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Microsoft will in Zukunft bei den Maschinen, auf denen die hauseigenen Azure-Cloud-Services laufen, auf ARM-Prozessoren setzen. Dies berichtet "Bloomberg" unter Berufung auf ein Interview mit Microsofts Azure-Verantwortlichen Jason Zander und schreibt weiter, der Schritt könnte Intels langjährige Dominanz im Datacenter-Bereich in Frage stellen.
Laut "Bloomberg" hat Microsoft eine Windows-Version entwickelt, die auf der ARM-Plattform läuft, und hat dabei mit den beiden ARM-Spezialisten Qualcomm und Cavium zusammengearbeitet. Aktuell sei Microsoft nun daran, ARM-Prozessoren für Such-, Storage-, Machine-Learning- und Big-Data-Anwendungen zu testen. Im produktiven Einsatz auf Kundensystemen würden sich die ARM-Chips noch nicht befinden. Laut Zander sei dies aber der nächste, logische Schritt. Dazu will Microsoft unter dem Projektnamen "Olympus" offenbar ein neues Cloudserver-Design entwickeln, und diese Maschinen könnten noch dieses Jahr in Microsoft-Datacentern implementiert werden. Das Projekt wurde via Blog jüngst vorgestellt und sieht vor, dass neben ARM-CPUs auch Prozessoren von Intel und ARM verbaut werden. Mit der Entwicklung eigener Hardware-Innovationen wolle Microsoft Kosten senken, flexibler werden und konkurrenzfähig bleiben mit Mitbewerbern wie Amazon und Alphabet beziehungsweise Google.