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Die vorgeschlagenen 2,23 Euro pro Aktie entsprechend einem Aufschlag von fast 50 Prozent auf den Schlusskurs vom Donnerstag. Gut 27 Prozent der Fyffes-Anteile wurden Sumitomo bereits fest zugesagt, unter anderem von der Familie des Fyffes-Präsidenten David MacCann.
Die Übernahme, die bis Ende März abgeschlossen werden soll, muss von den Fyffes-Aktionären und den irischen Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Der Sumitomo-Verwaltungsrat stimmte den Angaben zufolge bereits zu.
Das Geschäft würde ein globales Schwergewicht im Bananenhandel erschaffen. Fyffes ist auf die Frucht spezialisiert und gilt hier als europaweite Nummer eins. Daneben handelt die Firma unter anderem auch mit Melonen, Ananas und Pilzen. Das irische Unternehmen hat rund 17'000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 1,2 Milliarden Euro.
Im Jahr 2014 scheiterte die anvisierte Fusion von Fyffes mit dem US-Bananengrosshändler Chiquita. Die Chiquita-Aktionäre lehnten das Vorhaben ab. Durch den Zusammenschluss wäre der weltgrösste Bananenhändler entstanden.
Die Banane ist auch für Sumitomo ein wichtiges Handelsgut: Der Konzern importiert etwa 30 Prozent der in Japan verkauften Bananen. Sumitomo ist in ganz Asien aktiv und beschäftigt etwa 65'000 Menschen. Der Börsenwert liegt bei umgerechnet rund 14 Milliarden Euro.
(AWP)