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Die Satzzeichen dienen dazu, das Lesen zu erleichtern. Insbesondere Kommas stellen die grammatische Struktur eines Satzes dar. Sie sind wie Verkehrsschilder, Wegweiser, die anzeigen, wo eine Abzweigung ist und wo man wieder auf die Hauptstraße kommt. Für die Kommasetzung ist es daher relevant, welchen Grad die einzelnen Teilsätze haben. Ohne eine sorgfältige Gradbestimmung der Teilsätze bleibt die Kommasetzung Glücksache …
Merksätze und Faustregeln für die Kommasetzung erfreuen sich großer Beliebtheit. Dazu kommt »das Gefühl« als Kriterium für ein Satzzeichen. Relevant für die Kommasetzung sind indessen nur drei Grundregeln. Die mit Abstand wichtigste Regel besagt, dass Teilsätze ungleichen Grades mit Kommas zu trennen sind (Regel 1). Darüber hinaus trennen Kommas die Glieder einer Reihung – es […]
Mit Anführungszeichen kennzeichnet man einzelne Textteile. In der Regel markiert man auf diese Weise die direkte Rede oder die wörtliche Wiedergabe eines Zitats. Daneben können Anführungszeichen aber auch Werktitel oder ironischen Sprachgebrauch anzeigen. Man verwendet sie immer paarweise, d.h. zum einleitenden Anführungszeichen gehört ein Schlusszeichen.
Einfacher als die Kommas setzt man in der Regel die übrigen Satzzeichen korrekt. Oft ist es eine Frage des Stils bzw. des eigenen Geschmacks, welches Satzzeichen man setzt. So sind es bisweilen nur geringfügige Unterschiede, die zwischen den einzelnen Satzzeichen liegen. Doppelpunkt (5.1) Einen Doppelpunkt setzt man in folgenden Fällen: vor Zitaten, vor Aufzählungen und […]