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Die SP ist der Ansicht, dass Mietplattformen wie Airbnb das Wohnungsangebot in der Stadt verknappen. Sie wolle es deswegen verunmöglichen, dass professionelle Anbieter im grossen Stil Wohnungen an Touristinnen und Touristen vermieten können.
Kern der Initiative soll eine 90-Tage-Regelung sein, wie sie etwa der Kanton Genf kennt. Die Lancierung der Initiative wurde mit 35 zu 1 Stimmen beschlossen. Die Unterschriften sollen noch vor den Sommerferien gesammelt werden.
Der Stadtrat hatte eine solche 90-Tage-Regelung abgelehnt, weil sie praktisch die kommerzielle Kurzzeitvermietung verbieten würde, für die es aber eine Nachfrage gebe. Er schlug vor, dass künftig pro Quartier nur noch maximal 2 Prozent aller Wohnungen für die Kurzzeitvermietung zur Verfügung stehen dürfen, und dass es dazu eine Baubewilligung brauche. Für die SP ist diese Beschränkung ungenügend.
(sda)