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Das Wichtigste in Kürze
- Schottland holt sich im Final der Mixed-Doubles im Curling die Goldmedaille.
- Das Schweizer Duo Sven Michel und Alina Pätz freut sich über Silber.
Alina Pätz und Sven Michel trugen am Samstagnachmittag gegen Schottland vor einem begeisterten Heimpublikum das Finalspiel der Curling Mixed-Doubles-WM in Genf aus. Zuvor beschlossen Pätz/Michel die Round Robin als Gruppensieger und bezwangen im Halbfinal die Geschwister Ramsfjell aus Norwegen mit 8:7.
Im Final geriet das Schweizer Duo gegen Eve Muirhead und Bobby Lammie bereits früh Rückstand. Begünstigt durch zwei nicht perfekte helvetische Steine, hatte Schottland im 1. End die Chance auf ein Viererhaus, welche sie nutzten. Im darauffolgenden End mussten Pätz/Michel zudem einen gestohlenen Stein hinnehmen, wodurch die Hypothek auf 0:5 anstieg.
Nach jeweils zwei 2er-Häuser beider Teams versuchte die Schweiz nach der Pause beim Stand von 2:7 den Rückstand mit einem Powerplay zu verkürzen, woraus jedoch nicht mehr wie zwei Punkte resultierten. Trotzdem hatten Pätz/Michel bis zum Schluss die Chance, das Final noch für sich zu entscheiden.
Dank einem gestohlenen Zweierhaus im sechsten End kam die Schweiz nochmals bis auf einen Punkt (6:7) heran, aber die Schotten antworteten umgehend mit einem Zweierhaus und die Aufgabe für Alina Pätz mit ihrem letzten Stein im 8. End ein grosses Haus zu realisieren, gestaltete sich als fast unlösbar.
Nach dem Spiel stuften Alina Pätz und Sven Michel den Gewinn der Silbermedaille als sehr hoch ein. «Es war eines der besten Niveaus, die wir bisher an einem Mixed-Doubles-Turnier erlebt haben. Wir sind zufrieden, mit dem, was wir diese Woche hier in Genf erreicht haben». Für Alina Pätz ist es nach dem Goldgewinn im Jahr 2011 die zweite Medaille an einer Mixed-Doubles-WM, für Sven Michel sogar schon die dritte.