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18.11.2013
SchauspielerInnen, die ihr Glück früher oder später auch in der Musik versuchen gibt es (leider) viele. Nur wenige dieser Jobhopper stellen sich dabei aber gleichzeitig als grossartige Musiker heraus. Ganz anders Juana Molina, die mit ihrer Musik ihre schauspielerischen Leistungen in den Schatten stellt. 1962 in Buenos Aires geboren, wurde die vielseitige Molina Ende der 80er Jahre in Lateinamerika als Darstellerin in einer TV-Serie und als Comedienne mit eigener Sendung bekannt. Erst eine Schwangerschaft brachte sie zum Entscheid, sich trotz des Erfolges auf die Musik zu konzentrieren.
Ende Oktober hat Juana Molina nun ihr sechstes Album "Wed 21" veröffentlicht. Ein Album, das man einer ehemaligen Person des Mainstreams grundsätzlich nicht zutrauen würde. Molina führt verträumt durch das minimalistisch arrangierte Kunstwerk, verzaubert mit akustischen Gitarren, elektronischen Einschüben und ihrer glasklaren Stimme. Trotz des vorherrschenden Minimalismus bleibt "Wed 21" an keiner Stelle ohne Melodie oder Rhythmus und sorgt für einen vielleicht letzten Höhepunkt des Musikjahres 2013.
(VÖ: 28.10.13 | Crammed Discs)
Das Video zu "Eras":
"Sin Guia No":
"Ferocisimo (Live)":