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«Die Bevölkerung von Arbon fordert strengere Kontrollen. Viele haben das Gefühl, dass zurzeit die Tempo-30-Zonen und Fahrverbote zu wenig durch die Polizei kontrolliert werden», sagt der Arboner Stadtpräsident Dominik Diezi. Deshalb habe die Stadt gemeinsam mit der Polizei entschieden, in Zukunft die Tempo-30-Zonen und Fahrverbote vermehrt unter Augenschein zu nehmen.
Viele Autofahrer nutzen Schleichwege
«Tempo 30 bringt mehr Sicherheit und erhöht die Lebensqualität in den Quartieren, indem Lärmemissionen als auch der Ausstoss von Abgasen verringert werden», sagt Diezi. Bis jetzt sei die Polizei, was Kontrollen anbelangt, sehr restriktiv gewesen.
Die Kontrollen werden durch mobile Anlagen oder Polizisten vor Ort durchgeführt, sagt Diezi. «Es geht hauptsächlich um die Tempo-30-Zonen, aber auch um Fahrverbote, wie Schleichwege, die genutzt werden, aber nur für den Zubringerdienst gestattet sind.»
Bauliche Massnahmen werden geprüft
Anhand dieser zusätzlichen Kontrollen möchte die Stadt herausfinden, ob allenfalls bauliche Massnahmen nötig sind, die den Verkehr verlangsamen. «Wenn Messungen ergeben, dass weniger als 85 Prozent der Fahrzeuglenker die Tempolimite einhalten, wird geprüft, ob die Signalisationen und Markierungen vorschriftsgemäss angebracht sind oder ob bauliche Massnahmen erforderlich sind.»
(abl)