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Im Bundesstaat Puebla kamen 28 Menschen bei Erdrutschen um, die durch die heftigen Regenfälle ausgelöst wurden, wie die lokalen Behörden berichteten. Im benachbarten Bundesstaat Veracruz starben weitere zehn Menschen, wie der Gouverneur Javier Duarte am Sonntag mitteilte.
Mehrere Flüsse traten über die Ufer und verursachten Schlammlawinen an Berghängen. Nach mehreren Vermissten werde noch gesucht, erklärten die Behörden weiter.
Allein in der Gemeinde Huauchinango -140 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt – starben 25 Menschen. Weitere drei Opfer gab es in der 15 Kilometer entfernten Ortschaft Tlaola. Fünfzehn der Toten waren Minderjährige, berichtete die Zeitung “Excelsior”.
Die Wohnungen von mindestens 2000 Menschen in Huauchinango und Tloala wurden schwer beschädigt. Sie mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Zwei Brücken über den Fluss Necaxa brachen zusammen. Zunächst war die Rede von weniger als zehn Toten gewesen.
“Earl” hatte sich am Samstag zu einem tropischen Tiefdruckgebiet mit Windgeschwindigkeiten von nur noch 55 Kilometern pro Stunde abgeschwächt. Die starken Regenfälle hielten jedoch am Sonntag noch an. Aus der Karibik kommend war “Earl” am Donnerstag in Belize mit Hurrikanstärke auf das zentralamerikanische Festland gestossen.
Im Westen Mexikos entstand indessen am Sonntag der Tropensturm “Javier” mit anhaltender Windstärke von 75 km/h und Windböen von bis zu 95 km/h, teilte die Wetterwarte Conagua mit. In den Bundesstaaten Colima und Jalisco werden schwere Regenfälle erwartet
(SDA)