Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03133.jsonl.gz/3214

Gasparin, die das Verfolgungs-Rennen nach dem Sieg im Sprint mit einem Vorsprung von 8 Sekunden als Führende in Angriff genommen hatte, vergab eine bessere Klassierung am Schiessstand. Nachdem sie am Samstag noch makellos geblieben war, musste sich die Schweizerin beim ersten und beim dritten Schiessen einen Fehler notieren lassen und damit zweimal auf die Strafrunde.
Bestes Ergebnis in der Verfolgung
Dank einer starken Leistung in der Loipe konnte Gasparin den Schaden aber in Grenzen halten. Mit einem Rückstand von 37,1 Sekunden lief sie als Sechste ins Ziel ein und realisierte ihr bestes Ergebnis in einem Verfolgungsrennen. Im Gesamtweltcup fiel die Bündnerin vom 2. auf den 3. Platz zurück.
Im Ziel zeigte sich Gasparin zufrieden: «Ich zog mich im Vergleich zu Hochfilzen besser aus der Affäre. Das freut mich.». Am vergangenen Wochenende in Österreich hatte die 29-Jährige als Sprint-Siegerin drei Runden lang die Führung inne gehabt, ehe sie im Stehendschiessen nach vier Fehlschüssen auf Rang 15 durchgereicht wurde.
Semerenko triumphiert
Gewonnen wurde das Rennen von Valj Semerenko. Die Ukrainerin, am Samstag Dritte im Sprint, setzte sich mit einem Schiessfehler 4,2 Sekunden vor der Russin Irina Starykh durch. Auf Rang 3 klassierte sich die Norwegerin Tiril Eckhoff.
Weger guter Fünfter
Immer besser auf Touren kommt Benjamin Weger. Der Walliser, der am Samstag im Sprint 11. wurde, realisierte in der Verfolgung über 12,5 km mit Rang 5 das bisher beste Ergebnis in diesem Winter. Mit je einem Fehler in den ersten beiden Liegend-Schiessen vergab er gar einen Podestplatz.
«Ich habe einen 5. Rang gewonnen und nicht einen 3. Platz verloren. Zudem konnte ich beweisen, dass ich wieder zu den Besten gehöre»,», bilanzierte Weger.
Wie am Vortag hiess der Sieger Johannes Bö. Der Norweger triumphierte vor Erik Lesser (De) und Anton Schipulin (Russ).