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Das Gebiet um die Getreidemühle in Lausen weist eine lange Geschichte auf. Die Existenz einer Getreidemühle wurde bereits um 1318 urkundlich erwähnt. Sie gehört zu den frühesten Gewerbebauten des Kantons. Aufgrund ihrer kulturellen Wichtigkeit sind die Hauptbauten der Getreidemühle kantonal geschützt.
Das Gebäudeensemble am westlichen Rand des Areals, bestehend aus drei aneinandergebauten Gebäudevolumen, wurde umgebaut und zu Wohnraum umgenutzt. Der Ökonomiebau ist eine geschützte Bausubstanz mit kantonalem Schutz als Denkmal. Das Wohnhaus sowie das eingeschossige Nebengebäude im Nordosten (Schmiede) sind als erhaltenswerte Bauvolumen mit kommunalem Ortsbildschutz eingestuft.
Auf Grund dieses Objektschutzes musste die gebaute Substanz weitgehend bestehend bleiben. Die Gebäudestruktur, das Treppenhaus und die Dachkonstruktion konnten erhalten bleiben. Die Gebäudehülle wurde wo nötig ertüchtigt und im Innern wurden die Räume sorgfältigt umgebaut und an die neuen Nutzungen angepasst. Beim sogenannten Taglöhnerhaus konnte die rückseitige Fassade mit der durchlaufenden Holzlaube dank geschickter Planung um ein Geschoss erhöht werden, was der neuen Dachwohnung zugutekommt. Der zentrale Eingang wurde an der Ostfassade angeordnet. Dabei fungiert der eingeschossige Zwischenbau als gedeckter Zugang. Die ehemalige Schmiede wurde der Erdgeschosswohnung zugeschlagen. So entstanden im Wohnhaus drei grosszügige Geschosswohnungen und in der ehemaligen Scheune eine Maisonettewohnung.