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Sky kündigte zudem eine engere Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Sender Home Box Office (HBO) an. Damit will Sky der zunehmenden Konkurrenz durch Streaming-Plattformen wie Netflix oder dem Film-Angebot bei Amazon entgegentreten. Die Time-Warner-Tochter ist unter anderem für die Fantasy-Serie Game of Thrones bekannt. Sky will mit HBO zwei hochwertige Serien oder Filme pro Jahr produzieren. Die erste davon soll 2018 zu sehen sein. Der Bezahlsender hat dafür Investitionen von 250 Millionen Dollar zugesagt.
In den ersten neun Monaten des bis Ende Juni laufenden Geschäftsjahres ging das operative Ergebnis wegen der hohen Kosten für die Fussballrechte um elf Prozent auf 1,01 Milliarde Pfund (1,21 Mrd Euro) zurück. Der Umsatz zog im gleichen Zeitraum um elf Prozent auf 9,6 Milliarden Pfund an. In Deutschland und Österreich legte der Umsatz 28 Prozent auf 1,38 Milliarden Pfund zu - ohne die Umrechnungseffekte betrug das Wachstum zehn Prozent.
Zudem erzielten die Briten im deutschsprachigen Geschäft erstmals auf Neun-Monats-Basis einen operativen Gewinn. Die Zahl der Abonnenten in Deutschland und Österreich stieg in den ersten drei Monaten des Jahres um 73 000 auf 4,93 Millionen. Konzernweit kam der Sender Ende März auf 22,42 Millionen Abonnenten - ein Plus von 106 000 im Vergleich zum Ende des Jahres 2016.
Da Sky vor der Übernahme durch das US-Medienunternehmen 21st Century Fox steht, spielten die Zahlen am Aktienmarkt kaum eine Rolle. Der vom Medienmogul Rupert Murdoch dominierte Konzern hält bereits 39 Prozent an Sky und will den Rest für insgesamt 11,2 Milliarden Pfund übernehmen. Da einige Investoren wegen der bestehenden politischen und regulatorischen Risiken am Erfolg der Offerte zweifeln, liegt der aktuelle Sky-Kurs mit 9,83 Pfund knapp 9 Prozent unter dem Angebotspreis von 10,75 Pfund. 21st Century Fox will den Zukauf im laufenden Jahr unter Dach und Fach bringen./zb/nas/mis
(AWP)