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Es war im Januar 1913 als in der Schweiz der Grundstein für die ersten Militärflugzeuge gelegt wurde. Damals hat man den Aufbau der Militäraviatik mit Spenden finanziert. Der Schützenverband steuerte 35'000 Franken bei – eine für damalige Verhältnisse stolze Summe. Nun, über 100 Jahre später, unterstützen die Schützen ein weiteres Mal die Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen – heute als fünftgrösster Sportverband der Schweiz, welcher rund 130'000 Schützinnen und Schützen vertritt. Bereits im Mai 2020 haben die Delegierten an der DV des SSV die Ja-Parole gefasst.
Konkret unterstütz der Schweizer Schiessportverband das Ja-Komitee des «Vereins für eine sichere Schweiz». Das breit abgestützte Komitee unter der Leitung von Ständerat Thierry Burkart (FDP) setzt sich zusammen aus Vertretern von FDP, SVP, CVP, BDP, GLP und EVP sowie Organisationen wie etwa Swissmem, dem Schweizerischen Arbeitgeberverband oder der Schweizerischen Offiziersgesellschaft.
Um was geht es? Die Schweiz soll ihre seit 1978 und 1996 im Einsatz stehenden Kampfflugzeuge für maximal 6 Milliarden Franken durch neue Flugzeuge ersetzen. «Während die 1996 gekauften F/A-18 Hornet im Jahr 2030 an das Ende ihrer endgültigen Nutzungsdauer gelangen, sind die 1978 beschafften F-5E Tiger bereits heute veraltet. Im Ernstfall wären sie völlig chancenlos gegen ein modernes Kampfflugzeug», lautet ein Hauptargument der Komitee-Verantwortlichen. Damit sei klar: «Die alten Flugzeuge müssen erneuert werden. Ansonsten ist der Schweizer Luftraum ab 2030 ungeschützt.»
«Wir kooperieren eng zusammen»
Dies sieht auch Luca Filippini so: «Die Schützen stehen zu einer glaubwürdigen Milizarmee und diese braucht auch eine moderne Luftwaffe», hält der SSV-Präsident fest. Die Investitionen in neue Kampfflugzeuge und damit in eine funktionierende Armee seien für den Schweizer Schiessportverband elementar: «Der SSV steht mit der Armee in einer langjährigen partnerschaftlichen Beziehung. Wir kooperieren eng zusammen», sagt Filippini. Der Schiesssport als Breitensport würde ohne Unterstützung der Schweizer Armee ganz anders aussehen, er wäre sogar stark gefährdet. Auch im Spitzensport ist die Armee von grosser Bedeutung. Von den insgesamt 18 Zeitmilitär-Spitzensportler-Stellen sind zwei von Schützen besetzt. Es liegt also auf der Hand, dass die Schützen eine moderne und zukunftsorientierte Armee unterstützen – dies sowohl vor über 100 Jahren als Sponsor und nun am 27. September an der Urne.
Weitere Informationen unter www.sicherheit-ja.ch. Auf der Website des Ja-Komitees können zudem Flyer, Autokleber und Plakate bestellt werden.