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«Konzept Luft»: Analyse der Situation bei der Schweizer Luftwaffe (Teil 1)
Im Dezember 2012 reichte SP-Nationalrätin Chantal Galladé das Postulat 12.4130 ein. In diesem forderte sie den Bundesrat dazu auf, ein Konzept zu erstellen, welches aufzeigt, wie der Schweizer Luftraum langfristig gesichert werden soll. Das Konzept sollte folgende Eckpfeiler enthalten: «Gefahrenanalyse, Materialbeschaffung, Abstimmung des zu beschaffenden Materials aufeinander, zeitliches Raster, Finanzierung, Kooperation mit umliegenden Ländern, luftpolizeiliche und militärische Sicherheit sowie die Zusammenarbeit in der europäischen Luftraumüberwachung und die Schnittstellen zwischen zivilem und militärischem Bereich.» Das Postulat wurde im März 2013 vom Nationalrat angenommen, was schliesslich dazu führte, dass der Bundesrat im August 2014 das «Konzept zur langfristigen Sicherung des Luftraumes» (kurz «Konzept Luft») präsentierte.
Der VSWW stellt in einer zweiteiligen Ausgabe der Sicherheitspolitischen Informationen das «Konzept Luft» vor und nimmt zu ausgewählten Ausführungen Stellung: Dabei widmet sich der hier vorliegende erste Teil der Luftwaffe und den allgemeinen Entwicklungstendenzen bei den fliegenden Systemen.
Teil zwei wird sich mit den Systemen am Boden beschäftigen und hauptsächlich die bodengestützte Luftverteidigung (BODLUV) unter die Lupe nehmen.
Es ist das Ziel dieser beiden Studien, den gemachten Aussagen und Analysen im «Konzept Luft» kritisch zu begegnen und die präsentierten Ansätze nochmals zu reflektieren. Zudem wird versucht, Vergleiche und Gegenüberstellungen zu anderen Systemen der Luftraumsicherung vorzunehmen und zu beurteilen, ob die Schweizer Luftwaffe in diesem Kontext auf dem richtigen Kurs ist.
Publikation des VSWW (PDF)