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Das geplante Referendum zur verfassungsmässigen Anerkennung der indigenen Ureinwohner wurde nun endlich durch die australische Regierung vorgelegt, wie im australischen TV vor wenigen Tagen auf einer Pressekonferenz gezeigt. Diese machen etwa 3,2 Prozent der australischen Bevölkerung aus.
«Viele haben lange auf diesen Moment gewartet. Doch haben sie während dieses Prozesses so viel Geduld und Optimismus bewiesen, und dieser Geist der Zusammenarbeit und des durchdachten, respektvollen Dialogs war so wichtig, um an diesem Punkt geeint anzukommen», sagt Ministerpräsident Anthony Albanese gegenüber der faz.
Zwischen Oktober und November sollen die Australier jetzt abstimmen, ob die Verfassung geändert werden soll, damit ein beratender Ausschuss mit Namen «Aboriginal and Torres Strait Islander Voice» eingerichtet werden kann. Eine Änderung der Verfassung in Australien bedarf ein nationales Referendum. Der Ausschuss der Indigenen würde das Parlament dann bezüglich Angelegenheiten die indigenen Völker betreffend beraten.
Derzeit sind die Aborigines und auch die Torres Strait Islander nicht im Parlament vertreten.