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Das musst du wissen
- Zu wenig Schlaf macht wütend, findet eine Studie amerikanischer Psychologen.
- Bereits zwei Nächte mit je vier Stunden zu wenig Schlaf reichen aus, um Menschen die Laune zu verderben.
- Die Studie ist die erste, die zeigt, dass der Schlafmangel die Ursache für den Ärger ist, und nicht umgekehrt.
Bist du schlecht drauf? Vielleicht solltest du etwas mehr schlafen. Denn ab sofort gilt der Zusammenhang zwischen Schlafmangel und schlechter Laune als wissenschaftlich gesichert. Zwar gab es schon früher Studien, die Schlafmangel und die Stimmung untersuchten, aber keine bewies, dass zu wenig Schlaf den Ärger verursacht und nicht umgekehrt.
Jetzt zeigt sich: Aggressiver und wütender werden wir tatsächlich dann, wenn wir zu wenig schlafen. Schon zwei Nächte hintereinander reichen aus, um uns die Laune zu verderben. Das fand ein Team von Psychologen der amerikanischen Iowa State University heraus. Im Experiment liessen sie die eine Hälfte von 142 Versuchspersonen zwei Nächte lang normal schlafen, die andere Hälfte musste am Abend zwei Stunden zu spät ins Bett und am Morgen zwei Stunden zu früh wieder aus den Federn. Danach trabten die Probanden einzeln im Labor zum Test an. Dort mussten sie Bilder von verschiedenen Produkten wie Stühlen oder Tischen bewerten, während die Wissenschaftler im Hintergrund Lärm aus Lautsprechern abspielten. Das Ziel der Forschenden war herauszufinden, wer bei dieser Konzentrationsaufgabe wie schnell gereizt oder wütend würde. Das Resultat war eindeutig: Die unausgeschlafenen Probanden gaben in der Befragung deutlich häufiger an, gereizt, aggressiv oder wütend zu sein, als jene, die genügend Schlaf gekriegt hatten.