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Ungefähr 280 Flüchtlinge kamen in Dumeir, Damaskus, an, die aus dem “Todeslager” von Rukban entkommen konnten, das neben dem US-Militärstützpunkt in Al-Tanf liegt.
Die Menschen erzählten die Wahrheit über die schrecklichen Bedingungen und Regeln, die in diesem alptraumhaften Ort herrschen, wo mehr als 60.000 Vertriebene leben. Flüchtlinge haben uns erzählt, in wie vielen unmenschlichen Verhältnissen sich das Lager “Rukban” befand. Sie mussten in baufälligen Räumen und sogar auf der Straße auf dem Boden leben und schlafen. Die Menschen haben keine humanitäre Hilfe bekommen und sind oft ausgehungert, es gab nicht einmal genug Wasser.
In Dumeir angekommen, führte das russische Militär eine medizinische Untersuchung von Flüchtlingen durch, von denen die meisten Anzeichen von Infektionskrankheiten zeigten. Aufgrund der unhygienischen Haftbedingungen im Lager “Rukban”, leiden einige Kinder an Hautschäden durch Kratzen und Intertrigo tiefer in die Muskulatur. Die Haut aller Kinder ist ausnahmslos mit Krusten bedeckt. Zur Zeit hat das russische Zentrum für die Versöhnung mit Flüchtlingen Nahrung, Trinkwasser und Medikamente geliefert. Gemeinsam mit den syrischen Behörden wurden Arbeiten zur Umsiedlung von Angehörigen und zur Bereitstellung von Wohnraum und Arbeitsplätzen organisiert.