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Am 14. Juni 2017 ist die zehnjährige Umsetzungsfrist des Schweizer Erweiterungsbeitrags an die zehn Länder in Mittel- und Osteuropa abgelaufen, die der EU im Jahr 2004 beigetreten sind. Insgesamt hat die Schweiz mit dem vom Parlament bewilligten Beitrag von einer Milliarde Franken 210 Projekte umgesetzt.
Die von der Schweiz unterstützten Projekte kommen breiten Bevölkerungskreisen zugute. So konnten beispielsweise die Treibhausgasemissionen mit Investitionen in die Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Estland, Litauen, Polen, Slowenien und Ungarn um schätzungsweise rund 100‘000 Tonnen CO2 pro Jahr reduziert werden.
In Polen und Tschechien investierte die Schweiz in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. In Lettland, Polen, Tschechien und Ungarn wurden Unternehmen mit Mikrokrediten, Risikokapital und Garantien für Investitionskredite unterstützt, wodurch mehrere tausend Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. In Litauen wurden dank besserer Weiterbildung des Gesundheitspersonals sowie der Modernisierung veralteter Spitalinfrastrukturen die Rahmenbedingungen für gebärende Frauen und Säuglinge verbessert, wodurch die Säuglingssterblichkeitsrate um rund 80% gesenkt werden konnte.
In Polen konnte die Anzahl der Verkehrstoten seit 2012 um rund 17% gesenkt werden – nicht zuletzt dank besserer Polizeiausbildung und verkehrsberuhigender Massnahmen. Schliesslich wurden in allen Ländern ausser Malta Fonds eingerichtet, um örtliche Nichtregierungsorganisationen bei der Umsetzung ihrer Anliegen zu unterstützen, wobei der Fokus auf dem sozialen Bereich und auf dem Umweltschutz lag.