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Schwangere sollten eine Blutarmut dringen vermeiden, weil sie vor allem zu Beginn der Schwangerschaft nicht nur der Mutter schadet, sondern auch das Risiko einer Mangelgeburt erhöht. Da Eisenmangel der häufigste Grund für Blutarmut ist, ist die genügende Versorgung mit Eisen wichtige Voraussetzung für eine problemlose Schwangerschaft.
Bostoner Forscher wollen nun nachweisen, dass dementsprechend eine Eisengabe in der Schwangerschaft positive Auswirkungen auf den Verlauf haben kann. Sie werteten in ihrer Metastudie 48 Studien mit beinahe 18‘000 Schwangeren aus und suchten in weiteren 44 Kohortenstudien mit 1,8 Millionen Schwangeren nach Argumenten für eine Eisensubstitution.
Die Forscher konnten erstmals nachweisen, dass nicht nur die Mutter, sondern auch das Kind von einer Eisengabe profitiert. Sie stellten bei Eisengabe im Durchschnitt ein um rund 40 Gramm höheres Geburtsgewicht fest. Es kam zu leicht weniger Mangelgeburten und die Blutarmut der Mütter wurde um die Hälfte reduziert.