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31 Diese Richtlinie steht daher nicht der Gewährung eines Anspruchs auf bezahlten Jahresurlaub durch eine nationale Regelung oder ein Tarifvertrag entgegen, die länger als die durch diese Richtlinie garantierte Dauer ist- Und zwar unabhängig davon, ob die Arbeitszeit der Arbeitnehmer aufgrund von Kurzarbeit verkürzt wurde (siehe urteil vom 24. Januar 2012, Dominguez, C-282/10, EU:C:2012:33, Randnrn. 47 und 48). 21 Das vorlegende Gericht beantragt mit seiner ersten Frage im Wesentlichen, ob Artikel 7 Absatz 1 der Richtlinie 2003/88 und Artikel 31 Absatz 2 der Charta dahin auszulegen sind, dass sie einer nationalen Regelung entgegenstehen- im Ausgangssatz, in dem es bei der Berechnung des bezahlten Urlaubsgeldes möglich ist, tarifvertraglich die Berücksichtigung der Lohnkürzungen vorzusehen, die sich daraus ergeben, dass im Bezugszeitraum Tage vorliegen, an denen aufgrund von Kurzarbeit keine tatsächliche Arbeit geleistet wird, was zur Folge hat, dass der Arbeitnehmer für die Dauer des Mindestjahresurlaubs, den er nach Artikel 7 erhält, Absatz 1 eine vergütungsmäßige Vergütung, die niedriger ist als die, die er erhalten hätte, wenn diese auf der Grundlage des Durchschnittsgehalts berechnet worden wäre, das er im Bezugszeitraum ohne Berücksichtigung dieser Gehaltskürzungen erhalten hat. Wenn ja, stellt dieses Gericht im Rahmen der konformen Auslegung der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften, zu deren Durchführung es verpflichtet sein könnte, die Höhe der Höhe in Frage, in der das bezahlte Urlaubsgeld ohne Verletzung des Unionsrechts gekürzt werden kann. 5.1 Pro nicht geleistete Arbeitsstunde aufgrund einer krankheitsbedingten nicht schuldhaft geleisteten Arbeitsunfähigkeit, für die kein Arbeitsentgelt zu zahlen war; Der nach Nummer 4.1 berechnete Betrag des gezahlten Urlaubsgeldes wird um 14,25% des gemäß Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 Satz 1 (Tarifvertrag über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe) gemeldeten Bruttogehalts um 14,25% erhöht. „1. Tarifverträge können von den vorstehenden Bestimmungen abweichen, mit Ausnahme der Artikel 1, 2 und 3 Absatz 1. […] 19 Das vorlegende Gericht ist der Auffassung, dass die im vorliegenden Fall anhängige Frage, nämlich die Übereinstimmung mit dem Unionsrecht einer nationalen Regelung, die es ermöglicht, tarifvertraglich die Berücksichtigung von Lohneinbußen vorzusehen, die während des Bezugszeitraums aufgrund von Kurzarbeit eintreten könnten, was zu einer Kürzung der Vergütung für bezahlten Urlaub führt, nicht durch die Rechtsprechung des Gerichtshofs entschieden worden sei. Where generally binding collective agreements foresee that common institutions of the parties to the collective agreement handle the procedures related to benefits to which employees are entitled in connection with their annual leave (holiday pay fund, Urlaubskasse), employers who engage workers in the construction sector in Germany must comply with the relevant collective agreements and make contributions to the holiday fund, as stipulated in Art. 8 (1) of the German Posted Workers Act (Arbeitnehmer-Entsendegesetz – AEntG). The same obligation applies to agencies supplying temporary workers to construction firms. 14 Art.
13 Abs. 1 und 2 des Urlaubsgesetzes erlaubt es, durch Tarifvertrag von den Bestimmungen dieses Gesetzes abzuweichen. Die Sozialpartner des Baugewerbes haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und in den Tarifvertrag für das Bauwesen besondere Bestimmungen aufgenommen, die unter anderem den Erwerb des Urlaubsanspruchs und das während des Urlaubs erhaltene Entgelt, die so genannte „Vergütung für bezahlten Urlaub“, regeln.