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CO2-LASER
Der Kohlendioxidlaser (=CO2-Laser) wurde 1964 entwickelt. Er arbeitet mit einer Wellenlänge von 10‘600nm und liegt somit im infraroten Bereich, weshalb sein Licht für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist.
Aufgrund der Wellenlänge hat der CO2-Laser eine hohe Affinität zu Wasser, weshalb er für den Einsatz in der Mundhöhle sehr geeignet ist. Die orale Mukosa besteht zu 90% aus Wasser. Durch die Absorption durch Wasser entsteht schnell Hitze, welche zur Karbonisierung des Gewebes führt. Da das Laserlicht nicht gestreut wird, wird das umliegende Gewebe nur geringfügig beschädigt. Dies macht den CO2-Laser geeignet für skalpellähnliche Schnitte (Chirurgie).
Ist der Laserstrahl fokussiert, kann er als chirurgisches Skalpell eingesetzt werden. In der nicht-fokussierten Arbeitsweise trägt er durch Verdampfen oberflächliche Schichten ab. Zudem erhitzt er die Gewebeoberfläche in einem bakteriziden Bereich, so dass Mikroorganismen (z.B. Bakterien) im Operationsgebiet abgetötet werden. Dadurch wird das Operationsgebiet sehr effizient sterilisiert und das Risiko einer postoperativen Infektion verringert.
Aus diesen Gründen eignet sich der CO2-Laser für folgende Indikationen:
- Behandlung von Aphten
- Entfernung von Fibromen
- Frenektomie (Entfernung Lippenbändchen)
- Behandlung von Herpes
- Behandlung von Periipmlantitis (als Ergänzung in einem ganzheitlichen Konzept)
- Entfernung von Zungenband