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Die Schweizer Wirtschaft werde Anfang des Jahres wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurückkehren und brauche kein Konjunkturpaket, sagt Sabine de Amelio-Vaves, Direktorin der Eidgenössischen Finanzverwaltung.
Dieser Inhalt wurde am 19.06.2021 – 12:13 Uhr veröffentlicht
Keystone-SDA/GC
In einem am Samstag von den Zeitungen der CH Media Group veröffentlichten Interview sagte sie, die Gewerkschaft habe Schulden in Höhe von 30 Milliarden Schweizer Franken (33 Milliarden US-Dollar) aufgenommen, um die wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 einzudämmen. Das sei viel Geld, sagte sie der Zeitung, aber die Schweiz sei vor dem Ausbruch von Covid-19 hervorragend aufgestellt.
Sie erklärte, die Krise habe gezeigt, dass es sinnvoll sei, in guten Jahren Schulden zu sparen und abzubauen, damit man die Ausgaben erhöhen kann, um der Krise zu begegnen. Im internationalen Vergleich habe die Schweiz die Investitionen vor der Krise nicht vernachlässigt und die Ausgaben für Infrastruktur, Bildung und Innovation ausgeweitet, so Diamilio Vávez weiter.
Sie sagte Eidgenössische FinanzverwaltungExterner Link Überrascht hat mich auch die Entwicklung der Steuereinnahmen. Der Direktor kam zu dem Schluss, dass die Einnahmen aus den direkten Bundessteuern im ersten Quartal 2021 auf dem gleichen Niveau wie im ersten Quartal 2020 lagen. Damit hat sich die Schweiz bereits wieder normalisiert.
Schweizer Unternehmen seien dank der Unterstützung des Bundes im Allgemeinen gut durch die Krise gekommen. Kleine Unternehmen und Sektoren waren am stärksten betroffen, und große Unternehmen waren am stärksten betroffen. Damilio Favez stellte fest, dass sich dies auf die Steuern auswirkte.
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