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Der Wille zu gewinnen ist wichtig.
Schweizer Vereinsmeisterschaft Schaffhauser Herren auf Platz 7
Die besten 18 Herrenteams und 18 Damenteams der Schweiz reisten am vergangenen Samstagmorgen für das Vereinsmeisterschaftsfinale Jugend nach Baar. Der Schwimmclub Schaffhausen sicherte sich in der Qualifikationsrunde, an der mehr als hundert Teams teilnahmen, je einen Platz fürs Finale. Für einmal ging es darum, als Team so viele Punkte zu sammeln wie möglich. Dafür werden die geschwommenen Zeiten in FINA Punkte umgerechnet und alle addiert. Zuglassen waren nur Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 2004 und jünger. Es werden 16 Rennen geschwommen, wobei alle Teilnehmenden maximal vier Mal antreten dürfen. Umso wichtiger also für die Trainer, die Rennen unter den Schwimmern präzise einzuteilen. Die Herren des SCSH 1 konnten insgesamt 7´836 Punkte sammeln und beendeten damit das Finale auf dem 7. Platz. Reto Maier steuert im Schnitt 483 wertvolle Punkte bei und schlug über 400 m Freistil als dritter an. Mark Kittikawin Hany wurde zweiter über 50 m Freistil und lieferte damit 499 Punkte. Er sammelte im Schnitt 489 Punkte und zeigt, dass er trotz reduziertem Trainingsumfang schnell ist. Max Maier schwamm die Brustdistanzen und 200 m Lagen. In all seinen Rennen unterbot er seine Bestmarke und konnte 1´451 beisteuern. Über 200 m Brust belegte er mit seiner top Zeit den 5. Platz. Nico Favale nahm sich den langen Strecken an und holte fürs Team im Schnitt 486 Punkte. Luis Tschigg, der 100 m und 200 m Rücken schwamm, unterstützte das Team mit 875 Punkten. Obwohl die Herren mit dieser Leistung knapp hunderte Punkte mehr holen konnte als in der Qualifikationsrunde in Bülach, reichte es "nur" für den siebten Rang. Das Damenteam des SCSH qualifizierte sich als 14. aus der Vorrunde. Diesen Platz konnten die Damen leider in Baar nicht bestätigen und beendeten den Wettkampf auf Platz 18. Das sehr junge Team erkämpfte sich 7´488 Punkte. Ella Nodari schwamm vier Rennen und holte im Schnitt 553 Punkte fürs Team. Aileen Lau übernahm die Rückenstrecken und schwamm 400 m Lagen. Sie holte 1´344 Punkte. Amelie-Joy Reisacher, welche durch eine Verletzung nicht ihr gesamtes Potential ausschöpfen konnte, holte 1´328 Punkte in drei Rennen. Anna Beck, Emma Beck und Lorena Frano schwammen alle je zwei Rennen und holten durchschnittlich je 433 Punkte.