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Die UNO-Kinderrechtskonvention (KRK) wurde von der UNO-Generalversammlung am 20. November 1989 verabschiedet und von der Schweiz Anfang 1997 ratifiziert. Die KRK zählt 196 Vertragsstaaten und fokussiert deren Verantwortung für den Schutz und das Wohl Minderjähriger. Sie garantiert umfassend die Menschenrechte Jugendlicher unter 18 Jahren und anerkennt diese als eigenständige Rechtssubjekte: Alle Massnahmen, die Kinder und Jugendliche betreffen, müssen deren Wohl berücksichtigen.
Drei Fakultativprotokolle ergänzen die KRK (siehe grauer Kasten).
Berichterstattung an den UNO-Kinderrechtsausschuss
Die KRK verlangt vom Bundesrat alle fünf Jahre einen Bericht über deren landesweite Umsetzung (Art. 44 KRK). Auch Nichtregierungsorganisationen (NGO) können einen Bericht zur Situation der Kinderrechte in der Schweiz einreichen (Art. 45 KRK). Der UNO-Kinderrechtsausschuss lädt anschliessend eine Staatsdelegation und die NGOs zum Dialog ein. Daraufhin unterbreitet der Ausschuss der Schweiz Empfehlungen für Verbesserungen in der Umsetzung der KRK.
Die Empfehlungen des UNO-Kinderrechtsausschusses an die Schweiz sind unter Empfehlungen zu finden. Die zugrundeliegenden Berichte in den weiterführenden Informationen.
Koordination der Umsetzung
Die thematische Breite der KRK und das föderalistische System der Schweiz haben zur Folge, dass eine Vielzahl staatlicher Akteure mit der Umsetzung der Konvention betraut ist. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) koordiniert die Arbeiten unter Einbezug der Kantone.