Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03455.jsonl.gz/1460

Quelle: imago images/i Images
Schon im kommenden Monat könnte Prinz Andrew laut eines Medienberichts seine Bodyguards verlieren. Kürzlich musste er seine militärischen Titel abgeben.
Prinz Andrew (61) könnte womöglich schon sehr bald seinen Polizeischutz verlieren – vielleicht sogar bereits im Februar. Das berichtet die britische „Daily Mail“ unter Berufung auf nicht näher genannte Insider. Der Sohn von Queen Elizabeth II. (95) geniesst als Royal demnach bisher einen Rund-um-die-Uhr-Schutz. Nach der Abgabe seiner militärischen Titel könne Andrew sich aber womöglich auch von seinen Leibwächtern verabschieden müssen. Die Polizeibehörde und das Innenministerium sollen derzeit einen entsprechenden Schritt prüfen.
„Mit dem Einverständnis und der Zustimmung der Queen sind die militärischen Zugehörigkeiten und königlichen Schirmherrschaften des Herzogs von York an die Königin zurückgegeben worden“, hatte der Buckingham-Palast am 13. Januar mitgeteilt. Andrew, der bereits Ende 2019 von seinen öffentlichen Ämtern zurückgetreten war, werde zudem auch weiterhin keine offiziellen Aufgaben übernehmen. Dazu müsse er sich im Fall Virginia Giuffre (38) als „Privatmann“ verteidigen.
Giuffre hatte Prinz Andrew im Sommer 2021 in den USA verklagt. Die heute 38-Jährige wirft ihm vor, sie sexuell missbraucht zu haben, als sie noch minderjährig war. Andrew streitet die Anschuldigungen ab, ein US-Gericht hatte jedoch kürzlich einem Antrag auf Abweisung der Klage nicht zugestimmt. Dem 61-Jährigen droht damit ein Zivilprozess in den Vereinigten Staaten. Sollte es nicht zu einer aussergerichtlichen Einigung kommen, wird dieser für den Herbst erwartet.
Prinz Harry kämpft für Polizeischutz
Auch Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40) müssen sich derzeit um ihren Personenschutz in Grossbritannien bemühen. Harry habe laut Medienberichten angedroht, rechtliche Schritte gegen die Regierung einzuleiten, sollten er und seine Familie keinen Polizeischutz bekommen, wenn sie für Besuche nach Grossbritannien zurückkehren. Er habe demnach klargemacht, dass er aus der eigenen Tasche dafür bezahlen wolle. Das Paar war vor rund zwei Jahren von seinen königlichen Pflichten zurückgetreten und lebt mit den gemeinsamen Kindern Archie (2) und Lilibet (7 Monate) in den USA.