Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03146.jsonl.gz/525

«Ich bin nicht glücklich, ich kann nicht schlafen. Ich bin so wütend. Und ich bin deprimiert. Ich weine jeden Tag.» Diese Worte sagte Britney Spears, 39, in ihrem 20 Minuten langen Statement während des Gerichtsprozesses von vergangener Woche. Die Sängerin kämpft darum, ihren Vater Jamie Spears, 68, als Vormund abzusetzen.
Jamie soll sowohl ihr berufliches, wie auch ihr privates Leben kontrollieren. So sagte Britney etwa, sie habe trotz 40 Grad Fieber auftreten müssen. Schlimmer noch: Obwohl es ihr Wunsch sei, dürfe sie keine Kinder bekommen. Ihr sei es nicht erlaubt, zu einem Arzt zu gehen und ihre Spirale entfernen zu lassen.
Eine, die Britneys Lebensumstände genau kennen müsste, ist ihre jüngere Schwester Jamie Lynn, 30. Doch die sagte bislang keinen Ton zur Situation von Britney und dem Gerichtsprozess.
Nun allerdings wandte sich Jamie Lynn via Instagram an die Öffentlichkeit. In einer langen Story sagte sie unter anderem: «Der einzige Grund, warum ich bis jetzt nicht über die Vormundschaft meiner Schwester gesprochen habe, ist, weil ich warten wollte, bis sie für sich selbst gesprochen hat.» Jetzt, da Britney klar und deutlich gesagt habe, was sie sagen wollte, finde sie, dass auch sie das tun kann.
«Ich bin nicht meine Familie»
So erklärte sie: «Seit ich geboren wurde, habe ich meine Schwester immer bewundert und geliebt.» Vom Rest der Familie distanziert sich die 30-Jährige: «Ich bin nicht meine Familie. Ich bin meine eigene Person. Und ich spreche für mich selbst.»
Vielleicht habe sie Britney in der Vergangenheit nicht so unterstützt, wie es die Öffentlichkeit gerne gehabt hätte. Etwa mit einem Hashtag auf Social Media – «aber ich kann euch versichern, dass ich meine Schwester unterstützt habe, lange bevor es einen Hashtag gab und ich werde dies auch weiterhin tun», sagt Jamie Lynn.
Weiter versichert sie: «Wenn sie die Vormundschaft beenden und zum Mars fliegen oder was auch immer tun will, um glücklich zu sein, unterstütze ich das zu hundert Prozent, weil ich meine Schwester liebe.»
«Wir alle sollten Britney unterstützen»
Bereits kurz nachdem Britneys Aussage vor Gericht publik wurde, meldet sich ihr Jugendfreund Justin Timberlake, 40, zu Wort. Er schrieb auf Twitter: «Nach dem, was wir heute gesehen haben, sollten wir alle Britney unterstützen.» Was mit ihr passiere sei einfach nicht richtig.
Auch Kevin Federline, 43, der Ex-Mann von Britney und Vater ihrer Söhne Sean, 15, und Jayden, 14, steht hinter der Sängerin. In einem Statement, das durch seinen Anwalt abgegeben wurde, heisst es: «Wenn es das Beste für sie ist, dass die Vormundschaft ausser Kraft gesetzt wird, dann unterstützt Kevin sie in ihrem Wunsch.»
Weiter sagte Federlines Anwalt Mark Vincent Kaplan gegenüber «Entertainment Tonight»: «Kevin hat das Gefühl, dass es das Beste für seine Kinder ist, wenn ihre Mutter glücklich und gesund ist. Und wenn sie das ohne eine Vormundschaft tun kann, ist das grossartig.»