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Der zentrale Gedanke der Unterstützung ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Diese erfolgt im Rahmen von Einzelprojekten, die auf die Bedürfnisse der Menschen und auf ihre Behinderung abgestimmt sind.
Gegenwärtig arbeitet REHASWiSS mit 20 lokalen Partnerorganisationen (Nicht-Regierungs-Organisationen) in Indien und Bangladesch zusammen. Im geregelten Kontakt mit der Organistion REHASWiSS übernehmen sie die Auswahl und Begleitung der Menschen mit Behinderung, um eine erfolgreiche Durchführung der Projekte zu gewährleisten.
Die ProjektempfängerInnen arbeiten in verschiedenen Berufszweigen wie
Tierzucht, Gemüseanbau, Kleinläden, Schneiderei, Schreinerei, Reparaturen
von Zweirädern, Radio-, TV-Geräten und Mobiltelefonen.
Die Projekte werden nach den Richtlinien der WHO
für gemeindenahe Rehabilitation durchgeführt. Um die Nachhaltigkeit der
Einzelprojekte zu verbessern, erfolgt die Finanzierung seit dem Jahr
2000 durch Mikrokredite.
Mit
den Spenden von Mitgliedern und Gönnern, sowie Beiträgen von Bund,
Gemeinden, Kirchen und anderen Institutionen, kann die REHASWiSS jährlich
700 bis 1000 Menschen mit Behinderung eine selbständige und sinnvolle Arbeit vermitteln.
Wie erfährt REHASWiSS wer Hilfe benötigt?
Die Partnerorganisationen klären in ihrem Projektgebiet den Bedarf an Unterstützung für Menschen mit Behinderungen ab. Sie reichen jährlich ein Gesuch mit detailliertem Budget bei REHASWiSS ein. Sie entscheidet aufgrund der schriftlichen Unterlagen über die Vergabe der Hilfe. Der von REHASWiSS beauftragte, lokale Projektkoordinator und weitere Delegierte machen Kontrollbesuche bei den Partnerorganisationen, um den Erfolg der Projekte zu überprüfen und die Nachhaltigkeit sicherzustellen.
Wie lange
gewährt REHASWiSS die Hilfeleistung?
Die Schulung der ProjektempfängerInnen wird in der Startphase, während mindestens 2 Jahren, gewährleistet. Wo keine selbständige Berufsausübung in Frage kommt, wird, wenn möglich, eine Beschäftigung in einem geschützten Rahmen vermittelt.
Die ProjektnehmerInnen verpflichten sich, das Darlehen innerhalb von drei Jahren möglichst vollständig, in regelmässigen, kleinen Raten zurückzuzahlen. Die Rückzahlungen gelangen in einen Rotationsfonds, der von einer Selbsthilfegruppe (SHG) der Behinderten mit Unterstützung der REHASWiSS-Partner, verwaltet wird.
Was geschieht mit den Rückzahlungen im Rotationsfonds?
Diese Mittel werden in erster Linie zur Finanzierung von neuen Projekten, also zugunsten neuer EmpfängerInnen, eingesetzt. Wenn nötig kann ein Teil der Rückzahlungsbeiträge auch zur Stabilisierung von bestehenden Projekten verwendet werden.
Hier erfahren Sie mehr über die Projekte: