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Auberson
(L') (Kt. Waadt,
Bez. Grandson,
Gem.
Sainte Croix).
1070 m.
^[Supplement 1109 m.] Politisches und industrielles
Centrum des Kreises
Granges de
Sainte-Croix (s. diesen Art.), aus den Weilern L'
Auberson und
Chez-les-Jacques bestehend. An
der von
Sainte-Croix über den
Col des
Etroits und Les Fourgs nach Pontarlier führenden Strasse, 4 km w. der Station
Sainte-Croix
der Linie
Yverdon-Sainte-Croix und mit ihr durch einen täglich dreimaligen Postkurs in Verbindung stehend.
Postbureau, Telegraph, Telephon. 90
Häuser,
ca. 900 reform. Ew.
^[Supplement: 799 reform. Ew.]
L'
Auberson ist ein langgestrecktes Strassendorf am obern Ende des
Val-de-Travers und liegt, rings von schönen Tannenwäldern
umgeben, auf einem
allen Winden ausgesetzten Hochplateau, das vom Mont
Suchet, den
Aiguilles de Baulmes und
dem
Chasseron abgeschlossen wird. Strenger Winter. Auf diesem
Plateau entspringt die
Noiraigue, die oberhalb
Buttes ihren Namen
wechselt und als
Buttes von rechts in die
Areuse mündet. Pfarrgemeinde mit 2 Kirchen; etwas
Ackerbau; Obstbäume gedeihen
nicht mehr. Dagegen durch schöne
Wiesen begünstigte Viehzucht. Verschiedene bedeutende Musikdosenfabriken; die Uhrenindustrie
beschäftigt ebenfalls zahlreiche Arbeiter.
Das Dorf völlig ohne Quellwasser, das Regenwasser wird in Cisternen aufgefangen. Trotzdem sind die das Dorf im N. begrenzenden Wiesen sumpfig und liefern ausgezeichneten Torf, der stark ausgebeutet wird. Die das Dorf durchschneidende Strasse Sainte-Croix-Pontarlier ist sehr alt; auf ihr betraten 1871 22000 Mann der französischen Ostarmee, die an der 1 km entfernten Grenze ihre Waffen abgelegt hatten, den Schweizerboden. Die Umgebungen, besonders längs der Strasse, reich an Kreidefossilien. Früher Ausbeute von sehr geschätztem eisenschüssigen Erz.