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Am 13. Juli 1977 kommt über New York City ein Gewitter auf. Ein Blitz schlägt in eine Stromleitung ein. Durch den Ausfall kommt es zu einer Überlastung des gesamten Systems. In der „Stadt die niemals schläft“ gehen die Lichter aus. Plötzlich sind 7 Millionen Menschen ohne Strom.
Der Stromausfall ist nicht der erste, den die Stadt erlebt. Er kommt aber zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. In den 1970er Jahren befindet sich New York in einer Rezession. Die New Yorker leiden unter Entlassungen und der Kürzung von sozialen Leistungen.
In der Nacht des Stromausfalls entladen sich die sozialen Spannungen. Chaos bricht auf den Strassen aus. Geschäfte werden geplündert und in Brand gesetzt. Am nächsten Morgen ist die Stadt verwüstet. Das Ereignis hinterlässt in der Bevölkerung ein Misstrauen in das Elektrizitätsnetz, das bis heute andauert.
«New York – Der grosse Stromausfall» macht plastisch, welche Folgen ein Zusammenbruch des Stromnetzes haben kann. Er zeigt aber auch, dass der New Yorker Stromausfall nur der Anlass, nicht aber die Ursache für den Ausbruch von Chaos war.
Stufe: Sek I, Sek II
Fächer: Gesellschaft, Physik, Geografie
Stichwörter: Elektrizität, Stromversorgung, Netzzusammenbruch, Netzüberlastung, Blackout, Energie, Versorgungssicherheit, soziale Unruhen, Wirtschaftskrise
Produktion: Callie T. Wiser. PBS, Spiegel TV 2016
Verkauf: Nicht im Angebot.
VOD: Bis 31.03.2020.