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Was passiert wenn man tendenziell nur noch die grossen Kraftwerke subventioniert und die Kleinen unter 300kW vernachlässigt? Man stelle sich vor, eine Anlage von 300kW ist das Flusskraftwerk an der Töss in Pfungen! Das kann nicht ein Privater oder ein Kleinunternehmer verwirklichen, sondern nur eine grösseres Unternehmen. Was hätte das zur Folge ? Grössere Firmen, die ohnehin schon mit dem Ausbau von Ihrer längst amortisierten grossen Wasserkraftanlagen Geld verdienen würden, bekämen dann zusätzlich noch einen Beitrag aus der Bundeskasse, also vom Steuerzahler, resp. Strombezieher. Einmal mehr würde das Geld in irgendeinem Verwaltungsrat verteilt und dann wundert man sich warum die Lohnschere immer weiter aufgeht? Wer geht dabei leer aus? Alle Privaten, Kleinunternehmer oder Bauern die aktiv, einen Beitrag zum Atomausstieg leisten möchen. Das ist nicht korrekt! Würde hingegen die Regierung die KEV Gelder verstärkt an die kleinen Kraftwerksbetreiber verteilen, würde das jetztige Budget schon fast ausreichen! Doch die werden je nach Launen der Kantonsbehörden bewilligt oder auch nicht.
Die Kernproblematik für die kleinsten Bäche (siehe Ausbaupotential) liegt im Bewilligungsverfahren, das zu aufwendig ist. Im Gewässerschutzgesetz sollte folgendes geändert werden :
a) die Restwassermenge von 50l/s aufgehoben und durch die reale Restwassermenge ersetzt werden. D.h. auch ein Kleinbach mit Qn=10l/s kann genutzt werden, wenn man über die Entnahmestrecke die Restwassermenge von ca.3l/s zurücklässt.
b) Das Bewilligungsverfahren für bereits verbaute (Schwellen oder Brücken), eingedolte oder kanalisierte Bäche sollte stark Vereinfacht werden, z.B. reduziert auf ein Konzessions-Anmeldeformular für die Wassernutzung (Wasserrecht)
c) Aber: Bäche in der Natur, insbesondere Naturschutzgebiete sollten hingegen strikte unberührt bleiben