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Musik der Schwarzen aus der alten und der neuen Welt
Musik gehört wesentlich zur Kultur der Schwarzen – ursprünglich und bis heute in Afrika, ebenso aber auch in der Zeit der Sklaverei in Amerika. Emotionaler Gesang mit rhythmischer Begleitung war für die in die Fremde verschleppten Menschen ein Ausdruck ihrer Identität. Auch während der Arbeit wurde gesungen («Worksongs»). In der Begegnung der Schwarzen mit christlichen Gemeinden entstanden die Spirituals, geistliche Lieder mit
vorwiegend alttestamentlichen Inhalten. Die Befreiung des Volks Israel aus der
ägyptischen Sklaverei nährte Hoffnung und Kraft der Schwarzen in ihrer eigenen
Zeit der Unterdrückung und Ausbeutung. Mit dem vermehrten Einfluss der Jazz-Musik
in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schliesslich entwickelte sich die Gospel-Musik.
Die Texte bezogen sich nun mehr auf das Neue Testament; zentral wurde zudem die
Instrumentalbegleitung. Eine besondere Bedeutung hatte die Musik der Schwarzen
in der Bürgerrechtsbewegung der 1950-er und 1960-er Jahre in den USA. Lieder wie «O Freedom» zeugen von dieser Zeitgeschichte.
Der Chor wird am Klavier begleitet von Theo Bichsel.
Konzertdaten:
Samstag, 16. Dezember 2017, 20.00 Uhr
Sonntag, 17. Dezember 2017, 17.00 Uhr
Beide Konzerte finden in der Kirche Urtenen statt.