Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/206161

<h2>SubmittedText<h2><p>Ob E-Autos klimafreundlich unterwegs sind, hängt insbesondere vom genutzten Strom ab.</p><p>1. Liefern die öffentlich zugänglichen Ladestationen für E-Autos heute ausschliesslich CO2-freien, erneuerbaren, einheimischen Strom?</p><p>2. Warum wird auf den Ladesäulen nicht klar ersichtlich informiert, ob es sich um zertifizierten Ökostrom handelt?</p><p>3. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass an den Ladesäulen die Herkunftsnachweispflicht umgesetzt werden muss?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es liegt an den Betreibern der Ladestationen, die Stromqualität mit dem Lieferanten auszuhandeln. Die vier grössten Anbieter öffentlicher Ladestationen in der Schweiz bieten heute erneuerbaren Strom an. An den Schnellladestationen auf Autobahnrastplätzen, welche das Astra zum Betrieb ausgeschrieben hat, muss die Energie aus 100 Prozent erneuerbarer, einheimischer Produktion stammen. Öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge gelten gemäss Artikel 9 des Energiegesetzes als Endverbraucher, für welche die Qualität der bezogenen Strommenge vollständig deklariert werden muss. Es ist also der Stromlieferant, welcher die Stromtankstelle beliefert, der stromkennzeichnungspflichtig ist. Für den Ausbau der Elektromobilität und deren Akzeptanz empfiehlt das Bundesamt für Energie den Betreibern von öffentlichen Ladestationen im Leitfaden zur Stromkennzeichnung, die Stromqualität transparent auszuweisen.</p>