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Missionare Afrikas
Weisse Väter in der Schweiz
1868 wurde die Missionare Afrikas vom Kardinal Charles Lavigerie, Erzbischof von Algier, gegründet. Das erste Haus in der Schweiz wurde im 1911 eröffnet.
Für Kardinal Charles Lavigerie war es von grosser Bedeutung in der durch Konflikte gespaltenen muslimischen Welt ein Gefühl von Brüderlichkeit unter den Menschen zu verbreiten. Die Missionare Afrikas sind der Überzeugung, dass respektvolle Begegnungen zwischen verschiedenen Religionen und religiösen Gruppen die Zukunft des Planeten darstellen.
Zu den Aktivitäten der Missionare Afrikas gehören das Verkünden des Evangeliums, das Ermutigen von Begegnungen mit anderen Religionen, wie beispielsweise mit dem Islam, und das Engagement für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Frieden. Dazu unterstützen sie Programme für Strassenkinder, Malaria – oder AIDS-Erkrankte und Jugendliche in der Berufsausbildung, wobei sie sich im ländlichen sowie im städtischen Afrika engagieren.
Zudem unterhalten die Afrikamissionare verschiedene Projekte. Darunter die „Medizinische Mission in der Demokratischen Republik Kongo – Partnerschaft mit der Idjwi Hospital Help Association“, das „Projekt 2019 – Algier Unsere Liebe Frau von Afrika“, das „Projekt 2018 – Afrika unter uns in Marseille“ und das „Projekt 2017 – Burkina Faso“ im Medical Center in Ouagadougou, das behinderte Kinder für Rehabilitationsbehandlungen aufnahm.
Derzeit bestehen die Missionare Afrikas aus 1342 Mitgliedern, wobei sich darunter 11 Bischöfe, 107 Brüder und 1224 Missionspriester befinden. Sie sind in 42 Ländern tätig, darunter sind 22 afrikanisch.
(Stand 2019)