Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03273.jsonl.gz/1230

Unter der Leitung von Gastdirigent Leo McFall - Werke von Elgar und Fauré.
Die Werke des britischen Komponisten Frederick Delius gelten als Trouvaillen, werden sie doch viel zu selten aufgeführt. Delius scheut die klassische Form und meidet in seinem Violinkonzert auftrumpfende Virtuosität. Vielmehr ist es eine Art Improvisation von ergreifender Spontaneität und Schönheit, die der israelische Violinist Guy Braunstein zum Ausdruck bringen wird. Leo McFall, der das argovia philharmonic zuletzt 2019 dirigierte, bringt mit Gabriel Faurés Pelléas et Mélisande einen schönen Kontrast ins Programm. Fauré schuf mit der Orchestersuite, basierend auf Maurice Maeterlincks Drama, ein sinfonisches Meisterwerk, welches weltweit Bekanntheit erlangte. Internationale Berühmtheit erlangte auch Elgar, nämlich durch seine Enigma-Variationen (von griechisch «Rätsel»). Der Brite beschreibt in 14 Variationen Menschen aus seinem Umfeld. Das Rätsel bezieht sich dabei nicht etwa auf die Menschen, sondern auf Beethoven, dem er auf musikalische Weise folgt.
Mitwirkende:
Guy Braunstein, Violine
Leo McFall, Leitung
argovia philharmonic
Programm:
Gabriel Fauré (1845–1924)
Pelléas et Mélisande Suite op. 80
Frederick Delius (1862–1934)
Violinkonzert
Edward Elgar (1857-1934)
Enigma-Variationen op. 36