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18. August 2009: Wie jeden Morgen trafen wir Cassy und Elisabeth. Beim Lindenbänkli welches mir nicht weichen wollte, sass das Dorforiginal aus Bümpliz. Er hatte dort übernachtet, denn seine ganzen Habseligkeiten lagen verstreut auf dem Boden. Sogar an den Aesten der Linde hingen Kleider und Tücher. Ich näherte mich langsam diesem alten Mann mit langem weissen Bart, welcher wie der Samichlaus aussah. Er schwenkte eine Stofftasche in der Luft hin und her und sagte zu mir: "Ein Dalmatiner, welch schöner Hund - ein himmlisches Geschenk". Dieser Mann konnte froh sein, dass ich ihm die herum fuchtelnde Tasche nicht nehmen wollte. Aber ich war so paff über den langen weissen Bart, dass ich sein Gebärden nicht als spielen ansah.
Inzwischen waren auch Cassy und Elisabeth beim Bänkli angekommen. Zu Rosmarie und Elisabeth sagte der alte Mann: "Treffpunkt aller Hunde mit ihren Begleiterinnen. Geht das jeden Morgen um neun Uhr so?"
Wir gingen in den Wald und später sahen wir den komischen Kautz auf dem unteren Feld mit eine Kuhglocke, welche er wie halb verrückt umher schwenkte, davon trotten.
Auf dem angenehmen Abendspaziergang drehte ich wie immer meine Runden. Plötzlich hinter uns tauchten ein Velofahrer und eine Joggerin auf. Meine Alfahündin sagte zu ihnen: "Bitte joggen Sie nicht weiter, denn das könnte eine Spielaufforderung für den Hund sein und er rennt mit." Aber Rosmarie hatte die Rechnung ohne die Beiden und mich gemacht. Die zwei reagierten überhaupt nicht auf die Bitte von meiner Rudelsfrau, sondern joggten und fuhren einfach weiter. Ich aber hatte das Kommando "Quinn zurück bei Fuss" gehört und spiedete zu Rosmarie. "Du bisch a brave Quinn" sagte Rosmarie, bekam ein Gudeli und Streicheleinheiten.