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Die Politik muss den Prozess der Assoziierung der Schweiz und des Vereinigten Königreichs an Horizon Europa, dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, rasch abschliessen. Eine Kampagne von wissenschaftlichen Einrichtungen fordert eine offene und kooperative Forschungs- und Innovationslandschaft in Europa, ohne politische Hindernisse, die diese Assoziierung verzögern.
Forschung und Innovation können am besten gedeihen, wenn alle Akteure über geografische Grenzen hinweg zusammenarbeiten können. Dies war noch nie so wichtig wie heute, da die Welt vor ernsten globalen Herausforderungen steht. Wenn man zulässt, dass politische Differenzen die wissenschaftliche Zusammenarbeit verhindern, steht dies im Widerspruch zu den Interessen der Gesellschaft als Ganzes.
Die Schweiz und das Vereinigte Königreich können wichtige Beiträge zur Stärkung des Europäischen Forschungsraums leisten, damit dieser auf globaler Ebene wettbewerbsfähig bleibt. In der gegenwärtigen Situation können einige der besten Köpfe der europäischen Wissenschaft und hervorragende Forschungsinfrastrukturen nicht vom wissenschaftlichen Wissen und den Ressourcen der schweizerischen und britischen Institutionen profitieren. Darüber hinaus würden die Schweiz und das Vereinigte Königreich als assoziierte Länder CHF 18,7 Mrd. zum Budget von Horizon Europe in Höhe von CHF 99,1 Mrd. beitragen, was einer Aufstockung um 18% entspricht.
Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist aufgerufen, die Kampagne mittels Unterzeichnung zu unterstützen!