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Wer nach “Caldera” sucht, findet im Netz schnell zwei klassische Vertreter: Santorini und Crater Lake. Santorini war Mitte August dran – vergangenes Wochenende dann der Crater Lake National Park im Süden Oregons.
Wie in Santorini (Inseln Nea und Palea Kameni) hat sich im Crater Lake ein neuer Vulkankegel gebildet:
Die Winter sind hart und dauern üblicherweise von Oktober bis Juni – fünf Meter Schnee sind keine Seltenheit hier oben. Einen Vorgeschmack gabs am Samstag: Unser zweiter Besuchstag war leider vernebelt – auf 2400m hatte es dann nur noch mickrige zwei Grad Celsius. Zusammen mit dem Rauchgeruch der nahen Waldbrände herrschte plötzlich eine wahrhaft spätherbstliche Stimmung.
Das Wasser in der Caldera ist übrigens wirklich so blau – der Crater Lake (als tiefster See der USA) gilt als eines der klarsten und saubersten Gewässer weltweit. Der Besonderheiten nicht genug: Der See hat weder Zufluss noch Abfluss; der Wasserspiegel reguliert sich alleine durch Niederschläge, Verdunstung und Versickerung.
Vor rund 7000 Jahren stand hier noch der Mount Mazama, ähnhlich mächtig wie die anderen Vulkane der Cascade-Kette. Eine immense Explosion (ein Mehrfaches des St-Helens-Ausbruchs von 1980) liess weite Teile Nordamerikas unter einer dicken Ascheschicht versinken – fast wie beim Santorini-Vukan, dessen Auswurf vor rund 4000 Jahren das Klima weltweit veränderte. Nadisna bildete sich danach im eingebrochenen Kessel der Crater Lake – 1902 wurde die Gegend der sechste US-Nationalpark.
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