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Grundsätzlich kann die SVP dahinterstehen, dass Carparkplätze in die Peripherie verlagert werden, sofern geeignete Lösungen vorhanden sind. Bei der Inseli-Initiative muss aber bedacht werden, dass diese kurzfristige Aufhebung der Carparkplätze verhindert werden muss, solange Rot-Grün nicht Bereitschaft erklärt, für effektive Lösungsvarianten wie zum Beispiel einem Parkhaus Musegg einzustehen. Der Vision eines grösstenteils carfreien Inselis verschliesst sich die SVP nicht. Ohne dass aber effektive Lösungsansätze vorliegen für die aufzuhebenden Parkplätze bzw. nur mit einer Verschiebung der sogenannten "Blechlawine" in andere Quartiere kann keine Zustimmung erfolgen.
Die Caranhalteplätze in Bahnhofnähe sind sehr wichtig, würden aber mit Annahme der Initiative auch verschwinden. Ärgerlich ist auch die Zwischennutzung, die gleich nach einer allfälligen Annahme der Initiative starten würde. Es macht keinen Sinn dass man das Inseli so schnell carfrei machen muss, wenn die Aufwertung erst drei Jahre später in Angriff genommen wird. Aber es kann Rot-Grün wohl einfach wieder nichtgenug kosten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass das Inseli zwingend als Standort der Määs erhalten bleibt. Der Stadtrat hat sich zwar auch positiv dazu geäussert, allerdings dürfte der Projektwettbewerb im Anschluss einer allfälligen Annahme der Initiative darauf wohl kaum Rücksicht nehmen. So ode so werden dadurch hohe Kosten auf die Stadt Luzern zukommen, die sich heute nur schwer abschätzen lassen. Aus diesen Gründen ist die linke Juso-Initiative "Lebendiges Inseli statt Blechlawine" abzulehnen.