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Die ZSC Lions, die ohne mehrere kranke oder verletzte Leistungsträger auskommen mussten, waren in der 34. Minute durch den früheren NHL-Verteidiger Yannick Weber in Führung gegangen. Es war der 18. Schuss aufs Tor der Gastgeber gewesen.
Doch die Schweden glichen noch vor Ende des Mitteldrittels in Überzahl durch Ludvig Larsson (37.) aus. Dennis Everberg sorgte dann in der 53. Minute mit einem weiteren Powerplaytor für das Siegtor der Gastgeber. Schliesslich stellte Adam Edström 35 Sekunden vor Spielende mit einem Abschluss ins leere Tor das Schlussresultat her.
Insgesamt realisierten die Schweden fünf Powerplay-Tore in den beiden Duellen gegen die ZSC Lions. Für die Zürcher galt es nach der Hinspielniederlage, den kanadischen Stürmer Adam Tambellini zu neutralisieren. Dies gelang den ebenbürtigen Zürchern auch besser als im Hinspiel. Der Sohn von Steve Tambellini und jüngere Bruder von Jeff Tambellini, die beide einst für den ZSC stürmten, musste sich diesmal mit einem Skorerpunkt zum Siegtreffer begnügen. In Zürich hatte er noch mit zwei Toren und zwei Assists geglänzt.
Für die ZSC Lions war es die sechste Beteiligung an der 2014 neu lancierten Champions League. Die Zürcher hatten 2009 das letzte Format der Champions League noch gewinnen können, als maximal zwei Teams aus den europäischen Top-Nationen inklusive Russland dabei waren. ZSC-Bezwinger Rögle wird es nun in den Viertelfinals mit Sparta Prag zu tun bekommen.
Am Mittwoch steht als letzte Schweizer Champions-League-Hoffnung noch Fribourg-Gottéron im Einsatz gegen RB München im Einsatz, der in der Gruppenphase bereits dem EV Zug das Nachsehen gegeben hatte. Gottéron, 2017 noch Halbfinalist, muss allerdings nach dem 2:4 vor eigenem Publikum zwei Tore gutmachen, um zumindest eine Verlängerung zu erzwingen.
Sollte auch Gottéron scheitern, wäre es das dritte Mal in der neuen Champions League nach 2015 und 2019, dass die Viertelfinals ohne Schweizer Beteiligung stattfinden würden.