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Das Bündner Kunstmuseum in Chur widmet die diesjährige Sommerausstellung dem berühmtesten Künstler Graubündens: Bis zum 17. September sind in einer Gesamtschau 160 Werke von Alberto Giacometti (1901-1966) zu sehen.Dieser Inhalt wurde am 23. Juni 2000 - 15:27 publiziert
Die Ausstellung "Alberto Giacometti Stampa-Paris" fixiert die wichtigsten Aufenthaltsorte des vor 34 Jahren im Kantonsspital Chur verstorbenen Künstlers.
In Stampa im Bergell geboren, lebte Giacometti während 40 Jahren in seiner Wahlheimat Paris, kehrte aber regelmässig in das Bündner Südtal zurück, wo er im Atelier seines Vater Giovanni arbeitete.
Obschon das Bündner Kunstmuseum auch in den letzten Jahren Ausstellungen mit Arbeiten Alberto Giacomettis gezeigt hat, geht die letzte repräsentative Schau auf das Jahr 1978 zurück.
Die 160 Werke der neuen Ausstellung stammen vorwiegend aus privaten Sammlungen, Museen und aus der Alberto Giacometti-Stiftung. Die ausgewählten Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Druckgraphiken und Fotografien führen von den Anfängen bis hin zum reifen Schaffen Giacomettis in den fünfziger und sechziger Jahren.
Die Ausstellung unterscheidet sich von Retrospektiven der letzten Jahre in Berlin, Paris, Wien, Edinburgh, London, München oder Montreal insofern, als sie weite Bereiche des gesamten künstlerischen Schaffens umschliesst.
Gleichwohl liegt der eigentliche Schwerpunkt auf dem Hin und Her des Künstlers zwischen dem heimatlichen Bergell und der Kunstmetropole Paris.
Die Ausstellung "Alberto Giacometti Stampa-Paris" im Bündner Kunstmuseum in Chur dauert vom 24. Juni bis zum 17. September. Ausser montags ist sie täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, donnerstags bis 20.00 Uhr.
swissinfo und Agenturen
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