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Die in der Schweiz verkauften Neuwagen stossen nach wie vor übermässig viel CO2 aus. Dies zeigt der neueste Vergleich mit den Statistiken des europäischen Dachverbands Transport & Environment (T & E): Im Vergleich mit der EU 27 hinkt die Schweiz weit hinterher und würde auf dem drittletzten Platz der Rangliste aller Mitgliedsländer landen. Damit hat sich die Schweiz gegenüber dem Vorjahr sogar noch um einen Platz verschlechtert, so die Medienmitteilung vom VCS.
Die Zahlen von T & E, dem Dachverband der europäischen Organisationen aus dem nachhaltigen Verkehrsbereich, illustrieren, dass die Schweiz ein Paradies für grosse Wagen ist, die übermässig viel CO2 ausstossen. Einzig Lettland und Estland schneiden in der Statistik von T & E noch schlechter ab. Im Jahr 2010 betrug der durchschnittliche CO2-Ausstoss der Neuwagen in diesen beiden Ländern 162 Gramm pro Kilometer. In der Schweiz waren es im selben Jahr 161 Gramm. Damit würde die Schweiz auf dem drittletzten Platz der T & E-Rangliste landen.
Weg in der Schweiz endlich frei
Umso wichtiger ist es, dass das Referendum gegen den so genannten „Offroader-Kompromiss“ scheiterte. Damit wurde der Weg frei, auch in der Schweiz einen ersten Schritt zur Senkung der CO2- Emissionen von Neuwagen zu unternehmen. Diese sollen nun bis 2015 auf durchschnittlich 130 Gramm pro Kilometer reduziert werden. Der Vergleich mit anderen europäischen Ländern zeigt, dass die Schweizer Automobil-Importeure diese Ziel auch problemlos erreichen werden. Dänemark, ein mit der Schweiz vergleichbarer Kleinstaat, führt die T & E-Rangliste 2010 zusammen mit Portugal an. Der durchschnittliche CO2-Ausstoss der Neuwagen betrug in diesen beiden Ländern 127 Gramm pro Kilometer.