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Widerspruch 1:
Die Initianten behaupten, Sammler seien von der Initiative nicht betroffen.
Waffensammler sind aber die einzigen, die eine Seriefeuerwaffe erwerben können. Die Aussage der Initianten ist also eindeutig falsch
Ein Sammler braucht aber zusätzlich zu allen anderen Auflagen noch eine Ausnahmebewilligung für Erwerb und Besitz jeder Seriefeuerwaffe, sowie eine weitere Ausnahmebewilligung für jedes Mal, wenn er mit dieser Waffe schiessen will. Zudem ist kein Fall verzeichnet, bei dem eine solche Waffe für ein kriminelles Vorhaben missbraucht wurde.
Es gibt also weder einen Grund für ein Verbot dieser Waffen, noch für die Enteignungen, die die Initiative hier verursacht.
Widerspruch 2:
Die Initianten behaupten, für „lizenzierte Sportschützen“ werden Ausnahmen gemacht.
Lizenziert ist aber ausschliesslich, wer beim SSV (Schweizer Schiesssport Verband) eine entsprechende Lizenz gelöst hat, und eine der wenigen, vom SSV angebotenen Schiesssportarten ausübt.
Alle Waffenbesitzer, welche eine Sportart ausserhalb des SSV ausüben, können per Definition das geforderte Bedürfnis nicht nachweisen.
Auch diese Aussage der Initianten ist also eindeutig falsch
Dutzende Schiessportarten werden ohne Angabe von Gründen und entgegen den Versprechungen der Initianten einfach Verboten.
Auch diese Waffen werden allesamt enteignet werden.
Betroffen sind dabei zum Beispiel die IPSC Schützen, welche international ein gutes Ansehen geniessen, oder auch das Skeet Schiessen, welches doch immerhin eine olympische Disziplin ist.
Ausserdem ist nicht klar definiert ab wann jemand ein Sportschütze ist, die geforderte Lizenz ist nur eine der Anforderungen und führt nicht zwingend zu der Bestätigung des Bedürfnisnachweises.
Abhängig davon, wo die Grenze gezogen wird ist es durchaus denkbar, dass ein lizenzierter Sportschütze seinen Bedarf nicht nachweisen kann, weil er die geforderten Mindesttrainingstage nicht erfüllt hat.
Das kann nur eine Konsequenz haben:
Nein zu dieser widersprüchlichen und diskriminierenden Initiative!