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|Esoterische Astrologie (Sieben Strahlen III), Seite 43 ff. (engl.)|

Lebenskeime, die während einer Zwischenperiode in einem Zustand der Verdunkelung
gehalten werden. Die drei anderen Hierarchien (die erste, zweite und dritte)
waren jene, die (in früheren Kalpas logoischer Manifestation) über die
menschliche Stufe gänzlich hinausgeschritten sind. Sie sind daher die Arupa-
oder formfreien Gruppen, während die übrigen die Rupa-Gruppen sind, also jene,
die eine Form besitzen.

Die vierte Schöpferische Hierarchie oder die neunte muss in diesem Sonnensystem immer als eine solche angesehen werden, die sozusagen den dritten Platz innehat:
1. Die grossen Lebenszentren oder die drei Personen der Trinität.
2. Die Urbilder des Menschen, die sieben Geister.
3. Der Mensch, oder die niederste Erscheinungsform des eigen-bewussten Geist-Aspektes.
Das muss sorgfältig beachtet werden, denn es hat nichts mit dem Form-Aspekt zu tun, sondern ausschliesslich mit der Beschaffenheit der grossen Wesen, die sich durch andere Wesen zum Ausdruck bringen, die auch eigenbewusst oder voll intelligent sind. Bestimmte Hierarchien sind das nicht.
Die vier niederen Hierarchien befassen sich mit der Manifestation in [44] den drei Welten, im grob-physischen Körper des Sonnenlogos. Sie sind es, die durch den Ätherkörper des Sonnenlogos hindurchgehen und Formen annehmen können, die entweder aus gasförmiger, flüssiger oder dichter (fester) Substanz bestehen. Die anderen können dies nicht. Sie können nicht in die physische Zeugung fallen.
Die Studierenden müssen daran denken, dass vom Standpunkt des Logos aus die Sonnenengel auf der Mentalebene (der fünften Unterstufe der kosmisch-physischen Ebene) physisch inkarniert sind; und dies ist es, was man den «zweiten (Sünden-) Fall» nennt. Der erste Fall betrifft das Annehmen einer Formgestalt aus kosmisch-ätherischer Substanz, wie bei den Himmlischen Menschen, den Urbildern der menschlichen Jivas. In diesem letzteren Fall werden die verwendeten Körper von unserem Standpunkt aus «formfrei» genannt; sie sind von kosmischem Prana beseelte «Vital- oder Lebenskörper». Bei uns selbst und den übrigen Gruppen bestehen die Formen aus Substanz der drei niederen Ebenen (die der Logos nicht als Prinzip betrachtet); sie sind daher aus einem Stoff, der noch auf die Schwingung des früheren Systems reagiert. Dies bedeutet, dass die vier niederen Hierarchien Bindeglieder zwischen dem Leben der Vergangenheit und dem der Zukunft sind. Sie hatten noch nicht ihre Kontakte mit dem aktiv-intelligenten Prinzip des vorhergehenden Kalpas abgeschlossen und müssen daher diese Kontakte in dem jetzigen Kalpa fortsetzen. Doch werden sie dies in dem jetzigen System zuende führen; die vier werden dann zu den dreien, und dann werden sie die drei höheren Arupa-Hierarchien des nächsten Systems sein.
Bevor wir mit der Betrachtung der einzelnen Hierarchien fortfahren, ist es nötig, darauf hinzuweisen, dass unter diesen Hierarchien einige als «herrschende Hierarchien» und andere als «helfende Hierarchien» bezeichnet werden. Damit soll gesagt werden, dass einige von ihnen in diesem Sonnensystem in stärkerem Mass als andere zum Ausdruck kommen; und daraus lässt sich zwangsläufig [45] folgern, dass ihre Schwingung stärker bemerkbar ist als die der «Hilfs-Hierarchien». Die herrschenden Gruppen bestehen aus der zweiten, vierten und fünften und zwar aus folgenden Gründen:
a. Die zweite ist die grosse Ausdrucksform der Dualität, des Sohnes, der die Sonne belebt.
b. Die vierte ist die Hierarchie der menschlichen Monaden, welche die Mittler oder die Bewirker der Synthese sind; in ihnen zeigt sich der Gewinn des ersten Systems und das Ziel des zweiten.
c. Die fünfte oder zehnte steht in enger Verbindung mit den fünf befreiten Hierarchien und sie bringt deren vereinigte Lebensessenz zum Ausdruck. Man könnte daher sagen, dass die fünfte der Repräsentant der fünf befreiten Gruppen ist, dass die vierte die repräsentative Gruppe in diesem System ist, während die zweite (für den Menschen oder für die beiden anderen Gruppen zusammen) das darstellt, was der Geist-Aspekt, der Vater, der Unbekannte, ist.
Hierarchie V. Die fünfte Schöpferische Hierarchie ist, wie wir aus der «Geheimlehre» wissen, höchst geheimnisvoll. Dieses Geheimnis liegt in der Beziehung der fünften Hierarchie zu den fünf befreiten Gruppen. Man kann diese Beziehung in Zusammenhang mit unserem nicht-heiligen Planeten ein wenig verstehen, wenn man die Geschichte Buddhas und sein Werk meditativ betrachtet. Darauf wird im dritten Band der «Geheimlehre»» hingewiesen.
Die Beziehung der fünften Hierarchie zu einem bestimmten Sternbild hat ebenfalls mit diesem Mysterium zu tun. Dieses liegt im Karma des Sonnenlogos verborgen und betrifft seine Beziehung zu einem anderen Sonnenlogos und das Wechselspiel der Kräfte zwischen diesen beiden in einem grossen Mahakalpa. Dies ist das wahre «Geheimnis des Drachens», und eben dieser Dracheneinfluss oder die «Schlangen-Energie» bewirkte, dass Manas- oder Denk-Energie in das Sonnensystem einströmte. Eng verbunden mit dem [46] Karma dieser beiden kosmischen Wesenheiten war das jenes geringeren kosmischen Wesens, das der Lebensträger unseres Planeten ist, des planetarischen Logos. Dieses dreifache Karma brachte in den lemurischen Tagen die «Schlangenreligion» und die «Schlangen oder Drachen der Weisheit» herein. Es hatte mit der solaren und planetarischen Kundalini, dem Schlangenfeuer, zu tun. Ein Hinweis liegt in der Tatsache, dass das Sternbild des Drachens zu Dem, der grösser ist als unser Logos, dieselbe Beziehung hat, wie das Zentrum an der Basis zur Wirbelsäule zum Menschen. Es betrifft die Stimulierung und die Belebung mit darauffolgender Gleichordnung der sich manifestierenden Feuer.
Ein Schlüssel zu dem Mysterium liegt auch in der Beziehung dieser fünften Gruppe zu den beiden sich zusammenziehenden Polen. Diese Wesen sind die fünffachen Bindeglieder, die «Gütigen Vereiner» und die «Bringer des Einsseins». Esoterisch sind sie die «Erlöser des Menschengeschlechts» und von ihnen geht jenes Prinzip aus, das in Verbindung mit dem höchsten Aspekt den niederen Aspekt zum Himmel emporhebt.
Wenn man diese Geheimnisse mit Sorgfalt studiert und entsprechend auf das Leben der grössten Repräsentanten des vereinigenden Prinzips anwendet, wird es deutlich werden, wie gross und allumfassend wichtig ihr Platz in dem Gesamtplan ist.
Aus diesem Grunde werden die Glieder der fünften Hierarchie «Die Herzen der feurigen Liebe» genannt. Sie erretten durch Liebe, und sie stehen ihrerseits wieder dem Grossen Herzen der Liebe des Sonnenlogos nahe. Diese grossen, erlösenden Engel sind die Menschensöhne auf ihrer eigenen, wahren Ebene, der Mentalebene, und sie werden daher in Gestalt des zwölfblättrigen Lotos abgebildet. Die Symbolsprache verbindet sie sowohl mit dem «Sohn der Göttlichen Liebe», dem manifestierten Sonnensystem, von dem gesagt wird, es sei ein zwölfblättriger Lotos, als auch mit dem Kausal-Lotos des Logos, der ebenfalls zwölfblättrig ist.
Wir haben [47] also einen direkten Energiestrom, der hindurchfliesst durch:
a. den zwölfblättrigen egoischen Lotos des Logos, die kosmische Mentalebene.
b. den zwölfblättrigen Sonnenlotos.
c. das Herz des planetarischen Logos, das ebenfalls ein zwölfblättriger Lotos ist.
d. den zwölfblättrigen egoischen Lotos des Menschen auf der Mentalebene.
e. das zwölfblättrige Herzzentrum des Menschen.
Oder um es anders auszudrücken: Die Energie strömt direkt:
a. vom Sonnenlogos über drei grosse, kosmische Zentren:
1. Die zentrale Geistessonne.
2. Das Herz der Sonne.
3. Die physische Sonne.
b. zum Herzzentrum des planetarischen Logos, das sich auf der vierten kosmisch-ätherischen Ebene (unserer Buddhi-Ebene) befindet.
c. zum egoischen Lotos eines Menschen auf der Mentalebene; dieser Lotos ist tatsächlich eine Entsprechung zum «Herzen der Sonne». Der monadische Kernpunkt ist ein Spiegelbild der «Zentralen Geistessonne» im System des Menschen.
d. zum ätherischen Herzzentrum eines Menschen, das wiederum eine Entsprechung zur physischen Sonne ist.
Auf diese Weise steht das winzige Atom mit dem grossen, zentralen Leben des Sonnensystems in Verbindung.
Diese fünfte Hierarchie ist nach dem Gesetz ebenfalls ein Energieverteiler für die fünfte Unterstufe jeder Ebene in dem System, nur muss man beachten, dass es in den drei Welten die fünfte Unterstufe, von oben nach unten gerechnet, in den Welten der übermenschlichen Evolution [48] aber die fünfte, von unten nach oben gerechnet, ist. Wie wir wissen, handhabt diese Hierarchie die beiden Aspekte des Manas: den einen in den drei Welten, den anderen in höheren Sphären.
Man muss bedenken, dass alle diese Gruppen (auch wenn sie als «formfrei» bezeichnet werden) die wahren Formen alles Bestehenden sind, denn alle befinden sich im Ätherkörper des solaren oder des planetarischen Logos. Dies ist ein Punkt, der sorgfältiger Beachtung bedarf. Die Studierenden haben zu lange gemeint, die Formgestalt sei der grob-physische Körper, wogegen dieser für den Okkultisten nicht die Form, sondern nur eine grobe Maya oder Illusion ist; die wahre Form ist der Körper der Lebenskraft. Deshalb sind diese Hierarchien die Gesamtheit der Lebenskräfte und der Nährboden oder die Substanz von allem, was ist. Wir könnten die Sache folgendermassen betrachten:
a. Die vier oberen Gruppen sind jene Hierarchien, die sich durch die drei kosmischen Äther zum Ausdruck bringen, nämlich durch den zweiten, dritten und vierten.
b. Die zwei untersten Gruppen sind jene Wesenheiten, die als (organisch und unorganisch strukturierte) involutionäre Materie des verdichteten physischen, flüssigen und gasförmigen Körpers des Logos wirken, und zwar mit der lebendigen Substanz der vier höheren Unterebenen im dichten physischen Körper des Sonnensystems.
c. Die fünfte Hierarchie hat eine interessante Stellung als «vermittelnde» Gruppe zwischen den vier höheren und denen auf den drei niederen Unterebenen. Man kann eine wichtige und bedeutungsvolle Entsprechung zwischen den sieben Kopfzentren und den sieben Egogruppen auf der Mentalebene feststellen; ausserdem gibt es eine okkulte Analogie zwischen den drei Kopfzentren (Zirbeldrüse, Hypophyse und Alta-Major-Zentrum) und der Wesensäusserung dieser sieben Egogruppen in den drei [49] Welten. Dies ist eine tief esoterische Tatsache, und alle Studierenden, die über die Gesetze der Einswerdung meditieren, müssen diese Analogie beachten.
Es ist nützlich, wenn man die Stellung dieser Hierarchien im Evolutionsplan bedenkt und sich darüber klar wird, dass um die Gesamtheit dieser Lebenskörper allmählich jene dichte Manifestationsform zusammengezogen wird, die wir die evolutionäre Materie nennen. Diese Formen (von der Form aller Atome bis zum Körper des Ego, von der Gestalt einer Blume bis zu dem riesigen planetarischen oder solaren Lotos) werden deshalb aufgebaut, weil die Hierarchien Ansammlungen von Lebenskeimen sind, die den Impuls geben, das Modell liefern und durch ihre blosse Existenz schon den ganzen Daseinsgrund bilden für alles, was man auf allen Ebenen findet.
Hierarchien VI und VII. Die sechste und siebente Hierarchie, welche die Substanzformen in den drei Welten beschaffen, haben einen lebenswichtigen Zweck
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|Last updated Saturday, February 14, 1998 © 1998 Netnews Association. All rights reserved.|