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Die grosse Zeit und das Ende des Rorschacher Kornhandels
1824: Das erste Dampfschiff auf dem Bodensee
Am 10. November 1823 machte das erste Dampfschiff, die Wilhem, von Friedrichshafen aus auf dem Bodensee ihre Probefahrt. Am folgenden Tag fuhr das Schiff mit 800 Zentnern Güter beladen nach Rorschach.
1853: Gründung Töchterinstitut «Stella Maris»
Das Töchterinstitut «Stella Maris» wird gegründet und erhält bald grosse internationale Anerkennung als ausserordentliche Bildungsstätte.
Heute ist die Pädagogische Hochschule darin untergebracht.
1856: Bau der Eisenbahnlinie Zürich-Rorschach
1847 eröffnete Württemberg die Linie Ulm-Friedrichshafen. Sechs Jahre später, 1853, erreichte die Eisenbahn München-Lindau den Bodensee. Dort übernahmen die Bodenseeschiffe Fracht und Personen und brachten sie nach Rorschach oder Romanshorn; weiter führten nur noch Fuhrwerke und Postkutschen.
Die Eisenbahnepidemie
Vom Unbehagen an der Eisenbahn
1877: Rorschach wird Industrieort und die Stadt wächst
Schon in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts arbeiteten in der Wachsbleiche und an der Goldacher Grenze zwei kleine Betriebe mit vier bis zwölf Stickmaschinen. Die erste grössere Stickereifabrik stand im Gut. Sie wurde 1877 von E. Mettler-Müller gegründet.
Heute gibt es die Firma Mettler Nähfäden immer noch in Rorschach.