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US Masters: Der totale Triumph von Tiger
«Es wird anders, kein normales Augusta-Gefühl», kommentierte Tiger Woods die Tatsache, dass der Masters-Final wegen Gewitterwarnung schon um 7.30 Uhr morgens begann. Anders war auch die Ausgangslage. Der Amerikaner ging mit zwei Schlägen Rückstand auf Francesco Molinari in die Entscheidung. Noch nie hatte Tiger ein Major gewonnen, wenn er nach drei Runden nicht in Führung gelegen war.
Diesmal brauchte er viel Geduld, und etwas Hilfe des Italieners. Auf Loch 12 setzte Molinari den ersten Ball ins Wasser, auf der einfachen 15 den zweiten. Mit den beiden Doppelbogeys machte der Open Sieger den Weg frei für den Triumph von Tiger. Erst auf Bahn 15 lag Tiger Woods alleine an der Spitze des Leaderboardes, mit einer genialen Annäherung auf dem letzten Par drei war die Vorentscheidung eigentlich schon gefallen. Weil auch die anderen Verfolger nicht mehr zulegen konnten, reichte dem 43-jährigen Woods auf der allerletzten Bahn ein Bogey für den historischen Sieg.
Nachdem sich Molinari selbst aus dem Weg geräumt hatte, war der Weg auf den zweiten Rang frei für Xander Schauffele, Dustin Johnson und Brooks Koepka, die sich den Platz hinter Woods bei zwölf unter Par teilen. Molinari wurde immerhin noch geteilter Fünfter und wirkte sichtlich enttäuscht.
Tiger Woods holte 1997 in Augusta den ersten Sieg, zuletzt gewann er das Green Jacket vor 14 Jahren und seit seinem letzten Major-Sieg sind fast elf Jahre vergangen. Nachdem er bei der Tour Championship im August 2018 erstmals nach über fünf Jahren wieder auf der PGA Tour gewann, feiert Woods nun endgültig seinen totalen Triumph.
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