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Das Burgdorfer Softwareunternehmen Mimacom hat gerade - schön rechtzeitig vor der Jazoon
- die neuste Version seiner Java-Entwicklungsplattform "edoras", die "edoras suite 2007", lanciert.
Mimacom beschreibt edoras als eine "praktische Schweizer Werkzeugkiste für Java-Entwickler". Sie soll vor allem das Problem der neuen Unübersichtlichkeit bei der Entwicklung von Java-Applikationen angehen. Durch Java, so Mimacom, habe sich auch die Open Source Community stark weiterentwickelt. Diese bringe Innovationen für Entwickler wie "Eclipse", "Hibernate", "Lucene" oder "DOJO" hervor. Eigentlich müssten diese den Entwicklungsteams ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. In der Praxis würden sie aber oft Entwicklungsprojekte verzögern, weil schon bei der Evaluation der geeigneten Tools und Bibliotheken sowie deren Integration übermässig viel Zeit investiert wird, oder weil die Tools nicht zusammenpassen oder weil man sich schlicht und einfach verzettelt.
Edoras soll nun als eine weitere Schicht die Applikationsentwicklung an sich von den eingesetzten Tools "entkoppeln", so dass der Entwickler kein spezifisches Know-how über die eingesetzten Tools mehr braucht. Gleichzeitig "orchestriert" edoras die Tools gemäss Mimacom so, dass auch die Interoperabilität sichergestellt sei.
Mimacom wird auch an der Java-Konferenz Jazoon auftreten. Micha Kiener und Thomas Günter
werden dort genauer aufzeigen, was sie unter "model driven architecture" verstehen und wie edoras dazu beitragen könnte. (hjm)
(Bild: Viele Softwareentwickler sind ja angeblich Geeks, Geeks sollen Fantasy-Filme lieben und müssten wissen, was das ist.)