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Mit «Double Bubble» hoffentlich keine Quarantänen
Am Mittwoch beginnen vorerst in der Swiss League die Playoffs. In der National League sollen die Playoffs am 7. April starten.
Neu am Playoff-Format sind sowohl in der National League wie in der Swiss League je zwei Achtelfinal-Serien (manchmal auch als Pre-Playoffs bezeichnet) nach Modus «best of 3». In der Swiss League spielen diese Woche von Mittwoch bis Sonntag Visp (7.) gegen die Biasca Ticino Rockets (10.) und La Chaux-de-Fonds (8.) gegen die GCK Lions (9.) um die letzten zwei Plätze in den Viertelfinals.
Die Viertelfinals in der Swiss League starten am Mittwoch, den 17. März. Qualifikationssieger Kloten trifft auf La Chaux-de-Fonds oder die GCK Lions. Ajoie (2.) bekommt es mit Visp oder Biasca zu tun. Die übrigen Viertelfinal-Duelle lauten Langenthal (3.) - Thurgau (6.) und Sierre (4.) gegen Olten (5.).
Ligen wollten «Double Bubble»
Alle offenen Fragen betreffend Ablauf, Spielformat, Spielrhythmus und Schutzmassnahmen lösten die Ligen am Dienstag anlässlich einer Ligaversammlung. Zur Debatte standen für die Playoffs in der National League fünf Konzepte. Die Klubs entschieden sich für das System «Double Bubble».
Das heisst: Vor den Playoffs begeben sich die Mannschaften in eine «Double Bubble»: Sämtliche Spieler und Staff-Mitglieder bewegen sich ausschliesslich innerhalb der Eishallen («Sport Bubble») und im eigenen Zuhause («Home Bubble»). So gibt es nur Kontakte innerhalb des Teams und mit Angehörigen, die im gleichen Haushalt leben. Vor dem Playoff-Start werden alle Involvierten einem PCR-Test unterzogen. Während der Playoffs werden alle mindestens einmal wöchentlich getestet. Zusätzlich werden bei Auftreten von Symptomen Schnelltests durchgeführt.
... und Zwei-Tage-Rhythmus
Mit diesem Konzept will die National League nach Möglichkeit verhindern, dass während der Playoffs eine komplette Mannschaft in Quarantäne muss. Kein Thema mehr sind zwei Playoff-Partien hintereinander im gleichen Stadion, wie es die NHL praktiziert, um weniger zu reisen. Eine dritte Bubble («Hotel Bubble») wollte niemand.
Weil trotz aller Schutzkonzepte in der föderalistischen Schweiz niemand ausschliessen kann, dass ein Team in Quarantäne versetzt wird, wurde bislang einzig für die Viertelfinals der gewohnte Modus «best of 7» beschlossen. Wird eine Mannschaft in Quarantäne geschickt, wird die Serie unterbrochen. Vor den Halbfinals und vor dem Final beschliesst die Liga gemeinsam mit den involvierten Teams, nach welchem Modus weitergespielt wird. Im Idealfall können sämtliche Runden nach dem Modus «best of 7» ausgetragen werden.
Um möglichst viele Playoff-Runden durchzubringen, verzichtet die Liga auf die traditionellen Spieltage Dienstag-Donnerstag-Samstag. Gespielt wird in der National League ab Mittwoch, dem 7. April (Beginn Achtelfinals) im Zwei-Tage-Rhythmus.
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