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Wege zu mehr Gelassenheit
Wenn unsere Gedanken uns belasten….
Wenn ich denke: „Das Leben ist hart“, werde ich ein hartes Leben erleben. Wenn ich denke: „Das Leben meint es gut mit mir“, werde ich wohl eher ein glückliches Leben leben.
Drum frage dich immer
„Ist es wahr, was ich denke und dient es mir, so zu denken?“
oder wie könnte ich das Ganze sonst noch sehen?
Dazu möchte ich Dir gerne eine kleine Geschichte erzählen:
Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besassen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen gerade so über die Runden. Eines Tages lief das Pferd davon. Die Leute im Dorf kamen zu dem alten Mann und riefen „Oh, was für ein schreckliches Unglück!“
Der alte Mann erwiderte aber mit ruhiger Stimme: „Wer weiss, wer weiss schon, wozu es gut ist?“
Eine Woche später kam das Pferd zurück und führte eine ganze Herde wunderschöner Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf: „Was für ein unglaubliches Glück!“
Doch der alte Mann sagte wieder: „Wer weiss, wer weiss schon, wozu es gut ist?“
In der nächsten Woche machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten. Er wurde aber abgeworfen und brach sich ein Bein. Nun musste der alte Mann die Feldarbeit allein bewältigen. Und die Leute aus dem Dorf sagten zu ihm: „Was für ein schlimmes Unglück!“
Die Antwort des alten Mannes war wieder: „Wer weiss, wer weiss schon, wozu es gut ist?“
In den nächsten Tagen brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus. Die Soldaten der Armee kamen in das Dorf, um alle kriegsfähigen Männer einzuziehen. Alle jungen Männer des Dorfes mussten an die Front und viele von ihnen starben. Der Sohn des alten Mannes aber konnte mit seinem gebrochenen Bein zu Hause bleiben…..
Doch der alte Mann erwiderte nur: „Wer weiss, wer weiss schon, wozu es gut ist?“
Diese Geschichte verdeutlicht, wie sehr unsere Interpretation das Erlebte bestimmt. Mit der Grundhaltung „Wer weiss, wozu es gut ist?, gelingt es Dir, gelassener zu bleiben und unnötigen Stress zu vermeiden.
Drum frage Dich immer:
Stimmt das was ich mir selbst erzähle?
oder
Wie könnte ich noch darüber denken?
In der Journey-Methode geht es darum, diese Geschichten, die wir uns selbst erzählen mal weg zu lassen und nur zu fühlen, was wirklich da ist.
Es geht um Storystripping (Weglassen der Geschichte) statt Storytelling.
Gerne erzähle ich Dir mehr darüber – schreib mir deine Fragen in den Kommentar.
Von Herzen Isabelle
Dein Coach, der weckt, was in Dir steckt.
www.isabelle.dobmann.ch