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I Monti di Villa
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Als „Monti di Villa” bezeichnet man eine Reihe von Wiesenterrassen auf der nach Norden gerichteten Bergeller Talflanke, gegenüber der Siedlung Villa di Chiavenna.
Details
Beschreibung
Die Maiensässe von Villa sind besonders eindrucksvoll und zahlreich. Die bekanntesten heissen Campaccio, Laghetti, Pian Castano, Pian Cantone, aber es gibt noch viele weitere, die sich in manchen Fällen auf wenige abgeschiedene Hütten, umgeben von schönen Wiesen beschränken. Fast alle Maiensässe sind den Sommer über bewohnt. Viele Leute, vor allem aus Villa di Chiavenna, verbringen eine lange Sommerfrische in der heiteren Atmosphäre dieser Orte. Die vorgeschlagene Wanderung beschreibt eine Runde, mit Ausgang und Schluss in der Fraktion Canete. Neuerdings kann man die Monti auch auf Fahrstrassen erreichen, welche die Atmosphäre dieser Orte zweifellos verändert haben.
Wegbeschreibung
Vom Ortsteil Canete geht man etwa 100 Meter auf der Forststrasse und biegt dann rechts in den Saumpfad, der auf die Wiesenterrasse von Scalotta (883 m) führt; auf diesem Wegabschnitt kreuzt man mehrere Male die neue Strasse zu den Monti, die nur mit Fahrbewilligung der Gemeinde benutzt werden kann. In der Nähe von einem Brunnen kommt man zu einer Verzweigung: der rechte Pfad führt direkt bis Pian Cantone und auf diesem Weg werden wir zurückkehren; es ist jedoch besser, links weiterzugehen und auf der Brücke das Val Vertura zu überqueren. Ein bequemer Stufenpfad steigt durch den Wald auf und kommt auf dem Monte Tabiadascio wieder heraus, wo man eine herrliche Aussicht auf das Tal hat. Weiter oben kommt man zu den Wiesen von Campaccio, die man bis zum Roccolo-Bau emporsteigt, auf einer flachen Terrasse gelegen - Roccolo ist ein altertümliches Vogelfang-System, bis in die Mitte unseres Jahrhunderts üblich, dann zum Glück verboten. Das Plateau dehnt sich nach Osten aus, wo das Maiensäss Laghetti (1243 m) liegt, dessen Name sich auf vereinzelte Wassertümpel zurückführen lässt.
Zurück zum Roccolo, geht die Wanderung weiter. Der Pfad führt schräg nach oben, vorbei an den Hütten am oberen Rand dieses ausgedehnten Wiesengeländes, und dann in einen prächtigen Nadelwald hinein. Nun nimmt die Wanderung einen ebenen Verlauf, bis zur weiten Lichtung mit den Gebäuden von Era (1348 m), in kurzem Abstand gefolgt von Genova (1340 m). Wieder ein Stück durch den Wald und man kommt in Pian Cantone (1301 m) an, wo es zahlreiche Wohnhäuser gibt. Bis hierhin fällt der Weg mit der Route über die Monti zusammen, die über das Plateau weiter nach Westen führt. Unsere Wanderung mündet jedoch talwärts in den Abstieg. Nach den Hütten von Cantone kommt man zu einer Abzweigung: der linke Pfad führt nach Giavera hinunter, das zu Villa di Chiavenna gehört, und am Rand der langen Terrasse von Roncaiola vorbei; der rechte dagegen führt die Route fort, die uns nach Canete zurückbringt. Man steigt diesen hinunter und stösst an die Wiesen mit den Hütten von Sciovatto. Im Weiteren geht es wieder durch den Wald, den man bei der auffälligen Terrasse von Pian Castano verlässt. Ein letztes Stück durch den Wald und man findet sich bei der Abzweigung in Scalotta wieder, von wo man zum Ausgangspunkt zurückkehrt.
Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem Postauto bis zur Haltestelle Per Canete oder Centro in Villa die Chiavenna. Zu Fuss auf die andere Seeseite bis in den Ortsteil Canete Superiore.
Anreise Information
Aus dem Engadin kommend der Hauptstrasse das Bergell hinunter folgen bis Villa di Chiavenna. Im Ort oder beim See parken und dann zu Fuss auf die andere Seeseite bis in den Ortsteil Canete Superiore.
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