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Der Artikel ist ein Beitrag zur Diskussion um die Erforschung des Placebo-Effektes bei der Akupunktur.
Zunächst beschäftigt sich der Autor mit der aktuellen Erforschung der Wirkung der Verum-Akupunktur und der Sham-Akupunktur, deren Wirkung häufig sich in vielen Studien nur als gering zeigt, während meist ein signifikanter Unterschied zur Wirkung konventioneller Behandlung bzw. Nicht-Akupunktur festgestellt wird. Er stützt sich auf eine Meta-Analyse von individuellen Patientendaten durchgeführt von Andrew Vickers et al. (2012) unter Verwendung von Daten aus 29 der 31 qualifizierten RCTs, mit einer Gesamtzahl von 17 922 Patienten.
Der Autor hinterfragt die von ihm beobachtete Konvention, den Placebo-Effekt, der bei der Akupunktur meist unterstellt wird, als bedrohlich zu empfinden, zumal er im klinischen Alltag auch ansonsten ganz bewusst eingesetzt wird, wie Therapeuten anderen Studien zufolge zugeben.
Er schlägt vor, während weiterhin die Mechanismen von Heilung mit mehr Umsicht untersucht werden, den Patienten alle Chancen auf Besserung zugänglich zu machen.
Akupunktur bei chronischen Schmerzen. Meta-Analyse zu individuellen Patienten-Daten
Vickers A, Cronin AM, Maschino AC, Lewith G, MacPh…; 2012
Wirkung der Laser-Akupunktur auf den Geruchsinn bei Gesunden
Anzinger A, Albrecht J, Kopietz R, Kleemann AM, Sc…; 2009