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Nach den gewaltigen Explosionen in der chinesischen Hafenmetropole Tianjin ist die Opferzahl weiter gestiegen. Das Parteiorgan «People's Daily» schrieb am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Weibo, es seien mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen.
Weitere Menschen seien von einem Grossbrand eingeschlossen, der durch die Explosionen ausgelöst worden sei. Zunächst war von sieben Todesopfern sowie mindestens zwischen 300 und 400 Verletzten die Rede gewesen. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden zwei Feuerwehrleute vermisst.
Die Explosion war so stark, dass sie deutlich auf der Infrarot-Aufnahme eines Wettersatelliten zu sehen ist.
Laut «People's Daily» war am späten Mittwochabend in einem Lagerhaus in Tianjin ein Container mit Sprengstoff in die Luft geflogen. Xinhua berichtete, die beiden gewaltigen Explosionen hätten sich gegen 23.30 Uhr Ortszeit (18.30 Uhr MESZ) in einem Lagerhaus für Gefahrgut ereignet.
Die Druckwelle in der Millionenstadt nahe Peking sei kilometerweit zu spüren gewesen. Die chinesische Erdbebenwarte erklärte, die erste Explosion habe die Kraft von drei Tonnen TNT gehabt, während die zweite Explosion der Detonation von 21 Tonnen des Sprengstoffs entsprochen habe.
Auf weiteren Videos ist zu sehen, wie kilometerweit entfernte Personen von der Druckwelle der Explosion getroffen und verletzt werden.