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Der junge Mann geriet bei der Landung mit seinem Gleitschirm in starke Bodenwinde, was zum Unglück führte. Mit einer schmerzhaften Trümmerfraktur am Becken wurde der junge Schweizer ins nächstgelegene Spital eingeliefert, von wo er die Rega mittels der Notfall-App alarmierte. Da bei solchen Frakturen eine rasche Operation von grösster Bedeutung ist und um Folgeschäden weitestgehend zu vermeiden, startete der Rega-Jet wenige Stunden nach Alarmeingang in Richtung Brasilien.
Für den 12-Stunden-Flug mit Zwischenlandungen auf den Kapverden und in Fortaleza befanden sich ausser einem Arzt und einer Pflegefachperson auch drei Piloten an Bord – einer mehr als das normale Crew-Kontingent. Die Piloten wechseln sich während des Fluges ab und stellen so sicher, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten auch auf einem so langen Einsatz eingehalten werden.
Der Schweizer Patient wurde von der medizinischen Crew im lokalen Spital abgeholt und in einem ersten Schritt vom Holzbrett, das bis zum Eintreffen der Rega seine Trümmerfraktur stabilisierte hatte, auf eine extra mitgebrachte Vakuummatratze umgelagert. Mit der Ambulanz ging es anschliessend zurück zum Flughafen und an Bord des Ambulanzjets via Fortaleza und Gran Canaria zurück in die Schweiz. Gestern Samstag, kurz vor Mitternacht, landete der Rega-Jet in Zürich. Der Zustand des Patienten hatte sich inzwischen so stabilisiert, dass der Patient anschliessend mit der Ambulanz vom Flughafen ins Spital überführt werden konnte.
Rega-Mediendienst