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Aegerter hatte sich vorab aus finanziellen Gründen nach der vergangenen Saison aus der Strassen-Weltmeisterschaft zurückgezogen, verblieb als Testfahrer des Teams mit Tom Lüthi aber im Dunstkreis der Moto2-Klasse. In der Meisterschaft für Elektro-Motorräder feierte Aegerter mit einem Sieg und einem 3. Platz in Jerez einen Einstand nach Mass. Nun kommt der Berner wegen Raffins gesundheitlicher Probleme unverhofft früh zu seinem Comeback.
Der Grosse Preis von Tschechien ist schon das zweite Rennen, das Raffin verpassen wird. Vor zehn Tagen hat er schon auf den Start im Grand Prix von Andalusien in Jerez verzichten müssen. Der 24-jährige Zürcher leidet unter Kreislaufproblemen und Schwindelgefühlen, für die er keine Erklärung hat.
Zurück in der Schweiz, absolvierte der NTS-Fahrer Bluttests und ein Leistungs-EKG. «Die Werte waren für einen jungen Menschen völlig normal», erklärt Raffin gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Nun werde auch noch eine Lungenuntersuchung vorgenommen. Er gerate sehr schnell ausser Atem, weshalb es aktuell zu gefährlich wäre, Rennen zu fahren, so Raffin.
An den beiden Wochenenden nach Brünn stehen zwei Rennen im österreichischen Spielberg im Programm. Bis dann hofft Raffin wieder fit zu sein. «Deshalb arbeite ich nun mit meinem Vertrauensarzt, der sich mit Sportlern auskennt, daran, die Ursache der Probleme zu finden», sagt der Zürcher.