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Maeva und Elodie, 15 und 17 Jahre alt, sind in Genf eingetroffen und haben ihre Schlafsäcke bei den mittlerweile 16 Zelten vor den Pforten des Konzertlokals Arena ausgerollt. Die ersten Mädchen und jungen Frauen warten bereits seit letzten Samstag.
Sie haben nur ein Ziel. Sie wollen beim Konzert in Genf dem Quartett möglichst nahe kommen. Die meisten der Mädchen haben die - ebenfalls jugendliche - Band bereits in anderen Städten spielen sehen. Diesmal wollen sie aber versuchen Bill, Tom, Gustav und Georg aus der ersten Reihe eine Botschaft zukommen zu lassen.
Dafür nehmen sie einiges in Kauf: Weit und breit spendet kein Baum Schatten.
Weibliche Tokio Hotel-Fans an einem Konzert. /
Die Verpflegung holen sie sich in einer nahe gelegenen Shopping-Mall, wo sie auch die Toiletten benutzen. Sonst sitzen sie auf dem heissen Asphalt und warten.
Firma sorgt für Sicherheit
«Wir hören Musik und geniessen die Sonne», sagte eine von ihnen gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Und sie knüpfen Kontakt untereinander. Dabei haben sich zwei Gruppen gebildet; eine frankophone und eine deutschsprachige.
Die Konzertorganisatoren haben angesichts des einsetzenden Ansturms erste Massnahmen getroffen. Sie haben eine Firma damit beauftragt, während der Nacht für die Sicherheit der Frauen zu sorgen. Für Samstag werden 10'000 kreischende Fans erwartet.