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«In Gottes Namen, Mann, gehen Sie!». Die Worte, die Premier Cameron gegen den Labour-Chef Jeremy Corbyn wählte, waren mehr als deutlich. Cameron selbst hatte nach dem Brexit-Votum seinen Rücktritt angekündigt. Es sei zwar für die Konservativen nützlich, so Cameron, wenn Corbyn weiter die Opposition führe, aber nicht im nationalen Interesse.
Corbyn lässt Kritik kalt
Die Labour-Fraktion revoltiert seit Tagen gegen den Parteilinken Corbyn und hatte ihm am Dienstag mit grosser Mehrheit das Misstrauen ausgesprochen. Das Votum hat aber keine bindende Konsequenz. Corbyn, der von der Parteibasis im Herbst überraschend ins Amt gewählt worden war, will nicht zurücktreten und wieder kandidieren, falls ein neuer Labour-Chef gewählt wird. Die Fraktion wirft ihm vor, er habe im Wahlkampf gegen den Brexit eine schwache Figur gemacht und werde der Partei im Fall einer Neuwahl eine verheerende Niederlage einbrocken.