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Das Grundstück liegt an nördlicher Hanglage am Fuss des Üetliberges als Teil einer einstigen Seitenmoräne. Die vorgefundene Topografie wird durch die neue Bebauung mehrheitlich unberührt belassen und lediglich von felsenhaften Plateaus durchbrochen - übergrossen Findlingen ähnlich.
Diese sind Teil einer parkartigen Landschaft, die sich gleichzeitig als ‹freie Natur› versteht. Die Erschliessung erfolgt dementsprechend auf eine spielerische Art und Weise, welche das Grundstück locker in unterschiedlicher Dichte überzieht und dabei funktionale Verbindungen herstellt.
Dem Baumbestand als ‹objekthafte Relikte›, bestehend aus heimischen Baumarten wie Hainbuche, Föhre und Platane wird als Kontrast eine malerische Kulisse aus ‹geobotanischen Relikten›, bestehend aus Ginkgos und Magnolien, gegenübergestellt. Die Stammbasis der meist mehrstämmigen Gehölze wird von Farngruppen und im Frühjahr kräftig aufleuchtenden Blumenzwiebeln umspielt. Letztere breiten sich im Laufe der Zeit fortlaufend aus.
Bauherrschaft
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
Projektdaten
Projektwettbewerb 2005
Projektierung 2007–2015
Ausführung 2015–2016
Gesamtfläche
ca. 9’500 m2