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Die Ziele des Pariser Klimaabkommens sind klar: Die Erwärmung der Erde soll auf maximal 1,5 Grad Celsius begrenzt werden. Wenn das kein schöner Traum bleiben soll, darf nur ein Bruchteil der Vorräte an Kohle, Erdöl und Erdgas genutzt werden, die aktuell im Boden stecken. Zu diesem Schluss kommen britische Wissenschaftler im Fachmagazin «Nature».
Für die Studie rechneten die Forscher aus, wie viele der aktuellen Vorräte für das Erreichen des Klimaziels bis 2050 im Boden bleiben sollten. Die Zahlen sind frappant: 58 Prozent des Erdöls, 59 Prozent des Erdgases und fast 90 Prozent der Kohle sollen ungenutzt bleiben.
Doch selbst dann besteht bis 2050 nur eine Chance von etwa 50 Prozent, dass die globale Erwärmung auf die anvisierten 1,5 Grad Celsius begrenzt werden kann. Denn viele Unsicherheitsfaktoren – etwa Rückkoppelungseffekte – sind darin nicht berücksichtigt.