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Neue Studie bestätigt Schutzwirkung von Mundschutzen
Eine Studie aus Deutschland verglich die Fallzahlen der thüringischen Stadt Jena mit denen anderer deutscher Städte und kommt zu einem überraschend deutlichen Ergebnis. Jena war die erste deutsche Stadt, die eine allgemeine Maskenpflicht in öffentlichen Bereichen (z. B. in Bussen und Trams) eingeführt hatte.
Nach den Berechnungen der Forscher "tut sich eine signifikante Kluft zwischen den Fallzahlen in Jena und der Vergleichsgruppe ohne Maskenpflicht auf". 20 Tage nach der Einführung der Maskenpflicht in Jena sei die Gesamtzahl der dort registrierten Covid-19-Fälle lediglich von 142 auf 158 gestiegen, im Vergleichsmodell hingegen von 143 auf 205.
Zusätzlich wurden andere Städte und Landkreise verglichen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten eine Maskenpflicht eingeführt hatten. Auch hier zeigt sich, dass die Städte und Landkreise, die früher als andere eine solche Pflicht verordnet hatten, langfristig bessere Ergebnisse erzielen.
"Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einführung der Maskenpflicht in den jeweiligen Kreisen zu einer Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19 beigetragen hat", erklärte Klaus Wälde von der Universität Mainz. Dieses Ergebnis stimmt mit der Einschätzung von Epidemiologen und Virologen überein, wonach ein Mund-Nasen-Schutz den Luftstrom beim Sprechen hemmt und dadurch die Übertragung infektiöser Partikel eingedämmt wird.