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In den letzten Jahren haben Fälle von innerfamiliärer Gewalt in Rumänien alarmierende Ausmasse angenommen. In der rumänischen Öffentlichkeit wird das Thema entweder verschwiegen oder den Frauen die Schuld zugewiesen. Entsprechend fehlt es an Beratungsstellen und Frauenhäusern. HEKS unterstützt die Stiftung «Lampas» der Reformierten Kirche im Bezirk Bihor. Die Organisation möchte ein Beratungszentrum für Opfer häuslicher Gewalt aufbauen und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren.
Begünstigte:
Über die Beratungsstelle will das Projekt Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind, psychologisch und juristisch betreuen. Die Aufklärungsarbeit richtet sich hauptsächlich an Frauen und junge Menschen. Ebenso wichtig für eine effiziente Arbeit ist der Aufbau eines Netzwerks von staatlichen Stellen und privaten Organisationen.
Ziele:
Ziel des Projekts ist es, die Bevölkerung, aber auch Polizei, Spitäler und Sozialämter im Bezirk Bihor über häusliche Gewalt zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren. Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben, erhalten in einem Beratungszentrum psychologische und juristische Unterstützung und können an geeignete Stellen verwiesen werden. Langfristig will die Stiftung «Lampas» ein Haus für Opfer von häuslicher Gewalt eröffnen.
Aktivitäten:
Mit Informationsmaterial und Medienarbeit wird die Bevölkerung über häusliche Gewalt informiert und für das Thema sensibilisiert. Studierende und Mitglieder von kirchlichen Frauenorganisationen werden direkt mittels Veranstaltungen erreicht. An regelmässigen Treffen wird ein Netzwerk mit staatlichen Stellen und privaten Organisationen geknüpft. Dabei geht es um Informationen und um den Aufbau einer sinnvollen Zusammenarbeit. In der Beratungsstelle werden Opfer häuslicher Gewalt individuell betreut. Sie erhalten psychologische und juristische Unterstützung und werden bei Bedarf an andere Stellen oder Organisationen vermittelt.