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Es bestehen keine Quellen über diese Anlage. Auch die spärlichen Funde helfen nicht viel weiter. Es handelt sich hierbei um eine Münze Valentinians I und Valens, eine Zwiebelknopffibel und wenigem anderem. Man geht aber davon aus, dass das Kastell in valentinianischer Zeit (kurz vor 370 nChr.) erbaut wurde.
Der Grundriss der Anlage besteht aus 4 Ecktürmen. Drei Türmen an den jeweiligen Seiten und einem Torturm auf der Südostseite. Die anderen drei Seiten haben Nebeneingänge. Die Mauerdicke beträgt ca. 1.90 m. Bei den Türmen jedoch nur 1.20 bis 1.40 m. Die vorhandene Originalsubstanz wurde bei der Konservierung ergänzt. Eine rote Linie unterteilt zwischen "neuer" und "alter" Mauer. Die "alte" Mauer ist zwischen 0 und 1.40 m hoch.
Von einem Gebäude im Innern ist ebenfalls die Grundmauer zu sehen. Der Bau weisst drei Räume auf. Daran grenzt ein weiterer Bau mit drei Räumen an. Hier wurde nur der Verlauf der Grundmauern markiert. Es handelt sich vermutlich um die Kastellthermen.
Das Kastell wurde anstelle eines Gutshofes aus dem 1. Jahrhundert nChr. erstellt. Von diesem Hof sind die Grundmauern eines Kellers markiert. Beim Südturm wurden Räume des Hofs mit Hypokaust gefunden, welche jedoch heute nicht mehr zu sehen sind.
Im Heimatmuseum in Pfäffikon (direkt am See) sind Fundstücke aus dem Kastell und weiteren Gutshöfen ausgestellt. Dieses hat wie folgt geöffnet:
März - Oktober: 14.00 - 17.00 Uhr (jeden 1. und 3. Sonntag, ohne Sommerferien)