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Gamma-Linolensäure (GLA) hat bei allen Entzündungsprozessen eine therapeutische Bedeutung, insbesondere bei Hautproblemen, vor allem bei allergisch reagierenden Tieren.
In der Kosmetik warden Gamma-Linolensäuren in Produkten für eine geschmeidige, elastische Haut eingesetzt. Besonders angezeigt sind sie bei trockener Haut oder übermässiger Sebumproduktion (Seborrhö).
Eine Nahrung, die reich an GLA ist, wird leichter von Leber, Blutkörperchen und Gefässwänden aufgenommen. Ungesättigte Fettsäuren wie GLA unterstützen die Funktion der Zellmembrane, so dass der vitale Austausch zwischen den Zellen stattfinden kann. Eine Nahrungsergänzung mit GLA fördert die Produktion der Prostaglandin-Hormone vom Typ 1, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Ein erhöhter GLA-Gehalt geht zudem auf Kosten der Synthese der Typ-2-Prostaglandine, die eine entzündungsfördernde Wirkung haben.
GLA ist eine ungesättigte Omega-6-Fettsäure (C18:3). Sie entsteht aus Linolsäure. Bei der Katze ist der Übergang von Linolsäure zu GLA etwas schwierig, da das für die Umsetzung zuständige Enzym wenig aktiv ist. Folgende Öle liefern interessante Mengen an GLA: Borretschöl (> 20%), Nachtkerzenöl und Öl von Johannisbeerkernen.