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Zum Beispiel jede vierte Frau ab 35 hat Erfahrung mit einer sensiblen Blase. Damit ist Blasenschwäche alles andere als aussergewöhnlich.
Mit dem medizinischem Begriff "Inkontinenz" wird der Verlust der Fähigkeit bezeichnet, Urin und/oder Stuhl bewusst zurückzuhalten und den Zeitpunkt der Entleerung selbst zu bestimmen. Urininkontinenz ist keine Krankheit, sondern ein Symptom für eine Störung im Organismus. Erst nach der ärztlichen Diagnose kann die Entscheidung darüber getroffen werden, ob eine Behandlung der Grunderkrankung möglich ist oder ob lediglich das Symptom - die Inkontinenz - behandelt werden kann.
Die Inkontinenz-Betroffenen leider unter den Auswirkungen, wie dem unangenehmen Geruch, der Angst vor Verschmutzung und der dauernden Unsicherheit. Ärzte, die hier allein schon durch Information über Hilfsmittel so viel helfen könnten, werden oft aus Scham nicht zu Rate gezogen.