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Die Schweizer Agrarpolitik schafft günstige Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft. Zu diesen Rahmenbedingungen gehört die Förderung der Ländlichen Entwicklung als langfristiger Prozess zur Verbesserung der Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse, insbesondere im Berggebiet und in den Randregionen. Bei der Förderung der ländlichen Entwicklung orientiert sich die Agrarpolitik an den langfristigen Zielen des Bundes im Rahmen der Politik des Bundes für die ländlichen Räume und Berggebiete. Die Agrarpolitik leistet ihren Beitrag zur Umsetzung dieser Politik mit eigenen Instrumenten und Massnahmen. Dazu gehören unter anderen die gemeinschaftlichen Projektinitiativen zur Förderung der Kooperation innerhalb der Land- und Ernährungswirtschaft sowie die Projekte zur regionalen Entwicklung (PRE) . Primäre Ziele der PRE sind die Stärkung der Wertschöpfung für die Landwirtschaft und eine gemeinschaftlich organisierte regionale Zusammenarbeit zur Umsetzung der geplanten Massnahmen. Gemeinsam mit weiteren Bundesstellen entwickelt die Agrarpolitik die Politik für ländliche Räume und Berggebiete weiter, indem sie beispielsweise innovative Projekte für zur Förderung der besseren Zusammenarbeit in der Raumentwicklung im Rahmen des Programms „Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung“ unterstützt. Mit allen Massnahmen im Bereich Ländliche Entwicklung verfolgt die Agrarpolitik das Ziel, die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft in allen Regionen der Schweiz so zu gestalten, dass sie damit auch ihren verfassungsgemässen Beitrag zur dezentralen Besiedlung der Schweiz leisten kann.
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Letzte Änderung 24.08.2016