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Rund eine halbe Million Menschen haben sich am Donnerstag im Zentrum von Dublin zur traditionellen St. Patrick's Day-Parade versammelt. Der Umzug in der irischen Hauptstadt ist die grösste von landesweit rund 120 Paraden zur Feier des irischen Nationalheiligen.
Die Parade bot zudem Gelegenheit, die Schuldenkrise - wenn auch nur für einen Tag - vergessen zu machen. Das Thema der Parade in Dublin basierte in diesem Jahr auf der Kindergeschichte "Brilliant" des Autors Roddy Doyle.
Die Geschichte erzählt davon, wie Kinder den Schwarzen Hund der Depression aus Dublin vertreiben und die lustige Ader der Stadt wiederentdecken. Der Autor qualifiziert sein Werk als Allegorie auf die Herausforderungen, denen Irland derzeit gegenübersteht.
Auch US-Präsident Barack Obama besann sich anlässlich des St. Patrick's Day seines irischen Vorfahren Falmouth Kearney. Dieser floh 1850 im Alter von gerade mal 19 Jahren vor der grossen Hungersnot, die damals aufgrund einer Kartoffel-Missernte die grüne Insel plagte.
Bereits vor Jahren entdeckte Obama seine irischen Wurzeln. Mittlerweile hat eine vom Ahnenforschungsportal Ancestry erstellte Studie ergeben, dass der US-Präsident 28 lebende Verwandte hat, die von Kearney abstammen. Obamas Mutter, Ann Dunham, ist die Nachfahrin einer Tochter Kearneys, nämlich Mary Ann Kearney.
Zwischen den 40er Jahren und dem Ende der 50er Jahren des 19. Jahrhunderts kamen rund 1,7 Millionen irische Immigraten in die USA. Schätzungen von 2009 zufolge sind fast 37 Millionen Amerikaner irischer Herkunft.
SDA-ATS