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...ist etwas ähnlich dem Schröpfen. Es handelt sich um eine vietnamesische volksheilkundliche Methode. Mit einer abgerundeten Kante (Porzellanlöffel, Münze, Aludeckel) wird auf der eingeölten
Haut wiederholt "geschabt". Der Rücken wird dafür bevorzugt, wie auch beim Schröpfen. Es entstehen Rötungen oder oberflächliche Einblutungen, diese verschwinden nach einigen Tagen wieder. Die
Haut wird dabei nicht verletzt.
Übersetzen könnte man Gua Sha mit "Wind schaben" oder "den Wind fangen". Die Technik wird in der TCM gerne eingesetzt bei Erkältungen, Fieber, Husten, Verspannungen oder Schmerzen.
Gua Sha regt den Stoffwechsel an und aktiviert das Immunsystem.
Schröpfen
...findet auch auf der Oberfläche statt. Ein Hohlkörper, die bekannten Schröpfgläser, werden auf die Haut gesetzt und Unterdruck wird erzeugt. Die Haut und die
darunter liegenden Schichten werden angesaugt. Es entstehen Rötungen und Einblutungen durch Austritt von Lymphflüssigkeit und Blut ins Gewebe.
Die positive Wirkung betrifft nicht nur Haut und Muskeln, sondern über die Reflexzonen des Rückens auch alle anderen Organe.
In der TCM kann mit dieser Methode Qi und Blut beeinflusst bzw. wieder in Fluss gebracht werden.
Schröpfen findet z.B. Anwendung bei akuten Erkältungskrankheiten, Verspannungen, Asthma, Hauterkrankungen und Schmerzzuständen.
Auch Schröpfen regt den Stoffwechsel an, den Lymphfluss und das Immunsystem.