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US-Präsident Donald Trump hat mit einer gleich mehrfach falschen Behauptung über den vermeintlichen Einfluss einer Pandemie auf den Zweiten Weltkrieg für Spott gesorgt.
Trump versprach sich vermutlich, als er am Montag bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus sagte:
Die Aussage Trumps ist nicht nur deswegen falsch, weil er sich auf den Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 zu beziehen scheint, sondern auch, weil die Spanische Grippe erst im Jahr 1918 ausbrach, wie viele User in den Sozialen Netzwerken anmerkten.
Tatsächlich befiel die Seuche aber zahlreiche Soldaten auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges. Der Zweite Weltkrieg folgte erst mehr als 20 Jahre später – die Pandemie war da schon lange vorbei.
Gegenüber USA Today sagte ein Beamter des Weissen Hauses, dass Trump über den Ersten Weltkrieg gesprochen habe.
Wegen Schüssen vor dem Weissen Haus hat US-Präsident Donald Trump eine Pressekonferenz in seinem Amtssitz kurz unterbrechen müssen. Recht schnell wurde bekannt, dass die Schüsse von einem Sicherheitsbeamten abgegeben wurden.
Der Secret Service teilte dann in der Nacht zum Dienstag mit, ein 51-jähriger Mann habe behauptet, eine Waffe zu haben, sei danach auf den Beamten zugerannt und habe mit einem Gegenstand in der Hand eine beim Schiessen übliche Position eingenommen.
Mehr dazu hier.
Ah yes, WWII. A long fought battle. 1939-1917 🤣🤣🤣🤣— Mike (@mcianfrini) August 11, 2020
The Second World War ended in ... 1945 👀— Sophia Bush (@SophiaBush) August 10, 2020
So to recap things we’ve learned since 2016 ... 45 hasn’t read the Constitution, hasn’t read the Bible (but likes to hold one upside down), and clearly never took a US History class. Or ... math? Cool cool, very cool. https://t.co/Lj0nXrhwmz
If anyone says anything about Joe Biden flubbing a line ever again, just post the clip of Trump saying the 1917 pandemic ended the Second World War over and over again.— Nick Jack Pappas (@Pappiness) August 11, 2020
(jaw/sda/dpa)
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Der grösste Unterschied zwischen dem 3. November 2016 und dem 3. November 2020? Angst. Der Historiker Timothy Snyder über die US-Wahl und was danach passieren könnte.
Timothy David Snyder ist Professor für Geschichte an der Yale University und Permanent Fellow am Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen. In seinem 2017 erschienenen Buch «Über Tyrannei» lieferte er einen Leitfaden für den Widerstand gegen einen autoritären Regimewechsel. Sein neues Buch «Die amerikanische Krankheit» erscheint im September.
Professor Snyder, in Ihrem kommenden Buch beschreiben Sie Ihre Erfahrungen mit dem amerikanischen Gesundheitssystem. Was haben Sie erlebt? …