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Der zweite Schweizer Beitrag ist ein wichtiges Element der Schweizer Europapolitik. Die Schweiz beteiligt sich damit an der Förderung des Zusammenhalts und der Stabilität in Europa. Gleichzeitig stärkt und vertieft sie ihre bilateralen Beziehungen mit den Partnerländern.
Mit dem Beitrag werden die Staaten, die der EU seit 2004 beigetreten (EU-13) oder starken Migrationsbewegungen ausgesetzt sind, bis 2029 mit 1302 Millionen CHF unterstützt. Ziel ist es, die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten innerhalb von Europa zu verringern und Massnahmen zu fördern, die zur Bewältigung der Migrationsbewegungen beitragen.
Aufgeteilt ist der zweite Schweizer Beitrag in zwei Rahmenkredite. Für den Rahmenkredit Kohäsion (CHF 1046,9 Mio.) sind die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO verantwortlich. Der Rahmenkredit Migration (CHF 190 Mio.) wird durch das Staatssekretariat für Migration SEM umgesetzt. Zudem sind 5% der Mittel (CHF 65,1 Mio.) für den internen Verwaltungsaufwand der Bundesverwaltung vorgesehen.