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Erwerbsbeteiligung
Der Arbeitsmarkt ist eine der zentralen Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Gesamtwirtschaftlich kann mit der Erwerbsquote gemessen werden, wie gut es gelingt, die Bevölkerung ins Erwerbsleben zu integrieren. Die Erwerbsbeteiligung kann auch Hinweise auf die Hürden geben, die für bestimmte Bevölkerungsgruppen bestehen, um sich am Arbeitsmarkt zu beteiligen.
Beobachtete Entwicklung

Die Erwerbsquote lag im Jahr 2019 bei der 15- bis 64-jährigen Stadtluzerner Bevölkerung bei 83,6 Prozent (Kanton Luzern: 82,9%). Die Erwerbsquote der Männer liegt mit 87,3 Prozent wesentlich höher als die Erwerbsquote der Frauen mit 80,0 Prozent. Zudem sind die Männer häufiger in Vollzeitpensen tätig als die Frauen. Auf kantonaler Ebenen sind die Geschlechterunterschiede sowohl bei den Erwerbsquoten als auch beim Beschäftigungsgrad ausgeprägter.
Wird das Jahr 2019 mit dem Jahr 2010 verglichen, zeigt sich keine wesentliche Veränderung der Nettoerwerbsquote in der Stadt Luzern.
Definition
Die Erwerbsquote zeigt das Verhältnis der Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren zur Bevölkerung derselben Altersgruppe (Nettoerwerbsquote). Erwerbspersonen sind Personen, die entweder erwerbstätig oder erwerbslos sind. Als erwerbstätig gilt eine Person, die mindestens eine Stunde pro Woche einer bezahlten Arbeit nachgeht; als erwerbslos, wer nicht erwerbstätig, aber auf der Suche nach einer Erwerbsarbeit und kurzfristig verfügbar ist.
Daten
Stadt Luzern:
Kanton Luzern:
Analysen
Kantonale Kennzahl: Erwerbsbeteiligung
Aktualisiert: 29. Oktober 2021