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Marco Triaccas Vater Domenico war bis zu seiner Pensionierung vor sechs Jahren verantwortlich für die Produktion im Veltlin. Er hat dort im wahrsten Sinn des Wortes Berge versetzt, die Neuterrassierungen bei La Gatta zeugen davon. Eine Klonselektion und ein für den Terrassenbau angepasstes Lyrasystem (a girapoggio) waren weitere Meilensteine. Marco Triacca studierte in Zürich Agrarwissenschaften an der ETH. Es folgten Studien in Weinbau und Önologie in Montpellier und Bordeaux. Von 2009 bis 2012 war er an der Weinfachschule in Changins tätig. Triacca erforschte den unterschiedlichen Einfluss von Holzfässern und Eichenchips auf den Wein. Ab 2009 wandte er sich wieder vermehrt dem Veltlin zu, er tat dies aber nicht im Mutterhaus, sondern gründete seinen eigenen Betrieb: La Perla di Marco Triacca. Er konnte dabei auf die tatkräftige Unterstützung seines Vater Domenico zählen, der ihm auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite steht. Die familieneigenen Rebberge bei Tresenda di Teglio im Gebiet von Valgella bilden die Basis seines Unternehmens. 2009 startete er mit 1,5 Hektaren, unterdessen ist die Fläche auf 3,3 Hektaren angewachsen. In Produktion stehen Nebbiolo und die autochthone Pignola valtellinese, letztere wird für die Schaumweinherstellung verwendet. Marco Triacca produziert ihn von A bis Z selber, und bereits die ersten Abfüllungen sind ausgezeichnet. Einen praktischen Keller konnte er im Gebäude der Cantina Cooperativa Villa di Tirano e Bianzone mieten. 2012 brachte er seine ersten Weine auf den Markt.