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7. Dezember 2017
Als Teenager weilte ich nach der Schule oft bei meinem Freund im Stall! Wenn ich mich später zu Hause an den Tisch setzte, begannen bald alle ihre Nase zu rümpfen. Der Stallgeruch breitete sich in der Küche aus. Heisshunger hin oder her – ich wurde noch vor dem Nachtessen ins Badezimmer verbannt. Die Kleider mussten in die Wäsche und ich sollte unter der Dusche wieder gesellschaftsfähig werden. Dabei haben doch Wissenschaftler in Studien entdeckt: Aufgrund der Mikroorganismen in der Landwirtschaft wachsen Bauernkinder gesünder auf als Stadtkinder. Nun sollen mit Mikroorganismen angereicherte Tropfen die Gesundheit der Stadtkinder stärken...
Ausgerechnet in einem Stall in Bethlehem, kam der Sohn Gottes zur Welt. Das Jesuskind hätte problemlos im Schloss einen Platz finden können. Doch Herodes, der damalige König, fürchtete einen Rivalen heranwachsen. Darum wollte er das Jesuskind umbringen. Schon kurz nach der Geburt blies dem kleinen Gottessohn ein rauer Wind um die Ohren. Die Bibel berichtet: «Sie fanden keinen Raum in der Herberge.» Bis heute findet Gott wenig Raum bei vielen Menschen in Politik und Gesellschaft. Warum wohl? Ganz sicher nicht wegen dem Stallgeruch!
Tipp:
Gehen Sie zu einem Bauern (vielleicht in einen kleineren, einfacheren Betrieb) in einen Stall und danken Sie ihm herzlich für seine wunderbare Arbeit, die er an der Gesellschaft tut! Melden Sie sich vorher an. Bringen Sie ihm ein Zeichen der Dankbarkeit und fragen Sie ihn, ob die Kinder noch die Tiere schauen können und wann es für ihn am Besten passt! Wenn er Sie fragt, weshalb Sie das machen, geben Sie ihm den heutigen Text. Vielleicht ermutigt ihn das besonders in dieser Zeit!