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In der Regel ist es die Zwischensohle eines Laufschuhs, welche die Lebensdauer definiert.
Lange Zeit bestand die Zwischensohle ausschliesslich aus EVA, heute sind aber neue Materialien auf dem Markt, die ermüdungsresistenter und dadurch langlebiger sind. Ist das Zwischensohlenmaterial komplett ermüdet (schwammiges oder ganz hartes und steifes Laufgefühl), sollte man den Schuh nicht mehr zum Lauftraining brauchen. Auch eine abgewetzte Aussensohle kann dafür sorgen, dass die Funktionsweise des Schuhs beeinträchtigt ist. Oft ist das «Lebensende» eines Laufschuhs nicht nur «fühlbar», sondern auch optisch sichtbar, wenn der Schuh seine Form verliert. Der Grad der Abnützung eines Laufschuhs hängt nicht nur von der Bauweise des Schuhs ab, sondern ebenso von Laufstil, Lauftempo und Körpergewicht des Trägers wie auch vom bevorzugten Einsatzgebiet. Ein minimalistisch gebautes Wettkampfmodell hält nur rund 400-500 Kilometer, während ein robuster Allroundschuh 800-1000 Kilometer getragen werden kann. Bei Sportlern, die rund dreimal pro Woche 40 Minuten laufen (20 km/Woche), entspricht dies einer Lebensdauer von maximal einem Jahr.