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Wie funktionieren Erdwärmesonden?
Erdwärmesonden bestehen aus druckfesten Kunststoffrohren mit dem Typ PE 100-RC (Polyethylen 100 Resistant to Crack). Ihre Lebensdauer: 100 Jahre. Die Rohre werden in U-Form angefertigt und haben unterschiedliche Durchmesser (32mm, 40mm), die je nach angestrebter Leistung eingesetzt werden.
Bei der Inbetriebnahme werden die Sonden mit einer Wasser-Glykol-Mischung (sog. Sole) gefüllt. Die Flüssigkeit zirkuliert durch die U-förmigen Rohre und transportiert die aus dem Erdreich entzogene Wärme an die Erdoberfläche zur Wärmepumpe. In seltenen Fällen kann eine Befüllung der Erdwärmesonden mit Klarwasser in Frage kommen.
Die Länge der Erdwärmesonde ist von der erforderlichen Heizleistung als auch von der geologischen Beschaffenheit des Bodens abhängig. Die gängigen Tiefen variieren in der Schweiz zwischen 50 bis 300 Meter. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt im Durchschnitt 120 bis 150 Meter.
Erdwärmesonden sind nach den folgenden energierelevanten Aspekten auszulegen:
- Bodenbeschaffenheit
- Rohrdurchmesser
- Sondenabstand
- Anzahl Sonden
- Sondenlänge
- Druckverlust der Erdwärmesonden (Pumpenleistung)
Das Abteufen von Erdwärmesonden untersteht der Bewilligungspflicht. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die kantonalen Energie- und Umweltämter.