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Bei den Downhill-Europameisterschaften im portugiesischen Lousã gibt es zwei Medaillen für die Schweizer Abfahrer: Bronze für Camille Balanche bei den Frauen und Gold für Thomas Weber bei den Masters. Die Titel in den Elite-Kategorien gehen an Monika Hrastnik und Francisco Pardal.
Noch bevor die Downhill-Saison in der Schweiz losgeht, gehen in Lousã/Portugal bereits die Europameisterschaften über die Bühne. Die Schweizer zeigen bereits im Zeitlauf, dass mit ihnen zu rechnen ist: Carina Cappellari und Camille Balanche belegen die Plätze vier und sechs, bei den Männern liegt Basil Weber als schnellster Schweizer auf dem 17. Platz und bei den Masters 50 liegt Thomas Weber in Führung.
Weber kann seine Zeit im Finallauf nochmals unterbieten, und so holt er seine erste Goldmedaille an Titelkämpfen, vor dem Italiener Stephane Fia und dem Portugiesen João Estêvão. Es soll aber nicht die einzige Medaille bleiben. Im Rennen der Elite Frauen hat Cappellari die besten Chancen, doch nutzen kann sie diese nicht, ein Kettendefekt wirft die Churerin auf Rang sechs zurück.
Die Romande Camille Balanche hingegen verbessert ihre Zeit um rund sechs Sekunden, was ihr Rang drei und somit ihre erste Medaille im Downhill einbringt. An den ersten zwei Positionen ändert sich hingegen nichts: Gold gewinnt die Slowenin Monika Hrastnik, Silber geht an die Französin Morgane Charre.
Bei den Männern kommt es zu einem Heimsieg von Francisco Pardal. Der Portugiese fährt schon im Seeding Run die schnellste Zeit vor Benoit Coulanges (FRA). Im Finallauf mag er dem Druck bestehen und holt sich die Goldmedaille, ultra knapp vor Coulanges. Die Bonzemedaille geht an den Italiener Johannes Von Klebelsberg der sich gegenüber seines Zeitlaufes deutlich steigert.
In die Nähe der Medaillenränge reicht es den Schweizern nicht. Doch mit Rang 20 holt sich Basil Weber ein ansprechendes Resultat, mit fast derselben Fahrzeit wie im Seeding Rund. Knapp dahinter klassiert sich sein Team-Kollege Felix Klee auf Rang 22, Noel Niederberger belegt Rang 26.