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Max Dopleb übernimmt von 1920 – 1930 die Leitung. Er ist Berufsviolinist im Berner Stadtorchester.
DOKTORENORCHESTER
Erstmals ist eine Mitgliederliste überliefert: 6 Ärzte, 1 Fürsprecher, 3 Lehrer und Frau Pfarrer. Es werden Werke klassischer Meister gespielt. 1922 vernimmt man im Protokoll etwas über die gespielte Musik in einem Kirchenkonzert:
1. Symphonie von Haydn
2. Solistenvortrag
3. Pastorale von Bach
4. Drei Stücke von Purcell
5. Solistenvortrag
6. Ouverture ‚Bastien und Bastienne‘ von Mozart.
Es wird beschlossen, die 2 Hörner, 2 Oboen und Fagott aus finanziellen Gründen wegzulassen. Motto: Ein billiges Konzert.
HÖHERE GEWALT
In den ersten Jahren nach der Gründung sind Proben wegen Militärdienst oft schlecht besucht oder müssen ausfallen. 1920 klagt der Sekretär im Protokoll: Leider waren wir infolge der Maul- und Klauenseuche an unserer intensiven Arbeit oft gehindert. Und das, nachdem das Orchester durch den neuen Dirigenten hinreissende Impulse erhalten hat!