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Bei Barry Callebaut kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung: Peter Feld tritt «per sofort» die Nachfolge von Peter Boone an, wie Barry Callebaut mitteilt. Der bisherige CEO Peter Boone legt sein Amt «aus persönlichen Gründen» nieder.
Feld, bislang CEO der Jacobs Holding, verfüge über Führungserfahrung in Unternehmen auf fast allen Kontinenten, heisst es weiter. Er leitete GfK, eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen, und die WMF-Gruppe, einen führenden Hersteller von Premium-Kochgeschirr und professionellen Kaffeevollautomaten für Privat- und Firmenkunden. Bei Procter & Gamble, Johnson & Johnson und Beiersdorf sammelte er jahrzehntelange Erfahrung in leitenden Positionen in der Konsumgüterindustrie.
Gleichzeitig gab Barry Callebaut auch die Halbjahresresultate für das Geschäftsjahr 2022/23 bekannt: Demnach verzeichnete die Barry Callebaut Gruppe in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2022/23 eine ausgewiesene Verkaufsmenge von 1.130.742 Tonnen. Nach einem verhaltenen Start im ersten Quartal (-5,1 Prozent) aufgrund der Nachwirkungen des Hochfahrens der Fabrik in Wieze erholte sich die Verkaufsmenge schrittweise im zweiten Quartal (-0,5 Prozent), wodurch die Gruppe im ersten Halbjahr einen Volumenrückgang von -2,9 Prozent verbuchte, heisst es. Bei Schokolade stieg die Verkaufsmenge im zweiten Quartal in der Region EMEA (+1,8 %, zum Halbjahr bei -3,7 %) und blieb in der Region Asien-Pazifik in etwa stabil (+0,4 Prozent, zum Halbjahr bei +0,3 Prozent). Dagegen sank die Verkaufsmenge in der Region Nord- und Südamerika (-6,6 Prozent, zum Halbjahr bei -4,4 Prozent). Insgesamt ging die Verkaufsmenge bei Schokolade in den ersten sechs Monaten zurück (-3,6 Prozent). Bereinigt um die Auswirkungen des Hochfahrens des Werks in Wieze entsprach das Ergebnis der Verkaufsmenge dem zugrunde liegenden Schokoladenmarkt (-1.8 Prozent).
Der Umsatz belief sich auf CHF 4.180,7 Mio., was einem Plus von +7,9 Prozent in Lokalwährungen (+3,7 Prozent in CHF) entspricht. Der Bruttogewinn belief sich auf CHF 664,1 Mio., was einem Plus von +11,4 Prozent in Lokalwährungen (+9,5 Prozent in CHF) entspricht. Der Betriebsgewinn (EBIT) erreichte CHF 348,4 Mio., was verglichen mit dem wiederkehrenden EBIT im Vorjahr einem Anstieg von +11,0 Prozent in Lokalwährungen (+9,5 Prozent in CHF) entspricht und die Volumenentwicklung deutlich übertraf. Der Konzerngewinn für die Berichtsperiode lag bei 234,3 Mio. Franken.