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Martin Sonderegger wird neuer Rüstungschef
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. Februar 2015 den bisherigen stellvertretenden Rüstungschef, Herrn Martin Sonderegger, per 1. März 2015 zum neuen Rüstungschef ernannt.
Der Rüstungschef ist zuständig für die Entwicklung, Evaluation, Beschaffung und Entsorgung von Systemen und Material der Armee und weiterer Kunden sowie für die Planung und Beschaffung von Immobilien des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Der 56-jährige Martin Sonderegger, von Rehetobel AR und Ostermundigen BE, hat 1984 als Maschinen-Ingenieur HTL abgeschlossen. Er trat 1987 nach einer dreijährigen Tätigkeit in der Maschinenindustrie in den Dienst des Bundes. Von 1987 bis 1998 war Martin Sonderegger Projektleiter für gepanzerte Fahrzeuge, Minenwerfer und Panzerabwehrkanonen. Von 1998 bis 1999 führte er als Chef die technische Sektion Infanterie-, Flugzeug- und Flab-Waffen. Im selben Jahr wurde er Chef der Abteilung Infanteriewaffen und Munition sowie interner Projektleiter im Reorganisationsprojekt GR XXI, einem Teilprojekt im Projekt des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport XXI. Von 2004 bis Ende 2008 führte er die Geschäftseinheit Landsysteme und Munition. Vom 1.3.2008 bis 31.12.2008 leitete er zudem das Bundesamt für Waffensysteme, Fahrzeuge und Material als Direktor ad interim. Per 1.1.2009 übernahm Herr Martin Sonderegger die Funktion als Stellvertretender Rüstungschef und Leiter Kompetenzbereich Landsysteme. Seit dem Weggang von Herrn Ulrich Appenzeller leitet er als Stellvertretender Rüstungschef erfolgreich die Geschicke der armasuisse. In der Armee ist Herr Martin Sonderegger als Oberst i Gst in einem Armeestabsteil eingeteilt.