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Das Wasser des Lebens aqua vitae oder im gälischen uisge beatha wurdeim Jahre 1494 erstmals urkundlich erwähnt. Aus uisge beatha wurde im englischen usky, und führte später zur Schreibweise Whisky.
Im 16. Jahrhundert gab es in Schottland Klöster und unzählige bäuerliche Hausbrennereien, die bereits Malt Whisky produzierten. Für die Herstellung des Destillates benutzte man Maischen aus vergorenem Getreide.
Einer Revolution gleich war die Erfindung von Robert Stein und Aeneas Coffey (gegen 1830): Deren kontinuierliches Brennsystem ermöglichtedie kostengünstige Herstellung von Hochprozentigem, nahezu geschmacksneutralem Alkohol. Dies war die Geburtstunde des Grain Whisky. Geschäftstüchtige Händlermit Namen wie G. Ballantine, J. Walker und Chivas Brothers begannen in der Folge, Mischungen aus Malt und Grain Whisky anzufertigen. Die Blends waren erfunden. Sie waren geschmacklich milder als die rauchigen Malts und entsprachen mehr den damaligen Vorlieben der Käufer. Ein hervorragendes Marketing und eine Reblausplage in den Weinanbaugebieten Europas, welche die Cognacproduktion zum Erliegen brachte, verhalfen den Blends zu ihrem endgültigen Siegeszug.
In den Achtzigerjahren führte die weltweite Konzentration auf den Spirituosenmarkt in Schottland zu Stilllegung von vielen Brennereien. Die verbliebenen Destillerien sind heute im Besitz von wenigen multinationalen Konzernen. Inspiriert von Glenfiddich, der ersten Destillerie, welche ihren Whisky als Single Malt zu vermarkten begann, fingen viele Brennereien wieder damit an, ihren Whisky als Single Malt anzubieten.
Uisge Beatha, alter gälischer Ausdruck für «Wasser des Lebens», heute Whisky
Sláinte, Sláinte Mhaith, gälisch- schottischer Ausdruck für «Zum Wohl», «Gute Gesundheit», «Prosit»