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Sol Gabetta
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- 60
- 85
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Edvard Grieg
Benjamin Britten
César Franck
Nomen est omen: Wie ein Sonne strahlt Sol Gabetta, wenn sie auftritt und ihrem Cello die sinnlichsten Klänge entlockt. Mit ihrem aussergewöhnlichen Talent und einem ebenso aussergewöhnlichen Charisma versetzt sie ihr Publikum regelmässig in staunendes Entzücken. Immer wieder wird sie mit ihrer grossen Cello-Vorfahrin verglichen: mit der legendären Jacqueline du Pré - sozusagen die übergrosse Heldin im Rückspiegel. Mit Cellosonaten von Grieg und Franck verschreibt sich Sol Gabetta ganz der Romantik. Griegs Sonate wurde 1883 in Dresden uraufgeführt, mit dem Komponisten am Klavier. Nur vier Jahre später, diesmal in Brüssel, gelangte César Franks Sonate zur Uraufführung - und zwar im Original als Violinsonate. Diese hatte derart Erfolg, dass sich bald Bearbeiter an die Sonate machten: Fast ebenso populär wurde die Fassung für Violoncello, und auch Flötisten nahmen die Sonate in ihr Repertoire auf. Brittens Cellosonate ist trotz ihres Entstehungsjahres 1961 ebenfalls auf einen Romantiker zugeschnitten: auf den grossen Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, dem das Werk gewidmet ist.