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Wow ! Selten setzt ein Film ein Jugendbuch derartig nah und bewegend um.
Weil Charlie ein introvertierter Junge mit einer großen Vorliebe zu Literatur ist, blickt er seiner Zeit auf der Highschool eher skeptisch entgegen. Sein bester Freund beging Selbstmord, einer der vielen neugegründeten Cliquen kann er sich nicht anschließen, da sein sensibles Wesen allgemein für Schwäche gehalten wird. Einzig Patrick, der sich Nichts nennen lassen muss und seine hübsche Halbschwester Sam, die einen schlechten Ruf weghat, schätzen Charlies Beobachtungsgabe und seine Feinsinnigkeit. Sie nehmen ihn in ihrem Freundeskreis auf und ermutigen ihn so dazu, am Leben teilzuhaben, statt immer nur als Beobachter und Mauerblümchen anderer Leute Leben zu studieren. Und so entdeckt Charlie die Mitte der Tanzfläche, die Mitte der Bühne und seine erste große Liebe
Neben der sehr buchnahen Verfilmung (bis auf die Auslassung einiger kleiner Nebenhandlungen) und der gelungenen schauspielerischen Leistung aller Akteure, muss man die musikalische Untermalung des Films lobend erwähnen, die das umsetzte, was im Buch phantastisch beschrieben wurde, aber qua Tonlosigkeit des Mediums Papier nicht gehört werden konnte.
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