Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03304.jsonl.gz/832

Für das grösste Highlight im Schweizer Moguls-Team sorgte in der Saison 2020/21 Marco Tadé. Mit einem Podestplatz meldete sich der Teamleader eindrücklich zurück.
Die vergangenen Jahre waren keineswegs Sonntagsspaziergänge für den WM-Dritten von 2017 gewesen. Anhaltendes Verletzungspech warfen den Tessiner immer wieder zurück. Trotz aller Schwierigkeiten, Zweifel und Verletzungen gab er nie auf und schaffte es wieder an die Spitze: Bei der sich erstbietenden Gelegenheit jubelte Tadé beim Weltcup-Auftakt in Ruka Anfang Dezember über den 2. Platz und überraschte damit alle. In Schweden, eine Woche nach dem Podest in Finnland, belegte er Platz 12 im Moguls und Platz 5 im Dual Moguls, womit er seine Aufwärtstendenz in der Comeback-Saison bestätigte.
Die Saison von Nicole Gasparini, derzeit die einzige Frau im Moguls-Team von Swiss-Ski, stand ganz im Zeichen ihrer Rückkehr in den Weltcup. Die Tessinerin musste aufgrund einer Kreuzbandverletzung pausieren und wagte in diesem Winter den Restart. Für Tadé und Gasparini ging das Saisonhighlight im kasachischen Almaty über die Bühne. Doch die Medaillen haben die Schützlinge von Cheftrainer Giacomo Matiz an den Weltmeisterschaften verpasst. Beide blieben jeweils in der Qualifikation hängen.
Im Nachwuchsbereich feierte das C-Kader-Team an den Europacup-Events wichtige Top-12-Rangierungen – so geschehen auch anlässlich des Europacups im heimischen Airolo, als sich Enea Buzzi und Martino Conedera in den vorderen Rängen klassieren konnten.