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Zum Inhalt:
1947 stirbt Alindas Ehemann Bertram. Es ist eine Zeit, in der alleinerziehende Frauen oft bevormundet werden, da man ihnen die selbständige Führung eines Bauernhofes und die ordentliche (religiöse) Erziehung der Kinder nicht zutraut. Zudem hat Alinda ihr Bürgerrecht in Nalda durch die Heirat mit Bertram, einem Auswärtigen, verloren. Ihr droht die Abschiebung in das Heimatdorf ihres verstorbenen Mannes. Behörde und Kirche blicken mit Argusaugen auf Alinda und ihre beiden Kinder, um bei ersten Anzeichen von Schwäche oder Fehlverhalten einzugreifen. Der Druck auf Alinda ist gross. Zumal der Gemeindepräsident seine Machtposition ausnützt, um Alinda zur Heirat mit ihm zu bewegen. Sie wehrt seine Annäherungsversuche immer wieder ab. Hilfe erfährt Alinda von ihrem Bruder Florentin. Doch dieser möchte eigentlich lieber fort von Nalda, dorthin, wo es technischen und gesellschaftlichen Fortschritt gibt.
Dann passiert ein Unglück und Alindas Lage spitzt sich zu.
Der Roman zeigt auf berührende und spannende Weise den Alltag einer jungen Witwe und Bergbäuerin in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Angelehnt ist Alindas Geschichte an das Leben der Grossmutter der Autorin. Es ist eine Zeit, in der alleinerziehende Frauen oft bevormundet werden, da man ihnen die selbständige Führung eines Bauernhofes und die richtige (religiöse) Erziehung der Kinder nicht zutraut. Die Frauen müssen ihre Fähigkeiten immer wieder unter Beweis stellen und dürfen sich keine Fehler erlauben.
Zur Autorin:
Margrit Cantieni, geboren 1964, aufgewachsen in Lenzerheide (Vaz/Obervaz), wohnhaft in Chur, studierte Betriebswirtschaft und bildete sich in Theologie, Philosophie und modernem Schreiben weiter. Sie führt den Cancas Verlag.