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Deshalb schlägt die Stadtregierung vor, eine Motion von Claudio Soldati (SP/Juso) in ein weniger verbindliches Postulat umzuwandeln, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Antrag ans Stadtparlament hervorgeht. Der Motionär fordert Anreize für Alternativen von Grossfeuerwerken. Diese seien schlecht für die Umwelt und belasteten Haus- sowie Wildtiere.
Die Regierung hält fest, dass die Zahl der knallenden Feuerwerke, die mehr als fünf Minuten dauern, in den letzten Jahren klein gewesen sei. Dazu zählen das Neujahrs-Feuerwerk der Luzerner Hoteliers, der Urknall oder das 1.-August-Feuerwerk auf dem Littauerberg. Die Bewilligungspraxis sei restriktiv, es liege daher kein wesentliches Mengenproblem vor.
Verbot von Feuerwerken für Adrian Borgula kein Thema
Quelle: PilatusToday
Einfluss auf Tiere «nicht sehr gravierend»
Die Auswirkungen auf Tiere sind laut Regierung nicht sehr gravierend. Allerdings verursachen die Feuerwerke erhebliche Schadstoff- und Lärmemissionen. Licht- und Lasershows seien zwar aus Umweltsicht besser zu beurteilen, vorschreiben möchte die Stadtregierung solche aber nicht, weil sie teurer seien und sich ebenfalls auf die Tiere auswirken. «Ein Laserstrahl kann die Augen schädigen und beispielsweise Zugvögel irritieren», so Adrian Borgula. Dies könne sogar tote Tiere verursachen. Weiter prüfe man andere Alternativen, wie Wasserspiele oder Drohnenshows.
(red.)