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Die Entstehung der vier Elemente
Feuer, Luft, Erde und Wasser, die dem Wort, dem Sinn, der Kraft und der Tat entsprechen, sind ein Modell der Welterklärung, das bereits aus der Antike stammt und bis in die Neuzeit hinein verbreitet war. Als Urvater der wissenschaftlichen Lehre von den vier Elementen gilt der Dichter und Philosoph Empedokles (483 bis 423 v.Chr.), wobei man die Ganzheit der Schöpfung diesen Elementen zuordnete, weil sie die vier Naturgewalten darstellen. Demnach sind die vier Elemente als Verwirklichung des Schöpfungsprozesses zu sehen, aus denen sich alles Sein zusammensetzt. Diese klassische Vierteilung findet man in vielerlei Hinsicht: Es gibt vier Himmelsrichtungen, vier Jahreszeiten, die vier Körpersäfte der Humoralpathologie und entsprechend die vier Menschentypen (Choleriker, Phlegmatiker, Sanguiniker, Melancholiker), die die Vier-Elemente-Lehre besonders im Mittelalter populär machten, die vier Elemente der Alchemie, usw. Die vier Elemente sind dabei als die vier grundlegenden Aspekte des menschlichen Bewusstseins zu sehen, die nach Ausgewogenheit und Harmonie streben. Ziel jedes spirituellen Prozesses ist es demnach, die vier Elemente in Einklang zu bringen, denn nur so sind seelische und geistige Gesundheit, Glück und Harmonie zu verwirklichen. Dies betonte bereits Empedokles.
Tatsächlich sind in allen Menschen die vier Elemente mehr oder minder stark angelegt und bildete die Vierteilung der Schöpfung den Entstehungsprozess, so geht es bei der spirituellen Reise des Menschen darum, zurück zur Einheit zu finden. Alle Elemente verweisen somit stets auf das Eine, Ursprüngliche. Als Zeichen der Vollkommenheit gilt der nach oben gerichtete fünfzackige Stern, die sogenannte Quintessenz (übersetzt: "fünf" und "das Wesentliche"), die symbolisch dafür steht, dass der Mensch über die Fähigkeiten besitzt, sich nach oben zu entwickeln und zu vervollkommnen und mittels seiner spirituellen Kräfte zur Einheit zurückzufinden. Dabei nimmt meist das vierte Element im Menschen eine Sonderrolle ein, weil es dasjenige ist, das besonders entwickelt werden muss, um zur Einheit zu gelangen. Jemand, der in seinem Geburtshoroskop zum Beispiel kaum Erde aufweist, dafür aber viel Luft, sollte lernen, den Tatsachen ins Auge zu sehen und auch zu tun, statt nur zu denken oder zu reden. Die Elemente bedingen sich ausserdem gegenseitig: Das Feuer braucht die Erde als Brennstoff und die Luft als Nahrung, das Wasser braucht das Feuer, um in Form von Wolken emporzusteigen und um sich dann als Regen auszuschütten, nur durch Luft ist Leben auf der Erde möglich, usw. Auch die astrologischen Tierkreiszeichen werden in Dreiergruppen den vier Elementen zugeordnet, wobei jedes Zeichen eine bestimmte Qualität des entsprechenden Elements verkörpert.
Die vier Elemente und die Tierkreiszeichen
Die zwölf Tierkreiszeichen wurzeln in den vier Elementen und repräsentieren diese auf die ihnen je eigene Art und Weise, indem sie bestimmte Facetten eines Elements versinnbildlichen. Die jeweils entgegengesetzten Zeichen bilden dabei Polaritäten, etwa Fische und Jungfrau, Wassermann und Löwe, usw. Doch die Gesamtheit der zwölf Tierkreiszeichen ist wichtig, weil sie nur zusammen das Ganze bilden, das das Ziel ist. Verbindet man die astrologischen Tierkreiszeichen durch gleichmässige Dreiecke, dann entstehen Pentagramme, die mit der Spitze nach oben weisen, genauso sind aber auch die pervertierten Formen zu sehen, die nach unten zeigenden Pentagramme, die für schwarze Magie und niedere Instinkte stehen. Ziel ist aber die alles heilende Quintessenz, die harmonische Verbindung aller Elemente zum Wohle der Gesamtheit. Der Zyklus der Tierkreiszeichen bildet so die Wirklichkeit vollkommen ab mit Berücksichtigung aller Möglichkeiten des menschlichen Seins. Die Unterteilung in die vier Elemente eröffnet somit weitere Interpretationsmöglichkeiten, wie Kosmos und Leben zusammenhängen.
Das Feuerelement: Widder, Löwe und Schütze
Das Feuer ist stürmisch, es ist die Kraft, die vorantreibt, die nach oben will, die zeugende Kraft und der Impuls schlechthin. Feuermenschen sind dementsprechend optimistisch, überzeugt von sich selbst und lebensbejahend. Sie reissen andere mit und verbreiten Aufbruchsstimmung. Einerseits spendet das Feuer die Wärme (Sonne), die für alles Leben notwendig ist, andererseits kann es aber auch versengen, verheerend und verschlingend sein. Die Schattenseiten beim Menschen sind entsprechend der alles vereinnahmende Egoist. Auch Arroganz kann ein Kennzeichen sein und ein Feuermensch erlaubt unter Umständen keine Kritik an sich selbst. Ist Ihr Sternzeichen Widder, Löwe oder Schütze, gehören Sie zu den Feuerzeichen. Als solches sind Sie aktiv, dynamisch, temperamentvoll und leidenschaftlich. Oft reicht schon ein kleiner Funke, und Sie fangen Feuer. Bei so viel Power müssen Sie aufpassen, dass Sie in der Euphorie nicht übers Ziel hinausschiessen. Feuerzeichen sind Macher. Sie schauen nicht lange zu, sondern schreiten gleich selbst zur Tat. Dabei sind Sie ziemlich ungeduldig und haben eine Tendenz zum Cholerischen. Deshalb brauchen Sie ein Ventil, das Ihnen hilft, Ihre Dynamik in die richtige Bahn zu lenken und überschüssige Energie auszuleiten – und das am besten schön rasant, denn Sie lieben diesen gewissen Kick. Viele Widder sind begeisterte Boxer oder Motorsportler. Wer es etwas sanfter mag, der setzt eben auf Tanzen – natürlich lateinamerikanisch, versteht sich. Wärmeanwendungen wie Saunagänge, ausgiebige Sonnenbäder und wohltuende Schaumbäder bringen die nötige Entspannung, die bei einem umtriebigen Feuerzeichen ebenfalls nicht zu kurz kommen sollte.
Der Widder verkörpert das Feuerelement dabei am reinsten. Der Widder ist ungestüm und steht am Anfang des Laufes der zwölf Sternkreiszeichen, während die tiefgründigen Fische am Ende stehen. In der Natur ist der Widder in der Frühlingszeit angesiedelt, wenn das Leben erneut sprosst. Sein Blick ist auf das Kommende, die Zukunft gerichtet. Er ist voller Selbstvertrauen und mitunter auch rücksichtslos. Auch nach Niederlagen steht er stets aufs Neue wieder auf und symbolisiert somit den Impuls des immer wieder neu erfolgenden Aufbruchs der Kräfte.
Wie die Sonne der Mittelpunkt unserer Galaxie ist, so ist der Löwe, das zweite Feuerzeichen, der beliebte Mittelpunkt in seiner Umgebung. Optimismus, Grosszügigkeit, die Begabung zur Regentschaft und grenzenloses Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten prägen den Löwen. Schattenseiten sind der Aufschneider oder der Grössenwahnsinnige, der sich masslos selbst überschätzt. In positiver Ausprägung ist der Löwe aber jemand, der allen seinen ihm eigenen Glanz grosszügig schenkt und auf diese Weise das Feuerelement positiv verkörpert.
"Im Zeichen Schütze formt sich das Feuer zum wegweisenden Licht", vermerkte der verstorbene Hajo Banzhaf zu diesem Tierkreiszeichen. Es ist das Zeichen, dass das Licht nutzt, um den Sinn aufzuspüren. Reisen, intensive Beschäftigung mit Religion, Auseinandersetzung mit anderen Kulturen: All dies trägt der Schütze zusammen, um sich selbst und anderen den Weg zu weisen. Er ist damit der archetypische Hohepriester, der Wissen verwaltet und weitergibt. Seine Grundeinstellung ist optimistisch und lebensbejahend, während Schattenseiten der scheinheilige Scharlatan oder der ewige Besserwisser sind.
Das Wasserelement: Krebs, Skorpion und Fische
Wasser ist stets bewegt, drängt bis auf den Grund hinab und dann wieder hinauf. Sensibilität, Kreativität, Einfühlsamkeit, die Seelenkräfte, heilende Kräfte und wahre Liebe: Wassermenschen empfinden am tiefsten und sind demgemäss oft Künstler, als Schattenseite auch Phantasten. Sie sind zu vollkommener Hingabe fähig, machen sich dadurch aber auch verletzlich. Die Eigenschaft des Wassers ist es ebenfalls, dass es ungeheuer konsequent ist. Es bahnt sich stets seinen Weg auf irgendeine Weise und erreicht sein Ziel durch Beharrlichkeit ("Steter Tropfen höhlt den Stein"). Der Wassermensch ist damit der Gefühlsmensch, der tief blickt und tief empfindet. Ist Ihr Sternzeichen Krebs, Skorpion oder Fische, gehören Sie zu den Wasserzeichen. Als solches sind Sie emotional, empfindsam, intuitiv und hilfsbereit. Sie sind tiefgründig, brauchen Zeit zum Träumen und denken viel nach – über sich selbst und den Sinn des Lebens. Therapieformen, die Ihnen helfen, zu Ihrem Unterbewusstsein vorzudringen, sprechen Sie an: wie z.B. sämtliche Meditationstechniken, Hypnose und Neurolinguistisches Programmieren. Ihr Element ist Wasser. Aus diesem Grund können alle Therapien, die damit zu tun haben, bei Ihnen ihre volle Wirkung entfalten. Aus Kneipp- und Thalassokuren schöpfen Sie genauso viel Kraft wie aus der sogenannten Hydrotherapie. Als Wasserzeichen haben Sie eine Tendenz zum Phlegmatischen. So rege Ihr Geist ist, körperlich können Sie sich oft nur schwer zu etwas aufraffen. Lichttherapie oder Progressive Muskelentspannung verleiht den nötigen Ansporn und bringt zugleich mehr Leichtigkeit in Ihr Leben.
Der gefühlvolle Krebs hat typischerweise ausgeprägte soziale Gaben, kann mit Ausgestossenen der Gesellschaft, mit Kindern, Kranken oder Alten tief mitfühlen und kümmert sich aufopfernd um sie. Oft findet man daher in sozialen Berufen Krebse. Beschützend und liebevoll hegt der Krebs die ihm Anvertrauten wie eine Mutter. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, dass er gerade die Schutzbefohlenen zu seinen Abhängigen macht, um seine empfindsame Seele selbst zu schützen. Manchmal zieht er es auch vor, sich in eine phantastische Traumwelt zurückzuziehen, um den nackten Tatsachen nicht ins Auge blicken zu müssen, so wie sich der Krebs im Tierleben in seine schützende Höhle zurückzieht.
Auch der Skorpion versucht sich zu schützen, aber auf andere Weise. Suggestiv und manipulativ ist er in der Lage, andere eng an sich zu binden. Er kann aber auch der Heiler sein, denn er bemüht sich stets, den Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Mystik, Verborgenes und Verbotenes sind sein Element. Der Skorpion sucht stets zu ergründen. Je nach Ausprägung kann dies negative oder positive Effekte auf die Umwelt haben. Missbrauch oder heilender Gebrauch der starken Seelenkräfte sind dafür entscheidend, welche Rolle der Skorpion in seiner Umwelt spielt.
Feinfühligkeit in höchstem Grade ist das Kennzeichen der Fische. Mediale Veranlagungen, Aufopferungsbereitschaft, umfassende Liebe und eine tiefe Sehnsucht prägen die Fische. Sie sind kaum mehr auf der Erde beheimatet, sondern schwingen in anderen Sphären. Die Fische beschliessen dabei den Zyklus der Tierkreiszeichen und stehen in positiver Form für die gereifte Seele, die das Irdische schon beinahe abgestreift hat bzw. eine gesunde geistige Distanz dazu hat. Negativ stehen sie für Chaos, Weltflucht, Drogensucht und Illusion.
Das Luftelement: Zwillinge, Waage und Wassermann
Neugierde, Beschwingtheit und Bewegtheit treibt den Luftmenschen an, der gerne seine Unabhängigkeit wahrt und ein ausgesprochener Freigeist ist. Elastizität ist ihm zu Eigen. Im weitesten Sinne steht das Element Luft für den menschlichen Verstand, der gerne die Theorie erfasst. Die Wissenschaft ist hier zu Hause, aber auch die Musik. Der Luftmensch liebt lockere menschliche Beziehungen, Geselligkeit und beweist gerne seinen scharfen Verstand. Dabei dringt er aber nicht in die Tiefe; hat er einmal ein Prinzip erfasst, dann treibt es ihn schon zum nächsten Gegenstand des Interesses. Der Luftmensch ist der Mensch des Verstandes schlechthin. Die Tierkreiszeichen Zwillinge, Waage und Wassermann werden zu den Luftzeichen gerechnet. Als solches sind Sie gesprächig, kontaktfreudig, gesellig und kreativ. Ihre grösste Stärke ist Ihre Flexibilität: Veränderungen stehen Sie aufgeschlossen gegenüber, Herausforderungen sehen Sie als Chance, alles Unbekannte übt einen grossen Reiz auf Sie aus. Als Luftzeichen unterliegen Sie einem steten Wandel, Sie erfinden sich ständig neu. Wenn jemand neuen Trends in Sachen Wellness und Gesundheit eine Chance gibt, dann Sie: Sie probieren alles aus, sind auch gegenüber (manchmal unorthodoxen) Methoden fernab der Schulmedizin wie Homöopathie, Akkupunktur oder Reiki sehr aufgeschlossen. Ihr Element ist Luft. Deshalb schlagen alle Therapien, welche die Atmung betonen, bei Ihnen besonders an. Dazu zählen Atemtechniken, wie man sie vom klassischen Yoga kennt, genauso wie Autogenes Training oder eine spezielle Atemtherapie.
Zwillinge sind gemäss dem Luftelement in erster Linie neugierig. Dabei tun sie sich schwer, sich auf eine Sache festzulegen, denn schliesslich gibt es noch so viele andere interessante Dinge. Sie kommunizieren und differenzieren gerne. So sind die Zwillings-Geborenen auch häufig die Zweifler, die eindeutige Beweise verlangen, bevor sie sich überzeugen lassen. Damit zeigen sich zwei Seiten des Zwillings: Einerseits kann er sich in oberflächlicher Neugierde verzetteln, andererseits kann er aber auch sortieren, abwägen, sich selbst in Frage stellen und auf diese Weise reifen.
Die Waage gehört zu den Luftzeichen, wobei sie in erster Linie um Harmonie, Ausgewogenheit und Gerechtigkeit bemüht ist. Ihre Jahreszeit ist die Herbst-Tagundnachgleiche. Sie liebt das Schöne und Ästhetische, schwingt in höheren Sphären und daher sind viele Künstler Waage-Geborene. Da die Waage stets um Ausgewogenheit bemüht ist, tut sie sich manchmal schwer mit Entscheidungen. Doch auch bei den Waage-Geborenen macht sich der scharfe Verstand mitunter bemerkbar und lässt sie zu ausgeklügelten Strategen werden. Dies kann zum Wohle oder zum Verderben anderer geschehen.
Der Wassermann hat gerne den Überblick. Er betrachtet die Dinge von höherer Warte aus, um sie in ihrer Ganzheit erblicken und ordnen zu können. Er liebt seine Unabhängigkeit so sehr, dass er zu den Einzelgängern gehört, die sich ihre ganz eigene Meinung zu allem bilden. Der Wassermann ist ein Utopist, Visionär, Aufklärer und entwickelt neue Ideen. Er ist klar und kühl, was auch der kalten Jahreszeit des Wassermanns entspricht. Archetypisch gesehen wird ihm der Weise zugeordnet, der anderen die Wahrheit aufzeigt. Pervertiert kann er ein kalter Denker sein, der Menschen den Zwecken unterordnet. Ihm entgegengesetzt ist im Zyklus der Tierkreiszeichen der Löwe, der für Regentschaft steht. Der Wassermann stürzt den Regenten mit neuen Visionen vom Thron, wie es sich beispielsweise in der Französischen Revolution artikulierte, als das aufsteigende Wassermann-Zeitalter langsam Form annahm.
Das Erdelement: Stier, Jungfrau und Steinbock
Erde ist fest, bewegt sich nicht gerne und steht daher für Verlässlichkeit, Dauerhaftigkeit und Halt. Geduld, Friedfertigkeit, Tradition und Pflichtbewusstsein sind dem Erdmenschen zu Eigen, was sich mitunter auch in Schwermut, Sturheit und Tradition um der Tradition willen ausdrücken kann. Die Stärke des Erdmenschen ist seine Gewichtigkeit. Er ist ein Mensch der Tat und für ihn zählen nicht Worte und Ideen, sondern das Resultat. Er ist von unheimlicher Konsequenz und gefällt ihm etwas nicht, dann "mauert" er, schweigt und schanzt sich ein. Der Erdmensch steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und orientiert sich an die Tatsachen. Sie sind Stier, Jungfrau oder Steinbock? Dann werden Sie den Erdzeichen zugeordnet. Als solches sind Sie bodenständig, vernünftig, diszipliniert und sehr geduldig. Angetrieben von Ihrem Wunsch nach Erfolg arbeiten Sie fast bis zur Erschöpfung. Sie kommen erst dann zur Ruhe, wenn alles zu Ihrer Zufriedenheit ist – und das ist nur selten der Fall. Alles wird bis ins Kleinste durchdacht, Sie schätzen es, wenn ein Vorhaben nach Plan läuft und alles schön greifbar ist. Als Erdzeichen sind Sie besonders naturverbunden. Heilpflanzen, Kräuter, Mineralien: Alles, was die Erde hervorbringt, stärkt Sie. Selbstheilmethoden schlagen bei Ihnen besser an als bei anderen Sternzeichen. Der Verdauungsapparat ist Ihr Schwachpunkt: Stress schlägt Ihnen schnell auf den Magen, auf zu fette Speisen reagieren Sie empfindlich. Deshalb sind Naturheilverfahren, welche die Verdauung anregen und die Darmflora stärken, ideal für Sie.
Sinnlichkeit ist eines der Hauptmerkmale des Stiers. Die Natur geniessen, kulinarische Genüsse und die Hege und Pflege von allem, was wächst, liegt in seiner Natur, denn die Zeit des Stiers ist der Frühling. Der Stier strebt dabei in erster Linie nach Sicherheit. Dies manifestiert sich in konkretester Form im Streben nach materiellem Besitz. Die Tradition ist dem Stier heilig und Bewährtes soll erhalten bleiben. Als Archetyp ist ihm der Bauer zuzuordnen, der fleissig seinen Acker bestellt, damit dieser reichlich Frucht hervorbringt. Sturheit und Unersättlichkeit können Schattenseiten sein, wenn sich das Tierkreiszeichen in pervertierter Form zeigt.
Auch das Tierkreiszeichen Jungfrau verkörpert das Erdprinzip. Die Jungfrau urteilt nach dem Kriterium der Nützlichkeit und achtet darauf, dass die Details stimmen. Zweckmässigkeit, Empirik und wissenschaftliches Denken sind hier zu Hause. Die Jungfrau mag das Chaos der ihr entgegengesetzten Fische nicht, sondern versucht Dinge zu organisieren und in Ordnung zu bringen. Jahreszeitlich gesehen fällt das Tierkreiszeichen in die Zeit, in der die Ernte eingebracht wird. Um den besten Nutzen zu erhalten, muss dies sorgfältig organisiert und geplant werden, wobei die Jungfrau die Spreu vom Weizen trennt. Sie sieht in erster Linie das, was praktisch getan werden muss und überlässt die Glanzrolle hingegen anderen wie dem Löwen.
Für den Steinbock zählen in erster Linie die Tat und das Resultat. Konsequenz und Strenge sind häufig Charakteristiken von Steinbock-Geborenen. Regeln, Gesetze und Normen machen dem Steinbock keine Mühe, er kann sich in klaren Strukturen gut zurechtfinden. Verantwortung tragen, für Ordnung und Sicherheit sorgen, das sind seine Anliegen. Als Schattenseite zeigt sich der vergrämte Paragraphenreiter, der Neuem gegenüber nicht aufgeschlossen ist und um jeden Preis die Verhältnisse so bewahren will, wie sie sind.
(vgl. auszugsweise Hajo Banzhaf, Die vier Elemente in Astrologie und Tarot, München 1993)