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Musiker
Adrian Oetiker, Klavier
Der Schweizer Pianist Adrian Oetiker verfolgt seit vielen Jahren eine weltweite Karriere. Er ist erfolgreich als Solist und Kammermusiker, gleichzeitig ist er ein gefragter Pädagoge. Die Presse attestiert ihm „federleichte Anschläge“, „makelloses, reich differenziertes Jeu perlé“, „genau durchdachtes Anschlagsspiel“, aber auch „eruptive reine Energie“, „Kraft und Zielstrebigkeit“ sowie die „Fertigkeit, luzide wie brillante Atmosphäre zu zaubern“.
Nach dem ersten Klavierunterricht bei seinem Vater und bei Hans-Rudolf Boller studierte er in der Meisterklasse von Homero Francesch am Konservatorium Zürich und bei Bella Davidovich an der Juilliard School in New York. Auch Lazar Berman zählte zu seinen Lehrern. Schon früh erhielt er verschiedene nationale Preise und Stipendien, und bald folgten Erfolge an internationalen Wettbewerben (Clara Haskil, Dublin, Köln u. a.). 1994 wurde ihm für die Gründung des Kammermusikfestivals St. Gallen der Kulturförderungspreis seiner Heimatstadt verliehen. 1995 gewann er den internationalen Klavierwettbewerb der ARD in München. Seit 1996 unterrichtet er eine Berufs- und Konzertklasse an der Musikhochschule Basel.
Seine Konzerte in Europa, Amerika und Australien brachten ihn zusammen mit vielen Orchestern, darunter das Tonhalle-Orchester Zürich, das Symphonie-Orchester des Bayrischen Rundfunks und das Irish National Symphony Orchestra. Mit dem Orchestre Symphonique de Mulhouse unter Daniel Klajner spielt er von 2006 bis 2008 alle Klavierkonzerte von Béla Bartók. Mit dem Melbourne Symphony Orchestra ist er seit einer Europa-Tournee im Jahre 2000 verbunden, bei wiederholten Einladungen nach Australien trat er mit den meisten Orchestern des Kontinents auf. Rezitals und Kammermusik-Programme spielte er unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig, im Festspielhaus Salzburg, im KKL und im Teatro „La Fenice“. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Homero Francesch, Eduard Brunner, das Aria-, Amati- und Carminaquartett, Mitglieder der Berliner Philharmoniker und viele andere befreundete Musiker.« Zurück