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Der Organic Conference ist ein Möbelklassiker, der keiner ist: Der Stuhl der Designlegenden Charles Eames und Eero Saarinen konnte aufgrund mangelnder Technik in den 1940ern nicht in Serie produziert werden. Erstmals wurde er 2006 von Vitra belebt.
Für den Wettbewerb "Organic Design in Home Furnishings" des Museum of Modern Art (MoMA) im Jahr 1941 schufen Charles Eames und Eero Saarinen eine ganze Reihe von Versionen des Organic Chair. Formal waren die Entwürfe ihrer Zeit voraus, gingen jedoch aufgrund fehlender Produktionstechniken nie in Serie. Erst später konnten organisch geformte Sitzschalen in größeren Mengen hergestellt und vertrieben werden, so etwa der Eames Plastic Chair von Charles & Ray Eames oder der Tulip Chair von Eero Saarinen. 2006 erweckten Vitra und das Vitra Design Museum mit der ersten Serienproduktion des Organic Chair den Klassiker zum Leben, 2008 folgte der Organic Highback mit hoher Rückenlehne und Nackenstütze.
Die Form der Schalen der Organic Chairs ist den Sitzbedürfnissen des menschlichen Körpers nachempfunden. Bei den beiden Lesesesseln Organic Chair und Organic Highback sitzt der Nutzer in einer etwas niedrigeren und nach hinten gelehnten Position, während der Organic Conference, leicht höher und aufrechter, das Sitzen am Tisch unterstützt. Die organische Formgebung in Verbindung mit der bequemen Polsterung sorgt für einen hervorragenden Sitzkomfort.
Vitra fertigt die Stühle aus der Organic-Reihe aus Eschenholz mit einer Aufschäumung aus Polyurethan. Der hochwertige Hopsak-Bezug sorgt dafür, dass der Organic Conference Stuhl robust und langlebig ist - auch im aufreibenden Büroalltag.