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Der Unterschied liegt darin, dass bei der Meiose des Mannes 4 ähnlich große Tochterzellen herauskommen, die wir als Spermien bezeichnen. Bei der Frau kommt eine große Zelle geraus (die Eizelle) und 3 kleinere (Polkörperchen). Das liegt daran, dass bei der Reduktionsteilung eine große und eine kleine rauskommen.
Erkläre die Entwicklung der Spermien und die Reifung der Eizelle
Während bei der Spermatogenese (Bildung von Spermien) vier identische und gleich große Keimzellen entstehen, teilen sich die Keimzellen bei der Oogenese (Bildung von Eizellen) unregelmäßig, sodass am Ende eine große Eizelle mit allen Zellorganellen und fast dem gesamten Cytoplasma entsteht.
Der Bildungsort weiblicher Sexualhormone, die zur Klasse der Steroide gehören, sind die Ovarien. Unter dem Einfluss der Gonadotropine (FSH, LH) werden in den Follikelepithelzellen Östrogene und im Gelbkörper Gestagene (wichtigster Vertreter Progesteron) gebildet.
Progesteron und Östrogen bewirken Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut, die den Embryo nach der Befruchtung beherbergt. Die Schleimhaut wird in Erwartung des Embryos aufgebaut und wieder abgebaut, wenn keine Befruchtung stattgefunden hat.
Östrogene veranlassen in der 2. Woche des Zyklus den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut durch vermehrte Zellteilung (Proliferationsphase), Progesteron wirkt hauptsächlich auf die Drüsen der Schleimhaut ein, die ein protein- und glykogenreiches Sekret absondern (Sekretionsphase), das für das Überleben und die Ernährung des eingenisteten Embryos unabdingar ist.
In der zweiten Zyklushälfte werden vom Gelbkörper täglich ca. 20 mg Progesteron produziert. Während der Schwangerschaft erfolgt die Progesteronproduktion hauptsächlich in der Plazenta und kann bis auf 250mg pro Tag ansteigen.