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Am Dienstag beendete Panish die Befragung von Randy Phillips, der nochmals zu Thome Thome und Merchandising Einnahmen nach Michaels Tod Stellung nehmen musste. Phillips beschwerte sich zudem über Michaels damalige, geschäftliche Umfeld.
Befragt wurde Randy Phillips erneut zum Abkommen von AEG mit Thome Thome, in dem u.a. festgehalten war, dass er AEG Live als Michael Jacksons Manager assistiere. Thome wurden darin monatlich 100 000 Dollar versprochen. Randy Phillips gab zu verstehen, er sehe darin keinen Interessenskonflikt, da auch Michael Jackson unterschrieben hat. Das Geld sei ein Vorschuss an Jackson gewesen, doch Thome (der vom MJ Estate verklagt wurde) sei nie bezahlt worden.
Eine Rechtsanwältin von AEG äusserte während den frühen This Is It Vorbereitungen Misstrauen gegenüber Dr. Thome Thome. Sie frage sich, ob Thome „der wahre Jakob“ sei und schlug vor, einen privaten Ermittler anzuheuern. „Und/oder mindestens, dass jemand von AEG Live Michael Jackson trifft, um sicherzustellen, ob er versteht, dass wir einer Tour-Vereinbarung mit ihm entgegen gehen, die von ihm erfordern wird, eine weltweite Tour zu performen…“
Auch Phillips gab gestern zu, über Thome, der via Jermaine Jackson zu Michael gekommen sei, nicht richtig Bescheid gewusst zu haben. „Ich wusste nicht einmal, wo sein Büro war, abgesehen von der Bar im Bel-Air Hotel.“ Trotzdem sagt Randy Phillips, Thome habe einen „phänomenalen Job“ für MJ gemacht. In einer Mail schrieb er: „Er ist ein guter Typ, der für Michael Wunder vollbracht hat, er ist nur kein Manager.“
Bereits letzte Woche hatte Phillips gesagt, dass Thome zuvor keine Erfahrung als Manager eines Musikkünstlers hatte. Phillips bestätigte, dass er Michael Jacksons Schreiben erhielt, in dem er mitteilte, er habe die Dienste von Dr. Thome gekündigt.
Ebenfalls nochmals Thema war Michaels Befinden. Kenny Ortega habe eine „food person“ engagiert, die dafür gesorgt habe, dass Michael gegessen habe.
Phillips musste ausserdem Auskünfte zu den Merchandising Einnahmen geben. In einer AEG internen Mail nach Michaels Verscheiden, schrieb Phillips: „Michaels Tod ist eine schreckliche Tragödie, aber das Leben muss weiter gehen. AEG wird ein Vermögen mit Merchandising Verkäufen, Ticket-Zurückbehaltung, die tourende Ausstellung, und vom Film/DVD machen. Ich wünsche mir noch immer, er wäre hier!“
Kurz vor der Mittagspause beendete Brian Panish seine Befragung und der AEG Anwalt Marvin Putnam stellte abschliessende Fragen an Phillips. Diesem sei die Erleichterung ins Gesicht geschrieben gewesen, notierte ein Journalist.
Mit Michael zu dealen sei „anspruchsvoll“ gewesen. „Weil Michael launenhaft war. Eines der Dinge, die ihn gross gemacht haben, war auch eines der Dinge, die es unmöglich machten, mit ihm Geschäfte abzuwickeln“, so Phillips. „Er änderte seine Meinung. Er wollte verschiedene Sachen an unterschiedlichen Zeitpunkten. Er wechselte Stellvertreter wie wir Socken wechseln.“ Phillips hatte zuvor ausgesagt, man habe eine „Abrisskarte“ benötigt um seine Vertreter im Auge zu behalten.
In einer Mail vom 2. Juni 2009, inmitten der This Is It Proben, schrieb Phillips: „ …MJ zu fokussieren ist nicht die einfachste Sache der Welt und wir haben noch immer keinen Anwalt, keinen Geschäftsführer, oder, überhaupt einen echten Manager hier. Es ist ein Alptraum!“
Im Verlaufe der Gerichtsverhandlung gab Randy Phillips bekannt, dass The Jacksons während dem BET Experience Festival am 30. Juni im Staples Center auftreten werden. Ein Anwalt der Jackson Familie sagt, die Brüder hätten keine andere Wahl, da die meisten Veranstaltungsorte in der Stadt im Besitz von AEG seien. Am Festival treten auch Beyoncé, R. Kelly etc. auf.
Abschliessend zur heutigen Meldung ein Link zu einem englischen Artikel, in dem ein Anthropologe über Michaels humanitäre Hinterlassenschaft schreibt, die Fans rund um die Welt anspornen, sich in Michaels Namen für Missstände einzusetzen, Geld zu sammeln etc.