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Im Aquarium ist in der Anlage mit den Röhrenaalen ein neuer Bewohner eingezogen: das Barbour's Seepferdchen. Es pflegt eine aussergewöhnliche Rollenverteilung, was die Fortpflanzung betrifft: «Schwangerschaft» und «Geburt» sind Aufgabe des Männchens. Das Weibchen platziert seine Eier in der Bruttasche des Männchens. Dort werden die Eier befruchtet und von einem schwammartigen Gewebe umschlossen. Nach etwa zwei bis vier Wochen «Tragzeit» sind die jungen Seepferdchen fertig entwickelt und werden quasi aus der Brusttasche des Männchens «geboren».
Ein weiterer aussergewöhnlicher Fisch im Aquarium ist im Gezeitenbecken zu Hause: der Atlantische Schlammspringer. Er fällt in mehrfacher Hinsicht auf: der Schlammspringer ist ein Fisch, der an Land geht. Er hat gestielte Augen. Und er klettert, zum Beispiel an den Stelzwurzeln von Mangroven hoch. Ausserdem findet sich der Schlammspringer sowohl im Meer- als auch im Brackwasser zurecht und kann bei der Futtersuche sogar kurzzeitig in Süsswasserbereiche vordringen.
Die Geschichte des Fressens als Lebensgrundlage und wie der Mensch in natürliche Kreisläufe eingreift – das ist das Thema der Naturschutzausstellung im Aquarium. Dazu gehört auch das Thema der Meeresverschmutzung und die massiven Probleme, die dadurch für den Lebensraum und seine Bewohner entstehen.
Aqua-Labor
Aquarium
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