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Hergestellt von RFT / VEB Funkwerk Köpenick, VEB Kombinat Nachrichtenelektronik, Köpenick; entwickelt bei Funkwerk Dabendorf.
Zur Ausrüstung von Schiffs- und Küstenfunkstellen und weiteren festen Funkdiensten wurde im Funkwerk Köpenick in den frühen Sechzierjahren der Betriebsempfänger 1340 entwickelt, das Gerät scheint konstruktiv Anleihen vom Telefunken E104 mit dem Trommeltuner genommen zu haben.
Das schwergewichtige im Seefunk- und Presseempfang eingesetzte Gerät ist vom Konzept und vom Aussehen mit dem Telefunken E104 zu vergleichen, mit 56,5 x 45 x 46 cm bringt es ca. 60 kg auf die Waage, die Handgriffe sind nicht nur Zierelemente sondern eine Notwendigkeit, wenn man das schwere Stück von seinem Standort bewegen möchte.
Die obere Partie der Frontplatte wird von der horizontal verlaufenden Skala des Trommeltuners dominiert. In der Mitte findet sich das Sichtfenster der Interpolationsskala resp. Referenzoszillatorskala. Auf der mit einer 0 - 100 kHz-Teilung versehenen Skala kann die Frequenz zwischen zwei 100 kHz-Rastpunkten besser als auf ein halbes Kilohertz genau bestimmt werden. Zum Rastbetrieb wird der entsprechende Schalter aktiviert und die Hauptabstimmung auf die unter der Empfangsfrequenz gelegene 100 kHz-Marke bewegt. Das Aufleuchten der grünen Lampe signalisiert das Einrasten des Hauptoszillators, mit der Hauptabstimmung wird der Zeiger des links davon gelegenen Instruments in die Mittelstellung gebracht. Wenn sich der Zeiger einer der beiden seitlichen roten Marken nähert, muss die Hauptabstimmung zur Synchronisation nachgestellt werden. Bei Einrasten der Synchronisation kann mit der Abstimmung des Referenzoszillators die Frequenz auf besser auf 1 kHz eingestellt werden.
Links vom Instrument für den Refrenzoszillator liegt der Monitorlautsprecher und daneben das Kontrollinstrument, mit dem zahlreiche Referenzspannungen kontrolliert werden können, die mit dem Wahlschalter darunter eingestellt werden.
In der linken unteren Ecke befinden sich die Schalter für die Bandbreitenwahl (± 0,3 / 0,6 / 1,1 / 2 / 3,2 kHz) und die Betriebsart, der Regler ist mit dem BFO gekoppelt. Die HF-Verstärkung kann manuell eingestellt oder automatisch geregelt werden, die AGC-Abklingzeit kann von 10 / 1 / 0,1 sec. gewählt werden.
Das Gerät wirkt in den meisten Frequenzbereichen als Doppelsuper.
In den Bereichen III und VII - IX wird auf eine erste ZF von 700 kHz umgesetzt, in den Bereichen X bis XII auf die erste ZF von 1700 kHz, die zweite Zwischenfrequenz ist in allen Fällen 100 kHz; dies ebenfalls in den Bereichen I, II, IV bis VI arbeitet der Empfänger als Einfachsuper direkt mit der Zwischenfrequenz von 100 kHz. Auf dieser ZF wirken die fünf ZF-Filter mit Bandbreiten von 0,3 - 3,2 kHz.
Für die Versorgung der externen Demodulatoren verfügt das Gerät über einen 100 kHz ZF-Ausgang.
Das Gerät ist modular aufgebaut, zur Reparatur können einzelne Baugruppen ausgetauscht werden.