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Die Schweizer Equipe um Max Heinzer unterlag in den Halbfinals gegen Olympiasieger Frankreich deutlich mit 27:45. Während Teamleader Heinzer in den Viertelfinals beim Sieg über Ungarn noch Matchwinner war, kam er gegen Frankreich nicht richtig auf Touren und verzeichnete in allen drei Gefechten eine Minus-Bilanz.
Vom Schweizer Trio konnte einzig der Olympia-Vierte Benjamin Steffen eines seiner drei Gefechte mit einer positiven Bilanz abschliessen; er brachte die Schweiz mit einem 4:3 über Einzel-Europameister Yannick Borel zwischenzeitlich mit 6:5 in Führung.
Im Final treffen Frankreich und Russland aufeinander. Die Russen setzten sich gegen Italien mit 45:40 durch.
Die Schweizer gewannen davor in den Viertelfinals gegen Mitfavorit Ungarn mit 42:34. Schlussfechter Heinzer hatte dabei gegen Andras Redli mit einem 16:17-Rückstand übernommen.
Heinzer hatte schon im letztjährigen WM-Halbfinal gegen Ungarn im abschliessenden Team-Gefecht gegen Redli ein Rückstand gekehrt. Damals war Heinzer mit einem 11:15-Rückstand angetreten. Der Schwyzer führte dann mit einem Offensiv-Feuerwerk die Schweizer noch zu einem 37:32-Sieg über die Ungarn.
Die Schweizer fechten an den EM in der Besetzung Heinzer, Benjamin Steffen, Michele Niggeler und Lucas Malcotti. Heinzer, der Olympia-Vierte Steffen und der letztjährige EM-Achte Niggeler zählten bereits letzten Sommer zum Schweizer WM-Silber-Team. Zum EM-Auftakt in Novi Sad hatten die Schweizer in den Achtelfinals Dänemark mit 45:33 bezwungen.
Im letztjährigen WM-Final waren die Schweizer den Franzosen nur knapp unterlegen. Die in Führung liegenden Schweizer hatten damals unglücklich mit 43:45 den Kürzeren gezogen und den ersten Team-WM-Titelgewinn der Schweizer Fechtgeschichte nur knapp verpasst.
Die Schweizer führten damals mit einem maximalen Vorsprung von sieben Treffern. Schlussfechter Max Heinzer musste aber nach einem Sturz auf den Hinterkopf beim Stande von 32:29 mit Verdacht auf Hirnerschütterung ausgewechselt werden. Später erhöhte Georg Kuhn den Vorsprung zwischenzeitlich auf vier Treffer, ehe dem aktuellen Einzel-Europameister Yannick Borel doch noch die Wende für den auch damals topgesetzten Olympiasieger gelang.