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Das Weltensystem
Als die Götter ihre eigentliche Heimat, das ursprüngliche Ruija, verliessen, bildeten sie für sich und alle anderen Kreaturen der Welt ein neues Heim, bestehend aus einem System aus Ebenen. In der hellen Überwelt Orvea, nahe ihrer Urmutter und der Quelle ihrer Macht, schufen sie ihr eigenes Reich. In die düstere Unterwelt Tarvea verbannten sie ihre Gegner und das gefährliche Yarr. Die Zwischenwelt Synvea überliessen sie jedoch den sterblichen Völkern. Diese bewohnten seither die zwei grössten Weltebenen: Ein neues Ruija für die magischen Völker und Vvasta für die Menschen.
Tarvea, Synvea und Orvea
Das Weltensystem teilt sich in viele kleinere und grössere Ebenen auf, die Stufen zwischen Gäadun und Segyarr bilden. Die Überwelt Orvea ist hauptsächlich den hellsten Kreaturen und den Göttern zugänglich, während die Tiefen der Unterwelt Tarvea besonders von düsteren Kreaturen und den Wächtern der Schemen verwendet werden. Die Zwischenwelt Synvea macht den grössten Teil der Ebenen aus. Dort befinden sich die sterblichen Welten Vvasta und Ruija sowie auch das versteckte Synnuv. Nur wenigen Wesen ist es möglich, die Zwischenwelt oder selbst ihre eigene Ebene unbeschadet zu verlassen.
Die Welt Vvasta
In Vvasta spielt sich der Grossteil der Geschichten ab. Sie wird auch als Welt der Menschen bezeichnet, seit der Zerstörung Ruijas aber leben auch beinahe alle Zwischenwesen offen in Vvasta. Der magische Strom des Weltensystems fliesst weniger stark durch Vvasta als durch ihre ehemalige Schwesternwelt, was den Zwischenwesen gerade anfangs zu schaffen machte.
Die Welt Vvasta präsentiert sich als ein kleiner Planet, der immer seine Südseite stärker der Sonne zugewandt hat. Dadurch herrschen dort lange Tage, während der Norden in lange, kalte Nächte gehüllt ist. Ein mächtiger, alter Zauber schützt Vvasta vor dem grossen Unbekannten ausserhalb der Atmosphäre.
Avereron, Gleycia, Luriciella & Manekia
Avereron, auch Kontinent der reichen Erde genannt, festigte seine Bedeutsamkeit bereits in Vvastas frühen Tagen durch die Seefahrer des südlichen Grossreiches. Diese benannten Gahlaria und Luriciella auf ihren ersten Weltkarten, brachten ihnen Handel, und in Gahlarias Fall auch einige blutige Landeseroberungen. Nach dem Zerfall des südlichen Grossreiches distanzierte sich Avereron für eine lange Zeit wieder von den anderen Kontinenten.
Gleycia, das Land der eisigen Nacht, war vor Ankunft der Zwischenwesen nur spärlich bewohnt. Da die Sonne einen grossen Teil des Jahres nur spärlich oder gar nicht Gleycia erreicht, ist das Land mit dickem Eis überwachsen und trotz seiner Grösse für die Geschehen in der Welt eher unwichtig.
Luriciella ist der Kontinent der schönen Himmel und direkter Nachbar Gahlarias. Er kam nur wenig mit dem südlichen Grossreich in Kontakt, obwohl sein heutiger Name dort entstand. Viele in Gahlaria sehen die Grenze zu Luriciella trotz der Meerenge eher fliessend.
Es ist unbekannt, was mit der ursprünglichen Zivilisation des kleinen Kontinentes geschehen war. Schon zu Zeiten der ersten Seefahrten kündeten nur noch Ruinen von den ehemaligen, menschlichen Bewohnern. Nach Ruijas Zerstörung wählten ihn deswegen viele Zwischenwesen als neue Heimat und der Kontinent wurde zu Manekia, Insel der Synten.
Zzha & Gäadun
Die Dimension Zzha wird als ein prächtiger Ort voller Licht und Freuden beschrieben und ist die Heimat der Götter. Es gibt Wege für Sterbliche, die Dimension zu erreichen, jedoch ist es den meisten nicht gestattet. Einige Gottheiten bevorzugen in anderen Ebenen zu leben oder sie zumindest zu besuchen, aber gerade die hohen Götter halten den Kontakt mit Vvasta eher indirekt über ihre Tempel.
Gäadun ist eine der mystischen Ebenen und die höchste im ganzen System. In ihr lebt die Urmutter Gää und empfängt alle reinen und hellen Seelen, um sie mit dem Quell ihrer Magie zu vereinen und später zurück in neue Körper und direkt auch ins Weltensystem zu schicken. Es ist nicht bekannt, dass ein sterbliches Wesen diesen Ort je betreten hätte und zurückkehrte.
Tenezina & Segyarr
Die Zwischendimension Tenezina wird als ein düsterer Ort voller Schatten und Wunder beschrieben und ist die Heimat der sieben Schemenwächter. Auch sie kann von den meisten Sterblichen nicht ohne Einladung betreten werden. Die Gegenspieler der Götter bevorzugen oft, für längere Zeit in Vvasta zu leben und Tenezina nur als Rückzugsort zu verwenden.
Segyarr ist eine der mystischen Ebenen und die tiefste im ganzen System. In ihr lebt das Nichts Yarr und verschlingt alle ihm verschriebenen Seelen, um sie mit dem Quell seiner Magie zu vereinen und diese Macht gestärkt zurück ins Weltensystem zu schicken. Es ist nicht bekannt, dass ein sterbliches Wesen diesen Ort je betreten hätte und zurückkehrte.
Synnuv
Synnuv ist eine kleine Zwischendimension, die tief versteckt in Synvea den angeblichen Kern aller Welten bildet. Sie ist die Heimat des Dvarrnuvs und hält den Strom zwischen Gäas heller und Yarrs dunkler Magie im Gleichgewicht. Auch sie zählt zu den mystischen Ebenen und es ist nicht bekannt, dass sterbliche Wesen sie bisher je gefunden hätten.
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