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Jod ist auch in Kuhmilch drin... Kühe leben aber nicht im Meer...
Mit welcher Begründung soll eigentlich ausgerechnet Jod nicht in glasröhrengezüchteten Algen enthalten sein? Sie enthalten doch auch Calcium, Magnesium, Zink, Selen... ... ...
Allenfalls nachvollziehbar ist doch, dass in glasröhrengezüchteten Algen mit Null Kontakt zur Außenwelt keine Umweltschadstoffe enthalten sind - aber mit welcher Begründung eigentlich kein algeneigenes Jod??
Wenn ich es richtig verstanden habe, besteht die Gefahr, daß die im Körper von den Algen aufgenommenen Gifte zusammen mit dem in den Algen möglicherweise deponierten Jod wieder resorbiert werden, indem die Algen verdaut werden.
Sofern dies zutreffen sollte, würde sich zur Vermeidung einer weiteren Schädigung des Organismus als Konsequenz ergeben, parallel zu der Einnahme von Algen zur Giftbindung regelmäßig dünndarmwirksam abzuführen oder sich zumindest täglich hohe Einläufe zu verabreichen bzw. verabreichen zu lassen.
regelmäßig dünndarmwirksam abzuführen oder sich zumindest täglich hohe Einläufe zu verabreichen bzw. verabreichen zu lassen.
Was meint Ihr dazu?
Ich meine, dass sich bei tgl. Abführen oder tgl. Anwendung von hohen Einläufen nach gewisser Zeit eklatante Mangelzustände ergeben könnten, da Nährstoffe aus der Nahrung üblicherweise ja erst im Darm resorbiert und dem Organismus zur Verfügung gestellt werden... bei tgl. Anwendung von Einläufen werden die Nährstoffe dagegen einfach aus dem Körper heraus gespült. Das ist von der Natur nicht vorgesehen und auf Dauer sicherlich schädlich.
Etwas anderes dagegen mögen kurweise Darmreinigungen sein, um alte Schlacken, die bei schlechter Ernährung anfallen können, von Zeit zu Zeit zu entfernen und dadurch das Nährstoffresorptionsvermögen des Darmes wieder zu erhöhen.
Das Jod in der Kuh stammt doch von der Zwangsjodierung übers Futter?!
Deshalb ist auch die Deutsche Markenbutter mit Jod, dänische und irische aber nicht.
LG
Nicht ganz.
Die Jodbeimengung zum Futter bewirkt natürlich eine Jodgehalterhöhung der Milch.
Das ändert nun aber nichts an dem natürlichen Jodgehalt der Milch (wie auch am natürlichen Jodgehalt anderer Nahrungsmittel).
Man sollte nicht vergessen, dass Jod - wie etliche andere Substanzen / Elemente auch - lebenswichtig ist, und zwar für jeden Menschen (auch für Hashi-Kranke... bins selber). Ohne Jod würden wir sterben.