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Endlich können die Briten wieder strahlen. Andy Murray beglückt sie mit seinem 2. Wimbledon-Titel.
Andy Murray heisst der verdiente Wimbledon-Sieger 2016. Auch im Final gibt er sich keine Blösse und gewinnt souverän in drei Sätzen gegen den Kanadier Milos Raonic mit 6:4, 7:6(3), 7:6(2).
Andy Murray, seine und die gesamte Königsfamilie, hatten endlich wieder etwas zu feiern. In den letzten drei Jahren traf er viel zu oft auf Novak Djokovic oder Roger Federer im Final und musste zu oft als Verlierer vom Platz. Ganze 11 Titel mehr hätte Andy Murray holen können, hätten ihm die beiden nicht immer in der Sonne gestanden.
Diese Chance heute, gegen Milos Raonic zu spielen, musste er einfach nutzen. Doch Raonic hat gegen Federer bereits gezeigt, dass er kaum zu breaken ist und in seinem Aufschlag grundsolide. Auch heute konnte Andy Murray ihn einmal im ersten Satz breaken und musste dann zweimal ins Tie-Break.
Das Spiel war also äusserst knapp, obwohl man über die ganze Partie nicht das Gefühl hatte, dass Andy Murray heute verlieren könnte. Andy Murray wollte diesen Titel unbedingt und er war in den letzten beiden Wochen klar der stärkste auf dem heiligen Rasen. Zudem holte er beim Finale vor zwei Woche gegen ebendiesen Raonic bereits einen Finalsieg.
Das wichtigste für Andy Murray nach dem Spiel war allerdings die Begegnung mit Benedict Cumberbatch und der Schotte wollte unbedingt wissen, wieviele Episone Shelock Holmes er noch drehen wird. Die beiden konnten allerdings nur kurz plaudern, ehe es für Andy Murray mit Gratulationen weiter ging. Die Insel ist also nach 2013 wieder im Freudentaumel.
Bei den Damen holte Serena Williams ihren 22. Grand-Slam Titel und bekam herzliche Gratulationen von der ebenfalls 22. fachigen-Grand-Slam-Siegerin Steffi Graf. Im Final siegte Williams gegen die Deutsche Angelique Kerber, die sie in diesem Jahr an den Australien Open besiegte.