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Katholische Kirche

Katholische Kirche Christkönig Rudolfstetten-Bergdietikon

Geschichte
Die erste christliche Stätte in Rudolfstetten – ein Bildstöckli – geht auf das Jahr 1300 zurück. Eine erste Kapelle, die Jakobus dem Älteren geweiht war, wird Anfang des 17. Jahrhunderts erwähnt. 1710 wurde die St.-Jakobus-Kapelle durch einen Neubau ersetzt, der 1768 vergrössert und von Baron von Hornstein – dem Weihbischof von Konstanz – dem hl. Wendelin geweiht wurde. Dieser Bau wurde 1820 erneut vergrössert und mit einer Empore versehen. 1955 erwarb der Staat die Kapelle, fünf Jahre später wurde sie wegen der neuen Verkehrsführung abgerissen.
Heutiges Gotteshaus
Der erste Spatenstich für die heutige Kirche nach den Plänen des Architekten Hermann Bauer fand am Christkönigsfest 1962 statt. Die fünf gespendeten Glocken wurden in der Glockengiesserei Rüetschi in Aarau gegossen. Am 10. Mai 1964 wurden sie von Domherr O. Schnetzler geweiht und anschliessend von den Buben und Mädchen der Kirchgemeinde zum Glockenstuhl aufgezogen. Der Kirchenbau wurde am 23. August 1964 von Bischof Franziskus von Streng Christus dem König und dem hl. Wendelin geweiht. Gleichzeitig wurde Rudolfstetten zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben. 1986 wurden der Turm und das Innere der Kirche renoviert; zwei Jahre später konnte die neue Orgel eingeweiht werden.
Verwaltung und Organisation
Zur Pfarrei Christkönig Rudolfstetten gehören neben den Katholiken von Rudolfstetten auch jene von Bergdietikon. Die katholischen Christen vom Friedlisberg hingegen werden von der Pfarrei Berikon betreut.