Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03373.jsonl.gz/274

PMMI – Juli 2019
-
Dieter Haas
Die Market-Making-Qualitäten verschlechterten sich zwischen dem 21. Mai und dem 20. Juni sowohl bei den Anlageprodukten als auch den Hebelprodukten.
Der PMMI gibt einen groben Überblick über die Market-Making-Qualität der verschiedenen Emittenten im Bereich der Strukturierten Produkte. Zwischen dem 21. Mai und dem 20. Juni gaben die PMMI-Werte trotz steigender Aktienmärkte und einer leicht sinkenden Volatilität sowohl bei den Anlageprodukten als auch bei den Hebelprodukten etwas nach. Die Bank Julius Bär verteidigte ihre Spitzenposition bei den Hebelprodukten und die Luzerner Kantonalbank diejenige bei den Anlageprodukten. Bei den Hebelprodukten sank der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten von 94.86 auf 94.26 Punkte. In der Berichtsperiode gab es keine nennenswerte, aussergewöhnliche, tagesspezifische Auffälligkeit. Bei den Anlageprodukten ging der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten im Vergleich zur letzten Berichtsperiode von 94.92 auf 94.68 Punkte zurück. Trotz des eingetretenen Rückgangs war die Entwicklung des PMMI im Zeitablauf relativ stetig, ohne grosse Ausreisser. Der kurzfristige Taucher am 13. Juni bei der Credit Suisse war einer temporär tieferen Verfügbarkeit der Quoten geschuldet. Der Prozentsatz an Produkten mit einer asymmetrischen Kursstellung vom Gesamtsortiment der Anlageprodukte blieb im Berichtszeitraum sowohl bei der BNP Paribas als auch bei der Bank Vontobel auf einem erhöhten Niveau. Die Luzerner und die Basler Kantonalbank wiesen als einzige unverändert keine Produkte mit einer asymmetrischen Kursstellung auf.