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Gestern wurde in Lilongwe, Malawi, Afrikas erste Akademie für Drohnen- und Datenmanagement eröffnet. Das vermittelte Fachwissen soll den Studenten helfen, Lösungen zu entwickeln, um Hilfsleistungen für Kinder effizienter abrufen zu können.
«Humanitäre Programme in Afrika und darüber hinaus können von der Anwendung der Drohnentechnologie erheblich profitieren», sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. «Die African Drone and Data Academy wird entscheidend dazu beitragen, junge Menschen mit den Fähigkeiten auszustatten, die sie benötigen, um die Technologie zum Nutzen von Kindern und ihren Gemeinschaften einzusetzen.»
UNICEF Malawi begann bereits 2017, zusammen mit der Regierung von Malawi und weiteren Partnern, den Einsatz von Drohnen für humanitäre Zwecke zu testen. Das Anwendungsgebiet umfasst zum Beispiel die Lieferung von medizinischer Versorgung oder Kartierungen zur Krankheitsprävention. Ausserdem wird die Integration der Drohnen in die nationale Katastrophenhilfe und –überwachung getestet.
Der 12-wöchige Kurs an der «African Drone and Data Academy» vermittelt Fachwissen über den Einsatz von Drohnen für humanitäre, entwicklungspolitische und kommerzielle Zwecke auf dem ganzen Kontinent. Bis 2021 sollen 150 Studenten für den Bau und die Steuerung von Drohnen ausgebildet werden. Die Finanzierung durch UNICEF-Partner ermöglicht dem ersten Jahrgang von 26 Studenten aus ganz Afrika, kostenlosen Unterricht.
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