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Das Swiss-Ski-Team beklagt einen weiteren verletzten Fahrer. Gino Caviezel brach sich bei einem Sturz im Training in Zinal das linke Schlüsselbein und zog sich eine Hirnerschütterung zu.
Der 25-jährige Bündner Riesenslalom-Spezialist muss mit einer Trainingspause von mindestens sechs Wochen rechnen. Er wird damit vor dem Jahreswechsel keine Rennen bestreiten können und muss um die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele im Februar in Südkorea bangen. «Nach einer sechswöchigen Rehabilitation wird ein Röntgenbild zeigen, ob er dann bereits wieder in den Torstangen trainieren kann», teilte der Schweizer Teamarzt Walter O. Frey in einem Communiqué der Verbandes mit.
Gino Caviezel ist amtierender Schweizer Meister im Riesenslalom- und im Super-G. Im Weltcup egalisierte er in der Vorsaison mit Platz 7 im Parallel-Riesenslalom von Alta Badia sein Weltcup-Bestergebnis aus dem Vorjahr an gleicher Stätte. Im Riesenslalom blieb er in der letzten Saison ohne Top-Ergebnis. Zuvor hatte er es dreimal in die Top 10 geschafft.
Der jüngere Bruder von Mauro Caviezel (29) reiht sich in eine lange Liste ein. Noch bevor die Saison richtig losging, verletzten sich mehrere Schweizer Weltcup-Athleten teils schwer. Vom Männerteam ist Carlo Janka betroffen. Der 31-Jährige hofft, trotz Kreuzbandriss um eine Operation herumzukommen und in diesem Winter mit der Verletzung starten zu können.
Bei den Swiss-Ski-Frauen fallen derzeit Simone Wild (Schienbeinbruch), Aline Danioth (Meniskusverletzung) sowie die B-Kader-Fahrerin Katja Grossmann (Unterschenkelbruch) aus. Überdies fehlte Camille Rast in den beiden bisherigen technischen Rennen wegen der Nachwirkungen des Pfeifferschen Drüsenfiebers. Besser sieht es bei Lara Gut und Corinne Suter raus. Gut meldete sich Ende Oktober in Sölden von einem Kreuzbandriss zurück, Suter hat sich rechtzeitig vom Speed-Auftakt Anfang Dezember in Lake Louise von einer Daumenverletzung erholt. (sda)