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Die mit Spannung erwartete Debütkollektion des im Januar berufenen Moschino-Kreativdirektors Adrian Appiolaza ging am Donnerstag auf der Mailänder Modewoche über die Bühne. Seine Entwürfe galten als Hommage an Franco Moschino, den Gründer des Modehauses. Dieser hinterließ nach seinem Tod 1994 ein reiches modisches Erbe voller Humor. Der Grund, Franco Moschino mit dieser HW24-Kollektion zu ehren, sei seine „universelle Botschaft des Friedens und der Liebe“, teilte Moschino am Freitag mit.
Klassische Entwürfe mit modernem Twist spielten die Hauptrolle und trugen allesamt die unverkennbare Handschrift von Moschino. Auf dem Laufsteg zeigten sich neben einem schwarzen Rollkragenkleid mit 'Peace'-Aufschrift auch ein knallgelber Pullover, auf dem ein überdimensionales Smiley-Gesicht prangte, eine Bluse in den Farben der italienischen Flagge, ein schlichter Trenchcoat mit Taillengürtel sowie ein lässiger Jumpsuit aus Jeansstoff.
Das Modehaus unterlag zuletzt zahlreichen Veränderungen: Als Ex-Moschino-Kreativdirektor Jeremy Scott im März letzten Jahres nach zehnjähriger Tätigkeit zurücktrat, wurden lange Zeit keine Nachfolger:innen bekannt gegeben. Im Oktober fand sich mit dem Italiener Davide Renne ein Kandidat, der jedoch kurz nach seinem Amtsantritt überraschend verstarb. Zu Beginn dieses Jahres stellte der Moschino-Mutterkonzern Aeffe SpA schlussendlich Appiolaza als neuen Kreativdirektor der Marke vor.
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf FashionUnited.nl. Übersetzt und bearbeitet von Heide Halama.