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Weniger Schadenersatz für Rebel Wilson
Ein australisches Gericht hat eine Rekord-Entschädigung für die Hollywood-Schauspielerin Rebel Wilson gekippt. Statt 4,5 Millionen australische Dollar muss ihr der australische Ableger des deutschen Bauer-Konzerns nur umgerechnet knapp 465'000 Franken zahlen.
Das hat das Berufungsgericht des Staates Victoria am Donnerstag beschlossen.
Die in Australien geborene Wilson hatte Bauer Media wegen Verleumdung verklagt, weil sie in Zeitschriften des Konzerns als notorische Lügnerin diffamiert worden sei, die über ihr Alter und ihre Herkunft falsche Angaben gemacht habe.
Durch die Berichte habe sie Sprecher-Rollen für die Zeichentrickfilme "Trolls" und "Kung Fu Panda 3" verloren. Im September hatte ein Gericht ihr deshalb die Entschädigung von umgerechnet 3,36 Millionen Franken zugesprochen. Es war die höchste bislang in einem solchen Fall in Australien verhängte Strafe.
Das Berufungsgericht entschied, eine Entschädigung für finanzielle Verluste stehe der Schauspielerin nicht zu. Es könne nicht ausreichend bewiesen werden, dass sie durch die Medienberichte tatsächlich Jobangebote verloren habe. Stattdessen stehe ihr lediglich eine Entschädigung für immaterielle Verluste zu.
Wilson ist derzeit für Dreharbeiten in Europa und nahm nicht an der Gerichtsverhandlung teil. Im Vorfeld hatte sie im Internet geschrieben, es gehe ihr nicht ums Geld. Sie kündigte an, die Entschädigungssumme für Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden.Zurück zur Startseite