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Die Gesundheits- und Sozialkommission (GSK) des Grossen Rates stimmt einem geplanten Pilotprojekt zur Reduktion der Sozialhilfekosten grossmehrheitlich zu. Untersucht werden soll, wie weit sich Sozialhilfekosten durch gezielten Einsatz von zusätzlichem Personal reduzieren lassen. Der Regierungsrat beantragt dafür 6,8 Mio. Franken (2022-2027).
Das Pilotprojekt sieht vor, fünfeinhalb zusätzliche Vollzeitstellen in Spezialbereichen der Sozialhilfe einzusetzen, um damit substanzielle Mehreinnahmen zu generieren; so im Bereich der Arbeitsintegration und bei der Geltendmachung von IV-Ansprüchen und Familienzulagen. Unter dem Strich werden Einsparungen in der Höhe von 10 Mio. Franken erwartet. Die Idee des Pilotprojekts geht auf einen vom Grossen Rat überwiesenen Anzug zurück.
Die GSK hat den Beschluss ergänzt um die Verpflichtung des Regierungsrats, nach drei Jahren einen Zwischenbericht zum Pilotprojekt vorzulegen.
Der Grosse Rat behandelt die Vorlage in der Maisitzung.
Sie finden den Bericht hier:
Webmitteilung Parlamentsdienst