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Das Werk von Christoph Steinemann besteht im Wesentlichen aus Digital Paintings, Moving Paintings udn Skulpturen. Die Digital Paintings sind eine Verschmelzung von Photographien, digitaler Bilddarstellung und (digitalen) Zeichnungen. In einem aufwändigen Prozess werden die Photographien fragmentiert, wieder dargestellt und auf einer neuen Bildfläche zusammengestellt als digitale Collage. Der letzten Schicht mit den abstrakten Figuren kommt dabei eine wesentliche Rolle zu, da sie eine Interpretation der unteren Schichten darstellen. Dieser intuitive Prozess trägt die Photographien aus ihrer Anonymität heraus, hinein in einen sehr persönlichen Kontext. Der Betrachter wird dadurch hineingezogen in die pulsierenden Tiefen des Lebens und der Wünschen.
Christoph Steinemann wurde von den gigantischen Plakaten und Anzeigetafeln, wie sie amerikanische Städte und amerikanische ländliche Gegenden zieren, beeinflusst. Während seiner Zeit in Amerika war es auch als er seine ersten Moving Paintings entwarf (1992). Diese Moving Paintings bestehen aus einer Leinwand, die über Rollen angetrieben, kontinuierlich abläuft. Das Gemälde läuft am Betrachter vorbei und zeigt ein sich fortlaufend veränderndes Bild und Farbkompositionen. Diese Werke sind sehr expressiv.
Christoph Steinemann benutzt Linien, Begrenzungen und sich dadurch ergebende Flächen um die Zeichnung (bzw. Linie) in plastische Gemälde zu wandeln. Er zeigt eine neue Form von Comic Abstraction.
Christoph Steineman's Werke fionden sich in zahlreichen privaten Sammlungen und wurden bisher gezeigt in Ausstellungen in New York, San Francisco, Zürich, Montreux, Berlin, Mailand, Florenz und auf den Bermudas (um nur einige zu nennen). Die Ausstellung in der Galerie Fischer ist mit 50 Exponaten die umfassendste Ausstellung, die mit Werken von Christoph Steinemann je stattgefunden hat.