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Ein ausgedehntes Nachtflugverbot auf Flughäfen und Flugplätzen in der Schweiz soll nach Ansicht eines neu gegründeten Vereins in der Bundesverfassung verankert werden. Der Verein plant eine entsprechende eidgenössische Volksinitiative.Dieser Inhalt wurde am 24. Oktober 2000 - 11:29 publiziert
In Zürich ist der "Verein Nachtruhe-Initiative" gegründet worden, der in den nächsten Monaten die Vorarbeiten für die Lancierung der Initiative in Angriff nehmen will, wie er am Dienstag (24.10.) mitteilte. Zum Präsidenten gewählt wurde Rino Keller, Gemeindepräsident von Hochfelden im Kanton Zürich.
Ruhe zwischen 22 und 7 Uhr
Das Volksbegehren soll gemäss provisorischem Initiativtext ein generelles Start-und Landeverbot auf schweizerischen Flugplätzen von 22 bis 7 Uhr verlangen. Ausgenommen sollen Notlandungen sowie Staats-, Militär-, Polizei-, Such- und Rettungsflüge sein.
Die Sperrzeiten der Landesflughäfen sollen für kontinentale Linienflüge um maximal zwei Stunden und für interkontinentale Flüge um maximal drei Stunden verkürzt werden können. Auch für Flüge von und zu benachbarten Flughäfen im Ausland dürfte nachts die Schweiz nicht unter 1'500 Meter über Grund überflogen werden.
In der Schweiz braucht es für eine Volksinitiative 100'000 gültige Unterschriften. Die Unterschriften müssen binnen 18 Monaten gesammelt sein. Verlangt wird mit der Volksinitiative eine Änderung der Verfassung.
swissinfo und Agenturen
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