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Wie funktioniert eine mechanische Schreibmaschine? Hier erklärt anhand einer Hermes Standard 8 Schreibmaschine in der Zeitschrift Hobby aus dem Jahr 1963. Mit Dank an Alfred R. Wepf für die Zuverfügungstellung des Material.
Wie funktioniert eine elektrische Schreibmaschine? Auskunft gibt uns die Zeitschrift Hobby aus dem Jahr 1963. Erklärt wird der Mechanismus anhand des Modells einer elektrischen IBM Schreibmaschine. Mit Dank an Alfred R. Wepf für das Material.
„Elektrische Schreibmaschinen erleichtern die Schreibarbeit wesentlich und ermöglichen so eine mühelose Steigerung der Schreibleistung. Man braucht nämlich nur einen Bruchteil der Kraft anzuwenden, die zum Bedienen einer rein mechanischen Schreibmaschine erforderlich ist. Für den Typenanschlag genügt ein Druck von rund 70 Gramm.“
„Der wichtigste Teil der elektrischen IBM-Schreibmaschine ist die mit einem Gummimantel überzogene Antriebswalze, die durch einen Elektromotor über eine Zahnriemenübersetzung in rasche Umdrehung versetzt wird. Über dieser Antriebswalze liegen Nockenhebel, die die Tastenhebel mit den Typenhebeln verbinden. Die Nocken selbst bestehen aus Nylon.“
„Durch Berühren der Taste wird der Tastenhebel nach unten und die Nocken des Nockenhebels gegen die Antriebswalze gedrückt. Die rotierende Walze reisst die Nocken nach oben, der Nockenhebel kippt nach rechts und schleudert den Typenhebel gegen die Schreibwalze.“