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Der Verzicht auf die ursprünglich geplante Verglasung muss im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens abgesegnet werden. Das habe die kantonale Baudirektion entschieden, teilte der Thuner Regierungsstatthalter Marc Fritschi am Dienstag mit. Er selber hatte im vergangenen November den baupolizeilichen Zwang zur Verglasung aufgehoben.
Fritschi kam zum Schluss, dass andere Massnahmen ausreichend seien: So seien die Zuschauerströme mit dem Bau einer zusätzlichen Bushaltestelle getrennt, der Alkoholverkauf eingeschränkt und der Lärm mit betrieblichen Massnahmen reduziert worden - zum Beispiel einer Limitierung der Lautsprecheranlage.
Eine fehlende Verglasung als Zankapfel
Die Erbauer des Stadions hatten - anders als im Baugesuch vorgesehen - eine Lücke zwischen dem Obergeschoss des Stadions und dem Dach nicht geschlossen. Anwohner beklagten sich deshalb über zu viel Lärm, der aus dem Stadion dringt.
Der Regierungsstatthalter setzte darauf eine Nachbesserungsfrist bis Sommer 2012, kam aber schliesslich zum Schluss, dass die getroffenen Massnahmen zur Lärmreduzierung genügen. Dem Kanton reicht dies jedoch nicht.