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Bereits zum sechsten Mal spielt Jordana Brewster in FAST & FURIOUS die Rolle von Mia. Im Interview spricht sie über ihre Unsicherheit als Mädchen, was sie zur Schauspielerei brachte und warum ihre Scheidung mit 40 ein grosses Risiko war.
Jordana Brewster, Letty erzählt Mia, dass sie sich zwischendurch selbst erinnern muss, wer sie eigentlich ist. Mussten Sie dies bei sich als Schauspielerin auch schon tun? Das ist lustig, dieses Problem hatte ich bis jetzt nie. Ich ging noch in die Schule als der erste FAST AND FURIOUS-Film herauskam. Ich war nach wie vor auf dem Schulgelände von New Heaven, während alle anderen bereits in Hollywood waren. So wurde ich nie vollständig in alles hineingezogen. Ich bin eine ziemlich unsichere Person. Selbst mit den tollsten Talenten würde ich vermutlich irgendetwas finden, dass ich bei mir hinterfragen würde. Meine Neurosen schützten mich vermutlich davor zu glauben ich sei die grösste. Das ist wahrscheinlich etwas Gutes.
Letty erzählt Mia ebenfalls, dass ihr früheres Leben sie lebendig fühlen liess. Was lässt Sie am meisten lebendig sein? Ich liebe meine Arbeit. Wirklich, ich liebe meine Arbeit über alles. Als Schauspielerin gibt es diese Hektik am Set, das viele Reisen und die intensive Arbeit an etwas kreativem. Das Schwierig ist, dass dies so viel Spass macht, dass es schwer ist, wieder zu Hause in einen Rhythmus zu kommen. Man ist so beschäftigt, dass das Privatleben mit Kindern und Mittagessen schon fast eine harte Anpassung ist. Das ist es, was mich wirklich lässt lebendig sein. Ich liebe dieses Paradox an Lettys Charakter. Die Tatsache, dass sie Mutter ist, musste sie erst lernen und es war nicht vollkommen natürlich für sie. Mir gefällt es, dass diese Realität hervorgehoben wurde. Ich finde es wichtig, dies den Frauen zu zeigen.
Es gab diesen Moment, als Mia Letty von ihrem 16-jährigen Ich erzählte. Erinnern Sie sich an etwas, das Sie gemacht haben, obwohl alle irgendwie überrascht waren? Ja, ich wurde Schauspielerin. Ich ging in diese Schule in New York, die ein reine spiessige Mädchenschule war. Ich entschied mich sie zu verlassen und an einer Seifenoper teilzunehmen. Ich ging nicht an meine Prom, hatte keine Partys oder traf mich mit meinen Freunden. Alle waren der Meinung, dass wenn ich zurückschauen werde, es bedauere gemacht zu haben. Ich hingegen war mir sicher, dass ich froh und eine unglaubliche Karriere hinter mir haben werde. Letztendlich bin ich tatsächlich froh, dass ich es getan habe (lacht). Damals glaubten alle ich sei verrückt und würde meine Kindheit und Jugend aufgeben. Ich wusste jedoch immer, was ich tat. Ich bin wirklich glücklich über den Weg, den ich wählte.
Als Mia zurück in die Gruppe kommt, geht sie damit ein grosses Risiko ein. Was ist Ihr grösstes Risiko, dass Sie aus Ihrer Sicht bisher eingegangen sind? Das ist eine gute Frage. Ich habe mich mit 40 Jahren getrennt, was sicherlich ein Risiko ist. Ich musste schliesslich an meine Kinder denken und welchen Einfluss es auf ihre Leben hat. Ich machte also eine grosse Veränderung in meiner Lebensmitte. Das war ein grosses Risiko. Schlussendlich war es das Beste für alle, deshalb bin ich froh, habe ich den Schritt gewagt.
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