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Die Parteipräsidenten von SP und SVP erklärten in der Arena-Sendung vom 2. Oktober 2015:
«Das Gesetz geht meines Erachtens zu weit!» (Christian Levrat)
«Das Parlament ist etwas übermütig geworden!» (Toni Brunner)
Sagen deshalb auch Sie NEIN zum extremen Fortpflanzungsmedizingesetz:
• Sie sorgen so dafür, dass das Parlament wieder auf den gemässigten Vorschlag des Bundesrates zurückkommt!
• Embryos werden dann nur untersucht, wenn ein Verdacht auf schwere Erbkrankheiten vorliegt!
• Ein Missbrauch der neuen Technologie (PID) sowie der Wahn vom perfekten Menschen werden so verhindert!
Was sind die Folgen des extremen Gesetzes?
Mit dem überrissenen und extremen Vorschlag des Parlamentes, über den wir am 5. Juni abstimmen, können Zehn-tausende von Embryos massenhaft auf Gefallen oder Nichtgefallen getestet werden – unabhängig davon, ob die Gefahr einer schweren Erbkrankheit besteht oder nicht. Die Folgen:
• Zehntausende von Embryos würden nur dazu erzeugt, um nach «lebenswert» oder «nicht lebenswert» eingeteilt zu werden
• Gefällt ein Embryo nicht, könnte er einfach vernichtet oder zu Forschungszwecken verbraucht werden
• Der Wahn vom perfekten Menschen würde damit vom Albtraum zur Realität werden
• Eltern kämen massiv unter Druck, nur noch «perfekte» Kinder auf die Welt zu bringen
Das darf nicht passieren!
Darum NEIN zum Fortpflanzungsmedizingesetz:
• Keine automatische Verwerfung von Zehntausenden von Embryos, nur weil sie einen «Normalitätstest» nicht bestehen
• Keine Untersuchungen von Embryos ohne Verdacht auf schwere Erbkrankheiten
• Keine Qualitätskontrollen an Embryos, die zum Wahn vom perfekten Menschen führen
• Kein extremes Gesetz, wo der Bundesrat doch eine gemässigte Lösung parat hatte
Das Gesetz geht zu weit! Darum: NEIN!
Quelle: pid-stoppen.ch