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Der erste Einsatztag an der CISM Judo-WM stand im Zeichen der Mannschaften. Die Schweizer Delegation konnte dabei mit einem kompletten 5-Mann-Team auftreten und die Heimnation würdig vertreten. Am Ende resultierte für sie der siebte Schlussrang.
Es machte sichtlich Spass dieser Mannschaft zuzuschauen. Denn die Militär-Equipe war im Grunde eine bunt-gemischte Truppe aus aktiven oder ehemaligen Kader-Athleten, Breitensportlern oder Athleten aus teils konkurrierenden Schweizer NLA-Teams – Und dennoch schafften es die Judoka innert kürzester Zeit zu einer einheitlichen Mannschaft zu verschmelzen. Jeder stand zu 100% hinter dem anderen und alle versuchten ihren besten Auftritt hinzulegen.
So gelang es ihnen gleich im ersten Kampf das benachbarte Team aus Österreich zu bezwingen. In der Folge standen sie den Steppenkämpfern aus der Mongolei gegnüber – gegen sie schien leider nicht viel zu holen zu sein, Michael Kistler erkämpfte sich in der Kategorie -81kg aber noch den Schweizer Ehrenpunkt. Im Hoffnungslauf setzten sich die Lokalmatadoren schliesslich dominant gegen Chile durch bevor sie gegen die Italiener eine Niederlage einstecken mussten und damit aus dem Turnier ausschieden.
Gold ging bei den Herren an Russland vor Frankreich. Rang 3 belegten die Mongolei und Südkorea. Im Damen-Pool krönte sich China mit Gold vor Russland mit Silber und Frankreich auf Rang 3.