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Patricia Grace, geboren 1937 in Wellington, Neuseeland, war viele Jahre Lehrerin. 1975 gelang ihr mit dem Erzählband Wairaki als erster Maori-Autorin eine Veröffentlichung. Für den Roman Potiki – ihr erstes Buch, das auf Deutsch übersetzt wurde – erhielt Patricia Grace 1994 den LiBeraturpreis. 2006 wurde sie mit dem neuseeländischen Prime Minister’s Award for Literary Achievement geehrt. Die Autorin lebt auf dem Land ihrer Vorfahren.
Patricia Grace, geboren 1937 in Wellington, Neuseeland, war viele Jahre Lehrerin und lebt heute auf dem Land ihrer Vorfahren in Plimmerton.
Ihr Erzählband Wairaki (1975) war die erste Veröffentlichung einer Maori-Autorin überhaupt. Ihr erster Roman, The Moon Sleeps, erschien 1978. Sie hat auch mehrere Kinderbücher in Maori und Englisch geschrieben.
Für den Roman Potiki, ihr erstes Buch, das auf Deutsch übersetzt wurde, erhielt Patricia Grace 1994 den LiBeraturpreis. Der Roman Dogside Story wurde 2001 mit dem internationalen Kiriyama Prize ausgezeichnet. 2006 erhielt sie den neuseeländischen Prime Minister’s Award for Literary Achievement für ihr Werk, das in der Entwicklung der Maori-Prosaliteratur eine Schlüsselrolle spielt.
»In Patricia Graces Erzählungen gibt es keinen Urzustand mehr, keine heile Welt der Vergangenheit: das Leben der Maori findet im Kontext der multiethnischen Gesellschaft Neuseelands von heute statt. Patricia Grace ist eine genaue Beobachterin: sie zeigt Momentaufnahmen von Menschen, die im Spannungsfeld von mühsam geretteten Traditionen und den Anforderungen der modernen Leistungsgesellschaft leben – und sich mehr oder weniger gut durchschlagen.«
»Patricia Grace gehört zwar zu Neuseelands literarischem Adel, doch in ihrer Literatur prahlt sie nicht mit diesem Glanz. Ihre Erzählungen haben eine wirkliche Reinheit.«
»Patricia Grace konfrontiert uns mit einem Leben zwischen den Kulturen, mit einer fremden Lebenssicht, einem fremden Denken und teils auch einer fremden Psychologie. Geister leben mit Menschen, Dinge, die da sind, beeinflussen ebenso wie Dinge, die fehlen und sterben ist ein Teil des Lebens.«