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«Das grösste Ziel sind die Olympischen Spiele»Schreiben Sie einen Kommentar
«Fastest farmer»: Das ist das Alias von Marathonläufer Patrik Wägeli. Der Name kommt nicht von ungefähr. Der Thurgauer arbeitet neben der Leichtathletik 40 Prozent als Landwirt. Beim Halbmarathon in Barcelona am Sonntag gehörte er nicht zu den schnellsten. Er wurde 75. Das ist aber nicht der Grund, wieso der 29-Jährige enttäuscht ist. «Ich wollte eine Zeit von um die 65 Minuten oder darunter laufen». Mit 66:38 verpasste er dieses Ziel deutlich. Damit verpasste er auch die erste Chance, sich für die Halbmarathon-EM in Paris am 30. August zu qualifizieren. Er hat aber noch bis am 2. Juni Zeit für diese Qualifikation.
Ein anderes grosses Ziel in dieser Saison ist für Patrik Wägeli die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio. Diese finden drei Wochen vor der EM statt. Darum möchte er am liebsten schon im März die Qualifikation für die EM im Sack haben, damit er sich danach auf den Marathon konzentrieren kann. An den Olympischen Spielen würde der Thurgauer vor allem Luft schnuppern wollen. Anders an der EM. Dort rechnet er sich vor allem im Team-Wettkampf gute Chancen aus. Dort gewann die Schweiz vor vier Jahren Gold. Im Einzel möchte er in die Top 25 oder Top 30 laufen.
Im TOP Regiosport erzählt Patrik Wägeli von seinen Zielen in der neuen Saison:
Die Vorbereitung verläuft wegen der beiden Grossanlässe speziell. Patrik Wägeli konzentriert sich zuerst auf den Halbmarathon. Er wird aber auch dort schon 30 km-Läufe rennen. Wenn er die EM-Qualifikation geschafft hat, wird er auf die Marathonvorbereitung umstellen. Wenn alles klappt kann er im Sommer an beiden Grossanlässen teilnehmen.