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Auf der Moräne von Walperswil fügt sich das Wohnhaus in die kleinteilige Bebauungsstruktur aus Wohn- und Bauernhäusern ein. Das Gebäude besteht aus einem zweigeschossigem Kopfbau welcher das Wohnen beinhaltet und einem eingeschossigen Nebenbau mit Werkstatt und Garage. Die Seitenfassaden des monolithischen Sichtbetonbaus treten als eher geschlossene Schotten in Erscheinung, der Kopfbau hingegen öffnet sich nach Südwesten grosszügig und profitiert vom Ausblick und der Besonnung. Der grosse Kontrast zwischen der Gebäudehülle aus rohem hartem Sichtbeton mit Fenstern und Dach aus Metall und den weichen Holz- und Putzoberflächen im Inneren verleihen dem Haus eine grosse Spannung zwischen Innen und Aussen. Im Erdgeschoss befinden sich Eingang mit Garderobe, Wohn-, Koch- und Essbereich mit vorgelagerter grosser gedeckter Terrasse. Nasszelle, Reduit, Haustechnik, Werkstatt und Garage sind im hinteren Teil des Erdgeschosses untergebracht. Im darüberliegenden Geschoss befinden sich die privaten Schlafbereiche, welche über einen Spielkorridor verbunden sind, eine Nasszelle und ein Balkon, welcher die Schlafräume über den Aussenraum wiederum miteinander verbindet.
Auftraggeber
Planung und Ausführung
2018 – 2020
Fertigstellung
Frühling 2020