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Segeln: Medaillenträume ausgeträumt
Bühler/Brugger verpassten in der Mixed-Kategorie Nacra 17 die Medaille letztlich deutlich. Das Schweizer Paar, von Rang 6 und mit 8 Punkten Rückstand ins Medal Race gestiegen, klassierte sich im Rennen auf dem 10. und letzten Platz. Der 7. Schlussrang bedeutete aber immerhin das Diplom. Die Medaillen-Entscheidung verlief dramatisch: Santiago Lange und Cecilia Carranza Saroli aus Argentinien sicherten sich mit einem Zähler Vorsprung vor den punktgleichen Jason Waterhouse/Lisa Darmanin (Australien/Silber) und Thomas Zajac/Tanja Frank (Österreich/Bronze) Gold. Es ist die erste Medaille für Österreich an diesen Olympischen Spielen.
Von den letzten 3 im Einsatz stehenden Booten, die noch um den Einzug ins Medal Race kämpften, haben nur Yannick Brauchli/Romuald Hausser in der 470er-Klasse den Einzug ins Finalrennen geschafft. Vor dem abschliessenden Medal Race am Mittwoch, das doppelt zählt, haben sie allerdings bereits 13 Punkte Rückstand auf den 8. Platz und ein olympisches Diplom.
Enttäuschend verlief der Tag für die 470er-Seglerinnen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler. Die Qualifikation für das Medal Race wäre eigentlich noch möglich gewesen, die Ränge 12, 18 und 19 in den letzten drei Wettfahrten warf die beiden Thunerinnen aber weit zurück. Sie beenden die Regatta auf dem 15 Rang.
Ebenfalls zu Ende ist das olympische Abenteuer für Sébastien Schneiter und Lucien Cujean auf dem 49er. Den beiden jungen Genfern wurden die Grenzen deutlich aufgezeigt, sie landeten auf dem 17. Platz im 20 Boote umfassenden Feld.
Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung