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Der gelernte Typograf Roger Staub arbeitete früher für Schaffhauser Theaterproduktionen, entwarf hobbymässig Bühnenbilder und musizierte. So fand er schnell den Kontakt zur Schweizer Musikszene, machte Vorschläge für Bühnen- und Lichtdesigns. Seit 2004 arbeitet er für «Züri West».
2006 konnte er sich dank eines Kulturförderbeitrags der Stadt Schaffhausen einen Traum erfüllen: Ein Aufenthalt in Los Angeles, wo er für sich ein Praktikum bei einem grossen Showdesigner organisierte. Staub knüpfte weitere Kontakte und blieb schliesslich in den USA. Mittlerweile hat der 40-Jährige eine eigene Firma gegründet und kann von seiner Arbeit als Show- und Bühnendesigner gut leben, wobei er sich vor allem auf grosse Videoprojektionen spezialisiert hat.
Keine Tuchfühlung mit Beyoncé
Seine perfekt getimten Visuals entstehen am Computer. Roger Staub ist dann vor allem bei den zwei- bis sechswöchigen Showproben mit von der Partie. So richtig nah kommt er dabei nicht allen Stars: «Im Fall von Beyoncé hat es zwischen ihr und mir noch viele weitere Mitwirkende; Regisseure, andere Lichtdesigner, und Bühnenbildner», schmunzelt er. Die gemeinsame Aufgabe bestehe dann darin, Beyoncé und ihre Musik perfekt zu inszenieren. In kleineren Produktionen und im Rock'n Roll - etwa bei «Maroon 5» - sei der Kontakt hingegen persönlicher.
Trotz Showbusiness und Glamour in Hollywood ist Roger Staub bodenständig und bescheiden geblieben. Gerne kehrt er deshalb auch immer wieder in seine Heimat zurück, nach Thayingen, wo seine Mutter wohnt.