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- Der UNO-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura, tritt kommenden Monat von seinem Posten zurück.
- Sein Rücktritt erfolge «aus persönlichen Gründen», liess der Spitzendiplomat verlauten.
- Seit viereinhalb Jahren bemüht sich Staffan de Mistura um eine Lösung des Syrienkonflikts.
De Mistura kündigte gleichzeitig an, dass er kommende Woche auf Einladung der syrischen Regierung nach Damaskus reisen werde. Dort solle unter anderem über die Bildung einer Kommission beraten werden, zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung für Syrien.
De Mistura hofft nach eigenen Worten, den Ausschuss im November einberufen zu können. Das Komitee müsse jedoch glaubwürdig sein und zu gleichen Teilen von der syrischen Regierung, der Opposition und Vertretern der Zivilgesellschaft besetzt werden.
Seine Vorgänger, der frühere UNO-Generalsekretär Kofi Annan und der algerische Diplomat Lakhdar Brahimi, hatten das Amt aus Ernüchterung über
mangelnde Fortschritte bei der Befriedung Syriens niedergelegt.