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Die französische Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo» soll vom Donnerstag nächster Woche an (1. Dezember) auch auf Deutsch erscheinen. Geplant sei eine Start-Auflage von 200'000 Exemplaren und ein Heftumfang von 16 Seiten, sagte eine Sprecherin des Blattes am Mittwoch.
Die Redaktion von «Charlie Hebdo» in Paris war vor knapp zwei Jahren Ziel eines verheerenden islamistischen Terroranschlages: Zwölf Menschen wurden am 7. Januar 2015 in den Tod gerissen, darunter die Zeichner Cabu und Wolinski.
Minka Schneider werde als Chefredaktorin der deutschen Ausgabe in Paris arbeiten, berichtete AFP. Die deutsche Ausgabe solle vor allem aus dem Französischen übersetzte Texte enthalten. Geplant seien aber auch Exklusivbeiträge.
Die Redaktion habe Deutschland ausgewählt, da «Charlie»-Journalisten dort bei Debatten gut empfangen wurden und Hefte nach dem Attentat auf besonders grosses Interesse stiessen. Die Zeitschrift erscheine in Frankreich mit 110'000 Exemplaren wöchentlich. (sda/dpa)
«Was darf die Satire? Alles.» So stand es am 27. Januar 1919 im «Berliner Tageblatt». Geschrieben hat diese berühmten Worte damals der Schriftsteller Kurt Tucholsky.
100 Jahre und ein paar Monate später gelten diese Worte immer noch: Satire darf alles. Die Frage ist: Wie gut kommt dieses ominöse «Alles» beim Publikum an?
Comedian Dieter Nuhr jedenfalls erregte mit seiner Satire am Donnerstag in der ARD-Sendung «Nuhr im Ersten» bei einem Grossteil der Zuschauer Ärgernis: Er machte auf der …