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Kungfu
Die Verbindung von Kampfkunst und Gesundheit
Seit Jahrtausenden beschäftigen Kampfkünste, ergänzt mit heilgymnastischen Übungen, die Menschen verschiedenster Kulturen.
Rückblickend lässt sich feststellen, dass die Entwicklung eines Kampfkünstlers seit jeher zwei Wege einschloss: den inneren, geistigen und den äusseren, körperlichen. Die harmonische Verbindung dieser zwei Wege führt zur Entfaltung des ganzheitlichen Menschen.
Die Vielfalt der chinesischen Kampfkünste
Der Name Kungfu ("Gongfu") ist eine moderne Bezeichnung für alle chinesischen Kampfkünste. Eigentlich ist sie nicht chinesischen Ursprungs, sondern stammt aus Amerika, von wo aus sie sich zu einem allgemein gebräuchlichen Sammelbegriff für die chinesischen Kampfkunststile entwickelte. In China spricht man meistens von "Wushu". Wörtlich übersetzt bedeutet Kungfu "harte Arbeit" und bezieht sich auf die Mühe und Kraft, die zur Vervollkommnung einer Kunst eingesetzt werden muss. Im Unterricht werden sowohl Elemente und Formen der daoistischen Inneren Kampfkunststile wie auch der buddhistischen Äusseren Stil, die in den Traditionen der Shaolin Kloster gründen, unterrichtet.