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Hurrikan Lee rotierte am Sonntagabend (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von rund 190 Kilometern pro Stunde über dem Atlantik, rund 500 Kilometer nördlich der Kleinen Antillen in der Karibik. Er nahm Kurs Richtung Nordwesten, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami mitteilte.
Der starke Sturm, dessen Intensität zuletzt schwankte, könnte heute zu einem Hurrikan der Kategorie 4 hochgestuft werden. Die Experten wollen sich gemäss «CNN» noch nicht festlegen, wie sich Lee im Lauf der Woche weiterentwickelt. Für Prognosen zu möglichen Auswirkungen auf Bermuda und den Osten der USA sei es noch zu früh.
Erste Vorboten des Sturms waren im Südosten der USA aber bereits gestern zu spüren. Lee schickte gefährliche Strömungen an die US-Küste. In den kommenden Tagen könnte es an den Stränden laut den Prognostikern ungemütlich werden.
Es wird erwartet, dass Lee bis zur Wochenmitte eine Wende nach Norden vollzieht und sich Ende dieser Woche wahrscheinlich zwischen Bermuda und der US-Ostküste bewegt.
Die Hurrikan-Saison beginnt im Pazifik am 15. Mai und im Atlantik am 1. Juni. Sie endet in beiden Regionen am 30. November. Tropische Wirbelstürme entstehen über warmem Ozeanwasser. Die zunehmende Erderhitzung erhöht die Wahrscheinlichkeit starker Stürme.