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Belinda Bencic bestritt am Mittwoch ihre erste Partie beim WTA-Turnier in St.Petersburg. Die topgesetzte Schweizerin bezwang die zweifache Grand-Slam-Siegerin Swetlana Kusnezowa in zwei Sätzen mit 7:6 und 6:4. Eine ungewöhnlich starke Gegnerin für eine erste Runde.
Doch noch viel ungewöhnlicher ist, was das Turnier in der russischen Grossstadt vor den Spielen abliefert. Da zelebrieren sie nämlich eine ganz grosse Show. Die Spielerinnen betreten den Platz mithilfe einer drehenden Plattform. Danach werden sie von Frauen in bunt blinkenden LED-Anzügen bis zur Bank begleitet. Neben dem Feld stehen Cheerleaderinnen mit leuchtenden Tennisrackets.
Der Zirkus kann aber nicht drüber hinwegtäuschen, dass die Halle bei den Spielen doch eher spärlich gefüllt ist. (abu)
30. März 2002: Im Halbfinal von Key Biscayne sorgt ein aufstrebender Baselbieter für Schlagzeilen. Roger Federer besiegt mit Lleyton Hewitt zum ersten Mal in seiner Karriere die Weltnummer 1 und nähert sich langsam den Top Ten.
Roger Federer, der junge Schweizer mit dem Stirnband und den langen Haaren, ist im Jahr 2002 noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Zwar wird ihm grosses Talent nachgesagt, doch die in ihn gesteckten Erwartungen kann der 20-Jährige noch zu selten erfüllen. Ende März gelingt ihm nach dem historischen Sieg gegen Pete Sampras in Wimbledon 2001 aber eine weitere Sensation.
Im Halbfinal des Miami Masters in Key Biscayne besiegt der aufstrebende Federer zum ersten Mal die Nummer 1 der Welt. 6:3, 6:4 …