Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03657.jsonl.gz/2284

Bildung eines schweizerischen Netzwerkes zur Abschaffung der Jagd und zu einem wissenschaftlichen und respektvollen Unterhalt der Fauna
Im Anschluss an die Volksinitiative aus dem Jahr 1972 und die
erfolgreiche Abstimmung im Jahr 1974 wird im Mai 2004 das
30-jährige Jagdverbot im Kanton Genf gefeiert. Feststellungen
haben ergeben, dass sich während dieser Zeit der Unterhalt der
Fauna ohne Mitwirkung der Jägerschaft positiv ausgewirkt hat.
Die sich dadurch auf nationaler Ebene erhoffte Dynamik hat sich
leider nicht fortgesetzt.
Die seinerzeitigen Initianten der Jagdabschaffung im Kanton Genf sowie die mit der Problematik Jagd und Unterhalt der Fauna sensibilisierten Personen sehen sich in der Folge dazu veranlasst, den Kampf auf nationaler Ebene weiterzuführen resp. wieder aufzunehmen.
Das Ziel dieses Netzwerkes, welches übrigens frei von politischen, religiösen und ideologischen Verbindungen ist, ist die Zusammenstellung einer breiten Interessensgemeinschaft in möglichst vielen Kantonen und Regionen der Schweiz, um Folgendes zu erreichen:
– die Verbreitung von Informationen sowie die Lancierung einer Sensibilisierungskampagne in Bezug auf den wissenschaftlich und respektvoll geführten Unterhalt der Fauna. Dies soll als Antwort auf die Aktivitäten der Jäger dienen, welche die aufkommenden Probleme lediglich weiterhin aufrechterhalten oder sogar fördern, um ihrem Hobby frönen zu können
– die Verbreitung gleich gesinnter Initiativen in diversen, vor allem in städtischen Kantonen, wo die Erfolgschance möglichst gross ist.
Dazu wurde bereits ein Manifest zur Abschaffung der Jagd und zu einem wissenschaftlich und respektvoll geführten Unterhalt der Fauna erarbeitet. Ein Manifest, welches den moralischen Gesichtspunkt der Jagd und die falschen Argumente der Jäger in Frage stellt. Behandelt werden in diesem Manifest ebenfalls der wissenschaftliche und der demokratische Standpunkt der Jagd.
Mehr denn je sollte es in der heutigen Zeit nicht mehr zulässig sein, aus Freude zu töten.
Weitere Auskünfte sowie eine Kopie des Manifestes erhalten Sie bei der Autorin dieses Artikels:
C. Escher
Bachtelen 8
CH-3254 Messen
Natel 079 229 82 08
E-Mail: <email-pii>