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Für den Ersatz von kupferhaltigen Pflanzenschutzmitteln im Bio-Landbau untersuchten wir die Wirkung von unterschiedlich aufbereiteten Heilpflanzen gegen die Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) der Kartoffel. Fein gemahlenes Pflanzenmaterial wurde mit Ethanol extrahiert oder in Wasser suspendiert und in Feuchtkammer- oder Feldversuchen auf Kartoffelpflanzen appliziert. Dabei war die Wirkung der Suspensionen mit jener der Extrakte vergleichbar oder übertraf diese sogar. Die Suspensionen aus der Wurzel des Medizinalrhabarbers und der Rinde des Faulbaums erzielten eine ähnliche Wirkung wie das Kupferfungizid Kocide DF. Ein grosser Vorteil der wässrigen Suspensionen ist, dass die aufwändige ethanolische Extraktion und das Risiko einer Umweltbelastung mit Lösungsmitteln bei der Feldapplikation entfallen. Leider war die Wirkung der besten Suspensionen und Extrakte unter Feldbedingungen nicht gleich gut wie in den Feuchtkammer-Versuchen.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.