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Portugiesisch
Für die Seelsorge der portugiesischen Sprachgemeinschaft gibt es in der Schweiz 16 Missionare Vollzeit und 3 Teilzeit und 14 Missionen.
Am Leben der portugiesischen Mission in der Schweiz nehmen Menschen aus verschiedenen Kulturen teil. Es sind dies Portugiesischsprechende aus Portugal, Brasilien, Angola, den Kapverden, Guinea und Mosambik.
Grundinformationen zur Koordination der portugiesischsprachigen Missionen und Situation im Herkunftsland
Entwicklung der Zuwanderung
in die Schweiz
Kennzahlen des Herkunftslandes
(Portugal – Wikipedia Sstand 2011)
- Einwohnerzahl 10.6 Mio
- Anteil Röm. Kath. 85 - 95 %
- BIP pro Einwohner $ 22'157 ( CH $ 69'838 )
- Arbeitslosenquote 12.6 %
Geschichte der Missionen und Migration
Die ersten nennenswerten portugiesischen Zuwanderungen erfolgten ab 1970 und umfassten etwa 12‘000 Migranten. Es waren vor allem Kurzaufenthalter und Saisonniers, welche in der Landwirtschaft und im Gastgewerbe Arbeit gefunden haben. Padre Elmundo Alves und P. Murias kümmerten sich anfangs in Zürich, Genf, Lausanne und Basel um die Seelsorge der Portugiesen. Da die Einwanderung jedes Jahr stark zunahm musste die Seelsorge angepasst werden. 1990 waren es bereits 113‘000 Portugiesen in der Schweiz, welche von 11 Missionaren mit Sitz in Genf, Lausanne, Montreux, Yverdon, Freiburg, Zürich, Basel, Luzern, Weinfelden, Einsiedeln und Lugano betreut wurden. In den 90er Jahren hatten viele eine B oder C Bewilligung erhalten und sind dementsprechend in der Schweiz geblieben. In Genf und Lausanne musste je ein zweiter Missionar eingesetzt werden. Die Seelsorge wurde regelmässig, so gut es ging der Zuwanderung angepasst. Hinzukommen die Südamerikaner portugiesischer Muttersprache. Ende 2009 kümmerten sich 21 Missionare und 4 Missionshilfen um etwa 205‘000 Portugiesen zuzüglich der portugiesischsprachigen südamerikanischen Zuwanderer.
Einzelne Aktivitäten des nationalen Koordinators
Die portugiesischsprachigen Seelsorgestellen sind aufgeteilt in zwei Pastoralräume, Deutschsprachige und französischsprachige Schweiz. In beiden Pastoralräumen treffen sich die Missionare und pastoralen Mitarbeiter regelmässig. Jeweils ein Vertreter der Pastoralräume und der nationale Koordinator bilden den nationalen Koordinationsrat. Neben den eingangs erwähnten Aufgaben begleitet und organisiert der Koordinator mit dem Rat geistliche Exerzitien für die Missionare und Weiterbildungen für die Seelsorgenden. Hinzukommt die nationale Wallfahrt nach Einsiedeln.