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Kompensation statt Resignation bei einphasigen Frequenzumrichtern
LEAKCOMP 1P
In modernen Anlagen werden oft Frequenzumrichter eingesetzt. In einphasigen Anwendungen mit Frequenzumrichtern oder ähnlichen Geräten entstehen betriebsbedingte und netzsynchrone Ableitströme mit einer Frequenz von 50 Hz und deren harmonische Schwingungen. Sie werden, ähnlich wie in dreiphasigen Anwendungen, häufig aus den Gerätezwischenkreisen über den EMV-Kondensator zum Schutzleiter beziehungsweise zum Erdpotenzial abgeleitet.
Ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schutzschalter) behandelt Fehlerströme und betriebsbedingte Ableitströme gleichermassen. Ist der Differenzstrom zu hoch, löst der Fehlerstromschutzschalter aus. Erfolgt die Auslösung auf Grund zu hoher betriebsbedingter Ableitströme, müssen Massnahmen zu deren Reduktion getroffen werden. Genau dafür hat die Firma EPA GmbH den Ableitstromkompensator LEAKCOMP® 1P entwickelt.
Mit dem LEAKCOMP® 1P werden die betriebsbedingten Ableitströme mit einer Frequenz von 50 Hz durch eine sogenannte Festkompensation kompensiert. Der Kompensationspegel wird einmalig auf den oder die Verursacherableitströme eingestellt. Somit kann ein einphasiger Frequenzumrichter durch den Einsatz eines LEAKCOMP®1P an einem Fehlerstromschutzschalter betrieben werden. Zu beachten ist, dass der LEAKCOMP® 1P immer gemeinsam mit dem «Ableitstromerzeuger» zu- und abgeschaltet wird, um eine Überkompensation ausschliessen zu können.