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Die Bedeutung der Pflanzenmedizin in den Gesundheitssystemen der Dritten Welt
Wer profitiert vom grünen Schatz?
Von Barbara Frei Haller
Die Verwendung von Pflanzen in den traditionellen Medizinsystemen ist für die Bevölkerung vieler Drittweltländer oft die erste und einzige Wahl, um ihre medizinischen Grundbedürfnisse abzudecken. In der industrialisierten Welt hat die Neuentdeckung pflanzlicher Arzneimittel in den letzen Jahrzehnten ein Ausmass erreicht, das die nationalen und internationalen Märkte der Medizinalpflanzenproduktion nachhaltig verändert hat. Die Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlichte deshalb eine „Traditional Medicine Strategy 2002-2005“, in welcher sie ihr Verhältnis zu einer rationalen Traditionellen Medizin einschliesslich der Medizinalpflanzenverwendung definierte. Das Übereinkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt (Biodiversitätskonvention) gibt Organisationen wie WWF, TRAFFIC und CITES Instrumente in die Hand, um die Rechte der Entwicklungsländer in der Produktion von Medizinalpflanzen zu schützen.
Das Gebiet der Traditionellen Medizin umfasst zwei Hauptgebiete: einerseits Therapien ohne Medikamente wie Akupunktur, manuelle und spirituelle Therapien, anderseits Therapien mit Medikamenten, die aus frischen oder getrockneten Pflanzenteilen, Tierprodukten oder mineralischen Stoffen hergestellt werden. Die Pflanzenmedizin ist ein zentraler Aspekt der traditionellen Medizinsysteme rund um die Welt und der Grundstein vieler Medikamente der modernen Biomedizin. 25 Prozent aller Medikamente auf dem Pharmamarkt basieren auf Pflanzen oder deren Inhaltstoffen, die ursprünglich Teil eines traditionellen Medizinalschatzes waren.
Der Stellenwert der Pflanzenmedizin
In den Drittweltländern hat Pflanzenmedizin das Image der „poor medicine for the poor“, der armseligen Medizin für die Armen. Nicht so in der industrialisierten Welt: dort hat sie in den letzen Jahrzehnten eine Wiederbelebung innerhalb des Gebietes der Komplementär- oder Alternativmedizin erlebt.
Die rationale Medizinalpflanzenverwendung beginnt bei der korrekten Gewinnung des Pflanzenmaterials. Dies umfasst nachhaltiges Sammeln oder Anbau ohne Kontamination mit Pestiziden und Insektiziden. Weitere wichtige Teilgebiete der rationalen Pflanzenmedizin sind die Garantie einer gleich bleibenden hohen Qualität, die schonende Verarbeitung und die richtig dosierte Anwendungen der pflanzlichen Wirkstoffe. Rohdrogen und pflanzliche Produkte spielen eine wichtige Rolle in den traditionellen medizinischen Diagnosen, in den eigentlichen Behandlungen, bei präventiven Massnahmen und auch für das allgemeine Wohlergehen. Der Übergang zu pflanzlichen Nahrungsmitteln ist fliessend, so dass viele Nahrungsmittel in höheren Dosen zum Arzneimittel werden oder Nahrungszusätze wie Gewürze eine präventive Funktion haben.
In Afrika, Asien und Lateinamerika ist die Traditionelle Medizin – im Vordergrund die pflanzlichen Arzneimittel – ein wichtiger Teil der Basisgesundheitsversorgung. Für 80 Prozent der afrikanischen Bevölkerung ist die Traditionelle Medizin die erste und oft die einzige Wahl, um medizinische Grundbedürfnisse abzudecken. Auch in China sind 30 bis 50 Prozent aller Medikamenteneinnahmen pflanzliche Medikamente. Die weite Verbreitung der Traditionellen Medizin und die breite Verwendung von Medizinalpflanzen in den Drittweltländern basieren einerseits auf der einfachen Erreichbarkeit. In Uganda wird das Verhältnis der traditionellen Heiler und Anwender von Medizinalpflanzen zur Bevölkerung bei 1:300 geschätzt, während die Verfügbarkeit der Allopathen bei einem Verhältnis 1:20'000 oder noch kleiner vermutet wird. Zusätzlich konzentriert sich die moderne Gesundheitsversorgung auf die Städte, und auf dem Land findet sich vielerorts keine oder bloss eine rudimentäre, willkürliche Auswahl an Gesundheitsangeboten. Andererseits sind die Kosten für den überwiegenden Anteil der Bevölkerung ein wichtiger Aspekt bei der Wahl einer traditionellen Therapie.
Ein Thema der Politik
Die WHO hat bereits in den 1970er-Jahren das Thema Traditionelle Medizin in mehreren Resolutionen behandelt. An der Alma-Ata Konferenz im Jahr 1978 verabschiedete die WHO eine Resolution mit der Forderung nach der Aufnahme von umfassenden Programmen zur Identifikation, Evaluierung, Herstellung, Kultivierung und zum Schutz der Medizinalpflanzen, die in der Traditionellen Medizin gebraucht werden. In den 1980er-Jahren arbeitete die WHO mit der Weltnaturschutzorganisation IUCN und der Umweltstiftung WWF zusammen. In der „Chiang Mai Declaration: Saving Lives by Saving Plants" im Jahr 1993 untermauerten die drei Akteure die Wichtigkeit der Medizinalpflanzen und forderten Aktionen für deren Schutzbestimmungen.
Die steigende Popularität der Traditionellen Medizin und der Komplementär- und Alternativmedizin in den Industrienationen löste in den letzten Jahrzehnten rund um die Welt eine Debatte zur Nutzung der traditionellen Kräutermedizin aus. Die zum Teil heftigen Kontroversen drehten sich um die zentralen Themen Sicherheit, Wirksamkeit, Qualität, Verfügbarkeit, Zugang, Schutz und zukünftige Entwicklungen. Die WHO definierte mit ihrer „Traditional Medicine Strategy 2002-2005“ ihr Verhältnis zu einer rationalen Traditionellen und Komplementärmedizin. Die Strategie soll Länder in folgender Hinsicht unterstützen und beraten:
- in der Entwicklung von nationalen Strategien für die Evaluierung und Regulierung von Praktiken der Traditionellen und Komplementärmedizin;
- in der Schaffung einer hohen, evidenz-basierten Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität der Produkte und Therapien;
- in der Bereitstellung von Richtlinien für die Standardisierung (Qualität, Wirksamkeit, Sicherheit);
- in der Gewährleistung von Verfügbarkeit und fairen Preisen für die Ärmsten;
- in der Förderung therapeutisch korrekter Anwendung sowohl durch Therapeuten, wie auch Patienten;
- in der Dokumentation von Wirkstoffen und Rezepten;
- in der Kultivierung und im Schutz von Medizinalpflanzen, um einen nahhaltigen Gebrauch zu garantieren.
Auf Worte folgen Taten
China, Südkorea, Nordkorea, sowie Vietnam haben die Traditionelle Medizin bereits vollständig in ihr Gesundheitswesen eingebunden. Weitere 70 Länder haben eine nationale Regulierung im Bereich der Pflanzenmedizin, aber ohne gesetzliche Kontrollen. Die länderunterschiedlichen Definitionen von pflanzlichen Produkten und die verschiedenen Vorgehensweisen bezüglich Lizenzierung, Verteilung, Herstellung und Handel verunmöglichen eine einheitliche Kontrolle. Konkrete Initiativen, die auf das Strategiepapier der WHO folgten, gibt es aber bereits viele. Eine Auswahl:
Burkina Faso, die Demokratische Republik Kongo, Ghana, Mali, Nigeria, Kenia, Uganda, and Zimbabwe arbeiten gemeinsam in der Forschung und Evaluierung von Kräuterbehandlungen für HIV/Aids, Malaria, Sichelzellanämie and Diabetes Mellitus.
In Südafrika führt das Medical Research Council Studien zur Wirksamkeit der Pflanze Sutherlandia microphylla zur Behandlung von Aidspatienten durch. Die Pflanze wird in der Traditionellen Medizin als Tonikum gebraucht zur Steigerung der Energie, des Appetites und zur Gewichtszunahme bei HIV-infizierten Menschen.
In der Chinesischen Medizin wird die Pflanze Artemisia annua seit über 2000 Jahren bei fiebrigen Infekten verwendet. Medizinische Zubereitungen der Pflanze sind auch wirksam gegen therapieresistente Malaria. In Afrika liefert die WHO in Zusammenarbeit mit China technische Unterstützung an die tansanische Regierung für die Produktion von Antimalariamedikamenten, die aus Artemisia annua gewonnen werden. Die lokale Produktion soll den Preis einer Einzeldosis von US$ 6.5 auf erschwingliche US$ 2 reduzieren. Artemisiaprodukte stellen momentan einen viel versprechenden Durchbruch im Kampf gegen die Killerkrankheit Malaria dar und könnten pro Jahr beinahe eine Million Todesfälle verhindern. Auch die Spitzenforscher der westlichen Pharmafirmen sind an den Inhaltstoffen von Artemisia annua interessiert, und schon seit einigen Jahren sind Monoprodukte oder Kombinationspräparate auf dem Markt zu finden.
Leitplanken für eine boomende Branche
Die zunehmende Popularität der Komplementär- und Alternativmedizin in den
Industrienationen hat zur Folge, dass die Nachfrage für Rohdrogen und pflanzliche
Erzeugnisse stetig zunimmt. Alleine in Deutschland, einem der global wichtigsten
Importländer von Heilpflanzen, beläuft sich die jährliche Importmenge weltweit
auf etwa 45’000 Tonnen getrocknetes Heilpflanzenmaterial mit einem Gesamtwert
von etwa 90 Millionen Euro. In vielen Ländern ist für Bauern und ihre Familien
das Sammeln und die Verarbeitung von Heilpflanzen zur wichtigen Erwerbsquelle
geworden.
Die weltweite steigende Nachfrage ist darum vor allem eine Gefahr für Pflanzen, die aus Wildbeständen gewonnen werden. In gleichem Masse, wie die Strategien der WHO für die Traditionelle Medizin implementiert werden sollen, müssen auch Aktionen für den Schutz und die nachhaltige Gewinnung des Pflanzenmaterials befolgt werden. 1992 wurde auf der UN-Weltkonferenz in Rio de Janeiro das erste internationale Regelwerk verabschiedet, das den Schutz aller Elemente der belebten Umwelt umfasst und diesen mit der nachhaltigen Nutzung biologischer Ressourcen durch den Menschen verbindet - das Übereinkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt (Biodiversitätskonvention CBD). Um die Rechte der Entwicklungsländer im Konflikt über den Zugang zu natürlichen Ressourcen und zu Eigentumsverhältnissen zu schützen, hat die Konvention das Prinzip der nationalen Souveränität über genetische Ressourcen verankert. Ziel ist es auch, geistiges Eigentum zu schützen, wenn bei der kommerziellen Nutzung biologischer Ressourcen auf das Wissen der lokalen Bevölkerung zurückgegriffen wird. Die Idee des "gerechten Vorteilsausgleiches", so die Konvention, beinhaltet neben der finanziellen Gewinnbeteiligung auch die verbriefte Teilhabe am Technologietransfer für industriell weniger entwickelte Staaten.
Bei der 6. Konferenz zur Biodiversitätskonvention verabschiedeten die Vertragsstaaten im Jahr 2002 eine "Weltweite Strategie zum Schutz von Pflanzen". Unter den sechzehn formulierten Einzelzielen wird gefordert, dass 30 Prozent der auf pflanzlichen Rohstoffen basierenden Produkte aus nachhaltiger Gewinnung stammen müssen. WWF und TRAFFIC arbeiten gemeinsam mit anderen Naturschutzorganisationen an der schwierigen Erreichung dieser Ziele. Sie untersuchen und bewerten Pilotprojekte zur nachhaltigen Nutzung von Heilpflanzen weltweit und unterstützen die Entwicklung von praktischen Standards und Kriterien zur nachhaltigen Wildsammlung und Nutzung von Medizinalpflanzen.
*Barbara Frei Haller ist Offizin-Apothekerin, Konzilliarapothekerin, Privatdozentin der Universität Neuenburg für Ethnobiologie, Dozentin an der Hebammenschule Zürich für Ethnomedizin und Phytotherapie in der Geburtshilfe, Projektmanagerin bei Bridgeworks AG (www.bridgeworks.ch) im Projekt „Plant-based Malaria Control“, Stiftungsrätin bei BioVision (www.bivision.ch) und Mutter von drei Kindern. Kontakt: <email-pii>.
Quellen und weiterführende Literatur
- Akerele O., Medicinal plants in traditional medicine. In: Economic and Medicinal Plant Research, Plants and Traditional Medicine. Wagner, H., Farnsworth, N.R. (eds.) Academic Press, London 1990, p. 5-16.
- Konvention über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten (CITES): www.cites.org
- Biodiversitätskonvention (CBD): www.biodiv.org
- TRAFFIC: www.traffic.org
- WHO Traditional Medicine Strategy 2002-2005 (Genf 2002): www.who.int/medicines/publications/traditionalpolicy/en/
- WHO, IUCN, WWF Guidelines on The Conservation of Medicinal Plants (Gland 2003): www.wwf.org.uk/filelibrary/pdf/guidesonmedplants.pdf

Zapotekische Traditionelle Medizin
Die Traditionelle Medizin ist normalerweise kulturell fest verankert. Unter den kulturell geprägten Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit und Medizin kann eine Diagnose eines traditionellen Heilers ein ganz anders Krankheitsbild ergeben als eine biomedizinische Abklärung. So genannte Volkskrankheiten (culture-bound syndromes) werden von einem traditionellen Heiler in einer für den Patienten verständlichen Weise behandelt. Barbara Frei Haller berichtet.
Im Süden von Mexiko, bei der Volksgruppe der Zapoteken, stehen bei einer Behandlung eine rituelle Reinigungszeremonie mit Kräutern im Vordergrund und anschliessend eine Selbstbehandlung zu Hause mit Kräutertees, -bädern, Diätvorschriften und gesellschaftlichen Verhaltensregeln. Der traditionelle Heiler behandelt ganzheitlich, oft unter Einbezug der Gemeinschaft im eigenen Haus oder demjenigen des Patienten – und hat damit gegenüber der allopathischen Medizin einen Vorteil: Für einen indigenen Patienten ist es in der Regel schwierig, die allopathische Begründung für Diagnosen von einzelnen, isolierten Krankheitsbildern nachzuvollziehen. Therapien mit Pillen, Tabletten und Injektionen verabreicht in einem Krankenzimmer einer anonymen Krankenstation entsprechen oft nicht seiner Vorstellung einer ganzheitlichen Behandlung.
Bei den Zapoteken sind traditionelle Heiler und Hebammen wichtige Stützen der Gesellschaft und werden mit grossem Respekt behandelt. Nur in Notfällen werden in der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett entfernt liegende Kliniken aufgesucht. Die traditionellen Hebammen bereiten die Geburt mit Methoden wie Massagen, zum Beispiel mit Kräuterölen, zur Wendung des Fötus in die ideale Geburtslage vor. Sie betreuen normalerweise alle Hausgeburten selbständig mit Unterstützung von Familienmitgliedern. Pflanzenzubereitungen für die Beschleunigung der Geburtswehen, für eine vollständige und schnelle Austreibung der Plazenta und zur Pflege von Mutter und Kind im Wochenbett kommen hier zum Einsatz. Der zapotekische traditionelle Heiler legt sich durch Wildsammlungen am Wegrand, bei der Rodung für den Maisanbau, in der Kaffeeplantage oder im tropischen Wald, sowie im eigenen Kräutergarten das Pflanzensortiment an, das er zur Behandlung seiner lokalen Patienten benötigt. Einige der Pflanzen sind den Patienten aus dem Alltag vertraut, und nicht selten verwenden sie diese im Rahmen der populären Traditionellen Medizin zur Selbstmedikation.
Mein Wissen zur zapotekischen Traditionellen Medizin entstammt einer ethnobotanisch-ethnomedizinisch-phytochemischen Studie bei fünf Volksgruppen im Süden von Mexiko. Im Rahmen der Arbeit wurde traditionelles Wissen über Pflanzengebrauch in benachbarten lokalen Medizinsystemen und alltäglichen Verwendungen erstmals schriftlich dokumentiert und innerhalb der Volksgruppen verglichen. Das Wissen wird so für kommende Generationen zugänglich und geht im Zuge der Globalisierung nicht verloren. Pflanzenbüchlein in der indigenen Sprache und spanisch wurden zusammengestellt. Forschungsresultate wie die genaue Identifikation von Pflanzenarten, die schonende Verarbeitung und die korrekte Verwendung werden für die lokale Bevölkerung publiziert. Dies ist ein Beitrag an eine sichere und wirksame Verwendung von Medizinalpflanzen, die über Jahrhunderte empirisch ausgewählt wurden.
Weitere Schwerpunkte liegen bei diesem Projekt in der Sensibilisierung der Staaten und ihrer Bevölkerungen für die Wichtigkeit ihres Wissens. Denn dieses ist nicht nur für den lokalen Gebrauch, sondern auch für die Weiterentwicklung anderer Medizinsysteme von grosser Wichtigkeit. Eine Auswahl von lokal wichtigen Medizinalpflanzen werden in phytochemischen Studien weiter untersucht, wobei die Evaluierung der Toxizität im Vordergrund stehen sollte, damit sie noch sicherer angewendet werden können. Solche Studien zeigen das grosse Potential der Traditionellen Medizin und im speziellen der pflanzlichen Medizin auf und stärken nicht zuletzt die Position der traditionellen Heiler und Hebammen innerhalb des staatlichen Gesundheitswesens.
Das Projekt ist immer wieder auf grosses Interesse der lokalen Bevölkerung gestossen. Die Aufwertung der Traditionellen Medizin und damit der Pflanzenmedizin scheint für die lokale Bevölkerung von grosser Bedeutung zu sein. Es wird nicht nur zu einer verbesserten medizinischen Grundversorgung beitragen, sondern auch zu einer Wertschätzung der unterschiedlichsten Kulturen dieser Welt.
Frei, B., Medical Ethnobotany of the Isthmus-Sierra Zapotecs (Oaxaca, Mexico) and Biological-Phytochemical Investigation of Selected Medicinal Plants. Diss. ETH No. 12324, marmota Verlag, Ardez (1990).
Heinrich, M., A. Ankli, B. Frei, C. Weimann and O. Sticher, Medicinal
plants in Mexico: Healers’ consensus and cultural importance. Social Science
and Medicine 47: 1863-1875 (1998) und diverse weitere Publikationen der
genannten Autoren.