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Am 13. März 1998 wurde das White Paper «PDF in der Druckvorstufe» publiziert. Dieses wurde von einem Dutzend Druckvorstufen-Experten aus Deutschland und der Schweiz erarbeitet, die sich getroffen hatten, um den aktuellen Stand von PDF in der Druckvorstufe zu erörtern und eine gemeinsame Position zu erarbeiten:
In diesem Positionspapier wurde eine Reihe von Mängeln und Begrenzungen (z.B. kein Beschnitt), Workflow-Problemen (z.B. Fonts) und wünschenswerten Funktionen (z.B. Farbseparation) aufgelistet, die damals die uneingeschränkte Verwendung von PDF als Datenformat für digitale Druckvorlagen verhinderten. Es wurde aber nicht nur der IST-Zustand aufgeführt, sondern zu jedem Punkt auch ein Ziel formuliert.
Olaf Drümmer (Callas Software) und ich hatten die Möglichkeit, dieses White Paper an den Seybold Seminars vom 17.-19. März 1998 in New York vorzustellen:
Das White Paper stiess auf grosses Interesse in der Branche und hat einige Hersteller ermutigt, Lösungen für die beschriebenen Themen zu entwickeln.
Mit PDF 1.3 und Acrobat 4.0 sowie einigen Plug-ins von Drittherstellern (Lantana CrackerJack, Callas pdfOutput Pro, Quite A Box of Tricks) konnten viele der im White Paper aufgeführten Probleme gelöst werden.
Ein Jahr später konnte ich in meinem Vortrag am PDF Day an den Seybold Seminars 1999 in Boston von den Fortschritten berichten:
Kurt Wolf hat daraus einen ausführlichen Artikel verfasst.
Unser White Paper hat wesentlich dazu beigetragen, dass PDF als universelles Datenformat für alle digitalen Druckvorlagen genutzt werden konnte. Damit ist die Entwicklung der PDF/X-Standards in der ISO ermöglicht geworden.