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Eine 39-jährige Autolenkerin und ihre beiden kleinen Kinder haben am Mittwoch in Poschiavo GR eine albtraumhafte Kollision mit einem Zug der Rhätischen Bahn unverletzt überstanden. Die drei wurden im Auto zwischen Bahnschranken eingeschlossen und vom Zug gerammt.
Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte die Frau zu spät bemerkt, dass sich die Bahnschranken schlossen. Wie es dazu kommen konnte, dass das Auto auf dem Bahnübergang eingeschlossen wurde, ist aber dennoch unklar und wird von der Polizei untersucht.
Klar ist, dass die geistesgegenwärtigen Reaktionen der Autolenkerin und des Lokomotivführers Schlimmeres verhinderten. Als die Frau den Zug nahen sah, drehte sie das Auto auf den Geleisen so, dass die herannahende Zugkomposition mit dem Heck des Wagens kollidierte.
Zudem hatte der Lokomotivführer das Fahrzeug früh bemerkt und eine Vollbremsung eingeleitet. Beim Aufprall war die Geschwindigkeit des Zuges nur noch gering. Der Wagen wurde lediglich wenige Meter weit vor dem Zug hergeschoben.
Dennoch wurde das Auto total beschädigt. Der Triebwagen der Zugkomposition wurde leicht beschädigt und konnte die Fahrt fortsetzen. Die Frau und die beiden Kinder im Alter von drei Monaten und drei Jahren kamen ohne den kleinsten Kratzer davon.