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HP hatte zuletzt im Mai wenig erfreuliches zum Geschäftsgang des 2011 für nicht weniger als 12 Milliarden Dollar übernommenen
, und auch bei der Integration von Autonomy in HP gab es Schwierigkeiten, wie HP-Chefin Meg Whitman antönte. Als eine Konsequenz davon musste Mike Lynch, der ehemalige Autonomy-Chef, den Hut nehmen.
Nun hat HP einen Nachfolger für Lynch präsentiert: Als neuer Senior Vice President und General Manager des Geschäftsbereichs Autonomy/Information soll Robert Youngjohns (Foto) die Integration von Autonmy vorantreiben und natürlich auch die Verkäufe wieder ankurbeln. Youngjohns wird direkt George Kadifa, der auch erst vor vier Monaten
zum neuen Chef von HPs Softwareabteilung enannt wurde, unterstellt sein.
Youngjohns ist Brite, 62 Jahre alt und kann mehr als 35 Jahre Erfahrung im IT-Business und insbesondere im Verkauf von Enterprise-Produkten vorweisen. Gleichzeitig ist er ein Quereinsteiger: Ursprünglich studierte er Physik in Oxford, und landete danach erstmal bei einem britischen Geheimdienst, wie man diesem einige Jahre alten Interview
entnehmen kann. Von einem IBM-Inserat liess er sich dann zu einem kompletten Metierwechsel inspirieren. In der Folge arbeitete Youngjohns 18 Jahre lang für "Big Blue", unter anderem als Verantwortlicher für den Verkauf von Unix-Produkten in Europa. Danach wechselte er zu Sun, wo er zehn Jahre blieb und bis zum Leiter der globalen Verkaufsorganisation aufstieg. Danach wurde er CEO des Softwareherstellers Callidus, bevor er 2007 zu Microsoft wechselte. Für den Softwareriesen war er zuletzt als Senior Vice President für Marketing und Verkauf in der Region Nordamerika zuständig. (hjm)
(Foto: Microsoft)