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Gilbert Mayer, geboren in Basel 1954, arbeitete nach Abschluss des Studiums der Nationalökonomie in Basel als Werbefachmann und Auftragsfilm-Produzent. Nach 2010 begann er sich intensiv mit der analogen schwarz-weiss Fotografie auseinander zu setzen. Er besuchte Workshops und Stages bei namhaften Meistern ihres Fachs, unter anderen bei Dominique Granier in Paris, dem Printer von Sebastiao Salgado, um sich in der Dunkelkammertechnik und der Grossformat-Fotografie weiter zu bilden. 2017 zeigte er seine Fotoserie «Street Views» in einer Ausstellung im Gemsberg Keller in Basel. 2019 folgte eine Ausstellung von Landschaftsbildern in der Galerie Pellegrini in Murten. 2020 erlernte Gilbert Mayer bei Christian Klant die Technik der Kollodium Nassplatten Fotografie. Mit Salzdruck, Albumendruck, Cyanotypie und Carbondruck kamen neue Positivverfahren hinzu, die eine wichtige Erweiterung der Gestaltungsmittel für künstlerisch einzigartige Bilder darstellen. Seit Februar 2021 arbeitet Gilbert Mayer an zwei Projekten bei welchen diese Verfahren zum Einsatz gelangen. Die Arbeit im Naturhistorischen Museum dauert noch an und wird den letzten Zustand der Sammlung im alten Berri-Bau festhalten. Für die Portraitserie von Fadenmarionetten des Basler Marionetten Theaters wurden 129 auf 121 Nassplatten fotografiert.