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Der Taifun Rai sorgte am 16. Dezember für grosse Zerstörung auf den Philippinen. UNICEF ist vor Ort, verteilt Hilfsgüter und leistet Soforthilfe.
UNICEF ist nach dem verheerenden Taifun besorgt über das Wohlergehen der betroffenen Familien und Kinder. Nach ersten Schätzungen benötigen rund 845 000 Kinder dringend Hilfe. «Unsere Herzen sind bei den Kindern und ihren Familien, die von dem Taifun betroffen sind. Viele Kinder werden die Feiertage ohne ein Dach über dem Kopf, hungrig, frierend und in emotionaler Not verbringen. UNICEF arbeitet hart daran, zusammen mit der Regierung und unseren Partnern auf ihre dringenden Bedürfnisse zu reagieren», so der UNICEF-Vertreter für die Philippinen, Oyunsaikhan Dendevnorov.
Erste Hilfslieferungen sind bereits in den betroffenen Gebieten angekommen und werden von UNICEF-Mitarbeitern verteilt. Zu den dringend benötigten Hilfsgütern gehören Nahrungsmittel, Wasser, Medikamente, Kleidung, persönliche Schutzausrüstung, Kochutensilien, Familienpakete mit Schlafmaterial, Hygienepakete, Notunterkünfte, Katastrophenpakete, Zelte für Gesundheitseinrichtungen und Reisetaschen.
UNICEF ruft dazu auf, den Bedürfnissen von Kindern bei der Nothilfe-Reaktion Vorrang einzuräumen.
- Die Pandemie hat die dringenden Gesundheitsprobleme von Kindern verschärft, und zusätzliche Notfälle gefährden das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen noch mehr. Der Zugang zu lebensrettenden Massnahmen und zu hochwertigen Gesundheitsdiensten für Mütter, Neugeborene, Kinder und Jugendliche muss sichergestellt werden, um das Recht jedes Kindes und jeder Frau auf Gesundheit zu gewährleisten.
- Die betroffene Bevölkerung muss einen sicheren und gleichberechtigten Zugang zu Wasser in ausreichender Menge und Qualität haben, um ihre Trink- und Haushaltsbedürfnisse zu befriedigen, sowie zu geeigneten sanitären Einrichtungen.
- Kinder müssen auf Unterernährung untersucht werden, unterernährte Kinder müssen mit gebrauchsfertiger therapeutischer Nahrung versorgt werden, und stillende Mütter unter den Evakuierten müssen Zugang zu sicheren Orten zum Stillen haben.
- Die Kinderschutzsysteme in den betroffenen Gebieten müssen eingerichtet werden und funktionieren, um allen Formen von Gewalt, Ausbeutung, Missbrauch, Vernachlässigung und schädlichen Praktiken vorzubeugen und darauf zu reagieren. Unbegleitete und von ihren Familien getrennte Kinder müssen identifiziert, in familiärer Betreuung oder in einer geeigneten, sicheren, alternativen Betreuungseinrichtung untergebracht und mit einem individuellen Betreuungsplan ausgestattet werden.
- Das Lernen muss in einem sicheren und geschützten Umfeld fortgesetzt werden, um eine integrative und gleichberechtigte, hochwertige Bildung zu gewährleisten.
- Der Klimawandel und die Umweltzerstörung stellen eine grosse Bedrohung für das Leben, das Wohlergehen und die Zukunft von Kindern und jungen Menschen dar. Die Klimakrise ist eine Kinderrechtskrise. Kinder und Jugendliche auf den Philippinen gehören zu denjenigen, die am stärksten von den verheerenden Auswirkungen klimabedingter Katastrophen betroffen sind. Ihre Stimmen müssen gehört und sie müssen in die klimathematischen Entscheidungsprozesse einbezogen werden.
Schnell und wirksam dort zu helfen, wo es nottut, ist der Kern der Nothilfe von UNICEF. Mit einer Spende in unseren Nothilfefonds sichern Sie die rechtzeitige Bereitstellung von Hilfsgütern und helfen so mit, Kinderleben in Krisen und Katastrophen rund um die Welt zu retten.
Stillen rettet Leben
Die Weltstillwoche fördert das natürliche Stillen. Mütter sollten ihre Säuglinge idealerweise während der ersten sechs Lebensmonaten stillen. Oft endet es aber schon früher. Die Stillwoche soll die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren.
Erdbeben im Norden der Philippinen
Ein Erdbeben der Stärke 7.0 hat heute den Norden der Philippinen erschüttert. UNICEF und ihre Partner prüfen die unmittelbaren Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und sind bereit, die von der Regierung geleiteten Nothilfemassnahmen zu unterstützen.