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(Suisse Eole) Es gibt in der Schweiz mehrere Windenergieprojekte, die in der Umgebung oder innerhalb von überregional bedeutenden Wildtierkorridoren liegen. Einige davon sogar in der Nähe von bestehenden oder geplanten Wildtierpassagen. Der Bericht „Windenergieanlagen und Wildtierkorridore“, der für das Bundesamt für Energie erstellt wurde, zeigt, dass sich bei der Anlage Calandawind im Rheintal die Hirsche nicht von den Windenergieanlagen stören lassen.
So ästen Rehe und Hirsche ruhig weiter, auch wenn die Anlage erst einschaltete, als die Tiere schon am Äsen waren. Ein Rothirsch frass ruhig weiter und bewegte sich dazu sogar langsam Richtung Anlage.
Keine sichtbare Änderung des Verhaltens
Das Landschaftsgebiet Oldis befindet sich in unmittelbarer Nähe zu der Anlage Calandawind und einem Wildtierkorridor. Im Winter dient es Rothirschen, die in der übrigen Jahreszeit Lebensräume im Calandagebiet nutzen, auch nach der Erstellung der Windkraftanlage als wichtiger Lebensraum. Der Abstand zwischen der Anlage und den von mehreren Rothirschen intensiv und regelmässig genutzten Flächen betrug während der Untersuchung minimal 350 m. Die Rothirsche frassen in diesem Bereich und legten sich auch zum Wiederkäuen hin. Die Inbetriebnahme der Anlage führte zu keiner sichtbaren Änderung dieses Verhaltens. Einzelne Rothirsche halten sich zeitweise auch in Flächen auf, die bis rund 160 m an die laufende Windkraftanlage heranreichen.
Den im August veröffentlichten Bericht des BfE finden Sie hier.