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Wie ein Taifun bekämpft wird
Jedes Jahr treffen zahlreiche Taifune vom Pazifik herkommend auf die japanische Küste. Abhängig von der Stärke des Unwettersturms kann dabei ein Schaden in Millionenhöhe verursacht werden. Das japanische Unternehmen Ise Kogyo hat vor ein paar Jahren eine Idee entwickelt, wie man zumindest die Kraft des Taifuns reduzieren kann und hierfür in Japan und Indien das Patent erhalten, wie die Mainichi Shimbun berichtet. In den USA läuft noch das Prüfungsverfahren.
Das Prinzip hört sich in der Theorie simpel an: Indem kühles Wasser an die Meeresoberfläche unter der Taifunregion gepumpt wird, soll dem Sturm die Energie entzogen werden. Denn ein Taifun braucht laut Meteorologen eine konstant hohe Meerestemperatur von rund 27 Grad an der Oberfläche, um an Stärke hinzuzugewinnen. 25 bis 26 Grad werden benötigt, um einen Taifun überhaupt entstehen zu lassen.
Mit U-Booten gegen Taifune
Der 84-jährige Koichi Kitamura, Präsident von Ise Kogyo, will mit 20 Meter langen Wasserpumpen, die einen Durchmesser von 70 Zentimeter haben und an beiden Seiten eines U-Bootes angebracht werden, aus einer Tiefe von 30 Meter kühles Wasser an die Oberfläche über der Unwetterregion hochpumpen.
Rund 480 metrische Tonnen Wasser pro Minute können mit dieser Vorrichtung an die Oberfläche geschossen werden. Damit kann die Oberflächentemperatur des Meeres auf einer Fläche von 57’600 Quadratmetern um bis zu 3 Grad gekühlt werden. Die Taifunstärke würde somit spürbar geschwächt werden.
Die Theorie und ihre Schwierigkeiten
Experten sehen durchaus eine Chance mit Kitamuras Idee die Meeresstürme kleiner werden zu lassen. Doch dazu müssten die Vorhersageinstrumente zur Richtungsbestimmung der Taifune verbessert werden.
Koichi Kitamura hat schon über 30 Patente für seine Ideen und Erfindungen erhalten. Die neueste Idee habe er beim Patentamt angemeldet, um die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen und die Unterstützung öffentlicher Organisationen zu erhalten. ja.
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