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Regenfront erreicht Kalifornien - Alarm am Oroville-Stausee
dpa, afp, uri,
Eine ausgedehnte Regenfront bewegt sich vom Pazifik auf Kalifornien zu und erhöht die Sorgen am angeschlagenen Oroville-Stausee.
Der Nationale Wetterdienst meldete bereits ergiebigen Niederschlag in der Bucht von San Francisco, für ganz Kalifornien wurden im Laufe des Freitags weiterer Regen und örtliche Hochwassergefahr erwartet.
Am Oroville-Stausee zeigten sich die Behörden zuversichtlich, dass der bereits von Hochwasser geschwächte Damm dem neuerlichen Zustrom Stand hält. In den vergangenen Tagen sei es gelungen, den Pegel zu senken. Einwohner in den unter den Stausee gelegenen Orten waren in Sicherheit gebracht worden, durften aber inzwischen wieder in ihre Häuser zurückkehren. Dort sitzen sie aber angesichts des kommenden Regens auf gepackten Sachen - ihnen wurde mitgeteilt, dass die Anordnung zur erneuten Räumung von einem Augenblick auf den anderen kommen könnte.
Aber auch anderswo rüsteten sich Hausbesitzer mit Sandsäcken und anderen Schutzmassnahmen für eine mögliche Flut. Das Wetteramt in Los Angeles sprach vom heftigsten Niederschlag, der den Südwesten Kaliforniens «seit sechs Jahren und vielleicht sogar seit Dezember 2004 und Januar 1995» treffen könnte. In einigen Orten wie Duarte, das am Fuss des San-Gabriel-Gebirges liegt, wurden bereits vorsorglich Viertel geräumt.