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Unsere vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) ist völlig überraschend in die 1. Liga aufgestiegen, nachdem sie mit dem Ziel Ligaerhalt in die 2. Liga-Saison gegangen war. Dank des zweiten Platz in der regulären Saison qualifizierte sie sich für das Aufstiegsspiel in die 1. Liga in welchem sie wegen des Verzichtes von Höngg auf Rapperswil-Jona traf, ein Gegner, der in absoluter Reichweite lag. Im Aufstiegsspiel hatte unser Team alles unter Kontrolle und gewann einen nominell ausgeglichenen Wettkampf hoch mit 4.5:1.5, wobei kaum je Zweifel am Ausgang des Wettkampfes bestanden. Für unser Team siegten an den Brettern 3-6 Paul Bosshard, Reto Bürge, Philipp Jenny und Loris Gamsa, während Fredi Pfleger am zweiten Brett ein Remis erreichte. Mit diesem Wettkampf ist die SMM-Saison definitiv abgeschlossen, wobei wir in der nächsten Saison zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte des Vereins mit der vierten Mannschaft in der 1. Liga vertreten sein werden.
Unsere erste Mannschaft konnte in der von Echallens organisierten NLA-Schlussrunde der SMM in Lausanne keine weiteren Punkte dazu gewinnen. Die kleinen Hoffnungen auf eine Titelverteidigung mussten wir schon im Wettkampf gegen Genf begraben. Das nominell stärkste Team der Liga liess uns keine Chance und setzte sich überzeugend mit 5.5:2.5 durch. Diese Niederlage liess auch die Chancen auf einen Podestplatz schwinden, da Genf, Luzern und Riehen vor der letzten Runde in der Tabelle zwei oder mehr Punkte Vorsprung hatten. In der 9. Runde gab es für unser Team schliesslich eine knappe und etwas unglückliche 3.5:4.5-Niederlage gegen Zürich, nachdem wir dank eines Sieges von Gabriel Gähwiler über Jonathan Rosenthal lange in Führung gelegen hatten. IM Mutschnik und GM Pelletier kehrten den Wettkampf für Zürich mit zwei späten Siegen. Harikrishna Pentala konnte diesen Rückstand gegen GM Bauer in der allerletzten Partie im Saal trotz hartnäckigen Versuchen nicht mehr wettmachen, so dass eine knappe Niederlage resultierte. Unser Team musste sich damit von Zürich noch überholen lassen und schliesst die Saison auf dem fünften Platz ab. Dieses Resultat muss als leise Enttäuschung gewertet werden, vor allem auch weil unser Team noch nach sechs Runden an der Tabellenspitze lag. In den Direktbegegnungen gegen Riehen, Genf und Zürich kamen in den letzten drei Runden aber keine Punkte mehr dazu. Bester Einzelspieler war Gabriel Gähwiler, der in acht Runden nicht weniger als 6.5 Punkte holte.
GM Harikrishna Pentala, GM Nico Georgiadis
GM Florian Jenni, IM Denis Kaczmarczyk
IM Richard Forster, IM Gabriel Gähwiler
FM Emanuel Schiendorfer, FM Benedict Hasenohr
Nachdem unsere zweite Mannschaft dank einer tollen Leistung in den beiden letzten Wettkämpfen der Saison am Wochenende des 20./21. Oktober den Ligaerhalt geschafft hat, steht das Wochenende vom 27./28. Oktober ganz im Zeichen der zentralen NLA-Schlussrunde in Lausanne. Unsere erste Mannschaft geht als Drittplatzierter in diese Wettkämpfe und hat Aussenseiterchancen, ihren Titel zu verteidigen. Sie trifft mit Genf und Zürich aber auf sehr starke Gegner.
Die Wettkämpfe finden im Hotel Aquatis in Lausanne statt. Spielbeginn ist am Samstag um 13:00 Uhr und am Sonntag um 11:00 Uhr.
Natürlich freuen wir uns über jeden Schlachtenbummler!
Alle Partien werden ausserdem live auf Chess24 uebertragen (Homepage unter dem unterlegten Link oder alternativ natürlich auch auf dem App).
Unsere zweite Mannschaft spielte in der NLB der SMM eine tolle Doppel-Schlussrunde, in welcher sie zu drei Mannschaftspunkten kam. In der Samstagsrunde gewann sie das Schlüsselspiel zum Ligaerhalt auswärts gegen Wollishofen 2 souverän mit 5.5:2.5. Sebastian Gattenlöhner, Stefan Zollinger und Martin Schweighoffer konnten ihre Partien gewinnen, alle anderen Partien endeten remis. Unserem Team gelang es, einen ELO-Vorteil von knapp mehr als 100 ELO-Punkten in einen ungefährdeten Sieg umzumünzen, der gleichzeitig nach acht Runden den vorzeitigen Ligaerhalt bedeutete. Entsprechend entspannt konnte unser Team in die neunte Runde gegen die zweite Mannschaft von Luzern gehen, was zur Folge hatte, dass zwei Partien auch nur sehr kurz dauerten. Als wir aber in Rückstand geraten waren und fast schon wie der sichere Verlierer aussahen, zeigten Stefan Zollinger und Sebastian Gattenlöhner ihre kämpferischen Qualitäten. Nachdem Stefan seine Partie gewonnen hatte, rang Sebastian auch seinen Gegner, FM Aleksandar Rusev, nieder, womit unser Team noch zu einem 4:4-Unentschieden kam. Es war das tolle Ende einer schwierigen Saison, in welcher unsere Mannschaft lange in Abstiegsgefahr schwebte, schlussendlich aber den achtbaren fünften Schlussrang belegt. Als Einzelspieler hatten Sebastian Gattenlöhner mit 6.5 Punkten aus acht Partien, Julian Schärer mit 4/6 und Markus Kauch und Stefan Zollinger mit je 3/5 massgeblichen Anteil am Winterthurer Happy End.
In der 7. Runde der SMM endeten nicht weniger als vier von sechs Wettkämpfen Unentschieden. So spielte unsere zweite Mannschaft (Mannschaftsleiter: Martin Forster) in der NLB gegen die zweite Mannschaft der SG Zürich 4:4 und holte einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Obwohl unser Team mit leichten nominelle Vorteilen in den Wettkampf gegangen war, mussten wir am Ende mit dem Unentschieden zufrieden sein, gelang der Ausgleich doch erst mit der allerletzten Partie von René Hirzel, der Christian Issler besiegen konnte. Trotz dem Punktgewinn braucht es in den letzten beiden Runden gegen Wollishofen 2 und Luzern 2 wohl noch (zwei) weitere Punkte.
Die dritte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) kam gegen Wädenswil zum einzigen Winterthurer Mannschaftssieg der gesamten Runde. In einem äusserst umstrittenen Wettkampf, in welchem unser Team zwischenzeitlich mit 1.5:3.5 im Rückstand lag, siegten wir schliesslich dank drei Punkten aus den letzten drei Partien noch knapp 4.5:3.5. Herauszuheben ist die Leistung von Ingo Klaus, der den ehemaligen Winterthurer Peter Szakolczai überzeugend besiegen konnte. Damit hat sich die dritte Mannschaft, die ja als Aufsteiger in die Saison gegangen war, für das Aufstiegsspiel in die NLB qualifiziert, was uns insbesondere dann eine weitere Chance geben würde, falls die zweite Mannschaft den Ligaerhalt nicht schaffen sollte, wovon wir aber nicht ausgehen.
In der 2. Liga spielten sowohl unsere vierte wie auch unsere fünfte Mannschaft 3:3 Unentschieden. Dabei spielte die vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) auswärts gegen Engadin und qualifizierte sich mit dem Punktgewinn für das Aufstiegsspiel in die 1. Liga. Nach dem Verzicht von Höngg heisst der Gegner Rapperswil-Jona. Die fünfte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller) holte ihren Punkt gegen die starken Chessflyers. Sie darf mit der Saison sehr zufrieden sein, schaffte sie doch den Ligaerhalt vorzeitig und auf komfortabel Weise.
In der 3. Liga spielte unsere sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Matthias Gerber) auswärts gegen die zweite Mannschaft von Pfäffikon 3:3 Unentschieden. Sie klassiert sich mit sechs Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und hat den Ligaerhalt ebenfalls komfortabel geschafft. Die achte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) musste in Herisau mit 1:5 eine deutliche Niederlage hinnehmen. In einer sehr starken Gruppe verteidigte sie aber vor Chur 2 den sechsten Tabellenplatz. Die Einzelresultate finden sich wie immer in der Rubrik SMM.
Die SG Winterthur hat damit in den Mannschaften von der 1. bis zur 3. Liga alle ihre Saisonziele erreicht. Die zusätzlichen Aufstiegsspiele werden damit zur Kür einer tollen Saison! Gleichzeitig bleibt der Fokus auf unsere ersten beiden Mannschaften bestehen. In der NLA spielt unser Team trotz der Kanterniederlage gegen Riehen vor zwei Wochen mit Aussenseiterchancen um die Titelverteidigung, während unser NLB-Team noch den definitiven Ligaerhalt schaffen muss.
In der ersten NLA-Doppelrunde der Saison erlebte unsere erste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) eine Berg- und Talfahrt. Am Samstag gegen Réti lief alles perfekt. Unser Team gewann dank einer guten Leistung souverän mit 5:3 und Genf und Luzern trennten sich 4:4-Unentschieden, so dass Winterthur nach sechs Runden alleiniger Leader war und mit einer optimalen Ausgangslage in das Spitzenspiel gegen Riehen gehen konnte. Was in diesem Wettkampf passierte, ist aber leider kaum in Wort zu fassen. Nachdem unser Team eigentlich ganz gut im Wettkampf drin war, verloren wir auf die erste Zeitkontrolle hin fast gleichzeitig und an fast allen Brettern komplett die Kontrolle, was innert kurzer Zeit zu einem 0:4-Rückstand führte. In Anbetracht der noch verbleibenden Stellungen war bereits zu diesem Zeitpunkt gewiss, dass es zu einer hohen Niederlage kommen würde. Das Resultat lautete am Ende 1:7 in einem Wettkampf, in welchem zwei nominell gleich starke Teams aufeinander trafen. Wegen der Einzelpunkte entspricht diese Niederlage mehr als nur dem Verlust von zwei Mannschaftspunkten. Immerhin haben wir dank der bis jetzt herausragenden Saison immer noch Chancen auf einen Podestplatz und sind auch noch nicht aus dem Titelrennen ausgeschieden. Bedingung dazu sind allerdings zwei Siege in der Schlussrunde gegen die starken Teams von Genf und Zürich.
So ziemlich umgekehrt lief es unserer zweiten Mannschaft (Mannschaftsleiter: Martin Forster) in der NLB. Im Wettkampf gegen Wettswil spielte unser Team wie aus einem Guss und deklassierte den starken Gegner mit 6,5:1,5. An den ersten vier Brettern erzielte unser Team vier Siege, gegen Gegner, die im Durchschnitt knapp 80 ELO mehr auf die Waage brachten. Die Leistung war ein ganz starkes Lebenszeichen im Abstiegskampf, auch wenn dieser mit diesem Sieg alleine noch nicht gewonnen ist, weil auch die anderen gefährdeten Teams Punkte holten. Nicht weniger als acht Teams liegen in der Zehnerliga innerhalb von drei Mannschaftspunkten und sind damit alle abstiegsgefährdet.
Die dritte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) kam beim Tabellenletzten Chur zu einem ungefährdeten 5:3-Erfolg und ist damit auf Kurs, die Saison auf dem zweiten Platz abzuschliessen. Das ist ein tolles Resultat, zumal die Mannschaft ja als Aufsteiger in die Saison ging. Es ist ihr gelungen, sich nach dem direkten Wiederaufstieg sofort wieder in der 1. Liga zu integrieren.
Erfreuliche Resultate erzielten auch unsere Teams in der 2. Liga: Unsere vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) unterlag dem Tabellenführer Glarus nur ganz knapp, ja hätte eigentlich sogar gewinnen können. Diese Mannschaft liegt damit eine Runde vor Schluss auf dem zweiten Tabellenplatz, der die Qualifikation für das Aufstiegsspiel bedeutet. Sehr erfreulich ist auch das Resultat unserer fünften Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller), die gegen das im Durchschnitt 170 ELO mehr aufweisende Gligoric 2 mit 3.5:2.5 gewinnen konnte und sich damit definitiv den Ligaerhalt sicherte. Herausragendes Einzelresultat war der Sieg von Heini Scherrer gegen einen Gegner mit 2263 ELO, fast 400 mehr als Heini aufweist.
In der dritten Liga hat auch unsere sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Matthias Gerber) ihren Ligaerhalt dank eines 3:3-Unentschieden gegen die Mannschaft vom SK Markus Regez vorzeitig gesichert. Da war zu verkraften, dass mit dem Unentschieden die Erwartungen wohl nicht ganz erfüllt wurden. Unsere achte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) unterlag der deutlich stärkeren Mannschaft Rheintal 1 mit 1.5:4.5, konnte aber den sechsten Tabellenrang knapp verteidigen.
In der Gesamtbilanz resultierten 4 Siege, ein Unentschieden und 3 Niederlagen bei einer ausgeglichenen Brettpunkte-Bilanz von 28:28. Alle Einzelresultate finden sich in der Rubrik SMM.
In der NLA der SMM konnte unsere erste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) auch die fünfte Runde äusserst erfolgreich bestreiten. In ihrem zweiten Heimspiel bezwang sie den Aussenseiter Mendrisio, der arg geschwächt antrat, mit dem Maximalresultat von 8:0. Die meisten Partien liefen wie aus einem Guss und waren früh entschieden. Mehr als sechs Stunden kämpfen für den Sieg musste IM Richard Forster. Mit diesem Kantersieg konnte die SG Winterthur vor der Sommerpause die alleinige Tabellenführung übernehmen. Genf weist zwar immer noch gleich viele Mannschaftspunkte auf, liegt aber in der Zweitwertung zwei Einzelpunkte hinter den Winterthurern. Das gibt der Mannschaft auf der Mission ‚Titelverteidigung‘ eine ausgezeichnete Ausgangslage für die schwierigen Direktbegegnungen, die in der zweiten Saisonhälfte anstehen.
Einen herben Rückschlag musste unsere zweite Mannschaft (Mannschaftsleiter: Martin Forster) in der NLB hinnehmen. Nach dem glooreichen Erfolg über den Favoriten Bodan in der letzten Runde, unterlag sie Réti 2, einem direkten Konkurrenten um den Abstieg mit 3:5. In der Tabelle wirkt sich diese Niederlage kapital aus, da Winterthur auf einen Abstiegsplatz abgerutscht und in den verbleibenden Runden dringendst auf Punkte angewiesen ist. Erschwerend kam dazu, dass die Winterthurer nur zu siebt antreten konnten, weil einer ihrer Spitzenspieler sehr kurzfristig aus familiären Gründen nicht antreten konnte.
Die dritte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) kam gegen Sprengschach Wil zu einem weiteren Sieg, der mit 5.5:2.5 komfortabel, aber vielleicht etwas zu deutlich ausfiel. Der Wettkampf war lange Zeit knapp, bis sich entscheidende Partien zu Gunsten der Winterthurer wendeten. Die Mannschaft konnte damit ihren zweiten Tabellenplatz konsolidieren und ist auf Kurs in Richtung Aufstiegsspiel.
Die vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) blieb in der 2. Liga auch im fünften Spiel ungeschlagen. Gegen Bodan 3, das den exakt gleichen ELO-Durchschnitt wie unser Team auf die Waage brachte, resultierte ein 3:3-Unentschieden. Mit sieben Punkten aus fünf Spielen sollte der Ligaerhalt geschafft sein, auch wenn die Gruppe äusserst eng ist und jeder jeden schlagen kann. Im Moment liegt unser Team sogar auf dem zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme am Aufstiegsspiel berechtigen würde.
Unsere fünfte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller) musste ebenfalls in der 2. Liga in Höngg eine empfindliche und viel zu hoch ausgefallene 1:5-Niederlage hinnehmen. Obwohl von Anfang an klar war, dass ein zählbares Resultat schwierig zu erreichen ist, wären von den Partien her viel mehr Punkte möglich gewesen. Unsere fünfte Mannschaft bleibt damit in Abstiegsgefahr, liegt aber in der Tabelle nach wie vor vor den Abstiegsplätzen.
In der 3. Liga konnten unsere siebte und achte Mannschaft ihre ersten Punkte feieren. Die siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Mégroz) gewann auswärts gegen St. Gallen 4 einen an fünf Brettern ausgetragenen Wettkampf mit 3:2. Dieser Sieg war verdienter Lohn für bisherige Leistungen, die aber noch zu keinem zählbaren Resultat geführt hatten. In dieser Gruppe gibt es keinen Absteiger. Dasselbe gilt auch für die Gruppe unserer achten Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann), die mit einem 4.5:1.5-Sieg über Chur 2 zu ihren ersten Punkten kam. Nach mehreren Achtungserfolgen und sehr ehrenhaften Niederlagen ist dieser Sieg Balsam für die Seele des Teams. Leider musste sich unsere sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Matthias Gerber) gegen Nimzowitsch 4 klar mit 1.5:4.5 geschlagen geben. Sie verbleibt damit in der Abstiegszone, hat aber durchaus noch Chancen, weitere Punkte zum definitiven Ligaerhalt zu holen.
In der Gesamtbilanz resultierten 4 Siege, die einem Unentschieden und 3 Niederlagen gegenüber stehen. Mit 29.5:23.5 war die in Brettpunkten ausgdrückte Bilanz deutlich positiv. Alle Einzelresultate finden sich in der Rubrik SMM.
Unsere erste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) kam im vierten Wettkampf der NLA-Saison zu ihrem dritten Sieg. Sie gewann auswärts gegen das nominell unterlegene Wollishofen mit 5:3. Wollishofen spielte gut, so dass lange nicht klar war, ob es unserem Team zum Sieg reichen würde. Schlussendlich setzte sich unsere nominelle Überlegenheit aber doch durch. Ihre Partien gewinnen konnten Harikrishna Pentala, der zum ersten Sieg in Winterthurer Farben kam, Florian Jenni, Gabriel Gähwiler und Dennis Kaczmarczyk. Dennis und Florian sind damit die einzigen Spieler der ganzen NLA, die in dieser Saison alle vier Partien gewinnen konnten. In der Tabelle liegt unsere erste Mannschaft weiterhin ex-aequo mit Genf an der Spitze, dicht gefolgt von Luzern, Zürich und Riehen.
Unsere zweite Mannschaft (Mannschaftsleiter: Martin Forster) brauchte in der NLB nach nur einem Punkt aus drei Wettkämpfen dringend ein Erfolgserlebnis. Das war in Anbetracht von Bodan als Gegner, das zu den besten Teams der Liga gehört, schwierig. Der Mannschaft gelang aber ausgerechnet gegen ihren bisher stärksten Gegner ein toller Wettkampf, der schliesslich zu einem 5:3-Sieg führte. Gegen Bodan’s starke Spitzenspieler konnten unsere Vertreter remis halten. Die Entscheidung fiel durch zwei Siege an den letzten beiden Brettern von Nedeljko Kelecevic und Sladjan Jovanovic. Dank des Sieges konnte sich unsere zweite Mannschaft auf den sechsten Tabellenrang verbessern, liegt aber weiterhin nur einen Punkt vor dem Abstiegsplatz.
In der vierten Runde der SMM konnten die Mannschaften der SG Winterthur wieder mehr Punkte holen als noch in der 3. Runde. Während die ersten beiden Mannschaften ihre Wettkämpfe erst am 10. Juni spielen, kehrte die dritte Mannschaft in der 1. Liga (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) wieder zum Erfolg zurück und gewann gegen das nominell schwächer besetzte Bodan 2 deutlich mit 6.5:1.5. Sie konnte sich in der Tabelle damit auf dem zweiten Platz als erster Verfolger von Gligoric etablieren.
In der 2. Liga blieb unsere vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) auch in der 4. Runde ungeschlagen und kam gegen das stark besetzte Aadorf zu einem mehr als verdienten 3:3-Unentschieden. Sechs Punkte nach vier Runden sind eine ausgezeichnete Ausbeute für eine Mannschaft, von welcher erwartet wurde, dass sie gegen den Abstieg kämpfen muss, allerdings bleibt es in der Gruppe sowohl gegen vorne als auch gegen hinten ziemlich eng. Die ebenfalls in der 2. Liga engagierte fünfte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller) unterlag dem nominell überlegenen Réti 4 trotz einem starken Wettkampf mit 2:4. Chancen auf einen Punktgewinn waren vorhanden, konnten aber leider nicht genutzt werden. Diese Niederlage war gleichbedeutend mit der ersten Niederlage in der 2. Liga überhaupt in dieser Saison, und dies ich achten Wettkampf!
In der 3. Liga kam unserer sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Matthias Gerber) zu einem mindestens in dieser Höhe doch etwas überraschenden 6:0-Kantersieg gegen Wollishofen 4. In der Tabelle konnte die abstiegsgefährdete Mannschaft dank dieses Sieges einen grossen Schritt nach vorne machen. Unsere siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Mégroz) traf abermals auf einen stärkeren Gegner und unterlag Schaffhausen/Munot 2 mit 2:4, was im vierten Wettkampf die vierte Niederlage bedeutete. Da es in dieser Gruppe aber keinen Absteiger gibt, muss sie sich keinen Abstiegssorgen hingeben. Unsere achte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) war in der 4. Runde spielfrei. Alle Einzelresultate finden sich wie immer in der Rubrik SMM. Diese werden nach dem 10. Juni mit den Resultaten unserer ersten beiden Mannschaften ergänzt.
In der dritten Runde der SMM blieben für die Mannschaften der SG Winterthur Punkte rar. Nur ein Sieg und zwei Unentschieden stehen sechs Niederlagen gegenüber. Wegen der Schulferien stand die Runde auch aus personeller Sicht unter einem schlechten Stern. So konnten wir nicht immer in nominell bester Besetzung antreten, wobei in der 3. Liga sogar Spieler fehlten.
Die erste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) musste im NLA-Spitzenkampf in Luzern ohne Spitzenspieler Harikrishna Pentala antreten. Bei ausgeglichener Ausgangslage entwickelte sich der Wettkampf aus Winterthurer Sicht gut, allerdings zeigte sich je länger je mehr, dass es uns nicht gelang, unsere Chancen wahrzunehmen. So sahen wir uns plötzlich mit einem Rückstand konfrontiert, der Florian Jenni in der allerletzten Partie nach sieben Stunden Spielzeit mit einem Sieg über IM Atlas noch ausgleichen konnte. Am Schluss müssen wir mit dem Mannschaftspunkt zufrieden sein, zumal wir dank eines Punktverlustes der SG Zürich gegen Réti die Tabellenspitze in der NLA verteidigen konnten (Genf konnte nach Einzelpunkten zu uns aufschliessen).
Die zweite Mannschaft (Mannschaftsleiter: Martin Forster) hatte in der NLB im Auswärtsspiel in Solothurn eine schwierige Aufgabe. Sie spielte allerdings gut und kämpfte hartnäckig, was aber leider trotzdem zu nichts Zählbarem reichte. Es resultierte nämlich eine knappe 3.5:4.5-Niederlage. In der nächsten Runde dürfte das punkten gegen den NLA-Absteiger Bodan auch nicht einfach werden. Trotzdem müssen wir natürlich versuchen, wenn auch immer möglich Punkte mitzunehmen.
Nach einem tollen Saisonstart traf die dritte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) in der 1. Liga auf das Spitzenteam von Gligoric. Obwohl ein schwieriger Wettkampf erwartet wurde, rechnete sich die Mannschaft Chancen aus. Gligoric gelang es dann aber, mit einer ausserordentlich starken Besetzung und einem ELO-Durchschnitt von knapp 2260 Elo zu überraschen. Mit GM Vovk aus der Ukraine kam ein Spieler über 2600 Elo zum Einsatz. Entsprechend gewann Gligoric dann auch standesgemäss mit 5.5:2.5. Unserem Team gelang es allerdings, einen guten Wettkampf zu zeigen, und die Favoriten von Gligoric mindestens zwischendurch ziemlich nervös zu machen.
In der 2. Liga läuft es weiterhin ausgezeichnet, sind doch nach drei Runden beide Teams noch ohne Niederlage. Die vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) kam in Flawil zu einem tollen 4:2-Sieg und hat nun bereits fünf Mannschaftspunkte auf dem Konto. Die fünfte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller) kam gegen Baden 2 zu einem 3:3-Unentschieden. Die Besetzung des Gegners war allerdings für 2. Liga-Verhältnisse unterirdisch, dazu reiste Baden nur zu fünft an. Ein Sieg wäre unter diesen Umständen Pflicht gewesen. In der Endabrechnung bleibt ein Punkt aber ein Punkt, und immerhin hat die Mannschaft nach drei Runden bereits vier solcher Mannschaftspunkte auf dem Konto.
In der 3. Liga taten sich unsere Teams auch in der dritten Runde schwer, wobei sie dieses Mal zusätzlich unter einem Mangel an Spielern litten. Die sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Matthias Gerber) unterlag mit einem Spieler weniger Réti 5 mit 2.5:3.5, eine schmerzhafte Niederlage gegen einen Gegner, gegen welchen vollzählig möglicherweise mehr dringelegen wäre. Die siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Mégroz) unterlag auswärts Romanshorn 1 mit 1:5 und auch die achte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) verlor in Gonzen mit dem gleichen Resultat, musste allerdings zum wiederholten Male gegen einen deutlich stärkeren Gegner antreten.