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Der Opal ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Oxide und Hydroxide“. Als amorpher Festkörper besitzt Opal (ähnlich wie Glas) keine Kristallstruktur und tritt meist als massige Adernfüllung oder knollig ausgebildet auf. Opale werden ausschließlich zu Schmucksteinen verarbeitet.
Edelopal
Edelopal mit vollem Farbenspiel und Feueropal auf einer Stufe. Allgemein werden Opale mit lebhaften, opalisierenden Farbenspiel in Edelsteinqualität als Edelopale bezeichnet. Im Gegensatz dazu haben Gemeine Opale kein Farbenspiel, die in Australien werden sie potch genannt werden. Eine Besonderheit bilden die Feueropale aus Mexiko, die ohne Farbenspiel eine einheitliche durchsichtige Farbe zeigen und zu den Edelopalen zählen.
Opalvorkommen in Australien
Die Opalvorkommen in Australien befinden sich in Queensland, New South Wales und South Australia. Sie erstrecken sich allein im Bundesstaat Queensland über ein Gebiet von 300 Kilometern Breite und etwa 1.000 Kilometern Länge. Am 27. Juli 1993 erklärte die australische Regierung den Opal zum nationalen Symbol, somit zum Edelstein Australiens.
Diese Lagerstätten nehmen international die führende Position ein, wobei Australien den Welthandelsbedarf zwischen 2007 und 2008 mit einem Anteil von 95 bis 97 Prozent decken konnte.
Lagekarte bedeutender Opalvorkommen in Australien
Andamooka, White Cliffs, Lightning Ridge, Yowah, Coober Pedy, Quilpie, Montabie, Springsure, Kynuna,
Adavale, Lambina, Jundah, Eromanga, Winton, Koroit.
Quilpie Home of the Boulder Opal
Winton Hauptstrasse
Yowah Queensland
Koroit Opal Feld
Die Opalfelder in Australien sind großflächig, beispielsweise erstrecken sie sich in Queensland in einem 300 Kilometer breiten und 1.000 Kilometer langen Streifen von tief verwittertem Gestein aus der Kreidezeit, der sich im Nordwesten von Hungerford entlang der Grenze von Queensland und New South Wales, westlich von Cunnamulla, Quilpie, Longreach und Winton bis Kynuna erstreckt.
In Australien gibt es den seltenen feuerflammenden Schwarzen Opal, Dunklen und hellen Opal, Boulder-Opal, Matrix-Opal, Kristall-Opal und Yowah-Opal. Die meisten Opale Australiens sind sedimentären Ursprungs und vor allem etwa 18 Millionen Jahre alt.
In New South Wales kommen die Schwarzen Opale, allerdings nur bei Lightning Ridge vor, und weitere Opallagerstätten befinden sich bei White Cliffs und Coocoran.

Der Boulder-Opal wird in Queensland gefunden, der in faust- bis metergroßen Gesteinsstücken eingelagert ist. Ferner gibt es dort Opale, die als Yowah-Nuss-Opal bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um eingeschlossene Edelopale, die von nussförmigen eisenhaltigen Schalen umgeben sind, die Matrix-Opale. In Queensland liegen die Opalfelder in der Winton-Formation.Eine Besonderheit gibt es in Queensland, die Church Windows, die ein Muster wie Kirchenfenster zeigen. Sie werden nur an wenigen Fundstellen in Yowah, Quilpie und Jundah gefunden.Die Yowah-, Koroit-, Toompine-, Quilpie-, Kyabra-Eromanga-, Bulgroo-, Yaraka-, Jundah-, Opalton-Mayneside- und Kynuna-Felder sind die bedeutendsten Opal-Fundstätten in Queensland. Die Opal-Fundstätte von Springsure ist in Australien eine Ausnahme, da die dort vorkommenden Opale vulkanischen und nicht sedimentären Ursprungs sind.

In South Australia werden die meisten Opale gefördert. Dort gib es vor allem die hellen Opale, aber auch bei Mintabie Schwarze Opale. Als „Hauptstadt der Opale“ gilt Coober Pedy. Weitere große Abbaugebiete in South Australia befindet sich bei Andamooka, Mintabie und Lambina.
Ferner gibt es auch die so genannten Holzopale, wobei sich Opal beim Verkieselungsprozess fossiler Hölzer darin einlagerte. In Western Australia wurden Katzenaugenopale gefunden, bei denen sich Asbestminerale einlagerten und ein Lichtband erzeugen, das dem Auge des Betrachters folgt. Selten sind Opal-Pineapple, die bei White Cliffs vorkommen. Es gibt auch in Australien Opale, die als Matrix-Opale bezeichnet werden, da sie in vulkanischer Umgebung in den Porenräumen von Tuffen sowie in Kieselkonglomeraten auftreten. Als Opalpipe werden in Australien Opale bezeichnet, die in röhrenartigen Hohlräumen von Gesteinen erstarrten.
Die Opalfelder in Australien werden meist in Meilen bezeichnet, wie zum Beispiel Eight Mile Plain, was für ihre Entfernung von der nächstgelegenen Ortschaft steht.
Dem Opal sagt die Heilsteinlehre sehr starke Heilwirkungen nach, da er ein energiereicher Stein sein soll, denn es gibt nicht viele Steine, die die Kraft haben, das Licht zu brechen. So soll er gut bei Herzbeschwerden helfen, aber auch Magenschmerzen und Verdauungsprobleme lindern. Anhänger dieser Lehre sagen, er rege die Drüsen an und steuere Enzyme und Säuren innerhalb des Stoffwechsels. Die Abwehrkräfte zu steigern traut man ihm ebenso zu, wie die Insulinproduktion anzukurbeln. Man behauptet, dass er fiebersenkend und entzündungshemmend wirke. Für die Psyche ist er zum Abschalten durch intensives Betrachten der ideale Stein. Er sorgt für tiefe in sich geschlossene Harmonie, Ruhe und ein erweitertes Bewusstsein. In der Meditation gilt er als stärkster Stein für die Seele.
Diese angenommenen heilenden Kräfte des Opals dürfen jedoch keinesfalls den Gang zum Arzt oder Apotheker ersetzen. Wissenschaftliche Belege für die angeblichen physischen und psychischen Wirkungen gibt es nicht.
Hier finden sie einige Hinweise um ihnen die Wahl eines Opals zu erleichtern:
Conversion Chart:
Gewicht : 5 Carats = 1 Gram
Grösse : 6 mm = 1/4 inch (approx)
Opale fotografieren ist keine einfache Sache, jede(r) der das schon einmal gemacht hat, weiss das. Leichte farbliche Abweichungen können vorkommen, sind aber nicht beabsichtigt und liegen in der Natur der Opalfotografie und der unterschiedlich eingestellten Bildschirme. Die Bilder zeigen den Opal in Vergrösserung, sind aber farblich nicht nachbearbeitet.
Weitere Bilder können nachgeschickt werden. Bitte wenden sie sich an mich wenn sie Fragen zu den Opalen haben.
Die Pflege von Opalen
Die Reinigung von Opal sollte mit handwarmen Wasser erfolgen. Es kann ein mildes Spühlmittel oder eine milde Seife verwendet werden. Ein Tuch oder eine Bürste kann durchaus zum Einsatz kommen. Es ist allerdings darauf zu achten, dass diese sehr weich sind, da sie sonst die Opaloberfläche verkratzen. Auf den Einsatz von Säuren oder anderen agressiven Chemikalien sollte verzichtet werden.
Insbesondere Dubletten und Tripletten dürfen nicht in Ultraschallreinigungsbäder gegeben werden!
Dubletten und Tripletten bzw. deren Klebstoffe vertragen in der Regel auch keinen Laugeneinfluss.Opale mögen keine starken Temperatursprünge / Temperaturschocks. Diese können unter Umständen zur Bildung von Rissen im Opal führen.
Rückgaberecht:
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