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Häufig gestellte Fragen
Persönliche und finanzielle Herausforderungen
Als Kurzarbeit bezeichnet man die vom Arbeitgeber angeordnete vorübergehende Reduzierung der vertraglichen Arbeitszeit. Das Arbeitsverhältnis bleibt weiterbestehen.
Zweck der Kurzarbeit ist die Vermeidung von Arbeitslosigkeit und der Erhalt von Arbeitsplätzen, damit die Unternehmen schwierige wirtschaftliche Perioden überbrücken und die volle Produktionskapazität bewahren können.
Höhe der Entschädigung: Die Kurzarbeitsentschädigung beträgt 80% des anrechenbaren Arbeitsausfalls.
Mehr dazu auf der Unterseite «Wirtschaft»
Selbständig Erwerbende, die wegen behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle erleiden, werden entschädigt, sofern nicht bereits eine Entschädigung oder Versicherungsleistung besteht. Eine Entschädigung ist für folgende Fälle vorgesehen:
- Schulschliessungen
- Ärztlich verordnete Quarantäne
- Schliessung eines selbstständig geführten öffentlich zugänglichen Betriebes
- Erwerbsausfall oder wesentlicher Umsatzrückgang aufgrund der Massnahmen
Die Regelung gilt auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die einen Erwerbsunterbruch erleiden, weil ihre Engagements wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus annulliert werden oder weil sie einen eigenen Anlass absagen müssen.
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Krankheit
Symptome, Behandlung und Übertragung
Das neue Coronavirus kann sehr unterschiedliche Krankheitssymptome zeigen.
Die häufigsten Symptome sind:
- Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (Halsschmerzen, Husten (meist trocken), Kurzatmigkeit, Brustschmerzen)
- Fieber
- Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
Zudem sind folgende Symptome möglich:
- Kopfschmerzen
- Allgemeine Schwäche, Unwohlsein
- Muskelschmerzen
- Schnupfen
- Magen-Darm-Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen)
- Hautausschläge
Die Krankheitssymptome sind unterschiedlich stark, sie können auch leicht sein. Ebenfalls möglich sind Komplikationen wie eine Lungenentzündung.
Wenn Sie eines oder mehrere der häufig vorkommenden Symptome haben, sind Sie eventuell am neuen Coronavirus erkrankt.
Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt auf oder rufen Sie im Kanton Zürich das Ärztefon an (Telefon 0800 33 66 55, erreichbar 24 Stunden). Begeben Sie sich bei Symptomen nicht mehr in die Öffentlichkeit. Auf jeden Fall gilt es zu vermeiden, selber den Spital-Notfall oder die Arztpraxis aufzusuchen.
Häufiger von einem schweren Erkrankungsverlauf betroffen sind vorwiegend ältere Menschen und Personen mit einer chronischen Vorerkrankung (Bluthochdruck, Chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, immunsystemschwächende Erkrankungen und Therapien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Personen mit hochgradiger Adipositas (Fettleibigkeit, BMI von 40kg/m2 oder mehr) und schwangere Frauen.
Einzelne schwere Fälle betrafen auch jüngere, zuvor gesunde Personen. Lesen Sie die Empfehlungen für besonders gefährdete Menschen.
In vielen milderen Fällen bleiben die erwähnten Symptome über einige Tage bestehen, bevor man wieder gesund wird. Im Fall eines schweren Erkrankungsverlaufs kann es nach rund einer Woche zu Kurzatmigkeit sowie im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung mit Atemnot und Befall weiterer Organsysteme kommen.
Die Übertragung geschieht vor allem durch Tröpfcheninfektion: Beim Niesen oder Husten gelangen Viren von einem Menschen entweder direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund und Augen eines anderen Menschen oder die ausgeschiedenen Viren überleben einige Stunden in winzigen Tröpfchen auf Händen oder Oberflächen (Türklinken, Knöpfe etc.), die dann durch Berührungen im Gesicht auf die eigenen Schleimhäute von Nase, Mund und Augen gelangen. In aller Regel ist jedoch ein enger Kontakt (< 1,5 Meter über > 15 Minuten) mit einer infektiösen Person erforderlich.
Die «Inkubationszeit» des neuen Coronavirus, das heisst die Zeitspanne zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt etwa drei bis sieben Tage. Sie kann jedoch bis zu 14 Tage dauern.
Wenn man an einer viralen Atemwegserkrankung leidet, ist man in der Regel dann am ansteckendsten, wenn man die stärksten Symptome hat. Beim neuen Coronavirus könnte das anders sein. Man ist möglicherweise bereits vorher ansteckend: unmittelbar bevor Symptome auftreten.
Momentan gilt: Alle Personen mit Krankheitssymptomen des neuen Coronavirus sollen sich unmittelbar nach Beginn der Symptome testen lassen. Das Ziel dieser Strategie ist, möglichst alle Ansteckungen zu erkennen. Nur so können Infektionsketten gezielt unterbrochen werden.
Testen lassen kann man sich in allen Spitälern, bei einer Vielzahl von Ärztinnen und Ärzten und Apotheken und an speziell eingerichteten Testcentern.
Eine abschliessende Bestätigung ist nur durch eine Laboranalyse möglich. Gegebenenfalls wird eine Probe mittels eines sogenannten Nasen-Rachen-Abstrichs (auch «Nasopharyngeal-Abstrich») entnommen. Dabei wird mit einem speziellen Wattetupfer von der Rückwand von Nase und Rachen eine kleine Menge Schleim entnommen. Dies ist schmerzlos, kann aber etwas unangenehm sein.
Zum heutigen Zeitpunkt steht keine spezifische Behandlung von Erkrankungen mit Coronaviren zur Verfügung. Die therapeutischen Möglichkeiten beschränken sich gegenwärtig auf die Behandlung und Linderung der vorliegenden Symptome.
Bei milden Erkrankungen die weniger als 7 Tage andauern, genügt eine Behandlung wie bei einer unkompliziert verlaufenden Grippe: sich Ruhe gönnen, ausreichend trinken, gegebenenfalls Fieber senken. Bei schwerer Erkrankung ist oft eine intensiv-medizinische Behandlung erforderlich.
Bei Auftreten von Symptomen kontaktieren Sie vorgängig den Hausarzt/die Hausärztin telefonisch (!) oder rufen Sie im Kanton Zürich das Ärztefon an (Telefon 0800 33 66 55, erreichbar 24 Stunden). Begeben Sie sich bei Symptomen nicht mehr in die Öffentlichkeit. Auf jeden Fall gilt es zu vermeiden, selber den Spital-Notfall oder die Arztpraxis aufzusuchen.
Ja, den gibt es. Verschiedene Pharmaunternehmen haben Impfstoffe gegen Covid-19 erforscht. Bisher hat der Bund Verträge mit den Impfstoffherstellern Pfizer/BioNTech, Moderna und AstraZeneca abgeschlossen. Der Bund will der Schweizer Bevölkerung einen raschen Zugang zum Impfstoff gewährleisten. Swissmedic hat am 9. Dezember 2020 den Impfstoff Comirnaty® von Pfizer/BioNTech und am 12. Januar 2021 den Impfstoff von Moderna zugelassen. Der Impfstoff von AstraZeneca befindet sich noch im Zulassungsverfahren bei Swissmedic.
Informationen zur Impfen gegen das Coronavirus
Hygiene- und Verhaltensregeln
Schutz vor Ansteckung
Wie trage ich Masken richtig?
Das Contact Tracing ist ein zentrales Instrument in der Pandemiebekämpfung. Wie funktioniert das Contact Tracing? Und was passiert, wenn jemand positiv auf Covid-19 getestet wurde? Kommen Sie mit auf einen Rundgang durch das Contact Tracing des Kantons Zürich. Erleben Sie, wie sich das Contact Tracing Team auf die Spurensuche nach möglichen Kontakten macht.
Erfahren Sie mehr im Video
- Waschen Sie sich mehrmals täglich gründlich die Hände mit Wasser und Seife (mindestens 20 Sekunden) oder nutzen Sie für unterwegs ein Hände-Desinfektionsmittel.
- Niesen oder husten Sie in ein Taschentuch oder wenn Sie keines haben, in die Armbeuge.
- Vermeiden Sie den Kontakt mit Personen, die Atembeschwerden oder Husten haben.
- Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
- Halten Sie bei Kontakt zwischen Personen mindestens 1,5 Meter Abstand ein.
- Wenn Sie den Abstand von 1,5 Metern nicht einhalten können, empfiehlt sich das Aufsetzen einer Schutzmaske.
- Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel möglichst ausserhalb der Stosszeiten.
- Befolgen Sie die landesweite Maskenpflicht.
Es gilt eine landesweite Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen und in Aussenbereichen, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann.
Beim Coronavirus handelt sich um ein neues Virus, gegen das der Mensch noch keine Immunabwehr hat. Es kann zu vielen Ansteckungen und Erkrankungen kommen. Deshalb müssen wir die Ausbreitung des neuen Coronavirus möglichst verlangsamen.
Besonders Personen mit einem höheren Risiko, schwer zu erkranken, müssen wir schützen. Das sind Schwangere, ältere und hochaltrige Personen, besonders solche mit einer Vorerkrankung wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen.
Wenn wir uns alle an die Regeln halten, können wir auch diese Personen besser schützen. Damit tragen wir auch dazu bei, dass Menschen mit schweren Erkrankungen in den Gesundheitseinrichtungen weiterhin gut behandelt werden.
Bei Auftreten von Symptomen nach einem Aufenthalt in einem betroffenen Gebiet oder auch bei engem Kontakt mit einer bestätigten, erkrankten Person kontaktieren Sie vorgängig den Hausarzt/die Hausärztin telefonisch (!), rufen Sie im Kanton Zürich das Ärztefon an (Telefon 0800 33 66 55, erreichbar 24 Stunden) oder melden Sie sich bei einem Testcenter an. Begeben Sie sich bei Symptomen nicht mehr in die Öffentlichkeit und tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie auf dem Weg zum Testen sind.
Öffentliches Leben
Schützen Sie sich, schützen Sie andere.
An fast allen öffentlichen Orten in der Schweiz gilt Maskenpflicht. Beispielsweise in Geschäften, in Restaurants (sofern diese geöffnet sind), im öffentlichen Verkehr und in belebten Fussgängerbereichen. Genaue Informationen finden Sie auf der Seite des BAG, Masken. Als Faustregel gilt: Tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können.
Per 25.2.21 gilt im Kanton Zürich eine Maskenpflicht in Schulen ab der 4. Klasse und am Arbeitsplatz, wenn mehr als zwei Personen in einem Raum anwesend sind.
Maskenpflicht Sportanlagen und Hallenbäder
Personen ab 12 Jahre tragen in den städtischen Sportanlagen eine Maske. Von der Maskenpflicht befreit sind Sportlerinnen und Sportler in den Garderoben und auf den Sportflächen. Ebenfalls haben einige Verbände eine Maskenpflicht in ihren Schutzkonzepten verankert (Bsp. Coiffeure, Kosmetiker etc.). Informieren Sie sich bei Ihrem Dienstleister. Personen ab 12 Jahren tragen in den städtischen Hallenbädern eine Maske. Schwimmerinnen und Schwimmer in Badebekleidung dürfen ihre Maske in den Garderoben deponieren.
Alle Personen, die aus einem Gebiet mit einem hohen Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen sich während zehn Tagen in Quarantäne begeben.
Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen sowie die Durchführung von Tanzveranstaltungen ist verboten.
Restaurants und Bars sind bis auf Weiteres geschlossen.
Grundsätzlich gilt: Veranstaltungen sind verboten.
Es gibt aber Ausnahmen. Diese finden Sie hier.
- Erlaubt sind religiöse Veranstaltungen mit höchstens 50 Personen.
- Erlaubt sind Bestattungen, die im Freundes- und Familienkreis durchgeführt werden.
- Erlaubt sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen.
- Politische Demonstrationen sind im Kanton Zürich auch auf 10 Personen beschränkt.
- Im Profibereich von Sport und Kultur: Erlaubt sind Wettkampfspiele und Auftritte ohne Publikum (z.B. für Fernseh-Übertragungen).
Für all diese Ausnahmen muss ein Schutzkonzept umgesetzt werden.
Viele Personen stecken sich an Anlässen im Familien- und Freundeskreis an. Der Bundesrat appelliert auf solche Veranstaltungen, wenn möglich zu verzichten. An privaten Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis (die nicht an öffentlich zugänglichen Orten stattfinden, z. B. zuhause) dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen.
Weitere Informationen zu den Vorgaben für Schutzkonzepte finden Sie auf der BAG-Seite Schutzkonzepte.