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Nino Schurter und Mathias Flückiger sind beim Weltcup-Auftakt der Mountainbiker in Albstadt auf das Podest gefahren. Der Sieg ging an den 26-jährigen Franzosen Victor Koretzky, der Schurter im Zielsprint auf Platz 2 verwies und zum ersten Mal im Weltcup triumphierte.
Vier Tage vor seinem 35. Geburtstag präsentierte sich Nino Schurter in einer starken Verfassung. Nach einem Angriff zu Beginn der letzten der sechs Runden befand er sich auf gutem Weg, die Rekordmarke von 33 Weltcupsiegen des Franzosen Julien Absalon zu egalisieren. Einzig Victor Koretzky, der vor fünf Jahren zweimal auf das Podest gefahren war, konnte das Tempo mitgehen. Wohl auch weil der 26-Jährige im ganzen Rennen keine Führungsarbeit verrichtete, hatte er im Finish die grösseren Reserven. Vor der zweitletzten Kurve schob er sich an Schurter vorbei und behauptete sich auf der Zielgeraden.
Mathias Flückiger mischte zu Beginn der Schlussrunde ebenfalls im Kampf um den Sieg mit, bei Schurters Attacke musste der Berner aber abreissen lassen. Er rettete sich zwei Sekunden vor dem Tschechen Ondrej Cink auf den 3. Platz.
Mathieu van der Poel war der grosse Geschlagene. Der niederländische Topfavorit zog kurz nach dem Start vorne weg, bezahlte diesen Effort aber teuer. Mit 1:13 Minuten Rückstand wurde Van der Poel schliesslich Siebter, zwei Ränge hinter dem britischen Youngster Tom Pidcock, der mit Startnummer 100 ein starkes Rennen zeigte und nur 29 Sekunden nach Koretzky im Ziel eintraf.
Indergand mit Platz 7
Die Schweizer Frauen verpassen derweil beim Weltcup die Podestplätze klar. Linda Indergand als Siebente und Sina Frei als Zehnte schaffen aber den Sprung in die Top Ten. Die Urnerin Indergand liess als letzte des Schweizer Trios aus dem Feld der Verfolgerinnen abreissen. Zunächst war auch Jolanda Neff (13.) in den Top Ten unterwegs gewesen.
Beim ersten grossen Treffen in der Olympiasaison mussten unter anderen die Schweizerinnen die Überlegenheit der Französinnen anerkennen. Loana Lecomte fuhr einen überlegenen Start-Ziel-Sieg ein, die Landsfrau und Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot war als Zweite mit einem Rückstand von knapp einer Minute ebenfalls in einer eigenen Kategorie unterwegs.