Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/180113

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, wie die Mobilität der "letzten Meile" erleichtert werden kann, insbesondere über die Regelungen zur Nutzung von sogenannten "elektrischen fahrzeugähnlichen Geräten" als Möglichkeit zur Förderung und Attraktivierung des Langsamverkehrs.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Auf den Fussverkehrsflächen dürfen bereits heute neben den zu Fuss Gehenden auch Personen mit fahrzeugähnlichen Geräten (FäG; z. B. nichtmotorisierte Skateboards oder Inlineskates) und gehbehinderte Personen mit motorisierten Rollstühlen und bestimmten Elektro-Stehrollern verkehren. Eine Ausdehnung auf weitere (elektrische) FäG lehnt der Bundesrat zum Schutz der zu Fuss Gehenden jedoch ab, weil andernfalls die Fussverkehrsflächen überlastet und die Sicherheit beeinträchtigt würden.</p><p>Abgelehnt wird grundsätzlich auch das Fahren mit FäG auf der Fahrbahn, weil sich diese Geräte insbesondere aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit und der Stabilität nicht problemlos in das Verkehrsgeschehen integrieren lassen. Auch hier würde die Sicherheit beeinträchtigt.</p><p>Der Bund prüft indessen, ob bestimmte elektrische FäG, welche die technischen Anforderungen für Mofas erfüllen (z. B. einige motorisierte Trottinette und Stehroller), auf Radverkehrsflächen fahren dürfen. Eine entsprechende Neuordnung der Mofakategorie wird zurzeit erarbeitet und soll im Rahmen eines Vernehmlassungsverfahrens zur Diskussion gestellt werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.