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Während bei den Proben zum Schutz für den «Wetten, dass..?»-Kandidaten Samuel Koch, 23, noch Gummimatten auf die Dächer der zu überspringenden Autos gelegt wurden, fehlten diese in der Sendung. Die Matten seien bei der Generalprobe und der Live-Show «einvernehmlich» entfernt worden, sagte ZDF-Unterhaltungschef Manfred Teubner zu Bild.de. Samuel hätte sie anfangs benutzt, um den Abstand zum Boden zu vergrössern. Doch schon bei den Proben seien beim Unfallauto keine Matten verwendet worden.
Die Entfernung der Matten ermöglichte dem Sender, die Wette aus einer weiteren Kameraperspektive - aus dem Schiebedach der Autos - zu filmen. Dies hätte, so Teubner, nichts mit dem Unfall zu tun. Vor der Wette sei die Lage und weitere Gummimatten auf dem Boden von einem Sicherheitsingenieur überprüft worden. «Es gab keine Einwände», sagt Teubner. Ursprünglich habe Samuel in zwei Minuten über die Autos springen wollen - in «gemeinsamer Verabredung» habe man sich auf vier geeinigt.
Obwohl Samuels Zustand unverändert ist, trifft das Paraplegikerzentrum in Basel bereits Vorbereitungen für eine allfällige Aufnahme. Die Nähe von Kochs Wohnort zu Basel - 20 Kilometer - spreche für eine Behandlung, sagte Oberarzt Xavier Jordan zu Blick.ch. Wo sich Samuel aber behandeln lassen wird, ist nicht bekannt. Im Gegensatz zu der Rehabilitierungsdauer - der Oberarzt rechnet mit sechs bis zwölf Monaten.