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Die Künstlerin Maëlle Cornut legt den Verlauf der Rhone und den Verlauf der Zeit übereinander
Im Jahr 2013 wurde von der Universität von Montreal ein Forschungsprogramm in Archivwissenschaften unter dem Titel « Archives et création : nouvelles perspectives sur l’archivistique» ins Leben gerufen. Im Wallis führen derzeit mehrere Künstler solche kreativen Projekte durch, wie beispielsweise Maëlle Cornut, die eine Neuinterpretation der alten Karten der Rhoneebene vorlegt, um daraus eine grafische Lektüre der Landschaft abzuleiten. Ihr Werk verfolgt zwei Ziele: Die Darlegung der am Fluss und seiner Ebene ausgeführten Veränderungen und die dritte Rhonekorrektion dadurch in Frage stellen, indem die Rückkehr zum ursprünglichen Verlauf relativiert wird.