Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03128.jsonl.gz/228

Microsoft will keine verärgerten Käufer der Xbox One S haben. Deswegen wurde von Anfang an gesagt, dass im nächsten Jahr Project Scorpio erscheinen wird.
Eigentlich ist es so, dass Konsolen-Hersteller ihre Geräte nicht all zu früh ankündigen, da dadurch der Absatz des noch aktuellen Modells schnell wegbrechen kann, weil dann alle Gamer auf die neue Maschine warten. Mit Project Scorpio ging Microsoft einen anderen Weg. Die verbesserte Konsole wurde schon über ein Jahr vor ihrem Release offiziell bestätigt.
Microsofts Albert Pinello hat diese Entscheidung nochmals erläutert. Man wollte die Kunden nicht vor das Problem stellen, dass sie jetzt die Xbox One S kaufen und später erfahren, dass im Jahr 2017 mit Project Scorpio die nächste Konsole veröffentlicht wird. Folgende Situation wollte Microsoft damit vermeiden: "Warum habt ihr mir nicht gesagt, dass es im nächsten Jahr erscheinen wird? Ich hätte gewartet."
Microsoft gibt den Leuten also die Wahl. Sie sollen selbst entscheiden, was Sinn für sie macht. Albert Pinello ist sich sicher, dass die Xbox One S einen guten Wert hat und sich trotzdem ordentlich verkaufen wird. Er ist froh darüber, dass man den Kunden verraten hat, was im nächsten Jahr auf sie zukommen wird.