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In einem Versuch auf den ETH-Forschungsstationen wurden 20 F1-Kreuzungskühe Angus x Holstein und 22 reinrassige Anguskühe bezüglich verschiedener Produktionsparameter miteinander verglichen. Sämtliche 42 Tiere wurden mit Angusstieren belegt und kalbten je zur Hälfte im Herbst 1999 bzw. im Frühjahr 2000 ab. Die angestrebte Energiedichte der im Stall verabreichten Mischration betrug 5,0 MJ Nettoenergie Laktation NEL pro kg Trockensubstanz. In der Endmastphase erhielten die Kälber eine geringe Menge an Gerste. Den Sommer verbrachten die Kühe zusammen mit ihren Kälbern auf der ETH-Alp Weissenstein (2000 – 2500 m ü. M.). Sobald die Kälber den optimalen Ausmastgrad erreicht hatten, wurden sie direkt von der Kuh weg geschlachtet. Der Futterverzehr der Kühe wurde während der Stallhaltungszeit täglich erhoben. Kühe und Kälber wurden alle zwei Wochen gewogen. Jeweils die linke Schlachtkörperhälfte der Kälber wurde grobgeweblich in Fleisch, Fett und Knochen zerlegt. Anfangs Laktation (Wochen 1 – 11) übertreffen die reinrassigen Anguskühe die Kreuzungskühe bezüglich der täglich aufgenommenen Futterenergie um 8,1 MJ NEL. Gegen Ende Laktation (Wochen 30 – 44) unterscheiden sich die beiden Typen nicht mehr voneinander. Bezüglich Mastleistung unterscheiden sich die F2-Kälber der Kreuzungsmütter nicht von den Kälbern der reinrassigen Angusmütter. Während die reinrassigen Anguskälber die F2-Kälber beim Fleischanteil um 1,5 % übertreffen, konnte beim Anteil an wervollen Fleischstücken kein Unterschied festgestellt werden. Im Gegensatz zum vorhergehenden, ebenfalls an den ETH-Forschungsstationen durchgeführten Projekt, in welchem die F1-Kreuzungskälber Angus x Simmental den reinrassigen Anguskälbern in der Mast-und Schlachtleistung deutlich überlegen waren, sind hier die Unterschiede bezüglich der eingesetzten Genetik unbedeutend.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.