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Die Geschichte des Glaubenswerks
Das Missionswerk Arche ist heute ein Teil der Samuel Furrer Stiftung und befindet sich in Ebnat-Kappel, im wunderschönen Toggenburg.
Samuel Furrer, der Gründer des Werkes wurde vom Herrn nach Ebnat-Kappel geführt, wo er im Jahr 1928 ein Zimmer fand, in welchem er ungestört beten konnte und welches genug gross war, um Stubenversammlungen halten zu können.
Durch einen lieben Mitmenschen durfte Samuel Furrer im Jahr 1931 einen kleinen Verlag übernehmen, durch welchen ihm eine weitere Möglichkeit aufgetan wurde, um den Menschen Gottes Wort zu bringen. Das war der Beginn der heutigen Stimme des Trostes.
Im Jahr 1932 schenkte Gott den grossen Durchbruch und Samuel Furrer durfte das Haus, in dem er ein Zimmer belegte, kaufen. Damals wurde der Grundstein des Archewerkes gelegt. Das heutige Missionswerk Arche wurde zu Beginn „Rettungsarche“ genannt. Der Gründer Samuel Furrer durfte durch seine evangelistische Tätigkeit und seine Pionierarbeit vielen Menschen zum Segen werden.
Das erworbene Haus „im Peter“ wurde damals genützt, um Menschen aufzunehmen, die seelsorgerliche Hilfe benötigten und für diejenigen, die Vorträge von Samuel Furrer hören wollten.
Der Zuwachs der Menschen war enorm und Samuel Furrer benötigte nebst der Haushälterin eine treue Gattin, die ihm halft, das Haus mit all den Gästen zu führen. So bat er Maria Lüthi um ihre Hand und heiratetet sie am 29. Mai 1937.
Es folgten Jahre der Freude aber auch des Leidens, vor allem wenn man wie Samuel Furrer seinen Dienst voll und ganz dem Herrn widmet. Am 9. März 1938 wurden dem Ehepaar Furrer ein Töchterlein names Esther geschenkt. Im Jahr 1939 wurde dem Paar ein Sohn namens Samuel geschenk. Vier Jahre später nahm der Herr das Büblein wieder heim in die Ewigkeit. Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen.
Durch den Zuwachs des Freundeskreises musste nach und nach ausgebaut werden und es kamen weitere Häuser aus der Umgebung dazu.
Da Samuel Furrer nicht Besitzer all dieser Häuser sein wollte, gründete er am 12. April 1949 den Verein Missionsheim Arche. Im selben Jahr durfte Samuel Furrer seine evangelistische Tätigkeit ausweiten. Er erwarb ein Zelt mit Platz für 300-400 Personen, mit dem er an die Hecken und Zäune gehen wollte. Er gründete die Zeltmission und sein eingesetztes Brüderteam bereiste die ganz Schweiz. Es folgten zwei weitere Zelte, eines davon wurde im Elsass eingesetzt.
Im Jahr 1956 öffnete sich die Möglichkeit, durch Radiomission Menschen auch zu Hause in ihrer Wohnung mit Gottes Wort erreichen zu können. Die erste Ausstrahlung erfolgte über Radio Luxembourg. Es ertönte erstmals: „Hier ist die Stimme des Trostes und der Ermutigung, die Stimme der Geduld und der Kraft für den Alltag!“. Die Reaktionen der Hörer waren überwältigend und Samuel Furrer wurde zu einem begehrten Evangelisten im In- und Ausland.
Der 30. Juni 1962 war ein ganz besonderer Tag. Samuel Furrer durfte seinen 60. Geburtstag feiern, das Ehepaar Furrer war 25 Jahre verheiratet und ihre einzige Tochter Esther heiratete Peter Steiner in der Kirche Hemberg.
Peter Steiner besuchte die Bibelschule Wiedenest und Beatenberg, wie die Fakultät der Waldenser in Rom. Für Samuel Furrer öffneten sich neue Möglichkeiten durch seinen Schwiegersohn. Leider durfte die neue Zusammenarbeit nicht mehr lange dauern. Am 19. Juli 1966 hat der Herr seinen treuen Diener zu sich genommen.
So musste Peter und Esther Steiner zusammen mit Maria Furrer den Glaubensweg vorwärts gehen und die begonnene Arbeit weiter führen. Peter und Esther Steiner durften vom Herrn drei Kinder erhalten. Esther Steiner (1963), Peter Steiner (1964) und Emanuel Steiner (1974). Sie durften reich gesegnete Zeit im Missionswerk Arche durchleben.
Aus steuertechnischen Grüden wurde am 13. September 1979 die Samuel Furrer Stiftung
ins Leben gerufen. So gehörte die Missionstätigkeit neu der Stiftung. Der Pensionsbetrieb sowie der Dauergästebetrieb blieb weiterhin dem Verein Missionsheim Arche zugeordnet.
Es war eine grosse Freude, dass Maria Furrer diese Gründung mit unterzeichnen durfte.
Am 27. Januar 1986 ? wurde sie nach einem reich erfüllten Leben zum Herrn heim gerufen
Da der Verein gegenüber der Stiftung immer grössere Schulden auswies, wurde eine Fusionierung angestrebt. Durch die Übertragung der Häuser an die Stiftung konnte die Schuld gelöscht werden. Diese Fusionierung fand am 17. Juni 2008 statt.
Peter Steiner durfte eine segensreiche Zeit im Missionswerk Arche durchleben und er setzte sich wie Samuel Furrer ganz für seinen Herrn ein. Am 26. Januar 2002 wurde seine Frau, die Archehausmutter Esther Steiner-Furrer im Alter von 63 Jahren vom Herrn heimgeholt. Peter Steiner selbst blieb dem Archewerk treu bis er aus gesundheitlichen Gründen und altershalber am 30. Juni 2011 zurückgetreten ist.
Damit das Haus nicht geschlossen werden musste, hat sich Esther Küng-Steiner und später ihr Bruder Emaneul Steiner der schweren Aufgabe gestellt. Mit Gottes Hilfe und mit Hilfe von Brüder, wie Paul Höfflin, Hans Reppel und Artrhur Bosshart wollen wir versuchen, das angefangene Werk im Sinne von Samuel Furrer und Peter Steiner der heutigen Zeitbedürfnisse anzupassen und weiter zu führen.