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Untertitel: Berufsschule für Gesundheit und Soziales
Gestützt auf den Bericht einer Arbeitsgruppe hat der Staatsrat im März 2005 beschlossen, eine neue Berufsschule für Gesundheit und Soziales zu schaffen und diese spätestens auf den 1. September 2006 der Volkswirtschaftsdirektion, bzw. dem Amt für Berufsbildung, anzugliedern. Diese Schule wird über Räumlichkeiten in Grangeneuve verfügen und die berufliche Grundbildung zur oder zum Fachangestellten Gesundheit – einer Ausbildung, die zurzeit von der Krankenpflegeschule erteilt wird – und die neue berufliche Grundbildung zur Fachfrau oder zum Fachmann Betreuung anbieten, wie die Volkswirtschaftsdirektion am Mittwoch mitteilte.
Für die Einführung und den Aufbau dieser neuen Schule hat die Volkswirtschaftsdirektion im Einvernehmen mit dem Staatsrat Claire Roelli als Direktorin angestellt. Sie ist wohnhaft in Freiburg, ist 50 Jahre alt und gebürtige Luzernerin. Sie hat ihre Ausbildung als Krankenschwester mit einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin ergänzt und im Jahr 2003 ihr Nachdiplomstudium in Sozialarbeit an der Universität Neuenburg erfolgreich abgeschlossen. Nachdem sie rund zehn Jahre im Kanton Freiburg im Bereich der Sozialarbeit tätig war, wurde sie 1995 als stellvertretende Dienstchefin bei der Schweizerischen Koordinationsstelle für stationäre Therapieangebote im Drogenbereich angestellt. Von Anfang 2002 bis Ende Oktober 2005 war sie Qualitätsverantwortliche bei der «Haute Ecole de travail social et de la santé» des Kantons Waadt in Lausanne und übte dort auch eine Lehrtätigkeit aus.