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Ja, Untersuchungen an Gewebe- oder Zellkulturen sind oft kostengünstiger. Es gilt bei in vitro Experimenten allerdings zu bedenken, dass Zellkulturen, die nicht aus menschlichen Zellen hergestellt werden, auch vom Tier stammen. Das Material für die Zellkulturen kann aus einer Biopsie, von einem geschlachteten Tier oder von einem für dieses Experiment getöteten Tier stammen. Wenn Tiere eingesetzt werden, müssen immer die Haltung, Aufzucht und die Arbeit mit den Tieren bezahlt werden. Die Betreuung der Tiere und die vom Gesetz vorgeschriebene Ausbildung der Personen, die sie durchführen, schlägt sich entsprechend in den Kosten nieder. Dieser Aufwand fällt in Forschungsprojekten, die ganz ohne Tierversuche auskommen, weg. Auch dies ist ein Grund, warum – wann immer möglich – auf versuchstierfreie Methoden zurückgegriffen wird.