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Stanislas Wawrinka begann den ersten Ernstkampf nach dem überraschenden Achtelfinal-Aus in Indian Wells fulminant. Nach nur gerade 17 Minuten brachte er auf Key Biscayne den 1. Satz gegen Daniel Gimeno-Traver (ATP 99) ins Trockene. Das Punkteverhältnis sprach mit 25:8 eine klare Sprache. Danach dauerte es aber 71 weitere Minuten, ehe der 6:0, 3:6 und 6:3-Sieg des Waadtländers feststand.
Unterschiedliche Leistungskurven
Denn während sich Gimeno-Traver mit Fortdauer der Partie steigerte, baute der Australian-Open-Sieger etwas ab. So erspielte sich der Spanier im 2. Durchgang erstmals Breakchancen - und nutzte deren 2 davon.
Dagegen boten sich Wawrinka, der im 1. Satz 3 von 4 Breakchancen genutzt hatte, keine weiteren Breakmöglichkeiten. Nach einer Stunde war Wawrinkas 1. Satzverlust im 3. Duell mit dem gleichaltrigen Iberer Tatsache.
Zwiespältiges Fazit von Wawrinka
Im Entscheidungssatz legte Wawrinka gleich mit Break vor. Mit einem weiteren Servicedurchbruch sicherte sich der 28-Jährige schliesslich nach 98 Minuten den Sieg. «Das Problem ist, dass ich im mentalen Bereich weiterhin Hochs und Tiefs habe», bilanzierte der Schweizer. Aber er sei glücklich, dass er sich durchgesetzt habe.
Nun gegen Roger-Vasselin
In Runde 3 trifft der Romand auf den Franzosen Edouard Roger-Vasselin. Die Nummer 43 der Weltrangliste setzte sich etwas überraschend in 2 Sätzen gegen den Kroaten Marin Cilic (ATP 26) durch. Wawrinka und Roger-Vasselin spielten bislang 3 Mal gegeneinander. 2012 und 2014 gewann der Schweizer jeweils in Chennai, 2013 in Basel hatte sich der Franzose durchsetzen können.