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Die Schwedin Edith Södergran sollte später eine berühmte Dichterin werden. Als junges Mädchen lebt sie mit ihrer Mutter Helena Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in Sankt Petersburg. Helena wünscht sich eine Gefährtin für die Tochter, hat Sorge, dass sie sich einsam fühlen könnte. Also adoptiert sie ein weiteres Mädchen. Doch das löst eine Kette von Ereignissen aus, die das Leben der Familie für immer verändern wird. Mehr als einhundert Jahre später erforscht eine Mutter in Norwegen die Geschichte der Södergrans, um zu verstehen, was mit ihrer eigenen kleinen Familie - und vor allem mit ihrer Tochter Lu - gerade geschieht. Zwischen Nord und Nacht erzählt von zwei Müttern, die eines gemeinsam haben: Ihre Töchter unbedingt vor den Gefahren dieser Welt schützen zu wollen. Es ist ein Buch über Mütter und Töchter, über enge, fast symbiotische Beziehungen und den manchmal schmerzhaften Konsequenzen des Instinkts, alles für sein Kind tun zu wollen.