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Auch in diesem Fall geht es um angebliche Patentverletzungen, wie die auf Verschlüsselungssoftware spezialisierte Firma am Dienstag mitteilte. Mit dem Schritt antwortet Kudelski auf eine Klage, die Yahoo im Januar zur Klärung der Patentfrage eingereicht hatte.
Konkret wirft Kudelksi Yahoo vor, mit seinen Anwendungen für Internetfernsehen (Yahoo Smart TV, Yahoo Connected TV, Yahoo TV), Streaming (Yahoo Screen), Werbung (Yahoo interactive video advertisements) und Onlinewetten (Yahoo fantasy gaming) Patente verletzt zu haben, die der amerikanischen Kudelski-Tochter OpenTV gehören.
Sieg gegen Apple
Mitte März erst hatte das Landgericht Düsseldorf Kudelski in einem vergleichbaren Streitfall mit dem IT-Giganten Apple Recht gegeben. Demnach verstösst Apple mit einigen seiner populären Anwendungen gegen Patente des Schweizer Unternehmens.
Betroffen sind etwa der Musikdienst iTunes, die Videosoftware Quicktime sowie die Fernsehanwendung Apple-TV. Gemäss dem Urteil darf Apple die Angebote in Deutschland nicht mehr verkaufen. Welche Konsequenzen Apple aus dem Urteil zieht und ob der Konzern in Berufung geht, ist nach wie vor offen.
Kudelski hat seit 2012 eine ganze Reihe von Patentprozessen gegen mehrere grosse Technologiekonzerne angestossen, darunter Google, Cisco Systems, Verizon und Netflix. Mit Netflix einigte sich Kudelski im vergangenen Jahr. Die beiden Unternehmen arbeiten seither zusammen. Die Kooperation beinhaltet die Integration der NAGRA-Sicherheitssoftware anyCast sowie andere OpenTV-Produkte von Kudelski in die Netflix-Dienstleistungen.
(SDA)