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Nach dem sensationellen Sieg gegen die Weltnummer 1 Roger Federer ist das Turnier in Miami für Thanasi Kokkinakis vorbei. Der Australier unterliegt dem spanischen Routinier Fernando Verdasco 6:3, 4:6, 6:7. Nicht das Resultat gibt nach der Partie aber zu reden, sondern eine Auseinandersetzung der beiden Spieler mitten im Spiel.
Verdasco fühlt sich belästigt, weil während seines Aufschlags jemand hinter ihm ständig redet. Als er sich bei Kokkinakis beklagt, wird dieser sauer. Denn es handelt sich weder um seinen Coach noch um einen vorlauten Anhänger: «That's my fucking dad!»
Verdasco entschuldigt sich, er habe nur sagen wollen, dass er sich gestört fühle beim Service. Nun hätte dieser kleine Streit beendet sein können. Gäbe es da nicht Nick Kyrgios. Der Tennis-Rüpel, Landsmann und Kumpel von Kokkinakis mischt sich ein. Auf Twitter beschimpft er Verdasco, ehe er seinen Tweet kurze Zeit später wieder löscht.
Das wiederum macht den Spanier sauer. «Wenn du den Mut hast, jemanden in einem Tweet zu beleidigen, solltest du auch den Mut haben, ihn so stehen zu lassen», twittert Verdasco.
Nun krebst Kyrgios plötzlich zurück. «Ich würde Fernando gerne persönlich sagen, weshalb ich meinen Tweet gelöscht habe: Weil ich nicht für ungewolltes Aufsehen sorgen wollte. Lassen wir das einfach.» Aber natürlich lässt es Kyrgios dabei nicht bewenden: «Vielen Dank dafür, dass du mich blockiert hast (auf Twitter, Anm.d.Red.). Das brauchte sicher eine grosse Portion Mut.»
I would honestly have told it to Fernando’s face, the reason I deleted my previous tweet was because I didn’t want to cause unwanted attention, but I’m just gonna leave this here. Thanks for blocking me, I’m sure that took a lot of courage x— Nicholas Kyrgios (@NickKyrgios) 26. März 2018
In Miami könnte es im Halbfinal auch auf dem Platz zum Duell zwischen Verdasco und Kyrgios kommen. Dazu müssen sie aber beide ihren Achtelfinal (Verdasco gegen Pablo Carreño Busta und Kyrgios gegen Alexander Zverev) sowie danach den Viertelfinal gewinnen. (ram)
Als Tennisspielerin war Ana Ivanovic, French-Open-Siegerin 2008, einst die Nummer 1 der Welt. Nun lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann, Fussballer Bastian Schweinsteiger, in Chicago, wo der deutsche Weltmeister für Chicago Fire spielt. Wie gut Ivanovic nach wie vor mit einem Schläger umgehen kann, beweist sie bei einem Auftritt bei den Blackhawks: Im Rahmen eines NHL-Spiels trifft die 30-Jährige von der Mittellinie. (ram)