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Eine Beobachtung des Hauskonsums im Jahr 2014 (Stichprobengrösse der Erhebung: rund 3'000 Haushalte) hat gezeigt, dass im vergangenen Jahr insbesondere in Haushalten eines Haushaltsführenden über 65 Jahre vermehrt Bio-Fleisch verzehrt wurde. Der Konsum lag hier bei über 5kg Bio-Fleisch pro Haushalt und Jahr.
Hingegen wurde «nicht-Bio»-Fleisch am meisten in Haushalten mit Haushaltsführenden zwischen 50 und 64 Jahren gegessen. Der Bio-Anteil war mit einer Menge von 4kg pro Haushalt und Jahr tiefer. Die Beobachtung zeigte ebenfalls, dass in der ländlichen Region insgesamt mehr Fleisch konsumiert wurde im 2014 – und damit mehr Bio-Fleisch – als in der Stadt. Der Anteil an Bio-Fleischkonsum lag in der Stadt aber leicht über dem Anteil bei der ländlichen Bevölkerung.
Interessant ist, dass im letzten Jahr nicht die Haushalte mit dem höchsten Einkommensniveau der Beobachtung (über 110'000 CHF Jahreseinkommen) am meisten Bio-Fleisch gegessen haben, sondern jene Haushalte in der Kategorie darunter (90'000 bis 110'000 CHF). Dies zeigt, dass die Höhe des Einkommens nicht automatisch ein Indikator für einen höheren Bio- Fleischkonsum sein muss.
Hingegen zeigte sich eindeutig, dass in den Deutschschweizer Haushalten eher Bio-Fleisch konsumiert wurde als in der Westschweiz (4.1kg gegenüber 3.8kg pro Jahr). Trotzdem ist der Fleischkonsum in der Westschweiz insgesamt höher.
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