Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03186.jsonl.gz/1262

Leserbrief – Würden Sie ein Haus bauen, das auf vermutlich verseuchtem Untergrund stehen soll? Würden Sie das ohne vorherige Untersuchungen überstürzt tun? (Monica Schär, Kreuzlingen)
In der Schulgemeinde unserer Stadt soll es plötzlich ganz schnell gehen. Bereits am 25. November ist das Schulpräsidium Kreuzlingen neu zu besetzen. Für die Suche nach geeigneten Kandidaturen bleiben noch zwei Wochen. Dieses Vorgehen hat gravierende Nachteile: Eine übereilte Wahl, noch bevor die Krise aufgeklärt ist, stellt eine Hypothek für die künftige Präsidentschaft dar. Noch sind alle Fragen zum erzwungenen Rücktritt von René Zweifel unbeantwortet, mit der geforderten Untersuchung eilt es offensichtlich nicht. Eine nicht geklärte Affäre würde den neuen Präsidenten / die Präsidentin irgendwann einholen, sie könnte sich zuspitzen und die Arbeit der Behörden erheblich belasten. Einer Behörde übrigens, die als erstes untersucht werden muss. Was ist, wenn eine aufklärende Kommission später unangenehme Ergebnisse liefert?
Ein Kandidat / eine Kandidatin muss deshalb eine vorgängige Aufklärung und Transparenz einfordern, wenn er/sie unbelastet und von der Bevölkerung unterstützt arbeiten will. Nur so kann die Aufgabe für unsere Schule überzeugend und verantwortungsvoll übernommen werden!