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Beschreibung:

Nahe Bad Staffelstein liegt der Staffelberg. Der charakteristische Berg, der nach fast allen Seiten natürlichen Schutz gewährt, wurde für mehr als 5 Jahrtausende zu einem der bevorzugten Siedlungsplätzen Nordostbayerns. Es ist ein wunderbar kraftvoller Ort und wenn man zu ruhigen Zeiten dort ist, offenbart der Staffelberg eine geheimnisvolle mystische Seite. Etwa 200 v. Chr. entstand Menosgada (Stadt über dem Maintal). Über die Jahre wurde die Keltenstadt zu einer 49 Hektar großen Festung, mit einer 2800 Meter langen Schutzmauer ausgestattet, mit Fallgruben und 3 Toren. Für den Bau der Burgmauer mussten ca. 25.000 Steine gebrochen und etwa 2000 Bäume gefällt werden. Münzstempel zeigen, dass man hier auch Geld prägte. Eine Münze aus der Westschweiz und eine andere aus Kleinasien verdeutlichen die weitreichenden Handelsbeziehungen von Menosgada. ?Arrival of the Celts? Die Kelten, wörtlich übersetzt: die ?Tapferen?, die ?Kühnen?, die Menosgada erbauten, trotzten viele Jahre dem römischen Imperium. Häufig reduzierten römische Autoren die keltischen Völker auf blutrünstige Barbaren, die grausame Opferriten pflegten: ?Die Köpfe der gefallenen Feinde hauen sie ab und binden sie ihren Pferden auf den Hals. Die blutige Rüstung geben sie ihren Dienern und lassen sie unter Jubelgeschrei und Siegesliedern zur Schau tragen. Zu Hause nageln sie dann diese Ehrenzeichen an die Wand, gerade als hätten sie auf der Jagd ein Wild erlegt.? So beschrieb der griechische Geschichtsschreiber Diodorus Siculus im ersten Jahrhundert v. Chr. die Kelten. Doch das römische Imperium wurde immer mächtiger und so musste die legendäre Festung Menosgada um 50 v. Chr. aufgegeben werden. ?