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Manchmal ist es wie verhext, der Ton will einfach nicht richtig rund laufen. Obwohl ich ihn sauber massiert habe. Deshalb zeige ich dir vier Griffe, die sehr hilfreich sind. Es gibt viele verschiedene Griffe, wobei vorwiegend mit Druck und/oder Zug gearbeitet wird. Wichtig ist, dass du deine Arme auf den Knien oder auf dem Spritzschutz deiner Scheibe aufstützt. Wenn du deine Hände positioniert hast, arbeitest du mit hoher Geschwindigkeit, genügend Wasser und vor allem mit Geduld. Lass dem Ton Zeit, so kann er sich an deine Hände, die still bleiben, anpassen. Und achte darauf, dass deine Hände NICHT mit dem Ton mitgehen, sondern ihm als Führung dienen. Beide Hände liegen vor dir auf der Scheibe und umschliessen den Ton. Du drückst ihn leicht von dir weg, hältst ihn mit den Händen umschlossen, ohne auf der Seite Druck auszuüben. Die Daumen liegen auf dem Ton auf. 2. Lege die Hände so um den Ton, dass die Finger übereinanderliegen. Die Daumen liegen auf dem Ton auf, sie halten die Oberfläche flach. Nun kannst du den Ton leicht zu dir ziehen. 3. Die rechte Hand liegt auf der Scheibe auf und zieht den Ton zu dir hin. Die linke Hand liegt mit dem Handballen auf der Mitte des Klumpens und drückt leicht nach unten. Die Finger der linken Hand drücken gegen die Finger der rechten Hand. Der rechte Daumen drückt gegen den linken Handrücken. So sind sie miteinander verbunden. 4. Die rechte Hand liegt mit der Handkante auf der Mitte des Tonklumpens und drückt gegen die Scheibe. Die linke Hand drückt mit dem Handballen gegen den Ton. Wichtig ist, dass die beiden Handballen ebenfalls gegeneinanderdrücken. Nur so hast du die nötige Kontrolle. Du möchtest die Magie des Drehens auf der Scheibe selbst erleben? Regelmässig finden neue Kurse mit Meret Rudolf in der Alten Mühle statt. Viel Glück!