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Was ist ein Koagulum?
Ein Koagulum ist ein Blutpfropf, der eine Wunde verschließt, damit möglichst wenig Blut abfließt. Das ist immer dann erforderlich, wenn ein Blutgefäß verletzt ist (eine Öffnung hat). Die Bildung eines Koagulums wird durch Blutgerinnung ausgelöst. Zunächst verfangen sich aktivierte Thrombozyten mit ihren langen, tentakelartigen Fangarmen ineinander. Hinzu kommen einige Erythrozyten und Leukozyten. Der ganze Klumpen wird dann durch den "Zell-Klebstoff" Fibrin aneinander gebunden und verfestigt sich. Im Zuge der eintretenden Regeneration wird das Koagulum dann wieder abgebaut und das verletzte Blutgefäß erneuert.
Man bezeichnet ein Koagulum auch als extravasales Blutgerinnsel. Denn nur, wenn dieser Blutpfropf außerhalb des Blutgefäßes auftritt, bezeichnet man es als Koagulum.
Wenn sich das Blutgerinnsel innerhalb des Blutgefäßes bildet (intravasal), spricht man von einem Thrombus oder Embolus (wenn innerhalb der Venen, so dass sich die Gefahr einer Lungenembolie ergibt).
Ein Koagulum wirkt wie ein Wundverband oder Pflaster.
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