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In der 2. Runde des WTA-Turniers in Doha kann Stefanie Vögele nicht an die starke Leistung zum Auftakt anknüpfen. Die Aargauerin verliert gegen die Russin Alissa Kleybanowa deutlich 3:6, 2:6. Vor allem beim Aufschlag agiert Stefanie Vögele (WTA 47) deutlich weniger überzeugend als beim Sieg über Alizé Cornet (WTA 25). Nur etwas mehr als jeden zweiten Service bringt sie ins Feld, im zweiten Satz sogar nur noch 45 Prozent.
Fünf Breaks für Alissa Kleybanowa (WTA 180) sind die logische Folge. Entsprechend ist die 23-jährige Schweizerin chancenlos und unterliegt in weniger als eineinviertel Stunden. Allerdings spielte die 24-jährige Russin deutlich besser, als es ihr Ranking vermuten lässt. Sie gehörte 2011 den Top-20 an, ehe sie am Hodgkin-Lymphom, einem bösartigen Tumor des Lymphsystems, erkrankte und rund zwei Jahre aussetzen musste. (pre/si)
Erstmals in seiner Karriere verliert Roger Federer einen Grand-Slam-Final, in dem er einen Matchball nicht nutzen kann. Er unterliegt Titelverteidiger Novak Djokovic mit 6:7, 6:1, 6:7, 6:4, 12:13. Geknickt ist nicht nur er, sondern seine ganze Familie.
Fast fünf Stunden hatte sich Roger Federer mit Novak Djokovic duelliert, am Ende deutlich mehr Punkte gewonnen, zwei Matchbälle gehabt – doch zum dritten Mal nach 2014 und 2015 verlor er gegen den Serben einen Wimbledon-Final. Es ist auch der erste seiner 31 Grand-Slam-Finals, den Federer nach Matchball verliert.
In der Geschichte des Tennis gab es das erst zehn Mal – letztmals 2004 in Roland Garros, als der Argentinier Guillermo Coria seinem Landsmann Gaston Gaudio unterlag. In Wimbledon gab …