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Quelle: CH Media Video Unit / Twitter
Die Einigung mit Murat Yakin erzielte der SFV dem Vernehmen nach am Samstag. Die Unterschrift unter den Vertrag setzte der neue Nationaltrainer am Montagmorgen. Der 46-jährige Yakin verlässt den Challenge-League-Klub FC Schaffhausen, wo er seit rund zwei Jahren tätig ist, per sofort. Schon in drei Wochen kommt das Nationalteam erstmals unter dem neuen Trainer zusammen. Am 1. September startet Yakin mit einem Testspiel in Basel gegen Griechenland, vier Tage später folgt die Partie in der WM-Qualifikation im St.-Jakob-Park gegen Europameister Italien.
Der Vertrag mit Yakin ist vorerst befristet bis zum Ende der WM-Qualifikation 2022 - also bis Ende Jahr. Wenn der SFV in seiner Mitteilung von «Option auf Verlängerung» schreibt, meint er zuerst einmal die Verlängerung im Falle einer Teilnahme an den Playoffs bis März 2022 sowie die Verlängerung im Falle einer Teilnahme an der WM-Endrunde in Katar bis Ende 2022. Im SFV will man aber den Weg mit Yakin wohl auch bei einem Scheitern in der WM-Qualifikation weitergehen. Die Teilnahme am Turnier in Katar darf keine Bedingung sein für die weitere Zusammenarbeit; zu beschwerlich ist der Weg dahin, weil sich nur die Gruppensieger direkt qualifizieren.
Daher hält der SFV fest, Pierluigi Tami, der Direktor der Nationalmannschaft, sei «restlos überzeugt, auf den richtigen Kandidaten gesetzt zu haben» und zitiert den Tessiner wie folgt: «Murat Yakin ist eine starke Persönlichkeit mit grosser Internationaler Erfahrung als Spieler und als Trainer. Er ist ein junger, moderner Schweizer Trainer mit einer klaren Spielidee, hoher technischer Fussballkompetenz und präzisen Zielsetzungen.»
Murat Yakins bisherige Erfolge in einem Video zusammengefasst:
Quelle: CH Media Video Unit
Yakin trainierte in der Schweiz Thun, Luzern, den FC Basel, die Grasshoppers und Sion in der Super League. Ausserdem arbeitete er ein Jahr in Russland bei Spartak Moskau. Mit Thun stieg er als 36-jähriger Jung-Trainer in die Super League auf (2010). Mit Luzern wurde er Zweiter und erreichte den Cupfinal (2012). Mit dem FCB wurde er zwei Mal Meister (2013, 2014), schlug in der Champions League zwei Mal Chelsea (2013) und qualifizierte sich in der Europa League für die Halbfinals (2013). Sein Palmarès lässt sich sehen.