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Die Bewegungsvorstellung beschreibt das bewusste gedankliche Abrufen oder Aufbauen von Bewegungen. Ich arbeite gerne mit Metaphern. Diese Verknüpfung von Bildern, eigenen Bewegungserfahrungen und externen Informationen sind gute Richtungsweiser, um das Golfspielen besser zu verstehen und zu verbessern.
Spielerisches Lernen, auch einmal zu übertreiben, auszuprobieren, neugierig sein, was geschieht, wenn..., für Kinder ganz normal. Wir Erwachsenen haben gelernt, alles zu kontrollieren. Den Golfer wieder zu einem neugierigen Kind zu machen gehört zu meinem Plan und fördert die Freude am Spiel, wie auch zu einem konstruktiven Training.
Der Unterricht soll nicht als Üben angesehen werden. Der Pro vermittelt vielmehr eine Taktik, welche zum Ziel hat, dem Schüler das richtige Training für seine Strategie zu vermitteln. Taktik beschreibt den Weg und die Massnahmen um Zwischenziele zu erreichen. Strategie ist der "grosse Plan über allem" und bezeichnet das längerfristig ausgerichtete Anstreben eines übergeordneten Ziels. Viel zu oft sehe ich Golfer auf der Driving Range ohne eine Aufgabe oder ein Ziel.
Das Kurzspiel ist nicht lediglich "auch wichtig", sondern sollte 50% des Trainings ausmachen, für Senioren empfehle ich sogar 75% der Zeit in das Kurzspiel zu investieren. Bei einem Platz mit 72 Schlägen Vorgabe, beinhaltet das Putten 36 Schläge, und das nur, wenn man jedes Grün trifft. Wie schnell sich das HCP verbessert, wenn man am Kurzspiel arbeitet, ist immer wieder verblüffend.