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Die Quellenangaben bei der Verwendung von Texten Dritter gehören zu den wesentlichen Bestandteilen wissenschaftlicher Arbeiten. Doch ebenso müssen bei der Nutzung von Bildern die Quellen korrekt angegeben werden. Dieser Beitrag informiert darüber, worauf zu achten ist. Eine verständliche Anleitung zeigt, wie in wenigen Schritten in Word Bildquellen angegeben werden können und daraus automatisch ein Abbildungsverzeichnis erstellt wird.
Bildquellen in wissenschaftlichen Arbeiten – Grundsätzliches
Wenn für Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten oder Dissertationen Bilder verwendet werden, ist die Quelle anzugeben, aus der das Bild stammt. Dies gehört zur wissenschaftlichen Arbeit wie die Kennzeichnung eines fremden Textes.
Aus der Kennzeichnung sollten Folgendes zu erkennen sein:
- Wer ist der rechtmäßige Eigentümer des Bildes?
- Aus welcher Quelle wurde das Bild entnommen?
Aus diesen Gründen ist es bei wissenschaftlichen Arbeiten wichtig, sich an die Vorgaben für ein korrektes Zitieren, auch der Bildquellen, zu halten.
Bilder für eine Arbeit sind beispielsweise in Internetquellen oder wissenschaftlichen Artikeln zu finden. Um dabei Lizenzrechte nicht zu verletzen, bieten sich lizenzfreie Bildplattformen an. Dies sind etwa Pixabay und Pexels.
Bildquellen korrekt kennzeichnen
Abbildungen, die in wissenschaftlichen Arbeiten Verwendung finden, sind etwa Bilder, Grafiken, Diagramme und Fotos. Da sich diese hinsichtlich ihres Formats von Texten unterscheiden, gehören sie nicht in das Literaturverzeichnis, sondern in einem speziellen Abbildungsverzeichnis. Es befindet sich nicht, wie das Literaturverzeichnis, auf den letzten Seiten der Arbeit, sondern vorne und kommt direkt nach dem Inhaltsverzeichnis.
Das Abbildungsverzeichnis soll so aufgebaut sein, dass die Bilder geordnet mit den Überschriften problemlos wiederzufinden sind. Werden Bilder in eine wissenschaftliche Arbeit eingefügt, sind diese daher zu nummerieren und jedes Bild mit einem Titel zu versehen. Dem Titel folgt die Quellenangabe; welche in Klammern gesetzt wird.
Dies sieht dann etwa so aus:
Wird ein eigenes Bild verwendet, wie selbst erstellte Aufnahmen oder Diagramme, kennzeichnet der Verfasser dies an der betreffenden Stelle mit „Quelle: Eigene Aufnahme“ oder „Quelle: Eigene Darstellung“.
Abbildungsverzeichnis einwandfrei erstellen
Im Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit befindet sich das Abbildungsverzeichnis im Regelfall vor der Einleitung, direkt hinter dem Inhaltsverzeichnis. Die verwendeten Bilder werden dort durchnummeriert und mit Überschrift geordnet aufgeführt. Auf diese Weise hat der Leser die Möglichkeit, verwendete Bilder exakt wiederzufinden, ohne im Text suchen zu müssen. Dies erleichtert ebenso einem Korrektor die Arbeit.
Wer in Word die Möglichkeit nutzt, Bildbeschriftungen einzufügen, hat einen entscheidenden Vorteil: An einer beliebigen Stelle kann ein automatisch von Word generiertes Abbildungsverzeichnis in die wissenschaftliche Arbeit eingefügt werden.
Beschriftung und Abbildungsverzeichnis in Word erstellen
Wer mehrere Abbildungen in seiner Arbeit zur Verdeutlichung nutzt, erleichtert sich durch die Funktionen in Word die Arbeit. Daneben stellt der Verfasser sicher, dass im Abbildungsverzeichnis alle Abbildungen aufgeführt werden.
Mit der nachstehenden Anleitung sind die Möglichkeiten in Word mühelos umsetzbar.
Beschriftung einfügen
Um die Funktion „Beschriftung einfügen“ zu erreichen, wird einfach ein Rechtsklick auf das Bild gemacht.
Es öffnet sich daraufhin ein Fenster. Dort kann dem Bild ein Titel gegeben werden. Wichtig: An die korrekte Angabe der Quelle denken!
Nach der Bestätigung mit „O. K.“ wird die Beschriftung, so wie eingegeben, unter dem Bild eingefügt.