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Eine gepflegte Hecke wird zweimal im Jahr geschnitten. Der untere Bereich der Hecke benötigt genügend Sonnenlicht, damit die Äste nicht kahl werden. Die optimalste Form ist das Trapez. Spannen Sie Schnüre oder knüpfen Sie sie in die Hecke, um beim Schneiden gerade Linien zu erhalten.
Eine neue Hecke wird zu Beginn auf die Hälfte herunter geschnitten, damit sie ein ausgeprägtes Dickicht erhält. Auch auf den Seiten sollten die Spitzen geschnitten werden.
Brusthohe Hecken werden mit einer Heckenschere vertikal mit bei-den Messerseiten getrimmt. Bewegen Sie die Heckenschere bogen-förmig. Für die obere Seite halten Sie den Messerbalken in einem Winkel von 0° bis 10° und machen halbkreisförmige Bewegungen.
Gerade Linien erreicht der Hobbygärtner, indem er Schnüre als Richtlinie spannt oder auf zwei gleich hohe Pflöcke ein Brett legt. Entlang der Schnur oder des Balkens kann er nun die Hecke abschneiden.
Das Schneiden einer hohen Hecke wird mit einem Heckenschneider getätigt. So können Sie Ihre Arbeit trotz hoher Hecke vom Boden aus verrichten.
Ob Büsche oder Hochstammpflanzen, es sollten dicht wachsende Gehölze sein. Bis aber die Figur ihre Form hat, benötigt es Geduld und Zeit. Bei der Gestaltung der Hecke sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Damit die gewünschte Figur entsteht, wird aus Draht oder mit einem Rahmen aus Holzlatten die Form gebildet und anschliessend in die Hecke eingefügt. Herausstehende Triebe sind entlang dem Rahmen oder dem Draht abzuschneiden. Ein fertig geformter Draht kann auch gekauft werden.