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Terrestrische Inventuren liefern exzellente Informationen zu durchschnittlichen Kenngrössen und deren Veränderungen. Sie lassen jedoch nur beschränkt Aussagen über die räumliche Variation zu. Um Muster und Prozesse in Wäldern über grosse Flächen flächendeckend zu erfassen, eignen sich Methoden der Fernerkundung. Informationen über die Höhe der Vegetation bzw. der Wälder und deren Variabilität erlauben es, Störungen auf verschiedenen Skalen zu be¬stimmen. Bei der Erstinventur 2010 wurde versucht, diese räumliche Struktur mit Stereo-Satellitendaten zu modellieren. Es zeigte sich, dass dies im zerklüfteten Gelände des Buchenurwaldes ohne ein präzises Bodenmodell nur beschränkt möglich ist. Deshalb möchten wir bei der Folgeinventur eine neue Methode anwenden. Aktive Sensoren wie LiDAR eignen sich hervorragend, um auch bei dichter Vegetation neben der Vegetationsoberfläche ein präzises Bodenmodell zu berechnen. Ist ein Bodenmodell einmal vorhanden, so kann die Oberfläche des Waldes auch in Zukunft mit LiDAR, Luftbildern oder Satellitenbildern modelliert und Veränderungen quantifiziert werden.
Im Rahmen der Folgeinventur soll diese Datenlücke geschlossen werden. Die Befliegung im Jahr 2017 soll als Basis für eine Vorstratifizierung für Beprobungen und die Stichprobenauswahl für die Teilstudie zur Buchendominanz dienen.
Details zum Projekt
Projektdauer
2017 - 2020