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Das Seco hat im ersten Quartal 2018 Kriegsmaterialexporte im Wert von knapp 79 Millionen Franken bewilligt. Die heute veröffentlichten Zahlen zeigen, dass das Hauptexportland mit rund 23 Millionen die Vereinigten Staaten sind. In den Nahen und Mittleren Osten verkaufte die Schweiz Rüstungsgüter für gut sieben Millionen Franken.
Weiterhin bewilligt die Schweiz aber Exporte in massiv destabilisierte Regionen und in Verletzung der Kriegsmaterialverordnung an Staaten, die an internen oder internationalen Konflikten beteiligt sind. Auffällig ist eine massive Exportzunahme nach Pakistan. In das Land, das in mehrere bewaffnete Konflikte verwickelt ist, wurde Schweizer Kriegsmaterial für über gut sieben Millionen Franken exportiert.
„Grundsätzlich ist es erfreulich, dass das Exportvolumen gesunken ist,“ sagt GSoA-Sekretärin Judith Schmid. „Brandgefährlich sind aber weiterhin die Kriegsmaterialexporte in die Golfregion – die Schweiz hat Rüstungsexporte in vier Staaten bewillig, die direkt im Jemenkrieg beteiligt sind.“
Die heute veröffentlichten Zahlen finden Sie hier:
https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit/Wirtschaftsbeziehungen/exportkontrollen-und-sanktionen/ruestungskontrolle-und-ruestungskontrollpolitik–bwrp-/zahlen-und-statistiken0/2018.html