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Beschreibung
Rudern wurde 2005 in das paralympische Programm aufgenommen und 2008 in Peking erstmals ausgetragen. Die Wettbewerbsdistanz beträgt in Tokio erstmals 2’000 Meter in allen Klassen, statt bislang 1’000 Meter. Die Bootsrümpfe sind mit denen der AthletInnen ohne Behinderung ident, die Sitze sind den jeweiligen Einschränkungen der AthletInnen angepasst.
Paralympische Bootsklassen
PR1 Einer Frauen und Männer
PR2 Mixed-Doppelzweier
PR3 Mixed-Vierer mit Steuermann
Nebst den paralympischen Bootsklassen werden weitere Bootsklassen geführt, welche ausschliesslich an Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Es sind dies:
PR2 Einer Frauen und Männer
PR3 Mixed-Doppelzweier
PR3 Zweier ohne Steuermann Frauen und Männer
Klassifizierung
Im Rudern gibt es drei Klassen:
PR1 Athleten verfügen über keine bis minimale Rumpffunktionen oder sind beidseitig oberschenkelamputiert. Folglich kann der Rollsitz zur Vorwärtsbewegung des Bootes nicht genutzt werden.
PR2 Athleten verfügen über volle Rumpffunktionen. Sie haben jedoch signifikante Schwächen oder Bewegungseinschränkungen beider Beine. Somit kann der Rollsitz, wie in der Klasse PR1, nicht genutzt werden.
PR3 Athleten erfüllen die Mindestbehinderung, können aber Rumpf, Beine und Arme zur Ruderbewegung einsetzen. Dieser Klasse sind auch Sportler mit einer Sehbehinderung zugeteilt.
Internationale Stars: Birgit Skarstein (PR1-NOR), Marinus de Koning (PR2-NED), Mixed-Vierer mit Steuermann (PR3-GBR)