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Eine kurze Geschichte zum Neufeld
1941 hat Sursee 3784 Einwohner. Die Aufnahme zeigt, wie dicht das Vorstadtquartier entlang der Centralstrasse und der Christoph-Schnyder-Strasse bereits bebaut war.
Hinter der Reformierten Kirche sehen wir den Dägersteinfriedhof. Im Gebiet Merkurstrasse/Schellenrainstrasse sind einige Wohn- und Geschäftsbauten entstanden.
Im Hintergrund ist das Lagerhaus der VLGZ an der Merkurstrasse zu erkennen. 1924 kaufte der VLGZ dieses Lagerhaus. Zum Lagerhaus gehörten ein Wohnhaus, eine Mosterei und eine Brennerei.
Im Walkeli entstanden ein Sägewerk und Holzbaubetrieb mit zugehörigem Wohnhaus.
Auf der Karte sind mehrere Gebiete schraffiert, es ist aber nicht zu erkennen, ob es sich um ein Abwasserteich, eine Kiesgrube oder eine Mülldeponie handelt.
Bis in die 1920er-Jahre übernahmen Landwirte aus der Umgebung gegen Bezahlung den städtischen Kehricht. Der Müll wurde meist als Dünger verwendet – aus heutiger Perspektive eine spezielle Vorstellung. Ab 1962 wurde die Benutzung der Gemeindekiesgrube für Ölabscheidungen verboten. Ausschlaggebend war vor allem der Gewässerschutz.