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Narbige Schrumpfungsprozesse sind der häufigste Grund einer Harnröhrenstriktur. Die Erkrankung kommt überwiegend bei Männern vor, weil deren Harnröhre verglichen mit jener von Frauen bedeutend länger und Verletzungen mehr ausgesetzt ist. Eine Striktur hat die Tendenz, sich weiter zu verengen.
Einschnürung oder Einengung des Innendurchmessers eines Hohlorgans.
Harnröhre, leitet den Urin von der Harnblase nach aussen.
Harnleiter, durch ihn gelangt der Urin von der Niere zur Harnblase.
Verkleinerung eines Organs oder einer Gewebemasse durch Abnahme der Zellgrösse oder der Zellzahl. Vielfach handelt es sich um eine Inaktivitäts-Atrophie, d.h. Ursache ist der Nichtgebrauch. Beispiel: Ein gelähmter Arm verliert an Muskelmasse. Adjektiv: atrophisch.
Anstechen der Blase mit einer Kanüle zum Entleeren von Urin.
Die Harnröhrenstriktur entsteht durch narbige Gewebeschrumpfung, der entzündliche oder mechanische Ursachen zugrunde liegen.
Die Striktur erschwert den Urinabfluss. Die Symptome sind daher ähnlich wie wenn die Blasenentleerung durch eine vergrösserte Prostata (Prostatahyperplasie) behindert wird.
Das Symptom der erschwerten Blasenentleerung kann auch andere Ursachen haben als eine Striktur:
Eine Striktur eignet sich nicht zur Selbstbehandlung. Hausmittel oder andere Massnahmen schieben die ärztliche Behandlung vielleicht hinaus, sie beseitigen die enge Stelle aber nicht, können also lediglich als vorübergehender Notbehelf dienen.
Wenn der Harnstrahl immer schwächer wird, ist die Abklärung durch den Arzt angezeigt. Es ist besser, nicht das Fortschreiten der Symptome oder sogar die Harnverhaltung abzuwarten.