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Haus zur Sonne
Das Haus zur Sonne in der Marktgasse von Rheinfelden wurde zu Zeiten Maria Theresias erstmals urkundlich erwähnt. Seine Geschichte ist aber viel älter. Passend dazu befindet sich darin heute das Fricktaler Museum.
Wirtshaus & Herberge.
Die 1764 unter Maria Theresia erstellte Gebäude- und Häuserschatzung berichtet vom «Haus zur Sonne» als Steingebäude mit einem gewölbten Keller und einem Schätzwert von 700 Gulden. Es gehörte damit zu den stattlichsten Häusern Rheinfeldens. Wahrscheinlich existierte schon während der ersten Stadterweiterung um 1200 ein Vorgängerbau des Hauses zur Sonne.
Von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1422 bis 1840 war die Sonne fast beständig Wirtshaus und Herberge. Die heutige Fassadengestaltung geht auf einen umfassenden Umbau von 1843 zurück.
Die Familie Habich-Dietschy.
Als Franz Joseph Dietschy das Haus 1840 kaufte, wurde es Wohnhaus und blieb es bis 1929. 1842 ging die Sonne an Franz Joseph Dietschys Sohn Alois über, der, wie sein Vater, die Brauerei und die Wirtschaft «zum Salmen» betrieb. Er starb 1858. Das Haus wurde seinen fünf Töchtern überschrieben, die mit ihrer Mutter weiter in der «Sonne» wohnten.
Eines der fünf Mädchen, Marie, heiratete 1869 den Ingenieur Carl Habich, der seit 1868 im Salmenbräu tätig war. Das junge Paar wohnte ebenfalls in der «Sonne», die nun zum Familienhaus der Habichs wurde.
Weitere Informationen
Gut zu wissen
Nach dem Tod von Carl Habich-Dietschy 1928 schenkten seine Erben das Haus zur Sonne der Einwohnergemeinde Rheinfelden mit der Auflage, darin das Fricktaler Museum einzurichten.
Lückenlose Auskunft der Besitzer.
Erster bekannter Sonnenwirt war Michel Sybott, der letzte Matthias Kuni (1751-1838). Sein Sohn Alois verkaufte die «Sonne» 1840 an Franz Joseph Dietschy. Dazwischen werden 32 weitere Namen von Männern und Frauen genannt, die in der «Sonne» wirteten oder darin wohnten.
Kontakt
Stadtverwaltung Rheinfelden
Stadtbüro, Marktgasse 16
4310 Rheinfelden
+41 61 835 51 11
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