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Für viele Jahre galten die Philippinen als „kranker Mann“ Asiens. Insbesondere aufgrund von unzureichender Infrastruktur stand es in Bezug auf Produktions-Investitionen im Schatten der Nachbarn Thailand und Malaysia.
Aktuell zähle die philippinische Wirtschaft aber zu einer der stärksten in Asien. Mangelnde Beschäftigungsmöglichkeiten führten jedoch dazu, dass viele junge Filipinos auswandern und andernorts - vor allem im Dienstleistungssektor - ihr Glück versuchen. Dies wiederum sorgte für regelmässige Geldüberweisungen (z.B. über Western Union) aus dem Ausland, die auch zu Zeiten der Finanzkrise 2008/2009 anhielten.
Nach Ansicht von Metha dürften die Philippinen wahrscheinlich einen ähnlichen Weg einschlagen wie auch alle anderen Schwellenländer innerhalb der letzten drei bis fünf Jahre.