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Der Punkt ist, Kalle et al., wenn man in mehreren Kulturen gelebt hat, und Sprachen spricht, definiert man ein Zuhause nicht mehr als einen einzigen bestimmten Ort. Man sucht seinesgleichen, weil man mit Menschen, die Wohneigentum am Ursprungsort brauchen, um sich "etabliert" zu fühlen, weil sie nichts anderes kennen, nicht mehr viel zu reden hat.
Und vogelfrei und ohne Verpflichtungen durch die Welt tingeln? Du redest auch von Experten der GIZ, OSZE, UN-Organisationen, Ärzten ohne Grenzen, Korrespondenten, Abgesandten der EU-Kommision und andere Diplomaten etc. pp. , die alle paar Jahre den Standort wechseln. Globaler Nomadismus heißt nicht, nicht "etabliert" zu sein. Das sind im Gegenteil Leute, die in besonderer Weise Verpflichtungen und Verantwortung übernommen haben.
Es sind dabei viele Geschiedene unterwegs, aber auch viele Paare, die sich mal bei irgendeinem Katastropheneinsatz oder im Peace Corps kennengelernt haben und die denselben Lebensstil teilen.
Mir selbst ist es allerdings wichtig, einen Ankerplatz, in Hamburg oder Berlin zu haben, an den ich zwischendurch zurückkehren kann, wenn es am Einsatzort Probleme gibt oder das Visum ausläuft oder ich bloß mal entspannt durchatmen will.
Ich weiß natürlich nicht, was du mit "Jobs" und "Tingeln" meinst, der du diesen Thread angefangen hast. Falls du kein Aussteiger oder Surfer oder Tauchlehrer bist, <mod>