Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03130.jsonl.gz/1513

In der Villa Anna, die von Mirca und seiner Cousine geführt wird, fanden wir eine sehr schöne Übernachtungsmöglichkeit, mit fliessend warm und kalt Wasser und einer ein Hektar grossen Weide nebenan, wo wir die Pferde unterbringen konnten. Etwa 200 m weiter konnten wir im Restaurant Perla Essen gehen, das teuerste Menü zu 12 Franken (8 E). Schnaps auf Kosten des Hauses. Wir kamen erst spät ins Bett und am nächsten Morgen mussten wir feststellen, dass sich die Anja den Flash, der zuvor den Annäherungsversuchen der Shavina erlegen war, geschnappt hatte und Shavina einige Schrammen erlitten hatte. Das optisch viel gravierendere Problem war jedoch eine Verletzung an ihrem After, von der wir spekulieren konnten, wie sie entstanden sein könnte. Um sicher zu sein, riefen wir über den Reiterhof einen Tierarzt und erhielten nach seiner Ankunft 1.5 h später, die gute Nachricht, dass es wohl nichts Schlimmeres sei. 3 h Fahrt und 30 min Behandlung kosteten 60 Euro. Wäsche wurde gewaschen und die Decken und Schlafsäcke gelüftet. Nachmittags fuhren zwei von uns nach Sibiu, um ein zu kaufen und Geld zu wechseln. Der Buss fährt alle zwei Stunden, und es gibt keinen Alimentari in Palantris. Leider funktionierte keiner der Geldautomaten, so dass wir nur mitgebrachte Euros wechseln konnten. Wir sassen mit unserem Herbergsvater und seinem Freund Victor genannt Tony zusammen und unterhielten uns beim obligaten Schnaps und Bier bis zum Abendessen und wurden danach wiederum auf ein Glas Wein eingeladen. Diese Pausen sind anstrengender als zu reiten, zumindest kommt man erheblich später ins Bett.