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Dieser soll im Bereich der Bahnunterführung zur Lindenstrasse erstellt werden und den Fluhmühlepark ersetzen, wie der Stadtrat am Dienstag mitteilte. Den heutigen Park beansprucht der Kanton Luzern als Installationsplatz für den Neubau der Strassenbrücke über die Bahnlinie.
Der Stadtrat will das Gebiet Fluhmühle-Lindenstrassen entwickeln und hatte dazu 2017 einen Bebauungsplan aufgelegt. Im Gebiet Fluhmühle auf dem Areal des heutigen Parks war ein rund vierzig Meter hohes Büro- und Wohngebäude geplant. Bedingung wäre gewesen, dass ein neuer, öffentlicher Park angelegt wird.
Für diesen hatte die Stadt ursprünglich das ganze Gebiet entlang der Gleise zwischen Hauptstrasse und Zimmereggtunnel vorgesehen. Weil man sich bezüglich Preis mit den Grundeigentümern nicht habe einigen können und ein Enteignungsverfahren langwierig und teuer sei, werde der Park redimensioniert, sagte Baudirektorin Manuela Jost auf Anfrage.
Im Verlauf des Planungsverfahrens habe sich auch gezeigt, dass der Zeitpunkt für bauliche Festlegungen im Bereich Fluhmühle für einige Grundeigentümer zu früh ist. Während hier die Bauabsichten nicht klar seien, sei man diesbezüglich im Bereich Lindenstrasse weiter. Deshalb habe der Stadtrat beschlossen, den Bebauungsplan aufzuteilen und in einer ersten Etappe nur den Bebauungsplan Lindenstrasse zu erlassen.
Dieser legt die Rahmenbedingungen für die Erneuerung und Erweiterung der dortigen Gebäude-Ensembles und die Gestaltung der Aussenräume fest. Der neue Bebauungsplan liegt bis am 1. Oktober öffentlich auf.
(sda)