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Der amerikanische Leichtathletik-Verband USATF habe Salazars Status in seiner Datenbank für Disziplinarvorfälle aktualisiert. «Keinerlei Form von Missbrauch wird in unserem Sport jemals toleriert werden, und wir werden die emotionale und physische Sicherheit der Athleten über alles andere stellen», erklärte der Verband.
2019 hatten Läuferinnen aus Salazars Trainingsgruppe wie Mary Cain, Kara Goucher und Amy Yoder Begley den Vorwurf erhoben, von ihm emotional und körperlich missbraucht worden zu sein. Der amerikanische Coach leitete viele Jahre das Nike Oregon Project für Leichtathleten, das im Oktober 2019 geschlossen wurde.
Salazar, der in den frühen 1980er Jahren die Marathons von Boston und New York gewann und später olympische Medaillengewinner wie Mo Farah und Galen Rupp trainierte, reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der US-Nachrichtenagentur AP nach einer Stellungnahme. (nih/sda/dpa)