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GC Basketball Redaktion: Luka, wie viele junge Sportlerinnen und Sportler trainieren zurzeit in der GC-Akademie?
Luka Beks: Insgesamt trainieren momentan 350 Kinder und Jugendliche in der Akademie, von der U10- bis zur U23-Stufe. Wir haben zehn Mannschaften der Kategorie «Competition» und zwei Teams der Kategorie «Discovery». Die «Competition»-Teams spielen in Ligen gegen andere Vereine, die U23 sogar in der 1. Liga national der Herren. Die «Discovery»-Mannschaften spielen untereinander in der vereinsinternen Catzleague. Ab Januar nächsten Jahres werden wir auch eine U8-Mannschaft haben.
Wie viele Coaches arbeiten für die GC-Akademie?
Wir haben insgesamt neun Coaches, drei davon sind hauptberuflich für GC Basketball tätig. Das ist auch nötig, wenn Mannschaften auf einem nationalen Level spielen.
Wie oft trainieren die Teams?
Die Teams, die auf nationaler Ebene aktiv sind, trainieren jeden Tag. Die meisten Kinder und Jugendlichen in diesen Programmen sind auf einer Sportschule. Wir haben Kooperationen mit verschiedenen Schulen: der Sport Academy Zurich, dem Kunst- und Sport-Gymnasium Rämibühl und der United School of Sports. Alle diese Schulen sind in Zürich. Das ist sinnvoll, denn sonst ist es nicht einfach, die Schule oder die Lehre mit einer ernsthaften und kompetitiven Basketball-Ausbildung zu vereinbaren.
Nach welchen Kriterien entscheiden die Sportschulen über die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen?
Für manche Schulen braucht es die Swiss Olympic Talent Card. Können die Bewerber eine solche vorweisen, müssen sie die Schule nicht bezahlen. Normalerweise muss man einer Schweizer Nationalmannschaft angehören, um die Talent Card zu bekommen. An die Sport Academy Zurich kann man auch ohne diese Karte gehen, muss dann aber die Schulgebühren selbst bezahlen.
Was sind bisher die grössten Erfolge der GC Zürich Basketball-Akademie?
Der grösste Erfolg der Akademie ist es, dass jedes Jahr einer oder auch mehrere unserer Spieler den Sprung in eine Jugendnationalmannschaft schaffen. Einige unserer früheren Spieler spielen heute in der Schweizer Nationalliga A oder an NCAA-Colleges in den USA. Auch in der ersten Mannschaft der Herren von GC Basketball in der Nationalliga B sind einige Spieler, die in der Akademie ausgebildet wurden. Es macht uns stolz, dass die Akademie Jahr für Jahr wächst und dass jedes Jahr mehr Kinder und Jugendliche bei uns trainieren. Zu den grössten Erfolgen unserer Mannschaften aus der jüngsten Zeit zählt die Schweizer Vize-Meisterschaft unseres U16-Teams vor zwei Jahren. Dieses Jahr hat unsere U14-Mannschaft das Schweizer Final Four erreicht.
Was sind Eure langfristigen Pläne für die Akademie?
Solange wir noch Kapazität haben, möchten wir gerne weiterwachsen. Kinder und Jugendliche, die Interesse haben, können sich auf unserer Website für Tryouts anmelden. Für das nächste Jahr ist es eines unserer Ziele, stärker mit den Schulen in Zürich zusammenzuarbeiten. Es wäre gut, wenn die Kinder im Schulsport ab der vierten und fünften Klasse stärker in Kontakt mit Basketball kommen würden. Wir sind hier in Kontakt mit der Stadt Zürich. Zudem ist es im Verein unser Ziel, dass die erste Herrenmannschaft innerhalb der nächsten drei Jahre in die Nationalliga A aufsteigt. Dies würde unseren Talenten eine tolle Perspektive geben.
Ist es auch ein Ziel, mehr Herrenmannschaften in niedrigeren Ligen zu haben?
Ja, wir möchten auch denjenigen Spielern, bei denen es nicht für das nationale Niveau reicht, eine Perspektive bieten. Das wären dann Herrenmannschaften auf dem Probasket-Level in den Kategorien «inter» und «regio». Es geht ja schliesslich auch darum, Spass am Basketball zu haben. Wir wollen nicht nur Profis ausbilden.
GC Basketball Redaktion