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Das Wildschwein darf im Kanton Freiburg gejagt werden.
Informationen zur Jagdstatistik finden Sie hier → link
Die Zunahme der Wildschweinpopulation verursacht vor allem in der Landwirtschaft einige Probleme, da die Art gerne Mais und andere Getreide frisst und Bödenaufwühlt. Es kann vorkommen, dass Dachs- und Wildschweinschäden verwechselt werden.
|Dachs||Wildschwein|
|Akribisch und systematisch||Nicht methodisch und unordentlich|
|Knickt oder durchtrennt die Pflanzen, manchmal entwurzelt er sie||Bricht die Pflanze ca. 10 cm über dem Boden ab oder wälzt sich darauf herum|
Mais und Getreidekulturen
- Mais oder Getreidekulturen nicht direkt am Waldrand pflanzen (10 m Abstand belassen)
- Nach dem Bearbeiten/Eggen einige Tage warten, bevor erneut gesät wird. Der Geruch von frisch gepflügter Erde zieht die Wildschweine an.
- Die Parzellen von der Aussaat an schützen
- In Abwehrmittel (Hukinol) getränkte Lappen auf Stangen in Abständen von jeweils 20 m anbringen. Eine halbierte PET Flasche oder eine Konservendose über den Lappen stülpen, damit das Abwehrmittel nicht mit dem Regen ausgewaschen wird.
- Einen dreidrahtigen Elektrozaun rund um die Parzelle aufstellen: den ersten Draht 20 cm über dem Boden anbringen, den zweiten 40 cm. Der dritte Draht sollte in einem Abstand von 80 cm vom Boden angebracht werden, wobei vorzugsweise ein gut sichtbares Band anstelle eines Drahts verwendet werden sollte. Die Distanz zwischen dem Zaun und der ersten Getreidereihe sollte mindestens 80 cm betragen
Wiesen und Weiden
- Vor Winteranfang die Kuhfladen von der Wiese entfernen. Die Tiere welche sich in Kuhfladen entwickeln sind eine Nahrungsquelle für Wildschweine.
- Weidereste vor dem Winter mähen.