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Suche nach der eigenen Herkunft – Die Mystery-Serie „I am the night“ folgt den Erlebnissen der jungen Fauna Hodel. Das Mädchen versucht zu ergründen, wo es eigentlich herkommt. Sie ahnt dabei nicht, welche dunklen Abgründe sich vor ihr auftun werden.
Worum es geht:
Fauna Hodel wächst im Amerika der 60er Jahre auf. Eines Tages klärt ihre Mutter sie darüber auf, dass Fauna adoptiert worden ist. Ihre leibliche Mutter hat sie in einem Waschsalon zurückgelassen und ist verschwunden. Die junge Frau ist geschickt von den Erkenntnissen und beschließt, sich auf die Spurensuche ihrer eigenen Herkunft zu machen. Sie fährt alleine nach Los Angeles und trifft dort auf den berühmten Arzt Dr. George Hodel. Nach und nach erfährt Fauna, dass der Gynäkologe einst in den gehobenen Kreisen zuhause war, bis er zum Hauptverdächtigen im Mordfall einer jungen Schauspielerin namens Elisabeth Short wurde. Der Fall, den die Medien „Die schwarze Dahlie“ tauften, ist immer noch ungelöst. Aber Faune spürt, dass die Hintergründe des Falls mit ihrer eigenen Geschichte in direkter Verbindung stehen.
Über die Serie:
„I am the night“ wurde von dem autobiographischen Buch „One Day She’ll Darken: The Mysterious Beginnings of Fauna Hodel“ inspiriert. In dem Buch beschreibt die junge Frau, wie ihr Leben von unterschiedlichen Konflikten gezeichnet wird. Von einer afroamerikanischen Familie aufgezogen, wurde Fauna Hodel wie eine Farbige behandelt und musste sich mit Rassismus und der Rassenfrage in Amerika auseinandersetzen. Die Serie zeigt einige dieser Aspekte, konzentriert sich aber mehr auf die Gerüchte und Schlagzeilen, die wegen dem Fall „Die schwarze Dahlie“ im Umlauf waren.
Patty Jenkins, die Regisseurin von „Wonder Woman“, inszenierte die Serie und konnte neben India Eisley auch den „Star Trek“-Star Chris Pine für die Besetzung gewinnen. Während die Handlung der Serie eher nebensächlich wirkt, lebt die Serie von starken Figuren und der düsteren Kulisse der Traumfabrik von Los Angeles mit ihren Schattenseiten. Das rundet das Gesamtwerk ab und macht „I am the night“ zu einer unterhaltsamen Mini-Serie mit einigen Winkeln und Wendungen.