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Die Zuteilung der Ressourcen (Lehrpensen) für die Volksschule geschieht in einem komplexen System mit einer Vielzahl von verschiedenen zweckgebundenen Ressourcenarten, die unterschiedlich gesteuert werden. Die Möglichkeiten zu einer Vereinfachung, die zu einem effizienteren System führt, sollen geprüft werden.
Beauftragt durch Regierungsrat und Parlament strebt das Departement Bildung, Kultur und Sport mit dem Projekt "Neue Ressourcierung Volksschule" an, die Ressourcenzuteilung an die Schulen zu vereinfachen, die Verwendung der Ressourcen zu flexibilisieren und damit den Gestaltungsraum der Schulen zu erhöhen. Um diese Ziele zu erreichen, wird die Einführung einer differenzierten Schülerinnen- und Schülerpauschale angestrebt. Die Einführung einer Pauschale ist eng mit der Frage verknüpft, wie gross der Gestaltungsraum der einzelnen Schulen sein soll, beziehungsweise welche kantonalen Rahmenbedingungen weiterhin gelten sollen. Damit verbunden ist auch die Frage der Chancengerechtigkeit.
Ziel
Mit dem Projekt "Neue Ressourcierung Volksschule" soll eine Vereinfachung und Flexibilisierung der Ressourcenverwendung sowie eine Vereinheitlichung der Ressourcenarten erreicht werden. Weiter vergrössert das Vorhaben den Handlungsspielraum beim Einsatz der Unterrichtslektionen erheblich und begünstigt, dass Unterrichtslektionen so eingesetzt werden, dass sie einen möglichst grossen pädagogischen Nutzen entwickeln. Gleichzeitig soll die Planbarkeit für den Kanton wie auch für die Schulen verbessert werden.
Zeitplan
Der Grosse Rat hat das Departement Bildung Kultur und Sport beauftragt, bereits ab Schuljahr 2016/17 an ausgewählten Schulen mit einem Schulversuch konkrete Erfahrungen und Effekte zu sammeln, prüfen und auszuwerten. Parallel zum Schulversuch wird die zukünftige Ausgestaltung der Pauschale ausgearbeitet.