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In einer der vergangenen Andachten ging es schon um die Bibelstelle aus Philipper 3,13. An diesen Worten von Paulus möchte ich heute noch einmal anknüpfen:
Brüder und Schwestern, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.
Die Formulierung, auf die ich dich heute aufmerksam machen möchte, ist die Aussage von Paulus eines aber tue ich. Diese Worte erinnern an die Worte, die König David sagte: Eine einzige Bitte habe ich … (Psalm 27,4) und an Jesus, der zu dem reichen Jüngling sagte: Eins fehlt dir noch (Markus 10,21).
Dann ist da der von Geburt an blinde Mann, den Jesus heilte. Als er danach gefragt wurde, sagte er: Eins weiß ich: Ich war blind, und jetzt kann ich sehen (Johannes 9,25). Eines tue ich. Eine Bitte habe ich. Eins fehlt dir. Eins weiß ich.
Jede dieser Aussagen weist auf eine lebensnotwendige Sache hin, die du brauchst, wenn du in deinem geistlichen Leben wachsen willst: Konzentration.
Das Problem vieler Menschen ist, dass sie viel zu zerstreut sind. Sie versuchen, alles zu tun und alles zu sein. Sie wollen gern alles können und können am Ende gar nichts gut.
Ich habe einen sehr begabten Freund, der mich echt herausfordert. Wenn wir eine Stunde im Auto verbringen, teilt er mir in dieser Stunde 21 neue Ideen mit. Er versucht, so viel zu sein und so viele Dinge zu tun, dass er nicht so effektiv ist, wie er es eigentlich sein könnte!
Meine Frage an dich ist: Wenn du heute noch sterben und vor Gott stehen würdest, was wäre die eine Sache, auf die du dich in deinem Leben konzentriert hast und über die Gott mit dir reden würde?
Paulus sagte: „Eines tue ich.“ Was ist dieses eine für dich?
Hier die Sendung zur Andacht anschauen: Schärfe deinen Blick 2/2