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Montreux, Schweiz, 4. September 2018 - Im letzten Spiel des ersten Tages der 33. Ausgabe der Montreux Masters das zweite Spiel der Gruppe A an: Italien gegen Türkei.
In einem Spiel, in das die Italienerinnen nach einem Blick auf die Weltrangliste als leichte Favoriten gegenüber den Türkinnen gingen, liessen überraschend starke Türkinnen nichts anbrennen und sicherten sich den Sieg in drei Sätzen (18:25, 24:26, 22:25). Auf Seiten der Nummer Sieben der aktuellen Weltrangliste (Italien) Paola Egnou mit 14 Punkten beste Spielerin, war bei denen sich auf Platz 12 der Weltrangliste befindenden Türkinnen Meryem Boz (12 Punkte) die stärkste Angreiferin.
Nach vielen schnellen Ballwechseln und intensiven Duellen, stand es im ersten Satz schnell 8:5 für die Türkinnen. Doch die Italienerinnen legten nach, kämpften um jeden Punkt und konnten nach einem Aufschlagfehler ihrer Kontrahentinnen zum 9:9 ausgleichen. Nach mehreren Netzfehlern der Italienerinnen und starken türkischen Angriffen, schafften es die Halbasiatinnen sich bis auf 9:13 abzusetzen, ehe die in blau spielenden Italienerinnen mit mehreren Schmetterbällen auf 12:15 verkürzten. Danach war der Satzgewinn der Türkinnen nicht mehr aufzuhalten. Punkt um Punkt sicherten sie sich und gewannen den ersten Satz letztendlich mit einem sieben Punkte Vorsprung und 18:25.
Der zweite Satz begann, wie der erste Satz geendet hatte. Die Türkinnen liessen nichts anbrennen und gingen früh mit 0:4 in Führung. Trotz dass Italien sich erholen und zwei Punkte machen konnte, schlugen die Türkinnen zurück und stellten den Ursprünglichen Abstand wieder her. In immer enger werdenden Ballwechseln hatten das junge italienische Team Erfolg und schaffte es beim Stand von 10:10 auszugleichen. Italien schaffte es zwischenzeitlich das Ruder herumzureissen und führte mit 21:17, ehe die Türkinnen in immer aggressiver werdenden Schlagabtauschen wieder ausgleichen konnte. Dies verunsicherte die Europäerinnen, die zwar noch zwei Satzbälle abwehren konnten, ehe sie sich nach 27 Minuten mit 26 zu 24 geschlagen geben mussten.
In einem spannenden dritten Satz, wollte keines der Teams klein beigeben und Punkte herschenken. Nach einem Schiedsrichterfehler gingen die Italienerinnen zwischenzeitlich mit 13:11 in Führung, bekamen diesen Punkt jedoch nach lautstarken Fanprotesten nicht wieder aberkannt und bauten so ihre Führung weiter aus. Die türkische Auszeit nach dem 14:11 zeigte direkt Wirkung und entschlossener wirkenden Türkinnen gingen anschließend mit 14:15 in Führung. Italien blieb bissig und hielt weiter mit, konnte aber die verlorenen Punkte nicht mehr aufolen, wodurch sie auch den dritten und letzten Satz mit 21:25 den Türkinnen überlassen mussten.
Auf die Türkinnen warten am kommenden Donnerstag um 18:45 Uhr (MET) die Chinesinnen, die ihr heutiges Duelle gegen die Schweiz bereits mit 3:0 gewinnen konnten, während die Italienerinnen bereits morgen auf jene Chinesinnen treffen (18:45 Uhr MET).