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Nadine Amsler hat in Bern, Berlin, Paris und Peking Geschichte, Religionswissenschaft und chinesische Sprache studiert. 2015 wurde sie an den Universitäten Bern und Freiburg i. Br. mit einer Arbeit zu Christinnen im China des 17. Jahrhunderts promoviert. Amsler wurde u.a. mit dem Hedwig-Hintze-Preis des Verbands deutscher Historikerinnen und Historikerinnen und mit dem Theodor-Kocher-Preis der Universität Bern ausgezeichnet. Im akademischen Jahr 2020/2021 war sie Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin und danach bis Sommer 2023 SNF PRIMA-Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Freiburg i.Ue.
Nadine Amslers Forschungsschwerpunkte liegen auf der chinesisch-europäischen Verflechtungsgeschichte, der Geschichte von Fürstenhöfen sowie der Religions- und Geschlechtergeschichte. Ihr derzeitiges Forschungsprojekt „Early Childhood and Dynastic Reproduction at Princely Courts, 1600–1800“ beschäftigt sich mit dynastischer Reproduktion an Fürstenhöfen des 17. und 18. Jahrhunderts und wird seit 2021 durch einen PRIMA-Beitrag des Schweizerischen Nationalfonds unterstützt.