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Die Schwarzenburgerin Irene Beyeler, die für Alterswil (Kleinkaliber) und Tafers (Luftgewehr) antritt, beendet ihre internationale Karriere und tritt aus der Nationalmannschaft zurück. Die 33-Jährige war viele Jahre lang eine der tragenden Säulen des Olympischen Gewehrteams der Frauen und ist als dutzendfache Schweizermeisterin eine der besten heimischen Gewehrschützinnen.
Olympia 2008 als Höhepunkt
Auch auf internationalem Parkett hat Beyeler in ihrer langen Karriere verschiedene Meilensteine gesetzt: Ein Höhepunkt war 2007 der 5. Rang an der Europameisterschaft in Granada (ESP) im Dreistellungsmatch Gewehr 50 m. Mit dieser Leistung holte sich Beyeler den Quotenplatz und vertrat die Schweiz an den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Hier klassierte sich Beyeler im Dreistellungsmatch auf dem 23. Rang, mit dem Luftgewehr wurde sie Sechzehnte.
Zwei Jahre später gewann Beyeler an der WM in München im Teamwettkampf über 50 m liegend die Goldmedaille. Im Einzel durfte sie sich über den starken siebten Platz freuen.
Irene Beyeler, die als Kundenberaterin bei einer Regionalbank arbeitet, richtet ihr Hauptaugenmerk nun auf die berufliche Karriere.
Auszeit für Pascal Loretan und Simon Beyeler
Der Düdinger Pascal Loretan nimmt derweil für die neue Saison eine Auszeit vom Spitzensport – dasselbe gilt, aus familiären Gründen, auch für Simon Beyeler, den Bruder von Irene Beyeler. Wegen der Wettkampfpause der beiden international erfahrenen Gewehrschützen sind in dieser Saison nur zwei Freiburger in der Elite-Nationalmannschaft, die 19 Gewehr- und acht Pistolenschützen umfasst, vertreten: Steve Demierre (Auboranges/Pistole olympische Disziplinen) und Gilles Dufaux (Granges-Paccot/Gewehr nicht olympisch).