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Früher galt der Steinbock als wandelnde Apotheke. Die Späne des Gehörns gegen Krämpfe oder das Blut gegen Blasensteine dienten lange Zeit als Heilmittel. Um 1650 war der Steinbock deshalb in weiten Teilen der Alpen ausgerottet. Einzig im italienischen Aostatal überlebten einige Tiere. Auf eine nicht ganz legale Art – man nennt es auch Schmuggel – gelang vor rund 100 Jahren im Schweizerischen Nationalpark erfolgreich die erfolgreiche Wiederansiedlung von drei Steinböcken. Es folgte eine wahre Erfolgsgeschichte des Kletterkünstlers mit den eindrücklichen Zahlen.