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Roger Federer feiert heute seinen 36. Geburtstag. Für diesen festlichen Anlass warten wir mit 36 Fakten auf, die beileibe nicht jedermann kennt.
Klein Roger war bei seiner Geburt 3610 Gramm schwer und 54 Zentimeter gross und hatte gemäss Mutter Lynette «Riesenfüsse». Vielleicht konnte Federer deshalb mit 11 Monaten bereits laufen.
Dustin Hoffman (80), Louis van Gaal (66), Nigel Mansell (64) und Herbert Prohaska (62) haben wie Roger Federer am 8. August Geburtstag.
Roger Federer schlief bis zu seinem zweiten Lebensjahr keine Nacht durch.
Zum Geburtstag hat ihm Mutter Lynette früher immer Schokoladenkuchen gebacken.
Wenn Federer als Kind jeweils einen «Seich» gemacht hatte, musste er im Gemüsegarten Steine einsammeln. Das Training kam zum Glück aber nicht zu kurz.
Federer spielte in seiner Jugend gleich zwei Instrumente. Erst Blockflöte, dann Klavier. Allerdings kann er auf Piano nur noch ein einziges Stück spielen, weil er als Tennisprofi viel zu wenig zum Üben kam.
Federer war bis zu seinem 14. Lebensjahr Vegetarier. Heute isst er gemäss eigener Aussage «alles durchs Band». Seine Lieblingsessen sollen Tomaten-Mozzarella-Salat, Wurst-Käse-Salat und Gnocchi mit Gorgonzolasauce sein. Als Jugendlicher mochte er Pommes Frites, Pizza und Pasta.
Federer hatte als Kind Meerschweinchen, die Zwerghasen «Blitz» und «Blacky» und die Katzen «Flatty» und «Ginger» als Haustiere. Momentan fehlt ihm die Zeit dafür. Wenn er eines Tages nicht mehr Tennis spielt, will er sich einen Hund zulegen.
Federers Idol seiner Kindheit war Michael Jordan. Natürlich hat ihn der «Maestro» mittlerweile auch schon einmal persönlich getroffen. Im Tennis eiferte er Stefan Edberg und Pete Sampras nach. Ausserdem schwärmte er für Pamela Anderson und Anna Kurnikowa.
Federer begann im Alter von drei Jahren mit Tennis. Bis er elf Jahre alt war, spielte er bei Concordia Basel auch Fussball. Er soll ziemlich talentiert gewesen sein. Im Alter von 14 Jahren entschied er sich fürs Tennis und zog ohne seine Eltern nach Ecublens VD, wo sich damals das nationale Tenniscenter befand. Mit 16 Jahren brach Federer schliesslich die Schule ab, um sich voll aufs Tennis zu konzentrieren.
Federer liebstes Ferienziel sind die Malediven. Doch auch das Wandern in den Schweizer Bergen bereitet ihm grossen Spass.
Eigene Häuser besitzt er in Wollerau SZ und Valbella GR, ausserdem ein Luxus-Appartement in Dubai.
Federer macht derzeit Werbung für Nike, Wilson, Credit Suisse, Sunrise, Rolex, Mercedes, Netjets, Moët & Chandon, Lindt & Sprüngli, Barilla und Jura. Damit soll er rund 60 Millionen Franken pro Jahr verdienen.
Kurios, aber wahr: Seit 2008 dürfen in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Macau Waschmittel, Seife, Zahnpasta und Christbaumschmuck nicht mehr unter seinem Namen verkauft werden.
Federer musste keinen Militärdienst leisten, aus medizinischen Gründen ist er untauglich. Warum genau ist nicht bekannt. Verteidigungsminister Samuel Schmid versicherte damals, Federer müsse Zivilschutz leisten. Dazu kam es aus Termingründen allerdings nie. Bis zu seinem 30. Lebensjahr musste Federer allerdings Wehrpflichtersatz bezahlen, und zwar drei Prozent seines Jahreslohns.
Wie Federer hat auch seine zwei Jahre ältere Schwester Diana Zwillinge, allerdings zweieiige. 2010 kamen Roman und Emily auf die Welt. Sie sind also ein Jahr jünger als Federers Zwillingsmädchen Myla und Charlene und vier Jahre älter als die Buben Lenny und Leo.
Mirka ist 3 Jahre, 4 Monate und 7 Tage älter als Roger und heisst eigentlich Miroslava. Sie war bis 2002 ebenfalls Tennisprofi und gewann insgesamt drei ITF-Turniere. 2001 erreicht sie mit Position 76 ihre höchste Platzierung in der Weltrangliste.
Federer hatte schon vor Mirka eine Freundin, über die in der Öffentlichkeit nichts bekannt ist. Die Beziehung ging 1999 in Brüche. Ein Jahr später lernte Federer an den Olympischen Spielen von Sydney seine heutige Ehefrau kennen und lieben.
Ein Mann mit vielen Kosenamen: Mirka nennt ihren Roger «Bebeli», der Vater «Rotschi» und seine Fans unter anderem «Maestro», «King Roger» oder einfach «Fedi».
Es gibt ein «Roger unser» und das geht so:
Federers Handynummer wird gehütet wie der heilige Gral. Nur rund 200 Menschen auf der Welt kennen sie.
Du glaubst, Federer hat nie mehr ein Racket zerstört, seit er erstmals die Weltnummer 1 wurde? Denkste!
Federer hat in seiner langen Karriere bislang noch nie ein Match aufgegeben. Dass Federer zu einem geplanten Match nicht antreten konnte, passierte erst dreimal, das letzte Mal im Final der World Tour Finals 2014 gegen Djokovic.
2003 lancierte Federer eine eigene Kosmetiklinie «RF Cosmetic». Im Sortiment: Ein Eau de Toilette, ein Aftershave, ein Duschgel und ein Deo. Doch Roger fehlte die Zeit, die Produkte zu promoten, weshalb die Produktion 2009 eingestellt wurde.
Als erste lebende Person erhielt Federer 2007 eine eigene Schweizer Briefmarke. Aber nicht nur hierzulande kann man den Grand-Slam-Rekordsieger auf Briefe kleben.
Federer ist der einzige Tennisspieler der Welt, der ein Turnier auf blauem Sand gewonnen hat. 2012 siegte er in Madrid auf der umstrittenen Unterlage, die danach gleich wieder abgeschafft wurde.
Schon zweimal hat Roger Federer in Gstaad eine Kuh geschenkt bekommen. «Juliette» 2003 nach seinem ersten Wimbledon-Sieg und «Désirée» zehn Jahre später bei seinem bislang letzten Auftritt im Berner Oberland. 2015 später erhielt der Holländer Robin Haase übrigens eine Ziege, weil er sich scherzhaft darüber beklagt hatte, dass stets nur Federer beschenkt werde.
Federer ist ein grosser Emoji-Fan. Als er sich 2016 nach dem Australian Open einen Meniskusriss zuzog, erklärte er per Bilderzeichen, wie es dazu kam. Wenig später entwarf er für eine T-Shirt-Serie gar eines von sich selbst.
«Ich werde es nie wieder in einen Final schaffen.» Das sagte Federer mit Tränen in den Augen zu Marc Rosset nach der Niederlage in seinem ersten ATP-Final in Marseille im Jahr 2000. Er irrte sich gewaltig: Federer schaffte es danach noch in 139 Finals, 93 gewann er.
Federer hat neben den 93 Einzel-Titel auch acht Turniere im Doppel gewonnen. Das letzte und zugleich wichtigste mit Stan Wawrinka 2008 bei den Olympischen Spielen. Sein Doppelstärke verhalf ihm auch zum Gewinn des Davis Cup: 2014 im Final gegen Frankreich holte er zusammen mit Wawrinka den wegweisenden zweiten Sieg im Doppel.
Federer wurde in seiner Karriere schon von zehn Coaches trainiert. In chronologischer Reihenfolge: Adolf Kacovsky, Peter Carter (†), Pierre Paganini (Fitness), Peter Lundgren, Tony Roche, Severin Lüthi, José Higueras, Paul Annacone, Stefan Edberg, Ivan Ljubicic.
Federer ist kein grosser Witze-Erzähler. Er glaubt, dass er sie nicht gut erzählen kann. Ausserdem vergisst er sie ständig wieder. Als er trotzdem einmal einen erzählen musste, wählte er diesen:
Als Hobby bezeichnet Federer seine Familie. Gerne würde er auch andere Sportarten ausüben, z.B. Squash, Fussball oder Ski fahren. Wegen der Verletzungsgefahr verzichtet er aber noch darauf. Früher hörte er gerne Musik und spielte auf der Play Station.
Federer ist keine Sammler-Natur. Als Kind half er seinem Vater beim Sammeln von Briefmarken und Kaffeerahm-Deckeli. Er selbst bewahrte einst seine Akkreditierungsbadges für die Tennisturniere dieser Welt auf. Heute sammelt er am ehesten Schuhe. In seiner Garage stehen ausserdem fünf Autos.
Als Matchvorbereitung hörte Federer früher stets Lieder von AC/DC. Vor dem Turnier in Gstaad 2001 traf er die Rocker um Leadsänger Brian Johnson vor einem Konzert in seiner Heimatstadt Basel. Heutzutage hört Federer am liebsten Musik aus den 90er-Jahren. «Da kommen Kindheitsgefühle auf».
Federer ist kein grosser Party-Gänger. Hie und da gönnt er sich aber schon einen Schluck Alkohol. Einen richtig schlimmen Kater erwischte er nach seinem US-Open-Sieg 2005. Nach der Party vom Sonntag fühlte er sich erst am Donnerstag wieder «einigermassen normal».