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Im Winter 2022/23 führten schlechte Aussichten für die Energieversorgung in Europa und in der Schweiz dazu, dass der Stadtrat Massnahmen zur Energiesicherheit verfügte. So wurden unter anderem Netzbrunnen abgeschaltet, die Beleuchtung von historischen Bauten in der Innenstadt («Plan Lumière») reduziert oder Wasser- und Lufttemperatur in den städtischen Hallenbädern um 1 Grad Celsius gesenkt (siehe Energiesparmassnahmen Stadtverwaltung).
Für den kommenden Winter werden derzeit keine solchen Massnahmen ergriffen, da die aktuelle Versorgungslage als deutlich weniger kritisch beurteilt wird. In diesem Zusammenhang hat der Stadtrat beschlossen, auch die Raumtemperatur in Verwaltungsgebäuden nicht mehr auf 19 Grad zu reduzieren. Zudem soll die Raumtemperatur in nicht regelmässig verwendeten Räumen nicht mehr zwingend auf 15 Grad beschränkt werden. Ebenfalls verzichtet wird diesen Winter auf eine Reduktion des Gebrauchs von Warmwasser in Verwaltungsgebäuden. Bereits im März 2023 hat der Stadtrat aufgrund der sich entspannenden Energieversorgungslage alle übrigen im September 2022 erlassenen Massnahmen zur Energiesicherheit aufgehoben, aber auch entschieden, gewisse Energiesparmassnahmen weiterzuführen, die eine Effizienzsteigerung bewirkt und keine Reduktion der Dienstleistungen sowie Beeinträchtigung des Wohlbefindens zur Folge hatten, wie zum Beispiel die Reduktion der Beleuchtung in öffentlichen Gebäuden.
Taskforce Energie bleibt bestehen
Trotz Verbesserung der Versorgungslage (u.a. gut gefüllte Gasspeicher in Europa, grössere Kapazitäten in der Stromproduktion) sieht der Stadtrat für den kommenden Winter Risikofaktoren. Lang andauernde, sehr tiefe Temperaturen könnten den Energiebedarf stark erhöhen und die Versorgungssicherheit gefährden. Vor diesem Hintergrund bleibt die städtische Taskforce Energie bis Ende Winter 2023/2024 bestehen und wird die Lage weiter genau beobachten. Sollte sich die Versorgungslage verschärfen, kann die Taskforce dem Stadtrat Massnahmen vorschlagen.