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Einmal neues Verhalten, bitte!
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten in der Schulsozialarbeit
Gegenstand der vorliegenden Bachelorarbeit sind Kinder, die eine im schulischen Kontext definierte Verhaltensauffälligkeit zeigen. Diese Verhaltensauffälligkeit kann sich negativ auf die Integration und die Schulleistungen eines Kindes auswirken und es in seiner Entwicklung hindern. Lehrpersonen wünschen schnelle Unterstützung und ein wieder unterrichtstaugliches Kind. Oft wird dabei ein auffälliges Verhalten als ein Problem des Kindes angesehen. Das Modell der multifaktoriellen Bedingtheit zeigt jedoch, dass Verhaltensauffälligkeit nicht als eine im Kind unabhängig begründete Eigenschaft betrachtet werden kann. Einführend stehen darum Kenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und der Sozialisationstheorie sowie Kenntnisse zu auffälligem Verhalten im Vordergrund. Ob Kinder mit auffälligem Verhalten eine Verhaltensänderung leisten können, hängt von verschiedenen Faktoren ab, welche anschliessend erklärt werden. Die Herausforderung der Schulsozialarbeit besteht darin, ein im Verhalten auffälliges Kind als Teil mehrerer Systeme zu betrachten und diese Systeme als Ressourcen in die Beratungsarbeit miteinbeziehen zu können. Sie ist zudem gefordert, mit Lehrpersonen und Eltern zu kooperieren, was keine einfache Kernaufgabe ist. Die Schulsozialarbeit orientiert sich vor allem nach der Systemtheorie. Die vorliegende Arbeit argumentiert deshalb hauptsächlich aus systemtheoretischer Sicht und hat das Ziel, Verhalten zu erklären, und die zentrale Fragestellung, welche möglichen Methoden den Schulsozialarbeitenden in der Einzelfallhilfe von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten zur Verfügung stehen, zu beantworten.