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Fortschritte im Sediment-Modul für das Modul-Stufen-Konzept
Seit Januar 2015 arbeitet das Oekotoxzentrum zusammen mit der Eawag und dem Bundesamt für Umwelt an einem Sediment-Modul für die Bewertung von Fliessgewässern. Ziel der ersten Projektphase ist es zum einen, ein einheitliches Protokoll zur Probenahme und Probenvorbereitung zu entwickeln. Ausserdem sollen für eine Auswahl von Substanzen Sediment-Qualitätskriterien abgeleitet werden und ein Bewertungssystem entwickelt werden, das dem anderer Module des Modul-Stufe-Konzepts entspricht.
Bis jetzt hat das Oekotoxzentrum einen Entwurf für eine einheitliche Methode zur Probenahme und Probenvorbereitung entwickelt, der auf dem aktuellen Wissensstand und den Methoden der kantonalen Gewässerschutzfachstellen basiert. Die Methode soll in diesem Jahr in einem Feldversuch mit verschiedenen Labors validiert werden: Ein Vergleich der vorgeschlagenen Methode mit den in den Kantonen verwendeten Methoden wird zeigen, wo der Entwurf noch angepasst werden muss. Ausserdem wird der Feldversuch Informationen über den Einfluss der Probenahmemethode auf die Ergebnisse der chemischen Analyse geben.
Darüber hinaus hat das Oekotoxzentrum die Substanzen priorisiert, die für die Sedimentüberwachung in der Schweiz relevant sind. Als Basis für die Priorisierung dienten Expositions- und Effektdaten aus Oberflächengewässern der Schweiz und anderer Länder. Ausserdem werden Substanzen identifiziert, die unbedingt reduziert oder überwacht werden sollten oder für die noch Messwerte erfasst werden müssen. Die Resultate der Priorisierung werden im Lauf des Jahres auf unserer Webseite verfügbar sein.