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Es wurde doch Sonntag, bis Alan Roura nach 28 Wettkampftagen den Atlantik verliess. Die Wetterbedingungen waren alles andere als günstig. Ob der Schweizer seine beiden Ziele - eine Top-Ten-Klassierung sowie die Rückkehr innert 80 Tagen nach Les Sables d'Olonne - erfüllen kann, lässt sich kaum abschätzen.
3500 Kilometer hinter dem Leader
In der Rangliste rückte der Weltumsegler auf Platz 15 vor. Am Montagmittag lag er rund 3500 km hinter Leader Charlie Dalin, der sich bereits den Kerguelen nähert. Die Position 13 liegt fast 1500 km entfernt und befindet sich in einem anderen Wettersystem.
Dennoch dürfte bei Roura die Genugtuung überwiegen, immer noch im Rennen zu sein. In der vergangenen Woche mussten nach Mitfavorit Alex Thomson auch Samantha Davies und Sébastien Simon die Segel streichen. Insgesamt warfen bereits 5 der 33 Starter das Handtuch.
Kevin Escoffier verliess inzwischen das Boot seines 61-jährigen Retters Jean Le Cam. Eine französische Fregatte nahm ihn auf. Escoffier war vergangenen Montag auf dramatische Weise gerettet worden, nachdem seine Jacht in 2 Teile zerborsten war. Der 35-jährige Skipper aus Saint-Malo hatte einen halben Tag in einer Rettungsinsel verbracht, bevor dem 61-jährigen Le Cam das Mann-über-Bord-Manöver in der Dunkelheit bei schwerer See glückte.