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Das Koffein im Tee, früher Teein genannt, ist chemisch identisch mit dem Koffein im Kaffee. Allerdings enthält eine Tasse Tee erheblich weniger Koffein als die gleiche Menge Kaffee. Während beim Kaffee das Koffein fast schockartig direkt über den Magen vom Körper aufgenommen wird, erfolgt die Aufnahme des Tee-Koffeins durch die Gerbstoffe im Tee deutlich gebremst. Die Gerbstoffe sowie die ebenfalls im Tee enthaltenen Wirkstoffe Adenin und Theanin führen dazu, dass das Tee-Koffein erst allmählich über einen Verdauungsprozess im Darm dem Körper zugeführt wird. Dadurch setzt die belebende Wirkung des Tees - langsamer ein, hält aber auch länger an und klingt genauso langsam wieder ab. Beim Tee wirkt das Koffein nicht über die Beschleunigung der Herztätigkeit auf den Kreislauf - wie beim Kaffee - sondern durch die Verstärkung der Gehirndurchblutung und Erhöhung des Gehirnstoffwechsels direkt auf Gehirn und Zentralnervensystem. Dadurch erklärt sich die nachweisbar gesteigerte Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit nach Teegenuss.