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Solarmodule
Physikalisch auf Kurzform gebracht, funktioniert Photovoltaik wie folgt: In Sonnenstrahlen sind winzige Lichtteilchen, auch Photonen oder Lichtquanten genannt, enthalten. Diese erzeugen in einem Festkörper, dem Halbleiter, einen elektrischen Gleichstrom.
Solarmodule sind ein Verbund von 36 bis 72 kristallinen Solarzellen, die elektrisch zusammengeschaltet sind. Die Grösse der Anlage bestimmt den Deckungsgrad des Bedarfs. Wenn in einem Einfamilienhaus von einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden pro Jahr ausgegangen wird, müsste die Modulfläche rund 35 Quadratmeter betragen. Kleinere Flächen können deshalb nur einen gewissen Anteil des Strombedarfs decken.
Montage Solarpanels
Solarzellen lassen sich, wie Sonnenkollektoren, auf nahezu allen Dachformen montieren. Mittlerweile gibt es Module, die direkt ins Dach oder die Fassade integriert sind. Sie lassen sich auch bei Altbauten anbringen, allerdings sollte die Dachstatik abgeklärt und der Allgemeinzustand der Dachdeckung überprüft werden.
Wer sich für eine Solaranlage entscheidet, muss einen etwaigen Netzanschluss im Voraus beim zuständigen Elektrizitätswerk beantragen und je nach Kanton eine Bewilligung einholen. Zudem sollte sicher sein, dass weder Bäume noch Nachbarhäuser den Stromerzeuger verschatten.
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