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Der FC Barcelona verliert am Ende der Saison seine wohl charismatischste Figur der letzten Jahre. Verteidiger Carles Puyol wird den Verein zum Saisonende hin verlassen. «Nach dem Saisonende werde ich nicht mehr Spieler des FC Barcelona sein», sagte der 35-jährige Verteidiger an einer Pressekonferenz. «Was ich nach dem 30. Juni tun werde, weiss ich noch nicht. Ich muss mich ausruhen.»
Puyol hatte sich zuletzt zwei Knieoperationen unterziehen müssen und ist in dieser Saison nur zu zwölf Einsätzen gekommen. Mit Puyol verabschiedet sich ein katalanisches Urgestein vom FC Barcelona. Nie hat er für einen anderen Verein als «Barça» gespielt.
Mit dem FC Barcelona holte Puyol sechs spanische Meistertitel und gewann dreimal die Champions League. Mit Spanien gewann er die EM 2008 und die WM 2010. Wegen einer Knieverletzung verpasste er die erfolgreiche Titelverteidigung der Spanier an der EM 2012. Am Wochenende bestritt Puyol seine 593. Partie für Barcelona. (si/qae)
Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?
Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.
Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …