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Geschichte
Die aromatischen Weine der alten Griechen und Römer gelten als Ursprung der Liköre, wie wir sie heute kenne als Vermouth und Aperitifs. Erste Vergleichbare Getränke datieren auf das Jahr 1000 zurück, als der berühmte Arzt aus Padua einen „Aquavite“ brannte, welcher aus Honig und Rosenöl bestand. Jedoch wurden erst Anfang des 14. Jahrhunderts durch Mönche die ersten eigentlichen Liköre kreiert. Diese entstanden durch die unermüdliche Suche der Mönche nach neuer Medizin. Die Entwicklung der Liköre war Anfang des Mittelalters nur in Italien bekannt, später als Katharina von Medici den König Heinrich II von Paris heiratete, nahm sie ihren Likörspezialisten aus Florenz mit. Dies wendete die ganze Situation in Europa, hinsichtlich der Likör Produktion, die Franzosen waren so begeistert von dem neuen Getränk und sind bis jetzt noch die führende Nation in der Herstellung der Liköre.
Herstellung
Für die klassische Likörherstellung benötigt man drei Zutaten: Zucker, Früchte oder Kräuter und Wasser. Der erste Schritt in der Zubereitung ist die Mazeration, das bedeutet die Früchte/Kräuter werden zerkleinert und in Wasser eingelegt. Dieser Vorgang dauert mehrere Tage, währenddessen wird immer mehr Zucker beigefügt, bis das richtige Verhältnis erreicht ist. Bei der Mazeration gibt es zwei verschieden Methoden, die Kalt- und die Warmextraktion, die Warmextraktion ist die schnellere Variante, jedoch kann es Einbussen im Geschmack geben. Der zweite Schritt im Herstellungsprozess ist die Destillation. Nach einer anschliessenden Reifezeit, ist der Likör zum Genuss bereit.
Zuckergehalt von Likör
Nach Definition muss ein Likör einen Mindestgehalt von 100g Invertzucker pro Liter enthalten. Es kann auch ein anderer Zucker sein, solange der Süssegrad dem des Invertzuckers entspricht. Eine noch süssere Variante des Likörs sind die Cremes, welche einen Minimum Zuckeranteil von 250g pro Liter aufweisen müssen.