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Mit der gezielten Förderung von Behandlungen, die sich aus medizinischer Sicht ohne Nachteile ambulant statt stationär durchführen lassen, kann sowohl dem verbreiteten Patientenbedürfnis Rechnung getragen werden, einen unnötigen stationären Spitalaufenthalt zu vermeiden, als auch der Forderung, die Gesundheitskosten mit konkreten Massnahmen spürbar zu senken.
Das Gesundheitsamt hat in Abstimmung mit weiteren Kantonen Untersuchungen und Behandlungen bestimmt, die grundsätzlich nur noch ambulant durchzuführen sind. In diesen Fällen beteiligt sich der Kanton lediglich dann an den Kosten der stationären Durchführung, wenn besondere Umstände eine stationäre Durchführung erfordern. Diese liegen insbesondere vor, wenn
- die Patientin oder der Patient besonders schwer erkrankt ist oder an einer schweren Begleiterkrankung leidet,
- die Patientin oder der Patient einer besonderen Behandlung oder Betreuung bedarf,
- besondere soziale Umstände vorliegen.