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- 09.09.2009
- Afrika
Nach extrem langen Dürrezeiten haben nun sintflutartige Regenfälle in weiten Teilen Westafrikas schwere Überschwemmungen verursacht. Betroffen sind rund 600‘000 Menschen in über zehn Ländern.
Im Zentrum steht Burkina Faso (mit 150‘000 Betroffenen), wo auch ein Teil der Hauptstadt Ouagadougou unter Wasser steht. Sierra Leone meldet über 100 Todesopfer. Aber auch in Senegal, Niger, Ghana, Benin, Guinea, Gambia, Mauretanien, Mali und der Elfenbeinküste gibt es grosse Schäden.
Die Hochwasser vernichten Häuser, Nahrungsvorräte, Verkehrs- und Kommunikationsverbindungen und treffen meistens Menschen, die bereits in Slums/Elendvierteln leben und täglich um ihre Existenz kämpfen müssen. Zehntausende haben in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden Unterschlupf gefunden, müssen aber angesichts des anstehenden Schulanfangs eine neue Notunterkunft finden. Mangels Trinkwasser und sanitärer Einrichtungen sind zudem viele Menschen von Krankheiten bedroht. Während einige Gebiete von Hochwassern bedroht sind, leiden andere Länder gleichzeitig unter grosser Dürre.
Einige Partnerhilfswerke der Glückskette sind vor Ort bereits in der Nothilfe aktiv oder nun aktiv geworden. Angesichts der dringenden Bedürfnisse in der Region Westafrika aktiviert die Glückskette ihren Hilfsfonds «Afrika». Spenden aufs Postkonto 10-15 000-6 (Vermerk «Afrika») sind am Postschalter möglich.