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Der Name ist eine von der OGS rekonstruierte Bezeichnung. Ehemaliger kleiner Graben entlang der Köschenrütistrasse etwa ab Abzweigung des späteren Schönaurings, hinterer Teil. Er lag aber auf der anderen Strassenseite der Schönau. Der Graben diente als Wasserabzugsgraben, wie er früher an vielen Seebacher Strassen anzutreffen war (Seebacherstrasse, Kolbenackerweg, Glatttalstrasse, Rümlangstrasse, Eichreinweg).
Zugleich war er aber auch ein natürlicher Bach, denn er bezog sein Wasser aus einer Schichtquelle, welche von der hinteren Käshalde unter dem Erlenholz und unter der Stächlimatt hindurch bis an die Köschenrütistrasse führte. Das Wasser floss sehr oberflächlich nur wenig unter der Humusschicht in lockerem Sandstein. Schon die früheren Bauern hatten Probleme mit diesem Wasser und zogen in der Stächlimatt einen Graben in Richtung Katzenbach. Der Name Stächlimatt deutet das Feuchtgebiet an (Stächli = stachelige Pflanzen, Matte = Feuchtwiese). Der Köschenrütigraben wurde in den frühen 1950er Jahren durch eine Kanalisation ersetzt.
Quellen: - Werner Schnellmann (Stächlimattgraben) - OGS-eigene (Rest)