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Dies teilte der Konzern am Dienstag mit. Das Unternehmen war 2015 in einen Bilanzierungsskandal geschlittert, zudem wuchs sich der Einstieg in das US-Atomkraftwerksgeschäft zu einer existenziellen Krise aus.
Um die finanzielle Lage zu verbessern, beschloss Toshiba, die gut laufende Chipsparte an eine Gruppe um den US-Finanzinvestor Bain und verschiedene Technologie-Konzerne zu verkaufen. Zudem nahm der Konzern im vergangenen Dezember 600 Milliarden Yen durch neue Aktien auf, um mit den Mitteln Schulden aus dem US-Atomgeschäft loszuwerden.
Abzüglich der Ergebnisse der Chipsparte Toshiba Memory Corp sank der Betriebsgewinn im vergangenen Geschäftsjahr um 21,9 Prozent auf rund 64,1 Milliarden Yen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Toshiba mit einem Anstieg des Nettogewinns um 33,1 Prozent auf 1,07 Billionen Yen.