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Sakral
Das Jahr 1958 wurde für Peter Travaglini zum Jahr des Durchbruchs zum Erfolg. Zwar hatte er auch im Jahrzehnt zuvor Bedeutendes geschaffen, aber es war kaum zur Kenntnis genommen worden. Und dann, 1958, folgte ein Auftrag, der sein Leben veränderte und ihn in die Selbständigkeit führte: Eine 150 Quadratmeter grosse Glas-/Betonfassade und 14 Fenster an den Seitenwänden für die katholische Kirche in Lyss BE. Damit nicht genug. In nur 12 Monaten schuf er auch noch den Altar, den Ambo, den Taufstein, das Tabernakel und die Antoniuskasse. Am 22. März 1959 konnten die Glocken geweiht und hochgezogen werden. Alle vier sind mit Reliefs von Peter Travaglini verziert. Weitere grosse Aufträge u.a. für die Kirchen in Arch, Ins, Grenchen und Urdorf folgten.
Text: Peter Killer
Die Glaskunst nimmt einen wichtigen Teil in Peter Travaglinis Werk ein. Seit 2017 konserviert das vitrocentre in Romont den glasmalerischen Nachlass von Peter Travaglini.
Im Laufe der Zeit werden die Werke auf deren Datenbank aufgeschaltet: