Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03109.jsonl.gz/2423

Das sieht eine Verordnung vor, die kurz vor Weihnachten von Moskau veröffentlicht wurde. Sollte es allerdings zu einer Aufhebung des im August 2014 verhängten Importembargos für Nahrungsmittel aus mehreren westlichen Ländern kommen, werden die Quoten für die Fleischlieferungen aus der EU und den USA innerhalb von fünf Arbeitstagen neu zugeteilt.
Die Regierungsverordnung sieht für 2015 grundsätzlich die Möglichkeit vor, aus der EU insgesamt 29'000 t frisches beziehungsweise gekühltes Rindfleisch und 80'000 t gefrorenes, entbeintes Hühnerfleisch zu vergünstigten Konditionen zu beziehen. Hinzu kommen jeweils 60'000 t gefrorenes Rindfleisch aus der Gemeinschaft und den USA. Diese Mengen entsprechen den für 2014 festgesetzten Quoten.
Die Kontingente für die Fleischimporte aus den anderen Lieferländern sollen bis Mitte April in zwei Stufen verteilt werden. Ebenfalls unverändert gegenüber dem Vorjahr bleibt die Gesamthöhe der Tarifkontingente für die russischen Fleischimporte, die bereits im August 2014 von der Eurasischen Wirtschaftskommission (EWK) festgelegt worden waren.
Diese belaufen sich auf 530'000 t gefrorenes sowie 40'000 t frisches und gekühltes Rindfleisch, ausserdem 430'000 t Schweinefleisch einschliesslich einer 30'000 t grossen Unterquote für Teilstücke sowie insgesamt 364'000 t Geflügelfleisch, darunter 350'000 t Hühnerfleisch und 14'000 t Trutenfleisch.