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Drei Personen sind auf einer brennenden Jacht an der italienischen Mittelmeerküste ums Leben gekommen. Eine Frau rettete sich mit einem Sprung ins Wasser.
Das Boot habe im Hafen der Stadt Loano im Nordwesten des Landes gelegen, als das Feuer am Donnerstag gegen 6 Uhr ausbrach, berichteten die Nachrichtenagentur Ansa und die italienische Tageszeitung "La Stampa". An Bord waren insgesamt zwei Männer und zwei Frauen, von denen sich eine retten konnte. Alle Schiffsinsassen kamen aus Deutschland.
Die 52-jährige Überlebende sei von Bord ins Wasser gesprungen, schrieb Ansa. Sie kam ins Spital und wurde anschliessend vernommen. Sie sei aus dem Schlaf gerissen worden, weil ihr Schwager geschrien habe. Ihr sei es anschliessend gelungen, das brennende Boot zu verlassen.
Den Begleitern der Frau im vorderen Teil der Jacht versperrten Flammen den Weg nach draussen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Küstenwache konnten die Eingeschlossenen nicht retten.
Die Hintergründe des Brandes waren zunächst unklar. Es werde wegen Brandstiftung und fahrlässiger Tötung ermittelt, zitierte Ansa den zuständigen Staatsanwalt Massimiliano Bolla. Das vom Feuer zerstörte Boot lag laut Ansa bereits ein Jahr im Hafen Loanos und fuhr unter deutscher Flagge.