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Renate (66, Gymnasiallehrerin) aus dem Aargau fand mit Parship.ch André (75, Astronom) aus der Westschweiz. Renate hat ihre Geschichte für uns aufgeschrieben (Namen geändert):
"Mein Weg mit Parship war interessant, aufschlussreich aber auch dornenvoll. Immer wieder habe ich die Herren angeschrieben. Denn mit der Zeit stellte sich heraus, dass viele Männer meines Alters jüngere Frauen vorziehen. Ich bin in meinen Mails sehr auf die Partner eingegangen und habe viel von mir preisgegeben. Aber wer sich öffnet, läuft Gefahr, verletzt zu werden. Ab und zu hatte ich auch erfreuliche Begegnungen, aber sie gediehen nicht über einen angeregten Mail-Kontakt hinaus. Nach zehn Monaten intensiven Suchens hatte ich die Hoffnung fast aufgegeben, und nur dank eines Gesprächs mit Herrn Schöning vom Parship-Team fasste ich wieder Mut.
Letzten Juli hat mich dann ein Astronom aus Genf angeschrieben, der von sich behauptete, ausser dem Französisch keiner anderen Sprache mächtig zu sein. Ich hatte wohl Französisch als eine meiner Fremdsprachen angegeben, aber ich hatte in den letzten Jahren kaum mehr Gelegenheit gehabt, diese Sprache zu sprechen, und ich hatte überhaupt keine Lust, meine einst guten Französischkenntnisse zu exhumieren. Das war mir einfach zu mühsam. Das habe ich dem Herrn auch mitgeteilt, aber da ich bemüht war, meine Nachricht in einem einigermassen korrekten Französisch zu formulieren, nahm der Herr meine Entschuldigung nicht ernst und glaubte an ein 'fishing-for-compliments' meinerseits. So entstand zwischen uns ein humorvolles, leichtfüssiges Geplänkel über mein scheinbar gutes, aber im Grunde mühselig zusammengekratztes Französisch. Und eh ich mich versah, hatte ich begonnen, mich für den Genfer Astronomen zu interessieren ...
Nach einem kurzen Mail-Kontakt wünschte André mich zu sehen, und er lud mich ins Klee-Museum in Bern ein. Für mich war dies ein gutes Omen, denn Klee ist einer meiner Lieblingsmaler, und ich habe sogar ein paar Reproduktionen dieses Malers in meiner Wohnung. Jetzt war ich sehr gespannt auf diesen Klee-Liebhaber, aber ich war auch furchtbar nervös und befürchtete, dass ich dann vor lauter Aufregung keinen anständigen französischen Satz würde hervorbringen können. Als wir dann aufeinander zugingen, mussten wir beide einfach herzlich lachen, und der Bann war gebrochen. Ich fühlte mich in Andrés Gegenwart sofort pudelwohl, und es entspann sich sogleich ein angeregtes Gespräch, das erst abbrach, als das Museum geschlossen wurde. Und was erstaunlich war: Ich fühlte mich so unbefangen, dass mir das Französisch fast mühelos über die Lippen kam.
Beim Abschied fragte mich André dann, ob er mich küssen dürfe. Ich war selig, obwohl ich nicht wusste, was dieser Kuss wirklich bedeutete. Denn die Romands küssen bekanntlich schneller als wir Deutschschweizer. Aber heute weiss ich, dass André, gleich wie ich, schon im Klee-Museum ein wenig Feuer gefangen hat ... Seither haben André und ich schon einen guten, wunderbaren Weg zusammen zurückgelegt. André ist ein feiner, sensibler und interessanter Mann, und er deckt einfach alle meine Bedürfnisse auf wunderbare Weise ab. In André habe ich alles gefunden, was ich je erträumen könnte und was mir in einer Beziehung wichtig scheint. Ich liebe seine Tiefe, seine Lebendigkeit, seine Leidenschaft, seine Offenheit und Neugier dem Leben gegenüber und seinen feinen Humor. Ich bin restlos glücklich mit André! DANKE Parship!"