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Die Migräne ist schmerzhaft, macht handlungsunfähig und darf nicht mit gewöhnlichen Kopfschmerzen verwechselt werden. Sie ist gekennzeichnet durch sich wiederholende Kopfschmerzattacken, die in der Regel einseitig auftreten und begleitet sind von Übelkeit und Überempfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen.
Die Migräne befällt vorzugsweise das weibliche Geschlecht, und dies meistens vor dem 40. Altersjahr. Drei von vier Betroffenen sind Frauen. Vererbung spielt eine grosse Rolle sowie zahlreiche andere Faktoren:
• hormonelle Einflüsse (vor der Monatsregel, während der Schwangerschaft);
• psychische Faktoren (Kummer, Ärger, Überlastung);
• Wettereinflüsse (Wind, Kälte);
• ernährungstechnische Gründe (zu schwere Mahlzeiten, Unverträglichkeiten). Zu meidende Substanzen sind das Tyramin (ein leistungsstarkes, gefässerweiterndes Medikament), der Geschmacksverstärker Natriumglutamat und Milchzucker. Folgende Lebensmittel und Getränke können Migräneanfälle fördern: rezente und fermentierte Käse, Leber, Wurstwaren, Schokolade, industriell hergestellte Nahrungsmittel, Alkohol und viele mehr.
Während der Attacken kann Ruhe in einem abgedunkelten Zimmer Linderung bringen. Leider bringt mehrheitlich nur noch der Griff zu Schmerzmitteln eine Besserung – je nachdem kann auch ein Antiemetikum (Medikament gegen Übelkeit) helfen.
Vorsorge kann sich auszahlen
Neben dem Ausschalten der hauptsächlichen Auslöser kann die Einnahme von Nahrungsergänzungen in erhöhten Dosen und über längere Zeit die Intensität und Häufigkeit der Attacken vermindern. Konkret sind dies Fischöl (2–4 g) sowie die Kombination von Vitamin B6 (50 mg) und Magnesium (400–600 mg) speziell bei hormonell bedingter Migräne.