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Damit Harnsteine wachsen können, müssen im Urin viele Mineralstoffe vorhanden sein. Aufgrunddessen sind Hunde besonders gefährdet. Als Beutegreifer trinken sie wenig und produzieren nur kleine Mengen eines stark konzentrierten Harns. Oxalatsteine bei dem Hund entstehen, wenn der pH-Wert im Urin unter 6.29 liegt. Diese Steine können auf einen zu geringen Magnesiumgehalt in der Ernährung zurück zu führen sein. Ein niedriger Magnesiumspiegel erhöht das Risiko der Katze an Oxalatsteinen zu erkranken.
Leider können Oxalatsteine nicht durch eine Futterumstellung aufgelöst werden. Hier ist es notwendig, dem Hund beispielsweise Kaliumcitrat zu verabreichen, um eine Erhöhung des pH-Wertes im Urin zu erreichen. Eine Umstellung auf eine artgerechte Ernährung (mind. 60% Fleisch / max. 40% Kohlenhydrate/Ballaststoffe) ist dringend zu empfehlen. Auf die Fütterung von Trockenfutter sollte unbedingt verzichtet werden da es einen zu hohen Anteil an pflanzlichen Bestandteilen hat welcher sich sehr negativ auf den pH-Wert auswirkt. Zudem führt Trockenfutter zur chronischen Austrocknung des Körpers.
Nicht füttern bei Oxalatsteinen:
keine glycerinreichen Futtermittel, tierische Nebenerzeugnisse, Innereien
kein oxalsäurehaltiges Gemüse (zb. Spinat, Mangold, rote Beete)
kein Trockenfutter (zu viele pflanzliche Bestandteile, chronische Dehydration)
kein Getreide (belastet die Nieren stark)
kein Salz (belastet die Nieren stark)
Die artgerechte Ernährung ist ein wesentlicher Faktor bei CNI oder Harnwegserkrankungen. Hierfür gibt es kein Patentrezept. Das Ziel muss ganz klar darin liegen, die Lebensqualität des Hundes zu verbessern.
Hinweis: Diese Ernährungsratschläge dürfen keinesfalls als Ersatz für eine Tierärztliche Therapie verstanden werden.