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«Was wir in Glasgow schaffen wollen, ist wirklich schwierig», sagte der designierte COP-Präsident, Alok Sharma, dem «Guardian» (Samstag). «Es ist brillant, was in Paris geschafft wurde, es war ein Rahmenabkommen, aber viele der Details wurden offen gelassen.»
In Paris einigten sich 2015 mehr als 190 Staaten auf das Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber auf 1,5 Grad, zu begrenzen. Dazu sollten alle Länder Aktionspläne auflegen. Auf dem richtigen Pfad sind bislang nur wenige.
«Das ist auf vielen Ebenen definitiv schwieriger als Paris», sagte Sharma. «Es ist, als sei man in einer Prüfung am Ende bei den schwierigsten Fragen angekommen und gleichzeitig hat man kaum noch Zeit.»
Eine der wichtigsten Aufgaben in Glasgow werde es sein, die bislang eingereichten Pläne der Staaten am 1,5 Grad-Ziel zu messen. Mit den aktuellen Plänen steuert die Welt einem UN-Bericht zufolge auf 2,7 Grad Erderwärmung mit katastrophalen Folgen zu.
Von China etwa warte er noch auf einen verschärften Klimaplan, sagte Sharma. Chinas Präsident Xi Jinping wird aller Voraussicht nach nicht nach Glasgow reisen, obwohl sein Land absolut - aber nicht pro Kopf - weltweit die meisten klimaschädlichen Emissionen ausstösst. Pro Kopf liegen Länder wie die USA, Kanada oder Deutschland vor China.