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Die „klassische“ griechische Mythologie prägte die gesamte abendländische (europäische) Kultur. Sie ist
der Ursprung europäischer Literatur und Philosophie. Die alten Griechen versuchten, sich die Entstehung der Welt zu erklären. Sie stellten sich die Erde als
gewölbte Scheibe vor. Sie war der Mittelpunkt des Weltalls. Begrenzt wurde sie vom Urstrom. Der Himmel war nach den Vorstellungen der Griechen ein Zelt, das an den höchsten Bergen befestigt
war. Nach ihrer Meinung war am Anfang der Welt das Chaos, ein Urnebel in tiefster Finsternis. Erde, Wasser,
Feuer und Luft waren noch ungeordnet. Eros brachte
Ordnung und Harmonie in das Chaos. Daraus entstanden Gaia, die Erde, Tartaros, die Unterwelt und Uranos, der Himmel. Gaia und Uranos zeugten die Titanen, die nach ihrem Vater auch Uraniden genannt werden. Der Titan Kronos heiratete seine Schwester Rhea und zeugte mit ihr Demeter, Hestia, Hera, Hades, Poseidon und Zeus.