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Zusammenstehendes ist der Name einer Serie aus vier Malereien mit dem Format 100x120cm. Auf das Baumwollgewebe habe ich mit Spachtel Ölfarbe und mit Pinsel Aquarellfarbe aufgetragen. Die Spuren mit dem Spachtel erscheinen eher eckig, kantig architektonisch, während die gemalten Aquarellflächen transparent wirken; informell. Die Ölfarbe ist konkrete Spur einer Bewegung, eines Werkzeugs, eines bestimmten Druckes auf dieses Werkzeug. Mit der Aquarellfarbe sind Formen entstanden, die sich einer Definition entziehen, sie sind klar nicht konkret und bilden sich auch nur ab, indem sie in das Gewebe der Baumwolle selbst eindringen, sie haben keine Körperlichkeit. Es wird eine minimale Räumlichkeit erreicht dadurch, dass die Ölfarbe auf dem Gewebe liegt und die Aquarellfarbe dahinter in es eindringt.
Erreicht wird dadurch ein duales Beziehungssystem der beiden Farben auf dem Grund, welches verschiedenste Assoziationen zulässt. Diesen Interpretationsspielraum möchte ich bewusst nicht einschränken und auch nicht aufzwängen, obwohl die Arbeit thematisch aus meiner Beschäftigung mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur entstanden ist. Ich möchte vielmehr die Gelegenheit nützen, um sie im Ausstellungskontext zur Disskusion zu stellen.
Diese Arbeit konnte ich an der Ausstellung „Landschafft“ in der Stadtmühle Willisau zeigen. Die Dokumentationsbilder stammen aus der Semester-Ausstellung ”Anstelle von Tisch” des Studiengangs Kunst&Vermittlung, Luzern.