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Eine Stadt an einem Fluss. Eine Eisenbahnbrücke, von der sich an einem 16. Dezember der Dichter Boris Gordon stürzt. In einem Jazzclub singt Elda Cook. Cameron, ein Mann mit Holzbein, an dem eine Fußfessel befestigt ist, steht unter Arrest. Er kennt seine Grenzen, bis ihm in einer wilden Nacht die elektronische Fußfessel samt künstlichem Bein abhandenkommt.In Fieberträumen findet sich Cameron auf einem Stück Land wieder, das keinem gehört. Man hört Trommelwirbel und die mikrofonverstärkte Stimme von Pajarito Lernú. Eine heiße Nacht, sagt er. Gleich kommen die Clowns.
»Ronsinos Texte sind Meisterstücke in der Verästelung, Verschleierung und Verdunkelung.« NZZ
»Wer Lumbre gelesen hat, versteht, warum Hernán Ronsino zu den bedeutendsten lateinamerikanischen Erzählern zählt.« Der Freitag»Dass Hernán Ronsinos Romane auf Deutsch im kleinen Schweizer bilgerverlag erscheinen, ist eine verlegerische Sensation. Er gilt als einer der wichtigsten Gegenwartsautoren Südamerikas.« Basler Zeitung
Aus dem argentinischen Spanisch von Luis Ruby91 Seiten, gebunden, mit Lesebändchen.