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Costa Rica, Land der Vulkane, Strände und Flüsse
Costa Rica besitzt trotz seiner geringen Grösse von 51'100 km² eine grosse Vielfalt von Vegetationsformen und spürbar unterschiedlicher Mikroklimas. Palmengezäumte, traumhafte Bilderbuch-Strände kennzeichnen die Küstenregionen, wobei eine durchgängige Vulkankette mit aktiven und erloschenen Vulkanen das Land in eine karibische und eine pazifische Hälfte trennt.
Das Land eignet sich aufgrund der Naturreichtümer wie Vulkane, Strände und Flüsse besonders für einen Aktivurlaub. Surfen, Kayaken, Sportfischen, Tauchen und Wandern erfreuen sich grosser Beliebtheit. Auch die grosse Anzahl an Nationalparks mit ihrer hohen Dichte an verschiedenen Pflanzen und Tieren zieht Besucher aus aller Welt an. 27% des Landes steht in diesem Sinne unter Schutz. Die Strände und ihre Ferienorte laden aber selbstverständlich auch ein zum Sonnenbaden, Entspannen und Feiern.
Der Tourismus in Costa Rica hat immer stärker zugenommen und gilt heutzutage bereits als wichtigster Wirtschaftszweig des Landes. Diese Tatsache ist vor allem in Touristenzentren wie Jaco oder Playa Tamarindo zu spüren, wo Hotelüberbauungen und eine stark amerikanisierte Kultur das Bild prägen. Grosse Teile der Küstenregionen sind auch bereits in ausländischem, vor allem nordamerikanischem, Besitz. Die gut ausgebaute Infrastruktur für Touristen und die Englischkenntnisse vieler Costa Ricaner (die offizielle Landessprache ist Spanisch) machen das Reisen in diesem Land für Touristen einfach. Leider hat der Anstieg des Tourismus aber auch Probleme wie Drogenhandel und Prostitution mit sich gebracht. Zum Glück gibt es noch genügend Orte, die bisher noch nicht vollständig durch diese Probleme überrollt wurden.
Obwohl das Busnetz in Costa Rica gut ausgebaut und einfach zu nutzen ist, erleichtert ein Mietauto den Zugang zu eher weniger touristischen Orten.
Die Hauptstadt San Jose bietet dem Besucher wenig und ist wegen der hohen Kriminalität besser zu vermeiden. Die zentrale Lage der Stadt und ihre Funktion als Knotenpunkt im Verkehrsnetz des Landes machen einen (oft mehrfachen) Besuch der Stadt jedoch meist unumgänglich.
Costa Rica gilt als die Schweiz Zentralamerikas. Das Land ist das reichste Zentralamerikas, bietet einen hohen Lebensstandard, gute medizinische Versorgung und ist politisch stabil. Politisch bemerkenswert ist auch der Verzicht des Landes auf eine Armee. Costa Rica gilt als sehr sicheres Reiseland, sogar für alleinreisende Frauen.
Die Position Costa Ricas in Zentralamerika widerspiegelt sich allerdings auch in den Preisen. Wer Costa Rica besuchen möchte muss vor allem in der Hochsaison (von Dezember bis April, diese entspricht der Trockenzeit des Landes) damit rechnen tief in die Tasche zu greifen und viel tiefer als in den Nachbarländern Panama und Nicaragua.
Wer bilderbuchartige Strände, prächtige Natur, gute Surfmöglichkeiten und ein vergleichsweise sehr sicheres Reiseziel sucht und gleichzeitig den teilweise stark amerikanisierten Tourismus nicht scheut, kommt in Costa Rica auf jeden Fall auf seine Kosten.
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