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Grains,
die Eier des Seidenspinners, welche man die Weibchen zur Frühjahrszeit auf Papierbogen ablegen läßt, um sie entweder in kühlen Kellern bis zur nächstjährigen Entwicklungsperiode aufzubewahren oder im Handel zu verschicken. Seit der Zeit der Verheerungen durch die Seidenraupenkrankheit hat Deutschland, dessen klimatische Verhältnisse der Seidengewinnung nicht günstig sind, im Verkauf von G. eine lohnende Aussicht gewonnen, da die aus in Deutschland gewonnenen Eiern auskommenden Raupen sich einige Jahre lang gesund erhalten. Man verkauft die Eier lotweise und rechnet für 1 Lot, aus welchem 12000 Räupchen zu erwarten sind, 1,6-2 Mk. und darüber. Ein Weibchen legt bis 300 G., zu einem Lot braucht man also 40-50 Weibchen. Der Verkauf geschieht vorzugsweise nach Frankreich und Italien. Die Gewinnung von G. wird selten im großen Maßstab versucht; die Vereine für Beförderung der Seidenzucht sind die geeigneten Organe zur Vermittlung. Vgl. Seide.