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Kaeser machte die Aussagen bereits am Dienstag (Ortszeit). Nach Angaben eines Siemens-Sprechers vom Mittwochvormittag stellen sie aber weiterhin den aktuellen Stand dar.
Khashoggi war am 2. Oktober in der Türkei in das saudische Konsulat gegangen, um dort Papiere für seine geplante Hochzeit abzuholen. Seitdem ist er verschwunden. Die türkischen Behörden gehen nach Medienberichten davon aus, dass der Journalist im Konsulat von einem aus Saudi-Arabien angereisten Spezialkommando getötet wurde.
"Ein Mensch wird vermisst", sagte Kaeser. Es gebe massive Sorgen. "Wenn wir aber aufhören, mit Ländern zu reden, in denen Menschen vermisst werden, müsste ich zu Hause bleiben, weil ich mit niemandem mehr reden könnte." Wenn man etwas ändern wolle, müsse man mit Menschen sprechen und nicht über Menschen. Kaeser kündigte eine Entscheidung für Mittwoch oder Donnerstag an./maa/DP/jha
(AWP)