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Das Projekt «Schafigaden» wurde am 22. Juni 2011 unter der Berücksichtigung des «Gesetz über die Kontingentierung von Zweitwohnungen und die Erhebung einer Lenkungsabgabe» der Gemeinde Arosa bewilligt. Diese Wohnungen gelten somit gemäss kommunalem Gesetz als deklarierte Zweitwohnungen und dürfen uneingeschränkt von Nichtortsansässigen genutzt werden (Art. 2 Abs. 9).
Am 11. März 2012 wurde die Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen» vom Schweizer Stimmvolk angenommen.
Nachfolgend herrschte eine grosse Verunsicherung und es wurden noch etliche Baugesuche eingereicht und auch bewilligt. Dies hat vor allem in Orten, welche nicht vorher schon Beschränkungen für Zweitwohnungen eingeführt haben, einen regelrechten Bauboom ausgelöst bis das Bundesgericht diesem Treiben ein Ende setzte.
Gemäss eidgenössischem Recht (Art. 10 Zweitwohnungsgesetz, ZWG) sind die Wohnungen am «Schafigaden» altrechtliche Wohnungen, da sie am 11. März 2012 rechtmässig bewilligt waren. Altrechtliche Wohnungen sind gem. Art. 11 Abs. 1 ZWG in der Art der Nutzung frei.
Quellen: