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Basel (ots)
- Die Crossair-Gruppe weist für das schwierige
Geschäftsjahr 2000 vor allem wegen des teuren Treibstoffs und des
hohen US-Dollar-Kurses einen Verlust von 25,2 Mio. Franken aus. Der
Umsatz nahm um über 9 % zu. Den Aktionären kann keine Dividende
ausgeschüttet werden. Erfreulich haben sich die Verkehrszahlen der
ersten drei Monate dieses Jahres entwickelt.
Die Crossair konnte im Geschäftsjahr 2000 trotz des schwierigen
Umfelds den Betriebsertrag um 9,4 % auf 1'275 Mio. Franken steigern.
Zusätzliche Flüge und eine bessere Sitzauslastung verhalfen dazu.
Der teure Treibstoff und der hohe Kurs des US-Dollar sowie höhere
Aufwendungen für die technische Wartung der Flugzeuge führten zu
einem überproportionalen Anstieg des Betriebsaufwandes um 17,6 % oder
192 Mio. auf 1'284 Mio. Franken. Auch sofort eingeleitete Massnahmen
zur Ergebnisverbesserung konnten die Mehrkosten nur teilweise
auffangen. Letztlich verhinderte aber der Preisverfall im Luftverkehr
den kurzfristigen Ausgleich, so dass die Crossair das Jahr mit einem
Verlust von 25,2 Mio. Franken abschloss. 1999 wurde ein Gewinn von
52,8 Mio. Franken erzielt. Erstmals seit acht Jahren müssen die
Aktionäre auf eine Dividende verzichten.
Im Jahr 2000 beförderte die Crossair mit 84 Flugzeugen 6,29 Mio.
Passagiere, 4,9 % mehr als 1999. Die Sitzauslastung auf dem
Crossair-Streckennetz stieg um 2 %. Ende 2000 waren 3'633 Personen
bei der Crossair beschäftigt.
Zweiter ERJ 145-Simulator für Crossair
Der Verwaltungsrat der Crossair hat dem Kauf eines zweiten
Simulators für die Ausbildung von Piloten des Embraer RJ 145 zum
Preis von 18,2 Mio. Franken zugestimmt. Die Crossair hat gegenwärtig
12 ERJ 145 in Betrieb und 13 weitere Einheiten fest bestellt.
Erfreuliche Aussichten
Die Crossair hat das Geschäftsjahr 2001 gut gestartet. Von Januar
bis März beförderte sie auf Linienflügen 690.265 Passagiere, das sind
9 Prozent mehr als in der gleichen
Periode des Vorjahrs. Die Sitzauslastung hat ebenfalls um
beachtliche 4,2 Prozentpunkte zugenommen. Das bisherige
Geschäftsergebnis liegt über dem Budget, das einen positiven
Jahresabschluss vorsieht. Aufgrund der getätigten
Restrukturierungsmassnahmen, insbesondere hinsichtlich des
Streckennetzes, ist die Crossair zuversichtlich, das budgetierte
Jahresergebnis sogar zu übertreffen.
ots Originaltext: Crossair
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