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Um 10 Uhr ging es los weiter nach Norden, wo sich das Bodentief am Nachmittag befinden wird.
Dort bestand die grösste Chance dass das starke Cap durchbrochen werden würde aufgrund der starken Konvergenz in Bodennähe.

Bereits als wir aus dem Hotel kamen war der starke Lowlevel Jet zu spüren.
In Crookston MN machten wir den dritten Stop des Tages und warteten praktsch den ganzen Nachmittag darauf, dass sich irgendwo in unserer Umgebung ein Gewitter bildet. Leider war das Cap zu stark und es blieb bei klarem Himmel und Sonnenschein.
Charles schaut sich die aktuellen Wetterdaten an.
"Killing" Time (Warten bis etwas passiert, oder wie heute eben nicht.)
Die einzigen Gewitter bei Tageslicht bildeten sich in North Dakota westlich der Kaltfront wo der Upperlevel Jetbessere Unterstützung bot.
Um 19 Uhr beschlossen wir uns nach Osten zu verlagern, um später weiter nach Süden zu fahren. Damit haben wir Morgen die nächste Chance auf Gewitter. Wird wohl eine kurze Nacht werden, aber das ist eben "Chaser Lifestyle".
Auf der Fahrt nach Süden sahen wir noch ein Schwachstrom Gewitter das sich aus Westen näherte. Dieses Gewitter zu chasen hätte aber nichts gebracht ausser dass wir Morgen schlechtere Karten haben würden.
Heute war Bust Chase Nr. 2, wenn man den Tag wo wir frühzeitig den Chase abbrachen um in den Big Texan zu fahren nicht mitzählt.
Jetzt ist es aktuell 02:07am (ganz gross gääääääääääääääääääähn)