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Elefanten sind die grössten Säugetiere an Land. Trotz ihrer dicken Haut können sie sogar eine Feder spüren.
Leider sind die Stosszähne von Elefanten sehr begehrt. Wilderer jagen die Elefanten, um das Elfenbein teuer zu verkaufen.
In der Familie der Elefanten gibt es den Afrikanischen Elefanten und den Asiatischen Elefanten. Afrikanische Elefanten sind grösser, und sie haben grössere Ohren als die Asiatischen Elefanten. Ihr Rüssel hat zwei Greiffinger, nicht nur einen.
Bei den Afrikanischen Elefanten gibt es zwei Arten, den Steppenelefanten und den Waldelefanten.
Asiatische Elefanten leben dort, wo es heiss und feucht ist. Die meiste Zeit verbringen sie in Tropenwäldern. Afrikanische Elefanten leben im Wald, in Savannen, Steppen, manchmal auch in der Wüste. Wenn es den Elefanten heiss wird, wedeln sie mit den Ohren. Dadurch kühlt sich das Blut ab, das durch die vielen kleinen Adern in den Ohren fliesst.
Weil Elefanten so gross sind, müssen sie viel fressen. Ein Afrikanischer Elefant frisst bis zu 300 Kilogramm Blätter, Zweige, Gras, Rinde und Früchte pro Tag. Einen grossen Teil scheiden die Elefanten unverdaut aus. Der Elefantenkot enthält viele Samen. Aus ihnen wachsen neue Pflanzen. So sorgen die Elefanten auch dafür, dass neue Nahrung für sie wächst.
Pro Tag trinken Elefanten etwa 70 bis 100 Liter Wasser – das ist etwas mehr als eine halbvolle Badewanne.
Elefanten leben in Familiengruppen zusammen. Diese bestehen aus bis zu 10 Elefantenkühen und ihren Jungen. Eine Leitkuh führt die Gruppe an. Sie hat die grösste Lebenserfahrung und kennt alle Wanderrouten und Wasserstellen. Manchmal schliessen sich die Elefanten auch zu grösseren Gruppen zusammen.
Männliche Elefanten (Elefantenbullen) bleiben nur als Jungtiere in der Gruppe und leben später in losen Gruppen zusammen.
Elefanten können sich auch miteinander verständigen, wenn sie weit voneinander entfernt sind. Sie tun das durch grollende Laute. Wir Menschen können sie nicht immer hören, da die Töne zum Teil sehr tief sind.
Elefantenbullen kommen nur zur Paarung in die Nähe der Herde. Das Junge kommt etwa 22 Monate später zur Welt. Es kann schon wenige Tage nach der Geburt laufen. Die ganze Verwandtschaft kümmert sich um die jungen Elefanten. Mit etwa 10 Jahren verlassen die männlichen Jungtiere die Herde. Die Weibchen bleiben bei der Herde.
Es gibt immer weniger Elefanten, weil Wilderer sie wegen ihrer Stosszähne jagen. Wenn sie das Elfenbein verkaufen, verdienen sie viel Geld. Vor allem in den asiatischen Ländern ist Elfenbein sehr begehrt, weil es für Reichtum und Luxus steht.
Ausserdem werden die Lebensräume der Elefanten immer kleiner. Neue Strassen, Städte und Äcker brauchen Platz, und dazu holzen die Leute Wälder ab. Die Waldelefanten im Regenwald sind davon besonders betroffen.
Der Handel mit Elfenbein ist seit 1989 verboten – dazu hat auch der WWF beigetragen. Heute setzt er sich dafür ein, dass sich alle an die Gesetze halten und die Richter die Wilderei ernst nehmen. Er hilft, Wildhüter auszubilden und auszurüsten – zum Beispiel mit Navigationsgeräten, Stiefeln, Kleidern und Schlafsäcken.
Ausserdem setzt sich der WWF für Waldschutzgebiete ein.
Der WWF hilft aber auch den Bauern, ihre Felder vor Elefantenherden zu schützen. Die Bauern unterstützen dann die Wildhüter stärker im Kampf gegen die Wilderer. Wenn die Bauern zum Beispiel Lappen mit Chiliöl an Zäunen befestigen oder Chili-Stinkbomben auslegen, kommen die Elefanten den Feldern nicht zu nahe: Der beissende Geruch stört sie.