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Nicht immer werden die Bilder von den ARISS Events der Raumstation ISS so perfekt empfangen, wie es hier im Beitragsbild dargestellt wird. Wenn ich nicht gerade im Shack bin, sind auch meine empfangenen Bilder mit Störstreifen bedacht. Der Grund liegt in den Polarisationseffekte, die während meiner Abwesenheit nicht automatisch adaptiert werden können - trotz automatischer Dopplerkorrektur und Antennennachführung. Ärgerlich wird es aber erst, wenn man gar nichts empfängt
In meinen Anfangszeiten als Funkamateur Mitte der 90er Jahre gab es ein Stations-Automationsprogramm,
welches auf den Satellitenbereich perfekt zugeschnitten war. Nebst der Visualisierung der Satellitenbahnen
wurden TRX und Rotor gesteuert. Sämtliche Daten wurden anschliessend im Logbuch
automatisch übernommen. So hatte man den Satellitennamen, Mode, Up- und Downlink-QRG sowie
Azimut und Elevation automatisch im Log. Nun gibt es einen würdigen Nachfolger.
Es ist für mich einfacher, den Doppler-Effekt zu erklären, als die Frage über das beste Satelliten-Tracking Programm zu beantworten. Zumal es nach meinen Kenntnissen gar kein "Tracking"-Programm für Funkamateure gibt. Denn dieses müsste den Satelliten im Orbit physisch erfassen und aktiv verfolgen.
Und bevor ich dem Fragenden ein halbwegs vernünftige Antwort geben kann, gilt es erst einmal eine Glaubensfrage zu klären: "Welches Betriebssystem?"