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Der Trend der vermehrten Zusammenschlüsse und Verkäufe von Unternehmen innerhalb der Nuklearindustrie hält weiter an und ist laut der Studie nicht zu bremsen. Vor allem Unternehmen mit einem einzigen KKW gelten als die meist begehrten Fusionskandidaten. Zudem wurden die KKW im Jahr 2000 viel teurer gehandelt als die Jahre zuvor. Dies ist zum einen mit der Energiekrise in Kalifornien, zum andern auch mit der zunehmend sich verbessernden Arbeitsausnutzung zu erklären.
Mehr als 25'200 MW - 26% - der gesamten nuklearen Erzeugungskapazität wurden im Jahr 2000 umverteilt, durch Fusionen, Käufe und die Bildung der Nuclear Management Company (NMC). Die grösste Transaktion in dieser Neugruppierung war die Fusion von Unicom und Peco Energy zu Exelon, die jetzige grösste Betreiberin von Kernkraftwerken in Amerika. Bereits angekündigte Transaktionen lassen vermuten, dass Anfang nächsten Jahres weitere 14'500 MW nukleare Stromerzeugungskapazität umgruppiert werden.
Quelle
D.S. nach NucNet vom 4. April 2001