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Beim Besuch der WK Truppe in Muotathal musste vernommen werden, dass die Stammsektion Grenadier Kompanie 33 bei den Neuen nicht mehr den selben Stellenwert hatte. Diesem Manko wurde begegnet, indem man die Werbung und vor allem die Information verbesserte. Den breitesten Raum aber nahm die Jubiläumshauptversammlung als Kompanieabend in Anspruch. 1958 hatte man erstmals über 200 Mitglieder, genau 213, davon 52 aus St. Gallen. Eine Grenadierbar sollte aufgezogen werden und Gäste hätten 6.-Franken fürs Essen zu bezahlen. Eine Tombola mit 2000 Losen für 50 Rappen sollte helfen, das Defizit zu tragen. Die Versammlung beschloss, dass auch Kameraden aus der Landwehr Grenadierkompanie I/8 aufgenommen werden. Man erwartet zur HV 213 Esser, davon 123 Grenadiere. Leider musste der General absagen.
Walter Sutter, Hermann Antenen und Adolf Haller wurden als neue Ehrenmitglieder gewählt und gewürdigt. 1959 konnten noch 5000 Einzahlungsscheine gedruckt werden für 61.-Franken. Auch beschloss der Vorstand an einer Sitzung, dass man die Alten Grenadiere behalten wolle, aber neue Junge höchstens geduldet seien. Geser stellte einen Antrag, die Zusammenkünfte nur noch alle 2 Jahre durchzuführen. Damit setzte er sich jedoch bei seinen Vorstandskollegen nie durch, obwohl er den Antrag immer schön regelmässig wiederholte. Die nächste HV wurde in Wil durchgeführt auf Initiative von Willi Wagner und Robert Leutenegger. Da die Kasse nicht die gesündeste war, wurde eine unprogrammgemässe HV gehalten mit einer Versteigerung. Die Organisatoren spendeten für das Essen 2 Rehe. Der finanzielle Erfolg übertraf alle Erwartungen.
Der amtmüde Emil Auer wollte abgelöst werden. Als Nachfolger konnte in Wil Armin Spiess zum neuen Präsidenten gewählt werden. Bei der ersten Sitzung unter Armin Spiess befürchtete man, dass die Grenadier Kompanien aufgelöst werden, man also nur noch eine Veteranenvereinigung wäre. Man beschloss, dass die zur Entlassung anstehenden Landwehrgrenadiere zu ehren seien. Man hatte mit dem Kommandanten der Grenadier Kompanie 33 Probleme, welche im WK ausdiskutiert werden sollten. Ein Besuch auf der Schwägalp mit Kind und Kegel konnte infolge mangelhafter Beteiligung nicht stattfinden. 1962 stritt man sich erneut, wo die nächste HV sein sollte. Zürich, Wil oder andere Orte standen zur Diskussion. Man einigte sich schliesslich auf Amlikon und hielt fest, dass es Mehlsuppe für nichtmotorisierte Besucher ab 04.30 Uhr geben müsse.
Hauptmann Vernier von der Kompanie veranlasste, dass die Adressenwechsel auch der Stammsektion gemeldet werden mussten. Die seinerzeitige Aussprache lohnte sich also, denn Hptm Vernier stand nun hinter der Sache. Was 2 Fass Bier durch die Stammsektion sowie 2 Rahmen Bier durch Migg Auer so alles bewirken.
Hugo Eisenring soll zum Eintritt in die Stammsektion animiert werden. Auch sollten regionale Treffs ins Leben gerufen werden und ein Streit zwischen Wagner und Leutenegger sei zu schlichten. Ein Vorschlag, neu ein Sitzungsgeld von 5.-Franken zu bezahlen, wurde abgelehnt. Die Statuten sollten an der nächsten HV zur Verteilung gelangen. Auch das Fürsorgefondreglement sollte angepasst werden. In den Statuten stand, dass Mitglieder, welche 3 Jahre keinen Beitrag bezahlten, keine Unterstützung vom Fürsorgefond erhalten. Auch wurde das 15 Jahr - Jubiläum vorbereitet und beschlossen, dass die Freimitglieder ein Tüchlein als Anerkennung erhalten sollen.
An der HV 64 nahmen 3 ehemalige sowie der aktuelle Kp Kdt (Oblt Lipp) teil. Die neue Kategorie Freimitglieder musste keinen Beitrag bezahlen. Dafür erwartete die Stammsektion den doppelten Betrag als Spende. Vor lauter Jubiläum wurde die Ehrung bis nach dem Essen verschoben und dann schlicht vergessen. Auch beschloss man, dass keine Darlehen mehr gewährt werden dürfen. Infolge Rückständen bei der Bezahlung der Jahresbeiträge bis zu 8 Jahren kam es zu zahlreichen Ausschlüssen. Das Protokoll vom 16. Oktober 65 wurde erstmals im typischen "Ernst Geser Stil" verfasst mit vielen Wortspielereien. Das Essen an der HV war sehr schlecht, wurde doch fast jede Portion einzeln gekocht und serviert.
Für die HV 66 spendete Migg Auer 250 Mohrenköpfe, welche zu 1.-Franken verkauft werden sollten. In zwei Mohrenköpfen war je ein 20er Goldstückli versteckt. Da die Kompanietagung 67 in Oberhelfenschwil stattfand, offerierte der Wirt Gratisübernachtung im Schlafsaal. Ernst Geser wollte wieder einmal zurücktreten, was aber nicht erlaubt wurde.
Man beschloss auch, dass noch keine weiteren Mitglieder ausgeschlossen werden, weil bald das 20 Jahr - Jubiläum der Stammsektion Grenadier Kompanie 33 anstand. Auch diese Feierlichkeiten sollten in Oberhelfenschwil stattfinden.