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Der Umsatz ging 2016 wie bereits vom Unternehmen angedeutet um 22% auf 237,4 Mio CHF zurück. Der Bruttogewinn belief sich auf noch 11,3 Mio CHF nach 71,1 Mio im Vorjahr bei einer um 18,4 Prozentpunkte tieferen Marge von 4,8% (VJ 23,2%). Unter dem Strich resultierte ein Verlust nach Minderheiten von 196,4 Mio, nach einem Fehlbetrag von 19 Mio CHF im Jahr 2015, wie die Gruppe des ägyptischen Investors Samih Sawiris am Dienstag mitteilte.
Der adjustierte EBITDA, d.h. Landverkäufe, Währungseinflüsse und Wertberichtigungen ausgeklammert, lag bei 19,6 Mio nach 15,6 Mio CHF im Vorjahr. Auf Landverkäufe, die 2015 noch 65,2 Mio CHF zum Umsatz beigetragen hatten, sei im vergangenen Jahr "aus strategischen Gründen" verzichtet worden, heisst es weiter.
Die publizierten Zahlen fielen im Rahmen der Vorankündigung der vergangenen Woche aus. Orascom hatte für 2016 ein Umsatzrückgang von mehr als 20% und einen Reinverlust zwischen 195 Mio und 205 Mio CHF angekündigt. Der Verlust wurde mit der anhaltend schwierigen politischen Situation in Ägypten sowie mit nicht-cashwirksamen Sondereffekten im Zusammenhang mit der Abwertung des ägyptischen Pfunds begründet.
Für 2017 macht Orascom keine konkreten Angaben. Die Gruppe werde mit der Implementierung der Destinationen-basierten Struktur fortfahren und "weitere Effizienzgewinne" anstreben, heisst es.
(AWP)