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Nach den positiven Erfahrungen einer möglichst grossen Ausdehnung der Inlandproduktion zur Sicherung der Nahrungsmittelversorgung im Zweiten Weltkrieg hat die Anbauplanung und Lagerhaltung für Krisensituationen in der Schweiz ein grösseres Gewicht erhalten als im benachbarten Ausland. Mit dem Aufkommen des Operation- Research wurden Systeme zur reinen Optimierung der Kalorien- und Nährstoffversorgung zum festen Bestandteil der Krisenvorsorge. Der heutige internationale Diskurs zur Ernährungssicherheit fokussiert dagegen auf die dynamische Preisentwicklung und die Preisschwankungen der Lebensmittel, ein Aspekt, der bisher keinen Eingang in die schweizerische Vorsorgestrategie gefunden hat. Jüngste Nahrungsmittelkrisen zeigen jedoch, dass gerade für die Schweiz nominale Versorgungsausfälle immer weniger wahrscheinlich werden als kardinale (d. h. fliessende) Angebotsengpässe, in welchen Preisanstiege für Teile der Bevölkerung zu einem Versorgungsproblem werden könnten. Um die schweizerische Ernährungsplanung auch auf solche Krisensituationen auszurichten, müsste die Preisentwicklung als entscheidende Variable mit in die Krisenplanung aufgenommen werden.
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Wie sicher ist die Ernährungssicherung?