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Der CEO und Präsident des Tiefsee-Erdölservicekonzerns Transocean, Jeremy Thigpen, hat 2015 insgesamt Vergütungen über 10,9 Millionen Dollar erhalten. Damit liegt sein Lohn unter demjenigen seines Vorgängers Steven Newman, der im Jahr 2014 insgesamt Entschädigungen von 14,2 Millionen Dollar bezogen hatte. Thigpen steht dem US-Unternehmen seit Ende April 2015 vor.
Der Mitte Februar 2015 zurückgetretene Newman steht ebenfalls noch auf der Lohnliste des Unternehmens - er hat im vergangenen Jahr für seinen «Teileinsatz» mit 10,6 Millionen Dollar nur unwesentlich weniger erhalten als sein Nachfolger. Der seit Ende Mai 2015 amtierende Finanzchef Mark Mey erhält insgesamt Kompensationen von 7,1 Millionen Dollar, sein Vorgänger Esa Ikaheimonen kommt immerhin noch auf ein Gehalt von 3,5 Millionen Dollar.
Verlust von einem Drittel des Börsenwerts
Der Transocean-Aktienkurs hatte im Verlauf des Jahres 2015 um knapp ein Drittel auf 12,50 Franken an Wert verloren. Aktuell notieren Transocean am letzten Handelstag vor dem Ausscheiden aus dem SMI mit +0,5 Prozent auf 11,17 Franken. Per Ende Monat werden die Schweizer Valoren dekotiert und sind dann nur noch über BX Swiss der Berne eXchange handelbar. Die US-Aktien sind an der NYSE gelistet.
(awp/mbü/ama)