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Inhalt: Jan Stolnik, Sohn eines goldenen Drachen und einer menschlichen Adligen, begleitet in diesem ersten Roman der Reihe den Prinzen Anton Clemens von Sachsen in die Lagunenstadt Venedig. Der Prinz reist inkognito, doch der hohe Rat der Stadt weiß natürlich um seinen prominenten Gast und beide Seiten nutzen den... Inhalt: Jan Stolnik, Sohn eines goldenen Drachen und einer menschlichen Adligen, begleitet in diesem ersten Roman der Reihe den Prinzen Anton Clemens von Sachsen in die Lagunenstadt Venedig. Der Prinz reist inkognito, doch der hohe Rat der Stadt weiß natürlich um seinen prominenten Gast und beide Seiten nutzen den Besuch für politische Gespräche und Geschäfte. Jan reist ebenfalls inkognito als Antons Reisemarschall und begleitet seinen Prinzen bei den meisten Veranstaltungen. Immer wieder packt Jan die Unruhe, die sich nur durch Schmerz durch Feuer oder Sex mit einer Frau stillen lassen. Im Laufe des Aufenthaltes gibt er mehrmals beiden Möglichkeiten nach, doch dann trifft Jan auf die Fiametta, eine überirdische Sängerin, die mit ihm Katz und Maus spielt und in die Jan sich unsterblich verliebt. Die Fiametta scheint wie Jan kein normaler Mensch zu sein und erkennt Jan sofort als das was er ist. Doch dann wird die Inquisition auf Jans wahre Natur aufmerksam und es wird brenzlig für ihn. Und was ist mit der Fiametta, erwiedert sie Jans Liebe oder spielt sie nur ein Spiel mit ihm? Und was ist sie überhaupt für ein Wesen? Ihre Rolle bleibt für ich etwas unklar, es wird nicht geklärt was sie ist und warum sie aus dem Haus verschwand und in ein Kloster gesperrt wurde, aus dem sie einfach selbst wieder hätte entfliehen können. Fazit: Das Buch ist in einer ungewohnten Art der Sprache verfasst, es passt sich der Sprache des 18. Jahrhunderts an und daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Die einzelnen Kapitel sind mit Datum, Tages- und Ortsangabe überschrieben, was teilweise verwirrend war (weil für die Tagesbezeichnung viel Text verwendet wurde), teilweise fand ich es gut, weil viel Recherche hinter den ANgaben steckt. Sowieso hat die Autorin scheinbar viel recherchiert und viele Namen, Kanäle, Plätze und Gebäude benannt, ich bekam wirklich ein Gefühl für das damalige Venedig. Was mich schon gestört hat waren die unerwarteten etwas plumpen und häufigen Sexszenen, die einen säuerlichen Geschmack bei mir hinterlassen haben. Die Autorin beschreibt diese Szenen ausgiebig und das Wort "Schwanz" kommt gefühlt häufiger in dem Buch vor als das Wort "Drache". Teilweise drehten sich ganze Abschnitte nur darum, ob und mit wem der Protaginist nun den nächsten Akt vollziehen kann. Das fand ich etwas nervig. Der Rest des Buches, also die komplette Geschichte und der Plot mit Jan als Halbdrache haben mir gefallen und mich doch noch gepackt. Ich habe mir schon das nächste Buch gekauft und bin gespannt, wie die Geschichte weiter geht. Für diesen ersten Band gibt es von mir 3 Sterne, da ist definitiv noch Platz und Potential nach oben :-)
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und so griff ich aus purer Neugier zu dem Buch, das den Anfang einer Tetralogie darstellt. Und auch jetzt ? nach Beendigung der letzten Seite ? weiß ich noch nicht genau, was ich von dem Buch halten soll. Es hat mir sehr gut gefallen,... Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und so griff ich aus purer Neugier zu dem Buch, das den Anfang einer Tetralogie darstellt. Und auch jetzt ? nach Beendigung der letzten Seite ? weiß ich noch nicht genau, was ich von dem Buch halten soll. Es hat mir sehr gut gefallen, dass gleich zu Anfang. Und das lag vor allem auch an dem recht ungewöhnlichen Schreibstil. Auf mittelalterlich gemacht, hat man beim Lesen das Gefühl, sich wirklich im 18. Jahrhundert zu befinden und mit Jan eine seltsame Geschichte zu erleben. Jan, von welchem man von Anfang an weiß, dass er ein Drache ist und dies vor seinen Freunden, allen voran vor Anton Clemens von Sachsen geheim hält, ist ein ruheloser Mann, der ? obwohl schon 50 Jahre alt ? mit seinem jugendlichen Aussehen die Menschen zu manipulieren weiß. Er kann Gedanken lesen und nutzt dies auch schamlos aus. Sein eigentlicher Auftrag ist es, seinem Herrn Anton Clemens beizubringen, was ihn erwartet, sobald er verheiratet ist. Dieser Auftrag rückt jedoch in den Hintergrund, als er auf La Fiametta trifft. Und hier kommen wir auch schon zu dem ?Ich-weiß-nicht-was-soll-ich-von-dem-Buch-halten?-Grund. Ist mir Jan noch sehr sympathisch - hat er doch mit seiner Drachenherkunft zu kämpfen - war mir die Figur der La Fiametta das genaue Gegenteil: eine unsympathischere Person kann ich mir gar nicht vorstellen. Allerdings erfährt man von La Fiamette auch sehr, sehr wenig und so konnte ich mich überhaupt nicht in sie hineinversetzten. Auch Jan, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, kann nichts genaues über sie in Erfahrung bringen, weiß er nur, dass sie keine gewöhnliche Sterbliche ist. Nur bruchstückhaft kommt etwas zu Tage und dies auch nur so sporadisch, dass man letztendlich mehr ahnt, als weiß. Trotzdem war die Geschichte für mich sehr faszinierend. Gerade Venedig - das durch seine Wasserstraßen und wunderschönen Häuser schon sehr geheimnisvoll wirkt ? als Schauplatz zu wählen, hat diese Faszination noch verstärkt. So erwartet einem eine Geschichte, die mysteriöser nicht sein kann. Man spekuliert, verwirft, hofft, um letztendlich dann doch einfach alles auf sich wirken zu lassen, gerade auch durch den einzigartigen Schreibstil der Autorin. Ich weiß, dass ich ? trotz meiner zwiegespaltenen Meinung ? mich trotzdem den Folgebänden widmen werde und hoffe, dass ich nach lesen der ganzen Tetralogie einen Aha-Effekt habe. Fazit: Ungewöhnlich, mysteriös und unergründlich.