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Rigor Mortis
Story:
Chin Siu-ho (Chin Siu-Ho), ein ehemaliger und nicht erfolgreicher Schauspieler, zieht in sein neues Heim: einen alten , trostlosen Wohnblock. Sein Ziel: sich dort zu erhängen. Dummerweise wird er von Yau (Anthony Chan), einem ehemaligen Vampirjäger, gerettet. Nach und nach lernt Chin Siu-ho die restlichen Bewohner kennen, die alle ihre Geschichten haben. Sei es die kognitiv beeinträchtigte Mutter Yeung (Kara Hui) oder die alte Mui (Pau Hei-ching), die mit Hilfe des Zauberers Gau (Chung Faat) versucht, ihren kürzlich verstorbenen Ehemann (Richard Ng) per schwarze Magie wieder zum Leben zu erwecken - keine gute Idee...
Meine Meinung:
Auf diesen neuen reinen Hong Kong Film (ansonsten sind es nun meist HK-China oder reine China Produktionen) war ich sehr gespannt, da die Festlandchinesen diesmal nichts zu sagen hatten und der Film eine Art Hommage an die Mr. Vampire Filme sein wollte! Dazu verpflichtete man dann auch u.a. Chin Siu-Ho, Richard Ng (Mr. Vampire 3) und Anthony Chan (spielten beide in Mr. Vampire) und Chung Faat (Mr. Vampire 2) und gab am Ende eine schöne Widmung an die inzwischen verstorbenen Ricky Hui (2001 verstorben) und Lam Ching Ying (1997 verstorben), wobei vor allem letzterer das "Vampire Genre" in Hong Kong prägte und beide waren ebenso im Original Mr. Vampire zu sehen. Doch leider wirkt der Film nur selten an diese Reihe und einige Dinge waren eine fehlerhafte Intervention. Damit meine ich vor allem Produzent Shimizu Takashi, dem Regisseur von The Grudge + + 2. Dieser drückt dem Film in manch Szene leider seinen Stempel auf (Familientragödien mit Suiziden sagt wohl alles), so dass Rigor Mortis teilweise eher wie ein japanischer "Geisterhorror" wirkt, anstatt wie ein HK Werk mit Magie, Vampire etc. Das fand ich sehr schade! Das war das grösste Minus am Film, welches Rigor Mortis schlussendlich zu einem Durchschnittswerk werden lässt. Die Effekte sind zwar toll anzusehen, jedoch hoch modern d.h. viel CGI Einsatz, schnelle Bewegungen (wie Geister aus japanischen Filmen à la The Grudge) wobei Vampiraction selten ist und das Finale zudem sehr unspektakulär (eher ein unspektakulärer Schlagabtausch als ein Kampf mit Magie etc.). Die besten Szenen waren dann auch die Rituale von Gau (Chung Faat), der der alten Frau hilft, ihren toten Ehemann wieder zum Leben zu erwecken. Er agierte meiner Meinung nach auch am besten, was die Schauspielleistung angeht, während der Rest nur solide blieb. Eigentlich traurig, wenn das die besten Szenen waren und nicht die wenigen "Actionszenen" - die eher auf der ganzen Linie enttäuschen (z.B. wo die beiden Geister Schwestern gefangen werden, fand ich nun alles andere als spektakulär). Auch der ruhige Aufbau gefiel und war besser als der zweite Teil. So gesehen leider ein kleine Ärgernis und verschwendetes Potenzial! Schade! Wäre wohl besser geworden ohne die Mithilfe und Orientierung des Japaners...
O: Rigor Mortis
Hong Kong 2013
R: Juno Mak
D: Chin Siu-Ho, Chung Faat, Anthony Chan, Kara Hui, Pau Hei-ching, Richard Ng
Laufzeit der dt. Blu Ray: Ca. 101 Min.
Fassungen: Info zum oben abgebildeten Cover: Das war wohl eine Frühdarstellung, denn die Info "Vom Regisseur von "The Grudge - Der Fluch" ist falsch. Auf dem echten Cover, welches hier vor mir liegt, steht dann auch korrekt "Vom Produzenten von...". Mir lag die dt. Blu Ray vo Ascot vor = Schuber, Uncut (18er Freigabe), O-Ton und dt. UT, hervorragende Bild- und Tonqualität.
Geschrieben von: Der Doctor Schnabel von Rom
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