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Historisches
Die Baugenossenschaft Kyburg wurde 1926 als Unternehmergenossenschaft gegründet. Bis 1928 erstellte sie elf Mehrfamilienhäuser in Zürich-Wipkingen. Zwei davon standen an der Kyburgstrasse, wovon der Name der Genossenschaft abgeleitet wurde. Dazu gehörte die Wirtschaft „Kyburgerhof“.
Es handelte sich noch nicht um eine gemeinnützige, sondern um eine Unternehmer-Genossenschaft. Sie geriet in den Sog der grossen Wirtschaftskrise (1928) und in finanzielle Schwierigkeiten (Wohnungsleerstände, Mietzinsausstände). Mit Unterstützung der Stadt Zürich wurde sie in eine gemeinnützige Genossenschaft umgewandelt. Sechs der elf Häuser wurden verkauft. Es blieben die fünf Häuser, die noch heute der Genossenschaft gehören.
Mit der nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzenden Hochkonjunktur erholte sich die Genossenschaft.
Um 1950 wurden in den Häusern Warmwasseranlagen mit Toiletten eingebaut, und jedes Haus erhielt eine Waschmaschine.
In den folgenden Jahren legten die Vorstände Wert darauf, die Häuser und Wohnungen in einem guten Zustand zu halten und schrittweise ihren Standard anzuheben. Alle Fenster wurden ersetzt, Gasheizungen eingebaut, die Küchen und Bäder erneuert, die Kellerdecken und Estrichböden isoliert. Drei Liegenschaften erhielten neue, wesentlich grössere Balkone.
Die Baugenossenschaft Kyburg besitzt heute 46 Wohnungen und drei Gewerberäume.