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Auf dem Schweizer Schwarzmarkt ist das Kokainhydrochlorid die übliche Handelsform. Weniger verbreitet ist Kokain in Basenform (Crack, Freebase), die in der Regel von Konsumierenden aus Kokainhydrochlorid zubereitet wird. In jüngerer Zeit hat sich dafür lokal ein Markt entwickelt, bei dem der Dealer oder die Dealerin die Kokainbase zubereitet.
Zur Steigerung der Gewinnmargen wird Kokain in der Regel mit diversen Streckmitteln versetzt. Gemäss Analysen im Rahmen des „Drug Checking“ oder polizeilich beschlagnahmter Proben liegt der durchschnittliche Anteil an Kokain bei 60% bis 80%. Es gibt aber deutliche Abweichungen im Hinblick auf den Reinheitsgrad. So wurden nahezu pure Proben erfasst sowie solche ganz ohne Kokain, die dafür Ersatzstoffe enthielten.
Kokainhydrochlorid kann geschnupft, gespritzt oder auch oral eingenommen werden. Kokain in Basenform wird geraucht, was zu einer schnellen Wirkung im Körper führt.
Kokain wird in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen konsumiert, wie beispielsweise von Personen, die es im Arbeits- oder Sozialleben nehmen oder an Partys, und von Heroinkonsumierenden. Abwasseranalysen verzeichnen einen Anstieg der Kokainkonzentration während des Wochenendes.
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