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Ganz ehrlich. Wenn man irgendwen aus unserem Bekanntenkreis fragt, dann wird jedermann bestätigen, dass die Eggers bisher politisch nicht aktiv waren. Bisher. Denn diesmal geht es um ein anliegen, dass zumindest uns am Herzen liegt.
1.) Anpassung der Gesetze zur Umweltverträglichkeit. Fahrzeuge welche übermässig viel Schadstoffe ausstossen sollen verboten werden. Dieses Verbot gilt für Neuwagen. Dadurch wird die Bevölkerung sozusagen gesetzlich gezwungen Autos zu kaufen welche sparsamer im Verbrauch von Resourcen sind und zugleich weniger Schadstoffemmisionen erzeugen.
2.) Anpassung der Gesetze um die Attraktivität solcher Personenwagen deutlich zu reduzieren, z.B. indem der Bund für diese Autos eine tiefere Höchstgeschwindigkeit festlegt (Was nicht bedeutet, man darf mit solch einem Auto nicht mehr herum fahren).
Unsere Gründe für die Unterstützung sind hauptsächlich die Sicherheitsaspekte. So hat zum Beispiel unlängst die
Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) eine Pilotstudie in Auftrag gegeben, welche eine Analyse der Verkehrssicherheitsaspekte von SUVs (pdf) untersucht hat. Zusammenfassend ist die Studie zu folgenden Ergebnissen (pdf) gelangt:
Wie sicher sind SUVs für Insassen und Kollisionsgegner?
Obwohl keine Unfalldaten für die Schweiz vorliegen, kann aufgrund von in- und ausländischen
Untersuchungen eine Beurteilung der Sicherheit von SUVs abgegeben werden. Für die drei
Bereiche „Insassen von SUVs“, „Insassen von Kollisionsgegnern (Personenwagen)“ und
„Schwache Kollisionsgegner (Fussgänger, Velofahrer, Motorradfahrer)“ gilt:
- Insassen von SUVs sind gut geschützt, jedoch nicht so gut, wie es aufgrund der äusseren
Erscheinung dieser Fahrzeuge zu vermuten wäre.
- SUVs weisen eine rund doppelt so hohe Fahrzeugaggressivität (Anzahl in anderen Fahrzeugen
getötete Lenker pro 1’000 Kollisionen) auf wie „gewöhnliche“ Personenwagen.
- Im Vergleich zu den Personenwagen führt die ungünstige Frontgestaltung der SUVs – aber auch
der Vans und Minivans – bei schwachen Kollisionsgegnern (v. a. bei Fussgängern) zu
schwereren Verletzungen. Wie Beispiele zeigen, kann das Problem indessen zumindest
entschärft werden.
Aus diesen Gründen unterstützen wir diese Volksinitiative mit unserer Unterschrift und hoffen, dass es die Vorlage bis an die Wahlurne schafft. Wer die Initiative ebenfalls unterstützen möchte kann sich auf der Webseite der Initianten den Unterschriftsbogen herunterladen. Vergesst nicht, dass nur Personen mit vollendetem 18. Lebensjahr unterschreiben und pro Bogen nur Personen aus einer politischen Gemeinde enthalten sein dürfen.
Während also eure Nachbarn alle auf den selben Zettel unterschreiben können (sofern deren Politische Gemeinde die selbe ist wie eure) solltet Ihr für den gerade zu Besuch weilenden Verwandten aus dem Tessin einen neuen Bogen verwenden.
Wichtig ist zu beachten, dass auf einem Unterschriftsbogen nur