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Ein verschenktes Haus wird sich weniger zum Nachteil der Kinder äussern als für die Eltern, die bei einem Antrag auf Ergänzungsleistungen weniger bekommen könnten.Bild: Thinkstock Kollektion
Frage: Meine Mutter möchte mir ihr Haus als Erbvorbezug übertragen. Kann der Staat Ansprüche darauf erheben, falls sie eines Tages ins Alters- oder Pflegeheim muss?
aktualisiert am 6. September 2023 - 10:32 Uhr durch Karin von Flüe
Nein. Wenn die Mutter das Haus ohne Gegenleistung überträgt, handelt es sich rechtlich um eine Schenkung . Grundsätzlich gilt: Geschenkt ist geschenkt. Weder die Mutter noch das Heim noch eine Behörde können diese Schenkung rückgängig machen.
Nur in Ausnahmefällen könnte die Mutter selbst das Geschenkte zurückverlangen: zum Beispiel, wenn Sie eine schwere Straftat gegen sie begehen oder wenn mit der Schenkung eine Auflage verbunden ist, die Sie nicht erfüllen.