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Der Mensch ist dem Naturgesetz von Ursache und Wirkung (karm; Pali Kamma) unterworfen. So ist er für seine Gedanken und Taten selbst verantwortlich und hat deren Folgen zu tragen. Buddha vertröstet nicht auf ein besseres, gerechteres Jenseits. Sein Lehre ist auf das Hier und Jetzt ausgerichtet.
Buddha weist den Weg, wie der Mensch Existenzangst und
Daseinsschmerz überwinden und sich selbst befreien kann. Der Buddhismus kennt keine Dogmen. Blasphemie oder Ket-zerei. Im Gegenteil, Buddha selbst hat gefordert, seine Lehre
kritisch zu überprüfen und sie nur anzunehmen, wenn man sie selbst als richtig und gut erkannt hat.
Buddha war weder ein Gott, noch ein Prophet. Er wurde als Siddhattha Gotama vor etwas mehr als 2560 Jahren im heutigen Nepal geboren. „Buddha“ ist ein Ehrentitel und bedeutet “der Erwachte“. Um herauszufinden, weshalb die Menschen leiden und vielfältigen Ängsten unterworfen sind, erforschte er den menschlichen Geist und die Natur des Lebens in allen Aspekten und begriff ihre Zusammenhänge.
Buddhas Lehre fußt auf in tiefer Meditation Erkanntes und in der Natur Beobachtetes, das für jeden erkennbar wird, wenn er sich ernsthaft darum bemüht, Buddha starb im hohen Alter von 80 Jahren in Kusinagara, im heutigen Indien.