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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Mit einem deutlichen Preissprung zu Wochenbeginn haben die Ölpreise ihre Kursverluste vom Freitag mehr als ausgeglichen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober kostete gegen Abend 75,06 US-Dollar. Das waren 1,40 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur November-Lieferung stieg um 1,23 Dollar auf 79,44 Dollar.
Händler nannten vor allem die festen Aktienmärkte als Grund für die Kursgewinne am Ölmarkt. Nach einem überwiegend ruhigen Handel zogen die Aktien am Nachmittag spürbar an. Dies habe auch die Stimmung am Ölmarkt gehoben, hiess es. Zudem habe der im Nachmittagshandel schwächere Dollar habe die Ölpreise getrieben. Eine schwächere US-Währung verbilligt Rohöl für Investoren ausserhalb des Dollarraums und stützt damit die Nachfrage.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen leicht gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 74,95 US-Dollar. Am Donnerstag hatte ein Barrel noch 75,49 Dollar gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
bgf/edh
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