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Tiere verständigen sich auf unterschiedliche Arten miteinander. Wenn Hyänen ihre Nackenhaare sträuben, Wölfe ihre Ohren anlegen, Wale singen und Glühwürmchen leuchten, dann werden eindeutige und lebenswichtige Botschaften gesendet, manchmal auch von Tier zu Mensch.
Die Ausstellung «haarsträubend« im Museum für Kommunikation und im Naturhistorischen Museum Bern geht der Kommunikation von Tier und Mensch auf den Grund. Im Filmzyklus zur Ausstellung sind Animations-, Spiel- und Dokumentarfilme versammelt, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Manchmal steht auch der Mensch im Mittelpunkt und sein Versuch, mit Tieren zu sprechen wie etwa im Spielfilm «The Horse Whisperer«, dessen Hauptfigur von einem realen Pferdeflüsterer inspiriert ist. Ab Mitte Februar können Tickets reserviert werden.
12. März 2007 Die Geschichte vom weinenden Kamel
D/MON/2003, OV mit d/f UT (87 Min.)
Im weiten Süden der Mongolei, in der unwirklichen Landschaft der Wüste Gobi, kommt ein kleines, weisses Kamel zur Welt. Die Mutter, geschwächt und verstört von der schmerzhaften Geburt, verstösst ihr Junges. Um das Kamel zu retten, holen die Hirten einen Musiker zur Hilfe, der mit seinen Klängen die Mutter zum weinen und damit ihr Herz zum erweichen bringen soll.
15. und 16. März 2007 Whale Rider
NZ/D/2002, OV mit d/f UT (101 Min.)
Die Maori glauben, dass ihre Vorfahren in Kanus über das Meer kamen. Die Einwohner von Whangara hingegen glauben, dass ihr Urahne Paikea vor über tausend Jahren das Land auf dem Rücken eines Wales erreichte. Seither trägt in jeder Generation ein männlicher Nachfahre des Walreiters diesen Titel und ist Oberhaupt des Stammes.
17. bis 19. März 2007 Der Kongress der Pinguine
CH/1993, OV mit d/f UT (91 Min.)
In der von stürmischen Meeren umgebenen Eiswüste der Antarktis beobachten einige Menschen die Veränderung der Welt: Ozonloch, Klimawechsel… Sie finden zerfallene Stützpunkte früherer Plünderer, die aus Geldgier Wale, Pinguine und Robben abschlachteten. Eine aussergewöhnliche semidokumentarische Expedition nicht nur ans Ende der Zivilisation, sondern auch in die Seelen der Menschen. Ein eindrucksvolles Plädoyer für aktiven Umweltschutz.
18. und 25. März 2007 Die Wüste lebt
USA/1976, 16mm, Deutsch, 70 Min.
Der Klassiker unter den Dokumentarfilmen von Walt Disney in Wiederaufführung! Dies ist ein Bericht über das Abenteuer Leben, ein in seinem Genre einzigartiges filmisches Dokument über das Leben der Tiere in der Wüste. Die Natur selbst ist die Szenerie, und Tiere sind die Darsteller. Wir sehen Naturaufnahmen von nie gesehener Schönheit in den einsamsten Gebieten des amerikanischen Kontinents, in der Wüste von Arizona.
22. und 23. März 2007 Gorillas in the Mist
USA/1988, OV mit d/f UT (129 Min.)
1967 reist die Amerikanerin Dian Fossey allein und ohne nennenswerte fachliche Ausbildung nach Afrika, um sich in den Virunga-Bergen ganz dem Studium der dort heimischen, vom Aussterben bedrohter Gorillas zu widmen. Achtzehn Jahre lang lebt Fossey unter den Primaten und erforscht deren Verhalten. Gegen Wilderer, die im Auftrag von Trophäensammlern oder zoologischen Gärten auf ihre Schützlinge Jagd machten, führt sie einen unerbittlichen Krieg. Bei der Durchsetzung ihres leidenschaftlich verfochtenen Ziels, die Berggorillas zu retten, schreckt die streitbare Anthropologin vor nichts zurück.
24. bis 26. März 2007 Chicken Run
UK/2000, OV mit d/f UT (84 Min.)
Die Hühner Ginger, Bunty, Babs und Mac sind fest entschlossen, ihrem Schicksal, als Geflügelpastete zu enden, zu entgehen und träumen von einer grünen Welt jenseits ihrer eingezäunten Eierfarm. Als der amerikanische Zirkushahn Rocky auf der Hühnerfarm bruchlandet, sieht Ginger endlich den rettenden Ausweg: Sie und die anderen Hühner werden die Farm einfach fliegend verlassen und Rocky muss ihnen dabei helfen.