Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/118072

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat legt in einem Bericht den Stand der Sozialwirtschaft (quantitative Bedeutung, Funktionen und Herausforderungen) in der Schweiz dar. Gleichzeitig zeigt er auf, wie die Sozialwirtschaft (social economy, social entrepreneurship, social business) mit welchen Massnahmen weiter gefördert und anerkannt werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Institutionen der sozialen Sicherheit in der Schweiz haben die kostengünstige Erbringung qualitativ hochstehender Leistungen als vorrangiges Ziel. Dazu werden verschiedene Organisationsformen wie staatliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen, Anstalten des öffentlichen Rechts und auch private Unternehmen eingesetzt.</p><p>Die Sozialwerke verfügen heute über eine reiche Erfahrung, welche Organisationsform für welche Leistungen am effektivsten ist. Dazu gehört auch das Wissen um die Vor- und Nachteile des Einsatzes privater Anbieter.</p><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Sozialfirmen einen wesentlichen Beitrag zur Integration von sozial benachteiligten Menschen in den Arbeitsmarkt leisten. Deshalb fördert der Bund die Diskussion zu Sozialfirmen, indem er beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft Schweizer Sozialfirmen (Assof) beauftragt hat, eine nationale Tagung zu Sozialfirmen durchzuführen. Diese wird im Dezember 2011 stattfinden.</p><p>Durch die Erstellung einer Studie über "Social Business" könnten dagegen keine direkt umsetzbaren Aussagen für die Sozialpolitik gewonnen werden. Der Mehrwert einer derartigen Studie für die Belange der Sozialpolitik wäre deshalb gering. Die Studie könnte auch keinen Fortschritt bezüglich der internationalen Vergleichbarkeit bringen, weil bis heute keine allgemein anerkannte Abgrenzung des Sektors existiert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.