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Schweizer Botschafter in Israel überreicht Beglaubigungsschreiben
08.11.16
Der Präsident des Staates Israel, Reuven Rivlin, hat am Montag, 7. November 2016, den neuen Botschafter der Schweiz in Israel, S.E. Jean Daniel Ruch (Bild), empfangen, der ihm das Beglaubigungsschreiben überreichte. Botschafter Ruch löste Botschafter Andreas Baum als Vertreter der Schweiz in Israel ab.
Präsident Rivlin bemerkte einleitend, dass Israel 2017 den 120. Jahrestag des 1. Zionistenkongresses begehen wird, der im Stadt-Casino von Basel stattfand. «15 Zionistenkongresse» fanden in der Schweiz statt, und es ist in der ganzen jüdischen Welt bekannt, dass Theodor Herzl sagte: In Basel habe ich den Judenstaat gegründet.»
Rivlin merkte an: «Dies erinnert uns, wie wichtig die Schweiz für die neue jüdische Renaissance war» und fügte hinzu: «Die Schweiz ist aber auch wichtig für Israel in Sachen Handel. Ausserdem kooperieren wir auf vielen andern Gebieten, einschliesslich der Notwendigkeit zur Sicherheit für die ganze Welt beizutragen.»
Botschafter Ruch dankte dem Präsidenten und sagte, er fühle, dass die Beziehung zwischen den zwei Völkern eine emotionale sei, die, wie der Präsident gesagt hatte, bis zum 1. Zionistenkongress zurückreiche. «Im Bewusstsein der Schweiz ist Israel ein Land, mit dem wir viele Ähnlichkeiten teilen – Staaten von ungefähr der gleichen Grösse, mit unterschiedlichen Gesellschaften.» Botschafter Ruch bemerkte weiter: «Wir haben auch viele persönliche Verbindungen. In Israel leben rund 20'000 Schweizer Bürger, die grösste schweizerische Gemeinde östlich von Europa. Dies führte zu einer breiten Vielfalt wirtschaftlicher, kultureller, und heute auch wissenschaftlicher Verbindungen und Kooperationen.» Viele Menschen in der Schweiz betrachten Israel fast wie eine Schwesternation, wenn es um High-Tech und die wissenschaftliche Entwicklung gehe. Die Förderung dieser Beziehung werde zu seinen Prioritäten gehören, betonte der Schweizer Botschafter.
Botschafter Ruch schloss mit der Feststellung, dass die Schweiz, als Gastgebernation des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) und zahlreicher Friedenskonferenzen gerne einen gerechten und dauernden Frieden in der Region sähe. «Wir bleiben verpflichtet und verfügbar - natürlich muss der Friede von den Akteuren kommen - doch wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um den Völkern dieser Region den Frieden zu bringen.»
President Rivlin receives diplomatic credentials from new Ambassadors of (…) Switzerland (…)