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Die österreichischen LehrerInnen werden in allen Bundesländern nach demselben Gehaltsschema bezahlt. Verglichen mit den Verdienstmöglichkeiten in der Wirtschaft ist das Anfangsgehalt derzeit relativ niedrig. Alle zwei Jahre erfolgen jedoch Vorrückungen. Durch diese fallen die Endbezüge relativ hoch aus. Dazu einige Beispiele:
PflichtschullehrerInnen (z.B. Volks-, Haupt- oder SonderschullehrerInnen) verdienen anfangs 2.068 EUR brutto pro Monat, nach 37 Dienstjahren erreichen sie den Endbezug von 4.581 EUR.
LehrerInnen an höheren Schulen (z.B. Gymnasien, Handelsakademien oder höheren technische Lehranstalten) starten mit 2.268 EUR und beenden ihre aktive Laufbahn mit einem Gehalt von 5.225 EUR.
LeiterInnen von Pflichtschulen bekommen Zulagen zu den oben angeführten Bezügen, und zwar je nach Größe der Schule und je nach Dienstalter zwischen 160 und 407 EUR. Bei LeiterInnen höherer Schulen betragen die Zulagen zwischen 459 und 868 EUR.
Diese Zahlen entsprechen dem Stand von 2014. Detailinformationen zu allen Lehrämtern sind auf der Homepage der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zu finden.
Für neu in den Schuldienst eintretende Lehrkräfte gibt es in einigen Jahren ein neues Gehaltsschema, das höhere Anfangs- und niedrigere Endbezüge vorsieht.
jm