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Gegen die Kernschmelze kann man nichts mehr machen! Man kann nur versuchen die Katastrophe einzudämmen. Die Sicherheitsvorkehrungen bei einem AKW sind dazu ausgelegt, um eine solche Kernschmelze zu verhindern. Diese Sicherheitsvorkehrungen sind in Fukushima gescheitert und die Brennelemente sind zu einer Masse verschmolzen mit Temperaturen von 1800° bis 2400° Celsius.
Dabei sind chemische Prozesse im Gange die zu weiteren Explosionen führen können. Man kann also nur versuchen irgendwie zu Kühlen um weitere Explosionen zu verhindern. Die Katastrophe kann man aber nicht mehr rückgängig machen.
Wenn die Kernschmelze eingetreten ist oder eintritt, müßte es doch möglich sein die Prozesshitze (Wärmeenergie), welche die Stahlbetonhülle aufheizt, mit einem geeigneten Mittel abzuführen. Z.B. Trockeneis (CO2), welches , bei Phasenumwandlung der Aggregatszustände erstens nicht explodiert, chemisch einigermaßen inert (gering reaktiv) ist, und, falls ein Trog um den Rest-Reaktorkern gebaut würde, sogar wieder aufgefangen und wieder zu Trockeneis gefroren werden könnte, da Kohlendioxid-Gas (CO2) spezifisch schwerer ist als Luft . Trockeneis ist in großen Mengen und relativ günstig herzustellen, könnte von den Hubschraubern von oben auf die Blöcke geworfen werden, bis ein Trog und eine Auffan- und Gefrieranlage gebaut ist und permanent mit CO2-Schnee überdeckt werden kann. Die Kühlwirkung auf der Reaktorhüllenoberfläche ist aufgrund des zweifachen Aggregatzustandsüberganges von fest nach flüssig sowie von flüssig nach gasförmig sicher um ein Vielfaches effektiver als eine Wärmetauschkühlung über die bestehenden teilweise schon eingeschränkte Effektivität der Notkühlaggregate, denke ich. Den Kühleffekt kennt jeder selber, der spürt wie Wasser oder Schweiß auf der Haut verdunstet.