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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00999 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Schwegler Urteil vom 17. März 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1979, meldete sich am 7. März 2013 (Eingangsda tum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Depressionen zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/ 5 ). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und lud den Versicherten mit Schreiben vom 2 5. November 2013 ( Urk. 8/24) auf den 1 6. Dezember 2013 zum Untersuch im Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) ein. Nachdem der Versicherte der Untersuchung ferngeblieben war, teilte ihm die IV-Stelle mit eingeschriebe nem Brief vom 1 7. Januar 2014 ( Urk. 8/27) mit, dass sie ihm am 2 7. März 2014 eine n letzten Termin anbieten würde und wies ihn auf die Folgen einer fehlen den Mitwirkung hin. Der Versicherte erschien erneut nicht zum Termin (vgl. Feststellungsblatt vom 1 5. April 2014, Urk. 8/28 S. 3). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 7. Mai 2014, Urk. 8/31; Einwand vom 6. Juni 2014, Urk. 8/39; ergänzende Einwandbegründung, Urk. 8/42) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 5. August 2014 das Leistungsbegehren ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 2 6. September 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen, um danach neu über den Anspruch auf Leistunge n der Invalidenversicherung zu entscheiden. In prozessualer Hin sicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Oktober 2014 ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-47) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 3 1. Oktober 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer zweimalig - trotz Hinweis auf die Folgen einer fehlenden Mitwirkung - unentschuldigt einer Untersuchung beim RAD ferngeblieben sei. Demnach könne der Anspruch nicht geprüft werden und es bestehe kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Die Angaben des Beschwerdeführers mit dem Arztbericht des Z.___ vom 1 9. März 2014 seien wenig glaubhaft und auch durch das Schreiben des Beschwerdeführers und Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psycho therapie, vom 2 7. Mai 2014 liessen sich keine Diagnosen plausibel nachvollzie hen ( Urk. 2). Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer vor, er gehe mit der Beschwerdegeg nerin darin überein, dass die Mitwirkungspflicht verletzt worden sei. Allerdings lägen lege artis abgestützte psychiatrische Diagnosen mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Dr. A.___ beschreibe eine starke Ein schränkung sowie eine Chronifizierung des depressiven und sozial phobischen Zustandsbildes und er attestiere dem Beschwerdeführer seit April 2012 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. Eine Verbesserung des Gesundheitszustan des sei auszuschliessen, zumal es ihm zeitweise schlechter gegangen sei. Ein Rentenanspruch sei demnach bereits gestützt auf die Akten zu bejahen ( Urk. 1 S. 8). Die Verzugsfolgen einer verweigerten Mitwirkung könnten im vorliegen den Fall nicht eintreten, da dem Beschwerdeführer keine Bedenkzeit eingeräumt worden sei. In materieller Hinsicht fehle es an der schuldhaften Verletzung der Mitwirkungspflicht, da der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen bis anhin nicht in der Lage gewesen sei, die Untersuchungstermine wahrzunehmen, was von Dr. A.___ dargelegt worden sei. Erschwerend komme hinzu, dass der Beschwerdeführer nach dem Vorfall am 1 9. März 2014 aufgrund der Rippen quetschung zum Schlafen das Medikament Tramal habe verschrieben bekom men und den Termin am 2 7. März 2014 verschlafen habe und sich - Dr. A.___ Ausführungen zufolge - die Angstsymptomatik nochmals deutlich verschlech tert habe. Er habe die Mitwirkungspflicht dem nach nicht schuldhaft verletzt ( Urk. 1 S. 9 f.). Die Beschwerdegegnerin weise den Anspruch a b - ohne weitere Begründung, weshalb nicht auf den ausführlichen Arztbericht von Dr. med. A.___ abgestellt werden könne und keine der Diagnosen plausibel nachvoll ziehbar seien, obwohl Dr. A.___ die objektiven Befunde detailliert ausführe und sie anhand von Beispielen in den Akten erläutere. Schliesslich sei die B eurte i lung des RAD nicht verwertbar, da sie eine reine Aktenbeurteilung sei ( Urk. 1 S. 10 f.). 2. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 2.4 Jede psychogene Störung, ob einfache oder neurotische Form, kann im Einzel fall Krankheitswert haben, weshalb jeder Einzelfall sorgfältig geprüft werden muss. Notwendig sind in jedem Fall ein ausführlicher ärztlicher Bericht oder ein entsprechendes fachärztliches Gutachten sowie die Abklärung der erwerblichen Umstände (AHI 1997 S. 43 E. 5c). Dabei müssen psychiatrische Berichte in der Regel auf einer persönlichen Untersuchung beruhen (RKUV 2001 Nr. U 438 S. 345, Urteile des Bundesgerichts 9C_602/2007 vom 11. April 2008 E. 5.3 und I 169/06 vom 8. August 2006 E. 4.4 mit Hinweisen). Für die verlässliche Beurtei lung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3., Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit Hinweisen). 2.5 Wer Versicherungsleistungen beansprucht, muss unentgeltlich alle Auskünfte erteilen, die zur Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versiche rungsleistungen erforderlich sind ( Art. 28 Abs. 2 ATSG). Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen ( Art. 43 Abs. 2 ATSG). Kommen die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspru chen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger auf Grund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Perso nen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Gegebenenfalls kann der Versiche rungsträger das von der versicherten Person eingereichte Gesuch mit der Begründung abweisen, der Sachverhalt, aus dem diese ihre Rechte ableiten wolle, sei nicht erwiesen (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b S. 264; SVR 2010 IV Nr. 30 S. 94, 9C_961/2008 E. 3.1). Gemäss Art. 7b Abs. 1 IVG können die Leistungen nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 IVG oder nach Art. 43 Abs. 2 ATSG nicht nachgekommen ist. 3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt: 3.1 Der Beschwerdeführer befand sich vom 1 9. bis zum 2 7. Juli 2011 in stationärer Behandlung in der B.___. Die behan delnden Ärzte hielten in ihrem Austrittsbericht vom 2 7. Juli 2011 1) eine akute Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0), 2) rezidivierende Synkopen (insgesamt drei mal) unklarer Ätiologie, differentialdiagnostisch im Rahmen einer Anpassungs störung (ICD-10 F43.2) und 3) die intermittierende Einnahme von Benzodiaze pinen als psychiatrische Diagnosen fest ( Urk. 8/26 S. 8). Die Ätiologie der rezidivierenden Synkopen bleibe letztlich unklar. Eine somati sche Ursache habe aktuell ausgeschlossen werden können, die vorliegenden Untersuchungsergebnisse (Langzeit-EKG, Langzeit-BD, TTE, Doppleruntersu chung der hirnversorgenden Gefässe, EEG, zerebrales MRI) hätten keinen erklä renden Grund gezeigt. In der Langzeit-BD-Messung seien deutliche RR-Spitzen mit bis zu 220 mmHg systolisch aufgefallen. Diese seien am ehesten im Rahmen von Unruhezuständen und psyc hischer Erregung zu werten. D ie rezidivierenden Synkopen könnten im Zusammenhang mit einer psychogenen Ursache stehen, wofür die angegebene Lärmempfindlichkeit und das Auftreten der Anfälle im Rahmen von Stresssituationen sprechen würde. Zusätzlich habe der Beschwer deführer regelmässig Benzodiazepine zur Beruhigung bezogen. Sie empfählen daher eine psychiatrische ambulante Anbindung, er wolle dies allerdings mit seinem Hausarzt besprechen ( Urk. 8/26 S. 10 f. ). 3.2 Dr. A.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 8. Juni 2013 1) eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) sowie 2) den Verdacht auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/16 S. 3). Er behandle den Beschwerdeführer seit dem 1 2. März 2012 mit störungsspezifi scher, verhaltenstherapeutisch orientierter Einzelpsychotherapie mit einer Sit zungsfrequenz von ca. 1 Stunde pro Woche. Die letzte Kontrolle habe am 5. Juni 2013 stattgefunden ( Urk. 8/16 S. 3 f.). Der Beschwerdeführer sei in sei nem Konzentrations- und Auffassungsvermögen leicht eingeschränkt, in seiner Anpassungsfähigkeit sei er mittelgradig und in seiner Belastbarkeit stark ein geschränkt ( Urk. 8/16 S. 2). Aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung sowie des bereits über Jahre chronifizierten Verlaufes sei von einer eher schlechten Prognose auszugehen. Seit April 2012 liege eine 100%ige Arbeits unfähigkeit vor ( Urk. 8/16 S. 4). 3.3 Die Ärzte der Klinik und Poliklinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie hielten in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 6. Juli 2013 fest, dass der Beschwerdeführer am 2 5. Juni 2013 aufgrund des am 1 9. Juni 2013 erlittenen Unfalles von ihnen ambulant behandelt worden sei. Seit dem 7. Juli 2013 sei er wieder vollumfänglich arbeitsfähig ( Urk. 8/19). 3.4 Dr. A.___ führte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbe richt vom 4. Oktober 2013 ( Urk. 8/23) aus, dass der Beschwerdeführer sich bis zum 3 1. Juli 2013 in seiner Behandlung befunden hab e, bis zu diesem Zeitpunkt habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Der Beschwerdeführer habe die Behandlung zwischenzeitlich abgebrochen, so dass er die gestellten Fragen nicht beantworten könne. Aufgrund der Komplexität des Falles empfehle er ein medizinisches Gutachten ( Urk. 8/23). 3.5 Dr. med. C.___, FMH Allgemeinmedizin, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 1. Dezember 2013 1) eine somatoforme Störung, differentialdiagnostisch Anpassungsstörung, mit rezidi vierenden Synkopen und 2) ein Asthma bronchiale, bei Allergie auf Tier haare / Milben und Verdacht auf beginnendes Lungenemphysem mit Auswirku ng auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit liege 1) ein Ulcus am Unterschenkel links unklarer Ätiologie, 2) eine Osteosynthese einer Unterkieferfraktur median am 1 9. Juni 2013 und 3) ein Status nach Osteosyn these einer Metacarpale-III + IV-Fraktur rechts 1998 vor. Dr. C.___ konstatierte, dass er in den letzten Jahren keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe. Es müsse geprüft werden, ob der Beschwerdeführer weiterhin im Fach „Musik“ arbeiten könne oder ob eine entsprechende Umschulung erforder lich sei. Aus der Biographie sei ersichtlich, dass er immer wieder krank gewesen sei oder auf die Umgebung sehr sensibel reagiert habe. In diesem Sinne bestehe eine Anpassungsstörung. Positiv erscheine ihm, dass der Beschwerdeführer arbeiten wolle und auch eine sinnvolle Tätigkeit verrichten möchte, aktuell scheine ihm die allgemeine Leistungsfähigkeit leicht eingeschränkt. Dr. C.___ hielt dafür, dass eine psychiatrische Beurteilung indi ziert sei, damit mit einer allenfalls medikamentösen Therapie die Einschränkungen vermindert werden könnten ( Urk. 8/25). 3.6 Am 1 9. März 2014 stellte sich der Beschwerdeführer zu Fuss in der Klinik für Unfallchirurgie des Z.___ vor und berichtete, er sei auf dem Heimweg vom Billardspielen gewesen, als ihn plötzlich die Polizei von hinten überwältigt habe. Daraufhin sei er mit der linken Brust sowie mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen. Er habe seither keinen Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit gehabt und habe auch nicht erbrechen müssen. Bewusstlosigkeit und Amnesie sowie neu aufgetretene Licht- und Geräuschempfindlichkeit habe er verneint. Aktuell klage er über Schmerzen über dem linken Rippenbogen sowie über Schmerzen in der Nase. Bei der Polizei habe er 0.7 Promille gehabt. Die behandelnden Ärzte hielten folgende Diagnosen fest ( Urk. 8/36) : - Contusio capitis vom 1 9. März 2014 - Nasenbeinkontusion - Exkoriationen - Rippenkontusion links vom 1 9. März 2014 - Handkontusion links vom 1 9. März 2014 - Kniekontusion rechts vom 1 9. März 2014 Sie konstatierten, es sei eine suffiziente Schmerztherapie bis zu schmerzfreiem Hustenstoss und tiefer Inspiration zu empfehlen. Auch empfählen sie eine leichte körperliche Betätigung im Rahmen der Möglichkeiten ( Urk. 8/36). 3. 7 Dr. A.___ teilte der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 2 7. Mai 2014 mit ( Urk. 8/37), dass die Behandlung auf Initiative des Beschwerdeführers ab dem 2 6. Febru ar 2014 wieder aufgenommen worden sei. Seitdem habe eine regel mässige ambulante Behandlung mit einer Sitzungsfrequenz von 1 Stunde pro Woche etabliert we rden können. Beim Beschwerdeführer bestehe 1) eine mittel gradig bis schwere depressive Symptomatik (ICD-10 F32.1/32.2), 2) eine emoti onal-instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30) sowie 3) eine soziale Phobie (ICD-10 F40.1). Anamnestisch sei davon auszuge hen, dass die oben genannten Störungen bereits weit über den initialen Behandlungsbeginn am 1 2. März 2012 in die Vergangenheit zurück reichen würden und einen bereits chronifizierten Charakter besässen. Im Vorbescheid werde darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer den Einladungen für eine medizinische Abklär ung im RAD vom 2 5. November, 1 6. Dezember 2013 und 2 7. März 2014 unentschuldigt ferngeblieben und somit seiner Mitwirkungs pflicht nicht nachgekommen sei. Aufgrund der phasenweise schweren depressi ven Symptomatik und der sozialen Phobie bestehe seit mehreren Jahren ein ausgeprägter sozialer Rückzug. Durch die Chronifizierung des depressiven und sozial phobischen Zustandsbildes se i der Beschwerdeführer die weit aus über wiegende Zeit nicht in der Lage, an einem geregelten gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Es gelinge ihm nur knapp, die für die Lebensführung notwendi gen Aktivitäten ausser Haus durchzuführen (Einkaufen; Arzttermine; etc.). Zudem bestehe auf Grundlage der Erkrankung ein ausgeprägtes desorganisiertes Verhalten ( Urk. 8/37). Die Nichteinhaltung der von der Beschwerdegegnerin mitgeteilten Termine sei aus seiner Sicht krankheitsbedingt erfolgt. Erschwerend komme hinzu, dass sich der Beschwerdeführer durch den Vorfall am 1 9. März 2014 (s iehe Bericht Unfallchirurgie Z.___ ) einerseits mehrer e körperliche Verletzungen zugezogen und sich andererseits in der Folge sein psychisches Zustandsbild (v.a. Angst symptomatik ) n ochmals deutlich verschlechtert habe. Insgesamt gehe er davon aus, dass der Beschwerdeführer über eine hohe Motivation zur Mitwirkung an den notwendigen Abklärungen verfüge, bisher jedoch krankheitsbedingt nicht in der Lage gewesen sei, dieser Mitwirkungspflicht nachzukommen ( Urk. 8/37). 3.8 Dr. A.___ hielt in seinem zuhanden der Rechtsvertreterin des Beschwerdefüh rers erstellten Be richt vom 2 4. September 2014 fest, dass sich der Verlauf trotz seit 2 6. April 2014 konsequent durchgeführter psychiatrisch-psychotherapeuti scher Behandlung inklusive Pharmakotherapie bei vorhandener Compliance und Behandlun gsmotivation bisher als stationä r darstelle. Erschwerend komme hinzu, dass sich bei zwei therapeutisch motivierten Versuchen, sich erneut wie der regelmässige Aktivitäten ausser Haus aufzubauen (Ressourcenaktivierung, Überwindung der sozial phobischen Ängste), jeweils zwei gravierende Zwi schenfälle ereignet hätten. Ein Unfall mit dem Skateboard (1 9. Juni 2013, schwere Verletzungen im Gesichts- und Kopfbereich mit Hospitalisation im Z.___ ) und der Vorfall am 1 9. März 2014, dem ein impulsiver Ausbruch vorange gangen sei und der zu einer Verstärkung der Ängste und des sozialen Rückzugs geführt hätten ( Urk. 3/4 S. 3). Aufgrund der Symptomatik ergäben sich in Anlehnung an den Mini-ICF starke Einschränkungen in den folgenden Berei chen: - Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen sowohl im privaten, als auch beruflichen Kontext - Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben - Flexibilität und Umstellungsfähigkeit - Durchhaltefähigkeit - Selbstbehauptungsfähigkeit - Kontaktfähigkeit zu Dritten - Gruppenfähigkeit - Ausserberufliche Aktivitäten - Selbstversorgung Dr. A.___ konstatierte, dass sich beim Beschwerdeführer eine Symptomatik von erheblichem Krankheitswert bzw. einer erheblichen Funktionseinschränkung sowohl in der Gestaltung des Alltags, der sozialen Beziehungen, als auch im Hinblick auf eine berufliche Wiedereingliederung zeige. Aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung, der zu Grunde liegenden, tief in der Persönlichkeit verankerten Schemata sowie des chronifizierten Verlaufes sei von einer schlechten Prognose auszugehen. Dr. A.___ hielt dafür, dass im Hinblick auf die IV-Abklärungen bei Wiederaufnahme des Verfahrens eine externe Begutach tung zu empfehlen sei, wie er dies der SVA bereits mit Schreiben vom 7. November 2013 mitgeteilt habe ( Urk. 3/4 S. 4). 4. 4.1 4.1.1 Mit Schreiben vom 2 5. November 2013 wurde der Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin zur Untersuchung beim RAD am 1 6. Dezember 2013 gebeten ( Urk. 8/24). Nachdem der Beschwerdeführer diesem Termin ferngeblie ben war, wurde er mit eingeschriebenem Brief vom 1 7. Januar 2014 zu einem neuen Termin zur RAD-Untersuchung am 2 7. März 2014 eingeladen ( Urk. 8/27) und darauf hingewiesen, dass bei unentschuldbarer fehlender Mitwirkung auf Grund der Akten verfügt oder die Erhebungen eingestellt und Nichteintreten beschlossen werden könne. Das Mahn- und Bedenkzeitverfahren wurd e dem nach korrekt durchgeführt, insbesondere wurde dem Beschwerdeführer über zwei Monate Bedenkzeit eingeräumt. 4.1.2 Die üblichen medizinischen Untersuchungen sind ohne konkret entgegenste hende Umstände generell als zumutbar zu betrachten (vgl. Kieser, ATSG-Kom mentar, 3. Aufl., Bern/St. Gallen/Zürich 2015, N 82 zu Art. 43). Vorliegend gehen keine konkreten Umstände aus den Akten hervor, welche die RAD-Untersuchung als unzumutbar erscheinen liesse - auch bringt der Beschwerde führer keine vor. Damit ist die Zumutbarkeit der RAD-Untersuchung erstellt. 4.1.3 Die Verletzung der Mitwirkungspflicht ist nur relevant, wenn sie in unentschuld barer Weise erfolgt. Es muss sich demnach um eine schuldhafte Verletzung handeln, wobei das Verhalten der Person nicht mehr nachvollzieh bar sein darf, was etwa dann gegeben ist, wenn ein Rechtfertigungsgrund nicht einmal ansatzweise erkennbar ist oder wenn das Verhalten schlechthin unver ständlich ist (vgl. Kieser, a.a.O., N 92 zu Art. 43). Dr. A.___ hielt in seinem Bericht vom 2 4. September 2014 dafür, d ass der Beschwerdeführer stark eingeschränkt sei in der Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen sowohl im privaten, als auch beruflichen Kontext. Dies spiegle sich im zwischen Juni 2013 und Februar 2014 stattgefundenen Thera pieunterbruch wieder. Zudem seien die nicht wahrgenommenen Untersu chungstermine beim RAD ebenfalls kausal in diesem Zusammenhang zu sehen. Zum einen gelinge es dem Beschwerdeführer nicht, regelmässig und konstant seine administrativen Angelegenheiten zu erledigen (Post bleibt teilwei se wochenlang ungeöffnet). Zum a nderen bestehe durch die ausgeprägte, willent lich nicht steuerbare Angst eine erhebliche Beeinträchtigung in der Ausführung von Aktivitäten ausser Haus. Dies stehe aus seiner Sicht auch nicht im Wider spruch zum Vorfall vom 1 9. März 2014 vorangegangenen Billardspiel ( Urk. 3/4 S. 3). Dem steht allerdings die Tatsache entgegen, dass der Beschwerdeführer a uf eigene Initiative die psychiatrische Behandlung ab dem 2 6. Februar 2014 wieder aufgenommen hat (vgl. E. 3.7 ) und - soweit aus den Akten ersichtlich - zumin dest bis zum 2 3. September 2014 regelmässig absolvierte (vgl. E. 3.7 und E. 3.8 ). Demnach ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer zumindest zum Zeitpunkt des zweiten Termins beim RAD am 2 7. März 2014 in der Lage war, regelmässige Termine auch ausser Haus wahr zunehmen. Dafür spricht auch, dass der Beschwerdeführer am 1 9. März 2014 ausser Haus Bil lard spielen konnte ( Urk. 8/36), sowie die Angabe in der Beschwerdeschrift, dass er den Termin - unter Einfluss des wegen der Rippen quetschung verschriebenen Medikamentes Tramal - verschlafen habe ( Urk. 1 S. 9). Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer aus gesund heitlicher Sicht in der Lage gewesen wäre, den Termin beim RAD einzu halten. Es ist somit mit überwiegender Wa hrscheinlichkeit erstellt, dass er sich in une ntschuldbarer Weise der zumut baren Untersuchung entzog. 4.2 Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Verwaltungsverfügungen nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend verfassten) Wortlaut zu verstehen, sondern es ist nach ihrem tatsächlichen rechtlichen Gehalt zu fragen (mit Hin weisen: Urteil des Bundesgericht I 41/2006 vom 2 5. August 2006 E. 3.2). Gestützt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG kann bei einer schuldhaften Verletzung der Mitwirkungspflicht aufgrund der vorliegenden Akten beschlossen werden oder - nach Einstellung der Erhebungen - auf das Leistungsbegehren nicht eingetreten werden. Das Gesetz gibt keine Richtlinien, wie zwischen den beiden Sanktionen zu wählen ist. Immerhin ist nach der Praxis zu beachten, dass von der Möglich keit des Nichteintretens zurück haltend Gebrauch zu machen ist und, s oweit auf grund der Akten ein materiel ler Entscheid möglich ist, kein Nichteintretensent scheid gefällt werden soll. Allemal ist zu berücksichtigen, dass die für die Partei „günstigere Variante“ zu wählen ist (mit Hinweisen: Kieser, a.a.O., N 99 ff. zu Art. 43). Eine materielle Beurteilung des Anspruches des Beschwerdeführers ist aufgrund der im Recht liegenden Berichte nicht möglich - entsprechend wurde eine bidis ziplinäre Untersuchung angeordnet ( Urk. 8/24; Urk. 8/27; Urk. 8/28 S. 2). Auch Dr. A.___ hielt wiederholt fest, dass er ein externes Gutachten zur weiteren Abklärung empfehle (E. 3.4; E. 3.8). D ipl. med. D.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Psychotherapie, des Region alen Ärztlichen Dienstes, hielt in seiner Stellungnahme vom 1 4. April 2014 demgemäss lediglich fest, dass keine krankheitsbedingte Ursache für das Nichtwahrnehmen des Ter mins gefunden werden könne ( Urk. 8/28 S. 3). Nach erfolgtem Einwand konsta tierte er, dass an der Stellungnahme vom 1 4. April 2014 festgehalten werden solle ( Urk. 8/43 S. 2) - nahm allerdings wiederum keine materielle Beurteilung vor. Da keine materielle Beurteilung erfolgte und ein Nichteintreten infolge des nicht notwendigen Glaubhaftmachens einer Veränderung im Falle einer Neuanmel dung für den Beschwerdeführer ohnehin vorteilhafter ist, ist die Verfügung als Nichteintreten zu qualifizieren. In diesem Sinne erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 5.2 Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist der Beschwerdeführer bedürftig ( Urk. 3/3). Antragsge mäss ( Urk. 1) ist ihm deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Kommt der Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Prozessführung verpflichten ( § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche-rungsgericht, GSVGer ). Das Gericht beschliesst, In Bewilligung des Gesuchs vom 2 6. September 2014 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei s ie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstSchwegler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00999 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Schwegler Urteil vom 17. März 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1979, meldete sich am 7. März 2013 (Eingangsda tum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Depressionen zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/ 5 ). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und lud den Versicherten mit Schreiben vom 2 5. November 2013 ( Urk. 8/24) auf den 1 6. Dezember 2013 zum Untersuch im Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) ein. Nachdem der Versicherte der Untersuchung ferngeblieben war, teilte ihm die IV-Stelle mit eingeschriebe nem Brief vom 1 7. Januar 2014 ( Urk. 8/27) mit, dass sie ihm am 2 7. März 2014 eine n letzten Termin anbieten würde und wies ihn auf die Folgen einer fehlen den Mitwirkung hin. Der Versicherte erschien erneut nicht zum Termin (vgl. Feststellungsblatt vom 1 5. April 2014, Urk. 8/28 S. 3). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 7. Mai 2014, Urk. 8/31; Einwand vom 6. Juni 2014, Urk. 8/39; ergänzende Einwandbegründung, Urk. 8/42) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 5. August 2014 das Leistungsbegehren ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 2 6. September 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen, um danach neu über den Anspruch auf Leistunge n der Invalidenversicherung zu entscheiden. In prozessualer Hin sicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Oktober 2014 ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-47) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 3 1. Oktober 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer zweimalig - trotz Hinweis auf die Folgen einer fehlenden Mitwirkung - unentschuldigt einer Untersuchung beim RAD ferngeblieben sei. Demnach könne der Anspruch nicht geprüft werden und es bestehe kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Die Angaben des Beschwerdeführers mit dem Arztbericht des Z.___ vom 1 9. März 2014 seien wenig glaubhaft und auch durch das Schreiben des Beschwerdeführers und Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psycho therapie, vom 2 7. Mai 2014 liessen sich keine Diagnosen plausibel nachvollzie hen ( Urk. 2). Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer vor, er gehe mit der Beschwerdegeg nerin darin überein, dass die Mitwirkungspflicht verletzt worden sei. Allerdings lägen lege artis abgestützte psychiatrische Diagnosen mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Dr. A.___ beschreibe eine starke Ein schränkung sowie eine Chronifizierung des depressiven und sozial phobischen Zustandsbildes und er attestiere dem Beschwerdeführer seit April 2012 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. Eine Verbesserung des Gesundheitszustan des sei auszuschliessen, zumal es ihm zeitweise schlechter gegangen sei. Ein Rentenanspruch sei demnach bereits gestützt auf die Akten zu bejahen ( Urk. 1 S. 8). Die Verzugsfolgen einer verweigerten Mitwirkung könnten im vorliegen den Fall nicht eintreten, da dem Beschwerdeführer keine Bedenkzeit eingeräumt worden sei. In materieller Hinsicht fehle es an der schuldhaften Verletzung der Mitwirkungspflicht, da der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen bis anhin nicht in der Lage gewesen sei, die Untersuchungstermine wahrzunehmen, was von Dr. A.___ dargelegt worden sei. Erschwerend komme hinzu, dass der Beschwerdeführer nach dem Vorfall am 1 9. März 2014 aufgrund der Rippen quetschung zum Schlafen das Medikament Tramal habe verschrieben bekom men und den Termin am 2 7. März 2014 verschlafen habe und sich - Dr. A.___ Ausführungen zufolge - die Angstsymptomatik nochmals deutlich verschlech tert habe. Er habe die Mitwirkungspflicht dem nach nicht schuldhaft verletzt ( Urk. 1 S. 9 f.). Die Beschwerdegegnerin weise den Anspruch a b - ohne weitere Begründung, weshalb nicht auf den ausführlichen Arztbericht von Dr. med. A.___ abgestellt werden könne und keine der Diagnosen plausibel nachvoll ziehbar seien, obwohl Dr. A.___ die objektiven Befunde detailliert ausführe und sie anhand von Beispielen in den Akten erläutere. Schliesslich sei die B eurte i lung des RAD nicht verwertbar, da sie eine reine Aktenbeurteilung sei ( Urk. 1 S. 10 f.). 2. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 2.4 Jede psychogene Störung, ob einfache oder neurotische Form, kann im Einzel fall Krankheitswert haben, weshalb jeder Einzelfall sorgfältig geprüft werden muss. Notwendig sind in jedem Fall ein ausführlicher ärztlicher Bericht oder ein entsprechendes fachärztliches Gutachten sowie die Abklärung der erwerblichen Umstände (AHI 1997 S. 43 E. 5c). Dabei müssen psychiatrische Berichte in der Regel auf einer persönlichen Untersuchung beruhen (RKUV 2001 Nr. U 438 S. 345, Urteile des Bundesgerichts 9C_602/2007 vom 11. April 2008 E. 5.3 und I 169/06 vom 8. August 2006 E. 4.4 mit Hinweisen). Für die verlässliche Beurtei lung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3., Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit Hinweisen). 2.5 Wer Versicherungsleistungen beansprucht, muss unentgeltlich alle Auskünfte erteilen, die zur Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versiche rungsleistungen erforderlich sind ( Art. 28 Abs. 2 ATSG). Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen ( Art. 43 Abs. 2 ATSG). Kommen die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspru chen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger auf Grund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Perso nen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Gegebenenfalls kann der Versiche rungsträger das von der versicherten Person eingereichte Gesuch mit der Begründung abweisen, der Sachverhalt, aus dem diese ihre Rechte ableiten wolle, sei nicht erwiesen (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b S. 264; SVR 2010 IV Nr. 30 S. 94, 9C_961/2008 E. 3.1). Gemäss Art. 7b Abs. 1 IVG können die Leistungen nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 IVG oder nach Art. 43 Abs. 2 ATSG nicht nachgekommen ist. 3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt: 3.1 Der Beschwerdeführer befand sich vom 1 9. bis zum 2 7. Juli 2011 in stationärer Behandlung in der B.___. Die behan delnden Ärzte hielten in ihrem Austrittsbericht vom 2 7. Juli 2011 1) eine akute Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0), 2) rezidivierende Synkopen (insgesamt drei mal) unklarer Ätiologie, differentialdiagnostisch im Rahmen einer Anpassungs störung (ICD-10 F43.2) und 3) die intermittierende Einnahme von Benzodiaze pinen als psychiatrische Diagnosen fest ( Urk. 8/26 S. 8). Die Ätiologie der rezidivierenden Synkopen bleibe letztlich unklar. Eine somati sche Ursache habe aktuell ausgeschlossen werden können, die vorliegenden Untersuchungsergebnisse (Langzeit-EKG, Langzeit-BD, TTE, Doppleruntersu chung der hirnversorgenden Gefässe, EEG, zerebrales MRI) hätten keinen erklä renden Grund gezeigt. In der Langzeit-BD-Messung seien deutliche RR-Spitzen mit bis zu 220 mmHg systolisch aufgefallen. Diese seien am ehesten im Rahmen von Unruhezuständen und psyc hischer Erregung zu werten. D ie rezidivierenden Synkopen könnten im Zusammenhang mit einer psychogenen Ursache stehen, wofür die angegebene Lärmempfindlichkeit und das Auftreten der Anfälle im Rahmen von Stresssituationen sprechen würde. Zusätzlich habe der Beschwer deführer regelmässig Benzodiazepine zur Beruhigung bezogen. Sie empfählen daher eine psychiatrische ambulante Anbindung, er wolle dies allerdings mit seinem Hausarzt besprechen ( Urk. 8/26 S. 10 f. ). 3.2 Dr. A.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 8. Juni 2013 1) eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) sowie 2) den Verdacht auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/16 S. 3). Er behandle den Beschwerdeführer seit dem 1 2. März 2012 mit störungsspezifi scher, verhaltenstherapeutisch orientierter Einzelpsychotherapie mit einer Sit zungsfrequenz von ca. 1 Stunde pro Woche. Die letzte Kontrolle habe am 5. Juni 2013 stattgefunden ( Urk. 8/16 S. 3 f.). Der Beschwerdeführer sei in sei nem Konzentrations- und Auffassungsvermögen leicht eingeschränkt, in seiner Anpassungsfähigkeit sei er mittelgradig und in seiner Belastbarkeit stark ein geschränkt ( Urk. 8/16 S. 2). Aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung sowie des bereits über Jahre chronifizierten Verlaufes sei von einer eher schlechten Prognose auszugehen. Seit April 2012 liege eine 100%ige Arbeits unfähigkeit vor ( Urk. 8/16 S. 4). 3.3 Die Ärzte der Klinik und Poliklinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie hielten in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 6. Juli 2013 fest, dass der Beschwerdeführer am 2 5. Juni 2013 aufgrund des am 1 9. Juni 2013 erlittenen Unfalles von ihnen ambulant behandelt worden sei. Seit dem 7. Juli 2013 sei er wieder vollumfänglich arbeitsfähig ( Urk. 8/19). 3.4 Dr. A.___ führte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbe richt vom 4. Oktober 2013 ( Urk. 8/23) aus, dass der Beschwerdeführer sich bis zum 3 1. Juli 2013 in seiner Behandlung befunden hab e, bis zu diesem Zeitpunkt habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Der Beschwerdeführer habe die Behandlung zwischenzeitlich abgebrochen, so dass er die gestellten Fragen nicht beantworten könne. Aufgrund der Komplexität des Falles empfehle er ein medizinisches Gutachten ( Urk. 8/23). 3.5 Dr. med. C.___, FMH Allgemeinmedizin, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 1. Dezember 2013 1) eine somatoforme Störung, differentialdiagnostisch Anpassungsstörung, mit rezidi vierenden Synkopen und 2) ein Asthma bronchiale, bei Allergie auf Tier haare / Milben und Verdacht auf beginnendes Lungenemphysem mit Auswirku ng auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit liege 1) ein Ulcus am Unterschenkel links unklarer Ätiologie, 2) eine Osteosynthese einer Unterkieferfraktur median am 1 9. Juni 2013 und 3) ein Status nach Osteosyn these einer Metacarpale-III + IV-Fraktur rechts 1998 vor. Dr. C.___ konstatierte, dass er in den letzten Jahren keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe. Es müsse geprüft werden, ob der Beschwerdeführer weiterhin im Fach „Musik“ arbeiten könne oder ob eine entsprechende Umschulung erforder lich sei. Aus der Biographie sei ersichtlich, dass er immer wieder krank gewesen sei oder auf die Umgebung sehr sensibel reagiert habe. In diesem Sinne bestehe eine Anpassungsstörung. Positiv erscheine ihm, dass der Beschwerdeführer arbeiten wolle und auch eine sinnvolle Tätigkeit verrichten möchte, aktuell scheine ihm die allgemeine Leistungsfähigkeit leicht eingeschränkt. Dr. C.___ hielt dafür, dass eine psychiatrische Beurteilung indi ziert sei, damit mit einer allenfalls medikamentösen Therapie die Einschränkungen vermindert werden könnten ( Urk. 8/25). 3.6 Am 1 9. März 2014 stellte sich der Beschwerdeführer zu Fuss in der Klinik für Unfallchirurgie des Z.___ vor und berichtete, er sei auf dem Heimweg vom Billardspielen gewesen, als ihn plötzlich die Polizei von hinten überwältigt habe. Daraufhin sei er mit der linken Brust sowie mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen. Er habe seither keinen Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit gehabt und habe auch nicht erbrechen müssen. Bewusstlosigkeit und Amnesie sowie neu aufgetretene Licht- und Geräuschempfindlichkeit habe er verneint. Aktuell klage er über Schmerzen über dem linken Rippenbogen sowie über Schmerzen in der Nase. Bei der Polizei habe er 0.7 Promille gehabt. Die behandelnden Ärzte hielten folgende Diagnosen fest ( Urk. 8/36) : - Contusio capitis vom 1 9. März 2014 - Nasenbeinkontusion - Exkoriationen - Rippenkontusion links vom 1 9. März 2014 - Handkontusion links vom 1 9. März 2014 - Kniekontusion rechts vom 1 9. März 2014 Sie konstatierten, es sei eine suffiziente Schmerztherapie bis zu schmerzfreiem Hustenstoss und tiefer Inspiration zu empfehlen. Auch empfählen sie eine leichte körperliche Betätigung im Rahmen der Möglichkeiten ( Urk. 8/36). 3. 7 Dr. A.___ teilte der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 2 7. Mai 2014 mit ( Urk. 8/37), dass die Behandlung auf Initiative des Beschwerdeführers ab dem 2 6. Febru ar 2014 wieder aufgenommen worden sei. Seitdem habe eine regel mässige ambulante Behandlung mit einer Sitzungsfrequenz von 1 Stunde pro Woche etabliert we rden können. Beim Beschwerdeführer bestehe 1) eine mittel gradig bis schwere depressive Symptomatik (ICD-10 F32.1/32.2), 2) eine emoti onal-instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30) sowie 3) eine soziale Phobie (ICD-10 F40.1). Anamnestisch sei davon auszuge hen, dass die oben genannten Störungen bereits weit über den initialen Behandlungsbeginn am 1 2. März 2012 in die Vergangenheit zurück reichen würden und einen bereits chronifizierten Charakter besässen. Im Vorbescheid werde darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer den Einladungen für eine medizinische Abklär ung im RAD vom 2 5. November, 1 6. Dezember 2013 und 2 7. März 2014 unentschuldigt ferngeblieben und somit seiner Mitwirkungs pflicht nicht nachgekommen sei. Aufgrund der phasenweise schweren depressi ven Symptomatik und der sozialen Phobie bestehe seit mehreren Jahren ein ausgeprägter sozialer Rückzug. Durch die Chronifizierung des depressiven und sozial phobischen Zustandsbildes se i der Beschwerdeführer die weit aus über wiegende Zeit nicht in der Lage, an einem geregelten gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Es gelinge ihm nur knapp, die für die Lebensführung notwendi gen Aktivitäten ausser Haus durchzuführen (Einkaufen; Arzttermine; etc.). Zudem bestehe auf Grundlage der Erkrankung ein ausgeprägtes desorganisiertes Verhalten ( Urk. 8/37). Die Nichteinhaltung der von der Beschwerdegegnerin mitgeteilten Termine sei aus seiner Sicht krankheitsbedingt erfolgt. Erschwerend komme hinzu, dass sich der Beschwerdeführer durch den Vorfall am 1 9. März 2014 (s iehe Bericht Unfallchirurgie Z.___ ) einerseits mehrer e körperliche Verletzungen zugezogen und sich andererseits in der Folge sein psychisches Zustandsbild (v.a. Angst symptomatik ) n ochmals deutlich verschlechtert habe. Insgesamt gehe er davon aus, dass der Beschwerdeführer über eine hohe Motivation zur Mitwirkung an den notwendigen Abklärungen verfüge, bisher jedoch krankheitsbedingt nicht in der Lage gewesen sei, dieser Mitwirkungspflicht nachzukommen ( Urk. 8/37). 3.8 Dr. A.___ hielt in seinem zuhanden der Rechtsvertreterin des Beschwerdefüh rers erstellten Be richt vom 2 4. September 2014 fest, dass sich der Verlauf trotz seit 2 6. April 2014 konsequent durchgeführter psychiatrisch-psychotherapeuti scher Behandlung inklusive Pharmakotherapie bei vorhandener Compliance und Behandlun gsmotivation bisher als stationä r darstelle. Erschwerend komme hinzu, dass sich bei zwei therapeutisch motivierten Versuchen, sich erneut wie der regelmässige Aktivitäten ausser Haus aufzubauen (Ressourcenaktivierung, Überwindung der sozial phobischen Ängste), jeweils zwei gravierende Zwi schenfälle ereignet hätten. Ein Unfall mit dem Skateboard (1 9. Juni 2013, schwere Verletzungen im Gesichts- und Kopfbereich mit Hospitalisation im Z.___ ) und der Vorfall am 1 9. März 2014, dem ein impulsiver Ausbruch vorange gangen sei und der zu einer Verstärkung der Ängste und des sozialen Rückzugs geführt hätten ( Urk. 3/4 S. 3). Aufgrund der Symptomatik ergäben sich in Anlehnung an den Mini-ICF starke Einschränkungen in den folgenden Berei chen: - Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen sowohl im privaten, als auch beruflichen Kontext - Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben - Flexibilität und Umstellungsfähigkeit - Durchhaltefähigkeit - Selbstbehauptungsfähigkeit - Kontaktfähigkeit zu Dritten - Gruppenfähigkeit - Ausserberufliche Aktivitäten - Selbstversorgung Dr. A.___ konstatierte, dass sich beim Beschwerdeführer eine Symptomatik von erheblichem Krankheitswert bzw. einer erheblichen Funktionseinschränkung sowohl in der Gestaltung des Alltags, der sozialen Beziehungen, als auch im Hinblick auf eine berufliche Wiedereingliederung zeige. Aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung, der zu Grunde liegenden, tief in der Persönlichkeit verankerten Schemata sowie des chronifizierten Verlaufes sei von einer schlechten Prognose auszugehen. Dr. A.___ hielt dafür, dass im Hinblick auf die IV-Abklärungen bei Wiederaufnahme des Verfahrens eine externe Begutach tung zu empfehlen sei, wie er dies der SVA bereits mit Schreiben vom 7. November 2013 mitgeteilt habe ( Urk. 3/4 S. 4). 4. 4.1 4.1.1 Mit Schreiben vom 2 5. November 2013 wurde der Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin zur Untersuchung beim RAD am 1 6. Dezember 2013 gebeten ( Urk. 8/24). Nachdem der Beschwerdeführer diesem Termin ferngeblie ben war, wurde er mit eingeschriebenem Brief vom 1 7. Januar 2014 zu einem neuen Termin zur RAD-Untersuchung am 2 7. März 2014 eingeladen ( Urk. 8/27) und darauf hingewiesen, dass bei unentschuldbarer fehlender Mitwirkung auf Grund der Akten verfügt oder die Erhebungen eingestellt und Nichteintreten beschlossen werden könne. Das Mahn- und Bedenkzeitverfahren wurd e dem nach korrekt durchgeführt, insbesondere wurde dem Beschwerdeführer über zwei Monate Bedenkzeit eingeräumt. 4.1.2 Die üblichen medizinischen Untersuchungen sind ohne konkret entgegenste hende Umstände generell als zumutbar zu betrachten (vgl. Kieser, ATSG-Kom mentar, 3. Aufl., Bern/St. Gallen/Zürich 2015, N 82 zu Art. 43). Vorliegend gehen keine konkreten Umstände aus den Akten hervor, welche die RAD-Untersuchung als unzumutbar erscheinen liesse - auch bringt der Beschwerde führer keine vor. Damit ist die Zumutbarkeit der RAD-Untersuchung erstellt. 4.1.3 Die Verletzung der Mitwirkungspflicht ist nur relevant, wenn sie in unentschuld barer Weise erfolgt. Es muss sich demnach um eine schuldhafte Verletzung handeln, wobei das Verhalten der Person nicht mehr nachvollzieh bar sein darf, was etwa dann gegeben ist, wenn ein Rechtfertigungsgrund nicht einmal ansatzweise erkennbar ist oder wenn das Verhalten schlechthin unver ständlich ist (vgl. Kieser, a.a.O., N 92 zu Art. 43). Dr. A.___ hielt in seinem Bericht vom 2 4. September 2014 dafür, d ass der Beschwerdeführer stark eingeschränkt sei in der Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen sowohl im privaten, als auch beruflichen Kontext. Dies spiegle sich im zwischen Juni 2013 und Februar 2014 stattgefundenen Thera pieunterbruch wieder. Zudem seien die nicht wahrgenommenen Untersu chungstermine beim RAD ebenfalls kausal in diesem Zusammenhang zu sehen. Zum einen gelinge es dem Beschwerdeführer nicht, regelmässig und konstant seine administrativen Angelegenheiten zu erledigen (Post bleibt teilwei se wochenlang ungeöffnet). Zum a nderen bestehe durch die ausgeprägte, willent lich nicht steuerbare Angst eine erhebliche Beeinträchtigung in der Ausführung von Aktivitäten ausser Haus. Dies stehe aus seiner Sicht auch nicht im Wider spruch zum Vorfall vom 1 9. März 2014 vorangegangenen Billardspiel ( Urk. 3/4 S. 3). Dem steht allerdings die Tatsache entgegen, dass der Beschwerdeführer a uf eigene Initiative die psychiatrische Behandlung ab dem 2 6. Februar 2014 wieder aufgenommen hat (vgl. E. 3.7 ) und - soweit aus den Akten ersichtlich - zumin dest bis zum 2 3. September 2014 regelmässig absolvierte (vgl. E. 3.7 und E. 3.8 ). Demnach ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer zumindest zum Zeitpunkt des zweiten Termins beim RAD am 2 7. März 2014 in der Lage war, regelmässige Termine auch ausser Haus wahr zunehmen. Dafür spricht auch, dass der Beschwerdeführer am 1 9. März 2014 ausser Haus Bil lard spielen konnte ( Urk. 8/36), sowie die Angabe in der Beschwerdeschrift, dass er den Termin - unter Einfluss des wegen der Rippen quetschung verschriebenen Medikamentes Tramal - verschlafen habe ( Urk. 1 S. 9). Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer aus gesund heitlicher Sicht in der Lage gewesen wäre, den Termin beim RAD einzu halten. Es ist somit mit überwiegender Wa hrscheinlichkeit erstellt, dass er sich in une ntschuldbarer Weise der zumut baren Untersuchung entzog. 4.2 Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Verwaltungsverfügungen nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend verfassten) Wortlaut zu verstehen, sondern es ist nach ihrem tatsächlichen rechtlichen Gehalt zu fragen (mit Hin weisen: Urteil des Bundesgericht I 41/2006 vom 2 5. August 2006 E. 3.2). Gestützt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG kann bei einer schuldhaften Verletzung der Mitwirkungspflicht aufgrund der vorliegenden Akten beschlossen werden oder - nach Einstellung der Erhebungen - auf das Leistungsbegehren nicht eingetreten werden. Das Gesetz gibt keine Richtlinien, wie zwischen den beiden Sanktionen zu wählen ist. Immerhin ist nach der Praxis zu beachten, dass von der Möglich keit des Nichteintretens zurück haltend Gebrauch zu machen ist und, s oweit auf grund der Akten ein materiel ler Entscheid möglich ist, kein Nichteintretensent scheid gefällt werden soll. Allemal ist zu berücksichtigen, dass die für die Partei „günstigere Variante“ zu wählen ist (mit Hinweisen: Kieser, a.a.O., N 99 ff. zu Art. 43). Eine materielle Beurteilung des Anspruches des Beschwerdeführers ist aufgrund der im Recht liegenden Berichte nicht möglich - entsprechend wurde eine bidis ziplinäre Untersuchung angeordnet ( Urk. 8/24; Urk. 8/27; Urk. 8/28 S. 2). Auch Dr. A.___ hielt wiederholt fest, dass er ein externes Gutachten zur weiteren Abklärung empfehle (E. 3.4; E. 3.8). D ipl. med. D.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Psychotherapie, des Region alen Ärztlichen Dienstes, hielt in seiner Stellungnahme vom 1 4. April 2014 demgemäss lediglich fest, dass keine krankheitsbedingte Ursache für das Nichtwahrnehmen des Ter mins gefunden werden könne ( Urk. 8/28 S. 3). Nach erfolgtem Einwand konsta tierte er, dass an der Stellungnahme vom 1 4. April 2014 festgehalten werden solle ( Urk. 8/43 S. 2) - nahm allerdings wiederum keine materielle Beurteilung vor. Da keine materielle Beurteilung erfolgte und ein Nichteintreten infolge des nicht notwendigen Glaubhaftmachens einer Veränderung im Falle einer Neuanmel dung für den Beschwerdeführer ohnehin vorteilhafter ist, ist die Verfügung als Nichteintreten zu qualifizieren. In diesem Sinne erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 5.2 Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist der Beschwerdeführer bedürftig ( Urk. 3/3). Antragsge mäss ( Urk. 1) ist ihm deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Kommt der Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Prozessführung verpflichten ( § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche-rungsgericht, GSVGer ). Das Gericht beschliesst, In Bewilligung des Gesuchs vom 2 6. September 2014 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei s ie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstSchwegler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00999 IV.2014.00999

IV.2014.00999 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Philipp

Sozialversicherungsrichter Vogel

Gerichtsschreiberin Schwegler

Urteil vom 17. März 2016

Urteil vom 17. März 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste

vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Recht

lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich

Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1979, meldete sich am 7. März 2013 (Eingangsda tum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Depressionen zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/ 5 ). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und lud den Versicherten mit Schreiben vom 2 5. November 2013 ( Urk. 8/24) auf den 1 6. Dezember 2013 zum Untersuch im Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) ein. Nachdem der Versicherte der Untersuchung ferngeblieben war, teilte ihm die IV-Stelle mit eingeschriebe nem Brief vom 1 7. Januar 2014 ( Urk. 8/27) mit, dass sie ihm am 2 7. März 2014 eine n letzten Termin anbieten würde und wies ihn auf die Folgen einer fehlen den Mitwirkung hin. Der Versicherte erschien erneut nicht zum Termin (vgl. Feststellungsblatt vom 1 5. April 2014, Urk. 8/28 S. 3). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 7. Mai 2014, Urk. 8/31; Einwand vom 6. Juni 2014, Urk. 8/39; ergänzende Einwandbegründung, Urk. 8/42) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 5. August 2014 das Leistungsbegehren ab ( Urk. 2).

1. X.___, geboren 1979, meldete sich am 7. März 2013 (Eingangsda tum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Depressionen zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/ 5 ). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und lud den Versicherten mit Schreiben vom 2 5. November 2013 ( Urk. 8/24) auf den 1 6. Dezember 2013 zum Untersuch im Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) ein. Nachdem der Versicherte der Untersuchung ferngeblieben war, teilte ihm die IV-Stelle mit eingeschriebe nem Brief vom 1 7. Januar 2014 ( Urk. 8/27) mit, dass sie ihm am 2 7. März 2014 eine n letzten Termin anbieten würde und wies ihn auf die Folgen einer fehlen den Mitwirkung hin. Der Versicherte erschien erneut nicht zum Termin (vgl. Feststellungsblatt vom 1 5. April 2014, Urk. 8/28 S. 3). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 7. Mai 2014, Urk. 8/31; Einwand vom 6. Juni 2014, Urk. 8/39; ergänzende Einwandbegründung, Urk. 8/42) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 5. August 2014 das Leistungsbegehren ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 2 6. September 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen, um danach neu über den Anspruch auf Leistunge n der Invalidenversicherung zu entscheiden. In prozessualer Hin sicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Oktober 2014 ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-47) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 3 1. Oktober 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9).

2. Hiergegen erhob der Versicherte am 2 6. September 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen, um danach neu über den Anspruch auf Leistunge n der Invalidenversicherung zu entscheiden. In prozessualer Hin sicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Oktober 2014 ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-47) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 3 1. Oktober 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer zweimalig - trotz Hinweis auf die Folgen einer fehlenden Mitwirkung - unentschuldigt einer Untersuchung beim RAD ferngeblieben sei. Demnach könne der Anspruch nicht geprüft werden und es bestehe kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Die Angaben des Beschwerdeführers mit dem Arztbericht des Z.___ vom 1 9. März 2014 seien wenig glaubhaft und auch durch das Schreiben des Beschwerdeführers und Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psycho therapie, vom 2 7. Mai 2014 liessen sich keine Diagnosen plausibel nachvollzie hen ( Urk. 2).

1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer zweimalig - trotz Hinweis auf die Folgen einer fehlenden Mitwirkung - unentschuldigt einer Untersuchung beim RAD ferngeblieben sei. Demnach könne der Anspruch nicht geprüft werden und es bestehe kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Die Angaben des Beschwerdeführers mit dem Arztbericht des Z.___ vom 1 9. März 2014 seien wenig glaubhaft und auch durch das Schreiben des Beschwerdeführers und Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psycho therapie, vom 2 7. Mai 2014 liessen sich keine Diagnosen plausibel nachvollzie hen ( Urk. 2). Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer vor, er gehe mit der Beschwerdegeg nerin darin überein, dass die Mitwirkungspflicht verletzt worden sei. Allerdings lägen lege artis abgestützte psychiatrische Diagnosen mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Dr. A.___ beschreibe eine starke Ein schränkung sowie eine Chronifizierung des depressiven und sozial phobischen Zustandsbildes und er attestiere dem Beschwerdeführer seit April 2012 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. Eine Verbesserung des Gesundheitszustan des sei auszuschliessen, zumal es ihm zeitweise schlechter gegangen sei. Ein Rentenanspruch sei demnach bereits gestützt auf die Akten zu bejahen ( Urk. 1 S. 8). Die Verzugsfolgen einer verweigerten Mitwirkung könnten im vorliegen den Fall nicht eintreten, da dem Beschwerdeführer keine Bedenkzeit eingeräumt worden sei. In materieller Hinsicht fehle es an der schuldhaften Verletzung der Mitwirkungspflicht, da der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen bis anhin nicht in der Lage gewesen sei, die Untersuchungstermine wahrzunehmen, was von Dr. A.___ dargelegt worden sei. Erschwerend komme hinzu, dass der Beschwerdeführer nach dem Vorfall am 1 9. März 2014 aufgrund der Rippen quetschung zum Schlafen das Medikament Tramal habe verschrieben bekom men und den Termin am 2 7. März 2014 verschlafen habe und sich - Dr. A.___ Ausführungen zufolge - die Angstsymptomatik nochmals deutlich verschlech tert habe. Er habe die Mitwirkungspflicht dem nach nicht schuldhaft verletzt ( Urk. 1 S. 9 f.). Die Beschwerdegegnerin weise den Anspruch a b - ohne weitere Begründung, weshalb nicht auf den ausführlichen Arztbericht von Dr. med. A.___ abgestellt werden könne und keine der Diagnosen plausibel nachvoll ziehbar seien, obwohl Dr. A.___ die objektiven Befunde detailliert ausführe und sie anhand von Beispielen in den Akten erläutere. Schliesslich sei die B eurte i lung des RAD nicht verwertbar, da sie eine reine Aktenbeurteilung sei ( Urk. 1 S. 10 f.).

Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer vor, er gehe mit der Beschwerdegeg nerin darin überein, dass die Mitwirkungspflicht verletzt worden sei. Allerdings lägen lege artis abgestützte psychiatrische Diagnosen mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Dr. A.___ beschreibe eine starke Ein schränkung sowie eine Chronifizierung des depressiven und sozial phobischen Zustandsbildes und er attestiere dem Beschwerdeführer seit April 2012 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. Eine Verbesserung des Gesundheitszustan des sei auszuschliessen, zumal es ihm zeitweise schlechter gegangen sei. Ein Rentenanspruch sei demnach bereits gestützt auf die Akten zu bejahen ( Urk. 1 S. 8). Die Verzugsfolgen einer verweigerten Mitwirkung könnten im vorliegen den Fall nicht eintreten, da dem Beschwerdeführer keine Bedenkzeit eingeräumt worden sei. In materieller Hinsicht fehle es an der schuldhaften Verletzung der Mitwirkungspflicht, da der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen bis anhin nicht in der Lage gewesen sei, die Untersuchungstermine wahrzunehmen, was von Dr. A.___ dargelegt worden sei. Erschwerend komme hinzu, dass der Beschwerdeführer nach dem Vorfall am 1 9. März 2014 aufgrund der Rippen quetschung zum Schlafen das Medikament Tramal habe verschrieben bekom men und den Termin am 2 7. März 2014 verschlafen habe und sich - Dr. A.___ Ausführungen zufolge - die Angstsymptomatik nochmals deutlich verschlech tert habe. Er habe die Mitwirkungspflicht dem nach nicht schuldhaft verletzt ( Urk. 1 S. 9 f.). Die Beschwerdegegnerin weise den Anspruch a b - ohne weitere Begründung, weshalb nicht auf den ausführlichen Arztbericht von Dr. med. A.___ abgestellt werden könne und keine der Diagnosen plausibel nachvoll ziehbar seien, obwohl Dr. A.___ die objektiven Befunde detailliert ausführe und sie anhand von Beispielen in den Akten erläutere. Schliesslich sei die B eurte i lung des RAD nicht verwertbar, da sie eine reine Aktenbeurteilung sei ( Urk. 1 S. 10 f.). 2.

2. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die:

2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

2.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 2.4 Jede psychogene Störung, ob einfache oder neurotische Form, kann im Einzel fall Krankheitswert haben, weshalb jeder Einzelfall sorgfältig geprüft werden muss. Notwendig sind in jedem Fall ein ausführlicher ärztlicher Bericht oder ein entsprechendes fachärztliches Gutachten sowie die Abklärung der erwerblichen Umstände (AHI 1997 S. 43 E. 5c). Dabei müssen psychiatrische Berichte in der Regel auf einer persönlichen Untersuchung beruhen (RKUV 2001 Nr. U 438 S. 345, Urteile des Bundesgerichts 9C_602/2007 vom 11. April 2008 E. 5.3 und I 169/06 vom 8. August 2006 E. 4.4 mit Hinweisen). Für die verlässliche Beurtei lung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3., Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit Hinweisen).

2.4 Jede psychogene Störung, ob einfache oder neurotische Form, kann im Einzel fall Krankheitswert haben, weshalb jeder Einzelfall sorgfältig geprüft werden muss. Notwendig sind in jedem Fall ein ausführlicher ärztlicher Bericht oder ein entsprechendes fachärztliches Gutachten sowie die Abklärung der erwerblichen Umstände (AHI 1997 S. 43 E. 5c). Dabei müssen psychiatrische Berichte in der Regel auf einer persönlichen Untersuchung beruhen (RKUV 2001 Nr. U 438 S. 345, Urteile des Bundesgerichts 9C_602/2007 vom 11. April 2008 E. 5.3 und I 169/06 vom 8. August 2006 E. 4.4 mit Hinweisen). Für die verlässliche Beurtei lung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3., Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit Hinweisen). 2.5 Wer Versicherungsleistungen beansprucht, muss unentgeltlich alle Auskünfte erteilen, die zur Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versiche rungsleistungen erforderlich sind ( Art. 28 Abs. 2 ATSG). Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen ( Art. 43 Abs. 2 ATSG). Kommen die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspru chen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger auf Grund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Perso nen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Gegebenenfalls kann der Versiche rungsträger das von der versicherten Person eingereichte Gesuch mit der Begründung abweisen, der Sachverhalt, aus dem diese ihre Rechte ableiten wolle, sei nicht erwiesen (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b S. 264; SVR 2010 IV Nr. 30 S. 94, 9C_961/2008 E. 3.1).

2.5 Wer Versicherungsleistungen beansprucht, muss unentgeltlich alle Auskünfte erteilen, die zur Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versiche rungsleistungen erforderlich sind ( Art. 28 Abs. 2 ATSG). Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen ( Art. 43 Abs. 2 ATSG). Kommen die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspru chen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger auf Grund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Perso nen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Gegebenenfalls kann der Versiche rungsträger das von der versicherten Person eingereichte Gesuch mit der Begründung abweisen, der Sachverhalt, aus dem diese ihre Rechte ableiten wolle, sei nicht erwiesen (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b S. 264; SVR 2010 IV Nr. 30 S. 94, 9C_961/2008 E. 3.1). Gemäss Art. 7b Abs. 1 IVG können die Leistungen nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 IVG oder nach Art. 43 Abs. 2 ATSG nicht nachgekommen ist.

Gemäss Art. 7b Abs. 1 IVG können die Leistungen nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 IVG oder nach Art. 43 Abs. 2 ATSG nicht nachgekommen ist. 3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt:

3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt: 3.1 Der Beschwerdeführer befand sich vom 1 9. bis zum 2 7. Juli 2011 in stationärer Behandlung in der B.___. Die behan delnden Ärzte hielten in ihrem Austrittsbericht vom 2 7. Juli 2011 1) eine akute Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0), 2) rezidivierende Synkopen (insgesamt drei mal) unklarer Ätiologie, differentialdiagnostisch im Rahmen einer Anpassungs störung (ICD-10 F43.2) und 3) die intermittierende Einnahme von Benzodiaze pinen als psychiatrische Diagnosen fest ( Urk. 8/26 S. 8).

3.1 Der Beschwerdeführer befand sich vom 1 9. bis zum 2 7. Juli 2011 in stationärer Behandlung in der B.___. Die behan delnden Ärzte hielten in ihrem Austrittsbericht vom 2 7. Juli 2011 1) eine akute Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0), 2) rezidivierende Synkopen (insgesamt drei mal) unklarer Ätiologie, differentialdiagnostisch im Rahmen einer Anpassungs störung (ICD-10 F43.2) und 3) die intermittierende Einnahme von Benzodiaze pinen als psychiatrische Diagnosen fest ( Urk. 8/26 S. 8). Die Ätiologie der rezidivierenden Synkopen bleibe letztlich unklar. Eine somati sche Ursache habe aktuell ausgeschlossen werden können, die vorliegenden Untersuchungsergebnisse (Langzeit-EKG, Langzeit-BD, TTE, Doppleruntersu chung der hirnversorgenden Gefässe, EEG, zerebrales MRI) hätten keinen erklä renden Grund gezeigt. In der Langzeit-BD-Messung seien deutliche RR-Spitzen mit bis zu 220 mmHg systolisch aufgefallen. Diese seien am ehesten im Rahmen von Unruhezuständen und psyc hischer Erregung zu werten. D ie rezidivierenden Synkopen könnten im Zusammenhang mit einer psychogenen Ursache stehen, wofür die angegebene Lärmempfindlichkeit und das Auftreten der Anfälle im Rahmen von Stresssituationen sprechen würde. Zusätzlich habe der Beschwer deführer regelmässig Benzodiazepine zur Beruhigung bezogen. Sie empfählen daher eine psychiatrische ambulante Anbindung, er wolle dies allerdings mit seinem Hausarzt besprechen ( Urk. 8/26 S. 10 f. ).

Die Ätiologie der rezidivierenden Synkopen bleibe letztlich unklar. Eine somati sche Ursache habe aktuell ausgeschlossen werden können, die vorliegenden Untersuchungsergebnisse (Langzeit-EKG, Langzeit-BD, TTE, Doppleruntersu chung der hirnversorgenden Gefässe, EEG, zerebrales MRI) hätten keinen erklä renden Grund gezeigt. In der Langzeit-BD-Messung seien deutliche RR-Spitzen mit bis zu 220 mmHg systolisch aufgefallen. Diese seien am ehesten im Rahmen von Unruhezuständen und psyc hischer Erregung zu werten. D ie rezidivierenden Synkopen könnten im Zusammenhang mit einer psychogenen Ursache stehen, wofür die angegebene Lärmempfindlichkeit und das Auftreten der Anfälle im Rahmen von Stresssituationen sprechen würde. Zusätzlich habe der Beschwer deführer regelmässig Benzodiazepine zur Beruhigung bezogen. Sie empfählen daher eine psychiatrische ambulante Anbindung, er wolle dies allerdings mit seinem Hausarzt besprechen ( Urk. 8/26 S. 10 f. ). 3.2 Dr. A.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 8. Juni 2013 1) eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) sowie 2) den Verdacht auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/16 S. 3).

3.2 Dr. A.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 8. Juni 2013 1) eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) sowie 2) den Verdacht auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/16 S. 3). Er behandle den Beschwerdeführer seit dem 1 2. März 2012 mit störungsspezifi scher, verhaltenstherapeutisch orientierter Einzelpsychotherapie mit einer Sit zungsfrequenz von ca. 1 Stunde pro Woche. Die letzte Kontrolle habe am 5. Juni 2013 stattgefunden ( Urk. 8/16 S. 3 f.). Der Beschwerdeführer sei in sei nem Konzentrations- und Auffassungsvermögen leicht eingeschränkt, in seiner Anpassungsfähigkeit sei er mittelgradig und in seiner Belastbarkeit stark ein geschränkt ( Urk. 8/16 S. 2). Aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung sowie des bereits über Jahre chronifizierten Verlaufes sei von einer eher schlechten Prognose auszugehen. Seit April 2012 liege eine 100%ige Arbeits unfähigkeit vor ( Urk. 8/16 S. 4).

Er behandle den Beschwerdeführer seit dem 1 2. März 2012 mit störungsspezifi scher, verhaltenstherapeutisch orientierter Einzelpsychotherapie mit einer Sit zungsfrequenz von ca. 1 Stunde pro Woche. Die letzte Kontrolle habe am 5. Juni 2013 stattgefunden ( Urk. 8/16 S. 3 f.). Der Beschwerdeführer sei in sei nem Konzentrations- und Auffassungsvermögen leicht eingeschränkt, in seiner Anpassungsfähigkeit sei er mittelgradig und in seiner Belastbarkeit stark ein geschränkt ( Urk. 8/16 S. 2). Aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung sowie des bereits über Jahre chronifizierten Verlaufes sei von einer eher schlechten Prognose auszugehen. Seit April 2012 liege eine 100%ige Arbeits unfähigkeit vor ( Urk. 8/16 S. 4). 3.3 Die Ärzte der Klinik und Poliklinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie hielten in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 6. Juli 2013 fest, dass der Beschwerdeführer am 2 5. Juni 2013 aufgrund des am 1 9. Juni 2013 erlittenen Unfalles von ihnen ambulant behandelt worden sei. Seit dem 7. Juli 2013 sei er wieder vollumfänglich arbeitsfähig ( Urk. 8/19).

3.3 Die Ärzte der Klinik und Poliklinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie hielten in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 6. Juli 2013 fest, dass der Beschwerdeführer am 2 5. Juni 2013 aufgrund des am 1 9. Juni 2013 erlittenen Unfalles von ihnen ambulant behandelt worden sei. Seit dem 7. Juli 2013 sei er wieder vollumfänglich arbeitsfähig ( Urk. 8/19). 3.4 Dr. A.___ führte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbe richt vom 4. Oktober 2013 ( Urk. 8/23) aus, dass der Beschwerdeführer sich bis zum 3 1. Juli 2013 in seiner Behandlung befunden hab e, bis zu diesem Zeitpunkt habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Der Beschwerdeführer habe die Behandlung zwischenzeitlich abgebrochen, so dass er die gestellten Fragen nicht beantworten könne. Aufgrund der Komplexität des Falles empfehle er ein medizinisches Gutachten ( Urk. 8/23).

3.4 Dr. A.___ führte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbe richt vom 4. Oktober 2013 ( Urk. 8/23) aus, dass der Beschwerdeführer sich bis zum 3 1. Juli 2013 in seiner Behandlung befunden hab e, bis zu diesem Zeitpunkt habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Der Beschwerdeführer habe die Behandlung zwischenzeitlich abgebrochen, so dass er die gestellten Fragen nicht beantworten könne. Aufgrund der Komplexität des Falles empfehle er ein medizinisches Gutachten ( Urk. 8/23). 3.5 Dr. med. C.___, FMH Allgemeinmedizin, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 1. Dezember 2013 1) eine somatoforme Störung, differentialdiagnostisch Anpassungsstörung, mit rezidi vierenden Synkopen und 2) ein Asthma bronchiale, bei Allergie auf Tier haare / Milben und Verdacht auf beginnendes Lungenemphysem mit Auswirku ng auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit liege 1) ein Ulcus am Unterschenkel links unklarer Ätiologie, 2) eine Osteosynthese einer Unterkieferfraktur median am 1 9. Juni 2013 und 3) ein Status nach Osteosyn these einer Metacarpale-III + IV-Fraktur rechts 1998 vor.

3.5 Dr. med. C.___, FMH Allgemeinmedizin, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 1. Dezember 2013 1) eine somatoforme Störung, differentialdiagnostisch Anpassungsstörung, mit rezidi vierenden Synkopen und 2) ein Asthma bronchiale, bei Allergie auf Tier haare Milben und Verdacht auf beginnendes Lungenemphysem mit Auswirku ng auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit liege 1) ein Ulcus am Unterschenkel links unklarer Ätiologie, 2) eine Osteosynthese einer Unterkieferfraktur median am 1 9. Juni 2013 und 3) ein Status nach Osteosyn these einer Metacarpale-III + IV-Fraktur rechts 1998 vor. Dr. C.___ konstatierte, dass er in den letzten Jahren keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe. Es müsse geprüft werden, ob der Beschwerdeführer weiterhin im Fach „Musik“ arbeiten könne oder ob eine entsprechende Umschulung erforder lich sei. Aus der Biographie sei ersichtlich, dass er immer wieder krank gewesen sei oder auf die Umgebung sehr sensibel reagiert habe. In diesem Sinne bestehe eine Anpassungsstörung. Positiv erscheine ihm, dass der Beschwerdeführer arbeiten wolle und auch eine sinnvolle Tätigkeit verrichten möchte, aktuell scheine ihm die allgemeine Leistungsfähigkeit leicht eingeschränkt. Dr. C.___ hielt dafür, dass eine psychiatrische Beurteilung indi ziert sei, damit mit einer allenfalls medikamentösen Therapie die Einschränkungen vermindert werden könnten ( Urk. 8/25).

Dr. C.___ konstatierte, dass er in den letzten Jahren keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe. Es müsse geprüft werden, ob der Beschwerdeführer weiterhin im Fach „Musik“ arbeiten könne oder ob eine entsprechende Umschulung erforder lich sei. Aus der Biographie sei ersichtlich, dass er immer wieder krank gewesen sei oder auf die Umgebung sehr sensibel reagiert habe. In diesem Sinne bestehe eine Anpassungsstörung. Positiv erscheine ihm, dass der Beschwerdeführer arbeiten wolle und auch eine sinnvolle Tätigkeit verrichten möchte, aktuell scheine ihm die allgemeine Leistungsfähigkeit leicht eingeschränkt. Dr. C.___ hielt dafür, dass eine psychiatrische Beurteilung indi ziert sei, damit mit einer allenfalls medikamentösen Therapie die Einschränkungen vermindert werden könnten ( Urk. 8/25). 3.6 Am 1 9. März 2014 stellte sich der Beschwerdeführer zu Fuss in der Klinik für Unfallchirurgie des Z.___ vor und berichtete, er sei auf dem Heimweg vom Billardspielen gewesen, als ihn plötzlich die Polizei von hinten überwältigt habe. Daraufhin sei er mit der linken Brust sowie mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen. Er habe seither keinen Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit gehabt und habe auch nicht erbrechen müssen. Bewusstlosigkeit und Amnesie sowie neu aufgetretene Licht- und Geräuschempfindlichkeit habe er verneint. Aktuell klage er über Schmerzen über dem linken Rippenbogen sowie über Schmerzen in der Nase. Bei der Polizei habe er 0.7 Promille gehabt. Die behandelnden Ärzte hielten folgende Diagnosen fest ( Urk. 8/36) :

3.6 Am 1 9. März 2014 stellte sich der Beschwerdeführer zu Fuss in der Klinik für Unfallchirurgie des Z.___ vor und berichtete, er sei auf dem Heimweg vom Billardspielen gewesen, als ihn plötzlich die Polizei von hinten überwältigt habe. Daraufhin sei er mit der linken Brust sowie mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen. Er habe seither keinen Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit gehabt und habe auch nicht erbrechen müssen. Bewusstlosigkeit und Amnesie sowie neu aufgetretene Licht- und Geräuschempfindlichkeit habe er verneint. Aktuell klage er über Schmerzen über dem linken Rippenbogen sowie über Schmerzen in der Nase. Bei der Polizei habe er 0.7 Promille gehabt. Die behandelnden Ärzte hielten folgende Diagnosen fest ( Urk. 8/36) : - Contusio capitis vom 1 9. März 2014

Contusio capitis vom 1 9. März 2014 - Nasenbeinkontusion

Nasenbeinkontusion - Exkoriationen

Exkoriationen - Rippenkontusion links vom 1 9. März 2014

Rippenkontusion links vom 1 9. März 2014 - Handkontusion links vom 1 9. März 2014

Handkontusion links vom 1 9. März 2014 - Kniekontusion rechts vom 1 9. März 2014

Kniekontusion rechts vom 1 9. März 2014 Sie konstatierten, es sei eine suffiziente Schmerztherapie bis zu schmerzfreiem Hustenstoss und tiefer Inspiration zu empfehlen. Auch empfählen sie eine leichte körperliche Betätigung im Rahmen der Möglichkeiten ( Urk. 8/36).

Sie konstatierten, es sei eine suffiziente Schmerztherapie bis zu schmerzfreiem Hustenstoss und tiefer Inspiration zu empfehlen. Auch empfählen sie eine leichte körperliche Betätigung im Rahmen der Möglichkeiten ( Urk. 8/36). 3. 7 Dr. A.___ teilte der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 2 7. Mai 2014 mit ( Urk. 8/37), dass die Behandlung auf Initiative des Beschwerdeführers ab dem 2 6. Febru ar 2014 wieder aufgenommen worden sei. Seitdem habe eine regel mässige ambulante Behandlung mit einer Sitzungsfrequenz von 1 Stunde pro Woche etabliert we rden können. Beim Beschwerdeführer bestehe 1) eine mittel gradig bis schwere depressive Symptomatik (ICD-10 F32.1/32.2), 2) eine emoti onal-instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30) sowie 3) eine soziale Phobie (ICD-10 F40.1). Anamnestisch sei davon auszuge hen, dass die oben genannten Störungen bereits weit über den initialen Behandlungsbeginn am 1 2. März 2012 in die Vergangenheit zurück reichen würden und einen bereits chronifizierten Charakter besässen. Im Vorbescheid werde darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer den Einladungen für eine medizinische Abklär ung im RAD vom 2 5. November, 1 6. Dezember 2013 und 2 7. März 2014 unentschuldigt ferngeblieben und somit seiner Mitwirkungs pflicht nicht nachgekommen sei. Aufgrund der phasenweise schweren depressi ven Symptomatik und der sozialen Phobie bestehe seit mehreren Jahren ein ausgeprägter sozialer Rückzug. Durch die Chronifizierung des depressiven und sozial phobischen Zustandsbildes se i der Beschwerdeführer die weit aus über wiegende Zeit nicht in der Lage, an einem geregelten gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Es gelinge ihm nur knapp, die für die Lebensführung notwendi gen Aktivitäten ausser Haus durchzuführen (Einkaufen; Arzttermine; etc.). Zudem bestehe auf Grundlage der Erkrankung ein ausgeprägtes desorganisiertes Verhalten ( Urk. 8/37).

3. 7 Dr. A.___ teilte der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 2 7. Mai 2014 mit ( Urk. 8/37), dass die Behandlung auf Initiative des Beschwerdeführers ab dem 2 6. Febru ar 2014 wieder aufgenommen worden sei. Seitdem habe eine regel mässige ambulante Behandlung mit einer Sitzungsfrequenz von 1 Stunde pro Woche etabliert we rden können. Beim Beschwerdeführer bestehe 1) eine mittel gradig bis schwere depressive Symptomatik (ICD-10 F32.1/32.2), 2) eine emoti onal-instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30) sowie 3) eine soziale Phobie (ICD-10 F40.1). Anamnestisch sei davon auszuge hen, dass die oben genannten Störungen bereits weit über den initialen Behandlungsbeginn am 1 2. März 2012 in die Vergangenheit zurück reichen würden und einen bereits chronifizierten Charakter besässen. Im Vorbescheid werde darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer den Einladungen für eine medizinische Abklär ung im RAD vom 2 5. November, 1 6. Dezember 2013 und 2 7. März 2014 unentschuldigt ferngeblieben und somit seiner Mitwirkungs pflicht nicht nachgekommen sei. Aufgrund der phasenweise schweren depressi ven Symptomatik und der sozialen Phobie bestehe seit mehreren Jahren ein ausgeprägter sozialer Rückzug. Durch die Chronifizierung des depressiven und sozial phobischen Zustandsbildes se i der Beschwerdeführer die weit aus über wiegende Zeit nicht in der Lage, an einem geregelten gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Es gelinge ihm nur knapp, die für die Lebensführung notwendi gen Aktivitäten ausser Haus durchzuführen (Einkaufen; Arzttermine; etc.). Zudem bestehe auf Grundlage der Erkrankung ein ausgeprägtes desorganisiertes Verhalten ( Urk. 8/37). Die Nichteinhaltung der von der Beschwerdegegnerin mitgeteilten Termine sei aus seiner Sicht krankheitsbedingt erfolgt. Erschwerend komme hinzu, dass sich der Beschwerdeführer durch den Vorfall am 1 9. März 2014 (s iehe Bericht Unfallchirurgie Z.___ ) einerseits mehrer e körperliche Verletzungen zugezogen und sich andererseits in der Folge sein psychisches Zustandsbild (v.a. Angst symptomatik ) n ochmals deutlich verschlechtert habe. Insgesamt gehe er davon aus, dass der Beschwerdeführer über eine hohe Motivation zur Mitwirkung an den notwendigen Abklärungen verfüge, bisher jedoch krankheitsbedingt nicht in der Lage gewesen sei, dieser Mitwirkungspflicht nachzukommen ( Urk. 8/37).

Die Nichteinhaltung der von der Beschwerdegegnerin mitgeteilten Termine sei aus seiner Sicht krankheitsbedingt erfolgt. Erschwerend komme hinzu, dass sich der Beschwerdeführer durch den Vorfall am 1 9. März 2014 (s iehe Bericht Unfallchirurgie Z.___ ) einerseits mehrer e körperliche Verletzungen zugezogen und sich andererseits in der Folge sein psychisches Zustandsbild (v.a. Angst symptomatik ) n ochmals deutlich verschlechtert habe. Insgesamt gehe er davon aus, dass der Beschwerdeführer über eine hohe Motivation zur Mitwirkung an den notwendigen Abklärungen verfüge, bisher jedoch krankheitsbedingt nicht in der Lage gewesen sei, dieser Mitwirkungspflicht nachzukommen ( Urk. 8/37). 3.8 Dr. A.___ hielt in seinem zuhanden der Rechtsvertreterin des Beschwerdefüh rers erstellten Be richt vom 2 4. September 2014 fest, dass sich der Verlauf trotz seit 2 6. April 2014 konsequent durchgeführter psychiatrisch-psychotherapeuti scher Behandlung inklusive Pharmakotherapie bei vorhandener Compliance und Behandlun gsmotivation bisher als stationä r darstelle. Erschwerend komme hinzu, dass sich bei zwei therapeutisch motivierten Versuchen, sich erneut wie der regelmässige Aktivitäten ausser Haus aufzubauen (Ressourcenaktivierung, Überwindung der sozial phobischen Ängste), jeweils zwei gravierende Zwi schenfälle ereignet hätten. Ein Unfall mit dem Skateboard (1 9. Juni 2013, schwere Verletzungen im Gesichts- und Kopfbereich mit Hospitalisation im Z.___ ) und der Vorfall am 1 9. März 2014, dem ein impulsiver Ausbruch vorange gangen sei und der zu einer Verstärkung der Ängste und des sozialen Rückzugs geführt hätten ( Urk. 3/4 S. 3). Aufgrund der Symptomatik ergäben sich in Anlehnung an den Mini-ICF starke Einschränkungen in den folgenden Berei chen:

3.8 Dr. A.___ hielt in seinem zuhanden der Rechtsvertreterin des Beschwerdefüh rers erstellten Be richt vom 2 4. September 2014 fest, dass sich der Verlauf trotz seit 2 6. April 2014 konsequent durchgeführter psychiatrisch-psychotherapeuti scher Behandlung inklusive Pharmakotherapie bei vorhandener Compliance und Behandlun gsmotivation bisher als stationä r darstelle. Erschwerend komme hinzu, dass sich bei zwei therapeutisch motivierten Versuchen, sich erneut wie der regelmässige Aktivitäten ausser Haus aufzubauen (Ressourcenaktivierung, Überwindung der sozial phobischen Ängste), jeweils zwei gravierende Zwi schenfälle ereignet hätten. Ein Unfall mit dem Skateboard (1 9. Juni 2013, schwere Verletzungen im Gesichts- und Kopfbereich mit Hospitalisation im Z.___ ) und der Vorfall am 1 9. März 2014, dem ein impulsiver Ausbruch vorange gangen sei und der zu einer Verstärkung der Ängste und des sozialen Rückzugs geführt hätten ( Urk. 3/4 S. 3). Aufgrund der Symptomatik ergäben sich in Anlehnung an den Mini-ICF starke Einschränkungen in den folgenden Berei chen: - Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen sowohl im privaten, als auch beruflichen Kontext

Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen sowohl im privaten, als auch beruflichen Kontext - Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben

Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben - Flexibilität und Umstellungsfähigkeit

Flexibilität und Umstellungsfähigkeit - Durchhaltefähigkeit

Durchhaltefähigkeit - Selbstbehauptungsfähigkeit

Selbstbehauptungsfähigkeit - Kontaktfähigkeit zu Dritten

Kontaktfähigkeit zu Dritten - Gruppenfähigkeit

Gruppenfähigkeit - Ausserberufliche Aktivitäten

Ausserberufliche Aktivitäten - Selbstversorgung

Selbstversorgung Dr. A.___ konstatierte, dass sich beim Beschwerdeführer eine Symptomatik von erheblichem Krankheitswert bzw. einer erheblichen Funktionseinschränkung sowohl in der Gestaltung des Alltags, der sozialen Beziehungen, als auch im Hinblick auf eine berufliche Wiedereingliederung zeige. Aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung, der zu Grunde liegenden, tief in der Persönlichkeit verankerten Schemata sowie des chronifizierten Verlaufes sei von einer schlechten Prognose auszugehen. Dr. A.___ hielt dafür, dass im Hinblick auf die IV-Abklärungen bei Wiederaufnahme des Verfahrens eine externe Begutach tung zu empfehlen sei, wie er dies der SVA bereits mit Schreiben vom 7. November 2013 mitgeteilt habe ( Urk. 3/4 S. 4).

Dr. A.___ konstatierte, dass sich beim Beschwerdeführer eine Symptomatik von erheblichem Krankheitswert bzw. einer erheblichen Funktionseinschränkung sowohl in der Gestaltung des Alltags, der sozialen Beziehungen, als auch im Hinblick auf eine berufliche Wiedereingliederung zeige. Aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung, der zu Grunde liegenden, tief in der Persönlichkeit verankerten Schemata sowie des chronifizierten Verlaufes sei von einer schlechten Prognose auszugehen. Dr. A.___ hielt dafür, dass im Hinblick auf die IV-Abklärungen bei Wiederaufnahme des Verfahrens eine externe Begutach tung zu empfehlen sei, wie er dies der SVA bereits mit Schreiben vom 7. November 2013 mitgeteilt habe ( Urk. 3/4 S. 4). 4.

4. 4.1

4.1 4.1.1 Mit Schreiben vom 2 5. November 2013 wurde der Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin zur Untersuchung beim RAD am 1 6. Dezember 2013 gebeten ( Urk. 8/24). Nachdem der Beschwerdeführer diesem Termin ferngeblie ben war, wurde er mit eingeschriebenem Brief vom 1 7. Januar 2014 zu einem neuen Termin zur RAD-Untersuchung am 2 7. März 2014 eingeladen ( Urk. 8/27) und darauf hingewiesen, dass bei unentschuldbarer fehlender Mitwirkung auf Grund der Akten verfügt oder die Erhebungen eingestellt und Nichteintreten beschlossen werden könne. Das Mahn- und Bedenkzeitverfahren wurd e dem nach korrekt durchgeführt, insbesondere wurde dem Beschwerdeführer über zwei Monate Bedenkzeit eingeräumt.

4.1.1 Mit Schreiben vom 2 5. November 2013 wurde der Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin zur Untersuchung beim RAD am 1 6. Dezember 2013 gebeten ( Urk. 8/24). Nachdem der Beschwerdeführer diesem Termin ferngeblie ben war, wurde er mit eingeschriebenem Brief vom 1 7. Januar 2014 zu einem neuen Termin zur RAD-Untersuchung am 2 7. März 2014 eingeladen ( Urk. 8/27) und darauf hingewiesen, dass bei unentschuldbarer fehlender Mitwirkung auf Grund der Akten verfügt oder die Erhebungen eingestellt und Nichteintreten beschlossen werden könne. Das Mahn- und Bedenkzeitverfahren wurd e dem nach korrekt durchgeführt, insbesondere wurde dem Beschwerdeführer über zwei Monate Bedenkzeit eingeräumt. 4.1.2 Die üblichen medizinischen Untersuchungen sind ohne konkret entgegenste hende Umstände generell als zumutbar zu betrachten (vgl. Kieser, ATSG-Kom mentar, 3. Aufl., Bern/St. Gallen/Zürich 2015, N 82 zu Art. 43). Vorliegend gehen keine konkreten Umstände aus den Akten hervor, welche die RAD-Untersuchung als unzumutbar erscheinen liesse - auch bringt der Beschwerde führer keine vor. Damit ist die Zumutbarkeit der RAD-Untersuchung erstellt.

4.1.2 Die üblichen medizinischen Untersuchungen sind ohne konkret entgegenste hende Umstände generell als zumutbar zu betrachten (vgl. Kieser, ATSG-Kom mentar, 3. Aufl., Bern/St. Gallen/Zürich 2015, N 82 zu Art. 43). Vorliegend gehen keine konkreten Umstände aus den Akten hervor, welche die RAD-Untersuchung als unzumutbar erscheinen liesse - auch bringt der Beschwerde führer keine vor. Damit ist die Zumutbarkeit der RAD-Untersuchung erstellt. 4.1.3 Die Verletzung der Mitwirkungspflicht ist nur relevant, wenn sie in unentschuld barer Weise erfolgt. Es muss sich demnach um eine schuldhafte Verletzung handeln, wobei das Verhalten der Person nicht mehr nachvollzieh bar sein darf, was etwa dann gegeben ist, wenn ein Rechtfertigungsgrund nicht einmal ansatzweise erkennbar ist oder wenn das Verhalten schlechthin unver ständlich ist (vgl. Kieser, a.a.O., N 92 zu Art. 43).

4.1.3 Die Verletzung der Mitwirkungspflicht ist nur relevant, wenn sie in unentschuld barer Weise erfolgt. Es muss sich demnach um eine schuldhafte Verletzung handeln, wobei das Verhalten der Person nicht mehr nachvollzieh bar sein darf, was etwa dann gegeben ist, wenn ein Rechtfertigungsgrund nicht einmal ansatzweise erkennbar ist oder wenn das Verhalten schlechthin unver ständlich ist (vgl. Kieser, a.a.O., N 92 zu Art. 43). Dr. A.___ hielt in seinem Bericht vom 2 4. September 2014 dafür, d ass der Beschwerdeführer stark eingeschränkt sei in der Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen sowohl im privaten, als auch beruflichen Kontext. Dies spiegle sich im zwischen Juni 2013 und Februar 2014 stattgefundenen Thera pieunterbruch wieder. Zudem seien die nicht wahrgenommenen Untersu chungstermine beim RAD ebenfalls kausal in diesem Zusammenhang zu sehen. Zum einen gelinge es dem Beschwerdeführer nicht, regelmässig und konstant seine administrativen Angelegenheiten zu erledigen (Post bleibt teilwei se wochenlang ungeöffnet). Zum a nderen bestehe durch die ausgeprägte, willent lich nicht steuerbare Angst eine erhebliche Beeinträchtigung in der Ausführung von Aktivitäten ausser Haus. Dies stehe aus seiner Sicht auch nicht im Wider spruch zum Vorfall vom 1 9. März 2014 vorangegangenen Billardspiel ( Urk. 3/4 S. 3).

Dr. A.___ hielt in seinem Bericht vom 2 4. September 2014 dafür, d ass der Beschwerdeführer stark eingeschränkt sei in der Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen sowohl im privaten, als auch beruflichen Kontext. Dies spiegle sich im zwischen Juni 2013 und Februar 2014 stattgefundenen Thera pieunterbruch wieder. Zudem seien die nicht wahrgenommenen Untersu chungstermine beim RAD ebenfalls kausal in diesem Zusammenhang zu sehen. Zum einen gelinge es dem Beschwerdeführer nicht, regelmässig und konstant seine administrativen Angelegenheiten zu erledigen (Post bleibt teilwei se wochenlang ungeöffnet). Zum a nderen bestehe durch die ausgeprägte, willent lich nicht steuerbare Angst eine erhebliche Beeinträchtigung in der Ausführung von Aktivitäten ausser Haus. Dies stehe aus seiner Sicht auch nicht im Wider spruch zum Vorfall vom 1 9. März 2014 vorangegangenen Billardspiel ( Urk. 3/4 S. 3). Dem steht allerdings die Tatsache entgegen, dass der Beschwerdeführer a uf eigene Initiative die psychiatrische Behandlung ab dem 2 6. Februar 2014 wieder aufgenommen hat (vgl. E. 3.7 ) und - soweit aus den Akten ersichtlich - zumin dest bis zum 2 3. September 2014 regelmässig absolvierte (vgl. E. 3.7 und E. 3.8 ). Demnach ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer zumindest zum Zeitpunkt des zweiten Termins beim RAD am 2 7. März 2014 in der Lage war, regelmässige Termine auch ausser Haus wahr zunehmen. Dafür spricht auch, dass der Beschwerdeführer am 1 9. März 2014 ausser Haus Bil lard spielen konnte ( Urk. 8/36), sowie die Angabe in der Beschwerdeschrift, dass er den Termin - unter Einfluss des wegen der Rippen quetschung verschriebenen Medikamentes Tramal - verschlafen habe ( Urk. 1 S. 9).

Dem steht allerdings die Tatsache entgegen, dass der Beschwerdeführer a uf eigene Initiative die psychiatrische Behandlung ab dem 2 6. Februar 2014 wieder aufgenommen hat (vgl. E. 3.7 ) und - soweit aus den Akten ersichtlich - zumin dest bis zum 2 3. September 2014 regelmässig absolvierte (vgl. E. 3.7 und E. 3.8 ). Demnach ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer zumindest zum Zeitpunkt des zweiten Termins beim RAD am 2 7. März 2014 in der Lage war, regelmässige Termine auch ausser Haus wahr zunehmen. Dafür spricht auch, dass der Beschwerdeführer am 1 9. März 2014 ausser Haus Bil lard spielen konnte ( Urk. 8/36), sowie die Angabe in der Beschwerdeschrift, dass er den Termin - unter Einfluss des wegen der Rippen quetschung verschriebenen Medikamentes Tramal - verschlafen habe ( Urk. 1 S. 9). Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer aus gesund heitlicher Sicht in der Lage gewesen wäre, den Termin beim RAD einzu halten. Es ist somit mit überwiegender Wa hrscheinlichkeit erstellt, dass er sich in une ntschuldbarer Weise der zumut baren Untersuchung entzog.

Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer aus gesund heitlicher Sicht in der Lage gewesen wäre, den Termin beim RAD einzu halten. Es ist somit mit überwiegender Wa hrscheinlichkeit erstellt, dass er sich in une ntschuldbarer Weise der zumut baren Untersuchung entzog. 4.2 Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Verwaltungsverfügungen nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend verfassten) Wortlaut zu verstehen, sondern es ist nach ihrem tatsächlichen rechtlichen Gehalt zu fragen (mit Hin weisen: Urteil des Bundesgericht I 41/2006 vom 2 5. August 2006 E. 3.2).

4.2 Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Verwaltungsverfügungen nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend verfassten) Wortlaut zu verstehen, sondern es ist nach ihrem tatsächlichen rechtlichen Gehalt zu fragen (mit Hin weisen: Urteil des Bundesgericht I 41/2006 vom 2 5. August 2006 E. 3.2). Gestützt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG kann bei einer schuldhaften Verletzung der Mitwirkungspflicht aufgrund der vorliegenden Akten beschlossen werden oder - nach Einstellung der Erhebungen - auf das Leistungsbegehren nicht eingetreten werden. Das Gesetz gibt keine Richtlinien, wie zwischen den beiden Sanktionen zu wählen ist. Immerhin ist nach der Praxis zu beachten, dass von der Möglich keit des Nichteintretens zurück haltend Gebrauch zu machen ist und, s oweit auf grund der Akten ein materiel ler Entscheid möglich ist, kein Nichteintretensent scheid gefällt werden soll. Allemal ist zu berücksichtigen, dass die für die Partei „günstigere Variante“ zu wählen ist (mit Hinweisen: Kieser, a.a.O., N 99 ff. zu Art. 43).

Gestützt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG kann bei einer schuldhaften Verletzung der Mitwirkungspflicht aufgrund der vorliegenden Akten beschlossen werden oder - nach Einstellung der Erhebungen - auf das Leistungsbegehren nicht eingetreten werden. Das Gesetz gibt keine Richtlinien, wie zwischen den beiden Sanktionen zu wählen ist. Immerhin ist nach der Praxis zu beachten, dass von der Möglich keit des Nichteintretens zurück haltend Gebrauch zu machen ist und, s oweit auf grund der Akten ein materiel ler Entscheid möglich ist, kein Nichteintretensent scheid gefällt werden soll. Allemal ist zu berücksichtigen, dass die für die Partei „günstigere Variante“ zu wählen ist (mit Hinweisen: Kieser, a.a.O., N 99 ff. zu Art. 43). Eine materielle Beurteilung des Anspruches des Beschwerdeführers ist aufgrund der im Recht liegenden Berichte nicht möglich - entsprechend wurde eine bidis ziplinäre Untersuchung angeordnet ( Urk. 8/24; Urk. 8/27; Urk. 8/28 S. 2). Auch Dr. A.___ hielt wiederholt fest, dass er ein externes Gutachten zur weiteren Abklärung empfehle (E. 3.4; E. 3.8). D ipl. med. D.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Psychotherapie, des Region alen Ärztlichen Dienstes, hielt in seiner Stellungnahme vom 1 4. April 2014 demgemäss lediglich fest, dass keine krankheitsbedingte Ursache für das Nichtwahrnehmen des Ter mins gefunden werden könne ( Urk. 8/28 S. 3). Nach erfolgtem Einwand konsta tierte er, dass an der Stellungnahme vom 1 4. April 2014 festgehalten werden solle ( Urk. 8/43 S. 2) - nahm allerdings wiederum keine materielle Beurteilung vor.

Eine materielle Beurteilung des Anspruches des Beschwerdeführers ist aufgrund der im Recht liegenden Berichte nicht möglich - entsprechend wurde eine bidis ziplinäre Untersuchung angeordnet ( Urk. 8/24; Urk. 8/27; Urk. 8/28 S. 2). Auch Dr. A.___ hielt wiederholt fest, dass er ein externes Gutachten zur weiteren Abklärung empfehle (E. 3.4; E. 3.8). D ipl. med. D.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Psychotherapie, des Region alen Ärztlichen Dienstes, hielt in seiner Stellungnahme vom 1 4. April 2014 demgemäss lediglich fest, dass keine krankheitsbedingte Ursache für das Nichtwahrnehmen des Ter mins gefunden werden könne ( Urk. 8/28 S. 3). Nach erfolgtem Einwand konsta tierte er, dass an der Stellungnahme vom 1 4. April 2014 festgehalten werden solle ( Urk. 8/43 S. 2) - nahm allerdings wiederum keine materielle Beurteilung vor. Da keine materielle Beurteilung erfolgte und ein Nichteintreten infolge des nicht notwendigen Glaubhaftmachens einer Veränderung im Falle einer Neuanmel dung für den Beschwerdeführer ohnehin vorteilhafter ist, ist die Verfügung als Nichteintreten zu qualifizieren. In diesem Sinne erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen.

Da keine materielle Beurteilung erfolgte und ein Nichteintreten infolge des nicht notwendigen Glaubhaftmachens einer Veränderung im Falle einer Neuanmel dung für den Beschwerdeführer ohnehin vorteilhafter ist, ist die Verfügung als Nichteintreten zu qualifizieren. In diesem Sinne erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 5.

5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 5.2 Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist der Beschwerdeführer bedürftig ( Urk. 3/3). Antragsge mäss ( Urk. 1) ist ihm deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

5.2 Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist der Beschwerdeführer bedürftig ( Urk. 3/3). Antragsge mäss ( Urk. 1) ist ihm deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Kommt der Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Prozessführung verpflichten ( § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche-rungsgericht, GSVGer ).

Kommt der Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Prozessführung verpflichten ( § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche-rungsgericht, GSVGer ). Das Gericht beschliesst,

Das Gericht beschliesst, In Bewilligung des Gesuchs vom 2 6. September 2014 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt,

In Bewilligung des Gesuchs vom 2 6. September 2014 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt, und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste

Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei s ie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei s ie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstSchwegler