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Ende 2014 nahm die Behörde von der in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie Kenntnis. Dabei wurden sowohl die Varianten "Erneuerung/Sanierung" sowie "Abbruch/Ersatzneubau" geprüft. Dem Entscheid der Schulbehörde auf Abbruch und Ersatzneubau stand die Forderung der Denkmalpflege gegenüber, aufgrund der Schutzwürdigkeit der Schulanlage nur das Szenario "Erweiterung/Sanierung" weiterzuverfolgen.
Um im Dialog die beste Lösung zu finden, schrieb die Behörde Mitte 2015 einen öffentlichen Studienauftrag mit Präqualifikation und Zwischenpräsentation aus. Von den Teilnehmern wurden ökonomisch und organisatorisch effiziente Projektlösungen auf der Grundlage des Raumprogramms erwartet, die den modernen Unterrichtsformen und den pädagogischen Anforderungen Rechnung tragen.
Von total 51 sich bewerbenden Architekturbüros konnte die Schulbehörde im Präqualifikationsverfahren sechs Planerteams zur Teilnahme am Studienauftrag zulassen.
Das Projekt des Frauenfelder Architekturbüros Lauener + Bär Architekten
wurde durch die Schulbehörde am 26. April 2016 als Sieger des Studienauftrages bestätigt. Die Schulbehörde erteilte den Auftrag, auf Grundlage des siegreichen Projektes, einen Projektierungskredit vorzubereiten, der im November 2016 oder Februar 2017 den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vorgelegt werden soll.
Eine erste Grobkostenschätzung des Siegerprojektes beläuft sich auf rund 35.5 Mio. Franken (+/-20%).