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Philharmonic concerts
Saison 16/17
One of the highlights of this year’s concert season will be the collaboration between the Philharmonia Zurich and the violinist Anne-Sophie Mutter. The programme, featuring works by Bruch and Brahms, can be heard both in Zurich and on tour. The Orchestra “La Scintilla” will begin the season with the celebrated countertenor Franco Fagioli and a virtuoso Rossini programme. General Music Director Fabio Luisi was particularly anxious to stage the little-known Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke (The Song of Love and Death of the Cadet Christoph Rilke) by the Swiss composer Frank Martin. Rainer Maria Rilke’s youthfully restless verses will be interpreted by the contralto Okka von der Damerau. Other concerts are devoted to the solo violin: InMo Yang, winner of the 2015 Paganini Competition, will be playing Paganini’s First Concerto, and Arabella Steinbacher the moving violin concerto by Alban Berg.
The Philharmonic Concerts are supported by Evelyn and Herbert Axelrod
Philharmonische Konzerte 16/17
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23.10.2016 - 19:30
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18.12.2016 - 19:00
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29.01.2017 - 18:00
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19.02.2017 - 19:30
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14.05.2017 - 20:00
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15.07.2017 - 19:00
La Scintilla Concert Series
The Orchestra La Scintilla, our own ensemble for historical performance practice, is continuously broadening its horizons, and has long since ceased to restrict its repertoire to the music of the baroque period. Ever since its much-lauded CD production of Vincenzo Bellini’s Norma, the orchestra has also advanced into the exploration and interpretation of 19th-century music. This year’s Scintilla concert series will also include bel canto music. We were able to engage the highly celebrated countertenor Franco Fagioli as the soloist for this programme, which will feature arias by Gioachino Rossini. Other concerts will feature the charismatic young conductor Raphaël Pichon, who frequently causes a sensation with his Ensemble Pygmalion, directing an ensemble arrangement of Mozart’s Die Entführung aus dem Serail, as well as an evening of orchestral suites and the Sixth Brandenburg Concerto by Johann Sebastian Bach.
Brunch concerts
A wide variety of ensembles consisting of members of the Philharmonia Zurich will also be presenting chamber music programmes in the course of our relaxed and intimate series of Brunch and Lunch Concerts this season. Together with the musicians, discover hidden musical gems, unusual arrangements of familiar pieces, and special auditory adventures.
Brunch concerts begin on Sundays at 11.15 a.m., followed by brunch in the Restaurant Belcanto. Concert and brunch cost CHF 6O incl. welcome champagne in the Restaurant Belcanto (students: CHF 52 / children up to 16: CHF 32).
The lunch concerts with the same programme are given the following day at 12.OO p.m. and do not include catering. Ticket price: CHF 2O (students: CHF 18)
Brunch and Lunch concerts are supported by Evelyn and Herbert Axelrod
Brunchkonzerte 16/17
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06.11.2016 - 11:15
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04.12.2016 - 11:15
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15.01.2017 - 11:15
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22.01.2017 - 11:15
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05.02.2017 - 11:15
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26.02.2017 - 11:15
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02.04.2017 - 11:15
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07.05.2017 - 11:15
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18.06.2017 - 11:15
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25.06.2017 - 11:15
Lunch concerts
A wide variety of ensemble formations from the Philharmonia Zurich will again be presenting chamber music in our relaxed and intimate Brunch and Lunch concert series. Together with the musicians, discover rare musical finds, unusual arrangements of familiar pieces, and auditory adventures of the third kind.
The Lunch Concerts are given on the following Mondays after Brunch concerts at 12 p.m., and do not include a culinary option.
Ticket price: CHF 2O (students: CHF 18)
The Lunch Concerts are supported by Evelyn and Herbert Axelrod
Lunchkonzerte 16/17
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07.11.2016 - 12:00
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05.12.2016 - 12:00
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16.01.2017 - 12:00
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23.01.2017 - 12:00
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06.02.2017 - 12:00
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27.02.2017 - 12:00
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03.04.2017 - 12:00
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08.05.2017 - 12:00
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19.06.2017 - 12:00
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26.06.2017 - 12:00
Special Concerts
Renowned vocal icons with distinctive voices are singing their goodbye this year from its Zürich audience. Both the highly acclaimed bass Matti Salminen, who has delighted generations of opera visitors, as well as the internationally acclaimed chanson-singer Juliette Gréco are to be seen a last time on stage in the Zurich Opera House for their farewell concert.
Do not miss the unforgettable moments and enjoy the big stars one last time.
Song recitals
A song recital really is the ultimate test for a singer to prove that they have reached maturity, by displaying their skills of interpretation and mastery of voice technique. Since the repertoire ranges from baroque to jazz, there is something to suit everyone’s taste in this rich and varied cycle.
Supported by
Liederabende 16/17
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16.10.2016 - 19:00
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03.11.2016 - 19:00
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13.11.2016 - 19:30
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30.11.2016 - 19:00
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19.01.2017 - 19:30
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23.02.2017 - 19:00
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06.03.2017 - 19:00
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20.05.2017 - 19:00
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15.06.2017 - 19:00
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10.07.2017 - 19:00
Kraftfeld Antike
Concerts and discussions to our new productions of Marc-Antoine Charpentier's «Médée» and Manfred Trojahn's «Orest».
Philharmonia Records
Die Philharmonia Zürich gründet zu ihrem dreissigjährigen Jubiläum 2015 ein eigenes Label, über das Live- und Studio-Aufnahmen weltweit online und im Fachhandel vertrieben werden. Erfahren Sie mehr auf der Philharmonia Records-Website.
Ein Gespräch mit dem Generalmusikdirektor Fabio Luisi
Herr Luisi, pünktlich zu ihrem dreissigjährigen Jubiläum lanciert die Philharmonia Zürich ein eigenes Label. Mit welchem Ziel wurde dieses gegründet?
Mit dem Label Philharmonia Records soll unser Orchester eine eigene mediale Plattform erhalten. Und damit verbunden ist der Wunsch, die Identität des Orchesters zu stärken und seine Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Wunsch kommt von den Orchestermusikern selbst. Gemeinsam mit dem Opernhaus und mir haben sie das Projekt ins Leben gerufen. Nun erscheinen die drei ersten Einspielungen, die ich dirigiere. Für die Zukunft wünsche ich mir aber, dass das Orchester auch Aufnahmen mit Gastdirigenten realisiert.
Mit Hector Berlioz’ Symphonie fantastique sowie Vor- und Zwischenspielen von Richard Wagner erscheinen als erstes Werke aus dem orchestralen Kernrepertoire. Ist das die Linie, die Sie mit dem Label verfolgen möchten?
Das Kernrepertoire ist wichtig, um uns im Vergleich zu anderen Orchestern zu präsentieren. Daran werden wir gemessen. Aber auch Raritäten sind meiner Meinung nach willkommen, da es noch immer viel zu entdecken gibt! Generell ist es nicht möglich, sich zu stark auf ein spezielles Gebiet einzulassen. Durch den grossen Auf- gabenbereich, den das Orchester in seiner Funktion als Opernorchester abdecken muss, sind uns also, was die Aufnahmen angeht, Grenzen gesetzt; andererseits können wir dadurch aber gerade die künstlerische Flexibilität des Orchesters beweisen.
Heisst das, dass auf den Aufnahmen gewissermassen die Höhepunkte der Philharmonischen Konzert saison festgehalten werden?
Da wir aufgrund des dicht gedrängten Spielplans nur selten die Möglichkeit haben, ein Werk im Ton studio aufzunehmen, sind vorläufig vor allem Live-Mitschnitte der Philharmonischen Konzerte geplant.
Für die Wagner-Aufnahme ist das Orchester aber für ein paar Tage aus dem Alltagsbetrieb aus gestiegen und ins Tonstudio gefahren...
Für diese Aufnahme haben wir vier Tage im Tonstudio verbracht und konnten uns sehr intensiv mit den einzelnen Werken beschäftigen. Das war eine wichtige Erfahrung für die Musiker – eine Art des Arbeitens, die sich sehr von den alltäglichen Aufgaben eines Opernorchesters unterscheidet. Für das Orchester geht es nicht nur um das Endprodukt; auch der Entstehungsprozess ist wichtig, es ist für das Orchesterkollektiv auch ein Prozess der inneren Festigung. Deshalb hoffen wir, dass wir es uns auch in Zukunft wieder leisten können, im Studio aufzunehmen.
Der Medienmarkt erlebt gerade die «Verflüssigung» seiner Medien. Bereits heute beschafft sich die Mehr heit ihre Musik über das Internet. Ist es da nicht etwas unzeitgemäss, ein neues CD-Label zu gründen?
Philharmonia Records ist für uns nicht die Gründung eines CD-Labels, sondern einer Marke. Diese wird nicht nur auf CDs und DVDs präsent sein; wir werden die Einspielungen selbstverständlich auch zum Streaming und Downloaden anbieten. Es geht uns um eine mediale Präsenz, und wir versuchen uns dabei flexibel zu den Anforderungen des Marktes zu verhalten.
Die Aufnahmen werden weltweit vertrieben. Für welchen Markt sind sie gedacht?
Wir möchten diejenigen ansprechen, die unser Orchester noch nicht kennen. Bis jetzt ist die Philharmonia Zürich fast nur im lokalen Bereich aufgetreten; jetzt wollen wir uns international öffnen. Wichtige Märkte sind weite Teile Asiens, die amerikanischen Kontinente und Europa.
Warum eignet sich Ihrer Meinung nach ein Opern orchester für Aufnahmen des sinfonischen Repertoires?
Ich glaube, dass ein erstklassiges Opernorchester auch ein sehr gutes Sinfonieorchester sein kann, denn etwas können diese Musiker besonders gut, nämlich zuhören! Sie müssen in der Oper immer auf die Sänger hören, mit denen sie musizieren, und deshalb hören sie sich auch selbst besser zu. Dadurch hat das Orchester eine sehr hohe Flexibilität; die Musiker sind sehr «wach» und können agil auf den Dirigenten und die Solisten reagieren.
Welche Qualitäten der Philharmonia Zürich schätzen Sie ganz besonders?
Die Musiker haben ein sehr hohes Arbeitsethos und einen grossen Willen zur Perfektion – das ist nicht bei allen Opernorchestern der Fall. Diese Punkte sind mir sehr wichtig, und ich erlebe sie hier wie in kaum einem anderen Orchester. Die Musiker der Philharmonia Zürich glauben an ihre Fähigkeiten und wollen immer Qualität anbieten.
Nun feiern wir das 30-jährige Orchesterjubiläum. Das heisst, die Philharmonia Zürich ist vergleichsweise jung. Viele der berühmten traditionellen Orchester haben bereits ihr 100-jähriges Jubiläum hinter sich...
Das ist richtig, aber gerade diese Traditionsorchester sehen sich zurzeit vor das Problem gestellt, dass sie ihre Tradition erneuern müssen. Denn diese kommt noch aus einem älteren Verständnis des Musizierens und auch der Präsentation von Musik. Die Philharmonia Zürich hat dieses Problem nicht, weil sie eben noch ein junges Orchester ist! So ist es beispielsweise das erste Orchester überhaupt, das sich mit «La Scintilla» ein eigenes professionelles Ensemble für Alte Musik geschaffen hat. Ein Traditionsorchester zu sein, ist also nicht in jeder Hinsicht ein Vorteil.
Was würden Sie spontan auf eine Glückwunschkarte an die Philharmonia Zürich schreiben?
«Ich vermisse Euch!» – Das ist wirklich so! Wenn ich woanders bin, vermisse ich die Musiker des Orchesters.
Das Gespräch führten Claus Spahn und Fabio Dietsche
Musical Advent Calendar
In the run-up to Christmas, musicians from the Philharmonia Zurich will invite audiences to a brief, fifteen-minute concert in the foyer of the Opera House each day, performing both well-known works and unheard-of sounds. The programme will be published at short notice online at www.opernhaus.ch/advent and on our Facebook page.
FOYER OPERNHAUS ZÜRICH
1 bis 23 Dez 2O16,
täglich 17.3O
Türöffnung 17.20, Eintritt frei