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Im Frühjahr 2019 wurde der Medienmanager Ralph Büchi zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Axel Springer SE gewählt. Er löste in dieser Funktion Giuseppe Vita ab, der den Aufsichtsrat des grössten europäischen Verlagshauses seit 2002 präsidiert hatte. Angesichts des neuen Amtes wird Büchi seine beiden operativen Aufgaben in Zürich im Frühjahr 2020 abgeben – sowohl den Posten als COO der Ringier-Gruppe sowie jenen des CEO des Joint Ventures Ringier Axel Springer Schweiz, das unter anderem BILANZ, die «Handelszeitung», den «Beobachter» und die «Schweizer Illustrierte» herausgibt.
Seine Laufbahn in der Medienwelt startete Büchi nach einem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Zürich als Redaktor bei der «Handelszeitung», deren Miteigentümer und CEO er später wurde, bevor er 1999 den Verlag an Axel Springer verkaufte – ihm aber immer verbunden blieb und dort schon verschiedene Führungsaufgaben innehatte: So war er von 2008 bis Mai 2017 als Präsident von Axel Springer International tätig oder von 2012 bis 2014 Mitglied des Axel-Springer-Vorstands. Nun steht er also an der Spitze der Axel-Springer-Gruppe mit Sitz in Berlin, die unter anderem die Titel «Bild» und «Welt» herausgibt, in 40 Ländern aktiv ist, mit gut 16 000 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 3,2 Milliarden Euro erwirtschaftet und seit dem Sommer 2019 mit der amerikanischen Beteiligungsgesellschaft KKR eine neue Grossaktionärin hat.