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Im Schiessstand arbeitete Sebastian Stalder perfekt und blieb im Nebel von Thüringen als einer von nur vier Topathleten ohne Fehler. Allerdings verlor der 25-jährige Zürcher Oberländer in der Loipe etwas zu viel Zeit, um in den Kampf ums Podest eingreifen zu können. Immerhin reichte es zum zweiten Top-Ten-Platz in dieser Saison nach dem 5. Rang im Einzel in Östersund.
Etwas schneller war Niklas Hartweg unterwegs. Den Schwyzer warfen allerdings zwei Schiessfehler auf den 17. Platz zurück. Weltcup-Punkte gab es auch für den bekannt guten Läufer Jeremy Finello, der es mit drei Strafrunden in den 33. Rang schaffte.
Das erste Rennen des Kalenderjahres wurde wie der letzte Sprint vor Weihnachten in Lenzerheide zu einer Beute des Deutschen Benedikt Doll. Er setzte sich vor den Norwegern Sturla Laegreid und Endre Strömsheim durch. Alle drei drehten eine Strafrunde.
Laegreid war wieder startberechtigt, nachdem er nach einem unglaublichen Faux-pas für das letzte Rennen in Lenzerheide gesperrt worden war. Er hatte im Hotel versehentlich mit einem vollen Magazin geübt und in die Wand geschossen.