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Daniela Ryf vermochte sich auf der Radstrecke - ihrer Parade-Disziplin - entscheidend von den Konkurrentinnen abzusetzen. Ihren grossartigen Wettkampf, den sie in 8:34:59 Stunden beendete, rundete sie mit einem Marathon unter drei Stunden ab.
Ryf: «Was für ein Tag»
Im Ziel schrie die Schweizer Sportlerin des Jahres 2018 ihre Freude laut heraus, parallel dazu zeigte sie alle Finger der rechten Hand - gleichbedeutend für ihre nun fünf gewonnenen Ironman-WM-Titel. Die ersten vier hatte sie von 2015 bis 2018 auf Big Island, Hawaii, gewonnen. 2019 bei der letzten Austragung hatte es für Ryf wegen Magenproblemen mit Rang 13 eine herbe Enttäuschung abgesetzt.
«Zweieinhalb Jahre mussten wir warten, nun bin ich so glücklich. Die letzten zehn Kilometer war so brutal, ich hätte mich am liebsten hingelegt. Doch dieser Zieleinlauf vor so vielen Fans und vor meinem Team, das mich auch in den schwierigen Monaten trug, war grossartig. Was für ein Tag», sagte Ryf kurz nach ihrem Zieleinlauf in St. George und noch bevor die zweitklassierte Kat Matthews das Ziel erreichte. Die Britin büsste fast neun Minuten auf die Schweizerin ein. Ryf hatte sich im vergangenen Jahr, in welchem sie auch mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen hatte, auch von ihrem langjährigen Trainer Brett Sutton getrennt.
Norwegischer Sieg bei den Männern
Bei den Männern gewann Kristian Blummenfelt. Der Norweger, im vergangenen Juli in Tokio schon im olympischen Triathlon siegreich, setzte sich bei seinem ersten Triumph an Ironman-Weltmeisterschaften in 7:49:16 Stunden mit fast fünf Minuten Vorsprung vor Lionel Sanders durch. Der Kanadier schob sich auf den letzten paar 100 Metern noch am Neuseeländer Braden Currie vorbei.
Der Wettkampf in St. George wurde als Ersatz für die 2021 verschobene WM durchgeführt. Im Oktober findet - wie gewohnt auf Hawaii - eine zweite Ironman-Weltmeisterschaft in diesem Jahr statt.