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- CH
- Personne
- 1918-2003
Jean Dubas wurde am 8. Juli 1918 in Bulle geboren und verbrachte seine Kindheit im Greyerzerland. Nach einer klassischen Ausbildung am Kollegium St. Michael in Freiburg entschied er sich für ein Medizinstudium und erwarb den Titel F.M.H. in Chirurgie und Urologie. Nachdem er in den Krankenhäusern von Genf und Riaz gearbeitet hatte, ließ er sich 1968 in Freiburg nieder.
Neben seiner Karriere als Arzt setzte er sich aktiv für den Erhalt der Freiburger Kulturgüter ein, insbesondere im Rahmen kultureller Vereinigungen wie dem Institut fribourgeois d'héraldique et de généalogie, zu dessen Gründungsmitgliedern er gehörte. Er engagierte sich für die Restaurierung der Kapelle und des Pfarrhauses von Bürglen beteiligte sich wesentlich an der Erhaltung des Bürgerhauses Schwarzer Adler. Für seine geleisteten Dienste erhielt er 1981 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Freiburg.
Als leidenschaftlicher Historiker, begeisterter Autor und Referent war Jean Dubas auch ein eifriger Sammler. Daraus resultiert eine Bibliothek mit mehr als 12'000 Titeln, die zum grössten Teil aus Friburgensia, aber auch und einer Reihe seltener Inkunabeln besteht, deren Katalog über SLSP zugänglich ist. Hinzu kommen etwa 1500 Werke, die hauptsächlich zur Freiburger Ikonografie gehören: Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde und Gravuren, Goldschmiedearbeiten, Fayencen und sogar Möbel, die derzeit inventarisiert werden.
Jean Dubas, der am 30. März 2003 verstorben ist, vermachte diese Sammlung von schier unschätzbarem Wert der Stadt Freiburg, damit die von ihm über die Jahre zusammengetragenen Kostbarkeiten einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden können.