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Erfolg der Zweitwohnungsinitiative und Stabübergabe an Tochter Vera Weber
Franz Weber lanciert 2006 die eidgenössische Volksinitiative gegen den uferlosen Bau von Zweitwohnungen, welche die Gemeinden gesetzlich verpichten will, höchstens 20 Prozent des gesamten Bauvolumens für Zweitwohnungen zur Verfügung zu stellen.
Der Lebensraumschützer
«Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen» steht am Anfang des Buches «Friede mit der Schöpfung», Franz Webers zuletzt erschienener Publikation (2009). Der Autor erinnert mit diesem indianischen Sprichwort nicht nur an Immanuel Kants kategorischen Imperativ, welcher besagt, dass jeder Mensch nach derjenigen Maxime handeln sollte, durch die er zugleich will, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
Retter der Donau-Auen
1983–84 kämpft Franz Weber für die Rettung der Donau-Wälder in Hainburg bei Wien. Die österreichische Regierung will die Au roden, um dort ein gigantisches Wasserkraftwerk zu errichten. Franz Weber alarmiert die internationale Öffentlichkeit. Auch der weltberühmte Zoologe und Verhaltensforscher Konrad Lorenz ist auf seiner Seite.
Retter von Giessbach
Franz Webers Kampagne, die er unter dem Motto «Giessbach dem Schweizervolk» zur Rettung des vom Abbruch bedrohten historischen Grandhotels Giessbach über dem Brienzersee lanciert, ist in der Tat «ein Projekt wie es noch keines gab».
Gegen den Elfenbeinhandel
Franz Weber kämpfte 40 Jahre lang aktiv und an vorderster Front für das Überleben des Afrikanischen Elefanten und für ein komplettes Handelsverbot von Elfenbein.
Retter von Delphi
Gleich zweimal (1978 und 1986) bewahrt Franz Weber mit internationalen Grossaktionen das griechische Delphi vor gigantischen Industrialisierungsprojekten, die in unmittelbarer Nähe des grössten Heiligtums der Antike entstehen sollten.
Lavaux
Waadtländer Weinbauern rufen Franz Weber zu Hilfe. Eine 270 Meter lange Reihe von 18 Metern hohen Häusern droht das Ortsbild von Aaron-Villette am Genfersee zu entstellen und bestes Rebland zu vernichten.
Schutz der Robben
1976–77 mobilisiert Franz Weber die Weltmedien gegen das jährliche Massaker an Robbenbabys im kanadischen Packeis. Unterstützt wird er dabei von Brigitte Bardot, die er aus seiner Journalistenzeit in Paris bestens kennt.
Kampf gegen die Landschaftszerstörung durch Autobahn-Projekte
Anfangs der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts nimmt Franz Weber, aus allen Landesteilen um Rettung vor zerstörerischen Autobahnabschnitten angerufen, die Streckenführung des sich in Planung oder bereits im Bau befindenden Schweizer Autobahnnetzes ins Visier.
Les Baux-de-Provence
Mit der Rettung von Surlej wird Franz Weber zu einer internationalen Berühmtheit. Von allen Seiten ruft man ihn zu Hilfe. So auch für den Schutz von les Baux-de-Provence in Südfrankreich.
Franz Webers Erweckungserlebnis und Schicksalsstunde
Auf der Rückfahrt von einer Italienreise macht Franz Weber einen Zwischenhalt im Engadin und erfährt von den Bauplänen in Surlej bei Silvaplana. Der verträumte Weiler mit rund 30 Menschenseelen soll in eine Stadt mit 25 000 Einwohnern verwandelt werden. In der darauffolgenden schlaflosen Nacht verwandelt sich Franz Weber: vom Journalisten in den Umweltschützer.
Dichter und Journalist in Paris
Ab 1949 lebt Franz Weber als Dichter und Schriftsteller in Paris. Dort schreibt er sprachgewaltige Gedichte und Kurzgeschichten, wird Mitbegründer und Herausgeber der literarischen Zeitschrift «La voix des poètes» und verfasst hoch beachtete Interviews und Porträts für deutsche und schweizerische Zeitungen und Illustrierte.