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Gegen Ende des zweiten Lebensjahres wird für das Kind das Resultat seiner Handlung von Bedeutung. Es bemerkt, dass es etwas bewirken kann (z.B., dass beim Malen Striche entstehen). Nun steht nicht mehr das Tun selbst im Vordergrund, sondern die Veränderbarkeit der Umwelt. In diesem Alter zeigen sich im kindlichen Spiel auch bereits erste symbolische Handlungen („so tun als ob“). Das Kind gibt z.B. seiner Puppe zu trinken. Es tut so, als ob die Puppe lebendig wäre und trinken könnte.
Theodor (2J 2M) ist im Bildungsraum Soziale Bezüge. Bereits nach kurzer Zeit kommt er mit einer Puppe und einer Windel zu mir. Theodor zieht der Puppe mit etwas Hilfe die Windel an. Danach holte er einen Pulli und zieht ihn ebenfalls der Puppe über.
Nachdem er die Puppe angezogen hat, sagt er zu mir (Olivia): «Sie muess Bisle». Er holt aus einem Regal mehrere Töpfchen und stellt alle in einer Reihe auf den Boden. Dann zieht er die Puppe wieder aus und setzt sie auf eines der Töpfchen.
Verfasserin: Olivia