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Carlos Alcaraz (ATP 9) lässt im Final des Masters-1000-Sandplatzturniers in Madrid Olympiasieger Alexander Zverev (ATP 3) keine Chance.
Gegen den Titelverteidiger aus Deutschland benötigte der spanische Teenager nur wenig mehr als eine Stunde zum Sieg (6:3, 6:1). Zverev war im Endspiel in der Caja Magica die Müdigkeit anzumerken, nachdem er den Sieg im Halbfinal gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas erst um 01:09 Uhr in der Früh sichergestellt hatte.
Dies tat jedoch keinen Abbruch an der herausragenden Leistung von Alcaraz. Der 1,85 Meter grosse Rechtshänder hatte auf dem Weg zum vierten Turniersieg, dem zweiten auf zweithöchster Stufe (nach Miami Anfang April), zuvor schon Rafael Nadal (im Viertelfinal) wie auch Novak Djokovic (im Halbfinal) niedergerungen. Dieses Unterfangen war auf Sand zuvor noch keinem Spieler gelungen.
«Für Carlos Alcaraz gibt es keine Grenzen. Rafael Nadal war während fünfzehn Jahren der Herrscher von Madrid. Nun wird dies während der kommenden fünfzehn Jahre Alcaraz sein», hatte Zverev schon vor dem danach deutlich verlorenen Final gesagt. 2021 hatte der Deutsche gegen den Teenager, der am Montag in der Weltrangliste nur vier Tage nach seinem 19. Geburtstag schon an Position 6 auftauchen wird, noch zweimal in zwei Sätzen gewinnen können: mit 6:3, 6:1 in Acapulco (Hart) und 6:3, 6:3 in Wien (Indoor).
sda