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Nachwehen der Müller-Affäre: Jan Patrick Schulz verlässt Actebis Schweiz.
Jan Patrick Schulz (Bild), langjähriger Mitarbeiter und seit Oktober 2002 Chef von Actebis Schweiz verlässt Actebis, wie es in einer Mitteilung von heute heisst, "um sich neuen Herausforderungen zu stellen."
Wie Andrea Câmen, Pressesprecherin der Actebis Holding gegenüber inside-channels.ch erklärte besteht ein Zusammenhang zwischen seinem Weggang und der Affäre um Armin Müller. Die "Unregelmässigkeiten", wegen denen bei Actebis gegenwärtig eine Untersuchung gegen Müller läuft, seien geschehen, während Schulz die Verantwortung für Actebis Schweiz trug. Schulz, so Câmen, habe daraus die Konsequenzen gezogen und verlasse Actebis auf eigenen Wunsch.
Wie Câmen betont, hege man bei Actebis aber keinerlei Verdacht, dass Schulz bei den Unregelmässigkeiten selbst involviert gewesen sei, und bleibe auch weiterhin freundschaftlich mit ihm verbunden. Darum werde Schulz dem Unternehmen für eine Übergangszeit auch weiterhin noch zur Verfügung stehen.
Interimistisch, bis ein endgültiger Nachfolger gefunden ist, wird aber ab sofort Klaus Hellmich, ein Mitglied der Geschäftsführung der Actebis Holding, die Geschäftsleitung in der Schweiz übernehmen.
Der ehemalige Verkaufsleiter Armin Müller, schied im Dezember bei Actebis aus. Im Zusammenhang mit der Affäre
um die SCL Tigers ist inzwischen bekannt worden, dass bei Actebis intern eine Untersuchung gegen ihn läuft. (Hans Jörg Maron)