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Fontodi
Die Geschichte des Weinguts Fontodi beginnt mit dem Erwerb des Gutes und der Rebberge durch die Familie Manetti im Jahre 1968. Die Familie hatte es mit der Terracotta-Produktion in Ferrone zu einigem Wohlstand gebracht. Am Rande sei erwähnt, dass sich die Fliesen und Ziegel der Familie Manetti noch heute im Dom von Florenz, den weltberühmten Uffizien und im Palazzo Vecchio in Venedig befinden. Da man vom Weinbau jedoch nur wenig verstand, engagierte man den jungen Önologen Franco Bernabei und übertrug die Gesamtverantwortung Anfang der 80er Jahre dem jungen Giovanni Manetti.
Zusammen mit Bernabei machte Giovanni Manetti die Weine von Fontodi zu den kleinen Stars des Chianti Classico. In der Spitze der Toskana platziert sich das Weingut wenig später mit dem ersten Jahrgang des reinsortigen und barriquegereiften Sangiovese-Tafelweins Flaccianello aus dem Jahrgang 1981.
Der Wein ist heute das Flaggschiff des Hauses. Nicht vergessen sollte man aber den „einfachen“ Chianti Classico, der punkto Preis-Genussverhältnis fast nicht zu schlagen ist.