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Die Wimbledon-Siegerin Ashleigh Barty hat vor gut zwei Wochen ihre Saison beendet und ist in ihre Heimat Australien zurückgekehrt. Mit den nicht qualifizierten Naomi Osaka (Australian Open) und Emma Raducanu (US Open) fehlen zwei weitere Grand-Slam-Siegerinnen dieses Jahres am Saisonfinale.
So ist die French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova die einzige Spielerin im Teilnehmerfeld, die 2021 ein Major-Turnier gewonnen hat. Die Tschechin, die vor wenigen Tagen noch den Billie Jean King Cup in ihrer Heimat bestritt und in Mexiko auch im Doppel antritt, ist eine von sechs Debütantinnen an den WTA Finals. Nur ihre Landsfrau Karolina Pliskova und die Spaniern Garbiñe Muguruza haben bereits Erfahrung am Saisonfinale gesammelt.
Die auf mehr als 1500 Metern über Meer und im Bundesstaat Jalisco gelegene Metropole Guadalajara sprang als Ersatz für Shenzhen ein, da in China aufgrund der Coronavirus-Pandemie noch immer keine Turniere ausgetragen werden. Von 2022 bis 2030 soll der mit 14 Millionen Dollar Preisgeld dotierte Event wieder in die an Hongkong grenzende Millionenstadt zurückkehren.
2019 fand das Turnier erstmals in Shenzhen statt - mit Ashleigh Barty als Siegerin und Belinda Bencic als Halbfinalistin. 2020 fielen die WTA Finals der Coronavirus-Pandemie zum Opfer. Rekordsiegerin der seit 1972 ausgetragenen Veranstaltung ist Martina Navratilova mit sieben Titeln, als einzige Schweizerin trug sich Martina Hingis 1998 in New York in die Siegerliste ein.