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Flávio Chiarelli Vicente de Azevedo – im Amt von Oktober 2014 bis Juni 2015
Der Jurist leitete die Abteilung zur Förderung nachhaltiger Entwicklung (DPDS) der FUNAI und übernahm nach dem Rücktritt von Marta Maria Azevedo intern den Vorsitz.
Obwohl sie ein Jahr und vier Monate auf der internen Basis blieb, konnte sie in einer Regierung, die durch die Lähmung der Demarkationen von indigenem Land bekannt war, drei Studien zur Identifizierung von indigenem Territorien genehmigen und veröffentlichen: das indigene Territorium “Tapeba”, mit 5.838 Hektar in Ceará; das indigene Territorium “Herareka Xetá”, mit 2.686 Hektar in Paraná; und die Erweiterung des indigenen Territoriums “Xakriabá”, mit 43.357 Hektar in Minas Gerais.
Flavio Azevedo trat wegen eines Doktorat Studiums in Portugal zurück, aber laut der Zeitung O Globo vom 25. September 2014 waren einige der Hauptgründe die Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit dem Bau von Wasserkraftwerken und der Streit, dem sich die FUNAI selbst innerhalb der Regierung gegenübersah, um ihre Hauptaufgabe zu erfüllen: die Demarkierung von indigenen Territorien.
João Pedro Gonçalves da Costa – im Amt von Juni 2015 bis Juni 2016
Er war Abgeordneter, Stadtrat und stellvertretender Senator für den Bundesstaat Amazonas. Er arbeitete auch als staatlicher Superintendent des Nationalen Instituts für Kolonisierung und Agrarreform in Amazonien. Er übernahm die Präsidentschaft der FUNAI von Flavio Chiarelli Vicente de Azevedo, der acht Monate lang Interimspräsident war.
Laut einer Notiz in A Crítica (14.06.15) war seine Ernennung „ein abgekartetes Spiel der Petitionsabgeordneten aus dem Norden, mit dem Argument, dass die Dilma-Regierung Politikern aus dem Amazonasgebiet mehr Raum geben müsse, wie es Lula damals tat, als er Marcus Barros in die IBAMA und Marina Silva ins Umweltministerium setzte.
João Pedros Mandat fiel in die letzten Monate vor der Absetzung von Präsidentin Dilma Roussef, und in dieser kurzen Zeit versuchte er, den Stillstand der Demarkierungen, die dieser Regierung von damals zuzuschreiben ist, wieder zu beleben. Während seiner Amtszeit genehmigte die FUNAI die Studien der Ländereien: “Cobra Grande” (Pará) der indigenen Stämme Arapiuns, Jaraqui und Tapajó; “Kaxuyana-Tunayana” (Amapá), der Stämme Kaxuyana, Tunayana und anderer; “Jurubaxi-Téa” (Amazonas), der Stämme Baré, Tukano, Baniwa und anderer; “Sawré/Muybu” (Pará), der Stämme Munduruku; Sambaqui(Paraná), “Pakurity” (Mato Grosso do Sul), “Peguaoty” (Mato Grosso do Sul), und “Cerco Grande” (Paraná), der Guarani Mbya Stämme; “Ypoi-Triunfo” (Mato Grosso do Sul), der Stämme Guarani Ñandeva; Dourados “Amambaipeguá I”, der Kaiowáa und Ñandeva; und Mato Castelhano-FÁg Ty Ka (Rio Grande do Sul), des Kaingang-Stammes..
Der Anthropologe Artur Nobre Mendes, ein Berufsbeamter der FUNAI, übernahm die Präsidentschaft der Behörde anstelle von João Pedro Gonçalves, der von der Interimsregierung des Michel Temer entlassen worden war. Artur Nobre Mendes war bereits zwischen 2002 und 2003 Präsident der Funai und hatte zu diesem Zeitpunkt die Position des Direktors zur Förderung nachhaltiger Entwicklung inne.
Im Jahr 2016 verblieb er für circa 4 Monate in der Position des stellvertretenden Präsidenten. In seiner kurzen Amtszeit veröffentlichte Artur Mendes im August 2016 die Identifizierung und Markierung von drei Guarani-Territorien im Bundesstaat São Paulo: “Djaiko-aty,” mit 1.216 ha, “Ka’aguy Mirim”, mit 1.190 ha und das “Ambá Porã” mit 7.204 ha.
Er wurde im September entlassen, wenige Tage nachdem die FUNAI die Organisation der Paralympischen Spiele von Rio 2016 kritisiert hatte, weil sie bei der Präsentation des Mädchens Igani Suruwaha behauptet hatte, dass das Mädchen und seine Mutter die Gemeinde, in der sie lebten, verlassen mussten, um „indigene Kindestötungen zu vermeiden“.
In einer offiziellen Note der Ablehnung sagte die FUNAI, dass die vom Organisationskomitee der Spiele zur Verfügung gestellten Informationen „Beleidigung und Respektlosigkeit gegenüber den indigenen Völkern Brasiliens fördern, indem sie sich auf „Kindermord oder Tötung, sexuellen Missbrauch, individuelle oder kollektive Vergewaltigung, Sklaverei, Folter, Aussetzung von Schwachen und häusliche Gewalt“ als indigene „traditionelle Praktiken“ beziehen. Die FUNAI verstehet, dass eine solche Positionierung einen völligen Mangel an Verständnis für die indigene Realität im Land offenbare und eine vorurteilsbehaftete und diskriminierende Sicht auf diese Völker, ihre Kulturen und ihre Lebensweise widerspiegele.
Agostinho do Nascimento Netto – im Amt von Juni 2016 bis Januar 2017
Sonderberater des Justizministeriums seit Juni 2016, unbekannt in der indigenen und indigenistischen Bewegung, wurde er im September desselben Jahres zum stellvertretenden Präsidenten von Funai ernannt. Während seiner kurzen Amtszeit genehmigte er am 29. Dezember 2016 das Indigene Territorium – Projekt “Pindoty/Araça-Mirim” im Vale do Ribeira (São Paulo) mit 1.030 Hektar.
Antonio Fernandes Toninho Costa – im Amt von September 2016 bis Mai 2017
Zahnarzt und evangelischer Pastor aus Luiziânia (Goias) – hat bereits als parlamentarischer Berater gearbeitet. Es ist interessant, den Kontext der Entscheidung, ihn zum neuen Präsidenten der FUNAI zu ernennen, zu beachten. Laut Bericht von “Globo News” wurde der Präsident der Republik, Michel Temer, bei einem Treffen mit Ministern zum Thema Infrastrukturarbeiten, über Blockaden und Konflikte mit Indios informiert, welche die Kontinuität der Arbeiten verhindern würden.
Daraufhin bat er den Justizminister, die Angelegenheit zu klären – wahrscheinlich in Erwartung, die Zustimmung der FUNAI für die lahmgelegten Arbeiten zu erhalten. In der Logik der Zuteilung an die verbündete Basis akzeptierte Temer die Nominierung der Sozialchristlichen Partei (PSC), deren Präsident Pastor Everaldo ist, und der auch Jair Bolsonaro angehört. Antonio Costa hat bereits beim Sondersekretariat für indigene Gesundheit (SESAI) und bei der Evangelischen Mission Caiuá mit indigenen Völkern gearbeitet – einer alten Mission, die den Guarani-Indios in Mato Grosso do Sul half und heute durch eine Vereinbarung mit SESAI in verschiedenen speziellen indigenen Gesundheitsbezirken (DSEIs) tätig ist.
Franklinberg Ribeiro de Freitas – im Amt von Mai 2017 bis April 2018
Armeegeneral Franklinberg Ribeiro de Freitas übernahm nach dem Rücktritt von Antônio Costa die Präsidentschaft der FUNAI. Im Juli 2017 wurde er vereidigt. Franklimberg ist Militärreservist und trat 1976 in die Streitkräfte ein. Bevor er zu FUNAIi berufen wurde, war er als Berater für institutionelle Beziehungen beim CMA (Amazonas-Militärkommando) mit Sitz in Manaus, tätig.
Er übernahm die Präsidentschaft der FUNAI wenige Tage nach einem Massaker an Gamela-Indios im Bundesstaat Maranhão und inmitten einer intensiven politischen Krise, ausgelöst durch Ermittlungen wegen Korruption in der Regierung Temer.
Sein Management gefiel der Parlamentarischen Front für Landwirtschaft und Viehzucht (FPA) nicht, die sich aus 252 Parlamentariern zusammensetzt, darunter Abgeordnete und Senatoren, die Aktionen erwarteten, die den Interessen der Agrarwirtschaft dienen würden. Die FPA schickte einen Brief an Präsident Temer, der von mehr als 170 indigenen Führern unterzeichnet war, die nicht wollten, dass Franklinberg im Amt bleibt und seinen Rücktritt forderten.
Er blieb etwas mehr als 10 Monate im Amt und war der zweite Präsident, der von der PSC ernannt wurde (der vorherige, Antonio Fernandes Toninho Costa, wurde ebenfalls von dieser Partei ernannt) und er wurde entlassen, weil er den Interessen, welche die Rechte der indigenen Bevölkerung mit Füßen treten, nicht entsprach.
Franklinberg genehmigte vor seinem Ausscheiden aus dem Amt die Studien des Indigenen-Territoriums “Serra do Arapuá” des Pankará-Stammes, mit 15.114 Hektar in der Gemeinde “Carnaubeira da Penha”, im Bundesstaat Pernambuco.
Wallace Moreira Bastos – im Amt von April 2018 bis Januar 2019
Im selben Amtsblatt der Union vom 24. April, in dem das Rücktrittsgesuch von Franklinberg veröffentlicht wurde, der angab, unter zu starkem Druck der Agrarlobby zu stehen, um das Amt weiterzuführen, ein paar Tage später wurde Wallace Moreira Bastos zum Präsidenten der Funai ernannt. Schon am 16. Januar 2019 wurde das Rücktrittsgesuch von Wallace Moreira Bastos aus der Präsidentschaft der FUNAI veröffentlicht, nach nur neun Monaten in dieser Position dankte er ab.
In einer Erklärung der FUNAI gab Wallace bekannt, dass er 203 weitere Beamte in die Stiftung einbringen konnte, die bereits in allen Regionen des Landes tätig seien. Er sagte auch, dass er es geschafft habe, das Budget der FUNAI von 109 Millionen R$ (48 Millionen US$) auf 175 Millionen R$ (44 Millionen US$) zu erhöhen, was es der Behörde erlaube, weitere Fortschritte bei der Erfüllung von Forderungen der indigenen Völker zu machen. Jedoch hat er während seiner Zeit als Präsident der FUNAI keine einzige Studie genehmigt, die indigene Territorien identifizieren.
Seine Ernennung wurde in indigenen und indigenistischen Kreisen nicht wohlwollend angesehen, da Wallaces Lebenslauf keinerlei Erfahrung im Zusammenhang mit indigenen Völkern aufweist. Zwischen 2002 und 2008 war er Teilhaber und Geschäftsführer von Lebensmittelunternehmen, davor war er Verkaufsanalyst bei Ambev. Er ist Mitglied des Verwaltungsrats der «Companhia Docas do Maranhão» (Codomar) und war vor der Nominierung für die FUNAI als Unterstaatssekretär im Ministerium für Verkehr, Häfen und Zivilluftfahrt tätig. Es ist die dritte Nominierung des PSC für die Stiftung in etwas mehr als einem Jahr.
Franklinberg Ribeiro de Freitas – im Amt von Januar 2019 bis Juni 2019
Der Reserveoffizier Franklinberg Ribeiro de Freitas ist nach dem Rücktritt von Wallace Moreira Bastos, der am 16. Januar 2019 im Amtsblatt der Union (DOU) veröffentlicht wurde, in das Präsidentenamt der FUNAI zurückgekehrt. (Er war von Mai 2017 bis April 2018 der Vorgänger von Wallace). Kurz vor Ablauf von 5 Monaten in seiner zweiten Amtszeit wurde Franklimberg aus dem gleichen Grund wie in seiner vorherigen Amtszeit gefeuert: Die Agrarlobby war nicht mit seinen Aktionen zugunsten der Rechte der Indigenen Bevölkerung einverstanden, jedoch die oberste Pflicht des Präsidenten der FUNAI ist genau diese .
Was sollen wir davon halten? Dass der nächste Präsident der FUNAI ab sofort gegen die Rechte der indigenen Bevölkerung und für die Agrarlobby sein muss?
Marcelo Augusto Xavier da Silva – im Amt von Juli 2019 bis heute
Der aktuell Präsident der FUNAI Marcelo Augusto Xavier da Silva wurde in Adamantina im Landesinneren des Bundesstaates São Paulo geboren und ist Delegierter der Bundespolizei. Er war in den Gemeinden Cáceres, Sinop und Barra do Garças im Bundesstaat Mato Grosso tätig. Der promovierte Jurist und Doktor der Strafrechtswissenschaften, des Verfassungsrechts, des Verwaltungsrechts und der Anthropologie ist seit dem 24. Juli 2019 Präsident der Nationalen Indianerstiftung (FUNAI).
Als Verfechter der Autonomie der Eingeborenen glaubt Xavier an die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Dörfern durch nachhaltige Aktivitäten, die zu einer Einkommenssteigerung für die Gemeinden führen. Zu seinen Prioritäten als Leiter der FUNAI gehören Themen wie die Förderung der Menschenwürde, die Rechtssicherheit und die Befriedung von Konflikten.
Bevor er die Präsidentschaft der FUNAI übernahm, war Xavier zwischen 2017 und 2018 Ombudsmann der Behörde. Im Repräsentantenhaus war er 2016 als Berater der parlamentarischen Untersuchungskommission FUNAI/INCRA (CPI) tätig. Bei der föderalen Polizei koordinierte und beteiligte er sich an prominenten Operationen, darunter auch die Operation “Maraiwatsede“.
Pro indigene Operation “Maraíwatsédé“ (Presseausschnitt)
Mehrere führende Vertreter der Agrarlobby, die versuchten, sich der ethnischen Säuberungsaktion im Gebiet der ehemaligen Suiá-Missu-Farm zu widersetzen – einem Gebiet, welches bereits seit 1960 dem indigenen Volk der Xavante per Gesetz zugesprochen worden war – wurden verhaftet, darunter der Präsident der “Vereinigung der ländlichen Erzeuger von Suiá-Missu“, Sebastião Prado. Das Gebiet wurde von der FUNAI als indigenes Land ausgewiesen, und alle nicht-indigenen Bewohner des Gebietes wurden Ende 2012 von der Regierung vertrieben.
Die FUNAI und die Pandemie
Im Jahr 2021 hat die Nationale Indianerstiftung (FUNAI) ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie unter den indigenen Bevölkerungsgruppen verstärkt. Die Stiftung hat die Marge von 1,2 Millionen Grundnahrungsmittelkörben erreicht, die seit Beginn der Pandemie an die indigene Bevölkerung im ganzen Land verteilt wurden. Es handelt sich um etwa 27 Tausend Tonnen Lebensmittel, die an mehr als 200 Tausend indigene Familien verteilt wurden.
Neben der Gewährleistung der Ernährungssicherheit in den Gemeinden war diese Maßnahme von grundlegender Bedeutung für die Verhinderung der Ausbreitung des neuen Coronavirus unter der einheimischen Bevölkerung, da sie dazu beitrug, dass die Menschen in ihren Dörfern blieben und nicht umherzogen, wodurch das Infektionsrisiko verringert wurde. Zusätzlich zu den Nahrungsmitteln verteilte die Stiftung über 221 Tausend Hygiene- und Reinigungssets an verschiedene Bevölkerungsgruppen, um die Anwendung von Präventionsmaßnahmen zu fördern.
Die Körbe wurden mit eigenen Mitteln, durch Aktionen und mit Mitteln des Ministeriums für Frauen, Familie und Menschenrechte sowie des Ministeriums für Staatsbürgerschaft angeschafft. Bei vielen Lieferungen wurde die FUNAI von Partnern wie der Armee und der “National Supply Company“ (Conab) unterstützt. Allein im Jahr 2021 wurden fast 667.000 Körbe verteilt, zusätzlich zu rund 31.000 Hygiene- und Reinigungssets, die an die indigene Bevölkerung geliefert wurden.
FUNAI arbeitete daran, die Produkte direkt an die begünstigten Familien zu liefern, wobei auch schwer zugängliche Orte berücksichtigt wurden. „Trotz aller logistischen Schwierigkeiten haben die Mitarbeiter der Stiftung wie echte Helden gehandelt, als sie die Körbe verteilten, die Orte mit dem Boot erreichten, holprige Straßen in Kauf nahmen und trotzdem hart arbeiteten, um den institutionellen Auftrag zu erfüllen, die Rechte der indigenen Völker zu garantieren“, sagte der Präsident der FUNAI, Marcelo Augusto Xavier.
Insgesamt hat die FUNAI bereits rund 90 Millionen R$ für Maßnahmen zur Verhinderung von Covid-19 bereitgestellt, wobei der Schwerpunkt auf der Unterstützung von Gesundheitsbarrieren liegt, die das Eindringen von Nicht-Einheimischen in die Dörfer verhindern sollen. Darüber hinaus hat die Stiftung seit März 2020 die Genehmigungen für das Betreten indigener Gebiete ausgesetzt, mit Ausnahme von wesentlichen Dienstleistungen.
Außerdem investierte die Behörde während der Pandemie 55 Millionen R$ in Inspektionsmaßnahmen in den indigenen Gebieten des Landes. Allein im Jahr 2021 wurden 34 Millionen R$ investiert. Die Beträge wurden zur Verstärkung der Maßnahmen zur Bekämpfung von Umweltverbrechen in diesen Gebieten, wie illegalem Mineralienabbau und Holzgewinnung, verwendet. Die Maßnahmen sind unerlässlich, um illegale Aktivitäten einzudämmen und die Sicherheit der indigenen Gemeinschaften zu gewährleisten, um die Ausbreitung des Virus in diesen Bevölkerungsgruppen durch Covid-19 zu verhindern.
Darüber hinaus investierte FUNAI im Jahr 2021 rund 10 Mio. R$ in die Unterstützung produktiver Aktivitäten in den Dörfern, um die Nahrungsmittelversorgung und die wirtschaftliche Selbstversorgung zu sichern; seit Beginn der Pandemie betrugen die Investitionen mehr als 26 Mio. R$. Die Mittel wurden unter anderem für die Fischzucht, die Subsistenzlandwirtschaft, die Ernte, die Herstellung von Stoffmasken und Kunsthandwerk, die landwirtschaftliche Produktion, Maniokmehlhäuser und Honighäuser verwendet.
Ziel ist es, die einheimische Bevölkerung dazu zu bringen, die Produktion aufrechtzuerhalten und mitzuarbeiten, damit die ethnischen Gruppen in der Zeit nach der Pandemie in Einkommen schaffende Prozesse investieren und ihre Kultur stärken.
Die indigene Bevölkerung verfügt auch über ein spezielles Service Center für Anfragen im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Covid-19, damit die Forderungen die zuständigen Stellen schneller erreichen können. Informationen können unter den Telefonnummern (61) 99622-7067 und (61) 99862-3573, per SMS und WhatsApp-Anwendung oder per E-Mail <email-pii> übermittelt werden.
FUNAI‘s wichtigste Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus:
- 90 Millionen R$ in Präventivmaßnahmen investiert
- 1,2 Millionen Basiskörbe für die indigene Bevölkerung (Eigenmittel, Spenden und mit Mitteln des Ministeriums für Frauen, Familie und Menschenrechte sowie des Ministeriums für Staatsbürgerschaft gekaufte Artikel)
- 221.200 Hygiene- und Reinigungspakete an die indigene Bevölkerung im ganzen Land verteilt
- 26 Millionen R$ in die ethnische Entwicklung investiert
- FUNAI’s Call Center Covid-19
- Empresa Solidária-Kampagne
- Aussetzung der Genehmigungen zum Betreten indigener Gebiete
- Unterstützung bei gesundheitlichen Hindernissen
- 55 Mio. R$ in Inspektionsmaßnahmen auf indigenem Land investiert
- 200 Tausend Stück PSA an die dezentralen Einheiten der Stiftung