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Eiskunstlauf: Chen erneut Weltmeister
Der US-Amerikaner Nathan Chen hat sich bei der Weltmeisterschaft in Stockholm zum 3. Mal in Folge Gold gesichert. Chen hatte nach dem Kurzprogramm nur den 3. Rang belegt, verwies die Japaner Yuma Kagiyama und Yuzuru Hanyu aber mit einer perfekten Kür auf die Plätze 2 und 3. Für einen Schweizer Höhepunkt sorgte Lukas Britschgi. Der 23-jährige Schaffhauser zeigte in der Kür eine solide Leistung und holte sich den 15. Schlussrang, womit er der Schweiz einen Quotenplatz für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking sicherte. Bei den Männern ist es das beste Schweizer Ergebnis seit 2008. Damals wurde Stéphane Lambiel 5.
Eiskunstlauf: Eistanz-Gold für Russland
Die russischen Europameister Viktoria Sinizina und Nikita Kazalapow gewannen in Stockholm ihren ersten WM-Titel im Eistanz mit 221,17 Punkten. Platz 2 ging an das amerikanische Duo Madison Hubbell/Zachary Donohue. Es verwies mit 214,71 Punkten die Kanadier Piper Gilles/Paul Poirier (214,35 Punkte) ganz knapp auf den Bronze-Rang. Die Kanadier durften sich immerhin damit trösten, bei der siebten WM-Teilnahme erstmalls eine Medaille gewonnen zu haben.
Ski alpin: Zenhäusern und Meillard Schweizer Meister im Slalom
Ramon Zenhäusern krönte sich zum zweiten Mal nach 2018 zum Schweizer Meister im Slalom. Dem zweitplazierten Joel Lütolf nahm der Walliser 94 Hundertstel ab. Der Walliser profitierte auch davon, dass bei nicht einfachen Bedingungen im 2. Lauf unter anderen Daniel Yule, Tanguy Nef und Luca Aerni ausschieden. Der Wettkampf der Frauen wurde von Mélanie Meillard dominiert. Die Neuenburgerin verwies Valentine Macheret um satte 3,54 Sekunden auf Platz 2 und gewann nach 2017 ihren zweiten SM-Titel im Slalom. Michelle Gisin, Wendy Holdener und Camille Rast verzichteten auf einen Start.
Skifliegen: Wind verunmöglicht Teamwettkampf
Im slowenischen Planica wurde der Teamwettkampf am Samstag im Skifliegen nach 21 von 36 Springern im 1. Durchgang abgebrochen. Davor hatte es bei stark wechselnden Windverhältnissen enorm unterschiedliche Weiten gegeben. Nach mehreren längeren Verzögerungen verfügte die Jury schliesslich den Abbruch. Das Schweizer Team mit Sandro Hauswirth, Dominik Peter, Simon Ammann und Gregor Deschwanden lag nach 2 Springern auf dem letzten Platz und hätte den 2. Durchgang wohl verpasst. Der Wettkampf wird nicht gewertet. Das Mannschaftsfliegen soll nun am Sonntag in einem Durchgang ab 9 Uhr nachgeholt werden. Der Einzelwettkampf mit 2 Durchgängen ist für 10:30 Uhr angesetzt.