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Die Credit Suisse (CS) hat laut dem Analysten Peter Casanova für das zweite Quartal schon wieder "schreckliche Zahlen" vorgelegt. Die operative Leistung sei durch Wertberichtigungen, Restrukturierungen sowie Rechtsstreitigkeiten überschattet worden.
Trotz des jüngsten operativen Führungswechsels von Thomas Gottstein zu Ulrich Körner dürfte eine Erholung bei der CS wohl viel Zeit beanspruchen und Leid für die Investorenschaft mit sich bringen, heisst es im Analysten-Bericht weiter.
Die Credit Suisse-Aktien steigen am Montag nach Börseneröffnung 0,7 Prozent auf 5,29 Franken, diejenigen der UBS steigen 2 Prozent. Die Credit Suisse widersprach am Montag erneut Medienberichten über einen drohenden Millionenausfall in Mexiko wegen der Liquidation der mexikanischen Bank Credito Real. Die Credit Suisse habe "kein materielles Kreditengagement bei dem genannten Unternehmen", teilte die Grossbank bereits am Freitag mit. "Jede gegenteilige Behauptung ist unbegründet", so die CS.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters gestützt auf einen Artikel in der mexikanischen Wirtschaftszeitung "El CEO" berichtet, dass die Credit Suisse der Credito Real unbesicherte Kredite über rund 106 Millionen Dollar gewährt habe. Damit gehöre sie zu den grössten Schuldnern des zusammengebrochenen mexikanischen Kreditinstituts.
(cash/AWP)