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Kaum hat Barcelona seine Sperre verbüsst, werden schon die nächsten spanischen Klubs wegen Transfers von Minderjährigen gesperrt. Real Madrid und Atlético Madrid werden von der FIFA für zwei Transferperioden gesperrt, wie der Weltfussballverband in einer Mitteilung schreibt. Die Sperre gilt aber erst für das Transferfenster im Sommer 2016 und Winter 2017.
Die beiden Klubs aus der Hauptstadt leisteten sich Verstösse «im Zusammenhang mit dem internationalen Transfer und der Registrierung von Spielern unter 18 Jahren». Bei Real betrifft das die Zeitspanne von 2005 bis 2014, bei Atlético von 2007 bis 2014.
Die Klubs werden mit einem «Transferverbot für zwei volle aufeinanderfolgende Transferperioden verhängt. Die Transfersperre, die nicht für die laufende Registrierungsperiode gilt, da diese vor Mitteilung der Entscheide eröffnet wurde, gilt für jeweils den gesamten Verein».
Zusätzlich setzt es Geldbussen ab. Atlético muss 900'000 Franken bezahlen, Real 360'000. Im weiteren wurden die Klubs angewiesen, die Situation aller fraglichen minderjährigen Spieler binnen 90 Tagen zu legalisieren.
Real und Atletico können gegen das Transferverbot Einspruch einlegen. Ein solcher muss innerhalb von drei Tagen nach Zustellung der Entscheidung bei der FIFA-Berufungskommission schriftlich bekannt gegeben und anschliessend innerhalb einer Frist von weiteren sieben Tagen schriftlich begründet werden. Atletico hat solch einen Schritt bereits angekündigt.
(fox)