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Eine solche Summe, die bisher nur grob geschätzt sei, bedeute aber enorme Belastungen. Als Folge müssten Zukunftsinvestitionen möglicherweise gestreckt werden "oder wir müssen uns anderer Mittel bedienen, um Kapital in das Unternehmen zu holen", sagte Sen. Möglich seien auch "Verkäufe von Randthemen" im Konzern.
Das Unternehmen sei in der Lage, diese Summe aufzubringen, aber natürlich werde das Eigenkapital geschmälert und damit möglicherweise das Rating. Eon dringe darauf, neben einem Gesetz zur Finanzierung der Atomlasten auch einen direkten Vertrag mit dem Bund abzuschliessen, um mehr Rechtssicherheit zu gewinnen, sagte Sen.
Die Regierungskommission hatte Ende April vorgeschlagen, dass die vier Stromkonzerne Eon, RWE , Vattenfall und EnBW bis 2022 rund 23,3 Milliarden Euro in einen staatlichen Fonds überweisen, der die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll managen würde. Im Gegenzug soll der Staat die Haftung für die Zukunft übernehmen.
Anfangs hatten die vier Atomkonzerne die Vorschläge der Kommission in gleichlautenden Erklärungen abgelehnt. Die Unternehmen würden "über ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hinaus" belastet, hiess es darin. Die Konzerne hatten sich allerdings schon in dieser ersten Erklärung eine abschliessende Bewertung vorbehalten./rs/DP/stb
(AWP)