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Die Firma Fleury-Art vertreibt unter der Marke Basilea Acrylfarben. Um was für Farben handelt es sich? Acrylfarben bestehen aus a) Lösemitteln (meist Wasser) – diese lösen die Bindemittel und verdunsten, wenn die Farben trocknen. b) Bindemitteln – diese bewirken, dass Farben als gesamte Flüssigkeit verbunden bleiben, sich aber auch gleichzeitig an einen Untergrund haften können. Bei Acrylfarben – also auch bei Basilea – bestehen die Bindemittel aus Kunstharzteilchen. Wenn das Wasser verdunstet, erhöht sich die Konzentration dieser Teilchen und der Farbanstrich wird wasserunlöslich und elastisch. c) Ebenso bestehen Acryl-farben – auch die der Marke Basilea – aus Pigmenten. Diese können anorganisch oder auch organisch sein und bewirken, dass der Untergrund abgedeckt wird oder auch, inwiefern sich Farben untereinander vermischen. Erstmals stellte man Acrylfarben zu Beginn der 1950er Jahren in den Vereinigten Staaten her, zu Beginn der 1960er Jahre auch in Europa. Sie werden für Künstler speziell verkauft, jedoch gibt es auch Sorten für Handwerk und Industrie. Acrylfarben sind geruchlos. Für Lichteffekte und Veränderungen in den Farbtönen kann man mit Modellierpasten und Gel noch Strukturen optisch verändern. Acrylfarbe verwendet man auf Untergründen, die fettfrei sind (Metall, Holz, Leinwand u. a.). Acrylfarbe trocknet schnell und trocknet ohne Risse (auch wenn man sie in stärkeren Schichten aufträgt). Man kann mit Acrylfarben auch Ölmalerei ergänzen – hier gibt es spezielle Maltechniken. Kaspar Faber (1730 – 1784) gründete im Jahre 1761 in Stein (Nähe Nürnberg) mit der Produktion von Bleistiften. Lothar von Faber (1817 – 1896) war dessen Urenkel und übernahm somit in der Familiennachfolge im Jahre 1839 das Unternehmen. 1851 führte von Faber eine Bleistiftnorm ein, die noch heute gültig ist. Dessen Nachfolger wiederum, Graf Alexander Faber-Castell, übernahm 1905: Von nun an war Faber Castell ein Synonym (und auch eine gesetzlich geschützte Marke) für einen besonders wertvollen Bleistift. 1948 führte die Firma einen populären TK-Stift für technisches Zeichnen ein, später dann (Mitte der 1960er Jahre) begann man, Faserstifte und Textmarker herzustellen. Zu Beginn der 1990er Jahre nun wurde von Faber Castell eine umweltfreundliche Technologie für Wasserlack (bei Farb- und Bleistiften) eingeführt. Noch am ersten Gründungsort befindet sich das Unternehmen Faber Castell und führt heutzutage rund 6.500 Mitarbeiter.