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Claude Magnin, 1989
Das Werk des plastischen Bildhauers Claude Magnin vor dem Haupteingang des Kantonsspitals stellt ein Meisterstück der Dekoration des Gebäudes und seiner Umgebung dar. Auf natürliche Weise erstellt, mit einer Schicht Lehm zur Abdichtung des Teiches, einer Rampe aus wasserabweisendem Beton und einem mit pakistanischem Granit bedeckten Bogen, vervollständigt es die Umgebung des Eingangs auf fröhliche Weise. Das Werk ist nicht statisch, sondern das ganze Jahr über animiert. Die Vegetation entwickelt sich, das Glas - in Wirklichkeit Plexiglas - wird undurchsichtig und die Silhouette des Menschen wird markiert durch den vom Wasser abgelagerten Kalk, was die Farbe im Winter bei Eis ändern lässt. Der Künstler hat als Thema den Durchgang von einem Zustand in einen anderen entwickelt. Wer auf der Rampe ins Innere des Teiches hinabgeht, empfindet ein Gefühl der Unsicherheit, wie wenn man ins Spital eintritt. Man gewöhnt sich jedoch sehr schnell an die Umgebung, man wird sicherer, fühlt sich geschützt und wohl, um nach und nach wieder Zuversicht zu gewinnen. Der Bogen deutet es an, man erreicht das andere Ufer.