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18.7.1612 Mendrisio, 28.12.1683 Como. Sohn des Orazio und der Isabella Lavizzari. ∞ 1646/48 Ippolita Sala, Tochter des Francesco, vermutlich Stuckateurs aus Como. T. erhielt eine erste Ausbildung in seiner Heimat und wurde dabei von Pier Francesco Mazzucchelli, genannt il Morazzone, einem Maler aus der Gegend von Varese, beeinflusst. In der ersten bekannten Biografie über T. von 1774 ist ausserdem eine Lehre bei Guido Reni in Bologna erwähnt. Bezeugt ist sein Rom-Aufenthalt von 1639-40. T. führte eine gut gehende Werkstatt in Mendrisio und Como, hatte versch. Schüler, darunter den Spanier Nicolas Villacis aus Murcia, und kam zu Ansehen und Wohlstand. Für Kirchen und Sammler schuf er mehrere bedeutende Gemälde, erhielt auch Aufträge aus den kath. Orten (Seelisberg, Altdorf UR) sowie aus der Lombardei. Seine intensive und strenge Sakralmalerei ist von expressiver Feinsinnigkeit sowie gefühlvoller Leuchtkraft und beeinflusste die Tessiner Malerei des 17. Jh.
Literatur
– BLSK, 1042 f.
– Francesco e Innocenzo T., Ausstellungskat. Mendrisio, 2006
Autorin/Autor: Anastasia Gilardi / CHM