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Herdenschutzhunde
Schutzhunde werden seit Jahrtausenden eingesetzt um Nutztiere vor Raubtieren und Diebstahl zu schützen. Weltweit sind über 50 Rassen bekannt. Mit dem Einsatz von Herdenschutzhunden ist in der Schweiz seit 1999 hauptsächlich mit den zwei folgenden Herdenschutzhunderassen gearbeitet worden:
Die beiden Rassen stammen aus traditionellen Wolfsgebieten aus Italien und Frankreich, wo die Präsenz von Grossraubtieren den Einsatz von Herdenschutzhunden nach sich zog, um Schäden an Nutztieren zu verhindern.
Die Schutzhundehalter in den Risikogebieten erhalten eine finanzielle Unterstützung, um die Hundehaltungskosten abzudecken.
Seit 2004 kontrolliert und koordiniert AGRIDEA die Zucht der Herdenschutzhunden in der Schweiz. Für die Haltung und den Einsatz von Herdenschutzhunden wurde ein Leitfaden ausgearbeitet.
Für den Einsatz der Herdenschutzhunde auf Alpen und öffentlich zugänglichen Weiden haben der Verein HSH-CH, die BUL und weitere Partner den Ratgeber "Herdenschutzhunde im Weidegebiet" ausgearbeitet. Der Ratgeber enthält neben Empfehlungen auch eine Checkliste mit den wichtigsten Fragen, die sich Alp- und Betriebsverantwortliche im Zusammenhang mit Herdenschutzhunden und Tourismus stellen müssen.