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Um übermässige Emotionen zu senken, empfiehlt sich die Regulation über den Atem. Die Atmung ist eines der Standardwerkzeuge, um die mentale Stärke im Sport zu trainieren.
Die Atmung erfolgt zwar in der Regel automatisch, kann jedoch bekanntlich auch bewusst beeinflusst werden. Die emotionale Befindlichkeit steht normalerweise in Zusammenhang mit der Atmung. Bei Angst, Unsicherheit, Wut etc. ist die Atmung flach und schnell. Sind wir ruhig, so wird auch der Atem ruhig, tief und langsam. So ist es möglich, bei übermässiger Anspannung oder Erschöpfung den Atem bewusst zu verlangsamenund tief ein- und auszuatmen. Alleine die Konzentration auf das Ein- und Ausatmen führt zur Wahrnehmungsveränderung und somit zu mehr Ruhe.
Der Volksmund hat schon recht, wenn er sagt: "Einfach ein paar mal tief durchatem"
Am besten eignet sich die Bauchatmung (Zwerchfellatmung), welche die Lungen vollständig füllt. Um in die Ruhe zu kommen, empfiehlt es sich, eher die Ausatmung zu verlängern (eine aktivierende Atmung betont die Einatmungsphase). Übrigens: Durch eine tiefe Atmung kann 6 bis 10 mal mehr Sauerstoff aufgenommen werden als bei einer flachen Atmung. Zudem wird der Reinigungsprozess des Lymphsystems (Teil des Immunsystems) um über das 10-fache beschleunigt).