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R. Afanasieff: Erster Anhang zu den 100 Kaukasusgipfeln
In der vorliegenden Publikation Prof. Micklis über die von ihm geleitete wissenschaftliche Expedition von 1912 wird der Leser willkommene Ergänzungen finden zu den oben ( pag. 128 ff. ) abgedruckten Schilderungen von Dr. W. Schibler, aus denen ich, der Raumersparnis wegen, die botanischen Exkurse des Manuskriptes fast ganz vom Drucke ausschließen mußte. Über diese Dinge orientiert uns nun Rickli sowohl in den einleitenden allgemeinen Kapiteln über den Kaukasus und Hocharmenien als in den besonderen Abschnitten: An den Ufern des Pontus; über den Kluchorpaß nach Teberdinsk; auf der Grusinischen Heerstraße nach Tiflis; zur Pflanzengeographie und Florengeschichte der Kaukasusländer. Dr. Ed. Rübel, der in liebenswürdigster Weise uns die Reproduktion mehrerer seiner Aufnahmen gestattet hat, wofür wir uns auch hier gerne bedanken, beschreibt die Kalmückensteppe um Sa-repta, während ein anderer Teilnehmer, Pfarrer J. Koller, dem Hauptort Sarepta selber, einem „ Zentrum deutscher Kultur in Südrußland ", 20 Seiten widmet. Zwei hervorragende Klubgenossen von der Sektion Uto bestreiten den hochtouristischen Teil der Arbeiten und Resultate dieser Studienreise. Dr. W. H. Keller, dem das Jahrbuch ebenfalls mehrere Bilder zu verdanken hat, berichtet über Hochtouren und Erstbesteigungen im westlichen Kaukasus und über die von sieben Teilnehmern ausgeführte Partie auf den Gipfel des Kasbek. Herr C. Seelig schildert in einem auch separat erschienenen Aufsatz die von 14 Teilnehmern ausgeführte Besteigung des Großen Ararat, und mit Prof. Rickli zusammen über den Streifzug durch Rus-sisch-Hocharmenien. Einen Ausflug in den „ Kleinen Kaukasus ", nach Borshom und Bakurjani, schildert unser Landsmann Dr. W. Bally. Über die Ölfelder von Apscheron orientiert uns Dr. W. A. Keller^ über die Tiergeographie des Kaukasus Prof. Dr. G. Keller. Wenn wir noch hinzufügen, daß der armenische Bischof Mesrop in Tiflis einen Beitrag beigesteuert hat über „ die Bedeutung der armenischen Kirche im kulturellen und politischen Leben der Armenier ", so hat der Verlag über dieses VIII und 317 Seiten 8° umfassende Buch mit 61 Tafeln auf Kunstdruckpapier, nicht zuviel gesagt, wenn er behauptet, daß es „ über Länder in fast erschöpfender Weise orientiert, über die in deutscher Sprache die Literatur immer noch recht dürftig ist ".
Der von der J. Lindauerschen Universitätsbuchhandlung den Abnehmern des Hauptwerkes von R. Afanasieff ( siehe Jahrbuch XLVIII, pag. 314 ) gratis zur Verfügung gestellte Nachtrag ist zumeist den neuen Routen in der Ö.A.Z. 1913 entnommen und betrifft den Tsentsi-Tau, Dschailik-Basch, Kentschat-Basch, Boldoschke-Tau und GüchU-Tau, Ljalwer, Guestola, den Dych-Tau, Lagau-Choch, Kalper, Kasbek, Schach-dagh, Triple Peak und Laila.Redaktion.