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Früher war der Zutritt zur Jazz-Parade gratis, seit drei Jahren verlangt Organisator Jean-Claude Henguely ab 19 Uhr einen Eintrittspreis. Zu Beginn kostete das Billett jeden Abend fünf Franken, letztes Jahr waren es zehn Franken am Wochenende und fünf Franken unter der Woche. Heuer hat Henguely die Preise auf zwölf und sechs Franken erhöht. Kinder bis 16 Jahre zahlen nichts.
Die Eintritte wurden eingeführt, weil die Schulden der Jazz-Parade von Jahr zu Jahr anstiegen. 2004 intervenierte ein Krisenstab, 2008 beantragte Henguely die Nachlassstundung. Damit wurde die Jazz-Parade von einer Schuldenlast von einer halben Million Franken befreit; sie zahlte 150 000 Franken an ihre Gläubiger. Das Festival hat noch rund 50 000 Franken Schulden, die spätestens 2010 beglichen sein sollen.
Das Budget der aktuellen 21. Ausgabe der Jazz-Parade beträgt 1,3 Millionen Franken – gleich viel wie letztes Jahr. Rund 200 000 Franken entfallen auf die Künstlergagen. njb