Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/213

Der vierte Lauf der Porsche GT3 Cup Challenge Suisse und des Porsche Sports Cup Suisse fand vom 16. bis 18. August auf der Rennstrecke „Circuit Dijon-Prenois“ statt. Bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen um 27 Grad Celsius starteten weit über 100 Fahrer am Donnerstag und Freitag in den freien Trainings. In den Rennen am Samstag gingen 75 Fahrerinnen und Fahrer an den Start.
In Dijon gelang es Ernst Keller in beiden Sprintrennen der Porsche GT3 Cup Challenge einen Start-Ziel-Sieg einzufahren. Damit baute er seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus und vergrösserte den Abstand auf Jean-Paul von Burg. In der Gruppe 3b des Porsche Sports Cup, in der ausschliesslich Cayman GT4 Clubsport fahren, siegte im ersten Sprint Stephano Monaco. Der Sieg des zweiten Rennens dieser Gruppe ging an Leonard Rendulic. Das Gleichmässigkeitsrennen Porsche Driver’s Challenge entschied Roli Basler auf Porsche 964 für sich.
Im Qualifying des Sprintrennens sicherte sich Ernst Keller mit einer Bestzeit von 1:19.447 Minuten die Pole-Position und fuhr im Rennen einen Start-Ziel-Sieg ein. Jean-Paul von Burg verursachte einen Unfall, in den mehrere Fahrzeuge verwickelt waren. Er beendete das Rennen nicht. Einige, inklusive von Burg selber, konnten im zweiten Rennen nicht starten. Hinter Keller ging Josef Stengel von Position Zwei ins Rennen. Oliver Ditzler startete von Rang Drei. Stengel konnte seine Position behaupten und fuhr als Zweiter über die Ziellinie. Ditzler gab seinen Rang an Antoine Meier ab, der von Position Fünf ins Rennen gestartet war.
Manuel Nicolaidis fuhr die schnellste Rennrunde von 1.20.786 Minuten und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 169.380 Kilometern pro Stunde.
Im zweiten Sprint startete demnach Keller von der Pole-Position, gefolgt von Stengel und Meier. Auch in diesem zweiten Rennen gelang Keller ein Start-Ziel-Sieg. Er blieb unter anderem mit seiner schnellsten Rennrunde von 1.21.138 Minuten und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 168.646 Kilometern pro Stunde in Führung. Manuel Nicolaidis, der aufgrund seines vierten Platzes im ersten Sprint vom vierten Rang startete, wurde Zweiter. Antoine Meier konnte seine Position im Rennen behaupten und wurde Dritter. Josef Stengel fiel auf den sechsten Rang zurück. Jean-Paul von Burg ging im zweiten Sprint nicht an den Start.
„Nach einem super Qualifying konnte ich zwei kontrollierte und gute Rennläufe absolvieren und hatte im zweiten Lauf sogar noch etwas Reserven, da ich mir die Rennpace gut einteilen konnte. Auch das Auto war perfekt vorbereitet und super abgestimmt, das machte es zu einem perfekten Rennwochenende für mich und mein Team“, resümierte Ernst Keller.
Die Fahrer auf Cayman GT4 Clubsport dominierten erneut den Porsche Sports Cup. In diesem Feld (Gruppe 3b) holte sich Stephan Heim im Qualifying die Pole-Position. Laurent Misbach startete von Rang Zwei, gefolgt von Stephano Monaco auf Rang Drei. Im Rennen fuhr Heim die schnellste Rennrunde von 1:24.782 Minuten und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 161.397 Kilometern pro Stunde. Er konnte seine Führung jedoch nicht halten und wurde Vierter. Monaco kämpfte sich von Rang Vier auf die Führungsposition vor und sicherte sich den Sieg. Leonard Rendulic, der von Rang Vier gestartet war, wurde Zweiter. Matteo Arrigosi, der im vergangenen Jahr den Sprint in Dijon unter den GT4-Clubsport-Fahrern holte, wurde in diesem Jahr Dritter.
Stephano Monaco teilte sich das Fahrzeug mit Amadeo Pampanini, der im zweiten Rennen von der Pole-Position ins Rennen ging. Hinter ihm startete Leonard Rendulic. Matteo Arrigosi gab das Steuer im zweiten Rennen ebenfalls ab und Giacomo Riva ging für ihn ins Rennen. Pampanini konnte die Führung nicht halten und schloss auf dem siebten Rang ab. Auf den Folgeplätzen änderte sich jedoch nichts. Rendulic sicherte sich den Sieg, Riva wurde Zweiter. Allerdings fuhr Stephan Heim als Zweiter über die Ziellinie. Er wurde jedoch wegen Überfahrens der weissen Linie zwei Plätze zurückgesetzt und damit auf Rang Vier gewertet. Laurent Misbach holte sich den dritten Platz.
Roli Basler sicherte sich mit 3929 Strafpunkten auf einem 964 den ersten Platz der Porsche Driver’s Challenge. In der Gleichmässigkeitsprüfung wird der Durchschnitt der zehn Rennrunden eines Fahrers als Referenzrunde definiert. Alle Abweichungen zu dieser Referenz werden in Strafpunkte umgerechnet. René Auinger auf 991 GT3 RS wurde mit 4278 Strafpunkten Zweiter. Dritter wurde Tommy Eriksson auf 997 GT3 RS mit 4295 Strafpunkten. Durch den Sieg auf einem Porsche 964 zeigte sich in diesem Rennen besonders, dass es hier nicht ausschliesslich um Schnelligkeit oder Pferdestärken geht.
„Der Porsche Sports Cup Suisse zeigt die grosse Begeisterung unserer Schweizer Kunden für den Motorsport. Mich fasziniert immer wieder die Vielseitigkeit unserer Fahrzeuge auf der Strasse und auf der Rennstrecke“, sagt Michael Glinski, Geschäftsführer Porsche Schweiz AG.
Richard Feller vom Verband Schweizer Porsche Clubs fasste zusammen: „Was für ein tolles Rennwochenende! Die Trainings und Rennen in Dijon waren komplett ausgebucht. Wir haben eine gemütliche, freundschaftliche Stimmung an schönen Sommertagen erlebt und uns gefreut, dass dieses familiäre Flair trotz aller Professionalität und hartem Wettkampf erhalten blieb.“
Der nächste Lauf findet vom 27. bis 29. September in Mugello statt. Dort werden ein Sprintrennen sowie ein Langstreckenrennen gefahren.