Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03527.jsonl.gz/3796

Schnarchfolgen
Folgen
Häufig haben Schnarchende keinen erholsamen Schlaf, da die Schnarchzyklen vor allem in den wichtigen Traum– und Tiefschlafphasen vorkommen. Abgeschlagenheit, Nervosität und Müdigkeit auch nach langem Schlaf sind im Wachzustand die Folge. Schwerwiegendere Schnarchleiden können, sofern sie langfristig auftreten und nicht erkannt werden, Beeinträchtigungen am Herz und Kreislaufsystem (Bluthochdruck), mit Erhöhung des Infarkt– und Schlaganfallrisikos nach sich ziehen.
Die folgenden Faktoren und Zustände können zu vermehrtem Schnarchen führen:
Gewicht – wenn Sie an Übergewicht leiden, kann das Rachengewebe weniger straff sein und so eher zu Schwingungen beim Atmen neigen.
Rauchen – Rauchen reizt den Rachen und kann einen regelmässigen Luftstrom behindern.
Einnahme bestimmter Medikamente und Alkoholkonsum, insbesondere vor dem Zubettgehen, können durch übermässige Entspannung der Muskeln zu vermehrtem Schnarchen führen.
Schlafen auf dem Rücken kann die Atemwege verengen und den Luftstrom teilweise versperren. Schlafen Sie also besser auf der Seite.
Verstopfte Nase aufgrund einer Erkältung, von Allergien oder eine schrägen Nasenscheidewand kann den Luftstrom durch die Nase einschränken, was Sie zum Atmen durch den Mund zwingt.
Sonstige körperliche Zustände, wie z.B. ein ungewöhnlich langes Gaumenzäpfchen, ein dickes Gaumensegel, ein schlecht ausgerichteter Kiefer oder geschwollene Mandeln können die Atemwege verengen und zum Schnarchen führen.