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Wo sind eigentlich die Insekten bei schlechtem Wetter und in der Nacht? Der Bläuling hängt kopfüber an einem Samenstand.
Auch Insekten brauchen den Schutz der Dunkelheit zum Schlafen, deshalb Hände weg von nächtlichen Gartenbeleuchtungen!
Die Schenkelbiene (Macropis fulvipes) schläft in „ihrer“ Blüte: Die Weibchen sammeln an Gilb-weiderich- Arten nicht nur Pollen, sondern auch ein fettes Blütenöl, welches die Pflanzen aus Drüsenhaaren absondern; im Englischen heißen Schenkelbienen daher "Oil-Collecting Bees". Um Nektar zu tanken, müssen die Weibchen wie die Männchen die Blüten anderer Pflanzen besuchen, da der Gilbweiderich keinen Nektar bietet.
Die Schwebfliege ruht kopfüber.
Ebenso diese Raupenfliege (Cylindromyia bicolor): Nach der Paarung legen die Weibchen je ein Ei auf eine erwachsene Gartenwanze ab. Die aus dem Ei schlüpfende Larve bohrt sich in den Hinterleib der Wanze und lebt dort als Parasit. Auch die Überwinterung findet im Wirt statt. Im Frühjahr verlassen die Larven den Wirt, der dann verendet. Die Larven verpuppen sich anschließend auf dem Boden.
Die winzige Wollbiene Anthidium strigatum hat sich an einem Stengel festgebissen.
Die Furchenbienen Lasioglossum calceatum versammeln sich in grösseren Gruppen an Samenständen und übernachten dort gut getarnt.
An den Samenständen der Kartäusernelke sind sie kaum auszumachen.
Auch die Alant-Seidenbiene (Colletes similis) verbringt die Nacht im Samenstand der Kartäuser-nelke.
Diese Omegaeule verbringt den Tag in einer Dolde der Wilden Möhre. Sie ist dämmerungs- oder nachtaktiv.