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Am Vormittag des 25. Juni 2001 führte der Gemeindepräsident den Spatenstich für die neue, unterirdische Heizzentrale durch. Sie liegt zwischen dem Dorfschulhaus und der Turnhalle, unmittelbar daneben der Schnitzelsilo mit einem nutzbaren Volumen von 290 m3 , welcher über zwei befahrbare Silodeckel beschickt wird. Herzstück der Heizzentrale ist ein Holzkessel von 900 kW Leistung, welcher die Wärme- und Warmwasserproduktion zwischen September und April übernimmt und rund 80 % des gesamten Energiebedarfs deckt. Ein Ölkessel von 500 kW dient zur Deckung der Spitzenlasten und zur Warmwasserbereitung im Sommer. Für die zukünftige Installation eines zweiten Holzkessels wurde der entsprechende Platz freigelassen. Der Ausbau der Nahwärmeversorgung erfolgt etappenweise.
Bis im Herbst 2001 wurden die Gebäude Bahnhofstrasse 7, 7a und 8, Dorfstrasse 26 (alter Coop), Dorfschulhaus/Turnhalle, Eggenweg 7 und Dorfstrasse 30/Bahnhofstrasse 3 (Dorfzentrum) angeschlossen. Im Laufe des Jahres 2002 wurden der neue Coop, die Überbauung Käsermatte, die Kantonalbank (Dorfstrasse 20) sowie die Liegenschaften Käsereistrasse 4, 7 und 8 ans Netz angeschlossen. Etwa ein Jahr später erfolgte der Anschluss der Alterssiedlung Zauggmatte.
Als Brennstoff gelangt Waldholz aus den Wäldern der Burgergemeinde Belp zum Einsatz. Die Abrechnung des Energieholzes erfolgt über den Wärmezähler: Die Einwohnergemeinde bezahlt der Burgergemeinde 5.2 Rappen pro kWh. Im Endausbau ist der Silo in der kältesten Jahreszeit etwa alle 5 Tage neu zu füllen.