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In Griechenland wird am 25. Januar ein neues Parlament gewählt. Nach der gescheiterten Präsidentenwahl kündigte Regierungschef Antonis Samaras am Montag an, er werde am Dienstag Staatsoberhaupt Karolos Papoulias um die Auflösung des Parlamentes bitten.
Er werde es nicht zulassen, dass irgendjemand den Platz Griechenlands in Europa infrage stelle, sagte Samaras in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache. "Es ist Zeit, dass das griechische Volk das tut, was das Parlament nicht getan hat - die Unsicherheit beenden und Stabilität wiederherstellen."
Er zeigte sich siegesgewiss, obwohl im Umfragen die linke Partei Syriza vorn liegt. Deren Chef Alexis Tsipras kündigte nach dem Scheitern der Präsidentenwahl an, der Rettungsplan der Troika aus EU, EZB und IWF werde schon in wenigen Tagen der Vergangenheit angehören.
Bei der Wahl des Präsidenten hatte der Regierungskandidat, der frühere EU-Kommissar Stavros Dimas, auch im dritten Anlauf nicht die erforderliche Mehrheit erhalten. Damit muss das Parlament aufgelöst und neu gewählt werden. Die nächste Parlamentswahl in dem hoch verschuldeten Euro-Land stünde turnusmässig erst 2016 an.