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Der Waffenfabrikant Emil Bührle erwirtschaftete seine Gewinne u.a. aus Geschäften mit Nazi-Deutschland, profitierte von Zwangsarbeit und sammelte in grossem Stil Kunst, darunter Bilder, die er nach dem Krieg als NS-Raubkunst zurückgeben musste. Den historische Kontext der Sammlung sollte eine historische Studie aufarbeiten, bevor die Bührle-Bilder als Leihgaben ans Kunsthaus gelangten. Von Aufarbeitung aber könne nicht die Rede sein, schreibt der Historiker Erich Keller in seinem neuen Buch «Das kontaminierte Museum» und erläutert die Gründe im Kultur-Talk mit Ellinor Landmann.