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Der SIG protestiert gegen UNESCO-Entscheid
Herbert Winter zum UNESCO-Entscheid: "Die jüdische Geschichte und die jüdische Religion wären ohne den Tempelberg nicht die gleichen."
Juden auf der ganzen Welt haben gegen die jüngste Resolution der UNESCO protestiert, der die jüdische Beziehung zum Tempelberg und zur Klagemauer nicht erwähnt. Der SIG schliesst sich diesem Protest an. Die Resolution der UNESCO verschweigt, dass der Tempelberg auch Juden heilig ist. Hier standen drei jüdische Tempel – der erst schon vor rund 3000 Jahren. Der jüdische Begriff „Tempelberg“ erscheint jedoch kein einziges Mal in der Resolution. Damit wird das Herzstück jüdischer Geschichte und jüdischer Sehnsucht willentlich ignoriert. SIG-Präsident Herbert Winter betonte in seiner ersten Reaktion: “Die jüdische Geschichte und die jüdische Religion wären ohne den Tempelberg nicht die gleichen. Juden überall auf der Welt fühlen eine enge Beziehung zum Tempelberg in Jerusalem. Die jüdische Bindung daran zu missachten, verletzt unser aller Gefühle."