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Weinfelden TG, Erweiterung, 2012
Arbeiterhaus
Das ursprüngliche Gebäude stammt aus dem Jahr 1948 und wurde für einen Elektriker und seine sechsköpfige Familie erbaut. Die Gebäudetypologie weist einen kompakten Grundriss mit einem cleveren Split Level für die Nebenräume auf. Das Wohngeschoss ist erhöht und hatte keinen direkten Zugang zum Aussenbereich. Die umgebenden Grünflächen dienten ursprünglich auch der Selbstversorgung.
Die Faszination der Nüchternheit und Alltäglichkeit der Architektur in Verbindung mit der sorgfältigen und effizienten Raumnutzung, führte zum Dialog und der Durchmischung vorhandener Strukturen. Das Herunterziehen der Dachflächen mit dem Übergang zur gedeckten Veranda verbindet und verknüpft den Wohnraum mit dem Garten. Das Zurückklappen der Dachfläche gegen Norden manifestiert das neue Volumen als eigenständiges Element und greift zurück auf das Thema eines „Schopfes“.
Gesamtleitung: schoch tavli architekten 2012