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A. reichte beim Einzelgericht eine eigenhändige letztwillige Verfügung ihres verstorbenen Lebenspartners B. ein, mit welcher B. A. zur Willensvollstreckerin ernannte. Sie erklärte die Annahme des Mandats. Am 3. März 2020 stellte das Einzelgericht A. ein Willensvollstreckerzeugnis aus. Am 10. März 2020 erhob A. «Berufung Rücktritt Willensvollstreckerin» beim Obergericht. Sie erklärte, aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage zu sein, das Mandat auszuüben.
Das Obergericht hält vorab fest, dass es zulässig ist, das Willensvollstreckermandat schon vor der amtlichen Mitteilung anzunehmen. Die Ausstellung des Willensvollstreckerzeugnisses durch das Einzelgericht ist nicht zu beanstanden.
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