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Im Jahr 1952 war das Frauenstimmrecht ein richtiger Schlager. Als Frauen verkleidet gingen Viktor Jurt, Fips Moser, Chlaus Amhof und Alois Gauch an die Fasnacht und hatten ein riesen Gaudi. Darauf beschlossen sie im nächsten Jahr eine Fasnachtszeitung unter dem Namen Gwäsch-Hächle herauszugeben. Am 17. Horner 1953 (Schmotzig Donnschtig) wurde die 1. Gwäsch-Hächle für
60 Rappen verkauft.
Bevor die Zeitungen gedruckt werden konnten, mussten sie vom Polizeikommando Kanton Luzern gecheckt und bewilligt werden.
1954 übernahm Viktor Jurt die alleinige Verantwortung die Gwäsch-Hächle. Während 16 Jahren produzierte Viktor unter Mithilfe seiner ganzen Familie, Nachbarn und Freunden die Fasnachtszeitungen. Als er den Hitzkircher Gemeinderat um einen finanziellen Beitrag für die kulturelle Sache anfragte wurde er nur ausgelacht. Auch eine Unterschriftensammlung hierfür brachte in seiner letzten Zeitung keinen Erfolg. Darauf hörte er frustriert auf die Gwäsch-Hächle zu produzieren und so erschienen in den beiden darauffolgenden Jahren keine Zeitungen.
Viktor Jurt erteilte der BANNER-ZUNFT die Erlaubnis die Gwäsch-Hächle zu übernehmen und weiter zu führen. Unter der Schirmherrschaft der BANNER-ZUNFT wurde das Gwäsch-Hächle Team gegründet, unter der dann 1971 die Neuauflage der Fasnachtszytig erschienen ist.