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(01.07.2020) Die Schweizer Wirtschaft bleibt eine der wettbewerbsfähigsten in der ganzen Welt. Die Schweiz belegt im Ranking, das jährlich vom in Lausanne ansässigen International Institute for Management Development (IMD) veröffentlicht wird, den dritten Platz. Seit 2018 konnte sie um drei Plätze aufsteigen.
Das IMD in Lausanne unterzieht einmal im Jahr 63 Länder einer gründlichen Analyse und bewertet sie nach etwa 340 Kriterien, die vier Hauptfaktoren zugeordnet sind: Wirtschaftsleistung, Effizienz der Regierung, Effizienz der Geschäftswelt und Infrastruktur. Darüber hinaus fasst das Ranking die Antworten von befragten Geschäftsführungen zusammen.
Mit ihrem Platz hinter Dänemark und Singapur, aber vor den Niederlanden und Hongkong weist die Schweiz gute Ergebnisse auf, insbesondere dank der Stabilität ihres Aussenhandels und der Beständigkeit ihrer wissenschaftlichen Infrastruktur sowie ihres Gesundheits- und Bildungssystems.
Angesichts der globalen Lage in Verbindung mit der COVID-19-Epidemie scheinen die kleinen Volkswirtschaften, die im Ranking vorn liegen, einen deutlichen Vorteil gegenüber den Riesen der Weltwirtschaft zu haben. Dank ihrer geringen Grösse können sie das Virus effizient bekämpfen und zugleich ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten, da ein gesellschaftlicher Konsens leichter zu erreichen ist.
Nachdem die USA mehrere Jahre in Folge den ersten Platz belegt hatten und 2019 diese Spitzenposition verloren, rutschten sie nun auf den zehnten Platz des Rankings ab. China wiederum verschlechterte sich innert Jahresfrist von Platz 14 auf Platz 20. Diese schlechten Ergebnisse sind hauptsächlich auf den Handelskrieg zwischen den beiden Ländern zurückzuführen.
Letzte Änderung 01.07.2020