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Zürich, 27.06.2017
Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat am Montag an der Konferenz der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) teilgenommen. Die Mitglieder zeigten sich zufrieden über den Fortschritt, der in einigen wichtigen Dossiers mit der Europäischen Union erzielt werden konnte.
Dazu gehören zum Beispiel das dritte Energiepaket, Vereinbarungen zum CO2-Ausstoss oder die Rechtsgeschäfte zur biologischen Produktion, wie die EFTA am Dienstag mitteilte.
Die Organisation fokussierte an der Konferenz jedoch auf die Ausweitung des Netzes von Freihandelsabkommen auf wachstumsstarke Schwellenländer sowie auf die Weiterentwicklung und Vertiefung der bestehenden Abkommen.
Die EFTA-Ministerinnen und -Minister begrüssten den Start der Gespräche mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur und den Fortschritt bei den Gesprächen mit Ecuador, Indonesien, Malaysia und Vietnam. Zudem betonten sie, dass die Verhandlungen mit Indien nach wie vor Priorität hätten.
Diskutiert wurde auch der Brexit und seine möglichen Auswirkungen auf die EFTA. Die EFTA-Mitglieder betonten, wie wichtig es sei, dass Stabilität und Berechenbarkeit während dem Übergang zu einem neuen Rechtsrahmen mit Grossbritannien gewährt seien.
Bundesrat Schneider-Ammann informierte die Ministerinnen und Minister zudem über den Stand und die Aussichten der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Aktuell sind die Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island Mitglieder der EFTA.