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Wie bereits das Wort vermuten lässt, ist auch das Mentaltraining vor allem… TRAINING! Wie das Konditions- oder das Krafttraining, muss auch das Mentaltraining regelmässig und zielorientiert trainiert werden. Die gute Nachricht: Jeder kann es trainieren - es ist reine Kopfsache!
Die ursprüngliche Bedeutung von Mentaltraining:
Mentales Training ist das planmässig wiederholte, systematische, bewusste und kontrollierte Optimieren von Vorstellungen des Eigenzustands, einer Handlung oder eines Weges ohne gleichzeitige praktische Ausführung. Man kann damit „innere Navigationssysteme“ oder «innere Landkarten» entwickeln, die einen Schritt für Schritt zum Ziel führen.
(Hans Eberspächer, 2008)
Hans Eberspächer gilt als Altmeister des Mentalen Trainings in der Sportpsychologie im deutschsprachigen Raum.
Heute werden auch andere psychologische Methoden, welche im Sportmental-Training, im Coaching oder auch in der Beratung angewendet werden, mit diesem Begriff abgedeckt.
Entspannungstraining (Autogenes Training, Muskelrelaxationstraining)
Stressmanagement (Stress erkennen, vermeiden, kontrollieren)
Gedankenkontrolle (positives Denken, Situationen umbewerten etc.)
Selbstregulation (Erfolgsgefühl üben, Selbstvertrauen stärken etc.)
Visualisieren (Bewegungsvorstellung, «Drehbücher» im Kopf erstellen etc.)
Konzentration (Aufmerksamkeitskontrolle, Fokussieren)
Energiekontrolle (eigene Energie erkennen, steuern und nutzen)
Körpersprache (Wie präsentiere ich mich, was bewirke ich etc.)
Kurt Brunner, Schweizer Beachvolleyball-Trainer
• Konzentration (regulierte und zielbezogene Selbstregulation)
• Ordnung ( zuerst die Tätigkeit, dann das Ergebnis)
• Klarheit (über das eigene Verhalten)
• Coping (eine eigene Bewältigungsstrategie entwerfen)
• Verfügbarkeit (erarbeiten einer eigenen mentalen «Landkarte»)
• Stabilisierung (stabile Handlungsmuster trainieren)
Die sportliche Leistung wird neben den bekannten Fähigkeiten wie Technik, Taktik und Physis auch wesentlich von den mentalen Fähigkeiten beeinflusst und wird zunehmend wichtiger und entscheidet schlussendlich über der Erfolg, respektive den Misserfolg. Die für den Sport erworbenen, mentalen Fähigkeiten helfen Dir auch im privaten Alltag, im Beruf und in der Schule! Und solltest Du nicht DER Sportler sein – egal, profitiere trotzdem und trainiere Deine mentalen Fähigkeiten für andere kleine und grossen Herausforderungen in Deinem Leben!
Ob Deine Rolle Nachwuchssportler, Elite- & Breitensportler, Trainer, Coach, Vereinsverantwortlicher, Elternteil oder Partner ist, folgende Fragen stellen sich: Wie wichtig ist der mentale Bereich im Vergleich zum Technik-, Taktik- und Konditionstraining? Wieviel Zeit hast Du bisher auf das Technik- und Taktiktraining und das Konditionstraining verwendet – wieviel für das Mentaltraining?
Ähnliche Fragestellungen gilt es in einem Unternehmen zu beantworten, nur das es sich um Themen welche den Geschäftsbereich betreffen handelt.
Schon etliche Firmen haben verstanden, dass sie auch aus den Erfahrungen aus dem Sport profitieren können und setzten mentale Techniken ein.