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(13.01.2021) Die Schweizer Wirtschaft bleibt zum Ende des Jahres 2020 unverändert. Das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle (KOF) stieg zwischen November und Dezember lediglich um 0,6 Punkte. Nach den starken Einbrüchen im Jahr 2020 ist diese Stabilität eine erfreuliche Nachricht.
Das Barometer kletterte zwischen November und Dezember 2020 von 103,7 auf 104,3 Punkte und zeigt somit an, dass sich die Wirtschaftslage in der Schweiz am Jahresende stabilisiert hat. Nach der Talfahrt im Frühjahr überschritt der Indikator der KOF im August wieder seinen langfristigen Mittelwert, der mit 100 Punkten beziffert wird. Dass er sich seitdem auf diesem Niveau hält, zeugt von der raschen Erholung der Wirtschaft über den Sommer.
Der Anstieg im Dezember ist auf die Verbesserung der Lage im Verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen. Ausschlaggebend für diese Tendenz sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Textilindustrie, die Elektroindustrie sowie das Papier- und Druckgewerbe. Im Bereich Holz, Glas, Stein und Erden verläuft die Entwicklung hingegen weiter negativ.
Die Indikatoren für den privaten Konsum sowie den Finanz- und Versicherungssektor verzeichnen ebenfalls einen Aufwärtstrend. Im Produzierenden Gewerbe konnten sich die Indikatoren für die Beurteilung der Auftragsbestände und den Einkauf von Vorprodukten verbessern. Die übrigen Subindikatoren dieses Sektors bleiben jedoch gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert.
Es liegt auf der Hand, dass die weltweit anhaltende Pandemie die internationalen Märkte beeinträchtigt. So senden die exportorientierten Industrien und der Bereich der im Ausland erbrachten Dienstleistungen negative Signale aus. Die Auslandsnachfrage bleibt weiter instabil.
Letzte Änderung 13.01.2021