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Erleben Sie faszinierende Artenvielfalt, pulsierende Städte und das kolumbianische Temperament mit TravelBird.
Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas und ist gleichzeitig das einzige südamerikanische Land, das sowohl an die Karibik im Norden, wie auch an den Pazifischen Ozean im Westen grenzt. Somit können Sie frei entscheiden, ob Sie lieber Ferien in der Karibik oder am Pazifik machen möchten. Insgesamt kommt Kolumbien damit auf mehr als 3.000 Kilometer Küste, da sollte für jeden ein Plätzchen im feinen Sand frei sein. Neben den Stränden der Küstenregionen, prägen vor allem auch die Anden, so wie der Regenwald Amazoniens das Landschaftsbild Kolumbiens. Mehr als ein Drittel der Fläche des Landes sind mit tropischem Regenwald bedeckt, was Kolumbien zu einer unglaublichen Artenvielfalt verhilft. 10% aller bekannten Tierarten leben in Kolumbien, darunter die größte Zahl endemischer Arten aller Länder weltweit. Damit belegt Kolumbien, hinter Brasilien, den zweiten Platz der artenreichsten Länder dieser Erde, wobei zu erwähnen ist, dass die Landesfläche Brasiliens etwa das zehnfache, der Kolumbiens beträgt.
Benannt ist Kolumbien nach seinem vermeintlichen Entdecker: Christopher Columbus. Dieser setzte aber tatsächlich nie einen Fuß auf kolumbianischem Boden. Lange Zeit war das Land eine Kolonie Spaniens. Die spanischen Kolonialisten waren es auch, die die ersten Städte des Landes an der Karibikküste gründeten. Santa Marta und Cartagena de Indias’ Charme zeugt noch heute von den prächtigen Bauten und Relikten aus der Kolonialzeit, beide Städte wurden bereits im frühen 16. Jahrhundert gegründet. Mit der Erschließung der Anden und dem Vordringen der Spanier ins Landesinnere wurden viele der indigenen Völker Kolumbiens, wie beispielsweise die Chibcha, zurückgedrängt. Auch wenn ihnen heute wieder mehr Rechte zustehen und einzelne indigene Sprachen in verschiedenen Regionen als Amtssprachen neben dem Spanischen gelten, beträgt der Anteil der indigenen Bevölkerung nur noch rund 1%. Seit 1819 ist Kolumbien ein unabhängiges Land und die Einwohner Kolumbiens sind durch und durch Patrioten. Eine Kuriosität ist zum Beispiel das Gesetz 198, welches vorsieht, dass um 6 und 18 Uhr, jeden Tag die kolumbianische Nationalhymne in Funk und Fernsehen gespielt werden muss. Drehen auch Sie das Radio auf und lauschen Sie während Ihrer Kolumbien Reisen den Klängen der Nationalhymne.
Die Hauptstadt Bogotá ist wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Kolumbiens. Inmitten der kolumbianischen Anden gelegen, ist Bogotá mit 2.640 Metern über dem Meeresspiegel eine der höchsten Hauptstädte weltweit, die nördlichste Hauptstadt der Welt, Reykjavik, lässt sich übrigens bei einer Island Reise erkunden. La Candelaria ist der historische Stadtkern Bogotás, stöbern Sie während Ihrer Kolumbien Reise unbedingt durch die eng geschlungenen Gassen und erfreuen Sie sich an den im Kolonialstil erbauten Gebäuden und Kirchen. Hier finden Sie zudem eine Vielzahl an kleinen Cafés, Bars und lokalen Restaurants. Lassen Sie sich von den feurigen Klängen des Salsas zum Tanzen animieren oder nippen Sie an einer der vielen lokalen Biersorten. Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das Museo del Oro. Das Museum bietet die größte Anzahl an Gold Artefakten weltweit und darüber hinaus zeigt die Ausstellung eine Vielzahl an prä-kolumbianischen Werkzeugen aus Gold und anderen Metallen.
Geprägt wird die Stadt Bogotá vor allem auch von dem 3.152 Meter hohen Berg Monserrate, auf dessen Gipfel sich eine Kirche, welche eine beliebte Pilgerstätte ist, befindet. Zur Spitze gelangen Reisende entweder ganz entspannt mit der Seilbahn oder Sie genießen das herrliche Panorama und das Gefühl von Freiheit, bei einer Wanderung in Richtung des Gipfels.
Tiefgrüner Regenwald, malerische Strände und schneebedeckte Gipfel
Kolumbiens Natur ist abwechslungsreich und atemberaubend zugleich!
Der Regenwald des Amazonas gilt als der artenreichste Fleck auf unserer Erde.
Die Fläche Kolumbiens besteht zu einem Drittel aus tropischem Regenwald des Amazonas. Das führt dazu, dass Kolumbien als das Land mit der zweithöchsten Artenvielfalt weltweit gilt, gleich hinter dem südlichen Nachbarn Brasilien. Man geht davon aus, dass beinahe 10% aller bekannten Tierarten auch in Kolumbien leben, gleichzeitig ist Kolumbien das Land mit der höchsten Anzahl an endemischen Arten, also Arten die in keinem anderen Land der Erde vorkommen. Insgesamt zählt Kolumbien mehr als 1.900 Arten an Vögeln, darunter den Nationalvogel Kolumbiens, den Andenkondor, mehr als jedes andere Land.
Ein wenig im Gegensatz zum tropischen Regenwald stehen die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada de Santa Marta, an deren Fuße die Stadt Santa Marta liegt. Auch wenn große Teile des Gebirges mit Regenwald bedeckt sind, kann es in den höheren Lagen durchaus zu eisigen Temperaturen kommen. Die Sierra Nevada de Santa Marta ist eines der höchsten Küstengebirge weltweit und reicht bis zu 5.700 Meter über den Meeresspiegel der Karibischen See hinaus. Die Berge im Rücken, kann man in der Gegend um Santa Marta jedoch bei sommerlichen Temperaturen, im samtweichen Sand entspannen und an der kristallklaren Karibischen See Badeferien verbringen. Auch Surfer und Taucher kommen beispielsweise am Playa Blanca auf Ihre Kosten.
Medellín und Cartagena de Indias
Neben wunderschöner Landschaft beeindrucken vor allem auch Kolumbiens Städte!
“Die Stadt des ewigen Frühlings” oder auch “die Hauptstadt der Blumen” sind nur einige der Beinamen die Medellín gegeben wurden. Die Stadt ist absolut im Aufschwung und sollte daher auf keiner Kolumbien Reise fehlen!
War die Stadt in den mittleren Anden lange Zeit für das ansässige Drogenkartell um Pablo Escobar und eine utopisch hohe Kriminalitätsrate bekannt, hat sie sich von diesem Image seit einigen Jahren gelöst. Die Stadt des ewigen Frühlings, wie Medellín aufgrund seines milden Klimas genannt wird, hat eine drastische Kursänderung genommen, was sogar dazu führte, dass das Wall Street Journal die Stadt 2012 zur innovativsten der Welt gekürt hat. Medellín ist zudem bekannt für seine prächtigen Gärten und die Vielzahl an verschiedenen Orchideenarten. Jährlich veranstaltet die Stadt das sogenannte “Feria de Flores”. Das Blumenfest huldigt der langjährigen Tradition des Anbaus und Exports von Blumen in und um Medellín.
Cartagena de India gilt als die Königin der Karibikküste. Umgeben ist die Stadt von einer 13 Kilometer langen Stadtmauer, die über die Jahrhunderte vor allem den spanischen Kolonialisten zur Verteidigung der Hafenstadt vor Piraten wie Sir Francis Drake dienen sollte. Cartagenas Altstadt zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Geprägt von malerischen Kolonialbauten, Kirchen und Palästen, lädt sie vor allem zum entspannten Schlendern ein. Um der Hitze zu entfliehen sollten Sie eines der vielen open-air Cafés besuchen und bei einer Tasse kolumbianischem Kaffee Cartagenas einzigartigen Charme auf sich wirken lassen! Architektonisch Perle und Relikt der Kolonialzeit ist auch der Palast der Inquisition, der trotz der grausigen Vergangenheit zu den schönsten Bauten der Stadt zählt.
Eine Reise durch die kolumbianische Küche
Frisch, regional und genauso abwechslungsreich wie Kolumbiens Natur.
Die Eje Cafetero, befindet sich zwischen Medellín und Cali und ist weltweit bekannt für seine Arabica-Kaffeebohnen!
Kaffee bestimmt den Alltag einer ganzen Region Kolumbiens, die Departamentos Caldas, Risaralda und Quindío bilden das sogenannte Kaffeedreieck. Von hier stammt der Großteil der kolumbianischen Kaffeebohnen, was Kolumbien zum Status des drittgrößten Kaffeeproduzenten der Welt macht. Statten Sie während Ihrer Kolumbien Reisen der Achse des Kaffees einen Besuch ab, lernen Sie mehr über den Anbau, die Produktion und das Leben mit Kaffee und genießen Sie eine der besten Tassen Kaffee die Sie je trinken werden. In Kolumbien ist es übrigens üblich, dass jeder Kaffee trinkt. Selbst Kindern wird nach einer leckeren Mahlzeit eine Tasse Cafe con léche gemacht, während die erwachsene Bevölkerung vor allem auf aromatischen, schwarzen Kaffee aus der Arabica-Bohne setzt. Für wen das Highlight der Ferien in Deutschland, eine kühle Hopfenschorle ist der kommt auch in Kolumbien auf seine Kosten: Kultgetränk hier ist das Bier der Marke Bavaria. Dieses wurde einst von dem deutschen Einwanderer Leo S. Kopp entwickelt und zählt bis heute zu den besten des Landes. Auf einer kolumbianischen Party darf aber neben Bier, auch der traditionelle Zuckerrohrschnaps, Aguardiente genannt, nicht fehlen.
Die Küche der Kolumbianer ist mindestens genauso abwechslungsreich, wie die Natur des Landes. Die Gerichte variieren je nach Region stark und von einem Nationalgericht kann nicht die Rede sein. Während an der Küche viel fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte auf der Karte stehen, isst man im Landesinneren eher Fleisch. Für Europäer unvorstellbar, in der Region Narino aber eine absolute Delikatesse ist gegrilltes Meerschweinchen mit Erdnusssauce. Auch geröstete Riesenameisen, “Hormigas culonas” genannt, sind eine Delikatesse Kolumbiens.