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Dieser schätzt die Kosten für den Ausbau der globalen Energieversorgung bis 2030 auf über USD 16'000 Mrd. Der Bericht geht von einem Wachstum des globalen Energiemarktes von 1,7% pro Jahraus, der Investitionsaufwand beträgt rund 1% des globalen Bruttoinlandprodukts (BIP). Im Jahr 2030 werden trotz diesen Investitionen 1,4 Mrd. der Weltbevölkerung keinen Zugang zu Elektrizität haben. Dies sind nur 200 Mio. Menschen weniger als heute.
Die Elektrizitätserzeugung, -Übertragung und -Verteilung wird am Investitionsvolumen fast zwei Drittel betragen, während die Energieträger Erdöl und Erdgas mit je 19% vertreten sind. Auf Kohle werden lediglich 2% entfallen.
Der grösste Investitionsaufwand ist in den Entwicklungsländern zu erwarten. Relativ zur Wirtschaftskraft ermittelt der World Energy Investment Outlook besonders für die Schwellenländer einen hohen Kapitalaufwand. Für Russland beispielsweise schätzt die IEA das Investitionsvolumen auf über 5% des BIP. Für Afrika wird der Kapitalbedarf auf 4%, für den Nahen Osten auf 3% und für Asien auf 2% des BIP geschätzt. Die OECD-Staaten werden rund 0,5% des BIP aufwenden müssen.
Von besonderer Wichtigkeit sind laut IEA die Regierungen, die gute Rahmenbedingungen für Investitionen in den Energiesektor schaffen müssen. Auch die Geschwindigkeit der Entwicklung neuer Technologien, wie neue Nukleartechnologien, Wasserstoff und Brennstoffzellen, hänge entscheidend vom steuerlichen und regulatorischen Umfeld ab, schreibt die IEA.
Quelle
D.S.