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Bencic verlor ihren Service gar zweimal mehr und wurde insgesamt achtmal gebreakt. Im dritten Satz zog die Schweizer Nummer 2 von 1:1 auf 4:1 davon. Dennoch wurde es nochmals spannend. Nachdem Lucic-Baroni auf 3:4 verkürzt hatte, sah sich Bencic erneut zwei Breakbällen gegenüber, sie wehrte jedoch beide ab und ging 5:3 in Führung. Beim Stand von 5:4 gab sie ein 30:0 preis, ehe sie nach 126 Minuten den ersten Matchball verwertete. Damit entschied sie auch das zweite Duell gegen die 33-jährige Kroatin zu ihren Gunsten, nachdem sie im vergangenen Jahr in Birmingham auf Rasen 7:5, 6:3 gesiegt hatte.
Bencic lief es gegen die Qualifikantin vor allem nach dem zweiten Aufschlag alles andere wunschgemäss, gewann sie doch nur zwölf von 42 Punkten. Im zweiten Satz waren es null von acht. Sie verzeichnete nicht weniger als elf Doppelfehler.
Den ersten Durchgang hatte Bencic trotz einer 4:2-Führung und zwei Satzbällen bei 5:4 erst im Tie-Break gewonnen. In diesem geriet sie nach einem 3:0 mit 5:6 in Rückstand, Lucic-Baroni produzierte jedoch beim Satzball ihren neunten Doppelfehler (total 13). Im zweiten Durchgang war Bencic nicht dermassen chancenlos, wie es das Resultat ausdrückt. Beim Stand von 1:0 und 1:2 vergab sie je zwei Breakbälle.
Nächste Gegnerin ist die Bulgarin Tsvetana Pironkova (WTA 61), die sie im bisher einzigen Duell im vergangenen Jahr in Wimbledon in drei Sätzen bezwungen hat. In der vergangenen Woche in Brisbane war Bencic im Achtelfinal überraschend an der Amerikanerin Samantha Crawford (damals WTA 142) gescheitert, das soll sich in Sydney nicht wiederholen. So oder so ist die Ostschweizerin besser in die Saison gestartet als 2015. Damals unterlag sie in den ersten drei Turnieren jeweils in der 1. Runde.
(SDA)