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STUMMFILM
|DER
DEUTSCHE

STUMMFILM
|Niddy Impekoven

1904 - 2002
|.

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Die Tänzerin Niddy Impekoven wurde als Luise Antonie Crescentia Impekoven in Berlin geboren. Ihr Vater war der bekannte Darsteller Toni Impekoven.
Bereits als Kind erhielt sie 1905 Tanzunterricht bei Margarete Altmann und nur ein Jahr später tanzte sie erstmals an einer öffentlichen Veranstaltung. Ihre tänzerischen Fähigkeiten baute sie später bei Heinrich Kröller weiter aus und bereits 1918 trat sie erstmals mit einer eigenen Choreographie in Zusammenarbeit mit Kröller auf.
Ab 1918 und speziell in den 20er Jahren avancierte sie zu einer populären Ausdruckstänzerin und animierte mit ihren graziösen tänzerischen Darstellungen auch zahlreiche Künstler, die sie in ihren Gemälden und selbst als Porzellanfiguren verewigten. Die wohl beliebteste Porzellandarstellung ist an ihre Figur aus "Der gefangene Vogel" orientiert.
Ihre tänzerischen Darbietungen überzeugen nicht nur durch fantasievolle Bewegungen und Kostüme wie in "Der gefangene Vogel", sondern besitzen oftmals auch humorvolle Momente, so in dem Tanz "Münchner Kaffeewärmer".
Schliesslich zog Niddy Impekoven in die Schweiz, wo sie 1923 den Arzt Hans Killian heiratete. Die Ehe hielt sechs Jahre lang.
Tänzerisch entwickelte sie sich weiter und sie schaffte den Sprung der kindlichen Akteurin zur erwachsenen Frau. Sie erweiterte ihr Repertoir um erzählerische Komponenten und kokettierte tänzerisch mit dem Publikum.
Dank ihrer grossen Popularität wurde sie auch für wenige Filme engagiert.
Ihr erster Film war "Die Pritzelpuppe" (23), ein Kurzfilm, der die Entstehung einer ihrer Choreographien aufzeigt und somit dokumentarischen Charakter hat.
Danach trat sie ebenfalls als Tänzerin in den Filmen "Armes kleines Mädchen" (24) an der Seite des grossen Fritz Kortner und "Wege zu Kraft und Schönheit" (25) auf.
1928 und 1930 unternahm Niddy Impekoven jeweils eine Welttournee, die sie durch zahlreiche Länder in Europa, Asien und Amerika führte und wo sie ebenfalls grosse Erfolge feiern konnte.
1934 trat sie letztmals als Tänzerin auf, danach zog sie sich in ihr Privatleben zurück. 1955 brachte sie das Buch "Memoiren eines Wunderkindes" heraus. Sie lebte bis zu ihrem Tod 2002 weiterhin in der Schweiz.
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