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Hallo Hugo (schön, dass Du da bist!)
Auch InDesign 2 schreibt die Schriften beim Direkt-Export zu PDF als CID-Fonts in die Datei. CID-Fonts ist ein Doublebyte-Fontformat, das nicht auf allen Nicht-Adobe-RIP's verarbeitet werden kann. Und wenn es ein Originla-RIP ist, muss es ein PostScript 3 RIP sein! Wird aus InDesign in eine Datei gedruckt und sodann distillt, werden normale Type 1/TT-Fonts gebraucht, die letztlich auch in der PDF-Datei landen und in der Ausgabe weniger Probleme verursachen.
Wenn Du nun weisst, dass Dein Dienstleister CID-Fonts ausgeben kann, sollte dem Direktexport nicht viel im Wege stehen (weiteres Problem siehe unten). Wenn Du aber nicht weisst, wo Deine PDF-Datei ausgegeben wird (Inseratekampagne) gehst Du besser auf Nummer sicher und nimmst den Distiller.
Problme Nr. 2: Im Layout plazierte EPS-Dateien werden ja auch in die PDF-Datei geschrieben. EPS-Dateien sind oftmals Schuld an PS-Errors. Wird nun die PDF-Datei via Distiller erstellt, so wird die EPS-Datei von Distiller interpretiert. Und somit dürfte diese EPS-Datei in der späteren Ausgabe der PDF-Datei keine Probleme verursachen. Diese Sicherheit hast Du beim Direktexport nicht.
Ich will nicht sagen, dass man aus ID direkt keine High-End-PDF-Dateien schreiben kann, es gibt einfach zwei, drei Punkte, die man berücksichtigen muss. Wir haben Kunden, die arbeiten problemlos mit direkt exportierten Dateien für die Belichtung - schon mit Version 1.5.2. Und eben letzte Woche belichtete ich bei einem Kunden auf einem Heidelberg MetaDimension-RIP problemlos direkt exportierte PDF-Dateien aus InDesign 2. Nur ist hier zu sagen, dass der Interpreter im Meta-RIP von Adobe ist und PostScript 3 hat.
als Antwort auf: [#802]