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Zainab ist 33 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und sieben Kindern in Nabatieh im Süden des Libanons. Geflüchtet ist sie vor dem Krieg in Syrien. Dank Solidar Suisse hat ihre Familie eine Unterkunft und etwas Geld für das Allernötigste.
«Heute lebe ich mit meinem Mann und unseren sieben Kindern in einer Unterkunft, die uns Solidar Suisse zur Verfügung stellt. Wegen des Kriegs sind wir aus Syrien in den Libanon geflüchtet.
Wir hatten früher ein gutes Leben. Meinen Mann heiratete ich als ich 16-jährig war. Er arbeitete in Syrien in der Bude eines Verwandten als Bauarbeiter. Heute muss er Gelegenheitsjobs nachgehen und verdient im Tag um die 25 US-Dollar. Das muss für die ganze Familie reichen.
Unser grösstes Problem sind derzeit die Nachbarn, die uns nicht mögen und uns zurück nach Syrien wünschen. Und dann ist da noch die Knochenkrankheit unserer 15-jährigen Tochter. Sie ist nur noch 30 Kilogramm schwer und konnte nicht mal mehr ihren Schulsack tragen. Jetzt hat sie glücklicherweise eine Medizin, die ihr hilft.
Bevor uns Solidar Suisse mit der Unterkunft und den monatlichen Geldüberweisungen zu Hilfe kam, war unsere Situation total verzweifelt.»
Seit Oktober 2012 versorgt Solidar Suisse syrische Flüchtlinge im Libanon mit Unterkünften, Winterhilfe und Gütern zur Grundversorgung. Gemeinden im Libanon werden zudem bei der Instandhaltung und Verbesserung ihres Service Publics unterstützt.