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"training myself not to care" ist eine zweiteilige Videoloop Installation. Die beiden 1Kanal-Videos werden zur selben Zeit aber räumlich getrennt auf eine Fläche gebeamt. Man sieht jeweils ein Paar, das sich sehr intim küsst, wobei die Betrachter direkten Augenkontakt mit einer der küssenden Person haben und somit automatisch in eine Dreieckskonstellation manövriert werden. Die Grenze zwischen dem Betrachten einer Projektion und dem Teilhaben an einer Performance wird verwischt: Die Distanz vom Betrachter zum Werk wird über den Blickkontakt aufgehoben. Es geht mir bei dieser Arbeit darum, dass die Betrachter ihre Grenzen spüren, ob sie einen erotischen Moment zulassen können oder ihn abwehren.
"training myself not to care" is a two-part videoloop installation. The videos are shown at the same time, but in a separate room. One sees a couple kissing in a very intimate way. The viewer has constant eye contact with one of the lovers, like she or he would be involved directly in this intimate situation. The borderline between just watching a video and participating in a performance is not clear anymore. Within this work I want the viewer to reach her or his limits, where they have to decide if they would rather allow themself to be drawn into an erotic moment or have to deny it by turning away.