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Die britische Gruppe PERFORMANCE SOUTH WEST arbeitet auf kollektiver und individueller Basis mit einer Reihe von Ausdrucksmitteln und Verfahrensweisen. Das Wirken der Gruppe lësst sich in einem sozialen, kulturellen und politischen Kontext ansiedeln und ist darauf angelegt, Theorie und Praxis miteinander zu vermitteln.
SALLY MORGAN – « A Life in Diagrams »
Eine Installation/Performance, die drille in einer Reihe von Werken, die der Biographie eines Menschen gewidmet sind. Die Arbeitsweise gleicht jener von archëologischen Ausgrabungen: Sachverhalte werden zutage gefërdert, Artefakte registriert und Geschichte rekonstruiert.
GILLIAN DYSON – « The Raven #2 »
Dyson betreibt in ihrer Performance-Installation topographische (raumbezogene) Erkundungen und entwirft eine "Landschaft" aus Skulpturen und Aktionen. In dem sie einen anderen/möglichen rëumlichen Kontext aufbaut, gibt Dyson dem Betrachter die Möglichkeit, sich in einer neuen, politisch gleichberechtigten Geographie von Voraussetzungen, Vorstellungen und Erinnerungen anzusiedeln.
SALLY TALLANT – « Tissue »
Diese Performance ist Teil einer Werkserie, die bestimmte formbildende Momente erforscht, d.h. Momente, nach denen nichts mehr wie vorher sein kann.Eine Vergewaltigung hinterlässt nur selten sichtbare Narben. Auf der Suche nach einer solchen Narbe verletzt sich die Künstlerin beim Versuch, die Narbe wegzuwaschen.
TIM BRENNAN – « Fortress Europe N°76 »
In seiner Performance setzt Brennan bestimmte Beobachtungen zur Situation von Gross-Europe der 90er Jahre in Handlungen um. Angestrebt wird ein "Museum" von Arbeiten, die 1990 eingesetzt haben und sich vor allem mit Problemen der Rassen- und Klassenzugehärigkeit, der kulturellen ldentität und der sozialen Vereinzelung auseinandersetzen.