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MUNITION UND SICHERHEIT
DIE RICHTIGE MUNITION
Wie oft hat es in der Geschichte der Feuerwaffen Unfälle gegeben, weil die falsche Munition in eine Waffe eingelegt wurde? Es ist nicht ungewöhnlich, dass das Einlegen von Munition in eine Waffe, die für ein anderes Kaliber ausgelegt ist, problemlos verläuft. Historisch gesehen ist dies auch der Grund, warum die Mauser C96, ursprünglich im Kaliber 7,63 Mauser, aber im Kaliber 9 Para gekammert, Schilder mit einer grossen roten 9 trugen. Um bei der C96 zu bleiben (eine über hundertjährige Waffe), so ist ihre Munition in 7,63 Mauser identisch mit der 7,62 Tokarev. Leider ist die 7,62 Tokarev bekanntlich viel stärker als die 7,63 Mauser. Jede Waffe hat ihre eigene Munition.
URSPRUNG DER MUNITION
Jede Munition, die älter als 20 Jahre ist und die Sie nicht aus erster Hand erworben haben, sollte als Sammlermunition betrachtet werden! Man kann diese entweder in einer Vitrine betrachten oder (in der Schweiz) bei einem Waffenbüro zur Vernichtung abgeben. Wenn die Munition, die Sie verwenden möchten, wiedergeladen wurde, vergewissern Sie sich, dass Sie dies selbst getan haben. In der Vergangenheit und bereits während des Zweiten Weltkriegs wurden dem Feind mit Sprengfallen versehene Munitionsmengen zur Verfügung gestellt. Es gibt jedoch keine Möglichkeit festzustellen, ob eine Charge normal oder mit einer Sprengfalle versehen ist! Wir bitten Sie daher zu bedenken, dass jegliche Munition zweifelhafter Herkunft systematisch aussortiert werden sollte.
SAMMLERMUNITION
Auch wenn es verlockend sein mag, eine Sammlermunition auszuprobieren, oft in einer Sammlerwaffe, die zum Kaliber der betreffenden Munition passt, hat die Zeit wahrscheinlich gegen Sie gearbeitet. Das Pulver in der Munition ist höchstwahrscheinlich durch den Transport zerbröckelt. Dies erhöht die Brennbarkeit, was zu heftigem Überdruck führen kann.