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Gary S. Becker erhielt im Jahr 1992 den Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaft für seine Forschung zu ökonomischen Erklärungen menschlichen Verhaltens in Gebieten wie Familie, Bildung, Kriminalität sowie Diskriminierung in Arbeits- und Gütermärkten.
Ob das Wort gemocht wird oder nicht: «Humankapital» ist allgegenwärtig. Gary S. Becker hat dem Konzept vor sechs Jahrzehnten zur globalen Verbreitung verholfen. Heute fragt er sich, welche Renditen Eltern von Studierenden winken – und warum Frauen künftig mehr verdienen könnten als ihre männlichen Kollegen.