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Die Regierung unterstützt die Hilfsorganisation Co:operaid mit 40'000 Franken zugunsten der Nothilfe für die Betroffenen der Dürreperiode in Kenia.
Das Horn von Afrika, zu dem die Länder Kenia, Somalia und Äthiopien gehören, erlebt in diesen Monaten die schlimmste Dürre seit 40 Jahren. Sie ist die Folge von vier aufeinanderfolgenden schlechten Regenzeiten in dieser Region. Nach Schätzungen von Hilfsorganisationen sind rund 36 Millionen Menschen von der Dürreperiode betroffen. Der Krieg in der Ukraine hat zudem dazu geführt, dass unter anderem die Getreidepreise gestiegen und die Nahrungsmittel knapp geworden sind.
Die in Zürich ansässige Hilfsorganisation Co:operaid ist zusammen mit ihrer kenianischen Partnerorganisation Hifadhi Africa (HAO) in der Region East Pokot im Westen von Kenia tätig. Bis im Sommer 2022 schien die Situation in dieser Region weniger dramatisch als im Norden von Kenia; nun hat sich die Krise dort ebenfalls verschärft. Vieh verendet und die Menschen kämpfen täglich um wenigstens eine Mahlzeit. Zusammen mit dem Partner-Hilfswerk HAO hat Co:operaid dort ein Nothilfe-Projekt lanciert. Geplant ist, 2'400 Haushalte, 1'900 Kindergartenkinder, 250 Kinder unter 5 Jahren, 80 Schwangere und 12 Grundschulen mit den nötigsten Lebensmitteln wie Mais, Maismehl, Porridge-Mehl, Reis und Salz zu beliefern.
Damit die Hilfsorganisation Co:operaid ihre humanitäre Hilfe wahrnehmen kann, ist die Organisation dringend auf Spenden angewiesen. Die Regierung hat deshalb 40'000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen und bringt damit die Solidarität der St.Galler Bevölkerung mit den betroffenen Menschen in Kenia zum Ausdruck.