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Yalom's Cure
Publiziert am 01. Oktober 2014
Zum Film
Eine Reise mit Amerikas bekanntem Psychiater und Buchautor Irvin D. Yalom, einem der berühmtesten Vertreter einer existentiellen Psychotherapie. Neben populären Romanen wie «Und Nietzsche weinte», «Die Schopenhauer-Kur» oder «Die rote Couch» verfasste Yalom auch wissenschaftliche Werke der Psychologie. Der Dokumentarfilm ist nicht nur eine Reise in das Innere der menschlichen Psyche, sondern auch eine in das Innere des Menschen und Autors Irvin D. Yalom – ausgehend etwa von Yaloms Kindheit als Sprössling jüdisch-russischer Einwanderer in Washington, wo er in einfachen Verhältnissen aufwuchs. Um daraus zu entfliehen, verzog er sich so oft es nur ging in die Washingtoner Stadtbibliothek. Auch das frühe Kennenlernen seiner späteren Frau Marylin, einer erfolgreichen Akademikerin auf dem Gebiet der Literaturwissenschaft und der Gender Studies, spielt eine wichtige Rolle für Yaloms theoretisches und therapeutisches Denken. Weil der Mensch einsam sei, strebe er nach Partnerschaften mit Anderen. Die beiden sind in dem Dokumentarfilm von Sabine Gisiger oft zusammen zu sehen.