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Genau 100 Tage vor der EM in Göteborg (SWE) konnte das Quartett von Equipenchef Andy Kistler im Nationenpreis des CSIO5* La Baule an der französischen Atlantikküste mit total 18 Punkten den vierten Platz erobern. Gewonnen wurde die spannende Prüfung wie schon in Lummen (BEL) in einem Stechen. Hier konnte sich Frankreich (Kevin Staut) gegen Schweden (Peder Fredricson) durchsetzen. Dritte wurde die Equipe aus Irland.
Den Auftakt mit der Startnummer Eins machte Romain Duguet mit der zehnjährigen Franzosenstute Twentytwo des Biches. Im ersten Umgang musste sich der Weltcupfinal-Zweite vier Strafpunkte notieren lassen, in der Reprise dann sogar deren 13.
Die erlaubte Zeit war relativ eng bemessen und so zeigte Christina Liebherr mit dem 13-jährigen Belgierhengst Eagle Eye zwar eine makellose erste Runde, musste sich aber dennoch einen Zeitstrafpunkt notieren lassen. Sie konnte ihre tolle Leistung dann leider mit neun Strafpunkten im zweiten Umlauf nicht bestätigen.
Den souveränsten Auftritt zeigte Routinier Paul Estermann mit dem elfjährigen Oldenburgerwallach Lord Pepsi. In beiden Umgängen blieb der Luzerner absolut makellos.
Mit der neunjährigen Franzosenstute Ulysse des Forets steuerte Schlussreiter Steve Guerdat im Initialumgang 13 Punkte zum Schweizer Konto hinzu. In der Reprise rehabilitierte sich der Jurassier dann mit nur einem Abwurf beim Einsprung in die zweifache Kombination. Guerdat setzte auf Ulysse, da Bianca aufgrund von leichtem Fieber vorsorglich nicht eingesetzt wurde.
Die Schweizer konnten mit dem vierten Platz 70 Qualifikationspunkte für den Final im Herbst in Barcelona (ESP) sammeln. Ausser Belgien waren alle teilnehmenden Nationen berechtigt, Punkte zu ergattern. Im Zwischenklassement führt Frankreich (190) vor Deutschland (150) und Schweden (140). Die Schweiz liegt an sechster Position.
Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es mehrere Jahre, bis die Länder im Osten Europas wieder im internationalen Pferdesport mitmachten. Bei den Olympischen Spielen von 1948 in London war niemand aus...
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