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Prinz William (39) und Herzogin Kate (40) müssen den ersten Termin ihrer Karibik-Reise ausfallen lassen. Der Grund sind laut der «Daily Mail» Dorfbewohner, die in Belize gegen «Kolonialismus» protestierten. Der für Sonntag geplante Ausflug auf eine nachhaltige Kakao-Farm kann daher nicht stattfinden und wurde von den Verantwortlichen gestrichen.
Berichten zufolge wurde sich am Freitag gegen den königlichen Besuch auf der Kakaofarm Akte 'il Ha im Dorf Indian Creek widersetzt. Die weniger als 1000 Bewohner des Dorfes wollten das royale Ehepaar nicht willkommen heissen. Zwischen den Bewohnern des Dorfes Indian Creek und «Flora and Fauna International», die Naturschutzorganisation, die Prinz William seit 2020 als Schirmherr unterstützt, gibt es Streit. Auslöser für den Konflikt seien an das Dorf angrenzende und umstrittene Gebiete im Besitz der Organisation.
Ausserdem seien sie besonders schockiert über den Helikopter der beiden, der ohne Absprache auf einem Fussballplatz landen sollte. Sebastian Shol, Vorsitzender des Dorfes Indian Creek, sagte: «Wir wollen nicht, dass sie auf unserem Land landen, das ist die Botschaft, die wir senden wollen. Sie könnten überall landen, aber nicht auf unserem Land.»
Der Konflikt droht den Beginn der achttägigen Tour des Paares nach Belize, Jamaika und auf die Bahamas zu Ehren des Platinjubiläums von Queen Elizabeth II. (95) zu überschatten und wirft Fragen zur Planung der Reise auf. Laut «Mirror» hat sich eine Sprecherin des Königshauses zum weiteren Verlauf geäussert: «Wir können bestätigen, dass der Besuch aufgrund heikler Probleme, die die Gemeinde in Indian Creek betreffen, an einen anderen Ort verlegt wurde – weitere Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.»