Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03229.jsonl.gz/2516

Um dieses Experiment durchzuführen, habe ich schon eine Woche zuvor mit den Vorbereitungen dazu begonnen. Gemeinsam mit den Kindern habe ich Wasser in Wasserballone gefüllt und diese dann eingefroren. Eine Woche später, konnten wir dann das Experiment mit den Eiskugeln durchführen. Ich stellte mein Angebot im Kreis vor. Die Kinder, welche mit mir die Wasserballone mit Wasser gefüllt haben, erinnerten sich so gleich wieder daran und waren neugierig und gespannt, was daraus geworden ist und wie sie sich jetzt nach dem Einfrieren anfühlten. Es herrschte grosser Andrang, sich an dem Experiment zu beteiligen. So dass ich das Experiment an einem weiteren Tag nochmals durchführte.
Während dem Experimentieren, herrschte eine gespannte und geschäftige Stimmung. Die Kinder unterstützten sich gegenseitig bei der Vorbereitung des Experiments. Sie entfernten die Ballonhüllen um das Eis herum und führten die Kinder, welche später dazu kamen, in das Experiment ein.
„Was geschieht mit dem Eis, wenn wir Salz darüber streuen?“
Damit die chemische Reaktion sichtbar wird, was mit dem Eis geschieht wenn wir Salz darüber streuen, träufelten die Kinder mit Pipetten Lebensmittelfarbe darüber. Gespannt und konzentriert beobachteten die Kinder das Ergebnis. Sie bemerkten, dass das Eis aufraut wo sie es mit Salz bestreuten. Ebenso wird das Eis immer kleiner und kleiner (es schmilzt) und dass dort, wo sie kein Salz streuten, die Oberfläche ganz glatt bleibt.
Darüber hinaus, tauschten die Kinder ihr ganz eigenes Wissen über das Eis aus. „Man kann darauf Schlittschuhlaufen, weil es so glatt und rutschig ist. Das Eis besteht aus Regenwasser (Wasserkreislauf) und dass auch Schnee gefrorenes Wasser ist. Das Schlittschuhlaufen sei auf Schnee aber nicht möglich, dafür Skifahren.“ In den Eiskugeln wurden sogar Figuren und Höhlenlandschaften entdeckt.
Verfasserin: Nadina