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Anfang der 1950er Jahre begannen die Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans mit der Entwicklung eines neuen Schulflugzeugs, nachdem die Schweizer Luftwaffe Interesse an einem Flugzeug für die Pilotenausbildung bekundet hatte, das ein Bugfahrwerk und ähnliche Start- und Landeeigenschaften wie ein Jet aufweisen sollte.
Schon der Erstflug der mit diesen Vorgaben entwickelten Maschine am 3.September 1953 war ein Erfolg. Der Tiefdecker wurde in Ganzmetallbauweise hergestellt und konnte ein breites Spektrum von Systemen für die Militärpilotenausbildung mitführen.
Die in 72 Exemplaren gebaute P3 wurde fast ausschliesslich von der Schweizer Luftwaffe eingesetzt. Lediglich Brasilien kaufte einige Exemplare. Die Pilatus P3-05, A-855 ist seit 1994 im Fliegermuseum Altenrhein, wo sie die Familie der Pilatus-Schulflugzeuge repräsentiert.