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Wissenschaftler der Universität von Cambridge, des Instituts «Wellcome Trust Sanger», Cambridge, und der Universität Löwen (Belgien) entdeckten, dass es einen natürlichen Prozess gibt, durch den viele früh diagnostizierte Anomalien korrigiert werden.
Ein Motiv für ihre Forschungen wurde für Professor Magdalena Zernicka-Goetz, Cambridge, was sie bei ihrem Sohn erlebt hat. Als sie schwanger war, erhielt sie durch pränatale Diagnose einen Befund. Ihr Sohn kam aber völlig gesund auf die Welt. Sie hält fest:
«Der Embryo hat eine erstaunliche Fähigkeit, sich selbst zu korrigieren. Wir haben entdeckt, dass selbst wenn die Hälfte der Zellen eines Embryos im Frühstadium anormal sind, dieser sich gänzlich selbst reparieren kann. Dies bedeutet: Selbst wenn frühe Hinweise angeben, ein Kind könne Geburtsfehler haben, weil in ihm einige, aber nicht alle Zellen anormal sind, wird dies nicht notwendig zutreffen.»
Wissenschaftler entdeckten, dass es zur gesunden Entwicklung eines Kindes im Mutterschoss gehört, sich von anormalen Zellen zu befreien, von Zellen also, die bei gewissen Tests zu einer für das Kind fatalen Diagnose führen können. Allerdings: Unabhängig von vorgeburtlichen Testverfahren soll jedes Kind sein Leben leben dürfen.