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Nachwort
Der aus Wiesbaden stammende Deutsche, Anton Walther Florus Gueth (1878-1957), erhielt im Februar 1904 auf Burma die volle Ordensweihe und nahm dabei den Mönchsnamen, Nyânatiloka, an. Schon im Zeitraum zwischen April 1905 und März 1906 veröffentlichte er in der von Karl Bernhard Seidenstücker in Leipzig herausgegebenen Zeitschrift "Der Buddhist" diese kleine Schrift unter dem Titel "Die Lehre des Buddha".
Diese kleine Schrift ist ein interessantes Zeitdokument, stellt sie doch praktisch die Rohfassung von Nyânatilokas Buch "Das Wort des Buddha" dar, welches als 1. Auflage 1906 erschien [Erscheinungsort: Leipzig, Th. Grieben Verlag, Umfang XX + 72 Seiten].
Mit dem hier vorliegenden buddhistischen Lehrbuch spricht Nyânatiloka besonders Mönche oder in der Lehre Fortgeschrittene an. Er verlangt vom Leser viel, schafft es aber, die Lehre Buddhas vom Mönchstandpunkt heraus, leuchtend klar herauszuarbeiten. Nyânatiloka hat für uns den Pâli-Kanon durchgearbeitet und die dort enthaltene Lehre Buddhas extrahiert und in der selben erhabenen Sprache wiedergegeben. Es ist faszinierend wie kurz und knapp Nyânatiloka die Lehrinhalte zusammenstellt, stammen sie doch aus einer mehrere tausend Seiten umfassenden Textmasse.
Für den Verständigen ist diese kurzgehaltene Testsammlung vollkommen ausreichend, um sich auf den Pfad Buddhas zu begeben und kann als ständiger Wegbegleiter dienen. Der Orginaltext wurde vorsichtig in das heute gesprochene Deutsch übertragen, ohne dabei die Lehre Buddha zu verfälschen.