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Das Theresianum verbindet die ehrwürdigen, geschichtsträchtigen Mauern mit dem modernen Leben im und um das Gebäude.
Das erste Theresianum entstand 1853 in Chur. Es bestand aus einem Kreuzspital, einem Waisenhaus, einer Privatschule und einem Pfründerhaus. Vier Jahre später eröffnete zusätzlich ein kleines Pensionat mit einer Töchterschule. 1860 fand aufgrund fehlender Unterstützung durch den Churer Stadtrat einen Umzug des Pensionats und Töchterschule von Chur nach Brunnen in einen Seitenflügel des Klosters Ingenbohl statt. Der Gründer, Pater Theodosius Florentini beauftrage die Generaloberin Mutter Maria Theresia Scherer mit der Führung der Töchterschule. Im Jahr 1888 führte sie dann die Gründung sowie den Baubeginn des Theresianums durch. In den Jahren 1915/16 wurden der Festsaal sowie die lombardische Halle mit dem sehenswerten Glaskuppeldach durch den Architekten Gustav Doppler aus Basel errichtet. Das Raumangebot wurde während des letzten Drittels des 20. Jahrhunderts den Erfordernissen der Zeit angepasst, etwa durch einen modernen Sportkomplex mit Turn- und Schwimmhalle sowie ein Musikhaus. Mit Ausnahme des Anbaus rechts ist das ansprechende Gebäude in seinem Ursprungzustand erhalten geblieben. 1996 wird das Theresianum in eine eigenständige Stiftung umgewandelt und wird zur Privatschule sowie zum Internat für junge Menschen.
Seit 1889/90 wurden Frauen in den Berufen Kindergärtnerinnen, Primar-, - sowie Arbeits- und Hauswirtschaftslehrerinnen ausgebildet. Heute können die Schüler auch eine Bilinguale Maturität oder die Fachmittelschule abschliessen. Das Theresianum schenkt den Aspekten wie Frauen in Beruf, Gesellschaft, Politik und Familie grosse Beachtung. Darum behalten sie ihre Eigenheit bei, die Sekundarschule (7.-9. Schuljahr), das 10. Schuljahr und das Gymnasium nur für junge Frauen anzubieten. Die Fachmittelschule steht beiden Geschlechtern offen.