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Stan Wawrinka verliert zwar den ersten Satz im Tiebreak deutlich mit 1:7. Aber diesen einen Punkt zum 1:2 holt er sich auf grossartige Weise. Das dürfte problemlos der schönste Ballwechsel des ganzen Turniers gewesen sein.
Dumm nur: Kurz danach vergibt der Schweizer einen Smash zum Minibreak, weil er sich die falsche Seite aussucht. Es ist vermutlich der entscheidende Ball in dieser Kurzentscheidung. Denn danach lässt Djokovic nichts mehr anbrennen und sichert sich den Durchgang.
Doch Wawrinka dreht danach erst richtig auf, gewinnt die nächsten drei Sätze und holt sich den Titel.
(fox)
Die Tenniswelt nach der Ära der grossen Fünf: Die ATP Finals bekommen diese Woche einen Vorgeschmack darauf. Und es ist kein schönes Bild. Nie blieben in der O2 Arena so viele Plätze leer.
Novak Djokovic ist in London omnipräsent. Zumindest, wenn man mit der U-Bahn in der O2 Arena ankommt. Gleich dutzendfach wirbt Lacoste mit seinem Konterfei an Wänden, Decken und Rolltreppen. «Christmas Crocodiles» nennt sich die Kampagne in Anlehnung an das Logo der französischen Traditionsmarke. In der Realität fehlt Djokovic an den ATP Finals, nachdem der fünffache Masters-Champion seine Saison nach Wimbledon abbrechen musste. Genauso wie Titelverteidiger Andy Murray, Stan Wawrinka, Kei …