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Gewitter
Wintersturm
Ein Wintersturm, auch aussertropischer Sturm genannt, ist ein starker Wind von über 75 km/h bzw. Windstärke 9. Er tritt vor allem in gemässigten Breiten (50. – 60. Geographischer Breitengrad) im Herbst und im Winter auf.
Waldschaden Reust
Winterstürme in der Schweiz
Winterstürme ziehen in den Monaten zwischen Oktober und April über die Schweiz. Sie entstehen durch die starken Temperatur- und Druckunterschiede, welche im Zusammenhang mit der Verlagerung der Polarfront (Grenze zwischen tropischer Warm- und polarer Kaltluft) über Europa herrschen können. Ausgeprägte Frontalzonen sind in Wetterkarten an Scharungen der Isobaren (Linien gleichen Drucks) auf engem Raum erkennbar.
Die vornehmlich aus westlicher Richtung stammenden orkanartigen Winde wirken sehr grossflächig – die Zugbahn von Winterstürmen kann mehrere hundert Quadratkilometer betreffen, bis 2000 km lang sein und über mehrere Länder verlaufen. In der Regel dauern sie ein bis mehrere Tage. Sie betreffen grundsätzlich die ganze Schweiz, jedoch den Süden und Osten etwas seltener als die nördlichen und westlichen Landesteile. [weiter]