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Dachs
Der nachtaktive Dachs Meles meles besitzt eine auffällige schwarzweisse Gesichtsmaske. Rücken und Flanken sind silbrig-grau, Hals- und Körperunterseite dunkel gefärbt. Er besitzt lange, leicht gekrümmte Grabkrallen, deren Abdrücke auf weichem Untergrund gut zu erkennen sind. Er fühlt sich vor allem in strukturreichen Landstrichen und an Waldrändern wohl. Ausgeräumte Landschaften meidet er. Seine Anwesenheit verrät er durch selbstgegrabene Erdbauten und Latrinen, in denen er sein Kot absetzt. Der „Grimmbart“ ist in der Schweiz weit verbreitet und ernährt sich, obwohl biologisch ein Fleischfresser, von Beeren, Feldfrüchten, Insekten und anderen Wirbellosen sowie Kleinsäugern. Über den Sommer fressen sich Dachse als einzige einheimische Marderartige eine Fettreserve für die Winterzeit an. Dachse leben in lockeren Sozialverbänden, was ihnen gerade im Winter, wenn sie sich in gemeinsamen Schlafhöhlen wärmen, das Überleben erleichtert. Dachsbaue werden von Generation zu Generation weitergenutzt. Diese Ortstreue, eine geringe Reproduktionsrate sowie der Umstand, dass eher wenig Tiere aus ihren angestammten Lebensräumen abwandern, machen den Dachs zu einer Art, die grosse Verluste nicht leicht kompensieren kann.