Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03597.jsonl.gz/1897

Diese Pastinakensorte heisst Halblange Turga. / Bild: zvg
Saison-Lieblinge:
Die Pastinake ist eine der schon am längsten verwendeten Gemüsearten in Mitteleuropa. Funde aus jungsteinzeitlichen Siedlungen am Bodensee belegen, dass sie bereits damals genutzt wurde. Der Römische Kaiser Tiberius liess sie extra aus Germanien einführen, um seine Gäste bei Hofe zu verköstigen. Um 1845 wird jedoch berichtet, dass die Pastinake mehr und mehr durch die Kartoffel verdrängt wurde, bis sie schliesslich ab 1938 nicht mehr in der Anbaustatistik des Bundes auftaucht.
Verglichen mit Karotten haben Pastinaken einen viermal höheren Gehalt an Fasern, Kalium und Vitamin C und müssen nur halb solange gekocht werden bis sie weich sind.
Rezept Pastinakensuppe mit Safran
Zutaten für 2–3 Personen:
1 Pastinake (ungefähr 500?g)
1 mittlere Kartoffel
½ Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1 dl weisser Portwein oder
Weisswein
8 dl Bouillon
1 Briefchen Safran
Pfeffer, Cayennepfeffer
Crème fraîche nach Bedarf
Zubereitung:
Pastinake und Kartoffel schälen und in Würfel schneiden. Mit der klein geschnittenen Zwiebel und Knoblauch in heissem Olivenöl anbraten. Mit Portwein ablöschen, Safran hinzufügen und etwas einkochen lassen. Mit Bouillon aufgiessen und solange kochen, bis die Pastinaken weich sind. Pürieren, mit Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken, etwas Wasser hinzufügen, wenn die Suppe zu dick ist. Wer will, serviert die Suppe mit einem Klecks Crème fraîche.