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Thema: "Versteigerungen über das Internet"
Durch den enormen Aufschwung des Internets, erlebt das alte Institut der Versteigerung eine wahre Renaissance. Weltweit laden unzählige elektronische Versteigerungsplattformen auf entsprechenden Websites die Besucher dazu ein, verschiedenste Güter über das Netz zu ver- und ersteigern. Mittels Versteigerungen über das Internet decken sich Grosskonzerne mit Rohstoffen ein, erstehen Sammler Kunstobjekte oder vertreiben sich Websurfer einfach die Zeit. Allen diesen Fällen ist gemeinsam, dass das Verfahren der Online-Versteigerung in den Abschluss eines Vertrages mündet, d.h. ein Rechtsverhältnis begründet.
Die vorliegende Dissertation soll aufzeigen, welchen Rechtsproblemen sich der Schweizer Jurist im Falle von freiwilligen öffentlichen Versteigerungen über das Internet zu stellen hat. Dabei stehen vor allem die privatrechtlichen Aspekte des schweizerischen Rechts im Vordergrund. Die Grenzenlosigkeit des Internets verlangt aber auch, dass dem internationalen Privatrecht die nötige Beachtung geschenkt wird. Die öffentlich-rechtlichen Aspekten von Versteigerungen über das Internet sollen nur zur Sprache kommen, wo sie dem Verständnis dienlich sind. Wo immer möglich, soll die vorliegende Arbeit einen Vergleich zum traditionellen Versteigerungsverfahren ziehen, die rechtserheblichen Unterschiede herausschälen und diese einer adäquaten Rechtslösung zuführen. Bei Sachdienlichkeit sollen vor allem die Erlasse der Europäischen Union und diejenigen unseres Nachbarn Deutschlands rechtsvergleichend beigezogen werden. Schliesslich wendet sich die Dissertation auch an den Nichtjuristen und soll ihn als Teilnehmer an einer Online-Versteigerung über die rechtlichen Aspekte dieses Verfahrens informieren.