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Er übernehme «die volle Verantwortung für das Verpassen der WM», sagte Foda vier Tage nach dem 1:2 in der Barrage gegen Wales.
Der frühere Bundesliga-Spieler hatte im Herbst 2017 die Nachfolge von Marcel Koller angetreten. Unter Foda realisierten die Österreicher im letzten Sommer unter anderem den ersten Sieg an einer EM-Endrunde. Sie erreichten die Achtelfinals und scheiterten dort in der Verlängerung am späteren Europameister Italien.
Das Ziel von der ersten WM-Teilnahme seit 1998 wurde jedoch verpasst. Mit dem Rücktritt kam Foda womöglich seiner Entlassung zuvor. ÖFB-Präsident Gerhard Milletich hatte nach dem Scheitern in der WM-Qualifikation mitgeteilt, dass bis spätestens Ende April über den Posten des Nationaltrainers und gegebenenfalls einen Nachfolger Fodas entschieden werden soll.
Foda konnte 27 seiner bisherigen 47 Spiele mit der ÖFB-Auswahl gewinnen. Nur Hugo Meisl, der einstige Wunderteam-Coach in den 30er-Jahren, fuhr mit 71 mehr Siege ein. Aber in den vergangenen viereinhalb Jahren hat Foda nicht ein Pflichtspiel gegen ein Team gewonnen, das in der Weltrangliste vor Österreich liegt.