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Der Kontrabass
Wenn wir den Kontrabass in seine Entstehungszeit zurückverfolgen, so finden wir bereits Zeugnisse aus dem 16. Jahrhundert. Der erste Teil des Namens «Kontra» weist darauf hin, dass die tiefsten Tone des Kontrabasses bis in die Kontraoktav hinunter reichen. Er gehört zur Geigenfamilie und ist als Erweiterung des Tonumfanges gedacht. Daher spielt man ihn auch meistens mit dem Bogen. Im Jazz und in der Unterhaltungsmusik wird der Kontrabass dank seiner charakteristischen, warmen Klangfarbe geschätzt und eingesetzt. In diesen beiden Stilarten zupft man ihn aber im allgemeinen.
Versucht man sich über die Haupteinsatzgebiete des Kontrabasses klar zu werden, so stösst man grundsätzlich auf deren drei:
Geni Häusler, Kontrabassist.
Publiziert in der LANDIS & GYR Hauszeitschrift Nr. 6 vom Dezember 1978