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In Epheser 4,4-5 wird eine 7-fache Einheit vorgestellt. Das Wort „ein“ (bzw. „einer“ o. „eine“), das jeweils vor einem der 7 Begriffe steht, ist hier immer ein Zahlwort und nicht etwa der unbestimmte Artikel. Es gibt nur einen Geist, nicht zwei und nicht irgendeinen. Es geht um den einen Glaube, die eine Taufe, usw. Das macht schon klar, welche Taufe gemeint ist. Die Taufe mit dem Heiligen Geist bedeutet das Einfügen in den Leib Christi gemäss 1. Korinther 12,13. Sie ist jeweils ein einmaliges Ereignis. Das ist an sich absolut klar. Darum wird in dieser Stelle auch der Aorist verwendet, der eine einmalige punktuelle Handlung in der Vergangenheit beschreibt.
Aber bei der Taufe ist es nicht so ohne Weiteres klar, dass sie – im Kontrast zu den Ritualbädern im Alten Testament – nur einmalig ist. Die Ritualbäder werden in 3. Mose 15 vorgeschrieben, und da ging es um ein Untertauchen, das sich immer wieder neu ereignen sollte, das immer wieder wiederholt werden musste. Die christliche Taufe hingegen ist einmalig. Darum betont der Apostel Paulus hier, dass es nur eine Taufe gibt. Die Taufe des Johannes war eine andere Taufe. Sie bereitete auf den Messias vor, der als lebendiger Messias in Israel auftreten sollte. Alle, die sich von Johannes taufen ließen, bereiteten sich vor, dem lebendigen Messias zu begegnen.
In Apostelgeschichte 19 finden wir Jünger des Johannes, die noch nichts von Pfingsten gewusst hatten. Sie wurden vom Apostel Paulus getauft, obwohl sie zuvor schon mit der Taufe von Johannes getauft worden waren. Die christliche Taufe ist ein Taufe auf den gestorbenen Messias, der wieder auferstanden ist (Römer 6,11ff). Darum ist sie deutlich zu unterscheiden von der Taufe des Johannes.
In Matthäus 28 sagt der Herr Jesus, dass die christliche Taufe auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes geschehen soll. Man beachte, dass es „auf den Namen“ heisst, in der Einzahl. Der Gott der Bibel ist ein Gott, aber es sind drei Personen der einen Gottheit. So ist die christliche Taufe ein Bekenntnis zu dem dreieinen Gott. In Apostelgeschichte 2,38 geht es um die christliche Taufe: Petrus fordert die Juden, die sich auf seine Pfingstpredigt hin bekehrt hatten, auf, sich mit dieser christlichen Taufe taufen zu lassen. Er sprach von der Buße und von dem Namen des Herrn Jesus Christus. Das heisst, dass die christliche Taufe ist eine Taufe auf den Messias Jesus Christus. Sie ist nach Matthäus 28 aber ebenso eine Taufe auf den dreieinen Gott. Sie umfasst noch mehr: Römer 6 sagt, dass es eine Taufe auf den Tod Christi ist. Darum müssen wir beachten, dass nicht an jeder Stelle alles zur Taufe gesagt wird und was sie beinhaltet. So ergänzen sich die vielen Stellen, u.a. Matthäus 28, Römer 6, Apostelgeschichte 2, usw., und stellen zusammen das dar, was diese eine christliche Taufe bedeutet.