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Berlin ist bekannt für seine architektonisch wertvollen Bauten. Dazu zählt auch im besonderen Maße der Berliner Dom.
Gelegen auf der Museumsinsel im Bezirk Mitte kommt kein Tourist an dem imposanten Bau mit der markanten Kuppel vorbei. Auch für die Bewohner Berlins ist der heute denkmalgeschützte Dom eines der prunkvollen Wahrzeichen der Hauptstadt.
Bereits im Mittelalter wurde der Grundstein für den heutigen Dom gelegt. Der Dom war von Beginn an dreigeteilt: Tauf- und Traukirche, Predigtkirche und Denkmalskirche.
Mehrere Umbauten folgten im Laufe der Jahrzehnte. So auch im Jahr 1747, als Friedrich der Große den Dom zu einem barocken Gotteshaus umbauen ließ.
Die darauf folgenden, von König Friedrich Wilhelm IV Mitte des 19. Jahrhunderts veranlassten, erneuten Aus- und Umbauten konnten bis 1894 nicht vollendet werden.
Nach dem deutsch-französischen Krieg beauftragte Kaiser Wilhelm II. den Architekten Julius Raschdorff im Jahr 1894 mit dem Bau eines neuen Doms.
Raschdorffs Pläne sahen dabei den Abriss des alten Doms vor. Er orientierte sich bei der Neugestaltung des Domes unter anderem am Petersdom in Rom.
Der neue Dom wurde von 1894 bis 1905 als Zentralbau im Stil der talienischen Hochrenaissance erbaut. Der damals neu erbaute Dom blieb bis heute, wenngleich Hauptkirche und die Kuppel im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurden.
Im Jahre 1974 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt. Die Hauptkuppel sowie die vier Türme wurden jedoch in vereinfachter Form und nicht gemäß der ursprünglichen Pläne wieder neu erreicht. Heute misst die Kuppel dennoch stolze 98m.
Auch der Innenbereich ist sehenswert. So finden sich im Inneren vergoldete Prunksärge sowie ein Altartisch aus weißem Marmor. Auch insgesamt acht Kuppelmosaiken sind zu bestaunen. Die letzte wurde 2002 nach Renovierungsarbeiten eröffnet.
Mit seinen 4 Türmen, dem goldenen Kreuz und der hohen Kuppel gilt der Berliner Dom damit insgesamt als die größte evangelische Kirche in Deutschland. Heute finden dort regelmäßig Gottesdienste sowie tägliche Andachten statt.
Und auch die Hohenzollerngruft, die unter dem Berliner Dom liegt, ist einen Besuch wert.