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DER VERFASSER
ALOIS MEIENBERG
Geboren am 9. Dezember 1908 wuchs der Autor an der Dammstrasse in Luzern (Schweiz) im Kreise einer kinderreichen Familie auf. Er besuchte die Primarschule, von der er zwei Jahre in der einstigen Stiftsschule im Hof absolvierte. Nach zwei Jahren am Gymnasium entschied er sich zuerst für eine Bürolehre. Diese Tätigkeit lag ihm wenig, so dass er sich 1925 zu einer Lehre als Schriftsetzer entschloss. Nach erfolgreichem Abschluss, liess er sich als Maschinensetzer weiterbilden. Diesen Beruf übte Alois Meienberg von 1930 bis 1975 vorwiegend beim "Vaterland" aus, wo er auch erfolgreich bei der Inbetriebnahme des neuen Zeitungsbetriebs mitwirkte. Gesundheitliche Gründe zwangen ihn Ende der 60er-Jahre zum Rücktritt vom Posten als Obermaschinensetzer. An Ostern 1975 trat er in den wohlverdienten Ruhestand.
Der Vater von fünf Kindern, denen er durch sein grosses Wissen viel Nützliches auf den Lebensweg mitgeben konnte, stellte sich neben seiner Arbeit auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. An der Seite des späteren Prälats Dr. Josef Meier hat er die katholische Jugendbewegung bedeutend mitgeprägt. Selbst schon in den Jahren, gestaltete er frohe und besinnliche Altersnachmittage in der Pfarrei St. Karl.Seine Leidenschaft galt, oder besser gilt, jedoch der Schauspielerei. So verkörperte er an den Passionsspielen 1938 in der anspruchsvollen Hauptrolle den "Jesus". 1941 mimte er den Tod in "Jedermann" und 1944/45 den "Chlaus vo Flüe". Diese Aufführungen waren Inszenierungen von Dr. Oskar Eberle im Rahmen der Internationalen Musikalischen Festwochen, die zum Teil von bis zu 15000 Besuchern in der Spielzeit besucht wurden und viel Anklang fanden.
Neben vielen anderen Rollen wirkte er nicht nur als Darsteller, sondern auch als Spielleiter und Autor eigener Volksbühnenstücke. Auch als Hörspieler wirkte er in zahlreichen Produktionen beim Radio Basel mit. Nicht zu vergessen sind seine Gedichte in Mundart, welche viele den Weg der Veröffentlichung in diversen Zeitungen gefunden haben und mit Begeisterung aufgenommen wurden.
Als weitere Gabe von Alois Meienberg zeichnet sich sein historisches Interesse ab. Das vorliegende Werk macht deutlich, mit welcher Liebe und Beharrlichkeit der Autor der Geschichte nachgeht. .
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