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‹Liturgie des Heiligen Johannes Chrysostomos, op. 31›
Sergei W. Rachmaninov
Im orthodoxen Kirchenjahr stellt die Chrysostomosliturgie die meist gesungene Liturgie dar. Benannt nach dem Patriarchen Johannes Chrysostomos von Konstantinopel aus dem 5. Jahrhundert, gehört sie zu den ältesten byzantinischen Riten. Es mag überraschen, dass ein dezidierter Musiker von Welt wie Sergei Rachmaninov (1877-1943) mit dem Chorwerk ‹Liturgie des Heiligen Johannes Chrysostomos› Musik für die heiligen Handlungen der Ostkirche komponierte. Tatsächlich sind aber in mehreren seiner Werke Elemente der frühen russischen Musik zu entdecken. In dieser Chorkomposition setzte er die slawischen Kirchentonarten besonders gekonnt ein. Allerdings wusste die orthodoxe Kirche dieses modernistische Werk, das 1910 in Moskau uraufgeführt wurde, lange nicht zu schätzen.
Das junge Chorensemble ‹ALTRO CORO› der russischen Musikakademie Gnessin ist heutzutage spezialisiert auf Chormusik aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Unter der Leitung von Alexander Ryzhinsky wird der Chor das moderne, spirituelle Werk Rachmaninovs mit vierzig Sängerinnen und Sängern zur Aufführung bringen.
Yehudi Menuhin Forum: CHF 35.- / 25.- / 30.-/ 20.-
Burghof Lörrach: EUR 44.- / 37.- / 32.- / 9.-