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Fast 20% aller erwachsenen Menschen kann weder lesen noch schreiben. Die am meisten betroffenen Regionen sind das subsaharische Afrika und Südostasien, wo der Analphabetismus manchmal mehr als die Hälfte der Erwachsenen berührt. Auch der Bedarf nach Berufsausbildung ist in diesen Regionen, die einen starken Bevölkerungszuwachs erleben, am akutesten. Viele dieser Jugendlichen stammen aus benachteiligten Familien: sprachliche Minderheiten, aus ländlichen oder schwer zugänglichen Gebieten stammend, usw.
Um dieser Situation zu begegnen, entwickelt Aide et Action in seinen Einsatzländern Berufsausbildungsangebote für unter-25-jährige, insbesondere für junge Frauen und junge Benachteiligte, die arbeitslos sind. Die angebotenen Ausbildungen ermöglichen diesen Leuten, die nötigen Grundkenntnisse (zum Beispiel durch den sogenannten “zweiten Bildungsweg” und Alphabetisierung) und die Kompetenzen zu erwerben, um sich sozial und ökonomisch in die Gesellschaft einzufügen (Selbstbewusstsein entwickeln, Probleme lösen, den Gebrauch eines Kommunikationsmittels oder einer Sprache erlernen) und so Zugang zu einer auf den lokalen Arbeitsmarkt zugeschnittenen Berufsausbildung zu erhalten.
Seit das Programm in Indien, Nepal und Sri Lanka lanciert wurde, sind über hundert, “iLead” genannte, Ausbildungszentren entstanden und mehr als 140’000 junge Menschen haben eine Berufsausbildung erhalten.
Quelle der Schlüsselzahlen : Unesco 2013