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Die nachhaltige Entwicklung macht an der Grenze nicht Halt. In der globalisierten Welt haben unser Produktions- und Konsumverhalten sowie unsere Entscheide einen Einfluss auf andere Länder. Diese Auswirkungen, auch «Spillover-Effekte» oder Übertragungseffekte genannt, können sowohl negativ (z.B. Umweltverschmutzung im Ausland durch die Produktion von in der Schweiz konsumierten Gütern und Dienstleistungen) als auch positiv sein (z.B. Schaffung von Arbeitsplätzen durch Schweizer Investitionen im Ausland). Auch die Art und Weise, wie die Schweiz Verantwortung für die ungleiche Verteilung der natürlichen, sozialen und wirtschaftlichen Ressourcen auf globaler Ebene übernimmt, beeinflusst die anderen Länder (z.B. Entwicklungshilfe oder zollfreier Warenverkehr mit bestimmten Länderkategorien).
Die Übertragungseffekte und die Verantwortung gegenüber anderen Ländern werden im Rahmen verschiedener Ziele der Agenda 2030 behandelt. Daher werden die Indikatoren des Systems MONET 2030 zu diesen beiden Aspekten in einem Querschnittsthema zusammengefasst, damit ein Überblick geschaffen werden kann.