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Parasomnien (Sprechen, Schreien, Stöhnen, Zähneknirschen, Essen oder gefährliches Verhalten im Schlaf, Bettnässen, Albträume usw.)
Viele der im Schlaf auftretenden unangenehmen, peinlichen oder gar gefährlichen Verhaltensweisen sind Schlaf-Wach-Phänomene, die durch ein teilweise schlafendes bzw. teilweise erwachtes Gehirn erklärt werden können.
Unübliches Verhalten im Schlaf kann auch Symptom eines epileptischen Geschehens, eines Tumorleidens oder eines anderen medizinischen Problems darstellen. Vor allem bei Erwachsenen sollten neu auftretende Verhaltensphänomene im Schlaf abgeklärt werden.
Bei somatisch ungefährlichen Parasomnien verliert die nächtliche Störung durch Aufklärung und Beratung über das betreffende Phänomen ihren beängstigenden Charakter. Viele Parasomnien sind durch Veränderungen des Schlafverhaltens und Verbesserung der Schlafhygiene therapierbar, andere können durch Medikamente kontrolliert werden. Manchmal sind auch Schutz- oder Vorsichtsmassnahmen in der Schlafumgebung notwendig, um Verletzungen der betroffenen Person oder ihres Bettpartners zu vermeiden.