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Am 16. Januar 1967 prangte der staatenlose Rudolf Rössler auf der Titelseite des Spiegel. Da war er schon seit neun Jahren verstorben, und so bescheiden, wie er gelebt hatte, war er beerdigt worden: in einem einfachen Grab in Kriens bei Luzern. Hätte er nicht ein bis heute verschlüsseltes Geheimnis dahin mitgenommen, kaum jemand hätte je wieder Notiz von diesem stillen Mann genommen, der unter dem Decknamen «Lucie» zum wertvollsten Informanten der Sowjetischen Generalität im Zweiten Weltkrieg avancierte.