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Am Tag, als sich die Nati 2018 für den WM-Viertelfinal gegen Finnland qualifizierte, schlägt der damalige Raeto Raffainer (38) Nati-Coach Patrick Fischer (44) vor, das tägliche Gespräch für einmal auf dem Dach des Team-Hotels abzuhalten, wie der damalige Nati-Direktor und jetzige Davos-Sportchef im Tamedia-Podcast «Eisbrecher» erzählt.
Hoch über den Dächern Kopenhagens erlebt das Erfolgs-Duo dann einen Schockmoment. «Man sah gut nach unten auf die Fanmeile, wo das Spiel Schweden - Russland übertragen wurde. Fischer begann, mit dem Handy Bilder davon zu machen», erzählt Raffainer. «Plötzlich ging die Türe auf, zwei bewaffnete Polizisten drückten uns an die Wand, wir hatten Maschinengewehre an der Schläfe.»
«Es war nicht so clever»
Der Grund für die Aufregung: Der Hockey-Hit war als Hochrisiko-Spiel eingestuft und mit entsprechenden Sicherheitsmassnahmen versehen. «Sie hatten uns von unten gesehen und dachten, dass wir Attentäter auf dem Dach sein könnten», sagt der HCD-Chef und kann inzwischen darüber lachen. «Es war nicht so clever, wie wir uns auf dem Dach verhielten, und ja, es war meine Idee, ich nehme die Schuld auf mich.»
Den Schwung liessen sich Fischer und Raffainer nicht nehmen. Die Nati gewann zwei Tage später überraschend gegen Finnland und dann auch den Halbfinal gegen Kanada. Erst im Final gegen die Schweden war dann im Penaltyschiessen Endstation. (sr)