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Der Begriff "Cranio-sacral" setzt sich aus den Worten Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) zusammen. Wir gehen davon aus, dass die Schädelknochen nicht starr miteinander verbunden, sondern in ihren Nähten und Verbindungen gegeneinander beweglich sind.
Der Schädel bildet mit der Wirbelsäule, der Gehirn- und Rückenmark-flüssigkeit (Liquor) das Craniosacrale System. Durch stetige Produktion und Resorption (Abfluss) des Liquors entsteht der Craniosacrale Rhythmus. Diese sehr feine Bewegung setzt sich vom Schädel über die Wirbelsäule zum Kreuzbein fort und überträgt sich auf den gesamten Körper.
Wie entstehen Spannungen im System?
Spannungen in den bindegewebigen Strukturen des Körpers entstehen meistens durch ein Trauma, (einen Sturz, einen Schlag oder auch durch eine seelische Erschütterung) ein prägendes Erlebnis, das mit sehr vielen Emotionen verbunden ist. Der Körper versucht sich dagegen zu schützen, indem er sich verhärtet.
Wie verläuft eine Behandlung?
Mit sanften Berührungen nimmt die Therapeutin die bindegewebigen Spannungen wahr und entlastet diese Stellen. Ziel ist es, sich an den Ort der stärksten Anspannung voranzutasten. Sie können versuchen, Ihren Körper durch eigene achtsame Wahrnehmung zu spüren und somit die Veränderungen während der Behandlung zu beobachten. Damit werden gleichzeitig die natürlichen Heilungsmechanismen Ihres Körpers stimuliert. Er besitzt nämlich die Fähigkeit, seinen gesunden Zustand zu erhalten bzw. wieder herzustellen.
Craniosacral-Therapie bewährt sich bei
Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen
chronischen Nacken- und Rückenschmerzen
akuten und chronischen Schmerzen
Rehabilitation nach Krankheit und Unfall (Schleudertrauma)
Kopfschmerzen, Migräne, Kieferproblemen, Sinusitis
Geburtstraumata, Konzentrationsstörungen
neurologischen Erkrankungen des vegetativen Nervensystems
Erschöpfungszuständen, Depressionen
stressbedingten Beschwerden, Schlafprobleme
Verdauungsbeschwerden
usw.
Bei einigen Beschwerden/Erkrankungen ist ärztliche Begleitung empfehlenswert/notwendig