Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03336.jsonl.gz/788

Die Schweizer träumen vom Eigenheim und jeder zweite junge Schweizer möchte in den nächsten zehn Jahren eine Immobilie erwerben, zeigt die im Auftrag von Moneypark vom Marktforschungsinstitut GfK durchgeführte Umfrage. Allerdings werde es in der Schweiz immer schwieriger, sich ein Eigenheim leisten zu können.
Wer beispielsweise maximal 105'000 CHF Bruttohaushaltseinkommen erwirtschaftet, könne sich bei einer Belehnung von 80% gerade mal eine Immobilie im untersten Preissegment mit einer Preisspanne zwischen 100'000 und 596'000 CHF leisten, heisst es weiter. Bereits für das zweite Preissegment benötige ein Haushalt ein Einkommen zwischen 105'001 und 137'000 CHF. Für mehr als die Hälfte der Haushalte sei aber dieses zweite Preissegment nicht mehr finanzierbar. Die 20% der teuersten Immobilien seien sogar nur den obersten 6% der Einkommenserteilung ab einem Haushaltseinkommen von mindestens 230'001 CHF vorbehalten.
Gute Chancen um eine preiswerte Immobilie zu finden, habe man in den Regionen Tessin und Mittelland, wo sich die durchschnittlichen Preise für die beiden untersten Preissegmente mit 340'000 und knapp 400'000 CHF bzw. 580'000 und 590'000 CHF am tiefsten seien. Die teuersten Immobilien sind derweil besonders in den Kantonen Zug, Genf und Schwyz gefragt. Günstiges Eigentum sei zudem auch im Kanton Zürich und in der Zentralschweiz kaum zu finden.
Die 20% der teuersten Immobilien gibt es für einen Quadratmeterpreis von über 9'000 CHF, womit dieser im Vergleich zu den 20% günstigsten Immobilien doppelt so hoch liegt. Im Durchschnitt koste eine Luxusimmobilie 2,2 Mio CHF und verfüge über 236 m2 verteilt auf 6 Zimmer. Für eine solche Immobilien sei ein Haushaltseinkommen von mindestens 230'001 CHF notwendig.
mk/tp
(AWP)