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Täglich strömen rund 278'500 Grenzgänger in die Schweiz, um hier zu arbeiten. Ausgerechnet diejenigen Regionen, wie Genfersee und Nordwestschweiz, welche die Masseneinwanderungsinitiative abgelehnt haben, verzeichnen den höchsten Anteil an Grenzgängern (Genferseeregion = 96'700, Nordwestschweiz = 65'400). Sind es tatsächlich die Zugewanderten, die bei uns Arbeitsplätze gefährden? Das Tessinervolk hat wohl die Initiative deutlich angenommen, aber trotzdem überqueren täglich 60'000 Grenzgänger die Grenze.
Zugewanderte per Ende Dezember 2013 = 2500.
George Clooney trägt sie. Bruce Willis trägt sie. Für viele Hollywoodstars ist sie das Erste, was sie am Morgen anziehen: die Unterhose von Zimmerli of Switzerland. Gefertigt wird das teure Stück aus feinster ägyptischer Baum¬wolle in Coldrerio im Südtessin – von italienischen Näherinnen. Dass sie dafür einen Lohn zwischen 2700 und 3300 Franken akzep¬tieren, ist einer der Gründe, weshalb der -Kanton Tessin mit fast 70 Prozent der SVP-Zuwanderungsinitiative zugestimmt hat.
Frage: Sollten Grenzgänger in der Festlegung der Kontingente miteinbegriffen sein?
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/wir-sollten-die-grenzgaenger-nicht-kontingentieren-1.18254289