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Über die Kommentare betreffend der deutschen Marder-Lieferung kann man nur den Kopf schütteln.
Der Marder ist ein Schützenpanzer, der in der amerikanischen Terminologie als „infantry fighting vehicle“ bezeichnet wird. Mit einem Schützenpanzer werden Panzergrenadiere an die Front verschoben.
Ein Schützenpanzer kann diesen dank seiner schwachen Panzerung einen gewissen Schutzgrad bieten.
In einem Duell mit einem echten Kampfpanzer Typ T-72, der über eine Panzerkanone Kaliber 125mm verfügt, hat ein Marder, der nicht den gleichen Panzerschutz aufweist und lediglich mit einer Maschinenkanone Kaliber 20mm ausgerüstet ist, keine Chance.
Es wäre wie ein echtes Tontaubenschiessen. Übrigens handelt es sich beim Marder um ein ausrangiertes Waffensystem.
Gleiches gilt auch für den amerikanischen Bradley. Der Bradley ist ein Schützenpanzer mit einer Maschinenkanone Kaliber 25mm.
Noch zwei Bemerkungen: Auch die Gepard-Fahrzeuge sind keine Panzer.
Auf einer mechanisierten Lafette (aus dem Bestand alter Leopard 1) sind 2 Maschinenkanonen Kaliber 35mm für den Fliegerabwehrschutz mechanisierter Verbände aufgerüstet worden.
Abgesehen davon, dass deren Elektronik und Radars veraltet sind, hätten Gepards gegen russische T-72 keine Chance.
Zu den französischen Leichtpanzern AMX 10RC: Deren Panzerkanone Kaliber 105mm ist gegenüber den Kampfpanzern T-72 eine ernsthafte Waffe, aber nur, solange es nicht zum echten Duell kommt.
Aufgrund der schwachen Panzerung dürften die AMX im Panzerduell nicht lange bestehen.
Nebenbei: Diese Leichtpanzer sind veraltet, und Frankreich ersetzt sie durch modernere Vehikeln.
Mit diesen Lieferungen verstecken westliche Staaten eine widerliche Verlogenheit. Putin darf nicht siegen, aber auch die Ukrainer dürfen nicht siegen.