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Mit grosser Freude haben wir am 20. Juli erfahren, dass die Kriegsgeschäfte-Initiative offiziell zustande gekommen ist. Dank des Engagements aller Organisationen und AktivistInnen dauerte es nur fünfzehn Monate, um über 130’000 Unterschriften zu sammeln.
Mit der Freude und Dankbarkeit gegenüber allen, die Unterschriften gesammelt haben, kommt auch die Erkenntnis, dass unsere Initiative notwendiger ist denn je. Wir können nicht länger stumme ZeugInnen der Gräueltaten sein, welche mithilfe unseres Geldes auf der ganzen Welt begangen werden. Mit diesem ersten Schritt, der Nationalbank und Pensionskassen Investitionen in Kriegsmaterialproduzenten zu verbietet, hoffen wir, dass der Druck der BürgerInnen auch den Privatsektor zwingen wird, diese unmenschlichen Investitionen aufzugeben. Der Don’t Bank on the Bomb-Bericht 2018 zeigt die Dringlichkeit der Situation schon nur im Bereich der Atomwaffen: Die UBS ist die Schweizer Bank, die am massivsten an diesem Geschäft mit dem Tod beteiligt ist und mehr als vier Milliarden Dollar in 11 der 20 untersuchten Unternehmen investiert. Die Credit Suisse ihrerseits investiert 784 Millionen Dollar in sechs der 20 Produzenten von Atomwaffen.
Aktionen in der Romandie
Im Juni verurteilte die GSoA diese massiven Investitionen der beiden grössten Schweizer Banken in diese Geschäfte mit einer Aktion gegen die UBS und die Credit Suisse auf dem Genfer Place Bel-Air. Doch eine Aktion allein reicht nicht aus, weshalb in der Westschweiz eine Kampagne gestartet wurde, um Hunderte von Briefen an die Geschäftsleitungen der UBS und der Credit Suisse zu senden. Dies mit dem Ziel, dass die beiden Banken aufhören, in Unternehmen zu investieren, die Kriegswaffen herstellen, und sich damit zu Komplizen bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit machen. Mit diesem zusätzlichen Druck ihrer KundInnen hoffen wir, dass die UBS und die Credit Suisse den Weg der Publica und anderer Pensionskassen beschreiten werden, die bereits beschlossen haben, nicht mehr in das Geschäft mit dem Tod zu investieren.