Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03560.jsonl.gz/1126

Das Wichtigste in Kürze
- Als erste wichtige Innovation der Menschheit dürfte das Rad gelten.
- Zu den weiteren wichtigen Entdeckungen gehören der Buchdruck und die Elektrizität.
Ohne das Rad wäre bis heute kein schneller Transport möglich. Erfunden wurde es vermutlich vor etwas mehr als 5000 Jahren in Mesopotamien (dem heutigen Irak).
Bei den ersten Rädern handelte es sich um schlichte Scheibenräder, ehe die Sumerer 3000 Jahre später das leichte Speichenrad erfanden.
Den Chinesen ist vermutlich die erste Schubkarre zu verdanken, die mit nur einem Rad auskam. Die Griechen und Ägypter nutzten das Rad erstmals in Form des Zahnrads für komplizierte technische Anlagen. Ohne diese Erfindung wären moderne Innovationen von der Spindel für Stoffe bis zur Drehbank für Holzarbeiten nicht möglich gewesen.
Innovation: Der Buchdruck
Der Buchdruck gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Innovationen überhaupt. Er legte die Grundlage zu vielen sozialen Revolutionen. Bis zur Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg war das schriftliche Wissen einigen wenigen Gruppen vorbehalten.
Vor allem die Kirche profitierte davon, mündliches Wissen nur so weiterzugeben, wie es ihr passte. Mit der Innovation Buchdruck konnte schriftliches Wissen erstmals in grossem Umfang günstig verbreitet werden.
Immer mehr Menschen lernten das Lesen und konnten sich unabhängig von der Kirche und anderen Mächtigen informieren. Dies führte zu enormen Wissenssprüngen, die unter anderem die Renaissance, die Aufklärung und Revolutionen ermöglichten.
Die Dampfmaschine
Als offizieller Erfinder der Dampfmaschine gilt James Watt. Doch schon Jahrzehnte vor ihm hatten andere Tüftler vergleichbare Innovationen entwickelt. Er perfektionierte die Innovation lediglich so sehr, dass sie industriell eingesetzt werden konnte.
Dampf als Energiequelle ermöglichte erstmals den Einsatz grosser Maschinen und läutete so das Zeitalter der Industrialisierung ein. Dieses bildete die Grundlage für die moderne Welt mit ihren Grossstädten und Arbeitsroutinen.
Dampf verlieh auch der Mobilität einen wichtigen Schub im wahrsten Sinne des Wortes: Die Eisenbahn machte für viele Menschen das Reisen erst möglich.
Elektrizität
Elektrizität an sich ist natürlich keine Erfindung, denn sie existiert auf natürliche Weise. Schon der griechische Mathematiker Thales von Milet entdeckte 550 vor Christus die elektrische Ladung von Teilchen.
Allerdings dauerte es noch über 2000 Jahre, bis der Deutsche Otto von Guericke die erste Elektrisiermaschine erfand, die Funken erzeugte.
Auf dieser Basis gelangen weitere Forschungen und zahlreiche Innovationen, die die Welt veränderten. Die wohl wichtigste Innovation die elektrische Glühbirne von Thomas Alva Edison, erhellt bis heute die Welt. Sie läutete die Elektrifizierung ein, ohne die das moderne Leben nicht möglich wäre.
Der Computer
Auch Rechenmaschinen sind wesentlich ältere Innovationen als viele vermuten. So wurde in einem griechischen Schiffswrack der Mechanismus von Antikythera aus der Zeit um 70 vor Christus entdeckt.
Der grosse deutsche Denker Leibnitz tüftelte im 17. Jahrhundert eine Rechenmaschine aus, der ein Jahrhundert später Charles Babbage mit seiner Analytical Engine folgte.
Moderne Computer und die Digitalisierung haben die Welt seit dem 20. Jahrhundert grundlegend verändert. Auf ihrer Grundlage entstanden heutige unverzichtbare Helfer wie das Internet und das Smartphone.