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Wie man die Abtreibungen auch finanzieren könnte
Es gibt wegen einer Initiative, die aus SVP-nahen Kreisen lanciert wurde und verlangt, dass Frauen ihre Abtreibungen, die wegen Versagen und Nichtanwendung von Verhütungsmitteln verursacht wurden, eine riesige Polemik im Sonntagsblick:
Ich sehe nicht ein, wieso ein Rappen aus meinen Krankenkassenprämien verwendet werden sollte, um unverantwortlichen Leuten, die nicht wissen, welche Massnahmen zur Verhütung von unerwüschtem Nachwuchs ergriffen werden müssen, eine nachträgliche 'Verhütung' zu finanzieren.
Handkehrum ist auch klar ersichtlich, dass Frauen, die alleinerziehend sind, weitaus zu häufig Sozialtransfers in Anspruch nehmen, was im Endeffekt teurer ist als Abtreibungen.
Daher ein einfacher Vorschlag:
Moralisch sind Abtreibungen falsch, aber offenbar nicht zu vermeiden. Was man so zumindest tun kann, ist die Sache für den Steuer- und Prämienzahler kostenneutral zu gestalten.
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