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Die Gemeinde Riehen errichtete 1957 anstelle des Gasthauses zum Ochsen ein dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus. Der Haupteingang befindet sich an der Baselstrasse 45, während zwei Nebeneingänge den Zutritt zum Anbau am Erlensträsschen 2 und 4 ermöglichen.
Mitten im historischen Dorfkern stand im 15. Jahrhundert das erste Wirtshaus und spätere Gasthaus zum Ochsen. 1945 von der Einwohnergemeinde Riehen gekauft, wurde es abgebrochen und 1957 durch ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit einem rechtwinklig anschliessenden Anbau am Erlensträsschen ersetzt.
Das 1957 errichtete dreigeschossige Wohn- und Geschäftshaus an der Baselstrasse 45 hat ein steiles Giebeldach mit drei Schleppgauben zur Baselstrasse. In den Obergeschossen wurden Wohnungen, im Erdgeschoss Ladengeschäfte eingerichtet. Der Haupteingang befindet sich an der südöstlichen Fassade an der Baselstrasse 45. Die beiden Nebeneingänge gewähren Zutritt zum rechtwinklig angebauten, zweigeschossigen Baukörper am Erlensträsschen 2 und 4, wo seit 1957 die Polizei stationiert ist und bis 1974 auch die Feuerwehr untergebracht war. Am Eingang zum Hausteil Erlensträsschen 2 erinnert ein eingebauter Türsturz der ehemaligen Ochsenmetzgerei an den abgebrochenen Vorgängerbau.
Auf dem Vorplatz zwischen Wohnhaus und Polizeiposten befindet sich der Ochsenbrunnen aus dem Jahr 1851. Einst vor der Alten Kanzlei platziert, wurde er 1957 auf die andere Seite des Erlensträsschens versetzt.
Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 14.6.2022
Kaspar, Albin: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft I. Riehen 1996. S. 19–26, 53.