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Trotz des offiziellen Endes der Bergungsarbeiten im Katastrophengebiet im Nordosten Afghanistans suchen Angehörige unter der verheerenden Schlammlawine weiter nach Angehörigen. Die Hilfe für die Überlebenden lief nur zögernd an. «Die Menschen würden alles darum geben, ihre Liebsten noch einmal zu sehen», sagte der Stammesälteste Abdul Dschan, der sich an den Hilfsarbeiten für die Überlebenden beteiligte, am Montag per Telefon aus dem Katastrophengebiet in der Provinz Badachschan. «Deshalb suchen sie einzeln oder in kleinen Gruppen nach ihnen.» Die Hilfe für die Überlebenden verlaufe indes schleppend.
«Sie (die Behörden) sagen, dass sie genug Material für die Opfer geliefert haben, aber die Menschen sagen, dass es nicht ausreicht», berichtete Dschan. «Drei Tage nach der Katastrophe warten Menschen immer noch auf Lebensmittel, Medizin und warme Kleidung, während sie im Freien leben.» Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde NDMA erschwert der Andrang der Überlebenden die Verteilung der Hilfsgüter. (dwi/sda/dpa)