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Das Freizügigkeitsabkommen (FZA) ist weiterhin zwischen dem 1. Februar und dem 31. Dezember 2020 auf das Vereinigte Königreich (UK) anwendbar.
Danach werden die Schweiz und das Vereinigte Königreich ein Abkommen anwenden, um die erworbenen Rechte und Anwartschaftsrechte im Bereich der gegenseitigen Anerkennung von Berufsqualifikationen zu sichern. Während einer Übergangszeit, die a priori bis zum 31. Dezember 2020 dauert, werden die Schweiz und das Vereinigte Königreich das FZA weiterhin anwenden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass danach ein neues Abkommen abgeschlossen wird. Derzeit lässt sich jedoch nicht voraussagen, ob sich die Ereignisse in diese Richtung entwickeln.
Das Abkommen über die erworbenen Rechte der UK-CH Bürger im Bereich der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen stellt im Wesentlichen folgende Rechte sicher:
- Vor dem 1. Februar 2020 ausgestellte Anerkennungsentscheide bleiben dauerhaft gültig.
- Am 1. Februar 2020 noch hängige Anerkennungsverfahren werden gemäss den Regeln des FZA fortgesetzt.
- Personen, die noch kein Gesuch eingereicht haben oder sich in Ausbildung befinden, können bis zum 31. Dezember 2024 eine Anerkennung ihrer Qualifikationen beantragen. Diese wird anschliessend gemäss den Kriterien des FZA geprüft. Schweizer Staatsangehörige, die ihr Schweizer Diplom im Vereinigten Königreich anerkennen lassen wollen, um später dort zu arbeiten, müssen nicht im Vereinigten Königreich wohnhaft sein, um bis zum 31. Dezember 2024 eine Anerkennung ihres Diploms gemäss den Bedingungen des FZA zu beantragen. Nach dieser Frist wird die Anerkennung entweder nach innerstaatlichem Recht oder in einem allfälligen künftigen Abkommen geregelt sein.
Kurzfristig ändert sich also für schweizerische und britische Staatsangehörige nichts im Vergleich zur Situation vor dem Brexit. Das Abkommen über die erworbenen Rechte betrifft allerdings ausschliesslich britische und schweizerische Staatsangehörige.
Weitere Informationen sind in den FAQ des Staatssekretariats für Migration zu finden.