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Der Winterthurer Samir Leuppi gewann das Gibelschwinget dank einem gestellten Schlussgang zwischen den beiden Favoriten Samuel Giger und Pirmin Reichmuth. Leuppi siegte im sechsten Gang mit der Maximalnote gegen Marco Reichmuth und fing damit die beiden Finalisten auf der Zielgerade ab. Die Glatt- und Limmattaler waren mit drei Teilnehmern vertreten. Bei der Saisoneröffnung auf Zürcher Boden bestritten 94 Schwinger, darunter mit Samuel Giger, Roger Rychen, Pirmin Reichmuth und Stefan Burkhalter, vier Eidgenossen den Wettkampf. Die sehr gute Besetzung lockte nicht weniger als 1500 Zuschauer an die 20. Auflage des Gibelschwingets. Für den Schlussgang qualifizierten sich Samuel Giger und Pirmin Reichmuth. Nachdem sich die Beiden schon im ersten Gang als Ebenbürtige die Hand gaben, hiess das Verdikt auch im Schlussgang nach zehn Minuten gestellt. Da der Schlussgang von den Kampfrichtern nur mit der Note 8.75 bewertet wurde, wurden die Finalisten durch den Winterthurer Samir Leuppi noch abgefangen. Leuppi musste nur gegen Giger eine Niederlage einstecken, die restlichen Partien entschied er für sich. Im letzten Gang siegte er gegen Marco Reichmuth mit der Maximalnote.
Hinter Reichmuth im zweiten und Giger im dritten Rang platzierten sich die stark aufschwingenden Zürcher Philipp Lehmann im vierten Rang und Michael Buchmann sowie Beda Arztmann im fünften Rang. Weitere Auszeichnungen erkämpften sich Roman Schnurrenberger und Tobias Schmidlin im siebten Rang sowie Andreas Keller, Nik Junker, Christoph Odermatt, Christian Lanter und Christian Blaser im achten Rang.
Die Glatt- und Limmattaler stiegen mit drei Teilnehmern ins Sägemehl. Bester des Trios wurde Sandro Bader im 18. Rang. Der 17-jährige Birmensdorfer erreichte mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen den Ausstich. Im fünten und sechsten Gang resultierte nochmals ein Gestellter und eine Niederlage. Insgesamt zeigte Bader eine gute Leistung. Gleich in zwei Kämpfen fehlten nur wenige Zentimeter für weitere Siege. Luca Pallaoro, der nach einem Kreuzbandriss sein Comeback gab, verpasste die Ausstichshürde knapp. Auch für den 17-jährigen Stefan Zemp aus Hüttikon reichte es nicht für den Ausstich. Schlussendlich konnten aber wegen dem Jubiläumsanlass alle Schwinger ein Präsent mit nach Hause nehmen. Geehrt wurden auch die zehn anwesenden ehemaligen Gibel-Sieger. Darunter auch die beiden Bergdietiker Christian Vogel, der das Gibelschwinget in den Jahren 1996, 2000 und 2002 gleich drei Mal für sich entscheiden konnte und Jodok Huber, der 2010 obenaus schwang.