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4.Wie fühlt sich ein Kind, wenn die Mutter überbelastet ist?
Es ist gleichgültig, ob die Mutter sich selbst eine Überforderungssituation schafft oder ob sie diese nur so empfindet. Für das Kind sind die Wahrnehmungsbedingungen kaum unterschiedlich.
Problematisch ist es für das Kind, wenn es zu tatsächlichen und lang andauernden körperlichen Überanstrengungen kommt. Die psychisch-physisch-mentale Entwicklung des Kindes kann dann gefährdet sein.
Wenn es der Mutter gelingt, trotz der realen Überbelastung eine positive Einstellung zu ihrem Kind aufrecht zu erhalten, so kann die Ich-Entwicklung des Kindes dennoch wachsen. Andererseits wird durch die ständige Überanstrengung und Überforderung der Mutter dem Ungeborenen das Leben als hart und anstrengend vermittelt. Darin kann der Ansatz für eine spätere depressive Grundhaltung liegen.
Stand: 02/07, VZ