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Nach der Arbeit am Roman „Geflochtene Wege”, der von Dienstmädchen in Bolivien handelt, baute Maria Magdalena Moser mit ihrer Familie und in engster Zusammenarbeit mit der bolivianischen Juristin Elizabeth Montero in Eigeninitiative eine Anlaufstelle für Dienstmädchen in Sucre/Bolivien aufgebaut, die in den ersten zehn Jahren ihres Bestehens schon für über tausend Dienstmädchen eine Oase geworden ist, ein Ort der Stärkung, der Gemeinschaft oder ganz konkret des Wendepunktes eines bis dahin trostlosen Daseins. Finanziert wird die Anlaufstelle von einem von Moser gegründeten Trägerverein in der Schweiz. In ihrem erneuten neunmonatigen Einsatz in Bolivien hat Maria Magdalena Moser kürzlich das Projekt der Anlaufstelle mit einer Zweigstelle in Santa Cruz und mit Präventionsarbeit in den Provinzen ausgebaut.