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Die Taube im Titel dieses wunderbaren Films denkt darüber nach, dass sie kein Geld hat. Davon handelt ein Gedicht, das ein kleines behindertes Mädchen am Vorführabend der Schule aufsagen möchte. Sie habe es selber gemacht, erklärt sie dem Lehrer.
Der Schwede Roy Andersson macht ein skurriles Kino der grotesken Überzeichnung. Seine Filme sind nicht laut und schrill – sie bestehen aus ruhigen Bildern, als Standbilder beginnen die Szenen, als Tableaux Vivants mit bleichen Menschen in farblos beige-grauen Umgebungen. Manchmal erinnern diese Bilder an die Bühnenstücke Christoph Marthalers. „Venedig 14: EN DUVA SATT PÅ EN GREN OCH FUNDERADE PÅ TILLVARON (A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence) von Roy Andersson“ weiterlesen