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Kürzlich machte in den USA die Geschichte Schlagzeilen, wonach sich ein kalifornischer Einkaufszentrums-Weihnachtsmann weigerte, eine 7-Jährige Autistin mitsamt ihrem Begleithund, einem Pitbull, zu empfangen.
Für Aufsehen sorgte dabei aber weniger das skandalöse Verhalten von Santa Clause, sondern der Name der kleinen Protagonistin der Story: Abcde Santos.
Kein Witz. Abcde. Die ersten fünf Buchstaben des Alphabets.
Manch einer glaubt zunächst an einen schlechten Scherz. Oder zumindest an einen Tippfehler. Ist es aber nicht.
Das Internetportal «Vocativ» hat in den einschlägigen Datenbanken recherchiert und herausgefunden, dass der Name Abcde gar nicht so einzigartig ist, wie man vielleicht denken könnte.
Demnach wurden in den USA seit 1990 insgesamt 328 Babys geboren, die auf diesen Namen getauft wurden. Es sind allesamt Mädchen. Alleine 2009 kamen 32 Abcdes zu Welt.
Besonders verbreitet ist der Name offenbar in Hawaii. Das ist erstaunlich, da das moderne hawaiianische Alphabet die Konsonanten b, c und d gar nicht kennt.
Gehäuft tritt der Name zudem auch in New Mexico sowie in Familien lateinamerikanischen Ursprungs auf – wie auch im Fall der 7-Jährigen Abcde Santos. Übrigens: Ihr Name spricht sich «Äb-sii-dii» aus.Publiziert am 06.12.2014 | Aktualisiert am 06.12.2014