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Brassica oleracea var. italica
Botrytis cinerea
Graufäule (Botrytis cinerea) ist wohl der häufigste und bekannteste Schadpilz.
Von Graufäule, auch Grauschimmel, betroffene Früchte sind von einem mausgrauen, pudrigen Pilzrasen überwachsen.
Er infiziert vor allem geschwächte und verletzte Pflanzen. Graufäule wird durch hohe Luftfeuchtigkeit und Wuchshemmungen durch Lichtmangel im Frühjahr, Herbst und Winter gefördert.
Hohe Luftfeuchte und Taubildung vermeiden, Treibhaus genügend lüften und im Winterhalbjahr Pflanzen vorsichtig bewässern. Mechanisch verletzte Blätter entfernen bevor sie faulen können. Beim Ausgeizen von Pflanzen (Tomate, Paprika, Aubergine) keine Stummel stehen lassen, die sonst infiziert werden. Möglichst keine überständigen Salatsetzlinge mit gelbem unterem Blattkranz setzen, gelbe, verwelkte Blätter vorher entfernen und nicht zu tief pflanzen (Presstopf zu ⅓ im Boden, Pflänzchen muss im Wind wackeln können).
Da sich Grauschimmel kaum abstoppen lässt sollte er vorbeugend behandelt werden. Zum Beispiel in Salaten 1 Woche nach der Pflanzung, in Reben Mitte August wenn die Trauben nach Regen länger nass bleiben und anfälliger werden. Bei Gemüse und Obst kann meist wegen folgender Ernte nur eine Behandlung durchgeführt werden während bei Zierpflanzen mehrere Spritzungen möglich sind.
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