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Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Auflagen und Weisungen für sich alleine grundsätzlich nicht anfechtbar, sondern erst zusammen mit der Sanktion bei Nichtbefolgen der verfügten Auflagen. Eine strittige Auflage gilt als Zwischenverfügung, da sie das Verfahren nicht beendet, sondern lediglich einen ersten und unverzichtbaren Schritt im Rahmen des auf die Kürzung von Sozialhilfeleistungen gerichteten Verfahrens darstellt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_893/2017 vom 22. Februar 2018, E. 1.3.1.). Da es sich bei der Anordnung von Auflagen um Zwischenentscheide handelt, sind sie grundsätzlich nur unter den Voraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG anfechtbar, d.h. wenn die betreffende Person entweder einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil erleiden würde oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde.
Bei sozialhilferechtlichen Auflagen und Weisungen verneint das Bundesgericht grundsätzlich das Vorliegen eines solchen Nachteils, da mit einer späteren Aufhebung einer Sanktionierung der Sozialhilfe beziehenden Person auch der aus der Auflage oder aus der Weisung fliessende Nachteil dahinfällt (Urteil des Bundesgerichts 8C_152/2019 vom 14. Januar 2020, E. 5.3.).
Auch das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn hat sich in einem konkreten Beschwerdeverfahren dahingehend geäussert, dass die beschwerdeführende Person nicht beschwert im Sinne von § 12 VRG gewesen sei, da es sich bei den verfügten Auflagen lediglich um Verhaltensanweisungen pro futuro gehandelt habe, die noch keine rechtliche Wirkung entfalten hätten (VWBES.2019.301 vom 6. April 2020, E. 2).