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Albert Schweitzer - ein Leben für Afrika zeigt einen kurzen Ausschnitt aus der Biographie des Arztes in Lambarene, nämlich die Jahre 1949 bis 1954. Das Urswaldspital ist aufgebaut und in Betrieb, hat jedoch Finanzprobleme. So reist Schweitzer in die USA, um Geld aufzutreiben. Dort trifft er unter anderen seinen Freund Albert Einstein, der sich gerade in einer Kampagne gegen Atomwaffen engagiert. Daraus wird Schweitzer von McCarthy ein Strick gedreht: Er wird als Kommunist verleumdet, was den Geldfluss für das Spital reduziert. Geheimpolizei und die provisorische Regierung von Gabun wollen das Spital in seiner Existenz gefährden und es schliessen.
Der Lebensabschnitt Schweitzers wird geradlinig und ohne Nebenschauplätze erzählt. Entsprechend stark liegt das Gewicht auf der Portraitierung Schweitzers, der einerseits jede Form von Leben achtet, andererseits für die anderen Krankhausangestellten ein rechthaberischer Despot ist. Der Film gibt einen interessanten Einblick in Schweitzers Biographie und vermag mit stimmungsvollen Bildern zu überzeugen - insgesamt bietet er aber etwas wenig Stoff.