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Mit 24 Jahren veröffentlichte die 1920 in Genf geborene Yvette Z’Graggen ihren ersten Roman «La vie attendait»; darauf folgten zahlreiche Romane, Erzählungen und Hörspiele, von denen etliche ins Deutsche übersetzt wurden. Die erfolgreiche Romancière arbeitete während des Zweiten Weltkrieges beim IKRK, produzierte für Radio Suisse Romande kulturelle und literarische Sendungen und übersetzte Werke von Frisch und Schwarzenbach. Für ihr Werk wurde Yvette Z’Graggen mehrfach ausgezeichnet.
Die reich bebilderte Biographie von Dokumentarist Frédéric Gonseth geht vom letzten ausführlichen Interview mit Yvette Z’Graggen aus. 2012 starb sie in Genf. Die Dokufiction wirft ein Schlaglicht auf die Schweiz im Kontext der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und bringt eine Frau näher, die der Zeit weit voraus autonom und emanzipiert lebte – beruflich wie privat.