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Neu sind die "95 Thesen gegen die Evolutions- Ursuppen- und Urknalltheorie" (Oktober 2009).
Die „95 Thesen“ sind eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente gegen die Evolutions- Ursuppen- und Urknalltheorie. Sie sollen zu einem radikalen Umdenken in der Ursprungsfrage anregen. Siehe auch www.0095.info
Im Abschnitt 6 wird „Intelligente Schöpfung“ (ID) in folgendem Artikel ausführlich erklärt: Die Entstehung von biologischer Information und höheren Kategorien von Organismen, Dr. Stephen C. Meyer, erschienen in: Proceedings of the Biological Society of Washington 117(2):213-239, 4. August 2004.
Den Originalartikel (englisch) findet man auf folgenderm Link: http://www.discovery.org/a/2177 Anhand der „kambrischen Explosion“ wird "Intelligent design" (ID) ausführlich beschrieben.Adresse der deutschen Übersetzung:www.intelligente-schoepfung.ch/images/stories/schoepfung/intsch.pdf
(Erosion der Kontinente)
Die Kontinente der Erde erheben sich im Durchschnitt 623 Meter hoch über den Meeresspiegel. Sie werden vor allem durch den Regen (Erosion) ständig abgetragen. Nach einer Zeit von 10,2 Millionen Jahren werden sie bis auf Meereshöhe erodiert sein. Wenn man annimmt, was uns die Schulgeologie sagt, nämlich dass einzelne Landflächen schon seit 3’500 Millionen Jahren existieren, müssten sie in dieser Zeit über 350 mal abgetragen worden sein . Man hält dem entgegen, dass die Kontinente heute um etwa einen Millimeter pro Jahr angehoben werden. Dadurch werden die Abtragungen mehr als kompensiert. Doch das bedeutet, dass es heute keine älteren Schichten geben dürfte als etwa 10 Millionen Jahre. Es dürfte auch keine Fossilien geben, die älter als 10 Millionen Jahre sind (4). Die ältesten Fossilien von mehrzelligen Tieren sind angeblich 544 Millionen Jahre alt. Das ist nicht möglich weil die Kontinente nicht älter als 10 Millionen Jahre alt sein können.
Figur 1
Die Flüsse und Ströme der Erde schwemmen ständig feste und gelöste Stoffe in
die Meere.Der Geologe Ariel Roth (4) stellt fest, dass
a) während den 3'500 Mio Jahren die Ozeane durch die Sedimente mehr als 19 mal ausgefüllt würden,
b) es müssten 14 –23 mal mehr Sedimente auf den Kontinenten gefunden werden, als heute vorhanden sind,
c) wenn die heute vorhandene Anhebungsrate der Berge von 1 mm pro Jahr auch in den vergangenen 100 Mio Jahren wirksam war, müssten die Berge heute fast 100 Kilometer hoch sein,
d) in 3'500 Mio Jahren müsste 20-80 mal mehr vulkanisches Auswurfmaterial auf der Erdoberfläche gefunden werden, als wir heute vorfinden,
e) die Zeit von 3'000 Mio Jahren, in welcher die Evolution auf der Erde ablaufen konnte, genügt für die Evolution der Lebewesen bei weitem nicht. Es braucht um mehrere Grössenordnungen mehr Jahre.
Die grossen Zeiträume von Millionen oder Milliarden Jahren werden durch diese Beobachtungen unglaubwürdig. Die Schulgeologie hält trotzdem an den langen Zeiträumen fest weil man keinen Schöpfer anerkennen will.
Referenz:
(4) Ariel A. Roth, Some Questions About Geochronology, Origins Vol. 13, Nr. 2, 1986, Seite 65.
Man sollte meinen, dass das Alter der Menschheit längst bekannt sei. In der Literatur finden sich dazu unterschiedliche Angaben. Die meisten Fachleute glauben, dass es seit etwa zwei Millionen Jahren Menschen gibt. Zählt man die gefundenen Steinwerkzeuge, welche die Steinzeitmenschen zurückgelassen haben, so stellt man allerdings fest, dass es für so lange Zeiträume viel zu wenig sind. Dabei handelt es sich nicht nur um einige Prozente, sondern um das 1’000-fache und mehr! Dr. Michael Brandt ist dieser und anderen Fragen nachgegangen (1) und macht vor allem auf sechs Aspekte aufmerksam, die für eine Abschätzung des Menschheitsalters bedeutsam sind:
1. das fehlende Bevölkerungswachstum,
2. die kulturell-technische Stagnation,
3. die geringen Hinterlassenschaften an Steinwerkzeugen,
4. die relativ wenigen Siedlungsplätze,
5. die Siedlungsstabilität,
6. die kurzen und teilweise gleichzeitigen Höhlenbegehungen.
Wenn man schlechte bis katastrophale Lebensbedingungen für den Frühmenschen annimmt, kommt man bei einem geringen jährlichen Bevölkerungswachstum von 0,1 % schon nach 15'000 Jahren auf 8 Millionen Steinzeitmenschen. Die Erdbevölkerung wäre selbst unter ungünstigen Bedingungen schon nach 23’000 Jahren etwa gleich gross wie heute geworden. Man weiss aber auf Grund der Hinterlassenschaften, dass die Lebensverhältnisse, (Ernährungssituation und Gesundheitszustand) meistens recht gut gewesen sein müssen, so dass ein schnelleres Bevölkerungswachstum als nur 0,1% anzunehmen ist.
Die Überreste der frühesten echten Menschen werden auf etwa 2 Millionen Jahre geschätzt. Die Menschen lebten nahezu während der gesamten Zeit ihrer Geschichte als Wildbeuter in einer Steinkultur. Aus dieser Zeit von 10'000 Jahren bis vor etwa 2 Millionen Jahre sind aber zahlenmäßig kaum nennenswerte Hinterlassenschaften bekannt. Dies ist insbesondere in Bezug auf die Steinwerkzeuge verwunderlich, da diese die Zeiten relativ gut überdauern.
Steinwerkzeuge nutzen sich beim Gebrauch rasch ab. Man musste daher ständig neue herstellen. Die verbrauchten warf man meistens einfach weg. Zählt man diese und vergleicht sie mit derjenigen Zahl, die Wildbeuter heute herstellen, dann sind es viel zu wenig für die grossen Zeiträume. Dazu ein Beispiel: In Deutschland sind seit angeblich über einer Million Jahre menschliche Hinterlassenschaften nachweisbar. In dieser Zeit gab es eine Bevölkerung von mindestens 100 Personen während 800'000 Jahren Siedlungsdauer. Man kann mit einem Verbrauch von 0,2 bis 0,7 Steinwerkzeugen pro Person und Tag rechnen. Daraus ergeben sich 6-20 Milliarden produzierte und abgelagerte Steinwerkzeuge. Man hat bis heute davon aber nur einige Hunderttausend gefunden. Millionen Steinwerkzeuge können noch im Erdboden liegen. Aber selbst diese Menge ist angesichts der immensen Zeitperiode um das 1000 fache zu klein.
Die Zahl der Siedlungsplätze der Steinzeitmenschen ist spärlich. Als Beispiel diene die Situation in Böhmen während des Magdaléniens (9’500-13'000 Jahre v. Chr.). Man schätzt, dass damals etwa 350 Menschen in 14 Gruppen verteilt waren. Sie verlegten ihre Lager mehrere Male im Jahr. Während einer Zeitspanne von 3´500 Jahren müssten diese 14 Gruppen 87'500 bis 245'000 Plätze hinterlassen haben. Gefunden hat man bisher nur 15. Auch wenn nur ein kleiner Teil der Siedlungsplätze die Zeiten überdauert hat, ist diese Zahl viel zu gering für den angegebenen Zeitraum.
Im Gegensatz zu dem, was man vermutet, war die jeweilige Aufenthaltsdauer (Begehungen) in den Höhlen nur kurz. Das geht aus den wenigen Hinterlassenschaften in den Höhlen Südwestdeutschlands hervor. So existieren zum Beispiel im Eselsburgertal drei Fundstellen aus einer 25'000- jährigen Zeitperiode, die nur wenige Male kurze Zeit besiedelt wurden. Und während einer 7´000-jährigen Periode des Jungpaläolithikums erfolgten die kurzen Begehungen auch noch zur gleichen Zeit.
Dr. Brandt diskutiert und widerlegt zahlreiche Erklärungen für die festgestellten Diskrepanzen, welche von den Demographen angeboten werden. Auch aus anderen Fachgebieten gibt es Hinweise auf eine viel kürzere Menschheitsgeschichte. So dauerte die Wiederbewaldung Mitteleuropas nach der Eiszeit nur wenige Jahrhunderte. In der Biologie wurden in den letzten Jahren sehr rasche Artbildungsprozesse beobachtet. Die radiometrischen Datierungsmethoden werden in jüngster Zeit zudem von Kreationisten mit wissenschaftlich erarbeiteten Messergebnissen in Frage gestellt. (siehe Pressemitteilung Nr. 55 von ProGenesis; L. Vardiman et.al. Radioisotopes and the Age of The Earth, 2005, 876 Seiten, Volume 2, ICR, ElCayon, CA 92021-0667, USA).
Dr. Brandt kommt zu folgender Schlussfolgerung: „Die heute verfügbaren empirischen Daten aus Demographie und Mengenabschätzungen von Hinterlassenschaften des Menschen fordern eine drastische Verkürzung des Zeitrahmens der Menschheitsgeschichte gegenüber konventionellen Vorstellungen. Statt der radiometrisch datierten zwei Millionen Jahre dürfte diese Geschichte nur einige Tausende Jahre gedauert haben“ (Seite 149).
Referenz:
(1) Michael Brandt, Wie alt ist die Menschheit? Demographie (Bevölkerungsentwicklung) und Steinwerkzeuge mit überraschenden Befunden, Hänssler-Verlag, 2006, 158 Seiten, Hardcover, 3 Abb., 29 Tab.
der Schöpfer hat sie gemacht
Was sind zusammengesetzte Systeme? Man nennt sie auch "nicht reduzierbar komplexe Systeme". Wenn man einem zusammengesetzten System etwas wegnimmt, kann es nicht mehr funktionieren. Das bedeutet, dass ein zusammengesetztes System nur von einer Intelligenz zusammengebaut werden kann. Der Mikrobiologe Behe hat in seinem Buch (2) einige Beispiele von zusammengesetzten Systemen beschrieben. So zum Beispiel: eine Mausefalle, das Cilium, das bakterielle Flagellum, die Blutgerinnungskaskade, die Transportarten zwischen den Zellen, das Immunsystem, und die AMP-Synthese.
Wenn bei einer Mausefalle ein Teil fehlt, kann man keine Mäuse mit der Falle fangen. Ein intelligenter Mensch muss die Teile zuerst so zusammensetzen, dass die Falle richtig funktioniert. Sie kann daher nicht zufällig im Lauf der Zeit entstehen indem nach und nach per Zufall ein Teil nach dem anderen hinzukommt.
Eine Mausefalle. Sie besteht aus fünf verschiedenen Teilen, von denen keiner fehlen darf, sonst kann man mit der Falle keine Mäuse fangen. Jeder der Teile muss zudem sinnvoll zum Ganzen passen. Die Falle ist somit ein „nicht reduzierbar komplexes System“. Ein solches System kann nicht zufällig entstehen, es kann nur von einem intelligenten Menschen gemacht werden.
Einfaches Holzbrett dient als Basis
Der Metallbügel um die Maus zu töten.
Die Feder mit den verlängerten Enden presst den Bügel auf das Brettchen.
Der Halter für den Köder gibt bei leichtem Druck den Haltedraht frei.
Der Haltedraht hält den Bügel zurück.
In der international bekannten wissenschaftlichen Zeitschrift „NATURE“ erschien am 9. September 2004 auf Seite 114 eine Nachricht, die bei den Vertretern der Evolutionstheorie für einige Unruhe sorgte. In einer nach anerkannten wissenschaftlichen Regeln herausgegebenen Zeitschrift war ein Artikel erschienen, der die Theorie der „Intelligenten Schöpfung“ (intelligent design) ausführlich beschrieben und verteidigt hat. „Intelligente Schöpfung“ wird vor allem in den USA seit einigen Jahren mit Erfolg als Alternative zur Evolutionstheorie propagiert. Um einen Zusammenhang mit Religion zu vermeiden, wird in dieser Theorie nicht von einem Schöpfer gesprochen, nur von Schöpfung (design). Die bekannten Evolutionstheorien sind immer noch nicht in der Lage, die Entstehung von neuen Formen der Lebewesen (Makroevolution) und die Entstehung der informationsreichen Moleküle (DNS) in den Zellen zu erklären. Diese Unzulänglichkeit hat dagegen die Theorie der Intelligenten Schöpfung nicht. Intelligente Schöpfungen kann auch der Mensch hervorbringen. Jedes Computerprogramm ist eine intelligente Schöpfung, und ohne die Intelligenz des Programmierers wäre es nie entstanden. Also ist intelligente Schöpfung ein durchaus weit verbreitetes wissenschaftlich angewendetes Werkzeug.
Die deutsche Übersetzung des Artikels von Meyer ist auf folgendem Link zu lesen:
www.intelligente-schoepfung.ch/inhalte/intsch.pdf
Referenz: Die Entstehung von biologischer Information und höheren Kategorien von Organismen, Dr. Stephen C. Meyer, Proceedings of the Biological Society of Washington 117(2):213-239, 4. August 2004.
Originalartikel auf folgender Adresse: http://www.discovery.org/scripts/viewDB/index.php?command=view&id=2177