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Gemäss Saburo Kikuchi, Geschäftsleiter der Monju-Betreiberin JNC (Japan Nuclear Cycle Development Institute), wird der Reaktor bis mindestens im Jahr 2003 kalt bleiben. Nach Kikuchi wird diese Zeit benötigt, um mit der japanischen Öffentlichkeit zu diskutieren. Der Natrium-Leck-Zwischenfall im Monju-Reaktor im Jahr 1995 und insbesondere die Qualität der anschliessend durch die damalige Betreiberin PNC durchgeführten Krisenkommunikation haben in der japanischen Öffentlichkeit einen eigentlichen Vetrauenseinbruch in die Nukleartechnik bewirkt, der heute noch spürbar ist. JNC investiert nun offensichtlich substantiell, um mit Öffentlichkeitsarbeit über SR-Sicherheit vor allem in der Präfektur Fukui, dem Standort des Reaktors, das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu gewinnen.
Quelle
H.K. nach Mitteilung des Japan Atomic Industrial Forum, April 1999