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Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war die Hämophilie eine Krankheit, die bei den Betroffenen tiefe Resignation auslöste und mit einer geringen Lebenserwartung einherging. Erst wirksame medizinische Behandlungsansätze ermöglichten einen optimistischen Blick in die Zukunft. Die Darmstädter Gespräche bieten in jährlich stattfindenden Seminaren Ärzten, Psychologen und Betroffenen ein Forum für den internationalen Erfahrungsaustausch. Die in diesem Band gesammelten Beiträge aus den Darmstädter Gesprächen von 1986 bis 1999 dokumentieren die Entwicklung der letzen Jahrzehnte besonders in Hinblick auf die psychosozialen Auswirkungen und die Einbindung in die allgemeine Behindertenproblematik und Selbsthilfebewegung.