Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03457.jsonl.gz/2191

Die einstweilige Verfügung liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, zuvor hatte "Spiegel Online" berichtet. Die Kartuschen, die bereits in den Läden liegen, dürfen nach Darstellung des Firmensprechers aber weiterhin verkauft werden.
Eine zweite einstweilige Verfügung untersagt Juul Labs - so der vollständige Name der Firma - die Inverkehrbringung von Kartuschen, bei denen der tatsächliche Nikotingehalt von dem auf der Packung angegebenen Wert um mehr als einen Milligramm abweicht. Der Firmensprecher sagte, dies habe jedoch keine Folgen, da sein Unternehmen im August das gesamte Pods-Sortiment umgestellt habe. Das bestehende Sortiment sei von dem Verbot nicht betroffen.
Der Wettbewerber Niko Liquids hatte den Stopp bei Gericht beantragt. Hält sich Juul nicht daran, drohen dem Dokument zufolge Ordnungsgelder von bis zu 250 000 Euro.
Unter den E-Zigaretten-Firmen ist Juul eine grosse Nummer, das einstige Start-up ist bekannt auch für seine relativ hoch dosierten Nikotin-Kartuschen. 2018 stieg der US-Tabakriese Altria (Marlboro) für 12,8 Milliarden Dollar ein und bekam dafür ein Viertel des Unternehmens aus Kalifornien./wdw/DP/jha
(AWP)