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Die Wohnbevölkerung der Stadt St.Gallen weist 2021 einen Wanderungsgewinn von 100 Mehrzuzügen auf. Betrachtet man die Wanderungsbilanz nach Altersgruppen, so zeigt sich, dass insbesondere die 19-29-Jährigen dazu beigetragen haben. Diese Altersgruppe umfasst unter Anderem die Studierenden der Universität.
Die 30-44-Jährigen sind im gesamten Beobachtungszeitraum die Gruppe mit dem höchsten negativen Wanderungssaldo. Die Zahl der Kleinkinder nimmt wanderungsbedingt leicht ab, die Zahl der nächstälteren Kinder (5-18) hingegen auf etwas höherem Niveau tendenziell zu.
Ein positiver Wanderungssaldo vergrössert den Bevölkerungsstand, ein negativer reduziert ihn. Ein positiver Wanderungssaldo weist in der Regel auf die Wohnort-, Arbeitsmarkt- oder Bildungsstandortattraktivität hin.
Der Wanderungssaldo der Wohnbevölkerung berechnet sich aus den Zuzügen in eine Gebietseinheit minus die Wegzüge aus derselben Gebietseinheit.
Zur Wohnbevölkerung zählen:
• die ständige Wohnbevölkerung am Hauptwohnsitz: alle Personen, die mit Hauptwohnsitz in der Stadt St.Gallen angemeldet sind und über die schweizerische Staatsbürgerschaft verfügen oder über eine ausländische Staatsbürgerschaft mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung
• die nicht-ständige ausländische Wohnbevölkerung: ausländische Staatsangehörige mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung, vorläufig Aufgenommene sowie sich um Asyl Bewerbende soweit sie bei der städtischen Einwohnerkontrolle registriert sind
• Personen mit einem Nebenwohnsitz (sogenannte "Wochenaufenthalter/-innen"): angemeldete Aufenthalter/-innen in der Stadt St.Gallen mit einem Hauptwohnsitz anderswo in der Schweiz oder im Ausland. Ein Nebenwohnsitz wird meist in Zusammenhang mit einer Arbeitstätigkeit oder dem Besuch einer Ausbildungsinstitution in der Stadt St.Gallen errichtet.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 07.01.2023
Die Infografik und die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...