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Wie unterscheidet sich die Beziehungsreparatur bei traumatisierten Paaren? (Kreuzen Sie alle richtigen Antworten an.)
Negative Zyklen und absorbierende Zustände von negativen Emotionen sind oft komplexer und hartnäckiger.
Das Misstrauen ist bei dem Überlebenden höher.
Der nicht traumatisierte Partner kann Anzeichen einer sekundären PTBS zeigen, weil er im Schatten des Traumas lebt, und braucht daher zusätzliche Unterstützung.
Die Allianz mit dem Überlebenden ist oft fragiler und muss aktiver überwacht werden. Der Therapeut ist explizit kollaborativer und transparenter, fähig, gesehen zu werden.
Emotionale Stürme, Krisen und Rückfälle müssen erwartet und überstanden werden.
Die Beurteilung muss sich auf mögliche Gewalttätigkeit und Substanzmissbrauch sowie auf jedes Risiko der Selbstverletzung konzentrieren.
Emotionen müssen manchmal aktiv eingedämmt werden; so können z. B. Flashbacks auftreten, wenn die Emotionen in einer Sitzung verstärkt werden
Eine psychoedukative Komponente zum Thema Trauma ist notwendig.
In Schritt 2 werden die Auswirkungen des Traumas und dessen Bewältigung in die Beschreibung des negativen Interaktionszyklus einbezogen
Scham ist ein wesentlicher Bestandteil der komplexen PTBS und muss aktiv angegangen werden. Überlebende fühlen sich nicht berechtigt, sich zu kümmern und geben sich oft selbst die Schuld für den traumatischen Missbrauch.
Das Ziel ist für jedes Paar anders und individueller. Zum Beispiel kann der sexuelle Ausdruck auch am Ende der Therapie stärker eingeschränkt sein.
Paar-Interventionen müssen mit anderen Therapien koordiniert werden.
Die Therapie dauert länger. Die Integration von neuen Schritten dauert oft länger.
Risiken müssen dünner geschnitten, Verteidigungen validiert werden.
Es ist selten, dass PTBS allein auftritt. Sie ist oft mit Depressionen, Somatisierung und negativen Bewältigungsreaktionen, wie Selbstverstümmelung, verbunden. Der Therapeut muss explizit danach fragen, wie die Person damit zurechtkommt, daher ist die Beurteilung besonders gründlich.
Der Therapeut muss sich mehr um seine eigenen Bedürfnisse nach Unterstützung und Fürsorge kümmern, um mit dem intensiven Leid von Trauma-Überlebenden zu arbeiten.