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Oft ist von einer Grenznutzentheorie, die Rede. Es handelt sich aber nicht um eine Theorie, sondern eine Lehre der politischen Ökonomie, in deren Zentrum das Postulat eines Grenznutzen steht, das eine Alternative zur Wertlehre von K. Marx sein soll. Es gibt verschiedene Schulen und Vertreter.
Als Grenznutzen bezeichne ich ein Postulat der politische Ökonomie, das als relativ unmittelbare Reaktion auf die Wertlehre von K. Marx an verschiedenen Orten hervorgebracht wurde. Dabei wird der Preis einer Ware statt von ihrem Wert von ihren Nutzen hergeleitet, wobei der Nutzen einerseits subjektiv ist und andrerseits einer Grenze unterliegt. Von einer bestimmten Ware sind zu einer bestimmten Zeit nur eine bestimmte Menge brauchbar. Individuell kann ich beispielsweise wenn ich Hunger habe eine Wurst brauchen, vielleicht auch zwei, aber für eine achte Wurst würde ich nichts mehr bezahlen. Auf dem Markt sind in diesem Sinne eine bestimmte Anzahl Würste zu einem bestimmten Preis absetzbar, aber mehr Würste lassen sich nicht - oder nicht z diesem Preis verkaufen.
„subjektive Wertlehre“ - mikroökonomische Marginalprinzip
siehe auch Österreichische Schule (in der WP) und E. Böhm von Bawerk
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