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Schröpfen und Massage
„Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will Sie schädliche Stoffe ausleiten.“
Woher kommt das Schröpfen?
Bereits Hippokrates beschrieb die Anwendung des Schröpfens bei Kopfschmerzen, Schwindel sowie akuten und chronischen Gelenkentzündungen. Sowohl in der tibetanischen, chinesischen, indischen, arabischen und persischen Medizin ist das Schröpfen etabliert und weit verbreitet.
Schröpfen ist ein traditionelles Verfahren bei dem auf einzelne Hautpartien aufgesetzte Glaskugeln, sogenannten Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt wird. Es ist ein Therapieverfahren zum Lösen von Blockaden durch Lockerung und Durchblutung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur.
Behandlungsmethoden
Die 3 verschiedenen Schröpfmethoden:
- Trockenes Schröpfen
Aufsetzen der Schröpfköpfe auf die Körperstellen mit bestimmten Merkmalen der Haut oder des Bindegewebes (z.B: Verhärtung, Erhebung). Es wird ein statischer Unterdruck auf ganz bestimmte Punkte ausgeübt. Vorrangig wird Schröpfen in Rücken-Gliedmaßen und Schulter-Bereichen angewandt.
- Schröpfmassage
Mit Hilfe von Ölen, entweder wärmenden (Ingwer, Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Kalmus) oder kühlenden (Pfefferminze, Eukalyptus, Kampfer) oder neutralen Ölen wie (Oliven, Mandel, Jojoba) werden die sich an der Haut angesaugten Schröpfköpfe langsam über bestimmte Körperareale gezogen.
Blutiges Schröpfen – diese Methode bieten wir nicht an.
Wie wirkt das Schröpfen?
Grundsätzlich ist Schröpfen oder die Schröpfmassage immer anregend und durchblutungsfördernd.
Es wird eine starke Durchblutung erzielt, einzelne Hautschichten werden auseinander gezogen, vor allem bei Schröpfmassage.
Alte, verklebte Stellen können sich lösen und regenerieren, weil mittels der starken Durchblutung alte Zellen entsorgt werden.
Es werden bestimmte Fernwirkungen auf bestimmte Organe erzielt.
Wann sollte nicht geschröpft werden?
Kontraindikationen – bei Erschöpfung, sehr tiefem Blutdruck, bei labilen Menschen, bei Blutverdünnung, Krampfadern und grossen Narben, offenen Wunden, Schwangerschaft. Auf Dornfortsätzen der Wirbelsäule, Armen und Beinen Innenseiten. Auf Fusssohlen, bei Diabetikern…und anderen.
Bei welchen Beschwerden wird das trockene Schröpfen und die Schröpfmassage angewandt?
-Rückenschmerzen und Rheuma
– Verspannungen der Muskulatur, Schulter-, Nacken- und Rückenbereich
– Schwaches Immunsystem und Stoffwechsel der Haut
Schröpfkopfmassage – Stimulation der Haut
Ablauf
Zunächst wird das zu schröpfende Areal mit einem Öl vorbereitet – meist wird dies mit einer Entspannungsmassage verknüpft. So wird der Rücken und der Schulterbereich gelockert und die Haut ist bereit für das anschliessende Schröpfen. Die Gläser werden auf der Haut angebracht, in dem auf den hinteren Gummiball gedrückt wird und so die Gläser platziert werden. Beim Loslassen des Gummiballs entsteht ein Vakuum und die Gläser saugen sich an der Haut fest.
Eine richtige Wohltat für Deinen Rücken.
Empfehlenswert ist nach der Behandlung reichlich Flüssigkeit zu trinken um die Ausscheidung anzuregen.
30 Minuten / CHF 60.–