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Der Landrat verabschiedete 2015 das Kantonale Sportanlagenkonzept (KASAK). Die Landsgemeinde 2018 gewährte einen Rahmenkredit für die Periode 2018–2022 über 20,1 Millionen Franken für Beiträge an den Bau, die Erweiterung oder die Sanierung von Sportanlagen, die im KASAK-Inventar gelistet sind. Der Regierungsrat genehmigte im April 2022 die Glarner Sportstrategie. Die Erneuerung des aktuellen KASAK gehört dabei zu den beschlossenen Massnahmen. Aufgrund von Änderungen auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene wurde das bestehende KASAK angepasst. Der Regierungsrat beantragt dem Landrat einen Rahmenkredit über 2 Millionen Franken für die Periode 2023–2026, aufgrund der angepassten und mit den Gemeinden besprochenen Inventarliste bzw. der bereits bekannten Projekte.
Was wurde bisher via KASAK finanziert?
Die Landsgemeinde 2018 hat für die Jahre 2018–2022 einen Rahmenkredit von 20,1 Millionen Franken gesprochen. Davon gingen 18,7 Millionen Franken an die Erweiterung und Sanierung der lintharena sgu. Weitere Beiträge gingen an die Überdachung der Kunsteisbahn in Glarus (550 000 Fr.), die Bodensanierung der Linthhalle (262 000 Fr.) und die Sanierung der Kletterhalle Näfels (115 100 Fr.). Die Sanierung der Kälteerzeugung der Kunsteisbahn und der Curlinghalle in Glarus (150 000 Fr.) ist für Herbst 2022 geplant. Mit kleineren Beträgen unterstützt wurden der Klettersteig Braunwald, die Golfanlage in Engi, die Entkoppelung der Kälteanlage im Buchholz Glarus sowie der Hauptfussballplatz der lintharena. Die Sanierung der Dreifachturnhalle im Buchholz wurde von 2021 auf 2026 verschoben.
Was soll in Zukunft unterstützt werden?
Neben kleineren Anpassungen (Klettersteige in Braunwald und Golfanlage in Engi) im Jahr 2023 wird die für 2026 vorgesehene Sanierung und Erweiterung der Dreifachturnhalle Buchholz in Glarus im Umfang von 8 Millionen Franken einen Kantonsbeitrag in der Höhe von mutmasslich1,6 Millionen Franken auslösen. Für zusätzliche Projekte wird jährlich ein Betrag von etwa 100 000 Franken eingesetzt.