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Die beiden Brüder im Alter von 31 und 32 Jahren waren mit Tourenski unterwegs auf den Piz Calderas, als sich um 10.35 Uhr in der steilen Südost-Flanke ein Schneebrett löste. Beide wurden mitgerissen, einer von ihnen rund 250 Meter über eine Felswand hinunter.
Eine Skitourengruppe, die sich auf dem Vadret Calderas befand, beobachtete den Lawinenabgang, alarmierte die Kantonspolizei Graubünden und begab sich zum Lawinenkegel. Als sie dort eintrafen, hatte sich einer der Verschütteten bereits selbst befreit.
Um 11.12 Uhr konnte die Rega ein Signal des Lawinenverschüttetensuchgerätes des zweiten Alpinisten empfangen und lokalisieren. Wenig später wurde dieser geborgen. Die Rega überführte die beiden leicht verletzten Brüder ins Spital nach Samedan. Im Einsatz standen auch zwei Rettungsspezialisten der SAC-Sektion Bernina und zwei Lawinenhunde.
(red)