Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03164.jsonl.gz/478

Persönlichkeiten wie der Psychologe Carl Gustav Jung und der Literat Hermann Hesse sind die ersten berühmten Stimmen aus der Schweiz, die Anfang des 20. Jahrhunderts den Yoga und die indische Spiritualität in ihren Schriften erwähnen.
Auch Künstler und andere Freidenker richten den Blick nach Osten – denn im Gegensatz zur christlichen Religion interessiert sich die indische nicht nur für den Geist, sondern auch für den Körper. Was zum Beispiel in der alternativen Gemeinschaft auf dem Monte Verità ausgelebt wird.
Es sind aber der indische Arzt und Yogalehrer Selvarajan Yesudian und die ungarische Künstlerin Elisabeth Haich, die den Yoga einem breiten Publikum näherbringen. Sie kommen 1949 in die Schweiz und gründen hier mehrere Yogaschulen. Und so formiert sich hier allmählich eine Yogaszene.
1968 gründen unabhängig davon und aus dem Bedürfnis, die Yogalehrerausbildung zu professionalisieren, verschiedene Yogalehrende die Fédération Suisse de Yoga in Lausanne, heute Yoga Schweiz Suisse Svizzera.
Seit der Jahrtausendwende ist allgemein eine starke Verbreitung des Yoga festzustellen. Yoga wird an zahlreichen privaten Yogaschulen unterrichtet und hält darüber hinaus Einzug in Schulen, in Firmen sowie in Fitnesscenter.
Sie möchten mehr über die Ursprünge des Yoga in der Schweiz erfahren? Dann empfehlen wir Ihnen die Lizenziatsarbeit von Martin Merz: «Ursprünge der Yogapraxis in der Schweiz».