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Alpenpässe waren wichtige Handelsrouten. Säumer transportierten Lasten auf dem Rücken von Saumtieren über die Berge. Man führte Salz von Norden nach Süden und Wein vom Süden in den Norden. Auch mit Seide, Samt, Reis, Korn, Brokat, Wolle, Käse und Öl wurde gehandelt. In den Alpentälern war der Saumhandel eine wichtige Einnahmequelle.
Auch der legendäre Simplonpass, der das Wallis mit Norditalien verbindet, war bereits im Mittelalter ein wichtiger Passübergang. Oder das Schlappiner Joch, der das Prättigau mit dem Montafon in Österreich verbindet. Vom Beginn des 19. Jahrhunderts an bis weit in das 20. Jahrhundert hinein, wurde über den Pass Waren geschmuggelt.
So wandert man heute oft auf historischen Wegen, die zudem erlebnis- und aussichtsreich sind.