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Bund und Kantone haben 2013 im Rahmen des Dialogs «Nationale Gesundheitspolitik» die Nationale Demenzstrategie 2014–2017 verabschiedet. Die Verlängerung der Strategie bis 2019 wurde im Jahr 2016 von Bund und Kantonen beschlossen.
Der Mensch mit einer demenziellen Erkrankung und seine Bezugspersonen stehen im Zentrum der Strategie. Die mit der Erkrankung einhergehenden Belastungen sollen verringert und die Lebensqualität der Betroffenen soll verbessert werden.
Der Regierungsrat wurde beauftragt, auf der Grundlage und in Ergänzung der Nationalen Demenzstrategie und unter Berücksichtigung der Eigenheiten des Kantons Solothurn eine kantonale Demenzstrategie mit klar definierten Zielen und Massnahmen zu erarbeiten.
Vor der Erarbeitung der eigentlichen Strategie wurde eine Analyse über die aktuelle Situation im Kanton Solothurn in Bezug auf die Thematik Demenz durchgeführt und die Ergebnisse in einem Grundlagenbericht zusammengefasst. Der Bericht dient als Basis für die Erarbeitung der kantonalen Demenzstrategie. Mit Regierungsratsbeschluss Nr. 2018/975 vom 19. Juni 2018 wurde eine Arbeitsgruppe mit dem Auftrag eingesetzt, eine kantonale Demenzstrategie mit Zielen und Massnahmen zu entwerfen. Am 17. August 2021 hat der Regierungsrat die Kantonale Demenzstrategie zur Kenntnis genommen und erste Massnahmen verabschiedet.
So soll eine Leistungsvereinbarung mit einer geeigneten Organisation abgeschlossen werden, die die Koordinationsstelle «Demenz leben» sowie die Website «Demenz leben» betreibt. Die Koordinationsstelle soll als Anlaufstelle für Versorgungsfragen im Bereich Demenz dienen, Kontakte vermitteln und sowohl Lücken als auch Doppelspurigkeiten in der Angebotspalette aufdecken.
Broschüre Demenzstrategie 2021 als Download