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Friedrich Glauser schneidet als Angestellter einer Gärtnerei im Spätherbst Bäume und bindet das Schnittgut zu Reiswellen. Mit der schlecht bezahlten Arbeit bringt sich der Schweizer Schriftsteller mühsam durch. Im Gespräch mit dem ehemaligen Mithäftling Schreier erinnert er sich der Zeit in Baden beim Stadtschreiber Raschle, einem Gönner und Bewunderer junger Künstler: Raschle nahm Glauser bei sich auf, besorgte ihm Arbeit und wollte ihm das geeignete Umfeld für einen Ausstieg aus der Drogenabhängigkeit bieten. Der talentierte Aussenseiter sollte zudem Anschluss an Badens Bürgertum finden. Raschle fädelt die Nacherziehung geschickt ein. Aber seine Hilfe ist nicht frei von Hintergedanken. Die Ehe mit der attraktiven Maugg droht an Lange-weile zu ersticken. Er hofft, der anregende Umgang mit dem Dichter, durchaus mit einer Prise Erotik gewürzt, werde die Beziehung beleben. Das Experiment scheint zu glücken. Zwischen Glauser und Maugg beginnt es zu knistern. Aber spät abends nach einem Fastnachtsball kommt es zum Eklat.
Am Schluss des Stücks hat die Sucht Glauser einmal mehr dorthin gestellt, wo er im Grunde hingehörte und hinwollte: An den Rand, ins Zwielicht.