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CLA steht für konjugierte Linolsäuren (conjugated linoleic acid), eine Gruppe von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die hauptsächlich in der Milch und im Fleisch von Wiederkäuern zu finden sind. CLA fallen als Zwischenprodukte bei der Verstoffwechslung von ungesättigten Fettsäuren aus dem Futter durch die Mikroorganismen im Pansen der Wiederkäuer an. Nicht-Wiederkäuer hingegen müssen CLA oder ihren Vorläufer (trans-Vaccensäure) mit dem Futter aufnehmen.
Die Unterschiede in den CLA-Gehalten innerhalb einer Tierart sind einerseits auf Differenzen bei den Rassen und andererseits auf die Umweltbedingungen der Tiere zurückzuführen. Das Futter hat einen starken Einfluss auf den CLA-Gehalt, da es die Grundstoffe (Fette) liefert, aus denen CLA synthetisiert wird. Auch die verschiedenen Fleischstücke eines Tieres weisen unterschiedliche CLA-Mengen auf: Je höher der Fettgehalt eines Fleischstücks ist, desto mehr CLA enthält es. Die verschiedenen Kochmethoden beeinflussen den Gehalt an CLA im Fleisch so gut wie gar nicht. Dies zeigte eine Studie, die im Ofen und in der Pfanne gebratenes, gegrilltes und im Mikrowellenherd zubereitetes Fleisch miteinander verglich. Ausserdem scheint auch das Lagern von Fleisch oder Fleischerzeugnissen die konjugierten Linolsäuren nicht zu beeinflussen.
Tierversuche und Studien mit Zellkulturen weisen auf eine positive Wirkung der CLA auf die Gesundheit hin. Krebsprävention, Schutz vor Arteriosklerose, positive Wirkung bei Diabetes und auf das Immunsystem und Schutz vor oxidativem Stress sind einige Eigenschaften die CLA zugeschrieben werden. Auch auf die Körperzusammensetzung hat CLA einen Einfluss: es verschiebt Fett- zugunsten von Muskelgewebe. Ob sich all diese positiven Wirkungen auch beim Menschen zeigen, ist jedoch noch nicht geklärt, da Studien am Menschen noch keine einheitlichen Resultate zeigten.