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Am 18. Oktober 1941, mitten im Zweiten Weltkrieg, wurde in der Kirche von Bülach unter dem Druck der damaligen Ernährungslage das grosse Meliorationsvorhaben Bülach - Bachenbülach - Winkel durch die damaligen Behörden, des Bezirksrates, der drei Gemeinderäte und den 625 Grundeigentümern beschlossen.
Wichtige Anliegen der Melioration waren:
Es wurde damit begonnen, grosse Riedflächen im Gebiet Bülach - Bachenbülach zu entwässern und für den Anbau von Kulturpflanzen umzugraben, Wege und Strassen wurden gebaut, Bauernhöfe ausgesiedelt (Alpenhof, Berghof, Heimgarten usw.), Bäche verlegt und eingedolt und nicht zu vergessen, die Güter zusammengelegt.
Bei der Entwässerung und Drainage der Riedgebiete und der Korrektion von Bächen, sowie dem Ausbau der Wasserversorgung wurden auch neue Brunnen angelegt.
Aus dem Schlussbericht der Meliorationsgenossenschaft Bülach - Bachenbülach - Winkel ist folgender Text zu entnehmen:
"An entlegenen Orten, wo sich die Gelegenheit zur Wasserfassung oder zum Wasserbezug von der Gemeindewasserversorgung und auch für die Ableitung des Wassers bot, wurden 13 Feldbrunnen, teilweise mit Wildtränkeschalen, erstellt. Auf jedem Brunnen ist das Gemeindewappen und das Erstellungsjahr eingemeisselt. Diese Wasserstellen erweisen heute gute Dienste und erfreuen sich allgemeiner Anerkennung."
Die Gesamtmelioration und Grundbuchvermessung Bülach – Bachenbülach – Winkel, Schlussbericht, herausgegeben von der Meliorationsgenossenschaft Bülach – Bachenbülach- Winkel
Zu diesen Feldbrunnen auf dem Gebiet der Stadt Bülach gehören die folgenden: