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Die beauftragten Exorzisten, welche keine Ausbildung durchlaufen, müssen sich ihr Wissen selbst aneignen und können nur auf einen Leitfaden zurückgreifen, welcher vom Vatikan veröffentlicht wurde.
Erkennen einer Besessenheit.
Als schwierig gestaltet sich das Erkennen, ob eine Besessenheit vorliegt oder nicht, und wie damit umgegangen wird. Denn je nach Kulturkreis wird hier eine andere Grenze gezogen. So sind in manchen Naturvölkern Geister noch positiv besetzt und werden von Schamamen gezielt aufgenommen, um spirituelle Heilkraft zu erlangen. In den meisten Kulturkreisen werden Geister und Dämonen jedoch als Bedrohung angesehen und mittels Feuer, Opfergaben, Musik, Gesang oder Gebete ausgetrieben.
Die Abneigung gegen alle christlichen Symbole ist ein wichtiges Indiz für die Annahme, dass ein Mensch besessen ist. Des Weiteren kommen plötzliche und unnatürliche Kraftleistungen dazu sowie das Vorhandensein von Sprachkenntnissen, welche man nie im Leben erlernt hat. Darüber hinaus sind Stimmungsschwankungen, wie gesteigerte Aggressivität, oder übernatürliche Phänomene Anhaltspunkte für die Besetzung durch einen Dämon, Geist und den Teufel.