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Das im Februar 1999 aufgelegte Schallschutzkonzept sah vor, die Ausführungen der Schallschutzmassnahmen bis 2005 und die Rückerstattung der Kosten für bereits freiwillig eingebaute Schallschutzfenster in lärmempfindlichen Räumen bis 2010 abzuschliessen. Auf Grund der seither eingetretenen Veränderungen muss ein neues Schallschutzkonzept erarbeitet und wiederum öffentlich aufgelegt werden. So lange kein neues, rechtlich bindendes Betriebsreglement vorliegt, ist dies nicht möglich.
Wo die Überschreitung von Immissionsgrenzwerten unbestritten ist und wo eine solche auch bei künftigen Betriebsreglementen mit einiger Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, projektiert und realisiert das Programm 2010 Schallschutzmassnahmen bzw. richtet es Rückerstattungen aus.
Die Lärmsanierungen im Rahmen des Programms 2010 folgen dem Schutzgedanken. Die Gebiete um die Pistenenden und jene mit Nachtbelastung wurden deshalb vorrangig saniert. Die weiteren Arbeiten erfolgten und erfolgen noch von innen nach aussen.
Rückerstattungen werden nach Abschluss der Sanierungsarbeiten gebietsweise ausgerichtet. Dies erlaubt es, die Höhe der Rückerstattung nach aktuellen Marktpreisen festzulegen. Der Eigentümer braucht deshalb keine Zahlungsbelege für auf seine Initiative freiwillig vorgenommene Sanierungsmassnahmen vorzulegen.