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Schwermetalle
Schwermetalle
Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hierbei um chemische Elemente mit hoher Dichte wie Blei, Kadmium, Quecksilber, Arsen, Zink, Chrom, Gold, Silber etc. Die Bezeichnung wird im Allgemeinen für Metalle verwendet, die für Lebewesen keine biologische Notwendigkeit darstellen, und die schon in geringen Mengen oft toxisch wirken (fett gedruckt in obenstehender Auflistung).
In der Natur kommen Schwermetalle hauptsächlich als Erze vor; in ungebundener Form findet man sie eher selten. In der Industrie werden sie zur Herstellung von elektronischen Schaltkreisen, Autobatterien, Akkus und bestimmten Batterien verwendet. Da es sich um chemische Elemente handelt, zersetzen sie sich nicht in der Natur. Ebensowenig können sie in Kehrichtverbrennungs- und Kläranlagen eliminiert werden: Als Staubteilchen gelangen sie in die Luft, und sie können Wasser und Boden verschmutzen, wenn Müllverbrennungsschlacke und Klärschlamm auf Deponien gebracht werden. Auf diesem Weg reichern sie sich erst in Pflanzen und Algen an, dann in den Tieren, die diese Pflanzen fressen, und schliesslich im menschlichen Körper...
Die Anreicherung von Schwermetallen in der Leber, den Nieren oder dem Gehirn verursacht verschiedene Krankheiten, hauptsächlich bei Kindern: neurologische Erkrankungen, beeinträchtigte intellektuelle Entwicklung, Nierenkrankheiten, Krebs.
Deshalb ist es so wichtig, Batterien und elektronische Abfälle – selbst kleine Spielzeuge – nicht in den Haushaltsabfall zu werfen, sondern gesondert zu entsorgen.