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Weil ein Mann Katzenjunge vernachlässigte, die übermässige Vermehrung von Katzen nicht verhinderte und die Kadaver der Tiere nicht fachgerecht entsorgte, wurde er von der Staatsanwaltschaft wegen Tierquälerei verurteilt.
Ein Mann aus dem Sensebezirk hat zwischen September 2021 und April 2022 mehrere Katzenjunge vernachlässigt. Das schreibt die Freiburger Staatsanwaltschaft im entsprechenden Strafbefehl.
Der Beschuldigte unterliess es demnach, ein vier Wochen altes Katzenjunges, das sich in einem jämmerlichen Gesundheitszustand befand, angemessen zu behandeln, und weigerte sich, es an eine Tierärztin zu übergeben. Das Katzenjunge musste deshalb beschlagnahmt werden. Zusätzlich liess er zwei weitere Katzenwelpen, die aufgrund eines Milchmangels der Mutterkatze zu wenig Nahrung erhielten, verhungern.
Im selben Zeitraum liess der Beschuldigte die übermässige Vermehrung von Katzen zu und entsorgte die Kadaver der verstorbenen Katzen auf seinem Miststock anstatt in der dafür vorgesehenen Sammelstelle.
Die Freiburger Staatsanwaltschaft verurteilte den Mann nun per Strafbefehl wegen mehrfacher vorsätzlicher Tierquälerei und Übertretung des Tierseuchengesetzes zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen. Die Probezeit beträgt dabei zwei Jahre. Zusätzlich muss er eine Busse von 800 Franken bezahlen.