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Übersicht der BFI-relevanten Geschäfte
Ausgewogene Bildungspolitik
15.06.2022 | Einreichung
Eingereicht von Nationalrätin Sandra Sollberger (SVP).
Die Interpellation stellt die folgenden Fragen:
1. Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass die gleichwertige gesellschaftliche Anerkennung von allgemeinbildenden und berufsbezogenen Bildungswegen noch lange nicht erreicht ist? Und wenn ja, welche Massnahmen und Aktivitäten veranlasst er und wie viel Mittel stellt er zur Erreichung der Gleichwertigkeit zur Verfügung?
2. Warum veröffentlicht das Bundesamt für Statistik eine "Lehrabbruchsquote" und nicht - analog zu den Hochschulen - eine "Lehrerfolgsquote", die bei 80 Prozent liegt?
3. Warum gibt es keine regelmässige Analyse der Studienabbrüche an schweizerischen Hochschulen? Die letzten systematischen Analysen hierzu stammen aus den Jahren 1996 bzw. 2005?
4. Warum muss bei den Analysen des Bildungsberichts zu den Studienabbrüchen auf Kohortenstudien zurückgegriffen werden, anstatt die Daten der Immatrikulations- und Prüfungsämter der Hochschulen zu verwenden?
5. Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass eine ausgewogene Bildungsstatistik, die transparent über Bildungserfolge und Misserfolge auf allgemeinbildenden und berufsbezogenen Bildungswegen aufklärt dazu beitragen könnte, die Attraktivität der Berufslehre zu steigern?
6. Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass regelmässige Langzeitstudien über Bildungsverläufe, Bildungserfolge und Bildungsrenditen nötig sind?