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In unmittelbarer Nachbarschaft zum Bestandsgebäude des Kantonsspitals Baden soll ein Neubau projektiert werden, in dem effizient alle wichtigen Funktionen und Aufgaben gebündelt sind. Das Konzept soll einen volumetrisch modularen Charakter aufweisen, damit zukünftig flexible Erweiterungen möglich sind.
Der Entwurf des Ersatzneubaus der ARGE Rapp Architekten AG / Butscher Architekten AG trennt die unterschiedlichen Flexibilitätsanforderungen und Lebenszyklen konsequent in hoch- und niedriginstallierte Gebäude.
In den freistehenden Sockelbauten sind sämtliche hochinstallierten Spitalbereiche untergebracht. Der nördliche Sockelbau mit dem darüber liegenden Bettenhaus beinhaltet die niedrig installierten Bereiche, welche aus der Lebenszyklusbetrachtung geringere bauliche Anpassungen erfordern.
Ein kammartiger Flachbau bindet das bestehende Volumen «Kubus» des Spitals selbstverständlich in die Gesamtkomposition mit ein und verzahnt sich mit der Landschaft im Westen. Während sich der Flachbau in das Terrain einfügt und mit den gewachsenen Geländebewegungen spielt, tritt das Bettenhaus selbstbewusst in Erscheinung und markiert den Standort des neuen Kantonspitals Baden.
Durch die klare Rhythmisierung der Gebäude und die Ausformulierung eines zentralen Vorplatzes entsteht eine logische Ordnung von Gebäudevolumen, Plätzen, Verkehrsachsen und Landschaftsräumen. Das über einen grösseren Zeitraum frei bleibende Gelände in der Mitte der Waldlichtung weist hohe räumliche Qualität auf und schafft für die Weiterentwicklung des Kantonsspitals Baden in der Zukunft viel Spielraum.
Die ARGE Rapp Architekten AG / Butscher Architekten AG ging als eines von 5 Teams für die Bearbeitung des Studienauftrags aus der Präqualifikation hervor.
84‘000 m²
Geschossfläche