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Die beiden arabischen Reiseländer Ägypten und Tunesien probieren an der ITB (Fachmesse der internationalen Tourismus-Wirtschaft) das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen und neue Sicherheitsmassnahmen vorzustellen. Der ägyptische Tourismusminister Hisham Zaazou beklagte sich an der Pressekonferenz, dass nach dem Flugzeugabsturz der russischen Fluggesellschaft ein Drittel der Gäste weggefallen sei.
Zudem hob er hervor, dass Ägypten mittlerweile die gleich hohen Sicherheitsstandarads besitzt wie beispielsweise London oder Paris und dass das Land in der obersten Liga mitspielen wolle. Die Regierung arbeitet mit einem Unternehmen zusammen, welches dafür sorgen soll, dass alle nötigen Schritte umgesetzt werden. Zudem führten kürzlich britische Behörden Kontrollen durch, wobei das Urteil sehr positiv ausfiel.
Ganze 32 Millionen US-Dollar investierte Ägypten in Massnahmen für die Sicherheit, welche unter anderem in zusätzliche Überwachungskameras investiert wurden. Des Weiteren soll eine internationale Kampagne dafür sorgen, dass der Tourismus wieder gestärkt wird. In Zukunft sollen nicht nur Charterflüge sondern auch Linienflüge in Ägypten landen.
Die tunesische Tourismusministerin Salma Elloumi Rekik äusserte sich ebenfalls zur Sicherheit in Tunesien. Sie berichtet, dass die Regierung in Tunesien die Sicherheitsvorkehrungen in allen Bereichen hochgeschraubt hat. Die Sicherheit für den Tourismus soll weiterhin stetig erhöht werden.