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Mit dieser kühnen, originellen und oft kostengünstigen Art der Werbung lässt sich das Image eines Unternehmens aufpolieren. Ein Überblick über die wirksamsten Vorgehensweisen.
Wenn ein Unternehmen eine Werbekampagne starten möchte, jedoch nicht über genügend Mittel dafür verfügt, kann Guerilla-Marketing eine gute Alternative darstellen. Ursprünglich wurde diese Methode von KMU angewandt, um sich gegen die Vorherrschaft der multinationalen Konzerne zu wehren. Inzwischen wird das Konzept von allen Werbeschaffenden genutzt.
«Guerilla-Marketing zeichnet sich durch einen ungewöhnlichen Stil sowie kostengünstige und unkonventionelle Methoden aus. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt, ausser dass die Idee und die Umsetzung rechtlich zulässig sein müssen. Zu den häufig eingesetzten Methoden gehören Plakate an untypischen Orten und "Reverse Graffiti" – Tags, die nicht mit Farbe aufgesprüht werden, sondern dadurch entstehen, dass z.B. mithilfe eines Hochdruckreinigers der Boden oder Wände gesäubert und damit aufgehellt werden. Daneben gibt es auch extremere Varianten wie das Tätowieren des Firmennamens auf den Körper einer bekannten Person (z.B. eines Sportlers).»
Zwei Beispiele erfolgreicher Guerilla-Marketingoperationen:
- Ein schottischer Radiosender stellte einen Stand auf der Strasse auf und bot kostenlose "Luftgitarren" (d.h. unsichtbare Instrumente) an. Das originelle Konzept brachte die Passanten zum Lachen und lenkte die Aufmerksamkeit auf die vom Unternehmen erbrachten Dienstleistungen.
- In den USA versah die Schokokeks-Marke KitKat öffentliche Bänke in einer Art und Weise mit Aufklebern, dass diese wie Schokoriegel aussahen. Dadurch erwarb sich das Unternehmen ein trendiges und freches Image.
Quelle: Guerrilla Marketing, 4th edition: Easy and Inexpensive Strategies for Making Big Profits from Your SmallBusiness 2007.