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Am 29. April 2015 hat die Schule Oberkirch alle Eltern zu einem Orientierungsabend eingeladen. An diesem Abend wurde folgendes kommuniziert: Die Schülertransporte müssen ab dem nächsten Schuljahr 2015/16 mit dem öffentlichen Verkehrsmittel, dem Bus der Linie 65, unter Berücksichtigung des bestehenden Fahrplans, durchgeführt werden.
Die Schule hat dies wie folgt begründet: Da das Gemeindegebiet Haselwart/Haselmatte in unmittelbarer Nähe des bestehenden öffentlichen Verkehrs liegt (Bahnhof Sursee), kann vom Verbundrat keine Bewilligung für einen speziellen Schülertransport erteilt werden.
Mit dieser Hiobsbotschaft gingen wir Eltern nach Hause. Diesen Entscheid konnten und wollten wir natürlich nicht akzeptieren. Deshalb wurde eine Petition mit 81 Unterschriften an den Gemeindepräsidenten, die Schulleiterin und die Schulpflegepräsidentin zugestellt.
Unsere Bedenken bezüglich Alter, Komplexität Schulweg und vielen anderen Punkten fanden glücklicherweise bei der Gemeinde Oberkirch ein Gehör.
Unsere Anliegen konnten im Rahmen einer Kommission nochmals dargelegt werden. Daraufhin folgte der definitive Entscheid: Die Schulkinder müssen die öffentlichen Verkehrsmittel ab der dritten Klasse benutzen.
Dieser Entscheid ist leider für viele Eltern keine zufriedenstellende Lösung !
Die Schulbehörde, so meine Ansicht, muss für einen zumutbaren Schulweg besorgt sein. Viele Gemeinden sind sich dieser Pflicht leider zu wenig bewusst. Eine dauernde Begleitung kann von den Eltern nicht verlangt werden.