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Das Standardverfahren der Brustvergrösserung führt nicht immer zu einem guten, ästhetisch ansprechenden Resultat (s. Abb. 5a+b). Es braucht einige Erfahrung, um abschätzen zu können, welche Operationstechnik und welche Prothese im Einzelfall am besten geeignet sind. Eine ungleiche Brustform oder Brustgrösse im Sinne einer Brustasymmetrie macht die Operation anspruchsvoller und aufwendiger. Der Patientin müssen in diesem Fall die verschiedenen Möglichkeiten, wie die Asymmetrie korrigiert werden kann, genau aufgezeigt werden.
Bei dieser Patientin (s. Abb. 1 vorher, 2 nachher) mit einer Brustasymmetrie wurden zwei unterschiedlich grosse Implantate verwendet. Zur Erreichung eines optimalen Resultats wurde zudem beidseits eine Bruststraffung mit Narbenführung um die beiden Brustwarzenhöfe durchgeführt.
Auch bei dieser Patientin (s. Abb. 3 vorher, 4 nachher) lag eine Brustasymmetrie vor. Bei ihr wurde eine Brustvergrösserung mit gleich grossen Implantaten und zusätzlich an der linken Brust eine „interne“ Bruststraffung mit geringer Brustverkleinerung durchgeführt. Damit konnte eine Symmetrie ohne sichtbare Narben erreicht werden.
Ist das Operationsresultat unbefriedigend oder treten Komplikationen auf, wie zum Beispiel bei dieser Patientin (s. Abb. 5a+b vorher, 6 nachher) mit sog. „double bubble“-Deformität, ist eine Korrekturoperation notwendig. Hier hatte der vorherige (nicht in der Tagesklinik Haus zum Steinfels tätige) Chirurg die Prothese zu weit unter dem Brustmuskelansatz platziert.
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