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Die CVP-Frauen Basel-Stadt nehmen mit grosser Sorge die Warnung der UN zu den Auswirkungen der Pandemie auf die Frauen in ärmeren Ländern zur Kenntnis.
Die eingeschränkte Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln und die Ausgangssperren würden zur Zunahme der Gewalt an Frauen, darunter auch die vermehrte Zwangsverheiratung von Mädchen, und zu ungewollten Schwangerschaften führen. Die UN befürchtet in ihrem Bericht weltweit bis zu 7 Millionen ungewollte Schwangerschaften als Folge der Pandemie.
Die CVP-Frauen Basel-Stadt bitten daher die Vetreterinnen und Vertreter im National- und Ständerat, auf diese Problematik einen besonderen Fokus zu setzten. Sie begrüssen es sehr, dass der Bundesrat 400 Mio Schweizer Franken für die Entwicklungshilfe zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zur Verfügung stellen möchte aber appellieren an ihn, im Rahmen von Entwicklungshilfeprogrammen, Abkommen und internationalen Programmen zur Pandemiebekämpfung darauf hinzuwirken, dass die Lieferketten und der Zugang zu modernen Verhütungsmitteln sichergestellt und der Schutz vor häuslicher Gewalt und Zwangsverheiratung verstärkt werden.