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Für Rublew, die Nummer 7 der Welt, war es der erste Erfolg gegen Medwedew überhaupt. «Es fühlt sich an wie wenn man sein Diplom an der Universität erhält», sagte Rublew nach seinem historischen Sieg. In vier Duellen mit der Nummer 2 der Welt, die anfangs Woche in Toronto ihren vierten Triumph auf Masters-1000-Ebene realisiert hat, war Rublew bis Samstag noch nicht einmal ein Satzgewinn geblieben. Auch in Cincinnati sah es zunächst nicht nach einer Trendwende zugunsten des zwei Jahre jüngeren Russen aus.
Lediglich 39 Minuten benötigte Medwedew, um den ersten Satz mit 6:2 zu gewinnen. Der Umschwung zu Gunsten des Aussenseiters kam im zweiten Satz, als Medwedew beim Stand von 1:1 mit einer TV-Kamera kollidierte und sich in der Folge behandeln lassen musste. Zwar konnte der zweifache Grand-Slam-Finalist die Partie fortsetzen, fand allerdings nicht mehr zur Form der letzten Tage zurück. Nach seinem Triumph in Toronto war Medwedew in Cincinnati makellos in den Halbfinal marschiert, wo die ersten Satzverluste am Turnier zur Niederlage führten.