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2013 hatte KTM eine langfristige Lizenzvereinbarung mit Husqvarna abgeschlossen. Nach dieser Neupositionierung stiegen die Absatzzahlen stark an und erreichten 2016 mit über 30'000 verkauften Motorrädern ein Allzeithoch.
Die Marke Husqvarna soll nun durch KTM und BAJAJ global ausgerollt werden, um so die Umsätze weiter zu erhöhen. Die ersten drei Modelle würden zunächst am Produktionsstandort von KTM in Mattighofen produziert und 2018 auf dem Markt eingeführt werden. Die Produktion von zweien dieser Modelle wird für den weltweiten Vertrieb ab Ende 2018 nach Indien zu BAJAJ verlegt.
Insgesamt soll die Zahl der in Indien produzierten KTM- und Husqvarna-Motorräder von den für 2017 erwarteten 100'000 Stück in den nächsten Jahren auf über 200'000 gesteigert werden.
UMSATZERWARTUNG "SEHR KONSERVATIV"
Die Bank Vontobel beurteilt den Ausbau der Partnerschaft als "sehr gute" Nachricht. Die Produktionsverlagerung unterstreiche das vorhandene Nachfragepotenzial in Schwellenländern und stütze die Profitabilität. Zudem ist Vontobel der Meinung, dass das von KTM ausgegebene Produktionsziel von 300'000 Einheiten bis 2021 "sehr konservativ" sei und rechnet selber mit mehr als 350'000 Einheiten. Vontobel unterzieht das Kursziel von 5,50 CHF einer Neueinschätzung, bleibt aber vorerst bei ihrem "Halten"-Rating.
Der erweiterte Schulterschluss in Indien wird von den Anlegern begrüsst. Gegen 11 Uhr steigen KTM-Titel um rund 1,2% auf 5,25 CHF, derweil der Gesamtmarkt, gemessen am SPI, um 0,71% zulegt. Anfangs Februar lagen KTM jedoch bereits einmal über 6 CHF. Seit Jahresbeginn büssen die Titel rund 1,9% ein.
sta/ra
(AWP)