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Noch so eine verrückte Geschichte. Und sie ist eng verknüpft mit Rocky Patel.
Oscar lebte damals in Tegucigalpa und arbeitete in der Tourismusbranche Er vermietete Autos, buchte Hotels und kümmerte sich um Gäste. Sein Manager fragte ihn einmal, ob er ein paar ‹Gringos› am Flughafen abholen und sie ein paar Tage herumfahren könnte. Er hatte zwar noch nie einen Bus gefahren, aber langweiliger als ein Bürojob konnte es ja nicht werden.
Einer dieser «Gringos» war Rocky Patel. Der berühmte kreative Masterblender der gleichnamigen Marke. Rocky buchte Oscar dann jedes Mal wenn er seine Firma in Honduras besuchte und so kamen sie sie sich immer näher. Mit der Zeit realisierte Patel, dass Oscar einen perfekten Gaumen hatte und die Tabake gut unterscheiden konnte.
Er bot ihm einen Job an, aber Oscar lehnte ein paar Mal ab. Bis zu dem Zeitpunkt als seine Frau Schwanger wurde und er eine sichere Stelle nicht mehr ausschlagen konnte.
Oscar Valladares Start in die Unabhängigkeit:
Letztendlich arbeitete Oscar Valladares 9 Jahre für Rocky Patel. Danach gründete er sein eigenes Unternehmen. Anfänglich nicht, um Zigarren zu produzieren, sondern um sie zu vertreiben. Die Rocky Patels. Honduras hatte zu dem Zeitpunkt noch keine Tabakläden oder Lounges, was auch dazu führte, dass Oscar fast pleite ging. Erst als er 70 Humidore kaufte und in Bars und Restaurants aufstellte, kam er geschäftlich voran. Rocky Patel war von ihm so beeindruckt, dass er ihm den Vertrieb für ganz Mittelamerika überliess.
Erst als Oscar Bayron Duarte traf kam die die Idee einer eigenen Zigarre auf. Duarte rauchte schon mit 4 Jahre seine erste Zigarre und hat nie damit aufgehört. 22 Jahre lang war er bei General Cigars und Oliva tätig. Er wuchs im Umfeld der Padrón-Familie auf und begann mit 12 Jahren in der Tabakbranche zu arbeiten, zunächst beim Bau der eigentlichen Fabrik, dann bei der Bündelung und Qualitätsüberwachung.
Die Idee mit dem zusätzlichen Deckblatt:
Am Anfang ging es mehr darum, die Zigarre unterwegs frisch zu halten. Statt in ein Zellophan, wickelten die Beiden sie in ein zusätzliches Tabakblatt mit einer extra Bauchbinde. Einige Wochen später hatte sich das Tabakaroma so eindrücklich weiterentwickelt, dass man beschloss die ganze Serie zur weiteren Aromaentfaltung in ein zusätzliches Tabakblatt zu wickeln. noch verpackt in einem losen Tabakblatt anbot. Damit gelang ihnen eine Zigarrenlinie, welche auf Anhieb Gefallen fand.
Die Serie heisst heute «Leaf by Oscar Valladares».
«Big Johnny by Oscar Valladares» ist das zweite Produkt von Oscar und Byron. Sie ist geschmacklich an die Leaf by Oscar Maduro angelehnt. Sie hat eine enorme Grösse, 20.4 cm mit einem Ringmass von 66 mm. Ein 2 Stunden Rauchvergnügen, denn sie raucht sich eher leicht mit einem gute Volumen. Eine echte Double Corona.
Oscar Valladares hat seine Produktion kürzlich in die alte Oliva-Fabrik in Danlí, Honduras, verlegt. Derzeit beschäftigt er rund 100 Mitarbeiter, aber der Raum ist nur zur Hälfte mit Bunkern und Walzen gefüllt. Dies ist ein Ort, an dem er expandieren kann, was er auch sehr schnell getan hat. In wenigen Jahren hat sich Valladares mit seiner Leaf by Oscar-Linie einen Namen auf einem hart umkämpften Markt gemacht. Das ist nicht selbstverständlich und wird bei Fumar.ch entsprechend gewürdigt.
So geht Kreativität in der Zigarren-Industrie!
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