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Jonas Hiller wusste genau, wie er seine Karriere in Biel am liebsten beendet hätte: «Mein Traum war, mit dem Meistertitel aufzuhören.» Doch dieser Traum zerplatzte wie eine Seifenblase. Schuld daran ist das Coronavirus. Hillers Laufbahn als Eishockey-Goalie hätte definitiv ein anderes Ende verdient.
Es war ein veritabler Transfercoup gewesen, als der Appenzeller 2016 zum EHC Biel gewechselt war. Mit 437 NHL-Einsätzen im Rucksack kam der damals 34-Jährige ins Seeland.
Von Kaliforniens Wärme in Kanadas Kälte
Ihren Anfang hatte Hillers Karriere vor genau 13 Jahren genommen. Bei den Anaheim Ducks unterschrieb er mit 25 Jahren seinen ersten NHL-Vertrag. Im ersten Jahr durfte er das Tor der Kalifornier 23-mal hüten.
Und Hiller machte seine Sache gut. So gut, dass er in der nächsten Spielzeit zur Nummer 1 avancierte. 7 Jahre lang war er Keeper der Ducks, dann wechselte er ins kühlere Kanada. Bei den Calgary Flames stand er weitere 2 Spielzeiten unter Vertrag. Am Ende sammelte er so viele Einsätze in der besten Eishockey-Liga der Welt wie bislang kein anderer Schweizer Torhüter.