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In der Arbeit „The Magic Mouth“ wird Schetismus, eine besondere Ausprägung der sogenannten Sprachfehlern untersucht. Anhand des Formats der Dauerwerbesendung wird ein Produkt in Form eines speziellen Mundplättchens beworben, dass zu einer nach gängigen logopädischen Kriterien als fehlerhaft wahrgenommenen Aussprache führt. Durch den Einsatz formaler Codes und Konventionen aus dem Werbefilm wird so eine Umkehrung des normativ pathologisierenden Ausdrucks „Sprachfehler“ in eine erstrebenswerte, Differenz wertschätzende und sich so von Anderen abhebende Eigenschaft mit der Bezeichnung „The Magic Mouth“ erreicht. Die Künstlerin, die selbst von Schetismus betroffen ist, nimmt in der Arbeit verschiedene Doppelrollen ein. Sie performt als sich selbst und in der Verkäuferinnen-Rolle, übernimmt aber auch die Regie- und Scriptarbeit hinter der Kamera.