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Die Energieeinsparung in Gebäuden ist in allen drei Ländern ein erklärtes politische Ziel. Aufgrund der geringeren Kosten für erneuerbare Energien ist die Entwicklung des Energiemarktes durch die rasche Zunahme von sogenannten "Prosumer"-Gebäuden geprägt. Sie können ihre eigene Energie speichern und verbrauchen, jedoch müssen sie teilweise über das Stromnetz versorgt werden. Die rasante Entwicklung von "Prosumern" verändert die traditionelle Struktur der Stromnetze grundlegend und erschwert die Prognose von Energieausgaben. Der trinationale Oberrhein, in der verschiedene Produktions-, Vertriebs- und Preismodelle nebeneinander bestehen, wird von den "Prosumern" stark beeinflusst.
Der Aufbau von intelligenten Energiezählern (auch Smart Meter) ist unerlässlich, um die Prognose des Energieverbrauchs verbessern und den Endnutzern zu helfen, ihren Energieverbrauch zu optimieren. Bis ahnin sind die Smart Meter in ihrer Funktionalität noch eingeschränkt. Das Projekt entwickelt neue Konzepte und Modelle in Zusammenarbeit mit KMUs und Netzbetreibern, um Prosumente besser integrieren zu können. Das Hauptziel wird die Entwicklung und Erprobung eines trinationalen technisch-ökonomischen Modells von Prosumenten für den Selbstverbrauch und die Energieteilung sein.