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Elvis Presley
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Originaltitel: Roustabout
Regie: John Rich
Musik: Joseph J. Lilley
Drehbuch: Anthony Lawrence & Allan Weiss
Produktion: © Hal Wallis
Kamera: Lucien Ballard
Schnitt: Hal Pereira / Walter H. Tyler
USA / 1964
Hauptdarsteller: Elvis Presley, Barbara Stanwyck, Joan Freeman..u.a.
HANDLUNG
Nach einem Motorradunfall kommt Charlie Rogers (Elvis Presley) auf einem Rummelplatz unter. Während er auf sein repariertes Motorrad wartet, macht er sich nützlich und geht der Schausteller-Truppe zur Hand.
Als er anfängt, Lieder vorzutragen, wird plötzlich viel Publikum angezogen, und das beinahe bankrotte Unternehmen beginnt wieder etwas zu laufen. Charlie hat derweil anderes im Sinn und ist hinter der schönen Cathy her, sehr zum Unmut ihres Vaters...
REZENSION
Roustabout, so der Originaltitel, gehört ohne Frage zum Besseren, was es von Elvis in den 60er-Jahren zu sehen und zu hören gab. Zudem spielte mit Barbara Stanwyck eine veritable Hollywood-Grösse mit.
So etwas wie eine Handlung mit rotem Faden ist ebenfalls zu finden, auch dies bei Elvis-Filmen keine Selbstverständlichkeit.
Elvis singt insgesamt elf Songs, wobei der Titel-Song „Roustabout“, „Poison Ivy League“ und „Little Egypt“ herausragen.
Als Kuriosum kann man vielleicht noch erwähnen, dass die damals noch gänzlich unbekannte Raquel Welch in einer winzigen Nebenrolle als „College-Girl“ zu sehen ist, allerdings im Abspann nicht mal erwähnt wird...
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It Happened At The World's Fair
Regie: Norman Taurog
Musik: Leith Stevens
Drehbuch: Seaman Jacobs / Si Rose
USA / 1963
Hauptdarsteller: Elvis Presley, Joan O'Brien, Gary Lockwood, Vicky Tiu... u.a.
HANDLUNG
Mike Edwards (Elvis Presley) und sein Freund Danny (Gary Lockwood) haben ein Problem. Danny hat im Spielrausch so viel Schulden gemacht, dass nun das Kleinflugzeug, mit dem sie Aufträge erledigen, vom Sheriff beschlagnahmt wird.
Auf der Suche nach Arbeit treffen sie auf Walter Ling und seine Nichte Sue-Lin. Beide sind auf dem Weg nach Seattle und nehmen Mike und Danny mit.
Mike lässt sich überreden auf Sue-Lin aufzupassen, während ihr Onkel etwas erledigen will. Nachdem der Onkel aber spurlos verschwindet, hat Mike nun plötzlich zwei Probleme, mit denen er sich rumschlagen muss...
REZENSION
Zugegeben, es gibt noch wesentlich schlechtere Filme mit Elvis. „It happened At The World's Fair“ darf aber für sich in Anspruch nehmen, der Anfang vom Ende von Elvis' Filmkarriere gewesen zu sein. Hier kam erstmals alles zusammen, was in den Folgejahren zum Standard bei Elvis-Filmen wurde: Eine belanglose Story, in der Elvis einen fast schon pathologisch anmutenden Frauenhelden mimt und ein schlechter, teilweise peinlicher Soundtrack.
Der Filmsoundtrack umfasste hier lediglich zehn Songs, was schon arg wenig war, und vom damaligen Publikum auch mit Unmut zur Kenntnis genommen wurde. Die Single-Auskopplung: „One Broken Heart For Sale“ war nicht schlecht, aber dennoch die erste Single seit 1956, die nicht in die US Top 10 kam.
Über die Story gibt es nicht viel zu sagen. Man nützt die Weltausstellung in Seattle von 1962 als Kulisse, das ist dann aber auch schon das Aufregendste, was es über den Streifen zu sagen gibt. Auch schauspielerisch passt Elvis mit seiner weiblichen Hauptdarstellerin so gar nicht zusammen. Wäre nicht Vicky Tiu in der Rolle der kleinen Sue-Lin gewesen, die mit ihrem Charme zu verzaubern mag, wäre der Streifen wohl vor allem durch ein eher langweiliges und einfallsloses Drehbuch aufgefallen.
Selbst die Filmtechnik ist derart billig aufgezogen, dass man bei jeder Szene sofort merkt, wenn man Studioaufnahmen mit Aussenaufnahmen zusammengemixt hat.
Aber wie gesagt, es kam danach noch schlimmer, erst im Jahr 1968 war ein leichter Lichtschimmer am Horizont auszumachen...
Anschauen kann man sich das natürlich. An einem verregneten Sonntagnachmittag zum Beispiel, aber gesehen haben muss man ihn nicht...