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"Der
Letzte meiner Art" erzählt die Geschichte des jüngsten Sprosses einer
eher dekadenten Familie. Alfred fühlt sich neben seiner starken, aber
abgedrehten Mutter, seinem genialen Bruder und seinem umnachtet
wirkenden Vater wie eine Karikatur. Trotzdem hat er es sich zur Aufgabe
gemacht, seiner alteingesessenen Familie zu neuem Ruhm zu verhelfen. Ein
Held möchte er werden. Dazu hat er verschiedene Möglichkeiten: Er
könnte, wie sein Vorbild und Namensvetter, vierzig Franzosen erschlagen,
einen Gesangswettbewerb gewinnen, oder, ja, ein Freiherr der Liebe
werden! Doch zunächst ist Alfred nichts weiter als ein Realist, der sich
selbst als die enttäuschende Pointe einer Geschichte sieht, deren
größtes Vergehen darin besteht, viel zu lange gedauert zu haben.
Eine skurrile Familiengeschichte - so anders und doch so vertraut
Lukas Linder, geboren 1984 im Kanton Zürich, studierte Germanistik und Philosophie in Basel. Er ist Dramatiker, schrieb unter anderem für das Theater Basel und wurde mit mehreren Preisen, darunter dem Kleist-Förderpreis und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts, ausgezeichnet. "Der Letzte meiner Art" ist sein Romandebüt.
Link zu Theater Winkelwiese : Wiederaufnahme des Stücks "Der Präparator" von Lukas Linder
Über die Autorinnen
Patrizia Hausheer (1983) studierte Philosophie und französische Literatur an den Universitäten Sorbonne, Bourgogne und Zürich. Anschliessend war sie als Lehrperson an Gymnasien und an Sekundarschulen tätig. Seit 2013 unterrichtet sie Kinder und Jugendliche in Philosophie. Nebenher arbeitet sie als freie Journalistin.
Vanessa Sonder (1982) studierte Philosophie, Biologie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Seither arbeitet sie als Redaktorin und Lektorin. Bisherige Veröffentlichungen: Gelebtes Embrach – Erinnerungen an ein vergangenes Jahrhundert (2014).
Patrizia Hausheer und Vanessa Sonder verbindet neben ihrer Freundschaft auch die Zusammenarbeit an künstlerischen Projekten in der Philosophie. Ihr Schaffen reicht von Installationen über philosophische Texterzeugnisse bis zu poetischen Kurzfilmen. Beiträge am Philosophiefestival Langenthal (2014) und an der Langen Nacht der Philosophie Zürich (2016 und 2017).
Lina Reichmuth arbeitet als Dienstmädchen in einer Villa am linken Zürichseeufer. Bei einem zufälligen Treffen mit jungen Arbeitern wird ihr klar, wie sehr sie ausgenutzt wird und dass diese Ungerechtigkeit beendet werden kann, wenn die Betroffenen zusammenstehen. Patron Eduard Stucki führt seine Fabrik mit strenger Hand, aber zunehmend gerät sein Alltag aus dem Lot. Er kann nicht verstehen, warum die Arbeiter nun plötzlich mehr Rechte fordern.
In ihrem historischen Roman „Wenn Dein starker Arm es will“, der an linken Zürichsee-Ufer handelt, stellt Nicole Billeter dar, wie in der Zeit vor und während des Landesgeneralstreiks die Welten der beiden Hauptfiguren aufeinanderprallen.
Dr. Nicole Billeter (*1971) ist freischaffende Historikerin. Ihre Interessensgebiete sind die Alltagsgeschichte der
Schweiz sowie regionale Themen mit Fokus auf die Zürichseeregion und das Glarnerland. Historische Krimis schreibt sie ebenfalls mit grosser Freude. Als
Vortragende oder Stadtführerin macht Nicole Billeter Geschichte auch mündlich zugänglich.