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Rund 40 000 GewerkschafterInnen haben am Dienstag in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul den Rücktritt von Park Geun Hye gefordert, die an diesem Tag ihr Einjahresjubiläum als Präsidentin des Landes feierte. Sie verfolge eine Politik, Staatsbetriebe zu privatisieren und ArbeiterInnen zu unterdrücken. Ihre Regierung hatte vergangenes Jahr der LehrerInnengewerkschaft die Anerkennung entzogen und es abgelehnt, eine Gewerkschaft von Staatsangestellten zu registrieren. Ausserdem ging sie Ende letzten Jahres mit harschen Mitteln gegen streikende Eisenbahnangestellte vor, die gegen Privatisierungspläne der Bahn protestierten (siehe WOZ Nr. 2/14). Mehrere GewerkschafterInnen wurden damals verhaftet und wegen Störung der Geschäftstätigkeit angeklagt.
Protestaktionen von GewerkschafterInnen gab es am Dienstag auch in anderen südkoreanischen Städten. Zudem forderten gleichentags der Weltgewerkschaftsbund und die Menschenrechtsorganisation Amnesty International von Park, dass Südkorea die Rechte der Gewerkschaften respektiere und diese nicht weiter kriminalisiert würden.