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Die Gespräche seien noch nicht weit fortgeschritten und könnten auch scheitern. Das mögliche Geschäft könne Net-a-Porter geringer bewerten als die zuletzt von der Modeindustrie-Zeitung «Women's Wear Daily» veranschlagten zwei Milliarden Euro. Aber auch bei einer Bewertung von weniger als zwei Milliarden Euro wäre es der grösste Amazon-Zukauf aller Zeiten. Zuletzt gab der US-Gigant knapp mehr als 1 Milliarde aus, um die Firma «Twitch» zu kaufen. Vor sechs Jahren bezahlte Amazon 1.2 Milliarden Dollar für den Online-Schuhhändler «Zappos».
Richemont bezahlte einst 392 Millionen Euro
Ob es zu einem Deal kommt, ist unklar. Die Firmen halten sich bedeckt. Amazon liess eine E-Mail-Anfrage unbeantwortet. Der in London ansässige Online-Luxushändler Net-a-Porter reagierte auf einen Telefonanruf nicht, wie «Forbes» weiter schreibt.
Die Richemont-Tochter vertreibt unter anderem die Produkte von Designern wie Prada, Burberry und Marc Jacobs. Die Plattform wurde 2010 von dem Schweizer Luxusgüterhersteller Richemont für 392 Millionen Euro gekauft.
(reuters/ise/ama)