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"Darf man Flüchtlinge ertrinken lassen...?" ... ist wirklich billigster und einfachster Journalismus. Von einer Tageswoche erwarte ich einfach etwas Besseres. Das Ganze erinnert in etwa an jene, welche von sich selbst sagen: "Ich bin konsequent gegen Krieg." Als ob es Menschen gäbe, die per se, "für" Krieg sind. Hier geht es ja nicht darum die Menschen auf hoher See einfach ihrem Schicksal zu überlassen. Es sollten erst gar keine Menschen auf Schiffe gehen um nach Europa zu gelangen. Sie stammen ja meist nicht aus den Ländern, wo die Schiffe ablegen (Libyen, Tunesien, Marokko... um nur einige zu nennen), sondern sind meist aus dem Sub-Sahara Afrika. Seit Jahren betreue ich Migranten verschiedenster Provenienz und kenne deren Migrationswege und Familiensituationen. Es darf nicht sein, dass private Organisation sich hier mit Schiffen (und Flugzeugen!) organisieren und die Schlepper damit noch ermutigen.
"Wenn zwei Architekten, Emanuel Christ und Christoph Gantenbein, öffentlich Besitz ergreifen und fremdes Eigentum als hässlich titulieren und dieses, nach ihrer Einschätzung, missratene Wohnentlein in der Öffentlichkeit zum Abriss freigeben, ist das eher frivol." Wenn eine unaufgeforderte Präsentation mit Lösungsvorschlag (an unsolicited proposal...) bei Ihnen als "frivol" ankommt, dann fragt man sich echt, welches Adjektiv Sie bei Häuserbesetzern anwenden würden?
Die Umgestaltung der Rosentalstrasse in einen Boulevard ist nichts anderes als die logische Forsetzung des geplanten Boulevards an der Clarastrasse. Heute ist die Rosentalstrasse zum gähnen langweilig. An der Clarastrasse gibt es noch zu viele Relikte der Vergangenheit (Cenci, vorgestriges Fachgeschäft das den Kunden nicht mehr im Visier hat, ein Polizeiposten mit abweisender Fassade, und viele andere Ramschläden. Ich gehe davon aus, dass dies in 10-20 Jahren nicht mehr so sein wird. Der Messeplatz ist zwar architektonisch schön gestaltet aber wirkt etwas leblos und nicht als Bindeglied zwischen Rosental und Clara. Die Richtung stimmt. Basel entwickelt sich für meine Empfindung prächtig.
Ich sehe da null Zusammenhang zwischen dieser S-Bahnstation und der Verlängerung der Linie 3 nach Saint-Louis. Benötigt werden beide. Wir benötigen allerdings auch das Tram vom Badischen Bahnhof nach Kleinhüningen und darüberhinaus nach Huningue und das Zentrum von Saint-Louis. Ferner das Tram 30 vom Badischen Bahnhof an den Bahnhof SBB. Und die S-Bahn an unseren Flughafen. Und ein integriertes Tarifsystem für die Basel Metropolitan Area.
Schon alleine die Idee, dass es Sozialdemokraten braucht um sich für die Interessen von Arbeitnehmern einzusetzten ist etwas vorgestrig. Ich glaube auch nicht, dass sich so was am Internet "googlen" lässt. Messen Sie doch einfach die Politiker in ihrer Gemeinde, in ihrem Kanton und in unserem Land danach, wofür sich diese effektiv in Sachgeschäften einsetzen. Das könnte eventuell ein Sozialdemokrat sein, aber das ist keineswegs zwingend. Das marxistische Gedankenmodell von Arbeit und Kapital ist ein Kind des 19. Jahrhunderts das sich in unseren Zeiten überlebt hat.
Ja, Herr Zedermann. Und das ist absolut gut und richtig so. Frau Herzog ist keine Weltverbesserer sondern eine Realpolitikerin erster handwerklicher Güte. Man findet Frau Herzog auch nicht in vorderster Reihe hinter einem ewiggestrigen Transparent am 1. Mai. NR Beat Jans gibt dabei ein peinliches Bild ab. Kommt es zur Option Herzog oder Jans für unseren einen Ständeratssitz, dann ist für mich die Wahl oberklar.
Ich habe für keine dieser Initativen gestimmt, da ich sie alle für unausgegorenen Schmarren halte. Und nun muss unsere Exekutive diesen Schmarren in irgend einer Form versuchen umzusetzen. Wir erleben hier das überschreiten des gesunden Menschenverstandes. Klar ist es schwierig günstigen Wohnraum zu finden. Das ist allerdings kein Basler Problem. Das erleben Menschen in Sao Paulo, London, New York, Tokio und in Moskau ebenso. Die Lösung sehe ich keineswegs bei dieser unsinnigen Regulierung, sondern in einer erhöhten Bautätigkeit. Ich bin auch strikt gegen ein Verbot oder einer Verhinderung der Aufwertung bestehenden Wohnraumes. Zu guter letzt belegt unsere Uni zu viele schöne alte Häuser in Basel, da ein zentraler Uni-Campus fehlt.