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Durch Zufall entdeckte der Vater von Eduard Meier im Jahre 1904 am Sulperg ein grösseres Formsandvorkommen. Formsand, der von Metall- und Eisengiessereien für die Formung des flüssigen Metalls benötigt wird, war bis anhin grösstenteils importiert worden. Man hatte angenommen, dass in der Schweiz überhaupt kein kalkfreier Sand zu finden sei, wie er vor allem bei den beim Vergiessen von Eisen auftretenden hohen Temperaturen von über 1300 Grad C unerlässlich war. Nun aber erwies sich das Formsanvorkommen am Sulperg als qualitativ derart gut, dass schon 1905 Wettinger Formsand in über 30 Giessereien in der ganzen Schweiz verwendet wurde. Nach dem ersten Weltkrieg und nach dem Einbruch im Gefolge der Weltwirtschaftskrise steigerte sich die Produktion kontinuierlich, um in den ersten Jahren des zweiten Weltkrieges ein Maximum zu erreichen. 1941 beispielsweise wurden an 102 schweizerische Giessereien über 10'000 Tonnen Formsand geliefert, die von Wettingen aus grösstenteils per Bahn transportiert wurden. Seither hat der Wettinger Formsand durch synthetischen Formsand immer stärkere Konkurrenz erhalten, so dass heute die Zahl der Abnehmer erheblich gesunken und der Abbau entsprechend reduziert worden ist. Die älteren Wettinger aber erinnern sich noch gut an die Zeit, in welcher der Wettinger Formsand nicht nur hochbegehrt, sondern auch weitherum bekannt war, nicht zuletzt durch die verschiedenen geologischen Gutachten, die sich mit ihm befasst hatten.