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privates Kinderasyl gegründet. Einzelfunde aus der Steinzeit, darunter ein Schalenstein. Römische Ansiedelung im Steinmürli.
Alemannische Ansiedelung. Urkundlich Telwil, Tallinwilare =
Weiler des Tallo, Tello oder
Tell. Alemannische Gräber beim Friedhof.
Eine Burg ist nicht nachweisbar. Nach den Memorabilia Tigurina gehörte der
Hof Thalwil schon im 11. Jahrhundert den
Grafen von
Habsburg, welche ihn samt dem Kirchensatz den Freiherren von
Eschenbach zu
Lehen gaben.
Etwa 1027 wählte
Graf Kuno von
Rheinfelden die Gegend zur Stiftung eines
Klosters; dieses wurde aber nach seinem baldigen Tode
zu
Muri errichtet. Das Kloster
Muri besass zu Thalwil Erblehensrechte. Lehenschaft, niedere Gerichtsbarkeit und die Kollatur
der sehr alten Pfarrei gehörten seit 1253 dem Stift
Wettingen. Die Hoheitsrechte kamen im 14. Jahrhundert
an die Familie
Brun und schliesslich, nachdem sie den Besitzer mehrmals gewechselt hatten, an Andreas Sailer von Zürich,
der sie 1385 der
Stadt
Zürich verkaufte.
Ursprünglich eine eigene Obervogtei, wurde Thalwil 1437 mit der Obervogtei
Horgen vereinigt. Die Stadt
erhielt von
Wettingen 1526 auch die niedere Gerichtsbarkeit, während die Kollatur erst 1838 an die Zürcher Regierung überging.
Im alten Zürichkrieg wurde das
Dorf nach dem Gefecht bei
Hirzel 1443 von den
Eidgenossen verbrannt. Wie alle Seegemeinden beteiligte
sich auch Thalwil an den freiheitlichen Bewegungen, welche die helvetische Revolution einleiteten. 1810 wurde
eine Lesegesellschaft gegründet.
Der 700 m lange Oberlauf
stürzt sich schäumend und brausend durch eine zwischen die letzten Ausläufer des
Vanil Noir und den
Gros Merlaz eingesägte
Schlucht sö.
Grandvillard, in der der Bach einen weniger durch Wasserfülle als vielmehr durch landschaftliche
Schönheit ausgezeichneten
Wasserfall bildet.
Nachdem die Thaouna auf dieser ersten Strecke ein Gefälle von 217 m oder 31%
überwunden, erreicht sie beim Marmorbruch von
Grandvillard die Thalsohle des
Greierz, um hier auf eine weitere Strecke von 2 km
nordwestwärts zu fliessen.
Das Gefälle beträgt im Unterlauf bloss noch 2,7%. Das mittlere Gesamtgefälle ist 104%. Der
senkrecht stehende fossilführende Tithonkalk dieses Gebietes wird an mehreren
Stellen gebrochen.
Beginnt
unter dem
Hoch Furnis (2137 m) und
Furnis (2003 m) s. vom
Gleckhorn im Falknisgebirge mit zahlreichen wilden Tobelrissen und
mündet in 510 m zu dem unter
Jenins und
Maienfeld hinfliessenden Mühlbach aus.
Die S.-Partie des schroffen
und zerrissenen Felsenhanges heisst die
«Bläue»;
zur
Rechten dehnen sich im N. die freundlichen Weidenterrassen «Berg» und
Fadetta aus. Im Oberlauf in 1159 m der Wassersturz «Hoch Fall». Die Theilerrüfe
verläuft in sw. Richtung, hat bei einer Länge von 4 km ein Bachgefälle von etwa 24,5% und hat zwischen
Jenins und den
HöfenRofels einen grossen bewachsenen Schuttkegel abgelagert, auf welchem der grössere Teil des Dorfes
Jenins
liegt. Im O. stösst dieser Schuttkegel an denjenigen der
Selvirüfe.
Der
Wildbach ist in der
Höhe verbaut. Er verläuft oben
in Flyschschiefer von wahrscheinlich oligozänem
Alter, der viele Abdrücke von Fukoiden liefert.