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Dies teilte die russische Landwirtschaftssicherheitsbehörde am Freitag mit. Als Reaktion auf die EU-Sanktionen wegen der Ukraine-Krise hatte Moskau im Sommer den Import von Lebensmitteln aus der EU untersagt; mit der falschen Auszeichnung sollte das Embargo offenbar umschifft werden.
Die Container aus Hamburg, Antwerpen und Rotterdam wurden gemäss den Angaben im Nordwesten Russlands entdeckt. In den Papieren wurde die Fracht als gefrorene Pilze, Saft, Fruchtgrütze und Kaugummi geführt. Nach Angaben der EU-Kommission gehen knapp zehn Prozent der EU-Landwirtschaftsexporte nach Russland. Das von Moskau verhängte Embargo gilt für ein Jahr.