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Damit das Auge, welches noch nicht schliesst oder noch nicht komplett schliesst, nicht austrocknet, ist ein Uhrglasverband hilfreich. Das Pflaster bildet eine feuchte Kammer und verhindert eine langfristige Schädigung der Augenoberfläche.
Normarweise sollte der Uhrglasverband mit einer Augensalbe nachts getragen werden.
Eine Therapeutin instruiert die fachgerechte Anlage oder empfiehlt in individuellen Fällen Alternativen.
Lassen Sie sich von Ihrem Augenarzt beraten, welche Augentropfen, Gels oder Salben Sie anwenden sollten, um tagsüber Ihr Auge vor dem Austrocknen zu schützen.
Tragen Sie zum Schutz gegen Staub, Zugluft und Sonneneinstrahlung eine Sonnenbrille, die auch seitlichen Schutz bietet.
Falls durch die Lähmung Schwierigkeiten mit der Atmung bestehen, kann ein Nasenpflaster benutzt werden. Durch die spreizende Wirkung des Pflasters werden beide Nasenflügel aufgespannt und die Luft kann nachts oder bei körperlicher Betätigung freier aus- und einströmen.
Damit das Auge beim Duschen und Haare-Waschen vor Seife und Shampoo geschützt werden kann, empfiehlt sich das Tragen einer Schwimmbrille.
Falls sich beim Essen Reste in der gelähmten Wangentasche ansammeln, kann das Stützen der Wange mit den Fingern hilfreich sein. Nach der Mahlzeit ist eine sorgfältige Mundhygiene mit Ausräumen der Wangentasche wichtig!
Auch das Sprechen kann etwas deutlicher ausfallen, wenn die Wange mit den Fingern leicht gestützt wird.