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Fast 775'000 Schweizer wohnen ausserhalb der Landesgrenzen, wie die vom EDA veröffentlichte Statistik zeigt.
In seiner Medienmitteilung vom 1. März 2017 teilt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten mit, dass die Gesamtzahl der Mitglieder der «Fünften Schweiz» im Jahr 2016 auf 774'923 angestiegen ist; dies entspricht einer Zunahme um 21'784 Personen (+2,9%) gegenüber 2015.
Ende 2016 lebten ca. 10% der Schweizer Bürgerinnen und Bürger ausserhalb der Landesgrenzen. Die Auslandschweizer-Gemeinde liegt inzwischen, was die Gesamtzahl der Personen betrifft, hinter den Kantonen Zürich und Bern und vor dem Kanton Waadt. Einwohnermässig stellt die «Fünften Schweiz» damit den drittgrössten Schweizer Kanton dar.
Statistik nach Kontinenten und Ländern
Der asiatische Kontinent verzeichnete 2016 zum neunten Mal in Folge den höchsten prozentualen Anstieg der Auslandschweizer-Einwanderung (+4,3%), gefolgt von Europa, Amerika, Ozeanien und Afrika. In absoluten Zahlen wurde der grösste Anstieg in Europa registriert (+14‘530 Personen). 62% der Auslandschweizer (482’194 Personen) lebten Ende 2016 in Europa.
Frankreich führt das Feld der grössten Auslandschweizer-Gemeinschaften mit 200'730 Personen oder 25.9% der «Fünften Schweiz» nach wie vor an, gefolgt von Deutschland mit 89’390 Personen und den USA mit 81'075 Personen.
Rasche Einführung von E-Voting gefordert
Rund ein Viertel (158'419) unserer im Ausland lebenden Landsleute im stimmrechtsfähigen Alter nehmen demnach inzwischen ihre politischen Rechte wahr. In diesem Zusammenhang wäre eine rasche Einführung des E-Voting – sofern die Sicherheitsvoraussetzungen gegeben sind – für die Mitglieder unserer Diaspora sehr hilfreich, um zu gewährleisten, dass die Auslandschweizer nicht länger aufgrund verspäteter oder falscher Zustellung von Abstimmungsunterlagen auf die Ausübung ihrer politischen Rechte verzichten müssen.