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Lehre oder Studium in der Schweiz
Die Schweiz zeichnet sich durch ihre wundervolle Landschaft aus, die durch die zahlreichen Gebirge und Täler geprägt wird. Der höchste und wohl auch der bekannteste Berg der Schweiz ist das Matterhorn, mit 4.478 Metern Höhe. Hier entspringen der Rhein und die Rhone, die als längste Flüsse Europas gelten. Mit einer Bevölkerungsanzahl von rund 8,3 Millionen Menschen, wobei ca. 2 Millionen Ausländer sind, zählt die Schweiz zu den dicht besiedeltesten Ländern Europas. Gesprochen werden die Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Räteromanisch.
Die berufliche Grundbildung oder auch Lehre genannt, gliedert sich in der Schweiz in zwei Bereiche: EFZ-Berufe und EBA-Berufe. EFZ steht für das eidgenössische Fähigkeitszeugnis, das du nach einer erfolgreichen beruflichen Grundbildung (Lehre) erlangst. Die Dauer deiner Lehre beträgt bei einem EFZ-Beruf zwischen drei und vier Jahren, wobei du im Betrieb die Praxis erlernst und der theoretische Teil in der Schule vermittelt wird. Insgesamt kannst du in mehr als 180 EFZ-Berufen eine Lehre beginnen. Mit dem Abschluss deiner Berufslehre erhältst du den Titel „EFZ“, der dir den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht.
Eine zweite Möglichkeit bieten die EBA-Berufe, die sich in ca. 60 EBA-Berufen gliedern. EBA ist eine Abkürzung für das „eidgenössische Berufsattest“ und richtet sich vor allem an Jugendliche, die in der Schule Schwierigkeiten aufweisen. Der Unterschied zu einem EFZ-Beruf ist die Lehrdauer und die Anwesenheitstage in der Schule. EBA-Berufe sind durch eine zweijährige Lehre gekennzeichnet und die Jugendlichen müssen nur an einem Tag pro Woche zur Berufsschule, wobei sie dort eine angemessene Betreuung durch die Lehrkräfte erhalten. Zudem können EBA-Berufe auch in Vollzeit an einer Schule absolviert werden, die jedoch genauso zu einem eidgenössischen Berufsabschluss führen. Jugendliche mit einem guten Abschluss sind dazu berechtigt, anschließend ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) zu erlangen.
Auch in der Schweiz bietet die Deutsche Bahn dir die Chance, eine Lehre in der Schweiz zu beginnen. So kannst du eine Lehre zum Kaufmann EFZ Öffentlicher Verkehr absolvieren, mit der du in der Wirtschaft, Verwaltung – Verkehr und Logistik eine Beschäftigung findest. Für all diejenigen, die sich für Maschinen begeistern, ist eine Ausbildung bei Netstal bestimmt das Richtige. Der Start in die Berufswelt gelingt dir zum Beispiel durch eine Lehre zum Konstrukteur EFZ.
Insgesamt gibt es in der Schweiz zwölf Universitäre Hochschulen. Hier sind die Universitäten ziemlich klein, aber sehr modern. Für die Qualität und das hohe Niveau der Studiengänge spricht die hervorragende personelle und räumliche Ausstattung, die sich in der besseren Betreuung widerspiegelt. Aufgrund dessen kommt ca. ein Viertel der Studierenden aus dem Ausland. Ein weiterer Vorteil der Hochschulen in der Schweiz bietet die Mehrsprachigkeit. So ist es den Studierenden möglich, in der Schweiz auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch zu studieren. Eine Besonderheit bilden die pädagogischen Hochschulen, in denen die Lehrerausbildung gelehrt wird. Sie bieten den Studierenden eine praxisorientierte Ausbildung an und bereiten sie optimal auf die zukünftigen Tätigkeiten vor. Generell ist studieren in der Schweiz ähnlich wie in Deutschland, allerdings gibt es mehr Regeln und Fristen, die einzuhalten sind. Bevor du dich dafür entscheidest, im Ausland zu studieren, solltest du dich gründlich informieren.
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Zu den Aufgaben von Konstrukteuren gehören das Entwerfen und Konstruieren von Einzelteile und Baugruppen für Geräte, Maschinen und Produktionsanlagen. Dafür benutzen sie Computer, an denen sie Konstruktionszeichnungen und technische Unterlagen anfertigen.
Straßentransportfachleute sind für den Transport verschiedenster Waren zuständig. Sie transportieren diese nicht nur von einem Ort zum anderen, sondern planen den Transport und sind auch für die Sicherung der Güter verantwortlich.