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Amstutz hatte den durch die Wahl von Simonetta Sommaruga freigewordenen Ständeratssitz von der SP erobert. Er wurde im März für den Rest der letzten Legislatur in die kleine Kammer gewählt. Seinen Nationalratssitz für die neue Legislatur hat der SVP-Hardliner dank der besten Stimmenzahl im ganzen Kanton aber auf sicher.
BDP-Mann Luginbühl erzielte mit 216'685 Stimmen ein Glanzresultat. Der Nationalrat und ehemalige Bieler Stadtpräsident Stöckli kam auf 166'990 Stimmen. Amstutz landete auf dem dritten Platz mit 145'787 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 46,8 Prozent.
«Alle gegen Amstutz»
Amstutz zeigte sich enttäuscht. Es sei für ihn im zweiten Wahlgang schwer gewesen, da die Devise «alle gegen Amstutz» gelautet habe.
Dass die SVP neben Amstutz auch BDP-Kandidat Werner Luginbühl zur Wahl empfahl, bereute Amstutz nicht. Mittel- und längerfristig brauche es einen bürgerlichen Schulterschluss.
Dass Amstutz künftig wieder im Nationalrat sitzt, hat Folgen für den Berner Jura. Der bernjurassier Jean-Pierre Graber (SVP) kann nun nicht in die Grosse Kammer nachrutschen. Damit ist diese Region seit 1848 erstmals nicht mehr im Nationalrat vertreten.
Alles beim Alten im Tessin
Im Tessin bleibt die Vertretung parteipolitisch unverändert. Der Bisherige Filippo Lombardi (CVP) verteidigte mit einem Spitzenresultat von von 46,91 Prozent der Wählerstimmen sein Mandat für eine vierte Legislatur.
Neu gewählt wurde Fabio Abate von der FDP. Mit 34,99 Prozent Wähleranteil sicherte er der FDP den von Dick Marty geräumten Sitz.
(tno/sda)