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Im Schweizer Recht wird kein Minimallohn definiert. Einige Gesamtarbeitsverträge oder Normalarbeitsverträge sehen für gewisse Berufsgattungen allerdings Minimallöhne vor. Die Höhe des Lohnes wird bei der Anstellung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin vereinbart.
Im Falle von unverschuldeten Verhinderungen an der Arbeitsleistung wie Krankheit, Unfall, Militärdienst usw. schreibt das Gesetz vor, dass der Arbeitgeber den Lohn für eine beschränkte Zeit weiterzahlen muss. Wie lange dies geschieht, hängt von der Dauer des Arbeitsvertrags ab; die Verpflichtung zur Lohnfortzahlung besteht allerdings erst ab einer Vertragsdauer von drei Monaten.