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"King Size" ist eines der besten Boulderprobleme am Sustenpass. Schon immer mal wollte ich die Züge in diesem grossen überhängenden Schild versuchen. Als mir Aldo und Heinz erzählten, dass sie am Samstagmorgen hinfahren wollen, war ich schnell motiviert. Der Fels liegt einsam weit hinten im Tal. Aldo und Heinz wollten mich für einen Flash-Go überzeugen. Ich versuchte mich so gut wie möglich an den wenigen Griffen am Block, die nicht zu "King Size" gehören, aufzuwärmen. Die rechte Schulter spürte ich immer noch ein wenig, doch da es in der Linie keinen Schulterzug auf rechts gibt, sollte das nicht stören. Den Flash vergab ich dann ziemlich kläglich gleich zu Beginn der Crux. Ich erwischte die Zange für rechts schlecht und beim nachkorrigieren fiel ich raus. Im zweiten Versuch kletterte ich bis zum Dyno. Den Griff für links krallte ich aber viel zu weit oben und so konnte ich den Dyno nicht mehr sauber durchziehen. Nach einer kleinen Beta-Korrektur konnte ich "King Size" im dritten Versuch klettern. Viele weitere Anläufe hätte es sowieso nicht gegeben, denn die Züge sind sehr kraftraubend.
Die direkte Einstiegsvariante "King Rise" wollte ich zuerst mit einem Move mit links beginnen. Aldo meinte, es wäre besser, gleich mit rechts die Zange anzuvisieren. Ich kletterte den Boulder mit Aldo's Methode, im fiel meine angedachte Abfolge leichter. Vielen Dank an Aldo und Heinz fürs Mitnehmen, Beta-Zeigen und alles!