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Die Gäste der «Section découverte»
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Phénix Brossard
Phénix Brossard besuchte noch das Gymnasium, als er die Hauptrolle im Film La Lisière von Géraldine Bajard erhielt. Er mimte darin den charismatischen Cédric, Anführer einer Gruppe Jugendlicher, die in François (Melvil Poupaud) eine Zielscheibe findet. Diese erste prägende Schauspielerfahrung führte Phénix zu weiteren Filmprojekten, so auch zu seinem Auftritt in Swing Absolu. Er interessiert sich auch für andere künstlerische Ausdrucksformen und spielt Schlagzeug in der Rockband Outkeen.
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Axel Courtière
Der 1986 geborene Axel Courtière wuchs in einem Vorort von Paris auf. Schon in seiner Kindheit interessierte er sich für das Zeichnen und die Malerei. 2004 wurde er an der Kunsthochschule ESAG Penninghen in Paris aufge- nommen, entdeckte die Grafik und die Fotografie für sich und drehte seine ersten Kurzfilme, in denen er Elemente des Spiel- und des Animationsfilms mischte. Am Art Institue of Bournemouth konnte er seine Kenntnisse im Bereich Animationsfilm vertiefen. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als Art Director, dann als Regisseur an Werbefilmen mit, während er zugleich seine Kurzfilmprojekte weiterentwickelte. Seine Einflüsse stammen aus Spielfilm (David Lynch, Terry Gilliam, die Cohen- Brüder), Animationsfilm (Tim Burton, Michel Gondry, Hayao Miyazaki) und Comics.
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Rémy Four & Julien War
Rémy Four und Julien War haben sich 2003 am Kurzfilmfestival Court Médie in Montpellier kennengelernt. Dies war der Beginn einer nunmehr zehnjährigen Zusammenarbeit, während der sie mehrere Sketche und humoristische Videos realisierten und im Internet publizierten. Auf Anfrage von Mandarin Cinéma schrieben sie zusammen mit dem Regisseur David Charhon ihr erstes Drehbuch für einen Spielfilm: De l'autre côté du périph kam im Dezember 2012 in die Kinos. Der von Karé Films produzierte J'aime Beaucoup Ta Mère ist ihr erster Kurzfilm.
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David Guiraud
David Guiraud wurde 1984 in der französischen Region Alpes-Maritimes geboren, wo er heute noch lebt. Nach einem Filmstudium an der Sorbonne arbeitete er 2005 als Regieassistent beim Spielfilm Le Serpent (Fidélité Films) mit, der in Frankreich mehr als 800 000 Personen in die Kinos lockte. Um selber baldmöglichst als Regisseur arbeiten zu können, wurde er Anfang 2008, im Alter von gerade mal 23 Jahren, Mitgründer der Produktions-gesellschaft Ad Astra Films. Sein erster Kurzfilm Le Tonneau des Danaïdes, ein traumartiges, stilistisch feingearbeitetes Werk, in dem Ästhetik und Körpersprache eine wichtige Rolle spielen, ist stark beeinflusst von Regisseuren wie Werner Herzog, Kim Ki-duk und Michael Mann. Der Film lief an mehr als 40 internationalen Festivals in rund 20 Ländern. David Guiraud drehte für Ad Astra Films auch Werbeclips. Seinen zweiten Kurzfilm, L’Assistante, vollendete er im Sommer 2012. Er arbeitet derzeit an zwei weiteren Kurzfilmen: an der Sozialstudie L’Étranger und am Thriller Le Lapin Blanc.
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Anne-Claire Jaulin
Nach ihrem Abschluss an der EM Lyon Business School mit Schwerpunkt Kulturmanagement begann Anne- Claire Jaulin im Mai 2011 als Projektleiterin bei der Produktionsgesellschaft Ad Astra Films mitzuarbeiten. Ende 2011 schrieb und drehte sie ihren ersten Kurzfilm, L’Assistante, zusammen mit dem Regisseur David Guiraud. Im darauffolgenden Frühling nahm sie mit ihrem Drehbuch À qui la Faute? an einer Schreibwerkstatt von G.R.E.C (Groupe de Recherches et d'Essais Cinématographiques) teil und wurde dafür im September 2012 am internationalen Filmfestival Cineffable ausgezeichnet. Der Film soll zu Beginn des kommenden Jahres realisiert und von Envie de Tempête Productions produziert werden. Anne-Claire Jaulin arbeitet derzeit an weiteren Filmprojekten.
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François Pirotte
François Pirotte wurde im Mai 1976 in Brüssel geboren. Er studierte an der belgischen Filmhochschule INSAS, arbeitete dann als Kameramann und Kameraoperateur bei verschiedenen Filmprojekten mit (Spiel-, Werbe- und Dokumentarfilme) und war Mitgründer audiovisueller Produktionsstrukturen für verschiedene Ausstrahlungsbe- reiche (Imagefilme, Musik, Events, Sport, Kochen, Politik etc.). Als Leiter von Kurzfilm-Workshops zum Thema Diskrimination unterrichtete er verschiedene Altersgruppen und Personen mit unterschiedlichen soziokulturellen Hintergründen in Regie und Schnitt. Derzeit schreibt er an einem Drehbuch zu einem persönlicheren Spielfilm.
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Gary Seghers
Gary Seghers wurde 1976 in Brüssel geboren. Bevor er sich dem Film zuwandte, studierte er Fotografie. Bei seiner Arbeit als Cutter für das belgische Staatsfernsehen lernte er Laurent Vieilletoile kennen, mit dem er später Intus schrieb. Bestimmend für das Projekt wurde auch die zunächst rein freund-schaftliche Beziehung zu Jérémie Renier. Von April 2013 an reiste der Film von Festival zu Festival rund um die Welt und erhielt, von Brüssel über Italien, Frankreich, die Schweiz und die USA bis São Paulo, viel positive Kritik. Intus wurde mit zwei Preisen ausgezeichnet: in Rom für den besten Film und am RTBF in Paris mit dem «Prix coup de cœur». Gary Seghers schrieb danach zwei Kurzfilme und begann mit der Arbeit an einem Langspielfilm über die Geschichte seines Grossvaters: Dieser war als junger Soldat in der Brigade Piron, die 1945 Brüssel befreite.