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Wohin mit dem vielen Geld, Herr Jobs?
Apple hat im abgelaufenen Quartal 2,16 Millionen Mac-Computer verkauft, rund 400'000 mehr als im bisherigen Rekordquartal. Verglichen mit dem entsprechenden Quartal im Vorjahr bedeutet dies ein Absatzwachstum um 34 Prozent. Der gesamte PC-Markt wuchs in diesem zeotzraum mengenmässig weltweit um 15,5 Prozent. Dabei schaffte es Apple auch, nicht nur mengenmässig Marktanteile zu gewinnen, sondern gleichzeitig auch noch den durchschnittlichen Verkaufspreis leicht zu steigern: Der Umsatz mit den Macs stieg sogar um 40 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar.
Die Macs machten damit rund die Hälfte des Quartalsumsatzes von 6,22 Milliarden Dollar aus. Ein weiteres Viertel (1,62 Milliarden Dollar) stammte aus dem Geschäft mit den iPods. Das Bedeutug des iPhones ist dagegen für Apple mit 118 Millionen Dollar Quartalsumsatz noch vergleichsweise gering. (Der iPhone-Anteil dürfte aber noch deutlich steigen, sobald die Smartphones international auf breiter Front lanciert sind.)
Insgesamt stieg der Umsatz Apples im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2007 verglichen mit der gleichen Periode im Vorjahr um 29 Prozent. Der Reingewinn stieg um 67 Prozent auf 904 Millionen Dollar.
Der Jahresumsatz 2007 stieg verglichen mit 2006 um 24 Prozent auf 24 Milliarden Dollar, der Jahresgewinn um happige 76 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar.
Ein interessanter Nebenaspekt ist, dass Apple mittlerweile über 15 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln gebunkert hat, was deutlich mehr ist als bei den meisten IT-Unternehmen vergleichbarer Grösse. Beobachter fragen sich, was Apple damit anfangen könnte. Viele andere IT-Hersteller würden einen solchen Cashberg als "Kriegskasse" für Übernahmen nützen - aufgrund des Sonderwegs, den Apple in den meisten Bereichen geht, könnte es Apple-Chef Steve Jobs (Bild) aber schwerfallen, Übernahmeobjekte zu finden, die zu Apple passen. (Hans Jörg Maron)