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Sport schützt nicht generell vor der Hypertonie (Bluthochdruck), aber mit Sport lässt sich der BD verbessern. Die Angst davor, dass die Leistungsfähigkeit unter einer modernen medikamentösen Therapie abnimmt ist unbegründet, eher das Gegenteil ist der Fall.
Eigentlich gehört der Bluthochdruck, die Hypertonie, nicht in die Rubrik "Herzbeschwerden", denn der "leise Killer" Bluthochdruck macht zu Beginn meisst keine Symptome.
Der Hypertonie, ist die häufigste Ursache für Schlaganfälle, eine häufige Ursache für Herzinfarkte und alle anderen Manifestationnen der Arteriosklerose wie z.B. der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Sie ist meist Jahrelang symtomfrei führt dann aber im Laufe der Zeit zu Atemnot und Rhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern).
Während der sportlichen Aktivität steigt der Blutdruck natürlich bei jedem Sportler. Bei gesunden Sportlern liegt der Blutdruck in Ruhe in der Norm (120/80mmHg) und bei Belastung steigt der systolische (obere) Blutdruck an, der diastolische (untere) Blutdruck sollte jedoch gleich bleiben oder besser noch sinken. Eine der frühesten Manifestationen der Hypertonie ist ein Ansteigen des diastolischen Blutdrucks unter Belastung. Kurze Zeit nach dem Sport ist der Blutdruck bei Personen mit Bluthochdruck in der Regel tiefer als vor der Belastung, häufig geht er in den Normalbereich.
Regelmässige sportliche Aktivität ist eine der besten Wege den Blutdruck ohne Medikamente zu senken, weitere Möglichkeiten sind die Gewichtsabnahme und die Einschränkung der Salzeinnahme. Sport senkt den Blutdruck, aber er ist kein Garant für einen normalen Blutdruck. Auch Sportler können an einer Hypertonie leiden und eine Senkung des zu hohen Blutdrucks kann entgegen der weit verbreiteten Meinung zu einer deutlichen Steigerung der Leistungsfähigkeit führen.
Die Angst vor einer Leistungsseinschränkung durch blutdrucksenkende Mittel ist unbegründet. Viele der heute eingesetzten BD-Senker werden sehr gut vertragen und haben keinen direkten Einfluss auf die Herzfrequenz. Ein zu hoher Blutdruck führt zu einer Versteifung des Herzmuskels (diastolische Funktionsstörung) und so zu einem Anstieg des Blutdrucks in der Lunge (das Blut kann nicht genügend schnell aus der Lunge ins Herz abfliessen), was als Atemnot und/oder als Druck auf der Brust imponieren kann. Wird der Blutdruck durch gefässerweiternde Medikamente gesenkt (ACE-Hemmer, Sartane, Ca-Antagonisten etc.), so sinkt auch der Druck in der Lunge und die Atemnot unter Belastung verschwindet.
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