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Hinter dem grossangelegten Cyberangriff auf Twitter-Konten zahlreicher Prominenter Mitte Juli steht offensichtlich ein Jugendlicher. So wurde in Tampa an der Westküste des US-Bundesstaats gemäss einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft ein 17-Jähriger verhaftet. Er sei der "führende Kopf" hinter dem "Bit-Con"-Hackerangriff gewesen, bei dem unter anderen die Konten von Ex-Präsident Barack Obama, Microsoft-Gründer Bill Gates und Tesla-Chef Elon Musk geknackt worden waren.
Auf den gekaperten Accounts war am 15. Juli ein Aufruf erschienen, binnen 30 Minuten Bitcoins im Wert von 1.000 Dollar (880 Euro) zu überweisen. Angeblich sollte dies mit einer Rückzahlung in doppelter Höhe belohnt werden. Laut Staatsanwaltschaft soll der 17-Jährige so Bitcoins im Wert von mehr als 100.000 Dollar erbeutet haben. Gegen den Jugendlichen wurden 30 Anklagepunkte eingereicht, unter anderem Betrug, Missbrauch persönlicher Informationen und unerlaubtes Eindringen in Computersysteme.
Twitter hatte nach der Attacke erklärt, 130 Konten seien "auf die eine oder andere Weise" angegriffen worden. Bei 45 Konten hätten die Hacker "die Kontrolle übernehmen und Tweets senden" sowie Passwörter ändern können. Von acht Konten seien persönliche Daten heruntergeladen worden. Neben Obama, Gates und Musk waren etwa auch US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden, Amazon-Gründer Jeff Bezos und Rap-Star Kanye West betroffen.
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