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Pilatus-Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk schreibt in einer Mitteilung vom Dienstag, das Unternehmen habe fast nahtlos an das Rekordergebnis 2014 anschliessen können. Dies sei, angesichts des starken Frankens, keine Kleinigkeit und schon gar nicht eine Selbstverständlichkeit.
Pilatus konnte 2015 an seinem Hauptsitz in Stans auch neue Stellen schaffen. Der Personalbestand konnte dort um 63 auf 1788 Vollzeitstellen erhöht werden.
Das Aviatik-Unternehmen lieferte im vergangenen Jahr 121 Flugzeuge aus, 6 weniger als im Jahr zuvor. Rund die Hälfte der ausgelieferten Maschinen waren Zivilflugzeuge. Der Markt für Zivilflugzeuge entwickle sich seit der Krise 2008 zunehmend besser, schreibt Pilatus.
Der Bestellungseingang war im Steigflug und erhöhte sich von 561 Mio. Franken auf 1,367 Mrd. Franken. Dies sei eine komfortable Basis für die Zukunft, schreibt Pilatus. Der grösste Flottenauftrag stamme von der Australischen Luftwaffe, die 49 PC-21 Trainingsflugzeuge bestellt habe.
Gemessen am Umsatz sind die Trainingsflugzeuge für Pilatus wichtig. Auf diesen Geschäftsbereich entfielen 2015 etwa zwei Drittel des Umsatzes.
Pilatus geht nicht davon aus, dass 2016 so gut ausfallen werde wie 2015. Weil Flottenaufträge erst ab 2017 finanziell wirksam würden, würden Umsatz und Ertrag tiefer ausfallen. Im laufenden Jahr werde aber eine solide Basis für die folgenden Jahre gelegt.
2017 sollen auch die ersten PC-24 ausgeliefert werden. Das neue Geschäftsflugzeug von Pilatus hatte 2015 seinen Jungfernflug absolviert und befindet sich noch in der Testphase.
(SDA)