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Die Umwelt-NGO Greenpeace bestellte bei Digitec Galaxus 25 Produkte, deren Wert je unter 120 Franken lag. An den Paketen wurden GPS-Tracker angebracht und diese wurden anschliessend zurückgesendet, wie die Zeitung «Le Temps» berichtete.
Offenbar wurden diese Pakete nach der Rückannahme zerstört. Greenpeace behauptet, dass Digitec Galaxus nicht versucht habe, die Produkte weiterzuverkaufen.
Die Umwelt-NGO berichtet, dass man die Route zurückverfolgt und vor Ort mit Drohnenaufnahmen bestätigt habe, dass es sich um einen Standort handelt, wo die Produkte in ihre Einzelteile zerlegt würden.
95 Prozent der Rohstoffe würden rezykliert
Zehn andere Produkte, die teurer waren, wurden dagegen nach Wohlen ins Verteilzentrum von Digitec Galaxus zurückgeschickt. Die NGO geht davon aus, dass diese vermutlich weiterverkauft wurden.
Mit den Vorwürfen konfrontiert, erklärt der Onlinehändler, dass man jedes zurückgeschickte Produkt prüfe. Wenn möglich, biete man die Ware wieder zum Verkauf an. Nur Rücksendungen, die man nicht mehr verkaufen könne oder dürfe, würden rezykliert.
Rund 95 Prozent der Rohstoffe würde wiederverwendet, erklärt Digitec Galaxus. Daher sei der Begriff der Zerstörung falsch verwendet.
(haf)