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Simon Froehling liest aus seinem neuesten Roman «Dürrst». Die Lesung wird von Bettina Böttinger moderiert.
Dauer ca. 75 Minuten, ohne Pause
Ob «Dürrst» autobiografisch gelesen werden soll, diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Es gibt Übereinstimmungen mit der Biografie des Autors, dennoch ist das Buch als Roman gestaltet. Im Zentrum der Geschichte steht Andreas Durrer, der von seinen Freunden Dürrst genannt wird. Er wächst an der Zürcher Goldküste in einer grossbürgerlichen Umgebung auf, in der er mehr Streit als Liebe erfährt. Auf sein Schwulsein reagiert der Vater mit Empörung, die Mutter mit Hilflosigkeit. Dürrst fühlt sich fremd und unverstanden. Als er es nicht mehr aushält, bricht er aus dem goldenen Käfig aus. Auf Reisen nach Athen, Kairo, Edinburgh und Berlin erlebt er Höhenflüge und Abstürze. Alles, was in seiner Familie tabuisiert wurde, zieht ihn magisch an: Im Exzess sucht er nach wahren Empfindungen.
Möchten Sie noch mehr wissen? Lesen Sie unsere Blog-Einträge über vergangene Ausgaben von Queerlesen:
Mit dem Zug von Wien ins Musikdorf und zurück, August 2020, von Dominik Barta
«Nächster Halt Nobelpreisverleihung?», August 2022, von Andreas Zurbriggen
«Literarische Grenzüberschreitungen oder eine Hommage an Madame Nielsen und ihren endlosen Sommer», August 2019, von Jonathan Inniger
«Three fine authors read in 'Queerlesen'», Juli 2016, von Sarah Batschelet
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