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Issac Delgado
Issac Felipe Delgado Ramirez
Issac Delgados Geschichte beginnt am 11. April 1962 nord-östlich von Havanna, ganz nahe dem berühmten Club Tropicana. Sein Vater ist Schneider, seine Mutter Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin bei den Mulatas de Fuego, einer angesagten Gruppe der 40er Jahre. Das wird den kleinen Issac erst später beeinflussen, der in jungen Jahren zwar Cello lernt, allerdings ohne richtige Begeisterung für Instrument und Musik. Das ändert sich, als der Pianist Gonzalo Rubalcaba den inzwischen Achtzehnjährigen in die Gruppe Proyecto integriert. Er nimmt Gesangsunterricht und beginnt eine professionelle Laufbahn im Jahre 1983 beim Orquesta de Pacho Alonso.
Fortan führt sein Weg steil nach oben zu Ruhm und Erfolg. Nach seinen ersten Auslandstourneen und einem Album mit der Band tritt er als Solist neben Tata Güines, Elena Burke, Los Papines im Tropicana auf. Im Jahre 1988 wird Issac Delgado Sänger von NG La Banda und bleibt bis 1991 in der Band, um dann vom Publikum getragen, das sein Talent überaus schätzt, eine Solo-Karriere mit eigenem Orchester zu starten. Er nimmt sein erstes Album «Dando la Hora» in Venezuela auf, unter der Leitung des Mannes, der als erster an ihn geglaubt hatte: Gonzalo Rubalcaba. Es folgen «El Cheveré de la Salsa» (EGREM-Preis 1995) mit Adalberto Alvarez, und «Malecon», mit illustren Gästen wie Pablo Milanés, Gonzalo Rubalcaba, Samuel Formell, Germán Velazco, Joaquín Betancourt und Juan M. Ceruto. Issac Delgado reist von Japan nach USA, von Lateinamerika nach Europa, singt mit Celia Cruz, komponiert den Hit «La vida es un carnaval» und wird zur lebenden Referenz auf der musikalischen Insel Kuba.
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