Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03513.jsonl.gz/1333

Das ging am Mittwoch (Ortszeit) aus einem Schreiben von Konzernchef Doug Parker hervor. In der Erklärung wird auf Verhandlungen des Weissen Hauses und Vertretern des US-Repräsentantenhauses und -Senats verwiesen, die sich bislang nicht auf ein weiteres Hilfspaket im Zuge der Corona-Krise einigen konnten, das auch Hilfen für die Fluggesellschaften verlängern könnte.
Einschnitte beim Personal beträfen bei United Airlines ab Donnerstag mehr als 13'400 Mitarbeiter, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf die Fluggesellschaft.
American Airlines und United Airlines hatten schon in den vergangenen Wochen mit Ankündigungen von drohenden Entlassungen und Zwangsbeurlaubungen Druck auf Washington gemacht, wo Vertreter des US-Kongresses und dem Weissen Haus seit Wochen um ein weiteres Konjunkturpaket in der Corona-Krise ringen. Ein Rettungspaket für die Fluggesellschaften lief mit Ende September aus.
Die US-Fluggesellschaften wie American Airlines hatten sich im Gegenzug für 25 Milliarden Dollar an Staatshilfen in der Corona-Krise verpflichten müssen, bis Ende September keinen Personalabbau vorzunehmen. Nun droht eine Entlassungswelle. American Airlines erklärte, betroffene Mitarbeiter könnten zurückgerufen werden, sollten die Verhandlungen über weitere Hilfen in den nächsten Tagen zu einer Einigung führen.