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Der erst 20-jährige Marc Marquez verteidigte mit dem 3. Platz im abschliessenden GP von Valencia seinen Vorsprung auf Verfolger Jorge Lorenzo und kann sich als MotoGP-Weltmeister feiern lassen. Landsmann Lorenzo reichte der Sieg nicht, um die 13 Punkte Rückstand wettzumachen. Den spanischen Dreifach-Triumph vor 100'000 Zuschauern machte Dani Pedrosa perfekt.
Rekordmann Marquez
Mit 20 Jahren und 266 Tagen ist Marquez der jüngste Weltmeister aller Zeiten in der Königsklasse. Er entthront damit die amerikanische Legende Freddie Spencer, der 1983 mit 21 Jahren und 258 Tagen die höchsten Würden im Motorradsport empfing.
Zudem ist Marquez der erste Neuling seit 35 Jahren, der in seiner ersten Saison in der Königsklasse direkt den Titel holte. Noch im Vorjahr fuhr der Spanier in der Moto2-Klasse, wo er wie schon in der Moto3-Klasse (2008) den Weltmeistertitel holte.
Lorenzos Aufholjagd bleibt unbelohnt
Der Katalane Marquez, der 6 von 18 Rennen für sich entscheiden konnte, setzte sich bereits früh in der Saison von seiner Konkurrenz ab. Schon Ende August schien der WM-Kampf entschieden, ehe Lorenzo mit fünf Siegen in den letzten sieben Rennen nochmals für Spannung sorgte.
Der Rookie zeigte sich aber unbeeindruckt von der Aufholjagd des Titelträgers, der am Ende bis auf 4 Punkte an den neuen Weltmeister herankam.
Viñales Moto3-Weltmeister
Der Weltmeister in der Moto3-Kategorie heisst Maverick Viñales. Der Spanier siegte zum Saisonabschluss mit 0,186 Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Jonas Folger. Luis Salom, der als WM-Leader nach Valencia gekommen war, klassierte sich nach einem Sturz nur als 14.