Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03323.jsonl.gz/2270

buildingSMART International
buildingSMART International ist eine weltweit tätige Non-Profit-Organisation. Sie definiert das offene Austauschformat Industry Foundation Classes IFC für den Software-unabhängigen Informationsaustausch im Bauwesen.
Geschichte
Mit der Gründung der Industrieallianz für Interoperabilität IAI formierte sich 1995 eine erste Organisation, welche die Idee verfolgte, eine objektorientierte Klassenbibliothek für CAD-Systeme zu entwickeln. Was in den USA seinen Ursprung hatte, wurde schnell von ähnlichen Verbänden in verschiedenen Regionen – auch in den deutschsprachigen Ländern – aufgenommen. Bereits zwei Jahre später gab es eine erste Version (IFC1.0). Der Fokus lag dabei zunächst auf einem Austauschformat für objektorientierte Architekturprogramme, wurde aber schnell erweitert. Die folgenden Versionen waren Prototypen, die zwar von einigen Softwareherstellern umgesetzt, aber in realen Projekten kaum angewendet wurden. Erst mit IFC2 (2000) war die erste verwendbare Version auf dem freien Markt erhältlich. 2005 wurde die IAI umbenannt, sie tritt nun unter dem Namen buildingSMART auf. Die nationalen Mitgliederverbände werden seither als «Chapter» geführt.
CRB ist seit 2017 Mitglied von buildingSMART International. Mitarbeitende der Abteilung Entwicklung und Technologie nehmen regelmässig an den zwei jährlich stattfindenden Summits teil. Auf diese Weise erhalten sie Zugang zu aktuellen Informationen zu den Themen BIM und Digitalisierung im Bauwesen, die dann bei der Standardisierung der entsprechenden Arbeitsprozesse in der Schweiz berücksichtigt werden können. Darüber hinaus bieten die Summits den Fachleuten von CRB die einmalige Chance, sich international zu vernetzen und sich mit Kollegen und Kolleginnen aus der ganzen Welt über aktuelle Tätigkeiten und Projekte im Kontext der Digitalisierung auszutauschen. Auf strategischer Ebene bringt sich CRB im Business Leadership Team von buildingSMART International ein. Hier werden die Weichen gestellt, wie das künftige Geschäftsmodell mit Standards im Bauwesen gestaltet werden könnte.