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Die Topografie der Schweiz bietet günstige Rahmenbedingungen zur Nutzung der Wasserkraft. Entsprechend der geografischen Lage und der verfügbaren Wassermenge ist die Technik zur Energiegewinnung unterschiedlich.
Die Laufkraftwerke decken – zusammen mit den thermischen Kraftwerken – den Grundbedarf an Strom, die sogenannte Bandenergie. Den starkschwankenden Spitzenbedarf liefern die leicht regulierbaren Speicherkraftwerke in den Alpen.
Folgende Typen werden unterschieden:
Hochdruck-Speicherkraftwerke nutzen Wasser, das in Stauseen gespeichert ist. Sie arbeiten mit kleinen Wassermengen, die – dank grossem Gefälle – mit hohem Druck die Turbinen antreiben. Speicherkraftwerke können innert weniger Minuten in Betrieb genommen und wieder abgestellt werden. Deshalb werden Sie vorallem bei sehr hoher Stromnachfrage – zum Beispiel mittags und im Winter – eingesetzt
Pumpspeicher-Kraftwerke haben ein oberes und ein unteres Staubecken. Bei grosser Nachfrage wird auf die gleiche Weise Strom erzeugt, wie bei den anderen Speicherkraftwerken.
Bei geringer Stromnachfrage jedoch, werden die Turbinen zu Pumpen. Das Wasser aus dem unteren Becken wird in den höher gelegenen Speichersee zurückgepumpt. Und kann dann wieder zur Energiegewinnung gebraucht werden.
Während die Speicherkraftwerke kleine Wassermengen mit grossem Gefälle nützt, braucht das Niederdruck-Laufkraftwerk die Wassermenge grosser Flüsse. Im Unterschied zu den
Kraftwerken in den Alpen, ist der Niveauunterschied zwischen Ober- und Unterwasser gering. Laufkraftwerke arbeiten ständig und decken den Grundbedarf an Strom. Sie sind also
Grundlastkraftwerke oder Bandenergielieferanten. Müssen sie einmal ausgeschaltet werden, geht wertvolle Energie über die Stauwehre verloren.