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Er heiratete die Wirtstochter und spätere Wirtin im Stockalperkeller, Lina Junker. Gemeinsam hatten sie drei Söhne und eine Tochter. Otto Pfänder wurde Walliser, als er sich in Bister einbürgern liess. Er gründete einen Malerbetrieb in Brig und war später während 25 Jahren Geschäftsführer eines Betriebes in Siders. Ab 1945 arbeitete er ab und zu freischaffend als Schriften- und Dekorationsmaler für die Firma Roten. Junge Menschen auszubilden war ihm immer ein Anliegen; während 38 Jahren war er als Malerfachlehrer an der Oberwalliser Gewerbeschule tätig, einer Ausbildung, die er mitgegründet hatte.
Sein künstlerischer Schaffensdrang war immens; er schuf grossflächige Fassadenbilder, Wand- und Dekorationsmalereien, Bühnenbilder für Theater und Freilichtspiele, zeichnete Karikaturen und andere Sujets, gestaltete Fasnachtsdekorationen und Beschriftungen, entwarf Fahnen und Plakate. In Öl, seiner grossen Passion, malte er einzigartige Landschaften, Stillleben und Porträts.