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Der Börsengang des teilverstaatlichten Autofinanzierers Ally Financial bringt der US-Regierung 2,38 Milliarden Dollar ein. Ally hiess einst GMAC und finanzierte vor allem Kunden der Autokonzerne General Motors und Chrysler. Zur Verstaatlichung kam es in der Immobilienkrise.
Nach Angaben aus dem Bankenkonsortium werden die Ally-Aktien zu je 25 Dollar ausgegeben - und damit am unteren Ende der Ausgabespanne, die bis 28 Dollar reichte. Damit ist das Unternehmen am Aktienmarkt 12,04 Milliarden Dollar wert. Die Erstnotiz an der New Yorker Börse ist für Donnerstag geplant.
Nach früheren Angaben sinkt der Staatsanteil von 36,8 auf 14,1 Prozent. Das Kreditinstitut hatte bereits im März 2011 einen Börsengang vorbereitet, seine Pläne aber wegen schwieriger Marktbedingungen mehrfach verschoben.
Probleme wegen faulen Krediten
Ally war in der Finanzkrise wegen Problemen mit Immobilienkrediten in Schieflage geraten und wurde mit insgesamt 17,2 Milliarden Dollar von der Regierung vor dem Kollaps gerettet. Seither hat das Institut bereits einen Grossteil des Geldes zurückgezahlt.
Zu schaffen macht ihm unter anderem der verschärfte Wettbewerb, nachdem die Exklusivverträge mit GM und Chrysler ausgelaufen sind.
(sda/dbe/sim)