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Die grossartigen Tempel von Abu Simbel wurden im 13. Jahrhundert vor Chr. von Pharao Ramses II errichtet. Von 1963 bis 1968 wurde die gesamte Anlage auf eine höher gelegene Insel verlagert und so vor dem Wasser des durch den Staudamm entstehenden Nassersee gerettet.
Tempel von Abu Simbel
Abu Simbel befindet sich im ägyptischen Teil von Nubien. Abu Simbel selbst ist nur etwa 20 Kilometer vom Sudan entfernt. Die Lage des Tempels direkt am Nassersee ist wunderschön. Es ist auch nicht überraschend, dass die Tempel seit 1979 auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO stehen.
Der grosse Tempel wurde zum Ruhm des ägyptischen Pharaos Rameses II errichtet. Der kleinere Tempel ist seiner Frau Nefertari gewidmet.
Die Tempel wurden im laufe der Zeit von Sand überdeckt. Der Schweizer Jean L. Burckhardt entdeckte diese 1813. Der Italiener Giovanni Battista Belzoni begann 1817 mit der Freilegung des Tempels.
Verlegung des Tempels
Durch den Bau des grossen Staudamms in Assuan und des dadurch entstehenden riesigen Nassersee wäre der Tempel im Wasser verschwunden. Die UNESCO koordinierte ein internationales Projekt, bei welchem zwischen 1963 und 1968 der Tempel zersägt und rund 200 Meter an einem höheren und vor dem Wasser sicheren Ort wiederaufgebaut wurde.
Anreise nach Abu Simbel
Viele Besucher (insb. von Nilkreuzfahrten) kommen mit dem Bus von Assuan. Die Fahrt dauert etwa 3,5 Stunden je Weg. Dabei macht man meist einen Stopp. Viele Busse halten unterwegs, da man auf dem Weg auch noch eine Fata Morgana bestaunen kann.
Es gibt auch mehrtägige Touren ab Hurghada und Luxor nach Abu Simbel. Wer längere Badeferien in Ägypten macht, kann dies also gut mit einer solchen Tour verbinden.
Lohnt sich die Anreise?
Die Anreise ist etwas lang. Aber aus meiner Sicht lohnt sich der Besuch. Beide Tempel sind gut erhalten und die Lage am Nassersee ist wunderschön. Aus meiner Sicht war dies die schönste Tempelanlage, welche wir auf unserer Nilkreuzfahrt gesehen haben.