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Internes Netzwerk eines Unternehmens, das für die Kommunikation die Internettechnologie und Internetprotokolle HTTP, FTP, SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) usw. verwendet, wird intranet genannt.
Auf dem Intranet findet man Router, DNS-Server, Proxy-Server, Mail-Server, Firewall, FTP-Server, WWW-Server, News-Server, Database-Server usw.
Firewall linuxde ist in unserem Beispiel durch ein gekreuztes Kabel mit linux verbunden. Auf diesem Computer befindet sich der Webserver mit den Unternehmenswebseiten für die internen Benutzer und ein Print-Server (hier könnte sich DMZ [Demilitarized Zone] befinden, d.h. der Computer ist nicht masqueraded, ist offen zum Internet und hat eine offizielle Internetadresse). Firewall ist weiter durch ein zweites gekreuztes Kabel mit dem Computer linuxcz verbunden, wo sich das interne Netzwerk befindet.
Auf dem Firewall linuxde befindet sich keine graphische Interface (also ein älteres Modell genügt), der Computer hat zwei Netzwerkkarten eth0 a eth1 und entsprechende zwei Netzwerke installiert.
Am linuxcz und linux werden ebenso dementsprechend Netzwerke installiert, wie es in der Abbildung gezeigt wird.
Das Intranetschema ist sehr vereinfacht, um das Prinzip anhand eines Beispiels zu erläutern und zu demonstrieren.
In der Realität besteht ein Intranet aus verschiedenen spezialisierten, miteinander verbundenen Netzwerken und hierarchisch unterschiedlichen Servern, wie z.B. Mail-Gateway, Mail-Host, Mail-Server uä.
Bei der Unterscheidung zwischen Internet und Intranet werden auch zwei Typen von domaines definiert:
- Internetdomänen (müssen auf dem Internet angemeldet sein)
- Intranetdomänen
Internetdomänen
erste Ebene :
für Organisationen (z.B. .com, .org, .edu, .net usw.) und
für Länder (z.B. .cz, .ch, .us, .de usw.).
zweite Ebene (werden durch die entsprechende Institution verwaltet und tragen ihren Namen):
z.B. linux.org usw.
(weitere Ebenen sind Subdomänen, z.B. support.linux.org usw.)
Intranetdomänen tragen interne Namen (private internal domain). Ein Lokalnetzwerk kann mehr als eine Domäne enthalten. Domänen entsprechen administrativen Organisationseinheiten des Unternehmens. Auch hat jeder Computer seinen Namen. Der vollständige Name eines Computers hat dann die Form (fully qualified hostname): Computername . Domänenname (z.B. linuxcz . local).
Weiter werden Domänen in zones geteilt (siehe Abschnitt DNS).