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Donald Trump hat sich hämisch über eine allfällige Präsidentschaftskandidatur von Moderatorin Oprah Winfrey geäussert. «Ich hoffe, Oprah kandidiert, dann wird sie entzaubert sein und besiegt werden - genau wie alle anderen», twitterte Trump in der Nacht zum Montag.
Anlass des Tweets war ein Auftritt der beliebten Moderatorin im Nachrichtenmagazin «60 Minutes» des US-Senders CBS. Dabei habe die 64-Jährige während einer Diskussion, die sie moderierte, «sehr unsicher» gewirkt, ausserdem seien ihre Fragen parteiisch und schräg gewesen und die Fakten inkorrekt, so Trump weiter.
In «60 Minutes» sprach Winfrey gemäss Medienberichten mit je sieben Trump-Wählern und Trump-Gegnern über dessen erstes Jahr als US-Präsident.
Winfrey wird seit ihrer viel umjubelten Rede bei den Golden Globes Anfang des Jahres als mögliche Präsidentschaftskandidatin für die nächste US-Wahl gehandelt. Sie selbst hatte allerdings bereits Mitte Januar gesagt, sie sei an einer Kandidatur nicht interessiert.
«Ich war mir immer sehr sicher und stark darüber bewusst, was ich kann und was ich nicht kann, deswegen ist das etwas, das mich nicht interessiert», sagte Winfrey dem Magazin «InStyle». «Ich habe dafür nicht die DNA.» (az/sda)