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robin
kenyatta- sax (USA)
Jazz, Blues, R&B
Robin Kenyatta, der farbige Amerikaner (1942-2004) in South Carolina geboren, in New York aufgewachsen, hat sich als Saxofonist (tenor, alto und sopran) in aller Welt einen Namen gemacht. Inspiriert von contemporary bebop, gründete er seine erste Band im Stil von Charlie Parker, John Coltrane und Ben Webster.
Er verstarb unverhofft am 26. Oktober 2004 in Lausanne kurz vor einem Konzertauftritt im luzernischen Hergiswil am See.
Vor 30 Jahren bereits spielte er zusammen mit dem deutschen Pianisten Wolfgang Dauner eine der ersten Platten für das neue Plattenlabel ECM ein. Aufnahmen u.a. mit Muhal Richard Abrams, einem der Väter der „Great Black Music“ und schliesslich mehrere Einspielungen für das grosse ATLANTIC-Label waren das Fundament für Robin Kenyattas brilliante musikalische Karriere. Diese führte – nebst anderen namhaften Festivals – auch nach Montreux.
Seine musikalische Version „Last Tango in Paris“ verschaffte ihm dank des unglaublichen Sounds grossen Respekt und brachte ihm den Titel „The Magician of Swing“ ein. Er trat auch mit den besten Jazz- und Bluesmusikern der Welt auf, darunter B.B. King, Dr. John oder George Benson. Robin Kenyatta lebte über 20 Jahre in Europa, betrieb seine eigene Jazzschule in Lausanne und kehrte alsdann als „Director of Music at Bentley College“ in Boston (MA) nach Amerika zurück.
Vom Modern Jazz aus früheren Tagen hatte er nun gleichsam seine „Roots“ wiederentdeckt, die da neben Jazz auch Blues und Rhythm & Blues hiessen...
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren...
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