Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03252.jsonl.gz/1005

Der TV-Sender ARTE strahlte am 20. Januar eine dreiteilige Dokumentation zum Thema «Städte der Zukunft» aus. Die Beiträge sind momentan noch online verfügbar.
«Von null auf Zukunft»
Der Beitrag befasst sich mit Städten, die – teilweise auch von privaten Konsortien – auf dem Reissbrett gezeichnet wurden, es wird auch der Link zum Computerspiel «Sim City» gemacht. Die Planung am Reissbrett (oder auch «top down») ist nichts neues, wenn man bspw. an die von Le Corbusier entworfenen Städte Chandigarh oder Brasilia denkt. weiterlesen →
Die Wochenzeitung WOZ, der Rotpunktverlag und das Seminar für Soziologie der Universität Basel haben Stadtspaziergänge zum Thema «Raum und Macht» organisiert (vgl. Blogeintrag zum Buch). Am 4. Oktober ging es, thematisch angeleitet mit Lucius Burckhardts Blick auf die Stadt, durch Basel.
Verhinderte Verkehrsachse
Man traf sich in der Brasserie des Basler Bahnhofs und spazierte in Richtung Aeschenvorstadt, deren Umbau zur verkehrsreichen «Talentlastung» dank dem Engagement von Lucius und Annemarie Burckhardt verhindert werden konnte. Burckhardt setzte sich an der ETH Zürich und an der Hochschule Kassel mit der Frage der Partizipation der Bevölkerung bei der Gestaltung von urbanen Räumen auseinander. weiterlesen →
Im New Regionalism, der in den 1990er-Jahren aufgekommen ist, erfolgt die Steuerungsleistung auf freiwilliger Basis in relativ stabilen und auf Kooperation zielenden Akteurssystemen (Kübler 2003:539).
Problembeschreibung des New Regionalism
Die Lösungsvorschläge der Metropolitan Reform und des Public Choice bezogen sich auf die Bewertung der institutionellen Fragmentierung im urbanen Raum. Die Bewertung wurde anhand von Effizienz, Verteilungsgerechtigkeit und Partizipationsmöglichkeiten vorgenommen. Lowery (1999) kommt beim Vergleich der Bewertungen zum Schluss, dass kongruente Ergebnisse nie gefunden werden und dass es für jede Studie, die die eine These stützt, es Gegenstudien gibt, die die Gegenthese stützen. Lowery stellt fest, dass der Public-Choice-Ansatz hegemonial geworden ist. So bemächtigt sich Lowery dieser Theorie, um die Debatte zu verjüngen (Lowery 1999:30). weiterlesen →