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Eine Projektstudie zeigte, dass die Umnutzung des Personalhauses gegenüber anderen Varianten schneller und mit weniger Aufwand umsetzbar sei. Das teilte die Urner Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion am Donnerstag mit.
Aufgrund der angespannten Situation im Asylbereich und der Prognosen vom Bund gehe der Kanton davon aus, dass der Bedarf für Unterkünfte in den nächsten Jahren nicht zurückgehe, heisst es weiter. Als Übergangslösung und mit einigen Anpassungen erfülle das Personalhaus die Anforderungen, die an eine Unterkunft für rund 80 Geflüchtete gestellt würden.
Bei einer Betriebszeit von fünf Jahren sollten die geplanten Umnutzungskosten durch die Bundespauschalen für die Unterbringung von Flüchtlingen vollumfänglich gedeckt sein, steht weiter im Communiqué.
Falls die Prognosen des Bunds in Bezug auf die Zuweisungen von Geflüchteten nicht einträfen und weniger Personen im Kanton Uri untergebracht werden müssten, könne das Personalhaus trotzdem gut gefüllt werden. Dazu würden Personen aus bisher durch das Schweizerische Rote Kreuz angemieteten Wohnungen in das Personalhaus umquartiert.
Das Personalhaus wird noch bis zum geplanten Rückbau des Bettentraktes bis Ende 2024 durch das Kantonsspital genutzt.