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Long Covid
Was wissen wir bisher über das Long Covid Syndrom? Studien haben gezeigt, dass einige Patienten über längere Zeit noch an dem Virus selber leiden und dieses durch den Körper nicht restlos eliminiert werden kann. Andere Studien lassen eine unterschwellige Entzündung im Körper vermuten (lowgrade inflammation) oder auch einen unterschwelligen Autoimmunprozess. Eine universitäre Studie hat gezeigt, dass während einer Hospitalisation aufgrund von Covid 19 eine leichte Leberverfettung entsteht, also der Stoffwechsel wird in Richtung wenig effizientem Zuckerstoffwechsel verschoben. Komplementärmedizinisch wird eine massive Stressreaktion (oxidativ und vegetativ) vermutet, dies zeigt sich über die Messung der HRV sowie eine schnelle Besserung der Symptomatik nach ein paar Hochdosis Vitamininfusionen. Wahrscheinlich hat auch eine Störung der Mitochondrien einen Einfluss auf die Symptomatik.
Zum Thema Long-Covid/Post-Vakzin Syndrom forscht intensiv die Firma Mito-care, bei welcher ich mich aktuell ausbilden lasse. Florian Schilling ist hier der führende Experte und stellt auf seiner Homepage eine kostenlose Anleitung zur Behandlung des Long-Covid zur Verfügung. Diese Leute haben ein extrem breites Wissen und stellen ihr Wissen für Ärzte und Heilpraktiker und Therapeuten sowie für die Patienten gratis zur Verfügung.
Konkret müssen wir Ursachen wie Virusreaktivierungen, erworbene Mitochondriopathien, oxidativer-/ nitrosativer Stress, Gefässentzündungen, Autoimmunität, vegetative Erschöpfung, Stoffwechselentgleisungen in Richtung Zuckerverbrennung und Blockierung der Fettverbrennung, Vitamin-D-Rezeptor"blockierungen", MCAS, Neuroinflammation, Mikrogerinnsel messen und behandeln und dann wieder messen und wieder behandeln, bis sie eliminiert sind! Die Therapien gehen dann von Nahrungsergänzungenmittel in Form von Pillen über Hochdosis-Infusionen mit Vitamin-Mix, Aminosäuren und Phosphaditylcholin.
Ich habe schon früh bei Long Covid Patienten mit Vitamininfusionen begonnen, diese brachten bei der Mehrzahl der Patienten eine rasche Besserung. Die meisten Patienten berichten bereits nach 3-4 Infusionen eine massive Besserung ihrer Symptome. Durch die Infusionen werden sicher die Punkte des zu schwachen Immunsystems, des oxidativen Stresses, Stoffwechselprozesse, Beeinträchtigung der Mitochondrien und vielleicht auch die lowgrade Inflammation behandelt. Dies ist also eine rasche und einfache Lösung der Problematik. Meistens wird mit den Infusionen eine etwa 60% Besserung erzielt, dann stagniert es meistens und wer zu seiner alten Form zurückfinden will, muss noch andere Therapien mit einbeziehen. Eine weitere Therapie, die vor allem über die Aktivierung des Immunsystems wirkt, sind die Eigenblutbehandlungen mit homöopathischen Zusätzen.
Somit habe ich ein Konzept erstellt, welches an allen bisher bekannten Ansatzpunkten anknüpft und alle Aspekte des Long Covid berücksichtigt: Messungen im Labor! Diese sind die Basis für die Behandlung und ohne diese Messungen können all die möglichen Ursachen des Symptomkomplexes nicht unterschieden werden. All die Punkte müssen so breit wie möglich gleichzeitig und intensiv angegangen werden. Hierzu dient das Behandlungskonzept von Florian Schilling.
Stoffwechselveränderung: Messung des Stoffwechsels mit der e-scan Methode und Einhalten des individuell erstellten Ernährungsplans. Gleichzeitig kann der Stoffwechsel durch die IHHT (Höhentraining) noch weiter optimiert und soweit gesteigert werden, dass sie vielleicht sogar über ihre Grundkondition hinausgehen und wieder Freude an sportlichen Aktivitäten erlangen.
Vegetative Entgleisung/Erschöpfung: Hier dient die HRV zur weiteren Abklärung.
Vitamin D-Rezeptor-Problematik/Blockade: Dies wird durch den Quotient von aktivem Vitamin D (Calcitriol) zur Vorstufe (Calcidiol) errechnet und sollte unter 1 sein. Wenn nicht, sollte eine Therapie nach dem BODI-Protokoll der Firma Mitocare eingeleitet werden.
Was können Sie selber tun?
Ohne die oben beschriebenen Messungen, müsste je nach Symptomatik so breit wie möglich alles behandelt werden. Wenn Sie z.B. immer wieder beginnend krank werden, oder z.B. Abends Temperatur entwickeln oder sich warm fühlen, vermehrt Schwitzen in Abwechslung mit Kälte, dann haben sie sicherlich eine Reaktivierung von Viren wie EBV, CMV und VZV oder sogar den Coronavirus selber, der im Körper persistiert. Hier sollte vor allem das Immunsystem behandelt werden. Dies erfolgt vor allem über die Einnahme von eine Probiotikum: z.B. Omni-biotic 10, 1-0-1, gleichzeitig Symbioflor Bronchoprotect. Dieses starten sie mit 1-1-1 Tropfen pro Tag und steigern es dann bis auf 20-20-20. Dazu können Sie noch ein Echinacea Präparat nehmen in therapeutischer Dosierung. Ein weiter sehr wertvolles Immunstimmulans ist das Immun Aktiv + AHCC von Sunday natural. Und schlussendlich sollte noch das BODI-Protokoll von Mitocare angewendet werden wegen der Vitamin-Rezeptorblockade, welche die Wirkung von Vitamin D verhindert oder sogar umkehren kann.
Als Basistherapie sollten folgende Präparate eingenommen werden: Ich verwende hier Präparate von Mitocare, da diese bereits sehr breit ausgestattet sind und Vieles abdecken, sonst würden es noch mehr Präparate. Als Basis sollten die Grundbausteine wie Aminosäuren, Phospholipide, Nukleotide und Fettsäuren eigenommen werden. Dies würde ich in Form eines Gesundsmoothies machen, damit nicht noch mehr Pillen eingenommen werden müssen. Der Gesundsmoothie ist in der Graphik abgebildet. Als Phospholipide können sie noch ein rohes Ei dazu geben oder den Curcumin-Booster von Mitocare. Für die Nukleotide können sie Premium Nukleotide von Mitocare zum Smoothie dazugeben. Die beschriebenen Aminosäuren finden Sie hier. Wenn Sie nun noch die Mitochondrienformula Sport dazu nehmen, dann haben wir die Grundbausteine und die Mitochondrien schon abgedeckt. Die Gerinnungsstörung und die Spikeseliminierung machen wir über Serrapeptase 2x 120`000 IE (beliebiges Präparat) und Hämatozym sowie NAC ( hier kann in der Apotheke Acetylcystein 600 mg gekauft werden). Die restlichen Störungen versuchen wir über Polyphenole und Antioxidantien und das Redoxsystem zu behandeln. Wenn Sie unter Brain-Fogg leiden, dann nehmen Sie zusätzlich noch Melatonin bis etwa 5 mg dazu. Hier gibt es auch Präparate in Ihrer Apotheke. Auf den Präparaten von Mitocare steht die Dosierung drauf. Da sie sehr viele von diesen Präparaten einnehmen müssen, können Sie die vorgegebene Dosierung halbieren, da die einzelnen Substanzen zusammen synergistisch wirken. Wenn sie alles zusammen nehmen, dann können sie sogar auf 1 Tablette pro Präparat reduzieren. Somit halten die Präparate dann auch länger als ein Monat und eine Bestellung sollte dann für etwa 3 Monate reichen.
Sehr wichtig ist auch die körperliche Aktivität und die Ernährung! Obwohl den meisten Patienten zu diesem Zeitpunkt nicht danach ist. Sie müssen es trotzdem versuchen! Um den Stoffwechsel wieder zurück in die Fettverbrennung zu bekommen, müssen sie kurze Einheiten wie Gehen, Laufen, Wandern oder Velofahren einschieben. Hier sollten Sie auf einen Puls zwischen 125 und 135 achten. Wenn Sie mit einer höheren Pulsfrequenz trainieren, tun sie zu diesem Zeitpunkt für Ihren Körper nichts Gutes sondern schaden ihm mehr! PACING!!! Der Sport muss also Spass machen und darf Sie auf keinen Fall belasten! Gleichzeitig wäre eine kohlenhydratarme Ernährung oder wenn möglich sogar ketogen sehr essentiell, und dazu das Gemüse auf 500 Gramm pro Tag hochfahren!!! Dies unterstützt Ihre Genesung, damit sie sich in wenigen Monaten von diesem Syndrom erholen können!