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Massenentlassungen haben in den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 bei Schweizer Unternehmen vor allem wegen Restrukturierungen stattgefunden und nicht wegen Personalabbau. Es gebe vor allem Umbau, aber weniger Abbau, stellte eine Studie der Outplacementfirma Von Rundstedt fest.
Massenentlassungen haben in den Corona-Jahren 2020 und 2021 in der Schweiz vor allem wegen Restrukturierungen stattgefunden und nicht wegen Personalabbau. 44 Prozent der Kündigungen seien im Zusammenhang mit Umbaumassnahmen in den Unternehmen gestanden, hiess es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie der Outplacementfirma Von Rundstedt, die zusammen mit dem Medium HR Today durchgeführt wurde. An der Umfrage haben 950 Unternehmensvertreter teilgenommen, grösstenteils Personalmanager oder Führungskräfte.
Reine Personalabbaumassnahmen seien nur bei 14 Prozent der Unternehmen Grund für Entlassungen gewesen. «Das heisst, dass die meisten Massenentlassungen, die in den Jahren 2020 und 2021 stattgefunden haben, schlussendlich keine Verminderung von Arbeitsplätzen bedeuten, sondern lediglich Umwälzungen und Veränderungen sind, welche an anderen Stellen neue Arbeitsplätze schaffen.»