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Beiträge in Forschung / Theorie / Didaktik
Info DaF ist eine Zeitschrift, die ich bisher nicht wirklich zur Kenntnis genommen habe, was schade ist, da die Artikel im allgemeinen Teil seit 2011 ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen und die Beiträge nach einem Jahr nach Erstveröffentlichung kostenlos als PDF heruntergeladen werden können, aktuell also die Hefte bis 2013 2/3. Das erhöht hoffentlich die Reichweite der Artikel.
In den Doppel-Heften 2/3 findet man übrigens jeweils Rezensionen zu DaF-relevanten Neuerscheinungen.
9. Juli 2014
In diesem Beitrag findet ihr die Links zu den Online-Archiven der Zeitschrift Deutsch als Fremdsprache. Die Ausgaben bis und mit 2001 sind kostenlos im Volltext zugänglich.
Fortfahren 8. Juli 2014
In diesem Beitrag geht es um die Schlüsselwortmethode, eine Memnotechnik, die man für Wörter verwenden kann, die man sich nicht einfach merken kann.
Fortfahren 6. Juli 2014
Ich habe nach Grundlagenartikeln zum Wortschatzerwerb gesucht und unter anderem diesen Artikel gefunden: Mondria, Jan-Arjen: Myths about vocabulary acquisition, erschienen in Babylonia (2011:7, S. 63-68).
Der Artikel ist nicht mehr ganz neu (und beruht zudem auf einem älteren, niederländischsprachigen Artikel beziehungsweise auf Mondrias Dissertation aus dem Jahr 2003), ist aber immer noch lesenswert. Der Autor geht darin jeweils kurz auf folgende Fragen ein:
- Wie viel bringt es, die häufigsten Wörter einer Sprache zu kennen?
- Welchen Nutzen haben Wortschatzlisten?
- Sollte man Wörter in “semantic sets” (= Wörter, die zu einem Oberbegriff gehören) lernen, also z.B. alle Früchte und Kleidungsstücke zusammen?
- Wie wichtig ist es, dass Wörter immer in einem Kontext gelernt werden?
- Werden Wörter, deren Bedeutung die Lernenden selbst erschlossen haben, besser behalten?
- Behält man Wörter, die man auch produktiv zu benutzen gelernt hat, besser, als solche, die man nur rezeptiv benutzen gelernt hat?
- Ist es sinnvoll, Wortschatz auch isoliert zu testen, oder nur im Kontext einer Fertigkeit (z.B. Hören, Schreiben, …)
Die Antworten auf diese Fragen (die ihr selber im Text nachlesen könnt) zeigen wieder einmal, dass nicht alles ein Nagel ist, bloss weil man einen Hammer hat, will heissen, dass Methoden und Vermittlungsverfahren nicht grundsätzlich gut oder schlecht sind, sondern dass es darauf ankommt, wozu und warum man etwas tut. Einige Beispiele aus dem Text:
- Wenn man Wörter, die zu einem Oberbegriff gehören, gemeinsam einführt, kann man damit das Lernen erschweren, weil man sie leicht verwechseln kann. Das heisst aber nicht, dass es nicht Sinn macht, die Wörter später so zu ordnen oder zu repetieren.
- Wörter aus dem Kontext zu erschliessen, ist eine sinnvolle Verstehens- bzw. Kompensattionsstrategie, die die Lernenden üben sollten, aber es ist keine effiziente Strategie, um neuen Wortschatz zu lernen. Wenn das also das Ziel ist, setzt man besser eine andere Methode ein.
- Auch bei der Frage, ob rezeptives oder produktives Lernen zu besseren Behaltensleistungen führt, ist entscheidend, wie man die Wörter später nutzen (das kann auch heissen: testen) will. Braucht man die Wörter nur rezeptiv, ist das produktive Lernen des Wortes eigentlich unnützer Aufwand. Auch hier ist also die Frage, was das Ziel ist, entscheidend, um zu bestimmen, wie man etwas lernen (bzw. vermittlen) soll.
6. Juli 2014
In diesem Beitrag geht es noch einmal um die vier Lernfelder (= four strands) nach Paul Nation
Fortfahren 28. Juni 2014
In diesem Beitrag geht es um vereinfachte Hörmaterialien und ihren Nutzen zum Aufbau eines Hörwortschatzes bzw. zur Automatisierung von Hörprozessen.
Fortfahren 22. Juni 2014
Mit Video-Ant kann man zu einem Youtube-Video oder einem Video, dessen Videodatei man direkt verlinken kann, Annotationen erstellen. In diesem Beitrag geht es darum, wie man das Tool im Unterricht (bzw. für Hausaufgaben) einsetzen kann.
Fortfahren 12. Juni 2014
Hilbert Meyer hat in seiner Forscherkarriere die Frage beschäftigt, was guten Unterricht ausmacht. Inzwischen ist er emeritiert. In einem Online-Interview (März 14) kommentiert er seine Merkmale guten Unterrichts im Lichte neuerer Forschungserkenntnisse.
Fortfahren 9. Juni 2014
Paul Nation beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Spracherwerbs- und Unterrichtsforschung. Sein Hauptforschungsgebiet ist Wortschatz. In der unten eingebundenen Online-Vorlesung spricht er über zwei verschiedene Themen: Einerseits über Tests, mit denen man die Grösse des Wortschatzes einer Person messen kann und andererseits über ein Kurskonzept, dass den systematischen Aufbau von Wortschatz und Sprachkompetenz ermöglichen soll.
Fortfahren 8. Juni 2014
Bei “Total Recall – Internationales Festival des nacherzählten Films” werden Filme in 10 Minuten ohne weitere Hilfsmittel nacherzählt und von einer Jury bewertet.
Fortfahren 1. Juni 2014
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