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Frank Dileo Interview 2004
Übersetzung von Daggimarie. Vielen Dank! Ihre Homepage: Together
For A Better World
Am 6.1.2004 gab Frank Dileo, Michaels
top-Manager aus den 80er Jahren, auf ABC ein Interview. Das Gespräch
wurde in "Good Morning America" ausgestrahlt.
Interviewerin: Diane Sawyer
Gast. Frank Dileo
Diane: Über einen Mann, der ihn gekannt hat,
und für viele Jahre in seiner Nähe war. Frank Dileo managte die Karriere
des King of Pop auf der Höhe seiner Regierungszeit, und tatsächlich
nannte Jackson ihn meine andere Hälfte, mein Schutzschild.Aber dann eines Tage, feuerte Jackson ihn ohne
Warnung, nicht ungewöhnlich in der Welt der Musik, nehme ich an, aber an
diesem heutigen Morgen, kommt Frank Dileo zu uns, um das erste Mal im
Fernsehen über Michael Jackson und die Anschuldigungen gegen ihn zu
sprechen, und es ist wirklich gut, dich bei uns zu haben.
Frank: Danke vielmals.
Diane: Nochmals, um auf den Sinn der Sache zu kommen,
du verbrachtest in der Zeit, als du bei ihm gewesen bist, von 1984 - 1989,
60 Tage ohne ihn, und das ist alles?
Frank: Ja, wir dürften ungefähr nur 60 Tage
voneinander getrennt gewesen sein, wir waren in Encino nur 4, 5, 6 Straßen
auseinander und huh, wir arbeiteten jeden Tag zusammen, wir gingen
zusammen auf Tour und wir waren in ständigem Kontakt, jeden Tag, jeden
Moment.
Diane:Nun, es ist nicht das erste Mal, dass über die
Beschuldigungen gesprochen wird, als du das erste Mal davon gehört hast,
warst du überrascht?
Frank: Ja, ich war überrascht, denn als ich die
Pressekonferenz mit dem DA und dem Sheriff sah, da wurde ich sehr ärgerlich,
denn ich meine, dass sie darauf aus sind, daraus eine große Sache zu
machen, denn ich glaube nicht, dass er schuldig ist.
Frank: Nein, ich denke nicht, dass er schuldig ist. Ich
glaube, für die Presse ist er schuldig, und ich meine, manchmal ist er
exzentrisch, aber alle kreativen Menschen sind manchmal exzentrisch, dafür
gibt es nicht zweierlei Maß.
Diane: Aber an einem Punkt wurde gesagt, irgendwann im
Jahre 2000, Januar 2000, du sagtest und es wird aus der Daily News
zitiert, dass sein Benehmen Kindern gegenüber ...
Zitat/Quote:
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NEW YORK DAILY NEWS JANUARY 10, 2000 “
"es war ein sehr merkwürdiges Verhalten .. und ich wurde auf einem
Auge blind" (hier ist
Achtung geboten, denn genau weiß ich die Redewendung für Englische nicht
- Anm.)
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Frank: Ja, ich was ich damit meinte, dass ich ein Auge
zumachte zu der Tatsache, dass ich ihn hätte beiseite nehmen sollen, mich
mit zusammensetzen und hätte sagen sollen, hör mal zu, das sieht für
andere Leute wirklich unpassend aus, ich weiß, dass du nichts machst, du
weißt, dass du nichts machst, aber da sind andere Leute, die denken, das
ist nicht in Ordnung, und das sieht nicht gut aus, und ich hätte einige
seiner Probleme verhindern können, wenn ich daran gegangen wäre,
entschlossener zu handeln.
Diane: Aber sicherlich waren da Leute um ihn, die hätten
ihm das gesagt, sicherlich Leute -oder sprechen die Leute nicht auf diese
Art mit ihm?
Frank: Nein, die Leute sprechen so nicht mit ihm. Ich könnte
mir vorstellen, dass ich die letzte Person gewesen bin, die ihm gegenüber
unverblümt und aufrichtig wegen einer Menge Dinge gewesen ist.
Diane:Warum tun sie das nicht, wieso hat er die Leute,
die um ihn herum sind, so in der Hand, wer fürchtet sich vor ihm. Fürchtet
sich vor ...
Frank: Nun, Diane, du bist eine Berühmtheit und ich
bin sicher, dass es eine Menge Leute gibt, die dir nicht genau sagen, was
sie sagen möchten. Die werden aufgrund der Tatsache befangen, dass diese
Person ein Star ist, und sie schlagen Millionen von Dollars aus ihm
heraus.
Diane: Lass mich dich über einige Einzelheiten
befragen, denn du warst in Neverland, du hast sein ganzes Leben, wie er es
lebt, gesehen. Das private Schlafzimmer, was wir darüber hörten, in das
er Kinder mit hineinnehmen kann und wo er augenscheinlich tatsächlich -
an einem Punkt oder anderen - neben dem Bett oder was auch immer schläft.
Warst du in dem privaten Schlafzimmer, oder hast du jemals irgendetwas
beobachtet, das Bedenken hervorruft.
Frank: Nein, niemals - ich bin in dem Schlafzimmer
gewesen, da er es instandsetzte, als er mich feuerte. OK, also ich war
dort, aber das Privatzimmer, war bereits vorhanden, als er es ausbaute. Es
war mehr wie ein Sicherheitsraum. Und ich sah niemals irgendetwas, das
aussah, als wolle er versuchen, dort hinein Kinder zu locken oder etwas in
der Art.
Diane: Und diese ganze Vorstellung, dass er Schranken
baute, so dass niemand, der mit ihm arbeitete, hereinkommen konnte, wenn
er nicht wollte, dass man hereinkommt bei einigen Gelegenheiten ...
Frank: Ich sah niemals so etwas, niemals. Ich kann dir
darüber was erzählen, als er in Havenhurst lebte, da hatte ich einen
Schlüssel zu seinem Privatraum, so wie auch auf Tour, von all seinen
Suites, und ich ging ein und aus, wie es vonnöten war.
Diane: In dem "60 Minutes" Interview, als du
ihn über das Schlafen mit Kindern sprechen hörtest, als sei das ganz natürlich.
Du hörtest wie er weiterhin darauf beharrt, dass er dabei bleibt, es zu
tun und dass er nicht der Meinung ist, dass daran etwas falsch sei.
Frank: Was ich davon verstanden habe, war dies: Er sagte nicht, dass er in dem
Bett unter der Decke geschlafen hätte, niemals hat. Er hat gesagt, dass
er in dem Zimmer gewesen ist, schlief eventuell auf der Couch oder dem
Boden, und hat anderen Personen sein Bett überlassen - warte, er hat es
doch auch zu dir gesagt, dass er nicht damit aufhört. Ich habe nichts zu
verbergen, weißt du, du erzählst mir, ich solle irgendetwas nicht tun,
und dann tue ich es nicht mehr.
Diane: Warum hat er dich rausgeschmissen.
Frank: Warum er mich rausgeschmissen hat? Das ist eine
gute Frage, ich glaube, es war ah ah, er feuerte mich, denn es wurde aus
politischen Gründen von ihm verlangt. Da gab es einen außenstehenden
Verantwortlichen aus der Plattenindustrie mit einem Spitzenanwalt und
einen in der Chefetage von Sony, die es gerne gesehen hätten, Michaels
Einfluss zu halbieren. Und indem sie mich loswurden, war es die Hälfte
der Macht.
Diane: Und gibt es eine Sache, die du über ihn sagen
kannst, von der glaubst, dass wir sie nicht kennen, wir sind ja niemals in
seinen privaten Momenten um ihn herum gewesen, was ist die eine Sahce, die
uns am meisten an Michael Jackson erstaunen würde, die du sahst.
Frank: Er ist ein sehr, sehr wohltätiger Mensch, der
niemanden Schaden zufügen könnte, und das ist es, was daran unfair ist.
Die Schmuddelpresse und die Kabel-Gesellschaften haben ihn bereits auf
seinem Weg zum Gefängnis für schuldig erklärt, und das sollte nicht
sein. Der Prozess sollte vor Gericht mit den Anwälten ausgefochten
werden, nicht im TV. Er hat mehr Geld weggeben, als sich die Leute
vorstellen können. Und diese Menschen werden diejenigen sein, denen das
verloren geht. Ich würde sagen, solange ich bei ihm war, hat er um die 12
Millionen Dollar verschenkt, ich war dabei, als er es verschenkte, und wer
weiß, wieviel er seit dem hergegeben hat.
Diane: Frank Dileo, noch einmal, es war großartig, dir zu begegnen
Frank: Schön, dich getroffen zu haben.
Diane: Und ich hoffe, dich im Verlaufe dieser Ereignisse wiederzusehen.