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Am 09. April 2017 fand in Rivera der Profix Swiss Bike Cup statt. Ich startete in der Kategorie U23 und es galt, fünf Runden zu absolvieren. Die Rennstrecke beinhaltete einen längeren Asphalt-Aufstieg, welchen wir fünf Mal erklimmen mussten. Diesen Abschnitt der Rennstrecke habe ich etwas genauer analysiert. Aus der untenstehenden Datenaufzeichnung habe ich genau diesen Anstieg rausgeschnitten und alle Runden übereinander gelegt. Zu bemerken ist, dass wir beim Startaufstieg in der ersten Runde nicht den kompletten Anstieg fuhren. Gestartet wurde rund 30 Meter höher als der genannte Anstieg.
Da auf den Anstieg gleich die erste Engpassage folgte, fiel der Start extrem schnell aus. Ich befuhr den Anstieg in 58 Sekunden mit 626w (9.8w/kg) und fuhr als ungefähr Zehnter in die erste Abfahrt. Dieser Effort entsprach fast 200% meiner Funktionsleitungsschwelle*. Nachdem ich mich im Lauf der Runde nach vorne arbeitete, kam ich als Dritter in die zweite Runde und machte mich gemeinsam mit dem Neuseeländer Jack Compton in den Anstieg. Wir gaben alles, um die zwei vor uns liegenden Fahrer einzuholen. In 1min 31sek haben wir den Anstieg bewältigt mit einer Avg-Power** von 397w (6.2w/kg). Meine maximale Herzfrequenz betrug hier 191. In der dritten Runde konnte ich mich nochmals ans Hinterrad von Compton heften. Wir erklommen den Anstieg 3sek langsamer als in der Runde zuvor. Erneut erreichte ich den max. Puls von 191. In der dritten Runde verlor ich leider den Anschluss an Compton und musste danach meinen eigenen Rhythmus finden. Den Aufstieg fuhr ich alleine deutlich langsamer. Ich brauchte 1min 46sek und fuhr mit 335w. Dies ist nur leicht über meiner FTP. Also in einem Bereich, bei welchem sich mein Körper wohl kurz erholen konnte. Um in der fünften und somit letzten Runde meinen vierten Rang zu verteidigen, musste ich alles geben. In Runde fünf konnte ich den Aufstieg erneut in derselben Geschwindigkeit wie zwei Runden zuvor bestreiten
*Funktionsleistungsschwelle (FTP = Functional Threshold Power) ist die höchste Leistung, die ein Fahrer eine Stunde lang durchgängig halten kann.
**Durchschnittsleistung