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Es werden verschiedene Oberflächenbehandlungen für Holzfassaden angeboten die zu einem guten dauerhaften Ergebnis führen. Farblose oder pigmentierte Hydrophobierungsmittel dringen sehr gut in die Holzoberfläche ein. Diese Produkte führen zu einer geringeren Feuchtigkeitsaufnahme, wodurch weniger Risse entstehen können. Sie bilden keinen Film und blättern nicht ab.
Bei einem Lasursystem wird zuerst eine bläuepilzwidrige Grundierung eingesetzt. Anschliessend wird 2x eine witterungsbeständige Holzschutzlasur (lösungsmittelhaltig oder wasserbasiert) oder Naturöllasur aufgebracht. Ein Deckendes Anstrichsystem ist ähnlich wie das obenerwähnte. Der Unterschied ist, dass bei dieser Variante ein deckender Anstrichfilm mit ca. doppelter Schichtdicke entsteht.
Bezüglich Pigmentierung muss folgendes beachtet werden:
Farblose oder sehr helle Lasuren sind für Fassaden nicht geeignet. Bei weissen oder sehr hellen Lasuren oder Decklacken treten ohne geeignete Grundierung die Äste bald gelblich hervor. Sehr dunkle Fassaden werden im Sommer sehr warm, dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Risse (vor allem bei Schalungen). Am besten sind mittlere Farbtöne in den Farben braun, orange, rot, violett, grün oder grau.
Die Oberflächenbeschaffenheit sollte bei unbehandelten/farblosen hydrophobierten Oberflächen gehobelt und bei behandelten/beschichteten Oberflächen möglichst rau sein. Die Kanten müssen möglichst gerundet (scharfe Kanten können keine Lasur/Farbe annehmen) sein.