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Der Grosse Rat hat am Donnerstag die Fällung von 17 Bäumen wegen einer behindertengerechten Tram- und Bus-Haltestelle an der Margarethenstrasse kritisiert. Die Basler Bau- und Verkehrsdirektorin Esther Keller brachte die mögliche Pflanzung von neuen Alleebäumen am Strassenrand zur Sprache.
Im Zuge des behindertengerechten Umbaus der Tram- und Bushaltestelle «Margarethen» werden 17 der 51 Bäume der Mittelallee in der Margarethenstrasse gefällt. Ein entsprechender Bericht in der «Basler Zeitung» hatte zu Kritik in der Bevölkerung und schliesslich auch zu einer Interpellation aus dem Grün-Alternativen Bündnis geführt.
Die Bau- und Verkehrsdirektorin Esther Keller (GLP) verteidigte die Fällung. Eine Alternative zu dem einst vom Grossen Rat abgesegneten Umbauprojekt etwa mit verkürzten Behindertenrampen sei nicht bewilligungsfähig und deshalb auch nicht machbar, sagte sie.
Keller brachte aber eine mögliche Neupflanzung von Alleebäumen an den Rändern der Strasse und nicht auf der langgezogenen Mittelinsel zu Sprache. Dort könnten auch grössere Bäume statt der kleinen und relativ kurzlebigen Kugelahorne gepflanzt werden, sagte sie. Eine entsprechende Vorstudie sei bereits am Laufen. Auch sei sie offen gegenüber der Anregung aus der FDP-Fraktion, die Bäume nicht einfach zu fällen, sondern zu verpflanzen, sagte Keller weiter.