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Peruanische Hochkultur der Inkas
August 14, 2018
Peru, nach Brasilien und Argentinien das drittgrösste Land Südamerikas wird oft auch als Land der Inkas bezeichnet. Tatsächlich umfasste das Inkareich Gebiete der heutigen Staaten Kolumbien, Ecuador, Peru, Chile, Bolivien und Argentinien. Aber in Peru liegen viele Zeugen der längst vergangenen Hochkultur der Inka, so zum Beispiel die berühmte Ruinenstadt Machu Piccho, im 15.Jahrhundert terassenförmig auf einem 2400 Meter hohem Bergrücken angelegt. In etwa 100 Kilometern Entfernung liegt Cusco, die alte Inkahauptstadt und heute Hauptstadt der gleichnamigen peruanischen Provinz. Interessant ist auch der Titicacasee, der höchste schiffbare See Südamerikas an der Grenze zu Bolivien und 15 mal so gross wie der Bodensee. Er liegt über 4.000 Meter hoch. Mit durchschnittlich 8 Grad Celsius Wassertemperatur ist der See zum Baden nicht geeignet.
Überhaupt ist dieser Teil des Landes nichts für Touristen, die leicht frieren und Probleme mit der Höhe haben. Aber Peru hat auch eine tolle Küste. Allerdings sind, bedingt durch den Humboldstrom, die Wassertemperaturen auch hier nicht ausgesprochen hoch, aber für Mitteleuropäer durchaus angenehm. Beliebte Strände findet man im Mancora, Huanchaco und Capachica in der Region Piura. Wer nach Peru reist, wird auch an Lima, der Hauptstadt nicht vorbeikommen, schon weil hier der internationale Flugplatz liegt. Die Stadt am Fusse der Zentral-Anden hat zusammen mit der angrenzenden Hafenstadt Callao zusammen fast 10 Millionen Einwohner. Sehr schön ist Lima nicht und gilt auch nicht unbedingt als sehr sicheres Pflaster, aber trotzdem hat die Stadt einige echte Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie zum Beispiel die Plaza Mayor, die Kathedrale mit dem Palacio de Arzobispo und den Convento de San Francisco. Empfehlenswert ist auch eine Fahrt auf den Cerro San Cristobal, den Aussichtsberg der Stadt.