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Das chronische Defizit in der US-Leistungsbilanz hat sich im dritten Quartal spürbar verringert. Gegenüber dem zweiten Vorquartal sank das Defizit um 21,6 Milliarden auf 217,1 Milliarden US-Dollar, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte.
Bezogen auf die Wirtschaftsleistung sank das Defizit im Quartalsvergleich von 3,8 auf 3,4 Prozent. Ausschlaggebend für die Entwicklung war vor allem ein geringeres Defizit in der Handelsbilanz. Die Einkommensbilanzen, die unter anderem grenzüberschreitende Geldübertragungen erfassen, wirkten in die gegenläufige Richtung.
Die Leistungsbilanz stellt den volkswirtschaftlichen Austausch der USA mit dem Ausland dar. Abgebildet sind der Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie Einkommensübertragungen. Ein Defizit bedeutet, dass die USA mehr Leistungen aus dem Ausland erhalten als sie dorthin liefern. Finanziert wird der Zufluss durch Kredit aus dem Ausland in Form von Kapitalimporten.