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Die in Arlesheim gelegene dreiecksförmige Parzelle wird im Nordwesten durch eine bewaldete Hangkante begrenzt, im Osten und Süden schliessen Wohnüberbauungen an die Parzelle an. Die vier Baukörper übernehmen die Richtungen der im Quartier bestehenden Bebauungsstruktur und fügen sich so in die vorhandene Morphologie ein. Sie stehen leicht zueinander versetzt und sind unterschiedlich gross. Die beiden grösseren sind gegenüber der mäandernden Wohnüberbauung im Süden positioniert, während die beiden kompakteren den Übergang zur bewaldeten Hangkante und zu den östlich gelegenen, kleineren Wohnbauten bilden. Die landschaftlich schöne und parkähnliche Situation soll, trotz dichter Bebauung, zumindest auf Augenhöhe erhalten werden. Dem Bild freistehender Bäume folgend, mit Stamm und darüberliegender dichter Baumkrone, sind Punktbauten mit zurückgesetztem Erdgeschoss und teilweise rückspringendem Attikageschoss geplant.
Eingebettet in die abfallende Hanglage nimmt das Projekt Rücksicht auf die bestehende Umgebung und deren Terrainverlauf. Der Höhenunterschied kann dank den Punktbauten ohne grössere bauliche Umgestaltung des Terrains aufgenommen werden. Durch das zurückgesetzte Erdgeschoss bleibt der Blick zur bewaldeten Hangkante im Westen frei. Die bewaldeten Ränder der Parzelle lösen sich gegen das Parzelleninnere in solitäre Baumstrukturen auf, die weit in die Zwischenräume der Häuser hinein reichen. Es entsteht eine durchlässige, parkähnliche Umgebung, welche über einen zentralen Weg mit Natursteinpflästerung erschlossen ist und an den sich die einzelnen Gebäude gliedern. Begleitet wird dieser von einem Schotterrasen mit magerem Substrat, welcher in eine Wiesenlandschaft übergeht. Hohe Gräser folgen dem Weg und formen Inseln in der Wiesenfläche.
Den oberen Abschluss der Gebäude bilden Maisonette- oder Attikawohnungen. Die Rücksprünge in Verbindung mit den Balkonen lassen die Gebäude leicht wirken und thematisieren das Bild der Baumkrone. Pro Geschoss sind windradartig vier Wohnungen um ein zentrales Treppenhaus angeordnet. Die Regelgeschosse wiederholen sich. Dadurch wird eine einfache und effiziente Gebäudestruktur erzeugt. Das Erdgeschoss ist flexibel konzipiert und kann nebst Wohnen auch gemeinschaftliche oder öffentliche Nutzungen beherbergen. Der vielfältige Wohnungsmix sowie die kompakten und funktionalen Wohnungsgrundrisse begünstigen eine durchmischte Mieterschaft und führen zu erschwinglichen Wohnungsmieten. Die Wohnungen werden direkt über eine zentral gelegene, grosszügige multifunktionale Wohnfläche betreten. An diese sind die Küche sowie die Zimmer angegliedert. Gangflächen werden somit minimiert und der Wohnfläche zugeschlagen.