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Es gibt alleine in der Schweiz 57 Mauerbienenarten. Mauerbienen sind zwischen 4-15 mm lang, Einzelne Bienenarten sind von Laien kaum zu erkennen. Selbst Experten können gewisse Arten nur nach einer Analyse toter Bienen bestimmen.
So etwas möchten wir auf keinen Fall machen. Uns reicht es, wenn wir wissen, dass die meisten Solitärbienen, die in Hohlräumen brüten, zu den Osmia – Mauerbienen gehören.
Einfache Holzscheiben an der Wetter abgewandten Seite an Hauswänden aufhängen und mit Löcher von 4-8mm bebohren. Oft dauert es nicht lange und die ersten Bienen ziehen ein.
Diese Wildbienenarten fliegen vom März bis im September. Sie legen in der Regel eine Generation pro Jahr. Die Nistweisen sind vielfältig. Meistens nutzen sie bereits vorhandene Hohlräume wie Käferfrassgänge in Totholz, hohle Pflanzenstängel, Fels-, Mauer- und Erdspalten, unter Steinen oder in Schneckengehäusen. Mindestens acht mitteleuropäische Arten sind fähig selber Gänge in Totholz, Rinde oder im Mark von Stängeln anzulegen. Viele Mauerbienen bauen Zellzwischenräume, Nestverschlüsse oder ganze Zellen mit Hilfe von Speichel aus zerkautem Blattmaterial, Harz oder mit Steinchen vermischte Erde. Diese Bienenart legt die Verproviantierung direkt zur Larve.
Die Art Osmia aurlenta nisten in Schneckenhäuser.
Quelle: Bienen Mitteleuropas
Details zum Buch sind unter den Quellenangaben zu finden.