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Als man entdeckt hatte, dass man einen Rechner auch programmieren kann, stand man vor dem Problem, wie man das Programm speichert. Die ersten Versuche machte IBM mit den Lochkarten. Diese wurden mit speziellen Maschinen erstellt und dann wieder ausgelesen. Sie wurden noch bis in die Siebzigerjahre benutzt, auch in deutschen Universitäten. Eine Karte hatte achtzig Charakter, die Programmiersprachen waren Cobol und Fortran.
In den Vierzigerjahren hatte die IG Farben herausgefunden, dass man Daten auf Magnetstreifen speichern konnte. Zunächst wurden Platten bespielt, dann folgten flexible Bänder, die man aufrollen konnte. Die Magnetbänder waren die ersten Massenspeicher für Daten. Sie funktionierten nach dem Binärprinzp mit 0 und 1 und können eine große Menge Daten nicht nur speichern, sondern auch abrufbar machen. Wer einen Commodore als Computer hatte, wird sich noch daran erinnern können, wie man die Programme mit einer Datasette einspielte. Diese war eigentlich ein gewöhnlicher Kassettenrekorder.
Noch heute haben viele Rechenzentren sogenannte Bandbibliotheken. In Tests wurden bis zu 185 Terabyte auf einem Magnetband gespeichert. Damit sind sie den Festplatten technisch sogar überlegen. Ein weiterer Vorteil ist die lange Haltbarkeit. Man geht von dreißig Jahren aus, während CDs zum Beispiel nach einigen Jahren beginnen, sich zu zersetzen.