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Grossbritannien: Basteln mit den Royals
Die britischen «Mommys» werden im März, am vierten Fastensonntag, mit einem Simnel-Cake geehrt. Der Legende nach konnte sich das Geschwister-Paar, das ihn erfunden hat, nicht auf die Art des Gebäcks einigen, deswegen ist es sowohl ein Marzipan- als auch ein Früchtekuchen. Dazu gibts eine selbst gestaltete Karte. Auch bei den Royals. Prinz George, 7, bastelt seiner Mama, Herzogin Kate, 39, jedes Jahr ein Karten-Kunstwerk.
Japan: Rot wie die reine Liebe
In der Schweiz gelten Pfingstrosen als Muttertagsblume schlechthin, denn sie versinnbildlichen die Mutterliebe. In Japan ist eine andere Blüte für die Mütter reserviert. Die Kinder schenken ihrer «Haha» zum Muttertag rote Nelken. Sie symbolisieren reine Liebe und Dankbarkeit.
USA: Wer hats erfunden?
Bereits in der Antike gab es Feste zu Ehren der Mütter. Die amerikanische Frauenrechtlerin Ann Marie Jarvis gilt als Erfinderin des modernen Muttertags. US-Präsident Woodrow Wilson erklärte ihn 1914 zum Feiertag, der jeweils am zweiten Sonntag im Mai begangen wird. Viele Länder haben diesen Brauch übernommen, so auch die Schweiz (seit 1917). Mit der geschäftstüchtigen Vermarktung ihrer Idee konnte Jarvis allerdings nicht viel anfangen. Sie soll Floristen als Banditen und Piraten beschimpft haben.
Mexiko: Musik für die Mamas
In Mexiko gibt es ein Muttertagslied. Am Día de la Madre, der fix am 10. Mai stattfindet, ertönt im ganzen Land das Lied «Las Mañanitas». Die Familien singen das Lied aber nicht immer selbst, sondern engagieren dafür gerne eine kleine Kapelle, sogenannte Mariachis.
Mongolei: Die ganze Familie feiert
In der Mongolei gibt es keinen expliziten Feiertag für die Mütter. Stattdessen feiert man am 1. Juni den «Tag des Kindes», der als Eltern-Kind-Tag zelebriert wird. Die Familie unternimmt gemeinsam etwas, und die Kinder sowie die Eltern drücken gegenseitig ihre Wertschätzung aus. Auch in Albanien und Südkorea werden Mütter und Väter als Team geehrt.