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Wie das deutsche Nachrichtenmagazin «Focus» schreibt, haben Zollfahnder die Bilder in einer Wohnung eines 80jährigen Münchners entdeckt und beschlagnahmt. Darunter befinden sich Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse, Marc Chagall, Emil Nolde oder Franz Marc.
Nationalsozialisten sollen die Werke vor und während des Zweiten Weltkriegs von jüdischen Sammlern geraubt oder als sogenannte «entartete» Kunst konfisziert haben.
Dem Bericht zufolge befinden sich die Gemälde in einem Sicherheitstrakt des bayerischen Zolls in Garching bei München. Für mindestens 200 der gefundenen Werke lägen offizielle Suchmeldungen vor, 300 gehörten zu den Objekten der «entarteten» Kunst. «Focus» schätzt den Wert des Sensationsfunds auf eine Milliarde Euro.
Der Rentner, der den einzigartigen Kunstschatz in einer vermüllten Wohnung gehortet hatte, ist Spross einer berühmten Kunsthändler-Dynastie. Sein Vater soll die Gemälde in den 1930er und 1940er Jahren aufgekauft haben. Nach 1945 habe dieser behauptet, die Meisterwerke seien bei einem Bombenangriff in Dresden verbrannt.
Picasso im Schulzimmer
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