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Marc Bischofberger früh ausgeschieden
In Nakiska (Kanada) ist dem Oberegger Skicrosser der erhoffte Befreiungsschlag nicht geglückt: Marc Bischofberger schied im ersten Heat aus.
Der Start war Marc Bischofberger nicht geglückt, jedenfalls war der dritte Zwischenrang keine gute Ausgangslage auf einer Strecke, in der es in den ersten sechs Heats nicht ein Überholmanöver gab. Auf der schnellen Strecke mit engen Kurven im Mittelteil entwickelte sich das von Ryan Regez laut SRF angekündigte "Würmli-Fahren". Der einzige, der Platz für ein Überholmanöver fand, war wieder einmal Marc Bischofberger. Er überholte Christopher Delbosco auch tatsächlich, in der folgenden Rechtskurve nutzte der Weltmeister von 2011 aber geschickt die engere Linie und zog wieder vorbei. Im unteren Streckenteil versuchte der Innerrhoder, der in zwei Wochen 31-jährig wird, den bald 40-jährigen Kandier nochmals zu überholen, musste ihm aber um 0,03 Sekunden den Vortritt lassen.
Von den übrigen sechs Schweizern sind vier weitere (Ryan Regez, Jonas Lenherr, Tobias Baur, Romain Détraz) ebenfalls im Achtelfinal ausgeschieden. Nur der bereits für Olympia qualifizierte Weltmeister Alex Fiva und Joos Berry überstanden die erste Runde. Fiva musste im Viertelfinal ebenfalls die Segel streichen. Berry kam eine Runde weiter, für ihn war ihm Halbfinal Endstation. Der 31-jährige Prättigauer, der noch nie an Olympischen Spielen teilnahm, beendete das Rennen auf dem siebten Platz. Der Sieg ging an den Schweden David Moaberg, der in dieser Saison bereits in Arosa gewonnen hatte. Tweiter wurde der Kanadier Kevin Drury vor Podest-Neuling Tobias Müller aus Deutschland. Erik Moaberg, der ältere Bruder des Siegers, verpasste seinen ersten Weltcup-Podestplatz wegen eines Sturzes im Final.
Das zweite Rennen in Nakiska findet am Samstag, 15. Januar, um 20.15 Uhr, statt. Marc Bischofberger startet als Achter der Qualifikation im zweiten Heat gegen Landsmann Alex Fiva, den Franzosen Youri Duplessis Kergomard und Tim Hronek aus Deutschland. Für die Olympia-Selektion gibt's noch drei Rennen: Am Samstag in Nakiska und nächste Woche zwei in Idre (Schweden). Aus dem Schweizer Team dürften Fiva und Regez den Olympia-Startplatz auf sicher haben. Um die zwei weiteren Positionen buhlen neben Bischofberger auch noch Berry, Lenherr, Détraz und Baur.