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Anna Kirichenko
studierte zunächst an der Hochschule „Neshdanova“ in ihrer Heimatstadt Odessa Klavier und Komposition. Ihre Studien im Fach Klavier setzte sie dann bei Prof. Hans Leygraf am Mozarteum Salzburg fort. Seit ihrem Debüt mit dem Philharmonischen Orchester Odessa verbindet sie eine intensi-ve Zusammenarbeit mit Orchestern in Russland und der Ukraine. Anna Kirichenko spielte unter dem Dirigat von Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Pierre Boulez, Georges Prêtres und Gennady Rozhdestvensky und war Klavierpartnerin von Reiner Goldberg, Kurt Rydl, Klaus Thunemann, Karl Leister und Reinhold Friedrich. Die Preisträgerin des Prokofjeff-Wettbewerbs ist Gast bei vielen internationalen Festivals; beim Bayerischen Rundfunk, bei der BBC, bei Radio France und beim Deutschlandradio liegen mehrere Aufnahmen vor. Seit 1998 ist Anna Kirichenko Dozentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Von 2000 bis 2002 war sie zusätzlich an der Musikhochschule Köln
verpflichtet.

Jin-Young Lee
wurde in Busan, Südkorea geboren. Sie studierte Klavier in Busan. Nach ihrem Studium bildete sie sich bei Prof. Bernhard Wambach, Prof. Arbo Valdma und Prof. Jürgen Glauss an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter. Dort erwarb sie ihr Diplom und das Konzertexamen. Neben ihrer solistischen Tätigkeit als Pianistin legte sie ihren Schwerpunkt der musikalischen Arbeit auf die Kammermusik, moderne Musik und Liedgestaltung.
Jin-Young Lee arbeitet regelmässig als Korrepetitorin bei internationalen Musikfestivals, Meisterkursen und Wettbewerben mit renommierten Sängern, Instrumentalisten und Dirigenten zusammen. Als Solistin und Kammermusik Partnerin führten sie viele Konzertreisen nach Europa und Korea. Seit 2006 ist Jin-Young Lee als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln tätig.

Igor Longato
wurde in Lugano geboren und studierte Klavier, Orgel, Komposition, Chor und Orchesterdirigieren. Er ab-solvierte das "Conservatorio Giuseppe Verdi" in Mailand und setzte seine Weiterbildung am Mozarteum in Salzburg, an der CIEM Mozart Académie in Lausanne und an der Luzerner Musikhochschule fort, wo er den Master in Dirigieren erhielt. Danach perfektionierte Herr Longato seine Dirigierfähigkeiten bei Manfred Huss und sein Klavierspiel bei Fausto Zadra, Boris Bloch und Hubert Harry. Beim italienischen Musikwett-bewerb "Gioventù musicale-Jeunesse Musicale" gewann er 1993 den ersten Preis in Kammermusik. Seine Auftritte in den USA, der Türkei, Frankreich, Spanien, Deutschland, der Schweiz, Indien und weiteren wurden von dem Publikum und den Kritikern sehr herzlich begrüsst und hoch eingeschätzt.
Igors umfangreiche Arbeit mit den Sängern und Opernproduktionen begann bereits Ende 1990 als Solo-Repetitor für die Inszenierung der populärsten Opern in Italien. Er dirigierte 2019 die Oper "Betly, ossia la Capanna Svizzera" von Gaetano Donizetti. Dank seinem Wissen über Chorleitung wurde Herr Longato als Ersatzchormeister oder Korrepetitor am Coro della RSI-SSR für Produktionen wie CDs, Performances oder Aufnahmsprüfungen berufen. Igor Longato hat mit zahlreichen bekannten Dirigenten zusammen-gearbeitet. U.a. war er daran beteiligt, den Chor der Lucerne Festival Academy in der Komposition "CORO" von Luciano Berio als Korrepetitor vorzubereiten (Dirigent: Simon Rattle); er arbeitete mit Gianandrea Noseda und mit Bernhard Haitink begann Herr Longato eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Luzerner Festival als Pianist für seine Dirigenten-Meisterklassen.
Igor ist ein geschätzter Kammermusikpartner und aktiver Pianist, Solist und Dirigent, der mit Orchestern wie dem Waterbury Symphony Orchestra in den USA, Accademia I Filarmonici von Verona, I Virtuosi Italiani und I Solisti della Scala in Mailand in Italien; Staatliche Philharmoniker von Belarus; I Solisti della Svizzera italiana, Collegium Musicum Luzern, und vielen anderen auftrat.
Seit 2001 ist er Mitarbeiter der HSLU in Luzern, und seit 2020 auch beim Luzerner Theater.

Yulia Miloslavskaya
gehört zu der jungen Generation aufstrebender Pianistinnen. Bereits während ihrer Ausbildung am Moskauer Konservatorium und der Zürcher Hochschule der Künste bewährte sie sich als Musikerin mit strahlendender Präsenz und musikalischer Individualität. Yulia entstammt einer Musikerfamilie und zeigte bereits in jungen Jahren großes musikalisches Interesse. Nach Abschluss des Musikgymnasiums im Jahre 2004 begann sie ihr Studium am Moskauer Konservatorium; die bekannten Pianisten Prof. Naum Shtarkman und Prof. Ruvim Ostrovsky gehören dort zu ihren Lehrern. Seit 2010 lebt Yulia in der Schweiz, wo sie ihre musikalische Ausbildung in den Klassen von Konstantin Scherbakov und Peter Solomon (Orchesterklavier, Cembalo und Orgel) fortsetzte. Die Beherrschung eines umfassenden Repertoires und ihre herausragenden Fähigkeiten wurden bei diversen renommierten internationalen Wettbewerben mit Preisen gewürdigt. Als Solistin und Kammermusikerin nimmt sie u.a. an Festivals wie Rainbow 21 im Suntory Hall Tokyo, Menuhin Festival in Gstaad und Zürcher Festspiele teil. Regelmässig konzertiert sie in Russland, Ukraine, Schweiz, Frankreich, Deutschland, Brasilien, Japan und Italien. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil und spielte als Solistin mit der Jenaer Philharmonie, mit dem Kazan Kammerorchester "Romantik" (Russland), mit dem Orchester der Zürcher Hochschule der Künste und weiteren. Der musikalische Schwerpunkt der Pianistin liegt nicht nur im Bereich der solistischen Tätigkeit, Yulia ist auch Mitglied verschiedenster Kammermusikensembles, so trat sie zusammen mit Konstantin Scherbakov (Klavier), Rainer Seegers (Schlagzeug), Alexander Rudin (Cello), und anderen Musikern auf. Tätigkeit als Organistin in der Reformierten Kirche Wildberg ZH und musikalische Assistenz mit Verpflichtung als Korrepetitorin und Cembalistin beim OperOderSpree Festival (DE) dokumentieren ihre Vielseitigkeit. Als Orchestermusikerin spielte sie unter Dirigenten wie David Zinman,Franz Welser-Möst, Karl-Heinz Steffens, Manfred Honeck, Esa-Pekka Salonen, Marc Kissoczy, Pierre-André Valade, Lionel Bringuier.