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Woher die Methode kommt
Die Verwendung dieses Werkzeugs wurde 1972 von Henry Ford im Rahmen des Programms: «Cleaning up, Arranging, Neatness, Discipline and Ongoing improvment» entwickelt. Sie wurde dann 1980 von Hiroyuki Hirano unter dem Namen 5S übernommen.
Das ist zentral
Eine saubere und aufgeräumte Arbeitsumgebung ermöglicht es Ihnen, klar zu denken. Es wird keine Zeit mit der Suche nach Dingen verschwendet. In einer unübersichtlichen Umgebung kann es zu Sicherheitsrisiken kommen, wenn die Ausrüstung nicht ordnungsgemäß gelagert wird, z.B. Chemikalien oder schwere Lasten. Unordnung verhindert auch den Zugang zu möglichen Defekten oder erschwert die auszuführenden Aufgaben.
Die Zeitersparnis bei der Suche ermöglicht es den Mitarbeitenden, sich mehr auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren, wie die kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsplatzes und das Verhindern von Abfall (vgl. Methode 7 wastes).
Diese Methode ist eines der wichtigen Elemente zur Steigerung der Produktivität und zur Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz (Sicherheit und Ergonomie).
So ist das Vorgehen
Die 5S-Methode besteht aus 5 Elementen:
Seiri — Aussortieren: bestimmen Sie, was benötigt wird und was weggeworfen werden kann
Seito — Organisieren: die Dinge an ihren Platz setzen
Seiso — Sauber: den Standort reinigen und in gutem Zustand halten
Seiketsu — Standardisieren: beibehalten und kontrollieren der Einhaltung der ersten 3S
Shitsuke — Strenge: das System zur Gewohnheit werden lassen
1. Seiri – Aussortieren
Dieser erste Schritt beseitigt alles, was den Arbeitsplatz blockiert.
Die Gegenstände am Arbeitsplatz sind nach 4 Kategorien sortiert:
- Behalten: weitere 3S anwenden (organisieren, reinigen und standardisieren)
- Entfernen: gemäss den Standardanforderungen entsorgen oder verkaufen
- Bewerten: Legen Sie den Gegenstand beiseite und bewerten Sie nach einer gewissen Zeit, ob es sich lohnt, ihn zu behalten. Kennzeichnen Sie das Objekt zum Beispiel mit einem roten Etikett.
- Aufbewahren: selten benutzt, aber nützlich – diese Gegenstände werden an einem klar identifizierten Ort aufbewahrt.
Gehen Sie auf die Ursachen zurück, die zur Überlastung geführt haben, und beheben Sie diese, um zu vermeiden, dass Sie sich in naher Zukunft in derselben Situation befinden.
Vorteil:
Nützliche Bodenfläche wird eingespart; der Arbeitsablauf wird verbessert; die Lagerhaltungskosten für unnötige Artikel werden reduziert; die Arbeitsstationen werden kontinuierlich verbessert.
2. Seiton – Organisieren
Die im Arbeitsraum aufbewahrten Gegenstände werden unter Berücksichtigung von Qualität, Sicherheit und Ergonomie so effizient wie möglich organisiert. Der Standort der Objekte/Maschinen wird unter Berücksichtigung ihrer Verwendung gewählt, um den Abfall so weit wie möglich zu reduzieren (Zeitverlust, unnötige Bewegungen, vgl. Methode 7 wastes) und nach ergonomischen Kriterien, um die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten.
Die Gegenstände werden übersichtlich aufbewahrt, so dass jeder auf einen Blick erkennen kann, wo sich das Objekt befindet und ob etwas fehlt: «ein Platz für alles und alles an seinem Platz» . Zum Beispiel: Gegenstände werden an einer Stelle aufgehängt, die mit der Form des Objekts gekennzeichnet ist; Formen mit der Form des Objekts, Farbcodes: das Ziel ist das Unsichtbare sichtbar zu machen.
Es ist Sache des Mitarbeitenden, sich Lösungen für seinen Arbeitsplatz vorzustellen, die zu ihm passen.
Vorteil :
Keine Zeitverschwendung bei der Suche nach Gegenständen; weniger unnötige Bewegungen; sicherere Arbeitsumgebung.
3. Seiso – Sauber
Das Ziel dieses Elements ist die Erhaltung einer sauberen Umwelt.
Der Arbeitsplatz wird gründlich gereinigt: Abfälle, Fremdkörper und Schmutz werden entfernt.
Untersuchen Sie die Herkunft des Schmutzes, legen Sie Reinigungsprioritäten auf der Grundlage des Verschmutzungsgrades fest, untersuchen Sie die Ursachen des Schmutzes im Detail, erstellen Sie den Aktionsplan für den Umgang mit dem Schmutz und setzen Sie ihn um.
Um zukünftigen Problemen vorzubeugen, ist es wichtig, die Ursachen, die zu dieser Situation geführt haben, zu identifizieren und zu lösen.
Suchen Sie nach einem visuellen System, um mögliche Defekte (z.B. Ölleckagen) sichtbar zu machen.
Führen Sie dann regelmäßige Wartungsarbeiten auf einer festen Basis durch, anstatt zu warten, bis der Arbeitsplatz verschmutzt ist. Die Arbeitsanweisungen für die Reinigung des Arbeitsplatzes sind vor Ort gut sichtbar.
Vorteil :
Der Arbeitsplatz ist sauber, die Lebensdauer der Geräte wird verlängert, die Zahl der Ausfälle wird reduziert und Unfälle werden vermieden.
4. Seiketsu – Standardisieren
Dieses Element besteht in der Aufrechterhalten und Überwachen der Einhaltung der ersten 3S. Dies ist ein wichtiger Schritt, der die Nachhaltigkeit des 5S-Systems sicherstellen wird.
Einrichtung eines Systems, das die schnelle Erkennung von Anomalien durch adäquates Melden ermöglicht, um die Kontrolle zu erleichtern: das Unsichtbare sichtbar machen. Zum Beispiel: Alarmsignale, Stauanzeigen, Maschinenbezeichnungen, Farbcodes, Bodenmarkierungen, Erinnerungen an Sicherheitshinweise oder Etiketten usw.
Es ist auch wichtig, ein festes, für alle verständliches System einzurichten, um sicherzustellen, dass die eingeführten Massnahmen ordnungsgemäss umgesetzt werden (z.B. Zeitpläne dafür, was wann und von wem getan werden muss; Checklisten).
Vorteil :
Die Aktivitäten werden vereinfacht, Fehler werden vermieden.
5. Shitzuke – Strenge
Bei Strenge geht es darum, die Fähigkeit zu erwerben, die Dinge so zu tun, wie sie getan werden müssen.
Jeder Mitarbeitende ist dafür verantwortlich, die Ursachen für jeden Verstoss gegen die 5S-Prinzipien systematisch zu ermitteln und die Situation zu korrigieren.
Für die Nachhaltigkeit des 5S-Systems ist es wichtig, dass die Führungsverantwortlichen einbezogen werden und bei ihren Besuchen an den Arbeitsplätzen konstruktive, kritische Fragen stellen. Stellen Sie sicher, dass die Mitarbeitenden Zeit für das 5S-System haben.
Achten Sie stets auf das Feedback der Mitarbeitenden zu den mit 5S ermittelten Verbesserungen. Das System ist für sie konzipiert. Es ist daher wichtig, auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen, da das System sonst ausgehebelt wird.
Vorteil :
Schafft eine gesunde Atmosphäre und einen guten Arbeitsplatz; kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsplätze; Einbeziehung der Mitarbeiter.