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Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse will seinen von Regisseur Michael Steiner gedrehten Film gegen die Abzocker-Initiative nicht zeigen. Die «WOZ» hat nun jedoch das Storyboard zum Film veröffentlicht.
Der rund dreiminütige Kurzfilm, den Steiner in Budapest drehte, soll bis zu 300'000 Franken gekostet haben. Obwohl nur Vertreter von Economiesuisse und einzelne Parlamentarier den Film bisher gesehen haben, wurde die Handlung des Plots in Grundzügen bekannt. Mitte Februar entschied Economiesuisse dann, den Film nicht zu veröffentlichen.
In der Filmskizze, die die «WOZ» nun zeigt, wird eine apokalyptische Zukunft nach einer allfälligen Annahme der Minder-Initiative in dreissig Szenen beschrieben. Aufgemacht ist der Film demnach als Nachrichtensendung eines deutschen Fernsehsenders im Jahr 2026.
Im Storyboard heisst es etwa: «Eine Reporterin steht auf dem Berner Bundesplatz. Hinter ihr sehen wir die eingestürzte Kuppel des Schweizer Bundeshauses. Davor stehen UNO-Blauhelm-Soldaten und es patrouillieren gepanzerte UN-Fahrzeuge.»
Die Reporterin sagt laut Storyboard: «Endlich haben die UNO-Friedenstruppen die ehemalige Bundeshauptstadt nach heftigen Kämpfen unter Kontrolle gebracht, zum ersten Mal seit Monaten schweigen die Waffen. Ich stehe hier auf dem Bundesplatz und für die Menschen in Bern ist es ein neues Gefühl, ohne Angst durch die Stadt gehen zu können.»
Das ganze Storyboard sehen Sie bei der «WOZ».
(tno/rcv)