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Die Legionellose ist eine meist durch durch Legionella pneumophilia hervorgerufene Erkrankung. Man unterscheidet zwei Formen der Krankheit, das mildere Pontiac-Fieber und die Legionärskrankheit.
Patienten mit Legionellose entwickeln Fieber, Schüttelfrost und Husten, der trocken oder produktiv sein [6] kann. Bei einigen Patienten können Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Durchfall und Müdigkeit auftreten. Die Legionärskrankheit führt zu Pneumonie mit Dyspnoe. In einigen Fällen kann es zur Entwicklung des Atemnotsyndroms des Erwachsenen kommen. Bradykardie kann auch als Folge des Fiebers auftreten.
Die Symptomatik der Legionärskrankheit unterscheidet sich nicht von anderen Formen der Lungenentzündung. Bei Personen mit Pontiac-Fieber tritt eine selbstlimitierende grippeähnliche Erkrankung mit Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen auf. Betroffene erholen innerhalb von 5 Tagen und benötigen selten Behandlung.
Die Diagnose basiert neben Anamnese und körperlicher Untersuchung auf Nachweis der Bakterien im Sputum, dem Vorhandensein von Legionella-Antigenen in den Urinproben als Ergebnis der Nierenfibrose und dem Nachweis von Legionella-Antikörperspiegel im Blut [7]. Der Urin-Antigentest ist ein Schnelltest, der Legionella pneumophila Serogruppe 1 feststellt, die 70% der Krankheitsfälle ausmachen.
Weitere Laborbefunde bei Patienten mit Legionellose umfassen folgende [8]:
Die Mehrheit der Menschen, die Kontakt mit Legionella pneumophila haben, etnwickeln das Pontiac-Fieber. Wenn Legionärskrankheit auftritt, kann kann der Zustand lebensbedrohlich sein [5]. Die Mortalität ist am höchsten bei Patienten, die an chronischen Erkrankungen leiden. Der Haupttodesursache ist progressives Lungenversagen. Jedoch ist die Sterblichkeitsrate abhängig von Begleiterkrankungen des Patienten, sowie der Wahl des Antibiotikums und der Zeit bis Beginn der Behandlung.
Die Legionellose wird hauptsächlich durch das Bakterium Legionella pneumophila [2] verursacht. Es gibt zwei unterschiedliche Stadien der Erkrankung:
Mehr als 4% aller ambulant erworbenen Pneumonien sind die Folge einer Legionelleninfektion [3]. Die Zahl der Menschen, die Pontiac-Fieber entwickeln, ist nicht bekannt, da die Mehrheit dieser Personen nur sehr milde Symptome entwickeln. Personen, die gefährdet sind, Legionärskrankheit nach Pontiac-Fieber entwickeln, sind diejenigen im Alter von über 50 Jahren, Personen mit chronischer Lungenerkrankung und immunsupprimierte Personen.
Die Legnionellose entsteht in der Regel durch Inhalation [4]. In einigen Fällen kann sie auch durch Mikroaspiration von kontaminiertem Wasser entstehen. In der Lunge wird der Erreger von Makrophagen in den Alveolen phagozytiert. Dies führt zur Freisetzung von virulenten Faktoren, die Fortpflanzung ermöglichen. Die Pathogenese des Pontiac-Fiebers ist nicht geklärt, aber es wird ebenso durch die Inhalation von Legionella pneumophila verursacht.
Die Legionellose wird durch ein Bakterium verursacht, das sich vor allem in Süßwasser bei Temperaturen zwischen etwa 30 °C und 45 °C vermehrt [1]. Durch unsachgemäße Warmwasserspeicher oder Rohrleitungen ist das Bakterium in der Lage, ganze Gebäude zu befallen.
Es gibt zwei unterschiedliche Formen der Erkrankung, das mildere Pontiac-Fieber und die Legionärskrankheit. Menschen mit Legionärskrankheit entwickeln Fieber, Schüttelfrost und Husten. In dem fortgeschrittenen Stadium kann die Krankheit zu einer schweren Lungenentzündung und Atemstillstand führen. Die Behandlung erfolgt mittels Antibiotika, aber Prävention ist der nützlichste Ansatz.
Die Legionellose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien, meist Legionella pneumophila, hervorgerufen wird. Es können verschiedene Formen der Legionellose unterschieden werden. Die häufigsten sind die Legionärskrankheit, die durch eine Lungenentzündung gekennzeichnet ist und das meist mild verlaufende Pontiac-Fieber. Die Legionellose wird mit Antibiotika behandelt.