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[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Kaum eine Region Europas weist eine solche Dichte an Schlössern und Burgen auf wie der Bereich der Loire und ihrer Nebenflüsse zwischen Orléans und Angers. Ferien in diesem Teil Frankreichs ermöglichen eine einzigartige Entdeckungsreise in eine glanzvolle Vergangenheit.
Ein bisschen wirkt die Schlösserlandschaft dabei wie ein gigantisches Museum für Architektur. Denn in den Bauten spiegeln sich fast alle Epochen der europäischen Baugeschichte seit dem Mittelalter wider.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Seen, Flüsse und Meere spiegeln die Silhouetten dieser majestätischen Bauten wieder und zeigen flüchtige, kapriziöse Bilder auf der Wasseroberfläche, während das Widergespiegelte schon seit Jahrhunderten besteht. Wasserschlösser Europas wurden, als ob darüber eine geheime Absprache getroffen wäre, an den allerschönsten, geschichtsträchtigsten und idyllischsten Plätzen errichtet.
Die Gründe für die Wahl dieser Bauart waren aber natürlich keineswegs die Bewunderung der nachfolgenden Generationen, sondern ganz pragmatischer Natur: Ein Wasserschloss, oder korrekter gesagt Niederungsburg, umgeben von natürlichen Gewässern, besass in kriegerischen Auseinandersetzungen immer eine Reihe strategischer Vorteile. Der Feind konnte sich aus verständlichen Gründen dem Schloss nur mit grossen Schwierigkeiten nähern. Die Zugbrücke, die die Burg normalerweise mit dem Festland verband, konnte im Notfall leicht hochgezogen werden. Die Verteidiger hatten unter allen Umständen Zugang zum Trinkwasser.