Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03452.jsonl.gz/878

Was wäre Fussball ohne Spektakel?
England ist das Mutterland des Fussballs. Im Jahr 1866 wurde nämlich in England die Football Association (FA) gegründetet. Sie umfasst ein umfangreiches Regelwerk des Spiels, wie wir es in der heutigen Form kennen. Mit der FA grenzte sich das Fussballspiel eindeutig von Rugby Football ab.
In China gab es bereits im 3. Jahrhundert ein fussballähnliches Spiel namens Cuju. Es schien sogar bis 600 n. Chr. ein Nationalsport gewesen zu sein. Der Sport geriet dann aber wieder in Vergessenheit.
Die Rote Karte, welche zum Platzverweis führt, wurde erst 1970 zur Weltmeisterschaft in Mexiko eingeführt. Bei dieser WM wurde sie allerdings kein einziges Mal gezückt. Die erste Rote Karte erhielt der Chilene Carlos Caszely bei der WM 1974 im Spiel gegen Deutschland.
Den schnellsten Platzverweis holte sich Walter Boyd im Jahre 1999. Nach einem Foulspiel wurde der Spieler des FC Swansea eingewechselt. Sofort nach dem Betreten des Spielfelds und noch vor der Ausführung des Freistosses schlug er einem Gegenspieler ins Gesicht und flog vom Platz. Boyd wirkte keine Sekunde im Spiel mit und hält somit den Rekord.
Jermaine Pennant bestritt 2005 ein Spiel mit einer elektronischen Fussfessel. Er musste einige Monate ins Gefängnis, da er betrunken am Steuer erwischt wurde. Als Tottenham gegen Birmingham City spielte, hatte der inhaftierte Pennant gerade Ausgang und durfte mit einer Fussfessel auflaufen.
Auf den britischen Scilly-Inseln gibt es die kleinste Liga. Es treten nur zwei Mannschaften gegeneinander an. Die beiden Mannschaften, Garrison Gunners und die Woolpack Wanderers, spielen an 16 Spieltagen um den Sieg.
Im Ersten Weltkrieg, an Weihnachten 1915, schlossen die Briten und die Deutschen einen kurzfristigen Waffenstillstand. Die Männer übergaben sich Geschenke und spielten Fussball. Das Spiel verbündet Nationen auch in schwierigen Zeiten.
Obwohl es im ganzen Land 5'000 begeisterte Fussballspieler gibt, wird Grönland von der Fifa nicht aufgenommen - unter anderem weil es aufgrund des Klimas keinen einzigen Rasenplatz gibt und während nur vier Monaten im Jahr gespielt werden kann.
Norwegen ist das einzige Land, welches noch nie gegen Brasilien verloren hat. Trotzdem konnte sich die Mannschaft dieses Jahr nicht für die Europameisterschaft qualifizieren. Sie scheiterte in der Barrage an Ungarn.
Als Ronaldinho erst 13 Jahre alt war, schoss er für sein damaliges Team bei einem Spiel ganze 23 Tore. Seine Mannschaft gewann das Spiel 23:0. Nach dieser Sensation wurden zahlreiche Clubs auf den jungen Brasilianer aufmerksam.
Nach der Weltmeisterschaft in Deutschland 2006 erlebte das Land einen kleinen Baby-Boom. Neun Monate nach dem Turnier stieg die Geburtenrate in einigen Städten um bis zu 20 Prozent. Die Euphorie hat bei vielen wohl auch noch nach dem Abpfiff angehalten und wurde anderweitig genutzt.
Hooligans waren schon früher ein Problem im Fussball. 1985 verletzten englische Hooligans fast 600 Menschen. Das hatte Konsequenzen: Für ganze fünf Jahre wurden sämtliche britischen Teams für internationale Spiele und Meisterschaften gesperrt.
Bryce Brites aus Belgien ist der jüngste professionelle Fussballer aller Zeiten. Mit gerade einmal 20 Monaten bekommt er einen Vertrag beim FC Racing Boxberg, die sein Talent schon früh erkannt haben wollen.
Bereits Diego Maradona sorgte 1986 für ein spektakuläres, offensichtliches Handtor. Offensichtlicher als kürzlich beim Copa America könnte es aber kaum werden. Peru schickte mit einem klaren Handtor in der 75 Minute Brasilien nach Hause.