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Nach den zweiten Wahlgängen in der Romandie gibt es lediglich eine grosse Veränderung im Ständerat. Im Kanton Freiburg teilen sich CVP und SP weiterhin die beiden Sitze, und in Genf bleibt der Ständerat in links-grüner Hand. Einzig in der Waadt gewinnt die FDP einen Sitz auf Kosten der Grünen.
Die SVP stellt als landesweit wählerstärkste Partei in der kleinen Kammer weiterhin keinen Vertreter. Auch Jean-François Rime blieb im Kanton Fribourg gegen SP-Präsident Christian Levrat chancenlos.
CVP mit den meisten Ständeratssitzen
Vor den zweiten Wahlgängen in weiteren acht Kantonen bleibt damit die CVP die stärkste Partei im Ständerat. Sie kommt mit der Wahl von Beat Vonlanthen in Freiburg nun auf zehn Sitze. Noch drei Sitze bleiben der Partei in den kommenden zweiten Wahlgängen zu verteidigen, um auf ihre insgesamt 13 Mandate von 2011 zu kommen.
Am meisten zugelegt hat am Sonntag die SP. Sie konnte drei ihrer Sitze in zweiten Wahlgängen verteidigen und kommt nun insgesamt auf neun Sitze. Verteidigt sie die anderen drei Sitze, käme sie neu auf 12 Mandate – dank dem Gewinn des Zürcher Sitzes. In der Romandie stellt sie mit fünf Vertretern gar am meisten Ständeräte.
Die FDP hatte mit elf bisherigen Sitzen die gleiche Ausgangslage wie die SP. Am 18. Oktober konnte sie acht Sitze auf Anhieb wieder holen. Mit dem Gewinn des Mandates im Kanton Waadt durch Olivier Français auf Kosten des Grünen Luc Recordon steht sie neu bei neun Mandaten. Die FDP könnte also zulegen, denn vier weitere Kandidaten haben Chancen, im zweiten Wahlgang gewählt zu werden.
Stellen die Grünen nur noch einen Ständerat?
Als einziger Vertreter der Grünen dürfte nach der Abwahl Luc Recordons der Genfer Robert Cramer bleiben, der die Wiederwahl im zweiten Wahlgang schaffte. Wenn nicht seinem Zürcher Parteikollegen Bastien Girod im noch anstehenden zweiten Wahlgang doch noch eine Überraschung gelingt.