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Fussball:
Am 9. Juli beginnt für die Schweizer Frauen-Fussball-Nationalmannschaft die EM in England. Diese Woche hat Trainer Nils Nielsen das Aufgebot bekannt gegegen. Wie erwartet ist auch die Langnauerin Lia Wälti dabei. Für die Teamleaderin, die in Diensten von Arsenal London steht, ist es nach der WM 2015 und der EM 2017 bereits die dritte Teilnahme an einer Endrunde. Alles in allem bestritt die 29-Jährige bisher 98 Länderspiele für die Schweiz.
An der Europameisterschaft treffen die Schweizerinnen in der Gruppe C auf Portugal (9. Juli), Schweden (13. Juli) und die Niederlande (17. Juli). Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Viertelfinals. Eigentlich hätte das Turnier bereits 2021 über die Bühne gehen sollen. Weil die EM der Männer wegen Corona aber auf 2021 verschoben wurde, findet die Frauen-EM nun 2022 statt.
An der Medienkonferenz von dieser Woche hat der Schweizerische Fussballverband (SFV) auch das neue Prämienmodell der Frauen- und Männer-Nationalmannschaft präsentiert. Bis 2024 sollen die Erfolgsprämien für Frauen und Männer gleich hoch sein. Die Credit Suisse als Hauptsponsorin des SFV schüttet bereits ab sofort gleich hohe Prämien an die Frauen- und Männer-Nationalteams aus.