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Agenda
Proto-Club4: Timing Out Closing Weekend
Abschluss Gathering 29.05. 18-22h
Protozone11: it’s weird
Lo-Intensity 17.06.-06.08.
Si Pudiera Desear Algo (Wenn ich mir was wünschen dürfte)
Video, Farbe, 16:9, Spanisch & Purépecha gesprochen, BE/FR/MX/NO, 2021, 68′
Englische Untertitel und deutsches Transcript verfügbar
screening / loop während den Öffnungszeiten:
März 4-5-6-12-13-19-20; April 15-16-17-30 14-20h; Mai 1 14-18h
Über diesen Film schreibt Dora García:
Inspiration und Ausgangspunkt für diesen Film ist ein altes Lied, das 1930 von dem deutschen Komponisten Friedrich Holländer geschrieben wurde: “Wenn ich mir was wünschen dürfte”. Dieses Lied, das ins Spanische mit “Si pudiera desear algo” übersetzt wurde, ist mir so lange im Gedächtnis geblieben, wie ich mich erinnern kann. Es drückt auf poetische Weise ein sehr komplexes Konzept aus: dass die Enttäuschung der Frauen schon so lange andauert, dass das Versprechen, das ihnen die Revolution gegeben hat, so lange unerfüllt, verzögert, negiert geblieben ist, dass die Traurigkeit, die Verletzlichkeit, die sich aus diesem Gefühl der Verlassenheit ergibt, zu einem Schutz und einem Schild, vielleicht sogar zu einem Schwert geworden ist.
In der Traurigkeit überwinden wir die Versuchung, uns als Opfer zu fühlen, und nutzen stattdessen den Schmerz als Kanal, um das Leiden eines anderen zu erkennen, was die Möglichkeit einer Begegnung mit anderen Kämpfen eröffnet. In diesem Sinne wollte ich ein zeitgenössisches Äquivalent des alten Liedes schaffen, das als Soundtrack zu den unglaublichen feministischen Demonstrationen fungieren könnte, die in den letzten fünf Jahren in México City stattgefunden haben und den öffentlichen Raum und den öffentlichen Diskurs verändert und angeeignet haben. Der Film verfolgt zwei Wege: erstens eine kollektive Erinnerung an Bilder und Klänge dieser feministischen Märsche in México-City; zweitens die Komposition, Aufnahme und abschließende Aufführung des Titelsongs des Films durch trans Künstler*in La Bruja de Texcoco.
Die Publikation “If I Could Wish for Something” wird von Idea Books veröffentlicht.
Hauptkamera: Miriam Ortiz
Kameraassistenz: Fernanda Vázquez
Zusätzliche Kameraarbeit: Gisela Castillo, Lilian Cuervo, Luchadoras, Regina López, Esthel Vogrig, Liz Misterio & Una Pardo
Schnitt: Simon Arazi & Dora García
Schnittassistenz: Guillermo Mendiguren
Musik: Jan Mech
Titellied: “Nostalgia” von La Bruja de Texcoco, 2021
Tonaufnahme: Isis Puente
Tonmischung und -gestaltung: Laszlo Umbreit
Assistent für die Tonmischung: Luc Aureille in Le Fresnoy
Farbkorrektur: Baptiste Evrard in Le Fresnoy
Credits: Fairuz
Produktion: Auguste Orts, Olga Rodríguez, Estelle Benazet (Le Fresnoy) & Alaíde Castro Hernández (Antítesis Films)
Produziert von: Auguste Orts & Le Fresnoy – Nationales Studio für zeitgenössische Kunst
Mit Unterstützung von: Le Fresnoy, Flanders Audiovisual Fund, Arts Council Norway, The Audio and Visual Fund, Oslo National Academy of the Arts, Norwegian Artistic Research Programme, Fotogalleriet Oslo & Netwerk Aalst
Dora García (geb. 1965, Valladolid, Spanien) ist Künstlerin, Lehrerin und Forscherin und lebt und arbeitet in Barcelona und Oslo. Als Künstlerin hat sie an zahlreichen internationalen Kunstausstellungen teilgenommen, darunter Münster Skulptur Projekte (2007), Venedig Biennale (2011, 2013, 2015), Sydney Biennale (2008), São Paulo Biennale (2010), Documenta 13 (2012), Gwangju Biennale (2016), osloBIENNALEN, Art Encounters Timisoara und AICHI Triennial (2019). Im Jahr 2021 entwickelte sie Projekte in der Fotogalleriet Oslo, im Netwerk Aalst, im Mattatoio di Roma und beim Colomboscope Festival in Sri Lanka. Ihre Arbeit ist grösstenteils performativ und befasst sich mit Fragen zu Gemeinschaft und Individualität in der heutigen Gesellschaft, wobei sie das politische Potenzial von Randpositionen erforscht und exzentrischen Charakteren und Antihelden huldigt, die oft im Mittelpunkt ihrer Filmprojekte wie The Deviant Majority (2010), The Joycean Society (2013) und Segunda Vez (2018) standen.
Lange Nacht der Museen, Performance von Byungseo Yoo & Video-Screening von Dominique Koch
Tickets bitte online kaufen über https://langenacht-zuerich.ch/
oder gratis fürs mitkochen anmelden über <email-pii>
Mit freundlicher Unterstützung von Kompotoi
QUEER TRUST ist eine Haltung, die aus dem Dazwischen schöpft und auf Vertrauen baut. Sie prägt seit 2020 die Arbeit an der Shedhalle als Raum für prozess-basierte Kunst und ist auch die Grundlage der Protozone8. Die Ausstellung zeigt künstlerische Arbeiten und Arbeitsweisen, die auf Beziehungen und Vorgänge jenseits fester Zuschreibungen vertrauen. Die beteiligten Künstler*innen teilen intime, verletzliche und offene, aber auch mutige Kunstwerke. Dabei befragen sie (Geschlechts-) Identitäten, aber auch künstlerische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Traditionen und Zuordnungen.
HI-Intensity
16.-18.09.22
LO-Intensity
19.09.-04.12.22
offen jeden Sa 14-20h & So 14-18h
29.10. 20h
BEAST! Performance von Tarek Lakhrissi
04.-06.11. The Institute for embodied creative practices von Isabel Lewis
in Zusammenarbeit mit Josephine Baan, Nina Emge, Izidora l Lethe, Ceylan Öztrük, Tyra Wigg und internationalen Hochschulen
Diese Performance
“…beleuchtet die Bestialität als philosophisches und politisches Konzept, indem sie sich auf das Stigma stützt, das Queers und PoC historisch als monströs bezeichnet. Durch Lesungen meiner jüngsten romantischen/radikalen Gedichte, begleitet vom lyrischen Gesang von Makeda Monet und der elektronischen Musik von Victor da Silvas erforscht BEAST! utopische queere Leidenschaften, Rituale für Verlorene, dunkle Ecken, in denen man sich schützen kann, erotische Träume und … du wirst schon sehen. Alle Gedichte stammen aus meinem letzten Gedichtband LE SANG! (BLOOD!) veröffentlicht von Lafayette Anticipations.”
– Tarek Lakhrissi
‘The Institute for embodied creative practices’ was hosted at Shedhalle by Isabelle Lewis from 3-6 of November during Protozone8 – Queer Trust.
We are grateful for the collaboration with Joseph Baan, Nina Emge, Izidora I LETHE, Juliette Uzor, Tyra Wigg, HGB Leipzig, HSLU Luzern, ZHdK Zurich and many more international art schools.
The Institute for Embodied Creative Practices is an ambulatory corpus of particular concerns and the sensorial methodologies for addressing them founded by artist and choreographer Isabel Lewis.
Lewis (*1981, Santo Domingo) is a US artist with Dominican roots. She studied literature, dance and philosophy and is now active in theater, dance and music. Her work expanded the field of contemporary art to include the format of Occasions. With persistent experimentation and research methods that emerge from bodily experiences, Lewis creates alternative forms of sociality between human and non-human actors. The artist’s body of work to date includes the formats Occurrences, Arrangements, Activations, Expanded Viewings, Sensory Parcours, as well as workshops, listening sessions, and lecture performances. The focus of her fundamentally collaborative practice is on affective bodily experiences that engage all the senses.
The Institute of Embodied Creative Practices was supported by Kanton Zürich Fachstelle Kultur & Callies Berlin
Curated by Philipp Bergmann & Thea Reifler
Sunny Pfalzer veranstaltete ihren ‘Becoming Justin Bieber’ Workshop, ein somatisches Tanz-Karaoke-Treffen, während des Zurich Art Weekend in der Shedhalle!
Vielen Dank an alle, die dabei waren. Gemeinsam entdeckten wir, wie sich die choreografischen Gesten von popkulturellen Musikvideos in unseren Körpern anfühlen. Indem wir uns in Zeitlupe ungeschickt anstellten, wurden wir alle zu unseren eigenen Versionen von Justin Bieber & Co. ♪
Assistenz Skulpturen: Nico Rueda
Fotos von Vaida Mikliusiene
Kuratiert von Philipp Bergmann & Thea Reifler
im Rahmen der Protozone8
Die Shedhalle bringt drei Künstler*innen für ihre erste grosse institutionelle Zusammenarbeit in der Schweiz zusammen. Selma Selman, Mikołaj Sobczak und Nicholas Grafia, befreundete Personen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund, werden eine zweiwöchige Residenzzeit in der Shedhalle verbringen. Gemeinsam werden sie eine Rauminstallation mit ihren Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen und Videoarbeiten entwickeln.
Ausserdem werden sie an einer neuen Performance arbeiten, die am 16. und 17. Dezember aufgeführt wird und die Möglichkeiten des experimentellen und politischen Theaters auslotet. In Anlehnung an die absurde Performance und das humorvolle Spiel konzentrieren sie sich auf die soziale Realität. Sie greifen auf Erzählungen zurück, die von gesellschaftlich stigmatisierten Personen und ihrer körperlichen Geschichte, aber auch von ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrem Widerstand herrühren.
Kuratiert von Phila Bergmann & Thea Reifler
Kuratorische Assistenz: Vanessa Bosch
Grafik Design: Studio Yukiko
HI-Intensity Phase:
16.12.2022-18.12.2022
LO-Intensity Phase:
19.12.2023 – 15.01.2023
Sa 14–20h & So 14–18h
In der Halbzeit unseres fünfjährigen Projekts PROTOZONES 2020-2025 nehmen wir uns Zeit, um uns zu sammeln und über unsere kuratorische Praxis nachzudenken. In diesem Zusammenhang laden wir Künstler*innen ein, die bereits Beiträge für zukünftige Protozonen vorbereiten. Gemeinsam wollen wir einen Raum der Begegnung schaffen, für Workshops, Spiele, Screenings und Essen.
Wir freuen uns darauf, diese Zeit gemeinsam mit Euch zu verbringen. Lucie Tuma, Michelangelo Miccolis, Phila Bergmann & Thea Reifler.
Bild: “How to create comfortable resting positions with _____”, Engy Mohsen and Gabriel Hensche, 2022, game session at Iron Velvet, New York. Photo: Cristian Chironi
Samstag, 15.04. 18-22h
Sonntag 16.04. 11-18h
In der Halbzeit unseres fünfjährigen Projekts PROTOZONES 2020-2025 nehmen wir uns Zeit, um über unsere kuratorische Praxis nachzudenken. Begleitet wird dieser Prozess von einem Screening-Programm mit Filmen von Künstler*innen, die bereits Beiträge für zukünftige Protozonen vorbereiten.
Closing Weekend:
TouchMeTell von melanie bonajo
+Closing Gathering mit Aga Pedziwiatr (DIVAS), Byungseo Yoo, He Shen und Chaos Angel (mehr Info unter “Programm”)
Screenings
28.05. 14-18h & 29.05. 14-18h
Abschluss Gathering
29.05. 18-22h