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Netzwerk-Türsteher: Alle kooperieren mit Cisco
Die zwei Branchenriesen Microsoft und IBM kooperieren mit Cisco bei der Etablierung von Ciscos Network-Admission-Control-Programm, das digitale Malware von Unternehmensnetzwerken fernhalten soll. Beim Einsatz dieser Technologie wird Clients, welche sich ans Netzwerk anschliessen wollen und nicht über alle Patches und die aktuellen Virensignaturen verfügen, der Zugang zum Netzwerk verweigert. Damit können sich Würmer wie Blaster oder Slammer nicht im Netzwerk verbreiten. IBM möchte das Network-Admission-Control-Programm mit der Tivoli-Management-Software verbinden, während Microsoft es mit der hauseigenen Lösung Network Access Protection (NAP) zusammenführen will, welche eigentlich zum ersten Mal in den Windows 2003 Server R2 hätte Einzug halten sollen. Doch daraus wird nichts, so Microsoft. Denn die Integration von NAP in den Windows Server würde etliche Modifikationen tief im Betriebssystem verlangen, womit sich die Veröffentlichung des R2 von Windows 2003 Server auf 2006 verschieben würde, was man bei Microsoft auf jeden Fall verhindern will. So wird NAP erst in die Serverversion von Longhorn einfliessen.
R2 von Windows 2003 wird somit etliche Bugfixes und zwischen 12 und 15 Feature Packs enthalten, die seit April 2003 von Microsoft veröffentlicht wurden. Zu diesen Funktionen gehören Active Diectory Application Mode, SharePoint Services und Windows Update Services.