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Simon Ammann erwischte in Engelberg keinen guten Tag. Bei seinem Sprung hatte der Toggenburger Rückenwind zu beklagen und war am Tisch etwas zu spät mit dem Absprung. Daher resultierte für den vierfachen Olympia-Sieger lediglich eine Weite von 121,5 Metern, womit er auf Platz 41 landete und gar den Einzug in den Finaldurchgang verpasste.
Kleiner Fehler entscheidend
Die Enttäuschung bei Ammann hielt sich dennoch in Grenzen: «Es war ein kleiner Fehler mit grossen Auswirkungen. Beim Absprung konnte ich die Energie nicht in Höhe umsetzen. Mit den neuen Anzügen ist in der Folge nichts mehr zu korrigieren.» Bereits am Sonntag bietet sich ihm die Chance zu einer Reaktion. «Ich darf jetzt nicht alles in Frage stellen und muss wieder voll angreifen», so der 31-Jährige.
Neben Ammann verpassten auch Gregor Deschwanden (44./119,5 Meter) und Marco Grigoli (49./112 Meter) den Cut.
3. Sieg in Engelberg für Kofler
Seinen 3. Sieg in Engelberg sicherte sich derweil Andreas Kofler. Der Österreicher verbesserte sich im 2. Durchgang vom 9. Zwischenrang und entschied das Duell mit Halbzeit-Leader Kamil Stoch um 0,1 Punkte zu seinen Gunsten.
Hinter Kofler, der mit seinem Sieg die Spitzenposition im Gesamtweltcup verteidigte, sicherten sich der Pole Stoch und Koflers Landsmann Gregor Schlierenzauer die weiteren Podestplätze.