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Für Ryf fing der Wettkampf schon mustergültig an. Auf der 3,8 km langen Schwimmstrecke holte sie in 48:37 über fünf Minuten Vorsprung auf die nächstbeste Frau heraus. Aus dem Männer-Profifeld waren gerade mal fünf Athleten schneller als sie.
Auf dem Rad (180 km) baute die 27-Jährige in 4:44:09 Stunden ihre Reserve auf über 18 Minuten aus. Im abschliessenden Marathon (42,195 km) sah es lange Zeit nach einem Streckenrekord aus. Doch die 8:37:36 Stunden von Eva Wutti (Ö) blieben bestehen. Der Triumph war Ryf aber gewiss. Mit fast 13 bzw. 32 Minuten Rückstand belegten Sofie Goos (Be) und Mareen Hufe (De) die weiteren Podesplätze.
Als Test gedacht
Für Ryf war das Rennen als weiterer Test vorgesehen, um Erfahrungen über die Langdistanz zu sammeln. Dies mit Blick auf ihr Debüt an der Ironman-WM auf Hawaii.
Nächste Station ist vorerst die 70,3-Ironman-WM in Mont-Tremblant (Ka) in zwei Wochen. Im Vorjahr belegte sie als beste Schweizerin Rang 6.