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This is a text translated from German to Rumantsch Grischun.
Riverrafting in Graubünden soll gesetzlich geregelt werden

Gewerbsmässiges Rafting auf Flüssen ist nur von Anfang Mai bis Ende Oktober zwischen 9 und 19 Uhr gestattet. Dazu ist weiterhin eine Bewilligung nötig und es müssen klare Spielregeln eingehalten werden.

Das bisher auf Verordnungsstufe geregelte kantonale Schifffahrts-Recht muss dem Bundesrecht angepasst werden. Die Regierung unterbreitet dem Grossen Rat den Entwurf für ein Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Binnen-Schifffahrt (EG zum BSG). Der vorgeschlagene Erlass will im Wesentlichen das gewerbsmässig organisierte Befahren von Fliessgewässern mit Rafts (Schlauchbooten) regeln, um Natur und Umwelt vor übermässigen Störungen zu schützen.

Leitplanken für kommerzielle Schlauchboot-Fahrten

An schönen Sommer-Wochenenden herrscht auf vielen Bündner Flüssen reger Bootsverkehr. Dies nicht ohne Folgen für Natur und Umwelt. Daher ist es notwendig, insbesondere das gewerbsmässige Rafting gewissen Einschränkungen zu unterwerfen, um Flora und Fauna Zeit zu geben, sich zu erholen. Dementsprechend sind kommerzielle Bootsfahrten beschränkt auf die Zeit zwischen Anfang Mai und dem letzten Wochenende im Oktober. In dieser Periode ist der Raftingbetrieb jeweils zwischen 9 und 19 Uhr gestattet. Beginn und Ende der Fahrten sowie Rast und Verpflegung dürfen nur an den dazu bewilligten Stellen erfolgen. Zum Schutz der Vogelwelt gilt für Flussinseln ein striktes Anlege- und Betretverbot.

Abkehr vom Schifffahrts-Verbot

Nach geltendem Recht ist in Graubünden die Schifffahrt auf Flüssen, gestauten Fliessgewässern, Kanälen und Bächen grundsätzlich verboten. Von diesem Verbot ausgenommen sind Paddel- und andere Boote ohne Motor oder Segel. Demgegenüber bestimmt das Bundesrecht, dass die Schifffahrt grundsätzlich erlaubt ist und allfällige Einschränkungen von den Kantonen nur erlassen werden dürfen, wenn das öffentliche Interesse oder der Schutz wichtiger Rechtsgüter dies nötig machen. Der Entwurf fürs neue EG zum BSG bezweckt denn auch, das kantonale Recht dem Bundesrecht anzupassen. Damit verbunden ist der Wechsel vom grundsätzlichen Schifffahrts-Verbot zur Schifffahrts-Freiheit. Im neuen Erlass werden die für die Schifffahrt gesperrten Fliessgewässer abschliessend aufgezählt.

Das neue EG zum BSG wird voraussichtlich in der Maisession im Grossen Rat beraten.

Vernehmlassung zum Sprachenkonzept für die Volksschul-Oberstufe eröffnet

Im Anschluss an die Debatte in der Novembersession 1999 des Grossen Rats über die geplante Italienisch- und Englisch-Fortbildung der Oberstufen-Lehrkräfte eröffnet die Regierung die Vernehmlassung zum weiteren Vorgehen. Diese dauert bis 17. März 2000. Das Sprachenkonzept für die Volksschul-Oberstufe (Real- und Sekundarschule sowie Kleinklassen) soll weiterentwickelt werden. In einem nächsten Schritt geht es darum, jene Fächer festzulegen, die in der Regel alle Schülerinnen und Schüler als Pflichtfächer besuchen. Zudem sollen auch die Wahlfächer und die Wahlpflichtfächer neu definiert werden. Die Summe der verschiedenen Fächerkombinationen ergeben den sog. Fächerkanon, der in der Vollziehungsverordnung zum Schulgesetz festgelegt ist. Die Regierung ist sich bewusst, dass letztlich der Grosse Rat für das Festlegen der verschiedenen Fächerkombinationen zuständig ist. Die Vernehmlassung soll dazu dienen, Grundlagen für die entsprechenden Beratungen bereitzustellen.

Nach der Volksabstimmung 1997 über den Zweitsprach-Unterricht an den deutschsprachigen Primar- und Kleinklassen wird seit Beginn des Schuljahrs 1999/2000 in allen Sprachregionen spätestens ab dem vierten Schuljahr eine zweite Kantonssprache unterrichtet. In den deutschsprachigen Schulen ist diese Zweitsprache entweder Italienisch oder Romanisch, in den italienisch- und romanischsprachigen Schulen gilt Deutsch als Zweitsprache. Um in den Real- und Sekundarschulen sowie den Kleinklassen der Oberstufe zeitgerecht (auf Sommer 2002) einen möglichst nahtlosen Anschluss bereitstellen zu können, muss der Sprachunterricht auf der Volksschul-Oberstufe der neuen Situation an der Primarschule angepasst werden. Dabei geht es vor allem darum, das Verhältnis zwischen den Kantonssprachen (Deutsch, Italienisch und Romanisch) und der vierten Landessprache (Französisch) zu klären sowie den Stellenwert der Weltsprache Englisch zu definieren.

Fossiliensuche am Ducangletscher in Davos geht weiter

Seit 1997 wird jeweils im Sommer auf der Ducanfurgga nach Fossilien gegraben. Die bisherigen Funde sind spektakulär. Die Arbeiten werden im Sommer 2000 fortgesetzt.

Die Sedimentgesteine im Gebiet der Ducan- und Landwasser-Kette auf Gemeindegebiet von Davos enthalten versteinerte Reste von Tieren und Pflanzen, die sehr gut erhalten sind. Die Fossilien von Knochenfischen, Reptilien, wirbellosen Tieren und Pflanzen stammen aus dem marinen Mitteltrias. Sie sind also etwa 230 Mio. Jahre alt und für die Wissenschaft von grossem Interesse. Im Sommer 1997 begann das paläontologische Institut und Museum der Uni Zürich mit systematischen Grabungen. In der Zwischenzeit sind insbesondere Fische sowie ein kleiner Meeressaurier geborgen worden. Die Funde aus den sog. Prosanto-Schichten sind von internationaler Bedeutung. Sie werden durch Fachleute präpariert und wissenschaftlich bearbeitet. Verschiedentlich ist in den Medien über die Grabungen berichtet worden und im Schweizer Pavillon der Weltausstellung in Lissabon wurde ein Abguss eines am Ducan gefundenen fossilen Fischs gezeigt. Das geborgene Material ist Eigentum des Kantons Graubünden. Auch im Sommer 2000 soll weitergegraben werden. Wenn die Grabungen abgeschlossen und die Funde wissenschaftlich ausgewertet sind, sollen die wichtigsten Ergebnisse in Zusammenarbeit mit dem Bündner Natur-Museum in einer Wanderausstellung und in einer illustrierten Broschüre präsentiert werden. Für die geplante Grabung 2000 gewährt die Regierung dem paläontologischen Institut und Museum der Uni Zürich einen Beitrag von 6'200 Franken an Reisespesen, Unterkunft, Verpflegung, Arbeitsmaterial und Helikoptertransporte. Die Uni Zürich ihrerseits übernimmt die Lohnkosten der Feldarbeiten und jene der anschliessenden Auswertung. Das weitere Erforschen der Fossil-Lagerstätten auf der Ducanfurgga liegt auch im Interesse des Kantons Graubünden, da die Funde Rückschlüsse auf das Leben in der damaligen Zeit und über die geologische Entstehung unseres Kantons erlauben.

Aus den Gemeinden

Für verschiedene Strassenbau-Projekte werden Kredite im Gesamtbetrag von 2.2 Mio. Franken freigegeben (In Stand setzen der Überführung Oleodotto im Zusammenhang mit der Sanierung der A13c zwischen Thusis und Zillis und in Stand setzen der Nollabrücke im Zusammenhang mit der Sanierung der Schinstrasse).

Gegenüber dem Bundesamt für Verkehr beantragt die Regierung, dem Konzessionsgesuch der Celeriner Bergbahnen AG für zwei Vierer-Sesselbahnen von Marguns nach Corviglia und von Marguns nach Plateau Nair mit Auflagen zu entsprechen.

Personelles

- Barbara Kasper-Lattmann, geb. 1961, von Celerina, Hütten ZH und Klosters, wohnhaft in Celerina, wird per Anfang August 2000 Kindergarten-Inspektorin beim Amt für Volksschule und Kindergarten.

- Manuela Weichelt, geb. 1967, von Zillis, wohnhaft in Zug, wird ab Anfang Februar 2000 Projektleiterin beim Gesundheitsamt.

- Roman Bezzola, geb. 1947, von Zernez, wohnhaft in Champfér, wird Schulinspektor beim Amt für Volksschule und Kindergarten. Der Stellenantritt erfolgt nach Vereinbarung.

- Paul Dosch, geb. 1954, von Tinizong-Rona, wohnhaft in Tinizong, wird Schulinspektor beim Amt für Volksschule und Kindergarten. Der Stellenantritt erfolgt nach Vereinbarung.

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung

Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

Data: 03.02.2000

En il Grischun duai il riverrafting vegnir reglà en ina lescha

Il rafting commerzial sin flums è permess be da l'entschatta da matg tochen la fin d'october da las 9.00 a las 19.00. Per quest intent è necessaria er vinavant ina permissiun ed èn d'observar cleras reglas da gieu.

Il dretg chantunal davart la navigaziun ch'è reglà fin uss sin il stgalim d'ina ordinaziun sto vegnir adattà al dretg federal. La regenza suttametta al cussegl grond il sboz per ina lescha introductiva tar la lescha federala davart la navigaziun interna (LItLNI). Il decret proponì vul reglar en emprima lingia l'ir cun rafts (bartgas da gumma) organisà commerzialmain sin auas currentas e quai per proteger la natira e l'ambient da disturbis excessivs.

Directivas per viadis commerzials cun bartgas da gumma

Durant las bellas fins d'emna da stad regna in grond traffic da bartgas sin blers flums dal Grischun. Quai ha tschertas consequenzas per la natira e l'ambient. Perquai èsi necessari da suttametter spezialmain il rafting commerzial a tschertas restricziuns e quai per dar temp a la flora e fauna da sa recrear. Uschia èn limitads ils viadis commerzials cun bartgas sin la perioda tranter l'entschatta da matg e la davosa fin d'emna d'october. Durant questa perioda è il rafting permess mintgamai da las 9.00 fin las 19.00. L'entschatta e la fin dals viadis sco er la pausa e l'alimentaziun dastgan succeder be sin las plazzas permessas per quest intent. Per proteger ils utschels vala in strict scumond d'ir a riva sin las inslas dals flums.

Dismessa dal scumond da far viadis cun bartgas

Tenor il dretg valaivel è la navigaziun sin flums, auas currentas retegnidas, chanals e sin auals da princip scumandada en il Grischun. Da quest scumond èn excepids pedalos ed autras bartgas senza motor u velas. La lescha federala perencunter fixescha che la navigaziun è da princip permessa e ch'eventualas restricziuns chantunalas dastgan vegnir relaschadas be, sche l'interess public u la protecziun da bains giuridics impurtants fan daventar necessari quai. Il sboz per la nova LI tar la LNI ha pia er l'intent d'adattar il dretg chantunal al dretg federal. Cumbinada cun quest'adattaziun è la midada dal scumond da navigaziun da princip per la libertad da navigaziun. En il nov decret vegnan enumeradas a moda definitiva las auas currentas ch'èn serradas per la navigaziun.

La nova LI tar la LNI vegn tractada probablamain durant la sessiun da matg dal cussegl grond.

Lantschà la consultaziun davart il concept da linguas per il stgalim superiur da la scola populara

Suenter la debatta durant la sessiun da november 1999 dal cussegl grond davart il perfecziunament planisà per il talian e l'englais da las persunas d'instrucziun dal stgalim superiur lantscha la regenza la consultaziun pertutgant l'ulteriura procedura. La consultaziun dura fin ils 17 da mars 2000. Il concept da linguas per il stgalim superiur da la scola populara (scola reala e secundara sco er classas pitschnas) duai vegnir sviluppà ulteriurmain. En in proxim pass sa tracti da fixar quels roms che vegnan frequentads per regla da tut las scolaras e da tut ils scolars sco roms obligatoris. Plinavant duain vegnir definids da nov er ils roms d'elecziun ed ils roms d'elecziun obligatoris. La summa da las differentas cumbinaziuns da roms dat l'uschenumnà canon da roms ch'è fixà en l'ordinaziun executiva tar la lescha da scola. La regenza è conscienta che la finala è il cussegl grond cumpetent da fixar las differentas cumbinaziuns da roms. La consultaziun duai gidar a metter a disposiziun la basa per las discussiuns en chaussa.

Tenor la votaziun dal pievel da l'onn 1997 davart l'instrucziun bilingua en las scolas primaras e classas pitschnas tudestgas vegn instruida ina segunda lingua chantunala dapi l'entschatta da l'onn da scola 1999/2000 en tut las regiuns linguisticas e quai il pli tard a partir dal quart onn da scola. En las scolas tudestgas è questa segunda lingua talian u rumantsch, en las scolas talianas e rumantschas vala il tudestg sco segunda lingua. Per pudair metter a disposiziun a las scolas realas e secundaras sco er a las classas pitschnas dal stgalim superiur a temp (per la stad 2002) ina cuntinuaziun, sche pussaivel senza interrupziun, sto l'instrucziun da lingua sin il stgalim superiur da la scola populara vegnir adattada a la nova situaziun da la scola primara. Qua sa tracti en emprima lingia da sclerir la proporziun tranter las linguas chantunalas (tudestg, talian e rumantsch) e la quarta lingua naziunala (franzos) sco er da definir la valur da l'englais sco lingua mundiala.

La tschertga da fossils sin il glatscher dal Ducan a Tavau cuntinua

Dapi l'onn 1997 vegni chavà fossils mintgamai la stad sin la furcla dal Ducan. Ils chats da fin uss èn spectaculars. Las lavurs cuntinuan durant la stad 2000.

La crappa da sediment sin il territori da la chadaina dal Ducan e da la Landwasser sin il territori communal da Tavau cuntegnan restanzas petrifitgadas d'animals e da plantas ch'èn fitg bain mantegnidas. Ils fossils da peschs cun ossa dira, da reptils, d'animals senza spina dorsala e da plantas derivan tuts dal trias mesaun marin. Els èn pia var 230 milliuns onns e da grond interess per la scienza. La stad 1997 ha l'institut e museum paleontologic da l'universitad da Turitg entschavì sias exchavaziuns sistematicas. En il fratemp èn vegnids chattads spezialmain peschs sco er in pitschen saur marin. Ils chats da las uschenumnadas stresas prosanto èn d'impurtanza internaziunala. Els vegnan preparads da spezialists ed elavurads scientificamain. A differentas chaschuns èsi vegnì rapportà davart las exchavaziuns en las medias ed en il pavigliun svizzer da l'exposiziun mundiala a Lissabon han ins mussà la copia d'in pesch fossil ch'è vegnì chattà sin il Ducan. Il material chattà è proprietad dal chantun Grischun. Er la stad 2000 duain ins chavar vinavant. Cur che las exchavaziuns èn terminadas e ch'ils chats èn vegnids evaluads scientificamain, duain ils resultats ils pli impurtants vegnir preschentads en collavuraziun cun il museum grischun da la natira en ina exposiziun ambulanta ed en ina broschura illustrada. Per l'exchavaziun planisada l'onn 2000 conceda la regenza a l'institut e museum paleontologic da l'universitad da Turitg ina contribuziun da 6'200 francs vi dals custs da viadi, l'alloschament, la dunsena, il material da lavur e vi dals transports cun il helicopter. L'universitad da Turitg da sia vart surpiglia ils custs da salari per las lavurs champestras e quels da l'evaluaziun consecutiva. L'ulteriura perscrutaziun da las plazzas d'exchavaziun dals fossils sin la furcla dal Ducan è interessanta er per il chantun Grischun, perquai ch'ils chats laschan trair conclusiuns davart la vita da lezzas uras e davart la naschientscha geologica da noss chantun.

Da las vischnancas

Per differents projects da construcziun da vias vegnan dads libers credits d'in import total da 2.2 milliuns francs (reparatura dal surpassadi da l'Oleodotto en connex cun la sanaziun da la A13 c tranter Tusaun e Ziràn e reparatura da la punt sur l'Anugl en connex cun la sanaziun da la via dal Meir).

Envers l'uffizi federal da traffic propona la regenza d'approvar cun cundiziuns la dumonda da concessiun da las pendicularas da Schlarigna SA per duas sutgeras da quatter si Corviglia e da Marguns a Plateau Nair.

Persunal

- Barbara Kasper-Lattmann, naschida 1961, da Schlarigna, Hütten ZH e Claustra, domiciliada a Schlarigna, daventa per l'entschatta d'avust 2000 inspectura da scolina tar l'uffizi per las scolas popularas e las scolinas.

- Manuela Weichelt, naschida 1967, da Ziràn, domiciliada a Zug, daventa a partir da l'entschatta da fanadur 2000 manadra da project tar l'uffizi da sanadad.

- Roman Bezzola, naschì 1947, da Zernez, domicilià a Champfér, daventa inspecter da scola tar l'uffizi per las scolas popularas e las scolinas. L'entrada en plazza succeda tenor cunvegna.

- Paul Dosch, naschì 1954, da Tinizong-Rona, domicilià a Tinizong, daventa inspecter da scola tar l'uffizi per las scolas popularas e las scolinas. L'entrada en plazza succeda tenor cunvegna.

Chanzlia chantunala dal Grischun

Gremi: regenza

Funtauna: rg chanzlia chantunala dal Grischun

Data: 03.02.2000