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Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn will seinen rund 800'000 Mitarbeitern in China rund 20 Prozent mehr Lohn bezahlen. Damit will der Konzern die Suizidreihe unter den Mitarbeitern stoppen. Die Lohnerhöhung gilt allerdings nicht generell. Die Erhöhung werde je nach Standort unterschiedlich hoch ausfallen, soll im Durchschnitt aber 20 Prozent betragen, lässt sich Edmund Ding, Vice President der Foxconn-Muttergesellschaft Hon Hai Precision Industry, von der britischen 'Financial Times' zitieren. Im laufenden Jahr haben sich bereits zehn Mitarbeitende von Foxconn, das für Amazon, Apple, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo und Sony produziert, das Leben genommen, bei weiteren drei ist es beim Versuch geblieben.
Mit der Lohnerhöhung bleibt Foxconn jedoch weit unter den Forderungen von Organisationen, die sich in China für die Rechte der Arbeiter einsetzen. Diese forderten gemäss Presseberichten eine Erhöhung der Saläre um 50 Prozent. Gemäss der Zeitung 'South China Morning Post' verdienen Arbeiter in der Fabrik Longhua von Foxconn rund 900 Yuan (106 Euro) monatlich. Inklusive der Überstunden, die jedoch von der Firmenleitung vorgeschrieben werden, würden die Mitarbeiter mit Zwölf-Stunden-Schichten und einer Sechs-Tage-Woche auf rund 235 Euro im Monat kommen. (bt)