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Die Stiftung für Erforschung der Frauenarbeit entstand vor dem Hintergrund der beiden grossen Schweizer Ausstellungen zur Frauenarbeit in der Schweiz, SAFFA, die 1928 und 1958 unter der Aegide des Bundes Schweizerischer Frauenorganisationen (BSF, heute alliance F) durchgeführt wurden (Ausstellungen SAFFA 1928 und SAFFA 1958). Beide Ausstellungen waren so erfolgreich, dass sie einen beträchtlichen Überschuss erwirtschafteten, der in Solidaritätswerke von Frauen für Frauen re-investiert wurde. Der Erlös von 1928 floss in die 1931 gegründete Bürgschaftsgenossenschaft Saffa, die Frauen Hilfe bei der selbständigen Geschäftstätigkeit bot. Der über zwei Millionen Franken hohe Gewinn von 1958 wurde zwischen dem bereits 1946 eröffneten Schweizerischen Institut für Hauswirtschaft (SIH) und drei neuen Frauenwerken aufgeteilt. Der Stiftung für Erforschung der Frauenarbeit wurden 239'000 Franken als Stiftungsvermögen zugesprochen.

Drei von fünf Solidaritätswerken bestehen heute noch: