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Die Vorstösse fokussieren sich auf vier Bereiche:
Ordnungspolitisch: Sind die Aktivitäten der staatlichen Axpo im Bereich des Handels und der Versorgung im Ausland ordnungspolitisch noch gerechtfertigt? Das Trading insbesondere der Eigenhandel und die Endkundenversorgung in Italien, Spanien, Osteuropa und der USA sind aus unserer Sicht keine Kernaufgabe eines Nordostschweizer Konkordats.
Betriebswirtschaftlich: Wurde im hochspekulativen und kapitalintensiven Handels- und Vertriebsgeschäft der Axpo in den vergangenen Jahren Volksvermögen vernichtet und (zu) grosse Risikopositionen aufgebaut? Bei uns kommt die Vermutung hoch, dass der Handelsbereich bewusst gut und die Axpo Power AG (Produktion und Netze) schlecht dargestellt wurden. Trotz wiederholten Kapitalerhöhungen in der Höhe von insgesamt 1'435 Mio. CHF und Verzicht auf Dividendenausschüttungen an die Holding ist das Eigenkapital seit 2013 nicht gestiegen. Die Kapitalerhöhungen scheinen also einfach «verpufft» zu sein.
Operativ: Die Aufspaltung der Axpo Holding in eine für die Versorgungssicherheit relevante Einheit mit Netzen und Produktion und eine marktorientierte Einheit mit den restlichen Tätigkeiten erscheint uns sinnvoll. Nach unserer Einschätzung existieren zwischen dem Erzeugungs- und Netzgeschäft und dem Handelsgeschäft erstaunlich wenige Synergien. Einzig die Overhead-Aufgaben können geteilt werden.
Erlös durch Verkauf: Wie stellen sich die Regierungen zu einer Veräusserung der marktorientierten Einheit (Axpo Solutions)? Aktuell sind rund 1.7 Mia. CHF Eigenkapital und fast eine halbe Milliarde Barmittel in der Axpo Solutions blockiert. Dieses Geld könnte in der Holding sehr gut für den Kernauftrag gebraucht oder an die Eigentümer ausgeschüttet werden, denn die Axpo hat seit Jahren keine Dividenden mehr ausgeschüttet.