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Bundesgericht Tribunal fédéral Tribunale federale Tribunal federal 1B_433/2022 Urteil vom 20. September 2022 I. öffentlich-rechtliche Abteilung Besetzung Bundesrichterin Jametti, präsidierendes Mitglied, Gerichtsschreiber Pfäffli. Verfahrensbeteiligte A.________, Beschwerdeführer, gegen Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach, Wildischachenstrasse 14, 5200 Brugg AG. Gegenstand Strafverfahren, Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, Verfahrensleiterin, vom 10. August 2022 (SST.2021.171). Erwägungen: 1. Die Verfahrensleiterin der 2. Kammer des Strafgerichts des Obergerichts des Kantons Aargau wies mit Verfügung vom 10. August 2022 die Gesuche von A.________ um amtliche Verteidigung für das Berufungsverfahren und um Verschiebung der auf den 22. August 2022 angesetzten Verhandlung ab. 2. A.________ führte mit Eingabe vom 17. August 2022 (eingegangen beim Bundesgericht am 22. August 2022) Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der Verfahrensleiterin des Strafgerichts. Er stellte die Nachreichung einer Beschwerdebegründung für die unbegründete Beschwerde vom 17. August 2022 in Aussicht. Innert der Beschwerdefrist von 30 Tagen gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG ging indessen keine Beschwerdeergänzung mehr ein. 3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Beschwerde vom 17. August 2022 enthält keine Begründung. Somit ergibt sich aus der Beschwerde nicht, inwiefern die Verfügung der Verfahrensleiterin rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist. 4. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten. Demnach erkennt das präsidierende Mitglied: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Kosten erhoben. 3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, Verfahrensleiterin, schriftlich mitgeteilt. Lausanne, 20. September 2022 Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts Das präsidierende Mitglied: Jametti Der Gerichtsschreiber: Pfäffli

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_433/2022

Urteil vom 20. September 2022

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jametti, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach,

Wildischachenstrasse 14, 5200 Brugg AG.

Gegenstand

Strafverfahren,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, Verfahrensleiterin, vom 10. August 2022 (SST.2021.171).

Erwägungen:

1.

Die Verfahrensleiterin der 2. Kammer des Strafgerichts des Obergerichts des Kantons Aargau wies mit Verfügung vom 10. August 2022 die Gesuche von A.________ um amtliche Verteidigung für das Berufungsverfahren und um Verschiebung der auf den 22. August 2022 angesetzten Verhandlung ab.

2.

A.________ führte mit Eingabe vom 17. August 2022 (eingegangen beim Bundesgericht am 22. August 2022) Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der Verfahrensleiterin des Strafgerichts. Er stellte die Nachreichung einer Beschwerdebegründung für die unbegründete Beschwerde vom 17. August 2022 in Aussicht. Innert der Beschwerdefrist von 30 Tagen gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG ging indessen keine Beschwerdeergänzung mehr ein.

Art. 100 Abs. 1 BGG 3.

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Beschwerde vom 17. August 2022 enthält keine Begründung. Somit ergibt sich aus der Beschwerde nicht, inwiefern die Verfügung der Verfahrensleiterin rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

Art. 42 Abs. 2 BGG Art. 42 Abs. 2 BGG Art. 108 Abs. 1 BGG 4.

Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten.

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Kosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, Verfahrensleiterin, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. September 2022

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Jametti

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli