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Datum/Zeit
09.10.2019 - 20.10.2019
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Stoppen Sie die Ernennung eines Nestlé-Managers für die Leitung von Schweizer Entwicklungshilfeprojekten im Bereich Wasser!
Die Schweizer Regierung will Christian Frutiger, zurzeit Head of Public Affairs von Nestlé, als Vizedirektor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) einsetzen. Die DEZA ist zuständig für Hilfsprojekte der globalen und regionalen Entwicklungszusammenarbeit. Frutiger wäre unter anderem für das DEZA-Globalprogramm WASSER verantwortlich.
In seiner Funktion als Head of Public Affairs von Nestlé hat Christian Frutiger die Übernutzung von Wasser in Nestlé’s Abfüllanlagen weltweit stets ignoriert. Er hat die Probleme mit der Nestlé-Wassernutzung in VITTEL (Frankreich), GUELPH (Kanada) oder MAINE, MICHIGAN, FLORIDA und KALIFORNIEN (USA) nie öffentlich angesprochen. Wenn er Nestlé’s Wassernutzung selbst in Industrienationen mit etablierten demokratischen Systemen ignoriert, wie mag es dann in Ländern mit weniger entwickeltem, institutionell fragilem Kontext aussehen?
Die Schweiz verfügt über einen der besten öffentlichen Sanitär- und Wasserversorgungsdienste der Welt. Aber die Schweizer Regierung verwendet Steuergelder, um die Wasserprivatisierung in anderen Ländern zu fördern, zum Beispiel durch die DEZA-Partnerschaft mit Nestlé. Die DEZA unterstützte auch die Gründung der Water Resources Group, einer globalen Initiative, zu der Nestlé, Coca-Cola und Pepsi gehören, und die die Privatisierung von Wasser auf der ganzen Welt vorantreibt.