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In den meisten Fällen ist es von Vorteil, der Ansaat eine Startgabe von 20 – 30 kg N / ha zu verabreichen. Sie können dies bei der Saat oder – falls Sie mit einer Deckfrucht arbeiten – bei deren Ernte tun. Auch eine entsprechend schwache Güllegabe vor der Saat ist möglich.
Auf eine Startgabe verzichten sollten Sie, wenn …
- der Boden sowieso über viel Stickstoff verfügt (dunkler bzw. Humusboden)
- die Vorkultur (z.B. frühe Kartoffeln) viel Stickstoff hinterlässt
- es sich um eine Esparsette-Gras-Mischung oder um eine ausdauernde Heuwiese – insbesondere um eine solche mit Wiesenblumen – handelt.
Im Saatjahr kann ab dem zweiten Schnitt mit Gülle gedüngt werden: 15 – 20 m3 / ha, gut verdünnt, nur auf tragfähigen Boden.