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1st Mezz Women's Open, DAM, Staufen
Trotz Konkurrenz anderer Grossturniere und der Sperrung von Spielerinnen aus Russland und Belarus konnte das erste Mezz Women's Open mit einem reduzierten Teilnehmerinnen-Feld durchgeführt werden. Etwas enttäuschend war die Teilnahme der Schweizer Spielerinnen.
Am Samstag wurden in zwei 16-er-Feldern jeweils acht Qualifikantinnen für die Finalrunde am Sonntag ermittelt.
In der Qualifikation wurde ein Race to 7 mit Winnerbreak und einer 2-Stunden-Limite gespielt.
Im ersten Qualifeld standen den sieben Schweizerinnen neun internationale Spielerinnen gegenüber. Die Auslosung wurde so gemacht, dass die Schweizerinnen nach Ranglistenpunkten gesetzt wurden und die internationalen Spielerinnen wurden per Zufall zugelost. So spielte jede Schweizerin gegen eine internationale Gegnerin in der ersten Runde. In dieser Runde wurden einigen Damen ihre Grenzen aufgezeigt, andere konnten ihr Potential nicht abrufen und mussten sich geschlagen geben. Trotzdem qualifizierten sich mit Sabrina Cisternino und Claudia Von Rohr zwei einheimische Spielerinnen für die Finalrunde.
Im zweiten Qualifeld war nur eine Spielerin aus der Schweiz am Start, welche sich leider im starken Ausländerfeld nicht durchsetzen konnte.
Am Sonntagmorgen um 10 Uhr startete die Final-KO-Runde mit den 16 Teilnehmerinnen. Alle diese Spielerinnen waren bereits mit dem Start im Preisgeld.
Gespielt wurde ein Race to 9, erneut mit Winnerbreak und einer Zeitlimite von zwei Stunden für das Achtel- und Viertelfinal. Der Halbfinal bekam eine Zeitlimite von 135 Minuten und der Final wurde ohne Limite gespielt.
Im ganzen Turnier mussten nur gerade fünf Spiele vorzeitig beendet werden, weil die Zeit aufgebraucht wurde.
Die meisten Partien sowohl Race to 7 wie auch Race to 9 lagen im Schnitt bei 90 bis 100 Minuten Spielzeit.
Von den Favoritinnen auf den Turniersieg mussten schon in der ersten Runde Kristina Zlateva und Veronika Hubrtová einpacken. Im Viertelfinal war dann für die Snookerweltmeisterin Jans Wendy Endstation. Den Halbfinal erreichten Sara Rocha aus Portugal gegen die Deutsche Ina Kaplan und Eylül Kibaroğlu aus der Türkei gegen die Polin Monika Ząbek. Nach spannenden Spielen erreichten Eylül und Sara das Endspiel.
Im Final startete Sara sehr stark und setzte Eylül von Anfang an enorm unter Druck. Schnell lag sie mit 3:0 in Führung, ehe der Türkin der erste Punkt gelang. Erst beim Stand von 6:1 konnte Eylül mit drei Framegewinnen bis auf 6:4 verkürzen, bevor Sara wieder drei Frames für sich entschied und so den Turniersieg sicherstellte.
Speziell zu erwähnen gilt, dass alle Damen in korrektem Dress angetreten sind. Auch die Pünktlichkeit der Damen muss lobend erwähnt werden, sowohl beim Eintreffen im Center wie auch beim Einspielen und Matchbeginn. Zudem herrschte unter den Damen ein sehr freundschaftliches Verhältnis, auch wenn kurz vorher ein Duell gespielt wurde – kaum war das Match vorbei, waren sie bereits wieder gute Kolleginnen.
Herzliche Gratulation an Sara Rocha und Eylül Kibaroğlu für den tollen Final und allen anderen Teilnehmerinnen für das sehr gute Billard das im Kiss-Shot zu sehen war.
Das Kiss-Shot-Team dankt den Teilnehmerinnen für den Besuch am Turnier und freut sich die Damen im nächsten Jahr wieder begrüssen zu dürfen.
Kiss-Shot-Team
Kurz-Übersicht
|Datum:||01.04.2022|
|Spielort:||Billard & Snooker Center Kiss-Shot|
|Teilnehmer:||28|