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Franz Ritzmann wurde 1969 zum ausserordentlichen und 1972 zum ordentlichen Professor für Theoretische und Praktische Sozialökonomie berufen.
Mit wissenschaftlicher Weitsicht leitete er als Direktor das damalige Institut für Empirische Wirtschaftsforschung an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich.
Seine Lehrtätigkeit umfasste unter anderem die Geld- und Kreditpolitik sowie die Theorie der Finanzunternehmen. Zudem betreute er erfolgreich zahlreiche Doktorandinnen und Doktoranden und ihre Dissertationen.
Sein wissenschaftliches Erbe ist umfangreich: Er publizierte verschiedene Arbeiten, die sich mit Problemen der Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftspraxis, der modernen analytischen Methoden im Bankwesen sowie der schweizerischen Geldversorgung befassen. Zudem war er ein geschätzter Teilnehmer und Redner an Kongressen und Fachtagungen. Weiter veröffentlichte Franz Ritzmann auch zahlreiche Zeitungsartikel. Damit informierte er die breite Öffentlichkeit in klaren Worten zu aktuellen wirtschaftlichen Themen wie internationalem Handel und Geldpolitik. In den Medien wurde er häufig als Experte zu Rate gezogen.
Nach langjähriger wertvoller Tätigkeit an der Universität Zürich folgte 1996 seine Emeritierung.