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13.11.2015 17:24 – Thomas Angeli
Norman Gobbi ist der Überraschungskandidat für die Bundesratswahl 2015. Der Tessiner Regierungspräsident musste gar erst der SVP beitreten, um nominiert zu werden.
Eigentlich politisiert Norman Gobbi seit seiner Jugend für die Lega. Der derzeitige Regierungspräsident des Tessins wurde jedoch von SVP-Präsident Toni Brunner persönlich angefragt, ob er in das Rennen um den frei werdenden Bundesratssitz steigen wolle. Er sagte zu («in Schwiizerdütsch», wie er auf seiner Website betont) und nahm neben der Lega- auch noch gleich die SVP-Mitgliedschaft an. Als Regierungsrat sitzt Gobbi von Amtes wegen in gewissen Vorständen.
Sehen Sie in der interaktiven Grafik, mit welchen Organisationen Norman Gobbi verbunden ist.
Bevor er die Politik zu seinem Beruf machte, war der 38-Jährige als als PR-Berater tätig. Daneben sass er im Verwaltungsrat des HC Ambri-Piotta. Bei einem Spiel seines Vereins soll er, so berichtete der «Blick», im Jahr 2007 einen schwarzen Spieler des Gegners als «negro» («Neger») bezeichnet haben.
Die Darstellung der Interessenbindungen basiert auf eigenen Recherchen von Lobbywatch.
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