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Am Ende des zweiten Weltkriegs flog ein Militärflugzeug eines Tages in die Wälder in der Nähe eines Ureinwohner Dorfes Shalixian 沙里仙. War es ein japanisches, ein chinesisches oder sogar ein ameriaknisches? Niemand wusste es und keiner kümmerte sich darum. Paar Tage später kamen paar mutige Dorfbewohner heimlich in der Nacht in den Tante Emma Laden einer Han-Familie Wu 吳 (Han ist ein später nach Taiwan eingewandertes chinesisches Volk. Zwischen Han 漢族 und Ureinwohner gab es zahlreiche ethnische Konflikte. Momentan hat Han-Volk die politische Macht auf der Insel).
Man wußte nicht, was da genau geschah, verhandelt und was ausgetauscht wurde. Es wurde nur heimlich erzählt, dass Chef Wu heimlich Goldstange gegen Land kaufte und das Land heimlich mit Teesetzlingen bedeckt wurde. Eine Erzählung von Paar besoffenen Ureinwohner und einer rasch reich gewordenen Han 汉Familie, die Teebauer wurde und heute noch Tee neben dem Wald des zerstörten Flugzeugs anbaute.
Nun ist es schon die dritte Generation der Familie Wu, die das Land hütet und auf ihr Land Qingxin Oolong (Ruanzhi Oolong) und Jinxuan anbaut. Nicht alle Teebauer, die nach Yushan ansiedeln, haben das Glück, Gold gegen Land auszutauschen. Die meisten Länderei im Gebirge Taiwans gehören den Staaten, National Universität Taiwan oder Ureinwohner Reservat. Teebauer müssen Länder pachten und sich auf einen Zeitvertrag einlassen. Teegärten in Yushan hat die ähnliche Situation. Meiste Teebauer stammen von Mingjian (Mitte Taiwan) oder Lugu und siedeln ins Hochland an, als die wirtschaftliche Aussicht mit Hochlandoolong immer besser wurde.
Um diesen Teegarten und diesen Wald gab es eine geheim gehaltene Geschichte. Teegarten von Familie Wu in 沙里仙 Shalixian Dorf.
Die Teegärten in Yushan ist nicht auf dem höchsten Gipfel Taiwans (3997 M, fast so hoch wie Jungfrau…). Zwischen 600 Meter bis 2000 Meter kann man alles als Yushan Tee verkaufen. Da National Park dazwischen liegt, dürfen sich eigentlich die Teegärten nicht verbreiten. Darum gibt es nicht viel Ernte von Yushan Tee und der Tee aufgrund der Erde und fehlender Sonne wegen umgebenen hohen Bergen im Osten schmeckt eigentlich auch nicht besonders. Nach dem Naturgesetz könnte man die Teeblätter in Yushan erst im Mai pflücken. Da dieser Termin wirtschaftlich nicht interessant für Teebauer ist, wird es Ende April gepflückt. Ende April kann man nur junge unreife Blätter pflücken, die sich entsprechend in der Aroma und Aufguss manifestiert…
Yushan Oolong hat verschiedene Herkunften: Tee aus Tatajia 塔塔加oder Shalixian沙里仙haben starke Qualitätsschwankung, während der Tee aus Shangan 上安村Dorf eine stabile Qualität aufweist. Das Hochlands-Qi ist ebenfalls der Traum des Yushan Hochlandoolongs!
Möchtest Du nun Formosa Oolong kaufen? Ende März gab es zwar schon Paochung, dessen Qualität sich mit der von April nicht vergleichen lässt. Im April kann man schönen Oolong von Nantou, Pinglin und Shiding genissen. Auf den Hochlandoolong 高山烏龍茶 muss man leider geduldig warten… Wenn es allerdings schon Hochlandoolong aus Taiwan zu verkaufen gibt, ist es entweder von 2005 oder etwas, was man Glück haben muss.