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Neben dem "mysteriösen Männchen", das seit dem 3. April im hohen Doubs anwesend ist, sind Arthur (F12, geb. 2018) und Taurus (PS7, geb. 2017) beide in die Drei-Seen-Region zurückgekehrt.
Arthur wurde am 7. April von Fabian Grossenbacher zum ersten Mal in Hagneck gesehen, genau am selben Datum wie 2021, als Michel Cattin seine Rückkehr notiert hatte. Michel war fest entschlossen, ihn dieses Jahr als erster zu sichten, verpasste aber die Tage mit schlechtem Wetter am 7. und 8. April, offensichtlich genau dann, als Arthur zurückkehrte (Pech gehabt, Michel!). In diesem Frühjahr wurde Arthur bereits dreimal mit einem anderen Fischadler beobachtet: ein wahrscheinliches Weibchen auf dem Zug am 16. April (mit Metallring am linken Bein), ein unberingtes Männchen auf der Durchreise am 18. April und ein weiteres unberingtes Männchen, das er am 21. April prompt 'evakuierte' (Foto oben von Claudine Waespe). Auch wenn er noch kein Weibchen gefunden hat, bleibt die Hoffnung bestehen (unsereRegion berichtete: Hoffnung auf erste Brut eines Fischadlers im Seeland bleibt bestehen).
Taurus wurde am 12. April als zurückgekehrt bestätigt, obwohl er wahrscheinlich schon einige Tage früher zurückgekommen war. Während er eifrig dabei ist, ein Nest vorzubereiten, wurde seine Partnerin vom letzten Sommer, AB13, bislang nicht wieder gesehen. Wird sie schließlich zurückkehren, oder wird er versuchen, ein anderes Weibchen zu finden?
Radar (F16, geb. 2019), war letztes Jahr zweimal fotografiert worden, am 3. Mai in der Schweiz und am 14. Mai in Belgien. Theoretisch sollte er in diesem Frühjahr wiederkommen, aber bis heute konnte er noch nicht lokalisiert werden.
Weibchen brüten weiterhin in Deutschland und Frankreich
Unsere Weibchen sind ihrerseits dabei, die nächste Generation vorzubereiten. Mouche (PR4, geb. 2016) und ihr Partner AM06 sowie Plume (F02, geb. 2018) und ihr Partner BE63 waren bereits letzten Monat wieder in ihren Nestern in Frankreich bzw. Deutschland. Und Daniel Schmidt hat uns mitgeteilt, dass Plume mindestens zwei Eier ausbrütet. Eine weitere gute Nachricht ist, dass Rafale (F14, geb. 2019), die im vergangenen Sommer einmal auf einer Plattform in Deutschland gemeldet worden war, am 7. April zusammen mit einem unberingten Männchen auf einem anderen Nest im Nordosten Bayerns fotografiert wurde. Es ist also gut möglich, dass wir die erste Brut eines Fischadlers im Seeland bald erleben dürfen.
(eingesandt)