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Buemi zeigte im Auto des Envision-Racing-Teams eine starke Aufholjagd. Er rammte, von Startplatz 12 losgefahren, in der 2. Runde in einer Schikane ins Heck des Deutschen Maximilian Günther und fiel in den 19. Zwischenrang zurück. Pech bekundeten auch der Genfer Edoardo Mortara und der Berner Nico Müller, die das Rennen nach 19 Runden aufgeben mussten.
Die Taktik spielte auf dem knapp 3 km langen Stadtkurs mit seinen vier für die Formel E untypischen langen Geraden eine entscheidende Rolle. Der Windschatten-Effekt war derart entscheidend für das Energie-Management, dass zunächst kein Fahrer das Rennen anführen wollte. Erst im letzten Renndrittel wurde so richtig um die Positionen gekämpft.
Am Ende belegten drei von Jaguar-Motoren angetriebene Autos die Podestplätze. Den Sieg sicherte sich der Neuseeländer Mitch Evans, der sich vor seinem Landsmann und Buemi-Teamkollegen Nick Cassidy und dem Engländer Sam Bird durchsetzte und dem britischen Autobauer damit den ersten Sieg in der vollelektrischen Rennserie bescherte. Derweil verteidigte der frühere deutsche Formel-1-Fahrer Pascal Wehrlein mit Rang 7 und nunmehr 86 Punkten die Führung in der Gesamtwertung. Buemi liegt mit 42 Zählern im 7. Rang.
(sda)