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Die US-amerikanischen Behörden verbieten dem mallorquinischen Hotelier und CEO von Meliá Hotels International Gabriel Escarrer Jaume die Einreise. Sein Unternehmen betreibe in Holguín auf Kuba zwei Hotels, die auf dem Grund und Boden einer durch das kommunistische Regime enteignete Kubaner-Familie namens Sánchez-Hill stehen, hiess es zur Begründung für die ungewöhnliche Massnahme.
Auf der Karibik-Insel stehen bereits seit vielen Jahrzehnten Meliá-Hotels. Das war bislang auch kein Problem, doch die aktuelle US-Regierung unter Donald Trump wendet, anders als vorherige US-Administrationen, das schon mehrere Jahrzehnte alte Helms-Burton-Gesetz an. Dieses sieht Sanktionen gegen Unternehmen vor, die mit dem Regime in Havanna in Geschäftsbeziehungen stehen.
Meliá schreibt: «Wir glauben, dass ähnliche Briefe an mehr als fünfzig Unternehmen mit Beteiligungen in Kuba geschickt wurden. Die US-Regierung verband diese Meldung mit der Zusammenarbeit bestimmter Tochtergesellschaften mit kubanischen öffentlichen Einrichtungen bei der Verwaltung von zwei Hotels in der Region Holguín, die sich ihrer Meinung nach auf einem Grundstück befinden, das Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts der Familie Sanchez Hill enteignet wurde. Es sei daran erinnert, dass die vor den spanischen Gerichten von angeblichen Vertretern der genannten Familie vorgebrachten Klagen vollständig abgewiesen wurden.» (TI)