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Fritschi war von 1972 bis 2004 als Chefredaktor der Zürcher Oberland Medien AG tätig. Davor hatte er nach seinem Geschichtsstudium zunächst als Gymnasiallehrer und später als Parteisekretär der FDP Kanton und Stadt Zürich gearbeitet. Von 1986 bis 1992 war Fritschi Präsident der FDP des Kantons Zürich, von 1991 bis 1992 amtete er als Kantonsrat, im November 1991 wurde er in den Nationalrat gewählt. Den Sitz hatte er bis 1999 inne, als er bei den Parlamentswahlen nicht mehr antrat.
Danach war er Präsident der Europäischen Konferenz für Menschenrechte und Selbstbestimmung. 2004 wurde Fritschi pensioniert, blieb aber bis 2009 im Verwaltungsrat der ZO Medien AG. In der Armee war Fritschi Oberst der Mechanisierten und Leichten Truppen. In den 1970er und 1980er Jahren war er als internationaler Handballschiedsrichter im Einsatz. Er war ledig und starb am 8. Januar 2016 nach kurzem Spitalaufenthalt in Wetzikon.