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Im Jahr 2019 wurden insgesamt 1950 Tonnen Pflanzenschutzmittel verkauft, womit die Gesamtabsatzmenge unter die Schwelle von 2000 Tonnen fiel, schreibt das BLW in einer Mitteilung. Das Verkaufsvolumen von Paraffinöl, einem Wirkstoff, der in der biologischen Landwirtschaft als Insektizid eingesetzt werden kann, nahm hingegen gegenüber dem Vorjahr um 40% zu. In allen anderen Kategorien war ein Rückgang der Verkaufsmengen zu verzeichnen.
Im Jahr 2019 verzeichnete der Herbizidabsatz verglichen mit 2018 einen Rückgang um 120 Tonnen, wobei vor allem das Verkaufsvolumen von Pelargonsäure und Metamitron massgeblich zurückging. Vom Herbizid Glyphosat wurde das sechste Jahr in Folge weniger verkauft, was gegenüber 2018 einem Rückgang um 28 Tonnen entspricht. Somit ist der Glyphosat-Absatz innerhalb von zehn Jahren um 63% geschrumpft.
Gleichzeitig hat sich die generelle Absatzsteigerung bei Wirkstoffen, die sowohl in der biologischen als auch in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden können fortgesetzt. Seit 2008 ist ein Wachstum von 55 % zu verzeichnen.