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Säntisbahn
|Kürzel||SB|
|Bahntyp||Schmalspurbahn|
|Betriebseröffnung||1912-07-13|
|Mutiert||Ab 1939-12-12 Appenzell–Weissbad–Wasserauen|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die 1912 eröffnete und von Beginn an elektrifizierte SB gehörte einer Aktiengesellschaft. Sie führte von Appenzell über den Kurort Weissbad nach Wasserauen, welches als guter Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Säntis galt. Die auf den Tourismus und den Ausflugsverkehr ausgerichtete SB diente primär dem Personentransport. Allerdings war die Bahn von Anfang an defizitär, was sich mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs stetig verschärfte. Der Passivsaldo und die schwebenden Schulden stiegen schon 1914 sprunghaft an. Trotz einschneidender Sparmassnahmen (Reduktion des Transportangebots, Personalabbau) besserte sich die Lage nicht. 1918 musste der Nominalwert der Stammaktien um 322'500 Franken oder um 50 Prozent herabgesetzt werden. Das so gewonnene Kapital verwendete man für Abschreibungen und zur Bildung von Reserven. Gleichzeitig wurden den Gläubigern (Obligationären) neue Aktien als Entschädigung zugeteilt.
Erwähnungen
Diese Bahn wird in keinen anderen Kommentaren erwähnt.