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St. Martin Reisen | Zwei Nationen teilen sich eine Insel
Der Grenzübertritt kostet genau zwei amerikanische Dollar - es ist der Preis für die kurze Reise von Holland nach Frankreich. Eine derartige Konstellation ist wohl allein in der Karibik möglich. Genauer gesagt nur auf St. Martin, einer Insel, von der es heisst, sie sei ein politisches Unikum. Denn sie ist zweigeteilt. In der französischen Collectivité d'Outre-mer Saint Martin im Norden und in dem holländischen Sint Maarten im Süden. Wenn sich das Eiland als Einheit präsentiert, dann nennt sie sich St.-Martin/St. Maarten oder aber der Einfachheit halber schlicht St. Martin. Denn dies ist die gebräuchlichste Bezeichnung im internationalen Tourismus. Wo man sich auf diesem schönen Stück der Karibik auch immer bewegt, eines ist auf St. Martin Reisen gleich: Die Faszination der Natur. Und deshalb ist dies ein Geheimtipp für Reisen zu den Kleinen Antillen und zu einem Badeurlaub in einem nur formell geteilten Land.
Verbannte Gefangene vertrieben ihre spanischen Aufseher
Natürlich steckt hinter dieser Inselteilung eine Geschichte. Sie reicht zurück bis ins Jahr 1648. Während in Europa der Dreissigjährige Krieg ein Ende nahm, gab es auf St. Martin eine Revolte. Französische und niederländische Strafgefangene, verbannt auf die einsame Insel in der Karibik, überrumpelten ihre spanischen Aufseher und übernahmen ihr Territorium quasi im Staatsstreich. Ob es historisch haltbar ist, dass sie sich auf einen Franzosen und einen Niederländer einigten, die die Insel in gegensätzlichen Richtungen umrunden sollten, ist nicht bewiesen. Immerhin wurde eine Grenzlinie gezogen, die bis heute Bestand hat. Dies ist ein friedliches Nebeneinander ohne jegliche Scharmützel.
Ein Shoppingparadies und ein multikulturelles Nebeneinander
Philipsburg ist der Name der niederländischen Hauptstadt auf St. Martin. Sie wurde auf einer Sandbank errichtet und ihr Hafen, in dem häufig grosse Kreuzfahrtschiffe vor Anker gehen, ist am besten mit dem Wassertaxi zu erreichen. Die Einkaufspassagen sind stets gut gefüllt, denn St. Martin ist ein Shoppingparadies mit günstigen Preisen. Das karibische Feeling ist ein Teil des Lebens vor allem im niederländischen Teil. Dass es auf dieser Insel multikulturell zugeht, erkennt der Tourist schon bald, denn während er in Philipsburg mit dem Euro bezahlen kann, bittet der Kellner des Restaurants in der kleinen französischen Metropole Marigot um die Begleichung der Rechnung mit dem Karibischen Gulden.
Leben wie Gott in Frankreich und abhängen wie in Holland
Auf St. Martin, der Insel mit zwei verschiedenen nationalen Wurzeln, gibt es ein Sprichwort, das einiges aussagt über den Geist dieses ungewöhnlichen Teils des karibischen Inselbogens. Hier könne man nicht nur in den Ferien leben wir Gott in Frankreich sondern auch abhängen wie in Holland. Schöne Aussichten auf einem Eiland mit einem hügeligen Herzen, dem immergrünen Regenwald mit schattigen Wanderwegen und mit traumhaften Stränden. Es sollen genau 37 sein. Viele sind das Refugium für Wassersportler, die sich hier nach Herzenslust ihren Hobbys hingeben können. St. Martin Hotels sind durchweg luxuriös und wer sich einen entspannten Urlaub mit der Familie oder mit Kindern wünscht, der findet hier etwas Passendes. Um die Planung zu vereinfachen, empfehlen wir uns als Schweizer Spezialist für die Karibik. Unsere Experten haben die Insel besucht - profitieren Sie von ihren Erkenntnissen.