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Sportplatz Talwiesen Oberwinterthur
Talwiesenstrasse
8404 Winterthur
Der 1934 zum zweiten Mal gegründete FC Oberwinterthur erhielt 1949 einen eigenen Fussballplatz in der „Talwiese“. Am 20. August fand die festliche Einweihung des Sportplatzes mit dem Freundschaftsspiel FC Oberwinterthur - Bayern-München statt. Es endete mit dem Resultat 0:6.
Nach dem der FC Oberwinterthur früher auf einer Wiese im Hegifeld und in der Grüze seinen Sport betrieben hatte erhielt der Verein 1949 ein Fussball-Spielfeld, das diesen Namen auch verdiente. Acht Jahre dauerte es bis auch ein Garderobengebäude dazu gehörte. Dieses Clubhaus wurde von den Mitgliedern des FC mit 7‘200 Fron-Arbeitsstunden selbst gebaut. Über das Wochenende vom 11./12. August 1957 fand die Einweihung statt. Die Sportanlage mit nur einem Spielfeld und einem kleinen Trainingsplatz genügte für den rasch wachsenden Verein bald nicht mehr. Nach langen Bemühungen konnte der Quartierclub 1987 auf eine neue Fussball-Anlage in der Hegmatte zügeln.
1988 kaufte die Stadt dem FC das Clubhaus ab. Das war nur eine freundschaftliche Geste, denn das Gebäude war in einem schlechten Zustand.
Um die Fussballanlage auf dem Talgut zu entlasten, kam die Idee auf die beiden kleineren Fussballclubs SC Post und SC Verkehrsbetriebe (seit 2007 SC Hegi Winterthur) auf der Talwiese anzusiedeln. Um einen geordneten Spiel- und Trainingsbetrieb zu gewährleisten musste ein neues Garderobengebäude erstellt werden. Mit einem Kreditbegehren von Fr. 1‘526‘500.00 erstellt man eine Gebäude mit zwei Garderobeneinheiten und je einem Duschraum. Die Nebenräume wie Schiedsrichterkabine, Freizeitraum, Sanitätsraum etc. gehörten auch dazu.
Auf die Saison 1994/95 bezogen die beiden Vereine SC Post und SC Hegi die neu hergerichtete Fussball-Anlage Talwiese. 2014 zügelte der SC Post zurück auf die Talgut-Anlage.
Erweiterung der Sportanlage
Nachdem der SC Hegi sich im stark wachsenden Stadtteil Oberwinterthur eines erfreulichen Zuwachs vor allem von Junioren-Fussballer erfreute, genügten die Infrastrukturanlagen bald nicht mehr. Die zwei Garderoben im bisherigen Clubhaus erfüllten den Bedarf für total 14 Mannschaften, davon zehn Juniorenteam des SC Hegi, bei weitem nicht mehr. Um eine kostengünstige Lösung zu erreichen, entwickelte die Stadt zusammen mit der Condecta AG ein Projekt, das später auch andernorts angewendet werden kann und soll. Das Raumsystem aus drei Containern beherbergt zwei Gardeoben mit Duschen. In zwei Containern befinden sich zwei Umkleideräume für jeweils 24 Personen und dermittlere geteilte Container ist mit zwölf Duschen ausgerüstet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 290‘000 Franken. Die Übergabe der neuen Räume an die beiden Fussballvereine erfolgte am 1. November 2013.