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Ich fühle mich belästigt. Ich will nicht gezwungen sein, mir ständig Nackt- oder andere schockierende Bilder anzugucken. Die Plakatwände, Werbeflyer etc. reichen mir.
Ich will mich nicht langweilen. Es gehört zum Zeitvertrieb (sprich Langeweiletöter) des Menschen, ständig neue Nachrichten zu konsumieren. Lukas charakterisierte die Athener so: “Alle Athener nämlich, auch die Fremden, die bei ihnen wohnten, hatten nichts anderes im Sinn, als etwas Neues zu sagen oder zu hören.” (Apg 17,21)
Mein Tag hat 24 Stunden. Ich rechne die Zeiten hoch (nehmen wir mal 15 bis 30 Minuten täglich an) und erschrecke. Ich lasse mir keine wertvolle Lese- und Lebenszeit stehlen, denn ich werde einmal Rechenschaft ablegen, wie ich meine Zeit genützt habe.
Ich will meine produktive Zeit erhöhen. Ich gehe mit Scott einig, dass wir uns Illusionen über unsere tatsächliche produktive Zeit machen. Wenn ich manche Menschen an ihrer Arbeit beobachte, so ist ein kleiner Teil wirklich produktiv genutzt.
Die konsumierten Inhalte prägen. Gedanken, Denksystem und Taten sind eine Einheit. Wenn ich schon die Auswahl habe, auf dem E-Reader einen Klassiker, auf dem Handy die Bibel in verschiedenen Sprachen oder einfach ein gutes Buch zur Hand zu nehmen – dann wähle ich sicherlich keine Gratiszeitung!