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Carrie Parson hatte vier Söhne - einer verkommener und gemeiner als der andere. Mit ihnen hatte es McQuade der Kopfgeldjäger zu tun...
Gray Wolf hob den mächtigen, grauen Schädel und bellte einige Male. McQuade zügelte augenblicklich den Falben, denn wenn der Wolfshund bellte, dann hatte das einen Grund. In der Regel war dann irgendetwas im Anzug, was das kluge Tier nicht einzuschätzen vermochte und was auch Gefahr bedeuten konnte.
Das Pochen der Hufe brach ab, der Kopfgeldjäger lauschte angespannt und vernahm schliesslich das ferne Rumoren, das über die Anhöhe sickerte, die vor ihm lag und ihm den Blick nach Süden versperrte.
Der Texaner ritt auf der Spur einiger Banditen, die sich allem Anschein nach über die mexikanische Grenze abgesetzt hatten, und befand sich wenige Meilen nördlich von Sonoita, einem verschlafenen Nest in den nördlichen Ausläufern der Canelo Hills. Wildnis, soweit das Auge reichte; Felsen, Hügel, Geröll- und Sandhänge, Staub, dorniges Strauchwerk und unbarmherzige Hitze - ein Land, das der Satan aus irgendeiner Laune heraus persönlich geschaffen haben musste.
Ein CassiopeiaPress E-Book
Coverentwurf: Steve Mayer