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Nach 1860 ging es auch im Schwarzenburgerland endlich bergauf. Der Kanton liess breitere und stabilere Strassen bauen. Der Bau der ersten Eisenbahnstrecken im Mittelland und die Juragewässerkorrektion, die 1896 gestartet wurde, brachten vielen Schwarzenburgern endlich Verdienstmöglichkeiten. Einige kehrten nie mehr in ihre Heimat zurück und blieben mit Frau und Kindern im Seeland oder im Oberaargau.
Durch die Agrarmodernisierung (bessere Nutzung des Bodens, gewisse Systematisierung in der Viehzucht, Aufforstungen) und durch bessere Strassenverhältnisse entwickelte sich auch das Handwerk. Demzufolge brauchte es mehr Wagner, Schmiede, Zimmerleute, Küfer, etc.
Obwohl in den Krisenjahren zwischen 1838 bis 1868 in der Gemeinde Wahlern sieben neue Schulhäuser entstanden, wurde das Schulwesen nur allmählich reformiert. Der damalige Sekundarlehrer J. J. Jenzer und Verfasser einer Heimatkunde des Amtsbezirks Schwarzenburg hielt 1869 fest, es habe zwar Schulen gegeben, wo ein Lehrer für 100 Schülerinnen und Schüler zuständig war, doch es seien nie alle anwesend gewesen. Mit grösster Mühe brachte es der Gemeinderat zustande, dass nach 1870 allmählich die Sommerschule eingeführt wurde.