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Slowenisch
Für die Seelsorge der slowenischen Sprachgemeinschaft in der Schweiz gibt es einen Priester.
Grundinformationen zur slowenischen Sprachgemeinschaft und Situation im Herkunftsland
Entwicklung der Zuwanderung
in die Schweiz
Kennzahlen des Herkunftslandes
(Slowenien – Wikipedia Stand 2011)
- Einwohnerzahl 2.1 Mio
- Anteil Röm. Kath. 58 %
- BIP pro Einwohner $ 24.020 ( CH $ 69‘838 )
- Arbeitslosenquote 8.2 %
Geschichte der Mission und Migration
Die slowenische Mission in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein wurde offiziell im Jahr 1968 gegründet. Schon zwei Jahre früher unterstützte Dr. Alojzij Šuštar die slowenischen Landsleute, da er den Dienst des Bischofsvikars in Chur ausübte. P. Fidelis Kraner als erster slowenischer Seelsorger begann sein Amt in der Schweiz im September 1968.
Schon nach einem guten Jahr musste Pater Fidelis einsehen, dass er die Arbeit nicht mehr allein bewältigen konnte. Im Dezember 1969 kam Pater Angel Kralj zu Hilfe, der die Arbeit in der Westschweiz übernahm. Zu zweit konnten sie mehr Treffen und heilige Messen in verschiedenen Orten einführen (St. Gallen, Biel, Lausanne, Luzern, Engelberg, Visp, Genf, Basel). Etwas später noch in Schaffhausen (1980), in Birr (1988) und Frauenfeld (1990). In 1991 ist die Hl. Messe in Schaan eingeführt worden. Zeitweise gab es auch die hl. Messe in Ticino. Ab April 1976 wurde auch Schwester Avrelija Pavel in die Missionsarbeit aufgenommen. In 1980 bekam p.Kralj einen Nachfolger, Pater Damijan Frlan, der 16 Jahre in der Schweiz blieb, zudem kam Pater Robert Podgoršek in 1988.
2003 hat die Seelsorge in der Schweiz Pfr. David Taljat übernommen.
Pastorales Angebot und Situation
Die slowenischsprachige Seelsorgestelle umfasst die ganze Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Der Missionar feiert die Gottesdienste nach einem festen Plan an 13 Orten in allen drei grossen Sprachregionen, und einmal im Jahr in Chinous-Chel (Graubünden). Die Reisen in die verschiedenen Regionen sind zeitaufwändig. Der Missionar legt jährlich über 40'000 km im Auto zurück.
Die Seelsorgestelle besteht aus 13 regionalen Gemeinschaften. Jede Gemeinschaft hat einen Vertreter im nationalen Pastoralrat. Der Missionar informiert monatlich die Gläubigen mit einem Informationsbulletin.
Als weitere pastorale Aufgaben erwähnt der Missionar die religiöse Erwachsenenbildung, Krankenbesuche, Haussegnungen und Vorbereitung auf die Sakramente. Bei Letzterem kommt es oft vor, dass die Tauf- und Ehevorbereitung beim Missionar, die Taufe und Hochzeit selbst aber in Slowenien stattfindet. Er bedauert, dass es ihm als alleiniger slowenischsprachiger Seelsorger nicht möglich ist, eine Jugendseelsorge wahrzunehmen. Besonders beliebt sind Wallfahrten, wobei die Wichtigste die alljährliche Wallfahrt nach Einsiedeln darstellt.