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Worum es hier geht Eine aus verschiedenen europäischen Ländern zusammengewürfelte Gesellschaft findet sich in einem (Kur-)Hotel in Frankreich zusammen. Sie wollen nach Reims zur Krönung Karls X., doch es gibt weit und breit keine Pferde, und somit sitzt die Gesellschaft fest.
Berühmte Werke Seine letzte italienischsprachige Oper, «Il viaggio a Reims», komponierte Gioachino Rossini 1825 zur Krönung des französischen Königs Karl X. Der grosse Meister des Belcanto schrieb in 20 Jahren 39 Opern, darunter so weltberühmte wie «Il Barbiere di Siviglia».
Das Fazit Grandiose und witzige Inszenierung von Christoph Marthaler. Ob alle Besucher seine Gags goutieren, sei dahingestellt. Doch in dieser ohnehin schon an Handlung armen Oper ist es sicherlich legitim: etwa der Wasserpool, wo immer wieder einer baden geht, die zur Musik passenden Zuckungen eines Gastes oder die kleinen roten Staubsauger-Roboter ... Grosse Leistung seitens des Orchesters unter der Leitung von Daniele Rustioni sowie des Ensembles. Herausragend: Sopranistin Rosa Feola und Tenor Javier Camarena.
Opernhaus Zürich «Il viaggio a Reims», Dramma giocoso von Gioachino Rossini. Weitere Vorstellungen bis 9. 1. 2016. Tel. 044 26866 66, www.opernhaus.ch