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@Solvej2 und Papa68, habt ihr all meine Beiträge zu diesem Thema gelesen? Nirgends habe ich geschrieben, dass man ein Kind in seinen Wünschen, Träumen, Zielen nicht unterstützen solle. Aber ich finde es vermessen, wenn ein Lehrer einem 15 jährigen Kind sagt: "Du könntest es an die Uni schaffen". Hätte er stattdessen gesagt: "Du könntest es ans Gymi schaffen" wäre das eine (vielleicht) realistische Aussage. Wenn es Phases Tochter ans Gymi schafft, ist doch toll... Und wenn sie - trotz ihrer Defizite - sogar den Maturaabschluss schafft, noch schöner.
An ein Kind glauben und es unterstützen und begleiten finde ich wichtig; ist für mich auch selbstverständlich. Aber ich erachte es genau so wichtig, dem Kind halt auch mögliche Grenzen aufzuzeigen... (mit einer Dyskalkulie Pharmazie studieren ist wohl eher unrealistisch; mit Lese- und Schreibschwäche Lehrerin werden zu wollen genau so, denn im Studium und im Berufsleben gibt es sicher keinen Nachteilausgleich mehr
)
Ich als Mutter bin jedenfalls nicht so verblendet, dass ich meinen Kindern eine Berufskarriere empfehle, die ihrem Potenzial in keiner Weise entspricht. Hingegen aber zeige ich ihnen Berufsfelder auf, wo ich sehe, dass sie dort ihr Potenzial voll ausschöpfen und einbringen könnten... Ich glaube an meine Kinder, aber ich kenne auch ihre Grenzen