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Feld
Assoziation: - Weite,- Betätigungsfeld.
Fragestellung: - Was bin ich mir zu kultivieren bereit?
Psychologisch:
Der Träumende muß sich der weiten Räume bewußt sein, in denen er sein Leben gestalten kann, und er muß erkennen, was seiner Natur entspricht, und vielleicht zum Grundlegenden zurückkehren. Feld umschreibt einen bestimmten Teil der Persönlichkeit (z.B.: Interessen) oder einen Lebensbereich (z.B.: den Beruf). Je nach den Begleitumständen sind folgende genaue Deutungen möglich:
- Befindet sich der Träumende in seinem Traum auf einem Feld, so ist er vielleicht auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld.
- Feld pflügen verspricht Erfolg in einem neuen Lebensbereich, für den man sich aber erheblich anstrengen muß.
- Feld mit Steinen deutet Hindernisse auf dem weiteren Lebensweg an.
- Brachliegendes Feld symbolisiert Eigenschaften und Fähigkeiten, die man nicht nutzt.
- Feld bebauen kündigt Sorgen und Not an, die man aber durch harte Arbeit überwinden kann.
- Grünes Feld steht für Erfolg und Wohlstand durch intensive Anstrengung. Weiteres kann es einen weiten Raum der Ruhe und des Gleichgewichtes im Wachleben darstellen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht das Feld für Mutter Erde, für die große Ernährerin und möglicherweise für das 'Feld der Träume'.
Achmet:
Einer von den Würdenträgern Mamuns hatte einen Traum und wandte sich deshalb an den Traumdeuter Sirin: 'Mir träumte, ich stünde auf einem weiten, ebenen Feld, das zuerst dicht bewachsen und voller Gras war, dann aber dürr und kahl wurde.' Der Traumdeuter Sirin antwortete: 'Derjenige, der dieses träumte, hat ein unbeständiges und zwiespältiges Wesen.' Und wie Sirin geurteilt hatte, so bestätigte sich sein Urteil an dem Träumenden.
Volkstümlich:
(arab. ) :
- unbebautes, sehen (brachliegend): Hoffnungslosigkeit,-
- unfruchtbares, mit Unkraut bewachsenes: Trägheit und Nachlässigkeit,-
- angebautes, grünend oder blühend: du darfst mit großer Hoffnung in die Zukunft blicken,- Reichtum und Wohlbefinden,-
- umackern: durch dein unruhiges Wesen wirst du jede Hoffnung zerstören,-
- bebauen, säen und bepflanzen sehen: lohnende Arbeit,- dein Vermögen vergrößert sich,- Glück und Erfolg,-
- selbst bebauen: man wird bald Elend und Krieg erleben,-
- begehen: Ein plan für die Zukunft wird festgelegt,- Erfolg,-
- abmessen: du sicherst dein Eigentum vor Dieben und Verlust,-
- auf einem Feldweg gehen: ein Liebesabenteuer kommt dir entgegen.
(pers. ) :
- Das Feld spiegelt den derzeitigen Zustand des Träumenden wider. Ein grünes und bestelltes Feld versinnbildlicht Wohlergehen und Wohlstand, ein verdorrtes und vernachlässigtes Feld weist auf selbstverschuldete Verluste hin. Das Zeichen will den Betreffenden daran erinnern, daß er selbst der Herr über sein Leben ist und keinem anderen die Verantwortung zuschieben kann.
(europ.) :
- Hindeutung auf künftige Tätigkeit,-
- ein schön grünes sehen: gute Zeiten,- du hast guten Erwerb in Aussicht,-
- grüne oder mit reichlich Weizen darauf: Gesundheit,- auch: großer Reichtum und Glück,-
- umackern: deine Tätigkeit wird Erfolg haben,- bringt viel Arbeit,-
- frisch gepflügt: Erfolg in den Unternehmungen,- Vermögenszuwachs und baldige Ehrung,-
- bepflanzen: Krieg und Elend,-
- Kornfeld sehen: man wird den Gipfel des Glücks erreichen,-
- in grünen Feldern spazierengehen: Erfolg, Liebe,-
- totes Getreide oder stoppelige Felder: prophezeien düstere Zukunftsaussichten,-
- verwüstet sehen: Hungersnot,-
- brachliegendes: Nahrungssorgen,- kündet den Stillstand eines Unternehmens an,-
- verwüstetes: deutet auf eine traurige Zukunft hin,-
- mit abgefallenen Blättern bedeckt: Kummer.
(ind. ) :
(Siehe auch 'Acker')
- bebauen: Krieg und Elend ziehen durchs Land,-
- grünes: Reichtum durch Fleiß,-
- verwüstet: Not und Elend kommen übers Land.