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Da es sehr viele verschiedene Formen der Epilepsie gibt, ist es besonders zu Beginn sehr wichtig, die Anfälle ganz genau zu beschreiben. Um das für den Betroffenen richtige Medikament zu finden, braucht der Arzt möglichst viele Informationen über den Anfall. Die Antworten auf Fragen wie: Was genau ist während des Anfalls passiert? Wie lange dauerte der Anfall? Wie waren die Begleitumstände? etc. können bei der Auswahl des richtigen Medikamentes sehr hilfreich sein. Ein Grossteil der Betroffenen kann mit einer medikamentösen Therapie anfallsfrei werden. Betroffene und Eltern von betroffenen Kindern können darüber hinaus selbst viel dazu beitragen, mit oder auch trotz dieser Erkrankung ein zufriedenes Leben zu führen, z.B.
- durch regelmäßige Einnahme der verordneten Medikamente.
- durch das Vermeiden von Situationen, von denen bekannt ist, dass Sie das Auslösen eines Anfalles unterstützen (wie zum Beispiel Schlafentzug, unregelmäßiges Schlafen etc.).
- durch eine gewissenhafte Dokumentation der Anfälle (sofern keine vollständige Anfallsfreiheit besteht) ist es dem behandelnden Arzt möglich, die Wirksamkeit verschiedener Medikamente auf den Verlauf der Epilepsie zu beurteilen und die Medikation dementsprechend individuell anzupassen bzw. zu optimieren. Behandlungskalender
- durch regelmässigen Kontakt mit dem behandelnden Arzt.