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In der Schweiz formiert sich Widerstand gegen internationale Rüstungskonzerne, die Streumunition, Anti-Personenminen oder Nuklearwaffen entwickeln, herstellen oder vertreiben, wie die NZZ berichtet. Der Verein für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen SVVK nimmt explizit 15 Rüstungskonzerne aus den USA, Indien, Israel, Rumänien und Russland und Südkorea aufs Korn. Er empfiehlt seinen Mitgliedern – unter ihnen bundesnahe Pensionskassen wie Publica, SBB, Post und die AHV-Ausgleichskasse – nicht mehr in solche Unternehmen zu investieren.
Der Schweizer Verein für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen teilt dazu mit, diese Ausschlussliste sei seine erste konkrete Massnahme. Die Mitglieder würden nun in den nächsten Monaten prüfen, wie sie diese Empfehlungen umsetzen werden. Im konkreten dürfte es beispielsweise nicht mehr angehen, Aktienengagements über einen Index (etwa S&P 500) passiv abzubilden, weil dann wegen der Börsenkapitalisierung Unternehmen wie General Dynamics zwingend enthalten sind.