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Ryota und seine Frau Midori erfahren, dass ihr sechsjähriger Sohn Keita nicht ihr eigenes Kind ist, weil zwei Babys im Spital nach der Geburt vertauscht worden waren. Die Frage stellt sich, wollen sie und das andere betroffene Elternpaar den vermeintlichen Sohn gegen den wirklichen eintauschen? Nach sechs Jahren Kindheit? Wunderbar leicht kreist der Japaner Hirokazu Kore-eda um die Fragen, was es heisst, Eltern zu sein und was Kind.
Month: Juli 2017
Ove lebt in einer uniformen Einfamilienhaussiedlung. Jeden Morgen macht er routiniert seine Kontrollrunde. Er registriert unrechtmässig parkierte Autos, räumt falsch parkierte Fahrräder aus dem Weg und überprüft Mülltonnen auf ihre korrekte Abfalltrennung. Aber hinter dem Gegrummel des schlecht gelaunten, grantigen und in die Jahre gekommenen Mann namens Ove verbirgt sich eine traurige Geschichte.
Chavela Vargas wurde durch die Darbietung traditioneller «Rancheras» weltweit berühmt. Die Lieder – die vor allem von Männern komponiert wurden – handeln meist von Weltschmerz und unerfüllter Liebe zu Frauen. Ihre expressive, dramatische Stimme, ihr burschikoses Auftreten und der Poncho machten sie unverwechselbar.
Anlässlich von PinkPanorama ist nach der Vorstellung die PinkBar geöffnet www.pinkpanorama.ch
Anne verlässt Estland, um nach Paris zu gehen und sich um Frida (Jeanne Moreau) zu kümmern – eine ältere estländische Dame, die schon seit zahlreichen Jahren in Frankreich lebt. Doch bei ihrer Ankunft merkt sie, dass sie nicht wirklich erwünscht ist. Frida erwartet nichts anderes mehr vom Leben als die Aufmerksamkeit von Stéphane, ihrem ehemaligen jüngeren Geliebten.
Eigentlich wollte Hubert, ein verwitweter Frauenarzt, nur eine Putzfrau einstellen. Als er Manuela die Haustür öffnet, lässt er sich jedoch vom zähen Optimismus der Studentin anstecken und willigt ein, in seinem Appartement eine Wohngemeinschaft zu gründen. Mit dem Einzug eines neurotischen Anwalts und einer schüchternen Krankenschwester erhält der sich anbahnende Generationenkonflikt in der Folge zusätzlichen Brennstoff.
Nach einem heftigen Streit ergreift die von ihrem Mann geschla- gene Coiffeuse Christelle die Flucht. Sie landet in einem ältlichen Motel «Le Galaxy», das von Lastwagenfahrern und Handelsvertretern besucht wird. Die Betriebsleiterin Mona, eine herzensgute und lebensfrohe Witwe, nimmt Christelle unter ihre Fittiche und verhilft ihr zu neuer Lebensfreude.
Eine Familie in Singapur. Jiale ist ein ziemlich widerborstiger Sohn, der sowohl in der Schule als auch zuhause gerne aneckt. Seine Eltern sind stark beschäftigt und engagieren eine Nanny aus den Philippinen, die sich um den Haushalt und den Buben kümmern soll. Er lehnt sie ab, doch sie weiss sein Herz dennoch zu erobern.
Solange sich Arami erinnern kann, leidet ihre Mutter an Epilepsie und Parkinson. Von Kindheit an musste sie sich um sie kümmern, erst vor zehn Jahren gelang Arami die Abnabelung. Inzwischen lebt sie in der Schweiz. Die Mutter wohnt nach wie vor in Asunción. Doch die Krank heiten der Mutter schreiten voran und schliesslich ist Arami gezwungen nach Paraguay zurückzukehren.
Mit Stolz und Humor in den Untergang: Eine Bergarbeiter-Blaskapelle macht vor, wie man im abgewirtschafteten Thatcher- England Würde bewahren konnte. Mark Hermans zwischen leiser Komödie und Drama angesiedelter Film übt handfeste Sozial- kritik,ohne in Sozialkitsch zu verfallen. Engagiertes, erfrischendes britisches Kino – präzise beobachtet, grossartig gespielt und voller skurrilem Galgenhumor.