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Die Aufnahmen der Eisen- und Stahlwerke Oehler & Co. AG datieren von der Gründung 1881 bis zur offiziellen Übernahme durch die Georg Fischer AG 1968. Die Oehler-Werke waren in der Herstellung von Stahllegierungen im Elektrogussverfahren und im Maschinen- und Fahrzeugbau aktiv. Die Firma nahm mit ihren Elektrofahrzeugen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Pionierrolle ein.
Auf die Herstellung von elektrischen Liefer-, Post- und Milchwagen folgte die Entwicklung einer grossen Auswahl an innerbetrieblichen, elektrischen Mobilitätslösungen. Für die Eisenbahn stellte Oehler Spezialwagen, Draisinen und sonstiges Zubehör her, aber auch eigene Rollbahnen mit Elektrolokomotiven und die Ausrüstung für private Anschlussgeleise gehörten dazu. Daneben produzierte Oehler Skilifte, Sessel- und Gondelbahnen sowie Pendelbahnen. Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg trat Oehler mit einem eigenen System von kuppelbaren Umlauf-Gondelbahnen auf den Markt.
Beschreibung
Der Fotonachlass dokumentiert die Herstellung und Verwendung der Produkte. Wie andere erfolgreiche Industrieunternehmen seit Ende des 19. Jahrhunderts, bediente sich auch die Firma Oehler der Fotografie, um ihre technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit darzustellen. Die Werkfotografie diente somit der Öffentlichkeitsarbeit, dazu gehörten die produktbezogene Werbung und Artikelkataloge, die Illustration von Zeitschriftenartikeln oder Ansichtskarten von Tourismusgebieten mit Oehler-Produkten. Aber auch in Bedienungsanleitungen und -vorschriften sind die Aufnahmen zu finden. Zum Teil wird Kunden Schritt für Schritt (also Foto für Foto) erklärt, wie eine Maschine zu bedienen ist.
Der Gesamtbestand im Verkehrshaus der Schweiz umfasst 2667 flexible Negative, 1768 Abzüge und 869 Glasplattennegative.
In Memobase sind die flexiblen Negative und die Abzüge ersichtlich. Die flexiblen Negative wurden integral digitalisiert. Die Abzüge wurden nur digitalisiert, falls kein zugehöriges Negativ vorhanden war.
Der Bestand wurde von April bis Dezezmber 2023 in der Inventardatenbank MuseumPlus nach den „Minimaldaten für die Inventarisierung“ der Arbeitsgruppe Museumsdokumentation des Verbandes der Museen der Schweiz VMS erschlossen (publiziert: INFO VMS AMS 73, Mai 2003, S. 11-14, entspricht dem CIDOC-Standard).
Die Nutzungsrechte liegen beim Verkehrshaus der Schweiz, Luzern.
Teilweise freier Zugang. Die Metadaten und Vorschaubilder sind auf der «Sammlung Online» des Verkehrshauses zugänglich (http://sammlung.verkehrshaus.ch/doku). Die Fotoabzüge (Originale) können auf Anfrage in den Lesesaal des Dokumentationszentrums des Verkehrshauses bestellt werden. Die Negative (Originale) sind aus konservatorischen Gründen nur in Ausnahmefällen bestellbar. Interessierte können Digitalisate bestellen (gebührenpflichtig).