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Der Internationale Tag des Fetale Alkoholsyndrom (FAS) und der damit verbundenen Erkrankungen wurde am 9. September gefeiert, eine Krankheit, die eine Reihe von Auswirkungen beschreibt, die bei Personen auftreten können, deren Mütter während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert haben.
Nach Angaben von The Lancet Global Health – ein britischen Allgemeinmedizin Wochenblatt – trinken rund 60% der Frauen weltweit irgendwann während der Schwangerschaft Alkohol. Alkohol ist wie ein echtes Medikament, da er bei allen Menschen (nicht nur bei Schwangeren) eine Reihe von Mechanismen hervorruft, die das einwandfreie Funktionieren des Körpers verändern: Veränderung des Blutdrucks, der Nierenfunktion, der Stimmung.
Die größte Gefahr besteht jedoch darin, dass Alkohol die Plazenta leicht überquert und so direkt beim Fötus ankommt. Da das Baby noch nicht in der Lage ist, Alkohol zu assimilieren, könnte es schwere Schäden an den Gehirnzellen und dem Gewebe der sich bildenden Organe erleiden.
Anomalien, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft verursacht werden, reichen von leichten neuroverhaltensbedingten Problemen bis hin zur vollständigen Manifestation von FAS-Symptomen, wie Gesichtsmissbildung, Wachstumsretardierung und Störungen der neurologischen Entwicklung des Zentralsystems. Insbesondere der einer Alkoholvergiftung ausgesetzte Fötus hat ein höheres Risiko, untergewichtig, mit körperlichen Missbildungen oder Veränderungen in der neurologischen Entwicklung geboren zu werden, und es können sogar Verletzungen der inneren Organe (insbesondere Leber und Niere) auftreten.
Der Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist immer schädlich, unabhängig von der konsumierten Menge. Der Ratschlag für Mütter ist daher, keinen zu nehmen: Schon kleine Dosen können Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten, Frühgeburten und in einigen Fällen perinataler Tod verursachen. Deshalb sollten Frauen auch wenn sie eine Schwangerschaft planen, keinen Alkohol trinken. Das Gleiche gilt während des Stillens, da jedes alkoholische Getränk, das getrunken wird, die Plazentaschranke passiert und in der Muttermilch vorhanden ist.
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