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Die französische Detailhandelsgruppe Casino ist hoch verschuldet. Sie verkleinert deshalb das Filialnetz und verkauft rund 100 Standorte an den Konkurrenten Intermarché. Damit wechselt ein Umsatz von rund einer Milliarde Euro die Hand, wie LZ-net schreibt. Der Wechsel soll in zwei Schritten geschehen. So beginnt Intermarché ab Ende Jahr mit der Integration eines ersten Pakets von Filialen mit dem Umsatz von 549 Millionen Franken. In spätestens drei Jahren soll ein zweites Paket mit einem Umsatzvolumen von 502 Mio. Franken von Casino zu Intermarché wechseln. Die Rede ist auch von einem dritten Paket mit einem Umsatz von 461 Mio. Euro, dass innerhalb von drei Jahren von Intermarché übernommen werden soll. Casino werde sich künftig auf «priorisierte Regionen» konzentrieren, Intermarché will die nationale Abdeckung in Frankreich komplettieren.
Ein Kaufpreis wird nicht genannt. Intermarché beteiligt sich aber im Rahmen einer Finanzierungsrunde mit 100 Mio. Euro an Casino. Casino teilte ferner mit, dass das Pariser Handelsgericht kürzlich ein offizielles Schlichtungsverfahren zwischen Casino und den Gläubigern eingeleitet hat.