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Geschichte von Motos Knüsel
Josef und Anna Knüsel / Gründer von Motos Knüsel
Nachdem Josef Knüsel 1947 mit sauer Erspartem sein erstes Motorrad kaufte, reparierte er Abend für Abend immer mehr Motorräder für Töffkollegen. 1955 war es dann soweit: zusammen mit seiner frisch angetrauten Frau eröffnete er die erste Werkstatt im neu gebauten Haus in Ebnet. Es sprach sich schnell herum; der junge Mechaniker nahm seine Aufgabe ernst und er kam auch oft mitten in der Nacht oder am Sonntag einem Pechvogel zu Hilfe (Gott sei Dank sind die heutigen Motorräder zuverlässiger). Motos Knüsel wurde schnell zu einem bekannten Treffpunkt für Motorradfahrer aus der ganzen Schweiz.
Von Anfang an pflegte Motos Knüsel die Marke BMW. Mit dem "Töff-Boom" kamen dann die drei grossen japanischen Marken Honda, Suzuki und YAMAHA dazu. Ausgebaut wurde im Lauf der Jahre auch die Angebotspalette von Zubehör und Bekleidung. Zum 25-jährigen Bestehen wurde 1976 ein grosszügiger und praktischer Neubau mit Werkstatt, Ausstellungsräumen und Ersatzteillager eingeweiht.
1986 übernahm Urs Knüsel den Betrieb seines Vaters. Mit dem steten Wachstum der Kundschaft und der grossen Nachfrage auch nach Occasionsfahrzeugen baute Motos Knüsel im Winter 2007/08 eine neue Occasions-Ausstellung, um die gepflegten Occasionen noch besser präsentieren zu können. Bei dieser Gelegenheit wurde auch alles unterkellert, damit genügend Platz für Kundenfahrzeuge zur Überwinterung bereitsteht.
2018 hat Urs Knüsel die Firma an Andreas und Iris Schmidt übergeben.