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- Die französische Polizei hat die Sperre für die Insel Mont Saint-Michel in der Normandie aufgehoben.
- Am Morgen hatte die Gendarmerie die Insel evakuiert und den Zugang zum bekannten Touristenort gesperrt.
- Grund für die Massnahme war ein Verdächtiger, der die Polizei anzugreifen drohte.
Wie die Behörden mitteilten, mussten Touristen und Bewohner die Insel verlassen, nachdem es Hinweise auf einen sich verdächtig verhaltenden Mann gegeben hatte. Dieser drohte offenbar damit, gegen Polizisten vorzugehen.
Wie der Präfekt der Region, Jean Marc Sabathé, mitteilte, wollte der Mann auf der Insel Strassenkunst vorführen, geriet aber mit einem Café-Betreiber in einen Streit. Daraufhin habe er den Sicherheitskräften gedroht.
Angesichts der bedrohlichen Lage habe er die Evakuierung der Insel angeordnet, sagte Sabathé dem Radiosender France Bleu. Die Touristen wurden ohne Zwischenfälle von der Insel gebracht, ein Helikopter kreiste über dem Gelände.
Alles sei abgesucht worden, um sicherzugehen, dass sich der Mann nicht mehr dort aufhielt. Nun bestehe kein Risiko mehr, so dass der Zugang zu dem berühmten Klosterberg wieder freigegeben werden könne, sagte der Präfekt.
Der Klosterberg gehört zum Kulturerbe der UNESCO und ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. 2014 besuchten die Insel mit der berühmten Abtei rund 2,3 Millionen Menschen.