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Die Landwirte legen ihren Standpunkt dar
Frédéric Conus hat in Siviriez einen Betrieb übernommen. Er erzählt uns von den Veränderungen, die er vorgenommen hat, um sich an den Klimawandel anzupassen, sowohl in Bezug auf den Anbau, wie die Viehzucht, ohne die Transportmittel zu vergessen, die er für seine Arbeit benutzt. Er befürwortet eine Rückkehr zur Agroforstwirtschaft und sieht gewisse Techniken der Permakultur als Inspiration.
Michael Glauser ist Landwirt in Estavayer-le-Lac. Er verrät seine Ansätze für die Anpassung an den Klimawandel, die vom Anbau hitzebeständiger Pflanzenarten, die wenig Wasser benötigen, über den Respekt der Biodiversität zur Bewahrung der Landschaft und der Fauna, bis hin zur Vorwegnahme von möglichen Konflikten um Wasservorkommen und zukünftigen Versicherungen gegen Naturgefahren reichen.
Marius Rudaz ist in Villars-sur-Glâne tätig und kümmert sich hauptsächlich um das Vieh und die Kulturen. Er verrät seine Ratschläge zur Anpassung an den Klimawandel. Er betont die Wichtigkeit, lokal zu konsumieren und die Qualität der Produkte, die wir kaufen, zu überprüfen. Er erwartet von den Wissenschaftlern, dass sie geeignete Lösungen zur Anpassung an Trockenperioden und Hitzewellen finden.
Raphael Rudaz ist der Neffe von Marius, mit dem er sich einen landwirtschaftlichen Betrieb in Villars-sur-Glâne teilt. Er plädiert dafür, lokal zu produzieren, um den Transport zu reduzieren, sieht aber auch den Verbraucher in der Pflicht, verantwortungsbewusst zu konsumieren. Obwohl er seine eigenen Kulturen noch nicht anpassen musste, ist er sich bewusst, dass er in Zukunft neue Kulturen und neue Methoden zur Anpassung an den Klimawandel finden muss.