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Die Grossbank UBS hält es für möglich, dass rund 1500 Mitarbeiter in Grossbritannien nach dem Brexit-Entscheid aus London abgezogen werden könnten. Laut einem Interview, das UBS-Chef Sergio Ermotti dem «Nikkei Asian Review» gab, wären in einem Szenario rund 20 bis 30 Prozent der rund 5000 Angestellten von einer Verlagerung ihrer Arbeitsplätze betroffen.
Eine Entscheidung darüber gebe es allerdings noch nicht, zunächst müsse Klarheit darüber herrschen, wie die Verträge Grossbritanniens mit der EU konkret ausgestaltet werden.
Die UBS ist laut Ermotti für einen Entscheid aber gut gerüstet, egal in welche Richtung er geht. Je nachdem, wie die genauen Rahmenbedingungen aussehen würden, könne das Geldhaus rasch festlegen, welche Dienstleistungen die Bank weiterhin innerhalb der EU erbringen möchte und von welchem Standort aus dies geschehen solle.
Die Schweizer Grossbank geht allerdings derzeit davon aus, dass London ein wichtiges Finanzzentrum bleiben wird. Aber vielleicht werde die Metropole für Finanzkreise nicht mehr so bedeutend sein wie heute, sagte Ermotti im Interview. (whr/sda)
Sir Nicholas Soames ist ein in der Wolle gefärbter Konservativer. Doch weil er sich gegen Boris Johnons No-Deal-Brexit stellte, warfen ihn die Tories aus der Partei. Nun findet der Enkel des legendären Kriegspremiers Winston Churchill deutliche Worte.
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Doch weil er und 20 andere Tory-Abgeordnete am vergangenen Dienstag gemeinsam mit der Opposition für ein Gesetz gestimmt hatten, das Premierminister Boris Johnson einen No-Deal-Brexit verbietet, entzog ihm die Parteileitung …