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Einige Grundregeln
Legen Sie eine Hausordnung sowie Regeln und Grenzen für die Menschlichen Mitglieder Ihres "Rudels", fest bevor Sie einen Hund ins Haus holen.
Vergewissern Sie sich, dass alle Menschen auf dem gleichen Stand sind, und wissen was erlaubt ist und was nicht.
Achten Sie stets klar und konsequent auf die Einhaltung der Regeln.
Beginnen Sie mit der Durchsetzung der Regeln an dem Tag, an dem Ihr Hund zu Ihnen kommt - er kann die Vorstellung von einem "besonderem Tag" oder einem "Feiertag ohne Regeln" nicht verstehen.
Bemühen Sie sich stets um eine ruhige und bestimmte Energie, wenn Sie ein Verhalten bemerken, das Sie korrigieren müssen.
Bieten Sie ihrem Hund eine Alternative zu seinem unerlaubten Benehmen an.
Setzen Sie die Regeln niemals durch, wenn Sie frustriert, wütend, emotional oder müde sind. Warten Sie, bis Sie emotionslos auf das Verhalten Ihres Hundes reagieren können.
Schreien Sie Ihren Hund nie wütend an und schlagen Sie niemals auf ihn ein.
Verwenden Sie nie den Namen des Hundes bei einer Korrektur, der Namen soll immer mit etwas Positiven verknüpft sein. So wird er immer zu Ihnen kommen, wenn er seinen Namen hört.
Erwarten Sie nicht, dass Ihr Hund Ihre Gedanken lesen kann, oder unsere Sprache versteht.
Erwarten Sie nicht, dass Ihr Hund Regeln befolgt, auf deren Einhaltung nicht konsequent geachtet wird.
Versterken oder ermutigen Sie niemals eine ängstliche oder aggressive Haltung.
Belohnen Sie Ihren Hund mit Leckerlis oder Zuneigung, aber nur dann, wenn er sich in einem ruhigen und unterordnungsbereiten oder aktiven und unterordnungsbereiten Zustand befindet.
Ein kleiner Welpe hält Einzug ins neue Heim.
Und natürlich möchten Sie sogleich schöne Aufnahmen von ihm machen. Dies kann folgendermassen ablaufen:
Nehmen Sie einen neuen Film aus der Verpackung und legen ihn in die Kamera ein.
Nehmen Sie die Verpackung aus der Schnauze des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.
Holen Sie Ihren Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten ihm den Kaffeesatz aus dem Fell.
Wählen Sie den passenden Hintergrund für das Foto, montieren Sie die Kamera und stellen Sie sie ein.
Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm die Socke aus dem Maul.
Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz, und gehen Sie zur Kamera.
Vergessen Sie den Platz, und kriechen Sie dem Welpen auf allen Vieren nach.
Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken den Welpen mit einem Leckerchen.
Holen Sie sich ein Tuch und wischen den Nasenabdruck von der Linse.
Versuchen Sie dem Welpen einen interessierten Gesichtsausdruck zu entlocken, indem Sie ein quietschendes Spielzeug über Ihren Kopf halten.
Rücken Sie die Brille wieder zurecht und holen Sie die Kamera unter dem Sofa hervor.
Springen Sie rechtzeitig auf, heben den Welpen hoch und bringen Sie ihn nach draussen, damit er "sein Geschäft" erledigen kann.
Setzen Sie sich in einen bequemen Sessel und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit ihm "Sitz" zu üben.
Als ich noch ein Welpe war!
Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich dich mit meinen Possen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst du deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest du nur?" - aber dann gabst du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an dich kuschelte und du mir deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf deine abendliche Rückkehr wartete.
Allmählich fingst du an, mehr Zeit mit Arbeit und deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf dich, tröstete dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn du heimkamst und als du dich verliebtest.
Sie, jetzt deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem ich sie in unserem Heim willkommen hiess, ihr meine Zuneigung zu zeigen versuchte und ihr gehorchte. Ich war glücklich, weil du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabys, und ich teilte deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass du und deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".
Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.
Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde dir zum Dorn im Auge.
Jetzt hast du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich deine einzige Familie.
Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.
Nachdem du fort warst, sagten die beiden netten Damen, du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest du nur?".
Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest du - dass du deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte haschen nach Aufmerksamkeit unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.
Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den GEFANGENEN DER LIEBE war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede deiner Stimmungen erfühlen konnte.
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest du nur?"
Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest du nur?" nicht ihr galt. DU WARST ES, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an dich denken und auf dich warten.