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Rosenkohl ist im 18. Jahrhundert als Kombinationszüchtung von nicht mehr existierenden Kohlpflanzen in der Region von Brüssel aufgetaucht. An der Pflanze entwickeln sich schon früh Achselknospen, die "Rosen". Sie bestehen aus einer Vielzahl von dicht übereinander gelegenen Blättchen und sind somit Kohlköpfe im Kleinen. Beim Rosenkohl handelt es sich um ein typisches Wintergemüse mit hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalten. Durch das Einwirken von Frost werden Geschmack und Zuckergehalt verbessert, da die Stärke in Zucker umgewandelt wird. Der Anbau von Rosenkohl stellt keine allzu hohen Anforderungen an Boden und Klima. Er bevorzugt jedoch lockere Böden mit relativ hohem Wassergehalt. Rosenkohl ist nicht lange haltbar und sollte schnellstmöglich nach der Ernte konsumiert werden.
Saison: Oktober bis Dezember