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Hunderte Menschen haben sich trotz Eiseskälte in den USA und Kanada zu Trauerkundgebungen für die Opfer des Anschlags auf die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» versammelt. In Washington ging auch die französische IWF-Chefin Christine Lagarde auf die Strasse.
«Wir stehen alle noch unter Schock», sagte Lagarde. Die Karikaturisten der Zeitung begleiteten den Alltag der Franzosen seit Jahren. Auch von ihr selbst habe es schon Karikaturen gegeben, sagte Lagarde. «Damals habe ich darüber geschmunzelt.»
Mehrere hundert Menschen kamen zur Demonstration vor dem sogenannten Newseum, einem Museum über die Presse. Auch in der Metropole New York trotzten hunderte Menschen den eisigen Temperaturen und gingen für die Opfer des Anschlags auf «Charlie Hebdo» auf die Strasse.
Unter ihnen waren viele Franzosen, die am Union Square die Nationalhymne anstimmten und dann «Charlie, Charlie» riefen. Auch in den kanadischen Städten Montréal, Québec und Winnipeg gab es Solidaritätskundgebungen.
Bei dem Angriff waren am Mittwochvormittag zwölf Menschen getötet worden, darunter mehrere Zeichner und der Chefredaktor von «Charlie Hebdo». Die Polizei leitete eine Fahndung nach drei Verdächtigen ein. Der jüngste von ihnen stellte sich am späten Mittwochabend nach Angaben aus Ermittlerkreisen der Polizei. (feb/sda/afp)