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Diese Meditation, auch Loving Kindness oder Mettameditation genannt, ist eine sehr wirksame Meditation, um Ruhe, Gelassenheit und Wohlbefinden zu finden.
Sie ist schon alt, denn sie wurde vom historischen Buddha gelehrt. Er sagte, Metta (Freundschaft) sei vergleichbar mit der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Das Ziel dieser Meditation ist, diese Haltung der liebenden Güte auf alle fühlenden Wesen auszuweiten.
Ich mache diese Meditation vor allem dann, wenn ich mich über mich selber oder über andere Menschen ärgere. Wenn ich diese vier Sätze viermal gedacht habe, geht es mir jedes Mal besser und mein Ärger ist kleiner. Manchmal muss ich sie noch ein paar Male wiederholen, damit mein Ärger ganz weg ist. Und das ist ja das Essentielle an der Yoga-Philosophie und auch am Buddhismus: Es geht um dich selber, es geht darum, dass es dir besser geht, wenn du nicht lügst, nicht stiehlst, nicht gierig bist. Oder eben, wenn du dich nicht über dich oder andere Menschen ärgerst.
Forschungen zeigen, dass..ein mehrwöchiger Kurs in Metta-Meditation zu einer Zunahme positiver Emotionen führte, die im weiteren Verlauf mit einer vermehrten Achtsamkeit, einem größeren Sinnerleben, positiveren Beziehungen zu anderen Personen und weniger körperlichen Beschwerden einhergingen. In Folge zeigten diese Personen sich zufriedener mit ihrem Leben und berichteten über weniger depressive Symptome (Wikipedia).
So gehts: Sage oder denke dies folgenden vier Sätze. In der ersten Runde nimmst du Ich, in der zweiten denkst du an eine Person, die du liebst, in der dritten Runde nimmst du eine Person, die du flüchtig kennst und die dir nichts bedeutet, und in der vierten Runde nimmst du eine Person, die du gar nicht magst. Das ist schwierig, aber wenn du es geschafft hast, geht es dir nachher viel besser.
1 Möge ich glücklich sein
2 Möge ich gesund sein
3 Möge ich in Frieden leben
4 Möge ich geliebt werden