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Der englische Fussball ist nichts für Feinschmecker? Denkste! Was der FC Reading im Spiel der zweithöchsten englischen Liga gegen Hull City zeigt, würde sogar den FC Barcelona vor Neid erblassen lassen. In der 29. Minute spielen die «Royals» einen Angriff über rechts. Der Ball kommt zum Tschechen Matej Vydra, der den Ball mit der Hacke zu Oliver Norwood weiterleitet. Dieser spielt wiederum per Hacke weiter auf Nick Blackman, welcher eiskalt zum 1:0 abschliesst. Am Ende muss sich Reading trotz der Traumkombination mit 1:2 geschlagen geben. (ole)
Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?
Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.
Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …