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Bei Patienten mit chronischen Schmerzen ist der Konsum von medizinischem Cannabis mit einem erhöhten Risiko für die Herzgesundheit assoziiert. Neu einsetzende Arrhythmien wurden insbesondere kurz nach Behandlungsbeginn festgestellt, wie eine Studie aus Dänemark zeigt.
Für die dänische Registerstudie wurden 1,88 Millionen Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen erfasst, sowie Kontrollpersonen mit vergleichbarem Alter, Geschlecht, Schmerzdiagnose und begleitender Behandlung anderer Schmerzmedikation ohne Cannabis. Eine Arrhythmie trat innerhalb von 180 Tagen bei o,8 Prozent der Personen mit medizinischem Cannabis und bei 0,4 Prozent der Kontrollpersonen auf. Damit war die Anwendung von medizinischem Cannabis mit einem erhöhten Risiko für neuauftretende Arrhythmie innerhalb von 180 Tagen assoziiert. Eine signifikante Assoziation für ein akutes Koronarsyndrom liess sich hingegen nicht nachweisen.
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