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Warum der Frauenmantel in der Frauenheilkunde so wichtig ist
Botanik:
Der Frauenmantel (lat.: Alchemilla vulgaris) entstammt aus der Familie der Rosengewächse (lat.: Rosaceae). Seine Blätter sind rundlich, „gefaltete“ und dessen Oberseite kahl, während die Unterseite behaart ist und besitzen s.g. Zähne. Die gelben Blüten blühen von Mai bis August.
Gerne kommt er auf Wiesen, an Bachufern und Gebüschen, sowie überall in Europa vor.
Inhaltstoffe und Wirkung:
Die u.a. enthaltenen Gerbstoffe (6-8%), Bitterstoffe, Flavonoide, ätherisches Öl haben eine krampflösende, adstringierende, blutungsstillende, harntreibende und Herz stützende Wirkung. Deswegen wird er gerne in der Pflanzenheilkunde besonders bei schmerzhafter Periodenblutung, Wechseljahresbeschwerden, Unterleibsentzündungen, Unregelmäßige Menstruation, Anämie und vielen mehr verabreicht.
Er zählt als eines der wichtigsten Heilpflanze in der Frauenheilkunde.
Geschichte:
Im Mittelalter sammelten Alchemisten den sich bildenden Tau auf den Blättern und benutzen ihn für ihre alchemistischen Prozesse.
Der Frauenmantel gilt als Wetterpflanze, anhand des Taus auf den Blättern, konnte man sich auf den sich ankündigenden Regen einstellen.
Im Volksmund wird die Pflanze „aller Frauen heil“ genannt, welches die Bedeutung dieser wunderbaren Heilpflanze in der Frauenheilkunde wiederspiegelt, da sie bei Frauenleiden eingesetzt wurde.
Der Name „Frauenmantel“ zeigt seine Beziehung zur Jungfrau Maria, der die Pflanze in früheren Zeiten zugeordnet war. Der Gattungsname „Alchemilla“ kommt aus dem lateinischen und bezieht sich auf die Alchemisten die den Tau für ihre Zwecke benutzten.