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Laubbläser wurden dazu erfunden, im Herbst grosse Mengen von Laub in Parks, auf grossen Plätzen und Wiesen effizienter zusammenzubringen, um es anschliessend zu entsorgen. Seit einigen Jahren ist jedoch der Laubbläser zum ‚Besen‘ für alles geworden.
Laubbläser wurden dazu erfunden, im Herbst grosse Mengen von Laub in Parks, auf grossen Plätzen und Wiesen effizienter zusammenzubringen, um es anschliessend zu entsorgen. Seit einigen Jahren ist jedoch der Laubbläser zum ‚Besen‘ für alles geworden und wird das ganze Jahr hindurch ohne Einschränkungen genutzt, z.B. auch auf Baugerüsten von Baustellen oder zum Schneeräumen vom Dach usw.
Im Oktober 2013 reichten die Grünen Stadt Zürich eine Petition mit über 4’300 Unterschriften und eine gleichlautende Motion ein, um den Gebrauch der Laubbläser in der Stadt Zürich wenigstens auf die Laubmonate Oktober und November einzuschränken. Die Petition wurde im Mai 2014 vom Stadtrat beantwortet und die Motion im Juni 2014 vom Gemeinderat als Postulat überwiesen. Im Mai 2014 kündigte der Stadtrat vier Massnahmen an: 1. Schreiben an Bundesbehörden (bitte Motorlaubbläser/sauger durch Änderung des Umweltschutzgesetzes verbieten), 2. Schreiben an professionelle Hauswartungen (bitte Laubbläser restriktiv einsetzen und Motor- durch Elektrobläser ersetzen), 3. Ersatz von Motor- durch Elektrobläser in der Stadtverwaltung in den nächsten 3-4 Jahren, 4. Merkblatt im Internet (über Vorzüge von Elektrobläsern). Leider hat die Bevölkerung von den versprochenen Schritten des Stadtrats seither nichts bemerken können und die dröhnenden Maschinen sind weiterhin ein Ärgernis, besonders in Quartieren mit vielen Gärten.
Daher sind die Grünen nun wieder aktiv geworden:
1. Gesundheitsgefahr Laubbläser
In einer schriftlichen Anfrage (Anhang) erkundigt sich Gemeinderätin Gabi Kisker nach der Umsetzung der vor dreieinhalb Jahren versprochenen Massnahmen und fragt zugleich nach dem Wissen über die gesundheitsschädlichen Folgen des Feinstaubs beim Laubbläser-Einsatz. Zudem gilt die Sorge der Problematik der aufgewirbelten Eier des Fuchsbandwurms, welche untersucht werden muss: «Wo ist die Wahrscheinlichkeit am grössten, dass Fuchsbandwurmeier beim Laubbläsereinsatz aufgewirbelt werden? Wie lange verbleiben diese in der Luft? Kann das Risiko abgeschätzt werden, durch Einatmen der Eier die gefürchtete, durch den Fuchsbandwurm übertragene, Krankheit zu bekommen?»
2. Laubbläserfreie Zone
Um mit positivem Beispiel voranzugehen, ermuntern die Grünen alle Hausbesitzer und Liegenschaftenverwaltungen, welche ihre Gärten naturnah pflegen, dies mit der Bezeichnung «Laubbläserfreie Zone» zu signalisieren. Die Vorlage für ein entsprechendes Schild kann ab sofort von der Webseite der Grünen heruntergeladen werden.