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Moderne Tools, wie einfach zu bedienenden Robotersysteme, werden in Unternehmen jeder Größe verwendet und eingesetzt, um die Marktvolatilität zu reduzieren. Vor allem Cobot-Lösungen bieten den Herstellern den ROI und die Flexibilität, um dem Wettbewerb stets einen Schritt voraus zu sein.
Als kollaborativer Roboter wird auch kurz Cobot genannt. Es wird hiermit ein Industrieroboter bezeichnet, welcher mit Menschen zusammenarbeitet und in Produktionsprozessen nicht durch spezielle Schutzeinrichtungen von ihnen getrennt ist. Die Besonderheit dieser kollaborierenden Roboter ist, dass diese in direkter Nähe zum Menschen und mit diesem gemeinsam arbeiten. Dies setzt allerdings voraus, dass der Roboter keine Verletzungen beim Menschen verursachen kann. Zäune oder andere Schutzeinrichtungen werden aus diesem Grund nicht mehr benötigt, da der Roboter über eigenständige Sensoren verfügt, die Verletzungen beim Mitarbeiter verhindern.
Ein Roboter schaltet sich auch automatisch ab, wenn Hindernisse berührt werden.
Schon die ersten Cobots stellten die Sicherheit der Arbeiter dadurch her, dass sie nicht zu eigenständigen Bewegungen in der Lage waren. Dafür wurden ihre Bewegungen durch den erst durch den Arbeiter möglich. Ein Cobot konnte selbststeuernd auf eine Bewegung einwirken, indem die Richtung der Bewegung geändert wurde. Später entwickelte Cobots waren dann zu eigenständigen selbstgesteuerten Bewegungen in der Lage. Die auf jene Art betriebenen Roboter konnte zwar in der Theorie viel schnellere Bewegungen ausführen, sind jedoch im kollaborativen Betrieb eher auf ein Minimum an Fähigkeiten begrenzt, da vor allem die Sicherheit der Arbeiter im Vordergrund steht. Ist die Zusammenarbeit mit Menschen zu riskant, etwa bei der Arbeit mit scharfen oder auch spitzen Gegenständen oder bei Verschraubungen, werden kollaborative Roboter als Leichtbauroboter in separat abgetrennten Bereichen angewandt.
Industrieroboter im Fokus
Als die für Industrieroboter bedeutenden Normen überarbeitet wurden, ist zusätzlich das neue Anwendungsfeld für kollaborierende Roboter geschaffen worden. In erster Linie sind die Normen ISO 10218 mit den Teilen 1 und 2 und auch die ISO/TS 15066 von Bedeutung. Sie definieren die sicherheitsrelevanten Anforderungen an den Roboter. In den Normen wurde der kollaborierende Roboter definiert und umfasst auch Werkzeug, welches am Roboterarm angebracht wird und die hiermit bewegten Gegenstände. Bedingt durch den nahen und direkten Kontakt zwischen dem kollaborierenden Roboter und der arbeitenden Person ergeben sich allerdings Kollisionsmöglichkeiten. Eine Risikobeurteilung des Herstellers der Roboter muss in jedem Fall den betrieblichen Arbeitsplatz einschließen. Die Grundlage dieser Risikobeurteilung ist außer der Maschinenrichtlinie noch die Norm EN ISO 10218 mit den Teilen 1 und 2.
Das Bestreben des Unternehmens Universal Robots ist es vor allem, Automatisierung mit den kollaborierenden Robotern für die Mitarbeiter leicht bedienbar zu machen. Die Online-Schulungsmodule dieser Universal Robots Academy helfen im ersten Schritt, indem hier den Anwendern das erforderliche Wissen zur Programmierung der Cobots vermittelt wird, egal wie viel Vorkenntnisse oder Erfahrung bei den Arbeitern vorhanden sind.
Um die vorhandenen Kenntnisse der Roboternutzer weiter auszubauen, wird das Online-Angebot der Robots Academy um zertifizierte Angebote für Schulungen erweitert. Mit den Modulen, welche über das sogenannte „Authorized Training Center Network“ angeboten werden, können Nutzer die unbegrenzten Anwendungsmöglichkeiten von Universal Robots Cobots besser kennenlernen. In Verbindung mit den praxisbezogenen Anwendungen wird das erlangte Wissen noch zusätzlich vertieft.