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Hermann Garbers begann sein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule in Karlsruhe und schloss dieses 1963 an der Universität Basel mit dem Lizentiat ab. Danach studierte er Mathematik an der Freien Universität Berlin. 1966 wurde er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Angewandte Statistik der FU Berlin und promovierte im Wintersemester 1969/70 mit einer Arbeit zum Thema «Zur Spektral- und Kreuzspektralanalyse stationärer stochastischer Prozesse» zum Dr. rer. Pol. mit Mathematik im Nebenfach.
Von 1970 bis 1972 war Hermann Garbers wissenschaftlicher Assistenz im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Konstanz und gab im Rahmen eines Lehrauftrags gleichzeitig Vorlesungen über Ökonometrische Methodenlehre an der Universität Zürich. 1972 wurde er als Professor für Ökonometrie an die FU Berlin und 1975 als Professor für Ökonometrie und mathematische Statistik an das Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich berufen, das er zeitweise auch leitete. Von 1994 bis 1996 übernahm Hermann Garbers das Amt des Dekans der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der UZH. 2005 wurde er emeritiert.
In seiner Forschung leistete Herrmann Garbers wichtige Beiträge unter anderem zur Entwicklung makroökonomischer Modelle oder zu Kreuzspektralanalysen. Er hat sich nicht nur mit theoretischen, sondern immer wieder auch mit praktischen Fragen seines Fachs auseinandergesetzt. Dies zeigte sich schon in seiner Antrittsvorlesung zum Thema «Die Überprüfung von Hypothesen in der empirischen Wirtschaftsforschung», aber beispielsweise auch in seinen Arbeiten über Wirtschaftsverlauf und Popularität von Regierungen. Als ausgezeichneter Didaktiker verstand er es, die theoretischen und praktischen Aspekte seines Fachgebiets den Studierenden der Ökonomie und der Mathematik nahe zu bringen. Zudem setzte sich Hermann Garbers engagiert und erfolgreich für die Schaffung eines Schwerpunktbereichs «Banking and Finance» an der UZH ein.