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Gemäss dem «Kredithandbuch Schweiz 2011» der Credit Suisse, haben Schweizer Unternehmen ihre Kreditwürdikeit verbessern können. Der Aufschwung nach der Wirtschaftskriese soll den Unternehmen geholfen haben. Von den 47 untersuchten Unternehmen, die Anleihen am Schweizer Franken-Kapitalmarkt ausstehen haben, erhielten vier im Jahr 2010 eine bessere Note als im Vorjahr. Zwei Firmen wurden heruntergestuft.
Die Bonitätskennzahlen der Schweizer Unternehmen hätten sich gegenüber den Tiefständen aus dem Jahr 2009 weiter verbessert, hiess es. Dies sei auf Effizienz- und Kosteneinsparungsprogramme sowie auf höhere Auftrags- und Umsatzzahlen zurückzuführen.
Allerdings werde die Franken-Stärke gegenüber Euro und Dollar zunehmend zum schwerwiegenden Problem, hiess es weiter. Ausserdem seien der Finanzsektor und die gesamte globale Wirtschaft durch die anhaltende Unsicherheit über die weitere Entwicklung der europäischen Staatsschuldenkrise unter Druck.
Verwaltung steht Solide
Die Schweizer Kantone können derweil auf ein weiteres gutes Jahr zurückblicken. Ihre finanzielle Entwicklung sei auch 2010 solide gewesen, wenn auch auf einem etwas niedrigeren Niveau als in den Vorjahren. Dies könnte auf mögliche Probleme hindeuten, hiess es.
Darüber hinaus konnten viele Kantone auch im letzten Jahr Überschüsse verbuchen und damit ihre Haushaltspläne in der Regel übertreffen. 16 Kantone wiesen Selbstfinanzierungsquoten von über 100 Prozent aus, so dass sie ihre Investitionen voll aus eigener Kraft finanzieren konnten.
Zwei Kantone und die Stadt Bern wurden hochgestuft. Eine schlechtere Bonitätsnote erhielt lediglich das Tessin.
(kgh/laf/sda)