Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03120.jsonl.gz/148

Geschichtliches Die alte Passtrasse wurde zwischen 1818 und 1823 nach einem Projekt von Pocobelli (Ingenieur und Grossrat aus dem Tessin) neu geplant und ausgebaut. Im Jahre 1967 wurde der Autobahmtunnel in Betrieb genommen, womit eine ganzjährige Verbindung zwischen Nord und Süd möglich wurde.
Früher hiess der San-Bernardino "Vogelberg". Der Name passte gut, weil das Mesolcina-Tal von unten weit offen war und direkt zum Einstieg einlud. Darum waren damals auch die Beziehungen zwischen Säumer und Händler Talabwärts viel besser, als im Gebiet über dem Pass, der im Winter oft nicht passierbar war. Der erste, der über den Pass kam, war übrigens nicht etwa ein Mensch, sondern ein Seitenarm des Gletschers vom Rheinwaldhorngebiet.
Seit 1967 ist der Bernardin-Tunell in Betrieb, der eine direkte Durchfahrt durch den Berg ermöglicht.
Alte Ruinen In Soazza ragt die sehenswerte Kirche "San Martino" aus dem Felsen. Zur Römerzeit soll dort einmal ein Wachtturm gestanden haben. Noch immer kann man die vom Gebüsch verwachsenen Ruinen der Burg Norantola bei Cama sehen.