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Sylvia Perujo kommt aus Malaga und stammt aus einer andalusischen Einwandererfamilie. Sie lebt jetzt in Lausanne, Schweiz. Sie hat schon seit ihrer Kindheit getanzt, und Tanzen ist für sie genauso normal und natürlich wie Atmen, Essen, Lachen oder Fühlen. Ihr Bruder Antonio Perujo, ein bekannter Tänzer und Choreograf, hat sie von klein auf unterrichtet und wurde ihr künstlerischer Mentor. Mit vier Jahren stand Sylvia zum ersten Mal vor Publikum und trat in Mario Mayas «Hay Jondo» auf, das von der Tänzerin Paquita Romero adaptiert wurde. Mit sechs Jahren spielte sie eine der Hauptrollen in Felix Grandes «Persecucion». Sie erhielt eine Ausbildung von renommierten Künstlern in Jerez, Sevilla und Madrid, darunter Jose Granero, Manolo Marin, Matilde Coral, Lola Greco, Vitoria Eugenia, Javier Latorre, La Chiqui de Jerez und Belen Maya. Sylvia erhielt sogar ein Stipendium für die berühmte Tanzschule von Matilde Coral in Sevilla und vervollständigte ihre Ausbildung durch mehrere Jahre in klassischem und Jazztanz.
Mit 16 Jahren wurde sie die erste Tänzerin in der Compagnie ihres Bruders und machte sich in Europa einen Namen durch ihre Auftritte in verschiedenen Tanzstücken. Sie wurde zu mehreren Festivals in der Schweiz, Frankreich, Italien und Deutschland eingeladen und arbeitete auch mit anderen Tanzcompagnien zusammen. Im Jahr 2006 wurde sie in die Compagnie von Javier Latorre aufgenommen und spielte in der Zarzuela «Doña Francisquita» mit. Die Premiere fand im Théâtre de Villamarta in Jerez de la Frontera statt und wurde in ganz Spanien sowie in der Deutschschweiz gezeigt, wo sie als erste Tänzerin ausgewählt wurde.
Zusätzlich zu ihrer Karriere als Tänzerin unterrichtet Sylvia Flamenco in mehreren Akademien in Lausanne und Genf und wird oft gebeten, Workshops in Paris oder der Deutschschweiz zu leiten. Im Jahr 2010 wurde sie auch zur Direktorin der Feria Flamenca de Renens ernannt.
Dies sind einige der Flamenco-Künstler, mit denen ich in der Regel zusammenarbeite.