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Die religiöse Landschaft der Schweiz ist in den letzten Jahrzehnten immer pluraler geworden. Diese Vielfalt spiegelt sich in verschiedenen religiösen und säkularen Weltsichten wider, die den Menschen halfen, die neuartigen Lebensbedingungen während der Pandemie zu deuten. Das Projekt untersucht, wie Menschen und Institutionen, die verschiedenen religiösen und säkularen Kontexten angehören, über ihren eigenen Körper, den Staat und das Virus sprechen und wie Elemente ihrer grundlegenden Weltanschauungen ihre Wahrnehmungen, Einstellungen und sozialen Handlungen prägen. Es wird analysiert wie individuelle und kollektive Akteure in religiösen und säkularen Milieus die Covid-19-Krise mithilfe von Geschichten und Erzählungen deuten bzw. gedeutet haben und wie diese Narrative die Pandemie, die Rolle des Staates sowie den je eigenen Körper konstruieren und präsentieren.
Start: 1. Februar 2023