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Seit 1961 engagiert sich Fastenopfer weltweit gegen die Armut und für die Rechte der Menschen. Dabei zählt das Hilfswerk auf die Unterstützung der Pfarreien. Die Mitglieder der Seelsorgeeinheit Untere Sense mit den Pfarreien Wünnewil-Flamatt, Schmitten und Überstorf haben während der letzten Fastenzeit 35 921 Franken gesammelt. Damit unterstützen sie Fastenopfer-Projekte zugunsten benachteiligter Menschen in Haiti.
Rund 80 Prozent der Haitianer und Haitianerinnen leben mit weniger als zwei Dollar pro Tag. Immer wieder wird der Inselstaat von Wirbelstürmen und anderen Katastrophen heimgesucht. Der unermüdlich scheinende Mut und die Kraft der Bevölkerung werden von den Partnerorganisationen von Fastenopfer unterstützt. Es wird in erster Linie die lokale Entwicklung gefördert. Es geht darum, langfristig die Ernährung sicherzustellen. Dazu gehören verbesserte Anbaumethoden und Verhaltensänderungen im Alltag. Zum Beispiel ist das Kochen mit Holzkohle weit verbreitet, führt aber zu weiterer Abholzung der schon kargen Waldbestände. Die Partnerorganisationen von Fastenopfer zeigen Alternativen auf. So können Briketts aus Stroh genutzt werden. Parallel dazu werden Bäume an den Hängen gepflanzt, um der Erosion entgegenzuwirken.