Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03571.jsonl.gz/2027

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Die Eiskunstläuferin Alexia Paganini sichert der Schweiz einen Quotenplatz für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang.
Die im November 16 Jahre alt werdende Paganini klassierte sich an der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf, an der die letzten sechs Olympia-Quotenplätze bei den Frauen geholt werden konnten, im 3. Rang.
Paganini zeigte die drittbeste Kür und verbesserte sich gegenüber dem Kurzprogramm um drei Plätze. Mit 155,98 Punkten musste sie sich einzig der Australierin Kailani Craine (167,45) und der Schwedin Matilda Algotsson (167,01) geschlagen geben.
Paganini ist in den USA geboren und lebt auch dort. Sie trainiert in Hackensack in New Jersey. Da sie jedoch auch den hiesigen Pass besitzt, läuft sie nun für die Schweiz, ihr Verein ist der Winterthurer SC. Sie bestreitet ihre erste Saison bei den Erwachsenen.
Anfang September gewann sie das Slovenia Open in Celje, ihren ersten Wettkampf für Swiss Ice Skating, und bezwang unter anderen Kailani Craine. Dort zeigte sie eine noch bessere Kür als in Oberstdorf, sprang sie zu Beginn die Kombination Dreifach-Lutz/Dreifach-Toeloop, was ihr Potenzial unterstreicht. Diesmal war der erste Sprung nur doppelt. Allerdings unterlief ihr auch an der Nebelhorn Trophy kein grösserer Fehler.
Vor vier Jahren bei den Winterspielen in Sotschi waren keine Schweizer Eiskunstläufer dabei. Zwar ist der Quotenplatz keine Garantie für eine Teilnahme in Pyeongchang, da die Selektionen durch Swiss Olympic erfolgen. Paganini dürfte jedoch gute Chancen haben. Bei den Männern hatte Stéphane Walker am Freitagabend den Quotenplatz als Neunter verpasst.
SDA-ATS