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Alles über Primitivo-Weine aus der Region Abruzzen
Die Abruzzen sind eine kleine Region auf der italienischen Halbinsel und eine der wenigen Regionen Europas, in der 30 % der Fläche unter Naturschutz stehen, darunter vier Parks, drei Nationalparks und ein Regionalpark. Der Weinbau hat eine lange Tradition und ist heute zukunftsorientiert.
Geschichte der Weinproduktion in Primitivo
Die ersten Spuren der Weinbauregion Abruzzen
gehen auf die Entstehung des Römischen Reiches zurück. Bis zur Zeit der Renaissance konzentrierte sich der Anbau von Weintrauben hauptsächlich auf das Peligna-Tal. Erst in den 1960er Jahren wurde das Weinbaugebiet in die Moderne überführt.
Geografie der Primitivo-Weine
Die Abruzzen sind eine zentrale Region Italiens und liegen zwischen der Adria im Osten und den Massiven des Gran Sasso im Norden und der Majella im Süden. Es herrscht ein besonderes Klima mit grossen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, kontinentaleren Klimaeinflüssen im Landesinneren und milderen an den Küsten. Aufgrund der Topografie ist die Region gut durchlüftet, was ein Mikroklima begünstigt, das für den Weinbau günstig ist.
Weinbau in der Region Primitivo
Der Weinbau in den Abruzzen, der sich auf etwa 36 000 Hektar mit einer durchschnittlichen Jahresproduktion von 3,8 Millionen Hektolitern verteilt, geht hauptsächlich aus Genossenschaften hervor, etwa 40, deren Anteil ¾ der Gesamtproduktion ausmacht. Es gibt eine DOCG, acht DOC und acht IGT.
Die Rebsorte des Primitivo
Wie in den Marken, die nördlich der Abruzzen liegen, ist die berühmte Rebsorte der Region der Montepulciano, dessen Anbaufläche 17.000 Hektar beträgt, was fast die Hälfte der Gesamtfläche ausmacht. Die Kombination mit dem Boden der Abruzzen ergibt Weine mit intensiven Aromen und samtigen Tanninen, die in der Jugend getrunken werden können, aber auch gut reifen können. Andere Rebsorten sind Sangiovese, Cabernet Sauvignon und Merlot, die jedoch eher anekdotisch sind.
Die weissen Rebsorten des Primitivo
Ähnlich wie der Montepulciano bei den Rotweinen ist die Königsrebe bei den Weissweinen der Trebbiano, der Weine mit wenig Aroma, dafür aber mit einer guten Frische hervorbringt. Mit 14.000 Hektar ist sie die am zweithäufigsten angepflanzte Rebsorte der Region. Weitere lokale Rebsorten sind Pecorino, Passerina, Cococciola und ein wenig Chardonnay.
Andere Spezialitäten der Abruzzen
In Anlehnung an das toskanische Modell, das viele internationale Rebsorten verwendet, beschliessen einige Produzenten, ohne die autochthone Rebsorte Montepulciano zu vernachlässigen, "modernere" Cuvées zu produzieren. Entdecken Sie die Cuvée "Zeresimo", eine Mischung aus Montepulciano und Merlot, ein typisch super-toskanischer Wein, der die Abruzzen gut zum Ausdruck bringt. Haben Sie schon Zeresimo gesagt?
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