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Am 25. August 1683 gründete der "Rath zu Solothurn" unsere Pfarrei. Seither sind viele Jahre ins Land gezogen - auch ins äusserste Wasseramt. Damals gehörte Aeschi SO noch zum Bistum Konstanz (bis 1814 - "Schweizer Quart").
Seit 1828 ist Aeschi SO eine Pfarrei des neuumschriebenen Bistum Basel
Heute ist Aeschi SO eine Pfarrei ...
... im Bistum Basel
... der Bistumsregion St. Verena
... im Dekanat Solothurn
... und wird Teil
des Pastoralraums SO 13("Wasseramt Ost") zusammen mit den Pfarreien
Deitingen - Derendingen - Luterbach - Subingen und Zuchwil.
St. Verena (pastellgrün) BE - JU - SO St. Urs (pastellgelb) AG - BL - BS St. Viktor (dunkelgrün) LU - SH -TG - ZG Pfarrei Aeschi SO (rot)
Pfarrei St. Anna Aeschi SO
Sie umfasst seit ihrer Gründung die folgenden Orte und Weiler:
Aeschi, Bolken, Burgäschi, Etziken, Gallishof, Hüniken, Steinhof und Winistorf.
Ganz anders waren die Verhältnisse vor der Errichtung der Pfarrei. Die Dörfer und Weiler waren den Pfarreien Hüniken, Kriegstetten und Seeberg sowie der Propstei Herzogenbuchsee (Gründung der Benediktinerabtei St. Peter im Schwarzwald) unterstellt. Hüniken wurde 1472 als Filiale mit Kriegstetten vereinigt, da die geringen Einkünfte keine Selbständigkeit mehr erlaubten. Kriegstetten wurde aber verpflichtet einen Vikar anzustellen, der wöchentlich eine heilige Messe lesen und die Seelsorge in Hüniken versehen sollte. Noch einmal wurde Hüniken zur Pfarrkirche - denn während der Reformation (ab 1528) - bis 1577 war die Kapelle Sammelpunkt für viele Gläubige des äusseren Wasseramtes. Warum? - Die Berner hatten das Sagen in Kriegstetten und verboten dort die Messfeier.
Mit der nach dem Konzil von Trient (1545-1563) einsetzenden religiösen Erneuerung zeigt auch die solothurnische Regierung im 17. Jahrhundert einen besonderen Eifer in der Gründung neuer Pfarreien und dem Bau von Kirchen und Kapellen.
Pfarrei St. Anna Aeschi SO
Dies und noch einiges mehr können Sie in unserer kleinen, reich bebilderten Festschrift nachlesen.
Ihr Inhalt in Kürze:
Ein kurzer Gang durch die Geschichte Vom Traum zum eigenen Gotteshaus Pfarreigründung Umbau Pfarrhaus und Pfarrsaal Kapellen Patrozinien Vereinsleben Kirchgemeinde Friedhof Pfarrherren von Aeschi Beamte und Mitarbeiter der Kirchgemeinde
Viel Vergnügen!
Pfarrei- und Kirchgemeinde-Themen als Powerpoint-Seiten gestaltet und als jpg-Dateien abgespeichert.
Von 1684 bis 1999 betreuten 26 Pfarrherren ihre "Herde" im äussern Wasseramt.
Unsere Pfarrei ist seit März 1999 vakant, das heisst ohne Pfarrer. Seither feiern in der Pfarrkirche und den Kapellen Hüniken und Steinhof Aushilfspriester mit uns Eucharistie.
Als Koordinator wirkt seit Februar 2003 der Schreibende als Seelsorge-Mitarbeiter vor Ort und organisiert und koordiniert die verschiedenen Dienste der Zelebranten, Organisten, Lektoren, Minis und Kommunionhelfer.
Alfons M. Frei Luzernstrasse 14 4556 Aeschi SO
Tel 062 961 11 68
Seit August 2013 feiert der ehemalige Stadtpfarrer von Solothurn, Paul Rutz, als priesterlicher Mitarbeiter und Pfarrverantwortlicher meist mit uns Eucharistie.
Während 35 Jahren - von 1973 bis 2008 - versahen Elisabeth und Ruedi Sommer das Sakristanenamt an der Aescher Pfarrkirche.
Seit dem 01.07.2008 ist ein Sakristanenteam unter der Leitung des Seelsorge-Mitarbeiters an der Arbeit.
Sanct. ANNA o.p.n.
Sancta Anna, ora pro nobis
St. Anna, bitte für uns
Leider wurden bei der Renovation 1972 die meisten Glasfenster entfernt.
Der KGS des Zivilschutzes sichtete, fotografierte und reinigte 2004 die noch vorhandenen Fragmente und lagerte sie in der Zivilschutzanlage ein.
Aus den vorhandenen Fragmenten liess der Kirchgemeinderat die nebenstehende St. Anna-Fragmentscheibe schaffen. Sie wurde zum Patrozinium im Jubiläumsjahr 2008 fertig.
Wer hat allenfalls Bilder vom Innern der Pfarrkirche aus den Jahren 1931 - 2002?