Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03112.jsonl.gz/1791

Der Streit geht bis in das Jahr 2008 und 2014 bis heute zurück. Der russische Öl-Konzern Tatneft, der mehrheitlich der russischen Republik Tatarstan gehört, hatte mit 55,1 % eine Kontrollmehrheit an der ukrainischen Öl-Raffenierie in Kremenchug erworben und gehalten. Doch kurze Zeit später hatte die Ukraine politisch motiviert dem russischen Konzern die Kontrollmehrheit & Beteiligung verwehrt und diese dem ukrainischen Staatskonzern „UkrNafta“ unrechtmäßig zugeteilt. Geld gab es aber auch keins zurück. Heute beläuft sich die Forderung über 144 Millionen $, die der russische Konzern vor Gerichten in Moskau, Paris und London gerichtlich einfordert. Nun hat sowohl das Pariser Berufungsgericht als auch das „Hohe Gericht“ von London dem russischen Konzern Recht gegeben, und wird mit der Geldeintreibung von der Ukraine nun beginnen, um die 144 Millionen $ einzuziehen.