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Die Anlage produzierte bis am 2. Juni 2007 im planmässigen Streckbetrieb. Am 2. Juni wurde das Kraftwerk für die Jahresrevision und den Brennelementwechsel abgestellt.
Im 28. Betriebszyklus, vom 26. Juni 2006 bis am 2. Juni 2007, produzierte das KKG brutto 8'495 Millionen kWh.
Im Verlauf der Jahresrevision wurden 44 der insgesamt 177 Brennelemente durch 24 neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran (WAU) und 20 neue Mischoxid-Elemente (MOX) ersetzt. Der Reaktorkern enthält im neuen Betriebszyklus somit 33 Uran-, 108 WAU- und 36 MOX-Brennelemente.
Zu den Schwerpunkten der diesjährigen Jahresrevision zählten umfangreiche zerstörungsfreie Prüfungen am primären Kühlkreislauf und am konventionellen Wasser-Dampf-Kreislauf. Die vorgeschriebenen Prüfungen wurden von der Aufsichtsbehörde (HSK) überwacht. Der Verein für Technische Inspektionen kontrollierte die Prüfungen an den druckführenden Komponenten. Eine der drei Niederdruckturbinen wurde umfassend revidiert. Die Wellendichtdampfregelung der Turbine wurde durch ein modernes digitales System ersetzt. Teile der Schutzausrüstungen der Hochspannungsanlage wurden erneuert.
Die Jahresrevision 2007 war mit 18 Tagen die kürzeste seit Inbetriebnahme des Kraftwerks im Jahre 1979.
Die Aufsichtsbehörde (HSK) überwachte sämtliche Arbeiten und Prüfungen und erteilte aufgrund ihrer Schlussrundgänge am 20. Juni die Bewilligung zum Wiederanfahren.
Am 20. Juni nahm das Kernkraftwerk Gösgen die Stromproduktion wieder auf und erreichte am 23. Juni 2007 100% Leistung.
Die Zahlen für den Mai 2007: Bruttoerzeugung 268'733 MWh, Nettoerzeugung 249'930 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 2'113 MWh.
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