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Rund 180 Athletinnen und Athleten werden die Schweiz an den Olympischen Spielen 2022 in Peking vertreten. Dies gab Ralph Stöckli, der Chef de Mission von Swiss Olympic, ein Jahr vor der Eröffnungsfeier bekannt. Die Corona-Pandemie bedeutet auch im Hinblick auf den Grossanlass in China die derzeit grösste Herausforderung.
Die zwölf Sportstätten sind fertiggestellt, die Hochgeschwindigkeitszüge, welche die drei Wettkampforte Peking, Yanqing und Zhangjiakiou verbinden, sind in Betrieb. Das meldet das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2022 in Peking ein Jahr vor der Eröffnungsfeier.
«Das sind erfreuliche Nachrichten. In diesem Bereich Planungssicherheit zu haben, ist äusserst positiv», sagt Ralph Stöckli. Der Chef de Mission von Swiss Olympic informierte am Donnerstag im Rahmen einer virtuellen Medienkonferenz über den Stand der Vorbereitungen der Schweizer Delegation. «Die Selektionskonzepte sind erstellt, die Athletinnen und Athleten und ihre Verbände wissen, welche Kriterien sie für die Olympiateilnahme erfüllen müssen.»
Stöckli rechnet aktuell mit rund 180 Athletinnen und Athleten, die die Schweiz in einem Jahr in China vertreten werden. Zum Vergleich: Für die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang (Südkorea) hatte Swiss Olympic 171 Sportlerinnen und Sportler selektioniert. Die Olympiateilnahme bereits auf sicher haben die Nationalteams der Frauen und der Männer im Eishockey. Noch in diesem Winter könnten auch die ersten Biathletinnen und Biathleten die Selektionskriterien erfüllen. In allen anderen Sportarten und Disziplinen werden die Olympiaplätze in der Saison 2021/2022 vergeben.
Als grösste Herausforderung auf dem Weg an die Olympischen Spiele in Peking bezeichnet Stöckli aktuell – wie könnte es anders sein – den Verlauf der Corona-Pandemie. So wurden etwa die Test-Wettkämpfe, die in diesem Winter auf den Anlagen in den drei Wettkampforten Peking, Yanqing und Zhangjiakiou hätten stattfinden sollen, alle wegen der Pandemie abgesagt. Darunter auch die Ski-Freestyle- und Snowboard-Weltmeisterschaften. «Das ist schade. Wir, die Verbände und die Athletinnen und Athleten hatten uns von diesen Wettkämpfen in verschiedenen Bereichen wie Sport, Organisation und Logistik sowie auch in Sachen Schneebeschaffenheit wichtige Erkenntnisse erhofft», sagt Stöckli.
Allzu sehr damit aufhalten mag sich der Chef de Mission aber nicht. «Gemeinsam werden wir das Beste daraus machen - ganz nach unserem Missionsmotto «united4excellence». Ich bin sicher, alle Beteiligten werden in einem Jahr in Peking spannende, sportlich hochstehende Wettkämpfe erleben.»