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Die beiden Gesprächsleiter Louis Ruffieux und Madeleine Joye von der Liberté löcherten die Kandidaten mit Fragen, die von der geografischen Struktur des Bezirks bis zum Sport reichten.
Ideale Anzahl Gemeinden für den Bezirk (heute 36)?
Ridoré: Drei Regionen; die Anzahl Gemeinden ist zweitrangig.
Boivin: Zehn.
Dafflon: Zwölf.
Was brauchts, damit der Bezirk zu einem angemessenen Schwimmbad kommt?
Boivin: Ein Hallenbad ist nie kostendeckend. Keine Gemeinde wird daher in naher Zukunft eines bauen. Mein Vorschlag, das Freibad Motta im Winter mit einer Traglufthalle zu überdachen, ist hingegen pragmatisch und realistisch.
Dafflon: Ich ziehe ein richtiges Hallenbad mit 50-Meter-Becken einem Dach an einem schützenswerten Ort vor. Dafür braucht es aber den gemeinsamen Einsatz mehrerer Gemeinden.
Ridoré: Es ist klar, dass keine Gemeinde ein Hallenbad alleine finanzieren kann. Lässt man die Gemeinden alleine, wird man nie eine Lösung finden. Es braucht die finanzielle und logistische Unterstützung durch den Kanton.
Ihre erste Amtshandlung, wenn Sie gewählt werden?
Dafflon: Am ersten Arbeitstag, dem 1. September, würde ich mit der Gemeinde Vuisternens-en-Ogoz Kontakt aufnehmen, um deren Probleme zu lösen. Und im Hinblick auf den Start der Eishockey-Saison würde ich mit dem HC Freiburg/Gottéron und der Polizei ein Sicherheitskonzept ausarbeiten.
Ridoré: Ich würde mich, nach dem Ja zur Agglo, jenen Tätigkeitsbereichen und Gemeinden widmen, die bei der Agglo nicht dabei sind. Und ich würde mich der Anliegen von Rentnern und Betagten annehmen.
Boivin: Ich würde in meinem ersten Amtsjahr alle 36 Gemeinden des Bezirks besuchen und das Gespräch mit ihnen suchen. cs