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Leasing, Auto-Leasing
Ein Leasing ist definiert als Nutzungsüberlassungsvertrag oder eine spezielle Art eines Mietvertrags. Investitionsgüter werden oft von Firmen geleast, aber auch das Auto-Leasing ist sehr populär. Beim Auto-Leasing kommt es typischerweise zu einem Dreiecks-Vertrag zwischen: (1) Autonutzer, (2) Finanzgesellschaft und (3) Autoverkäufer.
Der Autonutzer erhält das Recht auf den Gebrauch des Fahrzeuges und bezahlt im Gegenzug eine monatliche Rate (Miete) an die Finanzgesellschaft. Das Fahrzeug geht in den Besitz des Autonutzers, die Finanzgesellschaft bleibt jedoch Eigentümer während der gesamten Dauer des Leasingvertrags.
Die Leasing-Rate (Miete) berechnet sich auf dem Ankaufspreis des Fahrzeugs, der vertraglich abgemachten Nutzungsdauer, der Nutzungsintensivität (meistens in gefahrenen Kilometern ausgedrückt) und dem ausgerechneten Restwert des Fahrzeuges nach Ablauf der Nutzungsdauer. Der Autoverkäufer verpflichtet sich, das Fahrzeug zum Restwert nach Ablauf der Nutzungsdauer von der Finanzgesellschaft abzukaufen.
Das Auto-Leasing ist auf den ersten Blick eine günstigere Variante als die Finanzierung mit einem Kredit. Jedoch sind beim Leasing folgende Aspekte zu berücksichtigen, welche bei der Finanzierung durch einen Kredit wegfallen:
- Der frühzeitige Ausstieg aus einem Leasing ist sehr schwierig und oft sehr teuer.
- Bei Mehrnutzung als vertraglich vereinbart, kommen zusätzliche Kosten nach Ablauf des Vertrags auf den Autonutzer zu.
- Die Kosten für die Autoversicherung sind oft höher beim Leasing, da die Finanzgesellschaften die höchste Versicherungsdeckung verlangen.
Die Kosten für ein privates Autoleasing können nicht als Abzug zum Einkommen bei den Steuern geltend gemacht werden.