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Mit acht Jahren verlor der Bluesman aus Wisconsin sein Augenlicht. Beeinflusst von brillanten Interpreten wie Elmore James, Albert Collins oder Albert King startete er trotz seines Handicaps als Teenager eine Karriere als Gitarrist und Sänger.
Zuerst in der lokalen Band „The Glaciers“, die Covers von Elvis Presley, Chuck Berry oder Little Richard zum besten gab. In den Sechzigerjahren wandte sich Bryan „Braille Blues Daddy“ Lee dem Chicago-Blues zu.
1982 zog er nach New Orleans, wo er bald zu den beliebtesten Musikern in den Klubs der legendären Bourbon Street zählte. Mehrmals pro Jahr verlässt Lee, der sich stilistisch mit dem grossen Freddy King verwandt fühlt, seine Heimbasis für Tourneen in den USA und Europa.
Sein CD-Album „Katrina Was Her Name“ wurde übrigens 2007 für den Blues Music Award nominiert und dokumentiert in allerbester Weise das stupende artistisches Können des 63jährigen Künstlers.