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Arifa Parsa studiert englische Literaturwissenschaft und ist Lehrerin. Barialai Khoshhal arbeitet als freischaffender Fotojournalist. Beide leben in Kabul und haben Angst.
Über Whatsapp und Instagram konnten wir mit ihnen Kontakt aufnehmen. Wir haben sie gebeten, in einer Videobotschaft die aktuelle Lage in Kabul zu schildern. Die beiden jungen Afghanen sitzen in der afghanischen Hauptstadt fest, die von den Taliban besetzt ist. Arifa und Barialai möchten nur eines: normal weiterleben.
Die Nachricht von Arifa und Barialai:
Vor Kurzem erschien auf Twitter eine Meldung des House Judiciary Committee der Republikaner, bestehend aus bloss drei Wörtern: «Kanye. Elon. Trump.» Geistiger Vater dieses Tweets war höchstwahrscheinlich Jim Jordan, der Schreihals vom Dienst in der Grand Old Party (GOP). Der Inhalt war denn auch leicht zu deuten. Mit dem Star-Rapper, dem reichsten Mann der Welt und dem Ex-Präsidenten wähnten sich die Republikaner im Besitz eines Dreizacks, der sich beim «owning the libs» («die Demokraten im Griff haben») als wahre Wunderwaffe entpuppen sollte.