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Der Nationalfeiertag brachte den Schweizer Hoffnungs-Trägern bei den Schwimm-EM in Berlin kein Glück.Dieser Inhalt wurde am 01. August 2002 - 19:51 publiziert
Titelverteidigerin Flavia Rigamonti wurde über 800 m Crawl enttäuschende Siebte, Remo Lütolf scheid über 50m Brust als 13. in den Halbfinals aus.
Rigamonti war im Crawl-Final mit 8:40,29 sogar fast drei Sekunden langsamer als im Vorlauf. Die 21-jährige Tessinerin befand sich mit Ausnahme der ersten 50 m (6.) stets im siebten Rang.
Sie habe probiert, mit der Spitze mitzugehen, aber das Rennen sei für sie zu schnell gewesen, erklärte Rigamonti. "Ich habe das ganze Rennen gekämpft, um die andern einzuholen, aber es ging nicht."
So blieb Rigamonti schliesslich rund 15 Sekunden hinter ihrem vor zwei Jahren an den Olympischen Spielen in Sydney aufgestellten Schweizer Rekord zurück.
Auch Lütolf blieb langsam
Auch Remo Lütolf, der vor zwei Jahren in Helsinki EM-Dritter über 50 m Brust geworden war, kam nicht auf Touren. Der 22-jährige St. Galler schwamm in den Halbfinals mit 28,56 nur sechs Hundertstel schneller als im Vorlauf.
Besonders enttäuschend war für Lütolf, dass bescheidene 28,42 für den Final gereicht hätten. Diese Zeit hat er normalerweise locker drauf.
Auch für Dominique Diezi bedeuteten die Halbfinals Endstation. Die 25-jährige Zürcherin klassierte sich über 100 m Rücken mit 1:04,34 auf Platz 16.
Carmela Schlegel (17.) über 50 Brust, Carla Stampfli (19.) über 100 m Rücken, Dominik Meichtry (24.) und David Richard (28.) über 200 m Crawl sowie Marjorie Sagne (26.) und Veronica Ranieri (27.) über 100 m Delfin schieden alle schon in den Vorläufen aus.
swissinfo und Agenturen
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