Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03168.jsonl.gz/164

Relativ neu setzt sich die Carboxytherapie weltweit durch. Die Carboxytherapie wird vorwiegend ästhetisch zur Behandlung von Cellulite, zur Verkleinerung diätresistenter Fettpolster, zur Entfernung von Schwangerschaftsstreifen und zur Hautverjüngung eingesetzt. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind am Hals, bei “aging hands“, bei Augenringen und Tränensäcken sowie am Décolleté. Auch bei Narben, offenen Beinen (Ulcus) sowie bei einem Lipödem kann die Carboxytherapie zu guten Erfolgen führen.
Bei der Carboxytherapie handelt es sich um eine Methode ohne chirurgischen Eingriff, bei der Kohlendioxid über eine kleine Nadel (0,3mm Durchmesser) in das Gewebe unter die Haut insouffliert wird. Von der Injektionsstelle aus breitet sich das Kohlendioxid schnell im umliegenden Gewebe aus und wirkt dabei auf zwei Arten: Zuerst erzeugt das Gas einen gefässerweiternden Effekt mit starkem Anstieg der Durchblutung, direkt nach der Behandlung wird die Haut wärmer und leicht gerötet. Die Durchblutung führt zu vermehrtem Sauerstoff im Gewebe, der leichter vom Blut ins Gewebe abgegeben wird. Schlacken werden abgebaut, Stauungen verschwinden.
Die Carboxytherapie kann Beschwerden beim Lipödem lindern, in manchen Fällen vermindert sich auch der Fettmantel im Laufe der Behandlung.