Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03652.jsonl.gz/2169

Daten und Worte zu Akteuren des FC St. Gallen.
1. Juli 2007 bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 3 Spiele (1 NLA/2 UI-Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Juli 2007 im UI-Cup auswärts beim 1:0-Sieg gegen Dacia Chisinau.
Das Verletzungspech, das Bernt Haas vor seiner St. Galler Zeit hatte, begleitete ihn auch in die Ostschweiz. -- Die Vorbereitung verlief im Sommer 2007 reibungslos, doch nach dem ersten Meisterschaftsspiel meldete sich die Bandscheibe. -- Mehrmals vor dem Comeback durch neue Sorgen gestoppt. Im Sommer 2010 schliesslich wurde im Rahmen er Kaderbereinigung auch sein Vertrag nicht mehr verlängert. -- 36 Länderspiele, EM-Teilnahme 2004, 2 Einsätze, Stammspieler, doch gegen England nach einer zweiten Verwarnung vom Platz gestellt. -- NLA-Debüt mit den Grasshoppers am 31. Mai 1995 beim 3:1-Sieg in Lausanne. -- Als 18-jähriger mit GC 1996 in der Champions League. -- In der selben Saison unter Rolf Fringer erstmals in der Nati. -- 4 Meistertitel mit GC. Nach 166 NLA-Spielen 2001 zu Sunderland in die englische Premier League gewechselt. -- 2002/2003 an Basel ausgeliehen und mit dem FCB erneut in der Champions League und massgeblich am Erfolg (Qualifikation zur 2. Gruppenphase) beteiligt. -- 2003/2004 mit West Bromwich Albion in die Premier League aufgestiegen (36 Einsätze). -- Nach dem Aufstieg von "WBA" nur noch wenig berücksichtigt. -- Im Januar 2005 zu Bastia, wo er mithelfen sollte, den Abstieg zu verhindern. -- Erlitt im vierten Match für die Korsen einen Kreuzbandriss. -- Im März 2006 zurückgekehrt, aber am Ende den Wiederaufstieg mit Bastia verpasst. -- Im Sommer 2006 von Hanspeter Latour zum 1. FC Köln geholt. -- Kam in der 2. Bundesliga wegen nun aufgetretenen Hüftproblemen nur auf 19 Einsätze. -- Im Kanton Schwyz aufgewachsen (erste Junioren-Klubs Buttikon und Freienbach), schweizerisch-österreichischer Doppelbürger. -- Der offensivstarke rechte Aussenverteidiger wurde auch durch weite Einwürfe bekannt.
Seit 14.08.2016 im FCSG. -- Bisher 30 (28 NLA/2 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. August 2016 beim 0:2 in Vaduz.
Karim Haggui wechselte nach Saisonstart nach St. Gallen und sollte mit seiner Erfahrung der verunsicherten Mannschaft helfen und die Abwehr stabilisieren. -- Nur 20 Minuten dauerte sein erster Einsatz, bis er mit einem Jochbeinbruch ausfiel und deswegen mehrere Monate ausfällt. Beim zur Verletzung führenden Corner deutete der Tunesier an, dass er auch in der Offensive eine Hilfe sein könnte: Sein Kopfball war für Vaduz' Goalie nur schwer zu parieren.
Haggui spielte zuvor für ein Jahr bei Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga gespielt (29 Einsätze) und soll dort bestverdienender Spieler gewesen sein, weshalb der Klub die Vertragsauflösung herbeiführte. -- Zwischen 2006 und 2013 kam der Verteidiger bei Bayer Leverkusen (59) und Hannover 96 (107) auf 166 Bundesliga-Spiele.
Geboren und aufgewachsen in Kasserine, spielte Haggui als Junior zuerst für den Avenir Sportif de Kasserine, ehe er als 14-Jähriger nach Sousse in den Nachwuchs des Spitzenklubs Etoile Sportive du Sahel (ESS) übertrat. Dort war er als rechter Aussenverteidiger mit Offensivqualitäten geschätzt. -- Sein Debüt im Profifussball gab Haggui am 22. Dezember 2002. Ein Jahr später gewann der ESS in der letzten Austragung den afrikanischen Cup der Cupsieger. In der Meisterschaft wurde Hagguis Mannschaft zweimal hintereinander Zweiter.
2004 wechselte er nach Frankreich zu Racing Strasbourg. Mit den Elsässern gewann Haggui in der ersten Saison den Ligacup, im Final gegen Caen (2:1) kam er jedoch nicht zum Einsatz. -- Der Sieg im Ligacup brachte Racing die Chance auf die UEFA-Cup-Teilnahme. In der Qualifikation war Haggui Torschütze gegen den Grazer AK. Die Gruppe gewannen die Strassburger vor der AS Roma und dem FC Basel, später scheiterte das Team von Trainer Jacky Duguépéroux im Achtelfinal an Basel. Am Ende der gleichen Saison 2005/2006 stieg Racing ab - Haggui aber schaffte den Sprung in die Bundesliga zu Bayer Leverkusen. Und bestritt mit Tunesien die WM-Endrunde in Deutschland.
In Leverkusen traf Haggui auf Tranquillo Barnetta, den er später in St. Gallen wieder zum Teamkollegen haben sollte. In den ersten zwei Jahren mit den Rheinländern kam der Abwehrspieler zu je 24 Bundesliga-Einsätzen, im dritten nur noch auf 11. Im UEFA-Cup kam er allein in der zweiten Saison ebenfalls auf 11 Spiele, darunter bei einem 5:0-Auswärtssieg gegen den FC Zürich. -- Die beste Zeit aber sollte für Karim Haggui ab 2009 mit Hannover 96 folgen. -- Zwar traf die Niedersachsen der Suizid ihres Torhüters Robert Enke im Herbst 2009 hart, die Mannschaft geriet in Abstiegsgefahr. Doch 96 gelang die Rettung und liess ab 2010/11 die beste Phase der Klubgeschichte folgen. -- Zuerst der 4. Platz in der Bundesliga, dann eine erfolgreiche Europa-League-Kampagne, die erst im Viertelfinal an Atletico Madrid endete. -- Haggui war in der Zeit längst Leistungsträger. 2012 war Hannover erneut in der Europa League, diesmal war hier Anschi Machatschkala im Sechzehntelfinal Endstation. In der Folge lief es der Mannschaft wie Haggui selbst nicht mehr rund.
Im Herbst 2013 wechselte Haggui zum VfB Stuttgart. Der Transfer brachte ihm kein Glück, er bestritt in zwei Jahren nur sechs Meisterschaftsspiele. -- 2015 erlöste ihn ein Angebot von Fortuna Düsseldorf. Dort bestritt er 29 Spiele in der 2. Bundesliga, konnte aber auch nicht verhindern, dass die Fortuna weit weg vom Kampf um die Rückkehr ins Oberhaus blieb und sich am Ende mit Platz 14 begnügen musste.
Karim Haggui war 82-facher Nationalspieler. -- Mit 19 wurde er im Sommer 2003 erstmals für Tunesien aufgeboten und debütierte noch im selben Herbst. Anfang 2004 bestritten die "Adler von Karthago" den Afrika-Cup im eigenen Land - und gewannen den kontinentalen Titel zum ersten Mal. -- Im Sommer 2004 gehörte er in Athen auch zur Olympia-Mannschaft Tunesiens, die aber in der Vorrunde ausschied. Auch bei der WM 2006 in Deutschland war das Turnier nach der Vorrunde zu Ende, Haggui kam in allen drei Spielen zum Einsatz. -- 2009 wurde Haggui Captain des Nationalteams. 2012 erklärte er den Rücktritt aus der Nati, 2014 wurde er von Nabil Maâloul noch einmal für WM-Qualifikationsspiele aufgeboten.
Vom 6. Mai bis 30. Juni 2011 als Ersatzgoalie im FCSG.
Timo Hammel wurde für die letzten fünf Spiele der Abstiegs-Saison 2010/2011 verpflichtet, da sich Stammgoalie Germano Vailati einer Operation unterziehen lassen musste und Nachwuchsgoalie Florian Kloser aus beruflichen Gründen nicht immer zur Verfügung gestanden hätte.
Nach seiner Zeit in St. Gallen spielte Hammel eine Saison für den FSV Bissingen 08 in der Verbandsliga und feierte den Aufstieg in die Oberliga (fünfthöchste Spielklasse). -- Ab Sommer 2012 zwei Jahre beim in St. Galler Fankreisen bestens bekannten SSV Reutlingen (ebenfalls Oberliga). -- Im Sommer 2014 beendete Hammel das Engagement in Reutlingen und schloss sich dem in die Bezirksliga abgestiegenen GSV Maichingen an.
Timo Hammel begann seine Karriere beim SV Viktoria Aglasterhausen und SV Sinsheim. Von 2003 bis Sommer 2010 in Nachwuchteams des VfB Stuttgart.
1. Juli 2008 bis 30. Juni 2013 im FCSG. -- 90 (39 NLA/41 NLB/10 Cup) Spiele und 6 Tore (2 NLA/2 NLB/2 Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. September 2008 in Thun (2:4-Niederlage).
Ursprünglich im FC Wil, musste Hämmerli den Umweg über Thun nehmen, um vom FCSG verpflichtet zu werden. -- Er war auf der linken Flanke sowohl im Mittelfeld als auch in der Abwehr einsetzbar und musste häufig Geduld üben, um zum Spielen zu kommen. -- Marco Hämmerli glänzte besonders mit Freistössen. Zudem liess sein kämpferischer Einsatz nie zu wünschen übrig, seine Loyalität verdient Anerkennung. -- Nach dem zweiten Aufstieg im Sommer 2012 kam Hämmerli nur noch zu drei Einsätzen in der Super League, am Ende erhielt er kein neues Vertragsangebot mehr. -- Der Aussenverteidiger wechselte zum FC Tuggen in die 1. Liga Promotion. -- Ein Jahr später, im Sommer 2014, kehrte Hämmerli zum FC Gossau (1. Liga) zurück.
Hämmerli gab sein Profi-Debüt als 16-jähriger in der Wiler Aufstiegssaison 2001/02. -- In der Saison 2003/04 vorübergehend dem FC Gossau ausgeliehen, kehrte Hämmerli nach dem Abstieg und dem Aschied der ukrainischen Investoren im Sommer 2004 zum FC Wil zurück. -- 2006 und nach 69 NL-Spielen mit Wil nach Thun gezogen, wo er in der Saison 2006/07 auf Anhieb einschlug, in der zweiten Saison aber nur noch zu 9 NLA-Einsätzen kam und wie zahlreiche andere Spieler suspendiert wurde.
5. Januar bis 3. August 2016 im FCSG. -- 17 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Februar 2016 bei der 1:2-Niederlage gegen Thun.
Florent Hanin wechselte von Strömsgodset Toppfotboll zum FCSG. -- Vom Club aus Drammen in Norwegen hatte er vor Saisonbeginn im März 2015 eigentlich einen Zweijahresvertrag angeboten erhalten, aufgrund einer Leistenverletzung wurde aber nur für eine Saison verpflichtet. -- Hanin verpasste die ersten zwei Saisonspiele, war dann aber in 26 von 28 möglichen Meisterschaftsspielen in der Startformation und feierte am Ende mit der Mannschaft den 2. Platz. -- Der Vertrag lief aus, Hanin kam ablösefrei nach St. Gallen.
Hanin war Nachfolger von Mickaël Facchinetti und spielte im Frühling 2016 als linker Verteidiger fast das volle Pensum. Einzig in der vorletzten Runde musste er passen - wegen einer Gelbsperre. -- Trotzdem war Hanin zum Start in die Saison 2016/17 nurmehr zweite Wahl auf seiner Position. Der aus Biel geholte Kofi Schulz stand in den ersten beiden Spielen auf dem Platz. -- Hanin ersuchte um die Vertragsauflösung, um nach Portugal zurückzukehren - er ist mit einer Portugiesin verheiratet. Hanin unterschrieb beim CF Os Belenenses aus Lissabon.
Der Aussenverteidiger wurde in Harfleur bei Le Havre in der Normandie geboren und wurde im Nachwuchs des Havre AC - dem ältesten Klub Frankreichs - ausgebildet. -- 2010 wurde Hanin Profi beim HAC, die Chance, sich in der 1. Mannschaft zu beweisen, blieb im verwehrt. -- 2011 wechselte Hanin nach Portugal zum Leixões SC (Matosinhos). -- Nach einer Saison in der zweithöchsten Liga (27 Spiele) holte ihn der Spitzenklub Sporting Braga. -- Beim regelmässigen Europacup-Teilnehmer war er aber nur dritte Wahl und musste er sich mit Einsätzen in der B-Mannschaft (ebenfalls "Segunda Liga") zufrieden geben. -- Im Frühling 2013 wurde Hanin dem Moreirense FC ausgeliehen, für den er zu 12 Einsätzen in der höchsten Liga ("Liga ZON Sagres") kam, aber den Abstieg nicht verhindern konnte. -- Hanin wurde im Oktober 2013 erneut an Moreirense ausgeliehen (weitere 11 Matches in der "Segunda"). -- Im Januar schliesslich lieh in Braga nach Agriniou in Griechenland aus, wo er für Panaitolikos zu immerhin 14 Spielen in der Super League kam.
Im Sommer 2014 unterschrieb er beim belgischen Pro-Legue-Klub Lierse S.K., bei dem Hanin wenig Glück hat. Trainer Stanley Menzo - als Goalie eine Legende bei Ajax Amsterdam - wurde nach schlechtem Saisonstart entlassen. Unter dem Nachfolger kam er nur noch zu 3 Einsätzen (total 9 Spiele in der Pro League). -- Im Januar 2015 wurde der Vertrag aufgelöst - Lierse stieg am Ende jener Saison ab.
Erste Juniorenclubs von Hanin waren der FC Gonneville-la-Malet und der SC Octeville.
1. Januar bis 30. Juni 1993 Trainer des FCSG. -- Für 15 (14 NLA/1 Cup) Spiele an der Seitenlinie verantwortlich. -- Erstes Pflichtspiel als Trainer des FCSG am 28. Februar 1993 in der Auf-/Abstiegsrunde mit einem 1:0-Heimsieg gegen den FC Winterthur.
Ernst Hasler wurde Mitte Dezember 1992 in grösster Not verpflichtet. Ein Sachwalter-Ausschuss mit Eugen Mätzler an der Spitze musste sich einerseits mit der finanziellen Sorgen auseinandersetzen. So trennte sich der FCSG freiwillig von Fabian Estay und Eduardo Hurtado. Andernseits befand sich die Mannschaft in desolatem Zustand, im Publikum war das Vertrauen in Haslers Vorgänger Leen Looijen verschwunden. --
Hasler konnte sich von seiner Stelle als Sportlehrer in Widnau freistellen lassen und trat erstemals einen Job als Cheftrainer in der NLA an. Das Trainingslager in Chile wurde gestrichen, die Espen bereiteten sich in Liechtenstein und im Tessin auf die Auf-/Abstiegsrunde vor. -- Vor dem ersten Meisterschaftsspiel erzählte Hasler, dass ihn Lehrerkollegen ausgelacht hätten, als sie erfuhren, dass er das Angebot des FCSG annahm. -- In der Mannschaft, die sich im Zerfall befand, wurde zeitweise gegen Hasler intrigiert. Der Trainer spürte zu spät, dass seine Gutmütigkeit ausgenützt wurde. -- Trotz sportlicher Überlegenheit, trotz eigentlich immer noch vorhandener Kampfstärke, wurde der Klassenerhalt verpasst, stattdessen stiegen die bescheidenen Teams aus Kriens und Yverdon in die NLA auf. -- "Zu sanft", "zu anständig" sei der Rheintaler für die Aufgabe gewesen, monierten hinterher einige Kritiker. Die Schuld am Abstieg war trotzdem nicht ihm anzulasten. Auch wenn Hasler eingestand, auch selbst Fehler begangen zu haben. -- Der Trainer war auch im Rückblick überzeugt, dass der FCSG die stärkste Mannschaft der Gruppe stellte - aber nicht die nervenstärkste. So wurden 5 von 7 Penaltys verschossen. -- Hasler sprach davon, in den sechs Monaten manch schlaflose Nacht verbracht zu haben. Und: "Wenn ich mir aus Enttäuschung die Haare ausgerupft hätte, wäre ich in 5 Minuten ein Glatzkopf gewesen". -- Hasler kehrte zurück in seinen Beruf als Sportlehrer in Widnau.
Ernst Hasler wurde zuerst Primarlehrer, startete dann als 23-Jähriger an der Uni Bern die Ausbildung zum Sportlehrer. -- Kaum zurück im Rheintal, liess er sich dazu überreden, Präsident des FC Diepoldsau zu werden. -- Als das Team in Not geriet, ernannte sich der Präsident zum Trainer. -- Später wurde Hasler Trainer des FC Altstätten, übernahm in der 2. Liga und führte den Klub 1981 sensationell in die Nationalliga B. In der Aufstiegssaison wies Altstätten den höchsten Zuschauerschnitt der gesamten 1. Liga auf. -- Ein Jahr später trennten sich der FCA und Hasler kurz vor Saisonende, als die Chance auf den Ligaerhalt schwand. -- In der Saison 1982/83 beim FC Vaduz (1. Liga), später interimsweise noch einmal beim FC Altsätten und auch im Faustball als Trainer des NLA-Teams von Widnau tätig. -- 1987 wurde Hasler überraschend Assistent des Nati-Trainers Daniel Jeandupeux. Sein Vorgänger Urs Siegenthaler, der zum FC Basel wechselte, hatte ihn vorgeschlagen. Die beiden kannten sich, da Hasler beim SFV als Instruktor tätig war. -- Als Uli Stielike die Nationalmannschaft übernahm, blieb Hasler Assistent. -- Ende 1991 und nach nur knapp verpasster EM-Qualifikation beendeten Stielike und Hasler ihr Engagement beim Verband. Der Deutsche wollte Hasler mit zu Xamax nehmen, Anfang April 1992 sagte ihm der Rheintaler aber ab, weil er seiner Familie den Umzug nicht zumuten wollen. -- In der selben Zeit wurde Hasler auch erstmals Kandidat auf den Trainerposten im FCSG. Vorerst wurde ihm Looijen vorgezogen.
21. Januar 2005 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 49 (47 NLA/2 Cup) Spiele und 19 (18 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 20.02.2005 beim 3:1-Heimsieg gegen den FC Basel.
Eric Hasslis erster Auftritt in Grün-Weiss fiel triumphal aus: auf schwer spielbarem, schneebedecktem Terrain erzielte er zwei Tore und legte so die Grundlage zum ersten Heimsieg seit vier Jahren gegen den FC Basel. -- Hassli kam vom Servette FC, den er aufgrund des finanziellen Zusammenbruchs verliess. -- Der 1,93 m grosse Franzose ragte körperlich und technisch heraus und bildete mit Alex Tachie-Mensah ein vorzügliches Sturmduo. -- In fünf weiteren Spielen gelang der manchmal fast zu verspielte Hassli eine Tor-Doublette - stets im Espenmoos.
Eric Hassli wechselte im Sommer 2006 zum Valenciennes FC. -- Der Klub aus Nordfrankreich war eben in die Ligue 1 zurückgekehrt, Hassli wurde vor dem Saisonstart als der grosse Hoffnungsträger gesehen, verletzte sich jedoch früh und fiel dann lange aus. Schliesslich lief ihm mit Steve Savidan ein anderer Stürmer den Rang ab. -- Ein Jahr später kehrte Hassli in die Schweiz zurück. Nach einem zähen ersten Jahr im FC Zürich trumpfte er in der Saison 2008/09 auf und steuerte 17 Tore zum Meistertitel bei. -- Im Sommer 2009 qualifizierte sich der FCZ mit Hassli für die Champions League. Im ersten Gruppenspiel gegen Real Madrid schied der Franzose verletzt aus und fiel sieben Monate aus. -- Im Januar 2011 zog es Hassli zu den Vancouver Whitecaps in die Major League Soccer, im Juli 2012 zum Ligakonkurrenten Toronto FC. Für Toronto erzielte der Franzose in 7 MLS-Spielen 2 Tore. Ab Februar 2013 beim FC Dallas, seinem dritten MLS-Klub. -- 2014 musste Hassli ein neues Team suchen. Er blieb zwar in Texas, spielte fortan mit den San Antonio Scorpions eine Stufe tiefer in der North American Soccer League (NASL). Im Herbst 2014 gewannen die Scorpions die NASL-Meisterschaft - Hassli hatte 6 Tore (zweitbester Schütze) in 20 Spielen (davon 13 als Joker) erzielt. Im Final gegen die Fort Lauderdale Strikers wurde Hassli in der Schlussphase eingewechselt.
Vor dem FCSG
Eric Hassli spielte als Junior in seiner Heimatstadt bei der AS Sarreguemines und im FC Metz. -- In Metz schaffte er auch den Sprung in den Profifussball, debütierte am 27. Juli 2000 in der damals noch Division 1 genannten Topliga. -- Im März 2002 an den Southampton FC ausgeliehen, aber ohne Einsatz in der Premier League geblieben. -- 2002/03 bestritt Hassli nochmals 13 Spiele für den FC Metz in der Ligue 2 und schaffte den Wiederaufstieg. -- Danach war Hassli in Lothringen kein Thema mehr; erst im Februar 2004 fand der Stürmer einen neuen Klub, unterschrieb bei Xamax für eine halbe Saison. In 13 Spielen schoss er 2 Tore, davon eines gegen Servette, das später zum Tor des Jahres gewählt wurde. -- Servette lockte Hassli im Sommer 2004 nach Genf. Bis zum Konkurs bestritt Hassli 11 Spiele (3 Tore) für die Grenats.
Als Nachwuchsspieler seit 2009 im FCSG. -- Bisher 57 (52 NLA/5 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. September 2015 bei der 1:2-Niederlage in Basel.
In einer Phase, in der mehrere FCSG-Nachwuchsspieler den Weg ins Profiteam fanden, wurde Silvan Hefti zum jüngsten Super-League-Debütanten des FCSG seit über 8 Jahren (Michael Lang im Mai 2007). -- Am Freitag wurde bekannt gegeben, dass Hefti den ersten Profivertrag unterschrieben hat. In der Medienmitteilung wurde er zitiert: "Es ging in den letzten Monaten alles sehr schnell, das ist fast nicht zu glauben." -- Noch schneller kam seine (gut bestandene) Feuertaufe im Fanionteam: Schon einen Tag später stand er in Basel als rechter Aussenverteidiger in der Startformation.
Erster Juniorenclub von Silvan Hefti war der FC Goldach.
Vom 1. Juli 1986 bis 30. Juni 1990 als Spieler und vom 24. April 1996 bis 31. Dezember 1998 als Trainer im FCSG. -- 136 (123 NLA/10 Cup und 3 Intertoto-Cup) Spiele und 31 (26 NLA/5 Cup) Tore für die Espen als Spieler. 115 (99 NLA/12 Cup/4 UI-Cup) Spiele als Trainer. -- FCSG-Debüt am 5. Juli 1986 im Intertoto-Cup gegen Widzew Lodz (0:3-Heimniederlage). Erstes Spiel als Trainer am 27. April 1996 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Basel.
Roger Hegi kam 1986 als 30-jähriger Routinier vom FC Luzern aufs Espenmoos. -- Mit dem Aargauer konnte der Regisseur geholt werden, den der FCSG nach der missratenen Vorsaison dringend benötigte. -- Hegi übertraf die Erwartungen, er war nicht nur der erhoffte technisch begabte Spielgestalter, er war torgefährlich und überzeugte auch mit seiner kämpferischen Einstellung. -- Schnell war er auf dem Espenmoos der Publikumsliebling. -- Hegi war in seiner St. Galler Zeit auch sicherer Penaltyschütze (nur einen von sechs Elfern nicht verwandelt) und glänzte öfter mit verwandelten Freistössen.
Mit konstant guten bis sehr guten Leistungen sorgte Hegi dafür, dass der FCSG 1986 erstaunlich gut in die Saison startete, nie mit dem Abstieg zu tun hatte und im Sommer 1987 immerhin Siebter wurde. -- Für Hegi folgten in St. Gallen eine sichere Finalrunden-Qualifikation, aber auch ein schlechter Herbst 1988, als Platz 8 deutlich verpasst wurde, im darauf folgenden Frühling aber immerhin die Auf-/Abstiegsrundengruppe souverän gewonnen wurde. Mit 9 Treffern (davon 6 in der Auf-/Abstiegsrunde) war Hegi in dieser Saison hinter Ivan Zamorano zweitbester Schütze. -- Phantastisch war der Herbst 1989 nicht nur, weil Zamorano und Hugo Rubio, der nun Hegi als Spielmacher teilweise ablöste, den FCSG zum "Wintermeister" schossen. Auch Roger Hegi hatte grossen Anteil am Ostschweizer Sturmlauf. -- Die Finalrunde verlief weniger rund, und als Hegi im April 1990 im Espenmoos gegen die Grasshoppers erstmals ein Spiel von der Ersatzbank ansehen musste, schien es klar zu sein, dass Trainer Kurt Jara nicht mehr mit ihm plant. -- Schliesslich zog er gemeinsam mit seinem Freund Beat Rietmann zum FC Gossau. -- Jurist Hegi, der während seiner FCSG-Zeit im "Freizeitstudium" das Anwaltsdiplom erlangte, arbeitete ohnehin schon nebenbei in Gossau als Rechtsanwalt.
Hegi war beim FC Gossau Spielertrainer, verpasste in der ersten Saison den Aufstieg in die 1. Liga knapp hinter dem FC Wil, wo wiederum Christian Gross als Spielertrainer wirkte. -- Der Aufstieg gelang dann 1992, der FCG verstärkte sich geschickt, unter anderem mit dem FCSG-Nachwuchsspieler Marco Zwyssig, und marschierte in der 1. Liga durch. Von Beginn weg Tabellenführer in der Ostschweizer Gruppe, schaffte Gossau mit Siegen über Solothurn und Monthey zum zweiten Mal den Aufstieg in die NLB. -- Höhepunkt im Herbst 1993 war für die Gossauer der 2:0-Derbysieg zuhause gegen den FCSG. Wohl musste der FCG in die Abstiegsrunde, schaffte den Ligaerhalt aber souverän. Roger Hegi gab jedoch im Sommer 1994 seinen Rückrtritt als Spielertrainer bekannt. -- Ende September wurde Rechtsanwalt Hegi wieder gerufen, half bei Gossau nochmals bis zur Winterpause als Trainer aus; ein längeres Engagement schloss er wegen der beruflichen Belastung aus.
Als Uwe Rapolder im Frühling 1996 als FCSG-Trainer mehr und mehr unter Druck geriet, wurde bald Roger Hegi als möglicher Nachfolger gehandelt. -- Zwei Wochen nach Rapolders Entlassung unterschrieb Hegi seinen ersten Vertrag als vollamtlicher Trainer. -- Bald gab der frühere Regisseur bekannt, dass er sich von einigen Spielern trennen wird. -- Schliesslich standen zum Saisonstart im Juli 1996 11 Neuzuzügen 15 Abgänge gegenüber. Um die drei Südafrikaner Phil Masinga, Sizwe Motaung und David Nyathi holte er mit Adrian Allenspach, Marco Zwyssig und Dorjee Tsawa Spieler aus der Region in die Mannschaft, vom "FC Ostschweiz" war die Rede. -- Mit der Aufbruchstimmung starteten die Espen erfolgreich in die Saison, blieben in den ersten acht Spielen ungeschlagen, auch wenn der vermeintliche Superstürmer Masinga bald wieder weg war. Dafür verlieh der im Oktober geholte Erik Regtop neuen Aufwind. -- Mühelos qualifizierte sich der FCSG für die Finalrunde, was ihm unter Hegi auch in den nächsten zwei Jahren (wenn auch etwas knapper) jeweils gelang. Dies alleine war ein beträchtlicher Leistungsausweis für Hegi. -- Höhepunkt unter Trainer Hegi war jedoch das Erreichen des Cupfinals 1998. Das Endspiel gegen Lausanne-Sports ging schliesslich verloren, auf bittere Art und Weise und nach Penaltyschiessen. -- Anfang Dezember 1998 bot Hegi dem FCSG-Vorstand offiziell an, den Vertrag aufzulösen. Er wolle entweder zu einem professioneller geführten Verein oder sich wieder um seine Laufbahn als Anwalt kümmern. Hegi hatte zuvor sportliche Forderungen gestellt, die nicht erfüllbar waren. -- Präsident Thomas Müller ging noch davon aus, dass Hegi die Saison in St. Gallen beenden würde. -- Im Hintergrund worben die Grasshoppers längst heftig um Hegi, und als Mitte Dezember bei den Zürchern Rolf Fringers Entlassung vollzogen wurde, stellten sie Hegi als dessen Nachfolger vor - ohne ein Einverständnis des FCSG. -- Schliesslich verpflichtete der FC St. Gallen am 30. Dezember Marcel Koller, womit sie Hegi für GC per 1. Januar 1999 freigaben.
Die Grasshoppers holten mit Wunschtrainer Roger Hegi in der Finalrunde 1999 zwar den Rückstand auf Qualifikationssieger Servette auf, wurden aber hinter den Genfern nur Zweite. -- Dazu erreichten die "Hoppers" den Cupfinal. Der zweite in Folge für Hegi - und erneut sah er im Wankdorf eine Niederlage gegen Lausanne-Sports (0:2). -- Hegi hatte im März nach einer Niederlage gegen Servette mit Kubilay Türkyilmaz und Giuseppe Mazzarelli zwei Stars freigestellt. Er holte bald darauf den ausgeliehenen Hakan Yakin vorzeitig vom Espenmoos auf den Hardturm zurück, warb zudem um Marco Zwyssig. -- Dann hätte alles ganz gross werden können für Hegi in Zürich: Mit Rainer Gut und Fritz Gerber stiegen zwei Leute beim Rekordmeister ein, die dem Verein fast unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stellen konnten. -- Bald wurde der ehemalige Sportchef Erich Vogel (der Hegi nach Zürich lockte) entlassen, Hegi übernahm vorübergehend auch dessen Aufgaben. -- Zur neuen Saison konnte mit Stéphane Chapuisat von Borussia Dortmund der damals beste Schweizer Fussballer geholt werden. -- Doch schon am 2. August und nach einer 0:2-Niederlage in Yverdon war Hegi nicht mehr Trainer. Die Investoren holten sich Ex-Natitrainer Roy Hodgson.
Hegi wurde Berater des FC Aarau, war im Oktober 1999 beim Karlsruher SC (damals 2. Bundesliga) im Gespräch. -- Im Oktober 2001 wurde Roger Hegi zum neuen Generaldirektor des FC Basel gewählt. Am 1. Januar 2002 trat er den Job beim zum Schweizer Vorzeigeklub werdenden FCB an, im selben Jahr gewannen die Basler nach langer Durststrecke den ersten Meistertitel und den Cup, ein Jahr später erneut den Cup. -- Im Juni 2003 wurde Hegi entlassen. Es hiess, CEO Hegi habe sich mit den von ihm selbst geschaffenen schlankeren Strukturen überflüssig gemacht. -- Mäzenin Gigi Oeri wurde gewissermassen Nachfolgerin von Hegi. -- Im Februar 2004 wurde Hegi Direktor der Sport-Toto-Gesellschaft (später Swisslos). -- Im Mai 2004 wurde er zudem in den Verwaltungsrat der FC Aarau AG gewählt, aus dem er im Februar 2006 wieder zurücktrat. -- Ab Oktober 2006 bis September 2007 im Verwaltungsrat der FC Luzern Innerschweiz AG. -- Im Sommer 2006 war er im Freiamt beim FC Muri in der 2. Liga interregional für rund ein Jahr noch einmal als Trainer tätig - als Nachfolger von Mohammed Mouidi, den er einst in St. Gallen trainierte und dann als Assistent zu den Grasshoppers mitnahm. -- Im Frühling 2012 schliesslich liess sich Roger Hegi per 1. Juli als Trainer des BSC Old Boys verpflichten. -- Die ambitionierten Basler schafften vor seinem Amtsantritt die Qualifikation für die neu geschaffene 1. Liga Promotion. Noch vor der Winterpause gab Hegi bekannt, dass er das Traineramt bei OB per Ende 2014 aufgibt, die Belastung für das "Hobby" war ihm zu gross geworden.
Noch als Junior wechselte Roger Hegi vom FC Bremgarten zum FC Aarau, für den er am 25. Mai 1974 beim 1:1 gegen Mendrisiostar sein NLB-Debüt gab. Ab der Saison 1974/75 im Kader des Fanionteams und sobald Stammspieler. -- Im Sommer 1977 wechselte Hegi zum NLA-Aufsteiger FC Young Fellows. -- Die Zürcher beabsichtigten mit dem FC Aarau zu fusionieren (was nicht zustande kam) und trugen in ihrer NLA-Saison ihre Heimspiele im Aarauer Brügglifeld aus. -- Hegi bestritt 16 NLA-Spiele für YF, kehrte aber in der Winterpause zu Aarau zurück. -- 1981 stieg der FCA nach 45 Jahren Absenz in die NLA auf. Hegi gehörte längst zu den Leistungsträgern des Teams, das im Aargau eine grosse Euphorie entfachen konnte. -- Hegi selbst war mit 14 Toren - es sollte seine Bestmarke bleiben - erfolgreichster Schütze in der ersten Aarauer NLA-Saison. -- 1982 gewann Hegi mit Aarau den letzten Ligacup der Geschichte. Gegner im Final war der FCSG, Aarau siegte 1:0 auf dem Espenmoos, im Rückspiel reichte ein 0:0. -- 1984, nach 227 Meisterschaftsspielen (146 NLB/81 NLA) für Aarau wechselte Hegi zum Rivalen FC Luzern. -- Für die Zentralschweizer bestritt er in zwei Jahren 51 NLA-Spiele (13 Tore), soll sich dort aber lange nicht so wohl gefühlt haben wie danach in St. Gallen.
27. August 2002 bis 28. Januar 2003 im FCSG. -- 7 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. September 2002 bei der 0:2-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
Frank Daniel Hejduk wurde von Bayer Leverkusen ausgeliehen. -- Der US-Amerikaner mit kroatischen Wurzeln hatte in der Bundesliga eine gute erste Saison (1998/1999), es insgesamt in drei Jahren aber nur zu 19 Einsätzen gebracht. -- Der Defensivspieler aus Südkalifornien war bekannt als begeisterter Surfer und genoss in St. Gallen die Nähe zum Bodensee. -- Fussballerisch blieb jedoch ein Ausraster in Erinnerung, der dem Publikum verborgen blieb: im Heimspiel gegen Xamax war Hejduk in der ersten Halbzeit auf der Ersatzbank. In der Pause zeigte er dem Referee den Vogel, worauf er wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte sah. -- Hejduk wurde für 3 Spiele gesperrt. -- Die dritte Sperre sass er nicht mehr in der Schweiz ab. Hejduk kehrte nach Neujahr nicht nach Europa zurück. Schliesslich wurde der Vertrag aufgelöst.
Hejduk schloss sich den Columbus Crew in der Major League Soccer an. In Columbus war Frankie von Beginn weg Leistungsträger. -- 2004, 2008 und 2009 mit der Crew Gewinner der "Supporters Shield" (beste "Regular Season"). -- Vor allem aber 2008 Gewinner des MLS Cups (nach europäischer Leseart: Meister). Im Playoff-Final gegen die New York Red Bulls erzielte Hejduk das Tor zum 3:1-Endstand.
Hejduk bestritt 85 Länderspiele für die USA. -- 2 Einsätze an der WM 1998 in Frankreich. -- In 4 von 5 Spielen an der wM 2002 (also wenige Wochen vor seinem Wechsel zum FCSG) in Südkorea/Japan im Einsatz; im Achtelfinal gegen Mexiko büsste er eine Gelbsperre ab, stand im 0:1 verloreren Viertelfinal gegen Deutschland wieder im Team. -- Verpasste die WM 2006 wegen einer Verletzung. -- Für die WM 2010 jedoch nicht mehr im Kader. -- An den Olympischen Spielen 1996 in allen 3 Spielen im Einsatz. -- In sämtlichen 6 Spielen bei Olympia 2000 in Sydney im Einsatz. Die USA scheiterten erst im Halbfinal an Spanien und unterlagen im Spiel um Bronze Ivan Zamoranos Chile.
Frankie Hejduk spielte als Junior für die San Dieguito High School (für die er auch im Surf-Team antrat, 1988 Nationaler "Junior High School Surfing Champion" wurde, ein Jahr später 10. der Nationalen Amateurmeisterschaften der Surfer). -- Zweites High-School-Team waren die La Jolla Nomads. -- 1996 in der Gründungssaison der Major League Soccer von der Tampa Bay Mutiny verpflichtet. -- Bis 1998 57 MLS-Spiele für Mutiny. -- 2003 bis 2010 147 MLS-Spiele für die Crew. -- Im Dezember 2010 von Sporting Kansas City gedraftet und anschliessend an Los Angeles Galaxy weiter "gehandelt". -- Für das Team von David Beckham bestritt Hejduk nur 6 MLS-Spiele, hatte auch mit Verletzungen zu kämpfen. Ende 2011 von der Galaxy auf die Draft-Liste gesetzt, jedoch wollte ihn kein neues Team verpflichten. Im Januar 2012 wurde der Vertrag aufgelöst, bald darauf erklärte Frankie Hejduk seine Aktiv-Karriere für beendet. -- Seit April 2012 wieder bei der Columbus Crew, vorerst soll er als "Symbolfigur" der Crew als "Brand Ambassador" um Sympathien werben.
Ehemaliger Nachwuchsspieler des FCSG. -- 2 NLB-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. September 1993 beim 3:1-Auswärtssieg in Sursee.
Marcel Helg gehörte einer Gruppe von vier Spielern aus dem Nachwuchs an, die Trainer Uwe Rapolder im Spiel in Sursee einsetzte, nachdem er mehrere Absenzen zu beklagen hatte. -- Helg war im Februar 1992 (zunmindest) im erweiterten Kader der U18-Nati. -- Später war Marcel Helg viele Jahre Spielmacher im FC Flawil und, nachdem er aus Verletzungsgründen zurückstecken musste, von 2006 bis 2010 auch Trainer des FCF.
11. März 1997 bis 31. Dezember 1999 im FCSG. -- 97 (84 NLA/9 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 8 (7 NLA/1 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. März 1997 beim 0:0 gegen Aarau.
Hellinga ist "halber Meister" 2000, verliess den FCSG aber bereits nach dem "Wintermeister-Titel". -- Kam vom Beerschot VAC aus Antwerpen (Belgien/2. Division) und war ablösefrei, weil sein ex-Klub in Zahlungsschwierigkeiten war. -- Hellinga war nach Erik Regtop der zweite von später drei (Edwin Vurens) Holländern bei den Espen und hatte grossen Anteil daran, den Aufschwung einzuleiten. -- Cufpinalist 1998. -- Der FCSG wollte mit seinem defensiven Mittelfeldspieler den Vertrag über das Jahr 2000 hinaus verlängern, doch Hellinga zog es zum 1. FC Nürnberg in die 2. Bundesliga. -- Ein halbes Jahr später, nachdem der Aufstieg mit Nürnberg knapp verpassst wurde, kehrte er in die Schweiz zurück und bestritt drei Saisons mit dem FC Zürich (75 NLA-Spiele für den FCZ). -- Im Sommer 2003 kehrte Hellinga zurück nach Holland, wo er bis zum Ende seiner Profikarriere 2006 im BV Veendam (zweithöchste Liga) spielte. -- Seither Nachwuchstrainer beim SC Heerenveen, bei dem er seine Profikarriere 1994 startete.
1985 bis Dezember 1993 im FCSG. -- 240 (203 NLA/7 NLB/13 Cup/17 Intertoto-Cup) Spiele und 9 (7 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 9. März 1986 beim 1:1 gegen den FC Zürich.
Thomas Hengartner nahm einen Umweg über den FC Zürich, für den er im Dezember 1984 zu zwei Kurzeinsätzen in der NLA kam. -- Der Aussenverteidiger, ausgeprägter Linksfüsser und mit unbändigem Kampfgeist ausgestattet, wurde bald zum Publikumsliebling auf dem Espenmoos. -- Später vor allem für seine Flanken berühmt, erzielte er bereits in seinem zweiten Einsatz - erstmals in der Startformation stehend - das Siegtor zum 2:1 gegen Xamax. Er drosch einen Abpraller aus 25 Metern unhaltbar ins Netz. -- Hengartner wurde einmal als "typischer Auf-/Abstiegsrunden-Typ" bezeichnet, der (im Abstiegskampf gegen Unterklassige) realistisch blieb und nie überheblich wirkte.
Im Mai 1987 wurde Hengartner von der Vereinsführung als erster Spieler mit einem betont leistungsbezogenen Vertrag langfristig gebunden, der für die Zukunft beispielhaft sein sollte. -- Das Karrierenende kam für Hengartner jedoch vorzeitig. -- Das grosse Kämpferherz konnte nach dem Abstieg im Herbst 1993 zwar nochmals sieben Meisterschaftsspiele bestreiten, litt aber unter chronischen Adduktoren- und Leistenbeschwerden. Anfang Dezember 1993 beschloss er den noch bis 1995 laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. -- Den Wiederaufstieg im darauf folgenden Frühling konnte er nur noch von der Tribüne aus verfolgen.
Hengartner war später als Trainer unter anderem im FC Widnau und FC St. Otmar, war Sportchef des SC Brühl und dank beruflichem Abstecher ins Tessin auch des FC Locarno. -- Auch engagierte er sich weiterhin für den FCSG, so betreute er - auch aus Verbundenheit zu seinen früheren Teamkollegen Hugo Rubio und Ivan Zamorano - Mario Cáceres in dessen ersten Monaten in der Schweiz. -- Seit Sommer 2011 ist Hengartner Trainer des FC Wängi. -- Junioren-Vereine waren der FCSG und der SC Brühl.
1. Juli bis 31. Dezember 1997 im FCSG. -- 19 (18 NLA/1 Cup) Spiele und 2 (1 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Juli 1997 auswärts beim 2:2 gegen Servette.
Leonel Marcelo Herrera Silva wurde von Colo Colo ausgeliehen. Und allein die Tatsache, dass er vom chilenischen Grossklub kam, weckte grosse Hoffnung. Doch dem Chilenen gelang es nicht, Trainer Roger Hegi zu überzeugen; auch sein Tor im dritten Meisterschaftsspiel zum zum 3:0-Schlussstand gegen Xamax half nicht. Herrera kam nur in 4 Spielen in die Startformation. -- Dann kam auch noch Pech dazu: Anfang Dezember brach er sich im Trainig den Mittelhandknochen, zwei Tage später wurde er vor dem letzten Spiel der Qualifikation offiziell verabschiedet.
Leonel Herrera kehrte in die Heimat zurück spielte bis 2002 noch beim CD Iquique sowie in Santiago für den CD Palestino und Audax Italiano.
Der Club Social y Deportivo Colo Colo war Herreras erster Profiklub 1989, dreimal kehrte er zum Rekordmeister Chiles zurück, mit dem er 1991 seinen grössten Erfolg feierte. Im Rückspiel des Finals der Copa Libertadores gegen Olimpia Asunción wurde Herrera in der 40. Minute eingewechselt und erzielte das dritte Tor beim 3:0-Sieg (Hinspiel 0:0). -- Dazwischen spielte Herrera 1990 für den CD Concepción, 1992 für Deportes La Serena und 1994 für den CD Antofagasta. 1996, vor seinem Engagement im FCSG, bei den Correcaminos de la UAT (Ciudad Victoria, Tamaulipas) in Mexiko und damit erstmals im Ausland.
Leonel Herrera spielte für Chile 1991 an der Südamerikanischen U20-Meisterschaft und 1994 an der Copa America für U23-Teams.
Sein Vater Leonel Herrera Rojas war ywischen 1967 und 1987 als Abwehrspieler erfolgreicher Profi, gewann fünf Meistertitel mit Colo Colo und einen mit Union Española.
1. Juli 2012 bis 6. Januar 2017 im FCSG. -- 42 (28 NLA/13 Cup/1 Europacup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. September 2012 im 1.-Runden-Spiel des Schweizer Cups beim FC Altstetten (7:0-Sieg).
Marcel Herzog wechselte "im Tausch" mit Germano Vailati vom FC Basel zum FCSG (beide hatten auslaufende Verträge). -- Auch in St. Gallen war für den Baselbieter die Rolle als Goalie Nummer 2 zugedacht. Bei allem Konkurrenzkampf und gesunden Ehrgeiz blieb Herzog ein Teammitglied, das sich mit dieser Konkurrenzkampf zurecht fand. -- Am Ende seiner zweiten St. Galler Saison, im Mai 2014, gab ihm Trainer Jeff Saibene für die verbleibenden fünf Spiele den Vorzug gegenüber Stammgoalie Daniel Lopar.
Es war offensichtlich, dass Saibene in jenem Frühling mit Lopar nicht uneingeschränkt zufrieden war. Gleichzeitig überzeugte Lopar. Das brachte den Trainer vor dem Saisonstart 2015 dazu, keine alleinige Nummer 1 mehr festzulegen und beide Goalies abwechslungsweise zwei Spiele einzusetzen und für zwei Matches auf der Bank zu sitzen. -- Auch wenn das "Experiment" so umstritten wie aufseherregend war, brachten beide Torhüter regelmässig gute Leistungen, Aussetzer blieben ihnen erspart. -- Herzog durfte sich berechtigte Hoffnung machen, sich dereinst voll als durchzusetzen. Doch dann entschied Saibene ein Jahr später, wieder voll auf Lopar zu setzen. -- Der Konkurrent steigerte sich, Herzog nahm die Rolle als Ersatz wieder klaglos vorbildlich an. Und blieb auch in den folgenden zwei Transferperioden in St. Gallen, als davon die Rede war, ihm bestens woanders eine Chance zu geben. -- Kurz nach dem Start in die Vorbereitung im Januar 2017 gab Herzog überraschend den Rücktritt als Profispieler an. -- Er wolle den jungen nicht im Weg stehen - und sein Psychologie-Studium voranbringen.
Von Congeli nach Schaffhausen
Als der FC Concordia im Juni 2001, wenige Tage vor Herzogs 21. Geburtstag, die Rückkehr die NLB feierte, hatte der junge Goalie einen grossen Anteil am Erfolg. Seit 1997 spielte er für Congeli, erst in der U19, ab 1999 in der 1. Mannschaft. -- Schon 1998 hatte Herzog erste Einsätze im Fanionteam und wurde wenig später erstmals ins U18-Nationalteam aufgeboten. -- Der FC Basel sicherte sich Herzog und setzte ihn ab Sommer 2001 vorerst in seiner U21 in der 1. Liga ein. -- Noch im Herbst 2001 wurde der Goalie wieder an Congeli ausgeliehen und dort wieder Stammgoalie. -- 51 NLB-Spiele bestritt der Baselbieter bis Sommer 2003. -- Dann wollte der FCB einen nächsten Nachwuchsgoalie, den Thurgauer Riccardo Meili, bei Concordia im Einsatz sehen. Herzog wechselte deshalb zum FC Schaffhausen.
In Schaffhausen gelang Herzog der grosse Durchbruch. Der FCS feierte im Mai 2004 den Aufstieg in die Super League. -- Trotz kleinem Budget behauptete sich der Klub aus der Munotstadt auch in der höchsten Spielklasse, immer wieder verdankte er Punktgewinne seinem starken Rückhalt im Tor. -- Zweimal verteidigte Schaffhausen mit Herzog seinen Platz in der Elite, 2007 folgte trotzdem der Abstieg. -- Nach 132 Meisterschaftsspielen (101 NLA/31 NLB) für die Nordschweizer wagte Herzog den Sprung ins Ausland.
Wenig Glück in Duisburg
Mit einem Dreijahresvertrag wurde Herzog zum MSV Duisburg geholt. -- Doch dort musste er die Spiele vor allem von der Ersatzbank aus mitverfolgen. -- 2008 stiegen die "Zebras" aus der Bundesliga ab, Trainer Rudi Bommer schenkte nun endlich Herzog das Vertrauen. -- Nachdem Bommer von Peter Neururer abgelöst worden war, sah sich Herzog trotz guter Leistungen wieder auf der Bank. -- Im Sommer 2010 kam es zum grossen Umbruch, Stammgoalie Tom Starke ging nach Hoffenheim, Herzog durfte bleiben. -- Längst war Milan Sasic Trainer, und dieser holte mit David Yeldell einen Goalie, den er aus seiner Zeit in Koblenz kannte - und den er gegenüber Herzog bevorzugte. -- 2011 schliesslich konnte Herzog aus seinem Vertrag in Duisburg aussteigen. -- Nach 15 Spielen in der 2. Bundesliga und mit dem Gefühl, kaum eine faire Chance erhalten zu haben, ging er wieder rheinaufwärts zurück zum FC Basel.
Im FCB war Herzog hinter Yann Sommer und Massimo Colomba ein Jahr lang die Nummer 3 und durfte in der drittletzten Runde im spektakulären Heimspiel gegen die Grasshoppers (6:3) seinen einzigen Einsatz im Profiteam leisten. -- Mit dem Entscheid der Basler, Germano Vailati als Nachfolger von Colomba zu verpflichten, ebnete sich für Herzog der Weg nach St. Gallen.
Junioren im Baselbiet und der USA
Marcel Herzog begann bei den Junioren des FC Bubendorf. Als seine Familie für zwei Jahre nach New York zog, spielte er dort im Team einer High School. -- Wieder in Bubendorf, staunten zuerst die Leute im eigenen Klub. Als 16-Jähriger stieg er mit dem Fanionteam in die 3. Liga auf, fiel in der Regionalauswahl auf und weckte das Interesse des FC Sion, ehe er zu Concordia ging.
1. Juli 1992 bis 30. Juli 1993 im FCSG. -- 36 (34 NLA/2 Cup) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. Juli 1992 beim 1:1 gegen Lugano.
Marc Hodel kam vom FC Baden aufs Espenmoos, für den er zuvor seit 1989 drei Saisons in der NLB und davor im Nachwuchs spielte. -- Er hatte sich schnell einen Stammplatz in der Innenverteidigung geholt, nicht zuletzt seine physischen Vorteile (1,89 m gross) halfen ihm dabei. -- Nach dem Abstieg wechselte Hodel zum FC Zürich, nicht ohne Nebengeräusche. -- Der FC Zürich wollte das Transfergeschäft nur mit dem FC Baden abschliessen. -- Im Leihvertrag mit Option zur Übernahme zwischen dem FC Baden und dem FCSG soll eine Unterschrift gefehlt haben, weshalb Hodel den Kontrakt für ungültig hielt. -- Hodel behauptete auch, die Verantwortlichen des FCSG schon im Frühling informiert zu haben, weil er sich in St. Gallen nicht wohl gefühlt habe.
In Zürich gefiel es Marc Hodel besser. -- Von 1993 bis 1996 bestritt der Badener 86 NLA-Spiele für den FC Zürich. -- In der Saison 1996/97 an den damaligen UEFA-Cup-Teilnehmer FC Aarau ausgeliehen (31 NLA-Spiele). -- 1997 unterschrieb Hodel einen gut dotierten Vertrag mit dem FC Sion. Die Walliser hatten zuvor das Double gewonnen. Nachdem die Qualifikation zur Champions League verpasst worden war, forcierte jedoch Präsident Christian Constantin Vertragsauflösungen. -- Marc Hodel unterzeichnete schon Anfang September einen neuen Vertrag beim FC Zürich. -- Im November 1998 wurde Hodel von Gilbert Gress erstmals in die Nationalmannschaft aufgeboten. -- Hodel kam denn auch beim Freundschafts-Länderspiel in Budapest gegen Ungarn (0:2-Niederlage) am 18. November zu seinem Nati-Debüt. Insgesamt brachte er es zu 13 Länderspielen. -- Im Herbst 1998 vermochte er mit dem FCZ auch im UEFA-Cup mit dem Sieg über Celtic Glasgow (und dem unglücklichen Ausscheiden gegen die AS Roma) zu begeistern. -- Im Frühling 1999 lief Marc Hodel zu Bestform auf, ein Ausland-Transfer schien wahrscheinlich. In der Vorbereitung des Länderspiels gegen Italien äusserte er seinen Wunsch, in die Serie A wechseln zu können. -- Schliesslich interessierten sich auch die Grasshoppers und lockten Hodel "über die Gleise" in den Hardturm - ein Wechsel, der alles andere als geräuschfrei vonstatten ging. -- Mit GC feierte der Abwehrspieler 2001 seinen ersten Meistertitel. -- 2003 wurde Hodel ein zweites Mal Meister, doch verpasste er wegen einer Knieverletzung die ganze Finalrunde und erhielt zum Saisonende keinen Vertrag mehr. -- Der Aargauer blieb danach lange ohne Verein. -- Im Frühling 2004 kam Hodel beim FC Wohlen in der Challenge League zu einem Vertrag und gab im April ein viel beachtetes Comeback. -- Im Dezember 2004 musste er jedoch seinen Rücktritt als Profi erklären, eine Achillessehnen-Verletzung zwang ihn dazu.
Im Sommer 2005 liess sich Hodel vom Inter Club Zurigo (2. Liga interregional) als Spielertrainer engagieren. -- Die vollmundigen "Interisti" hatten gleich mehrere Ex-Profis unter Vertrag genommen und setzten sich ihrerseits den Aufstieg in den Profifussball zum Ziel. -- Hodel verliess Ende Jahr Zürich und wurde Spielertrainer des FC Lenzburg (2. Liga; dem Inter Club ging schliesslich im Frühling 2006 das Geld aus). -- 2008 holte ihn die Spielvereinigung Schaffhausen als Trainer in die 1. Liga. -- 2009 nach Zypern zur APEP Pitsilias (Limassol), wohin der Holländer und ehemalige NLA-Profi Willy Schepers zahlreiche Akteure aus der NLB und 1. Liga lotste. -- Schepers war als Sportchef bald wieder weg, Hodel wurde ebenfalls noch vor dem ersten Meisterschaftsspiel wieder entlassen. -- Ab Sommer 2010 beim FC Windisch (2. Liga) und auch im Nachwuchsbereich des "Team Aargau" tätig. -- 2011 kurzzeitig Trainer des FC Meisterschwanden (2. Liga). -- Ab Juli 2012 Trainer des in die 1. Liga Classic aufgestiegenen FC Kreuzlingen, den er im Abstiegskampf Anfang Mai 2013 wieder verlassen musste. -- Ab Juli 2013 Trainer des FC Wangen bei Olten (1. Liga Classic),
Marc Hodel bestritt auch 1 U21-Länderspiel (am 22. August 1990 gegen Australien in Wettingen, 0:0). -- Viel zu seiner Bekanntheit beigetragen hat Marc Hodel die (inzwischen wieder geschiedene) Ehe mit Anita Buri, der Miss Schweiz von 1999.
1. Januar 1992 bis 30. Juni 1993 im FCSG. -- 7 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 20. April 1992 beim 1:1 gegen den FC Zürich.
Andreas Höhener wechselte als U21-Internationaler vom SC Brühl aufs Espenmoos. -- Der Stürmer sollte an der Seite von erfahrenen Spielern aufgebaut werden. -- Sein Debüt verzögerte sich, weil er sich kurz vor dem Finalrundenstart einer Blinddarm-Operation unterziehen lassen musste. -- Nachdem Höhener zweimal als Joker ins Spiel kam, nahm ihn Leen Looijen ab seinem dritten Einsatz in die Startformation. -- Doch die Karriere des talentierten Angreifers wurde jäh gestoppt: Im letzten Saisonspiel in Sitten schied er nach 34 Minuten verletzt aus. Der erste Verdacht bestätigte sich, Höhener erlitt einen Kreuzbandriss. -- Aus dem erhofften Comeback in der Auf-/Abstiegsrunde im Frühling 1993 wurde nichts, Wasser im Knie verlängerte die Zwangspause. -- Das Spiel im Tourbillon blieb sein letzter Einsatz für die Espen, er konnte dem FCSG im (erfolglosen) Abstiegskampf nicht mehr helfen.
Andy Höhener wechselte zum FC Gossau. -- Am 7. August 1993 erzielte er im Derby gegen den FCSG vor 4100 Zuschauern beide Tore zum 2:0-Sieg. -- Doch kehrte das Verletzungspech zurück, Ende Oktober zog sich Höhener erneut einen Kreuzbandriss zu. -- Im Januar 1994 erklärte er seinen Rücktritt vom Spitzensport. -- Im Sommer 1994 kam er auf den Entscheid zurück und unterschrieb beim FC Aarau. -- Er wurde vom FCSG für ein Jahr ausgeliehen, kam zu 6 Teileinsätzen. -- Im März 1995 beendete Höhener seine Profikarriere endgültig, ständige Kniebeschwerden raubten ihm die Hoffnung.
In der Saison 1996/97 spielte Andreas Höhener beim FC Tuggen in der 1. Liga. Die ambitionierten Märchler erreichten die Aufstiegsspiele und scheiterten erst am FC Thun. -- Höhener hatte schon zuvor bekannt gegeben, dass er wegen einer Ausbildung Tuggen wieder verlassen würde und schloss sich dem FC Kirchberg an. -- Ab Sommer 1999 noch einmal beim FC Tuggen. -- Ein Jahr später zum FC Winkeln als Spielertrainer. -- Später Trainer des SC Brühl, FC Widnau, FC Ebnat-Kappel und der Frauen des FC Kirchberg.
Andy Höhener bestritt 5 U21-Länderspiele und erzielte dabei 3 Tore. Sein Debüt in der ältesten Nachwuchs-Auswahl gab er am 4. Juni 1991, auch die nächsten beiden Matches mit der U21-Nati bestritt er als Spieler des SC Brühl.
1. Juli 1992 bis 6. Januar 1993 im FCSG. -- 27 (22 NLA/1 Cup/4 Intertoto-Cup) Spiele und 9 (7 NLA/2 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. Juli 1992 im Intertoto-Cup beim 2:2 gegen den FC Stahl Linz.
Eduardo Estiguar (Stuart) Hurtado Roa kam vom Valdez SC (Milagro) nach St. Gallen. Es soll sich um den ersten
ecuadorianischen Transfer in den europäischen Fussball gehandelt haben. Der FCSG rüstete den hoffnungsvollen Stürmer mit einem Dreijahres-Vertrag aus. -- Die Erwartungen in Hurtado waren gross, die Geduld mit ihm nicht. -- Hurtado, ein Modellathlet, war in der missratenen Qualifikation mit 7 Treffern bester St. Galler Torschütze. Sein Pech war auch, dass nur zwei seiner Goals zu Punktgewinnen verhalfen - einmal, im Letzigrund gegen den FC Zürich, schoss er das einzige Tor des Abends. -- Viel mehr wurden ihm die ausgelassenen Chancen hochgerechnet. -- Der Vertrag wurde schliesslich vorzeitig wieder aufgelöst. Hurtado sagte später, dass er und seine Frau sich wohlgefühlt hätten in der Ostschweiz. Doch mit dem Rücktritt von Präsident Carlo Hidber sei die Stimmung gegen die Südamerikaner gekippt (auch Fabian Estay musste mit Hurtado gehen).
Seine Karriere startete der Stürmer als 17-Jähriger in seiner Heimatstadt Esmeraldas beim Centro Juvenil Deportivo, 1990 bildete er zusammen mit seinem Bruder Jorge das Sturmduo. -- Ab 1991 beim neu gegründeten Valdez SC (Klubfarben Grün-Weiss), mit dem er in der ersten Saison Meisterschafts-Zweiter wurde und dann 1992 erste Partien in der Copa Libertadores bestritt. Ebenfalls 1992 - zwei Monate vor seinem Transfer zum FCSG - gab Hurtado sein Debüt in der Nationalmannschaft von Ecuador, für die er am Ende 74 Länderspiele bestritt und mit 26 Toren zweitbester Schütze der Geschichte war. -- Dreimal, 1993, 1995 und 1997, spielte er um die Copa America. -- Davor soll er in 14 Länderspielen mit der U21 bzw. U23 6 Tore erzielt haben.
Nach dem Abschied aus St. Gallen wurde Hurtado vom chilenischen Spitzenklub Colo Colo engagiert, mit dem er Meister wurde, meist aber nur Ersatz war. -- Eine Karriere mit zahlreichen Klubwechseln war nun lanciert, er sollte auch beweisen, dass er als Stürmer eine gewisse Klasse hatte und sich den Übernamen "El Tanque" (der Tank) verdiente. -- 1994 folgte ein Abstecher nach Mexiko zu den Correcaminos de la UAT (Ciudad Vitoria, Tamaulipas). Im gleichen Jahr zurück nach Ecuador zu Emelec (Guayaquil). Meister 1994, nun als Leistungsträger. 1995 mit Emelec im Halbfinal der "Libertadores", dazu soll Hurtado 1995 als Achtbester Torschütze weltweit ausgezeichnet worden sein.
1996 und 1997 in der neu gegründeten Major League Soccer (MLS) bei LA Galaxy. 1996 mit dem Team aus Los Angeles im Final (MLS Cup) gegen D.C. United. Hurtado erzielte den Führungstreffer zum 2:0, Galaxy verlor jedoch am Ende 2:3. -- Mit 21 Toren war Hurtado zweitbester Torschütze der ersten MLS-Saison und einer der ersten Stars der Liga. -- Dazwischen 1996 auch beim Barcelona Sporting Club (Guayaquil). -- Ab 1997 abwechselnd in Ecuador bei Liga de Quito (LDU; Meister 1998 und 1999) und in der MLS bei den New York/New Jersey MetroStars. -- 2000 in der MLS bei der New England Revolution (und noch einmal bei LDU). 2001 Zuerst bei den Argentinos Juniors (La Paternal, Buenos Aires), dann für ein Jahr in Edinburgh, Schottland, beim Hibernian FC. -- Ab 2002 vorwiegend in seinem Heimatland bei Barcelona, CD El Nacional (Quito), CSD Audaz Octubrino (Machala) und CD Olmedo (Riobamba), zwischen 2007 und 2010 in der Serie B und tiefer bei CS Norteamérica (Guayaquil), San Camilo (Los Rios) und CS Patria (Guayaquil), dem ältesten Verein seines Heimatlandes, bei dem er 2010 als 40-Jähriger seine Karriere beendete. -- Zudem spielte Hurtado 2003 noch einmal in Chile für den CD Universidad de Concepción und 2007 in Kolumbien für Deportivo Pereira.
Als Nachwuchsspieler und bis 30. Juni 1992 im FCSG. -- 15 NLA-Spiele und 3 Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 5. Oktober 1991 beim 2:0-Heimsieg gegen die Grasshoppers.
Fredy Hutter profitierte vom Abgang von Kurt Jara. -- Dessen Nachfolger Heinz Bigler, der zuvor im Nachwuchs tätig war, holte den jungen Stürmer in die 1. Mannschaft. Schon in seinem ersten Spiel als Cheftrainer wechselte Bigler in der Schlussphase Hutter für Brian Bertelsen ein. -- Zwei Wochen später stand Hutter erstmals in der Startformation und erzielte beim 2:1-Sieg gegen Luzern das 2:0. Vier Tage später spielte er in Wettingen ein zweites Mal von Beginn an und erzielte das siegsichernde 3:1. -- Danach musste sich der junge Stürmer wieder mit Teileinsätzen begnügen, konnte aber mit seinem Ausgleichstreffer zum 3:3 dem FCSG in Genf einen Punkt sichern. -- Trotz der grossen Versprechung, die Hutter aufgrund seiner Leistungen im Herbst 1991 zu sein schien, und auch wenn er in der Finalrunde im Frühling 1992 noch fünfmal eingewechselt wurde, zog er am Ende der Saison zum SC Brühl. -- Mit Andy Höhener hatte ein halbes Jahr zuvor ein anderes Stürmertalent den umgekehrten Weg von Brühl zum FCSG gemacht und Hutter in der Hierarchie auf Anhieb überholt.
1. Juli 1982 bis 30. Juni 1988 und 15. November 1988 bis 30. Juni 1989 im FCSG. -- 245 (190 NLA/4 Europacup/23 Cup/28 Intertoto-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. Juni 1982 beim 1:0-Sieg im Intertoto-Cup-Spiel gegen den RFC Liègois im Espenmoos.
Goalie Bruno Huwyler spielte zuvor in der NLB für den FC Ibach und wurde als Nachfolger von Roberto Böckli verpflichtet. Zudem hatte sich der noch als Reservetorhüter zur Verfügung gestandene Markus Brühwiler aus St. Gallen verabschiedet. -- Huwyler überzeugte in der Vorbereitung und insbesondere in den Intertoto-Cup-Spielen und war damit zum Start als Nummer 1 zwischen den Pfosten gesetzt. -- Und doch dauerte es nicht lange, wurde vom "St. Galler Torhüter-Problem" gesprochen. Teamkollege Christian Gross verteidigte Huwyler mit Nachdruck, das Team stehe ohne Einschränkung hinter seinem Goalie. Im nächsten Spiel hielt er beim 4:0-Auswärtssieg im Letzigrund grandios.
171 Spiele in Serie (wettbewerbsübergreifend/125 NLA-Spiele) stand Huwyler im St. Galler Tor, bis er am 3. September 1986 erstmals auf die Bank musste. -- Dafür brauchte es einen Uwe Klimaschefski als Trainer. Huwyler kassierte beim 2:2 gegen die Grasshoppers ein "einfaches" Tor. Eine Woche später siegten die Espen in Aarau 1:0, Huwyler konnte sich trotzdem nicht freuen. Er warf dem Trainer vor, ihn fertig machen zu wollen mit untauglichem Goalietraining und fiesen Sprüchen. Huwyler, der in jener Zeit privat auch noch eine Scheidung verkraften musste, sass aber nur für ein Spiel draussen - ohne ihn unterlag der FCSG im Wankdorf bei YB 2:7.
Klimaschefski liess den Goalie danach einigermassen in Ruhe arbeiten. Schon im Oktober wurde er nach einem 0:0 zuhause gegen Basel in den Spielberichten als einziger Spieler positiv herausgehoben, nachdem er sein Team in der Startphase mehrfach rettete. -- Als der deutsche Trainer im März 1987 von Markus Frei abgelöst wurde, muss dies für Huwyler dennoch eine Erlösung gewesen sein. Auch wenn er selbst sagte, dass der Trainerwechsel vor allem für die Mannschaftskollegen wichtig war, denn er selber habe sich seit einiger Zeit "einer Therapie unterzogen" die ihm "in psychischer Hinsicht unglaublich viel hilft". Huwyler stellte fest, dass zwar ein Teil des Publikums so wie die Mannschaft voll hinter ihm standen, er aber für viele Zuschauer regelmässig als Sündenbock herhalten musste. "Wer weiss", fragte Huwyler, "vielleicht vermag ich bei meinen Gegnern durch konstant gute Leistungen ein Umdenken einzuleiten? Das wäre für mich persönlich eine grosse Befriedigung." -- Jedenfalls gelang den Espen in der Saison 1987/88 wieder die Qualifikation für die Finalrunde, die Stimmungslage rund um den FCSG hatte sich massiv verbessert.
Aussortiert...
Und doch verlor Huwyler im Frühling 1988 seinen Platz abrupt. Mit Thomas Grüter hatte der FCSG neun Monate zuvor einen anderen Innerschweizer aufs Espenmoos geholt, der als grosses Goalie-Talent galt. -- Als der Jüngere beim Debüt - einem 0:0 gegen Servette vor 13'000 Zuschauern - glänzte und auch Huwyler Anerkennung zollte, war die überraschende Wachablösung vollzogen. Huwyler, der in den Monaten davor kaum zu Kritik Anlass geboten hatte und die Enttäuschung nicht verbergen konnte, vermutete, dass die Klubführung sich bereits gegen ihn entschieden hatte. -- Tatsächlich wurde ihm zum Saisonende beschieden, einen neuen Klub zu suchen. -- Huwyler liebäugelte mit einem Engagement in Luzern oder beim FC Zürich, beides zerschlug sich.
...und nochmals zurückgeholt
Im Herbst 1988 geriet Grüter unter dem neuen Trainer Kurt Jara zunehmend unter Druck und verlor seinerseits den Platz im FCSG-Tor wieder. -- Wenig später meldete der FCSG die Wiederverpflichtung von Huwyler, dessen Transferrechte er immer noch besass. Zu dem Zeitpunkt stand fest, dass er nach den Monaten ohne Verein zuerst aufgebaut werden sollte. -- Die Auf-/Abstiegsrunde im Frühling 1989 bestritt Huwyler komplett - und zu voller Zufriedenheit. -- Trotzdem wurde der Vertrag nicht mehr verlängert.
Huwyler hatte sich vorsorglich reamateurisieren lassen, um unterhalb der NLB ohne Unterbruch spielen zu können. -- Bis auf ein Engagement als Goalietrainer beim SC Buochs sind keine weiteren Tätigkeiten Huwylers im Fussball ausfindig zu machen.
Jugend und später Karrierestart
Bruno Huwylers Vater spielte in der 2. Liga für den FC Altdorf und beendete seine Karriere früh, nachdem ihm in einem Spiel mehrere Zähne herausgeschlagen worden waren. Seine Kinder wollte er fürs Skifahren und Bergsteigen begeistern, Bruno träumte lieber vom Fussball. Als der spätere FCSG-Goalie 14-jährig war, verstarb sein Vater bei einem Lawinenunfall. Er wurde von den Rettungsdiensten lange nicht gefunden, Bruno war überzeugt zu wissen, wo er liegt. Um ihn zurückhalten zu können, versprach ihm die Mutter, dass er künftig in den Fussballklub gehen dürfe. Zuhause trug er als Ältester früh Verantwortung, für die drei Geschwister wurde er auch ein wenig Ersatz-Vater.
Beim FC Schattdorf hatte Junior Bruno als rechter Flügel Goalgetter-Qualitäten bewiesen. Erst als der Stammgoalie verletzt war, wurde er ins Tor gestellt - und fand Gefallen. Huwyler spielte mit dem FC Schattdorf ein paar Jahre in der 2. Liga. Als die Urner 1980 abstiegen, wechselte er zum FC Ibach. -- Mit 23 Jahren startete Huwyler nun durch, die Mannschaft feierte 1981 als erstes Team aus dem Kanton Schwyz den Aufstieg in die NLB und wurde 1.-Liga-Meister. -- Huwyler erhielt ein Angebot von den Grasshoppers, sagte aber ab - sein "Beruf als Hochbauzeichner hatte Vorrang". -- Die Saison in der NLB scheint den Goalie aber auf den Geschmack gebracht zu haben. Als ein Jahr später Helmuth Johannsen anklopfte, unterschrieb Huwyler in St. Gallen.
Kuriositäten:
- Mit Huwyler gewannen die Espen im Cup drei von vier Penaltyschiessen. Bei der einzigen Niederlage in der finalen Entscheidung hatte Huwyler trotzdem geglänzt. Im Viertelfinal vom Ostermontag 1986 gegen Servette sahen 12'000 Zuschauer im Espenmoos trotz packendem Spiel in 120 Minuten kein Tor. Dann wehrte der St. Galler Goalie die Versuche von Laurent Jaccard und Pascal Besnard ab und hielt Gilbert Castellas Schuss; für Servette wehrte Erich Burgener zweimal ab - am Ende verschossen zwei St. Galler ihren Penalty.
- Im Spiel in Lausanne vom 24. Mai 1985 wehrte Huwyler einen Penalty von Walter Pellegrini ab, den dieser aber im Nachschuss verwandelte. Der Goalie, verärgert über das Nichteingreifen seiner Kameraden nach dem abgewehrten Penalty, schlug gegen den Torpfosten und verletzte sich dabei. Huwyler konnte die zweite Halbzeit dann doch bestreiten, der FCSG holte am Ende ein 1:1 und einen weiteren Punkt auf dem Weg in den UEFA-Cup.