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David Gerard [D]: Music Journalism: Still Dead, Thank Goodness
Musik Journalismus ist tot. Schon seit einiger Zeit. Das hat vor allem einen Grund: Die Musikpresse hat keine Funktion als «Gatekeeperin» mehr. Früher, als es noch kein Internet gab, war Musik ein kostbares Gut. Sie kostete Fans viel Geld. Die Fachpresse hatte die Funktion, zwischen dem Angebot und der beschränkten Kaufkraft zu vermitteln: «Rock criticism was only useful when music was hard to get and we only had words». Die heutigen Probleme des Musik Journalismus sind:
a) die Fachpresse hat keine Gatekeeper-Funktion mehr,
b) Labels zahlen kein Geld mehr für Musikpublikationen und
c) «opinion is cheap».
Zu b) erinnert der Autor daran, dass Musik Journalismus im Wesentlich von Inseraten der Labels bezahlt war. In Australien gab es einmal das viel gelesene «Rock Australia Magazine», das eingegangen ist als die Labels aus Verärgerung nicht mehr inserierten.
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