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Letztes Update am 26. Januar 2023 by Claudia
Dein Wecker klingelt. Draussen ist es vielleicht noch dunkel. Du ziehst die Vorhänge auf oder öffnest die Rollläden. Ein neuer Tag beginnt und draussen wartet die Welt auf dich. Du stolperst noch etwas schlaftrunken unter die Dusche. Schon jetzt schiessen dir gefühlt 1000 Gedanken durch den Kopf. Gedanken darüber, was du heute erledigen musst, Gedanken über Dinge, die vielleicht eher belastend sind. Gedanken, über Dinge, die dich aufregen, aber auch Gedanken an bestimmte Menschen. Möchtest du so in den Tag starten? Hier sind 7 Tipps, die dir helfen, positiv in den Tag zu starten.
In etwa wie oben beschrieben, so begann jeweils mein Tag. Bis ich gemerkt habe, so kann und möchte ich nicht mehr in den Tag starten. Ich möchte nicht mehr sofort funktionieren und mir über Dinge Gedanken machen, die mich eigentlich mehr runterziehen, als dass sie schön und aufbauend sind.
Was können wir also dagegen tun, um positiv in den Tag zu starten?
Inzwischen weiss ich, dass das, was du am Morgen tust und denkst, ausschlaggebend ist für den Rest des Tages. Der Start in den Tag ist entscheidend, ob es ein guter oder ein schlechter Tag wird.
Deshalb möchte ich dir 7 einfache Tipps geben, die mir geholfen haben, sowohl den Morgen als auch den Tag besser zu gestalten.
Tipps, wie du positiv in den Tag startest
1. Plane am Abend vorher deine To Do’s für den nächsten Tag
Schreibe dir nur 1-3 der wichtigsten Dinge, die du am nächsten Tag erledigen willst (oder musst), auf eine To-Do-Liste.
Wenn man die Liste sehr kurz hält, fällt es einem leichter, die wichtigsten Dinge tatsächlich zu erledigen.
Und man fängt nicht an zu prokrastinieren, indem man ein paar der weniger wichtigen und oft leichteren Aufgaben erledigt, von denen ich weiss, dass ich sie immer zu einer längeren Aufgabenliste hinzugefügt habe.
2. Bereite dich am Abend vorher vor
Versuche den Stress am Morgen zu verringern, indem du die einfachen Details am Vorabend erledigst
Zum Beispiel:
- Lege deine Kleider bereit. Für Mamas heisst das auch, leg auch die Kleider deiner Kinder schon bereit.
- Packe deine Tasche. Mamas sollen ihre Kinder daran erinner, ihnen Schulteck zu packen
- Falls möglich, bereite dein Mittagessen vor und packe es ein, oder mach dir zumindest schon Gedanken darüber, was du mitnehmen möchtest, wenn du ein Mittagessen mitnimmst.
- Lege auch deine Schlüssel, dein Portemonnaie usw. an einen Platz, damit du sie schnell findest und holen kannst, bevor du zur Tür hinausgehst.
3. Danke deinem Körper
Noch bevor du das Bett verlässt, bleib ruhig noch einmal liegen und gehe in die Dankbarkeit. Ich wiederhole es inzwischen in (fast) jedem meiner Beiträge, Dankbarkeit ist das A und O für ein zufriedenes und glückliches Leben.
Warum dann dem Körper danken, fragst du dich vielleicht. Überleg mal, dein Körper leistet jeden Tag grossartige Dinge für dich. Für viele ist es selbstverständlich, dass unser Körper immer bereit sein muss zu leisten und uns kraftvoll durch den Tag manövrieren soll. Das ist es aber nicht.
Mittels der Symptome macht uns der Körper klar, wo das Gleichgewicht droht, aus den Fugen zu geraten. Doch oft ignorieren wir diese Symptome. Aus Symptomen können echte Krankheiten entstehen. Nimm diese bitte ernst.
Kümmere dich von nun an täglich um deinen Körper. Unser Körper ist abhängig von allem, was wir ihm zuführen: von der Nahrung, unseren Gedanken, die tägliche Bewegung und auch bei der Körper-Pflege.
Ohne deinen Körper, deine Körperteile und Organe könntest du vieles gar nicht bewältigen. Eine Selbstverständlichkeit, dass du sehen, hören, riechen, laufen etc kannst, ist das nicht. Bedanke dich bei deinem Körper dafür.
Ich bin dankbar, dass
- ich heute wieder aufgewacht bin
- ich (die Vögel) zwitschern hören kann
- dass ich (denn Sonnenaufgang) sehen kann
- dass ich selbständig atmen kann
- für meine Finger, denn dank ihnen kann ich schreiben
- für meine Beine, sie begleiten mich durch den Alltag
- für meine schönen Haare
etc.
Ja, mir selbst fiel es zu Beginn auch nicht leicht. Heute ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dankbar für meinen Körper zu sein.
Dankbarkeit generell ist ein wichtiger Punkt, um glücklicher und zufriedener zu sein. Danke also nicht nur deinem Körper, sondern sei für mindestens drei bis fünf andere Dinge dankbar. Am Besten notierst du dir deine Dankbarkeit täglich in ein Notizbuch oder nutze zum Beispiel das 6 – Minuten Tagebuch.
4. Legen eine einfache Erinnerung auf dein Nachttisch oder ins Bad.
Nicht nur, was du in den ersten Minuten nach dem Aufwachen denkst, sondern auch was du siehst, kann meiner Erfahrung nach einen grossen Einfluss auf den Morgen und damit auf den ganzen Tag haben.
Anstatt zum Handy zu greifen und erst einmal all die schlechten Ereignisse des Tages in den Nachrichten zu lesen, versuche stattdessen den Tag mit positiven Nachrichten zu starten.
Lege oder hänge dir einen Zettel mit positiven Affirmationen, Nachrichten und Erinnerungen bereit.
Drei Dinge, die du auf diesen Zettel schreiben könntest, sind:
- Eines deiner Lieblingszitate.
Ein kraftvolles und zeitloses Zitat ist eine der einfachsten Möglichkeiten, den Geist mit positiven Gefühlen aufzuladen und eine hilfreiche Perspektive zu finden.
- Eine schöne Affirmation
Ich sage mir selbst: “Ich bin jeden Tag ein Stück reicher als am Vortag”.
Ein meiner liebsten Affirmationen und gutes Beispiel dafür, dass Businessaufbau- und Wachstum nicht nur mit Geld zu tun hat.
So fällt es mir leichter, positiv zu bleiben und im Laufe des Tages an weiteren Erfahrungen reich zu werden.
- Schreibe dir deine wichtigsten Ziele und Beweggründe auf.
Hier ist eine schnelle Übung, die ich benutze, um meine Motivation wieder aufzuladen.
Dabei geht es darum, deine tiefsten und persönlichsten Gründe dafür zu finden, warum du dein Leben positiv verändern möchtest.
Wenn du die wichtigsten Gründe und Ziele schwarz auf weiss vor dir hast, kannst du deinen Tag kraftvoll beginnen. Wenn du dein Warum kennst, wird es dir viel leichter fallen, positiv in den Tag zu starten und diese “Übungen” in deinen Alltag zu integrieren. Deine Energie am Morgen wird eine ganz andre sein.
5. Langsam angehen.
Wie auch immer deine Morgenroutine startet – und falls du noch keine Routine hast, dann etabliere eine – Starte auf alle Fälle in deinem Tempo und lass dich von dem Drumherum nicht stressen.
Seit ich extra eine Stunde früher als der Rest der Familie aufstehe, und ich in meinem Tempo in den Tag starte und die Dinge in einem langsamen Tempo angehe und v.a. Dinge tue, die mir guttun, fällt es mir leichter, den Stress fernzuhalten.
Hingegen an den Wochenenden, wo es schon mal vorkommen kann, dass wir mehr oder weniger gleichzeitig aufstehen, ist es für mich nicht nur viel schwieriger in meinem Tempo in den Tag zu starten, sondern auch meine Prioritäten im Auge zu behalten. Und schon kann eine innerliche Unruhe, Unstimmigkeit oder gar Stress auftreten.
Wenn ich es langsam angehe, bleibe ich die meiste Zeit im gegenwärtigen Moment. So baue ich viel weniger negative Gefühle auf.
Und ich schätze die alltäglichen Dinge des Lebens mehr, weil meine Aufmerksamkeit nach Aussen gerichtet ist und nicht ziellos nach innen, auf das, was in der Vergangenheit geschehen ist oder in der Zukunft geschehen könnte.
Anfangs dachte ich tatsächlich, wenn ich meinen Tag langsam beginne, dass dieses langsame Tempo auch bedeutet, dass ich im Laufe des Tages weniger schaffe.
Aber am Ende des Tages stelle ich meistens fest, dass ich mehr geschafft habe. Weil ich viel organisierter und fokussierter in den Tag starte. Ich wende so viel weniger Energie auf, da meine Aufmerksamkeit viel weniger zwischen den einzelnen Gedanken und Gefühlen hin und her springen.
6. Bringe beim Frühstück einige positive Informationen in deinen Kopf.
Beginne deinen Tag mit etwas, das dich nicht deprimiert oder dir das Gefühl gibt, dass du keine Möglichkeit hast, dein Leben oder die Welt im Kleinen oder im Grossen zu verändern.
Füge am Morgen mehr Inspiration und Optimismus hinzu. Zum Beispiel durch:
- Lese ein paar Beiträge von positiven, lustigen oder aufmunternden Blogs oder Websites – z.B meinen
- Höre dir einen Podcast an, der deineMotivation steigert.
- Lese ein Kapitel aus einem Buch, das dich inspiriert. Hier ein paar Buchempfehlungen von mir
- Meins ist es nicht, aber vielleicht für dich: schaue dir ein motivierendes oder aufmunterndes Videos auf Youtube an
- Stelle eine Playlist mit motivieren Songs zusammen und lass diese abspielen
7. Beginne deinen Arbeitstag mit der wichtigsten Aufgabe.
Jeden Tag warten verschiedene Aufgaben auf uns. Da kann es schon einmal vorkommen, den Überblick zu verlieren und unwichtige vor dem Dringlichen zu erledigen. Wie bereits bei Tipp 1 erwähnt, arbeite ich sehr gerne mit To do LIsten und kann es dir nur auch empfehlen.
Suche dir die wichtigste Aufgabe auf der Liste aus, die am jeweiligen Tag erledigt werden muss. Wenn dann dein Arbeitsalltag beginnt, erledige diese Aufgabe zuerst. Meiner Erfahrung nach ist diese Aufgabe oft recht unangenehm oder schwierig. Da verfällt man leichter in die Versuchung, die Aufgabe hinauszuzögern.
Ist die Arbeit jedoch erledigt, fühlst du dich nicht nur um Welten besser, sondern oft auch viel motivierter, weitere Aufgaben zu erledigen. Mach einfach weiter und lass dich nicht unterkriegen.
Starte auch du positiv in den Tag
Du siehst, so schwierig ist es nicht, positiv in den Tag zu starten. Was auch immer dir von meinen Empfehlungen am meisten zugesagt hat, versuche ein bis drei Dinge davon mitzunehmen und in deine Morgenroutine einzubauen.
Du wirst sehen, ein positiver Start in den Tag kann entscheidend für den restlichen Tag sein. Probier es aus und lass mich deine Erfahrung wissen.
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