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Damit habe die Produktion noch immer zwei Prozent über dem Durchschnitt gelegen, teilte das Kraftwerk am Dienstag mit. Dieses produziert den Strom mit den Kraftwerksstufen Göscheneralp-Göschenen und Andermatt-Göschenen.
Fehlendes Wasser im Sommer
Das KWG begründete die im Vergleich zum Vorjahr geringere Stromproduktion mit fehlendem Wasser im Sommerhalbjahr 2021. Weil es im Frühling kalt war, sei der Schnee erst spät geschmolzen. Die starken Niederschläge im Juli hätten dies nicht mehr kompensieren können.
Begonnen hatte das Geschäftsjahr jedoch gut. Vor allem dank starken Niederschlägen im Oktober 2020 seien die Zuflüsse in den Göscheneralpsee im Vergleich zum langjährigen Mittelwert überdurchschnittlich gewesen, teilte das KWG mit.
Günstiger Strom fürs Spital
Das KWG bezeichnete das letzte Geschäftsjahr als rundum erfolgreich. Ertragszahlen nannte es keine. Es habe 2020/21 aber 6,5 Millionen Franken Wasserzinsen und Kapitalsteuern sowie 0,5 Millionen Franken Ertragssteuern an den Staat abgeliefert. Zudem habe es dem Kantonsspital Uri vergünstigten Strom im Gegenwert von 0,4 Millionen Franken zur Verfügung gestellt.
Das KWG mit Sitz in Göschenen wurde 1955 gegründet. Am Kraftwerk beteiligt sind der Kanton Uri (10 Prozent), die SBB AG (40 Prozent) und die CKW AG (50 Prozent). Es beschäftigt 16 Personen.