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Schoschana Kobelt wuchs in einem von Musik geprägtem Elternhaus im
Glarnerland auf.
Von klein auf sang sie in verschiedenen Chören, begann mit 9 Jahren
Cello zu spielen und erhielt mit 15 Jahren bei Dorothea Frey
regelmässigen Gesangsunterricht.
An der Hochschule Luzern - Musik studierte sie Gesang (Mezzosopran)
in der Klasse von Prof. Peter Brechbühler und schloss im Sommer 2012
den Master für Gesangspädagogik ab.
Derzeit erhält sie weiterführenden Unterricht bei Ursula Eittinger (Freiburg i. Br.).
Regelmässige Arbeit und Kurse mit Romeo Alavi Kia (Wien),
Univ.-Prof. Mag.art Sebastian Vittucci (Wien), Viktoria Osipova (Odessa)
und Margreet Honig (Amsterdam) bereichern ihre Ausbildung.
Anfangs 2015 durfte sie einen Förderpreis der Stiftung GARTENFLÜGEL
entgegen nehmen.
Sie tritt in der ganzen Schweiz und im Ausland solistisch auf.
Ihre solistische Tätigkeit umfasst Oratorien und kirchenmusikalische Konzerte,
sowie Liedprogramme und kammermusikalische Konzerte.
Ein wichtiger Aspekt in ihrer Arbeit ist die Auseinandersetzung mit der
russischen Sprache, die gerade bei Liedprogrammen gerne zu einem
Schwerpunkt wird.
Gemeinsam mit der Pianistin Dominique Müller widmet sie sich dem Liedduo
und ist festes Mitglied der Basler Madrigalisten.
Mit eben diesen wirkt sie in der Saison 19/20 am Opernhaus Zürich in dem,
als Ballet inszenierten, "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" von Helmut Lachenmann,
unter der Leitung von Matthias Hermann, mit.
Ausserdem ist sie Mitbegründerin des Dornbusch Quintetts, ein Ensemble,
das sich die Aufgabe gestellt hat, Programme auf die Beine zu stellen, die spielerisch
einen einfacheren Zugang zu klassischer Musik geben sollen.
Neben ihrer Konzerttätigkeit arbeitet sie als Gesangspädagogin und leitet
seit vielen Jahren Musikferien für Kinder und Jugendliche.
Dies führte auch zu einer Zusammenarbeit mit dem kirgisischen nationalen
Konservatorium in Bishkek. Für Kurse mit Jugendlichen und Konzerte war sie im
Sommer 2013 und 2014 in Kirgistan.
Szenische Erfahrungen konnte sie bei der Mitwirkung verschiedener
Projekte machen ("Faust-Satelliten" von Henri Pousseur in einer
Zusammenarbeit mit dem Luzerner Theater und der Hochschule Luzern – Musik,
Regie: Christine Cyris; Ariadnes Faden, Musiktheater zwischen Barock und
zeitgenössischer Musik, Regie: Angelika Luz; Orfeo, Monteverdi, Regie: Dirk Vittinghoff).
Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin widmet sie sich vermehrt dem Cellospiel.