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Die Bisherigen sind bei den Regierungsratswahlen in den drei Kantonen St. Gallen, Uri und Schwyz mit einer Ausnahme wiedergewählt worden. In Uri muss ein SP-Vertreter in den zweiten Wahlgang. Bei den Parlamentswahlen steht die SVP als Siegerin da, während FDP, Grüne und SP Mandate abgeben mussten.
In St. Gallen die meisten wiedergewählt
Bei den Erneuerungswahlen in die St. Galler Regierung sind erst fünf von sieben Mitgliedern gewählt worden. Gewählt sind die Bisherigen Susanne Hartmann (Mitte), Marc Mächler (FDP), Beat Tinner (FDP), Laura Bucher (SP) und Bruno Damann (Mitte).
Für die beiden restlichen Sitze in der siebenköpfigen Regierung haben die beiden neuen SVP-Kandidaten die beste Ausgangslage. Sie erhielten im ersten Wahlgang mehr stimmen als die SP-Vertreterin und der Kandidat der Grünen. Der zweite Wahlgang findet am 14. April statt.
Bei den St. Galler Parlamentswahlen gewinnt die SVP sieben Sitze hinzu. Damit baut sie ihre Vormachtstellung weiter aus und hat nun 42 der 120 Sitze im Kantonsrat. Die Mitte hat ihre 27 Sitze verteidigt, während die FDP drei Sitze verlor und noch 19 Mandate hält.
Die SP verlor einen ihrer bisher 19 Sitze. Noch sechs Sitze halten die Grünen, sie verloren drei Mandate. Unverändert ebenfalls sechs Sitze hält die GLP. Auch die EVP konnte ihre beiden Sitze verteidigen.
Kanton Uri bestätigt vier von fünf Regierungsräte
Im Kanton Uri sind vier von fünf bisherigen Regierungsräten in ihrem Amt bestätigt worden. Es sind dies Christian Arnold (SVP), Urs Janett (FDP), Daniel Furrer und Urban Camenzind (Mitte). Auch Mitte-Kantonsrätin Céline Huber schaffte als Neue den Sprung in die Regierung.
SP-Regierungsrat Dimitri Moretti verpasste dagegen das absolute Mehr. Er lag hinter Mitte-Kandidat Hermann Epp zurück, der das absolute Mehr knapp verpasste, aber deutlich vor FDP-Landrat Georg Simmen lag. Sie werden am 21. April im zweiten Wahlgang um den Einzug in die Regierung kämpfen.
Im Urner Landrat wurden 61 von 64 Sitzen vergeben. Die GLP konnte dabei auf Anhieb drei Sitze erobern. Der Sitzanteil der Fraktion von SP und Grünen schrumpfte um zwei auf noch sieben Sitze. Stärkste Fraktion bleibt die Mitte mit 23 Sitzen, sie büsste aber zwei Sitze ein.
Sogar vier Sitze abgeben musste die FDP. Sie wurde als zweitstärkste Fraktion von der SVP abgelöst, die einen Sitz zulegte und nun 15 Mandate hält gegenüber der FDP mit zwölf Sitzen. Auch ein Parteiloser schaffte die Wahl. Der zweite Wahlgang für die drei noch unbesetzten Parlamentssitze findet am 21. April statt.
Im Kanton Schwyz um 5 auf 38 Sitze
Die Schwyzer Regierung bleibt fest in bürgerlicher Hand: Die bisherige Regierung wurde wiedergewählt. Es handelt sich dabei um die drei SVP-Vertreter André Rüegsegger, Herbert Huwiler und Xaver Schuler, Damian Meier und Petra Steimen-Rickenbacher (beide FDP) sowie von der Mitte Sandro Patierno und Michael Stähli. Die SP war chancenlos, ihren vor zwölf Jahren verlorenen Sitz in der Regierung zurückzugewinnen.
Auch im Kanton Schwyz hat die SVP ihre Vormachtstellung im Parlament ausbauen können. Sie legte bei den Gesamterneuerungswahlen um 5 auf 38 Sitze zu. Alle anderen Parteien verloren. Mitte und FDP verloren je einen Sitz und kommen noch auf 23 beziehungsweise 19 Sitze. SP/Grüne verloren zwei Mandate und haben noch deren 15. Die GLP musste einen Sitz abgeben und erreichte mit 5 Sitzen gerade noch die Fraktionsstärke. Der Schwyzer Kantonsrat hat 100 Sitze.
Wahlen in Basel-Stadt
Bei den Ersatzwahlen in Basel-Stadt für den in den Bundesrat gewählten Beat Jans von der SP hat niemand das absolute Mehr erreicht. Mustafa Atici (SP) und Luca Urgese (FDP) kämpfen im zweiten Wahlgang am 7. April um den Regierungssitz. Atici erzielte mit 24'526 das beste Resultat, Urgese kam auf 20'725 Stimmen.
Jérôme Thiriet von den Grünen kam lediglich auf 8396 Stimmen und will für den zweiten Wahlgang nicht mehr antreten. Ebenfalls in den zweiten Wahlgang muss Erziehungsdirektor Conradin Cramer von der LDP, der das absolute Mehr um lediglich 651 Stimmen verfehlte.
Bei der Ersatzwahl in die fünfköpfige Glarner Kantonsregierung kommt es am 24. März zu einem zweiten Wahlgang. Im Kampf um die Nachfolge des scheidenden Landammanns Benjamin Mühlemann (FDP) verpassten alle drei Kandidierenden das absolute Mehr von 5810 Stimmen.
Mitte-Kandidatin Daniela Bösch-Widmer erzielte das beste Ergebnis und erreichte 4587 Stimmen vor SVP-Vertreter Thomas Tschudi mit 4268 Stimmen. Deutlich abgeschlagen mit 2436 Stimmen lag FDP-Kandidat Roger Schneider. Damit droht die FDP ihren zweiten Sitz zu verlieren.