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Eine erster Erfolg für die Rettungskräfte in ostchinesischen Provinz Shandong: Ein Mann konnte aus der Goldmine geborgen werden.
Erster Verschütteter geborgen: Die Retter graben einen zusätzlichen Stollen zur Rettung. (20. Januar 2021)
AFP/Xinhua/Guo Xulei
Nach einer Woche die ersten Klopfgeräusche: Die Rettungskräfte in der Provinz Shandong erhalten eine Nachricht aus der Tiefe. (18. Januar 2021)
AFP/Xinhua/Wang Kai
«Wir wünschen uns, dass die Retter nicht aufgeben, damit wir weiter hoffen können», hiess es in der Nachricht.
AFP/Xinhua/Wang Kai
Zwei Wochen nach dem Grubenunglück im Osten Chinas ist der erste der 22 verschütteten Bergarbeiter geborgen worden. Der Mann sei am Sonntag in einem separaten Abschnitt der Mine entdeckt worden, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV. Er sei in «schwacher körperlicher Verfassung».
Bei mindestens zwei Explosionen in der Goldmine in Qixia in der östlichen Provinz Shandong waren der Ausstieg aus dem Schacht verschüttet und das interne Kommunikationssystem schwer beschädigt worden. 22 Grubenarbeiter wurden verschüttet.
Elf der Verschütteten waren mehr als 500 Meter unter der Erde von den Explosionen überrascht worden, einer von ihnen starb an seinen schweren Kopfverletzungen. Der nun gerettete Arbeiter wurde in einem näher an der Oberfläche gelegenen Minenabschnitt entdeckt. Das Schicksal der übrigen zehn Verschütteten ist unklar. Mit Hilfe eines Kabels wurden Lebensmittel und Medikamente zu den Verschütteten hinabgelassen.
Rettung dauert noch zwei Wochen
Die Retter kämpfen mit schwierigen Bedingungen, gleichzeitig steigt der Wasserspiegel unter Tage. Die Bergung der restlichen Bergleute wird wegen des harten Gesteins voraussichtlich noch mindestens zwei Wochen dauern.
Wegen Sicherheitsmängeln gibt es in chinesischen Bergwerken immer wieder tödliche Unfälle. Im Dezember waren bei einem Grubenunglück in der südwestchinesischen Stadt Chongqing 23 Menschen ums Leben gekommen.