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Der Kanton St.Gallen ist über 200 Jahre alt.
Er wurde im Jahr 1803 gegründet.
Der französische General Napoleon Bonaparte hat damals
die Grenzen vom Kanton bestimmt.
Der erste Landamman vom Kanton
war Karl Müller-Friedberg.
Er hat bei der Gründung mitgearbeitet.
Wie ist der Kanton St.Gallen entstanden?
Vor über 200 Jahren hat Napoleon Bonaparte
überall in Europa Krieg geführt.
Napoleon Bonaparte war ein französischer General.
Später war er auch Kaiser von Frankreich.
Im Jahr 1803 hat Napoleon Bonaparte einfach
die Grenzen vom Kanton St.Gallen bestimmt.
Er hat dabei keine Rücksicht
auf verschiedene Regionen genommen.
Oder auf verschiedene Religions·gebiete.
Deshalb besteht der Kanton heute
aus so unterschiedlichen Regionen.
Der erste Landammann
Karl Müller-Friedberg war der erste Landammann.
Der Landammann ist der Chef der Regierung.
Karl Müller-Friedberg war Politiker.
Er hat bei der Gründung vom Kanton mitgearbeitet.
Das Bild ist ein Bild von Karl Müller-Friedberg.
Immer wieder Streit um die Verfassung
Die Politiker haben die erste Verfassung vom Kanton
bei der Gründung im Jahr 1803 geschrieben.
Die Verfassung ist das Grundgesetz vom Kanton St.Gallen.
In der Verfassung stehen die Rechte und Pflichten vom Kanton.
Und in der Verfassung stehen die Rechte und Pflichten
vom St.Galler Stimmvolk.
Die Politiker haben aber schon im Jahr 1814
eine neue Verfassung geschrieben.
Damals hat Napoleon Bonaparte eine wichtige Schlacht verloren.
Und er war auch nicht mehr Kaiser.
Es hat immer wieder Streit um die Verfassung gegeben.
Zum Beispiel im Jahr 1830.
Damals haben 3 Grosse Volks·versammlungen mehr Rechte
für das Volk gefordert.
Deshalb hat es eine neue Verfassung gegeben.
Das Volk hat dann über diese dritte Verfassung abgestimmt
und Ja dazu gesagt.
Später hat es wieder Streit um die Verfassung gegeben.
Deshalb hat es nochmals 2 neue Verfassungen gegeben:
- die vierte Verfassung im Jahr 1861
- die fünfte Verfassung im Jahr 1890
Die fünfte Verfassung war bis 2001 gültig.
Im Jahr 2001 hat es nochmals eine neue Verfassung gegeben.
Diese sechste Verfassung gilt bis heute.
Was hat sich mit der sechsten Verfassung verändert?
Früher war der Kanton St.Gallen in 14 Bezirke eingeteilt.
Zu einem Bezirk gehören immer mehrere Gemeinden.
Die Zahl der Bezirke hat sich oft geändert.
Das hat sich mit der sechsten Verfassung geändert.
Heute gibt es keine Bezirke mehr.
Dafür gibt es heute 8 Wahlkreise.
Das Wappen
So sieht das Wappen vom Kanton St.Gallen aus:
Das Wappen zeigt ein Bündel mit Stäben.
Heute sind es 5 Stäbe.
Früher waren es 8 Stäbe.
Die 8 Stäbe sind ein Symbol für 8 Bezirke.
Aus diesen 8 Bezirken ist der Kanton St.Gallen entstanden.
Ein Band hält das Bündel zusammen.
Das Band ist ein Symbol für Zusammenhalt.
Das Beil im Bündel ist ein Symbol für Stärke.
Das Wappen ist in den Farben Grün und Weiss.
Grün ist die Farbe für Freiheit.
Weiss ist die Farbe für Unschuld.
Das Wappen gibt es seit der Gründung.
Damals hat der Kanton mit diesen Farben zeigen wollen:
Vorher ist manches ungerecht gewesen.
Das soll jetzt im neuen Kanton besser werden.