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Sex
ist für viele die schönste Nebensache der Welt, für andere hingegen steht sie an oberster Stelle in ihrem Leben. Doch sind diese Menschen deshalb auch gleich sexsüchtig
? Auch in der ersten Phase des Verliebtseins möchten wir kaum das Bett verlassen vor lauter Lust auf Sex. Welche Häufigkeit würden wir hier als normal definieren? Bedeutet, jeden Tag Sex haben zu wollen, schon Sexsucht
oder erst wenn es mehrere Male am Tag sind? Oder können wir tatsächlich erst von Sexsucht sprechen, wenn wir Sex haben müssen? Wenn unsere Gedanken um nichts anderes kreisen, als um dieses Thema?
Wo fängt die Sexsucht tatsächlich an?
Sexsucht
, auch als Hypersexualität bezeichnet, beschreibt ein sexuelles Verlangen über die Normalität hinaus oder auch Handlungen mit sexueller Motivation im Hintergrund. Diese Form der Sucht gehört zu den nichtstofflichen Süchten, gegenteilig einer Nikotin- oder Alkoholsucht beispielsweise. Jedoch zeigen sich auch hier die klassischen Anzeichen eines Suchtverhaltens, wie ständiger innerer Drang, Machtlosigkeit, Entzugserscheinungen und Sex
als Schmerzstiller. Man könnte es auch als Verhalten bezeichnen, das ausser Kontrolle geraten ist. Weitere Bezeichnungen für dieses Phänomen sind unter anderem Sexualzwang, Hyperlibido, Sexualabhängigkeit oder Sexualsucht.
Natürlich liegt ein normales Sexualverhalten immer im Auge des Betrachters. Wie also lässt sich Sexsucht diagnostizieren? Ist dies überhaupt möglich?
Ein Psychiater der Harvard Medical School in Boston, Martin Kafka, war der Meinung, dass die Einstufung "krankhaft" Gültigkeit hat, wenn Phantasien, Handlungen und Verhalten in Bezug auf Sex die Person so vereinnahmen, dass andere, nicht mit Sex in Verbindung stehende Pflichten oder Aktivitäten, vernachlässigt werden. Eine "Abhängigkeit" hingegen definierte er mit Minimum sieben Orgasmen wöchentlich, verteilt auf einen Zeitraum von sechs Monaten und ein bis zwei Stunden am Tag, in denen sich mit solchen Aktivitäten beschäftigt wird.
Sex ist nicht alles
Grundsätzlich gibt es wohl keine pauschale Antwort mit welchen Parametern jemand als sexsüchtig
eingestuft werden kann. Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, wie viel Sex
ihn zufrieden stellt. Wenn allerdings das ganze Leben diesem Verlangen angepasst wird, dann könnte es gefährlich werden.
Zu einer grösseren Problematik kann solche eine Sucht allerdings in der Partnerschaft werden. Natürlich gehört Sex zu Liebe und Beziehung
dazu, aber was, wenn beide Partner unterschiedliche Bedürfnisse haben? Auf Dauer wird dieser Zustand eine Belastung für die Partnerschaft, da der nicht so aktive Partner sich irgendwann unter Druck gesetzt oder gar überfordert fühlt. Der Spass am Sex verschwindet und Frust stellt sich ein.
Lassen Sie die Sexsucht
niemals Ihr ganzes Leben bestimmen! Holen Sie sich Hilfe von einem Therapeuten oder Berater, der mit Ihnen gemeinsam einen alternativen Weg erarbeiten kann und Ihrem Leben eine neue Richtung gibt. Sie müssen sich nicht schämen, Sie sind nicht alleine mit diesem Problem, aber Sie werden irgendwann womöglich alleine sein, wenn Sie dieses Problem nicht lösen. Nur wenn Sie die Sexsucht bekämpfen, können Sie befreit leben!
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Im telefonischen Beratungsgespräch zwischen Kunde und Berater werden weder medizinische Diagnosen noch therapeutische Ratschläge erteilt. Die Beratung ersetzt in keinem Fall die durch den Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten verordnete Medikation, Konsultation oder Therapie. In keinem Fall wird von selbigen abgeraten. Es werden weder zukünftige Erfolge noch Versprechen bezüglich der gesundheitlichen Verfassung in Aussicht gestellt oder angepriesen. Die telefonische Energiearbeit
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