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Zufahrtsplan
Wie erreicht man St. Margrethen
Verkehrswege: Strasse und Bahn
Die verkehrsgeschichtliche Bedeutung des Ortes St. Margrethen reicht weit in die Römerzeit zurück, lag dieser doch an der wichtigen Heeres- und Handelsstrasse der Römer, welche von den Alpenübergängen rheintalabwärts führte. Nach und nach wurden die Strassenverbindungen ins Appenzeller Vorderland, ins Rheintal und Richtung Bodensee ausgebaut.
Mit einem Fährbetrieb über den Rhein wurde die Verbindung mit dem benachbarten Höchst hergestellt bis man dann 1873 diese durch eine Brücke sicherstellte.
Mit dem Bau der Autobahnen A1 und A13 anfangs der sechziger Jahre erhielt St. Margrethen den Anschluss an das nationale und europäische Strassennetz und wurde damit ein wichtiger Ort im internationalen Verkehr, verstärkt noch durch den Grenzbahnhof, welcher zu einem wichtigen Güterumschlagplatz geworden ist.
Im Jahre 1858 schon wurde die Eisenbahnstrecke St.Margrethen-Chur eröffnet und durch den Bahnanschluss um 1872 nach Bregenz erlangte der St. Margrether Bahnhof internationale Bedeutung. Diese Entwicklung prägt seither das Dorf entscheidend: Industrie und Handelsfirmen, Transportunternehmen und Zollfreilager nützen diese günstige Verkehrslage aus. In wirtschaftlicher Hinsicht spielen der Zoll und die Dienstleistungsbetriebe eine wichtige Rolle.
Auch im Personenverkehr bietet St. Margrethen eine vielfältige Palette; denken wir dabei an die Postautolinie ins Appenzeller Vorderland und an die Busverbindungen ins Mittelrheintal wie auch ins benachbarte Vorarlberg. Die verkehrsgünstige Lage St. Margrethens wird durch die Intercity- und Eurocity-Zugsverbindungen im Ost-/Westverkehrssystem aufgewertet.
Mit dem Bau der neuen Eisenbahnbrücke über den Rhein wird die Fahrstrecke Zürich – München für alle Fahrgäste erheblich reduziert.