Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03637.jsonl.gz/275

Am letzten Mittwoch, 31. Januar 2018 wurden wir Fünftklässler und andere interessierte Gäste aus der Lehrer- und Elternschaft unserer Schule zu acht öffentlichen Präsentationen ausgewählter Maturitätsarbeiten eingeladen. Die Themen reichten von einer detaillierten Filmanalyse dreier Verfilmungen von Anna Karenina über eine mathematische Arbeit über das Ray Tracing-Verfahren zu einer geschichtlichen Arbeit über den Volksaufstand von 1956 in Ungarn hin zu einer Komposition eines eigenen Musikstücks.
Als erstes hielt Schahin Bajka eine Präsentation über den Devisenkurs und über die Frage, ob es möglich sei, diesen vorauszusagen. Am Ende hat er uns seine Arbeitsmethoden gezeigt. Danach präsentierte Alexia Grivas ein interessantes Phänomen der Ähnlichkeiten von Charakterzügen verschiedener Persönlichkeiten in der Weltgeschichte, die allesamt an der Macht waren oder sind. Nachfolgend gab Lucas Dodgson eine faszinierende Präsentation über Ray Tracing und die Technik der 3D-Darstellung von Objekten durch Pixel, sodass man sie auf dem Computer aufzeichnen kann. Anschliessend informierte uns Milena Ban über die verschwiegene Geschichte der Ungarischen Revolution von 1956. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie viel Wissen zu einem historischen Ereignis verloren geht, wenn nur eine Seite aufgearbeitet und staatlich akzeptiert wird. Darauf wurde uns die Möglichkeit des Wachstums von Pflanzen auf dem Mars von Jérôme Hens vorgestellt. Anthony Sieger führte uns dann ein Modell der optimalen Organisation einer Jungpartei vor und Lara Pfister zeigte den Schülern ihre makellose Filmanalyse von drei Verfilmungen des Buches Anna Karenina. Letztere Arbeit unterschied sich durch die detaillierte Verarbeitung verschiedener Bilder und der sorgfältig erarbeiteten Analysen von den anderen Präsentationen, welche nicht weniger ausgezeichnet waren. Christoph Kiss schloss die Präsentationsreihe mit einer musikalischen Improvisation ab, in der er live zeigte, wie eine musikalische Komposition entsteht. Zum Schluss übergab der Präsident der fgz alumni, Mischa Vajda, jedem Referenten einen Anerkennungspreis.
Alle Präsentationen waren sehr beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass die Schüler nur ein Jahr für die Arbeiten Zeit hatten und nebenbei noch regulären Schulunterricht besuchen mussten. Bezüglich der Ratschläge an die Fünftklässler im Hinblick auf ihre bevorstehende Maturitätsarbeiten waren sich die Referenten einig, dass man konstant arbeiten müsse und die Zeit immer im Auge behalten solle.