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Die Agglomerationen werden durch das BFS nach statistischen Kriterien definiert, damit ein räumlicher Vergleich zwischen städtischen Gebieten möglich wird.
Bei der Methode zur Definition von Agglomerationen handelt es sich um ein mehrstufiges Verfahren: Zunächst werden Dichten von Einwohner/innen, Beschäftigten und Logiernächten untersucht, um potentielle Agglomerationskerne zu identifizieren. Auf diese Weise kann der Einfluss von historisch gewachsenen institutionellen Grenzen minimiert werden. Anschliessend werden Agglomerationsgürtel abgegrenzt, wobei die auf Kerne ausgerichteten Pendlerintensitäten massgebend sind. Schliesslich müssen der Kernbereich und der Gürtel zusammen eine gewisse Grösse aufweisen, um als Agglomeration zu gelten.
Analysen zur Raumstruktur beruhend auf Daten von 2012 haben gezeigt, dass der städtische Raum nur teilweise mittels Agglomerationen beschrieben werden kann. Daher wurden die Agglomerationen mit weiteren Kategorien ergänzt.
Weiterführende Informationen zu den Agglomerationen sowie zur Typologie Raum mit städtischem Charakter 2012 sind unter Räumliche Typologien zu finden.