Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03252.jsonl.gz/1649

Sina Candrian stach aus dem Schweizer Quartett der Freestyle-Snowboarderinnen im Slopestyle heraus. Schon bei der Olympia-Premiere 2014 war der bald 30-Jährigen dies geglückt.
Doch wie damals hingen für sie auch diesmal die Trauben in Form der Medaillen etwas zu hoch. Immerhin gab es kein ähnlich bitteres Déjà-vu wie bei den letzten Winterspielen: Die Viertklassierte von Sotschi beendete den Wettkampf an Position 7.
Auch Candrian wird zum Sturzopfer
Candrian zeigte einen soliden 1. Run mit 66,35 Punkten – und lag zur Halbzeit an Position 4. Allerdings schaffte sie keine Steigerung mehr, stattdessen kam sie bei einem der letzten Sprünge zu Fall.
Elena Könz flog als Zehnte (59,0 Punkte) an einem Diplom vorbei – im Gegensatz zu Candrian konnte sie bei der Reprise aber zulegen. Die beiden anderen Schweizerinnen, Isabel Derungs (18.) und Carla Somaini (20.), enttäuschten.
Anderson doppelt nach
Jamie Anderson wiederholte ihren Olympiasieg von Sotschi vor 4 Jahren. Die Basis zur erneuten Demonstration legte die 27-jährige Amerikanerin bereits im 1. Run. Ihre 83,00 von maximal 100 Punkten blieben bis zum Schluss für die gesamte Konkurrenz unerreichbar. Flankiert wurde sie auf dem Podest von Laurie Blouin (Ka) und Enni Rukajärvi (Fi).
Bei anspruchsvollen Bedingungen mit wechselhaftem Wind kam es im Parcours des Phoenix Snow Park gleich reihenweise zu Stürzen. Auch mehrere Mitfavoritinnen waren davon betroffen. Da die Qualifikation vom Vortag hatte abgesagt werden müssen, standen sämtliche 26 Teilnehmerinnen im Final.
Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung