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Supermoto
Supermoto, ursprünglich und weiter gebräuchlich Supermotard (frz. für Superbikers), ist ursprünglich eine spezielle Art von Motorrädern, um damit auf kleineren Rundkursen zu fahren, bezeichnet aber auch die mit derartigen Maschinen abgehaltenen Rennsportserien.
Motorrad
Die Maschinen finden ihren Ursprung im Enduro-
Der Hauptunterschied zu Enduros oder Motocrossern liegt in der Verwendung von Straßenreifen oder Slicks auf entsprechend kleineren (17 oder 16,5 Zoll) und breiteren (vorn bis 3,50, hinten bis 6,00 Zoll) Felgen. Supermotos verfügen über ein straffer abgestimmtes Fahrwerk mit kürzeren Federn sowie leistungsstärkere Bremsen am Vorderrad. Oft sind auch die großen Offroad-
Anfänglich wurden derartige Umbauten in Eigenregie unternommen. Ziel war ursprünglich nicht, mit den Motorrädern Rennen zu fahren, sondern vielmehr ein ideales Stadtmotorrad zu schaffen. Enduros sind zwar leicht und wendig, die für das Gelände oder zumindest den Mischbetrieb ausgelegten Räder und Reifen schränkten das Handling auf Straßen aber unnötig ein, die eher geringe Endgeschwindigkeit spielt hingegen keine Rolle. Ausgehend von Paris kam daher in Frankreichs Städten in den 1980er Jahren die Mode auf, Enduros für den Stadtbetrieb anzupassen, indem kleinere Räder mit Straßenreifen installiert wurden und man die Schutzbleche verkürzte. Gelegentlich wurde bereits das Fahrwerk mit kürzeren Federwegen ausgestattet.
Nachdem sich der Supermoto-
Moderne straßenzugelassene Supermotos sind inzwischen meist auf das Befahren von Landstraßen und Bergpässen ausgelegt. Dadurch haben sich Veränderungen in der Bauweise ergeben, die sie klar von umgebauten Moto-
Supermotos werden heute von mehreren Herstellern direkt als solche vermarktet, die bekanntesten sind KTM, Husqvarna, Aprilia, MZ, Husaberg, Suzuki, Yamaha und Honda. Auch BMW bietet mittlerweile mit der BMW HP2 Megamoto und der G 650 Xmoto straßenzugelassene Supermotos an.
Supermoto (oft mit „SuMo“ abgekürzt) ist ein vergleichsweise junger Motorradsport, der seit etwa 1985 in Europa betrieben wird. Der Ursprung liegt u. a. in Amerika, wo der Supermoto-
Die Faszination dieser Sportart liegt in spektakulären Drifts und Überholmanövern. Dennoch sind die Verletzungen bei Stürzen in diesem Sport weniger gravierend als beim reinen Straßenrennsport oder beim Motocross, da die Geschwindigkeiten nicht so hoch sind wie bei Straßenrennmaschinen und die Sprünge im Offroad-
Wettbewerbe
Die Wettbewerbe werden meist auf außenliegenden Rennstrecken, oft Kartbahnen, ausgetragen, welche für den Supermoto-
Die zunehmende Beliebtheit von Supermotos hat zur Entstehung zahlreicher neuer Wettbewerbe geführt; unter ihnen auch die Deutsche Meisterschaft. Auch mehrere Markencups und Talentcups sind entstanden, um den Nachwuchs zu fördern, zum Beispiel der Nachwuchscup von KTM und dem ADAC, sowie der MZ Youngster Cup und dem ADMV Drift Cup.
Theoretisch lässt das sehr freizügige Reglement Hubräume bis 1.200 cm³ zu, gegen die lediglich das damit einhergehende hohe Maschinengewicht spricht. In der Weltmeisterschaft unterscheidet man zwischen den Klassen S1 und S2.
Neueste Entwicklung in diesem Bereich ist die Hyper Moto-
Ausrüstung
Die Fahrer trugen ursprünglich Motocross/Enduro-