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Nadine Fähndrich musste beim Sprint im Val di Fiemme einen leichten Dämpfer hinnehmen. Die Weltcupsiegerin von Dresden schied in der vorletzten Etappe der Tour de Ski in den Halbfinals aus und wurde Elfte.
Beim Auftakt des Etappenrennens im Val Müstair hatte Nadine Fähndrich der Sturz nach einem Zweikampf mit der Slowenin Anamarija Lampic den Podestplatz gekostet. Diesmal machte der Luzernerin wohl der Parcours, der in klassischer Technik bewältigt wurde, einen Strich durch die Rechnung.
In der langen Abfahrt zum Ziel ohne Kurve sind vor allem zwei Sachen gefragt: Gutes Material und Windschatten, damit man im entscheidenden Moment ausscheren und den Schwung für die letzten Meter mitnehmen kann. Im Halbfinal klappten diese beiden Komponenten nicht wunschgemäss. Allerdings hätte Nadine Fähndrich bereits in Qualifikation mit Platz 14 keinen bestechenden Eindruck hinterlassen.
Für Laurien Van der Graaff, der Neuntbesten des Cut-Rennens, bedeuteten die Viertelfinals Endstation. In der Abfahrt zum Ziel geriet die Davoserin in eine schlechte Position und konnte auf der Zielgeraden nicht mehr kontern.
Mit der Schwedin Linn Svahn setzte sich die beste Sprinterin der Gegenwart durch. Im Gesamtklassement führt weiterhin die Amerikanerin Jessie Diggins mit knapp einer Minute Vorsprung.
Cologna musste auf Viertelfinals verzichten
Dario Cologna musste auf die Viertelfinals verzichten, für die er als 17. der Qualifikation zugelassen gewesen wäre. Somit entgingen dem Bündner die Bonussekunden. Die tiefen Temperaturen der letzten Tage haben Colognas Lunge strapaziert. "Ich bestreite den Viertelfinal-Heat nicht, weil es wegen der Lunge nicht möglich ist", betonte der Bündner. Ob er die letzte Etappe hinauf zur Alpe Cermis in Angriff nehmen wird, entscheidet er am Sonntag.
Überraschend tauchte Candide Pralong im Halbfinal auf. In seinem Heat bummelten allesamt, da keiner als Erster in die Abfahrt einbiegen wollte. Der Walliser fasste sich ein Herz und gab als erster Gas. Einige seiner Verfolgen kamen sich in die Quere und stürzten.
Als Sieger liess sich der Schwede Oskar Svensson feiern. Er hielt überraschend die Russen in Schach, obwohl er als Erster in die Abfahrt gestochen war. Alexander Bolschunow führt das Tour-Klassement überlegen an. Cologna ist weiterhin in den Top Ten klassiert.