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Mund im Hals: Im Kehlkopf hat es zwei dicke Muskeln, die Stimmlippen. Normalerweise sind sie geöffnet, damit die Atemluft ungehindert fliessen kann. Beim Sprechen und Singen wird Luft gegen die geschlossenen Stimmlippen gepresst, wodurch sie in Schwingung geraten und sich mehrmals pro Sekunde öffnen und schliessen. Die Luft, die dabei ausströmt, erzeugt ein Geräusch.
Töne entstehen: Dieses Geräusch wird im Vokaltrakt - den Hohlräumen in Mund, Nase und Hals - verstärkt und als Ton hörbar. Da diese Resonanzräume individuell verschieden sind, hat jede menschliche Stimme ihre eigene Klangfarbe.
Unterschiedliche Atemphasen: In Ruhestellung sind Ein- und Ausatem gleich lang. Beim Sprechen ist die Ausatemphase erheblich länger als das Einatmen. Beim Singen dauert das Ausatmen nochmals viel länger bis sich der Brustkorb zusammenzieht.
Wohldosierte Luft: Je weniger Luft aufs Mal beim Singen durch die Stimmlippen dringt, umso reiner erklingen die Töne. Das erfordert viel Übung. Gesang bedeutet: Gefühle in Klänge zu verwandeln und in wohl artikulierten Worten rüberzubringen eine hohe Kunst.
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Du kannst testen, wieviel Luft du beim Singen rauslässt. Atme zuerst ein paarmal tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus. Stell dich ans Fenster oder nimm einen Spiegel zur Hand. Beim nächsten Ausatmen versuchst du einen Ton zu singen, ohne dass dabei die Fensterscheibe oder der Spiegel beschlägt. Wenn du dich im Spiegel nicht mehr sehen kannst, musst du einfach noch ganz lang weiterüben.
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