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Ringier will gross im Geschäft mit dem Bewegtbild mitmischen. Ab 2020 beginnt die Blick-Gruppe mit der Ausstrahlung von «Blick TV». Dazu wurde nun eine «Premium-Partnerschaft» mit dem Nachrichtensender CNN eingegangen.
Der digitale Sender werde unter anderem auf «nationale Berichterstattung und Breaking News» fokussieren, erklärte Ringier am Mittwoch. In diesem Zusammenhang steht auch die Kooperation mit CNN. So soll «neben der inländischen auch die internationale Kompetenz» gestärkt werden.
Durch die Zusammenarbeit erhalte «Blick TV» Zugang zu CNN-Inhalten für den Markt in der Schweiz und Liechtenstein. Das Projekt unter der redaktionellen Leitung von Jonas Projer soll von der Kompetenz von CNN bei der Verbreitung von Nachrichten profitieren und Zugang zum globalen News-Netzwerk des Senders haben.
Die zwei TV-Studios für «Blick TV» werden in Ringiers Pressehaus in Zürich angesiedelt - und direkt in den Newsroom integriert. «Der 'Blick'-Newsroom wird in den kommenden Monaten umgebaut und neu strukturiert», so Ringier. Zudem soll für den digitalen Live-TV-Sender auch noch personell aufgestockt werden.
Am Mittwoch kündigte Ringier bei der Präsentation der Geschäftszahlen an, in den nächsten Jahren vermehrt in Bewegtbildinhalte zu investieren. Dies als Reaktion auf die «stark steigenden Video-Zuschauerzahlen» und die «veränderten Anforderungen der Werbemärkte».