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Am 3. Februar wird traditionell der Feiertag des Heiligen Blasius gefeiert. Damit verbunden ist der nach ihm benannte «Blasius-Segen». Dieser soll gegen Halsbeschwerden jeder Art helfen. Der Segen wird auch in der Stadt Zürich gespendet.
Am Anfang der Heiligen-Legende steht ein Kind, das eine Fischgräte verschluckt hatte und zu ersticken drohte. Seine Mutter suchte in der Not Blasius mit ihrem Sohn auf. Blasius sass damals als Märtyrer im Kerker, durch seine Gebete und sein Eingreifen wurde der Junge jedoch geheilt.
So gross seine spätere Verehrung, so grausam sein Ende: Mit eisernen Kämen zerfleischt, starb Blasius wie viele andere Märtyrer einen qualvollen und grausamen Tod.
Blasius war Bischof von Sebaste, damals Hauptstadt der römischen Provinz Armenien. Nach der Legende soll Blasius sich wegen der Christenverfolgung in einer Höhle versteckt haben, wo er von wilden Löwen, Tigern und Bären bewacht wurde.
Vögel trugen ihm Nahrung zu, er segnete wilde Tiere und heilte ihre Verletzungen. Die Jäger fanden kein Wild mehr, da sich alle Tiere zu Blasius geflüchtet hatten. Aus dieser Einsiedelei heraus habe er sein Bistum geleitet, so die Legende weiter.
Trotz seiner tierischen Bodyguards wurde Blasius von Jägern verhaftet und vor den Statthalter Agricola gebracht. Er weigerte sich aber, die Götterbilder anzubeten, und wurde ins Gefängnis geworfen. Der Anfang vom Ende.
Auf das volkstümliche Wunder der Heilung des Jungen mit der Fischgräte geht seit dem 16. Jahrhundert der Brauch des Blasiussegens zurück. Dabei werden zwei geweihte Kerzen gekreuzt vor den Hals gehalten werden, was bei Halsschmerzen, Ersticken und anderen Halserkrankungen helfen soll.
Das Segenswort lautet:
«Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen oder Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil; er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn.»
Notabene: Februar ist der Monat, dem schon die alten Römer den Namen «Februarius», also Fiebermonat, gegeben haben.