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Schönenbühl vom Armenhaus zum Altersheim
«Seit altersher ist es Pflicht eines jeden Gemeinwesens, für die wenig bemittelten Alten zu sorgen.»
Dieser Kernsatz steht in der Gemeindebroschüre Speichers aus dem Jahre 1980.
Armenhäuser oder Bürgerheime waren kommunale Einrichtungen der Armenpflege. Sie waren besonders zur Versorgung, Betreuung oder Verwahrung armer, alter, verwaister, physisch oder psychisch kranker und geistig beschränkter Gemeindebürger geschaffen worden. Hier bekamen die Bewohner eine einfache, aber nahrhafte Kost wie Brot, Habermus, Milch, Kartoffeln, Mehlspeisen und Gemüse. An Festtagen und bei besonderen Anlässen wurde auch etwas Fleisch serviert.
Inhaltsverzeichnis
Erwerb der Liegenschaft
Der Besitzer des herrschaftlichen Bauerngutes «Schönenbühl» im Flecken, der 1817 geborene und 1848 in den Verwaltungsrat der Gemeinde gewählte Ratsherr Konrad Schläpfer hatte seinen Wohnsitz nach St. Gallen verlegt. Beim Wegzug bot er der Gemeinde Speicher seine Liegenschaft für Fr. 35'000.- an, mit der Auflage, dort ein zeitgemässes Armenhaus einzurichten.
Die Kirchhöri Speichers stimmte dem Kauf zu und beschloss gleichzeitig, das alte und baufällige Armenhaus in der Holderschwendi, welches die Gemeinde 1797 für 4850 Gulden (rund Fr.10'200.-) erworben hatte, zu versteigern.
Am 20.2.1861 wurde im Grundbuch die Gemeinde Speicher als neuer Besitzer der östlich des Dorfkerns gelegenen Liegenschaft eingetragen. Jetzt hatte man endlich eine stattliche und gut gelegene Heimstätte. Das Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert befand sich in einem sehr guten Zustand.
Ein Anbau auf der Westseite im Jahre 1871 schuf Platz für zusätzliche Bewohnerzimmer und eine grosse Küche, so dass es rund 60 Heimplätze gab.
Die «Armenväter» wurden ab 1879 fest besoldet, ihr Einkommen war aber sehr bescheiden. Sie hielten sich deshalb im Durchschnitt nur etwa fünf Jahre im Amt.
Um die laufend ansteigenden Betriebskosten ins Lot zu bringen, kaufte die Gemeinde 1918 die Nachbarsliegenschaft Flecken dazu. Mit dem zusätzlichen Boden betrug die zu bewirtschaftende Fläche nun 10 ha. Damit konnten zusätzliche Kühe gehalten werden, was endlich zu einem genügenden Ertrag aus der Landwirtschaft führte.
Vom Armenhaus zum Bürgerheim
1928 wurde das Armenhaus zu "Bürgerheim" umbenannt.
Die noch arbeitsfähigen Bewohner wurden so beschäftigt, damit Erträge erwirtschaftet werden konnten. Diese erreichte man vorwiegend durch eine Holzspalterei und eine Futter-Brechmaschine zur Herstellung von Tierfutter, welche vom Landwirtschaftlichen Verein mitfinanziert wurde. Die Bürgerheimbewohner lieferten ihre Erzeugnisse jeweils mit einem Ochsengespann aus.
Tätigkeiten der Heimbewohner:
Um weitere Bewohner aufnehmen zu können wurde 1941 die Scheune auf der rechten Seite des Hauses abgebrochen und ein weiterer Anbau für 36 Zimmer erstellt. Nun konnte man die Zimmer anders einteilen. Neu wohnten die Hauseltern in der Mitte, die Frauen auf der linken und die Männer auf der rechten Seite. Dieser Anbau wurde auch wegen der bestehenden Brandgefahr notwendig, die man bislang nie beachtet hatte. 1942 erfolgte ein freistehender Scheunenbau mit Platz für 18 Kühe, Pferde und Schweine.
Die Abstimmung für diese zwei Projekt mit Gesamtkosten von rund 125’000 Franken ergab mit 418 Ja gegenüber 53 Nein eine klare Mehrheit. Die Vorlage stand auch im Zeichen der Arbeitsbeschaffung für einheimische Handwerker während des 2. Weltkrieges.
Man war überzeugt, für seine betagten und alten Einwohner eine zeitgemässe Unterkunft geschaffen zu haben. Die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner schwankte auf hohem Niveau, sank aber nie unter 46. Die jährlichen Ausgaben der Gemeinde bewegten sich in jener Zeit um die 45’000 Franken, wobei es auch beträchtliche Einnahmen durch den florierenden Brennstoffhandel, die Landwirtschaft und teilweise auch durch Kostgelder gab.
1952 wurde das Ehepaar Ernst und Ursula Hörler aus 23 Bewerbungen als neue Heimeltern gewählt. In ihrer Zeit wurden nebst verschiedenen Modernisierungs- und Umbauvorhaben der Produktehandel des Landwirtschaftlichen Vereins und die allseits ungeliebte Kehrichtabfuhr in andere Hände übergeben.
In jenen Jahren wohnte auch ein Enkel von Bartholome Tanner im Heim, der wegen Alkohol und anderem Missgeschick Schiffbruch erlitten hatte. In seinen letzten Lebensjahren lieferte er als fleissiger Fuhrmann Futtermehl und Holz zu den Kunden aus und war allseits beliebt.
Ernst Brunner drehte 1971 einen berührenden Film über das Leben im Schönenbühl:
Um den Komfort weiter zu steigern, wurden 1957 eine Zentralheizung und neue WC Anlagen realisiert. Die Anzahl der Bewohner schwankte nun stark und betrug zwischen 25 und 45. Die Reduktion erfolgte auch auf Grund der Einführung der AHV per Januar 1948, welche den Bewohnern Speichers bessere finanzielle Möglichkeiten für den Lebensabend eröffnete und den Umzug in ein Altersheim nicht immer notwendig machte.
Bewohner des Schönenbühl um 1970:
Vom Bürgerheim zum Altersheim
Abschiedsworte von Ernst und Ursula Hörler in Gemeindeblatt von März 1980:
"Dank der ausserordentlich guten Beschäftigungslage und des ständigen Ausbaus der AHV in den 1960 Jahren kam es immer seltener vor, dass uns Leute durch die Behörde oder gar von der Polizei zugeführt wurden. Somit mussten die Zimmer allmählich nicht mehr so stark überbelegt werden, die Heimatmosphäre wurde ruhiger, und anstelle des alten Arrestes konnte eine Bastelwerkstatt eingerichtet werden. Sukzessive baten immer mehr selbst zahlende Pensionäre um Aufnahme und bilden seit geraumer Zeit die Mehrheit.
Uns hat auch die alte Bezeichnung (aus dem Bürgerheim wurde auf Antrag der Fürsorgekommission das Altersherrn Schönenbühl) gut gefallen, denn wir fühlten uns mit diesen grundehrlichen Bürgerheimtypen trotz ihrer Schrullen und Schwächen besonders verbunden.
Eine stärkere Trennung zwischen Insassen und Pensionären wäre uns unsympathisch gewesen. So suchten wir stets das Verbindende hervorzuheben, um zu zeigen, dass man gegenseitig aufeinander angewiesen ist und einander Dienste erweisen kann".
Ernst Hörler beschreibt in Fersform die Appenzeller Heimbetriebe im letzten Jahrhundert.
Nach dem das Ehepaar Hörler 1979, also nach 27 Jahren als Altersheim-Leiter zurückgetreten war, hatte man nochmals Glück mit der ebenfalls langjährigen Leitung durch Rösli und Hansueli Frick. Die aufkommenden Diskussionen, ob man den noch immer integrierten Landwirtschaftsbetrieb bei dieser Gelegenheit auslagern sollte, verebbten schnell, denn man hatte erneut Fachleute für beide Funktionen gefunden.
Gleich zu Beginn hatten Fricks den Totalumbau im vollbesetzten Heim zu bewältigen. Stolz sprach der Gemeinderat bei der Einweihung 1981 davon, Speicher besitze nun ein schönes und zweckmässiges Altersheim, das mit 30 Personen (zwei Drittel davon Männer) voll besetzt war.
Anstelle der mittleren Treppen wurde ein Lift eingebaut, die Heimelternwohnung und die Angestelltenzimmer im obersten Stock platziert. Die ersten zwei Etagen wurden zu Pensionszimmern für 30 Personen. Im Parterre des Neubaus entstand ein Speisesaal, im oberen Stock zwei Aufenthaltsräume mit einer Terrasse.
Als letzte grössere Investition im Schönenbühl wurde 1993 in allen Zimmern eine Dusche eingebaut.
Trotz dieser grösseren Investitionen und Erneuerungen sank die Bewohnerzahl stetig. Das Angebot des Altersheims Schönenbühl wurde zunehmend nicht mehr nachgefragt, denn im Einzugsgebiet der Umgebung existierte bereits ein Überangebot an Betreuungsplätzen durch andere Institutionen.
1995 zog sich das Leiterpaar Frick zurück, wobei nicht zuletzt die Schwierigkeit, geeignetes Personal für die stark zunehmende Pflegetätigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner zu finden, ausschlaggebend war. Sie führten aber den jetzt verselbstständigten Landwirtschaftsbetrieb als Pächter weiter und zogen ins 300m entfernte Pächterhaus im Flecken, welches die Gemeinde 1918 zum Schönenbühl hinzugekauft hatte.
Das Heim übernahmen Marie-Louise und Ernst Schreck, wohl nicht ahnend, dass sie die letzten in dieser Funktion sein würden. Ab 1999 wurde der Spitex-Mahlzeitendienst vom Schönenbühl übernommen.
Aufgrund einer Expertise der kantonalen Heimaufsicht konnte der Stellenplan erhöht werden, was allerdings auch eine Anhebung der Pensionspreise zur Folge hatte.
Die Gemeinden Speicher und Trogen versuchten nun einen gemeinsamen Weg in der Unterbringung und Betreuung der alten und hilfsbedürftigen Einwohner zu gehen. Eine gemeinsame Führung der Heime Schönenbühl und Boden in Trogen würden Synergien schaffen und durch mehr Professionalität, Fachkompetenz und Sicherheit würde die Qualität der beiden Heime gesteigert. Die Leitung wurde einstimmig an Ernst Schreck übergeben, der bis anhin die Leitung im Schönenbühl innehatte. Die strategische Führung übernahm eine Betriebskommission mit Gemeinderäten aus Speicher und Trogen. Der Start dieser Umstrukturierung erfolgte auf den 1.1.2006.
Bereits im Herbst 2006 mussten auf betrieblicher und organisatorischer Ebene Massnahmen ergriffen werden, um die finanzielle Ertragslage der Betriebe zu stabilisieren. Beide Gemeinderäte hatten nach Prüfung des Halbjahresergebnisses für das Jahr 2006 festgestellt, dass die eingeleiteten Massnahmen die Ertragslage nicht im erhofften Rahmen verbesserten.
Für das Jahr 2007 musste von einem Defizit in der Höhe von 700'000 Franken ausgegangen werden, das heisst rund 350'000 Franken pro Gemeinde. Einen Fehlbetrag in dieser Grössenordnung erachten die Gemeinderäte längerfristig als nicht tragbar. Auch die Analyse der Situation durch externe Fachpersonen hatte keinen Weg aufgezeigt, wie das Weiterführen beider Heime bei anhaltend ungenügender Belegung, auf wirtschaftlich verantwortbare Art möglich wäre. Die Gemeinderäte mussten im Herbst 2007 nach intensiven und umfassenden Abklärungen beschliessen, das Altersheim Schönenbühl in Speicher auf den 1. Februar 2008 zu schliessen und den Betrieb auf das weiterhin gemeinsam getragene Altersheim Boden in Trogen zu konzentrieren.
Schliessung des Altersheims per Februar 2008
Daraufhin wurde dem Gemeinderat per Ende November 2007 die Petition «Pro Altersheim Schönenbühl» eingereicht. Die Petitionäre forderten den Erhalt des Altersheims Schönenbühl und wünschten sich, dass ältere Menschen bei der Suche eines für sie geeigneten Altersheims nicht ihr gewohntes Lebensumfeld verlassen müssen.
Das Komitee «Pro Altersheim Speicher», forderte mit ihrer Initiative von Mitte Januar 2008 den Betrieb eines bürgernahen Altersheims in der Gemeinde Speicher. An seiner Sitzung von 07. Februar 2008 beschloss der Gemeinderat, die Gültigkeit der Initiative durch eine unabhängige juristische Fachperson, abklären zu lassen. Auf Grund der Stellungsname des Gutachters entschied der Gemeinderat per Ende November 2008 eine Abstimmung durchzuführen zu lassen zur Frage: «Ob die Gemeinde wieder ein Altersheim mit Pflegeplätzen führen soll oder nicht». Der Gemeinderat war sich bewusst, dass der Entscheid zur Schliessung des Altersheims Schönenbühl viele Einwohnerinnen und Einwohner emotional bewegte und auch heute noch beschäftigt.
Der Standort des ehemaligen Altersheims Schönenbühl kam aber aufgrund der vorhandenen schlechten baulichen Infrastruktur für die Führung eines allfälligen neuen Altersheimes nicht in Frage. Nach fast 147 Jahren musste die ehemals stolze Einrichtung ihre Pforten schliessen. Die Nachfrage war schlicht zu gering geworden.
Es war nun das vordringlichste Ziel der Verantwortlichen Speichers, mit den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern des Altersheims Schönenbühl eine neue, für die jeweilige persönliche Situation geeignete Betreuungsmöglichkeit zu finden. Zu diesem Zweck wurden mit ihnen und ihren Angehörigen umgehend die notwendigen Gespräche geführt. In erster Linie standen dabei Lösungen mit dem Altersheim Boden und dem Alterszentrum Hof in Speicher im Vordergrund.
Im Boden sollten der Nachfrage entsprechend notwendige Verbesserungen der Infrastruktur vorgenommen werden, um die Attraktivität des Hauses zu steigern, wie das Zusammenlegen von leerstehender kleiner Zimmer und der Einbau einer Nasszelle.
Für die betroffenen Mitarbeitenden wurden in persönlichen Gesprächen individuelle Lösungen gesucht. Eine externe Fachberatung sollte ein Betriebskonzept für das Haus Boden in Trogen entwickeln.
Neubau Altersheim oder Alterssiedlung? – quo vadis
Seit Mitte der 1970er-Jahre wurde an Plänen für ein ergänzendes oder zeitgemässes Angebot für ein Altersheim oder an einem - gemäss Umfrage noch dringenderen – Wunsch nach Alterswohnungen herumstudiert.
Die Suche nach geeignetem Bauland gestaltete sich schwierig. Der Gemeinderat erklärte zu ersten Anfragen stets, er würde eine private Initiative begrüssen und unterstützen.
Eine Lösung zeichnete sich auf einer Liegenschaft im «Zaun» unterhalb der Kirche ab, die zum Verkauf ausgeschrieben war. 1973 konstituierte sich ein Komitee zur Gründung einer Genossenschaft. Die Gemeinde verwaltete einen Altersheimfonds, für den es immer wieder Vergabungen gab.
1975 erteilte die Bürgergemeinde der Genossenschaft Alterssiedlung ein auf fünf Jahre befristetes Baurecht im Schönenbühl, wobei das Projekt «Zaun» fallengelassen wurde. Für 2,2 Mio. Franken war ein zweigeschossiger Bau für 20 Wohnungen geplant. Diese Idee wurde kontrovers diskutiert. Eine Gruppe um den Gemeinderat wollte das bestehende Altersheim im Schönenbühl umbauen, die Genossenschaft sah die Lösung weiterhin eher in geeigneten Wohnungen, und eine dritte Gruppierung sprach sich für einen Schönenbühl-Neubau aus.
1977 wurde ein Kredit für den Bürgerheim-Umbau zunächst knapp abgelehnt, diesem ein paar Monate später dann aber doch noch zugestimmt, so dass im Jahre 1980 ein grosser Umbau mit neuem Anbau realisiert werden konnte. Die Kosten für diese grosse Sanierung betrugen Fr. 1'700'000.-, wobei die Gemeinde auf Subventionen zählen konnte.
Alterssiedlung
1986, elf Jahre nach der Gründung der Genossenschaft, konnte schliesslich auch der Spatenstich für eine Alterssiedlung im Zaun erfolgen. Die Liegenschaft kam nun doch noch zu einer Institution für die betagteren Mitbewohner. Die Idee war, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Erweiterungsbau realisiert werden sollte.
Ehemaliges Altersheim wird zum 2-Sterne-Hotel
Eine im Januar 2008 lancierte Ideenbörse zur Weiternutzung des ehemaligen Altersheims brachte 22 Ideen. Der Gemeinderat entschied darauf hin, die Liegenschaft Schönenbühl nicht zu verkaufen; favorisiert wurden eine Vermietung oder die Abgabe im Baurecht. Die Übernahme von neuen Aufgaben durch die Gemeinde wurde abgelehnt. Bevorzugt wurden Ideen, für deren Realisierung die Projektträger selbst besorgt waren.
Der Gemeinderat hatte sich klar hinter das Projekt «Low-Budget-Hotel» der Familie Herbert und Laure Sidler, Inhaberin des Hotels Appenzellerhof in Speicher entschieden. Diverse Gründe sprachen für dieses Projekt, denn «der Bedarf für Gruppenunterkünfte» sei nach Aussagen aus Appenzeller Tourismuskreisen gegeben. Zudem waren für die Hotelnutzung im bisherigen Altersheim wenig bauliche Eingriffe nötig.
Am 29. März 2009 entscheiden die Speicherer Stimmberechtigten über den Baurechtsvertrag über 99 Jahre zwischen der Einwohnergemeinde Speicher und der Sidler Hotel GmbH zur Neunutzung des ehemaligen Altersheims Schönenbühl. Nach diversen baulichen Massnahmen konnte per 1.Juni 2009 das «Hotel am Schönenbühl **» eröffnet werden.
Die Pächter des Hofs Schönenbühl wohnten nach der Trennung vom Altersheim im Weiler Flecken im Pächterhaus, das sich in einem baulich schlechten Zustand befand. Zudem war die Lage des Pächterhauses im Flecken ungünstig, denn die Betriebsgebäude befanden sich im Weiler Schönenbühl rund 300 Meter entfernt, was eine rationelle Bewirtschaftung erschwerte. Eine vom Stimmvolk bewilligte Teilzonenplanänderung Schönenbühl - Flecken ermöglichte es, ein neues Pächterhaus im Baurecht zu erstellen, also direkt bei den Ökonomiegebäuden des Landwirtschaftsbetriebes, welche der Pächter von der Gemeinde abgekauft hatte.
2019 Entschied die Gemeinde, sich vom alten und baufälligen Pächterhaus aus dem Jahre 1702 am «vorderen Flecken 1» zu trennen und es zu versteigern. An der am 30.Oktober 2019 durchgeführten Gant bekamen Martin und Amanda Bischof den Zuschlag, was bei den neuen Besitzern grosse Emotionen auslöste, denn Martin Bischof war in diesem Hause aufgewachsen.
Quelle: Strebel Hanspeter: Speicher - der Weg zum heute; Appenzeller Tagblatt, Appenzeller Jahrbücher Text: Paul Hollenstein