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LE FRANC und LA PETITE VENDEUSE DE SOLEIL sind die beiden ersten Teile einer Trilogie mit dem Titel: 'Histoires de petites gens'. Die Trilogie blieb unvollendet: Djibril Diop Mambety (HYéNES) starb 1998. Sein letztes Werk wurde von seinen Freunden vollendet. Die 'Geschichte der kleinen Leute' bleibt also ohne Ende.
LE FRANC
Der Musiker Marigo träumt von seiner Congoma, seinem Instrument, das die boshafte Vermieterin aufgrund ausgebliebener Mietzahlungen konfisziert hat. Er kauft ein Los der Staatslotterie und klebt es sorgfältig an seine Tür, hinter das Plakat seines Kindheitshelden. Am Abend der Ziehung lautet das Los 555, es hängt an seiner Tür. Marigo sieht sich schon als Besitzer Tausender von Congomas. Doch das Los klebt fest. Mitsamt der Türe macht sich Marigo auf den Weg zur Lotterie: einer Reise voller Slapsticks mitten durch die Zerrissenheit und Realität Dakars.
LA PETITE VENDEUSE DU SOLEIL
Die Geschichte der behinderten Sili, die beschliesst, wie die Jungen Zeitungen zu verkaufen (nämlich die Tageszeitung «Le Soleil»), und die dabei mit der erbarmungslosen Welt der Strassenkinder konfrontiert wird, aber auch eine Freundschaft findet. Eine Hymne an die Welt der Gassenkinder Dakars.