Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/19861

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>- Besteht seitens der SBB Bereitschaft, die zu erwartende grössere Nachfrage nach Transportkapazität zwischen Basel und Zürich und umgekehrt durch Mitarbeiter der UBS bedürfnisgerecht abzudecken?</p><p>- Besteht seitens der SBB Bereitschaft, Anliegen betreffend Fahrplangestaltung sowie weitere Wünsche entgegenzunehmen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Personenfernverkehr gehört wie der Güterverkehr zum marktwirtschaftlichen Bereich der SBB. Die vom Interpellanten aufgeworfenen Fragen betreffen allein die SBB. Diese nehmen wie folgt Stellung:</p><p>"Die SBB erachten die Linie Basel-Zürich-Zürich Flughafen als Entwicklungsfeld und sehen auf dieser Achse noch Chancen, den Markt besser auszuschöpfen. Wo möglich haben dies die Verantwortlichen bereits in den letzten Jahren wahrgenommen. Mit der Einführung von Non-Stop-Zügen und der Anbindung von Liestal und Lenzburg wurden die zusätzlichen infrastrukturellen Möglichkeiten bis heute möglichst optimal ausgenutzt.</p><p>Aus Marktsicht wollen die SBB das Angebot zwischen Basel und Zürich bereits auf 1999 ausbauen. Dabei spielen auf der Nachfrageseite natürlich die Verkehrsströme bzw. Kundenwünsche eine entscheidende Rolle. Momentan prüfen die SBB die Verdichtung der Non-Stop-Züge Basel-Zürich zu einem integralen Stundentakt auf den Fahrplanwechsel 1999. Marktgerechte Tangentialzüge Basel-Zürich Altstetten-Zürich Flughafen oder Verbindungen von Basel via Furttal nach Zürich Flughafen werden ebenfalls durch die Spezialisten der SBB geprüft.</p><p>Im Umfeld der 'Bahn 2000'-Bauten im Vorbahnhof Zürich, der Realisierung der 2-Minuten-Zugfolge-Zeit auf dem Abschnitt Olten-Aarau-Zürich HB und weiteren Ausbauten zur Realisierung des Projektes erste Etappe 'Bahn 2000' bestehen allerdings einige infrastrukturelle Rahmenbedingungen, die es zu berücksichtigen gilt.</p><p>Um künftigen Bedürfnissen der UBS-Pendlerinnen und -Pendler zwischen Basel und Zürich gerecht zu werden, hat der Key-account-Manager der SBB Kontakte mit der UBS aufgenommen. Die SBB werden nun raschestmöglich die konkreten Bedürfnisse der UBS klären. Neben systematischen Bahnangeboten im Raum Basel/Zürich können sich die SBB auch vorstellen, spezifisch auf die Reisebedürfnisse der UBS abgestimmte, intelligente Lösungen zu erarbeiten (UBS-Züge mit entsprechendem Auftritt gegen aussen während Spitzenzeiten als innovatives Beispiel).</p><p>In Anbetracht der kurzen, noch zur Verfügung stehenden Zeit sind die SBB allerdings auf konkrete Zahlen der Verkehrsströme/Wünsche der UBS angewiesen. Diese werden jetzt umgehend mit den Verantwortlichen von UBS geklärt, um bedürfnisgerechte, aber auch betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösungen zu finden."</p>  Antwort des Bundesrates.