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Der Verkauf ist laut der Mitteilung der St. Paul-Holding nur der erste Schritt hin zu einer weiteren Öffnung des Aktionariats. Die beiden neuen Aktionäre haben zugesagt, zusammen mit weiteren Partnern ein zweites Drittel der Aktien zu übernehmen.
Die bisherigen Aktionäre, die Ordensschwestern St. Paul, welche seit mehr als 140 Jahren im Besitz der «Liberté» sind, waren seit drei Jahren auf der Suche nach neuen Aktionären.
Die jetzige Lösung mit zwei Freiburger Unternehmen stelle sicher, dass die «Liberté» auch weiterhin freiburgisch bleibe. Dass beide Unternehmen in Staatsbesitz sind, sei kein Problem, sagt Verleger Thierry Mauron: «Die neuen Investoren haben sich verpflichtet, die redaktionelle Charta zu respektieren».
«Lokale Wirtschaft stärken»
Dominique Gachoud, Generaldirektor der Groupe E, begründet das Engagement seines Unternehmens mit der Wichtigkeit, dass die «Liberté» freiburgisch bleibt: «Diese Investition entspricht unserer Mission, die regionale Identität und die lokale Wirtschaft zu erhalten und zu stärken». Auch er betont, dass die «Liberté» unabhängig bleibe.
Die «Liberté» erscheint in einer Auflage von knapp 40'000 Exemplaren und zählt rund 100'000 Leser. Sie ist damit die drittgrösste Zeitung in der Westschweiz.