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St. Gallen - Das geplante Theaterstück über den St. Galler Lehrermord von 1999 kommt nicht zur Aufführung: Statt der geplanten theatralen Ausstellung sind vier Podiumsdiskussionen zu Integration und Schulpolitik geplant, wie das Theater St. Gallen mitteilte.
Wegen der "äusserst missverständlichen öffentlichen Diskussion nach der Spielplanbekanntgabe" habe sich das Theater entschlossen, statt des Theaterstücks Podiumsdiskussionen, losgelöst vom tragischen Ereignis des Lehrermordes, zu veranstalten. Die Leitung und Gestaltung dieser Diskussionen werde weiterhin Milo Rau und seinem Team anvertraut, heisst es.
Aus der Geschichte um die Ermordung des St. Galler Lehrers durch den kosovarischen Vater einer Schülerin wollte das Theater St. Gallen ein dokumentarisches Lehrstück über Integration machen. Als Autor wurde Milo Rau beauftragt. Die Aufführung war für Mai 2011 geplant. Die Angehörigen des Ermordeten lehnen das Stück jedoch ausdrücklich ab.
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