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Zahlen über den Frauenanteil in den Verwaltungsräten von elf Kantonalbanken publizierte heute die Glarner Regierung bei der Beantwortung eines politischen Vorstosses aus dem Kantonsparlament. Demnach wurde im April dieses Jahres die Ökonomin und Wirtschaftsprüferin Sonja Stirnimann in den Verwaltungsrat der Glarner Kantonalbank gewählt. Stirnimann ist die einzige Frau im siebenköpfigen strategischen Leitungsgremium des Geldinstituts.
Nicht viel besser sieht es in einigen anderen von insgesamt zehn Kantonalbanken der Zentral- und Ostschweiz aus. Auf Stufe Verwaltungsrat liegt der Frauenanteil im Schnitt bei lediglich knapp 18 Prozent.
Einsame Spitzenreiterin ist die Urner Kantonalbank. Dort sitzen sieben Mitglieder im Verwaltungsrat, wovon drei Frauen sind, was eine Quote von stattlichen 43 Prozent ergibt. Es folgt die Obwaldner Kantonalbank mit zwei Frauen in einem Siebnergremium (29 Prozent), vor der Luzerner Kantonalbank mit zwei Frauen (25 Prozent) in einem Verwaltungsrat mit insgesamt acht Mitgliedern.
Mit je zwei von neun Mitgliedern einen Frauenanteil 22 Prozent erreichen die St. Galler und die Thurgauer Kantonalbank. Bloss je eine Frau sitzt im Verwaltungsrat der Kantonalbanken von Graubünden, Appenzell Ausserrhoden und Schaffhausen, was einer Quote zwischen 11 und 13 Prozent entspricht. Den Schluss der Liste zieren die Kantonalbanken von Schwyz und Nidwalden. Deren Verwaltungsräte sind frauenfrei und somit reine Männergremien.
(sda)