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Abstimmungen vom 27. November 2016
Die eidgenössische Volksinitiative der Grünen wurde nach der Katastrophe von Fukushima 2011 lanciert. Sie will die Laufzeit für bestehende AKW auf 45 Jahre beschränken sowie den Bau und Betrieb von neuen AKW verbieten. Die Initiative würde damit die schrittweise Abschaltung der AKW bis 2029 bewirken.
Die Befürworter sehen in der Initiative eine Chance, einen Zeitplan für den Atomausstieg zu schaffen. Zudem argumentieren sie, dass die Initiative für Sicherheit sorge. Sie sind der Meinung, dass der Ausstieg dank neuen Technologien machbar ist.
Die Gegner argumentieren, dass durch die Initiative die Versorgungssicherheit gefährdet sei. Sie befürchten, dass dadurch Kohlestrom aus dem Ausland importiert werden müsse, um den Bedarf zu decken. Dies führe zu Abhängigkeiten mit dem Ausland sowie höheren Kosten.
Bundes- sowie National- und Ständerat empfehlen die Initiative zur Ablehnung.