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LET: Vier Schweizerinnen im Final
Nach dem ersten von drei Turniertagen lag Rachel Rossel in Kapstadt auf dem geteilten fünften Rang. Mit insgesamt eins über Par qualifizierte sich die Bernerin als beste Schweizerin auf Rang 20 für den Final. Dort lief es für sie nicht mehr wunschgemäss, auf den Front- und den Backnine musste sie je drei Schläge abgeben. Nach der 78-er Karte fiel sie knapp 20 Plätze zurück und klassiert sich beim LET-Event auf Platz 39. «Meine Runde war heute ein bisschen mühsam. Ich machte zu viele Fehler und zu wenige Putts», kommentierte Rossel. Insgesamt sei sie aber trotzdem zufrieden mit einem geteilten 39. Rang, speziell «da ich am Montag noch nicht einmal wusste, ob ich überhaupt im Turnier drin bin.» Rossel belegte bei der Qualifikation am Montag den sechsten Rang, war damit erste Reserve und kam so kurzfristig überhaupt ins Feld.
Erstes Preisgeld 2020 für Morgane Métraux
Morgane Métraux begann das Turnier mit der 73-er Karte auf dem 31. Platz. Sie hatte wie ihre Schwester Kim, Anfang Woche eine Lebensmittelvergiftung. Danach benötigte sie jeweils zwei Schläge mehr auf dem Westlake Platz in Kapstadt. Mit total neun über Par kommt sie im Schlussklassement auf Platz 57. Nachdem sie vergangene Saison verletzt ausgefallen war, ist dies für Métraux das erste (kleine) Preisgeld auf der European Ladies Tour.
Christina Gloor und Caroline Rominger hatten sich in Südafrika ebenfalls für den Final qualifiziert. Mit Tagesergebnissen von 80 und 81 Schlägen konnten sie ihre Lage logischerweise nicht verbessern. . «Ich habe eigentlich nur 9 Loch gut gespielt, sonst vor allem gekämpft», sagt Rominger.
Der Sieg in Südafrika ging an die Engländerin Alice Hewson, welche alle drei Runden unter Par blieb.
Wie auf den anderen Profi-Touren fallen nun auch bei den Frauen die nächsten Anlässe kurzfristig aus. Das «Aramco Saudi Ladies International» vom 19. März wird auf ein neues Datum verschoben.