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Sohei Kamiya, einziger Abgeordneter der Vax-skeptischen Sanseito-Partei, hat am vergangenen Freitag möglicherweise eine große Story veröffentlicht. Er sagt, er sei vom Leiter einer lokalen Regierung über eine unbestätigte Vereinbarung kontaktiert worden, die die japanische Regierung offenbar mit einem „US-Pharmaunternehmen“ getroffen hat. Die Quelle bat Herrn Kamiya, den Namen des Unternehmens nicht zu nennen, bat ihn aber, die Einzelheiten der Vereinbarung zu veröffentlichen.
Im Wesentlichen wurden Vertreter des US-Unternehmens den Abgeordneten „einer politischen Partei, die Impfstoffe nachdrücklich empfiehlt“, vorgestellt. So wurden die Verhandlungen über den Bau einer Fabrik in Japan durch das US-Unternehmen vorangetrieben. Das Ergebnis der Verhandlungen ist offenbar, dass das Unternehmen die Fabrik bauen wird und die Regierung alle dort produzierten Impfstoffe sieben Jahre lang kaufen wird.
Natürlich ist dieser Deal noch nicht offiziell bekannt gegeben worden. Aber die beteiligten Akteure sind nicht allzu schwer zu erraten. Bei dem US-Pharmaunternehmen handelt es sich höchstwahrscheinlich um Moderna, das, wie bereits in diesem Blog erwähnt, mit der japanischen Regierung über den Bau einer Fabrik in Japan verhandelt hat.
Bei der Impf-befürwortenden politischen Partei handelt es sich wahrscheinlich um die Komeito, den Juniorpartner in der Regierungskoalition. Die Partei hat offen erklärt, dass sie möchte, dass Moderna eine Fabrik in Japan baut.
Das ist nicht weiter verwunderlich. Immerhin haben sie einen engen gemeinsamen Freund.
Wenn also nichts unternommen wird, um diesen angeblichen Deal zu entgleisen, sieht es so aus, als ob Moderna die Herzen des japanischen politischen Establishments vollständig gewonnen hat und die Herzen der japanischen Konsumenten von MRNA-Injektionen für die nächsten Jahre weiter entflammen wird.