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C. S. Lewis beschreibt in seinem autobiografischen Spätwerk "Überrascht von Freude" (1955) über seinen frühen Zugang zu den Büchern:
Im weitläufigen Elternhaus gab es "Bücher im Arbeitszimmer, Bücher im Wohnzimmer, Bücher in der Garderobe, Bücher (zwei Reihen tief) in dem grossen Bücherregal auf dem Treppenabsatz, Bücher in einem der Schlafzimmer, Bücher in Stapeln so hoch wie meine Schultern auf dem Speicher … Bücher aller Art, … für ein Kind geeignete und ganz und gar ungeeignete. Nichts davon war mir verboten. An den schier endlosen verregneten Nachmittagen holte ich mir einen Band nach dem anderen aus den Regalen." Diese intensive Leseerfahrung liess ihn "fast völlig" in seiner Imagination leben.
Ohne diese intensive Leseerfahrung hätte er später nie auf die unnachahmliche Art schreiben können. An einer anderen Stelle schreibt er:
Niemand hat, bevor er zwanzig wird, Zeit genug, mehr als einige wenige Dinge wirklich gut zu machen, und wenn wir einen Jungen zwingen, in einem Dutzend Fächer ein Mittelmass zu erreichen, zerstören wir ihm seine Massstäbe, vielleicht für sein ganzes Leben. (138)