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Dies ist Juan Manuel. Als er ein Junge war, besetzte die Guerrilla die kleine Finca seines Vaters über 9 Jahre lang und zerstörte sie praktisch vollkommend. Jetzt wo Frieden herrscht, hat er die Chance genutzt, die Finca wieder rehabilitiert und Juan Choconat gegründet.
Er und seine Frau Natalia bauten nicht nur die Finca seines Vaters wieder, sondern sie überzeugten die umliegenden Kleinbauern, dass sie Kakao für sie anbauen. Er baute eine Fermentationsanlage und eine Trocknungsanlage und sie brachten sich das Herstellen von Schokolade im Bean-to-Bar or in diesem Fall Tree-to-bar Stil bei.
Heute arbeiten sie mit 41 Familien zusammen. Juan Manuel hat separate Fermentationsprotokolle entwickelt und den Trocknungsprozess für einige der Familien, die einen einzigartigen Kakao haben, angepasst. Sie haben dann verschiedene Tafeln erstellt, jede mit dem Gesicht des Familienoberhauptes auf der Packung.
Die 80% Schokoladentafel wurde mit Kakao aus Ariels Land hergestellt und weist unglaubliche Zitronengras- und Holznoten auf. Diese Schokolade könnte sich nicht mehr zur 76% Tafel von Leila unterscheiden, welche zudem nicht geröstet wurde und so unglaublich komplex nach getrockneten Pflaumen, Feigen, holzigen Noten und leicht rauchigen Untertönen schmeckt. So ist es verständlich, dass diese Tafel bei den International Chocolate Awards Silber gewonnen hat.
Wenn in Kolumbien… eine Kaffee-Schokoladentafel ist ein Muss. Mir gefiel der Geschmack ihrer Version sehr, da es ein sehr komplexer Kaffee ist, der eher an einen Schuss Espresso mit Pfirsich- und Trockenobstnoten erinnert.