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Ihr Katzenkind ist von Natur aus ein Jäger und sein gesamtes körperliches und geistiges Verhalten ist mit diesem Jagdbedürfnis verbunden. Der Jagdtrieb existiert unabhängig vom Hunger, so dass Katzen auch dann versuchen zu jagen, wenn sie wohlgenährt sind. Das liegt daran, dass sie in freier Wildbahn gefährdet sein könnten, würden sie nur jagen, wenn sie hungrig sind, da nicht garantiert ist, dass sie die Beute immer erlegen können. Sie sind lediglich immer darauf vorbereitet und bereit, auf Jagd zu gehen – wann immer ihre Sinne gereizt werden.
Beissen
Wenn Ihr Katzenkind klein ist, ist sein Schnappen und Beissen kaum mehr als reine Verspieltheit. Wird es aber grösser, können diese kleinen Bisse kräftiger werden. Dann ist es immer ratsam, sein Spiel zu unterbrechen und es eine Weile nicht zu beachten. Hilft das nichts, sprechen Sie zu ihm mit fester und lauter Stimme (aber schreien Sie nicht!). Es wird schnell eine Verbindung herstellen und mit dem Beissen aufhören.
Urinstinkte
Mit der Beute zu spielen und Beutetiere nach Hause zu bringen ist ein natürliches Grosskatzenverhalten. Versuchen Sie nicht angewidert zu reagieren, wenn Ihr Katzenkind dasselbe macht! Verbringen Sie viel Zeit mit ihm beim Spielen, um die natürlichen Instinkte zu befriedigen. Dadurch werden Sie vielleicht weitaus interessanter sein als die Vögel im Garten! Sie könnten auch ein Glöckchen an seinem Halsband befestigen, das zur Warnung dient, wenn es auf Streifzug ist.