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Der Beitrag der Pünten und Familiengärten zur Gesundheit und des Allgemeinen Wohlbefindens wird zwar vermehrt gewürdigt und vermutet, jedoch haben dies nur wenige stichhaltig untersucht.
In der Open-Access-Zeitschrift "Environmental Health" wurde bereits im Jahr 2010 eine umfassende Studie zum Thema Gärtnern und Gesundheit veröffentlicht.
Die Wissenschaftler verglichen hierzu Gärtner, die ihre Freizeit in Familiengärten verbringen mit ihren direkten Wohnungsnachbarn, welche dies nicht tun.
Die untersuchten Personen wurden in eine jüngere und eine ältere Gruppe aufgeteilt.
Die Studie hatte nun folgendes Ergebnis:
Beide Gruppen berichteten über mehr Bewegung und Aktivität über den Sommer. Der positive Einfluss des Gärtnerns auf die Gesundheit und das Wohlbefinden war jedoch erst ab einem Alter von 62 so ausgeprägt dass er nachweisbar war. Erst ab diesem Alter hatten alle Beteiligten leicht bis signifikant bessere Werte in den untersuchten Merkmalen wie: Allgemeiner Gesundheitszustand, Krankheiten, Stress, chronische Krankheiten, Anzahl der Arztbesuche sowie Anzahl der soziale Kontakte.
Erklärt wird dies dadurch, dass ältere Gärtner mehr daran orientiert sind zu gärtnern und aktiv zu sein, als sich passiv zu erhohlen. Es könnte aber auch daran liegen, dass man erst mit dem Alter erkennt, was man in der Jugend seinem Körper an Gutem vorenthalten hat.
Dien Studie kann unter dem folgenden Link direkt heruntergeladen werden.