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Geschichte
Geschichtliches zu Witikon
Bei der endgültigen Niederlassung der Alemannen in der ersten Hälfte des 7.
Jahrhunderts, wurde der Hof Vuitinchova (Hof des Vito) gegründet. Wie aber
Ausgrabungen um und in Witikon vermuten lassen, lebten schon zuvor Kelten
und auch Römer im Einzugsgebiet von Witikon.
Die ersten Aufzeichnungen zum Ort stammen aus dem Jahre 946, nämlich
ein Bescheid vom 28. April 946, zur Aufteilung des Kirchenzehnten zwischen
dem Grossmünster und der Stadtkirche St. Peter.
Als eines der letzten Dörfer wurde Witikon zusammen mit anderen Quartieren
wie z.B. Albisrieden, Höngg, Oerlikon etc. eingemeindet. Die Gründe dafür
waren Verschuldung und eine schlechte Infrastruktur (Verkehrsmittel, Schulen
etc.).
Für Aussenstehende dürfte es interessant sein, welchen Bezug Witikon
eigentlich zu den vielerorts aufgestellten oder im Namen enthaltenen
Elefanten hat. Weshalb Witikon diese Beziehung zu diesem doch eher
exotischen Tier pflegt, ist nicht vollständig geklärt. Man glaubt jedoch, dass
der Ursprung im Elefantenbach zu suchen sei, der früher aber Stöckentobel
genannt wurde.
Mitten im Bach steht ein aus Beton gefertigter Elefant, der Wasser aus
seinem Rüssel speit. Dieser wurde aber 1898 erstellt: Verzeichnet ist der
Elefantenbach aber schon 50 Jahre früher…
Weshalb der Elefantenbach nun Elefantenbach heisst, ist nicht geklärt. Es
gibt dazu aber viele Theorien, die aber oft nicht sehr glaubwürdig erscheinen.
Es gibt Geschichten, dass Hannibals Schosstiere damit zu tun hätten oder
dass die Zoowärter ihre Elefanten jeweils zum Tränken an den Bach
führten…
Ob nun Hannibal oder der Zoo, eines ist sicher:
Durch die wunderbare Lage am Hang des Adlisberg, ergibt sich eine
atemberaubende Aussicht auf den Zürichsee und die Stadt. Als
Aussenbetrachter empfindet man Witikon als ein eigenes, idyllisches Dorf,
umgeben von viel grüner Natur. Es ist darum nicht verwunderlich, dass
dieses städtische Dorf zu den bevorzugten Wohngebieten der Stadt Zürich
gehört.