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Das Wichtigste in Kürze
- «Ich glaube es wäre falsch, in Alarmismus zu verfallen, gleichzeitig wäre es falsch, die ganze Entwicklung zu ignorieren und sie als ein lokales Problem abzutun», so Jordan.
Gleichzeitig habe aber die Entwicklung aber gezeigt, dass scheinbar kleinere Ereignisse am Ende zu einer grösseren Verunsicherung und Korrektur an den Finanzmärkten führen können.
«Ebenso wie die anderen Notenbanken verfolgen auch wir die weitere Entwicklung sehr genau», kündigte Jordan an. Die Frage sei nun, wie gut die Situation in China unter Kontrolle gebracht werde.
«Was die jüngsten Ereignisse aber ganz klar zeigen, wie wichtig es ist, dass die Marktakteure wie etwa Banken über ein ausreichendes Eigenkapitalpuffer verfügen, um solche Unruhen absorbieren zu können, damit es eben nicht zu einem Domino-Effekt kommt.»
Am Ende sei es zu früh, um zu sagen, ob Evergrande gar kein Problem für die Märkte darstellt, oder ob es vergleichbar sein werde mit der Finanzkrise 2007/08. «Wir müssen erst mehr dazu wissen, um sagen zu können, in welche Richtung es geht.»