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Lichen
Bei Flechten handelt es sich um eine Symbiose aus Pilzen und Algen. Bekannt ist das erst seit etwas mehr als 100 Jahren. Die Flechte entsteht dadurch, dass Pilze quasi die Struktur bereitstellen auf der die Algen wachsen können. Eingeteilt werden die Flechten in Krusten-, Blatt- und Strauchflechten.
Sie bilden sich vor allem auf der Schattenseite von Bäumen auf der Rinde, aber auch auf Pflaster-, Stein-, Beton- oder Holzflächen. Damit werden Wege und Oberflächen unansehnlich.
Gefördert wird die Flechtenbildung durch anhaltende Feuchte, niedrige Temperaturen (5–15 °C) und durch lange Beschattung. Besonders in milden Wintern wachsen sie stark.
Auf Gehölzen, die Herbst-, Winter und Austriebspritzungen mit Kupferprodukten erhalten wird die Entwicklung von Algen, Flechten und Pilzen gemindert. Mechanische Barrieren wie Weissanstrich, Reinigung der Rinde mit biologischer Seife und Bürste oder vorsichtig mit scharfem Wasserstrahl aus einem Bewässerungsschlauch oder Hochdruckreiniger kann Grünbelag teilweise entfernen und die Entwicklung mindern. Gehölze nicht in den Schatten von Gebäuden pflanzen.
Die Behandlung von Flechten erfolgt am besten, wenn noch klein sind. Erfolgreich ist es auch wenn ältere Algenbeläge bespritzt werden. Einzelne Produkte haben eine physikalische Wirkung, die noch lange nach der Reinigung anhält.
Für diesen Schaden und/oder Anwendungsbereich ist derzeit kein zugelassenes Produkt verfügbar.