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Die Baubewilligung für das grosse Sanierungsprojekt des Strassenabschnitts zwischen Nidfuren und Schmittli, der zentralen Verbindung zwischen Zug und dem Ägerital, ist rechtskräftig. Nun steht fest, dass sich die Bauzeit des Grossprojekts um rund vier Monate verkürzen wird.
Bereits ab März können die Vorarbeiten für die Sanierung des Strassenabschnitts in Angriff genommen werden, teilte die Zuger Baudirektion am Freitag mit. Diese bestehen vor allem darin, die Knoten Nidfuren, Schmittli und Edlibach für die spätere Verkehrsumleitung vorzubereiten.
Der Start der Hauptarbeiten erfolgt im Januar 2022. Diese beinhalten den Ausbau der Kantonsstrasse mit zwei Radstreifen von Nidfuren bis Schmittli sowie den Neubau und die Sanierung zahlreicher Kunstbauten. Zentrales Element ist der Neubau der Brügglitobelbrücke.
Das Gesamtprojekt kostet rund 40 Millionen Franken. Nach der Vergabe der Baumeisterarbeiten rechnet der Kanton neu mit einer um zirka vier Monate kürzeren Bauzeit. Läuft alles nach Plan, könnte das Bauwerk bereits Mitte 2023 dem Verkehr übergeben werden.
Da die Sanierung zwischen den Knoten Nidfuren und Schmittli unter Vollsperrung erfolgt, wird der Verkehr vom Januar 2022 bis zirka Sommer 2023 grossräumig auf zwei Routen umgeleitet.
Von Zug werden die Verkehrsteilnehmer via Allenwinden ins Ägerital gelangen, wo während der Umleitungsphase auch der Schnell-Bus verkehrt. Der Verkehr von Ägeri nach Zug wird während der Vollsperrung über die Cholrainstrasse via Edlibach nach Zug geleitet.