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Laut einer Zürcher Studie aus dem Jahre 1995 erfahren 35,4% der Bevölkerung ein Mal in ihrem Leben eine Depression oder eine depressive Verstimmung (Angst J., 1995). Mehr als 20 Jahre später fallen die Zahlen sehr wahrscheinlich noch höher aus.
Depression – Gute Laune durch Vitamin B1, B2 und B6
In einer gross angelegten Studie von Benton et al. wurde im Jahre 1995 der Zusammenhang zwischen Vitaminen der Gruppe B und Depression untersucht. Die 129 Probanden bekamen ein ganzes Jahr lang 9 Vitamine, in der 10-fach empfohlenen Tagesdosis.
Das Ergebnis dieser Studie war, dass sowohl bei Frauen als auch bei Männern, die Laune als besser eingestuft wurde. Die Probanden empfanden ihren psychischen Zustand als angenehmer und ruhiger.
Das Forschungsteam nannte besonders Vitamin B2 (Riboflavin) und B6 (Pyridoxin) als Ursache für den verbesserten mentalen Zustand.
Bei Frauen wurde zusätzlich das Vitamin B1 (Thiamin) genannt, welches besonders zu Studienbeginn niedrig gewesen sei – die Erhöhung des B1-Spiegels führte im Verlauf der Forschung zu einer Verbesserung des Gemütszustandes.
In weiteren Studien, z.B. von Hvas et al. (2004) und Merete et al. (2008) wurde ein Zusammenhang zwischen Vitamin-B6-Level und Depression festgestellt.
Diese Studien zeigen, wie wichtig eine ausreichende Vitamin-B-Versorgung für das geistige Wohlergehen ist.
Kombination mit Vitamin C und Mineralstoffen
B-Vitamine können, zur Unterstützung des psychologischen Gleichgewichts, sehr gut mit Vitamin C kombiniert werden. Ausserdem stellen die Mineralstoffe Magnesium und Kalium ideale Kombinationspartner dar und bieten eine wertvolle Ergänzung.
Den Hauptartikel zum Thema Depression finden sie hier. Dort bekommen Sie einen genauen Einblick zu den Ursachen und den Möglichkeiten einer Therapie.