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Die Mehrheit der Befragten der von der Swiss Ice Hockey Players’ Union (SIHPU) verschickten Umfrage ist der Meinung, dass die geplanten Massnahmen die Entwicklung des Schweizer Eishockeys verschlechtern würden. Der Hauptgrund ist, dass junge Spieler die Basis einer erfolgreichen Eishockeynation bilden. Mit der geplanten Reform befürchten die Befragten, dass diese Basis geschwächt wird, da die Spielzeit der jungen einheimischen Spieler in der obersten Liga abnehmen würde. Dies würde sich mittel- bis langfristig negativ auf die Qualität auswirken.
Auch die angekündigten Lohn-Kosteneinsparungen sind wegen der Nettolohnpolitik mit Vorsicht zu geniessen: 89 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass eine Erhöhung des Ausländer-Kontingents und die Abschaffung der Schweizer Spielerlizenz die Lohnkosten nicht senken würden.
Die Online-Umfrage wurde an rund 300 Spieler der National League verschickt und umfasste elf Fragen zu drei Themen: die Erhöhung der Ausländer-Kontingents, die Regelung zur Schweizer Spielerlizenz sowie die Abschaffung eines Auf- oder Abstiegs. Die Rücklaufquote lag bei über 80 Prozent.