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Unser Körper kann aber Vitamin D auch natürlicherweise selber bilden
– in der Haut aus Cholesterin unter Einfluss von Sonneneinstrahlung. Für eine ausreichende Versorgung genügt es im Allgemeinen, wenn Gesicht, Arme und Hände mehrmals wöchentlich während 10–15 Minuten dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, allerdings ist die Sonnenstrahlung in unseren Breitengraden nur von April bis Oktober für eine ausreichende Vitamin-D3- Synthese (siehe unten) genügend stark. Unsere Lebensgewohnheiten bringen es zudem mit sich, dass die hauteigene Produktion durch den Aufenthalt in geschlossenen Räumen und die Verwendung von UV-Filtern in Sonnenschutzmitteln und Kosmetika oft ungenügend ist. Hinzu kommt auch noch, dass im Alter die körpereigene Vitamin-D Produktion nachlässt.
Einen erhöhten Bedarf an Vitamin D haben Kinder im Wachstum, schwangere und stillende Frauen sowie Personen ab dem 60. Lebensjahr bei geringer Sonnenexposition.
Vitamin-D-Metabolismus
Nachdem der Körper Vitamin D aufgenommen oder gebildet hat, speichert er es in der Leber und aktiviert es dann in den Nieren. Im Laufe des Lebens lässt jedoch – wie gesagt – die Fähigkeit der Haut nach, das Vitamin zu synthetisieren, und hochbetagte Personen produzieren weniger als ein Drittel der Menge an Vitamin D, die junge Erwachsene herstellen. Gleichzeitig verlieren die Nieren von älteren Menschen langsam die Fähigkeit, Vitamin D in seine aktive Form umzuwandeln. Eine Rolle spielen schliesslich auch die häufigen, oft unterschätzten Belastungen mit toxischen Metallen (Aluminium, Cadmium, Quecksilber, Blei usw.), welche die Speicherung des Vitamins in der Leber blockieren – und damit die Aktivierung in den Nieren. Zusätzliche Versorgung mit Vitamin D Unzureichende Einnahme, erhöhter Bedarf, nachlassende Bildung, Störung des Stoffwechsels
Eine zusätzliche Zufuhr von Vitamin D als Tropfen oder Kautabletten von Burgerstein oder Fortevital ist in vielen Situationen empfehlenswert.
- Kleinkinder: erhöhter Bedarf
- Schwangerschaft und Stillzeit: erhöhter Bedarf
- Ältere Menschen: nachlassende Hautsynthese und Aktivierung von Vitamin D in der Niere
- Vegetarische Ernährung: unzureichende Versorgung, da Vitamin D vor allem in Nahrungsmitteln tierischer Herkunft vorkommt
- Jahreszeiten und Gegenden mit wenig Sonne: reduzierte Synthese in der Haut
Von «Vitamin D» gibt es verschiedene Formen. Vitamin D3, auch Cholecalciferol genannt, kann unsere Haut mit Sonnenlicht synthetisieren, und es hat die beste Bioverfügbarkeit, oder Sie ergänzen mit Produkten aus unserer Online-Drogerie Ihren Vitamin D Bedarf.
Durchschnittlicher Bedarf an Vitamin D: 5–10 mcg = 200–400 IE/Tag
Vitamin-D-Lieferanten:
Lachs: 16 mcg/100 g
Thunfisch: 5 mcg/100 g
Poulet: 1 mcg/100 g
Kalbsleber: 1 mcg/100 g
Hartkäse: 0,33 mcg/30 g
Butter: 0,1 mcg/10 g