Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03624.jsonl.gz/1084

«Du hast in diesem Land nichts zu suchen, du bist ein Witz», schrieb jemand auf Twitter dem Schauspieler Kal Penn. Penn, bekannt aus Filmen wie «Harold & Kumar» und Serien wie «24», «Dr. House», «How I Met Your Mother» oder «New Girl», reagierte auf die Beschimpfung. Mit Mitgefühl statt mit Hass.
Penn startete kurzerhand eine Crowdfunding-Aktion im Namen des Rassisten. Das Geld soll syrischen Flüchtlingen zugute kommen. Als Sammelziel nannte er 2500 Dollar. Innerhalb von weniger als einer halben Stunde war das Ziel erreicht.
Die Leute schickten ihre Spenden ebenfalls unter falschen Namen. Ein Steve Bannon, ein Donald Trump und viele hohe Republikaner tauchten in der Liste auf. Penn, der nebst seiner schauspielerischen Tätigkeit für Barack Obama auch als Associate Director of Public Engagement im Weissen Haus arbeitete, zeigte sich begeistert und erhöhte das Spendenziel im Stundentakt.
In der Zwischenzeit ist sogar noch mehr Geld zusammengekommen. Und Penn, Sohn indischer Einwanderer, zeigt eindrucksvoll, dass konstruktive Kräfte immer stärker als Hassbotschaften sind.