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Logements
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LAGE/GESCHICHTE
Die Tièchestrasse beginnt beim Bucheggplatz, auf der Wasserscheide zwischen dem Limmattal und dem Glatttal, nordwestlich des Zentrums von Zürich (ZH). Sie verläuft entlang der Flanke des Käferbergs und steigt zum Hochplateau des Hönggerbergs auf. Die Durchgangsstrasse erschliesst das Stadtspital Waid, den Campus der ETH Zürich auf dem Hönggerberg und das Stadtquartier
Affoltern. Sie bildet auch die Grenze zwischen dem
talseitigen Siedlungsgebiet, der Erholungszone des Käferbergwalds und dem Gürtel von Familiengärten, der diesen säumt.
Die Fläche der jetzigen Wohnanlage belegten zuvor zwei- bis dreigeschossige Personalhäuser des Spitals aus den 1950er-Jahren. Die Stadt Zürich gab das 17 700 Quadratmeter grosse, steil abfallende Grundstück «Waid»
zur Neubebauung im Baurecht frei. Es ist nach Süden
orientiert und gewährt eine herrliche Aussicht auf das Stadtzentrum, den See, den Alpenkranz und
das Limmattal. Zwei Drittel der Fläche war dem gemeinnützigen Wohnungsbau vorbehalten,
auf dem verbleibenden Drittel war die Erstellung von Wohneigentum realisierbar.
Das städtische Bewerbungsverfahren
konnten die Baugenossenschaft des eidgenössischen
Personals (BEP) und die HRS Real Estate AG mit einem gemeinsam entwickelten Projekt für sich entscheiden. Die HRS Real Estate AG war danach auch für die
Planung und Ausführung als Totalunternehmerin
mit voller Kosten-, Qualitäts- und Termingarantie
zuständig. Als Investoren traten die BEP und HRS Investment AG auf.
KONZEPT/ARCHITEKTUR
Die Überbauung besteht aus zwei langgezogenen
vier- bis fünfgeschossigen kompakten Riegeln entlang der Tièchestrasse. Sie sind gegliedert durch grosse Fensteröffnungen, Loggien und ins Gebäude eingeschnittene Dachterrassen. Die Häuser sind in einen Park eingebettet. In den umliegenden Flächen
wurde eine Magerwiese angesät. Dadurch entsteht eine Verbindung zu den anderen Grünräumen in der Nachbarschaft. Die beiden Häuser sind dem Verlauf der Höhenlinien folgend zueinander leicht abgedreht,
der Abstand zwischen ihnen beträgt rund 60 Meter. Das westliche, leicht höher liegende Gebäude mit Eigentumswohnungen wurde an einer konvexen Krümmung der Tièchestrasse entlang angeordnet.
WaidLiving ist 120 Meter lang und enthält 30 Eigentumswohnungen, die sich um vier hangseitig
angeordnete Treppenhäuser gruppieren.
Die Hauseingänge sind über Brücken erschlossen.
Am westlichen Ende des Gebäudes reduziert sich dessen Höhe von vier auf drei Geschosse. Zentrales räumliches Element der Eigentumswohnungen ist ein zur Hang- und Talseite orientierter Wohn-Ess-Raum. Er ist gegen Norden überhoch ausgebildet. Raumhohe Fenster sorgen für
eine gute Tageslichtversorgung. Zur Talseite haben diese Zonen einen direkten Anschluss an die Loggia oder die Terrasse. Die Eigentumswohnungen zeichnen sich aus durch einen gehobenen Ausbaustandard.
Der östliche Riegel mit den 75 Genossenschaftswohnungen
ist 240 Meter lang und in der Höhe dem Verlauf der ansteigenden Tièchestrasse folgend acht Mal abgestuft.
An der niedrigsten Stelle besitzen sie nicht fünf sondern lediglich vier Geschosse. Geneigte Rampen führen von der hier in einer konkaven Krümmung verlaufenden Tièchestrasse hinab zu den acht Hauseingängen.
Die untere Hangetage dieses Riegels enthält gemeinschaftliche Bereiche wie Hobbyräume,
Fahrradabstellplätze und Kinderkrippen sowie eine vorgelagerte, gedeckte, promenadenartige
Begegnungszone. Die Abstfung des Riegels und horizontale Verschiebungen ermöglichten den Buchner Bründler Architekten die Planung unterschiedlicher Wohntypen.
Sämtliche Schlafzimmer sind südseitig orientiert mit Zugang zur durchlaufenden Balkonschicht.
Die Mietpreise der Genossenschaftswohnungen sprechen wie auch die Kaufpreise der Eigentumswohnungen in erster
Linie ein mittelständisches Zielpublikum an.
BESONDERHEITEN
Die acht zusammenhängenden Mehrfamilienhäuser
im Genossenschaftsteil bieten eine ausgesprochen grosse Vielfalt. Etwa ein Drittel des Angebotes besteht aus Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen, ein weiteres Drittel
sind Vier- oder Fünfzimmer-Wohnungen. Ergänzend
zu diesem breiten Wohnungsmix stehen drei Einzimmer-Wohnungen, ein Gemeinschaftsbad, drei zumietbare Separatzimmer (ohne Küche), ein Gästezimmer, ein Bistro und ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung.
Beide Gebäude besitzen eine identische, dunkel gestrichene, sägerohe Holzfassade.
Sie tritt als Geflecht mit vertikalen und horizontalen Elementen in Erscheinung und wirkt leicht. Die Erstellung der Überbauung in Holzbauweise mit einer inneren
tragenden Betonstruktur gewährleistet bei einem kompakten Wandaufbau einen hochwertigen Wärmeschutz.
ENERGIE/NACHHALTIGKEIT
Mit der hochwärmedämmenden Gebäudehülle,
der Wärmeversorgung über Erdwärmesonden
und Wärmepumpen und der kontrollierten Wohnungslüftung erreichen die Gebäude den Minergie-Standard. Eine
vollflächige Photovoltaik-Anlage auf den Dächern deckt den Strombedarf der Wärmepumpen.