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Ein wahres Landschaftsjuwel findet man im Nordwesten der USA. Hier prallen die feuchten Pazifikwinde auf das Festland und regnen sich am Mount Olympus aus. Dadurch entsteht an der windzugeneigten Bergseite lokal ein sehr feuchtes Klima. Die windabgewandte Seite hingegen ist überaus trocken.
Wir besuchten heute die feuchte Seite. Hier hat sich ein wunderbarer, alter, geheimnisvoller Regenwald gebildet, der direkt an der wilden Pazifikküste beginnt und sich dann ins Gebirge hochzieht. Der Wald ist voll mit Baumriesen, die bis zu 90 Meter hoch werden. Sie sind behangen mit Flechten und Moosen. Im stürmischen Winter haut es den einen oder anderen Baum um. Am Boden zersetzen sich diese während Jahrzehnten und bilden den fruchtbaren Untergrund für neue Bäume. Ein steter Kreislauf, dem hier im Nationalpark genügend Raum gegeben wird. Wunderschön.
Leider kann ich diesen Blogeintrag nicht passend bebildern, denn in den dunklen, feuchten Wäldern hatte meine iPhone-Kamera keine Chance. Als Ersatz ein Foto jenes schmucken Coffeeshops, der uns heute den Tag aufkoffeiniert hat.