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Lokalmatador Dominic Stricker (ATP 281) hat seine Auftaktpartie bei den Swiss Open in Gstaad verloren. Der Berner unterlag in der 1. Runde Arthur Rinderknech (ATP 100) mit 4:6, 4:6.
Rinderknech mit kühlerem Kopf
Stricker erwischte gegen den Franzosen einen guten Start und blieb bei eigenem Aufschlag vorerst unangetastet. Seinerseits kam er beim Stand von 2:2 zu zwei Breakchancen. Rinderknech wehrte aber beide ab und servierte in der Folge bärenstark.
So war es der 25-Jährige, der Stricker zum 5:4 breakte. Im 2. Durchgang kam der Schweizer bei seinem Service immer wieder unter Druck, Rinderknech realisierte das entscheidende Break zum 3:2. Diesen Vorsprung liess sich der Franzose nicht mehr nehmen und beendete mit seinem 11. Ass die Partie. Damit ist in Gstaad kein Schweizer mehr vertreten.
Auch Riedi muss Segel streichen
Vor Stricker war am Dienstag bereits Leandro Riedi (ATP 748) ausgeschieden. Der 19-jährige Zürcher verlor gegen den Argentinier Federico Delbonis (ATP 46) 3:6, 3:6.
Riedi, der dank einer Wildcard zu seiner Premiere im Hauptfeld eines ATP-Turniers kam, vermochte sich nach Fehlstarts in beiden Sätzen zu steigern und mit dem routinierten Argentinier über weite Strecken gut mitzuhalten – gegen einen Kontrahenten, der im Ranking 702 Plätze vor ihm liegt.
Wenig Erfahrung auf höchstem Niveau
Riedi spielte im Rahmen eines ATP-Events zuvor erst einmal. In Kitzbühel scheiterte er im vergangenen September in der Qualifikation, nachdem er mit dem Slowaken Andrej Martin einen Spieler aus den Top 100 der Weltrangliste bezwungen hatte.