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Das Horn von Afrika (Somalia, Kenia, Äthiopien, Djibouti) ist seit 2013 Schwerpunktregion der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz. Entsprechend wurde in den vergangenen Jahren das ursprünglich humanitär ausgerichtete Engagement mit Komponenten der Entwicklungszusammenarbeit und der Friedensförderung ergänzt und ausgebaut.
Unter der gemeinsamen Leitung der Humanitären Hilfe und der Südzusammenarbeit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) wird die Strategie in Kooperation mit der Abteilung Menschliche Sicherheit (AMS) und der Politischen Direktion des EDA sowie dem Staatssekretariat für Migration des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements umgesetzt.
Die Instrumente der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit werden dabei konsequent kombiniert und komplementär eingesetzt. Im Hinblick auf die Komplexität der Region, die von anhaltenden Konflikten und wiederkehrenden Krisen, wie der aktuellen Dürre, stark geprägt ist und als eine der fragilsten Weltweit zählt, ist dies unverzichtbar. Innovation ist erforderlich, damit in der Fragilität die nötige Agilität bewahrt werden kann. Dies damit sowohl kurzfristig auf Notlagen, als auch mittel- und langfristig auf strukturelle Bedürfnisse zur Bewältigung der wiederkehrenden Herausforderungen reagiert werden kann.
Der geographische Fokus des Engagements liegt dabei auf Somalia sowie den ariden und semi-ariden Zonen Nordost Kenias und Südost Äthiopiens. In diesen Regionen setzt sich die Schweiz für gute Regierungsführung, eine bessere Gesundheitsversorgung mit Fokus auf Mutter und Kind, die Migration und den Schutz der Zivilbevölkerung, sowie auch für die Verbesserung der Ernährungssicherheit ein. Im aktuellen Rahmen der Strategie (2013-2017) werden jährlich zwischen CHF 30 und 40 Millionen eingesetzt. Aufbauend auf dem bestehenden geographischen und thematischen Engagement, wird sich die in Erarbeitung befindende neue Strategie (2018-2021) im gleichen finanziellen Rahmen bewegen.