Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03379.jsonl.gz/15

Am 21. Oktober fand in Portobelo das Festival des schwarzen Christus (Cristo Negro) statt.
Hunderte von Pilgern kommen nach Portobelo, um die Statue des schwarzen Christus (Cristo Negro) in der Kirche von Portobelo zu sehen. Das bedeutet, dass es für 3 Tage unmöglich ist, Portobelo zu überqueren. In dieser Woche weigerten sich der Kranführer und der Mechaniker, in den Yachthafen von Turtle Cay zu kommen, so dass wir unser Boot nicht ins Wasser bringen konnten…
Cristo Negro Festival
Wir beschlossen, am 21. Oktober nach Portobello zu fahren, um zu sehen, was während dieser Feier passiert. Auf Wikipedia gibt es einige Informationen (siehe hier). Wir wurden vorgewarnt, dass es viele Taschendiebe gibt une wir haben unsere Handys nicht mitgenommen, also haben wir keine Fotos. Aber es gab auch nicht schönes zu fotografieren.
Pilger laufen von Sabanita aus nach Portobelo (ca. 35 km), einige mit roten oder lila Kleidern. Andere kriechen auf allen Vieren, rollen auf dem Boden oder roben auf dem Bauch…. Die Begleiter filmen das ganzen, gießen heißes violettes Kerzenwachs auf deren Rücken, geben ihnen Getränke (Bier) und pflegen ihre Wunden (Knien und Hände desinfizieren)…..
In der ganzen Stadt gab es Stände mit Getränken, Speisen (Brathähnchen oder Brathähnchen), violetten Kerzen, Rosenkränzen, violetten Halsketten mit dem Anhänger des schwarzen Christus und Bildern des Schwarzen Christus. Die Atmosphäre war fröhlich und es waren nicht so viele Menschen da, wie wir befürchtet hatten, und wir konnten uns zu Fuß gut bewegen.
Anreise und Rückreise
Die Anreise nach Portobelo war einfach, weil man es mit dem Bus machen konnte, aber für die Rückfahrt gab es keinen Bus (auch wenn der Fahrer uns sagte, dass es um 13:30 Uhr einen Bus geben sollte). Es gab schon viele Busse, aber die waren schon voll mit Pilgern und deren Begleitern. Die Busen gingen auch alle Richtung Colon und Panama aber nicht nach Nombre de Dios. Ich habe schon probiert mit den Leuten zu reden, habe aber nicht viel verstanden ausser dass wir ein Taxi nehmen sollten. Schließlich half uns Adam, der ehemalige Manager der Linton Bay Marina, ein Privatfahrzeug zu finden, um zurückzukommen. Das Auto war uralt und der Fahrer auch nicht der jüngste aber die Klimaanlage funktionnierte. Willi stieg auf den Vordersitz, ich auf den Rücksitz in der Mitte. An jeder Kontur gab es Geräusche und das Radio stoppte oder startete wieder, je nach dem wie tief die Löcher auf der Strasse waren…. Wir waren erleichtert, als wir in Nombre de Dios ankamen.
PS: in Portobelo waren wir schon als wir unser „Cruising Permit“ holen mussten, hier findet ihr den damaligen Artikel.