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Dabei war ihre Aufgabe durch die Tatsache, dass sich im ersten Montag-Spiel Rumänien gegen Bosnien-Herzegowina etwas überraschend mit 3:2 durchgesetzt hatte, zusätzlich erschwert worden. Sie liessen sich darob aber nicht beirren und gewannen gegen die noch sieglosen Kroatinnen alle drei Punkte.
Ausschlaggebend war, dass das Team von Lauren Bertolacci erstmals zwei Sätze in Folge gewinnen konnte. Nach einem Auftakt-25:19 folgte zwar wie bereits zweimal gehabt der klare Verlust des zweiten Durchgangs. Nach einem 25:22 wurde es aber am Schluss des vierten noch einmal spannend - Julie Lengweiler konnte aber dann den dritten Matchball zum abschliessenden 26:24 verwerten.
Wenn sich am Dienstag Italien gegen Bosnien-Herzegowina und Bulgarien gegen Rumänien keine Blösse geben, stehen die Chancen gut, dass den Schweizerinnen der Vorstoss in die Achtelfinals selbst mit einer Niederlage gegen die allerdings klar favorisierten Bulgarinnen gelingen könnte.
Allerdings hatte es für die Schweizerinnen vor dem Kroatien-Spiel auch einen Tiefschlag abgesetzt. Die erst 20-jährige Fabiana Mottis, die im Rumänien-Spiel verletzt ausgeschieden war, hat sich einen Achillessehnenriss zugezogen und wird damit für länger Zeit ausfallen.