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Gazprom verzeichnet demnach einen Produktionsrückgang von 18 Prozent. Das Minus bei der Tochtergesellschaft Gazprom Neft beläuft sich ebenfalls auf 18 Prozent.
Es gibt allerdings auch Gewinner: So konnte das Unternehmen Novatec mit 20 Milliarden Kubikmetern ein Förderplus von etwa einem Prozent erzielen. Der staatliche Ölkonzern Rosneft unter Führung von Igor Setschin, einem engen Vertrauten von Kremlchef Wladimir Putin, steigerte seine Förderung im ersten Quartal gar um mehr als 70 Prozent auf 19,7 Milliarden Kubikmeter und könnte im Jahresverlauf Novatec als zweitgrössten Gasproduzenten verdrängen.
Der Förderrückgang insgesamt ist laut "Kommersant" auf den deutlichen Einbruch der Gaslieferungen Richtung Europa zurückzuführen. Die Pipeline Nord Stream ist nach der Explosion ausser Betrieb, die durch Polen führende Jamal-Europa wird von Russland sanktioniert. Einzig über die Türkei und in geringem Ausmass durch die Ukraine fliesst noch Gas nach Westen. Gazprom versucht, seine Lieferungen nach China auszubauen, doch deren Umfang kann die Ausfälle in Richtung Westen nicht kompensieren./bal/DP/jha
(AWP)