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- Die 4x100-m-Staffel der Frauen verpasst den grossen Coup im Final.
- Die 4x400-m-Staffel verpasst mit dem 12. Gesamtrang den Finaleinzug.
Final 4x100 m Frauen: Viel riskiert, nichts gewonnen
Natacha Kouni, Salomé Kora, Géraldine Frey und Melissa Gutschmidt haben im Final keinen weiteren Exploit geschafft. Das Schweizer Quartett wurde mit einer Zeit von 43,24 Sekunden gestoppt (Platz 7), nachträglich aber disqualifiziert. Der Wechsel von Startläuferin Kouni zu Kora erfolgte nicht in der Zone, danach war nichts mehr auszurichten. Bei der 4. Final-Teilnahme in Folge musste die Sprint-Staffel auf Mujinga Kambundji (Verzicht wegen einer Entzündung der Plantarfaszie) und Ajla Del Ponte (Oberschenkelverletzung) verzichten. Im Vorlauf hatte das Quartett eine Saisonbestleistung hingelegt (42,64).
Gold sicherten sich mit WM-Rekord (41,03 Sekunden) die USA mit 100-m-Weltmeisterin Sha'Carri Richardson. Bei den Männern hatten bereits Noah Lyles und Co. triumphiert. Silber ging an Jamaika (41,21) mit Shelly-Ann Fraser-Pryce und Shericka Jackson. Bronze sicherte sich Grossbritannien (41,97).
Vorlauf 4x400 m Frauen: Schweiz ohne Exploit
Zuvor hatte die 4x400-m-Staffel den Finaleinzug erwartungsgemäss verpasst. In 3:29,07 Minuten liefen Giulia Senn, Julia Niederberger, Rachel Pellaud und Catia Gubelmann aber Saisonbestzeit. Das neuformierte Quartett (nur Niederberger war in Eugene 2022 am Start) liess mit dieser Leistung jedenfalls aufhorchen.