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Im Anschluss an verschiedene Leserbriefe zum Bauprojekt am Kiburgerweg, die in den «Freiburger Nachrichten» erschienen sind, möchten wir einige wesentliche Punkte klarstellen.
Es ist nicht so, dass der Park verschwinden wird. Seine Fläche wird zwar verkleinert, aber nicht vollständig aufgehoben. Spazierwege werden bleiben, Begegnungsorte ebenfalls. Ein spezieller Aussichtsbereich wird eingerichtet werden. 18 Bäume müssen leider gefällt werden; sie werden aber ersetzt. Die anderen bleiben erhalten.
Das Projekt war Gegenstand eines Architekturwettbewerbes. 27 neue Wohnungen von guter Qualität in einer Grösse von 2,5 bis 4,5 Zimmer sind dort vorgesehen, und die Gebäude werden in der Energieklasse A eingereiht sein. Es ist völlig unangebracht, dieses Ergebnis als «Kaninchenstall» abzuqualifizieren. Wir haben den Bemerkungen und Sorgen, die bei der Planauflage des ersten Projektes geäussert wurden, Rechnung getragen und haben eine Zusatzstudie in Auftrag gegeben, um eine bessere Qualität für die Grünflächen zwischen den alten und den neuen Wohnhäusern zu schaffen. Wir sind uns bewusst, dass dieses Projekt für die Bewohnenden der Gebäude am Kiburgerweg 25 bis 33 zu Belästigungen und Störungen führen wird. Das ist leider unumgänglich. Als Eigentümer haben wir aber vor allem das Ziel, mehr Wohnraum zu schaffen, die Wohnumgebung neu zu gestalten und die Wohnqualität für alle nicht zu mindern.
Die Pensionskasse des Personals der Stadt Freiburg ist heute gut aufgestellt. Ihr Deckungsgrad liegt im Mittel der Pensionskassen der Westschweizer Städte. In der heutigen Situation sind Investitionen in Immobilienprojekte die klügste Massnahme. Die Stadt Freiburg befindet sich in vollem Bevölkerungswachstum. Dieses neue Projekt wird es Neuzuzügern ermöglichen, sich im Zentrum der Stadt einzurichten.