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15 Okt Public Arp – Architekturbezogene Arbeiten von Hans Arp
Public Arp – Architekturbezogene Arbeiten von Hans Arp
„Public Arp“ ist eine Ausstellung über Hans Arp (1886-1966). Der deutsch-schweizer Maler, Bildhauer und Lyriker bewegte sich in den künstlerischen Kreisen der Konstruktivsten und der Pariser Surrealisten. 1916 gründete er zusammen mit Hugo Ball und weiteren Künstlern in Zürich den Dadaismus. Arp's Œuvre ist vom dadaistischen Prinzip des Zufalls und von einer „Objektsprache“ des Alltäglichen geprägt. Die Ausstellung „Public Arp“ im Kunstmuseum Appenzell konzentriert sich auf die architekturbezogenen Arbeiten des Künstlers.
Wolkenhirt, 1953. Universitätsstadt, Caracas.
©Vincent Ko
Als international tätiger Bildhauer wurde Hans Arp mit zahlreichen Werken für den öffentlichen Raum beauftragt. Mit Ausnahme einer Wandmalerei für das Pestalozzi-Schulhaus in Zürich, die in Zusammenarbeit mit seinem Künstlerfreund Otto van Rees entstand, bilden die architekturbezogenen Arbeiten einen Teil seines Spätwerkes. Zehn Hauptwerke aus dieser Zeit, inklusive der genannten Ausnahme des Pestalozzi-Schulhauses stehen im Zentrum der Ausstellung des Kunstmuseums Appenzell. Die Arbeiten werden mittels Entwürfen aus dem Archivmaterial, Modellen und Filmausschnitten gezeigt. Grossformatige Neuaufnahmen stehen dabei historischen Fotografien gegenüber. Ergänzt werden die Exponate durch kleinere Projekte, die unrealisiert blieben, während einige autonome Kunstwerke, die in unmittelbaren Zusammenhang mit den Arbeiten stehen, einen weiteren Rahmen bilden. Die Ausstellung wird begleitet von einer gleichnamigen Publikation, die unter dem Verlag Scheidegger & Spiess erscheint und eine Zusammenarbeit mit der Fondazione Arp Locarno ist. Noch bis zum 3. November ist die Ausstellung über Hans Arp im Kunstmuseum Appenzell zu sehen.
Taufstein, 1954. Allerheiligenkirche, Basel.
©Roberto Pellegrini
Schalenbaum, 1960. Universität, Sankt Gallen.
©Hanspeter Schiess
Wandrelief I, 1961. Allgemeine Gewerbeschule, Basel.
©Roberto Pellegrini
Bausteinsäule, 1961. Allgemeine Gewerbeschule, Basel.
©Roberto Pellegrini