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Es war einmal ein grosser, böser Reality-TV-Star mit wilder Frisur und orangem Gesicht, der lebte in einem grossen Weissen Haus. Er beschimpfte das tapfere Zwerglein Stolperli und nannte es Sleepy Joe. Deshalb trat ihm dieses eines schönen Wahltages in seinen Hintern, so dass der Lump in weitem Bogen aus seinem grossen Weissen Haus flog, bis nach Florida.
Zwerg Stolperli plagten indes bange Fragen: Wird er im Senat eine Bruchlandung hinlegen wegen dem hinterhältigen Troll Joe Manchin, der seine gesamte Agenda blockieren will? Stolpert er wie sein Vorgänger in eine grosse Krise und fliegt am Schluss auf die Nase?
Um sich ein wenig abzulenken, begab sich Stolperli auf eine lange Reise mit seiner Air Force One über den grossen Teich, um all seine Freunde und den Putin hinter den sieben Bergen im Schlaraffenland Schweiz zu besuchen, nachdem er zuvor am G7-Gipfel mit seinem HuaweiPhone ein paar unvergessliche Selfies mit Staatschefs aus aller Welt am Strand geknipst hatte.
Schliesslich lief er dem Cassis und dem Parmelin über den Weg, die auch gerne in der Weltgeschichte rumstolpern, vor allem in der Europafrage. Sie erzählten sich lustige Horror-Geschichten über China und die EU, assen Kuchen und tranken Schnaps.
Dann traf er den russischen Zaren Vladimir, mit dem er einen Wettlauf veranstaltete, wer von beiden mehr Wodka vertragen kann, ohne vom Stuhl zu kippen. Sie waren so angeheitert, dass sie einander hoch und heilig versprachen, dass die unendliche Geschichte mit Russland und den USA irgendwann ein Happy-End haben wird.
Und wenn sie nicht gestorben sind, oder vor lauter Langeweile am Verhandlungstisch eingeschlafen, dann leben sie noch heute.
- Satire