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Eine Fahrt entlang der tadschikisch-afghanischen Grenze und über das "Dach der Welt".
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Zusammenfassung Eurasia 2015 – 2017
Meine 741 tägige Eurasia-Fahrradreise brachte mich im Juni 2015 von der Schweiz in die Türkei, dann über Georgien und Aserbaidschan zu den gastfreundlichen Iranern. Danach fuhr ich durch Zentralasien, wo mich meine Route an der tadschikisch-afghanischen Grenze durch das Wakhan Valley und über den Pamir Highway führte. Anschliessend durchquerte ich China und erreichte im Januar 2016 Südostasien. Glücklicherweise erhielt ich im März 2016 in Myanmar ein Permit, um auf dem Landweg nach Indien weiterfahren zu können. Von Indien aus besuchte ich sowohl Bangladesch als auch Nepal, wobei ich mich im Mai 2016 auf einem Trekking im Langtang Valley verletzte und einige Wochen pausieren musste. Mit dem Zug gelangte ich im Juni 2016 in den indischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Von dort fuhr ich mit dem Velo durch das Spiti Valley und erreichte auf dem Manali-Leh-Highway die weitgehend hochgebirgige Region Ladakh, welche ich im September 2016 über den (Trekking)Pass Shingo La verliess. Danach reiste ich über zwei Monate durch Pakistan, wo ich neben dem Karakorum Highway (KKH) auch auf der Hochebene Deosai Plains unterwegs war. Im November 2016 verliess ich Pakistan, wobei ich kurz vor der Ausreise 5 Tage vom pakistanischen Geheimdienst festgehalten wurde. Vom Iran aus erreichte ich mit einer Fähre die arabische Halbinsel, auf welcher ich im Dezember 2016 den Oman erkundete, bevor es zurück in den Iran ging, wo ich mit einem Zug in die Hauptstadt Teheran fuhr. Wegen einer schmerzhaften Knieentzündung musste ich den Januar 2017 wartend in Teheran verbringen. Im Februar 2017 konnte ich zum Glück weiterfahren und das kalte und verschneite Armenien mit dem Velo durchqueren. Nach einer erstaunlich unspektakulären Kaukasusüberquerung gelangte ich mit der Eisenbahn nach Petrosawodsk im Nordwesten Russlands. Von dort fuhr ich im März 2017 mit dem Velo weiter Richtung Norden, um so den Winter einige Wochen zu verlängern. Nachdem ich 6 Wochen nördlich des Polarkreises in verschneiten Landschaften unterwegs war und an einigen Abenden die Nordlichter bewundern konnte, fuhr ich zurück in die Schweiz, welche ich im Juni 2017 erreichte.