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Die Freiburger Strafverfolgungsbehörden haben die Ermittlungen gegen einen Mann abgeschlossen, dem sie vorwerfen, in den Handel mit mehreren hundert Kilogramm Marihuana verwickelt zu sein. Er und ein angeblicher Komplize werden nun vor Gericht gestellt.
Beim Hauptangeklagten handelt es sich um einen 46-jährigen Schweizer türkischer Herkunft, wie Staatsanwalt Jean-Frédéric Schmutz am Donnerstag mitteilte. Er soll zusammen mit Türken den Marihuanahandel zwischen 2006 und 2009 betrieben haben. Den Umsatz schätzt Schmutz auf über 1,5 Mio. Franken.
Die Polizei kam dem Mann auf die Spur, als sie einen Hanfhandel zwischen Biel und Freiburg untersuchte. In der Folge verhaftete sie den Hauptangeklagten am Flughafen Genf. Er wollte gerade in die Türkei ausreisen. Auf ihm fanden die Zöllner 140'000 Franken in bar.
Bei Hausdurchsuchungen kamen unter anderem 140 Kilogramm Marihuana, ein Kilo Cannabisharz, eine Waffe und Geld zum Vorschein. Der Komplize wird beschuldigt, das Marihuana bereitgestellt und zwischen Biel und Freiburg verschoben zu haben. Verkauft worden sein soll das Marihuana in einschlägigen Läden in Biel. Der Hauptangeklagte befindet sich in Haft.
SDA-ATS