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Die Gemeinde Brügg hat bei der Einführung von Tempo-30-Zonen auf einigen Strassenzügen wechselseitige Parkfelder als Beruhigungselemente eingesetzt. Grösstenteils galten aber die allgemeinen Bestimmungen des Strassenverkehrsgesetzes ohne weitere zusätzliche Regelungen seitens Gemeinde. Auf vielen Strassenzügen wurden diese Bestimmungen (z. B. Abstand zu Knoten, Sichtweiten, Durchfahrtsbreiten usw.) nicht eingehalten, was vor allem zu Konfliktsituationen bezüglich Verkehrssicherheit (Einschränkungen von Sichtbeziehungen) oder auch Behinderungen von Unterhalts- und Notfallfahrzeugen führte. Nebst wildem Parkieren, wurden auch Fahrzeuge tage- oder wochenlang auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt. Aufgrund dessen wurde für die Gemeinde Brügg ein Parkierungskonzept erarbeitet.
In einer ersten Phase wurde die bestehende Situation analysiert und der Parkplatzbedarf anhand einer Soll- / Ist-Bilanzierung für die einzelnen Quartiere ermittelt. Zusammen mit einer Begleitgruppe wurden die Ziele und Randbedingungen für ein Parkierungskonzept definiert. Darauf aufbauend wurden Varianten für die Anordnung und Bewirtschaftung mit einer Empfehlung für das weitere Vorgehen erarbeitet.
In der zweiten Phase wurde ein detailliertes Massnahmen- und Bewirtschaftungskonzept erarbeitet sowie das Parkierungsreglement und die Parkierungsverordnung entworfen. Weiterhin wurde ein Konzept für die organisatorische / administrative Umsetzung entwickelt und die Gemeinde bei der Umsetzung des Konzeptes begleitet.
Die Bevölkerung wurde zum einen über die Begleitgruppe und zum anderen über ein Mitwirkungsverfahren in die Planung einbezogen.Download pdf
Tätigkeit
Parkierungskonzept
2009 - 2011
Auftraggeber
Gemeinde Brügg
Referenzperson
Robert Schüpbach, Bauinspektor Gemeinde Brügg