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Die Dampfjacht Ismé war das einzige, was Cilette Ofaire 1933 nach dem Scheitern ihrer Ehe geblieben war. Da ernannte sie sich selbst zur Kapitänin und steuerte das Schiff in dreijähriger Fahrt von La Rochelle nach Ibiza, wo es bombardiert wurde. In ihrem Roman liess sie es 1940 wieder auferstehen: als bewegendes Symbol für die Sehnsucht einer Frau nach grenzenloser, unbürgerlicher Freiheit. Die auf Deutsch und Französisch erschienene Neuausgabe des Romans (Verlag Th. Gut/Editions Zoé 2020) enthält neben Charles Linsmayers Ofaire-Biographie erstmals Teile ihres gezeichneten Journal de bord. An der Veranstaltung im Literaturhaus erzählt Charles Linsmayer anhand von Fotos und Beispielen aus dem Bordtagebuch von Cilette Ofaires abenteuerlichem Leben, während Heidi Maria Glössner die spannendsten Passagen aus dem Roman liest.
Aufgrund der aktuell geltenden Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie finden bis zum 28. Februar 2021 einige der geplanten Veranstaltungen online statt.