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In der Schweiz wird eine sehr vielseitige Bienenhaltung betrieben. Insgesamt halten 17'500 Imkerinnen und Imkern ca. 165'000 Bienenvölker, d.h. im Durchschnitt fast 10 Völker pro Imkerin oder Imker. Mehrheitlich hausen die Bienenvölker in Schweizerkästen, einer Hinterbehandlungsbeute im Warmbau, die in Bienenhäusern untergebracht sind. In freistehenden Dadantkästen werden ca. 15% und in anderen Magazinbeuten ca. 5% der Völker gehalten. Die Wanderimkerei wird nur von einer kleinen Minderheit betrieben. Die Trachtangebote sind je nach Region sehr unterschiedlich. Unsere wichtigsten Trachtpflanzen sind: Löwenzahn, Obstbäume, Raps, Robinie ("Akazie"), Kastanien, Linde, Alpenrose sowie verschiedene Nadel- und Laubbäume. Die Durchschnittsernte liegt bei 20 kg pro Volk. Die Schweiz hat mit durchschnittlich 4.0 Völkern pro Quadratkilometer, Alpen inbegriffen, eine hohe Bienendichte. Durch die flächendeckende geografische Verteilung der Bienenstände ist die Bestäubung der Kultur und Wildpflanzen zum heutigen Zeitpunkt in den meisten Gegenden gewährleistet.
Ausführliche Angaben zur Bienenhaltung in der Schweiz heute und über die Entwicklung in den letzten 140 Jahren gibt die Dokumentation: