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Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rates hat einen Sonderbericht zum Historischen Museum Basel erstellt. Sie stellt darin fest, dass das Präsidialdepartement (PD) bei der Lösung der Probleme die in § 6 des kantonalen Museumsgesetzes garantierte Selbständigkeit des Hauses nicht genügend gewahrt hat. Im Konflikt mit dem Museumsdirektor hat das PD nach Auffassung der GPK die Öffentlichkeit irreführend informiert.
Nach Hinweisen auf Probleme im Historischen Museum Basel (HMB) in einer externen Betriebsanalyse sowie Hinweisen auf einen Konflikt zwischen dessen Direktor und dem zuständigen Präsidialdepartement hatte die GPK bereits im vergangenen Jahr Abklärungen aufgenommen. Zwischenzeitlich liessen Medienberichte erkennen, dass der Konflikt eskaliert und dem Haus deswegen Schaden droht.
Die GPK führte mehrere Hearings durch, auch mit allen Hauptbeteiligten. Neben diversen anderen Dokumenten sah die GPK auch das Personaldossier des Direktors ein, um die Situation und den Konflikt einschätzen zu können. Dabei wurde die Untersuchung durch Verzögerungen bei der Akteneinsicht erschwert. Zum Zeitpunkt der Jahresberichterstattung der GPK im Frühjahr waren deshalb die Abklärungen noch nicht abgeschlossen, weshalb die Kommission jetzt ihre Erkenntnisse in einem Sonderbericht veröffentlicht.
Weitere Auskünfte
Christian von Wartburg, Präsident Geschäftsprüfungskommission
Telefon: 079 252 64 81
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