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Die Ciäsa Granda, heute ethnographisches Museum, gehört der Società Culturale. 1952 beschloss die Versammlung des Vereins, sie zu erwerben, um ein Kulturzentrum zu erstellen. Die “Stüa”, die Stube des von Johannes della Stampa in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbauten imposanten Patrizierhauses, wird immer noch als Versammlungssaal verwendet.
In der Ciäsa Granda sind Werke der weltberühmten Künstlerfamilie Giacometti, von Varlin, sowie von weiteren Künstlern, die Teil ihres kreativen Lebens im Bergell verbrachten, ausgestellt.
Im Museum kann man realitätsgetreue Dioramen, Rekonstruktionen von Werkstätten verschiedener Handwerke und wertvolle Dokumentationen des häuslichen Lebens im Tal besichtigen.
Die Besuchenden erhalten somit einen lebendigen Einblick in die soziale, kulturelle und naturkundliche Geschichte des Bergells und können sich auch mit seinem Brauchtum auseinander setzen. Während den Sommermonaten zeigt die Ciäsa Granda Ausstellungen.
Ein Stall aus dem 18. Jahrhundert, der neben dem Wohnhaus in Stampa steht, wurde 1906 von Giovanni Giacometti in ein Atelier umgebaut. Der Vater und sein Sohn, Alberto, benutzten dieses bis zu deren Lebensende […]
Die Sammlung mit Kunstwerken der aus dem Bergell stammenden Künstler Giovanni, Augusto, Alberto und Diego Giacometti sowie dem nach Bondo übergesiedelten Varlin ist zwar quantitativ bescheiden, widerspiegelt aber vor allem thematisch […]
Die frühsten Bergeller lassen auf der Jagd ihre Silexwerkzeuge vor über 8’000 Jahren an Feuerstellen im Val Forno liegen. Aus der Bronzezeit kennen wir nur Einzelfunde. Bei Stampa und Vicosoprano aber leben Menschen schon […]
Im Bergell treffen drei geologische Einheiten der zentralen Alpen aufeinander: Bergeller Granit, die penninischen Decken der Westalpen und die ostalpinen Decken. Remo Maurizio hat mit über 450 Exponaten eine sehr umfangreiche Mineraliensammlung aus der Region konzipiert und realisiert […]