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An dieser Übung sollte grundsätzlich getestet werden, wie viel Wasser mittels einem Wassertransport vom Rhein auf die Autobahnbrücke A 861/ A98 zur Zollanlage gefördert werden kann.
Übungsziele waren die korrekte Bedienung von Universallöschfahrzeug (ULF), Löschpumpe Typ 4 (LöPu), Ausgleichsbecken und die Wasserabgabe nach Angaben Einsatzleiter und Übungsleitung. Die Schlüsselstellen waren: die optimale Positionierung der Boote, das Verlegen der Schläuche vom Rhein zum Schadenplatz und die Zusammenarbeit mit dem DLRG, sowie der Feuerwehr Warmbach.
Das Übungsszenario sah vor, dass eine grössere Havarie auf dem Lastwagenparkplatz auf der Schweizer Seite der Zollanlagen und daraus ein Brand entstanden war. Zudem drohte das in diesem Gebiet mit einer 125er Ringleitung ausgestattete Hydrantennetz zusammenzubrechen.
Das Rheinrettungsboot der Feuerwehr Rheinfelden und das Boot der DLRG Badisch Rheinfelden wurden zu diesem Zweck jeweils mit einer MS Pumpe Typ 2 ausgerüstet. Von den Booten wurde mit je zwei 75er Schläuche das Wasser vom Rhein über das ca.4m hohe Rheinbord zum Veloweg in 2 Ausgleichsbecken gefördert. Von den beiden Ausgleichsbecken bezog dann die Löschpumpe das Wasser und förderte dies über eine 110er Leitung als Zubringer zum Universallöschfahrzeug . Von dort aus wurde mit zwei 75er Leitungen der grosse Wasserwerfer auf dem Anhänger gespiesen und anschliessend auch der Monitor auf dem Dach vom ULF. Dieser Wassertransport konnte unter einer Stunde erstellt werden, was sehr gut ist und es wurden 3000l/min Wasser konstant bei 8 Bar gefördert. Es zeigte sich, dass selbst an der sehr schwer zugänglichen Rheinstelle unter der Autobahnbrücke ein Wassertransport möglich ist.