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Albin Stebler
|Albin Stebler|
|* 1879 in Zullwil|
|† 1952|
|Künstler, Lehrer und Gründer der Grenchner Ferienkolonie|
Inhaltsverzeichnis
Pionier der Grenchner Ferienkolonie[Bearbeiten]
Der Pionier der Grenchner Ferienkolonie, Lehrer Albin Stebler, wurde 1879 in Zullwil, Bezirk Thierstein, geboren. 1894 trat er ins Lehrerseminar Solothurn ein. Als junger Lehrer unterrichtete er ab 1898 zuerst an der Unterstufe, dann an der Oberstufe in Matzendorf. 1905 wurde Albin Stebler an die Schulen von Grenchen gewählt. Nur wenige Wochen nach seinem Schulantritt organisierte und leitete er die allererste Ferienkolonie Grenchens. Er erteilte als erster Lehrer im Kanton Turnen für Mädchen und zwar in Grenchen.
In Grenchen wurde Albin Stebler rasch heimisch und gehörte zu den Gründern des Samaritervereins und war nach der Fusion der Rot Kreuzsektion Grenchen mit den Samaritern 1906 zuerst Vizepräsident und ab 1907 Präsident der neuen Organisation. Dieses Amt übte er bis zur seiner Wahl an die Stadtschulen Solothurn 1910 aus. Im Orchesterverein Grenchen wirkte er als Violinist. Albin Stebler gehörte auch dem grossen OK an, das 1906 in unserer Stadt den berühmten historischen Umzug organisiert hatte.
Albin Stebler machte sich auch einen Namen als Maler und Kunstpädagoge. In der Kunstsammlung Grenchen befindet sich eines seiner Oelbilder, die Kapelle auf Allerheiligen. Sein heute noch bekanntestes Bild aber ist der Schwarzbube. Er schuf ihn für den „Schwarzbubenkalender“ seines Freundes Albin Fringeli. Auch heute noch ist Steblers Bildnis des Schwarzbuben aktuell und man findet es heute nicht allein auf dem „Schwarzbubenkalender“, sondern auf unzähligen Souveniers aus den beiden Schwarzbuben-Bezirken des Kantons. Albin Stebler schuf den typischen Schwarzbuben.
Gesamtschweizerisch bekannt und populär wurde Stebler mit seinem Buch „Der Zeichenkünstler“, das in mehreren Auflagen erschien. Als „Zeichenonkel“ arbeitete er für die damals beliebteste Jugendzeitschrift, den „Schweizer Schüler“. Seine Anleitungen zu gutem und sicherem Zeichnen waren derart beliebt, dass sie der Verlag in Buchform herausgab. Der Kanton Solothurn beauftragte Albin Stebler mit dem Zeichnungsunterricht am Arbeitslehrerinnenseminar in Solothurn.
Galerie: Abbildungen aus Albin Steblers "Der Zeichenkünstler", Erstausgabe, Solothurn, 1926[Bearbeiten]
Galerie[Bearbeiten]
Quellen[Bearbeiten]
- Text von Rainer W. Walter