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Östrogen, Progesteron, Gestagen, als Pille, Gel, Creme oder Pflaster: In den Wechseljahren sieht frau sich plötzlich mit Hormonen und deren Ersatztherapien konfrontiert. Alle paar Jahre wird eine neue Studie publiziert, die vor höherem Krebsrisiko durch Hormontherapien warnt oder aber droht, dass frau ohne Ersatzhormone eher an Osteoporose erkrankt. Es scheint fast, als kämen Frauen nicht ohne Medizinstudium durch die Wechseljahre. Schweissausbrüche sind da programmiert.
Die erfreuliche Botschaft: Ein Drittel der Frauen hat keine oder nur geringfügige Beschwerden und muss in den späten Vierzigern, frühen Fünfzigern nicht zur Hormonspezialistin mutieren. Rund die Hälfte der Frauen hat zwar mit unangenehmen Symptomen zu kämpfen, kann sie aber mit natürlichen Mitteln behandeln. Und selbst jener Sechstel mit starken Beschwerden kann zuerst versuchen, mit einer Therapie, bei der die Hormone niedrig dosiert sind, die Symptome auf ein erträgliches Mass zu reduzieren.