Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0396.jsonl.gz/802

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AK.2021.00012 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 3 1. März 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Müller Müller & Paparis Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 44, Postfach, 8022 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Beigeladener Sachverhalt: 1. 1.1 Die Z.___ AG (vormals, bis zur Statutenänderung vom 2 8. November : A.___ AG) mit Sitz in B.___ war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlos sen und rechnete mit ihr die paritätischen und FAK-Beiträge ab (vgl. Urk. 7/ 278 /1-3, Urk. 7/333/11-19). Als einziges Mitglied des Verwaltungsrat es amtete Y.___. Geschäftsführer mit Einzelunterschriftsber e chtigung war vom 1 4. August 2012 bis 2 5. September 2014 (Tagebucheintrag) X.___. Als solcher war er im Handelsregister eingetragen. Ab 2 5. Septem ber 2014 wurde er von C.___ abgelöst ( Urk. 7/ 278 /1-3). Mit Urteil vom 2 7. Januar 2015 eröffnete der Konkursrichter des Bezirksgerichts Bülach den Konkurs über die Gesellschaft. Das Verfahren wurde am 2 9. Juni 2015 mangels Aktiven eingestellt ( Urk. 7/ 255, Urk. 7/278/1-3). Mit (drei sep araten) Verfügungen vom 2 3. Mai 2016 verpflichtete die Aus gleichs kasse X.___ zu Schadener satz für entgangene Sozialversi cherungs beiträge im Umfang von Fr. 42'460.30, Y.___ im Umfang von Fr. 55'507.90 und C.___ im Umfang von Fr. 55'5 4 7.90, jeweils in Solidarhaftung ( Urk. 7/278/5-13 ). Mit (separaten) Einspracheentscheiden vom 1 9. Dezember 2016 hielt sie an der Schadenersatzforderung gegen X.___ vollumfänglich fest ( Urk. 7/304 ), die Schadenersatzforderung gegen Y.___ reduzier te sie auf Fr. 55'178.-- ( Urk. 7/303 ) und die Schaden ersatzforderung gegen C.___ hob s ie auf ( Urk. 7/302 ). X.___ und Y.___ führten Beschwerde je mit dem Antrag auf Aufhebung des sie betreffenden Einspracheentscheids ( Urk. 7/310/3-5, Urk. 7/311/4-24). Nach Vereinigung der beiden Verfahren ( Urk. 7/319) hiess das Sozialversich erungsgericht mit Urteil AK.2017.00003 vom 2 8. Februar 2019 die Beschwerde von Y.___ in dem Sinne gut, als es die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids zur Vervollständigung der Akten und zu neuer Verfügung an die Ausgleichskasse zurückwies. Die Beschwerde von X.___ hiess es gut und hob den diesen betreffenden Einsprache entscheid vom 1 9. Dezember 2016 auf ( Urk. 7/325). Die dagegen, soweit X.___ betreffend, von der Ausgleichskasse erhobene Beschwerde in öffent lich-rechtlichen Angelegenheiten ( Urk. 7/328) hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_275/2019 vom 6. November 2019 gut und hob den Entscheid des Sozialver sicherungsgerichts vom 2 8. Februar 20 19, sowe it X.___ betreffend, auf. Die Sache wies es an die Ausgleichskasse zurück, damit diese, nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu entscheide. In den Erwägungen hatte das Bundesgericht festgehalten, dass X.___ während seiner Tätigkeit als Geschäftsführer für die Z.___ AG faktisch die Stellung eines Organs dieser Gesellschaft zugekommen sei, womit er nach Art. 52 AHVG schadenersatzpflichtig sei (E. 4.2). Weiter hatte es festgehalten, mi t Bezug auf die Höhe des der Ausgleichskasse entstandenen Schadens, der den unbezahlt gebliebenen Beiträgen entspreche und damit von der Daue r der Lohn zahlungen abhängig sei, habe die Vorinstanz die Sache betreffend den damaligen Verwaltungs rat der Gesellschaft, D.___, zu näherer Abklärung an die Ausgleichskasse zurüc kgewiesen. In gleicher Weise sei zur Ermittlung der H öhe des Schadens im Fall von X.___ vorzugeh en ( E. 4.3; Urk. 7/331). 1.2 Nach getätigten Abklärungen ( Urk. 7/332) verpflichtete die Ausgleichskasse mit (zwei separaten) Verfügungen vom 2 1. Februar 202 0 Y.___ zur Bezah lung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe von Fr. 29'606.05 ( Urk. 7/333/2-4) und X.___ zur Bezahlung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe v on Fr. 22'271.75, jeweils als Solidarhafter ( Urk. 7/333/8-9 ). X.___ erhob Einsprache gegen die ihn betreffende Verfügung ( Urk. 7/335), die die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 1 7. Juni 2021 abwies ( Urk. 2). 2. Dagegen liess X.___ mit Eingabe vom 2 3. August 2021 Beschwerde erheben und beantragen, in Gutheissung der Beschwerde sei der Entscheid vom 1 7. Juni 2021 aufzuheben und er sei von der Verpflichtung zur Bezahlung des Betrages von Fr. 22'271.75 zu entbinden ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte in der Beschwerdeantwort vom 2 0. September 2021 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Verfügung vom 1. Oktober 2021 wurde Y.___ zum Verfahren beigeladen, der auf eine Stellungnahme verzichtete ( Urk. 8, Urk. 9), was den Parteien zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen versicherung ( AHVG ) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grobfahr lässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsfüh rung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solida risch (Art. 52 Abs. 2 AHVG). 1.2 Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- (Art. 66 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), Erwerbsersatz- (Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz, EOG) und Arbeitslosenver sicherungsbeiträge (Art. 6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG) sowie auf jene an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familien zulagen (Art. 25 lit. c FamZG ). 2. 2.1 Bei einer Aktiengesellschaft sind alle Mitgl ieder des Verwaltungsrates unab hän gig davon, welche Aufgaben sie tatsächlich erfüllen, Organ im formellen Sinn. Anderen Personen kommt faktische Organstellung zu, wenn sie tatsächlich die Funktion von Organen erfüllen, indem sie diesen vorbehaltene Entscheide treffen oder die eigentliche Geschäftsführung besorgen und so die Willensbildung der Gesellschaft massgeb end mitbestimmen (U rteil des Bundesgerichts 9C_920/2014 vom 1 9. Mai 2015 E. 2.2.1 mit Hinweisen). 2.2 Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die rechtliche Beurteilung, mit der eine Rückweisung begründet wurde, ist für das weitere Verfahren massgebend, d.h. für die Vorinstanz, die Parteien und auch das allen falls erneut mit der Sache befasste Bundesgericht verbindlich. Abgesehen von zulässigen Noven ist der neuen Entscheidung der bisherige Sachverhalt zugrunde zu legen; rechtliche Gesichtspunkte, die ausdrücklich abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen wurden, haben ausser Betracht zu bleiben; definitiv entschiedene Punkte sind nicht in Frage zu stellen. Die Tragweite des Rückwei sungsentscheids ergibt sich mithin aus seiner Begründung, die in Verbindung mit den Rechtsschriften, die ihm zugrunde lagen, den Rahmen für die Neubeurteilung der Streitsache in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht vorgibt (BGE 135 III 334 E. 2, Urteil des Bundesgerichts 9C_638/2017 vom 1 3. November 2017 E. 2.1 mit Hinweisen). 2.3 Das Bundesgericht führte im Urteil vom 6. November 2019 ( Urk. 7/331) aus, gestützt auf den vorinstanzlichen Entscheid sei erstellt, dass der Beschwerdefüh rer vom 1 4. August 2012 bis 2 5. September 2014 Geschäftsführer mit Einzel unterschr ift der späteren Konkursitin gewesen sei. Ebenso sei erstellt, dass er sich um die Abrechnungspflicht gekümmert habe, die Lohndeklarationen unterzeich net und am 2 1. Mai 20 13 einen Ratenplan beantragt habe. Dass er damit lediglich administrative Arbeiten ohne Einfluss auf die Willensbildung der Gesellschaft verrichtet habe, sei mit Blick auf seine Stellung als einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer und die Erledigung von Aufgaben des Rechnungsw esens nicht plausibel. Dies gelte insbesondere für den Antrag auf Billigung eines Ratenplans; diese Aufgabe falle als Teil des Rechnungswesens in die Kompetenz des Verwal tungsrates oder der Geschäftsführung, nicht aber des administrativen Personals. Die Behau ptungen des Beschwerdeführers, er habe die Ratenpläne im Auftrag des Verw altungsrates eingereicht, finde im angefochtenen Entscheid keine Stü tze. Soweit der Beschwerdeführer sodann geltend macht e, in seinem Fall sei auf den von der Vorinstanz zitierten BGE 114 V 213 E. 4 e und 5 abzustellen, könne ihm nicht gefolgt werden. Das Eidgenö ssische Versicherungsgericht habe in jenem Urteil festgehalten, dass die blosse Besorgung von Büroarbeiten die Annahme einer Organstellung in keine r Weise zur rechtfertigen vermöge, weil sie sich in Handlungen erschöpfe, welche die Willensbildung der Gesellschaft nicht massge bend beeinfluss t en (E. 4.1). So verhalte es sich im vorliegenden Fall nicht. Der Beschwerdeführer habe als einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer nicht lediglich administrative Tätigkeiten für die Aktiengesellschaft ausgeführt, sondern zumindest im Rahmen des Rechnungswesens als Teil der Geschäftsfüh rung ( Art. 716 Abs. 2 OR) auch Arbeiten verrichtet, die dem Verwaltungsrat oder dem Geschäftsführer obliegen würden. Damit habe er zweifellos Einfluss auf die Willensbildung der Gesellschaft genommen, namentlich was die Zahlung der Beiträge an die Ausgleichskasse anbelange, weshalb ihm faktisch die Stellung eines Organs der Gesellschaft zugekommen sei, womit er nach Art. 52 AHVG schadenersatzpflichtig sei (E. 4.2). 2.4 Das Bundesgericht hat somit verbindlich entschieden, dass der Beschwer deführer für seine frühere Tätigkeit als Geschäftsführer der Z.___ AG als fa ktisches Organ zu betrachten ist. Der Beschwerdeführer bringt in der Beschwerde nichts Neues vor. Soweit er die Organeigenschaft bestreitet ( Urk. 1 S. 6 ff.), ist er somit nicht zu hören. 3. 3.1 Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorliegen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Ausgleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranlagungs- und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungs pflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeb lichen Schaden (BGE 98 V 26 E. 5). 3.2 Der Schaden wurde von der Beschwerdegegnerin mit den eingereichten Akten - insbesondere dem (korrigierten) Kontoauszug vom 1 6. Mai 2016 ( Urk. 7/333/5-18) - hinreichend substantiiert (vgl. Bundesgerichtsentscheid 9C_325/2010 vom 1 0. Dezember 2010 E. 7.1.1). Der Schaden setzt sich aus den unbezahlt gebliebe nen Lohnbeiträgen für das J ahr 2013 sowie Verwaltungskosten und Verzugs zinsen zusammen. Mit V erfügung en vom 2 3. Mai 2016 resp. mit Einspracheent scheid en vom 1 6. Dezember 2016 hatte die Beschwerdegegnerin ausstehende Lohnbeiträge samt Nebenkosten für die Jahre 2013 und 2014 geltend gemacht. Der Beschwerdeführer hatte im damaligen Verfahren geltend gemacht, von der Z.___ AG seien bloss bis Januar 2014 Löhne ausbezahlt worden. Ab Februar 2014 habe das bei der Z.___ AG angestellt gewesene Personal für die E.___ AG gearbeitet. In diese Richtung gingen auch die Aussagen von C.___. Das Sozialversicherungsgericht hielt im Urteil vom 2 8. Feb ruar 2019 fest, eine Lohndeklaration oder ein anderer Nachweis, ob und inwiefern von der Z.___ AG nach Januar 2014 noch Löhne ausbezahlt worden seien, finde sich in den Akten nicht, und wies deshalb die Sache (soweit Y.___ betreffend, dessen Organstellung bejaht worden war) zu we iteren Abklärungen zurück ( Urk. 7/325). Das Bundesgericht bestätigte im Urteil vom 6. November 2019, nachdem es die Organstellung des Beschwerdeführers bejaht hatte, dass hinsichtlich der Schadenshöhe weitere Abklärungen zu treffen seien ( Urk. 7/331). In der Folge gelangte die Beschwerdegegnerin zum Schluss, es lasse sich nicht nachweisen, dass im Jahr 2014 von der Z.___ AG noch Löhne ausbezahlt worden seien ( Urk. 7/332). Folglich machte sie in den Verfügungen vom 2 1. Februar 202 0 resp. im Einsprachee ntscheid vom 1 7. Juni 2021 einzig die ausstehenden Lohnbeiträge samt Nebenkos t en für das Jahr 2013 als Schaden geltend. Diesen berechnete sie, indem sie vom ursprünglich (einschliesslich der in Rechnung gestellten Akontobeiträge 2014) berechneten Schaden von Fr. 42'460.30 ( Fr. 29'882.75 + Fr. 1'551.6 0 + Fr. 2'993.70 + 4'728.70 + Fr. 3'303.55; Urk. 7/333/18-19), sämtlich e für das Jahr 2014 in Rechnung gestell ten Lohnbeiträge und Nebenkosten abzog ( Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 40.--, Fr. 957.25, Fr. 4'728.70, Fr. 4'728.70, Fr. 2'601.35, Fr. 3'303.55 ; Urk. 7/333/16-19 ), was den geltend gemachten Schadensbetrag von Fr. 22'271. 75 ergibt. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Die noch offenen Schadenspositionen ergeben sich mit hinreichender Klarheit aus dem Kontoaus zug (vgl. Urk. 7/333/5-19). 4. 4.1 Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenversicherung ( AHVV ) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungsunterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entspre chenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffent lichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Missachtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; 111 V 172 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_165/2017 vom 8. August 2017 E. 4.2.3). 4.2 Die Z.___ AG kam den ihr als A rbeitgeberin obliegenden Abrech nungs- und Zahlungsver pflichtungen nur ungenügend nach. Geschuldete Sozialversiche rungsbeiträge (inklusive Nebe nkosten) für das Jahr 2013 blieben unbezahlt. Es bedarf deshalb keiner weiter en Ausführungen, dass die Z.___ AG Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG verletzt hat, weshalb der von ihr verursachte Schaden grundsätzlich voll zu decken ist. Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der entstandene Schaden auf ein qualifiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen ist. 5. 5.1 Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht beziehungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Verschuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder ein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a). 5.2 5.2.1 Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu verlangenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorgfalts pflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss. Dabei sind an die Sorgfaltspflicht einer Aktiengesellschaft hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften grundsätzlich strenge Anforderungen zu stellen. Ähnlich ist zu differenzieren, wenn es darum geht, die subsidiäre Haftung der Organe zu ermitteln (BGE 108 V 199 E. 3a mit Hinweisen; ZAK 1985 S. 51 E. 2a, S. 620 E. 3b, je mit weiteren Hinweisen). 5.2.2 Nicht jedes einem Unternehmen als solchem anzulastende Verschulden muss auch ein solches seiner sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb des Unternehmens zuzu rechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2012 vom 27. August 2013 ; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_187/2020 vom 11. November 2020 E. 1.3.1 ). Hat das Organ gar eine Stellung inne, die einem Geschäftsf ührer entspricht, ist es weiter gehenden Pflich ten unterworfen (BGE 126 V 237 E. 4). 5.3. 5.3.1 Vorweg ist festzuhalten, dass im vorliegenden Prozess nicht zu untersuchen ist, ob die Liquidation beziehungsweise der Konkurs der Z.___ AG allenfalls hätte vermieden werden können oder ob am vorliegenden Verfahren nicht beteiligten Drittpersonen, etwa F.___ (vgl. Urk. 1 S. 10), diesbe züglich ein Schuldvorwurf gemacht werden könnte. Vielmehr ist einzig zu entscheiden, ob den Beschwerdeführer ein qualifiziertes Verschulden dafür trifft, dass die Z.___ AG die ihr als Arbeitgeberin obliegenden Pflichten verletzt hat. Haben mehrere Organe einen Schaden verursacht, haften sie solidarisch (E. 1.1). Diese solidarische Haftung führt dazu, dass die Ausgleichskasse bei einer Mehr heit von Haftpflichtigen wählen kann, gegen wen sie vorgehen will. Es steht in ihrem Belieben, ob sie einen, mehrere oder alle Organe belangt (BGE 108 V 189 E. 3). Der Beschwerdeführer vermag sich deshalb seiner Haftung nicht mit dem Argument entziehen, dass die Beschwerdegegnerin die Erben von F.___ (vgl. Urk. 1 S. 13) ins Recht zu fassen habe. 5.3.2 Bei der Z.___ AG handelte es sich um ein kleines Un ternehmen mit wenigen, ganzjährigen Arbeitnehmern (vgl. Urk. 7/170-171) und einer kleinen Verwaltungsstruktur mit nur einem Verwaltungsratsmitglied und dem Geschäftsführer. Bei derart leicht überschaubaren Verhältniss en muss von jedem Organ – insbesondere von einem geschäftsführenden – verlangt werden, dass es den Überblick über alle wesentlichen Belange des Unter nehmens hat. Der Beschwer deführer muss sich demnach den Vorhalt gefall en lassen, dass die Z.___ AG relevante Sozialversicherungs beiträge (inklusive Nebenkost en) schuldig blieb, im Jahr 2013 aber Lohnzah lungen von Fr. 475'145.-- (vgl. Urk. 7/253/2) ausrich tete. Ferner wurde eine Anpassung der Akontobeiträge 2013 an die effektiv ausbezahlten Lohnsummen (vgl. Art. 35 Abs. 2 AHVV) offensichtlich unterlassen, was zu einer hohen Nachforderung führte ( Urk. 7/181). Mit anderen Worten wurde den Lohnzahlungen Priorität vor der Beitragsentrichtung eingeräumt, worauf di e Beitragsausstände zurückzufüh ren sind. Ein Betrieb darf praxis- und rechtsprechungsgemäss nur so viel Lohn auszahlen, als auch die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge noch gedeckt sind (siehe etwa Bundes gerichtsurteile 9C_311/2015 vom 9. Juli 2015 E. 4.2.2 mit Hinweis, H 90/00 vom 2 0. Juni 2001 E. 4d mit Hinweis auf SVR 1995 AHV Nr. 70). Wenn die Liquidi tätssituation die Begleichu ng der vollen Bruttolöhne zuzüg lich des Beitragsanteils des Arbeitgeberbeitrag es nicht zulässt, sind die Lohn zahlungen auf ein Mass zu reduzieren, welches die Entrichtung der dar auf entfallenden Sozialversiche rungs beiträge erlaube n (Bundesgerichtsurteil H 69/05 vom 1 5. März 2006 E. 5.3.3 mit Hinweis). Indem der Beschwerdeführer nic ht gegen die Praxis der Z.___ AG einschritt beziehungsweise diese Vorgehensweise wählte, verletzte er seine Pflichten als Organ. Gründe, welche den Beschwerdeführer entla sten würden, sind nicht ersicht lich. Soweit der Beschwerdeführer ein grobfahrlässiges Verhalten seinerseits unter Hinweis darauf, dass der Hauptaktionär F.___ der Z.___ AG durch Geldbezüge finanzielle Mittel entzogen habe ( Urk. 1 S. 8 ff.), in Abrede stellt, kann ihm nicht gefolgt werden. Sinngemäss macht er damit ein mitwirkendes Drittverschulden geltend. Eine Haftungsbeschränk ung wegen mitwirkenden Dritt ver schuldens, selbst eines solidarisch Haftpflichtigen, zieht die Recht sprechung bloss als eher theoretische Möglichkeit in Betracht, die, wenn überhaupt, nur bei einer ausgesprochen exzeptionellen Sachlage von praktischer Bedeutung sein kann. Das schuldhafte Verhalten eines Ersatzpflichtigen kann nur dann als inadäquat für den eingetretenen Schaden gelten, wenn das Verschulden des Dritten oder des Geschädigten dermassen schwer wiegt, dass das eigene Fehlver halten eindeutig in den Hintergrund tritt und damit nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der Lebenserfahrung nicht mehr als adäquate Schadensursache erscheint (Urteile des Bundesgerichts 9C_66/2016 vom 1 0. August 2016 E. 5.4, 9C_135/2011 vom 1 1. April 2011 E. 4.3.1). Von einer solchen K onstellation kann hier nicht ge sprochen werden. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Privatbezüge von F.___ den Beschwerdeführer hätten davon abhalten sollen, seinen Pflichten nachzukommen. Offenbar versuchte der Beschwerdeführer F.___ dazu zu bewegen, die getätigten Bezüge zurückzubezahlen ( Urk. 1 S. 10). Damit vermag er sich aber nicht zu exkulpieren. Denn für die Beurteilung der Verschuldensfrage ist nicht entscheidend, was die verantwortlichen Organe zur Aufrechterhaltung des Betriebes oder zur Vermeidung eines Konkurses allen falls unternommen haben, sondern ob sie (nach aussen erkennbar) der Pflicht, für eine ordnungsgemässe Bezahlung der Sozialversicherungsbeiträge zu sorgen, nachgekommen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_313/2021 vom 8. November 2021 E. 4.3). Selbst wenn die Privatbezüge dazu geführt hätten, dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen wäre, die ihm obliegenden Aufgaben und Pflichten in rechtsgenügender Weise zu erfüllen, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn diesfalls hätte er unverzüglich demissionieren müssen (Bundes gerichtsurteil 9C_548/2007 vom 2. Juni 2008 E. 5.1), was er nicht tat. 6. 6.1 Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missach tung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4). Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen). 6.2 Zwischen dem dem Beschwerdeführer vorzuwerfenden widerrechtlichen Verhal ten und dem eingetretenen Schaden ist der Kausalz usammenhang ohne Weiteres zu be jahen. Denn es ist anzunehmen, dass ein pfl ichtgemässes Verhalten den Scha den verhindert hätte. Dass das Verhalten von F.___ nicht geeignet war, eine Unterbrechung des adäquaten Kausalzusammenhangs zu bewirk en, wurde bereits unter E. 5.3.2 erläutert. 7. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Rolf Müller - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Da der Streitwert unter Fr. 30’000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) einge reicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG). Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Entscheid innert der gleichen Frist von 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen (Art. 119 Abs. 1 BGG). Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AK.2021.00012 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 3 1. März 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Müller Müller & Paparis Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 44, Postfach, 8022 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Beigeladener Sachverhalt: 1. 1.1 Die Z.___ AG (vormals, bis zur Statutenänderung vom 2 8. November : A.___ AG) mit Sitz in B.___ war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlos sen und rechnete mit ihr die paritätischen und FAK-Beiträge ab (vgl. Urk. 7/ 278 /1-3, Urk. 7/333/11-19). Als einziges Mitglied des Verwaltungsrat es amtete Y.___. Geschäftsführer mit Einzelunterschriftsber e chtigung war vom 1 4. August 2012 bis 2 5. September 2014 (Tagebucheintrag) X.___. Als solcher war er im Handelsregister eingetragen. Ab 2 5. Septem ber 2014 wurde er von C.___ abgelöst ( Urk. 7/ 278 /1-3). Mit Urteil vom 2 7. Januar 2015 eröffnete der Konkursrichter des Bezirksgerichts Bülach den Konkurs über die Gesellschaft. Das Verfahren wurde am 2 9. Juni 2015 mangels Aktiven eingestellt ( Urk. 7/ 255, Urk. 7/278/1-3). Mit (drei sep araten) Verfügungen vom 2 3. Mai 2016 verpflichtete die Aus gleichs kasse X.___ zu Schadener satz für entgangene Sozialversi cherungs beiträge im Umfang von Fr. 42'460.30, Y.___ im Umfang von Fr. 55'507.90 und C.___ im Umfang von Fr. 55'5 4 7.90, jeweils in Solidarhaftung ( Urk. 7/278/5-13 ). Mit (separaten) Einspracheentscheiden vom 1 9. Dezember 2016 hielt sie an der Schadenersatzforderung gegen X.___ vollumfänglich fest ( Urk. 7/304 ), die Schadenersatzforderung gegen Y.___ reduzier te sie auf Fr. 55'178.-- ( Urk. 7/303 ) und die Schaden ersatzforderung gegen C.___ hob s ie auf ( Urk. 7/302 ). X.___ und Y.___ führten Beschwerde je mit dem Antrag auf Aufhebung des sie betreffenden Einspracheentscheids ( Urk. 7/310/3-5, Urk. 7/311/4-24). Nach Vereinigung der beiden Verfahren ( Urk. 7/319) hiess das Sozialversich erungsgericht mit Urteil AK.2017.00003 vom 2 8. Februar 2019 die Beschwerde von Y.___ in dem Sinne gut, als es die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids zur Vervollständigung der Akten und zu neuer Verfügung an die Ausgleichskasse zurückwies. Die Beschwerde von X.___ hiess es gut und hob den diesen betreffenden Einsprache entscheid vom 1 9. Dezember 2016 auf ( Urk. 7/325). Die dagegen, soweit X.___ betreffend, von der Ausgleichskasse erhobene Beschwerde in öffent lich-rechtlichen Angelegenheiten ( Urk. 7/328) hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_275/2019 vom 6. November 2019 gut und hob den Entscheid des Sozialver sicherungsgerichts vom 2 8. Februar 20 19, sowe it X.___ betreffend, auf. Die Sache wies es an die Ausgleichskasse zurück, damit diese, nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu entscheide. In den Erwägungen hatte das Bundesgericht festgehalten, dass X.___ während seiner Tätigkeit als Geschäftsführer für die Z.___ AG faktisch die Stellung eines Organs dieser Gesellschaft zugekommen sei, womit er nach Art. 52 AHVG schadenersatzpflichtig sei (E. 4.2). Weiter hatte es festgehalten, mi t Bezug auf die Höhe des der Ausgleichskasse entstandenen Schadens, der den unbezahlt gebliebenen Beiträgen entspreche und damit von der Daue r der Lohn zahlungen abhängig sei, habe die Vorinstanz die Sache betreffend den damaligen Verwaltungs rat der Gesellschaft, D.___, zu näherer Abklärung an die Ausgleichskasse zurüc kgewiesen. In gleicher Weise sei zur Ermittlung der H öhe des Schadens im Fall von X.___ vorzugeh en ( E. 4.3; Urk. 7/331). 1.2 Nach getätigten Abklärungen ( Urk. 7/332) verpflichtete die Ausgleichskasse mit (zwei separaten) Verfügungen vom 2 1. Februar 202 0 Y.___ zur Bezah lung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe von Fr. 29'606.05 ( Urk. 7/333/2-4) und X.___ zur Bezahlung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe v on Fr. 22'271.75, jeweils als Solidarhafter ( Urk. 7/333/8-9 ). X.___ erhob Einsprache gegen die ihn betreffende Verfügung ( Urk. 7/335), die die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 1 7. Juni 2021 abwies ( Urk. 2). 2. Dagegen liess X.___ mit Eingabe vom 2 3. August 2021 Beschwerde erheben und beantragen, in Gutheissung der Beschwerde sei der Entscheid vom 1 7. Juni 2021 aufzuheben und er sei von der Verpflichtung zur Bezahlung des Betrages von Fr. 22'271.75 zu entbinden ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte in der Beschwerdeantwort vom 2 0. September 2021 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Verfügung vom 1. Oktober 2021 wurde Y.___ zum Verfahren beigeladen, der auf eine Stellungnahme verzichtete ( Urk. 8, Urk. 9), was den Parteien zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen versicherung ( AHVG ) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grobfahr lässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsfüh rung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solida risch (Art. 52 Abs. 2 AHVG). 1.2 Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- (Art. 66 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), Erwerbsersatz- (Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz, EOG) und Arbeitslosenver sicherungsbeiträge (Art. 6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG) sowie auf jene an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familien zulagen (Art. 25 lit. c FamZG ). 2. 2.1 Bei einer Aktiengesellschaft sind alle Mitgl ieder des Verwaltungsrates unab hän gig davon, welche Aufgaben sie tatsächlich erfüllen, Organ im formellen Sinn. Anderen Personen kommt faktische Organstellung zu, wenn sie tatsächlich die Funktion von Organen erfüllen, indem sie diesen vorbehaltene Entscheide treffen oder die eigentliche Geschäftsführung besorgen und so die Willensbildung der Gesellschaft massgeb end mitbestimmen (U rteil des Bundesgerichts 9C_920/2014 vom 1 9. Mai 2015 E. 2.2.1 mit Hinweisen). 2.2 Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die rechtliche Beurteilung, mit der eine Rückweisung begründet wurde, ist für das weitere Verfahren massgebend, d.h. für die Vorinstanz, die Parteien und auch das allen falls erneut mit der Sache befasste Bundesgericht verbindlich. Abgesehen von zulässigen Noven ist der neuen Entscheidung der bisherige Sachverhalt zugrunde zu legen; rechtliche Gesichtspunkte, die ausdrücklich abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen wurden, haben ausser Betracht zu bleiben; definitiv entschiedene Punkte sind nicht in Frage zu stellen. Die Tragweite des Rückwei sungsentscheids ergibt sich mithin aus seiner Begründung, die in Verbindung mit den Rechtsschriften, die ihm zugrunde lagen, den Rahmen für die Neubeurteilung der Streitsache in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht vorgibt (BGE 135 III 334 E. 2, Urteil des Bundesgerichts 9C_638/2017 vom 1 3. November 2017 E. 2.1 mit Hinweisen). 2.3 Das Bundesgericht führte im Urteil vom 6. November 2019 ( Urk. 7/331) aus, gestützt auf den vorinstanzlichen Entscheid sei erstellt, dass der Beschwerdefüh rer vom 1 4. August 2012 bis 2 5. September 2014 Geschäftsführer mit Einzel unterschr ift der späteren Konkursitin gewesen sei. Ebenso sei erstellt, dass er sich um die Abrechnungspflicht gekümmert habe, die Lohndeklarationen unterzeich net und am 2 1. Mai 20 13 einen Ratenplan beantragt habe. Dass er damit lediglich administrative Arbeiten ohne Einfluss auf die Willensbildung der Gesellschaft verrichtet habe, sei mit Blick auf seine Stellung als einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer und die Erledigung von Aufgaben des Rechnungsw esens nicht plausibel. Dies gelte insbesondere für den Antrag auf Billigung eines Ratenplans; diese Aufgabe falle als Teil des Rechnungswesens in die Kompetenz des Verwal tungsrates oder der Geschäftsführung, nicht aber des administrativen Personals. Die Behau ptungen des Beschwerdeführers, er habe die Ratenpläne im Auftrag des Verw altungsrates eingereicht, finde im angefochtenen Entscheid keine Stü tze. Soweit der Beschwerdeführer sodann geltend macht e, in seinem Fall sei auf den von der Vorinstanz zitierten BGE 114 V 213 E. 4 e und 5 abzustellen, könne ihm nicht gefolgt werden. Das Eidgenö ssische Versicherungsgericht habe in jenem Urteil festgehalten, dass die blosse Besorgung von Büroarbeiten die Annahme einer Organstellung in keine r Weise zur rechtfertigen vermöge, weil sie sich in Handlungen erschöpfe, welche die Willensbildung der Gesellschaft nicht massge bend beeinfluss t en (E. 4.1). So verhalte es sich im vorliegenden Fall nicht. Der Beschwerdeführer habe als einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer nicht lediglich administrative Tätigkeiten für die Aktiengesellschaft ausgeführt, sondern zumindest im Rahmen des Rechnungswesens als Teil der Geschäftsfüh rung ( Art. 716 Abs. 2 OR) auch Arbeiten verrichtet, die dem Verwaltungsrat oder dem Geschäftsführer obliegen würden. Damit habe er zweifellos Einfluss auf die Willensbildung der Gesellschaft genommen, namentlich was die Zahlung der Beiträge an die Ausgleichskasse anbelange, weshalb ihm faktisch die Stellung eines Organs der Gesellschaft zugekommen sei, womit er nach Art. 52 AHVG schadenersatzpflichtig sei (E. 4.2). 2.4 Das Bundesgericht hat somit verbindlich entschieden, dass der Beschwer deführer für seine frühere Tätigkeit als Geschäftsführer der Z.___ AG als fa ktisches Organ zu betrachten ist. Der Beschwerdeführer bringt in der Beschwerde nichts Neues vor. Soweit er die Organeigenschaft bestreitet ( Urk. 1 S. 6 ff.), ist er somit nicht zu hören. 3. 3.1 Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorliegen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Ausgleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranlagungs- und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungs pflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeb lichen Schaden (BGE 98 V 26 E. 5). 3.2 Der Schaden wurde von der Beschwerdegegnerin mit den eingereichten Akten - insbesondere dem (korrigierten) Kontoauszug vom 1 6. Mai 2016 ( Urk. 7/333/5-18) - hinreichend substantiiert (vgl. Bundesgerichtsentscheid 9C_325/2010 vom 1 0. Dezember 2010 E. 7.1.1). Der Schaden setzt sich aus den unbezahlt gebliebe nen Lohnbeiträgen für das J ahr 2013 sowie Verwaltungskosten und Verzugs zinsen zusammen. Mit V erfügung en vom 2 3. Mai 2016 resp. mit Einspracheent scheid en vom 1 6. Dezember 2016 hatte die Beschwerdegegnerin ausstehende Lohnbeiträge samt Nebenkosten für die Jahre 2013 und 2014 geltend gemacht. Der Beschwerdeführer hatte im damaligen Verfahren geltend gemacht, von der Z.___ AG seien bloss bis Januar 2014 Löhne ausbezahlt worden. Ab Februar 2014 habe das bei der Z.___ AG angestellt gewesene Personal für die E.___ AG gearbeitet. In diese Richtung gingen auch die Aussagen von C.___. Das Sozialversicherungsgericht hielt im Urteil vom 2 8. Feb ruar 2019 fest, eine Lohndeklaration oder ein anderer Nachweis, ob und inwiefern von der Z.___ AG nach Januar 2014 noch Löhne ausbezahlt worden seien, finde sich in den Akten nicht, und wies deshalb die Sache (soweit Y.___ betreffend, dessen Organstellung bejaht worden war) zu we iteren Abklärungen zurück ( Urk. 7/325). Das Bundesgericht bestätigte im Urteil vom 6. November 2019, nachdem es die Organstellung des Beschwerdeführers bejaht hatte, dass hinsichtlich der Schadenshöhe weitere Abklärungen zu treffen seien ( Urk. 7/331). In der Folge gelangte die Beschwerdegegnerin zum Schluss, es lasse sich nicht nachweisen, dass im Jahr 2014 von der Z.___ AG noch Löhne ausbezahlt worden seien ( Urk. 7/332). Folglich machte sie in den Verfügungen vom 2 1. Februar 202 0 resp. im Einsprachee ntscheid vom 1 7. Juni 2021 einzig die ausstehenden Lohnbeiträge samt Nebenkos t en für das Jahr 2013 als Schaden geltend. Diesen berechnete sie, indem sie vom ursprünglich (einschliesslich der in Rechnung gestellten Akontobeiträge 2014) berechneten Schaden von Fr. 42'460.30 ( Fr. 29'882.75 + Fr. 1'551.6 0 + Fr. 2'993.70 + 4'728.70 + Fr. 3'303.55; Urk. 7/333/18-19), sämtlich e für das Jahr 2014 in Rechnung gestell ten Lohnbeiträge und Nebenkosten abzog ( Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 40.--, Fr. 957.25, Fr. 4'728.70, Fr. 4'728.70, Fr. 2'601.35, Fr. 3'303.55 ; Urk. 7/333/16-19 ), was den geltend gemachten Schadensbetrag von Fr. 22'271. 75 ergibt. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Die noch offenen Schadenspositionen ergeben sich mit hinreichender Klarheit aus dem Kontoaus zug (vgl. Urk. 7/333/5-19). 4. 4.1 Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenversicherung ( AHVV ) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungsunterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entspre chenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffent lichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Missachtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; 111 V 172 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_165/2017 vom 8. August 2017 E. 4.2.3). 4.2 Die Z.___ AG kam den ihr als A rbeitgeberin obliegenden Abrech nungs- und Zahlungsver pflichtungen nur ungenügend nach. Geschuldete Sozialversiche rungsbeiträge (inklusive Nebe nkosten) für das Jahr 2013 blieben unbezahlt. Es bedarf deshalb keiner weiter en Ausführungen, dass die Z.___ AG Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG verletzt hat, weshalb der von ihr verursachte Schaden grundsätzlich voll zu decken ist. Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der entstandene Schaden auf ein qualifiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen ist. 5. 5.1 Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht beziehungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Verschuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder ein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a). 5.2 5.2.1 Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu verlangenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorgfalts pflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss. Dabei sind an die Sorgfaltspflicht einer Aktiengesellschaft hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften grundsätzlich strenge Anforderungen zu stellen. Ähnlich ist zu differenzieren, wenn es darum geht, die subsidiäre Haftung der Organe zu ermitteln (BGE 108 V 199 E. 3a mit Hinweisen; ZAK 1985 S. 51 E. 2a, S. 620 E. 3b, je mit weiteren Hinweisen). 5.2.2 Nicht jedes einem Unternehmen als solchem anzulastende Verschulden muss auch ein solches seiner sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb des Unternehmens zuzu rechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2012 vom 27. August 2013 ; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_187/2020 vom 11. November 2020 E. 1.3.1 ). Hat das Organ gar eine Stellung inne, die einem Geschäftsf ührer entspricht, ist es weiter gehenden Pflich ten unterworfen (BGE 126 V 237 E. 4). 5.3. 5.3.1 Vorweg ist festzuhalten, dass im vorliegenden Prozess nicht zu untersuchen ist, ob die Liquidation beziehungsweise der Konkurs der Z.___ AG allenfalls hätte vermieden werden können oder ob am vorliegenden Verfahren nicht beteiligten Drittpersonen, etwa F.___ (vgl. Urk. 1 S. 10), diesbe züglich ein Schuldvorwurf gemacht werden könnte. Vielmehr ist einzig zu entscheiden, ob den Beschwerdeführer ein qualifiziertes Verschulden dafür trifft, dass die Z.___ AG die ihr als Arbeitgeberin obliegenden Pflichten verletzt hat. Haben mehrere Organe einen Schaden verursacht, haften sie solidarisch (E. 1.1). Diese solidarische Haftung führt dazu, dass die Ausgleichskasse bei einer Mehr heit von Haftpflichtigen wählen kann, gegen wen sie vorgehen will. Es steht in ihrem Belieben, ob sie einen, mehrere oder alle Organe belangt (BGE 108 V 189 E. 3). Der Beschwerdeführer vermag sich deshalb seiner Haftung nicht mit dem Argument entziehen, dass die Beschwerdegegnerin die Erben von F.___ (vgl. Urk. 1 S. 13) ins Recht zu fassen habe. 5.3.2 Bei der Z.___ AG handelte es sich um ein kleines Un ternehmen mit wenigen, ganzjährigen Arbeitnehmern (vgl. Urk. 7/170-171) und einer kleinen Verwaltungsstruktur mit nur einem Verwaltungsratsmitglied und dem Geschäftsführer. Bei derart leicht überschaubaren Verhältniss en muss von jedem Organ – insbesondere von einem geschäftsführenden – verlangt werden, dass es den Überblick über alle wesentlichen Belange des Unter nehmens hat. Der Beschwer deführer muss sich demnach den Vorhalt gefall en lassen, dass die Z.___ AG relevante Sozialversicherungs beiträge (inklusive Nebenkost en) schuldig blieb, im Jahr 2013 aber Lohnzah lungen von Fr. 475'145.-- (vgl. Urk. 7/253/2) ausrich tete. Ferner wurde eine Anpassung der Akontobeiträge 2013 an die effektiv ausbezahlten Lohnsummen (vgl. Art. 35 Abs. 2 AHVV) offensichtlich unterlassen, was zu einer hohen Nachforderung führte ( Urk. 7/181). Mit anderen Worten wurde den Lohnzahlungen Priorität vor der Beitragsentrichtung eingeräumt, worauf di e Beitragsausstände zurückzufüh ren sind. Ein Betrieb darf praxis- und rechtsprechungsgemäss nur so viel Lohn auszahlen, als auch die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge noch gedeckt sind (siehe etwa Bundes gerichtsurteile 9C_311/2015 vom 9. Juli 2015 E. 4.2.2 mit Hinweis, H 90/00 vom 2 0. Juni 2001 E. 4d mit Hinweis auf SVR 1995 AHV Nr. 70). Wenn die Liquidi tätssituation die Begleichu ng der vollen Bruttolöhne zuzüg lich des Beitragsanteils des Arbeitgeberbeitrag es nicht zulässt, sind die Lohn zahlungen auf ein Mass zu reduzieren, welches die Entrichtung der dar auf entfallenden Sozialversiche rungs beiträge erlaube n (Bundesgerichtsurteil H 69/05 vom 1 5. März 2006 E. 5.3.3 mit Hinweis). Indem der Beschwerdeführer nic ht gegen die Praxis der Z.___ AG einschritt beziehungsweise diese Vorgehensweise wählte, verletzte er seine Pflichten als Organ. Gründe, welche den Beschwerdeführer entla sten würden, sind nicht ersicht lich. Soweit der Beschwerdeführer ein grobfahrlässiges Verhalten seinerseits unter Hinweis darauf, dass der Hauptaktionär F.___ der Z.___ AG durch Geldbezüge finanzielle Mittel entzogen habe ( Urk. 1 S. 8 ff.), in Abrede stellt, kann ihm nicht gefolgt werden. Sinngemäss macht er damit ein mitwirkendes Drittverschulden geltend. Eine Haftungsbeschränk ung wegen mitwirkenden Dritt ver schuldens, selbst eines solidarisch Haftpflichtigen, zieht die Recht sprechung bloss als eher theoretische Möglichkeit in Betracht, die, wenn überhaupt, nur bei einer ausgesprochen exzeptionellen Sachlage von praktischer Bedeutung sein kann. Das schuldhafte Verhalten eines Ersatzpflichtigen kann nur dann als inadäquat für den eingetretenen Schaden gelten, wenn das Verschulden des Dritten oder des Geschädigten dermassen schwer wiegt, dass das eigene Fehlver halten eindeutig in den Hintergrund tritt und damit nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der Lebenserfahrung nicht mehr als adäquate Schadensursache erscheint (Urteile des Bundesgerichts 9C_66/2016 vom 1 0. August 2016 E. 5.4, 9C_135/2011 vom 1 1. April 2011 E. 4.3.1). Von einer solchen K onstellation kann hier nicht ge sprochen werden. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Privatbezüge von F.___ den Beschwerdeführer hätten davon abhalten sollen, seinen Pflichten nachzukommen. Offenbar versuchte der Beschwerdeführer F.___ dazu zu bewegen, die getätigten Bezüge zurückzubezahlen ( Urk. 1 S. 10). Damit vermag er sich aber nicht zu exkulpieren. Denn für die Beurteilung der Verschuldensfrage ist nicht entscheidend, was die verantwortlichen Organe zur Aufrechterhaltung des Betriebes oder zur Vermeidung eines Konkurses allen falls unternommen haben, sondern ob sie (nach aussen erkennbar) der Pflicht, für eine ordnungsgemässe Bezahlung der Sozialversicherungsbeiträge zu sorgen, nachgekommen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_313/2021 vom 8. November 2021 E. 4.3). Selbst wenn die Privatbezüge dazu geführt hätten, dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen wäre, die ihm obliegenden Aufgaben und Pflichten in rechtsgenügender Weise zu erfüllen, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn diesfalls hätte er unverzüglich demissionieren müssen (Bundes gerichtsurteil 9C_548/2007 vom 2. Juni 2008 E. 5.1), was er nicht tat. 6. 6.1 Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missach tung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4). Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen). 6.2 Zwischen dem dem Beschwerdeführer vorzuwerfenden widerrechtlichen Verhal ten und dem eingetretenen Schaden ist der Kausalz usammenhang ohne Weiteres zu be jahen. Denn es ist anzunehmen, dass ein pfl ichtgemässes Verhalten den Scha den verhindert hätte. Dass das Verhalten von F.___ nicht geeignet war, eine Unterbrechung des adäquaten Kausalzusammenhangs zu bewirk en, wurde bereits unter E. 5.3.2 erläutert. 7. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Rolf Müller - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Da der Streitwert unter Fr. 30’000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) einge reicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG). Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Entscheid innert der gleichen Frist von 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen (Art. 119 Abs. 1 BGG). Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AK.2021.00012 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 3 1. März 2022

AK.2021.00012

AK.2021.00012

AK.2021.00012 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Sonderegger

Urteil vom 3 1. März 2022

Urteil vom 3 1. März 2022 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Müller

vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Müller Müller & Paparis Rechtsanwälte

Müller & Paparis Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 44, Postfach, 8022 Zürich

Bahnhofstrasse 44, Postfach, 8022 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___

Y.___ Beigeladener

Beigeladener Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die Z.___ AG (vormals, bis zur Statutenänderung vom 2 8. November : A.___ AG) mit Sitz in B.___ war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlos sen und rechnete mit ihr die paritätischen und FAK-Beiträge ab (vgl. Urk. 7/ 278 /1-3, Urk. 7/333/11-19). Als einziges Mitglied des Verwaltungsrat es amtete Y.___. Geschäftsführer mit Einzelunterschriftsber e chtigung war vom 1 4. August 2012 bis 2 5. September 2014 (Tagebucheintrag) X.___. Als solcher war er im Handelsregister eingetragen. Ab 2 5. Septem ber 2014 wurde er von C.___ abgelöst ( Urk. 7/ 278 /1-3). Mit Urteil vom 2 7. Januar 2015 eröffnete der Konkursrichter des Bezirksgerichts Bülach den Konkurs über die Gesellschaft. Das Verfahren wurde am 2 9. Juni 2015 mangels Aktiven eingestellt ( Urk. 7/ 255, Urk. 7/278/1-3).

1.1 Die Z.___ AG (vormals, bis zur Statutenänderung vom 2 8. November : A.___ AG) mit Sitz in B.___ war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlos sen und rechnete mit ihr die paritätischen und FAK-Beiträge ab (vgl. Urk. 7/ 278 /1-3, Urk. 7/333/11-19). Als einziges Mitglied des Verwaltungsrat es amtete Y.___. Geschäftsführer mit Einzelunterschriftsber e chtigung war vom 1 4. August 2012 bis 2 5. September 2014 (Tagebucheintrag) X.___. Als solcher war er im Handelsregister eingetragen. Ab 2 5. Septem ber 2014 wurde er von C.___ abgelöst ( Urk. 7/ 278 /1-3). Mit Urteil vom 2 7. Januar 2015 eröffnete der Konkursrichter des Bezirksgerichts Bülach den Konkurs über die Gesellschaft. Das Verfahren wurde am 2 9. Juni 2015 mangels Aktiven eingestellt ( Urk. 7/ 255, Urk. 7/278/1-3). Mit (drei sep araten) Verfügungen vom 2 3. Mai 2016 verpflichtete die Aus gleichs kasse X.___ zu Schadener satz für entgangene Sozialversi cherungs beiträge im Umfang von Fr. 42'460.30, Y.___ im Umfang von Fr. 55'507.90 und C.___ im Umfang von Fr. 55'5 4 7.90, jeweils in Solidarhaftung ( Urk. 7/278/5-13 ). Mit (separaten) Einspracheentscheiden vom 1 9. Dezember 2016 hielt sie an der Schadenersatzforderung gegen X.___ vollumfänglich fest ( Urk. 7/304 ), die Schadenersatzforderung gegen Y.___ reduzier te sie auf Fr. 55'178.-- ( Urk. 7/303 ) und die Schaden ersatzforderung gegen C.___ hob s ie auf ( Urk. 7/302 ). X.___ und Y.___ führten Beschwerde je mit dem Antrag auf Aufhebung des sie betreffenden Einspracheentscheids ( Urk. 7/310/3-5, Urk. 7/311/4-24). Nach Vereinigung der beiden Verfahren ( Urk. 7/319) hiess das Sozialversich erungsgericht mit Urteil AK.2017.00003 vom 2 8. Februar 2019 die Beschwerde von Y.___ in dem Sinne gut, als es die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids zur Vervollständigung der Akten und zu neuer Verfügung an die Ausgleichskasse zurückwies. Die Beschwerde von X.___ hiess es gut und hob den diesen betreffenden Einsprache entscheid vom 1 9. Dezember 2016 auf ( Urk. 7/325). Die dagegen, soweit X.___ betreffend, von der Ausgleichskasse erhobene Beschwerde in öffent lich-rechtlichen Angelegenheiten ( Urk. 7/328) hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_275/2019 vom 6. November 2019 gut und hob den Entscheid des Sozialver sicherungsgerichts vom 2 8. Februar 20 19, sowe it X.___ betreffend, auf. Die Sache wies es an die Ausgleichskasse zurück, damit diese, nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu entscheide. In den Erwägungen hatte das Bundesgericht festgehalten, dass X.___ während seiner Tätigkeit als Geschäftsführer für die Z.___ AG faktisch die Stellung eines Organs dieser Gesellschaft zugekommen sei, womit er nach Art. 52 AHVG schadenersatzpflichtig sei (E. 4.2). Weiter hatte es festgehalten, mi t Bezug auf die Höhe des der Ausgleichskasse entstandenen Schadens, der den unbezahlt gebliebenen Beiträgen entspreche und damit von der Daue r der Lohn zahlungen abhängig sei, habe die Vorinstanz die Sache betreffend den damaligen Verwaltungs rat der Gesellschaft, D.___, zu näherer Abklärung an die Ausgleichskasse zurüc kgewiesen. In gleicher Weise sei zur Ermittlung der H öhe des Schadens im Fall von X.___ vorzugeh en ( E. 4.3; Urk. 7/331).

Mit (drei sep araten) Verfügungen vom 2 3. Mai 2016 verpflichtete die Aus gleichs kasse X.___ zu Schadener satz für entgangene Sozialversi cherungs beiträge im Umfang von Fr. 42'460.30, Y.___ im Umfang von Fr. 55'507.90 und C.___ im Umfang von Fr. 55'5 4 7.90, jeweils in Solidarhaftung ( Urk. 7/278/5-13 ). Mit (separaten) Einspracheentscheiden vom 1 9. Dezember 2016 hielt sie an der Schadenersatzforderung gegen X.___ vollumfänglich fest ( Urk. 7/304 ), die Schadenersatzforderung gegen Y.___ reduzier te sie auf Fr. 55'178.-- ( Urk. 7/303 ) und die Schaden ersatzforderung gegen C.___ hob s ie auf ( Urk. 7/302 ). X.___ und Y.___ führten Beschwerde je mit dem Antrag auf Aufhebung des sie betreffenden Einspracheentscheids ( Urk. 7/310/3-5, Urk. 7/311/4-24). Nach Vereinigung der beiden Verfahren ( Urk. 7/319) hiess das Sozialversich erungsgericht mit Urteil AK.2017.00003 vom 2 8. Februar 2019 die Beschwerde von Y.___ in dem Sinne gut, als es die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids zur Vervollständigung der Akten und zu neuer Verfügung an die Ausgleichskasse zurückwies. Die Beschwerde von X.___ hiess es gut und hob den diesen betreffenden Einsprache entscheid vom 1 9. Dezember 2016 auf ( Urk. 7/325). Die dagegen, soweit X.___ betreffend, von der Ausgleichskasse erhobene Beschwerde in öffent lich-rechtlichen Angelegenheiten ( Urk. 7/328) hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_275/2019 vom 6. November 2019 gut und hob den Entscheid des Sozialver sicherungsgerichts vom 2 8. Februar 20 19, sowe it X.___ betreffend, auf. Die Sache wies es an die Ausgleichskasse zurück, damit diese, nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu entscheide. In den Erwägungen hatte das Bundesgericht festgehalten, dass X.___ während seiner Tätigkeit als Geschäftsführer für die Z.___ AG faktisch die Stellung eines Organs dieser Gesellschaft zugekommen sei, womit er nach Art. 52 AHVG schadenersatzpflichtig sei (E. 4.2). Weiter hatte es festgehalten, mi t Bezug auf die Höhe des der Ausgleichskasse entstandenen Schadens, der den unbezahlt gebliebenen Beiträgen entspreche und damit von der Daue r der Lohn zahlungen abhängig sei, habe die Vorinstanz die Sache betreffend den damaligen Verwaltungs rat der Gesellschaft, D.___, zu näherer Abklärung an die Ausgleichskasse zurüc kgewiesen. In gleicher Weise sei zur Ermittlung der H öhe des Schadens im Fall von X.___ vorzugeh en ( E. 4.3; Urk. 7/331). 1.2 Nach getätigten Abklärungen ( Urk. 7/332) verpflichtete die Ausgleichskasse mit (zwei separaten) Verfügungen vom 2 1. Februar 202 0 Y.___ zur Bezah lung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe von Fr. 29'606.05 ( Urk. 7/333/2-4) und X.___ zur Bezahlung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe v on Fr. 22'271.75, jeweils als Solidarhafter ( Urk. 7/333/8-9 ). X.___ erhob Einsprache gegen die ihn betreffende Verfügung ( Urk. 7/335), die die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 1 7. Juni 2021 abwies ( Urk. 2).

1.2 Nach getätigten Abklärungen ( Urk. 7/332) verpflichtete die Ausgleichskasse mit (zwei separaten) Verfügungen vom 2 1. Februar 202 0 Y.___ zur Bezah lung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe von Fr. 29'606.05 ( Urk. 7/333/2-4) und X.___ zur Bezahlung von Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe v on Fr. 22'271.75, jeweils als Solidarhafter ( Urk. 7/333/8-9 ). X.___ erhob Einsprache gegen die ihn betreffende Verfügung ( Urk. 7/335), die die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 1 7. Juni 2021 abwies ( Urk. 2). 2. Dagegen liess X.___ mit Eingabe vom 2 3. August 2021 Beschwerde erheben und beantragen, in Gutheissung der Beschwerde sei der Entscheid vom 1 7. Juni 2021 aufzuheben und er sei von der Verpflichtung zur Bezahlung des Betrages von Fr. 22'271.75 zu entbinden ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte in der Beschwerdeantwort vom 2 0. September 2021 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Verfügung vom 1. Oktober 2021 wurde Y.___ zum Verfahren beigeladen, der auf eine Stellungnahme verzichtete ( Urk. 8, Urk. 9), was den Parteien zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 10).

2. Dagegen liess X.___ mit Eingabe vom 2 3. August 2021 Beschwerde erheben und beantragen, in Gutheissung der Beschwerde sei der Entscheid vom 1 7. Juni 2021 aufzuheben und er sei von der Verpflichtung zur Bezahlung des Betrages von Fr. 22'271.75 zu entbinden ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte in der Beschwerdeantwort vom 2 0. September 2021 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Verfügung vom 1. Oktober 2021 wurde Y.___ zum Verfahren beigeladen, der auf eine Stellungnahme verzichtete ( Urk. 8, Urk. 9), was den Parteien zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen versicherung ( AHVG ) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grobfahr lässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsfüh rung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solida risch (Art. 52 Abs. 2 AHVG).

1.1 Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen versicherung ( AHVG ) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grobfahr lässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsfüh rung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solida risch (Art. 52 Abs. 2 AHVG). 1.2 Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- (Art. 66 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), Erwerbsersatz- (Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz, EOG) und Arbeitslosenver sicherungsbeiträge (Art. 6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG) sowie auf jene an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familien zulagen (Art. 25 lit. c FamZG ).

1.2 Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- (Art. 66 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), Erwerbsersatz- (Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz, EOG) und Arbeitslosenver sicherungsbeiträge (Art. 6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG) sowie auf jene an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familien zulagen (Art. 25 lit. c FamZG ). 2.

2. 2.1 Bei einer Aktiengesellschaft sind alle Mitgl ieder des Verwaltungsrates unab hän gig davon, welche Aufgaben sie tatsächlich erfüllen, Organ im formellen Sinn. Anderen Personen kommt faktische Organstellung zu, wenn sie tatsächlich die Funktion von Organen erfüllen, indem sie diesen vorbehaltene Entscheide treffen oder die eigentliche Geschäftsführung besorgen und so die Willensbildung der Gesellschaft massgeb end mitbestimmen (U rteil des Bundesgerichts 9C_920/2014 vom 1 9. Mai 2015 E. 2.2.1 mit Hinweisen).

2.1 Bei einer Aktiengesellschaft sind alle Mitgl ieder des Verwaltungsrates unab hän gig davon, welche Aufgaben sie tatsächlich erfüllen, Organ im formellen Sinn. Anderen Personen kommt faktische Organstellung zu, wenn sie tatsächlich die Funktion von Organen erfüllen, indem sie diesen vorbehaltene Entscheide treffen oder die eigentliche Geschäftsführung besorgen und so die Willensbildung der Gesellschaft massgeb end mitbestimmen (U rteil des Bundesgerichts 9C_920/2014 vom 1 9. Mai 2015 E. 2.2.1 mit Hinweisen). 2.2 Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die rechtliche Beurteilung, mit der eine Rückweisung begründet wurde, ist für das weitere Verfahren massgebend, d.h. für die Vorinstanz, die Parteien und auch das allen falls erneut mit der Sache befasste Bundesgericht verbindlich. Abgesehen von zulässigen Noven ist der neuen Entscheidung der bisherige Sachverhalt zugrunde zu legen; rechtliche Gesichtspunkte, die ausdrücklich abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen wurden, haben ausser Betracht zu bleiben; definitiv entschiedene Punkte sind nicht in Frage zu stellen. Die Tragweite des Rückwei sungsentscheids ergibt sich mithin aus seiner Begründung, die in Verbindung mit den Rechtsschriften, die ihm zugrunde lagen, den Rahmen für die Neubeurteilung der Streitsache in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht vorgibt (BGE 135 III 334 E. 2, Urteil des Bundesgerichts 9C_638/2017 vom 1 3. November 2017 E. 2.1 mit Hinweisen).

2.2 Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die rechtliche Beurteilung, mit der eine Rückweisung begründet wurde, ist für das weitere Verfahren massgebend, d.h. für die Vorinstanz, die Parteien und auch das allen falls erneut mit der Sache befasste Bundesgericht verbindlich. Abgesehen von zulässigen Noven ist der neuen Entscheidung der bisherige Sachverhalt zugrunde zu legen; rechtliche Gesichtspunkte, die ausdrücklich abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen wurden, haben ausser Betracht zu bleiben; definitiv entschiedene Punkte sind nicht in Frage zu stellen. Die Tragweite des Rückwei sungsentscheids ergibt sich mithin aus seiner Begründung, die in Verbindung mit den Rechtsschriften, die ihm zugrunde lagen, den Rahmen für die Neubeurteilung der Streitsache in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht vorgibt (BGE 135 III 334 E. 2, Urteil des Bundesgerichts 9C_638/2017 vom 1 3. November 2017 E. 2.1 mit Hinweisen). 2.3 Das Bundesgericht führte im Urteil vom 6. November 2019 ( Urk. 7/331) aus, gestützt auf den vorinstanzlichen Entscheid sei erstellt, dass der Beschwerdefüh rer vom 1 4. August 2012 bis 2 5. September 2014 Geschäftsführer mit Einzel unterschr ift der späteren Konkursitin gewesen sei. Ebenso sei erstellt, dass er sich um die Abrechnungspflicht gekümmert habe, die Lohndeklarationen unterzeich net und am 2 1. Mai 20 13 einen Ratenplan beantragt habe. Dass er damit lediglich administrative Arbeiten ohne Einfluss auf die Willensbildung der Gesellschaft verrichtet habe, sei mit Blick auf seine Stellung als einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer und die Erledigung von Aufgaben des Rechnungsw esens nicht plausibel. Dies gelte insbesondere für den Antrag auf Billigung eines Ratenplans; diese Aufgabe falle als Teil des Rechnungswesens in die Kompetenz des Verwal tungsrates oder der Geschäftsführung, nicht aber des administrativen Personals. Die Behau ptungen des Beschwerdeführers, er habe die Ratenpläne im Auftrag des Verw altungsrates eingereicht, finde im angefochtenen Entscheid keine Stü tze. Soweit der Beschwerdeführer sodann geltend macht e, in seinem Fall sei auf den von der Vorinstanz zitierten BGE 114 V 213 E. 4 e und 5 abzustellen, könne ihm nicht gefolgt werden. Das Eidgenö ssische Versicherungsgericht habe in jenem Urteil festgehalten, dass die blosse Besorgung von Büroarbeiten die Annahme einer Organstellung in keine r Weise zur rechtfertigen vermöge, weil sie sich in Handlungen erschöpfe, welche die Willensbildung der Gesellschaft nicht massge bend beeinfluss t en (E. 4.1). So verhalte es sich im vorliegenden Fall nicht. Der Beschwerdeführer habe als einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer nicht lediglich administrative Tätigkeiten für die Aktiengesellschaft ausgeführt, sondern zumindest im Rahmen des Rechnungswesens als Teil der Geschäftsfüh rung ( Art. 716 Abs. 2 OR) auch Arbeiten verrichtet, die dem Verwaltungsrat oder dem Geschäftsführer obliegen würden. Damit habe er zweifellos Einfluss auf die Willensbildung der Gesellschaft genommen, namentlich was die Zahlung der Beiträge an die Ausgleichskasse anbelange, weshalb ihm faktisch die Stellung eines Organs der Gesellschaft zugekommen sei, womit er nach Art. 52 AHVG schadenersatzpflichtig sei (E. 4.2).

2.3 Das Bundesgericht führte im Urteil vom 6. November 2019 ( Urk. 7/331) aus, gestützt auf den vorinstanzlichen Entscheid sei erstellt, dass der Beschwerdefüh rer vom 1 4. August 2012 bis 2 5. September 2014 Geschäftsführer mit Einzel unterschr ift der späteren Konkursitin gewesen sei. Ebenso sei erstellt, dass er sich um die Abrechnungspflicht gekümmert habe, die Lohndeklarationen unterzeich net und am 2 1. Mai 20 13 einen Ratenplan beantragt habe. Dass er damit lediglich administrative Arbeiten ohne Einfluss auf die Willensbildung der Gesellschaft verrichtet habe, sei mit Blick auf seine Stellung als einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer und die Erledigung von Aufgaben des Rechnungsw esens nicht plausibel. Dies gelte insbesondere für den Antrag auf Billigung eines Ratenplans; diese Aufgabe falle als Teil des Rechnungswesens in die Kompetenz des Verwal tungsrates oder der Geschäftsführung, nicht aber des administrativen Personals. Die Behau ptungen des Beschwerdeführers, er habe die Ratenpläne im Auftrag des Verw altungsrates eingereicht, finde im angefochtenen Entscheid keine Stü tze. Soweit der Beschwerdeführer sodann geltend macht e, in seinem Fall sei auf den von der Vorinstanz zitierten BGE 114 V 213 E. 4 e und 5 abzustellen, könne ihm nicht gefolgt werden. Das Eidgenö ssische Versicherungsgericht habe in jenem Urteil festgehalten, dass die blosse Besorgung von Büroarbeiten die Annahme einer Organstellung in keine r Weise zur rechtfertigen vermöge, weil sie sich in Handlungen erschöpfe, welche die Willensbildung der Gesellschaft nicht massge bend beeinfluss t en (E. 4.1). So verhalte es sich im vorliegenden Fall nicht. Der Beschwerdeführer habe als einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer nicht lediglich administrative Tätigkeiten für die Aktiengesellschaft ausgeführt, sondern zumindest im Rahmen des Rechnungswesens als Teil der Geschäftsfüh rung ( Art. 716 Abs. 2 OR) auch Arbeiten verrichtet, die dem Verwaltungsrat oder dem Geschäftsführer obliegen würden. Damit habe er zweifellos Einfluss auf die Willensbildung der Gesellschaft genommen, namentlich was die Zahlung der Beiträge an die Ausgleichskasse anbelange, weshalb ihm faktisch die Stellung eines Organs der Gesellschaft zugekommen sei, womit er nach Art. 52 AHVG schadenersatzpflichtig sei (E. 4.2). 2.4 Das Bundesgericht hat somit verbindlich entschieden, dass der Beschwer deführer für seine frühere Tätigkeit als Geschäftsführer der Z.___ AG als fa ktisches Organ zu betrachten ist. Der Beschwerdeführer bringt in der Beschwerde nichts Neues vor. Soweit er die Organeigenschaft bestreitet ( Urk. 1 S. 6 ff.), ist er somit nicht zu hören.

2.4 Das Bundesgericht hat somit verbindlich entschieden, dass der Beschwer deführer für seine frühere Tätigkeit als Geschäftsführer der Z.___ AG als fa ktisches Organ zu betrachten ist. Der Beschwerdeführer bringt in der Beschwerde nichts Neues vor. Soweit er die Organeigenschaft bestreitet ( Urk. 1 S. 6 ff.), ist er somit nicht zu hören. 3.

3. 3.1 Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorliegen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Ausgleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranlagungs- und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungs pflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeb lichen Schaden (BGE 98 V 26 E. 5).

3.1 Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorliegen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Ausgleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranlagungs- und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungs pflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeb lichen Schaden (BGE 98 V 26 E. 5). 3.2 Der Schaden wurde von der Beschwerdegegnerin mit den eingereichten Akten - insbesondere dem (korrigierten) Kontoauszug vom 1 6. Mai 2016 ( Urk. 7/333/5-18) - hinreichend substantiiert (vgl. Bundesgerichtsentscheid 9C_325/2010 vom 1 0. Dezember 2010 E. 7.1.1). Der Schaden setzt sich aus den unbezahlt gebliebe nen Lohnbeiträgen für das J ahr 2013 sowie Verwaltungskosten und Verzugs zinsen zusammen. Mit V erfügung en vom 2 3. Mai 2016 resp. mit Einspracheent scheid en vom 1 6. Dezember 2016 hatte die Beschwerdegegnerin ausstehende Lohnbeiträge samt Nebenkosten für die Jahre 2013 und 2014 geltend gemacht. Der Beschwerdeführer hatte im damaligen Verfahren geltend gemacht, von der Z.___ AG seien bloss bis Januar 2014 Löhne ausbezahlt worden. Ab Februar 2014 habe das bei der Z.___ AG angestellt gewesene Personal für die E.___ AG gearbeitet. In diese Richtung gingen auch die Aussagen von C.___. Das Sozialversicherungsgericht hielt im Urteil vom 2 8. Feb ruar 2019 fest, eine Lohndeklaration oder ein anderer Nachweis, ob und inwiefern von der Z.___ AG nach Januar 2014 noch Löhne ausbezahlt worden seien, finde sich in den Akten nicht, und wies deshalb die Sache (soweit Y.___ betreffend, dessen Organstellung bejaht worden war) zu we iteren Abklärungen zurück ( Urk. 7/325). Das Bundesgericht bestätigte im Urteil vom 6. November 2019, nachdem es die Organstellung des Beschwerdeführers bejaht hatte, dass hinsichtlich der Schadenshöhe weitere Abklärungen zu treffen seien ( Urk. 7/331).

3.2 Der Schaden wurde von der Beschwerdegegnerin mit den eingereichten Akten - insbesondere dem (korrigierten) Kontoauszug vom 1 6. Mai 2016 ( Urk. 7/333/5-18) - hinreichend substantiiert (vgl. Bundesgerichtsentscheid 9C_325/2010 vom 1 0. Dezember 2010 E. 7.1.1). Der Schaden setzt sich aus den unbezahlt gebliebe nen Lohnbeiträgen für das J ahr 2013 sowie Verwaltungskosten und Verzugs zinsen zusammen. Mit V erfügung en vom 2 3. Mai 2016 resp. mit Einspracheent scheid en vom 1 6. Dezember 2016 hatte die Beschwerdegegnerin ausstehende Lohnbeiträge samt Nebenkosten für die Jahre 2013 und 2014 geltend gemacht. Der Beschwerdeführer hatte im damaligen Verfahren geltend gemacht, von der Z.___ AG seien bloss bis Januar 2014 Löhne ausbezahlt worden. Ab Februar 2014 habe das bei der Z.___ AG angestellt gewesene Personal für die E.___ AG gearbeitet. In diese Richtung gingen auch die Aussagen von C.___. Das Sozialversicherungsgericht hielt im Urteil vom 2 8. Feb ruar 2019 fest, eine Lohndeklaration oder ein anderer Nachweis, ob und inwiefern von der Z.___ AG nach Januar 2014 noch Löhne ausbezahlt worden seien, finde sich in den Akten nicht, und wies deshalb die Sache (soweit Y.___ betreffend, dessen Organstellung bejaht worden war) zu we iteren Abklärungen zurück ( Urk. 7/325). Das Bundesgericht bestätigte im Urteil vom 6. November 2019, nachdem es die Organstellung des Beschwerdeführers bejaht hatte, dass hinsichtlich der Schadenshöhe weitere Abklärungen zu treffen seien ( Urk. 7/331). In der Folge gelangte die Beschwerdegegnerin zum Schluss, es lasse sich nicht nachweisen, dass im Jahr 2014 von der Z.___ AG noch Löhne ausbezahlt worden seien ( Urk. 7/332). Folglich machte sie in den Verfügungen vom 2 1. Februar 202 0 resp. im Einsprachee ntscheid vom 1 7. Juni 2021 einzig die ausstehenden Lohnbeiträge samt Nebenkos t en für das Jahr 2013 als Schaden geltend. Diesen berechnete sie, indem sie vom ursprünglich (einschliesslich der in Rechnung gestellten Akontobeiträge 2014) berechneten Schaden von Fr. 42'460.30 ( Fr. 29'882.75 + Fr. 1'551.6 0 + Fr. 2'993.70 + 4'728.70 + Fr. 3'303.55; Urk. 7/333/18-19), sämtlich e für das Jahr 2014 in Rechnung gestell ten Lohnbeiträge und Nebenkosten abzog ( Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 40.--, Fr. 957.25, Fr. 4'728.70, Fr. 4'728.70, Fr. 2'601.35, Fr. 3'303.55 ; Urk. 7/333/16-19 ), was den geltend gemachten Schadensbetrag von Fr. 22'271. 75 ergibt. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Die noch offenen Schadenspositionen ergeben sich mit hinreichender Klarheit aus dem Kontoaus zug (vgl. Urk. 7/333/5-19).

In der Folge gelangte die Beschwerdegegnerin zum Schluss, es lasse sich nicht nachweisen, dass im Jahr 2014 von der Z.___ AG noch Löhne ausbezahlt worden seien ( Urk. 7/332). Folglich machte sie in den Verfügungen vom 2 1. Februar 202 0 resp. im Einsprachee ntscheid vom 1 7. Juni 2021 einzig die ausstehenden Lohnbeiträge samt Nebenkos t en für das Jahr 2013 als Schaden geltend. Diesen berechnete sie, indem sie vom ursprünglich (einschliesslich der in Rechnung gestellten Akontobeiträge 2014) berechneten Schaden von Fr. 42'460.30 ( Fr. 29'882.75 + Fr. 1'551.6 0 Fr. 2'993.70 + 4'728.70 + Fr. 3'303.55; Urk. 7/333/18-19), sämtlich e für das Jahr 2014 in Rechnung gestell ten Lohnbeiträge und Nebenkosten abzog ( Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 957.25, Fr. 40.--, Fr. 957.25, Fr. 4'728.70, Fr. 4'728.70, Fr. 2'601.35, Fr. 3'303.55 ; Urk. 7/333/16-19 ), was den geltend gemachten Schadensbetrag von Fr. 22'271. 75 ergibt. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Die noch offenen Schadenspositionen ergeben sich mit hinreichender Klarheit aus dem Kontoaus zug (vgl. Urk. 7/333/5-19). 4.

4. 4.1 Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenversicherung ( AHVV ) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungsunterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entspre chenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffent lichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Missachtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; 111 V 172 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_165/2017 vom 8. August 2017 E. 4.2.3).

4.1 Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenversicherung ( AHVV ) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungsunterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entspre chenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffent lichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Missachtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; 111 V 172 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_165/2017 vom 8. August 2017 E. 4.2.3). 4.2 Die Z.___ AG kam den ihr als A rbeitgeberin obliegenden Abrech nungs- und Zahlungsver pflichtungen nur ungenügend nach. Geschuldete Sozialversiche rungsbeiträge (inklusive Nebe nkosten) für das Jahr 2013 blieben unbezahlt. Es bedarf deshalb keiner weiter en Ausführungen, dass die Z.___ AG Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG verletzt hat, weshalb der von ihr verursachte Schaden grundsätzlich voll zu decken ist.

4.2 Die Z.___ AG kam den ihr als A rbeitgeberin obliegenden Abrech nungs- und Zahlungsver pflichtungen nur ungenügend nach. Geschuldete Sozialversiche rungsbeiträge (inklusive Nebe nkosten) für das Jahr 2013 blieben unbezahlt. Es bedarf deshalb keiner weiter en Ausführungen, dass die Z.___ AG Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG verletzt hat, weshalb der von ihr verursachte Schaden grundsätzlich voll zu decken ist. Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der entstandene Schaden auf ein qualifiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen ist.

Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der entstandene Schaden auf ein qualifiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen ist. 5.

5. 5.1 Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht beziehungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Verschuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder ein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a).

5.1 Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht beziehungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Verschuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder ein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a). 5.2

5.2 5.2.1 Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu verlangenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorgfalts pflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss. Dabei sind an die Sorgfaltspflicht einer Aktiengesellschaft hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften grundsätzlich strenge Anforderungen zu stellen. Ähnlich ist zu differenzieren, wenn es darum geht, die subsidiäre Haftung der Organe zu ermitteln (BGE 108 V 199 E. 3a mit Hinweisen; ZAK 1985 S. 51 E. 2a, S. 620 E. 3b, je mit weiteren Hinweisen).

5.2.1 Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu verlangenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorgfalts pflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss. Dabei sind an die Sorgfaltspflicht einer Aktiengesellschaft hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften grundsätzlich strenge Anforderungen zu stellen. Ähnlich ist zu differenzieren, wenn es darum geht, die subsidiäre Haftung der Organe zu ermitteln (BGE 108 V 199 E. 3a mit Hinweisen; ZAK 1985 S. 51 E. 2a, S. 620 E. 3b, je mit weiteren Hinweisen). 5.2.2 Nicht jedes einem Unternehmen als solchem anzulastende Verschulden muss auch ein solches seiner sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb des Unternehmens zuzu rechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2012 vom 27. August 2013 ; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_187/2020 vom 11. November 2020 E. 1.3.1 ). Hat das Organ gar eine Stellung inne, die einem Geschäftsf ührer entspricht, ist es weiter gehenden Pflich ten unterworfen (BGE 126 V 237 E. 4).

5.2.2 Nicht jedes einem Unternehmen als solchem anzulastende Verschulden muss auch ein solches seiner sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb des Unternehmens zuzu rechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2012 vom 27. August 2013 ; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_187/2020 vom 11. November 2020 E. 1.3.1 ). Hat das Organ gar eine Stellung inne, die einem Geschäftsf ührer entspricht, ist es weiter gehenden Pflich ten unterworfen (BGE 126 V 237 E. 4). 5.3.

5.3. 5.3.1 Vorweg ist festzuhalten, dass im vorliegenden Prozess nicht zu untersuchen ist, ob die Liquidation beziehungsweise der Konkurs der Z.___ AG allenfalls hätte vermieden werden können oder ob am vorliegenden Verfahren nicht beteiligten Drittpersonen, etwa F.___ (vgl. Urk. 1 S. 10), diesbe züglich ein Schuldvorwurf gemacht werden könnte. Vielmehr ist einzig zu entscheiden, ob den Beschwerdeführer ein qualifiziertes Verschulden dafür trifft, dass die Z.___ AG die ihr als Arbeitgeberin obliegenden Pflichten verletzt hat.

5.3.1 Vorweg ist festzuhalten, dass im vorliegenden Prozess nicht zu untersuchen ist, ob die Liquidation beziehungsweise der Konkurs der Z.___ AG allenfalls hätte vermieden werden können oder ob am vorliegenden Verfahren nicht beteiligten Drittpersonen, etwa F.___ (vgl. Urk. 1 S. 10), diesbe züglich ein Schuldvorwurf gemacht werden könnte. Vielmehr ist einzig zu entscheiden, ob den Beschwerdeführer ein qualifiziertes Verschulden dafür trifft, dass die Z.___ AG die ihr als Arbeitgeberin obliegenden Pflichten verletzt hat. Haben mehrere Organe einen Schaden verursacht, haften sie solidarisch (E. 1.1). Diese solidarische Haftung führt dazu, dass die Ausgleichskasse bei einer Mehr heit von Haftpflichtigen wählen kann, gegen wen sie vorgehen will. Es steht in ihrem Belieben, ob sie einen, mehrere oder alle Organe belangt (BGE 108 V 189 E. 3). Der Beschwerdeführer vermag sich deshalb seiner Haftung nicht mit dem Argument entziehen, dass die Beschwerdegegnerin die Erben von F.___ (vgl. Urk. 1 S. 13) ins Recht zu fassen habe.

Haben mehrere Organe einen Schaden verursacht, haften sie solidarisch (E. 1.1). Diese solidarische Haftung führt dazu, dass die Ausgleichskasse bei einer Mehr heit von Haftpflichtigen wählen kann, gegen wen sie vorgehen will. Es steht in ihrem Belieben, ob sie einen, mehrere oder alle Organe belangt (BGE 108 V 189 E. 3). Der Beschwerdeführer vermag sich deshalb seiner Haftung nicht mit dem Argument entziehen, dass die Beschwerdegegnerin die Erben von F.___ (vgl. Urk. 1 S. 13) ins Recht zu fassen habe. 5.3.2 Bei der Z.___ AG handelte es sich um ein kleines Un ternehmen mit wenigen, ganzjährigen Arbeitnehmern (vgl. Urk. 7/170-171) und einer kleinen Verwaltungsstruktur mit nur einem Verwaltungsratsmitglied und dem Geschäftsführer. Bei derart leicht überschaubaren Verhältniss en muss von jedem Organ – insbesondere von einem geschäftsführenden – verlangt werden, dass es den Überblick über alle wesentlichen Belange des Unter nehmens hat. Der Beschwer deführer muss sich demnach den Vorhalt gefall en lassen, dass die Z.___ AG relevante Sozialversicherungs beiträge (inklusive Nebenkost en) schuldig blieb, im Jahr 2013 aber Lohnzah lungen von Fr. 475'145.-- (vgl. Urk. 7/253/2) ausrich tete. Ferner wurde eine Anpassung der Akontobeiträge 2013 an die effektiv ausbezahlten Lohnsummen (vgl. Art. 35 Abs. 2 AHVV) offensichtlich unterlassen, was zu einer hohen Nachforderung führte ( Urk. 7/181). Mit anderen Worten wurde den Lohnzahlungen Priorität vor der Beitragsentrichtung eingeräumt, worauf di e Beitragsausstände zurückzufüh ren sind. Ein Betrieb darf praxis- und rechtsprechungsgemäss nur so viel Lohn auszahlen, als auch die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge noch gedeckt sind (siehe etwa Bundes gerichtsurteile 9C_311/2015 vom 9. Juli 2015 E. 4.2.2 mit Hinweis, H 90/00 vom 2 0. Juni 2001 E. 4d mit Hinweis auf SVR 1995 AHV Nr. 70). Wenn die Liquidi tätssituation die Begleichu ng der vollen Bruttolöhne zuzüg lich des Beitragsanteils des Arbeitgeberbeitrag es nicht zulässt, sind die Lohn zahlungen auf ein Mass zu reduzieren, welches die Entrichtung der dar auf entfallenden Sozialversiche rungs beiträge erlaube n (Bundesgerichtsurteil H 69/05 vom 1 5. März 2006 E. 5.3.3 mit Hinweis). Indem der Beschwerdeführer nic ht gegen die Praxis der Z.___ AG einschritt beziehungsweise diese Vorgehensweise wählte, verletzte er seine Pflichten als Organ. Gründe, welche den Beschwerdeführer entla sten würden, sind nicht ersicht lich.

5.3.2 Bei der Z.___ AG handelte es sich um ein kleines Un ternehmen mit wenigen, ganzjährigen Arbeitnehmern (vgl. Urk. 7/170-171) und einer kleinen Verwaltungsstruktur mit nur einem Verwaltungsratsmitglied und dem Geschäftsführer. Bei derart leicht überschaubaren Verhältniss en muss von jedem Organ – insbesondere von einem geschäftsführenden – verlangt werden, dass es den Überblick über alle wesentlichen Belange des Unter nehmens hat. Der Beschwer deführer muss sich demnach den Vorhalt gefall en lassen, dass die Z.___ AG relevante Sozialversicherungs beiträge (inklusive Nebenkost en) schuldig blieb, im Jahr 2013 aber Lohnzah lungen von Fr. 475'145.-- (vgl. Urk. 7/253/2) ausrich tete. Ferner wurde eine Anpassung der Akontobeiträge 2013 an die effektiv ausbezahlten Lohnsummen (vgl. Art. 35 Abs. 2 AHVV) offensichtlich unterlassen, was zu einer hohen Nachforderung führte ( Urk. 7/181). Mit anderen Worten wurde den Lohnzahlungen Priorität vor der Beitragsentrichtung eingeräumt, worauf di e Beitragsausstände zurückzufüh ren sind. Ein Betrieb darf praxis- und rechtsprechungsgemäss nur so viel Lohn auszahlen, als auch die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge noch gedeckt sind (siehe etwa Bundes gerichtsurteile 9C_311/2015 vom 9. Juli 2015 E. 4.2.2 mit Hinweis, H 90/00 vom 2 0. Juni 2001 E. 4d mit Hinweis auf SVR 1995 AHV Nr. 70). Wenn die Liquidi tätssituation die Begleichu ng der vollen Bruttolöhne zuzüg lich des Beitragsanteils des Arbeitgeberbeitrag es nicht zulässt, sind die Lohn zahlungen auf ein Mass zu reduzieren, welches die Entrichtung der dar auf entfallenden Sozialversiche rungs beiträge erlaube n (Bundesgerichtsurteil H 69/05 vom 1 5. März 2006 E. 5.3.3 mit Hinweis). Indem der Beschwerdeführer nic ht gegen die Praxis der Z.___ AG einschritt beziehungsweise diese Vorgehensweise wählte, verletzte er seine Pflichten als Organ. Gründe, welche den Beschwerdeführer entla sten würden, sind nicht ersicht lich. Soweit der Beschwerdeführer ein grobfahrlässiges Verhalten seinerseits unter Hinweis darauf, dass der Hauptaktionär F.___ der Z.___ AG durch Geldbezüge finanzielle Mittel entzogen habe ( Urk. 1 S. 8 ff.), in Abrede stellt, kann ihm nicht gefolgt werden. Sinngemäss macht er damit ein mitwirkendes Drittverschulden geltend. Eine Haftungsbeschränk ung wegen mitwirkenden Dritt ver schuldens, selbst eines solidarisch Haftpflichtigen, zieht die Recht sprechung bloss als eher theoretische Möglichkeit in Betracht, die, wenn überhaupt, nur bei einer ausgesprochen exzeptionellen Sachlage von praktischer Bedeutung sein kann. Das schuldhafte Verhalten eines Ersatzpflichtigen kann nur dann als inadäquat für den eingetretenen Schaden gelten, wenn das Verschulden des Dritten oder des Geschädigten dermassen schwer wiegt, dass das eigene Fehlver halten eindeutig in den Hintergrund tritt und damit nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der Lebenserfahrung nicht mehr als adäquate Schadensursache erscheint (Urteile des Bundesgerichts 9C_66/2016 vom 1 0. August 2016 E. 5.4, 9C_135/2011 vom 1 1. April 2011 E. 4.3.1). Von einer solchen K onstellation kann hier nicht ge sprochen werden. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Privatbezüge von F.___ den Beschwerdeführer hätten davon abhalten sollen, seinen Pflichten nachzukommen. Offenbar versuchte der Beschwerdeführer F.___ dazu zu bewegen, die getätigten Bezüge zurückzubezahlen ( Urk. 1 S. 10). Damit vermag er sich aber nicht zu exkulpieren. Denn für die Beurteilung der Verschuldensfrage ist nicht entscheidend, was die verantwortlichen Organe zur Aufrechterhaltung des Betriebes oder zur Vermeidung eines Konkurses allen falls unternommen haben, sondern ob sie (nach aussen erkennbar) der Pflicht, für eine ordnungsgemässe Bezahlung der Sozialversicherungsbeiträge zu sorgen, nachgekommen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_313/2021 vom 8. November 2021 E. 4.3). Selbst wenn die Privatbezüge dazu geführt hätten, dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen wäre, die ihm obliegenden Aufgaben und Pflichten in rechtsgenügender Weise zu erfüllen, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn diesfalls hätte er unverzüglich demissionieren müssen (Bundes gerichtsurteil 9C_548/2007 vom 2. Juni 2008 E. 5.1), was er nicht tat.

Soweit der Beschwerdeführer ein grobfahrlässiges Verhalten seinerseits unter Hinweis darauf, dass der Hauptaktionär F.___ der Z.___ AG durch Geldbezüge finanzielle Mittel entzogen habe ( Urk. 1 S. 8 ff.), in Abrede stellt, kann ihm nicht gefolgt werden. Sinngemäss macht er damit ein mitwirkendes Drittverschulden geltend. Eine Haftungsbeschränk ung wegen mitwirkenden Dritt ver schuldens, selbst eines solidarisch Haftpflichtigen, zieht die Recht sprechung bloss als eher theoretische Möglichkeit in Betracht, die, wenn überhaupt, nur bei einer ausgesprochen exzeptionellen Sachlage von praktischer Bedeutung sein kann. Das schuldhafte Verhalten eines Ersatzpflichtigen kann nur dann als inadäquat für den eingetretenen Schaden gelten, wenn das Verschulden des Dritten oder des Geschädigten dermassen schwer wiegt, dass das eigene Fehlver halten eindeutig in den Hintergrund tritt und damit nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der Lebenserfahrung nicht mehr als adäquate Schadensursache erscheint (Urteile des Bundesgerichts 9C_66/2016 vom 1 0. August 2016 E. 5.4, 9C_135/2011 vom 1 1. April 2011 E. 4.3.1). Von einer solchen K onstellation kann hier nicht ge sprochen werden. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Privatbezüge von F.___ den Beschwerdeführer hätten davon abhalten sollen, seinen Pflichten nachzukommen. Offenbar versuchte der Beschwerdeführer F.___ dazu zu bewegen, die getätigten Bezüge zurückzubezahlen ( Urk. 1 S. 10). Damit vermag er sich aber nicht zu exkulpieren. Denn für die Beurteilung der Verschuldensfrage ist nicht entscheidend, was die verantwortlichen Organe zur Aufrechterhaltung des Betriebes oder zur Vermeidung eines Konkurses allen falls unternommen haben, sondern ob sie (nach aussen erkennbar) der Pflicht, für eine ordnungsgemässe Bezahlung der Sozialversicherungsbeiträge zu sorgen, nachgekommen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_313/2021 vom 8. November 2021 E. 4.3). Selbst wenn die Privatbezüge dazu geführt hätten, dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen wäre, die ihm obliegenden Aufgaben und Pflichten in rechtsgenügender Weise zu erfüllen, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn diesfalls hätte er unverzüglich demissionieren müssen (Bundes gerichtsurteil 9C_548/2007 vom 2. Juni 2008 E. 5.1), was er nicht tat. 6.

6. 6.1 Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missach tung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4).

6.1 Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missach tung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal zusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4). Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen).

Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen). 6.2 Zwischen dem dem Beschwerdeführer vorzuwerfenden widerrechtlichen Verhal ten und dem eingetretenen Schaden ist der Kausalz usammenhang ohne Weiteres zu be jahen. Denn es ist anzunehmen, dass ein pfl ichtgemässes Verhalten den Scha den verhindert hätte. Dass das Verhalten von F.___ nicht geeignet war, eine Unterbrechung des adäquaten Kausalzusammenhangs zu bewirk en, wurde bereits unter E. 5.3.2 erläutert.

6.2 Zwischen dem dem Beschwerdeführer vorzuwerfenden widerrechtlichen Verhal ten und dem eingetretenen Schaden ist der Kausalz usammenhang ohne Weiteres zu be jahen. Denn es ist anzunehmen, dass ein pfl ichtgemässes Verhalten den Scha den verhindert hätte. Dass das Verhalten von F.___ nicht geeignet war, eine Unterbrechung des adäquaten Kausalzusammenhangs zu bewirk en, wurde bereits unter E. 5.3.2 erläutert. 7. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.

7. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Rolf Müller

Rechtsanwalt Rolf Müller - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Y.___

Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Da der Streitwert unter Fr. 30’000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) einge reicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG).

4. Da der Streitwert unter Fr. 30’000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) einge reicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG). Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Entscheid innert der gleichen Frist von 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten.

Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Entscheid innert der gleichen Frist von 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen (Art. 119 Abs. 1 BGG).

Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen (Art. 119 Abs. 1 BGG). Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstSonderegger