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Ereignisse im Leben des August Fischer und die Zeit, in der er lebte
Eine Biografie um die Wende zum 20. Jahrhundert in der Rhön
Die Lebensgeschichte des August Fischer, der in der Zeit Kaiser Wilhelms II. in Mosbach bei Gersfeld in der Rhön aufwächst, stellt in lebendigen Bildern die Lebensweise von Kleinbauern in einem Mittelgebirge am Ende des 19. Jahrhunderts dar. August wird 1878 geboren und lebt mit seinen Eltern, vielen Geschwistern, Grosseltern und der Uroma in bescheidenen Verhältnissen – aber glücklich – unter einem Dach. Es gibt noch keine landwirtschaftlichen Maschinen; die Arbeit wird in Handarbeit erledigt. Kinder sind billige und unentbehrliche Arbeitskräfte. Als Zehnjähriger erlebt August, wie die erste Eisenbahn nach Gersfeld kommt. Bis dahin gab es nur Kuh- und Pferdefuhrwerke. Motorfahrzeuge spielen noch keine Rolle. Nach seiner zweijährigen Militärzeit, die er in Frankfurt ableistet, arbeitet August Fischer bei der Deutschen Reichspost. Er ist, wie fast alle Gersfelder und Mosbacher um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, treuer und unkritischer Untertan seiner Majestät Wilhelms II., des Kaisers von Deutschland und Königs von Preussen.