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Nach dem Progymnasium Rebstein und dem Gymnasium in Immensee trat er 1941 in das Noviziat im Missionsseminar Schöneck ein.
Auf seine zukünftige Tätigkeit in China sollte er sich durch das Studium der Hl. Schrift in Rom vorbereiten, das er 1953 am Päpstlichen Bibelinstitut mit dem Lizentiat in Bibelwissenschaft abschloss.
Da durch die Machtübernahme der Kommunisten in China ein Einsatz dort nicht mehr möglich war, wurde ihm am Missionsseminar Schöneck die Professur für Altes und Neues Testament übertragen.
Nachdem Prof. Josef Amstutz 1967 zum Generalobern der SMB gewählt worden war, übernahm Georg Schelbert an der Theol. Fakultät der Universität Freiburg die Vorlesungen „Einführung in das Geheimnis Christi“. So pendelte er zwischen Schöneck und Freiburg. Ferner dozierte er 1966-1991 auch am Katechetischen Institut in Luzern.
Ab 1971 lehrte er in Freiburg zusätzlich „Einführung in die aramäische Sprache“ und „Einführung in die zwischentestamentliche Literatur“ und ab 1975 „Milieu biblique“.
1978 wurde er zum sog. „chef de travail“ ernannt und ab 1983 amtete er bis zum Ende seiner Lehrtätigkeit 1993 als Studienberater der Theologischen Fakultät.
Während vielen Jahren hielt er bei den Kanisiusschwestern die tägliche Eucharistie. Zu ihrer Hundertjahrfeier 1998 erarbeitete er ihre Geschichte in drei Bänden.
1989 erforderten Herzprobleme einen mehrwöchigen Spitalaufenthalt. 2000 zog er sich ins Mutterhaus in Immensee zurück. Die Arbeit am Buch „ABBA-Vater“ konnte mit der technischen Hilfe seines Neffen, Dr. Urspeter Schelbert, 2011 abgeschlossen und veröffentlicht werden.
In den letzten Monaten wurde Georg schwächer. Nun durfte er heimkehren zu seinem ABBA – seinem Vater und dem Vater seines Meisters.