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Warum Sonnenschein das Sexualleben bereichert
Beim Sonnenbaden kommt es sowohl auf den richtigen Zeitpunkt als auch auf die richtige Dauer an.
Es spricht einiges dagegen, sich in der Mittagshitze zu sonnen. Die UV-Strahlen (hauptsächlich UVA) dringen tief in die Dermis ein und schädigen die Kollagenfasern stark, so dass die Haut mit der Zeit ihre schöne glatte Struktur und ihre Spannkraft verliert. Schlimmsten Fall können die UV-Strahlen sogar langfristige Schäden an der DNA unserer Hautzellen verursachen, was zur Bildung von Hautkrebs führen kann.
Die Sonne meiden sollte man dennoch nicht. Eine große schwedische Studie ergab, dass Frauen, die sich regelmässig sonnten, ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten und ihre Gesamtmortalitätsrate halb so hoch war wie die der Sonnenverweigerinnen. Ein Mangel an Sonnenexposition wurde auch mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs, Brustkrebs, Typ-2-Diabetes und verschiedenen anderen Krankheiten verbunden. Man nimmt an, dass ein Teil der Vorteile des Sonnenbadens auf die erhöhte Produktion von Vitamin D zurückzuführen ist.
Vom Standpunkt der sexuellen Gesundheit aus betrachtet, ist Vitamin D (das in der Haut nach der Sonneneinstrahlung gebildet wird) notwendig für die Produktion von Östrogen bei Frauen und Testosteron bei Männern. Dies sind zwei wichtige Sexualhormone, die für die Aufrechterhaltung der Libido und der Sexualorgane da sind. Die Forschung hat gezeigt, dass bereits 30 Minuten in der Sonne über einen Zeitraum von zwei Wochen den Sexualtrieb bei Männern ansteigen lässt.