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<h2>SubmittedText<h2><p>Die lückenhafte Datenlage in der Veterinär- wie in der Humanmedizin deutet auf Wissenslücken betreffend Antibiotika-Resistenzentwicklung und -bekämpfung hin.</p><p>- Sind nach dem NFP 49 weitere Resistenz- und Antibiotika-Forschungsprogramme vorgesehen/beschlossen?</p><p>- Welches sind genau deren Fragestellungen und Forschungsziele?</p><p>- Ist ihre Finanzierung gesichert?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 49, "Antibiotika-Resistenz", wurden in den Jahren 2001 bis 2006 u. a. effiziente neue Nachweismethoden und Überwachungssysteme in der Human- und Veterinärmedizin entwickelt. Seither haben die medizinischen Herausforderungen weiter zugenommen. Im Rahmen der laufenden Prüfrunde 2013/14 für neue nationale Forschungsprogramme wurden mehrere Vorschläge im Themenbereich Antibiotikaresistenzen eingereicht. Auf dieser Grundlage hat das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation den Schweizerischen Nationalfonds mit der Machbarkeitsprüfung eines nationalen Forschungsprogramms zur Thematik "Therapieresistente bakterielle Krankheitserreger: Entstehung und Bekämpfungsstrategien" beauftragt. Das Programm soll das Ziel verfolgen, die Therapieresistenz von bakteriellen Infekten in Mensch und Tier sowie Zusammenhänge mit der Nahrungsmittelkette und der Umwelt zu erforschen. Die Überwachung und Risikoeinschätzung soll verbessert und eine Basis für angemessene Gegenmassnahmen aufgebaut werden. Der Bundesrat wird im Frühjahr 2015 die Lancierung neuer nationaler Forschungsprogramme beschliessen und die dazugehörigen Finanzrahmen bestimmen.</p>