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Die Geschichte der Kaffeebohne
Die Geschichte der Kaffeebohne:
Die Geschichte der Kaffeebohne geht bis ins Jahr 850 nach Christus zurück. Es fing alles an, als in Äthiopien den Mönchen auffiel, dass Ihr Schafe plötzlich quicklebendig waren. Sie stellten fest, dass die Ziegen an einer besonderen Pflanze geknabbert haben. Es war die Kaffeepflanze! Als die Mönche den Kaffee selbst probiert haben, waren sie «bitter enttäuscht» von dem Kaffeegeschmack. Daraufhin warfen Sie die Kaffeebohne ins Feuer und plötzlich zog ein köstlicher Duft in die Luft. Die Mönche löschten umgehend das Feuer und mischten es mit Wasser, daraus entstand ein schwarzes Getränk. Durch diese Entdeckung konnten alle Mönche mit voller Energie Ihre Nachtgebete halten.
Wie gelangte der Kaffee nach Europa?
Der Kaffee kam erst viel später nach Europa, im 16. Jahrhundert gelangte er durch Geschenke aus Konstantinopel (heute Istanbul) zu uns. Erst im Jahr 1615 wurden die ersten größeren Mengen in Europa verkauft.
Als 1683 die Türken abrücken mussten von Ihrer Belagerung in Wien, hinterließen Sie 500 Säcke vollgepackt mit Kaffeebohnen. Ein großes Glück für die Wiener. Damals eröffnete ein Kaffee liebender Pole in Wien ein kleines Kaffeehäuschen, welches viele Leute aus Wien anlockte. Dies führte zu einer noch heute weltbekannten Wiener Kaffeehauskultur. Von da an verbreitete sich der Kaffee, in ganz Europa und ist heute gar nicht mehr aus dem alltäglichen Leben wegzudenken.
Ende des 17. Jahrhunderts pflanzten die Holländer, welche dazumal eine der einflussreichsten Seemächte der Welt waren, Ihren Kaffee auf Ihrer Insel «Java» in Indonesien an. Es folgten weitere Plantagen in den Regionen von Sri Lanka, Indien und schlussendlich auch in Surinam. Er verbreitete sich weiter in Tropische gebieten, wo heute die größten Plantagen stehen und somit die Weltmarktführer in der Kaffeeproduktion sind.