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Die Verkehrsmodellierung im UVEK (VM-UVEK) betreibt die Aggregierte Methode Güterverkehr (AMG). Mit der AMG wird die Gesamtheit des Güterverkehrs auf der Strasse und der Schiene modelliert. Das Modell gilt für den Binnen- sowie den Import- und Exportverkehr. Die Daten zum Transitverkehr werden aus den alpen- und grenzquerenden Erhebungen übernommen. Die AMG wurde für die Erstellung des Basiszustandes 2010 und die Erarbeitung der Schweizerischen Verkehrsperspektiven 2040 erstmals entwickelt und angewendet. Der vorliegende Modellzustand bezieht sich auf das Basisjahr 2016.
Eine in 2013/14 durchgeführte Studie zur Evaluierung der nationalen Güterverkehrsmodellierung hatte zum Ziel, Strategien für das weitere Vorgehen im Bereich der Güterverkehrsmodellierung zu entwickeln. Neben den Strategien und Empfehlungen liefert die Studie einen umfassenden Überblick über die amtsübergreifenden Bedürfnisse im Bereich der Güterverkehrsmodellierung, die verfügbaren Daten und Erhebungen und die zur Modellierung im Güterverkehr angewendeten Methoden. Eine zentrale Empfehlung der Studie ist, eine nationale Güterverkehrsmodellierung zu verfolgen, die modular die aggregierten und disaggregierten Blickwinkel berücksichtigt.
Auf Basis der Studienergebnisse wurde in 2014/15 eine stärker aggregiert arbeitende Methode entwickelt. Ergebnis dieser Arbeiten ist die «Aggregierte Methode Güterverkehr (AMG)». Die AMG besteht aus zwei Teilmodellen: Teilmodell 1 dient der aggregierten Prognose der Güterverkehrsaufkommen nach 10 Warengruppen, den Verkehrsträgern Strasse und Schiene sowie differenziert für den Binnen-, Import-, Export- und Transitverkehr. Mit dem Teilmodell 2 erfolgt die Regionalisierung der Güterverkehrsnachfrage auf die Ebene von MS-Regionen. Die Grundlage dazu bilden regionalisierte Tonnenströme, abgeleitet aus Erhebungsdaten im Strassen- und Schienengüterverkehr. Über räumlich höher aufgelöste Strukturdaten besteht zudem die Möglichkeit Matrizen bis auf die Stufe von Verkehrszonen zu erstellen. Die AMG funktioniert als eigenständiges Güterverkehrsmodell und ist in Excel umgesetzt.
Eine weitere Studie dokumentiert die Arbeiten zur Aktualisierung der «Aggregierten Methode Güterverkehr (AMG) auf einen Zustand 2016». Es wurden aktuelle Matrizen des Strassengüterverkehrs erstellt, die bei der Entwicklung des neuen Nationalen Personenverkehrsmodells (NPVM) verwendet werden.
Mit dem Projekt «Möglichkeiten der Integration der Logistik in die Güterverkehrsmodellierung» wurden Konzepte für die Weiterentwicklung der Güterverkehrsmodellierung im VM-UVEK erstellt, wobei die Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Integration logistischer Prozesse im Vordergrund standen. Es werden Vorschläge für die Weiterentwicklung der Aggregierten Methode Güterverkehr (AMG), die Abbildung logistischer Prozesse sowie die Analyse von empirischen Daten erarbeitet. Darauf aufbauend zeigt die Studie einen kurz- bis mittelfristigen Vorgehensvorschlag auf.
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