Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03509.jsonl.gz/2292

Bugatti Automobiles S.A.S.
1, Château Saint Jean
Dorlisheim
F-67120 Molsheim
Ettore Bugatti (1881 bis 1947) wurde in Mailand geboren, stammte aus einer Künstlerfamilie und erwarb sich sein technisches Wissen und Verständnis „durch Ausprobieren, unzählige Konstruktionszeichnungen und seine Besessenheit, stets nur das Beste zuzulassen“, sagt heute sein Unternehmen über ihn. Die zu Lebzeiten des Firmengründers entstandenen Fahrzeuge sind beliebte Sammlerobjekte und werden vom sechsstelligen Bereich bis hin zu mehreren Millionen Franken gehandelt. Bugatti-Rennwagen gehören zu den erfolgreichsten der Geschichte.
Der exzentrische Bugatti, der gerne Tropenhelm trug und nicht an jeden Kaufwilligen auch eines seiner Fahrzeuge veräusserte, schuf im elsässischen Molsheim in den 1920er- und 30er-Jahren Spielzeuge für reiche Automobilisten: Schnelle, leichte Zweisitzer, mit denen man selbst – nur so zum Spass – von A nach A fahren konnte. Ganz neu für diese Zeit: Im richtigen Leben liessen sich die Adeligen und Industriellen natürlich von A nach B chauffieren.
Nach dem zweiten Weltkrieg scheitert der Versuch, die Produktion in Molsheim wieder aufzunehmen. Ende der 1980er Jahre versuchte der Italiener Romano Artioli kurzfristig die traditionsreiche Marke aufleben zu lassen, scheiterte aber nach nur 140 gebauten Supersportwagen EB 110. Erst als Volkswagen 1998 die Markenrechte kaufte und nach verschiedenen Studien 2001 das seriennahe Veyron-Konzept vorstellte, das 2005 in Serie ging, kehrten Bugatti-Neuwagen dauerhaft auf die Strasse zurück.
Und verpassen Sie keine News und Fahrberichte mehr: abonnieren Sie hier unseren monatlichen 4×4-Newsletter.