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Deutscher Text
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Absatz von Musikdosen weltweit
dramatisch einbrach, stellte der Musikdosenhersteller Paillard aus
Ste-Croix seine Produktion auf Walzen-Phonographen um. Etwa um 1905
brachte Paillard dann seine ersten Grammophone für Schallplatten
auf den Markt und gab diesen den vielversprechenden Namen „Maestrophone“.
Je nach Modell erhielten die Geräte der Maestrophone-Serie
spezielle Bezeichnungen wie „Meyerbeer“, „Traviata“
und "Norma", die an beliebte Namen und Begriffe aus der
klassischen Musikwelt anknüpfen. Es gab sogar ein Modell "Mozart".
Das Modell „Carmen“ gehört zu den frühesten
Grammophonen Paillards. Mit seinem kleinen Hexenhut-Trichter und
der Trichterhalterung erinnert es an das „Trade Mark“
Modell von His Master’s Voice. Das Gehäuse und der Schlüssel
zum Aufziehen des Motors sind stark von der Musikdose geprägt.
Der Trichter ist 34 cm lang und hat einen Durchmesser von 21cm.