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Rückgang der Anzahl baubewilligter Wohnungen
Im 1. Quartal 2012 nahm gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) die Zahl der baubewilligten Wohnungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11 Prozent auf 12'260 Einheiten ab. In den ersten drei Monaten wurden in der Schweiz 8910 Wohnungen neu erstellt. Dies entspricht einem Rückgang von knapp 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Ende März 2012 befanden sich 69'760 Wohnungen im Bau, was einem Anstieg um 3 Prozent innert Jahresfrist gleichkommt.
Neu erstellte Wohnungen
Im 1. Quartal 2012 wurden in der Schweiz rund 8910 Wohnungen neu erstellt, was im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal einem Rückgang von knapp 4 Prozent oder 330 Wohnungen gleichkommt. Die Betrachtung nach Gemeindegrössen zeigt, dass die Zahl der neu erstellten Wohnungen in den Grössenklassen mit mehr als 2000 Einwohnern abnahm, derweil in der Gemeindegrössenklasse mit bis zu 2000 Einwohnern eine Zunahme zu beobachten war.
In den Agglomerationen der fünf grössten Städte nahm die Zahl der neu erstellten Wohnungen im Jahresvergleich zu. Zwischen Januar und März 2012 entstanden rund 3340 neue Wohnungen, das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. In den Agglomerationen Basel, Bern und Zürich wurden mehr, in den Agglomerationen Lausanne und Genf weniger Neuwohnungen erstellt.
Im Bau befindliche Wohnungen
Ende März 2012 befanden sich schweizweit 69'760 Wohnungen im Bau. Im Jahresvergleich erhöhte sich die Zahl der im Bau befindlichen Wohnungen um 3 Prozent oder 2270 Einheiten. In allen Grössenklassen wurden Zunahmen festgestellt, ausser in den Gemeindegrössenklasse mit 5001 bis 10‘000 Einwohnern.
Die Agglomerationen der fünf grössten Städte wiesen insgesamt 25'170 im Bau befindliche Wohnungen aus, gleichbedeutend einem Anstieg von 1 Prozent im Jahresvergleich. Dabei standen Ende März einzig in der Agglomeration Genf mehr Wohnungen im Bau als ein Jahr zuvor, während die restlichen Agglomerationen Abnahmen meldeten.
Baubewilligte Wohnungen
Im 1. Quartal 2012 wurden für 12'260 Wohnungen Baubewilligungen erteilt. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal reduzierte sich die Zahl der baubewilligten Wohnungen um 11 Prozent oder 1520 Einheiten. Die Betrachtung nach Gemeindegrössen zeigt, dass die Zahl der baubewilligten Wohnungen in den Grössenklassen mit weniger als 10‘001 Einwohnern abnahm, in der Gemeindegrössenklasse mit mehr als 10‘000 Einwohnern hingegen zunahm.
In den Agglomerationen der fünf grössten Städte war gesamthaft eine Zunahme der baubewilligten Wohnungen um 9 Prozent auf 3450 Einheiten zu beobachten. Einen Anstieg meldeten die Agglomerationen Genf und Basel, während die anderen Agglomerationen Rückgänge verzeichneten.
(BFS, 11.06.2012)