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Der Klimawandel wie auch die Diversität waren ein zentrales Thema. Dies geht aus der Kurzfassung der Tätigkeitsberichte 2021 hervor, welche die Stiftung am Dienstag veröffentlicht hat. Demnach erreichte Ethos, dass Holcim und Nestlé an der Generalversammlung ihre Klimastrategie zur Abstimmung unterbreiteten. Gespräche über die Klimastrategie führte die Anlagestiftung auch mit der Credit Suisse. Gemeinsam mit der britischen NGO Shareaction reichte Ethos einen Aktionärsantrag ein. Dieser soll die CS dazu verlassen, Finanzierungen von Unternehmen aus dem Bereich fossiler Brennstoffe zu verringern.
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Ein weiterer Schwerpunkt war Diversität. Vergangenes Jahr lehnte die Anlagestiftung die Wiederwahl von Präsidenten ab, in deren Verwaltungsrat ohne ausreichende Begründung weniger als 20 Prozent Frauen vertreten sind. Ebenfalls setzt Ethos mit den grossen Tech-Konzernen den Dialog zur Steuerverantwortung fort. Gemäss den Berichten zeigen diese aber wenig Bereitschaft, ihre Transparenz und ihre Steuerpraktiken zu verbessern.
Insgesamt zogen die Programme zum Aktionärsdialog von Ethos vergangenes Jahr mehr Mitglieder an. Der Ethos Engagement Pool Schweiz hatte Ende 2021 153 Mitglieder, zwei mehr als im Vorjahr, darunter sehr viele Versicherer und Pensionskassen. Diese verwalteten insgesamt 280 Milliarden Franken Vermögen. Der Ethos Engagement Pool International zählte 77 Mitglieder (+15), welche insgesamt 220 Milliarden Vermögen verwalteten. (awp/hzi/kbo)