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Mit 100 in den Ruhestand
US-Amerikaner ist nach 72 Jahren am selben Arbeitsplatz in den Ruhestand getreten
Die heutige Generation 60plus hat in der Regel nicht "Ruhestand" im Sinn wenn es gilt, sich Gedanken zu machen über die Zeit nach der Pensionierung. Viel mehr steht im Vordergrund, zumindest einen Teil der gewonnenen Freizeit für individuell sinnvolle neue Aufgaben einzusetzen. Oder gehören Sie gar zu jenen Menschen, die überhaupt nie Abschied vom Berufsleben nehmen möchten?
Dann haben Sie vielleicht auch die Nachricht gelesen, die kürzlich durch die Medien ging:
An seinem 100. Geburtstag erschien Arthur Winston zum letzten Mal bei den städtischen Verkehrsbetrieben in Los Angeles. Dort war er jahrzehntelang für die Wartung und Reinigung der Busse zuständig gewesen, berichtete der US-Sender ABC. Der rüstige Mann, der keinen einzigen Arbeitstag wegen Krankheit versäumte, fehlte nur einmal im Jahr 1988, als seine Frau starb.
Er habe nicht geraucht und keinen Alkohol getrunken, gab Winston als Grund für seine Gesundheit und Langlebigkeit an. US-Präsident Bill Clinton hatte den Afroamerikaner im Jahr 1996 als «Angestellten des Jahrhunderts» ausgezeichnet. Eigentlich wollte er als Mechaniker Busse reparieren, aber wegen seiner Hautfarbe sei ihm diese Tätigkeit in den 30er Jahren verwehrt worden, sagte Winston. Für seinen ersten Job als Hausmeister in Los Angeles im Jahr 1924 habe er 41 Cent in der Stunde verdient.
Und noch was zum Thema "biblisches Alter": Schöner altern