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Freitag, 17. März 2023, 19 Uhr, Konzertsaal
Simon Wenger (Violine), David Lüthy (Violoncello) und Roman Digion (Klavier)
Ludwig van Beethoven feierte mit seinen drei als Opus 1 erschienenen Klaviertrios raschen und grossen Erfolg. Der bei der Erstaufführung anwesende Joseph Haydn soll den jungen Beethoven zwar für die ersten beiden Werke gelobt, von einer Veröffentlichung des dritten Trios in c-Moll jedoch abgeraten haben. Aber gerade dieses stürmische und bisweilen düstere Werk, das im Konzert erklingen wird, sollte zum beliebtesten und wirkungsvollsten der drei werden.
Fast 90 Jahre später entstand das Klaviertrio in C-Dur von Johannes Brahms. 1880 schrieb Brahms zwei Kopfsätze für Klaviertrio, einer in Es-Dur, einer in C-Dur. Obwohl der Es-Dur Satz von seinen Freunden gelobt wurde und der Satz in C-Dur wenig Begeisterung weckte, vernichtete Brahms eigenwillig ersteren und vollendete sein Trio in C-Dur im Sommer 1882.
Eintritt frei – Kollekte