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Ökumene
Obwohl Berlingen der Klosterinsel Reichenau unterstellt war, erhielt es schon 1530 die Erlaubnis für einen eigenen (evangelischen!) Pfarrer, der allerdings selber bezahlt werden musste (mit Hilfe der Zürcher Kirche). In der Folge blieb Berlingen über lange Zeit eine rein evangelische Gemeinde.
Mit der Industrialisierung begann sich die Bevölkerung konfessionell zu durchmischen. Auch traditionell evangelische Geschlechtsnamen wurden katholisch mitgeprägt.
Die Katholiken gehören zur Katholischen Pfarrei Steckborn-Berlingen.
Heute besteht eine ideale Zusammenarbeit zwischen den Konfessionen. Sie zeigt sich bei den ökumenischen Gottesdiensten, im interkonfessionellen Religionsunterricht auf allen Schulstufen und bei sämtlichen Veranstaltungen für und mit Seniorinnen und Senioren.