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PLC ist eine "Breitband"-Technik (z.B. für Internet-Datenverkehr), die den Wettbewerb mit anderen Breitband-Zugangstechnologien wie z.B. xDSL (Breitbandtechnik auf normalen Telefonleitungen) und CATV (Breitbandtechnik auf dem Fernsehkabelnetz) auf der sog. letzten Meile zum Endkunden aufnehmen will.
Es gibt in Europa, Nordamerika und Asien Dutzende von Herstellern, die hinsichtlich dieser PLC-Technik in Konkurrenz zueinander treten. Betreiber solcher PLC-Systeme werden hauptsächlich die Energieversorgungsunternehmen sein, die dann in der Lage sein werden, ihren Kunden ausser Strom gleichzeitig auch noch Datendienste (z.B. Internet) und andere Telekommunikationsdienste über das Stromnetz anbieten zu können; wie allgemein gültig, ist der Betreiber auch in Bezug auf das zu installierende PLC-System prinzipiell frei in der Wahl des System-Herstellers.
PLC-Typ:
- Es gibt zum einen die "Schmalband"-PLC-Technik; diese ist im Frequenzband von 9kHz bis 148,5kHz angesiedelt und basiert auf der CENELEC-Norm EN 50065 und ermöglicht Datenraten bis Grössenordnung von 150 kbit/s.
- Andererseits spricht man neu von der "Breitband"-PLC-Technologie; diese ist frequenzmässig zwischen 1,6MHz und 30MHz lokalisiert und soll die Übertragung hoher Datenraten (z.B. Internet-, Multimedia-Anwendungen) erlauben. Für Breitband-PLC gibt es momentan noch keine internationalen Normen. Um alle Möglichkeiten dieser Technologie voll auszuschöpfen, müssen auf internationaler Ebene weitere Normen erarbeitet werden.
Letzte Änderung 13.10.2015