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Ich habe mir das Video angesehen, in dem sich Herr Felix Schneuwly u. a. zu „Nutzen und Qualität im Gesundheitswesen“ auslässt:
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Wie bekannt, sollte man beim Thema "Qualitätsmessung im Gesundheitswesen" regelmäßig nachfragen, wie denn bitte die Qualität gemessen werden soll.
Ob nicht der medinische Output, sondern nur Sekundärparameter (Wartezeit auf OP, Anzahl der OPs, Schnitt-Naht-Zeit, Anzahl der Komplikationen, ....) gemessen bzw. ausgewertet werden?
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Meine Behauptung:
Qualität einer medizinischen Behandlung kann man nicht anhand von leicht zu messenden Parametern ermitteln.
Dass man zur Qualitätsmessung möglichst bereits vorhandene Parameter nimmt und keine neuen, extra für diesen Zweck erhobenen, Messgrößen nimmt, ist in der Industrie Standard.
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Schon die Frage, was Terminvereinbarung mit medizinischem Outcom zu tun hat, ist nicht so einfach zu beantworten.
Trotzdem steht in den Q-Handbüchern bzw. den Verfahrensanweisungen oder den Arbeits-Anweisungen häufig etwas zur Terminvereinbarung.
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Ob ein Patient einmal, dreimal oder zehnmal anrufen musste, bis er seinen Termin bekommt, hat auf das medizinische Ergebnis null Einfluss.
Trotzdem wird der Patient eine Praxis, in der er schon beim ersten Anruf erfolgreich, einen möglichst zeitnahen, Termin vereinbaren konnte, eher als qualitativ höherwertig einschätzen, als wenn er fünfmal anrufen musste.
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..... und dann brachte mich Schneuwly auf eine Idee.
Meine Überlegung:
„...Wie messe ich die Qualität von Schneuwly...“? führte zu der Frage, wie wird denn überhaupt die Qualität von anderen Dienstleistern gemessen? Ingenieure, Architekten, Steuerberater, Rechtsanwälte, Fachressort-Politiker....
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Sollte man zu dem Ergebnis kommen, dass man die Qualität eines Steuerberaters oder Rechtsanwalts nicht so ohne weiteres messen kann (und will), wäre es doch naheliegend zu fragen, wie (und warum) man denn die Qualität eines Arztes messen soll - wenn dies bei allen anderen Dienstleistern offensichtlich auch nicht so einfach ist....