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Hierunter versteht man allgemein eine Korrektur der Nasenform (Rhinoplastik) bzw. der Nasenscheidewand und Nase (Septorhinoplastik). Eine gerade Nasenscheidewand ist die Voraussetzung für eine gerade Nase. Eine Schiefstellung der Nasenscheidewand muss daher behoben werden, um eine krumme Nase zu begradigen. Die Form und Funktion der Nase sind hier unmittelbar voneinander abhängig. Die Korrektur der Nasenform beinhaltet häufig eine Verkleinerung der Nase, die Entfernung eines Nasenhöckers und die Formung der Nasenspitze, um ein harmonisches Profil der Nase und des Gesichtes zu erreichen.
In der Regel wird eine Nasenkorrektur bei Mädchen frühestens ab dem 16. Lebensjahr, bei Jungen eher später, empfohlen. Der Grund hierfür ist, dass das Nasenwachstum vorher noch nicht abgeschlossen ist und eine Operation einerseits in das Wachstum der Nase eingreifen würde als auch das Ergebnis einer Operation durch das weitere Nasenwachstum in unvorhersehbarer Weise beeinflusst werden kann. Darüber hinaus sollte vor einer Operation an der Nase ein stabiles Selbstbild entwickelt sein, dass durch eine Veränderung dieses charakteristischen Merkmals nicht gefährdet wird. Die Motivation zu einer Veränderung der Nase muss sorgfältig erwogen werden und von dauerhafter Natur sein. Der Wunsch muss von der betroffenen Person ausgehen und darf nicht durch äussere Umstände oder Personen beeinflusst sein.
Eine Nasenkorrektur kann dann sinnvoll sein, wenn eine oder mehrere der folgenden Voraussetzungen vorliegen:
- Die Nase erscheint unproportioniert (zu gross, zu klein, zu lang oder zu kurz) in Verhältnis zum Gesicht
- Die Nasenachse ist schief
- Das Nasenprofil weist einen störenden Höcker am Nasenrücken auf
- Im Profil ist der Nasenrücken eingesunken
- Die Nase erscheint von vorne zu breit
- Die Nasenspitze hängt herab oder wirkt plump
- Die Nase ist asymmetrisch geformt
- Die Nasenatmung ist gestört
Wichtig vor einer Korrektur der Nasenform ist, dass Sie eine möglichst genaue Vorstellung davon haben, wie die Nasen aussehen sollte und gleichzeitig verstehen, dass diese Vorstellung oft nur näherungsweise erreicht werden kann. Dies erleichtert es dem Operateur Ihre Erwartungen an den Eingriff zu verstehen und abzuschätzen, ob diese realistisch und erreichbar sind. Das Ausmass der tatsächlichen Abweichung der Nasenform vom Ideal ist dabei wesentlich weniger wichtig bei der Entscheidung zu einer Operation als die vom Patienten empfundene Beeinträchtigung durch die Formabweichung und die Möglichkeiten einer Korrektur. Nach abgeschlossenem Nasenwachstum ist eine Formkorrektur der Nase in jedem Alter möglich. Da sich die Nasenform im Laufe des Lebens kontinuierlich verändert, werden typische altersbedingte Veränderungen in die Operationsplanung einbezogen.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Operation ist eine sorgfältige Planung. Diese beginnt mit Ihrem persönlichen Beratungsgespräch in der AARE KLINIK. Für Ihren Operateur ist es hilfreich, Ihre Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen an die Operation zu erfahren, um Ihnen eine realistische Vorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffes vermitteln zu können.
Im Rahmen der Beratung wird die Nase sowohl äusserlich als auch innerlich (Rhinoskopie) untersucht und digitale Fotografien in verschiedenen Projektionen erstellt, die anschliessend einer objektiven Beurteilung der Nasenform und ihrem Verhältnis zu anderen Gesichtsstrukturen dienen. Im Vordergrund steht die Analyse des Nasenprofils und der Gesichtsproportionen, in die sich die Nase harmonisch einfügen soll. Neben der Grösse und Form der Nase wird auch die Dicke und Struktur der Nasenhaut erfasst. Die Untersuchungsergebnisse und Ihre persönlichen Wünsche helfen bei der Erstellung eines individuellen Behandlungsplans. Dieser berücksichtigt neben einer ästhetischen Nasenform auch eine gute Nasenfunktion. Sämtliche Risiken und Komplikationsmöglichkeiten des Eingriffs werden mit Ihnen besprochen und die vereinbarte Operation auf einem Planungsbogen dokumentiert. Gelegentlich kann es empfehlenswert sein zusätzlich zu einer Nasenkorrektur die Prominenz des Kinns zu verstärken oder zu vermindern, um ein harmonisches Gesichtsprofil zu erzielen. Dieser Eingriff kann dann gleichzeitig mit der Nasenkorrektur durchgeführt werden.
Für die Planung der Operation benötigen wir von Ihnen Angaben über die medizinische Vorgeschichte (Vorerkrankungen und Voroperationen), aktuelle Krankheiten (hoher Blutdruck, Diabetes, Schilddrüsenfunktionsstörungen), Allergien oder Unverträglichkeiten sowie mögliche Medikamenteneinnahmen. Diese dienen der Einschätzung des Operations- und ggf. Narkoserisikos. Bitte bringen Sie deshalb alle aktuellen und wichtigen medizinischen Befunde zur Besprechung mit. Weiterhin werden Sie nach einer Störung der Nasenatmung, z.B. durch Allergien, gefragt sowie nach der Art und Häufigkeit einer verstopften Nase oder der Verwendung von Nasensprays gefragt. Angaben zu vorherigen Operationen an der Nase oder die Nase betreffende Unfälle sind ebenfalls für die Planung wichtig.
Die Operationstechniken richten sich nach den vereinbarten Zielen, die Sie mit Ihrem Operateur in einem individuellen Behandlungsplan festgelegt haben. In Abhängigkeit vom intraoperativen Befund kann es jedoch erforderlich sein, von diesem Plan teilweise abzuweichen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.Typische Veränderungen, die bei einer Nasenoperation (Rhinoplastik) durchgeführt werden betreffen die Entfernung eines Nasenhöckers, die Verschmälerung oder Verkleinerung der Nase, die Veränderung des Winkels zwischen Nase und Oberlippe und die Umformung der Nasenspitze. Häufig besteht zusätzlich eine Verkrümmung der Nasenscheidewand (Septum), die gleichzeitig korrigiert werden muss, um eine gerade Nasenform und gute Nasenfunktion zu erzielen (Septorhinoplastik).
Veränderungen am Nasengerüst können teilweise über Schnitte erfolgen, die im Naseninneren gelegen sind (geschlossene Technik). Häufig kann es jedoch sinnvoll sein, zusätzlich einen kurzen Schnitt am Nasensteg zu machen (offene Technik), wobei die resultierende Narbe später kaum noch sichtbar ist. Welcher Zugang gewählt wird, hängt von der jeweiligen Nasendeformität und den erforderlichen Korrekturmassnahmen ab. Die offene Technik bietet gegenüber der geschlossenen Technik Vorteile bei komplexen Korrekturen am Nasengerüst oder Feinkorrekturen an der Nasenspitze. Die optimale Übersicht bei der offenen Technik ermöglich sehr kontrollierte Veränderungen an Knorpel, Knochen und Weichteilen der Nase. So können Knorpeltransplantate unter direkter Sicht eingebracht und fixiert sowie Nähte gelegt werden.
Über die oben erwähnten Schnittführungen werden bei der Rhinoplastik Veränderungen an Knorpeln und Knochen der Nase durchgeführt, um z.B. die Nase zu begradigen, einen Nasenhöcker zu entfernen, die Nase zu verschmälern oder die Nasenspitze anzuheben und zu verfeinern. Weiterhin kann ein zu niedriger Nasenrücken mit Knorpelgewebe aus der Nasenscheidewand, vom Ohr oder seltener von den Rippen aufgebaut werden. Nasenhaut und Weichteile legen sich anschliessend dem neu geformten Nasengerüst an und können ebenfalls verändert werden. So kann ein zu dicker Weichteilmantel über einen offenen Zugang gezielt ausgedünnt werden. Zur Verschmälerung der Nasenbasis und Verkleinerung der Nasenflügel werden Haut und Weichteile an der Basis der Nasenflügel keilförmig enfernt. Die Schnitte werden dabei so platziert, dass sie in den natürlichen Hautfalten zwischen Nasenflügel und Wange verborgen liegen.
Welche Risiken hat die Nasenkorrektur?
Keine Operation ist ohne Risiko, dies gilt auch für Nasenkorrekturen. Die individuellen Risiken lassen sich am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch erörtern. Die wichtigste Massnahme zur Minimierung der Risiken ist eine sorgfältige Operationsplanung, die viel Zeit und oft mehrere Beratungsgespräche erfordert. Trotz guter Planung können jedoch unerwartete Befunde während der Operation und der Heilungsprozess nach der Operation das Ergebnis beeinträchtigen. In diesem Fall kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Korrektur durchgeführt werden.
Die allgemeine Operationsfähigkeit muss gegeben sein. Sie wird bestimmt vom Alter des Patienten, von seinem Allgemeinzustand, etwaigen Krankheiten oder der Medikamentenpflichtigkeit. Bei einem Wahleingriff wie der Rhinoplastik werden hier wesentlich strengere Maßstäbe angelegt als bei einem medizinisch notwendigen Eingriff.
Allgemeine Risiken des operativen Eingriffs sind:
- Hämatom (Bluterguss), Blutung und Schwellung
- Wundheilungsstörung oder -infektion
- Verletzung von tieferliegenden Strukturen
- Taubheitsgefühl (vorübergehend oder permanent) im Operationsgebiet
- Durchblutungsstörung der Nasenhaut
- Narben (Narbenhypertrophie / Keloid)
- Asymmetrie (Schiefstellung)
- Tast- oder sichtbare Nähte, Nahtruptur, Infektion und Perforation
- Rezidiv (Wiederauftreten der Nasendeformität)
- Unbefriedigendes ästhetisches Ergebnis
- Korrekturoperationen
Insgesamt ist eine Rhinoplastik in der Hand des erfahrenen Plastischen Chirurgen ein sicherer, komplikationsarmer Eingriff mit hoher Patientenzufriedenheit. Sie können dabei mithelfen bestimmte Risiken zu minimieren, indem Sie die Verhaltensregen befolgen, die wir Ihnen vor und nach der Operation empfehlen.
Wie verhalte ich mich vor der Operation?
Unser Ziel ist es Ihnen die Operation selbst als auch die Zeit davor und danach so angenehm wie möglich zu gestalten. Durch einige Verhaltensregeln können Sie uns und sich hierbei unterstützen.
Für Raucher/innen ist ratsam das Rauchen 2 Wochen vor und nach der Operation einzustellen, da Rauchen die Wundheilung beeinträchtigen kann. Bestimmte Medikamente, die das Risiko von Blutungen erhöhen, wie Aspirin, nicht-steroidale Entzündungshemmer sowie einige Vitaminpräparate und homöopathische Mittel sollten ebenfalls 2 Wochen vor der Operation abgesetzt werden. Sie erhalten hierzu von uns vor der Operation genaue Instruktionen.
Nasenkorrekturen können teilweise ambulant in Lokalanästhesie oder Narkose durchgeführt werden. Bei einer Operation in Narkose sollten Sie sicherstellen, dass Sie nach der Operation abgeholt und zuhause über die nächsten 24 Stunden kontinuierlich betreut werden können.
Wie verläuft der Operationstag?
Eine Nasenkorrektur wird meist in Narkose ambulant oder kurzstationär in der AARE KLINIK durchgeführt. Bei bestimmten Vorerkrankungen oder aus persönlichen Gründen kann im Einzelfall die Behandlung im Privatspital sinnvoll sein.
Während der Operation erhalten Sie nach Bedarf Medikamente zur Ihrem Wohlbefinden. In diesem Fall werden zu Ihrer Sicherheit während der Operation u.a. Puls, Blutdruck und Sauerstoffgehalt im Blut überwacht.
Am Ende der Operation wird die Nase mit einem Gips- oder Pflasterverband äusserlich geschützt und zum Schutz der Nasenschleimhaut weiche Silikonschienen und Schaumstoff-Nasentamponaden eingelegt. Der Nasengips wird mit einem Kopfverband fixiert. Gemeinsam mit den Nasenschienen und Tamponaden schützt er die Nase bis sie sich stabilisiert während des Schlafens vor Druck und Stössen.
Nach der Operation werden Sie im Aufwachraum nachbetreut, bis sie vollständig wach und mobil sind. Meist dürfen Sie wenige Stunden nach Operationsende wieder nach Hause. Nach ambulanten Narkosen sollten Sie zuhause in den ersten 24 Stunden kontinuierlich betreut werden. Sie erhalten von uns alle notwendigen Instruktionen für die Nachbetreuung, die Einnahme von Medikamenten sowie Verhaltensregeln im Falle von Komplikationen oder unerwarteten Ereignissen. Auf Wunsch bieten wir Ihnen in der AARE KLINIK eine kurzstationäre Nachbetreuung durch eine examinierte Pflegekraft im Einzelzimmer an.
Was passiert nach der Operation?
Es ist wichtig zu wissen, dass die Erholungszeit nach jeder Operation individuell variiert. In der ersten Woche nach der Operation sollten Sie sich körperlich schonen und mit leicht erhöhtem Kopf auf dem Rücken schlafen. Nehmen Sie nur die Ihnen verordneten Schmerzmittel und keine Medikamente die Aspirin oder andere gerinnungshemmende Substanzen enthalten.
Der Nasengips und verbleibt in der Regel über 7 Tage. Die Nasentamponaden werden meist nach 3 Tagen und die Silikonschienen nach 7 Tagen entfernt. Anschliessend wird die Nase über eine weitere Woche mit einem Pflasterverband nachbehandelt, der im Einzelfall auch noch länger zur Nacht angelegt werden sollte.
Die Haare können nach Entfernen des Nasengipses wieder gewaschen werden. Die Hautnähte werden nach 5-7 Tagen entfernt. Anstrengende Aktivitäten und Sport sollten Sie in den ersten Wochen nach der Operation vermeiden, ebenso wie übermässige Wärmeexposition (z.B. Sauna) oder Anwendung von UV-Licht (z.B. Solarium).
Schwellungen und Verfärbungen im Bereich der Nase, Augenlider und Wangen in den ersten 1-2 Wochen sind normal und bilden sich spontan zurück. Ihre Rückbildung kann durch das Hochlagern des Kopfes und kühlende Massnahmen unterstützt werden. Stärkere Blutungen aus der Nase sind sehr selten und müssen sofort behandelt werden.
Nach der Operation werden Sie in regelmässigen Abständen in der AARE KLINIK nachuntersucht und der Heilungsfortschritt beurteilt bis das endgültige Operationsergebnis erreicht ist.
In den ersten Wochen nach der Operation sollte die Wundheilung und Abschwellung durch körperliche Schonung unterstützt werden. Die Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit ist meist nach 1-2 Wochen möglich, während sportliche Aktivitäten nach 3-4 Wochen wieder aufgenommen werden können.
Die Nase sollte in den ersten 2-3 Monaten vor direkter Sonnenexposition und ggf. Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden, da die Nasenhaut empfindlich auf UV-Strahlung reagieren kann.
Wann sieht man das endgültige Operationsergebnis?
In den ersten 1-2 Wochen nach der Operation ist die Nase noch geschwollen und leicht verfärbt. Die Nasenhaut kann berührungsempfindlich oder das Empfinden vermindert sein. Die endgültige Form ist erst nach vollständiger Abschwellung in etwa 2-3 Monaten möglich. Insbesondere an der Nasenspitze bildet sich die Schwellung oft langsam über viele Monate zurück, was aber von der Umwelt nicht als auffällig wahrgenommen wird. Aufgrund des langsamen Heilungsprozesses und der Narbenreifung verändert sich die Nasenform geringfügig noch bis zu über einem Jahr.
Das Ergebnis einer Rhinoplastik ist in der Regel dauerhaft. Jedoch haben der normale Heilungsprozess oder auch äussere Gewalteinwirkungen auf die Nase in der frühen Heilungsphase teilweise unabsehbaren Einfluss auf ihre Form und können eine erneute Schiefstellung oder andere unerwünschte Formveränderungen auslösen. Im Einzelfall können daher spätere Korrekturen sinnvoll sein.
Das Ziel einer Rhinoplastik ist eine natürlich aussehende Nase, die sich harmonisch in das Gesicht einfügt. Aufgrund des langsamen Heilungsprozesses kann das endgültige Ergebnis nach etwa einem Jahr beurteilt werden. Trotzdem werden die positiven Veränderungen der neuen Nasenform bereits in den ersten Wochen sichtbar. Gelegentlich sind Feinkorrekturen nach einem Jahr gewünscht, um das Ergebnis zu optimieren. Diese sind meist weniger aufwändig als die ursprüngliche Operation.
Was kostet eine Nasenkorrektur?
Korrekturen der Nasenform (Rhinoplastik) sind in der Regel ästhetisch indiziert und deren Kosten werden von der Krankenkasse daher nicht übernommen. Korrekturen der Nasenscheidewand oder anderer innere Nasenstrukturen (Septorhinoplastik), die der Verbesserung einer gestörten Atmung dienen, sind hingegen medizinisch indiziert, so dass hierfür häufig die Leistungspflicht von der Krankenkasse anerkannt wird.
Die Kosten für eine ästhetische Rhinoplastik sind variabel und vor allem abhängig vom Aufwand der Operation und der Einrichtung in der die Operation durchgeführt wird (AARE KLINIK oder Spital). Ein genauer Kostenvoranschlag kann daher erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch erstellt werden.
Die Kosten setzen sich zusammen aus:
- Operationshonorar (inkl. Vorbesprechung und Nachsorge)
- Anästhesiehonorar
- Technische Leistung (AARE KLINIK/Spital)
- Ggf. Spitalaufenthalt
- Medikamente
- Ggf. Diagnostik (Labor, EKG, etc.)
WIE bekomme ich einen Termin in der AARE KLINIK?
Termine zur Nasenkorrektur erhalten Sie über unser Kontaktformular (hier klicken), oder durch direkten Anruf 031 333 01 07 in der AARE KLINIK.