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Steinschlagverbauung Gruobenwald
Im Jahr 2022 wurde mit den Arbeiten zum Steinschlagschutz Gruobenwald begonnen. Das Projekt sieht eine Kombination von Schutzdämmen und Steinschlagschutznetzen zum Schutz des Siedlungsgebiets, der Verkehrsinfrastruktur sowie der Rhätischen Bahn vor. Im Jahr 2022 wurden neben einem 110 m langen und 4.5 m hohen Damm zwei Steinschlagschutznetze mit einer Höhe von 3 m erstellt. Die Arbeiten sind plangemäss verlaufen.
Wiederaufnahme der Arbeiten, Etappe 2023
Die Holzereiarbeiten als Vorbereitung für die Etappe 2023 wurden bereits wieder in Angriff genommen. Es werden die Bäume im Baustellenbereich der zu erstellenden Schutzbauten entfernt. Der eigentliche Baustart ist auf anfangs April geplant. Neben drei Dämmen mit einer Höhe von 5 m sowie einer Länge von insgesamt 245 m werden 4 Werkreihen Steinschlagschutznetze, 3 davon mit einem Energieaufnahmevermögen von 2'000 kJ und eine davon mit 500 kJ, realisiert. Die Werkhöhen liegen bei 4m respektive 3m.
Mit den Massnahmen wird der Steinschlaggefahr im Gebiet zwischen dem Tschägibach und dem Gruobenstutz entgegengewirkt. Aus dem Ausbruchgebiet Sattelfluh traten schon wiederholt Stein- und Blockschläge auf. Vereinzelt wurden auch Baumtreffer bis auf die Strasse und zum Trasse der Rhätischen Bahn beobachtet. Dank der Schutzfunktion des Waldes konnten grössere Ereignisse verhindert werden. Das Projekt wird im Jahr 2024 abgeschlossen.