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Andere Länder andere Probleme, dies zeigt der Blick nach Indien, wo Zugsunternehmen mit einer tierischen Problematik kämpfen, die der SBB mehr als fremd ist.
Wenn Elefanten die Geleise überqueren, schweben sie in grosser Gefahr. Nur: Den mächtigen Tieren ist dies nicht bewusst und so kommt es immer wieder zu schrecklichen Zusammenstössen mit Schnellzügen. Wie im Jahr 2013, als im Osten Indiens ein Passagierzug gleich sieben Elefanten in den Tod riss und zehn weitere schwer verletzte.
Das indische Eisenbahnunternehmen Northeast Frontier Railway (NFR) will die Zahl solcher Unfälle massiv reduzieren. Dabei helfen soll die Angst der Elefanten vor Bienenstichen.
In der Nähe von Bahngleisen wurden Lautsprecher aufgestellt, die im Falle eines nahenden Zuges das typische Summen von Bienen abspielen. Sobald Elefanten das Geräusch hören, bleiben sie den Geleisen fern und es kommt nicht zum Zusammenstoss mit dem Zug.
«Es ist ein einfaches Gerät, das den aufgenommenen Klang von Honigbienen verstärkt, die aus dem Internet heruntergeladen wurden», sagt Ravilesh Kumar, der zuständige Manager zur «Hindustan Times». Und der Sprecher des Bahnunternehmens NFR sagt: «Elefanten, die nach Futter suchen, können nicht daran gehindert werden, die Schienen zu überqueren. Aber das Gerät kann uns helfen, die Zahl der Unfälle zu reduzieren.»
Farmer nützen die Angst der Elefanten von Bienen übrigens schon länger. Sie wollen die Tiere damit von ihren Farmen fernhalten.