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CGTN: Warum kann China ein riesiges Wasserumleitungsprojekt durchführen?
Peking (ots/PRNewswire) –
PEKING, 1. Juni 2023 /PRNewswire/– Etwa drei Viertel der Wasserversorgung von Peking stammt aus einem Stausee, der mehr als 1.000 Kilometer südlich der chinesischen Hauptstadt liegt.
Bei diesem Stausee handelt es sich um den Danjiangkou, den Ausgangspunkt der mittleren Route des Chinas Süd-Nord-Wasserumleitungsprojekts, dem größten seiner Art in der Welt. Der Wasserstand des Stausees am Fluss Hanjiang wurde um 14,60 Meter auf 176,60 Meter angehoben, so dass das Wasser, durch die Schwerkraft angetrieben, nach unten in den dürregefährdeten Norden fließen kann. Laut Chinas Ministerium für Wasserressourcen ist das riesige Projekt in den letzten acht Jahren mehr als 150 Millionen Menschen zugute gekommen.
Das Süd-Nord-Wasserumleitungsprojekt verfügt über drei Routen. Die mittlere Route ist aufgrund ihrer Rolle bei der Wasserversorgung der Hauptstadt des Landes die wichtigste der drei. Sie beginnt am Danjiangkou-Stausee in der zentralchinesischen Provinz Hubei und verläuft durch die Provinzen Henan und Hebei, bevor sie die Städte Peking und Tianjin erreicht. Die Wasserversorgung wurde im Dezember 2014 aufgenommen.
Die östliche Route wurde im November 2013 in Betrieb genommen und leitet Wasser aus der ostchinesischen Provinz Jiangsu in Gebiete wie die Stadt Tianjin und die Provinz Shandong.
Die westliche Route befindet sich in der Planungsphase und muss noch gebaut werden.
Der Bau eines solchen Megaprojekts stellt für jedes Land eine enorme Herausforderung dar, wobei die Schwierigkeiten von der Technik über den Umweltschutz bis hin zur massiven Umsiedlung der Bewohner entlang der Trassen reichen.
Im Kreis Xichuan in der Stadt Nanyang in der Provinz Henan wurden 367.000 Menschen für das Projekt umgesiedelt.
Die Bewohner des Dorfes Zouzhuang im Landkreis, die früher Mais und Weizen anbauten, verdienen jetzt ihren Lebensunterhalt mit der Bewirtschaftung von Kiwi-Obstplantagen. Dank der offiziellen Unterstützung vor Ort verdienen sie mehr Geld als zuvor, so Zou Yuhua, ein Funktionär des Dorfes.
Wie konnte China diese Schwierigkeiten überwinden und dieses Megaprojekt Wirklichkeit werden lassen? Viele Faktoren tragen zu dieser Leistung bei, aber der Schlüssel dazu liegt in der Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) begründet.
?Solange die Grundprinzipien eingehalten werden, wird alle Arbeiten funktionieren,“ erklärte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping, der auch Generalsekretär des Zentralkomitees der KPCh ist, auf der Auftaktsitzung einer Kampagne zum Lernen und Bildung zur Parteigeschichte im Februar 2021 und betonte, wie wichtig es sei, die Autorität und die zentralisierte, einheitliche Führung des Zentralkomitees der KPCh zu wahren.
Der Zauber von China
?Solange die Grundprinzipien eingehalten werden, können alle Arbeiten umgesetzt werden.“
Diese Aussage stammt von ?Lyu Shi Chun Qiu“ oder ?Master Lyu“s Spring and Autumn Annals“, einem umfassenden chinesischen klassischen Text, der um 239 v. Chr. unter der Schirmherrschaft von Lyu Buwei, dem Premierminister des Königreichs Qin, zusammengestellt wurde. Es bedeutet wörtlich, dass, wenn man die Hauptschnur eines Netzes öffnet, alles an seinen Platz fällt, was darauf hinweist, dass man den Schlüssel der gesamten Situation ergreifen muss, damit alles unter Kontrolle gebracht wird und man das gewünschte Ergebnis erhält.
Das Sprichwort fängt die Logik hinter dem heutigen politischen System Chinas ein und erklärt, warum das Land Megaprojekte wie das Süd-Nord-Wasserumleitungsprojekt verwirklichen kann. Im chinesischen System spielen die Zellen der Partei überall, von ganz oben bis in die Dörfer, in Wirtschaft und Gesellschaft eine Schlüsselrolle. So arbeitet die gesamte Gesellschaft unter der Führung der KPC in dieselbe Richtung und dient den Interessen des Volkes.
Es macht den Zauber Chinas aus, dass die Solidarität unter den 1,4 Milliarden Menschen schwierige Ziele erreichbar macht.
?Wir müssen die zentralisierte, einheitliche Führung des Zentralkomitees der Partei aufrechterhalten und stärken,“ sagte Xi bei der Übergabe des Berichts an den 20. Nationalkongress der KP Chinas im vergangenen Oktober.
?Wir werden die Führungssysteme verbessern, mit denen die Partei die Gesamtführung ausübt und die Bemühungen aller Seiten koordiniert,“ sagte er. ?Dies wird die Solidarität und Einheit der Partei wahren.“
Die Parteiführung ist der Schlüssel für die reibungslose Umsiedlung der Dorfbewohner im Kreis Xichuan. Um ihnen beim Aufbau eines neuen und besseren Lebens zu helfen, bieten die örtlichen Behörden technische Schulungen für die Anpflanzung von Kiwi-Plantagen an und organisieren den gemeinsamen Verkauf über eine Genossenschaft. Laut Zou Yuhua beabsichtigt das Dorf Zouzhuang, die Obstplantage von derzeit 33 bis 40 Hektar auf künftig 200 Hektar zu erweitern.
Die Dorfbewohner sind zufrieden mit dem, was sie heute haben. ?Mittlerweile besitzt fast jede Familie ein Auto“, sagte Zou und beschrieb die Umsiedlung als eine gute Gelegenheit für die Dorfbewohner.
Pressekontakt:
Jiang Simin,
+86-188-2655-3286,
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