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Arbeiten: 1994, Foto 1 und 3 von Urs Siegenthaler, Begleittext von Peter Killer zur Ausstellung «Vom Staunen» Kunstmuseum Olten 7.7.-13.8.1996:
Andreas Hofer stellte 1986 im Kunstmuseum Olten seine zwischen 1982 und 1985 geschaffenen, meist grossformatigen Werke aus. In der folgenden Arbeitsphase ergab sich eine Verlagerung der Tätigkeit. Die Musik trat in den Vordergrund und Andreas Hofer begann sich intensiv mit Farbtheorien, u.a. jener Goethes zu beschäftigen. Seine Installation in der Ausstellung „Vom Staunen“ resultiert aus der Auseinandersetzung mit Grundlagen der Kunst (1993-1995).
Bei den Farb- und Bewegungsphysikalischen Modellen Andreas Hofers ist das Fragen nach dem Funktionieren und den Zusammenhängen dieser Phänomene sowie das Problem der Sichtbarmachung mindestens so wichtig wie das optische Resultat. Begonnen hat diese Werkreihe mit Untersuchungen am Farbspektrum, für die er sich ein Wasserprisma gebaut hat. Das Gerät- und Maschinenhafte der perfekt konstruierten Bildscheiben und -trommeln entspricht der einen Seite der bildnerischen Interessen Andreas Hofers. Ebenso wichtig ist für ihn aber das Formulieren von Bildern nach eigenem subjektivem Gesetz. Die grosse Spannung im Oevre Hofers entsteht dadurch, dass er sich über gewisse Zeitspannen auf einzelne Themenbereiche konzentriert, bis sich diese Arbeit erschöpft, und sich dann mit gleicher Intensität Gegensätzlichem zuwendet.
Arbeiten: 1994, Foto 1 und 3 von Urs Siegenthaler, Begleittext von Peter Killer zur Ausstellung «Vom Staunen» Kunstmuseum Olten 7.7.-13.8.1996: