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Unsere Fairtrade Kaffees aus der Sombrero Linie, setzten sich aus arabica und robusta Bohnen von verschiedenen Kooperativen zusammen.
Die Kaffee-Kooperative «Aprod» in Brasilien
Der Kaffee der Kooperative wird auf kleinen Flächen im Familienbesitz angebaut, was einem sorgfältigen Umgang mit dem Land und dem Kaffee zugute kommt – die Familien streben eine hohe Qualität ihres Kaffees an. Die Ernte beginnt im Mai und dauert fünf Monate. Dabei pflücken die Mitglieder nur die reifen Kaffeekirschen, welche anschliessend entpulpt, gewaschen und getrocknet werden. Unter den Kleinbauern herrscht Arbeitsteilung, was zu einem einheitlichen Geschmack und hoher Qualität führt. Anschliessend wird der Kaffee für den Export vorbereitet.
Aus Fairtrade-Prämien realisierte Projekte
- Investition in Maschinen und Anlagen
- Installation eines Monitor- und Überwachungssystems
- Investition in Lagerhäuser
- Direkte Prämienauszahlung an Partner
- Einrichtung eines internen Kontrollsystems
Der Kaffeekooperativen-Verband KCU aus Tansania
Die Kaffeekooperativen-Dachorganisation Kagera Cooperative Union (KCU) liegt in Tansanias Kagera-Region am Westufer des Viktoriasees und vereint derzeit 126 Kaffeekooperativen. Sie wurde schon 1950 gegründet und war eine von vielen neuen Genossenschaften, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, das Preis- und Handelsmonopol der Zwischenhändler zu brechen. 1991 erhielt die KCU die Fairtrade-Zertifizierung.
Die Kagera Co-operative Union (KCU) umfasst über 60.000 Kleinbauern und -bäuerinnen. Die Bauernfamilien waren aufgrund der verhältnismäßig schlechten Infrastruktur in der Kagera-Region lange Zeit benachteiligt. Sie mussten ihre Waren zu sehr niedrigen Preisen an Zwischenhändler abgeben. Seit der Gründung der KCU können die Kaffeebauernfamilien ihren Kaffee selbst vermarkten. Der Genossenschaftsverband erhielt 1990 eine eigene Exportlizenz und konnte 1993 Fairtrade-zertifiziert werden.
Durch die Übernahme einer einheimischen Instant-Kaffee-Fabrik können die Kaffeebohnen von KCU außerdem selbst zu Löskaffee verarbeitet werden. Diese Verarbeitungsmöglichkeit leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern: Im internationalen Kaffeegeschäft sind es nämlich fast ausschließlich multinationale Konzerne, die Kaffee zu Instantkaffee weiterverarbeiten.
Mit der Fairtrade-Zertifizierung wird gewährleistet, dass die Kleinbauern, bei einem Weltmarktpreis von unter USD 1.40 pro Pfund, einen garantierten Fairtrade-Mindestpreis erhalten. Übersteigt der Weltmarktpreis den Fairtrade-Mindestpreis, erhalten die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern den Weltmarktpreis. Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern erhalten außerdem eine Fairtrade-Prämie , mit welcher Gemeinschaftsprojekte finanziert werden. So wurden bei KCU beispielsweise Brücken und Straßen gebaut, die Trinkwasserversorgung verbessert, öffentliche Schulen errichtet und mit Schulmaterialien ausgestattet.
Des Weiteren wird auch der biologische Kaffeeanbau durch Fairtrade gefördert. Die Fairtrade-Prämie kann zur Umstellung auf biologischen Anbau und zur Bezahlung der Bio-Zertifizierung verwendet werden. Für biologisch angebaute Produkte erhalten die Bauern und Bäuerinnen außerdem einen Aufschlag, so dass das Einkommen der Familien verbessert wird und die umweltschonenden Anbaumethoden nachhaltig unterstützt werden.
Aus Fairtrade-Prämien realisierte Projekte
- Verbesserung der Trinkwasserversorgung
- Bau von Brücken und Schulen
- Investitionen im Produktionsbereich
- Renovation und Unterhalt eines Hotels, welches dem Verband Einkommen generiert
- Trainings und Seminare über Themen wie Fairtrade und Kaffeequalität
Kooperative Asociación de Productores de Café San Andrés aus Honduras
Die Vereinigung der Kaffeeproduzenten befindet sich in der Gemeinde San Andrés, Lempira. Das Departamentos Lempira in Honduras befindet sich im Westen und grenzt an El Salvador. Die Kooperative würde am 8. November 2017 auf Initiative von 16 Aktionären 7 Frauen und 9 Männern gegründet. Derzeit besteht sie aus 127 Gesellschaftern, von denen 66 als Fair Trade und 40 Café Practice zertifiziert sind. Die Gesamtkaffeefläche beträgt 759,5 Hektar und liegt zwischen 1100 und 1900 MüM.
Allgemeines Ziel
Schaffung besserer ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Bedingungen für die Familien im Süden von Lempira durch die landwirtschaftliche Produktion, die Verarbeitung und Vermarktung von Kaffee sowie alle anderen Aktivitäten, die künftig auf nationaler und internationaler Ebene unter Hervorhebung des Namens unseres Landes durchgeführt werden sollen.
Mission
Die Vereinigung von speziellen Kaffeeproduzenten, welche alle zertifiziert sind, haben hohe Qualitätskriterien mit sozialer und ökologischer Verantwortlichkeit, um die Bedürfnisse ihrer Kunden auf dem nationalen und internationalen Markt zu erfüllen. Dabei helfen sie den Lebensstandard der produzierenden Familien im Süden von Lempira zu erhöhen.
Die Vision
Die Vision der Organisation ist, spezielle und zertifizierte Kaffees auf nationaler und internationaler Ebene direkt vertreiben. Weiter wollen sie die Produzenten im Bereich, Bildung, Ausbildung und Technik fördern und unterstützen. Sie gewährleisten sozial und ökologisch nachhaltigen Kaffee zu erzeugen.