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In Raaseport in Südfinnland haben sich Eltern und Lehrer lange gegen den Einsatz von kabelloser Technik in einer Primarschule gewehrt. Hier - wie übrigens auch in Zürich - beharrten die Behörden darauf, dass die Installation von abschaltbarem WLAN technisch nicht möglich sei.
Die Elternschaft setzte sich trotzdem durch und erwirkte schliesslich die Genehmigung der Behörden, abschaltbares WLAN zu installieren. Mit finanziellen Mitteln einer Kinder-Hilfsorganisation stattete die Elternschaft alle WLAN-Router mit Abschaltknöpfen und Timern aus. Der Timer schaltet die Router nach 30 Minuten automatisch ab, falls das Abschalten nicht durchgeführt wurde.
Am Donnerstag, 29. Januar 2015, verabschiedete die Mehrheit der Abgeordneten des französischen Parlaments das Gesetz zur Eingrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber Mikrowellenstrahlung, wie sie durch kabellose Techniken verursacht wird.
Das Gesetz enthält folgende Neuerungen:
1. Jährlich einmal muss eine Liste aller Orte vorgelegt werden, bei denen die Strahlungswerte ein Mittelmaß übersteigen. Die Operatoren sind verpflichtet dieses Übermaß abzustellen, sofern das technisch möglich ist.
2. Das Installieren von WiFi Antennen ist anmeldepflichtig. Die lokalen Behörden können diese Informationen an die Öffentlichkeit weitergeben, müssen aber nicht.
3. WLAN (WiFi) Verbot in Kinderkrippen. In Grundschulen darf WLAN nur in Betrieb sein, wenn der Unterricht es erfordert.
4. Die Regierung muss innerhalb eines Jahres einen Bericht über die Situation der Elektrosensiblen vorlegen.
Quelle Diagnose:funk und ehtrust.org und Assemblee nationale