Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03321.jsonl.gz/2399

Seit 2002 veröffentlicht das Bundesamt für Statistik (BFS) regelmässig eine Analyse zur Entwicklung der Zahlen im Schweizer Bildungssystem. Die aktuelle Publikation blickt auf den Zeitraum von 2022 bis 2031. Sie zeigt: Die Anzahl der Kinder in der Vorschulstufe steigt in den nächsten zehn Jahren um 8,2 Prozent, auf der Primarstufe um rund 8,4 Prozent und auf der Sekundarstufe I um 11,4 Prozent. Grund dafür ist die seit dem Jahr 2004 registrierte Geburtenzunahme.
Auf der Sekundarstufe II ist ebenfalls mit einem starken Wachstum zu rechnen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre dürften 14 Prozent mehr Jugendliche eine berufliche Grundbildung absolvieren. Die Anzahl der Abschlüsse eines Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses oder eines Eidgenössischen Berufsattests dürfte um 8 Prozent steigen. An den Gymnasien soll es künftig 19 Prozent mehr Studierende geben, an den Fachmittelschulen gar 27 Prozent mehr. Dies führt bis 2031 zu 20 Prozent mehr Abschlüssen auf Maturitätsniveau.
Mehr PH-Studierende
An den Universitäten nimmt die Anzahl Studierende ebenfalls zu. Bis 2031 könnten 15 Prozent mehr Personen ein Studium an einer Universität absolvieren. Das Gebiet Informations- und Kommunikationstechnologie dürfte dabei am meisten zulegen. An den Fachhochschulen soll es 13 Prozent mehr Studierende geben, wobei diese am häufigsten eine Ausbildung im Bereich Pflege anstreben. 26 Prozent mehr Studierende dürften sich für eine Pädagogische Hochschule entscheiden. Dort ist die Ausbildung als Lehrperson auf Vorschuloder Primarstufe am beliebtesten.