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Interpellation Alfons Paul Kaufmann, Mitte, Wallbach, vom 4. Mai 2021 betreffend mögliche Ausbreitung der asiatischen Tigermücke und deren möglichen Folgen
Text und Begründung:
Der Regierungsrat wird eingeladen, dazu Stellung zu nehmen, was er gedenkt zu tun gegen eine mögliche Ausbreitung der asiatischen Tigermücke und deren möglichen Folgen für Mensch und Tier.
Die Tigermücke ist bereits seit einigen Jahren im Kanton Tessin beheimatet und beansprucht die Kantons- und Gemeindebehörden mit dem Erlassen von entsprechenden Vorschriften, Merkblättern und Verboten. Ebenso wurde diese asiatische Tigermücke bereits im Jahr 2015 erstmals im Kanton Basel-Stadt nachgewiesen. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Mücke auch bereits Richtung Fricktal und in Richtung anderer Kantonsteile des Kantons Aargau verbreitet.
Da ich die Situation mit den entsprechenden Herausforderungen bereits aus dem Kanton Tessin bestens kenne, erlaube ich mir dem Regierungsrat folgende Fragen zu stellen:
- Welche Massnahmen sind im Kanton Aargau zur frühzeitigen Bekämpfung der asiatischen Tiger-mücke geplant?
- Welche Gefahren bestehen durch diese Mücke für Mensch und Tier?
- Wie wird die Aargauer Bevölkerung auf die Tigermücke aufmerksam gemacht?
- Wo kann man sich hinwenden, wenn man das Auftreten dieser Mücke feststellt?
- Gibt es bereits Szenarien zur weiteren Bekämpfung dieser Mücke?
- Werden die gemachten Erfahrungen unter den Kantonen ausgetauscht?