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Die Geschichte des Weines in Chile
Der Weinbau in Chile begann im 16. Jahrhundert als die Spanier die Rebsorten Albilho, Moscatel, Negra Peruana und Torontel nach Chile brachten. Es gibt historische Belege dass Chile bereits im darauf folgenden Jahrhundert mit dem Export in die benachbarten Länder begann. Im 19. Jahrhundert kam die Weinproduktion in fast ganz Europa zum erliegen - Schuld daran, war die Reblausplage. Da in der Zwischenzeit weitere Rebsorten ihren Weg nach Chile fanden, nahm der Export nach Europa so richtig Fahrt auf - und dies bis heute.
Der heutige Anbau in Chile
Der Anbau von roten Trauben entspricht etwa 75% der gesamten Anbaufläche. Die am meisten angebaute Rebsorte ist Cabernet Sauvignon. Bei den restlichen 25% Prozent werden vor allem Chardonnay und Sauvignon Blanc produziert. Anfang der 1980er Jahre investierten grosse europäische Weinindustrielle wie Rothschild in den chilenischen Weinbau. Dies führte zu einer immensen Steigerung der Exporte in die ganze Welt.
Dank der langen Nord-Süd-Ausdehnung an der Küste des Pazifiks, verfügt Chile über verschiedene Klimazonen. Im Norden wachsen eher die weissen Sorten während im Süden ideale Bedingungen für den Anbau von Rotwein herrschen. Dank dem Rio Maipo gilt Maipo in Valle-Central als das beste Anbaugebiet. Er bewässert rund 1'500'000 Hektar.
Beliebte Rebsorten
Der Sauvignon Blanc gehört bei den Weissweinen zu den Beliebtesten. Die Carménère ist bei den Rotweinen sehr begehrt. Die Traube aus Bordeaux wurde von Einwanderern aus Frankreich mitgebracht. Heute werden diese Rebsorten wieder zurück nach Frankreich gebracht.