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Ein Museumsbesucher ist im portugiesischen Porto buchstäblich in ein Kunstwerk des Bildhauers Anish Kapoor hineingefallen. Der Mann hielt das etwa 2,5 Meter tiefe Erdloch für eine optische Täuschung und dachte wohl, es handle sich um einen aufgemalten Kreis.
Das berichtete die Zeitung «Público». Der etwa 60-jährige Italiener musste nach dem Unfall in der vergangenen Woche Medienberichten zufolge im Spital behandelt werden.
Die Installation «Descent into Limbo», die im Serralves Museum zu sehen ist, ist ganz mit schwarzen Pigmenten ausgefüllt – was Kunstfans darüber rätseln lässt, ob es tatsächlich in die Tiefe geht. «Anish Kapoors Schwarz lässt die dritte Dimension verschwinden», titelte die italienische Zeitung «Corriere della Sera».
Allerdings habe es unter anderem Warnschilder gegeben, die Gäste über das Loch informieren. Die Sicherheitsvorkehrungen seien nun verschärft worden.
Der 64-jährige Kapoor hatte das Werk, das jeweils in einem sechs mal sechs Meter grossen Würfel gegraben wird, erstmals 1992 für die Documenta IX in Kassel geschaffen. Auf seiner Webseite schreibt der britische Künstler: «Dies ist ein Ort voller Dunkelheit, nicht ein Loch im Boden.» Die Ausstellung in Porto bleibt bis zum 6. Januar 2019 geöffnet. (cma/sda/dpa)
Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».
Die Frau heisst Sally Rooney – sie ist 28 Jahre alt und eine mit Literatur-Preisen überhäufte Bestseller-Autorin aus Irland.
Aber anstatt in …