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Zu Beginn des 4. Jahrhunderts vChr. errichteten die Römer zwischen der Tibermündung und dem Meer eine kleine Festung. Der Hafen wurde als Flusshafen angelegt. Ab der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts vChr. wurden einige Gebäude daneben erbaut. So entstand allmählich eine Stadt.
Nach den Grabungsbefunden geht man heute davon aus, dass sich der Hafenbau von Portus Ostia (etwa 3 km nördlich), welcher 42 nChr. begann, erst im 3. Jahrhundert nChr. wirtschaftlich negativ auf Ostia auswirkte. Der Tiber fliesst auch heute neben Ostia durch, jedoch viel gerader. Das ehemals nahe Meer ist heute durch Verlandung etwa 4 km entfernt. Diesem Umstand und der Verbreitung von Malaria ist wohl die gute Erhaltung der Überreste zu verdanken.
Im weiteren sind diverse Thermen mit einigen eindrücklichen Mosaiken zu sehen. Neben dem Theater befindet sich der Platz der Zünfte mit den Büros der Handelsvertretungen von Unternehmen und Händlern.
Etwas weiter liegt das Macellum. Am eindrücklichsten sind jedoch die Mietshäuser. Aufgrund der Platznot wiesen diese mehrere Etagen auf (bis 6 !). Die zulässige Maximalhöhe lag bei 18 - 20 m. Heute sind diese Gebäude bis maximal 3 Etagen erhalten, jedoch selten so hoch begehbar.