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Beschluss des Verschönerungsvereins Seebach vom 10. Mai 1919, eine Gemeindechronik in Angriff zu nehmen und ein ständiges Archivzimmer einzurichten. Da für dieses Vorhaben leider keine Gelder gesprochen wurden und es auch bei den Mitgliedern an echtem Interesse fehlte, blieb der Vorsatz auf dem Papier.
Später beschloss dann der Vorstand, dass inskünftig nur noch Beschlüsse gefasst werden sollten, für welche auch die nötigen Geldmittel aufzutreiben seien. Es blieb dann dem Nachfolger Quartierverein Seebach vorbehalten, die Angelegenheit 1983 mit dem Buch «Unser Seebach» doch noch zu verwirklichen.
Das tragische an dieser Verschiebung von 1919 auf 1983 war, dass dadurch die Erforschung der Geschichte der verschiedenen Gehöfte des alten Seebachs solange verschleppt wurde, bis Ernst Benninger diese Arbeit an die Hand nehmen konnte. Als dieser feststellte, dass die Flarzhäuser an der Hertensteinstrasse nichts anderes als der alte Kellhof von Seebach waren, war es bereits viel zu spät. Sie wurden 1956 abgetragen. Dieses zeigt, wie wichtig eine kontinuierliche Aufzeichnung der Ortsgeschichte ist.
Quellen: - VVS-Vereins-Chronik von Hektor Bergmann