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Albrecht Müller hat bei den Nachdenkseiten gerade darauf hingewiesen, dass ein paar engagierte Menschen gerade mal die in der ach-so-neutralen Schweiz erscheinende Neue Zürcher Zeitung im Hinblick auf NATO/US-Kriegspropaganda gegen Russland und Syrien basierend auf dem Ansatz von Lord Ponsonby untersucht haben und ihr Ergebnis auf dem Blog Swisspropaganda veröffentlicht haben.
Wenn man weiß, dass die Medien der westlichen Wertegemeinschaft im Wesentlichen die Funktion einer Kriegswaffe haben, deren Wirkprinzip darin besteht, mit so etwas wie einer gleichgerichteten Bandbreite einen kriegsentscheidenden “isolierten Informationsraum” aufzuspannen, und dass die Schweiz zur westlichen Wertegemeinschaft gehört, dann ist natürlich das Ergebnis nicht überraschend, dass auch die Neue Zürcher Zeitung zu großen Teilen aus vergleichsweise leicht identifizierbarer NATO/US-Kriegspropaganda besteht.
Albrecht Müller regt seine Leserinnen und Leser dazu an, die von der schweizer Studie zur NZZ benutzte einfache Methode von Ponsonby-Morelli zu nehmen, und damit auch deutsche Medien auf Kriegspropaganda hin zu untersuchen, etwa die eigene Regionalzeitung, die Süddeutsche, die Zeit, den Spiegel, die Tagesschau, das Heute Journal….