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Geschichtliches
Im 2. Weltkrieg ist in Mitholz ein unterirdisches militärisches Munitionslager gebaut worden. 1947 kam es darin zu Explosionen, wobei 9 Menschen in der Umgebung der Anlage starben. Ein Teil der eingelagerten rund 7'000 Tonnen Munition explodierte. Ein weiterer Teil konnte daraufhin geräumt werden. Aufgrund einer Schätzung befinden sich in den eingestürzten Anlageteilen und im Schuttkegel davor noch bis zu 3'500 Tonnen Munition mit mehreren hundert Tonnen Sprengstoff. Frühere Beurteilungen in den Jahren 1949 und 1986 kamen jeweils zum Schluss, dass zwar weitere Explosionen nicht ganz ausgeschlossen werden könnten, jedoch nur mit lokalen, auf die Anlage beschränkten Schäden zu rechnen sei und dass die Anlage weiter genutzt werden könne. Eine vollständige Räumung der Munitionsrückstände wurde 1948 vor allem aus geologischen Gründen als zu risikoreich erachtet.
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