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Aktive: Geschichte
Im Jahr 2000 wurde der Turnverein Krummenau-Nesslau 125 Jahre alt. Hier die wichtigsten Abschnitte unserer Vereinsgeschichte.
1875 Gründung des Turnvereins Thurthal. Im Kloster Neu St. Johann wurden in einem Zimmer die ersten Übungen unter der Leitung Hermann Gochts geturnt.
Die Devise der Gründer lautete: " Zweck des Vereins ist, durch körperliche Übung Kraft und Mut zu stärken, um in Zeiten der Gefahr dem Vaterland möglichst nützlich zu dienen".
1878 Nach dem Tod von Hermann Gocht wird der Verein wieder aufgelöst, aber auf Initiative von Herrn Häusler sofort wieder neu gegründet.
Aus den Statuten vom 15.Oktober 1818: "Der Verein hält jährlich zwei Hauptversammlungen. Jedes Mitglied zahlt in die Vereinskasse monatlich 50 Rp. . Bussen Abwesenheit bei Übungen 20 Rp. und bei Verspätung 10 Rp.
1896 die Kündigung des Übungslokals im Kloster Neu St. Johann zwingt die Vereinsführung, nach einem neuen zu suchen. Im Saal des Restaurant Ochsen kann mietweise weitergeturnt werden.
1899 Am 19. November wurde nach heftiger Diskussion beschlossen, den Turnverein neu Krummenau-Nesslau zu nennen und somit auch eine neue Fahne anzuschaffen.
1900 Fahnenweihe im Hotel Ochsen, anlässlich eines Schauturnens.
1901 Der Verein unternimmt die ersten Schritte für die Planung und den Bau einer Turnhalle. Gleichzeitig wird der Antrag gestellt, einen Turnhallenfonds zu gründen, da das Vermögen des Vereins einen stolzen Betrag von 2061.58 betrug.
1905 Infolge der andauernd kleinen Turnzahl wird die Kommission von fünf auf drei Mitglieder reduziert. Die Männerriege Krummenau-Nesslau wird gegründet, die zugleich eine Unterriege des Turnvereins ist und dies bis heute geblieben ist.
1910 Da der Ochsen-Saal durch Militär belegt ist, wird beschlossen, vorübergehend an den Turnabenden Gesangsunterricht zu nehmen.
Der Turnverein bangt um sein Überleben. An einer ausserordentlichen Versammlung erfahren die Mitglieder, dass ihnen der Ochsen-Wirt das Lokal gekündigt hat. Der Präsident Felix Lenggenhager schliesst nicht aus, den Turnbetrieb einzustellen, wenn nicht endlich mit dem Bau der Turnhalle begonnen werden kann.
1920 An der HV wird ab sofort Rauchverbot für die Turnhalle erlassen.
1922 Um den Weitsprung fürs Turnfest trainieren zu können, wird ein Stück Wiese neben der Turnhalle gepachtet.
1925 An der HV wird beschlossen, ein 50-Jahr-Jubiläum mit Fahnenweihe durchzuführen. Sogleich kommt die Frage auf: Wie kommt man am billigsten zu einer neuen Fahne?.
Die Damenriege erklärt sich bereit, dem Turnverein die neue Fahne zu schenken, was natürlich seitens der Aktiven grosse Freude auslöst.
Im November findet das Jubiläum mit Fahnenweihe statt.
1930 Die Männerriege feiert ihr 25-Jahr-Jubiläum
1932 An die Turnhallenreinigung muss der Turnverein einen Beitrag von 25 Franken leisten. Gleichzeitig wird die Idee einer Turnhallen-Aussenbeleuchtung aufgenommen und vom Vorstand weiterverfolgt.
1936 Um am Eidgenössischen Turnfest teilnehmen zu können, führt man in der Bevölkerung eine Sammlung durch. Dadurch kommt ein Betrag von 432.50 zu stande und dem Turnfest steht nichts mehr im Wege.
1939 Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Einstellung des Turnbetriebes auf unbestimmte Zeit.
1940 Der Turnbetrieb ist gleich null. Die Meisten Mitglieder befinden sich im Dienst. Die Turnhalle ist bis auf weiteres mit Militär belegt. Freiwillige versuchen einen Turnbetrieb zu organisieren, an dem sich auch Soldaten beteiligen können. Geturnt wird im Freien. Für den Winter wird im Johanneum ein Raum gesucht.
1945 Nach dem Kriegsende wird vom STV eine Werbeaktion gestartet, an der sich alle Sektionen beteiligen sollen. Der Slogan lautet: Mitmache-nöd zueluege!
1948 An der Herbst-QV wird beschlossen, eine Jugifahne anzuschaffen. Dank der steigenden Turnerzahl wird die Kommision von fünf auf sieben Mitglieder erhöht, um die anfallenden Arbeiten besser verteilen zu können.
1949 Vor 28 Jahren wurde die Idee eines Sportplatzes aufgegriffen. Bei der Luteren wurde man endlich fündig und jetzt konnte der neue Platz eingeweiht werden. Zugleich fand die Fahnenweihe der Jugendriege mit der Damenriege als Patensektion statt.
1950 Anläslich eines Turnerabends wurde das 75-Jahr-Jubiläum des Turnvereins gefeiert.
1953 Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Zürich
1956 Heftige Kritik ensteht im Dorf, als der Turnverein am Sonntagmorgen ein Training für ein Turnfest absolviert. Eine ausserordentliche Sitzung mit der Gemeinde beruhigt die Gemüter wieder.
1958 Erstmals wird ein Maskenball organisiert mit dem Motto Festhütte Schweiz. Dies ist der Anfang einer langen Tradition, die heute noch besteht und am Fasnachtsamstag im Dorf kaum noch wegzudenken ist.
1964 Helle Freude beim Turnverein. Ein unbekannter Spender schenkt dem Verein den stolzen Betrag von 2000 Franken.
1966 Da es in den beiden Dörfern Nesslau-Neu St. Johann keine Chläuse mehr gibt, beschliesst die Kommision mindenstens drei Chlauspaare zu stellen ( Orginaltext aus den Traktanden )
Was 1966 begann, ist in über 30 Jahren in den Gemeinden Krummenau-Nesslau-Stein eine Tradition geworden, die bei Familien und Vereinen geschätzt wird.
1967 Auf dem Sportplatz Luteren ensteht ein Sportplatzhäuschen mit Garderobe und Geräteraum.
Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Bern.
1968 Erste Ideen einer 100-Meter-Laufbahn auf dem Sportplatz werden behandelt.
1971 Für den Bau von Hallenbad, Turnhalle und Aussenanlagen wird der Turnverein vom Sporttoto 60000 Franken beantragen.
Der Turnverein plant zusammen mit der Männerriege einen Vita-Parcours.
1974 Das Büelenzentrum wird feierlich eingeweiht und der Turnverein zieht nach über 60 Jahren turnerischer Tätigkeit in der Turnhalle Neu St.Johann in die neue Turnhalle ein.
1975 Anlässlich eines Turnerabends feiert der Turnverein im Büelensaal sein 100-Jähriges Bestehen.
1976 Fredi Dubs im Weitsprung und Hansruedi Rohner im Hochsprung werden St.Galler Kantonalmeister.
1978 Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Genf. Der Turnverein ist Organisator des Jugitages.
1983 Erstmals findet der Maskenball anstelle des Ochsensaals in der Turnhalle Neu St. Johann statt.
Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Wintherthur.
1988 Am Fasnachtssamstag feiert der Turnverein bereits den dreissigsten Maskenball.
1990 Der Turnverein organisiert zusammen mit den anderen Riegen einen neuen Anlass. Der Wolzenalplauf wird ins Leben gerufen. Insgesamt zehn Läuf werden in den nächsten Jahren stattfinden, bevor er vor der Jahrtausendwende mangels Sponsoren und Läufer wieder fallen gelassen wird.
1991 Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Luzern.
1993 Der Turnverein ist wieder Organisator des Toggenburger Jugitages. Über 600 Kinder nehmen an diesem schönen Anlass teil.
1994 Nach über 20 Jahren Ideen, Verschiebungen, Absagen etc. kann endlich mit dem Bau der langersehnten 100-Meter-Bahn begonnen werden.
1996 Einweihung der 100-Meter-Bahn auf der Büelen. Bei diesem Fest für die ganze Bevölkerung wird der schnellste Krummenau-Nesslauer ermittelt. Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Bern.
1998 Am Jugitag in Nesslau nehmen über 850 Kinder teil. Die Organisatoren sind gefordert.
1999 Der letzte Turnerabend im alten Jahrtausen findet statt.
2000 Der TV Nesslau-Krummenau feiert sein 125-Jahr Jubiläum. Dazu wird ein ein dreitägiges Fest in einem grossen Festzelt organisiert.
2007 Auf Grund der Gemeindefusion wird der Name des Vereins von TV Krummenau-Nesslau auf TV Nesslau-Krummenau geändert. Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld
2011 Aufgrund des Verkaufs der Turnhalle, findet der Maskenball zum letzten mal in Neu St. Johann statt. Ab sofort sind die Partys im Bauamt Berstel
2013 Da die Gemeinde nur noch den Namen " Gemeinde Nesslau" trägt, heisst nun auch der Turnverein nur noch Turnverein Nesslau. Zudem beschliessen alle 5 Riegen, dass man ab sofort einheitlich unter diesem Namen auftritt. Das neue gemeinsame Logo, die neue gemeinsame Hompage und eine neue einheitliche Kleidung passen zu diesem Konzept. Teilnahme am Eidg. Turnfest in Biel