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Eines der wichtigsten Güter unserer Gesellschaft ist Bildung. Sparmassnahmen, die dort ansetzen, kosten die Gesellschaft langfristig mehr als sie einsparen.
Heute erreichen nicht die Schüler*innen mit der besten Leistung die höchste Schulbildung, sondern diejenigen mit den besten Rahmenbedingungen – das muss sich ändern.
Deshalb fordern wir eine inklusive Bildung mit Erfolgserlebnissen für alle Schüler*innen. Die ungerechten Bildungschancen müssen transparent dargelegt und Massnahmen getroffen werden, welche die Chancengleichheit erhöhen. Es dürfen keine Einsparungen bei der Bildung gemacht werden, sondern eine stärkere finanzielle Unterstützung muss angestrebt werden. Im Unterricht soll den Schüler*innen mehr Wissen über Politik und aktuelle Themen wie die Klimakrise vermittelt werden.
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Obwohl das Schweizer Gesundheitssystem in Bezug auf die erbrachten Dienstleistungen besonders leistungsfähig ist, ist es teuer und garantiert keinen gleichberechtigten Zugang zur Gesundheitsversorgung.
Das Ziel ist ein staatlich finanziertes System der Solidarität und der sozialen Gesundheit, welches die Gesundheit als grundlegendes Gemeinwohl betrachtet. Um dies zu erreichen, fordern wir eine einkommensunabhängige Einheitskrankenkasse. Damit die Bedürfnisse der Bevölkerung gedeckt werden können, ist die Ausbildung von ausreichend medizinischem Personal sicherzustellen. Die Arbeitsbedingungen des medizinischen Personals müssen verbessert, sowie ihre Autonomie gefördert werden.
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Ein harmonisches Miteinander ist in einer Gesellschaft nicht immer möglich. Der Staat muss Rahmenbedingungen schaffen, die es allen ermöglichen, Teil der Gesellschaft zu sein.
Diese Rahmenbedingungen müssen es Personen, die aus dem Raster fallen, erlauben, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Das bedeutet, dass der Staat präventiv versucht, Personen von Straftaten abzuhalten. Falls gewisse Personen trotzdem straffällig werden, sollte das einzige Ziel des Staates sein, diese Personen so schnell wie möglich wieder zu resozialisieren und in die Gesellschaft zu integrieren. Dies beinhaltet auch, dass die Straffälligkeit im Jugendalter keine Barriere im weiteren Leben sein darf.
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Die Schweiz gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Dennoch steigt die Anzahl armutsgefährdeter Personen jährlich an und die Vermögensschere geht weiter auf. Es braucht einen starken Sozialstaat, der nicht nur materielle Not mildert, sondern auch Ungleichheiten verkleinert und allen ein Leben in Würde ermöglicht.
Deshalb fordern wir eine Flexibilisierung des Rentenalters mit einer solidarischen Finanzierung von Frühpensionierungen, damit diese auch für Personen mit tiefem Einkommen möglich sind. Zudem fordern wir eine Reduktion der Wochenarbeitsstunden und ein bedingungsloses Grundeinkommen, welches die AHV, die Sozialhilfe und die Ergänzungsleistungen ersetzt.
Damit bei allen Familien Chancengleichheit besteht, braucht es bezahlbare Tagesschulen und ganztägige Betreuungsmöglichkeiten für alle.
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Wohnen ist ein Grundrecht. Wohnraum muss für alle bezahlbar sein und darf nicht zum privaten Spekulationsobjekt werden. Längerfristig muss aller Boden in der Schweiz zum Gemeingut werden.
Insbesondere leerstehender Wohnraum muss im Sinne der Gemeinschaft zwischen genutzt werden. Anbieter, welche preisgünstiges, nachhaltiges und gemeinschaftliches Wohnen anbieten, müssen durch den Staat gefördert werden. Wenn ein Teil des Alltags von privaten in gemeinschaftlich genutzte Räume verlagert wird, werden Ressourcen gebündelt, Fläche eingespart und mehr miteinander anstatt nebeneinander gewohnt. Eine Durchmischung von Menschen mit unterschiedlichem Alter, Einkommen und sozialem Status muss gefördert werden.
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