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Neben dem ersten Weltmeistertitel fährt Rigling zweimal Weltrekord und ist über die 3km ganz nahe an der magischen 4 Minuten-Marke. In der Qualifikation heute Morgen pulverisiert Flurina Rigling den Weltrekord um dreieinhalb Sekunden und senkt ihn auf 4:02.713 Minuten. Amanda Reid verweist sie um über sieben Sekunden auf den zweiten Rang. An dieser Reihenfolge ändert sich im Final heute Abend nichts, aber auch gar nichts. Die Australierin hält bis Kilometer 2 mit Rigling mit, verliert dann aber fast acht Sekunden. In 4:00.228 Minuten verbessert Rigling den Weltrekord nochmals.
Im gestrigen Bronzematch über 500 Meter setzt sich Rigling klar gegen Daniela Munevar durch. "Meine Stärken kommen eigentlich", lässt sich Rigling danach zitieren und lässt heute Worten Taten folgen. Nach zwei WM-Medaillen und dem Europameistertitel auf der Strasse ist es die zweite Medaille auf der Bahn. Am morgigen letzten Tag in Saint-Quentin-en-Yvelines hat sie im Scratch und in der Gesamtwertung des Omniums zwei weitere Chancen auf Edelmetall.
So schnell wie noch nie in Europa
In der gleichen Disziplin über 3km Einzelverfolgung fährt Roger Bolliger in der Qualifikation eine Zeit von 4:05.910 Minuten und kommt damit auf den 13. Platz. In Europa war er noch nie schneller. "Nur in Mexiko war ich schon mal schneller auf dieser Distanz, aber dort liegt das Velodrom auch höher", sagt Bolliger gegenüber Swiss Paralympic. Laurent Garnier bzw. Kaya Kern sind heute im 1km Zeitfahren respektive im Scratch auf der Bahn im Einsatz gewesen. Die Resultate gibt es nun auf Para News.
Foto: Matthias Schlüssel