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Genf ist der erste Kanton, der Uber die Fortsetzung der Tätigkeit verbietet. Für die Behörden ist die Firma ein Transportunternehmen, das die Chauffeure als Angestellte behandeln muss. Uber ist der Ansicht, lediglich ein Fahrdienstvermittler zu sein, der mit Chauffeuren einen Partnervertrag abschliesst. Das Unternehmen wird gegen den Entscheid des Kantons rekurrieren, was aufschiebende Wirkung haben wird. Laut Staatsrat Mauro Poggia riskiert Uber, rückwirkend Sozialleistungen zahlen zu müssen. Zur Erinnerung: Im März 2018 hatten SECO und Unia bereits die Meinung vertreten, dass Uber ein Arbeitgeber mit allen dazugehörenden rechtlichen Verpflichtungen sei. Im Mai 2019 hatte das Waadtländer Arbeitsgericht diese Ansicht bei einem Entlassungsfall zugrunde gelegt. Im September 2019 hatte Kalifornien Uber verpflichtet, seine Chauffeure zu entlöhnen.
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