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Um der Anfang der 1900er Jahre herrschenden Nahrungsmittelknappheit zu begegnen, reifte der Plan heran, das sumpfige Belpmoos zu entwässern und so fruchtbares Ackerland zu gewinnen. Die Arbeiten wurden mit Hilfe des Bundes und des Schweizerischen Verbandes für Bodenverbesserung in den Jahren 1915-1920 durchgeführt.
Umfangreiche Installationen waren dazu nötig. Ausser der Erstellung eines Pumpenhauses, einer Betonmischanlage, Personalunterkünfte usw. wurden über 16 km Flurwege angelegt, etwa 15 km Leitungen eingegraben und ein umfangreiches Schienennetz für den Transport von Kies und Steinen von Oberselhofen bis ins Moos errichtet. Tausende von Kubikmetern dieses Materials wurden am Sandbühlhügel von Hand abgegraben, in Kippwagen geladen und ins Moos gefahren.
Gleichzeitig wurde die alte Holzbrücke an der Gürbe durch eine Betonbrück ersetzt.