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Mazzone ist Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission. Dadurch erhalte der Zivildienst "eine starke politische Rückendeckung" in Zeiten, in denen "der Druck auf den Zivildienst wieder wächst", teilte der Verband nach der Mitgliederversammlung vom Montagabend in Bern mit. Neu in den Vorstand gewählt wurde zudem Jérémie Juvet.
Der scheidende Präsident Heiner Studer wurde an der Versammlung verabschiedet. Sein wohl grösstes Verdienst bei seinem Einsatz für den Zivildienst sei die Abschaffung der Gewissensprüfung im Jahr 2009.
Seit 1996 kann in der Schweiz die Militärdienstpflicht in Form von Zivildienst geleistet werden. Der Einsatz dauert 1,5 Mal so lange wie der Militärdienst. 2016 stieg die Zahl der Zivis auf 6169. Zum Vergleich: Am Montag waren rund 6800 Männer und Frauen in die erste Rekrutenschule (RS) des Jahres 2017 eingerückt.
Der Trend zum Zivildienst wird nicht überall gerne gesehen. Der Zivildienst sei zu attraktiv, erklärte der neue Armeechef Philippe Rebord letzten Herbst anlässlich seiner Ernennung.
CIVIVA hält dagegen, der Zivildienst unterstütze für die Gesellschaft grundlegende Institutionen dort, wo die Hilfe benötigt werde und fördere damit ein gemeinschaftliches Zusammenleben. Der Verband wurde 2010 in Bern von zivildienstfreundlichen und friedenspolitischen Organisationen als Schweizerischer Zivildienstdachverband gegründet. Mittlerweile hat er über 100 Kollektivmitglieder und fast 1000 Einzelmitglieder aus der ganzen Schweiz.
(SDA)