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Als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet: Emma Stone. Sie gewann einen der fünf Preise für die Musical-Romanze "La La Land" bei den britischen Filmpreisen, den Baftas.
KEYSTONE/AP Invision/VIANNEY LE CAER(sda-ats)
Mit fünf Preisen und als bester Film ist die Musical-Romanze "La La Land" die grosse Gewinnerin bei den Baftas. Der britische Filmpreis gilt als Indikator für die Oscars. Beste Darsteller wurden Emma Stone und Casey Affleck.
In elf Kategorien war "La La Land" nominiert. Fünf Auszeichnungen setzte es am Sonntagabend in der Londoner Royal Albert Hall für den US-Film ab. "La La Land" wurde nebst der Hauptkategorie als bester Film auch für die beste Regie (Damien Chazelle), die beste Schauspielerin (Emma Stone) sowie die beste Filmmusik und die beste Kamera ausgezeichnet.
Die hörbar erkältete Emma Stone, die sich in ihrer Kategorie unter anderem gegen Meryl Streep ("Florence Foster Jenkins") durchgesetzt hatte, verzichtete in ihrer Rede auf kritische Töne. Mit heiserer Stimme sagte sie, in Grossbritannien und in den USA sei die Bevölkerung aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung gespalten, Filme und Kreativität könnten "Gräben überwinden und dafür sorgen, dass sich Menschen weniger allein fühlen".
Den Preis als bester Darsteller bekam Casey Affleck für seine Rolle in "Manchester By The Sea". Das US-Drama wurde ausserdem für das beste Original-Drehbuch (Kenneth Lonergan) prämiert.
Bafta für Dev Patel
Zur besten Nebendarstellerin wurde die Amerikanerin Viola Davis in der US-Tragödie "Fences" gewählt, in der sie an der Seite von Denzel Washington spielt. Bester Nebendarsteller wurde der britische Schauspieler Dev Patel, der in dem britischen Drama "Lion" neben Nicole Kidman zu sehen ist.
Die deutsche Komödie "Toni Erdmann", die in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film nominiert war, ging leer aus. Die Auszeichnung ging an das ungarische Holocaust-Drama "Son Of Saul".
Die Baftas, die in diesem Jahr ihr 70. Jubiläum feierten, gelten als Indikator für einen möglichen Erfolg bei den Oscars in zwei Wochen. Die Preisverleihung gilt als glamouröseste Veranstaltung der britischen Filmindustrie. Über die Verteilung der Baftas entscheiden die 6500 Mitglieder der British Academy of Film and Television Arts. Deren Präsident ist Prinz William.
SDA-ATS