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Was von den Einheimischen seit Generationen verwendet wird, sind ausserhalb dieser Region oft unbekannt.
So ist es auch mit der Acai Beere, der kleinen Frucht, die in Büscheln auf der Acaipalme wächst und zweimal im Jahr geerntet werden kann.
Seit Jahrhunderten dient sie den brasilianischen Ureinwohnern als nahrhafte, gesunde Nahrungsquelle.
Nachdem die kleine violett- oder grünfarbene Palmenfrucht nur schwer zu lagern ist, wird sie meist bald nach der Ernte verzehrt.
So kam es, dass die kleine Palmenfrucht überwiegend nur in ihrer Heimat im Norden Brasiliens bekannt war.
Doch im Zeitalter des Globalisierung hörte man bald von der Powerbeere, die so viel Energie spendet und reich an Antioxidantien, Mineralstoffen und Vitaminen ist.
So verbreitete sich die Nachfrage zuerst innerhalb Brasiliens im Lifestyle der Küstenstädte bis die kleine Palmenbeere auch in Nordamerika und Europa bekannt wurde.
Amazonas –Heimat der Acai Beere
Die Acaipalme auf der die Frucht wächst, gedeiht in den Tiefebenen des Amazonasgebietes. Die Früchte werden überwiegend von Kleinbauern von Hand geerntet.
So hat sich durch die gesteigerte Nachfrage für die brasilianischen Kleinbauern des Amazonasgebietes eine Verdienstmöglichkeit aufgetan.
Derzeit liegt der Umsatz der Acai Beere bei 30 Millionen US-Dollar jährlich. Die Kleinbauern verbinden ihre Zukunft mit der Palmenbeere.
Denn die Nachfrage steigt und durch sich ansiedelnde Grossunternehmen können die Früchte direkt geliefert und schnell verwertet werden.
Das schafft auch eine Unabhängigkeit von den Grossgrundbesitzern.
Gleichzeitig ist die starke Nachfrage nach der Palmenfrucht ein Werkzeug im Kampf gegen die Rodung des Regenwaldes.
Die Nachfrage nach der wertvollen Amazonasfrucht könnte das Interesse an der Rodung des Regenwaldes vermindern.