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Pidcock, der 23-jährige Olympiasieger und Europameister aus Grossbritannien, gewann in Tschechien das Cross-Country-Rennen über die olympische Distanz trotz eines Sturzes mit fünf Sekunden Vorsprung vor Joshua Dubau. Der Franzose war zuvor in einem Weltcup-Rennen noch nie besser als im 10. Rang klassiert.
23 Sekunden Rückstand auf Pidcock
Im Sprint um Platz 3 konnte sich Nino Schurter gegen den Franzosen Jordan Sarrou knapp durchsetzen. Der Rückstand des Bündners auf Sieger Pidcock, der in Nove Mesto beim dritten Antreten zum dritten Mal triumphierte, betrug 23 Sekunden.
Mit Mathias Flückiger (7.), der allerdings fast zwei Minuten einbüsste, und Lars Forster (8.) vermochten sich zwei weitere Schweizer in den Top 10 zu klassieren.
Die Strecke beim Traditions-Event in Tschechien präsentierte sich fordernd und tückisch, weil vor dem Rennen der Männer der Regen einsetzte.
Keller als beste Schweizerin Fünfte
Die Schweizer Mountainbikerinnen verpassten hingegen in Nove Mesto - bei noch trockenen Bedingungen - einen Podestplatz über die olympische Distanz. Die beste Klassierung beim Sieg von Puck Pieterse ging auf das Konto von Alessandra Keller.
Die Nidwaldnerin erreichte beim Weltcup-Event Platz 5 mit 38 Sekunden Rückstand. Nach einem harzigen Start kämpfte sich die Gesamtweltcup-Siegerin in die erste Verfolgergruppe vor, musste danach aber abreissen lassen.
Auch die Zürcherin Sina Frei tauchte als Neunte (1:09 Rückstand) in den Top Ten auf - am Freitag im Sprint hatten die beiden noch Platz 2 und 3 belegt. Ohne Chance blieben mit über zweieinhalb Minuten Rückstand die Olympiasiegerin Jolanda Neff (15.) und die Olympia-Dritte Linda Indergand (16.).
Erster Weltcupsieg für Niederländerin Pieterse
Mit Puck Pieterse taucht ein neuer Name in der Szene auf. Die 21-jährige Niederländerin, sie feierte am Samstag Geburtstag, beschenkte sich bei ihrem ersten Mountainbike-Rennen in der Elitekategorie gleich mit einem Sieg. Im Schlussanstieg hängte sie die Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot aus Frankreich mühelos ab.
Bis Rennhälfte schien Evie Richards einem sicheren Sieg entgegen zu fahren. Die Britin wurde durch einen Defekt weit zurückgeworfen, schaffte aber noch den Vorstoss auf Platz 4 mit 16 Sekunden Rückstand.
(sda/sst)