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Welche Prozesse werden durchlaufen, um eine islamische Identität aufzubauen? Und welche Aspekte sind für muslimische Minderheiten im Allgemeinen einzigartig und welche für die muslimische Minderheit in Israel im Besonderen? Wie hat sich die Entwicklung der fiqh al-aqalliyyat – eine Doktrin islamisches Minderheitenrecht zur Regelung des Alltags der Muslime in nicht-muslimischen Ländern – auf die islamische Bewegung innerhalb des Staates Israel ausgewirkt? Besteht ein gemeinsamer Nenner in der Formierung einer politisch-islamischen Agenda unter nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaften?
Dies ist ein Sammelband der Vorträge, die an einer Konferenz zum Thema im März 2010 an der Tel Aviv University gehalten wurden und vom Konrad-Adenauer-Programm für jüdisch-arabische Zusammenarbeit (KAP) organisiert wurde. Die Beiträge liefern den Rahmen für eine vergleichende Analyse zwischen dem Status muslimischer Minderheitengemeinden in westlichen Ländern und dem Status der muslimischen Gemeinde in Israel. Die Beiträge dieses Sammelbandes thematisieren verschiedene Aspekte aus Geschichte, Religion und Politik. Die Verfasser dieser Beiträge sind bekannte Wissenschaftler von Universitäten und dem öffentlichen Sektor, darunter Uriah Shavi, Sagie Polka, Elie Rekhess, Nimrod Luz, Iyad Zahalka, Mohanada Mustafa und Mordechai Kedar.
Buchtipp:
Muslim Minorities in Non-Muslim Majority Countries: The Islamic Movement in Israel as a Test Case. By Elie Rekhess and Arik Rudnitzky (Editors). Published by The Moshe Dayan Center.