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Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich zeitweise um 4,4 Prozent auf 34,42 Dollar je Fass (159 Liter). US-Leichtöl WTI verlor 5,2 Prozent auf 31,87 Dollar. Beide Sorten hatten im Januar mit Preisen unter 30 Dollar Zwölf-Jahres-Tiefstände erreicht. «Die schwachen Daten aus der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft haben daran erinnert, dass Öl nicht nur wegen des Überangebots, sondern auch von der Nachfrage-Seite her unter Druck steht», sagte ein Händler. Im Gegenzug zog der Goldpreis an.
Die Ölpreise büssten damit einen Teil ihrer Gewinne der letzten Woche ein. Auslöser der Verkäufe war zum einen der offizielle chinesische Einkaufsmanagerindex für die Industrie, der im Januar überraschend stark sank. Zum anderen zeichnete sich am Wochenende ab, dass die in der vergangenen Woche von Russland zur Sprache gebrachte Zusammenarbeit des Landes mit der Opec zur Förderkürzung eher unwahrscheinlich ist.