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«Wir wollen nicht in Bürokratie versinken»
Die Kirchgemeinde der Stadt Zürich tut sich mit den zehn Kirchenkreisen schwer, welche bei der Fusion 2019 als Mittelbau zwischen der Kirchenpflege und den 32 Quartiergemeinden eingerichtet wurden. Das Parlament der Kirchgemeinde beschloss am 9. Februar grössere Kompetenzen für die Kommissionen der Kirchenkreise. Eine Initiative, welche Leitungen an ihre Stelle setzen wollte, wurde abgelehnt.
Die im Mai 2021 von Lukas Bärlocher und Matthias Walther eingereichte Parlamentarische Initiative forderte eine andere Leitung und eigenständigere Arbeitsweise für die zehn Kirchenkreise, welche zwischen der gesamtstädtischen Kirchenpflege und den 32 Quartiergemeinden stehen: Statt den Kirchenkreiskommissionen, von der Kirchenpflege eingesetzt und ihr unterstellt, sollten Kirchenkreisleitungen (Einzelpersonen) von ihr eingesetzt werden, welche «selbstständig und in gemeinsamer Verantwortung mit den Pfarrerinnen und Pfarrern» arbeiten und dies «im direkten Dialog» mit den Mitgliedern tun. Die Kirchgemeindeordnung sollte entsprechend geändert werden.