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Peter Düggeli und Martin Franceschina haben als Partner die PK Expert in Münsingen gegründet. Die beiden Pensionsversicherungs-Experten bieten alle Experten-Dienstleistungen für Vorsorgeeinrichtungen an. Franceschina hat sein Expertendiplom 1995 erworben, war bis 2006 bei Aon (Chuard) tätig und bis zur Gründung der PK Expert bei der Winterthur Expertisa. Peter Düggeli ist vor allem bekannt geworden als Geschäftsführer der Publica zwischen 2000 und 2004. Vor dem Eintritt in die PK Expert war er bei der Libera. Das Diplom zum PK-Experten erwarb er 1992.
Aktuarielles
Seit 1950 veröffentlichte die Pensionskasse Stadt Zürich (PKZH) im Abstand von zehn Jahren technische Grundlagen VZ für Pensionsversicherungen. Diese enthalten auf der Basis von kasseneigenen Beobachtungen verschiedene Sterblichkeits-, Invaliditäts- und Hinterlassenenstatistiken. In den VZ 1990 und VZ 2000 wurde auch Datenmaterial der Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK) mitberücksichtigt. Die VZ 2005 sind jetzt erschienen. Die Publikationsfrequenz konnte verkürzt werden, da seit 2001 15 weitere öffentlich-rechtliche Pensionskassen statistische Daten liefern.
Bei der Lebenserwartung ist eine weitere Steigerung festzustellen, bei den Frauen allerdings weniger stark als bei den Männern. Immer noch weisen aber die Frauen gegenüber Männern eine deutliche höhere Lebenserwartung auf (Zunahme bei den 60jährigen Männern von 21,3 auf 23,2, bei den Frauen von 26,1 auf 26,6 Jahre).
Betreffend Invalidität wurde für die VZ 2005 ausschliesslich Datenmaterial der PKZH verwendet. Die Invalidisierungen gemäss VZ 2005 (Periode 2001-2005) haben gegenüber den VZ 2000 (Periode 1989-1998) deutlich zugenommen, bei den Frauen stärker als bei den Männern. Eine Zunahme der Invaliditätsfälle ist auch bei den jungen Versicherten (Männer und Frauen) zu beobachten. Erst die bei der PKZH kürzlich eingeleiteten Massnahmen (“Case Management”) werden gemäss Darstellung von Dr. Ernst Welti von der PKZH hoffentlich zu einer Trendwende führen. Diese würde sich dann in den VZ 2010 niederschlagen. Für die VZ 2010 (Periode 2006-2010) werden erstmals Invaliditätsdaten der beteiligten öffentlich-rechtlichen Kassen einfliessen.
Auch künftig werden die VZ-Zahlen alle fünf Jahre aktualisiert. Die Grundlizenz für drei Arbeitsplätze kostet 2000 Fr.
Die Sterblichkeitsraten sinken langsam aber kontinuierlich, wobei leichte Verschiebungen zwischen den einzelnen Todesursachen zu beobachten sind. Die Herzkreislaufkrankheiten als häufigste Todesursache nehmen relativ stark ab. Sie sind die Hauptursache bei 37% der Todesfälle. Hier sind die grössten Verbesserungen zu beobachten.
In vielen deutschen Unternehmen zählen sie zu den größten Bilanzposten – und zu den größten Risiken: Pensionsverbindlichkeiten. Nach ausländischem Vorbild lagern daher auch in Deutschland immer mehr Unternehmen Pensionslasten und die entsprechenden Vermögenswerte in eigenständige Fonds aus. In einem zweiten Schritt folgt ein aktives Risiko-Management. Dazu zählt, das sogenannte Langlebigkeitsrisiko in den Griff zu bekommen. Mehrere Investmentbanken arbeiten derzeit an neuartigen Finanzinstrumenten, mit denen sich dieses Risiko handelbar machen und damit aus Sicht des Pensionsfonds auslagern lässt.
Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten hat eine neue Fachrichtlinie zum Thema Teilliquidation veröffentlicht. Sie führt die von den Experten in den letzten Jahren bereits erstellten Fachrichtlinen über “Grundsätze und Richtlinien für Pensionsversicherungsepxerten”, “Deckungsgradberechnung” sowie “Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen” weiter. Erläutert werden folgende Elemente: Stichtag und Zeitraum, technische Rückstellungen, Wertschwankungsreserven, Freie Mittel, Fehlbetrag und Verteilplan.
Ohne vernünftige Anpassung des Umwandlungssatzes müssten die Jüngeren, die jetzt schon zur Kasse gebeten werden, mit Beitragserhöhungen oder Rentenkürzungen rechnen, schreibt avenir suisse in “avenir aktuell” Nr. 1 / 07.
Die neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Bevölkerungsentwicklung in den Schweizer Kantonen zeigen, dass unter dem Einfluss von Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und Wanderungsströmen die Bevölkerung der meisten Kantone bis 2030 weiter anwachsen wird. Hinter diesem Gesamtbild verbergen sich jedoch unterschiedliche Entwicklungen. So verzeichnen die Kantone Zug und Freiburg ein Bevölkerungswachstum von über 20 Prozent, während die Kantone Basel-Stadt, Glarus und Uri einen leichten Rückgang der Bevölkerungszahl zu erwarten haben. Innerhalb des angegebenen Zeithorizonts ergibt sich für sämtliche Kantone eine mehr oder weniger deutliche Alterung der Bevölkerung.
Die Schweiz zählte am 31. Dezember 2005 7,459 Mio. Einwohner, 0,6% mehr als ein Jahr zuvor. Dieses Wachstum war das Ergebnis von 72’900 Geburten, 61’100 Todesfällen, 118’300 Ein- und 82’100 Auswanderungen. 40’100 Paare heirateten und 21’300 liessen sich scheiden. Dies geht aus der Publikation “Demographisches Porträt der Schweiz” des BFS hervor.
Die der Publikation beiliegende CD-ROM enthält in Form von Jahres- und Zeitserietabellen statistische Resultate zu den aktuellen demografischen Strukturen sowie den Trends zur Bevölkerungsentwicklung der jüngsten Vergangenheit und der nahen Zukunft.
Publikationen
This paper by David Gerber and René Weber focuses on the nexus between pension funds’ balance sheet liabilities, reflecting their age profile and payments obligations, and the investment behavior and costs of these funds. The context of the analysis is the stringent regulatory framework and the highly fragmented and heterogeneous pension fund landscape in Switzerland. Detailed data from the Swiss Pension Statistic are analyzed using multivariate OLS-regressions. The evidence shows that a younger age structure and lower short-term benefits payouts are related to a higher share of equities and lower real estate holdings. Legal form, pension plan type, and size are important for administrative costs. The findings support the view that aging may lead to increased risk aversion and thus to a lower engagement of institutional investors in equities.
Aging, Asset Allocation, and Costs
Trotz der Hitzewelle im Juli 2006 sind im ganzen Jahr 800 Todesfälle weniger aufgetreten als erwartet. Dazu trugen die sehr schwache Grippewelle des Winters 2005/2006, das Ausbleiben der Grippe bis zum Jahresende 2006, das Fehlen extremer Kälteperioden anfangs 2006 und die milden Temperaturen von Oktober bis Dezember bei. Bei den über 85-Jährigen wurde die Untersterblichkeit in diesen Monaten durch eine hitzebedingte Übersterblichkeit in den Monaten Juni und Juli kompensiert.
Mitteilung BFS
There remains enormous unexplained variation in the results of actuarial valuations to determine pension scheme liabilities, says a new report from PricewaterhouseCoopers LLP, based on a recent survey of 90 UK pension schemes with almost £200bn of assets.
Life expectancy predictions differ by up to six years without any correlation to industry, pay, type or location of workforce, or actual scheme experience. Discount rates, which represent the assumed future return of a scheme’s assets, bear little correlation to actual asset allocation, varying by as much as 3% per annum for schemes with similar asset allocations.
PricewaterhouseCoopers
You might think that after all the attention focused on pension schemes and their assumptions that they might be at last getting things right; not so according to a report from PricewaterhouseCoopers.
Citywire :: Blogs
UK life expectancy at 65 has reached its highest level ever for both men and women, the Office for National Statistics says. It said: “Men aged 65 could expect to live a further 16.6 years and women a further 19.4 years if mortality rates remained the same as they were in 2003-05.”
The ONS said: “The increase in life expectancy among older adults has been particularly dramatic in recent years. “Between 1980-82 and 2003-05 life expectancy at age 65 in the UK increased by 3.7 years for males and 2.5 years for females. Around one-third of this increase occurred over the last five years. In general the increases in life expectancy over the same period have been broadly similar for each country.
IPE
Prof. Lucas Bretschger und Dr. Karen Pittel von der ETH Zürich (CCRS – Center for Corporate Responsibility and Sustainability) zeigen auf, dass Pensionskassen positiv zur Nachhaltigkeit beitragen können, vorausgesetzt, dass Individuen eine Präferenz für eigene Ersparnisse haben.
Bericht