Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03294.jsonl.gz/163

Das Wichtigste in Kürze
- Boris Becker wurde im April zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.
- Die ersten drei Wochen verbrachte er im Wandsworth-Gefängnis.
- Dort herrschen schlimme Umstände.
Seit knapp sieben Monaten schmort er schon in einem englischen Knast. Wie schlimm es dort sein muss? Kann nur Boris Becker (55) selbst beantworten.
Das Wandsworth-Gefängnis ist für seine harten Bedingungen bekannt. Wie etwa eine konstante Überfüllung, mit mehr als 1400 Insassen. Ganz abgesehen von den schlechten, hygienischen Bedingungen.
Im Juni diesen Jahres gab es vom «His Majesty’s Inspectorate of Prisons» einen Kontrollbesuch.
Dies ist eine Inspektionsbehörde, die die Bedingungen in englischen Haftanstalten überprüft. So eben auch in dem Knast, in dem Becker zuerst fest sass.
«Das Gefängnis war weiterhin stark überfüllt, und viele Gefangene lebten unter sehr schlechten Bedingungen», so Chefinspekteur Charlie Taylor.
Und weiter: «Häftlinge wurden in schmutzige, mit Graffiti beschmierte Zellen verlegt, von denen manche keine Fenster hatten.»
Wie es um die Zellensituation von Boris Becker stand, ist öffentlich nicht bekannt. Der Ex-Tennis-Star wurde nach drei Wochen allerdings in den Huntercombe-Knast in Nuffield verlegt. Dieser ist rund 70 Kilometer westlich von London.