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Den Nationalspielern von El Salvador ist für den Ausgang des WM-Qualifikationsspiels gegen Kanada offenbar Geld angeboten worden. Dies belegte eine Tonband-Aufnahme, welche die Spieler an einer Pressekonferenz präsentierten.
Demnach sollten die Spieler 30 Dollar pro Spielminute für einen Sieg, 20 Dollar für ein Unentschieden und 15 Dollar für eine Niederlage mit einem Tor Differenz erhalten. Bei einer höheren Niederlage würden die Spieler leer ausgehen.
Captain Nelson Bonilla betonte, die Mannschaft habe sich klar gegen das Angebot positioniert und wolle «Transparenz» in die Angelegenheit bringen. Der Schritt an die Öffentlichkeit erscheint als Imagepflege auch deshalb notwendig, weil erst 2013/14 Nationalspieler El Salvadors wegen Wettbetrugs lebenslang gesperrt worden waren.
Hinter dem Angebot soll der salvadorianische Geschäftsmann Ricardo Padilla stecken, dem Verbindungen zu einem Kollegen aus Honduras nachgesagt werden. Honduras kämpft in der Qualifikationsgruppe A mit Kanada noch ums Weiterkommen. Vor dem letzten Spieltag in der Nacht auf Mittwoch liegt der WM-Teilnehmer von 2010 und 2014 drei Punkte vor den Kanadiern, muss zum Abschluss aber noch beim souveränen Leader Mexiko antreten.
Kanada muss im Heimspiel gegen das bereits ausgeschiedene El Salvador in Vancouver nicht nur drei Punkte, sondern auch das um fünf Treffer schlechtere Torverhältnis wettmachen. (pre/sda/dpa)
Am Ende muss Remo Freuler die Vorarbeit nur noch verwerten. Und das tut der Mittelfeldspieler mit einem wuchtigen und zielsicheren Schuss ins rechte Eck vom serbischen Tor. 3:2 für die Schweiz! Kurz nach der Pause hat die Nati wieder alles im Griff. Dem Tor war ein hervorragender Spielzug vorangegangen. Breel Embolo profitierte dabei von einem Fehler von Serbiens Verteidiger Strahinja Pavlovic, dem ehemaligen Spieler des FC Basel. Der Schweizer Stürmer schnappte sich den Ball und behauptete sich im Strafraum, bevor er zu Xherdan Shaqiri zurücklegte. Was folgte, war ein Traum.