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Superfood ist ein Marketingbegriff, der in den letzten paar Jahren in Mode kam. Das Wort selbst gibt es zwar schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts, populär wurde es aber erst durch die Fokussierung auf Lebensmittel, die dem Wohlbefinden zum Besten gereichen. Da sowohl eine offizielle als auch eine rechtliche Definition fehlen, was Superfoods ausmachen, wird die Auslobung heute fast inflationär gebraucht. Einen Leitfaden durch diesen Dschungel bietet die Auslegung des «Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel». Demnach steht Superfood für Produkte, «insbesondere Obst und Gemüse, die aufgrund ihres Nährstoffgehaltes einen höheren gesundheitlichen Nutzen als andere Nahrungsmittel haben.» Als Superfood gelten zum Beispiel Federkohl alias Grünkohl alias Kale, Broccoli, Avocado, Quinoa, Granatapfel, schwarze Johannis- und Heidelbeeren, Cranberrys, Açai- und Gojibeeren, Kakao, Algen, Lein-, Chia- und Hanfsamen. Superfoods eignen sich für die kalte und warme Küche. Allerdings sollten sie nicht über 42 Grad erhitzt werden, damit Enzyme und Vitamine erhalten bleiben.