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Autosuggestion: Eine Methode zur Selbstheilung
Zitat aus einem Interview mit Moshé Feldenkrais 2010: „Viele unserer physischen und psychischen Mängel sollten weder als behandlungsbedürftige Krankheiten betrachtet werden, noch als schicksalhafte Charaktereigenschaf-ten, denn beides trifft nicht zu. Sie sind nur das Ergebnis eines erlernten Fehlverhaltens. Der Körper führt nur das aus, was das Nervensystem ihm befiehlt. Eine falsche Art des Stehens und Gehens führt zu Plattfüssen, das bedeutet, dass die Geh- und Stehweise korrigiert werden muss und nicht die Füsse.“
In diesem Kontext möchte ich Ihnen über einen spannenden Kurs in Autosuggestion berichten, welchen wir besucht haben. Frei nach dem Motto: „Wenn es die Worte sind, die Dich hindern, zu tun, was für dich wichtig ist – dann verändere die Worte.“ setzten wir uns mit der Coué-Methode auseinander.
Die Autosuggestion existiert seit jeher und wird unbewusst oft praktiziert. Stärkend beispielsweise, wenn eine Mutter ihrem Kind sagt «Das schaffst Du» oder man sich selbst Mut zuspricht «Ich kann das». Schwächend, wenn man sich einredet «Das schaffe ich nicht» oder «Ich kann das nicht» usw.
Die Macht der Gedanken und die Erkenntnis, dass das Unterbewusstsein durch Gedanken gelenkt werden kann ist uns allen bekannt. Was jedoch oft vergessen geht ist – jeder einzelne besitzt einen persönlichen Schlüssel zum öffnen der unerschöpflichen Schatzkammer des Unbewussten. Mit der richtigen Anwendung der Autosuggestion haben die Menschen ein Instrument in der Hand, mit dem sie sich in jeder Hinsicht selber heilen und helfen können, sofern dies im Bereich des Möglichen liegt – wobei die Grenze des Möglichen meistens unterschätzt wird!
Der Apotheker Emile Coué aus Nancy (1857 – 1926) entwickelte die Coué-Methode, eine Form der positiven Autosuggestion. Er erkannte, dass viele Krankheiten und Beschwerden auf seelischer Ursache beruhen und entwickelte die weithin bekannte Formel:
„Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser“.
Dieser Satz gilt als „Grundrezept“ seiner Lehre. Man spricht ihn (ohne nachzudenken) morgens und abends 20-mal vor sich hin (dies jeweils gleich nach dem Aufwachen bzw. Einschlafen). Diese einfache Formel, wie auch andere individuelle Suggestionen haben eine gewaltige Wirkung, weil sie unser Unterbewusstsein kritiklos aufnimmt.
Wir möchten Sie dazu einladen, mit der Autosuggestion das Unmögliche zu erreichen.