Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03143.jsonl.gz/1798

- Trotz einer guten Saison und Rang 4 verlängern der FC Lugano und Trainer Maurizio Jacobacci die Zusammenarbeit nicht.
- Beim FC Sion setzt man hingegen für einmal auf Kontinuität und geht mit «Feuerwehrmann» Marco Walker auch in die nächste Saison.
Trotz des erfolgreichen Wirkens als Trainer verlängern Maurizio Jacobacci und der FC Lugano den auslaufenden Vertrag nicht mehr. Der 58-Jährige ist somit noch bis Ende Juni im Amt. Der gebürtige Berner fand Ende Oktober 2019 von der AC Bellinzona aus der Promotion League den Weg ins Cornaredo.
Im letzten Jahr blieb Jacobacci mit den Luganesi vom 5. Juli bis 13. Dezember 17 Spiele in Folge ohne Niederlage. Den 3. Platz und damit die Qualifikation für die neu geschaffene Conference League verpassten die Tessiner nur um einen Punkt. Jacobacci ist jener Trainer mit der längsten Dienstzeit seit der Rückkehr des FC Lugano in die Super League auf die Saison 2015/16. Wer seine Nachfolge antritt, ist noch offen.
Sion verlängert mit Walker
Marco Walker bleibt hingegen Trainer des FC Sion. Nach dem geschafften Ligaerhalt erhält der im März als Retter engagierte Grenchner beim Super-League-Klub aus dem Wallis einen Vertrag für die nächste Saison. Der ehemalige Nati-Verteidiger und sein Assistent Amar Boumilat führten das Team mit einem 4:0-Heimsieg am letzten Spieltag gegen Basel auf den Barrage-Rang. Dort wurde der FC Thun 4:1 und 2:3 niedergerungen.
Die Vertragsverlängerung wurde von Sportchef Barthélémy Constantin wie folgt kommentiert: «Wir haben uns entschieden, in der neuen Saison auf Kontinuität zu setzen.» Das Trainer-Duo sei in der Lage gewesen, der Mannschaft eine Identität zu geben.