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Am Mittwoch 17. März beginnen die YONEX All England Open Badminton Championships. Das prestigereichste Turnier der Welt (Erstaustragung war im Jahre 1899) wird zum 111. Mal ausgetragen und galt bis zum Jahre 1977 als inoffizielle Weltmeisterschaft.
Das Turnier war im vergangenen Jahr das letzte Turnier, das vor der Turnierpause gegen den Corona-Pandemie noch ausgetragen wurde.In diesem Jahr ist ein Grossteil die Weltelite inkl. Weltmeister Kento Momota wieder am Start obwohl das Turnier nicht für die Olympiaqualifikation zählt. Es fehlen aber die Spieler aus China und Korea, die wegen der Pandemie aus ihrer Heimat nicht ausreisen dürfen.
Aus der Schweiz ist Sabrina Jaquet (BWF 47) in Birmingham startberechtigt. Sie trifft in der ersten Runde auf die Bulgarin Linda Zetchiri (BWF 64). Bislang trafen die beiden insgesamt sieben Mal auf einander – davon sechs Mal mit dem besseren Ende für die Bulgarin.
Das Turnier gibt es an allen Tagen live auf www.bwf.tv zu sehen.
Viktor Axelsen (DEN) und Carolina Marin (ESP) behaupteten ihre Favoritenstellung und gewann jeweils in zwei Sätzen. Viktor schlug den erst 19-jährigen Thailänder Kunlavut Vitidsarn (21-16/21-6) und Carolina die Inderin Sindhu Pursala V. (21-12/21-5).
Während die ersten Sätze noch relativ ausgeglichen waren, waren die zweiten Sätze eine Machtdemonstrationen.
Für Viktor war es nach 2014 der zweite Sieg in Basel. Im Herrendoppel ging der Sieg an die leicht favorisierten Dänen Kim Astrup/ Anders Skaarup Rasmussen (21-16/21-11). Ihre beiden deutschen Gegner Mark Lamsfuss und Marvin Seidel produzieren ab der Hälfte des zweiten Satz zu viele Eigenfehler und konnten das Match nicht mehr drehen.
Ein Überraschung im Damendoppel. Nicht die beiden athletischen Bulgarinnen Gabriela und Stefani Stoeva sondern die junge Paarung aus Malaysia setzte sich durch (19-21/12-21). Pearly Tan/ Thinaah Muratliharan sehen zwar aus wie zwei 15-jährige Teenager, sind aber schon 20 bzw. 22 Jahre alt und gewannen als Aussenseiter ihr erstes grosses Turnier. Es war der erste Sieg eines malaiischen Damendoppels in der Geschichte der Swiss Open überhaupt.
Im Mixed setzen die beiden Franzosen Thom Gicquel/ Delphine Delrue ihren Siegeslauf fort. Schon bei den Turnieren in Thailand im Januar zeigten sie eine Top-Leistung, die sie in Basel mit dem Finalsieg über die dänische Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Boje krönten ((21-19/21-19).
Zwar durften bei dem Turnier keine Zuschauer anwesend sein, doch die Matches wurden weltweit im Internet und im TV verfolgt. Acht Nationen waren in den fünf Finals vertreten – so viele wie noch nie.
Das nächste grosse Turnier findet in 10 Tagen in Birmingham statt: die Yonex All England Open Badminton Championships. Kann Viktor dort seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen?
Am heutigen Sonntag kommt es bei den YONEX Swiss Open zum Traumfinale zwischen der amtierenden Weltmeisterin Sindhu Pursala V. (IND) und der aktuellen Olympiasiegerin Carolina Marin (ESP). Eine Neuauflage des Finales von Rio 2016 – mit leichten Vorteilen für Sindhu, die für ihren Sieg gegen die Dänin Blichfeldt im Halbfinale 30 Minuten weniger brauchte als Carolina gegen die Thailänderin Chochuwong.
Das erste Finale am Sonntag bestreiten ab 11.00 Uhr im Mixed Mathias Christiansen/Alexandra Boje (DEN) und Thom Gicquel/Delphine Delrue (FRA). Alexandra Boje hat gute Erinnerungen an die St.Jakobshalle. Hier wurde sie im Jahre 2014 U15-Europameisterin im Einzel und im Mixed.
Das nächste Match bestreiten die beiden Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva aus Bulgarien. Sie sind das beste Europäsche Damendoppel und ihre Gegnerinnen kommen wie so oft aus Asien. Diesmal sind es Pearly Tan/Muraliharan Thinaah aus Malaysia.
Im dritten Match vom Sonntag trifft Viktor Axelsen (DEN) auf den erst 19-jährigen Kunlavut Vitisarn aus Thailand. Für den Dänen sind Erfolge bei Turnieren in der Schweiz nichts Neues. Bereits im Jahre 2008 – als 14-jähriger – gewann er das Individual-Turnier beim Acht-Nationen-Turnier U15, ausgetragen im Sportzentrum Kerenzerberg (Photo). Und im Finale ist er heute klarer Favorit.
Im Herrendoppel stehen sich die beiden Dänen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen und die beiden Deutschen Mark Lamsfuss/Marvin Seidel gegenüber.Zwar führen die beiden Dänen im direkten Vergleich mit 6:1 – aber die letzte Begegnung wurde vor zwei Wochen bei der Mixed-Team EM verloren. Last but not least das schon erwähnte Traumfinale im Dameneinzel – Weltmeisterin gegen Olympiasiegerin. Tolles Badminton in Basel. Viel Spass beim Zuschauen zu Hause.
Am heutigen Samstag beginnen in der Basler St. Jakobshalle um 11.00 Uhr die Halbfinalspiele.
Dreimal heisst es Dänemark gegen Indien.
Mia Blichfeldt fordert die amtierende Weltmeisterin Sindhu Pusarla V. heraus und bei den Herren treffen zwei ehemalige Swiss Open-Sieger auf einander: Viktor Axelsen (Sieger 2014) und Srikanth Kidambi (Sieger 2015).
Die indische Weltmeisterin hat gute Erinnerungen an die Schweiz: im Jahre 2011 gewann sie als 15-jährige (!) die Swiss International in Bern-Belp und vor zwei Jahren wurde sie in Basel Weltmeisterin.
Und im Herrendoppel spielen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen gegen Satwiksairaj Rankireddy/Chirag Shetty. Das spezielle dabei ist, dass die Inder seit kurzem mit Mathias Boe eine dänischen Ex-Weltnummer 1 als Trainer haben.
Aus Deutschland hat sich nur ein Herrendoppel ins Halbfinale spielen können. Mark Lamsfuss und Marvin Seidel (BWF 19) treffen auf die an Nummer 1 gesetzten Malaien Aaron Chia/ Wooi Yik Soh (BWF 9). Wer holt wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation?
Heute Freitag ist Viertelfinaltag in Basel. Im Herreneinzel ist Viktor Axelsen (DEN) der letzte Europäer im Tableau – die anderen Cracks kommen aus Indien (3) Thailand (2) und je einem Spieler aus Malaysia und Indonesien. Vor dort kommt auch der Gegner von Viktor: Shesar Hiren Rhustavito. Er ist zur Zeit die Nummer drei in Indonesien und ein ernstzunehmender Gegner. Wer schafft den Sprung ins Halbfinale?
Direkt vor den beiden findet das Match zwischen der aktuellen Olympiasiegerin Carolina Marin (ESP) und Beiwen Zhang (USA) statt. Vor einem halben Jahr gewann die Spanierin in drei Sätzen. Und heute?
Das Turnier beginnt um 14 Uhr und ist live auf swiss-sport.tv zu sehen.
Am 2. Turniertag schieden die Schweizer Cracks aus. Christian Kirchmayr und Sabrina Jaquet im Einzel und die beiden Doppel Yann Orteu/ Minh Quang Pham bzw. Caroline Racloz/Jenjira Stadelmann zeigten zwar gute Leistungen, doch für das Erreichen der 2. Runde lange es nicht.
Die Turnier-Favoriten wie Viktor Axelsen (DEN) oder Carolina Marin (ESP) und Sindhu Pusarla (IND) hatten keine Probleme in ihren Auftaktmatches. Ebenfalls eine Top-Leistung zeigte bisher der offizielle Yonex Stringing-Service. An den ersten drei Tagen wurden fast 300 Rackets besaitet. Die Besaitungshärte schwankte zwischen 13 und 16 kg – für den normalen Badmintonspieler viel zu viel. Die Spieler hatten die Wahl zwischen mehreren verschiedenen Saiten. Die folgenden Saiten wurden am häufigsten verlangt: Aerobite/ BG 80 Power/ BG 80/ BG 65 Ti/ BG 66 Ultimax.
Das Turnier kann man live auf www.swiss-sport.tv verfolgen. Der Sender zeigt alle Matches von allen vier Courts.
Den ersten Satz knapp gewonnen, im zweiten 7:1 geführt – und doch verloren. Der Klassenunterschied wurde erst dann sichtbar und die deutsche Paarung Jones Ralf Jansen/Kilasu Ostermeyer zeigte dann ihre internationale Klasse und dominierte das Match am Ende klar.
Am Dienstag sind weitere Schweizer am 09.00 Uhr im Einsatz. Es gibt ein Livestreaming von allen vier Courts.
Tippen Sie die Anzahl der Nationen, die in den fünf Finalspielen am Sonntag 7. März vertreten sind.
Schicken Sie die Anzahl der Nationen zusammen mit ihrer Telefonnummer per E-mail an <email-pii> und gewinnen Sie ein Privattraining oder ein Sparring-Match mit einem Top-Trainer oder Top-Spieler nach Wahl. Zur Auswahl stehen Anthony Dumartheray/ Yverdon (zigfacher Schweizermeister), Andrew Dabeka/ Zürich (kanadischer Top-Trainer und Teilnehmer den den OlympischeSpielen), Azmy Qowimuramadhoni/ Bern (indonesischer Spitzenspieler), Caroline Racloz/ Lausanne (Schweizer Nationalspielerin)
Teilnahmeschluss ist Donnerstag 4. März um 23.59 Uhr
Wir sind bereit. Am Freitag wurden die Turnierbeleuchtung, der Hallenboden und die Courts ausgelegt, am Sonntag folgte dann der Aufbau des Yonex Stringing-Service. Am Montag und am Dienstagvormittag gibt es noch die Möglichkeit, in der Halle zu trainieren bevor das Turnier am Dienstagnachmittag beginnt.
In wenigen Tagen ist es soweit – die Yonex Swiss Open 2021 beginnen. Am heutigen Freitag werden ein spezieller Hallenboden sowie die Wettkampf- und Trainings-Courts gelegt, damit die Spieler schon am Montag trainieren können. Turnierbeginn ist voraussichtlich am Dienstagnachmittag mit dem Mixed.
Insgesamt 600 Badminton-Cracks aus 50 Nationen hatten sich angemeldet, ‘nur’ rund 250 werden am dem Turnier teilnehmen können. Der Anlass kann nur dank 100 Freiwilligen, die sich eine ganze Woche in den Turnier-Bubble (Hotel-Transport-Halle) begeben, stattfinden.
Leider dürfen wegen den Covid-Schutzmassnahmen keine ZuschauerInnen den Anlass besuchen. Eventuell wird es am am Freitag, aber sicher am Wochenende von den Halbfinal- und allen Finalspielen (jeweils ab 11 Uhr) mehrere Stunden Streaming-TV-Präsenz auf SRF geben. Am Sonntag mit Live-Kommentar aus der Halle. Die genauen Zeiten kann man den Medien und der SwissOpen-Homepage (www.swissopen.com) entnehmen.