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«Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.» Jakobus 5,15
Sprich über Deinen Glauben
Als ich damals diese Gesichtslähmun hatte, war ich noch unverheiratet. Ich hatte eine junge Frau namens Imogene zur Gemeinde begleitet. Als wir zusammen nach Hause gingen, sagten einige der jungen Leute, die mit uns waren: „Kenneth, hat der Herr dich wirklich geheilt?“ Ich sagte: „Ja, sicher hat er das getan.“ „Aber als wir soeben an der Straßenlaterne vorbeikamen, bemerkten wir, dass du gelacht hast und dass dein Mundwinkel dabei fast bis zu deinem Ohr reichte. Fühlst du dich irgendwie anders?“ Ich sagte: „Nicht, dass ich wüsste.“ Sie fragten: „Warum denkst du dann, dass du geheilt bist?“ Ich sagte: „Ich denke es nicht, ich weiß es.“ „Wir können sehen, dass du nicht geheilt bist und du gibst zu, dass du dich nicht besser fühlst. Schwindelst du nicht ein wenig?“ Ich sagte: „Nein, ich rede im Glauben. Glaube ruft Dinge, die nicht sind, wie wenn sie da wären. Jesus hat gesagt, wir sollen glauben, dass wir empfangen haben, wenn wir beten, so wird es uns zuteil werden. Wenn ihr mich das nächste Mal seht, werdet auch ihr zugeben müssen, dass es so ist.“ Warum sagte ich das? Weil ich wusste, dass ich die Heilung empfangen hatte und dass sie sich manifestieren würde.
Schließlich kamen wir zu Imogene nach Hause. Sie holte ihre Mutter ins Wohnzimmer, stellte mich unter eine Lampe und sagte: „Schau dir das Gesicht von Kenneth an.“ Ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen, doch mein Gesicht lächelte nur auf einer Seite. Imogene sagte: „Mama bestätigt, dass du nicht anders aussiehst. Du bestätigst, dass du dich nicht anders fühlst. Warum denkst du, dass der Herr dich geheilt hat?“ Ich sagte: „Ich denke nicht, dass er es getan hat. Ich weiß, dass er es getan hat. Glaube ruft Dinge, die nicht sind, wie wenn sie da wären. Gemäß dem Wort Gottes bin ich geheilt. Das Gebet des Glaubens – das Gebet, das Dinge ruft, die nicht sind, wie wenn sie da wären – heilt den Kranken.“ Sie sagte: „Aber der Pastor hat wohl nicht das Gebet des Glaubens für dich gebetet, denn wenn er es getan hätte, dann wärst du jetzt geheilt. Ich kann aber sehen, dass du nicht geheilt bist.“ Ich sagte: „Doch, er hat es gebetet und ich habe meine Heilung.“
Bekenntnis: Gemäß dem Wort bin ich geheilt. Ich rede über meinen Glauben und davon, was der Herr für mich getan hat. Ich rufe die Dinge, die nicht sind, wie wenn sie da wären; und werde schließlich die Manifestation sehen.
Auszug aus dem Buch «Heilung durch Gottes Wort» von Kenneth E. Hagin auch als E-Book erhältlich.
8. Auflage 2015
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