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Vom Todesfall berichtet die Zeitung «Le Parisien» am Freitag unter Verweis auf den Bruder des Mannes. «Wir haben soeben mit grosser Trauer vom Tod unseres Freundes Philippe Pozzo di Borgo erfahren», schrieben die Filmemacher Éric Toledano und Olivier Nakache. «Indem er zustimmte, dass seine Geschichte in «Ziemlich beste Freunde» verfilmt wurde, hat er unser Leben und das Leben vieler verletzlicher und zerbrechlicher Menschen verändert.»
«Für immer in unserem Herzen»
Philippe Pozzo di Borgo war nach einem Gleitschirmunfall 1993 vom Hals an abwärts gelähmt. Er hatte nach seinem Unfall den damals 20-jährigen, frisch aus dem Gefängnis entlassenen Franzosen algerischen Ursprungs Abdel Sellou als Pfleger engagiert.
In der französischen Tragikkomödie von 2011 verkörpert François Cluzet den Geschäftsmann, Omar Sy spielt einen frisch aus dem Gefängnis entlassenen und stets gut gelaunten Sozialhilfeempfänger, der den Pflegerjob übernimmt. «Für immer in unserem Herzen...», schrieb Sy nach dem Tod Pozzo di Borgos auf Instagram.
Sehr erfolgreicher Film
Der Film startete am 2. November 2011 in den französischen und belgischen Kinos. In Frankreich wurde er im gleichen Jahr mit über 19,2 Millionen Kinobesuchern zur erfolgreichsten Komödie und zum dritterfolgreichsten Film.
In Deutschland stieg der Film in den Media-Control-Kinocharts auf Platz 2 ein und landete eine Woche später an der Spitze der deutschen Kinocharts. In der Schweiz sahen den Film bisher über 1,4 Mio. Zuschauer.
(sda/hap)