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Im Rahmen der Evaluation Biodiversität wurde in drei Fallstudiengebieten das floristische Artenspektrum der ökologischen Ausgleichsflächen (extensiv und wenig intensiv genutzte Wiesen, Buntbrachen, Hecken), der dominanten Kulturen (Winterweizen, intensiv genutzte Wiesen und Streuobstwiesen) und der Waldränder aufgenommen. Mit der Habitatspezifität, berechnet aufgrund des Vorkommens der Pflanzenarten in den verschiedenen Biotoptypen, wurde eine Gewichtung der einzelnen obengenannten Landschaftselemente möglich. Die naturnahen Waldränder und ihre Saumvegetation tragen in allen Fallstudiengebieten einen grossen Anteil zur Biodiversität der Regionen bei. In der Futter- und in der Ackerbauregion weisen die regional typischen intensiv genutzten Biotoptypen (intensiv genutztes Wiesland und Streuobstwiesen, respektive Winterweizenfelder), trotz jeweils grossem Flächenanteil nur geringe Habitatspezifitätswerte auf. Im gemischtwirtschaftlichen Gebiet sind die Habitatspezifitätswerte zwischen den landwirtschaftlich genutzten Biotoptypen ausgeglichener. Der Vergleich zwischen den vier Wiesentypen (extensiv, wenig intensiv, intensiv genutzten Wiesen und Streuobstwiesen) im Futterbaugebiet und im gemischtwirtschaftlich genutzten Gebiet zeigt, dass die Habitatspezifitäten der ökologische Ausgleichsflächen (extensive und wenig intensiv genutzte Wiesen) grössere Werte aufweisen.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.