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Vom Kirchenbrunnen zu heute
K.S. Im 19. Jahrhundert versorgte der Kirchenbrunnen mit den Quellen auf der alten Plangg zumindest einen Teil der Unteriberger Bevölkerung mit Wasser. Dieser wurde im Jahre 1899 in die Dorfteile Stöcken und Herti geleitet. Es entstand der Stöckbrunnen. Auch im Weiler Waag bestand seit 1905 eine Wasserversorgung.
Nach dem zweiten Weltkrieg drängte sich eine Neuplanung der Wasserversorgung Unteriberg auf. Am 16. Oktober 1966 wurde beim vierten Anlauf mit 202 Ja gegenüber 103 Nein bei einer Stimmbeteiligung von 72 Prozent einem generellen Projekt zugestimmt.
Von 1967 bis 1987 wurde die heutige Wasserversorgungs- Infrastruktur in elf Bauetappen im Wesentlichen erstellt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf über 4,2 Millionen Franken. Wichtige Elemente waren die Quellfassung Schräh, der Bau des Wasserreservoirs Brenten im Jahre 1970, die Erstellung der Pumpstation Twingi, der Ankauf der Chaltenbrunnenquelle, die Quellfassung Schrot, der Bau des Reservoirs Hirsch im Jahre 1986 und die Quellfassung Schlund.
In den Jahren 1996 und 1997 kam mit Einweihungsdatum vom 29. November 1997 das Grundwasserpumpwerk Boden dazu. Seither wurden folgende grössere Vorhaben ausgeführt: Verstärkungsleitung Brenten, Erschliessung Forstgarten und Industriegebiet Riedweg, Erneuerung der Leitungen an der Sonnmattstrasse, an der Waagtalstrasse vom Riedweg bis zum Dorfplatz sowie an der Hochgütschstrasse bis zu den Terrassenhäusern.