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Informationen zu den Reisezielen
Padua / I
In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar aufbewahrt. Die unverweste Zunge ist in der Reliquienkapelle ganz vorne in der Basilika (Apsis) zu sehen. Besichtigung des Kreuzgangs rechts in der Kirche, durch den man ins Franziskanerkloster gelangt. Besuch des Kapuzinerklosters, in dem der hl. Leopold Mandic als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Wir dürfen seine Beichtzelle betreten, die bei der Bombardierung des Klosters 1944 als einziger Raum, wie durch ein Wunder, unversehrt blieb. In der Kirche S. Giustina sind Reliquien der hl. Martyrin Justina, Stadtpatronin von Padua, aufbewahrt.
Schio / I
Im Kloster der Canossianerinnen ruht die hl. Sr. Giuseppina Bakhita die Heilige des "Wie der Herr will" (Papst Joh. Paul II an der Heiligsprechung am 1. Okt. 2000). Im südwestlichen Gebiet des Sudan wurde sie in Olgossa 1869 geboren. Die Familie von Bakhita war wohlhabend und besass bebaute Felder und Vieh. Bakhita sagte selbst einmal: "Ich lebte vollkommen glücklich, ohne zu wissen, was Schmerz ist". Im Jahre 1876, als sie ca. 7 Jahre alt war, wurde sie von zwei Arabern geraubt und in den nächsten Jahren mehrmals als Sklavin verkauft und furchtbar gepeinigt. Sie glaubte zu sterben, doch "ich bin nicht gestorben, weil der Herr an mir ein Wunder getan und mich für größere Dinge bestimmt hat", sagte Bakhita einmal. Im Jahre 1882 verkaufte der türkische General in Khartoum Bakhita an den italienischen Konsul Callisto Legnani. Als Dienstmädchen kam sie nun nach Italien und fand zum christlichen Glauben. Nachdem sie die Hl. Taufe empfangen hatte, bei der ihr die Namen Giuseppina, Margherita, Fortunata, Bakhita gegeben wurden, blieb sie bei den Canossianerinnen, die sie im Glauben unterwiesen hatten. Bald verspürte sie, zu einem Leben mit besonderer Weihe berufen zu sein. Von nun an war ihr Leben gekennzeichnet von einer bedingungslosen Hingabe an den Willen Gottes und in das Wesen der Vollkommenheit. In San Martino di Schio: Besuch der kleinen Kapelle, in der dem Seher Renato Baron, wie er selber aussagte, die Gottesmutter von 1985 bis kurz vor seinem Tode 2004 erschien. Am 25. März 1985 betete Renato Baron (Sakristan) im Kirchlein San Martino vor der Statue der „Mutter des Rosenkranzes“. Plötzlich begann die Statue sich zu bewegen und lächelnd zu sprechen: “Von heute an komme hierher, denn ich muß dir viele Dinge sagen..., die du aufschreiben wirst.“ Trotz seiner Erschrockenheit kam Renato tags darauf zur Kirche zurück. Maria sprach wieder zu ihm: „Ich bin es. Maria, die Mutter Gottes. Nimm es ernst, wenn ich dich bitte, von jetzt an alle Worte aufzuschreiben. Eines Tages aber wirst du sprechen... denn gemeinsam müssen wir viele zur Umkehr und viele Seelen zu Jesus führen.“