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Im alten Schulhaus auf der Insel Valö wird ein Mordanschlag auf die junge Ebba Stark verübt. Kommissar Patrik Hedström vernimmt die verstörte Frau, die gerade erst nach Fjällbacka zurückgekehrt war, um den tragischen Tod ihres kleinen Sohnes besser zu verkraften. Schriftstellerin Erica Falck, Patriks Frau, vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag auf Ebba und der Geschichte ihrer Eltern. Die Elvanders verschwanden Ostern 1974 ohne jede Spur. Sollte dieser ungeklärte Fall der Grund für den Mordversuch gewesen sein?
Ebba und ihr Mann Marten haben ihren Sohn verloren. Für beide ist es ein schwerer Schlag, den sie noch immer nicht verkraftet haben. Sie beschließen, einen Neuanfang auf der Insel Valö zu machen, indem sie in Ebbas Elternhaus ein Bed&Breakfast eröffnen. Das Haus steht seit vielen Jahren leer und... Ebba und ihr Mann Marten haben ihren Sohn verloren. Für beide ist es ein schwerer Schlag, den sie noch immer nicht verkraftet haben. Sie beschließen, einen Neuanfang auf der Insel Valö zu machen, indem sie in Ebbas Elternhaus ein Bed&Breakfast eröffnen. Das Haus steht seit vielen Jahren leer und es muss eine ganze Menge Arbeit und vor allem Geld reingesteckt werden. Aber Ebba hofft, dass sie dadurch ihre Ehe retten kann, obwohl sie und Marten sich nur noch wenig zu sagen haben. Jeder trauert für sich. In Ebbas Elternhaus, in dem ein Jungeninternat untergebracht war, kam es 1974 zu einem Verbrechen, das bis zum heutigen Tage noch nicht geklärt ist. Ebbas Vater, Stiefmutter und Geschwister verschwinden spurlos. Einige Internatsschüler befanden sich gerade zum Fischen als die Familie verschwand und können daher keine Angaben zum Verschwinden der Familie machen. Nur Ebba verschwindet nicht und wurde nach dem Vorfall adoptiert. Sie hat nie erfahren, was mit ihren Eltern und Geschwistern passiert ist. Zeitsprung zurück in die heutige Zeit: Eines Tages brennt es in dem Haus. Marten rettet Ebba in letzter Minute, bevor er den Brand selbst löschen kann. Die Feuerwehr tippt auf Brandstiftung. Patrik Hedström und sein Kollege Martin befragen das Ehepaar nach dem Brand. Patrik weiß von seiner Frau Erica über Ebbas Vergangenheit Bescheid und fragt sich, ob die Brandstiftung vielleicht etwas damit zu tun hat. Ich muss zugeben, zu Anfang wurden neben den altbewährten Personen aus den Vorgängerbüchern, viele neue Personen "in den Ring geworfen", so dass ich erst mal gedanklich sortieren musste, wer zu wem gehört. Im weiteren Verlauf des Buches ist das dann aber kein Problem mehr. Die Autorin hat es sehr gut geschafft, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verweben. Die Zeitsprünge sind gar nicht störend, im Gegenteil, die Spannung wird dadurch immer weiter gesteigert, so dass man nicht mehr aufhören kann, zu lesen. Bis zum Schluss weiß man nicht, wie das Buch endet und das ist einfach super! Fazit: Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Kurze Inhaltszusammenfassung: Ebba und ihr Mann haben nach dem traurigen Verlust ihres kleinen Sohnes auf der Insel Valö noch einmal neu durchstarten wollen, indem sie das renovierungsbedürftige alte Schulhaus gekauft und selbst zu renovieren begonnen haben, doch sie werden schon bald von einem Brandanschlag aus ihrer Trauer- und Renovierungsphase gerissen.... Kurze Inhaltszusammenfassung: Ebba und ihr Mann haben nach dem traurigen Verlust ihres kleinen Sohnes auf der Insel Valö noch einmal neu durchstarten wollen, indem sie das renovierungsbedürftige alte Schulhaus gekauft und selbst zu renovieren begonnen haben, doch sie werden schon bald von einem Brandanschlag aus ihrer Trauer- und Renovierungsphase gerissen. Patrik Hedström ermittelt in diesem Fall und wird misstrauisch als er von Ebbas Vergangenheit erfährt und einen Zusammenhang mit dem aktuellen Anschlag vermutet. Dies weckt natürlich auch sogleich die Neugierde seiner Frau Erica, die als Schriftstellerin ohnehin an Patriks Fällen interessiert ist und bis jetzt auch immer gute Ideen zur Mithilfe hatte. Meine Meinung zum Buch: Nachdem ich bereits alle Vorgänger-Krimis mit dem sympathischen Paar Erica und Martin gelesen habe, habe ich auch diesen Krimi geradezu verschlungen und beim Lesen mehrmals die Zeit komplett übersehen. Die Handlungen teilen sich, wie für die Krimis von Camilla Läckberg üblich, in einen Handlungsstrang aus der Vergangenheit und einen aktuellen Handlungsstrang, wobei die beiden am Ende des Buches zusammengeführt werden. Die Hauptcharaktere in diesem Buch, vor allem Ebba, werden sehr sympathisch und authentisch beschrieben und auch die Trauer um den Verlust von Ebbas Sohn konnte man sehr gut spüren. Neben den Ermittlungen nehmen auch wieder private Eindrücke aus dem Familienleben von Erica und Martin einen sehr großen Platz ein. Erica scheint sich jetzt in der Rolle als Mutter wieder wohler zu fühlen und meistert den Spagat zwischen ihren drei Kindern und der Schriftstellerei recht gut, obwohl sie natürlich mehr Zeit zum Schreiben gebrauchen könnte. Zudem wird Gösta in diesem Krimi auch immer sympathischer und Martin und seine Frau stehen inmitten eines tragischen Schicksals, von dem ich hoffe, dass es im nächsten Buch eine positive Wende geben wird. Insgesamt hat mir die Kombination aus historischen Geschehnissen und aktuellen Ereignissen kombiniert mit den persönlichen Lebensgeschichten der Charaktere außerordentlich gut gefallen. Titel und Cover: Der Titel und das Cover passen, meiner Meinung nach, sehr gut zum Inhalt des Buches und vor allem die grafische und farbliche Gestaltung des Covers passt auch sehr gut zu den Vorgänger-Krimis in Hardcover von Camilla Läckberg. Mein Fazit: Ich habe bis jetzt alle Krimis von Camilla Läckberg gelesen und „Die Engelmacherin“ war einer meiner Lieblingskrimis, daher freue ich mich schon auf eine baldige Fortsetzung und hoffe, ich muss nicht allzu lange darauf warten.