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Aussenansicht Pavillon mit Parkbesuchern
- OrtMonthey
- Jahr2016
- BauherrschaftCommune de Monthey, 1870 Monthey
- ArchitektFrançois-Victor Lambert, 1870 Monthey
- VerarbeiterÉtanchéités Robert-Tissot SA, 1870 Monthey
Rehabilitation eines Sumpfgebiets
Im 20. Jahrhundert, als die Rhoneebene noch als Kiesgrube diente, glich sie einem riesigen Sumpfgebiet. Einige der Kiesgruben wurden in Gewässer mit einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt umgewandelt, was der «Gouille des Mangettes» wieder neues Leben einhauchte. Mit der Erschaffung dieser wilden Oase zeigte die Stadt ihr Engagement für den Naturschutz.
Der Gemeinde war es ein Anliegen, einen Pavillon zu bauen, der sich architektonisch perfekt in die idyllische und naturbelassene Umgebung einfügt. In Zusammenarbeit mit dem Kantonschemiker schlug der Architekt ein Gebäude mit einem Kuppeldach vor, das an eine Schildkröte erinnert.
Eine Dachbegrünung, die das Gebäude perfekt mit seiner Umgebung verschmelzen lässt
Um das Gebäude noch besser in seine Umgebung zu integrieren, hat man sich für eine Dachbegrünung entschieden. Das speziell geformte Dach wurde ganz nach dem swisspor-Konzept gestaltet: Auf dem Flachdach verlegte man vorkultivierte Kassetten und eine Schrägdachkonstruktion. Als Begrünung werden Sedum-Arten verwendet, die das Dach jeweils in einer Farbe (grün im Frühjahr und rot im Sommer und Herbst) präsentieren. Da die Flachdachschichten Gefahr liefen, zu verrutschen, wurde Kassetten-Befestigungssystem gleich in die Dämmung versiegelt. Die Dampfbremse wurde auf eine Schicht aus Steinwolle verlegt (zwischen der Steinwolle und der Polyurethan-Wärmedämmung). Die in eine perforierte Decke eingelegte Steinwolldämmung verbessert die Akustik des Pavillons.