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Bereits im Frühling 2016 zeigte sich ein namhaftes Zürcher Verlagshaus «sehr interessiert» daran, die damals in den Grundzügen vorliegende, noch nicht fertiggestellte Arbeit zu publizieren. Mehrere Unterredungen schlossen an, bis im Sommer 2017 vonseiten des Verlags aus kaufmännischen Gründen die Absage erfolgte; eine Kalkulation habe ergeben, dass für Lektorat, Korrektorat und Herstellung Kosten von rund 100 000 Franken anfallen würden.
Die Suche nach einem anderen Verlag zeitigte im Herbst des Jahres Erfolg, als ein nächstes Zürcher Traditionshaus sein Interesse an der Veröffentlichung bekundete und überaus erfreuliche Konditionen offerierte. Im Juni 2018 wurde der Vertrag abgeschlossen, das Erscheinungsdatum auf Oktober festgelegt. Nach der Ablieferung des Typoskripts indes erklärte sich der Verlag ausserstande, das Werk herausgeben zu können, habe er doch festgestellt, dass die Standbilder, insbesondere die Darstellungen von Genitalien und Geburten sowie diejenigen von Tötungen von Tieren, sich nicht mit dem ‹guten Namen› des Hauses vereinbaren liessen. (Der Vorschlag, zwecks gütlicher Einigung auf den Abdruck des Tafelteils oder immerhin missliebiger Bilder zu verzichten, wurde vom Verfasser zurückgewiesen.)
Nicht nur um weiterer Unbill vorzubeugen, erscheint die Dissertation nun im Selbstverlag, im «Verlag Legissima». Dessen Name ist eine Reminiszenz; für die Erlaubnis, diesen zu verwenden, sei den Rechteinhabern herzlich gedankt.
Kontakt:
Dr. phil. Matthias Uhlmann
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