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Wetterbilanz Schweiz: November 2018 mit zu milden Temperaturen
Der vergangene November war verbreitet zu mild, ausser im Süden massiv zu trocken und unterschiedlich sonnig.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, war der vergangene November gegenüber dem langjährigen Mittel verbreitet zu mild.
Die Abweichungen liegen dabei bei den betrachteten Stationen zwischen 0,8 Grad in Aarau und Basel und 3 Grad in Chur. Verantwortlich für den Überschuss war in erster Linie ein sehr milder erster Teil des Monats mit häufigen Südlagen und damit in den Alpentälern zeitweisem Föhn.
Bezüglich Niederschlag war es im Norden ausserordentlich trocken, dies auch infolge häufiger Hochdrucklagen. Auf dem Säntis fiel nur etwa 8% und in Vaduz 10% des normalen Niederschlags im November. Nur im Süden gab es einen Überschuss, da sich zwischenzeitlich eine länger anhaltende Südstaulage einstellte.
Bei den Sonnenstunden ist das Bild uneinheitlich. Teilweise gab es deutlich zu wenig Sonne, insbesondere in der West- und Südschweiz. Auf den Bergen und in den Alpentälern konnte dagegen ein Sonnenüberschuss verzeichnet werden. Im Flachland war dabei insbesondere auch der Nebel für die unterdurchschnittliche Besonnung verantwortlich, im Süden führten die Südlagen zu einem Sonnendefizit. In den Alpentälern war dagegen der Föhn ein wichtiger Faktor für den dortigen Überschuss.
Eine Grafik und eine Tabelle sind hier zu finden.
Quelle: MeteoNews
Titelbild: Symbolbild © Denis Linine – shutterstock.com