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Wie der Schlussstein über dem Kapellenportal in Kurzform aussagt, stiftete der Weibel Wilhelm Limacher im Jahre 1646 das kleine Gotteshaus und zwar wohl auf Grund eines am Katharinentag abgelegten Gelübtes. Ein Jahr später wurde der Bau und seine Ausstattung vollendet, wozu der sehr bemerkenswerte Hochaltar mitsamt wiederentdecktem Oberblatt und die Kreuzigungsgruppe im Chorbogen gehören.
Die Kapelle übernahm 1892 für einige Zeit die Funktion als Pfarrkirche, vor allem zur Spendung der Sakramente. In diesem Zusammenhang wurde eine umfassende Renovation im Stile der Zeit durchgeführt. Leider waren die Eingriffe im folgenden Jahrhundert nicht von gleicher Qualität und lösten zudem die beiden Hauptprobleme auch nicht, die hohe Mauerfeuchtigkeit und die unter den Strassenerschütterungen leidende Statik.
Die aktuelle Renovation orientierte sich in der Gesamterscheinung nach dem Zustand des späten 19. Jahrhunderts und hat eine technische Lösung der genannten Probleme gebracht. Die Kapelle ist heute noch ein wichtiges Wegzeichen und markiert den Eingang ins Ortsbild von nationaler Bedeutung.