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1788 trafen rund 11 Schiffe der Britischen Krone an der australischen Ostküste ein. Da die USA sich vor kurzem von den Engländern unabhängig gemacht hatten, brauchten die Briten einen neuen Ort, an dem Sträflinge untergebracht werden konnten. Insgesamt wurden etwa 160.000 Gefangene nach Australien gebracht. Mit den Ureinwohnern, den Aborigines, oder Koori, wie sie sich im Südosten Australiens (selbst) nennen, kam es zu Konflikten und später verübte man an ihnen gar Massaker. So sank die Zahl der Aborigines bis 1920 von den einstmals 300.000 – 1 Millionen, auf gerade mal 60.000. Die Indigenen Australiens wurden in Städte umgesiedelt. Sie befanden sich in einem völlig neuen Rechtssystem, in dem Wälder, Flüsse, Seen und gar ganze Landstücke Privatbesitz sein können. Die Aborigines achten die Erde wie ihre Mutter, so ist es völlig unvorstellbar, wie man ein Teil von ihr besitzen kann….