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Stellen Sie sich eine Kordel vor: Mehrere Schnüre werden ineinander gedreht. Daraus entsteht eine starke leicht dehnbare Kordel.
Drehen wir etwas zu viel an den mehreren Schnüren, entsteht erst ein kleiner Knoten. Drehen wir weiter, entstehen mehrere Knoten. Die Kordel wird immer kürzer und starrer. Drehen wir trotzdem noch weiter, verkürzt sich die Kordel derart und hat einen Knoten nach dem anderen gebildet, dass diese Kordel nicht mehr gebraucht werden kann. In einem Gesamtbild reisst diese eine Kordel viele andere dazugehörenden Kordeln aus der Geometrie.
So wie diese Kordel, verhält es sich auch mit den Muskeln. Viele Muskelfasern geometrisch aneinander gereiht ergeben einen Muskel. Um diesen Muskel haben wir ein Muskelbindegewebe. Dieses Gewebe ist wie ein schützendes leicht elastisches Netz, das den Muskel, respektive die Muskelfasern vor dem Zerreissen schützt. Durch verschiedene Einflüsse kann sich der Muskel verspannen, sich verkürzen und Muskelfaserknoten bilden, die mit einiger Übung ertastbar sind. Diese Knoten lassen sich nicht durch Massage lösen. Lösen sich die Muskelfaserknoten nicht, so bleibt der Muskel in der Kürzung und in einer Blockierung, der viele Teile des Körpers in eine Störung führt und aus seiner Geometrie wirft. Oftmals ziehen solche Muskelspannungen an den Wirbeln und ziehen sie in eine Fehlstellung. Durch die Wirbelverschiebungen wird oft der Bandscheibenkern verschoben, was zu Reizungen führt und als grosser Schmerz empfunden wird. Leider wird in solchen Fällen oft die Bandscheibe operiert, was heisst, dass der Körper noch mehr aus seiner Geometrie geworfen wird und selten zu einer Schmerzfreiheit führt, weil nicht die Bandscheibe der Verursacher der Schmerzen ist, sondern nur ein Symptom. Der wirkliche Verursacher sind meistens diese Muskelverspannungen und die Verkürzungen. Folge davon sind Wirbelverschiebungen und daraus folgende Bandscheibenkernverschiebungen. Noch immer wird oft das Symptom behandelt und nicht der Verursacher, daher folgen sehr oft erneute Schmerzen.
Ich habe vor einigen Jahren eine Technik ausgearbeitet, die uns an grosse Erfolge anschliessen lässt. Ich wurde immer wieder gefragt, wie man diese Technik nennt, die ich ausführe. Damals habe ich an keinen Namen gedacht, ich habe sie einfach nur ausgeführt und diese Technik, schien den gewünschten Erfolg in sich zu tragen, insofern die Patienten danach einige Umstellungen mitmachten. Ich begann darüber nachzudenken, wie ich diese Technik nennen soll. So habe ich sie «DPR – Druckpunktregulation» genannt. Immer wieder habe ich diese Technik verfeinert und neue Erkenntnisse gewonnen. Inzwischen beherrschen diese Technik auch meine Angestellten. Sie ist zu einem wichtigen Teil unserer Arbeiten geworden.
Wir suchen den oder die verursachenden starren Muskel oder Muskeln und regulieren die Spannung durch einen bestimmten Druck in bestimmter Länge. Erst verspürt der Patient einen heftigen Schmerz, der meist nach 30 Sekunden merklich nachlässt und nach einer Minute oft schon verschwunden ist. Wir spüren die Muskelfaserknoten auf und geben ebenso einen bestimmten Druck darauf in einer bestimmten Länge, bis auch diese verschwinden, dazu die Behandlung der Faszien. Weitere Therapieformen und Techniken können nun eingesetzt werden, um aus den asymmetrischen Folgen auch den Fluss der Energien und Körperflüssigkeiten wie Blut und Lymphe in Ordnung zu bringen. Nicht zu vergessen auch die feinstofflichen Blockierungen zu lösen.