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Die Stiftung Pro Juventute wird 1912 unter der Schirmherrschaft der \"Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft\" geründet. Das Ziel der Stiftung liegt anfänglich v.a. in der Tuberkulosebekämpfung. Heute bietet die private und unabhängige Stiftung Pro Juventute ein grosses Spektrum an Hilfe- und Beratungsleistungen für Kinder und Jugendliche an. Die Stiftung orientiert sich an den Grundsätzen der UNO-Kinderrechtskonvention.
1922 wird die \"Genossenschaft Kindersanatorium Pro Juventute\" gegründet (heute: Alpine Kinderklinik)
1924 wird der \"Bund für Jugendherbergen\" gegründet, dem die Pro Juventute ab 1927 vorsteht.
Ein unrühmliches Kapitel in der Geschichte der Pro Juventute wird 1926 mit der \"Aktion Kinder der Landstrasse\" geöffnet. Kinder von Fahrenden werden ihren Familien entrissen und \"sesshaften\" Familien zugeführt. Die Kinder sollen so von \"Verwahrlosung\" bewahrt werden. Mit der publizistischen Aufdeckung des Beobachters 1973, wird dieses Programm endgültig aufgelöst.
Die \"Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Ferien und Freizeit\" wird 1930 gegründet (heute: SAJV)
1931 entsteht das Jugendschriftenwerk SJW, welches die Pro Juventute zusammen mit den kantonalen Erziehungsbehörden und der Gemeinnützigen Gesellschaft ins Leben ruft.
Ab 1942 entstehen diverse Angebot für Eltern. Die Säuglingspflegekurse und die Mütter- und Väterberatung entsteht. Die erste Elternberatungspublikation \"Elternbrief\" wird versandt.
1952 entstehen die ersten Robinson-Spielplätze. Ab 1961 geht der Robinson-Zirkus erstmals auf Tournee.
1985 werden die \"Familienbegleitungs\"-Programme gestartet.
1992 entsteht die telefonische Beratungslinie \"Help-o-Fon\", der Vorgänger der Hilfe und Beratung der Nummer \"147\", welche seit 1999 Tag und Nacht während 365 Tagen betreut wird.
Die Pro Juventute bietet weiters zahlreiche Programme zur Gewaltprävention und Medienschulung usw. an. 2012 wird die Stiftung ihr 100jähriges Jubiläum feiern. Über 300'000 Kinder und Jugendliche können jährlich auf die Hilfe von Pro Juventute zählen.
Quelle: www.projuventute.ch