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Die beiden Hauptfunktionen, welche die externe Schulevaluation zu erfüllen hat, lassen sich wie folgt charakterisieren:
Die externe Schulevaluation soll den Nachweis erbringen, dass die Schule die Qualitätsanforderungen, die von Seiten des Auftraggebers an sie gestellt sind, zu erfüllen vermag. Unter diesem Gesichtspunkt verlangt die externe Evaluation nach transparenten Bewertungskriterien und nach Mess- und Beurteilungsinstrumenten, die für die verschiedenen Schulen zu vergleichbaren Ergebnissen führen.
Leitende Fragen:
Wo steht die Schule im Vergleich zu anderen Schulen?
Gibt es Defizite, die ein rasches und möglichst wirksames Eingreifen verlangen?
Die externe Schulevaluation soll die Qualitätsentwicklung der Schulen unterstützen.
Die Schulen erhalten zu den untersuchten Fragen und Themen eine Rückmeldung, die als Impuls für die Schul- und Unterrichtsentwicklung dienen können.
Leitende Frage:
Wo sind die strategisch wichtigen Ansatzpunkte für die Schule, um die eigene Qualität zu verbessern?
Die externe Schulevaluation erfüllt mit Blick auf diese beiden Funktionen einen doppelten Auftrag:
Es gibt verschiedene Anspruchsgruppen, die an den Ergebnissen der externen Schulevaluation interessiert sind. Zu erwähnen sind insbesondere:
Von Seiten dieser Anspruchsgruppen bestehen unterschiedliche Erwartungen an die externe Schulevaluation:
Während von Seiten der Eltern und der Bildungspolitik das Interesse deutlich auf die Rechenschafts- und Kontrollfunktion gerichtet ist, steht für die Schulen – insbesondere für die Schulleitung und die Lehrerschaft – das Interesse an der Entwicklungsfunktion klar im Vordergrund.