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Definition
Bei einem Makulaforamen handelt es sich um ein Loch in der Mitte der Makula, dem Ort des schärfsten Sehens.
Symptome
Da sich im Bereich des Lochs keine Sinneszellen mehr befinden, kommt es zu einem kleinen zentralen Gesichtsfelddefekt, der beim Lesen deutlich stört. Die Betroffenen nehmen einen störenden, dunklen zentralen Fleck wahr oder leiden an einem zentral verzogenen, unscharfen Bild.
Behandlung
Ist keine Spontanheilung absehbar, ist zur Therapie des Makulaforamens eine Operation notwendig. Beim Eingriff wird der Glaskörper entfernt und im Anschluss die innerste Schicht der Netzhaut abgeschält. Um die Heilung zu unterstützen, wird das Auge mit Gas gefüllt, was einen sanften Druck auf die Makula ausübt. Das Gas wird dann über zwei bis maximal drei Wochen vom Körper abtransportiert.
Mit der Operation kann bei praktisch allen Makulaforamina ein Verschluss der Netzhaut und meist eine Verbesserung des Sehvermögens erzielt werden. . Das Auge heilt in einem Zeitraum von zwei bis sechs Wochen – das Sehen kann sich aber noch über Monate verbessern.