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Dünen, Durst und Dromedare
Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der – Dromedare. In der marokkanischen Sahara nehmen die gemächlichen Höckertiere Touristen mit auf eine Reise durch karge Dünenlandschaften und grüne Oasen.
Hatusch stülpt die Lippen zurück, zeigt seine braunen, gebogenen Zähne und stösst ein Grunzen des Protestes aus. Der junge Berber Jonas hat sich auf den Rücken des Dromedars gesetzt, das erst seine Hinterbeine, dann die Vorderbeine hochstemmt. Die drei weiteren, im Schatten einer Mauer stehenden Dromedare warten schicksalsergeben auf dasselbe Prozedere. Wir befinden uns in Mhamid, einem marokkanischen Berberdorf am Saume der Sahara. Hier leben viele Bewohner vom Sahara-Tourismus, so auch Jonas, der als Führer bei «Sahara-Trekking» arbeitet, einem Familienunternehmen mit Büro in Zagora, einem Städtchen sechzig Kilometer nördlich und damit näher der Zivilisation.