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Hackerspace (von Hacker und Space, engl. für Raum) ist ein physischer, offener Raum, in dem sich Hacker und Interessierte treffen und austauschen können. Mitglieder mit Interessen an Wissenschaft, Technologie und digitaler Kunst sind herzlich Willkommen.
Typische Aktivitäten sind Do it yourself und Workshops, Öffentlichkeitsarbeit durch Präsentationen, Vorführungen und Vorträge, soziale Aktivitäten wie das Teilen von Wissen und gemeinsames Lernen, und die Organisation von Partys und Spielen. Hackerspaces stellen hierfür eine Infrastruktur bereit, vor allem Strom, Internetzugänge, Netzwerkverbindungen, Werkzeuge und Getränke. Meist ist beim Eintritt keine Gebühr zu entrichten. Da die Bereitstellung der Infrastruktur jedoch Geld kostet, wird häufig um eine Mitgliedschaft gebeten. Oft werden die Räumlichkeiten auch anderen Gruppen aus demselben Themenbereich zur Verfügung gestellt. Einige Aktivitäten, wie die des Metalabs, werden auch staatlich gefördert.
Hackerspaces wurden zunächst in Deutschland durch etablierte Treffpunkte wie das c-base in Berlin oder das C4 in Köln eingerichtet. Später wurde das deutsche Klubmodell im Ausland kopiert. Dafür verantwortlich ist ein Dokument mit dem Namen „Hackerspace Design Patterns“ des Chaos Computer Clubs, in dem Ratschläge gegeben werden um Räumlichkeiten anzumieten, den Hackerspace zu finanzieren und auf welcher Grundlage Entscheidungen getroffen werden sollten.
Bekannte Hackerspaces sind beispielsweise C4 in Köln, c-base oder CCCB in Berlin, Der Attraktor in Hamburg, Das Labor in Bochum, Metalab in Wien, HackerbotLabs in Seattle, HacDC in Washington DC, NYC Resistor in New York City und Noisebridge in San Francisco.
Postcast vom Chaos Computer Club zum Thema Hackerspace (einfach mal reinhören)