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Perfluorierte Verbindungen PFOS und PFOA sind in Lebensmitteln unerwünscht
Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) veröffentlicht eine Stellungnahme zu PFOS und PFOA und leitet niedrigere vorläufige Richtwerte ab - es besteht weiterer Forschungsbedarf.
Im Dezember 2018 hat die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) eine Neubewertung zu gesundheitlichen Risiken durch PFOS (Perfluoroctansulfonsäure) und PFOA (Perfluoroctansäure) in Lebensmitteln veröffentlicht (https://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/5194).
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat seit einigen Jahren empfohlen, die gesundheitlich abgeleiteten Richtwerte zu überprüfen, auch weil mittlerweile eine breitere Datenbasis aus epidemiologischen Studien in der Bevölkerung vorhanden ist. Die perfluorierten Verbindungen PFOS und PFOA sind Industriechemikalien, die aufgrund ihrer besonderen technischen Eigenschaften jahrzehntelang in zahlreichen industriellen Prozessen und Verbraucherprodukten eingesetzt wurden. Sie sind schwer abbaubar und mittlerweile überall - in der Umwelt, in der Nahrungskette und im Menschen - nachweisbar. Die Verwendung von PFOS ist bereits seit 2010 in Europa verboten. Für PFOA ist ein Verwendungsverbot ab dem Jahr 2020 beschlossen.