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Nelja Romanjuk wohnt mit ihrem Mann und ihren Kindern im Dorf Nowoukrainka. Die Frau wurde wegen einer Frühgeburt in die Intensivstation des Nikolajewer Spitals eingeliefert. Sie litt ebenfalls an einer Sepsis und einer Anämie. Das neugeborene Kind wurde wegen seines heiklen Gesundheitszustands sofort in die Intensivstation des Kinderspitals überwiesen. Die notwendigen Behandlungen sowie die lebenswichtigen Medikamente sind sehr teuer und waren für die Familie unerschwinglich.
Der Ehemann von Nelja ist 39 Jahre alt, alkoholabhängig und arbeitslos. Ihr älterer Sohn Oleg (16) lernt an einer Berufsschule. Er will Elektriker werden. Tochter Olga (11) ist Schülerin und der zweite Sohn, Wanja, ist 5 Jahre alt. Nelja hatte niemanden, der ihr in ihrer aussichtslosen Lage hätte helfen können, ihr behandelnder Arzt Sergej Proskurin bat Leute aus der Schweiz um Hilfe.
Dank der rechtzeitigen Unterstützung erhielt Nelja Geld für die benötigten Arzneien. Auf diese Weise wurde ihr Leben gerettet. Sie nannte ihren jüngsten Sohn Pawel.
Familie Romanjuk lebt ganz von ihrer Hauswirtschaft: Sie verkaufen die Milch ihrer zwei Kühe und verdienen so etwas Geld für das Notwendigste, darunter auch für Lebensmittel. Auch der Gemüsegarten rettet sie oft vor dem Hunger.