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Der ostafrikanische Staat Mosambik hat sich mehr als 20 Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs offiziell für frei von Landminen erklärt. Aussenminister Oldemiro Baloi gab die Erfolgsmeldung am Donnerstag in Maputo vor Botschaftern und Vertretern internationaler Organisationen bekannt, die an der Minenräumung beteiligt waren.
Der Minister räumte zugleich ein, dass einige Landstriche noch nicht auf verborgene Minen hin überprüft worden seien. Mosambik gehört zusammen mit Angola, Afghanistan, Kambodscha und Südsudan zu den am stärksten verminten Ländern weltweit.
Auf einen zehnjährigen Krieg für die Unabhängigkeit von Portugal in den Jahren 1965 bis 1975 folgte ein 16-jähriger Bürgerkrieg, der im Jahr 1992 endete.
Die meisten Sprengladungen stammen aus der Zeit der ehemaligen portugiesischen Kolonialmacht. Im Zuge des im Jahr 1993 begonnenen Räumungsprozesses wurden nach amtlichen mosambikanischen Angaben seit dem Jahr 2000 insgesamt mehr als 214'000 Minen unschädlich gemacht. (sda/afp)
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