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Unsere Haltung basiert auf dem Drei-Säule-Modell der Nachhaltigkeit.
Die Beschlüsse der Konferenz von Rio 19926, die auf dem Brundtland-Bericht basierten, wurden von der Schweiz unterzeichnet und fanden Eingang in die schweizerische Bundesverfassung, in diverse Kantonalverfassungen und in Gesetze und Verordnungen, beispielsweise ins Raumplanungsgesetz. In der Folge wurde der Nachhaltigkeitsbegriff durch Wissenschaft und verschiedene Organisationen konkretisiert. Das Modell mit den drei Nachhaltigkeitsdimensionen Gesellschaft (gesellschaftliche Solidarität), Wirtschaft (wirtschaftliche Leistungsfähigkeit) und Umwelt (Verantwortung gegenüber der Umwelt) hat sich dabei durchgesetzt und wiederspiegelt auch unsere Grundhaltung.
Dimension Gesellschaft
Zu den gesellschaftlichen Nachhaltigkeitszielen gehören die Themen Gemeinschaft, Gestaltung, Nutzung und Erschliessung sowie Wohlbefinden und Gesundheit.
Dimension Wirtschaftlichkeit
Aus wirtschaftlicher Sicht sind Immobilien nachhaltig, wenn sie langfristig einen finanziellen Nutzen generieren. Der Wert der Investition und eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals müssen gesichert sein. Gleichzeitig soll die Immobilie einen Ertrag generieren, der es erlaubt, sie instand zu halten und am Ende des Lebenszyklus zu ersetzen. Dies ist der Fall, wenn eine gute Nutzbarkeit oder Vermietbarkeit gewährleistet ist.
Dimension Umwelt
Im Bereich Umwelt sind Ziele in Themen wie Raumplanung, Boden, Landschaft, Infrastruktur, Baustoffe und Betriebsenergie unterteilt. Die Erreichung der Ziele der Dimension Umwelt ist eine Voraussetzung, um wichtige gesellschaftliche (räumliche Identität, Wohlbefinden und Gesundheit) und wirtschaftliche Ziele (langfristige Nutzbarkeit, Wert- und Qualitätsbeständigkeit, tiefe Nutzungskosten) zu erreichen.