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Filmkritik: Ganz in weiss, und doch ein Sch...72. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2014
In einer unbestimmten Zukunft ist ein Grossteil der menschlichen Bevölkerung durch den "Grossen Krieg" ausgelöscht worden. Die Verbliebenen leben nun in absolutem Frieden in einer utopischen neuen Welt. Der Grund für diese Harmonie? Gefühle gibt es nicht mehr. So haben weder Zorn noch Mitleid, weder Freude noch Trauer einen Platz in der Gesellschaft. Doch langsam aber sicher entwickeln immer mehr Leute plötzlich Emotionen. Dieses Phänomen wird als SOS ("Switched On Syndrome") bezeichnet und als unheilbare Krankheit definiert. Das einzige Heilmittel ist der Tod.
Der junge Grafiker Silas (Nicholas Hoult) verspürt eines Tages die ersten Anzeichen von SOS und sucht sofort einen Arzt auf, welcher ihm Medikamente verschreibt, die jedoch nur im Anfangsstadium der Krankheit wirksam sind. Doch als er bemerkt, dass seine hübsche Mitarbeiterin Nia (Kristen Stewart) ebenfalls mit dem Syndrom "befallen" ist, entdecken sie Gefühle füreinander.