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Ein Lymphödem zeichnet sich durch einen Stau von Flüssigkeit im Gewebe (Lymphödem) aus. Typisch ist eine deutlich sichtbare Schwellung. Lymphödeme entstehen entweder angeboren (primär) oder sind sehr viel häufiger durch eine andere Erkrankung (sekundär) bedingt. Häufig treten Lymphödeme an den Gliedermassen auf, sie können sich aber auch im Gesicht bilden.
Die Lymphdrainage wird bei Ödemen, Kopfschmerzen nach Mammaputationen, Nervenschmerzen sowie Atemwegserkrankungen mit starker Verschleimung angewendet. Da die Venen oberflächlich sind, werden ganz feine Griffe angewendet und so wird die Flüssigkeit wieder resorbiert.