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Wissen
Nur ein knappes Drittel der 142 Liter Trinkwasser beziehungsweise Frischwasser, das ein Schweizer Haushalt verbraucht, kommt aus den Armaturen, mit denen Gläser gefüllt, Teller gespült und Hände gewaschen werden. Der Rest des verbrauchten Wassers wird für Anwendungen gebraucht, welche nicht zwingenderweise Trinkwasserqualität voraussetzen.
Für viele Menschen endet die Auseinandersetzung mit dem Thema Abwasser beim Betätigen der Toilettenspülung oder bei der Entfernung von Haaren aus dem Abfluss. Diese Einstellung wird als «Flush and Forget» bezeichnet: Spülen und vergessen. Eine Errungenschaft von gereiften Industrienationen?
Zirkuläre Sanitärsysteme ermöglichen das Nutzen von Ressourcen aus Abwasser. Dieses enthält Nährstoffe, organische Materialien, Energie und natürlich Wasser – ausser es handelt sich um eine Trockentoilette.
Neue Lösungen brauchen neue Regulierungen - viele Pioniere arbeiten bereits an der Schließung von Nährstoffkreisläufen. Das geltende Recht geht jedoch davon aus, dass menschliche Ausscheidungen über die Kanalisation entsorgt werden.
Stöbern Sie durch unsere Sammlung an relevanten Publikationen zum Thema ressourcenorientierte Sanitärsysteme. Die Liste wird fortlaufend ergänzt.