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Die Parkinson-Krankheit ist von chronischer und fortschreitender Natur. Sie weist drei Hauptstadien auf:
Zwischen dem Auftreten der ersten Anzeichen der Parkinson-Krankheit und der offiziellen Diagnose können 5 bis 10 Jahre vergehen. Manchmal, wenn die Diagnose gestellt wird, ist die Krankheit, die sich still und leise entwickelt hat, tatsächlich schon eingetreten.
Es gibt drei Hauptsymptome, die Sie alarmieren und Sie dazu veranlassen können, einen Neurologen oder Ihren Hausarzt aufzusuchen:
Langsame Bewegungen (Bradykinese)
Die Steifheit einer Gliedmaße
Ruhetremor (Tremor)
Die zweite Periode, die als Honeymoon bezeichnet wird, ist eine Zeit, in der sich die Symptome der Parkinson-Krankheit nicht sehr stark manifestieren. Das Leben des Patienten kann noch auf mehr oder weniger normale Weise weitergehen. Diese Phase dauert je nach Patient zwischen 3 und 8 Jahren. In dieser Zeit reagiert der Körper positiv auf die Behandlung mit Dopaminergika.
Die dritte Periode, die sogenannte Fluktuationsperiode, ist eine Periode, in der sich die Symptome der Parkinson-Krankheit weiter verschlechtern. In dieser Phase verliert die dopaminerge Behandlung an Wirksamkeit und der Patient leidet unter episodischen motorischen Problemen. Die Fluktuation tritt in 50% der Fälle 6 Jahre nach dem Auftreten der ersten Anzeichen der Krankheit auf.
Die letzte Phase ist das Endstadium der Parkinson-Krankheit. In dieser Phase verschlechtern sich die Symptome unaufhaltsam. Das Zittern nimmt zu und der Patient wird schließlich bettlägerig. Psychologische Symptome treten auf: Depressionen, Gedächtnisverlust, Verwirrung und sogar Demenz. Auch andere Beschwerden wie Krämpfe, Blutdruckprobleme oder Harnwegsprobleme sind häufig zu beobachten.
Wie lange überleben die Betroffenen?
Die klassische Behandlung der Parkinson-Krankheit besteht darin, den Patienten das fehlende Dopamin zu verabreichen. Wenn diese Behandlung nur einige Jahre lang wirksam ist, verschlechtert sich die Parkinson-Krankheit jedoch unaufhaltsam. In den meisten Fällen treten auch Infektionsprobleme, Schluckstörungen und Sprachschwierigkeiten auf. Andererseits führen die Behandlungen, die Parkinson-Patienten verschrieben werden, zu psychischen Erschütterungen, die depressive Zustände hervorrufen können.
In den meisten Fällen erfordern diese Störungen die Unterbringung des älteren Menschen in einem auf Parkinson spezialisierten Pflegeheim, und zwar ab den letzten Stadien der Krankheit, in denen die Fortbewegung sehr schwierig wird, und vor allem im letzten Stadium, in dem der Kranke sich überhaupt nicht mehr fortbewegen kann. Diese Entscheidung ist natürlich folgenschwer, aber sie ist notwendig, wenn der Zustand der Abhängigkeit des älteren Menschen ein Stadium erreicht, das für die Angehörigen zu schwierig zu bewältigen ist. Die Angehörigen verlassen sich dann auf das Fachwissen der Fachleute, die in den auf Parkinson spezialisierten Pflegeheimen zu finden sind. Diese Einrichtungen sind so konzipiert, dass sie den Patienten die bestmögliche Pflege und Betreuung zukommen lassen.
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