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Um 1900 zählte die Schweiz rund 3.3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. 2017 waren es über 8.4 Millionen. Während sich der Anteil der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre seit 1900 halbiert hat, hat sich der Anteil der über 65-Jährigen verdreifacht. Mehr als jede sechste Person ist älter als 65 Jahre. Stark vergrössert hat sich auch der Anteil der über 80-Jährigen, der seit 1980 um über 90% zugenommen hat. Der Anteil der über 90-Jährigen hat sich gar verdreifacht.
In den nächsten Jahren wird die Zahl der über 80-Jährigen gemäss Bundesamt für Statistik weiter zunehmen und im Jahr 2045 voraussichtlich einen Anteil von etwas mehr als 10% an der Gesamtbevölkerung erreichen. Heute beträgt er rund 5%.
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz nahm 2017 um 64 580 Personen bzw. um 0.8% zu und betrug am Jahresende 8 484 130. Die Zunahme ist hauptsächlich auf den Wanderungssaldo (Zuwanderung abzüglich Auswanderung) zurückzuführen, obwohl dieser im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückging. Der Geburtenüberschuss machte rund 30% der Bevölkerungszunahme aus. Zu Beginn der 1960er-Jahre trug der Wanderungssaldo zu 60% zum Bevölkerungswachstum bei, der Geburtenüberschuss zu 40%.