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Geschichte
Die Meilensteine in der Entstehungsgeschichte der Deponie Höli
Im Dezember 2000 nahm deshalb das Baselbieter Kantonsparlament den Standort Höli in den kantonalen Koordinationsplan (Richtplanung) auf, was vom Bundesrat im August 2001 genehmigt wurde. Damit war der Weg für eine Projektierung der neuen Deponie frei. 2002 liess die Bürgergemeinde Liestal als Standortgeberin eine erste Projektstudie ausarbeiten und bewilligte anschliessend einen Planungskredit von CHF 80'000.- für eine Vorstudie. Im Herbst 2003 beschloss die Bürgergemeinde, aus eigenen Mitteln die Projektierung der Deponie voranzutreiben und gewährte dazu einen Rahmenkredit von CHF 750'000.-. Ende 2004 wurde das Vorprojekt abgeschlossen, im 2005 die Umweltverträglichkeit untersucht. Anfangs 2006 wurde das raumplanerische Umzonungsverfahren mit öffentlicher Mitwirkung gestartet. Im Sommer 2006 wurde die Umweltverträglichkeitsprüfung von den kantonalen Amtsstellen abgeschlossen. Im Frühjahr 2007 bewilligte der Liestaler Einwohnerrat (Gemeindeparlament) die Umzonung des Deponieareals. Nach einer öffentlichen Planauflage und Verhandlungen mit den Einsprechern genehmigte der Regierungsrat die Umzonung im April 2008. Bereits im Juni 2008 wurde das definitive Bauprojekt samt Rodungsgesuch eingereicht und öffentlich aufgelegt. Wiederum gingen Einsprachen ein, deren Behandlung viel Zeit beanspruchte. Auch musste das Bauprojekt in einzelnen Bereichen technisch angepasst werden. Anfangs November 2009 erhielt die Bürgergemeinde die Bau- und die Errichtungsbewilligung für die Inertstoffdeponie Höli.
Bereits im Sommer 2007 entschied die Liestaler Bürgergemeindeversammlung, den zukünftigen Betrieb der Inertstoffdeponie Höli nicht alleine zu führen. Es sollte eine Aktiengesellschaft mit Mehrheitsbeteiligung der Bürgergemeinde gegründet werden. In der Folge wurden Partner für die Betreibergesellschaft gesucht und im Frühjahr 2008 die Deponie Höli Liestal AG gegründet. Die Federführung für die Projektierungsarbeiten blieb bis zur Baubewilligung im Herbst 2009 bei der Bürgergemeinde. Sie schloss auch einen Vertrag mit der Bürgergemeinde Arisdorf für die Benützung der Zufahrtsstrasse ab und bereitete den Deponie-Pachtvertrag mit der Betreibergesellschaft vor. Die Betreibergesellschaft ihrerseits kümmerte sich um die Vorbereitungen für die Betriebsbewilligung, führte die Verhandlungen mit dem AIB (Deponie Elbisgraben) zur Benützung der Infrastruktur und zur Betriebsführung und löste die Arbeiten zur Rodung und zum Bau der Betriebseinrichtungen aus. Mit Erteilung der Baubewilligung übergab die Bürgergemeinde das ganze Deponieprojekt zur Umsetzung an die Betreibergesellschaft.
Im November 2009 wurden für die erste Etappe der Deponie Höli rund 4,7 ha Wald gerodet. Bereits im Sommer 2009 war die Bachdole des Weidelibächleins auf den erforderlichen Hochwasserabfluss erweitert worden. Im November 2009 begannen auch die Bauarbeiten für die Kanalisationsleitung aus der Deponie bis ans öffentliche Kanalisationsnetz. Anfangs Dezember wurde auch der Ausbau der Zufahrtsstrasse zwischen Elbisgraben und Höli in Angriff genommen. Mitte Februar 2010 begannen die Arbeiten an den technischen Einrichtungen des Absetzbeckens, der Radwaschanlage und die Erdbauarbeiten zum Deponiedamm. Später wurde der obere Teil des Weidelibächleins samt Amphibienbiotop erstellt und die Basisentwässerung zur Deponie gebaut. Die Deponie konnte ihren Betrieb am 25. Mai 2010 aufnehmen.