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Wir brauchen Ihre Hilfe, um die Ausbreitung dieser Pandemie zu verlangsamen und ihre verheerende Auswirkung auf die besonders gefährdeten Kinder, ihre Familien und ihr Umfeld zu minimieren. In Europa versuchen wir, Kontakte zwischen den Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und durch sogenanntes «social distancing» den Kollaps der Gesundheitssysteme zu verhindern. In den Regionen, in denen die Ärmsten leben, ist das jedoch oftmals unmöglich.
In enger Zusammenarbeit mit UN-Organisationen und anderen NGOs unterstützen wir 72 Millionen Kinder, ihre Familien und die Gesundheitssysteme in 70 besonders fragilen Ländern. Dank Sondergenehmigungen können wir uns fast überall bewegen und arbeiten. Schwerpunkte unserer Hilfsleistungen im Umfang von 350 Millionen. US-Dollar sind:
Prävention: Hände waschen, sauberes Wasser, Hygiene-Schulungen
Kinderschutz: Essen, Bildung, psychologische Betreuung
Unterstützung der Gesundheitssysteme: Schutzkleidung, Hygiene-Mittel
Wir informieren sachlich und kindergerecht über die Gefahren von COVID-19, stellen sauberes Wasser, Seife und Waschstationen zur Verfügung und intensivieren unsere Hygiene-Schulungen.
Wir besuchen die Familien, schützen Kinder vor Gewalt, informieren über COVID-19, helfen ihnen mit ihren Ängsten umzugehen, versorgen sie mit gesunder Nahrung und stellen Bildungsangebote sicher, wenn der Schulbetrieb ausfällt.
Freiwillige und Mitarbeitende der Gesundheitssysteme erhalten von uns Hygieneartikel, Schutzkleidung und einfaches medizinisches Material, um mit den vorhandenen Mitteln effiziente Hilfe zu leisten.
Am 11. März eskaliert die WHO die Corona-Krise und deklariert diese offiziell als Pandemie. Am 15. März startet World Vision ein weltweites Hilfsprogramm und schnürt ein Nothilfepaket (Global Health Response) für zunächst 22,5 Mio. Menschen in besonders fragilen und bedrohten Ländern. Die World Vision Partnerschaft will dafür 80 Millionen US-Dollar aufbringen. Am 25. März startet die UNO einen globalen humanitären Hilfsplan in Höhe von 2 Mrd. US-Dollar.
Am 5. Februar startet World Vision China offiziell mit einem nationalen Nothilfeprogramm. In Afrika werden erste COVID-19-Fälle bekannt. World Vision weitet die Nothilfe auf andere betroffene Regionen in Asien und Lateinamerika aus.
World Vision beginnt in China mit ersten Massnahmen, um von COVID-19 betroffene Regionen zu unterstützten. In Europa und Amerika werden erste Fälle registriert. Die WHO erklärt am 30. Januar den Ausbruch des Coronavirus zu einem gesundheitspolitischen Notfall von internationaler Bedeutung (Public Health Emergency of International Concern, PHEIC).
Das Virus (SARS-CoV-2) und die davon verursachte schwere Atemwegserkrankung COVID-19 wird erstmals in Wuhan, Provinz Hubei, China, dokumentiert. Das Virus verbreitet sich rasend schnell.
Nein. Nach heutigem Wissensstand (11. Mai 2020), sind keine Kinder in von Schweizerinnen und Schweizern finanzierten Projekten betroffen.
Unsere Spendengelder gehen nicht an Dritte und von daher kann auch kein Geld an Politiker oder andere Machthaber gelangen. Wir haben unsere eigene Infrastruktur mit eigenem Personal und verwenden das Geld für Sachleistungen, also Infrastruktur, Personal oder Güter. Es wird niemandem Geld ausbezahlt.
Die Korruption ist in der Tat ein grosses Problem und darf nicht zur Selbstverständlichkeit werden. In unseren Projekten lernen die Menschen daher nicht nur wie sie sich selbst helfen, sondern auch wie sie miteinander arbeiten und fair und ohne Betrug und Korruption Geschäfte miteinander machen können.
Bevölkerungswachstum ist in vielen Ländern ein Problem, weil viele Eltern ihre Kinder nicht ausreichend ernähren und versorgen können. Dessen sind sich auch viele Regierungen (z.B. die von Ägypten) bewusst und versuchen das Bevölkerungswachstum einzudämmen. Die Frage ist nun aber: Was ist die beste Methode, Menschen dazu bewegen, nur so viele Kinder zu bekommen, wie sie auch ernähren/versorgen können? Wir sind davon überzeugt, dass unser Ansatz am besten geeignet ist. Das heisst:
Die ägyptische Regierung hat erst kürzlich versucht, mit einer Kommunikationskampagne ihre Bewohner dazu zu bewegen, weniger Kinder zu bekommen. Das Ergebnis war, dass die Geburtenrate gestiegen ist weil die Menschen sich nicht von der Politik vorschreiben lassen wollen, wie viele Kinder sie haben dürfen.
Unser Ansatz, für Mädchen gleiche Rechte wie für Jungen und insbesondere auch Bildung einzufordern und durchzusetzen, ist wesentlich erfolgversprechender.