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Wem es in diesen Corona-Zeiten langweilig ist, dem sei das Bienenkonzept des Kanton Zürich empfohlen. Dieses wurde vom Amt für Landschaft und Natur in Zusammenarbeit mit externen Fachleuten erstellt und bezieht sich sowohl auf Honig- als auch auf Wildbienen. Nach einem Kapitel zur ökologischen Ausgangslage behandelt das Konzept mögliche Massnahmenfelder, um die Gefährdung der Bienen zu reduzieren. Die Massnahmen reichen von Aktionen zur Förderung der Biodiversität, der Förderung bienenfreundlicher landwirtschaftlicher Praktiken bis zur Schaffung einer bienenbeauftragten kantonalen Stelle (geplant ab 2021 für vorerst 3 Jahre). Und wen es interessiert: erwähnt wird noch ein Merkblatt zur Errichtung von Bienenhäusern. Das Bienenkonzept diente dem Regierungsrat als Grundlage für die Beantwortung eines Postulats betreffend „Förderung der Bienenbestände im Kanton Zürich“ aus dem Kantonsrat (20. Januar 2021). Das Postulat wurde schliesslich vom Regierungsrat abgelehnt mit dem Hinweis auf die Umsetzung des kantonalen Bienenkonzepts und der Argumentation, dass es nicht nur um die dunkle Biene gehe, sondern auch um Wildbienen.