Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/166150

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Ausschreibung des WBF für die Stelle als "Stellvertretender Abteilungsleiter/Stellvertretende Abteilungsleiterin" (bei der Kommission für Technologie und Innovation, KTI) legt in Bezug auf die Sprachkenntnisse folgende Anforderungen fest: "Ausgezeichnete Deutsch-, Französisch- und Englischkenntnisse ..."</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Welche Aufgaben dieser Funktion setzen ausgezeichnete Kenntnisse dieser beiden Amtssprachen und des Englischen, nicht aber der dritten Amtssprache voraus?</p><p>2. Ist er der Auffassung, dass diese Stellenausschreibung im Einklang mit dem Wortlaut und dem Geist des Sprachengesetzes, der Sprachenverordnung und den Mehrsprachigkeitsweisungen des Bundesrates steht?</p><p>3. Gemäss den Mehrsprachigkeitsweisungen des Bundesrates können die Ämter Mehrsprachigkeitsbeauftragte einsetzen, welche die Führungskräfte in praktischen Fragen der Mehrsprachigkeit unterstützen. Gibt es in der Direktion der Verwaltungseinheit, die diese Stellenausschreibung veröffentlicht hat, eine solche Person? Wenn ja, wird sie bei der Formulierung von Anforderungen an die Sprachkenntnisse in Stellenausschreibungen beigezogen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die KTI benötigte für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter, welche oder welcher die Beherrschung von mindestens zwei Amtssprachen und der englischen Sprache gewährleistet sowie passive Kenntnisse einer dritten Amtssprache. Die stellvertretende Abteilungsleitung soll unter anderem auch für die Kommunikation mit den externen Partnern zuständig sein. Dem WBF ist bei der Ausschreibung dieser Stelle klar ein Fehler unterlaufen.</p><p>2. Beim fraglichen Stelleninserat ist der Verwaltung ein Fehler unterlaufen. Der ursprünglich aufgeschaltete Text widersprach dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Sprachgemeinschaften. Sogleich nach Feststellung dieses Umstands wurde der fehlerhafte Text durch eine korrekte Version ersetzt. Es ist ein grosses Anliegen des WBF, das Sprachengesetz und die Sprachenverordnung kompromisslos anzuwenden und die Weisungen zur Mehrsprachigkeit in allen Verwaltungseinheiten umzusetzen.</p><p>3. Im SBFI ist eine Verantwortliche für die Förderung der Mehrsprachigkeit bestimmt. Sämtliche Verwaltungseinheiten im WBF verfügen über eine verantwortliche Person für die Förderung der Mehrsprachigkeit. Diesen Personen obliegt es, die Umsetzung des Sprachengesetzes zu überwachen und sich für die Förderung der Mehrsprachigkeit einzusetzen.</p>  Antwort des Bundesrates.