also im subtraktiven Verfahren (abgetragen, ausgestochen oder ausgehöhlt) hergestellt werden.
Skulpturen sind zurückgebaute Werke z.B. aus Stein, Holz usw. gearbeitet.
Vernissage
Darunter versteht man heute, die feierliche Eröffnung einer Kunstausstellung.
Der Begriff Vernissage stammt vom Begriff „Firnis“. Ursprünglich lud der Künstler Freunde, Verwandte und Auftraggeber zur feierlichen Eröffnung einer Kunstausstellung ein. Dabei bekamen die Werke ihren „letzten Schliff“, den Firnis (Oberflächenschutz). Damit wurden die Arbeiten endgültig abgeschlossen. Nach dem Firnissen war ein weitermalen praktisch unmöglich. Der Firnis veränderte die Farben und die Leuchtkraft sowie die Wirkung des Bildes wurde mit Spannung erwartet.
Mit den heutigen Farben verwenden nur noch wenige Künstler einen Oberflächenschutz (Firnis) und aus der Vernissage wurde eine Ausstellungseröffnung.
© Karin Frei-Noser