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Die kleinste Bewegung ist für die ganze Natur von Bedeutung.
(Blaise Pascal)
Wir beginnen unser achtsames intuitives Bewegen mit der stehenden Position des Körpers. Wir nehmen die verschiedenen Empfindungen des Körpers wahr. Wir versuchen, nicht dem Gedanken nachzugehen, was wir jetzt mit dem Körper machen sollten. Wir lassen die rationalen Überlegungen darüber warum und wie wir den Körper bewegen möchten los. Es ist niemand da, kein "Ich", das den Körper bewegen sollte oder möchte. Da ist nur der Körper mit seinen Empfindungen.
Wir bleiben ruhig stehen bis sich der Körper zu bewegen beginnt. Der Körper ist intelligent, er weiss, wo er verspannt ist und welches gerade jetzt die richtige Bewegung ist, die die Verspannung lösen kann. Es ist die Intuition, die uns meldet, was der Körper braucht und was er tun möchte.
Sobald eine Bewegung beginnt, richten wir unser Gewahrsein - die Achtsamkeit - auf die körperliche Bewegung und mit klarer Bewusstheit lassen wir den Körper sich bewegen. Es kann eine kaum wahrnehmbare leichte Drehung des Kopfes, die leichte Bewegung einer Hand oder eines Fusses sein, es kann aber auch eine ausladende Bewegung der Arme sein oder eine Bewegung des ganzen Körpers, wie ein Tanz in Zeitlupe... wie auch immer der Körper sich bewegt: Es ist in Ordnung.
Wir brauchen mindestens vier Quadratmeter Platz, so dass wir uns mit ausgestreckten Armen nicht gegenseitig berühren. Wenn der Körper sich in der Gruppe frei fliessend im ganzen Raum bewegt, tut er dies mit offenen Augen, ohne mit anderen Körpern zusammenzustossen.
Auch das achtsame intuitive Bewegen praktizieren wir - wie das intuitive Tönen und das achtsame Atmen - in 30-minütigen Sequenzen.