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Bei manchen Jobs gibt es klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. In anderen verwischen diese Grenzen immer mehr oder noch schlimmer sie existieren gar nicht mehr, wie in der aktuellen Krise.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Leben hauptsächlich aus Arbeit besteht, sollten Sie sich zunächst einmal darüber klar werden, wie viel Freizeit Sie überhaupt noch haben.
Analysieren Sie die Anzahl der Stunden, die Sie pro Woche arbeiten. Wann beginnen Sie morgens und wann beenden Sie den Arbeitstag? Analysieren Sie auch alle Tätigkeiten einer Woche. Waren alle nötig und wichtig?
Als Nächstes verschaffen Sie sich Klarheit darüber, was Sie tun müssen und wann. Behalten Sie den Überblick über Ihre Aufgaben und planen Sie sie zeitlich ein.
Denken Sie daran, am Ende jedes Arbeitstags Zeit für eine Tagesrückblick einzuplanen, in der Sie den vergangenen Tag überblicken, Aufgaben abhaken und schliesslich den nächsten Tag planen.
Schliessen Sie danach den Arbeitstag bewusst ab und widmen Sie sich nur noch privaten Angelegenheiten. Vermeiden Sie vor allem den Drang, auch nach dieser Zeit noch kurz Ihre E-Mails zu checken.
Und schliesslich sprechen Sie mit Ihren Kollegen darüber, ob oder in welchem Fall Sie in Ihrer Freizeit kontaktiert werden möchten.
Gehen Sie sorgsam mit Ihrer Zeit um, sonst bekommen Sie nicht die Auszeiten, die jeder Mensch für seine geistige Erholung braucht.