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Stellen Sie sich vor: Sie stehen im übervollen Bus und eine fremde Person befühlt Ihr Haar. Stellen Sie sich vor: Jemand spricht Sie an und wechselt aufgrund Ihres Aussehens automatisch auf Hochdeutsch. Stellen Sie sich vor: Jedes Mal, wenn Sie jemand Neues kennenlernen, müssen Sie auch gleich beantworten, woher Sie "wirklich" kommen. Mühsam, oder? ...Rassistisch?
Eva und Samuel sind in der Schweiz geboren und aufgewachsen, ihre Muttersprache ist Schweizerdeutsch. Adiam lebt seit elf Jahren im Aargau, ihre Kinder gehen hier zur Schule. Elya ist vor 38 Jahren immigriert, sie und ihre Familie sind seit einigen Jahren eingebürgert. Die Biografien dieser vier Menschen könnten nicht unterschiedlicher sein - und doch haben sie eines gemeinsam: Sie werden in ihrer (Wahl-)Heimat als fremd wahrgenommen.
Aus diesen Gesprächen sind vier Kurzfilme entstanden. Sie handeln vom subtilen Rassismus. Alltagssituationen, die ein ungutes Gefühl hinterlassen, aber nicht greifbar sind. Moment am Arbeitsplatz, die ungerecht sind, aber nicht ungesetzlich. Es sind genau diese Situationen, die das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft ausmachen.
Kulturhaus Royal, Bahnhofstrasse 39, 5400 Baden
Anschliessender Apéro. Anmeldung erwünscht, Platzzahl beschränkt.
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