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Der 17 jährige Mike Rowe hatte die Webaddresse
www.mikerowesoft.com
gekauft. Der Gag, dass dieser Name wie Microsoft tönt
wurde vom Softwareriesen aber nicht geschätzt: "Der
Name verletze die Copyrights von Microsoft". Nachdem Rowe
sich weigerte, den Domainnamen für 10 kanadische Dollars
an Microsoft zu verkaufen, kontaktierte der Teenager die Medien. Nach
ersten Berichten im kanadischen Rundfunk ging die Geschichte
um die Welt. Das breite Publikum schüttelte nur den Kopf, denn
eine "Verwechslungsgefahr" zwischen MikeRoweSoft und
Microsoft ist wohl von wenigen zu erkennen.

Nachdem die Geschichte selbst in CNN oder dem Spiegel gebracht wurde,
entdeckt der Softwarekonzern sein großes Herz.
Dass die Gefahr besteht, sich in der Sache lächerlich zu machen,
hat man inzwischen wohl auch bei Microsoft
erkannt.

Wir nehmen alles, was unser Markenrecht berührt,
sehr wichtig.
Aber diesen Fall haben wir möglicherweise zu ernst genommen.

sagte Microsoft-Sprecher Jim Desler am Dienstag
der Nachrichtenagentur Reuters.
Der Konzern sucht nun nach einem Weg, die Mini-Affäre
zu beenden, ohne allzu viel Staub aufzuwirbeln