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Der Schlamm aus dem Vorklärbecken kommt zunächst in einen Feinsieber, in welchem kleine Feststoffe wie Haare, Papier, Wattestäbchen aussortiert werden. Zusammen mit dem Überschussschlamm der biologischen Reinigung wird der Schlamm nun statisch eingedickt.
Unter Ausschluss von Sauerstoff und bei einer Temperatur von ca. 38°C finden die Methanbakterien das ideale Klima, um den organischen Anteil des Frischschlamms in Gas umzuwandeln. Das dabei entstehende Klärgas besteht im wesentlichen aus 60% Methan und 40% Kohlensäure. Es wird durch Leitungen abgeführt und in Filtern gereinigt bevor es im Gasometer zwischengelagert wird.
Dem ausgefaulten Schlamm wird unter Zugabe eines Flockungshilfsmittels in der Schlammeindickung Wasser entzogen. Diese Massnahme dient der Volumenreduktion.
Das Gas wird im Gasometer zwischengelagert. Von da aus wird es in erster Linie im Blockheizkraftwerk genutzt, in welchem 75% der benötigten Elektrizität des ARA-Betriebs produziert wird. Die Abwärme des Blockheizkraftwerks reicht aus um die Schlammerwärmung und die Gebäude der ARA mit Wärme und Warmwasser zu versorgen.
Hier wird der ausgefaulte Schlamm zwischengelagert bevor er mit dem Lastwagen zur Entsorgung in die KVA abtransportiert wird.