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Planung Ried 1979 - 2006
Das Gebiet Ried verzeichnet eine sehr lange und intensive Planungsgeschichte. Der Bebauungsplan von 1979 führte zur Realisierung vom westlichen Teil des Rieds. Für das östliche Gebiet wurde 1991 aufgrund veränderter Rahmenbedingungen und einer Auszonungsinitiative ein bis Ende 2006 befristeter Baustopp vereinbart.
In Anbetracht des im Jahr 2006 auslaufenden 15- jährigen Bausperrvertrags haben sich die Gemeinde Köniz und die Miteigentümergemeinschaft Ried im Jahr 2005 entschlossen, das Planwerk von 1979 zu überprüfen und zu aktualisieren. Dazu wurde der Konzeptrahmen Ried 2005 entwickelt. Im Frühjahr 2006 wurde dieses Konzept vom Gemeinderat zur freiwilligen öffentlichen Mitwirkung gebracht. Zweck der Mitwirkung war die Auslotung von Haltungen der Bevölkerung, Parteien und Institutionen bezüglich der Planungsabsichten und -elemente. Das Ergebnis der Mitwirkung zeigte ein virulentes „Mengenproblem“ bezüglich dem Verhältnis zwischen beabsichtigter Siedlungsentwicklung und verbleibendem Grün- und Naherholungsraum.
Es folgte eine intensive Verhandlungsphase mit der Miteigentümergemeinschaft Ried und der Arbeitgruppe Planungsfragen Wangental/ Ortsverein. Daraus resultiert der Beschluss des Gemeinderats ein neues qualitatives Verfahren auszulösen. Dieses soll städtebauliche Lösungen aufzeigen, die eine angemessene Überbauung des Rieds ermöglichen und der Bevölkerung ein attraktives Naherholungsgebiet sicherstellen.