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Rally Obedience ist eine sehr abwechslungsreiche Teamarbeit (auch als Unterordnung bezeichnet). Mit Tafeln wird ein Parcour ausgesteckt, wobei an jeder Tafel eine andere Übung gezeigt werden muss. Die Tafeln können dabei in weitgehend beliebiger Reihenfolge aufgestellt werden. Bei insgesamt 71 Tafeln, die teilweise auch in den Gangarten Langsam oder Normal oder Laufschritt gezeigt werden, ergibt sich eine nahezu unbeschränkte Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten, wie sie bei keiner andern Disziplin erreicht wird.
Die Übungen sind an Wettbewerben allesamt auf Schildern notiert. Das heisst: Nach dem Start bewegen sich Hundeführer und Hund von Schild zu Schild und bewältigen den Parcours vollkommen selbständig. Dieser ist auf einem Feld von rund 20 x 20 Meter aufgestellt.
Total gibt es 71 verschiedene Übungen. In der Klasse Beginners pflückt der Wettkampfleiter 12 – 14 von den Nummern B01 – B27, in der Klasse 1 14 – 16 von den Nummern B01 – 117, in der Klasse 2 16 – 18 von den Nummern B01 – 217 und in der Klasse 3 18 – 20 Übungen aus dem gesamten Sortiment. In der Klasse Beginners kann der Hund (im Gegensatz zu den Klassen 1 – 3) an der Leine geführt werden, man muss aber nicht.
Die einzelnen Übungen entsprechen gemäss Reglement „den gängigsten Hundesportarten der Schweiz“. So werden unter anderem die Positionen „Sitz“, „Platz“ und „Steh“ in diversen Varianten geprüft; das Tragen oder Bringen eines Gegenstandes; das Überqueren einer Hürde und anderes mehr.
Die Klasse Beginners ist für (fast) jeden gut erzogenen Hund machbar; die Klasse 3 sollte aber nicht unterschätzt werden und bedarf intensivem Training. Wie beim herkömmlichen Obedience besteht auch beim Rally Obedience eine Schwierigkeit darin, den Hund während der ganzen Abfolge freudig bei Laune zu halten. Mit dem kleinen Unterschied, dass hier der stimmlichen Motivation keine Grenzen gesetzt sind.
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