Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03361.jsonl.gz/598

Am Anfang des Rennens spielte sich in Argentinien das pure Chaos ab da einige Fahrer das Starterfeld verliessen, um Trockenreifen aufzuziehen und so den wechselnden Streckenbedingungen Rechnung zu tragen. Schlussendlich startete das gesamte Feld drei Startreihen zurückversetzt. Während die schmale Ideallinie das Überholen im erschwerte, fuhr Tom Lüthi ein kontrolliertes und ruhiges Rennen, um nur 0,4 Sekunden hinter Lorenzo ins Ziel zu kommen.
Tom Lüthi: 17.
"Ich habe an diesem Wochenende viel gelernt, vor allem wegen diesen verrückten Wetter- und Streckenbedingungen. Ich hoffe, dass ich nun grössere Schritte nach vorne machen kann – am Ende des heutigen Rennens war ich aber schlichtweg zu sehr am Limit und kämpfte mit dem Motorrad. Ich hatte einige Rutscher auf dem nassen Teil der Strecke. Ich hatte einen guten Kampf mit Franco, um in die Punkte zu kommen, den er aber leider schlussendlich gewonnen hat"
Michael Bartholemy: Teamchef
"Es war ein sehr merkwürdiges und anstrengendes Rennen angesichts der Situation am Start mit einer Strafe für die Teams, die die Reifen gewechselt haben. Wir taten das Richtige, um vor dem Start in die Boxengasse zu kommen und die Reifen zu wechseln, bekamen dann aber die gleiche Startstrafe wie die anderen. Das Rennen war sehr schwierig, aber es war wieder beeindruckend für Franco, Punkte zu sammeln, und Tom lernte viel in seinem Kampf mit Franco am Ende. Wir müssen diesen Schwung zum nächsten Rennen in Texas bringen."