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Dem Besucher Lausannes mag die Architektur der Stadt etwas uneinheitlich erscheinen: die historischen Viertel Cité und Rôtillon vermischt mit moderneren Gebäuden, ein Labyrinth von Strassen und Brücken. Dem aufmerksamen Betrachter erschliesst sich jedoch die Entwicklung der Stadt über die Zeit und verschiedene Baustile hinweg.
Gegründet wurde die Stadt in römischer Zeit unter dem Namen Lousonna. Die Zeiten waren friedlich, die Einwohner fühlten sich sicher und liessen sich in der Nähe der Handelswege am See, zwischen Ouchy und Vidy, nieder. Im Mittelalter hatte dann der Schutz vor möglichen Eroberern Priorität. Die Einwohner der Stadt nutzen den Cité-Hügel und errichten dort verschiedene Befestigungen. Anschliessend dehnt sich die Stadt nach und nach auf die benachbarten Hügel Bourg und Saint-Laurent sowie die dazwischen liegenden Täler aus. Ein wichtiges Symbol dieser Epoche ist die Kathedrale, eines der schönsten gotischen Bauwerke Europas.
Eine Stadt mit einer ausgeprägten Topografie
Die Topografie der Stadt ist komplex, mit ihren Hügeln, Tälern und Wasserläufen. Ursprünglich floss der Fluss Flon in einem gleichnamigen natürlichen Tal; später liessen sich dann verschiedene Betriebe, die Wasser benötigten, wie Gerbereien oder Sägewerke, in der Nähe nieder.
Im 19. Jahrhundert werden Brücken und Tunnel gebaut, um den Verkehr und somit die Entwicklung der Stadt zu erleichtern: Zunächst verbindet die 1844 fertiggestellte Brücke Grand Pont mit zwei Bogenebenen über dem Flon den Osten und Westen der Stadt. Der Fluss Flon wird zunächst kanalisiert und später abgedeckt, bevor das ganze Flon-Tal aufgeschüttet wird. Dabei verschwindet die erste Bogenreihe der Grand Pont. Mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz und dem Bau des Bahnhofs wird die Brücke Pont Chauderon errichtet, um das Stadtzentrum besser erreichbar zu machen (1905), gefolgt von der Brücke Pont Bessières fünf Jahre später.
Einzigartige «Plot-Architektur»
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Stadt durch eine sehr dichte Bebauung mit durchgehenden Fassadenfronten gekennzeichnet. Die heute malerisch anmutenden Gassen, wie etwa in der Cité, waren schmutzig und ungesund. Die Bürger, die sich idyllischere und offenere Häuser wünschen, errichten grosse Stadtvillen (genannt «Plots»), die durch das grosszügige Strassennetz einen freien Blick auf den Genfersee und die Berge bieten. Der Grundsatz, auf einem Grundstück immer nur ein Haus zu bauen, setzte sich durch. So erhielt Lausanne den für die Stadt typischen offenen urbanen Charakter, ein Stadtbild mit ländlichem Flair.
Zu einer ersten Welle des Baus reich verzierter Stadtvillen kam es um 1900, in den 1930er und 1940er Jahren wurden dann auf Initiative von Le Corbusier und Sartoris weitere sogenannte «Plots», wie vom Bebauungsplan der Stadt Lausanne vorgeschrieben, errichtet. Diese Bauten waren jedoch nüchterner und moderner gestaltet. Erst als nach dem Krieg gegen Ende der 1940er Jahre das Geld fehlt, wird der Bau von Wohnblöcken zugelassen.
Ebenfalls in dieser Epoche, konkret im Jahr 1931, wird der Bel-Air-Turm von Alphonse Laverrière errichtet. Dieser erste Schweizer «Wolkenkratzer» am Ende der Grand-Pont verbindet die das alte Viertel Saint-François mit dem neuen Viertel Chauderon. Während der Turm bei seinem Bau noch sehr stark kritisiert wurde, vor allem von Protestanten, die befürchteten, er würde die Kathedrale überragen, ist das Gebäude heute ein Höhepunkt jedes Lausanne-Besuchs ausländischer Architekten.
Moderne Grossbaustellen
Im 21. Jahrhundert ist Lausanne dicht bebaut und scheint ein festes Stadtbild erhalten zu haben. Und dennoch kommt es weiterhin zu baulichen Veränderungen in der Stadt. Zwischen 2004 und 2008 wurde unter der Stadt die Metro m2 gebaut, die das Seeufer mit der Oberstadt verbindet. Eine technische Meisterleistung, vor allem durch den Bau der Brücke Pont Saint-Martin unterhalb der Pont Bessières, für den die Stützpfeiler der altehrwürdigen Brücke durchbrochen werden mussten.
Ein weiteres umfangreiches Projekt mit dem vielsagenden Namen «Métamorphose» bringt eine Umgestaltung der Stadt von Norden bis Süden mit sich. Dabei werden Sportstätten bausteinartig im Stadtgebiet verschoben: neue Fussballstadien im Norden, die Vaudoise Arena im Westen – ein riesiger Komplex mit mehreren Eishallen und einer Olympia-Schwimmhalle – sowie die Sanierung des Stade Pierre de Coubertin im Süden. Zum Projekt gehören ferner zwei Ökoquartiere mit mehr als 10 500 Bewohnern und 4 500 Arbeitsplätzen. Ausserdem soll durch eine neue Metrolinie zwischen dem Bahnhof und Blécherette im Norden sowie eine Tramlinie zwischen Flon und Renens die Mobilität in der Agglomeration verbessert werden.
Plateforme 10, ein lebendiges Museumsviertel
Nur 200 Meter vom Bahnhof, und dennoch weitab der dort herrschenden Hektik, entsteht das neue Kunstquartier Plateforme 10, dessen Name auf diese Nähe zum Bahnhof Bezug nimmt. Das erste Gebäude, das bereits im Herbst 2019 eingeweiht wurde, ist das des MCBA (Musée cantonal des Beaux-Arts), ein riesiger quaderförmiger Bau aus grauem Klinker und einer durch senkrechte Streben strukturierten Nordfassade, der von den Architekten Fabrizio Barozzi und Alberto Veiga entworfen wurde. Das Bauwerk hat einen symbolischen und emotionalen Bezug zur Eisenbahnvergangenheit des Standorts bewahrt: zum einen durch die alte Drehscheibe, die man vor dem MCBA bestaunen kann, und zum anderen durch die riesige Eingangshalle, die an den alten Lokschuppen erinnert.
Plateforme 10 soll ein lebendiges und aktives Quartier werden. Das nüchterne, lang gezogene Gebäude bietet einen neuen städtischen Raum, der an der Nordseite durch Arkaden begrenzt wird, in denen Cafés, Buchhandlungen oder vielleicht auch Galerien und andere Aktivitäten mit Bezug zur Kunst ihren Platz finden sollen. Die Gestaltung des Bereichs lädt dazu ein, sich zu entspannen, nach Büchern zu stöbern und die Architektur zu bestaunen.
Dieser Platz führt ähnlich einer Kulturallee zum Gebäude der Architekten Manuel und Francisco Aires Mateus, das ab 2021 das Musée de l’Élysée (kantonales Fotografiemuseum) und das mudac (Musée de design et d’arts appliqués contemporains, Museum für Design und moderne angewandte Kunst) beherbergen wird.
Das Flon-Viertel, eine architektonische Erfolgsgeschichte in Lausanne
Im alten Lagerviertel Flon hatten sich seit den 1950er Jahren zahlreiche Künstler und Handwerker niedergelassen, durch die das Viertel zu einem besonderen, kreativ-alternativen Ort wurde. Aufgrund der zentralen Lage des Flon-Viertels innerhalb der Stadt wurde dessen künftige Nutzung mehr als 10 Jahre lang intensiv diskutiert, bevor die verschiedenen Akteure schliesslich einem definitiven Bebauungsplan zustimmten.
Heute ist das Flon-Viertel das moderne und innovative Herz von Lausanne. In dem tags wie nachts lebhaften Viertel findet sich eine Vielzahl von Restaurants, Bars, Clubs, Boutiquen, Kinos, Bowlingbahnen und Ausstellungsflächen. Die Architekten haben den Charakter des Industrieviertels aus den Jahren um 1900 – mit rechteckigem Strassenzuschnitt und quadratischen Gebäudegrundrissen – bewahrt, jedoch auch neue, moderne Bauten eingefügt.
Die wichtigsten Gebäude wurden von grossen Namen der Schweizer Architekturwelt entworfen. Einige Beispiele:
Das malerische Rôtillon-Viertel
Einige hundert Meter weiter östlich, entlang der Rue Centrale, kommt man nach Rôtillon, eines der ältesten Stadtviertel, das kürzlich saniert wurde. Farbige Häuser und Skulpturen, die halb Mensch und halb Tier darstellen, sorgen mitten im Stadtzentrum für italienisches Flair.
Der Süden der Stadt, wo alles begann …
In Ouchy befindet sich natürlich das Olympische Museum. Wir richten unseren Blick aber weiter nach Westen, nach Vidy. Dort, wo die Wurzeln von Lausanne zu finden sind, entstehen heute die modernsten und innovativsten Gebäude der Stadt. Im neuen Olympic Unity House, in direkter Nähe zum Château de Vidy, arbeiten seit Kurzem die 500 Mitarbeiter des Internationalen Olympischen Komitees (CIO) gemeinsam unter einem Dach.
Seine wellenförmigen Linien, die an die Bewegung eines Athleten erinnern, sollen dafür sorgen, dass sich das Olympische Haus harmonisch in die Parkumgebung einfügt. Die Solarmodule auf dem Dach bilden eine Taube als Symbol des Friedens, während die an die olympischen Ringe erinnernde zentrale Treppe alles miteinander verbindet und so die Einheit verkörpert. Kürzlich erhielt das Gebäude zudem die strengsten nationalen und internationalen Zertifizierungen im Bereich der Gebäudehaltbarkeit.
Darüber hinaus lohnt sich der Besuch mehrerer Gebäude des benachbarten Campus der ETHL (Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne). Mit seinen unsichtbaren Stützpfeilern, sanften Wellen und rund um die innen liegenden «Patios» angeordneten Terrassen ist das Rolex Learning Center – entworfen vom japanischen Architekturbüro SANAA – zugleich ein Ort des Lernens und eine Bibliothek mit 500 000 Titeln.
Der Pavillon Artlab ist ein Architekturprojekt von Kengo Kuma. Er erstreckt sich über eine Länge von über 230 m und umfasst drei verschiedene Bereiche, die alle dem Dialog zwischen Humanwissenschaften, Kultur und Informatik dienen. Das verbindende schwarze Schieferdach erinnert an traditionelle Steinhäuser.
Das im Nordteil des ETHL-Campus befindliche SwissTech Convention Center – oder STCC – ist ein Hotspot für Technologie, Innovation und Forscherdrang. Der Bau wird von einem Aluminiumdach dominiert, das mit riesigen Diagonalen eine Dynamik zwischen innen und aussen schafft. Die Westfassade ist mit transparenten und farbigen Solarkollektoren bedeckt.
Die Cité, das Herz der mittelalterlichen Stadt
Die im 12. und 13. Jahrhundert auf dem Hügel der alten Cité errichtete Kathedrale von Lausanne thront majestätisch über der Stadt. Die grösste Schweizer Kathedrale, die als eines der schönsten Baudenkmäler der gotischen Kunst in Europa gilt, zieht jedes Jahr mehr als 400.000 Besucher an.
Meisterwerk der europäischen Baukunst und Juwel des bemerkenswerten Fensterensembles ist die Fensterrose aus dem 13. Jahrhundert. … Sie besteht aus 105 Medaillons und stellt die mittelalterliche Sicht der Welt dar, die sich um Gott, den Schöpfer, dreht.
Das Historische Museum Lausanne (MHL), direkt gegenüber der Kathedrale, wurde restauriert und erhielt eine neue Fassade, eine ockerfarbene Wand mit einem Pflanzenmotiv. Geniessen Sie vom Vorplatz der Kathedrale aus den Blick auf die Altstadt, der in den Abendstunden mit den rosa schimmernden Dächern besonders reizvoll ist.
Das Waadtländer Kantonsparlament, nur einen Steinwurf entfernt, wurde an der Stelle des 2002 abgebrannten Gebäudes neu errichtet. Der markanteste Teil des Bauwerks: das 15 Meter hohe, pyramidenförmige Dach, eine technische Meisterleistung, denn es wird, dank einer an der ETHL entwickelten Technik, durch keine Träger sondern nur durch seine Basis gestützt.
Das weiter unten gelegene Palais de Rumine geht auf das Vermächtnis von Gabriel de Rumine zurück. Dieser Sohn eines in die Schweiz geflüchteten russischen Prinzen wurde in Lausanne geboren und ist hier aufgewachsen. Er war seiner Wahlheimat sehr verbunden und vermachte der Stadt bei seinem Tod im Jahr 1871 anderthalb Millionen Schweizer Franken für den Bau eines öffentlichen Gebäudes. Der streng symmetrisch angelegte Bau im neoflorentiner Stil ist ein typisches Beispiel für die Prunkarchitektur in den grossen Städten zu Ende des 19. Jahrhunderts.
Prachtvolle historische Hotels
Einige Hotels der Stadt blicken auf eine lange Geschichte zurück, die sich auch an ihrer klassischen Architektur ablesen lässt. Das 1861 eröffnet Hotel Beau-Rivage steht für den Beginn der Luxushotellerie in Lausanne. Das einfache und elegante erste Gebäude zeigt Dekors im Neorenaissance-Stil. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es durch einen zweiten Flügel im Neobarock-Stil erweitert. Beide Gebäude sind durch eine grosse Rotunde mit einer beeindruckenden Renaissance-Kuppel miteinander verbunden. Direkt am Seeufer gelegen, bietet es seinen Gästen einen herrlichen Blick auf die Seelandschaft und erinnert an die Zeit, als Ouchy noch ein Fischerdorf war.
Das nicht weit davon entfernte Château d’Ouchy ist ein neogotisches Palais, das zwischen 1888 und 1893 an der Stelle einer mittelalterlichen Festung erbaut wurde. Das Hotel Royal Savoy weiter oben an der Avenue d’Ouchy scheint direkt einem Märchen entsprungen zu sein. Dieses in einem Art-Nouveau- und Neobarockstil erbaute Schlosshotel wurde 1909 eingeweiht und kürzlich renoviert.
Einige Jahre später, 1915, wurde das Lausanne Palace in der Nähe der Place Saint-François als Konkurrenz zum Beau-Rivage eröffnet. Seine beeindruckende Belle-Époque-Fassade ist besonders zum Jahresende dank der opulenten Weihnachtsdekoration mehr als einen Blick wert.
Herrliche Häuser zwischen Bahnhof und Ouchy
Der Bereich zwischen dem Bahnhof und Ouchy entwickelte sich nach 1877, mit der Einweihung der Standseilbahn zwischen Ouchy und Flon, liebevoll «la Ficelle» (Faden) genannt und Vorgänger der aktuellen M2. Danach entschieden sich immer mehr Bürger und Angehörige der Mittelschicht für dieses Viertel und bauten hier Villen und Wohnhäuser. Die Architektur ist sehr divers, auch wenn der Heimatstil stark vertreten ist. Erkennbar ist dieser vor allem an den vorstehenden Dächern und asymmetrischen Fassaden, an der Verwendung von Holz, den Vorsprüngen und den Dekorelementen der Art Nouveau.
Mutige Architektur im Norden der Stadt
Da Lausanne vom Seeufer in Ouchy (374 m) bis Chalet-à-Gobet (873 m) einen Höhenunterschied von über 500 Metern aufweist, ist die m2, die Ouchy mit Epalinges verbindet, sehr zu empfehlen, um in die Oberstadt zu gelangen und dort einige bedeutende Neubauten zu sehen.
Im neuen Krebsforschungs-Zentrum AGORA, einem innovativ und offen gestalteten Gebäude in der Nähe des CHUV, arbeiten über 300 Ärzte, Forscher und Biotechnologen unter einem Dach zusammen. Der mit einem «Grid», also einem pulverbeschichteten Aluminiumgitter, verkleidete Betonbau weist sehr wenige rechte Winkel auf. Die Gebäudehülle ist so konzipiert, um möglichst viel natürliches Licht weit in das Gebäude zu lassen. Innen fördert der Zuschnitt der Räume das gegenseitige Treffen und den interdisziplinären Austausch.
Einige Metrostationen weiter oben beherbergt ein beeindruckendes kreisförmiges Gebäude Aquatis, das grösste Süsswasser-Aquarium und -Vivarium Europas. Seine riesige Fassade ohne sichtbare Öffnung ist mit 100 000 kleinen Metallscheiben bedeckt, einer schimmernden Struktur, die an die Lichtspiegelungen auf einer Wasseroberfläche oder an die Schuppen eines Fisches erinnert.
Architektur im Dienste einer modernen Szenografie
Zurück in der Stadt in der Avenue de la Gare: Die 1871 erbaute altehrwürdige Oper Lausanne hätte eine Renovierung verdient, um einen Platz unter den grossen europäischen Bühnen zu erhalten. In dem hell leuchtenden Gebäudekubus, der mit Glas- und Edelstahlplatten, die ein interessantes Mosaik bilden, verkleidet ist, spiegeln sich die Häuser der Umgebung, der Himmel und die Pflanzen.
Doch kehren wir zum Seeufer zurück, zu einer anderen Bühne, dem Theater Vidy-Lausanne. Das Gebäude wurde für die Landesausstellung 1964 errichtet und sollte zunächst nur vorübergehend stehen. Heute gilt es als ein beispielhaftes Zeugnis der Arbeit Max Bills. Bei der geplanten Erweiterung des Gebäudes soll diese Identität bewahrt sowie die Materialität und die Komposition der Räume betont werden.
Stararchitekten und lokale Ausbildungsstätten
Durch die seit Ende der 1990er Jahre organisierten Architekturwettbewerbe wurden Stararchitekten nach Lausanne angezogen und die grossen Büros der Region gefördert, deren Architekten meist an der renommierten Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (ETHL) ausgebildet wurden.
Diese erhalten dort eine solide technische Ausbildung und lernen die Grundlagen für eine möglichst globale architektonische Gestaltung, um sinnhafte Gebäude zu schaffen, die sich in das bestehende Umfeld einfügen. Von ihnen wird eine hohe Kreativität verlangt, um die Räume zu modellieren, das Licht zu untersuchen, neue Materialien zu wagen oder eine bauliche Struktur zu gestalten. Und all dies unter Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien, die etwa einen sparsamen Verbrauch von Energie, Raum und Boden vorschreiben.
In Renens beherbergt die vom Architekten Bernard Tschumi umgestaltete ehemalige Textilfabrik die Kantonale Kunstschule Lausanne (ECAL). Sie zählt dank der exzellenten Lehre zu den 10 besten Kunst- und Designhochschulen weltweit. Etwa 600 Studierende aus über 40 Ländern erhalten hier ihre Ausbildung.
Die ECAL präsentiert ihre Arbeiten weltweit im Rahmen von Messen, Ausstellungen und Konferenzen wie etwa im Centre Pompidou in Paris, in der Cooper Union in New York oder zu den Design Days in Dubai.