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Bequemer Fussweg, der den Weg auf den Sonnenberg im NW. vom Dorfe, gegen
die erste Windung hin, verlässt und den schönen Tannenwald, der den sehr steilen S.-Abhang des Sonnenbergs schmückt, schief
ansteigend in wnw. Richtung durchschneidet, dann auf das PlateauChez l'Assesseur und zur Molkerei von
Sonvilier und endlich nach La Chaux d’Abel gelangt. Es ist für Fussgänger der direkteste Weg von Saint Imier nach Les Bois.
ein meist von einem Generalmajor kommandierter Truppenkörper von 2 bis 3 Regimentern
Infanterie, Kavallerie oder Artillerie. Danach giebt es Infanterie-, Kavallerie- und Artilleriebrigaden. In kleinern Armeen,
wo kein Regimentsverband der Infanterie besteht, sind die Infanteriebrigaden aus selbständigen Bataillonen gebildet. Artilleriebrigaden
giebt es im DeutschenReiche für Feld- und Fußartillerie. Der Name ist ursprünglich italienisch, brigata;
im Kriege bedeutet er allgemein eine größere, aus einer Waffengattung bestehende Truppenabteilung.
Gustav Adolf von Schweden
[* 8] gab ihm zuerst eine bestimmte Bezeichnung, indem er je 2 Regimenter Fußvolk zu einer Brigade verband,
die auch ihre eigene Uniform erhielt. In der franz. Armee hieß eine Zeit lang die Hälfte der ganzen Streitmacht
Brigade, jede unter einem Marschall; Turenne führte dann die aus einer unbestimmten Zahl von Bataillonen gebildete Brigade als taktischen
Körper der Infanterie ein. Im 18. Jahrh. wurde die Brigade von 2 Regimentern (Infanterie
oder Kavallerie) fast in allen Armeen normal.
Gemischte Brigade aus allen Waffen
[* 9] entstanden im preuß. Heere bei dessen Reorganisation 1808; sie waren 7 Bataillone, 12 Eskadrons, 2 Batterien
stark, einige noch stärker; die ganze Armee war aus 6 Brigade zusammengesetzt. Der Name blieb ihnen während der Befreiungskriege,
wo sie bis zur Stärke
[* 10] der Divisionen anderer Heere anwuchsen, und wurde erst 1819 mit Division vertauscht.
In der österr. Armee war die Brigade (2 Infanterieregimenter und 1 Jägerbataillon) längere Zeit die höchste taktische Einheit
der Infanterie, im Kriege wurde ihr gewöhnlich eine Fußbatterie beigegeben; gegenwärtig bestehen in der österr.-ungar.
Armee auch Infanterietruppen-Divisionen, denen im Frieden die Kavalleriebrigaden zugeteilt sind. Gemischte Brigade werden
nur noch für vorübergehende Zwecke gebildet. Abweichend von dieser allgemeinen Bedeutung wurden vor 1806 in der
preuß. Armee auch die Feldbatterien Brigade genannt. Bei den technischen Truppen heißen kleinere für bestimmte Zwecke formierte
Abteilungen Brigade, wie Sappen-, Faschinen-, Mineurbrigaden.