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Kaffeeröstmaschine
Bezeichnung: Haushalt-Kaffeeröster mit Drehtrommel
Inventarnummer: 4943
Herkunft: Familie Kaiser-Maurer
Zweck und Funktion
Einst war der Röster ein gängiges Küchengerät zum Rösten von Rohkaffee. Die Geräte verbreiteten sich im 18. und 19. Jahrhundert mit der Einführung des Kaffees zunächst in wohlhabenden Häusern und allmählich auch im Bürgertum und auf dem Land. Für Holzherde gab es zum Beispiel Aufsätze, die direkt auf das Feuerloch gestellt werden konnten. Beim vorliegenden Modell werden die Kaffeebohnen in einer Trommel geröstet, die über glühenden Holzkohlen gedreht wird. Die Röstdauer beträgt 10-20 Minuten, die Rösttemperatur liegt zwischen 180 und 230 Grad. Nach dem Rösten sollten die Bohnen noch 1-3 Tage gelagert werden, da während dieser Zeit ein "Ausreifeprozess" abläuft.
Bezug zu Münsingen
Der Röster stammt aus dem Haushalt der Familie Kaiser-Maurer. Rolf Kaiser – Assistenzarzt in der psychiatrischen Klinik – war der Pate und seine Frau die Tante von Hans Maurer. Rolf Kaiser erscheint in Friedrich Glausers Roman „Matto regiert“ wie folgt: «Der vierte Arzt, dessen Frau die Schwester der zweiten Frau des Direktors war... Komplizierte Familiengeschichten.»
Verweis
Ortsgeschichte S. 142-146 (Geschichte PZM).