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Wer je mit einem Kinderwagen den Bahnhof unterqueren musste, wird sich gefragt haben, wie dies mit einem Rollstuhl zu bewerkstelligen sei.
Mit der Vorlage für einen «hindernisfreien Zugang» erfüllen die SBB und die Stadt eine 2004 beschlossene, gesetzliche Vorgabe. Abzüglich der Beiträge von SBB und der Windlerstiftung enstehen der Stadt Nettokosten von Fr. 3,3 Millionen.
Aufwertung der Bahnhofsumgebung
Mit der zusätzlichen Variante «Aufwertung der Bahnhofvorplätze» wird die Problematik des gesamten Bahnhofsbereichs angegangen, insbesondere der Bushof und der südliche Zugang zum Bahnhof. Für die Aufwertung wird eine zusätzliche halbe Million veranschlagt. Die ÖBS Stein am Rhein unterstützt beide Varianten als akzeptable Lösung für ein lange währendes Problem. Die Stadt hat in den letzten zwei Jahren fast sieben Millionen in den Strassenbau investiert, es ist Zeit, den stark frequentierten Bahnhof den heutigen Bedürfnissen anzupassen.
Bahnhofsunterführung als Scharnier zwischen Stadtteilen
Die Bahnhofsunterführung wird nicht nur von Reisenden und Pendlern benützt, sondern auch von den Bewohnern im südlichen Teil der Stadt. Auch wenn sie verbreitert wird, ist eine Unterführung als Verbindung zwischen einem stark wachsenden Quartier und dem Rest der Stadt nicht geeignet.