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Update: 28.08.2014
Guatemala
Sitzung der Working Group: 6. Mai 2008 (2. Session)
Bei den Empfehlungen für Guatemala konzentrierte sich die Schweiz vor allem auf die Rechte der indigenen Bevölkerung, Frauen und Kinder. Es müssten unbedingt Massnahmen zur Reduktion von Kinderarbeit, Kinderhandel, illegaler Adoption, und Gewaltanwendungen ergriffen werden, meinte die Schweizer Delegation. Ausserdem müssen die Zugangsmöglichkeiten zu Schulen und Gesundheitsinstitutionen verbessert und an die indigene Bevölkerung angepasst werden. Zudem sollen auch Bemühungen dafür unternommen werden, die Analphabetenrate - vor allem unter den Frauen - zu reduzieren.
Allgemein empfahl die Schweiz, ein Gesetz einzuführen, welche alle Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft, die rassistische Hasspropaganda und alle Gewaltanwendung gegenüber der indigenen Bevölkerung unter Strafe stellen sollte. Eine massive Verstärkung der Bemühungen der Regierung in diesem Bereich wurde von der guatematekischen Delegation gutgeheissen.
Des weiteren thematisierte die Schweiz gegenüber Guatemala die Tötungsdelikte an Frauen und homo- oder bisexuellen Menschen und empfahl, alle nötigen Massnahmen zur Bekämpfung dieses diskriminierenden Verhaltens zu unternehmen. Als letzte Empfehlung der Schweiz wurde der verstärkte Schutz von Menschenrechtsverteidigern/-innen, Richter/-innen, Gewaltopfern und Ermittlungsbeamten/-innen gefordert.
Sämtliche Empfehlungen der beteiligten Staaten wurden von der guatemaltekischen Delegation angenommen.
- Abschlussbericht und alle Empfehlungen zu Guatemala
auf UPR-Info
- Zusammenfassung des UPR-Prozesses von Guatemala
des ISHR (pdf. 35 S., englisch)
- Schriftliche Statements der Schweiz zu Guatemala
auf UPR-Info (pdf., 1 S., französisch)