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ab 1. Januar 2020 in Kraft
Bisher wurden die Familienzulagen kantonal geregelt. Neu beträgt der Mindestansatz für Kinderzulagen 200 Franken und für Ausbildungszulagen 250 Franken pro Kind und Monat. Die Kantone können jedoch über diesen Ansatz hinausgehen.
Personen die sowohl als Selbständigerwerbende als auch als Arbeitnehmer tätig sind, müssen die Familienzulagen über den Arbeitgeber beziehen, sofern der Lohn mehr als 7'110.00 Franken pro Jahr beträgt und das Arbeitsverhältnis für mehr als sechs Monate eingegangen worden oder unbefristet ist.
Für dasselbe Kind darf nur eine Zulage bezogen werden.
Falls beide Elternteile grundsätzlich Anspruch auf Familienzulagen haben, gilt diese Reihenfolge:
- wer mit einem Jahreseinkommen von mehr als 7'110.00 Franken erwerbstätig ist
- wer die elterliche Sorge hat oder bis zur Mündigkeit des Kindes hatte
- wer überwiegend mit dem Kind zusammenlebt der bis zur Mündigkeit zusammengelebt hat
- wer im Wohnsitzkanton des Kindes arbeitet
- wer das höhere Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit hat
- wer das höhere Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit hat.
Arbeitet der andere Elternteil in einem anderen Kanton, mit gesetzlich höher festgelegten Familienzulagen, kann er eine Differenzzahlung beantragen.
Wer erhält Kinderzulagen?
Grundsätzlich haben alle Eltern Anspruch auf Kinderzulagen, wenn sie für die Kosten der Kinder aufkommen. Egal ob verheiratet oder nicht. Kinderzulagen sind für eigene Kinder, adoptierte Kinder, allenfalls Stiefkinder oder Pflegekinder.
Die Familienzulage beträgt
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Kinder bis zum vollendeten 16. Altersjahr CHF 230.00 pro Monat
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Kinder in Ausbildung CHF 280.00 pro Monat bis zum Abschluss der Erstausbildung
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bzw. maximal bis zum 25. Altersjahr