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Der Camper-Aufbau
Der Aufbau wurde von der Firma Alu-Star,
in Murg in Deutschland, gebaut.
Er basiert auf einer Aluminium-Schaum-Aluminium Sandwich
Konstruktion, welche normalerweise in Kühlfahrzeugen
Anwendung findet.
Der Aufbau ist auf einen feuerverzinkten Stahlrahmen
montiert, welcher als Konverter zwischen Aufbau und
Fahrzeugchassis dient und ist mittels der OKA-Standardbauteile,
welche auch für ihre Bus-Kabinen verwendet werden,
mit dem Chassis verbunden.
Die Fahrerkabine und der Camper-Aufbau sind miteinander
verklebt und vernietet und bilden so eine untrennbare
Einheit.
2009:Nach einigen Jahren und teils heftigem Off-Road Gebrauch zeigt sich, dass das Chassis trotz anderwärtigen Versprechungen von OKA zu stark Verwindet und die Kabine somit Schaden nimmt. Die Kabine wird an den kritischen Stellen zusätzlich vernietet und bei den Aufnahmen wird eine zusätzliche Gummischeibe angebracht, so dass sich der Koffer mehr vom Chassis abheben kann. Zusätzliche werden am neuen Reserveradträger zur Stabilisierung seitliche Führungen angebracht.
Die Pläne des Camper-Aufbaus
Linke und rechte Ansicht
Die Innenansicht von oben, die linke Seite, die rechte
Seite.
Elektrik-, Wasser- und Wasser-Fussbodenheizungs-Diagramm.
Detaillierte Beschreibung des Camper Aufbaus
Das fertige Fahrzeug ist recht klein und sehr kompakt
aufgebaut, wenn man seine Funktionalität mit einberechnet.
Es ist 6.50 m lang, 2.10 m breit und 3.25 m hoch. Die
Spurbreite ist nur wenig breiter als die von normalen
4WD Fahrzeugen.
Der Camper Aufbau ist aussen lediglich 10 cm breiter
und einige wenige cm länger als der original OKA
Tour-Bus-Aufbau.
Der Wagen ist aber wesentlich höher als der original
OKA Tour-Bus, was es den Passagieren ermöglicht
aufrecht im Camper zu stehen.
Da der Camper sowohl für heisse, als auch für
sehr kalte Regionen gebaut ist (wo die Temperaturen
unter -20°C fallen), war eine Pop-Top Lösung
nicht brauchbar.
Der Camper ist innen 3.83 m lang, 1.94 m breit und
1.84 m hoch.
Wenn die Fenster und ihre Schutzklappen geschlossen
sind, schaut der Camper eher wie ein kommerzielles Fahrzeug
aus.
Dies wurde absichtlich so gemacht, da wir mit diesem
Fahrzeug in der ganzen Welt herumreisen möchten
und es gibt leider Länder in denen es von Vorteil
ist, wenn man nicht schon von weitem sieht, dass es
ein Camper ist.
Nicht nur aus Gründen der Hitzereflektion, sondern
auch aus Sicherheitsgründen wurde weiss als Farbe
gewählt. Ein beiges oder hellbraunes Fahrzeug wäre
zwar in der Natur schlechter zu erkennen, es könnte
aber auch mit einem Militärfahrzeug verwechselt
werden und das möchten wir auf alle Fälle
verhindern.
Der Camper Aufbau besitzt Fenster auf beiden Seiten
und auch auf dem Dach sind 2 Klappen vorhanden um die
Hitze gut abführen zu können.
2012: Durch zusätzliche "Spritzwände" können die Dachluken nun bei jeder Witterung 3 cm geöffnet werden ohne dass auf irgendeine Weise Wasser reinspritzen kann.
Zur guten Isolation wurden Fenster mit Isolierverglasung
aus Sicherheitsglas eingebaut. Sie können in jedem
Winkel arretiert werden.
2009: Die Möglichkeit der Arretierung der Fenster in allen Winkeln ist unnötig wird entfernt.
Die Fenster sind mit Aluminiumklappen abgedeckt. Dies
schützt sie gegen Beschädigung und wirkt als
zusätzlicher Diebstahlschutz.
Ebenfalls schützen sie während dem Campieren
und während dem Fahren vor Sonneneinstrahlung und
Hitze.
Sowohl die Fenster als auch die Aluminiumklappen können
von innen bedient werden.
2013: Die Ecken der Fenster begannen auseinanderzufallen. Sie sind jetzt alle verstärkt.
2008: An den Fensterrahmen aller Fenster und am Oberteil der Türe sind LEDs angebracht welche von aussen durch die Mückenschutz-Gitter in die Wohnkabine strahlen. Sie spenden genügend Licht im Camper um darin ohne zusätzliche Beleuchtung die meisten Tätigkeiten ausführen zu können. Da sich die Lichtquellen ausserhalb des Containers befinden kommen nun keine fliegenden Biester mehr in den Wagen. Sie fliegen bis zum Mückenschutz Tüll und kehren dann wieder um, um ans Licht zu kommen. Damit können am Abend immer alle Fenster offengelassen werden.
2010: Zur weiteren Erhöhung der Einbruchsicherheit während Schiffspassagen können die Fensterklappen nun zusätzlich von innen mit dem Aufbau verschraubt werden.
2008: Am oberen Teil der Türe und an allen Fenstern sind Stoff Dreiecke angebracht, welch einfach angebracht und auch wieder entfern werden können.
Somit können in heissen und tropischen Gebieten auch bei Regen alle Öffnungen offengelassen werden ohne dass es in den Camper hineinregnet. Werden die Dreiecke nicht gebraucht, so kann an deren Stelle eine kleine Wäsche-Hängevorrichtung angebracht werden. Diese ist bei geschlossener Türe auch von innen verwendbar.
2010: Auch die Türe wurde zur verbesserten Einbruchsicherheit mit 2 zusätzlichen Sicherungsbolzen versehen. Damit kann die Türe auch nicht geöffnet werden, wenn die Scharnier-Bolzen durchgeschnitten und entfernt werden.
Beim Öffnen der Ladeklappen werden weitere Details
sichtbar.
In Raum hinter der vorderen Klappe auf der linken Seite
ist die ganze Wasser- und Heizungs-Installation untergebracht.
Ebenfalls der Dieselkocher und sein Dieseltank sind
dort untergebracht.
Die hintere Klappe schliesst einen grossen, unterteilten
Raum ab.
Der vordere Teil wird als Fahrradgarage gebraucht und
beherbergt 2 normalgrosse, faltbare Mountainbikes.
Der Laderaum hinter den Fahrrädern geht über
die gesamte Aufbaubreite und die Ladung ist von beiden
Seiten her zugänglich.
Die an der Klappe angebrachten Geräte werden zur Wasseraufnahme
gebraucht.
Das aufzunehmende Trinkwasser durchfliesst zuerst einen
Grob-Partikel-Filter, dann eine starke Impeller-Pumpe
(welche normalerweise für die Gartenbewässerung
gebraucht wird) und schlussendlich 3 parallelgeschaltete
Aktivkohlefilter, welche aber hier nur für die
Ausscheidung von Schwebestoffen gebraucht werden. Dann
gelangt das Wasser über einen anzubringenden Schlauch
in die Wassertanks. Damit wird erreicht, dass die Tanks
nicht verschlammen.
Die Pumpe wird nur eingeschaltet, wenn kein externer
Wasserdruck vorhanden ist. Ansonsten fliesst das Wasser
einfach ungehindert durch das Pumpengehäuse.
Am Boden des Raumes für die Wasserversorgung ist
ein Becken aus rostfreiem Stahl eingelegt, welches auf
jeder Seite Abläufe hat.
Damit ist es praktisch unmöglich, dass verschüttetes
Wasser in den Innenraum des Campers gelangt.
Das Trinkwasser ist in 2 Stahltanks à je 100
Liter untergebracht (die schwarzen, mit Schaumgummi
bezogenen Boxen links im Bild).
Um zu verhindern, dass das Trinkwasser verloren geht,
wenn der Wagen (aus welchem Grund auch immer) abbrennen
sollte, wurden Tanks aus rostfreiem Stahl gewählt.
Da die Tanks nur auf der Oberseite Öffnungen haben,
können sie auch nicht leckschlagen.
Der Wasserstand wird mit Messfühlern überwacht
und auf dem Elektropaneel im Camper angezeigt.
Fliessendes Trinkwasser wird über eine Pumpe mit
integriertem Druckregler geliefert.
Nach der Pumpe durchfliesst das Wasser zu Reinigung
einen Aktiv-Kohlefilter und einen UV-Wasserfilter, bevor
es in einen Kaltwasser- und einen Heisswasserstrang
mit einem 20 Liter Boiler aufgeteilt wird.
In den Heisswasserleitungen nach dem Boiler ist ein
Silberdraht eingelegt, welcher vor einer Neuverkeimung
des warmen Wassers schützen soll. Das Wasser im
Boiler kann je nach dem, mit 240V~ vom Inverter, dem
heissen Wasser des Kühlwasserkreislaufs des Motors,
oder mit dem heissen Wasser der Bodenheizung aufgewärmt
werden.
2008: Das System wird um eine weitere Pumpe und einen
Y-Hahn erweitert. Ist über eine längere Zeit kein Trinkwasser
erhältlich, so kann einer der Tanks mit Wasser schlechterer
Qualität gefüllt werden. Nach dem Umschalten des Y-Hahns,
werden sowohl das Heiss- und Kaltwasser der Dusche,
sowie das Heisswasser des Spülbeckens, unter Umgehung
der
Filter,
mit diesem "schlechten" Wasser bedient. Nur der Kaltwasserhahn
des Spülbeckens führt dann noch Trinkwasser (siehe
Wasserdiagramm weiter oben).
Neben dem Boiler (rot im Bild) ist ein 14 Liter Abwassertank.
Er ist gerade gross genug für einen Tag.
2010: Die Funktionalität wird so erweitert, dass nun von innen mit einem Hahnen zwischen den beiden Frischwassertanks umgeschaltet werden kann.
Der mit Diesel betriebene Kochherd hat seinen eigenen
7 Liter Dieseltank, welcher über eine Pumpe vom
linken Tank des Fahrzeugs gefüllt wird. Der Tank kann
nicht überfüllt werden, da der Überlauf
wieder in den Tank zurückführt. Damit
steht auch Diesel zum Kochen zur Verfügung, wenn
der linke Fahrzeugtank mal für einige Tage leer ist.
Da sich der kleine Tank innerhalb des Camper-Aufbaus
befindet, kann der Brennstoff auch bei kalten Temperaturen
nicht gelieren.
Da der Kocher dafür bekannt ist, dass er empfindlich
auf schlechten Diesel reagiert, wird der Brennstoff
beim Füllen des Tanks nochmals gefiltert. Der
OKA hat ja bereits selber einen Wasser- und Schmutzabscheider.
2009: Die Pumpe zum Füllen des kleinen Tanks des Dieselkochers, sowie der Rücklauf beim überfüllen des Tanks werden an eine andere Position im System verlegt, so dass der kleine Tank nun vom jeweils gebrauchten Haupttank her gefüllt werden kann. Der Überlauf geht in den momentan gebrauchten Haupttank zurück. Gleichzeitig kann dieselbe Pumpe auch zum entlüften des Dieselsystems des OKAs verwendet werden. Kommt bei einem OKA-NT Luft in das Dieselsystem weil ein Tank leergefahren wird, so ist der Wagen normalerweise kaum mehr zu starten. Eine eigentliche Entlüftungsanlage existiert nicht.
2012: Wir hatten seit der Inbetriebnahme in unregelmässigen Abständen Probleme mit dem Wallas Kocher. Wenn er eine gewisse Zeit nicht gebraucht wurde, so liess er sich nicht mehr starten bevor man "das richtige Kabel" am Kocher berührte. Seitdem wir alle kritischen Steckverbindungen am Kocher entfernt und die Kabel verlötet haben ist das Problem nicht mehr aufgetaucht.
Die beiden faltbaren Mountainbikes wurden zu vollwertigen
Tourenrädern umgerüstet.
Die Fahrräder sind gefaltet lediglich 110 cm lang
und 77 cm hoch.
Dies waren die Basismasse, und der Rest der Kabine musste
um diese Garage herum gebaut werden.
Im Klappendeckel der Fahrradgarage ist auch ein grosses
Tischblatt (118cm x 78 cm) untergebracht.
Daran können 4 Personen bequem essen.
Der hintere Ladebereich ist für lange Gegenstände
gemacht, da er ja über die gesamte Fahrzeugbreite
geht.
Nebst vielem anderen sind hier auch der grosse Freiarm-Sonnenschirm
und das dazu benötigte Montagematerial untergebracht.
Der Sonnenschirm hängt an einem Galgen, welcher
an zwei Flugschienen am Camper-Aufbau befestigt wird.
Er kann damit an verschiedenen Orten, auf beiden Seiten
des Campers aufgebaut werden.
Der Ampelschirm misst 3.25m x 2.5 m. Wegen seiner Grösse,
muss er bei windigen Verhältnissen abgespannt werden.
Am Schirm kann ein Mückenschutzzelt angebracht
werden, sollte in der näheren Umgebung irgendein
fliegendes Objekt gesichtet worden sein ....... :-)
.
2007: Der Sonnenschirm wird aus verschiedenen Gründen ausgeladen: In Australien ist es zu windig, wir müssen unser Gewicht runterbringen und wir haben ihn nur sehr selten gebraucht.
Der Raum hinter der vorderen Klappe auf der rechten
Seite wird hauptsächlich für Batterien, Kühlschrank-Kompressor,
Inverter und Reparaturwerkzeug gebraucht.
Der auf dem Foto sichtbare Wäscheschrank ist
nur von innen zugänglich.
Der Bereich hinter der hinteren Klappe ist reiner Stauraum.
Im Fussraum des Kleiderkastens sind der Gleichrichter
und der Kühlschrank-Kompressor untergebracht.
Beide beziehen die Luft zu ihrer Kühlung von innerhalb
des Campers. Die nach der Kühlung aufgewärmte
Luft steigt hinter dem Kleiderschrank in die Höhe
und verlässt diesen wieder in Richtung Innenraum.
Dies hält die Kleider in tropischen, feuchten Gebieten
warm und trocken.
Das Auffüllen des Kühlmittels des Kühlschranks,
wie auch der Ausbau des Kompressors selber können
von ausserhalb des Fahrzeugs gemacht werden.
Die zwei 6V, 300 Ah Batterien sind für Gabelstapler
entwickelt worden und sollten einiges an Vibrationen
aushalten. Trotzdem sind sie auf Schwingungsdämpfer
montiert.
2009: Die Batterien werden durch zwei AGM 6V Blöcke mit 380 Ah ersetzt. Diese sind wartungsfrei und auslaufsicher, haben eine höhere Kapazität, sind kleiner und leichter. Was will man mehr!
2010: Der Amerikanische Kontinent generiert betreffend der Stromversorgung seine eigenen Probleme: Die Effizienz der Solarzellen ist im Süden von Südamerika wegen des flachen Sonneneinfallswinkels schlecht. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf weil geheizt werden muss und weil wegen der teilweise extremen Höhe elektrisch gekocht werden muss (wir haben ja kein Gas). Auch hat es verschiedene Länder (z.B. USA) deren Spannung nicht 220 - 240V beträgt und wo somit unser Batterieladegerät nicht funktioniert. Um all dem entgegen zu wirken und um weiterhin möglichst von Fremdenergie unabhängig zu sein haben wir uns eine Brennstoffzelle angeschafft welche in der Lage sein sollte die fehlende elektrische Energie nachzuladen. Wir haben uns für eine EFOY 2200 Brennstoffzelle entschieden welche mit Methanol arbeitet. Das Gerät selber sowie der Methanol Brennstofftank sind über dem Inverter im Kleiderschrank eingebaut.
2012: The EFOY ist ein gutes Gerät aber es ist bei weitem nicht so stark wie wir das erwartet hatten. Dabei ist das hauptsächlich mein Fehler. Generatoren sind grundsätzlich mit der Wattzahl angeschrieben. Ich kannte aber den Unterschied zwischen Watt (W) und Wattstunden (Wh) nicht. Anstatt dass der EFOY fähig ist eine 2000W Kochplatte zu betreiben (EFOY2200), schafft er lediglich etwa 90W (2200W/24h=91.6Wh). Das ist gerade Mal so viel wie die Stromversorgung für einen Laptop! Und das bei einem Gewicht von etwa 20kg und einem Preis von einigen tausend Euro! zusätzlich benötigt der EFOY medizinisches Ethanol und dieses ist in Südamerika wohl kaum zu bekommen. Der EFOY wurde wieder entfernt. Wenn wir mehr Strom benötigen, werden wir uns wieder einen Generator zulegen.
Die benötigte elektrische Energie wird normalerweise
mit Hilfe von 8, auf dem Camper-Dach montierten, 55W,
12V= Sonnen-Kollektoren generiert.
Die Kollektoren sind fest auf das Dach montiert.
Der Solar-Kontroller kann bis zu 40 W Solarenergie
verarbeiten.
2014: Der Solarkontroller drückt bei leichter Bewölkung zwar die Batteriespannung hoch, aber er lädt nur sehr schlecht. Damit werden dem Alternator des Fahrzeugs geladene Batterien vorgegaukelt womit auch dieser zu laden aufhört. Um das zu verhindern sind die Solarpanel nun durch einen Batterietrennschalter abschaltbar.
Die Batterien im Camper-Aufbau werden entweder über
die Sonnen-Kollektoren, den Alternator, oder das im Inverter integrierte
Batterieladegerät geladen.
Der Inverter liefert einen Dauerstrom von 1300W und hat ebenfalls ein 55W Batterieladgerät und ein 240V~/16A
Transfer System integriert.
Er ist stark genug um Geräte wie Staubsauger, Bohrmaschine,
Winkelschleifer, Kettensäge usw. zu betreiben.
Im hinteren Stauraum der rechten Seite sind das gesamte
Bergematerial, das gröbere Werkzeug, 2 Boogy-Boards
und die ganze Campingausrüstung mit Zelt, Schlafsäcken,
Rucksäcken usw. untergebracht.
Auch ist hier eine Auszieh-Leiter verstaut, welche
auf bis zu 3.05 m Höhe ausgezogen werden kann.
Zusammengeschoben misst sie lediglich 78 cm.
Am hinteren Ende des Camper-Aufbaus sind oben 2 Rückfahrscheinwerfer
mit je 2 x 55W H3 Lampen montiert, sowie ein kleiner
Galgen, an welchem die Rückfahrkamera angebracht
ist.
Der kleine Galgen ist als Kran Arm konstruiert an welchem
ein Kettenzug angebracht werden kann um Ersatzräder
zu heben.
2006: Die Ersatzräder waren am Anfang auch an der Rückwand
montiert. Der Träger war aber zu schwer und musste
wieder entfernt werden.
Da das Ersatzrad, wenn es am Originalplatz belassen
wird, den hinteren Böschungswinkel sehr negativ
beeinflusst, werden wir wahrscheinlich einen zweiten
Versuch unternehmen, um die Räder wieder an der
Rückwand zu platzieren.
2009: Wir bauen einen neuen, leichteren Reserveradträger. Dieser nimmt auch wieder die 6 Sandbleche auf. Der zweite Reservereifen befindet sich nach wie vor auf dem Gepäckträger.
Eine Warmwasser-Bodenheizung hält den Innenraum
gemütlich warm, sollte es draussen unangenehm kalt
werden.
Der Hauptvorteil einer Bodenheizung gegenüber einer
Warmluft-Heizung liegt darin, dass sie das bekannte
Gefühl von "kalten Füssen und heissem
Kopf" der Luft-Heizungen verhindert.
Da die Heizschlangen über den gesamten Boden verteilt
sind, gibt es im Aufbau keine kalten Stellen, das Wasser
kann nicht gefrieren und der Diesel für den Kocher
kann nicht gelieren.
Die Bodenheizung wird im Allgemeinen durch eine Diesel
Warmwasserheizung, welche normalerweise Lastwagen-Dieselmotoren
vorwärmt, betrieben.
Die Heizung ist aber auch mit dem Kühlkreislauf
des OKAs verbunden. Dies erlaubt es sowohl die Heizung
als auch den Boiler mit der Abwärme des Motors
zu heizen.
Ebenfalls kann an einem kalten Morgen, der Motor mit
dem heissen Wasser aus der Heizung vorgewärmt werden.
Die Dieselheizung befindet sich zwischen linkem Vorderrad
und linkem Dieseltank, von wo sie auch den Brennstoff
bezieht. Für das Bild wurde der abschliessende
Schutzdeckel entfernt.
Die Steuerventile befinden sich im Camper-Aufbau unterhalb
des Spülbeckens.
2010: Die Bodenheizung funktioniert sehr gut, es braucht aber recht lang um die Kabine aufzuheizen, wenn diese einmal kalt ist. Um den Prozess zu beschleunigen bauen wir zusätzlich einen "Eberspächer Helios 2000" Lüfter ein. Dieser bezieht seine Energie ebenfalls aus dem heissen Wasser der Bodenheizung und schaltet bei einer Wassertemperatur von 30°C automatisch ein. Die kalte Kabine kann nun innerhalb von etwa 4 Minuten ein erstes Mal aufgeheizt werden. Der Lüfter befindet sich unter der hinteren Sitzbank. Dass die Diesel-Heizung auch in höheren Lagen funktioniert, wird das "Eberspächer Höhenkit" installiert.
2011: Der Lüfter heizt die Kabine zu schnell auf, da die Eberspächer Heizung einen Heizzyklus von mindestens 10 Minuten verlangt, da sie sonst droht zu verrussen. Um das zu verhindern ersetzen wir das Relay welches den Lüfter startet durch ein Hella Zeitverzögerungs-Relay. Der Lüfter wird nun erst 8 Minuten nach dem Erreichen der 30° Wassertemperatur gestartet.
2014: Beim Heizen mit dem Motor ist das richtige Einstellen der Heizungsstärke eine Glücksache. Entweder ist die Temperatur in der Kabine nach ein paar Stunden viel zu heiss oder es bleibt kalt. Wir modifizieren die Heizungssteuerung so, dass nun der Raum-Thermostat der Eberspächer Heizung verwendet werden kann um ein Ventil im Wasserkreislauf der Heizung zu steuern. Beim Erreichen der gesetzten Temperatur schaltet die Heizung ab. Nun ist die Heizung perfekt - Tag und Nacht und bei jeder Aussentemperatur.
Im Camper laufen die meisten Geräte mit 12V= und
auch die meisten Steckdosen haben diese Spannung. Ausnahmen
sind drei 240V~ Steckdosen, der UV-Wasserentkeimer, der
Boiler, welcher aber normalerweise mit Heisswasser beheizt
wird und die Wasserpumpe für die Wasseraufnahme.
Es wird das Schweizer 240V~ Steckersystem verwendet.
Es ist wesentlich sicherer, da die stromführenden
Pole der Stecker beim Ein- und Ausstecken unter keinen
Umständen berührt werden können.
Für die Beleuchtung werden teils Fluoreszenz-
und teils Halogenlampen verwendet.
Alle 12V= und 240V~ Hauptleitungen sind mit Sicherungsautomaten
geschützt, die 240V~Seite auch mit einem FI (Fehlstrom-Indikator).
Interessanterweise wurde die Installation für
den Gebrauch auf australischen Campingplätzen trotz
allem nicht abgenommen. In Fahrzeugen, welche in Australien
zugelassen sind (Australisches Kennzeichen), sind nur
Australische 240V~ Steckersysteme erlaubt. Zwar werden
auch die Fahrzeuge von Touristen bei der Einreise geprüft,
aber bei diesen spielt dieser Umstand keine Rolle.
Uns ist das egal, da das Zertifikat von den Campingplatzbetreibern
überprüft werden muss und die tun das sowieso
nicht. Abgesehen davon, brauchen wir auf Campingplätzen
höchst selten Strom, da wir selber genügend
Strom generieren können.
Das Elektro-Paneel vorn im Camper enthält von
links nach rechts:
- Batterielader-Inverter Steuerung und Anzeige
- Bedienung des Dieselkochers
- iPod und Radio
-
Wasserstandsanzeige der Trinkwassertanks
- Batteriemonitor
- 12V= Sicherungsautomaten
- Bedienung des Kühlschranks
- Rauchmelder (unterhalb des Panels)
2010: Das Kontroll-Panel für die EFOY 2200 Brennstoffzelle kommt hinzu
Die Musikanlage besteht aus einem Autoradio/CD/MP3-Player
und einem 3-Weg Lautsprechersystem.
Über ein zusätzliches Interface, kann ein
iPod ans System angeschlossen werden. Die 30 GB MP3-Files
sind die Hauptmusikquelle ausserhalb von Agglomerationen.
Die Lautsprechergehäuse wurden speziell für
dieses Fahrzeug gebaut.
An den Radio im Fahrerhaus ist ebenfalls ein iPod-Interface
angeschlossen, so dass der iPod auch dort verwendet
werden kann.
2010: Für unsere Weltreise schaffen wir uns einen "Sangean ATS 505" Kurzwellenempfänger inklusive Aussenantenne an. Leider sendet "ABC Radio Australia" nur in den asiatischen Raum und ist im Rest der Welt nicht zu empfangen. So sind wir auf den englischen "BBC World Service" angewiesen um einigermassen auf dem Laufenden zu sein. Auch eine Fernsehantenne haben wir angeschafft, wobei diese nur sehr selten gebraucht wird.
2013: Der Kurzwellenempfänger ist bis jetzt in Südamerika nicht wirklich brauchbar, da der Kurzwellendienst von Deutschland ("Deutsche Welle") 2012 aufgehört hat zu senden und weder "BBC World Radio" noch "Voice of America" Südamerika mit Sendungen bestücken. Heute geht alles nur noch über Internet oder allenfalls Satellitenradio.
Es werden verschiedenste Alarmsysteme verwendet.
Im Camper-Aufbau, kann bei Bedarf, ein Narkosegas- und
CO-Alarm eingeschaltet werden.
Verschiedene Ultraschallgeber und Türsensoren könnten
ebenfalls daran angeschlossen werden.
Die Fahrkabine ist Ultraschall überwacht.
Während der Nacht wird innen immer ein Rauchmelder
eingeschaltet.
2013: Der CO-Sensor ist jetzt abschaltbar, da gewisse Waschmittel mit denen die Bettwäsche gewaschen wird über einige Tage den Alarm auslösen :-))
Beim Campieren in feuergefährdeten Gebieten wird
ausserhalb des Campers ein weiterer Rauchmelder angebracht.
Schlafende Personen riechen Rauch nicht und reagieren
somit zu spät oder überhaupt nicht auf gefährliche Feuer.
Die grossen Fenster garantieren eine effiziente Lüftung,
auch bei sehr schwachem Wind und sind bestens für
Naturbeobachtungen geeignet.
2008: Da der Camper-Aufbau über keine Klimaanlage verfügt, wird für heisse Gebiete ein zusätzlicher, demontierbarer Lüfter installiert.
Die Fenster sind mit Mückenschutztüll versehen,
welcher mit Hilfe von Klettband in einem Stoffrahmen
befestigt ist. Der Stoffrahmen selber ist ebenfalls
mit Klettband am Fensterrahmen befestigt. Dadurch ist
der ganze Mückenschutzrahmen einfach entfernbar
und der Tüll selber leicht auswechselbar. Es sieht
zwar nicht sehr elegant aus, dafür ist alles rundherum
dicht.
Innen sind anstelle konventioneller Vorhänge,
Faltrollos installiert.
Sie bieten einen besseren Sichtschutz und sind, sofern
sie nicht geschlossen sind, dem Sonnenlicht weniger
ausgesetzt.
Die beiden 85 cm x 50 cm grossen Dachluken bestehen
aus einem Aluminiumrahmen, welcher eine 10 mm dicke,
transparente Polycarbonat Platte (Makrolon) umfasst.
Sie haben auf einer Seite ein Scharnier, können
in 4 verschiedenen Stellungen arretiert werden und können
auch völlig geöffnet werden um den Zugang
zum Dach zu ermöglichen.
2010: Wenn nötig, können innen Stahlplatten befestigt
werden, welche hauptsächlich beim verschiffen des
Fahrzeugs, einen besseren Einbruchschutz gewähren.
Ebenso sind innen an Scharnieren Mückenschutzgitter
aus Aluminium angebracht. Sie schützen vor allen
möglichen Plagegeistern.
Unterdessen haben wir auch eine befriedigende Lösung
gegen die ganz kleinen fliegenden Objekte gefunden,
welche einfach durch die Schutzgitter hindurch marschieren,
sobald innen das Licht brennt.
Wir haben unten am Rahmen der ausklappbaren Fenster LED-Leuchten montiert, die beim Öffnen mit nach schwingen und so von aussen in den Wagen strahlen. Damit befindet sich die Lichtquelle ausserhalb des Raumes, was bewirkt, dass die fliegenden Objekte versuchen vom Fahrzeug weg, anstelle hinein zu fliegen. Man hat auf diese Weise drinnen genügend Licht.
Wenn man aber das Licht im Camper brauchen will, so
müssen nach wie vor die Fenster geschlossen werden.
Die Mückenschutztüre beim Eingang ist eine
"eierlegende Woll-Milch-Sau" und war sehr
schwierig zu bauen.
Sie kann vollständig geschlossen, oder vollständig
geöffnet, aber auch zusammengefaltet weggeklappt
werden.
Sie kann auch geschlossen werden, wenn der untere Teil,
oder auch beide Teile der Eingangstüre geschlossen
sind. In diesen Fällen reichen die Türgriffe
und das Schloss durch die Mückenschutztüre
hindurch. Damit die Türe auch in diesem Bereich
dicht ist, mussten die dazu notwendigen Löcher
mit Dachshaarbürsten versehen werden.
Das verwendete Gitter ist aus Aluminium und kann einfach
ausgewechselt werden.
Der Boden des Eingangsbereichs ist 70 cm x 70 cm gross
und ist eine Duschwanne. Der Bereich dient auch als
"Nass- und Schmutzzone".
Die Duschtasse ist lediglich 3 cm tief und ist mit einer
gelochten Riffelblechplatte abgedeckt. Die Wanne hat
4 Abläufe, einen auf jeder Seite, so dass das Wasser
auch dann abläuft, wenn der Wagen einmal nicht
exakt gerade steht.
Zum Duschen kann eine 15 cm hohe Seitenwand aufgestellt
werden, so dass der Duschvorhang unten sauber geführt
wird und das Wasser beim Duschen nicht in den Rest des
Campers rein läuft.
Der Duschschlauch kann weggenommen und auch draussen
mit der "Buschdusche" verwendet werden.
2009: Die neue Kleiderstange, die normalerweise im Aluminiumprofil des Hängeschrankes über der Küche verschwindet, wird zum Aufhängen nasser Kleider gebraucht.
Alle Möbel bestehen aus einem starken Aluminiumrahmen.
Deren Wände sind aus einem Aluminium-Kunststoff-Aluminium
Sandwich gefertigt.
Damit wird im gesamten Camper-Aufbau kein Holz verwendet,
was den Vorteil hat, dass in tropischen Gegenden nichts
feucht werden und aufquellen kann. Andererseits wird
die Feuchtigkeit nirgendwo aufgenommen und Kondensation
kann eher ein Problem werden.
Alle Wände und Türchen sind lediglich an
den Aluminiumrahmen angeschraubt und können so
auf einfache Weise entfernt werden. Damit hat man schnell
Zugang zu fast jeder Stelle im Camper.
Das ist im Falle von Reparaturen, oder bei Erweiterungen,
sehr praktisch.
An allen Türchen, sogar beim Kühlschrank,
werden die gleichen Schlösser verwendet.
Auf der rechten Seite des Eingangs des Campers (linke
Seite des Fahrzeugs) steht ein ganzer Block von Kästchen.
Der linke Kasten der oberen Reihe ist als Hängeschrank
ausgebildet, der rechte enthält Haushaltgegenstände,
sowie den CO2 Feuerlöscher und die Feuerlöschdecke.
Darunter, in der Mitte des Blocks befindet sich der
Schuhkasten.
Im rechten Kästchen der unteren Reihe findet man
Dinge welche von innen und aussen zugänglich sein
müssen.
Das linke, untere Kästchen verdeckt während
des Tages die Chemikaltoilette. Nachts steht die Toilette
im Eingangsbereich in der Duschtasse.
Da sich der Kopfteil des Bettes direkt hinter dem Kastenblock
im Eingangsbereich befindet, ist die Privatsphäre
beim Gebrauch der Toilette mindestens zu einem gewissen
Teil gewahrt.
Das Bett im hinteren Teil des Campers besteht aus einem
Aluminium "Lattenrost" welcher sich, während
des Tages, beinahe auf die Hälfte der Bettbreite
zusammenschieben lässt. Das ausgezogene Bett misst
194 cm x 140 cm und es ist möglich auf diesem zu
sitzen, ohne mit dem Kopf die Decke zu berühren.
Der vordere Abschluss des Bettauszugs ist während
des Tages der obere Teil der Rückenlehne der langen
Sitzbank.
Für den Auf- und Abbau des Bettes braucht man weniger
als eine halbe Minute.
Der Bettinhalt besteht aus qualitativ hochstehenden
Schaumstoff-Matratzen und standard Decken und Bettbezügen.
Das Bett ist sehr komfortabel!
Fenster an beiden Enden des Bettes, sowie eine Dachklappe
über dem Bett garantieren eine gute Ventilation.
Die Küche ist recht geräumig, da der Platz
in der Ecke mehrere Male verwendet wird: für den
Kocher, als Arbeitsfläche und für das Abtropfbrett.
Der Kochherd hat eine Glass-Keramik Platte. Es ist
ein Dieselkocher, welcher hauptsächlich im Bootsbereich
verwendet wird.
Damit brauchen wir keinerlei Explosivstoffe mitzuführen,
was der Sicherheit dient.
2010: Da der Wallas Dieselkocher relativ träge ist und weil er in Südamerika in Höhen über 2000 - 2500 m nicht mehr funktionieren wird, schaffen wir eine 1500W starke elektrische Kochplatte an. Diese kann ab Batterie vom Inverter gerade noch betrieben werden. Sie entpuppt sich als sehr praktisch um kurz etwas aufzuheizen. Sie ist nicht für langes kochen gedacht - dafür wären die Batterien zu schwach.
2014: Der Wallas Dieselkocher ist qualitativ das schlechteste Gerät das wir je eingebaut haben. Seit dem Beginn kämpfen wir um das regelmässige, fehlerlose Starten des Kochers. Verantwortlich sind entweder lausige elektrische Steckverbindungen, defekte Relais oder Transistoren. Unterdessen haben wir alle Kabel fest verlötet. Hauptproblem ist die Gegend um den Glühstift welcher zum starten der Verbrennung gebraucht wird. wenn die Flamme einmal gezündet ist läuft der Wallas in aller Regel fehlerlos. Nun haben wir einen Taster installiert welcher es uns erlaubt den Glühstift, unter Umgehung der Elektronik, solange direkt mit 12V= zu versorgen bis die Verbrennung korrekt gestartet hat. Bis jetzt bewährt sich diese Methode.
2011 / 2012: Die elektrische Kochplatte entpuppte sich als zu stark. Wir demolierten damit in Südafrika den Umwandler. Wir haben nun die elektrische Kochplatte durch eine Induktionskochplatte mit max. 2000W ersetzt. Diese braucht in Stellung 5 lediglich konstant 1200W. Die Stellungen 1 - 4 brauchen auch alle 1200W, schalten aber periodisch ein und aus, wie das die elektrischen Kochplatten auch tun. Die Stellungen 6 - 9 brauchen konstant 1400W - 2000W und können nur verwendet werden wenn wir am externen Strom angeschlossen sind. Aber auch in Stellung 5 kocht die gleiche Menge Wasser in der halben Zeit wie vorher mit der elektrischen Kochplatte bei Volldampf. Das heisst wir verbrauchen nur noch knapp 50% des Stroms. Natürlich müssen auch entsprechende, induktionstaugliche Pfannen angeschafft werden, da deren Boden magnetisch sein muss.
Das Spülbecken kommt aus dem Haushaltsbereich,
da damit auch normal-grosse Ablaufrohre verwendet werden
konnten. Die im Camping-Bereich verwendeten Rohrsysteme
sind zu eng und verstopfen zu leicht.
Auch die Armaturen kommen aus dem Haushaltbereich und
sind aus Messing.
Vorn auf der rechten Seite des Camper-Aufbaus befindet
sich ein weiterer Kastenblock in welchem hauptsächlich
Haushaltartikel, Esswaren und Getränke untergebracht
sind.
Der 78 Liter Kühlschrank ohne Gefrierfach besitzt
einen externen Kompressor und wird mit 12V= betrieben.
Zur Temperaturüberwachung wird ein spezieller Kontroller
verwendet, welcher den Kühlschrank 5°C tiefer
kühlt, sofern die Bordspannung genügend hoch
ist.
Die Kleider im Kleiderschrank werden durch die Abwärme,
des am Boden des Schrankes montierten Kühlschrankkompressors
warm und dadurch trocken gehalten, was gegen das Verschimmeln
hilft.
Das grosse Fach oberhalb des Kühlschranks ist
als Aufbewahrungsort von Gitarren und weiteren Musikinstrumenten
gedacht.
Das Innenleben des Camper-Aufbaus wurde an die Masse
der bewährten Schweizer Rako-Boxen angepasst. Jeder
der Auszüge trägt theoretisch 120 kg Gewicht.
Natürlich gibt es keine Küche ohne Abfalleimer.
Der Unsere wurde in eine Rako-Box eingebaut. Diese
kann komplett herausgenommen und damit auch draussen
verwendet werden. Damit ein voller Abfallsack auch aus
der Box herausgenommen werden kann, kann die Sackhalterung
inklusive Deckel, mitsamt dem Sack aus der Box genommen
werden.
Die Schublade unterhalb des Abfalleimers ist unterteilt.
Die obere Rako-Box kann abgehoben werden, um einfach
an die Vorräte zu gelangen.
Da einen Glaskeramikherd eingebaut ist, müssen
wir Pfannen für Elektroherde verwenden. Diese sind
leider ziemlich schwer.
Viele Gewürze sind ein Indikator für eine
gute Köchin ....
Die Gewürzschublade kann hochgekippt werden, was
Zugang zu einer weiteren Rako-Box gibt, welche ihrerseits
über den zwei Frischwassertanks steht.
Sowohl die Gewürzschublade, als auch die Abschlusswand
und die Rako-Box können leicht entfernt werden.
Damit wird der Platz hinter der Fluchttüre frei.
Diese verbindet Camper und Fahrerhaus und kann nur von
der Camper Seite her geöffnet werden.
Der Tisch in der Mitte des Camper-Aufbaus besitzt
eine Corian Tischplatte. Er misst 72 x 82 cm.
Das Tischblatt kann jederzeit seitlich verschoben werden,
es sei denn es ist zum Fahren blockiert. Der Tisch kann
in der Höhe verstellt werden, kann hochgeklappt
werden um besser an die Stauräume unter den Bänken
zu kommen und kann auch komplett entfernt werden. Er
ist an der Wand mittels Flugschienen befestigt.
Ebenfalls kann der Tisch mit einem Zusatz-Tischblatt
auf 72 x 100 cm verlängert werden, dass er 4 Personen Platz
bietet, drei auf den vorhandenen Sitzen und eine auf
einem zusätzlichen Stuhl.
2007: An der Seite der vorderen Sitzbank wird ein permanenter, aufklappbarer Zusatzsitz für die 4. Person angebracht.
2010: Da des Zusatz-Tischblatt zu unförmig und dessen Handhabung zu umständlich ist, wird der Schiebemechanismus des Tisches dahingehend umgebaut, dass das Tischblatt nun in beiden Richtungen verschoben werden kann. Damit wird das Zusatz-Tischblatt kleiner und leichter und kann nun zwischen Wand und Tisch eingesetzt werden. Nach wie vor ist der Tisch so stark, dass man drauf stehen und sitzen kann. Er wird nachts nach hinten verschoben und dient als Treppe ins Bett.
Die ausziehbare Wäscheleine kann innen und aussen
montiert werden.
Ausserhalb des Campers werden die dort angebrachten
Flugschienen zur Befestigung der Wäscheleine verwendet.
Die Länge der Leine ist variabel und wird dem Bedarf
angepasst.
Innerhalb des Campers wird die Wäscheleine zwischen
der Hinter- und der Vorderwand aufgespannt. Der hintere
Haltemechanismus ist normalerweise unter dem aufgehängten
Teppich verborgen, die vordere Befestigung besteht aus
6 starken Haken woran normalerweise Waschlappen und
Trocknungstücher aufgehängt werden.
Wenn die Leine innen verwendet werden muss, so wird
die Wäsche währen der Fahrt mit Hilfe der
Aircondition des OKAs getrocknet.
Für gröbere Arbeiten und Reparaturen ist
ein starker Schraubstock Teil des umfangreichen Werkzeugs.
Er kann auf beiden Seiten des Fahrzeugs an der starken
Stossstange befestigt werden. Da der Inverter einen
konstanten Strom von 1300W liefert und der OKA über Druckluft verfügt, können normale
Bohrmaschinen, Winkelschleifer usw. wie auch luftdruckbetriebene
Werkzeuge verwendet werden.