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In der Schweiz wissen immer noch zu wenig Autofahrer darüber Bescheid, dass man bei Stau eine Rettungsgasse bilden muss. Der TCS sensibilisiert nun weiter.
Jedes Jahr ereignen sich über 1500 Unfälle auf den Schweizer Autobahnen, die Staus verursachen und so die freie Fahrt der Rettungswagen behindern. Der TCS engagiert sich für mehr Sicherheit auf der Autobahn und erinnert deshalb daran, wie bedeutend das systematische Bilden von Rettungsgassen ist, um den Einsatzkräften zu helfen. Um Autofahrer für das richtige Verhalten zu sensibilisieren und so Leben zu retten, hat der TCS rund einhundert seiner vorwiegend auf den Nationalstrassen verkehrenden Patrouillenfahrzeuge mit einem Informations-Aufkleber zur Bildung einer Rettungsgasse bestückt.
Wie man eine Rettungsgasse bildet
Um Einsatzfahrzeugen die Durchfahrt zu gewähren, sind Autofahrer verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Dafür ist es massgeblich, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Warnblinker einzuschalten, um die nachfahrenden Automobilisten zu warnen und sich dann seitlich einzuordnen.
Hat die Autobahn zwei Fahrstreifen in gleicher Richtung, muss zwischen den beiden Spuren eine Gasse freigehalten werden. Bei drei Fahrstreifen in gleicher Richtung, ordnen sich die Fahrzeuge auf der linken Spur ganz links, jene auf den beiden anderen ganz rechts ein, um eine Rettungsgasse zu bilden. Beim Einordnen am rechten Fahrbahnrand sollte darauf geachtet werden, dass, sofern dies nicht unbedingt notwendig ist, nicht auf den Pannenstreifen gerollt wird. In Tunnels fehlt häufig ein Pannenstreifen. Hier muss man sich möglichst nahe an den rechten Fahrbahnrand halten.
Text: Koray Adigüzel