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Führung mit Thomas Hurschler, Architekturhistoriker und Bauforscher, zur Entstehungsgeschichte des Zeughausareals in Seewen. Das Areal ist von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr zugänglich.
Die Geschichte des Zeughauses in Seewen begann 1875, als der Bund die Verantwortung für die allgemeine Kriegsbewaffnung übernahm. So konnte er im Jahre 1888 Land beim Bahnhof Seewen erwerben, an logistisch optimaler Lage. Bald schon begannen die Bauarbeiten für die ersten Zeughäuser zur Lagerung von Armeematerial. Erweiterungsbauten folgten zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die Lagerung von Lebens- und Futtermittel. Mit den beiden Weltkriegen stieg die Anzahl Personen, welche auf dem Areal arbeiteten von 20 auf 560. Die bestehenden Magazingebäude mussten wiederum erweitert und mit Neubauten ergänzt werden, um den Platz- und hygienischen Verhältnissen gerecht zu werden.