Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03251.jsonl.gz/900

Knotenbrett
Erhältilich bei Wassersport Zimmermann (Preis auf Anfrage)
Lernvideos Knoten
Der Achterknoten ist ein sogenannter Stopperknoten. Er wird am Seilende geknüpft, um zu verhindern, dass das Seil aus Ösen und Stoppern rutscht.
1. Das lose Ende über das feste Ende legen.
2. Das lose Ende wieder unter dem festen Ende durchführen.
3. Das lose Ende von oben durch das Auge schieben.
4. Festziehen, fertig.
Der Kreuzknoten dient zur Verbindung von zwei gleich Starken (dicken) Leinen.
1. Beide Seilenden doppelt überkreuzen.
2. Das oben liegende Seilende über das unten liegende Seilende legen.
3. Das oben liegende Seilende durch die entstehende Bucht ziehen.
4. Festziehen, fertig. Achtung: Wenn der Knoten korrekt gemacht wurde, befinden sich beide Enden des gleichen Seiles entweder oben oder unten.
Mit dem Palstek kann eine feste Schlaufe gebildet werden, die sich nicht zuzieht.
Er wird unter anderem zum Festmachen an Pfählen, Pollern, und Ringen verwendet.
1. Im Uhrzeigersinn ein Auge legen.
2. Das lose Ende von unten durch das Auge aus Schritt 1. führen. Das nun entstehende Auge gross genug lassen!
3. Das lose Ende hinter dem festen Ende durchführen, und von oben wieder durch das kleine Auge führen.
4. Gleichzeitig mit einer Hand am festen Ende und mit der anderen Hand am losen Ende und am parallel zum losen Ende verlaufenden Seil des grossen Auges ziehen. Fertig ist das Palstek.
Der Schotstek wird benutzt, um zwei verschieden dicke Leinen zu verbinden. Dies ist zum Beispiel nützlich, um eine leichte Wurfleine mit einer schweren Leine zu verbinden, die an Land gebracht werden soll.
Der Schotstek kann sich bei schwachem Zug von selbst lösen. Er sollte deshalb nur bei gleichmässig starkem Zug verwendet werden.
1. Dickes Ende zu einer Bucht legen. Das dünne Ende von unten in die Bucht führen und über die Leine legen, die die Bucht bildet.
2. Dünnes Ende unter der Bucht durchführen.
3. Dünnes Ende über der Bucht, und unter sich selbst durchführen.
4. an allen vier Enden gleichzeitig festziehen, fertig.
Der doppelte Schotstek wird benutzt, um zwei verschieden dicke Seile zu verbinden.
Er hält besser als der einfache Schotstek und bietet dadurch zusätzlich Sicherheit.
1. Start: Einfacher Schotstek.
2. Das dünne Ende wird erneut unter der Bucht durchgeführt.
3. Das dünne Ende wird wieder über die Bucht und unter sich selbst durchgeführt.
4. An allen vier Enden gleichzeitig festziehen, fertig.
Der Roringstek ist ein Seemansknoten, der sich nicht wie die anderen Knoten leicht wieder öffnen lässt. Dieser Knoten wird vor allem zur dauerhaften Verbindung an einem Ring verwendet.
1. Das Seil einmal durch den Ring führen.
2. Das kurze Ende erneut parallel durch den Ring führen, so dass das Seil nun eineinhalb Mal um den Ring liegt.
3. Das kurze Ende durch die entstandenen eineinhalb Schlaufen führen.
4. Festziehen, fertig.
Der Kopfschlag sichert die Leine, die um eine Klampe gelegt ist. Dazu werden zuerst mit der Leine Kreuzschläge gelegt, und mit einem Kopfschlag gesichert.
1. Am von der Zugrichtung entfernten Fuss der Klampe beginnen, und unten durch einmal zum näheren Fuss legen, ohne das lange Ende wieder zu überkreuzen.
2. Erster Kreuzschlag: Leine diagonal über die Klampe legen.
3. Zweite Überkreuzung beginnen.
4. Zweite Überkreuzung abschliessen, und ein Auge bereitlegen, bei dem das kurze Ende unter sich selbst durchgelegt wird. Aus diesem Auge wird im nächsten Schritt er Kopfschlag.
5. Auge über das Klampenende legen und festziehen.
Zwei halbe Schläge werden oft verwendet, um andere Knoten wie den Mastwurf, oder den Roringstek zu sichern.
Die zwei halben Schläge können auch verwendet werden, um in Kombination mit eineinhalb Rundtörns kurz etwas festzumachen.
1. Erster halber Rundtörn: Das lose Ende einmal um den Ring legen.
2. Zweiter Rundtörn: Das lose Ende erneut ohne Kreuzen um den Ring legen, eineinhalb Rundtörns entstehen.
3. Das lose Ende hinter dem festen Ende durchführen und durch die entstehende Bucht stecken.
4. Das lose Ende erneut hinter dem festen Ende durchführen und durch die so entstandene Bucht stecken.
5. Festziehen, fertig.
Der Mastwurf wird benutzt, um Dinge kurzfristig festzumachen. Dieser Knoten lässt sich sehr leicht wieder lösen. Dies bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass er bei längerer Belastung auch von selbst aufgehen kann. In der Praxis muss ein Mastwurf deshalb immer mindestens mit einem halben Schlag gesichert werden.
1. Loses Ende zweimal um das Objekt legen, an dem man etwas festmachen möchte, z.B. Reling, Mast, Dalben, etc. Das lose Ende kreuzt das feste Ende.
2. Loses Ende durch die Überkreuzung stecken.
3. Festziehen, fertig.