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Karl Graf (*1934) verbindet im Dialog mit Rudolf Lutz in den Werkeinführungen die theologischen Inhalte mit den musikalischen Aspekten der Kantaten. Er wuchs im Pfarrhaus in Pfyn TG auf. Er besuchte in Frauenfeld das Gymnasium und studierte nach der Matura (Typus A) in Zürich und Göttingen Theologie. Karl Graf war zunächst Pfarrer in Stein AR und wurde 1966 an die evangelische Stadtkirche St. Laurenzen in St. Gallen berufen, wo er bis 1993 wirkte. Dort entwickelte sich eine intensive theologisch-musikalische Zusammenarbeit mit dem Organisten Rudolf Lutz.
Neben dem Gemeindepfarramt wurden ihm verschiedene gesamtkirchliche Ämter anvertraut. 1993 bis 1999 war er Präsident des Kirchenrates der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen, dem er schon vorher als nebenamtliches Mitglied angehört hatte. Karl Graf ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern.