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So erfuhren die mehr als 400 Gäste im Kino Arena, dass der Besuch in Zürich für Redmayne eine sehr emotionale Angelegenheit ist, wie «Watson» berichtet. Hier sei er vor 15 Jahren an seinem ersten Filmfestival überhaupt gewesen, habe er sichtlich bewegt gesagt.
Zaubertricks für die Kids
Der Star ist Vater von zwei kleinen Kindern. Das bringe ihn in ein erziehungstechnisches Dilemma. Soll er seinen Kindern die Wahrheit über seine Arbeit sagen oder nicht? Dass er nur ein Schauspieler sei und kein echter Zauberer wie in «Fantastic Beasts»?
Redmayne entschied sich in dieser Situation, zu flunkern «Ich überlegte: Soll ich sie desillusionieren? Soll ich sie anlügen, und dann werden sie in der Schule gemobbt?», wird er von Watson zitiert. «Also sagte ich: Hmmm, ja. Sie wollten einen Zaubertrick sehen. Ich kann nur einen einzigen und er ist ziemlich schlapp.» Sein Freund Jamie Dornan («Fifty Shades», «The Fall») habe ihn deshalb als «lame» bezeichnet.
Langer Weg zum Star
Heute ist Eddie Redmayne ein Star. Der Weg dahin sei jedoch steinig gewesen. Er habe sich jahrelang erfolglos um Filmrollen beworben. Und plötzlich kamen sie dann. Etwa für «The Good Sheperd»: «Ich ging zum Casting, ich war völlig eingeschüchtert, da sassen ganze Generationen der besten britischen Schauspieler, dann stehe ich De Niro gegenüber, er nuschelt was völlig Unverständliches, und die Agentin sagt: ‹Du sollst dir die Haare kämmen, einen Seitenscheitel machen und am Nachmittag zurückkommen!›»
Auch über sein Fehlen bei «Harry Potter» und «Game of Thrones» sei am ZFF-Auftritt gesprochen worden. «Eine offene Wunde!», wird er zitiert. Als das Casting zu «Harry Potter» losging, habe er sich gedacht, Rothaarige seien doch gerade angesagt. Doch es kamen keine Anfragen. Bei «Game of Thrones» habe er angenommen, er habe doch schon mit dem halben Cast gedreht und deshalb gute Chancen. Fehlanzeige.
(osc)