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Der Kanton Zug und die Einwohnergemeinde Oberägeri begründeten die Wahl anlässlich der Vergabe vom Freitag damit, dass Malanowski hin- und nicht weggeschaut habe, eingeschritten sei und womöglich Schlimmeres verhindert habe.
Der Vorfall ereignete sich am Feierabend des 22. Septembers, als sich zwei Autofahrer in Menzingen mit ihrer Fahrweise provozierten, schliesslich anhielten und die Fäuste sprechen liessen. Malanowski war gerade unterwegs von der Arbeit nach Hause, als er sah, wie die beiden Kontrahenten miteinander rangen, sich auf die Kühlerhaube eines Autos schwangen und zu Boden fielen. Dort schlugen sie aufeinander ein.
Malanowski ging dazwischen und schrie sie an: «Hei! Hört doch auf!», was laut der Mitteilung offenbar Wirkung gezeigt habe. So seien der 27- und der 54-Jährige nach einem weiteren Hieb aufgestanden und hätten die Autos zur Seite gefahren, so dass der Verkehr wieder fliessen konnte. Malanowski wartete, bis die Polizei eintraf.
Der Zuger Preis für Zivilcourage wurde 2010 erstmals verliehen. Jedes Jahr übernimmt eine andere Zuger Gemeinde das Patronat für die Preisverleihung. Der Kanton und die Patronatsgemeinde finanzieren das Preisgeld je zur Hälfte.