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Romulus der Grosse – Inhalt
Romulus der Grosse lebt seit seinem Amtsantritt mit Gattin Julia, Tochter Rea, einigen Bediensteten und seinen omnipräsenten Hühnern – alle nach kaiserlichen Vorgängern benannt – auf einem Landsitz in Campanien.
Während die Germanen Schlacht um Schlacht gegen das Römische Heer gewinnen und immer weiter Richtung Süden vorrücken, widmet sich Romulus der Hühnerzucht und seinem leiblichen Wohl. Er verscherbelt die letzten Kunstschätze, um seine Angestellten bezahlen zu können. Sein zerfallendes Reich interessiert ihn offensichtlich nicht.
Alle versuchen Romulus zu überzeugen, die Rettung des Römischen Imperiums sei seine kaiserliche Pflicht. Sie schaffen es nicht, weder Julia noch Rea, weder Kaiserin Xenia noch die verbliebenen Minister und auch nicht Reas Verlobter Ämilian, der aus germanischer Gefangenschaft heimgekehrt ist.
Cäsar Rupf, ein neureicher Hosenfabrikant, bietet an, die Germanen mit seinem Geld zum Rückzug zu bewegen. Dafür will er aber Romulus’ Tochter Rea zur Frau. Der Kaiser winkt ab.
Nicht einmal ein Attentat – in letzter Sekunde durch die Ankunft der Germanen abgewendet – bringt ihn zur Raison. Dafür sorgt der Germanenfürst Odoaker für einige Überraschungen …
Aufführungsrechte Diogenes Verlag AG Zürich