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Um die doppelt gekrümmte Gestalt des Dammes von Karakaya als eine Ansammlung von flachen Elementen zu behandeln, wurde sie so in 521 dreiecksförmigen finite Elemente unterteilt, dass die Winkel zwischen den benachbarten Elementen weniger als 5 Grad betragen (10 Grade werden allgemein als vertretbar betrachtet). Um die Scherdeformationen in dicken Schalen (wie Karakaya) zu berücksichtigen, wurden hybride Elemente benutzt, welche wie folgt beschrieben werden können:
- Zwei Funktionen werden für jedes Element formuliert, die Eine für die inneren Spannungen und die Andere für die Randverschiebungen der Elemente.
- Die Annahmen für die inneren Spannungen befriedigen die homogenen Differentialgleichungen des Gleichgewichtes; aber dies führt zu Diskontinuitäten entlang den Elementrändern (Die Ergebnisse werden an den Knoten ausgemittelt).
- Die Funktionen für die Elementrandverschiebungen wurden so gewählt, dass die kinematische Kompatibilität entlang den Elementrändern gewährleistet werden.
- Die Steifigkeits-, Spannungs- und Belastungsmatrizen wurden bei Anwendung des erweiterten Prinzips der komplementären Energie so gebildet, dass das hybride Spannungsmodell zur Matrixdeformationsmethode führt.
- Alle Elementintegrationen wurden numerisch ausgeführt. Dies erlaubt die Verwendung von willkürlich geformten dreieckigen Elementen.
Die Ergebnisse liegen zwischen der Lösung eines kompatiblen Deformationsmodells mit äquivalenten Kantenverschiebungen, welches sich stets zu steif verhält, und der Lösung eines reinen Gleichgewichtmodelles mit denselben Spannungsansätzen, welches sich immer zu weich verhält. Somit führt auch ein grobes Elementnetz zu einem genauen Resultat.