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Die Kongokonferenz fand in Berlin im November 1884 – Februar 1885 statt.
Die Konferenz fand aufgrund der (Imperialistischen-)Interessen der Grossmächte in Afrika statt. Leopold II. von Belgien überzeugte Frankreich, sowie das Deutsche Reich, das ein gemeinsames Handeln in Afrika auch im ihrem Interesse sein würde.
Eingeladen wurden durch Bismarck: die USA; das Osmanische Reich, Österreich-Ungarn, Belgien, Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Italien, die Niederlande, Portugal, Russland, Spanien, sowie Schweden-Norwegen.
Es kam zur Unterzeichnung der Kongoakte, welche die Richtlinien und Erwerbungsregeln festlegte – diese waren zuweilen «Wer zuerst kommt ma(h)lt zuerst!» (=Leonie: Die Einfärbung der Gebiete gemäss der Grossmächte auf den Karten) und die Benachrichtigung vor einer Eroberung. Mit der Unterzeichnung der Kongoakte begann die Aufteilung Afrikas und der Eroberungswettlauf. Zudem erhielt König Leopold Zuspruch des Kongo als Privatstaat, taktisch erhielt so keine Grossmacht das rohstoffreichste Land. Die freie Europäische Schifffahrt; Freies Handeln wurde ebenfalls festgelegt. Desweitern, liess sich die Unvereinbarkeit der Kolonialpolitik von Frankreich und Grossbritannien feststellen.
Das Ziel Bismarcks war eine Neutralisation der Grossmächte, indem sie sich selber ausstechen und sich gegeneinander aufbringen. So wollten sie den Erzrivalen Frankreich isoliert sehen.