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Was für eine unglaubliche Geschichte steckt in diesem Dokumentarfilm, den wir gestern im Kino RiffRaff in Zürich gesehen haben!
Sixto Rodriguez schlägt sich im Detroit der 60er Jahr mit Gelegenheitsjobs und Auftritten in drittklassigen Bars durch. Er wird von zwei Musikproduzenten entdeckt, die zwei Alben mit ihm auf den Markt bringen. Trotz der musikalischen und der textlichen Qualität verkaufen sich die Platten extrem schlecht in den USA. Auf verschlungenen Wegen gelangen die Alben nach Südafrika, wo sie zum Soundtrack der weissen Anti-Apartheid-Bewegung werden; jeder scheint die Platten zu kennen. Nur erfährt Sixto Rodriguez nie von seinem Erfolg in Südafrika und Südafrika erfährt nie Genaueres über Sixto Rodriguez. Irgendwann kursieren in Südfrika dubiose Gerüchte über den Tod Rodriguez‘.
Jahre später beginnen zwei südafrikanische Journalisten zu recherchieren: Wer war eigentlich Rodriguez? Was wusste man von ihm? Wohin flossen die Tantièmen? Als sie schon beinahe aufgeben wollen, meldet sich eine Tocher von Rodriguez aus den USA; ihr Vater lebe noch, es gehe ihm gut. Die Nachricht elektrisiert die beiden Jounalisten und alle Anhänger seiner Musik; Rodriguez wird nach Südafrika eingeladen, die Aufnahmen seines ersten Konzerts in Capetown gehen unter die Haut. So auch der ganze Film. Grosses Kino um einen bescheidenen Star!
Der Film von Regisseur Malik Bendjelloul hat dieses Jahr den Oscar für den besten Dokumentarfilm gewonnen. Zu recht, meine ich, ich gebe ebenfalls sechs Sterne!
Sixto Rodriguez heute:
Der Trailer zum Film: