Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03474.jsonl.gz/2058

Geschwommen wurde auch hier in einem Fluss, diesmal jedoch ohne Geisterschwimmer. Schawalder, eher in der Mitteldistanz (1,9 bzw. 90 km) zu Hause, sagt: «Ich wusste, hier muss ich von Anfang an Gas geben, deshalb habe ich das Schwimmtraining in den letzten Wochen intensiviert.»
Er verliess als Drittplatzierter das Wasser, vor ihm lagen zwei Amerikaner, die als starke Schwimmer bekannt waren. Der Rückstand hielt sich in Grenzen, und bald überholte der Rheintaler die Konkurrenten bei den Anstiegen. «Die Radstrecke war mit den Steigungen nach meinem Geschmack und ich konnte voll angreifen.» Der Widnauer hatte eine Woche zuvor die Fahrt «Chasing Cancellara» von Zürich nach Zermatt mit einem Kollegen absolviert. «Ich spürte da schon, die Form stimmt.»
Beim Blick auf die Startliste war Schawalder bewusst, dass er eine starke Konkurrenz vorfinden würde mit u. a. früheren Profiathleten aus Mexiko und Neuseeland. Schawalder sagt: «Während des Rennens war es unmöglich, einzuordnen, wo ich stehe.»
Umso glücklicher war er, als er mit vier Minuten Vorsprung ins Ziel kam und den starken Österreicher und den Neuseeländer auf die Plätze zwei und drei verwies. Er sagt: «Mit diesem Erfolg habe ich wahrlich nicht gerechnet.» Da die Saison abgeschlossen ist, kann es der Widnauer Sportler in den nächsten Wochen etwas ruhiger nehmen. Aber schon bald startet die Vorbereitung für 2024.