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Brustkrebs - Selbstuntersuchung, Vorbeugung
Die regelmässige Selbstuntersuchung der Brust durch die Frauen selbst ist ein wichtiges und effektives Mittel, um auf Gewebeveränderungen aufmerksam zu werden.
Denn obwohl nur etwa ein Viertel der Frauen die eigene Brust regelmässig untersucht, werden immerhin 70% aller Knoten selbst ertastet. Zwar gibt es keine Studie, die beweist, dass durch die alleinige Brust-Selbstuntersuchung die Sterblichkeit an Brustkrebs gesenkt werden kann. Doch als Ergänzung zur regelmässigen Abtastung durch den Arzt sowie zur Mammographie, also der Röntgenuntersuchung der Brust, spielt die Selbstuntersuchung eine wichtige Rolle.
Natürliche Veränderungen an der weiblichen Brust
Die Brust besteht hauptsächlich aus der Brustdrüse, Bindegewebe und Fettgewebe. In den verschiedenen Lebensphasen verändert sich die Brust immer ein wenig. Mit zunehmendem Alter verkleinert sich die Brustdrüse, das Fettgewebe überwiegt. Folge: die Brust verliert an Festigkeit. Der wechselnde Hormonhaushalt beeinflusst ebenfalls das Brustgewebe.
Selbstuntersuchung – so funktioniert es
Vor den Wechseljahren sollte die Brust monatlich, am besten gegen Ende der Monatsblutung, von der Frau untersucht werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Brust sehr weich und allfällige Knoten lassen sich besser ertasten.
Nach den Wechseljahren ist der Zeitpunkt unerheblich, aber einmal monatlich sollte die Brust auch dann untersucht werden.