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Film 1 ( 43:20 / oben ) Der Bau einer klassischen Gitarre.
Film 2 ( 44:45 / unten ) Der Bau einer elektrischen Gitarre
Willkommen beim Gitarrenbaumeister Gerold Karl Hannabach ( Dauer 43:20 / Zum Starten einfach auf den Pfeil drücken ).
Gerold Karl Hannabach (* 5. Juli 1928 in Schönbach; † 11. April 2015[1] in Bubenreuth) war ein deutscher Gitarrenbauer.
Gerold Karl Hannabach wuchs in einer Familie von Saitenmachern in Schönbach/Egerland auf, dem heutigen Luby/CZ. Er besuchte dort die Fachschule für Saiteninstrumentenbau und belegte die Fächer Geigen- und Streichbogenbau. Mit noch 16 Jahren musste er in den Krieg marschieren und geriet in französische Kriegsgefangenschaft.
Mit 17 Jahren folgte er den ausgewiesenen Schönbachern, die eine neue Heimat um Bubenreuth gefunden hatten und begann eine Lehre als Zupfinstrumentenbauer bei Arnold Hoyer in Tennenlohe, der ebenfalls aus Schönbach stammte. Er schloss diese 1953 mit der Gesellenprüfung ab. Noch im gleichen Jahr machte er sich in Bubenreuth mit einer eigenen Werkstatt selbstständig.
Anfangs hielt er sich mit der Massenproduktion von Wandergitarren über Wasser. 1966 legte er die Prüfung als Gitarrenbaumeister ab. Es folgte die Berufung als Fachlehrer an die „Lehrwerkstätten für Musikinstrumentenbau“ in Bubenreuth und die Ernennung zum 2. Obermeister der Innung. Ab 1969 gab Hannabach dann nur noch individuell gebaute Instrumente „an interessierte Spieler und Solisten“ ab.
1973 Studien- und Informationsreise durch Spanien, wo er sich mit so bekannten Gitarrenbauern wie Hernandez und Fleta austauschte. Seit 1978: Dozent international stattfindender „Gitarrenbautechnischer Seminare“. 1979 war er ein maßgeblicher Mitbegründer des „Geigenbaumuseum Bubenreuth“, das er seitdem fachkundig begleitete. 1980 folgte die Ernennung zum „Öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das Zupfinstrumentenmacherhandwerk“.
2002 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Gerold Karl Hannabach baute mehr als 4000 Instrumente, Wandergitarren, Kindergitarren, Ukulelen und zu guter Letzt die Solistengitarren, die seinen Namen in die Welt trugen. Sein Sohn Karl hat sich schon früh entschieden in die Fußstapfen des Vaters zu treten und die Tradition fortzusetzen.
Der Bau einer elektrischen Gitarre
Willkommen beim Zupfinstrumentenbauer Uwe Schölch ( Dauer 44:45 / Zum starten einfach auf den Pfeil drücken ).
Uwe Schölch, geboren 1976, baute 1994 sein erstes Instrument als Autodidakt.
Zwei Jahre später begann er eine dreijährige Ausbildung bei Schack-Gitarren, um Gitarrenbauer und Zupfinstrumentenhersteller zu werden. Nach seinem Abschluss im Jahr 1999 fertigte Uwe kundenspezifische Gitarren und Reparaturen. Zwischen 2001 und 2006 arbeitete Uwe bei Nik Huber Guitars, er baute die Produktion auf und trug mit seinem Fachwissen dazu bei, die Produktion von 3 auf 8 Gitarren pro Monat zu steigern.
In dieser Zeit wurde der Bulldog-Prototyp gebaut. 2005 wurde Tonfuchs gegründet und mit einem Stand auf der Frankfurter Musikmesse erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Seitdem ist Tonfuchs Guitars stetig gewachsen.