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Man könnte nun wirklich meinen, Laurence Passmore habe sich sein Leben recht nett eingerichtet: Zugegeben, er ist so gut wie kahl, und sein Spitzname ist Tubby(= Dickerchen), aber seine Villa in Rummidge, sein Job als erfolgreicher TV-Sitcom-Autor und sein vitales Sexualleben mit seiner langjährigen Ehefrau Sally machen diese Schönheitsfehler locker wett. Könnte man meinen.
Doch Laurence fehlt ein Stück zum Glück: Zufriedenheit und Seelenruhe. Zur Pflege seiner … mehrr seelischen und körperlichen Wehwehchen geht Tubby montags zur Physiotherapie, dienstags zur kognitiven Verhaltenstherapie und freitags abwechselnd zur Aromatherapie und Akupunktur, doch keine der Therapien will so recht anschlagen. Angst, sagt seine langjährige platonische Liebe, sei der Schlüssel, den er suchen und zu dem er das passende Schloß finden müsse. Auf seiner Suche stolpert Laurence über jugendliche Penner, durch Klatschspalten und verschiedenste Betten und Schlafzimmer auf Teneriffa, in Beverly Hills, Kopenhagen und Galizien. Sein Heil findet er schließlich bei Kierkegaard und bei seiner ersten Liebe in Süd-London.
Die vorzügliche Übersetzung lässt sich keinen Funken dieser auf Pointe gestimmten Formulierungen entgehen.<< FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
Der Autor
David Lodge, geboren 1935 in London, lehrte von 1960 bis 1987 als Professor für Moderne Englische Literatur an der Universität Birmingham, war 1969 Gastprofessor an der University of California in Berkeley und lebt als freier Schriftsteller - verheiratet, drei Kinder - in Birmingham. Im Wilhelm Heyne Verlag liegen folgende Titel vor: Saubere Arbeit (01 / 8871), Neueste Paradies-Nachrichten (01 / 9531), Ins Freie (01 / 9858) und Literatenspiele (01 /10324) weniger