Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/238284

<h2>SubmittedText<h2><p>Bis Ende November 2021 mussten keine heiklen Entscheide in den Spitälern getroffen werden, so die Antwort auf 21.8060. Danach konnten alle Patienten, die einen IPS-Platz benötigten, einen solchen belegen.</p><p>Inzwischen melden sich etliche Spitalvertreter und Experten via Medien zu Wort, wonach sogenannte "Triagen" drohen würden.</p><p>- Wie ist die Lage nun im Dezember?</p><p>- Wie viele Triagen wurden im Dezember 2021 vorgenommen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit Stand 9. Dezember 2021 lagen durchschnittlich 248 Covid-Patientinnen und -Patienten und 429 Nicht-Covid-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen. Im Schnitt waren 137 zertifizierte Betten und 27 Ad-hoc-Betten frei. Aufgrund von Personalmangel ist ein Aufbau von Ad-hoc-Betten nicht mehr bzw. nur mit entsprechend sinkender Behandlungsqualität möglich. Die Triage - im Sinne einer kontinuierliche Priorisierung - gehört zum Alltag der Notfallmedizin. Triageentscheide sind integraler Bestandteil der medizinischen Behandlung und unterstehen deshalb der medizinischen Geheimhaltungspflicht. Allfällige Erhebungen müssen durch die zuständigen Kontrollinstanzen - in diesem Fall die Kantone - erhoben werden. Weder der Koordinierte Sanitätsdienst noch das BAG erheben Zahlen zu Triageentscheiden und können deshalb auch keine Angaben zu deren konkreter Anwendung und Häufigkeit machen. </p>