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In der Königsdisziplin der Pistolenschützen konnten Steve Demierre (Auboranges FR) und Dylan Diethelm (Weinfelden TG) am zweiten Tag des Spring Cup in Wroclaw nicht mit den Besten mithalten. Demierre gelang mit der Freipistole 50m zwar eine ausgeglichene Leistung, mit 533 Punkten blieb ihm – anders als am Vortag mit der Zentralfeuerpistole 25m – ein Podestplatz aber deutlich verwehrt. Dem Fribourger reichte es zu Rang 8. Dylan Diethelm begann mit 84 Punkten verhalten und musste mit 81 Zählern in der dritten Serie einen weiteren Dämpfer hinnehmen. In den letzten drei Serien konnte er sich steigern. Zu mehr als 528 Punkten und Rang 10 reichte es aber nicht mehr. Für eine Medaille wären mindestens 546 Punkte nötig gewesen. Der Sieg ging an den Tschechen Krystof Krsek mit 551 Zählern, einen Punkt vor dem Deutschen Kevin Venta. Die angesprochenen 546 Punkte reichten dem Polen Wojciech Knapik für Bronze.
Im zweiten Wettkampf Sportpistole 25m der Frauen zeigte sich ein ähnliches Bild wie am Donnerstag, 4. April: Heidi Diethelm Gerber (Märstetten TG) war einmal mehr beste Eidgenossin. Mit 291 Punkten in den Präzisions-Serien belegte sie den zweiten Zwischenrang, im Schnellfeuer liess sie 294 Punkte folgen. Die 585 Zähler bedeuteten Rang 1 in der Qualifikation, drei Punkte vor der Russin Anna Timofeeva. Im Final schoss die Thurgauerin weiterhin stark, doch zwei Konkurrentinnen waren noch etwas besser. Wie schon am Vortag setzte sich die Deutsche Josefin Eder mit 35 Treffern durch, dicht gefolgt von Anna Timofeeva mit 34. Heidi Diethelm Gerber musste als drittletzte Schützin mit 30 Treffern die Segel streichen. Nach Silber am Donnerstag wurde sie am Freitag mit Bronze belohnt.
Die anderen beiden Schweizerinnen schafften es nicht in den Final. Rebecca Villiger (Bad Ragaz SG) gelang aber wie tags zuvor ein verheissungsvoller Start. Mit 288 Zählern belegt sie nach der Präzision den 7. Zwischenrang, punktgleich mit den drei vor ihr klassierten Schützinnen. In den drei Schnellfeuer-Passen konnte sie diese Pace leider nicht ganz halten. Mit 284 Punkten und 572 im Total fiel sie auf den 13. Rang zurück. Für die junge St. Gallerin ist das aber eine mehr als achtbare Leistung. Den Final verpasste sie nur um drei Punkte. Wie schon am Vortag hatte Sandra Stark (Münchwilen TG) am meisten Mühe. Mit 275 Punkten in der Präzision und 276 im Schnellfeuer konnte sie nie mit den Besten mithalten. Ihre 551 Zähler brachten ihr letztlich den 30. Schlussrang ein. (van)