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Der Lautpoet Valeri Scherstjanoi, geboren 1950 in Russland, studierte Germanistik und Literaturwissenschaft an der Universität Krasnodar und siedelte 1979 in die DDR über.
Verortet zwischen den Sprachen und den Künsten, zwischen Tradition und Innovation, zwischen ästhetischer und vermittelnder Tätigkeit entwickelt Scherstjanoi seine feinsinnige Sprachkunst in einer engen Verbindung von Schreiben, Zeichnen und Artikulieren. Seine phonetischen Gedichte und lautpoetischen Experimente zeichnet ein durch Automatismen und Zufallsoperationen geprägter spielerischer Umgang mit Lauten aus.