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Der 21-jährige Zürcher Oberländer Brand steigerte seine Bestzeit aus dem Vorlauf um über zwei Zehntel und stellte in 49,14 Sekunden einen U23-Schweizer-Rekord auf. Mit diesem Wert qualifizierte sich Brand auch für die Weltmeisterschaften in London.
Der Schweizer musste sich einzig Karsten Warholm beugen. Warholm, der in Oslo im Rahmen der Diamond League gewonnen hatte, lieferte in 48,37 Sekunden erneut eine Weltklasse-Zeit ab.
Riccarda Dietsche, Sarah Atcho, Ajla Del Ponte und Géraldine Frey kamen über 4×100 m in 44,07 nicht mehr ganz an die Leistung des Vorlaufs heran, in dem mit 43,99 Sekunden ein nationaler U23-Rekord erzielt worden war. 11 Hundertstel vor den Schweizerinnen holten die Spanierinnen Gold, die Französinnen waren um einen Hundertstel schneller. Die Schweizerinnen gewannen wie schon vor zwei Jahren Bronze.
Del Ponte und Atcho sind auch Rekordhalterinnen mit der Elite-Staffel und dürften deshalb an den Weltmeisterschaften in London an den Start gehen. Vor zehn Tagen an der Athletissima liefen die beiden die ersten zwei Ablösungen. Mujinga Kambundji und Salomé Kora brachten danach eine Leistung von 42,53 Sekunden ins Ziel.
Die U23-Europameisterschaften endeten für die Schweiz mit fünf Medaillen sehr erfolgreich. Zuvor hatte Swiss Athletics bei diesen seit 1997 ausgetragenen Nachwuchstitelkämpfen erst sechs Podestplätze erreicht gehabt.
(SDA)