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Der schlichte Zweckbau aus den 50er Jahren soll sich selbstbewusster im Stadtbild repräsentieren und räumlich sowie funktionell den heutigen Nutzungen entsprechen. Hierfür entschloss man sich, den Kirchensaal bestehen zu lassen und das Konglomerat der Anexbauten durch einen eingeschossigen Holzbau zu ersetzen. Eine einheitliche metallische Fassadenhaut umhüllt und verbindet Alt- und Neubau. Der neue Anbau hat die Form zweier gegenläufig versetzter Pultdächer, an dessen Enden der grosse Mehrzwecksaal und die Unterrichtszimmer gesetzt sind. Im Innern prägt eine hölzerne Binderkonstruktion. Zwischen den gross dimensionierten Mittelstützen fällt das Tageslicht in das lang gestreckte Foyer. Das Raumprogramm der Kirche wird mit einer Empore und einem zusätzlichen Eltern-Kinder-Zimmer erweitert. Der in schlichtem Weiss gehaltene Kirchsaal entwickelt mit dem neuen Oberlicht über dem Altarraum eine kontemplative sakrale Raumstimmung.