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UNO-Inspektoren haben am Dienstag mit der Untersuchung eines in Panama gestoppten nordkoreanischen Frachters begonnen. Das Schiff mit Waffen aus Kuba an Bord war Mitte Juli im Hafen von Manzanillo an der Einfahrt zum Panama-Kanal gestoppt worden.
Die UNO-Ermittler sollen prüfen, ob der Transport gegen das Waffenembargo gegen Nordkorea verstösst. Die Inspektion der "Chong Chon Gang" soll voraussichtlich bis Freitag dauern.
Unter Zuckersäcken versteckt hatten panamaische Ermittler vor vier Wochen zwei Luftabwehrsysteme, verschiedene Raketenteile, zwei Flugzeuge des Typs MiG-21 und mehrere Jet-Motoren gefunden. Das Material habe in Nordkorea repariert und dann wieder nach Kuba zurückgeschickt werden sollen, teilte die Regierung in Havanna mit. Es habe sich um "veraltetes defensives Kriegsgerät" gehandelt, beteuerte das kubanische Aussenministerium.
Beim Löschen der Ladung wurde allerdings auch scharfe Munition gefunden, wie der Fernsehsender TVN berichtete. Zwei UNO-Resolutionen untersagen Waffenlieferungen an Nordkorea. Unklar ist noch, was mit den Waffen geschehen soll.
SDA-ATS