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<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 125 des Parlamentsgesetzes stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen: </p><p>1. In welcher Form wurde die Veranstaltung Air 14 vom Bund unterstützt?</p><p>2. Wie hat der Bund die Air 14 logistisch unterstützt?</p><p>3. Wie hoch schätzt er den finanziellen Wert dieser Unterstützung?</p><p>4. Wie hoch ist gegebenenfalls die rein finanzielle Unterstützung der Veranstaltung?</p><p>5. Weshalb wurde die Veranstaltung nicht in einen historischen Bezug gesetzt, wo doch das Schweizer Militärflugwesen vor 100 Jahren im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde?</p><p>6. Was hält er davon, Schulklassen an die Air 14 einzuladen, obwohl es scheint, dass die Veranstaltung nicht ernsthaft in einen historischen Bezug gesetzt wurde?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Der Bund leistete Beiträge in den Bereichen Infrastruktur, Material und Personal (Personal der Verwaltung sowie Angehörige der Armee im Truppendienst).</p><p>2. Neben dem Zurverfügungstellen der Infrastruktur auf dem Waffenplatz Payerne wurden diverse Verbände im Rahmen ihres jährlichen Wiederholungskurses (WK) zugunsten der Air 14 eingesetzt, namentlich für Bauten (Genie), Verkehrsleitung, Transporte, Sanität und Sicherheit.</p><p>3. Die Mitarbeitenden des VBS leisteten für die Air 14 etwa 17 000 Personentage über eine Zeitspanne von drei Jahren. Dieser Aufwand entspricht, bei einem Durchschnittslohn der Gruppe Verteidigung von 113 000 Franken, einem Wert von etwa 7,6 Millionen Franken. Alle Angehörigen der Armee, welche zugunsten der Air 14 eingesetzt wurden, absolvierten ihre ordentliche Dienstleistung für das Jahr 2014. Es entstanden somit keine zusätzlichen Kosten. Der Wert für die Nutzung von Armeematerial und Infrastruktur für die Air 14 lässt sich nicht beziffern, dies insbesondere, weil die eingesetzten Truppen im Rahmen ihres ordentlichen WK zur Ausbildung ebenfalls entsprechendes Material verwendet und verbraucht sowie die Infrastruktur benutzt hätten.</p><p>4. Eine direkte finanzielle Unterstützung durch den Bund fand nicht statt. Das Gesamtbudget des Organisationskomitees (OK) Air 14 betrug 10 Millionen Franken, dieser Aufwand ist im Voranschlag 2014 ausgewiesen. Den Ausgaben stehen Erträge (unter anderem Eintrittsgelder, Verkaufserlöse, Standmieten und Sponsorleistungen) gegenüber. Das Budget wurde so berechnet, dass der Anlass kostenneutral durchgeführt werden konnte. Das Endresultat wird erst Ende Jahr vorliegen.</p><p>5. Die Air 14 war nur ein Element der Feiern zum hundertjährigen Bestehen der Luftwaffe. Dazu gehörte auch das Jubiläumsbuch "Uno zero zero", in dem die geschichtliche Entwicklung inklusive Ersten und Zweiten Weltkriegs ausführlich dargestellt wird. Dem Einrücken der ersten Piloten und der Kriegsmobilmachung anlässlich des Ersten Weltkriegs wurde am 31. Juli 2014 auf dem Berner Beundenfeld in einer schlichten Feier gedacht. An der Air 14 selbst wurden die Exponate in der historischen Ausstellung "Centenaire" mit einem fotografischen Zeitstrahl in das nationale und internationale Zeitgeschehen eingebettet. Die Beiträge der Schweiz zur internationalen Friedensförderung schliesslich wurden am Stand des Kompetenzzentrums Swissint anschaulich präsentiert.</p><p>6. Die Klassen des 8. und 9. Schuljahres genossen zwar freien Eintritt und einen Mittagslunch, alle anderen Kosten, insbesondere die Anreise, mussten sie aber selbst bestreiten. Es wurden nur Schulklassen eingeladen, nicht einzelne Schüler. Die didaktisch angemessene Einordnung des Erlebten hatte demnach durch die verantwortlichen Lehrpersonen zu erfolgen. Zudem war die Air 14 weit mehr als nur eine Flugschau. Ziel der Armeeausstellung war es, die Aufgaben und Mittel der Armee bürgernah und verständlich zu präsentieren. Dies gilt insbesondere für die Tage unter der Woche, an denen nur vereinzelte Flugvorführungen stattfanden. An den Wochenenden waren keine Schulklassen eingeladen. Ein wichtiger Grund für die Einladung war ausserdem der Besuch der "Job Street", um die Jugendlichen auf die Berufsmöglichkeiten in der Militär- und Zivilluftfahrt und im VBS aufmerksam zu machen. Das VBS bietet über 600 Lehrstellen in rund 35 Berufen an und leistet damit einen wichtigen Beitrag an die Berufsbildung.</p>  Antwort des Bundesrates.