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Kein Schaf in der Herde
Im Jahre 1968 fasste Erich Reichardt den Entschluss, Deutschland den Rücken zu kehren und als freiwilliger Entwicklungshelfer in die ihm damals noch fremden Länder Asiens zu gehen. Was hatte ihn zu diesem Entschluss geführt? Neben den immer wieder publizierten elenden Zuständen der sogenannten Dritten Welt und seinem Idealismus bestand auch der Wunsch, aus der Welt, in der er lebte, auszubrechen, um für ihn selbst etwas zu erreichen und nicht wie ein Schaf in der Herde den tagtäglichen Trott unserer Gesellschaft ein Leben lang miterleben zu müssen. Damals wie heute glaubten viele Menschen, dass es für Jedermann ein Vorteil sei, die kapitalistischen Globalisierungspläne zu einer neune Weltordnung zu unterstützen. Er konnte sich durch sein Weggehen aus Deutschland von vielem befreien und kann heute sagen, dass er zumindest für einen grossen Teil seines Lebens dieser kontrollierten Gesellschaft entflohen ist und sein Leben selbst kontrollierte. Die Ereignisse der ersten Jahre im Ausland haben ihn für den Rest der Zeit weiter geprägt. Die Abenteuer, der Spass und die beruflichen Erfolge haben ihn angefeuert mehr zu tun als erwartet. Sein Buch "Kein Schaf in der Herde" beschreibt seine Zeit in Indien und Südostasien mit dem notwendigen Ernst aber auch mit Humor und Erotik.
Erich Reichardt
Erich Reichardt, der Autor des Buches "Kein Schaf in der Herde" wurde 1948 in Offenbach am Main geboren. Er erlernte den Beruf eines Zerspanungsmechanikers und legte seine Meisterprüfung erfolgreich ab. Von 1995 bis 1998 graduierte er als Bachelor und Master in England und Japan. Mit einer Dissertation in englischer Sprache über die Korrelation von Volkswirtschaft und hochqualifizierten Fachkräften in Entwicklungsländern promovierte er 1998. Als Entwicklungshelfer wirkte er in den Ländern Asiens an der Planung, dem Aufbau und der Leitung von Ausbildungszentren und Industriebetrieben mit. Seine professionellen Leistungen wurden von Industrie und Regierungen in Deutschland und Übersee anerkannt und gelobt. In seinem Buch erzählt er frei von der Leber, wieviel Lebensfreude und Erotisches er neben seiner Tätigkeit als Entwicklungshelfer in den Ländern Asiens gehabt und geteilt hat. Er lebt heute mit seiner Frau und seinem Sohn in Asien, seine Tochter lebt in Deutschland. Er ist weiterhin in Asien und Deutschland aktiv und vermittelt Fachkräfte der IT und High-Tech Industrie aus den ihm bekannten Ländern nach Deutschland.