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Aktion Mosambik
Das Projekt
Die Realität brachte uns hierher: in den Dörfern Mosambiks leiden eine Million Menschen Hunger und trinken schmutziges Wasser. Einen Großteil der Bevölkerung machen die Waisenkinder aus, deren Eltern am HIV-Virus oder der Malaria starben. Sie gehen nicht zur Schule und wenn sie es schaffen, dann arbeiten sie, um eine Mahlzeit zu bekommen. Es ist keine Seltenheit, dass die Menschen dort manchmal drei Tage lang keine einzige Mahlzeit bekommen. Sie trinken Wasser, das kein Trinkwasser ist. Aber trotzdem müssen sie kilometerweit laufen, um dieses Wasser zu bekommen. In einigen Regionen gibt es seit 14 Jahren keine regelmäßigen Niederschläge.
Inmitten von so viel Elend vereinen wir die Kräfte, um Menschen aufzunehmen und wir tun das uns Mögliche, um diesen Zustand zu ändern!
Aufnahme
Wir nehmen die Kinder der mosambikanischen Dörfer auf, die in extremer Armut leben und von denen die meisten Waisen sind, da ihre Eltern an HIV starben.
In einer Atmosphäre, die das brüderliche Zusammenleben fördert, erhalten sie Lebensmittel, gesundheitliche Versorgung und Aufklärung über Hygiene. Außerdem nehmen sie an pädagogischen, kulturellen und freizeitlichen Aktivitäten teil.
Bildung und Brüderlichkeit
Nach Schulschluss besuchen die Kinder das Aufnahmezentrum – viele wurden von der FSF in der Schule angemeldet, nachdem sie dem Projekt beigetreten sind. Früher mussten sie arbeiten, um Essen zu bekommen.
Kultur
Der Tanz und die Musik sind starke Ausdrucksformen in der afrikanischen Kultur. In den Aufnahmezentren fördern wir die Kunst. Kinder und Jugendliche studieren Choreografien ein, singen und treten bei Zusammenkünften auf.
Lernen für Jugendliche
Die ersten Kinder, die dem Projekt beitraten, sind heute Jugendliche und werden weiterhin von der FSF betreut.
Die Paten schenken ihnen die Möglichkeit, mit der Schulbildung fortzufahren, denn in den Dörfern geht die Schule nur bis zur 6. Klasse. Die Jugendlichen erhalten Unterstützung für die Fahrtkosten in die Stadt sowie für Anmeldung und Schulmaterial.