Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/2755

Ein wegen Amtsmissbrauchs verhafteter russischer Anti-Korruptionsbeamter ist während eines Verhörs in den Tod gesprungen. Während einer Toilettenpause rannte Boris Kolesnikow plötzlich los und sprang im fünften Stock vom Balkon.
Der Mann habe zwei Polizisten niedergeschlagen, bevor er sprang, teilten die Ermittlungsbehörden am Montag mit. Der frühere stellvertretende Leiter der Anti-Korruptionsabteilung im russischen Innenministerium stand im Verdacht, gemeinsam mit Komplizen ein System zur Erpressung von Geschäftsleuten geplant zu haben.
Demnach sollten Geschäftsleute an Beamte des Inlandsgeheimdienstes FSB Schutzgeld zahlen - eine verbreitete Praxis in Russland. Kolesnikow wurde Amtsmissbrauch vorgeworfen, ihm drohten bis zu zehn Jahre Gefängnis. Den Ermittlungsbehörden zufolge hatte der Beamte während seiner Haft bereits zwei Selbstmordversuche unternommen. (lhr/sda/afp)
Russland setzt beim Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes auf Huawei. Derweil warnt US-Aussenminister Mike Pompeo die Schweiz vor dem chinesischen Techgiganten.
Russland will beim Aufbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes den chinesischen Anbieter Huawei mit ins Boot holen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnete der russische Telekom-Anbieter MTS mit seinem chinesischen Konkurrenten, wie das russische Unternehmen zum Besuch von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping mitteilte.
Xi ist Staatsgast beim Internationalen Weltwirtschaftsforum in St. Petersburg, das am Donnerstag begann. Huawei soll demnach in diesem und nächsten Jahr beim …