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Der Sonnenhut blüht von Juli bis September. Er stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika sowie aus dem nördlichen Mexiko; wird in Europa in Zier- und Kräutergärten angebaut. Der Sonnenhut wird 40 – 60 cm hoch.
Signatur:
Der Purpurfarbene Sonnenhut mit seinen stacheligen Röhrenblüten weist auf seine innewohnenden Heilkräfte zur Stärkung der körpereigenen Immunabwehr hin. Diese Signatur verdeutlicht auch die Resistenzsteigerung auf emotional belastende Einflüsse wie Ärger und Verdruss. Der zur Sonne ausgerichtete Flor charakterisiert das lichthungrige (immunisierende) Verlangen der Psyche und des Körpers. Der Blütenboden selbst, der sich erst mit der Zeit nach oben wölbt und sich kratzbürstig wie ein Igelpanzer bewehrt, kennzeichnet Menschentypen, die einmal freundlich nett, aber nach geraumer Zeit stachelig, fast aggressiv reagieren – es besteht ständig eine gewisse seelische Verteidigungsbereitschaft. Die Zungenblätter, die nach unten hängen, signalisieren ferner die mannigfachen Schwächezustände.
Traditionelle Heilanwendungen:
- Chronisch wiederkehrende Blasen‑, Nieren‑, Harnleiterentzündungen
- Chronische Entzündungen mit eitrigen Sekreten
- Drüsenschwellungen
- Gebärmutter mit übelriechendem, fauligem, eitrigem Fluor
- Grippale Infekte
- Herpes simplex
- Mandelentzündungen
- Reizblase
- Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte