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Regional fand die Einführung der Kupferverarbeitung sehr unterschiedlich statt, daher entstand nie ein einheitlicher Begriff, der die „Kupferzeit“ als solches deklarierte.
Die ältesten Nachweise der Kupferverarbeitung gehen zurück bis in die Vinča-Kultur, 6000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Die bisher ältesten Funde der Kupferverhüttung wurden im serbischen Belovode (Okrug Braničevo) und Pločnik (Okrug Toplica) geborgen. Reines Kupfer kommt in der Natur relativ selten vor. Um den Kupferbedarf zu decken, gewannen die Menschen Kupfererz aus dem Gestein Malachit und Azurit.
Die Insel Zypern auf welcher Kupfer gewonnen wurde, gab diesem Metall seinen Namen. „Aes Cyprium“ (Erz aus Zypern) Mit der Zeit leitete sich aus diesem Namen der Begriff „CUPRUM“ ab, welcher heute noch als Elementsymbol CU steht. Zu Beginn der Kupferverarbeitung wurde das Metall im Feuer erhitzt und geformt. Erst mit der Zeit begannen die Menschen mit Hilfe von Rennöfen aus Kupfererz grössere Kupfermengen zu gewinnen und als Arbeitsgeräte, Waffen und Schmutz weiter zu verarbeiten.
Der gesamte Prozess wurde präzise vorbereitet, denn sobald das Kupfer bei einer Temperatur von 1000 Grad Celsius seinen Schmelzpunkt erreicht hat, musste alles sehr schnell gehen. Vor allem vermied man es, dass sich das Metall mit Asche vermischt und dadurch verunreinigt wurde.
Eine verbreitete Form war das Giessen mit Hilfe eines „Barrens“. Diesen Barren kann man sich als zweigeteilte Gussform vorstellen mit einem Einfüllkanal. Die beiden Teile wurden fest zusammen gebunden, mit Lehm versiegelt und in mit dem flüssigen Kupfer gefüllt. Nach der Aushärtung wurde der Barren entfernt und das Produkt mit der nötigen Feinarbeit durch Hämmern, Schleifen und Polieren in seine endgültige Form gebracht und vollendet wurde.
Tauschieren
Mit der Tauschiertechnik wurden Schmuckstücke aus verschiedenen Metallen aufwendig verziert. Diese uralte Technik hat bis heute Bestand.