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Das baselstädtische Parlament überwies die von Linken wie Rechten mitunterzeichnete Motion mit 56 gegen 27 Stimmen bei 11 Enthaltungen zur Berichterstattung an die Regierung. Gegen den Vorstoss stimmten SVP und eine Mehrheit der LDP, während alle anderen Fraktionen das Anliegen unterstützten.
Die Motion stellt zwei Forderungen zum Rheinufer als sehr wichtigem Aufenthalts- und Begegnungsraum: Beim Schaffhauserrheinweg müsse am Rheinbord das Siegerprojekt des Gestaltungswettbewerbs von 2010 bis 2020 umgesetzt respektive vorangetrieben werden, und bis 2019 sei ein Sanierungskonzept für den Abschnitt zwischen Mittlerer und Wettsteinbrücke vorzulegen.
Beim Wettbewerb für das Gesamtgestaltungskonzept hatten die Zürcher Hager Landschaftsarchitekten mit zwei Partnern gewonnen. Es beinhaltete unter anderem eine durchgehende alleeartige Bepflanzung sowie breite Treppenabschnitte an der Böschung sowie Kiesstrände.
Vier Jahre später beschloss jedoch die Regierung, die Neugestaltung des Schaffhauserrheinwegs erst zu realisieren, wenn 2030 bis 2035 die Werkleitungen saniert werden müssen. Sie begründete das mit den Umgestaltungskosten von über 15 Millionen Franken.