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Bei der Abstimmung für die Weiterführung des freien Personenverkehrs hat der Grossteil der Auslandschweizer Ja gestimmt, sagt die Auslandschweizer-Organisation ASO. Und zwar noch mehr als die Inlandschweizer.Dieser Inhalt wurde am 09. Februar 2009 - 19:31 publiziert
Durchschnittlich habe das Auslandschweizer Stimmvolk 5 bis 10 Prozent mehr Ja gestimmt als die inländischen Stimmenden im jeweils für sie zuständigen Kanton.
Die ASO kennt die Auslandschweizer Abstimmungsresultate in den folgenden Kantonen: Luzern 69,5% Ja, Waadt 75% Ja, Basel-Stadt 76,3% Ja, Appenzell 69.6% Ja. Die Auslandgenfer hätten die Abstimmung mit 73,2% angenommen.
Das Abstimmungsergebnis sei eine überaus positive Nachricht für die 400'000 in einem EU-Land lebenden Landesleute, so die ASO, denn diese Abstimmung betraf sie direkt. Der hohe Ja-Anteil sei deshalb keine Überraschung.
Auch der Auslandschweizerrat (ASR), "das Parlament der Fünften Schweiz", habe seine Befürwortung für das Abkommen über den freien Personenverkehr bekräftigt.
Der ASR beurteile dieses Abkommen als überaus positiv für die in einem EU-Land lebenden Schweizer; habe es ihnen doch eine bisher nie gekannte Mobilität ermöglicht.
Das Freizügigkeitsabkommen habe zudem eine Gleichbehandlung von Schweizern und EU-Bürgern etabliert. Es erleichtere ihnen den Zugang zu den EU-Arbeitsmärkten und zu den Sozialversicherungen ihres Wohnsitz-Landes. Auch die Schweizer Diplome würden anerkannt.
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