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Bevölkerungswachstum
Jeder Mensch verbraucht Energie, Ressourcen und Rohstoffe, produziert Abfall und beansprucht Wohnraum und Strassen. In diesem Sinne belasten wir alle die Umwelt in einem gewissen Ausmass. Eine steigende Bevölkerung ist damit auch zwangsläufig mit einem Anstieg der Umweltbelastung verbunden; dies gilt insbesondere für Industrieländer. Durch technische Neuerungen, beispielsweise energieeffiziente Haushaltsgeräte oder Produktionsverfahren, kann diese Tendenz teilweise ausgeglichen werden.
- Verwandte Indikatoren
- Treibhausgasemissionen pro Kopf
Der Indikator erfasst die Bevölkerung, die im Durchschnitt eines bestimmten Kalenderjahres in der Schweiz wohnhaft ist. Dazu gehören alle Personen, deren Wohnsitz ganzjährig in der Schweiz liegt. Neben den schweizerischen Staatsangehörigen zählen auch alle ausländischen Staatsangehörigen mit einer Niederlassungsbewilligung oder einer Anwesenheitsbewilligung, welche zu einem Aufenthalt von mindestens zwölf Monaten berechtigt, sowie internationale Funktionäre, Diplomaten und deren Familienangehörige zur ständigen Wohnbevölkerung. Nicht dazu gehören Personen, die sich nur kurzfristig in der Schweiz aufhalten (weniger als zwölf Monate) oder deren Aufenthaltsstatus noch nicht geregelt ist (Personen im Asylsprozess) sowie Grenzgänger und Touristen. Seit 1991 umfasst die ständige Wohnbevölkerung zusätzlich auch einen so genannten Ausgleichsbestand. Dieser gleicht unterschiedliche Erfassungszeitspannen zwischen verschiedenen verwendeten Registerdaten aus.
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