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China will den Handel mit Elfenbein und dessen Verarbeitung bis Ende dieses Jahres schrittweise verbieten. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf eine Regierungserklärung. Damit wird der weltgrösste Markt für Elfenbein ausgetrocknet.
Elfenbein ist in China noch immer sehr gefragt und gilt als Statussymbol. In Afrika werden deshalb jedes Jahr tausende Elefanten von Wilderern getötet. Das Elfenbein gelangt durch Schmuggler nach Fernost. Auch 2016 wurden deswegen schätzungsweise 20'000 Elefanten gewildert.
Die Fondation Franz Weber (FFW) betrachtet das angekündigte Verkaufsverbot als wunderbare Nachricht und sieht sich in ihrer Arbeit bestätigt. Damit wird der weltgrösste Markt für Elfenbein ausgetrocknet. Chinas Entscheid darf als «positive Spätfolge» der CITES-Konferenz letzten Herbst in Johannesburg betrachtet werden.
Mit grösstem Einsatz hat die FFW in den letzten Jahren darum gekämpft, dass die Elefanten Afrikas endlich wieder besser geschützt werden und für ein damit verbundenes totales Handelsverbot für Elfenbein weltweit.
Zweifellos sind die erreichten Verbesserungen für den Elefantenschutz an der letzten CITES-Konferenz und der aktuelle Entscheid Chinas ein entscheidendes Mitverdienst der unermüdlichen Arbeit der FFW und ihrer Verbündeter in diesem Bereich.