Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0441.jsonl.gz/941

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00035 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Kübler Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Sherif Urteil vom 1 7. Juni 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG Rechtsdienst Haftplicht- und Versicherungsrecht lic. iur. Y.___ Postfach 2577, 8401 Winterthur gegen Helsana Unfall AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beschwerdegegnerin vertreten durch Helsana Versicherungen AG Recht & Compliance Postfach, 8081 Zürich Helsana Sachverhalt: 1. Die 1986 geborene X.___ arbeitete seit dem Jahr 2005 als Büroangestellte bei der Z.___ in einem Teilzeitpensum und war bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versi chert. Mit Unfallmeldung vom 15. Mai 2016 wurde der Helsana mitgeteilt, dass die Versicherte am 10. Mai 2016 die letzte Treppenstufe heruntergefallen sei und sich dabei einen Riss am linken Fussgelenk zugezogen habe. Die Erstbehandlung habe im Spital A.___ statt gefunden (Urk. 8/1). Die Beschwerdeführerin war bis am 27. Mai 2016 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 8/9, vgl. auch Urk. 8/7-8). Am 29. Juni 2016 wurde ein MRI des oberen Sprunggelenks (OSG) angefertigt und ein Supinationstrauma des OSG links mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren Calc aneus -F acette zum CC-Gelenk diagnostiziert (Urk. 8/18). Ab dem 1. Juli 2016 war di e Versicherte wieder zu 100 % arbeitsun fähig (vgl. Urk. 8/27 S. 1). Das Arbeitsverhältnis wurde am 1. Juni 2016 seitens der Arbeitgeberin aufgrund notwendiger innerbetrieblicher Umstrukturierungs massnahmen auf den 3 0. September 2016 hin gekündigt (Urk. 8/14 S. 11). Am 2 1. Dezember 2017 wurde eine Resektion der Pseudoarthrose P r o c essus ant erior calcane i durchgeführt (Urk. 8/98 ). Nachdem der beratende Arzt der Helsana zum medizinischen Sachverhalt Stellung genommen hat te (Urk. 8/109), teilte die Helsana der Versicherten am 1 8. April 2018 mit, sie habe ab Mai 2018 noch Anspruch auf ein Taggeld von 50 % und ab Juli 2018 keinen Anspruch mehr auf Taggelder (Urk. 8/110). Am 2 1. Dezember 2018 wurde die Versicherte erneut operativ behandelt indem sie mit einer Calcaneocuboidal - Arthrodese am linken Fuss versorgt wurde (Urk. 8/132 ; vgl. auch Austrittsbericht vom 2 4. Dezember 2018, Urk. 8/133). Der beratende Arzt, Prof. Dr. med. B.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, unter suchte die Versicherte und gab am 2 9. Juni 2020 eine medizinische Beurteilung ab ( Exploration vom 15. Juni 2020, Urk. 8/201- 202). Am 7. Juli 2020 verfügte die Helsana, der medizinische Endzustand sei per 3 1. Juli 2020 erreicht und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritäts einbusse von 5 % im Betrag von Fr. 7'410.-- zu (Urk. 8/205). Dagegen liess die Versicherte am 3. September 2020 Einsprache erheben (Urk. 8/210; ergänzend begründet am 9. Oktober 2020, Urk. 8/213). Mit Entscheid vom 6. Januar 2021 wies die Helsana die Einsprache ab (Urk. 2 [= Urk. 8/220]). 2. Dagegen liess die Versicherte am 5. Februar 2021 Beschwerde erheben und bean tragen, der Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 sei aufzuheben und es seien weiterhin die gesetzlichen UVG-Leistungen zu gewähren; der Entscheid über die Integritätsentschädigung und Rente sei aufzuheben und erst bei Vorliegen des medizinischen Endzustandes sei darüber zu verfügen. Eventualiter sei eine Integ ritätsentschädigung von mindesten s 7.5 % geschuldet und die Rentenprüfung vorzunehmen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 26. Februar 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3. März 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausge brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu b eurteilende Unfall hat sich am 10. Mai 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden ( Abs. 3). 1.3 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Renten anspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfäl lige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicher ten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beur teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu werden, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheit liche Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 Urteil vom 16. Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das der Invaliditäts bemessung der Suva gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfall versicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/20 13 vom 16. Januar 2014 E. 3.5). 1. 4 1. 4.1 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebli che Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3). 1. 4.2 Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ( Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet ( Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung ( Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teil weiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritätsschaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe ( Ziff. 2). 1. 4.3 Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrät lichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicher ten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a). 1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh men (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid, die Beschwerdeführerin sei spät estens zum Zeitpunkt der persönlichen Untersuchung durch den beratenden Arzt wieder zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Eine weitere Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit sei nicht mehr möglich gewesen, weshalb keine namhafte Besserung mehr habe erwartet werden könne n. Eine andauernde Behandlung habe vorliegend gar nicht mehr stattgefunden, weshalb e ine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch therapeutische Massnahmen zu verneinen sei. Da keine (unfallbedingte) Arbeitsunfähigkeit vor liege, habe die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Rentenleistung (Urk. 2 S. 4-5). Die Beurteilung des Integritätsschadens beziehungsweise dessen Schwere basiere ausschliesslich auf dem medizinischen Befund. Die Stellung nahme ihres beratenden Arztes erfülle sämtliche Kriterien einer beweiskräftigen ärztlichen Einschätzung, weshalb darauf abgestellt werden könne. Der beratende Arzt habe n achvollziehbar und schlüssig seine Beurteilung begründet. Es seien keine Gründe ersichtlich, weshalb seine Begründung nicht korrekt sein sollte (Urk. 2 S. 6-7). 2.2 Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, der «Ratschlag» des beraten den Arztes betreffend der Osteosynthesematerialentfernung (OSME) decke sich nicht mit der gängigen Praxis und dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Es handle sich bei der OSME um ein standardmässiges, schulmedizinisch anerkann tes und sinnvolles Vorgehen, wenn – wie vorliegend – die Beschwerden persis tierend seien. Die Arbeitsfähigkeit sei nie zu 100 % hergestellt gewesen, weshalb d ie Voraussetzungen für einen Fallabschluss nicht gegeben seien. Des Weiteren sei nicht ausgeführt worden, weshalb es sich beim versteiften CC-Gelenk um das weniger bedeutsame gehandelt haben sollte. Da die Tabelle 5.2 keine weitere Abstufung vornehme, sei die Integritätsentschädigung von 15 % korrekterweise mathematisch zu halbieren (Urk. 1 S. 3-4). 3. 3.1 Dem Arztzeugnis der Arztpraxis C.___ vom 2 2. Mai 2016 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin am 1 0. Mai 2016 die unterste Treppenstufe verfehlt und si ch den linken Fuss vertreten hatte. Danach habe sie Schmerzen gehabt und eine Schwellung über dem oberen Sprunggelenk (OSG) links sei aufgetreten. Der Röntgenbefund habe k eine ossären Läsionen gezeigt. V om 1 1. bis 2 0. Mai 2016 wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 8/7). 3.2 Am 1 0. Juni 2016 (Eingangsdatum) berichtete Dr. med. D.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, sowohl der Verlauf wie auch die Prognose seien gut; d ie Einschränkungen schätzte er niedrig ein. Er attestierte der Beschwerdeführerin weiterhin bis am 2 7. Mai 2016 eine 100% ige A rbeitsunfähigkeit. Sodann prog nostizierte er a b dem 3 0. Mai 2016 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (0% Arbeits unfähigkeit); ab dem 3 0. Mai 2019 sei die vollständige Arbeitsaufnahme ver suchsweise durchzuführen (Urk. 8/9). 3.3 Dem Bericht der E.___ AG für Radiologie und Bilddiagnostik vom 2 9. Juni 2016 ist zu entnehmen, dass gleichentags ein MRI des oberen Sprunggelenks erstellt wurde. Der Befund habe eine Knochenmarksignalanhebung am ventralen Calcaneus und geringfügig am Os Cubo i deum sowie eine abgerundete Fraktur des proximalsten An teils der Gelenksfläche zum Os C uboideum ohne wesentliche Dislokation gezeigt. Die Frakturlinie liege direkt unterhalb der zur Schmerzpunkt mar k i e rung angebrachten Mandel (Urk. 8/12). 3.4 Im Bericht vom 8. Juli 2016 führte Dr. med. F.___, Facharzt Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, als Diagnose ein Supinationstrauma OSG links vom 1 0. Mai 2016 mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren C al c aneus -F acette zum CC-Gelenk auf. Dr. F.___ empfahl wegen den Schmerz en die Ruhigstellung für mindestens vier Wochen und danach die Teilbelastung im OSG - Softcast mit harter Sohle (Urk. 8/18). Am 2 4. August 2016 berichtete Dr. F.___, eine MRI Unters u chung sei nach Rück sprache mit der radiologischen Abteilung aufgrund der Schwangerschaft nicht möglich. Befundmässig führte Dr. F.___ aus, die Weichteilsituation zeige sich gut abgeschwollen, es bestehe noch eine Druckdolenz im Bereich des LFTA und des anterolateralen OSG. Es sei entschieden worden, dass die Beschwerdeführerin den Fuss weiterhin mittels OSG- Softcast und harter Sohle für zwei Wochen ruhigstelle. Danach könne zur OSG-stabilisierend en Bandage übergegangen werden (Urk. 8/26). Im Bericht vom 10. September 2016 nahm Dr. F.___ erneut Stellung und führte aus, bei der schwangeren Beschwerdeführerin bestehe trotz Ruhigstellung und konsequentem Tragen eines OSG- Softcasts noch eine deutliche Schmerzhaftigkeit ; die Schmerzen hätten sich auch in der klinischen Unter suchung manifestieren lassen. Dr. F.___ hielt fest, dass dreieinhalb Monate nach dem Unfall von einem verzögerten Verlauf gesprochen werd en könne. Mit der initialen MRI- Abklärung habe eine Bandverletzung im Bereich des lateralen Malleolus nicht nachgewiesen werden können. In den klinisch-radiologischen Aufnahmen seien keine Frakturen festgestellt worden. Die Beurteilung der Arbeits unfähigkeit sei in Rücksprache mit der Beschwerdeführerin und de m zu erwartenden Arbeitspensum sowie dem von der Beschwerdeführerin angegebenen Arbeitsweg vorgenommen worden. Eine Neubeurteilung finde anlässlich der nächsten Konsultation statt (Urk. 8/34). Am 10. März 2017 berichtete Dr. F.___, die Beschwerdeführerin sei zwei Wochen postpartum in der Sprechstunde vorstellig geworden. Die Beschwerden im Bereich des C al c aneus anterior seien deutlich regredient, wobei seit der Schwangerschaft beidseits Hüft- und Oberschenkelschmerzen sowie auch auf der linken Seite peroneale Schmerzen bestehen würden. Die noch bestehenden Schmerzen im Bereich der Peronealsehnen seien mit Physiotherapie behandelt worden (Urk. 8/55). Im Bericht vom 5. Mai 2017 führte Dr. F.___ eine neu auf getretene linksseitige Achillodynie sowie Peronealsehnenschmerzen links bei Supinationstrauma OSG links vom 1 0. Mai 2016 mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren Calc aneus -F acette zum CC-Gelenk als Diagnosen auf. Anamnestisch habe die Beschwerdeführerin von nachts bestehenden Beschwerden berichtet, diese seien krampfartig und ziehend. E in erneutes Trauma habe nicht stattgefunden. Seit den Beschwerden seien auch die Vorfussbeschwer den wieder schlechter geworden (Urk. 8/64). Am 9. Juni 2017 führte Dr. F.___ aus, das MR des Fuss links vom 2 3. Mai 2017 habe eine Pseudarthrose am Pro cessus anterior calcanei sowie ein zunehmendes Ödem im B ereich des vorderen Calc aneus gezeigt. Im Sinus tarsi bestehe ebenfalls ein Ödem. Die Achillessehne sei ebenso wie die Peronealsehnen unauffällig gewesen (Urk. 8/65). 3. 5 Am 2. September 2016 nahm Prof. Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und bera tender Arzt der Beschwerdegegnerin, erstmals Stellung. Er führte aus, es handle sich um eine Fraktur des Processus anterior Calcaneus, wobei die Diagnose mit MRI vom 2 9. Juni 2016 gestellt und eine konservative Therapie begonnen worden sei. Die Behandlung sei bis Ende September 2016 angezeigt und die attestierte Arbeitsunfähigkeit sei ausgewiesen. Ab Mitte September 2016 sei mit einer teilweisen Arbeitsfähigkeit zu rechnen (Urk. 8/27). Am 6. Juli 2017 ergänzte Dr. B.___, überraschenderweise sei im MRI vom 23. Mai 2017 eine Pseu do arthrose (Non Union) des Processus a nterior alcane us festgestellt worden. Die persistierenden Beschwerden seien daher auf die Verletzungsfolgen aus dem Jahr 2016 zurückgeführt worden. Die zwischenzeitlich beklagte Achillessehnenprob lematik sei jedoch in einem grösseren zeitlichen Intervall aufgetaucht und könne nicht als unfallkausal angesehen werden. Der Heilverlauf sei vermutlich durch die Pseudoarthrose stark verzögert. Als Büroangestellte bestehe ab Beendigung des Mutterschafturlaubs mindestens eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/72). 3. 6 Mit Beri cht vom 2. November 2017 führte Dr. med. G.___, Fach arzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, aus, Ziel der Konsultation vom 31. Oktober 2017 in der Universitätsklinik H.___ sei bei persistierenden Beschwerden des Rückfusses links die Einholung einer Zweit meinung gewesen. Die Beschwerdeführerin habe belastungsabhängige Schmerzen sowie eine gewisse Schwellungsneigung über dem lateralseitigen Rückfuss beschrieben. Das Gangbild und das Integument seien unauffällig gewesen. Es bestehe allenfalls eine diskrete Schwellung über dem lateralseitigen Rückfuss im Bereich des Calcaneocuboidal gelenkes. In der externen MRI- Bildgebung vom Mai 2017 habe sich neben der Pseudoarthrose eine deutliche Reizung der Gelenks fläche des Calcaneus zum Calcaneocuboidal gelenk hin abbilden lassen. Es bestehe jedoch kein Hinweis auf eine Peroneal s ehnenläsion. Da die Beschwerdeführerin auf eine diagnostisch therapeutische Infiltration kurzzeitig mit Beschwerdefrei heit reagiert habe, bestehe bei einer Resektion der Pseudoarthrose die Chance einer Beschwerdelinderung; diese werde daher empfohlen (Urk. 8/91). 3.7 Aus dem Bericht vom 23. Dezember 2017 des Spitals A.___ geht hervor, dass am 21. Dezember 2017 durch Dr. F.___ eine Re sektion der Pseudoarthrose Pro cessus anterior Calcaneus am Fuss links durchgeführt worden war. Die Beschwer deführerin sei vom 2 1. bis 23. Dezember 2017 hospitalisiert gewesen. Die Mobi lisation habe nach Massgabe der Beschwerden im OSG- Softcast begonnen werden können (Urk. 8/99). Am 9. Februar 2018 ergänzte Dr. F.___, es würden nach der Resektion der Pseudoarthrose noch Restbeschwerden bestehen. Die Beschwerde führerin könne jedoch zur OSG-Mobilisation und Beinachsenstabilisierung wieder intensiv Physiotherapie durchführen. Die Beschwerdeführerin sei weiter hin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/102). Im Bericht vom 26. März 2018 führte Dr. F.___ aus, subjektiv habe die Operation der Beschwerdeführerin keine Beschwer delinderung erbracht. Von den klinischen Untersuchungsbefunden könne jedoch nicht auf eine zurückliegende Pathologie geschlossen werden. Die radiologische Bilddokumentation habe gezeigt, dass der knöcherne Teil der Non Union entfernt worden sei; d ie Beschwerden hätten sich daher verbessern sollen. Die Physiotherapie sollte mit Propriozeption weiter durchgeführt werden. Gege benenfalls könne nochmals eine diagnostisch-therapeutische Infiltration im Bereich des Sinus tarsi durchgeführt werden. Letztlich seien die Restbeschwerden jedoch nicht geklärt (Urk. 8/108). Im Bericht vom 6. Juni 2018 notierte Dr. F.___, die Beschwerdeführerin habe von eine r rund 30%igen Beschwerde verbesserung berichtet. Sie habe jedoch weiterhin täglich Schmerzen (Urk. 8/113). Am 9. November 2018 berichtete Dr. F.___, die Beschwerdeführerin habe ange geben, weiterhin täglich Beschwerden zu haben, die von der Intensität her eher zunehmend seien. Aufgrund der zunehmenden Beschwerden am CC-Gelenk und bei Ausschöpfen der konservativen Therapien sei die Indikation zur operativen Therapie gegeben, weshalb eine CC- Gelenksarthrodesierung vorgesehen sei (Urk. 8/127). 3.8 Im Austrittbericht vom 24. Dezember 2018 notierten die behandelnden Ärzte des Spital s A.___, am 2 1. Dezember 2018 sei bei der Beschwerdeführerin eine Calcaneocuboidal-Arthrodese Fuss links dur chgeführt worden. Die Beschwerde führerin habe bei reizlosen Wundverh ä ltnissen und subjektivem Wohlbefinden nach Hause entlassen werden können. Sie sei ab dem 21. Dezember 2018 bis am 1 2. Februar 2019 zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/133). Am 7. Januar 2019 berichtete Dr. F.___, dass zwei Wochen nach der Operation die Wundverhält nisse reizlos gewesen seien und die Fäden hätten entfernt werden k önn en (Urk. 8/134). 3.9 Am 2 1. Februar 2019 berichtete Dr. med. I.___, Facharzt Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nach knapp zwei Monaten hätten sich klinisch und radiologisch regelrechte Verhältnisse gezeigt. Die Beschwerdeführerin dürfe in den nächsten zwei Wochen sich den Gips abge wöhnen (Urk. 8/140). Im Bericht vom 2 2. Mai 2019 notierte Dr. I.___, es habe sich nach der Operation insgesamt ein regelrechter Verlauf gezeigt. Die Beschwer den seien langsam regredient, belastungsabhängig jedoch noch vorhanden. Eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sei nun gegeben (Urk. 8/151). Am 31. Juli 2019 begrün dete Dr. I.___ die 50%ige Arbeitsfähigkeit damit, dass bei zunächst unauf fälligem Verlauf belastungsabhängig verstärkte Schmerzen am lateralen Fussrand bis zur Ferse mit teilweise m Blockadegefühl aufgetreten seien. Dies führe zur Belastungsintoleranz und entsprechend sei lediglich eine eingeschränkte Arbeits fähigkeit gegeben (Urk. 8/161). Am 1 8. Februar 2020 ergänzte Dr. I.___, bei persistierenden Beschwerden lateral nach oben sei die Indikation zur OSME gegeben. Bei nachgewiesener Instabilität rate er der Beschwerdeführerin zur gleich zeitigen diagnostischen Arthroskopie des Sprunggelenkes sowie der latera len Bandnaht. Weiterhin sei d ie Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/187). 3.10 Im Untersuchungsbericht vom 2 9. Juni 2020 berichtete Dr. B.___ von der Exp loration vom 15. Juni 202 0. Dr. B.___ führte aus, die Beschwerdeführe rin habe berichtet, permanent das Gefühl zu haben, ihr linker Fuss sei einge klemmt. Auf unebenem Boden habe si e häufig das Gefühl, sie würde den Fuss gleich umknicken. Befundmässig erhob Dr. B.___, das Gehen sei mit ange deutet vermindertem Abrollen des linken Fusses flüssig möglich. Der Zehenspit zen- und Fersengang sei en kraftvoll möglich. Links lateralseits bestehe eine unauffällige sechs cm lange Narbe auf Höhe des C C-Gelenk s, die auf Palpation nicht empfindlich reagiere. Eine lokalisierte Schwellung bestehe nicht. Bei der Palpation habe sich der Peronealsehnenverlauf bei kräftigem Druck mit nur leichter bis mässiger Schmerzangebe gut abtasten lassen. Der Achillessehnen ansatz sei nicht dolent ; e s bestehe jedoch ein stärkerer Schmerz bei Druck auf die Weich teile beziehungsweise den Knochen des Sinus tarsi (Urk. 8/202 S. 2 ). Dr. B.___ empfahl sodann, von einer OSME sei zum jetzigen Zeitpunkt abzu raten. Die Peronealsehnen hätten sich nicht dolent gezeigt, das OSG sei frei beweglich und das USG zeige eine gute Restbeweglichkeit. Die leichte OSG-Instabilität sei Ausdruck der Hypermobilität. Tatsächliche Distorsionen des OSG würden nach seiner Auffassung bei der vorliegenden Konstellation kaum vor kommen. Der Fuss habe sich anlässlich der Untersuchung nicht geschwollen oder überwärmt gezeigt. Zudem sei der Fuss regulär belastbar (auch im Z ehen- und Fersenstand) gewesen. Einzig der Sinus tarsi sei bei der Palpation typisch dolent gewesen. Eine OSME dränge sich keinesfalls auf und eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch therapeutische Massnahmen müsse aus seiner Sicht verneint werden. Es bestehe eine un eingeschränkte Arbeitsfähigkeit für alle Arbeit en, die nicht gehintensiv seien; Arbeiten im Stehen oder Sitzen könnten ausgeübt werden (Urk. 8/202 S. 4 [ = Urk. 3/3 ] ). 3.1 1 Am 3 1. August 2020 nahm Dr. I.___ Stellung und führte aus, bei persistierenden Beschwerden nach Einbringen von Osteosynthesematerial sei die Entfernung das Standardvorgehen und nach Ausschöpfen der konservativen Massnahmen meist der erste operative Schritt zur Verbesserung der Situation. Der Weichteilmantel sei im genannten Bereich dünn und die Peronealsehnen würden unmittelbar in diesem Bereich laufen. Die Beschwerden rein auf ein Sinus - tarsi -Syndrom zurückzuführen, könne nicht uneingeschränkt nachvollzogen werden (Urk. 8/214 [ = Urk. 3/4 ] ). 4. 4.1 Zu prüfen ist vorab, ob der Fallabschluss per 31. Juli 2020 – wie von der Beschwerdeführerin beanstandet (Urk. 1 S. 3) – v erfrüht war. In diesem Zusam men hang stellt sich die Frage, ob für die Zeit ab 1. August 2020 noch eine nam hafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten war (vgl. E. 1.3). Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. Juli 2020 keine Therapieoption vorgeschlagen worden, die eine namhafte Besserung der Beschwerdesituation im Sinne einer ins Gewicht fallenden Steige rung der Arbeitsfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 4.3) erwarten liesse. Dr. B.___ führte nachvollziehbar aus, dass bei kraftvoll möglichem Zehenspitzen- und Fersengang sowie ohne lokalisierte Schwellungen und bei fehlender Dolenz der Peronealsehnen eine OSME sich nicht aufdränge und keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten sei (E. 3.10). Dies steht denn auch im Ein klang mit den klinischen Untersuchungsbefunden von Dr. F.___, welcher eine zurückliegende Pathologie nach der Resektion der Pseudoarthrose Processus anterior Calcaneus am Fuss links bereits im März 2018 ausschliessen konnte. Aufgrund der zunehmenden Beschwerden am CC-Gelenk und bei Ausschöpfen der konservativen Therapien jedoch die Indikation zur operativen Therapie als gegeben sah und eine CC- Gelenksarthrodesierung durchführte (E. 3.7). Eine namhafte Besserung durch eine OSME nach der durchgeführten Calcaneocubo idal-Arthrodese im Dezember 2018 ist gestützt auf die Akten jedoch nicht ausgewie sen. Dr. I.___ führte denn auch lediglich aus, dass eine Osteo synthesemate rialentfernung bei Ausschöpfen der konservativen Massnahmen das Standard vorgehen sei (E. 3.11). D em Bericht von Dr. I.___ ist folglich nicht zu ent nehmen, dass mit einer OSME eine namhafte Verbesserung bezüglich der Folgen des Unfalls vom 10. Mai 2016 zu erwarten wäre. Diesbezüglich ist fest zuhalten, dass eine allfällige blosse Verbesserung allein des Leidens an sich, eine nur kurz fristige Linderung, eine blosse Verbesserung der Befindlichkeit oder dass die ver sicherte Person e twa von Physiotherapie profitie ren kann, einem Fallab schluss nicht entgegensteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_172/2018 vom 4. Juni 2018 E. 4.3). Die Beurteilung von Dr. B.___ genügt den von der Recht sprechung an den Beweiswert versicherungsinterne r Stellungnahmen gestellten Anforde rungen ( vgl. E. 1.6). Dass mit der Entfernung des Osteosynthesematerial eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwarte t wird, ist nicht ausgewie sen, weshalb der Fal labschluss nicht verfrüht war. Der Endzustand ist spätestens im Zeitpunkt der Untersuchung durch Dr. B.___ erreicht gewesen. Entspre chend ist der Fallabschluss unter Einstellung der vorübergehenden Leis tungen (Heilbehandlung und Taggeld) mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung nicht zu beanstanden (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.1). 4.2 4.2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt gestützt auf die Einschätzung von Dr. B.___ dafür, dass keine (unfallbedingte) Arbeitsunfähigkeit vorliege, weshalb die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Rentenleistung habe, mithin auch nicht auf die Übernahme der Heilungskosten gestützt auf Art. 21 UVG (vgl. Urk. 2 S. 5). 4.2.2 Dieses Vorgehen ist unter Berücksichtigung, dass die Beschwerdeführerin als Büroangestellte tätig war, nicht zu beanstanden. Der behandelnde Arzt Dr. I.___ attestierte der Beschwerdeführerin im Februar 2020 ohne Angaben der funktionellen Einschränkungen zunächst noch eine 100%ige Arbeitsunfähig keit (E. 3.9). Mit Stellungnahme vom 30. Juni 2020 erklärte Dr. I.___ ledig lich, dass die Arbeitsfähigkeit nicht gesteigert werden konnte und die Beschwer deführerin aktue ll nicht voll arbeitsfähig sei; di e Beurteilung beziehe sich jedoch auf eine angepasste Tätigkeit im allgemeinen Arbeitsmarkt (vgl. Urk. 8/203). Die unterschiedliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. I.___ vermag keine Zweifel an der Einschätzung von Dr. B.___ zu erwecken, vielmehr lässt sie die Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (BGE 137 V 210 E. 1.2.4, 124 I 170 E. 4) erkennen und die Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrecht liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Auf die Beurtei lung von Dr. B.___ kann abgestellt werden und es ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin sowohl in der Tätigkeit als Büroangestellte, welche nicht gehintensiv ist, sowie auch bei Arbeiten im Stehen oder Sitzen im Rahmen einer angepassten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig ist. 4.2.3 UV170360 Invalidenrente, allgemeine Methode des Einkommensvergleichs, Gesetzestext 02.2021 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Inva lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden versicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 f. zu Art. 28a). Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung sodann primär von der beruf lich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Schweize rischen Lohnstrukturerhebung (LSE) oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der Suva herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis). Das Arbeitsverhältnis mit der früheren Arbeitgeberin wurde am 1. Juni 2016 per 3 0. September 2016 aufgrund notwendiger innerbetrieblicher Umstrukturie rungsmassnahmen aufgelöst (Urk. 8/14 S. 11), weshalb mit überwiegender Wahr scheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt des Gesundheitsschadens nicht mehr an der bisherigen Arbeitsstelle ausgeübt hätte. Daher sind Rechtsprechungsgemäss sowohl für die Ermittlung des Valideneinkommens als auch für das Invalidenein kommen die statistischen Werte heranzuziehen. Da der Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Büroangestellt e zu 100 % zumutbar ist, besteht unter Berücksichtigung derselben Tabellenlöhne keine Erwerbseinbusse. Mithin hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf ei ne Rente der Unfallversicherung. 4.3 Zum Anspruch der Beschwerdeführer in auf eine Integritätsentschädigung ist schliesslich festzuhalten, dass die Beurteilung des Integritäts schadens in erster Linie Aufgabe des Mediziners ist. Er hat insbesondere den Befund zu erheben sowie dessen Dauerhaftigkeit und Schwere zu beurteilen. Dabei hat er auch den Quervergleich mit anderen im Anhang 3 der UVV oder den Suva-Tabellen auf geführten Integritätsschäden vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts U 344/01 vom 11. September 2002 E. 6). Nachvoll ziehbar und begründet ist auch die vom beratenden Arzt Dr. B.___ vorgenommene Einschät zung des Integritäts schadens (Urk. 8/202 S. 4), welche er unter Berücksichtigung, dass bei einer kom pletten Arthrodese nach der Tabelle 5.2 die Integritätsentschädigung mit 15 % geschätzt werde und das operativ ver steifte CC-Gelenk von den beiden Gelenken des Chopartgelen kes das weniger bedeutsame sei, weshalb die Kürzung auf 1/3 des Wertes für eine vollständige Versteifung des Chopartgelenkes zu erfolgen habe, die Integritätsentschädigung auf 5 % festlegte. Die Kürzung begründete er des Weitern damit, dass eine Teilarthrodese nicht die volle Integri tätsentschädi gung ergeben könne, wie eine komplette Arthrodese des Chopart -Gelenkes. Die Tatsache alleine, dass es sich um eines von zwei Gelenken handelt, rechtfertigt – entgegen der Einwendungen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 4) – nicht die Kürzung auf lediglich die Hälfte der Integritätseinbusse. Dr. B.___ hat seine Einschätzung zur weniger grossen Bedeutung des CC-Gelenkes zwar nicht belegt. Aus der medizinischen Literatur erschliesst sich jedoch, dass beide Gelenkanteile des Chopart -Gelenkes – d as Talonavi k ular -Gelenk und d as Calcane ocuboidal-Gelenk – für sich gesehen unterschiedliche Bewegungsaus masse haben, sie a ber als Gelenkkomplex zu verstehen sind und eine funktionelle Einheit mit dem unteren Sprunggelenk bilden (vgl. Klos, Simons, Schilling, Knobe in Fuss & Sprunggelenk [Zeitschrift] 16 [ 2018 ] Heft 3 S. 141-150, Review zum Themenschwerpunkt Biomechanik des Chopart - und Lisfranc -Gelenkes, S. 142; https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/ S 1619998718300849?via %3Dihub, abgerufen am 1 5. Juni 2022). Dabei kommt dem T alonavikulargelenk eine besondere bio mechanische Bedeutung zu ( was sich auch in seiner fibro kartilaginär verstärkten plantaren Kapsel und den stabilisierenden Band strukturen [ Lig. bifurcatum, Lig. calcaneonaviculare plantare = Springligament ] wider spiegelt ; vgl. B.___ Lexikon Orthopädie und Unfallchirurgie, Springer-Verlag, Eintrag zum Chopart -Gelenk; http://www.lexikon-orthopaedie.com/ pdx.pl?dv =0&id=02013 ; abgeru fen am 1 5. Juni 2022). Bei der Arthrodese des TN-Gelenks ist zu bedenken, dass dadurch die Beweglichkeit des subtalaren Gelenks (STG) weitgehend aufgehoben wird. Das CC-Gelenk führt bei einer Versteifun g zu einem Bewegungsverlust im STG von etwa 30 % (vgl. K. Olms in Trauma und Berufskrankheit [Zeitschrift] 2 005 7 [ Suppl. 1] S. 90 – 95, Arthrodesen im Fu ss be reich, S. 91; https://link.sprin ger.com/article/10.1007/s10039-004-0903-8 ; abge rufen am 1 5. Juni 2022). Somit erweist sich die unbegründet gebliebene Einschät zung von Dr. B.___ im Ergebnis als korrekt. Die Beurteilung der Schwere einer Integritätsentschädi gung hat gestützt auf die erhobenen Befunde zu erfolgen. Von den behandelnden Ärzten befasste sich niemand mit der Frage, ob ein Integritätsschaden vorlieg t. Demnach gibt es keine medizinischen Berichte und Stellungnahmen, w elche Zweifel an den Beurteilun gen von Dr. B.___ begründen. Die Beschwerde gegnerin hat somit zu Recht auf die Beurteilungen ihres beratenden Arztes abge stellt und der Beschwerdeführer in eine Integritäts entschädigung bei einer Integ ritätseinbusse von 5 % ausgerichtet. 5. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 (Urk. 2) erweist sich damit als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - AXA-ARAG Rechtsschutz AG - Helsana Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelSherif

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00035 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Kübler Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Sherif Urteil vom 1 7. Juni 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG Rechtsdienst Haftplicht- und Versicherungsrecht lic. iur. Y.___ Postfach 2577, 8401 Winterthur gegen Helsana Unfall AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beschwerdegegnerin vertreten durch Helsana Versicherungen AG Recht & Compliance Postfach, 8081 Zürich Helsana Sachverhalt: 1. Die 1986 geborene X.___ arbeitete seit dem Jahr 2005 als Büroangestellte bei der Z.___ in einem Teilzeitpensum und war bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versi chert. Mit Unfallmeldung vom 15. Mai 2016 wurde der Helsana mitgeteilt, dass die Versicherte am 10. Mai 2016 die letzte Treppenstufe heruntergefallen sei und sich dabei einen Riss am linken Fussgelenk zugezogen habe. Die Erstbehandlung habe im Spital A.___ statt gefunden (Urk. 8/1). Die Beschwerdeführerin war bis am 27. Mai 2016 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 8/9, vgl. auch Urk. 8/7-8). Am 29. Juni 2016 wurde ein MRI des oberen Sprunggelenks (OSG) angefertigt und ein Supinationstrauma des OSG links mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren Calc aneus -F acette zum CC-Gelenk diagnostiziert (Urk. 8/18). Ab dem 1. Juli 2016 war di e Versicherte wieder zu 100 % arbeitsun fähig (vgl. Urk. 8/27 S. 1). Das Arbeitsverhältnis wurde am 1. Juni 2016 seitens der Arbeitgeberin aufgrund notwendiger innerbetrieblicher Umstrukturierungs massnahmen auf den 3 0. September 2016 hin gekündigt (Urk. 8/14 S. 11). Am 2 1. Dezember 2017 wurde eine Resektion der Pseudoarthrose P r o c essus ant erior calcane i durchgeführt (Urk. 8/98 ). Nachdem der beratende Arzt der Helsana zum medizinischen Sachverhalt Stellung genommen hat te (Urk. 8/109), teilte die Helsana der Versicherten am 1 8. April 2018 mit, sie habe ab Mai 2018 noch Anspruch auf ein Taggeld von 50 % und ab Juli 2018 keinen Anspruch mehr auf Taggelder (Urk. 8/110). Am 2 1. Dezember 2018 wurde die Versicherte erneut operativ behandelt indem sie mit einer Calcaneocuboidal - Arthrodese am linken Fuss versorgt wurde (Urk. 8/132 ; vgl. auch Austrittsbericht vom 2 4. Dezember 2018, Urk. 8/133). Der beratende Arzt, Prof. Dr. med. B.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, unter suchte die Versicherte und gab am 2 9. Juni 2020 eine medizinische Beurteilung ab ( Exploration vom 15. Juni 2020, Urk. 8/201- 202). Am 7. Juli 2020 verfügte die Helsana, der medizinische Endzustand sei per 3 1. Juli 2020 erreicht und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritäts einbusse von 5 % im Betrag von Fr. 7'410.-- zu (Urk. 8/205). Dagegen liess die Versicherte am 3. September 2020 Einsprache erheben (Urk. 8/210; ergänzend begründet am 9. Oktober 2020, Urk. 8/213). Mit Entscheid vom 6. Januar 2021 wies die Helsana die Einsprache ab (Urk. 2 [= Urk. 8/220]). 2. Dagegen liess die Versicherte am 5. Februar 2021 Beschwerde erheben und bean tragen, der Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 sei aufzuheben und es seien weiterhin die gesetzlichen UVG-Leistungen zu gewähren; der Entscheid über die Integritätsentschädigung und Rente sei aufzuheben und erst bei Vorliegen des medizinischen Endzustandes sei darüber zu verfügen. Eventualiter sei eine Integ ritätsentschädigung von mindesten s 7.5 % geschuldet und die Rentenprüfung vorzunehmen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 26. Februar 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3. März 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausge brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu b eurteilende Unfall hat sich am 10. Mai 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden ( Abs. 3). 1.3 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Renten anspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfäl lige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicher ten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beur teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu werden, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheit liche Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 Urteil vom 16. Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das der Invaliditäts bemessung der Suva gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfall versicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/20 13 vom 16. Januar 2014 E. 3.5). 1. 4 1. 4.1 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebli che Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3). 1. 4.2 Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ( Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet ( Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung ( Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teil weiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritätsschaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe ( Ziff. 2). 1. 4.3 Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrät lichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicher ten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a). 1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh men (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid, die Beschwerdeführerin sei spät estens zum Zeitpunkt der persönlichen Untersuchung durch den beratenden Arzt wieder zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Eine weitere Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit sei nicht mehr möglich gewesen, weshalb keine namhafte Besserung mehr habe erwartet werden könne n. Eine andauernde Behandlung habe vorliegend gar nicht mehr stattgefunden, weshalb e ine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch therapeutische Massnahmen zu verneinen sei. Da keine (unfallbedingte) Arbeitsunfähigkeit vor liege, habe die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Rentenleistung (Urk. 2 S. 4-5). Die Beurteilung des Integritätsschadens beziehungsweise dessen Schwere basiere ausschliesslich auf dem medizinischen Befund. Die Stellung nahme ihres beratenden Arztes erfülle sämtliche Kriterien einer beweiskräftigen ärztlichen Einschätzung, weshalb darauf abgestellt werden könne. Der beratende Arzt habe n achvollziehbar und schlüssig seine Beurteilung begründet. Es seien keine Gründe ersichtlich, weshalb seine Begründung nicht korrekt sein sollte (Urk. 2 S. 6-7). 2.2 Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, der «Ratschlag» des beraten den Arztes betreffend der Osteosynthesematerialentfernung (OSME) decke sich nicht mit der gängigen Praxis und dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Es handle sich bei der OSME um ein standardmässiges, schulmedizinisch anerkann tes und sinnvolles Vorgehen, wenn – wie vorliegend – die Beschwerden persis tierend seien. Die Arbeitsfähigkeit sei nie zu 100 % hergestellt gewesen, weshalb d ie Voraussetzungen für einen Fallabschluss nicht gegeben seien. Des Weiteren sei nicht ausgeführt worden, weshalb es sich beim versteiften CC-Gelenk um das weniger bedeutsame gehandelt haben sollte. Da die Tabelle 5.2 keine weitere Abstufung vornehme, sei die Integritätsentschädigung von 15 % korrekterweise mathematisch zu halbieren (Urk. 1 S. 3-4). 3. 3.1 Dem Arztzeugnis der Arztpraxis C.___ vom 2 2. Mai 2016 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin am 1 0. Mai 2016 die unterste Treppenstufe verfehlt und si ch den linken Fuss vertreten hatte. Danach habe sie Schmerzen gehabt und eine Schwellung über dem oberen Sprunggelenk (OSG) links sei aufgetreten. Der Röntgenbefund habe k eine ossären Läsionen gezeigt. V om 1 1. bis 2 0. Mai 2016 wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 8/7). 3.2 Am 1 0. Juni 2016 (Eingangsdatum) berichtete Dr. med. D.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, sowohl der Verlauf wie auch die Prognose seien gut; d ie Einschränkungen schätzte er niedrig ein. Er attestierte der Beschwerdeführerin weiterhin bis am 2 7. Mai 2016 eine 100% ige A rbeitsunfähigkeit. Sodann prog nostizierte er a b dem 3 0. Mai 2016 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (0% Arbeits unfähigkeit); ab dem 3 0. Mai 2019 sei die vollständige Arbeitsaufnahme ver suchsweise durchzuführen (Urk. 8/9). 3.3 Dem Bericht der E.___ AG für Radiologie und Bilddiagnostik vom 2 9. Juni 2016 ist zu entnehmen, dass gleichentags ein MRI des oberen Sprunggelenks erstellt wurde. Der Befund habe eine Knochenmarksignalanhebung am ventralen Calcaneus und geringfügig am Os Cubo i deum sowie eine abgerundete Fraktur des proximalsten An teils der Gelenksfläche zum Os C uboideum ohne wesentliche Dislokation gezeigt. Die Frakturlinie liege direkt unterhalb der zur Schmerzpunkt mar k i e rung angebrachten Mandel (Urk. 8/12). 3.4 Im Bericht vom 8. Juli 2016 führte Dr. med. F.___, Facharzt Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, als Diagnose ein Supinationstrauma OSG links vom 1 0. Mai 2016 mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren C al c aneus -F acette zum CC-Gelenk auf. Dr. F.___ empfahl wegen den Schmerz en die Ruhigstellung für mindestens vier Wochen und danach die Teilbelastung im OSG - Softcast mit harter Sohle (Urk. 8/18). Am 2 4. August 2016 berichtete Dr. F.___, eine MRI Unters u chung sei nach Rück sprache mit der radiologischen Abteilung aufgrund der Schwangerschaft nicht möglich. Befundmässig führte Dr. F.___ aus, die Weichteilsituation zeige sich gut abgeschwollen, es bestehe noch eine Druckdolenz im Bereich des LFTA und des anterolateralen OSG. Es sei entschieden worden, dass die Beschwerdeführerin den Fuss weiterhin mittels OSG- Softcast und harter Sohle für zwei Wochen ruhigstelle. Danach könne zur OSG-stabilisierend en Bandage übergegangen werden (Urk. 8/26). Im Bericht vom 10. September 2016 nahm Dr. F.___ erneut Stellung und führte aus, bei der schwangeren Beschwerdeführerin bestehe trotz Ruhigstellung und konsequentem Tragen eines OSG- Softcasts noch eine deutliche Schmerzhaftigkeit ; die Schmerzen hätten sich auch in der klinischen Unter suchung manifestieren lassen. Dr. F.___ hielt fest, dass dreieinhalb Monate nach dem Unfall von einem verzögerten Verlauf gesprochen werd en könne. Mit der initialen MRI- Abklärung habe eine Bandverletzung im Bereich des lateralen Malleolus nicht nachgewiesen werden können. In den klinisch-radiologischen Aufnahmen seien keine Frakturen festgestellt worden. Die Beurteilung der Arbeits unfähigkeit sei in Rücksprache mit der Beschwerdeführerin und de m zu erwartenden Arbeitspensum sowie dem von der Beschwerdeführerin angegebenen Arbeitsweg vorgenommen worden. Eine Neubeurteilung finde anlässlich der nächsten Konsultation statt (Urk. 8/34). Am 10. März 2017 berichtete Dr. F.___, die Beschwerdeführerin sei zwei Wochen postpartum in der Sprechstunde vorstellig geworden. Die Beschwerden im Bereich des C al c aneus anterior seien deutlich regredient, wobei seit der Schwangerschaft beidseits Hüft- und Oberschenkelschmerzen sowie auch auf der linken Seite peroneale Schmerzen bestehen würden. Die noch bestehenden Schmerzen im Bereich der Peronealsehnen seien mit Physiotherapie behandelt worden (Urk. 8/55). Im Bericht vom 5. Mai 2017 führte Dr. F.___ eine neu auf getretene linksseitige Achillodynie sowie Peronealsehnenschmerzen links bei Supinationstrauma OSG links vom 1 0. Mai 2016 mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren Calc aneus -F acette zum CC-Gelenk als Diagnosen auf. Anamnestisch habe die Beschwerdeführerin von nachts bestehenden Beschwerden berichtet, diese seien krampfartig und ziehend. E in erneutes Trauma habe nicht stattgefunden. Seit den Beschwerden seien auch die Vorfussbeschwer den wieder schlechter geworden (Urk. 8/64). Am 9. Juni 2017 führte Dr. F.___ aus, das MR des Fuss links vom 2 3. Mai 2017 habe eine Pseudarthrose am Pro cessus anterior calcanei sowie ein zunehmendes Ödem im B ereich des vorderen Calc aneus gezeigt. Im Sinus tarsi bestehe ebenfalls ein Ödem. Die Achillessehne sei ebenso wie die Peronealsehnen unauffällig gewesen (Urk. 8/65). 3. 5 Am 2. September 2016 nahm Prof. Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und bera tender Arzt der Beschwerdegegnerin, erstmals Stellung. Er führte aus, es handle sich um eine Fraktur des Processus anterior Calcaneus, wobei die Diagnose mit MRI vom 2 9. Juni 2016 gestellt und eine konservative Therapie begonnen worden sei. Die Behandlung sei bis Ende September 2016 angezeigt und die attestierte Arbeitsunfähigkeit sei ausgewiesen. Ab Mitte September 2016 sei mit einer teilweisen Arbeitsfähigkeit zu rechnen (Urk. 8/27). Am 6. Juli 2017 ergänzte Dr. B.___, überraschenderweise sei im MRI vom 23. Mai 2017 eine Pseu do arthrose (Non Union) des Processus a nterior alcane us festgestellt worden. Die persistierenden Beschwerden seien daher auf die Verletzungsfolgen aus dem Jahr 2016 zurückgeführt worden. Die zwischenzeitlich beklagte Achillessehnenprob lematik sei jedoch in einem grösseren zeitlichen Intervall aufgetaucht und könne nicht als unfallkausal angesehen werden. Der Heilverlauf sei vermutlich durch die Pseudoarthrose stark verzögert. Als Büroangestellte bestehe ab Beendigung des Mutterschafturlaubs mindestens eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/72). 3. 6 Mit Beri cht vom 2. November 2017 führte Dr. med. G.___, Fach arzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, aus, Ziel der Konsultation vom 31. Oktober 2017 in der Universitätsklinik H.___ sei bei persistierenden Beschwerden des Rückfusses links die Einholung einer Zweit meinung gewesen. Die Beschwerdeführerin habe belastungsabhängige Schmerzen sowie eine gewisse Schwellungsneigung über dem lateralseitigen Rückfuss beschrieben. Das Gangbild und das Integument seien unauffällig gewesen. Es bestehe allenfalls eine diskrete Schwellung über dem lateralseitigen Rückfuss im Bereich des Calcaneocuboidal gelenkes. In der externen MRI- Bildgebung vom Mai 2017 habe sich neben der Pseudoarthrose eine deutliche Reizung der Gelenks fläche des Calcaneus zum Calcaneocuboidal gelenk hin abbilden lassen. Es bestehe jedoch kein Hinweis auf eine Peroneal s ehnenläsion. Da die Beschwerdeführerin auf eine diagnostisch therapeutische Infiltration kurzzeitig mit Beschwerdefrei heit reagiert habe, bestehe bei einer Resektion der Pseudoarthrose die Chance einer Beschwerdelinderung; diese werde daher empfohlen (Urk. 8/91). 3.7 Aus dem Bericht vom 23. Dezember 2017 des Spitals A.___ geht hervor, dass am 21. Dezember 2017 durch Dr. F.___ eine Re sektion der Pseudoarthrose Pro cessus anterior Calcaneus am Fuss links durchgeführt worden war. Die Beschwer deführerin sei vom 2 1. bis 23. Dezember 2017 hospitalisiert gewesen. Die Mobi lisation habe nach Massgabe der Beschwerden im OSG- Softcast begonnen werden können (Urk. 8/99). Am 9. Februar 2018 ergänzte Dr. F.___, es würden nach der Resektion der Pseudoarthrose noch Restbeschwerden bestehen. Die Beschwerde führerin könne jedoch zur OSG-Mobilisation und Beinachsenstabilisierung wieder intensiv Physiotherapie durchführen. Die Beschwerdeführerin sei weiter hin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/102). Im Bericht vom 26. März 2018 führte Dr. F.___ aus, subjektiv habe die Operation der Beschwerdeführerin keine Beschwer delinderung erbracht. Von den klinischen Untersuchungsbefunden könne jedoch nicht auf eine zurückliegende Pathologie geschlossen werden. Die radiologische Bilddokumentation habe gezeigt, dass der knöcherne Teil der Non Union entfernt worden sei; d ie Beschwerden hätten sich daher verbessern sollen. Die Physiotherapie sollte mit Propriozeption weiter durchgeführt werden. Gege benenfalls könne nochmals eine diagnostisch-therapeutische Infiltration im Bereich des Sinus tarsi durchgeführt werden. Letztlich seien die Restbeschwerden jedoch nicht geklärt (Urk. 8/108). Im Bericht vom 6. Juni 2018 notierte Dr. F.___, die Beschwerdeführerin habe von eine r rund 30%igen Beschwerde verbesserung berichtet. Sie habe jedoch weiterhin täglich Schmerzen (Urk. 8/113). Am 9. November 2018 berichtete Dr. F.___, die Beschwerdeführerin habe ange geben, weiterhin täglich Beschwerden zu haben, die von der Intensität her eher zunehmend seien. Aufgrund der zunehmenden Beschwerden am CC-Gelenk und bei Ausschöpfen der konservativen Therapien sei die Indikation zur operativen Therapie gegeben, weshalb eine CC- Gelenksarthrodesierung vorgesehen sei (Urk. 8/127). 3.8 Im Austrittbericht vom 24. Dezember 2018 notierten die behandelnden Ärzte des Spital s A.___, am 2 1. Dezember 2018 sei bei der Beschwerdeführerin eine Calcaneocuboidal-Arthrodese Fuss links dur chgeführt worden. Die Beschwerde führerin habe bei reizlosen Wundverh ä ltnissen und subjektivem Wohlbefinden nach Hause entlassen werden können. Sie sei ab dem 21. Dezember 2018 bis am 1 2. Februar 2019 zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/133). Am 7. Januar 2019 berichtete Dr. F.___, dass zwei Wochen nach der Operation die Wundverhält nisse reizlos gewesen seien und die Fäden hätten entfernt werden k önn en (Urk. 8/134). 3.9 Am 2 1. Februar 2019 berichtete Dr. med. I.___, Facharzt Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nach knapp zwei Monaten hätten sich klinisch und radiologisch regelrechte Verhältnisse gezeigt. Die Beschwerdeführerin dürfe in den nächsten zwei Wochen sich den Gips abge wöhnen (Urk. 8/140). Im Bericht vom 2 2. Mai 2019 notierte Dr. I.___, es habe sich nach der Operation insgesamt ein regelrechter Verlauf gezeigt. Die Beschwer den seien langsam regredient, belastungsabhängig jedoch noch vorhanden. Eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sei nun gegeben (Urk. 8/151). Am 31. Juli 2019 begrün dete Dr. I.___ die 50%ige Arbeitsfähigkeit damit, dass bei zunächst unauf fälligem Verlauf belastungsabhängig verstärkte Schmerzen am lateralen Fussrand bis zur Ferse mit teilweise m Blockadegefühl aufgetreten seien. Dies führe zur Belastungsintoleranz und entsprechend sei lediglich eine eingeschränkte Arbeits fähigkeit gegeben (Urk. 8/161). Am 1 8. Februar 2020 ergänzte Dr. I.___, bei persistierenden Beschwerden lateral nach oben sei die Indikation zur OSME gegeben. Bei nachgewiesener Instabilität rate er der Beschwerdeführerin zur gleich zeitigen diagnostischen Arthroskopie des Sprunggelenkes sowie der latera len Bandnaht. Weiterhin sei d ie Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/187). 3.10 Im Untersuchungsbericht vom 2 9. Juni 2020 berichtete Dr. B.___ von der Exp loration vom 15. Juni 202 0. Dr. B.___ führte aus, die Beschwerdeführe rin habe berichtet, permanent das Gefühl zu haben, ihr linker Fuss sei einge klemmt. Auf unebenem Boden habe si e häufig das Gefühl, sie würde den Fuss gleich umknicken. Befundmässig erhob Dr. B.___, das Gehen sei mit ange deutet vermindertem Abrollen des linken Fusses flüssig möglich. Der Zehenspit zen- und Fersengang sei en kraftvoll möglich. Links lateralseits bestehe eine unauffällige sechs cm lange Narbe auf Höhe des C C-Gelenk s, die auf Palpation nicht empfindlich reagiere. Eine lokalisierte Schwellung bestehe nicht. Bei der Palpation habe sich der Peronealsehnenverlauf bei kräftigem Druck mit nur leichter bis mässiger Schmerzangebe gut abtasten lassen. Der Achillessehnen ansatz sei nicht dolent ; e s bestehe jedoch ein stärkerer Schmerz bei Druck auf die Weich teile beziehungsweise den Knochen des Sinus tarsi (Urk. 8/202 S. 2 ). Dr. B.___ empfahl sodann, von einer OSME sei zum jetzigen Zeitpunkt abzu raten. Die Peronealsehnen hätten sich nicht dolent gezeigt, das OSG sei frei beweglich und das USG zeige eine gute Restbeweglichkeit. Die leichte OSG-Instabilität sei Ausdruck der Hypermobilität. Tatsächliche Distorsionen des OSG würden nach seiner Auffassung bei der vorliegenden Konstellation kaum vor kommen. Der Fuss habe sich anlässlich der Untersuchung nicht geschwollen oder überwärmt gezeigt. Zudem sei der Fuss regulär belastbar (auch im Z ehen- und Fersenstand) gewesen. Einzig der Sinus tarsi sei bei der Palpation typisch dolent gewesen. Eine OSME dränge sich keinesfalls auf und eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch therapeutische Massnahmen müsse aus seiner Sicht verneint werden. Es bestehe eine un eingeschränkte Arbeitsfähigkeit für alle Arbeit en, die nicht gehintensiv seien; Arbeiten im Stehen oder Sitzen könnten ausgeübt werden (Urk. 8/202 S. 4 [ = Urk. 3/3 ] ). 3.1 1 Am 3 1. August 2020 nahm Dr. I.___ Stellung und führte aus, bei persistierenden Beschwerden nach Einbringen von Osteosynthesematerial sei die Entfernung das Standardvorgehen und nach Ausschöpfen der konservativen Massnahmen meist der erste operative Schritt zur Verbesserung der Situation. Der Weichteilmantel sei im genannten Bereich dünn und die Peronealsehnen würden unmittelbar in diesem Bereich laufen. Die Beschwerden rein auf ein Sinus - tarsi -Syndrom zurückzuführen, könne nicht uneingeschränkt nachvollzogen werden (Urk. 8/214 [ = Urk. 3/4 ] ). 4. 4.1 Zu prüfen ist vorab, ob der Fallabschluss per 31. Juli 2020 – wie von der Beschwerdeführerin beanstandet (Urk. 1 S. 3) – v erfrüht war. In diesem Zusam men hang stellt sich die Frage, ob für die Zeit ab 1. August 2020 noch eine nam hafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten war (vgl. E. 1.3). Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. Juli 2020 keine Therapieoption vorgeschlagen worden, die eine namhafte Besserung der Beschwerdesituation im Sinne einer ins Gewicht fallenden Steige rung der Arbeitsfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 4.3) erwarten liesse. Dr. B.___ führte nachvollziehbar aus, dass bei kraftvoll möglichem Zehenspitzen- und Fersengang sowie ohne lokalisierte Schwellungen und bei fehlender Dolenz der Peronealsehnen eine OSME sich nicht aufdränge und keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten sei (E. 3.10). Dies steht denn auch im Ein klang mit den klinischen Untersuchungsbefunden von Dr. F.___, welcher eine zurückliegende Pathologie nach der Resektion der Pseudoarthrose Processus anterior Calcaneus am Fuss links bereits im März 2018 ausschliessen konnte. Aufgrund der zunehmenden Beschwerden am CC-Gelenk und bei Ausschöpfen der konservativen Therapien jedoch die Indikation zur operativen Therapie als gegeben sah und eine CC- Gelenksarthrodesierung durchführte (E. 3.7). Eine namhafte Besserung durch eine OSME nach der durchgeführten Calcaneocubo idal-Arthrodese im Dezember 2018 ist gestützt auf die Akten jedoch nicht ausgewie sen. Dr. I.___ führte denn auch lediglich aus, dass eine Osteo synthesemate rialentfernung bei Ausschöpfen der konservativen Massnahmen das Standard vorgehen sei (E. 3.11). D em Bericht von Dr. I.___ ist folglich nicht zu ent nehmen, dass mit einer OSME eine namhafte Verbesserung bezüglich der Folgen des Unfalls vom 10. Mai 2016 zu erwarten wäre. Diesbezüglich ist fest zuhalten, dass eine allfällige blosse Verbesserung allein des Leidens an sich, eine nur kurz fristige Linderung, eine blosse Verbesserung der Befindlichkeit oder dass die ver sicherte Person e twa von Physiotherapie profitie ren kann, einem Fallab schluss nicht entgegensteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_172/2018 vom 4. Juni 2018 E. 4.3). Die Beurteilung von Dr. B.___ genügt den von der Recht sprechung an den Beweiswert versicherungsinterne r Stellungnahmen gestellten Anforde rungen ( vgl. E. 1.6). Dass mit der Entfernung des Osteosynthesematerial eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwarte t wird, ist nicht ausgewie sen, weshalb der Fal labschluss nicht verfrüht war. Der Endzustand ist spätestens im Zeitpunkt der Untersuchung durch Dr. B.___ erreicht gewesen. Entspre chend ist der Fallabschluss unter Einstellung der vorübergehenden Leis tungen (Heilbehandlung und Taggeld) mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung nicht zu beanstanden (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.1). 4.2 4.2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt gestützt auf die Einschätzung von Dr. B.___ dafür, dass keine (unfallbedingte) Arbeitsunfähigkeit vorliege, weshalb die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Rentenleistung habe, mithin auch nicht auf die Übernahme der Heilungskosten gestützt auf Art. 21 UVG (vgl. Urk. 2 S. 5). 4.2.2 Dieses Vorgehen ist unter Berücksichtigung, dass die Beschwerdeführerin als Büroangestellte tätig war, nicht zu beanstanden. Der behandelnde Arzt Dr. I.___ attestierte der Beschwerdeführerin im Februar 2020 ohne Angaben der funktionellen Einschränkungen zunächst noch eine 100%ige Arbeitsunfähig keit (E. 3.9). Mit Stellungnahme vom 30. Juni 2020 erklärte Dr. I.___ ledig lich, dass die Arbeitsfähigkeit nicht gesteigert werden konnte und die Beschwer deführerin aktue ll nicht voll arbeitsfähig sei; di e Beurteilung beziehe sich jedoch auf eine angepasste Tätigkeit im allgemeinen Arbeitsmarkt (vgl. Urk. 8/203). Die unterschiedliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. I.___ vermag keine Zweifel an der Einschätzung von Dr. B.___ zu erwecken, vielmehr lässt sie die Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (BGE 137 V 210 E. 1.2.4, 124 I 170 E. 4) erkennen und die Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrecht liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Auf die Beurtei lung von Dr. B.___ kann abgestellt werden und es ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin sowohl in der Tätigkeit als Büroangestellte, welche nicht gehintensiv ist, sowie auch bei Arbeiten im Stehen oder Sitzen im Rahmen einer angepassten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig ist. 4.2.3 UV170360 Invalidenrente, allgemeine Methode des Einkommensvergleichs, Gesetzestext 02.2021 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Inva lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden versicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 f. zu Art. 28a). Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung sodann primär von der beruf lich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Schweize rischen Lohnstrukturerhebung (LSE) oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der Suva herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis). Das Arbeitsverhältnis mit der früheren Arbeitgeberin wurde am 1. Juni 2016 per 3 0. September 2016 aufgrund notwendiger innerbetrieblicher Umstrukturie rungsmassnahmen aufgelöst (Urk. 8/14 S. 11), weshalb mit überwiegender Wahr scheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt des Gesundheitsschadens nicht mehr an der bisherigen Arbeitsstelle ausgeübt hätte. Daher sind Rechtsprechungsgemäss sowohl für die Ermittlung des Valideneinkommens als auch für das Invalidenein kommen die statistischen Werte heranzuziehen. Da der Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Büroangestellt e zu 100 % zumutbar ist, besteht unter Berücksichtigung derselben Tabellenlöhne keine Erwerbseinbusse. Mithin hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf ei ne Rente der Unfallversicherung. 4.3 Zum Anspruch der Beschwerdeführer in auf eine Integritätsentschädigung ist schliesslich festzuhalten, dass die Beurteilung des Integritäts schadens in erster Linie Aufgabe des Mediziners ist. Er hat insbesondere den Befund zu erheben sowie dessen Dauerhaftigkeit und Schwere zu beurteilen. Dabei hat er auch den Quervergleich mit anderen im Anhang 3 der UVV oder den Suva-Tabellen auf geführten Integritätsschäden vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts U 344/01 vom 11. September 2002 E. 6). Nachvoll ziehbar und begründet ist auch die vom beratenden Arzt Dr. B.___ vorgenommene Einschät zung des Integritäts schadens (Urk. 8/202 S. 4), welche er unter Berücksichtigung, dass bei einer kom pletten Arthrodese nach der Tabelle 5.2 die Integritätsentschädigung mit 15 % geschätzt werde und das operativ ver steifte CC-Gelenk von den beiden Gelenken des Chopartgelen kes das weniger bedeutsame sei, weshalb die Kürzung auf 1/3 des Wertes für eine vollständige Versteifung des Chopartgelenkes zu erfolgen habe, die Integritätsentschädigung auf 5 % festlegte. Die Kürzung begründete er des Weitern damit, dass eine Teilarthrodese nicht die volle Integri tätsentschädi gung ergeben könne, wie eine komplette Arthrodese des Chopart -Gelenkes. Die Tatsache alleine, dass es sich um eines von zwei Gelenken handelt, rechtfertigt – entgegen der Einwendungen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 4) – nicht die Kürzung auf lediglich die Hälfte der Integritätseinbusse. Dr. B.___ hat seine Einschätzung zur weniger grossen Bedeutung des CC-Gelenkes zwar nicht belegt. Aus der medizinischen Literatur erschliesst sich jedoch, dass beide Gelenkanteile des Chopart -Gelenkes – d as Talonavi k ular -Gelenk und d as Calcane ocuboidal-Gelenk – für sich gesehen unterschiedliche Bewegungsaus masse haben, sie a ber als Gelenkkomplex zu verstehen sind und eine funktionelle Einheit mit dem unteren Sprunggelenk bilden (vgl. Klos, Simons, Schilling, Knobe in Fuss & Sprunggelenk [Zeitschrift] 16 [ 2018 ] Heft 3 S. 141-150, Review zum Themenschwerpunkt Biomechanik des Chopart - und Lisfranc -Gelenkes, S. 142; https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/ S 1619998718300849?via %3Dihub, abgerufen am 1 5. Juni 2022). Dabei kommt dem T alonavikulargelenk eine besondere bio mechanische Bedeutung zu ( was sich auch in seiner fibro kartilaginär verstärkten plantaren Kapsel und den stabilisierenden Band strukturen [ Lig. bifurcatum, Lig. calcaneonaviculare plantare = Springligament ] wider spiegelt ; vgl. B.___ Lexikon Orthopädie und Unfallchirurgie, Springer-Verlag, Eintrag zum Chopart -Gelenk; http://www.lexikon-orthopaedie.com/ pdx.pl?dv =0&id=02013 ; abgeru fen am 1 5. Juni 2022). Bei der Arthrodese des TN-Gelenks ist zu bedenken, dass dadurch die Beweglichkeit des subtalaren Gelenks (STG) weitgehend aufgehoben wird. Das CC-Gelenk führt bei einer Versteifun g zu einem Bewegungsverlust im STG von etwa 30 % (vgl. K. Olms in Trauma und Berufskrankheit [Zeitschrift] 2 005 7 [ Suppl. 1] S. 90 – 95, Arthrodesen im Fu ss be reich, S. 91; https://link.sprin ger.com/article/10.1007/s10039-004-0903-8 ; abge rufen am 1 5. Juni 2022). Somit erweist sich die unbegründet gebliebene Einschät zung von Dr. B.___ im Ergebnis als korrekt. Die Beurteilung der Schwere einer Integritätsentschädi gung hat gestützt auf die erhobenen Befunde zu erfolgen. Von den behandelnden Ärzten befasste sich niemand mit der Frage, ob ein Integritätsschaden vorlieg t. Demnach gibt es keine medizinischen Berichte und Stellungnahmen, w elche Zweifel an den Beurteilun gen von Dr. B.___ begründen. Die Beschwerde gegnerin hat somit zu Recht auf die Beurteilungen ihres beratenden Arztes abge stellt und der Beschwerdeführer in eine Integritäts entschädigung bei einer Integ ritätseinbusse von 5 % ausgerichtet. 5. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 (Urk. 2) erweist sich damit als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - AXA-ARAG Rechtsschutz AG - Helsana Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelSherif

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2021.00035 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Kübler Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Sherif Urteil vom 1 7. Juni 2022

UV.2021.00035

UV.2021.00035

UV.2021.00035 V. Kammer

V. Kammer

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Kübler Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Sherif

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Kübler Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Sherif

Urteil vom 1 7. Juni 2022

Urteil vom 1 7. Juni 2022 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG

vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG Rechtsdienst Haftplicht- und Versicherungsrecht

Rechtsdienst Haftplicht- und Versicherungsrecht lic. iur. Y.___

lic. iur. Y.___ Postfach 2577, 8401 Winterthur

Postfach 2577, 8401 Winterthur gegen

gegen Helsana Unfall AG

Helsana Unfall AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf

Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin vertreten durch Helsana Versicherungen AG

vertreten durch Helsana Versicherungen AG Recht & Compliance

Recht & Compliance Postfach, 8081 Zürich Helsana

Postfach, 8081 Zürich Helsana Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1986 geborene X.___ arbeitete seit dem Jahr 2005 als Büroangestellte bei der Z.___ in einem Teilzeitpensum und war bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versi chert. Mit Unfallmeldung vom 15. Mai 2016 wurde der Helsana mitgeteilt, dass die Versicherte am 10. Mai 2016 die letzte Treppenstufe heruntergefallen sei und sich dabei einen Riss am linken Fussgelenk zugezogen habe. Die Erstbehandlung habe im Spital A.___ statt gefunden (Urk. 8/1). Die Beschwerdeführerin war bis am 27. Mai 2016 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 8/9, vgl. auch Urk. 8/7-8). Am 29. Juni 2016 wurde ein MRI des oberen Sprunggelenks (OSG) angefertigt und ein Supinationstrauma des OSG links mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren Calc aneus -F acette zum CC-Gelenk diagnostiziert (Urk. 8/18). Ab dem 1. Juli 2016 war di e Versicherte wieder zu 100 % arbeitsun fähig (vgl. Urk. 8/27 S. 1). Das Arbeitsverhältnis wurde am 1. Juni 2016 seitens der Arbeitgeberin aufgrund notwendiger innerbetrieblicher Umstrukturierungs massnahmen auf den 3 0. September 2016 hin gekündigt (Urk. 8/14 S. 11). Am 2 1. Dezember 2017 wurde eine Resektion der Pseudoarthrose P r o c essus ant erior calcane i durchgeführt (Urk. 8/98 ). Nachdem der beratende Arzt der Helsana zum medizinischen Sachverhalt Stellung genommen hat te (Urk. 8/109), teilte die Helsana der Versicherten am 1 8. April 2018 mit, sie habe ab Mai 2018 noch Anspruch auf ein Taggeld von 50 % und ab Juli 2018 keinen Anspruch mehr auf Taggelder (Urk. 8/110). Am 2 1. Dezember 2018 wurde die Versicherte erneut operativ behandelt indem sie mit einer Calcaneocuboidal - Arthrodese am linken Fuss versorgt wurde (Urk. 8/132 ; vgl. auch Austrittsbericht vom 2 4. Dezember 2018, Urk. 8/133). Der beratende Arzt, Prof. Dr. med. B.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, unter suchte die Versicherte und gab am 2 9. Juni 2020 eine medizinische Beurteilung ab ( Exploration vom 15. Juni 2020, Urk. 8/201- 202). Am 7. Juli 2020 verfügte die Helsana, der medizinische Endzustand sei per 3 1. Juli 2020 erreicht und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritäts einbusse von 5 % im Betrag von Fr. 7'410.-- zu (Urk. 8/205). Dagegen liess die Versicherte am 3. September 2020 Einsprache erheben (Urk. 8/210; ergänzend begründet am 9. Oktober 2020, Urk. 8/213). Mit Entscheid vom 6. Januar 2021 wies die Helsana die Einsprache ab (Urk. 2 [= Urk. 8/220]).

1. Die 1986 geborene X.___ arbeitete seit dem Jahr 2005 als Büroangestellte bei der Z.___ in einem Teilzeitpensum und war bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versi chert. Mit Unfallmeldung vom 15. Mai 2016 wurde der Helsana mitgeteilt, dass die Versicherte am 10. Mai 2016 die letzte Treppenstufe heruntergefallen sei und sich dabei einen Riss am linken Fussgelenk zugezogen habe. Die Erstbehandlung habe im Spital A.___ statt gefunden (Urk. 8/1). Die Beschwerdeführerin war bis am 27. Mai 2016 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 8/9, vgl. auch Urk. 8/7-8). Am 29. Juni 2016 wurde ein MRI des oberen Sprunggelenks (OSG) angefertigt und ein Supinationstrauma des OSG links mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren Calc aneus -F acette zum CC-Gelenk diagnostiziert (Urk. 8/18). Ab dem 1. Juli 2016 war di e Versicherte wieder zu 100 % arbeitsun fähig (vgl. Urk. 8/27 S. 1). Das Arbeitsverhältnis wurde am 1. Juni 2016 seitens der Arbeitgeberin aufgrund notwendiger innerbetrieblicher Umstrukturierungs massnahmen auf den 3 0. September 2016 hin gekündigt (Urk. 8/14 S. 11). Am 2 1. Dezember 2017 wurde eine Resektion der Pseudoarthrose P r o c essus ant erior calcane i durchgeführt (Urk. 8/98 ). Nachdem der beratende Arzt der Helsana zum medizinischen Sachverhalt Stellung genommen hat te (Urk. 8/109), teilte die Helsana der Versicherten am 1 8. April 2018 mit, sie habe ab Mai 2018 noch Anspruch auf ein Taggeld von 50 % und ab Juli 2018 keinen Anspruch mehr auf Taggelder (Urk. 8/110). Am 2 1. Dezember 2018 wurde die Versicherte erneut operativ behandelt indem sie mit einer Calcaneocuboidal Arthrodese am linken Fuss versorgt wurde (Urk. 8/132 ; vgl. auch Austrittsbericht vom 2 4. Dezember 2018, Urk. 8/133). Der beratende Arzt, Prof. Dr. med. B.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, unter suchte die Versicherte und gab am 2 9. Juni 2020 eine medizinische Beurteilung ab ( Exploration vom 15. Juni 2020, Urk. 8/201- 202). Am 7. Juli 2020 verfügte die Helsana, der medizinische Endzustand sei per 3 1. Juli 2020 erreicht und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritäts einbusse von 5 % im Betrag von Fr. 7'410.-- zu (Urk. 8/205). Dagegen liess die Versicherte am 3. September 2020 Einsprache erheben (Urk. 8/210; ergänzend begründet am 9. Oktober 2020, Urk. 8/213). Mit Entscheid vom 6. Januar 2021 wies die Helsana die Einsprache ab (Urk. 2 [= Urk. 8/220]). 2. Dagegen liess die Versicherte am 5. Februar 2021 Beschwerde erheben und bean tragen, der Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 sei aufzuheben und es seien weiterhin die gesetzlichen UVG-Leistungen zu gewähren; der Entscheid über die Integritätsentschädigung und Rente sei aufzuheben und erst bei Vorliegen des medizinischen Endzustandes sei darüber zu verfügen. Eventualiter sei eine Integ ritätsentschädigung von mindesten s 7.5 % geschuldet und die Rentenprüfung vorzunehmen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 26. Februar 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3. März 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).

2. Dagegen liess die Versicherte am 5. Februar 2021 Beschwerde erheben und bean tragen, der Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 sei aufzuheben und es seien weiterhin die gesetzlichen UVG-Leistungen zu gewähren; der Entscheid über die Integritätsentschädigung und Rente sei aufzuheben und erst bei Vorliegen des medizinischen Endzustandes sei darüber zu verfügen. Eventualiter sei eine Integ ritätsentschädigung von mindesten s 7.5 % geschuldet und die Rentenprüfung vorzunehmen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 26. Februar 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3. März 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausge brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausge brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu b eurteilende Unfall hat sich am 10. Mai 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

Der hier zu b eurteilende Unfall hat sich am 10. Mai 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden ( Abs. 3).

1.2 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden ( Abs. 3). 1.3 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Renten anspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfäl lige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).

1.3 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Renten anspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfäl lige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicher ten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beur teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).

Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicher ten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beur teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu werden, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheit liche Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 Urteil vom 16. Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das der Invaliditäts bemessung der Suva gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfall versicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/20 13 vom 16. Januar 2014 E. 3.5).

Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu werden, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheit liche Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 Urteil vom 16. Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das der Invaliditäts bemessung der Suva gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfall versicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/20 13 vom 16. Januar 2014 E. 3.5). 1. 4

1. 4 1. 4.1 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebli che Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).

1. 4.1 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebli che Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3).

Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3). 1. 4.2 Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ( Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet ( Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung ( Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teil weiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritätsschaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe ( Ziff. 2).

1. 4.2 Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ( Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet ( Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung ( Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teil weiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritätsschaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe ( Ziff. 2). 1. 4.3 Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrät lichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicher ten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).

1. 4.3 Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrät lichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicher ten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a). 1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh men (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh men (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid, die Beschwerdeführerin sei spät estens zum Zeitpunkt der persönlichen Untersuchung durch den beratenden Arzt wieder zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Eine weitere Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit sei nicht mehr möglich gewesen, weshalb keine namhafte Besserung mehr habe erwartet werden könne n. Eine andauernde Behandlung habe vorliegend gar nicht mehr stattgefunden, weshalb e ine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch therapeutische Massnahmen zu verneinen sei. Da keine (unfallbedingte) Arbeitsunfähigkeit vor liege, habe die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Rentenleistung (Urk. 2 S. 4-5). Die Beurteilung des Integritätsschadens beziehungsweise dessen Schwere basiere ausschliesslich auf dem medizinischen Befund. Die Stellung nahme ihres beratenden Arztes erfülle sämtliche Kriterien einer beweiskräftigen ärztlichen Einschätzung, weshalb darauf abgestellt werden könne. Der beratende Arzt habe n achvollziehbar und schlüssig seine Beurteilung begründet. Es seien keine Gründe ersichtlich, weshalb seine Begründung nicht korrekt sein sollte (Urk. 2 S. 6-7).

2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid, die Beschwerdeführerin sei spät estens zum Zeitpunkt der persönlichen Untersuchung durch den beratenden Arzt wieder zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Eine weitere Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit sei nicht mehr möglich gewesen, weshalb keine namhafte Besserung mehr habe erwartet werden könne n. Eine andauernde Behandlung habe vorliegend gar nicht mehr stattgefunden, weshalb e ine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch therapeutische Massnahmen zu verneinen sei. Da keine (unfallbedingte) Arbeitsunfähigkeit vor liege, habe die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Rentenleistung (Urk. 2 S. 4-5). Die Beurteilung des Integritätsschadens beziehungsweise dessen Schwere basiere ausschliesslich auf dem medizinischen Befund. Die Stellung nahme ihres beratenden Arztes erfülle sämtliche Kriterien einer beweiskräftigen ärztlichen Einschätzung, weshalb darauf abgestellt werden könne. Der beratende Arzt habe n achvollziehbar und schlüssig seine Beurteilung begründet. Es seien keine Gründe ersichtlich, weshalb seine Begründung nicht korrekt sein sollte (Urk. 2 S. 6-7). 2.2 Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, der «Ratschlag» des beraten den Arztes betreffend der Osteosynthesematerialentfernung (OSME) decke sich nicht mit der gängigen Praxis und dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Es handle sich bei der OSME um ein standardmässiges, schulmedizinisch anerkann tes und sinnvolles Vorgehen, wenn – wie vorliegend – die Beschwerden persis tierend seien. Die Arbeitsfähigkeit sei nie zu 100 % hergestellt gewesen, weshalb d ie Voraussetzungen für einen Fallabschluss nicht gegeben seien. Des Weiteren sei nicht ausgeführt worden, weshalb es sich beim versteiften CC-Gelenk um das weniger bedeutsame gehandelt haben sollte. Da die Tabelle 5.2 keine weitere Abstufung vornehme, sei die Integritätsentschädigung von 15 % korrekterweise mathematisch zu halbieren (Urk. 1 S. 3-4).

2.2 Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, der «Ratschlag» des beraten den Arztes betreffend der Osteosynthesematerialentfernung (OSME) decke sich nicht mit der gängigen Praxis und dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Es handle sich bei der OSME um ein standardmässiges, schulmedizinisch anerkann tes und sinnvolles Vorgehen, wenn – wie vorliegend – die Beschwerden persis tierend seien. Die Arbeitsfähigkeit sei nie zu 100 % hergestellt gewesen, weshalb d ie Voraussetzungen für einen Fallabschluss nicht gegeben seien. Des Weiteren sei nicht ausgeführt worden, weshalb es sich beim versteiften CC-Gelenk um das weniger bedeutsame gehandelt haben sollte. Da die Tabelle 5.2 keine weitere Abstufung vornehme, sei die Integritätsentschädigung von 15 % korrekterweise mathematisch zu halbieren (Urk. 1 S. 3-4). 3.

3. 3.1 Dem Arztzeugnis der Arztpraxis C.___ vom 2 2. Mai 2016 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin am 1 0. Mai 2016 die unterste Treppenstufe verfehlt und si ch den linken Fuss vertreten hatte. Danach habe sie Schmerzen gehabt und eine Schwellung über dem oberen Sprunggelenk (OSG) links sei aufgetreten. Der Röntgenbefund habe k eine ossären Läsionen gezeigt. V om 1 1. bis 2 0. Mai 2016 wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 8/7).

3.1 Dem Arztzeugnis der Arztpraxis C.___ vom 2 2. Mai 2016 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin am 1 0. Mai 2016 die unterste Treppenstufe verfehlt und si ch den linken Fuss vertreten hatte. Danach habe sie Schmerzen gehabt und eine Schwellung über dem oberen Sprunggelenk (OSG) links sei aufgetreten. Der Röntgenbefund habe k eine ossären Läsionen gezeigt. V om 1 1. bis 2 0. Mai 2016 wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 8/7). 3.2 Am 1 0. Juni 2016 (Eingangsdatum) berichtete Dr. med. D.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, sowohl der Verlauf wie auch die Prognose seien gut; d ie Einschränkungen schätzte er niedrig ein. Er attestierte der Beschwerdeführerin weiterhin bis am 2 7. Mai 2016 eine 100% ige A rbeitsunfähigkeit. Sodann prog nostizierte er a b dem 3 0. Mai 2016 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (0% Arbeits unfähigkeit); ab dem 3 0. Mai 2019 sei die vollständige Arbeitsaufnahme ver suchsweise durchzuführen (Urk. 8/9).

3.2 Am 1 0. Juni 2016 (Eingangsdatum) berichtete Dr. med. D.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, sowohl der Verlauf wie auch die Prognose seien gut; d ie Einschränkungen schätzte er niedrig ein. Er attestierte der Beschwerdeführerin weiterhin bis am 2 7. Mai 2016 eine 100% ige A rbeitsunfähigkeit. Sodann prog nostizierte er a b dem 3 0. Mai 2016 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (0% Arbeits unfähigkeit); ab dem 3 0. Mai 2019 sei die vollständige Arbeitsaufnahme ver suchsweise durchzuführen (Urk. 8/9). 3.3 Dem Bericht der E.___ AG für Radiologie und Bilddiagnostik vom 2 9. Juni 2016 ist zu entnehmen, dass gleichentags ein MRI des oberen Sprunggelenks erstellt wurde. Der Befund habe eine Knochenmarksignalanhebung am ventralen Calcaneus und geringfügig am Os Cubo i deum sowie eine abgerundete Fraktur des proximalsten An teils der Gelenksfläche zum Os C uboideum ohne wesentliche Dislokation gezeigt. Die Frakturlinie liege direkt unterhalb der zur Schmerzpunkt mar k i e rung angebrachten Mandel (Urk. 8/12).

3.3 Dem Bericht der E.___ AG für Radiologie und Bilddiagnostik vom 2 9. Juni 2016 ist zu entnehmen, dass gleichentags ein MRI des oberen Sprunggelenks erstellt wurde. Der Befund habe eine Knochenmarksignalanhebung am ventralen Calcaneus und geringfügig am Os Cubo i deum sowie eine abgerundete Fraktur des proximalsten An teils der Gelenksfläche zum Os C uboideum ohne wesentliche Dislokation gezeigt. Die Frakturlinie liege direkt unterhalb der zur Schmerzpunkt mar k i e rung angebrachten Mandel (Urk. 8/12). 3.4 Im Bericht vom 8. Juli 2016 führte Dr. med. F.___, Facharzt Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, als Diagnose ein Supinationstrauma OSG links vom 1 0. Mai 2016 mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren C al c aneus -F acette zum CC-Gelenk auf. Dr. F.___ empfahl wegen den Schmerz en die Ruhigstellung für mindestens vier Wochen und danach die Teilbelastung im OSG - Softcast mit harter Sohle (Urk. 8/18). Am 2 4. August 2016 berichtete Dr. F.___, eine MRI Unters u chung sei nach Rück sprache mit der radiologischen Abteilung aufgrund der Schwangerschaft nicht möglich. Befundmässig führte Dr. F.___ aus, die Weichteilsituation zeige sich gut abgeschwollen, es bestehe noch eine Druckdolenz im Bereich des LFTA und des anterolateralen OSG. Es sei entschieden worden, dass die Beschwerdeführerin den Fuss weiterhin mittels OSG- Softcast und harter Sohle für zwei Wochen ruhigstelle. Danach könne zur OSG-stabilisierend en Bandage übergegangen werden (Urk. 8/26). Im Bericht vom 10. September 2016 nahm Dr. F.___ erneut Stellung und führte aus, bei der schwangeren Beschwerdeführerin bestehe trotz Ruhigstellung und konsequentem Tragen eines OSG- Softcasts noch eine deutliche Schmerzhaftigkeit ; die Schmerzen hätten sich auch in der klinischen Unter suchung manifestieren lassen. Dr. F.___ hielt fest, dass dreieinhalb Monate nach dem Unfall von einem verzögerten Verlauf gesprochen werd en könne. Mit der initialen MRI- Abklärung habe eine Bandverletzung im Bereich des lateralen Malleolus nicht nachgewiesen werden können. In den klinisch-radiologischen Aufnahmen seien keine Frakturen festgestellt worden. Die Beurteilung der Arbeits unfähigkeit sei in Rücksprache mit der Beschwerdeführerin und de m zu erwartenden Arbeitspensum sowie dem von der Beschwerdeführerin angegebenen Arbeitsweg vorgenommen worden. Eine Neubeurteilung finde anlässlich der nächsten Konsultation statt (Urk. 8/34).

3.4 Im Bericht vom 8. Juli 2016 führte Dr. med. F.___, Facharzt Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, als Diagnose ein Supinationstrauma OSG links vom 1 0. Mai 2016 mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren C al c aneus -F acette zum CC-Gelenk auf. Dr. F.___ empfahl wegen den Schmerz en die Ruhigstellung für mindestens vier Wochen und danach die Teilbelastung im OSG Softcast mit harter Sohle (Urk. 8/18). Am 2 4. August 2016 berichtete Dr. F.___, eine MRI Unters u chung sei nach Rück sprache mit der radiologischen Abteilung aufgrund der Schwangerschaft nicht möglich. Befundmässig führte Dr. F.___ aus, die Weichteilsituation zeige sich gut abgeschwollen, es bestehe noch eine Druckdolenz im Bereich des LFTA und des anterolateralen OSG. Es sei entschieden worden, dass die Beschwerdeführerin den Fuss weiterhin mittels OSG- Softcast und harter Sohle für zwei Wochen ruhigstelle. Danach könne zur OSG-stabilisierend en Bandage übergegangen werden (Urk. 8/26). Im Bericht vom 10. September 2016 nahm Dr. F.___ erneut Stellung und führte aus, bei der schwangeren Beschwerdeführerin bestehe trotz Ruhigstellung und konsequentem Tragen eines OSG- Softcasts noch eine deutliche Schmerzhaftigkeit ; die Schmerzen hätten sich auch in der klinischen Unter suchung manifestieren lassen. Dr. F.___ hielt fest, dass dreieinhalb Monate nach dem Unfall von einem verzögerten Verlauf gesprochen werd en könne. Mit der initialen MRI- Abklärung habe eine Bandverletzung im Bereich des lateralen Malleolus nicht nachgewiesen werden können. In den klinisch-radiologischen Aufnahmen seien keine Frakturen festgestellt worden. Die Beurteilung der Arbeits unfähigkeit sei in Rücksprache mit der Beschwerdeführerin und de m zu erwartenden Arbeitspensum sowie dem von der Beschwerdeführerin angegebenen Arbeitsweg vorgenommen worden. Eine Neubeurteilung finde anlässlich der nächsten Konsultation statt (Urk. 8/34). Am 10. März 2017 berichtete Dr. F.___, die Beschwerdeführerin sei zwei Wochen postpartum in der Sprechstunde vorstellig geworden. Die Beschwerden im Bereich des C al c aneus anterior seien deutlich regredient, wobei seit der Schwangerschaft beidseits Hüft- und Oberschenkelschmerzen sowie auch auf der linken Seite peroneale Schmerzen bestehen würden. Die noch bestehenden Schmerzen im Bereich der Peronealsehnen seien mit Physiotherapie behandelt worden (Urk. 8/55). Im Bericht vom 5. Mai 2017 führte Dr. F.___ eine neu auf getretene linksseitige Achillodynie sowie Peronealsehnenschmerzen links bei Supinationstrauma OSG links vom 1 0. Mai 2016 mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren Calc aneus -F acette zum CC-Gelenk als Diagnosen auf. Anamnestisch habe die Beschwerdeführerin von nachts bestehenden Beschwerden berichtet, diese seien krampfartig und ziehend. E in erneutes Trauma habe nicht stattgefunden. Seit den Beschwerden seien auch die Vorfussbeschwer den wieder schlechter geworden (Urk. 8/64). Am 9. Juni 2017 führte Dr. F.___ aus, das MR des Fuss links vom 2 3. Mai 2017 habe eine Pseudarthrose am Pro cessus anterior calcanei sowie ein zunehmendes Ödem im B ereich des vorderen Calc aneus gezeigt. Im Sinus tarsi bestehe ebenfalls ein Ödem. Die Achillessehne sei ebenso wie die Peronealsehnen unauffällig gewesen (Urk. 8/65).

Am 10. März 2017 berichtete Dr. F.___, die Beschwerdeführerin sei zwei Wochen postpartum in der Sprechstunde vorstellig geworden. Die Beschwerden im Bereich des C al c aneus anterior seien deutlich regredient, wobei seit der Schwangerschaft beidseits Hüft- und Oberschenkelschmerzen sowie auch auf der linken Seite peroneale Schmerzen bestehen würden. Die noch bestehenden Schmerzen im Bereich der Peronealsehnen seien mit Physiotherapie behandelt worden (Urk. 8/55). Im Bericht vom 5. Mai 2017 führte Dr. F.___ eine neu auf getretene linksseitige Achillodynie sowie Peronealsehnenschmerzen links bei Supinationstrauma OSG links vom 1 0. Mai 2016 mit Zuzug einer wenig dislo zierten Fraktur der anterioren Calc aneus -F acette zum CC-Gelenk als Diagnosen auf. Anamnestisch habe die Beschwerdeführerin von nachts bestehenden Beschwerden berichtet, diese seien krampfartig und ziehend. E in erneutes Trauma habe nicht stattgefunden. Seit den Beschwerden seien auch die Vorfussbeschwer den wieder schlechter geworden (Urk. 8/64). Am 9. Juni 2017 führte Dr. F.___ aus, das MR des Fuss links vom 2 3. Mai 2017 habe eine Pseudarthrose am Pro cessus anterior calcanei sowie ein zunehmendes Ödem im B ereich des vorderen Calc aneus gezeigt. Im Sinus tarsi bestehe ebenfalls ein Ödem. Die Achillessehne sei ebenso wie die Peronealsehnen unauffällig gewesen (Urk. 8/65). 3. 5 Am 2. September 2016 nahm Prof. Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und bera tender Arzt der Beschwerdegegnerin, erstmals Stellung. Er führte aus, es handle sich um eine Fraktur des Processus anterior Calcaneus, wobei die Diagnose mit MRI vom 2 9. Juni 2016 gestellt und eine konservative Therapie begonnen worden sei. Die Behandlung sei bis Ende September 2016 angezeigt und die attestierte Arbeitsunfähigkeit sei ausgewiesen. Ab Mitte September 2016 sei mit einer teilweisen Arbeitsfähigkeit zu rechnen (Urk. 8/27). Am 6. Juli 2017 ergänzte Dr. B.___, überraschenderweise sei im MRI vom 23. Mai 2017 eine Pseu do arthrose (Non Union) des Processus a nterior alcane us festgestellt worden. Die persistierenden Beschwerden seien daher auf die Verletzungsfolgen aus dem Jahr 2016 zurückgeführt worden. Die zwischenzeitlich beklagte Achillessehnenprob lematik sei jedoch in einem grösseren zeitlichen Intervall aufgetaucht und könne nicht als unfallkausal angesehen werden. Der Heilverlauf sei vermutlich durch die Pseudoarthrose stark verzögert. Als Büroangestellte bestehe ab Beendigung des Mutterschafturlaubs mindestens eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/72).

3. 5 Am 2. September 2016 nahm Prof. Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und bera tender Arzt der Beschwerdegegnerin, erstmals Stellung. Er führte aus, es handle sich um eine Fraktur des Processus anterior Calcaneus, wobei die Diagnose mit MRI vom 2 9. Juni 2016 gestellt und eine konservative Therapie begonnen worden sei. Die Behandlung sei bis Ende September 2016 angezeigt und die attestierte Arbeitsunfähigkeit sei ausgewiesen. Ab Mitte September 2016 sei mit einer teilweisen Arbeitsfähigkeit zu rechnen (Urk. 8/27). Am 6. Juli 2017 ergänzte Dr. B.___, überraschenderweise sei im MRI vom 23. Mai 2017 eine Pseu do arthrose (Non Union) des Processus a nterior alcane us festgestellt worden. Die persistierenden Beschwerden seien daher auf die Verletzungsfolgen aus dem Jahr 2016 zurückgeführt worden. Die zwischenzeitlich beklagte Achillessehnenprob lematik sei jedoch in einem grösseren zeitlichen Intervall aufgetaucht und könne nicht als unfallkausal angesehen werden. Der Heilverlauf sei vermutlich durch die Pseudoarthrose stark verzögert. Als Büroangestellte bestehe ab Beendigung des Mutterschafturlaubs mindestens eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/72). 3. 6 Mit Beri cht vom 2. November 2017 führte Dr. med. G.___, Fach arzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, aus, Ziel der Konsultation vom 31. Oktober 2017 in der Universitätsklinik H.___ sei bei persistierenden Beschwerden des Rückfusses links die Einholung einer Zweit meinung gewesen. Die Beschwerdeführerin habe belastungsabhängige Schmerzen sowie eine gewisse Schwellungsneigung über dem lateralseitigen Rückfuss beschrieben. Das Gangbild und das Integument seien unauffällig gewesen. Es bestehe allenfalls eine diskrete Schwellung über dem lateralseitigen Rückfuss im Bereich des Calcaneocuboidal gelenkes. In der externen MRI- Bildgebung vom Mai 2017 habe sich neben der Pseudoarthrose eine deutliche Reizung der Gelenks fläche des Calcaneus zum Calcaneocuboidal gelenk hin abbilden lassen. Es bestehe jedoch kein Hinweis auf eine Peroneal s ehnenläsion. Da die Beschwerdeführerin auf eine diagnostisch therapeutische Infiltration kurzzeitig mit Beschwerdefrei heit reagiert habe, bestehe bei einer Resektion der Pseudoarthrose die Chance einer Beschwerdelinderung; diese werde daher empfohlen (Urk. 8/91).

3. 6 Mit Beri cht vom 2. November 2017 führte Dr. med. G.___, Fach arzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, aus, Ziel der Konsultation vom 31. Oktober 2017 in der Universitätsklinik H.___ sei bei persistierenden Beschwerden des Rückfusses links die Einholung einer Zweit meinung gewesen. Die Beschwerdeführerin habe belastungsabhängige Schmerzen sowie eine gewisse Schwellungsneigung über dem lateralseitigen Rückfuss beschrieben. Das Gangbild und das Integument seien unauffällig gewesen. Es bestehe allenfalls eine diskrete Schwellung über dem lateralseitigen Rückfuss im Bereich des Calcaneocuboidal gelenkes. In der externen MRI- Bildgebung vom Mai 2017 habe sich neben der Pseudoarthrose eine deutliche Reizung der Gelenks fläche des Calcaneus zum Calcaneocuboidal gelenk hin abbilden lassen. Es bestehe jedoch kein Hinweis auf eine Peroneal s ehnenläsion. Da die Beschwerdeführerin auf eine diagnostisch therapeutische Infiltration kurzzeitig mit Beschwerdefrei heit reagiert habe, bestehe bei einer Resektion der Pseudoarthrose die Chance einer Beschwerdelinderung; diese werde daher empfohlen (Urk. 8/91). 3.7 Aus dem Bericht vom 23. Dezember 2017 des Spitals A.___ geht hervor, dass am 21. Dezember 2017 durch Dr. F.___ eine Re sektion der Pseudoarthrose Pro cessus anterior Calcaneus am Fuss links durchgeführt worden war. Die Beschwer deführerin sei vom 2 1. bis 23. Dezember 2017 hospitalisiert gewesen. Die Mobi lisation habe nach Massgabe der Beschwerden im OSG- Softcast begonnen werden können (Urk. 8/99). Am 9. Februar 2018 ergänzte Dr. F.___, es würden nach der Resektion der Pseudoarthrose noch Restbeschwerden bestehen. Die Beschwerde führerin könne jedoch zur OSG-Mobilisation und Beinachsenstabilisierung wieder intensiv Physiotherapie durchführen. Die Beschwerdeführerin sei weiter hin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/102). Im Bericht vom 26. März 2018 führte Dr. F.___ aus, subjektiv habe die Operation der Beschwerdeführerin keine Beschwer delinderung erbracht. Von den klinischen Untersuchungsbefunden könne jedoch nicht auf eine zurückliegende Pathologie geschlossen werden. Die radiologische Bilddokumentation habe gezeigt, dass der knöcherne Teil der Non Union entfernt worden sei; d ie Beschwerden hätten sich daher verbessern sollen. Die Physiotherapie sollte mit Propriozeption weiter durchgeführt werden. Gege benenfalls könne nochmals eine diagnostisch-therapeutische Infiltration im Bereich des Sinus tarsi durchgeführt werden. Letztlich seien die Restbeschwerden jedoch nicht geklärt (Urk. 8/108). Im Bericht vom 6. Juni 2018 notierte Dr. F.___, die Beschwerdeführerin habe von eine r rund 30%igen Beschwerde verbesserung berichtet. Sie habe jedoch weiterhin täglich Schmerzen (Urk. 8/113). Am 9. November 2018 berichtete Dr. F.___, die Beschwerdeführerin habe ange geben, weiterhin täglich Beschwerden zu haben, die von der Intensität her eher zunehmend seien. Aufgrund der zunehmenden Beschwerden am CC-Gelenk und bei Ausschöpfen der konservativen Therapien sei die Indikation zur operativen Therapie gegeben, weshalb eine CC- Gelenksarthrodesierung vorgesehen sei (Urk. 8/127).

3.7 Aus dem Bericht vom 23. Dezember 2017 des Spitals A.___ geht hervor, dass am 21. Dezember 2017 durch Dr. F.___ eine Re sektion der Pseudoarthrose Pro cessus anterior Calcaneus am Fuss links durchgeführt worden war. Die Beschwer deführerin sei vom 2 1. bis 23. Dezember 2017 hospitalisiert gewesen. Die Mobi lisation habe nach Massgabe der Beschwerden im OSG- Softcast begonnen werden können (Urk. 8/99). Am 9. Februar 2018 ergänzte Dr. F.___, es würden nach der Resektion der Pseudoarthrose noch Restbeschwerden bestehen. Die Beschwerde führerin könne jedoch zur OSG-Mobilisation und Beinachsenstabilisierung wieder intensiv Physiotherapie durchführen. Die Beschwerdeführerin sei weiter hin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/102). Im Bericht vom 26. März 2018 führte Dr. F.___ aus, subjektiv habe die Operation der Beschwerdeführerin keine Beschwer delinderung erbracht. Von den klinischen Untersuchungsbefunden könne jedoch nicht auf eine zurückliegende Pathologie geschlossen werden. Die radiologische Bilddokumentation habe gezeigt, dass der knöcherne Teil der Non Union entfernt worden sei; d ie Beschwerden hätten sich daher verbessern sollen. Die Physiotherapie sollte mit Propriozeption weiter durchgeführt werden. Gege benenfalls könne nochmals eine diagnostisch-therapeutische Infiltration im Bereich des Sinus tarsi durchgeführt werden. Letztlich seien die Restbeschwerden jedoch nicht geklärt (Urk. 8/108). Im Bericht vom 6. Juni 2018 notierte Dr. F.___, die Beschwerdeführerin habe von eine r rund 30%igen Beschwerde verbesserung berichtet. Sie habe jedoch weiterhin täglich Schmerzen (Urk. 8/113). Am 9. November 2018 berichtete Dr. F.___, die Beschwerdeführerin habe ange geben, weiterhin täglich Beschwerden zu haben, die von der Intensität her eher zunehmend seien. Aufgrund der zunehmenden Beschwerden am CC-Gelenk und bei Ausschöpfen der konservativen Therapien sei die Indikation zur operativen Therapie gegeben, weshalb eine CC- Gelenksarthrodesierung vorgesehen sei (Urk. 8/127). 3.8 Im Austrittbericht vom 24. Dezember 2018 notierten die behandelnden Ärzte des Spital s A.___, am 2 1. Dezember 2018 sei bei der Beschwerdeführerin eine Calcaneocuboidal-Arthrodese Fuss links dur chgeführt worden. Die Beschwerde führerin habe bei reizlosen Wundverh ä ltnissen und subjektivem Wohlbefinden nach Hause entlassen werden können. Sie sei ab dem 21. Dezember 2018 bis am 1 2. Februar 2019 zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/133). Am 7. Januar 2019 berichtete Dr. F.___, dass zwei Wochen nach der Operation die Wundverhält nisse reizlos gewesen seien und die Fäden hätten entfernt werden k önn en (Urk. 8/134).

3.8 Im Austrittbericht vom 24. Dezember 2018 notierten die behandelnden Ärzte des Spital s A.___, am 2 1. Dezember 2018 sei bei der Beschwerdeführerin eine Calcaneocuboidal-Arthrodese Fuss links dur chgeführt worden. Die Beschwerde führerin habe bei reizlosen Wundverh ä ltnissen und subjektivem Wohlbefinden nach Hause entlassen werden können. Sie sei ab dem 21. Dezember 2018 bis am 1 2. Februar 2019 zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/133). Am 7. Januar 2019 berichtete Dr. F.___, dass zwei Wochen nach der Operation die Wundverhält nisse reizlos gewesen seien und die Fäden hätten entfernt werden k önn en (Urk. 8/134). 3.9 Am 2 1. Februar 2019 berichtete Dr. med. I.___, Facharzt Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nach knapp zwei Monaten hätten sich klinisch und radiologisch regelrechte Verhältnisse gezeigt. Die Beschwerdeführerin dürfe in den nächsten zwei Wochen sich den Gips abge wöhnen (Urk. 8/140). Im Bericht vom 2 2. Mai 2019 notierte Dr. I.___, es habe sich nach der Operation insgesamt ein regelrechter Verlauf gezeigt. Die Beschwer den seien langsam regredient, belastungsabhängig jedoch noch vorhanden. Eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sei nun gegeben (Urk. 8/151). Am 31. Juli 2019 begrün dete Dr. I.___ die 50%ige Arbeitsfähigkeit damit, dass bei zunächst unauf fälligem Verlauf belastungsabhängig verstärkte Schmerzen am lateralen Fussrand bis zur Ferse mit teilweise m Blockadegefühl aufgetreten seien. Dies führe zur Belastungsintoleranz und entsprechend sei lediglich eine eingeschränkte Arbeits fähigkeit gegeben (Urk. 8/161). Am 1 8. Februar 2020 ergänzte Dr. I.___, bei persistierenden Beschwerden lateral nach oben sei die Indikation zur OSME gegeben. Bei nachgewiesener Instabilität rate er der Beschwerdeführerin zur gleich zeitigen diagnostischen Arthroskopie des Sprunggelenkes sowie der latera len Bandnaht. Weiterhin sei d ie Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/187).

3.9 Am 2 1. Februar 2019 berichtete Dr. med. I.___, Facharzt Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nach knapp zwei Monaten hätten sich klinisch und radiologisch regelrechte Verhältnisse gezeigt. Die Beschwerdeführerin dürfe in den nächsten zwei Wochen sich den Gips abge wöhnen (Urk. 8/140). Im Bericht vom 2 2. Mai 2019 notierte Dr. I.___, es habe sich nach der Operation insgesamt ein regelrechter Verlauf gezeigt. Die Beschwer den seien langsam regredient, belastungsabhängig jedoch noch vorhanden. Eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sei nun gegeben (Urk. 8/151). Am 31. Juli 2019 begrün dete Dr. I.___ die 50%ige Arbeitsfähigkeit damit, dass bei zunächst unauf fälligem Verlauf belastungsabhängig verstärkte Schmerzen am lateralen Fussrand bis zur Ferse mit teilweise m Blockadegefühl aufgetreten seien. Dies führe zur Belastungsintoleranz und entsprechend sei lediglich eine eingeschränkte Arbeits fähigkeit gegeben (Urk. 8/161). Am 1 8. Februar 2020 ergänzte Dr. I.___, bei persistierenden Beschwerden lateral nach oben sei die Indikation zur OSME gegeben. Bei nachgewiesener Instabilität rate er der Beschwerdeführerin zur gleich zeitigen diagnostischen Arthroskopie des Sprunggelenkes sowie der latera len Bandnaht. Weiterhin sei d ie Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/187). 3.10 Im Untersuchungsbericht vom 2 9. Juni 2020 berichtete Dr. B.___ von der Exp loration vom 15. Juni 202 0. Dr. B.___ führte aus, die Beschwerdeführe rin habe berichtet, permanent das Gefühl zu haben, ihr linker Fuss sei einge klemmt. Auf unebenem Boden habe si e häufig das Gefühl, sie würde den Fuss gleich umknicken. Befundmässig erhob Dr. B.___, das Gehen sei mit ange deutet vermindertem Abrollen des linken Fusses flüssig möglich. Der Zehenspit zen- und Fersengang sei en kraftvoll möglich. Links lateralseits bestehe eine unauffällige sechs cm lange Narbe auf Höhe des C C-Gelenk s, die auf Palpation nicht empfindlich reagiere. Eine lokalisierte Schwellung bestehe nicht. Bei der Palpation habe sich der Peronealsehnenverlauf bei kräftigem Druck mit nur leichter bis mässiger Schmerzangebe gut abtasten lassen. Der Achillessehnen ansatz sei nicht dolent ; e s bestehe jedoch ein stärkerer Schmerz bei Druck auf die Weich teile beziehungsweise den Knochen des Sinus tarsi (Urk. 8/202 S. 2 ). Dr. B.___ empfahl sodann, von einer OSME sei zum jetzigen Zeitpunkt abzu raten. Die Peronealsehnen hätten sich nicht dolent gezeigt, das OSG sei frei beweglich und das USG zeige eine gute Restbeweglichkeit. Die leichte OSG-Instabilität sei Ausdruck der Hypermobilität. Tatsächliche Distorsionen des OSG würden nach seiner Auffassung bei der vorliegenden Konstellation kaum vor kommen. Der Fuss habe sich anlässlich der Untersuchung nicht geschwollen oder überwärmt gezeigt. Zudem sei der Fuss regulär belastbar (auch im Z ehen- und Fersenstand) gewesen. Einzig der Sinus tarsi sei bei der Palpation typisch dolent gewesen. Eine OSME dränge sich keinesfalls auf und eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch therapeutische Massnahmen müsse aus seiner Sicht verneint werden. Es bestehe eine un eingeschränkte Arbeitsfähigkeit für alle Arbeit en, die nicht gehintensiv seien; Arbeiten im Stehen oder Sitzen könnten ausgeübt werden (Urk. 8/202 S. 4 [ = Urk. 3/3 ] ).

3.10 Im Untersuchungsbericht vom 2 9. Juni 2020 berichtete Dr. B.___ von der Exp loration vom 15. Juni 202 0. Dr. B.___ führte aus, die Beschwerdeführe rin habe berichtet, permanent das Gefühl zu haben, ihr linker Fuss sei einge klemmt. Auf unebenem Boden habe si e häufig das Gefühl, sie würde den Fuss gleich umknicken. Befundmässig erhob Dr. B.___, das Gehen sei mit ange deutet vermindertem Abrollen des linken Fusses flüssig möglich. Der Zehenspit zen- und Fersengang sei en kraftvoll möglich. Links lateralseits bestehe eine unauffällige sechs cm lange Narbe auf Höhe des C C-Gelenk s, die auf Palpation nicht empfindlich reagiere. Eine lokalisierte Schwellung bestehe nicht. Bei der Palpation habe sich der Peronealsehnenverlauf bei kräftigem Druck mit nur leichter bis mässiger Schmerzangebe gut abtasten lassen. Der Achillessehnen ansatz sei nicht dolent ; e s bestehe jedoch ein stärkerer Schmerz bei Druck auf die Weich teile beziehungsweise den Knochen des Sinus tarsi (Urk. 8/202 S. 2 ). Dr. B.___ empfahl sodann, von einer OSME sei zum jetzigen Zeitpunkt abzu raten. Die Peronealsehnen hätten sich nicht dolent gezeigt, das OSG sei frei beweglich und das USG zeige eine gute Restbeweglichkeit. Die leichte OSG-Instabilität sei Ausdruck der Hypermobilität. Tatsächliche Distorsionen des OSG würden nach seiner Auffassung bei der vorliegenden Konstellation kaum vor kommen. Der Fuss habe sich anlässlich der Untersuchung nicht geschwollen oder überwärmt gezeigt. Zudem sei der Fuss regulär belastbar (auch im Z ehen- und Fersenstand) gewesen. Einzig der Sinus tarsi sei bei der Palpation typisch dolent gewesen. Eine OSME dränge sich keinesfalls auf und eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch therapeutische Massnahmen müsse aus seiner Sicht verneint werden. Es bestehe eine un eingeschränkte Arbeitsfähigkeit für alle Arbeit en, die nicht gehintensiv seien; Arbeiten im Stehen oder Sitzen könnten ausgeübt werden (Urk. 8/202 S. 4 [ = Urk. 3/3 ] ). 3.1 1 Am 3 1. August 2020 nahm Dr. I.___ Stellung und führte aus, bei persistierenden Beschwerden nach Einbringen von Osteosynthesematerial sei die Entfernung das Standardvorgehen und nach Ausschöpfen der konservativen Massnahmen meist der erste operative Schritt zur Verbesserung der Situation. Der Weichteilmantel sei im genannten Bereich dünn und die Peronealsehnen würden unmittelbar in diesem Bereich laufen. Die Beschwerden rein auf ein Sinus - tarsi -Syndrom zurückzuführen, könne nicht uneingeschränkt nachvollzogen werden (Urk. 8/214 [ = Urk. 3/4 ] ).

3.1 1 Am 3 1. August 2020 nahm Dr. I.___ Stellung und führte aus, bei persistierenden Beschwerden nach Einbringen von Osteosynthesematerial sei die Entfernung das Standardvorgehen und nach Ausschöpfen der konservativen Massnahmen meist der erste operative Schritt zur Verbesserung der Situation. Der Weichteilmantel sei im genannten Bereich dünn und die Peronealsehnen würden unmittelbar in diesem Bereich laufen. Die Beschwerden rein auf ein Sinus tarsi -Syndrom zurückzuführen, könne nicht uneingeschränkt nachvollzogen werden (Urk. 8/214 [ = Urk. 3/4 ] ). 4.

4. 4.1 Zu prüfen ist vorab, ob der Fallabschluss per 31. Juli 2020 – wie von der Beschwerdeführerin beanstandet (Urk. 1 S. 3) – v erfrüht war. In diesem Zusam men hang stellt sich die Frage, ob für die Zeit ab 1. August 2020 noch eine nam hafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten war (vgl. E. 1.3).

4.1 Zu prüfen ist vorab, ob der Fallabschluss per 31. Juli 2020 – wie von der Beschwerdeführerin beanstandet (Urk. 1 S. 3) – v erfrüht war. In diesem Zusam men hang stellt sich die Frage, ob für die Zeit ab 1. August 2020 noch eine nam hafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten war (vgl. E. 1.3). Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. Juli 2020 keine Therapieoption vorgeschlagen worden, die eine namhafte Besserung der Beschwerdesituation im Sinne einer ins Gewicht fallenden Steige rung der Arbeitsfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 4.3) erwarten liesse. Dr. B.___ führte nachvollziehbar aus, dass bei kraftvoll möglichem Zehenspitzen- und Fersengang sowie ohne lokalisierte Schwellungen und bei fehlender Dolenz der Peronealsehnen eine OSME sich nicht aufdränge und keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten sei (E. 3.10). Dies steht denn auch im Ein klang mit den klinischen Untersuchungsbefunden von Dr. F.___, welcher eine zurückliegende Pathologie nach der Resektion der Pseudoarthrose Processus anterior Calcaneus am Fuss links bereits im März 2018 ausschliessen konnte. Aufgrund der zunehmenden Beschwerden am CC-Gelenk und bei Ausschöpfen der konservativen Therapien jedoch die Indikation zur operativen Therapie als gegeben sah und eine CC- Gelenksarthrodesierung durchführte (E. 3.7). Eine namhafte Besserung durch eine OSME nach der durchgeführten Calcaneocubo idal-Arthrodese im Dezember 2018 ist gestützt auf die Akten jedoch nicht ausgewie sen. Dr. I.___ führte denn auch lediglich aus, dass eine Osteo synthesemate rialentfernung bei Ausschöpfen der konservativen Massnahmen das Standard vorgehen sei (E. 3.11). D em Bericht von Dr. I.___ ist folglich nicht zu ent nehmen, dass mit einer OSME eine namhafte Verbesserung bezüglich der Folgen des Unfalls vom 10. Mai 2016 zu erwarten wäre. Diesbezüglich ist fest zuhalten, dass eine allfällige blosse Verbesserung allein des Leidens an sich, eine nur kurz fristige Linderung, eine blosse Verbesserung der Befindlichkeit oder dass die ver sicherte Person e twa von Physiotherapie profitie ren kann, einem Fallab schluss nicht entgegensteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_172/2018 vom 4. Juni 2018 E. 4.3). Die Beurteilung von Dr. B.___ genügt den von der Recht sprechung an den Beweiswert versicherungsinterne r Stellungnahmen gestellten Anforde rungen ( vgl. E. 1.6). Dass mit der Entfernung des Osteosynthesematerial eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwarte t wird, ist nicht ausgewie sen, weshalb der Fal labschluss nicht verfrüht war. Der Endzustand ist spätestens im Zeitpunkt der Untersuchung durch Dr. B.___ erreicht gewesen. Entspre chend ist der Fallabschluss unter Einstellung der vorübergehenden Leis tungen (Heilbehandlung und Taggeld) mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung nicht zu beanstanden (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.1).

Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. Juli 2020 keine Therapieoption vorgeschlagen worden, die eine namhafte Besserung der Beschwerdesituation im Sinne einer ins Gewicht fallenden Steige rung der Arbeitsfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 4.3) erwarten liesse. Dr. B.___ führte nachvollziehbar aus, dass bei kraftvoll möglichem Zehenspitzen- und Fersengang sowie ohne lokalisierte Schwellungen und bei fehlender Dolenz der Peronealsehnen eine OSME sich nicht aufdränge und keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten sei (E. 3.10). Dies steht denn auch im Ein klang mit den klinischen Untersuchungsbefunden von Dr. F.___, welcher eine zurückliegende Pathologie nach der Resektion der Pseudoarthrose Processus anterior Calcaneus am Fuss links bereits im März 2018 ausschliessen konnte. Aufgrund der zunehmenden Beschwerden am CC-Gelenk und bei Ausschöpfen der konservativen Therapien jedoch die Indikation zur operativen Therapie als gegeben sah und eine CC- Gelenksarthrodesierung durchführte (E. 3.7). Eine namhafte Besserung durch eine OSME nach der durchgeführten Calcaneocubo idal-Arthrodese im Dezember 2018 ist gestützt auf die Akten jedoch nicht ausgewie sen. Dr. I.___ führte denn auch lediglich aus, dass eine Osteo synthesemate rialentfernung bei Ausschöpfen der konservativen Massnahmen das Standard vorgehen sei (E. 3.11). D em Bericht von Dr. I.___ ist folglich nicht zu ent nehmen, dass mit einer OSME eine namhafte Verbesserung bezüglich der Folgen des Unfalls vom 10. Mai 2016 zu erwarten wäre. Diesbezüglich ist fest zuhalten, dass eine allfällige blosse Verbesserung allein des Leidens an sich, eine nur kurz fristige Linderung, eine blosse Verbesserung der Befindlichkeit oder dass die ver sicherte Person e twa von Physiotherapie profitie ren kann, einem Fallab schluss nicht entgegensteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_172/2018 vom 4. Juni 2018 E. 4.3). Die Beurteilung von Dr. B.___ genügt den von der Recht sprechung an den Beweiswert versicherungsinterne r Stellungnahmen gestellten Anforde rungen ( vgl. E. 1.6). Dass mit der Entfernung des Osteosynthesematerial eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwarte t wird, ist nicht ausgewie sen, weshalb der Fal labschluss nicht verfrüht war. Der Endzustand ist spätestens im Zeitpunkt der Untersuchung durch Dr. B.___ erreicht gewesen. Entspre chend ist der Fallabschluss unter Einstellung der vorübergehenden Leis tungen (Heilbehandlung und Taggeld) mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung nicht zu beanstanden (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.1). 4.2

4.2 4.2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt gestützt auf die Einschätzung von Dr. B.___ dafür, dass keine (unfallbedingte) Arbeitsunfähigkeit vorliege, weshalb die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Rentenleistung habe, mithin auch nicht auf die Übernahme der Heilungskosten gestützt auf Art. 21 UVG (vgl. Urk. 2 S. 5).

4.2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt gestützt auf die Einschätzung von Dr. B.___ dafür, dass keine (unfallbedingte) Arbeitsunfähigkeit vorliege, weshalb die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Rentenleistung habe, mithin auch nicht auf die Übernahme der Heilungskosten gestützt auf Art. 21 UVG (vgl. Urk. 2 S. 5). 4.2.2 Dieses Vorgehen ist unter Berücksichtigung, dass die Beschwerdeführerin als Büroangestellte tätig war, nicht zu beanstanden. Der behandelnde Arzt Dr. I.___ attestierte der Beschwerdeführerin im Februar 2020 ohne Angaben der funktionellen Einschränkungen zunächst noch eine 100%ige Arbeitsunfähig keit (E. 3.9). Mit Stellungnahme vom 30. Juni 2020 erklärte Dr. I.___ ledig lich, dass die Arbeitsfähigkeit nicht gesteigert werden konnte und die Beschwer deführerin aktue ll nicht voll arbeitsfähig sei; di e Beurteilung beziehe sich jedoch auf eine angepasste Tätigkeit im allgemeinen Arbeitsmarkt (vgl. Urk. 8/203). Die unterschiedliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. I.___ vermag keine Zweifel an der Einschätzung von Dr. B.___ zu erwecken, vielmehr lässt sie die Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (BGE 137 V 210 E. 1.2.4, 124 I 170 E. 4) erkennen und die Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrecht liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Auf die Beurtei lung von Dr. B.___ kann abgestellt werden und es ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin sowohl in der Tätigkeit als Büroangestellte, welche nicht gehintensiv ist, sowie auch bei Arbeiten im Stehen oder Sitzen im Rahmen einer angepassten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig ist.

4.2.2 Dieses Vorgehen ist unter Berücksichtigung, dass die Beschwerdeführerin als Büroangestellte tätig war, nicht zu beanstanden. Der behandelnde Arzt Dr. I.___ attestierte der Beschwerdeführerin im Februar 2020 ohne Angaben der funktionellen Einschränkungen zunächst noch eine 100%ige Arbeitsunfähig keit (E. 3.9). Mit Stellungnahme vom 30. Juni 2020 erklärte Dr. I.___ ledig lich, dass die Arbeitsfähigkeit nicht gesteigert werden konnte und die Beschwer deführerin aktue ll nicht voll arbeitsfähig sei; di e Beurteilung beziehe sich jedoch auf eine angepasste Tätigkeit im allgemeinen Arbeitsmarkt (vgl. Urk. 8/203). Die unterschiedliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. I.___ vermag keine Zweifel an der Einschätzung von Dr. B.___ zu erwecken, vielmehr lässt sie die Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (BGE 137 V 210 E. 1.2.4, 124 I 170 E. 4) erkennen und die Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrecht liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Auf die Beurtei lung von Dr. B.___ kann abgestellt werden und es ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin sowohl in der Tätigkeit als Büroangestellte, welche nicht gehintensiv ist, sowie auch bei Arbeiten im Stehen oder Sitzen im Rahmen einer angepassten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig ist. 4.2.3 UV170360 Invalidenrente, allgemeine Methode des Einkommensvergleichs, Gesetzestext 02.2021 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Inva lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ).

4.2.3 UV170360 Invalidenrente, allgemeine Methode des Einkommensvergleichs, Gesetzestext 02.2021 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Inva lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden versicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 f. zu Art. 28a). Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung sodann primär von der beruf lich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Schweize rischen Lohnstrukturerhebung (LSE) oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der Suva herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis).

Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden versicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 f. zu Art. 28a). Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung sodann primär von der beruf lich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Schweize rischen Lohnstrukturerhebung (LSE) oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der Suva herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis). Das Arbeitsverhältnis mit der früheren Arbeitgeberin wurde am 1. Juni 2016 per 3 0. September 2016 aufgrund notwendiger innerbetrieblicher Umstrukturie rungsmassnahmen aufgelöst (Urk. 8/14 S. 11), weshalb mit überwiegender Wahr scheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt des Gesundheitsschadens nicht mehr an der bisherigen Arbeitsstelle ausgeübt hätte. Daher sind Rechtsprechungsgemäss sowohl für die Ermittlung des Valideneinkommens als auch für das Invalidenein kommen die statistischen Werte heranzuziehen. Da der Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Büroangestellt e zu 100 % zumutbar ist, besteht unter Berücksichtigung derselben Tabellenlöhne keine Erwerbseinbusse. Mithin hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf ei ne Rente der Unfallversicherung.

Das Arbeitsverhältnis mit der früheren Arbeitgeberin wurde am 1. Juni 2016 per 3 0. September 2016 aufgrund notwendiger innerbetrieblicher Umstrukturie rungsmassnahmen aufgelöst (Urk. 8/14 S. 11), weshalb mit überwiegender Wahr scheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt des Gesundheitsschadens nicht mehr an der bisherigen Arbeitsstelle ausgeübt hätte. Daher sind Rechtsprechungsgemäss sowohl für die Ermittlung des Valideneinkommens als auch für das Invalidenein kommen die statistischen Werte heranzuziehen. Da der Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Büroangestellt e zu 100 % zumutbar ist, besteht unter Berücksichtigung derselben Tabellenlöhne keine Erwerbseinbusse. Mithin hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf ei ne Rente der Unfallversicherung. 4.3 Zum Anspruch der Beschwerdeführer in auf eine Integritätsentschädigung ist schliesslich festzuhalten, dass die Beurteilung des Integritäts schadens in erster Linie Aufgabe des Mediziners ist. Er hat insbesondere den Befund zu erheben sowie dessen Dauerhaftigkeit und Schwere zu beurteilen. Dabei hat er auch den Quervergleich mit anderen im Anhang 3 der UVV oder den Suva-Tabellen auf geführten Integritätsschäden vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts U 344/01 vom 11. September 2002 E. 6). Nachvoll ziehbar und begründet ist auch die vom beratenden Arzt Dr. B.___ vorgenommene Einschät zung des Integritäts schadens (Urk. 8/202 S. 4), welche er unter Berücksichtigung, dass bei einer kom pletten Arthrodese nach der Tabelle 5.2 die Integritätsentschädigung mit 15 % geschätzt werde und das operativ ver steifte CC-Gelenk von den beiden Gelenken des Chopartgelen kes das weniger bedeutsame sei, weshalb die Kürzung auf 1/3 des Wertes für eine vollständige Versteifung des Chopartgelenkes zu erfolgen habe, die Integritätsentschädigung auf 5 % festlegte. Die Kürzung begründete er des Weitern damit, dass eine Teilarthrodese nicht die volle Integri tätsentschädi gung ergeben könne, wie eine komplette Arthrodese des Chopart -Gelenkes. Die Tatsache alleine, dass es sich um eines von zwei Gelenken handelt, rechtfertigt – entgegen der Einwendungen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 4) – nicht die Kürzung auf lediglich die Hälfte der Integritätseinbusse.

4.3 Zum Anspruch der Beschwerdeführer in auf eine Integritätsentschädigung ist schliesslich festzuhalten, dass die Beurteilung des Integritäts schadens in erster Linie Aufgabe des Mediziners ist. Er hat insbesondere den Befund zu erheben sowie dessen Dauerhaftigkeit und Schwere zu beurteilen. Dabei hat er auch den Quervergleich mit anderen im Anhang 3 der UVV oder den Suva-Tabellen auf geführten Integritätsschäden vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts U 344/01 vom 11. September 2002 E. 6). Nachvoll ziehbar und begründet ist auch die vom beratenden Arzt Dr. B.___ vorgenommene Einschät zung des Integritäts schadens (Urk. 8/202 S. 4), welche er unter Berücksichtigung, dass bei einer kom pletten Arthrodese nach der Tabelle 5.2 die Integritätsentschädigung mit 15 % geschätzt werde und das operativ ver steifte CC-Gelenk von den beiden Gelenken des Chopartgelen kes das weniger bedeutsame sei, weshalb die Kürzung auf 1/3 des Wertes für eine vollständige Versteifung des Chopartgelenkes zu erfolgen habe, die Integritätsentschädigung auf 5 % festlegte. Die Kürzung begründete er des Weitern damit, dass eine Teilarthrodese nicht die volle Integri tätsentschädi gung ergeben könne, wie eine komplette Arthrodese des Chopart -Gelenkes. Die Tatsache alleine, dass es sich um eines von zwei Gelenken handelt, rechtfertigt – entgegen der Einwendungen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 4) – nicht die Kürzung auf lediglich die Hälfte der Integritätseinbusse. Dr. B.___ hat seine Einschätzung zur weniger grossen Bedeutung des CC-Gelenkes zwar nicht belegt. Aus der medizinischen Literatur erschliesst sich jedoch, dass beide Gelenkanteile des Chopart -Gelenkes – d as Talonavi k ular -Gelenk und d as Calcane ocuboidal-Gelenk – für sich gesehen unterschiedliche Bewegungsaus masse haben, sie a ber als Gelenkkomplex zu verstehen sind und eine funktionelle Einheit mit dem unteren Sprunggelenk bilden (vgl. Klos, Simons, Schilling, Knobe in Fuss & Sprunggelenk [Zeitschrift] 16 [ 2018 ] Heft 3 S. 141-150, Review zum Themenschwerpunkt Biomechanik des Chopart - und Lisfranc -Gelenkes, S. 142; https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/ S 1619998718300849?via %3Dihub, abgerufen am 1 5. Juni 2022). Dabei kommt dem T alonavikulargelenk eine besondere bio mechanische Bedeutung zu ( was sich auch in seiner fibro kartilaginär verstärkten plantaren Kapsel und den stabilisierenden Band strukturen [ Lig. bifurcatum, Lig. calcaneonaviculare plantare = Springligament ] wider spiegelt ; vgl. B.___ Lexikon Orthopädie und Unfallchirurgie, Springer-Verlag, Eintrag zum Chopart -Gelenk; http://www.lexikon-orthopaedie.com/ pdx.pl?dv =0&id=02013 ; abgeru fen am 1 5. Juni 2022). Bei der Arthrodese des TN-Gelenks ist zu bedenken, dass dadurch die Beweglichkeit des subtalaren Gelenks (STG) weitgehend aufgehoben wird. Das CC-Gelenk führt bei einer Versteifun g zu einem Bewegungsverlust im STG von etwa 30 % (vgl. K. Olms in Trauma und Berufskrankheit [Zeitschrift] 2 005 7 [ Suppl. 1] S. 90 – 95, Arthrodesen im Fu ss be reich, S. 91; https://link.sprin ger.com/article/10.1007/s10039-004-0903-8 ; abge rufen am 1 5. Juni 2022). Somit erweist sich die unbegründet gebliebene Einschät zung von Dr. B.___ im Ergebnis als korrekt.

Dr. B.___ hat seine Einschätzung zur weniger grossen Bedeutung des CC-Gelenkes zwar nicht belegt. Aus der medizinischen Literatur erschliesst sich jedoch, dass beide Gelenkanteile des Chopart -Gelenkes – d as Talonavi k ular -Gelenk und d as Calcane ocuboidal-Gelenk – für sich gesehen unterschiedliche Bewegungsaus masse haben, sie a ber als Gelenkkomplex zu verstehen sind und eine funktionelle Einheit mit dem unteren Sprunggelenk bilden (vgl. Klos, Simons, Schilling, Knobe in Fuss & Sprunggelenk [Zeitschrift] 16 [ 2018 ] Heft 3 S. 141-150, Review zum Themenschwerpunkt Biomechanik des Chopart - und Lisfranc -Gelenkes, S. 142; https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/ S 1619998718300849?via %3Dihub, abgerufen am 1 5. Juni 2022). Dabei kommt dem T alonavikulargelenk eine besondere bio mechanische Bedeutung zu ( was sich auch in seiner fibro kartilaginär verstärkten plantaren Kapsel und den stabilisierenden Band strukturen [ Lig. bifurcatum, Lig. calcaneonaviculare plantare = Springligament ] wider spiegelt ; vgl. B.___ Lexikon Orthopädie und Unfallchirurgie, Springer-Verlag, Eintrag zum Chopart -Gelenk; http://www.lexikon-orthopaedie.com/ pdx.pl?dv =0&id=02013 ; abgeru fen am 1 5. Juni 2022). Bei der Arthrodese des TN-Gelenks ist zu bedenken, dass dadurch die Beweglichkeit des subtalaren Gelenks (STG) weitgehend aufgehoben wird. Das CC-Gelenk führt bei einer Versteifun g zu einem Bewegungsverlust im STG von etwa 30 % (vgl. K. Olms in Trauma und Berufskrankheit [Zeitschrift] 2 005 7 [ Suppl. 1] S. 90 – 95, Arthrodesen im Fu ss be reich, S. 91; https://link.sprin ger.com/article/10.1007/s10039-004-0903-8 ; abge rufen am 1 5. Juni 2022). Somit erweist sich die unbegründet gebliebene Einschät zung von Dr. B.___ im Ergebnis als korrekt. Die Beurteilung der Schwere einer Integritätsentschädi gung hat gestützt auf die erhobenen Befunde zu erfolgen. Von den behandelnden Ärzten befasste sich niemand mit der Frage, ob ein Integritätsschaden vorlieg t. Demnach gibt es keine medizinischen Berichte und Stellungnahmen, w elche Zweifel an den Beurteilun gen von Dr. B.___ begründen. Die Beschwerde gegnerin hat somit zu Recht auf die Beurteilungen ihres beratenden Arztes abge stellt und der Beschwerdeführer in eine Integritäts entschädigung bei einer Integ ritätseinbusse von 5 % ausgerichtet.

Die Beurteilung der Schwere einer Integritätsentschädi gung hat gestützt auf die erhobenen Befunde zu erfolgen. Von den behandelnden Ärzten befasste sich niemand mit der Frage, ob ein Integritätsschaden vorlieg t. Demnach gibt es keine medizinischen Berichte und Stellungnahmen, w elche Zweifel an den Beurteilun gen von Dr. B.___ begründen. Die Beschwerde gegnerin hat somit zu Recht auf die Beurteilungen ihres beratenden Arztes abge stellt und der Beschwerdeführer in eine Integritäts entschädigung bei einer Integ ritätseinbusse von 5 % ausgerichtet. 5. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 (Urk. 2) erweist sich damit als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

5. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 (Urk. 2) erweist sich damit als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - AXA-ARAG Rechtsschutz AG

AXA-ARAG Rechtsschutz AG - Helsana Versicherungen AG

Helsana Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

VogelSherif