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Jungend und Rennsportkarriere
Begünstigt dadurch, in einem Skigebiet (Skiregion Lenzerheide-Valbella) aufzuwachsen, war skifahren schon früh eine grosse Leidenschaft von «Silla». Bereits mit 3 Jahren das erste Mal auf den Skies, nutzte er während seiner Schulzeit jede freie Minute, um mit seinem älteren Bruder Claudio die Pisten um Valbella unsicher zu machen.
Unterstützt durch seine sportbegeisterten Eltern Barbara und Hans wurde er nach unzähligen Siegen an diversen JO-/OVO-Grandprix-Rennen mit 16 Jahren in die Jun Nati aufgenommen. Trotzdem wollte Silvano eine Lehre als Zimmermann absolvieren, sollte sich der Erfolg mit dem Rennsport nicht einstellen. Dank eines verständnisvollen Lehrmeisters konnte er auch während seiner Lehre genügend trainieren um den Anschluss nicht zu verlieren und sich nach Abschluss ganz dem Skisport zu widmen.
Im Weltcup etabliert fuhr Silvano in der zweiten Weltcupsaison sein erstes Top-Ten Resultat in der Abfahrt heraus und ein Jahr später gehörte er zu den besten Abfahrern der Welt. Ende Saison resultierte ein Podestplatz und der 5.Rang auf der Weltrangliste daraus.
Die Karriere eines jungen Skirennfahrers fing an Früchte zu tragen und man freute sich auf die Olympiasaison. Im Dez 01 stürzte Silvano an einer Abfahrt schwer und er musste sich in einem neuen, total anderen Leben zurechtfinden. Eine Fraktur in der Brustwirbelsäule und eine komplette Zertrennung des Rückenmarkes zwang Silvano, ein Leben im Rollstuhl zu verbringen. Getragen von einer enormen Anteilnahme an seinem Schicksal meisterte Silvano aber auch diese Herausforderung hervorragend und fasste in seinem neuen Lebensabschnitt wieder Fuss.