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Heinz Meynhardt wurde am 21. April 1935 in Burg geboren. Dort besuchte er die Schule und erlernte den Beruf des Elektro-Installateurs. Mit 21 Jahren machte er seine Meisterprüfung und
gründete ein Geschäft. Seine Freizeit widmete er den Tieren. Er hatte eine erfolgreiche Wellensittich- und Großsittichzucht und wurde zum Zuchtrichter für Wellensittiche.
Durch einen guten Freund, einem Jagdleiter, kam es zum ersten Kontakt mit den Wildschweinen.
Er begleitete ihn auf seinen Fütterungsfahrten in den Wald und sein Interesse an dieser Tierart war geweckt.
17 Jahre fuhr er täglich zweimal in den Wald und ihm gelang etwas Sensationelles: Er schuf einen Sozialkontakt zu freilebenden Wildschweinen und wurde von ihnen als Familienoberhaupt
anerkannt. So konnte er einmalige Eindrücke vom Leben dieser urigen Wildtiere in Bild und Wort festhalten. Seine Erkenntnisse teilte er auch mit Konrad Lorenz der wichtige Beiträge zum
Sozialleben der Vögel, speziell Enten und Gänse, erbrachte.
Im Juli 1987 promovierte er zum Dr. agr. an der Karl-Marx-Universität in Leipzig .
Der am 27. Oktober 1989 verstorbene Autor Heinz Meynhardt ist als international anerkannter Schwarzwildexperte und renommierter Buch-, Film-, und Fernsehautor bekannt. Sein Buch
Wildschweingeschichten war eines der herausragenden Kinderbücher in der ehemaligen DDR.
Zum Inhalt:
In diesem Buch berichtet er in spannender, humorvoller und sachkundiger Art und Weise von den Erlebnissen mit seinen Wildschweinen. Erkenntnisse aus seinem über 16jährigen Zusammenleben mit
Wildschweinen in freier Wildbahn formten dieses schöne Kinderbuch.
Wildschweingeschichten stellt die Familie der Wildschweine vor und vermittelt, durch viele Bilddokumente belegt, einen Überblick über den heutigen Stand unseres Wissens von dieser Tierart.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der sozialen Organisation des Schwarzwildes und der innerartlichen Kommunikation.