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Allergie, Heuschnupfen
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- St.Gallen
Typische Symptome von Allergien und Heuschnupfen
Eine chronisch verstopfte Nase, ein ständiges Nasenlaufen, brennende Augen und Husten bzw. Atemnot können durch eine allergische Entzündung der Schleimhäute bedingt sein. Jeder kennt den typischen Heuschnupfen mit geröteten, brennenden Augen im Frühjahr und einer verstopften Nase mit Fliessschnupfen und Niesreiz.
Zeitpunkt der Beschwerden
Treten die Beschwerden im Februar und März auf, liegt eine Allergie gegen Hasel und Erle nahe. Eine Birkenpollenallergie macht sich am ehesten im April bemerkbar. Gefolgt wird diese vom Heuschnupfen gegen Gräserpollen, der sich meist von Mai bis etwa Juli erstreckt. Das zeitliche Auftreten hängt vom Klima und von der Meereshöhe ab. Welche Pollen in der Luft sind, lässt sich bei Informationsdiensten abfragen, etwa www.aha.ch. Dort finden sich wichtige Informationen gegen weitere Auslöser von Allergien, s.g. Allergene. Dazu zählen die Hausstaub- und Vorratsmilben sowie Tierhaare und Schimmelpilze.
Allergien treten häufig im Kindes- und Jugendalter auf
Am häufigsten treten allergische Erkrankungen der Nase und der Augen erstmals im Kindes- und Jugendalter auf, können jedoch auch bei kleinen Kindern auftreten und manifestieren sich vereinzelt erst im Erwachsenenalter.
Heuschnupfen, Asthma und Kreuzallergien
Wichtig ist, dass ein Heuschnupfen mit einer Überempfindlichkeit der Bronchien einhergehen kann und sich eine allergische Erkrankung der Atemwege, die sich zunächst an der Nase zeigt, sich zu einem allergischen Asthma bronchiale entwickeln kann. Gut zu wissen ist darüber hinaus, dass eine Allergie gegen bestimmte Pollen mit einer Allergie gegen Nahrungsmittel einhergehen kann. Diese Kreuzallergien werden z.B. gegenüber Äpfel und Nüssen bei Birkenpollenallergie beobachtet
Diagnostik
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Bei einer chronisch verstopften Nase durch Schleimhautschwellung oder bei Nasenlaufen wird deshalb eine allergische Reaktion auf die häufigsten Auslöser am Unterarm untersucht. Diese Pricktest genannte, schmerzlose Untersuchung liefert innerhalb von etwa 20 Minuten Hinweise auf eine allergische Reaktion der Haut. Wenn diese Reaktion zum Krankheitsverlauf passt, etwa Fliessschnupfen und verstopfte Nase während der Sommermonate, ist eine allergische Ursache der Nasenbeschwerden wahrscheinlich. Getestet werden Baum- und Gräserpollen, bestimmte Kräuter, Milben, Tierhaare und Schimmelpilze. Wenn die Diagnose einer allergischen Nasenerkrankung (allergische Rhinopathie) gestellt wird, beraten wir gerne bzgl. der Auslöser, sinnvolle Vermeidungsstrategien und medikamentöse Therapieoptionen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
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