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Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft
Der Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft wurde 2002 mit der Berufung von Prof. Dr. Hanspeter Kriesi eingerichtet. Der Lehrstuhl befasst sich mit der vergleichenden Analyse von politischen Konfliktstrukturen, politischer Mobilisierung und politischer Kommunikation im Rahmen von Wahlen, Abstimmungen und unkonventionellen Kampagnen in Westeuropa und in der Schweiz. Die Forschung konzentriert sich gegenwärtig (im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Universität München) auf die Analyse der Transformation von Konfliktstrukturen anhand von Kampagnen zu nationalen und europäischen Wahlen und anhand von themenspezifischen politischen Debatten, sowie (im Rahmen des NCCR-Democracy) auf die Analyse der Strategien politischer Akteure in direkt-demokratischen Kampagnen in der Schweiz. Weitere Projekte befassen sich mit dem Wertewandel in der Schweiz, mit den eidgenössischen Wahlen 2007, mit Wahlkampagnen in ausgewählten Ländern, sowie mit Einbürgerungsverfahren in Schweizer Gemeinden. Seit September 2012 lehrt Prof. Kriesi am European University Instiute in Florenz. Die Lehre und die Forschung wird von den Assistierenden weitergeführt.