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Zusammen mit dem Schmutzli und zwei Eseln war der Samiklaus im Haus Viadi zu Gast. Sie kamen von weit her, aus einem fernen Land. Sie hatten nur gutes über die Bewohnerinnen und Bewohner zu berichten und beschenkten sie reichlich.
Die Legende vom Samiklaus
Die Legende besagt, dass Nikolaus als Sohn einer reichen Familie geboren wurde. Nach dem frühen Tod seiner Eltern verteilte der Heilige sein gesamtes Erbe an die armen Menschen in seiner Heimatstadt Patara und verliess diese dann. Einige Jahre später wurde er zum Bischof von Myra geweiht. Deshalb erscheint er auch oft in Bischofsrobe und mit Bischofshut.
Jedes Jahr an seinem Geburtstag kleidete sich Bischof Nikolaus in sein kostbares Bischofskostüm, nahm seinen Hirtenstab zur Hand und belud seinen Esel mit einem schweren Sack. Dieser war zum bersten gefüllt mit Äpfeln, Mandarinen, Nüssen und Honigkuchen. So beladen schritt er durch die Gassen und verteilte seine Gaben und machte den Tag zu einem Fest.
Um sein Leben ranken sich zahlreiche Legenden von Wundern und guten Taten, die er vollbracht haben soll. So heilte er Kranke, rettete Schiffe in Seenot und erweckte sogar Tote wieder zum Leben.
An einem sechsten Dezember Mitte des vierten Jahrhunderts schliesslich starb der Heilige im hohen Alter.