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Die vollständig mit Holz ausgekleidete spätmittelalterliche Stube wurde 1509 vom Prior Hieronymus Zscheckenbürlin eingerichtet. Hieronymus war ein angesehener und reicher Basler Bürger bevor er 1487 in die Kartause eintrat. Seine Kontakte pflegte er weiter und begrüsste viele Gäste im Kloster. Das reich ausgestattete Zimmer diente als Gaststube. Es enthielt zwei Holzbetten. „Dieses Prunkzimmer ist mit vertäfelten Wänden und mit einem wunderbaren hölzernen Deckengewölbe versehen. Dieses trägt in der Mitte das Bild Christi und auf den 16 Knotenpunkten der Rippen in einem ersten Kreis die Bilder der vier Evangelisten und der vier grossen Kirchenlehrer, und in einem zweiten acht Engel mit den Marterwerkzeugen. Auf den Zentren der vier Wände unter den dort zusammenlaufenden Gewölberippen befinden sich die Wappen der Spender, der Familien Zscheckenbürlin, Fuchs, Brunn und Oberried.“ Im 19. Jh. wurden im Zimmer die Konfirmationen von Waisenkindern gefeiert.
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