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Weitere Herausforderungen
Bluthochdruck
Bluthochdruck ist eine sehr verbreitete Krankheit, die unbehandelt die Innenwände der Arterien schädigt und zu den typischen Herz-Kreislauf-Krankheiten führt. In westlichen Industrieländern weisen über 20 Prozent der Bevölkerung einen erhöhten Blutdruck auf. Bereits bekannt ist, dass eine weltweite Herabsetzung des Kochsalzgehaltes der Nahrung zu den effizientesten Massnahmen zur Blutdruckvorbeugung gehört. Geforscht wird ferner nach Genen, die für den erhöhten Blutdruck verantwortlich sind. Ausserdem prüfen die Forscher die Wirkung der bekannten Bluthochdruckmedikamente bei verschiedenen Patientengruppen.
Herzklappenerkrankungen
Missbildungen, Entzündungen oder Erkrankungen einer Herzklappe haben immer eine Störung des normalen Blutflusses zur Folge und können in schweren Fällen zu Herzinsuffizienz oder zum Tod führen. Die hauptsächlichen Themen der Forschung betreffen Entzündungen, die Herzklappenfehler verursachen können, die Entwicklung von künstlichen Herzklappen, die das Risiko der Blutgerinnselbildung an den Klappen reduzieren, und die Suche nach Alternativen zum chirurgischen Klappenersatz.
Angeborene Herzfehler
Etwa ein Prozent der Neugeborenen hat einen angeborenen Herzfehler. Werden diese Kinder nicht behandelt (meistens sind mehrere Operationen erforderlich), so sterben viele von ihnen in den ersten Lebensjahren. In der Forschung versucht man herauszufinden, welche Faktoren zur Entwicklung eines Herzfehlers beim Embryo führen, wie Herzfehler schon in der Schwangerschaft erkannt und wie sie noch besser behandelt werden können.
Die Diagnose «Ihr Kind ist herzkrank» bedeutete früher für viele Eltern, dass sie ihr Töchterchen oder ihren kleinen Sohn in den ersten Lebensjahren verlieren würden. So starben noch vor zwanzig Jahren die meisten Kinder, die mit einer unterentwickelten linken Herzkammer, einem «halben Herzen», zur Welt kamen. Heute stehen die Chancen der Herzkinder dank Fortschritten in Behandlung und Chirurgie um ein Vielfaches besser: Die Mehrheit der Kinder erreichen das Erwachsenenalter - die meisten mit guter Lebensqualität. Doch immer noch kann die Diagnose eines angeborenen Herzfehlers vor der Geburt oder bei einem neugeborenen Kind den Alltag betroffener Familien schwer beeinträchtigen. Angst um das kleine Leben, Bangen über den Ausgang einer Operation quälen viele Eltern. Sie müssen damit umgehen, dass ihr Kind von Geburt an mehr Hürden auf dem Lebensweg zu bewältigen hat als andere Kinder. Oft sind Operationen am offenen Herzen unumgänglich, und viele «Herzkinder» sind auch als Erwachsene lebenslang auf medizinische Begleitung angewiesen.
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Forschungsförderung der Schweizerischen Herzstiftung
Wie kann man Herzinsuffizienz-Patienten besser behandeln? Was hat Vorhofflimmern mit vaskulärer Demenz zu tun? Weshalb schlagen Frauenherzen anders? Weshalb druckt man vor einer Operation Kinderherzen aus? Die Forschungsbroschüre bietet neue Einblicke in die Schweizer Herz-Kreislauf-Forschung.