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Für Paola Oggiano ist "Gemeinsam in die Zukunft" externer Linkeine Gelegenheit, mit den Leuten auf persönlicher und weniger auf professioneller Ebene zu kommunizieren.
Ältere Ausländer in der Schweiz seien mit vielen Herausforderungen konfrontiert, sagt die aus Sardinien stammende junge Frau. Die Renten seien sehr tief. "Vor allem für Leute, die keine erfolgreiche Karriere hatten, kann es sehr, sehr hart sein." Zudem möchten viele Italiener in ihre Heimat zurückkehren, "weil das Leben für sie dort einfacher wäre, denn viele haben sich nie richtig integriert [in der Schweiz], aber sie haben ihre Kinder hier. Deshalb entscheiden sie sich schliesslich, hier zu bleiben oder trennen sich. Einer geht nach Italien zurück, der andere bleibt wegen der Kinder in der Schweiz."
Für alternde Italiener, die in der Deutschschweiz wohnten, sei es schwierig, Kontakte zu knüpfen, so Oggiano. Sogar nach vielen Jahren im Land blieben die Italiener am liebsten unter sich. Eines der Ziele ihrer Freiwilligenarbeit sei es, ihnen bei der Integration behilflich zu sein, aber "es ist fast unmöglich", meint sie. Teils wegen der sprachlichen Schwierigkeiten "ist es wirklich hart, bei Aktivitäten mitzumachen, bei denen beide Gruppen involviert sind".
(Übertragung aus dem Englischen: Gaby Ochsenbein), swissinfo.ch