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Im Rahmen der Agrarpolitik 2014–2017 schlägt der Bundesrat bei den sogenannten Produktionssystembeiträgen einen Beitrag für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion vor. Im Hinblick auf die Ausgestaltung dieses neuen Instruments und auf dessen künftige Evaluation interessiert die Ist-Situation bezüglich der Fütterung von Wiederkäuern in der Schweiz. Mithilfe von Buchhaltungskennzahlen der Zentralen Auswertung der Agroscope wird untersucht, wie sich die Futterration der Schweizer Milchviehbetriebe zusammensetzt. Der Anteil des Futters aus Grünland bei den gemischten Betrieben ist niedriger als bei den spezialisierten Verkehrsmilchbetrieben. Bio-Betriebe, Betriebe mit niedrigerer Milchleistung und Betriebe in höheren Zonen weisen höhere Grasanteile in der Ration auf. Insgesamt ist die Zusammensetzung der Futteranteile zwischen den Betrieben heterogen. Die Voraussetzungen für die Erfüllung der Anforderungen des neuen Programms für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion sind bei einem Grossteil der Betriebe gegeben.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.