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Afrikanische Wallfahrt 2020 fällt aus – OK geht auf Solidaritätsmarsch
Wegen der Einschränkungen durch die Massnahmen gegen das Coronavirus kann die 10. Afrikanische Wallfahrt nach Einsiedeln vom 29. August dieses Jahr nicht stattfinden. Nach den von rassistischen Gewalttaten in den USA ausgelösten weltweiten Demonstrationen gegen jegliche Form von Rassismus haben sich die Mitglieder des OK jedoch entschlossen, ein Zeichen setzen und stellvertretend für die üblichen Pilgerinnen und Pilger eine Wallfahrt im kleinen Kreis durchzuführen, in der Form eines Solidaritätsmarsches am 29. August von Biberbrugg nach Einsiedeln. Abgeschlossen wird der Solidaritätsmarsch mit einer Eucharistiefeier mit Abt Urban Federer im Kloster Einsiedeln, wie das OK am 26. Juni mitteilte. Die eigentliche Jubiläumswallfahrt ist um ein Jahr auf den 28. August 2021 verschoben. Aus der Nordwestschweiz gehört dem OK der Afrikanischen Wallfahrt die Scalabrinimissionarin Susy Mugnes von der englischsprachigen Gemeinschaft der Kirche St. Joseph in Basel an.
kh