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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2017.00023 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 30. November 2018 in Sachen X.___ AG Beschwerdeführerin vertreten durch Dr. Peter Wegmann Wegmann + Partner AG, Treuhandgesellschaft Seestrasse 357, 8038 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: 1. Y.___ Beigeladener 2. Z.___ Beigeladener Sachverhalt: 1. Die X.___ AG ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons, Aus gleichskasse, als Arbeitgeberin angeschlossen. Gestützt auf die Arbeitgeberkon trolle vom 1 5. August 2016 für die Jahre 2011 bis 2015 forderte die Ausgleichs kasse von ihr mit (zwei separaten) Nachzahlungsverfügungen vom 2 6. August 2016 Lohnbeiträge von Fr. 18'100.60 (für das Jahr 2011) und Fr. 5'494.95 (für das Jahr 2012) nach. Dabei qualifizierte die Ausgleichskasse die von der X.___ AG an Z.___ und Y.___ ausgerichteten Entgelte als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit ( Urk. 7/321, 7/327, 7/328 ). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2 7. Februar 2017 fest ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die X.___ AG am 2 3. März 2017 Beschwerde und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids respektive die Aufhe bung der « Verfügungen in Sachen Z.___ und Y.___ » ( Urk. 1 S. 2). Die Ausgleichskasse schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2017 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), wovon der Beschwerdeführerin am 2 3. Mai 2017 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 8). Mit Verfügung vom 5. November 2018 wurden Z.___ und Y.___ zum Verfahren beigelagen ( Urk. 11 ). Diese liessen sich nicht vernehmen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbseinkom men als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist (Art. 5 und 9 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung [AHVG] sowie Art. 6 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV]). Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massge bender Lohn jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit; als Einkommen aus selbständiger Erwerbstä tigkeit gilt nach Art. 9 Abs. 1 AHVG jedes Einkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt. Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen da bei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bie ten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt schaftli cher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen). 1.2 Die beitragsrechtliche Unterscheidung des Selbständigerwerbenden vom Un selb ständigerwerbenden beruht auf einer unabhängigen Begriffsbildung, die sich insbesondere mit dem, was üblicherweise unter einem ( Un -)Selbständigen verstan den werden mag, nicht zu decken braucht. In diesem Sinne ist bei einem Versi cherten, der gleichzeitig mehrere Tätigkeiten ausübt, jedes Erwerbseinkommen dahingehend zu prüfen, ob es aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstä tigkeit stammt, selbst wenn die Arbeiten für ein und dieselbe Firma vorge nom men werden (BGE 122 V 169 E. 3b; AHI-Praxis 1996 S. 241 f., je mit Hin weisen). 1.3 Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits er folg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massgebend ist da bei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeitgebern anzu nehmen, sondern die tatsächliche Ausgangslage (vgl. ZAK 1982 S. 186 E. 2b). Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn der Versicherte Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom Arbeitgeber abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine an dere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimm ten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Be richt zu er statten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder - bei einer regelmässig ausgeübten Tätig keit - darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation ent steht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Ab hän gigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche In vestitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind. Mit einem Ar beits - und Lohnausfall müssen alle jene Personen rechnen, die ihre berufliche Tätigkeit von Fall zu Fall ausüben und nicht in einem fest entlöhnten Arbeitsver hältnis stehen (BGE 119 V 163 E. 3b). 2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob es sich bei den von der Beschwerdeführerin in den Jahren 2011 und 2012 an Z.___ und Y.___ bezahlten Entgel ten um Einkommen aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstätigkeit han delt. 2.2 Die Beschwerdeführerin richtete im Jahr 2011 Z.___ Fr. 2 8 '864.-- und Y.___ Fr. 85'792.-- respektive im Jahr 2012 Y.___ Fr. 38'656. an Entgelten aus. Darüber hinaus wurde anlässlich der Arbeitgeber kontrolle vom 1 5. August 2016 festgehalten, dass A.___ im Jahr 2011 Fr. 15'000.-- an (nicht deklariertem) Mehrlohn ausbezahlt worden sei ( Urk. 7/321). Am 2 6. August 2016 ste llte die Ausgleichskasse Rechnung für ausstehende Bei träge samt Verzugszinsen für die Jahre 2011, 2012 und 2015 ( Urk. 7/ 325). Die Beschwerdeführerin nimmt in der Beschwerde auf diese Rechnung Bezug, indem sie ausführt, sie bestreite den Betrag von Fr. 2'001. 70 - welcher sich auf das Jahr 2015 bezieht - nicht ( Urk. 1 S. 2). Dabei verkennt sie, dass vorliegend nicht diese Rechnung, sondern di e beiden ebenfalls am 2 6. August 2016 ergangenen Nach tragverfügungen massgebend sind ( Urk. 7/327, 7/328). Der Nachtragsverfügung betreffend das Jahr 2011 liegt eine Lohnsumme von Fr. 129'656.-- zu Grunde. Diese beinhaltet die im Jahr 2011 ausbezahlten Entgelte an A.___ von Fr. 15'000.--, an Y.___ von Fr. 85'792.-- und an Z.___ von Fr. 28'864.-- ( Urk. 7/321, 7/327). Der Nachtragsverfügung betreffend das Jahr 2012 liegt eine Lohnsumme von Fr. 38'656.-- zu Grunde, was dem im Jahr 2012 ausbezahlten Entgelt an Y.___ entspricht. Im Streit liegt, wie erwähnt, bloss die Qualifikation der Entgelte, die Z.___ und Y.___ ausgerichtet wu rden. Die Nachtragsverfügung betref fend 2011 respektive der sie bestätigende Einspracheentscheid ist somit soweit unbestritten, als damit Beiträge für an A.___ ausbezahlten Lohn nachge fordert werden. 3. 3.1 Bereits anlässlich einer früheren Arbeitgeberkontrolle vom 1 2. Oktober 2012 für die Jahr e 2007 bis 2010 war festgestellt worden, dass Y.___ in de n Jah ren 2009 und 2010 für die Beschwerdeführerin tätig gewesen war. Im Jahr 2009 erhielt er ein Entgelt von Fr. 18'443.--, im Jahr 2010 ein solches von Fr. 81'180.-- ( Urk. 7/222, 7/225). In der Folge ging die Ausgleichskasse zunächst davon aus, dass die Tätigkeit von Y.___, die er unter dem Namen B.___ erbracht hatte, in Bezug auf die Beschwerdeführe rin als unselbständigerwerbende Erwerbstätigkeit einzustufen sei, und forderte dementsprechend von der Beschwerdeführerin mit Nachtragsverfügungen vo m 7. Dezember 2012 Lohnbeiträge nach (vgl. Urk. 7/224, 7/228, 7/238). Die dagegen erhobene Einsprache hiess sie mit Entscheid vom 1 1. April 2013 gut. Dabei führte sie Folgendes aus ( Urk. 7/238): « Mit Blick auf die Akten l age ergeben sich keine Hinweise, dass die B.___ Y.___ in die Arbeitsorganisation der X.___ AG eingebunden ist, respektive war und ein Abhängigkeitsverhältnis im betriebswirtsch aftlichen und arbeitsorganisato rischen Sinne vorlag, bei dessen Wegfall eine ähnliche Situation ein tritt, wie dies beim Stellenver lust eines Ar beitnehmers der Fall ist. Demgegenüber bestehen verschiedene Anhaltspunkte, dass die B.___ an eigener Adresse in eige nen Geschäftsräumlichkeiten ihre Tätigkeit ausübt und projektbezogen ihre Dienstleistungen (Ausfertigen von Bauplänen mittels CAD) zur Verfügung stellt. Demnach ist vom Bestehen einer selbst ändigen Erwerbstätigkeit der B.___, Y.___ auszuge h en. Das oben aufge führte von Y.___ erzielte Einkommen stellt demnach keinen massgeben den Lohn aus unselbständiger Erwerbstätigkeit im Si nne von Art. 5 Abs. 2 AHVG dar.» 3.2 A us dieser früheren Einschätzung der Ausgleichskasse allein vermag die Be schwerdeführerin in Bezug auf das nun zu prüfende Beitragsstatut betreffend die Jahre 2011 und 2012 nichts zu ihren Gunsten ableiten. Insofern besteht kein Vertrauensschutz (Bundesgerichtsurteil 9C_708/2015 vom 1 1. Juli 2016 E. 5.2.2). Jedoch ist unbestritten, dass sich das Vertragsverhältnis zwischen der Beschwer deführerin und Y.___, welcher nach wie vor unter dem Namen B.___ auftritt, in den Jahren 2011 und 2012 nicht anders gestaltete als dies früher der Fall gewesen war. In diesem Rahmen erfolgte sodann auch die Tätigkeit von Z.___ (vgl. dazu auch Urk. 3/6 -7 ). D a die im Einspracheentscheid vom 1 1. April 2013 vorge nom mene Qualifikation überzeugt, besteht angesichts der soweit unveränderten Verhältnisse kein Anlass, nun davon abzuweichen. 4. 4.1 Die Argumentation der Ausgleichskasse für die nunmehrige Qualifikation der Bei geladenen als Arbeitnehmer geht denn auch nicht dahin, dass sie die Vertragsbe ziehungen zwischen der Beschwerdeführerin und den Beigeladenen anders wür d igen würde. Im angefochtenen Einspracheentscheid stellte sie sich - vor dem Hintergrund, dass die B.___ bei ihr nicht angeschlossen ist - vielmehr auf den Standpunkt, dass der Beschwerdeführerin spätestens seit der Arbe itgeberrevision vom 1 2. Oktober 2012 bekannt sei, dass die Firma B.___ nicht als Selbständigerwerbende erfasst sei. Die Be schwerdeführerin hätte daher bei einer Weiterbeschäftigung auf Grund ihrer Pflicht en als Arbeitgeber in den Nachweis einholen müssen, dass die Firma B.___ nun über eine Bestätigung der Ausgleichskasse verfüge und als Selbstän digerwerbende Beiträge entrichte. Da für die bisherige Tätigkeit der Firma B.___ weder aus selbständiger noch a u s unselbständiger Erwerbstätigkeit Bei träge entrichtet worden seien, müssten diese nun zu Lasten der Beschwerdefüh rerin als Arbeitgeberin aufgerechnet werden ( Urk. 2, vgl. auch Urk. 7/322 /5 ). 4.2 In der Beschwerde brachte die Beschwerdeführerin unter Beilage entsprechender Belege vor, dass von der B.___ sämtliche Rechnungen für die Jahre 2011 und 2012 vor der Arbeitgeberkontrolle vom 1 2. Oktober 2012 gestellt worden seien und sie diese auch vor diesem Zeitp unkt beglichen habe. Der Vorwurf, sie hätte aufgrund des Ergebnisses der Arbeitgeberkontrolle von der B.___ eine Bestätigung als Selbst ändig erwerbende verlangen müssen, verfange daher nicht ( Urk. 1 S. 4 f., Urk. 3/6 -7 ). Dieser Einwand der Beschwerdeführerin ist ein leuchtend und wird soweit auch von der Ausgleichskasse anerkannt. In der Be sch werdeantwort stellte diese sich daher auf den Standpunkt, das Datum der Rechnungsstellung sei nicht ausschlaggebend. Aufgrund der Arbeitgeberkontrolle hätte die Beschwerdeführerin reagieren und nachträglich die entsprechenden Zahlen für die Jahre 2011 und 2012 bei der Ausgleichskasse deklarieren müssen ( Urk. 6). Dieser Argumentation kann nicht gefolgt wer den. Denn damit unter schlägt die Ausgleichskasse, dass sie selber mit Einspracheentscheid vom 1 1. April 2013 i n Würdigung des Vertragsverhältnis ses zwischen der Beschwe r deführerin und Y.___ das Vorliegen einer unselbständigen Erwerbstä tigkeit verneinte. Angesichts dieses Entscheids hatte die Beschwerdeführerin keine Veranlassung, den Status der Beigeladenen als Selbständigerwerbende in Frage zu stellen. Abgesehen davon hatte die Ausgleichskasse spätestens ab d em Zeitpunkt ihres Entscheids Kenntnis von der ( selbständigerwerbenden ) Tätigkeit der B.___. Es erscheint daher stossend, wenn sie der Beschwerdeführerin Untätigkeit vorwirft, während sie selber in Bezug auf die B.___ nichts unternahm. 4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Einspracheentscheid vom 2 7. Februar 2017 aufzuhebe n ist mit der Feststellung, dass eine Pflicht zur Nachzahlung von Lohnbeiträgen auf den an A.___ (im Jahr 2011) ausbezahlten Entgelt von Fr. 15'000.-- (vgl. Urk. 7/321, 7/327) besteht, aber nicht in Bezug auf die (in den Jahren 2011 und 2012) an Z.___ und Y.___ ausgerichteten Entgelte. 5. Die Beschwerdeführerin hat gestützt auf Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro zesses auf Fr. 800.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungs anstalt Zürich, Ausgleichskasse, vom 2 7. Februar 2017 insofern abgeändert, als festge stellt wird, dass eine Pflicht zur Nachzahlung von Lohnbeiträgen auf de m an A.___ im Jahr 2011 ausbezahlten Entgelt von Fr. 15'000.-- besteht, nicht aber in Bezug auf die an Z.___ und Y.___ in den Jahren 2011 und 2012 ausgerich teten Entgelte. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. Peter Wegmann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___ - Z.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2017.00023 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 30. November 2018 in Sachen X.___ AG Beschwerdeführerin vertreten durch Dr. Peter Wegmann Wegmann + Partner AG, Treuhandgesellschaft Seestrasse 357, 8038 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: 1. Y.___ Beigeladener 2. Z.___ Beigeladener Sachverhalt: 1. Die X.___ AG ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons, Aus gleichskasse, als Arbeitgeberin angeschlossen. Gestützt auf die Arbeitgeberkon trolle vom 1 5. August 2016 für die Jahre 2011 bis 2015 forderte die Ausgleichs kasse von ihr mit (zwei separaten) Nachzahlungsverfügungen vom 2 6. August 2016 Lohnbeiträge von Fr. 18'100.60 (für das Jahr 2011) und Fr. 5'494.95 (für das Jahr 2012) nach. Dabei qualifizierte die Ausgleichskasse die von der X.___ AG an Z.___ und Y.___ ausgerichteten Entgelte als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit ( Urk. 7/321, 7/327, 7/328 ). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2 7. Februar 2017 fest ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die X.___ AG am 2 3. März 2017 Beschwerde und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids respektive die Aufhe bung der « Verfügungen in Sachen Z.___ und Y.___ » ( Urk. 1 S. 2). Die Ausgleichskasse schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2017 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), wovon der Beschwerdeführerin am 2 3. Mai 2017 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 8). Mit Verfügung vom 5. November 2018 wurden Z.___ und Y.___ zum Verfahren beigelagen ( Urk. 11 ). Diese liessen sich nicht vernehmen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbseinkom men als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist (Art. 5 und 9 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung [AHVG] sowie Art. 6 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV]). Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massge bender Lohn jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit; als Einkommen aus selbständiger Erwerbstä tigkeit gilt nach Art. 9 Abs. 1 AHVG jedes Einkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt. Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen da bei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bie ten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt schaftli cher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen). 1.2 Die beitragsrechtliche Unterscheidung des Selbständigerwerbenden vom Un selb ständigerwerbenden beruht auf einer unabhängigen Begriffsbildung, die sich insbesondere mit dem, was üblicherweise unter einem ( Un -)Selbständigen verstan den werden mag, nicht zu decken braucht. In diesem Sinne ist bei einem Versi cherten, der gleichzeitig mehrere Tätigkeiten ausübt, jedes Erwerbseinkommen dahingehend zu prüfen, ob es aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstä tigkeit stammt, selbst wenn die Arbeiten für ein und dieselbe Firma vorge nom men werden (BGE 122 V 169 E. 3b; AHI-Praxis 1996 S. 241 f., je mit Hin weisen). 1.3 Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits er folg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massgebend ist da bei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeitgebern anzu nehmen, sondern die tatsächliche Ausgangslage (vgl. ZAK 1982 S. 186 E. 2b). Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn der Versicherte Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom Arbeitgeber abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine an dere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimm ten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Be richt zu er statten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder - bei einer regelmässig ausgeübten Tätig keit - darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation ent steht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Ab hän gigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche In vestitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind. Mit einem Ar beits - und Lohnausfall müssen alle jene Personen rechnen, die ihre berufliche Tätigkeit von Fall zu Fall ausüben und nicht in einem fest entlöhnten Arbeitsver hältnis stehen (BGE 119 V 163 E. 3b). 2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob es sich bei den von der Beschwerdeführerin in den Jahren 2011 und 2012 an Z.___ und Y.___ bezahlten Entgel ten um Einkommen aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstätigkeit han delt. 2.2 Die Beschwerdeführerin richtete im Jahr 2011 Z.___ Fr. 2 8 '864.-- und Y.___ Fr. 85'792.-- respektive im Jahr 2012 Y.___ Fr. 38'656. an Entgelten aus. Darüber hinaus wurde anlässlich der Arbeitgeber kontrolle vom 1 5. August 2016 festgehalten, dass A.___ im Jahr 2011 Fr. 15'000.-- an (nicht deklariertem) Mehrlohn ausbezahlt worden sei ( Urk. 7/321). Am 2 6. August 2016 ste llte die Ausgleichskasse Rechnung für ausstehende Bei träge samt Verzugszinsen für die Jahre 2011, 2012 und 2015 ( Urk. 7/ 325). Die Beschwerdeführerin nimmt in der Beschwerde auf diese Rechnung Bezug, indem sie ausführt, sie bestreite den Betrag von Fr. 2'001. 70 - welcher sich auf das Jahr 2015 bezieht - nicht ( Urk. 1 S. 2). Dabei verkennt sie, dass vorliegend nicht diese Rechnung, sondern di e beiden ebenfalls am 2 6. August 2016 ergangenen Nach tragverfügungen massgebend sind ( Urk. 7/327, 7/328). Der Nachtragsverfügung betreffend das Jahr 2011 liegt eine Lohnsumme von Fr. 129'656.-- zu Grunde. Diese beinhaltet die im Jahr 2011 ausbezahlten Entgelte an A.___ von Fr. 15'000.--, an Y.___ von Fr. 85'792.-- und an Z.___ von Fr. 28'864.-- ( Urk. 7/321, 7/327). Der Nachtragsverfügung betreffend das Jahr 2012 liegt eine Lohnsumme von Fr. 38'656.-- zu Grunde, was dem im Jahr 2012 ausbezahlten Entgelt an Y.___ entspricht. Im Streit liegt, wie erwähnt, bloss die Qualifikation der Entgelte, die Z.___ und Y.___ ausgerichtet wu rden. Die Nachtragsverfügung betref fend 2011 respektive der sie bestätigende Einspracheentscheid ist somit soweit unbestritten, als damit Beiträge für an A.___ ausbezahlten Lohn nachge fordert werden. 3. 3.1 Bereits anlässlich einer früheren Arbeitgeberkontrolle vom 1 2. Oktober 2012 für die Jahr e 2007 bis 2010 war festgestellt worden, dass Y.___ in de n Jah ren 2009 und 2010 für die Beschwerdeführerin tätig gewesen war. Im Jahr 2009 erhielt er ein Entgelt von Fr. 18'443.--, im Jahr 2010 ein solches von Fr. 81'180.-- ( Urk. 7/222, 7/225). In der Folge ging die Ausgleichskasse zunächst davon aus, dass die Tätigkeit von Y.___, die er unter dem Namen B.___ erbracht hatte, in Bezug auf die Beschwerdeführe rin als unselbständigerwerbende Erwerbstätigkeit einzustufen sei, und forderte dementsprechend von der Beschwerdeführerin mit Nachtragsverfügungen vo m 7. Dezember 2012 Lohnbeiträge nach (vgl. Urk. 7/224, 7/228, 7/238). Die dagegen erhobene Einsprache hiess sie mit Entscheid vom 1 1. April 2013 gut. Dabei führte sie Folgendes aus ( Urk. 7/238): « Mit Blick auf die Akten l age ergeben sich keine Hinweise, dass die B.___ Y.___ in die Arbeitsorganisation der X.___ AG eingebunden ist, respektive war und ein Abhängigkeitsverhältnis im betriebswirtsch aftlichen und arbeitsorganisato rischen Sinne vorlag, bei dessen Wegfall eine ähnliche Situation ein tritt, wie dies beim Stellenver lust eines Ar beitnehmers der Fall ist. Demgegenüber bestehen verschiedene Anhaltspunkte, dass die B.___ an eigener Adresse in eige nen Geschäftsräumlichkeiten ihre Tätigkeit ausübt und projektbezogen ihre Dienstleistungen (Ausfertigen von Bauplänen mittels CAD) zur Verfügung stellt. Demnach ist vom Bestehen einer selbst ändigen Erwerbstätigkeit der B.___, Y.___ auszuge h en. Das oben aufge führte von Y.___ erzielte Einkommen stellt demnach keinen massgeben den Lohn aus unselbständiger Erwerbstätigkeit im Si nne von Art. 5 Abs. 2 AHVG dar.» 3.2 A us dieser früheren Einschätzung der Ausgleichskasse allein vermag die Be schwerdeführerin in Bezug auf das nun zu prüfende Beitragsstatut betreffend die Jahre 2011 und 2012 nichts zu ihren Gunsten ableiten. Insofern besteht kein Vertrauensschutz (Bundesgerichtsurteil 9C_708/2015 vom 1 1. Juli 2016 E. 5.2.2). Jedoch ist unbestritten, dass sich das Vertragsverhältnis zwischen der Beschwer deführerin und Y.___, welcher nach wie vor unter dem Namen B.___ auftritt, in den Jahren 2011 und 2012 nicht anders gestaltete als dies früher der Fall gewesen war. In diesem Rahmen erfolgte sodann auch die Tätigkeit von Z.___ (vgl. dazu auch Urk. 3/6 -7 ). D a die im Einspracheentscheid vom 1 1. April 2013 vorge nom mene Qualifikation überzeugt, besteht angesichts der soweit unveränderten Verhältnisse kein Anlass, nun davon abzuweichen. 4. 4.1 Die Argumentation der Ausgleichskasse für die nunmehrige Qualifikation der Bei geladenen als Arbeitnehmer geht denn auch nicht dahin, dass sie die Vertragsbe ziehungen zwischen der Beschwerdeführerin und den Beigeladenen anders wür d igen würde. Im angefochtenen Einspracheentscheid stellte sie sich - vor dem Hintergrund, dass die B.___ bei ihr nicht angeschlossen ist - vielmehr auf den Standpunkt, dass der Beschwerdeführerin spätestens seit der Arbe itgeberrevision vom 1 2. Oktober 2012 bekannt sei, dass die Firma B.___ nicht als Selbständigerwerbende erfasst sei. Die Be schwerdeführerin hätte daher bei einer Weiterbeschäftigung auf Grund ihrer Pflicht en als Arbeitgeber in den Nachweis einholen müssen, dass die Firma B.___ nun über eine Bestätigung der Ausgleichskasse verfüge und als Selbstän digerwerbende Beiträge entrichte. Da für die bisherige Tätigkeit der Firma B.___ weder aus selbständiger noch a u s unselbständiger Erwerbstätigkeit Bei träge entrichtet worden seien, müssten diese nun zu Lasten der Beschwerdefüh rerin als Arbeitgeberin aufgerechnet werden ( Urk. 2, vgl. auch Urk. 7/322 /5 ). 4.2 In der Beschwerde brachte die Beschwerdeführerin unter Beilage entsprechender Belege vor, dass von der B.___ sämtliche Rechnungen für die Jahre 2011 und 2012 vor der Arbeitgeberkontrolle vom 1 2. Oktober 2012 gestellt worden seien und sie diese auch vor diesem Zeitp unkt beglichen habe. Der Vorwurf, sie hätte aufgrund des Ergebnisses der Arbeitgeberkontrolle von der B.___ eine Bestätigung als Selbst ändig erwerbende verlangen müssen, verfange daher nicht ( Urk. 1 S. 4 f., Urk. 3/6 -7 ). Dieser Einwand der Beschwerdeführerin ist ein leuchtend und wird soweit auch von der Ausgleichskasse anerkannt. In der Be sch werdeantwort stellte diese sich daher auf den Standpunkt, das Datum der Rechnungsstellung sei nicht ausschlaggebend. Aufgrund der Arbeitgeberkontrolle hätte die Beschwerdeführerin reagieren und nachträglich die entsprechenden Zahlen für die Jahre 2011 und 2012 bei der Ausgleichskasse deklarieren müssen ( Urk. 6). Dieser Argumentation kann nicht gefolgt wer den. Denn damit unter schlägt die Ausgleichskasse, dass sie selber mit Einspracheentscheid vom 1 1. April 2013 i n Würdigung des Vertragsverhältnis ses zwischen der Beschwe r deführerin und Y.___ das Vorliegen einer unselbständigen Erwerbstä tigkeit verneinte. Angesichts dieses Entscheids hatte die Beschwerdeführerin keine Veranlassung, den Status der Beigeladenen als Selbständigerwerbende in Frage zu stellen. Abgesehen davon hatte die Ausgleichskasse spätestens ab d em Zeitpunkt ihres Entscheids Kenntnis von der ( selbständigerwerbenden ) Tätigkeit der B.___. Es erscheint daher stossend, wenn sie der Beschwerdeführerin Untätigkeit vorwirft, während sie selber in Bezug auf die B.___ nichts unternahm. 4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Einspracheentscheid vom 2 7. Februar 2017 aufzuhebe n ist mit der Feststellung, dass eine Pflicht zur Nachzahlung von Lohnbeiträgen auf den an A.___ (im Jahr 2011) ausbezahlten Entgelt von Fr. 15'000.-- (vgl. Urk. 7/321, 7/327) besteht, aber nicht in Bezug auf die (in den Jahren 2011 und 2012) an Z.___ und Y.___ ausgerichteten Entgelte. 5. Die Beschwerdeführerin hat gestützt auf Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro zesses auf Fr. 800.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungs anstalt Zürich, Ausgleichskasse, vom 2 7. Februar 2017 insofern abgeändert, als festge stellt wird, dass eine Pflicht zur Nachzahlung von Lohnbeiträgen auf de m an A.___ im Jahr 2011 ausbezahlten Entgelt von Fr. 15'000.-- besteht, nicht aber in Bezug auf die an Z.___ und Y.___ in den Jahren 2011 und 2012 ausgerich teten Entgelte. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. Peter Wegmann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___ - Z.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AB.2017.00023 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 30. November 2018

AB.2017.00023

AB.2017.00023

AB.2017.00023 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger

Urteil vom 30. November 2018

Urteil vom 30. November 2018 in Sachen

in Sachen X.___ AG

X.___ AG Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Dr. Peter Wegmann

vertreten durch Dr. Peter Wegmann Wegmann + Partner AG, Treuhandgesellschaft

Wegmann + Partner AG, Treuhandgesellschaft Seestrasse 357, 8038 Zürich

Seestrasse 357, 8038 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: 1. Y.___

1. Y.___ Beigeladener

Beigeladener 2. Z.___

2. Z.___ Beigeladener

Beigeladener Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die X.___ AG ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons, Aus gleichskasse, als Arbeitgeberin angeschlossen. Gestützt auf die Arbeitgeberkon trolle vom 1 5. August 2016 für die Jahre 2011 bis 2015 forderte die Ausgleichs kasse von ihr mit (zwei separaten) Nachzahlungsverfügungen vom 2 6. August 2016 Lohnbeiträge von Fr. 18'100.60 (für das Jahr 2011) und Fr. 5'494.95 (für das Jahr 2012) nach. Dabei qualifizierte die Ausgleichskasse die von der X.___ AG an Z.___ und Y.___ ausgerichteten Entgelte als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit ( Urk. 7/321, 7/327, 7/328 ). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2 7. Februar 2017 fest ( Urk. 2).

1. Die X.___ AG ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons, Aus gleichskasse, als Arbeitgeberin angeschlossen. Gestützt auf die Arbeitgeberkon trolle vom 1 5. August 2016 für die Jahre 2011 bis 2015 forderte die Ausgleichs kasse von ihr mit (zwei separaten) Nachzahlungsverfügungen vom 2 6. August 2016 Lohnbeiträge von Fr. 18'100.60 (für das Jahr 2011) und Fr. 5'494.95 (für das Jahr 2012) nach. Dabei qualifizierte die Ausgleichskasse die von der X.___ AG an Z.___ und Y.___ ausgerichteten Entgelte als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit ( Urk. 7/321, 7/327, 7/328 ). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2 7. Februar 2017 fest ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die X.___ AG am 2 3. März 2017 Beschwerde und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids respektive die Aufhe bung der « Verfügungen in Sachen Z.___ und Y.___ » ( Urk. 1 S. 2). Die Ausgleichskasse schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2017 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), wovon der Beschwerdeführerin am 2 3. Mai 2017 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 8). Mit Verfügung vom 5. November 2018 wurden Z.___ und Y.___ zum Verfahren beigelagen ( Urk. 11 ). Diese liessen sich nicht vernehmen.

2. Dagegen erhob die X.___ AG am 2 3. März 2017 Beschwerde und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids respektive die Aufhe bung der « Verfügungen in Sachen Z.___ und Y.___ » ( Urk. 1 S. 2). Die Ausgleichskasse schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2017 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), wovon der Beschwerdeführerin am 2 3. Mai 2017 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 8). Mit Verfügung vom 5. November 2018 wurden Z.___ und Y.___ zum Verfahren beigelagen ( Urk. 11 ). Diese liessen sich nicht vernehmen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbseinkom men als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist (Art. 5 und 9 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung [AHVG] sowie Art. 6 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV]). Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massge bender Lohn jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit; als Einkommen aus selbständiger Erwerbstä tigkeit gilt nach Art. 9 Abs. 1 AHVG jedes Einkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt.

1.1 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbseinkom men als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist (Art. 5 und 9 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlas senenversicherung [AHVG] sowie Art. 6 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV]). Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massge bender Lohn jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit; als Einkommen aus selbständiger Erwerbstä tigkeit gilt nach Art. 9 Abs. 1 AHVG jedes Einkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt. Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen da bei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bie ten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt schaftli cher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt.

Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen da bei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bie ten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt schaftli cher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen).

Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen). 1.2 Die beitragsrechtliche Unterscheidung des Selbständigerwerbenden vom Un selb ständigerwerbenden beruht auf einer unabhängigen Begriffsbildung, die sich insbesondere mit dem, was üblicherweise unter einem ( Un -)Selbständigen verstan den werden mag, nicht zu decken braucht. In diesem Sinne ist bei einem Versi cherten, der gleichzeitig mehrere Tätigkeiten ausübt, jedes Erwerbseinkommen dahingehend zu prüfen, ob es aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstä tigkeit stammt, selbst wenn die Arbeiten für ein und dieselbe Firma vorge nom men werden (BGE 122 V 169 E. 3b; AHI-Praxis 1996 S. 241 f., je mit Hin weisen).

1.2 Die beitragsrechtliche Unterscheidung des Selbständigerwerbenden vom Un selb ständigerwerbenden beruht auf einer unabhängigen Begriffsbildung, die sich insbesondere mit dem, was üblicherweise unter einem ( Un -)Selbständigen verstan den werden mag, nicht zu decken braucht. In diesem Sinne ist bei einem Versi cherten, der gleichzeitig mehrere Tätigkeiten ausübt, jedes Erwerbseinkommen dahingehend zu prüfen, ob es aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstä tigkeit stammt, selbst wenn die Arbeiten für ein und dieselbe Firma vorge nom men werden (BGE 122 V 169 E. 3b; AHI-Praxis 1996 S. 241 f., je mit Hin weisen). 1.3 Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits er folg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massgebend ist da bei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeitgebern anzu nehmen, sondern die tatsächliche Ausgangslage (vgl. ZAK 1982 S. 186 E. 2b).

1.3 Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits er folg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massgebend ist da bei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeitgebern anzu nehmen, sondern die tatsächliche Ausgangslage (vgl. ZAK 1982 S. 186 E. 2b). Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn der Versicherte Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom Arbeitgeber abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine an dere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimm ten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Be richt zu er statten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder - bei einer regelmässig ausgeübten Tätig keit - darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation ent steht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Ab hän gigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche In vestitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind. Mit einem Ar beits - und Lohnausfall müssen alle jene Personen rechnen, die ihre berufliche Tätigkeit von Fall zu Fall ausüben und nicht in einem fest entlöhnten Arbeitsver hältnis stehen (BGE 119 V 163 E. 3b).

Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn der Versicherte Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom Arbeitgeber abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine an dere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimm ten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Be richt zu er statten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder - bei einer regelmässig ausgeübten Tätig keit - darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation ent steht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Ab hän gigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche In vestitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind. Mit einem Ar beits - und Lohnausfall müssen alle jene Personen rechnen, die ihre berufliche Tätigkeit von Fall zu Fall ausüben und nicht in einem fest entlöhnten Arbeitsver hältnis stehen (BGE 119 V 163 E. 3b). 2.

2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob es sich bei den von der Beschwerdeführerin in den Jahren 2011 und 2012 an Z.___ und Y.___ bezahlten Entgel ten um Einkommen aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstätigkeit han delt.

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob es sich bei den von der Beschwerdeführerin in den Jahren 2011 und 2012 an Z.___ und Y.___ bezahlten Entgel ten um Einkommen aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstätigkeit han delt. 2.2 Die Beschwerdeführerin richtete im Jahr 2011 Z.___ Fr. 2 8 '864.-- und Y.___ Fr. 85'792.-- respektive im Jahr 2012 Y.___ Fr. 38'656. an Entgelten aus. Darüber hinaus wurde anlässlich der Arbeitgeber kontrolle vom 1 5. August 2016 festgehalten, dass A.___ im Jahr 2011 Fr. 15'000.-- an (nicht deklariertem) Mehrlohn ausbezahlt worden sei ( Urk. 7/321).

2.2 Die Beschwerdeführerin richtete im Jahr 2011 Z.___ Fr. 2 8 '864.-- und Y.___ Fr. 85'792.-- respektive im Jahr 2012 Y.___ Fr. 38'656. an Entgelten aus. Darüber hinaus wurde anlässlich der Arbeitgeber kontrolle vom 1 5. August 2016 festgehalten, dass A.___ im Jahr 2011 Fr. 15'000.-- an (nicht deklariertem) Mehrlohn ausbezahlt worden sei ( Urk. 7/321). Am 2 6. August 2016 ste llte die Ausgleichskasse Rechnung für ausstehende Bei träge samt Verzugszinsen für die Jahre 2011, 2012 und 2015 ( Urk. 7/ 325). Die Beschwerdeführerin nimmt in der Beschwerde auf diese Rechnung Bezug, indem sie ausführt, sie bestreite den Betrag von Fr. 2'001. 70 - welcher sich auf das Jahr 2015 bezieht - nicht ( Urk. 1 S. 2). Dabei verkennt sie, dass vorliegend nicht diese Rechnung, sondern di e beiden ebenfalls am 2 6. August 2016 ergangenen Nach tragverfügungen massgebend sind ( Urk. 7/327, 7/328). Der Nachtragsverfügung betreffend das Jahr 2011 liegt eine Lohnsumme von Fr. 129'656.-- zu Grunde. Diese beinhaltet die im Jahr 2011 ausbezahlten Entgelte an A.___ von Fr. 15'000.--, an Y.___ von Fr. 85'792.-- und an Z.___ von Fr. 28'864.-- ( Urk. 7/321, 7/327). Der Nachtragsverfügung betreffend das Jahr 2012 liegt eine Lohnsumme von Fr. 38'656.-- zu Grunde, was dem im Jahr 2012 ausbezahlten Entgelt an Y.___ entspricht.

Am 2 6. August 2016 ste llte die Ausgleichskasse Rechnung für ausstehende Bei träge samt Verzugszinsen für die Jahre 2011, 2012 und 2015 ( Urk. 7/ 325). Die Beschwerdeführerin nimmt in der Beschwerde auf diese Rechnung Bezug, indem sie ausführt, sie bestreite den Betrag von Fr. 2'001. 70 - welcher sich auf das Jahr 2015 bezieht nicht ( Urk. 1 S. 2). Dabei verkennt sie, dass vorliegend nicht diese Rechnung, sondern di e beiden ebenfalls am 2 6. August 2016 ergangenen Nach tragverfügungen massgebend sind ( Urk. 7/327, 7/328). Der Nachtragsverfügung betreffend das Jahr 2011 liegt eine Lohnsumme von Fr. 129'656.-- zu Grunde. Diese beinhaltet die im Jahr 2011 ausbezahlten Entgelte an A.___ von Fr. 15'000.--, an Y.___ von Fr. 85'792.-- und an Z.___ von Fr. 28'864.-- ( Urk. 7/321, 7/327). Der Nachtragsverfügung betreffend das Jahr 2012 liegt eine Lohnsumme von Fr. 38'656.-- zu Grunde, was dem im Jahr 2012 ausbezahlten Entgelt an Y.___ entspricht. Im Streit liegt, wie erwähnt, bloss die Qualifikation der Entgelte, die Z.___ und Y.___ ausgerichtet wu rden. Die Nachtragsverfügung betref fend 2011 respektive der sie bestätigende Einspracheentscheid ist somit soweit unbestritten, als damit Beiträge für an A.___ ausbezahlten Lohn nachge fordert werden.

Im Streit liegt, wie erwähnt, bloss die Qualifikation der Entgelte, die Z.___ und Y.___ ausgerichtet wu rden. Die Nachtragsverfügung betref fend 2011 respektive der sie bestätigende Einspracheentscheid ist somit soweit unbestritten, als damit Beiträge für an A.___ ausbezahlten Lohn nachge fordert werden. 3.

3. 3.1 Bereits anlässlich einer früheren Arbeitgeberkontrolle vom 1 2. Oktober 2012 für die Jahr e 2007 bis 2010 war festgestellt worden, dass Y.___ in de n Jah ren 2009 und 2010 für die Beschwerdeführerin tätig gewesen war. Im Jahr 2009 erhielt er ein Entgelt von Fr. 18'443.--, im Jahr 2010 ein solches von Fr. 81'180.-- ( Urk. 7/222, 7/225). In der Folge ging die Ausgleichskasse zunächst davon aus, dass die Tätigkeit von Y.___, die er unter dem Namen B.___ erbracht hatte, in Bezug auf die Beschwerdeführe rin als unselbständigerwerbende Erwerbstätigkeit einzustufen sei, und forderte dementsprechend von der Beschwerdeführerin mit Nachtragsverfügungen vo m 7. Dezember 2012 Lohnbeiträge nach (vgl. Urk. 7/224, 7/228, 7/238). Die dagegen erhobene Einsprache hiess sie mit Entscheid vom 1 1. April 2013 gut. Dabei führte sie Folgendes aus ( Urk. 7/238):

3.1 Bereits anlässlich einer früheren Arbeitgeberkontrolle vom 1 2. Oktober 2012 für die Jahr e 2007 bis 2010 war festgestellt worden, dass Y.___ in de n Jah ren 2009 und 2010 für die Beschwerdeführerin tätig gewesen war. Im Jahr 2009 erhielt er ein Entgelt von Fr. 18'443.--, im Jahr 2010 ein solches von Fr. 81'180.-- ( Urk. 7/222, 7/225). In der Folge ging die Ausgleichskasse zunächst davon aus, dass die Tätigkeit von Y.___, die er unter dem Namen B.___ erbracht hatte, in Bezug auf die Beschwerdeführe rin als unselbständigerwerbende Erwerbstätigkeit einzustufen sei, und forderte dementsprechend von der Beschwerdeführerin mit Nachtragsverfügungen vo m 7. Dezember 2012 Lohnbeiträge nach (vgl. Urk. 7/224, 7/228, 7/238). Die dagegen erhobene Einsprache hiess sie mit Entscheid vom 1 1. April 2013 gut. Dabei führte sie Folgendes aus ( Urk. 7/238): « Mit Blick auf die Akten l age ergeben sich keine Hinweise, dass die B.___ Y.___ in die Arbeitsorganisation der X.___ AG eingebunden ist, respektive war und ein Abhängigkeitsverhältnis im betriebswirtsch aftlichen und arbeitsorganisato rischen Sinne vorlag, bei dessen Wegfall eine ähnliche Situation ein tritt, wie dies beim Stellenver lust eines Ar beitnehmers der Fall ist. Demgegenüber bestehen verschiedene Anhaltspunkte, dass die B.___ an eigener Adresse in eige nen Geschäftsräumlichkeiten ihre Tätigkeit ausübt und projektbezogen ihre Dienstleistungen (Ausfertigen von Bauplänen mittels CAD) zur Verfügung stellt. Demnach ist vom Bestehen einer selbst ändigen Erwerbstätigkeit der B.___, Y.___ auszuge h en. Das oben aufge führte von Y.___ erzielte Einkommen stellt demnach keinen massgeben den Lohn aus unselbständiger Erwerbstätigkeit im Si nne von Art. 5 Abs. 2 AHVG dar.»

« Mit Blick auf die Akten l age ergeben sich keine Hinweise, dass die B.___ Y.___ in die Arbeitsorganisation der X.___ AG eingebunden ist, respektive war und ein Abhängigkeitsverhältnis im betriebswirtsch aftlichen und arbeitsorganisato rischen Sinne vorlag, bei dessen Wegfall eine ähnliche Situation ein tritt, wie dies beim Stellenver lust eines Ar beitnehmers der Fall ist. Demgegenüber bestehen verschiedene Anhaltspunkte, dass die B.___ an eigener Adresse in eige nen Geschäftsräumlichkeiten ihre Tätigkeit ausübt und projektbezogen ihre Dienstleistungen (Ausfertigen von Bauplänen mittels CAD) zur Verfügung stellt. Demnach ist vom Bestehen einer selbst ändigen Erwerbstätigkeit der B.___, Y.___ auszuge h en. Das oben aufge führte von Y.___ erzielte Einkommen stellt demnach keinen massgeben den Lohn aus unselbständiger Erwerbstätigkeit im Si nne von Art. 5 Abs. 2 AHVG dar.» 3.2 A us dieser früheren Einschätzung der Ausgleichskasse allein vermag die Be schwerdeführerin in Bezug auf das nun zu prüfende Beitragsstatut betreffend die Jahre 2011 und 2012 nichts zu ihren Gunsten ableiten. Insofern besteht kein Vertrauensschutz (Bundesgerichtsurteil 9C_708/2015 vom 1 1. Juli 2016 E. 5.2.2). Jedoch ist unbestritten, dass sich das Vertragsverhältnis zwischen der Beschwer deführerin und Y.___, welcher nach wie vor unter dem Namen B.___ auftritt, in den Jahren 2011 und 2012 nicht anders gestaltete als dies früher der Fall gewesen war. In diesem Rahmen erfolgte sodann auch die Tätigkeit von Z.___ (vgl. dazu auch Urk. 3/6 -7 ). D a die im Einspracheentscheid vom 1 1. April 2013 vorge nom mene Qualifikation überzeugt, besteht angesichts der soweit unveränderten Verhältnisse kein Anlass, nun davon abzuweichen.

3.2 A us dieser früheren Einschätzung der Ausgleichskasse allein vermag die Be schwerdeführerin in Bezug auf das nun zu prüfende Beitragsstatut betreffend die Jahre 2011 und 2012 nichts zu ihren Gunsten ableiten. Insofern besteht kein Vertrauensschutz (Bundesgerichtsurteil 9C_708/2015 vom 1 1. Juli 2016 E. 5.2.2). Jedoch ist unbestritten, dass sich das Vertragsverhältnis zwischen der Beschwer deführerin und Y.___, welcher nach wie vor unter dem Namen B.___ auftritt, in den Jahren 2011 und 2012 nicht anders gestaltete als dies früher der Fall gewesen war. In diesem Rahmen erfolgte sodann auch die Tätigkeit von Z.___ (vgl. dazu auch Urk. 3/6 -7 ). D a die im Einspracheentscheid vom 1 1. April 2013 vorge nom mene Qualifikation überzeugt, besteht angesichts der soweit unveränderten Verhältnisse kein Anlass, nun davon abzuweichen. 4.

4. 4.1 Die Argumentation der Ausgleichskasse für die nunmehrige Qualifikation der Bei geladenen als Arbeitnehmer geht denn auch nicht dahin, dass sie die Vertragsbe ziehungen zwischen der Beschwerdeführerin und den Beigeladenen anders wür d igen würde. Im angefochtenen Einspracheentscheid stellte sie sich - vor dem Hintergrund, dass die B.___ bei ihr nicht angeschlossen ist - vielmehr auf den Standpunkt, dass der Beschwerdeführerin spätestens seit der Arbe itgeberrevision vom 1 2. Oktober 2012 bekannt sei, dass die Firma B.___ nicht als Selbständigerwerbende erfasst sei. Die Be schwerdeführerin hätte daher bei einer Weiterbeschäftigung auf Grund ihrer Pflicht en als Arbeitgeber in den Nachweis einholen müssen, dass die Firma B.___ nun über eine Bestätigung der Ausgleichskasse verfüge und als Selbstän digerwerbende Beiträge entrichte. Da für die bisherige Tätigkeit der Firma B.___ weder aus selbständiger noch a u s unselbständiger Erwerbstätigkeit Bei träge entrichtet worden seien, müssten diese nun zu Lasten der Beschwerdefüh rerin als Arbeitgeberin aufgerechnet werden ( Urk. 2, vgl. auch Urk. 7/322 /5 ).

4.1 Die Argumentation der Ausgleichskasse für die nunmehrige Qualifikation der Bei geladenen als Arbeitnehmer geht denn auch nicht dahin, dass sie die Vertragsbe ziehungen zwischen der Beschwerdeführerin und den Beigeladenen anders wür d igen würde. Im angefochtenen Einspracheentscheid stellte sie sich - vor dem Hintergrund, dass die B.___ bei ihr nicht angeschlossen ist - vielmehr auf den Standpunkt, dass der Beschwerdeführerin spätestens seit der Arbe itgeberrevision vom 1 2. Oktober 2012 bekannt sei, dass die Firma B.___ nicht als Selbständigerwerbende erfasst sei. Die Be schwerdeführerin hätte daher bei einer Weiterbeschäftigung auf Grund ihrer Pflicht en als Arbeitgeber in den Nachweis einholen müssen, dass die Firma B.___ nun über eine Bestätigung der Ausgleichskasse verfüge und als Selbstän digerwerbende Beiträge entrichte. Da für die bisherige Tätigkeit der Firma B.___ weder aus selbständiger noch a u s unselbständiger Erwerbstätigkeit Bei träge entrichtet worden seien, müssten diese nun zu Lasten der Beschwerdefüh rerin als Arbeitgeberin aufgerechnet werden ( Urk. 2, vgl. auch Urk. 7/322 /5 ). 4.2 In der Beschwerde brachte die Beschwerdeführerin unter Beilage entsprechender Belege vor, dass von der B.___ sämtliche Rechnungen für die Jahre 2011 und 2012 vor der Arbeitgeberkontrolle vom 1 2. Oktober 2012 gestellt worden seien und sie diese auch vor diesem Zeitp unkt beglichen habe. Der Vorwurf, sie hätte aufgrund des Ergebnisses der Arbeitgeberkontrolle von der B.___ eine Bestätigung als Selbst ändig erwerbende verlangen müssen, verfange daher nicht ( Urk. 1 S. 4 f., Urk. 3/6 -7 ). Dieser Einwand der Beschwerdeführerin ist ein leuchtend und wird soweit auch von der Ausgleichskasse anerkannt. In der Be sch werdeantwort stellte diese sich daher auf den Standpunkt, das Datum der Rechnungsstellung sei nicht ausschlaggebend. Aufgrund der Arbeitgeberkontrolle hätte die Beschwerdeführerin reagieren und nachträglich die entsprechenden Zahlen für die Jahre 2011 und 2012 bei der Ausgleichskasse deklarieren müssen ( Urk. 6). Dieser Argumentation kann nicht gefolgt wer den. Denn damit unter schlägt die Ausgleichskasse, dass sie selber mit Einspracheentscheid vom 1 1. April 2013 i n Würdigung des Vertragsverhältnis ses zwischen der Beschwe r deführerin und Y.___ das Vorliegen einer unselbständigen Erwerbstä tigkeit verneinte. Angesichts dieses Entscheids hatte die Beschwerdeführerin keine Veranlassung, den Status der Beigeladenen als Selbständigerwerbende in Frage zu stellen. Abgesehen davon hatte die Ausgleichskasse spätestens ab d em Zeitpunkt ihres Entscheids Kenntnis von der ( selbständigerwerbenden ) Tätigkeit der B.___. Es erscheint daher stossend, wenn sie der Beschwerdeführerin Untätigkeit vorwirft, während sie selber in Bezug auf die B.___ nichts unternahm.

4.2 In der Beschwerde brachte die Beschwerdeführerin unter Beilage entsprechender Belege vor, dass von der B.___ sämtliche Rechnungen für die Jahre 2011 und 2012 vor der Arbeitgeberkontrolle vom 1 2. Oktober 2012 gestellt worden seien und sie diese auch vor diesem Zeitp unkt beglichen habe. Der Vorwurf, sie hätte aufgrund des Ergebnisses der Arbeitgeberkontrolle von der B.___ eine Bestätigung als Selbst ändig erwerbende verlangen müssen, verfange daher nicht ( Urk. 1 S. 4 f., Urk. 3/6 -7 ). Dieser Einwand der Beschwerdeführerin ist ein leuchtend und wird soweit auch von der Ausgleichskasse anerkannt. In der Be sch werdeantwort stellte diese sich daher auf den Standpunkt, das Datum der Rechnungsstellung sei nicht ausschlaggebend. Aufgrund der Arbeitgeberkontrolle hätte die Beschwerdeführerin reagieren und nachträglich die entsprechenden Zahlen für die Jahre 2011 und 2012 bei der Ausgleichskasse deklarieren müssen ( Urk. 6). Dieser Argumentation kann nicht gefolgt wer den. Denn damit unter schlägt die Ausgleichskasse, dass sie selber mit Einspracheentscheid vom 1 1. April 2013 i n Würdigung des Vertragsverhältnis ses zwischen der Beschwe r deführerin und Y.___ das Vorliegen einer unselbständigen Erwerbstä tigkeit verneinte. Angesichts dieses Entscheids hatte die Beschwerdeführerin keine Veranlassung, den Status der Beigeladenen als Selbständigerwerbende in Frage zu stellen. Abgesehen davon hatte die Ausgleichskasse spätestens ab d em Zeitpunkt ihres Entscheids Kenntnis von der ( selbständigerwerbenden ) Tätigkeit der B.___. Es erscheint daher stossend, wenn sie der Beschwerdeführerin Untätigkeit vorwirft, während sie selber in Bezug auf die B.___ nichts unternahm. 4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Einspracheentscheid vom 2 7. Februar 2017 aufzuhebe n ist mit der Feststellung, dass eine Pflicht zur Nachzahlung von Lohnbeiträgen auf den an A.___ (im Jahr 2011) ausbezahlten Entgelt von Fr. 15'000.-- (vgl. Urk. 7/321, 7/327) besteht, aber nicht in Bezug auf die (in den Jahren 2011 und 2012) an Z.___ und Y.___ ausgerichteten Entgelte.

4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Einspracheentscheid vom 2 7. Februar 2017 aufzuhebe n ist mit der Feststellung, dass eine Pflicht zur Nachzahlung von Lohnbeiträgen auf den an A.___ (im Jahr 2011) ausbezahlten Entgelt von Fr. 15'000.-- (vgl. Urk. 7/321, 7/327) besteht, aber nicht in Bezug auf die (in den Jahren 2011 und 2012) an Z.___ und Y.___ ausgerichteten Entgelte. 5. Die Beschwerdeführerin hat gestützt auf Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro zesses auf Fr. 800.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist.

5. Die Beschwerdeführerin hat gestützt auf Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro zesses auf Fr. 800.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungs anstalt Zürich, Ausgleichskasse, vom 2 7. Februar 2017 insofern abgeändert, als festge stellt wird, dass eine Pflicht zur Nachzahlung von Lohnbeiträgen auf de m an A.___ im Jahr 2011 ausbezahlten Entgelt von Fr. 15'000.-- besteht, nicht aber in Bezug auf die an Z.___ und Y.___ in den Jahren 2011 und 2012 ausgerich teten Entgelte.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungs anstalt Zürich, Ausgleichskasse, vom 2 7. Februar 2017 insofern abgeändert, als festge stellt wird, dass eine Pflicht zur Nachzahlung von Lohnbeiträgen auf de m an A.___ im Jahr 2011 ausbezahlten Entgelt von Fr. 15'000.-- besteht, nicht aber in Bezug auf die an Z.___ und Y.___ in den Jahren 2011 und 2012 ausgerich teten Entgelte. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. Peter Wegmann

Dr. Peter Wegmann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___

Y.___ - Z.___

Z.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubSonderegger