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ARCHITEKTUR
Der steile Hang wird optimal durch „Terrassenbauten“ genutzt. Die Terrassierung verläuft von Osten nach Westen. Sie unterstreicht den natürlichen Hangverlauf und ermöglicht die freie See- und Fernsicht. Durch die serielle Aufreihung und den geschossweisen horizontalen Versatz der Einheiten, entsteht eine natürliche Verzahnung mit dem Terrain und eine spannende Wegführung. Von den fünf Terrassenbauten sind jeweils zwei zusammen durch einen Lift von der Einstellhalle bis zur obersten Ebene verbunden. Dadurch ist eine ökonomische und zudem behindertengerechte Erschliessung gegeben. Die nach Westen auslaufenden Terrassenbauten bilden mit ihrer an der steilen Topographie angepassten Typologie den Übergang zu den bestehenden Bauten im Quartier. Die Grösse der 15 Einheiten und die interne Aufteilung der Wohnungen, erlauben einen mehr-generationen Haushalt. Die Einheiten sind als 5-Zimmer Wohnungen konzipiert. Jeweils ein Zimmer ist als Masterbedroom mit offenem Bad und Ankleide gestaltet. Zwei Zimmer können neutral als Schlaf- oder Arbeitszimmer genutzt werden und ein Zimmer ist mit einer grossen Schiebetüre zum Wohnzimmer als dessen Erweiterung oder auch als separates Zimmer beispielsweise als Klavier-, Fernsehzimmer oder Bibliothek gedacht. Die Planungsflexibililität lies auch zu, dieses Zimmer wegzulassen und die Wohnung als 4-Zimmer Wohnung auszugestalten. Die eingeschossig in Erscheinung tretende Sammelgarage ist ähnlich dem ursprünglichen Hangverlauf als Kreisbogen aufgespannt. Durch die Krümmung ist die Überbauung trotz ihrer Länge nur Segmentweise wahrnehmbar und somit in der Massstäblichkeit der angrenzenden Bauten nahe. In einem Teil der Garage sind, wegen ihrer attraktiven Lage an der Begegnungszone, Gemeinschaftsräume und Ateliers eingebaut.
TRAGWERKSKONZEPT
Die Sammelgarage steht als kreisbogenförmiger durchlaufender Sockel für die darüberliegenden Terrasseneinheiten. Die Länge von 125.00 m und das Gefälle von ca. 3.40 m bildet die Basis für eine wirtschaftliche Statik der darüberliegenden ortogonalen Einheiten. So sind Hangseitig die vier Ebenen in nur zwei Absätze unterteilt. Zwischen der erdberührten Wand und der Hangsicherung wurde ein offener 2-geschossiger Kontrollraum belassen, um die Kellerwände vor allfälliger Feuchtigkeit und dem Hangdruck zu entlasten.
BETON
Bei den Ansichten des Sockelgeschosses (Garage), den Treppenaufgängen und den Eingangslauben, wurde ein "Spezialbeton" aus gebrochenem Kalksandstein mit Grauzement verwendet. Durch die feine Sandstrahlung werden die hellen gelblichen Kalksteine sichtbar, so dass der grauen Beton eine warme natürlich scheinende Veredelung ausstrahlt. Um die Frost- und Tausalzbeständigkeit zu gewähren wurden die Oberflächen durch eine Tiefenhydrophobierung geschützt.
ENERGETISCHE OPTIMIERUNG
Die Siedlung wurde nach den neusten Erkenntnissen der Technik gebaut so erfüllen sowohl Fassade (Aussendämmung), wie auch die Fenster (3-fach Isolierverglasung) die Anforderungen an die energetischen Bestimmungen. Lediglich der Verzicht einer kontrollierten Lüftung, machte die Erfüllung des Minergie-Standard obsolet. Die Wärmeerzeugung erfolgt über 13 Erdsonden von 150-180 m tiefe und drei Wärmepumpenenlagen.