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Wir alle haben ein Lieblingsstück in unserer Garderobe, das weit mehr benutzt wird als andere und das führt leider in der Regel dazu, dass der Stoff langsam abgenutzt wird... Das ist aber nicht weiter schlimm, denn wussten Sie, dass die Lebensdauer Ihrer Lieblingskleidung erhöht werden kann, indem Sie ein paar kleine Änderungen an Ihren Waschgewohnheiten vornehmen?
Wir präsentieren Ihnen hier unsere Liste der Pflegemethoden, damit Sie länger gut aussehen!
Vor Gebrauch waschen
Viel zu oft wird ein neues Kleidungsstück gekauft und, ohne es zuerst zu waschen, sofort getragen. Ein grosser Fehler. Neu gekaufte Kleidung enthält oft Bakterien, da sie mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer ganzen Reihe von Personen anprobiert wurde, bevor sie in Ihrer Einkaufstüte landete. Diese Bakterien können Hautreizungen oder sogar Entzündungen verursachen.
Laut Caroline Cox, leitende Forscherin am Center for Environment and Health, ist man zu dem Schluss gekommen, dass "bleihaltige Pigmente häufig in Accessoires aus künstlichen Materialien zu finden sind, insbesondere solche mit einer schimmernden Pigmentierung". Cox erklärt weiter, dass ihr Forschungszentrum fast 200 Unternehmen identifiziert hat, die bleihaltige Produkte verkaufen. Es ist zu sagen, dass Blei und eine Reihe anderer Chemikalien, die zur Pigmentierung von Kleidung verwendet werden, extrem schädlich für die Haut sein können.... Aus diesem Grund ist es wichtig, die Beute Ihrer Einkaufstouren zu waschen, bevor Sie sie tragen!
Das ABC der Kleiderwäsche
Kleider zu waschen ist nicht unbedingt die schwierigste Aufgabe. Wenn Sie jedoch sicherstellen möchten, dass die Lebensdauer Ihrer Kleidung verlängert wird, dann gibt es einige zusätzliche Schritte, die Sie unternehmen können und den Aufwand wert sind.
Der erste Schritt ist, herauszufinden, wie hart das Wasser in Ihrer Gegend ist. Die Wasserhärte ist definiert als der Prozentsatz der im Wasser vorhandenen gelösten Mineralien (hauptsächlich Kalzium und Magnesium). Je "härter" das Wasser, desto höher ist der Gehalt an gelösten Mineralien. Um Ihre Kleidung und Ihre Waschmaschine vor Kalkablagerungen zu schützen, besteht eine einfache Lösung darin, mehr Reinigungsmittel zu verwenden, als für den Waschzyklus empfohlen wird.
Die zweite Grundregel bei der Kleiderpflege ist, alle Hinweisschilder auf den Etiketten vollständig zu verstehen. Sie sind schliesslich aus einem bestimmten Grund daran angebracht! Hier finden Sie eine kurze Zusammenstellung der Symbole, die Sie kennen müssen:
Waschanleitung nach Art der Kleidung
Es ist wichtig, die Art der Wäsche der Kleidung anzupassen, da jedes Material eine spezifische Behandlung erfordert.
1 – Waschen von Seide
Oftmals haben wir Bedenken, Kleidungsstücke aus Seide in der Maschine zu waschen und das zu Recht, denn es handelt sich um ein äusserst empfindliches Material. Allerdings ist es in der Tat möglich, sie zu pflegen, ohne die chemischen Reinigung konsultieren zu müssen! Sie können Ihre Seidenstoffe bei niedriger Temperatur und der Einstellung "Feinwäsche" in Ihrer Maschine waschen. Wenn Sie ihr doch nicht trauen, gibt es immer noch die gute, alte Handwäsche mit milder Seife und kaltem Wasser. Lassen Sie das Kleidungsstück nicht länger als 5 Minuten im kalten Wasser liegen, sonst kann es allenfalls ausser Form geraten. Was das Trocknen betrifft, so ist es am besten, es einfach vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt aufzuhängen.
2 – Waschen von Wolle und Kaschmir
Wolle und Kaschmir sind ebenfalls äusserst empfindliche Materialien und es ist oft nicht einfach, sie problemlos zu waschen. Die goldene Regel bei diesen beiden ist, sie immer richtig aufzubewahren, egal ob schmutzig oder sauber. Es ist wichtig, sie nicht zu rollen oder zu zerknittern, auch wenn wir dazu neigen, dies bei schmutziger Kleidung zu tun.
Die beste Art, sie zu waschen, ist bei niedriger Temperatur in einem Wäschesack oder Kissenbezug. So wird verhindert, dass sie an der Seite der Maschine reiben und beschädigt werden.
Für ein 100% umweltfreundliches Waschmittel empfehlen wir das Rezept von Lily Craft:
- 150 g Marseille-Seifenspäne
- 4 L Wasser
- 15 Tropfen ätherisches Teebaumöl
- 15 Tropfen ätherisches Lavendelöl
Wenn Sie einen zarten Pullover haben, scheuen Sie sich nicht, ihn von Hand mit Babyseife zu waschen: Sanftheit garantiert!
Um zu verhindern, dass Ihre Kaschmirpullover beim Trocknen eingehen, programmieren Sie den Schleudergang Ihrer Maschine auf weniger als 1000 U/min und legen Sie ihn zum Trocknen flach aus. Wenn Sie kleine Wollknötchen bemerken, können Sie diese einfach mit einer Rasierklinge entfernen, bevor Sie das Kleidungsstück verstauen.
Das Wichtigste, das es bei der Pflege Ihrer Woll- oder Kaschmirpullover zu beachten gilt, ist, sie richtig zu verstauen. Wenn sie gewaschen sind, falten Sie sie sorgfältig zusammen, bevor Sie sie in den Schrank legen.
3 – Waschen von Daunenjacken
Eine Daunenjacke sind ein Muss bei kalten Temperaturen, aber bevor sie in der Wintersaison zum Einsatz kommt, sollten Sie ihr ein wenig Liebe schenken!
Am einfachsten ist es, sie zusammen mit einigen Tennisbällen in der Maschine zu waschen. Für das beste Ergebnis empfehlen wir jedoch, sich die Zeit für eine Handwäsche zu nehmen. Wischen Sie Ihre Jacke zunächst mit einem Lappen oder Reinigungshandschuh, der in Seifenwasser getränkt wurde, ab. Sobald Sie den schmutzigen Bereich gereinigt haben, spülen Sie ihn anschliessend auf die gleiche Weise, diesmal jedoch nur mit Wasser, ab.
Damit Ihre frisch gewaschene Jacke ihre Bauschigkeit wiedererlangt, hängen Sie sie auf einen Holzbügel (vorzugsweise in der Sonne). Es scheint selbstverständlich, aber trotzdem: Hängen Sie Ihre Daunenjacke niemals nass in einen Kleiderschrank oder eine Garderobe - es droht Schimmel!
4 – Waschen von Nylon
Nichts ist einfacher als das Waschen von Nylonkleidung. Stecken Sie sie in einen Waschbeutel aus Netzstoff und waschen Sie sie kalt in Ihrer Maschine! Zum Trocknen einfach aufhängen und fertig!
5 – Waschen von Leinen
Leinenkleidung ist eher eine sommerliche Angelegenheit, aber es ist trotzdem gut zu wissen, wie man sie wascht.
Nun, diese Kleidungsstücke können gelegentlich ziemlich starr sein und aus diesem Grund empfehlen wir, sie vor dem Waschen gut einzuweichen. Das Einweichen Ihrer Wäsche in kaltem Wasser über Nacht ist ein uralter Trick, der sie resistenter gegen Flecken macht.
Sobald das Einweichen erledigt ist, können Sie Ihre Leinenkleidung in die Maschine geben und sie bei maximal 40 Grad mit etwas Feinwaschmittel oder Babyseife waschen. Vermeiden Sie zu hohes Schleudern und hängen Sie die Kleidungsstücke einfach an die Luft - wenn sie richtig aufgehängt wird, ersparen Sie sich sogar das Bügeln!
Wir hoffen, dass Sie diesen ausführliche Leitfaden zur Pflege von Kleidung hilfreich finden. Wenn Sie eigene Tipps zur Kleidungspflege haben, verraten Sie uns diese bitte! Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören.