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Drohnen
Bestehende Mobilfunk-Infrastruktur in der Schweiz für sichere Durchführung von Drohnenflügen geeignetVerfasst von ictk am Mi, 05. Dezember 2018 - 23:15
LakeDiamond, ein Spin-off der Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL), hat ein Ladegerät entwickelt, das zivile Drohnen noch während des Fluges mit Strom versorgt. Es ähnelt dem der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa), dem Forschungsinstitut der US-Streitkräfte, die es allerdings für militärische Drohnen entwickelt hat.
Zwei kleine Drohnen, "Flycrotug" genannt, können eine Türklinke betätigen und ein Hindernis aus dem Weg schaffen. Die eine legt eine Schlinge um die Klinke und rollt den Draht mit einer kleinen Winde auf, die zweite zieht an der Tür, sodass diese sich öffnet. Sie können überall landen, selbst auf einem Türblatt, und daran hochklettern, denn sie sind mit Haftsystemen ausgestattet, die nach dem Vorbild der Gecko-Füsse gestaltet sind. Diese Tiere können sich sogar an der Decke festhalten, weil ihre Fusssohlen adhäsive Kräfte haben und sich gewissermassen am Untergrund festsaugen.
Das US-Startup Impossible Aerospace hat mit der "US-1" eine elektrische Drohne vorgestellt, die eine Flugzeit von bis zu zwei Stunden verspricht. Das ist vier bis fünf Mal so viel wie bei gängigen Modellen. Möglich macht das ein spezieller Aufbau. "Es ist nicht so sehr ein Fluggerät wie ein fliegender Akku, der eine Energiequelle nutzt, die auch als Primärstruktur dient", erklärt Impossible-Aerospace-CEO Spencer Gore. Die ersten US-1-Drohnen gehen an Einsatzkräfte in den USA.
Der Forschungsarm der U.S. Army, die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa), will Akkus von Drohnen künftig während des Fluges laden. Die Unterseite des Fluggerätes wird dazu mit Hochleistungs-Solarzellen ausgestattet. Am Boden steht ein leistungsstarker Laser, der sichtbares Licht auf diese Zellen schiesst. Diese wandeln das Licht in Strom um, sodass die Batterien aufgeladen werden. Der Laser ist so ausgelegt, dass er den Flugbewegungen der Drohne folgt.
Die Bieler Trenderia, die den Trendshop Futuretrends.ch sowie einen DJI Store betreibt, bringt mit der DJI Mavic 2 Pro die erste Drohne mit einer integrierten Hasselblad Kamera in die Schweiz. DJI hat vor zwei Jahren das Unternehmen Hasselblad übernommen. Die zugekaufte Technik fand nun Eingang in die Mavic 2 Pro.