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Biografie
Die schweizerisch-niederländische Sängerin und Komponistin Susanne Abbuehl wurde 1970 in Bern geboren. Sie gehört zu den international renommierten Jazzmusikerinnen ihrer Generation. Susanne Abbuehl studierte Jazz- und klassischen Gesang (u.a. bei Jeanne Lee) am Königlichen Konservatorium in Den Haag mit Abschluss MA cum laude. Langjährigen Unterricht in nordindischem Gesang erhielt sie bei Dr. Prabha Atre in Bombay. In Den Haag wurde sie von Diderik Wagenaar in Komposition unterrichtet.
Susanne Abbuehl veröffentlicht seit 2001 auf ECM Records international viel beachtete und mehrfach ausgezeichnete Aufnahmen: April (2001), Compass (2006) und The Gift (2013). April gewann 2002 einen niederländischen Grammy, den Edison Award. Susanne Abbuehl komponiert für eigene Ensembles, als Auftragskomponistin für Theater, Hörspiel und Film und arbeitet als Produzentin für Studioaufnahmen. Ihr mit dem Vokal-Ensemble der Hochschule Luzern - Musik für SRF produziertes Hörspiel „Der Gaukler Tag“ wurde 2013 für den Prix Marulic nominiert. Für Konzerte und Aufnahmen arbeitete sie u.a. mit Wolfert Brederode, Matthieu Michel, Olavi Louhivuori, Stephan Oliva, Samuel Rohrer, Michel Portal, Mats Eilertsen, Paolo Pandolfo und Jeanne Lee zusammen.
In ihrer Musik sucht Susanne Abbuehl nach beweglichen, sich selbst ordnenden Konstellationen, porösen Texturen und dichtem Zusammenklang. Vom Jazz ebenso beeinflusst wie vom Kunstgesang oder vom Folk, kreiert sie jenseits von vorgefertigter Stilistik.
Susanne Abbuehl ist Dozentin für Gesang und Ensembles und leitet den Fachbereich Gesang Jazz an der Hochschule Luzern.
Bibliografie:
Philippe Carles, André Clergeat, Jean-Louis Comolli: Le Nouveau Dictionnaire du Jazz, Robert Laffont, Paris, 2011
Scott Yanow: The Jazz Singers - The Ultimate Guide, Backbeat Books, New York, 2008