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Die Zuckerrüben laufen schlecht auf. Im Anfangsstadium der Pilzkrankheit beginnen die aufgelaufenen Pflanzen an zu welken und fallen auf den Boden. Bei einem fortgeschrittenen Befall sind die Hauptwurzeln und Keimblattstängel stark eingeschnürt und braun bis schwarz verfärbt. Im Endstadium werden die Leitungsbahnen der Pflanze unterbrochen und die Pflanze stirbt infolgedessen ab.
Das Auftreten von Wurzelbrand wird durch saure Böden (pH unter 6.5), einer zu engen Fruchtfolge und einer generell gehemmten Jugendentwicklung begünstigt. Ein extrem früher bzw. später Saattermin und ein strukturgeschädigter Boden fördern die Entwicklung des Pilzes zusätzlich. Des Weiteren ist die Krankheit über längere Zeit auf genügend Bodenfeuchte angewiesen, um sich fortzubewegen.
Zucker- und Futterrüben, Spinat, Randen, Mangold, Gänsefuss-Unkräuter
Saure Böden sollten vor der Rübensaat aufgekalkt werden. Um den Pilzdruck einzudämmen, müssen 4-6-jährige Anbaupausen zwischen Wirtspflanzen eingehalten werden. Nasse, zur Verschlämmung neigende Standorte sollten gemieden werden. Eine schonende Bodenbearbeitung, bei welcher die Bodenstruktur bewahrt wird, ist eine gute Voraussetzung gegen den Pilz. Zudem sollte die Saat nicht zu tief (ca. 2 cm) und im optimalen Zeitfenster (Ende März – Mitte April) erfolgen.
Die Saatgutbeizung enthält eine gewisse Teilwirkung gegen den Pilz. Biobetriebe sollten bei einem Befall mit dem vereinzeln zuwarten, damit gesunde und kranke Pflanzen besser unterscheidbar sind.