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Die Crossair weist für das vergangene Geschäftsjahr 2001 einen konsolidierten Verlust von 314 Mio Franken aus. Dies nach einem Verlust von 25,4 Mio. Franken im Jahr 2000.Dieser Inhalt wurde am 12. März 2002 - 09:31 publiziert
Rund 290 Mio. Franken des Verlustes seien auf Sonderbelastungen im Zusammenhang mit dem Kollaps der Swissair zurückzuführen, heisst es in einer Mitteilung.
Sie bestünden im wesentlichen aus Debitoren-Verlusten auf Guthaben bei der Swissair, Verpflichtungen aus dem Qualiflyer- Vielflieger-Programm, Rückstellungen für pendente Rechtsfälle sowie entgangene Wetlease-Erträge im Auftrag der Swissair auf 19 Flugzeugen im letzten Quartal 2001.
Mehr Umsatz
Der Umsatz der Gruppe erhöhte sich um 9 Prozent auf 1,39 Mrd. Franken. Ohne die Folgen der Terroranschläge vom 11. September und des Zusammenbruchs der Swissair hätte die Crossair laut Mitteilung einen Gewinn erzielt. Aufgrund der besonderen Umstände werde wiederum auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtet, so die Crossair.
Im vergangenen Jahr beförderte die Crossair 5,9 Mio Passagiere, entsprechend einem Rückgang gegenüber Vorjahr um 6 Prozent. Durch die Optimierung von Flotte und Streckennetz habe sich die durchschnittliche Sitzauslastung im Linienverkehr im Vergleich zum Vorjahr «lediglich» auf 51 von 52 Prozent verringert.
Am Jahresende 2001 betrug das Eigenkapital laut Mitteilung 2322 Mio CHF; es stelle damit einen gute Basis für den Start von SWISS dar, heisst es. Die detaillierten Zahlen des Jahres 2001 werden an der Bilanzmedienkonferenz vom 26. März 2002 präsentiert.
swissinfo und Agenturen
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