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Album Schwarz und Miss Marple
Ganz am Anfang stand ein schwarz eingebundenes Buch mit leeren Seiten, das Peter Mieg in die Hände fiel. Auf dem Umschlag in Goldprägung «A. Schwarz». Obwohl Mieg nicht wusste, was er damit anfangen sollte, liess er es vorsichtshalber vom Apotheker Jahn desinfizieren. Jahre später erst, 1949, füllte er es als Therapie gegen eine Gürtelrose mit Karikaturen von Törtchen essenden und Tee trinkenden Amerikanerinnen im Sprüngli von Paris und nannte die Folge «Les Grâces de chez Rumpelmayer».
In den 70er Jahren keimte dann seine Liebe zu Agatha Christie und ihrer unsterblichen Miss Marple. Er entwendete seinen Neffen rosa und grünes Zeichenpapier, steuerte eigenes weisses bei und füllte wieder Seite um Seite, diesmal mit dem Faltenwurf von Doppelkinn und Tränensäcken der Schauspielerin Margret Rutherford, die in vielen Verfilmungen die Meisterdetektivin dargestellt hatte.
Les Grâces de chez Rumpelmayer