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Tennis-Star Roger Federer tritt nicht beim ATP-1000-Turnier in Madrid an. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger begründet die Absenz mit familiären Gründen.
Ehefrau Mirka ist schwanger, offenbar steht der weitere Nachwuchs im Hause Federer schon in Kürze bevor. Gegenüber watson sprachen Insider davon, dass Roger und Mirka Federer «hundertprozentig» noch in dieser Woche erneut Eltern werden – und zwar wie schon 2009 von Zwillingen.
In Madrid hätte Federer heute Mittwoch nach einem Freilos gegen Gilles Simon (ATP 28) gespielt. Der in Neuenburg wohnhafte Franzose hatte nach seinem Auftaktsieg (Aufgabe von Gegner Benoît Paire nach zwei Games) gescherzt, er werde Mirka anrufen und sie bitten, mit den Wehen etwas vorwärts zu machen. Simon hatte 2008 seine ersten beiden Duelle mit dem Schweizer gewonnen, die weiteren vier Partien aber alle verloren. (ram/si)
Roger Federers Statement auf Facebook:
«Ich habe mich dazu entschlossen, auf das Turnier von Madrid zu verzichten, damit ich während der nächsten aufregenden Wochen bei meiner Frau Mirka sein kann.»
«Bei den Fans möchte ich mich dafür entschuldigen, hoffentlich sehen wir uns im nächsten Jahr in Madrid. Ich werde trainieren und freue mich schon jetzt darauf, bald wieder auf der Tour unterwegs zu sein.»
Heute beginnt in Mailand die erste Austragungen der «Next Gen Finals». Beim Masters der besten U21-Spieler werden neue Regeln getestet, die das Tennis spektakulärer und moderner machen sollen.
Das Rampenlicht auf der ATP-Tour gehört mehrheitlich den etablierten Spielern. Die Hälfte der Top 20 ist derzeit 30-jährig oder älter. Um den Jungen eine Plattform zu bieten, hat die ATP die Kampagne «Nextgen» lanciert, nach dem Vorbild der «New Balls», zu deren Aushängeschilder vor 16 Jahren spätere Grössen wie Roger Federer, Andy Roddick, Marat Safin, Gustavo Kuerten, Juan Carlos Ferrero oder Lleyton Hewitt gehörten.
Von den aktuellen Hoffnungsträgern ragt Alexander Zverev heraus, der in …