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Neues Präsidium am Bundesverwaltungsgericht
Auf den Jahresbeginn treten Jean-Luc Baechler als Präsident und Marianne Ryter als Vizepräsidentin des Bundesverwaltungsgerichts ihre neuen Ämter für die Periode 2015/2016 an. Erstmals setzt sich das Präsidium aus einem Romand und einer Frau zusammen. Baechler amtete in den letzten beiden Jahren als Vizepräsident, Ryter ist seit 2013 Mitglied der Verwaltungskommission. Der Wechsel im Präsidium erfolgt aufgrund der gesetzlich vorgesehenen Amtszeitbeschränkung.
Die Vereinigte Bundesversammlung wählte am 18. Juni 2014 auf Vorschlag des Bundesverwaltungsgerichts (BVGer) hin Jean-Luc Baechler als Präsidenten und Marianne Ryter als Vizepräsidentin des Gerichts für die Jahre 2015 und 2016. Von Gesetzes wegen sind beide Mitglieder der Verwaltungskommission des Bundesverwaltungsgerichts. «Als Romand das Bundesverwaltungsgerichts zu präsidieren, ist ein positives Signal in die Westschweiz und dürfte französischsprachige Juristinnen und Juristen motivieren, am Bundesverwaltungsgerichts in St. Gallen tätig zu sein» sagt der neue Gerichtspräsident. Baechler, bereits seit Januar 2011 Mitglied der Verwaltungskommission, wirkte die letzten beiden Jahre als Vizepräsident. Vor seiner Wahl ans Bundesverwaltungsgerichts war der gelernte Anwalt von 1991 bis 2001 Präfekt des Broyebezirks im Kanton Freiburg und von 2002 bis 2006 Präsident von dessen Bezirksgericht. Baechler übt seit der Gründung im Jahr 2007 das Richteramt am Bundesverwaltungsgerichts aus.
Die promovierte Fürsprecherin Ryter ist ebenfalls seit 2007 Richterin am Bundesverwaltungsgerichts und seit Januar 2013 Mitglied der Verwaltungskommission. Von 2003 bis 2007 wirkte sie als Richterin bei der Rekurskommission UVEK. Ryter ist zudem Lehrbeauftragte an der Universität Basel und Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung für die Weiterbildung schweizerischer Richterinnen und Richter.