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Von den drei Siliermitteln Conservit liquid, Kofa Grain pH5 und Lupro-Grain, alles chemische Produkte, wurde die Wirksamkeit zur Verbesserung der aeroben Stabilität nach der Entnahme bei Gras- und Maissilagen untersucht. Neben einer Negativkontrolle ohne Zusatz haben wir auch eine Variante mit Propionsäure (Luprosil) mitberücksichtigt. Bei den Versuchen mit Grassilagen wurde das Gras unterschiedlich stark angewelkt (46 und 62 % Trockensubstanz (TS)). Der Silomais wurde bei zwei unterschiedlichen TS-Gehalten geerntet (30 und 39 % TS). Das Futter haben wir in Laborsilos zu 1,5 Liter einsiliert. Die Silierdauer betrug zwei Monate. 7 Tage vor dem Öffnen der Silos wurde das Siliergut einem Luftstress von 24 Stunden unterzogen. Bei den Grassilagen führte der stärkere Anwelkgrad bei allen Varianten zu einer geringeren Gärungsintensität. Die Silagen ohne Zusatz erwärmten bei beiden Anwelkstufen relativ stark. Der Einsatz der beiden Siliermittel Kofa Grain pH5 und Lupro-Grain zeigte bei den Grassilagen eine gute Wirksamkeit, um Nachgärungen vorzubeugen. Die Maissilagen wiesen eine sehr gute Gärqualität auf. Die beiden Siliermittel Conservit liquid und Lupro-Grain vermochten die aerobe Stabilität beim Silomais mit 30 % TS zu verbessern. Beim Mais mit 39 % TS konnte bei allen Behandlungen nur eine geringe Erwärmung festgestellt werden. Im Gegensatz zu den behandelten Silagen wiesen jedoch die Silagen ohne Zusatz einen Schimmelbesatz auf.
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.
Nutztiere
Lazzari G., Münger A., Eggerschwiler L., Borda-Molina D., Seifert J., Camarinha-Silva A., Schrade S., Zähner M., Zeyer K., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Zur Verminderung des Methanausstosses bei Milchkühen zeigen tanninhaltige Futtermittel wie Akazie oder Esparsette einen messbaren Effekt. Da diese Futtermittel jedoch teilweise zu Produktivitätseinbussen führen, ist ihr Einsatz mit Sorgfalt zu bewerten.