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Anhand einer Auswertung von Sentinel-2-Satelitendaten analysierte die Abteilung Wald die durch Trockenheit bedingte Verfärbung der Aargauer Wälder. Dazu wurde für zwei Zeitstände (Anfang Juli und Anfang August) aus den Satelitendaten der normierte differenzierte Vegetationsindex (NDVI) berechnet. Dieser Index ist ein Mass für die Vitalität der Vegetation. Aus der Differenz der NDVIs der beiden Zeitstände lässt sich ermitteln, wo sich die Vegetation verfärbt hat.
Anfang August wiesen rund 4,2 Prozent der Aargauer Waldflächen Verfärbungen auf. Betroffen sind insbesondere Waldgesellschaften im Zentrum des submontanen Ökogramms (6a, 7a, 7e, 7f, 7aB, 7aS) sowie extrazonale Standorte (Schutt). Der Norden des Kantons ist deutlich stärker betroffen als der Süden, vor allem in den tiefen Lagen. Falls vor der "normalen" Herbstverfärbung nochmals wolkenfreie Satelitenbilder zur Verfügung stehen, wird die Analyse wiederholt.
Bei Fragen zur Analyse steht Raffael Bienz (062 835 28 47, <email-pii>
) gerne zur Verfügung.