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Extrem-Wetter prägt den Jahresstart
In Europa begann das Jahr am 3. Januar mit dem Sturm Burglind resp. Eleanor, der von Irland über Grossbritannien über die Alpen zog und am Abend Korsika erreichte, wie die World Meteorological Organization (WMO) schreibt. In der Schweiz sorgte das Sturmtief insbesondere im Wald für grosse Schäden. Gleichzeitig gab es mehrere Temperatur-Rekorde, so mit 22,9 Grad im südfranzösischen Cannes. Später kamen weitere Stürme – etwa Friederike – sowie massive Schneefälle in den Alpen und Hochwasser in tieferen Gebieten hinzu.
In Nordafrika führte ein grosses Tiefdruckgebiet dazu, dass es in den Höhenlagen der Sahara in Algerien schneite.
Nordamerika wurde am 4. Januar von einem massiven Wintersturm getroffen, der von Nord bis Süd reichte und für den ersten Schneefall in Tallahassee (Florida) seit 28 Jahren sorgte. In Boston gab es die höchste Flut seit 1921, was zu Überschwemmungen führte. Auch die Temperaturen spielten verrückt. So war es laut WMO am Nordpol bis zu 20 Grad wärmer als in gewissen südlichen und zentralen Regionen Kanadas, wo es zwischen -45 und -50 Grad kalt wurde.
In der südlichen Hemisphäre gab es vor allem Hitze, so mit 47,3 Grad in Sydney und 43,5 Grad im argentinischen Patagonien.