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50 Jahre Marshall Mathers! Der Rapper, den man vor allem unter seinem Künstlernamen Eminem kennt, wurde am 17. Oktober 1972 in St. Joseph, Missouri, geboren. Im Lauf seines Lebens schrieb er so viele Hits, dass es uns schwerfällt, hier nur einige davon aufzuzählen. Mit nur 14 Jahren begann seine Karriere, in der Clubszene von Detroit – and the rest is history.
Anlässlich seines 50. Geburtstags stellt sich die Frage, was der Rapper eigentlich heute so macht.
Zu Beginn dieses Jahres war Slim Shady in der grossen Halftime-Show der Superbowl zu sehen. Diese stand ganz im Zeichen des Hip-Hops, Raps und RnB. Zusammen mit Mentor Dr. Dre, Snoop Dogg, Mary J. Blige und Kendrick Lamar wurde auf der Bühne ein Feuerwerk aus alten und neuen Songs gezündet, die jeder Hip-Hop-Fan auswendig kennt. Der Auftritt schaffte es nicht nur aus musikalischen Gründen in die Schlagzeilen, sondern auch, weil Eminem auf seine Knie fiel und damit ein politisches Statement gegen Rassismus setzte.
In diesem Jahr wurde Eminem auch für einen Platz in der «Rock & Roll Hall of Fame» nominiert – und konnte sich gegen A Tribe Called Quest, eine Hip-Hop-Band der alten Schule, durchsetzen. Damit ist Eminem neben Jay-Z erst der zweite Solo-Rapper, der es noch während seines Lebens in die Hall of Fame schaffte. Angesichts seiner langen Liste an Auszeichnungen und Errungenschaften ist dies jedoch wenig verwunderlich: 15 Grammys, 17 Billboard Music Awards, zwei Diamantalben und ein Oscar, um nur einige aufzuzählen.
Diesen Juni war Marshall Mathers unverkennbare Stimme zusammen mit dem Sänger CeeLo Green auf dem Track «The King and I» zu hören. Der Song ist angelehnt an Elvis' Klassiker «Jailhouse Rock». Anlass dafür war die Filmbiografie «Elvis», mit Austin Butler in der Hauptrolle.
Eminem veröffentlichte im August 2022 sein Album «Curtain Call 2» – es ist nach «Curtain Call» aus dem Jahr 2005 sein zweites «Best-of»-Album. Auf dem Album hat es lauter Features mit bekannten Namen der Musikindustrie wie beispielsweise Rihanna, Gwen Stefani, 50 Cent, Snoop Dogg und Beyoncé.
Zuletzt gab Eminem dem amerikanischen Hip-Hop-Magazin «XXL» ein ausführliches Interview, in welchem er seinen Werdegang sowie auch seine Drogenabhängigkeit thematisierte. Im Interview, welches Mitte September erschien, erinnerte sich der Rap-Star gesagt zu haben: «Wenn ich doch nur mit Dr. Dre zusammenarbeiten könnte, das wäre verrückt. Er ist so verdammt gut.» Einige Wochen später sei er bei seinem Idol zuhause gewesen und sie hätten zusammen an «The Slim Shady LP» gearbeitet.
Mit diesem Album habe sich vieles für ihn verändert – auch sein Drogenkonsum. Bevor er einen Plattenvertrag unterzeichnete, habe er bloss Alkohol getrunken. Auf einmal waren es auch verschreibungspflichtige Medikamente.
Er erzählt auch davon, wie es war, als weisser Musiker schwarze Musik zu machen. Er habe immer respektvoll sein wollen und gewusst, dass er als Gast in dieses Haus kommen würde.
Eminems grösstes Ziel ist es immer noch, der beste Rapper zu sein, wie er im Interview sagt. Heute höre er sich Rapper wie J. Cole und Kendrick Lamar an und denke sich: «Momentan bin ich gerade nicht der beste Rapper, ich muss aufstehen und weitermachen.»
Vielleicht ist genau das sein Erfolgsrezept: Zu wissen, dass er das Zeug hat, der Beste zu sein, ohne dabei vor lauter Erfolg so überheblich zu werden, dass er sich nicht mehr weiterentwickelt.
Als Djamila Rowe ihre Akte öffnet, macht plötzlich alles Sinn. Ihr ganzes beschissenes bisheriges Leben. Dabei hat sie nicht einmal damit gerechnet, dass die Stasi überhaupt eine Akte über sie angelegt hat. Sie hat sie eher zum Spass bestellt. Weil das nach der Wende alle machen, die in der DDR gelebt haben.