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Kurzbeschreibung
Das Wiener Metropol hat drei Bühnen, die bespielt werden, das Metropoldi, die Pawlatschen Bühne sowie der Große Saal.
Quirin Maierhofer, ein Bäckermeister aus Würzburg, der 1828 von Würzburg nach Wien umsiedelte, erwarb in Hernals an dieser Stelle eine der damals bestehenden Bäckereien, samt Presshaus und Weingärten. Noch vor 1860 wurden die angeschlossenen Stallungen zu einem 8 x 20 Meter großem Saal umgebaut. Auch der erste "Glassalon", der heutige Bar-Bereich, wurde zu dieser Zeit errichtet. In diesen beiden Räumlichkeiten fanden eine Unzahl von volkstümlichen Veranstaltungen wie Bälle, Spanferkelessen und sogar Ehrenringkämpfe statt.
Der Bäckermeister Georg Klein heiratete 1859 die Tochter des Besitzers und übernahm 1868 Maierhofer`s Geschäfte. Georg Klein vergrößerte nun das Etablissement Schritt für Schritt: 1872 wurde der Gartensalon installiert, das heutige Metropoldi vormals Hernalser Stadttheater.
1874 wurde der 2. Glassalon errichtet, heute Bühnenbereich. Der Mittelbau wurde 1876, und die restlichen Nebenräume bis zum endgültigen Grundriß im Zeitraum von 1893 bis 1907 erbaut.
Zu dieser Zeit wurde auch die "Pawlatschenbühne" im Garten gegründet. Wahrscheinlich ist die Pawlatschen das letzte Bühnenoriginal dieser Zeit in der Wiener Vorstadt. Um die Jahrhundertwende stand das damalige Etablissement Klein am Höhepunkt, Hernals war das Vergnügungsviertel von Wien. Viele namhafte Wiener Künstler wurden hier bekannt und populär.
1980 wurden diese Räumlichkeiten sanft revitalisiert. Seit der Neueröffnung hat sich das Metropol zu einer Kultstätte der Wiener Szene entwickelt, hat diese belebt und geprägt und ist bis zum heutigen Tag ein begehrter Gastspielort für in- und ausländische Künstler.