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- 26.04.2006
- Aktuell
Die Katastrophe im Kernkraftwerk von Tschernobyl hatte seinerzeit eine Sammelaktion der Glückskette ausgelöst, die 1,87 Millionen Franken brachte. Damit wurden Lager von krebskranken Kindern aus Weissrussland in der Schweiz mitfinanziert, vor allem aber Ausbildungskurse für lokale Ärzte und Krankenschwestern im Berner Inselspital und am CHUV in Lausanne ermöglicht.
Zudem wurde die Hauptklinik in Minsk mit Spitaleinrichtungen und Medikamenten versorgt - medizinische Equipen aus der Schweiz überprüften die Anwendungen an Ort und Stelle. Kontakte bestehen noch heute. Die Stiftung „Theodora“, deren Clowns in der Schweiz krebskranke Kinder im Spital besuchen, bildete entsprechende Komiker in Gomel, Minsk und Magielov aus. Der ehemalige Bundesrat Delamuraz war von all diesen Projekten so begeistert, dass er seinerzeit spontan ein Spende von 50'000 Franken überwies…
2001 wurde ein Restbetrag von 160'000 der Stiftung „Planètes Enfants Malades“ überschrieben, die noch heute Kinder mit Folgen der Reaktorkatastrophe betreut.