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Colmar (elsässisch Colmer, deutsch auch Kolmar) ist nach Strassburg und Mülhausen die drittgrösste Stadt im Elsass und Hauptstadt des Départements Haut-Rhin in der Region Grand Est (Frankreich). Zum 1. Januar 2017 zählte sie 69.105 Einwohner sowie 120.367 im Grossraum.
Colmar liegt an der Elsässer Weinstrasse und bezeichnet sich gern als Hauptstadt der elsässischen Weine. Die Stadt ist berühmt für ihr gut erhaltenes architektonisches Erbe aus sechs Jahrhunderten und für ihre Museen, darunter das Unterlinden-Museum mit dem Isenheimer Altar. Colmar ist die Geburtsstadt berühmter Künstler wie Martin Schongauer, Frédéric-Auguste Bartholdi, Ernst Stadler und Jean-Jacques Waltz.
Die Stadt findet sich erstmals 823 urkundlich bezeugt. 1226 wurde sie von Kaiser Friedrich II. zur Reichsstadt erhoben. 1575 konnte die Reformation einen teilweisen Einzug halten. Im Frieden von Nimwegen 1679 gelangte Colmar an Frankreich und teilt seither die Geschichte des Elsass.
Colmar liegt am Westrand der Oberrheinischen Tiefebene etwa auf halbem Weg zwischen Basel (60 km entfernt) und Strassburg (65 km entfernt). Im Südosten wird der Ort in einem Rechtsbogen von der Lauch durchflossen, die unweit östlich in die Ill mündet. Die Bewässerung der Altstadt erfolgt seit dem 18. Jahrhundert auch durch den Canal du Logelbach, der bei Turckheim Wasser aus der Fecht nach Colmar ableitet.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Colmar