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Wenn Vegas etwas wirklich kann, dann ist es, die Leute zu unterhalten. Seit letztem Herbst hat die «Stadt der Sünde» mit den Golden Knights auch ein Eishockey-Team, welches es in seiner Debüt-Saison sensationell den Stanley-Cup-Final erreicht hat.
Natürlich hat man es in der Wüstenstadt geschafft, das erste Finalspiel vor heimischem Publikum so einzuleiten, um seinem Image gerecht zu werden.
Ritterkämpfe auf dem Eis und brennende Pfeilbogen durften beim rund 5-minütigen Spektakel natürlich nicht fehlen. Für das Heimteam war die Show offenbar inspirierend: Die Golden Knights mit dem Schweizer Luca Sbisa gewannen die Partie gegen die Washington Capital mit 6:4.
(zap)
26. August 1951: Die Toronto Maple Leafs trauern um Bill Barilko. Vier Monate zuvor war er noch Meisterschütze im Stanley-Cup-Final, nun ist er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Die Leafs gewinnen den Titel erst wieder, als Barilkos Leiche elf Jahre später gefunden wird.
Das ist eine wahre Hollywood-Geschichte. Der 20-jährige Eishockeyspieler Bill Barilko spielt 1947 in einer unterklassigen Liga bei den Hollywood Wolves. Er ist Verteidiger, nicht besonders talentiert, aber dafür zweikampfstark. Als die grossen Toronto Maple Leafs Verletzungssorgen haben, bieten sie Barilko für einige Spiele auf.
Doch «Bashin' Bill» denkt nicht daran, schon bald wieder nach Hollywood zurückzukehren. Er beisst sich im NHL-Team fest, wird Stammspieler und ein dreifacher All-Star.
Ins …