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Wagen 5 im Ablieferungszustand als Dreiachser.
© BVB (Sammlung Dominik Madörin, CH-Ettingen)
Zwei der sechs ersten Basler Autobusse, die Nummern 5 und 6, waren als Dreiachser mit zwei einfach bereiften und angetriebenen Achsen anstelle einer doppelt bereiften Hinterachse ausgeführt. Von dieser Bauart versprach man sich unter anderem einen besseren Fahrkomfort. Sämtliche Erwartungen blieben jedoch unerfüllt − insbesondere der Pneuverschleiss und der Treibstoffverbrauch waren enorm. Bereits 1933/34 erfolgte daher ein Umbau der beiden Wagen zu herkömmlichen Zweiachsern mit doppelt bereifter Hinterachse.
Der wassergekühlte Sechszylinder-Benzinmotor stammte von Henschel. Er hatte ein stolzes Hubvolumen von knapp zehn Litern, leistete jedoch nur rund 70 kW bzw. 95 PS. Mitte der Dreissigerjahre hatte der Bau von Dieselmotoren derart rasante Fortschritte gemacht, dass sich ein Ersatz des Benzinmotors aus wirtschaftlichen Gründen rechtfertigte. Einen entsprechenden Umbau, verbunden mit einer Neukarossierung, erfuhren die ehemaligen Dreiachser im Landijahr 1939.
Auf die wegen der durch den Fahrer von Hand zu bedienenden Türen im Laufe der Zeit recht unbeliebt gewordenen Fahrzeuge konnte erst 1957 verzichtet werden. Sie behielten ihre ursprünglichen Betriebsnummern bis zuletzt.