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Die Zerstörung des Regenwaldes geht ungebremst weiter. Im Juni stiegen die abgeholzte Fläche erneut an, trotzt der verstärkten Gegenmassnahmen der Regierung.
Im Juni wurden weitere 313 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt, dies entspricht in etwa der Fläche des Kantons Schaffhausen. Nachdem im Mai die Zerstörung reduziert werden konnte, stieg in den letzten Monaten die Entwaldung erneut. Im April wurde eine Rekordfläche von 477 Quadratkilometer gerodet, woraufhin die Umweltministerin Izabella Teixeira eine Krisenkommission einberief. Grösstenteils werden die gerodeten Flächen zur Rinderzucht sowie zum Anbau von Sojabohnen genutzt.
Die Entwaldung nahm im Amazonasgebiet in den vergangenen elf Monaten um 34 Prozent zu, schreibt die Nachrichtenagentur SDA. Am Weltklimagipfel in Kopenhagen 2009 verpflichtete sich Brasilien die Abholzung bis 2020 um 80 Prozent zu senken.
Bild: Cesar Paeas Barreto (Wikimedia Commens)