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Ford macht in Grossbritannien an einem Experiment mit, das den Verkehrsfluss verbessern soll.
Die Vorstellung, durch urbanes Gebiet zu fahren, ohne an einer roten Ampel zu stehen, ist enorm verlockend. Damit dieses wünschenswerte Szenario künftig vielleicht Wirklichkeit wird, nimmt Ford in Grossbritannien aktuell an einem Technologie-Test zur Verbesserung des Verkehrsflusses teil. Die Fahrer wählen hierbei eine vom System ermittelte Geschwindigkeit, um die Chance auf eine grüne Welle zu erhöhen. Basierend auf digitalen Daten soll das Autofahren weniger stressig und zeitintensiv werden, überdies rechnet das 16-köpfige Forschungsteam durch weniger Ampelstopps mit einer Verbesserung der Treibstoffeffizienz.
Integriertes Warnsystem
Die bei den Tests verwendeten Ford Mondeo Hybrid-Fahrzeuge verfügen zudem über ein Warnsystem, das den Fahrer informiert, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug plötzlich bremst. Das System erfasst dabei Bremsvorgänge in einer Entfernung von bis zu 500 Metern. Zu den Technologien, die im Verlauf des nächsten und übernächsten Jahres getestet werden, zählen Warnsysteme, die den Fahrer informieren, wenn ein anderes Fahrzeug eine Kreuzung blockiert oder wenn sich ein Krankenwagen, Polizeiauto oder ein Löschfahrzeug nähert. Die Ergebnisse dieses Versuches sind auch in Bezug auf das autonome Fahren sehr wertvoll.
Text: Koray Adigüzel / Pressedienst
Bild: Ford