Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03506.jsonl.gz/1280

Mitteilungen der Stadt Buchs
Referendum gegen Nachtragskredit Unterführung Räfis-Burgerau
Der Stadtrat von Buchs hat an seiner Sitzung vom 15. Oktober 2018 den 2. Nachtragskredit Erschliessung Burgerau in Höhe von CHF 150'000 beschlossen. Dieser Nachtragskredit untersteht dem fakultativen Referendum. Gemäss vorliegenden Informationen wird das fakultative Referendum ergriffen und es werden Unterschriften gesammelt.
Dem Stadtrat ist es ein Anliegen, die Bevölkerung über allfällige Unklarheiten im Zusammenhang mit dem Nachtragskredit zur Unterführung Räfis-Burgerau zu informieren. Grundsätzlich sieht sich der Stadtrat in der Pflicht, für die Zukunft eine Lösung bereitzuhaben für die Erschliessung der Burgerau, falls Barrieren aus rechtlichen, sicherheitstechnischen oder anderen Gründen nicht mehr erlaubt sein sollten. Der Zeitpunkt für die Realisierung einer Unterführung vor dem Doppelspurausbau ist sinnvoll. Es soll aber selbstverständlich auch möglich sein, eine Unterführung viel später, nämlich erst bei effektivem Bedarf zu realisieren. Dafür versucht die Stadt Buchs so oder so schon heute das nötige Land zu reservieren.
Wie schon kommuniziert, ist der Rat nach Einwänden aus der Bevölkerung zum Schluss gekommen, dass nur eine Unterführung mit einem 3.5 Meter breiten Velo- und Fussgängerweg nachhaltig und zukunftsfähig ist. Die ursprüngliche Variante eines 2 Meter breiten Fussgängerweges lehnt der Stadtrat mittlerweile ab. Eine Unterführung für den motorisierten Verkehr ist gemäss fachlicher Prüfung an einem anderen Ort technisch nicht machbar. Die Unterführung kann nur am Narzissenweg gebaut werden.
Aufgrund dieser Überlegungen würde das Projekt bei einer Ablehnung des Planungskredits zurückgestellt. Die Unterführung würde erst bei Vorliegen eines zwingenden Grundes realisiert, Jahre nach der Eröffnung der Doppelspur. Die heutigen Übergänge würden dann mit neuen Barrieren-Anlagen bestehen bleiben.
Falls künftig irgendwann die Barrieren an der Stations- und an der Burgerauerstrasse geschlossen werden und die Unterführung doch gebaut werden müsste, so ist der Stadtrat der Meinung, dass neben der vorgesehenen Unterführung für Autos, Fussgänger und Velos am Narzissenweg eine zusätzliche zentrale Personen- und Velounterführung zu prüfen ist, um die Burgerau optimal für alle Menschen auf beiden Seiten der Eisenbahnlinie zu erschliessen.