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Bern (ots)
- Angesichts der Lebensmittelkrise stellt die
Heilsarmee Schweiz-Österreich-Ungarn 400'000 Franken für sofortige
Nahrungsmittelhilfe in Haiti und Zimbabwe bereit. Im soeben
erschienenen Jahresbericht 2007 des Bereichs Mission & Entwicklung
informiert sie über ihren Beitrag zur Armutsverringerung in Ländern
des Südens.
Die Nahrungsmittelhilfe wird in Haiti über bereits bestehende
Schulküchen der Heilsarmee erfolgen. Diese liegen hauptsächlich im
ländlichen Gebiet rund um Fond-des-Nègres. Dort besuchen 3500 Kinder
Primarschulen der Heilsarmee. In Zimbabwe wird die Verteilung der
zusätzlichen Nahrungsmittel durch das Spital der Heilsarmee in
Tschelanyemba, nahe an der Grenze zu Botswana, koordiniert. Mit den
400'000 Franken können rund 400'000 Mahlzeiten finanziert werden.
Der Jahresbericht des Bereichs Mission & Entwicklung der
Heilsarmee Schweiz gewährt in Form eines Kalenders mit zwölf
Kurzberichten aus Ländern des Südens Einblick in die Projektarbeit.
Mit Massnahmen in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Bildung
leistet die Heilsarmee einen Beitrag im Kampf gegen die Armut.
Ernährung
Die Heilsarmee erhielt 2007 von der Direktion für
Entwicklungszusammenarbeit (DEZA) Milchprodukte im Wert von rund
einer Million Franken. Dieses Milchpulver wird in den eigenen
Programmen der Heilsarmee (Kliniken, Ernährungsprogramme, humanitäre
Hilfe) in der Republik Kongo, in Peru und in Sambia verwendet.
Gesundheit und Bildung
Im vergangenen Jahr erhielt die Heilsarmee Material aus
Zivilschutzanlagen und Armeebeständen im Wert von rund 704'000
Franken. Dieser Betrag ist in der Jahresrechnung als zusätzliche
unentgeltliche Leistung aufgeführt. Das Material wurde unter anderem
in die Demokratische Republik Kongo und nach Simbabwe verschifft und
wird in Kliniken und Spitälern der Heilsarmee eingesetzt.
Erwähnt werden im Jahresbericht auch Schul- und Bildungsprojekte
in Haiti, Brasilien und in der Demokratischen Republik Kongo, die
seit mehreren Jahren finanziell unterstützt und teilweise durch
Mitarbeiter der Heilsarmee Schweiz vor Ort betreut werden.
Projektpatenschaften
Gemäss Jahresrechnung wurden im letzten Jahr über 300'000 Franken
von Einzelpersonen und Gruppen für Projektpatenschaften einbezahlt.
Wie alle anderen von der Heilsarmee mitfinanzierten Projekte werden
auch diese regelmässig überprüft, um sicherzustellen, dass die Mittel
im Sinne der Spenderinnen und Spender oder Projektpartner eingesetzt
werden.
Jahresbericht und Fotomaterial finden sich auf unserer Website:
www.heilsarmee.ch/mission
Die Papierversion ist unter <email-pii>
erhältlich.
ots Originaltext: Heilsarmee
Internet: www.presseportal.ch
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Für Rückfragen zum Jahresbericht von Mission & Entwicklung:
Markus Muntwiler, Leiter Mission & Entwicklung Bern
Tel.: +41/31/388'05'91
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