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Die Slowakei tritt der Istanbul-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt nicht bei. Sie habe den Europarat darüber informiert, gab Präsidentin Zuzana Caputova bekannt. Sie respektiere damit den Willen des Parlaments, welches das Abkommen abgelehnt habe. Die Slowakei gehörte 2011 zu den ersten Unterzeichnern der Europarats-Konvention. Der Widerstand konservativer Kreise und der katholischen Kirche verhinderte seither aber eine Ratifizierung der Konvention. Das Abkommen sei Ausdruck einer gefährlichen «Gender-Ideologie», argumentierte die Kirche. Es zerstöre das traditionelle christliche Familienmodell.
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