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Geräusche 1. «Missing Sounds of New York» heisst eine kleine Sammlung von Soundtracks, welche die New York Public Library in der Zeit des Lockdowns veröffentlicht hat. Mit Geräuschen, die den Takt der Stadt ausmachen. Der tägliche Lärm. Hupende Taxis, eine in die Station einfahrende, rumpelnde Subway. Die Rush Hour auf romantisch.
www.soundcloud.com/nypl/sets/missing-sounds-of-new-york
Geräusche 2. Vom Aussterben bedrohte Geräusche sammeln die Betreiber der Webseite «Conserve the Sound». Das Telefon mit Wählscheibe, mechanische Flipperkästen, das Propellerflugzeug aus den 1930er Jahren.
www.conservethesound.de
Geräusche 3. Sound-Effekte aller Art hat die BBC aus ihrem Archiv ins Netz gestellt, 16’000 an der Zahl. Darunter befinden sich 17 verschiedene Staubsaugergeräusche.
Geräusche 4. So still wie in den Monaten des Corona-Lockdowns war die Erde noch nie. Das durch menschliche Aktivitäten erzeugte Grundrauschen – Bohrungen, fahrende Züge, Strassenverkehr – sank um rund 50 Prozent. Das zeigen Daten von 268 seismologischen Messstationen in 117 Ländern. Ausgewertet von einer Forschergruppe um den Geologen Thomas Lecocq vom Königlich Belgischen Observatorium in Brüssel.
Geräusche 5. «Sounds of Silence». Ein Song des amerikanischen Duos Paul Simon und Art Garfunkel. Einmal stand er sogar an der Spitze der US-Singlecharts. Die Klänge der Stille. 1964. Ist lange her. Die beiden Herren haben Jahrgang 1941.