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Die Publikationen der SCNAT und ihres Netzwerks bieten Orientierungswissen zu gesellschaftlich und wissenschaftspolitisch relevanten Themen. Sie liefern verständlich aufbereitete Erkenntnisse aus der Forschung und informieren über den Stand des Wissens. Die Publikationen der SCNAT sind frei und kostenlos zugänglich.
Publikationen der SCNAT
Publikationen von Mitgliedsorganisationen
Aktuell
Pestizide werden primär in der Landwirtschaft, aber auch im Siedlungsraum und in weiteren Bereichen eingesetzt. Als Pflanzenschutzmittel vermindern sie Ertrags- oder Qualitätseinbussen durch Schadorganismen. Der heutige Pestizideinsatz belastet aber die Umwelt und insbesondere die Biodiversität beträchtlich.Bild: CC-BY-NC-ND
This community roadmap expresses a vision for the future development of biological research in Switzerland and the infrastructure needs identified to realise this vision. It describes four dedicated network infrastructures with a common challenge of comprehensive data exploitation.Bild: SCNAT
Der Klimawandel macht der Arve in tieferen Lagen zu schaffenBild: Forum Biodiversität Schweiz
This community roadmap presents the vision for the future development of chemical sciences in Switzerland. It recommends to set-up or consolidate seven national infrastructures grouped into two pillars of discovery- and challenge-oriented infrastructures, which should foster multinational scientific exchange and collaboration.Bild: SCNAT
This community roadmap presents an integrative approach including the most urgent infrastructure requests for the future development of geosciences in Switzerland. It recommends to strengthen the multidisciplinary nature of the geosciences by putting all activities under the roof of the Integrated Swiss Geosciences supported by four specific research infrastructure pillars.Bild: SCNAT
This community roadmap summarizes a survey of the Swiss large-scale infrastructure requirements in the broad field of photon science for the years 2025–2028, drawing from the current situation both in Switzerland and abroad. The Swiss Society for Photon Science (SSPh) collected the scientific visions and compiled the needs of the community of photon science, which encompasses all research areas that work to generate, manipulate and detect photons or use them to investigate or control complex assemblies of matter.Bild: SCNAT
This community roadmap presents the visions for future research in particle and astroparticle physics in Switzerland and formulates the needs of these fields in terms of research infrastructure in the years 2025-2028 and beyond. It was established under the auspices of the Swiss Institute of Particle Physics (CHIPP), which issued its first roadmap already in 2004 and conducted dedicated roadmap-planning workshops in 2018 and 2020.Bild: SCNAT
This community roadmap presents a broad overview of the current status of neutron science in Switzerland and derives a set of recommendations for future developments. It is the result of a community effort led by the Swiss Neutron Science Society (SNSS) with the main objectives to survey and analyse the unique contributions that neutron probes provide across scientific and technological fields and disciplines; and provisions needed to ensure continuing and sustainable success.
On February 18th 2021, the Forum for Genetic Research of the SCNAT hosted at the LS2 Annual Meeting an interactive online workshop to explore different aspects of human genome editing together with members of the Swiss life sciences community.
Written by and for persons curating, preparing or managing natural history collections, this handbook intends to make existing knowledge easily available and transferable. It gathers specific actions relevant for the conservation of natural history objects, the coordinated digitisation of associated data and the development of a modern digital infrastructure. This handbook should facilitate the long-term utilisation of Swiss natural history collections data for science and society.
Um den Wert von öffentlichen Gütern und Ökosystemleistungen zu bestimmen, werden zunehmend Umfragen zur Zahlungsbereitschaft verwendet. Die heute etablierten Befragungsansätze und Reporting-Standards sind jedoch unzureichend. Höchst relevante und bestens erforschte Ursachen von Verzerrungen werden vernachlässigt und in der Kommunikation der Ergebnisse unterschlagen. Die Verwendung der Resultate gefährdet die Glaubwürdigkeit der Umweltbewertung und der Umweltpolitik.
Der Erhalt der Biodiversität ist einer der stärksten Hebel, um die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dieses Faktenblatt vom Forum Biodiversität und dem Sustainable Development Solutions Network (SDSN Switzerland) erläutert die Bedeutung der Biodiversität und zeigt Optionen für Entscheidungsträger auf, welche Ansatzpunkte für den transformativen Wandel genutzt werden können.
The Swiss Commission for Research Partnerships with Developing Countries (KFPE) recently celebrated its 25th anniversary. This milestone affords us the opportunity to look back on – and take stock of – the commission’s experiences, as they may hold important lessons for the future.
Diese Ausgabe ist dem Fokusthema Städte im Klimawandel gewidmet. Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Städte und wie kann es ihnen gelingen, sich in Richtung Nachhaltigkeit zu bewegen? Diese Fragen werden anhand von Themen wie Luftverschmutzung, Biodiversität, künstliche Intelligenz und Suffizienzpolitik beleuchtet.
Strukturen sind unerlässlich für die Erhaltung und Förderung zahlreicher Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen, Flechten und Moosen im Landwirtschaftsgebiet. Gemeinsam mit Fachleuten hat das Forum Biodiversität das Wissen zur Bedeutung von Strukturen für die Biodiversität und deren Entwicklung zusammengetragen, Defizite und Handlungsbedarf identifiziert und Massnahmen formuliert, mit denen sich biodiversitätsfördernde Strukturen verstärkt fördern lassen.
Verschiedene Massnahmen haben zu einer Verbesserung der Luftqualität in Schweizer Städten geführt. Allerdings sind diese noch nicht ausreichend: So stellt die Luftverschmutzung weiterhin ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar.
Moderne Verbrennungstechnik und Erdöl im Überfluss revolutionierten unsere Mobilität und liessen Distanzen schrumpfen – auf Kosten der Umwelt. Können Digitalisierung und Künstliche Intelligenz diesen Schaden wieder richten?
Ist es mit heutiger Technik möglich, ein ganzes Areal energieneutral zu betreiben? Am Beispiel eines Bauprojekts in Rapperswil-Jona haben dies Forschende der Ostschweizer Fachhochschule untersucht.
Für die Klimadebatte hält die empirisch fundierte Analyse von sozialen und Geschlechterunterschieden um Verursachung und Folgen des Klimawandels Einsichten bereit. Technologieintensive Lösungen sollten zukünftig mit strukturellen Perspektiven ergänzt werden, um emissionsleichte soziale Innovationen anzustossen.
Gegen die Überhitzung von städtischen Klimainseln entwickeln Forschende mit Big Data und Strategiemodellierungen neue Werkzeuge für die Städteplanung. Lea Ruefenacht und Gerhard Schmitt von «Cooling Singapore» im Gespräch.
Flugzeuge emittieren nebst CO2 auch andere klimawirksame Stoffe. Einige davon sorgen kurzfristig für eine stärkere Erwärmung als CO2 – bleiben aber weniger lang in der Atmosphäre. Die Gesamtwirkung ist somit abhängig vom betrachteten Zeithorizont.
Dr. Maarit Ströbele, Raumplanerin und Politologin, Projektleiterin Landschaft beim Forum Landschaft, Alpen, Pärke (FoLAP) der SCNAT
Städte heizen sich im Sommer besonders stark auf. Welche Möglichkeiten gibt es, sie zu kühlen und gleichzeitig artenreicher zu machen? Zwei Expertinnen aus Basel, das besonders unter dem Klimawandel leidet, geben Auskunft.
Menschen mit tiefen Einkommen leiden in Städten stärker unter Umweltbelastungen und sozialem Stress als besserbetuchte. Eine Politik der Suffizienz macht urbane Räume nicht nur ökologischer, sondern auch sozial gerechter und krisenfester.
Das neue CO₂-Gesetz stellt eine deutliche Verbesserung dar, um die angestrebten Reduktionsziele des Bundesrats und des Klimaübereinkommens von Paris zu erreichen. Die beschlossenen Massnahmen genügen jedoch kaum, um den Ausstoss von Treibhausgasen bis 2030 zu halbieren und bis 2050 im Inland kontinuierlich auf netto null zu senken. Die Erarbeitung eines neuen Gesetzes würde jedoch mehrere Jahre dauern. Punktuelle Ergänzungen zum revidierten Gesetz könnten früher umgesetzt werden. Gefragt ist sofortiges Handeln.
Landwirtschaftliche Diversifizierung fördert Ökosystemleistungen ohne erhebliche Ertragseinbussen
Entwicklung und Erfassung von Indikatoren zur Messung von Forschungsaktivitäten an öffentlichen Forschungsinstitutionen der Schweiz im Bereich Genforschung.
Hochwasserrisiken wurden bis anhin unterschätzt. Der Schadensimulator des Mobiliar Labs für Naturrisiken zeigt, dass Gebäudeschäden in Gefahrenzonen, in denen nur eine geringe Gefährdung besteht, viel schwerer wiegen, als bisher angenommen.
Die Anpassung an den Klimawandel ist eine Herkulesaufgabe. Um sie zu bewältigen, müssen Akteur*innen aus diversen Fachgebieten zusammenarbeiten. Wie dies erfolgreich gelingen kann, wurde an der ersten Site Visit in Luzern diskutiert.
Die Schweiz nutzt ihre mit über 60 Millionen Objekten umfangreichen naturwissenschaftlichen Sammlungen schlecht. Gegenwärtig sind nur 17 Prozent der Objekte digital erfasst und damit für wissenschaftliche Auswertungen wirklich zugänglich. Dies zeigt der Bericht «Nationale Bedeutung Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Schweiz» der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT). Demnach braucht es einen Investitionsschub, damit Sammlungen eine effiziente Forschungsinfrastruktur werden.