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Die Kantonsschule Freudenberg in Zürich Enge, erbaut in den Jahren 1954-60 von Architekt Jacques Schader, gehört zu den bedeutendsten Werken der schweizerischen Architektur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und steht seit 1987 unter Denkmalschutz.
Auf dem Areal des «Freudenbergs», eines alten baumreichen Parks mit einer klassizistischen Villa auf einem Moränenhügel, entstand das Beispiel einer neuen Architektur, das wichtige Themen des 20. Jahrhunderts exemplarisch vorstellte: die gleichsam gegenläufige Annäherung einer Entmaterialisierung des Bauwerks und der Materialisierung von Raum und Zeit: das architektonische Denken in der Kategorie der Bewegung.
Der Architekt entwarf hier einen Bau, der grosszügig wirkt, ohne verschwenderisch zu sein, einen Bau, der eine hervorragende architektonische Substanz Stringenz aufweist und sich gerade schonungsvoll gegenüber seiner natürlichen Umgebung verhält.