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Quiz
Wie entsteht ein Wintersturm?
Starke Stürme entstehen fast ausnahmslos im Winterhalbjahr über dem Nordatlantik. In dieser Region trifft kalte trockene Luft aus der Polarregion auf feuchte warme Luft, die aus Richtung Äquator strömt. Die unterschiedlich temperierten Luftmassen vermischen sich nicht einfach, sondern gleiten aneinander vorbei. Warum? Warme Luft hat eine geringere Dichte und steigt deshalb entlang der Kaltfront auf. Die Luftmassen drehen sich um das Tiefdruckgebiet.
Tief- und Hochdruckgebiete werden seit 1954 getauft. Bis wann erhielten Tiefdruckgebiete ausschliesslich Frauennamen?
Das Institut für Meteorologie der Freien Universität verleiht den Hoch- und Tiefdruckgebieten seit 1954 ihre Namen. Bis 1998 erhielten Tiefs weibliche und Hochs männliche Vornamen – in alphabetischer Reihenfolge. Aufgrund der heftigen Kritik änderte das Institut das Vorgehen. Seither wechselt sich das Geschlecht der Namen Jahr für Jahr ab.
Welcher Wintersturm verursachte die grössten Gebäudeschäden im Kanton Aargau?
1999 stürmte der Sturm «Lothar» über den Kanton Aargau und die Schweiz. Mit Schadensumme von CHF 87 Mio. war dieser der schlimmste Wintersturm im Kanton Aargau.
In welcher Ortschaft richtete Sturmtief «Burglind» die meisten Gebäudeschäden an?
Der Wintersturm «Burglind» verursachte im 2018 enorme Sturmschäden. Die Gemeinde Oftringen war am stärksten davon betroffen. Die Gesamtschadensumme an Gebäuden betrug rund CHF 1.5 Mio.
Welcher Gebäudeteil wird bei einem Wintersturm am häufigsten beschädigt?
Starke Winterstürme wehen unmontierte Gegenstände hinfort oder stürzen Bäume um, die Fassaden oder andere Gebäuteteile beschädigen können. Am meisten betroffen von Stürmen sind Dächer.
Wie heisst der Vorgang, bei welchem ein Orkan entsteht?
Orkane brausen vor allem im Winterhalbjahr über Mitteleuropa – wenn der Temperaturunterschied zwischen Nordpol und südlicheren Breiten besonders gross ist. Schliessen sich diese Kaltfronten und die Warmfronten zusammen, spricht man von einer Okklusion.