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Die Komposition eines neuen Songs fasst alle musikalischen und kreativen Arbeitsschritte in einem Begriff zusammen. Meist startet man mit einer Melodie oder gewissen Akkordfolgen, manchmal auch mit einem Sample, einer Bassline oder einem Drumloop. Eine korrekte Abfolge gibt es nicht, weshalb jeder Producer unterschiedlich vorgeht. Für die Komposition spannender Tracks helfen aber in jedem Fall fundierte Kenntnisse für Tonarten, Harmonien und Songstrukturen. Im Unterschied zu Instrumentalisten ist es jedoch nicht zwingend erforderlich, ein Instrument zu beherrschen, weil Fehler mit wenigen Mausklicks behoben werden können.
Die Hauptaufgabe beim DJing besteht darin, ausgewählte Songs nahtlos miteinander zu verbinden. Die DJs gleichen dazu die Geschwindigkeit der Songs mit Pitch-Reglern an und nutzen für den Mix von einem Song zum nächsten verschiedene Funktionen des Mischpults. Dazu gehören die «Lautstärke-Regler» (Line- oder Crossfader), Equalizer und verschiedene Effekte.
Zur Grundausstattung eines Producers gehören ein Computer, ein Paar Monitorboxen (Lautsprecher), Kopfhörer, ein Midi-Controller oder ein Midi-Keyboard sowie ein Audiointerface, um die Monitorboxen anzuschliessen. Zudem benötigt man eine professionelle Producing-Software (auch Digital Audio Workstation oder DAW genannt). Jedes Programm hat seine Stärken – die Möglichkeiten sind jedoch bei den meisten Programmen sehr ähnlich. Viel entscheidender als die Software selbst ist die Art und Weise, wie man mit der jeweiligen Software arbeitet.
Unsere Producers unterrichten mit den folgenden Software-Programmen:
In der Regel nutzen DJs heute Software-Programme in Verbindung mit Plattenspielern, CD-Playern oder DJ-Controllern. Dies hat einerseits praktische Gründe, weil keine Plattenkisten mehr in den Club getragen werden müssen. Andererseits bieten die DJ-Softwares eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, um die Mixes noch individueller zu gestalten.
Je nach Musikstil, Interesse und Budget empfiehlt sich ein anderes Set-up. Fürs DJing sind 3 verschiedene Varianten möglich:
Das Mastering stellt den letzten Schritt der Musikproduktion dar. Im Unterschied zum Mixing findet die Bearbeitung des Songs nur auf einer Spur (Masterspur) statt. Diese fasst alle Spuren des Songs in einer Gruppe zusammen. Es geht hier darum, das Finetuning des Songs vorzunehmen, kleine Fehler zu beheben und mit speziellen Techniken das Maximum aus dem Song herauszuholen. Die Mastering-Kurse richten sich durch die Spezialisierung auf den letzten Produktionsschritt an Produzenten, die bereits über fortgeschrittene Kenntnisse verfügen.
Mixing ist ein zentraler Bestandteil in der Musikproduktion und hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie ein Song später klingt. Jede Spur (z.B. Drumkick, Snare, Hi-hat, Bass, Synth etc.) wird mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitet, um den Charakter, den Klang und die Präsenz zu beeinflussen. Dazu kommen u.a. «Lautstärke-Regler», Equalizer, Kompressoren, Panorama-Regler, Delays, Reverbs uvm. zum Einsatz.
Sound Design ist ein Sammelbegriff in der Musikproduktion. Hierbei geht es darum, mit Klängen zu experimentieren, Stimmungen zu erzeugen und einen eigenen Sound zu entwickeln. Häufig nutzt man dazu analoge und virtuelle Synthesizers oder auch Modular-Systeme. Auch für Film, Fernsehen oder Games ist das Thema Sound Design ein wichtiger Bestandteil. Die Produzenten entwickeln dazu passende Sounds für die unterschiedlichsten Szenen und prägen mit ihrer Klangwelt die Dramaturgie entscheidend mit.
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