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Methanemissionen bei sich frei bewegenden Wiederkäuern können auf unterschiedliche Art und Weise gemessen werden. In einer Studie mit 13 weidenden Milchkühen wurden bei Agroscope zwei Methoden miteinander verglichen. Die Schwefelhexafluorid (SF6)-Marker-Technik ist eine etablierte Methode, die jedoch vergleichsweise aufwändig ist. Hierbei wurde den Kühen ein Bolus, der SF6 in definierter Menge freisetzt, verabreicht. Während der Messungen wurde über eine durchflussgeregelte Kapillare aus dem Bereich der Nüstern kontinuierlich eine Probe der Atemluft in einem Kanister gesammelt und anschliessend analysiert. Zeitgleich konnten die Tiere das Greenfeed (GF) System besuchen. Das System ist wie eine mobile Kraftfutterstation aufgebaut, bei deren Besuch die Methanmenge in der ausgeatmeten Luft analysiert wird. Ziel der Studie war es, Messungen mit dem GF während fünf, sieben und elf Tagen durchzuführen und diese mit den Messungen zu vergleichen, die parallel mit der SF6-Technik während fünf Tagen gemacht wurden. Die Emissionen, die mit dem GF gemessen wurden, waren höher als die mit der SF6-Technik bestimmten Werte. Die Korrelation zwischen den Messwerten der beiden Methoden war moderat und verbesserte sich kaum, wenn beim GF die Anzahl berücksichtigter Messtage von fünf auf elf Tage erhöht wurde.
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Methanemissionen von weidenden Milchkühen: Vergleich zweier Messmethoden