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Als Reaktion auf das Ausspionieren der geheimen Verhandlungen in der Schweiz zwischen dem Iran und einigen Westmächten, reagierte Bundesrat Ueli Maurer in der Tagesschau vom 11.6.2015 mit den bagatellisierenden Sätzen:
«Im internationalen Umfeld sind solche Dinge (sic!) leider an der Tagesordnung. Dass sie auch in der Schweiz passieren, damit muss man grundsätzlich rechnen.»
Nein, Ueli Maurer. Der Bundesrat, das Parlament und der Geheimdienst sollten alles dafür vorkehren, dass die neutrale Schweiz zum sichersten Verhandlungsort der Welt wird. Die Neutralität der Schweiz hat in den letzten Jahrzehnten immer wieder dazu gedient, verfeindeten Ländern als neutraler und sicherer Verhandlungsort zu dienen.
Statt Milliarden für die konventionelle Landesverteidigung zu vergeuden, könnte mehr Geld in die Verteidigung gegen Cyberangriffe investiert werden.
Solche Attacken nimmt Ueli Maurer offensichtlich hin mit der Begründung, sie gehörten heute zur «Tagesordnung».
Dafür setzt Maurer den grössten Teil seiner Mittel lieber gegen konventionelle Angriffe ein, die in Europa schon lange nicht mehr zur Tagesordnung gehören.
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Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine