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Das alte, schwarze Auto, dass ich so gut kannte, hielt vor dem Kindergarten an. In dem Moment, als Dad ausstieg, rannte ich in seine Arme. Wie immer machte er sich nichts aus Verkleidungen in der Öffentlichkeit. Seine zerzausten, blauen Haare hätte man sowieso nicht verstecken können. Er drückte mich fest an sich: «Na, Champ? Alles klar? Wie war dein Tag?» Ich löste mich aus seiner Umarmung: «Geht so…» Er erschrak, als er mein blaues Auge sah: «Wer war das?»
«Du darfst dich von diesem Mason nicht rumschubsen lassen. Sonst hört er nie auf», riet mir Dad. Wir machten mal wider einen Nachmittagsspaziergang durch den Carl Schurz Park, den ich von Dads Schultern aus überblickte wie ein Pirat in seinem Krähennest. Bis jetzt hatte ihn noch niemand angesprochen, was ich gut fand. Ich hatte ihn gerne ganz für mich allein. Auch wenn es echt cool war, dass er der grösste Held der ganzen Welt war. Ich antwortete ihm nicht.
Er hielt an und setzte mich ab. Er bückte sich zu mir runter und griff meine Schultern. Seine braunen Augen sahen mich besorgt an: «Nate, ich weiss es ist nicht einfach, sich jemanden zu behaupten, der stärker ist als man selbst. Aber wenn du ihn nicht mit purer Kraft besiegen kannst, dann musst du eben deinen stärksten Muskel verwenden!» Er tippte sich an die Stirn. «Und vergiss nicht: Lach dem Bösen immer ins Gesicht. Denn die, die in dieser Welt am meisten lachen, sind immer die stärksten. Ok?» Ich nickte.
Ich hielt meine Atmung flach. Die Nacht war erstaunlich kalt für Anfang September. Vorsichtig balancierte ich auf meinem rechten grossen Zeh. Die Teichoberfläche unter mir war jetzt fast komplett gefroren. Auf den ersten Blick erkannte man das Muster des Eises gar nicht. Wenn man jedoch genauer hinsah, erkannte man die Schneeflocken und Wassertropfen, die sorgsam in das Eis eingearbeitet waren. Mein Training hatte sich wirklich ausgezahlt.
Das Schulgelände war wie ausgestorben. Warum auch nicht, es war ja schliesslich 11 Uhr in der Nacht. Untypische Zeit, um zu trainieren, aber ich konnte einfach nach der Schule noch nicht nach Hause. Mit Dad zusammenzuleben. Wurde immer schlimmer. Ich dachte an Shoto… an Leo… und an Mom. Mir steckte ein Kloss im Hals, und meine Augen wurden feucht. Bevor ich es merkte verlor ich mein Gleichgewicht. Ich versuchte, mich noch zu fangen, aber bevor ich es versah ging das Eis knirschend in die Brüche und ich war Unterwasser.
Einen Moment lag ich nur so im Wasser und sah zum Vollmond hoch. Er tauchte die Nacht in ein geisterhaftes Licht. Ich wünschte mir, die Zeit anhalten zu können. Aber dann tauchte plötzlich eine Silhouette auf und zog mich aus dem Wasser. Ich sah in Nates Gesicht: «Alles… ok… mit dir?» Er war völlig ausser Atem und trug seinen blauen Jogginganzug. «Ja… ja, alles ok. Was machst du hier?» Er sah mich mit hochgezogener Augenbraue an. «Dasselbe könnte ich dich fragen», sagte er lachend. «Nein, ich bin nur hier um etwas zu Joggen. Das Parkgelände der Schule ist echt gut für sowas. Macht den Kopf frei.»
Der salzige Geruch der Upper Bay kam mir entgegen, als ich den Hafen erreichte. Die Sonne ging erst gerade auf. Ich musste wegen dem Weg zur Fähre und der Fährenfahrt selbst jetzt besonders früh raus. Die neuen Magnetschienen-U-Bahnen machten es aber leichter und schneller. Ok… erster Schultag. Wird schon. Ich richtete meine Jeansjacke, deren Fellfütterung mich gut vor der langsam anrollenden Herbstkälte schützte. Prim hatte mir schon geschrieben, dass wir offenbar in derselben Klasse sassen. Schön, dann hatte ich schon mal jemanden, mit dem ich mich verstand. Was Mason und Lamb anging… Mason und ich hatten seit Beginn der Sommerferien nicht gerade viel kommuniziert, und Edward hatte sich nach der Siegerehrung nach den Prüfungen sofort verdrückt. Naja, mal sehen.
Ich schlenderte zur Fähre und scrollte dabei meinen Chatverlauf mit Prim durch. Seit der Prüfung hatten wir jeden Abend miteinander geschrieben. Ich hatte schnell herausgefunden, dass sie eher der artistische Typ war. Photographie, Skizzenmalerei, alles was dazugehörte. Sie freute sich ziemlich auf die neue Schule. Ich war mir da nicht so sicher. Der ganze erste Jahrgang wusste jetzt, dass ich ein Akio war. Das würde es nicht gerade leicht machen. Meine schwarzmalerischen Gedanken wurden von lautem Gezanke unterbrochen.
It is during the hard times when the ‘hero’ within us is revealed.”
Bob Riley
Episode 1: The Symbol of Peace
Unsere Geschichte begann vor fast einhundert Jahren. Damals wurde in einer Nacht wie jeder anderer ein Kind geboren. Zuerst schien es wie ein ganz normales Kind. Dann begann es plötzlich, Licht auszustrahlen. Der erste Quirk war geboren.
Quirks sind spezielle Eigenschaften, die im genetischen Code von uns Menschen verankert sind. Im Grunde wie ein sechster Zeh am Fuss, oder ein Albino. Sei es eine übernatürliche Fähigkeit oder ein aussergewöhnliches Erscheinungsbild. Bald tauchten überall auf der Welt Quirks auf. Heutzutage besitzen ca. 80% der gesamten Bevölkerung einen Quirk. Kaum ein Kind wird noch ohne Quirk geboren.
Aber mit diesen Fähigkeiten kamen schreckliche Folgen. Unzählige Kriege wurden mit ihrer Hilfe oder wegen ihnen geführt. Die beiden Weltkriege waren nur zwei der unmenschlichsten Beispiele. Doch in diesen Zeiten kam Hoffnung auf, wie Sie die Menschheit noch nie zu Gesicht bekommen hatte. Die ersten Helden erblickten das Gesicht der Welt. Durch ihre selbstlosen und mutigen Taten wurde den Menschen eine neue Art der Sicherheit zuteil.
Bald wurden die Helden offiziell als solche von den Regierungen anerkannt und sorgten gemeinsam mit den anderen Gesetzeshütern für Recht und Ordnung. Es entstanden sogar Schulen, die nur zur Heldenausbildung gedacht waren. Es entstanden Gesetzte, die festlegten, dass nur Helden ihre Quirks in der Öffentlichkeit einsetzen durften, um die Sicherheit zu gewährleisten. Aber da hielt sich natürlich nicht jeder dran. Mit stärker werdenden Helden wurden auch die Verbrecher stärker. Zum Glück gab es seit der Entstehung der Superhelden-Gesellschaft einen Faktor, der das Böse weitgehend fernhielt: Das Symbol des Friedens. Ein Titel, der von Generation zu Generation an den stärksten Helden der Welt weitergegeben wurde.
Und da komme ich ins Spiel. Nathan Akio. Ihr dürft mich Nate nennen. Ich hab’ fest vor, das nächste Symbol des Friedens zu werden. Warum… naja, das verrate ich noch nicht. Beginnen wir erst mal mit meiner Geschichte.
I pulled Epona to a stop. We finally reached the gates of Hyrule Castle. It has been a harsh trip getting here for sure. Making it past all those monsters and the Guardians. I needed to admit, that the Shiekah-Tribe, which had built these ancient spider robots 10 000 years ago, really must have known what they were doing. I got off from my loyal horse, which just shook her mane. She looked like she was worried.
No worries. Nothing can go wrong. I’m just trying to save a princess from the demon king himself, who are both located on top of an extremely high-guarded castle. What could possibly go wrong right?
I quitted my anxious thoughts, gave Epona a last loving pat on the back and then climbed the outer castle wall. The castle was huge. Apart from the overwhelming decay and the smell of death in the air, it was just like 100 years ago, the time I last saw it. The city around the castle was all in ruins, nothing left of the people that had once lived there. The castle itself was mostly positioned on the huge hill in the middle of the complex. And in the middle, the highest point of the building, there was the throne room. That was my destination. But there was one thing I needed to do first. I looked to the right of the throne room. There it was, the only thing that seemed kind of untouched: Zelda’s studying tower… and also, her room.Weiterlesen »