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Seit einem Vierteljahrhundert rockt der begnadete Bündner die Bühne. Nun tourt Rolf Schmid mit seinem zehnten Comedy-Programm.
Worüber haben Sie sich zuletzt gewundert?
Wenn ich so darüber nachdenke, dann wundere ich mich, dass ich mich über gar nichts mehr wundere, was nicht bedeutet, dass ich nicht «gwundrig» bin oder an Wunder glaube oder ab und zu eine Wunde habe.
Wann haben Sie das letzte Mal Ihren berühmten Satz «I mag eifach nid» gesagt, und aus welchem Anlass?
Wahrscheinlich als mich mal wieder jemand dazu aufgefordert hatte, diesen Satz zu sagen.
Wann (und wieso) haben Sie sich das letzte Mal geschämt?
«Scham» kann ich nur spielen – empfinden schon lange nicht mehr.
Worauf waren Sie das letzte Mal richtig stolz?
Als ich feststellte, dass ich den Text des neuen Programms auswendig kann.
Über welches Kompliment haben Sie sich zuletzt gefreut?
«Du siehst gut aus!» Das war 1997.
Worüber haben Sie zuletzt Tränen gelacht?
Über meinen Enkelsohn.
Womit wurden Sie das letzte Mal überrascht – und von wem?
Als ich 1997, kurz nachdem mir jemand gesagt hat, ich sehe gut aus, den Nachwuchspreis am Arosa Humorfestival bekommen habe.
Wo haben Sie letztens gut gegessen?
Als ich mich letztens selbst bekochte.
Wann und wo haben Sie das letzte Mal Sport getrieben?
Heute, Skifahren in Feldis.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Die Biografie von Paul McCartney.
Wofür würden Sie Ihr letztes Geld hergeben?
Für eine Urne.
Auf welchen Luxus würden Sie zuletzt verzichten?
Auf mein WC.
In welcher Disziplin waren Sie in der Schule immer Letzter?
Als personivizirter Fierundhalber wahr ich immer glüklicher Durchschnit!
Was (oder wer?) gibt Ihrem neuen Programm den letzten Schliff?
Versuchspublikum, Hardy Hemmi und Bettina Dieterle und natürlich ich selbst.