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Um ein gutes, natürliches und leckere Olivenöl zu bekommen, müssen die grünen und violetten Oliven ins Öl finden. Schwarze Oliven sind zwar essreif und werden häufig im Restaurant als Vorspeise gereicht, aber zur Ölproduktion sind sie nicht geeignet. Wenn man daraus Öl herstellen würde, wäre das Öl ein bisschen fade. Jede Olive ist dabei zuerst grün und bekommt dann durch den Reifeprozess eine andere Farbe. Die Farbe wechselt von grün zu violett, bis die Olive dann irgendwann schwarz wird. Wenn eine Olive schwarz geworden ist, schmeckt sie weniger aromatisch und so ist das Öl, was aus diesen Oliven hergestellt werden würde, nicht sehr hochwertig. Wenn man ein optimales Olivenöl haben möchte, muss man auf besonders viele grüne Oliven zurückgreifen, die gerade dabei sind, violett zu werden. Sie dürfen es zum Zeitpunkt der Ernte aber noch nicht sein. Wenn man nur grüne Oliven erntet und sie zu Öl verarbeitet, dann ist das Öl kräftig und scharf. Wer es lieber fruchtig möchte, setzt auf grüne Oliven, die bald violett werden. Olivenöl sollte immer in einem dunklen Gefäß gekauft werden. Wichtig ist es auch, das Olivenöl nicht einfach selbst umzufüllen.