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«Es gibt keinen besseren Weg, einen Klub zu verlassen», schrie ein überglücklicher Bill McDougall nach der Entscheidung ins Mikrofon. Der Kanadier hatte in seinem letzten Spiel für den EVZ gerade das letzte Tor zum 5:2-Sieg in Davos erzielt – und seine Farben damit zum Premieren-Meistertitel geschossen.
Unter dem späteren Schweizer Nati-Trainer Sean Simpson entschieden die Zuger die Serie gegen den HCD mit 4:2 für sich. Ein Jahr zuvor waren sie ebenfalls im Final noch am SC Bern gescheitert.
Steiniger Weg in den Final
Der Titel wurde im Eishockey-verrückten Zug gross gefeiert. Der damalige Center Misko Antisin versprach noch in der Garderobe eine grosse Party und meinte: «Heute gehen wir bis tot.»
Der Weg bis in den Final war für die Zuger kein einfacher gewesen. Als Qualifikationssieger in die Playoffs gestartet, mussten sie sowohl im Viertelfinal gegen die Rapperswil-Jona Lakers als auch eine Runde später im Halbfinalduell mit Ambri-Piotta über die «Belle» gehen.
Bern als Spielverderber
Gegen die Tessiner hatte Zug gar einen 2:3-Rückstand in der Serie noch gedreht. Nach einer heftigen 1:7-Klatsche im 5. Spiel reagierten die Zentralschweizer mit einem 5:0 und einem 7:2 aber souverän.
Bis heute ist es dem EVZ nicht gelungen, den Meister-Coup zu wiederholen. Zweimal stand er zwar wieder im Playoff-Final, musste sich aber 2017 und 2019 jeweils Bern geschlagen geben.