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Im März 2022 hat Philips Respironics eine Sicherheitsmitteilung bezüglich seiner V60, V60 Plus und V680 Beatmungsgeräte an seine Kunden geschickt, in der es um ein mögliches Problem mit der Platine für die Energieverwaltung ging. Im April 2022 und Juni 2022 hat Philips weitere Sicherheitsmitteilungen mit aktualisierten Anleitungen für Kunden und Anwender mit betroffenen Geräten versendet.
Die aktualisierte Benachrichtigung rät den Kunden zur Implementierung einer oder mehrerer der folgenden Maßnahmen zur Verringerung der durch das Stromkreisproblem der Platine für die Energieverwaltung verursachten Gefahr:
- Installation eines Sauerstoffanalysators/-monitors und Befolgung der Herstelleranweisungen für Einrichtung, Alarme und Kalibrierung und/oder
- Verwendung von Pulsoxymetrie, um das Klinikteam über eine Veränderung des Patientenzustands zu informieren
- Verbinden Sie das Philips Respironics V60/V60 Plus oder V680 mit einem Schwesternruf/Fernalarm. Philips Respironics V60/V60 Plus und V680 Beatmungsgeräte können mit einem Schwesternruf/Fernalarm verbunden werden. Der Schwesternruf/Fernalarm sollte als Backup für das primäre Alarmsystem des Beatmungsgeräts gelten. Der Schwesternruf/Fernalarm stellt ein Backup-Signal für das Klinikteam dar, sollte das primäre Alarmsystem des Beatmungsgeräts nicht aktiviert werden. Anwender müssen zeitnah auf alle Alarm mit niedriger Priorität und umgehend auf alle Alarm mit hoher Priorität reagieren, die vom Beatmungsgerät ausgegeben werden.
Zusätzlich müssen alternative Beatmungssysteme zur Verfügung stehen, wenn das Beatmungsgerät verwendet wird. Wenn das Beatmungsgerät fehlerhaft ist, den Patienten davon trennen und unverzüglich mit der Beatmung mit Hilfe eines alternativen Systems starten. Das Beatmungsgerät darf nicht mehr zur klinischen Verwendung eingesetzt werden und muss durch entsprechend qualifiziertes technisches Personal gewartet werden.
Wenn Kunden keine der oben genannten Massnahmen umsetzen können, sollten sie eine Risiko-/Vorteilsanalyse durchführen, um zu beurteilen, ob ihr betroffenes Gerät weiterhin eingesetzt werden soll.
Philips möchte dieses Problem schnell und effizient angehen, um seinen Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden und deren Patienten gerecht zu werden, die auf seine Lösungen für die Atemwegstherapie angewiesen sind.