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Melone / Zuckermelone (Cucumis melo)
Familie der Cucurbitaceae - Küribsgewächse
Engl.: melon
Franz.: melon
Nährwert (pro 100g):
54 kcal, 226 kJ
Eiweiss 0,9 g, Fett 0,1 g
12 g Kohlenhydrate
Botanik:
Wie Gurke, Kürbis, Zucchini, oder Wassermelone zählt auch die Melone zum Gemüse. Die einjährigen, kriechenden Pflanzen mit zartgelben Blüten tragen wasserreiche, süss- duftende Früchte. Die Samrnkerne konzentrieren sich, anders als bei Wassermelonen in der Mitte der Frucht.
Herkunft:
Die genaue Herkunft der Melone ist nicht bekannt. Da sich der Name von einem Sanskritwort ableiten soll, glauben Botaniker sie stamme aus Indien. Auch im Orient hatte man ein eigenes Wort für die süssen Früchte. Weder die Griechen noch die Römer unterschieden sprachlich zwischen Gurken und Melonen. In Wandmalereien aus Pharaonengräbern tauchen Melonen auf. Genauso könnte die Melone aus Afrika stammen.
Anbau:
Heute werden Melonen auf der ganzen Welt angebaut. In allen Subtropischen und tropischen Klimazonen. Die wichtigsten Produktionsländer sind China, die Türkei und andere Mittelmeerländer.
Import:
Das ganze Jahr über wird die Melone importiert. Von April bis Februar aus Spanien, aus der Türkei bis Januar. Aus Frankreich und Italien vom Mai bis Oktober, im November und Dezember, wie von April bis Juli aus Ägypten, von April bis Januar aus Israel, aus Südafrika von Januar bis März, aus Argentinen bis im Juni, aus Brasilien von Dezember bis März und aus Chile von Dezember bis April.
Frucht:
- Essbar ist nur das Fruchtfleisch .
- Die Schale ist ungeniessbar.
- Der Geruch von Melonen ist fruchtig und leicht nach Honig.
- Im Geschmack sind sie süss uns fruchtig.
- Die Form der Melone ist eiförmig oder rund, je nach Sorte.
- Die Schale ist dick und glatt, je nach Sorte gelb oder grüngelb, mit einem weissen Netz überzogen oder mit Rippen und Warzen besetzt.
- Das Fruchtfleisch ist je nach Art hell- bis grüngelb, orange oder günlich. Es ist sehr saftig und die Kerne sitzen in der Mitte des Fruchtfleisches.
- Die reife Frucht duftet intensiv und die gegenüberliegende Seite des Stiels lässt sich leicht eindrücken.
- Bei überreifen Früchten beginnt die Blütenseite zu faulen und die Frucht beginnt zu gären
- Unreife Früchte sind ohne Aroma und schmecken nach Gurke.
Anwendung:
- Roh als Obst.
- Für Desserts, süsse Gerichte und Getränke.
- Zu rohem Schinken, Salami oder Käse.
Vorbereitung:
- Quer halbieren und die Samenkerne aus der Frucht lösen.
- Fleisch in schiffchenförmige Segmente schneiden.
- Danach Fruchtfleisch der Schale entlang abtrennen.
Lagerung:
- Ganze, reife Früchte sind im Kühlschrank ca. eine Woche haltbar.
- Aufgeschnittene Früchte sind, eingewickelt in Folie ca. 2 Tage haltbar.
- Nachgereift werden Melonen bei Zimmertemperatur.
Tipps:
- Gekühlt schmecken Melonen am besten.
- Besser ist, Sie kaufen eine ganze Melone, da halbierte Melonen meist lange im Laden liegen und bereits zu gären beginnen.
- Leicht erhältliche Sorten:
"GALIA" (Cucumis melo / reticulatus)
Die aus Spanien, Türkei, Israel Südafrika, Tunesien und Griechenland stammende Sorte wird ganzjährig aus Europa und Südafrika importiert.
Besonderes:
Kleine Früchte.
"Charentais" (Cucumis melo / cantaloupensis)
Die aus Frankreich und Senegal stammende Sorte wird von Juni bis September importiert.
Besonderes:
Chartenais gelten als die besten Melonen.
"Ogenmelone" (Cucumis melo / cantaloupensis)
Die aus Israel, Italien, Südafrika und Holland stammende Sorte wird ganzjährig importiert.
"Gelbe Honigmelone"
Die aus Spanien, Israel, Südafrika und Brasilien stammende Sorte wird ganzjährig importiert.
Besonderes:
Diese ist die bekannteste süsse Melone.