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Wenn Menschen mit der Zeit schwerhörig werden, bemerkt es ihre Umgebung manchmal eher, zum Beispiel, wenn der Fernseher immer lauter eingestellt wird.
Lässt das Gehör nach, wird es immer schwieriger seine Gesprächspartner zu verstehen. Schwierigkeiten bereiten hörgeschädigten Menschen auch Zischlaute beim Sprachverständnis, beim Musikgenuss sind die klangformenden Obertöne nicht mehr so gut wahrnehmbar. Der Gehörschaden kann sich weiter in die Sprachfrequenzen ausbreiten und verstärken, sodass auch die Verständigung in ruhiger Umgehung zunehmend Mühe macht. Viele Hörgeschädigte beschreiben ihre Beeinträchtigung auch als einen Klangbrei, indem alles verschwimmt. Dies hängt mit dem geringeren Auflösungsvermögen des Gehörs zusammen.
Hörtests
Auch Taubheitsgefühle und Ohrgeräusche wie Rauschen, Pfeifen, Klingeln und Surren sind Alarmsignale, dass das Gehör in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ein gewisser Hörverlust bei hohen Tönen ist im Alter allerdings normal.
Hören Sie noch gut?
Funktioniert Ihr Gehör noch Einwandfrei? Machen Sie den Test! (Foto: © pixabay.com)
Hörtests, sogenannte Audiogramme, bilden die Hörfähigkeit bei verschiedenen Frequenzen verglichen mit der Normalhörschwelle junger Personen ab. Wer unter Beschwerden wie Ohrgeräuschen leidet oder eine starke Beeinträchtigung des Gehörs bemerkt, sollte sich an eine Fachperson, einen Ohrenarzt oder Akustiker, wenden. Für alle, die grundsätzlich gut hören, aber an einer Einstufung interessiert sind, eignen sich auch Online-Hörtests. Diese können aber nur erste Hinweise zum Zustand des Gehörs geben und ersetzen nicht den Rat von Fachpersonen.