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Kathmandu - Die Polizei in Nepal will keine übergewichtigen Beamten mehr in ihren Reihen dulden. Die Sicherheitkräfte müssten abspecken, wenn sie sich Hoffnungen auf eine Beförderung machen wollten, sagte Polizeisprecher Bigyan Raj Sharma in Kathmandu.
"Wer dick ist, sieht schlimm aus und wird natürlich negativ wahrgenommen. Niemand vertraut ihm", sagte Sharma. Mit jährlichen Tests solle überprüft werden, ob die Beamten der neuen Richtlinie folgen, fügte er hinzu. "Unser Beruf verlangt, dass wir jederzeit körperlich fit sind."
Jeder einzelne der 56'000 nepalesischen Polizisten soll jetzt einen persönlichen Diätplan mit dem angestrebten Body-Mass-Index (BMI) bekommen (der BMI ergibt sich aus Körpergrösse geteilt durch das Gewicht).
Nach einem Yoga-Trainingslager mit dem indischen Guru Swami Ramdev sollen regelmässig Yoga- und Fitness-Stunden auf dem Dienstplan stehen.
Die grössten Probleme hätten junge Kollegen mit Schreibtischjobs, sagte Sharma. "Manche Beamte hier in der Hauptstadt arbeiten 18 Stunden am Tag. Das ist nicht in Ordnung, sie brauchen Zeit für körperliche Ertüchtigung."
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