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Der legendäre Manchester-United-Trainer Alex Ferguson wurde früher von seinen Spielern für seine sogenannten «Föhn-Ansprachen» gefürchtet. Dabei schrie er seine Spieler so an, dass ihnen die Haare wie von einem Föhn durchgepustet wurden.
Erik ten Hag wählte nach dem Spiel gegen den FC Liverpool nun einen völlig anderen Ansatz. Der Niederländer zwang seine Spieler dazu, nach der Niederlage völlig still in der Kabine zu sitzen und sich anzuhören, wie die Spieler, der Staff und die Fans den historischen Sieg der «Reds» feierten. Laut einem Bericht des Mirror soll ten Hag seine Spieler dazu aufgefordert haben, dies als Motivation zu nutzen, um sich in zukünftigen Spielen nicht mehr so aufzugeben.
Zudem soll der Coach der «Red Devils» seinen Spielern noch in der Kabine gesagt haben, dass sie sich glücklich schätzen können, mit dem Teambus zurück nach Manchester reisen zu dürfen und nicht mit den wütenden Fans, welche für die Reise nach Liverpool noch Geld bezahlen mussten.
Die Aufarbeitung des Debakels begann für die Spieler ebenfalls bereits früh am Montagmorgen auf dem Trainingsgelände in Carrington. Dabei soll ten Hag seine Spieler gewarnt haben, sollte noch einmal so etwas wie gegen Liverpool passieren, würden sie keine weitere Chance erhalten und in die U-21-Mannschaft degradiert werden.
In Zukunft wird der Niederländer seine Spieler vermehrt mit dem von ihm eingesetzten Sportpsychologen Rainier Koers zusammenarbeiten lassen. Dadurch will er verhindern, dass die Spieler wieder in die Muster der letzten Jahre zurückfallen, welche von Misserfolgen geprägt waren. (mom)