Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03508.jsonl.gz/737

Zürich 23 Dez. 1864.
Hochgeachteter Herr Präsident!
Familien-Rücksichten machen mir es sehr wünschbar, morgen Abend in Stuttgart zu sein und die Tage zwischen den Feiertagen und Neujahr würde ich gerne zur Ordnung häuslicher Angelegenheiten benützen. Ich würde übrigens Alles dieses nicht beachten, wäre nicht der Stand meiner hiesigen Geschäfte ein solcher, daß meine kurze Abwesenheit eine wesentliche Störung derselben nicht befürchten ließe. Die Wurster'sche Anstalt erhält heute noch die letzten Blätter meiner nunmehr zweiten Correctur der großen Plane, sie erhält heute noch die Correktur der kleinen, dreierlei, Profile Flüelen–Biaska, ist seit 8 Tagen im Besitz von Blatt I, II u. III der großen Profile Flüelen Biaska, und erhält heute noch den Rest derselben – IV, V, VI, VII u. VIII; die Anstalt ist also vollauf beschäftigt.
Während meiner Abwesenheit wird Herr Müller die erforderlichen Berichtigungen an den kleinen Profilen Flüelen–Zug,-Luzern-, und Rothkreutz vornehmen und das große Profil Flüelen–Brunnen auftragen. Ich werde zurück sein, bevor er damit zu Ende kommt.
Die Correcturbogen des Gutachtens könnten, wie sie vorrücken, nach Stuttgart geschickt werden,| ohne daß dadurch eine eigentliche Verzögerung entstünde.
Ich stelle übrigens Alles Ihrem Ermeßen anheim; wenn Sie Besorgniße haben, so werde ich bleiben.
Mit ausgezeichneter Hochachtung und Ergeben heit
A. Beckh.