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Pulsuhren unterstützen das subjektive Empfinden während des Trainings optimal und machen dieses messbar. Allerdings will das Trainieren mit der Pulsuhr gelernt sein.
Wer systematisch mit der Pulsuhr trainieren und so den Trainingseffekt optimieren möchte, muss als Erstes seine maximale Herzfrequenz kennen. Zwar gibt es klassische Faustregeln (z.B. Männer 220, Frauen 226 minus Lebensalter = Maximalpuls). Jedoch sind solche Regeln nicht sehr exakt. Die beste Methode ist ein Leistungstest bei einem Sportmediziner. Dieser ermittelt verlässliche Resultate, auf denen das Pulstraining aufgebaut werden kann. Für die Grundlagenausdauer empfiehlt sich für Einsteiger ein Trainingsbereich zwischen 60 und 65 Prozent der maximalen Herzfrequenz bei einer stetigen Zunahme der Trainingszeit (z.B. alle zwei Wochen fünf Minuten mehr). Ist eine gewisse Belastungsdauer (z.B. 45 Minuten) erreicht, kann die Intensität um rund 5 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig wird die Trainingszeit wieder etwas verkürzt. Fortgeschrittene trainieren in der Regel im Bereich zwischen 70 und 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz.
Wer regelmässig mit einer Pulsuhr trainiert, wird merken, dass die Leistung bei gleicher Pulsfrequenz steigt und die Belastungsdauer erhöht werden kann. Doch egal, in welchem Pulsbereich trainiert wird: Wichtig ist immer, auf den eigenen Körper zu hören. Denn nur wer sich im Training gut fühlt, tut seinem Körper wirklich etwas Gutes.