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Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Familien, die beim Kobe-Bryant-Unglück Angehörige verloren, erhalten Schmerzensgeld.
- Die beiden Familien werden mit jeweils 1,25 Millionen Dollar entschädigt.
- Beim Helikopter-Absturz des NBA-Stars kamen insgesamt neun Personen ums Leben.
Zwei Familien, die beim Absturz des Helikopters mit US-Basketballstar Kobe Bryant (†41) an Bord im Januar 2020 Angehörige verloren haben, sollen mit insgesamt 2,5 Millionen Dollar (etwa 2,3 Millionen Franken) entschädigt werden.
Der Bezirk Los Angeles County stimmte zu, diese Summe für das mutmassliche Teilen von Fotos des Absturzortes durch Polizisten und Feuerwehrleute zu zahlen. Die Angehörigen hatten vorgebracht, die Aufnahmen hätten emotionalen Stress verursacht. Ein Richter muss der Einigung noch zustimmen.
Eine ähnliche Klage von Bryants Witwe Vanessa ist noch anhängig und soll im Februar verhandelt werden.
«Einigung für alle Betroffenen angemessen»
Der damals 41-jährige Kobe Bryant, ehemaliger Spieler der Los Angeles Lakers, und seine 13 Jahre alte Tochter Gianna sowie sieben weitere Menschen waren bei dem Absturz nahe Los Angeles ums Leben gekommen. Sie waren auf dem Weg zu einem Basketball-Mädchenturnier gewesen.
Falls ein Richter der Einigung zustimmt, werden die beiden Familien jeweils 1,25 Millionen Dollar erhalten. In einem der Fälle war die Ehefrau des Klägers ums Leben gekommen, in dem anderen die Mutter, der Vater und eine 14-jährige Schwester zweier Hinterbliebener.
Die Einigung sei «für alle Betroffenen angemessen und gerecht», sagte der Anwalt Skip Miller, der den Bezirk Los Angeles vertrat.