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Den Ausdruck Geld verwende ich für zwei ganz verschiedene Sachen. Zum einen umgangssprachlich für die Gegenstände, die ich Porte-Monnaie habe, also für Banknoten der Zentralbank. Zum andern in einem begrifflichen Sinn für eine Hypostasierung einer Messoperation, in welcher ich die Grösse Wert in Währungseinheiten, etwa in Franken messe. Siehe auch Geldbetrag.
Kritik:

In einem metaphorischen Sinn verwende ich den Ausdruck "Geld" auch für Währungseinheiten mit einem einen Eigennamen (in unserer Währung Franken). Es handelt sich um ein Mass oder eine Grösse, wie etwa Meter oder Kilogramm, mit welchem beispielsweise auch (Waren)Preisgrössen ausgedrückt werden, beispielsweise ein Kg Brot = 3 Franken.
Die Verknüpfung der beiden Begriffe besteht darin, dass die materiellen Geldstücke eine bestimmte Warenpreisgrösse repräsentieren, so dass ich beispielsweise 3 Franken gegen ein Kg Brot tauschen kann, weshalb im praktischen Alltagsverstand von einen Tauschmittel die Rede ist.
Diese Begriffsbestimmung ist praktisch durch die Währung gegeben. Ich kann Geld nicht jenseits der Währung begreifen. Und schliesslich bedarf jede Verfassung, also auch jede Währung der Interpretation. Jeder Begriff ist Teil einer Theorie und kann jenseits der Theorie nicht sinnvoll interpretiert werden.
Das neoliberale Giralgeld ist kein Geld (deshalb heisst es ja giral), sondern eine Hypostasierung von Darlehen, die in Währungseinheiten gewährt werden.
Gegen Geld zu sein ist also einerseits etwa so schlau, wie gegen Meter oder Kilo zu sein, und andererseits etwa so schlau wie gegen materielle Bilder von Allah zu sein.
Was gesellschaftlich kritisch ist, ist die Verfassung, die Eigentum und Zinsen und vor allem Lohnarbeit erlaubt, was mit Geld alles nichts zu tun hat, sondern nur in Währungseinheiten quantifiziert wird. Tauschen ist das praktische Verhalten, in welchem Eigentum gelebt wird. Man kann im Eigentum und im Tauschen ein Problem sehen, aber man sollte diese Probleme nicht mit Geld verwechseln.

- Bargeld

- Buchgeld (Giralgeld)
- Falschgeld
- fliessendes Geld
- Freigeld
- Kurantgeld
- Münzgeld
- Scheidegeld
- Schulden
- Vollgeld
- Zentralbankgeld
Geldform
Geldfunktionen
Geldgeschichte
Geldkarte
- ec-Karte
Geldmenge
Geldpolitik
Geldreform
Geldschöpfung
Geldtheorie
Geldwechsler
Geldwert
Geldarten
Geldvermögen
Geldsorten
Devisen
Geld als Medium
Geld als Versprechen

PS: Ich kann ja hier nicht mein Buch nochmals schreiben. Ich behandle im Buch insbesondere auch das sogenannte elektronische Geld und dabei ausführlich die Differenz zwischen materiellem Geld auf elektronischen Geldträgern und dem sogenannten Buchgeld.

Geld und ..
Zu ein paar expliziten Kritiken siehe Geldfunktionen.
Zwei Filme für Anfänger
Goldschmied Fabian - Warum überall Geld fehlt - das ist ein Commonsense-Darstellung, eine Robinsonade für einfache Gemüter
100 Dollar. Das ist ein Kultfim in 10 Minuten, der Geld als Katalysator zeigt. Wunderbar.
erste Version (muss nochmals bedacht werden)

differenztheoretische Notation
Umgangssprachlich (aber sehr weit in die politische Ökonomie hinein) wird "Geld" diffus für eigentliches Geld und für verschiedenste Dinge, die irgendetwas mit Geld zu tun haben können, vorab beispielsweise für Schulden oder Schuldscheine verwendet. Sehr oft wird Geld mit Währungseinheiten oder noch verkürzter mit deren Namen gleichgesetzt. Geld bedeutet in diesem weiten Sinn dann eine Banknote, eine Menge Franken oder ein Bankguthaben.
Gemeinhin wird Geld funktional begriffen. Anstelle der Frage, was Geld sei, wird die Frage gestellt, wofür Geld verwendet werde. Dabei wird vorausgesetzt, was Geld ist. Im einfachsten Fall werden dem Geld drei Funktionen zugeschrieben, es gilt als Tauschmittel, als Wertaufbewahrungsmittel und als Recheneinheit. In einem etwas entwickelteren Verständnis gilt es als gesetzliches Zahlungsmittel und hochabstrakt als Medium für bestimmte soziale Interaktionen.
Die Frage, was Geld sei, ist problematisch, weil sie ontologisch interpretiert werden kann. Die kybernetische Ersetzung der "was ist-Frage" wäre, wie Geld funktioniere. Aber Geld funktioniert nicht, man müsste nach einem Geldsystem fragen, was die meisten Ökonomen ja auch tun. Eine andere, dialogische Ersetzung der "was ist Geld-Frage", besteht darin zu fragen, wie und wofür der Ausdruck Geld verwendet wird. Ich frage mich, wie ich den Ausdruck verwende.
Ich verwende den Ausdruck Geld homonym für zwei verschiedene Dinge.
Die zweite Wortverwendung, Geld als eine Grösse, will ich hier genauer klären. Als Grösse bezeichne ich eine Hypostasierung eines quantitativen Aspektes eines Vergleichs, bei welchem konventionell vereinbarte Grösseneinheiten verwendet werden. Die Vereinbarung einer Grösse beinhaltet eine operative Bestimmung der Grösse und die Festlegung einer Grösseneinheit.
Die operative Bestimmung der Grösse beschreibt die Vergleichsoperation, also was auf welche Weise verglichen wird. In diesem Sinne ist die Grösse immer eine Relation zwischen zwei Gegenständen, die allenfalls gleich gross sind, oder von welchen der eine grösser ist. Ich kann zwei Gegenstände nebeneinander legen und schauen, welcher in einer bestimmten Richtung mehr Platz braucht. Ich sage dann, dass er länger ist, ohne zu sage, wie lang er ist.
Die konventionelle Festlegung einer Grösseneinheit bestimmt einen Gegenstand, mit welchem alle Grössenvergleiche durchgeführt werden, die der Grösse einen absoluten Wert zuordnen. Die Operation, die Länge bestimmt, besteht darin, einen Massstab neben eine andere Sache zu legen und das Verhältnis abzulesen. Die Länge wird dann beispielsweise in Metern angegeben. Man kann aber auch andere Einheiten wie Zoll oder Meile vereinbaren, was aber nur die Einheit, nicht das Verfahren betrifft.
Bestimmte Grössen können durch verschiedene Operationen bestimmt werden. Das Volumen beispielsweise kann ich durch Messen der Raumdimensionen in Kubikmetern bestimmen, ich kann aber auch das Gewicht einer Flüssigkeit, beispielsweise ein Kilo Wasser verwenden, um einen Liter festzulegen. Dabei verwende ich verschiedene Operationen für dieselbe Grösse. Volumen ist eine Grösse von dreidimensionalen Gegenständen. Aber natürlich wird nicht nur in der Physik verglichen.
Die Grösse Geld wird nicht in einem physikalischen Sinn gemessen. Geld ist im allgemeinsten Fall eine Grösse für Projekte. Als Projekt bezeichne ich in einem Zirkelschluss, was ich mit Geld bewerten kann. So kann ich etwa meinen Lebensunterhalt als Projekt sehen, aber auch eine einzelne Verausgabung wie etwa ein Velotour oder den Bau eines Hauses. Ein sehr kleines Projekt wäre dann etwa das Kaufen einer einzelnen Ware, wobei sehr oft nur der Preis dieser Ware eine Rolle spielt.
Aber wenn ich die Ware nur an einem entfernten Ort oder online über Versandhäuser erwerben kann, muss ich auch den Transport im Kauf verrechnen. Unabhängig davon, ob die Ware mit einer Banknote oder per Lastschrift gegen Geld eingetauscht wird, wird der Wert des Transports bewertet und zu dem Preis der Ware addiert.
Ein weiterer Punkt, der beim Erwerb von Waren in Versandhäusern nicht zu unterschätzen ist, ist der Verlust an subjektivem Wert. Das Hindernis, eine größere Summe auszugeben, ist höher, wenn ich die Transaktion persönlich in Form von Banknoten tätige. Eine digitale Transaktion verringert die gefühlte Bedeutung des Betrages. Nichtsdestotrotz hat der Erwerb von Waren über Versandhäuser auch Vorteile. Die Zeit, die ich in den Geschäften mit Anfahrt und Auswahl der Produkte benötige, ist um ein wesentliches höher, als wenn ich dies über ein Versandhaus machen würde. Die „gewonnene Zeit“ durch Bestellung im Versandhaus ließe sich mit anderen Tätigkeiten nutzen, was bei Gegenrechnung den Preis von Versandbestellungen im Gegensatz zu realen Einkäufen sinken lässt. In der BWL wird in diesem Zusammenhang auch von Opportunitätskosten gesprochen.
Ich kann insbesondere auch die Finanzierung eines Projektes bewerten, indem ich das Projekt mit einem entsprechenden Vermögen bilanziere. Mithin kann ich jedes Vermögen, mit welchem ich Projekte finanzieren könnte, in Geldform bewerten. Ich brauche oder habe ein Vermögen, das ich in Geldform quantifiziere, egal ob das Vermögen eigentliches Geld, ein Haus oder ein Schuldschein ist.
Wenn ich etwas eintausche, vergleiche ich zwei Gegenstände hinsichtlich ihres gerade aktuellen Preises. Ich kann dieses Vergleichen als Messen ohne Massstab auffassen, weil ich beispielsweise erkenne, dass in der entsprechenden Hinsicht ein Paar Schuhe beispielsweise 20 Tafeln Schokolade entspricht, ohne dass ich sagen könnte, wie ich dieses Zahlenverhältnis gemessen oder berechnet habe. Ich habe dieses Verhältnis sozusagen auf dem Markt gefunden, wo die beiden Waren ihren jeweiligen Preis in derselben Einheit, beispielsweise in Franken ausgedrückt haben. Den Preis bezeichne ich als ökonomische Grösse, wenn eine Grösseneinheit verwendet wird.
Die Grösse Geld wird in Währungseinheiten, beispielsweise in Franken angegeben. Ein mögliches operatives Verfahren, durch welches die Grösse Geld bestimmt wird, besteht darin, zu schauen, wie viele Währungseinheiten in einem estimierten Durchschnitt für die durchschnittliche Ware bezahlt werden muss. Diese Operation ist allerdings extrem komplex, sie hat aber eine ganz einfache Reduktion. Ich schaue auf dem Markt die Preise an, die in Währungseinheiten ausgedrückt sind. Aufgrund dieser Preise kann ich abschätzen, wie viel Vermögen ich (und andere) zum Leben brauchen, wobei das Vermögen keineswegs Geld sein muss.
In Bezug auf Vermögen und Preis ist oft von Wert die Rede. Dieser "Wert" wird dann auch in Geldform ausgedrückt. In der politischen Ökonomie gibt es aber keinen guten Grund einen Wert einzuführen, wenn er doch nur über Preise festgelegt wird. Ich kann etwa sagen, dass ein bestimmter Preis gut ist, weil die Ware mehr Wert habe, als sie koste. Aber dabei beziehe ich mich auf einen fiktiven Durchschnittspreis oder auf Preise, die ich an andern Orten für dieselbe Ware bezahlen müsste.
Geld wird gelegentlich als Rechenmittel, Recheneinheit oder als Wertmassstab bezeichnet. Das scheinen mir unglücklich gewählte Wörter, aber natürlich sind Wörter arbiträr. Als Rechenmittel würde ich den Abakus bezeichnen, weil er ein Mittel zum Rechnen ist, während ich fürs Rechnen natürlich kein Geld brauche. Und der Massstab ist ein Mittel zum Messen, ich weiss nicht, wie ich mit Geld messen soll. Die gemeinten Einheiten sind allenfalls Währungseinheiten, die ich durch Wechselkurse verrechnen kann. Meines Erachtens zeigen diese Ausdrücke sehr spezielle Geldauffassungen, die aber eben nie erläutert werden.
Fazit:
Eigentliches materielles Geld ist historisch gesehen eine Übergangsform, die eine Möglichkeit geboten hat, Währungen einzuführen. Goldmünzen und Banknoten machten anschaulich, was in der Währung gemeint ist und waren wohl notwendig, um den Preis der Währungseinheiten festzulegen. Aber heute braucht niemand mehr Geld, weil wir alles gegenseitig in Währungseinheiten verrechnen können.
Ich stelle einen Tisch her und brauche 10 Stunden, mein Nachbar braucht 1 Stunde, im Durchschnitt brauchen wir 5 Stunden pro Tisch.
Ich sage "5 Stunden wert" und meine mit "Wert", die Durchschnitts-Herstellungszeit, in welcher alle Produktionsmittel und Ausbildungszeiten aufgehoben sind.
Wert ist (die Dimension oder) die GrössenArt, die Masseinheit ist "Durchschnittsarbeitsstunden". Wert messe ich nie, ich erschliesse ihn, indem ich unterstelle, dass er im Tauschen auf dem Markt als Durchschnittsangebot erscheint. Wert ist am Markt der (sogenannte Tausch-)Wert.
Ein bestimmtes Stück Gold ist auch 5 Durchsschnittstunden "wert" (Adjektiv, Eigenschaft), weil es auch 5 Durchschnittsarbeitsstunden bedarf. (Warum ist Wert eine (Grössen)Art? Weil damit ein Messverfahren bezeichnet wird. Wert ist auch eine Grösse, die einem Produkt zukommt.!!)
Jede Ware die 5-Stunden enthält, hat denselben Wert. Ich tausche sie gegen die 5-Goldmünze und dann gegen die 5-Franken-Münze - meine aber immer die Herstellungszeit, die bei Geld währungs-vermittelt aufgehoben ist: In der Buchform ( Wechsel) oder eben im materiellen Geld.
In der einfachen Sprache muss ich dem gemeinten Kontext entnehmen, ob mit "Geld" Geld oder die Buchform gemeint ist.
Geld wird nicht für Wert bezahlt, sondern für Preis !!! Mit Geld bezahle ich den Preis, also nicht den Tauschwert !!
Wert und Preis sind ganz verschiedene Dinge. Wert als Tauschwert ist eine emanzipatorische Konstruktion, weshalb sie von den bürgerlichen Ökonomen mit dem kapitalistischen Konzept Grenznutzen bekämpft wird. Dabei wird vermeintlich sachlich logisch argumentiert und der Hintergrund - das Lohnverhältnis - ausgeblendet.
Materielles Geld fungiert als Ware, ist aber eine Ware, dessen Preis durch die Währung an den Preis von eigentliche Waren gebunden wird. In der Währung kann nicht stehen, was beispielsweise 1 Franken kostet oder was man mit einem Franken kaufen kann, wenn keine Goldgewichtsbindung besteht.
Die Währung kann nur die Einheiten vereinbaren und Scheidegeld garantieren. Die Relation zu Preisen ergibt sich auf dem Markt. Praktisch kann ich mir anfänglich keinen anderen Weg als eine "Goldpreisbindung" vorstellen, mittlerweise gibt es Relationen zwischen verschiedenen Währungen.
Materielles Geld ist eine Krücke, ein Hilfsmittel zu Überbrückung bis der antizipierte Zahlungsverkehr funktioniert - so wie der Taylorismus eine Noch-nicht-automatische-Produktionsform darstellt.
Geld ist der Name einer GrössenArt. Es gibt verschiedene Währungen, die je einen Eigenname verwenden. Geld ist in diesem Sinne ein Kollektivsingular, Geld steht verschiedene Geld
Der ökonomische Wert ist ein vergesellschaftetes Mass für durchschnittlich notwendige Arbeitszeit.
Geld als Dimension wie Gewicht und Zeit (Geschwindigkeit, Beschleunigung ..)Geld ist bezeichnet einerseits eine Dimension oder Grössenart und andrerseits die materielle Repräsentation von Grössen dieser Art. Das kann eine Banknote sein, aber auch elektronisches Geld, es ist immer materiell vorhanden, oder eben kein Geld.
[Geldliteratur]
[Geld (das Buch)]
[Historisches Lexikon der Schweiz] []
http://www.antibilanz.info/
http://www.franzhoermann.com/
http://www.franzhoermann.com/paradigmenwechsel.html
https://osbeee.com/
http://www.antibilanz.info/
http://www.ueber-das-geld.de/index.html Bernd Striegel Über das Geld
http://www.derscheintruegt.com/ https://www.youtube.com/watch?v=skzuJnGT9eU
noch abarbeiten:
Eine private Zentralbank, die Zahlungsmittel ausgibt, ist für die Freiheiten der Menschen eine größere Gefahr
als eine stehende Armee. The Writings of Thomas Jefferson, G.P. Putnam & Sons 1899, Band X, S. 31
[ ]
[g+]
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[Aussengeld]
[ Goethe ]
[ Dollar ]
[ Kreuzer: Alles über das Geld ]
[ wp ]
[ Diskussion im FB mit Buschbeck u.a. Was ist Geld ]
[ geld-klimawandel-hunger ]
[ Was wir vom Geld wissen, aber nicht glauben wollen - und zusammenfassender Kommentaar von F. Nahrada ]
[money-wiki-pedia.de]
[wp]