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Meine weiteren Berechnungen haben ergeben, dass es um den 5. Januar deutlich kälter wird – das Tagesmittel sinkt um 5°C auf Werte um das Monatsmittel. Danach bleibt es bei Temperaturen um das Monatsmittel bis die Werte um Mitte Monat wahrscheinlich leicht (um etwa 2°C) darunter sinken werden. Dies sind aber nur die Mittelwerte aller möglichen Varianten. Wenn man die einzelnen Varianten vergleicht, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Tagesmittel der Temperatur an mindestens einem Tag bis Mitte Januar bis auf -5°C oder noch tiefer sinkt, bei 76%.
Dies sind die Temperaturvarianten. An der Senkrechten Achse sind die Temperaturwerte in °C angegeben, auf der waagrechten die Daten. Rechts stehen, welche Varianten dem Temperaturverlauf der letzten 2-3 Wochen gleichen. Diese Varianten, die dem vergangenen Temperaturverlauf am ehesten gleichen, habe ich stärker gewichtet, als solche, die nur annähernd übereinstimmen (die Gewichtung ist jeweils recht davon angegeben). Die dicke, schwarze Linie ist das Mittel und steht somit für den wahrscheinlichsten Temperaturverlauf.
Die Temperaturwerte gelten für St.Gallen (750 m.ü.M.), da ich die auchivierten Wetterdaten der Meteoschweiz-Wetterstation St.Gallen für die Berechnung verwendete. Um die Werte für andere Höhenlage zu erhalten muss man für einen tiefer gelegenen Ort pro 100 Meter Höhenunterschied 0.7°C dazu- und für einen höher gelegenen Ort abzählen. Allerdings kann es bei Nebel durchaus umgekehrt sein.
In den folgenden Monates sieht es so aus:
Im Januar rechne ich zu 44% mit milden Wetter, wobei normale Temperaturen zu 35% auch noch über dem statistischen Zufall liegen. Eine unterdurchschnittliche Mitteltemperatur ist mit 21% weniger wahrscheinlich.
Für den Februar hat sich ein kalter Witterungsverlauf ergeben mit 44% Trefferwahrscheinlichkeit. Mildes Wetter liegt mit 33% auf der Zufallstrefferquote und durchschnittliche Temperaturen sind mit 24% eher unwahrscheinlich. Dass normale Temperaturen am unwahrscheinlichsten sind, ist eher ungewöhnlich, doch schon anfangs November haben sich für den Februar ähnliche Werte ergeben.
Im März dürfte der Winter dann vorbei sein, denn es wird zu 48% zu mild. Kaltes Wetter ist zu 32% zu erwarten und am unwahrscheinlichsten sind erneut normale Werte mit 26%.
Insgesamt gehe ich derzeit von einem durchschnittlichen Winter aus, wenn man den Dezember auch noch dazu zählt.
Auch für diese Berechnungen habe ich die archivierten Daten der Meteoschweiz-Wetterstation St.Gallen verwendet, doch da die Temperaturen relativ zum Monatsmittel angegeben werden, macht es nichts, dass ich die Wetterdaten von einer 200 Meter höher gelegenen Wetterstation nehme.