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Bei einer Panikattacke erhöht sich die Ausschüttung von Adrenalin und dein Stresslevel steigt stark an. Gleichzeitig atmest du automatisch schneller und hektischer. Um nicht zu hyperventilieren, hilft es, bewusst langsamer zu atmen. Dadurch kommt deine Atmung wieder in ein normales Tempo. Atme also bewusst tief ein und wieder aus. Auch dein Puls fährt dadurch herunter. Versuche dich dabei ganz auf dich und deinen Atem zu konzentrieren. Atme tief in den Bauch hinein und ebenso lange wieder aus. Dabei kannst du jeweils bis drei, vier oder fünf zählen, was dich dabei unterstützt, gleichmässiger zu atmen. Gehe dieser Atemübung nach, bis deine Atmung wieder gleichmässig und auf einem normalen Tempo ist. Wenn du bereits zu lange schnell ein- und ausgeatmet hast und hyperventilierst, dann hilft es, in eine Papiertüte zu atmen.
Entspannungstechniken können dir nicht nur im akuten Fall einer Panikattacke helfen. Sie helfen dir auch bei der Stressbewältigung im Alltagsleben und tragen somit dazu bei, dass Panikattacken seltener auftreten. Mit Entspannungsmethoden kannst du Panikattacken also vorbeugen, sie aber auch im akuten Zustand bekämpfen. Gerade, wenn du im Alltag sehr gestresst bist, helfen dir Übungen wie:
Wenn du erste Erfahrungen mit Yoga oder Meditation gesammelt hast, in dem du beispielsweise einen Kurs besuchst oder Übungen in der Psychotherapie lernst, dann kannst du das Gelernte auch bei einer Panikattacke anwenden. So gelingt es dir schneller, dich zu beruhigen und die Angst zu reduzieren. Zudem hilft es dir, andere psychische Krankheiten wie Depressionen zu lindern und der Entstehung weiterer Krankheiten vorzubeugen.
Überlege dir ein Mantra, das dir Kraft gibt. Ein Mantra ist eine Art Leitsatz, der dich motiviert und gleichzeitig beruhigt. Wenn es dir gelingt, dir in einer Paniksituation motivierend und beruhigend zuzureden, dann hast du bereits mentale Stärke aufgebaut. Mantren sind nichts anderes als motivierende Sätze, wie beispielsweise:
Überlege dir also, welches Mantra dir in einer Paniksituation hilft. Schreibe es Mantra auf und präge es dir ein, damit du es während der nächsten Panikattacke parat hast.
Während einer Panikattacke befinden sich die meisten Menschen in einem Teufelskreis: Die auf psychische Angst verstärkt die körperlichen Symptome wie Zittern oder Herzrasen. Die Verstärkung der körperlichen Symptome erhöht wiederum die Angst, wodurch sich die Betroffenen in der Folge immer weiter in die Angst hineinsteigern. Es ist leichter gesagt als getan, jedoch lässt sich eine Angstattacke lösen, indem du die Gedanken im Gehirn in eine andere Richtung lenkst. Beschäftige dich also mit einer anderen Aufgabe, sobald du bemerkst, dass sich eine Panikattacke anbahnt. Du kannst beispielsweise eine Freundin anrufen, wodurch deine Gedanken automatisch auf das Telefongespräch gelenkt werden, oder du ziehst dir rasch deine Schuhe und deine Jacke an, um einen Spaziergang zu machen.
Einen leicht umzusetzender Tipp: Trink ein grosses Glas Wasser. Im besten Fall nimmst du dafür kaltes Wasser und hast auch unterwegs immer eine gefüllte Wasserflasche mit dabei. Wenn du dich ängstlich fühlst, dann trink bewusst langsam ein paar Schlucke. Das hat gleich zwei positive Effekte: Zum einen wird deine Atmung durch das Trinken automatisch verlangsamt und zum anderen lenkst du deine Gedanken damit um, da du dich während des Trinkens auf diese Tätigkeit konzentrierst.
Wie so oft, hilft es, mit anderen Menschen über Ängste und Probleme in deinem Leben zu sprechen. In jedem Fall sollte es in deinem Umfeld jemanden geben, mit dem du deine Angst und Panikattacken teilst. Sprich darüber, auch wenn es zu Beginn Überwindung kostet. Panikattacken haben nichts mit Hypochondrie zu tun und viele Menschen sind davon betroffen. Neben einem guten Gefühl bringt dir ein Gespräch einen weiteren Vorteil: Du kannst mit dieser Person etwa vereinbaren, dass du sie im Falle einer Panikattacke anrufst.
Der letzte und wichtigste Tipp, um deine Panikattacken loszuwerden ist, sie zu akzeptieren. Wie weiter oben bereits erläutert, ist es vor allem die „Angst vor der Angst“, die uns zu schaffen macht und die Panikstörung aufrechterhält. Wenn du dir jedoch bewusst bist, dass die Panikattacken nichts Gefährliches sind und sie wieder vorbeigehen, kannst du viel leichter damit umgehen und wirst sie damit letztendlich auch los. Versuche dir deshalb selber klarzumachen, dass die Panikattacke, wenn sie denn gerade stattfindet, okay ist und erlaube der Angst, da zu sein. Bei vielen Menschen ist es so, dass sie ihre Angststörungen ab dem Zeitpunkt, an dem sie akzeptieren, auch dauerhaft heilen.
Wie aktivierst du einfach und effektiv deine Selbstheilungskräfte? Wir können unserem Körper die nötige Kraft zur Bewältigung des Alltags geben und ihm helfen, in Einklang mit uns zu kommen, was in Zeiten von Stress und Belastung sehr wichtig ist. Eine der besten Möglichkeiten dazu ist die transzendentale Meditation (TM). Diese Technik, deren tiefgreifende Wirksamkeit in über 600 wissenschaftlichen Studien erwiesen wurde, nutzen weltweit Millionen von Menschen. Alles, was du für die Anwendung der TM brauchst, ist eine genaue Anleitung zum Erlernen der richtigen Technik.
Man kann von einer Co-Abhängigkeit sprechen, wenn eine Person in die Süchte eines Angehörigen involviert ist. Die Sucht dieses Menschen rückt im Leben des Co-Abhängigen Tag für Tag mehr in den Vordergrund, während er selbst immer weniger präsent ist. Er entwickelt Vorgehensweisen im Umgang mit der Erkrankung des Betroffenen, die ihm erhebliche Nachteile im Alltag bringen. Co-Abhängigkeit ist auch der Sammelbegriff für Personen mit einer Beziehungsstörung, die zur Abhängigkeit vom Lebensgefährten neigen. In Selbsthilfegruppen lernen sie, sich weniger auf den Partner und mehr auf ihr eigenes Leben zu konzentrieren. Erfahre hier mehr zum Thema
Während der Burnout heutzutage eine gesellschaftlich akzeptierte Krankheit ist, kämpft der Boreout noch immer um Anerkennung. Dabei ergaben Studien, dass sich beinahe jeder siebte Mitarbeiter dauerhaft unterfordert fühlt. Die Unterforderung führt zu Desinteresse, mangelnder Produktivität und im schlimmsten Fall zu einer inneren Kündigung. Erschwerend kommt hinzu, dass Mitarbeiter, die an Langweile leiden, oftmals versuchen, Beschäftigung vorzutäuschen und dabei Aufgaben überproportional in die Länge ziehen. Das Syndrom hat somit nicht nur negative Auswirkungen auf den Arbeitnehmer, sondern auch auf den Arbeitgeber. Doch wie erkennt man einen Boreout überhaupt und welche Tipps und Tricks helfen gegen die Langeweile am Arbeitsplatz?
Starke und andauernde Veränderungen der Stimmungslage wie Depressionen, Manien oder bipolare Störungen gehören nach dem internationalen medizinischen Kompendium ICD-10 zu den affektiven Störungen. Alle Informationen zu den einzelnen Symptomatiken und Eigenschaften der dazu gehörenden psychischen Erkrankungen bekommst du hier in unserem FAQ.
Die Johanniskraut Wirkung ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Die Heilpflanze wurde in der Volksmedizin für diverse Zwecke eingesetzt. Inzwischen sind bestimmte Effekte wissenschaftlich nachgewiesen. Bei Depressionen, Unruhe oder Angstzuständen soll sie stimmungsaufhellend und entspannend wirken. In Europa ist sie deswegen als natürliche Alternative zu den synthetischen Antidepressiva sehr beliebt. Jedoch können Wechselwirkungen mit anderen Mitteln auftreten. Die folgenden Abschnitte informieren über die Einnahme und den Effekt von Johanniskrautpräparaten und helfen dir zu entscheiden, wann du das Mittel einsetzen kannst und wann du ärztlichen Rat einholen solltest.
Die Zahl der Menschen, die an einer Depression erkranken, steigt stetig an. Studien zeigen, dass jeder fünfte im Laufe seines Lebens eine Depression bekommt. Depressionen sind somit längst keine Seltenheit mehr und betreffen einen grossen Teil der Bevölkerung. Bei einer Depression handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die in der Regel nicht von heute auf morgen geheilt werden kann. Die Heilung ist ein langwieriger Prozess, der in vielen Fällen durch professionelle Behandlungsmethoden von Experten unterstützt werden sollte. Was tun bei Depressionen? Es gibt einige Tipps, die dir helfen – egal, ob du dich in einer Therapie befindest oder nicht.