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Krieger 1 und Krieger 2 im Yoga
Klassiker der Yogapraxis
Die Krieger Positionen, oftmals auch als Helden bekannt, sind im dynamischen Yoga fast immer Bestandteil einer Yogaklasse. Man kann die Standpositionen dynamisch im Flow üben oder etwas länger, wortwörtlich standhaft, halten.
In diesem Artikel geht es um die bekanntesten Krieger, Krieger 1, 2 und 3.
Die Namensgebung
Virabhadra ist ein Held aus der indischen Mythologie und so leitet sich auch daraus der Name ab: Virabhadrasana.
Von den hinduistischen Göttern erschaffen, sollte Virabhadra für das Gute kämpfen. Wir bezwingen mit dem Krieger also unsere "schlechten" Gedankenströme und „erkämpfen“ uns mehr Konzentration, Ruhe sowie innere Kraft und Balance.
Krieger 1 – Virabhadrasana I
Im Krieger nimmt man einen großen, stabilen Ausfallschritt ein, bei welchem das gerade, nach vorne gerichtete Bein so weit gebeugt ist, dass das Knie ungefähr über dem Knöchel und das hintere Bein möglichst gestreckt ist.
Klassisch ist der hintere Fuss entweder im ca. 45 Grad Winkel geerdet oder aber nach vorne ausgerichtet leicht angehoben. Die Beine sind dabei wie auf zwei Schienen ausgerichtet.
Die Hüfte ist geschlossen, also parallel zum schmalen Mattenrand ausgerichtet. Ggf. das Steissbein gefühlt Richtung Matte nach unten verlängern, um ein Hohlkreuz zu verhindern, und den Bauchnabel nach innen und oben ziehen. Dabei Länge in der Wirbelsäule erzeugen.
Es gibt verschiedene Armvariationen: die Arme vor dem Herzen aneinandergelegt, die Arme Richtung Decke oder diagonal nach vorne gestreckt oder leicht gebeugt, oder die Handflächen einander zugewandt oder die Hände verschlossen.
Krieger 2 – Virabhadrasana II
In der 2. Kriegerposition ist das vordere Bein wie im Krieger 1 platziert. Da wir uns aber mit dem Oberkörper zur Seite hin öffnen, ist das Bein in der vorderen Hüfte nach außen rotiert. Das hintere Bein ist gestreckt und der Fuss ist parallel zum schmalen Mattenrand aufgestellt. Beide Fersen befinden sich auf einer gedachten Linie.
Der Oberkörper ist genau über der Hüfte ausgerichtet, die Arme sind in Verlängerung der Schultern nach vorne und hinten gestreckt, wobei die Schultern dabei leicht nach hinten unten bewegt werden. Der Blick ist ruhig und fokussiert über die vordere Hand gerichtet.
Ggf. das Steissbein gefühlt Richtung Matte nach unten verlängern, um ein Hohlkreuz zu verhindern, und den Bauchnabel nach innen und oben ziehen. Dabei Länge in der Wirbelsäule erzeugen.
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