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Streng geprüft und keineswegs laut
Für Geräusche von Windenergieanlagen gelten strenge gesetzliche Anforderungen. Meistens werden sie durch andere Geräusche übertönt, zum Beispiel durch das Rauschen, das der Wind selber an Gebäuden oder in Bäumen erzeugt.
Moderne Windenergieanlagen erzeugen in Abhängigkeit von der Windstärke ein moderates Betriebsgeräusch, welches am ehesten an Rauschen erinnert. Dafür verantwortlich sind besonders die am Ende der Rotorblätter entstehenden Wirbelablösungen sowie weitere Verwirbelungen an Kanten, Spalten und Verstrebungen. Eine Unterhaltung in normalem Plauderton ist direkt unter einer laufenden Anlage jederzeit möglich.
Zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner sind bei der Errichtung von Windenergieanlagen in der Schweiz strenge Vorschriften (dieselben wie für andere Industrieanlagen) einzuhalten, die amtlich überprüft werden. Windenergieanlagen beziehungsweise Windparks müssen in der Schweiz die Planungswerte für Industrieanlagen der Lärmschutzverordnung einhalten. Dabei werden auch Pegelkorrekturen (= Verschärfungen) vorgenommen, welche die Charakteristik des Schalls von Windenergieanlagen berücksichtigen.
Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung ist mit detaillierten Schallgutachten zu belegen, dass die Anforderungen der Lärmschutzverordnung eingehalten werden.
AnwohnerInnen werden somit durch strenge gesetzliche Vorgaben effektiv geschützt.
Windenergieanlagen sind in den letzten Jahren deutlich leiser geworden und die Entwicklung wird weiter vorangetrieben.
Geräusche von Anlagen haben im Wesentlichen aerodynamische oder mechanische Ursachen (zum Beispiel Getriebe und Lüftungen).
Die wichtigste Lärmquelle in der Schweiz ist der Strassenverkehr, danach folgen Eisenbahn- und Flugverkehr.
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