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Sottsass wurde in Innsbruck geboren. Sein Vater war Architekt, und der Sohn trat in dessen Fussstapfen. Er studierte von 1935 bis 1939 am Polytechnikum in Turin, wandte sich aber schon bald auch anderen kreativen Tätigkeiten zu. Im Laufe seiner langen Karriere war er Fotograf, Zeichner, Philosoph – vor allem aber Designer.
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Marcel Lajos Breuer, wie er mit vollem Namen hiess, wurde 1902 im ungarischen Pécs geboren und starb 1981 in New York. Wenngleich seine Haupttätigkeit der Architektur galt, war er doch auch ein bedeutender Möbeldesigner, dessen Name eng mit dem Bauhaus in Weimar und Dessau verknüpft ist. Berühmt wurde er als Designer vor allem mit seinem Stuhl B3, der später in Anspielung auf den Maler Wassily Kandinsky als „Wassily Chair“ genannt wurde.
Ein 1920 begonnenes Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste brach Breuer schon nach wenigen Wochen ab, um sich am Bauhaus in Weimar für eine Tischlerlehre einzuschreiben. Zu Beginn produzierte er eine Reihe von avantgardistischen Möbel aus Holz, bevor er sich neuen Materialien zuwandte. Seine Auffassung von Design prägte allerdings all seine Entwürfe: Die Objekte wurden aus formal gleichartigen Modulen mit nur geringfügigen Variationen zusammengesetzt. Dieses Prinzip verfolgte er später auch beim Stuhl B3.
Panton studierte von 1944 bis 1951 zuerst an der Technischen Hochschule in Odense, danach an der renommierten Königlich Dänischen Kunstakademie in der Hauptstadt Kopenhagen. Im Anschluss stieg er als Assistent beim Designstudio des Stararchitekten Arne Jacobsen ein und hatte dort Gelegenheit, an dessen bekanntestem Möbelstück, dem Stuhl „Ameise“, mitzuarbeiten. Panton trieben allerdings andere Vorstellungen von Design voran, als es der auf Holz und schlichte Eleganz fixierte Skandinavienstil seiner Zeit vorgab. Er bevorzugte schon früh künstlich hergestellte Werkstoffe und starke Farben. 1952 verliess er Jacobsen, packte seine Koffer und fuhr drei Jahre lang mit seinem VW-Bulli kreuz und quer durch Europa, wo er viele, später sehr nützliche Kontakte knüpfte.
Nach seiner Tischlerlehre machte sich Thonet 1819 selbstständig. Ein Jahr später feierte er Hochzeit mit Anna Grahs. Die beiden zeugten sieben Söhne und sechs Töchter, allerdings starben alle Mädchen und zwei Jungen bereits im Kleinkindalter. Thonets Arbeiten wurden schon früh geschätzt, nicht zuletzt, weil er sein Hauptaugenmerk stets auf beste Qualität und weiterführende Innovationen lenkte. Seine ersten Versuche, Möbel aus gebogenem und verleimtem Holz herzustellen, datieren auf die Zeit um 1830. Erste Erfolge mit einem Stuhl feierte er 1836.
Das Porzellanikon teilt sich in zwei Standorte in Selb und in Hohenberg a. d. Eger. In Selb sind in einer ehemaligen Fabrik des Herstellers Rosenthal gleich drei Museen untergebracht: das Europäische IndustrieMuseum für Porzellan, das Europäische Museum für Technische Keramik sowie das Rosenthal Museum. In Hohenberg befindet sich in der früheren Direktorenvilla der Firma Hutschenreuther das Deutsche Porzellan Museum. Auf Grund der langen und erfolgreichen Tradition im Land ist es kein Zufall, dass die Ausstellungsstätten in Bayern liegen.
Passanten und auf den Bus wartende Pendler staunten nicht schlecht oder waren verwirrt, Männer von der Müllabfuhr suchten vergeblich nach Sperrgutmarken. Es dauerte ein Weilchen, bis der Sinn dieser Aktion deutlich wurde: Es handelte um einen Werbegag von Micasa. Andrea Bauer, die Mediensprecherin der Muttergesellschaft Migros Aare, erklärte vor der Presse, man habe auf eine nette und freundliche Art die eigenen Möbel präsentieren wollen. Die ausführenden Mitarbeiter seien morgens um drei Uhr vor Ort gewesen und hätten die Haltestellen umgerüstet.
Im Laufe der Jahre hat sich das Festival ständig weiterentwickelt und wurde immer wieder um neue Module ergänzt. In 2014 beispielsweise wird es zum ersten Mal den DMY Market geben. Dort können Besucher bestimmte Arbeiten direkt bei den Designern erwerben und diesen ein Feedback zu ihren Schöpfungen geben.
Weniger bekannt ist vielleicht, dass im Rahmen der Biennale auch die jeweils zeitgenössische Architektur ihren Platz findet, allerdings alternierend zu den Festivals von Film, Musik, Tanz und Theater. Wenn Sie sich jetzt fragen, was die Biennale auf der Seite möbeltipps.ch zu suchen hat, ganz einfach: Architektur gibt den Raum für Möbel vor – oder stellen Sie Ihr Sofa am liebsten in den Wald?
Die internationale Designmesse blickfang passt perfekt in dieses Spektrum. Sie öffnet in Basel dieses Jahr vom 9. bis 11. Mai 2014 ihre Pforten, und zwar in der E-Halle auf dem Gelände der Messe. Der Wechsel in diese Halle erfolgte in 2013 und sorgte dafür, so Anja Böhring, die Projektleiterin für blickfang Basel, dass neue Aussteller und mehr Besucher angelockt werden konnten. blickfang ist das grösste Shopping-Event dieser Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie findet teilweise seit mehr als zwei Jahrzehnten jährlich in sieben europäischen Städten statt. Neben Basel sind dies noch Stuttgart, München (neuer Standort seit 2014), Zürich, Wien, Kopenhagen und Hamburg. Gezeigt werden unterschiedlichste Spielarten an Möbel-, Mode-, Schmuck- und Produktdesign.
In mehr als 20 Ausstellungshallen zeigt die Branche die neuesten Trends und ihre innovativen Ideen im Designbereich in drei Kategorien – Classic, Modern und Design. Um es kurz in Zahlen auszudrücken: Im Jahr 2013 präsentierten sich rund als 2’500 Aussteller einer Masse von über 320’000 Besuchern aus 160 Ländern.