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Montvoie
(Kt. Bern, Amtsbez. Pruntrut, Gem. Ocourt).
Gruppe von 2 Häusern, hinten in dem die S.-Flanke der Kette des Lomont von N. nach S. zerschneidenden kleinen Thal, das bei La Motte von rechts auf das Doubsthal ausmündet;
500 m ö. der Landesgrenze gegen Frankreich;
2,2 km n. La Motte und 10,5 km w. der Station Saint Ursanne der Linie Delsberg-Delle.
Postwagen nach La Motte längs dem Doubs von Saint Ursanne bis Vaufrey (Frankreich).
13 kathol. Ew. Kirchgemeinde La Motte. Landwirtschaft.
Unter der
Herrschaft der Fürstbischöfe von Basel
gehörte
Montvoie zur grossen Mairie von Alle. 700 m
ö. der
Häuser die Reste der uralten Burg
Montvoie, auf den Grundmauern eines römischen Wachtturmes (Specula) erbaut, von
den
Herren von
Montvoie im
Lauf des Mittelalters vergrössert und zur Zeit der französischen Revolution
zerstört.
Die einst bedeutende Gemeinde
Montvoie ist von der Regierung 1882 aufgehoben worden, da sie nicht mehr die zur
Bildung eines Gemeinderates nötige Zahl von
Bürgern besass.