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Dem Kenianer Conseslus Kipruto gelang beim Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich im Letzigrund-Stadion über 3000 Meter Steeple ein ganz besonderer Triumph. Der Olympiasieger verlor kurz nach dem Start seinen linken Schuh:
Kipruto lief das Rennen trotzdem zu Ende und kürte sich sogar noch zu dessen Sieger. In einem spektakulären Schlussspurt verwies er den Marrokaner Soufiane El Bakkali noch auf Rang zwei.
Murielle Ahouré aus der Elfenbeinküste gewann über 100 Meter bei leichtem Gegenwind in 11,01 Sekunden. Wie bereits an den Europameisterschaften in Berlin musste sich Mujinga Kambundji mit dem vierten Platz zufrieden geben. In dem absoluten Topfeld lief sie in 11,14 Sekunden ins Ziel und liess damit unter anderen die Niederländerin Dafne Schippers (Fünfte) hinter sich.
Die Südafrikanerin Caster Semenya gewann über 800 Meter wie erwartet souverän. Die 27-jährige Doppel-Olympiasiegerin wies die Konkurrenz klar in die Schranken. In 1:55,27 siegte Semenya mit über 2,5 Sekunden Vorsprung auf Ajee Wilson (1:57,86) aus den USA. Selina Büchel beendete das Rennen in 2:00,64 Minuten auf dem siebten Platz.
Der Amerikaner Noah Lyles blieb über 200 Meter in 19,67 Sekunden nur zwei Hundertstel über dem Saisonbestwert und bloss einen Hundertstel über dem Meeting-Rekord von Usain Bolt. Diesen knackte mit 22,60 Meter der neuseeländische Kugelstösser Tomas Walsh.
Ärgern wird sich die jamaikanische Dreispringerin Shanieka Ricketts. Mit 14,55 Meter klassierte sie sich nur um einen Zentimeter hinter der Siegerin Caterine Ibarguen – und kassierte deshalb satte 30'000 Franken weniger Preisgeld als die Kolumbianerin. (ram/sda)