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CHANCELLERIE
FÉDERALE SUISSE
Hochgeachteter Herr & Freund!
Meine Mittheilungen betreffend die Verbreitung Ihrer Brochüre fortsetzend, wünscht Herr Challet-Venel die Übermittlung von 2000 Exemplaren an das Departement der Finanzen in Genf. Die Brochüre wird dann von Fried rich in dem einen & von Challet in dem andern Lager verbreitet werden. Für Tessin wird mir Herr Pioda Morgen eine Liste von Adressen zustellen, an welche die Brochüre von Zürich aus zu senden wäre. Herr Oberst Bontems hat mir für die nächsten Tage Mittheilungen für Verbreitung der Brochüre in den Regionen der Gazette de Lausanne in Aussicht gestellt. Über Baselland werde ich Ihnen Morgen berichten.
Meinen gestrigen Nachrichten über die Situation in der Eisenbahnfrage habe ich nichts beizufügen. Obgleich von Stämpfli'scher Seite ungemein gearbeitet wird, so rechnen wir noch immer auf Verwerfung der Eitel'schen Motion im Ständerathe.
In freundschaftlicher Hochachtung
Ihr
Dr A Escher
Bern 21 Januar 1863.
Die Session wird vielleicht schon morgen über 8 Tage zu Ende gehen.