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Die städtischen Gemeinden in der Schweiz sind je nach kantonaler Gesetzgebung respektive Gemeindeordnung zwei- oder dreistufig organisiert. Gemeinden mit zweitstufiger Ordnung verfügen nur über eine Gemeindeexekutive sowie eine Gemeindeversammlung, Gemeinden mit dreistufiger Ordnung haben als dazwischen stehende legislative Instanz ein Gemeindeparlament. Dies ist bei 104 der insgesamt 162 „statistischen Städte“[i] der Schweiz der Fall. An dieser Stelle werden ausschliesslich die Städte behandelt und wenn von Gemeinde die Rede ist, sind in jedem Fall die statistischen Städte gemeint. Auf dieser Seite finden sich Daten zur parteipolitischen Zusammensetzung der Exekutiven und Legislativen der Schweizer Gemeinden mit mehr als 10'000 Einwohnerinnen und Einwohnern (bis 2014) resp. der statistischen Städte (ab 2015), jeweils mit Stichtag 1. August des entsprechenden Jahres.
Die Grösse der Exekutiven und Legislativen auf Gemeindeebene sowie ihr Wahlmodus (Majorz- oder Proporzverfahren) werden ebenfalls durch die kantonale Gesetzgebung respektive die Gemeindeordnung bestimmt. Die Grösse der Exekutiven in den statistischen Städten variiert zwischen 3 und 30 Sitzen, die Anzahl Sitze in den Legislativen bewegt sich zwischen 17 und 125. Um der unterschiedlichen Grösse Rechnung zu tragen, werden die Sitzanteile der Parteien standardisiert. Diese entsprechen dem durchschnittlichen Anteil an Sitzen in %, den eine Partei hält.