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Im Gegensatz zu den unteren Schichten des Stereobats sind die Quadersteine der Euthynterie fein behauen, und ihre Oberfläche ist sorgfältig geglättet und ausgeglichen, woraus sich auch ihr Name ableitet. Sie diente während des Baues der Aufschnürung des Gebäudegrundrisses. Darüber hinaus fixierte man auf ihr alle maßgebenden Details und Einteilungen. Auf der Euthynterie erhebt sich die meist dreistufige Krepis.
Er besteht aus mehreren Schichten grob zugehauener quaderförmiger Steine. Erst die oberste Schicht, die Euthynterie, ist fein behauen und im Auflager geglättet. Sie ragt teilweise aus dem Boden hervor. Das Verlegen der Fundamentschichten erfolgte nach Beendigung des Erdaushubs für die Baugrube oder der Planierung felsigen Geländes. Das Vorgehen beim Verlegen der Steine scheint keiner Regel gefolgt zu sein: Man konnte mit dem Fundament für die Cella oder für die Säulenstellungen beginnen; auch konnte man von den Mitten aller Seiten gleichzeitig sich zu den Ecken vorarbeiten oder von den Ecken kommend die Steine zu den Mitten hin verlegen.
Die oberste Schicht, die Euthynterie, diente der Aufschnürung des Gebäudegrundrisses. Auf ihr fixierte man alle maßgebenden Details und Einteilungen.
Auf der Euthynterie erhebt sich die meistens dreistufige Krepis, die jedoch nicht mehr zum Stereobat zählt. Stereobat und Krepis bilden zusammen den Unterbau des Tempels.
Alle Quader des Stufenbaus am Tempel von Segesta weisen auf der Ansichtsseite eine auffällige «Nase» oder Bosse auf. Die Funktion dieser Bossen beim Versatz ist ebenfalls offensichtlich: Wie in der Wuchtekehle konnte man auch an der Bosse einen Hebel ansetzen, um den Stein präzise in die gewünschte Endposition zu schieben, oder um die zum Abtransport untergelegten Rollen unter dem Block wegzunehmen.
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Was ist der Unterchied von der Antiken Bauart und der Mittelalterlichen Bauart?
In der Antike wurden die Rohlinge gesetzt und vor Ort verarbeitet.
Im Mittelalter werden nur noch fertig verarbeitete Teile gebracht. Nichts wird mehr vor Ort verarbeitet.
Anrike konnte der Mastkran nur bis etwa 20m in die Höhe heben im Mittelalter konnte man schon bis zu 100m in die höhe bauen.
In der Antike standen die Kräne neben dem Bauwerk und im Mittelalter standen sie oben aud dem Mauerwerk und die Werkstücke waren oft auf kleiner also auch weniger schwer als in der Antike (Architrav und Eckgeisa)
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Weshalb haben Säulen eine kannelur?
Um zu verdecken dass die Säule aus einzelnen Trommeln besteht
Um einen möglichst monolithischen Eindruck der Säule zu simulieren
Mit Hilfe von hölzernen Dübeln. Sogenannten Poloi und Empolia.
Diese werden in die Einbuchtung der Säulen gelegt und diese so untereinander verankert.
Die Verdübelung der Trommeln hielt einerseits die Säule im Falle aus- serordentlicher Einwirkung wie z.B. bei den im ganzen Mittelmeerraum häufigen Erdbeben zusammen; andererseits erleichterte sie möglicherweise auch die exakte axiale Positionierung der noch rohen, durch einen Werk- zoll geschützten Trommeln übereinander.