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Eine enorme Menge an Schadholz liefert Europa heuer nach China. In den ersten drei Quartalen waren es bereits über 4,5 Mio. fm.
Die gelieferte Menge ist um 3,7 Mio. fm oder 534% mehr, als Europa im Vorjahr nach China an Nadelrundholz verschiffte.
Fast exakt 2 Mio. fm lieferte Deutschland, im Vorjahr waren es in diesem Zeitraum gerade 41.000 fm. Die ebenfalls stark von Schadholz betroffene Tschechische Republik exportierte 1,25 Mio. fm (2018: 91.000 fm) nach China.
Alle anderen europäischen Lieferländer exportieren bis Anfang Oktober 1,3 Mio. fm. In dieser Summe sind auch 32.000 fm aus Italien enthalten. Damit ist es um den italienischen China-Export noch nicht wirklich gut bestellt. Oft war in den vergangenen Monaten die Rede davon, dass Italien Vaia-Schadholz nach China verschiffe.
Die 4,5 Mio. fm aus Europa sind lediglich 12% der gesamten Nadelrundholz-Importe Chinas in diesem Zeitraum. In den ersten neun Monaten führte China über 32 Mio. fm ein, melden Customs Statistics China.
Der Platzhirsch in China ist Neuseeland mit seinem Pinus radiata-Plantagenholz. 13 Mio. fm (+6%) lieferten die Neuseeländer in den ersten neun Monaten. Russland verlagert seine Exporte eher auf Schnittholz. Daher waren die Rundholzlieferungen um 25% geringer als im Vorjahr: 4,6 Mio. fm statt 6,1 Mio. fm.
Konstant lieferte Australien (3,1 Mio. fm). Die USA wiederum lieferten heuer nur noch 2,4 Mio. fm (35%).
Holzkurier 11.11.2019