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LONDON (awp international) - Die britische Regierung könnte einem Pressebericht zufolge Anfang nächsten Jahres mit dem Verkauf ihrer Milliardenbeteiligung an der Royal Bank of Scotland (RBS) beginnen. Einige Manager der verstaatlichten britischen Bank rechneten zum Ende des Jahres mit nachhaltigen Gewinnen und hofften, dass sich die Regierung dann aus dem Institut zurückziehe, schreibt die "Financial Times" am Montag. Die RBS gehört weltweit zu den grössten Verlierern der Finanzkrise und musste wegen ihrer Milliardenverluste verstaatlicht werden. Derzeit hält der Staat 80 Prozent und sichert zudem die Risiken der spekulativen Anlagen ab.
Zunächst könne Anfang 2012 ein Anteil im Umfang von rund fünf Milliarden Pfund angeboten werden, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Bankmanager. Im Umfeld des Schatzkanzlers George Osborne wurde laut "FT" bestätigt, dass die Privatisierung der RBS im nächsten Jahr beginnen könne. Allerdings gebe es keine Eile.
Ein RBS-Manager betonte, sobald die Unsicherheit rund um die Vorschläge der von der Regierung eingesetzten Kommission zur Überprüfung des Bankenwesens beseitigt seien, sehe er keinen Grund, warum die Regierung nicht mit dem Verkauf beginnen könne. Die Kommission hatte für die Banken unter anderem die Abtrennung des risikoreichen Investmentbankings vom Kundengeschäft ins Gespräch gebracht./ksb/stb/tw
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