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Blockflöten
Blockflöten
Die Blockflöte ist ein sehr altes Instrument. Sie ist bereits – wenn auch nicht genau in der heutigen Form – auf Bildern des 11. Jahrhunderts nachgewiesen. Ihre grosse Zeit hatte die Blockflöte in der Renaissance, also etwa ab dem 15. Jahrhundert. Damals wurde mit Blockflöten verschiedenster Grösse vom Garkleinflötlein bis zur Subbassblockflöte zusammengespielt. Im 17. Jahrhundert (Barockzeit) kristallisierte sich vor allem die Altblockflöte als Soloflöte heraus. Später wurde sie durch die dynamischere Querflöte verdrängt und geriet bis ins 20. Jahrhundert mehr oder weniger in Vergessenheit. Mit dem erwachten Interesse an alter Musik wurde die Blockflöte im Laufe des 20. Jahrhunderts „wiederentdeckt“ und erlebte eine neue Blütezeit, auch in der neuen Musik. Als preisgünstiges, handliches Instrument, das zudem ideal zur Volksliedbewegung passte, wurde die Sopranblockflöte zu dem Anfängerinstrument für Kinder. Im Alter von etwa 10 Jahren kann auf die grössere Altblockflöte, das eigentliche Soloinstrument der Blockflötenfamilie, umgestellt werden. Die Tenor- und Bassinstrumente werden vor allem, zusammen mit den hohen Instrumenten, im Ensemblespiel eingesetzt.
Blockflötenunterricht wird im Einzel- und Gruppenunterricht angeboten. Für fortgeschrittene SchülerInnen bestehen verschiedene Zusammenspielmöglichkeiten. Literatur: aus der Renaissancezeit viel Ensemblemusik; barocke Sonaten, Suiten und Konzerte; aus neuerer Zeit Volksmusik, Popmusik, Jazz und Avantgardemusik (letztere allerdings mit technisch hohen Anforderungen).
Unterrichtsbeginn ab ca. 7 Jahren oder nach Absprache mit der Lehrperson