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Die zu beplanenden Gebiete der Baugenossenschaft Waidmatt zwischen Wehntaler- und der Riedenhalderstrasse in Zürich-Affoltern fügen sich in einen Kontext heterogener Bebauungen ein, die in unterschiedlichen Entwicklungsetappen zwischen den 1950er Jahren und der jüngeren Vergangenheit entstanden sind. Die Neubauten zielen in ihrer ortsbaulichen Setzung und architektonischen Erscheinung auf eine kontinuierliche Weiterführung dieser gewachsenen Heterogenität und versuchen dabei zwischen den vorgefunden Strukturen und Typologien zu vermitteln, um dem gesamten Quartier einen nachhaltigen Übergang von der vorstädtischen Struktur hin zu einer stadtmassstäblichen Dichte zu gewährleisten. Trotz ihrer bewussten Orientierung an dem bestehenden Kontext der umgebenden Bebauung, verleihen die Figuren der neuen Baukörper ihren Parzellen eine eigenständige Identität, die sich jedoch über den zusammenhängend erlebbaren Aussenraum über das gesamte Gebiet miteinander verweben. Unter Berücksichtigung einer optimierten Ausnützung des Entwurfsperimeters lösen sich die Bauten von ihrer städtischen Erscheinung entlang der Wehntalerstrasse nach Nordosten hin zu einem durchgrünten Stadtkörper auf, welchem durch die steigende Durchlässigkeit seiner Baumassen ein harmonischer Übergang vom urbanen Stadtraum zur landschaftlichen Umgebung gelingt.