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In den letzten 30 Jahren sind 20% der Korallenriffe verschwunden, 75% der übrig gebliebenen sind gefährdet durch Verschmutzung, Klimaerwärmung, Überfischung und durch Bauvorhaben. Eine neue Studie zeigt nun, wie man gefährdete Korallenriffe widerstandsfähiger machen kann:
Durch mehr Fische
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Fische "pflegen" die Korallen
Herbivore Fische sorgen dafür, dass die Korallen nicht durch Algen überwuchert werden, karnivore Fische halten korallenfressende Weichtiere in Schach. So gepflegte Korallen sind widerstandsfähiger gegen ungünstige Umweltbedingungen. Korallenriffexperten sind daher der Ansicht, dass die Überfischung eine wesentliche Ursache für den schlechten Zustand von Korallenriffen ist. Bei den Riffen, denen am schlechtesten geht, findet man nur wenige Fischarten wie Füsilierfische oder Papageienfische, die Algen abgrasen oder Plankton fressen. Daher sollte der erste Schritt für eine Wiederherstellung eines gesunden Riffs der Schutz dieser Arten sein. Auch ein Verbot der schädlichsten Fangmethoden kann schon hilfreich sein. Damit aber auch grosse Raubfische, die ebenfalls einen enorm wichtigen ökologischen Beitrag leisten, wieder in die Riffe zurückkehren, müssen geschädigte Riffe als Meeresschutzgebiete komplett geschützt werden. Derzeit trifft dies nur auf ca. 27 % der Korallenriffe zu.