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Bei der ketogenen Ernährung handelt es sich um eine Ernährungsform, die vor allem auf Fetten basiert. Viele nutzen die ketogene Ernährung, da sie zahlreiche Vorteile auf das Gewicht hat. Neben einem moderaten Gehalt an Eiweiss und einem sehr hohen Fettgehalt zur Deckung des Energiebedarfs bleiben vor allem die Kohlenhydrate bei der ketogenen Ernährung vollkommen aus.
Bei der ketogenen Ernährung wird dein Körper dazu gezwungen, die Art des Kraftstoffs, also den Energielieferanten zu verändern. Normalerweise zieht dein Körper die Energie aus Zucker und dieser kommt wiederum von den Kohlenhydraten, die du täglich zu dir nimmst. Bei der ketogenen Ernährungsform verzichtest du jedoch komplett auf Kohlenhydrate. Aus diesem Grund stützt sich dein Körper auf sogenannte Ketonkörper, die aus gespeichertem Fett produziert werden. Die Leber wird also dazu gezwungen, Ketonkörper zu bilden. Dies dauert normalerweise einige Tage und sobald dieser Zustand erreicht ist, befindest du dich in der sogenannten Ketose.
Bei der Ketose handelt es sich um einen körperlichen Prozess, der automatisch eintritt, wenn du auf Kohlenhydrate verzichtest. Dein Körper muss sich in diesem Fall andere Kraftstoffe zur Energiegewinnung holen. Da du dich bei der ketogenen Ernährung oder Diät hauptsächlich von Fetten ernährst, zieht er diese Energie aus den zugeführten Fetten. In der Leber werden Ketogene freigesetzt, die dann in den Blutkreislauf gelangen. Der Prozess, in dem die Ketogene produziert werden, wird als Ketose bezeichnet, und durch diese Art der Energiegewinnung kannst du abnehmen.
Wie lange es dauert, bis dein Körper Ketogene produziert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt es eine Rolle, ob du vor der ketogenen Ernährung sehr viele Kohlenhydrate oder eher wenig Kohlenhydrate gegessen hast. Zum zweiten ist deine Insulinresistenz von Bedeutung. Wenn du eine eher hohe Insulinresistenz hast, dauert es normalerweise länger, bis du in die Ketose kommst. Hast du jedoch eine niedrige Insulinresistenz, so kann es schon nach einem Tag passieren, dass du Ketogene produzierst.
Die ketogene Ernährung oder Diät hat grossen Einfluss auf den Hungerstoffwechsel und umfasst eine radikale Änderung der Energiequelle. Aus diesem Grund ist die ketogene Ernährung auf gar keinen Fall für jedermann geeignet. Die Wirkung auf den Organismus kann ganz unterschiedlich sein und deshalb solltest du dich nur vorsichtig an die ketogene Ernährung heranwagen.
Die ketogene Ernährung bringt zahlreiche Risiken für die Gesundheit mit sich. Experten empfehlen, lieber auf eine ausgewogene Ernährung zurückzugreifen, die alle Nährstoffe enthält. Welche Nachteile die ketogene Ernährung hat, zeigt die folgende Übersicht:
Diese Lebensmittel sind bei der ketogenen Ernährung erlaubt:
Diese Lebensmittel sind bei der ketogenen Ernährung verboten:
Heftige Gelenkschmerzen, die häufig von Fieber begleitet werden, sind die wesentlichen Symptome bei der Stoffwechselerkrankung Gicht. Oberstes Ziel der Ernährung bei Gicht ist es, die Harnsäurekonzentration im Blut zu senken. Die Gicht ist meist angeboren und bricht dann aus, wenn du dich ungesund ernährst, Übergewicht hast oder dich nicht ausreichend bewegst. Mit einer purinarmen, gesunden und ausgewogenen Ernährung kannst du die Konzentration von Harnsäure in deinem Blut meist schnell wieder senken und die Symptome verschwinden dann.
Eine proteinhaltige Nahrung ist gesund und macht sogar schlank. Daher ist sie häufig Teil vieler Diätkonzepte, bei denen das Abnehmen schneller funktioniert, obwohl keine Kalorien gezählt werden. Aber auch Sportler bauen auf mehr Protein und weniger Kohlenhydrate, wenn es um den Muskelaufbau geht.
Wer Krafttraining betreibt und auf Muskelaufbau Wert legt, kennt vielleicht Begriffe wie „anaboler Zustand“, „anaboles Fenster“ oder „anabole Phase“. Diese Formulierungen leiten sich vom Begriff Anabolismus ab. Er wird hier im Zusammenhang mit der Bioproteinsynthese, beziehungsweise dem Aufbau von Muskeleiweissen verwendet. Allgemein bezeichnet Anabolismus eine Reaktion des Stoffwechsels, nicht nur beim Menschen, die körpereigene Substanzen wie Muskeleiweiss, Fette, Knochensubstanz, Stoffe zur Energiegewinnung und ähnliches produziert. Das Gegenteil ist der Katabolismus, ein Geschehen, in dem chemische Verbindungen im Körper wieder abgebaut werden.
Omnivoren sind „Allesfresser“. Bei den so bezeichneten Tieren handelt es sich um solche, die sowohl Fleisch als auch Pflanzen und Tiere essen. Die meisten Menschen gehören dazu. Anders als beim Veganismus oder Pesketarismus gibt es bei der omnivoren Ernährung keinerlei Einschränkungen. Entspricht dieser Ernährungsstil unserer Natur? Und was sagt eigentlich die Forschung dazu? Hier erfährst du spannende Details über die Bedeutung und Hintergründe der All-inclusive-Ernährung.
In der Welt der Gewichtsreduktion ziehen kohlenhydratarme, proteinreiche Ernährungspläne häufig die Aufmerksamkeit auf sich. Die neueren Diäten namens Paleo und Atkins passen ebenfalls in diese Kategorie. Die ketogene Ernährung ist jedoch anders. Diese Diät-Form konzentriert sich auf das Fett, das den Hauptbestandteil jedes Gerichtes ausmacht. Was es mit dieser Art der Ernährung auf sich hat, erfährst du in diesem Artikel.
Die Hashimoto-Ernährung ist eine Ernährungsform, die bei der Hashimoto-Thyreoiditis Linderung verspricht. Durch eine gesunde Ernährung und die Aufnahme bestimmter Lebensmittel lässt sich der Krankheitsverlauf verlangsamen oder aufhalten. Das Prinzip ist die Entlastung des Darms und die Verminderung der Entzündung, die nach und nach das Schilddrüsengewebe zerstört. Werden nicht mehr genügend Schilddrüsenhormone produziert, kommt es zur Schilddrüsenunterfunktion. Hier erfährst du, welche Symptome bei Hashimoto auftreten, wie die Schilddrüsenerkrankung behandelt wird und welche Ernährung die Therapie unterstützt.