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"New York und London sind Städte mit grosser Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse der Behinderten. Auf dem römischen Flughafen muss ich dagegen eine halbe Stunde lang warten, bevor ich aus dem Flugzeug gebracht werde. Das geschieht anderswo nicht", betonte Bertolucci nach Angaben der römischen Tageszeitung "La Repubblica" am Dienstag.
Bertolucci rief den römischen Bürgermeister Gianni Alemanno auf, Massnahmen zu ergreifen, um Rollstuhlfahrer in der Ewigen Stadt das Leben zu erleichtern.
Am Wochenende habe er an einer standesamtlichen Hochzeit im Stadtrat Roms teilgenommen. Es habe keinen Zugang für Behinderte gegeben. "Es war sehr demütigend. Man hat mich wie ein Sack vor allen Gästen bis zum Saal hinauftragen müssen", klagte der Regisseur von "Der letzte Tango von Paris".
"Am Anfang war es schwierig, das Leben im Rollstuhl zu akzeptieren. Lange Zeit war ich in einem Zustand der Trägheit, doch nachdem ich die Situation akzeptiert habe, habe ich wieder zu leben begonnen. Mit meinem elektrischen Rollstuhl kann ich sogar Filme dirigieren", so Bertolucci.