Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03287.jsonl.gz/2393

geb. --.--.----
Wirkstoffe: Sorbitolum; Docusatum natricum.
Hilfsstoffe: Excipiens ad solutionem.
Sterile Lösung: 67,5 ml Lösung enthalten 13,4 g Sorbitolum und 10 mg Docusatum natricum (1 ml Lösung enthalten: 198,5 mg Sorbitolum und 0,15 mg Docusatum natricum).
Dickdarm- und Enddarmreinigung vor diagnostischen Massnahmen und operativen Eingriffen.
Zur Einleitung der Behandlung einer Obstipation in hartnäckigen Fällen.
Im Allgemeinen sind zur Darmentleerung und Darmreinigung 1–2 Flaschen Yal geeignet.
Vor Gebrauch kräftig schütteln, bis ein Schaum entstanden ist. Nach Entfernung des Verschlusses Darmrohr des Klysmas bis zum Anschlag in den Mastdarm einführen und durch Druck auf die Plastikflasche den Schaum und die Lösung in den Darm eindringen lassen. Die Anwendung ist einmalig. Yal kann nach Bedarf in unregelmässigen Abständen wiederholt angewendet werden.
Bestehende Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe; Blutungen im Analbereich; bekannte Dickdarm-Divertikulose; unklare starke Bauchschmerzen; unmittelbar nach Darmoperationen.
Bei missbräuchlicher Anwendung von Yal über längere Zeit entsteht ein Kalium- und Magnesiummangel. Bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden ist bei solchen Fällen Vorsicht geboten.
Es sind keine für die Anwendung von YAL relevanten Interaktionen bekannt.
Es sind mit der Lösung Yal weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar. Es bestehen aber keine Bedenken gegen eine Anwendung des Präparates während der Schwangerschaft oder Stillzeit.
Es wurden keine entsprechenden Studien über die Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen durchgeführt.
Unter Anwendung von Yal sind, wie bei anderen Abführmitteln, Blähungen, diffuse Leibschmerzen und Durchfall nicht auszuschliessen, obwohl eine sofortige und durchfallartige Stuhlentleerung im Sinne der Anwendung erwünscht ist.
Obwohl ein häufiger oder ein Dauergebrauch von Yal nicht vorgesehen ist, kann eine missbräuchliche Daueranwendung nicht ausgeschlossen werden. In diesem Falle ist, wie bei anderen Abführmitteln, mit einem Verlust von Wasser sowie von Mineralien wie Kalium und Magnesium zu rechnen, der zu Erscheinungen wie allgemeine Schwäche, Muskelschwäche oder zunehmender Neigung zu Verstopfung führen kann. Das Mittel ist selbstverständlich abzusetzen.
Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.
ATC-Code A06A610
Docusat-Natriumsalz und Sorbit sind bekannte stuhlerweichende und osmotisch wirkende Laxantien. Die Kombination der beiden wirksamen Bestandteile hat den Vorteil, dass Natriumdioctylsulfosuccinat aufgrund seiner die Grenzflächenspannung herabsetzenden Wirkung das Eindringen der Sorbit-Lösung in den Darminhalt und eine ausreichende Benetzung der Darmwand erleichtert.
Eine systemische Resorption der Inhaltsstoffe ist nicht zu erwarten.
Es sind keine für die Anwendung relevanten präklinischen Daten bekannt.
Bei Raumtemperatur (15–30 °C) lagern.
Vor einer Endoskopie ist die gleichzeitige orale Anwendung von anderen Abführmitteln, welche Glyzerin, Polyvinylpyrrolidon oder Paraffinöl enthalten, zu vermeiden, da diese Substanzen bekanntermassen die Optik der Endoskope verschmieren.
Das Medikament darf nur bis zu dem auf der Packung bei «Verwendbar bis» (oder EXP) aufgeführtem Datum verwendet werden.
48839 (Swissmedic).
Yal Lös 2 × 67,5 ml. (C)
Gebro Pharma, 4410 Liestal.
Dezember 2009.