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Der Schritt wird ein Schlag für die britische Unterhaltungsindustrie sein, die durch den Verkauf von internationalen Rechten in Höhe von 1,4 Milliarden Pfund angekurbelt wird.
Das Vereinigte Königreich ist Europas größter Produzent von Film und Fernsehen, wobei viele beliebte Serien wie „The Crown“ und „Downton Abbey“ ein riesiges globales Publikum anziehen, aber die EU will ihren „unverhältnismäßigen“ Einfluss verringern.
In einem internen EU-Dokument, das der Guardian einsehen konnte, will der Block britische Shows und Filme nicht länger als „europäische Werke“ definieren.
Unter einer EU-Richtlinie müssen europäische Inhalte die Mehrheit der Sendezeit im terrestrischen Fernsehen erhalten und mindestens 30 Prozent der Titel auf Plattformen wie Netflix und Amazon.
Einige Länder wie Frankreich sind sogar noch weiter gegangen, mit einer 60-Prozent-Quote für Video-on-Demand-Plattformen und der Forderung, dass 15 Prozent des Umsatzes in die Produktion von europäischen Projekten fließen.
Nach den neuen Regeln würden sich britische Werke nicht qualifizieren, was bedeutet, dass mehr Sendezeit an TV- und Filmproduktionen aus EU-Ländern vergeben werden müsste.