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Sterne:
Sternspektren
Fixsterne
strahlen im Unterschied zu den Planeten ihr eigenes Licht in den Kosmos -
wie unseres Sonne. Das Licht eines Fixsterns verrät viel über sein Alter,
seine chemische Zusammensetzung, die Temperatur- und Druckverhältnisse
oder Rotationsgeschwindigkeit.
Falls es eines Tages gelingt,
auch das Licht von Exo-Planeten (Planeten ausserhalb unseres
Sonnensystems, die zu einem anderen Sonne gehören) spektroskopisch zu untersuchen, könnte man den
wissenschaftlichen Nachweis führen, ob der Planet belebt ist oder nicht. Denn
das Leben hinterlässt seine Spuren in der Atmosphäre. Die Spektralanalyse
kann solche Spuren entziffern. Allerdings sind die Instrumente oder
Methoden derzeit noch nicht empfindlich genug, um von derart weit
entfernten Planeten, die ja selbst kein aktives Licht abstrahlen, die
Atmosphäre zu untersuchen.
Das
Spektrum eines Sterns ist so einzigartig und charakteristisch wie der
Fingerabdruck eines Menschen. In hochauflösenden Spektren zeigen sich
Hunderte von Linien. Ferner wird anhand des Spektrums ersichtlich, in
welchem Frequenzbereich der Stern am meisten Energie abstrahlt.
Der "Fingerabdruck" unserer Sonne.
Gezeichnet von Joseph Fraunhofer. Er entdeckte 1814 über 500 Linien im
Spektrum der Sonne. Damit lässt sich beweisen, dass überall im Kosmos
die gleichen Elemente - etwa Wasserstoff oder Eisen - zu finden sind.