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Am leichtesten gelingt dieses Experiment mit einer richtigen Matsch-/Schlammbrühe. Denn mit dieser kann die stufenweise Reinigung am besten für die Kinder veranschaulicht werden. Gebraucht werden hierfür Teesieb, Kaffeefilter und eine Kunststoff-Membran. Weniger geeignet ist Schmutz, der aus leichten Schwebeteilchen besteht wie zum Beispiel Rindenmulch oder ähnliches. Dieser würde direkt in der ersten Reinigungsstufe durch das Teesieb rausgefiltert werden und es käme zu keiner weiteren sichtbaren Reinigung.
Auch wichtig ist, dass immer ein kleiner Rest des zuvor gereinigten Wassers im Becher verbleibt, um den Kindern die stufenweise Reinigung auch visuell deutlich zu machen.
Dass keine gelösten Stoffe gereinigt werden können, zeigt ein mögliches Zusatzexperiment. Hier würde man Wasser mit Tinte blau färben, den gleichen Versuchsablauf wählen und doch wäre das Wasser, das am Ende aus der Membran kommt, noch immer blau. Für Kinder in der Primarstufe ist das eine sehr wichtige Erkenntnis, da die Begrifflichkeit „gelöste Stoffe oder Bakterien oder ähnliches“ für diese Altersgruppe noch nicht komplett erfasst werden kann.
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