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Auch wenn der Umsatz mit Netbook-Prozessoren im dritten Quartal um 32 Prozent auf 269 Millionen Dollar innerhalb eines Jahres drastisch gefallen ist, hält Intel weiter daran fest und lanciert im Dezember 2011 die neue Cedar Trail-M genannte Plattform. Der von September auf Dezember verlegte Starttermin wird in Industriekreisen mit der schwachen Netbook-Nachfrage erklärt, berichtet der taiwanische Newsservice 'Digitimes'.
Wie Acer-Vizepräsident Scott Lin Anfang der Woche betonte, werden Netbooks in Entwicklungs- und Schwellenländern wie China, wo er im Begriff ist, den neuen Europachef Oliver Ahrens abzulösen, auch weiter gebraucht, weshalb sein Unternehmen nach wie vor an Netbooks glaube. So sehen das auch die Quellen von 'Digitimes'. Wenn Samsung sich im kommenden Jahr von dem Geschäft verabschiedet, werden Acer und Asustek (Asus) die einzigen namhaften Anbieter von Netbooks bleiben, spekuliert man in Taiwan.
Asustek hat mit dem Eee PC 1025C und dem Eee PC 1025CE bereits neue Modelle mit Intels Cedar-Trail-M-Plattform für den Dezember angekündigt. Das Unternehmen, das 2008 den Stein eigentlich erst ins Rollen gebracht hat, kann für das Gesamtjahr 2011 mit 4,6 bis 4,8 Millionen Netbook-Verkäufen rechnen und 2012 immer noch mit 4 bis 4,2 Millionen Stück, so die Erwartungen in Taiwans Industrie. Acer hat sich zwar im dritten Quartal 2011 mit 22 Prozent Marktanteil an die Spitze gesetzt, soll aber 2011 und 2012 ähnlich viele Netbooks verkaufen wie Asustek. (kh)