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Gemäss einer vom Marktforschungsinstitut Vanson Bourne im Auftrag des Druckerherstellers Canon europaweit durchgeführten Studie sind Schweizer Unternehmen schlechter auf einen möglichen Aufschwung in der Wirtschaft vorbereitet als der gesamteuropäische Durchschnitt.
Nur gerade 30 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung innerhalb der vergangenen 12 Monate organisatorische Veränderungen durchgeführt haben. Im europäischen Durchschnitt hingegen haben bedeutend mehr Unternehmen (49%) organisatorische Anpassungen vollzogen. Nur 25 Prozent aller Unternehmen, die in der Schweiz an der Befragung teilgenommen haben, sind der Meinung, dass sie für die kommenden 12 Monate gut gerüstet sind, weil sie erst kürzlich Anpassungen in der Organisation vorgenommen haben. Unternehmen, die sich als ungenügend vorbereitet bezeichnen, führen dieses Problem vor allem auf ein zu wenig erfahrenes Management zurück.
29 Prozent aller befragten Schweizer Unternehmen gaben an, in den vergangenen 12 Monaten Arbeitsplätze abgebaut zu haben. Europaweit haben 38 Prozent der Befragten Jobs gestrichen.
Wie aus der Studie zudem hervorgeht, scheinen im IT-Bereich im Moment die meisten Unternehmen Investitionen aufzuschieben. So gaben 77 Prozent der Unternehmen in der Schweiz an, ihre Ausgaben für IT- und Office-Equipment in den vergangenen 12 Monaten nicht erhöht zu haben.
Bei der Frage, auf was Firmen achten würden, wenn sie neue Technologien oder ein neues System einführen, antworteten 55 Prozent, dass die Integration in die bestehende Infrastruktur von höchster Priorität sei. Zudem erachten 42 Prozent die Benutzerfreundlichkeit als ebenfalls sehr wichtiges Kriterium.
Vanson Bourne befragte europaweit 1800 Entscheidungsträger aus unterschiedlichen öffentlichen und privaten Gesellschaften, davon 100 aus der Schweiz. (mim)