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Konferenz Europäischer Kirchen KEK
Der Kirchenbund ist Gründungsmitglied der Konferenz Europäischer Kirchen KEK. Als regionales Organ des Ökumenischen Rates der Kirchen ÖRK spielt die KEK eine wichtige Rolle auf dem Gebiet des theologischen Dialogs (ein Grossteil der orthodoxen Kirchen sind europäische Kirchen) sowie der ethischen Diskussion (die meisten europäischen Staaten sind entweder Mitglieder der Europäischen Union EU oder mit ihr assoziiert). Die KEK wurde 1959 als Antwort auf den Kalten Krieg gegründet und hat einen Versöhnungsauftrag. Bei ihrer letzten Vollversammlung 2009 in Lyon beschloss sie eine Verfassungsrevision und somit eine Revision ihrer wichtigsten Aufgaben und Ziele. Der Kirchenbund hat diesen Reformprozess nachdrücklich befürwortet und Charlotte Kuffer, die Präsidentin der Protestantischen Kirche von Genf, in die Ad-hoc-Arbeitsgruppe entsandt. Die für 2013 geplante Vollversammlung in Budapest soll über die neue Identität der KEK, über ihre Struktur und Arbeitsweise entscheiden. Der Kirchenbund wird an der Vollversammlung in Budapest mit folgender Delegation vertreten sein: Kristin Rossier (Vizepräsidentin des Kirchenbund-Rates), Thomas Gottschall, Synodalrat (GR), Daniel Schmid Holz (SG), Serge Fornerod (SEK). Charlotte Kuffer (GE) ist als Präsidiumsmitglied der KEK ex officio delegiert. Ebenfalls aktiv beteiligt ist der Kirchenbund an den drei aktuellen Kommissionen der KEK: Serge Fornerod (SEK) ist Vorsitzender der Kommission „Kirche und Gesellschaft“, Andreas Hunziker (AG) ist Mitglied des Exekutivkomitees der Kommission „Kirchen im Dialog“, Simon Röthlisberger (SEK) ist Mitglied der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (CCME).