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Letzten Mittwoch richtet Manchester-City-Star Kyle Walker in einem Video-Appell bewegende Worte an seine Mitbürgerinnen und Mitbürger. «Bleibt zuhause, bleibt sicher», fordert der Aussenverteidiger.
Allerdings: Er selber hält sich überhaupt nicht an Sicherheitsmassnahmen! Wie die «Sun» berichtet, feiert Walker zusammen mit einem Kumpel am Abend zuvor eine Sexparty mit zwei Escort-Damen, die er eigens zu sich nach Hause bestellte.
2200 Pfund (2637.80 Fr.) blättert Walker den beiden Damen, Louise McNamara (21) und deren brasilianischen Kollegin (24), bar auf die Hand. McNamara hält dies fotografisch fest. Sie sagt, dass sie den Fussballstar erst gar nicht erkannt habe und sie von ihrem Boss eine Nachricht erhalten habe, dass ein «High-Profile-Klient» auf sie warte.
«Kyle ist ein Heuchler»
Sie und ihre Kollegin hätten das Haus in Cheshire am Mittwoch gegen 2 Uhr morgens verlassen. «Kyle ist ein Heuchler und riskiert das Leben anderer! Er sollte es wirklich besser wissen», so McNamara. «Einerseits lädt er Fremde für Sex in sein Haus ein. Und am nächsten Tag belehrt er alle, man solle sicher bleiben.»
Walker, 48-facher englischer Nationalspieler, sagt bereits Sorry für die Geschehnisse. «Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich öffentlich für meine Entscheidungen der letzten Woche entschuldigen», so Walker. «Ich verstehe, dass ich als Profi-Fussballer eine Vorbildfunktion habe. Deshalb möchte ich mich bei meiner Familie, meinen Freunden, dem Fussballklub, unseren Fans und der Öffentlichkeit entschuldigen, sie im Stich gelassen zu haben.»
«Wir sind enttäuscht über die Anschuldigungen»
Sein Arbeitgeber Manchester City werde «in den kommenden Tagen» Disziplinarmassnahmen ergreifen. Ein Sprecher sagt: «Manchester City hat von der Geschichte über Kyle Walkers Privatleben im Zuge von Verstössen gegen den Corona-Lockdown und die Social-Distancing-Regeln in den Medien Kenntnis genommen.»
Weiter heisst es von Seiten des Klubs: «Fussballer sind globale Vorbilder. Und unser Staff und die Spieler unterstützen die unglaublichen Leistungen im Gesundheitswesen und überall, um die Effekte des Coronavirus auf allen Ebenen zu bekämpfen. Kyles Verhalten steht in völligem Widerspruch zu diesen Efforts. Wir sind enttäuscht über die Beschuldigungen, notieren aber Kyles schnelle Entschuldigung und werden in den kommenden Tagen ein internes Disziplinarverfahren eröffnen.» (red)