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Russland sei das Ziel eines "totalen hybriden Krieges" des Westens, sagte Lawrow am Samstag. "Es ist schwer vorherzusagen, wie lange das alles andauern wird, aber es ist klar, dass die Folgen ausnahmslos für alle spürbar sein werden." Russland habe alles getan, um eine direkte Konfrontation zu vermeiden. Aber nun, da die Herausforderung auf dem Tisch liege, nehme man sie natürlich an. "Sanktionen sind uns nicht fremd: Sie waren in der einen oder anderen Form fast immer da", sagte Lawrow.
Die Bemühungen des Westens, Russland zu isolieren, seien zum Scheitern verurteilt, sagte der Aussenminister. Die Beziehungen Russlands zu China seien gut wie nie und mit Indien baue man eine privilegierte strategische Partnerschaft auf. Lawrow verwies zudem auf die Bedeutung der russischen Beziehungen zu Ägypten, Algerien und den Golfstaaten sowie zu Asien, Afrika und Lateinamerika.
"Nicht nur Russland, sondern auch viele andere Länder verringern ihre Abhängigkeit vom US-Dollar, von westlicher Technologie und von westlichen Märkten", sagte Lawrow. Die westlichen Sanktionen seien Beweise dafür, dass niemand vor Enteignung und staatlicher Piraterie sicher sei und dass die Länder ihre wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA und ihren Verbündeten verringern müssten.
(Reuters)