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Stimme, Musik und Gesang
Der Spruch von Dr. Tomatis: „Man singt und spielt ein Instrument mit dem Ohr“.
Dieser Satz lädt uns zu der Überlegung ein, dass es im Bereich der Stimme, ob gesungen oder gesprochen, aber auch beim regelmässigen Spielen eines Musikinstruments von grundlegender Bedeutung zu sein scheint, dass die Qualität des Zuhörens aktiv ist, damit die Musikerinnen und Musiker im Vollbesitz ihrer technischen und musikalischen Fähigkeiten sind.
Es kann jedoch vorkommen, dass Personen Schwierigkeiten haben, die sich auf verschiedene Weise äussern können, z. B. in Bezug auf:
Beherrschung von Rhythmus und Takt
Kontrolle von Angemessenheit und Intonation
das Spiel mit Ausdruck und Interpretation
Bewältigung von Lampenfieber, Schüchternheit und dem Mangel an Selbstvertrauen.
Speicher- und Konzentrationsfähigkeit
von Farbenpracht usw.
Anwendungsbeispiel
Peter, 69 Jahre
Peter ist seit kurzer Zeit von seiner Arbeit im EDV-Bereich pensioniert. In der Freizeit singt er in einem Amateurchor Bass. Im letzten Jahr ist ihm aufgefallen, dass er gewisse Töne nicht mehr sicher trifft und er vermutet, dass er teilweise nicht mehr rein singt. Ausserdem stören ihn die Singkollegen, die in einer anderen Stimmlage (Tenor) in seiner Nähe singen, stärker als früher. Peter bemerkt zudem, dass er mehr Mühe hat, im Restaurant Nebengeräusche auszublenden. Er versteht in solchen Situationen seine Gesprächspartner nur mit grosser Anstrengung.
Peter möchte mit Hilfe einer Horchtherapie wieder sicherer singen und effizienter Nebengeräusche ausblenden können.
Beispiele aus dem A.P.P.-Therapiealltag: Anmeldungsgründe von Klienten (Vornamen geändert)