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Ziellos Bereits 1998 konstatierte Michel Houellebecq einen Zerfall der Gesellschaft in Elementarteilchen. Dieser Zerfall hat die gesellschaftliche Entropie so weit erhöht, dass kaum noch freie Energie übrig ist.
Dieser Blogbeitrag orientiert sich an Konzepten aus der Physik. Für die Lektüre ist es jedoch unnötig, diese Konzepte bereits zu kennen. Ich analysiere hier, was die Richtung bestimmt, in der sich unsere Gesellschaft bewegt, und ob eine solche Richtung überhaupt noch erkennbar ist. Generell bewegt sich eine Gesellschaft durch politische Prozesse. Wir müssen uns deshalb fragen, was die politische Meinungsbildung bestimmt. Früher fand diese Meinungsbildung primär in den Parteien statt. Über die Medien erfuhr der Rest der Bevölkerung die Ergebnisse. In periodischen Abständen gab die Bevölkerung bei Wahlen eine Rückmeldung, was sie von den politischen Angeboten der Parteien hielt. Diese unterschieden sich damals erkennbar und wesentlich zwischen den Parteien. Ein solches Modell des politischen Prozesses ist die Voraussetzung des deutschen Grundgesetzes und der meisten Verfassungen demokratischer Länder. Es hat wenig mit der heutigen politischen Wirklichkeit gemein.
Wer orientiert sich an wem?
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Meinungsbildung beruht deshalb darauf, dass Menschen sich aneinander orientieren. Eine stabile Gruppenmeinung entsteht noch nicht dadurch, dass die Angehörigen der Gruppe gemeinsame Interessen haben. Sie entsteht durch die Anpassung der Meinung vieler Gruppenmitglieder an die Meinung weniger Führungsfiguren. Diesen Führungsfiguren schreiben die Mitglieder einen besseren Überblick oder eine tiefere Einsicht zu. Im Idealfall ist diese Zuschreibung richtig. Stabile Mehrheitsmeinungen beruhen also darauf, dass es Autoritäten gibt und dass diese auch akzeptiert werden.
Wenn wir die moderne politische Meinungsbildung verstehen wollen, müssen wir nach diesen Autoritäten suchen. Traditionell schreibt man diese Rolle der politischen Führung zu. Die in den letzten Jahren zu beobachtenden Verengung des Meinungskorridors in den Leitmedien ist deshalb mitunter durch politischen Druck auf die Medien erklärt worden. In ihrem Buch «Die vierte Gewalt» bezeichnen Richard David Precht und Harald Welzer diese Erklärung als absurde Verschwörungstheorie. Sie behaupten ihrerseits, dass sich die Politiker eher an den Medien orientieren als die Medien an den Politikern. Die Verengung des Meinungskorridors führen sie darauf zurück, dass der Journalismus zu einem selbsreferentiellen System geworden ist – einfacher gesagt, zu einer Echokammer. An dieser Erkenntnis orientiert sich auch mein Schaubild.
Parteien kommen nicht mehr vor. Der politische Einfluss der Parteibasis ist selbst dann gering, wenn sie mal entscheiden darf. Wir haben das bei der Urwahl der SPD-Parteivorsitzenden im November 2019 gesehen. Sofern die SPD seitdem einen erkennbaren Kurs hatte, wurde dieser jedenfalls nicht wesentlich von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans bestimmt. Der Einfluss des Wahlverlierers Olaf Scholz blieb größer. Das Experiment einer Urwahl wurde nach dem Rücktritt von Walter-Borjans 2021 auch nicht wiederholt.
Der Begriff «Politische Klasse» im Schaubild bezeichnet die Berufspolitiker. Ihre Parteizugehörigkeit tut wenig zur Sache. Das gilt selbst dann noch, wenn ihre Partei als postfaschistisch bezeichnet wird, wie wir gerade in Italien beobachten können. Um Wählerstimmen konkurrieren sie nicht primär mit politischen Positionen, sondern mittels der Darstellung ihrer Persönlichkeitseigenschaften. Die Medien sind dabei Vermittler. Da die Positionen von Berufspolitikern wenig relevant – und wenig stabil – sind, orientieren sich die Medien auch nur wenig an diesen politischen Positionen. Die entsprechenden Pfeile im Schaubild sind eher zu dick als zu dünn gezeichnet. Umgekehrt orientieren sich die Politiker aber an den Medien, weil die Medien die Macht über das Bild eines Politikers – sein Image – haben. Die politische Karriere hängt heute viel weniger von Kompetenz ab als von eben diesem Bild. Politiker orientieren sich an Leitmedien und an Direktmedien wie Twitter und aus einem nicht reflektierten Beharrungsvermögen heraus stärker an den Leitmedien.
Es stellt sich daher die Frage, an wem sich die Leitmedien orientieren. Precht und Welzer legen an mehreren Beispielen, wie etwa der Flüchtlingskrise 2015/16 oder der Corona-Krise dar, dass auch deren Meinung nicht stabil ist. Sie kann sogar sehr schnell umschwingen. Das spricht gegen ein zuvor sehr gängiges Narrativ, nachdem eine kleine Zahl von Leitjournalisten als Autorität fungiert und die Meinung der Leitmedien macht. Precht und Welzer sehen diese Autorität vielmehr in einem zappeligen oder zitternden Cursor. Dieser Cursor, eine Metapher für das Klickverhalten der Medienkonsumenten, wird erheblich von den Direktmedien beeinflusst. Der von Precht und Wetzler noch verwendete Begriff der Leitmedien wird dadurch problematisch, wie auch das Schaubild vedeutlicht. Das Schaubild zeigt auch, warum aus dem zitternden Cursor als Autorität nicht folgt, dass die Leitmedien die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung abbilden.
Ein Aspekt der Entkopplung von Leitmedien und politischer Klasse auf der einen Seite von der Bevölkerungsmehrheit auf der anderen ist, dass Leitmedien und Politiker die in den Direktmedien abgebildete Volksmeinung selektiv wahrnehmen. Diese Selektivität ist im Schaubild durch das ideologische Filter bezeichnet. Precht und Welzer sehen die Entkopplung zwischen oben und unten als Gefahr. Das ist zwar einerseits richtig. Andererseits, wenn sich Leitmedien und politische Klasse schon an den wild fluktuierenden Inhalten der Direktmedien orientieren, ist ein ideologisches Filter vielleicht das letzte Element, das noch eine gewisse Stabilität aufrecht erhält.
Die Bevölkerung – und das kommt bei Precht und Welzer zu wenig vor – kommuniziert hauptsächlich mit den Direktmedien. Wer hin und wieder den öffentlichen Nahverkehr benutzt, weiß das. Man kann in einem vollen Bus oder in einer vollen Bahn gar nicht vermeiden zu sehen, welche Inhalte die Leute mit ihren Smartphones betrachten. Der Einfluss der Leitmedien und der politischen Klasse auf die Meinungsbildung in der breiten Bevölkerung ist vergleichsweise gering. Rainald Grebe hat das in seinem Lied «Das Volk» so ausgedrückt: «Es gibt höhere Töchter und das Abo der «Zeit», doch die Masse macht’s und die Masse ist breit.»
Zufällige Teilchenbewgung
In den vergangenen Wochen konnten wir einen verblüffend schnellen Umschwung der Leitmedien beobachten. Das Narrativ wechselte von «Die Russen kommen kaum voran und die Ukraine wird im Frühjahr gewinnen» zu «Die Russen könnten die Ukraine im Frühjahr in einer Großoffensive überrennen». Vorher zog praktisch niemand die zweite Option in Betracht. Es galt schon als ungehörig zu bezweifeln, dass die Ukraine die besetzten Gebiete vollständig zurückerboren wird. Alle Anzeichen, aus denen man jetzt auf eine erfolgversprechende russische Großoffensive schließt, waren seit Wochen erkennbar. Vorige Woche rannte die ganze Herde ostwärts. Diese Woche rennt die ganze Herde westwärts. Hat sie irgendeine Orientierung?
Ältere Mitbürger werden sich noch an Tinte für Füllfederhalter erinnern. Gibt man etwas Tinte in Wasser und betrachtet den Tropfen unter einem Mikroskop, so beobachtet man eine seltsame Zitterbewegung der Pigmentteilchen, die der Tinte die Farbe verleihen. Mal nach links, dann wieder nach rechts oder oben oder unten – es ist einfach nicht vorhersagbar. Erstmals beobachtet hat dieses Phänomen 1827 der Botaniker Robert Brown. Er hatte in Wasser verteilte Pollen von Gräsern unter dem Mikroskop. Das Phänomen heißt nach ihm Brownsche Teilchenbewegung. Erklärt haben es 1905 Albert Einstein und unabhängig von ihm 1906 Marian Smoluchowski. Einstein ging von der molekularen Theorie der Wärme aus, die man heute statistische Thermodynamik nennt. Die Zitterbewegung kommt dadurch zustande, das Wassermoleküle gegen die im Mikroskop sichtbaren Teilchen stoßen. Die Wassermoleküle ihrerseits bewegen sich ebenfalls regellos. Sie entsprechen dem Meinungsrauschen in den Direktmedien. Dieses kann die Leitmedien in eine regellose Zitterbewegung versetzen.
Auch ein Teilchen, das sich zielgerichtet bewegt, ist zusätzlich der Brownschen Teilchenbewegung unterworfen. Sie fällt dann aber nicht auf. Besonders gut zu beobachten ist die Brownsche Bewegung, wenn das Teilchen keine orientierte Eigenbewegung aufweist. Es stellt sich daher die Frage, warum es Politikern und Journalisten heutzutage an einer orientierten Eigenbewegung fehlt. Das Phänomen betrifft nicht nur diese beiden Berufsgruppen. Es betrifft die moderne Gesellschaft und wird an diesen beiden Gruppen öffentlich sichtbar.
Energie, Entropie und Michel Houellebecq
Um die Analogie mit Einsteins Beschreibung der Brownschen Teilchenbewegung noch etwas weiter zu treiben, benötige ich eine Gleichung. Es wird die einzige Gleichung bleiben und sie ist auch einfach:
F = E - T·S
Es geht hier um die freie Energie F. Sie ist derjenige Anteil der Gesamtenergie E eines Systems, der sich in Nutzarbeit umwandeln lässt. In unserem Kontext ist E die Energie, die alle Menschen einer Gesellschaft für irgendetwas aufbringen können. F ist derjenige Anteil, mit dem sie die Gesellschaft voranbringen, der also in eine gerichtete Bewegung fließt. Daher kann F auch als Potential für gesellschaftlichem Fortschritt angesehen werden. In der Physik steht ein gewisser Teil der Energie E prinzipiell nicht für gerichtete Bewegung zur Verfügung. Dieser Teil ist das Produkt aus der Temperatur T und der Entropie S. Einen solchen Anteil der Energie gibt es in der Gesellschaft auch und aus ähnlichen Gründen.
Die Entropie ist eine rätselhafte Größe, sozusagen die Sphinx der Thermodynamik. Sie wächst mit zunehmender Unordnung im System. Statistisch betrachtet hängt sie von der Zahl aktivierter Freiheitsgrade ab. Freiheitsgrade sind die Bewegungsmöglichkeiten von Teilchen. In unserem Falle sind die Teilchen Menschen. Wenn Teilchen aneinander gebunden sind, haben sie weniger aktivierte Freiheitsgrade. Das kommt daher, dass sie sich in einem gewissen Umfang nur noch gemeinsam in die gleiche Richtung bewegen können.
Hier kommt Michel Houellebecqs 1998 erschienener Roman «Elementarteilchen» ins Spiel. Der Roman und der Autor wurden damals von der französischen Literaturkritik stark angefeindet. Houellebecq beschreibt in «Elemntarteilchen» den zunehmenden Bindungsverlust in westlichen Gesellschaften und die Konsequenzen, die er für den Einzelnen und das Ganze hat. In unserem Kontext entspricht dieser Bindungsverlust einem Anstieg der gesellschaftlichen Entropie. Angefeindet wurde der Roman nicht, weil Houellebecq Unsinn geschrieben hätte. Dann wäre er einfach ignoriert worden. Houellebecq hatte in einem kranken Zahn herumgebohrt. Leider so tief, dass er dabei einen Nerv getroffen hat.
Das Individuum strebt mehr Freiheit an und daher weniger Bindung. Eine reiche und stabile Gesellschaft kann das gewähren. So steigt die gesellschaftliche Entropie S. Wenn alles andere gleich bleibt, sinkt dadurch das Potential F für weiteren Fortschritt.
Historische gesellschaftliche Thermodynamik
Gesellschaftliche Phänomene sind historische Phänomene. Wir müssen daher die zeitliche Entwicklung aller Größen in unserer Gleichung betrachten, wenn wir Trends diskutieren wollen. Soziologie ist jedoch keine Physik. Die Bindungen von Menschen sind doch ein wenig komplexer sind als diejenigen von Atomen. Einerseits können wir daher in unserem Kontext F, E, T und S keine Zahlenwerte zuordnen. Andererseits weiß die Soziologie sehr gut, dass statistische Beschreibungen großer Menschengruppen gültige Aussagen liefern können. Es gibt deshalb keinen Grund, warum unsere Gleichung zur Beschreibung von gesellschaftlichenTendenzen ungeeignet sein sollte. In unserer historischen Betrachtung klammern wir Bevölkerungswachstum oder Bevölkerungsrückgang aus, indem wir die Größen F, E und S durch die Bevölkerungszahl teilen.
Dass die Entropie S pro Mensch in den letzten Jahrzehnten durch fortschreitenden Bindungsverlust stark zugenommen hat, wissen wir bereits. Bei der Energie E ist es komplizierter. Ein 56-jähriger Mann dürfte heute im Durchschnitt mehr Energie haben als sie ein 56-jähriger Mann vor einigen Jahrzehnten hatte. Das kommt daher, dass sich der Gesundheitszustand älterer Menschen verbessert hat. Andererseits ist das Durchschnittsalter gewachsen und ältere Menschen haben tendenziell weniger Energie als junge. Wir wissen deshalb nicht so genau, ob die Energie E pro Kopf in den letzten Jahrzehnten gewachsen oder zurückgegangen ist. Wir können aber mit großer Sicherheit schließen, dass eine eventuelle Zunahme prozentual sehr viel kleiner ausgefallen ist als diejenige der Entropie S.
Es leuchtet unmittelbar ein, dass die gesellschaftliche Temperatur T in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist. Ein Vergleich der Zeitungen von damals und heute genügt für diese Feststellung. In der Physik ist die Temperatur proportional zum Quadrat der mittleren Geschwindigkeit der ungeordneten Teilchenbewegung. Auch mit dieser Analogie leuchtet ein, dass die gesellschaftliche Temperatur T gestiegen ist. Wenn E deutlich weniger gewachsen ist als S und wenn T ebenfalls gewachsen ist, dann ist nach unserer Gleichung das Potential F für gesellschaftlichen Fortschritt deutlich zurückgegangen. Dieser Ausgang der Diskussion wird kaum jemanden verwundern. Intuitiv hat das jeder und jede bereits gewusst, auch wenn es manche nicht wahrhaben wollten.
Die Nützlichkeit der Gleichung beruht also nicht darauf, dass sie einen Verlust an Fortschrittspotential voraussagt, der weiter fortschreiten wird. Sie beruht darauf, dass die Gleichung erkennen lässt, wie sich dieser Verlust verringern oder umkehren könnte. Dazu müsste die gesellschaftliche Temperatur sinken und vor allem die gesellschaftliche Entropie. Der Bindungsverlust müsste sich dafür umgekehren, die Freiheiten müssten also abnehmen. Ich habe mit voller Absicht geschrieben, dass sich der Verlust umkehren könnte, nicht dass er sich umkehren ließe. Ich habe bereits starke Zweifel, ob das Verhalten eines einzelnen erwachsenen Menschen ohne starken Zwang gesteuert werden kann. Das Verhalten einer ganzen Gesellschaft steuern zu wollen, führt entweder in eine Dystopie oder es bleibt weitgehend folgenlos.
Pseudo-Fortschritt
Weil man die Größen in unserer Gleichung nicht quantifizieren kann, kann man auch nicht sagen, ob es überhaupt noch Potential für gesellschaftlichen Fortschritt gibt. Intuitiv würde ich es aber verneinen. Wir sehen vielmehr im Mittel bereits einen Niedergang. Das schließt nicht aus, dass sich gewisse Dinge noch verbessern. Ein fehlendes Potential für Fortschritt ist ein großes psychologisches Problem für progressiv eingestellte Menschen und damit im Durchschnitt für junge Menschen. Wie gehen sie damit um?
Ich denke, wir können auch das im öffentlichen Raum sehen. Wenn echter Fortschritt nicht mehr erreicht werden kann, verlegt man sich eben auf etwas, das wenigstens irgendwie nach Fortschritt aussieht. Am Besten wählt man etwas, das im Trend des Niedergangs liegt, wie etwa einen Rückgang des Wohlstands oder andere Einschränkungen, denn das verspricht Erfolg. Es ist aber sehr unbequem, Einschränkungen zu verlangen, die einen auch selbst betreffen. Hat man zum Beispiel kein Auto, dann klebt man sich zwecks Vermeidung des Klimawandels auf eine Straße und fliegt hinterher nach Südostasien in die Ferien. Es wird sich bestimmt jemand finden, der hinterher darlegt, dass die mit dem Festkleben verbundene politische Aussage nicht dadurch widerlegt sei, dass der Festkleber mit seinem privaten Verhalten seinen öffentlichen Forderungen widerspricht. Oh doch.
Die «Letzte Generation» imitiert damit nur ein Muster, das sie bei ihren Vorgängergenerationen sieht und das wohl auch ihre Nachfolgergeneration noch pepetuieren wird. Die Bewegung ist ziellos. Ziele werden behauptet, aber Wege dorthin werden nicht konsequent verfolgt, nicht einmal wirklich erkundet. Das Politische verhält sich wie ein Modetrend. Was heute schick ist, kann morgen out sein, ohne dass sich dafür ein rationaler Grund angeben ließe. Was heute out ist, kann morgen schick sein. Wir tragen feministische Außenpolitik oder Willkommenskultur und dann machen wir die Grenzen dicht oder kümmern uns fast ausschließlich um den Krieg gegen ein Land, mit dem wir formell nicht einmal verbündet sind. In unseren Kreis aufnehmen wollen wir dieses Land dann aber auch nicht, jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Wir betreiben Symbolpolitik und die Symbole wechseln wie die Modefarben.