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Ungewöhnliche Szene am Sonntag im Zürcher Letzigrund: Obwohl ihr Team 2:0 in Führung lag, verliessen etliche GC-Anhänger vor Spielende das Stadion. Sie drückten damit ihre Enttäuschung über das «Nein» des Stadtzürcher Stimmvolks zur Stadionvorlage Hardturm aus.
Sie verpassten somit die Schlussphase, in der nochmals Spannung aufkam: Berat Sadik erzielte in der 83. Minute das 1:2 aus Thuner Sicht und löste damit einen Sturmlauf der Berner Oberländer aus. Der Erfolg blieb aber aus.
Hajrovic stark
Bis dahin hatten die feldüberlegenen Grasshoppers die Partie im Griff gehabt. Izet Hajrovic war an beiden GC-Toren beteiligt. Das 1:0 kurz vor der Pause vom Elfmeterpunkt - Thun-Verteidiger Fulvio Sulmoni hatte Nassim Ben Khalifa gefällt - erzielte er selbst. In der 54. Minute fand sein Eckball den völlig freistehenden Milan Vilotic, der wuchtig einköpfelte. Dreimal rettete Aluminium den geschlagenen Thun-Keeper Guillaume Faivre.
Thun wirkte nach der Europacup-Partie vom Donnerstag gegen Rapid Wien müde. GC-Keeper Davide Taini, der den gesperrten Roman Bürki vertrat, musste selten eingreifen.
GC drei Verlustpunkte voraus
Mit dem Sieg übernimmt GC die Tabellenspitze von den punktgleichen Young Boys. Die Zürcher haben aber eine Partie weniger ausgetragen.