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Der Motor besteht aus vielen kleinen Teilen, die sich übereinander bewegen und somit Reibung erzeugen. Wichtig um den Zustand des Motors weitestgehend zu erhalten ist es, diese Reibung so gering wie möglich zu halten. Weniger Reibung bedeutet weniger Energiebedarf sowie weniger Verschleiss. Da es aber unmöglich ist, die Reibung vollständig zu beseitigen, trägt Motoröl dazu bei, kleinste Partikel (oder im schlimmsten Fall Späne) von verschlissenen Teilen „aufzufangen“.
Nicht nur Metallpartikel aus den Komponenten, sondern auch Verbrennungsprodukte werden dabei vom Motoröl aufgenommen, insbesondere Verunreinigungen aus dem Verbrennungsraum.
Ausserdem hat Motoröl auch eine kühlende Funktion. Es erwärmt sich bei „Aktivität“ im oberen Teil des Motors und kühlt im Tank oder in einem separaten Ölkühler wieder ab.
Motoröl muss während des gesamten Wartungsintervalls, bei jedem Wetter, im Winter und Sommer, nahezu die gleichen Eigenschaften aufweisen, um vollständig funktional zu bleiben. Da dem Motoröl immer mehr Partikel und gelöste Verunreinigungen zugesetzt werden, verändern sich mit der Zeit auch seine Eigenschaften, das Motoröl „ermüdet“ und muss daher gewechselt werden.