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Unterstützung der Pygmäen
Die Pygmäen (eine indigene Bevölkerungsgruppe) sind die Urbevölkerung oder «Ersten Bürger» der Demokratischen Republik Kongo. Wie die San in Südafrika unterscheiden sie sich physisch und genetisch von den Bantu Völkern. Sie sind klein und lebten bis vor kurzem als Nomaden in den Urwäldern als Jäger und Sammler. Durch die Ansiedelung der Bantu Völker und die heutige Schaffung von Naturreservaten, die Abholzung der Wälder sowie durch Kriege und Konflikte kamen diese Völker immer mehr in Not. Sie wurden umgesiedelt, ihre traditionelle Lebensweise verboten. Heute gehören sie zu den Ärmsten der Armen und besitzen oft nicht einmal das Nötigste.
Die Ranger der Congohound Hundestaffel wollen den Pygmäen des Gorilla Sektors im Virunga Nationalpark helfen, ihr Leben zu verbessern. Das geschieht auf verschiedene Art und Weise:
1. Direkthilfe
durch Güter wie Töpfe, Decken, Planen für die Hütten, Lebensmittel
2. Schulbesuch für die Kinder
(Schulgebühren, Schulmaterial, Schuluniformen)
3. Lehre für Jugendliche
(Schreiner- und Schneiderlehre: Ausbildung, Material, Unterkunft, Essen)
4. Landwirtschaftsprojekt
Pacht von fruchtbarem Ackerland, Kauf von Kartoffel- und Maispflanzen, Schaffen von Saisonstellen für das Pflanzen und Ernten. Die Ernte kann die Bevölkerung ernähren und es kann damit gehandelt werden, um Lebensnotwendiges zu kaufen.
5. Werkstätten für Arbeitsplätze
Ranger Alvine, der die Berufslehre organisiert, möchte gerne in den beiden Hauptregionen der Pygmäen je eine Werkstatt einrichten, in denen die Ausgebildeten Arbeit anbieten können.