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Der Wabenbau gehört zum Bienenvolk. Den Rohstoff, das Wachs, erzeugen die Arbeitsbienen in ihren Wachsdrüsen und schwitzen es auf der Unterseite des Hinterleibs als winzige weisse Plättchen aus.
Die Waben aus Wachs sind in erster Linie die Wiege des Bienenvolks, aber auch Lagerraum für Honig und Pollen. Der Imker gewinnt Wachs aus Altwaben und braucht es, um neue Mittelwände herzustellen. Die Bienen bauen darauf einen regelmässigeren Wabenbau. Dafür werden jährlich ca. 60 bis 70 Tonnen benötigt. Ganz besonders feines Wachs kann aus den Deckeln gewonnen werden, mit denen die Bienen die reifen Honigzellen schliessen und die vor dem Schleudern abgeschnitten werden müssen.
Das Bienenwachs schmilzt bei 61-65° C und wird für verschiedene Zwecke verwendet, zum Beispiel bei der Produktion von Kerzen, in der Lederindustrie und als Schutzüberzug von Nahrungsmitteln. Auch werden daraus Heilmittel und Produkte zur Schönheitspflege gewonnen.
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