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Die Wirksamkeit der Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) konnte erstmals in einer Langzeitstudie bestätigt werden. Laut kanadischen Forschern der Universität Laval in Québec senkt die Impfung nicht nur das Risiko von HPV-Infektionen, sondern auch die Häufigkeit sogenannter präkanzeröser Gebärmutterhalsläsionen des Levels CIN2+. Dabei handelt es sich um die unmittelbare Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs.
Die kanadischen Studienleiter haben Ergebnisse aus internationalen HPV-Studien ausgewertet. Sie analysierten die Daten von über 60 Millionen Menschen über einen Zeitraum von acht Jahren und stellten erneut fest, dass eine Infektion mit den HPV-Typen 16 und 18 deutlich reduziert wurde. Die Wissenschaftler berichten von einem Rückgang von 83 Prozent bei Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren. Bei jungen Frauen zwischen 20 und 24 Jahren sprechen sie von 66 Prozent. Auch die Fälle von Genitalwarzen sind zurückgegangen.
Zusätzlich konnten die Studienleiter erstmals zeigen, dass auch die direkten Krebsvorstufen – die CIN2+-Läsionen – fünf bis neun Jahre nach der breiten Einführung der Impfung stark abgenommen haben.