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Meine Botschaft an die Regierung und Bevölkerung der Schweiz, insbesondere an jene, die denken, die Situation in Eritrea habe sich verbessert, ist folgende: Ich möchte sie informieren, dass gerade jetzt Tausende von unschuldigen Eritreern stumm leiden, während ihre besten Jahre einfach so in Gefängnissen und Haftanstalten im ganzen Land zerrinnen.
Der folgende Text sind Worte eines Aktivisten der ASZ. Sie wurden während eines Gesprächs festgehalten und collageartig zusammengeschnitten. Sie erzählen vom Leben in Eritrea, von der Flucht und von den Problemen des F-Status in der Schweiz.
Die Aarauer Theatergruppe Szenart erarbeitete in den Jahren 2012 und 2013 zwei Theaterprojekte mit Menschen aus Eritrea. Im zweiten Projekt mit dem Titel «What we can build together» setzten sich fünf eritreische Männer mit dem grossen Wort «Freiheit» auseinander, dies in Form eines Tanztheaters. Die Projektleiter Jonas Egloff und Cornelia Hanselmann begaben sich im Probeprozess auf eine besondere Reise, die auch ihre eigenen Vorstellungen von «Theater», «Tanz» und eben auch «Freiheit» in Frage stellte.