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Im südostasiatischen Inselstaat Osttimor hat am Montag die Präsidentenwahl begonnen. Acht Kandidaten bewerben sich um die Nachfolge des amtierenden Staatschefs Taur Matan Ruak.
Die besten Aussichten hat Umfragen zufolge Francisco Guterres, ehemaliger Parlamentspräsident und Chef der Fretilin-Partei, die aus der Unabhängigkeitsbewegung hervorgegangen ist.
Osttimor mit seinen etwa 1.2 Millionen Einwohner war früher eine portugiesische Kolonie und gehörte dann zu Indonesien. Erst 2002 wurde es in die Unabhängigkeit entlassen. Falls keiner der Kandidaten am Montag in der ersten Runde mehr als 50 Prozent erreicht, kommt es am 20. April zur Stichwahl. (sda/dpa)