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Donnerstag, 26. Oktober 2023, 18:30 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)
Lea Ypi erörtert das Versprechen der Freiheit im Kapitalismus und einige der damit verbundenen Widersprüche. Sie argumentiert, dass wir zur Kerndefinition der Aufklärung als «Aufbruch aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit des Menschen» zurückkehren und eine neue Gesellschaftskritik entwickeln müssen, die in der Lage ist, die politischen und wirtschaftlichen Institutionen der Gegenwart in Frage zu stellen und eine radikaldemokratische globale Alternative zu entwickeln.
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Keine Voranmeldung nötig.
Keine Platzreservation möglich. Die Veranstaltung wird ausserdem live übertragen
und zum Replay zur Verfügung gestellt.
Lea Ypi ist Professorin für politische Theorie an der London School of Economics and Political Science und Honorarprofessorin für Philosophie an der Australian National University. Die gebürtige Albanerin hat einen Abschluss in Philosophie und Literatur von der Universität Rom La Sapienza. Sie ist die Autorin von «Global Justice and Avant-Garde Political Agency», «The Meaning of Partisanship» (mit Jonathan White) und «The Architectonic of Reason», die alle bei Oxford University Press erschienen sind. Ihr neuestes Buch, «Frei. Erwachsenwerden am Ende der Geschichte» (Suhrkamp), wurde in mehr als fünfundzwanzig Sprachen übersetzt und erhielt 2022 den Ondaatje-Preis der Royal Society of Literature. Ihre wissenschaftliche Arbeit wurde mit dem British Academy Prize for Excellence in Political Science und einem Leverhulme Prize for Outstanding Research Achievement ausgezeichnet.