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Die Tessiner Privatbank BSI hat eigene interne Untersuchungen zur Aufklärung der Geldwäscherei-Vorwürfe im Zusammenhang mit dem malaysischen Staatsfonds 1MDB eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen drei Banker.
Die Verstrickungen der Tessiner Privatbank BSI in den 1MDB-Skandal kommen immer mehr ans Licht. So hat eine parlamentarische Untersuchung in Malaysia ergeben, die BSI habe dem Staatsfonds 1MDB ein Investment in der Höhe von 2,32 Milliarden Doller in einen Fonds auf den Cayman Islands verkauft.
Die BSI habe nun eigene interne Untersuchungen gegen Mitarbeiter eingeleitet, um mehr Licht in den Fall zu bringen, berichtete die Agentur «Bloomberg» in der Nacht auf Dienstag.
Einer dieser Mitarbeiter sei Kevin Swampillai, der Chef von Yeo Jiawei, der in Singapur wegen Geldwäscherei angeklagt ist. Swampillai sei nun auch suspendiert worden, so «Bloomberg». Doch wird gegen ihn von behördlicher Seite nicht ermittelt.
Unheimliche Mengen von Geld
Auch gegen die BSI läuft offiziell keine Untersuchung, die Bank arbeitet in der Aufklärung des Falls mit der Singapurer Finanzaufsichtsbehörde MAS zusammen. Die Tessiner Privatbank, die von der EFG International übernommen werden soll, hat offenbar Milliarden von Dollars aus dem malaysischen Staatsfonds 1MDB zu Politikern und anderen Personen geschleust.
Im Mittelpunkt steht Yeo, der gemäss den Singapurer Behörden «unheimliche Mengen von Geld» verschoben haben soll. Yeo hat 1MDB Investmentprodukte verkauft und dafür offenbar auch Provisionen erhalten, welcher er der BSI nicht gemeldet hatte.
Swampillai hat möglicherweise Hilfe zur Verschleierung geleistet. Zwei weitere BSI-Banker werden in den Verschleierungs-Vorwürfen genannt. Gemäss Aussagen von Yeo's Anwalt sollen weitere BSI-Angestellte in die Transaktionen verwickelt sein.