Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03458.jsonl.gz/2245

"Mir ist häufig kalt. Ich habe den ganzen Morgen kalte Hände. Abends habe ich im Bett eiskalte Füsse. Dieses kalte Frühlingswetter macht mich noch ganz fertig".
So etwas höre ich häufig. Ich gehörte früher auch zu der Sorte der häufig Frierenden. Seit ich mich gemäss der Ernährungslehre nach den 5 Elementen ernähre, habe ich diese unangenehmen Kälteempfinden zum Glück nur noch selten.
Warum? Es ist so einfach wie logisch: ich esse mehr Warmes. Dies ist zum einen Gekochtes: Also am Morgen statt ein kaltes Birchermuesli ein Porridge (Haferflockenbrei) oder Omeletten. Am Mittag statt einen Salat oder Sandwich ein gekochtes Gericht. Zusätzlich zur effektiven Temperatur kommt die sogenannte thermische Wirkung dazu. Das ist die Wärmewirkung der Lebensmittel und Gerichte auf unseren Körper. Kalt wirkende Lebensmittel wie Tomate, Ananas oder Joghurt sollten deshalb - vor allem im Winter - vermieden werden. Erfrischend wirkende Lebensmittel wie Brokkoli, Birne oder Sojamilch bauen im richtigen Mass eingesetzt Säfte auf. Menschen, die schnell frieren sollten aber mehr wärmende Lebensmittel essen, zum Beispiel Fenchel, Kürbis, Haferflocken und Ei.
Allein schon ein warmes Frühstück, zusammen mit einem Tee, bringt sehr viel Wärme und Energie in den Körper.