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Forscher sind in einer Studienübersicht der Frage nachgegangen, ob Kinder im Auto besser rückwärts oder vorwärts fahren sollten.
Sie durchsuchten dazu verschiedene Datenbanken und Websites zur Sicherheit von Kindern im Auto nach entsprechenden Studien.
Amerikanische Studie
Die Analyse der Daten aus der US National Highway Traffic Safety Administration von 870 Kindern, die zwischen 1998 und 2003 in Verkehrsunfälle verwickelt waren, ergab, dass vorwärts fahrende Kinder zwischen 0 und 23 Monaten deutlich häufiger verletzt wurden als rückwärts fahrende. In Zahlen: der Schutz des Kindersitzes für Rückwärtsfahrende betrug 93%, für vorwärtsfahrende Kinder 78%.
Schwedische Studie
In Schweden fahren drei Viertel aller Kinder unter 3 Jahren in Kindersitzen rückwärts. Zwischen 1999 und 2006 starben 4 rückwärts fahrende Kinder und 6 vorwärts fahrende Kinder.
Eine Analyse der Volvo-Versicherungsfirma ergab: Von 421 verletzten rückwärts fahrenden und 950 vorwärts fahrenden Kindern lag der Schutz der Kindersitze bei 96% beim Rückwärtsfahren und bei 77% beim Vorwärtsfahren.
Crash Tests mit Dummies
Die Erkenntnisse werden von modernen Crash-Tests bestätigt. 31 Dummies in der Grösse von 12, 18 und 36 Monate alten Kindern wiesen im Nacken und Brust-Bereich beim Rückwärtsfahren wesentliche geringere „Verletzungen“ auf.
Das kleinste Verletzungsrisiko hatten Dummies, die in europäischen, rückwärts montierten Kindersitzen ''verunfallten''.
Fazit der Autoren: Kinder bis 4-jährig sollten im Auto in rückwärts montierten Kindersitzen fahren, da die Verletzungsgefahr wesentlich kleiner ist als beim Vorwärtsfahren.