Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03299.jsonl.gz/962

Bereits das Betreten dieser Liegenschaft überwältigt durch seine kathedralenhafte Anmutung im Eingangsbereich. Das beeindruckende Anwesen besteht aus zwei quadratischen Hauptgebäuden an einer Eckfläche aneinander vereint, so dass im Inneren eine fliessende Folge von einem Volumen zum nächsten möglich ist. Die ineinander gesteckten Kuben harmonieren perfekt mit den Linien der Berglandschaft. Die Halle ist der eigentliche Mittelpunkt des Komplexes und ein Kaminofen sowie Holz als Kontrast zum Beton verleihen den Wohnräumen Behaglichkeit. Von hier erreicht man alle anderen Räume: die Wohnküche im selben Baukörper sowie das Dachgeschoss mit den zwei Arbeits- und Lesezimmern. Im zweiten Baukörper präsentiert sich das Wohnzimmer und durch eine wandgrosse Schiebetür gelangt man weiter in das Schlafzimmer sowie das private Bad. Die Einliegerwohnung ist im Sockelgeschoss untergebracht wie auch verschiedene Haushalts- und Technikräume. Ergänzt wird die Liegenschaft durch das Nebengebäude mit Eingangstor und Garage. Das Wohnhaus aus Beton mit gebrochenem Andeergranit wurde über dem Sockel aufgezogen und flankiert die nach Süden ausgerichteten Ecken mit Loggien. Alle Räume sind lichtdurchflutet mit bodentiefen Fenstern und bieten einen einzigartigen Blick in die Berglandschaft. Geölte Lärchenholzfussböden und weisses Tannenholz sorgen für ein optimales Wohnklima. Das Anwesen ist eingebettet in einem wunderschön angelegten Garten mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten und erinnert aus der Ferne an eine Felsformation, die aus der Rasenfläche hervorsticht. Wer hier wohnt, schätzt die Ruhe, die gute Luft und die ursprüngliche Berglandschaft mit den bewaldeten Hängen.
Das Dorf liegt auf 721 m ü. M. im Bleniotal, am Fuss des Pizzo Molare (2585 m ü. M.), 19 km nördlich von Biasca. Der Name bedeutet «Brücke des Valentinus». Der dialektale Name Pön t?Fò bezeichnet das «äussere Ponto», im Gegensatz zu Ponto Aquilesco im Talinnern. Zusammen mit Castro und Marolta bildete Ponto Valentino im Mittelalter eine Nachbarschaft, den sogenannte consiglio, und war einer der sechs Abgabebezirke des Tales. Im 16. Jahrhundert wurde es eidgenössisch. Die Gemeingüter der alten Nachbarschaft wurden 1895 aufgeteilt. Am 4. April 2004 fusionierte Ponto Valentino zusammen mit Castro, Corzoneso, Dongio, Largario, Leontica, Lottigna, Marolta und Prugiasco zur neuen Gemeinde Acquarossa.