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Argentinien hat endgültig einen Schlussstrich unter seinen jahrelangen Schuldenstreit mit US-Hedgefonds gezogen. Das Land habe entsprechend der Ende Februar getroffenen Einigung mit den Fonds seine ausstehenden Schulden beglichen, teilte Argentiniens Anwalt Michael Paskin am Freitag mit.
Kirchner verweigerte Auszahlung
Buenos Aires hatte Ende Februar eingewilligt, an vier Fonds insgesamt 4,65 Milliarden Dollar zu zahlen - 75 Prozent der ursprünglich geforderten Summe. Zwei der Hedgefonds, NML Capital und Aurelius, hatten nach der Staatspleite Ende 2001 argentinische Schuldscheine billig aufgekauft und später den Nennwert der Staatsanleihen verlangt. Die frühere Präsidentin Cristina Kirchner bezeichnete sie als «Geierfonds» und verweigerte eine Auszahlung.
Kirchners konservativer Nachfolge Mauricio Macri liess dagegen innerhalb kurzer Zeit die Einigung mit den Hedgefonds aushandeln. Argentinien kehrte erst vor wenigen Tagen an die Finanzmärkte zurück und nahm bei einer Anleihenauktion mit 16,5 Milliarden Dollar deutlich mehr Geld ein als angepeilt.
(sda/gku)