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Da 1967 das Schulhaus Boppartshof fertig gebaut wurde, hat die Gemeinde St.Gallen entschieden, die Baracken aus dem Hinterberg ins Schoren-Quartier zu zügeln. Das Land, auf dem Baracken bis heute stehen, gehörte 1967 der Eisenbahner-Genossenschaft. Diese hat es der Regierung günstig verpachtet. Anlässlich des Umzuges der Bracken wurden diese neu möbliert.
In den 60er-Jahren gab es auf einmal viel zu viele Schüler und viel zu wenig Schulhäuser. Dies zeigen auch Zitate aus den damals verfassten Protokollen der Primarschulkommission, die im Stadtarchiv liegen. Die Stadt war damals stark mit dem Bau neuer Schulanlagen beschäftigt. Im Jahre 1967 kam auch das Provisorium im Schoren dazu, am 17. April wurde dort zum ersten Mal Schule gegeben.
1972 hat die Stadt St.Gallen wegen der weiter steigenden Schülerzahlen beschlossen, nochmals zwei Pavillons im Schoren aufzustellen. Im Schuljahr 73/74 wurden 170 neue Primarschüler und- schülerinnen erwartet.
Auch heute sind im Schoren immer noch 2 Grundstufen und 1 Doppelklasse auf der Stufe 3/4 angesiedelt. Rund 60 Kinder gehen im Schoren zur Schule. Die Stadt St.Gallen schreibt auf ihrer Website, das Schulhaus mit seiner in dunklem Holz gehaltenen Pavillon-Struktur sehe richtig «amächelig» aus.