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Anlässlich der diesjährigen Kunstwoche fuhren wir in der Frühlingsspezialwoche nach Venedig, um dort Kirchen, Ausstellungen und Kunstwerke anzuschauen. Am ersten Tag kamen wir etwa um 15:30 Uhr an. Zuerst hatten wir Zeit, das Hotelzimmer zu beziehen, bevor wir mit dem Vaporetto zur Piazza San Marco fuhren. Dort schauten wir uns verschiedene Bauten an, bevor wir uns zum Campo San Margherita begaben. Dort assen wir die erste Mahlzeit in Venedig.
Am Mittwoch gingen wir zuerst in die Basilica dei Frari, wo wir einen Uhrmechanismus sahen. Dort sahen wir ebenfalls das Gemälde «Mariä Himmelfahrt von Tizian». Daraufhin besuchten wir die Scuola Grande di San Rocco, bei der wir Gemälde von Tintoretto anschauten, um dort eine Bildanalyse eines der Bilder zu machen. Am Nachmittag begaben wir uns ins Peggy Guggenheim Museum, bei dem wir Moderne Kunstwerke der Sammlung Peggy Guggenheims sahen.
Am Donnerstag besuchten wir die Biennale. Dabei besuchten wir am Morgen das Arsenale, bei dem wir Kunstwerke aus aller Welt sahen. Diese Kunstwerke gingen von einem fast «Naturwissenschaftlichen Kunstwerk», welches Daten hin und her schob, wie als würde es diese Daten analysieren, über ein Gerät zum Erstellen von Gedichten bis zu einer Leiter, an der einige Menschen aufgehängt waren. Am Nachmittag gingen wir ins Giardini. Dort sahen wir weitere Pavillons. Beim Giardini fanden wir unter anderem den Pavillon von Venezuela, welcher mir besonders gefiel, da ich mich immer schon für Politik interessierte und sie dort Trump mit einem kleinen weinenden Mädchen verschmolzen haben, welches vermutlich unter seiner Politik gelitten hat.
Am Freitag taten wir nicht besonders viel. Wir stellten noch die Aufträge fertig, bevor wir nachher um 15 Uhr 20 in den Zug nach Zürich zurück einstiegen. Wir waren um 21 Uhr 30 in Zürich, dort verabschiedeten wir uns und gingen alle müde nach Hause, um dort das verlängerte Pfingstwochenende zu geniessen.
Mir fiel immer wieder auf, wieviel Glück wir haben, nicht immer über eine Brücke gehen zu müssen, um die Strassen zu überqueren, die in Venedig Kanäle sind, die fast strassenartig angeordnet sind. Manchmal denke ich mir, dass die Logistik in Venedig relativ problematisch sein muss, wenn man zum Beispiel umziehen möchte, etwas Sperriges gekauft hat oder sogar nur vom Grosseinkauf nach Hause möchte. Venedig ist auch überraschend klein, weil wir es innerhalb von weniger als eine Stunde geschafft haben, die Stadt zur Hälfte zu durchqueren, obwohl es manchmal ein Gedränge auf den Wegen gab, die manchmal etwas eng waren."