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Stress -
Das Wort Stress selbst kommt aus der englischen Sprache und bedeutet im ursprünglichen Sinn "Dehnung, Beanspruchung". In der physikalisch-
Diese Reaktionen haben eine große individuelle Bandbreite, wodurch erklärbar wird, warum jeder Mensch auf einen Stressor unterschiedlich reagiert. Denn bevor Ereignisse oder Gegebenheiten überhaupt eine Stressreaktion hervorrufen können, müssen diese als Stressoren erkannt und bewertet werden. Man spricht hier von der kognitiven Bewertung.
Diese ermöglicht die Abschätzung einer Situation und die Beurteilung, ob prinzipiell eine Bedrohung vorliegt (primäre Bewertung). Weiters erlaubt sie, abzuwägen, über welche Möglichkeiten das Individuum verfügt, dieser Bedrohung entgegenzutreten, welche Ressourcen also für Gegenmaßnahmen zur Verfügung stehen (sekundäre Bewertung).
Manche Stressoren wie körperliche Verletzungen oder Autounfälle werden hingegen von allen Menschen als Bedrohung angesehen und rufen bei jedem Individuum Stressreaktionen hervor. Selbst Unterforderung (Langeweile) wird oftmals als Stressor bewertet. Andere Ereignisse wiederum sind in ihrer Beurteilung von der allgemeinen Lebenssituation und von den Kompetenzen bzw. der Bewertung der eigenen Fähigkeiten abhängig. Daher wird die Psyche oft als Bindeglied zwischen Stressor und Stressreaktionen betrachtet. Durch diese Bewertung entscheiden wir oft unbewusst, ob wir eine Situation bewältigen oder von ihr "überwältigt" werden.
Denn man kann einen Stressor auch als eine Herausforderung betrachten, die es uns ermöglicht, mit Höchstleistungen zu reagieren. Eine Stresserfahrung kann uns durchaus aufputschen, wenn wir ihr mit Selbstbewusstsein und Aussicht auf Erfolg entgegentreten. Dieses positive Erlebnis wird als Eustress bezeichnet. Überfordert uns hingegen ein Ereignis, stehen wir diesem Stressor hilflos gegenüber -