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Die Schweizer Team-Leaderin, die nach den gesundheitlichen Problemen im Dezember noch nicht ganz fit ist, galt nicht als Favoritin. Aber ein Platz im Final schien nach Platz 5 zum Auftakt des Etappenrennens in Toblach Pflicht zu sein und ein allfälliger zehnter Weltcup-Podestplatz in ihrer Paradedisziplin wäre eine willkommene Zugabe gewesen. Zum Pech der Luzernerin wurde in ihrem ersten Halbfinal mit den Favoritinnen gebummelt. Somit schied die 28-Jährige als Drittklassierte aus. Denn im anderen Halbfinal nutzten vier Athletinnen mit einem Tempo-Lauf die Chance auf den Vorstoss in den Final - zwei davon als Lucky Loser.
Die dreifache Weltcupsiegerin aus dem Eigenthal hatte den Start etwas verschlafen. In der Folge versuchte sie mehrmals, sich Platz zu verschaffen und einen anderen Rennverlauf zu erzwingen. Doch stets wurde sie eingeklemmt, die Lücke ging nie richtig auf.
Den Tagessieg unter Flutlicht holte sich wie schon zum Tour-Auftakt Linn Svahn. Die Schwedin setzte sich vor der Norwegerin Kristine Stavaas Skistad und der Amerikanerin Jessie Diggins durch. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Jonna Sundling schied in den Viertelfinals überraschend aus. Nadine Fähndrich wurde Siebente, Alina Meier holte sich einen feinen 9. Rang.
In der Wertung der Tour de Ski führt nach vier von sieben Etappen weiterhin Jessie Diggins. Ob Nadine Fähndrich den Klassiker fortsetzen wird, steht noch nicht fest. In Davos und im Val di Fiemme folgen zwei harte Etappen in der klassischen Technik, anschliessend wartet der Schlussanstieg zur Alpe Cermis.