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Das Wichtigste in Kürze
- Archäologen haben in Pompeji Leichen von zwei Menschen gefunden.
- Die sterblichen Überreste deuten auf einen reichen Mann und seinen Sklaven hin.
- Die Toten wurden in einem Korridor unterhalb einer Villa gefunden.
Im süditalienischen Pompeji haben Archäologen die sterblichen Überreste von zwei Menschen gefunden. Sie sind bei dem Ausbruch des Vesuvs vor rund 2000 Jahren ums Leben gekommen.
Die menschlichen Überreste seien in einer grossen Villa am Rande der antiken Stadt Pompeji entdeckt worden. Dies teilten die Forscher am Samstag mit. Die beiden Männer wurden wahrscheinlich von der Eruption überrascht, als sie versuchten, zu fliehen.
Leichenfund: Wahrscheinlich reicher Mann und junger Sklave
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich um die Leichen eines älteren reichen Mannes und eines jungen Sklaven handelt. Hinweise darauf geben demnach die Bekleidung und die zusammengedrückten Rückenwirbel am Skelett des Jungen, die auf schwere körperliche Arbeit hindeuten.
Die Toten wurden in einem Korridor unterhalb der Villa gefunden, wo sich die beiden Männer möglicherweise versteckten.
Der Sklave war vermutlich zwischen 18 und 25 Jahre alt, 1,56 Meter gross und trug eine kurze Tunika. Sein Besitzer war etwa 1,62 Meter gross und circa 40 Jahre alt. Er trug eine Tunika und einen Mantel.
Durch eine Technik, bei der Gips in die Hohlräume gegossen wird, konnten die Forscher die ursprünglichen Positionen der Skelette rekonstruieren. Die beiden lagen auf dem Rücken.
In Pompeji bleiben Skelette und Fundstücke gut erhalten
Die antike Stadt Pompeji versank nach dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. in Asche. Heute ist sie nach dem Kolosseum von Rom die am zweithäufigsten besuchte Touristenattraktion Italiens.
Im vergangenen Jahr besichtigten fast vier Millionen Menschen die archäologische Stätte. Da die Stadt grösstenteils unter Asche begraben wurde, sind viele Skelette und Fundstücke gut erhalten.