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Tagung VOKOS – Hostienpreise
Am 7. November 2018 tagte die Vereinigung der Oberinnen der kontemplativen Orden der Schweiz (VOKOS) im Romerohaus, Luzern. Bei dieser Gelegenheit wurden die Hostienpreise überdacht. Doch wie in den vergangenen Jahren werden die Preise nicht erhöht.
Sr. Dominique Leuenberger OP, Vorstand VOKOS
Schweizer Kapuzinerprovinz
Im Herrn verschieden
Fortunat Diethelm wurde am 24. Februar 1932 geboren, trat 1952 in den Kapuzinerorden ein und wurde am 30. Juni 1957 zum Priester geweiht. Fortunat war ein reich begabter Mensch, der seine Talente auch nutzte. Nach der Gymnasialzeit im Kapuzinerkollegium Appenzell und nach den ordensinternen Philosophie- und Theologiestudien bildete er sich an der Universität Freiburg i. Ue. in den Fächern Pädagogik und Germanistik weiter. Nach Abschluss der Studien mit Doktorat wurde er Lehrer und Präfekt am Kollegium St. Fidelis in Stans und auch Rektor der Schule. Er zeichnete sich dabei durch einen neuen Führungsstil aus, betonten den Einbezug der neuen Massenmedien und leitete auch die Übergabe der Schule an den Kanton ein. Nach der Aufgabe der Schule war Fortunat während sechs Jahren Leiter des Bildungshauses der Kapuziner in Dulliken. Dann wählten ihn die Deutschschweizer Kapuziner zu ihrem Oberen. Nach der Ämterzeit lebte Br. Fortunat im Kloster Wil als – wie er selber sagte – «Laufpater» und Aushilfsseelsorger. Nach kurzem Spitalaufenthalt durfte er am 28. August 2018 seinen Weg ins Paradies antreten. Am 3. September fand der Abschiedsgottesdienst in der Klosterkirche Wil statt und am 27. September wurde seine Urne auf dem Klosterfriedhof beigesetzt.
Eugen Bucher wurde am 26. August 1940 in Buttisholz geboren, trat 1962 in den Kapuzinerorden ein und wurde am 2. Juli 1967 zum Priester geweiht. Mit Brüdern und Schwestern in Buttisholz aufgewachsen, entschied sich Eugen nach der Matura für die Kapuziner und wie sein Bruder – Marianhiller Missionar – für die sog. Missionen und zog nach Tansania. Er arbeitete erst in Pfarreien, sorgte für den afrikanischen Kapuzinerordensnachwuchs und war 30 Jahre lang Pfarrer in einem Aussenbezirk von Arusha. Er gab sein Leben für seine Leute. Trotz zweier Herzinfarkte blieb Tansania seine Heimat und sein Arbeitsfeld. Wichtig war ihm, die frohe Botschaft in Predigt und Gottesdienst lebendig werden zu lassen, aber auch die Sorge um Zugang zu Wasser, Bildung, Wohnung und Sicherheit zu gewährleisten. Am 2. Oktober starb Br. Eugen. Seine Beerdigung am 6. Oktober in Arusha kam einem Staatsbegräbnis gleich (Tausende an der Trauerfeier; darunter drei Bischöfe). Nun ruht er, wie er es wünschte, neben seinem Haus, im Schatten seiner Kirche Sankt Franziskus.
Br. Karl Flury OFMCap