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In diesem Interview mit Alejandro Cevallos und Sofía Olascoaga reflektiert Grimaldo Rengifo Vásquez den Verlauf seiner Tätigkeit seit seinem Aufsatz A propósito de Freire (Füreinander Sorgen in den Anden: Anmerkungen zu Paulo Freire, 2001), in dem er mit Freires kritischer Alphabetisierungsmethode bricht. Er beschreibt die komplexen Einsichten und Umstände, die seine Entwicklung von einem militanten Erzieher zu einem Begleiter der Dekolonialisierungsdynamik beeinflussten, welche in den indigenen Anden bereits am ersten Tag nach der europäischen Invasion begonnen hatten. Seine Untersuchungen und Erfahrungen in Bezug auf indigene Kosmovisionen und insbesondere die im chacraverankerte Anden-Kosmovision, spielen eine zentrale Rolle in diesem Prozess.
Crianza, oder die Kunst des Füreinandersorgens – Andine Kosmovisionen in gemeinschaftsorientierten Bildungsprogrammen