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Netflix dreht eine Serie über den Pornostar Rocco Siffredi (58). Wie «Variety» berichtet, haben in Rom die Dreharbeiten zu dem biografischen Drama «Supersex» begonnen. In sieben Folgen soll die Lebensgeschichte des «italienischen Hengsts» erzählt werden.
Der italienische Filmstar Alessandro Borghi (36) übernimmt die Hauptrolle. Das Drehbuch zu «Supersex» kommt von Francesca Manieri (43), die als militante Feministin bekannt ist. «Es ist die Geschichte eines Mannes, der sieben Episoden und 350 Minuten braucht, um ‹Ich liebe dich› zu sagen, um zu akzeptieren, dass der Dämon in seinem Körper mit der Liebe vereinbar ist», sagt Manieri über ihr Projekt.
Bisexueller Sado-Star und Familienvater
Rocco Siffredi kam 1964 als Rocco Antonio Tano in der Hafenstadt Ortona zur Welt. Laut eigener Aussage wollte er seit seiner Jugend Pornodarsteller werden. Mit 21 Jahren erfüllte er sich diesen Traum. In seiner Karriere drehte er als Darsteller über 600 Filme. Er soll mit über 4.000 Frauen vor der Kamera Sex gehabt haben. Als Regisseur inszenierte er wiederum mehr als 300 Pornos, zum Beispiel die Reihe «Rocco's True Anal Stories».
Siffredi spielte vor allem dominante Rollen, er gilt als der Pornostar, der Sado-Maso-Themen in den Mainstream-Porno gebracht hat. 1999 versuchte er sich mit «Romance XXX» als Darsteller in einem «seriösen» Film - wenn auch mit Hardcore-Szenen.
Privat ist der Vater zweier Kinder mit seiner Kollegin Rosa Caracciolo (50) verheiratet. Sie leben in ihrer ungarischen Heimat. In Budapest ist auch der Sitz seiner lukrativen Pornoproduktionsfirma. 2017 outete sich Siffredi öffentlich als bisexuell.