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Drei von fünf Geschäftsreisenden haben ihre Fluggewohnheiten als Folge der Pandemie eingeschränkt, so eine Umfrage von Transport & Environment im Rahmen der Travel Smart Campaign. In der Umfrage bei 2506 Arbeitnehmern in Grossbritannien, den USA, Frankreich, Deutschland und Spanien gaben 74% der Befragten an, dass Unternehmen Ziele zur Verringerung des Flugverkehrs festlegen müssen und dass diese Teil der Reisepolitik sein müssen, um den Klimawandel zu bekämpfen.
Die Umfrage ergab weiter, dass fast drei Viertel der Mitarbeiter der Meinung sind, dass die Reduzierung von Flugreisen ein wichtiger Faktor ist, wenn es um die Verringerung der CO2-Bilanz eines Unternehmens geht. Von den 1279 Befragten, die angaben, beruflich fliegen zu müssen, gaben 62% an, dass sie ihre Fluggewohnheiten im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie eingeschränkt haben, 27% sagten, dass sie genauso oft fliegen wie früher, und 11% gaben an, dass sie jetzt mehr fliegen.
«Die Fluggewohnheiten der Unternehmen haben sich geändert, und die Mitarbeiter wünschen sich eine neue Normalität, in der die Unternehmen die Verantwortung für die Verringerung ihres Anteils an den Emissionen übernehmen», sagte Denise Auclair, Kampagnenleiterin für Geschäftsreisen bei Transport & Environment auf «businesstravelnewseurope.com».
«Klare Ziele und eine Politik, die sich an den Erwartungen der Mitarbeiter orientiert, werden den Wandel herbeiführen. Dies kann den Unternehmen im derzeitigen Wettbewerb um Spitzenkräfte nur helfen», so Auclair.
Die Umfrage zeigte auch die möglichen Auswirkungen auf Meetings: 72% der Befragten gaben an, dass sie bereit sind, weniger Flüge für interne Meetings zu nehmen, und 67% sind bereit, mehr lokale statt globale Meetings zu planen, um Langstreckenflüge zu reduzieren.
«Die Mitarbeiter sind sich der Klimaauswirkungen von Langstreckenflügen bewusst und bereit, ihre Reisetätigkeit einzuschränken. Aber sie erwarten, dass die Unternehmensleitung mit gutem Beispiel vorangeht und sich ehrgeizige Ziele für die Reduzierung von Geschäftsreisen setzt», so Auclair.