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Die 28-jährige Waadtländerin ist schon zwei Rennen vor Saisonende nicht mehr einzuholen, nachdem sie im georgischen Bakuriani ihren fünften Erfolg des Winters gefeiert hat.
Smith kam eindrücklich zu ihrem insgesamt 28. Weltcup-Sieg. Die Fahrerin aus Aigle überholte im letzten Teil der Strecke ihre drei Final-Konkurrentinnen, zuletzt die Schwedin Sandra Näslund, der sie sich bei den Weltmeisterschaften vor zwei Wochen hatte geschlagen geben müssen. Wenige Zentimeter entschieden zugunsten von Smith, die nach einem verpatzten Start im Verlauf des Rennens Meter um Meter gut gemacht hatte.
Das Rennen war ein weiterer Beweis ihre Ausnahmestellung in diesem Winter. Smith fuhr in den bisherigen neun Weltcup-Rennen achtmal auf das Podest. Mit der 21-jährigen Sixtine Cousin überzeugte in Georgien eine weitere Schweizerin. Sie erreicht mit dem 5. Platz ihr bestes Weltcup-Ergebnis.
Im Gegensatz zu Smith kann Jonas Lenherr die Gesamtwertung bei den Männern nicht mehr für sich entscheiden. Der Zweitplatzierte des Rankings scheiterte nach einem Sturz bereits in den Achtelfinals und vergab damit die letzte Chance auf den Triumph.
Zwei Rennen vor Schluss beträgt der Vorsprung des führenden Kanadiers Reece Howden, der überraschend ebenfalls in der ersten K.o.-Runde ausschied, uneinholbare 215 Punkte auf Lenherr.
Als beste Schweizer schafften es Marc Bischofberger (7.) und Joos Berry (8.) in den kleinen Final. Weltmeister Alex Fiva und Ryan Regez fehlten in Bakuriani, nachdem sie positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.