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Das Logo und die Abkürzung "SMCF" sind wohl bewusst nahe an "SNCF", der Abkürzung der französischen Staatsbahnen. Und tatsächlich: Das Angebot von SMCF umfasst ausschliesslich Lok- und Wagenmodelle der französischen Bahnen. Die Firma wurde 1948 von Robert Guérin und René Collard gegründet. Zuerst wurde in Bronzeblech, später in Guss (Zamac) und zuletzt mit Kunststoff produziert. Interessant, dass bei der Guss- wie bei der Kunststoff-Produktion die gleichen Formen vewendet werden konnten. Die Umstellung auf die Kunststoff-Modelle erfolgte aus Konkurrenzgründen bereits 1958. 1961 wurde SMCF von Hornby-Meccano übernommen, welche zum Teil die gleichen (Kunststoff-)Modelle unter dem Label "Hornby" weiter produzierte.
SMCF lässt sich mit "Super Modèles de Chemin de Fer" übersetzen. Und es ist wohl eine unbestreitbare Tatsache: Bei den Gusswagen handelt es sich um "Supermodelle", ausgezeichnet gelungene und für die Machart fein detaillierte Wagen mit ausgezeichnetem Fahrverhalten. Die Kupplung war gut mit der des Marktführers Märklin kompatibel. Im Gegensatz zu den Märklin-Gusswagen, welche alle einen leichten Glanz aufweisen, sind die SMCF-Wagen matt lackiert.
Wer sich vertiefter mit SMCF beschäftigen will, dem sei die Website von Trainsdefrançois empfohlen.
Rechts: Abbildung auf Bausatz-Schachtel (siehe hier)
- SMCF-Rollmaterial ist in der Schweiz nicht sehr häufig anzutreffen, am ehesten wohl noch auf Börsen in der Westschweiz. Eine kleine Sammlergemeinde schätzt die feinen Wagen und sorgt für einen überschaubaren Markt.
- Die Gusswagen sind sehr robust gebaut und es braucht schon sehr grobe Einwirkung auf das Modell, um ihm etwas anhaben zu können.
- Die Kunststoffwagen sind meist Bausatzwagen. Der Zusammenbau gestaltete sich problemlos, so dass auch Bausatzwagen ein langes Leben haben können.