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Aufgund der hohen Kindersterblichkeit im 19. Jahrhundert, spendet Dr. Conrad Cramer 1868 50'000 Franken an die Stadt Zürich, um ein Kinderspital zu errichten. Daraus entsteht die Eleonorenstiftung, welche heute noch Rechtsträgerin des Kinderspitals ist.
1874 kann der Betrieb im Kinderspital Zürich aufgenommen werden; zunächst jedoch in einem bescheidenen Rahmen mit 30 Betten und viel Freiwilligenarbeit.
1904 wird das Kinderspital auf 136 Betten vergrössert, dies um besseren Schutz vor Krankheiten wie der aktuell wütenden Tuberkulose zu bieten.
Unter Prof. Dr. Emil Feer wird das Spital 1911 zu einem universitären Kinderspital weiterentwickelt, indem Forschungslabore und Ausbildungsplätze geschaffen werden.
Mit Prof. Guido Fanconi erlebt das Kinderspital Zürich ab 1929 eine Innovationsphase und spezialisiert sich immer mehr auf komplexe Krankheiten und Verletzungen. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts erlangt das Kinderspital internationales Ansehen, vervielfacht seine Patientenzahl und wird stetig weiterentwickelt wie auch ausgebaut.
2018 erfolgt der Spatenstich für einen zukunftsweisenden Neubau in Zürich Lengg.
Quelle: www.kispi.uzh.ch