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Percy Barnevik gerät ins Fadenkreuz der Justiz: Der ehemalige Chef des Industriekonzerns ABB ist in London verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, eine Frau sexuell belästigt zu haben.
Die Londoner Polizei bestätigte denn auch, dass der 71-Jährige beschuldigt wird, einen sexuellen Übergriff begangen zu haben. Der Vorfall soll sich im April dieses Jahres ereignet haben. Allerdings betonte die Polizei ausdrücklich, dass der Vorwurf der Vergewaltigung nicht im Raum stehe.
Barnevik wurde inzwischen auf Kaution freigelassen. Der Manager bestreitet alle Vorwürfe und Verdächtigungen. «Die Beschuldigungen kommen von einer Stalkerin», erklärte Barnevik der schwedischen Zeitung «Expressen».
Der 71-jährige Barnevik leitete acht Jahre lang den schwedischen Asea-Konzern. Nach der Fusion mit der schweizerischen Brown Boveri zu ABB führte er den neuen Konzern von 1988 bis 1996 und war anschliessend bis 2001 Verwaltungsratspräsident.
Seine Abgangsentschädigung in Höhe von 148 Millionen Franken sorgte für einen öffentlichen Aufschrei. Später gab Barnevik 90 Millionen Franken zurück.
(muv/vst)