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Schluss mit der Verbrecherjagd! Onkel Titus und Tante Matilda schicken die drei ??? in das beschauliche Dörfchen Nothing, wo sie ruhige Sommerferien verbringen sollen. Doch schneller als es ihnen lieb ist, werden Justus, Peter und Bob in eine Schatzsuche verstrickt und erregen die Aufmerksamkeit eines mysteriösen Verbrechers...
01. Nichts im Nichts
02. Ein Knall, der die Stille teilt
03. Ein seltsamer Ort
04. Botschaft aus der Vergangenheit
05. Planänderung
06. Folge dem Vieh!
07. Schatten in der Nacht
08. Das alte Grab
09. Im Museum
10. Keine Ameisen und ein Unwetter
11. Das Geheimnis hiner dem Geheimnis
12. Lüge oder Wahrheit?
13. Notruf ins Leere
14. Am Abgrung
15. In der Tiefe
16. Das Schicksal ruft
"Das ist Nichts!" Bob Andrews seufzte. Dabei deutete er auf eine Hauptstrasse mit kleinen Läden, einem alten Spielplatz und einem Rathaus, das schon bessere Tage gesehen hatte. Neben ihm standen seine besten Freunde, Justus Jonas und Peter Shaw. Die drei Jungen waren gerade aus dem Fernbus gestiegen. Hinter ihnen schloss sich zischend die Bustür. Dann setzte sich das Gefährt wieder in Bewegung. Jetzt konnte man auch das grosse, bunte Schild hinter der Haltestelle sehen. Es zeigte eine sonnenbeschienene Ebene, einen Maiskolben und eine lächelnde Kuh. Darüber stand in altmodischen Buchstaben: "Welcome to Nothing. Nothing is better!"
Justus gab ein schnaubendes Lachen von sich. "Willkommen in Nichts. Nichts ist besser! Ein sehr einfallsreicher Spruch."
"Genauso einfallsreich wie der Name der Stadt", fand Peter.
"Der Begriff -Stadt- ist wohl stark übertrieben." Justus schulterte seine schwere Reisetasche. "Wenn ich richtig informiert bin, hat Nothing gerade mal 2.500 Einwohner. Der Name kommt übrigens aus der Zeit der ersten Siedler. Als die im 19. Jahrhundert mit Planwagen durch den Mittleren Westen der USA zogen, fanden sie hier nämlich nichts vor. Nichts ausser weiten Ebenen, Felsen und Geröll."
"Spannend", sagte Peter und man hörte, dass er das überhaupt nicht ernst meinte. "Wo sollen wir denn jetzt auf deine Familie warten, Bob?"
Bob spähte die Hauptstrasse hinab. Er seufzte. "In einem Eiscafe namens Nirgendwo." Tatsächlich gab es ein paar Meter weiter eine Eisdiele. Unter einer rot-weiss gestreiften Markise standen drei Tische im Halbschatten. Aus dem Inneren schallte fröhliche Country-Musik.
Bob liess sich auf einen der Stühle sinken. "Immerhin eine Eisdiele. Ansonsten hat sich hier vermutlich nichts geändert, seit meine Mom als Kind Ferien in Nothing gemacht hat." "Mitten im Nichts, wo sich nichts ändert und nichts passiert", murmelte Justus. "Deshalb sind wir schliesslich hier."
Das traf die Sache auf den Punkt. Die drei ??? - wie die Jungen sich nannten - betrieben in ihrer Freizeit ein erfolgreiches Detektivbüro und hatten schon so einige spannende Kriminalfälle gelöst. Dass sie dabei hin und wieder ernsthaft in Gefahr gerieten, störte Bobs Mutter schon lange. Auch Peters Eltern waren nicht besonders glücklich darüber, dass ihr Sohn in den Ferien auf Verbrecherjagd ging, statt Schulkameraden am Strand zu treffen, zu surfen oder den Rasen zu mähen..