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Langzeitmessung
Das PV LAB führt seit 1993 an ausgewählten PV Anlagen in der Schweiz Messungen durch, welche die Sonneneinstrahlung in die Modulebene, Solarzellen- und Umgebungstemperatur, Gleichstrom, Gleichspannung, ins Netz eingespeiste Wirkleistung sowie die Netzspannung in kurzen Intervallen misst und als 1- oder 5- Minutenmittelwerte abspeichert. Diese Messungen werden vom PV LAB als Feinmessungen bezeichnet. Die Daten werden entweder über eine Internetverbindung oder über eine Telefonverbindung vom Datenserver des PV LAB aus den Messstationen abgefragt. Dieser speichert die Messdaten zentral ab. Die Messungen werden unabhängig von den PV Komponenten erhoben. Diese Messmethode erlaubt das Betriebsverhalten der PV Anlage mit der normierten Darstellung auszuwerten. Um die Energieproduktion und das Betriebsverhalten von Photovoltaikanlagen verschiedener Grösse und an verschiedenen Orten in fairer Weise miteinander vergleichen zu können, wurde vom JRC in ISPRA / Italien eine sehr nützliche normierte Datenauswertung vorgeschlagen. Diese Auswertung wurde am Labor für Photovoltaik weiterentwickelt und um neue aussagekräftige Darstellungsarten erweitert. Insbesondere wurde eine Methode realisiert, welche eine detaillierte Analyse sporadischer Fehlfunktionen, wie z.B. Maximum-Power-Tracking-Fehler beim Wechselrichter, (Teil-) Beschattung oder Schneebedeckung des Generators erlaubt.
Statistik der Jahreseinstrahlung in Burgdorf
In der folgenden Grafik sind die Jahreseinstrahlungen in Burgdorf dargestellt. Zum einen die Einstrahlung in Horizontalebene, zum anderen in einer Ebene mit einer Neigung von 45° und einer Ausrichtung genau nach Süden.
Ausserdem ist der Mittelwert eingezeichnet, der vom Programm MeteoNorm (V7) verwendet wird um eine Ertragssimulation zu rechnen (MN7-Mittelwert).