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Das Baugesuch ist eingereicht. Errichtet werden soll eine provisorische Tribüne mit 1000 überdachten Sitzplätzen und weitere kleinere, bauliche Massnahmen. Eingereicht hat das Baugesuch die FC Wil AG, obwohl der Besitzer des Stadions die Stadt Wil ist. Die FC Wil AG ist nur Mieter. Das kann der Wiler Stadtparlamentarier Guido Wick nicht verstehen, denn laut seinem Verständnis kann nur ein Besitzer ein Baugesuch einreichen.
Der zuständige Wiler Stadtrat Marcus Zunzer sagt dazu, es handle sich nur um eine Formalität. Das Baugesuch sei nur eingereicht worden, weil der FC Wil die Lizenz für die Super League beantragt hat, falls der Chalenge Leauge-Klub aufsteigt. Es handle sich um eine vorsorgliche Massnahme hinter der der ganze Stadtrat stehe. Und Marcus Zunzer betont: Falls es zu einem Umbau kommen würde, verlange die Stadt von der FC Wil AG eine Gewährleistung in Form einer Bankgarantie. Damit solle sichergestellt werden, dass die FC Wil AG alle Rechungen übernehme und der Stadt Wil keine Kosten entstünden.
Baugesuch ist vorerst Formalität
Träumen ist erlaubt. Die neuen Investoren der FC Wil AG haben mit dem Fürstenländer Klub Grosses vor. Der FC Wil soll in der Super Leauge spielen und später im Uefa-Cup mitmischen. Dafür gibt es Pläne für einen grösseren Umbau des Stadions mit gedeckter Gegentribüne und 8000 Sitzplätze. Heute verfügt das Stadion über 700 Sitzplätze und 5300 Stehplätze. Das eingereichte Baugesuch bezieht sich jedoch nicht auf diese Umbaupläne, sondern sieht lediglich eine provisorische Tribüne vor. Das ist nötig, um die Lizenz für die Super League zu bekommen. Doch der Aufstieg ist weit entfernt. Das Baugesuch bleibt deshalb vorerst eine Formalität.