Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03612.jsonl.gz/662

*** Zitat Anfang ***
Stress
Stress entsteht wenn die qualitativen und quantitativen Anforderungen, die an eine Person gestellt werden, höher sind als die Fähigkeiten, diese zu bewältigen bzw. zu kontrollieren. Stress ist ein Zustand, der durch hohe Aktivierungs- und Belastungsniveaus gekennzeichnet ist und mit dem Gefühl verbunden ist, man könne die Situation nicht bewältigen. Eine vorübergehende hohe Anforderung bedeutet selten eine grosse Gefahr für die Gesundheit aber andauernder Stress kann lebensgefährlich werden. Betriebe, die Leistung und Gesundheit verbinden, fahren längerfristig am besten.
Das SECO wollte es genauer wissen: Ist Stress eher eine Modeerscheinung, über die alle sprechen - und womöglich noch auf ihren eigenen Stress stolz sind - oder ist er, wie zu vermuten ist, ein ernsthaftes Problem unserer heutigen Arbeitswelt?
Im Jahr 2000 (Ramaciotti & Perriard, f: 2000, d:2003) gaben 26.6 % der befragten Erwerbstätigen an, häufig oder sehr häufig Stress am Arbeitsplatz zu erleben. Die jährlich entstehenden Kosten von Stress an schweizerischen Arbeitsplätzen wurden auf mindestens 4 Milliarden Franken geschätzt.
Die Studie von 2010 (Grebner et al. 2011) stellt fest, dass der Anteil der Personen, die «häufig» und «sehr häufig» Stress empfinden, auf 34.4% gestiegen ist. Im Vergleich zum Jahr 2000 sind damit rund 30 % mehr Erwerbstätige chronisch d.h. länger andauernd gestresst.
Die SECO-Studien zeigen Handlungsbedarf auf!
- krank machenden Stress von gesunden Herausforderungen unterscheiden
- Stresssignale rechtzeitig erkennen
- eine persönliche Standortbestimmung vornehmen durch das Ausfüllen der Checkliste, auf die Sie gleich online ein individuelle Rückmeldung erhalten
- Stressursachen identifizieren
- Massnahmen zur Prävention und zum Abbau von Stress planen
- Berater- und Beraterinnen in Ihrer Region finden
*** Zitat Ende***
Wir haben hier bewusst auf einen Text von SECO zurück gegriffen um eine sehr seriöse Quelle zu zitieren und damit die Glaubwürdigkeit vom Nutzen von Stress abbauenden Massnahmen aufzuzeigen.