Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03262.jsonl.gz/783

Tennis Die beiden besten Schweizer Tennisspieler bekundeten in ihren gestrigen Spielen mehr Mühe als erwartet. Federer setzte sich gegen den Rumänen Adrian Ungur 6:3, 6:2, 6:7 (6:8), 6:3 durch, Wawrinka gegen Pablo Andujar 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 6:2, 6:1.
Federer mit starkem Service
Ein wenig ärgerte sich Federer über den verlorenen Satz. Nicht weil dieser zwischenzeitliche Rückschlag ihn aus dem Konzept gebracht oder den Sieg gefährdet hätte, sondern weil er sich im Nachhinein dafür rechtfertigen musste. Federer tat dies souverän, sprach von einigen falschen Entscheidungen im dritten Satz. «Wenn ich weiss, dass der Gegner jede Schwäche von mir ausnutzt, dann spiele ich klarer. Wenn ich eine Marge habe wie heute, kann es passieren, dass ich zu viele Möglichkeiten habe und falsche Entscheidungen treffe», erklärte Federer.
Nach zwei Partien beim French Open ist Federer also auf Kurs. Allzu aussagekräftig, was seinen Formstand angeht, sind diese ersten Auftritte nicht. Bemerkenswert war gegen Ungur aber, dass der Baselbieter seinen Aufschlag nie abgeben musste und 15 Asse servierte.
In der 3. Runden trifft Federer am Freitag auf den Einheimischen Nicolas Mahut (ATP 89). Gegen den Serve-and-Volley-Spieler gewann Federer alle drei bisherigen Duelle ohne Satzverlust, zuletzt Anfang Jahr in Rotterdam.
Wawrinkas Steigerung
Stanislas Wawrinka zeigte eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber seinem ersten Auftritt. Pablo Andujar (ATP 36), der Sandspezialist und bestklassierte Spieler unter den Nichtgesetzten, war spätestens nach dem gewonnen zweiten Satz chancenlos. Wawrinka spielt nun gegen Gilles Simon, den besten französischen Sandspieler, um einen Platz in der Runde der letzten 16.Si