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«Sponsoring»-Vertrag: Der falsche Ausdruck
Peter Buser sagt:
Wer den Vertrag (siehe Link oben) liest, bemerkt leicht, dass der Ausdruck «Sponsoring» für diesen Vertrag nicht zutreffend ist, da der HC Davos nicht einseitig von Geldern profitiert, sondern beide Partner sich im Austausch Leistungen zugesichert haben.
Der HC Davos dürfte überlegt haben, dass er zwecks Vereinnahmung von 12.5 Mio. Franken einen Eigenaufwand von ca. 7 Mio. CHF hat. Die Hauptposten dieses Aufwands sind die jährlich zu wiederholende Errichtung eines anspruchsvollen Konzerthauses mit sehr anspruchsvollem Konzert-Equipment sowie die Kommission an den Vermittler. Das Erstere dürfte wohl etwa 5.6 Mio. CHF beansprucht haben, das Zweite 1.6 Mio. CHF. Dem HCD wären ca. 5.2 Mio. CHF netto geblieben.
Ich, Peter Buser konnte damit rechnen, dass die Eintrittsgelder ungefähr den Aufwand für die Künstler decken. Den grossen Gewinn versprach ich mir aus Spenden, die im Zusammenhang mit den am WEF weltweit beachteten einmaligen Konzerten generiert würden. Ich erträumte mir in den 8 Jahren ca. 50 Mio. CHF.
Journalisten spielen fälschlicherweise das Naming Right in den Vordergrund. Dieses ist zahlenmässig fast bedeutungslos. Das Aufstellen der Logos und die Publizität während der Spiele in der Halle hätten den HC Davos eine Kleinigkeit von total vielleicht 200'000 CHF gekostet. Ich hätte von diesen Massnahmen nur unwesentlich profitiert, da das Publikum, welches Eishockeyspiele besucht, kaum zum Besuch von klassischen Konzerten zu bewegen ist.
Was den Kernpunkt der Problematik betrifft, nämlich das Delikt der Reporterin Seraina Degen, so wollen die Journalisten darüber aus Mangel an Intelligenz oder aus Feigheit nicht schreiben. Vielleicht versteht nun doch der eine oder andere diese hier angestellten Kalkulationen und spricht davon.
Ich bräuchte kommentierende Journalisten. Sportjournalisten wie Roman Michel und Klaus Zaugg (siehe Links oben) leben in ihrer eigenen, sehr limitierten Welt und scheinen unfähig, mir gedanklich zu folgen. Ich werte mit diesem Urteil nicht, ich stelle bloss objektiv fest.