Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03569.jsonl.gz/912

Bewusst stellt das äussere Erscheinungsbild der Wohnkörper eine Reminiszenz an die Moderne der Dreissigerjahre dar. Die klar strukturierten Grundrisse sind in eine hangseitige Zimmer- und Erschliessungsschicht gegliedert, gefolgt von der zum See hin orientierten Aussicht der Wohn- und Essräume.
Ein Ensemble zweier Wohngebäude an bevorzugter Hanglage zwischen Scheidegg- und Bellariastrasse in Wollishofen oberhalb des Zürichsees ersetzt zwei Mehrfamilienhäuser aus den Fünfzigerjahren. Die Prägung der Parzelle durch die längst vergangene Nutzung als Rebberg ist auch heute noch in der Terrassierung des Hanges mit Natursteinmauern ablesbar.
Zwei dreigeschossige Gebäudekörper auf unterschiedlichen Niveau nehmen Bezug auf die Scheidegg-, beziehungsweise Bellariastrasse. Dazwischen spannt sich ein üppig durchgrünter Aussenraum auf. Die klar strukturierten Grundrisse sind in eine hangseitige Zimmer- und Erschliessungsschicht gegliedert, gefolgt von den zur spektakulären Aussicht hin orientierten Wohn- und Essräumen. Grosszügige, umlaufende Balkonschichten vermitteln als geschützte Aussenbereiche zwischen innen und aussen. Sie erweisen dem «Sanatoriumtypus» die Referenz. Dieses Konzept kombiniert mit der einmaligen Lage ermöglicht aus jeder Wohnung eine grandiose Aussicht, die vom Seebecken bis in die Glarner Alpen reicht.
Von einem Fries begleitete, umlaufende Brüstungs- und Fensterbänder gliedern die beiden Volumen horizontal. Wo Brüstungsbänder in die Balkonschichten übergehen, sind diese mit grosszügigen Rundungen um die Gebäudeecken geschwungen. Bewusst stellt die Architektur eine Reminiszenz an die elegante, zeitlos wirkende und hochwertige Moderne der Dreissigerjahre dar.