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Die pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen ist in den meisten Fällen durch eine passive Druckerhöhung aufgrund erhöhter linksseitiger Füllungsdrucke bedingt. Während die isolierte postkapilläre pulmonale Hypertonie häufig auftritt, ist nur eine kleine Gruppe der Patienten von einer schweren pulmonal-vaskulären Erkrankung betroffen.
Im Gegensatz zu Typ 1-Diabetes, Typ 2-Diabetes und Gestationsdiabetes sind Sonderformen diabetischer Erkrankungen weit weniger bekannt. Nicht selten führen diagnostische Irrtümer zu inadäquater Behandlung mit negativen Folgen für alle Beteiligten.
Die Systemische Sklerose (SSc) ist eine der schwersten Erkrankungen, weil sie sich überall im Körper abspielt, es aber für wenige Probleme eine Lösung gibt und praktisch jedes Organ einzeln behandelt werden muss. Es gibt für sie nach wie vor keine universelle Medikation wie bei anderen Erkrankungen, also nicht das eine Biologikum oder ein bestimmtes Immunsuppressivum.
Kopf- und Gesichtsschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden, weshalb Patienten eine ärztliche Konsultation aufsuchen. Eine Beobachtungsstudie aus dem Jahr 2000 zeigte, dass bei knapp 10% der Konsultationen in der Grundversorgung Kopfschmerzen als Hauptbeschwerde angegeben wurden. Lediglich 6% der Männer und 1% der Frauen haben in ihrem Leben noch nie Kopfschmerzen erlebt....
Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) zählt zu den häufigsten Erkrankungen in den westlichen Industrieländern. Neue diagnostische Methoden und Erkenntnisse über die Pathophysiologie (z.B. Acid Pocket), ermöglichen neue Therapien. Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und Alginat-Antazida-Präparate.
Erste Studienergebnisse weisen darauf hin, dass die Erweiterung der konventionellen Chemotherapie um eine Immuntherapie das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit fortgeschrittenem Blasenkarzinom verbessern könnte. Steht ein Paradigmenwechsel ins Haus?
Die Prognose von Patienten mit einem Kolonkarzinom, das eine Mutation im Gen BRAF-V600 aufweist, ist deutlich schlecht. Schlägt die Therapie nicht an, beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit lediglich noch vier bis sechs Monate. Eine Dreifachtherapie kann diese zumindest leicht verbessern.
Eine der grössten globalen Studien hat gezeigt, dass das Rezidivrisiko nach einer kurativen Brustkrebsoperation durch Regionalanästhesie gegenüber einer Vollnarkose mit Opioiden nicht reduziert werden konnte. Diese Ergebnisse widerlegen die Annahme, dass die Anästhesie einen negativen Einfluss auf das Wiederauftreten von Brustkrebs haben könnte.
Dass hinter pneumologischen Erkrankungen arbeitsbedingte Gründe stecken können, gerät bei der Anamnese im klinischen und praktischen Alltag gerne aus dem Fokus. Ein Arbeitsmediziner schärfte anhand neuer Studienergebnisse die Sinne dafür und zeigte am Beispiel einiger Krankheitsbilder, worauf man achten sollte.
Ein vielversprechender Ansatz für die Therapie der Multiplen Sklerose liegt in der Antigen-spezifischen Behandlung. Durch sie soll die autoreaktive Immunantwort spezifisch gehemmt werden, um die Risiken einer globalen Immunsuppression zu vermeiden.
Es gibt Neuigkeiten in der Therapie des leichtgradigen bis milden Asthmas, die auch bereits Eingang in die GINA-Empfehlungen gefunden haben. Es geht um den Einsatz nicht mehr nur eines sogenannten Relievers, sondern eines Medikaments mit einem Controller-Potenzial als Bedarfsmedikament.
Prophylaxe von Narben stellt eine wichtige Komponente von erfolgreichem Wundmanagement dar. Heutzutage ist ein breites Spektrum an invasiven und nichtinvasiven Massnahmen verfügbar. Am EADV-Jahreskongress gaben internationale Experten ein Update dazu.