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Das gute Gefühl, einen Notbremsassistenten zu besitzen
Der Notbremsassistent ist eine verhältnismässig neue Technologie, die die maximale Bremsleistung gewährleisten soll, um ein Fahrzeug bei einer Vollbremsung zu stoppen, falls der Fahrer in einer solchen Situation nicht genügend Druck auf das Bremspedal ausübt. Trotz der Vielfalt der verschiedenen Bezeichnungen ("Emergency brake assist", "Brake assist" oder "Automatic emergency brake") arbeiten alle Notbremsassistenten doch nach den gleichen grundlegenden Prinzipien und haben zum Ziel, zusätzliche Bremskraft zu erzeugen.
Wie funktioniert diese Technologie?
Im Unterschied zum Automatikbremssystem arbeitet der Notbremsassistent ausschließlich basiert auf die Bewegung des Fahrzeugs und der vom Fahrer ausgeübten Bremskraft. Wenn der Fahrer auf die Bremse tritt, prüft der Notbremsassistent die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und die Kraft, die auf das Pedal aufgebracht wurde. Wenn das System feststellt, dass sich das Fahrzeug in einer Notbremsung befindet, wird der Bremsimpuls des Fahrers übergangen und die gesamte verfügbare Bremskraft angewendet. Da dem Fahrer effektiv die Bremskontrolle genommen wird, sind der Notbremsassistent und das Antiblockiersystem (ABS) gemeinsam in der Lage, das Fahrzeug entweder zu stoppen oder so stark wie möglich zu verlangsamen, bevor eine Kollision eintritt. Der Notbremsassistent würde weiterhin die volle Bremskraft liefern, und das ABS würde die Bremsen pulsieren lassen, um das Blockieren der Räder zu verhindern.
Ist ein Notbremsassistent zwingend notwendig?
Ohne Notbremsassistenten können viele Fahrer nicht in vollem Umfang einschätzen, wie viel Kraft während einer Notbremsung auf das Bremspedal ausgeübt werden muss, was zu vermeidbaren Unfällen führen kann. Darüber hinaus sind sich einige Fahrer nicht über den bestmöglichen Einsatz des Antiblockiersystems bewusst. Vor der Einführung von ABS bekamen die meisten Fahrer beigebracht, die Bremsen während einer Notbremsung nicht kontinuierlich zu betätigen, was zwar den Bremsweg effektiv verlängert, jedoch das Blockieren der Räder verhindert. Mit ABS ist eine "Stotterbremse" nicht mehr erforderlich. Wenn die volle Bremskraft bei einer Notbremsung angewendet wird, vibriert das Bremspedal beim Einsatz des ABS, das viel schnellere Bremsimpulse aussendet, als es dem Fahrer sonst möglich wäre. Wenn einem Fahrer dieses Gefühl nicht vertraut ist, löst er sich möglicherweise sogar noch vom Bremspedal, was den Bremsweg noch weiter verlängert. Da der Notbremsassistent übernimmt, bevor dies geschieht, wird sich ein mit dieser Technik ausgestattetes Fahrzeug weiter verlangsamen, auch wenn der Fahrer keinen Bremsimpuls sendet. Wenn Sie die Art und Weise gewohnt sind, wie Ihr Fahrzeug während einer Vollbremsung reagiert, dann ist ein Notbremsassistent nicht wirklich erforderlich. Die übrigen 90 Prozent der Fahrer könnten durch das Üben von Vollbremsungen die Notwendigkeit eines Notbremsassistenten verringern. Auch wenn das Trainieren von Notbremsungen zu einem sichereren Fahrgefühl führen kann, ist es wichtig, nur dies nur dort zu üben, wo keine Gefahr für andere Fahrzeuge, Fußgänger oder sonstige unbeteiligte Dritte besteht.
Notbremsassistenten der neuen Generation
Daimler-Benz führte in den späten 1990er Jahren die ersten Notbremsassistent-Systeme ein, und das Unternehmen nutzt diese Technologie bis heute. Volvo, BMW, Mazda und eine Vielzahl anderer Automobilhersteller bieten ebenfalls ihre eigenen Notbremsassistenten an. Die neueste Entwicklung ist, dass einige dieser Technologien die Bremsen "vorladen", so dass die volle Bremskraft bei einer Notbremsung zur Geltung kommt, unabhängig davon, wie stark der Fahrer das Bremspedal betätigt. Wenn Sie an einem nachträglichen Einbau eines Notbremsassistenten interessiert sind, dann wenden Sie sich an einen kompetenten Händler wie Autoteilexxl.ch - möglicherweise können Sie den Kauf mit der Bestellung anderer von Ihnen benötigten Ersatzteile und Autoteile verbinden.