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RingenIm ersten Kampf am Freitag traf Stingelin (Klasse bis 63 kg) auf Diana Maria aus Italien. Ein Blitzangriff in der ersten Periode brachte Stingelin die ersten drei Punkte. Sie tat alles, um den Kampf zu dominieren, und gewann die Periode mit 5:1. Die zweite Periode verlief ausgeglichener und Stingelin verlor knapp mit 0:1. Die dritte Periode musste nun die Entscheidung bringen. Mit einem 2:0 war die Senslerin eine Kampfrunde weiter und traf nun auf die spätere Europameisterin Alena Karatacheva (Russ).
Gegen die Europameisterin
In der ersten Kampfperiode verlangte Stingelin der Russin alles ab. Beide konnten jeweils ihrer Gegnerin eine Zweierwertung abknüpfen. Unnötig dann die 1er-Wertung kurz vor Schluss, sonst hätte Stingelin die Periode gewinnen können. Die Russin konterte einen Beinangriff, und die Athletin der RS Sense konnte eine Schulterniederlage nur knapp abwenden. Am Schluss gewann die Russin mit 0:7.
«Ich habe zuvor nie gegen diese Gegnerinnen gerungen. Trotzdem fand ich sehr gut in den Kampf und konnte meine Gegnerinnen kontrollieren. Mit den ersten zwei Kämpfen war ich äusserst zufrieden», so Karin Stingelin. Da die Russin den Final erreichte, kämpfte Stingelin in der Hoffnungsrunde um Bronze. Gegen die körperlich etwas überlegene Oxana Shalikova (Ukr) fand sie kein Siegesrezept und musste sich mit 0:5 und 0:2 geschlagen geben, was den achten Rang an ihrer ersten Aktiven-Europameisterschaft bedeutete.
«Auf die Ukrainerin konnte ich mich nicht gut einstellen und verlor die erste Periode klar. In der zweiten Periode fand ich besser in den Kampf und verlor leider knapp. Die Olympiaqualifikation habe ich noch nicht geschafft, aber es bleiben mir noch zwei Chancen.» bj