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Sind interne Probleme bei BioWare Montreal der Grund dafür, dass bei der Entwicklung von Mass Effect: Andromeda nicht alles rund gelaufen ist und das Spiel unter den Erwartungen geblieben ist?
Das zumindest könnte man den Äußerungen eines (angeblichen) ehemaligen VFX Artist von BioWare Montreal entnehmen, der sich auf Glassdoor zu seinem früheren Arbeitgeber geäußert hat. Glassdoor ist eine Jobbörse, bei der Arbeitnehmer unter anderem Firmen bewerten können.
Der Mitarbeiter, der mehr als fünf Jahre bei dem Studio gearbeitet haben will, äußert sich vor allem dahingehend, dass die Zusammenarbeit zwischen BioWare Montreal und der Hauptniederlassung in Edmonton gar nicht funktionieren würde und es jede Menge Konflikte gäbe.
Zudem seien in Montreal während der Entwicklung von Mass Effect: Andromeda über 13 führende Mitarbeiter aus den Bereichen Game Design, Art, Audio, Programmierung und anderen entlassen worden. Des weiteren berichtet er über Strafmaßnahmen gegen Mitarbeiter, schlechte Arbeitsbedingungen in der Schlussphase der Entwicklung, Vergeltungsmaßnahmen und Mobbing gegen unbequeme Mitarbeiter und ähnliches.
Natürlich sind derartige Aussagen mit Vorsicht zu genießen, Nachtreten gegenüber dem früheren Arbeitgeber und ein gewisses Maß an Wichtigtuerei sind nicht auszuschließen. Sollte dem so sein, scheinen sich die Arbeitsbedingungen seit dem Abgang der beiden BioWare-Gründer Ray Muzyka und Greg Zeschuk im Jahre 2012 sowie Mass-Effect-Projektleiter Casey Hudson vor zwei Jahren deutlich verschlechtert zu haben. Das dürfte dann allerdings Einfluss auf das Spiel genommen haben. Wer weiß.