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Claude-Alain Chevalley
Raps als Untersaat
Martin Hertach ist Leiter der Abteilung Landwirtschaft der Freiburger Strafanstalt FRSA Bellechasse. Er erzählt uns von der Entstehung des Geländes nach der ersten Juragewässerkorrektion, die das Niveau der drei Seen (Biel, Murten, Neuenburg) um 2 Meter absenkte und 400 km2 Land freigab, das der Staat erworben hatte, um ein Strafgefangenenlager einzurichten. Das ehemalige Sumpfgebiet und die Zunahme der Überschwemmungen erschweren die Ausübung der Landwirtschaft. Er beschreibt im Einzelnen, welche Lösungen es gibt, um sie zu vermeiden, und welche Massnahmen wirksam sind.
Claude-Alain Chevalley ist verantwortlich für den Pflanzenanbau der Freiburger Strafanstalt (FRSA) am Standort Bellechasse. Im Rahmen seiner Tätigkeit baut er insbesondere Raps vom Typ HOLL an. Diese Sorte ist speziell für hohe Temperaturen entwickelt und eignet sich daher gut im Kontext der globalen Erwärmung. Darüber hinaus hat es den Vorteil, praktisch bio zu sein, da kaum Chemikalien nötig sind. Zu diesem Zweck funktioniert die Anbautechnik wie folgt: Raps wird als Untersaat gepflanzt. Der Keimling ist eine junge Pflanze, die aus der Keimung der Samen resultiert, und die Untersaat wird unterhalb der Hauptkultur etabliert. Wir säen dann Pflanzen, die im Winter gefrieren, den Boden bedecken und das Wachstum von Unkraut verhindern. Diese frieren ein, sterben ab und weichen Raps, ohne dass Chemikalien verwendet werden müssen.