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Das heutige Allmendingen bei Thun lag schon in römischer Zeit an einem alten Weg. Dieser führte von Bern ins Berner Oberland und über die Alpenpässe.
Hier befand sich ein Tempelbezirk, welcher 90 Meter lang und 70 Meter breit war. Es wurden bisher 6 grössere und kleinere Tempel gefunden. Ob es sich bei einem rechteckigen Bau um ein Priesterhaus handelte, ist nicht gesichert. Zusätzlich bestanden hölzerne Nebenbauten.
Nachdem bereits 1926 ein Altar mit einer Inschrift gefunden wurde, kam bei der Ausgrabung von 1967 unter anderem ein Altar mit der Weihinschrift der Regio Lindensis an die Alpengötter zum Vorschein. Es wurden noch weitere Altäre, Statuetten, Weihgegenstände, Votivgaben und anderes gefunden.
Ich konnte keinen direkten Hinweis im heutigen Allmendingen auf diesen Tempelbezirk finden. Es gibt jedoch eine Tempelstrasse. An dieser liegt ein Restaurant zum Tempel.
Amsoldingen, Bern
Im Schlossgarten sollen sich zwei aus Aventicum verschleppte Altäre mit Inschrift befinden. Der eine trägt die Inschrift "für Matidia Pusinna" der andere "für Pompeia Hospita". Der Garten ist nicht öffentlich zugänglich, deshalb konnte ich dies nicht nachprüfen.