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Die neuen Sanktionen der UEFA gegen Russlands Klubfussball und die Nationalteams wirken sich auf die Schweizer Vertreter aus. Dem Meister und dem Sieger des Cupfinals spielen die verhängten Sperren in die Karten.
Am Montag gibt die UEFA neue Massnahmen gegen russische Klubs und die Nationalmannschaften bekannt. Unter anderem wird die Frauen-Nati von der EM in England in diesem Jahr trotz geschaffter Qualifikation ausgeschlossen.
Das hat zur Folge, dass die Schweiz im Vorrundenspiel am 9. Juli nicht auf Russland, sondern deren Playoff-Gegner Portugal trifft. Das russische Männer-Nationalteam darf nicht in der Nations League mittun, zudem werden die Bewerbungen für die EM 2028 und 2032 von der UEFA nicht akzeptiert.
Schweizer Meister und Cupsieger profitieren
Die russischen Klubs werden von der kompletten nächsten Europacup-Saison verbannt. Das bringt eine Neuverteilung der Startplätze und damit auch Konsequenzen für die Schweizer Vertreter mit sich. Der frischgebackene Meister FC Zürich greift neu erst in der zweiten und nicht schon in der ersten Qualifikationsrunde ins Geschehen ein und hat auf dem steinigen Weg in die Champions League eine Hürde weniger zu überstehen.
Gleiches gilt für den Cupsieger, wo St.Gallen und Lugano am 15. Mai den Titel unter sich ausmachen. Statt in der zweiten, gilt es für den Schweizer Vertreter erst in der dritten Qualifikationsrunde zur Conference League der kommenden Saison ernst.