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In der Weiterentwicklung der Agrarpolitik wird gefordert, dass sich die Direktzahlungen an den von der Gesellschaft erwünschten Leistungen orientieren. Die gesellschaftlichen Ansprüche ändern sich jedoch im Lauf der Zeit. Vor diesem Hintergrund wurde eine explorative Studie durchgeführt, welche mit Hilfe von Experten versuchte, die im Jahr 2020 erwünschten multifunktionalen Leistungen der Landwirtschaft zu identifizieren. Die Resultate lassen eine Aufteilung der Ansprüche in produktions-, erholungs- und ökologiebetonte Räume zu. Dadurch ergeben sich räumlich differenzierte Strategien für Landwirtschaft, Branchenorganisationen und das agrarpolitische Umfeld. Landwirtschaftliche Betriebe müssen dabei ihre Strategie konsequent auf das jeweilige Nachfragepotenzial ausrichten.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.