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Das Bundesgesetz über den internationalen Kulturgütertransfer (KGTG, SR 444.1) und die dazugehörige Verordnung (KGTV, SR 444.11) setzen die UNESCO-Konvention von 1970 ins Landesrecht um. Sie bezwecken, bewegliche Kulturgüter als kulturelles Erbe der Menschheit zu erhalten und vor Diebstahl, Plünderung und Zerstörung zu schützen. Für die Realisierung dieser Ziele sieht das KGTG eine Reihe von Massnahmen vor. Dazu gehört auch die Ausrichtung von Finanzhilfen zu Gunsten der Erhaltung des kulturellen Erbes (Art. 14 KGTG).
Gesuche um Finanzhilfen für Projekte zur Erhaltung des kulturellen Erbes in Staaten, welche die UNESCO-Konvention 1970 ratifiziert haben, können schriftlich (Post oder E-Mail) mit dem «Antragsformular Finanzhilfen» bei der Fachstelle Internationaler Kulturgütertransfer eingereicht werden. Gesuche für die Ausschreibungsperiode 2019 sind vor Durchführung der beabsichtigten Vorhaben bis zum 31. Mai 2019 einzureichen. Weitere Informationen sind der «Wegleitung Finanzhilfen zu Gunsten der Erhaltung des beweglichen kulturellen Erbes» zu entnehmen.
Die Vergabe von Finanzhilfen erfolgt unter Beachtung dieses Leitbilds sowie der Weisungen über die Prioritäten zur Vergabe von Finanzhilfen zu Gunsten der Erhaltung des beweglichen kulturellen Erbes des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) vom 15. Dezember 2015. Es werden vorrangig Projekte berücksichtigt, die Vertragsstaaten betreffen, mit denen eine bilaterale Vereinbarung über die Einfuhr und die Rückführung von Kulturgut gemäss Art. 7 KGTG in Kraft ist. Mit dem Ziel einer möglichst hohen und langfristigen Effektivität der Projekte zur Erhaltung des kulturellen Erbes werden insbesondere Projektanträge zwischen 80'000 CHF und 100'000 CHF begrüsst.