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Zur Erweiterung der Nomenklatur der Arealstatistik führt das BFS ab der Erhebung 2013/18 zusätzlich Spezifikationen, eine Art standardisierte Bemerkungen, ein, die unter anderem erlauben, Mehrfachnutzungen zu identifizieren und spezielle ökonomische und ökologische Entwicklungstendenzen zu dokumentieren.
Mit insgesamt 74 Spezifikationen, die sich auf Themen wie Klimawandel, Naturgefahren, Freizeitgesellschaft, verdichtetes Bauen und Landschaftseingriffe konzentrieren, soll versucht werden, ökonomische und ökologische Trends zu erfassen, die sich in der Landschaft auswirken und sichtbar werden. Die Spezifikationen bilden eine zusätzliche Ebene in der Nomenklatur der Arealstatistik, so dass die Vergleichbarkeit der Daten mit den früheren Erhebungen nicht beeinträchtigt wird. Die laufende Erhebung stützt sich auf einen Katalog von detailliert beschriebenen Spezifikationen, deren Zuteilung für einzelne Nutzungskategorien obligatorisch ist. Es wird deshalb davon ausgegangen, dass diese zusätzlichen Informationen eine willkommene Bereicherung und Differenzierung vieler Aussagen und Auswertungen der Arealstatistik erlauben werden. Geodaten mit Spezifikationen werden frühestens ab Ende 2017 zur Verfügung stehen.