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Emil Coué, Begründer und Lehrer seelischer Selbstbeeinflussung
Emil Coué 1857 – 1926
Emil Coué, geboren am 26. Februar 1857 in Frankreich, wuchs unter schwierigen materiellen Verhältnissen als Sohn eines Eisenbahners auf. Sein Interesse galt schon früh der Chemie, und so wurde er denn Apotheker. In Troyes, seinem Geburtsort, führte er in der Folge jahrelang eine Apotheke. 1896 zog Coué nach Nancy, wo er durch den bekannten Landarzt und Hypnotiker Dr. Liebeault zu seiner eigenen Methode, der seelischen Beeinflussung durch Autosuggestion fand. Im eigenen Hause begründete Coué eine Schule – seine Lehre fand bald Verbreitung über Frankreich und Europa hinaus. Im Alter von 70 Jahren, starb Emil Coué – aber sein Name lebt weiter mit seiner Lehre, die heute noch grosse Beachtung geniesst.
„Jeder Mensch wendet täglich Autosuggestion an, im positiven oder negativen Sinne, meist aber in wirrem Durcheinander. Das Resultat ist demzufolge ein Gemisch von Erfolg und Misserfolg. Somit beruht der Erfolg im Leben nicht auf Zufall, sondern ist das Resultat eines bewussten positiven Denkens. Entgegen dem, was gemeinhin angenommen wird, ist nicht etwa der Wille des Menschen oberstes Vermögen, sondern vielmehr die Vorstellungskraft. Allemal nämlich, wenn diese beiden Kräfte in Widerstreit geraten, ist es die Vorstellungskraft, die den Sieg davonträgt.“ Diese Gedanken hat sich vor bald 100 Jahren ein Apotheker aus Nancy (Frankreich), Emil Coué, gemacht. Er war denn auch der Begründer der heute weithin bekannten Lehre des positiven Denkens.