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Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte nicht für einen sanften Entzug zu E-Zigaretten greifen. Diese unterstützen die Entwöhnung nicht, sondern erhöhen sogar das Rückfallrisiko. Das geht aus einer Studie des Moores Cancer Center in San Diego hervor. Untersucht wurden mehr als 13 500 Raucher, die vom Tabak loskommen wollten. In zwei jährlichen Befragungen wurden ihre Fortschritte ermittelt.
Das Ergebnis: Nach einem Jahr hatten 9,4 Prozent der Raucher auf Zigaretten verzichtet, indem sie entweder ganz abstinent waren oder auf E-Zigaretten gewechselt hatten. Nach zwei Jahren waren 50,5 Prozent der Studienteilnehmer, die ganz vom Nikotin abgelassen hatten, noch immer tabakfrei. Unter denen, die übergangsweise zu E-Zigaretten gegriffen hatten, waren nur 41,6 Prozent abstinent.
Die Studie widerspricht der gängigen Auffassung, dass E-Zigaretten den Rauch-Entzug erleichtern könnten. Sie erhöhen anscheinend eher das Rückfallrisiko. Wer von der Zigarette wegkommen möchte, sollte sich demnach besser dem kalten Entzug stellen.