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Ocrevus habe sich als eine hochwirksame Behandlungsoption für Menschen mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) erwiesen, die nur suboptimal auf ihre frühere krankheitsmodifizierende Therapie ansprachen. Es gebe Belege, dass Ocrevus für diese Patienten einen signifikanten Vorteil bei der Verlangsamung des Fortschreitens der Krankheit biete, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.
75 Prozent der Patienten mit RRMS hätten zwei Jahre nach dem Wechsel zu Ocrevus in der offenen Phase-IIIb-CASTING-Studie keinen Hinweis auf Krankheitsaktivität gezeigt. Die mit Ocrevus behandelten Patienten hätten eine Verbesserung bei den meisten Symptomen gespürt. Die ausgeprägtesten signifikanten Verbesserungen seien dabei bei den sensorischen Symptomen wie der Müdigkeit und dem Sehvermögen festgestellt, die für das tägliche Leben wichtig seien.
Ocrevus ist weiteren Angaben zufolge die erste und einzige Behandlung, die sowohl für schubförmig verlaufende MS (RMS) als auch für primär progrediente MS (PPMS) zugelassen ist. Weltweit werden inzwischen mehr als 170'000 Menschen in klinischen Studien und unter realen Bedingungen mit Ocrevus behandelt.
(awp/tdr)