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Nordkorea hat nach Angaben aus Seoul am Montag ein Geschoss mit kurzer Reichweite vor seiner Ostküste abgefeuert. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs wurde das Geschoss am Vormittag (Ortszeit) von einer Anlage nordöstlich von Pjöngjang aus ins Meer abgeschossen. Demnach flog es rund 220 Kilometer. Es sei aber noch unklar, worum genau es sich handle, sagte ein südkoreanischer Militärsprecher.
Nordkorea testet immer wieder Raketen mit unterschiedlicher Reichweite, um Stärke zu demonstrieren. Vor allem in den vergangenen Monaten hatte der Norden des Süden mit zahlreichen Tests provoziert. Der UNO-Sicherheitsrat verurteilte die Abschüsse und warf Pjöngjang Mitte Juli vor, damit gegen mehrere UNO-Resolutionen zu verstossen. Mitte August überschatteten Raketentests aus dem Norden einen Besuch von Papst Franziskus in Südkorea. (mbu/sda/afp)