Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03564.jsonl.gz/2930

Erwin Hedinger
Erwin Hedinger (*Juli 1909 in Flurlingen; †24. Mai 2005 in Wetzikon) lernte den Beruf des Steinbildhauers in Schaffhausen und war als Kunstmaler Mitglied des Malerkollegiums in Wetzikon.
Lebensausschnitte
Erwin Hedinger wurde am 8.7.1909 in Flurlingen (SH) als erster Sohn von den Eheleuten Friedrich Hedinger und Elise Müller geboren. Mit dem jüngeren Bruder Oskar wuchs er in einfachen, strengen, konservativen, aber keinesfalls frommen Verhältnissen auf. Erwin Hedinger war ein Freidenker. Er war immer etwas anders als andere Leute. Nach der Primarschule, Sekundarschule und der 4-jährigen Steinbildhauerlehre in Schaffhausen, ging er ein halbes Jahr an die Kunstakademie nach Paris. Anschliessend kehrte er nach Hause zurück, und arbeitete in Winterthur als Steinhauer. Seine Frau, Margrit Meier lehrte er in Winterthur kennen, wo sie als Buffettochter arbeitete. Die Familie Hedinger - Meier hatten zwei Kinder. Die Elisabeth und der Erwin. Diese beiden Kinder wuchsen im Eigenheim an der Bahnhofstrasse 295 in Kempten auf.
Als Freischaffender Künstler verdiente Erwin Hedinger nicht das grosse Geld. Er verstand es nicht, zu «Gschäften», eben ein Künstler. Doch er blieb seiner künstlerischen Einstellung treu, und so kann man zum Beispiel in Wetzikon manch schöne Arbeit von ihm sehen (Schnitzerei der Friedhoftüre; Brunnen Baumgartenstrasse 13, ehemals Volg Kempten. Seine Hobbys waren Lesen, Segeln, Zeichnen, Malen und Gestalten. Gerne gingen die Eheleute auch an die Kemptner Fasnacht.
2005 Am 24. Mai stirbt Erwin Hedinger im Alterswohnheim Am Wildbach.