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Die Gebrüder Tempia, gebürtig vom Piemont, lassen sich
im Jahr 1868 in Genf nieder.
Sehr rasch eröffnen sie im Quartier Charmilles / Servette
ein italienisches Lebensmittelgeschäft: Teigwaren, Wurstwaren, Konserven und
natürlich Wein.
Die Familie, die auch, wie viele ihrer Landsleute, im
Bauwesen tätig ist, errichtet ein imposantes Gebäude mit wundervollen
unterirdischen Kellern.
Zuerst Genf, dann die West-Schweiz
Dank den
Migrationsströmen aus allen italienischen Regionen, den hochqualitativen
Produkten und der arbeitswilligen Familie, vergrössert sich das Geschäft sehr
schnell. Im Jahre 1912 eröffnen sie ein Lager im Kanton Waadt, in Renens. Die
Aktivitäten haben sich dann auf den Wein konzentriert.
Das Haus
Tempia vertreibt ihre Weine in der ganzen West-Schweiz, insbesondere im Wallis,
dank den Grossbaustellen, die in dieser Region von italienischen Arbeitskräften
durchgeführt wurden.
Eine
Entwicklung in familiärer Atmosphäre und harmonischer Einheit.
Zwischen den
beiden Weltkriegen, übernimmt eine neue Generation das Geschäft; Graglia, ein Neffe. Das Geschäft nennt sich
dann ALFRED TEMPIA & CIE.
Die
Gastronomie entwickelt sich. Es ist die Zeit wo in den öffentlichen Unternehmen
französische Küche, italienische Bedienung und Schweizer Zuverlässigkeit harmonierten.
Die Produktepalette
entwickelt sich zugunsten von hauptsächlich französischen Weinen.
Die Firma
Alfred Tempia gründet in den siebziger Jahren eine Partnerschaft mit ERNEST
FAVRE, damals Champagner und Spirituosen Vertreiber in der Schweiz.
FAVRE-TEMPIA
SA ist entstanden.
Im Jahre
1992 übernimmt Favre Tempia die Firma Fischer-Metral, die auch im Weinhandel
tätig ist. Sie richten sich in neuen, modernen Räumlichkeiten in Satigny ein.