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Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde der Jura dem Kanton Bern zugeteilt. Die Berner Regierung erkannte sehr schnell, dass im Jura ein besonders guter Pferdeschlag gezüchtet wurde. Mit der
kantonalen Förderung dieses Pferdeschlags begann eine neue Blütezeit in der Schweizer Pferdezucht.
Im Jahre 1901 ernannte der Bundesrat die erste Eidgenössische Pferdezuchtkommission, welche das Zuchtziel mit einer Trennung festlegte: 1. das Dragoner- und Artillerie-Reitpferd und 2. das Zugpferd mit Masse und Gang. Diese klare Trennung war das eigentliche Startzeichen für die Freibergerzucht und kann dies wohl als die Geburtsstunde des Freibergers bezeichnen.
Anfangs des 19. Jahrhundert kam in der Landwirtschaft die Rinderviehzucht auf und verdrängte mehr und mehr die einstmals stolze und berühmte Schweizer Pferdezucht.
Die in der Schweiz gezüchteten Reit- und Wagenpferde, wurden zunehmends seltener. Daher bestehen heute die Schwyzer, Einsiedler, Erlenbacher oder Simmentaler Rasse nicht mehr, diese sind ausgestorben.
Heute ist die Bedeutung des Pferdes in der schweizerischen Landwirtschaft bescheiden. Als Arbeitspferd trifft man es nur noch selten an. Der Traktor hat das Pferd verdrängt.