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US-Präsident Donald Trump bedauert nach seinen Worten manche seiner kontroversen Tweets und Retweets. Trump sagte dem Gründer der Webseite «Barstool Sports», Dave Portnoy, in einem am Freitag veröffentlichten Interview auf eine entsprechende Frage, es geschehe «zu oft», dass er aufwache und denke, er hätte etwas lieber nicht auf Twitter verbreiten sollen. «Früher schrieb man einen Brief und sagte: »Dieser Brief ist wirklich schlecht«. Und man legte ihn auf den Schreibtisch, ging am nächsten Tag zurück und sagte: »Oh, ich bin froh, dass ich das nicht abgeschickt habe«.»
Trump sagte weiter: «Aber das machen wir bei Twitter nicht.» Stattdessen veröffentliche man Dinge dort sofort. Dann fühle man sich grossartig, bis die Anrufe mit der Frage kämen, ob man das wirklich gesagt habe. «Ich sage: »Was ist daran falsch?«, und man findet viele Dinge.» Trump fügte hinzu: «Es sind nicht die Tweets, es sind die Retweets, die einen in Schwierigkeiten bringen.» Auf die Frage, ob er Twitter liebe, sagte der Präsident: «Es gibt Zeiten, da liebe ich es. Manchmal zu sehr.» Trump folgen auf Twitter 84 Millionen Nutzer. (sda/dpa)
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Der US-Präsident verbreitet immer öfters die Verschwörungstheorien der äussersten Rechten – und wird dafür reichlich belohnt.
Anne Applebaum ist einer renommierte Geschichtsprofessorin. Sie ist amerikanisch-polnische Doppelbürgerin und galt lange als solide Konservative. Ihr Ehemann war Aussenminister in der liberalen Regierung Polens. Sie selbst hat sich mit Büchern über die Grausamkeiten in der UdSSR unter Stalin einen Namen geschaffen.
Applebaum hat einen ausgedehnten Freundeskreis im konservativen Lager. Mit Boris Johnson etwa hat sie im Magazin «The Spectator» zusammengearbeitet. Mit Maria Schmidt, der Direktorin …