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Laut der staatlichen kasachischen Atomagentur Kazatomprom hatten die Präsidenten der beiden Länder im Januar 2006 ein Abkommen unterzeichnet, um Uran abzubauen und anzureichern sowie gemeinsam ein Kernkraftwerk zu bauen.
Die Mine Zaretschnoje, nahe der Grenze zu Usbekistan, hat Uranreserven von schätzungsweise 19'000 t. Bis ins Jahr 2009 soll sie laut der russischen Föderalen Agentur für Atomenergie (Rosatom) jährlich 1000 t U produzieren. Weitere 5000 t pro Jahr sollen in anderen in der Nähe liegenden Minen abgebaut werden.
Kasachstan verfügt nach Australien über die zweitgrössten bekannten Reserven an Natururan, betreibt aber bisher keine Kernkraftwerke. Es plant seine jährliche Uranproduktion von heute rund 17'500 t bis ins Jahr 2015 zu verdreifachen und damit Australien als Nummer 1 abzulösen.
Kasatomprom und die russische Exportagentur Techsnabexport (Tenex) halten je 49,33% der Anteile am Gemeinschaftsunternehmen, während die russische Atomredmetzoloto und die kirgisische Kara-Baltinski Mining Company je 0,67% besitzen.
Quelle
M.A. nach Kasatomprom, Medienmitteilung, 8. Dezember 2006