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Derzeit sei der Handel zwischen den Banken oft noch kompliziert, zeitaufwändig und teuer, daher verfüge jedes Institut auch über einen grossen Verwaltungsapparat, sagte Julio Faura, Leiter der Entwicklungsabteilung bei der Bank Santander, der Zeitung. Die Geschäftsabläufe sollen durch die neuen Technologien effizienter und schneller werden. Vor allem geht es um Kostenersparnis. Die Kosten für den gesamten Finanzsektor bei der Abwicklung von Finanztransaktionen hatte die Consultingfirma Oliver Wyman zuletzt auf bis zu 80 Milliarden US-Dollar pro Jahr geschätzt.
Auch andere Banken wie Goldman Sachs, Citigroup oder JPMorgan beschäftigen sich mit dem Thema Digitalwährung und arbeiten an eigenen Projekten.
Die bislang bekannteste Digitalwährung ist der Bitcoin. Er entstand im Internet und ist seit 2009 im Umlauf. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, können aber auch im Internet bei Börsen wie Bitfinex mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden.
Das Bitcoin-System funktioniert auf Basis der Blockchain-Technologie. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Dabei werden neue Informationen wie weitere Blöcke in chronologischer Reihenfolge an die Kette vorheriger Daten angehängt - daher auch der Name (etwa: Kette von Blöcken). Das System soll gewährleisten, dass die virtuellen Münzen nur einmal ausgegeben werden können.
she/stb
(AWP)