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René Clair (1898–1981) gab seinen Einstand beim Film gleich mit dessen völliger Auflösung: Das dadaistische Kleinod Entr'acte (1924) foutierte sich um sämtliche Spielregeln der siebten Kunst. In der Folge erwies sich Clair als begnadeter Schöpfer stummer traum- oder märchenhafter Fabeln wie Le voyage imaginaire und Sous les toits de Paris, die meist die (schöpferische) Freiheit feiern.
Auch Tonfilme wie Quatorze juillet, Le silence est d'or oder Les belles de nuit, selbst jene, die er in Hollywood drehte (I Married a Witch, It Happened Tomorrow u. a.), lassen sein Flair für rein filmisches Erzählen spüren. In Sachen Leichtigkeit und Witz kann sich nur Lubitsch mit ihm messen.