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Etwas später als am Vortag tuckern wir per Boot etwa eine halbe Stunde flussabwärts zum Gamitana Creek. Dort unterhält die Lodge einen grossen Garten, in dem alle Früchte und Gemüse für den Eigenbedarf produziert werden. Im Unterschied zu vielen lokalen Bauernbetrieben werden hier Mischkulturen gepflegt, die den Boden wesentlich weniger auslaugen als die Monokulturen. Die herabgefallenen Blätter werden zur Kompostierung liegen gelassen. Im Gegensatz dazu wird für die traditionelle Bewirtschaftung eine Fläche Urwald gerodet und am Ende der Trockenzeit abgebrannt. Dies ergibt eine hervorragende Fruchtbarkeit im ersten Jahr, aber bereits nach dem dritten Jahr muss erneut Regenwald gerodet werden. Wir probieren von allen Früchten, erst bei den essbaren (lebenden) Maden erweist sich die unsere kleine Gruppe mit einer Ausnahme als eine Ansammlung von Weicheiern. Schmecken tun die weissen, fetthaltigen Dinger eigentlich ziemlich neutral, keine Spur von unappetitlich.
Am Nachmittag lassen wir die Tour zu einem weiteren Garten aus, in dem Heilpflanzen angebaut werden. Wir hängen in der Hängematte auf unserer Veranda und tun ganz einfach nichts. So können wir am Abend ausgeruht die Happy Hour in Angriff nehmen.