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Im April 2015 durchreiste Adrian Zimmermann Costa Rica.
Der Start der Reise war in der Hauptstadt von Costa Rica. San José liegt im Zentrum von Costa Rica in der Hochebene Valle Central 1.170 Meter über dem Meeresspiegel. Schon am nächsten Tag ging es weiter in die Provinz Limón, wo in Puerto Viejo in die Natur eingebettet ein kleines Hotel die Namuwoki Lodge liegt. Weiter südlich liegt das Naturreservat Gandoca Manzanillo, in dem von Juli
bis September die Chancen recht gut stehen, Schildkröten bei der Eiablage beobachten zu können.
Am vierten Tag führte die Reise in die Region um Puerto Viejo de Sarapiquí. Sarapiquí liegt im nordöstlichen Costa Rica, in der karibischen Tiefebene und besticht durch seine natürliche Schönheit und eine grosse Artenvielfalt. Nach einer abenteuerlichen Rafting-Tour ging es weiter zur Laguna del Lagarto Lodge in der Nähe vom Dorf Boca Tapada.
Die Laguna del Lagarto Lodge liegt mitten im Dschungel. Das Urwald-Paradies am Rio San Carlos
ist nur 12 Kilometer von der Grenze zu Nicaragua entfernt. Weiter ging es zum Vulkan Arenal.
Direkt am Vulkan liegt das kleine Städtchen La Fortuna, in dem neben einigen kleinen Geschäften auch zahlreiche Restaurants sind. Der Arenal zeigte etwa 400 Jahre lang keinerlei Aktivität, mittlerweile wächst der Vulkan jedoch jährlich um mehrere Meter, da sich Lava rund um den Krater aufhäuft. Lava fließt auch regelmäßig an den Hängen bis zur Talsohle; immer wieder wirft der Arenal glühende Gesteinsbrocken von bis zu 7,5 m Durchmesser bis zu 300 Meter in die Höhe. Am 29. Juli 1968, bei seinem letzten großen Ausbruch, zerstörte er die Ortschaften Pueblo Nuevo und Tabacon, die Überbleibsel können heute noch besichtigt werden.
Die Fahrt nach Monteverde führt über eine abenteuerliche Schotterpiste. Monteverde (Spanisch: "grüner Berg") ist durch den tropischen Berg-Nebelwald geprägt. Die hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt ein starkes Moos- und Flechtenwachstum, was dem Wald ein märchenhaftes Ambiente verleiht. Nicht umsonst bezeichnen sogar Wissenschaftler dieses Ökosystem als Elfenwald. Das Reservat liegt an den Hängen eines Gebirgszugs im Zentrum von Costa Rica. Es umfasst mehrere unterschiedliche Lebensräume. Mit der Canopy-Tour ist aber auch für Abenteuer gesorgt.
Zum Schluss waren noch ein paar erholsame Tage Strandurlaub in Playa Potrero angesagt. Playa Potrero ist ein kleines Dorf im nördlichen Guanacaste gelegen. Der schöne von tropischen Palmen
gesäumte Strand erstreckt sich über eine Länge von ungefähr 4 km. In der Nähe liegt auch der Palo Verde National Park. Insgesamt stehen 25,6 Prozent der Fläche Costa Ricas unter allgemeinem
Naturschutz. Die Nationalparks in Costa Rica stellen Schutz- und Ruheräume der bedrohten Flora und Fauna dar und dienen damit direkt dem Umweltschutz. Einige Tierarten sind nur noch dort zu
beobachten.
Blog
Die spannende Lebensgeschichte eines Tourismus-Pioniers in Costa Rica!
(Gründer der Laguna del Lagarto Lodge)
Vinzenz Schmack wurde 1934 als eines von 10 Kindern in Oberschlesien geboren. Eindrucksvoll schildert er seine Kindheit und Jugend, die Flucht in das niederbayrische Schoissenkager und seinen Aufbruch in die Neue Welt. Wichtige Stationen auf dem Lebensweg des Kosmopoliten waren München, Vancouver, New York, Paris, Brüssel, Guatemala und die Dominikanische Republik, bis er leztendlich in Costa Rica seinen Lebenstraum verwirklichen durfte. Vinzenz Schmack gehört als Ex-Bankier, Hotelier, Unternehmer, Umweltschützer, Rotarier und Ritter des Malteser-Ordens zu den bekannten Persönlichkeiten Costa Ricas. Sein Vater Kurt Schmack, sowie seine Geschwister Bertram Schmack und Beate Polk (geb. Schmack) kommen in dem Werk ebenfalls zu Wort.