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Von den Ertruskern
Jupiters Blut heisst im Spätlateinischen Sangius Giove, wovon sich der Name der Rebsorte Sangiovese ableitet. Schon die Ertrusker wussten, was gut ist und haben bereits 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung Sangiovese-Rebstöcke in der heutigen Toscana angebaut. Noch immer sind die Sangiovese-Trauben eng mit den sanften Wein-Hügellandschaften der Toscana verbunden und Sangiovese ist die mit Abstand wichtigste Sorte der Region. Aber auch in den restlichen Weinregionen des Bel Paese ist Sangiovese bedeutend und insgesamt die meist angebaute Rotwein-Rebsorte Italiens.
In den bekanntesten Rotweinen Italiens
Weltweit wachsen 90% aller Sangiovese-Rebstöcke auf italienischem Boden. Eigentlich gibt es nur in Argentinien grössere Sangiovese-Bestände, die vorwiegend von italienischen Winzern bepflanzt worden sind, die nach Südamerika auswanderten. Einige der bekanntesten und beliebtesten italienischen Rotweine werden aus der Sangiovese-Rebe hergestellt. Dazu gehören so vielfältige Weine wie der Brunello die Montalcino, der Morellino di Scansano, der Vino Nobile die Montepulciano und natürlich der bekannteste toscanische Wein, der Chianti, der zu mindestens 75% aus Sangiovesetrauben besteht.
"Wein macht gutes Blut"
Die spät reifenden Beeren ergeben in warmen Regionen vollmundige, alkoholstarke Weine. Die Weine haben meist eine kräftige Farbe und eine ausgeprägte Säure- und Tannin-Struktur, wodurch sich Weine von Spitzenwinzern durchaus lange lagern lassen.
Ein italienisches Sprichwort sagt: „Wein macht gutes Blut.“ Wieso nicht gleich „Jupiters Blut“ geniessen?