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Priller`s 109 F-4
Schwerterträger Josef Priller
Oberst, Jagdflieger
Josef Priller wurde am 17. Juli 1915 in Ingolstadt in Bayern geboren.
1935 trat er als Fahnenjunker in ein Infanterie-Regiment ein und trat nach seiner Ausbildung zur Luftwaffe über und begann sein Flugtraining im Oktober 1936 in Salzwedel.
Am 01. April 1937 wurde Priller zur I. Gruppe des Jagdgeschwaders 135 versetzt.
Im November 1938 wurde diese Einheit zur I. Gruppe des Jagdgeschwaders 233
umorganisiert und am 01. Mai 1939 zur I. Gruppe des Jagdgeschwaders 51.
Am 01. Oktober 1939 wurde Priller Staffelkapitän der 6 Staffel des Jagdgeschwader 51 und errang seinen ersten Luftsieg am 28. mai 1940 über Dünkirchen in einem Luftkampf mit britischen Jägern.
Bis Ende August erhöhte sich die Zahl auf 15.
Am 17. Oktober errang er seinen 20. Luftsieg und erhält dafür am
19. Oktober 1940 das Ritterkreuz.
Am 20. November 1940 ersetzt Priller den Staffelkapitän der 1. Staffel des Jagdgeschwaders 26, Oberleutnant Henrice, der 3 Tage zuvor
über dem Kanal vermisst wurde.
In den folgenden Luftkämpfen mit britischen Flugzeugen errang er
bis zum Ende des Jahres keine weiteren Erfolge.
Im Winter 1940/41 wurde das Jagdgeschwader 26 nach Deutschland zurückversetzt um sich aufzufrischen. Nach der Rückkehr zum Kanal erzielte Priller vom 16. Juni bis zum 11.Juli 19 weitere Abschüsse, darunter 17 Spitfire und setzte
seine Abschusszahl so auf 39 Flugzeuge.
Am 14. Juli schoss Priller sein 40.Flugzeug ab und erhält am 19. Oktober 1941 für
seinen 41. Abschuss als 28. Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Hauptmann Priller wurde am 06.Dezember 1941 Gruppenkommandeur der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 26. Ende des Jahres erreichte er eine Abschusszahl von 58 Flugzeugen, schoss am 27. März sein 60. Flugzeug und am 05.Mai sein 70. Flugzeug ab und erreichte Ende des Jahres 1942 81 bestätigte Abschüsse an der Westfront.
Am 11. Januar 1943 übernahm Priller die Stelle des Kommodore des Jagdgeschwaders 26 und löste damit Major Gerhard Schöpfel ab, der eine Stabs-Verwendung übernahm.
Dort erhielt er am 02. Juli 1944 als 73. Soldat der Wehrmacht
die 73. Schwerter zum Eichenlaub.
Seinen 100. Abschuss erzielte er am 18. Juli 1944 als er eine B-24-Liberator abschoss.
Am 01. Januar 1945 führte er eine gemeinsame Aktion des Jagdgeschwaders 26 und der
III. Gruppe des Jagdgeschwaders 54 auf die alliierten Flugplätze Brüssel-Evere
und Brüssel-Grimbergen.
Am 28. Januar 1945 übernahm er die Stellung des Inspekteurs der Jagdflieger Ost
und flog somit keine Kampfeinsätze mehr.
In der Nachkriegszeit kümmerte er sich um die Familienbrauerei.
Josef Priller starb am 20. Mai 1961 in Böbing in Oberbayern an einer Herzattacke.
Josef Priller erzielte auf 1307 Einsätzen 101. Abschüsse,
die er alle an der Westfront erzielte,
Priller gilt als der erfolgreichste Jagdflieger im Kampf gegen britische Spitfire-Flugzeuge.
Auszeichnungen:
Eisernes Kreuz II. und I. Klasse (1939)
Frontflugspange für Jäger in Gold mit Anhänger Einsatzzahl „300“
Deutsches Kreuz in Gold am 9. Dezember 1941
Verwundetenabzeichen in schwarz (1939)
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern
EHRE SEINEM ANDENKEN
GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Jagd - Geschwader 26 "Schlageter"
Bausatz: Hasegawa 1:32
Messerschmitt Bf 109 F-4 „Priller“
Oberleutnant Josef Priller (Staffelkapitän). 1./JG 26, November 1941
Cockpit - Ansicht
Sitz - Gurten sind aus Malerband hergestellt
Sämtliche Linien sind abgeklebt und gespritzt
ebenso die Markierunge am Seitenleitwerk wurden abgeklebt und gespritzt