Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03407.jsonl.gz/90

25.07.2017
Wir reisen zurück ins Jahr 1968. Viele Musiker versuchten ihr Glück, aber nur wenige hatten wirklich Erfolg. So kam es auch, dass viele Bands völlig unterschätzt wurden und untergingen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Band «Beacon Street Union».
Fünf Studenten der Bostoner Universität gründeten die Band mit dem Ziel, Psychedelic Rock zu machen. Bei der Namensfindung machten es sich die fünf Bostoner leicht. Sie wählten den Strassennamen ihrer Universität und hängten noch ein «Union» an den Schluss, und schon stand der Name. Die “Beacon Street Union” schaffte mit ihrem Debutalbum “The Eyes of the Beacon Street Union“ 1968 ein Meisterwerk. Sie hatten damit keinen kommerziellen Erfolg, aber die Chartplatzierung auf Platz 76 motivierte sie trotzdem dazu, weiterzumachen. Leider klappte es mit ihrem zweiten Album ebenfalls nicht und kurz darauf löste sich die Band «Beacon Street Union» auf.
Das Album «The Eyes of the Beacon Street Union» wurde häufig als zu vielseitig kritisiert. Einige Lieder sind nämlich dem Folk und Country angelehnt und wieder andere gehen in Richtung Garage. Es stimmt natürlich, dass somit viele verschiedene Elemente herausgehört werden können, aber eben diese Experimentierfreudigkeit macht das Album zu einem Meisterwerk.
Alle Klassiker der Woche von 2017 findest du in unserer Spotify-Playlist: