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SCL Tigers:
Den Langnauern gelingt nach dem 14-tägigen Meisterschaftsunterbruch wenig bis nichts. Sie verlieren dreimal und rutschen in der Tabelle vom 10. auf den 13. Platz ab.
Die SCL Tigers gehören von den sieben Mannschaften der unteren Tabellenhälfte zu den grossen Verlierern des Wiederbeginns nach der ersten längeren Meisterschaftspause. In ihren drei Partien innerhalb von nur vier Tagen gewannen sie nur gerade einen von neun möglichen Punkten; beim 3:4 nach Verlängerung zuhause gegen Ambri. Die dort gezeigte Aufholjagd kurz vor Schluss von 1:3 auf 3:3 war der einzige Lichtblick. In Lausanne (2:3) verspielten die Langnauer eine 2:0-Führung und kassierten das entscheidende dritte Gegentor in Überzahl. Auch in Lugano (2:5) schlugen sie sich praktisch selbst – mit zwei weiteren Gegentoren in Überzahl und zwei Doppelschlägen von 0:1 auf 0:3 innert 21 Sekunden und von 2:3 auf 2:5 innert 50 Sekunden.
Die Emmentaler waren weit von ihrer vor der Pause gezeigten Form mit den Siegen in Davos und zuhause gegen Leader Genf-Servette entfernt. Ganz im Gegensatz zu den direkten Konkurrenten im Kampf um eine Pre-Playoff-Teilnahme und um den vorzeitigen Ligaerhalt (Ränge 11 und 12):
• Lugano gewann nach der Pause 8 von 9 Punkten in 3 Spielen.
• Aufsteiger Kloten, morgen Freitag in der Ilfishalle nächster Gegner der SCL Tigers, holte 6 Punkte in 3 Spielen.
• Lausanne erkämpfte sich 6 Punkte in 4 Spielen.
• Ambri immerhin auch noch 5 Punkte in 3 Spielen.
• Der Tabellenletzte Ajoie mit 1 Punkt aus 2 Spielen.
• Der SC Bern blieb in den beiden ersten Spielen nach dem Trainerwechsel noch ohne Punkt.
Bei den SCL Tigers stimmte in den ersten drei Spielen nach der Pause viel zu viel nicht. Erschreckend waren vor allem die krassen Leistungsschwankungen innerhalb einer Partie. Auf erfolgsversprechende Minuten folgten miserable und gleichzeitig auch entscheidende Phasen. Kopfzerbrechen wird Headcoach Thierry Paterlini und seinen Assistenten vor allem das Powerplay bereiten. Allein gegen Lausanne und Lugano liessen die Langnauer neun Überzahlchancen zum Teil kläglich aus. Schlimmer noch: In den 16 Powerplay-Minuten kassierten sie drei Gegentore. Die einzigen, die auch während der Pause in Form blieben, sind die beiden Torhüter Luca Boltshauser und Stéphane Charlin. Sie lieferten mit ihren Leistungen die Basis, um mehr als nur ein Punkt zu gewinnen.