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Der geständige Dopingsünder Floyd Landis muss wegen Beleidigung des Radsport-Weltverbandes UCI eine Geldstrafe zahlen und darf seine Diffamierungen nicht wiederholen.
Dieses Urteil gab am Mittwoch ein Schweizer Gericht bekannt.
Der US-Amerikaner Landis, dem der Tour-de-France-Titel von 2006 wegen einer positiven Dopingprobe aberkannt worden war, hatte behauptet, dass UCI-Präsident Pat McQuaid und dessen Vorgänger Hein Verbruggen (Niederlande) Dopingfälle verheimlichen würden. Dafür hätte das Duo unter anderem auch von Lance Armstrong (USA) Bestechungsgelder kassiert.
Auch verbot das Gericht, dass Landis den Iren McQuaid und Verbruggen als Terroristen bezeichnen und mit dem früheren lybischen Diktator Muammar al-Gaddafi vergleichen darf.
Dafür muss Landis das Urteil in diversen Publikationen wie dem Wall Street Journal oder der L'Equipe auf eigene Kosten veröffentlichen lassen und je 8250 Euro an McQuaid und Verbruggen zahlen.
McQuaid und Verbruggen gehen auch gegen die Vorwürfe eines irischen Journalisten gerichtlich vor. Der Fall wird vermutlich im Dezember verhandelt.