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Der 2014 ins Leben gerufene Prix Maître du Réel würdigt die Arbeit eines/einer Filmemachers/Filmemacherin, der/die sowohl Dokumentarfilme als auch Spielfilme gedreht hat. Der Preis ist mit einer Retrospektive und/oder einer Carte Blanche sowie einer der Öffentlichkeit zugänglichen Masterclass verbunden.
Claire Denis im Jahr 2020, Werner Herzog anlässlich der 50. Ausgabe des Festivals (im Jahr 2019), aber auch Claire Simon, Peter Greenaway, Alain Cavalier, Barbet Schroeder und Richard Dindo waren Maîtres du Réel, die dazu beigetragen haben, das kinematografische Spektrum des Möglichen zu erweitern. 2021 werden der Preis und die Hommage im Sinne einer Vereinfachung und Öffnung umbenannt. Emmanuel Carrère wird somit zum ersten «Invité d’honneur» bzw. Ehrengast von Visions du Réel.