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"Im Gespräch mit Swisscom". 8-Jahres-Plan für die Erschliessung der ganzen Gemeinde mit Glasfasern.
Energie und Wasser Meilen (EWM), die sich in Besitz der Gemeinde Meilen befindet, wird in den nächsten acht Jahren ein "flächendeckendes" Glasfasernetz bauen. Das EWM setzt dabei auf das "Open-Access"-Modell, wird als keine eigenen Dienstleistungen (Telefonie, Internet, TV) anbieten, sondern das Glasfasernetz für Dritte öffnen.
Allerdings wird Meilen "auf Vorrat" mehrere Glasfasern verlegen, wie EWM-Chef Chris Eberhard gegenüber inside-it.ch sagte. Das Geschäftsmodell des EWM beruhe auf der Vermietung einer Glasfaser an Dienstleister wie Orange oder GGA Maur. Doch falls in Zukunft ein Player auf den Plan trete, der eine eigene Glasfaser wolle, so könne das EWM auch dies anbieten, so Eberhard.
Die Gefahr, dass nun Swisscom, wie in grösseren Ortschaften passiert
, ankündigt in Meilen rasch ein eigenes Glasfasernetz aufbauen zu wollen, scheint gering. "Wir haben mit Swisscom gesprochen," so Eberhard. Swisscom habe zur Zeit andere Prioritäten. "Wir wollen Meilen so schnell wie möglich erschliessen und können uns nicht nach den Zeitplänen von Swisscom richten."
Acht Jahre wird der Bau des Meilemer Glasfasernetzes dauern, da er durch eigene Mittel des EWM finanziert wird und das EWM keine Quersubventionierung betreiben wird. Man werde in der ersten Phase die leicht erschliessbaren Gebäude an das Netz anschliessen, um rasch möglichst viele Kunden gewinnen zu können. In der zweiten und dritten Phase kommen dann die aufwändiger anschliessbaren Quartiere an die Reihe. (Christoph Hugenschmidt)