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Ein 62-jähriger Patient mit einer langjährig bekannten gastroösophagealen Refluxerkrankung stellt sich in der Sprechstunde vor. Er berichtet, dass trotz der GERD-Therapie mit einem Protonenpumpeninhibitor (PPI) in ausreichender Dosierung (Pantozol 40 mg; 1-0-0), Refluxbeschwerden bestehen und ihn belasten.
Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) zählt zu den häufigsten Erkrankungen in den westlichen Industrieländern. Neue diagnostische Methoden und Erkenntnisse über die Pathophysiologie (z.B. Acid Pocket), ermöglichen neue Therapien. Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und Alginat-Antazida-Präparate.
Die interaktive Online-Plattform «Reflux Cases» stellt praxisrelevante Informationen über die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) zur Verfügung. Sie dient der Fortbildung und dem Erfahrungsaustausch für Hausärzte und Spezialisten. Jeden Monat werden hier GERD-Fälle aus der Praxis veröffentlicht und von Experten kommentiert.
73-jähriger Patient wird mit intermittierender Säureregurgitation und einer zunehmenden Verschlechterung der Symptomatik mit zusätzlichen atypischen Beschwerden vorstellig, die auf eine medikamentöse Behandlung nur unzureichend ansprechen.
Die Beschwerden einer Refluxerkrankung sind vielseitig und können sich in verschiedenen Ausprägungen manifestieren. Um es Hausärzten zu erleichtern, ihre Patienten richtig einzuordnen und dementsprechend bestmöglich zu behandeln, haben fünf Gastroenterologen eine Übersicht über die sieben grundlegenden Reflux-Phänotypen erarbeitet.