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Fussball-Star Zlatan Ibrahimovic vom italienischen Liga-Primus AC Mailand scheint sich nicht darüber zu freuen, Teil des Videospiel-Klassikers EA Sports FIFA zu sein.
«Wer hat FIFA EA Sport das Recht gegeben, mein Gesicht und meinen Namen zu nutzen?», schrieb der 39-Jährige auf Twitter. Er wisse nichts davon, ein Mitglied der weltweiten Vereinigung der Profifussballer Fifpro zu sein. Er habe weder der FIFA noch Fifpro erlaubt, Geld mit ihm zu verdienen, schrieb der Schwede in dem Post weiter. «Zeit, das zu untersuchen.»
Sein Berater Mino Raiola legte auf Twitter nach und fragte: «EA Sports, seit zehn Jahre weicht ihr mir bezüglich Fragen wegen den Spielerrechten aus. Vielleicht werdet ihr jetzt antworten, oder nur vor Gericht?». Auch Gareth Bale findet die Sache «interessant» und schliesst sich der Forderung nach einer Untersuchung an.
In einem Statement erklärte der Videospiele-Entwickler Electronic Arts (EA) mit Sitz in den USA, dass man, um Jahr für Jahr eine authentische Erfahrung zu kreieren, mit zahlreichen Ligen, Teams und individuellen Talenten zusammenarbeite, um die Rechte für die Ähnlichkeit der Spieler, die im Spiel eingebunden wird, sicherzustellen. Eine dieser langjährigen Partnerschaften bestehe auch mit Fifpro.
Obendrein hatte sein Arbeitgeber Milan in diesem Jahr eine mehrjährige Partnerschaft mit EA geschlossen, wie es in einer Mitteilung des Vereins im August hiess. Dadurch solle es etwa möglich sein, Fans von EA Sports FIFA «innovatives Weltklasse-Entertainment» zu liefern.
Ibrahimovic spielt seit diesem Jahr wieder für die Rossoneri. In den Jahren 2010 bis 2012 hatte er bereits für den Club gekickt. Dazwischen wechselte er zu Paris Saint-Germain, Manchester United und dem MLS-Klub LA Galaxy.