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Während der vergangenen Woche fiel immer wieder etwas Schnee. Täglich fiel gebietsweise 5 bis 15 cm Neuschnee. Am meisten Neuschnee fiel in der Nacht von Donnerstag, 17. November auf Freitag, 18. November im Unterwallis. Dort fielen 20 bis 40 cm Neuschnee. Die gesamte Neuschneemenge über die 7 Tage ist in Abbildung 1 dargestellt. Die Schneefallgrenze lag zu Beginn der Periode zwischen 1500 und 2000 m und sank am Freitag, 18. November bis gegen 1000 m und blieb bis am Montag bei dieser Höhenlage (Abbildung 2).
Mit diesen Schneefällen ist in hohen Lagen verbreitet der Winter eingeläutet. An flachen Messfeldern auf rund 2600 m lag im Wallis ohne südliches Oberwallis 30 bis 60 cm Schnee. In den übrigen Gebieten lagen 15 bis 40 cm Schnee. Am meisten Schnee lag in den hochalpinen Gebieten des Wallis (Abbildung 3). Mindestens an den Schattenhängen wird die Schneedecke nicht mehr ausapern und bestand bereits aus mehreren Schichten (Abbildung 4). Zum Skifahren war sie aber wohl an den meisten Orten noch zu dünn.
Lawinen wurden nur sehr wenige gemeldet. Künftige Schneefälle fallen nun in hohen Lagen aber verbreitet auf eine geschlossene und geschichtete Schneedecke. Damit nimmt auch die Anzahl möglicher Gefahrenstellen für die Auslösung von Schneebrettlawinen zu. Mehr dazu im aktuellen Lawinenbulletin.
Gefahrenentwicklung
Lawinenbulletins dieser Zeitperiode im Überblick.