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Auf alten Stichen aus dem 19. Jahrhundert ist Pérolles noch eine Weide, die von zwei Schluchten zweigeteilt wird. Heute befinden sich in diesem jungen und quirligen Quartier mit einem lebendigen Nachtleben und aussergewöhnlichen Naturgebieten zahlreiche Schulen.
Am Ende des Boulevard de Pérolles stellt die Pérolles-Brücke die Verbindung zur Gemeinde Marly her.
Abfall und Sammeltage
Der Hauskehricht wird im Quartier zweimal pro Woche jeweils am Montag und am Donnerstag eingesammelt. Er ist in den offiziellen blauen Säcken oder in mit einem Clip versehenen Containern am Sammeltag vor 06.45 Uhr bereitzustellen. In der Zone des Stadtzentrums (ausschliesslich Boulevard de Pérolles) ist der Hauskehricht vor 09.00 Uhr bereitzustellen.
Die Sammlung von Papier und Karton findet jeden Mittwoch statt. Papier und Karton sind in Bündeln, Papiersäcken oder Normcontainern am Sammeltag vor 06.45 Uhr und in der Zone des Stadtzentrums (ausschliesslich Boulevard de Pérolles) vor 09.00 Uhr bereitzustellen.
Die organischen Abfälle werden jeden Dienstag in normierten Grüncontainern eingesammelt.
Die Abfallsammlungen (Hauskehricht, Papier/Karton, organische Abfälle) finden an Feiertagen nicht statt und werden nicht ersetzt.
Die Sammelstelle befinden sich an der Route du Comptoir beim Domino-Park. Die Einwohner können hier recycelbare Abfälle wie Glas, PET, Aluminium und Weissblech, Textilien und Altöl entsorgen. Die Sammelstelle kann von Montag bis Samstag von 07.00 bis 20.00 Uhr genutzt werden. Bitte sortieren Sie Ihre recycelbaren Abfälle und werfen Sie sie in den richtigen Container.
Ausserschulische Betreuung
Generalrätinnen und Generalräte des Quartiers
Geschichte des Quartiers
1856 werden der Stadt ihre mittelalterlichen Grenzen zu eng und sie vergrössert sich entlang der wichtigsten Verkehrswege.
Der Bau des Boulevard de Pérolles Ende des 19. Jahrhunderts führt schliesslich zur Entstehung dieses multifunktionalen Quartiers. Es müssen mehrere Tobel zugeschüttet werden, um den Boulevard zu bauen, u.a. der Grabe, der in den 1930er-Jahren mit Abfall aufgefüllt wird. Der einzige Boulevard der Stadt orientiert sich an den Bauten von Baron Haussmann in Paris (24 m breit, linear zu den traditionellen kleinen gewundenen Strassen, die sich an die Anforderungen des Geländes anpassen). Vor dem Hintergrund der Halle du Comptoir (ein Vorläufer des Forum Freiburg) wird ein öffentlicher Park angelegt.
Die Pérolles-Ebene und ihr schachbrettartiges Raster symbolisieren die Entwicklung Freiburgs und den Willen der Stadt, zur Lösung des Mangels an billigem Wohnraum beizutragen. Am Ende der Pérolles-Ebene schwebte dem Ingenieur Guillaume Ritter 1870 ein etwas verrückter/utopischer/pionierhafter Industriekomplex vor, der jedoch nie realisiert wurde.
Zwischen 1900 und 1965 fahren zwischen dem Bahnhof und Pérolles sowie zwischen dem Bahnhof und Beauregard Trams.
In der Villa Saint-Jean, Vorläuferin des Kollegiums Heilig Kreuz, lebte zwischen 1915 und 1917 der junge Antoine de Saint-Exupéry. Eine kleine Strasse entlang des Kollegiums Heilig Kreuz trägt heute den Namen des Schriftstellers. Eine Tafel an der "Villa Gallia", dem einzigen noch erhaltenen Gebäude aus der Zeit des Aufenthalts des Autors von Le Petit-Prince, erinnert an ihn.
Die Häuser zwischen der Kantonalbank und dem San Marco (Bel Air) gelten als gelungene Beispiele für die Baukunst vom Anfang des letzten Jahrhunderts.