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Waadt
als Ganzes behandelnden Werken:
Rahn, J. R.
Grandsonund zwei Kluniazenserbauten
[Payerne und Romainmôtier] in der Westschweiz.(Mitteilungen der Antiquar. Gesellschaft inZürich.
17); Histoire de Romainmôtier, publiée par le comité de la Société de développement
de Romainmôtier.
Lausanne 1902.
Roman Dessus gehörte zuerst dem Stift zu
Lausanne und ist seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Familie Régis.
Roman Dessous war zuerst Eigentum der Komthurei
La Chaux, kam nach der Reformation an
Robert du
Gard aus Fresneville, 1628 an die Familie
Forel, 1733 an die Graffenried aus
Bern
und 1775 neuerdings an die
Forel.
oder
Romanel (Sur)(Kt. Waadt,
Bez. Orbe).
610 m. Anhöhe, zwischen den
DörfernCroy,
Arnex und
Bofflens und nw. vom
Weier von
Arnex.
Man hat hier zu verschiedenen Zeiten (besonders zu Beginn des 19. Jahrhunderts und dann wieder 1869 beim Bau der Linie
Lausanne-Pontarlier)
zahlreiche Gräber mit Skeleten, Waffen und verschiedenen Schmucksachen aufgefunden, die nach der einen
Annahme von ehemals hier stattgehabten Kämpfen herrühren sollen, während andere Forscher die Stelle als einen Burgunderfriedhof
ansprechen.
Die Funde sind im kantonalen Museum zu
Lausanne niedergelegt.
(Kt. Waadt,
Bez. Lausanne).
600 m. Gem. u. Dorf, am S.-Rand der grossen Hochfläche des westl.
Jorat und an
der Strasse
Lausanne-Yverdon, 5 km nw.
Lausanne. Station der Linie
Lausanne-Échallens-Bercher. Postablage, Telegraph, Telephon. 56
Häuser, 305 reform.
Ew. Kirchgemeinde
Cheseaux. Landwirtschaft. Heilbad mit der alkalinischen
Mineralquelle «La Providence», die 1776 entdeckt
und seit etwa 30 Jahren neuerdings benutzt wird. Sie hat eine ständige Temperatur von 9,5 °C., liefert 10 Minutenliter
Wasser, gleicht in ihren Wirkungen der Quelle von Evian und wird gegen Gicht, Nieren- und Leberkrankheiten, chronische
Katarrhe und Magenleiden angewendet. Vor der Reformation gehörte das Dorf dem Stift
Lausanne und war in militärischer Hinsicht
dem Panner von La
Palud zugeteilt. Fund von römischen Altertümern, was zu der Vermutung Anlass gegeben
hat, der Name Romanel möchte mit den Römern in Zusammenhang zu bringen sein; Burgundergräber. Romanel ist der Hauptort
eines den W. und N. des Bezirkes
Lausanne umfassenden Kreises mit den Gemeinden Romanel,Cheseaux,
Crissier,
Jouxtens-Mézery,
Le Mont,
Prilly und
Renens und zusammen 5702 Ew. 1182: Romanel; 1184: Romanes.
Als er noch im selben Jahr von den
Berner Behörden den Auftrag
erhielt, die Bewohner von Romanel wegen der Ermordung eines Prädikanten zu bestrafen, verurteilte er
alle Männer des
Ortes vom
Alter von 18 Jahren an zum Tode, während die eigentlichen Uebeltäter sich flüchten konnten.
Zwei Bankgeschäfte.
Grosser Konzertsaal und Turnhalle. Viel besucht wird das liebliche und aussichtsreiche «Inseli».
Garten-, Obst-,
Wiesen- und etwas Weinbau. Bedeutender Waren- und Personenverkehr über den
See. Grosse Lagerhäuser für Weizen,
Alkohol etc.
Das einst einsame und kleine Bauern- und Fischerdörfchen hat sich seit der Eröffnung der Bahnlinie
Zürich-Romanshorn 1856 vollkommen
umgewandelt und ist zu einer stets noch sich vergrössernden, stattlichen Ortschaft herangewachsen.
Gut geschützter und grosser
Hafen (vom Staat Thurgau
1840 erbaut), grosse Lagerhäuser, ausgezeichnete Verbindung durch Dampfschiffe und Dampffähren
mit Friedrichshafen und
Lindau. Bedeutendste Schiffswerft des ganzen Bodenseeufers, die durch 1905 vollendete und 730000 Franken
kostende neue Einrichtungen in den
Stand gesetzt ist, auch die grössten Dampfboote zu reparieren. Romanshorn ist der grösste
schweizerische Lagerplatz für Getreide,
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