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| Hilarius von Poitiers († 367) - Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)

Elftes Buch
22. Die Anlage der Antwort.
[Forts. v. [S. 252] ] Es ist somit angebracht, daraufhin den ganzen Sinngehalt des Apostelwortes durchzugehen. Durch die ausführliche und eingehende Erläuterung jedes einzelnen Wortes sollen wir des ganzen Geheimnisses vermöge einer vollständigen Erkenntnis teilhaft werden. Er sagt also: „Da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Wie nämlich in Adam alle sterben, so werden in Christus auch alle zum Leben geweckt. Ein jeder aber an seiner Stelle, als Erstling Christus, dann, bei seiner Ankunft, diejenigen, die Christus zugehören; danach (wird) das Ende (sein), wenn er das Reich dem Gott und Vater übergeben hat, wenn er jegliche Obrigkeit und jegliche Macht zuschanden gemacht hat. Jener muß nämlich herrschen, bis er alle Feinde zu seinen Füßen gelegt hat. Gott hat nämlich alles seinen Füßen unterworfen. Als letzter Feind ist der Tod von ihm völlig besiegt worden. Wenn er aber gesagt hat: Alles ist ihm unterworfen, so außer jenem, der jenem alles unterworfen hat. Wenn aber alles ihm unterworfen ist, dann wird er selbst jenem unterworfen werden, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles sei in allem.”1
1: 1 Kor. 21―28.