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"Kein einzelner Besuch wird unsere Herausforderungen über Nacht lösen. Aber ich hoffe, dass mit dieser Reise ein solider und produktiver Kommunikationskanal mit Chinas neuem Wirtschaftsteam aufgebaut wird", sagte Yellen am Sonntagmorgen in China vor ihrer Abreise. Zehnstündige bilateralen Treffen mit hochrangigen chinesischen Beamten in den letzten Tagen seien "direkt, substanziell und produktiv" gewesen.
Mehr Kommunikation könne beiden Seiten helfen, die globalen Konjunkturaussichten besser zu verstehen und bessere Entscheidungen zur Stärkung der jeweiligen Volkswirtschaft zu treffen, sagte Yellen zuvor.
Sie bekräftigte, die USA würden in den Beziehungen zu China nicht nach wirtschaftlichen Vorteilen oder einer kompletten Dominanz streben. Vielmehr gehe es um einen gesunden Wettbewerb mit fairen Regeln, von dem beide Länder profitierten.
Die USA würden allerdings Bedenken über bestimmte Wirtschaftspraktiken weiterhin direkt kommunizieren und gezielte Maßnahmen zum Schutz ihrer nationalen Sicherheit ergreifen.
"Präsident (Joe) Biden und ich sehen die Beziehung zwischen den USA und China nicht im Rahmen eines Großmachtkonflikts. Wir glauben, dass die Welt groß genug ist, in der sich unsere beiden Länder entfalten können", sagte Yellen. (Reuters)