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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00835 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 25. September 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter Keller Obergass Rechtsanwälte Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1964, gelernte Hundcoiffe u se, ist Mutter von dr ei Kinder n ( geboren 1996, 1997 und 1999, Urk. 8/1 Ziff. 3). Die Versicherte ist seit Juli 2008 mit einem Teilzeitarbeitsverhältnis als Chauffeuse bei der Y.___ angestellt ( Urk. 8/9/1-2 Ziff. 1, 2.1, 2.7 und 2.9). Unter Hinweis auf depressive Zustände und eine posttraumatische Belastungsstörung meldete sie sich am 3. Dezember 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche ( Urk. 8/5, Urk. 8/9, Urk. 8/18 ) und medizinische ( Urk. 8/ 10 ) Abklärungen und veranlasste eine Haushaltabklärung ( Urk. 8/17). Am 1 5. März 2017 erliess sie den Vorbescheid ( Urk. 8/25), wo ge gen die Versicherte Einwände ( Urk. 8/31) vorbrachte. Mit Verfügung vom 2 6. Juni 2017 ( Urk. 8/36 = Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab dem 1. Juni 2016 eine Viertelsrente zu. 2. Die Versicherte erhob am 1 6. August 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. Juni 2017 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab 1. Juni 2016 eine halbe Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1 6. Januar 20 18 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). Am 7. Februar 2018 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin dem Gericht weitere Akten ( Urk. 11) ein. Kopien derselben wurden der Beschwerdegegnerin am 1 7. April 2018 zugestellt ( Urk. 12/ 2 ). Mit Gerichtsverfügung vom 5. Juli 2018 wurde die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG zum Prozess beigeladen ( Urk. 13 Dispositiv Ziff. 1), die sich mit Eingabe vom 1 2. Juli 2018 als unzuständig für die Aus rich tung allfälliger Leistungen nach dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (BVG) bezeichnete und um Ent las sung aus dem Verfahren ersuchte ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerde führerin wäre bei guter Gesundheit zu 100 % erwerbstätig ( Urk. 2 S. 3 oben). In der Tätigkeit als Chauffeuse könne sie seit Juli 2008 gesundheitsbedingt noch ein Pensum von 45 % verrichten. Gestützt auf den Lohnausweis 2016 habe sie in diesem Jahr effektiv ein Erwerbseinkommen von Fr. 33'447.-- erzielt. Die Be - schwerdegegnerin ermittelte daraufhin ausgehend von einem Invalidenein kommen von Fr. 33'447.-- und ein em Valideneinkommen von Fr. 65'089.-- einen Invaliditätsgrad von 49 %, womit ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente bestünde (S. 3 ). Ergänzend führte die Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung (Urk. 7) aus, die Annahme, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall bei einem vollzeit lichen Arbeitspensum als Kurierfahrerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Überstunden geleistet hätte, sei nicht zu beanstanden. Weiter wies die Beschwerdegegnerin darauf hin, faktisch habe die Beschwerdeführerin bereits in den Jahren 2015 und 2016 ein Pensum von rund 50 % ausgeübt. Weiter sei zu berücksichtigen, dass die Beschwerdegegnerin die Tätigkeit als Kurierfahrerin in einem Zeitpunkt angenommen habe, als sie bereits gesundheitlich beeinträchtigt gewesen sei. Korrekterweise wäre daher bei der Bemessung des Validenein kommen auf den durchschnittlichen Tabellenlohn im Kompetenzniveau 2 abzu stellen, der nur Fr. 60'148.-- betrage. 2.2 Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, die angefochtene Verfügung leide an einem unerträglichen und offensichtlichen Widerspruch, der aus dem von der Beschwerdegegnerin durchgeführten Einkommensvergleich resultiere. Das er wähnte Invalideneinkommen von Fr. 33'447.-- entspreche dem im Jahr 2016 effektiv erzielten Bruttoeinkommen. Man stelle fest, dass in dem Lohn zusätzliche Lohnbestandteile enthalten sein müssten. Das reine Fixum eines 45 % -Pensum s entspräche lediglich einem Bruttolohn von Fr. 29'250. -- gemäss dem Arbeitge - berfragebogen ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 7). 2.3 Streitig ist, ob ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine höhere als eine Viertelsrente besteht. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin veranlasste am 2. November 2016 eine Haushaltabklä - rung am Wohnort der Beschwerdeführerin. Die Abklärung ergab, dass die Be schwerdeführerin als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren ist ( Urk. 8/17 S. 4 Ziff. 2.6). 3.2 Die Beschwerdeführerin reichte sodann im vorinstanzlichen Verfahren Lohnab rechnungen der Y.___ vom 1 6. Dezember 2015 ( Urk. 8/30) und vom 2 3. November 2016 ( Urk. 8/29) ein. Am 7. Februar 2018 ( Urk. 10) reichte sie dem Gericht Lohnausweise der Jahre 2012 bis 2017 ( Urk. 11) ein. 4. 4.1 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkommens vergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grund sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Ein zelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungs werte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherung s werten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozent zahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbsein kommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundesgerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). 4.2 Geleistete Überstunden dürfen bei der Bemessung des Valideneinkommens lediglich dann berücksichtigt werden, soweit sie auch für die Zukunft zu erwarten gewesen wären. Bei mehrjährigen Arbeitsverhältnissen ist erste Voraussetzung, dass dies in der Vergangenheit bereits wiederholt geschehen ist. Anhaltspunkte dazu können neben Lohnabrechnungen etwa auch der Auszug aus dem indivi duellen Konto liefern (Urteil des Bundesgerichts 8C_744/2012 vom 2 0. Dezember 2012 E. 2 mit Hinweisen). 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 ) ab dem 1. Juni 2016 eine Viertelsrente zu. Die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in der leidensangepassten Tätigkeit als Chauffeuse bei der Y.___ wird mit 45 % veranschlagt (vgl. den Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März 2016, Urk. 8/10 Ziff. 1.6). Das tatsächliche Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin lag jedoch höher, was sich in den von ihr geleisteten Über stunden zeigte (nachfolgend Ziff. 5.2). Auf die medizinisch-theoretische Einschät zung der Arbeitsunfähigkeit kann daher bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades nicht abgestellt werden, sondern es gilt im Folgenden, die wirtschaftliche Ein busse zu ermitteln (vgl. Meyer / Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 28a N 223). 5.2 Die Y.___ gab im Arbeitgeberf ragebogen vom 1 2. Februar 2016 an, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2016 ein Einkommen von Fr. 29'290. -- erzielt hätte. Dies entspricht einem Arbeitspensum von 45 % ( Urk. 8/9 S. 2 f. Ziff. 2.9 und 2.11). Dem internen Feststellungsblatt vom 1 5. März 2017 lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin das genannte Erwerbseinkommen auf ein Pensum von 100 % um rechnete, womit sich ein Valideneinkommen von Fr. 65'089. -- ergibt ( Urk. 8/22). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens stellte sie auf das gemäss Lohnausweis 2016 effektiv erzielte Einkommen von Fr. 33'447.-- ab ( Urk. 8/21). Die Differenz zu dem von der Arbeitgeberin ver traglich geschuldeten Bruttoeinkommen von Fr. 29'290. -- gemäss Arbeitgeber bericht besteht offensichtlich in von der Beschwerdeführerin im Jahr 2016 geleis teten Überstunden. Den eingereichten Lohnabrechnungen der Y.___ vom 1 6. Dezember 2015 und vom 2 3. November 2016 ist zu entnehmen, dass im Dezember 2015 Überstunden in Höhe von Fr. 4'782.-- und im November 2016 solche von Fr. 4'196.95 abgerechnet worden sind ( Urk. 8/29-30). Im IK-Auszug vom 2. März 2017 wird für das Jahr 2015 ein Einkommen von Fr. 33'195.- - ausgewiesen ( Urk. 8/18 S. 2), das ebenfalls über dem vertraglich geschuldeten Einkommen von Fr. 29'290. -- liegt (vgl. auch Urk. 11 S. 2). Aus diesen Daten lässt sich schliessen, dass die Beschwerdeführerin in den Jahren 2015 und 2016 regelmässig Mehrein nahmen aufgrund von geleisteten Überstunden erzielt hat. Sie füllte faktisch – wie seitens der Beschwerdegegnerin geltend gemacht (vorstehend E. 2.1) – ein 50 %-Pensum aus, was ihrer Leistungsfähigkeit im Verfügungszeitpunkt ent sprach. Diese Veränderung in der Leistungsfähigkeit wurde per 1. März 2017 auch arbeitsrechtlich nachvollzogen, indem das vereinbarte Pensum auf 50 % ange passt wurde (Urk. 8/37). Die Beschwerdeführerin erläuterte der Beschwerde geg - nerin, diese Anpassung sei erfolgt, um Überstunden zu vermeiden (Urk. 8/38). Aufgrund der dargelegten Umstände, sind die regelmässig geleisteten und be zahl ten Überstunden der Teilzeit arbeitenden Beschwerdeführerin als eine Erhöhung des ihr zumutbaren Arbeitspensums auf 50 % zu gewichten. 5.3 Der Argumentation der Beschwerdegegnerin, das Valideneinkommen sei nicht auf derselben Basis wie das Invalideneinkommen zu bemessen, sondern es sei auf Tabellenlöhne zurückzugreifen, geht ins Leere. Die Beschwerdeführerin hätte sich nach einer Familienpause von 12 Jahren (Urk. 8/17 S. 2) auch im Gesundheitsfall beruflich vollkommen neu orientieren müssen. Es ist überwiegend wahrschein li ch, dass sie ihre heutige Tätigkeit als Chauffeuse im Gesundheitsfall Vollzeit betrei ben würde, da ihr dieses Betätigungsfeld angesichts des langjährigen Arbeits verhältnisses zu entsprechen scheint. Entsprechende Angaben der Beschwerde führerin wurden dann seitens der Abklärungsperson «Beruf und Haushalt» eben falls als plausibel und nachvollziehbar gewertet (Urk. 8/17 S. 3 f.). 5.4 A usgehend von einer Restarbeitsfähigkeit von 5 0 % beziehungsweise einer Arbeits unfähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Chauffeuse ist beim vorliegend angezeigten Prozentvergleich von einem Invaliditätsgrad von 5 0 % auszugehen. Demzufolge besteht ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine halbe Rente. Die Beschwerde ist daher vollumfänglich gutzuheissen. 6. 6.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorliege nd sind die Kosten auf Fr. 600.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorliegend hat die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung in Höhe von Fr. 1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer). 7. Nachdem die beigeladene Helvetia Schweizerische Lebensversicherungs gesell schaft AG um Entlassung aus dem Verfahren ersuchte, ist ihr der vorliegende Entscheid nicht zuzustellen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 6. Juni 2017 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 1’900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Walter Keller unter Beilage einer Kopie von Urk. 14 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00835 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 25. September 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter Keller Obergass Rechtsanwälte Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1964, gelernte Hundcoiffe u se, ist Mutter von dr ei Kinder n ( geboren 1996, 1997 und 1999, Urk. 8/1 Ziff. 3). Die Versicherte ist seit Juli 2008 mit einem Teilzeitarbeitsverhältnis als Chauffeuse bei der Y.___ angestellt ( Urk. 8/9/1-2 Ziff. 1, 2.1, 2.7 und 2.9). Unter Hinweis auf depressive Zustände und eine posttraumatische Belastungsstörung meldete sie sich am 3. Dezember 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche ( Urk. 8/5, Urk. 8/9, Urk. 8/18 ) und medizinische ( Urk. 8/ 10 ) Abklärungen und veranlasste eine Haushaltabklärung ( Urk. 8/17). Am 1 5. März 2017 erliess sie den Vorbescheid ( Urk. 8/25), wo ge gen die Versicherte Einwände ( Urk. 8/31) vorbrachte. Mit Verfügung vom 2 6. Juni 2017 ( Urk. 8/36 = Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab dem 1. Juni 2016 eine Viertelsrente zu. 2. Die Versicherte erhob am 1 6. August 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. Juni 2017 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab 1. Juni 2016 eine halbe Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1 6. Januar 20 18 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). Am 7. Februar 2018 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin dem Gericht weitere Akten ( Urk. 11) ein. Kopien derselben wurden der Beschwerdegegnerin am 1 7. April 2018 zugestellt ( Urk. 12/ 2 ). Mit Gerichtsverfügung vom 5. Juli 2018 wurde die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG zum Prozess beigeladen ( Urk. 13 Dispositiv Ziff. 1), die sich mit Eingabe vom 1 2. Juli 2018 als unzuständig für die Aus rich tung allfälliger Leistungen nach dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (BVG) bezeichnete und um Ent las sung aus dem Verfahren ersuchte ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerde führerin wäre bei guter Gesundheit zu 100 % erwerbstätig ( Urk. 2 S. 3 oben). In der Tätigkeit als Chauffeuse könne sie seit Juli 2008 gesundheitsbedingt noch ein Pensum von 45 % verrichten. Gestützt auf den Lohnausweis 2016 habe sie in diesem Jahr effektiv ein Erwerbseinkommen von Fr. 33'447.-- erzielt. Die Be - schwerdegegnerin ermittelte daraufhin ausgehend von einem Invalidenein kommen von Fr. 33'447.-- und ein em Valideneinkommen von Fr. 65'089.-- einen Invaliditätsgrad von 49 %, womit ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente bestünde (S. 3 ). Ergänzend führte die Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung (Urk. 7) aus, die Annahme, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall bei einem vollzeit lichen Arbeitspensum als Kurierfahrerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Überstunden geleistet hätte, sei nicht zu beanstanden. Weiter wies die Beschwerdegegnerin darauf hin, faktisch habe die Beschwerdeführerin bereits in den Jahren 2015 und 2016 ein Pensum von rund 50 % ausgeübt. Weiter sei zu berücksichtigen, dass die Beschwerdegegnerin die Tätigkeit als Kurierfahrerin in einem Zeitpunkt angenommen habe, als sie bereits gesundheitlich beeinträchtigt gewesen sei. Korrekterweise wäre daher bei der Bemessung des Validenein kommen auf den durchschnittlichen Tabellenlohn im Kompetenzniveau 2 abzu stellen, der nur Fr. 60'148.-- betrage. 2.2 Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, die angefochtene Verfügung leide an einem unerträglichen und offensichtlichen Widerspruch, der aus dem von der Beschwerdegegnerin durchgeführten Einkommensvergleich resultiere. Das er wähnte Invalideneinkommen von Fr. 33'447.-- entspreche dem im Jahr 2016 effektiv erzielten Bruttoeinkommen. Man stelle fest, dass in dem Lohn zusätzliche Lohnbestandteile enthalten sein müssten. Das reine Fixum eines 45 % -Pensum s entspräche lediglich einem Bruttolohn von Fr. 29'250. -- gemäss dem Arbeitge - berfragebogen ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 7). 2.3 Streitig ist, ob ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine höhere als eine Viertelsrente besteht. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin veranlasste am 2. November 2016 eine Haushaltabklä - rung am Wohnort der Beschwerdeführerin. Die Abklärung ergab, dass die Be schwerdeführerin als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren ist ( Urk. 8/17 S. 4 Ziff. 2.6). 3.2 Die Beschwerdeführerin reichte sodann im vorinstanzlichen Verfahren Lohnab rechnungen der Y.___ vom 1 6. Dezember 2015 ( Urk. 8/30) und vom 2 3. November 2016 ( Urk. 8/29) ein. Am 7. Februar 2018 ( Urk. 10) reichte sie dem Gericht Lohnausweise der Jahre 2012 bis 2017 ( Urk. 11) ein. 4. 4.1 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkommens vergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grund sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Ein zelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungs werte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherung s werten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozent zahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbsein kommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundesgerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). 4.2 Geleistete Überstunden dürfen bei der Bemessung des Valideneinkommens lediglich dann berücksichtigt werden, soweit sie auch für die Zukunft zu erwarten gewesen wären. Bei mehrjährigen Arbeitsverhältnissen ist erste Voraussetzung, dass dies in der Vergangenheit bereits wiederholt geschehen ist. Anhaltspunkte dazu können neben Lohnabrechnungen etwa auch der Auszug aus dem indivi duellen Konto liefern (Urteil des Bundesgerichts 8C_744/2012 vom 2 0. Dezember 2012 E. 2 mit Hinweisen). 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 ) ab dem 1. Juni 2016 eine Viertelsrente zu. Die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in der leidensangepassten Tätigkeit als Chauffeuse bei der Y.___ wird mit 45 % veranschlagt (vgl. den Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März 2016, Urk. 8/10 Ziff. 1.6). Das tatsächliche Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin lag jedoch höher, was sich in den von ihr geleisteten Über stunden zeigte (nachfolgend Ziff. 5.2). Auf die medizinisch-theoretische Einschät zung der Arbeitsunfähigkeit kann daher bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades nicht abgestellt werden, sondern es gilt im Folgenden, die wirtschaftliche Ein busse zu ermitteln (vgl. Meyer / Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 28a N 223). 5.2 Die Y.___ gab im Arbeitgeberf ragebogen vom 1 2. Februar 2016 an, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2016 ein Einkommen von Fr. 29'290. -- erzielt hätte. Dies entspricht einem Arbeitspensum von 45 % ( Urk. 8/9 S. 2 f. Ziff. 2.9 und 2.11). Dem internen Feststellungsblatt vom 1 5. März 2017 lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin das genannte Erwerbseinkommen auf ein Pensum von 100 % um rechnete, womit sich ein Valideneinkommen von Fr. 65'089. -- ergibt ( Urk. 8/22). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens stellte sie auf das gemäss Lohnausweis 2016 effektiv erzielte Einkommen von Fr. 33'447.-- ab ( Urk. 8/21). Die Differenz zu dem von der Arbeitgeberin ver traglich geschuldeten Bruttoeinkommen von Fr. 29'290. -- gemäss Arbeitgeber bericht besteht offensichtlich in von der Beschwerdeführerin im Jahr 2016 geleis teten Überstunden. Den eingereichten Lohnabrechnungen der Y.___ vom 1 6. Dezember 2015 und vom 2 3. November 2016 ist zu entnehmen, dass im Dezember 2015 Überstunden in Höhe von Fr. 4'782.-- und im November 2016 solche von Fr. 4'196.95 abgerechnet worden sind ( Urk. 8/29-30). Im IK-Auszug vom 2. März 2017 wird für das Jahr 2015 ein Einkommen von Fr. 33'195.- - ausgewiesen ( Urk. 8/18 S. 2), das ebenfalls über dem vertraglich geschuldeten Einkommen von Fr. 29'290. -- liegt (vgl. auch Urk. 11 S. 2). Aus diesen Daten lässt sich schliessen, dass die Beschwerdeführerin in den Jahren 2015 und 2016 regelmässig Mehrein nahmen aufgrund von geleisteten Überstunden erzielt hat. Sie füllte faktisch – wie seitens der Beschwerdegegnerin geltend gemacht (vorstehend E. 2.1) – ein 50 %-Pensum aus, was ihrer Leistungsfähigkeit im Verfügungszeitpunkt ent sprach. Diese Veränderung in der Leistungsfähigkeit wurde per 1. März 2017 auch arbeitsrechtlich nachvollzogen, indem das vereinbarte Pensum auf 50 % ange passt wurde (Urk. 8/37). Die Beschwerdeführerin erläuterte der Beschwerde geg - nerin, diese Anpassung sei erfolgt, um Überstunden zu vermeiden (Urk. 8/38). Aufgrund der dargelegten Umstände, sind die regelmässig geleisteten und be zahl ten Überstunden der Teilzeit arbeitenden Beschwerdeführerin als eine Erhöhung des ihr zumutbaren Arbeitspensums auf 50 % zu gewichten. 5.3 Der Argumentation der Beschwerdegegnerin, das Valideneinkommen sei nicht auf derselben Basis wie das Invalideneinkommen zu bemessen, sondern es sei auf Tabellenlöhne zurückzugreifen, geht ins Leere. Die Beschwerdeführerin hätte sich nach einer Familienpause von 12 Jahren (Urk. 8/17 S. 2) auch im Gesundheitsfall beruflich vollkommen neu orientieren müssen. Es ist überwiegend wahrschein li ch, dass sie ihre heutige Tätigkeit als Chauffeuse im Gesundheitsfall Vollzeit betrei ben würde, da ihr dieses Betätigungsfeld angesichts des langjährigen Arbeits verhältnisses zu entsprechen scheint. Entsprechende Angaben der Beschwerde führerin wurden dann seitens der Abklärungsperson «Beruf und Haushalt» eben falls als plausibel und nachvollziehbar gewertet (Urk. 8/17 S. 3 f.). 5.4 A usgehend von einer Restarbeitsfähigkeit von 5 0 % beziehungsweise einer Arbeits unfähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Chauffeuse ist beim vorliegend angezeigten Prozentvergleich von einem Invaliditätsgrad von 5 0 % auszugehen. Demzufolge besteht ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine halbe Rente. Die Beschwerde ist daher vollumfänglich gutzuheissen. 6. 6.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorliege nd sind die Kosten auf Fr. 600.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorliegend hat die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung in Höhe von Fr. 1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer). 7. Nachdem die beigeladene Helvetia Schweizerische Lebensversicherungs gesell schaft AG um Entlassung aus dem Verfahren ersuchte, ist ihr der vorliegende Entscheid nicht zuzustellen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 6. Juni 2017 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 1’900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Walter Keller unter Beilage einer Kopie von Urk. 14 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00835 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 25. September 2018

IV.2017.00835

IV.2017.00835

IV.2017.00835 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger

Urteil vom 25. September 2018

Urteil vom 25. September 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter Keller

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter Keller Obergass Rechtsanwälte

Obergass Rechtsanwälte Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur

Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1964, gelernte Hundcoiffe u se, ist Mutter von dr ei Kinder n ( geboren 1996, 1997 und 1999, Urk. 8/1 Ziff. 3). Die Versicherte ist seit Juli 2008 mit einem Teilzeitarbeitsverhältnis als Chauffeuse bei der Y.___ angestellt ( Urk. 8/9/1-2 Ziff. 1, 2.1, 2.7 und 2.9). Unter Hinweis auf depressive Zustände und eine posttraumatische Belastungsstörung meldete sie sich am 3. Dezember 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1 Ziff. 6.1).

1. X.___, geboren 1964, gelernte Hundcoiffe u se, ist Mutter von dr ei Kinder n ( geboren 1996, 1997 und 1999, Urk. 8/1 Ziff. 3). Die Versicherte ist seit Juli 2008 mit einem Teilzeitarbeitsverhältnis als Chauffeuse bei der Y.___ angestellt ( Urk. 8/9/1-2 Ziff. 1, 2.1, 2.7 und 2.9). Unter Hinweis auf depressive Zustände und eine posttraumatische Belastungsstörung meldete sie sich am 3. Dezember 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche ( Urk. 8/5, Urk. 8/9, Urk. 8/18 ) und medizinische ( Urk. 8/ 10 ) Abklärungen und veranlasste eine Haushaltabklärung ( Urk. 8/17). Am 1 5. März 2017 erliess sie den Vorbescheid ( Urk. 8/25), wo ge gen die Versicherte Einwände ( Urk. 8/31) vorbrachte. Mit Verfügung vom 2 6. Juni 2017 ( Urk. 8/36 = Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab dem 1. Juni 2016 eine Viertelsrente zu.

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche ( Urk. 8/5, Urk. 8/9, Urk. 8/18 ) und medizinische ( Urk. 8/ 10 ) Abklärungen und veranlasste eine Haushaltabklärung ( Urk. 8/17). Am 1 5. März 2017 erliess sie den Vorbescheid ( Urk. 8/25), wo ge gen die Versicherte Einwände ( Urk. 8/31) vorbrachte. Mit Verfügung vom 2 6. Juni 2017 ( Urk. 8/36 = Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab dem 1. Juni 2016 eine Viertelsrente zu. 2. Die Versicherte erhob am 1 6. August 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. Juni 2017 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab 1. Juni 2016 eine halbe Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1 6. Januar 20 18 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9).

2. Die Versicherte erhob am 1 6. August 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. Juni 2017 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab 1. Juni 2016 eine halbe Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1 6. Januar 20 18 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). Am 7. Februar 2018 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin dem Gericht weitere Akten ( Urk. 11) ein. Kopien derselben wurden der Beschwerdegegnerin am 1 7. April 2018 zugestellt ( Urk. 12/ 2 ).

Am 7. Februar 2018 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin dem Gericht weitere Akten ( Urk. 11) ein. Kopien derselben wurden der Beschwerdegegnerin am 1 7. April 2018 zugestellt ( Urk. 12/ 2 ). Mit Gerichtsverfügung vom 5. Juli 2018 wurde die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG zum Prozess beigeladen ( Urk. 13 Dispositiv Ziff. 1), die sich mit Eingabe vom 1 2. Juli 2018 als unzuständig für die Aus rich tung allfälliger Leistungen nach dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (BVG) bezeichnete und um Ent las sung aus dem Verfahren ersuchte ( Urk. 14).

Mit Gerichtsverfügung vom 5. Juli 2018 wurde die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG zum Prozess beigeladen ( Urk. 13 Dispositiv Ziff. 1), die sich mit Eingabe vom 1 2. Juli 2018 als unzuständig für die Aus rich tung allfälliger Leistungen nach dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (BVG) bezeichnete und um Ent las sung aus dem Verfahren ersuchte ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerde führerin wäre bei guter Gesundheit zu 100 % erwerbstätig ( Urk. 2 S. 3 oben). In der Tätigkeit als Chauffeuse könne sie seit Juli 2008 gesundheitsbedingt noch ein Pensum von 45 % verrichten. Gestützt auf den Lohnausweis 2016 habe sie in diesem Jahr effektiv ein Erwerbseinkommen von Fr. 33'447.-- erzielt. Die Be - schwerdegegnerin ermittelte daraufhin ausgehend von einem Invalidenein kommen von Fr. 33'447.-- und ein em Valideneinkommen von Fr. 65'089.-- einen Invaliditätsgrad von 49 %, womit ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente bestünde (S. 3 ).

2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerde führerin wäre bei guter Gesundheit zu 100 % erwerbstätig ( Urk. 2 S. 3 oben). In der Tätigkeit als Chauffeuse könne sie seit Juli 2008 gesundheitsbedingt noch ein Pensum von 45 % verrichten. Gestützt auf den Lohnausweis 2016 habe sie in diesem Jahr effektiv ein Erwerbseinkommen von Fr. 33'447.-- erzielt. Die Be schwerdegegnerin ermittelte daraufhin ausgehend von einem Invalidenein kommen von Fr. 33'447.-- und ein em Valideneinkommen von Fr. 65'089.-- einen Invaliditätsgrad von 49 %, womit ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente bestünde (S. 3 ). Ergänzend führte die Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung (Urk. 7) aus, die Annahme, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall bei einem vollzeit lichen Arbeitspensum als Kurierfahrerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Überstunden geleistet hätte, sei nicht zu beanstanden. Weiter wies die Beschwerdegegnerin darauf hin, faktisch habe die Beschwerdeführerin bereits in den Jahren 2015 und 2016 ein Pensum von rund 50 % ausgeübt. Weiter sei zu berücksichtigen, dass die Beschwerdegegnerin die Tätigkeit als Kurierfahrerin in einem Zeitpunkt angenommen habe, als sie bereits gesundheitlich beeinträchtigt gewesen sei. Korrekterweise wäre daher bei der Bemessung des Validenein kommen auf den durchschnittlichen Tabellenlohn im Kompetenzniveau 2 abzu stellen, der nur Fr. 60'148.-- betrage.

Ergänzend führte die Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung (Urk. 7) aus, die Annahme, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall bei einem vollzeit lichen Arbeitspensum als Kurierfahrerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Überstunden geleistet hätte, sei nicht zu beanstanden. Weiter wies die Beschwerdegegnerin darauf hin, faktisch habe die Beschwerdeführerin bereits in den Jahren 2015 und 2016 ein Pensum von rund 50 % ausgeübt. Weiter sei zu berücksichtigen, dass die Beschwerdegegnerin die Tätigkeit als Kurierfahrerin in einem Zeitpunkt angenommen habe, als sie bereits gesundheitlich beeinträchtigt gewesen sei. Korrekterweise wäre daher bei der Bemessung des Validenein kommen auf den durchschnittlichen Tabellenlohn im Kompetenzniveau 2 abzu stellen, der nur Fr. 60'148.-- betrage. 2.2 Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, die angefochtene Verfügung leide an einem unerträglichen und offensichtlichen Widerspruch, der aus dem von der Beschwerdegegnerin durchgeführten Einkommensvergleich resultiere. Das er wähnte Invalideneinkommen von Fr. 33'447.-- entspreche dem im Jahr 2016 effektiv erzielten Bruttoeinkommen. Man stelle fest, dass in dem Lohn zusätzliche Lohnbestandteile enthalten sein müssten. Das reine Fixum eines 45 % -Pensum s entspräche lediglich einem Bruttolohn von Fr. 29'250. -- gemäss dem Arbeitge - berfragebogen ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 7).

2.2 Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, die angefochtene Verfügung leide an einem unerträglichen und offensichtlichen Widerspruch, der aus dem von der Beschwerdegegnerin durchgeführten Einkommensvergleich resultiere. Das er wähnte Invalideneinkommen von Fr. 33'447.-- entspreche dem im Jahr 2016 effektiv erzielten Bruttoeinkommen. Man stelle fest, dass in dem Lohn zusätzliche Lohnbestandteile enthalten sein müssten. Das reine Fixum eines 45 % -Pensum s entspräche lediglich einem Bruttolohn von Fr. 29'250. gemäss dem Arbeitge berfragebogen ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 7). 2.3 Streitig ist, ob ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine höhere als eine Viertelsrente besteht.

2.3 Streitig ist, ob ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine höhere als eine Viertelsrente besteht. 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin veranlasste am 2. November 2016 eine Haushaltabklä - rung am Wohnort der Beschwerdeführerin. Die Abklärung ergab, dass die Be schwerdeführerin als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren ist ( Urk. 8/17 S. 4 Ziff. 2.6).

3.1 Die Beschwerdegegnerin veranlasste am 2. November 2016 eine Haushaltabklä rung am Wohnort der Beschwerdeführerin. Die Abklärung ergab, dass die Be schwerdeführerin als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren ist ( Urk. 8/17 S. 4 Ziff. 2.6). 3.2 Die Beschwerdeführerin reichte sodann im vorinstanzlichen Verfahren Lohnab rechnungen der Y.___ vom 1 6. Dezember 2015 ( Urk. 8/30) und vom 2 3. November 2016 ( Urk. 8/29) ein.

3.2 Die Beschwerdeführerin reichte sodann im vorinstanzlichen Verfahren Lohnab rechnungen der Y.___ vom 1 6. Dezember 2015 ( Urk. 8/30) und vom 2 3. November 2016 ( Urk. 8/29) ein. Am 7. Februar 2018 ( Urk. 10) reichte sie dem Gericht Lohnausweise der Jahre 2012 bis 2017 ( Urk. 11) ein.

Am 7. Februar 2018 ( Urk. 10) reichte sie dem Gericht Lohnausweise der Jahre 2012 bis 2017 ( Urk. 11) ein. 4.

4. 4.1 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkommens vergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grund sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Ein zelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungs werte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherung s werten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozent zahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbsein kommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).

4.1 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkommens vergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grund sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Ein zelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungs werte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherung s werten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozent zahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbsein kommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundesgerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).

Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundesgerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). 4.2 Geleistete Überstunden dürfen bei der Bemessung des Valideneinkommens lediglich dann berücksichtigt werden, soweit sie auch für die Zukunft zu erwarten gewesen wären. Bei mehrjährigen Arbeitsverhältnissen ist erste Voraussetzung, dass dies in der Vergangenheit bereits wiederholt geschehen ist. Anhaltspunkte dazu können neben Lohnabrechnungen etwa auch der Auszug aus dem indivi duellen Konto liefern (Urteil des Bundesgerichts 8C_744/2012 vom 2 0. Dezember 2012 E. 2 mit Hinweisen).

4.2 Geleistete Überstunden dürfen bei der Bemessung des Valideneinkommens lediglich dann berücksichtigt werden, soweit sie auch für die Zukunft zu erwarten gewesen wären. Bei mehrjährigen Arbeitsverhältnissen ist erste Voraussetzung, dass dies in der Vergangenheit bereits wiederholt geschehen ist. Anhaltspunkte dazu können neben Lohnabrechnungen etwa auch der Auszug aus dem indivi duellen Konto liefern (Urteil des Bundesgerichts 8C_744/2012 vom 2 0. Dezember 2012 E. 2 mit Hinweisen). 5.

5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 ) ab dem 1. Juni 2016 eine Viertelsrente zu. Die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in der leidensangepassten Tätigkeit als Chauffeuse bei der Y.___ wird mit 45 % veranschlagt (vgl. den Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März 2016, Urk. 8/10 Ziff. 1.6). Das tatsächliche Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin lag jedoch höher, was sich in den von ihr geleisteten Über stunden zeigte (nachfolgend Ziff. 5.2). Auf die medizinisch-theoretische Einschät zung der Arbeitsunfähigkeit kann daher bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades nicht abgestellt werden, sondern es gilt im Folgenden, die wirtschaftliche Ein busse zu ermitteln (vgl. Meyer / Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 28a N 223).

5.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 ) ab dem 1. Juni 2016 eine Viertelsrente zu. Die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in der leidensangepassten Tätigkeit als Chauffeuse bei der Y.___ wird mit 45 % veranschlagt (vgl. den Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März 2016, Urk. 8/10 Ziff. 1.6). Das tatsächliche Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin lag jedoch höher, was sich in den von ihr geleisteten Über stunden zeigte (nachfolgend Ziff. 5.2). Auf die medizinisch-theoretische Einschät zung der Arbeitsunfähigkeit kann daher bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades nicht abgestellt werden, sondern es gilt im Folgenden, die wirtschaftliche Ein busse zu ermitteln (vgl. Meyer / Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 28a N 223). 5.2 Die Y.___ gab im Arbeitgeberf ragebogen vom 1 2. Februar 2016 an, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2016 ein Einkommen von Fr. 29'290. -- erzielt hätte. Dies entspricht einem Arbeitspensum von 45 % ( Urk. 8/9 S. 2 f. Ziff. 2.9 und 2.11). Dem internen Feststellungsblatt vom 1 5. März 2017 lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin das genannte Erwerbseinkommen auf ein Pensum von 100 % um rechnete, womit sich ein Valideneinkommen von Fr. 65'089. -- ergibt ( Urk. 8/22). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens stellte sie auf das gemäss Lohnausweis 2016 effektiv erzielte Einkommen von Fr. 33'447.-- ab ( Urk. 8/21). Die Differenz zu dem von der Arbeitgeberin ver traglich geschuldeten Bruttoeinkommen von Fr. 29'290. -- gemäss Arbeitgeber bericht besteht offensichtlich in von der Beschwerdeführerin im Jahr 2016 geleis teten Überstunden.

5.2 Die Y.___ gab im Arbeitgeberf ragebogen vom 1 2. Februar 2016 an, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2016 ein Einkommen von Fr. 29'290. -- erzielt hätte. Dies entspricht einem Arbeitspensum von 45 % ( Urk. 8/9 S. 2 f. Ziff. 2.9 und 2.11). Dem internen Feststellungsblatt vom 1 5. März 2017 lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin das genannte Erwerbseinkommen auf ein Pensum von 100 % um rechnete, womit sich ein Valideneinkommen von Fr. 65'089. -- ergibt ( Urk. 8/22). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens stellte sie auf das gemäss Lohnausweis 2016 effektiv erzielte Einkommen von Fr. 33'447.-- ab ( Urk. 8/21). Die Differenz zu dem von der Arbeitgeberin ver traglich geschuldeten Bruttoeinkommen von Fr. 29'290. gemäss Arbeitgeber bericht besteht offensichtlich in von der Beschwerdeführerin im Jahr 2016 geleis teten Überstunden. Den eingereichten Lohnabrechnungen der Y.___ vom 1 6. Dezember 2015 und vom 2 3. November 2016 ist zu entnehmen, dass im Dezember 2015 Überstunden in Höhe von Fr. 4'782.-- und im November 2016 solche von Fr. 4'196.95 abgerechnet worden sind ( Urk. 8/29-30). Im IK-Auszug vom 2. März 2017 wird für das Jahr 2015 ein Einkommen von Fr. 33'195.- - ausgewiesen ( Urk. 8/18 S. 2), das ebenfalls über dem vertraglich geschuldeten Einkommen von Fr. 29'290. -- liegt (vgl. auch Urk. 11 S. 2). Aus diesen Daten lässt sich schliessen, dass die Beschwerdeführerin in den Jahren 2015 und 2016 regelmässig Mehrein nahmen aufgrund von geleisteten Überstunden erzielt hat. Sie füllte faktisch – wie seitens der Beschwerdegegnerin geltend gemacht (vorstehend E. 2.1) – ein 50 %-Pensum aus, was ihrer Leistungsfähigkeit im Verfügungszeitpunkt ent sprach. Diese Veränderung in der Leistungsfähigkeit wurde per 1. März 2017 auch arbeitsrechtlich nachvollzogen, indem das vereinbarte Pensum auf 50 % ange passt wurde (Urk. 8/37). Die Beschwerdeführerin erläuterte der Beschwerde geg - nerin, diese Anpassung sei erfolgt, um Überstunden zu vermeiden (Urk. 8/38). Aufgrund der dargelegten Umstände, sind die regelmässig geleisteten und be zahl ten Überstunden der Teilzeit arbeitenden Beschwerdeführerin als eine Erhöhung des ihr zumutbaren Arbeitspensums auf 50 % zu gewichten.

Den eingereichten Lohnabrechnungen der Y.___ vom 1 6. Dezember 2015 und vom 2 3. November 2016 ist zu entnehmen, dass im Dezember 2015 Überstunden in Höhe von Fr. 4'782.-- und im November 2016 solche von Fr. 4'196.95 abgerechnet worden sind ( Urk. 8/29-30). Im IK-Auszug vom 2. März 2017 wird für das Jahr 2015 ein Einkommen von Fr. 33'195.- - ausgewiesen ( Urk. 8/18 S. 2), das ebenfalls über dem vertraglich geschuldeten Einkommen von Fr. 29'290. liegt (vgl. auch Urk. 11 S. 2). Aus diesen Daten lässt sich schliessen, dass die Beschwerdeführerin in den Jahren 2015 und 2016 regelmässig Mehrein nahmen aufgrund von geleisteten Überstunden erzielt hat. Sie füllte faktisch – wie seitens der Beschwerdegegnerin geltend gemacht (vorstehend E. 2.1) – ein 50 %-Pensum aus, was ihrer Leistungsfähigkeit im Verfügungszeitpunkt ent sprach. Diese Veränderung in der Leistungsfähigkeit wurde per 1. März 2017 auch arbeitsrechtlich nachvollzogen, indem das vereinbarte Pensum auf 50 % ange passt wurde (Urk. 8/37). Die Beschwerdeführerin erläuterte der Beschwerde geg nerin, diese Anpassung sei erfolgt, um Überstunden zu vermeiden (Urk. 8/38). Aufgrund der dargelegten Umstände, sind die regelmässig geleisteten und be zahl ten Überstunden der Teilzeit arbeitenden Beschwerdeführerin als eine Erhöhung des ihr zumutbaren Arbeitspensums auf 50 % zu gewichten. 5.3 Der Argumentation der Beschwerdegegnerin, das Valideneinkommen sei nicht auf derselben Basis wie das Invalideneinkommen zu bemessen, sondern es sei auf Tabellenlöhne zurückzugreifen, geht ins Leere. Die Beschwerdeführerin hätte sich nach einer Familienpause von 12 Jahren (Urk. 8/17 S. 2) auch im Gesundheitsfall beruflich vollkommen neu orientieren müssen. Es ist überwiegend wahrschein li ch, dass sie ihre heutige Tätigkeit als Chauffeuse im Gesundheitsfall Vollzeit betrei ben würde, da ihr dieses Betätigungsfeld angesichts des langjährigen Arbeits verhältnisses zu entsprechen scheint. Entsprechende Angaben der Beschwerde führerin wurden dann seitens der Abklärungsperson «Beruf und Haushalt» eben falls als plausibel und nachvollziehbar gewertet (Urk. 8/17 S. 3 f.).

5.3 Der Argumentation der Beschwerdegegnerin, das Valideneinkommen sei nicht auf derselben Basis wie das Invalideneinkommen zu bemessen, sondern es sei auf Tabellenlöhne zurückzugreifen, geht ins Leere. Die Beschwerdeführerin hätte sich nach einer Familienpause von 12 Jahren (Urk. 8/17 S. 2) auch im Gesundheitsfall beruflich vollkommen neu orientieren müssen. Es ist überwiegend wahrschein li ch, dass sie ihre heutige Tätigkeit als Chauffeuse im Gesundheitsfall Vollzeit betrei ben würde, da ihr dieses Betätigungsfeld angesichts des langjährigen Arbeits verhältnisses zu entsprechen scheint. Entsprechende Angaben der Beschwerde führerin wurden dann seitens der Abklärungsperson «Beruf und Haushalt» eben falls als plausibel und nachvollziehbar gewertet (Urk. 8/17 S. 3 f.). 5.4 A usgehend von einer Restarbeitsfähigkeit von 5 0 % beziehungsweise einer Arbeits unfähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Chauffeuse ist beim vorliegend angezeigten Prozentvergleich von einem Invaliditätsgrad von 5 0 % auszugehen. Demzufolge besteht ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine halbe Rente. Die Beschwerde ist daher vollumfänglich gutzuheissen.

5.4 A usgehend von einer Restarbeitsfähigkeit von 5 0 % beziehungsweise einer Arbeits unfähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Chauffeuse ist beim vorliegend angezeigten Prozentvergleich von einem Invaliditätsgrad von 5 0 % auszugehen. Demzufolge besteht ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine halbe Rente. Die Beschwerde ist daher vollumfänglich gutzuheissen. 6.

6. 6.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorliege nd sind die Kosten auf Fr. 600.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorliege nd sind die Kosten auf Fr. 600.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ).

6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorliegend hat die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung in Höhe von Fr. 1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer).

Vorliegend hat die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung in Höhe von Fr. 1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer). 7. Nachdem die beigeladene Helvetia Schweizerische Lebensversicherungs gesell schaft AG um Entlassung aus dem Verfahren ersuchte, ist ihr der vorliegende Entscheid nicht zuzustellen.

7. Nachdem die beigeladene Helvetia Schweizerische Lebensversicherungs gesell schaft AG um Entlassung aus dem Verfahren ersuchte, ist ihr der vorliegende Entscheid nicht zuzustellen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 6. Juni 2017 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine halbe Rente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 6. Juni 2017 aufgehoben mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. Juni 2016 Anspruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 1’900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 1’900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Walter Keller unter Beilage einer Kopie von Urk. 14

Rechtsanwalt Dr. Walter Keller unter Beilage einer Kopie von Urk. 14 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannBrugger