Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03303.jsonl.gz/3072

Glossar (272) / Tag: Bass-Glossar
Töne, die beim Überblasen eines Tones auf einem Blasinstrument entstehen. Die Naturtonreihe entspricht der Obertonreihe (Obertöne) über dem jeweiligen Eigenton des Instruments.
Der 1. Ton, diatonischer Tonleitern. Eine Tonstufe umfassendes Intervall.
Art der Tonerzeugung (z.B. legato oder staccato).
siehe Kirchentonarten
Dreiklang bzw. Septimenakkord, der nicht zur Tonika, sondern zu einem anderen Haupt- oder Nebendreiklang die - Dominante bildet. In C-Dur ist z.B. e-gis-h-d die Zwischendominante zum Dreiklang auf der 6. Stufe (a-c-e).
Innerhalb eines handlungsbezogenen Musikwerkes häufig wiederkehrendes Motiv, das einer bestimmten Person, Idee oder Sache zugeordnet ist und diese charakterisiert. Eine wichtige Rolle spielt das Leitmotiv in der Programmmusik des 19. und 20. Jh. und in der Oper seit Richard Wagner.
Sammelbegriff für die einstimmigen liturgischen Gesänge der römisch-katholischen Kirche, die unter Papst Gregor I. (ca. 600) zusammengefasst und den verschiedenen Formen des Gottesdienstes zugeordnet wurden. Grundlage des Gregorianischen Chorals sind die Kirchentonarten; seit ca. 900 wurde der Choral auf vier Notenlinien ohne Angabe des Rhythmus aufgezeichnet.
Harmonische Schlusswendung, in der auf die Dominante statt der erwarteten Tonika ein anderer Akkord folgt (meist die Tonikaparallele, der Dreiklang auf der 6. Stufe).
In sich abgeschlossenes melodisches, auch rhythmisches oder harmonisches Gebilde, das einem Musikstück als "musikalischer Hauptgedanke" zugrunde liegt und entscheidenden Anteil an der Formentwicklung hat. Kurzes, meist zweiteiliges Instrumentalstück, das einer Reihe von Variationen zugrunde liegt.
Folge von Tönen, die eine in sich abgeschlossene, sinnvoll geordnete Einheit bilden.(gr. melos = Gesang)