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Der «Super Tuesday» der US-Vorwahlen hat aus republikanischer Sicht mit einem Albtraum-Szenario geendet. Donald J. Trump, den bei seinem Einstieg im letzten Sommer kaum jemand ernst nahm, hat am Dienstag in den meisten Bundesstaaten gewonnen. Die Parteispitze ist in Panik, denn es wird immer wahrscheinlicher, dass sich der schrille Milliardär die Nomination als Präsidentschaftskandidat sichern wird.
Ein überzeugendes Programm kann der New Yorker nicht vorweisen. Er appelliert an die Emotionen einer frustrierten Wählerschaft und zielt bei seinen Auftritten mit rassistischen und sexistischen Sprüchen direkt unter die Gürtellinie. Doch selbst die schlimmsten Entgleisungen konnten seinen Siegeszug nicht stoppen.
Die Situation ist bekannt: Ein Verantwortlicher einer grossen Tech-Firma sitzt inmitten des US-Kongresses auf einem Stühlchen und muss die Fragen der Abgeordneten über sich ergehend lassen, die – gelinde gesagt – nicht gerade Digital Natives sind.
Diesmal war es nicht Mark Zuckerberg, der da «gegrillt» wurde, sondern Sundar Pichai, CEO von Google. In der Anhörung ging es um Gerüchte, Google plane eine Suchmaschine für den chinesischen Markt, und allgemein um die Datensammlung des …