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Hüftkopfbruch
Was ist eine Hüftkopfbruch?
Eine Hüftkopffraktur bezeichnet einen Knochenbruch des Kopfes des Oberschenkelknochens. Sie tritt äußerst selten, meist in Kombination mit einer Hüftgelenksluxation oder Hüftpfannenbruch, auf und wird nur durch erhebliche Krafteinwirkung hervorgerufen.
Als Hüftkopf wird das obere Ende des Oberschenkels, welches von der Hüftpanne umschlossen ist, bezeichnet. Die Hüftpfanne und der Hüftkopf bilden zusammen das Kugelgelenk der Hüfte. Die Form eines Kugelgelenks garantiert, dass der Oberschenkel in alle Richtungen bewegt werden kann. Für eine optimale Funktion sind Hüftpfanne und Hüftkopf mit einer knorpeligen Gleitschicht überzogen, die wie ein Stoßdämpfer wirkt. Die Gelenkkapsel dichtet die Verbindung ab und produziert zusätzlich Flüssigkeit die den Knorpel nährt und für eine reibungslose Bewegung sorgt.
Einteilung der Hüftkopffraktur nach Pipkin
Bei der Klassifikation von Pipkin wird eine Hüftkopffraktur nach Lokalisation und Begleiterscheinung eingeteilt.
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Typ I: Kalottenfraktur unterhalb der Fovea capitis femoris (Bruch des Hüftkopfes unterhalb der Belastungszone)
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Typ II: Kalottenfraktur mit Beteiligung der Fovea capitis (Bruch des Hüftkopfes oberhalb der Belastungszone)
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Typ III: Typ I oder Typ II mit medialer Schenkelhalsfraktur
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Typ IV: Typ I oder Typ II mit Hüftpfannenbruch
Symptome eines Hüftkopfbruchs
Bei einem Hüftkopfbruch beschreiben Patienten starke lokale Schmerzen mit Bewegungseinschränkungen der betroffenen Hüftseite. Bei Typ III und Typ IV treten zusätzlich Verkürzung und Außenrotation des Beines auf.
Diagnose eines Hüftkopfbruchs
Bei einer körperlichen Untersuchung wird der Patient zunächst auf Beweglichkeit und Schmerzlokalisation untersucht. In einem nächsten Schritt werden Röntgenaufnahmen und/oder Computertomographie durchgeführt, welche einen bestehenden Hüftkopfbruch sicher identifizieren können.