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Willst du deine NPO professionell voranbringen, führt kein Weg an der strategischen Planung vorbei. Die Crux: Mit einer Strategie ist es nicht getan. Viel mehr gibt es verschiedene Strategien, die ineinander verschachtelt sind und voneinander abhängen. Im folgenden Artikel beleuchten wir kurz, worum es bei einzelnen Strategien geht, und wie sie untereinander einzuordnen sind.
In der Organisationsstrategie legst du fest, was die übergeordneten Ziele deiner NPO sind. Wofür setzt sie sich ein? Was sind ihre Anliegen? Wie sieht die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse aus? Wie generiert die NPO hauptsächlich Gelder für ihre Zwecke – zum Beispiel Spenden von Privatpersonen, institutionelle Spenden, Sponsoring oder über Mitgliedschaften? Gibt es die Möglichkeit, strategische Partnerschaften mit anderen Organisationen, Regierungsbehörden und Unternehmen aufzubauen, um Synergien zu nutzen? Wie muss sich deine NPO organisieren, um die Organisationsstrategie effizient und effektiv umzusetzen? Mit welchen Mitteln überwachst du, ob die Strategie Erfolg bringt?
Es ist unabdingbar, dass deine NPOs eine massgeschneiderte Strategie entwickelt, die ihren spezifischen Bedürfnissen und Zielen entspricht.
In der Fundraising-Strategie legt eine NPO fest, wie sie Aktivitäten, um Gelder zu sammeln, plant und durchführt. Die Fundraising-Strategie umfasst Ziele, Zielgruppen, Methoden, Aktivitäten und Erfolgsmessungen, um Gelder zu generieren.
Eine Digital-Strategie definiert die Nutzung digitaler Medien und Technologien, um die Ziele und Aufgaben einer NPO zu erreichen. Dabei stützt sie im Normalfall sowohl die Organisations- als auch die Fundraising-Strategie.
Konkret kann dies durch den Einsatz von Websites, Social-Media-Kanälen, Online-Marketing-Kampagnen, E-Mail-Marketing oder anderen digitalen Tools erfolgen. Eine Digital-Strategie beinhaltet Ziele, Zielgruppen, Kanäle, Methoden und Aktivitäten, um die online Präsenz und Sichtbarkeit der NPO zu erhöhen und die Zielgruppe zu erreichen.
Eine wirksame Digitalstrategie unterstützt und erweitert zudem die Offline-Massnahmen einer NPO, indem dasselbe Zielpublikum über diverse digitale Kanäle angesprochen wird. Dadurch entfalten sich wirkmächtige, crossmediale Effekte.
Obwohl Fundraising- und Digital-Strategie sich voneinander unterscheiden, überschneiden sie sich in wichtigen Punkten, da beide auf die Erreichung der Ziele der NPO abzielen und sich auf die Zielgruppe beziehen. Eine Fundraising-Strategie kann beispielsweise durch die Nutzung digitaler Medien und Technologien unterstützt werden, wie z.B. Online Spendenformulare, Crowdfunding-Kampagnen oder die Nutzung von Social Media für die Verbreitung von Spendenaufrufen.
Ein wichtiger Teil sowohl der Digital-Strategie als auch der digitalen Fundraising-Strategie ist das Festlegen und laufende Überwachen von Kennzahlen, die den Erfolg der Strategien zeigen – und die es erlauben, rasch Verbesserungen vorzunehmen.
Um eine belastbare Basis und einen NPO-internen Konsens für die beiden Strategien zu schaffen, müssen alle betroffenen Abteilungen mit ins Boot geholt werden: Geschäftsleitung, Fundraising, Kommunikation Projekte und Finance.
Die Content-Strategie beschreibt die Art und Weise, wie eine Organisation ihre Botschaft und Ziele an ihre Zielgruppe kommuniziert. Sie beinhaltet die Planung, Erstellung, Verteilung und Messung von Inhalten, die dazu beitragen, die Ziele der Organisation zu erreichen.
Einige Beispiele für Ziele, die in einer Content-Strategie für NPOs enthalten sein können, sind die Steigerung der Spenden, die Sensibilisierung für ein bestimmtes Anliegen und die Förderung der Beteiligung der Zielgruppe. Es ist wichtig, Zielgruppen und ihre Bedürfnisse zu kennen, um sicherzustellen, dass die Inhalte relevant und ansprechend sind.
Damit diese Zielgruppen für die Kommunikation greifbar werden, lohnt es sich, Personas zu bilden – idealtypische Verkörperungen der verschiedenen Spender:innen-Cluster. Als Basis für die Persona-Bildung dient die Status-quo-Analyse. Sie zeigt die soziodemografischen und psychografischen Ausprägungen deiner Spender:innen, auf welchen Kanälen sie sich bewegen und auf welchen Content sie ansprechen.
Nach dem Modellieren der Personas geht es weiter mit der Definition der Use-Cases je Persona und dem Entwickeln von Journeys, über die die Persona-Zielgruppen angesprochen werden sollen. Und ja: Selbstverständlich brauchst du eine Menge stimmigen Content. Damit verbunden tauchen Fragen auf wie: Welche Inhalte benötigt deine NPO, um die Personas gezielt abzuholen? Welche Prozesse, Instrumente und Routinen müssen eingeführt werden, um diesen Content zu schaffen? Wer ist wofür verantwortlich? Wie wird der Erfolg gemessen?
Ist das alles geklärt, geht es los mit der Content-Produktion – vorab für die Testphase, die dir zeigt, wie die Inhalte bei deinen (potenziellen) Spender:innen ankommen …
Nein, noch sind wir nicht ganz am Ende der Content-Strategie. Wie oben kurz erwähnt, ist da auch noch das Thema Donor-Journeys. Da kommt die Marketing-Automation ins Spiel. Sie erlaubt es dir, deine Personas zum richtigen Zeitpunkt über den richtigen Kanal mit relevanten Inhalten anzusprechen.
Mehr darüber liest du hier.
Strategien und wie sie voneinander abhängen.
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Aber am besten tauscht du dich mit mir persönlich und unverbindlich darüber aus, wie wir dich unterstützen können. Der erste Schritt ist schnell getan. Per E-Mail an mich: <email-pii> oder per Telefon: +41 78 226 55 15. Ich freue mich von dir zu lesen oder zu hören!
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