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9 Revisionsstelle
9.1 Auswahlverfahren, Dauer des Mandats und Amtsdauer des leitenden Revisors
Die KPMG AG, Muri bei Bern, übt seit dem 1. Januar 2004 das Revisionsmandat der Swisscom AG und ihrer Konzerngesellschaften aus – dies mit Ausnahme der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb S.p.A., die von der PricewaterhouseCoopers S.p.A. geprüft wird. Der für das Revisionsmandat verantwortliche leitende Revisor der KPMG AG ist seit 2015 Hanspeter Stocker.
9.2 Revisionshonorare
Die Honorare für die von der KPMG AG im Jahr 2016 erbrachte Revisionsleistung (Audit) haben sich auf CHF 3’239 Tausend (Vorjahr CHF 3’413 Tausend) belaufen. Die PricewaterhouseCoopers S.p.A. als Prüferin von Fastweb erhielt für die im Jahr 2016 erbrachte Revisionsleistung (Audit) ein Honorar von CHF 768 Tausend (Vorjahr CHF 678 Tausend).
9.3 Zusätzliche Honorare
Die Honorare von KPMG AG für zusätzliche prüfungsnahe Dienstleistungen (Audit-related Services) haben CHF 283 Tausend (Vorjahr CHF 201 Tausend) betragen, die Honorare für übrige Dienstleistungen (other Services) CHF 127 Tausend (Vorjahr CHF 1’533 Tausend). Die zusätzlichen Honorare beinhalten vor allem Steuerberatungsleistungen. Die Honorare von PricewaterhouseCoopers S.p.A. für zusätzliche prüfungsnahe Dienstleistungen für Fastweb S.p.A. haben CHF 112 Tausend (Vorjahr CHF 155 Tausend) betragen.
9.4 Aufsichts- und Kontrollinstrumente gegenüber der Revision
Der Ausschuss Revision prüft im Auftrag des Verwaltungsrats die Zulassung der Revisionsstelle als staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen, die Unabhängigkeit der Revisionsstelle sowie die Qualität der Prüfleistungen. Weiter stellt er die Einhaltung des gesetzlichen Rotationsprinzips des leitenden Revisors sicher und ist für die Überprüfung und Neuausschreibung des Revisionsstellenmandats verantwortlich. Der Ausschuss Revision genehmigt den integrierten strategischen Prüfplan, der sowohl den Jahresprüfplan der internen als auch der externen Revisionsstelle umfasst. Zudem genehmigt er jährlich das Honorar für Revisionsleistungen des Konzerns und der Konzerngesellschaften. In einem Reglement hat er Grundsätze (einschliesslich einer Liste nicht gestatteter Dienstleistungen) für zusätzliche Dienstleistungsaufträge definiert. Zudem hat er einen prozentualen Schwellenwert für Honorare für zusätzliche Dienstleistungen im Verhältnis zu den Revisionshonoraren festgelegt. Um die Unabhängigkeit der Revisionsstelle zu gewährleisten, muss der Ausschuss Revision – bei einem Honorar über CHF 300’000 – oder der CFO der lokalen Konzerngesellschaft zusätzliche Dienstleistungsaufträge genehmigen. Der Ausschuss Revision lässt sich vom CFO quartalsweise und von der Revisionsstelle jährlich über die laufenden Aufträge der Revisionsstelle – aufgeschlüsselt nach Revisionsleistungen, prüfungsnahen Dienstleistungen und nicht prüfungsnahen Leistungen – informieren. Die Revisionsstelle, vertreten durch den leitenden Revisor und seinen Stellvertreter, nimmt in der Regel an allen Sitzungen des Ausschusses Revision teil. Sie informiert den Ausschuss ausführlich über die Durchführung und die Ergebnisse ihrer Arbeiten, besonders in Bezug auf die Prüfung des Jahresabschlusses. Sie erstattet dem Verwaltungsrat und dem Ausschuss Revision zudem schriftlich Bericht über die Durchführung und das Ergebnis der Jahresabschlussprüfung sowie über die Feststellungen zur Rechnungslegung und zum internen Kontrollsystem. Schliesslich pflegt der Vorsitzende des Ausschusses Revision ausserhalb der Sitzungen des Ausschusses einen engen Informationsaustausch mit dem leitenden Revisor der Revisionsstelle und erstattet dem Verwaltungsrat regelmässig Bericht.