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Anlässlich des Weltrotkreuztags an diesem Samstag ruft das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) zu mehr Solidarität auf. Armut, Ernährungsunsicherheit und eine unzureichende öffentliche Gesundheitsversorgung führen dazu, dass die Pandemie insbesondere im globalen Süden die sozialen Ungleichheiten weiter verschärft, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.
Auch ärmere Länder sollen Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, so rasch wie möglich schützen können. Dazu brauchten sie genügend Impfstoff, aber auch massive Unterstützung bei den enormen logistischen Aufgaben, die sie zu bewältigen hätten.
Die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften führen zur Pandemiebewältigung nach eigenen Angaben Präventionskampagnen durch, verbessern den Zugang zu Trinkwasser, unterstützen die lokalen Gesundheitsbehörden und leisten direkte Hilfe für besonders verletzliche Menschen.
Auch in der Schweiz seien durch die Corona-Pandemie viele Menschen in finanzielle Not geraten. Selbstständige, Arbeitnehmende aus Niedriglohn-Branchen oder Menschen, die bereits vor der Krise an der Armutsgrenze gelebt hätten, könnten lebensnotwendige Ausgaben nicht mehr stemmen, schreibt das SRK und fordert, dass diese Menschen von Bund und Kantonen weiterhin unterstützt werden.
Im Jahr 2020 unterstützte das Schweizerische Rote Kreuz nach eigenen Angaben Menschen in Not mit finanzieller Soforthilfe von insgesamt 11,5 Millionen Franken.
Jedes Jahr am 8. Mai wird der Weltrotkreuztag auf der ganzen Welt gefeiert. An diesem Tag im Jahr 1928 wurde der Genfer Henry Dunant geboren - einer der Gründer des Roten Kreuzes und Friedensnobelpreisträger, wie das SRK in Erinnerung ruft.
(sda)