Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03141.jsonl.gz/2289

- Donald Trump will fast an der gesamten US-Küste Öl- und Gasbohrungen erlauben.
- Die Regierung erhofft sich, dass dadurch neue Arbeitsplätze entstehen.
- Noch sind die Pläne nicht endgültig. Und: es formiert sich Widerstand.
Der Plan für die Offshore-Bohrungen sieht vor, dass ab 2019 in rund 90 Prozent der US-Küstengewässer Öl und Gas gefördert werden dürfen. Das Innenministerium legte einen umstrittenen Vorschlag vor, nach dem auch in bislang geschützten Bereichen im Atlantik und der Arktis nach Öl und Gas gebohrt werden könnte.
Die sogenannten Offshore-Bohrungen sind in den USA in einem Fünf-Jahres-Plan reguliert. Im Entwurf schlägt Innenminister Ryan Zinke 47 mögliche Versteigerungen von Bohrrechten in mehr als 90 Prozent der US-Küstengewässer vor. Die Regierung verspricht sich von dem Schritt zahlreiche neue Arbeitsplätze.
Auch manche Republikaner sind dagegen
Eine Koalition aus 60 Umwelt-Organisationen haben Widerstand gegen die Pläne angekündigt. Auch viele der Regierungen der betroffenen Bundesstaaten sind gegen Offshore-Bohrungen an ihren Küsten, darunter einige demokratische Gouverneure.
Sogar von republikanischer Seite gibt es Kritik: Floridas republikanischer Gouverneur Rick Scott sagte, es sei seine oberste Priorität, Floridas Natur zu schützen. Er habe um ein Treffen mit Innenminister Zinke gebeten.
Trump hatte das Innenministerium im vergangenen April angewiesen, zu prüfen, ob mehr Öl- und Gastbohrungen möglich sind.