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Ein typischer Gartenboden zeichnet sich durch einen mehr als 40 cm mächtigen, humusreichen Oberboden, den sogenannten A-Horizont aus. Dieser entsteht durch die tiefe Bodenbearbeitung, die starke organische Düngung mit Kompost oder Mist und eine intensive Durchmischung durch Bodenlebewesen. Die intensive Düngung führt zu erhöhten Anteilen an organischer Substanz, Humus, und daher zu einer dunklen Färbung des Oberbodens. Das Bodenleben wird zusätzlich durch die regelmässige Bewässerung begünstigt. Gut ausgebildete Gartenböden entstanden durch eine intensive Bewirtschaftung während mehrerer Jahrzehnte bis Jahrhunderte am Beispiel von Klostergärten. Gartenböden enthalten oft Artefakte wie z.B. Scherben.
Foto: G.Brändle