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Im Jahr 2021 wurden in der Schweiz rund 1,7 Milliarden Eier gegessen und verwertet. Fast 1,3 Milliarden davon waren Schaleneier für den Konsum, wobei über eine Milliarde Eier aus Schweizer Produktion stammten. 261 Millionen Eier wurden zu Eiprodukten verarbeitet – 135 Millionen davon waren Schweizer Eier. Schliesslich wurden noch rund 126 Millionen Eier in flüssiger Form oder als Pulver importiert.
Seit 2019 ist die Eierproduktion in der Schweiz um rund 14 Prozent gewachsen. Die Haltungsarten von Freiland und Bio haben am meisten zugelegt, die Bodenhaltungsproduktion hat abgenommen und ist das erste Mal unter einen Prozentsatz von 15 Prozent gesunken. Bio hatte in den vergangenen Jahren ein starkes Wachstum: So ist der Bio-Anteil seit 2011 um durchschnittlich 11,5 Prozent pro Jahr gewachsen und hat heute einen Gesamtmarktanteil von rund 19 Prozent.
Laut Bundesamt für Landwirtschaft wurden letztes Jahr über 82 Prozent Freilandeier, knapp 27 Prozent Bioeier und gut 10 Prozent Eier aus Bodenhaltung gesammelt. Auf der Absatzseite sieht es aber anders aus: Im Grosshandel wurden knapp 37 Prozent Freilandeier, gut 3 Prozent Bioeier und knapp 60 Prozent Eier aus Bodenhaltung verkauft. Im Detailhandel haben Bioeier einen etwas grösseren Stellenwert – so wurden knapp 16 Prozent Bioeier verkauft, 37 Prozent Freilandeier und immer noch 47 Prozent Bodenhaltungseier.
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