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Die grosse Zeit der Linie 16 begann 1930, als die neue Strecke vom Bruderholz via Wolfschlucht zum Tellplatz in Betrieb genommen wurde. Zuvor war diese Liniennummer nur kurze Zeit während des Ersten Weltkriegs in Verwendung.
Vom Bruderholz verkehrte der 16er zunächst via Wolfschlucht und Innere Margarethenstrasse–Heuwaage zum Badischen Bahnhof, ab 1932 weiter bis nach Riehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich der nördliche Endpunkt mehrheitlich bei der Mustermesse. Erst seit 1972 wird ausschliesslich bei der Schifflände gewendet.
Am 20. September 1959 überquert der Be 2/2 156 mit seinem Dreiachsanhänger die Mittlere Brücke. Seit 1972 stösst der 16er jedoch nicht mehr ins Kleinbasel vor.
© Sammlung Dominik Madörin, CH-Ettingen
Lange Zeit teilten sich die vier betrieblich miteinenander verknüpften Linien 5, 15, 16 und 26 die Bedienung des noblen Bruderholzquartiers. Im Zusammenhang mit der Einführung von modernen Grossraumwagen 1968 vereinfachten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) das Liniennummernsystem und die bisherige Linie 26 wurde zum neuen 16er. Dieser erreichte das Bruderholz somit erstmals via Jakobsberg statt durch die Wolfschlucht und wechselte dort auf die Linie 15, was getrost als die grösste Änderung in der doch eher ereignislosen Geschichte des 16ers angesehen werden kann.
Mit der Einführung von Grossraumwagen änderte sich die Linienführung des 16ers. Schon vorher kam er allerdings bei der Hauptpost vorbei wie 1968 dieser fabrikneue Be 4/4.
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 3.551)