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DNA-Analysen ergaben, dass sich Mitte August im Val d'Hérens eine Wölfin aufgehalten hatte, die noch nirgends erfasst war. Das Tier, das rund 20 Schafe tötete, wurde auf die Bezeichnung F14 getauft. Der Chef der Walliser Dienststelle für Jagd, Peter Scheibler, bestätigte am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda entsprechende Berichte in mehreren Oberwalliser Medien.
Beim zweiten Tier handelt es sich um einen männlichen Wolf, der den Namen M46 erhielt. Dieser Wolf attackierte im vergangenen Juni Nutztiere im Kanton Freiburg. Anschliessend zog er ins Wallis weiter, wo er vermutlich mehr Nahrung fand: Das Tier tötete im Gebiet zwischen dem Matter- und dem Turtmann-Tal insgesamt 30 Schafe.
Eine Abschussbewilligung wurde nicht erteilt, obwohl M46 in der Region geblieben ist, wie dies aufgrund von Spuren, die unmittelbar vor Eröffnung der Jagd gefunden wurden, vermutet wird.