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Medienmitteilung: CITES CoP19 – Die FFW ist in Panama für den Schutz des Afrikanischen Elefanten
Vom 14. bis 25. November treffen sich die 184 Mitgliedsstaaten des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) in Panama City, um über die Zukunft mehrerer Arten zu entscheiden, darunter auch der ikonische Afrikanische Elefant. Die Fondation Franz Weber (FFW) nimmt an der 19. CITES-Vertragsstaatenkonferenz (CoP19) teil, um dafür zu sorgen, dass der Schutz des Afrikanischen Elefanten verbessert wird.
Die FFW ist seit 1989 offizielle Beobachterin bei der CITES und setzt sich für den Schutz der Afrikanischen Elefanten und anderer wildlebender Tierarten vor den Gefahren des internationalen Handels ein. Dank ihrer Erfahrung vor Ort und in internationalen Institutionen wird die FFW an den Debatten teilnehmen, insbesondere um die von einigen Ländern des südlichen Afrikas geforderte Öffnung des Elfenbeinhandels zu verhindern und den Fang lebender Elefanten zu verbieten, um sie in Zoos im Nahen Osten oder in China einzusperren. Die FFW unterstützt zudem die Koalition für den Afrikanischen Elefanten (CEA), ein Bündnis von mehr als 30 afrikanischen Ländern, das den Afrikanischen Elefanten in den CITES-Anhang I aufnehmen und den Handel mit dieser Tierart formell verbieten will.
Das FFW-Team vor Ort, das aus Experten für internationales Recht, Politik und spezialisierten Tierärzten und Biologen besteht, hat auch die Aufgabe, eine Verbesserung des Schutzes anderer Arten wie Flusspferde, Glasfrösche und Korallenfische zu erreichen – Tiere, die durch den internationalen Handel besonders bedroht sind. Nilpferdzähne werden auf asiatischen Märkten zu Höchstpreisen verkauft, während Glasfrösche und Korallenfische der Natur entrissen werden, um sie in aller Welt zur Schau zu stellen.
Insgesamt werden auf der CoP19 neben zahlreichen Fragen zur Umsetzung des Übereinkommens 52 Vorschläge zur Änderung der CITES-Anhänge diskutiert, von denen der Grad des Schutzes wildlebender Tier- und Pflanzenarten abhängt. Das Schicksal von u.a. rund 380 Wildtierarten und über 200 Baumarten hängt also von den Entscheidungen der CITES-Mitgliedsstaaten ab.