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Die Schweizer 4x200-Staffel schwimmt an den Olympischen Spielen in Tokio in 7:06,59 einen Schweizer Rekord und qualifiziert sich als Sechste für den Final in der Nacht auf Mittwoch.
Das Crawl-Quartett mit Antonio Djakovic, Nils Liess, Noè Ponti und Roman Mityukov mit einem Durchschnittsalter von nur 21 Jahren pulverisierte den alten Rekord um mehr als viereinhalb Sekunden. Es ist der erste Olympia-Final für Swiss-Swimming seit Dominik Meichtry 2008 in Peking (200 m Crawl).
Etwas Glück brauchten die Schweizer nur beim zweiten Wechsel, als Liess etwas zu früh - aber um eine Hundertstel innerhalb der Toleranzlimite - ins Wasser sprang.
Auch sonst war das Hundertstel-Glück am Abend - im Gegensatz zu den Finals am Morgen - auf Seiten der Schweizer. Der Genfer Mityukov hatte kurz vor der Staffel den angestrebten Halbfinal über 100 m Crawil erreicht. In 48,43 bleibt er zwar gut zwei Zehntel über seinem Schweizer Rekord, als 15. schaffte er den Sprung in den Halbfinal aber mit fünf Hundertsteln Reserve.
Die beste Zeit der Vorläufe schwamm in der Königsdisziplin der Italiener Thomas Ceccon in 47,71 knapp vor den Topfavoriten Caeleb Dressel (47,73) aus den USA und Kyle Chalmers (47,77) aus Australien.