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Der Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung, Christophe Darbellay, und der Vorsteher des Departements für Finanzen und Energie, Roberto Schmidt, nahmen den ersten Spatenstich für den Bau des neuen Gebäudes der Berufsfachschule Oberwallis in Visp vor. Mit dem symbolischen Akt werden die Bauarbeiten lanciert, die im Herbst 2024 abgeschlossen sein werden. Das neue Projekt ist integraler Bestandteil eines umfassenderen Erweiterungskonzepts für den Berufsbildungsstandort Visp, das 2008 mit dem Bau der Gebäude C, D und E und der Renovierung von Gebäude A im Jahr 2009 begonnen hat. Für das Gebäude B ist ein Neubau notwendig, da es die Anforderungen an die Installationen, die Gebäudetechnik und die Energieeffizienz nicht mehr erfüllt. Ausserdem kann es aufgrund seiner massiven Bauweise nicht an die Bedürfnisse eines modularen und individualisierten Unterrichts angepasst werden. Der Neubau wird auch der steigenden Zahl von Lernenden gerecht, die in den nächsten Jahren insbesondere in Berufen der Bereiche Gesundheit, Chemie und Life Technologies zu erwarten ist.
Das neue Schulgebäude ist mit 16 Millionen Franken veranschlagt. Es wurde vom Architekturbüro Bernath+Widmer in Zürich in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Werlen Matthias in Brig geplant, das die Bauleitung inne hat. Auf Beginn des Schuljahres 2024/2025 soll es für die ersten Lernenden bereitstehen. Die Investition wird über den Fonds zur Finanzierung der Investitionen und der Geschäftsführung von staatlichen Immobilien (Fonds FIGI) getätigt. Dieser zielt darauf ab, den Immobilienbestand des Kantons durch eine nachhaltige Immobilienpolitik zu modernisieren und den aktuellen Anforderungen anzupassen. Die Investition berücksichtigt die Gemeindebeteiligung der Stadt Visp in Höhe von 10 Prozent.