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Kilchberg 2021 schreibt Geschichte
Das 17. Kilchbergschwinget liefert gleich mehrere Kapitel in die Geschichtsbücher. Zum einen musste der Anlass Coronabedingt vom Jahr 2020 ins Jahr 2021 verschoben werden, die Zuschauerzahl musste von fünfzehntausend auf sechstausend reduziert werden, und am Ende liessen sich gleich drei Sieger feiern.
Giger, Ott, Staudenmann
Samuel Giger wurde im Vorfeld als grosser Favorit gehandelt. Er wurde seiner Rolle auch gerecht, musste sich den Sieg aber hart verdienen. Damian Ott und Fabian Staudenmann sorgten in der laufenden Saison mehrere Male für Überraschungen und man mutete ihnen mit einem perfekten Tag vieles zu. Beide konnten diesen perfekten tag abrufen, und standen zuletzt mit Giger auf dem Siegerpodest.
Kindlimann und Schnurrenberger nicht vorne dabei
Fabian Kindlimann und Roman Schnurrenberger verpassten den Anschluss an die Spitze. Das heisst nicht, dass sie einen schlechten Tag erwischten, denn zu den sechzig besten Schwingern im Lande zu gehören bedeutet schon sehr viel, aber ganz nach vorne reichte es dann doch nicht. Kindlimann verbuchte zwei Siege, drei Gestellte und eine Niederlage. Zu beachten ist, dass er dem späteren Festsieger Fabian Staudenmann im dritten Gang immerhin ein Remis unterjubeln konnte. Auch die zwei Siege gegen die Eidgenossen Reto Nötzli und Mike Müllestein sind eine beachtliche Leistung.
Schnurrenberger konnte zwei Gänge stellen, und musste zweimal als Verlierer vom Platz.
Bericht Daniel Spörri