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Die Förderung der internationalen Anbindung mit Bussen könne kurz- bis mittelfristig eine Entlastung der Bahn und der Strassen mit sich bringen, heisst es in den am Freitag veröffentlichten Unterlagen zum dritten Luzerner Agglomerationsprogramm.
Eine Arbeitsgruppe soll ab 2019 unter der Führung des Kantons und der Stadt Luzern mit möglichen Standortgemeinden und dem Verkehrsverbund einen Standort für einen offiziellen Fernbusterminal suchen. Die Kosten für das Projekt werden im Programm auf drei Millionen Franken geschätzt.
Zudem soll nach dem Willen der Luzerner Behörden das Bundesamt für Verkehr eine allfällige Öffnung von Inlandfernbusdestinationen prüfen. Diese sind derzeit nicht erlaubt. Luzern wird von rund 60 (Stand: 2014) Fernbus-Linien bedient. Mehrheitlich führen diese Richtung Italien und zum Balkan.
Höhere Parkgebühren für Cars
Am Freitag wurde zudem bekannt, dass die Stadt Luzern die Gebühren für Carparkplätze erhöhen will. Die Preise für die zentralen, stark nachgefragten Plätze beim Inseli, beim Löwen- und beim Kasernenplatz steigen auf das Doppelte. Die Mehreinnahmen sollen helfen, den Finanzhaushalt auszugleichen.
Analog zu den Autoparkplätzen sind die neuen Gebühren für die Carparkplätze in der Innenstadt höher als jene für die peripherer gelegenen. Nachts bleiben die Carparkplätze unentgeltlich, wie die Stadt Luzern am Freitag mitteilte.