Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03133.jsonl.gz/1583

Schon der Vater von Florence Foster Jenkins wollte ihr keine Gesangsstunden bezahlen, da er sie als zu unmusikalisch einstufte. Doch Florence Foster Jenkins aus Pennsylvania, geboren 1868, gab in ihrem ganzen Leben nie den Traum auf, Opernsängerin zu werden.
Ihr fehlte es weder an Selbstvertrauen noch an Ehrgeiz, dafür aber an Rhythmusgefühl und einer guten Stimme. Als ihr Vater verstarb, erbte sie so viel Geld, dass sie sich ihren Ruhm erkaufen konnte. Sie trat beispielsweise jedes Jahr im Riz Carlton Hotel auf und konnte sich Tonaufnahmen einfach selber finanzieren. Diese Konzerte wurden schnell legendär. Denn ihr schiefer Gesang und ihre verrückten Kostüme machten die Auftritte zu einer richtigen Show. Die Zuhörer lachten Tränen und Florence Foster Jenkins war glücklich, da sie dies als Freude interpretierte.
Ausverkauftes Abschlusskonzert
Sie wurde Kult und ihr letztes offizielles Konzert in der Carnegie Hall in New York war schon Wochen zuvor ausverkauft. Kurze Zeit nach dem Konzert in der Carnegie Hall verstarb Jerkins. Auf ihrem Grabstein ist ein Zitat von ihr zu lesen: «Die Leute können vielleicht behaupten, dass ich nicht singen kann, aber niemand kann behaupten, dass ich nicht gesungen hätte.»
Florence Foster Jenkins ging in die Geschichte ein – zumindest erhielt sie einen Platz im Guiness Buch der Rekorde. Als schlechteste Sängerin der Welt. Und es wird gemunkelt, dass ihre Lebensgeschichte noch dieses Jahr verfilmt wird. In der Hauptrolle: Meryl Streep.
Nicht im Guiness Buch, aber auch sehr schlecht
Nicht nur Florence Foster Jenkins leidet an Selbstüberschätzung. Es gibt auch noch andere SängerInnen, die ihr Talent etwas falsch einschätzen.