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Ministerpräsident hat Veto gegen Parlament; kann mit 2/3 überstimmt werden
Das Land soll in "Maharlika" umbenannt werden
Filialen ausländische Firmen müssen zu 60% philippinisch kontrolliert werden
Übergangsbestimmungen
Verfassungsrat bildet Interimsparlament
Amtierender Präsident bleibt bis auf weiteres; wird auch Ministerpräsident
Kriegsrecht bleibt bis auf weiteres (Dekrete, Präsident kann Richter entlassen)
Unbefristete Übergangsfristen für den Präsidenten
Am setzt Marcos eine Volksabstimmung auf den an.
Am ruft er mit Dekret Nr. 86 Barangays (Quartierversammlungen) ins Leben,
die über "wichtige nationale Fragen" entscheiden sollen.
Am verschiebt er sie auf bis . Am
kündigt er an, die Abstimmung werde offen in Baranyans (Quartierversammlungen)
erfolgen; neben der Verfassung kommen zwei weitere Vorlagen zur Abstimmung.
Am 5. und sagt er mit den Dekreten Nr. 86-A und 86-B die Urnenabstimmung
definitiv ab.
Über welche Fragen die Barangays befunden haben, ist nicht ganz klar. Am
lauten die Fragen:
Sind Sie für die Neue Gesellschaft?
Sind Sie für die Reformen unter dem Kriegsrecht?
Soll der Kongress wieder zusammentreten?
Soll das Plebiszit später stattfinden?
Sind Sie Präsident Marcos' Amtsführung einverstanden?
Am , als die Abstimmung schon begonnen hat, kommen sechs Fragen dazu:
Sollen die Quartierversammlungen als Grundlage der Volksregierung über wichtige nationale Fragenentscheiden?
Sind Sie für die Neue Verfassung?
Soll ein Plebiszit über die Gutheissung der neuen Verfassung stattfinden?
Sollen die Wahlen, die für fällig sind, gemäss der Verfassung von 1935 stattfinden?
Falls die Wahlen nicht stattfinden sollten, auf wann sollen sie angesetzt werden?
Soll das Kriegsrecht weiter in Kraft bleiben?
Nach den Quellen fand die Abstimmung vermutlich nur über die Fragen 7, 8 und 9 statt.
Nach der Abstimmung in den 35'000 Barangays (10. bis ) mit Stimmrechtsalter 15 setzt
der Präsident die Verfassung mit Proklamation Nr. 1102 am in Kraft, bevor der
Senat am nach der alten Verfassung zusammentreten können
hätte. Per Dekret löst er den alten Senat auf.
Das Oberste Gericht erklärt mit 6 zu 4 Stimmen, dass die
neue Verfassung in Kraft getreten sei, obwohl es mit 6 zu 4 Stimmen feststellt,
dass der Abstimmungsmodus nicht den Vorschriften der Verfassung von 1935 entspricht.