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Durch den Sieg in Litauen verbessert sich die Ausgangslage der Schweiz in der EM-Quali deutlich. Für die Auslosung der WM-Qualifikation ist die Schweiz dagegen in keiner günstigen Position mehr.
Noch vor den entscheidenden Spielen in der EM-Qualifikation im September und Oktober (gegen San Marino und in Estland) steht am 25. Juli die Auslosung für die WM-Qualifikation in St. Petersburg auf dem Programm. Und diesbezüglich ist in den letzten sieben Tagen einiges gegen die Schweiz gelaufen. Trotz der beiden Siege gegen Liechtenstein und in Litauen fällt sie im FIFA-Ranking, das für die Topf-Einteilung massgebend ist, deutlich zurück. Im aktuellen Ranking ist die Schweiz die Nummer 7 Europas (Platz 11). Im Juli wird sie nur noch als Nummer 13 klassiert sein (um Platz 17/18).
Damit gehört die Auswahl von Vladimir Petkovic nicht zu den neun Teams, die für die WM-Qualifikation im Topf 1 figurieren. Das ist umso bedeutsamer, weil sich für die WM-Endrunde nur 13 europäische Mannschaften (plus Gastgeber Russland) qualifizieren. Das heisst, dass sich nur der Gruppensieger die direkte Teilnahme sichert. Der Zweite muss in die Barrage, der Dritte ist, anders als in der EM-Qualifikation, ausgeschieden. Die Schweiz trifft somit wohl auf einen Grossen wie Deutschland, Spanien, England, Portugal, Belgien oder Holland. Mit etwas Losglück heisst der Kopf der Schweizer Gruppe Wales oder Rumänien. Das neunte Team im Topf 1 ist entweder Italien oder Kroatien.