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Zur Pause lag der Favorit 7:12 in Rückstand und musste nach einer Gelben Karte gegen Jerome Kaino die ersten zehn Minuten der ersten Halbzeit mit einem Spieler weniger auskommen.
Die nummerische Unterzahl schadete den Neuseeländern nicht. Im Gegenteil: Dan Carter, für viele der beste Fly-Half aller Zeiten, skorte mit einem Dropkick drei Punkte. Wenig später gingen die “All Blacks” mit ihrem zweiten Try erstmals seit der 21. Minute wieder in Führung. Carter sorgte mit fünf weiteren Punkten dafür, dass sein Team die Führung bis zuletzt verteidigte.
Für den 33-Jährigen, der nach der WM beim französischen Klub Racing 92 mit einem Jahressalär von 1,5 Millionen Euro zum bestbezahlten Rugby-Spieler der Welt wird, ist die Finalqualifikation eine besondere Genugtuung. Als Neuseeland 2011 Weltmeister wurde, verpasste er den Grossteil des Turniers mit einer Verletzung.
Im zweiten Halbfinal am Sonntag stehen sich Australien und Argentinien gegenüber.
(SI)