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fkuebler
: In'n Ferrari würd' ich mich noch nicht mal für 'ne
...Probefahrt setzen, auch nicht wenn ich dafür einen kostenlosen Rabattgutschein für ein iPhone 5 kriegen würde...
Hamburg würde mir sogar noch gefallen, besser als München und Berlin, aber da wo man auf die vorbeifahrenden Schiffe gucken kann (meine Lieblingsbeschäftigung), da kann ich mir leider die Miete nicht leisten.
Insofern musses wohl sowas wie Bonn werden, falls mich die Schweizer wegen meines speziell zersetzenden Humors doch noch ausweisen sollten (oder weil ich mir die Hergiswiler Miete nicht mehr leisten kann)...
fkuebler
: Malko 203: Hatte ich auch schon versucht, aber es
"In unserem Alter, mit all den Kinderkrankheiten, ist ein SL wahrscheinlich besser"
... hat nix genützt. Immer wenn ich mir den Hals verrenkte, ob mir jetzt die vollbusige Tussi nachgucken würde, da hatte ich schon wieder Genickstarre oder war gerade kostenpflichtig über irgendein Warnschild gefahren...
Ein weiser Mann hat mir dann die Augen geöffnet:
Ich erklärte ihm in schon halbgeläutertem Zustand, dass ein Idiot, der zweihunderttausend Franken für einen Porsche bezahlt, als Strafe für seine idiotie dann immer nur hundertzwanzig fahren dürfe und ausserdem sehr unbequem fahren müsse. Und er täte das nur, weil er hoffe, als Ausgleich dafür massenhaft Frauen zu kriegen.
Da sagte der weise Mann ganz trocken: Ja, unbequeme Frauen...
Seitdem fahre ich einen gebrauchten Espace...
P.S.:
Erstens gibt es in München keine Schiffe, die mich beeindrucken, und zweitens gibt es in München auch viel zu viele Leute, die viel Geld haben und das immer zeigen wollen. Zumindest mehr als in Hamburg...
fkuebler
: relaxed 205: Absolut korrekt! Das Problem ist nur,
"Sprich langsamer, reduziere dein aktives Vokabular und lass etwas Französisch einfließen ... dann klappt das auch mit den Schweizern und dem Humor. ;-)"
..., dass in der langen Zeit, bis ich das begriffen hatte, schon voll der Altersstarrsinn von mir Besitz ergriffen hatte... ;-)
Aber mal ganz im Ernst: intellektuell gesehen empfinde ich gegenüber den Schweizern ausgesprochene Hochachtung. Während der von mir sehr geschätzte Olaf Henkel mal richtig sagte, die beiden grossen Länder in Europa mit der schlechtesten wirtschaftlichen Allgemeinbildung der Bevölkerung seien Frankreich und Deutschland, muss man den Schweizern in diesem Punkt, und auch in allgemeiner politischer Vernunft, mMn wohl einen Spitzenplatz zugestehen...
Aber trotzdem: ein Rheinländer in der Schweiz? Kulturell gesehen eine ziemlich spezielle Konstellation... ;-)
Eidgenosse
: Das Fiscal-Cliff wird noch für Spannung
sorgen. Es gibt nähmlich keine einfache Lösung. Das wahrscheinlichste Scenario ist das die Amis das Schuldenlimit unbegrenzt nach oben verschieben, natürlich erwähnen sie gleichzeitig das die Geldmenge bei Bedarf wieder aus dem Markt gezogen werden kann. Die Abwertung des Dollar wird also weitergehen. Dadurch das die Amis wieder vermehrt Öl fördern wird sich das Problem aber in die Länge ziehen. Früher oder später müsste der Dollar aber kippen. Früher oder später sind wir aber auch tot, ist schon klar. Aber trotzdem, es bleibt spannend.
Oder glaubt hier jemand das die Amis anfangen zu sparen?
permanent
: Viel mehr Sorgen als die USA mit ihrem
FicalCliff machen mir unsere westlichen Nachbarn. Die Demokraten und die Republikaner wissen wie man pokert und sie wissen auch das sie am Ende liefern müssen. Hollande hat dagegen nicht begriffen wie das Geschäft läuft und er hat auch nicht begriffen wie schlecht es in seinem Land läuft. Auch hat er nicht die Möglichkeit des schnellen Durchgriff auf eine eigene Notenbank. Das schlimme ist, wir sitzen viel mehr im französischen als im US Boot.
Die Parlamentsvertreter haben die Verhandlungen mit den EU-Staaten über den Haushalt heute Abend abgesagt. Als Grund nennen die Abgeordneten die Weigerung der Länder, einem Nachtragshaushalt für 2012 zuzustimmen. Mehr…
Die Kreditwächter drohen mit einer weiteren Abstufung der USA. Die Wall Street jault auf, die Kurse haben seit der US-Präsidentschaftswahl kräftig nachgegeben. Die Topmanager führender US-Firmen schreiben alarmierende Briefe an den Kongress: Die Angst vor dem Sturz über das fiskalische Kliff – also 607 Milliarden Dollar höhere Steuern und reduzierte Budgetausgaben Anfang 2013 – versetzen die USA in Alarmstimmung.
Selbst die G20 warnten vor einer Woche bei ihrem Gipfeltreffen in Mexiko City: Der nahende Budget-GAU, der die US-Wirtschaft zurück in eine Rezession stoßen könnte, stellt jetzt die größte Gefahr für die Weltwirtschaft dar. Es beruhigt die Börsianer auch nicht, dass Barack Obama und sein wichtigster Gegenspieler bei den Republikanern, John Boehner, in ersten Stellungnahmen zu den anstehenden Verhandlungen über ein gemeinsames Sparpaket kompromissbereit klingen.
“Wenn das Wahlergebnis einen Auftrag enthält, dann ist es der zur Zusammenarbeit”, fasste John Boehner, der Sprecher des Repräsentantenhauses, am Tag nach der Präsidentenwahl das Resultat zusammen. Er sei bereit, sich auf “höhere Einnahmen” einzulassen, so Boehner.
Manche sahen darin einen Wink, die Republikaner könnten ihre rigide Position aufweichen und höheren Steuersätzen für besser verdienende Amerikaner mit einem Einkommen über 250.000 Dollar zustimmen. Auch Obama signalisiert die Bereitschaft zum Kompromiss. Er sei “nicht mit allen seinen Positionen verheiratet”, gab er am Freitag zu Protokoll, doch er werde keinen unausgewogenen Sparkompromiss unterschreiben.
Ich würde die Verhandlungen auch platzen lassen wenn weiterhin der Großteil der Gelder in die Agrarsubventionen gepumpt wirde. Vielmehr sollte man F&E sowie Bildungseinrichtungen fördern. Auch könne Ausgabenkürzungen insgesamt vorgenommen werden wenn der Agrarbereich zusammengestrichen wird.
Das hat sich General Motors schön ausgedacht: Erst beteiligt sich der US-Autokonzern an seinem französischen Konkurrenten Peugeot. Dann bringt er einen Zusammenschluss mit seiner defizitären Tochter Opel ins Gespräch und beginnt zu verhandeln. Doch der damit einhergehende Stellenabbau verschreckt Frankreichs Politik. Milliardenhilfen für Peugeot torpedieren den GM-Plan.
General Motors und der französische Partner Peugeot haben ihre Gespräche über eine gemeinschaftliche Sanierung ihres Europageschäfts Kreisen zufolge vorerst gestoppt. Gründe seien eine verschlechterte Finanzlage bei Peugeot sowie die jüngst gewährten Garantien des französischen Staates für die Finanzierungssparte Banque PSA, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen. Durch die von der Regierung in Paris zur Verfügung gestellten 7 Mrd. Euro Staatsgarantien sei die geplante engere Zusammenarbeit von Opel mit Peugeot durchkreuzt worden, sagte einer der Insider.
Der französische Staat hatte sich im Gegenzug - ebenso wie die Gewerkschaft - Mitspracherechte im Aufsichtsrat gesichert und gefordert, die Pläne für einen Stellenabbau zu überdenken. Peugeot hatte rund 10.000 Stellen streichen und ein Werk nahe Paris dichtmachen wollen.
"Markterholung erst 2014"
Gewerkschaften in Deutschland und Frankreich hatten befürchtet, dass die beiden Autobauer im Falle einer engeren Allianz noch tiefere Einschnitte vornehmen könnten als bisher schon geplant. GM ist seit Februar mit sieben Prozent an Peugeot beteiligt. Bislang sind beide Partner aber nicht über Vereinbarungen für vier Fahrzeugprojekte und den gemeinsamen Einkauf hinausgekommen.
Die sich noch in einer frühen Phase befindenden Gespräche der mit hohen Verlusten, Überkapazitäten und Absatzeinbrüchen kämpfenden Autobauer seien gestoppt worden, sagte ein Insider. "Beide Unternehmen gehen davon aus, dass eine engere Zusammenarbeit erst nach einer Erholung der Marktsituation und damit nicht vor dem Jahr 2014 wahrscheinlich ist", sagte der zweite Insider. Denn die Bedingungen der französischen Regierung verhinderten die Streichung von Arbeitsplätzen in Frankreich, daher sei ein schneller Abschluss der Verhandlungen nicht möglich. "Es wäre politisch nicht möglich, nur in Deutschland (bei Opel) Stellen zu streichen."
Bekenntnis zu Opel-Standorten
Der Opel-Betriebsrat drängte die US-Konzernmutter General Motors, sich von Überlegungen über Werksschließungen und Massenentlassungen in Deutschland zu verabschieden. "GM muss ein klares Bekenntnis zu allen Opel-Standorten abgeben. Ohne dies wird sich die Marke nicht wiederbeleben lassen", warnte Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug Falls GM das Werk in Bochum schließen sollte oder Opel als Ganzes gar mit dem französischen Partner Peugeot zusammengelegt würde, käme dies einem Rückzug des Detroiter Autobauers aus Europa gleich. Damit würde GM dem Rivalen VW das Feld in Europa überlassen und müsste sich vom Anspruch verabschieden, weltweit Nummer eins zu werden.
GM und Volkswagen wetteifern um den Thron in der Automobilindustrie, auf dem sich der japanische Rivale Toyota in diesem Jahr beeindruckend zurückgemeldet hat. Schäfer-Klug verwies auf Nordamerika, wo die Niedersachsen GM zunehmend Konkurrenz machten. Noch sei die Marktstellung von VW dort zwar vergleichsweise klein, aber die Wachstumsraten der Wolfsburger seien enorm. In dieser Situation dürfe GM VW nicht den europäischen Markt überlassen. "GM wird den europäischen Markt mit seiner Marke Chevrolet nie so bestellen können wie mit Opel", betonte Schäfer-Klug.
General Motors verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat über ein Sparpaket, das bis Weihnachten unter Dach und Fach sein soll. Dabei geht es auch um die Zukunft der von Schließung bedrohten Fabrik in Bochum.
Bochum-Aus wäre "fatal"
Es wäre "fatal", wenn GM jetzt beschlösse, Bochum komplett dichtzumachen, betonte Schäfer-Klug. Denn die Entscheidung wäre erst in vier Jahren wirksam, würde aber bereits jetzt das Ansehen der Marke weiter beschädigen. Opel hatte dem Betriebsrat im Juni angeboten, den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2016 zu verlängern. Im Gegenzug sollten die Arbeitnehmer akzeptieren, dass die Produktion des Familienwagens Zafira zu diesem Zeitpunkt in Bochum ausläuft und das Werk danach geschlossen wird.
Bereits die Entscheidung, die nächste Generation des Kompaktwagens Astra nicht mehr in Rüsselsheim, sondern im britischen Ellesmere Port vom Band laufen zu lassen, habe der Marke mit dem Blitz massiv geschadet, monierte der Betriebsratschef. "Seitdem straucheln wir in Deutschland." Die nächsten Jahre sollten daher dazu genutzt werden, eine Perspektive für Bochum zu entwickeln. Mit weiteren Werksschließungen würde GM dagegen dem Rivalen Volkswagen in Europa in die Hände spielen. Das Vorpreschen des Ford-Konzerns, der die Schließung dreier Werke in Europa mit insgesamt mehr als 6000 Beschäftigten angekündigt hat, dürfe nicht Vorbild sein. Opel habe in den vergangenen Jahren europaweit bereits 12.000 Stellen abgebaut.
Der letzte Strohhalm
Hoffnung für zumindest einen teilweisen Erhalt von Bochum schöpft Schäfer-Klug, weil sich GM dazu verpflichtet hat, zusammen mit dem Land Nordrhein-Westfalen Perspektiven für die Fabrik zu suchen. Eine Arbeitsgruppe soll prüfen, wie das Werk weiterentwickelt werden kann und Chancen ausloten, ob dort eventuell auch Fahrzeuge für andere Hersteller gebaut werden könnten. "Ich gehe davon aus, dass Opel in Bochum bleibt", demonstrierte Schäfer-Klug Zuversicht.
Allerdings räumte auch der Betriebsrat ein, dass derzeit fast alle Massenhersteller wegen der Absatzkrise in den Schuldenstaaten Probleme haben, ihre Werke auszulasten - und die Schwierigkeiten dürften in den nächsten Jahren noch zunehmen. Die Frage sei daher eher, in welcher Form Bochum bestehen bleibe, schränkte der Betriebsratschef ein.
gamble; Ich würde mich nicht als Verlierer von Kürzungen der Agrarsubventionen sehen da der Markt nach meiner Einschätzung gut auf eigenen Beinen stehen kann und Subventionen den Wettbewerb nur unnötig verzerren. Ich bin allegemein gegen Subventionen außer in Spezialfällen wenn es um Anschub oder Forschungssubventioen für einen kurzen Zeitraum geht.
AL; Freut mich wenn dir der Thread gefällt. Ich denke allerdings man kann ein Thema US nicht ohne unseren Heimatmarkt einzubeziehen besprechen da die Weltwirtschaf nicht an nationalen Grenzen halt macht sondern durch die Arbeitsteilung und Kreditverflechtungen so verwoben ist das alles ineinander greift.
ich muss gamblev zustimmen, diese aufsplittung ist kompliziert....... 3 threads und mehr muss perma anlegen um den AL bärenthread nicht zu stören, eine breitere aufstellung ist doch positiv zu sehen und wir sollten doch auch zur kenntnis nehmen, dass viele gute, interessante id s dem bt den rücken gekehrt haben, AL weniger strenge, mehr respekt den contra id s und auch einmal eine contra ohne comment stehen lassen, vielleicht ist es das , was den BT wieder ids wie malko, etc reaktivieren könnte, eigentlich schade wenn wir gehirnlastigen auseinander brechen würden.......
bleibt nichts anderes als Augen zu und durch. Die Kreditkrise ist eine Vertrauenskrise und da wäre es kontraproduktiv wenn der Chef öffentlich Trübsal bläst. Im Grunde ist Hollandes Strategie also durchaus förderlich.
Er hat natürlich das Problem, dass er gegen die Merkelsche Sparpolitik angetreten ist - mit guten Argumenten. Aber wo nichts in der Kasse ist, kann man auch nichts ausgeben. So blockieren sich F und D gegenseitig. Unter Sarkozy war das noch anders, man hatte das Gefühl es ging voran - wenn auch in die falsche Richtung.
Neuer Termindruck im Griechenland-Poker: Die internationalen Geldgeber Athens haben genau eine Woche Zeit, um ihren Streit über die Rettung Griechenlands zu lösen. Doch möglicherweise kommt es noch schlimmer.
BerlinBis zu ihrem Griechenland-Sondertreffen am kommenden Dienstag müssen die Euro-Finanzminister schwierige Fragen klären. Einig sind sich die Eurostaaten und der Internationale Währungsfonds (IWF), dass das pleitebedrohte Land zwei zusätzliche Jahre Zeit zum Sparen bekommen soll. Umstritten ist aber, bis wann Athen seine Schulden auf ein erträgliches Maß reduzieren muss und wie die Mehrkosten von knapp 33 Milliarden Euro aufgefangen werden. Die europäischen Aktienbörsen zeigten sich am Dienstag angesichts der anhaltenden Unsicherheit nervös und lagen bis zum Nachmittag im Minus. Und es könnte noch schlimmer kommen.
Der Haushaltsexperte der Unions-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter Willsch, rechnet damit, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der IWF aus der Griechenland-Hilfe der internationalen Geldgeber aussteigt. Hintergrund ist der Konflikt bezüglich des Zeitplans für die Verminderung der griechischen Schulden zwischen dem Fonds und der Eurogruppe. IWF-Chefin Christine Lagarde besteht auf der bisherigen Abmachung, dass das Land seine Schulden bis 2020 auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung drücken muss. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker sagte dagegen in der Nacht, Athen müsse das Ziel nun erst im Jahr 2022 erreichen.
permanent
: fk#222, Auch mir macht wie in #211 erläutert
Frankreich große Sorgen. Es scheint noch nicht einmal die Einsicht angekommen zu sein etwas ändern zu müssen. Hollande glaubt in der Tradition zu sein eine stolze Nation repräsentieren zu müssen, die es so schon lange nicht mehr gibt.