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Überschwemmungen haben in Paraguays Hauptstadt Asunción tausende Menschen obdachlos gemacht. Mindestens 20'000 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen, weil das Hochwasser des Río Paraguay ganze Viertel überflutet, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten.
Für die Hauptstadt wurde für einen Monat der Notstand ausgerufen. Insgesamt leben in Asunción und seinem Einzugsgebiet rund 2.2 Millionen Menschen.
Die Stadtverwaltung kündigte Hilfslieferungen für die notleidenden Menschen an. Betroffen waren vor allem Armenviertel entlang der Flussufer. Die Mehrheit der Hochwasser-Opfer brachte sich in höher gelegenen Stadtteilen in Sicherheit, hunderte Menschen campierten in Behelfslagern unter freiem Himmel. Starke Regenfälle in den vergangenen Wochen hatten das Hochwasser, das für die Jahreszeit ungewöhnlich ist, ausgelöst. (sda/afp)