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Nach den Weltmeisterschaften in Utah (USA) machten sich die Skicrosser wieder auf die Jagd nach Weltcup-Punkten. Im deutschen Feldberg feierte der 25-jährige Ryan Regez seinen ersten Weltcup-Sieg. Alex Fiva wurde Vierter.
An Ryan Regez gab es auf der kurzen Strecke von Feldberg kein Vorbeikommen. Nach einem energischen Start im grossen Finale setzte sich der Berner Oberländer an die Spitze und behielt diese Position bis zum Schluss. Somit steht Regez in seinem 27. Weltcup-Start erstmals auf dem Podest.
Regez belohnte sich mit dem Sieg auch für seinen Durchhaltewillen nach einer schweren Knieverletzung vor zwei Jahren. Anfang März 2017 hatte sich der Skicrosser das Kreuzband am rechten Knie gerissen. Noch auf der Piste in Russland waren ihm damals dunkle Gedanken gekommen. "Ich dachte mir schon: 'Lass es doch einfach sein'", gab Regez später in einem Interview mit der Jungfrau-Zeitung bekannt. Er machte weiter, kam zurück und schaffte es nun sogar ganz an die Spitze. Dementsprechend gross war seine Freude und Erleichterung nach dem ersten Weltcupsieg: "Du arbeitest so lange daraufhin, und dann passt endlich alles zusammen. Das war schon sehr emotional, mit vielen Tränen", so Regez, der es bei den Weltmeisterschaften vor zwei Wochen nicht ins Schweizer Aufgebot geschafft hatte.
Alex Fiva erhielt im Finale nach einem Zweikampf gegen den Kanadier Kevin Drury die gelbe Karte und wurde vom 3. auf den 4. Platz zurückgestuft.
Der 28-jährige Joos Berry feierte in Feldberg sein zweitbestes Weltcup-Resultat. Der Prättigauer kämpfte sich bis ins kleine Finale vor und beendete das Rennen als Sechster. Timo Müller blieb im Viertelfinal, Jonas Lenherr, Armin Niederer, Romain Détraz in den Achtelfinals hängen.
Keine Schweizerinnen im grossen Finale
Für einmal nicht im Finale war die vierfache Saisonsiegerin und WM-Zweite Fanny Smith. Smith scheiterte im Halbfinale gegen die spätere Siegerin Sandra Näslund (SWE) und Alizee Baron (FRA) und klassierte sich im 7. Schlussrang. Sanna Lüdi, die eine starke Qualifikation zeigte, schaffte es wie Smith bis ins Halbfinal, musste sich aber mit dem kleinen Finale zufriedengeben. Die WM-Vierte beendete das erste von zwei Rennen in Feldberg hinter Smith auf dem 8. Platz.
Die junge Sixtine Cousin scheiterte zwar im Viertelfinal, sicherte sich jedoch weitere Weltcup-Punkte und sammelte wichtige Erfahrungen. Die Berner Oberländerin Priscillia Annen blieb wie Cousin in der ersten Finalrunde hängen.