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„Es gibt nichts Gutes, ausser: man tut es!“ „Was soll einer einnehmen, den die trostlose Einsamkeit des möblierten Zimmers quält oder die nasskalten, nebelgrauen Herbstabende? Zu welchen Rezepten soll der greifen, den der Würgeengel der Eifersucht gepackt hat? Womit soll ein Lebensüberdrüssiger gurgeln?“ Die Antwort auf diese von ihm selbst gestellten Fragen hat Erich Kästner mit seiner Lyrischen Hausapotheke geliefert. Die Sammlung seiner besten Gedichte, die sich längst als unverwüstlicher Klassiker entpuppt hat, ist ein unverzichtbares „Nachschlagewerk, das der Behandlung des durchschnittlichen Innenlebens gewidmet ist“ – zeitlos, weise und höchst amüsant.
Portrait
Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, begründete 1928 gleich mit seinen ersten beiden Büchern seinen Weltruhm: Emil und die Detektive und Herz auf Taille. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt, er erhielt Publikationsverbot, seine Bücher erschienen nunmehr in der Schweiz beim Atrium Verlag. Für seine literarischen Werke erhielt er diverse literarische Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis. Erich Kästner starb 1974 in München.