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Grosswildjäger müssen immer wieder mit Hass rechnen – doch was, wenn sich die eigene Familie gegen dich wendet?
Löwen, Elefanten, Giraffen, kein Tier scheint Grosswildjägern zu gross, um es zu erschiessen. Immer wieder müssen diese Jäger mit regelrechten Shitstorms rechnen, wenn wieder einmal ein Bild von ihnen, strahlend hinter einem frisch geschossenen Tier, viral geht.
Die 19-jährige Sydney Carter sah auch so ein Bild – doch der strahlende Jäger darauf war ihr Vater. Die Mutter der jungen Sydney (die Eltern leben getrennt) entdeckte einen Artikel in der «Daily Mail» über ein Paar, das für die Trophäenjagd nach Afrika reiste und sich neben einem toten Löwen küsste.
Es stellte sich heraus, dass es sich um den Vater von Sydney handelte, Darren. Sydney war davon so entsetzt, dass sie sich mit einem Youtube-Video an die Öffentlichkeit wandte. Sie titelte es: «Ich schäme mich, dass ich ihn einst Vater nannte.
«Die Löwen in Afrika sind eine gefährdete Spezies. Nachdem ich nun weiss, dass er auf Trophäenjagd geht und denkt, das sei in Ordnung, bin ich angewidert, dass er mein Vater ist», erzählt Sydney im Video. «Er hat immer nur das Minimum an Kindergeld bezahlt, gab meiner Mutter nicht mal ein bisschen Geld, aber er hat genug Geld, um einen 15’000-Dollar-Trip nach Afrika zu finanzieren?»
«Ich werde Menschen nie verstehen, die stolz darauf sind, ein wunderschönes Tier wie einen Löwen zu erschiessen. Also Darren, falls du das je siehst: Du bist nicht mehr mein Vater. Du bist eine schreckliche Person. Ich hoffe, du nimmst nie wieder Kontakt mit uns auf.»
Direkt aus dem Social-Media-Team macht Joëlle den fliessenden Wechsel in die Welt der Schreiberlinge. Sie mag Bücher, Memes und Blobfische.