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Das am rechten Ufer des Zürichsees gelegene kleinbäuerliche Wohnhaus mit seiner angebauten Scheune datiert aus dem Jahr 1776. 1813 erhielt es bergseitig einen Trottenanbau. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Vertikalerschliessung
und ein Bad in den Scheunenteil versetzt.
Das gesamte Gebäude sollte zu Wohnzwecken umgebaut werden und zeitgemässes
Wohnen ermöglichen. Sowohl Scheune, wie auch Wohnhaus waren in einem schlechten baulichen Zustand. In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, wurde der genaue Schutzumfang festgelegt. Gebäudehülle, die konstruktive Gebäudestruktur,
sowie sämtliche Geschossdecken und das Dachgebälk sollten folglich erhalten bleiben.
Die natürliche Dreiteilung des Gebäudes wurde Grundlage des Konzepts. Das kleingliedrige Wohnhaus mit seiner bestehenden Raumteilung beherbergt nun die Schlaf- und Arbeitsräume. In der Scheune befindet sich neu, ein zweigeschossiger Wohnraum und die vertikale Erschliessung über eine Galerie, welche die verschiedenen Niveaus zusammenführt. Küche und Nasszellen sind im ehemaligen Trottenanbau untergebracht. Das schlichte und handwerklich einfach errichtete Haus mit seinen Anbauten sollte weitergebaut und unter Einhaltung aktueller technischer und energetischer Gesichtspunkte, neu interpretiert werden. Um eine ausreichende Belichtung zu erreichen, wurden zusätzliche Fenster in die bestehende Fassadenstruktur eingepasst. Die grossflächigen Öffnungen in den holzverschalten Fassaden sind mit aufgefächerten Schalungsbrettern verkleidet und wahren so von Aussen optisch den geschlossenen Charakter der Scheune. Für den Ausbau des ehemaligen Wohnhauses sind sowohl vorgefundene, wie auch speziell gesuchte Bauteile wieder verwendet worden. Dagegen kontrastierend stehen zeitgemässe Materialisierung und Eingriffe in Scheune und Trotte, welche die neue Nutzung betonen, jedoch bewusst den Gedanken des schlichten Gebäudes weiter tragen.