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"Am Wasser"
In frühen Zeiten lebten die Höngger auf den vom Hochwasser geschützten Hanglagen und Terrassen hoch über Limmat. Es waren dann Gewerbebetriebe die zuerst wegen der Wasserkraft an den Fluss siedelten.
1331 ist die erste Erwähnung einer Mühle und 1597 einer zweiten Mühle, mitten auf der Werdinsel. Gleich daneben entstand 1817 die erste Höngger Fabrik, eine Flachsspinnerei.
1852 erfolgte der Bau der Strasse «Am Wasser» und der gleichnamigen Fabrik. Mit über 1'000 Arbeiterinnen und Arbeiter war die Baumwollweberei Baumann der grösste Arbeitgeber im Dorf.
Die neu entstandenen Wohnquartiere, deren Bewohner «Wässeler» genannt werden, sind wegen ihrer Lage an der Limmat sehr beliebt.
Werdinsel
Ebenso beliebt ist die der Stadt Zürich gehörende Werdinsel. Im oberen Bereich mit der öffentlichen Badeanlage sind es vor allem Familien, im mittleren Abschnitt Familiengärtner, Pontoniere und «Hündeler» und im untersten Teil, wo Limmat und Kanal wieder zusammenfliessen, Nudisten, welche die Insel schätzen.
Im Sommerhalbjahr, wenn der Nutzungsdruck von allen Seiten am stärksten ist, führt dies auch immer wieder zu Konflikten. Der Quartierverein Höngg ist in einer Arbeitsgruppe der städtischen Behörden vertreten, um in solchen Konflikten nach Lösungen zu suchen. Es geht darum, allen Beteiligten: Anwohnern und Inselbesuchern ein einvernehmliches Nebeneinander zu ermöglichen.