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Sinnforschung Resultate – Menschen aus ärmeren Nationen erleben mehr Lebenssinn!
So lautet das Resümee der Psychologen Shigehiro Oishi und Ed Diener, nachdem sie die Qualität des Lebenssinns bei Menschen aus 132 verschiedenen Nationen untersucht haben. Genauer gesagt haben Personen aus ärmeren Ländern einen höheren Lebenssinn als jene aus wohlhabenderen Ländern.
Was war der Ausgangspunkt der Untersuchung?
Menschen aus reicheren Nationen berichten über mehr Lebenszufriedenheit, eine Tatsache, die bereits bekannt ist. In den USA haben mehrere Untersuchungen ergeben, dass die Lebenszufriedenheit gleichzeitig stark mit einem hohen Lebenssinn zusammenhängt. Ob das in anderen Nationen genauso ist, wurde bisher nicht untersucht. Nun könnte man die Tatsache, dass die USA verhältnismäßig wohlhabend sind, als Ursache für einen stärker ausgeprägten Lebenssinn annehmen. Doch ist Wohlstand wirklich ein wichtiger Faktor für den Sinn im Leben und wie sieht es in anderen Kulturen/Nationen aus?
Diese Frage stellten sich Oishi und Diener. Sie vertraten dabei die Annahme, dass Religiosität ein wichtiger Faktor ist. Diese wiederum habe in ärmeren Ländern eine größere Bedeutung und würde den Menschen dort als konstante Sinnquelle dienen. Währenddessen nutzen Bewohner reicherer Gesellschaften andere Quellen, wie Identität und Selbsterfahrung. Diese seien aber viel instabiler als die Religion, was möglicherweise zu einem geringeren Lebenssinn führen kann.
Das Hauptaugenmerk der Studie lag somit auf der Frage, welche Rollen Wohlstand und Religion bei armen und reichen Nationen spielen, wenn es um den Lebenssinn geht.
Ergebnisse der Studie Sinnforschung
Die Untersuchung umfasste über 140.000 Menschen aus über 130 Nationen. Es wurden …..
Weiterlesen: http://www.sinnforschung.org/archives/2015
Diener, E. & Oishi, S. (2013). Residents of Poor Nations Have a Greater Sense of Meaning in Life Than Residents of Wealthy Nations [Electronic Version]. Psychological Science, 9, 1-10.