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Mehr als 25 Jahre nach ihrem letzten Auftritt wird Schauspielerin Linda Hamilton (60) wieder in der „Terminator“-Reihe zu sehen sein. Das kündigte Filmemacher James Cameron (63) bei einer privaten Veranstaltung in Los Angeles an, berichtet Hollywood Reporter.
Cameron, Schwarzenegger, Hamilton! 2019 fallen die Rechte an der von James Cameron 1984 einst ins Leben gerufenen „Terminator“-Marke an ihn zurück, was der „Avatar“-Regisseur direkt nutzen will, um einen weiteren Teil der langlebigen Reihe zu produzieren, an der er seit „Terminator 3“ nicht mehr beteiligt war. Arnold Schwarzenegger bestätigte bereits selbst, dass er auch bei „Terminator 6“ wieder an Bord sein wird. Nun steht fest, dass er dabei Gesellschaft von Linda Hamilton bekommt, die als Sarah Connor wieder mit an Bord ist. „So bedeutend sie damals für weibliche Rollen und Actionstars war, so wichtig wird die Botschaft sein, dass diese routinierte Kriegerin, die sie geworden ist, zurückkommt“, erklärte Cameron laut „Hollywood Reporter“. „Es gibt tonnenweise Filme mit 50- oder 60-jährigen Männern, die böse Jungs eliminieren, aber es existiert so gut wie kein Beispiel mit einer Frau, die dasselbe tut“, fügte der Schöpfer von Titanic und Avatar hinzu.
Linda Hamilton war erstmals 1984 im Franchise-Auftakt „Terminator“ als Sarah Connor zu sehen. Damals wurde die noch unbedarfte Kellnerin damit konfrontiert, dass sie die Mutter von John Connor sein wird, der in einer düsteren Zukunft den Rest der nahezu ausgerotteten Menschheit im Krieg gegen intelligente Maschinen anführt. Um dies zu verhindern, wurde ein Killerroboter (Schwarzenegger) in der Zeit zurückgeschickt, um sie zu töten. Im Sequel „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ aus dem Jahr 1991 beschützte Sarah, mittlerweile zur abgebrühten Kämpferin geworden, mit allen Mitteln ihren Sohn John, der im Teenie-Alter nun selbst zur Zielscheibe eines Terminators wurde. Wie Hamiltons Part nun in „Terminator 6“ aussehen wird, ist noch nicht bekannt. James Cameron deutete auf der besagten Party aber auch an, dass ihre und Schwarzeneggers Rollen eher etwas kleiner ausfallen dürften und vor allem als Anker der Handlung dienen sollen. Im Mittelpunkt werden vielmehr neue Figuren stehen, allen voran eine junge Frau um die 18, für die derzeit nach einer passenden Darstellerin gesucht wird.
Wie The Hollywood Reporter weiter berichtet, will Cameron, bei entsprechendem Erfolg, wohl weiterhin an seinen Plänen festhalten, gleich eine ganze neue „Terminator“-Trilogie auf die Beine zu stellen. Dafür hätten er und „Deadpool“-Regisseur Tim Miller, der nicht zuletzt aufgrund Camerons „Avatar“-Verpflichtungen die Inszenierung übernehmen wird, einen Writers‘ Room ins Leben gerufen. Zu diesem gehören auch David S. Goyer („Batman V Superman“), Justin Rhodes („Green Lantern Corps“), Camerons einstiger „Dark Angel“-Co-Schöpfer Charles H. Eglee und „Sarah Connor Chronicles“-Entwickler Josh Friedman. Auf der Grundlage einer Story-Idee von Cameron selbst entwickeln diese Geschichten, die als eigenständige Filme funktionieren, aber auch einen grösseren fortlaufenden Handlungsbogen spannen sollen.
2019 soll „Terminator 6“ dann in die Kinos kommen. Als angepeilten Drehbeginn nannte Arnold Schwarzenegger vor einigen Monaten bereits März 2018. So wie das Projekt nun voranschreitet, könnte dies durchaus realistisch sein.
(Foto via Sascha Smitskamp)