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Die Marken (italienisch «Marche») sind eine mittelitalienische Region zwischen dem Apennin und der Adria. Im Norden grenzen sie an die Emilia-Romagna, im Süden an die Abruzzen. Geografisch ist die Region dreigeteilt. An der Adria liegen die drei Städte Ancona, Pesaro und Fano, im Westen liegt das Hügelland mit den Städten Urbino und Ascoli Piceno und die Grenze zu Umbrien bildet der Apennin.
Die Weinanbaufläche beträgt etwas über 19 000 Hektaren; damit zählen die Marken zu den kleineren italienischen Anbaugebieten. Das Meer und das im Westen liegende Gebirge, der toskanische Apennin, schaffen ein kühles, gemässigtes Klima mit warmen und trockenen Sommern. Die Weingärten liegen fast ausschliesslich an Hängen mit oft lehmhaltigem Boden. Je ungefähr zur Hälfte werden Rot- und Weissweine produziert. Häufig angebaute Weissweinsorten sind Trebbiano Toscano, Maceratino, Malvasia oder Verdicchio, bei den Roten dominieren Sangiovese und Montepulciano. Vermehrt wird auch mit internationalen Sorten wie Viognier, Sauvignon oder Pinot Noir und Cabernet Sauvignon experimentiert.
Zu den DOC-Weinen zählen der weisse Verdicchio dei Castelli di Jesi, und der Rosso di Piceno, eine Cuvée vornehmlich aus Sangiovese und Montepulciano. Weniger traditionsreiche Weine gelangen mit der Bezeichnung Marche IGT in den Verkauf.