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Die Kurzbeschreibung des ersten Unfalls klingt überraschend vertraut: Ein Teenager leiht sich den Wagen seines Vaters und verursacht eine Katastrophe. Der Jüngling heisst Phaeton und ist der Sohn des Sonnengottes Helios. Er fährt selbstverständlich zu schnell, verliert die Kontrolle über den Sonnenwagen und versengt das Land. Libyen und Ägypten werden zu Wüsten.
Im Kern enthält die Erzählung alle Aspekte, die auch diese «NZZ-Folio»-Ausgabe behandelt: die irrwitzige Zufälligkeit eines Unfalls; die banale Ursache, die eine Woge der Zerstörung erzeugt; die Schuld, die ein Verursacher auf sich lädt. Selbst die Prävention kommt vor, mahnt Helios seinen Sohn doch, langsam zu fahren – wie zu erwarten vergeblich.