Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03409.jsonl.gz/751

Die Entwicklungslinie des Public Choice im Bereich der Metropolitan Governance kann als Antwort auf die bis anhin vorherrschende Metropolitan-Government-School betrachtet werden. Die Vertreter des Public Choice sehen die Vorteilhaftigkeit der institutionellen Fragmentierung und des Wettbewerbs.
Problembeschreibung des Public Choice
Aus Sicht der Public-Choice-Schule reflektieren – auf lokaler Ebene – die öffentlichen Güter die Präferenzen der Bürger. Der Public-Choice-Ansatz geht davon aus, dass vollständig informierte Bürger sich jene Gemeinde aussuchen, die ihnen die benötigten öffentlichen Güter zu einem vorteilhaften Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet. weiterlesen →
Die Denkschule der Metropolitan Reform nahm ihren Anfang um 1900 und fand zwischen 1960 und 1970 mit den Metropolitan Governments ihren Höhepunkt. Mit der Suburbanisierung, d.h. der Ausdehnung des urbanen Raumes über die Grenzen der Kernstadt hinweg in die angrenzenden Gemeinden (und später mit der Periurbanisierung auch noch darüber hinaus «ins Grüne»), werden Probleme manifest. Metropolitan Reformers sehen den Kern der Probleme bei den ökonomischen, sozialen und fiskalischen Disparitäten, die eine institutionelle Fragmentierung mit sich bringen. Daher befürworten sie eine Konsolidierung des urbanen Raumes. Neben der Ausgleichung von Ungleichheiten erlaubt die Metropolitan Reform zudem eine übergeordnete strategische Planung. weiterlesen →