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Ein grosser Teil des rund 2000 kg schweren Flugzeuges konnte bereits zusammengetragen werden. Die Arbeiten dauerten am Mittwoch aber noch an. Bruchstücke der abgestürzten Cessna waren auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern verteilt. Rund 800 Meter beträgt der Höhenunterschied im Gelände, das abgesucht wird.
Die Einsatzkräfte werden jeweils mit Helikoptern zur Absturzstelle "Grünhorn" geflogen. Ausgerüstet mit Bergsteigerutensilien, Werkzeugen und Säcken sammeln sie die Wrackteile ein. Die Spezialisten müssten über grosse alpine Erfahrung verfügen, heisst es in der Mitteilung der St. Galler Polizei vom Mittwoch. Das Einsammeln ist unter anderem wegen Steinschlag gefährlich. Es mussten Abseilstellen eingerichtet werden.
Die mit Flugzeugteilen gefüllten Säcke werden danach in eine tiefer gelegene Alp geflogen und dort in einen Container verladen. Das Material geht dann an die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) für die Abklärungen der Absturzursache.
Kurz nach dem Unglück am 31. März waren bereits erste Wrackteile der Cessna 208 Caravan sowie Leichenteile des Piloten geborgen worden. Der 63-jährige Italiener wollte alleine von Siegen (D) in die Toskana fliegen, als er im Säntisgebiet bei schlechter Sicht wegen Nebels verunglückte.
(sda)