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«Ich habe gesagt, dass ich nicht mitmachen werde. Das hat nichts mit finanziellen Gründen zu tun», sagte Troy Deeney, Captain von Premier-League-Klub Watford, im Podcast «Talk The Talk». Die Teams der höchsten Liga durften am Dienstag ins Kleingruppentraining einsteigen.
Vielmehr habe er Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus und einer Übertragung in seiner Familie. «Mein Sohn ist 5 Monate alt und hat Atembeschwerden. Ich will nicht nach Hause kommen und ihn in noch grössere Gefahr bringen», erklärte Deeney.
Für mich ist das wichtiger als ein paar Pfund in meiner Tasche.
Zwar werden alle Spieler und der gesamte Trainer- und Betreuerstab regelmässig getestet. Für Deeney ist die Gefahr in der Kontaktsportart Fussball dennoch zu gross. «Es braucht nur eine Person in der Gruppe. Ich will das nicht nach Hause bringen», sagte der 31-Jährige.
Deeney sei sogar bereit, finanzielle Einbussen in Kauf zu nehmen. «Ich habe meinen Vater verloren, meine Oma, meinen Opa. Ich habe mehr oder weniger jeden verloren, der mir etwas bedeutet. Für mich ist das wichtiger als ein paar Pfund in meiner Tasche», sagte er.