Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/147481

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu entwickeln, die die Früherfassung von Krankheitsfällen von Erwerbstätigen und ihre Rückkehr in den Arbeitsprozess unverzüglich mit den beteiligten und relevanten Akteuren aufgreifen. Letztere sind Arbeitgeber, medizinische Leistungserbringer, die Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ausstellen (Ärztenetzwerke, Ärzteorganisationen), und IV-Stellen (Kompetenzzentren für Case-Management, arbeitsmedizinische Abklärungen, Beratung). Diese sollen dafür ausgerüstet werden, die Federführung des gezielten "Zurück an die Arbeit"-Managements zu übernehmen, indem sie die Akteure verknüpfen und frühzeitig an den Tisch bringen.</p><p>Eine Minderheit der Kommission (Rossini, Carobbio Guscetti, Feri Yvonne, Gilli, Heim, van Singer) beantragt die Ablehnung der Motion.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Eine Gesamtstrategie zur Weiterentwicklung der IV wird aktuell erarbeitet, damit die IV für künftige Herausforderungen gewappnet ist. Der Optimierung der Eingliederung kommt in dieser Strategie eine zentrale Rolle zu, insbesondere was die Jugendlichen und die jungen Erwachsenen sowie die Personen mit einer psychischen Beeinträchtigung betrifft. Es wird aufzuzeigen sein, wie die Zusammenarbeit und die Partnerschaft mit den für die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt relevanten Akteuren gestärkt werden können.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.