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Die Einnahme von synthetischen Schilddrüsenhormonpräparaten kann Komplikationen mit sich bringen. Denn die Dosierung ist vollkommen individuell und muss daher für jeden Patienten erst ausgetestet werden.
Die wechselnden Symptome machen den Betroffenen physisch und psychisch schwer zu schaffen. Das Problem könnte aber nicht nur an der unpassenden Dosierung liegen, sondern auch daran, dass das verordnete Medikament einfach nicht das richtige für Sie ist.
Meist wird pures Levothyroxin, also T4 verschrieben. Was aber, wenn bei Ihnen eine Umwandlungsstörung vorliegt und Sie T4 nicht in das aktive T3 umwandeln
können?
Viele Patienten kommen viel besser mit einem Kombinationspräparat zurecht, das nicht nur T4, sondern auch das aktive T3 enthält. Ebenso stehen für die ganzheitliche Therapie bei Schilddrüsenunterfunktion die Präparate aus der Schweineschilddrüse zur Verfügung.
Aus Schweine- oder auch Schafschilddrüsen wurden früher Extrakte hergestellt, die man dann ab etwa Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er und 1960er Jahre hinein Menschen mit Schilddrüsenunterfunktionssymptomen verordnete. Dann brachte die pharmazeutische Industrie Levothyroxin auf den Markt und die getrockneten und pulverisierten Tierschilddrüsen verschwanden mehr oder weniger vollständig aus dem Therapieangebot der Endokrinologen.