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Nummer 85:
Ein herzensguter Freund, der sich immer rührend Sorgen um mich macht, verwarf neulich die Hände, als ich zugab und gestand, dass — ja! — ich allen Ernstes demnächst die ‹Amuse-Bouche› in Buchform herausbringen will und ‹Ob ihr wollt oder nicht / Volente o nolente›, die Komödie, auf Deutsch und auf Italienisch, dann im Frühling die ‹Geschichten ohne festen Wohnsitz› und den Roman ‹, sie am Rande des Abgrunds zu pflücken›… er unterbracht mich, blickte zur Decke und rief ganz aufgeregt: «Du verzettelst dich!» — «Wunderbar! Danke!», sagte ich ihm, «du hast mich eben auf die Idee für das nächste Amuse-Bouche gebracht!» — «Was? Womit denn?» — «Weißt du, woher ‹sich verzetteln› kommt?» — «Na, wahrscheinlich davon, dass man früher alles auf Zetteln festhielt: Termine, Ideen, Skizzen…» — «Eben nicht! Aber das ist ja das Tolle! Wenn du es nicht weißt, wissen es viele andere auch nicht, und das gibt ein interessantes Amuse-Bouche!»
Das Verb ‹zetten› ist seit dem Althochdeutschen bezeugt und heute nur noch in wenigen Verbindungen gebräuchlich. Es bedeutet ‹streuen›, ursprünglich und vornehmlich ‹Stroh auf den Stallboden streuen›. Heute kennen wir noch den Mistzetter (siehe Bild); eine Maschine, die Mist auf einem Acker verstreut.
Bereits während des 16. Jahrhunderts entstanden, zuerst mit dem Präfix ‹ver-›, dann mit dem Präfix ‹an-›, die Verben ‹verzetten› und ‹anzetten› (keine Tippfehler! Das ‹L› schleicht sich später in die Wörter — wir werden noch sehen, warum!), und diese beiden Derivate verdrängten die präfixlose Form praktisch ganz.
Unter ‹verzetten› verstand man, wie man heute noch versteht, auch wenn orthografisch leicht verändert, das unkoordinierte, planlose, manchmal sogar sinnlose Streuen von Energien, Aufmerksamkeit, Hinwendung, vor allem von Handelsaktivitäten, wodurch die Effizienz und der Ertrag sich verringern. Unter ‹anzetten› verstand man, wie heute, das Streuen von vorgeblich unverbindlichen Kontaktpunkten, Kontakten und Bedingungen, von denen man hofft, dass sie dereinst zu einer beständigen Beziehung führen; früher eher auf Handelsbeziehungen, heute eher auf Liebesbeziehungen gerichtet.
Im selben Zeitraum entstand, zunächst voneinander unabhängig, aus dem Lateinischen ‹schedula› (Vulgärlatein ‹cedula›, Englisch ‹schedule›, Italienisch ‹cedola›) unter Beibehaltung derselben Bedeutung der ‹Zettel›. Die ‹schedula› ist der Diminutiv von ‹scheda› (Streifen), was seinerseits vom Griechischen ‹σκίβδη› (skbíde) ‹Splitter, Abgespaltenes› abgeleitet ist.Erst im 19. Jahrhundert, als man zu glauben begann, die Wortstämme seien miteinander verwoben, wurde aus ‹verzetten› ‹verzetteln› und aus ‹anzetten› ‹anzetteln›.
Nummer 84:
Unter den Volksetymologien (auch Paretymologien genannt) ist eine der lustigsten jene des schwarzen, lange haltbaren Vollkornbrots aus Roggenschrot, das ursprünglich aus der westfälischen Küche stammt: des Pumpernickels! Und zwar sind sowohl die falsche als auch die richtige Etymologie wahre linguistische Amuse-Bouche.
Die Legende hielt sich hartnäckig und hält sich vielleicht mancherorts noch, dass Napoleons Soldaten das in Frankreich gänzlich unbekannte Schwarzbrot zum ersten Mal in Deutschland gesehen und versucht hätten. Das habe ihnen jedoch so wenig geschmeckt, dass einer der Soldaten angeblich angewidert sagte, dieses Brot sei höchstens gut genug für sein Pferd. Wie es sich für eine schrullige Volksetymologie gehört, hatte das Pferd auch den auf das beabsichtigte Ergebnis zugeschnittenen, obwohl äußerst kuriosen Namen ‹Nickel›! So habe der napoleonische Bonhomme für das Brot den ‹Beaux nom› kreiert, indem er seinem Reittier ein Stück davon zuwarf und verächtlich sagte: «Ça c’est… bon pour Nickel!» — Was solche volkstümlichen Geschichten neben den offensichtlich konstruierten oder vielmehr an den Haaren herbeigezogenen Umständen oft auch nicht beachten, ist, dass man sich fragen müsste: Warum sollten Einheimische für ein traditionelles Produkt, das sie mit einem gewissen Stolz fremden Soldaten zum Kosten geben, keinen eigenen Namen haben, aber sofort einen aus der Verballhornung einer abschätzigen fremdsprachigen Ablehnung schöpfen?
Und in der Tat ist diese Erklärung schon aus diesem Grund völlig unmöglich: Der Name Pumpernickel war schon lange vor Napoleon bekannt und dokumentiert.
Was ist nun aber die wahre Wortgeschichte? — ‹Pumper› ist abgeleitet vom alten Verb ‹pumpern› (furzen) und ‹-nikel› (erst Mitte 19. Jahrhundert ‹-nickel›) ist aus dem Namen Nikolaus entstanden, was aber nicht der Name des Heiligen, sondern jener eines Kobolds ist, gewissermaßen des Oberkobolds oder Chefkobolds. — Ob Pumpernickel während der Verdauung zu besonderer Gasentwicklung im Darm führt, weiß ich nicht (und ich möchte es auch nicht selbst testen, weil ich einen ganz ähnlichen Brotgeschmack habe wie der fiktive französische Soldat), aber Fakt ist, dass ‹Pumpernickel› ‹furzender Kobold› oder ‹Furzkobold› bedeutet.
Es ist das Schimpfwort ‹Stinknickel› mit der Bedeutung von ‹Stinkkerl› ebenfalls belegt. In der Schweiz kennt man den ‹Saunickel› oder ‹Söiniggel› mit der Bedeutung von ‹Schmutzfink›.
Nummer 83:
Als ich schrieb, dass das venezianische und inzwischen internationale ‹Ciao› und das wienerische ‹Servus› Sklave bedeuten, fragte man mich in einem Ton, den man nicht in jedem Gemütszustand als freundlich bezeichnen würde: «Was willst du damit sagen? Dass wir jetzt nicht mehr ‹ciao› sagen dürfen?» — Meine Antwort war einfach: Wenn ich sage, dass ‹ciao› Sklave bedeutet, will ich sagen, dass ‹ciao› Sklave bedeutet, denn wenn ich sagen wollte, dass ihr jetzt nicht mehr ‹ciao› sagen dürft, würde ich sagen: «Ihr dürft jetzt nicht mehr ‹ciao› sagen.» Und logischerweise würde ich mich dadurch bloß lächerlich machen. — Als ich schrieb, dass ‹Nigeria› nicht das Geringste mit dem lateinischen Wort ‹niger› (schwarz) zu tun hat, fielen einige Reaktionen deutlich aggressiver aus, auch wenn mir nicht klar wurde, womit die Kritisierenden eigentlich unzufrieden waren — ob mit den Berbern, mit den Römern, mit mir oder mit sich.
«Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache.» (Ludwig Wittgenstein, ‹Philosophische Untersuchungen› 43.) Diese Ansicht teile ich. Dass mich die Strukturen, die Entwicklungen, die Eigentümlichkeiten aller Sprachen grundsätzlich interessieren und ich darin einen wissenschaftlichen Wert sehe, die Herkunft eines Wortes zu klären, bedeutet mitnichten, dass ich dafür plädiere, dass wir wieder genuines Protoindoeuropäisch reden und schreiben sollten. Ich selbst werde auch in Zukunft einen Menschen nicht dann als ‹skrupellos› bezeichnen, wenn er kein Steinchen im Schuh hat und mit ‹Hängematte› nicht irgendein Bett meinen. Und: jeder und jede hat fraglos und vorbehaltlos das Recht, ein Wort nicht zu mögen, wenn es eine aktuelle Bedeutung bekommen hat, die ihn oder sie verletzt, selbst wenn dieses Wort einst harmlos oder gar freundlich war. Was andererseits der Wissenschaft auch nicht die Freiheit nehmen dürfte, nach wissenschaftstheoretisch fundierten und bewährten Methoden zu verfahren — ob die Ergebnisse schließlich irgendeiner Ideologie genehm sind oder nicht.
Das germanische Wort ‹*man(e)k› hat eine Menge (unbeabsichtigtes Wortspiel) Wörter hervorgebracht, nämlich: ‹Menge›, Mittelhochdeutsch ‹manec› (viel), Gotisch ‹manags› (üppig), Englisch ‹many, much› (viele, viel, mehrere, zahlreich), Altirisch ‹menicc› (häufig, oft). Darüber hinaus gehen auf dieselbe Wurzel zurück: ‹mancher›, ‹manche›, ‹manches›, ‹manchmal›, ‹mancherorts›, ‹mannigfach›, ‹männiglich›, ‹mannigfaltig›, ‹man›, ‹Mensch›, ‹Mann›, aber auch ‹niemand›. Bereits Publius Cornelius Tacitus hält um 100 n. Chr. in seiner Monografie «De origine et situ Germanorum» fest, dass die Germanen für ‹Person› das Wort ‹mannts› verwenden. Es ist anzunehmen, dass der Weg von ‹*man(e)k› zu ‹mannts› (Person, Mensch) von der Absicht bestimmt ist, kein einzelnes Individuum, sondern jeden und jede zu bezeichnen. Dass unter diesen unbestimmten Personen im Konkreten häufiger Männer als Frauen gemeint waren, liegt am ungleichen sozialen Gewicht, das die Geschlechter hatten (und leider noch heute haben). Das Indefinitpronomen ‹man› wird mehrheitlich insofern als männliches Pronomen verwendet, als das begleitende Possessivpronomen meistens ‹sein› und nicht ‹ihr› ist. Allerdings lässt es die heute gültige Grammatik zu, auf ‹man› ‹seinen oder ihren› Schirm, ‹seine oder ihre› Zeitung, ‹sein und ihr› Kind folgen zu lassen. Das vorgeschlagene Pronomen ‹mensch› anstelle von ‹man› löst das Problem des Geschlechts des Possessivpronomens nicht und hat obendrein dieselbe Etymologie wie ‹man›.
Die Frage, ob man dereinst das Bedürfnis haben wird, auch ‹manchmal› durch ‹frauchmal› und ‹niemand› durch ‹niefraud› zu ersetzen, ist nicht Gegenstand der Etymologie, die sich allein mit der Vergangenheit befasst.
Nummer 82:
Eigentlich wollte ich in dieser Nummer über die Indefinitpronomina ‹man›, ‹mancher›, ‹manche›, ‹manches›, ‹männiglich›, ‹mancherlei› und über die Adverbien ‹manchmal› und ‹mancherorts› schreiben. Aber da das heikle Thema offenbar zu viele nervt und mich die Genervten nerven, habe ich schnell dafür einen, wie ich meine, ganz hübschen Ersatz gefunden:
Edward Kasner (1878 – 1955), amerikanischer Mathematiker, trug mit lustigen Publikationen und fesselnden Vorträgen viel zur Popularisierung der Mathematik bei. In den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts forderte er einmal seinen neunjährigen Neffen auf, sich einen Namen für die Zahl 10 hoch 100 (entspricht einer 1 mit 100 Nullen) auszudenken; er brauchte die Zahl für ein Beispiel in seinem Buch ‹Mathematics and Imagination›, das er zusammen mit seinem Schüler James Roy Newman schrieb.
Leider habe ich nicht herausgefunden, wie der tolle Junge hieß, denn meines Erachtens verdiente er es, hier mit vollem Namen genannt und gewürdigt zu werden. Ohne lange nachzudenken, sagte der Bub, das sei ein Googol, ausgesprochen [gʊ’gɔ:l], also mit Betonung auf der zweiten Silbe.
Die Informatik-Ingenieure Larry Page und Sergey Brin entwickelten eine Internet-Suchmaschine, die am 7. September 1998 gestartet wurde und für die sie einen Namen brauchten. Da sie sich über einen Namen für ihre Erfindung noch keine Gedanken gemacht hatten, als sie beim Patentamt ihr Produkt anmeldeten, erinnerte sich Page an Kasners Buch und an den Namen für die enorme Zahl, den sich der clevere Junge ausgedacht hatte. Brin war sofort damit einverstanden, den Namen der Riesenzahl für ihr Produkt und für die neu gegründete Firma zu verwenden, aber beide wussten nicht mehr, wie man ‹Googol› schreibt, und gaben stattdessen ‹Google› an (auf der ersten Silbe betont). — Warum der Fehler danach nicht mehr korrigiert wurde, erklären verschiedene Quellen auf unterschiedliche Weise: Die einen sagen, eine Namensänderung wäre mit zu großem bürokratischem Aufwand verbunden und sehr kostspielig gewesen, die andern sagen, Page und Brin hätten sich schnell an die ‹falsche› Schreibung gewöhnt und das Wort gar nicht mehr ändern wollen.
Nummer 81:
Wie versprochen ein weiteres Amuse-Bouche zum grammatischen Geschlecht. Und auch diesmal möchte ich bitten, die hehren, edlen, hochlöblichen Scharmützel und Schlachten um Soziales und Philosophisches nicht hier auszutragen, wo es einzig um eine triviale Auflistung von Fakten geht, die freilich eine gesellschaftspolitische Bedeutung haben, der gegenüber ich selbstverständlich nicht völlig gleichgültig bin. Aber wenn wir die hier untersuchten Strukturen dereinst beurteilen und vielleicht auch verurteilen wollen, falls wir dies wollen, müssen wir sie zuerst einmal kennen und nüchtern, wertfrei und distanziert betrachten.
Die antiken Sprachen Europas, aus denen der größte Teil der modernen europäischen Sprachen hervorgegangen ist — Altgriechisch, Protobaltoslawisch, Protogermanisch, keltoitalische Sprachen — kannten mehrheitlich die drei Genera (Maskulin, Feminin, Neutrum), die wir auf Deutsch heute noch unterscheiden. Eine (nicht die einzige) Ausnahme bildet das Etruskische, das die Idee des grammatischen Geschlechts gar nicht kannte. Nur bei Eigennamen von Personen scheint es im Etruskischen eine weibliche Endung zu geben, die jedoch erstens nicht zwingend verwendet wurde, zweitens nicht ausschließlich Frauen vorbehalten war. Die genaue Funktion dieser Endungen versteht man (noch) nicht.
Die heutige Situation habe ich auf der Karte dargestellt und darin in sechs Farben sechs Sprachgruppen (allein hinsichtlich des Kriteriums des grammatischen Geschlechts) unterschieden.Das hellere Grün umfasst Deutsch, Norwegisch, Isländisch, alle slawischen Sprachen, Rumänisch (!), Albanisch und Griechisch. Diese Sprachen haben die drei grammatischen Geschlechter Sächlich, Weiblich, Männlich bewahrt. Eine Korrelation zwischen biologischem und grammatischem Geschlecht ist nicht zu erkennen. Warum der Löffel männlich, die Gabel weiblich und das Messer sächlich ist, lässt sich biologisch nicht erklären. Eindeutig biologisch weibliche oder männliche Begriffe haben mehrheitlich auch das entsprechende grammatische Geschlecht — mit Ausnahmen (wenn die grammatikalische Logik überwiegt): das Mädchen, das Mündel.
Rosa sind die keltischen, die romanischen (außer Rumänisch) und die semitischen Sprachen dargestellt, die das Sächliche entweder nie gekannt (Arabisch, Keltisch) oder in der Spätantike, spätestens im Frühmittelalter verloren haben. Ähnlich wie im hellgrünen Bereich gibt es auch im rosafarbenen kaum eine Korrelation zwischen biologischem und grammatischem Geschlecht. Die Grammatik ist in diesem Bereich im Allgemeinen sturer und unnachgiebiger! — Ein Beispiel: Auf Deutsch ist es durchaus üblich ‹das Mädchen und ihre Eltern› zu sagen (statt ‹seine› Eltern); weil man das biologische Geschlecht für bedeutsam hält. Der Satz ‹der Rekrut ist müde› muss jedoch auf Italienisch mit ‹la recluta è stanca› übersetzt werden! ‹Stanco› wäre schlicht ein Grammatikfehler, weil ‹la recluta› (der Rekrut), unabhängig vom biologischen Geschlecht weiblich ist, haben auch alle Adjektive und Pronomina, die sich auf das Nomen beziehen, sich in Genus und Numerus anzupassen. Wenn ich also auf Italienisch von einem Rekruten, einem Wächter, einer Person, einem Führer, einem Opfer oder irgend einem andern Begriff geredet habe, der eine biologisch männliche Person mit einem grammatisch weiblichen Wort bezeichnet, muss ich in allen Nebensätzen alle Adjektive und Pronomina grammatikalisch korrekt anpassen: ‹sie› und nicht ‹er›, ‹ihr› und nicht ‹ihm›, ‹sie› und nicht ‹ihn› et cetera. — (Ich habe Italienisch bloß deshalb als Beispiel genommen, weil mir auf Italienisch dazu schneller etwas einfällt. Das Prinzip gilt jedoch auch für die andern romanischen Sprachen.)
Die hellblau eingezeichneten Sprachen haben wie einst das Etruskische kein Geschlecht. Das ist außerhalb Europas sogar sehr häufig: Japanisch, Thai, Khmer, nativ-amerikanische und ozeanische Sprachen. — Um der Genauigkeit Willen, muss man darauf hinweisen, dass das Englische nicht in jeder Hinsicht zu dieser Gruppe gehört: Nomina und Adjektive haben zwar kein Genus, Pronomina jedoch sehr wohl: ‹he, his, him›, ‹she, her, her›, ‹it, its, it›.Anders ist die Entwicklung in den gelborange dargestellten Gebieten verlaufen. Obwohl es auch hier ursprünglich sächlich, weiblich und männlich gab und aus drei dann zwei geworden sind wie in den romanischen Sprachen, hat man hier das Sächliche beibehalten und Männlich und Weiblich zu einem Geschlecht verschmolzen — und somit das Genus vom Sexus befreit.
Der Sonderfall des Baskischen (dunkelgrün) ist weltweit betrachtet auch kein Unikat. Gemeinsam mit nativ-amerikanischen Sprachen des Südwestens der USA und des Nordwestens Mexikos unterscheidet das Baskische einzig und allein zwischen belebt und unbelebt, also ein Stein, eine Pfanne und ein Sofa sind unbelebt, aber ein Pferd, ein Huhn, ein Mensch und ein Kürbis sind belebt. Abstrakta wie Freiheit, Steueramt, Arithmetik, Angst und so weiter sind unbelebt.