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"Hauptbelastungsfaktor ist der deutlich gestiegene US-Dollar", kommentierten Analysten der Commerzbank. Nachdem sich am Mittwochabend die Hinweise auf eine baldige Zinsanhebung durch die US-Notenbank verdichteten, legte der Dollar zu vielen Währungen deutlich zu. Ein starker Dollar verteuert Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen.
"Zudem machen Vorhersagen von Regenfällen in der kanadischen Ölprovinz Alberta Hoffnungen, dass die verheerenden Waldbrände dort unter Kontrolle gebracht werden können", schreibt die Commerzbank. Diese hätten seit etwa zwei Wochen Produktionskapazitäten von mehr als einer Million Barrel pro Tag lahm gelegt.
Trotz dieser Produktionsausfälle waren die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche in den USA laut Daten vom Mittwoch gestiegen. Geringeren Importe aus Kanada hätten durch höhere Importe an der US-Golfküste ausgeglichen werden können, so die Commerzbank.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Donnerstag, dass der Korbpreis am Mittwoch 44,88 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren sechs Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/jkr/zb
(AWP)