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9,5% der Bevölkerung der Schweiz zogen im Jahr 2022 um. Nahezu drei Viertel der Umzüge erfolgten innerhalb des gleichen Kantons.
9,5% der Bevölkerung der Schweiz zogen im Jahr 2022 um. Nahezu drei Viertel der Umzüge erfolgten innerhalb des gleichen Kantons.
Umzugsquote nach Kanton
2022 neigte die Bevölkerung in den Kantonen Basel-Stadt (12,1%) und Neuenburg (10,6%) am stärksten dazu, umzuziehen. Die tiefsten Umzugsquoten waren dagegen in den Kantonen Appenzell Innerrhoden (7,3%) und Nidwalden (7,5%) zu beobachten.
Mit einer Umzugsquote von 10,2% neigte die Bevölkerung in städtischen Gemeinden stärker zu einem Wohnungswechsel als die Bevölkerung in ländlichen Gemeinden (7,8%).
Umzugsquote nach Alter
Die Neigung der Schweizer Bevölkerung zu einem Umzug variiert stark nach Alter. Am häufigsten wechseln Personen zwischen 20 und 35 Jahren ihren Wohnort. Bei den 25-Jährigen zog im Jahr 2022 mehr als ein Viertel um.
Umzug und Wohnungsgrösse
Einer der Hauptgründe für einen Umzug ist die Wohnungsgrösse. Nahezu drei Viertel der Personen, die 2022 umzogen, wechselten in eine grössere oder kleinere Wohnung.
Erhebungsgrundlage und Erläuterungen
Die Ergebnisse der Umzugsstatistik basieren auf der Verknüpfung der beiden registerbasierten Statistiken – der Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) sowie der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP). Durch die Zuordnung von Personen zu Wohngebäuden via eidgenössischem Gebäudeidentifikator wird nachvollzogen, in welchem Gebäude eine Person zu Beginn und am Ende eines Jahres wohnt, und daraus ein möglicher Umzug abgeleitet. Detaillierte Informationen zur Konstruktion und Definition eines Umzugs, sowie zur Unterscheidung der Umzugsstatistik von der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung (BEVNAT) finden sich in folgendem Dokument:
Weiterführende Informationen
Grundlagen und Erhebungen