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Im Extrablatt (Februar 2013) der SVP kann der Leser an einer Volksbefragung zum Thema «Familie und Bildung» teilnehmen. Ich tue das. Öffentlich.
Die Lücken im Grundwissen sind im Hinblick auf eine erfolgreiche Lehre zu stopfen
Zu Beginn des achten Schuljahres (zweites Oberstufenjahr) hat jeder Volksschüler eine Zwischenprüfung zu bestehen. So werden Lücken im Grundwissen erkannt. Diese sind in speziellen Gruppen im normalen Unterrichtsrahmen bis zum Ende der Schulzeit zu schliessen, nötigenfalls auf Kosten des Unterrichts in der zweiten Fremdsprache.
Meine Meinung zum Thema Prüfungen habe ich beim Thema «generelle Abschlussprüfungen» bereits geäussert. Mit dieser Zwischenprüfung verhält es sich ähnlich. Zwar wäre hier ein Ziel auszumachen, doch fehlt mir der Sinn trotzdem. Durch die konsequente Notengebung ist fehlendes Grundwissen schon früher erkennbar. Sind die Defizite zu hoch, darf ein Schüler die Klasse erst gar nicht wechseln und muss Wiederholen. Erst im 8. Schuljahr Korrekturen vornehmen zu wollen, wäre sowieso zu spät. Je nach Ausmass des fehlenden Wissens, dürfte die Zeit ohnehin nicht mehr ausreichen, den Stoff aufzuarbeiten.
Werden Klassen durch echte Klassenlehrer geführt, erkennt dieser selbständig schnell genug, ob ein Schüler die Voraussetzungen für den Klassenwechsel erfüllt oder nicht und kann nötigenfalls sofort korrigierend eingreifen. Ein Klassenlehrer ist das beste Monitoring.
Ich befürworte diese Massnahme nicht.