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Architektur: Mark Ammann Architekt
Landschaftsarchitektur: Walter Vetsch
Statik: Heyer Kaufmann
Auftraggeber: Gemeinden Cham und Hünenberg
Der viergeschossige Kopfbau der Schule bildet zusammen mit dem Turnhallengebäude eine Platzsituation an der Nord-Ost Ecke des Areals aus. Dieser Platz ist der Hauptzugang zu dem Schulareal und soll für das Quartier an der neuen Eichmattstrasse zu einem Zentrum und zu einem Treffpunkt für die Bewohner werden. Die sanft abfallende Topografie des Geländes wird hier zu einem niedrigen Plateau „angestaut“. Die Setzung der drei Volumen versucht bewusst eine gewisse Dichte zu erzeugen, um dem Ensemble innerhalb der räumlich losen und baulich heterogenen Situation zwischen den Gemeindeperipherien städtebauliche Präsenz zu verleihen. Die Aufteilung in drei separate Häuser gewährleistet aber gleichzeitig eine hohe Durchlässigkeit des Areals und erzeugt eine differenzierte Folge von Aussenräumen die fliessend ineinander übergehen: Platz, Pausenhof und Terrasse. Die Unterrichtsgeschosse der beiden Schulbauten basieren auf einer einfachen räumlichen Grundstruktur. Vier Klassenzimmer besetzen die Gebäudeecken. An der Stirnseite ist jeweils zwischen zwei Klassen ein gemeinsamer Gruppenraum angeordnet, der durch eine Glaswand das zentrale Treppenhaus belichtet. Im Zusammenspiel mit den ebenfalls verglasten seitlichen Wohn- und Spielzimmern entsteht so ein windmühlenartiger „Lichtraum“.