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Schüchtern und bescheiden - so beschreiben enge Freunde Mario Girotti alias Terence Hill. Deshalb ist über das Privatleben des Stars an Bud Spencers Seite auch nur wenig bekannt. So weiss kaum jemand von Hills Verbundenheit zu Deutschland, seiner Vorschulzeit in Lommatzsch bei Dresden und seiner Jugend, die er in Amelia, der umbrischen Geburtsstadt seines Vaters,und dann in Rom verbrachte. Hill lehnte aus Abneigung gegen masslose Gewalt sogar die Rolle als »Rambo« ab - und verhalf damit Sylvester Stallone zu Weltruhm. Weitgehend unbekannt sind auch die Abgründe, die sich Terence Hill 1990 mit dem Unfalltod seines 16-jährigen Sohnes Ross auftaten - eines Waisenjungen, den er 1973 drei Tage nach dessen Geburt in München mit Hilfe des Karl-May-Filmproduzenten und Freundes Horst Wendlandt adoptiert hatte. Ulf Lüdeke hat sich auf Hills Spuren begeben und bietet in diesem Buch erstmals unbekannte Einblicke in dessen Leben.
Portrait
ULF LÜDEKE ist Journalist, Autor und Fotograf. Er arbeitet für Zeitschriften und Radiostationen in Deutschland und Italien. Geboren 1965 in Wolfsburg, zog er im Frühjahr 1990 gegen den Strom nach Ostdeutschland, wo er die ersten zehn Nachwendejahre für verschiedene Tageszeitungen über Politik und Kultur schrieb. Seit 2001 lebt er in Italien und begab sich dort auf die Spuren von Terence Hill.