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Die Flügel gehen pro Sekunde rund 600 Mal rauf und runter, dies bringt die Luft in Wallung, in unserem Ohr nehmen wir diesen Schall als Summen wahr. Für die Mücken ist dieses Summen einerseits gefährlich, andererseits aber wichtig für die Fortpflanzung.
Das Summen lässt die Mücken erkennen, ob sich Artgenossen des anderen Geschlechts im Raum befinden. Eine männliche Mücke summt nämlich leicht höher als eine weibliche Stechmücke. Und haben sich zwei paarungswillige Mücken gefunden, passen sie sich in ihrer Summhöhe an.
Wenn wir also nachts zwei unterschiedliche Summen wahrnehmen und kurz darauf nicht mehr, dann ist dies ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich in der Dunkelheit zwei Mücken gefunden haben.