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Trifloris-Essenzen heisst die neuste Entwicklung in der Phytotherapie. Schonendes Verarbeiten von Heilpflanzen energetisiert die Wirkstoffe, so könnengleichzeitig Körper und Psyche behandelt werden.
Die Pfanzenheilkunde ist die älteste Medizin der Menschheit: Relikte aus der Frühzeit zeigen, dass unsere Vorfahren aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit schon Kräutersammler waren. Es ist vorstellbar, dass die Menschen dank ihrer Naturverbundenheit ein feines Gespür entwickeln konnten, um die Heilwirkung von Kräutern intuitiv zu erahnen. Ihre Lebensweise lehrte sie, dass Beschwerden nach dem Genuss bestimmter Wurzeln, Blätter oder Beeren gelindert wurden.
Die Erfahrungen, die unsere Urahnen mit den heilenden Pfanzen machten, wurden von Generation zu Generation mündlich überliefert und erst relativ spät schriftlich dokumentiert. Verschiedene Autoritäten machten sich mit ihren Kräuterbüchern einen Namen: Hippokrates, Dioskurides und Galenos in der griechischen und römischen Antike und im Mittelalter die Kräutergelehrten Brunsfels, Matthiolus, Lonizerus und natürlich Hildegard von Bingen. Mitte 16. Jahrhundert erlebte die Pflanzenheilkunde einen Höhepunkt durch Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus. Er brachte die bereits im Altertum bekannte Signaturenlehre – Pflanzen tragen Kennzeichen, die verraten, welche Krankheiten sie heilen können – zu Papier.
Nachdem im 17. Jahrhundert versucht wurde, Heilpflanzen wissenschaftlich zu erforschen, verlor die Signaturenlehre jedoch ihre Bedeutung. Es entwickelte sich ein neuer Wissenschaftszweig, die Pharmakologie, die sich ausschliesslich mit den Inhaltsstoffen der Kräuter auseinandersetzt. Im Jahr 1805 gelang dem deutschen Apotheker Friedrich Adam Sertürner erstmals der Nachweis eines pflanzlichen Wirkstoffes: Opium aus dem Schlafmohn. 13 Jahre später isolierte Josef Pelletier das Strychnin aus der Brechnuss und 1819 entdeckte der Chemiker Friedrich Ferdinand Runge das Koffein der Kaffeebohne.
Diese neuen Entdeckungen läuteten den Wechsel zur modernen Pharmakologie ein. Die Chemiker versuchten zunehmend, die Heilpflanzen in ihre verschiedenen Inhaltsstoffe aufzuschlüsseln, das heisst in ihre chemischen Bestandteile zu zerlegen. Damit reduzierte sich die Phytotherapie zu einer biochemischen Wissenschaft und verlor ihren ganzheitlichen Aspekt.
Vor über 30 Jahren entdeckte der deutsche Physiker Fritz-Albert Popp an der Universität Marburg, dass Pflanzen, aber auch Menschen und Tiere subtile Strahlungen reflektieren. Weil die Physik die kleinsten Teilchen des Lichts Photonen nennt, gab Popp der Strahlung der lebenden Zellen den Namen Biophotonen. Gemäss seinen Studien sind «Biophotonen ein steuerndes Prinzip, das biochemische Abläufe im Körper auslöst und koordiniert». Anhand seiner Schätzungen laufen im menschlichen Organismus in jeder Sekunde eine Trillion chemischer Reaktionen ab. Ohne die Biophotonen als Koordinatoren dieser Prozesse würde kein Mensch existieren, aber auch keine Pflanze gedeihen können: Nicht die Zelle allein ist das Substrat, das die Vegetation ermöglicht. Vielmehr sind es die die Zelle durchdringenden Energiefelder, welche sich in Form von Elektrizität, Magnetfeldern, Lichtstrahlen und anderen Schwingungen noch unbekannter Art manifestieren.
Trituration
Die Trituration ist eine Form der Arzneigewinnung, bei der geringste Anteile von Heilpflanzen zusammen mit Milchzucker in einem Porzellanmörser gleich nach der Ernte am natürlichen Standort eine Stunde lang verrieben werden. Diese Zubereitung wurde 1938 von Gerhard Madaus in seinem «Lehrbuch der biologischen Heilmittel» beschrieben und wird auch in der Homöopathie bei der Grundherstellung von Q-Potenzen sowie bei der Produktion von Schüssler-Salzen eingesetzt.
Durch die Biophotonenmessung ist es heute unter anderem möglich, biologisches Gemüse, Obst und Getreide von konventionell angebauten Produkten zu unterscheiden. Die Biophotonenmessung hat auch für die Phytotherapie einen hohen Stellenwert: Eine Heilpflanze kann nicht allein aufgrund des Wirkstoffgehalts, sondern im Speziellen auch bezüglich der Lichtquanten in den Zellen qualifiziert werden.
Grundvoraussetzung für die Herstellung von vorzüglichen und bioenergetischen Pflanzenarzneien ist die Verwendung von Kräutern aus Wildstandorten. Heilpflanzen, die aus unverfälschter Natur stammen, besitzen gegenüber kultivierten Gewächsen markante Unterschiede. Sie beinhalten einen höheren authentischen Wirkstoffgehalt und eine intensivere bioenergetische Strahlung. Dabei darf aber kein Raubbau an der Natur betrieben werden. Die Lösung dieser Problemstellung hat zu einer schonenden Verarbeitungsmethode geführt, der sogenannten Trituration. Auf dieser Grundlage basiert auch die Trifloris-Therapie.
Körperliche Krankheiten werden meistens von psychischen Symptomen begleitet oder mitverursacht. Auch der britische Arzt Edward Bach (1886–1936) war überzeugt davon, dass viele Erkrankungen aufgrund einer Störung der inneren Harmonie und emotionaler Unausgeglichenheit entstehen. So suchte er nach natürlichen Essenzen, um bei Störungen die physischen Beschwerden positiv beeinflussen zu können.
Zur Stärkung und Harmonisierung der Psyche werden auch in der Trifloris-Therapie sogenannte Blütenessenzen verwendet: Während des Verreibungsprozesses für die Trituration werden gleichzeitig die Blüten der Pflanze in einem Glasgefäss mit aufgewirbeltem Quellwasser der Sonne ausgesetzt. Wasser hat aufgrund seiner molekularen Struktur die Fähigkeit, Informationen und Schwingungspotenziale zu speichern. Am besten eignet sich reines Quellwasser. Normalerweise steht solches Frischwasser nicht zur Verfügung, weswegen das handelsübliche stille Quelloder Mineralwasser einer physikalischen Behandlung unterzogen werden sollte. Um dem Wasser Energie zuzuführen, wird es durch einen speziellen Doppelglaskolben geleitet. So kann das Wasser beim Durchlaufen einem idealen Wirbel nach dem Vorbild der Natur ausgesetzt werden, womit die Spannungskraft und die Vitalität erhöht werden. Durch die Sonnenbestrahlung werden die Blütenschwingungen auf das wässrige Medium übertragen, die feinstofflichen Kräfte resonanzfähig aufgenommen.
Triturationen (Heilpflanzenverreibungen) mobilisieren infolge der Energetisierung der Inhaltsstoffe die Selbstheilungskräfte und das organische Zusammenspiel des Menschen, wodurch die Homöostase – das Gleichgewicht der physiologischen Funktionen im menschlichen Körper – wiederhergestellt wird. Neben der Trituration kommt gleichzeitig die Blütenessenz mit belebender Auswirkung auf die Psyche zum Einsatz. Die Kombination von Milchzucker-Pflanzenverreibung und Sonnen-Blütenessenz führt die Eigenschaften beider Verarbeitungsprozesse synergetisch zu einem einzigartigen ganzheitlichen Arzneimittel zusammen.
Der Autor
Bruno Vonarburg (65) ist einer der bekanntesten Heilpflanzenexperten der Schweiz. Er entwickelte die Trifloris-Essenzen, die ausschliesslich aus Wildpflanzen hergestellt werden. Vonarburg ist Autor zahlreicher naturheilkundlicher Bücher und Artikel, unter anderem auch für «natürlich».