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Meine Papageienblume blüht nicht und hat nur sehr wenige Triebe, die immer nur sehr langsam wachsen und im Winter vollkommen erfrieren. Was kann ich tun, damit sie besser wächst?
Unsere Antwort
Da Sie von Trieben schreiben, die im Winter vollkommen erfrieren, ist anzunehmen, dass es sich bei Ihrer Papageienblume eher um den Papageienstrauch, auch Gemeine Seidenpflanze (Asclepias syriaca) genannt, handeln dürfte. Beliebt ist sie bei uns vor allem wegen der dekorativen, etwa 10 cm langen, papageienförmigen Früchte. Die aus Nordostamerika stammende, Ausläufer bildende Pflanze ist bei uns winterhart. Einzig die oberirdischen Teile sterben im Winter ab. Der Wurzelstock kann hingegen einen normalen Winter gut überstehen, vorausgesetzt, der Boden ist durchlässig. Aus dem Wurzelstock bilden sich während den Frühjahr- und Sommermonaten bis zu eineinhalb Meter hohe Triebe mit rosafarbenen, doldigen Blütenständen.
Könnte es sein, dass die Bodenverhältnisse nicht optimal sind? Ein durchlässiger, aber dennoch nahrhafter Boden ist eine gute Voraussetzung für ein kräftiges Wachstum.
Da sich die Gemeine Seidenpflanze bei uns invasiv ausbreiten kann, scheint es sinnvoll, die Pflanze in einem Topf zu halten und kühl zu überwintern.
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