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Mit Beginn der Kreidezeit – vor 145 Millionen Jahren – senkten sich riesige, mehrere hundert Meter tiefe Meeresbecken ab, in welchen Kalk aus dem Meerwasser ausgeschieden wurde.
Stellst Du zu Hause eine mit Wasser gefüllte Pfanne auf den Kochherd und lässt das Wasser verdunsten, bleibt ein weisser Belag in der Pfanne zurück: Kalk! So ähnlich muss man sich den Vorgang im Kreidemeer vorstellen, allerdings nicht bei so hohen Temperaturen wie bei Dir zu Hause in der Küche.
Sowohl in der Unter- als auch in der Oberkreide gelangten im Zuge der Ozeanisierung der Tethys Kalke in unterschiedlicher Ausprägung zur Ablagerung. Wichtigstes Mineral, welches die Kalke aufbaut, ist der Calcit. Neben Kalkschlamm tragen aber auch die Organismen mit kalkhaltigen Skeletten oder Kalkschalen zur Bildung der Kalksteine bei.
Im Zuge der alpinen Gebirgsbildung wurden die Kalke teils von Metamorphoseprozessen erfasst; dadurch wurden sie zu Marmoren umgewandelt.
Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit sind die grauen Kalke generell beliebte Bausteine.
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