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Schutzprojekte
Wasserbauplan Lütschine
Ereignisanalyse Hochwasser 2005 und Schutzkonzept
Ereignisanalyse Hochwasser 2005
Die Ursachen des Hochwassers vom August 2005 wurden im Rahmen einer lokalen, lösungsorientierten Ereignisanalyse (LLE) Lütschine untersucht. Die hydrologische Auswertung ergab Jährlichkeiten von 200 bis 300 Jahren. Aus der hydraulischen Analyse ging hervor, dass die grossräumigen Überflutungen durch Dammbrüche in Wilderswil sowie durch generell zu geringe Abflusskapazitäten entlang der Lütschine verursacht wuraden.
Schutzkonzept
Ebenfalls im Rahmen der LLE Lütschine wurde ein zukunftsgerichtetes, generelles Hochwasserschutzkonzept für das Bödeli entwickelt. Die obenstehende Grafik vermittelt einen Überblick über dieses Gesamtkonzept.
Ein Gerinne - Vollausbau, welcher auf das Extremszenario und damit auf die Durchleitung der Wassermassen ausgelegt ist, stösst aufgrund der lokalen Verhältnisse (vorhandener Raum, Brücken für Strasse und Bahn, Einfluss Brienzersee) an die Grenzen der technischen Machbarkeit. Das Gesamtkonzept sieht deshalb in Anlehnung an die aktuelle Schutz-Philosophie des Bundes eine Kombination aus Durchleiten und Umleiten vor:
- Durchleiten (Teilausbau Gerinne) bei seltenen Ereignissen
- Umleiten (Hochwasserentlastungen / Abflusskorridor) bei sehr seltenen Ereignissen und im Überlastfall