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Liebe OBWler,
Gerne können wir euch, soweit bisher bekannt, die Registerlehrer für die diesjährige OBW bekannt geben:
Cornelia Kindler, Klarinetten
Am Konservatorium Luzern bei Giambattista Sisini absolvierte sie ihr Klarinettenstudium, welches sie im Januar 1996 mit dem Lehrdiplom abschloss. Mit dem Aufbaustudium A in Weimar (D) führte sie ihre Studien in der Klasse von François Benda fort. Sie besuchte Meisterkurse bei Thomas Friedli und Ralph Manno und nahm Unterricht bei Fabio Di Càsola und Matthias Müller. Im Jahre 2005 folgte dann der Abschluss mit dem Nachdiplom Pädagogik (mit Auszeichnung) an der Hochschule für Musik und Theater Zürich-Winterthur. In der Klasse von Ludwig Wicki an der Hochschule für Musik und Theater Bern schloss die Klarinettistin 2008 das Studium in Blasorchesterdirektion ab.
Sie dirigiert Blasorchester verschiedener Leistungsstufen seit 2006 sowie diverse Musikschul- und Jugend Projekte. Cornelia Kindler unterrichtet an den Musikschulen Oberemmental, Region Burgdorf und der Musikschule Region Lengnau-Büren a/A. Sie ist Zuzügerin in diversen Orchestern, Konzertmeisterin im Blasorchester Oberland Thun (BOOT), widmet sich rege der Kammermusiktätigkeit und ist Mitglied des Cavallini – Klarinettenquartetts. 2011 -2017 Registerleiterin im Nationalen Jugendblasorchester. (NJBO) Im Juni 2016 schloss Cornelia Kindler das CAS als Schulpraxisberaterin ab.
Christoph Liechti, Posaunen
Christoph Liechti lebt mit seiner Frau und seinen vier Mädchen in Frutigen im Berner Oberland. Als Musiker arbeitet er an den Musikschulen Kandertal/Niedersimmental und Langnau und spielt als Freelance Posaunist in diversen Formationen.
Christoph Liechti leitet als Dirigent den Posaunenchor Langnau, das Musikkorps der Heilsarmee Frutigen, die Young People Band Frutigen und die Brass of Praise. Vor seiner Ausbildung zum Musiker hat er in der Brass Band Berner Oberland gespielt. An der Hochschule der Künste Zürich hat Christoph Liechti 2003 sein Lehrdiplom zum Musikpädagogen abgeschlossen. Danach studierte er an der Royal Academy of Music in London bei Dudley Bright (Soloposaunist des London Symphony Orchestra) und bei Dennis Wick, wo er sein Diploma of Postgraduate Performance abschloss. Während dieser Zeit spielte er in der Chalk Farm Band oft he Salvation Army mit. Im Jahr 2009 beendete Christoph Liechti seine Studien mit dem Titel Master of Arts an der Musikhochschule in Luzern bei Professor Markus Wüest. Sein künstlerisches Schaffen wurde an verschiedenen Wettbewerben honoriert. So wurde er mit dem zweiten Rang am John Solomon Prize in London ausgezeichnet, ist Preisträger der Lang-Chardonnens Stiftung und erhielt vom Christlichen Musikverband Schweiz 2015 den Alfred Staub Preis. Im Jahr 2016 wurde Christoph Liechti als Fachmitarbeiter in die Musikabteilung Music and Gospel Arts am Hauptquartier der Heilsarmee Schweiz berufen.
Théophile Blanchon, Trompete/Cornet
Geboren im Jahre 1994 interessiert sich Théophile Blanchon bereits sehr jung für Musik und beginnt mit neun Jahren Trompetenunterricht zu nehmen. Ab 2012 besucht er den weiterführenden Unterricht am Conservatoire de Lausanne und absolviert zwei Jahre später das Certificat AVCEM. Von einer immer höheren Motivation angetrieben studierte er nach seiner Ausbildung als Mediamatiker an der HEMU Lausanne bei Olivier Anthony Theurillat und Jean-François Michel Trompete. Im Sommer 2018 schloss er seinen Bachelor of Music pedagogy ab. Er hat in diesem Sommer seinen Master of Arts in Music pedagogy an der ZHdK in Zürich begonnen.
Daneben hatte Théophile die Gelegenheit, mehrere Jahre lang mit professionellen Orchestern aufzutreten (Ensemble Nomade, TOBS, ORJP). Ebenso spielte er in verschiedenen Formationen und interessierte sich zusätzlich für Jazz und experimenteller elektronischer Musik. Seit 2016 unterrichtet Théophile Blanchon Trompete an mehrern Musikschulen im Kanton Freiburg.
Christoph Hertig, Horns
Nach der Lehre als Hochbauzeichner studierte Christoph Hertig Es-Althorn an der Hochschule der Künste Bern bei Thomas Rüedi. 2008 schloss er das Lehrdiplomstudium sehr erfolgreich ab. Er war mehrere Jahre Solo-Hornist der Brass Band Berner Oberland und der Swiss Army Brass Band und besuchte Kurse in Direktion bei Kaspar Zehnder, Dominique Roggen und Matthias Kuhn. Er ist Dirigent der Feldmusik Strättligen, der Musikgesellschaft Oberhofen und der Brass Band Münsingen. Seit 2015 leitet er auch erfolgreich die Projektband «thunerseebrass».
Christoph spielt als Althornist in verschiedenen Kammermusikformationen, wie dem Altophonium Quartett und dem Sextett einfachs.ch. Zudem spielt er auch immer wieder als Aushilfe in diversen Brass Bands mit. Als Musiklehrer unterrichtet er Brassinstrumente in der Region Bern und Thun. Er unterrichtet auch Bläserklassen in Langenthal und Bleienbach. Das Jurieren an Solistenwettbewerben und das Leiten von Registern in Musiklagern und Musikvereinen runden seine musikalische Tätigkeit ab.
Jean-François Simon, Euphonium
Jean-François Simon, geboren 1991 in Strasbourg, beginnt bereits im Alter von 10 Jahren bei Philippe Wendling Euphonium zu spielen. 2012 schliesst er sein Diplôme d’Études Musicales vom Konservatorium Strasbourg mit Auszeichnung ab. Gleichzeitig erlangt er im 2010 ein Diplôme de Musiciens Intervenant en Milieu Social et de la Santé an der Universität Marc Bloch in Strasbourg. Danach unterrichtet Jean-François Simon als Dozent an den Musikschulen von Bouxwiller, Wissembourg und Cronenbourg. Anschliessend beginnt er seine Studien an der Hochschule der Künste in Bern HKB bei Thomas Rüedi. In 2015 schliesst er sein Bachelor Studium mit Auszeichnung ab. Zurzeit absolviert Jean-François Simon den Masterstudiengag Master of Arts in Music Pedagogy ebenfalls an der HKB.
Jean-François Simon befasst sich ausführlich mit historischen Instrumenten der Familie der Tuba. Bereits 2013 beginnt er als Autodidakt Serpent zum spielen, 2014 kommen die Ophikleide die Petite Tuba français en Ut dazu.
Während seiner Studienzeit in Strassbourg studierte Jean-François Simon zusätzlich Direktion bei Miguel Etchegoncelay. Seit September 2014 leitet er die Musikgesellschaft Eggiwil.
Als Euphonist spielt Jean-François Simon regelmässig in Brass Bands mit, zur Zeit bei der Regional Brass Band Bern, gelegentlich auch in Sinfonieorchestern, so im Orchestre Philarmonique de Strasbourg, sowie als Zuzüger in verschiedenen Blasorchestern in ganz Europa (Strasbourg, Bouxwiller, Dettwiller, Brumath und Mannheim).
Als Kammermusiker spiet Jean-François Simon oft in Euphonium-Quartett oder Tuba-Quartett Besetzungen, sowie regelmässig in einem Trio für alte Musik (mit Orgel, Gesang und Serpent). Seit kurzer Zeit wirkt Jean-François Simon im El Prosciutto Projekt mit. Das Trio spielt ausschliesslich zeitgenössische Musik aus der Feder von Bastian Weber (Drum) und Jean-François Simon selbst
Livia Schönbächler, Flöten
Livia Schönbächler wurde 1992 in Richterswil geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Siebnen, im Kanton Schwyz. Sie begann im Alter von acht Jahren mit dem Querflötenspiel und wirkte schon als sehr junge Musikerin in verschiedenen Orchestern als Flötistin und Solistin mit.
2011 begann sie ihr Bachelorstudium in klassischer Musik in der Flötenklasse von Christian Studler an der Hochschule der Künste in Bern. Nach Abschluss dieses Studiums im Jahr 2014 begann sie mit dem Master of Arts in Music Pedagogy in der Flötenklasse von Martin Fahlenbock und besuchte dabei das Nebenfach Piccolo bei Cornelia Zehnder. Diesen Master schloss sie im Jahr 2016 mit dem Prädikat „sehr gut“ ab und setzte ihr Studium mit dem Master of Arts in Music Performance fort, den sie 2018 „mit Auszeichnung“ absolvierte.
Sie besuchte internationale Meisterkurse bei Mario Caroli, Emmanuel Pahud, Aldo Baerten, Wally Hase, Karl Kaiser, Heinz Holliger, Herman van Kogelenberg und anderen.
Seit 2013 unterrichtet sie Querflöte an der Musikschule Region Obermarch und übernimmt zusätzlich Stellvertretungen, aber auch die Leitung von Registerproben und Lagerwochen in verschiedenen Orchestern und Ensembles. Dabei legt sie besonderen Wert auf die Nachwuchsförderung und das gemeinsame, altersdurchmischte Musizieren und gibt ihre Erfahrungen mit Freude und viel Kreativität weiter.
Als freischaffende Musikerin ist sie in der ganzen Schweiz tätig und hat Projekte mit dem Sinfonieorchester Ausserschwyz, dem Orchester und dem Ensemble ‘’Vertigo’’ der Hochschule der Künste Bern, dem Berner Sinfonieorchester und dem Orchester ‘’Variation’’ bestritten. Sie ist ausserdem Mitbegründerin des Trios ‘’note à note’’, mit dem sie jährlich mindestes zwei Konzertreihen plant und durchführt.
Andreas Moser, Saxophone
Nach dem Abschluss der Lehre als Maschinenzeichner wandte er sich definitiv der Musik zu. Von 1994 – 2000 folgte das Studium am Konservatorium für Musik und Theater in Bern, im Hauptfach Saxophon bei Christian Roellinger. Internationale Meisterkurse für Saxophon und Dirigieren, u.a. bei Eugene Rousseau, Andreas Spöri, Jan Cober und Bert Appermont, rundeten seine Ausbildung ab.
Von 2014 -2016 bildete er sich an der Hochschule der Künste in Bern mit dem Studiengang Musikmanagement (Musikschulleiter VMS) weiter. Andreas Moser unterrichtet an den Musikschulen Region Lengnau-Büren a/A und Grenchen. Ebenso dirigiert er die Musikgesellschaft Härkingen und die Jugendmusik Härkingen/Neuendorf. Als Mitglied der Musikkommission vom Bernischer Kantonal-Musikverband (BKMV) ist er für die Aus- und Weiterbildung der Instrumentalistinnen und Instrumentalisten verantwortlich. Er ist Zuzüger in zahlreichen Blasorchestern sowie im Stadtorchester Solothurn und Sinfonieorchester Biel Solothurn, widmet sich aber auch der Kammermusik und ist Mitglied der Bluebird. Seit Herbst 2016 ist er musikalischer Leiter vom Kisi-Lager und J+M Leiter. Andreas Moser wohnt zusammen mit seiner Familie in Selzach SO.
Martin Aregger, Tubas
Martin Aregger begann nach abgeschlossener Berufslehre als Kaufmann das Studium an der Musikhochschule Luzern im Hauptfach Tuba bei Simon Styles. 2008 schloss er den Master of Pedagogics und 2010 den Master of Performance ab. Studienaufenthalte an der Northwestern University in Chicago, sowie Meisterkurse bei namhaften Musikern ergänzten sein Studium. Während seiner Studienzeit spielte Martin Aregger in diversen Orchestern und Formationen mit. Martin Aregger ist Musiklehrer für Blechblasinstrumente in der Region Luzern und leitet an diverse Nachwuchsensembles. Ebenso dirigiert er die Brassband MG Schongau.
Martin Aregger ist Mitglied der Brassband Bürgermusik Luzern mit welcher er 2013 den Schweizermeistertitel in Montreux und im Mai 2014 sogar den Gewinn des europäischen Brassband Wettbewerbs in Perth feiern durfte.
Ralph Marks, Perkussion
Ralph Marks wurde im Oberwallis geboren. Seinen ersten Schlagzeugunterricht erhielt er an der Oberwalliser Musikschule und dem Konservatorium in Sion. Nach abgeschlossener Lehre als Schreiner, begann er das Schlagzeugstudium an der Hochschule der Künste in Bern, bei Harald Glamsch und Hans- Jürg Wahlich. 2005 schloss er das Lehrdiplom und 2010 das Orchesterdiplom ab. Weitere Kurse führten ihn zu Rainer Seegers (Solopauker der Berliner Philharmoniker), Christian Hartmann (Solopauker Tonhalle Zürich), Prof. Franz Lang, Jasmin Kolberg, Raphael Christen, Klaus Schwärzler, Peter Sadlo und andere.
Als Musiklehrer unterrichtet er an den Entlebucher Musikschulen (Hasle, Flühli/ Sörenberg, Escholzmatt/ Marbach/ Wiggen) und ab Sommer 2018 an der Musikschule Musika (Unteres Simmental/ Kandertal) und der MSSO (Saanenland- Obersimmental). Als Percussionist ist er bei den Thunerseespielen, Opus Orchester, Brass Band Bürgermusik Luzern (BML) und als Zuzüger des Sinfonieorchesters Bern, BKO und andere tätig. Spielte in der Swiss Army Brass Band und Sinfonischem Blasorchester mit, sowie in der NJBB und der Brass Band 13 Etoiles und diverse andere Orchester im In- und Ausland.
Änderungen vorbehalten!
Stand: September 2018/sj.