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Der Westschweizer Konjunktur-Index des Instituts Crea der Universität vergleicht die Entwicklung im Kanton Freiburg mit den Zähnen eines Sägeblatts. Mal zeige der Trend nach oben, dann wieder nach unten. So sei Freiburg im dritten Quartal 2019 in eine Phase langsamen Wachstums gefallen, im vierten Quartal dann wieder über dem Durchschnitt gelegen, und nun ist die Freiburger Konjunktur im ersten Quartal 2020 um 1,2 Punkte in den negativen Bereich gefallen. «Die Freiburger Konjunktur befindet sich derzeit in einer Phase des Zusammenzugs. Mit einer negativen Produktionsentwicklung um 0,9 Prozent ist Freiburg neben dem Waadtland der einzige Westschweizer Kanton unter dem Schweizer Durchschnitt», schreibt das Institut.
Der Index für das erste Quartal 2020 ist mit 99,1 aber doch der tiefste seit dem zweiten Quartal 2016. In den Jahren 2018 und 2019 lag der Index mit einer Ausnahme immer über 100.
Der Trend für Freiburg gilt für die gesamte Westschweiz, allerdings in abgeschwächter Form. Gemäss Crea hat vor allem der Kanton Waadt die Konjunktur im ersten Quartal 2020 nach unten gezogen. Dort betrug der Rückgang 2,2 Punkte.
Während die Industrie fast in allen Kantonen eine negative Entwicklung zeigt, präsentiere sich die Bauwirtschaft dagegen noch robust.
Die Westschweizer Konjunktur war noch im letzten Jahr stärker als die gesamtschweizerische, fiel nun aber leicht unter das nationale Niveau.