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Schließt sich vor den Konsonanten Jod (י) eine Konjunktion לְ ,בְּ oder מִן oder eine Konjunktion וְ an, so wird das Schwa zum Hirkek bzw. das Nun von מִן wird eliminiert: וִי מִי לִי בִּי.
Das Adverb (Umstandsworts) tritt in Verbindung mit einem Verb, Substantiv, Adjektiv oder Adverb auf. Sie geben Aufschluss darüber, ob etwas zeitlich, örtlich, qualitativ, quantitativ etc. ist oder aus welchen Grund, Folge etc. geschieht.
da/siehe
Die Präpositionen werden vor das Wort geschrieben (Präfix). Je nach dem auf welche Konsonanten sie sich aufschließen, ändert sich dadurch die Vokalisierung.
Im Hebräischen können auch zwei Präpositionen aneinander angeknüpft werden. Zum Beispiel מִן mit עַל. Zusammen ergeben die beiden מֵעַל ("von-auf"), was "von-herab" bedeutet.
Wenn die Präposition לְ oder בְּ vorangestellt wird, so verschwindet der Konsonant ה und übrig bleibt vom Artikel nur noch der Vokal, z.B. לַמֶּלֶךְ.
zu/nach ...hin. Häufig auch mit Pronominalsuffixen.
bei/mit oder Akkusativzeichen (nota accusativi)
Die Betonung lautet /ot/-, wenn der nota accusativi אֵת ein Suffix angehängt wird, wie im Bsp. mit dem Suffix 3.f.s. אֹתָהּ.
Mit einem Akkusativ kann im Hebräischen eine Zielrichtung ausgedrückt werden (Ziel-Akkusativ accusativus directionis).
Die Präposition אֵת hat ursprünglich ein Doppelkonsonanz, die beim Anfügen eines Suffixes zum Vorschein kommt: אִתּוֹ אִתָּךְ.
in/an/mit/durch/bei
Diese Präposition nimmt manchmal eine Funktion ein, die mit dem deutschen Akkusativ vergleichbar ist.
בְּ drückt auch die Nähe aus.
um...willen, wegen (siehe z.B. Gen 12,13)
wie/entsprechend/gemäß
zu/von/in Richtung/für
Wird das Pronominalsuffix 3.m.s angeschlossen, so ergibt das zusammen: לוֹ
לְ wird in der Vortonposition oft zu לָ
In Verbindung mit לְ können teilweise Genitivkonstruktionen ersetzen werden. Vgl. dazu auch Gen 16,3 לְשֶׁבֶת.
um...willen, damit (siehe z.B. Gen 12,13)
von.../(weg/aus)/seit/wegen
Im Faktitiv-Intensiv- und Kausativ-Stamm bildet die Vorsilbe m das Partizip. Es ist zudem ein Nominalisierungselement.
Es taucht aber auch besonders dort auf, wo an einem bestimmten Ort, ein Ereignis stattfindet oder das Mittel, durch welches etwas geschieht.
מִקְדָשׁ ist der Ort, wo es heilig ist: Das Heiligtum.
מִגְדָּל ist der Ort, wo es hoch ist: Zum Beispiel ein Turm.
Das נ wird dann assimiliert (an die anzuschließenden Elemente angepasst), wenn מן vor einen Konsonanten angeschlossen wird. Bei Gutturallauten und ר erfolgt eine Ersatzdehnung (das hirek wird zum sere), bei allen anderen wird der nachfolgende Konsonant verdoppelt, Konsonanten mit Schwa jedoch häufig nicht. Vor Artikel steht die Präposition מן separat und wird mit einem Makkeph angebunden.
מִגּוֹי ⇒ גּוֹי , מִשּׁיר ⇒ שִׁיר , מִמֶּלֶךְ ⇒ מֶלֶךְ , מֵאֶרֶץ ⇒ אֶרֶץ , מֵעוֹלָם ⇒ עוֹלָם , מֵאֱלֹהִים ⇒ אֱלֹהִים , מִן־הָאָרֶץ ⇒ הָאָרֶץ
|1.c.s.||מִמֶּנִּי|
|2.f.s.||מִמְּךְ|
|2.m.s.||מִמְּךָ|
|3.f.s.||מִמֶּנָּה|
|3.m.s. und 1.c.p||מִמֶנּוּ|
|2.f.p.|
|2.m.p.||מִכֶּם|
|3.f.p||מֵהֵן|
|3.m.p||מֵהֶם|
bis/bis zu/während/auf
עַד hat in ihrer ersten Wurzel die Bedeutung von umbegrenzte Zukunft, immer, für immer, ewig, seit jeher. In der zweiten als Präpostion bis, bis zu, während, auf. In der dritten Beute, Zeuge.
auf/über/gegen/wegen oder bis zu
Im Hebräischen wird mit dieser Präposition nicht nur eine räumliche Distanz ausgedrückt, sondern auch eine sachliche, qualitative.
Häufig tritt der Komparativ עַל auch mit מִן auf, diese hat ja auch eine lokale und qualitative Bedeutung.
wenn/ob
אִם leitet einen Bedingungssatz ein.
und/aber
Der Kontext zeigt, ob ein Gegensatz mit "aber" gemeint ist.
Nebensätze aller Art können ohne Konjunktionen angefügt werden (asyndetisch bzw. unverbunden).
אֶפֶס כִּי (jedoch) ist einschränkend.
denn/weil/wenn/dass oder ja/gewiß
Die Interjektion נָא/־נָא ist auffordernd, wenn in der Erzählung der Sprecher vermutetet, dass er bei seinem Gegenüber auf Widerstand stößt oder um seine Aufforderung zu verstärken, die von der Situation heraus unerwartet ist.
(Wird auch Relativpronomen genannt.)
wo?/wohin?
Nach אֲשֶׁר steht meist eine Kommentierung (Satzergänzung) des vorherigen nominalen Teils eines Satzes. Manchmal wird אֲשֶׁר als Konjunktion verwendet. Im Zweifelsfall muss zuerst der Satz beachtet werden, dann der Kontext.
Zusammen mit dem Vergleichspartikel כְּ wird ein Temporalsatz eingeleitet ("als ...") כַּאֲשֶׁר.
הֲ der sich als Partikel vor das erste Wort in einer Frage anschließt. Oft eine rhetorische Frage, dessen infrage gestellter Sachverhalt mit Ja beantworten werden muss.
Je nachdem, was nach ה für einen Konsonanten oder Vokal kommt, verändert sich die Vokalisierung: Der Folgekonsonant ist ...
... kein Gutturallaut und hat ein Vollvokal: הֲ
... kein Gutturallaut hat aber ein Schwa:הַ
... ein Gutturallaut und hat kein Qamäz oder Chataph-qamäz:הַ
... ein Gutturallaut und hat ein Qamäz oder Chataph-qamäz:הֶ