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Die Rentenanstalt/Swiss Life ist die älteste und grösste Lebensversicherungs-Gesellschaft der Schweiz. Das 1857 gegründete Unternehmen wechselte 1997 nach 140 Jahren Bestehen seine Rechtsform.Dieser Inhalt wurde am 16. Dezember 2002 - 13:51 publiziert
Damals wurde aus einer nicht gewinnorientierten Genossenschaft eine Aktiengesellschaft. In den 90-er Jahren wurden auch die Allfinanz-Strategie und der Vorstoss ins Vermögensverwaltungs-Geschäft eingeleitet.
1995 wurde eine Zusammenarbeit mit der damaligen Bankgesellschaft, der heutigen UBS, vereinbart. Die Partnerschaft ging vier Jahre später aus Konkurrenz-Gründen mit dem Verkauf der 25-Prozent-Beteiligung der UBS an der Rentenanstalt auseinander.
Neuer Bankkooperations-Partner der Rentenanstalt wurde die Zürcher Kantonalbank. Ebenfalls im Jahre 1999 übernahm die Rentenanstalt die für 2,4 Mrd. Franken die Gotthardbank und für 810 Mio. Franken den französischen Krankenversicherer Lloyd Continental. Weitere Akquisitionen im gleichen Jahr betrafen die Immobilien-Gesellschaft Uto Albis und das Consulting-Unternehmen STG.
Heute ist die Rentenanstalt nach eigenen Angaben einer der grössten Lebensversicherer in Europa, der viertgrösste Vermögensverwalter in der Schweiz und einer der führenden Anbieter in diesem Bereich in Europa.
Der Konzern beschäftigt weltweit mehr als 12'500 Personen. Die Bruttoprämien-Einnahmen betrugen im Jahre 2000 19,3 Mrd. Franken.
Im Zuge eines Wechsels der Rechnungs-Legung sowie von Spitzenresultaten im Anlage- und im Versicherungsgeschäft schnellte der Gewinn im Jahre 2000 von 107 auf 924 Mio. Franken in die Höhe. Im letzten Jahr waren es nach den jüngsten Angaben wieder massiv weniger, aber mehr als 100 Mio. Franken.
swissinfo und Agenturen
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