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Fast zwei Jahrzehnte nach seiner unrechtmässigen Verurteilung wegen Mordes erhält ein Mann aus New York zehn Millionen Dollar Entschädigung. Die Summe wurde in einem Vergleich festgelegt, durch den ein Rechtsstreit zwischen dem 42-Jährigen und der Stadt New York beigelegt wurde.
Durch eine ähnliche aussergerichtliche Einigung hatte Jabbar Collins zuvor bereits drei Millionen Dollar vom Bundesstaat New York erhalten. Über den neuen Vergleich informierte Collins' Anwalt am Mittwoch.
Der Schwarze war im März 1995 im Alter von 21 Jahren zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht in Manhattan sah es damals als erwiesen an, dass er im Februar 1994 einen Rabbi im Stadtteil Brooklyn getötet hatte. Das Gericht stützte sich hauptsächlich auf Zeugenaussagen. Sie hatten angegeben, Collins' Flucht vom Tatort beobachtet zu haben. (rey/sda/afp)