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(Pixabay)
Die Schweizer Papier- und Kartonhersteller haben letztes Jahr rund 1 Million Tonnen Papier und Karton ausgeliefert, das sind 2,31 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie der Verband Schweizerischer Papier-, Karton- und Folienhersteller (SPKF) in einer Mitteilung schreibt. Rückläufig waren die Zeitungspapiere (-3,6 Prozent) und die grafischen Papiere (-11,6 Prozent), die allerdings ein starkes Vorjahr hatten. Die Verpackungspapiere legten dagegen zu (+1,85%). Der gesamte Verbrauch des Papiers stagnierte gegenüber dem Vorjahr. Die SPKF-Mitgliedsfirmen produzierten letztes Jahr insgesamt 1,02 Millionen Tonnen Papier und Karton. Der Gesamtumsatz betrug 1,13 Milliarden Franken.
Obwohl der Absatz insgesamt rückläufig war, konnten die Mitgliedsfirmen ihren Umsatz dank höheren Preisen zum Teil deutlich steigern, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Bei der CPH-Gruppe zum Beispiel, zu der der Papierhersteller Perlen Papier AG und der Folienhersteller Perlen Packaging AG gehören, stiegen Umsatz und Ergebnis auf Höchstwerte. Die Gruppe erzielte 2022 ein rein organisches Umsatzwachstum von 46 %. Der Absatz von Perlen Papier AG verringerte sich zwar auf 473'500 Tonnen Papier, der Umsatz stieg jedoch um 153 Millionen Franken auf 384 Millionen. Bei Perlen Packaging AG nahm das Absatzvolumen zu, der Umsatz stieg um 35,1% auf 231 Millionen Franken. Das war vor allem auf den gestiegenen Anteil höherwertiger Produkte und auf die realisierten Preiserhöhungen zurückzuführen.
Den Jahresbericht der SPKF finden Sie hier: https://spkf.ch/ueber-uns/