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Bahnsysteme
Im Minigolf gibt es verschiedene Bahnsysteme, welche sich grundsätzlich unterscheiden:
Das wohl am beliebteste Bahnsystem ist dasjenige mit den Betonbahnen. Sie sind sehr solid, und das Betreten ohne Probleme möglich. Das Fundament besteht aus reinem Beton, worauf meist ein eingefärbter Betonbelag gemacht ist. Die Begrenzung bilden verzinkte Rohrbanden, welche mit Laschen am Fundament verschraubt ist.
Der Ursprung der Bongni-Betonbahnen geht bis ins Jahr 1953 zurück (siehe Rubrik Minigolf-Geschichte). Nach dem Gründer benannt, hat dieses System 18 genormte Pisten, welche 12 m lang und 1,25 m breit sind. Ausnahme ist die ca. 25 m lange Weitschlag-Piste. In den 80er-Jahren kamen jedoch Bahnen auf, welche sich in der Grösse unterscheiden. Die sogenannten 80%-Bongni-Bahnen sind dementsprechent 9,6 m lang und 1 m breit. So brauchen sie im Gegensatz zu den 100%-Bongni-Bahnen weniger Platz.
Ein auch sehr verbreitetes Bahnsystem sind die Eternitbahnen. Das sogenannte Miniaturgolf hat 6,25 m lange und 0,90 m breite genormte Bahnen. Diese bestehen aus Zementasbestplatten (Eternit), die in Eisenwinkelrahmen verlegt sind. Sie sind wesentlich heikler als Betonbahnen und sollen deshalb nicht betreten werden. Da die Eternit-Pisten viel kleiner sind, als diejenigen der Bongni-Betonbahnen, kann man den Parcour mit tieferen Punktzahlen spielen. Es wurde auf Eternit schon eine Punktzahl von 18 erreicht.
Jemand kam mal auf die Idee, die Vorteile der Betonpisten mit denjenigen der Eternitbahnen zu verbinden. So entstanden Betonbahnen mit Rohrbanden mit der Grösse und Hindernissen von Eternitbahnen.
Die Filzbahnen kommen ursprünglich aus Schweden. Diese Bahnen bestehen aus Holz und sind mit einer Filzauflage versehen. Die Banden sind ebenfalls aus Holz und die Endkreise achteckig. Die Länge der Pisten ist zwischen 6 und 12 m, die Breite 0,8 - 0,9 m.
Diejenigen Bahnen, welche nicht genormt sind, fallen unter die Kategorie der Fantasiebahnen.