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Johannes Calvin
Johannes Calvin, wurde am 10. Juli 1509 in Noyon (F) geboren. Er begann seine Priesterausbildung am Collège de la Marche und am Collège de Montaigue, die zur Sorbonne gehörten, folgte aber später dem Rat seines Vaters und widmete sich zielstrebig einer juristische Laufbahn.
Um dies zu bewerkstelligen musste Johannes Calvin an den fernen Universitäten von Orléans und Bourges studieren, wo er begann, sich mit dem Humanismus und der Reformationsbewegung zu beschäftigen. 1532 brachte er einen rege diskutierten Kommentar zu Senecas Schrift "De Clementia" heraus.
In weiterer Folge wechselte Calvin des öfteren seinen Wohnsitz, um keinen Konflikt mit der Kirche heraufzubeschwören. Gleichzeitig jedoch verfasste er die ersten Theorien zu seiner Lehre.
1541 kehrte er in die Schweiz und damit nach Genf zurück, und übernahm dann wieder die Leitung der Reformbewegung. Die nach ihm benannte Religionsbewegung ging davon aus, dass Gott alles bestimmt und leitet, er hat alles in seinem Willen. Die Erwählung des Menschen zum Heil oder zur Verdammnis ist somit allein Gottes Wille und nicht an den Willen des Menschen gebunden. Diese Glaubensströmung ist bis heute sehr umstritten und wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert, viele bezeichnen den Calvinismus schlicht und ergreifend als "Irrlehre", wie wohl er auch heute noch in aller Welt Anhänger verzeichnen kann.
Johannes Calvin war es auch sehr wichtig, für seine Mitmenschen da zu sein und, wenn möglich, deren Los ein wenig zu erleichtern.
Des weiteren schrieb Johannes Calvin einen wichtigen Katechismus, er schreib hunderte von Briefen und schrieb Kommentare zu beinahe allen biblischen Büchern.
Das Meiste davon liegt noch heute in deutscher Sprache vor. Johannes Calvin war in seinem ganzen Leben leider nie wirklich richtig gesund. Er litt unter anderem an chronischem Asthma, Verdauungsbeschwerden und Erkältungskrankheiten. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 und wurde in Genf beigesetzt.