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Arran
(spr. ärränn), größte Insel der mittelschott. Grafschaft Bute, im Clydebusen, im W. durch den 5 km breiten Kilbrennan-Sound von der Halbinsel Cantire getrennt, ist 32 km lang und bis 16 km breit, hat einen Flächenraum von 465 qkm und wird von heidebedeckten Bergen [* 2] durchzogen, die im S. 280 m erreichen, im N. höher und ganz besonders zerklüftet sind. Hier steigt der abgestumpfte Kegel Goatfell oder Gaoth-Bheinn (Windberg) 876 m hoch auf. Das Shiskanthal, südlich von dem durchhöhlten Basaltvorgebirge Drumadoon, ist der fruchtbarste Teil der Insel.
Die geolog. Bildung ist sehr mannigfaltig. Devonische Sandsteine, Kalksteine der Kohlenformation, Pechstein, Trapp und Granit kommen vor. Zu den megalithischen Steindenkmälern der Insel gehört der Kessel Fingals, nicht weit von der 34 m tiefen Königshöhle, die die Zuflucht Bruces war. Die 7712 Einwohner der Insel sind protestantisch, jedoch irischen Stammes, treiben Landwirtschaft und Fischfang. Die Heringsfischer treffen sich in Loch-Ranza im nördl. Teile der Insel. Corrie, Brodick oder Invercloy, Lamlash und Whiting Bay, alle auf der Ostküste, sind Dörfer; Lamlash hat den besten Hafen am Clydebusen, geschützt durch ein kleines Eiland, Holy-Island, mit Klosterruine. An der Südostspitze der Insel steht Kildouan-Castle, diesem gegenüber liegt das Inselchen Pladda mit Leuchtturm. Brodick-Castle gehört dem Herzog von Hamilton.