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TanzPlan Ost tanzt multilokal: neun Kompanien und sieben Orte verbinden die Ostschweiz und das Fürstentum Liechtenstein.
LEVIAH
Simon Bauer wurde in Freiburg geboren und lebt heute in Berlin.
Von 2002 bis 2007 studierte er bei Martin Lillich Jazz und Popularmusik an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin und schloss mit Diplom ab. Auftritte führen ihn durch ganz Europa, u.a. zu den Jazztagen Leverkusen. Mit dem MX10 Orchester war er Gewinner des VJ Wettbewerbs im Rahmen des Internationalen Bochumer Videofestivals 2005. Mit dem Projekt Atemzug war er nominiert für den Kölner Tanzpreis 2007. Zur Zeit ist er zu hören mit Croomp, Slowtrio, Zwischenlichter (Tanz), Salt, Bernhard Eder und Hans Unstern.
Gala Cédric Andrieux
Jérôme Bel lebt in Paris und arbeitet international. «nom donné par l'auteur» (1994) ist eine Choreographie von Objekten. «Jérôme Bel» (1995) basiert auf die totale Nacktheit der Performer. «Shirtologie» (1997) inszeniert ein Tänzer, welcher viele T-Shirts trägt. «Le dernier spectacle» (1998) zitiert ein Solo der Choreografin Suzanne Linke, zugleich auch Hamlet und André Agassi. «Xavier Le Roy» (2000) ist von Jérôme Bel signiert, aber völlig realisiert durch den Choreografen Xavier Le Roy. «The show must go on» (2001) bringt zwanzig Performer, neunzehn Poplieder und ein DJ zusammen. «Véronique Doisneau» (2004) ist ein Solo über die Arbeit der Tänzerin Veronique Doisneau an der Pariser Oper. «Isabel Torres» (2005) ist die brasilianische Version für das Ballett des Teatro Municipal von Rio de Janeiro. «Pichet Klunchun and myself» (2005) wurde mit dem traditionellen Thai-Tänzer Pichet Klunchun in Bangkok entwickelt. Darauf folgt «Cédric Andrieux» (2009), ein Merce Cunningham-Tänzer. «3Abschied» (2010) ist eine Zusammenarbeit zwischen Anne Teresa De Keersmaeker und Jérôme Bel basierend auf «Das Lied von der Erde» von Gustav Mahler. «Disabled Theater» (2012) ist ein Stück mit professionellen geistig behinderten Schauspielern des Theater Horas, eine Kompanie aus Zürich. «Cour d'honneur» (2013) inszeniert vierzehn Zuschauer des «Cour d’honneur» des Papstpalast in Avignon. In «Gala» (2015) bringt der Choreograf professionelle Tänzer und Tänzerinnen und Laien mit unterschiedlichen Hintergründen auf die Bühne. «Tombe» (2016) ist eine Performance, die auf Einladung der Pariser Oper kreiert wurde. Jérôme Bel schlägt diversen Tänzern des Ensembles vor, eine Person für ein Duett einzuladen, mit welcher sie nie die Bühne teilen würden.
Jérôme Bel
Gala
Tina Beyeler ist in Schafhausen geboren, wuchs in Neunkirch auf und lebt heute in Schaffhausen.
Tanzausbildung an der London Contemporary Dance School (One Year Special Diploma 1996-1997) und am Laban Center, London (Professional Diploma Community Dance Studies 1997-1999). 2003 Gründung von Kumpane. Davor diverse Produktionen mit der von ihr gegründeten Gruppe Tanz Kumpane (u.a. für Expo Neuchâtel, 2002, Fabriktheater Rote Fabrik, Zürich, 2002 und Tanzhaus Wasserwerk, Zürich, 2001). Tänzerin u.a. bei Cirqu´enflex, Basel, Cie. Gisela Rocha, Zürich und Cie. Sans Filtre, Zürich. Gastchoreografin an der ZHDK. Bewegungschoregrafien für diverse Theaterproduktionen. Gewinnt 2001 mit dem Stück «Sofa Loren» eine Fördergabe der Internationalen Bodenseekonferenz IBK. Empfängt 2014 einen Anerkennungspreis der Stadt Zürich für ihre Arbeit als Tänzerin. Tina Beyeler ist Mutter von drei Kindern.
Layer by Layer - into the vague
Mirjam Bührer wurde in Münsterlingen (TG) geboren, wuchs auf dem Thurgauer Seerücken auf und lebt heute in Zürich.
Nach dem BA in Sport-, Theater- und Tanzwissenschaft an der Universität Bern folgten drei Jahre Vollzeitausbildung in Zeitgenössischem Bühnentanz an der Zürcher Hochschule der Künste, unter der Leitung von Philipp Egli und Tina Mantel, sowie bei Bewegungsart in Freiburg im Breisgau. Seither bildet sie sich regelmässig in Tel Aviv, Wien und Berlin weiter. 2015 war sie dank einem Stipendium der Stadt Zürich während drei Monaten im Recherche Atelier in SanFrancisco. Seit 2012 ist sie in wechselnden Pensen als Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin in der Schweiz und in Deutschland tätig.
Mir-Jam
HOPE
Ann Katrin Cooper wurde in Köln (D) geboren, wuchs in Mannheim (D) auf und lebt heute in St.Gallen. Während ihres Studiums der Angewandten Kulturwissenschaften produzierte sie schon zahlreiche Festivals und Kulturveranstaltungen. Von 2008 bis November 2014 war sie als Leiterin Kommunikation für das Theater St. Gallen tätig. Zusammen mit Tobias Spori gründete sie die Tanzkompanie Panorama Dance Theater und den Verein gemischtes doppel, dessen Ziel es ist, verschiedene Kompetenzen zusammenzubringen, um innovative Projekte und Vermittlungsideen zu realisieren. Als Geschäftsführerin von «pARTner» unterstützt sie Kompanien, Einzelkünstler und Musiker in den Bereichen Dramaturgie, Management und Produktionsleitung.
Panorama Dance Theater
ALL.ESStefanie Fischer wurde in Rüti ZH geboren und lebt heute in St. Gallen.
Von 1996 bis 2006 studierte Fischer an der Tanz Akademie in Zürich. Sie gewann drei Jahre in Folge den Migros Tanzstudienpreis und im Jahr 2005 den ersten Preis beim Prix de Solothurn. Von 2007 bis 2012 war sie Mitglied des Balletts Kiel. Dort tanzte sie in Kreationen von u.a. Jochen Heckmann, Birgit Scherzer und Philippe Egli sowie in Choreografien von Nils Christe und Itzik Galili. Freischaffend ist sie in verschiedenen Produktionen in Deutschland und in der Schweiz aufgetreten, war Mitglied des Cathy Sharp Dance Ensembles und gastierte beim Theater Lüneburg. Seit Sommer 2015 tanzt sie bei der Tanzkompanie St.Gallen. Mit dem Choreografinnen- und Tänzerinnenkollektiv Bufo Makmal, welches sie mitbegründete, erarbeitete Stefanie das Gruppenstück «Into pieces» und das Abendfüllende Stück «ALL.ES».
Bufo Makmal
ALL.ES
Christian Fischer wurde in Zürich geboren, wuchs in Zürich auf und lebt heut in Zürich.
Er studierte an der Jazzschule in Zürich und Luzern und später an der HKU in Utrecht/Holland, Art and Technology. 2006 schloss er das Diplom Lehrer für Gestaltung und Kunst an der HGKZ in Zürich ab. Als Musiker spielte Christian in Bands wie Seelenluft / Märklin oder Tim und Puma Mimi. Von der Stadt Zürich erhielt er den Starthilfebeitrag und danach den Werkbeitrag Popkredit, das New York-Stipendium und einen Atelieraufenthalt in Hamburg sowie einen Kompositionsauftrag von Pro Helvetia. Er hat verschiedene CD veröffentlicht und Alben herausgegeben: The Revenge of Tim & Puma Mimi / One Two Three / Turn the Page / Fruitilyzer Bausatz / The Stone Collection of Tim & Puma Mimi. Seit 2006 ist er mit Tim und Puma Mimi als Musiker unterwegs und hält zahlreiche Konzerte in der Schweiz, China, Japan, Amerika, England, Holland, Slowenien, Spanien, Frankreich und Deutschland. Zurzeit komponiert er auch für Videoaufträge und für diverse Tanzkompanien in der Schweiz.
NaNa
Diane Gemsch wurde in Zürich geboren, wuchs in Wollishofen auf und hat heute ihre Basis wieder in Zürich.
Sie hat in den Niederlanden und Belgien Tanz studiert. Diane Gemsch war in den letzten Jahren in verschiedenen Produktionen in Europa zu sehen. Am Maxim Gorki Theater, Berlin war sie für die Produktion von Armin Petras «Bahnwärter Thiel» engagiert. 2014 arbeitete sie für Marina Abramovic und tanzte in der Schaubühne Berlin bei Constanza Macras. Mit der Company mafalda von Teresa Rotemberg ist sie zurzeit mit 2 Kinderstücken in Südamerika auf Tournee und am Stadttheater Biel/Solothurn zu sehen. Mit Andrea Boll (Bollwerk) ist sie in «Wa(h)rEsGelogen», und «downtown downriver downhill» zu sehen. Danebst unterrichtet sie zeitgenössischem Tanz für Laien und Profis, und ist als Choreografin für Theaterproduktionen tätig. Ihr eigenen Kurzstücke gewannen Preise und Sie wurde mit der künstlerischen Auszeichnung 2012 der Stadt Zürich mit einem Werkstipendium geehrt.
Diane Gemsch
Edan Gorlicki ist in Israel geboren und aufgewachsen und lebt zur Zeit in Heidelberg (DE).
Edan Gorlicki arbeitet als Choreograf, Lehrer und Bewegungsforscher. Als Tänzer hat er unter anderem für Ohad Naharin, Inbal Pinto, Sharon Eyal, Itzik Galili getanzt. Er choreografierte für diverse Kompanien wie Random Collision, Sasha Waltz and Guests, NND/Galilidance, Noord Nederlandse Dans, Codarts Rotterdam. Er ist Gründer der LAMA dance research, die er weltweit in verschiedenen Institutionen unterrichtet. Zudem wirkte Edan in multidisziplinären Projekten mit, die andere Kunstformen wie Wissenschaft, Film, Szenografie, Dramaturgie und Coaching miteinbeziehen. Gegenwärtig ist er im Projekt Unlocked tätig, einer installativen Ausstellung. Gorlickis Philosophie der künstlerischen Annäherung befasst sich mit der Suche des Individuums in Bezug zu seiner Umgebung. Seine choreografischen Arbeiten erforschen immer psychologische und emotionale Themen. 2007 errichtete er Randon Collision, eine Plattform für junge Choreografen.
Zoe Gyssler wurde in Basel geboren, wuchs in Spanien auf und lebt heute in Kassel (DE).
Nach langjährigem Training im Kunstturnen studierte sie Zeitgenössischen Tanz in Barcelona und später an der Music and Dance Academy of Jerusalem. Sie tanzte u.a. für JADE (Jerusalem), das Cathy Scharp Dance Ensemble, Marcel Leemann, Edan Gorlicki und Jochen Stechmann. Sie arbeitete auch als Tanzpädagogin und ist Mitbegründerin des Choreografinnen- und Tänzerinnenkollektivs Bufo Makmal. 2015 erhielt Zoe ihren Bachelorabschluss in Sportwissenschaften und Kulturanthropologie an der Universität Basel. Seit August 2015 ist sie festes Ensemblemitglied des Staatstheaters Kassel unter der Leitung von Johannes Wieland.
Kilian Haselbeck (1986) kam über Hip Hop und Ballet zum zeitgenössischen Tanz und schloss 2008 seine Ausbildung in Contemporary Dance bei Codarts Rotterdam ab. Seither ist er als freischaffender Tänzer und Choreograph in verschiedensten Ländern tätig z.B. in Shanghai für die Expo, in New York mit Les Ballets du Monde, Bregenzer Festspiele etc. In der Schweiz hat er ua mit folgenden Choreografen gearbeitet: Philipe Saire, Oona Project, Simone Truong, Tim Fletcher. 2013 gründete Kilian zusammen mit Meret Schlegel die Kompanie zeitSprung. Mit ihrem Kurzstück «To be or Orthopädie» waren sie Teil der Priority List von Aerowaves/spring forward und beim Tanzfaktor Interregio’13. Das folgende lange Stück «Orthopädie or to be» ist zurzeit immer noch auf Tournee und erhielt 2015 den Schweizer Tanzpreis in der Kategorie Aktuelles Tanzschaffen. Weiterhin kreiert er eigene Produktionen mit verschiedenen Künstlern. z.B interaktive Performances mit dem Architekten Duo Stiftung Freizeit, Berlin. 2014 erhielt Kilian den Tanzanerkennungspreis von der Stadt Zürich.
SunBengSitting
Pascal Holper begann mit acht Jahren in einer Trash Metal Band Schlagzeug zu spielen. Mit zwölf Jahren tourte Holper in Europa mit der Hardcore/Punkband Racial Abuse. 1998 gründete er mit seinem Cousin die Band Cameran, welche viele Konzerte in ganz Europa gespielt hat. Später erweiterte er seine Praxis auf neue Formen von Musik. Seit 2005 arbeitet Holper mit Menschen aus unterschiedlichen Musikgenres und mit unterschiedlichen künstlerischen Hintergründen. 2011 initiierte Holper das Strassenkunstprojekt und elektronische Musikprojekt Aiko Aiko, gemeinsam mit Nada Aiko. Heute lebt er in Wien.
Hella Immler wurde in Massat (FR) geboren, wuchs in Frankreich und Deutschland auf und lebt heute in St. Gallen.
Sie studierte Tanz in Berlin und an der Hochschule für Kunst Arnheim, ArtEZ, in den Niederlanden. Sie arbeitete mit renommierten Choreographen wie Jens van Daele, Marcel Leemann, Jossi Berg & Oded Graf, Jozef Frucek & Linda Kapetanea oder Anton Lachky. Ab 2008 war sie Ensemblemitglied am Tanztheater Osnabrück und von 2009 bis 2014 am Theater St.Gallen engagiert. Sie gibt Tanzimprovisationskurse für Menschen ab 50 Jahren, Kindertanz und zeitgenössischen Tanz und unterrichtet regelmässig das Profitraining in St. Gallen, Basel, Dornbirn und Köln. 2011 gründete sie die Rotes Velo Tanzkompanie, mit der sie als Produktionsleiterin und Tänzerin mehrere Produktionen realisierte. Sie ist Gesamtleiterin für das Tanzfest St. Gallen und arbeitet als freischaffende Tänzerin und Projektleiterin sowie bei der Theodora Stiftung als Kinderspitalclown.
Rotes Velo Tanzkompanie
Margarita Kennedy wurde in Johannesburg geboren, wuchs in Südafrika und im Berner Oberland auf. Heute lebt und arbeitet sie in Basel.
Margarita Kennedy ist Choreografin, Tänzerin und Pädagogin. Sie machte den BA in Tanz und Choreografie an der ArtEZ HKA in Arnhem (NL). Als Tänzerin arbeitet Kennedy für internationale Choreografinnen und Choreografen, unter anderem für Neel Verdoorn, Roberto Zappala und Ann van den Broek. Eigene Kurzstücke (Tanztrio Hirschfelddreamers sometimes remember / Solo Il cielo, gli alberi, la pelle e tu / Tanzduo Quantum) wurden im In- und Ausland wie Tanzhaus Zürich / Korzo Produktiehuis Den Haag, Lantaren Venster Rotterdam / Teatro Foce Lugano / ROXY Birsfelden gezeigt. Sie ist Mitbegründerin des Choreografinnen- und Tänzerinnenkollektivs Bufo Makmal, mit dem sie die Stücke «Into pieces », «ALL.ES» sowie die kommende Kreation «VIEL.ES» erarbeitete.
Lukas Pulver wurde in Thun geboren, ist in Uetendorf aufgewachsen und lebt momentan in Thun.
Lukas Pulver schloss 2007 seine Lehre zum Steinbildhauer ab und arbeitete in diesem Beruf, bevor er 2008 den Vorkurs an der Schule für Gestaltung Bern+Biel besuchte. Er studierte anschliessend an der Hochschule Luzern – Design & Kunst und hat 2012 den Bachelor in visueller Kommunikation, 2D Animation, erlangen. 2013 war er Produktionsleiter beim Kurzfilmfestival shnit und arbeitet zurzeit in der mitgegründeten YK Animation Studio GmbH, sowie als freier Mitarbeiter im Zentrum Paul Klee.
Simon Mayer studierte an der Wiener Staatsopernballettschule, den Performing Arts, Research and Training Studios (PARTS) in Brüssel und war Mitglied des Wiener Staatsopernballetts. 2009 gründete Simon als Sänger, Gitarrist und Songwriter seine Band Rising halfmoon. 2004 erschien sein letztes Album Monkeymind. Als Tänzer/Choreograf und Musiker war er unter anderen in Produktionen von Anne Teresa de Keersmaeker/ROSAS (The Song), Wim Vandekeybus (Frisking) und Zita Swoon zu sehen. Sein choreografisches Repertoire beinhaltet Solos, Duos und Gruppenstücke, die international aufgeführt werden (o feather of lead, dancing with the soundhobbyist/zita swoon, kopf hoch, monkeymind, SunBengSitting, Sons of Sissy, etc.). Simon war Artist in Residence bei Theatre de LL in Brüssel und ist künstlerischer Leiter des Festivals SPIEL, welches er zusammen mit seinen Brüdern und dem Verein spiel ins Leben gerufen hat. Außerdem unterrichtet er Contemporary, Community dance und traditionellen Tanz (Impulstanz Wien, steirischer herbst und andere internationale Festivals) und ist Gastdozent an der Konservatorium Wien Privatuniversität.
Simon Mayer
Christian Ogou wurde 1985 in Abidjan, Elfenbeinküste, geboren, wuchs in Afrika auf und lebt und arbeitet seit 2015 in Zürich.
Im Alter von 20 Jahren begann er mit zeitgenössischem Tanz. Er besuchte diverse Ateliers und Workshops in der Elfenbeinküste und verschiedenen Ländern Westafrikas. Christian arbeitete unter anderem mit den Choreografen Georges Momboye und Salia Sanou. Seine eigenen Recherchen machen einen wichtigen Teil seiner täglichen Arbeit als Tänzer aus. Seit 2009 ist er als zeitgenössischer Tänzer auf der Bühne und hat zahlreiche Stücke selbst oder in Zusammenarbeit choreographiert: «L’esprit du voyageur», «La mémoire du corps». Seine neuste Kreation ist sein Solo «Le Vide».
Clea Onori wurde in Basel geboren und wuchs in Burg auf, sie lebt momentan in Basel.
Clea ist Choreografin, Tänzerin und Pädagogin. Sie studierte an der Zürcher Hochschule der Künste Zeitgenössischen Bühnentanz und bei Bewegungs-Art (DE) Zeitgenössische Tanztechnik, Improvisation und Performance und liess sich 2011/2012 bei der Batsheva Dance Company in Tel Aviv (IL) zur Gaga Lehrerin ausbilden. Als Kind nahm sie Kurse in Afrikanischem Tanz, Capoeira, Hip-Hop, Breakdance, Modernem Tanz und Theater. Sie tanzte für Yves Thuwis (BE) und Vanessa Lopez (CH) und war als Schauspielerin in dem Projekt Misfits am Jungen Theater Basel engagiert. Onori ist Mitgründerin des Choreografinnen- und Tänzerinnenkollektivs Bufo Makmal und des Augustine Collectives. Mit Bufo Makmal produzierte sie die Stücke «Into pieces» –das zurzeit mit tanz|faktor 2016 auf Tour ist – und das abendfüllende Stück «ALL.ES». Mit Augustine Collective arbeitet sie seit 2013 und war Teil des Projektes «HOST». Sie kollaboriert regelmässig mit Kunstschaffenden aus anderen Sparten wie Musik, Videokunst, bildende Kunst und Theater und kreierte unter anderen die Kurzstücke «Protect yourself», «Toe the line», «Hello Love».
Yves Regenass wurde in Basel geboren, ist im Baselbiet aufgewachsen und lebt momentan in Lausen und Basel.
Er ist diplomierter Primarlehrer. Nach einer dreijährigen Unterrichtstätigkeit und der Arbeit als freischaffender Theaterpädagoge am Theater Basel, studiert er seit 2007 Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Diverse künstlerische Arbeiten für Theater 11. August, Theater Kormoran, und jury500. Gründungsmitglied beim Theaterkollektiv machina eX, mit welchem er 2011 zum Impulse-Festival eingeladen wurde. Produktionen u.a. am Theater Hebbel am Ufer, der Gessneralle Zürich und für die 16. und 17. Internationalen Schillertage in Mannheim (u.a. X Wohnungen). Theaterpädagogische Arbeiten in der Schweiz, Deutschland, Uganda und Südafrika, u.a. für das Projekt SPRACH-FLUSS des Goethe-Instituts Johannesburg. Im Sommer 2009 erhielt er einen Lehrauftrag für das Theater- und Medieninstitut der Universität Hildesheim. Einladungen zum Körber-Studio für junge Regie und das Best-off Niedersachsen Festival, sowie Gewinn des Jurypreises beim 100° Grad-Festival in Berlin (2011). Mit dem Kollektiv jury500 gewann er 2013 zudem den Publikumspreis bei den Basler Treibstoff-Theatertagen. Seit Oktober 2013 ist Yves Regenass Dramaturg am Theater ROXY und begleitet in dieser Funktion Arbeiten von Ivna Zic, Natasa Rajkovic und Kiriakos Hadjioannou.
Layer by Layer- into the vague
Simón Aurel Schwarz wuchs in Nicaragua und Luzern auf und lebt heute in Zürich.
Nach dem Master in Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich 2010, folgten 4 Jahre im Berufsfeld Nachhaltigkeit als Nachhaltigkeitsverantwortlicher bei Transa Backpacking AG, Planspielentwickler im Nachhaltigkeitsbereich und freischaffender Fotograf. Daneben bildete er sich stetig in den Bereichen Fotografie, Licht und Raumgestaltung weiter. Seit 2014 Zweitstudium in Kunst und Medien und Interaction Design an der Zürcher Hochschule der Künste mit Fokus auf Physical Computing und installative Arbeiten.
Simon Schwarz
Reut Shemesh wurde in Tel-Aviv geboren, wuchs in Yavnee auf und lebt heute in Köln.
Ihre Arbeiten siedeln sich an der Grenze zwischen Bildende Kunst und Poesie an. Shemesh schloss 2009 mit einem Bachelor in Choreografie an der ArtEZ HKA in Arnhem ab, unterstützt durch ein Stipendium der ARDT. Shemesh präsentierte ihre Arbeiten u.a. in den Dansateliers Rotterdam, Tanzhaus NRW, Suzanne Dellal Center Tel-Aviv, Lantaern Theater Rotterdam, D-Q-E Köln , Loft Theater in Leipzig , Schauspielhaus Köln, TheaterLab NYC. Ihre letzten zwei Arbeiten wurden für den Tanz Theater Preis Köln und den de Dumand Preis nominiert. Zurzeit absolviert Shemesh ein postgraduales Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie ist Gastdozentin für Choreografie und Bewegung an der Universität Düsseldorf und an der Universität zu Köln.
Reut Shemesh
Ronni Shendar wurde in Israel geboren und lebt heute in Berlin.
Shendar ist eine israelische visuelle Künstlerin und Kuratorin, arbeitet an der Schnittstelle von Neuer Musik, Fotografie, Bühne und Live Video Performance. Zusammen mit Till Rohmann (aka Glitterburg) ist sie Mitbegründerin des c.sides Festival in Israel, das sowohl Label als auch internationale Plattform für elektronische Musik und Medienkunst ist. Seit 10 Jahren ist es in den sozialpolitischen Wandel und die künstlerische Produktion involviert. Shendar hat auf Ausstellungen und Festivals international performt und ausgestellt, darunter das Jüdische Museum Frankfurt und ein Projekt für das Festival de Cannes. Ihre Videos für verschiedene Musikproduzenten wurden international ausgestrahlt.
Emma Skyllbäck ist in Schweden geboren und aufgewachsen und lebt heute in Luzern.
Sie erhielt ihre erste tänzerische Ausbildung an der Löftadalens Folkhögskola in Varberg. Von 2005 bis 2006 studierte sie mit einem internationalen Studentenvisum in New York. Emma Skyllbäck schloss ihre Tanzausbildung 2009 an der Iwanson School for Contemporary Dance in München ab. 2009 bis 2014 war sie unter der Leitung von Marco Santi Mitglied der Tanzkompanie am Theater St.Gallen, wo sie mit renommierten Choreografen wie Rootless Roots, Jossi Berg und Oded Graf, Marcel Leeman, Philipp Egli, Andrea Boll und Anton Lachy arbeitete. Seit August 2014 ist Emma Skyllbäck als freiberufliche Tänzerin in der Schweiz tätig, wo sie in Stücken von Rotes Velo Tanzkompagnie, Heinz Lieb, Natalie Wagner und Aleksandra Dziurosz, u.a., zu sehen ist.
Tobias Spori wurde in Zollikofen geboren, wuchs in St.Gallen und Bernried (D) auf und lebt heute in St.Gallen.
Spori studierte Bühnentanz an der Iwanson Schule in München. Bis 2014 war er Tänzer am Theater St. Gallen. Dort tanzte er für international renommierte Choreografen wie Anton Lachky, Linda Kapetanea und Jozef Frucek, Yossi Berg und Oded Graf und Marco Santi. Erste eigene Choreografien zeigte er mit «Setobian» (2011) und «question marks!» (2013). Zusammen mit Ann Katrin Cooper gründete er das Panorama Dance Theater und choreografierte seitdem u.a. die abendfüllende Produktion «Moderne Pilger» (2015), «coincidences» (2015, Tanzfaktor 2016) und die ort-spezifische Performance «Echos» (2015) im Alpstein. Tobias Spori ist als Tänzer für andere Choreografen tätig, so für Pia Meuthen, für Marisa Godoy und Vanessa Cook.
Panorma Dance Theater
Romy Springsguth wurde in der Karl-Marx-Stadt geboren, ist in Chemnitz und Berlin aufgewachsen und lebt momentan in Bern.
Romy Springsguth studierte Bühnenbild, Kostümbild und Szenografie an der Kunsthochschule Berlin Weissensee bei Prof. Peter Schubert und Roland Schimmelpfennig. Während der Studienzeit assistierte sie bei den Wiener Festwochen, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und an der Volksbühne Berlin wo 2006 auch ihre Diplominszenierung «Tochter Babylons» nach Salome von Oscar Wilde Premiere hatte. Von 2007 bis 2009 war sie als Bühnenbildassistentin am Konzerttheater Bern tätig. Seit 2009 arbeitet Romy Springsguth als freischaffende Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin für Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Film und entwarf in den vergangenen Spielzeiten Bühnenbilder und Kostüme für Inszenierungen u.a von Richard Maxwell/ New York City Players («Isolde», Theater Basel/ Abrons Art Center New York/ TFANA New York), Bernhard Mikeska («Augen :: blicke», Konzerttheater Bern), Ludger Engels («Faustin & out», «Gift», Theater Aachen), Phil Hayes («mechanische Tiere», Konzerttheater Bern), Joachim Schlömer («Königinnen», Theater Basel), Julia Lwowski/ Tina Pfurr/ Nele Jahnke («i believe in Jim Jones», Ballhaus Ost Berlin), Matthias Kaschig («der goldene Drache», eingeladen zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin), Ulrich Rasche («das Erdbeben in Chili», Konzerttheater Bern) und Ramin Gray. Bei der Berliner Internetsitcom «Torstrasse intim» (Regie: Daniel Regenberg) war sie für die Ausstattung zuständig. Regelmässig entwirft Romy Springsguth Kostüm – und Bühnenbilder für Theaterproduktionen der freien Szene in der Schweiz (Dampfzentrale Bern u.a.) und arbeitet mit der Compagnie deRothfils und VORORT zusammen.
Rosie Terry wurde in Shropshire (UK) geboren, wuchs in Melbourne, Derbyshire (UK) auf und lebt heute in London und Basel. Sie machte ihren Bachelorabschluss in Dance and Performing Arts 2011 am LIPA, Liverpool. Danach arbeitete sie für sechs Monate im Bereich Bollywood in Indien. Sie reiste nach Israel und trainierte dort mit der Kibbutz Contemporary Dance Company, mit der sie unter anderem mit Yamit Kalef und dem Cullberg Ballet performing Rami Be'ers choreography in Jerusalem und Kibbutz Ga'aton arbeitete. Sie zog nach London und performte als Solistin für Nina Kov als Teil von Tim Casson's Wild Card und für Lea Tirabasso's Stück «Rosie in Wonderland». Sie tanzte unter anderem für das The Female Choreographers Collective, Exzeb Dance Company, Joss Arnott's Autumn 2013 tour. Rosie reiste in San Francisco, Israel und Europa für verschiedene Kollaborations- und Rechercheprojekte im Bereich Tanzfilm und Tanztheater umher. Im Moment tourt sie mit Lea Tirabasso's Duet «Love Me Tender» in Europa und startete eine Kollaboration mit dem Tanzkollektiv Bufo Makmal aus Basel.
Volkskörper #1: Solo für alle
Lucie Tuma wurde in Zürich geboren, wuchs in Zürich auf und lebt seit 2010 vorwiegend wieder in Zürich.
Sie koproduziert mit Gessnerallee Zürich und unterschiedlichen Theaterhäusern und Festivals in Deutschland, Skandinavien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Ihre Arbeit kreist um die Produktion von Tanz als zeit-basierter Skulptur in Zeiten, denen es an Zeit mangelt. Sie beschäftigt sich mit spekulativen Philosophien und zeitgenössischen Formen von Poesie via Popkultur sowie neueren Praktiken der Magie, der Kosmologie und der Alchemie. Im Rahmen ihres PhD Vorhabens an der JLU in Giessen schreibt sie zur Generierung unterschiedlicher Zeitlichkeiten durch ästhetische Erfahrung an der Schnittstelle von Ephemeralität und Objekt. 2008 gründete sie zusammen mit Cecilie Ullerup Schmidt das Duo Chuck Morris - als Versuch einer Auflösung der individuellen Identität der Künstlerin und als Langzeitbeziehung auf die nächsten 40 Jahre angelegt. 2015-2017 ist Lucie Tuma YoungAssociated Artist am Tanzhaus Zürich und kuratiert in diesem Rahmen die Reihe PRIMA MATERIA, u.a. lädt sie dabei Gäste zur Zusammenarbeit via CommWork ein, wie etwa Simon Mayer, Mårten Spångberg und Antonija Livingstone.
How to Become Clairvoyant
Simon Wehrli wurde in Winterthur geboren, wuchs im Tösstal auf und lebt heute in Winterthur und Maribor.
Er schloss nach kurzer und erfolgreicher Musikkarriere die Scuola Teatro Dimitri in Verscio (CH) ab und studierte danach zeitgenössischen Tanz bei Trinity Laban London (UK). Simon tourt intensiv in Europa, den USA und Afrika u.a. als Teil des Theatergruppe Collettivo Spettatori und des Tanzprojektes 50collective. Als Tänzer, Schauspieler und Musiker arbeitet er auch für Choreografen, so ist er zum Beispiel seit 2010 regelmässig an Projekten von David Zambrano beteiligt. Momentan ist Simon hauptsächlich mit eigenen Produktionen sowie Kollaborationen beschäftigt und unterrichtet Tanztechnik und Improvisation im In- und Ausland.
Simon Wehrli