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Die Welt verändert sich schnell, und es ist die Geschäftswelt, die an vorderster Front steht. Die Verbraucher sind auf der Suche nach Überraschungen und neuen Empfindungen, auch beim täglichen Einkauf. Infolgedessen erforderte der Westflügel des Einkaufszentrums Malley Lumières, ein wahres Freizeitzentrum, nach mehr als 15 Jahren Betrieb eine grundlegende Umgestaltung von Funktionsweise und Erscheinungsbild.
Auf der Bauprogrammebene wurden die Gewerbeflächen neu organisiert. Einige Läden wurden ersetzt, andere wurden verschoben und/oder erweitert. Selbst nach der Reorganisation behält das Einkaufszentrum seine ursprüngliche Bestimmung als Quartierszentrum, das die täglichen Bedürfnisse der Einwohner decken kann (Migros, Post, Apotheke, Restaurant, Friseur, ...). Die Umgestaltung des Flügels sollte auch eine Funktionsstörung des Zentrums beheben, die auf seine Sackgasse zurückzuführen war und sich als ineffizient im Hinblick auf den Betrieb erwies.
Um zu verstehen, wie das Zentrum funktionierte, als es Ende der 1990er Jahre entworfen wurde, ist es notwendig, sich an den damaligen urbanen Kontext zu erinnern. Malley war damals das Schlachthofviertel, ohne Bahnhof und am Stadtrand von Lausanne gelegen. Das Zentrum wurde als Kasten konzipiert, mit einem lebendigen Innenleben, ohne jedoch die Beziehung zum umgebenden Kontext zu privilegieren. Sein einziger Haupteingang ermöglichte die Entdeckung eines leuchtenden, lebendigen und farbenfrohen Innenlebens. Heute und bereits seit dem Jahr 2000, vor allem aber mit der Inbetriebnahme des Bahnhofs Prilly-Malley im Jahr 2012, befindet sich diese Industriebrache in einem tiefgreifenden Wandel. Die von der SDOL angestoßenen und mit dem Wakker-Preis ausgezeichneten Überlegungen zur Umgestaltung des Viertels beginnen durch die vielen laufenden Pläne Gestalt anzunehmen.
Ein Schlüsselelement dieses Wandels ist die künftige Kulturachse, die mit der Eislaufbahn, der Unterführung mit Zugang zum Bahnsteig, dem Kleber-Méleau-Theater bis zum Gasometer in Nord-Süd-Richtung strukturiert wird. In unmittelbarer Nähe dieser künftigen Achse „drehte Malley Lumières ihr den Rücken zu“. Obwohl die 2012 begonnene Umgestaltung sicherlich eine Wiederbelebung der Tätigkeit des Zentrums zum Ziel hatte, wird sie sich auch grundlegend auf die gesamte Entwicklung des Stadtteils Malley auswirken. Der neue Westeingang und seine Freigabe bieten bereits einen Treffpunkt und Geselligkeit im Stadtteil. Auch die interne Verbindung wurde von Grund auf neu gestaltet.
Die Zukunft vorbereiten
Malley Lumières passt sich ständig der sozialen und städtischen Entwicklung seiner Umgebung an. Mit der Planung des neuen Westeingangs wurde der Weg dafür geebnet, das Prinzip auch auf die Ostseite des Gebäudes anzuwenden, um es enger an den Bahnhof SBB und die Avenue du Chablais anzubinden. Am Ende der vollständigen Umgestaltung des Zentrums werden die Bewohner des Viertels sowie die künftigen Nutzer der ehemaligen Brachfläche Malley einen neuen Treffpunkt finden, der sowohl zugänglich als auch benutzerfreundlich ist.
Der Malley Phare ist der erste Turm in Holzbauweise mit aktiven Photovoltaik-Fassaden. Das Gebäude sieht vor, den westlichen Teil des Einkaufszentrums Malley Lumières um 14 Etagen aufzustocken, um ein neues Stück Stadt von Qualität zu schaffen, das die Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung umsetzt. Projekt ansehen
Das von CCHE geleitete Umwandlungsprojekt reorganisiert und optimiert die Verteilung der verschiedenen Räume und klärt die interne Zirkulation. Ein Fitnessbereich wurde vergrößert, ebenso wie die drei Unterrichtsräume. Projekt ansehen
Gewagte Anpassung eines Bebauungsplans aus den 1970er Jahren, der für eine handwerkliche Zone entwickelt wurde und der während des Fortschreitens des Projekts in ständiger Entwicklung war. Diese Dachstruktur beherbergt eine Vielzahl von Programmtypen wie Büros, Geschäfte, Kino und Fitness. Projekt ansehen
Visuelle Identität und Beschilderung, um Passanten zum Eintreten in das Zentrum zu ermuntern. Reorganisation der Schilder nach der äußeren Zirkulation und ihrer Sichtbarkeit, wobei nach einem grafischen Prinzip gesucht wurde, das die Spuren der alten Schilder an der Fassade verdeckt. Projekt ansehen