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Wenn ein Organ in seiner Funktion überlastet ist, schaltet sich die Haut ein. "Abfälle" aus dem Stoffwechsel werden also nicht mehr über Niere, Leber etc. ausgeschieden, sondern über die Haut – es entstehen Ekzeme, nässende oder trockene, an den Flanken oder am Bauch, zwischen den Zehen oder am Rücken, an der Schenkelinnen oder -aussenseite.
Bei einer alternativmedizinischen Behandlung erholt sich die Haut und muss nicht mehr die Ventil-Funktion übernehmen. Das Ekzem heilt. Wird hingegen mit Cortison und Antibiotika behandelt, vertieft sich die Organschwäche, das Ekzem wird chronisch, ein Nierenversagen wird gefördert, die Krankheit vertieft sich von weniger lebenswichtigen Organen (z.B. der Haut) zu lebenswichtigen Organen (z.B. Leber, Nebenniere, Niere etc.).
Juckreiz beim Hund hat viele Ursachen. So kann die Haut auf Umweltreize (z.B. Kälte) reagieren oder aber auch
auf Stoffe, die über die Haut den Körper verlassen müssen. Die Haut ist das grösste Ventil für belastete Entgiftungsorgane (Darm, Leber, Niere, Lunge). Weiter können Hormone und psychische
Belastungen den Juckreiz auslösen.
Wird ein Juckreiz mit Cortison unterdrückt, besteht die Gefahr, dass im Körper eine Rückvergiftung stattfindet. Die Giftstoffe können nicht mehr über die Haut den Körper verlassen, sie suchen sich ein anderes Ventil. Das könnte z. B. ein anderes Entgiftungsorgan sein. So entstehen neue oder chronische Krankheiten, denn die Belastungen betreffen nun nicht mehr die Hautoberfläche, sondern körperinnere und lebenswichtigere Organe als die Haut.