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Frauenfeld. Das Thurgauer Obergericht verurteilte die «Bahnhofschläger von Kreuzlingen» zu einer höheren Strafe. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen bestätigte eine Bericht der Thurgauer Zeitung.
Laut Medienbericht haben die beiden 25 und 23 Jahr alten Männer, welche am 21. Mai 2009 mit einem Bekannten zwei Gleichaltrige grundlos und brutal zusammengeschlagen haben, deutlich härtere Strafen als vom Bezirksgericht Kreuzlingen im Frühling diesen Jahres erhalten. Der Ältere muss viereinhalb Jahre ins Gefängnis (statt sechs Monate). Der Jüngere erhielt eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren, wovon 24 Monate unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren bedingt aufgeschoben und sechs Monate für vollziehbar erklärt wurden.
Damit blieb das Obergericht unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Der ältere Angeklagte habe angekündigt, das Urteil nicht zu akzeptieren und dieses bis ans Bundesgericht weiterzuziehen. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass sie das Urteil mit Freude zur Kenntnis nimmt, da das Obergericht weitestgehend ihren Anträgen folgte.