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Petter Northug am 50. Engadin Skimarathon
Mit Roman Furger (Schattdorf – Sieger 2012/2016), Ilia Chernousov (RUS – Sieger 2015), Anders Gløersen (NOR – Sieger 2014) und Remo Fischer (Safern – Sieger 2011) sind zahlreiche Sieger der letzten Jahre am Start. Mit dabei sind auch acht der zehn Besten des Worldloppet-Klassements; unter ihnen der aktuelle Worldloppet-Leader Ivan Perrillat Boiteux (FRA) und dem letztjährigen Worldloppet-Sieger Candide Pralong (SUI). Petter Northug hatte in der laufenden Saison die Olympiaqualifikation verpasst und eine längere Wettkampfpause eingelegt.
Bei den Frauen gehört eine Schweizerin zum engsten Favoritenkreis: Nadine Fähndrich (Horw) lieferte zuletzt an den Olympischen Spielen und im Weltcup starke Resultate und ist ebenso in Topform wie Vorjahressiegerin Mari Eide (NOR), am Freitag den Engadin Nachtsprint gewann. Aurelie Dabudyk (FRA), aktuelle Worldloppet-Leaderin und -Gesamtsiegerin 2016 und 2017, hat mit dem Engadiner noch eine Rechnung offen: Sie kam bisher noch nie über einen zweiten Platz hinaus. Stark einzuschätzen ist auch die aktuelle Worldloppet-Zweite Maria Graefnings. Die Schwedin hatte 2017 den Engadin Frauenlauf gewonnen und war fünfte im Marathon geworden. Auch Rahel Imoberdorf aus Münster (VS), Siegerin des Frauenlaufs vom vergangen Sonntag und Vierte des Nachtsprints vom Freitag, visiert einen Podestplatz an.
Entgegen früherer Meldungen nicht am Start ist hingegen Riitta Liisa Roponen (FIN). Die Siegerin 2013 und 2014 ist erkrankt und muss verzichten.