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Der grenzüberschreitende Handel mit gestohlenen oder illegal exportierten Kulturgütern führt zu einer Reihe von besonderen Rechtsproblemen. Regelungen zum gutgläubigen Erwerb, zur Ersitzung und zur Verjährung erfahren in den nationalen Rechtsordnungen verschiedene Ausprägungen. Diese Arbeit behandelt kollisionsrechtliche und staatsvertragliche Lösungsansätze zur Verbesserung des privatrechtlichen Schutzes von Kulturgütern. Der Autor schlägt vor, die Eigentumsverhältnisse an Kulturgütern dem Recht ihres Herkunftsstaates zu unterstellen. Die Konkretisierung der Begriffe Kulturgut und Herkunftsstaat wird nicht nur im Kollisionsrecht, sondern auch bei öffentlich-rechtlichen Kulturgutschutzregelungen und bei Art. 30 des EG-Vertrages erforderlich. Dies bietet die Chance, das öffentliche und das private Recht in Einklang zu bringen.
Autorentext
Der Autor: Olaf Rafael Kurpiers wurde 1971 in Hindenburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg. 1998 legte er die Erste, 2001 die Zweite juristische Staatsprüfung ab. 1999 erwarb der Autor an der Freien Universität Brüssel den Master of Law. 2005 erfolgte die Promotion an der Universität Heidelberg.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Kollisionsregelungen de lege lata Vereinheitlichung des Sachenrechts Kollisionsregelungen de lege ferenda.