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«Man würde denken: ‹Roger hat sich am Knie operiert, also wird er sich bestimmt für eine Weile gänzlich von der Tour zurückziehen.› Aber so war es überhaupt nicht. Roger war einer der ersten, der mit uns in Kontakt war», erzählt ATP-Vorstandsmitglied Mark Knowles im Tennis Channel.
Federer appelliert für vorzeitige Absagen
Erstes Opfer der Corona-Krise im Tenniszirkus war das Turnier in Indian Wells, welches am 9. März abgesagt werden musste. 3 Tage später machte die ATP publik, dass die Männer-Tour während 6 Wochen pausieren würde. Während sich beispielsweise die grossen Fussball-Ligen Europas mit vorzeitigen Absagen zunächst schwer taten, wurde im Tennis frühzeitig und konsequent reagiert.
Mitentscheidend sei gemäss Knowles dabei auch die Meinung von Roger Federer gewesen. «Gemeinsam mit Novak Djokovic und Rafael Nadal wollte er sicherstellen, dass das Richtige getan wird», so Knowles. Der ehemalige Spieler aus den Bahamas beteuert, dass sich die «Big 3» an jeder wichtigen Entscheidung beteiligen würden. «Dafür bekommen sie nicht genug Anerkennung», meint Knowles.
Kein Tennis bis am 8. Juni
Mittlerweile haben sowohl die ATP als auch die WTA die Zwangspause wegen der Corona-Pandemie verlängert. Nach aktuellem Stand finden bis am 7. Juni keine Turniere statt. Federer plant nach der Knie-OP eine Rückkehr für die Rasensaison, die für den Schweizer mit grösster Wahrscheinlichkeit entweder in Stuttgart (9. bis 14. Juni) oder Halle (15. bis 21. Juni) beginnen würde.