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Über den Jahrgang 2011
Wettbewerb
Aus knapp 266 Dossiers sind in einer ersten Runde über 60 Designerinnen und Designer ausgewählt worden, welche ihre Originalarbeiten in Bern präsentierten. Dem Vorschlag der Jury folgend, zeichnete das BAK letztlich 24 Eingaben aus den Bereichen Grafikdesign (5 GewinnerInnen), Mode und Textil (6), Fotografie (6), Produktdesign (2), Szenografie (3), Keramik (1) aus. Das erste Mal in der Geschichte des Wettbewerbs wurde auch ein Bewerber in der Designvermittlung ausgezeichnet. Die Preise bestehen wahlweise aus einem Geldbeitrag über CHF 25 000, Atelieraufenthalte in renommierten Büros oder freien Atelieraufenthalten in New York. Die Form des Preises bestimmen die PreisträgerInnen.
Im mudac (Musée de design et d'arts appliqués contemporains) in Lausanne werden in einer gemeinsamen Ausstellung sowohl die prämierten Objekte der Jungdesigner als auch Arbeiten der mit dem Grand Prix Design ausgezeichneten renommierten Designer gezeigt. Für die Ausstellungsarchitektur konnte Stephane Barbier Bouvet gewonnen werden. Es gelang ihm, die verschiedenen Exponate aus den unterschiedlichen Bereichen des Designs zu vereinen: Sein überzeugendes Konzept teilt die Ausstellung in zwei gleichberechtigte Bereiche: Im einen Teil werden die Gewinnerobjekte als das, was sie sind und ohne weitere Erklärung präsentiert. Die Räume werden so weit als möglich leer belassen und wo es Konstruktionen braucht, wird auf vorhandene Strukturen des Museums zurückgegriffen.
Der zweite Bereich befindet sich in der Mitte der Ausstellung, der sogenannte ‘Vermittlungsraum'. Hier wird jede Seite des hier vorliegenden Kataloges an die Wand plakatiert. So werden weiterführende Informationen zu den Gewinnerobjekten zugänglich gemacht. Nebst dem Katalog werden zusätzlich Objekte, Videos oder Texte gezeigt, die dem Verständnis der Gewinnerarbeiten dienen.