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Sämtliche klassische Farben der bäuerlichen Bauten kommen hier zur Anwendung. In den allermeisten Fällen wird das Holz in unbehandelten Zustand belassen bei Oekonomiegebäuden. Hier begegnete mir ein ausnehmend buntes Beispiel. Traditionell weisen die Fensterläden einen dunklen Grünton auf, hier wurde ein hellerer Ton gewählt, der sehr gut mit dem lichten Ocker der hofseitigen Bretterwand harmoniert. Die Holztore wurden mit dem ebenfalls in der Tradition oft verwendeten Eisenoxydrot gestrichen. Die teilweise in Klinker ausgestalteten Mauern übernehmen die Gelb- und Rottöne, das verwitterte, dunkle, rohe Holz erzeugt einen willkommenen Kontrast.