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Kritik aus den eigenen Reihen
Einmal mehr kritisiert Peter Bodenmann die eigene Bundesrätin. Er fragt sich, ob sie je den Unterschied zwischen Winter- und Sommerstrom verstehen wird.
Peter Bodenmann, ehemaliger Präsident der Sozialdemokratischen Partei und Kolumnist der Weltwoche (Artikel hinter Paywall), kritisiert erneut die Energiepolitiker der eigenen Partei.
Seine Kritik macht der Walliser am Umstand fest, dass sich die Sozialdemokraten an den Subventionen anstatt der Versorgungssicherheit orientieren. Subventioniert würden unsinnige Solaranlagen auf Stall- und Hausdächern. Sie sind teuer und tragen nichts zur Versorgungssicherheit bei. Bodenmann plädiert dafür, grössere Solaranlagen zu bauen. Etwa in den Bergen. Er schreibt: "Wie lange braucht es, bis die Bäuerinnen und Bauern begriffen haben, dass es keinen Sinn ergibt, oft morsche Stalldächer aufwendig mit Solarzellen vollzupflastern? Wie lange braucht es, bis die mit dem Dreisatz aufgewachsenen Schweizer Risikogruppen das Problem begreifen?" In dieser Frage mag Bodenmann wohl recht haben.
Gleichzeitig kritisiert er die Wasserkraft, indem er diese gegen seine Solaranlagen in den Bergen ausspielt. Auch hier ortet er Subventionsjäger. Sie sitzen in den Bergkantonen. Das Geld, welches in die Wasserkraft fliesst, sähe er lieber in Winter-Solarenergie investiert.
Hier irrt Bodenmann. Denn die Wasserkraft ist und bleibt das Rückgrat der heimischen Stromversorgung.