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Die Schulhausstrasse in Buchs ist geprägt durch die regelmässige Bebauung mit Wohnhäusern sowie durch die beiden Schulhausanlagen die in diesem Ortsbild als Ausnahmen in Erscheinung treten. Das Schulhaus Grof weist gegenüber der Strasse einen relativ engen Eingangsvorplatz auf und richtet seine Hauptfassade gegen Süden wo sich ein Hartplatz und die durch eine Hecke von der Strasse getrennte Spielwiese erstrecken.
Der vorgeschlagene Neubau besetzt die Spielwiese. Alle Raumgruppen sind in einem Gebäude untergebracht, das sich aus einem eingeschossigen Kindergartentrakt, einem unterkellerten Erschließungskern sowie einem zweigeschossigen Trakt für schulische Ergänzungsangebote und Unterrichtszimmer zusammensetzt. Sie besitzen einen gemeinsamen direkten Zugang von der Schulhausstrasse und sind arealintern mit dem Schulhauseingang verbunden.
Gegenüber der Schulhausstrasse tritt das markante Schulhaus weiterhin als Hauptgebäude der Gesamtanlage in Erscheinung. Der Neubau greift pavillonartig in den Freiraum der sich vor der Hauptfront des Schulhauses aufspannt aus. Seine kleinteilige Volumetrie lässt Sichtverbindungen offen.
Das neue Gebäude begrenzt möglichst grosse zusammenhängende Flächen für Hartplatz, Spielwiese und Kindergarten. Die Außenräume sind klar zugeordnet aber nicht komplett voneinander abgeschottet. Die parkartige Atmosphäre zwischen Spielwiese und Fabriggli wird durch das baumrindenfarbige (dunkel geöltes Holz), stark gegliederte Gebäudevolumen aufgenommen.
Der neue Pausenunterstand der Schule schliesst den Hartplatz gegen die Kirche ab und ist Ausgangspunkt des Verbindungsweges zur neuen Spielwiese und zum Fabriggli. Das Kleintheater wird auf diese Weise an die Anlage angebunden und profitiert vom Freiraum der Spielwiese.
Mit Stephan Oehri