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Fernando Alonso scheute sich noch nie davor, seine persönliche Meinung preiszugeben. Drei Tage nach seinem Rücktritt holte der Spanier nun zum Rundumschlag gegen die Formel 1 aus. «Ich höre auf, weil die Action auf der Strecke richtig schwach ist», so der 37-Jährige.
Alonso konkretisierte seine Kritik:
Wir reden in der Formel 1 über so viele Dinge, die abseits der Strecke stattfinden. Wir sprechen über Polemik, über Funksprüche. Wenn man das so häufig macht, ist das ein schlechtes Zeichen. Dann war die Action auf der Strecke nicht gut. Genau dieses Gefühl gibt mir die Formel 1 derzeit.
Wie es für den zweifachen Weltmeister persönlich weitergeht, verriet Alonso nicht. Zunächst steht für den Spanier am Wochenende die Langstrecken-WM in Silverstone an. Ab kommender Saison gilt ein dauerhaftes Engagement in der Indy-Car-Serie in den USA als wahrscheinlich.
Alonso hatte zuletzt immer wieder erklärt, die sogenannte «Triple Crown» gewinnen zu wollen. Triumphe beim GP von Monaco, in Le Mans und bei den Indy 500 hat bislang nur der Brite Graham Hill geschafft.