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«Die Treppe trennt eine Etage von der anderen, die Rampe verbindet sie.» – Die Rampe ist ein wichtiger Bestandteil des architektonischen Vokabulars von Le Corbusier. Der Architekt liebte das Schreiten von Geschoss zu Geschoss, das nur die Rampe möglich macht. Bloss wenn es schnell gehen soll, sei der Weg über die zwischen Geschossplatten eingefügte Treppe vorzuziehen.
Wenn Le Corbusier die beiden gegensätzlichen Verbindungsmittel am gleichen Bau einsetzte, wollte er eine Wahlmöglichkeit anbieten. Doch ging es ihm auch um das Ausspielen formaler und symbolischer Gegensätze. In Zürich ist ein geschlossener Rampenkörper von aussen an das kompakte, mit einer offenen Treppe mittig erschlossene Ausstellungshaus angefügt. Während die Rampe und die Treppe in anderen Bauten – wie etwa in der ikonischen Villa Savoye – direkt nebeneinander in einen starken Kontrast gesetzt werden, sind sie im Pavillon Teil einer «architektonischen Promenade».