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Hausanalyse: Strategie für die Zukunft
Die Hausanalyse ist ein standardisiertes Beurteilungsinstrument für Liegenschaften. Sie dient dazu, den Zustand eines Hauses zu beurteilen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Wichtigste Grundlage ist die Berechnung der Wirtschaftlichkeit. Ebenso wichtig ist die Identifikation von potenziellen Zielgruppen, für welche die Liegenschaft interessant ist. Der Eigentümer soll erfahren, ob und in welche Elemente des Hauses er investieren soll.
Wozu die Hausanalyse?
- Entscheidungsbasis für Eigentümer
- potenzieller Anstoss zur Innenentwicklung
Für die Gemeinden ist die Hausanalyse interessant, weil sie Eigentümern hilft, die Potenziale ihrer Liegenschaften zu ermitteln und, falls es Sinn macht, eine Entwicklung anzustossen.
Die Hausanalyse ist ein Instrument für die Innenentwicklung. Denn sie konzentriert sich auf bestehende Liegenschaften (statt Neubauten) und sorgt dafür, dass diese sinnvoll genutzt werden.
Die Hausanalyse beantwortet folgende Fragen:
- Welche Chancen hat das Haus auf dem Markt?
- Welche Renovationen und Anpassungen sind zwingend oder sinnvoll?
- Was kosten diese Eingriffe und wie sehen die Erträge aus?
Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und dem Eigentümer übergeben.
Durchgeführt von Profis vor Ort
Die Hausanalyse wird meist von regionalen oder kantonalen Trägerschaften getragen, zum Beispiel einem Verein oder einem Kanton. Durchgeführt wird die Hausanalyse von Profis aus der Region: von regional verankerten Architekten, die den Markt vor Ort kennen.
Das Instrument wurde vom Expertenteam Netzwerk Altstadt entwickelt, das heute bei der VLP-ASPAN angesiedelt ist. Die VLP-ASPAN vergibt die Lizenz zur Durchführung der Hausanalyse an die regionalen Trägerschaften, schult die Architekten in der Analyse und sorgt so für eine Qualitätskontrolle.