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Als die Zürcher Elektrizitätswerke nach dem Krieg Interesse am Talbecken zeigten und von einigen der 24 Familien Widerstand ausging, überliess die Stadt Zürich nichts dem Zufall. Man hatte nur wenige Jahre zuvor, von 1940-1944, im Fall von Rheinwald erlebt, dass sich die Bündner Bergbevölkerung sehr erfolgreich gegen ein Stauseeprojekt wehren konnte. So ein Debakel wollte man nicht noch einmal erleben. Also betraute man 1948 Dr. W. Pfister, den Sekretär der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, damit, mit den einzelnen Familien über den Verkauf ihres Grundbesitzes zu verhandeln.
Die Opposition um Nicolin Dora-Widmer fand, der Unterhändler habe sich unfair verhalten und die Familien gegeneinander ausgespielt, zumal einige kein Deutsch, sondern ausschliesslich Italienisch oder Rätoromanisch sprachen. Man bot den seit längerem in wirtschaftlicher Not lebenden Bauern für ein «Ja» bei der Abstimmung um die Konzession Beträge, die damals über dem Verkehrswert ihrer Grundstücke lagen. Der Druck wurde zusätzlich erhöht, indem man warnte, bei einem «Nein» und einer darauffolgenden allfälligen Enteignung, fiele die Entschädigung tiefer aus.
Andere wie der damalige Gemeindepräsident Florin Luzio-Ruinelli sahen die ökonomischen Vorteile für die einzelnen Familien und die verschuldete Gemeinde, an welche wegen des Erlasses des bündnerischen Wasserkraftgesetztes 1906 bei einer Annahme sämtliche Einnahmen aus der Wasserkraftnutzung gehen würden.