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Eine Besonderheit der Silvretta Skiarena ist die Tatsache, dass sie sich länderübergreifend in der Bergwelt zwischen dem österreichischen Ferienort Ischgl und dem schweizerischen Ort Samnaun befindet. Die Nutzung des Skigebiets Ischgl begann Ende 1963 mit der Inbetriebnahme der Silvrettabahn. Allerdings setzte sein großzügiger Ausbau erst in den 70er Jahren ein. Im Dezember 1978 wurden der grenzüberschreitende Skibetrieb auf bestehende Aufstiegsanlagen und Talabfahrten oberhalb des schweizerischen Samnauns ausgedehnt und erweitert. In den 1980er Jahren wurden verstärkt Beschneiungsanlagen installiert. In den Folgejahren entstanden neue Lifte und Seilbahnen, wurden teilweise erneuert und erweitert. Wasserspeicher für den Betrieb der Schneekanonen kamen hinzu.
Im Winter sorgen bis zu 1.100 Schneekanonen und in der Regel eine ausreichende Menge Naturschnee, 36 Pistengeräte, rund 240 Kilometer meist mittelschwere Pisten, circa 70 Kilometer Loipen, ein Freeride Gebiet, eine Rodelbahn, ein Funpark und Jumps sowie etwa 45 Aufstiegsanlagen für ein erlebnisreiches Skivergnügen in dieser Skiarena. Im Sommer verwandelt sich die Silvretta Skiarena in ein Aktionsgebiet für Biker, Läufer und Wanderer. Biker tummeln sich auf einem Tourennetz von 1.200 Kilometern und Wanderern stehen sechs Seilbahnen zur Verfügung, um die in Höhenlagen ausgewiesenen Wanderwege in Angriff nehmen zu können.
Ihre Erwähnung verdient die mit elf Kilometern längste Piste, die von der Greitspitze hinunter nach Ischgl führt. Aus den 45 schwarzen Pisten ragt die ebenfalls von der Greitspitze führende steilste Piste des Skigebiets heraus, die auf 1,8 Kilometer Länge 633 Höhenmeter überwindet. In der Wintersaison erfahren Ski- und Snowboardschule, Skikindergarten, mehrere Verleihstationen und ein kostenloser Skibus großen Zuspruch. Schließlich sollen die gut und gern besuchten rund ein Dutzend Apres-Ski Lokalitäten nicht unerwähnt bleiben.