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- Die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde (Land- und Meeresoberflächen) erreichte im Juni 2014 mit einer positiven Abweichung von 0,72°C gegenüber dem Mittel des 20. Jahrhunderts einen neuen Juni-Rekord. Im Mittel war es 15,5°C warm. Bereits der Mai 2014 war der wärmste in der Messgeschichte.
- Über den Landoberflächen war der Juni global sogar 0,95°C zu warm (7.-wärmster Juni)
- Das erste Halbjahr 2014 war global mit einer Abweichung von 0.67°C das 3.-wärmste seit Messbeginn 1880.
Ein beachtlicher Rekord verzeichneten im Juni 2014 die Weltmeere. Die globale Meeresoberflächentemperatur knackte zum ersten Mal seit Messbeginn 1880 die 0,6°C-Marke. Noch nie war in irgendeinem Monat der Wärmeüberschuss in den Weltmeeren so gross wie im Juni 2014 (+0,64°C). Die bisherige Höchstmarke von +0,59°C (aus dem vorangegangenen Mai) wurde deutlich überboten.
Nota bene ohne eigentlichen El Niño! Das Muster der Temperaturabweichung im Pazifik ähnelt zwar schon stark einem El Niño-Ereignis, jedoch waren die Kriterien auch im Juni 2014 noch nicht erfüllt. Im kommenden nordhemisphärischen Herbst und Winter soll es dann aber offiziell zu einem El Niño-Ereignis kommen. Die Oberflächen der Weltmeere und mit leichter Verzögerung auch die globalen Landoberflächen werden dann erfahrungsgemäss noch wärmer als zuvor. Gut möglich, dass die kommenden Monate neue Temperaturrekorde bringen und 2014 global zum wärmsten Jahr seit Messbeginn wird.
Quelle: http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/