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Junioren-WM: Gold für Lars Rösti, Silber für Aline Danioth
Am zweiten Tag der Junioren-Weltmeisterschaften im Val di Fassa gab es für das Schweizer Team gleich zwei Medaillengewinne zu feiern. Der Berner Lars Rösti gewann auf dem Passo San Pellegrino Gold in der Abfahrt, die Urnerin Aline Danioth sicherte sich kurze Zeit später in Pozza di Fassa Silber im Slalom.
Nicht nur aufgrund seines 3. Ranges bei der letztjährigen Junioren-WM in Davos, sondern auch aufgrund der zuletzt gezeigten Abfahrts-Leistungen im Europacup (Dritter in Kitzbühel, Vierter in Chamonix) sowie in den Trainings im Val di Fassa zählte Lars Rösti am Mittwoch zum engsten Favoritenkreis. Den hohen Erwartungen wurde der 21-Jährige vollauf gerecht; er gewann die WM-Abfahrt der Junioren im Trentino mit 12 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Österreicher Julian Schütter.
«Wenn man unter Druck ist und die erhoffte Leistung abrufen kann, ist solch ein Erfolg umso schöner», so Rösti, der als Junioren-Weltmeister in der Abfahrt die Nachfolge des Nidwaldners Marco Odermatt antritt. Aufgrund des Titelgewinns wird Rösti auf jeden Fall noch in dieser Saison zu seiner Weltcup-Premiere kommen. Als Titelhalter bei den Junioren ist er in der Abfahrt beim Weltcup-Finale in Soldeu in Andorra (13. März) startberechtigt.
Neben Rösti fuhren mit Josua Mettler (5.), Cedric Ochsner (7.), Arnaud Boisset (12.), Semyel Bissig (13.) und Matthias Iten (15.) auch die übrigen Schweizer Starter in die Top 15 und sorgten so für ein starkes Team-Ergebnis.
Nächste Medaille für Danioth
In der vergangenen Woche hatte Aline Danioth jener Schweizer Equipe angehört, die in Åre Team-Weltmeister geworden war. Acht Tage später durfte sich die 20-jährige Innerschweizerin über Silber an den Junioren-Weltmeisterschaften in Italien freuen; sie musste sich im Slalom einzig der Slowenin Meta Hrovat geschlagen geben (um 0,89 Sekunden). Bereits nach dem ersten Durchgang hatte diese vor der Schweizerin in Führung gelegen.
«Die vergangenen Tage waren für mich unglaublich und mit sehr vielen Emotionen verbunden. Dies alles zehrt auch an den Kräften», so Danioth, die nun fünf Junioren-WM-Medaillen – dreimal Gold und je einmal Silber und Bronze – in ihrem Besitz hat. «Ich habe schon am Start gemerkt, dass ich nicht mehr über die schnellsten Beine verfüge.» Nach ein paar Tagen Erholung und Trainings zuhause wird Danioth anlässlich der Europacup-Rennen im slowakischen Jasna (Riesenslalom und Slalom) Anfang März ins Wettkampfgeschehen zurückkehren.
Die Walliserin Camille Rast, die Silbermedaillen-Gewinnerin vom Vortag im Riesenslalom, beendete den Slalom als Sechste. Selina Egloff verbesserte sich im 2. Lauf um acht Positionen und erreichte den 14. Platz, Nicole Good klassierte sich im 17. Rang.
Swiss-Ski
Roman Eberle
Kommunikationsverantwortlicher Ski Alpin / Stv. Leiter Kommunikation
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