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Böden um das AKW Mühleberg kaum radiologisch belastet
Die Böden um das Atomkraftwerk Mühleberg im Kanton Bern, das derzeit stillgelegt wird, sind kaum radiologisch belastet. Das haben Untersuchungen im Auftrag des Bundes ergeben.
Die Untersuchungen wurden vor der Ausserbetriebnahme des AKW, von 2017 bis 2019, gemacht. Das Paul-Scherrer-Institut führte im Auftrag des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats Ensi Messungen in der Umgebung durch, wie dieses am Donnerstag mitteilte. Ausserdem wurde im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) die Radionuklidkonzentration im Boden, im Gras und in der Milch analysiert.
Bis auf eine unkontrollierte Abgabe von radioaktiven Aerosolen in die Atmosphäre im Jahr 1986 seien keine Hinweise auf Immissionen durch den Betrieb des AKW Mühleberg gefunden worden, schrieb das Ensi weiter.
Der nun vorliegende Bericht gebe einen Überblick über den radiologischen Zustand der Umgebung des Werks vor dem Beginn der Arbeiten zu seiner Stilllegung. Sollte während dieser Arbeiten der Verdacht aufkommen, dass radioaktive Stoffe über die Grenzwerte hinaus abgegeben werden, würden die Messdaten als Vergleichswerte herangezogen.
Würde sich ein solcher Verdacht bestätigen, würden die Behörden nach eigenen Angaben das Vorkommnis wie einen Störfall in einem AKW, das sich in Betrieb befindet, behandeln. Das Atomkraftwerk Mühleberg hatte seinen Betrieb am 20. Dezember 2019 eingestellt. Seit dem 15. September 2020 läuft die erste Stilllegungsphase.
(text:sda/bild:pexels)
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