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Ein heisser Winter dank Ingwer
Eine Pflanze wie für den Winter gemacht: Ingwer vertreibt grippige Erkrankungen, heizt ein und eignet sich auch für die Küche.
Von der Ingwerpflanze wird die Knolle (im Bild) genutzt. Offiziell heisst dieser Pflanzenteil Rhizom. Photo: Nino Barbieri, Lizenz: CC BY 2.5
Um den Ingwer wachsen zu sehen, muss man in subtropische und tropische Länder reisen: nach Indien, Indonesien, Vietnam, China, Südamerika, Australien oder auch in die Karibik. Die Pflanze ist ziemlich genügsam, meistens reicht es ihr, wenn es feucht genug ist. Sie ist sehr robust, wächst krautartig und hat lange grüne Blätter. Ihre Blüte ist violett. Genutzt wird die Wurzel, viele sprechen von der Knolle, offiziell wird sie Rhizom genannt. Neun bis elf Monate nach dem Pflanzen, sobald die Stängel zu welken beginnen, geht es an das Ernten: Jetzt wird das Rhizom ausgegraben und gereinigt. Dabei kann auch nur ein Teil des Rhizoms genommen und der andere wieder in die Erde gesteckt werden: Das Rhizom wächst weiter.
Lesen Sie den Artikel in der Zentralschweiz am Sonntag:
Kraut des Monats: Ingwer
Zentralschweiz am Sonntag, 28. November 2010, Seite 50