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Statt Holz werden im Gipstrockenbau immer häufiger Stahlprofile eingesetzt. Diese bieten Vorteile beim Schallschutz und Brandschutz. Zudem können ebenere Flächen erzielt werden. Stahlprofile werden aus korrosionsgeschütztem (verzinkt mit 100g/m2 auf beiden Seiten), dünnwandigem Stahl der Qualitätsklasse St 02Z nach EN 10142 oder St 37 bzw. St 52 hergestellt. Die Dicke des Stahls hat dabei einen massgeblichen Einfluss auf die Statik des Profils und des Gesamtsystems.
In der Schweiz werden vorwiegend 0,6 mm bis 1,0 mm dicke Stahlbleche mit einem C-förmigen Querschnitt (Profiltypen CW, UW, CD… ) oder 2 mm UA-Profile eingesetzt. Die Grund- und Traglattung wird mittels Kreuzverbinder verbunden. Die Abmasse des CD-Deckenprofiles sind B=60 mm, H=27 mm.
Für den Einsatz der Profile in Bereichen, welche ständig der Aussenluft oder Feuchtigkeit ausgesetzt sind, werden zusätzliche Korrosionsschutzmassnahmen notwendig. Ebenso ist bei besonders korrosionsfördernden Einflüssen, wie z.B. Chlorgas in Schwimmbädern, die Korrosionsschutzschichtdicke zu erhöhen. .
Begriffserklärung:
erster Buchstabe = Profilform
C–Form
U–Form
L–Form
zweiter Buchstabe = Montageort
W = Wand
D = Decke
A = Aussteifung