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Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache. Zwar werden viele Patienten durch die aktuelle Standardbehandlung geheilt, bei den meisten kehrt die Krankheit jedoch zurück. Mehrere Studien haben gezeigt, dass eine Immuntherapie bei metastasiertem kleinzelligem Lungenkarzinom wirksam ist. Mit der ACHILES-Studie soll herausgefunden werden, ob die Immuntherapie mit dem Immun-Checkpoint-hemmenden Antikörper Atezolizumab insbesondere bei kleinzelligem Lungenkrebs im Stadium Limited Disease das Überleben verbessert.
Primäres Ziel der Studie ist es zu beurteilen, ob eine adjuvante Behandlung mit Atezolizumab nach gleichzeitiger Standard-Chemo-Strahlentherapie im Vergleich zu keiner Behandlung nach gleichzeitiger Standard-Chemo-Strahlentherapie das Überleben von Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs im Stadium Limited Disease verbessert. Sekundäres Ziel ist es zu untersuchen, ob Atezolizumab das progressionsfreie Überleben verlängert, die Best-Response-Rate verbessert, in welchem Umfang Atezolizumab schwere Toxizität verursacht und ob die Therapie mit Atezolizumab massgeblichen Einfluss auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität nimmt.
Die ACHILES-Studie wird von einer Forschungsgruppe aus Norwegen organisiert und in mehreren europäischen Ländern durchgeführt. In der Schweiz werden neun Spitäler an der Studie teilnehmen. Die SAKK wird voraussichtlich etwa 35 Patienten einschliessen, die entweder in die Interventionsgruppe, die Atezolizumab erhält, oder in die Kontrollgruppe randomisiert werden, die entsprechend lokal und national geltender Richtlinien nachbeobachtet wird (entspricht der aktuellen Standardbehandlung).
Die Aktivierung der Studie ist für Q4 2019 vorgesehen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Zuzanna Maniecka, Clinical Project Manager, SAKK Bern.