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Vorbehaltlich eines Einspruchs eines UN-Mitgliedstaates wird am 20. September eine Pandemie-Erklärung verabschiedet, die weltweiten Zugang zu Impfstoffen, digitale Gesundheitsdokumente und universelle Gesundheitsversorgung fordert.
Die „Politische Erklärung des hochrangigen Treffens der UN-Generalversammlung zur Pandemievorsorge und -reaktion“ wird unter den Mitgliedstaaten im Rahmen eines Stillschweigeverfahrens verteilt. Einwände gegen das Dokument können an den Präsidenten der Generalversammlung gerichtet werden, worauf eine Überarbeitung folgen kann. Ohne Einwände innerhalb von 72 Stunden wird es von allen Staaten angenommen.
Die Erklärung betont den globalen Zugang zu Impfstoffen nicht nur als Reaktion, sondern auch präventiv. Sie bezieht sich stark auf die Bedeutung von Impfbereitschaft und nennt das Bekämpfen von „Impfmüdigkeit“ und Fehlinformation als Priorität.
Die zurückhaltende Reaktion auf COVID-19-Impfstoffe, basierend auf Bedenken über die schnelle Entwicklung und Berichte über Nebenwirkungen, wird ebenfalls erwähnt.
Das Dokument hebt das Potenzial digitaler Gesundheitstechnologien hervor, inklusive möglicher digitaler Impfpässe, die mit UN-Vorschlägen für digitale IDs verknüpft sein könnten. Es wird auch die WHO-Leitlinien zur Kontaktverfolgung bei COVID-19 erwähnt.
Zusätzlich plädiert die Erklärung für den „universellen Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten“ und scheint die Sozialisierung der Gesundheitsversorgung zu unterstützen.
Schließlich fordert sie die Aufteilung der Vorteile aus Erregern oder Materialien mit Pandemiepotenzial, ohne jedoch zu konkretisieren, wie diese Vorteile aussehen könnten.