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Trockene Augen
Was ist das Problem?
Der Tränenfilm bedeckt und schmiert die Oberfläche unserer Augen. Dieser besteht aus einer komplexen Mischung aus Wasser, Öl und Schleim und hält die Augen feucht. Fehlt der Tränenfilm, kommt es zu Symptomen wie Kribbeln, verschwommenes Sehen, Brennen, Fremdkörpergefühl und Reizungen.
Trockene Augen sind ein häufiges Symptom des Alterns, können sich aber in der Menopause verschlimmern. Dies ist auf den Rückgang von Östrogenen und Androgenen zurückzuführen. Es ist nicht das Häufigste oder unangenehmste Symptom der Menopause, aber es lohnt sich dennoch, die Gründe dafür zu verstehen und zu versuchen, etwas dagegen zu tun.
Was sind die Ursachen dafür?
Der Rückgang des Östrogens führt zu einer Reduzierung von Kollagen und Elastin und verursacht ein allgemeines Trockenheitsphänomen. Diese kann vaginal, auf der Haut und auch in den Augen auftreten. Die Produktion der Tränendrüsen wird durch den Östrogenrückgang beeinträchtigt.
Was sind verfügbare Lösungsansätze?
Vermeide klimatisierte Räume, Sonne und Zugluft. Richte in deinem Auto die Lüftung nicht direkt auf dein Gesicht. Du kannst deine Augenlider sanft massieren, um die Meibomius-Drüsen zu reaktivieren.
Ab einer Luftfeuchtigkeit von 60 % trocknen die Augen nicht mehr so schnell aus. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kannst du einen Behälter mit Wasser oder Luftbefeuchter in den Raum stellen. Vergiss nicht, ausreichend zu trinken, am besten zwei Liter pro Tag (Wasser oder Tee). Es gibt auch feuchtigkeitsspendende Augenpflegeprodukte, die weder konserviert noch phosphatiert sind und sehr gut wirken.