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Sauschlecht geschlafen. Das Appartementhaus ist enorm „ringhörig“. Nach dem Frühstück gehen wir alle vier zur Reception um eine andere Wohnung zu verlangen. Wir haben ein Zimmerlein mit einem Etagenbett und das ist einfach nicht so toll für ü-70-Jährige. Ausserdem haben wir in dem Zimmer absolut keine Möglichkeit irgendetwas aufzuhängen oder abzulegen. Die Frau an der Reception sagt uns, ja das sei möglich, sie gebe uns in 5 Minuten Bescheid. Nach etwa einer halben Stunde kommt sie und teilt uns mit: in allen Appartements habe es Etagenbetten und überhaupt sei alles ausgebucht! Wir sind sehr enttäuscht. Also werden wir die nächsten 5 Nächte halt in unserer Zelle ausharren! Die Wohnung ist sonst nicht schlecht, es hat eine ausgerüstete Küche (ohne Geschirrtücher), zwei Zimmer, ein Wohnzimmer mit Fernseher, ein Bad mit Dusche, eine Terrasse.
Gegen 11h fahren wir mit unserem Mietauto auf die andere Seite der Insel. In El Paso besuchen wir das Seidenmuseum (Eintritt 3 €/Person). Und schauen uns den schönen Ort an. In Tazacorte, am Meer, essen wir im Restaurant „Monte Carlo“ draussen an der Sonne um 15h zu Mittag. 3x Tropical Salat (mmm!!!), eigentlich ein Fruchtsalat mit grünem Salat darunter. Paul isst wieder einmal nichts. Viele Leute baden hier im Meer. Später besuchen wir die Caldera Taburiente.
Der Nationalpark Caldera de Taburiente, liegt auf der Kanarischen Insel La Palma. Er bildet eine nach Westen offene krater- oder calderaähnliche Vertiefung im Zentrum der Insel.
Die Caldera de Taburiente misst etwa neun Kilometer im Durchmesser und hat einen Umfang von rund 28 Kilometern. Ihre tiefste Stelle liegt bei etwa 430 Metern ü. Meeresspiegel. Den höchstenPunkt von 2.426 Metern ü. Meeresspiegel erreicht der Kraterrand im Norden mit dem gleichzeitig höchsten Punkt La Palmas, dem Roque de los Muchachos. Das in der Caldera anfallende Wasser fliesst über die Schlucht Barranco de Las Angustias im Westen der Insel in den Atlantik.
1954 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt, dem Parque nacional de la Caldera de Taburiente. Der Nationalpark ist am Roque de Los Muchachos über die Zufahrtsstrasse zum Observatorium, durch den Barranco de Las Angustias, über die Zufahrtsstrasse von Los Llanos und von El Paso über den Aussichtspunkt La Cumbrecita zugänglich.
Die Caldera de Taburiente ist Teil des Vulkanismus-Prozesses von La Palma. Vor etwa zwei Millionen Jahren brach der Schildvulkan La Palmas, der Garafia-Vulkan, aus rund 4000 Metern Tiefe durch die Meeresoberfläche und erreichte eine Höhe von etwa 2500 Metern ü. Meeresspiegel. Vor 1,2 Millionen Jahren kollabierte der Vulkankegel und ergoss eine Trümmerlawine in südwestliche Richtung, die heute im Meeresboden der Inselflanke durch Sonarmessungen noch nachweisbar ist.
Diese Caldera ist ganz schön imposant! Wir machen eine kurze Wanderung und kehren zu unserem Appartement „Los Rosales“ zurück. Unterwegs sehen wir Unmengen von wunderschönen, rosa und weiss bühenden Mandelbäumen.
Paul kredenzt uns auf der Terrasse einen Apéro mit Weisswein, Oliven und rohen, roten Zwiebeln (puhhh..stinkt !!).
Abendessen im „Mi Rincón“. Edith und Paul Suppe (Paul‘s Suppe sei sehr gut, aber leider für 6 € nur eine Miniportion). Heinz isst eine Pizza und ich ein Schweinefilet mit Gemüse und Pommes Frites. Alles sehr gut.