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LID. Der WWF wehrt sich gegen den geplanten Abschuss von Luchs "Rodo". Der Umweltverband bestreitet die Zahl der gerissenen Schafe, die dem Luchs zur Last gelegt werden und hat beim Verwaltungsgericht einen Rekurs eingereicht. Von den 17 vom Kanton Waadt bezifferten Schafen, die in der Region der Pays d,Enhaut getötet wurden, wurden 12 gerissen. 5 weitere sind, vom Luchs gehetzt, tödlich abgestürzt. Für den Tod der Letzteren kann nach Ansicht des WWF nicht das Raubtier verantwortlich gemacht werden. Mit 12 gerissenen Tieren werde die Abschuss-Limite von 15 Tieren nicht erreicht, schreibt der Umweltverband in einer Mitteilung vom 3. Oktober. Es ist unklar, ob Luchs "Rodo" überhaupt noch lebt. Sein Sendehalsband übermittelt keine Signale mehr. Bisher ist unbekannt, ob es sich um eine Sendepanne handelt oder ob "Rodo" gewildert oder vergiftet wurde.
Mediendienst Nr. 2536 vom 04. Oktober 2001