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Eric Lott [D]: Love & Theft: Blackface Minstrelsy And The American Working Class
«The black mask offered a way to play with collective fears of a degraded and threatening – and male – Other while at the same time maintaining some symbolic control over
them» (25). «It was cross-racial desire that coupled a nearly insupportable fascination and a self-protective derision with respect to black people and their cultural practices, and that made blackface minstrelsy less a sign of absolute white power and control than of panic, anxiety, terror, and pleasure» (6–7). Blackface minstrelsy war eine kulturelle Form, die in einem grossen sozialen Spannungsfeld existierte und (daher) voller ästhetischen Widersprüchlichkeit ist: Liebe und Hass, Identifikation und Abgrenzung, Faszination und Ressentiment. Unter der Schminke fanden interessante Prozesse der Annäherung aber auch des Diebstahls statt. Die kulturelle Form(ation) der Balckface Minstrelsy war im Krieg mit sich selbst.
Das Buch hat zwei Hauptargumente/Themen: 1) Die Ambivalenz der Blackface-Maske ist ein kulturelles Zeichen und 2) dieses Zeichen hat das Potential, den Abolitionismus (die Abschaffung der Skaverei und des Rassismus) in der Arbeiterklasse zu forcieren (ein marxistisches Argument). Wie Lott im Nachwort selber zugibt, lässt sich das zweite Argument heute weniger gut mehr halten als das erste. Das erste aber war die Aussage, dass die Populärkultur in Amerika von der Widersprüchlichkeit der Blackface-Maske getragen war und bis heute getragen blieb.
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