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Die sechste Ausgabe des EF English Proficiency Index (EPI) basiert auf einer in 72 Ländern durchgeführten Studie des weltweit grössten Anbieters für internationale Bildungsprogramme EF Education First. Die Ergebnisse wurden am Dienstag veröffentlicht.
Auf den ersten zehn Positionen des EF EPI sind auch 2016 fast ausschliesslich europäische Länder zu finden. Einzige Ausnahme ist Singapur auf Platz 6. Spitzenreiter ist Holland, direkt gefolgt von Dänemark. Vorjahressieger Schweden ist auf den dritten Platz zurückgefallen.
Die Schweiz rangiert auf Platz 14 - hinter den Philippinen und vor Portugal. Gegenüber 2015 konnte sich die Schweiz um fünf Positionen verbessern. Damit liegt sie zwar weiterhin hinter ihren deutschsprachigen Nachbarn Österreich (Rang 8) und Deutschland (Rang 9), ist aber deutlich besser klassiert als Italien (28) und Frankreich (Rang 29).
Regional gibt es in der Schweiz grosse Unterschiede, wobei die Deutschschweiz insgesamt deutlich bessere Resultate erzielt als das Tessin und die Romandie. Angeführt wird die Liste vom Grossraum Zürich. Auf den weiteren Plätzen folgen die Regionen Nordwestschweiz, Ostschweiz und Zentralschweiz. Im Städtevergleich führt erneut Zürich die Liste an, gefolgt von Winterthur, Genf und Bern. Schlusslicht ist Lausanne.
"Die Schweizer sprechen gut Englisch, allerdings gibt es noch Luft nach oben, insbesondere im Vergleich zu Deutschland, Österreich und den skandinavischen Staaten", sagt Jennifer Hipfl, Geschäftsführerin von EF in der Schweiz. "Zudem zeigt sich ein deutliches Gefälle zwischen Stadt und Land."
(SDA)