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Ritschard lag in Hamburg gegen Landsmann Henri Laaksonen 7:5, 6:5 in Führung und hatte einen Matchball. Just in diesem Moment zog sich der Schaffhauser Laaksonen bei eigenem Aufschlag zurück. Er war zuvor während der Partie behandelt worden. Ritschard, der wohl 50 Positionen gutmacht und am Montag im Ranking auf Platz 166 vorstossen wird, holte den ersten Turniersieg auf Challenger-Stufe.
Viktorija Golubic (WTA 90) hingegen verlor den Final des WTA-Challenger-Turniers in Rouen. Die 30-jährige Zürcherin unterlag der fünf Plätze besser klassierten Belgierin Maryna Zanevska 6:7 (6:8), 1:6 und verpasste damit ihren dritten Titel auf der zweithöchsten Stufe. Gegen die gebürtige Ukrainerin hatte Golubic im letzten Jahr den Final eines ITF-Turniers (dritthöchste Stufe) in Grenoble gewonnen, dafür aber bereits einmal in drei Sätzen verloren.
Trotz der Finalniederlage wird sich die Schweizerin voraussichtlich um gut 13 Plätze verbessern. Sie hat damit die Qualifikation für das Hauptfeld am Australian Open im kommenden Januar auf sicher.