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Der Krieg in Mali hat ganze Dörfer zur Flucht gezwungen. Die Vertriebenen überleben unter äusserst prekären Bedingungen. Das SRK, das seit Jahren in Mali engagiert ist, unterstützt die Nothilfe des Malischen Roten Kreuzes mit 600‘000 Franken.
Nachdem bereits im Verlauf des letzten Jahres schätzungsweise mehr als 200‘000 Menschen vom Norden in den Süden geflüchtet sind, hat sich die Zahl der Vertriebenen durch die militärische Offensive seit Anfang Jahr nochmals um Tausende erhöht. Die meisten leben bei Verwandten und Bekannten, die jedoch ihrerseits nur über knappe Mittel verfügen und deshalb ebenfalls Unterstützung brauchen. Ein Teil kehrt jetzt zwar wieder in ihr angestammtes Wohngebiet zurück, ist aber auch dort auf Hilfe angewiesen.
Das Malische Rote Kreuz und das IKRK haben seit Ausbruch der Kämpfe im März 2012 in den Regionen von Mopti, Gao und Timbuktu insgesamt 780‘000 Menschen mit Nahrung, Decken und Hilfsgütern für den täglichen Bedarf versorgt.
Das SRK unterstützt seit bald einem Jahr die Verteilung von Nahrungsrationen, Decken und Moskitonetzen an 3000 Familien in Mopti. Nachdem diese Hilfe durch Freiwillige des Malischen Roten Kreuzes aus Sicherheitsgründen während einiger Wochen eingestellt werden musste, konnte sie nun wieder aufgenommen werden. Dafür setzt das SRK 350‘000 Franken ein.
Zusätzlich wird das SRK die Hilfe auf Vertriebene in anderen Zonen des Landes ausweiten. Dafür stellt es weitere 250‘000 Franken zur Verfügung. Zwei Mitarbeitende klären in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Roten Kreuz die Bedürfnisse vor Ort ab.
30-4200-3 Vermerk “Konflikt Mali”
(IBAN <iban-pii>)
Danke für Ihre Spende für die Flüchtlinge in Mali.