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Seither habe ich einen weiteren Brief zum Thema veröffentlicht, der ein paar Dinge richtigstellt.
Die Geschichte von Geld zieht mich immer wieder in ihren Bann, immerhin verbringen wir einen Grossteil unseres Lebens damit, Geld zu verdienen - unsere Zeit gegen Geld zu tauschen.
Warum gibt es Banken und wofür sind sie eigentlich gedacht?
Wenn wir alles herunterbrechen, sehen wir, dass eine Bank in erster Linie ein schlechtes Lager ist. Schlecht, weil es im Vergleich zu allen anderen Formen von Lager, mit dem gelagerten Gut anders umgeht.
Nimm irgendetwas, ausser Geld, dass Du in einem Lager lagern möchtest. Wie läuft das genau ab? Du informierst Dich, wo es freie Lagerplätze gibt, machst Dich schlau über die Lagerkosten, suchst Dir einen Anbieter heraus und bringst das Gut ins Lager.
Zu keiner Zeit dürfte das Lager Dein Gut weitergeben!
Banken hingegen lagern zwar auch Dein Geld, sind aber nur verpflichtet, einen ganz kleinen Teil von Deinem Geld zu behalten. Den Rest geben sie als Kredite aus oder tätigen Investitionen. Das Risiko liegt dabei nie bei der Bank, denn die Bank selbst hat gar kein Geld.
Mir ist klar, dass ich stark vereinfache und Banken noch andere Aufgaben erfüllen. Ich wollte nur den einen Punkt machen.
Alles Liebe,
Nathanael Dalliard
<email-pii>