Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03649.jsonl.gz/60

Hochgeachteter Herr Bundesrath!
In Ihrer verehrl. Zuschrift v. 30 v. M. sprechen Sie den Wunsch aus, im Laufe dieser Woche eine mündliche Besprechung mit mir in Bern zu halten. Auch ich halte dafür, daß eine solche Unterredung bei der obwaltenden Sachlage sich geradezu als eine Nothwendigkeit herausstelle. Leider hält mich aber ein leichtes Unwohlsein in diesem Augenblicke zu Hause fest. Ich gebe mich aber der zuversichtlichen Hoffnung hin, daß ich an einem der| drei letzten Tage dieser Woche werde nach Bern reisen können. Sollten Sie an einem der drei bezeichneten Tage verhindert sein, mich zu empfangen, so wollen Sie mich gef. hievon benachrichtigen. Erhalte ich keine weitere Mittheilung von Ihnen, so nehme ich an, Sie seien an jedem der drei Tage zu der fraglichen Unterredung bereit.
In
ausgezeichneter Hochachtung
Ihr freundschaftlich ergebener
Dr A Escher
Belvoir
2 Mai 1864.