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Koko ist eine 44-jährige Gorilla-Dame. Die prominente Primatin ist ausserordentlich schlau: Sie beherrscht über 1000 Zeichen der amerikanischen Gebärdensprache und versteht rund 2000 englische Wörter. Ausserdem ist sie der bisher einzige Gorilla, der nachweislich den Spiegeltest bestanden hat – das heisst, sie hat sich selbst in einem Spiegel erkannt.
Koko ist also schlau. Allerdings nicht so schlau, dass sie komplexe Dinge wie Umweltverschmutzung oder Klimaerwärmung begreifen würde. Und schon gar nicht, dass sie selber ihre Meinung zu solchen Dingen kundtun könnte.
Für alle also, die in dem Video mit der «Gorilla-Botschaft» eine genuine Meinungsäusserung von Koko sehen – sorry, es ist nicht so. Es handelt sich um ein aus zahlreichen Einzelteilen zusammengeschnittenes Konstrukt. Hergestellt hat es die Noé Conservation, eine französische Umweltorganisation, deren Hauptanliegen die Erhaltung der Biodiversität ist.
Hier die via Koko verbreitete Botschaft:
Anlass für den Clip war die 21. UNO-Klimakonferenz, die vom 30. November bis zum 12. Dezember in Paris stattfand. Kokos eindringliche Mahnung hat offenbar gewirkt: An der Konferenz beschlossen die Teilnehmerstaaten bekanntlich ein Klimaabkommen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C vorsieht. Was wohl Koko dazu sagt? (dhr)
Australien brennt. Das ist mittlerweile bekannt. Auch dass Flora und Fauna extrem darunter leiden, ist bekannt. Bilder von verbrannten Kängurus und brennenden Koalas gehen um die Welt. Doch die Dürre in Australien fordert auch andere tierische Opfer: Kamele.
Wie The Australian berichtet, werden ab Mittwoch während fünf Tagen 10'000 Kamele geschossen. Passieren wird dies im lokalen Verwaltungsgebiet Anangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara (APY), einer Aboriginal Community im Bundesstaat South …