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GRAUER STAR (KATARAKT)
Grauer Star, beziehungsweise Katarakt, ist ein Durchsichtigkeitsverlust der Linse.
Der Graue Star ist eine Linsentrübung. An den Stellen, an denen die Linse Ablagerungen ansammelt verliert sie ihre Durchsichtigkeit.
Mit diesem Krankheitsbild geht in der Regel eine zunehmende Unschärfe des Sehens einher.
Beim Grauen Star handelt es sich um eine Störung des Stoffwechsels. Die Ansammlung von Ablagerungen zeigen an, dass der Stoffwechsel des Auges nicht ausreichend funktioniert. Die Linse wird falsch oder mangelhaft ernährt, und es befinden sich Stoffwechselreste und Eiweißablagerungen in der Linse, die den Blick auf die Hornhaut trüben.
Die Krankheit bildet sich über Jahre aus, manchmal auch in wenigen Monaten. In seltenen Fällen kann sie angeboren sein.
Die Krankheit kann ganz plötzlich bei unerwünschten Ereignissen oder mit dem Besuch unerwünschter Personen auftreten und ebenso plötzlich wieder verschwinden.
Der Graue Star legt sich wie Schuppen vor die Augen – er kann bis zur Erblindung führen
Ursachen
- Ablagerungen oder schlechte Nährstoffversorgung der Linse (häufigste Ursache)
- Jahrelanges Brilletragen, was die Beweglichkeit und Durchblutung des Auges verringert
- Bewegungsmangel, immer in kleinen Räumen leben (Haus, Wohnung, Auto etc.)
- Fehlernährung
- Übermäßiger Konsum von tierischem Eiweiß: Fleisch, Wurst, Fisch, Geflügel, Käse und andere Milchprodukte
- Vitamin-C-Mangel
- Übermäßiger Salzkonsum (Natrium-Chlorid oder raffiniertes Salz)
- Virusinfektion der Mutter während der Schwangerschaft: Masern, Röteln, Mumps, Windpocken, Hepatitis, Poliomyelitis
- Diabetes
- Augenverletzungen, Trauma
- Medikamente gegen Gicht, Cholesterinsenker, Antibiotika, Diuretika, Steroide (Cortison) und ca. 200 andere verschreibungspflichtige Medikamente sind dafür bekannt, Grauen Star zu begünstigen oder zu verursachen
- Chemotherapie
- Strahlentherapie
- Röntgenbestrahlungen: In keinem anderen Land wird so viel geröngt wie in der Schweiz oder Deutschland
- Radioaktive Strahlung
- Viel Zeit der Sonnenseinstrahlung ausgesetzt sein, z. B. am Strand sich stundenlang sonnen, Seefischer (Wasser reflektiert), Bergsteiger (Schnee reflektiert stark), Landwirte ...
- Ultraviolettes Licht, Infrarot-Strahlung in Berufen, die mit sehr heißen Materialien arbeiten (Hochofen-Arbeiter, Glasbläser). In jungen Jahren kann der Mensch die Schädigung an der Augenlinse durch UV-Licht allerdings noch besser ausgleichen als im späteren Lebensalter.
Symtome
Hauptsymptom ist ein langsamer, schmerzloser Sehverlust.
Es kommt zum „Verschwommensehen“ und zur Blendung, da durch die Linsentrübung eine diffuse Brechung auftritt.
Ebenfalls reduziert sich das Sehvermögen bei geringem Kontrast, sodass die Patienten die Welt „wie durch einen Nebel“ wahrnehmen.
Gelegentlich werden auch Doppelbilder wahrgenommen, die beim Schließen des anderen Auges nicht verschwinden.
Es werden um Lichtquellen Halos oder Lichthöfe wahrgenommen.
Die Hell-Dunkel-Adaptation des Auges ist behindert (verlangsamt).
Die Fähigkeit, räumlich zu sehen, wird mehr und mehr eingeschränkt.
Begleitsymptom des Kernstars ist häufig Kurzsichtigkeit, die dazu führen kann, dass alterssichtige Menschen wieder ohne Brille lesen können. Bei besonderen Unterformen des Grauen Stars kann es jedoch zu einer Verbesserung der Sehfähigkeit im Nah- oder Fernbereich eines zuvor kurz- oder weitsichtigen Auges kommen. Diese Visusverbesserungen sind in den meisten Fällen jedoch nur von kurzer Dauer (Monate).
Ernährung
Heute weiß man, dass eine enge Beziehung zwischen der Ernährung und dem Auftreten des grauen Stars besteht. Der reichliche Genuss von Nahrungsmitteln, die reich an Provitamin A und den Antioxidantien Vitamin C und E sind, wie z. B. Obst, Gemüse und Samen, kann die Entstehung von Katarakten im Alter verhindern.
Gut zu wissen:
Diabetes, einige Medikamente, ultraviolette und Röntgenstrahlung können ebenfalls die Bildung von grauem Star begünstigen.
Reduzieren oder meiden: Milchprodukte, Fette aller Art, Butter, Salz
Bei regelmäßigem Konsum steigert Butter das Risiko, an grauem Star zu erkranken, wie kein anderes Lebensmittel. Das zeigt eine aktuelle Studie.