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Die Währungshüter bekräftigten am Dienstag in einem Bericht, sie wollten ihre Geldpolitik nicht zu locker und nicht zu straff umsetzen. Man werde unter anderem systemische Risiken für das Finanzsystem angehen. So wolle man gegen sogenannte Zombie-Firmen vorgehen. Dies sind meist staatliche Unternehmen, die in der Regel keinen Gewinn erwirtschaften und künstlich am Leben erhalten werden.
Die Regierung in Peking will die Wirtschaft modernisieren und die Abhängigkeit vom Export verringern. Dafür nimmt sie weniger Wachstum in Kauf. 2015 gab es mit 6,9 Prozent das niedrigste Plus seit einem Vierteljahrhundert. Die Staatsführung veranschlagt für die nächsten fünf Jahre mindestens 6,5 Prozent Wachstum jährlich.
Das Land leidet unter Überkapazitäten vor allem in der Kohle- und Stahlindustrie, wo Millionen von Arbeitsplätzen wegfallen sollen. Die Zentralbank teilte mit, sie werde zusätzliche Kapazitäten in der Industrie sorgfältig im Auge behalten.
(AWP)