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Snowboard Alpin
Nach 22 Monaten Pause bewies Nevin Galmarini, dass er wieder zu den Besten in seinem Sport gehört. Der Olympiasieger von 2018 feierte mit mehreren Viertelfinal-Qualifikationen ein erfolgreiches Comeback, nachdem er wegen anhaltender Rückenprobleme auf Renneinsätze hatte verzichten müssen. «Ich sehe, dass es noch einiges zu tun gibt. Ich bin aber optimistisch, weil ich genau weiss, woran ich arbeiten will», sagte Galmarini zu seiner Saison.
Die Funktion als Teamleaderin übernahm in der Saison 2020/21 Julie Zogg. Die Ostschweizerin verpasste im Parallel-Slalom nur einmal auf höchster Stufe die Top 5. Zweimal fuhr die Weltmeisterin von 2019 zum Sieg und im Parallel-Riesenslalom zweimal auf Platz 3, unter anderem beim Heim-Weltcup in Scuol. Die Konsequenz ihrer grossen Konstanz führte Zogg nach 2015, 2019 und 2020 zum vierten Mal zum Gewinn der Disziplinenwertung im Parallel-Slalom. Den Alpin-Weltcup beendete Zogg als beste Schweizerin im 3. Rang.
Mit einem ernüchternden Ergebnis endeten indes die WM-Rennen in Rogla. Ohne Medaillen reiste die Schweizer Equipe aus Slowenien ab. Nevin Galmarini wurde im Parallel-Riesenslalom als bester Schweizer starker Fünfter, Dario Caviezel im Parallel-Slalom Achter. Bei den Frauen hiess es bereits in der ersten K.o.-Runde Endstation.
Medaillenmässig holten allerdings die Jungen die Kohlen aus dem Feuer. Kurz vor Weihnachten schaffte es Gian Casanova an den Junioren-Weltmeisterschaften 2020 im Lachtal (AUT) als Dritter aufs Podest. An den Titelkämpfen 2021 im russischen Krasnoyarsk kehrte Flurina Baetschi mit Bronze nach Hause, starke Vierte wurde Ricarda Hauser. Die Europacup-Wertung schloss mit Larissa Gasser, die bereits im Weltcup in der vergangenen Saison ein Top-6-Resultat herausfuhr, als Siegerin eine Schweizerin ab, Zweite wurde Xenia Spörri.