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Die Campaign Against Arms Trade (CAAT) hat im September den diesjährigen alternativen Nobelpreis, den «Right Livelihood Award», gewonnen. Der Preis entstand in den 1980er Jahren und zeichnet jedes Jahr Personen und Organisationen aus, welche praktische Antworten auf die dringendsten Fragen der heutigen Zeit liefern. Gerade für kleine Organisationen mit wenig Mitteln ist die Auszeichnung, die mit 50'000 Euro dotiert ist, eine grosse finanzielle Unterstützung und bringt internationale Aufmerksamkeit.
CAAT führt in England einen engagierten Kampf gegen den Waffenhandel und deckt durch exzellente Recherchearbeit immer wieder dunkle Machenschaften von Rüstungsfirmen auf. Es gelingt ihr auch regelmässig, die engen Verwicklungen zwischen der britischen Regierung und der Kriegsmaterial-Industrie aufzuzeigen.
Die Beziehungen der GSoA zu CAAT sind vielfältig: Der ehemalige GSoA-Sekretär Stefan Luzi und die heutige Sekretärin Cordula Bieri haben beide als PraktikantIn bei CAAT gearbeitet. Ausserdem tauscht man sich regelmässig an den Treffen des European Network Against Arms Trade über aktuelle Kampagnen und Rechercheschwerpunkte aus.
Deshalb gratulieren wir unseren PartnerInnen aus Grossbritannien herzlich zum verdienten Preis!