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Snyk-Report 07.02.2022, 08:07 Uhr
Sicherheitslücken in Python
Die Programmiersprache Python erfreut sich wachsender Beliebtheit, was auch auf das Ökosystem von Softwarebibliotheken für maschinelles Lernen wie NumPy, Pandas, TensorFlow von Google und PyTorch von Facebook zurückzuführen ist.
Laut dem TIOBE Index ist Python inzwischen die beliebteste Programmiersprache weltweit und hat sogar Java und C den Rang abgelaufen.
Snyk, ein Anbieter von Security-Lösungen für Entwickler, untersuchte die Risiken und Schwachstellen von Python und fand heraus, dass im Durchschnitt jeden Monat sechzig neue Python-Sicherheitslücken zur Snyk-Datenbank hinzugefügt werden. Fast ein Drittel davon wird als kritisch oder von hohem Schweregrad eingestuft: 5 Prozent sind kritische Schwachstellen, 27 Prozent sind mit einem hohen Schweregrad bewertet, 56 Prozent mit mittlerem und 12 Prozent mit niedrigem Schweregrad. Glücklicherweise können die meisten gefundenen Schwachstellen in den Projekten schnell behoben werden. Etwa 87 Prozent der Schwachstellen lassen sich durch den Wechsel zu einem aktualisierten Paket beheben. Dementsprechend können auch die meisten Container-Schwachstellen durch den Einsatz von kompakteren Paketen gelöst werden.
In vielen Projekten sind diese Korrekturmassnahmen notwendig. Bei mehr als 60 Prozent der Python-Projekte finden sich Code-bezogene Elemente, die auch in der diesjährigen OWASP Top 10 gelistet sind – eine aktuelle Auflistung der häufigsten Sicherheitsrisiken für Webanwendungen. Diese können dazu führen, dass Angreifer clientseitige Skripte in Websites (XSS) einschleusen. Von Benutzern eingegebene Zeichenfolgen, die für die Erstellung von SQL-Abfragen gedacht sind, können etwa für SQL-Injection-Angriffe genutzt werden.