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Schlappinerjoch
(Kt. Graubünden, Bez. Ober ¶
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Landquart).
2200 m. Passübergang in der vom Madrishorn im W. zum Eisenthälispitz im O. ziehenden Grenzkette zwischen der Schweiz und Vorarlberg, n. über der Schlappinalp und 6,5 km n. Klosters Platz.
Verbindet Klosters mit dem Gargellenthal, einer der obern Verzweigungen des Montafon.
Ueber dieses Joch haben im 17. Jahrhundert die Oesterreicher unter Brion mehrfach Einfälle ins Prätigau gemacht (so z. B. im Oktober 1621).
Der Deutsche und Oesterreichische Alpenverein hat auf der österreichischen Seite einen Fussweg aus dem Gargellenthal bis zur Passhöhe erstellen lassen, während der Weg auf der Schweizer Seite weniger gut ist.
Seit der Eröffnung der elektrischen Bahn Bludenz-Schruns im Jahr 1905 trägt man sich mit der Absicht, eine eigentliche Strasse über das Joch zu führen.
Rechts vom Passweg stand einst an der Lokalität «Oval» eine Kapelle, deren Glocke nach Klosters gebracht wurde und heute bei der Beerdigung von Kindern geläutet wird;
links sieht man die Reste einer ehemaligen Letzi, die bis zur Bannwaldschlucht hinaufreichte.