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Grundsätzlich sollen Umfang und Ausrichtung der RFA (Tiefe, Breite, Schwerpunkte) in einem angemessenen Verhältnis zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Vorlage stehen. So sollen innerhalb eines Amtes auch diejenigen Projekte mit grösseren Auswirkungen priorisiert werden. Wenn keine oder lediglich vernachlässigbare Auswirkungen auf die Volkswirtschaft oder auf Unternehmen zu erwarten sind, kann auf eine weitergehende RFA verzichtet werden. Dies muss aber in den entsprechenden Dokumenten (Botschaften, Vernehmlassungsunterlagen, Anträgen an den Bundesrat) festgehalten und begründet werden.
Es wird prinzipiell zwischen zwei Arten der RFA unterschieden:
Einfache RFA: Bei geringen bis mittleren Auswirkungen auf die Volkswirtschaft oder auf Unternehmen ist eine einfache RFA von kleinerem Umfang (Bericht ca. 5 - 20 Seiten) angemessen, welche vom zuständigen Bundesamt in der Regel ohne verwaltungsexterne Untersuchungsaufträge durchgeführt werden kann.
Vertiefte RFA: Bei mittleren bis starken Auswirkungen auf die Volkswirtschaft oder auf Unternehmen ist grundsätzlich eine vertiefte RFA notwendig. Eine vertiefte RFA verlangt einen höheren Arbeitsaufwand (einzuplanender Zeitraum 9 bis 18 Monate) und einen ausführlicheren Bericht (ca. 50 - 150 Seiten). Zudem ist ein verwaltungsexterner Auftrag zu prüfen. Vertiefte RFA können vom federführenden Bundesamt allein oder auf Basis der Jahresziele des Bundesrates gemeinsam mit dem SECO durchgeführt werden. Die Initiative für gemeinsame Analysen kann von den federführenden Bundesämtern oder vom SECO ausgehen.
Zuständigkeit
Die Verantwortung für die Umsetzung der RFA zu einzelnen Vorlagen liegt grundsätzlich bei den jeweils federführenden Bundesämtern, welche auch über Art und Umfang der RFA entscheiden. Im besonderen Fall vertiefter RFA auf Basis der Jahresziele des Bundesrates teilen das federführende Bundesamt und das SECO die Verantwortung. Die Durchführung kann besonders bei vertieften RFA auch mit Hilfe verwaltungsexterner Aufträge erfolgen.