Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/121050

<h2>SubmittedText<h2><p>Tigers und Foxes, das heisst Flugsicherheitszuständige - auf einzelnen Flügen nach bestimmten Destinationen und im Ausland stationiert -, wurden aus den Kantonspolizeien rekrutiert und vom Bund bezahlt. Im Rahmen des laufenden Personalmangels werden Tigers und Foxes neu aus dem GWK rekrutiert, was hier wiederum zu einem zusätzlichen Personalmangel führt.</p><p>- Stellen fehlende Tigers und Foxes ein Sicherheitsrisiko dar?</p><p>- Warum zahlt der Bund die Sicherung privater Flüge in sogenannte Krisengebiete?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Luftverkehr wird durch eine Vielzahl unterschiedlicher Sicherheitsmassnahmen gegen terroristische Akte geschützt. Der Einsatz von Tigers stellt eine solche Massnahme dar. Tigers werden ausschliesslich auf Flügen des öffentlichen Verkehrs, somit auf Linien- und Charterflügen eingesetzt und tragen zur Verhinderung von Flugzeugentführungen bei. Foxes gewährleisten die Sicherheit auf ausländischen Flughäfen. Für private Flüge stehen weder Tigers noch Foxes zur Verfügung.</p><p>Es zeigte sich in der Vergangenheit, dass sich Flugzeugentführungen nicht gegen die betroffene Fluggesellschaft richten, sondern gegen den Staat. Aus diesem Grund fällt der Einsatz von Tigers unter die Kategorie der hoheitlichen Aufgaben, welche der Staat zu bezahlen hat. Sämtliche übrigen Sicherheitsmassnahmen in der Luftfahrt werden von den Verursachern getragen.</p><p>Der Bestand an Tigers liegt zurzeit aufgrund personeller Engpässe bei den kantonalen Polizeikorps unter dem Idealbestand. Dieser Idealbestand ist allerdings keine mathematisch genau definierte Grösse. Vielmehr besteht eine Bandbreite, in deren Rahmen der Einsatz von Tigers zweckmässig durchgeführt werden kann. Der heutige Bestand liegt in diesem Rahmen. Der Einsatz von Mitarbeitenden des Grenzwachtkorps erfolgt bereits seit Jahren und ist in den luftfahrtrechtlichen Bestimmungen explizit vorgesehen.</p>