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Untertitel: Pfarrei Courtion hat hl. Antonius wieder
Der Walliser Maler Emmanuel Chapelet hat das Bild des heiligen Antonius vor 160 Jahren für die Kapelle von Cormérod gemalt. Zwischenzeitlich geriet es in Vergessenheit. Nun hängt es frisch restauriert im Pfarreisaal von Courtion. Dank einigen Spendern konnte der für die Restauration nötige Betrag von 14000 Franken aufgetrieben werden. Am Wochenende konnten die Pfarreimitglieder von Courtion das restaurierte Bild wieder bestaunen. Es hängt nun im Pfarreisaal.
Marc Zosso, Vizepräsident der Pfarrei, zeigte sich erfreut über die geleistete Arbeit. Während einer Renovation der Kapelle in den 70er Jahren verschwand das Bild. 1996 fand man es wieder, aber in einem schlechten Zustand. Restauriert wurde es vom Atelier Saint-Luc in Freiburg. Die ganze Angelegenheit zog sich über mehrere Jahre dahin.
Dass das Bild im Pfarreisaal hängt, hat mit der Feuchtigkeit in der Kapelle von Cormérod zu tun. In dieser Umgebung würde es nicht lange schön bleiben.
Verschiedene Geschichten
Ursprünglich war das Bild ein Altartuch. Dieses verformte sich im Laufe der Jahre und die Farbe wurde brüchig.
«Die Alten beklagten sich über das Verschwinden des heiligen Antonius, der Mönch mit dem schwarzen Schwein, und machten uns Messdiener regelmässig neugierig.» Jacques Berset, Gemeinderat von Misery-Courtion, war beauftragt, die Arbeiten zu leiten. Anlässlich der Einweihung am Wochenende erzählte er die Geschichte des heiligen Antonius. Dieser Heilige, der sich sehr jung in die Wüste zurückzog, wird als Vater der Eremiten bezeichnet. Er hat den Übernamen Antonius mit dem Schwein. Eine Erklärung dafür lautet, dass der Heilige ein teuflisches Wildschwein gezähmt habe, welches dann sein treuer Begleiter wurde.