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Die NZZ schreibt im Artikel «Michel Platini giesst Öl ins Fifa-Feuer» vom 05. Juni 2019, dass Bundesanwalt Michael Lauber ein Treffen mit Rinaldo Arnold vom 08. Juli 2015 gegenüber einem ausserordentlichen Staatsanwalt des Kantons Wallis «nicht erwähnt» habe. Diese Darstellung ist falsch. Richtig ist, dass die Bundesanwaltschaft (BA) diese und eine weitere Begegnung zwischen Bundesanwalt Michael Lauber und Rinaldo Arnold sowohl gegenüber der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA) wie auch gegenüber dem ausserordentlichen Staatsanwalt des Kantons Wallis offengelegt hat.
Wie dies auch medial bereits thematisiert worden ist, fanden unabhängig von den bilateralen Koordinationstreffen zwischen den Organisationsspitzen von BA und FIFA zwei Begegnungen zwischen Bundesanwalt Michael Lauber, BA-Informationschef André Marty und Rinaldo Arnold statt. Die erste Begegnung fand am 8. Juli 2015 im Rahmen einer Besprechung von allgemeinen strafrechtlichen Fragen in den Räumlichkeiten der Bundesanwaltschaft in Bern statt.
Am 30. Juni 2016 begegnete man sich zufällig an der offiziellen Verabschiedung des damaligen Kripochefs der Walliser Kantonspolizei Robert Steiner durch den Walliser Staatsrat in Sitten. Beide Begegnungen hatten keinerlei Bezug zu Gianni Infantino, zur FIFA, zur UEFA oder zu einem konkreten Verfahren der BA oder der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis.
Diese beiden Begegnungen wurden gegenüber der AB-BA Ende 2018 offengelegt und gegenüber dem ausserordentlichen Staatsanwalt des Kantons Wallis in der Antwort auf dessen erstes Auskunftsersuchen vom Dezember 2018.
Quelle: Bundesanwaltschaft
5.6.2019