Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03120.jsonl.gz/760

Ausserirdisch
Das Adam-Buch
Altjüdische Sagen berichten, ein Engel namens Raziel habe unserem Stammvater Adam ein Buch übergeben, aus dem er alles Wissenswerte über die Erde und das Weltall lernen konnte. Dieses Buch existierte nur in Form eines «Saphirsteins». Fleissig las unser Urvater Adam auf diesem «Saphirstein», denn nur dank ihm war Adam fähig, jedem Ding einen Namen zu geben. Das Adam-Buch wurde weitervererbt an alle zehn Patriarchen vor der Flut. Bis zu Noah, dem Überlebenden der Sintflut. Und Noah lernte aus dem Stein «alle Bahnen der Planeten zu verstehen, doch auch die des Mondes und der fernen Sterne Orion und Aldebaran.» Wer immer der Erfinder dieser Geschichte gewesen sein mag, er konnte sich nur Bücher auf Pergament, Ton-, Holz- oder Schiefertafeln vorstellen, meinetwegen noch Felsritzungen. Wie um alles in der Welt kam jemand vor Jahrtausenden auf die Idee einer Enzyklopädie auf einem «Saphirstein»? Im Zeitalter der Computer sind Lexika auf Mikrochips möglich. Auch wird daran geforscht, Informationen auf Kristallen zu speichern. Nun sollen Adam und seine Nachfolger mit diesem Buch «Zwiesprache» gehalten haben. Wie? War das Adam-Buch vielleicht etwas Ähnliches wie unsere heutigen Computer-Tablets?