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Das Heimteam enttäuschte in Langnau auf der ganzen Linie. Zu Beginn des zweiten Abschnitts waren die Tigers ausgesprochen handzahm - und auf den 0:2-Rückstand vermochten sie dann nicht zu reagieren. 96 Sekunden nach der ersten Pause brachte Yannick Herren Lausanne in Führung, weil er vor dem Tor einfach energischer spielte. Nur 46 Sekunden später erwischte Tim Traber Goalie Ivars Punnenovs in der nahen Ecke. Es war sein erstes Tor seit zwei Jahren, Herren traf hingegen bereits im dritten Spiel in Folge.
Die beste Chance auf eine Rückkehr in die Partie verpassten die Emmentaler früh im letzten Drittel, als sie drei Minuten Powerplay spielen konnten. Es war jedoch Lausannes PostFinance-Topskorer Dustin Jeffrey, der nach einem Konter in Unterzahl für die Entscheidung sorgte.
Die Spieler der SCL Tigers dürften auch etwas geschockt gewesen sein. Die Überzahl war zustande gekommen, weil Fabian Heldner den Langnauer Robbie Earl mit einem Check heftig am Kopf getroffen hatte. Der Amerikaner verlor wohl zwischenzeitlich das Bewusstsein und musste in der 44. Minute mit der Bahre vom Eis getragen werden. Auf Heldner dürfte ein Disziplinarverfahren zukommen.