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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00596 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 1. Februar 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertret en durch lic. iur. Y.___ Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1980, ist Mutter zweier Kinder (geboren 2006 und 2009). Am 1 6. Januar 2012 meldete sie sich wegen rezidivierenden depres siven Störungen bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7 /2 Ziff. 6.2, Ziff. 11). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Aus zug aus dem individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug; Urk. 7 /1; Urk. 7 /6) sowie Arztberichte (Urk. 7 /7; Urk. 7 /8/1-16) ein und führte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt ( Haus haltabklärung ; Urk. 7 /13) durch. Ebenso wurde eine Abklärung betreffend Hilflosigkeit veranlasst (Urk. 7 /18). Nach Erlass des Vorbescheids (Urk. 7 /19) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 8. August 2013 einen Anspruch der Versicherten auf Hilflosenentschädi gung (Urk. 7 /36). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7 /17; Urk. 7 /29; Urk. 7 /31) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 6. Juni 2013 auch ei nen Renten-anspruch der Versicherten (Urk. 7/35 ). Die dagegen am 2 6. September 2013 erho bene Beschwerde ( Urk. 7/39/3-11) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 1 0. Februar 2014 in dem Sinne gut, als es die Verfügung aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Prozess Nr. IV.2013.00872; Urk. 7/42). 1.2 In der Folge holte die IV-Stelle ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein, welches am 2 8. Oktober 2014 erstattet wurde ( Urk. 7/52), und veranlasste eine erneute Haushaltabklärung (Bericht vom 4. März 2015; Urk. 7/55). Nach durchgeführ tem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/58-62) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 7. April 2015 erneut einen Rentenanspruch der Versicherten ( Urk. 7/65 = Urk. 2). 2. Am 2 9. Mai 2015 erhob die Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 7. April 2015 ( Urk. 2) und bea ntrag te deren Aufhebung und die Zusprache der gesetzlichen Leis t ungen, eventuell die Rückweisung der Sache zur neuen Beur teilung ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2. Juli 2015 ( Urk. 6) bean tragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwer deführerin am 1 0. November 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen damit, dass bei einer Qualifikation von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushalttätigkeit ein Invaliditätsgrad von 30 % resultiere : Aus ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführerin jede T ätigkeit zu 50 % zumut bar. Auch i m Haushalt sei sie zu 50 % eingeschränkt. Für einen behinderungs bedingten Abzug vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % bestehe kein Anlass (S. 2 f.). In ihrer Beschwerdeantwort ( Urk. 6) machte die Beschwerdegegnerin geltend, der psychiatrische Gutachter Dr. Z.___ habe lediglich noch ein leichtes depres sives Restsyndrom im Sinne einer rezidivierenden depressiven Störung, gegen wärtig leichte Episode, und eine im Intervall zusätzlich bes tehende Dysthymie diagnostiziert. Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin betrage gemäss Dr. Z.___ 50 %. Es liege jedoch keine erhebliche Störung mit Krankheitswert vor, weshalb von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen sei. Die ange foch tene Verfügung sei somit im Ergebnis korrekt, wenn auch falsch begründet (S. 1-2). 2.2 Dazu hielt die Beschwerdeführerin fest, sie sei gemäss Dr. Z.___ im Erwerbs bereich maximal zu 50 % arbeitsfähig. Das Gutachten enthalte kein Belastungs profil, und Dr. Z.___ habe weder invaliditätsfremde Gründe noch einen leidens bedingten Abzug berücksichtigt. Weiter beschreibe Dr. Z.___, dass sie nebst der chronischen Depression auch an dissoziativ anmutenden Symptomen leide, welche zu chronischer Erschöpfung und Rückzug führten ( Urk. 1 S 6). Die Tätigkeit der Haushaltführung und diejenige der bisherigen Erwerbstätigkeit als Reinigungsfrau seien deckungsgleich. Gemäss Haushaltabklärung übernehme der Ehemann die meisten Haushalttätigkeiten, w es halb nicht davon auszugehen sei, dass sie 3.5 Stunden am Stück als Reinigungsfrau arbeiten könne. Folglich müsse im Erwerbsbereich ein Leidensabzug in Höhe von 25 % gewährt werden, was zu einem Invaliditätsgrad von 40 % führe. Die Beschwerdegegnerin habe weder ein Belastungsprofil noch ein rechtskonformes Invalideneinkommen ermittelt (S. 7 f.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. Nachdem das Rückweisungsurteil einzig zur Abklärung der Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin im Erwerbsbereich erfolgte (vgl. E. 5.4 des Urteils; Urk. 7/42) und g emäss § 26 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungs gericht ( GSVGer ) nach einer Rückweisung dem neuen Entscheid jene rechtliche Beurteilung zu Grunde zu legen ist, mit der die Rückweisung begründet wurde, ist weiterhin von einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführe rin von 50 % im Haushaltbereich beziehungsweise von der im damaligen Haushaltbericht ( Urk. 7/13) ermittelten Einschränkung von 54.64 % auszugehen (vgl. E. 5.3 des Urteils vom 1 0. Februar 2014). Dass nach erneuter Abklärung durch die Beschwerdegegnerin, welche im Übrigen wiederum eine Einschränkung von 50 % im Haushaltbereich ergab ( vgl. Urk. 7/55/ 7 Ziff. 7), ab August 2013 von einem Anteil de r Haushalttätigkeit von 60 % (vgl. Urk. 7/55/3 Ziff. 2.6) auszu gehen ist, ist dabei unerheblich. 3. 3.1 Da die dem Rückweisungsurteil vom 1 0. Februar 2014 zugrunde liegenden Arzt berichte hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Erwerbs bereich als nicht genügend aussagekräftig beurteilt wurden (vgl. E. 5.4 des genannten Urteils), ist auf diese Berichte nicht weiter einzugehen. Es ist somit anhand der im Nachgang zu diesem Urteil ergangenen Berichte zu prüfen, wie es s ich mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführer in im Erwerbsbereich ver hält. 3.2 Die Ärztinnen der A.___ diagnostizier ten mit Bericht vom 7. Mai 2014 ( Urk. 7/46) eine seit 2003 bestehende rezidi vierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4; Ziff. 1.1.). Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit im Erwerbs bereich. Für die Tätigkeit im Haushalt bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 1). Es zeige sich eine Vollremission der depressiven Symptomatik. Unter der medika mentösen Behandlung sei eine deutliche Stimmungsaufhellung eingetreten mit Antriebssteigerung und zunehmender Verbesserung der Schlafqualität. Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie ihrer alltäglichen Verpflichtung als Haus frau und Mutter vollumfänglich nachgehen könne und keine Unterstützung durch die Familienbegleitung mehr benötige (S. 2). Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich seit der letzten Berichterstattung deutlich ver bessert. Hinsichtlich der beruflichen Perspektive könne sich die Versicherte eine Anstellung als Reinigungskraft vorstellen, sofern sich dies mit ihren Verpflich tungen als Hausfrau und Mutter vereinbaren lasse. Insgesamt sei aufgrund des guten Ansprechens auf die antidepressive Medikation und der zunehmenden Stabilisierung von einem günstigen Verlauf auszugehen (S. 3). Mit einer Wie deraufnahme der beruflichen Tätigkeit könne gegenwärtig zu maximal 50 % gerechnet werden, das Pensum sei sukzessive zu steigern (S. 5). Anpassungs fähigkeit und Belastbarkeit seien leicht, Konzentrations- und Auffassungsver mögen seien nicht eingeschränkt (S. 6). 3.3 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutachten am 2 8. Oktober 2014 nach Berücksichtigung der Akten und Vor nahme eigener Untersuchungen ( Urk. 7/52). Er stellte folgende Diagnosen (S. 12): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Epi sode (ICD-10 F33.0) - im Intervall zusätzlich bestehende Dysthymie (ICD-10 F34.1) im Sinne einer double depression nach Traumatisierung durch Tod des ersten Sohnes 2003 (differentialdiagnostisch Elemente einer subsyndromalen posttraumatischen Belastungsstörung mit Dissoziation, Somatisierung und chronischer Erschöpfung) Dr. Z.___ hielt fest, dass die Beschwerdeführerin beim Berichten über den Tod ihres ersten Kindes im Alter von einem Monat im Jahr 2003 deutlich niederge schlagen sei. Bei detailliertem Nachfragen nach den Umständen antworte sie, diese vergessen zu haben. Inwieweit eine dissoziative Komponente bestehe, lasse sich nicht beantworten. Eigentliche flashbacks bezüglich des Ereignisses wür den nicht berichtet. Die Beschwerdeführerin erwähne jedoch, dass sie der Tod des ersten Kindes immer wieder beschäftige und sie morgens jeweils nie der geschlagen sei. Sie könne die Antriebsverminderung jedoch überwinden und brin ge regelmässig ihre Tochter zum Kindergarten. Als Hauptbeschwerden schildere sie eine chronische Erschöpfung, Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Am Schluss der gut zweistündigen Untersuchung sei sie deutlich erschöpft, und Aufmerksamkeit und Konzentration liessen leicht nach. Im Verlauf beschreibe sie, dass die Zusatzmedikation mit dem Antidepressivum Remeron nach Auf hellung der Stimmung bis Mai 2014 vorübergehend abgesetzt worden sei, jedoch seit zwei Wochen erneut eingesetzt werde (S. 9). Anlässlich der Untersuchung habe noch ein leichtes depressives Restsyndrom vorgelegen. Sowohl von der Explorandin wie auch in den Akten würden auch in den Intervallen zumindest phasenweise bestehende emotionale Instabilitäten und eine leichte depressive Restsymptomatik im Sinne einer Dysthymie beschrie ben. Die Diagnose einer double depression (rezidivierende depressive Störung mit bis zu schwergradigen Phasen und im Intervall weiter bestehende Dysthymie ) sei zu bestätigen. Es bestünden weiter Hinweise auf eine gewisse Selbstlimitierung, die möglicherweise vom Ehemann unterstützt werde; die Beschwerdeführerin erledige nur etwa 20 % der Haushaltarbeiten selbst und defini ere sich selbst als krank und nur sehr eingeschränkt arbeitsfähig. Bei Tätigkeiten, für die die Explorandin hoch motiviert sei (Begleiten der Tochter zum Kindergarten, zweimal wöchentlicher Besuch des Deutschkurses mit gemein samen Mittagessen) schienen die Müdigkeit und Antriebsverminderung zumindest punktuell überwindbar zu sein. Unter Abstraktion von invaliditäts frem den Faktoren wie eingeschränkte Sprachkenntnisse, fehlende Ausbildung, bezüglich ausserhäuslicher Tätigkeit Selbstdefinition als vollständig arbeitsun fähig, sei die Explorandin im Haushalt wie auch für ähnliche Tätigkeiten in der freien Wirtschaft im Längsverlauf schätzungsweise zu 50 % eingeschränkt (S. 11 f.). Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei im Verlauf stark fluktuierend gewesen. Während der schweren depressiven Episoden mit jeweils erfolgten psychi atrischen Hospitalisationen habe für jede Tätigkeit eine vollständige Arbeitsun fähigkeit bestanden. Im Intervall werde phasenweise eine vollständige Aufhellung des depressiven Syndroms berichtet. Die Beurteilung der A.___ -Ärztinnen, wonach im Mai 2014 keine Einschränkung im Haushalt und für die ausserhäusliche Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % bestanden habe, sei nachvollziehbar. Unter Berücksichtigung sämtlicher Krankheitskomponenten und unter Abstraktion von invaliditätsfremden psychosozialen Faktoren sei the oretisch durchschnittlich von einer 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sowohl im Haushalt wie ausserhäuslich auszugehen. Zwischen der zweiten und dritten Hospitalisation (2006-2009) werde eine stabile Phase beschrieben. Es sei davon auszugehen, dass das aktuelle Zustandsbild mit den erwähnten Fluktua tionen (erneute Hospitalisation 2009) seit etwa 2009 bestand en habe. Die Anmeldung bei der Invalidenversicherung sei 2012 erfolgt. Anlässlich der damaligen Haushaltabklärung sei eine Einschränkung im Haushalt von gut 54 % ermittelt worden. Im Verlauf sei es eher zu einer Verbesserung gekommen, wie der A.___ -Bericht vom Mai 2014 gezeigt habe. Die Beschwerdeführerin berichte auch, dass sie nicht mehr auf die Unterstützung der Familienhilfe angewiesen sei. Die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit könne nur annähe rungsweise eingeschätzt werden (S. 12). Die rezidivierende depressive Störung werde adäquat sozialpsychiatrisch und medikamentös behandelt. Im Verlauf sei es immer wieder zu Remissionen der rezidivierenden depressiven Störung (bei weiter bestehender Dysthymie im Intervall) gekommen. Angesichts der intensivierten medikamentösen Behand lung sei davon auszugehen, dass wieder eine weitgehende Remission der rezidi vierenden depressiven Störung erreicht werden könne (S. 13 oben). Inwieweit die Einschränkung langfristig dauerhaft sein werde, bleibe abzuwar ten. Durchschnittlich sei im Rückblick seit 2009 von einer schätzungsweisen Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. Einfache, dem Ausbildungsstand der Explorandin angepasste Tätigkeiten ohne sprachliche Anforderungen seien medizinisch-theoretisch rein aufgrund des psychopathologischen Befundes zu 50 % zumutbar. Aufgrund der Selbstdefinition der Explorandin als weitest gehend arbeitsunfähig sei eine externe Tätigkeit jedoch kaum umsetzbar (S. 13 unten f.). Die effektive Leistungsfähigkeit im eigenen Haushalt könne nur annähe rungs weise eingeschätzt werden. Die behandelnde Hausärztin sei von einer fluktuie renden vollen bis 50%igen, die behandelnde Psychiaterin von keiner wesentli chen Einschränkung ausgegangen. Zwischenzeitlich sei es im Verlauf seit 2012 eher zu einer leichten Verbesserung gekommen. Allenfalls müsse zur genaueren Einschätzung der aktuellen Einschränkung bei der Haushaltführung erneut eine Abklärung vor Ort erfolgen (S. 15). 3.4 Eine erneute Abklärung im Haushalt im Februar 2015 ergab ab August 2013 eine Qualifikation von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushaltbereich und in letzte rem eine Einschränkung von 50 % (Bericht vom 4. März 2015; Urk. 7/55). 3.5 Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 9. Dezember 2014 ( Urk. 7/57/4) fest, dass kein positives Belastungsprofil formuliert werden könne. In Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Reinigerin und im Haushalt bestehe eine verminderte psychophysische Belastbarkeit, Müdigkeit und Antriebsminderung, welche sich in sämtlichen in Frage kommenden Tätigkeiten und Aufgabenberei chen auswirkten. Es bestehe im Erwerbs- und im Aufgabenbereich eine Arbeits unfähigkeit von 50 %. Im Feststellungsblatt für den Beschluss der Beschwerdegegnerin wurde weiter festgehalten, dass die Depression chronifiziert sei, und es sich um ein eigen ständiges psychisches Leiden handle, weshalb die Arbeitsunfähigkeit nicht überwindbar sei (vgl. Urk. 7/57/5). 4. 4.1 Die behandelnden Ärztinnen der A.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 7. Mai 2014 (vorstehend E. 3.2) eine seit 2003 bestehende, gegenwärtig remit tierte depressive Störung und beschrieben zu diesem Zeitpunkt eine Vollremis sion der depressiven Symptomatik. Sie hielten fest, dass unter der medikamen tösen Behandlung eine deutliche Besserung eingetreten sei. Die Ärztinnen rech neten mit einer Wiederaufnahme der ausserhäuslichen Tätigkeit zu 50 %. Sie bestätigten damit sowohl die gute Therapierbarkeit der Erkrankung wie auch die konsequente und adäquate Behandlung. Dies stellte auch Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 2 8. Oktober 2014 (vorstehend E. 7/52) fest. Nach Konsultation von Dr. C.___, einer der behandelnden Therapeutinnen, bestätigte diese, dass es in den letzten zwei Jahren zu keinen ausgeprägten depressiven Phasen mehr gekommen und die rezidivierende depressive Störung seit zwei Jahren remittiert sei (vgl. S. 5 des Gutachtens). In Übereinstimmung mit dieser Einschätzung diagnostizierte Dr. Z.___ gegen wärtig nur noch eine leichte Ausprägung der rezidivierenden depressiven Stö rung. Die zusätzlich gestellte Diagnose einer im Intervall bestehenden Dys thy mie im Sinne einer double depression entspricht dem im bisherigen Verlauf dokumentierten Umstand, dass die Erkrankung der Beschwerdeführerin stark fluktuierte. So wechselten sich bislang Phasen einer vollständigen Arbeitsun fähigkeit, wie sie in Zeiten der schweren Ausprägung der depressiven Episoden mit psychiatrischen Hospitalisationen bestand, mit Phasen wie der im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung bestehenden maximal leichten depressiven Episode ohne wesentliche Arbeitsunfähigkeit ab. Dem trug Dr. Z.___ mittels der Ein schätzung einer durchschnittlichen Arbeit sunfähigkeit von 50 % Rechnung, was zu überzeugen vermag. Dr. Z.___ berücksichtigte sämtliche Akten, führte eigene Untersuchungen durch und begründete seine Beurteilung in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise, so dass seine Expertise den praxisgemässen Anfor derungen (vgl. vorstehend E. 1.4 ) genügt. Dementsprechend ging auch RAD-Arzt Dr. B.___ davon aus, dass auf das Gutachten abzustellen sei (vgl. vorstehend E. 3.5). Dr. Z.___ wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin bei Tätigkeiten, für die sie hoch motiviert sei, die Müdigkeit und Antriebsvermin derung zumindest punktuell überwinden könne. Dies spricht für eine objektiv bestehende Überwindbarkeit im Sinne der Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 1.2 ), ändert aber nichts an der medizinischen, für rezidivierende depressive Störungen typischen Situation des schwankenden Krankheitsverlaufes mit untersch iedlicher Ausprägung der Arbeitsunfähigkeit. Dr. Z.___ nahm seine Einschätzung zudem unter Ausschluss der psychosozialen Fakturen und unter Berücksichtigung und Bestätigung des Umstands vor, dass die Beschwerdefüh rerin die therapeutischen Möglichkeiten nach Lage der Akten und ihren sprach lichen Möglichkeiten entsprechend konsequent ausschöpft. Verbleibt gemäss nachvollziehbarer ärztlicher Einschätzung trotz Therapie eine Arbeitsunfähig keit, so hat dieser Gesundheitsschaden entgegen der Ansicht der Beschwerde gegnerin grundsätzlich invalidisierende Wirkung. 4.2 Somit ist von einer Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich in Höhe von 50 % (bezogen auf ein volles Pensum ; vgl. S. 11 oben des Gutach tens) auszugehen. Im Si n ne eines Belastungsprofils hielt Dr. Z.___ fest, dass der Beschwerdeführerin einfache, ihrem Ausbildungsstand angepasste Tätigkei ten ohne sprachliche Anforderungen zumutbar seien (S. 14 oben des Gutach tens). Da eine Tätigkeit wie die bisher ausgeübte Reinigungstätigkeit diesen Anforderungen entspricht und zudem auch stundenweise ausgeführt werden kann, erscheinen weitere Angaben zum Belastungsprofil nicht als notwendig. 5. 5.1 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungs vergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addie rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9). 5.2 Die Beschwerdegegnerin ermittelte zunächst eine Qualifikation der Beschwerde fü hrerin von 30 % Erwerbs- und 70 % Haushaltbereich und ab August 2013 aufgrund des Alters der Kinder, welches ein höheres Erwerbspensum erlauben würde, eine Aufteilung von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushaltsbereich (vgl. Urk. 2). Dies ist unbestritten und nicht zu beanstanden. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % im Erwerbsbereich und einem hypotheti schen Pensum von 30 oder 40 % ergibt sich für diesen Anteil keine Beeinträch tigung, mithin ein Teil-Invaliditätsgrad von 0. Ein Einkommensvergleich erüb rigt sich, womit auch die Prüfung eines behinderungsbedingten Abzugs vom Tabellenlohn entfällt. 5.3 Im Haushaltbereich ist von einer Einschränkung von 54.64 % auszugehen (vgl. vorstehend E. 2.3). Somit beträgt der Teil-Invaliditätsgrad in diesem Bereich 38.24 % (bei einem Anteil von 70 % ) beziehungsweise 32.78 % (bei einem Anteil von 60 % ). Bei einem Teil-Invaliditätsgrad von 0 im Erwerbsbereich ergibt sich somit ein Gesamt- Invaliditätsgrad von jedenfalls unter 40 %, wes halb ein Rentenanspruch der Beschwerdeführerin zu verneinen ist. Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. 6.1 Die Beschwerdeführerin hat innert mehrfach erstreckter Frist keine Belege zur Substantiierung ihres Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S 8) eingereicht. Es ist deshalb androhungsgemäss (vgl. Ur. 4) davon auszugehen, dass keine Bedürftigkeit besteht, weshalb ihr Gesuch abgewiesen wird. 6.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst: Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlich en Rechtspflege wird abgewiesen, u nd erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00596 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 1. Februar 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertret en durch lic. iur. Y.___ Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1980, ist Mutter zweier Kinder (geboren 2006 und 2009). Am 1 6. Januar 2012 meldete sie sich wegen rezidivierenden depres siven Störungen bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7 /2 Ziff. 6.2, Ziff. 11). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Aus zug aus dem individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug; Urk. 7 /1; Urk. 7 /6) sowie Arztberichte (Urk. 7 /7; Urk. 7 /8/1-16) ein und führte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt ( Haus haltabklärung ; Urk. 7 /13) durch. Ebenso wurde eine Abklärung betreffend Hilflosigkeit veranlasst (Urk. 7 /18). Nach Erlass des Vorbescheids (Urk. 7 /19) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 8. August 2013 einen Anspruch der Versicherten auf Hilflosenentschädi gung (Urk. 7 /36). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7 /17; Urk. 7 /29; Urk. 7 /31) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 6. Juni 2013 auch ei nen Renten-anspruch der Versicherten (Urk. 7/35 ). Die dagegen am 2 6. September 2013 erho bene Beschwerde ( Urk. 7/39/3-11) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 1 0. Februar 2014 in dem Sinne gut, als es die Verfügung aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Prozess Nr. IV.2013.00872; Urk. 7/42). 1.2 In der Folge holte die IV-Stelle ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein, welches am 2 8. Oktober 2014 erstattet wurde ( Urk. 7/52), und veranlasste eine erneute Haushaltabklärung (Bericht vom 4. März 2015; Urk. 7/55). Nach durchgeführ tem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/58-62) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 7. April 2015 erneut einen Rentenanspruch der Versicherten ( Urk. 7/65 = Urk. 2). 2. Am 2 9. Mai 2015 erhob die Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 7. April 2015 ( Urk. 2) und bea ntrag te deren Aufhebung und die Zusprache der gesetzlichen Leis t ungen, eventuell die Rückweisung der Sache zur neuen Beur teilung ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2. Juli 2015 ( Urk. 6) bean tragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwer deführerin am 1 0. November 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen damit, dass bei einer Qualifikation von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushalttätigkeit ein Invaliditätsgrad von 30 % resultiere : Aus ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführerin jede T ätigkeit zu 50 % zumut bar. Auch i m Haushalt sei sie zu 50 % eingeschränkt. Für einen behinderungs bedingten Abzug vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % bestehe kein Anlass (S. 2 f.). In ihrer Beschwerdeantwort ( Urk. 6) machte die Beschwerdegegnerin geltend, der psychiatrische Gutachter Dr. Z.___ habe lediglich noch ein leichtes depres sives Restsyndrom im Sinne einer rezidivierenden depressiven Störung, gegen wärtig leichte Episode, und eine im Intervall zusätzlich bes tehende Dysthymie diagnostiziert. Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin betrage gemäss Dr. Z.___ 50 %. Es liege jedoch keine erhebliche Störung mit Krankheitswert vor, weshalb von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen sei. Die ange foch tene Verfügung sei somit im Ergebnis korrekt, wenn auch falsch begründet (S. 1-2). 2.2 Dazu hielt die Beschwerdeführerin fest, sie sei gemäss Dr. Z.___ im Erwerbs bereich maximal zu 50 % arbeitsfähig. Das Gutachten enthalte kein Belastungs profil, und Dr. Z.___ habe weder invaliditätsfremde Gründe noch einen leidens bedingten Abzug berücksichtigt. Weiter beschreibe Dr. Z.___, dass sie nebst der chronischen Depression auch an dissoziativ anmutenden Symptomen leide, welche zu chronischer Erschöpfung und Rückzug führten ( Urk. 1 S 6). Die Tätigkeit der Haushaltführung und diejenige der bisherigen Erwerbstätigkeit als Reinigungsfrau seien deckungsgleich. Gemäss Haushaltabklärung übernehme der Ehemann die meisten Haushalttätigkeiten, w es halb nicht davon auszugehen sei, dass sie 3.5 Stunden am Stück als Reinigungsfrau arbeiten könne. Folglich müsse im Erwerbsbereich ein Leidensabzug in Höhe von 25 % gewährt werden, was zu einem Invaliditätsgrad von 40 % führe. Die Beschwerdegegnerin habe weder ein Belastungsprofil noch ein rechtskonformes Invalideneinkommen ermittelt (S. 7 f.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. Nachdem das Rückweisungsurteil einzig zur Abklärung der Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin im Erwerbsbereich erfolgte (vgl. E. 5.4 des Urteils; Urk. 7/42) und g emäss § 26 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungs gericht ( GSVGer ) nach einer Rückweisung dem neuen Entscheid jene rechtliche Beurteilung zu Grunde zu legen ist, mit der die Rückweisung begründet wurde, ist weiterhin von einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführe rin von 50 % im Haushaltbereich beziehungsweise von der im damaligen Haushaltbericht ( Urk. 7/13) ermittelten Einschränkung von 54.64 % auszugehen (vgl. E. 5.3 des Urteils vom 1 0. Februar 2014). Dass nach erneuter Abklärung durch die Beschwerdegegnerin, welche im Übrigen wiederum eine Einschränkung von 50 % im Haushaltbereich ergab ( vgl. Urk. 7/55/ 7 Ziff. 7), ab August 2013 von einem Anteil de r Haushalttätigkeit von 60 % (vgl. Urk. 7/55/3 Ziff. 2.6) auszu gehen ist, ist dabei unerheblich. 3. 3.1 Da die dem Rückweisungsurteil vom 1 0. Februar 2014 zugrunde liegenden Arzt berichte hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Erwerbs bereich als nicht genügend aussagekräftig beurteilt wurden (vgl. E. 5.4 des genannten Urteils), ist auf diese Berichte nicht weiter einzugehen. Es ist somit anhand der im Nachgang zu diesem Urteil ergangenen Berichte zu prüfen, wie es s ich mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführer in im Erwerbsbereich ver hält. 3.2 Die Ärztinnen der A.___ diagnostizier ten mit Bericht vom 7. Mai 2014 ( Urk. 7/46) eine seit 2003 bestehende rezidi vierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4; Ziff. 1.1.). Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit im Erwerbs bereich. Für die Tätigkeit im Haushalt bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 1). Es zeige sich eine Vollremission der depressiven Symptomatik. Unter der medika mentösen Behandlung sei eine deutliche Stimmungsaufhellung eingetreten mit Antriebssteigerung und zunehmender Verbesserung der Schlafqualität. Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie ihrer alltäglichen Verpflichtung als Haus frau und Mutter vollumfänglich nachgehen könne und keine Unterstützung durch die Familienbegleitung mehr benötige (S. 2). Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich seit der letzten Berichterstattung deutlich ver bessert. Hinsichtlich der beruflichen Perspektive könne sich die Versicherte eine Anstellung als Reinigungskraft vorstellen, sofern sich dies mit ihren Verpflich tungen als Hausfrau und Mutter vereinbaren lasse. Insgesamt sei aufgrund des guten Ansprechens auf die antidepressive Medikation und der zunehmenden Stabilisierung von einem günstigen Verlauf auszugehen (S. 3). Mit einer Wie deraufnahme der beruflichen Tätigkeit könne gegenwärtig zu maximal 50 % gerechnet werden, das Pensum sei sukzessive zu steigern (S. 5). Anpassungs fähigkeit und Belastbarkeit seien leicht, Konzentrations- und Auffassungsver mögen seien nicht eingeschränkt (S. 6). 3.3 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutachten am 2 8. Oktober 2014 nach Berücksichtigung der Akten und Vor nahme eigener Untersuchungen ( Urk. 7/52). Er stellte folgende Diagnosen (S. 12): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Epi sode (ICD-10 F33.0) - im Intervall zusätzlich bestehende Dysthymie (ICD-10 F34.1) im Sinne einer double depression nach Traumatisierung durch Tod des ersten Sohnes 2003 (differentialdiagnostisch Elemente einer subsyndromalen posttraumatischen Belastungsstörung mit Dissoziation, Somatisierung und chronischer Erschöpfung) Dr. Z.___ hielt fest, dass die Beschwerdeführerin beim Berichten über den Tod ihres ersten Kindes im Alter von einem Monat im Jahr 2003 deutlich niederge schlagen sei. Bei detailliertem Nachfragen nach den Umständen antworte sie, diese vergessen zu haben. Inwieweit eine dissoziative Komponente bestehe, lasse sich nicht beantworten. Eigentliche flashbacks bezüglich des Ereignisses wür den nicht berichtet. Die Beschwerdeführerin erwähne jedoch, dass sie der Tod des ersten Kindes immer wieder beschäftige und sie morgens jeweils nie der geschlagen sei. Sie könne die Antriebsverminderung jedoch überwinden und brin ge regelmässig ihre Tochter zum Kindergarten. Als Hauptbeschwerden schildere sie eine chronische Erschöpfung, Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Am Schluss der gut zweistündigen Untersuchung sei sie deutlich erschöpft, und Aufmerksamkeit und Konzentration liessen leicht nach. Im Verlauf beschreibe sie, dass die Zusatzmedikation mit dem Antidepressivum Remeron nach Auf hellung der Stimmung bis Mai 2014 vorübergehend abgesetzt worden sei, jedoch seit zwei Wochen erneut eingesetzt werde (S. 9). Anlässlich der Untersuchung habe noch ein leichtes depressives Restsyndrom vorgelegen. Sowohl von der Explorandin wie auch in den Akten würden auch in den Intervallen zumindest phasenweise bestehende emotionale Instabilitäten und eine leichte depressive Restsymptomatik im Sinne einer Dysthymie beschrie ben. Die Diagnose einer double depression (rezidivierende depressive Störung mit bis zu schwergradigen Phasen und im Intervall weiter bestehende Dysthymie ) sei zu bestätigen. Es bestünden weiter Hinweise auf eine gewisse Selbstlimitierung, die möglicherweise vom Ehemann unterstützt werde; die Beschwerdeführerin erledige nur etwa 20 % der Haushaltarbeiten selbst und defini ere sich selbst als krank und nur sehr eingeschränkt arbeitsfähig. Bei Tätigkeiten, für die die Explorandin hoch motiviert sei (Begleiten der Tochter zum Kindergarten, zweimal wöchentlicher Besuch des Deutschkurses mit gemein samen Mittagessen) schienen die Müdigkeit und Antriebsverminderung zumindest punktuell überwindbar zu sein. Unter Abstraktion von invaliditäts frem den Faktoren wie eingeschränkte Sprachkenntnisse, fehlende Ausbildung, bezüglich ausserhäuslicher Tätigkeit Selbstdefinition als vollständig arbeitsun fähig, sei die Explorandin im Haushalt wie auch für ähnliche Tätigkeiten in der freien Wirtschaft im Längsverlauf schätzungsweise zu 50 % eingeschränkt (S. 11 f.). Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei im Verlauf stark fluktuierend gewesen. Während der schweren depressiven Episoden mit jeweils erfolgten psychi atrischen Hospitalisationen habe für jede Tätigkeit eine vollständige Arbeitsun fähigkeit bestanden. Im Intervall werde phasenweise eine vollständige Aufhellung des depressiven Syndroms berichtet. Die Beurteilung der A.___ -Ärztinnen, wonach im Mai 2014 keine Einschränkung im Haushalt und für die ausserhäusliche Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % bestanden habe, sei nachvollziehbar. Unter Berücksichtigung sämtlicher Krankheitskomponenten und unter Abstraktion von invaliditätsfremden psychosozialen Faktoren sei the oretisch durchschnittlich von einer 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sowohl im Haushalt wie ausserhäuslich auszugehen. Zwischen der zweiten und dritten Hospitalisation (2006-2009) werde eine stabile Phase beschrieben. Es sei davon auszugehen, dass das aktuelle Zustandsbild mit den erwähnten Fluktua tionen (erneute Hospitalisation 2009) seit etwa 2009 bestand en habe. Die Anmeldung bei der Invalidenversicherung sei 2012 erfolgt. Anlässlich der damaligen Haushaltabklärung sei eine Einschränkung im Haushalt von gut 54 % ermittelt worden. Im Verlauf sei es eher zu einer Verbesserung gekommen, wie der A.___ -Bericht vom Mai 2014 gezeigt habe. Die Beschwerdeführerin berichte auch, dass sie nicht mehr auf die Unterstützung der Familienhilfe angewiesen sei. Die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit könne nur annähe rungsweise eingeschätzt werden (S. 12). Die rezidivierende depressive Störung werde adäquat sozialpsychiatrisch und medikamentös behandelt. Im Verlauf sei es immer wieder zu Remissionen der rezidivierenden depressiven Störung (bei weiter bestehender Dysthymie im Intervall) gekommen. Angesichts der intensivierten medikamentösen Behand lung sei davon auszugehen, dass wieder eine weitgehende Remission der rezidi vierenden depressiven Störung erreicht werden könne (S. 13 oben). Inwieweit die Einschränkung langfristig dauerhaft sein werde, bleibe abzuwar ten. Durchschnittlich sei im Rückblick seit 2009 von einer schätzungsweisen Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. Einfache, dem Ausbildungsstand der Explorandin angepasste Tätigkeiten ohne sprachliche Anforderungen seien medizinisch-theoretisch rein aufgrund des psychopathologischen Befundes zu 50 % zumutbar. Aufgrund der Selbstdefinition der Explorandin als weitest gehend arbeitsunfähig sei eine externe Tätigkeit jedoch kaum umsetzbar (S. 13 unten f.). Die effektive Leistungsfähigkeit im eigenen Haushalt könne nur annähe rungs weise eingeschätzt werden. Die behandelnde Hausärztin sei von einer fluktuie renden vollen bis 50%igen, die behandelnde Psychiaterin von keiner wesentli chen Einschränkung ausgegangen. Zwischenzeitlich sei es im Verlauf seit 2012 eher zu einer leichten Verbesserung gekommen. Allenfalls müsse zur genaueren Einschätzung der aktuellen Einschränkung bei der Haushaltführung erneut eine Abklärung vor Ort erfolgen (S. 15). 3.4 Eine erneute Abklärung im Haushalt im Februar 2015 ergab ab August 2013 eine Qualifikation von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushaltbereich und in letzte rem eine Einschränkung von 50 % (Bericht vom 4. März 2015; Urk. 7/55). 3.5 Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 9. Dezember 2014 ( Urk. 7/57/4) fest, dass kein positives Belastungsprofil formuliert werden könne. In Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Reinigerin und im Haushalt bestehe eine verminderte psychophysische Belastbarkeit, Müdigkeit und Antriebsminderung, welche sich in sämtlichen in Frage kommenden Tätigkeiten und Aufgabenberei chen auswirkten. Es bestehe im Erwerbs- und im Aufgabenbereich eine Arbeits unfähigkeit von 50 %. Im Feststellungsblatt für den Beschluss der Beschwerdegegnerin wurde weiter festgehalten, dass die Depression chronifiziert sei, und es sich um ein eigen ständiges psychisches Leiden handle, weshalb die Arbeitsunfähigkeit nicht überwindbar sei (vgl. Urk. 7/57/5). 4. 4.1 Die behandelnden Ärztinnen der A.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 7. Mai 2014 (vorstehend E. 3.2) eine seit 2003 bestehende, gegenwärtig remit tierte depressive Störung und beschrieben zu diesem Zeitpunkt eine Vollremis sion der depressiven Symptomatik. Sie hielten fest, dass unter der medikamen tösen Behandlung eine deutliche Besserung eingetreten sei. Die Ärztinnen rech neten mit einer Wiederaufnahme der ausserhäuslichen Tätigkeit zu 50 %. Sie bestätigten damit sowohl die gute Therapierbarkeit der Erkrankung wie auch die konsequente und adäquate Behandlung. Dies stellte auch Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 2 8. Oktober 2014 (vorstehend E. 7/52) fest. Nach Konsultation von Dr. C.___, einer der behandelnden Therapeutinnen, bestätigte diese, dass es in den letzten zwei Jahren zu keinen ausgeprägten depressiven Phasen mehr gekommen und die rezidivierende depressive Störung seit zwei Jahren remittiert sei (vgl. S. 5 des Gutachtens). In Übereinstimmung mit dieser Einschätzung diagnostizierte Dr. Z.___ gegen wärtig nur noch eine leichte Ausprägung der rezidivierenden depressiven Stö rung. Die zusätzlich gestellte Diagnose einer im Intervall bestehenden Dys thy mie im Sinne einer double depression entspricht dem im bisherigen Verlauf dokumentierten Umstand, dass die Erkrankung der Beschwerdeführerin stark fluktuierte. So wechselten sich bislang Phasen einer vollständigen Arbeitsun fähigkeit, wie sie in Zeiten der schweren Ausprägung der depressiven Episoden mit psychiatrischen Hospitalisationen bestand, mit Phasen wie der im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung bestehenden maximal leichten depressiven Episode ohne wesentliche Arbeitsunfähigkeit ab. Dem trug Dr. Z.___ mittels der Ein schätzung einer durchschnittlichen Arbeit sunfähigkeit von 50 % Rechnung, was zu überzeugen vermag. Dr. Z.___ berücksichtigte sämtliche Akten, führte eigene Untersuchungen durch und begründete seine Beurteilung in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise, so dass seine Expertise den praxisgemässen Anfor derungen (vgl. vorstehend E. 1.4 ) genügt. Dementsprechend ging auch RAD-Arzt Dr. B.___ davon aus, dass auf das Gutachten abzustellen sei (vgl. vorstehend E. 3.5). Dr. Z.___ wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin bei Tätigkeiten, für die sie hoch motiviert sei, die Müdigkeit und Antriebsvermin derung zumindest punktuell überwinden könne. Dies spricht für eine objektiv bestehende Überwindbarkeit im Sinne der Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 1.2 ), ändert aber nichts an der medizinischen, für rezidivierende depressive Störungen typischen Situation des schwankenden Krankheitsverlaufes mit untersch iedlicher Ausprägung der Arbeitsunfähigkeit. Dr. Z.___ nahm seine Einschätzung zudem unter Ausschluss der psychosozialen Fakturen und unter Berücksichtigung und Bestätigung des Umstands vor, dass die Beschwerdefüh rerin die therapeutischen Möglichkeiten nach Lage der Akten und ihren sprach lichen Möglichkeiten entsprechend konsequent ausschöpft. Verbleibt gemäss nachvollziehbarer ärztlicher Einschätzung trotz Therapie eine Arbeitsunfähig keit, so hat dieser Gesundheitsschaden entgegen der Ansicht der Beschwerde gegnerin grundsätzlich invalidisierende Wirkung. 4.2 Somit ist von einer Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich in Höhe von 50 % (bezogen auf ein volles Pensum ; vgl. S. 11 oben des Gutach tens) auszugehen. Im Si n ne eines Belastungsprofils hielt Dr. Z.___ fest, dass der Beschwerdeführerin einfache, ihrem Ausbildungsstand angepasste Tätigkei ten ohne sprachliche Anforderungen zumutbar seien (S. 14 oben des Gutach tens). Da eine Tätigkeit wie die bisher ausgeübte Reinigungstätigkeit diesen Anforderungen entspricht und zudem auch stundenweise ausgeführt werden kann, erscheinen weitere Angaben zum Belastungsprofil nicht als notwendig. 5. 5.1 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungs vergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addie rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9). 5.2 Die Beschwerdegegnerin ermittelte zunächst eine Qualifikation der Beschwerde fü hrerin von 30 % Erwerbs- und 70 % Haushaltbereich und ab August 2013 aufgrund des Alters der Kinder, welches ein höheres Erwerbspensum erlauben würde, eine Aufteilung von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushaltsbereich (vgl. Urk. 2). Dies ist unbestritten und nicht zu beanstanden. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % im Erwerbsbereich und einem hypotheti schen Pensum von 30 oder 40 % ergibt sich für diesen Anteil keine Beeinträch tigung, mithin ein Teil-Invaliditätsgrad von 0. Ein Einkommensvergleich erüb rigt sich, womit auch die Prüfung eines behinderungsbedingten Abzugs vom Tabellenlohn entfällt. 5.3 Im Haushaltbereich ist von einer Einschränkung von 54.64 % auszugehen (vgl. vorstehend E. 2.3). Somit beträgt der Teil-Invaliditätsgrad in diesem Bereich 38.24 % (bei einem Anteil von 70 % ) beziehungsweise 32.78 % (bei einem Anteil von 60 % ). Bei einem Teil-Invaliditätsgrad von 0 im Erwerbsbereich ergibt sich somit ein Gesamt- Invaliditätsgrad von jedenfalls unter 40 %, wes halb ein Rentenanspruch der Beschwerdeführerin zu verneinen ist. Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. 6.1 Die Beschwerdeführerin hat innert mehrfach erstreckter Frist keine Belege zur Substantiierung ihres Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S 8) eingereicht. Es ist deshalb androhungsgemäss (vgl. Ur. 4) davon auszugehen, dass keine Bedürftigkeit besteht, weshalb ihr Gesuch abgewiesen wird. 6.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst: Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlich en Rechtspflege wird abgewiesen, u nd erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00596 IV.2015.00596

IV.2015.00596 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Lienhard

Urteil vom 1. Februar 2016

Urteil vom 1. Februar 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertret en durch lic. iur. Y.___

vertret en durch lic. iur. Y.___ Erdös & Lehmann Rechtsanwälte

Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, 8004 Zürich

Kernstrasse 37, 8004 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1980, ist Mutter zweier Kinder (geboren 2006 und 2009). Am 1 6. Januar 2012 meldete sie sich wegen rezidivierenden depres siven Störungen bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7 /2 Ziff. 6.2, Ziff. 11). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Aus zug aus dem individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug; Urk. 7 /1; Urk. 7 /6) sowie Arztberichte (Urk. 7 /7; Urk. 7 /8/1-16) ein und führte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt ( Haus haltabklärung ; Urk. 7 /13) durch. Ebenso wurde eine Abklärung betreffend Hilflosigkeit veranlasst (Urk. 7 /18).

1.1 X.___, geboren 1980, ist Mutter zweier Kinder (geboren 2006 und 2009). Am 1 6. Januar 2012 meldete sie sich wegen rezidivierenden depres siven Störungen bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7 /2 Ziff. 6.2, Ziff. 11). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Aus zug aus dem individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug; Urk. 7 /1; Urk. 7 /6) sowie Arztberichte (Urk. 7 /7; Urk. 7 /8/1-16) ein und führte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt ( Haus haltabklärung ; Urk. 7 /13) durch. Ebenso wurde eine Abklärung betreffend Hilflosigkeit veranlasst (Urk. 7 /18). Nach Erlass des Vorbescheids (Urk. 7 /19) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 8. August 2013 einen Anspruch der Versicherten auf Hilflosenentschädi gung (Urk. 7 /36). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

Nach Erlass des Vorbescheids (Urk. 7 /19) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 8. August 2013 einen Anspruch der Versicherten auf Hilflosenentschädi gung (Urk. 7 /36). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7 /17; Urk. 7 /29; Urk. 7 /31) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 6. Juni 2013 auch ei nen Renten-anspruch der Versicherten (Urk. 7/35 ). Die dagegen am 2 6. September 2013 erho bene Beschwerde ( Urk. 7/39/3-11) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 1 0. Februar 2014 in dem Sinne gut, als es die Verfügung aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Prozess Nr. IV.2013.00872; Urk. 7/42).

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7 /17; Urk. 7 /29; Urk. 7 /31) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 6. Juni 2013 auch ei nen Renten-anspruch der Versicherten (Urk. 7/35 ). Die dagegen am 2 6. September 2013 erho bene Beschwerde ( Urk. 7/39/3-11) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 1 0. Februar 2014 in dem Sinne gut, als es die Verfügung aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Prozess Nr. IV.2013.00872; Urk. 7/42). 1.2 In der Folge holte die IV-Stelle ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein, welches am 2 8. Oktober 2014 erstattet wurde ( Urk. 7/52), und veranlasste eine erneute Haushaltabklärung (Bericht vom 4. März 2015; Urk. 7/55). Nach durchgeführ tem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/58-62) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 7. April 2015 erneut einen Rentenanspruch der Versicherten ( Urk. 7/65 = Urk. 2).

1.2 In der Folge holte die IV-Stelle ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein, welches am 2 8. Oktober 2014 erstattet wurde ( Urk. 7/52), und veranlasste eine erneute Haushaltabklärung (Bericht vom 4. März 2015; Urk. 7/55). Nach durchgeführ tem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/58-62) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 7. April 2015 erneut einen Rentenanspruch der Versicherten ( Urk. 7/65 = Urk. 2). 2. Am 2 9. Mai 2015 erhob die Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 7. April 2015 ( Urk. 2) und bea ntrag te deren Aufhebung und die Zusprache der gesetzlichen Leis t ungen, eventuell die Rückweisung der Sache zur neuen Beur teilung ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2. Juli 2015 ( Urk. 6) bean tragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwer deführerin am 1 0. November 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 12).

2. Am 2 9. Mai 2015 erhob die Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 7. April 2015 ( Urk. 2) und bea ntrag te deren Aufhebung und die Zusprache der gesetzlichen Leis t ungen, eventuell die Rückweisung der Sache zur neuen Beur teilung ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2. Juli 2015 ( Urk. 6) bean tragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwer deführerin am 1 0. November 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen damit, dass bei einer Qualifikation von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushalttätigkeit ein Invaliditätsgrad von 30 % resultiere : Aus ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführerin jede T ätigkeit zu 50 % zumut bar. Auch i m Haushalt sei sie zu 50 % eingeschränkt. Für einen behinderungs bedingten Abzug vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % bestehe kein Anlass (S. 2 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen damit, dass bei einer Qualifikation von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushalttätigkeit ein Invaliditätsgrad von 30 % resultiere : Aus ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführerin jede T ätigkeit zu 50 % zumut bar. Auch i m Haushalt sei sie zu 50 % eingeschränkt. Für einen behinderungs bedingten Abzug vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % bestehe kein Anlass (S. 2 f.). In ihrer Beschwerdeantwort ( Urk. 6) machte die Beschwerdegegnerin geltend, der psychiatrische Gutachter Dr. Z.___ habe lediglich noch ein leichtes depres sives Restsyndrom im Sinne einer rezidivierenden depressiven Störung, gegen wärtig leichte Episode, und eine im Intervall zusätzlich bes tehende Dysthymie diagnostiziert. Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin betrage gemäss Dr. Z.___ 50 %. Es liege jedoch keine erhebliche Störung mit Krankheitswert vor, weshalb von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen sei. Die ange foch tene Verfügung sei somit im Ergebnis korrekt, wenn auch falsch begründet (S. 1-2).

In ihrer Beschwerdeantwort ( Urk. 6) machte die Beschwerdegegnerin geltend, der psychiatrische Gutachter Dr. Z.___ habe lediglich noch ein leichtes depres sives Restsyndrom im Sinne einer rezidivierenden depressiven Störung, gegen wärtig leichte Episode, und eine im Intervall zusätzlich bes tehende Dysthymie diagnostiziert. Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin betrage gemäss Dr. Z.___ 50 %. Es liege jedoch keine erhebliche Störung mit Krankheitswert vor, weshalb von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen sei. Die ange foch tene Verfügung sei somit im Ergebnis korrekt, wenn auch falsch begründet (S. 1-2). 2.2 Dazu hielt die Beschwerdeführerin fest, sie sei gemäss Dr. Z.___ im Erwerbs bereich maximal zu 50 % arbeitsfähig. Das Gutachten enthalte kein Belastungs profil, und Dr. Z.___ habe weder invaliditätsfremde Gründe noch einen leidens bedingten Abzug berücksichtigt. Weiter beschreibe Dr. Z.___, dass sie nebst der chronischen Depression auch an dissoziativ anmutenden Symptomen leide, welche zu chronischer Erschöpfung und Rückzug führten ( Urk. 1 S 6). Die Tätigkeit der Haushaltführung und diejenige der bisherigen Erwerbstätigkeit als Reinigungsfrau seien deckungsgleich. Gemäss Haushaltabklärung übernehme der Ehemann die meisten Haushalttätigkeiten, w es halb nicht davon auszugehen sei, dass sie 3.5 Stunden am Stück als Reinigungsfrau arbeiten könne. Folglich müsse im Erwerbsbereich ein Leidensabzug in Höhe von 25 % gewährt werden, was zu einem Invaliditätsgrad von 40 % führe. Die Beschwerdegegnerin habe weder ein Belastungsprofil noch ein rechtskonformes Invalideneinkommen ermittelt (S. 7 f.).

2.2 Dazu hielt die Beschwerdeführerin fest, sie sei gemäss Dr. Z.___ im Erwerbs bereich maximal zu 50 % arbeitsfähig. Das Gutachten enthalte kein Belastungs profil, und Dr. Z.___ habe weder invaliditätsfremde Gründe noch einen leidens bedingten Abzug berücksichtigt. Weiter beschreibe Dr. Z.___, dass sie nebst der chronischen Depression auch an dissoziativ anmutenden Symptomen leide, welche zu chronischer Erschöpfung und Rückzug führten ( Urk. 1 S 6). Die Tätigkeit der Haushaltführung und diejenige der bisherigen Erwerbstätigkeit als Reinigungsfrau seien deckungsgleich. Gemäss Haushaltabklärung übernehme der Ehemann die meisten Haushalttätigkeiten, w es halb nicht davon auszugehen sei, dass sie 3.5 Stunden am Stück als Reinigungsfrau arbeiten könne. Folglich müsse im Erwerbsbereich ein Leidensabzug in Höhe von 25 % gewährt werden, was zu einem Invaliditätsgrad von 40 % führe. Die Beschwerdegegnerin habe weder ein Belastungsprofil noch ein rechtskonformes Invalideneinkommen ermittelt (S. 7 f.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. Nachdem das Rückweisungsurteil einzig zur Abklärung der Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin im Erwerbsbereich erfolgte (vgl. E. 5.4 des Urteils; Urk. 7/42) und g emäss § 26 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungs gericht ( GSVGer ) nach einer Rückweisung dem neuen Entscheid jene rechtliche Beurteilung zu Grunde zu legen ist, mit der die Rückweisung begründet wurde, ist weiterhin von einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführe rin von 50 % im Haushaltbereich beziehungsweise von der im damaligen Haushaltbericht ( Urk. 7/13) ermittelten Einschränkung von 54.64 % auszugehen (vgl. E. 5.3 des Urteils vom 1 0. Februar 2014). Dass nach erneuter Abklärung durch die Beschwerdegegnerin, welche im Übrigen wiederum eine Einschränkung von 50 % im Haushaltbereich ergab ( vgl. Urk. 7/55/ 7 Ziff. 7), ab August 2013 von einem Anteil de r Haushalttätigkeit von 60 % (vgl. Urk. 7/55/3 Ziff. 2.6) auszu gehen ist, ist dabei unerheblich.

2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. Nachdem das Rückweisungsurteil einzig zur Abklärung der Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin im Erwerbsbereich erfolgte (vgl. E. 5.4 des Urteils; Urk. 7/42) und g emäss § 26 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungs gericht ( GSVGer ) nach einer Rückweisung dem neuen Entscheid jene rechtliche Beurteilung zu Grunde zu legen ist, mit der die Rückweisung begründet wurde, ist weiterhin von einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführe rin von 50 % im Haushaltbereich beziehungsweise von der im damaligen Haushaltbericht ( Urk. 7/13) ermittelten Einschränkung von 54.64 % auszugehen (vgl. E. 5.3 des Urteils vom 1 0. Februar 2014). Dass nach erneuter Abklärung durch die Beschwerdegegnerin, welche im Übrigen wiederum eine Einschränkung von 50 % im Haushaltbereich ergab ( vgl. Urk. 7/55/ 7 Ziff. 7), ab August 2013 von einem Anteil de r Haushalttätigkeit von 60 % (vgl. Urk. 7/55/3 Ziff. 2.6) auszu gehen ist, ist dabei unerheblich. 3.

3. 3.1 Da die dem Rückweisungsurteil vom 1 0. Februar 2014 zugrunde liegenden Arzt berichte hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Erwerbs bereich als nicht genügend aussagekräftig beurteilt wurden (vgl. E. 5.4 des genannten Urteils), ist auf diese Berichte nicht weiter einzugehen. Es ist somit anhand der im Nachgang zu diesem Urteil ergangenen Berichte zu prüfen, wie es s ich mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführer in im Erwerbsbereich ver hält.

3.1 Da die dem Rückweisungsurteil vom 1 0. Februar 2014 zugrunde liegenden Arzt berichte hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Erwerbs bereich als nicht genügend aussagekräftig beurteilt wurden (vgl. E. 5.4 des genannten Urteils), ist auf diese Berichte nicht weiter einzugehen. Es ist somit anhand der im Nachgang zu diesem Urteil ergangenen Berichte zu prüfen, wie es s ich mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführer in im Erwerbsbereich ver hält. 3.2 Die Ärztinnen der A.___ diagnostizier ten mit Bericht vom 7. Mai 2014 ( Urk. 7/46) eine seit 2003 bestehende rezidi vierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4; Ziff. 1.1.). Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit im Erwerbs bereich. Für die Tätigkeit im Haushalt bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 1). Es zeige sich eine Vollremission der depressiven Symptomatik. Unter der medika mentösen Behandlung sei eine deutliche Stimmungsaufhellung eingetreten mit Antriebssteigerung und zunehmender Verbesserung der Schlafqualität. Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie ihrer alltäglichen Verpflichtung als Haus frau und Mutter vollumfänglich nachgehen könne und keine Unterstützung durch die Familienbegleitung mehr benötige (S. 2). Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich seit der letzten Berichterstattung deutlich ver bessert. Hinsichtlich der beruflichen Perspektive könne sich die Versicherte eine Anstellung als Reinigungskraft vorstellen, sofern sich dies mit ihren Verpflich tungen als Hausfrau und Mutter vereinbaren lasse. Insgesamt sei aufgrund des guten Ansprechens auf die antidepressive Medikation und der zunehmenden Stabilisierung von einem günstigen Verlauf auszugehen (S. 3). Mit einer Wie deraufnahme der beruflichen Tätigkeit könne gegenwärtig zu maximal 50 % gerechnet werden, das Pensum sei sukzessive zu steigern (S. 5). Anpassungs fähigkeit und Belastbarkeit seien leicht, Konzentrations- und Auffassungsver mögen seien nicht eingeschränkt (S. 6).

3.2 Die Ärztinnen der A.___ diagnostizier ten mit Bericht vom 7. Mai 2014 ( Urk. 7/46) eine seit 2003 bestehende rezidi vierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4; Ziff. 1.1.). Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit im Erwerbs bereich. Für die Tätigkeit im Haushalt bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 1). Es zeige sich eine Vollremission der depressiven Symptomatik. Unter der medika mentösen Behandlung sei eine deutliche Stimmungsaufhellung eingetreten mit Antriebssteigerung und zunehmender Verbesserung der Schlafqualität. Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie ihrer alltäglichen Verpflichtung als Haus frau und Mutter vollumfänglich nachgehen könne und keine Unterstützung durch die Familienbegleitung mehr benötige (S. 2). Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich seit der letzten Berichterstattung deutlich ver bessert. Hinsichtlich der beruflichen Perspektive könne sich die Versicherte eine Anstellung als Reinigungskraft vorstellen, sofern sich dies mit ihren Verpflich tungen als Hausfrau und Mutter vereinbaren lasse. Insgesamt sei aufgrund des guten Ansprechens auf die antidepressive Medikation und der zunehmenden Stabilisierung von einem günstigen Verlauf auszugehen (S. 3). Mit einer Wie deraufnahme der beruflichen Tätigkeit könne gegenwärtig zu maximal 50 % gerechnet werden, das Pensum sei sukzessive zu steigern (S. 5). Anpassungs fähigkeit und Belastbarkeit seien leicht, Konzentrations- und Auffassungsver mögen seien nicht eingeschränkt (S. 6). 3.3 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutachten am 2 8. Oktober 2014 nach Berücksichtigung der Akten und Vor nahme eigener Untersuchungen ( Urk. 7/52). Er stellte folgende Diagnosen (S. 12):

3.3 Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutachten am 2 8. Oktober 2014 nach Berücksichtigung der Akten und Vor nahme eigener Untersuchungen ( Urk. 7/52). Er stellte folgende Diagnosen (S. 12): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Epi sode (ICD-10 F33.0)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Epi sode (ICD-10 F33.0) - im Intervall zusätzlich bestehende Dysthymie (ICD-10 F34.1) im Sinne einer double depression nach Traumatisierung durch Tod des ersten Sohnes 2003 (differentialdiagnostisch Elemente einer subsyndromalen posttraumatischen Belastungsstörung mit Dissoziation, Somatisierung und chronischer Erschöpfung)

im Intervall zusätzlich bestehende Dysthymie (ICD-10 F34.1) im Sinne einer double depression nach Traumatisierung durch Tod des ersten Sohnes 2003 (differentialdiagnostisch Elemente einer subsyndromalen posttraumatischen Belastungsstörung mit Dissoziation, Somatisierung und chronischer Erschöpfung) Dr. Z.___ hielt fest, dass die Beschwerdeführerin beim Berichten über den Tod ihres ersten Kindes im Alter von einem Monat im Jahr 2003 deutlich niederge schlagen sei. Bei detailliertem Nachfragen nach den Umständen antworte sie, diese vergessen zu haben. Inwieweit eine dissoziative Komponente bestehe, lasse sich nicht beantworten. Eigentliche flashbacks bezüglich des Ereignisses wür den nicht berichtet. Die Beschwerdeführerin erwähne jedoch, dass sie der Tod des ersten Kindes immer wieder beschäftige und sie morgens jeweils nie der geschlagen sei. Sie könne die Antriebsverminderung jedoch überwinden und brin ge regelmässig ihre Tochter zum Kindergarten. Als Hauptbeschwerden schildere sie eine chronische Erschöpfung, Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Am Schluss der gut zweistündigen Untersuchung sei sie deutlich erschöpft, und Aufmerksamkeit und Konzentration liessen leicht nach. Im Verlauf beschreibe sie, dass die Zusatzmedikation mit dem Antidepressivum Remeron nach Auf hellung der Stimmung bis Mai 2014 vorübergehend abgesetzt worden sei, jedoch seit zwei Wochen erneut eingesetzt werde (S. 9).

Dr. Z.___ hielt fest, dass die Beschwerdeführerin beim Berichten über den Tod ihres ersten Kindes im Alter von einem Monat im Jahr 2003 deutlich niederge schlagen sei. Bei detailliertem Nachfragen nach den Umständen antworte sie, diese vergessen zu haben. Inwieweit eine dissoziative Komponente bestehe, lasse sich nicht beantworten. Eigentliche flashbacks bezüglich des Ereignisses wür den nicht berichtet. Die Beschwerdeführerin erwähne jedoch, dass sie der Tod des ersten Kindes immer wieder beschäftige und sie morgens jeweils nie der geschlagen sei. Sie könne die Antriebsverminderung jedoch überwinden und brin ge regelmässig ihre Tochter zum Kindergarten. Als Hauptbeschwerden schildere sie eine chronische Erschöpfung, Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Am Schluss der gut zweistündigen Untersuchung sei sie deutlich erschöpft, und Aufmerksamkeit und Konzentration liessen leicht nach. Im Verlauf beschreibe sie, dass die Zusatzmedikation mit dem Antidepressivum Remeron nach Auf hellung der Stimmung bis Mai 2014 vorübergehend abgesetzt worden sei, jedoch seit zwei Wochen erneut eingesetzt werde (S. 9). Anlässlich der Untersuchung habe noch ein leichtes depressives Restsyndrom vorgelegen. Sowohl von der Explorandin wie auch in den Akten würden auch in den Intervallen zumindest phasenweise bestehende emotionale Instabilitäten und eine leichte depressive Restsymptomatik im Sinne einer Dysthymie beschrie ben. Die Diagnose einer double depression (rezidivierende depressive Störung mit bis zu schwergradigen Phasen und im Intervall weiter bestehende Dysthymie ) sei zu bestätigen. Es bestünden weiter Hinweise auf eine gewisse Selbstlimitierung, die möglicherweise vom Ehemann unterstützt werde; die Beschwerdeführerin erledige nur etwa 20 % der Haushaltarbeiten selbst und defini ere sich selbst als krank und nur sehr eingeschränkt arbeitsfähig. Bei Tätigkeiten, für die die Explorandin hoch motiviert sei (Begleiten der Tochter zum Kindergarten, zweimal wöchentlicher Besuch des Deutschkurses mit gemein samen Mittagessen) schienen die Müdigkeit und Antriebsverminderung zumindest punktuell überwindbar zu sein. Unter Abstraktion von invaliditäts frem den Faktoren wie eingeschränkte Sprachkenntnisse, fehlende Ausbildung, bezüglich ausserhäuslicher Tätigkeit Selbstdefinition als vollständig arbeitsun fähig, sei die Explorandin im Haushalt wie auch für ähnliche Tätigkeiten in der freien Wirtschaft im Längsverlauf schätzungsweise zu 50 % eingeschränkt (S. 11 f.).

Anlässlich der Untersuchung habe noch ein leichtes depressives Restsyndrom vorgelegen. Sowohl von der Explorandin wie auch in den Akten würden auch in den Intervallen zumindest phasenweise bestehende emotionale Instabilitäten und eine leichte depressive Restsymptomatik im Sinne einer Dysthymie beschrie ben. Die Diagnose einer double depression (rezidivierende depressive Störung mit bis zu schwergradigen Phasen und im Intervall weiter bestehende Dysthymie ) sei zu bestätigen. Es bestünden weiter Hinweise auf eine gewisse Selbstlimitierung, die möglicherweise vom Ehemann unterstützt werde; die Beschwerdeführerin erledige nur etwa 20 % der Haushaltarbeiten selbst und defini ere sich selbst als krank und nur sehr eingeschränkt arbeitsfähig. Bei Tätigkeiten, für die die Explorandin hoch motiviert sei (Begleiten der Tochter zum Kindergarten, zweimal wöchentlicher Besuch des Deutschkurses mit gemein samen Mittagessen) schienen die Müdigkeit und Antriebsverminderung zumindest punktuell überwindbar zu sein. Unter Abstraktion von invaliditäts frem den Faktoren wie eingeschränkte Sprachkenntnisse, fehlende Ausbildung, bezüglich ausserhäuslicher Tätigkeit Selbstdefinition als vollständig arbeitsun fähig, sei die Explorandin im Haushalt wie auch für ähnliche Tätigkeiten in der freien Wirtschaft im Längsverlauf schätzungsweise zu 50 % eingeschränkt (S. 11 f.). Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei im Verlauf stark fluktuierend gewesen. Während der schweren depressiven Episoden mit jeweils erfolgten psychi atrischen Hospitalisationen habe für jede Tätigkeit eine vollständige Arbeitsun fähigkeit bestanden. Im Intervall werde phasenweise eine vollständige Aufhellung des depressiven Syndroms berichtet. Die Beurteilung der A.___ -Ärztinnen, wonach im Mai 2014 keine Einschränkung im Haushalt und für die ausserhäusliche Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % bestanden habe, sei nachvollziehbar. Unter Berücksichtigung sämtlicher Krankheitskomponenten und unter Abstraktion von invaliditätsfremden psychosozialen Faktoren sei the oretisch durchschnittlich von einer 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sowohl im Haushalt wie ausserhäuslich auszugehen. Zwischen der zweiten und dritten Hospitalisation (2006-2009) werde eine stabile Phase beschrieben. Es sei davon auszugehen, dass das aktuelle Zustandsbild mit den erwähnten Fluktua tionen (erneute Hospitalisation 2009) seit etwa 2009 bestand en habe. Die Anmeldung bei der Invalidenversicherung sei 2012 erfolgt. Anlässlich der damaligen Haushaltabklärung sei eine Einschränkung im Haushalt von gut 54 % ermittelt worden. Im Verlauf sei es eher zu einer Verbesserung gekommen, wie der A.___ -Bericht vom Mai 2014 gezeigt habe. Die Beschwerdeführerin berichte auch, dass sie nicht mehr auf die Unterstützung der Familienhilfe angewiesen sei. Die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit könne nur annähe rungsweise eingeschätzt werden (S. 12).

Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei im Verlauf stark fluktuierend gewesen. Während der schweren depressiven Episoden mit jeweils erfolgten psychi atrischen Hospitalisationen habe für jede Tätigkeit eine vollständige Arbeitsun fähigkeit bestanden. Im Intervall werde phasenweise eine vollständige Aufhellung des depressiven Syndroms berichtet. Die Beurteilung der A.___ -Ärztinnen, wonach im Mai 2014 keine Einschränkung im Haushalt und für die ausserhäusliche Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % bestanden habe, sei nachvollziehbar. Unter Berücksichtigung sämtlicher Krankheitskomponenten und unter Abstraktion von invaliditätsfremden psychosozialen Faktoren sei the oretisch durchschnittlich von einer 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sowohl im Haushalt wie ausserhäuslich auszugehen. Zwischen der zweiten und dritten Hospitalisation (2006-2009) werde eine stabile Phase beschrieben. Es sei davon auszugehen, dass das aktuelle Zustandsbild mit den erwähnten Fluktua tionen (erneute Hospitalisation 2009) seit etwa 2009 bestand en habe. Die Anmeldung bei der Invalidenversicherung sei 2012 erfolgt. Anlässlich der damaligen Haushaltabklärung sei eine Einschränkung im Haushalt von gut 54 % ermittelt worden. Im Verlauf sei es eher zu einer Verbesserung gekommen, wie der A.___ -Bericht vom Mai 2014 gezeigt habe. Die Beschwerdeführerin berichte auch, dass sie nicht mehr auf die Unterstützung der Familienhilfe angewiesen sei. Die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit könne nur annähe rungsweise eingeschätzt werden (S. 12). Die rezidivierende depressive Störung werde adäquat sozialpsychiatrisch und medikamentös behandelt. Im Verlauf sei es immer wieder zu Remissionen der rezidivierenden depressiven Störung (bei weiter bestehender Dysthymie im Intervall) gekommen. Angesichts der intensivierten medikamentösen Behand lung sei davon auszugehen, dass wieder eine weitgehende Remission der rezidi vierenden depressiven Störung erreicht werden könne (S. 13 oben).

Die rezidivierende depressive Störung werde adäquat sozialpsychiatrisch und medikamentös behandelt. Im Verlauf sei es immer wieder zu Remissionen der rezidivierenden depressiven Störung (bei weiter bestehender Dysthymie im Intervall) gekommen. Angesichts der intensivierten medikamentösen Behand lung sei davon auszugehen, dass wieder eine weitgehende Remission der rezidi vierenden depressiven Störung erreicht werden könne (S. 13 oben). Inwieweit die Einschränkung langfristig dauerhaft sein werde, bleibe abzuwar ten. Durchschnittlich sei im Rückblick seit 2009 von einer schätzungsweisen Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. Einfache, dem Ausbildungsstand der Explorandin angepasste Tätigkeiten ohne sprachliche Anforderungen seien medizinisch-theoretisch rein aufgrund des psychopathologischen Befundes zu 50 % zumutbar. Aufgrund der Selbstdefinition der Explorandin als weitest gehend arbeitsunfähig sei eine externe Tätigkeit jedoch kaum umsetzbar (S. 13 unten f.).

Inwieweit die Einschränkung langfristig dauerhaft sein werde, bleibe abzuwar ten. Durchschnittlich sei im Rückblick seit 2009 von einer schätzungsweisen Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. Einfache, dem Ausbildungsstand der Explorandin angepasste Tätigkeiten ohne sprachliche Anforderungen seien medizinisch-theoretisch rein aufgrund des psychopathologischen Befundes zu 50 % zumutbar. Aufgrund der Selbstdefinition der Explorandin als weitest gehend arbeitsunfähig sei eine externe Tätigkeit jedoch kaum umsetzbar (S. 13 unten f.). Die effektive Leistungsfähigkeit im eigenen Haushalt könne nur annähe rungs weise eingeschätzt werden. Die behandelnde Hausärztin sei von einer fluktuie renden vollen bis 50%igen, die behandelnde Psychiaterin von keiner wesentli chen Einschränkung ausgegangen. Zwischenzeitlich sei es im Verlauf seit 2012 eher zu einer leichten Verbesserung gekommen. Allenfalls müsse zur genaueren Einschätzung der aktuellen Einschränkung bei der Haushaltführung erneut eine Abklärung vor Ort erfolgen (S. 15).

Die effektive Leistungsfähigkeit im eigenen Haushalt könne nur annähe rungs weise eingeschätzt werden. Die behandelnde Hausärztin sei von einer fluktuie renden vollen bis 50%igen, die behandelnde Psychiaterin von keiner wesentli chen Einschränkung ausgegangen. Zwischenzeitlich sei es im Verlauf seit 2012 eher zu einer leichten Verbesserung gekommen. Allenfalls müsse zur genaueren Einschätzung der aktuellen Einschränkung bei der Haushaltführung erneut eine Abklärung vor Ort erfolgen (S. 15). 3.4 Eine erneute Abklärung im Haushalt im Februar 2015 ergab ab August 2013 eine Qualifikation von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushaltbereich und in letzte rem eine Einschränkung von 50 % (Bericht vom 4. März 2015; Urk. 7/55).

3.4 Eine erneute Abklärung im Haushalt im Februar 2015 ergab ab August 2013 eine Qualifikation von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushaltbereich und in letzte rem eine Einschränkung von 50 % (Bericht vom 4. März 2015; Urk. 7/55). 3.5 Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 9. Dezember 2014 ( Urk. 7/57/4) fest, dass kein positives Belastungsprofil formuliert werden könne. In Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Reinigerin und im Haushalt bestehe eine verminderte psychophysische Belastbarkeit, Müdigkeit und Antriebsminderung, welche sich in sämtlichen in Frage kommenden Tätigkeiten und Aufgabenberei chen auswirkten. Es bestehe im Erwerbs- und im Aufgabenbereich eine Arbeits unfähigkeit von 50 %.

3.5 Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 9. Dezember 2014 ( Urk. 7/57/4) fest, dass kein positives Belastungsprofil formuliert werden könne. In Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Reinigerin und im Haushalt bestehe eine verminderte psychophysische Belastbarkeit, Müdigkeit und Antriebsminderung, welche sich in sämtlichen in Frage kommenden Tätigkeiten und Aufgabenberei chen auswirkten. Es bestehe im Erwerbs- und im Aufgabenbereich eine Arbeits unfähigkeit von 50 %. Im Feststellungsblatt für den Beschluss der Beschwerdegegnerin wurde weiter festgehalten, dass die Depression chronifiziert sei, und es sich um ein eigen ständiges psychisches Leiden handle, weshalb die Arbeitsunfähigkeit nicht überwindbar sei (vgl. Urk. 7/57/5).

Im Feststellungsblatt für den Beschluss der Beschwerdegegnerin wurde weiter festgehalten, dass die Depression chronifiziert sei, und es sich um ein eigen ständiges psychisches Leiden handle, weshalb die Arbeitsunfähigkeit nicht überwindbar sei (vgl. Urk. 7/57/5). 4.

4. 4.1 Die behandelnden Ärztinnen der A.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 7. Mai 2014 (vorstehend E. 3.2) eine seit 2003 bestehende, gegenwärtig remit tierte depressive Störung und beschrieben zu diesem Zeitpunkt eine Vollremis sion der depressiven Symptomatik. Sie hielten fest, dass unter der medikamen tösen Behandlung eine deutliche Besserung eingetreten sei. Die Ärztinnen rech neten mit einer Wiederaufnahme der ausserhäuslichen Tätigkeit zu 50 %. Sie bestätigten damit sowohl die gute Therapierbarkeit der Erkrankung wie auch die konsequente und adäquate Behandlung. Dies stellte auch Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 2 8. Oktober 2014 (vorstehend E. 7/52) fest. Nach Konsultation von Dr. C.___, einer der behandelnden Therapeutinnen, bestätigte diese, dass es in den letzten zwei Jahren zu keinen ausgeprägten depressiven Phasen mehr gekommen und die rezidivierende depressive Störung seit zwei Jahren remittiert sei (vgl. S. 5 des Gutachtens).

4.1 Die behandelnden Ärztinnen der A.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 7. Mai 2014 (vorstehend E. 3.2) eine seit 2003 bestehende, gegenwärtig remit tierte depressive Störung und beschrieben zu diesem Zeitpunkt eine Vollremis sion der depressiven Symptomatik. Sie hielten fest, dass unter der medikamen tösen Behandlung eine deutliche Besserung eingetreten sei. Die Ärztinnen rech neten mit einer Wiederaufnahme der ausserhäuslichen Tätigkeit zu 50 %. Sie bestätigten damit sowohl die gute Therapierbarkeit der Erkrankung wie auch die konsequente und adäquate Behandlung. Dies stellte auch Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 2 8. Oktober 2014 (vorstehend E. 7/52) fest. Nach Konsultation von Dr. C.___, einer der behandelnden Therapeutinnen, bestätigte diese, dass es in den letzten zwei Jahren zu keinen ausgeprägten depressiven Phasen mehr gekommen und die rezidivierende depressive Störung seit zwei Jahren remittiert sei (vgl. S. 5 des Gutachtens). In Übereinstimmung mit dieser Einschätzung diagnostizierte Dr. Z.___ gegen wärtig nur noch eine leichte Ausprägung der rezidivierenden depressiven Stö rung. Die zusätzlich gestellte Diagnose einer im Intervall bestehenden Dys thy mie im Sinne einer double depression entspricht dem im bisherigen Verlauf dokumentierten Umstand, dass die Erkrankung der Beschwerdeführerin stark fluktuierte. So wechselten sich bislang Phasen einer vollständigen Arbeitsun fähigkeit, wie sie in Zeiten der schweren Ausprägung der depressiven Episoden mit psychiatrischen Hospitalisationen bestand, mit Phasen wie der im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung bestehenden maximal leichten depressiven Episode ohne wesentliche Arbeitsunfähigkeit ab. Dem trug Dr. Z.___ mittels der Ein schätzung einer durchschnittlichen Arbeit sunfähigkeit von 50 % Rechnung, was zu überzeugen vermag. Dr. Z.___ berücksichtigte sämtliche Akten, führte eigene Untersuchungen durch und begründete seine Beurteilung in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise, so dass seine Expertise den praxisgemässen Anfor derungen (vgl. vorstehend E. 1.4 ) genügt. Dementsprechend ging auch RAD-Arzt Dr. B.___ davon aus, dass auf das Gutachten abzustellen sei (vgl. vorstehend E. 3.5). Dr. Z.___ wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin bei Tätigkeiten, für die sie hoch motiviert sei, die Müdigkeit und Antriebsvermin derung zumindest punktuell überwinden könne. Dies spricht für eine objektiv bestehende Überwindbarkeit im Sinne der Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 1.2 ), ändert aber nichts an der medizinischen, für rezidivierende depressive Störungen typischen Situation des schwankenden Krankheitsverlaufes mit untersch iedlicher Ausprägung der Arbeitsunfähigkeit. Dr. Z.___ nahm seine Einschätzung zudem unter Ausschluss der psychosozialen Fakturen und unter Berücksichtigung und Bestätigung des Umstands vor, dass die Beschwerdefüh rerin die therapeutischen Möglichkeiten nach Lage der Akten und ihren sprach lichen Möglichkeiten entsprechend konsequent ausschöpft. Verbleibt gemäss nachvollziehbarer ärztlicher Einschätzung trotz Therapie eine Arbeitsunfähig keit, so hat dieser Gesundheitsschaden entgegen der Ansicht der Beschwerde gegnerin grundsätzlich invalidisierende Wirkung.

In Übereinstimmung mit dieser Einschätzung diagnostizierte Dr. Z.___ gegen wärtig nur noch eine leichte Ausprägung der rezidivierenden depressiven Stö rung. Die zusätzlich gestellte Diagnose einer im Intervall bestehenden Dys thy mie im Sinne einer double depression entspricht dem im bisherigen Verlauf dokumentierten Umstand, dass die Erkrankung der Beschwerdeführerin stark fluktuierte. So wechselten sich bislang Phasen einer vollständigen Arbeitsun fähigkeit, wie sie in Zeiten der schweren Ausprägung der depressiven Episoden mit psychiatrischen Hospitalisationen bestand, mit Phasen wie der im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung bestehenden maximal leichten depressiven Episode ohne wesentliche Arbeitsunfähigkeit ab. Dem trug Dr. Z.___ mittels der Ein schätzung einer durchschnittlichen Arbeit sunfähigkeit von 50 % Rechnung, was zu überzeugen vermag. Dr. Z.___ berücksichtigte sämtliche Akten, führte eigene Untersuchungen durch und begründete seine Beurteilung in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise, so dass seine Expertise den praxisgemässen Anfor derungen (vgl. vorstehend E. 1.4 ) genügt. Dementsprechend ging auch RAD-Arzt Dr. B.___ davon aus, dass auf das Gutachten abzustellen sei (vgl. vorstehend E. 3.5). Dr. Z.___ wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin bei Tätigkeiten, für die sie hoch motiviert sei, die Müdigkeit und Antriebsvermin derung zumindest punktuell überwinden könne. Dies spricht für eine objektiv bestehende Überwindbarkeit im Sinne der Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 1.2 ), ändert aber nichts an der medizinischen, für rezidivierende depressive Störungen typischen Situation des schwankenden Krankheitsverlaufes mit untersch iedlicher Ausprägung der Arbeitsunfähigkeit. Dr. Z.___ nahm seine Einschätzung zudem unter Ausschluss der psychosozialen Fakturen und unter Berücksichtigung und Bestätigung des Umstands vor, dass die Beschwerdefüh rerin die therapeutischen Möglichkeiten nach Lage der Akten und ihren sprach lichen Möglichkeiten entsprechend konsequent ausschöpft. Verbleibt gemäss nachvollziehbarer ärztlicher Einschätzung trotz Therapie eine Arbeitsunfähig keit, so hat dieser Gesundheitsschaden entgegen der Ansicht der Beschwerde gegnerin grundsätzlich invalidisierende Wirkung. 4.2 Somit ist von einer Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich in Höhe von 50 % (bezogen auf ein volles Pensum ; vgl. S. 11 oben des Gutach tens) auszugehen. Im Si n ne eines Belastungsprofils hielt Dr. Z.___ fest, dass der Beschwerdeführerin einfache, ihrem Ausbildungsstand angepasste Tätigkei ten ohne sprachliche Anforderungen zumutbar seien (S. 14 oben des Gutach tens). Da eine Tätigkeit wie die bisher ausgeübte Reinigungstätigkeit diesen Anforderungen entspricht und zudem auch stundenweise ausgeführt werden kann, erscheinen weitere Angaben zum Belastungsprofil nicht als notwendig.

4.2 Somit ist von einer Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich in Höhe von 50 % (bezogen auf ein volles Pensum ; vgl. S. 11 oben des Gutach tens) auszugehen. Im Si n ne eines Belastungsprofils hielt Dr. Z.___ fest, dass der Beschwerdeführerin einfache, ihrem Ausbildungsstand angepasste Tätigkei ten ohne sprachliche Anforderungen zumutbar seien (S. 14 oben des Gutach tens). Da eine Tätigkeit wie die bisher ausgeübte Reinigungstätigkeit diesen Anforderungen entspricht und zudem auch stundenweise ausgeführt werden kann, erscheinen weitere Angaben zum Belastungsprofil nicht als notwendig. 5.

5. 5.1 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).

5.1 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungs vergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addie rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).

Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungs vergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addie rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9). 5.2 Die Beschwerdegegnerin ermittelte zunächst eine Qualifikation der Beschwerde fü hrerin von 30 % Erwerbs- und 70 % Haushaltbereich und ab August 2013 aufgrund des Alters der Kinder, welches ein höheres Erwerbspensum erlauben würde, eine Aufteilung von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushaltsbereich (vgl. Urk. 2). Dies ist unbestritten und nicht zu beanstanden.

5.2 Die Beschwerdegegnerin ermittelte zunächst eine Qualifikation der Beschwerde fü hrerin von 30 % Erwerbs- und 70 % Haushaltbereich und ab August 2013 aufgrund des Alters der Kinder, welches ein höheres Erwerbspensum erlauben würde, eine Aufteilung von 40 % Erwerbs- und 60 % Haushaltsbereich (vgl. Urk. 2). Dies ist unbestritten und nicht zu beanstanden. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % im Erwerbsbereich und einem hypotheti schen Pensum von 30 oder 40 % ergibt sich für diesen Anteil keine Beeinträch tigung, mithin ein Teil-Invaliditätsgrad von 0. Ein Einkommensvergleich erüb rigt sich, womit auch die Prüfung eines behinderungsbedingten Abzugs vom Tabellenlohn entfällt.

Bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % im Erwerbsbereich und einem hypotheti schen Pensum von 30 oder 40 % ergibt sich für diesen Anteil keine Beeinträch tigung, mithin ein Teil-Invaliditätsgrad von 0. Ein Einkommensvergleich erüb rigt sich, womit auch die Prüfung eines behinderungsbedingten Abzugs vom Tabellenlohn entfällt. 5.3 Im Haushaltbereich ist von einer Einschränkung von 54.64 % auszugehen (vgl. vorstehend E. 2.3). Somit beträgt der Teil-Invaliditätsgrad in diesem Bereich 38.24 % (bei einem Anteil von 70 % ) beziehungsweise 32.78 % (bei einem Anteil von 60 % ). Bei einem Teil-Invaliditätsgrad von 0 im Erwerbsbereich ergibt sich somit ein Gesamt- Invaliditätsgrad von jedenfalls unter 40 %, wes halb ein Rentenanspruch der Beschwerdeführerin zu verneinen ist.

5.3 Im Haushaltbereich ist von einer Einschränkung von 54.64 % auszugehen (vgl. vorstehend E. 2.3). Somit beträgt der Teil-Invaliditätsgrad in diesem Bereich 38.24 % (bei einem Anteil von 70 % ) beziehungsweise 32.78 % (bei einem Anteil von 60 % ). Bei einem Teil-Invaliditätsgrad von 0 im Erwerbsbereich ergibt sich somit ein Gesamt- Invaliditätsgrad von jedenfalls unter 40 %, wes halb ein Rentenanspruch der Beschwerdeführerin zu verneinen ist. Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6.

6. 6.1 Die Beschwerdeführerin hat innert mehrfach erstreckter Frist keine Belege zur Substantiierung ihres Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S 8) eingereicht. Es ist deshalb androhungsgemäss (vgl. Ur. 4) davon auszugehen, dass keine Bedürftigkeit besteht, weshalb ihr Gesuch abgewiesen wird.

6.1 Die Beschwerdeführerin hat innert mehrfach erstreckter Frist keine Belege zur Substantiierung ihres Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S 8) eingereicht. Es ist deshalb androhungsgemäss (vgl. Ur. 4) davon auszugehen, dass keine Bedürftigkeit besteht, weshalb ihr Gesuch abgewiesen wird. 6.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

6.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlich en Rechtspflege wird abgewiesen,

Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlich en Rechtspflege wird abgewiesen, u nd erkennt:

u nd erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___

lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannLienhard