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Wallisellen wird multikulturell
In den fünfziger und sechziger Jahren sind es vor allem ausländische Arbeiter, welche die Lücken im rasch expandierenden Arbeitsmarkt schliessen, während erst wenige Frauen ins Erwerbsleben einsteigen. Ab den siebziger Jahren ist es genau umgekehrt.
In Wallisellen beträgt der Ausländeranteil in der Kriegszeit noch bescheidene vier Prozent. Bis 1950 steigt er auf fünf Prozent, bis 1973 auf 18 Prozent. In der Krise der siebziger Jahre entlassen viele Firmen ihre ausländischen Arbeitnehmer; in Wallisellen sinkt der Anteil auf etwa 15 Prozent. In den achtziger Jahren steigt er erneut und liegt um die Jahrtausendwende bei etwa 20 Prozent.
Heute ist Wallisellen für Menschen aus über achtzig verschiedenen Ländern zur Heimat geworden, wobei die meisten aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Italien oder aus Deutschland stammen.
Bild: Wallisellen ist multikulturell geworden: Jungbürgerfeier von 1998.