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Die Belastungen durch Lärm und Feinstaub sind in großen Städten besonders enorm. Abhilfe schafft man mithilfe von Verboten, aber auch durch bestimmte Bebauungspläne.
Umweltschonendes Bauen
Laut einer Studie der Humboldt-Universität in Berlin und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung bieten Bebauungspläne bereits einen Einblick in die zukünftigen Umweltbelastungen einer Stadt. In einer Studie untersuchten die Experten die Baustrukturen in der deutschen Stadt Leipzig. Dort wurden seit der Wiedervereinigung mehrere alte Wohnkomplexe durch neue Wohneinheiten ersetzt. Dabei kam man zu dem Schluss, dass die Höhe der Bauwerke auch mit der Belastung durch Lärm und Feinstaub in Zusammenhang steht. Die größte Feinstaub- und Lärmbelastung geht in Städten vom Straßenverkehr aus. Die Stadtteile, die mit hohen Wohnbauten versehen sind, weisen dabei einen besonders hohen Feinstaubanteil auf. Wohnviertel, die von Ein- oder Zweifamilienhäusern dominiert werden, sind weniger belastet.
Lärm, Feinstaub und Hitze
Die größten Umweltprobleme, mit denen Städte zu kämpfen haben, sind Lärm, Feinstaub und Hitze. Diese Faktoren beeinträchtigen auch die Gesundheit der Menschen in der Stadt. Eine erhöhte Lärmbelastung führt zu Bluthochdruck und kann Schlaganfälle und Herzinfarkte begünstigen. Besonders groß ist die Lärmbelastung in Innenstädten, an der Peripherie, an der große Durchgangsstraßen vorhanden sind, sowie in Ballungsräumen rund um die Großstädte.