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Gedächtnis.
Von den verschiedenen
Faktoren des
Gedächtnisvorgangs ist bisher nur einer, nämlich die
Wirkung der Anzahl
von Wiederholungen auf das Behalten, der experimentellen Untersuchung zugänglich geworden. Es hat sich ergeben, daß die
Zahl der Wiederholungen, die für die Aneignung sinnloser
Silben erforderlich ist, schneller als der
Umfang
der anzueignenden Silbenreihe wächst, aber der
Festigkeit
[* 2] der Aneignung eben proportional ist. Die Möglichkeit, diese Ergebnisse
in
Zahlen zu fassen, entsteht dadurch, daß man den
Augenblick, wo man eben etwas kann, genau festzulegen vermag. Man hat ferner
konstatiert, wieviel einsilbige
Wörter der Muttersprache, hintereinander einmal vorgesagt, im G. haften,
wie viele beim zwei- und mehrmaligen Vorsagen unmittelbar hinterher noch eben reproduziert werden können etc.
Ähnlich läßt sich das Vergessen in
Zahlen niederschlagen.