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Medienmitteilung vom 30. März 2012 der Evangelisch – Reformierten Kirche des Kantons Freiburg
Am 4. Juni 2012 finden die Erneuerungswahlen der ausführenden Behörde der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons Freiburg statt.
Peter A. Schneider,
Anlässlich der Frühlingssitzung am 4. Juni 2012 wählt die Synode den Synodalrat für die Amtsdauer 2012 bis 2016. Sieben Sitze sind zu bestellen; fünf Bisherige stellen sich zur Wiederwahl. Die neue Legislatur beginnt am 1. Juli 2012.
Zur Wiederwahl stellen sich Dr. Pfr. Pierre-Philippe Blaser, Thérèse Chammartin, Pfr. Daniel de Roche, Dr. Pfr. Innocent Himbaza und Martina Zurkinden. Es werden mind. zwei Kandidatinnen und Kandidaten gesucht, die sich zur Verfügung stellen.
Die bisherigen Synodalräte Samuel Gerber und Jean-Christoph Stucki stellen sich nach neun- resp. siebenjährigem Einsatz nicht mehr zur Verfügung.
Der Synodalrat schlägt der Synode als Präsident Pfr. Daniel de Roche und als Vizepräsidentin Martina Zurkinden vor. Daniel de Roche (1954) ist seit 1989 im Synodalrat und seit 1998 Präsident. Martina Zurkinden (1958) ist seit 1995 im Synodalrat und seit 2008 Vizepräsidentin.
Murten oder Freiburg – die Synode soll entscheiden
Der Synodalrat hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die Antwort geben soll, ob das ehemalige Schulhaus der FOS Gambach in der Stadt Freiburg als neuen Sitz der Kantonalkirche genutzt werden kann. Die Studie wird der Synode im Frühling präsentiert; dieselbe Synode soll dann entscheiden, ob dieses Projekt vom Synodalrat weiter verfolgt werden soll und ob sie damit einverstanden ist, den Sitz der Kantonalkirche nach Freiburg zu verschieben.
Module statt linearer Ausbildung
Der Synodalrat spricht sich dafür aus, dass die kantonalkirchliche Aus- und Weiterbildungen für Katechese und Erwachsene ab 2013 in Modulen erfolgt. Durch diese zeitgemässe, modulare Gestaltung des Kursangebots wird das Angebot einem breiteren Publikum zugänglich.
Hilfe für unterernährte Kinder in Niger
Mit einem Beitrag vor Fr. 5‘000.—unterstützt der Synodalrat die HEKS – Kampagne für Ernährungszentren für unterernährte Kinder in Niger. Abgesehen von der politischen Situation, die nicht positiv ist, leidet die Bevölkerung unter der enormen Dürre.