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Der historische Buchbestand der Stadtbibliothek Zofingen
Die 1693 gegründete Stadtbibliothek verfügt über eine beachtliche Sammlung historischer Bücher und Handschriften, die sich über Schenkungen und Käufe konstituiert hat.
Zur Sammlung gehört ein Handschriftenbestand mit überregionalem und lokalem Schriftgut.
Zwei exklusive Titel, der Isidorus Hispalensis und das Schachzabelbuch, sind als Digitalisate einsehbar.
Einen wichtigen Teil des Handschriftenbestandes bilden auch die rund 400 Reformatorenbriefe des 16. Jahrhunderts, welche Wolfgang Musculus und sein Sohn Abraham gesammelt hatten. Erwähnenswert sind auch die Zofinger Künstlerbücher, welche von den Zusammenkünften der Allgemeinen schweizerischen Künstlergesellschaft, die sich ab 1806 in Zofingen traf, zeugen.
Es sind aber hauptsächlich die gedruckten Werke des 15. – 19. Jahrhunderts, welche den Altbestand charakterisieren. Die enzyklopädische Sammlung umfasst rund 28’000 Einheiten: 15’000 Bände entfallen auf das 19. Jahrhundert, während rund 13’000 Bände dem 15. – 18. Jahrhundert zugeschrieben werden können.
Die Sammlung enthält viele bahnbrechende Werke in interessanten Ausgaben und gilt deshalb als europäisches Kulturgut. Der Bestand umfasst diverse Wissensgebiete wie Theologie, Geschichte, Literatur, Geografie, Botanik oder Rechtswissenschaften.
Einen umfassenden Überblick bietet das Handbuch der Historischen Buchbestände in der Schweiz (2011).