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Noch heute gibs es ein Chrysler- Museum in Auburn Hills, Michigan. Es ehrt u.a. Walter Percy Chrysler, der zunächst bei der Eisenbahn Karriere macht und es dort neben Chefposten bei Eisenbahn-Gesellschaften bis zum Vorsitzenden der American Locomotive Corporation bringt. Er wird der einzige Eisenbahner sein, der Karriere in der Automobilbranche macht. Er wird seinen Traum von Auto verwirklichen und zunächst bei der Maxwell Motor Corporation bauen lassen. Dieses Auto wird so erfolgreich sein, dass er daraufhin seine eigene Firma gründet und später sogar noch Dodge übernehmen kann. Chrysler ist später zeitweise der zweitgrösste Automobilproduzent nach General Motors.
Berühmt sind die Chrysler- Hemi- Motoren. Sie entstehen, als Chrysler sich ab 1951 wieder an Rennen beteiligt und dazu seine V8- Motoren mit einem halbkugelförmigen (hemispherical) Brennraum versieht. 132 kW (180 PS) bringt der erste Motor. Die erfolge stellen sich schon bald ein, z.B. mit 5 NASCAR- Siegen und einem zweiten Platz im Gesamtklassement 1953. Aenderungen an der Gemischzu- Abgasabfuhr bringen 1954 173 kW (235 PS). Neben Daytona Beach wird damit auch erstmals der Gesamt-NASCAR- Sieg erreicht. In der vollkommen neuen 300- Baureihe wird das Prinzip auch für die Serie angewandt. Hier entstehen von 1955- 1957 Fahrzeugen mit 5,4 - 6,4 Liter Hubraum und 220 kW (300 PS) bis 278 kW (380 PS). Stärckere Versionen treiben die Modelle New Yorker und Imperial an. Ueber mangelnde Leistung braucht man sich bei diesen Motoren nicht zu beklagen, wohl aber über zu hohe Fertigungskosten. Das führt 1959 zur Abkehr vondieser Bauart. Im Rennbereich wird sie ab 1964 wieder aufgegriffen.