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Wetterlexikon
Phänologischer Kalender
Im Gegensatz zu den astronomischen Jahreszeiten sind die phänologischen Perioden nicht an fixe Daten gebunden. Jahresabschnitte werden durch Beobachtungen aus der Natur bestimmt. Wenn etwa die Schwarzen Holunderbeeren reifen, ist es Zeit sich vom Sommer zu verabschieden. Schneeglöckchen dagegen leiten den Vorfrühling ein.
Beispiel eines Phänologischen Kalenders. Foto: Sarah Arnold
10 Jahreszeiten
Der phänologische Kalender kennt 10 Jahreszeiten: Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und Winter. Die Blüte, Fruchtreife, Blattfärbung oder der Blattabwurf von bestimmten Pflanzenarten, sogenannte Zeigerpflanzen, markieren jeweils den Beginn einer neuen Jahresphase.
Vorfrühling
Schneeglöckchen und die Kätzchen der Haselbringen mit Gewissheit Kunde vom Vorfrühling. Der Winter ist vorbei.
Erstfrühling
Um den April herum haben wir Erstfrühling bei uns. Er wird eingeläutet, wenn die Forsythie blüht und wenn die Stachelbeerenihre Blätter entfalten. [weiter]