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Neben Java will IBM künftig auch die freie Scriptsprache PHP unterstützen. Zu diesem Zweck geht Big Blue eine Partnerschaft mit Zend ein, welche für die Entwicklung des PHP-Sprachkerns verantwortlich zeichnet. Zusammen möchte man das Produkt ZendCore auf den Markt bringen, das aus den PHP-Tools von Zend sowie der Embedded-Datenbank Cloudscape von IBM bestehen soll. Zudem richtet IBM eine Entwickler-Seite ein,
welche technische Ressourcen wie auch Whitepapers zu PHP bereithalten soll. Während die Verbreitung und die Akzeptanz von PHP durch das Commitment von IBM ähnlich wie bei Java stark profitieren dürfte, sieht IBM in PHP eine Möglichkeit, auch Informatik-fernen Personen mächtige Tools an die Hand geben zu können.
In den Analysten-Kreisen sind die Meinungen zu IBMs Schachzug geteilt. Während sich viele Analysten positiv äussern und darauf hinweisen, dass PHP ein möglicher Einstiegspunkt zu IBMs Websphere-Middleware darstellen könnte, gibt es auch Stimmen, die glauben, dass es sich hierbei um eine Abkehr von Java handle, da IBM die «Nase voll» von Java habe.
Unabhängig davon hat Big Blue erklärt, weiter in Linux zu investieren. So möchte man in den nächsten drei Jahren 100 Millionen Dollar für die Entwicklung eines linuxfähigen Workplace-Clients aufwenden.