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Mit 13 von 24 möglichen Medaillen waren die Turnerinnen aus Bulle im letzten Jahr von den Freiburger Meisterschaften heimgekehrt. Am vergangenen Wochenende setzten die Greyerzerinnen in Romont gar noch einen drauf und untermauerten mit 14 Podestplätzen ihre Vormachtstellung im Freiburger Geräteturnen.
Vor allem in den höheren Kategorien war die Dominanz von Bulle frappant. In der höchsten Kategorie 7 belegten die Greyerzerinnen die ersten fünf Plätze, wobei Florence Schneider mit der Note 36.85 ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnte. Die Ehrenplätze gingen an Jeanne Oberson (36.25) und Sidonie Bays (36.20).
Gleiches Bild auch in der Kategorie 6: Mit Marie Pugin (1./37.25), Léa Glannaz (2./36.40) und Morgane Nissel (3./36.25) standen in der Bicubic-Halle drei Turnerinnen aus Bulle auf dem Podest. Als erste «Nicht-Greyerzerin» belegte Francesca Mosar (Freiburgia) mit 35.55 Punkten den 6. Platz; im Vorjahr hatte sie die Titelkämpfe als Fünfte beendet.
Elena Mosar K5-Meisterin
Nichts Neues also im Freiburger Geräteturnen? Nicht ganz! Bulle konnte zwar im Vergleich zum Vorjahr mehr Edelmetal gewinnen, Kategoriensiege erzielten sie heuer allerdings weniger. Gingen im Vorjahr sieben der acht Goldmedaillen in den südlichen Kantonsteil, waren es diesmal «nur» deren vier.
«Schuld» daran waren zwei Turnerinnen der FSG Freiburgia und eine Athletin aus Tafers. In der Kategorie 5–mit 103 Teilnehmerinnen die grösste Gruppe–stand Elena Mosar (Freiburgia) zuoberst auf dem Podest. Nach Platz vier beim Weihnachtscup und Rang acht an der FM 2103 holte sich Mosar mit sehr guten Übungen an allen Geräten und der Gesamtnote 37.25 den Meistertitel. Ihr Vorsprung auf die zweitlassierte Sarah Tebaldi (Bulle) betrug einen Zehntel, Lucie Deschenaux aus Broc wies als Dritte 0.15 Punkte Rückstand auf.
Gold für Amélie Gruber und Janice Reber
Mosars Vereinskollegin Amélia Gruber sicherte sich in der Kategorie 4 den kantonalen Meistertitel. Dank der Tageshöchstwertung am Reck (9.45) setzte sie sich mit einer Gesamtpunktezahl von 37,15 vor Mélissa Conus (Ursy) durch. Dahinter folgte … ein Trio aus Bulle, angeführt von Mila Morel.
Die Dominanz von Bulle vermochte auch Janice Reber zu durchbrechen. Die Turnerin des TV Tafers triumphierte in der Kategorie 2. Dank Bestnoten an den Schaukelringen und am Reck verwies sie Lisa Seydoux und Raphaëlle Pipoz–beide aus Bulle–auf die Ehrenplätze. Die Entscheidung fiel allerdings äusserst knapp aus. Nur 0.05 Punkte trennten die beiden Bestplatzierten.
Erneut Pierre Bourquenod
Auch bei den Männern stach das Team aus Bulle bei den Freiburger Meisterschaften mit ausgezeichneten Leistungen hervor. 9 der 28 Podestplätze gingen ins Greyerzerland, darunter viermal Gold. Der Sieg in der höchsten Kategorie (K7) ging allerdings nach Charmey: Pierre Bourquenod verteidigte seinen Titel erfolgreich vor Loïc Brunetti (Bulle), der sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz steigern konnte.