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Die Kirche St. Martin in Bursins, die zunächst katholisch war, dann aber protestantisch wurde, ist seit 1900 denkmalgeschützt.
Die Kirche St. Martin in Bursins wurde vermutlich im 8. Jahrhundert auf den Fundamenten einer ehemaligen römischen Villa errichtet. Die romanische Kirche, wie wir sie in ihrer heutigen Form sehen, besteht jedoch seit 1011. Um 1472 führt der Verfall des Gebäudes zu dessen Umwandlung und Erweiterung. Während der Umbauarbeiten entsteht auch der Glockenturm. Das Gewölbe der um 1518 fertiggestellten St. Nikolaus-Kapelle ist ein wahres Meisterwerk des gotischen Flamboyantstils.
Die Kirche wird nach der Eroberung Berns im Jahr 1536 als Folge der Reform zu einem protestantischen Tempel. Im 18. Jahrhundert erfolgen weitere Umbauarbeiten. Im Jahr 2004 tritt die Gemeinde der „Fédération des sites clunisiens“ bei, einer Stiftung, die die geschichtlich an den Klosterorden von Cluny gebundenen Orte vereint. Die Kirche, das Priorat sowie das Schloss von Bursins gehören zu den Schweizer Kulturgütern von nationaler Bedeutung.
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