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Wenn ein Paar sich ein Kind wünscht, müssen sie dazu Geschlechtsverkehr haben (miteinander schlafen). Zunächst fangen sie an, sich zu küssen und zu streicheln, um die Lust anzuregen. Miteinander zu schlafen ist schön, wenn beide Partner dazu bereit und einverstanden sind.
Bei sexueller Erregung wird die Vulva der Frau feucht und der Penis des Mannes hart, damit er in die Scheide der Frau eindringen kann. Dabei gibt er das Sperma frei, eine Flüssigkeit, die Millionen von Samenzellen enthält. Die Samenzellen wandern durch die Scheide hinauf in die Gebärmutter und von dort in die Eileiter, wo sich eine Eizelle befindet. Wenn eine der Samenzellen auf eine Eizelle trifft vereinigen sich die zwei Zellen und werden zu einem Embryo (dem zukünftigen Baby). Der Embryo nistet sich während 9 Monaten in der Gebärmutter ein, wo er wächst und sich entwickelt. Ernährt wird er durch die Mutter über die sogenannte Nabelschnur.
Wie hier erklärt ist, haben Frauen in ihrem Unterleib folgende Fortpflanzungsorgane: Eierstöcke, Gebärmutter, Scheide und Vulva. Die Fortpflanzungsorgane des Mannes sind der Penis und die Hoden. Die Samenzellen werden in den Hoden des Mannes, das Sperma in der Prostata gebildet.
Hast du gewusst?
- Paare bekommen nicht jedes Mal ein Kind, wenn sie miteinander schlafen, denn dazu muss die Samenzelle im richtigen Moment auf die Eizelle treffen, was nur einmal im Monat möglich ist. Die Eierstöcke des Mädchens oder der Frau geben ab der ersten Periode nur einmal im Monat eine Eizelle frei.
- Wenn ein Paar, das miteinander schläft, im Moment kein Kind haben möchte, kann es verhüten.
Wenn dich das Thema interessiert, findest du in Bücherläden, der Bibliothek oder bei der Freiburger Fachstelle für sexuelle Gesundheit viele Bücher mit Bildern und Fotos zu diesen Phänomenen.
*Weisst du, was eine Zelle ist? In der Biologie ist eine Zelle eine Einheit, aus der alle Lebewesen (Pflanzen und Tiere) bestehen. Die Haut besteht zum Beispiel aus vielen Zellen, der Mensch selbst aus mehreren Milliarden Zellen.