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Beim Schlittschuhlaufen bemerkte ich eine etwa 18-jährige bewusstlose junge Frau. Ein älterer Herr war bereits bei ihr, jedoch schien er unsicher, wie er helfen konnte. Ich ging zu ihnen, um zu helfen.
Bei ihr angekommen, wendete ich das Ampelschema an. Zuerst analysierte ich die Situation, überlegte mir die notwendigen Schritte und setzte diese anschliessend um. Ich sprach die Freundin der Patientin an, erfragte den Namen und erkundigte mich nach vorangegangenen Ohnmachtsanfällen.
Danach gab ich der Freundin von der Patientin klare Anweisungen, beruhigend auf die Patientin einzureden und ihre Hand zu halten. Währenddessen überprüfte ich den Puls und die Atmung, beide Vitalzeichen zeigten keine Auffälligkeiten. Da die Patientin nicht erwachte, bat ich den älteren Mann um Unterstützung bei der Lagerung in die stabile Seitenlage, um das Erstickungsrisiko bei Emesis, auch Erbrechen genannt, zu minimieren. Nach dieser Massnahme erlangte die Patientin langsam das Bewusstsein.
Um Ruhe zu gewährleisten, wies ich die Umstehenden an, sich zurückzuziehen. Die Anwesenheit vieler Menschen um sie herum könnte die Patientin beunruhigen, da sie gleichzeitig mit verschiedenen Eindrücken konfrontiert wird und möglicherweise besorgte Gesichter anderer wahrnimmt. Nachdem die Patientin wieder langsam zu Bewusstsein kam, befragte ich sie nach ihrem Befinden. Sie sagte, dass ihr nicht schlecht sei, sondern nur etwas schwindelig. Auf Nachfrage sagte mir die Freundin, dass sie mit dem Ellenbogen auf den Boden gestossen war und nicht direkt mit dem Kopf auf den Boden. In Absprache mit einer hinzugekommenen Ärztin entschied ich, dass kein Rettungswagen erforderlich war, empfahl jedoch einen Arztbesuch.
Nachdem ich mit Hilfe von zwei freundlichen Menschen die Patientin von der Eisfläche entfernt hatte, platzierte ich sie auf einer Sitzbank in der Schockposition, um die Blutzirkulation zu den lebenswichtigen Organen zu fördern. Bei der Schockposition legte ich die Beine hoch und die Patientin lag währenddessen auf dem Rücken. Parallel dazu bat ich einen Mitarbeiter, Wasser und Traubenzucker zu besorgen, was die Patientin zu sich nahm und ihren Zustand verbesserte. Schliesslich verabschiedete ich mich und ermutigte sie, erneut einen Arzt aufzusuchen.
Nach dieser Notfallsituation reflektierte ich mein Handeln eingehend und war zufrieden mit der zügigen und selbstsicheren Reaktion. Der erfolgreiche Einsatz meines Fachwissens hat mich in meiner Ausbildung gestärkt und zeigt mir, dass meine Fähigkeiten wirksam sind.