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FreiburgDer Mann, der im Februar 2004 seine 18 Monate alten Zwillingssöhne aus seiner Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses in Marly geworfen hatte, wurde des Landes verwiesen. Dies teilte die Sicherheits- und Justizdirektion am Mittwoch in einer Medienmitteilung mit.
Vom Kantonsgericht bestätigt
Der heute 37-jährige Angolaner war 2005 zu acht Jahren Zuchthaus wegen versuchter Tötung verurteilt worden. Nach Verbüssung der Strafe verfügte das kantonale Amt für Bevölkerung und Migration seine Wegweisung und lehnte zudem sein Familiennachzugsgesuch ab. Der Entscheid wurde mit einer Beschwerde angefochten, vom Kantonsgericht aber bestätigt.
Freiwillig zurückgekehrt
Die Ausschaffung des Vaters ist nun am 25. Juni 2009 erfolgt, am Tag seiner bedingten Entlassung. Der Mann sei freiwillig in seine Heimat zurückgekehrt, wie die Sicherheits- und Justizdirektion weiter mitteilte.
Der Angolaner war 1998 in die Schweiz gekommen und hatte danach ein Asylgesuch gestellt, das im Jahr 2000 abgelehnt worden war. Die am 18. Juni 2002 geborenen Zwillinge stammen aus der Beziehung mit seiner damaligen philippinischen Lebenspartnerin.
Die Zwillinge überlebten den Sturz aus 8,5 Metern Höhe auf den Rasen vor dem Mehrfamilienhaus. rsa