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Sebastian Matthias
Sebastian Matthias studierte Tanz an der Juilliard School in New York und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin (MA). Er tanzte am Nürnberger Staatstheater, bei Hubbard Street Dance Chicago und mit Karin Hermes (Schweiz). In seiner choreografischen Arbeit beschäftigt er sich mit modularen Improvisationssystemen. Diese entwickelt er in Zusammenarbeit mit den Tänzern Isaac Spencer, Lisanne Goodhue, Deborah Hofstetter und anderen in freien Produktionen u.a. als Residenzchoreograph am Tanzhaus NRW und bei Kampnagel in Hamburg oder Institutionen wie dem Cullberg Ballett. Seine Arbeiten «TREMOR» und «Danserye» wurden zur Tanzplattform Deutschland 2012 bzw. 2014 eingeladen. Seit März 2012 vertieft er seinen Ansatz zur künstlerischen Forschung mit einem Doktoranden-Stipendium am Graduiertenkolleg «Versammlung und Teilhabe» der HafenCity Universität Hamburg. Er weitet ihn auf partizipative Prozesse aus und erprobt diese in Forschungsgruppen mit Zuschauern innerhalb der «groove space» Serie, die in Form von Performances von 2014 bis 2017 in unterschiedlichen Städten produziert wird. Am Luzerner Theater zeichnet er in der Spielzeit 16/17 für das künstlerische Gesamtkonzept von Monteverdis «Marienvesper» verantwortlich.