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Anfang März 2015 kämpften rund 130 paralympische Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer aus 30 Nationen um Weltmeisterehren im Ski alpin. Dabei gab es in Panorama in den kanadischen Rocky Mountains in insgesamt fünf Disziplinen einen Titel zu gewinnen.
Für die Schweiz waren der Goldmedaillen-Gewinner der Paralympics 2014 in Sotschi, Christoph Kunz aus Reichenbach/BE, Thomas Pfyl aus Schwyz und der junge Neuenburger Robin Cuche am Start.
Leider gelang es nur Thomas Pfyl die gute Form, die ihm zuvor bereits einige Weltcup-Podestplätze beschert hatte, zu bestätigen. Der Schwyzer gewann im Super-G die Bronzemedaille. Dabei bewies der halbseitig gelähmte Spitzenathlet, der seit zehn Jahren zu den besten paralympischen Skirennfahrern der Welt gehört, Nerven wie Drahtseile. Er musste nämlich zwei Anläufe nehmen, um am Ende aufs Podest steigen zu können. Weil der vor ihm gestartete Fahrer gestürzt war, wurde er auf halber Strecke angehalten und zurück an den Start gefahren. Sechs Fahrer später startete Pfyl das Rennen noch einmal, um am Ende die drittbeste Zeit zu erzielen.
Dagegen konnte Christoph Kunz für einmal nicht reüssieren. In der Abfahrt schied er aus und im Super-G belegte er nach einer verhaltenen Fahrt den 8. Rang. In seiner Paradedisziplin, dem Riesenslalom, lag er nach dem 1. Lauf mit nur 9 Hundertstel Rückstand auf das Podest auf Zwischenrang 6. Doch dann verlor der Paraplegiker im zweiten Lauf wegen einer Bodenwelle das Gleichgewicht und weg war die Medaillenchance. Trotzdem holte er sich an diesem Rennen mit dem 5. Rang die beste Klassierung der WM.
Robin Cuche sammelte seine ersten Erfahrungen an einer WM. Im Riesenslalom schied er nach einer guten Fahrt im 1. Lauf kurz vor dem Ziel aus. Im 1. Lauf des Slaloms stürzte der Youngster mit Jahrgang 1998 sogar so schwer, dass er sich nach der Rückkehr in die Schweiz einer Operation am Kreuzband unterziehen lassen musste und erst gegen Ende Jahr wieder auf den Schnee zurückkehren konnte.