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Bis zum Ende der Geschichte bestanden die Erzählungen von der Geschichte der populären Musik darin, dass in regelmässiger Folge Subkulturen in den Mainstream durchbrachen und eine kleine oder grosse Revolution auslösten. Mit der Revolutionierung der Genres und Stile ging das Überholen der alten Generation einher. Es gab diejenigen, die den Schritt mit der Geschichte mitmachten, und es gab diejenigen, die stehen blieben. Diese Erzähl-Logik ist die Logik der Revolutionen.
Unsere posthistorische Zeit macht hingegen aus, dass die ganze Geschichte topologisch ausgebreitet vor uns liegt (in iTunes, Spotify oder Youtube) und dass musikalische Innovationen in besonderen Bezugnahmen (Referenzen) auf vorliegendes ungeschichtliches Material bestehen.
Wie schlägt sich wohl die veränderte Sachlage in der Erzählung (récit) der posthistorischen Geschichte (histoire) nieder? Die Logik der Revolutionen macht hier keinen Sinn mehr. Man muss die Geschichte anders erzählen.