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Via della pietra - Den Stein bearbeiten
Der Stein war während Jahrtausenden das bevorzugte Baumaterial der alpinen Südtäler. Entdecken Sie seinen vielfältigen Gebrauch, die errichteten Bauten, wie der Mensch dieses Material nutzte und abbaute.
Dieser Weg begeht das untere Leventinatal und ein Teil der rechten Seite der Riviera. Die Variante am Boden des Tals folgt der Strecke der nationalen Veloroute no.3. Die Variante zu Fuss zwischen Iragna und Lodrino, die durch die „Monti“ geht (5.7 km in 3h00), ist besonders suggestiv da sie die Entdeckung von einigen der versteckten Schätzte der Riviera erlaubt und die Beobachtung aus der Nähe der Aktivität einer der grössten Steinbrüche der Region ermöglicht.
Der Region Via della Pietra, welche der Riviera, den unteren Teil der Leventina und des Bleniotal sowie den nördlichen Teil des Raums um Bellinzona umschliesst, ist in der Tat in doppelter Hinsicht mit dem Stein verbunden, sowohl in seiner naturalistischen Bedeutung als auch hinsichtlich der historischen und sozialen Aspekte, die mit dieser natürlichen Ressource verbunden sind.
Aus rein geologischer Sicht befindet sich das Gebiet im Herzen der Alpen. Schon in der Urzeit hat das Gestein diese Region tief geprägt, seit dem späten Mittelalter lag es an der „Via delle Genti“, und seit der Neuzeit wird es mit der Verwendung als Baumaterial in Verbindung gebracht. Noch heute ist der Riviera das bedeutendste Gebiet für die Naturgesteingewinnung der Schweiz, was die Menge des abgebauten Materials betrifft.
Mit dem Bau der Gotthardbahn Ende des 19. Jahrhunderts gelangte das Naturgestein der Riviera in die ganze Schweiz. Monumente und öffentliche Gebäude – insbesondere Bahnhöfe, Banken und Amtsgebäude – sind mit Gneis aus der Riviera oder Marmor aus den Steinbrüchen von Castione verziert. Man findet sie in der ganzen Schweiz. Das Gestein der Riviera hat sogar Ozean, Steppen und Wüsten überquert. Dementsprechend findet man das Gestein sowohl in New York, Moskau und Saudi-Arabien, in dem nur schwer zugänglichen Kasachstan aber auch in zahlreichen anderen europäischen Ländern.
Tipps
Der Weg ist auch in mehreren Etappen machbar; die Strecken im Tal kann man mit dem Fahrrad durchführen.
- Wanderschuhe
- Sonnenkappe
- Wasserflasche
- Sonnenbrille
- Sonnencreme
- Wanderkarte
- Fotoapparat
Montagnepulite: Dieses Projekt wurde ins Leben gerufen, um eine effiziente und nachhaltige Führung der Berghütten im Tessin zu erreichen, insbesondere die Abfallentsorgung. Die verantwortungsbewusste Entsorgung von Abfällen ist eine Frage des gesunden Menschenverstands. Wir alle können eine Beitrag leisten: https://www.montagnepulite.ch/de/goldene-regeln
Varianten
Mit dem Stein leben: Der Blenioweg führt, hauptsächlich zu Fuss über 13 km in 4h30, in einem Rundweg zwischen historischen Monumenten, traditionellen Weinbergen und Felsarchäologie.
Die Natur des Steins: Zwischen Castione und Biasca erlaubt dieser Weg die Entdeckung einer der wertvollsten naturalistischen Orte der Riviera.