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Themenbereich COVID-19
18.02.2021
Klinische Fragestellung der Akademischen Fachgesellschaft Onkologiepflege – Telefonische Konsultation in der Onkologie während der COVID-19 Pandemie
Im Rahmen zweier Webinare der Akademischen Fachgesellschaft Onkologiepflege zum Bedarf von Onkologiepflegenden während der COVID-19 Pandemie kristallisierte sich heraus, dass es an Instrumenten/Methoden zur telefonischen Beratung fehlt.
Daraufhin wurde die erste klinische Frage «Welche Instrumente sind bei telefonischen Konsultationen wirksam zur strukturierten Symptomerfassung bei onkologischen erwachsenen Patientinnen und Patienten, die unter Therapie stehen?» bei bei FIT-Nursing Care zur Bearbeitung eingereicht. Die erste eingereichte Fragestellung gab Hinweise zu einem möglichen Assessmentinstrument und führte folglich nach Absprache mit der Institution, die die erste Frage eingereicht hatte, zur Formulierung einer zweiten Fragestellung zur genauen Durchführung eines Symptomassments per Telefon «Wie sollte das telefonbasierte Symptomassessment und -management durch Pflegefachpersonen in der Onkologie wirksam gestaltet werden?».
Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studien und online Ressourcen:
24.11.2020
Pflegepersonen haben ein erhöhtes Pflichtbewusstsein und Engagement für die Patientenversorgung bei Pandemien und Epidemien
Pandemien wie die aktuelle COVID-19 haben enorme Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme und die Beschäftigten im Gesundheitswesen, insbesondere in den Spitälern. Pflegepersonen, als die grösste Gruppe der Gesundheitsberufe, stehen an vorderster Front.
Die qualitative systematische Übersichtsarbeit von Fernandez et al. (2020) deuten darauf hin, dass Pflegepersonen ein intensives Pflichtbewusstsein gegenüber den Patienten haben. Gleichzeitig haben Pflegepersonen während Epidemien/Pandemien Gefühle von Angst und Verletzlichkeit; sie müssen sich mehr um ihre Patienten zu kümmern, als um ihre eigenen Familien und das Risiko ihrer eigenen Exposition ist erhöht.
Allerdings benötigen Pflegende während Pandemien und Epidemien institutionelle, professionelle und staatliche Unterstützung. Ohne diese Unterstützung werden die Pflegenden höchstwahrscheinlich unter erheblichem Stress, Angst und körperlichen Nebenwirkungen leiden.
Fernandez, R., Lord, H., Halcomb, E., Moxham, L., Middleton, R., Alananzeh, I. & Ellwood, L. (2020). Implications for COVID-19: A systematic review of nurses' experiences of working in acute care hospital settings during a respiratory pandemic. International journal of nursing studies, 111, 103637. doi:10.1016/j.ijnurstu.2020.103637
15.09.2020
COVID-19: Wo ist die Evidenz?
Stellungnahme des EbM-Netzwerks (Update vom 08.09.2020)
Als Ende Dezember 2019 über die ersten Coronavirusinfektionen in China berichtet wurde, war kaum absehbar, dass sich hieraus eine weltweite Pandemie entwickeln würde. Anfänglich bestand die Vorstellung, die Ausbreitung des SARS-CoV-2 durch Isolierung der Erkrankten und Quarantänemaßnahmen für Verdachtsfälle stoppen zu können. Inzwischen ist klar, dass das Virus weltweit verbreitet ist und die Menschheit sich wahrscheinlich dauerhaft mit seiner Existenz auseinandersetzen muss. [lesen sie hier weiter]
05/06. 2020
Rapid Reviews zum Thema COVID-19
- Händereinigung mit Asche zur Reduzierung von viralen und bakteriellen Infektionen: ein Rapid Review
- Videoanrufe zur Verringerung von sozialer Isolation und Einsamkeit bei älteren Menschen: Ein Rapid Review
- Quarantänemassnahmen allein oder in Kombination mit anderen Public-Health-Massnahmen zur Kontrolle von COVID-19: Ein Rapid Review
08.04.2020
Aktuelle Literatur zu Corona
21.03.2020
EbM-Netzwerk Stellungnahme zu COVID-19
COVID-19: Wo ist die Evidenz?
Als Ende Dezember 2019 über die ersten Coronavirusinfektionen in China berichtet wurde, war kaum absehbar, dass sich aus diesem Krankheitsausbruch eine weltweite Pandemie entwickeln würde. Anfangs glaubte man noch, dass sich die Ausbreitung des SARS-CoV-2 durch Isolierung der Erkrankten und Quarantänemaßnahmen für Verdachtsfälle stoppen lassen könne. Inzwischen ist klar, dass sich das Virus trotz aller drastischen Maßnahmen weltweit verbreiten wird. Kein Epidemiologe glaubt noch daran, dass es gelingen kann, das Virus durch Isolierung und Quarantäne vollständig zu eliminieren...
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