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Messung elektromagnetischer Felder
Die Messung elektromagnetischer Felder ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Das heisst, die Messung an einem einzigen Ort zu einem beliebigen Zeitpunkt ist einfach, doch daraus einen Rückschluss auf die elektromagnetische Strahlung in der Umgebung dieses Messpunkts zu einem anderen Zeitpunkt zu machen ist beinahe unmöglich.
Die Gesamtheit elektromagnetischer Felder in einem Gebiet würde in etwa aussehen wie die Alpen, mit Bergen und Tälern, starken und schwachen Werten. Hinzukommt noch, dass diese Alpenlandschaft sich zeitlich verändert. In so einem Gebiet ist es beinahe unmöglich eine Aussage zu machen wo den nun und zu welchem Zeitpunkt sich der höchste Gipfel befindet.
So ist es auch verständlich, dass ein NIS-Monitoring nie die Wirklichkeit abbilden kann. Die Absicht des Bundes ein NIS-Monitoring einzuführen liegt wohl darin die Bevölkerung zu beruhigen. Dies funktioniert auch wunderbar, weil die publizierten Daten zeigen, dass die Strahlung weit unter dem Grenzwert liegt. Doch von welcher Strahlung sprechen wir hier?
Ist es die Strahlung, welche von der Antenne abgestrahlt wird (Emission), oder die Strahlung, welche an einem definierten Ort zu einer bestimmten Zeit eintrifft (Immission), oder gar die Strahlung, welche von einem Körper aufgenommen zu diesem Zeitpunkt aufgenommen wird (Exposition), oder sollte uns nicht doch die ganze, aufgenommene Strahlungsmenge über einen festgelegten Zeitraum (Dosis) interessieren?
Die Messung der Exposition oder der Dosis gibt am meisten Aufschluss über die Menge elektromagnetischer Wellen, welche auf unser Körper, oder jener der Tiere und Pflanzen, auftreffen. Um eine solche Messung durchzuführen und alle möglichen „wissenschaftlich“ interessanten Fragen und Einwände zu beantworten ist ein enorm aufwendiges Unterfangen.