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Genf - In Genf hat der UNO-Menschenrechtsrat mit den Beratungen über den sogenannten Goldstone-Bericht begonnen. Dieser legt Israel und bewaffneten Palästinensergruppen Kriegsverbrechen während der Gaza-Offensive zur Last.
Die 47 Mitglieder des Rates sollen über einen palästinensischen Resolutionsentwurf entscheiden, der den Empfehlungen des südafrikanischen Richters Richard Goldstone folgt.
Der im Auftrag des Menschenrechtsrates erstellte Goldstone-Bericht empfiehlt eingehende Untersuchungen zu den mutmasslichen Kriegsverbrechen beider Seiten sowie die Übergabe des Berichts an den UNO-Sicherheitsrat in New York.
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte Israel und die Palästinenser gemahnt, die Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen während der dreiwöchigen Gaza-Offensive im vergangenen Dezember und Januar unverzüglich und glaubhaft zu untersuchen. Israel hatte den Goldstone-Bericht als ungerecht und einseitig zurückgewiesen.
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