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Bestimmung des Biozid-Gehalts in Tierpräparaten
Das Projekt
Ort: Dübendorf
Kunde: Primarschule Dübendorf
Phasen: Mögliche Gesundheitsgefährdung der Lehrpersonen und
der Schülerinnen und Schüler
Dauer: September-Oktober 2020
Tierpräparate wurden bis in die 1980 Jahre mit Arsentrioxid oder quecksilberhaltigen Verbindungen gegen Schadinsekten behandelt. In Lehrsammlungen von Schulen besteht somit bei Berührung der Präparate oder beim Einatmen von belastetem Staub eine mögliche Gesundheitsgefährdung der Lehrperson oder der Schülerinnen und Schüler durch Arsen und Quecksilber. Um Handlungsanweisungen bezüglich der Lagerung und des Umgangs mit diesen Tierpräparaten festlegen zu können, wurde die Ecosens AG mit der Bestimmung der Arsen- und Quecksilberbelastungen aller Präparate der Primarschule Dübendorf beauftragt.
Innerhalb von zwei Tagen wurden alle 390 Präparate mittels mobiler Röntgenfluoreszenz-Spektrometern (XRF) untersucht. Die Analysenresultate zeigten, dass die Quecksilberbelastungen vernachlässigbar sind, jedoch ein Grossteil der Präparate mit Arsen belastet ist.
Hierbei wurde ein Stufenkonzept definiert, um anhand der ausführlichen Messdaten stark belastete von mässig belasteten Präparaten zu unterscheiden. Auf Basis dieser Untersuchung wurden von der Ecosens AG Massnahmen definiert, um den sicheren Umgang mit den Präparaten bezüglich der Aufbewahrung, Reinigung und des Einsatzes im Unterricht zu gewährleisten.
Unsere Leistungen
- Untersuchung der Tierpräparate auf Arsen- und Quecksilberbelastung
- Erhebung von Messdaten mit mobilen Röntgenfluoreszenz-Spektrometern (XRF)
- Handlungsanweisungen bezüglich des sicheren Umgangs und der Lagerung der Tierpräparate
Herausforderungen
- Kosteneffiziente Durchführung der Messungen
- Grosse Anzahl an Präparaten
- Keine etablierten Grenz- oder Richtwerte zur Beurteilung einer Arsen- oder Quecksilberbelastung von Tierpräparaten