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Vision
ATD Vierte Welt setzt sich ein für eine Welt ohne Elend und Ausgrenzung ein, so dass jeder Mensch
- in seiner Würde geachtet wird
- zum gesellschaftlichen Zusammenleben unter Achtung der Unterschiedlichkeiten beitragen kann
- alle Menschenrechte für sich beanspruchen kann
- an der Gestaltung einer fairen Wirtschaft unter Achtung der Umwelt teilhaben kann
Im Jahr 1957 gründet Joseph Wresinski, selber in grosser Armut aufgewachsen, in Frankreich mit den Bewohnern des Obdachlosenlagers von Noisy-le-Grand bei Paris die Bewegung ATD Vierte Welt. Ihr erster Name Aide à Toute Détresse – deutsch: Hilfe in der Not – wird später zu Agir Tous pour la Dignité, auf Deutsch zu «Gemeinsam für die Würde aller».
Mit den Familien in diesem Lager entwickelt Joseph Wresinski gemeinschaftliche und kulturelle Projekte, die den Kindern helfen zu lernen und den Eltern in würdevoller Weise ihre Widerstandskraft zu stärken. Er ruft Menschen jeglicher Herkunft auf der ganzen Welt auf, sich mit den Menschen in grosser Armut zu verbinden (siehe auch: Volontariat)
So vereint die internationale Bewegung ATD Vierte Welt heute Frauen und Männer jeglicher Herkunft in über 30 Ländern der Welt.