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Die Delegierten der Gewerkschaft Unia haben sich an ihrer Versammlung vom Samstag in Bern für die Weiterführung der Personenfreizügigkeit ausgesprochen.
Die Gewerkschafter erwarten allerdings weitere Verbesserungen bei den flankierenden Massnahmen, vor allem beim Schutz vor Lohn- und Sozialdumping.
Diesem Entscheid, der ohne Gegenstimme bei einigen Enthaltungen fiel, sei eine intensive Diskussion unter den 150 Delegierten vorausgegasongen, so die Unia.
Die Unia fasste ihre Parole zu Handen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). Der Dachverband wird seine Parole am Montag an einer Medienkonferenz erläutern.
Die Abstimmung zur Weiterführung und Erweiterung der Personenfreizügigkeit findet am 8. Februar 2009 statt.
Die Delegierten entschieden weiter, ein Referendum gegen die Senkung des Mindestumwandlungs-Satzes für die Berechnung der Renten der beruflichen Vorsorge prüfen zu lassen. Mit diesem versicherungstechnischen Satz wird die Rentenhöhe innerhalb der 2. Säule variiert.
Die Gewerkschaft stellt sich damit hinter die Partei der Arbeit (PdA). Diese hatte bereits am Donnerstag das Referendum gegen die Senkung des Umwandlungssatzes auf 6,4% bis 2015 angekündigt.