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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00391 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 16. April 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bohren Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, war zuletzt als Reinigerin tätig (vgl. Urk. 7/6 Ziff. 5.4) und meldete sich am 8. Juni 2015 wegen verschie denen Beschwerden bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/6). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizi nische Abklärungen und zog die Akten der Taggeldversicherung bei ( Urk. 7/13). Sodann veranlasste sie eine bidisziplinäre Begutachtung (Gutachten vom 1. Juni 2016; Urk. 7/37; Urk. 7/39; Urk. 7/60). Nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren ( Urk. 7/41; Urk. 7/54) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 8. Februar 2017 einen Leistungsanspruch der Versicherten ( Urk. 7/65 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2 8. Februar 2017 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 3 0. März 2017 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Rückweisung zur erneuten Prüfung ( Urk. 1 S. 2). Die Be schwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2017 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Es sei gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von voller Arbeitsfähig keit in der bisherigen Tätigkeit als Reinigerin auszugehen, sofern eher wechsel belastende Tätigkeiten ausgeübt würden. Die bisherige Tätigkeit entspreche ei ner den gesundheitlichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit. Es sei kein anspruchsrelevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen. Eine Übersetzung der auf Portugiesisch verfassten Arztberichte könne nicht zulasten der IV-Stelle gehen; solche Dokumente müssten übersetzt eingereicht werden. Die bidisziplinäre Zu sammenfassung des Gutachtens sei eingeholt und im Rahmen des Einwandver fahrens zugestellt worden (S. 1-2). 2.2 Die Beschwerdeführerin hielt dem entgegen ( Urk. 1), sie habe seit zwei im Jahr 2006 erlittenen Treppenstürzen Beschwerden und zudem rund 40 kg zugenom men. Sie sei allein infolge ihres Körperumfangs in ihrer Bewegungsfreiheit mas siv eingeschränkt. Zumindest anteilsmässig seien eine Schilddrüsenerkrankung und die verschriebenen Medikamente Ursache ihres Übergewichts. Die bidiszip linären Gutachter hätten keine Gesamtbeurteilung vorgenommen; zudem hin gen beide "am Tropf der IV", weshalb ein Gerichtsgutachten einzuholen sei (S. 2 f., S. 6). Weiter sei ihr Übergewicht nicht genügend in die Beurteilung mit ein bezogen worden (S. 7), und der psychiatrische Gutachter habe ihre Krankenge schichte nicht genügend berücksichtigt, zumal ihr behandelnder Psychiater von einer relevanten Einschränkung ausgehe. Auch wenn ihre einzelnen Krankhei ten (nebst dem Übergewicht die Schilddrüsenerkrankung, eine entzündete Spei seröhre sowie Medikamente, die zu Übergewicht führten) keine Arbeitsunfähig keit begründen würden, könnten deren Auswirkungen bei einer Gesamtbeurtei lung durchaus relevant sein. Zudem sei unklar, ob ihr Übergewicht überhaupt reduziert werden könne (S. 8 f.). Weiter habe die Beschwerdegegnerin ihr recht liches Gehör verletzt, indem sie ihr keine Frist zur Übersetzung der portugiesi schen Arztberichte angesetzt habe. Unabhängig davon könne diesen Berichte n auch ohne Sprachkenntnisse entnommen werden, dass auch für die Segmente C3 bis D1 der Wirbelsäule Befunde vorlägen, weshalb dieser Teil der Wirbelsäu le hätte untersucht werden müssen. Zudem sei aufgrund von näher dargelegten Gründen davon auszugehen, dass sie eine allfällige Restarbeitsfähigkeit auf grund ihres Alters nicht mehr verwerten könne (S. 10). 2.3 Die Beschwerdeführerin beantragt sinngemäss eine Rente. Streitig und zu prü fen ist somit ihr Invaliditätsgrad. 3. 3.1 Dr. med. Y.___, Facharzt für Rheumatologie und Rehabilitation, stellte mit Bericht vom 9. November 2009 ( Urk. 7/12/7-8) folgende Diagnosen (S. 1): - chronische mediale Knieschmerzen rechts bei - Degeneration des medialen Meniskus - Status nach traumatischer Kniekontusion 2006, 2008 - Lumbospondylogensyndrom, traumatisch ausgelöst, bei - thorakolumbaler Kyphose - Osteochondrose L4/5 sowie Spondylarthrose L5/S1 Dr. Y.___ hielt fest, dass die chronifizierten Beschwerden lumbal und am rechten Knie wohl nur teilweise durch die nachgewiesene Strukturveränderung erklärt seien. Vor allem lumbal sei eine funktionelle Komponente nicht zu über sehen. Eine IV-Berentung könnte aus rheumatologischer Sicht für die jetzige Tätigkeit in einem Privathaushalt nicht begründet werden (S. 1-2). Mit einem weiteren Bericht vom 9. Februar 2010 ( Urk. 7/12/6) hielt Dr. Y.___ fest, es sei unmöglich gewesen, die Patientin für eine aktivere, muskulär auf bauende Therapie zu motivieren. Medikamentöse Massnahmen führten unwei gerlich zu Nebenwirkungen, wobei die Gewichtszunahme wohl eher der erhöh ten Kalorienzufuhr als dem Ponstan zuzuschreiben sei. Die Indikation zu einer Schmerzbasistherapie mit zentralwirksamen Substanzen sei nicht gegeben, und von chirurgischen Massnahmen am rechten Knie sei dringend abzuraten. Am 2 6. August 2014 ( Urk. 7/12/5) hielt Dr. Y.___ fest, die bildgebende Unter suchung der Lendenwirbelsäule habe die degenerativen Veränderungen vor al lem im Bereich des thorakolumbalen Übergangs bestätigt. Eine eigentliche Dis kushernie finde sich nicht, hingegen finde sich eine zentrale Stenose im Seg ment L1/2 sowie eine Einengung des Foramens L5/S1 links. Den therapeuti schen Möglichkeiten seien leider Grenzen gesetzt. Dem Wunsch der Patientin, eine nicht nur symptomatische, sondern heilende Behandlung zu finden, könne kaum entsprochen werden. Eine die Symptome zweifellos erleichternde Ge wichtsreduktion lasse sich kaum realisieren. 3.2 Dr. Y.___ stellte mit Bericht vom 2. Juli 2015 ( Urk. 7/1 2/1 -3) folgende Dia - g nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - chronisches Lumbospondylogen -Syndrom, initial traumatisch ausgelöst - Segmentdegenerationen ( Osteochondrosen L1/S2, Spondylarthrose L4/5) - zentraler Spinalkanalstenose L4/5 (von fraglicher Relevanz) - Symptomausweitung - chronische mediale Knieschmerzen rechts bei - Degeneration des medialen Meniskus - Status nach traumatischen Kniekontusionen (2006, 2008) Die Beschwerdeführerin klage über Knieschmerzen rechts sowie über chronische lumbale Beschwerden, welche sie auf Unfälle zurückführe. Innerhalb der letzten Jahre sei eine massive Symptomausweitung mit Schmerzen am ganzen Körper, betont in den unteren Extremitäten und verbunden mit einer Beinschwäche, aufgetreten. Eine aussagekräftige Untersuchung sei nie möglich gewesen, da schon bei geringster Berührung, insbesondere im Bereich des Beckens, heftigste Schmerzen angegeben worden seien. Die Schmerzreaktionen seien nicht adä quat. Neurologisch seien nie verbindliche Defizite feststellbar gewesen. Erstaun lich sei, dass in der Bildgebung eine sehr gut entwickelte autochthone Rücken muskulatur zur Darstellung gelange ( Ziff. 1.4). Als Haushalthilfe sei sie nie ar beitsunfähig gewesen ( Ziff. 1.6). 3.3 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Haus arzt der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/6 Ziff. 6.4), stellte mit Bericht vom 2 4. September 2015 ( Urk. 7/19) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - ausgeprägte degenerative Veränderungen der Wirbelsäule - beidseitige rechtsbetonte Varusgonarthrose - massive Adipositas, depressive Episode schweren Grades Die Beschwerdeführerin klage seit mehreren Jahren über Rückenbeschwerden und allgemeine Körperschmerzen. Diverse Diätberatungen wegen Adipositas hätten eher zu Gewichtszunahme geführt. Insgesamt handle es sich um eine sehr schwierig zu führende Patientin ( Ziff. 1.4). Sie sei in der angestammten Tä tigkeit seit November 2014 zu 100 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.7). 3.4 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ei nem Überweisungsschreiben zur Stoffwechselabklärung vom 3 0. August 2015 ( Urk. 7/25/9-11) aus, die Beschwerdeführerin sei ihm vom Hausarzt am 2 8. August 2015 notfallmässig wegen fraglicher Suizidalität überwiesen wor den. Er diagnostizierte eine präsuizidale Krise bei depressiver Episode schweren Grades und diversen somatischen Krankheiten, welche die Depressivität ver stärkten, nebst Schmerzen die massive Adipositas. Neuroleptika und Antidepres siva könnten die Adipositas verstärken. Eine Hospitalisation bleibe vorbehalten. Die Patientin bleibe vorläufig zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 f.). Am 1 7. Dezember 2015 ( Urk. 7/23/1-5 = Urk. 7/25/4-8 ) berichtete Dr. A.___ er neut und stellte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - depressive Episode mittleren/schweren Grades - Adipositas permagna - diverse internistische Krankheiten Dr. A.___ hielt fest, dass jede der genannten Krankheiten die Arbeitsfähigkeit re duziere. Wegen multipler Komorbiditäten verstärkten sich die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1). Seit der Gewichtszunahme sei die Beschwerdeführerin als Spetterin zu 100 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.6). 3.5 Med. pract. B.___, Kompetenzzentrum C.___ AG, hielt mit Bericht vom 4. Februar 2016 ( Urk. 7/26) fest, die Adipositas Grad III habe keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ( Ziff. 1, Ziff. 6). Es sei nach einem im Jahr 2006 erlittenen Sturz mit längerer Immobilität zu einer Gewichtszunahme von insgesamt 40 kg gekommen ( Ziff. 4). Die Behandlung umfasse regelmässige Ernährungsberatung und Ge wichtskontrollen ( Ziff. 5). 3.6 Dr. med. Dr. sc. nat. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Me dizin und für Rheumatologie, stellte in ihrem am 2 8. Mai 2016 nach Berück sichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung eigener und laborchemischer Untersuchungen erstatteten rheumatologischen Teilg utachten ( Urk. 7/37) fol gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 31): - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS bei - leichten degenerativen Veränderungen mit mässiger zentraler Spinal kanaleinengung L1/2 durch paramediane Diskusprotrusion L1/L2 rechts mit möglichen Nervenwurzelkompressionen sowie multiseg mentalen Einengungen der Foramen intervertebrale vor allem L5/S1 links mit möglicher Nervenwurzelirritation L5 links ohne Kompressi on - bildgebend seit zwei Jahren im Wesentlichen unverändert - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden beider Knie bei - beginnenden Gonarthrosen beidseits bei diskreter Verschmälerung des medialen Kompartiments mit beginnender Osteophytose und leichter Degeneration des medialen Meniskus rechts bei intaktem lateralen Meniskus und intakten Kreuz- und Seitbändern Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten die folgenden Diagnosen: - ausgedehnte chronische Schmerzen - Adipositas Grad III (BMI 47.7 kg/m2) mit erhöhtem HbA1c-Wert - Hypercholesterinanämie - Status nach Kontusion des rechten proximalen Unterschenkels Dezember 2006 - Reflux-Ösophagitis Grad I mit Helicobacter-Infektion (Erstdiagnose 2008) - reizlose Sigmadivertikulose In der klinischen Untersuchung seien Diskrepanzen aufgefallen. Es bestehe eine Adipositas Grad III. Die Beschwerdeführerin stöhne oft wegen Schmerzen, wobei dieses Stöhnen bei Ablenkung verschwinde. Intermittierend zeige sie einen hin kenden Gang, der sich bei Ablenkung normalisiere. Die Untersuchung des Be wegungsapparates werde durch Gegenspannung erschwert. Die Beweglichkeit der Lenden -un d Brustwirbelsäule könne deshalb nicht beurteilt werden. Bei der direkten Prüfung der Halswirbelsäule zeige sich eine deutliche Einschränkung; bei Ablenkung sei die Beweglichkeit normal. Dies gelte auch für die Beweglich keit der rechten Schulter. Alle anderen Gelenke seien normal beweglich. Es liege ein pathologischer Dolorimetriebefund im Sinne einer Schmerzausweitung vor. Die bildgebenden Befunde der LWS seien seit Juli 2014 im Wesentlichen unver ändert und seien, wie auch diejenigen der Knie, gering und nicht besonders gravierend. Um der Beschwerdeführerin nicht Unrecht zu tun, würden diese ge ringen Befunde dennoch unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit aufgeführt, obwohl dies durchaus diskutiert werden könne (S. 32). Keines der geprüften Medikamente sei laborchemisch nachweisbar gewesen. Die vorhandenen Befunde erklärten das Ausmass der Beschwerden nur teilweise. Die Beschwerdeführerin könne eine angepasste Tätigkeit zu 100 %, bezogen auf ein 100%-Pensum, ausüben. Weiter zeigten die Gebrauchsspuren an den Hän den, dass sie ihre Hände aktuell lang andauernd kraft voll einsetze. Diskrepant dazu sei die gemessene Handkraft; sogar Personen mit einer fortgeschrittenen Arthritis und Verkrüppelung erreichten in der Regel eine höhere Handkraft als die Beschwerdeführerin. Die Angaben, dass sie gewisse Medikamente regelmäs sig einnehme, habe sich anhand der Untersuchung als nachweislich falsch er wiesen (S. 33). Das Hantieren von Lasten sei ihr bis zu 12.5 kg zumutbar, was einem leichten bis knapp mittelschweren Belastungsniveau entspreche. Solche Tätigkeiten seien zu 100 % zumutbar. Reinigungsarbeiten seien uneingeschränkt zumutbar, so fern die Limitierung bezüglich der Lasten eingehalten werde. Es habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit vorgelegen (S. 35). Die medikamentöse Schmerztherapie habe ein grosses Optimierungspotential. Eine gymnastische und bariatrische Behandlung sei empfehlenswert (S. 36). 3.7 Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie sowie für Psy chiatrie und Psychotherapie, erstattete sein psychiatrisches Teilgutachten am 1. Juni 2016 (Urk. 7/39) unter Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer eigenen Untersuchung und stellte keine Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Einfluss auf die Ar beitsfähigkeit seien die folgenden Diagnosen (S. 30): - Remission einer depressiven Episode (ICD-10 F 32.4) - Persönlichkeitsakzentuierung mit histrionischen Anteilen (ICD-10 Z 73.1) - chronischer Schmerz Die verdeutlichend und theatralisch vorgetragene Beschwerdeschilderung weise einige Diskrepanzen zum Aktenmaterial auf. Die Beschwerdeschilderung sei dif fus. Während aus dem Aktenmaterial keine Hinweise auf ein chronisches gene ralis iertes Schmerzsyndrom hervorgingen, habe die Versicherte angegeben, nach dem Sturz im Jahr 2006 rasch eine Symptomausweitung erlitten zu haben (S. 26 unten). Unklar sei, warum sie sich erst jetzt (nach dem Erbe ihres Elternhauses in Portugal und der AHV-Berentung ihres Ehemannes) als nicht mehr arbeitsfä hig einstufe. Auch um die Aufnahme der psychiatrischen Therapie bestünden weiter Inkonsistenzen. Die Versicherte spreche davon, dass sie durch ihre Kran kenkasse "gezwungen" worden sei. Der Psychiater wolle jedoch im Sommer 2015 eine schwere Depression mit Suizidalität gesehen haben, habe die Versi cherte jedoch nicht stationär eingewiesen und nicht medikamentös behandelt. Dies sei diskrepant und aus gutachterlicher Sicht nur schwer nachvollziehbar. Beim rheumatologischen Untersuch habe sich keines der geprüften Medikamen te im therapeutischen Bereich gefunden. Die Angaben zur Medikamentenanam nese im psychiatrischen Untersuch seien nach Hinweis auf eine erneute Kon trolle divergent zu den ersten Angaben gewesen. Aufgrund dieser Diskrepanzen könne nicht mit letzter Sicherheit ein Rentenbegehren ausgeschlossen werden. Der Leidensdruck sei zu hinterfragen, wenn man die geringen therapeutischen Bemühungen der Versicherten in den Jahren ihrer vermeintlichen chronischen Schmerzstörung betrachte (S. 27 oben). Im Vordergrund der Psychopathologie hätten aktuell die histrionischen Persön lichkeitszüge gestanden. Die Befunddarstellung sei verdeutlichend gewesen und habe theatralisch gewirkt. Es hätten sich Hinweise auf Selbstlimitierung gezeigt. Die Versicherte sei sehr gut spürbar gewesen und hab e dominant und durchset zungswillig gewirkt. Hinweise auf eine Depression hätten sich aktuell nicht er geben (S. 27). Im psychiatrischen Untersuch hätten sich nur geringe strukturelle Veränderun gen gefunden, die die beklagten Beschwerden nicht hätten erklären können. Es hätten sich keine Hinweise auf eine somatoforme Schmerzstörung ergeben, da die wesentlichen Charakteristika ein Auftreten der chronischen Schmerzen unter psychosozialen/emotionalen Belastungsfaktoren und die Abhängigkeit der sub jektiven Schmerzwahrnehmung hiervon nicht vorgelegen hätten. Das Störungs bild sei eher einer Selbstlimitierung zuzuordnen. Ein Rentenbegehren sei zu dis kutieren. Diagnostisch sei von chronischem Schmerz zu sprechen, um der Versi cherten nicht unrecht zu tun (S. 27 unten). Bezüglich der Ressourcenlage sei davon auszugehen, dass die Versicherte durch ihren Ehemann eine gute Unterstützung erfahre. Sie habe jahrelang gearbeitet. Sie verfüge über eine zumindest durchschnittliche Intelligenz, die sie aus psy chiatrischer Sicht befähigen sollte, einfache, körperlich leidensgerechte Arbeiten durchzuführen. Aus psychiatrischer Sicht sei der aktuelle Unterbruch nicht nachvollziehbar (S. 28 oben). Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht könne im Zeitraum Som mer bis Winter 2015 eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit infolge einer de pressiven Episode bestanden haben. Psychiatrische Störungsbilder mit mittel- und langfristiger Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit lägen nicht vor. Auch in Anbetracht der dargestellten Inkonsistenzen könne von keinem IV-relevanten Gesundheitsschaden ausgegangen werden. Die psychischen Störungsbilder und die Somatik führten zu keinen nennenswerten Interaktionen. Es lägen keine Hinweise auf Aggravation oder Simulation vor. Weiter gebe die Versicherte an, sozial gut integriert zu sein (S. 28). Sie verfüge über eine gute Teilhabe (was wiederum diskrepant zu den beklagten Beschwerden sei), eine gute Integration sei hingegen zu bezweifeln. Nach jahrzehntelangem Aufenthalt in der Schweiz spreche sie nur minimal deutsch, wobei ihre Sprachkenntnisse offenbar für den Alltagsgebrauch unzureichend seien. Auch habe sie wenig Kontakte zur schwei zerischen Bevölkerung. Für eine missglückte Integration spreche auch der Um stand, dass sie Portugal als ihr Zuhause nenne (S. 29). Es sei davon auszugehen, dass keine psychiatrischen Störungsbilder mit handi capierenden Fähigkeitsstörungen vorlägen, die Auswirkung auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit von 20 % oder mehr hätten (S. 30 unten). 3.8 Die bidisziplinäre Zusammenfassung ( Urk. 7/60) ergab, dass die Beschwerdefüh rerin aufgrund der gestellten Diagnosen eine LWS- und knieschonende Tätigkeit zu 100 % ausüben könne, bezogen auf ein Pensum von 100 %. Die angestamm te Reinigungstätigkeit sei zumutbar, sofern dabei keine Lasten über 12.5 kg zu hantieren seien. In der angestammten oder in einer anderen angepassten Tätig keit habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden. 4. 4.1 Die im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte ( Urk. 3/3-6) enthalten keine oder keine begründeten Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann. Was sodann den Bericht von Dr. A.___ vom 2 5. März 2017 ( Urk. 3/7) angeht, so enthä lt dieser Bericht keine objektiven Befunde - insbesondere keine, die die Diagnose einer schweren de pressiven E pisode zu untermauern vermöchten -, weshalb auch damit den Be weisanforderungen (vgl. vorstehend E. 1.3) nicht Genüge getan wird. Dies gilt auch für die auf Portugiesisch verfassten Berichte ( Urk. 7/49-53): Dabei handelt es sich um bildgebende Befund e ohne Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (vgl. Urk. 7/50-51 ; Urk. 7/53 ) und um Stellungnahmen von behandelnden Spezial ärzten ( Urk. 7/49; Urk. 7/52), welche jedoch die durch die Gutachter bidiszipli när ermittelten Ergebnisse nicht in Frage stellen, zumal Dr. D.___ unter Ab lenkung überwiegend normale Befunde erhob (vgl. vorstehend E. 3.6). 4.2 Dr. Y.___ (vorstehend E. 3.1-3.2) vermochte die Beschwerden nur teilweise auf die nachgewiesene Strukturveränderung zurückzuführen und hielt fest, es sei vor allem lumbal eine funktionelle Komponente nicht zu übersehen. Die Ge wichtszunahme sei eher der erhöhten Kalorienzufuhr als der Einnahme von Schmerzmitteln zuzuschreiben. Eine aussagekräftige Untersuchung sei nie mög lich gewesen, da die Beschwerdeführerin schon bei geringster Berührung hef tigste Schmerzen angegeben habe. Diese Schmerzreaktion sei nicht adäquat. Dr. Y.___ wies auf die Diskrepanz hin, wonach bildgebend eine sehr gut ent wickelte autochthone Rückenmuskulatur sichtbar sei. Angesichts dieser Feststel lungen ist nachvollziehbar, dass Dr. Y.___ die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit nie als arbeitsunfähig betrachtete. Dass demgegenüber Dr. Z.___ von einer vollen Arbeitsunfähigkeit seit November 2014 aus ging (vgl. vorstehend E. 3.3), wurde nicht weiter begründet und ist wohl auf die Erfahrungstatsache zurückzuführen, dass Hausärzte im Hinblick auf ihre auf tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pati enten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinweisen). 4.3 Dr. A.___ ging infolge einer von ihm diagnostizierten schwer- bis mittelgradigen depressiven Episode von voller Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin aus (vgl. vorstehend E. 3.4). Trotz dieser doch gravierenden Diagnose ist nicht er sichtlich, dass Dr. A.___ die Beschwerdeführerin einer fachgerechten Therapie zu führte; es fehlen Angaben zur Frequenz der Therapie und zur Frage, ob auch Antidepressiva hätten verschrieben werden können, die keinen massgeblichen Einfluss auf das Gewicht der Beschwerdeführerin gehabt hätten. Mit Prof. E.___ (vgl. vorstehend E. 3.7 ) stellt sich zudem die Frage, weshalb Dr. A.___ bei einer schweren Depression und fraglicher Suizidalität keine stationäre Therapie veranlasste. Insbesondere aber führte Dr. A.___ - wie im Übrigen auch Dr. O.___ (vgl. vorstehend E. 3.3) - die seiner Ansicht nach bestehende volle Arbeitsunfähigkeit auch auf die Adipositas der Beschwerdeführerin zu rück, was nicht zu überzeugen vermag: Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schä den bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Er werbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3). Auch wenn sich aufgrund ihrer Schilddrüsenoperation die Gewichtsabnahme verzögerte (vgl. Urk. 3/5), sind v orliegend keine objektiven medizinischen Gründe ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführerin eine Gewichtsreduktion nicht zumutbar wäre. Insbesondere sind den Akten keine Hinweise darauf zu entnehm en, dass die Beschwerdeführerin diesbezüglich seit 2006, als sie erheb lich zunahm (vgl. vorstehend E. 3.5), nachhaltige Anstrengungen unternommen hätte. Somit ist das Übergewicht, obschon zweifellos hindernd und der Gesund heit nicht zuträglich, nicht arbeitsunfähigkeitsverursachend. 4.4 Das bidisziplin äre Gutachten (vorstehend E. 3.6-3.8 ) erging unter Berücksichti gung sämtlicher praxisgemässer Kriterien, die für die Bejahung des Beweiswerts einer medizinischen Expertise zu erfüllen sind. Insbesondere wurde auch eine laborchemische Kontrolle der Medikation vorgenommen, welche zeigte, dass die Beschwerdeführerin entgegen ihrer Darstellung und trotz ihrer Schmerzen kei nerlei Medikamente einnimmt. Dies lässt Rückschlüsse auf den Leidensdruck zu. Dr. D.___ und Prof. E.___ stell t en weitere, erhebliche Diskrepanzen fest. So habe die Beschwerdeführerin einen hinkenden Gang gezeigt, der bei Ablen kung verschwunden sei. Die Untersuchung des Bewegungsapparates war durch Gegenspannen erschwert. Auch die Halswirbelsäule und die rechte Schulter wa ren bei Ablenkung normal beweglich. Die übrigen Gelenke waren normal be weglich. Die bildgebenden Befunde der Wirbelsäule und der Knie seien nicht er heblich. Insbesondere waren Gebrauchsspuren an den Händen ersichtlich, wel che auf einen lang andauernden, kraftvollen Einsatz hinwiesen. Dennoch zeigte die Beschwerdeführerin eine Handkraft, die sogar von Personen mit fortge schrittener Arthritis und Verkrüppelung übertroffen werde. Dr. D.___ ging damit übereinstimmend mit Dr. Y.___ von keiner substantiellen Einschrän kung aus und nannte die von ihr gestellten Diagnosen lediglich deshalb als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, um der Beschwerdeführerin "nicht Unrecht zu tun". Aus versicherungsrechtlicher Sicht ist jedoch von voller Arbeitsfähig keit auszugehen, was sich auch in der psychiatrisch en Begutachtung bestätigte: Prof. E.___ beschrieb ein verdeutlichendes und theatralisches Verhalten mit diffuser Beschwerdeschilderung sowie hi strionische Persönlichkeitszüge. Die Be schwerdeführerin habe dominant und durchsetzungswillig gewirkt. Prof. E.___ vermochte keine Hinweise auf eine Depression festzustellen und erwähnte ein Rentenbegehren. Aus psychiatrischer Sicht sei der Unterbruch der Arbeitsfä higkeit nicht nachvollziehbar. Dementsprechend stellte Prof. E.___ keine Di agnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ; einzig im Zeitraum Sommer bis Winter 2015 habe eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit infolge einer de pressiven Episode bestanden. Dass die Gutachterin und der Gutachter in der bidisziplinären Zusammenfas sung bei einer knie- und rückenschonenden Tätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestierten, ist somit schlüssig begründet. Angesichts der er heblichen Inkonsistenzen und der fehlenden psychiatrischen Diagnose ist auch nicht zu beanstanden, dass die Begutachtung eine - mit Ausnahme der Ge wichtslimite - uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigerin ergab. Ein strukturiertes Beweisverfahren ist bei fehlender psychiatrischer Diagnose nicht notwendig (BGE 143 V 418 E. 7.1 und 143 V 409 E. 4.5.3). Bei voller Ar beitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit besteht keine Invalidität und damit kein Leistungsanspruch. Die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin ver mögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere stellt sich bei fehlen der Invalidität die Frage nach der Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit bei fort geschrittenem Alter (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c) nicht. 4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass keine Invalidität vorliegt. Ein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung besteht nicht. Auf weitere Abklärun gen ( vgl. Urk. 1 S. 2) kann in an tizipierter Beweiswürdigung (BGE 1 24 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d) verzichtet werden. Der angefochtene Entscheid ist rechtens. Dies führt zur Abweisung der Be schwerde. 5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Daniel Bohren - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00391 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 16. April 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bohren Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, war zuletzt als Reinigerin tätig (vgl. Urk. 7/6 Ziff. 5.4) und meldete sich am 8. Juni 2015 wegen verschie denen Beschwerden bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/6). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizi nische Abklärungen und zog die Akten der Taggeldversicherung bei ( Urk. 7/13). Sodann veranlasste sie eine bidisziplinäre Begutachtung (Gutachten vom 1. Juni 2016; Urk. 7/37; Urk. 7/39; Urk. 7/60). Nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren ( Urk. 7/41; Urk. 7/54) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 8. Februar 2017 einen Leistungsanspruch der Versicherten ( Urk. 7/65 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2 8. Februar 2017 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 3 0. März 2017 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Rückweisung zur erneuten Prüfung ( Urk. 1 S. 2). Die Be schwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2017 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Es sei gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von voller Arbeitsfähig keit in der bisherigen Tätigkeit als Reinigerin auszugehen, sofern eher wechsel belastende Tätigkeiten ausgeübt würden. Die bisherige Tätigkeit entspreche ei ner den gesundheitlichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit. Es sei kein anspruchsrelevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen. Eine Übersetzung der auf Portugiesisch verfassten Arztberichte könne nicht zulasten der IV-Stelle gehen; solche Dokumente müssten übersetzt eingereicht werden. Die bidisziplinäre Zu sammenfassung des Gutachtens sei eingeholt und im Rahmen des Einwandver fahrens zugestellt worden (S. 1-2). 2.2 Die Beschwerdeführerin hielt dem entgegen ( Urk. 1), sie habe seit zwei im Jahr 2006 erlittenen Treppenstürzen Beschwerden und zudem rund 40 kg zugenom men. Sie sei allein infolge ihres Körperumfangs in ihrer Bewegungsfreiheit mas siv eingeschränkt. Zumindest anteilsmässig seien eine Schilddrüsenerkrankung und die verschriebenen Medikamente Ursache ihres Übergewichts. Die bidiszip linären Gutachter hätten keine Gesamtbeurteilung vorgenommen; zudem hin gen beide "am Tropf der IV", weshalb ein Gerichtsgutachten einzuholen sei (S. 2 f., S. 6). Weiter sei ihr Übergewicht nicht genügend in die Beurteilung mit ein bezogen worden (S. 7), und der psychiatrische Gutachter habe ihre Krankenge schichte nicht genügend berücksichtigt, zumal ihr behandelnder Psychiater von einer relevanten Einschränkung ausgehe. Auch wenn ihre einzelnen Krankhei ten (nebst dem Übergewicht die Schilddrüsenerkrankung, eine entzündete Spei seröhre sowie Medikamente, die zu Übergewicht führten) keine Arbeitsunfähig keit begründen würden, könnten deren Auswirkungen bei einer Gesamtbeurtei lung durchaus relevant sein. Zudem sei unklar, ob ihr Übergewicht überhaupt reduziert werden könne (S. 8 f.). Weiter habe die Beschwerdegegnerin ihr recht liches Gehör verletzt, indem sie ihr keine Frist zur Übersetzung der portugiesi schen Arztberichte angesetzt habe. Unabhängig davon könne diesen Berichte n auch ohne Sprachkenntnisse entnommen werden, dass auch für die Segmente C3 bis D1 der Wirbelsäule Befunde vorlägen, weshalb dieser Teil der Wirbelsäu le hätte untersucht werden müssen. Zudem sei aufgrund von näher dargelegten Gründen davon auszugehen, dass sie eine allfällige Restarbeitsfähigkeit auf grund ihres Alters nicht mehr verwerten könne (S. 10). 2.3 Die Beschwerdeführerin beantragt sinngemäss eine Rente. Streitig und zu prü fen ist somit ihr Invaliditätsgrad. 3. 3.1 Dr. med. Y.___, Facharzt für Rheumatologie und Rehabilitation, stellte mit Bericht vom 9. November 2009 ( Urk. 7/12/7-8) folgende Diagnosen (S. 1): - chronische mediale Knieschmerzen rechts bei - Degeneration des medialen Meniskus - Status nach traumatischer Kniekontusion 2006, 2008 - Lumbospondylogensyndrom, traumatisch ausgelöst, bei - thorakolumbaler Kyphose - Osteochondrose L4/5 sowie Spondylarthrose L5/S1 Dr. Y.___ hielt fest, dass die chronifizierten Beschwerden lumbal und am rechten Knie wohl nur teilweise durch die nachgewiesene Strukturveränderung erklärt seien. Vor allem lumbal sei eine funktionelle Komponente nicht zu über sehen. Eine IV-Berentung könnte aus rheumatologischer Sicht für die jetzige Tätigkeit in einem Privathaushalt nicht begründet werden (S. 1-2). Mit einem weiteren Bericht vom 9. Februar 2010 ( Urk. 7/12/6) hielt Dr. Y.___ fest, es sei unmöglich gewesen, die Patientin für eine aktivere, muskulär auf bauende Therapie zu motivieren. Medikamentöse Massnahmen führten unwei gerlich zu Nebenwirkungen, wobei die Gewichtszunahme wohl eher der erhöh ten Kalorienzufuhr als dem Ponstan zuzuschreiben sei. Die Indikation zu einer Schmerzbasistherapie mit zentralwirksamen Substanzen sei nicht gegeben, und von chirurgischen Massnahmen am rechten Knie sei dringend abzuraten. Am 2 6. August 2014 ( Urk. 7/12/5) hielt Dr. Y.___ fest, die bildgebende Unter suchung der Lendenwirbelsäule habe die degenerativen Veränderungen vor al lem im Bereich des thorakolumbalen Übergangs bestätigt. Eine eigentliche Dis kushernie finde sich nicht, hingegen finde sich eine zentrale Stenose im Seg ment L1/2 sowie eine Einengung des Foramens L5/S1 links. Den therapeuti schen Möglichkeiten seien leider Grenzen gesetzt. Dem Wunsch der Patientin, eine nicht nur symptomatische, sondern heilende Behandlung zu finden, könne kaum entsprochen werden. Eine die Symptome zweifellos erleichternde Ge wichtsreduktion lasse sich kaum realisieren. 3.2 Dr. Y.___ stellte mit Bericht vom 2. Juli 2015 ( Urk. 7/1 2/1 -3) folgende Dia - g nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - chronisches Lumbospondylogen -Syndrom, initial traumatisch ausgelöst - Segmentdegenerationen ( Osteochondrosen L1/S2, Spondylarthrose L4/5) - zentraler Spinalkanalstenose L4/5 (von fraglicher Relevanz) - Symptomausweitung - chronische mediale Knieschmerzen rechts bei - Degeneration des medialen Meniskus - Status nach traumatischen Kniekontusionen (2006, 2008) Die Beschwerdeführerin klage über Knieschmerzen rechts sowie über chronische lumbale Beschwerden, welche sie auf Unfälle zurückführe. Innerhalb der letzten Jahre sei eine massive Symptomausweitung mit Schmerzen am ganzen Körper, betont in den unteren Extremitäten und verbunden mit einer Beinschwäche, aufgetreten. Eine aussagekräftige Untersuchung sei nie möglich gewesen, da schon bei geringster Berührung, insbesondere im Bereich des Beckens, heftigste Schmerzen angegeben worden seien. Die Schmerzreaktionen seien nicht adä quat. Neurologisch seien nie verbindliche Defizite feststellbar gewesen. Erstaun lich sei, dass in der Bildgebung eine sehr gut entwickelte autochthone Rücken muskulatur zur Darstellung gelange ( Ziff. 1.4). Als Haushalthilfe sei sie nie ar beitsunfähig gewesen ( Ziff. 1.6). 3.3 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Haus arzt der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/6 Ziff. 6.4), stellte mit Bericht vom 2 4. September 2015 ( Urk. 7/19) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - ausgeprägte degenerative Veränderungen der Wirbelsäule - beidseitige rechtsbetonte Varusgonarthrose - massive Adipositas, depressive Episode schweren Grades Die Beschwerdeführerin klage seit mehreren Jahren über Rückenbeschwerden und allgemeine Körperschmerzen. Diverse Diätberatungen wegen Adipositas hätten eher zu Gewichtszunahme geführt. Insgesamt handle es sich um eine sehr schwierig zu führende Patientin ( Ziff. 1.4). Sie sei in der angestammten Tä tigkeit seit November 2014 zu 100 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.7). 3.4 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ei nem Überweisungsschreiben zur Stoffwechselabklärung vom 3 0. August 2015 ( Urk. 7/25/9-11) aus, die Beschwerdeführerin sei ihm vom Hausarzt am 2 8. August 2015 notfallmässig wegen fraglicher Suizidalität überwiesen wor den. Er diagnostizierte eine präsuizidale Krise bei depressiver Episode schweren Grades und diversen somatischen Krankheiten, welche die Depressivität ver stärkten, nebst Schmerzen die massive Adipositas. Neuroleptika und Antidepres siva könnten die Adipositas verstärken. Eine Hospitalisation bleibe vorbehalten. Die Patientin bleibe vorläufig zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 f.). Am 1 7. Dezember 2015 ( Urk. 7/23/1-5 = Urk. 7/25/4-8 ) berichtete Dr. A.___ er neut und stellte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - depressive Episode mittleren/schweren Grades - Adipositas permagna - diverse internistische Krankheiten Dr. A.___ hielt fest, dass jede der genannten Krankheiten die Arbeitsfähigkeit re duziere. Wegen multipler Komorbiditäten verstärkten sich die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1). Seit der Gewichtszunahme sei die Beschwerdeführerin als Spetterin zu 100 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.6). 3.5 Med. pract. B.___, Kompetenzzentrum C.___ AG, hielt mit Bericht vom 4. Februar 2016 ( Urk. 7/26) fest, die Adipositas Grad III habe keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ( Ziff. 1, Ziff. 6). Es sei nach einem im Jahr 2006 erlittenen Sturz mit längerer Immobilität zu einer Gewichtszunahme von insgesamt 40 kg gekommen ( Ziff. 4). Die Behandlung umfasse regelmässige Ernährungsberatung und Ge wichtskontrollen ( Ziff. 5). 3.6 Dr. med. Dr. sc. nat. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Me dizin und für Rheumatologie, stellte in ihrem am 2 8. Mai 2016 nach Berück sichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung eigener und laborchemischer Untersuchungen erstatteten rheumatologischen Teilg utachten ( Urk. 7/37) fol gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 31): - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS bei - leichten degenerativen Veränderungen mit mässiger zentraler Spinal kanaleinengung L1/2 durch paramediane Diskusprotrusion L1/L2 rechts mit möglichen Nervenwurzelkompressionen sowie multiseg mentalen Einengungen der Foramen intervertebrale vor allem L5/S1 links mit möglicher Nervenwurzelirritation L5 links ohne Kompressi on - bildgebend seit zwei Jahren im Wesentlichen unverändert - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden beider Knie bei - beginnenden Gonarthrosen beidseits bei diskreter Verschmälerung des medialen Kompartiments mit beginnender Osteophytose und leichter Degeneration des medialen Meniskus rechts bei intaktem lateralen Meniskus und intakten Kreuz- und Seitbändern Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten die folgenden Diagnosen: - ausgedehnte chronische Schmerzen - Adipositas Grad III (BMI 47.7 kg/m2) mit erhöhtem HbA1c-Wert - Hypercholesterinanämie - Status nach Kontusion des rechten proximalen Unterschenkels Dezember 2006 - Reflux-Ösophagitis Grad I mit Helicobacter-Infektion (Erstdiagnose 2008) - reizlose Sigmadivertikulose In der klinischen Untersuchung seien Diskrepanzen aufgefallen. Es bestehe eine Adipositas Grad III. Die Beschwerdeführerin stöhne oft wegen Schmerzen, wobei dieses Stöhnen bei Ablenkung verschwinde. Intermittierend zeige sie einen hin kenden Gang, der sich bei Ablenkung normalisiere. Die Untersuchung des Be wegungsapparates werde durch Gegenspannung erschwert. Die Beweglichkeit der Lenden -un d Brustwirbelsäule könne deshalb nicht beurteilt werden. Bei der direkten Prüfung der Halswirbelsäule zeige sich eine deutliche Einschränkung; bei Ablenkung sei die Beweglichkeit normal. Dies gelte auch für die Beweglich keit der rechten Schulter. Alle anderen Gelenke seien normal beweglich. Es liege ein pathologischer Dolorimetriebefund im Sinne einer Schmerzausweitung vor. Die bildgebenden Befunde der LWS seien seit Juli 2014 im Wesentlichen unver ändert und seien, wie auch diejenigen der Knie, gering und nicht besonders gravierend. Um der Beschwerdeführerin nicht Unrecht zu tun, würden diese ge ringen Befunde dennoch unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit aufgeführt, obwohl dies durchaus diskutiert werden könne (S. 32). Keines der geprüften Medikamente sei laborchemisch nachweisbar gewesen. Die vorhandenen Befunde erklärten das Ausmass der Beschwerden nur teilweise. Die Beschwerdeführerin könne eine angepasste Tätigkeit zu 100 %, bezogen auf ein 100%-Pensum, ausüben. Weiter zeigten die Gebrauchsspuren an den Hän den, dass sie ihre Hände aktuell lang andauernd kraft voll einsetze. Diskrepant dazu sei die gemessene Handkraft; sogar Personen mit einer fortgeschrittenen Arthritis und Verkrüppelung erreichten in der Regel eine höhere Handkraft als die Beschwerdeführerin. Die Angaben, dass sie gewisse Medikamente regelmäs sig einnehme, habe sich anhand der Untersuchung als nachweislich falsch er wiesen (S. 33). Das Hantieren von Lasten sei ihr bis zu 12.5 kg zumutbar, was einem leichten bis knapp mittelschweren Belastungsniveau entspreche. Solche Tätigkeiten seien zu 100 % zumutbar. Reinigungsarbeiten seien uneingeschränkt zumutbar, so fern die Limitierung bezüglich der Lasten eingehalten werde. Es habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit vorgelegen (S. 35). Die medikamentöse Schmerztherapie habe ein grosses Optimierungspotential. Eine gymnastische und bariatrische Behandlung sei empfehlenswert (S. 36). 3.7 Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie sowie für Psy chiatrie und Psychotherapie, erstattete sein psychiatrisches Teilgutachten am 1. Juni 2016 (Urk. 7/39) unter Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer eigenen Untersuchung und stellte keine Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Einfluss auf die Ar beitsfähigkeit seien die folgenden Diagnosen (S. 30): - Remission einer depressiven Episode (ICD-10 F 32.4) - Persönlichkeitsakzentuierung mit histrionischen Anteilen (ICD-10 Z 73.1) - chronischer Schmerz Die verdeutlichend und theatralisch vorgetragene Beschwerdeschilderung weise einige Diskrepanzen zum Aktenmaterial auf. Die Beschwerdeschilderung sei dif fus. Während aus dem Aktenmaterial keine Hinweise auf ein chronisches gene ralis iertes Schmerzsyndrom hervorgingen, habe die Versicherte angegeben, nach dem Sturz im Jahr 2006 rasch eine Symptomausweitung erlitten zu haben (S. 26 unten). Unklar sei, warum sie sich erst jetzt (nach dem Erbe ihres Elternhauses in Portugal und der AHV-Berentung ihres Ehemannes) als nicht mehr arbeitsfä hig einstufe. Auch um die Aufnahme der psychiatrischen Therapie bestünden weiter Inkonsistenzen. Die Versicherte spreche davon, dass sie durch ihre Kran kenkasse "gezwungen" worden sei. Der Psychiater wolle jedoch im Sommer 2015 eine schwere Depression mit Suizidalität gesehen haben, habe die Versi cherte jedoch nicht stationär eingewiesen und nicht medikamentös behandelt. Dies sei diskrepant und aus gutachterlicher Sicht nur schwer nachvollziehbar. Beim rheumatologischen Untersuch habe sich keines der geprüften Medikamen te im therapeutischen Bereich gefunden. Die Angaben zur Medikamentenanam nese im psychiatrischen Untersuch seien nach Hinweis auf eine erneute Kon trolle divergent zu den ersten Angaben gewesen. Aufgrund dieser Diskrepanzen könne nicht mit letzter Sicherheit ein Rentenbegehren ausgeschlossen werden. Der Leidensdruck sei zu hinterfragen, wenn man die geringen therapeutischen Bemühungen der Versicherten in den Jahren ihrer vermeintlichen chronischen Schmerzstörung betrachte (S. 27 oben). Im Vordergrund der Psychopathologie hätten aktuell die histrionischen Persön lichkeitszüge gestanden. Die Befunddarstellung sei verdeutlichend gewesen und habe theatralisch gewirkt. Es hätten sich Hinweise auf Selbstlimitierung gezeigt. Die Versicherte sei sehr gut spürbar gewesen und hab e dominant und durchset zungswillig gewirkt. Hinweise auf eine Depression hätten sich aktuell nicht er geben (S. 27). Im psychiatrischen Untersuch hätten sich nur geringe strukturelle Veränderun gen gefunden, die die beklagten Beschwerden nicht hätten erklären können. Es hätten sich keine Hinweise auf eine somatoforme Schmerzstörung ergeben, da die wesentlichen Charakteristika ein Auftreten der chronischen Schmerzen unter psychosozialen/emotionalen Belastungsfaktoren und die Abhängigkeit der sub jektiven Schmerzwahrnehmung hiervon nicht vorgelegen hätten. Das Störungs bild sei eher einer Selbstlimitierung zuzuordnen. Ein Rentenbegehren sei zu dis kutieren. Diagnostisch sei von chronischem Schmerz zu sprechen, um der Versi cherten nicht unrecht zu tun (S. 27 unten). Bezüglich der Ressourcenlage sei davon auszugehen, dass die Versicherte durch ihren Ehemann eine gute Unterstützung erfahre. Sie habe jahrelang gearbeitet. Sie verfüge über eine zumindest durchschnittliche Intelligenz, die sie aus psy chiatrischer Sicht befähigen sollte, einfache, körperlich leidensgerechte Arbeiten durchzuführen. Aus psychiatrischer Sicht sei der aktuelle Unterbruch nicht nachvollziehbar (S. 28 oben). Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht könne im Zeitraum Som mer bis Winter 2015 eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit infolge einer de pressiven Episode bestanden haben. Psychiatrische Störungsbilder mit mittel- und langfristiger Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit lägen nicht vor. Auch in Anbetracht der dargestellten Inkonsistenzen könne von keinem IV-relevanten Gesundheitsschaden ausgegangen werden. Die psychischen Störungsbilder und die Somatik führten zu keinen nennenswerten Interaktionen. Es lägen keine Hinweise auf Aggravation oder Simulation vor. Weiter gebe die Versicherte an, sozial gut integriert zu sein (S. 28). Sie verfüge über eine gute Teilhabe (was wiederum diskrepant zu den beklagten Beschwerden sei), eine gute Integration sei hingegen zu bezweifeln. Nach jahrzehntelangem Aufenthalt in der Schweiz spreche sie nur minimal deutsch, wobei ihre Sprachkenntnisse offenbar für den Alltagsgebrauch unzureichend seien. Auch habe sie wenig Kontakte zur schwei zerischen Bevölkerung. Für eine missglückte Integration spreche auch der Um stand, dass sie Portugal als ihr Zuhause nenne (S. 29). Es sei davon auszugehen, dass keine psychiatrischen Störungsbilder mit handi capierenden Fähigkeitsstörungen vorlägen, die Auswirkung auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit von 20 % oder mehr hätten (S. 30 unten). 3.8 Die bidisziplinäre Zusammenfassung ( Urk. 7/60) ergab, dass die Beschwerdefüh rerin aufgrund der gestellten Diagnosen eine LWS- und knieschonende Tätigkeit zu 100 % ausüben könne, bezogen auf ein Pensum von 100 %. Die angestamm te Reinigungstätigkeit sei zumutbar, sofern dabei keine Lasten über 12.5 kg zu hantieren seien. In der angestammten oder in einer anderen angepassten Tätig keit habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden. 4. 4.1 Die im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte ( Urk. 3/3-6) enthalten keine oder keine begründeten Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann. Was sodann den Bericht von Dr. A.___ vom 2 5. März 2017 ( Urk. 3/7) angeht, so enthä lt dieser Bericht keine objektiven Befunde - insbesondere keine, die die Diagnose einer schweren de pressiven E pisode zu untermauern vermöchten -, weshalb auch damit den Be weisanforderungen (vgl. vorstehend E. 1.3) nicht Genüge getan wird. Dies gilt auch für die auf Portugiesisch verfassten Berichte ( Urk. 7/49-53): Dabei handelt es sich um bildgebende Befund e ohne Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (vgl. Urk. 7/50-51 ; Urk. 7/53 ) und um Stellungnahmen von behandelnden Spezial ärzten ( Urk. 7/49; Urk. 7/52), welche jedoch die durch die Gutachter bidiszipli när ermittelten Ergebnisse nicht in Frage stellen, zumal Dr. D.___ unter Ab lenkung überwiegend normale Befunde erhob (vgl. vorstehend E. 3.6). 4.2 Dr. Y.___ (vorstehend E. 3.1-3.2) vermochte die Beschwerden nur teilweise auf die nachgewiesene Strukturveränderung zurückzuführen und hielt fest, es sei vor allem lumbal eine funktionelle Komponente nicht zu übersehen. Die Ge wichtszunahme sei eher der erhöhten Kalorienzufuhr als der Einnahme von Schmerzmitteln zuzuschreiben. Eine aussagekräftige Untersuchung sei nie mög lich gewesen, da die Beschwerdeführerin schon bei geringster Berührung hef tigste Schmerzen angegeben habe. Diese Schmerzreaktion sei nicht adäquat. Dr. Y.___ wies auf die Diskrepanz hin, wonach bildgebend eine sehr gut ent wickelte autochthone Rückenmuskulatur sichtbar sei. Angesichts dieser Feststel lungen ist nachvollziehbar, dass Dr. Y.___ die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit nie als arbeitsunfähig betrachtete. Dass demgegenüber Dr. Z.___ von einer vollen Arbeitsunfähigkeit seit November 2014 aus ging (vgl. vorstehend E. 3.3), wurde nicht weiter begründet und ist wohl auf die Erfahrungstatsache zurückzuführen, dass Hausärzte im Hinblick auf ihre auf tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pati enten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinweisen). 4.3 Dr. A.___ ging infolge einer von ihm diagnostizierten schwer- bis mittelgradigen depressiven Episode von voller Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin aus (vgl. vorstehend E. 3.4). Trotz dieser doch gravierenden Diagnose ist nicht er sichtlich, dass Dr. A.___ die Beschwerdeführerin einer fachgerechten Therapie zu führte; es fehlen Angaben zur Frequenz der Therapie und zur Frage, ob auch Antidepressiva hätten verschrieben werden können, die keinen massgeblichen Einfluss auf das Gewicht der Beschwerdeführerin gehabt hätten. Mit Prof. E.___ (vgl. vorstehend E. 3.7 ) stellt sich zudem die Frage, weshalb Dr. A.___ bei einer schweren Depression und fraglicher Suizidalität keine stationäre Therapie veranlasste. Insbesondere aber führte Dr. A.___ - wie im Übrigen auch Dr. O.___ (vgl. vorstehend E. 3.3) - die seiner Ansicht nach bestehende volle Arbeitsunfähigkeit auch auf die Adipositas der Beschwerdeführerin zu rück, was nicht zu überzeugen vermag: Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schä den bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Er werbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3). Auch wenn sich aufgrund ihrer Schilddrüsenoperation die Gewichtsabnahme verzögerte (vgl. Urk. 3/5), sind v orliegend keine objektiven medizinischen Gründe ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführerin eine Gewichtsreduktion nicht zumutbar wäre. Insbesondere sind den Akten keine Hinweise darauf zu entnehm en, dass die Beschwerdeführerin diesbezüglich seit 2006, als sie erheb lich zunahm (vgl. vorstehend E. 3.5), nachhaltige Anstrengungen unternommen hätte. Somit ist das Übergewicht, obschon zweifellos hindernd und der Gesund heit nicht zuträglich, nicht arbeitsunfähigkeitsverursachend. 4.4 Das bidisziplin äre Gutachten (vorstehend E. 3.6-3.8 ) erging unter Berücksichti gung sämtlicher praxisgemässer Kriterien, die für die Bejahung des Beweiswerts einer medizinischen Expertise zu erfüllen sind. Insbesondere wurde auch eine laborchemische Kontrolle der Medikation vorgenommen, welche zeigte, dass die Beschwerdeführerin entgegen ihrer Darstellung und trotz ihrer Schmerzen kei nerlei Medikamente einnimmt. Dies lässt Rückschlüsse auf den Leidensdruck zu. Dr. D.___ und Prof. E.___ stell t en weitere, erhebliche Diskrepanzen fest. So habe die Beschwerdeführerin einen hinkenden Gang gezeigt, der bei Ablen kung verschwunden sei. Die Untersuchung des Bewegungsapparates war durch Gegenspannen erschwert. Auch die Halswirbelsäule und die rechte Schulter wa ren bei Ablenkung normal beweglich. Die übrigen Gelenke waren normal be weglich. Die bildgebenden Befunde der Wirbelsäule und der Knie seien nicht er heblich. Insbesondere waren Gebrauchsspuren an den Händen ersichtlich, wel che auf einen lang andauernden, kraftvollen Einsatz hinwiesen. Dennoch zeigte die Beschwerdeführerin eine Handkraft, die sogar von Personen mit fortge schrittener Arthritis und Verkrüppelung übertroffen werde. Dr. D.___ ging damit übereinstimmend mit Dr. Y.___ von keiner substantiellen Einschrän kung aus und nannte die von ihr gestellten Diagnosen lediglich deshalb als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, um der Beschwerdeführerin "nicht Unrecht zu tun". Aus versicherungsrechtlicher Sicht ist jedoch von voller Arbeitsfähig keit auszugehen, was sich auch in der psychiatrisch en Begutachtung bestätigte: Prof. E.___ beschrieb ein verdeutlichendes und theatralisches Verhalten mit diffuser Beschwerdeschilderung sowie hi strionische Persönlichkeitszüge. Die Be schwerdeführerin habe dominant und durchsetzungswillig gewirkt. Prof. E.___ vermochte keine Hinweise auf eine Depression festzustellen und erwähnte ein Rentenbegehren. Aus psychiatrischer Sicht sei der Unterbruch der Arbeitsfä higkeit nicht nachvollziehbar. Dementsprechend stellte Prof. E.___ keine Di agnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ; einzig im Zeitraum Sommer bis Winter 2015 habe eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit infolge einer de pressiven Episode bestanden. Dass die Gutachterin und der Gutachter in der bidisziplinären Zusammenfas sung bei einer knie- und rückenschonenden Tätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestierten, ist somit schlüssig begründet. Angesichts der er heblichen Inkonsistenzen und der fehlenden psychiatrischen Diagnose ist auch nicht zu beanstanden, dass die Begutachtung eine - mit Ausnahme der Ge wichtslimite - uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigerin ergab. Ein strukturiertes Beweisverfahren ist bei fehlender psychiatrischer Diagnose nicht notwendig (BGE 143 V 418 E. 7.1 und 143 V 409 E. 4.5.3). Bei voller Ar beitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit besteht keine Invalidität und damit kein Leistungsanspruch. Die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin ver mögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere stellt sich bei fehlen der Invalidität die Frage nach der Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit bei fort geschrittenem Alter (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c) nicht. 4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass keine Invalidität vorliegt. Ein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung besteht nicht. Auf weitere Abklärun gen ( vgl. Urk. 1 S. 2) kann in an tizipierter Beweiswürdigung (BGE 1 24 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d) verzichtet werden. Der angefochtene Entscheid ist rechtens. Dies führt zur Abweisung der Be schwerde. 5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Daniel Bohren - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00391 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 16. April 2018

IV.2017.00391

IV.2017.00391

IV.2017.00391 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard

Urteil vom 16. April 2018

Urteil vom 16. April 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bohren

vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bohren Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich

Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, war zuletzt als Reinigerin tätig (vgl. Urk. 7/6 Ziff. 5.4) und meldete sich am 8. Juni 2015 wegen verschie denen Beschwerden bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/6). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizi nische Abklärungen und zog die Akten der Taggeldversicherung bei ( Urk. 7/13). Sodann veranlasste sie eine bidisziplinäre Begutachtung (Gutachten vom 1. Juni 2016; Urk. 7/37; Urk. 7/39; Urk. 7/60). Nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren ( Urk. 7/41; Urk. 7/54) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 8. Februar 2017 einen Leistungsanspruch der Versicherten ( Urk. 7/65 = Urk. 2).

1. X.___, geboren 1955, war zuletzt als Reinigerin tätig (vgl. Urk. 7/6 Ziff. 5.4) und meldete sich am 8. Juni 2015 wegen verschie denen Beschwerden bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/6). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizi nische Abklärungen und zog die Akten der Taggeldversicherung bei ( Urk. 7/13). Sodann veranlasste sie eine bidisziplinäre Begutachtung (Gutachten vom 1. Juni 2016; Urk. 7/37; Urk. 7/39; Urk. 7/60). Nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren ( Urk. 7/41; Urk. 7/54) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 8. Februar 2017 einen Leistungsanspruch der Versicherten ( Urk. 7/65 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2 8. Februar 2017 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 3 0. März 2017 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Rückweisung zur erneuten Prüfung ( Urk. 1 S. 2). Die Be schwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2017 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8).

2. Gegen die Verfügung vom 2 8. Februar 2017 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 3 0. März 2017 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Rückweisung zur erneuten Prüfung ( Urk. 1 S. 2). Die Be schwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Mai 2017 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Es sei gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von voller Arbeitsfähig keit in der bisherigen Tätigkeit als Reinigerin auszugehen, sofern eher wechsel belastende Tätigkeiten ausgeübt würden. Die bisherige Tätigkeit entspreche ei ner den gesundheitlichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit. Es sei kein anspruchsrelevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen. Eine Übersetzung der auf Portugiesisch verfassten Arztberichte könne nicht zulasten der IV-Stelle gehen; solche Dokumente müssten übersetzt eingereicht werden. Die bidisziplinäre Zu sammenfassung des Gutachtens sei eingeholt und im Rahmen des Einwandver fahrens zugestellt worden (S. 1-2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Es sei gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von voller Arbeitsfähig keit in der bisherigen Tätigkeit als Reinigerin auszugehen, sofern eher wechsel belastende Tätigkeiten ausgeübt würden. Die bisherige Tätigkeit entspreche ei ner den gesundheitlichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit. Es sei kein anspruchsrelevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen. Eine Übersetzung der auf Portugiesisch verfassten Arztberichte könne nicht zulasten der IV-Stelle gehen; solche Dokumente müssten übersetzt eingereicht werden. Die bidisziplinäre Zu sammenfassung des Gutachtens sei eingeholt und im Rahmen des Einwandver fahrens zugestellt worden (S. 1-2). 2.2 Die Beschwerdeführerin hielt dem entgegen ( Urk. 1), sie habe seit zwei im Jahr 2006 erlittenen Treppenstürzen Beschwerden und zudem rund 40 kg zugenom men. Sie sei allein infolge ihres Körperumfangs in ihrer Bewegungsfreiheit mas siv eingeschränkt. Zumindest anteilsmässig seien eine Schilddrüsenerkrankung und die verschriebenen Medikamente Ursache ihres Übergewichts. Die bidiszip linären Gutachter hätten keine Gesamtbeurteilung vorgenommen; zudem hin gen beide "am Tropf der IV", weshalb ein Gerichtsgutachten einzuholen sei (S. 2 f., S. 6). Weiter sei ihr Übergewicht nicht genügend in die Beurteilung mit ein bezogen worden (S. 7), und der psychiatrische Gutachter habe ihre Krankenge schichte nicht genügend berücksichtigt, zumal ihr behandelnder Psychiater von einer relevanten Einschränkung ausgehe. Auch wenn ihre einzelnen Krankhei ten (nebst dem Übergewicht die Schilddrüsenerkrankung, eine entzündete Spei seröhre sowie Medikamente, die zu Übergewicht führten) keine Arbeitsunfähig keit begründen würden, könnten deren Auswirkungen bei einer Gesamtbeurtei lung durchaus relevant sein. Zudem sei unklar, ob ihr Übergewicht überhaupt reduziert werden könne (S. 8 f.). Weiter habe die Beschwerdegegnerin ihr recht liches Gehör verletzt, indem sie ihr keine Frist zur Übersetzung der portugiesi schen Arztberichte angesetzt habe. Unabhängig davon könne diesen Berichte n auch ohne Sprachkenntnisse entnommen werden, dass auch für die Segmente C3 bis D1 der Wirbelsäule Befunde vorlägen, weshalb dieser Teil der Wirbelsäu le hätte untersucht werden müssen. Zudem sei aufgrund von näher dargelegten Gründen davon auszugehen, dass sie eine allfällige Restarbeitsfähigkeit auf grund ihres Alters nicht mehr verwerten könne (S. 10).

2.2 Die Beschwerdeführerin hielt dem entgegen ( Urk. 1), sie habe seit zwei im Jahr 2006 erlittenen Treppenstürzen Beschwerden und zudem rund 40 kg zugenom men. Sie sei allein infolge ihres Körperumfangs in ihrer Bewegungsfreiheit mas siv eingeschränkt. Zumindest anteilsmässig seien eine Schilddrüsenerkrankung und die verschriebenen Medikamente Ursache ihres Übergewichts. Die bidiszip linären Gutachter hätten keine Gesamtbeurteilung vorgenommen; zudem hin gen beide "am Tropf der IV", weshalb ein Gerichtsgutachten einzuholen sei (S. 2 f., S. 6). Weiter sei ihr Übergewicht nicht genügend in die Beurteilung mit ein bezogen worden (S. 7), und der psychiatrische Gutachter habe ihre Krankenge schichte nicht genügend berücksichtigt, zumal ihr behandelnder Psychiater von einer relevanten Einschränkung ausgehe. Auch wenn ihre einzelnen Krankhei ten (nebst dem Übergewicht die Schilddrüsenerkrankung, eine entzündete Spei seröhre sowie Medikamente, die zu Übergewicht führten) keine Arbeitsunfähig keit begründen würden, könnten deren Auswirkungen bei einer Gesamtbeurtei lung durchaus relevant sein. Zudem sei unklar, ob ihr Übergewicht überhaupt reduziert werden könne (S. 8 f.). Weiter habe die Beschwerdegegnerin ihr recht liches Gehör verletzt, indem sie ihr keine Frist zur Übersetzung der portugiesi schen Arztberichte angesetzt habe. Unabhängig davon könne diesen Berichte n auch ohne Sprachkenntnisse entnommen werden, dass auch für die Segmente C3 bis D1 der Wirbelsäule Befunde vorlägen, weshalb dieser Teil der Wirbelsäu le hätte untersucht werden müssen. Zudem sei aufgrund von näher dargelegten Gründen davon auszugehen, dass sie eine allfällige Restarbeitsfähigkeit auf grund ihres Alters nicht mehr verwerten könne (S. 10). 2.3 Die Beschwerdeführerin beantragt sinngemäss eine Rente. Streitig und zu prü fen ist somit ihr Invaliditätsgrad.

2.3 Die Beschwerdeführerin beantragt sinngemäss eine Rente. Streitig und zu prü fen ist somit ihr Invaliditätsgrad. 3.

3. 3.1 Dr. med. Y.___, Facharzt für Rheumatologie und Rehabilitation, stellte mit Bericht vom 9. November 2009 ( Urk. 7/12/7-8) folgende Diagnosen (S. 1):

3.1 Dr. med. Y.___, Facharzt für Rheumatologie und Rehabilitation, stellte mit Bericht vom 9. November 2009 ( Urk. 7/12/7-8) folgende Diagnosen (S. 1): - chronische mediale Knieschmerzen rechts bei

chronische mediale Knieschmerzen rechts bei - Degeneration des medialen Meniskus

Degeneration des medialen Meniskus - Status nach traumatischer Kniekontusion 2006, 2008

Status nach traumatischer Kniekontusion 2006, 2008 - Lumbospondylogensyndrom, traumatisch ausgelöst, bei

Lumbospondylogensyndrom, traumatisch ausgelöst, bei - thorakolumbaler Kyphose

thorakolumbaler Kyphose - Osteochondrose L4/5 sowie Spondylarthrose L5/S1

Osteochondrose L4/5 sowie Spondylarthrose L5/S1 Dr. Y.___ hielt fest, dass die chronifizierten Beschwerden lumbal und am rechten Knie wohl nur teilweise durch die nachgewiesene Strukturveränderung erklärt seien. Vor allem lumbal sei eine funktionelle Komponente nicht zu über sehen. Eine IV-Berentung könnte aus rheumatologischer Sicht für die jetzige Tätigkeit in einem Privathaushalt nicht begründet werden (S. 1-2).

Dr. Y.___ hielt fest, dass die chronifizierten Beschwerden lumbal und am rechten Knie wohl nur teilweise durch die nachgewiesene Strukturveränderung erklärt seien. Vor allem lumbal sei eine funktionelle Komponente nicht zu über sehen. Eine IV-Berentung könnte aus rheumatologischer Sicht für die jetzige Tätigkeit in einem Privathaushalt nicht begründet werden (S. 1-2). Mit einem weiteren Bericht vom 9. Februar 2010 ( Urk. 7/12/6) hielt Dr. Y.___ fest, es sei unmöglich gewesen, die Patientin für eine aktivere, muskulär auf bauende Therapie zu motivieren. Medikamentöse Massnahmen führten unwei gerlich zu Nebenwirkungen, wobei die Gewichtszunahme wohl eher der erhöh ten Kalorienzufuhr als dem Ponstan zuzuschreiben sei. Die Indikation zu einer Schmerzbasistherapie mit zentralwirksamen Substanzen sei nicht gegeben, und von chirurgischen Massnahmen am rechten Knie sei dringend abzuraten.

Mit einem weiteren Bericht vom 9. Februar 2010 ( Urk. 7/12/6) hielt Dr. Y.___ fest, es sei unmöglich gewesen, die Patientin für eine aktivere, muskulär auf bauende Therapie zu motivieren. Medikamentöse Massnahmen führten unwei gerlich zu Nebenwirkungen, wobei die Gewichtszunahme wohl eher der erhöh ten Kalorienzufuhr als dem Ponstan zuzuschreiben sei. Die Indikation zu einer Schmerzbasistherapie mit zentralwirksamen Substanzen sei nicht gegeben, und von chirurgischen Massnahmen am rechten Knie sei dringend abzuraten. Am 2 6. August 2014 ( Urk. 7/12/5) hielt Dr. Y.___ fest, die bildgebende Unter suchung der Lendenwirbelsäule habe die degenerativen Veränderungen vor al lem im Bereich des thorakolumbalen Übergangs bestätigt. Eine eigentliche Dis kushernie finde sich nicht, hingegen finde sich eine zentrale Stenose im Seg ment L1/2 sowie eine Einengung des Foramens L5/S1 links. Den therapeuti schen Möglichkeiten seien leider Grenzen gesetzt. Dem Wunsch der Patientin, eine nicht nur symptomatische, sondern heilende Behandlung zu finden, könne kaum entsprochen werden. Eine die Symptome zweifellos erleichternde Ge wichtsreduktion lasse sich kaum realisieren.

Am 2 6. August 2014 ( Urk. 7/12/5) hielt Dr. Y.___ fest, die bildgebende Unter suchung der Lendenwirbelsäule habe die degenerativen Veränderungen vor al lem im Bereich des thorakolumbalen Übergangs bestätigt. Eine eigentliche Dis kushernie finde sich nicht, hingegen finde sich eine zentrale Stenose im Seg ment L1/2 sowie eine Einengung des Foramens L5/S1 links. Den therapeuti schen Möglichkeiten seien leider Grenzen gesetzt. Dem Wunsch der Patientin, eine nicht nur symptomatische, sondern heilende Behandlung zu finden, könne kaum entsprochen werden. Eine die Symptome zweifellos erleichternde Ge wichtsreduktion lasse sich kaum realisieren. 3.2 Dr. Y.___ stellte mit Bericht vom 2. Juli 2015 ( Urk. 7/1 2/1 -3) folgende Dia - g nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

3.2 Dr. Y.___ stellte mit Bericht vom 2. Juli 2015 ( Urk. 7/1 2/1 -3) folgende Dia g nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - chronisches Lumbospondylogen -Syndrom, initial traumatisch ausgelöst

chronisches Lumbospondylogen -Syndrom, initial traumatisch ausgelöst - Segmentdegenerationen ( Osteochondrosen L1/S2, Spondylarthrose L4/5)

Segmentdegenerationen ( Osteochondrosen L1/S2, Spondylarthrose L4/5) - zentraler Spinalkanalstenose L4/5 (von fraglicher Relevanz)

zentraler Spinalkanalstenose L4/5 (von fraglicher Relevanz) - Symptomausweitung

Symptomausweitung - chronische mediale Knieschmerzen rechts bei

chronische mediale Knieschmerzen rechts bei - Degeneration des medialen Meniskus

Degeneration des medialen Meniskus - Status nach traumatischen Kniekontusionen (2006, 2008)

Status nach traumatischen Kniekontusionen (2006, 2008) Die Beschwerdeführerin klage über Knieschmerzen rechts sowie über chronische lumbale Beschwerden, welche sie auf Unfälle zurückführe. Innerhalb der letzten Jahre sei eine massive Symptomausweitung mit Schmerzen am ganzen Körper, betont in den unteren Extremitäten und verbunden mit einer Beinschwäche, aufgetreten. Eine aussagekräftige Untersuchung sei nie möglich gewesen, da schon bei geringster Berührung, insbesondere im Bereich des Beckens, heftigste Schmerzen angegeben worden seien. Die Schmerzreaktionen seien nicht adä quat. Neurologisch seien nie verbindliche Defizite feststellbar gewesen. Erstaun lich sei, dass in der Bildgebung eine sehr gut entwickelte autochthone Rücken muskulatur zur Darstellung gelange ( Ziff. 1.4). Als Haushalthilfe sei sie nie ar beitsunfähig gewesen ( Ziff. 1.6).

Die Beschwerdeführerin klage über Knieschmerzen rechts sowie über chronische lumbale Beschwerden, welche sie auf Unfälle zurückführe. Innerhalb der letzten Jahre sei eine massive Symptomausweitung mit Schmerzen am ganzen Körper, betont in den unteren Extremitäten und verbunden mit einer Beinschwäche, aufgetreten. Eine aussagekräftige Untersuchung sei nie möglich gewesen, da schon bei geringster Berührung, insbesondere im Bereich des Beckens, heftigste Schmerzen angegeben worden seien. Die Schmerzreaktionen seien nicht adä quat. Neurologisch seien nie verbindliche Defizite feststellbar gewesen. Erstaun lich sei, dass in der Bildgebung eine sehr gut entwickelte autochthone Rücken muskulatur zur Darstellung gelange ( Ziff. 1.4). Als Haushalthilfe sei sie nie ar beitsunfähig gewesen ( Ziff. 1.6). 3.3 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Haus arzt der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/6 Ziff. 6.4), stellte mit Bericht vom 2 4. September 2015 ( Urk. 7/19) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

3.3 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Haus arzt der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/6 Ziff. 6.4), stellte mit Bericht vom 2 4. September 2015 ( Urk. 7/19) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - ausgeprägte degenerative Veränderungen der Wirbelsäule

ausgeprägte degenerative Veränderungen der Wirbelsäule - beidseitige rechtsbetonte Varusgonarthrose

beidseitige rechtsbetonte Varusgonarthrose - massive Adipositas, depressive Episode schweren Grades

massive Adipositas, depressive Episode schweren Grades Die Beschwerdeführerin klage seit mehreren Jahren über Rückenbeschwerden und allgemeine Körperschmerzen. Diverse Diätberatungen wegen Adipositas hätten eher zu Gewichtszunahme geführt. Insgesamt handle es sich um eine sehr schwierig zu führende Patientin ( Ziff. 1.4). Sie sei in der angestammten Tä tigkeit seit November 2014 zu 100 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.7).

Die Beschwerdeführerin klage seit mehreren Jahren über Rückenbeschwerden und allgemeine Körperschmerzen. Diverse Diätberatungen wegen Adipositas hätten eher zu Gewichtszunahme geführt. Insgesamt handle es sich um eine sehr schwierig zu führende Patientin ( Ziff. 1.4). Sie sei in der angestammten Tä tigkeit seit November 2014 zu 100 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.7). 3.4 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ei nem Überweisungsschreiben zur Stoffwechselabklärung vom 3 0. August 2015 ( Urk. 7/25/9-11) aus, die Beschwerdeführerin sei ihm vom Hausarzt am 2 8. August 2015 notfallmässig wegen fraglicher Suizidalität überwiesen wor den. Er diagnostizierte eine präsuizidale Krise bei depressiver Episode schweren Grades und diversen somatischen Krankheiten, welche die Depressivität ver stärkten, nebst Schmerzen die massive Adipositas. Neuroleptika und Antidepres siva könnten die Adipositas verstärken. Eine Hospitalisation bleibe vorbehalten. Die Patientin bleibe vorläufig zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 f.).

3.4 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ei nem Überweisungsschreiben zur Stoffwechselabklärung vom 3 0. August 2015 ( Urk. 7/25/9-11) aus, die Beschwerdeführerin sei ihm vom Hausarzt am 2 8. August 2015 notfallmässig wegen fraglicher Suizidalität überwiesen wor den. Er diagnostizierte eine präsuizidale Krise bei depressiver Episode schweren Grades und diversen somatischen Krankheiten, welche die Depressivität ver stärkten, nebst Schmerzen die massive Adipositas. Neuroleptika und Antidepres siva könnten die Adipositas verstärken. Eine Hospitalisation bleibe vorbehalten. Die Patientin bleibe vorläufig zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 f.). Am 1 7. Dezember 2015 ( Urk. 7/23/1-5 = Urk. 7/25/4-8 ) berichtete Dr. A.___ er neut und stellte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

Am 1 7. Dezember 2015 ( Urk. 7/23/1-5 = Urk. 7/25/4-8 ) berichtete Dr. A.___ er neut und stellte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - depressive Episode mittleren/schweren Grades

depressive Episode mittleren/schweren Grades - Adipositas permagna

Adipositas permagna - diverse internistische Krankheiten

diverse internistische Krankheiten Dr. A.___ hielt fest, dass jede der genannten Krankheiten die Arbeitsfähigkeit re duziere. Wegen multipler Komorbiditäten verstärkten sich die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1).

Dr. A.___ hielt fest, dass jede der genannten Krankheiten die Arbeitsfähigkeit re duziere. Wegen multipler Komorbiditäten verstärkten sich die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1). Seit der Gewichtszunahme sei die Beschwerdeführerin als Spetterin zu 100 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.6).

Seit der Gewichtszunahme sei die Beschwerdeführerin als Spetterin zu 100 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.6). 3.5 Med. pract. B.___, Kompetenzzentrum C.___ AG, hielt mit Bericht vom 4. Februar 2016 ( Urk. 7/26) fest, die Adipositas Grad III habe keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ( Ziff. 1, Ziff. 6). Es sei nach einem im Jahr 2006 erlittenen Sturz mit längerer Immobilität zu einer Gewichtszunahme von insgesamt 40 kg gekommen ( Ziff. 4). Die Behandlung umfasse regelmässige Ernährungsberatung und Ge wichtskontrollen ( Ziff. 5).

3.5 Med. pract. B.___, Kompetenzzentrum C.___ AG, hielt mit Bericht vom 4. Februar 2016 ( Urk. 7/26) fest, die Adipositas Grad III habe keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ( Ziff. 1, Ziff. 6). Es sei nach einem im Jahr 2006 erlittenen Sturz mit längerer Immobilität zu einer Gewichtszunahme von insgesamt 40 kg gekommen ( Ziff. 4). Die Behandlung umfasse regelmässige Ernährungsberatung und Ge wichtskontrollen ( Ziff. 5). 3.6 Dr. med. Dr. sc. nat. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Me dizin und für Rheumatologie, stellte in ihrem am 2 8. Mai 2016 nach Berück sichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung eigener und laborchemischer Untersuchungen erstatteten rheumatologischen Teilg utachten ( Urk. 7/37) fol gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 31):

3.6 Dr. med. Dr. sc. nat. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Me dizin und für Rheumatologie, stellte in ihrem am 2 8. Mai 2016 nach Berück sichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung eigener und laborchemischer Untersuchungen erstatteten rheumatologischen Teilg utachten ( Urk. 7/37) fol gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 31): - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS bei

verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS bei - leichten degenerativen Veränderungen mit mässiger zentraler Spinal kanaleinengung L1/2 durch paramediane Diskusprotrusion L1/L2 rechts mit möglichen Nervenwurzelkompressionen sowie multiseg mentalen Einengungen der Foramen intervertebrale vor allem L5/S1 links mit möglicher Nervenwurzelirritation L5 links ohne Kompressi on

leichten degenerativen Veränderungen mit mässiger zentraler Spinal kanaleinengung L1/2 durch paramediane Diskusprotrusion L1/L2 rechts mit möglichen Nervenwurzelkompressionen sowie multiseg mentalen Einengungen der Foramen intervertebrale vor allem L5/S1 links mit möglicher Nervenwurzelirritation L5 links ohne Kompressi on - bildgebend seit zwei Jahren im Wesentlichen unverändert

bildgebend seit zwei Jahren im Wesentlichen unverändert - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden beider Knie bei

verminderte Belastbarkeit und Beschwerden beider Knie bei - beginnenden Gonarthrosen beidseits bei diskreter Verschmälerung des medialen Kompartiments mit beginnender Osteophytose und leichter Degeneration des medialen Meniskus rechts bei intaktem lateralen Meniskus und intakten Kreuz- und Seitbändern

beginnenden Gonarthrosen beidseits bei diskreter Verschmälerung des medialen Kompartiments mit beginnender Osteophytose und leichter Degeneration des medialen Meniskus rechts bei intaktem lateralen Meniskus und intakten Kreuz- und Seitbändern Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten die folgenden Diagnosen:

Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten die folgenden Diagnosen: - ausgedehnte chronische Schmerzen

ausgedehnte chronische Schmerzen - Adipositas Grad III (BMI 47.7 kg/m2) mit erhöhtem HbA1c-Wert

Adipositas Grad III (BMI 47.7 kg/m2) mit erhöhtem HbA1c-Wert - Hypercholesterinanämie

Hypercholesterinanämie - Status nach Kontusion des rechten proximalen Unterschenkels Dezember 2006

Status nach Kontusion des rechten proximalen Unterschenkels Dezember 2006 - Reflux-Ösophagitis Grad I mit Helicobacter-Infektion (Erstdiagnose 2008)

Reflux-Ösophagitis Grad I mit Helicobacter-Infektion (Erstdiagnose 2008) - reizlose Sigmadivertikulose

reizlose Sigmadivertikulose In der klinischen Untersuchung seien Diskrepanzen aufgefallen. Es bestehe eine Adipositas Grad III. Die Beschwerdeführerin stöhne oft wegen Schmerzen, wobei dieses Stöhnen bei Ablenkung verschwinde. Intermittierend zeige sie einen hin kenden Gang, der sich bei Ablenkung normalisiere. Die Untersuchung des Be wegungsapparates werde durch Gegenspannung erschwert. Die Beweglichkeit der Lenden -un d Brustwirbelsäule könne deshalb nicht beurteilt werden. Bei der direkten Prüfung der Halswirbelsäule zeige sich eine deutliche Einschränkung; bei Ablenkung sei die Beweglichkeit normal. Dies gelte auch für die Beweglich keit der rechten Schulter. Alle anderen Gelenke seien normal beweglich. Es liege ein pathologischer Dolorimetriebefund im Sinne einer Schmerzausweitung vor. Die bildgebenden Befunde der LWS seien seit Juli 2014 im Wesentlichen unver ändert und seien, wie auch diejenigen der Knie, gering und nicht besonders gravierend. Um der Beschwerdeführerin nicht Unrecht zu tun, würden diese ge ringen Befunde dennoch unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit aufgeführt, obwohl dies durchaus diskutiert werden könne (S. 32).

In der klinischen Untersuchung seien Diskrepanzen aufgefallen. Es bestehe eine Adipositas Grad III. Die Beschwerdeführerin stöhne oft wegen Schmerzen, wobei dieses Stöhnen bei Ablenkung verschwinde. Intermittierend zeige sie einen hin kenden Gang, der sich bei Ablenkung normalisiere. Die Untersuchung des Be wegungsapparates werde durch Gegenspannung erschwert. Die Beweglichkeit der Lenden -un d Brustwirbelsäule könne deshalb nicht beurteilt werden. Bei der direkten Prüfung der Halswirbelsäule zeige sich eine deutliche Einschränkung; bei Ablenkung sei die Beweglichkeit normal. Dies gelte auch für die Beweglich keit der rechten Schulter. Alle anderen Gelenke seien normal beweglich. Es liege ein pathologischer Dolorimetriebefund im Sinne einer Schmerzausweitung vor. Die bildgebenden Befunde der LWS seien seit Juli 2014 im Wesentlichen unver ändert und seien, wie auch diejenigen der Knie, gering und nicht besonders gravierend. Um der Beschwerdeführerin nicht Unrecht zu tun, würden diese ge ringen Befunde dennoch unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit aufgeführt, obwohl dies durchaus diskutiert werden könne (S. 32). Keines der geprüften Medikamente sei laborchemisch nachweisbar gewesen. Die vorhandenen Befunde erklärten das Ausmass der Beschwerden nur teilweise. Die Beschwerdeführerin könne eine angepasste Tätigkeit zu 100 %, bezogen auf ein 100%-Pensum, ausüben. Weiter zeigten die Gebrauchsspuren an den Hän den, dass sie ihre Hände aktuell lang andauernd kraft voll einsetze. Diskrepant dazu sei die gemessene Handkraft; sogar Personen mit einer fortgeschrittenen Arthritis und Verkrüppelung erreichten in der Regel eine höhere Handkraft als die Beschwerdeführerin. Die Angaben, dass sie gewisse Medikamente regelmäs sig einnehme, habe sich anhand der Untersuchung als nachweislich falsch er wiesen (S. 33).

Keines der geprüften Medikamente sei laborchemisch nachweisbar gewesen. Die vorhandenen Befunde erklärten das Ausmass der Beschwerden nur teilweise. Die Beschwerdeführerin könne eine angepasste Tätigkeit zu 100 %, bezogen auf ein 100%-Pensum, ausüben. Weiter zeigten die Gebrauchsspuren an den Hän den, dass sie ihre Hände aktuell lang andauernd kraft voll einsetze. Diskrepant dazu sei die gemessene Handkraft; sogar Personen mit einer fortgeschrittenen Arthritis und Verkrüppelung erreichten in der Regel eine höhere Handkraft als die Beschwerdeführerin. Die Angaben, dass sie gewisse Medikamente regelmäs sig einnehme, habe sich anhand der Untersuchung als nachweislich falsch er wiesen (S. 33). Das Hantieren von Lasten sei ihr bis zu 12.5 kg zumutbar, was einem leichten bis knapp mittelschweren Belastungsniveau entspreche. Solche Tätigkeiten seien zu 100 % zumutbar. Reinigungsarbeiten seien uneingeschränkt zumutbar, so fern die Limitierung bezüglich der Lasten eingehalten werde. Es habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit vorgelegen (S. 35). Die medikamentöse Schmerztherapie habe ein grosses Optimierungspotential. Eine gymnastische und bariatrische Behandlung sei empfehlenswert (S. 36).

Das Hantieren von Lasten sei ihr bis zu 12.5 kg zumutbar, was einem leichten bis knapp mittelschweren Belastungsniveau entspreche. Solche Tätigkeiten seien zu 100 % zumutbar. Reinigungsarbeiten seien uneingeschränkt zumutbar, so fern die Limitierung bezüglich der Lasten eingehalten werde. Es habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit vorgelegen (S. 35). Die medikamentöse Schmerztherapie habe ein grosses Optimierungspotential. Eine gymnastische und bariatrische Behandlung sei empfehlenswert (S. 36). 3.7 Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie sowie für Psy chiatrie und Psychotherapie, erstattete sein psychiatrisches Teilgutachten am 1. Juni 2016 (Urk. 7/39) unter Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer eigenen Untersuchung und stellte keine Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Einfluss auf die Ar beitsfähigkeit seien die folgenden Diagnosen (S. 30):

3.7 Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie sowie für Psy chiatrie und Psychotherapie, erstattete sein psychiatrisches Teilgutachten am 1. Juni 2016 (Urk. 7/39) unter Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer eigenen Untersuchung und stellte keine Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Einfluss auf die Ar beitsfähigkeit seien die folgenden Diagnosen (S. 30): - Remission einer depressiven Episode (ICD-10 F 32.4)

Remission einer depressiven Episode (ICD-10 F 32.4) - Persönlichkeitsakzentuierung mit histrionischen Anteilen (ICD-10 Z 73.1)

Persönlichkeitsakzentuierung mit histrionischen Anteilen (ICD-10 Z 73.1) - chronischer Schmerz

chronischer Schmerz Die verdeutlichend und theatralisch vorgetragene Beschwerdeschilderung weise einige Diskrepanzen zum Aktenmaterial auf. Die Beschwerdeschilderung sei dif fus. Während aus dem Aktenmaterial keine Hinweise auf ein chronisches gene ralis iertes Schmerzsyndrom hervorgingen, habe die Versicherte angegeben, nach dem Sturz im Jahr 2006 rasch eine Symptomausweitung erlitten zu haben (S. 26 unten). Unklar sei, warum sie sich erst jetzt (nach dem Erbe ihres Elternhauses in Portugal und der AHV-Berentung ihres Ehemannes) als nicht mehr arbeitsfä hig einstufe. Auch um die Aufnahme der psychiatrischen Therapie bestünden weiter Inkonsistenzen. Die Versicherte spreche davon, dass sie durch ihre Kran kenkasse "gezwungen" worden sei. Der Psychiater wolle jedoch im Sommer 2015 eine schwere Depression mit Suizidalität gesehen haben, habe die Versi cherte jedoch nicht stationär eingewiesen und nicht medikamentös behandelt. Dies sei diskrepant und aus gutachterlicher Sicht nur schwer nachvollziehbar. Beim rheumatologischen Untersuch habe sich keines der geprüften Medikamen te im therapeutischen Bereich gefunden. Die Angaben zur Medikamentenanam nese im psychiatrischen Untersuch seien nach Hinweis auf eine erneute Kon trolle divergent zu den ersten Angaben gewesen. Aufgrund dieser Diskrepanzen könne nicht mit letzter Sicherheit ein Rentenbegehren ausgeschlossen werden. Der Leidensdruck sei zu hinterfragen, wenn man die geringen therapeutischen Bemühungen der Versicherten in den Jahren ihrer vermeintlichen chronischen Schmerzstörung betrachte (S. 27 oben).

Die verdeutlichend und theatralisch vorgetragene Beschwerdeschilderung weise einige Diskrepanzen zum Aktenmaterial auf. Die Beschwerdeschilderung sei dif fus. Während aus dem Aktenmaterial keine Hinweise auf ein chronisches gene ralis iertes Schmerzsyndrom hervorgingen, habe die Versicherte angegeben, nach dem Sturz im Jahr 2006 rasch eine Symptomausweitung erlitten zu haben (S. 26 unten). Unklar sei, warum sie sich erst jetzt (nach dem Erbe ihres Elternhauses in Portugal und der AHV-Berentung ihres Ehemannes) als nicht mehr arbeitsfä hig einstufe. Auch um die Aufnahme der psychiatrischen Therapie bestünden weiter Inkonsistenzen. Die Versicherte spreche davon, dass sie durch ihre Kran kenkasse "gezwungen" worden sei. Der Psychiater wolle jedoch im Sommer 2015 eine schwere Depression mit Suizidalität gesehen haben, habe die Versi cherte jedoch nicht stationär eingewiesen und nicht medikamentös behandelt. Dies sei diskrepant und aus gutachterlicher Sicht nur schwer nachvollziehbar. Beim rheumatologischen Untersuch habe sich keines der geprüften Medikamen te im therapeutischen Bereich gefunden. Die Angaben zur Medikamentenanam nese im psychiatrischen Untersuch seien nach Hinweis auf eine erneute Kon trolle divergent zu den ersten Angaben gewesen. Aufgrund dieser Diskrepanzen könne nicht mit letzter Sicherheit ein Rentenbegehren ausgeschlossen werden. Der Leidensdruck sei zu hinterfragen, wenn man die geringen therapeutischen Bemühungen der Versicherten in den Jahren ihrer vermeintlichen chronischen Schmerzstörung betrachte (S. 27 oben). Im Vordergrund der Psychopathologie hätten aktuell die histrionischen Persön lichkeitszüge gestanden. Die Befunddarstellung sei verdeutlichend gewesen und habe theatralisch gewirkt. Es hätten sich Hinweise auf Selbstlimitierung gezeigt. Die Versicherte sei sehr gut spürbar gewesen und hab e dominant und durchset zungswillig gewirkt. Hinweise auf eine Depression hätten sich aktuell nicht er geben (S. 27).

Im Vordergrund der Psychopathologie hätten aktuell die histrionischen Persön lichkeitszüge gestanden. Die Befunddarstellung sei verdeutlichend gewesen und habe theatralisch gewirkt. Es hätten sich Hinweise auf Selbstlimitierung gezeigt. Die Versicherte sei sehr gut spürbar gewesen und hab e dominant und durchset zungswillig gewirkt. Hinweise auf eine Depression hätten sich aktuell nicht er geben (S. 27). Im psychiatrischen Untersuch hätten sich nur geringe strukturelle Veränderun gen gefunden, die die beklagten Beschwerden nicht hätten erklären können. Es hätten sich keine Hinweise auf eine somatoforme Schmerzstörung ergeben, da die wesentlichen Charakteristika ein Auftreten der chronischen Schmerzen unter psychosozialen/emotionalen Belastungsfaktoren und die Abhängigkeit der sub jektiven Schmerzwahrnehmung hiervon nicht vorgelegen hätten. Das Störungs bild sei eher einer Selbstlimitierung zuzuordnen. Ein Rentenbegehren sei zu dis kutieren. Diagnostisch sei von chronischem Schmerz zu sprechen, um der Versi cherten nicht unrecht zu tun (S. 27 unten).

Im psychiatrischen Untersuch hätten sich nur geringe strukturelle Veränderun gen gefunden, die die beklagten Beschwerden nicht hätten erklären können. Es hätten sich keine Hinweise auf eine somatoforme Schmerzstörung ergeben, da die wesentlichen Charakteristika ein Auftreten der chronischen Schmerzen unter psychosozialen/emotionalen Belastungsfaktoren und die Abhängigkeit der sub jektiven Schmerzwahrnehmung hiervon nicht vorgelegen hätten. Das Störungs bild sei eher einer Selbstlimitierung zuzuordnen. Ein Rentenbegehren sei zu dis kutieren. Diagnostisch sei von chronischem Schmerz zu sprechen, um der Versi cherten nicht unrecht zu tun (S. 27 unten). Bezüglich der Ressourcenlage sei davon auszugehen, dass die Versicherte durch ihren Ehemann eine gute Unterstützung erfahre. Sie habe jahrelang gearbeitet. Sie verfüge über eine zumindest durchschnittliche Intelligenz, die sie aus psy chiatrischer Sicht befähigen sollte, einfache, körperlich leidensgerechte Arbeiten durchzuführen. Aus psychiatrischer Sicht sei der aktuelle Unterbruch nicht nachvollziehbar (S. 28 oben).

Bezüglich der Ressourcenlage sei davon auszugehen, dass die Versicherte durch ihren Ehemann eine gute Unterstützung erfahre. Sie habe jahrelang gearbeitet. Sie verfüge über eine zumindest durchschnittliche Intelligenz, die sie aus psy chiatrischer Sicht befähigen sollte, einfache, körperlich leidensgerechte Arbeiten durchzuführen. Aus psychiatrischer Sicht sei der aktuelle Unterbruch nicht nachvollziehbar (S. 28 oben). Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht könne im Zeitraum Som mer bis Winter 2015 eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit infolge einer de pressiven Episode bestanden haben. Psychiatrische Störungsbilder mit mittel- und langfristiger Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit lägen nicht vor. Auch in Anbetracht der dargestellten Inkonsistenzen könne von keinem IV-relevanten Gesundheitsschaden ausgegangen werden. Die psychischen Störungsbilder und die Somatik führten zu keinen nennenswerten Interaktionen. Es lägen keine Hinweise auf Aggravation oder Simulation vor. Weiter gebe die Versicherte an, sozial gut integriert zu sein (S. 28). Sie verfüge über eine gute Teilhabe (was wiederum diskrepant zu den beklagten Beschwerden sei), eine gute Integration sei hingegen zu bezweifeln. Nach jahrzehntelangem Aufenthalt in der Schweiz spreche sie nur minimal deutsch, wobei ihre Sprachkenntnisse offenbar für den Alltagsgebrauch unzureichend seien. Auch habe sie wenig Kontakte zur schwei zerischen Bevölkerung. Für eine missglückte Integration spreche auch der Um stand, dass sie Portugal als ihr Zuhause nenne (S. 29).

Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht könne im Zeitraum Som mer bis Winter 2015 eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit infolge einer de pressiven Episode bestanden haben. Psychiatrische Störungsbilder mit mittel- und langfristiger Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit lägen nicht vor. Auch in Anbetracht der dargestellten Inkonsistenzen könne von keinem IV-relevanten Gesundheitsschaden ausgegangen werden. Die psychischen Störungsbilder und die Somatik führten zu keinen nennenswerten Interaktionen. Es lägen keine Hinweise auf Aggravation oder Simulation vor. Weiter gebe die Versicherte an, sozial gut integriert zu sein (S. 28). Sie verfüge über eine gute Teilhabe (was wiederum diskrepant zu den beklagten Beschwerden sei), eine gute Integration sei hingegen zu bezweifeln. Nach jahrzehntelangem Aufenthalt in der Schweiz spreche sie nur minimal deutsch, wobei ihre Sprachkenntnisse offenbar für den Alltagsgebrauch unzureichend seien. Auch habe sie wenig Kontakte zur schwei zerischen Bevölkerung. Für eine missglückte Integration spreche auch der Um stand, dass sie Portugal als ihr Zuhause nenne (S. 29). Es sei davon auszugehen, dass keine psychiatrischen Störungsbilder mit handi capierenden Fähigkeitsstörungen vorlägen, die Auswirkung auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit von 20 % oder mehr hätten (S. 30 unten).

Es sei davon auszugehen, dass keine psychiatrischen Störungsbilder mit handi capierenden Fähigkeitsstörungen vorlägen, die Auswirkung auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit von 20 % oder mehr hätten (S. 30 unten). 3.8 Die bidisziplinäre Zusammenfassung ( Urk. 7/60) ergab, dass die Beschwerdefüh rerin aufgrund der gestellten Diagnosen eine LWS- und knieschonende Tätigkeit zu 100 % ausüben könne, bezogen auf ein Pensum von 100 %. Die angestamm te Reinigungstätigkeit sei zumutbar, sofern dabei keine Lasten über 12.5 kg zu hantieren seien. In der angestammten oder in einer anderen angepassten Tätig keit habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden.

3.8 Die bidisziplinäre Zusammenfassung ( Urk. 7/60) ergab, dass die Beschwerdefüh rerin aufgrund der gestellten Diagnosen eine LWS- und knieschonende Tätigkeit zu 100 % ausüben könne, bezogen auf ein Pensum von 100 %. Die angestamm te Reinigungstätigkeit sei zumutbar, sofern dabei keine Lasten über 12.5 kg zu hantieren seien. In der angestammten oder in einer anderen angepassten Tätig keit habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden. 4.

4. 4.1 Die im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte ( Urk. 3/3-6) enthalten keine oder keine begründeten Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann. Was sodann den Bericht von Dr. A.___ vom 2 5. März 2017 ( Urk. 3/7) angeht, so enthä lt dieser Bericht keine objektiven Befunde - insbesondere keine, die die Diagnose einer schweren de pressiven E pisode zu untermauern vermöchten -, weshalb auch damit den Be weisanforderungen (vgl. vorstehend E. 1.3) nicht Genüge getan wird. Dies gilt auch für die auf Portugiesisch verfassten Berichte ( Urk. 7/49-53): Dabei handelt es sich um bildgebende Befund e ohne Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (vgl. Urk. 7/50-51 ; Urk. 7/53 ) und um Stellungnahmen von behandelnden Spezial ärzten ( Urk. 7/49; Urk. 7/52), welche jedoch die durch die Gutachter bidiszipli när ermittelten Ergebnisse nicht in Frage stellen, zumal Dr. D.___ unter Ab lenkung überwiegend normale Befunde erhob (vgl. vorstehend E. 3.6).

4.1 Die im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte ( Urk. 3/3-6) enthalten keine oder keine begründeten Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann. Was sodann den Bericht von Dr. A.___ vom 2 5. März 2017 ( Urk. 3/7) angeht, so enthä lt dieser Bericht keine objektiven Befunde - insbesondere keine, die die Diagnose einer schweren de pressiven E pisode zu untermauern vermöchten -, weshalb auch damit den Be weisanforderungen (vgl. vorstehend E. 1.3) nicht Genüge getan wird. Dies gilt auch für die auf Portugiesisch verfassten Berichte ( Urk. 7/49-53): Dabei handelt es sich um bildgebende Befund e ohne Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (vgl. Urk. 7/50-51 ; Urk. 7/53 ) und um Stellungnahmen von behandelnden Spezial ärzten ( Urk. 7/49; Urk. 7/52), welche jedoch die durch die Gutachter bidiszipli när ermittelten Ergebnisse nicht in Frage stellen, zumal Dr. D.___ unter Ab lenkung überwiegend normale Befunde erhob (vgl. vorstehend E. 3.6). 4.2 Dr. Y.___ (vorstehend E. 3.1-3.2) vermochte die Beschwerden nur teilweise auf die nachgewiesene Strukturveränderung zurückzuführen und hielt fest, es sei vor allem lumbal eine funktionelle Komponente nicht zu übersehen. Die Ge wichtszunahme sei eher der erhöhten Kalorienzufuhr als der Einnahme von Schmerzmitteln zuzuschreiben. Eine aussagekräftige Untersuchung sei nie mög lich gewesen, da die Beschwerdeführerin schon bei geringster Berührung hef tigste Schmerzen angegeben habe. Diese Schmerzreaktion sei nicht adäquat. Dr. Y.___ wies auf die Diskrepanz hin, wonach bildgebend eine sehr gut ent wickelte autochthone Rückenmuskulatur sichtbar sei. Angesichts dieser Feststel lungen ist nachvollziehbar, dass Dr. Y.___ die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit nie als arbeitsunfähig betrachtete. Dass demgegenüber Dr. Z.___ von einer vollen Arbeitsunfähigkeit seit November 2014 aus ging (vgl. vorstehend E. 3.3), wurde nicht weiter begründet und ist wohl auf die Erfahrungstatsache zurückzuführen, dass Hausärzte im Hinblick auf ihre auf tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pati enten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinweisen).

4.2 Dr. Y.___ (vorstehend E. 3.1-3.2) vermochte die Beschwerden nur teilweise auf die nachgewiesene Strukturveränderung zurückzuführen und hielt fest, es sei vor allem lumbal eine funktionelle Komponente nicht zu übersehen. Die Ge wichtszunahme sei eher der erhöhten Kalorienzufuhr als der Einnahme von Schmerzmitteln zuzuschreiben. Eine aussagekräftige Untersuchung sei nie mög lich gewesen, da die Beschwerdeführerin schon bei geringster Berührung hef tigste Schmerzen angegeben habe. Diese Schmerzreaktion sei nicht adäquat. Dr. Y.___ wies auf die Diskrepanz hin, wonach bildgebend eine sehr gut ent wickelte autochthone Rückenmuskulatur sichtbar sei. Angesichts dieser Feststel lungen ist nachvollziehbar, dass Dr. Y.___ die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit nie als arbeitsunfähig betrachtete. Dass demgegenüber Dr. Z.___ von einer vollen Arbeitsunfähigkeit seit November 2014 aus ging (vgl. vorstehend E. 3.3), wurde nicht weiter begründet und ist wohl auf die Erfahrungstatsache zurückzuführen, dass Hausärzte im Hinblick auf ihre auf tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pati enten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinweisen). 4.3 Dr. A.___ ging infolge einer von ihm diagnostizierten schwer- bis mittelgradigen depressiven Episode von voller Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin aus (vgl. vorstehend E. 3.4). Trotz dieser doch gravierenden Diagnose ist nicht er sichtlich, dass Dr. A.___ die Beschwerdeführerin einer fachgerechten Therapie zu führte; es fehlen Angaben zur Frequenz der Therapie und zur Frage, ob auch Antidepressiva hätten verschrieben werden können, die keinen massgeblichen Einfluss auf das Gewicht der Beschwerdeführerin gehabt hätten. Mit Prof. E.___ (vgl. vorstehend E. 3.7 ) stellt sich zudem die Frage, weshalb Dr. A.___ bei einer schweren Depression und fraglicher Suizidalität keine stationäre Therapie veranlasste. Insbesondere aber führte Dr. A.___ - wie im Übrigen auch Dr. O.___ (vgl. vorstehend E. 3.3) - die seiner Ansicht nach bestehende volle Arbeitsunfähigkeit auch auf die Adipositas der Beschwerdeführerin zu rück, was nicht zu überzeugen vermag: Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schä den bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Er werbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3).

4.3 Dr. A.___ ging infolge einer von ihm diagnostizierten schwer- bis mittelgradigen depressiven Episode von voller Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin aus (vgl. vorstehend E. 3.4). Trotz dieser doch gravierenden Diagnose ist nicht er sichtlich, dass Dr. A.___ die Beschwerdeführerin einer fachgerechten Therapie zu führte; es fehlen Angaben zur Frequenz der Therapie und zur Frage, ob auch Antidepressiva hätten verschrieben werden können, die keinen massgeblichen Einfluss auf das Gewicht der Beschwerdeführerin gehabt hätten. Mit Prof. E.___ (vgl. vorstehend E. 3.7 ) stellt sich zudem die Frage, weshalb Dr. A.___ bei einer schweren Depression und fraglicher Suizidalität keine stationäre Therapie veranlasste. Insbesondere aber führte Dr. A.___ - wie im Übrigen auch Dr. O.___ (vgl. vorstehend E. 3.3) die seiner Ansicht nach bestehende volle Arbeitsunfähigkeit auch auf die Adipositas der Beschwerdeführerin zu rück, was nicht zu überzeugen vermag: Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schä den bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Er werbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3). Auch wenn sich aufgrund ihrer Schilddrüsenoperation die Gewichtsabnahme verzögerte (vgl. Urk. 3/5), sind v orliegend keine objektiven medizinischen Gründe ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführerin eine Gewichtsreduktion nicht zumutbar wäre. Insbesondere sind den Akten keine Hinweise darauf zu entnehm en, dass die Beschwerdeführerin diesbezüglich seit 2006, als sie erheb lich zunahm (vgl. vorstehend E. 3.5), nachhaltige Anstrengungen unternommen hätte. Somit ist das Übergewicht, obschon zweifellos hindernd und der Gesund heit nicht zuträglich, nicht arbeitsunfähigkeitsverursachend.

Auch wenn sich aufgrund ihrer Schilddrüsenoperation die Gewichtsabnahme verzögerte (vgl. Urk. 3/5), sind v orliegend keine objektiven medizinischen Gründe ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführerin eine Gewichtsreduktion nicht zumutbar wäre. Insbesondere sind den Akten keine Hinweise darauf zu entnehm en, dass die Beschwerdeführerin diesbezüglich seit 2006, als sie erheb lich zunahm (vgl. vorstehend E. 3.5), nachhaltige Anstrengungen unternommen hätte. Somit ist das Übergewicht, obschon zweifellos hindernd und der Gesund heit nicht zuträglich, nicht arbeitsunfähigkeitsverursachend. 4.4 Das bidisziplin äre Gutachten (vorstehend E. 3.6-3.8 ) erging unter Berücksichti gung sämtlicher praxisgemässer Kriterien, die für die Bejahung des Beweiswerts einer medizinischen Expertise zu erfüllen sind. Insbesondere wurde auch eine laborchemische Kontrolle der Medikation vorgenommen, welche zeigte, dass die Beschwerdeführerin entgegen ihrer Darstellung und trotz ihrer Schmerzen kei nerlei Medikamente einnimmt. Dies lässt Rückschlüsse auf den Leidensdruck zu. Dr. D.___ und Prof. E.___ stell t en weitere, erhebliche Diskrepanzen fest. So habe die Beschwerdeführerin einen hinkenden Gang gezeigt, der bei Ablen kung verschwunden sei. Die Untersuchung des Bewegungsapparates war durch Gegenspannen erschwert. Auch die Halswirbelsäule und die rechte Schulter wa ren bei Ablenkung normal beweglich. Die übrigen Gelenke waren normal be weglich. Die bildgebenden Befunde der Wirbelsäule und der Knie seien nicht er heblich. Insbesondere waren Gebrauchsspuren an den Händen ersichtlich, wel che auf einen lang andauernden, kraftvollen Einsatz hinwiesen. Dennoch zeigte die Beschwerdeführerin eine Handkraft, die sogar von Personen mit fortge schrittener Arthritis und Verkrüppelung übertroffen werde. Dr. D.___ ging damit übereinstimmend mit Dr. Y.___ von keiner substantiellen Einschrän kung aus und nannte die von ihr gestellten Diagnosen lediglich deshalb als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, um der Beschwerdeführerin "nicht Unrecht zu tun". Aus versicherungsrechtlicher Sicht ist jedoch von voller Arbeitsfähig keit auszugehen, was sich auch in der psychiatrisch en Begutachtung bestätigte: Prof. E.___ beschrieb ein verdeutlichendes und theatralisches Verhalten mit diffuser Beschwerdeschilderung sowie hi strionische Persönlichkeitszüge. Die Be schwerdeführerin habe dominant und durchsetzungswillig gewirkt. Prof. E.___ vermochte keine Hinweise auf eine Depression festzustellen und erwähnte ein Rentenbegehren. Aus psychiatrischer Sicht sei der Unterbruch der Arbeitsfä higkeit nicht nachvollziehbar. Dementsprechend stellte Prof. E.___ keine Di agnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ; einzig im Zeitraum Sommer bis Winter 2015 habe eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit infolge einer de pressiven Episode bestanden.

4.4 Das bidisziplin äre Gutachten (vorstehend E. 3.6-3.8 ) erging unter Berücksichti gung sämtlicher praxisgemässer Kriterien, die für die Bejahung des Beweiswerts einer medizinischen Expertise zu erfüllen sind. Insbesondere wurde auch eine laborchemische Kontrolle der Medikation vorgenommen, welche zeigte, dass die Beschwerdeführerin entgegen ihrer Darstellung und trotz ihrer Schmerzen kei nerlei Medikamente einnimmt. Dies lässt Rückschlüsse auf den Leidensdruck zu. Dr. D.___ und Prof. E.___ stell t en weitere, erhebliche Diskrepanzen fest. So habe die Beschwerdeführerin einen hinkenden Gang gezeigt, der bei Ablen kung verschwunden sei. Die Untersuchung des Bewegungsapparates war durch Gegenspannen erschwert. Auch die Halswirbelsäule und die rechte Schulter wa ren bei Ablenkung normal beweglich. Die übrigen Gelenke waren normal be weglich. Die bildgebenden Befunde der Wirbelsäule und der Knie seien nicht er heblich. Insbesondere waren Gebrauchsspuren an den Händen ersichtlich, wel che auf einen lang andauernden, kraftvollen Einsatz hinwiesen. Dennoch zeigte die Beschwerdeführerin eine Handkraft, die sogar von Personen mit fortge schrittener Arthritis und Verkrüppelung übertroffen werde. Dr. D.___ ging damit übereinstimmend mit Dr. Y.___ von keiner substantiellen Einschrän kung aus und nannte die von ihr gestellten Diagnosen lediglich deshalb als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, um der Beschwerdeführerin "nicht Unrecht zu tun". Aus versicherungsrechtlicher Sicht ist jedoch von voller Arbeitsfähig keit auszugehen, was sich auch in der psychiatrisch en Begutachtung bestätigte: Prof. E.___ beschrieb ein verdeutlichendes und theatralisches Verhalten mit diffuser Beschwerdeschilderung sowie hi strionische Persönlichkeitszüge. Die Be schwerdeführerin habe dominant und durchsetzungswillig gewirkt. Prof. E.___ vermochte keine Hinweise auf eine Depression festzustellen und erwähnte ein Rentenbegehren. Aus psychiatrischer Sicht sei der Unterbruch der Arbeitsfä higkeit nicht nachvollziehbar. Dementsprechend stellte Prof. E.___ keine Di agnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ; einzig im Zeitraum Sommer bis Winter 2015 habe eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit infolge einer de pressiven Episode bestanden. Dass die Gutachterin und der Gutachter in der bidisziplinären Zusammenfas sung bei einer knie- und rückenschonenden Tätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestierten, ist somit schlüssig begründet. Angesichts der er heblichen Inkonsistenzen und der fehlenden psychiatrischen Diagnose ist auch nicht zu beanstanden, dass die Begutachtung eine - mit Ausnahme der Ge wichtslimite - uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigerin ergab.

Dass die Gutachterin und der Gutachter in der bidisziplinären Zusammenfas sung bei einer knie- und rückenschonenden Tätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestierten, ist somit schlüssig begründet. Angesichts der er heblichen Inkonsistenzen und der fehlenden psychiatrischen Diagnose ist auch nicht zu beanstanden, dass die Begutachtung eine - mit Ausnahme der Ge wichtslimite - uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigerin ergab. Ein strukturiertes Beweisverfahren ist bei fehlender psychiatrischer Diagnose nicht notwendig (BGE 143 V 418 E. 7.1 und 143 V 409 E. 4.5.3). Bei voller Ar beitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit besteht keine Invalidität und damit kein Leistungsanspruch. Die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin ver mögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere stellt sich bei fehlen der Invalidität die Frage nach der Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit bei fort geschrittenem Alter (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c) nicht.

Ein strukturiertes Beweisverfahren ist bei fehlender psychiatrischer Diagnose nicht notwendig (BGE 143 V 418 E. 7.1 und 143 V 409 E. 4.5.3). Bei voller Ar beitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit besteht keine Invalidität und damit kein Leistungsanspruch. Die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin ver mögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere stellt sich bei fehlen der Invalidität die Frage nach der Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit bei fort geschrittenem Alter (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c) nicht. 4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass keine Invalidität vorliegt. Ein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung besteht nicht. Auf weitere Abklärun gen ( vgl. Urk. 1 S. 2) kann in an tizipierter Beweiswürdigung (BGE 1 24 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d) verzichtet werden.

4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass keine Invalidität vorliegt. Ein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung besteht nicht. Auf weitere Abklärun gen ( vgl. Urk. 1 S. 2) kann in an tizipierter Beweiswürdigung (BGE 1 24 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d) verzichtet werden. Der angefochtene Entscheid ist rechtens. Dies führt zur Abweisung der Be schwerde.

Der angefochtene Entscheid ist rechtens. Dies führt zur Abweisung der Be schwerde. 5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle gen.

5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Daniel Bohren

Rechtsanwalt Daniel Bohren - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannLienhard