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Je höher das Risiko eines Unterfangens, desto mehr Risikokapital muss eingesetzt werden. Nicht selten geschieht es, dass in einer Start-up-Phase gar kein Fremdkapitalgeber gefunden wird und die Gesellschaft vollständig mit Eigenkapital finanziert werden muss.
Die eigenen Mittel des Unternehmers bilden den Grundstock des Eigenkapitals: Ersparnisse, Vorbezüge von Erbschaften oder Vorsorgegelder. Zusätzlich zu diesem "echten" Eigenkapital kann die Kapitalbasis durch Belehnungen (zum Beispiel einer Liegenschaft oder eines Wertschriftendepots) oder Familiendarlehen verbreitert werden. Diese Finanzierungsformen sind günstiger, als einen Kredit aufzunehmen.
Eine sehr interessante Finanzierungsmöglichkeit sind Beteiligungen von Venture-Capital-Gesellschaften, Business Angel und anderen Investoren. Interessant deshalb, weil so zusätzlich zum Kapital teilweise auch sehr wertvolles unternehmerisches Know-how einfliesst.
Bei vielversprechenden Projekten können auch wir uns am Eigenkapital beteiligen. Dabei verstehen wir uns als langfristige Investorin mit einem Zeithorizont von fünf bis acht Jahren.
Anders als Venture-Capital-Firmen belassen wir jedoch die Aktienmehrheit und die unternehmerische Handlungsfähigkeit beim Management; wir streben keine VR-Mandate an und beteiligen uns auch nicht aktiv an der operativen Geschäftsführung. Die zu finanzierende Gesellschaft muss ihren Sitz im Wirtschaftsraum Zürich haben und ein absolut einzigartiges Produkt herstellen und/oder vertreiben.