Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/62709

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, bei der Aufgabenverzichtplanung alles Nötige zu unternehmen, damit im Bereich der J+S-Aktivitäten keine Kürzungen für die Jugendverbände (Pfadibewegung Schweiz, Blauring und Jungwacht Schweiz, Cevi Schweiz) entstehen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Entlastungsprogramme 2003 und 2004 haben auch "Jugend und Sport" (J+S) getroffen. Die Auswirkungen dieser Sparmassnahmen wurden in den Antworten des Bundesrates auf die Interpellation Darbellay 04.3776, "Jugend und Sport. Schleichender Abbau?", und die Motion Vaudroz 04.3815, "Jugend und Sport. Jährliche Unterstützung von 2006 bis 2008", beschrieben. Aufgrund der bereits umgesetzten Massnahmen erfüllt das Bundesamt für Sport die Vorgaben des Bundesrates im Rahmen der Aufgabenverzichtplanung. J+S ist davon nicht massgeblich betroffen. Die Konsequenz für J+S besteht darin, dass Lehrmittel künftig nur noch an aktive Leiterinnen und Leiter abgegeben werden. Insofern ist dem Anliegen des Motionärs bereits Genüge getan.</p><p>Der Bundesrat anerkennt den Wert und die Leistungen der Jugendverbände. Diese Verbände gehören zu einer der sieben Nutzergruppen, die im Rahmen von J+S unterstützt werden. Eine Bevorzugung einer Nutzergruppe gegenüber einer anderen liegt nicht im Interesse einer ausgewogenen Förderung. Allfällige Kürzungsmassnahmen müssen somit auf alle Nutzergruppen verteilt werden.</p><p>Der Bundesrat hielt allerdings bereits in seiner Antwort auf die erwähnte Motion Vaudroz fest, dass die Mittel, die für J+S-Aktivitäten 2006-2008 zur Verfügung stehen, nicht nur erhalten, sondern moderat erhöht werden, wenn auch nicht im ursprünglich vorgesehen Umfang.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.