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Die Schweizerinnen und die Schwedinnen lieferten sich einen ausgeglichenen Halbfinal auf hohem Niveau. Vor dem letzten End lagen Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott zwar mit 5:6 zurück, hatten aber den Vorteil des letzten Steins. Mindestens das Zusatzend hätten die Davoserinnen erreichen müssen.
Verhängnisvoller letzter Stein
Doch der letzte Stein von Ott geriet zu lang, so dass die von Skip Margaretha Sigfridsson geführten Schwedinnen einen Stein zum 7:5 stehlen und den Final-Einzug sichern konnten. Wäre Otts Versuch wie gewünscht gekommen, hätten die Schweizerinnen womöglich sogar zwei Punkte schreiben und in den Olympia-Final einziehen können.
«Eine Enttäuschung ist eine Enttäuschung. Es bot sich uns die Chance zum Sieg. Mein letzter Stein geriet zu lang. Das rührte auch daher, dass der zweitletzte Stein zu kurz geraten war, oder wir zu spät mit dem Wischen begannen. Aber ich musste die Länge korrigieren. Es stimmte im letzten End einfach nicht», analysierte eine enttäuschte Ott nach der knappen Niederlage.
Um Bronze gegen Grossbritannien
Statt um Gold spielen die Schweizerinnen nun am Donnerstag (ab 09:30 Uhr im Sotschi Player) gegen Grossbritannien (Skip Eve Muirhead) um Bronze. Die Britinnen verloren ihren Halbfinal gegen die noch ungeschlagenen Kanadierinnen um Skip Jennifer Jones mit 4:6.