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Das Virus gelangte Ende November durch den Import von Sperma von infizierten Tieren aus einer Eberstation in Deutschland in die Schweiz. Nachdem das Virus in der Schweiz festgestellt wurde, sind 26 Zuchtbetriebe gesperrt worden. In all diesen Betrieben wurde dieses Sperma eingesetzt.
Nun sind alle Zuchtsauen dieser 26 Betriebe untersucht worden. Es wurden laut BVET keine weiteren Infektionen festgestellt.
1200 Tiere notgeschlachtet
Vergangene Woche hatte sich die Tierseuche in einem Schweinezuchtbetrieb in Innerrhoden ausgebreitet. Alle 1200 Tiere wurden in einer grossangelegten Aktion notgeschlachtet.
Das PRRS-Virus (Porcines reproduktives und respiratorisches Syndrom) kann bei Schweinen zu Fruchtbarkeitsstörungen, zur Geburt schwacher Ferkel und zu Atemwegbeschwerden führen. Für Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr. Das Fleisch von geschlachteten Tieren kann gegessen werden.