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Tao
In seinen Kommentaren zu fünf Gleichnissen aus Das Buch Lieh-tse stellt Osho die uralte Weisheit des Tao in das Licht seiner zeitgemäßen Deutung. I: DER WAHRHAFT GLÜCKLICHE nimmt einen am Wanderweg liegenden Totenschädel zum Anlass, der Frage der Unsterblichkeit auf den Grund zu gehen - und wieso die Existenz des Egos nur Unglück heraufbeschwört. II: ENDLICH EINER, DER SICH ZU TRÖSTEN WEISS, fühlt der vorgetäuschten Heiterkeit eines Wandermönchs auf den Zahn und fragt, ob es ein Glück gibt, welches das Auf und Ab des Lebens überdauert. III: NICHTS ZU BEDAUERN ist ein Gleichnis über den Unterschied zwischen äußerlichaufgesammeltem Wissen und einer Weisheit, die sich von innen heraus entfaltet. IV: KEINE RAST FÜR DIE LEBENDEN nutzt den Dialog eines niedergeschlagenen spirituellen Schülers mit seinem Meister um die Grenzen der Philosophie sowie die lähmenden Folgen eines auf ein fernes Zukunftsziel ausgerichtetes Leben aufzuzeigen.V: SEI AM BESTEN STILL, AM BESTEN LEER bespricht die Unterschiede zwischen dem Pfad der Willenskraft oder Selbstbehauptung, der so genannten via affirmativa von Christentum, Judentum und Islam, und der via negativa, also dem Pfad der Mystik oder Selbstauslöschung, den Buddha und Lao-tse gehen.