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Martina Hingis muss sich mit ihrem 39. Turniersieg weiter gedulden. Die Weltranglisten-Erste unterlag im Halbfinal des German Open in Berlin Amélie Mauresmo 6:3, 0:6, 4:6. Die Französin trifft im Endspiel auf Jennifer Capriati.Dieser Inhalt wurde am 12. Mai 2001 - 19:52 publiziert
So ausgezeichnet sie im ersten Durchgang agierte, so wenig passte bei Martina Hingis im zweiten zusammen. Sie produzierte deutlich mehr Fehler und liess die Präzision, den Spielwitz und die Cleverness vermissen, die es ihr zu Beginn erlaubt hatten, Amélie Mauresmo fast nach Belieben zu dominieren. Im Entscheidungssatz vermochte sich Martina Hingis wohl wieder etwas zu steigern. Der Aufschlag, den sie gleich viermal abgeben musste, entpuppte sich aber einmal mehr als zu grosses Manko. Nach 93 Minuten war die dritte Niederlage im neunten Aufeinandertreffen mit der Französin besiegelt.
Verpasste Chance zur Revanche gegen Capriati
Martina Hingis, die letztmals vor gut zweieinhalb Monaten in Dubai ein Turnier gewonnen hatte, verpasste durch die Niederlage gegen Amélie Mauresmo eine weitere Möglichkeit, sich bei Jennifer Capriati für die Final-Niederlage beim diesjährigen Australian Open zu revanchieren. Der erste Versuch vor drei Wochen im Final des Turniers in Charleston (USA) hatte mit einer Dreisatz-Niederlage geendet.
Die Vorbereitungen auf das Ende Mai beginnende French Open schliesst Martina Hingis in dieser Woche mit dem Turnier in Rom ab. Ihr Begleiter in der italienischen Metropole und in Paris wird wie in den vergangenen Tagen David Taylor sein. Der Australier amtet nach wie vor als Sparringpartner. Martina Hingis hat aber durchblicken lassen, dass sie sich in absehbarer Zukunft Taylor durchaus auch als Coach vorstellen könnte. Bis zu diesem Entscheid dürften allerdings noch einige Gespräche mit ihrer Mutter Melanie Molitor anstehen.
Capriatis Sieg gegen Henin
Jennifer Capriati führte gegen Justine Henin 6:2, 4:6, 2:1, als sich die junge Belgierin den rechten Fuss übertrat und sich eine Bänderzerrung zuzog. Die frühere French-Open-Siegerin bei den Juniorinnen kam nach mehrminütiger Pflege durch die Physiotherapeutin zwar noch einmal auf den Platz zurück, musste den Versuch aber schon nach wenigen Ballwechseln wieder abbrechen.
swissinfo und Agenturen
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