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Vergiss nid d’Freud (Paul Schreiber)
Vergiss nid d’Freud, vergiss se nie, so wird Dir’s Glück bestimmt nie flieh. Schiint dir uf’s Mou de Wäg verfähut, hesch mit dr Freud grad s’Rächte gwähut, grad s’Rächte gwähut.
Vergiss nid d’Freud, si bliebt dir treu. Dür s’Häue wird di Hoffnig neu. Sie lüüchtet über s’Dunkle i bringt Liecht is Härz u Sunneschyn u Sunneschyn.
Vergiss
nid d’Freud, si richtets scho, denn mit dr Freud darf s’Schöne cho. So ziehsch
du nur no s’Guete a, wüu das doch d’Freud am beschte cha, am beschte cha.
Verlorni Heimat (Paul Müller-Egger)
I de Weide obe zwüsche Waud u Flueh ruscht dür Stei u Grabe s’Wasser ohni Rueh. Und am Bach die Hütte u dä Ahornboum, s’isch no aus wie aube, s’isch mi Jugendtroum. Uf dr Aup tönt s’Gloggeglüt, oh du schöni Jugendzyt. Uf dr Aup tönt s’Gloggeglüt, oh du schöni, schöni Jugendzyt.
Und vom Wasserrusche und vom Herdeglüt hani lehre singe schöner nützt i nüt. Spöter het mir d’Frömdi d’Luscht zum Singe gno, hani wöue singe isch gäng s’Heiweh cho. Uf dr Aup tönt s’Gloggeglüt, oh du schöni Jugendzyt. Uf dr Aup tönt s’Gloggeglüt, oh du schöni, schöni Jugendzyt.
S’Wasser ruscht no immer, d’Glogge töne
no und mis liebe Hüüsli isch ou bliebe stoh, aber dr Ätti, s’Müetti, ach du
fingsch se nit. Andri hei dört obe schöni Chüejerzyt. Uf dr Aup tönt
s’Gloggeglüt, oh du schöni Jugendzyt. Uf dr Aup tönt s’Gloggeglüt, oh du
schöni, schöni Jugendzyt.