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Eigentlich hatte sie andere Pläne. Ein selbstbestimmtes Leben, Reisen, vielleicht eine Karriere als Schriftstellerin. Doch Ingrid wirft alles über Bord, als sie sich in ihren Literaturprofessor Gil Coleman verliebt und von ihm schwanger wird. Gil liebt seine junge Frau, und dennoch betrügt er sie, lässt sie viel zu oft mit den Kindern in dem kleinen Ort an der englischen Küste allein. In ihren schlaflosen Nächten beginnt Ingrid, Gil heimlich Briefe zu schreiben. Statt ihm ihre innersten Gedanken anzuvertrauen, steckt sie ihre Briefe in die Bücher seiner Bibliothek, bis sie eines Tages auf rätselhafte Weise verschwindet. Zwölf Jahre später glaubt Gil, seine Frau wieder gesehen zu haben – und ihre gemeinsame Tochter Flora, hin und her gerissen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, beginnt nach Antworten zu suchen, ohne zu ahnen, dass sie nur die Bücher ihres Vaters aufschlagen müsste, um sie zu erhalten.
So englisch wie Jane Gardam, so intensiv wie Elena Ferrante – hochkarätig besetzte Lesung mit Heikko Deutschmann und Leslie Malton.
Portrait
Claire Fuller lebt mit ihrem Mann in Winchester, England, und hat zwei erwachsene Kinder. Für ihren späten Debütroman Our Endless Numbered Days erhielt sie viel Kritikerlob und wurde mit dem Desmond Elliott Award ausgezeichnet. Eine englische Ehe ist ihr zweiter Roman und wurde in mehr als 10 Sprachen übersetzt.
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Ingrid schrieb Briefe an Ihren Mann, den sie heiratete, obwohl er um einiges älter war.
Diese versteckte sie in Büchern.
Die beiden Töchter wissen nichts über das Verbleiben der Mutter, nur das sie eine gute Schwimmerin war.
Gern gelesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pforzheim am 14.09.2018
Bewertet: anderes Format
Das ideale Buch für gemütliche Stunden! Eine packende Geschichte, toll geschrieben und bis zum Schluss nicht absehbar ... so muss Literatur sein!
Dieses Buch wirkt nach
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe
Gefangen in einer unglücklichen Ehe, für die sie ihre selbstbestimmte Zukunft aufgegeben hat, verschwindet Ingrid eines Tages spurlos und lässt ihren Mann Gil mit ihren zwei Töchtern allein.
Nach Jahren glaubt er, seine Frau auf der Straße wiedererkannt zu haben. Das oberflächlich geordnete Leben von Vater und erwachsenen Töcht...
Gefangen in einer unglücklichen Ehe, für die sie ihre selbstbestimmte Zukunft aufgegeben hat, verschwindet Ingrid eines Tages spurlos und lässt ihren Mann Gil mit ihren zwei Töchtern allein.
Nach Jahren glaubt er, seine Frau auf der Straße wiedererkannt zu haben. Das oberflächlich geordnete Leben von Vater und erwachsenen Töchtern stürzt daraufhin ins Chaos.
Detailliert und feinnervig wie im Filmklassiker "Szenen einer Ehe" zeichnet Claire Fuller das Bild einer Ehe, die mit ihrem Scheitern eine ganze Familie zerreißt und entfremdet. Ein unheimlich intensives und aufwühlendes Buch, das lange nachwirkt und beschäftigt.