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Max erster Super-Sprint-Europameister der Geschichte
Erstmals überhaupt wurde im Super Sprint (0,5 km Schwimmen/12 km Radfahren/3,1 km Laufen) ein Triathlon-EM-Titel vergeben. Max schaffte in Kitzbühel/AUT gleich bei der Premiere den Exploit und sicherte sich den Titel. «Ich bin unglaublich happy und freue mich sehr über diesen Titel», so ein sichtlich stolzer Max Studer, «dies war ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Selektionen für die Olympischen Spiele, die bald erfolgen und ich bin froh, dass ich noch einmal eine so starke Leistung zeigen konnte.»
Der Weg zum Europameister war allerdings hart. In einer Qualifikation konnten sich nur die neun schnellsten Athleten einen Platz im Medaillen-Rennen ergattern. Trotz eines eher schlechten Schwimmens und einem Rückstand von 22 Sekunden nach der Radstrecke wechselte Max als Zwölfter auf die Laufstrecke und konnte sich in der ersten Laufgruppe festsetzen. Einen argen Dämpfer verpasste die Rennleitung dem Schweizer mit einer Zehn-Sekunden-Strafe, die er noch absitzen musste, weil er einen Schritt zu früh auf sein Rad aufgestiegen war. Max absolvierte daher die zweite Laufrunde in horrendem Tempo und begab sich als Führender kurz vor dem Ziel in die Penalty-Box. Fünf Konkurrenten musste Max vorbeiziehen lassen, bevor er selber als Sechster in Ziel sprinten konnte.
Einen Tag später gehörte Max zu den Favoriten im Medaillenrennen. Mit einer soliden Schwimmleistung kam er im Mittelfeld aus dem Wasser und leistete als vorderster Läufer der Verfolgergruppe viel Führungsarbeit. Beim Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke verlor Max wegen eines kleinen Missgeschicks etwas Zeit, lief aber gleich wieder an die Spitze und bildete mit dem Neuseeländer Hyden Wild und Antonio Serrat Seoane aus Spanien das Leader-Trio. 500 Meter vor dem Ziel zog Max das Tempo an, setzte sich von den beiden Konkurrenten ab und wurde mit sechs Sekunden Vorsprung Europameister im Super Sprint.