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Der Bezirk hat eine Fläche von 792 km². Die Region ist reich an Wasser und im Westen finden sich Ausläufer der bewaldeten Berge des Talyschgebirges. Ein grosser Teil der Region gehört zur Lenkoraner Niederung, der Boden ist sehr fruchtbar. Es gibt viele Heil- und Mineralquellen in Masalli. Im Osten grenzt Masalli an das Kaspische Meer.
Die Region ist landwirtschaftlich geprägt. Es werden vor allem Tee, Gemüse, Obst, Wein und Baumwolle angebaut. Es gibt mehrere Molkereien, Keltereien und andere lebensmittelverarbeitende Industriebetriebe. Bei Masalli Isti Su gibt es Kurbäder.
Die Schönheiten der Landschaft sowie die Berge, Strand am Kaspischen Meer, der Niederung Lenkoran ziehen immer mehr Urlauber an.
Der Fluss Vilasch, der durch die Region durchfliesst, teilt die Stadt in zwei Teile. Auch die Flüsse Alvadytschay und Tatian fliessen ebenfalls durch den Bezirk Masalli durch.
Masalli ist eines von touristischen Zentren Aserbaidschans. Masalli liegt 232 Kilometer von der Hauptstadt von Aserbaidschan und zieht mit seiner modernen Ansicht die Aufmerksamkeit auf sich. Masalli gehört zu einer der modernen Regionen des Landes und lockt heute nicht nur lokale, sondern auch ausländische Touristen an. Diese Region mit seinen dunkelgrünen Wäldern, Mineralquellen, Flüssen und Seen ist ein beliebter Ort von Einheimischen und Besuchern. Es gibt hier eine Reihe von Zentren für Touristen, Hotels und Cottages wie zum Beispiel „Daschtvand”, „Gülüstan“, „Gölüstü”, „Vilasch”, “Baba Bulaghi“, „Zirva”, „Jannat Baghi”, „Damiragaj“. Die Preise in den Hotels der Stadt variieren je nach der Art von Dienstleistungen. Das Hotel „Vilasch“ und das Erholungszentrum „Daschtvand” liegen unweit von der Stadt Masalli.
Masalli ist berühmt für seine Heilquellen. Unter ihnen gibt es auch Quellen des Thermalwassers und eiskalten Wassers. Einige der Wasserquellen sind schwefelhaltig und reich an anderen Spurenelementen. In einer Entfernung von etwa 13 Kilometern von der Stadt Masalli liegt auf einer Höhe von 1650 Metern über dem Meeresspiegel am Fusse des Berges Dambalov und am Ufer des Flusses Viljasch das Sanatorium “Isti Su”. Warmes Wasser sprudelt hier aus der Erde bei einer Temperatur über 60 Grad. Dieses Wasser wird zu Heilzwecken insbesondere bei der Behandlung von Muskelerkrankungen, Gelenkentzündung sowie Hautkrankheiten und vielen anderen Krankheiten verwendet. Im Sanatorium führt man die Behandlung in Mineralwasserbädern durch.
Entlang der Strasse von Masalli in Richtung nach Lenkoran, am nordwestlichen Ufer des Kaspischen Meeres liegt das Schutzgebiet Gyzylaghadsch. Das Territorium des Naturschutzgebiets deckt die gesamte Küstenzone des Gyzylaghadsch -Golfs und Festland in der Nähe. Das Reservat wurde 1929 für den Schutz und die Vermehrung von Wasser,-Sumpf-und Seevögeln, mit dem Ziel des Schutzes von Wasserraum und Halbwüsten für die Überwinterung von Zugvögeln gegründet.