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Die Stadt Laufenburg am Rhein liegt im oberen Teil des aargauischen Fricktals. Städtebaulich bildet sie eine Einheit mit ihrer deutschen Schwesterstadt Laufenburg Baden. Erstmals wird Laufenburg im Jahr 1207 urkundlich erwähnt. Während Jahrhunderten bildeten der Fischfang (Salme) und die Flösserei wichtige Erwerbszweige des Städtchens. 1802 trat Napoleon das Fricktal an die Helvetische Republik ab. Es entstand der Kanton Fricktal. Doch bereits 1803 wurde das Fricktal dem neu gegründeten Kanton Aargau zugeteilt.
Fortan bildete der Rhein die Landesgrenze. Dem schweizerischen Laufenburg verblieb lediglich ein Drittel des bisherigen Gemeindebanns. Für das kleine Schweizerstädtchen bedeutet dies einen schweren wirtschaftlichen Verlust, von dem es sich jahrezehntelang nicht mehr erholen sollte. Erst der Bau des Rheinkraftwerks brachte dem Städtchen wieder einen allmählichen Aufschwung. Im Laufe der Jahre siedelten sich zahlreiche Unternehmen verschiedenster Branchen in der schweizerischen Stadt am Rhein an und führten so zu einem beachtlichen Wohlstand.
Am 1. Januar 2010 erfolgte der Zusammenschluss mit der Gemeinde Sulz. Das Sulztal liegt östlich der Stadt Laufenburg. Im Gegensatz zu Laufenburg ist es eine reine Landgemeinde. Beinahe die Hälfte des Sulzer Banns besteht aus Wald. In Ergänzung zur historischen Stadt Laufenburg ist das Sulztal ein prächtiges Wandergebiet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Sulztal im Jahre 1260. Der Dinghof Rheinsulz gehörte jahrhundertelang zum Kloster Säckingen. Die heutige Stadt Laufenburg besteht aus den Ortsteilen Laufenburg, Rheinsulz und Sulz.
Laufenburg ist Bezirkshauptort des gleichnamigen Bezirks im Kanton Aargau. Hier haben das Bezirksgericht und das Bezirksamt ihren Sitz. Der Bahnhof von Laufenburg ist Endstation der Regio S-Bahn nach Basel. Eine für den Autoverkehr gesperrte Brücke verbindet das schweizerische und deutsche Laufenburg miteinander. Rheinaufwärts dient eine moderne Brücke dem grenzüberschreitenden Personen- und Warenverkehr. In Laufenburg kennt man keine Grenzen, im Gegenteil. Die beiden Schwesterstädte haben viele Gemeisamkeiten. Nebst zahlreichen kulturellen Anlässen, die in der Regel vom grenzüberschreitenden Kulturausschuss betreut werden, gibt es beispielsweise eine gemeinsame Fasnacht und diverse gemeinsame Märkte.