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Die brillante Anthologie von Monika Rinck: Wirksame Fiktionen vereint eine Reihe von Poetikvorlesungen der bekannten Lyrikerin in Göttingen 2019.
Unter dem Titel "Erinnern, vergessen, umdeuten?" widmet sich diese gender-historische Anthologie den europäischen Frauenbewegungen im 19./20. Jahrhundert.
Das "Psychogramm" von Gerhard Oberlin: Deutsche Seele ("Ich weiss nicht was soll es bedeuten") ist eine Reise von Dürer über Luther bis zu Helene Fischer.
Ph. Berthet und R.R.A. Raule zeichnen in ihrem Buch: Dein Tod - Mein Kunstwerk (Graphic Novel) ein Barcelona voller Mysterien gleich einem Film Noir nach.
Der Londoner Krimi von Mick Finlay: Arrowood - Die Mördergrube wäre als "Kontrast" zu Sherlock Holmes interessant - aber Finlay schreibt zu langweilig...
Die "Anleitung für kompromisslose Demokraten" in dem Buch von Philipp Ruch: Schluss mit der Geduld konstatiert kämpferisch: "Jeder kann etwas bewirken!"
Die neuen Gedichte von Jasha Gnirs: "Dolor de Desiderio" lassen jede Originalität vermissen und bringen Worthülsen von "heisse Lust" bis "ewig' Streben"...
Die Biographie von Wolfgang Schreiber: Claudio Abbado ist eine einfühlsame Annäherung an einen der grössten Dirigenten der letzten 50 Jahre
Das Psycho- und Soziogramm eines Serienmörders will der neue Roman von Niklas Natt och Dag: 1793 sein. Herausgekommen ist ein langweiliges Aufzählen von Gewaltausbrüchen.
Die interdisziplinäre Anthologie "Mode als ein Prinzip der Moderne?" bietet differenzierte Erörterungen der Strömungstendenzen unserer Gesellschaft.