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Die Zuger Bevölkerung wächst stark. EBP unterstützt die Stadt bei der Erarbeitung einer Schülerprognose. Die Prognose ist Basis für anstehende Ausbauten beim Schulraum.
Die Bevölkerung in der Stadt Zug hat in den vergangenen Jahren markant zugenommen. Dabei zeigte sich, dass die Kinder- und Schülerzahlen in bestimmten Gebieten stark, in anderen weniger stark anstiegen. Für die Schulraumplanung war dieses teilweise unerwartete Wachstum anspruchsvoll. Die Abteilungen Stadtplanung und Schulen haben darum entschieden, ein Schülerprognosemodell erarbeiten zu lassen.
Demographisches Bevölkerungsprognosemodell in zwei Szenarien
Die Stadt hat EBP beauftragt, ein demographisches Bevölkerungsprognosemodell zu erarbeiten. Dieses beruht auf der erwarteten Wohnbautautätigkeit: Bei kurz- und mittelfristig absehbaren Wohnbauprojekten wird angenommen, dass die Bewohner sich altersmässig ähnlich zusammensetzen wie in Wohnneubauten, die in jüngerer Vergangenheit bezogen wurden. Als Grundlage für diese Annahmen haben wir die Bewohnerschaft von verschiedenen Neubauten nach Eigentümerstruktur analysiert, wie beispielsweise Stockwerkeigentum, Mietwohnungen oder Genossenschaften. Für die langfristige Entwicklung haben wir angenommen, dass die baulichen Reserven in der Stadt Zug kontinuierlich realisiert werden.
Als Resultat liegt ein fortschreibbares Bevölkerungsprognosemodell vor, welches die Zahl der erwarteten Schülerinnen und Schüler pro Schulkreis für die nächsten 15 Jahre darstellt. Das Modell zeigt die Entwicklung in zwei Szenarien, um der Unsicherheit bei der Realisierung von einzelnen Wohnbauprojekten Rechnung zu tragen. Künftig wird das Prognosemodell von der Stadt Zug selber fortgeschrieben und dient als Basis für die kurz-, mittel- und langfristige Schulraumplanung.