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Lust
auf Mafiaferien in New York? Diese Spots musst du besuchen
New York strahlt für viele eine besondere
Anziehungskraft aus. So zog es auch einige Mafiosi hierhin. Die US-Metropole
war während vieler Jahre eine Hochburg der amerikanischen Cosa Nostra. Hier
lebten und bekriegten sich berüchtigte Mafia-Familien. New York war zudem
Schauplatz vieler Mafia-Filmklassiker wie «Der Pate». Begibt man sich auf die
Suche, so findet man auch heute noch diverse Mafia-Spots aus der realen Welt
und derjenigen des Films.
265 E 10th Street
In diesem
unscheinbaren Haus in der Lower East Side wuchs der wohl berühmteste New Yorker
Mafiaboss auf: Charles «Lucky» Luciano. Geboren wurde er als Salvatore Lucania in
Sizilien, als Kind wanderte er mit seinen Eltern in die USA aus. Er gilt als
«Vater» des organisierten Verbrechens in den USA. Lucky Luciano gründete das
erste grosse Verbrechersyndikat, in dem die wichtigsten Familien sich nicht
mehr bekämpften, sondern das Geschäft unter sich aufteilten. Als Luciano 1936
verhaftet wurde, gab er als Wohnadresse das Haus seiner Kindheit an.
Häuser in der Lower East Side. bild: shutterstock
Little Italy
Little
Italy hat einiges an Mafia-Feeling zu bieten. Das frühere italienische
Stadtviertel in Manhattan beheimatete Mafiosi im Film wie im richtigen Leben.
Little Italy war Schauplatz eines Teils des Romans «Der Pate» von Mario Puzo
und diente auch als Drehort für die Spielfilme. Bei einem Spaziergang durch das
Quartier kann man das Mafia-Feeling aufleben lassen.
Old St.Patrick’s Cathedral
So fand
beispielsweise im Film «Der Pate» die Taufe von Michael Corleones Sohn in der
Old St.Patrick’s Cathedral in Little Italy (Lower East Side von Manhattan)
statt.
Rao's Restaurant
Ursprünglich
in Harlem eröffnet, war das Restaurant ein Treffpunkt für viele Mafiosi im Laufe
der Geschichte. Rao’s ist bekannt für gutes Essen und so haben beispielsweise
auch Lucky Luciano und John Gotti die leckere Kost genossen. Rao's ist aber
auch aus einem weiteren Grund berühmt: Es ist fast unmöglich, einen Tisch zu
reservieren, weshalb es schon als «New Yorks exklusivstes Restaurant»
bezeichnet wurde.
St.Mary's Star of the Sea Church (Red Brick Building)
Al Capone, einer der
berüchtigtsten Verbrecher Amerikas in den 1920er und 1930er Jahren, heiratete
hier Mae Coughlin im Jahre 1918.
bild: Jim henderson / wikimedia commons
St.John's Cemetery
Wer nach
Gräbern von Mafiabossen sucht, wird am ehesten auf diesem katholischen Friedhof
im Stadtteil Queens fündig. Hier liegen die sterblichen Überreste einiger der
prominentesten Wiseguys von New York, allen voran Lucky Luciano. Auch Salvatore
Maranzano, Vito Genovese und Frank Costello wurden hier begraben. Letzter
«Zuzug» war 2002 derjenige von «Teflon Don» John Gotti.
In diesem Stadtteil liegt der St.John's Cemetery. bild: shutterstock
The Ravenite Social Club 247 Mulberry St.
Seit 1926
war der Club ein beliebter Treffpunkt für geschäftliche Meetings in der Welt
der Mafia. So nutzte John Gotti ein Appartement im 3. Stock, um Mitglieder
seiner «Famiglia» zu empfangen.
Heute ist
in den Räumlichkeiten an der 247 Mulberry Street ein Schuhgeschäft
untergebracht.
Die Mulberry Street um 1900. bild: shutterstock
«Die Sopranos»
Dieser
Ausflug führt auf die andere Seite des Hudson River, nach Bloomfield im Staat
New Jersey. Hier befindet sich «Holsten's» Eisdiele, in der die mysteriöse
Schlussszene der Kultserie «Die Sopranos» gedreht wurde. Wer Glück hat, kann am
gleichen Tisch sitzen wie Tony Soprano (James Gandolfini) und seine Familie.
Eines erfährt man jedoch nicht: Wie ging es nach dem abrupten Ende weiter? Hat
Tony überlebt?
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