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Über nicht weniger als vier Generationen hinweg führte die Familie Breitenmoser mitten im Dorf Appenzell eine Metzgerei. Eröffnet wurde sie ursprünglich 1896 in einem Wohn- und Geschäftshaus, das im 15.Jahrhundert errichtet worden war und dem Dorfbrand 1560 standzuhalten vermochte.
Nach der Inbetriebnahme der Metzgerei schrieben die Breitenmosers über ein Jahrhundert lang Familiengeschichte.
Der Name Breitenmoser steht im kleinen Agrarkanton Appenzell-Innerrhoden im 21. Jahrhundert noch immer für Fleischverarbeitung, aber schon längst nicht mehr an der Gaiserstrasse. Stattdessen erfüllt sich Manuela Breitenmoser, in der 5. Generation, gleichenorts den lang gehegten Traum einer eigenen Pension.
Zwischen 2005 und 2012 hatte sie in der mexikanischen Karibik ein Ferienresort mitaufgebaut (www.playaselva.com), das sie bis heute administrativ leitet und viele Erfahrungen sammeln konnte.
Sie erwarb 2020 das Elternhaus und zusammen mit ihrem Partner, dem Architekten Martin Birrer, liess sie es vollständig umbauen und nutzte das in Mexiko angehäufte Wissen für das Projekt in Appenzell.
So lädt heute eine Pension zum Verweilen in Appenzell und dem Alpsteingebiet ein, wo früher Fleisch im Angebot war. Der Name der Herberge erklärt sich mit Blick auf die familiäre Tradition von selbst.