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Das Kindesverhältnis entsteht zwischen dem Kind und der Mutter mit der Geburt (Art. 252 ZGB).
Ist die Mutter im Zeitpunkt der Geburt mit einem Mann (Ehemann) verheiratet, so gilt dieser als Vater des Kindes (Art. 255 ZGB). Die Vermutung gilt auch wenn das Kind innert 300 Tagen nach dem Tod des Ehemannes geboren wird. Die gesetzliche Vermutung der Vaterschaft des Ehemannes kann vom Ehemann (innert eines Jahres seit Geburt od. Kenntnis, dass er nicht der Vater ist) oder vom Kind beim Gericht angefochten werden (Art. 256 ff. ZGB).
Ist die Mutter im Zeitpunkt der Geburt mit einer Frau (Ehefrau) verheiratet und wurde das Kind in der Schweiz nach den Bestimmungen des Fortpflanzungsmedizingesetz gezeugt, so gilt die Ehefrau der Mutter als der andere Elternteil (Art. 255a ZGB).
Besteht das Kindesverhältnis nur zur Mutter, so kann der biologische Vater das Kind mittels Erklärung vor dem Zivilstandsbeamten oder durch Testament oder vor dem Gericht anerkennen (Art. 260 ZGB).
Mutter und Kind können auch beim Gericht eine Klage auf Feststellung des Kindesverhältnisses zwischen dem Kind und dem Vater einreichen, wenn der Vater sich weigert, das Kind zu anerkennen (Art. 261 ZGB).
Ausserdem entsteht das Kindesverhältnis durch Adoption (Art. 264 ff. ZGB).