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Das Werk des Schweizer Künstlers Max Gubler (1898 – 1973) ist geprägt von einem ausdruckstarken Realismus und grosser malerischer Eigenständigkeit. Gubler galt bis in die 1960er Jahre als «einziges Genie der Schweizer Malerei», geriet nach seiner Einweisung in eine psychiatrische Klinik jedoch eher in Vergessenheit. Werke seiner letzten vier Schaffensjahre wurden unter Verschluss gehalten und sind nun zugänglich. Das Kunstmuseum Bern organisiert die erste wirkliche Retrospektive Max Gublers auch aus Anlass eines bedeutenden Werklegats, das 2010 in die Sammlung gelangte.
André Mayr. Vampyroteuthis
André Mayrs «Vampyroteuthis» (2014, HD-Video, Farbe, Ton, 8:03 Min.) ist das Gewinnerwerk des Credit Suisse Förderpreis Videokunst 2015. Es handelt sich um einen eigenwilligen Experimentalfilm, der sich an den gleichnamigen philosophischen Essay von Vilém Flusser anlehnt.
Die Ausstellung bietet einen repräsentativen Einblick in das zeitgenössische Schweizer Kunstschaffen von den frühen 1980er Jahren bis heute mit Werken aus der Sammlung der Stiftung Kunst Heute, die 1982 mit Sitz in Bern gegründet worden war. Mithilfe von einigen Berner Mäzenen hatte die Stiftung es sich zur Aufgabe gemacht, eine eigenständige Sammlung junger Schweizer Kunst aufzubauen. Diese wurde bis vor kurzem von einer Ankaufskommission, bestehend aus jungen Kunstvermittlern und Künstlern, stetig ergänzt. Für die Ausstellung wurden Werke ausgewählt, die danach fragen, was unsere gegenwärtige, sogenannte postmodernen Lebenswirklichkeit auszeichnet.