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Das Kreditrating des auf deutsche Mietwohnliegenschaften fokussierten Unternehmens wurde auf "Ba3" von "Ba2" gesenkt. Der Ausblick bleibt "negativ". Die Herabstufung reflektiere eine schwache bereinigte Fixkostendeckung, heisst es in der Meldung vom Freitag. Diese habe per Ende 2022 bei 1,5x gelegen und werde sich in den nächsten 18 Monaten aufgrund hoher Refinanzierungskosten wohl nicht wesentlich verbessern.
Dazu kommen dem Ratinginstitut zufolge weitere Risiken: Diese ergäben sich dadurch, dass Peach Property wohl mittels Anlagenverkäufen in weiterhin schwierigen Investitionsmärkten und frischem Eigenkapital versuchen müsse, den Schuldenberg abzubauen und die im November 2025 fällig werdende Anleihe in Höhe von 300 Millionen Euro zu begleichen.
Der negative Ausblick gründet denn auch auf der begrenzten Zeit, die dem Immobilienkonzern für die Veräusserung von Vermögenswerten oder alternativ für die Beschaffung von Eigenkapital in den nächsten Quartalen zur Verfügung stehe. Zudem bewege sich das Unternehmen in einem veränderten Geschäftsumfeld, in dem die gestiegenen Zinssätze die Aussichten für die Immobilienwerte verschlechterten, heisst es.
(AWP)