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Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und geniesst "diese" Wirklichkeit.
Das Licht des Sonnenuntergangs verlieh dem Schlosspark einen antiken Goldglanz, der die heruntergekommenen Rabatten und unbeschnittenen Sträucher weniger verwahrlost erscheinen liess. Wenn Papa das Schloss, den Park, die Wälder, den gesamten Besitz verkaufen würde und wir zögen in die Stadt, würde alles leichter für mich sein, dachte Komtess Helena. Ich würde mich weniger einsam, weniger wie eine Gefangene fühlen. "Du bist noch nicht zum Diner angekleidet, Heli?" fragte eine sanfte Stimme hinter ihr. Helena, sah sich um, sah ihre Mutter lächelnd im Eingang stehen. Ein elegantes schwarzes Kleid mit weissem Hermelinbesatz schmückte ihre noch immer jugendlich schlanke Figur. "Wie sollte ich deiner Meinung nach gekleidet sein, Mama?" "Ich würde das kleine Schwarze wählen. Es eignet sich für jede Gelegenheit. Und trage die Haare offen wie gewöhnlich. Und nur eine Spur Rouge. Du hast mit deinen neunzehn Jahren noch kein starkes Make-up nötig." "Ja, Mama." "Und beeil dich ein wenig. Er müsste in Kürze hier eintreffen." "Ja, Mama." Er, der hier in Kürze aufkreuzte, war der Mann, der sich als künftiger Bräutigam vorstellen sollte. Was für ein Typ mochte er sein? Ach was.