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Schweizer Know-how
Die Schweiz unterstützt die Ukraine mit ihrem Know-how im Bestreben, die belasteten Flächen auf effiziente und effektive Weise wieder sicher zu machen. So arbeitet die Schweiz beispielsweise mit dem Genfer Internationalen Zentrum für humanitäre Minenräumung (GICHD) und der Schweizerischen Stiftung für Minenräumung (Fondation Suisse de déminage, FSD) zusammen. Beide Organisationen haben ihren Sitz in Genf und sind seit vielen Jahren in der Ukraine tätig. Das GICHD bietet der Ukraine Schulungen, strategische Unterstützung und technische Beratung an, um die Kapazitäten der staatlichen Institutionen zu stärken. FSD hat ihr 2015 im Donbass begonnenes Engagement ausgeweitet und führt in den östlichen Regionen der Ukraine Erhebungen, Räumungen und Aufklärung über die Gefahren von Kampfmitteln durch, und weitet ihre Tätigkeit auf die südlichen Landesteile aus. Das GICHD und FSD haben mit ihrer Arbeit in den letzten 25 Jahren dazu beigetragen, dass das internationale Genf als Plattform für humanitäre Abrüstung gilt. Die beiden Organisationen sind ein wichtiger Bestandteil des anerkannten Know-hows der Schweiz im Bereich der humanitären Minenräumung.
Die «Road to Lausanne» 2024
Darüber hinaus engagiert sich die Schweiz auf technischer und diplomatischer Ebene. Nachdem sie im November 2022 gemeinsam mit dem GICHD in Genf einen ersten Workshop zur Geberkoordination durchgeführt hat, wird sie 2024 eine Reihe von Veranstaltungen organisieren, deren Höhepunkt die auf Ministerebene stattfindende Ukraine Mine Action Conference UMAC2024 vom 17. und 18. Oktober 2024 in Lausanne sein wird.