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Während bei den Profis gestern mit Jil Teichmann die letzte Schweizerin die Segel streichen musste, läuft es bei den Swiss-Tennis-Junioren bisher ausgezeichnet. Gemessen an der Ausgangslage sind die vier Siege in der Startrunde alles andere als eine Selbstverständlichkeit. So gelang etwa Mika Brunold (ITF 30) ein schöner Achtungserfolg.
Der 17-jährige Baselbieter bezwang den deutlich besser klassierten Amerikaner Nishesh Basavareddy (ITF 5) in zwei Sätzen. Und auch der ebenfalls 17-jährige Dylan Dietrich (ITF 89), der sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, wusste positiv zu überraschen. Der Zürcher liess in der ersten Runde dem gesetzten Peruaner Gonzalo Bueno (ITF 6) nicht den Hauch einer Chance.
Feldbausch und Naef mit Startschwierigkeiten
Schon eher erwarten durfte man den Auftaktsieg von Kilian Feldbausch (ITF 7). Der erst 16-jährige Genfer stellte sein Potenzial bereits zu Beginn des Jahres bei den Australian Open unter Beweis, als er bis in den Halbfinal vorstiess. In Paris brauchte Feldbausch ein kleines bisschen Anlaufzeit, ehe er die Partie gegen Coleman Wong (ITF 18) aus Hong Kong nach verlorenem Startsatz doch noch gewann.
Eher holprig startete auch Céline Naef (ITF 7) ins Turnier. Die ebenfalls erst 16-jährige Ostschweizerin verlor den Startsatz gegen Ella Seidel (ITF 47) aus Deutschland im Tie-Break, drehte dann aber auf und setzte sich letztlich souverän durch.
Sowohl Naef als auch Feldbausch zählen in Paris zum erweiterten Kreis der Favoriten. Einziger Wermutstropfen aus Schweizer Sicht: Die 17-jährige Aargauerin Chelsea Fontenel (ITF 66) verlor ihre Auftaktpartie gegen die Deutsche Carolina Kuhl (ITF 43) äusserst knapp in drei Sätzen.