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Seit Beginn der COVID-19-Pandemie steht der Berner Zivilschutz fast ununterbrochen zur Unterstützung von Institutionen des Gesundheitswesens im Einsatz. Bislang leisteten Angehörige des Zivilschutzes im Kanton Bern insgesamt mehr als 11’000 Diensttage.
Das erste Aufgebot für Angehörige des Zivilschutzes (AdZS) im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie erfolgte am 21. Februar 2020. Von diesem Tag an standen die AdZS bis Mitte Mai zum Teil mehrere Wochen am Stück im Einsatz.
Die Entspannung der Lage im Mai 2020 führte dazu, dass die meisten Zivilschutz-Einsätze auslaufen und die Arbeiten in die ordentlichen Strukturen übergeben werden konnten. Dies gab den Zivilschutzorganisationen (ZSO) und den AdZS die Gelegenheit, sich zu erholen und auf weitere Einsätze bei einer erneuten Verschärfung der Lage vorzubereiten.
Diese folgte dann auch Mitte November 2020. Mit dem erneuten Anstieg der Fallzahlen wurde der Zivilschutz ab dem 18. November wieder aufgeboten und leistet seither erneut wertvolle Dienste.
Im Zeitraum vom 21. Februar 2020 bis zum 8. Februar 2021 wurden so von 1’070 AdZS insgesamt mehr als 11’000 Diensttage im Rahmen eines Corona-Einsatzes geleistet.
Die AdZS kamen und kommen in zahlreichen Institutionen und Einrichtungen des Gesundheitswesens zum Einsatz, vor allem in Spitälern sowie Alters- und Pflegeheimen. Dabei unterstützten sie bei der Pflege und Betreuung, dem Empfang und der Eingangskontrolle oder auch der Logistik.
Eine wichtige Rolle spielte der Zivilschutz auch beim Aufbau und Betrieb der Testzentren. Weiter übernahmen Angehörige des Zivilschutzes vor allem in der ersten Covid-19-Welle Aufgaben im Bereich Hotline oder bei der Führungsunterstützung.
(Foto: VBS Samuel Bosshard)