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Der US-IT-Riese IBM will seinem Vorzeige-Supercomputer "Watson" die japanische Sprache beibringen. Der Konzern plant hierfür eine Partnerschaft mit dem Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank.
Wenn in diesen Tagen zur Berlinale die Filmstars über den roten Teppich schreiten, laufen im Hintergrund die Grossrechner. Denn ohne massive Speicherkapazität geht auch bei den 65. Internationalen Filmfestspielen in Berlin nichts. Wie jedes Grossunternehmen ist auch das Festival auf massive Datenspeicherung angewiesen.
Der neue Supercomputer des Zentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt namens "L-CSC" hat auf Anhieb Platz eins der in New Orleans veröffentlichten Rangliste "Green500" erreicht. Dies gaben die Entwickler des Hochleistungsrechners vom "Frankfurter Institute for Advanced Studies" (FIAS) bekannt. Platz zwei und drei unter den energieeffizientesten Rechner gingen an zwei japanische Höchstleistungsrechner (Suiren, Tsukuba und Tsubame-KFC, Tokio).
Was Supercomputing anbelangt, so kommt derzeit niemand an China vorbei. Im weltweiten Ranking der Superrechner liegt bereits zum vierten Mal in Folge die Rechenanlage "Tianhe-2" ("Milchstraße") an der Spitze. Die in Guangzhou erbaute Anlage kommt auf eine Rechenleistung von 33,86 Petaflops (Billiarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde) und wird von der National University of Defense Technology (NUDT) betrieben.
IBM erhielt vom US-Energieministerum den Auftrag, zwei "datenzentrische" Supercomputer an den US-Forschungsstandorten Lawrence Livermore und Oak Ridge aufzubauen. Ziel der Installation seien Forschungsaktivitäten in Wissenschaft, Technik sowie der nationalen Sicherheit. Ein dazu unterschriebener Vertrag weist eine Auftragssumme von insgesamt 325 Millionen US-Dollar aus. Die Inbetriebnahme der beiden Rechner ist für 2017 beziehungsweise 2018 geplant.
Der Supercomputer-Hersteller Cray hat den Auftrag bekommen, einen Supercomputer für die Nuklearwaffenforschung zu bauen. "Trinity" soll am Los Alamos National Laboratory aufgestellt werden und ist mit 174 Millionen US-Dollar nach eigenen Angaben einer der bisher grössten Aufträge für den Hersteller.
Über zehn Millionen Dollar bezahlten Google und der amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin für einen Quantenrechner, von dem man nicht weiss, was er kann. Wie sich solche Geräte richtig testen lassen, hat ein Team unter der Leitung von ETH-Professor Matthias Troyer untersucht und dabei für viel Wirbel gesorgt. Barbara Vonarburg von ETH-News hat mit dem Wisschenschaftler das nachfolgende Gespräch zum Thema geführt.
Im Rahmen der International Supercomputer Conference in Leipzig wurde die aktuelle Top 500-Liste der Supercomputer veröffentlicht. Den ersten Platz belegt seit Juni 2013 Tianhe-2 an der chinesischen National University of Defence Technology. Das schnellste System in Europa ist Piz Daint am Centro Svizzero di Calculo Scientifico (CSCS) in der Schweiz, er liegt auf Platz sechs.
Europas leistungsstärkster Supercomputer "Piz Daint", der im nationalen Hochleistungsrechenzentrum (CSCS) in Lugano steht, ist nun offiziell für die Forschung freigegeben worden. Für die Abnahme wurde er bereits vor der feierlichen Einweihung mehrfach erfolgreich getestet.
Eine neuartige Rechenmaschine erregt in der Fachwelt Aufsehen. Handelt es sich dabei um den ersten käuflichen Quantencomputer? Ein Team unter der Leitung von ETH-Professor Matthias Troyer bestätigt nun, dass die Maschine Quanteneffekte nutzt. Schneller als ein herkömmlicher Computer ist sie aber nicht.