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Curriculum vitae
Profil von lic. phil. Spring Markus
Als Maschinenbautechniker stand ich vor der Aufgabe, neue Komponenten zu entwickeln, welche unter sehr restriktiven Rahmenbedingungen in eine Lücke eines bestehenden komplexen Systems passen mussten.
In der Archäologie gefällt mir einerseits die zwingende Notwendigkeit einer exakten wissenschaftlich-analytischen, der kriminalistischen Beweisführung vergleichbaren Argumentationsweise. Andrerseits eröffnet jedoch gerade sie die faszinierende Möglichkeit, ausgehend von evidenten Befunden, auf latente Strukturen schliessen und so Grabungsgrenzen sprengen oder bestehende Lücken füllen zu können.
Diese Aspekte finden sich denn auch in meiner Dissertation, den Beginn der Frühbronzezeit in der Schweiz zu beleuchten, wieder. Sie stellt in mancher Hinsicht die Aufgabe, mich zwischen den Epochen Neolithikum und Bronzezeit zu bewegen und eine Brücke zwischen beiden zu schlagen suchen.
Biographie von lic. phil. Spring Markus
Ich wurde 1960 in Winterthur geboren, wo ich auch meine gesamte Schulzeit verbrachte. Danach folgten eine Lehre als Maschinenzeichner sowie die berufsbegleitende Weiterbildung zum Techniker, TS.
Schon während der Sekundarschule erwachte jedoch mein Interesse an Geschichte, weshalb ich zwischen 1988 und 1991 die Matura auf dem zweiten Bildungsweg nachholte und anschliessend Ur- und Frühgeschichte an der Universität Zürich studierte. Meine Lizenziatsarbeit verfasste ich über die frühbronzezeitliche Seeufersiedlung von Hochdorf-Baldegg/LU.
Ende 2001 bin ich aus Liebe in Hong Kong-SAR gelandet, wo ich einer von zehn von der Regierung lizenzierten Archäologen bin und neben Privatfirmen für das dortige Antiquities and Monuments Office arbeite.
Seit Studienabschluss arbeite ich projektweise als field archaeologist auf supervisory level in Hong Kong, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Eine Spezialisierung auf eine bestimmte Epoche habe ich nicht, jedoch Freude am Analysieren kniffliger Befundsituationen.