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Mit 101 zu null Stimmen sagte das Kantonsparlament gestern Ja zu einem Verpflichtungskredit von 5,65 Franken für den Ausbau der Kantonsstrasse «En Bataille» in Broc. Und auch ein Änderungsantrag von Christian Ducotterd (CVP, Grolley), der zusätzliche 145 000 Franken für eine Studie zur parallelen Verlängerung des Velowegs nach Châtel-sur-Montsalvens forderte, wurde mit 98 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung grossmehrheitlich gutgeheissen. «Diese Zusatzaufgabe verzögert den Beginn der Bauarbeiten nicht», versicherte Staatsrat Jean-François Steiert (SP).
Das Geschäft war unbestritten. Sämtliche Fraktionen hatten sich für ein Eintreten ausgesprochen, zumal es auch um echte dringliche Sicherheitsbedenken ging: Auf dieser Strasse ist es bereits zu Felsstürzen gekommen. Allerdings erkundigte sich Jean-Daniel Wicht (FDP, Villars-sur-Glâne) danach, wieso zwischen der günstigsten und der kostspieligsten Offerte eine Differenz von 40 Prozent bestehe. Dies liegt laut Steiert daran, dass die verschiedenen Unternehmer von verschiedenen Sicherheitsparametern ausgehen würden.
Arbeiten beginnen im März
Nach dem Ja des Grossen Rates sollen die Bauarbeiten bereits Anfang März beginnen. Zuerst werden Abbauarbeiten und die Hangsicherung anstehen, gefolgt vom Bau der talseitigen Mauer. Die weiteren Strassenarbeiten werden 2019 folgen und dürften im Juli des kommenden Jahres abgeschlossen sein.
Die Strassenachse wird über die gesamte Dauer der Bauarbeiten für den Verkehr offen bleiben, wobei sie zeitweise nur wechselseitig befahrbar sein wird. Der Verkehr wird dabei durch eine Ampel mit einer rund dreiminütigen Wartezeit gelenkt werden. Die öffentlichen Busse werden die Wartezeit mit einer entsprechenden Einrichtung verkürzen können.