Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/183353

<h2>SubmittedText<h2><p>In den letzten Jahren steht Agroscope unter massivem Spardruck, und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar.</p><p>Gleichzeitig sind für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, der Ressourceneffizienz und der Ernährungssicherheit sowie die Umsetzung des vom Bundesrat verabschiedeten Aktionsplans Pflanzenschutz und der Nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen massive Forschungsanstrengungen notwendig.</p><p>Wie lässt sich der stetige Abbau bei Agroscope damit vereinbaren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat anerkennt die namentlich durch die Digitalisierung verstärkte Herausforderung, vor welcher die Land- und Ernährungswirtschaft steht. Damit die Chancen des technologischen Wandels für die Land- und Ernährungswirtschaft nutzbar werden und deren Betriebe sich mehr an Kundenbedürfnissen ausrichten können, will der Bund die Betriebe mit dem künftig noch wichtigeren Grundlagen- und Praxiswissen unterstützen. Um diesen technologischen Wandel nutzen zu können, werden Investitionen bei Agroscope nötig. Gleichzeitig verlangt die angespannte Finanzlage des Bundes auch von bundeseigenen Forschungseinrichtungen und -anstalten eine laufende Steigerung ihrer Effektivität und Effizienz. Agroscope verwendet heute 41 Prozent des Funktionsaufwandes für Fest- und Betriebskosten (Overhead). Der Bundesrat ist überzeugt, dass Agroscope mit einer konsequenten Fokussierung auf die Ressortforschungsaufträge, einer zukunftsgerichteten Strategie und einer spürbaren Senkung des Overhead die ambitionierten Ziele erreichen kann. Als Basis hierzu dient die Weiterentwicklung der mit der Neuaufstellung 2016 initialisierten inneren Erneuerung, d. h. die Erweiterung von Forschungskooperationen im landwirtschaftlichen Innovations- und Wissenssystem, die Stärkung der Wissensvermittlung in und aus der landwirtschaftlichen Praxis und eine neue Ausrichtung auf partnerschaftliche Forschung und Entwicklung im Bereich der Methodik, Technologie und Digitalisierung. Im Weiteren braucht es laufend Optimierungen in der Zusammenarbeit zwischen allen Forschungsinstitutionen, die sich mit agrarrelevanten Fragestellungen befassen. Es gilt die Synergien maximal zu nutzen.</p>