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Themenspezifische Specials
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Carmignac
Merger Arbitrage ist eine alternative Strategie mit dem Ziel von Kursunterschiede zu profitieren, die nach der Ankündigung einer M&A-Transaktion (Fusionen und Übernahmen) entstehen können. Diese Strategie ist für das aktuelle Marktumfeld gut geeignet, denn sie stellt eine wirksame Absicherung in einem Umfeld steigender Zinsen oder steigender Inflation dar. Die Strategie erweist sich oft als weniger volatil als Aktien und sie korreliert nur wenig mit traditionellen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen.
Bei Merger-Arbitrage-Strategien wird meistens ein diversifiziertes Portfolio aus 50 bis 60 Positionen in Unternehmen aufgebaut, die alle an einer M&A-Transaktion beteiligt sind. Dieses Portfolio unterliegt vor allem einem individuellen Risiko – statt einem Marktrisiko ist es dem Risiko ausgesetzt, dass die M&A-Transaktion scheitert. Anders ausgedrückt: Während der Kursverlauf einer Aktie normalerweise den breiteren Markt widerspiegelt, folgen die Merger-Arbitrage-Spreads ihrer eigenen Dynamik, die vom Ablauf der betreffenden Transaktion abhängig ist. Merger-Arbitrage-Strategien korrelieren also nur wenig mit den Aktienmärkten – und den Anleihenmärkten.
Bei steigenden Zinsen sind Merger-Arbi-trage-Strategien besonders gut geeignet. Da der risikofreie Zinssatz eine der beiden Komponenten des Merger-Arbitrage-Spreads ist, erhöht sich automatisch die erwartete Rendite einer Merger-Arbitrage-Strategie, wenn diese Komponente (die den kurzfristigen Zinsen entspricht) steigt – bei gleichem Risiko.
Dieses Muster scheint über längere Zeiträume zuzutreffen. Beispielsweise entwickelten sich die Merger-Arbitrage-Spreads zwischen 1990 und 2008 parallel zu den Zinssätzen: Nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2001 gingen sie zurück, um während der Erholung der Wirtschaft zwischen 2004 und 2007 wieder zu steigen. Die Finanzkrise von 2008 und die daraufhin von den Zentralbanken eingeleitete Nullzinsphase setzten der Korrelation jedoch ein Ende.
Bei Carmignac wird unser Angebot an alternativen Anlagen seit Jahren ausgebaut und wir verwalten zurzeit circa zwei Milliarden EUR in dieser Anlageklasse. Dazu wurde dieses Jahr ein Merger-Arbitrage-Team angestellt bestehend aus Fabienne Cretin-Fumeron und Stéphane Dieudonné, die gemeinsam diese neue Strategie bei Carmignac verwalten. Dieser Schritt erfolgte angesichts der steigenden Nachfrage von Anlegern nach einer Diversifikation weg von traditionellen Anlageklassen und hin zu Anlagen, die über geringere Volatilität verfügen und nicht korrelierte Renditequellen bieten.
Es wurden zwei Merger-Arbitrage-Fonds aufgelegt: Carmignac Portfolio Merger Arbitrage, mit einem defensiveren Profil und einer erwarteten Volatilität von 2 bis 4%, und Carmignac Portfolio Merger Arbitrage Plus mit einem dynamischeren Profil und einer erwarteten Volatilität von 5 bis 7%. Diese Fonds zielen darauf ab, von M&A-Transaktionen in grossen Industrieländern zu profitieren. Beide sind als Artikel-8-Fonds gemäss SFDR eingestuft und stehen professionellen und Privatanlegern in mehreren europäischen Ländern zur Verfügung.
Hauptrisiken des Fonds: Aktienrisiko, Arbitrage-Risiko, mit der Long/Short-Strategie verbundenes Risiko und Liquiditätsrisiko. Der Fonds ist mit einem Kapitalverlustrisiko verbunden.
Marketing-Anzeige: Quelle: Carmignac, 14.11.2023. Bei der Entscheidung, in den beworbenen Fonds zu investieren, alle Eigenschaften oder Ziele des beworbenen Fonds berücksichtigt werden sollten, wie sie in seinem Prospekt oder in den Informationen beschrieben sind. Diese Unterlagen dürfen ohne die vorherige Genehmigung der Verwaltungsgesellschaft weder ganz noch in Auszügen reproduziert werden. Diese Unterlagen stellen weder ein Zeichnungsangebot noch eine Anlageberatung dar. Die in diesen Unterlagen enthaltenen Informationen können unvollständig sein und ohne vorherige Mitteilung geändert werden. Sie entsprechen dem Stand der Informationen zum Erstellungsdatum der Unterlagen, stammen aus internen sowie externen, von Carmignac als zuverlässig erachteten Quellen und sind unter Umständen unvollständig. Darüber hinaus besteht keine Garantie für die Richtigkeit dieser Informationen. Dementsprechend wird die Richtigkeit und Zuverlässigkeit dieser Informationen nicht gewährleistet und jegliche Haftung im Zusammenhang mit Fehlern und Auslassungen (einschliesslich der Haftung gegenüber Personen aufgrund von Nachlässigkeit) wird von Carmignac, dessen Niederlassungen, Mitarbeitern und Vertretern abgelehnt. Der Zugang zu den Fonds kann für bestimmte Personen oder Länder Einschränkungen unterliegen. Die Fonds sind in Asien, Japan und Nordamerika nicht zum Vertrieb an Privatanleger registriert und sind nicht in Südamerika registriert. Carmignac-Fonds sind in Singapur als eingeschränkte ausländische Fonds registriert (nur für professionelle Anleger). Die Fonds wurden nicht gemäss dem «US Securities Act» von 1933 registriert. Gemäss der Definition der US-amerikanischen Verordnung «US Regulation S» und FATCA dürfen die Fonds weder direkt noch indirekt zugunsten oder im Namen einer «US-Person» angeboten oder verkauft werden. Die Risiken, Gebühren und laufenden Kosten sind in den wesentlichen Anlegerinformationen beschrieben. Die Verwaltungsgesellschaft kann den Vertrieb in Ihrem Land jederzeit einstellen. Carmignac Portfolio bezieht sich auf die Teilfonds der Carmignac Portfolio
SICAV, einer Investmentgesellschaft luxemburgischen Rechts, die der OGAW-Richtlinie oder AIFM- Richtlinie entspricht. die Prospekte, KID und Jahresberichte stehen auf der Website www.carmignac.ch zur Verfügung und sind bei unserem Vertreter in der Schweiz erhältlich, CACEIS (Switzerland), S.A., Route de Signy 35, CH-1260 Nyon. Die Zahlungsdienst ist die CACEIS Bank, Montrouge, succursale de Nyon / Suisse Route de Signy 35, 1260 Nyon.Die Anleger können eine Zusammenfassung ihrer Rechte auf Deutsch unter dem folgenden Link abrufen Absatz 6:
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