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Ein unverwechselbarer Abend mit der wunderbaren Klaviermusik von der in Romanshorn lebenden Japanischen Komponistin.
Ein jedes Werk einzigartig in Charakter und Spieltechnik.
Gespielt werden als Uraufführung aus den 14 Konzert-Etüden (2015) und aus den 10 Konzert-Etüden (2016) für Klavier solo von Hikaru Suzuki (*1965). Die drei jungen talentierten Pianisten Johannes Herrmann, Stefan Kägi und Max Petersen haben sich der grossen Aufgabe gestellt, sämtliche 24 Konzert Etüden einzuüben.
Diese Etüden wurden geschaffen, nicht nur um zu Hause geübt und gespielt zu werden, sondern auch, um von Menschen im Konzert gehört zu werden.
Warum Etüde? Etüde!?
Die meisten anderen Werke von Hikaru Suzuki sind entstanden, indem sie sie wie durch eine Art „Bestellung zu oben“ gewünscht hatte. Einzig die 24 Konzert-Etüden kamen von selbst, mit großer Geschwindigkeit. Sie hat in dieser Zeit ohne Pause eine Etüde pro Woche geschrieben.
Eigentlich wollte sie gerade ein anderes Stück schreiben, (ein Klaviersolo über den Bodensee). Aber es kam nicht, egal wie lange sie wartete. Das konnte nur bedeuten, dass etwas nicht stimmte. Sie hatte es aber nicht verstanden und wartete lange, aber nichts kam. Sie dachte: „Das ist dann nicht dieses Klavierstück!“, und dann hörte sie: „Etüde!“ und dachte: „Was? Etüde?“ Genau in dem Moment, in dem sie das fragte, fühlte sie ein Gefühl des Offen werdens, ein grosse Aufregung und sofort eine Unzahl von Ideen, die um ihren Kopf herumflogen. Sie gaben ihr das Gefühl, dass sie so viele machen könnte, wie sie wollte. So entstand der 1. Band mit 14 Etüden und ein Jahr später dann der 2. Band mit 10 Etüden.
Die Etüden wurden zum ersten Male durch das Engagement von Hermann / Kägi / Peterson aufgenommen und sind erhältlich bei BandCamp. Der renommierte Musikverlag Universal Edition Wien, wo Hikaru Suzukis Noten gedruckt werden, möchte in den kommenden Wochen ein Feature über sie bringen.
Max Petersen
Der Deutsch-Australische Pianist und Komponist Max Petersen bewegt sich zwischen Jazz, klassischer und improvisierter Musik. Seine Ausbildungen führten ihn nach Zürich, Basel, Lugano und New York. Mit verschiedenen Projekten veröffentlichte er bereits fünf Alben welche in der Presse gelobt wurden: „Kaum zu glauben, dass der gebürtige Australier mit Wohnsitz Winterthur erst 25 ist. Seine technische Brillanz ist atemberaubend, seine Zitate und Anspielungen reichen von Barock bis Bebop, seine Musikalität gründet in Volkslied und Jazz-Ballade ebenso wie in Minimal und Neuer Musik“ (Zürcher Kulturtipp). Neben seiner Arbeit als Pädagoge, arbeitet Max Petersen mit Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedensten Disziplinen und strebt für 2023 ein Forschungsstudium an der «University of Sydney» an.
Johannes Herrmann
Johannes Herrmann studierte bei Prof. Hans-Jürg Strub an der Zürcher Hochschule der Künste. Er absolvierte den Specialised Master Performance Kammermusik bei Prof. Friedemann Rieger mit Auszeichnung. Neben zahlreichen Auftritten in den Konzertsälen der ZHdK spielt er an den Museumskonzerten in Winterthur und den Prélude-Konzerten in der Tonhalle Zürich. Weiter trat er an der Hanns-Eissler-Akademie in Berlin, im Gasteig in München und am Festival für Elektroakustische Musik in Monaco auf. Er ist Präsident des Vereins „Musik in der Fabrik“ mit welchem er Konzerte organisiert und spielt. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er Klavierlehrperson an der Musikschule Konservatorium Zürich und forschender Mitarbeiter am Institute for Computer Sound and Music Technology mit welchem er die CD „Les Éspaces Electroacoustiques II“ aufnahm, die den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielt.
Stefan Kägi
Stefan Kägi - Stuhlperformer, Lamellophonvirtuose und passionierter ComputerMusiker - studierte an der Zürcher Hochschule der Künste Klavier bei Karl-Andreas Kolly, Improvisation bei Lucas Niggli, Neue Musik bei See Siang Wong, Jazzklavier bei Tim Kleinert und Orgel bei Ursina Caflisch. In seiner künstlerischen Praxis stehen die Auseinandersetzung mit Bananenkostümen und Algorithmen in reger Wechselwirkung. Häufig spielt er improvisierte Musik und tritt als Liedbegleiter auf. Bei Breitkopf & Härtel trat er als Co-Herausgeber einer Neuedition eines Werks von Joachim Raff in Erscheinung. Aktuelle Projekte sind die Dada/Commedia dell‘Arte-Truppe Piffalamozza, die Japanese-HC-Techno-Band Candytoe, ein Orgel/Elektronik-Duo, das Duo Ohrablüatler und das Duo tbc.
Hikaru Suzuki (*1965)
Geboren und aufgewachsen in Japan, zeigte sie schon in jungen Jahren ein ausserge-wöhnliches Talent für das Klavierspiel. Aber ihr Traum war es, eine Sportlerin zu werden.
2005 wurde eine motorische Nervenkrankheit (MMN) bei ihr an den Händen diagnostiziert, darum konnte sie nicht mehr richtig als Pianistin auftreten. Bald darauf, im Jahr 2008, entstand ihr erstes Werk. Es war ein plötzlicher Beginn. Bis jetzt schrieb sie etwa 45 Werke (mit über 200 Stücken). Darunter befinden sich u.a. 4 Trios, verschiedene Geigen-, Flöten- und Cellosonaten und diverse Klavierwerke für solo, vierhändig und 2 Klaviere. Sie arbeitete 20 Jahre lang an der Kantonsschule Romanshorn als Klavierlehrerin.
Die Romanshorner Komponistin Hikaru Suzuki komponiert auf geniale Weise moderne klassische Musik mit wunderschönen Melodien.
Das gleiche Konzert findet nochmal am 18. Dezember um 17.00 - 18.00 Uhr im alten Stadthaus, Winterthur statt. (Eintritt CHF 30)
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Datum
Preis
Abendkasse CHF 30
Adresse
Altes Stadthaus
Alter Stadthaussaal
Marktgasse 53
8400 Winterthur
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Kategorie
- Klavier- / Orgelmusik
Vergünstigungen
- Beitrag freiwillig / Kollekte
Webcode
www.kulturwochenende.ch/bfrSTm