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Als Corey Bowen 13 Jahre alt war, bekam seine Schwester eine Gitarre zum Geburtstag geschenkt. Doch damit gespielt hat nicht sie, sondern Corey – nach dem er sich das Geschenk unter den Nagel gerissen hatte. Sie habe es so oder so nicht gewollt, begründet der inzwischen 21-Jährige aus Middlesbrough seinen damaligen Diebstahl in einem Interview. Mit dem Nirvana-Song «Come As You Are» habe dann alles begonnen: Dies sei das erste Riff gewesen, dass er sich beigebracht habe und sei Gefühl sei damals gewesen «So, das ist es nun – ich bin Kurt Cobain». Natürlich kam dann noch viel mehr dazu. Doch schon nach wenigen Wochen Gitarrentraining begann Corey mit dem Songschreiben. Heute bezeichnet er sich als Songwriter, Performer und «Wort-Schmied». Die Einflüsse dazu kämen in erster Linie aus seinem Umfeld, von seiner Familie, den Verwandten oder einem Freund, der in einer Band spielt. Als er deren Songs mit etwa 15 zum ersten Mal gehört habe, sei es ihm klar gewesen, dass auch er mehr über seine Musik nachdenken müsse, etwa wie die Worte wirken sollen und wie die Gitarrengriffe dies unterstützen könnten. Seine Musik sei zudem von Psychedelic, Jazz, Pop und Rock beeinflusst. Im vergangenen Sommer veröffentlichte der Engländer mit «If Birds Wish To Fly» einen ersten Song, der bereits erste Aufmerksamkeit im Netz genoss. Mit dem Nachfolger «Back To 95» hat er nun im Frühjahr auch die Radiostationen in seinem Heimatland erreicht. Im Januar trat Corey Bowen zudem bei Sofar London auf.