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Constantin Hering, ein Schüler Hahnemanns, stellte später folgende Regel auf:
Die Heilung erfolgt
- von oben nach unten (wobei Hände und Füsse unten sind) und/oder
- von innen nach aussen (wobei die äusserste Schicht die Haut ist) und/oder
- in umgekehrter Reihenfolge des Auftretens (wobei Krankheiten von jüngerem Datum zuerst nochmals auftreten können, später die älteren) und/oder
- vom höchsten zum niedrigsten Organ (wobei Geist und Gemüt dem höchsten und die Haut dem niedrigsten Organ entspricht).
Wir Homöopathen gehen also davon aus, dass je stärker die Lebenskraft ist, um so besser kann sie die Krankheit in der Peripherie halten (= Haut). Oder umgekehrt gesagt: Je schwächer die Lebenskraft wird, desto tiefer geht die Verstimmung ins Zentrum, um so schwerwiegender und bedrohlicher ist der Zustand.