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Nach den Oscars sind die Golden Globes die wichtigste Auszeichnung Hollywoods. Das sind die Gewinner.
Das deutsche NSU-Drama «Aus dem Nichts» hat den Titel als bester nicht-englischsprachiger Film geholt. Der Streifen von Regisseur Fatih Akin mit Hauptdarstellerin Diane Kruger ist in diesem Jahr auch der deutsche Oscar-Kandidat. Akin dankte auf der Bühne unter anderem seiner Hauptdarstellerin. «Das ist deine, das ist unsere», sagte er zu Kruger, mit der Trophäe in der Hand.
Gary Oldman gewinnt den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einem Drama für «The Darkest Hour». In diesem verkörpert er Winston Churchill.
Moss erhielt den Preis für ihre Rolle in «The Handmaid's Tale – Der Report der Magd»
Der kalifornische Schauspieler James Franco gewann den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie. Der 39-Jährige überzeugte mit seiner Rolle als exzentrischer Regisseur Tommy Wiseau in der Tragikomödie «The Disaster Artist». Der Film, bei dem Franco auch Regie führt, erzählt die Entstehungsgeschichte des schrägen Kultstreifens «The Room», der von Wiseau inszeniert wurde.
Bei den Miniserien bekam «Big Little Lies» vier Auszeichnungen, darunter den Hauptpreis als beste Reihe in dieser Kategorie und den für Nicole Kidman in der weiblichen Hauptrolle.
Nicole Kidman (2. v.l) räumte mit «Big Little Lies» ab und holte den Titel als beste Hauptdarstellerin.
Disney/Pixar's «Coco» hat als bester Trickfilm abgeräumt.
Der 49-Jährige wurde als bester Nebendarsteller für seine Rolle in dem Independent-Film «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» geehrt. Darin spielt er einen rassistischen und gewalttätigen Polizisten.
Die 58-jährige amerikanische Schauspielerin Allison Janney gewann zudem die erste Golden-Globe-Trophäe in ihrer Laufbahn. Für ihre Rolle als herzlose, strenge Mutter in der Tragikomödie «I, Tonya» wurde sie in der Nacht zum Montag in Beverly Hills zur besten Nebendarstellerin gekürt.
(amü/sda)