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|In der Methernitha (Selbsthilfegenossenschaft mit geistigem Zweck) schauten wir uns erst die Fabrikation von Gestellen an (eigenes Patent). Die Leute scheinen mir initiativ und intelligent zu sein. Obwohl natürlich für eine solche Produktion auch kalkuliert und gearbeitet werden muss, versicherte mir Herr Jäger immer wieder, dass das Geistige das Zentrale und Verbindende der Methernitha darstelle. Für diese Leute ist Arbeit einfach ein Mittel, um anderen Leuten nicht zur Last zu fallen. Eigentlich beinahe ein Kloster. Die Fabrikordnung ist zwar streng (z.B. Unterhaltungen privater Natur sind verboten), doch könne jeder ± arbeiten, wie es ihm passe.

Die meisten Leute erscheinen einem bleich, und irgendwie nicht im Leben stehend.
Als wir das gesehen hatten, führte man uns in ein Büro, wo Herr Heeb versuchte, uns das Geistige klarzumachen, soweit wir es begreifen könnten und dürften. Ich werde im weiteren versuchen, mit seinen Worten zu reden.
Zuerst fragte er uns, ob wir irgendwo angeschlossen seien. Nach einigen Angaben unsererseits fuhr er fort und schilderte die schädlichen Einflüsse, denen die Menschen in der Welt ausgesetzt seien. Er geriet dann mit meinem Bruder in eine Diskussion über die sinnlichen Genüsse. Es stellte sich heraus, dass diese grundsätzlich abzulehnen seien, dass aber die menschliche Schwäche am Anfang der geistigen Laufbahn immer wieder dazu führe.
Er schilderte dann den Sinn des Lebens etwa folgendermassen:
Am Anfang waren alle Menschen (Engel, Geister) im Paradies. Dann erhob sich Luzifer mit seinem Gefolge über Gott und wurde hinausgeworfen. Seine Jünger (des Luzifer) merkten dann, dass sie schlecht getan hatten und hätten gerne wieder zurück gewollt.
Sie riefen und schrieen zu Gott. Da wurden grosse Verhandlungen geführt in den höchsten Oertern und dann ein Planet geschaffen (der heute nicht mehr ist), wo diese Gefolgsleute, die zurückzukehren wünschten, tausend Jahre in menschlichen Leibern zu leben und sich zu bewähren hatten. Dabei wurden sie Versuchungen ausgesetzt; einzelne davon waren von entscheidender Bedeutung, sodass bei Nichtbestehen das Empfinden für Versuchungen abgestumpft wurde.
Nach dieser Zeit wurde eine Brücke von diesem Planeten ins Paradies geschlagen. Ueber diese Brücke musste die Wesen gehen und wurden dabei von den nicht bestandenen Versuchungen in Form von Tieren angefallen. Auf diese Weise gelangten nur sehr wenige ins Paradies. Die übrigen waren wieder im Begriff, dem Verderben anheimzufallen, und riefen wieder zu Gott. Abermals wurden Verhandlungen geführt und die Bitte abgeschlagen.
Da stellten sich einige hohe Wesen zur Verfügung, diesen Wesen zu helfen. Diese Wesen sind wir Menschen. Diese hohen Geister helfen uns nur, wenn wir Gottes Gebote halten. Beginnen muss man mit dem, was in der Anmeldung steht: Enthaltung von Alkohol und Nikotin, ein christliches Leben führen. Das muss man unterschreiben.
Sobald man unterschrieben hat, wird man beobachtet (vo den hohen Wesen?) und erhält Bericht, wenn man angenommen wird.
Dann erhält man durch Mittelsleute in geistigen Stationen (z.B. Methernitha) Anordnungen und Gebote und schreitet auf dem Weg zur Vollkommenheit. In einem fortgeschrittenen Stadium kann man mit den helfenden Wesen selbst in Kontakt treten und erhält immer weiteres Wissen. Am Ende der Vollkommenheit hat man alles Wissen, kann sich entmaterialisieren und Naturgesetze aufheben. Dieses letztere gilt als Glaubensbeweis für sich selbst und besondere Besucher.
Dann hat man geistige Kräfte, die unheimlich wirken, wenn sie nicht zurückgehalten werden. Man ist dann auch in der Lage, zu Lebzeiten gerichtet zu werden. Man kann Freunden erscheinen und ihnen auf den Weg helfen.
Ansichten über bestimmte wichtige Dinge:
Gott: Darüber kann er nicht sprechen, er ist unaussprechlich.
Jesus: Ein Gesandter, der uns überhaupt die Möglichkeit gibt, den Weg der Gebote Gottes zu beschreiten (Sühnetod am Kreuz ist Lippenglauben, Taten müssen vorhanden sein).
Natur: Gleichwertig der Bibel. Hier lässt sich der Weg Gottes erkennen.
Nach Herrn Heeb ist die Anmeldung an die Methernitha eine Formsache. Er bejahte aber nicht, als ich erwähnte, dass es auch ohne Methernitha gehen müsse, wenn Wahrheit dahinter stecke.