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Lang und schmal liegt der Bally-Park zwischen der Bahnlinie und dem Aarelauf. Er entstand 1868, als der Schuhfabrikant Carl Franz Bally seinen Angestellten eine Möglichkeit zur Erholung nach der Arbeit bieten wollte. Die Anlage mit den weiten Flächen und den dunklen Waldpartien sowie den stehenden und fliessenden Gewässern nähert sich stark dem Ideal des späten englischen Landschaftsparks. Typisch sind die vielfältigen Kleinarchitekturen und die prächtig komponierten Szenerien mit Einbezug der umliegenden Bauten. Durch die Aarekorrektion von 1888-90 erhielt der Park seine heutige Form. Aus dieser Zeit stammt die Imitation eines Pfahlbaudorfs.
1919 erstellte der Architekt Karl Moser das mächtige Kosthaus (Arbeiterwohnhaus) am Nordende der Gartenanlage. Wenig später gestaltete der Landschaftsarchitekt Walter Mertens das halbrunde Parterre vor dem Kosthaus und begradigte in diesem Bereich das Wegnetz. So entstand eine äusserst gelungene Verbindung von englischem Park und geometrischem Architekturgarten.
Baujahr: 1868, 1880-90, 1923 Restaurierung, ab 1992
Architektur: Walter Mertens (Restaurierung); Franz Vogel jun., Georges Bürgin (ab 1992)
Gärten und Parks
Bally-Park
AdresseParkstrasse, 5012 Schönenwerd
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz