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Wechseljahre - Klimakterium
Vertiefte Informationen zu Wechseljahr-Beschwerden, Hormonumstellung und Hormonersatz-Therapie mit natürlichen Hormonen im Fokus Wechseljahre
US-Forscher befragten eine Gruppe von Frauen zu Wechseljahrbeschwerden. Es scheint, dass das Klimakterium länger anhält als vermutet. Und: Begannen die Beschwerden bereits vor der letzten Menstruation, dauerten sie länger an, wie die Resultate zeigten.
Die beim früheren Hormonersatz beobachteten Risiken - an erster Stelle Thrombosen, Brustkrebs und Schlaganfall - hatten ganz klar gezeigt, dass man noch nicht den richtigen Weg der Hormonbehandlung für Frauen in den Wechseljahren gefunden hatte. Besonders deutlich wurde dies durch die grosse WHI-Studie, die fast das Ende der menopausalen Hormontherapie bedeutete. Gestützt auf diese Erkenntnisse ist heute – 10 Jahre danach - ein risikoarmer Hormonersatz möglich, nämlich mit transdermal (über die Haut) verabreichtem Östrogen, ergänzt mit natürlichem („mikronisierten“) Progesteron als Kapsel.
In den letzten Jahren erfährt die Hormontherapie eine Renaissance, nachdem sie vor rund zehn Jahren stark in Verruf geraten war. Denn der aktuelle Wissensstand zeigt ganz klar: Die richtig eingesetzte „Menopausale Hormontherapie“ (MHT), früher als Hormonersatztherapie bezeichnet, ist und bleibt die effektivste Behandlungsmethode von Wechseljahrbeschwerden. Aus dieser Situation heraus haben sich im letzten Jahr Vertreter der führenden Fachgesellschaften aus aller Welt zusammengefunden und gemeinsame Empfehlungen erstellt.
Sexuelle Missbrauchserfahrungen führen nicht nur häufig zu Angst- und Panikstörungen, Depressionen, Sexualstörungen und Substanzabhängigkeiten; auch lebenslange körperliche Störungen ohne nachweisbarer organischer Ursache, können die Foge sein.
Die Ergebnisse grosser Studien zur HRT (WHI, MWS) haben zu heftigen Reaktionen bei Befürwortern und Gegnern der HRT von weiblichen, klimakterischen Beschwerden geführt. Kurzgefasste Ergebnisse der Studien und Empfehlungen zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden erfahren Sie hier.
Eine frühere Untersuchung entdeckte bei Frauen vor dem Klimakterium die Depression als Risikofaktor für die Bildung einer Osteoporose. Experten der WHI haben einen Kalkulator vorgestellt, der weitere Risikofaktoren aufdecken soll.
Vitamin D zusammen mit Kalzium stärkt die Knochen und gehört zur Basistherapie bei Osteoporose (Knochenschwund). Ob eine Nahrungsergänzung mit Kalzium und Vitamin D auch das Knochenbruchrisiko bei Osteoporose senkt, war bisher umstritten.
Der Gastroenterologe Prof. Dr. med. Christoph Beglinger schreibt zu neuen Erkenntnissen im Diagnose- und Therapiekonzept bei Osteoporose, bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa).
Im medizinischen Fachblatt ArsMedici wird über neueste Erkenntnisse in der Entstehung und Behandlung der Osteoporose berichtet. Osteoporose wird in den nächsten Jahren zu einem zunehmenden Problem werden, da die Menschen immer älter werden.