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In Westen und im Zentrum der Ukraine finanziere die Glückskette zur Zeit sieben Hilfsprojekte von Partnerorganisationen wie dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK), Helvetas, Medair oder der Fondation Hirondelle, wie die Stiftung am Dienstagmorgen mitteilte. Damit würden die Geflüchteten mit Nahrung, Wasser, medizinischen Gütern oder Informationen versorgt.
Auch Rechtsberatung wird unterstützt
Für weitere sieben Projekte in den Nachbarländern Rumänien, Polen und Moldawien hätten unter anderem Heks, Terre des hommes, Solidar Suisse, Caritas, das SRK und Medair Spendengelder der Glückskette erhalten. Dort würden die Flüchtlinge mit warmen Mahlzeiten, medizinischer Versorgung, kleineren Geldbeträgen oder psychologischer Hilfe unterstützt.
In der Schweiz flossen Gelder an Partnerorganisationen, die Hilfe bei der Rechtsberatung oder bei der Unterstützung von Kindern anbieten. Es sei für die Glückskette wichtig, dass diese Hilfe die staatlichen Angebote unterstütze und alle Flüchtlinge gleich behandelt würden.
Spenden sollen auch langfristig wirken
Noch nie war an einem nationalen Sammeltag eine so hohe Summe an Spendengeldern zusammen gekommen, wie am 9. März dieses Jahres mit 51 Millionen Franken. Seither sei die Spendenbereitschaft hoch geblieben. Bis am Montag gingen bei der Glückskette insgesamt bereits 115'132'116 Franken ein.
Die Stiftung leiste zur Zeit vor allem Nothilfe. Doch die Spendengelder sollen den ukrainischen Kriegsopfern auch in den kommenden Jahren zugute kommen.
(mhe)