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IoT ist eine grosse Buchstabensuppe: IIoT, IoE, HTTP, REST, JSON, MQTT, OPC UA, DDS etc. Konzeptionell wird das Thema IoT schon seit einiger Zeit diskutiert, die Grundideen und die technischen Möglichkeiten sind bekannt. Heute sind wir so jedoch so weit, einen Schritt weiter zu gehen, echte Anwendungsfälle zu identifizieren und reelle Prototypen aufzubauen. Die Zeit ist gekommen, an diesen Buchstaben zu arbeiten!
Die grösste Herausforderung im Bereich IoT ist die Interoperabilität 1). Anschliessen industrieller Geräte an IT und IoT-Plattformen ist ein grosses Geschäft und es ist die Quelle all dieser Abkürzungen. Es sind viele neue Protokolle entstanden, darunter proprietäre sowie offenen Standards. Alle behaupten von sich das IoT Protokoll zu sein. Das wahre und einzige IoT Protokoll wird es jedoch nicht geben. Viele dieser Protokolle werden koexistieren – jedes mit seinen Stärken und Schwächen. Unsere Aufgabe wird sein, zu verstehen wann sich welches Protokoll am besten eignet.
1) Interoperabilität
Die Interoperabilität beschreibt die Fähigkeit eines Geräts, bei vergleichbarer Systemumgebung mit anderen Geräten desselben Standards kommunizieren zu können. Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob die Geräte von verschiedenen Herstellern stammen. Der Begriff Interoperabilität repräsentiert das Ziel des Internetworking besonders dadurch, dass eine abstrakte, hardwareunabhängige Netzwerkumgebung geschaffen wird. Diese ermöglicht es, Computer über die Netzwerkschicht miteinander zu verbinden, so dass die Zusammenarbeit möglich ist, ohne dass die Beteiligten wissen, welche Technik den benutzten Geräten zugrunde liegt.