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Der Langläufer Roman Furger hat sich entschieden, nach diesem Winter vom Spitzensport zurückzutreten. Der 33-Jährige erreichte in seiner Karriere bislang zwei Weltcup-Podestplätze in Team-Wettkämpfen und gewann viermal den Engadin Skimarathon. Der Urner hat an zwei Olympischen Winterspielen sowie vier Nordischen Ski-Weltmeisterschaften teilgenommen.
«Der Entscheid zum Rücktritt war ein Prozess, welcher sich während dieser Saison entwickelt hat. Mit der Kommunikation habe ich noch gewartet, um mich auf meine sportliche Leistung fokussieren zu können», erklärt Roman Furger. Der Urner debütierte in der Saison 2009/10 im Weltcup. «Mit allen unglaublich schönen Seiten, welche der Sport mit sich bringt, ist er aber auch mit viel Verzicht verbunden. Ich habe gemerkt, dass bei mir die totale Entschlossenheit, welche es für Bestleistungen auf höchster Stufe braucht, abgenommen hat. Ich werde den Trainingsalltag mit dem Team sicher vermissen. Jetzt freue ich mich aber auf einen neuen Abschnitt in meinem Leben», so Furger zu den Gründen für seinen Entscheid.
Mit Roman Furger verlässt ein filigraner Techniker das Schweizer Team, der durch sein taktisches Geschick und eine grosse Endschnelligkeit überzeugte. Eine Konstante in seiner Karriere waren aber auch Rückschläge durch Krankheiten und Verletzungen, die ihn immer wieder zwangen, sich zurückzukämpfen.
Roman Furger wird am kommenden Sonntag (12. März) am Engadin Skimarathon teilnehmen und versuchen, mit einem weiteren Erfolg mit dem Rekordsieger Albert Giger (5 Siege) gleichzuziehen. An den Schweizer Meisterschaften in Silvaplana (31. März bis 2. April) wird der Urner voraussichtlich seinen letzten Auftritt als aktiver Athlet haben.