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Patientinnen und Patienten in der Schweiz sind mit den Leistungen von Akutspitälern sehr zufrieden. Dies zeigt eine Befragung, deren Resultate am Donnerstag veröffentlicht wurden. Auf einer Skala von 1 bis 6 beträgt die Zufriedenheit im Schnitt 5,3.
Durchgeführt wurde die erste nationale Befragung im Jahr 2009 vom Nationalen Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ). Es beteiligten sich 70 Schweizer Akutspitäler. Der Kurzfragebogen beinhaltete 15 Fragen. Über 73'000 Patientinnen und Patienten erhielten ihn, rund 38'000 antworteten.
Beurteilt wurden die ärztliche Versorgung, die pflegerische Leistung und die Organisation in den Medizinischen und Chirurgischen Abteilungen. Für die Auswertungen der Befragungen zuständig war das Institut für Sozial- und Präventivmedizin Bern (ISPM) im Auftrag des ANQ.
Die Chirurgen erhalten mit einem durchschnittlichen Wert von 5,43 die besten Noten. Allerdings stehen ihnen die Mediziner, das Pflegepersonal und die Organisation in fast nichts nach. Deren Durchschnittswerte bewegen sich zwischen 5,25 und 5,40 auf der Skala von 1 bis 6.
Grosse Spitäler schneiden bei der Beurteilung der Organisation tendenziell etwas weniger gut ab. Ansonsten bestehen keine erheblichen Unterschiede zwischen den einzelnen Spitälern.
Die Patientenzufriedenheit soll künftig regelmässig überprüft werden. Eine nächste Qualitätsmessung wird Ende 2011 starten.
Mitglieder des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) sind der Spitalverband H+, der Dachverband der Krankenkassen santésuisse, die Kantone und die Eidgenössischen Sozialversicherer. Der Verein arbeitet nicht gewinnorientiert.