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Der Cardigan Corgi, eine seltene Rasse in seinem Ursprungsland
So gefällig präsentieren sich die beiden Cardigan Corgis auf der Titelseite der Wochenzeitschrift Country Life: als attraktive, stämmige kleine Hunde. Aber wie kommt der Cardigan bei den britischen Hundeliebhabern an?
Anscheinend gar nicht oder nicht sehr gut in Anbetracht der Registrierungen beim Kennel Club (KC). Der Cardigan Welsh Corgi, einer der ältesten Rassen der britischen Inseln, gehört seit einigen Jahren zu der am wenigsten gefragten Rasse der insgesamt 220, die vom KC anerkannt sind.
2018 wurden nur gerade 147 Welpen registriert. Dass dies eine deutliche Steigerung der Anzahl vor einem Jahrzehnt ist, als in einem Jahr weniger als 50 Welpen registriert wurden, ändert nichts an der Tatsache, dass die Rasse gefährdet ist.
Es ist eine Krise, die in England mehrere Rassen betrifft, vor allem die ursprünglichen, die als Arbeitshunde gezüchtet wurden. Während Jahrhunderten benutzten die Farmer die Corgis zum Hüten von Haustieren. Jetzt, wo ihre Arbeit nicht mehr gefragt ist, haben sie den Wandel vom Hüte- zum Familienhund verpasst. Das gilt vor allem für den Cardigan, der nie den kulthaften Status des Pembrokes erreichte, der als bevorzugte Rasse der Queen bekannt wurde.
Auf der positiven Seite erfreut sich der Cardigan Corgi steigender Popularität nicht nur in den USA sondern auch in Europa, besonders in den skandinavischen Ländern, wo er in den letzten Jahren den Pembroke überholt hat.
Aus dem Englischen: ANo