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Wechselpräpositionen in der deutschen Sprache
Präpositionen sind kleine, aber wichtige Wörter, die Deutschlernern aus dem Ausland durch den kompletten Lernprozess von A1 bis C2 begleiten. Nicht selten bereiten sie den Studenten etwas Kopfschmerzen. Aus diesem Grund unterstützen wir euch hier mit der Bedeutung und der Anwendung einer Gruppe aus diesem Grammatikthema, nämlich mit den Wechselpräpositionen.
Was sind Wechselpräpositionen?
Zu diese Präpositionen gehören:
in, an, auf, vor, hinter, unter, über, zwischen und neben.
Was bedeuten die Wechselpräpositionen?
in: Peter ist im Büro.
an: Das Bild hängt an der Wand.
auf: Die Antenne ist auf dem Dach.
vor: in front of Das Auto steht vor der Tür.
hinter: behind Der Garten liegt hinter dem Haus.
unter: Die erste Etage liegt unter der zweiten Etage.
über: over Das Flugzeug fliegt über die Stadt.
zwischen: between Das Dokument liegt zwischen den Büchern.
Neben: next to Die Kaffeemaschine steht neben der Mikrowelle.
Wie verwendet man die Wechselpräpositionen und worauf muss man achten?
Sagt die Situation bzw. das Verb wohin die Aktion geht, verwendet man die Präposition plus Akkusativ. Wird hingegen der Ort und nicht die Richtung beschrieben, stehen die Präpositionen plus Dativ. Also wo plus Dativ und wohin plus Akkusativ.
Beispiele
Um 8:30 Uhr geht Tom in die Schule ˃ wohin plus Akkusativ
Um 9 Uhr ist Tom in der Schule ˃ wo plus Dativ
Weitere Beispiele um das Phänomen zu verdeutlichen:
Der Elektriker montiert die Antenne auf das Dach. ˃ wohin plus Akkusativ.
Dann ist die Antenne auf dem Dach ˃ wo plus Dativ
Inge hängt das Bild an die Wand ˃ wohin plus Akkusativ.
Danach hängt das Bild an der Wand ˃ wo plus Dativ.