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Die Wirksamkeit von Hochwasserschutzmassnahmen kann mit sogenannten Intensitätskarten veranschaulicht werden. Diese Karten zeigen die räumliche Ausdehnung eines Hochwasserereignisses mit einer bestimmten Wiederkehrdauer, respektive Jährlichkeit jeweils vor und nach Umsetzung der geplanten Schutzmassnahmen.
Untenstehend sind die Intensitätskarten für ein 100-jährliches Ereignis (= ein Ereignis, das durchschnittlich einmal in 100 Jahren eintritt) für den Sarnersee und die Sarneraa abgebildet. Die überfluteten Flächen sind darin in unterschiedlichen Intensitätsstufen abgebildet: Je dunkler die grünen Flächen sind, desto grösser ist an dieser Stelle die Überflutungshöhe.
Auf der jeweils oberen Karte ist die Situation im Ist-Zustand, also ohne realisierten Hochwasserschutz, dargestellt. Auf der unteren Karte ist die Situation nach Realisierung des Projekts „Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost“ abgebildet. Vergleicht man die Karten vor und nach Projektrealisierung miteinander, so stellt man fest, dass nach der Umsetzung der Schutzmassnahmen bei einem 100-jährlichen Hochwasserereignis praktisch sämtliche Gebiete mit grossen Überschwemmungshöhen entlang des Sarnersees und der Sarneraa verschwunden sind. Im Gebiet Kernmatt gibt es aber trotz Schutzmassnahmen Gebiete mit mittleren oder geringen Überflutungshöhen.