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Zunächst hatte noch eine Gegenbewegung die Ölpreise belastet. Am Nachmittag schafften die Ölpreise allerdings den Sprung in die Gewinnzone. Marktbeobachter erklärten den Preisanstieg mit der Spekulation auf eine Verlängerung der Förderkürzung durch die Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Zuvor hatte ein Vertreter des Ölkartells angedeutet, dass unter anderem Kuwait eine Verlängerung der Produktionskürzung unterstützen würde.
Von den Tiefständen zu Beginn der Woche konnten sich die Notierungen mittlerweile um mehr als sechs Prozent erholen. Als Preistreiber beim Öl gelten auch jüngste Daten zu den Ölreserven in den USA. In den USA waren die Rohölbestände in der vergangenen Woche zwar weiter gestiegen, allerdings weniger stark als erwartet. Zudem gingen die Benzinvorräte spürbar zurück, was von einigen Analysten als Zeichen einer stärkeren Nachfrage gedeutet wurde.
Die Lagerbestände in den USA stehen zurzeit vor allem wegen der anziehenden Förderung der amerikanischen Schieferölproduzenten besonders im Fokus der Anleger am Ölmarkt./jkr/tos
(AWP)