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Die ehemalige Klosterkirche ist eines der Wahrzeichen und eine der drei Altstadtkirchen Zürichs.
Nach der überlieferten Gründungslegende seien die zwei Töchter des ostfränkischen Königs Ludwig des Deutschen, Hildegard und Bertha, auf die Burg Baldern auf dem Albis gezogen, um in der Abgeschiedenheit ihr Leben Gott zu widmen. Oft seien sie ins nahe Zürich gewandert, um dort in der Kapelle der Heiligen Felix und Regula zu beten. Gott habe den frommen Schwestern dabei jeweils einen weissen Hirsch mit auf den Weg gegeben, dessen Geweih hell leuchtete und ihnen dadurch den Weg durch den dunklen Wald wies. Der Hirsch habe ihnen schliesslich eine Stelle bei der Limmat gezeigt, wo sie eine Kirche errichten sollten. Ludwig der Deutsche habe darauf an dem bezeichneten Ort die Fraumünsterabtei gestiftet, der zuerst Hildegard, anschliessend ihre Schwester Bertha vorstand. Nach der Reformation kam das Fraumünster in den Besitz der Stadt.
Im Fraumünster finden neben den Gottesdiensten auch regelmässig Kirchenmusik-Konzerte statt.
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