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In der Zentralafrikanischen Republik ist Amtsinhaber François Bozizé offiziell zum Sieger der Präsidentschaftswahl vom 23. Januar erklärt worden. Bozizé habe rund 64 Prozent der Stimmen erhalten, teilte das Verfassungsgericht am Samstag mit.
Die von drei Herausforderern eingereichten Widersprüche gegen das Wahlergebnis lehnte das Gericht ab; sie entbehrten einer rechtlichen Grundlage. Das Verfassungsgericht nahm indes leichte Änderungen an dem Ergebnis vor, das die unabhängige Wahlkommission Anfang Februar bekanntgegeben hatte.
Die Opposition hatte von zahlreichen Unregelmässigkeiten bei der Wahl gesprochen und das Ergebnis nicht anerkannt. Zur Wahl eines neuen Präsidenten und eines neuen Parlaments waren rund 1,8 der insgesamt 4,5 Millionen Einwohner des Landes aufgerufen gewesen.
Bozizé war 2003 durch einen Putsch an die Macht gelangt, bevor er 2005 die Wahlen gewann. Die Wahlen am 23. Januar sollten nach Jahren der Instabilität den Weg für einen dauerhaften Frieden bereiten.
SDA-ATS