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Auf Wunsch der Bauherren entstand ein ca. 40m2 grosses Gartenatelier, welches an der Nord-West-Ecke des bestehenden Hauses aus den 20-iger Jahren zum einen den offen Strassenraum nordwestlich abschirmt und zum anderen den süd-östlichen Gartenraum besser einfasst. Als einfacher Holzständerbau steht der Bau auf einer massiven Bodenplatte aus Beton und reagiert mit Abschrägungen an allen Seiten gegenüber seinem Umfeld. Das Dach ist mit 13° beidseitig, jedoch mit asymmetrischen Längen als Kiesdach extensiv begrünt geplant. Das Gebäude erfüllt als allseitig gedämmter Baukörper die Wärmeschutzverordnung und soll durch die Verwendung der Grundmaterialien (Monobetonplatte und Dreischichtplatten) in Wand- und Dachbereich als schlichte Baute fungieren. Der Hauptzugang von aussen ist über den Schüppisweg separat möglich. Vom Garten her ist das Haus über eine Stufe von der bestehenden Terrasse erschlossen. Die Holzmetallfenster sind strassenseitig lediglich als Lichtquelle mit höherer Brüstung geplant, die Hauptöffnung mit Zugang befindet sich auf der Süd-Ostseite über zwei Schiebefenster. Der Blickbezug ins Grüne ist süd-östlich durch eine hohe Festverglasung gegeben. Neben Gästebad mit Dusche gibt es noch eine Miniküche und einen Technikschrank.