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Titel
Smillie
(spr. ssmíllih), 1) James, schottisch-amerikan. Kupferstecher, geb. 1807 zu Edinburg, lernte dort anfangs bei einem Silbergraveur, ging dann mit 14 Jahren nach Amerika und ließ sich mit seinen Brüdern als Juwelier in Quebec nieder. Als solcher zeigte er so große Geschicklichkeit, daß er bewogen wurde, Kupferstecher, namentlich im landschaftlichen Fach, zu werden. Nachdem er ein halbes Jahr in seiner Vaterstadt unter Andrew Wilson gelernt hatte, nahm er 1829 seinen Wohnsitz in New York, wo er anfangs für den Stich der Banknoten beschäftigt wurde und nachher zahlreiche landschaftliche Stiche lieferte, von denen die bedeutendsten sind: die Blätter nach Coles «Reise des Lebens», nach Bierstadts «Felsengebirgen»;
Bai und Hafen von New York, nach John Chapman;
Abend in den Hochlanden von New York, nach Weir;
der Berg Washington, nach Kensett, und andere nach Cropsey, Huntington etc. 1851 wurde er Mitglied der dortigen Nationalakademie.
2) James, amerikan. Landschaftsmaler, geb. 1833 zu New York als Sohn des vorigen, von dem er anfangs in der Kupferstecherkunst unterrichtet wurde, bis er sich 1864 der Landschaftsmalerei zuwandte, die er ohne Lehrer erlernte, indem er von seiner Vaterstadt aus nur Studienreisen in die größern Gebirge der Vereinigten Staaten machte, aus denen er die Motive für seine Aquarell- sowie für seine Ölbilder entlehnte, deren Farbe und Lichtwirkung sehr gerühmt werden. Er ward 1876 Mitglied der Akademie in New York und war 1873-78 Präsident der amerikanischen Gesellschaft der Aquarellisten. - Auch sein jüngerer Bruder, George S., geb. 1840 zu New York, widmete sich demselben Fach und malte ebenfalls aus den amerikanischen Gebirgen Landschaften, deren poetische Stimmung und sorgfältige Ausführung große Anerkennung finden.