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2020-12-13 14:02:22
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GENF, 11. Dezember (Xinhua) -- China sei zu einem globalen Wachstumsmotor in mehreren Branchen und Wirtschaftssektoren geworden, sagte der Schweizer Ökonom und ehemalige Handelsunterhändler Philippe Nel kürzlich in einem Exklusivinterview mit Xinhua.
Nel war im Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft tätig und nahm viele Male an Handelsverhandlungen mit der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten und lateinamerikanischen Ländern teil.
Nel sagte Reportern, dass Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation und die Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens mit der Schweiz den Handel zwischen China und der Schweiz stark angekurbelt haben.
Er sagte, dass nach dem Beitritt Chinas zur WTO die Schweizer Uhrenexporte nach China von 36 Millionen Schweizer Franken (etwa 0,89 CHF pro US-Dollar) im Jahr 2001 auf 1,88 Milliarden CHF im Jahr 2019 gestiegen sind; nach dem Inkrafttreten und der Umsetzung des chinesisch-schweizerischen Freihandelsabkommens sind die Schweizer Exporte nach China von 2014 bis 2019 um 63 Prozent gestiegen.
Neben dem Export nach China importiert die Schweiz auch Konsumgüter aus China und importiert auch Produktionsfaktoren aus China für die Uhrenindustrie, die Maschinenproduktion, elektronische Geräte und andere Industrien.
Der Global Innovation Index, der gemeinsam von der World Intellectual Property Organization, INSEAD und der Cornell University in den USA veröffentlicht wurde, zeigt, dass sowohl die Schweiz als auch China über starke Innovationsfähigkeiten verfügen und es viel Raum für zukünftige Kooperationen gibt, so Nel.
Unter Bezugnahme auf das kürzlich unterzeichnete Regionale Umfassende Wirtschaftspartnerschaftsabkommen ist Nel der Ansicht, dass das Abkommen Investitionen in der Region Asien und Ozeanien fördern wird und die entsprechenden Regeln im Abkommen die Entwicklung des Freihandels begünstigen.