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Für Männer liegt das ordentliche Rentenalter bei 65 Jahren und für Frauen bei 64 Jahren. Der Anspruch auf eine Altersrente entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollendung des ordentlichen Rentenalters folgt. Es ist empfehlenswert, die Anmeldung 3 bis 4 Monate vor dem Erreichen des Rentenalters einzureichen.
Ja, Männer und Frauen können den Bezug der Altersrente um 1 oder 2 ganze Jahre vorziehen. Wer seine Altersrente vorbezieht, erhält lebenslang eine gekürzte Rente. Die Kürzung beträgt für 1 Jahr Vorbezug 6,8% und für 2 Jahre Vorbezug 13,6%.
Ja, die Anmeldung für den Vorbezug muss spätestens am letzten Tag des Monats, in welchem das entsprechende Altersjahr vollendet wird, eingereicht werden, d. h. 62 oder 63 bei den Frauen, 63 oder 64 bei den Männern. Eine rückwirkende Anmeldung ist ausgeschlossen.
Die Anmeldung muss bei der Ausgleichskasse eingereicht werden, welche vor dem Eintritt des Rentenfalles die Beiträge entgegengenommen hat. Wenn Ihr Ehegatte bereits eine AHV- oder IV-Rente bezieht, müssen Sie die Anmeldung bei jener Ausgleichskasse einreichen, welche bereits die Rente des Ehegatten auszahlt.
Ja, es ist möglich den Bezug der Altersrente um mindestens 1 bis höchstens 5 Jahre aufzuschieben. Damit erhöht sich ihre Altersrente um einen monatlichen Zuschlag. Der Aufschub muss spätestens 1 Jahr nach Entstehung des ordentlichen Rentenanspruchs geltend gemacht werden.
Ja, Sie können eine Rentenvorausberechnung verlangen, zum Beispiel um einen vorzeitigen Ruhestand zu planen. Der Antrag kann bei der Ausgleichskasse eingereicht werden, welche aktuell für den Bezug Ihrer AHV-Beiträge zuständig ist. Wenn Ihr Ehegatte bereits eine AHV- oder IV-Rente bezieht, müssen Sie den Antrag bei jener Ausgleichskasse einreichen, welche bereits die Rente des Ehegatten auszahlt.
Ja, wenn Sie Bezüger einer Leistung der AHV oder IV sind, ist es wichtig Ihre Ausgleichskasse über alle Änderungen Ihrer familiären Situation sowie Adressänderungen zu informieren. Nach der Scheidung können die Ex-Ehegatten bei Ihrer Ausgleichskasse die Einkommensteilung (Splitting) verlangen. Es ist empfehlenswert das Splitting unmittelbar nach der Scheidung zu beantragen und nicht damit zu warten, bis der Anspruch auf eine Rente entsteht.
Ihre Rente wird immer am Anfang des Monats, für den laufenden Monat, ausbezahlt. Zum Beispiel : die Rente für den Monat Februar wird anfangs Februar ausbezahlt. Die Ausgleichskasse des Kantons Freiburg zahlt die Renten jeden Monat am 3. Arbeitstag aus.
Kalender der AHV/IV/EL-Leistungszahlungen der Ausgleichskasse des Kantons Freiburg für das Jahr 2019.
|Monat||Fälligkeit||Monat||Fälligkeit|
|Januar||07.01.2019||Juli||03.07.2019|
|Februar||05.02.2019||August||06.08.2019|
|März||05.03.2019||September||04.09.2019|
|April||03.04.2019||Oktober||03.10.2019|
|Mai||06.05.2019||November||05.11.2019|
|Juni||05.06.2019||Dezember||04.12.2019|
Ein Arbeitstag ist ein Wochentag von Montag bis Freitag, ausser Feiertage. Somit sind Samstag und Sonntag keine Arbeitstage. Wenn der 1. Tag des Monats ein Samstag ist, ist der 1. Arbeitstag der kommende Montag. In diesem Fall wird die Auszahlung der Leistungen am folgenden Mittwoch ausgeführt.
Wenn eine Person einen Lohn erhält (wenn sie arbeitet), wird ihr Lohn normalerweise Ende Monat ausbezahlt, zwischen dem 25. und 30. des entsprechenden Monats. Bezüglich unseren Leistungen, sind wir verpflichtet, sie gesetzlich vor dem 21. Tag des Monats auszuzahlen. Wir können sie auch nicht im Vornherein auszahlen. Aus diesem Grund führt die Ausgleichskasse des Kantons Freiburg ihre Zahlungen am 3. Arbeitstag des Monats aus, was ihr erlaubt die notwendigen Kontrollen durchzuführen.
Im Prinzip ja, wenn das Geld auf ein Bank- oder Postkonto überwiesen wird. Jedoch kann eine zusätzliche Frist von ein oder zwei Tagen nicht völlig ausgeschlossen werden, damit die Transaktionen ausgeführt werden können.
Es gibt die Ergänzungsleistungen (EL) für Personen in bescheidenen Verhältnissen. Wenn Sie der Meinung sind, dass dies auf Sie zutrifft und Sie noch keine EL beziehen, können Sie eine Anmeldung mittels offiziellem Formular bei der Gemeindeverwaltung Ihrer Wohngemeinde einreichen. Es ist besonders wichtig, alle Belege beizulegen und deutlich Ihre finanzielle Situation aufzuzeigen.