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Nach einem spannenden Finale belegt La Fabrique beim Rolex Fastnet Race 2019 den 10. Platz - Kopf an Kopf mit Fabrice Amédéo und den Booten von Giancarlo Pedote, auf den Plätzen acht und neun.
Alan Roura und Sébastien Audigane, die in den ersten Stunden des Rennens nach einem komplizierten Start an das Ende der Flotte zurückkehren mussten, gaben alles, um den Abstand kontinuierlich zu verringern. Seit der Passage des Leuchtturms Fastnet segelt La Fabrique deshalb mit einer hohen Geschwindigkeit von bis zu 20 Knoten und kann so den Abstand von Stunde zu Stunde verringern. Das Duo Roura-Audigane, das am Samstagabend noch den 14. Zwischenplatz belegt hat, konnte so in weniger als 24 Stunden vier Plätze gut machen und beendete das erste Rennen der Saison 2019 in zwei Tagen, 5 Stunden und 13 Minuten.
Ein tolles Erlebnis für das Duo, das in den kommenden Monaten am Défi Azimut und La Transat Jacques Vabre teilnehmen wird!
"Wir sind in die Luft geflogen, müde, wund überall, unsere Hände blutig, aber es geht uns gut! Wir sind schon etwas müde aufgebrochen und der Start des Rennens war ziemlich anstrengend. Es war schwierig, sich nicht gegen den Wind zu bewegen. Wir haben neue Folienkeile getestet, die es uns ermöglichen, früher zu starten, die aber einen "Schneepflug"-Effekt gegen den Wind haben. Nach dem Scilly hatten wir tolle Bedingungen und wir sind einfach hochgegangen, aber dann haben wir wieder an Boden verloren, wieder gegen den Wind. Wir platzieren uns direkt hinter Fabrice Amédéo und Giancarlo Pedote, die über mächtigere Boote verfügen. Also sind wir mit diesem tollen Comeback zufrieden.
Trotz meines Rekords vor ein paar Wochen denke ich, dass es eine gute Sache war, an diesem Rolex Fastnet Race teilzunehmen. Das Timing war wirklich sehr knapp, aber es erlaubte uns, mit Seb zu trainieren, um sofort im Rennmodus zu sein. Und dann kamen wir mit einem müden Boot und einem müden Seemann halt nicht auf Touren. Schlussendlich lief es aber sehr gut und ich weiss jetzt schon, dass das für Transat Jacques Vabre grossartig werden wird.
Auch wenn das Ranking nicht wirklich das ist, was wir wollten: es war ein guter Test. Abhängig von den Bedingungen können wir die Boote 2015 wirklich gut halten und wir haben gesehen, was wir in den nächsten Wochen ändern wollen. Zudem war es ideal, im Doppel zu trainieren."