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Ursprünglich gab es einen Mann: Dr. Alfred Pfister (1910-1990) - Schweizer Arzt und ehemaliger Schüler von Paul Niehans.
Begeistert von den medizinischen Anwendungen der Zellularwissenschaft, widmet er einen Grossteil seines Lebenswerks der Suche nach einer wissenschaftlichen Lösung der Probleme, mit denen die herkömmlichen Verfahren der klassischen Zellrevitalisierungsmethoden konfrontiert sind: gefriergetrocknet oder eingefroren verlieren die Zellen ihre volle Wirksamkeit.
Dr. Albert Pfister erarbeitet schliesslich eine neue Methode, die stabil, zuverlässig und hocheffizient ist.
Im Jahr 1955 entwickelt er einen Konservierungsstoff, der das Absterben der Zellen verzögert – die „Cellvital“-Methode ist geboren. Bei diesem Verfahren werden die Zellen erfolgreich konserviert und „atmen“ weiter. Sie bewahren ihre volle Lebenskraft.
Tests des Genfer Battelle-Instituts (unter Aufsicht von Professor Warburg, Nobelpreisträger für Medizin) bestätigen die Wirksamkeit der Methode.
Dank diesem Meilenstein der Forschung können die Zellen fortan nach Entnahme kontrolliert werden. Dr. Pfister verwendet jahrelang eine medizinische Anwendung des Verfahrens in seiner Revitalisierungsklinik an den Ufern des Genfersees, die 1977-1985 unter der Leitung seines Sohnes Roland C. Pfister weitergeführt wird.
Von der Zellulartherapie zur Zellularkosmetik von Cellap Laboratoire
„Und was tun Sie für die Haut?“
Es ist diese naheliegende Frage einer Patientin während einer Nachbehandlung in der Revitalisierungsklinik, die Roland C. Pfister dazu veranlasst, die Möglichkeit einer Anwendung der Zellularwissenschaft in der Kosmetik – von der er im Übrigen überzeugt ist – zu erforschen.
Die Revitalisierung beruht auf dem Prinzip, „ein müdes, vorzeitig gealtertes oder überstrapaziertes Organ mit Hilfe junger Zellen eines ähnlichen Organs zu stimulieren und zu revitalisieren“.
Da die Haut nicht vegetativ, sondern ein lebendiges Organ ist, scheint eine kosmetische Anwendung der Zellularwissenschaft durchaus im Bereich des Möglichen.
Angetrieben von der gleichen Leidenschaft für die Zellularwissenschaft wie sein Vater, macht sich Roland C. Pfister Errungenschaften zunutze, die bislang strikt auf den medizinischen Bereich beschränkt waren, und überträgt sie auf eine zuverlässige und sichere Anwendung in der Zellularkosmetik.
Auf dieser Grundlage entwickelt er im Jahr 1978 eine zellbasierte Hautpflege, die er den Patienten seiner Klinik anbietet – mit durchschlagendem Erfolg. Die Patienten sind derart begeistert, dass sie den Wunsch äussern, die Behandlung auch nach ihrer Entlassung aus der Klinik fortsetzen zu können. Um diesem Wunsch nachzukommen, entwickelt Roland C. Pfister ein kosmetisches Pflegeprodukt, das die Zellen in eine Salbe integriert und so auch nichtmedizinisch angewendet werden kann. Mit diesem Schritt legt er den Grundstein für die Zellularkosmetik.
Gleichzeitig beginnt die Suche nach Kosmetikfabrikanten, die Zellularkosmetik herstellen können. Doch Roland C. Pfisters Formeln sind technisch derart spezialisiert, dass kein Hersteller in der Lage ist, die Produkte nach seinen Vorstellungen anzufertigen. So ist im Pflichtenheft unter anderem vorgesehen, dass die Zellen ihre biologischen Eigenschaften und ihre Aktivität für längere Zeit beibehalten.
Die Hersteller empfehlen, stattdessen gefriergetrocknete Zellen zu verwenden, wie sie bereits für andere Marken produziert werden. Doch Roland C. Pfister bleibt hartnäckig: Für ihn ist es unabdingbar, dass die in den Cremen enthaltenen Zellen ihre Lebenskraft wahren.
Tief überzeugt vom kosmetischen Potenzial der Zellularwissenschaft, weigert sich Roland C. Pfister, sein Projekt aufzugeben. Er umgibt sich mit einem Team herausragender Biologen und Ärzte und kauft seine erste Maschine, einen Homogenisator mit einem Fassungsvermögen von 20 kg. Gemeinsam mit einem Galeniker macht er sich an die Entwicklung der Inhaltsstoffe, die später in die Formeln der Schweizer Zellularkosmetikprodukte von Cellcosmet und Cellmeneinfliessen werden.