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Die Rigi ist ein Bergmassiv zwischen dem Vierwaldstättersee, dem Zugersee und dem Lauerzersee in der Zentralschweiz. Höchster Gipfel ist mit einer Höhe von 1'797,5 m ü. M. die Rigi-Kulm, ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Etwas weniger hoch sind die weiteren Gipfel Rigi-Hochflue (Hochfluh), Dossen, Rotstock sowie die sich nach Südosten anschliessende Rigi-Scheidegg. Der Berg wird manchmal auch «Königin der Berge» genannt.
Im Zuge der touristischen Erschliessung der Alpen wurde die Deutung verbreitet, der Name Rigi sei eine Abkürzung von lat. Regina montium – «Königin der Berge». Etymologisch ist dies jedoch nicht haltbar. Der älteste bisher bekannte Beleg für den Namen ist von 1368 und lautet: in pede montis riginam («am Fusse des Berges Rigina»). Etwas später, 1384, ist von Riginen die Rede. Mit Riginen benennt man geologische Schichtungen, die an der Rigi-Nordseite deutlich sichtbar sind. Rigi ist also eine Ellipse, eine Verkürzung von Riginen.
Das grammatikalische Geschlecht ist schwankend. Der Name der Ortschaft Küssnacht am Rigi am Fuss des Berges belegt, dass auch die maskuline Form seit Langem in Gebrauch ist. Diese kann als Anlehnung an Rigiberg erklärt werden.
Bildquelle, Autor: Caumasee 2009
Bildquelle, Autor: Adrian Michael 2010
Bildquelle, Autor: Andrew Bossi 2007
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