Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03103.jsonl.gz/1518

Hat Gott einen Namen? JA - Sein Eigenname wird im AT 6823 Mal verwendet.
1. Wir können den Eingennamen Gottes aussprechen, denn wir haben genug Infos.
2. Was bedeutet heilig?
3. Wir sollen den Eigennamen Gottes aussprechen, denn er ist heilig? JA.
4. In welch wunderbarem Zusammenhang steht der Name des Vaters und der Name des Sohnes?
___________
= Ehyeh = Ich werde sein = 2. Mose 3,12 ehyeh ascher ehyeh – ich werde sein der ich sein werde
= Yehyeh = Er, der sein wird = Zukunft
= Hoveh = Er, der ist = Gegenwart
= Hayah = Er, der war = Vergangenheit
____________
= Yehovah = Yehovah = YHVH = Er, der war, der ist und sein wird. (Ausdruck für Gottes Erfahrbarkeit)
Offenbarung 1.8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
______________
Der Vater gab sich selbst den Namen Yehovah. 2. Mose 3,10-15
der Vater gab seinem Sohn den Namen Yeshua. Matthäus 1.21 / Lk 1,31
Warum? Weil Yehovah Yoshia!
______________
= Yehoshua = (יושיע) = Yehovah yoshia= Yehovah wird retten = Gott wird retten = Josua
= ישוע = Yeshua = hebräische Kurzform von Yehoshua = Jesus und Josua hatten denselben Namen
= Jesus ist die deutsche Übersetzung des griechischen lêsous des hebräischen Yeshua
Dass der Name des Sohnes diese zentrale Botschaft in sich trägt und dem Namen des Vaters folgt ist keine Überraschung. Yehovah rettet die Menschen durch seinen Sohn Yeshua. Und wie wir wissen, hat Yehovah selbst durch einen Engel diesen Namen in die Welt gegeben.
Matthäus 1.21 Der Engel sprach zu Josef: „Maria wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus (YESHUA = hebräisch für „Yehovah rettet“) geben, denn er wird retten (YOSHIA = hebräisch für „er wird retten“) sein Volk von ihren Sünden.“ (Ein Wortspiel, wie es an vielen Stellen in der Bibel vorkommt)
Warum sollen wir ihn YESHUA nennen? Weil YEHOVAH YOSHIA! Weil Gott sein Volk rettet!
2. Kö 13,5 Gegeben hat YEHOVAH Israel einen Retter. (ויתן יהוה לישראל מושיע)
Apg 13,23 Aus Davids Nachkommenschaft hat Gott (Yehovah) nach seiner Verheissung (z.B. 2. Könige 13.5) Israel Jesus als Retter (Yeshua Yoshia) gegeben.
_______________
Jesaja 54,4 Hab keine Angst: Du wirst nicht enttäuscht werden. Schäme dich nicht, denn du wirst dich nicht lächerlich machen. Denn der dich gemacht hat heisst YEHOVAH Zebaoth. Er ist dein Erlöser, der in aller Welt Gott genannt wird.
Die Bibel nennt viele Titel für Gott, diese kommen dann jeweils ein paar Mal in der Bibel. Aber sein NAME erscheind 6832 MAL. Sein Name wurde dann überschrieben mit dem Wort HERR. Juden lesen immer dort, wo der NAME steht sollte ADONAI = Herr, oder HASHEM = Name.
Zum Vergleich: Das Wort Herr = Adonai = kommt im AT nur 439 Mal vor im Bezug auf Gott. 305 Mal davon in direktem Zusammenhang mit dem Namen YHVH.
Zum Vergleich: Das Wort Gott = Elohim = kommt im AT gerade mal 2300 Mal vor.
_____________
Es gibt einen Segen der gerne über der Gemeinde ausgesprochen wird. Es ist ein Segen, den Gott geboten hat auszusprechen über der Gemeinde. Wunderbare, wohltuende und von Gottes Geist inspirierte Worte. Diese wunderbaren Verse könne unmöglich ohne den Namen Gottes auskommen. Sie verlieren ohne das Aussprechen des Namens des Herrn ihre Kraft.
4. Mose 6,24 Und YEHOVAH redete mit Mose und sprach: Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet: YEHOVAH segne dich und behüte dich; YEHOVAH lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; YEHOVAH hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.
____________
Hosianna oder Hosanna ist ein Fleh- oder Jubelruf an Gott und meint „Rette doch“. Er besteht aus den beiden Wörtern „Hoschia Na“. הושיעה נא
Der Ausdruck ist unter anderem zu finden in Psalm 118 wo da steht:
Psalm 118.21-29 Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Das ist von YEHOVAH geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. Dies ist der Tag, den YEHOVAH macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O YEHOVAH, hilf! (אנא יהוה הושיעה נא ) O YEHOVAH, lass wohlgelingen! Gelobt sei, der da kommt im Namen YEHOVAHS! Wir segnen euch vom Hause YEHOVAH. YEHOVAH ist Gott, der uns erleuchtet. Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars! Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen. Danket YEHOVAH; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
Dieser Psalm ist im Judentum ein Höhepunkt der Pessach-Liturgie, die zur Zeit Jesu noch im grossen Stil im Tempel in Jerusalem gefeiert wurde.
Der aramäische Ausdruck „hoschia’ na“ ist zudem mit der hebräischen Form des Namens „Jesus“, „Yehovah yoshia“ (YHVH wird retten), verwandt. Dies gibt den Ereignissen um das Palmfest und dem Jubel der Menschen einen zusätzlichen, ergreifenden Nachdruck. Sie sangen das Psalm 118 im Rahmen des Festes und als sie Jesus sahen bezogen sie diesen sehnlichen Gebetsruf auf ihn und erwartete durch ihn die versprochene Hilfe Gottes.
„Yehovah yoshia“ - „Yeshua“ - „hoschia’ na“. Für die Pharisäer und Schriftgelehrten war dies eine innakzeptable Gotteslästerung die gestoppt werden musste.
Matthäus 21.8-10 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet YESHUA aus Nazareth in Galiläa.
Lukas 19,38-40 Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu Jesus: Meister, weise deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.
Als Christen kennen wir den Namen des SOHNES. In diesem Heft stelle ich dir den Namen des VATERS vor. Ist es nicht schön, den Namen des Vaters zu kennen? Oder reicht es, ihn einfach mit dem Titel „Vater“ anzusprechen? Die Ansprache „Vater“ oder „Abba“ ist doch geprägt von Beziehung. Wie viel mehr sollte ich da seinen wahren Namen kennen? Jesus sprach viel von Gott als Vater. War dies eine neue Lehre oder von Alters her bekannt? Wie klang dies in den Ohren der Zuhörer? Lasst uns im AT forschen.
Jesaja 63.15-16 Bist du doch unser Vater; Abraham weiss von uns nichts, und Israel kennt uns nicht. Du, YEHOVAH, bist unser Vater; »Unser Erlöser«, das ist von alters her dein Name.
Psalm 89.27 Ich will singen von der Gnade YEHOVAHS ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde allen Generationen; Du bist mein Vater, mein Gott, mein rettender Fels.
Jesaja 9.5 Denn uns ist ein Kind geboren, uns ist ein Sohn geschenkt. Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft. Er heisst: Wunderrat, starker Gott, ewiger Vater, Friedensfürst.
Für die Zuhörer Jesu war es also nichts Neues, Gott als Vater zu sehen und zu benennen. Sie waren seine Kinder. So sahen sie sich. Als Jesus sie lehrte: „So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name…“, waren die Zuhörer nicht überrascht sondern konnten von ganzem Herzen zustimmen. Dies war etwas, das sie von Herzen tun konnten. Sie wussten, dass Yehovah ihr VATER war und sie wussten, dass und wie man seinen NAMEN heiligen soll. Hebräer gaben ihren Kindern Namen, welche Yehovah als Vater ehrten. Wir haben Namen kennen gelernt, welche Gott als YEHOVAH ehren. Hier ein paar biblische Namen, die Yehovah als VATER ehren.
Abiezer – mein Vater hilft
Abidab – mein Vater gibt grosszügig
Abihud – mein Vater wird verherrlicht
Abigeil – mein Vater ist Freude
Abischua – mein Vater rettet
Johannes 17,5+6 Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war! Ich habe den Menschen deinen Namen offenbart.
Johannes 17,25+26 Gerechter Vater! Und die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.
Der SOHN kam auch in die Welt, um das falsche Bild, das Menschen über seinen VATER hatten wieder gerade zu rücken.
Johannes 14.9 Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.
Johannes 5.17-18 Jesus sprach: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.
Yehovah hatte sich nicht verändert. Der Gott des AT ist derselbe des NT. Wir haben nicht einen Rachsüchtigen Gott im AT, der sich im NT plötzlich zu einem liebenden Vater verändert hat. Wenn du wissen willst, wie Gott Vater ist, dann lies vom Sohn Jesus. So wie Jesus ist, so ist auch der Vater. Wenn du durch Jesus das Bild des Vaters erfasst hast kannst du mit diesem Bild die Texte des AT in einem ganz neuen Licht lesen. Er ist YEHOVAH - der war, der ist und der da kommt. Er war von Anfang an ein liebender Vater und ein Erlöser. Lass dir von Jesus und seinem Heiligen Geist das Bild vom VATER wieder gerade rücken.
Mögliches tägliches Gebet, welches Kapitel 1 zusammenfasst: "Herr, lass es deinen Knecht heute gelingen!"
Nehemia machte sich auf zur Bestandesaufnahme.
1. Hast du den Mut, eine ehrliche Bestandesaufnahme zu tätigen.
Ich möchte dir Mut machen, die Ruinen deines Lebens zu betrachten.
Ich möchte dir Mut machen, die Ruinen deiner Familie zu betrachten.
Ich möchte dir Mut machen, die Ruinen deiner Gemeinde zu betrachten.
Ich möchte dir Mut machen, die Ruinen deiner Gesellschaft zu betrachten.
Ich möchte dir Mut machen, die Ruinen deines Landes zu betrachten.
NICHT über den Ruinen RESIGNIEREN – sondern das Ausmass ANALYSIEREN.
___________
2. Zusammenarbeit:
Kannst du das Miteinander in der Gemeinde sehen? Über deinen Ruinen?
Kann wirklich die Gemeinde - die Menschen in der Gemeinde - deine Lösung sein?
Kannst du die Lösung für andere Menschen - deren Ruinen - sein?
3. Widerstand:
Wie gehst du mit Widerstand um?
4. Entschlossenheit:
Kannst du ein volles JA für deine Gemeinde bekommen - wirst du aufstehen und bauen?
Sei entweder Leiter oder Diener – aber stehe nicht am Rand und diskutiere.
MERKSATZ: Gott wird nicht nur IN der Erfüllung einer Aufgabe verherrlicht, sondern auch in der Art und Weise, WIE wir diese Aufgabe erfüllen.
Nehemia setzt Familien ein um die Stadt aufzubauen. Und jeder soll dort bauen wo er wohnt.
1. Worin liegt der Vorteil dieser Strategie.
2. Wie können wir diese Stratgie auf die Gemeindearbeit übertragen.
Gemeindebau fängt in den Familine an, welche die Gemeinde ausmachen.
- deine Familie IST die Gemeinde.
- Gemeinde ist keine Institution oder ein Gebäude. Sie ist eine Versammlung von Familien. Diese Versammlung (ecclesia) findet ihren Zweck der Zusammenkunft darin, dass sie gemeinsam Gott Anbeten, sein Wort öffentlich hoch halten und das Werk JESU prokalmieren. Und ein weiterer wesenlichtlicher Teil ist der DIENST aneinander im Abschluss des Gottesdienstes. In unserer Lounge-Zeit kommt das Wort zum tragen: Jeder diene dem anderen mit den Gaben die Gott ihm gegeben hat.
2. Wie kann geistliches Leben in der Familie gefördert werden.
- wo fängst du an?
- fang bei dir an - dann gewinne deinen Ehepartner - dann gewinne deine Kinder - dann gewinne dein Umfeld.
- Und die GEMEINDE? DU BIST DIE GEMEINDE. Wie wird es wohl der Gemeinde gehen, wenn alle Familien geistlich gesund sind? Kaum vorstellbar. Atemberaubend.
Neh 3,25 Nach ihm besserte Pedaja, der Sohn des Parosch, aus -
Neh 7,8 Die Söhne Parosch waren 2 172;
Insgesammt bauten rund 50000 Menschen die Stadet in 52 Tagen auf. Und jeder bauten dort, wo er wohnte. BEI SEINEM HAUS. Nehemia 7,66-67
(Inschrift auf dem Grab eines Bischofs in der Westminster Abbey, London, gestorben im Jahre 1100)
Als ich jung und frei war und meine Phantasie keine Grenzen kannte, träumte ich davon, die Welt zu verändern. Als ich älter und weiser wurde, stellte ich fest, dass die Welt sich nicht veränderte. Also reduzierte ich meine Erwartungen und beschloss, nur mein Land zu verändern. Aber auch das erschien mir unveränderbar. Als ich die Abenddämmerung meines Lebens erreichte, versuchte ich in einem letzten verzweifelten Versuch, wenigstens die Menschen zu verändern, die mir am nächsten standen. Aber auch die ließen sich darauf nicht ein. Jetzt, da ich im Sterben liege, wird mir plötzlich klar: Wenn ich doch am Anfang nur mich selbst verändert hätte, dann hätte mein Beispiel meine Familie verändert. Durch ihre Ermutigung wäre ich in der Lage gewesen, mein Land zu verbessern. Und wer weiß, ich hätte sogar die Welt verändert.)
Innere und Äussere Kämpfe. (Kapitel 4)
Nehemia hatte mit Widerständen zu kämpfen. Da waren auf der einen Seite Gegner von AUSSEN, die zornig waren auf die bevorstehenden Veränderungen. Auf der anderen Seite hatte Nehemia mit Gruppen aus dem INNEREN zu kämpfen, die aufgeben wollten.
Ich kann mir gut vorstellen wie es Juda ging, als er vorbrachte, dass ihnen die Kräfte ausgehen und der Schutt zu viel für sie ist. Bevor die Mauern aufgebaut werden konnten mussten sie bis auf den FESTEN GRUND abgerissen werden. Auf loses Mauerwerk kann man nicht bauen. So sah vielleicht zur Halbzeit oder so nach 20 Tagen die Mauer schlimmer aus als vor dem Start der Arbeiten. Es lag noch mehr Schutt herum als zu Beginn.
Doch Nehemia macht ihnen Mut. "Baut weiter. Gott ist mit uns. Kämpft!"
Folgende Stellen aus dem NT können uns hier noch Einblick gehen.
Fragen:
- welches Bild hast du vor Augen, wenn du KAMPF hörst?
- Fazit: Wir haben immer einen WIDERSTAND, einen Gegner, eine Kraft gegen uns.
- Was bedeutet GUTER Kampf? Und was wäre ein SCHLECHTER Kampf?
- Es gibt Kämpfe die sich lohnen und solche die vergebens sind. Selbst wenn du einen schlechten Kampf überstehst, hast du doch nichts gewonnen. Es ist aber auch möglich, einen guten Kampf zu verlieren, wenn wir aufgeben.
- was ist der GUTE KAMPF DES GLAUBENS? Wie genau kämpft man diesen Kampf?
- Paulus schreibt im 1. Tim. an seinen Jungpastor und macht ihm Mut. In 2. Tim. schreibt er seinem Jungpastor, dass er diesen Kampf gekämpft hat. Voller Freude sagt er:
2Tim 4,8 hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch für allen, die seine Erscheinung lieb haben.