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Ein Rückblick
Am 21. September 2018 beschlossen die Stiftungsräte von HEKS und «Brot für alle», die Zusammenführung der beiden Werke erneut zu prüfen. Am 25. Oktober 2018 informierten die Stiftungsräte und Geschäftsleitungen von HEKS und «Brot für alle» mit einem gemeinsamen Mediencommuniqué die breite Öffentlichkeit ein erstes Mal darüber, dass entsprechende Gespräche im Rahmen eines Vorprojektes aufgenommen worden seien. In den letzten 30 Jahren hatte es bereits mehrere Initiativen für einen Zusammenschluss der beiden Werke gegeben. Entsprechende Gespräche und Verhandlungen waren jedoch jeweils bereits in einem frühen Stadium wieder abgebrochen worden.
In einem Vorprojekt wurden sodann strategische, organisatorische, finanzielle und kulturelle Fragen geklärt und mögliche Formen eines Zusammenschlusses evaluiert. Zudem wurden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), mit «Alliance Sud», «Fastenaktion» (vormals «Fastenopfer»), «Mission 21» und «DM-échange et mission» geführt, um deren Interessen in den Fusionsprozess einzubinden.
Die Stiftungsräte beider Werke haben sich in der Folge auf den neuen Namen «Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz» verständigt, wobei die Bezeichnung «Brot für alle» als Claim im Logo der neuen Organisation weiterhin verwendet wird. Zum Hauptsitz des fusionierten Werkes wurde Zürich bestimmt, die bisherigen Geschäftsstellen beider Organisationen in Bern und Lausanne bleiben bestehen, ebenso die vier übrigen bisherigen HEKS-Regionalstellen, die neu Geschäftsstellen heissen. Auch die ökumenische Zusammenarbeit und insbesondere die Ökumenische Kampagne mit «Fastenaktion» werden weitergeführt.
Am 2. November 2020 gab schliesslich auch die Synode der Evangelisch-Reformierten Kirche Schweiz (EKS) einstimmig grünes Licht für den Zusammenschluss. Mit dem Eintrag der neu konstituierten Stiftung ins Handelsregister wurde die Fusion schliesslich im November 2021 rechtsgültig.