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Nach der Aufsehen erregenden Ankündigung von Prinz Harry und seiner Ehefrau Meghan, sich aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurückzuziehen, soll es am Montag ein Krisentreffen von Queen Elizabeth II. mit Harry geben.
An dem Treffen sollen auch ranghohe Royals wie Harrys Vater Prinz Charles und Bruder Prinz William teilnehmen, wie britische Medien berichteten.
Das Gespräch soll demnach auf dem königlichen Landsitz Sandringham stattfinden. Meghan soll dem Krisengespräch per Telefon aus Kanada zugeschaltet werden. Besprochen werden sollen die «nächsten Schritte» für einen Kompromiss und um die Krise im Keim zu ersticken.
In dem Gespräch soll es laut «Sunday Times» konkret darum gehen, wie viel Geld Harry und Meghan künftig bekommen werden, was mit ihren Titeln geschieht und welche Geschäfte sie machen können.
Wie die britische «Times» schreibt, soll Meghan soeben einen Vertrag für eine Sprecherinnen-Rolle in einer Disney-Produktion unterzeichnet haben. Die Frau von Prinz Harry soll mit Disney ausgehandelt haben, dass sie keinen Lohn für das Voice-over erhalten wird – stattdessen spendet das Unternehmen an eine Wohltätigkeitsorganisation.
Meghan hatte ihre Schauspielkarriere 2018 an den Nagel gehängt. Da die «finanzielle Unabhängigkeit» gemäss dem Paar einer der Hauptgründe für den Rückzug aus dem Königshaus ist, wird über die Zukunftspläne von Harry und Meghan spekuliert.
Harry und Meghan hatten am Mittwoch überraschend angekündigt, sich aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurückzuziehen und unabhängiger leben zu wollen. Sie kündigten an, ihre Zeit künftig zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordamerika aufzuteilen. Medienberichten zufolge hatte das Paar die Königin und Harrys Vater, Thronfolger Charles, vorab nicht in seine Entscheidung eingebunden.
Harry, Meghan und Sohn Archie hatten zum Jahresende sechs Wochen «private Familienzeit» in Kanada verbracht, Meghan kehrte inzwischen wieder dorthin zurück. Die Queen hatte bereits am Donnerstag auf eine «praktikable Lösung» gedrängt, welche die Forderung des Paares nach mehr Freiheit berücksichtige. (mim/sda/afp)