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"In den nächsten Jahren erwarten wir bei Privatmarktanlagen eine Verdreifachung des Marktvolumens auf 30'000 Milliarden US-Dollar", sagte VR-Präsident Steffen Meister in einem Interview mit der "NZZ". "Die Verbreitung unter allen Investoren wird zunehmen. Dabei wird es auch hier eine Aufteilung in aktive und passive Anlagen geben", so Meister auf die Frage, ob Private Equity zu einem günstig erhältlichen Gebrauchsgut werde.
CEO David Layton ergänzte in diesem Zusammenhang im Doppelinterview: "Private Equity begann mit grossen Kapitaleinsätzen von Family-Offices, dann kamen in den neunziger Jahren die grossen institutionellen Investoren hinzu, um die Jahrtausendwende war die Anlageklasse für die meisten institutionellen Anleger zugänglich. Mittlerweile gibt es Diskussionen in verschiedenen Ländern darüber, ob man Private Equity in der privaten oder individuellen Altersvorsorge berücksichtigen soll."
Herz in der Schweiz?
Diese Art der Vorsorge wird laut Layton eine der grössten Finanzierungsquellen von Private Equity werden und die Partners Group sei einer der wenigen Anbieter, der massgeschneiderte Produkte für dieses Kundensegment eingeführt habe.
Auf die Frage, ob das Herz des Unternehmens in der Schweiz bleibe, antworteten die Manager nicht direkt: "Wir sind eine globale Organisation, die historisch bedingt sehr schweizerisch ist. In der vergangenen Dekade hat sich das Geschäft stark internationalisiert. Wir haben zwanzig Niederlassungen weltweit - und wir investieren rund die Hälfte unserer Kundenvermögen in den USA", meinte Layton.
Und Meister sagte dazu: "Wir sind zwar der grösste nicht in den USA domizilierte Private-Equity-Investor in den Vereinigten Staaten, vom Volumen her ist unser Geschäft aber gleichmässig zwischen Amerika auf der einen sowie Asien und Europa auf der anderen Seite verteilt."
(AWP)