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Die Gemeinden Freiburg, Givisiez und Corminboeuf haben eine Vereinbarung unterzeichnet: Die Stadt wird sich künftig um die Verwaltung der Baugesuche der beiden kleineren Gemeinden kümmern. Dies teilte die Stadt gestern mit. Ganz neu ist die Zusammenarbeit zumindest mit Givisiez nicht: Die Gemeinde hatte die Stadt schon seit 2013 mit dieser Aufgabe betraut. Corminboeuf hingegen behandelte die Gesuche bisher selbst.
Freiburg verfüge über ein geografisches Informationssystem, das sie auf die Gemeinden von Givisiez und Corminboeuf ausweite, heisst es in der Mitteilung. Dieses System erlaube es, virtuell auf Daten zuzugreifen und sie auf einfache Weise zu archivieren. Bis anhin seien Baugesuche sowohl in Corminboeuf als auch in Givisiez mit Plänen aus Papier behandelt worden. «Die wachsende Komplexität bei der Behandlung von Baugesuchen benötigt vertiefte Kenntnisse, die zurzeit in den Gemeindeverwaltungen von Corminboeuf und Givisiez fehlen.» Auch für die Stadt bringt die Zusammenarbeit Vorteile: Sie kann das technische Team verstärken und verfügt über eine erweiterte Kundschaft für die Entwicklung des Informationssystems. Wie die Stadt schreibt, sind die Tarife in der Vereinbarung so geregelt, dass «die gesamte Operation» für die Stadt kostenneutral ist. Die Kosten seien aufgrund der Baugesuche der letzten und Hochrechnungen für die kommenden Jahre berechnet worden. Schwankungen sowie grosse Projekte würden aber bei der Verrechnung berücksichtigt. rb