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Der Schreiber zieht seinen Federkiel über die Zeilen, die Federn des Pfaus vor den Augen; fächert sich mit diesen Ideen zu; legt sich einen geräumigen Mantel zurecht, damit dieser wie den Pfau, wenn er sicher und unversehrt durch den Wald schreitet, den Schreiber deckend und edelnd durch die Zeilen begleitet, die er zu Ehren des Pfaus auf das Papier legt.
Der Pfau schaut links und rechts, die Federn weit und breit von sich gestreckt, welche trotzdem eine grosse Geschlossenheit bilden. Die Feder des Schreibers steht allein für sich da, schreibend einen Mantel knüpfend, jede Zeile eine Feder, die sich am Beispiel des Pfaus misst. Der Schreiber erkennt, dass die Schrift nicht das erreicht, was die Natur schafft.
Der Blick geht hinüber zum Pfau, der als unwirkliche Sicherheit in seiner Pose verharrt, einem Gespenst gleich, das gleich entfliehen wird. Keine Hand kann ihn fassen, kein Verstand erfassen, wie Natur ein solches Ding an Pracht schuf und am Leben erhält. Die Hand erzittert an der schreibenden Feder, wie das Zittern, das für einen kurzen Augenblick das wunderprächtige Federkleid erfasst, welches sich über den Zeilen öffnet.