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Ein Denkmal des russisch-georgischen Künstlers Surab Zereteli zeigt den britischen Premierminister Winston Churchill (l-r), US-Präsident Theodore Roosevelt und den sowjetischen Diktator Josef Stalin. Das Monument erinnert an die Krim-Konferenz vom 4. bis 11. Februar 1945, auf der die Alliierten die Nachkriegsordnung nach dem Sieg über Hitler im Zweiten Weltkrieg festlegten. Foto: Ulf Mauder/dpa
Vor 75 Jahren beschlossen die Alliierten auf der Krim-Konferenz in Jalta die Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg.
Jalta (dpa) l Im Liwadija-Palast in Jalta auf der Halbinsel Krim ist die Erinnerung an das wichtigste Treffen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg im Kampf gegen Hitler bis heute lebendig. Exponate in den Sälen erzählen davon, wie Sowjetdiktator Josef Stalin, US-Präsident Theodore Roosevelt und Großbritanniens Premier Winston Churchill vor 75 Jahren in dem Schwarzmeer-Kurort die Nachkriegsordnung festlegten. Eine neue Weltordnung mit den UN und dem Weltsicherheitsrat, der Entnazifizierung und Aufteilung Deutschlands. Eine riesige Skulptur erinnert an das Treffen vom 4. bis 11. Februar 1945, das in die Geschichte als die Krim-Konferenz von Jalta einging.
Das Monument mit Churchill, Roosevelt und Stalin erinnert an das weltberühmte Foto der Jalta-Konferenz. Es sollte hier eigentlich nie stehen. Die Ukraine weigerte sich einst, die Arbeit des russisch-georgischen Künstlers Surab Zereteli aufzustellen. Aber nach der russischen Annexion der Krim 2014 fand das Denkmal doch Platz auf dem Gelände des Palasts, der einst der Zarenfamilie als Sommerresidenz diente.
Zum 75. Jahrestag der Jalta-Konferenz hat Russland bisher geheime Dokumente und Fotos zu dem Weltereignis freigeben. Sie geben Einblicke vor allem in die…..