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Zufriedenheit mit der finanziellen Situation
Die Zufriedenheit mit der finanziellen Situation hängt nicht allein von der objektiven finanziellen Situation ab, sondern auch von deren subjektiven Einschätzung. So können Personen mit bescheidenen Ansprüchen mit weniger finanziellen Mitteln zufrieden sein und umgekehrt. Zufriedenheit ist ein wichtiger Teil der individuellen Lebensqualität.
Statistischer Kommentar
74 Prozent der Luzernerinnen und Luzerner beurteilen ihre finanzielle Situation im Jahr 2015 als gut. Der Anteil ist seit 2009 (77%) gesunken.
Normative Anbindung
Die Zufriedenheit der Bevölkerung mit ihrer finanziellen Situation weist darauf hin, dass das System der sozialen Sicherheit funktioniert, die Existenzen gesichert sind und die Menschen das Gefühl haben, dass die Ressourcen gerecht verteilt sind.
Wünschenswert ist eine Zunahme der Zufriedenheit mit der finanziellen Situation. Die Abnahme wird entsprechend negativ beurteilt.
- Bedürfnisdeckung Die Deckung der Grundbedürfnisse der Bevölkerung ist langfristig sicherzustellen. Bei der Deckung der darüber hinaus gehenden materiellen und immateriellen Bedürfnisse soll den Individuen ein angemessener Spielraum eingeräumt werden.
- Chancen- und Verteilungsgerechtigkeit Jedes Mitglied der Gesellschaft soll dieselben Rechte und bei gleichen Voraussetzungen dieselben Chancen haben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll gefördert werden. Eine gerechte Verteilung der Ressourcen und Belastungen ist anzustreben.
Definition
Der Indikator misst die subjektive Zufriedenheit von Personen der ständigen Wohnbevölkerung im Alter zwischen 15 und 79 Jahren mit ihrer persönlichen finanziellen Situation. Die Skalenwerte der Zufriedenheit reichen von 0 (= überhaupt nicht zufrieden) bis 10 (= sehr zufrieden). Als zufrieden gelten Personen mit Antworten zwischen 7 und 10.
Daten
Luzern: