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Um Energie zu sparen, erneuert der Genève Aéroport die Beleuchtung seines Hangars, der der Wartung von Flugzeugen gewidmet ist, vollständig. Innerhalb von drei Monaten werden die 136 Natriumdampflampen des Gebäudes durch energiesparendere LEDs ersetzt.
In 15 Metern Höhe arbeiten die Techniker in ihrer Gondel. Es ist keine leichte Aufgabe, eine 23 kg schwere Leuchte zu demontieren. Ziel der Arbeit ist es, alle Lampen in der Flugzeugwartungshalle am Ende der Start- und Landebahn auszutauschen. Hier werden alle Reinigungs-, Kontroll- und Reparaturarbeiten an den Linienflugzeugen des Genfer Flughafens durchgeführt. Dank der beeindruckenden Größe der Anlage (250 m Länge und 60 m Breite) können hier 7 bis 9 Flugzeuge gleichzeitig abgestellt werden.
Efficacité énergétique: on démonte les lampes à sodium du grand hangar from Genève Aéroport on Vimeo.
Veraltete und energieintensive Lichter
Warum haben Sie diese 480'000 Franken teure Baustelle in Angriff genommen? "Die Beleuchtung stammt aus den 60er Jahren. Die Natriumdampflampen sind mittlerweile veraltet und sehr schwer zu reparieren oder zu ersetzen. Ausserdem haben sich die Normen weiterentwickelt und Genève Aéroport muss den Fluggesellschaften, die diese Halle benutzen, eine bestimmte Beleuchtungsquote garantieren", erklärt Yves Flecher, Projektleiter Elektrizität.
Der Genève Aéroport versucht darüber hinaus, seinen CO2-Fußabdruck zu minimieren. Im Rahmen der Initiative "Exemplarité énergétique"
des Bundes hat er sich verpflichtet, seinen Gesamtenergieverbrauch bis 2030 um 15% zu senken.
Die Erneuerung der Beleuchtung des großen Hangars ermöglicht ihm:
- 30% Energieeinsparung
- Verdoppelung des Beleuchtungsniveaus und damit Einhaltung der Normen.
LEDs haben eine Lebensdauer von 70.000 Stunden im Vergleich zu 12.000 Stunden bei einer Natriumdampflampe. Die Lampen müssen daher seltener ausgetauscht werden, was wiederum Störungen für die Fluggesellschaften vermeidet. Wartungsarbeiten können nicht über einem Flugzeug durchgeführt werden.
"Intelligente Beleuchtung"
Ein Lichtmanagementsystem, das direkt mit der Wetterstation der Plattform verbunden ist, wird ebenfalls in das System integriert. Es wird die Intensität der einzelnen LEDs je nach Außenhelligkeit modulieren. Durch diese "intelligente Beleuchtung" wird das Tageslicht, das durch die 2016 eingebauten Glastüren des Gebäudes fällt, stärker genutzt werden.
Die Bauarbeiten finden ohne Unterbrechung des Hangarbetriebs statt und werden in drei Monaten abgeschlossen sein.