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Mitte Januar soll das Thema mit den Tessiner Kantonalbehörden und den Gemeinden erstmals erörtert werden, wie Astra-Sprecher Thomas «Rohrbach zu einem Bericht der NZZ am Sonntag» bestätigte.
Das Astra trifft sich regelmässig in sogenannten Begleitgruppen mit Kantonen und Gemeinden. Im Rahmen dieser Treffen sei die weitergehende Überdachung der Gotthard-Autobahn nach dem knapp 17 Kilometer langen Strassentunnel angesprochen worden.
Das Astra sei grundsätzlich offen gegenüber solchen Ideen, sagte Rohrbach weiter. Denn es müsse ohnehin eine Lösung für das Ausbruchmaterial der zweiten Gotthardröhre gefunden werden.
Finanzierung ist noch offen
Noch völlig offen ist die Finanzierungsfrage: «Wir dürfen nur so viel an eine Überdeckung zahlen, wie wir für Massnahmen zugunsten des Lärmschutzes oder des Umweltschutzes zahlen würden», sagte Rohrbach weiter. Und die Autobahn A2 sei in diesem Bereich lärmtechnisch bereits saniert.
Den Wunsch nach Überdachungen von Autobahnen gebe es immer wieder. Dass solche Ideen auch verwirklicht werden könnten, zeigten andere Beispiele wie etwa das Westside westlich von Bern. Dort habe der Grossverteiler Migros einen grossen Teil der Finanzierung sichergestellt.
Derzeit erarbeitet das Astra ein generelles Projekt für die zweite Gotthard-Strassenröhre. Dieses muss dann vom Bundesrat verabschiedet werden. Erst dann wird ein Ausführungsprojekt ausgearbeitet, das auch öffentlich aufgelegt würde. Mit dem Bau der zweiten Gotthardröhre soll ab 2020 begonnen werden. (sda/mma)