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Als Demenz bezeichnet man gemäss internationalen Definitionen ein Krankheitsbild, das meist als Folge einer chronisch fortschreitenden Erkrankung des Gehirns auftritt und sich durch eine Störung von mehreren Hirnleistungsbereichen äussert. Diese Bereiche sind: Aufmerksamkeit, Sprache, Lernen und Gedächtnis, sogenannte Exekutivfunktionen (Planen, abstraktes Denken, Einsatz von Strategien, Problemlösung), Wahrnehmungsleistungen und Fähigkeiten der sozialen Interaktion.
Die demenzbedingten Störungen schränken die betroffene Person in ihren Aktivitäten des täglichen Lebens und/oder des Berufs ein.
Weil nicht jede Gedächtnisschwäche auf eine Demenz hindeutet, muss die Ursache abgeklärt werden. Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht allenfalls eine spezifische medikamentöse und nichtmedikamentöse Behandlung und verschafft Verständnis bei Angehörigen und Umwelt.
Es ist hilfreich, Wissen und Erfahrung von professionellen Fachkräften zu beanspruchen. Die Betreuung von dementen Menschen ist sehr anspruchsvoll und erfordert viel Verständnis. Eine rechtzeitige Entlastung der pflegenden Angehörigen ist sehr wichtig.