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Zukünftige Bevölkerungsentwicklung Daten, Indikatoren - Schweiz SzenarienDas Wichtigste in Kürze
Seit 1984 erstellt das Bundesamt für Statistik (BFS) im Auftrag des Bundesrates und in Zusammenarbeit mit anderen Bundesstellen periodisch Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz. Mit den im Juni 2015 veröffentlichten Szenarien 2015-2045 liegt nun die siebte Serie der Bevölkerungsszenarien vor.
Die Szenarien zur demografischen Entwicklung werden - wie in der früheren Serie - durch Vorausschätzungen zur Entwicklung der Erwerbsbevölkerung und durch Hypothesen zum Bildungsniveau ergänzt.
Drei neue Grundszenarien wurden berechnet. Das Referenzszenario (A-00-2015) schreibt die Entwicklungen der letzten Jahre fort. Das «hohe» Szenario (B-00-2015) beruht auf einer Kombination von Hypothesen, die das Bevölkerungswachstum begünstigen, während das «tiefe» Szenario (C-00-2015) Hypothesen kombiniert, die dem Bevölkerungswachstum weniger förderlich sind.
Die wichtigsten Ergebnisse
Die Hauptergebnisse dieser neuen Serie von Bevölkerungsszenarien sind erstens die beschleunigte demografische Alterung in den kommenden drei Jahrzehnten, zweitens eine Zahl der Todesfälle, die die Zahl der Geburten durch eine geringe Fruchtbarkeit übersteigt und drittens ein Wachstum der Bevölkerung der Schweiz vor allem auf die Wanderungen im gleichen Zeitraum.
Die drei Grundszenarien rechnen mit einem weiteren Wachstum der Bevölkerung der Schweiz bis 2045. Die Zunahme der Lebenserwartung, vor allem aber der derzeitige Altersaufbau, haben eine beschleunigte Alterung der Bevölkerung zur Folge. Die Zahl der Personen im Ruhestandsalter wächst in den kommenden Jahrzehnten immer schneller.
Auch bei stärkerer Einwanderung kann die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter nicht gleich rasch ansteigen wie diejenige der Personen im Pensionsalter. Sowohl das Verhältnis der Personen ab 65 Jahren zu den Personen zwischen 20 und 64 Jahren als auch der Quotient zwischen den über 64-Jährigen und den Erwerbspersonen (20-64-Jährige) steigen in den nächsten 30 Jahren bedeutend und sehr schnell an.
Die Erwerbsquote der Personen im erwerbsfähigen Alter (15- bis 64-Jährige) verändert sich in den kommenden Jahrzehnten kaum. Im Gegenzug wird die Erwerbsquote der Personen von 15 und mehr Jahren zurückgehen, da die älteren Personen bei dieser Quote stark in Gewicht fallen. Die Erwerbsbevölkerung nimmt gemäss dem Referenzszenario bis 2045 um 11 Prozent auf 5,3 Millionen zu Dabei wächst die Zahl der männlichen Erwerbspersonen (+12%) stärker an als jene der weiblichen Erwerbspersonen (+9%).
Das Bildungsniveau der Bevölkerung steigt gemäss allen Szenarien in den nächsten Jahren stark an (Weitere Informationen ).
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