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Mischa Maisky ist der einzige Cellist weltweit, der sowohl bei Mstislav Rostropovich als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat.
In Lettland geboren und in Russland ausgebildet, wurde Mischa Maisky nach seiner Repatriierung in Israel mit Begeisterung in den grossen Konzertsälen der Welt empfangen. Der Ausnahmecellist sieht sich selbst als Weltbürger: «Ich spiele ein italienisches Cello mit französischen und deutschen Bögen und österreichischen und deutschen Saiten, meine sechs Kinder wurden in vier verschiedenen Ländern geboren, meine zweite Frau ist halb Sri Lankerin halb Italienerin, ich fahre ein japanisches Auto, trage eine Schweizer Uhr, eine indische Halskette und ich fühle mich überall dort wohl, wo die Leute klassische Musik geniessen und schätzen.»
Als Exklusivkünstler der «Deutschen Grammophon» spielte Mischa Maisky in mehr als dreissig Jahren fast vierzig Aufnahmen ein mit namhaften Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Israel Philharmonic, London Symphony, Orchestre de Paris, Orpheus Chamber Orchestra und Chamber Orchestra of Europe. Seine Aufnahmen erzielten nicht nur grandiose Kritiken sondern auch fünf namhafte Auszeichnungen, wie den «Record Academy Prize» in Tokyo, drei Mal den Deutschen Schallplattenpreis «Echo», den «Grand Prix du Disque» in Paris, den «Diapason d’Or of the Year» sowie mehrere Nominierungen für den begehrten Grammy Award.
Ein besonderer Höhepunkt seiner Konzerttätigkeit war zweifellos das Jahr 2000, in dem Mischa Maisky den 250. Todestag Johann Sebastian Bachs auf eine ganz besondere Weise würdigte. In einem Konzertmarathon von weit über 100 Konzerten brachte er Bachs Solosuiten weltweit zur Aufführung. Um seine tiefe Verehrung und Bewunderung für diesen Komponisten auszudrücken, nahm Mischa Maisky Bachs Solosuiten im Laufe seiner Karriere gleich drei Mal auf.
Als weltbekannter Musiker war Mischa Maisky regelmässiger Gast auf den grössten internationalen Festivals und hat mit namhaften Dirigenten gearbeitet, wie etwa Leonard Bernstein, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, James Levine, Charles Dutoit, Yuri Temirkanov, Mariss Jansons, Valery Gergiev und Gustavo Dudamel. Seine kammermusikalische Zusammenarbeit schloss Künstler wie Martha Argerich, Radu Lupu, Nelson Freire, Evgeny Kissin, Itzhak Perlman, Lang Lang, Peter Serkin, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Vadim Repin, Maxim Vengerov, Joshua Bell, Julian Rachlin und Janine Jansen ein, um nur ein paar wenige zu nennen.