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Autobahn überdecken für neue Olma-Halle?
Die Olma Messen wollen die St. Galler Stadtautobahn vor dem Rosenbergtunnel überdachen und auf dem "Deckel" eine neue grosse Halle bauen. Die Machbarkeit dieser Idee wird geprüft, wie Olma-Direktor Nicolo Paganini am Mittwoch an einer Medienkonferenz sagte.
Es stellten sich rechtliche, technische und finanzielle Fragen, erklärte Paganini. Bis Ende 2015 will die Olma zusammen mit dem Bundesamt für Strassen (Astra) und Ingenieuren Klarheit gewinnen. Das Ergebnis sei noch völlig offen, betonte der Olma-Direktor. Eine etwa 150 Meter lange Überdachung der Autobahn zwischen dem Tunnelportal und dem Bahnhof St. Fiden hätte für die Olma viele Vorteile. So könnte die veraltete, schlecht ausgelastete Halle 1 abgebrochen und durch eine grosse Halle auf der neu gewonnenen Fläche ersetzt werden. Dadurch gewänne das Olma-Areal eine durchgehende West-Ost-Passage für das Publikum. Gleichzeitig würde das Messegelände beim Bahnhof St. Fiden besser an den öffentlichen Verkehr angebunden, und auch der Olma-Eingang Ost liesse sich aufwerten.
Tunnelsanierung und dritte Röhre
Diesen Vorteilen steht eine Reihe von Schwierigkeiten gegenüber. So müssen eine kommende Sanierung des Rosenbergtunnels und die allfällige Planung einer dritten Tunnelröhre berücksichtigt werden. Zudem tangiert die Idee eines Autobahn-"Deckels" die Entwicklung des Bahnhofareals St. Fiden.
Die Abklärungen sollen auch eine Kostenschätzung liefern. Falls sich die Idee als realisierbar erweist, könnte laut Paganini mit einem Neubau der Olma-Halle 1 im Jahr 2020 oder 2021 begonnen werden. Ohne "Deckel" liesse sich eine neue Halle schon früher bauen. (sda)
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