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Im Prozess um angeblichen Technologiediebstahl gegen den Fahrdienstleister Uber hat die Google-Schwester Waymo mit Sitz im kalifornischen Mountain View nur einen Teilerfolg vor Gericht erzielt: Der zuständige US-Richter ordnete an, dass Uber sämtliche Waymo-Dateien, die von einem ehemaligen Ingenieur des Unternehmens heruntergeladen wurden, an Waymo zurückgeben muss. Uber habe "wahrscheinlich gewusst", dass der Ingenieur, der nun für Uber arbeite, die Informationen mitgenommen habe. Der frühere Waymo-Mitarbeiter gründete 2016 eine eigene Firma, die Uber schliesslich kaufte.
Nach Ansicht von Waymo soll die von Uber aufgekaufte Startup-Firma eine bestimmte Lasertechnologie kopiert haben. Mit den Lidar genannten Lasersensoren sollen die autonom fahrenden Autos andere Fahrzeuge, Fussgänger und weitere Hindernisse in ihrem Umfeld erkennen.
Waymo wollte mit der Klage erreichen, dass Uber gerichtlich untersagt wird, die Technologie weiter einzusetzen. Der Richter sah aber keinen Anlass für ein solches Verbot. Uber darf damit seine Arbeit in dem Bereich fortsetzen. Waymos Patentansprüche gegen Uber seien "wertlos", sagte der Richter. Allerdings wurde dem ehemaligen Waymo-Ingenieur eine Tätigkeit rund um das Thema Lidar untersagt. Sowohl Waymo als auch Uber begrüssten das Urteil.