Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03241.jsonl.gz/856

Als Burgstädtchen mit dem relativ selten verliehenen Marktrecht wurde Werdenberg erstmals 1289 erwähnt. Aufgrund von Funden, die bei Ausgrabungen gemacht wurden,
glauben Historiker aber, dass es sich um eine mittelsteinzeitliche Besiedlung handeln müsse, und Kenner schliessen aus den Kellergewölben von Häusern des Städtchens
Werdenberg, dass sie im Stile des Vitruv, des Lieblingsbaumeisters des Kaisers Octavian (Augustus, der erste römische Kaiser), gebaut worden seien. Das Städtchen
Werdenberg ist wohl die einzige noch weitgehend erhaltene mittelalterliche Holzsiedlung unseres Landes mit städtischem Charakter. Die anfänglich roh belassenen Häuser
erhielten erst nach dem 16. Jahrhundert einen Anstrich mit Mischungen aus Ochsenblut und wurden mit reichen barocken Ornamenten verziert.
Das Atelier Zur Goldschmitte liegt im malerischen Städtli von Werdenberg.
Klicken Sie auf die Karte um den Ausschnitt zu vergrössern.