Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03620.jsonl.gz/631

Am 18. Dezember 2018 hat die interdepartementale Koordinationsgruppe zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung (KGGT) ihren Bericht zur Bargeldverwendung und deren Missbrauchsrisiken für die Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung in der Schweiz veröffentlicht.
Viele verschiedene Faktoren führen dazu, dass Bargeld in der Schweiz trotz guter Zahlungsinfrastruktur das am meisten genutzte Zahlungsmittel ist: Neben nicht nur die Schweiz betreffenden Konjunkturfaktoren befasst sich der Bericht mit der Bargeld-Affinität der Schweizer Bevölkerung, die ebenfalls zu seiner weiten Verbreitung beiträgt. Insgesamt weist die Schweizer Bevölkerung ein ähnliches Zahlungsverhalten auf wie die Bevölkerung in der Eurozone im Durchschnitt, wobei zwischen den Ländern der Eurozone markante Unterschiede zu beobachten sind.
Anhand der durch die Behörden dokumentierten Fälle lässt sich feststellen, dass zwar ein Missbrauchsrisiko für Geldwäscherei besteht, welches sich insbesondere in Fällen von Betäubungsmittelhandel und Onlinebetrug manifestiert, wobei eine Zunahme an elektronischen Transaktionen für Geldwäscherei aus Drogenhandel festzustellen ist. Aufgrund der bis jetzt ergriffenen präventiven und repressiven Massnahmen können diese Risiken jedoch als moderat eingestuft werden.