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Er verrät das Spiel, indem er entweder sagt, wie schlecht seine Karten sind, wie gerne er jetzt trumpfen würde oder einfach nur durch seine Mimik oder Gestik. Typisch für den Schnurri ist auch, nicht einzusehen, dass er das Spiel verrät.
An diesen Zitaten erkennst du den Schnurri:
Ein enger Verwandter vom Schnurri ist der Kommentator, der zu jeder Aktion noch seinen Senf dazugibt.
An diesen Zitaten erkennst du den Kommentator:
Nicht zu verwechseln mit dem Schnurri und dem Kommentator. Denn der Plauderi spricht nicht übers Spiel, sondern über die neue Rhabarber-Wähe von Grosscousine Mathilda. Jassen ist für ihn nur ein Vorwand, um schwatzen zu können.
An diesen Zitaten erkennst du den Plauderi:
Die Bezeichnung sagt eigentlich schon alles über den Mischler aus. Wenn er an der Reihe ist mit Mischen, reicht es locker für eine Toiletten- und Zigarettenpause.
Den Mischler erkennst du ganz einfach an diesen Zitaten der Mitspieler:
Für den Jubler zählen Erfolge erst, wenn sie richtig zelebriert werden. Wir sprechen hier nicht von der Jubelfaust, sondern von einer Polonaise durchs Restaurant wie
watson-Sportchef Reto Fehr ein Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte, seine Siege zu pflegen weiss.
An diesen Zitaten erkennst du den Jubler:
Der Zögernde hat wenig Selbstvertrauen und das völlig zurecht, denn er entscheidet sich in schwierigen Situationen instinktiv für die schlechteste aller Möglichkeiten. Der Zögernde könnte eigentlich gar nicht so schlecht jassen, zerbricht aber immer wieder am Druck.
An diesen Zitaten erkennst du den Zögernden:
Dieser Jasser, der einfach immer einen Wys auf der Hand hat. Vor allem dann, wenn er klar hinten ist und mit einem hohen Wys das Spiel doch noch dreht. Der Wyser ist zudem davon überzeugt, dass er so viel wysen kann, weil er der bessere Jasser ist.
An diesen Zitaten erkennst du den Weiser:
Der Sadist quält seine Gegner wann immer möglich und versucht, sie dadurch moralisch zu zerstören. Einige Beispiele:
An diesen Zitaten erkennst du den Sadisten:
Weil seine Jass-Qualitäten nicht zur gewünschten Anerkennung reichen, versucht es dieser Jass-Typ stattdessen mit dummen Sprüchen.
An diesen Zitaten erkennst du den mit den dummen Sprüchen:
Für den Motzi ist das Jassen nur ein verbales Ventil, um seine Aggressionen loszuwerden. Er schimpft wegen den schlechten Karten, den unfairen Gegnern und dem miserablen Mitspieler.
An diesen Zitaten erkennst du den Motzi:
Der Besserwisser diskutiert nach jeder Runde länger, als gespielt wurde. Er hakt nach, weshalb der Mitspieler oder Gegner in dieser und jener Situation eine gewisse Karte gespielt hat und erklärt, was in diesem Fall besser gewesen wäre. Schlimme Fehler, die zum Beispiel einen Match kosten, kann der Besserwisser weder verstehen noch verzeihen.
An diesen Zitaten erkennst du den Besserwisser:
«Gschobe isch obe, schiebe isch une», ist die wohl bekannteste Art beim Schieber zu schummeln. Durch ein «Gschobe» gibt man seinem Partner an, dass man eher hohe Karten hat, ein «ich schiebe» deutet eher auf tiefe Karten.
Dem Gegner in die Karten zu schauen ist eine weitere verbreitete Art zu schummeln. Es gibt noch unzählige mehr.
An diesen Zitaten erkennst du den Bescheisser:
«Kannst-du-bitte-schreiben-denn-ich-kann-nicht-rechnen», ist eine ebenso häufige wie auch verpönte Bitte. Wer jassen will, sollte auch Kopfrechnen können. Alle anderen sollen sich doch dem «Leiterlispiel» widmen. Das sieht leider nicht jeder ein.
An diesen Zitaten erkennst du den Ich-kann-nicht-rechnen-Typ:
Der Amateur kennt die Regeln und hat deshalb das Gefühl, er könne jassen. Ein Irrglaube, der schon manchen richtigen Jasser in die Weissglut getrieben hat.
An diesen Zitaten erkennst du den Amateur:
Das Genie zählt nicht nur die Trümpfe und alle anderen Karten, es weiss auch jederzeit, wie viele Punkte die beiden Parteien schon gemacht haben. Meist handelt es sich um etwas ältere Jasserinnen oder Jasser, die sich bei kniffligen Situationen ans gleiche Dilemma wie damals an den Jass-Meisterschaften von 1986 zurückerinnern.
An diesen Zitaten erkennst du das Genie: