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Gewicht: 60g
Deklaration: Weizenmehl, Bäckereifett (Pflanzliche Fette und Öle, Aroma), Eier, Milchpulver (Magermilch, Palmfett, Dextrose), Weizenmehl, Backhefe, Backmittel (Weizenkleber, Weizenmehl, Glucose, Emulgator E472e, pflanzliches Fett, Mehlbehandlungsmittel E300, Enzym), Zucker, Speisesalz jodiert
„Das Weggli ist ein rundes, gespaltenes Milchbrötchen. Es ist in der ganzen Schweiz verbreitet, wird aber nicht überall Weggli genannt. In der Romandie heisst es pain au lait oder petit pain au lait, im Tessin michetta al latte oderpanino al latte. In Unterwalden hält sich teilweise bis heute der Begriff „Mutschli“, im Bündnerland ist die Bezeichnung „Milchbrötchen“ gang und gäbe, und in Basel, wo selbst der Cervelat mit „Klöpfer“ einen exklusiven Namen trägt, lässt man es sich nicht nehmen, auch dem Weggli einen eigenen Namen zu geben: Es heisst „Schwöbli“ – „eine Persiflage auf zugewanderte schwäbische Bäcker, die sich als tüchtige Fachleute im baslerischen Bäckergewerbe einbrachten“, vermerkt Albert Spycher dazu in seinem Buch „Back es im Öfelin oder in der Tortenpfann“.
Der Begriff Weggli selbst ist die Verkleinerungsform von Weggen oder Wecken und leitet sich vom althochdeutschen Wort „wecki“ ab. Das beschreibt in erster Linie einen grösseren hölzernen oder eisernen Keil, aber auch ein zweiseitig in Keilform auslaufendes Brotgebäck. Im Hochmittelalter kannte man derart geformtes Gebäck unter dem Namen „cuneus“, der lateinischen Bezeichnung für Keil. Albert Spycher setzt den Übergang zur deutschen Bezeichnung „Wecken“ für rautenförmiges Gebäck im 13. Jahrhundert an.
Aus dem Weggli-Teig werden noch weitere Kleingebäcke hergestellt. Unter anderem Murren, die im Gegensatz zum Weggli eher länglich-oval geformt sind und eine gezackte Oberfläche aufweisen.