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Das Strafverfahren gegen die «Weltwoche» ist eingestellt worden. Das Verfahren war eröffnet worden, nachdem gleich mehrere Klagen wegen des Porträts eines Roma-Jungen mit Pistole in der Hand auf dem Cover des Magazins bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat eingegangen waren. Der Vorwurf lautete auf Rassendiskriminierung.
Chefredaktor Roger Köppel übernahm die volle Verantwortung für den Artikel mit dem Titel «Die Roma kommen: Raubzüge in die Schweiz. Familiebetriebe des Verbrechens». «Zusammengefasst setzt er die Roma als Volk nicht hinunter», heisst es nun in der Begründung der Staatsanwaltschaft. «Weiter schreibt der Beschuldigte in seinem Bericht, die Kinder seien eher Opfer als Täter.» Das dürfe er in einem Symbolbild eines Kinder mit einer Pistole zum Ausdruck bringen.
Die Verfahrenskosten wurden auf die Staatskasse genommen. Den beschuldigten Personen, das waren neben Köppel auch zwei weitere Journalisten, wurde weder eine Entschädigung noch eine Genugtuung ausgerichtet. Ebenfalls eingestellt wurde ein Verfahren der Staatsanwaltschaft in Wien, das aus demselben Grund gegen die «Weltwoche» eingeleitet worden war.