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Die Entstehung des Polizeimuseums des Kantons Basel-Stadt
In den 90er Jahren wurden Schritt für Schritt die alten schwarz-weissen BMW-Dienst-Motorräder der Verkehrspolizei durch neue, rot-weiss lackierte Maschinen ersetzt. Um den Verkauf der letzten Maschinen zu verhindern, baten wir den Polizeikommandanten, Dr. Markus Mohler, im August 1990 darum, diese Fahrzeuge für die Nachwelt zu erhalten. Wir begründeten unsere Bitte damit, dass man diese Fahrzeuge als Erinnerung an die sogenannten "Fliegenden", die im Jahre 1951 ins Leben gerufen worden waren, erhalten sollte. Auf schriftliche Anfrage hin sprach uns der Kommandant die beiden Fahrzeuge zu.
Dieser Entscheid motivierte uns, noch mehr Gegenstände aus dem Polizeialltag zu sammeln. Unser langfristiges Ziel war die Einrichtung eines Polizeimuseums. Das Vorhaben hatte sich im Korps schnell herumgesprochen. Im Laufe der Zeit konnten wir eine beachtliche Sammlung aufbauen. Heute umfasst sie mehrere Tausend Objekte.
Am 15. Dezember 1993 wurde im Blauen Haus der „Museums- und Kulturverein der Polizei Basel-Stadt“ gegründet, später umbenannt in „Verein Polizeimuseum Basel-Stadt“.
Aufgabe des Vereines ist es, Material aus dem Polizeialltag zu sammeln, zu pflegen und in ein Polizeimuseum einzubringen. Eigentümer der Sammlung ist das Polizeikorps des Kantons Basel-Stadt.
Im Jahre 2000 konnten wir ein kleines Museum im Spiegelhof eröffnen. Jährlich werden rund vierzig Gruppen durch die Ausstellung geführt. Die gesamte Ausstellung wird jeweils alle vier Jahre vollständig erneuert.