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Obama legt in Umfragen zu
Trotz des leichten Vorsprungs: Will Obama die Wahl gewinnen, wird er noch viele Reden vor vielen Menschen halten müssen. (Keystone)
US-Präsident Barack Obama geht mit einem Vorsprung in der Gunst der Wähler in den Wahlkampf-Endspurt. Er legte gleich in mehreren Umfragen zu, aber es bleibt weiterhin bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney.
Unterschiedliche Zahlen
Nach einer am Samstag veröffentlichten Rasmussen-Umfrage liegt Obama mit 46 zu 44 Prozent vorn. Der Präsident gewann damit zwei Prozentpunkte hinzu. Laut einer Reuters/Ipsos-Erhebung führt er jetzt sogar mit 47 zu 43 Prozent vor seinem Rivalen. Auch nach einer Gallup-Umfrage konnte sich Obama um drei Punkte auf 48 Prozent verbessern, der Republikaner kommt auf 45 Prozent.
Dagegen hatte Romney vom Parteitag der Republikaner praktisch gar nicht profitiert.
Eine Million für Steuerinfos zu Romney
Romney geht es jetzt plötzlich an eine mögliche Schwachstelle. Der Verleger und Gründer des Pornomagazins «Hustler», Larry Flynt, bietet für Informationen über Romneys Finanzlage bis zu einer Million Dollar in bar. Der exzentrische Publizist ruft in ganzseitigen Zeitungsanzeigen dazu auf, ihm «belegbare Beweise hinsichtlich der unveröffentlichten Steuererklärungen Romneys und/oder Details zu dessen Anlagen in Übersee, Bankkonten oder Geschäftsbeziehungen» zu übergeben.
Romney hat zwar seine Steuererklärung für 2010 sowie eine Schätzung seiner Steuerschuld für 2011 veröffentlicht, lehnt es aber ab, Informationen über weitere Jahre preiszugeben. Er war in den 80er Jahren in der freien Wirtschaft höchst erfolgreich und hatte als Unternehmensberater und Investor Millionen verdient. Sein Vermögen wird heute auf über 200 Millionen Dollar geschätzt. (luek, dpa)
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