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"Ich bin demütig und dankbar für die Millionen und Abermillionen von Kaliforniern, die von ihrem grundlegenden Wahlrecht Gebrauch gemacht haben", sagte Newsom in seiner Siegesrede am Dienstagabend in der Bundessstaats-Hauptstadt Sacramento. In dem Machtkampf zwischen Anhängern des früheren Präsidenten Donald Trump und Demokraten hatte sich auch Amtsinhaber Joe Biden sowie Vizepräsidentin Kamala Harris engagiert. Mit Blick auf den Herausforderer von Newsom, Radiomoderator Larry Elder, hatte der Präsident gewarnt, er kenne niemanden, der Trump ähnlicher sei.
Newsom konnte nach den Berichten eine deutliche Mehrheit für sich gewinnen. Elder erhielt etwa 43 Prozent der Stimmen bei der Frage, wer Newsom im Falle seiner Abberufung ersetzen sollte, berichtete die New York Times. Die Republikaner hatten genügend Stimmen für ein Referendum über Newsom gesammelt. Sie profitierten dabei unter anderem von der wachsenden Kritik an Schulschliessungen, Maskenpflicht und Impfungen gegen das Coronavirus. Kalifornien ist eine Hochburg der Demokraten. Im Fall einer Niederlage wurden auch Auswirkungen auf die hauchdünne Mehrheit der Demokraten im US-Kongress befürchtet.
(Reuters)