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Wie hast du‘s mit dem Geld?
Toll!Offenbar hast du dich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte Ende 2019 5.9 Milliarden US$ in Unternehmen investiert, die fossile Energien fördern und damit den Klimawandel anheizen. Ole Timoi aus Kenia arbeitet mit Massai-Gemeinschaften zusammen und erzählt, was der Klimawandel für Menschen wie sie bedeutet.
So sollte es eigentlich sein.Tatsache ist: Die Banken spielen eine riesige Rolle beim Klimaschutz.
Einer der grössten Treiber des Klimawandels ist CO2. Einer der grössten Ursachen von CO2-Ausstoss ist die Verbrennung fossiler Energien: Kohle, Erdgas und Erdöl. Auch Banken haben Anlagen in fossilen Energien, und dies z.T. beträchtlich: Die Aktienanlagen der Schweizerischen Nationalbank beispielsweise sind für mehr als den jährlichen CO2-Ausstoss der gesamten Schweiz mitverantwortlich. In Kenia hat der Klimawandel bereits jetzt massive Folgen für die Menschen, wie Ole Timoi erzählt. Er arbeitet im Süden Kenias mit Massai-Gemeinschaften.
Zu jedem Preis?Aber stimmt die Dienstleistung der Bank auch, wenn ihre Anlagestrategie Menschenrechtsverletzungen mit sich bringen?
Die vom Schweizer Finanzplatz gesteuerten Aktivitäten verursachen ein Zwanzigfaches der einheimischen «territorialen» Treibhausgas-Emissionen – oder über 2% der weltweiten Emissionen. Für Massai-Gemeinschaften in Kenia bringt das eine Menge Folgen mit sich, wie Ole Timoi erzählt. Er arbeitet im Süden Kenias mit ihnen zusammen.