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Johann Heinrich Glaser
oder auch Johannes Henricus Glaserus
* 6. Oktober 1629 in Basel; † 5. Februar 1675 ebenda
Johann Heinrich Glaser, ein Schweizer Anatom, Chirurg und Botaniker, ist am 6. Oktober 1629 in Basel geboren. Er wendet sich zunächst dem Studium der Theologie und Philosophie zu, bevor er sich für das Studium der Medizin in Genf, Heidelberg und Paris entscheidet. In seiner Heimatstadt Basel erlangt er 1661 die Doktorwürde. 1664 hofft er vergeblich, den Lehrstuhl für Mathematik in Basel bekleiden zu können, dagegen wird er 1665 zum Professor der griechischen Sprache ernannt. 1667 wird ihm der Lehrstuhl der Anatomie und Botanik übertragen, den er bis zu seinem Tod bekleidet. Glaser ist von 1667 bis 1668 Ordinarius an der Universität. Er erreicht, dass unter seiner Leitung an der Universität eine rege öffentliche Sektions- und Obduktionstätigkeit stattfindet. Seine wichtigste Publikation, die aber erst Jac. Stehelin nach seinem Tod 1680 in Basel der Öffentlichkeit präsentiert, ist Glasers Arbeit über das Gehirn “Tractatus de cerebro“. Glasers wissenschaftliche Arbeit ist noch heute eng verbunden mit der nach ihm benannten Fissura Glaseri.
Am 5. Februar 1675 stirbt Johann Heinrich Glaser in Basel.
Bekannt ist Johann Heinrich Glaser durch das Eponym Fissura Glaseri.
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Johann Heinrich Glaser u.a. mit Jac. Stehelin, Felix Platter und J. J. Spörlin.
Quellen:
http://www.unigeschichte.unibas.ch/materialien/rektoren/johann-heinrich-glaser.html
http://www.deutsche-biographie.de/sfz21117.html