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Abbau von weltweit 2500 Stellen. Europa auch betroffen.
Der weltweit viertgrösste PC-Hersteller Lenovo wird im ersten Quartal des laufenden Jahres 2500 Stellen und damit 11 Prozent der Arbeitsplätze streichen, um so den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zu begegnen. Auch Manager und ihre Löhne sollen nicht verschont werden. Gemäss Angaben von Lenovo-Sprecher Adrian Horne sind alle Länderniederlassungen betroffen, und damit auch jene in EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Details nannte der Sprecher gegenüber inside-it.ch allerdings nicht.
Neben dem Stellenabbau sind noch weitere Massnahmen vorgesehen, wie etwa die Zusammenlegung der asiatischen Aktivitäten, um Doppelfunktionen zu vermeiden und operative Kosten zu sparen.
Der chinesische Computerbauer musste zuletzt im zweiten Geschäftsquartal einen Gewinneinbruch von 78 Prozent bekannt geben
. Für das dritte Quartal, das am 31. Dezember 2008 endete, rechnet Lenovo nun mit einem nicht bezifferten Verlust. Lenovo schrieb zuletzt vor drei Jahren, als die PC-Sparte von IBM übernommen wurde, rote Zahlen.
Lenovos Verwaltungsratspräsident Yang Yuanqing sagte, die Integration des PC-Geschäfts von IBM sei in den vergangenen drei Jahren ein Erfolg gewesen, doch im letzten Quartal habe man die Ziele nicht erreichen können. Mit den Restrukturierungen will Lenovo bis zum kommenden Geschäftsjahr, das Ende März 2010 abgeschlossen wird, 300 Millionen Dollar sparen. Die Kosten für die Sparmassnahmen bezifferte Lenovo auf 150 Millionen Dollar.
Lenovo-Chef William Amelio sagte, es sei nicht einfach, diese Massnahmen zu ergreifen. Sie seien aber nötig, um in der jetzigen wirtschaftlichen Situation konkurrenzfähig zu bleiben. (Maurizio Minetti)