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In den Alpen tobte der Föhn, über dem Jura und dem Mittelland blies kräftiger Südwestwind. Die Windspitzen wurden in der Nacht oder am Vormittag des Weihnachtstages erreicht.
Über den Bergen blies der Föhn orkanartig. Die stärkste Windböe wurde mit 122 km/h auf den Les Diablerets (VS) gemessen. Im Tal wurde die stärkste Windböe heute Vormittag registriert: 93 km/h im Urner Reusstal.
Die Windspitzen über dem Jura und dem Mittelland waren im Chasseral 110 km/h und Üetliberg 92 km/h nur wenig geringer.
Der Wind brachte etwas Frühling
Mit dem kräftigen Wind wurde milde Luft aus der Höhe in die tieferen Luftschichten gemischt. Frühlingshafte Temperaturen im Jura, Mittelland und in den Föhntälern war die Folge. Mit 20.2 Grad Celsius in Reigoldswil (BL) an Heiligabend ein neuer Temperaturrekord gemessen.
Noch liegt eine Kaltfront über Frankreich. Mit Föhnende zieht die Front aber spätestens in der Nacht in den Alpenraum. Sie bringt nun vor allem Feuchtigkeit in die Schweiz.