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- Das US-Handelsministerium empfiehlt, die heimische Förderung von wichtigen Erzen, wozu auch seltene Erden gehören, zu intensivieren.
- In einem Bericht warnte das Ministerium vor einem Stopp chinesischer oder russischer Exporte.
- Ein solcher Stopp könnte «massive Erschütterungen» in den USA und der ausländischen Versorgungsketten hervorrufen, so die Warnung.
Der Bericht enthält eine Reihe spezifischer Empfehlungen zur Erhöhung der inländischen Förderung. Das Ministerium fordert auch eine engere Kooperation der USA mit wichtigen Verbündeten wie Japan, Australien und der Europäischen Union.
Diese Mineralien würden «oft übersehen, aber ein modernes Leben ohne sie wäre unmöglich», wird US-Handelsminister Wilbur Ross im Bericht zitiert. Im Massnahmenplan sind 35 strategisch wichtige chemische Elemente aufgelistet – darunter Uran, Titan und seltene Erden.
China ist wichtigster Lieferant
Um die Nachfrage der heimischen Wirtschaft nach diesen Erzen zu decken, sind die USA vom Ausland abhängig. Bei rund der Hälfte der aufgelisteten Elemente importieren die USA über 50 Prozent der jährlichen Nachfrage.
China ist weltweit der wichtigste Lieferant von seltenen Erden. Diese sind von kritischer Bedeutung für die Unterhaltungselektronik (Smartphones oder Plasma-Bildschirme), aber auch für militärische Geräte.
Seltene Erden: Trumpf für China im Handelsstreit
- Vor dem Hintergrund des Handelsstreits zwischen den USA und China spielen die seltenen Erden eine wichtige Rolle.
- Nach den US-Sanktionen gegen den chinesischen Telekomkonzern Huawei, besuchte Chinas Staatschef Xi Jinping im Mai demonstrativ eine chinesische Firma, die im grossen Stil seltene Erden fördert und verarbeitet.
- Die Rohstoffe, die für zahlreiche elektronische Produkte unverzichtbar sind, seien «wichtige strategische Ressourcen», erklärte Xi – eine klare Botschaft in Richtung USA.