Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03636.jsonl.gz/394

Ein jung aussehender Kiefer und ein gut geformtes Kinn gelten als Schlüsselaspekte zur Definierung der männlichen Gesichtszüge im Vergleich zu den weiblichen Zügen. Bei Frauen unterstreicht ein runderes und weniger ausgeprägtes Kinn einen weiblichen Look, bei Männern wird ein kantigeres bevorzugt.
Nun gibt es aber nebst der genetischen Prägung auch Angewohnheiten, die im Laufe der Entwicklung die Form des Kinns beeinflussen können. Dabei spielen vor allem Daumenlutschen als Kind oder auch gesundheitliche Ursachen wie eine überwiegende Mundatmung, Allergien, Atemprobleme oder Schluckbeschwerden eine Rolle.
Folge solcher Angewohnheiten kann z.B. ein fliehendes Kinn sein. Es entsteht durch eine Fehlbildung der Kieferknochen, bei der der Unterkiefer zu weit hinten liegt. Genetisch bedingt entsteht es, wenn entweder der Unterkiefer zu wenig oder der Oberkiefer zu stark entwickelt ist. Aber auch im Laufe des Alterungsprozesses kann das Kinn zurückgehen und kürzer werden.
Wenn der Unterkiefer zu weit hinten liegt, verändert dies das Aussehen eines Gesichtes stark. Durch das zurückstehende Kinn ist der Unterkiefer weniger definiert, wodurch der untere Teil des Gesichts eingesunken und die Proportionen insgesamt unharmonisch wirken können. So kann ein Kinn zu kurz oder zu plump wirken. Dies kann bei betroffenen Menschen zu einem verminderten Selbstbewusstsein führen.