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Nachdem der Autor schon an der Demo Gekommen um zu bleiben in Zürich auftrat, hielt er auch am 1. Oktober in Lausanne vor fast 3000 Menschen eine Rede. Er schildert das widersprüchliche Spiel des Westens, einerseits von Krieg betroffene Regionen mit Waffen zu versorgen, aber für die von dort Geflüchteten die Türe geschlossen zu halten.
Der Autor dieser Rede kommt aus Belutschistan, einer Region in Pakistan, die für ihre Unabhängigkeit kämpft. Er leibt seit über drei Jahren mit unsicherem Status in der Schweiz. Die Rede hielt er am 19. März 2016 an der Demo Gekommen um zu bleiben in Zürich.
Belutschistan ist ein besetztes und unterdrücktes Land, aufgeteilt auf drei Nationen: Pakistan, Afghanistan und Iran. Seine geographische Lage macht es zu einem zentralen Schauplatz im globalen Ringen um wirtschaftliche und militärische Macht. Die Afghanistanpolitik der verschiedenen Grossmächte erscheint in einem anderen Licht, wenn ihre geostrategischen Interessen in Belutschistan näher betrachtet werden.