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Miller, Charlie
(Charles Earl Miller)
Charlie Miller war der Sohn eines deutschen Klavierbauers, seine Mutter stammte aus Schottland. Als er sieben Jahre alt war, zeigte ihm sein Bruder ein paar Zaubertricks. Zu Weihnachten erhielt er zwei Zauberkästen und von da an liess ihn die Zauberkunst nicht mehr los.
Den ersten Zauberkünstler, den er sah, war Roltare Eggelston.1922 sah er eine Vorstellung von The Great Maurice und besuchte zahlreiche weitere Vorstellungen von Zauberkünstlern in Varietés. 1923 abonnierte er The Sphinx. Vernon war sein Vorbild, praktische Kunststücke für sein Programm lernte er von Faucett Ross.
Mit 21 entschloss er sich, seinen Lebensunterhalt als Zauberkünstler zu verdienen.
1933 zog er nach Kalifornien und wurde professioneller Zauberkünstler. Bis 1942 trat er in privaten Clubs, Nachtclubs und bei Banketten auf. 1942 wurde er in die Armee eingezogen und trat bis 1946 in vielen verschiedenen Ländern für die amerikanischen Truppen auf. Danach arbeitete er als Conférencier und Zauberkünstler in Kalifornischen Nachclubs, später vorwiegend bei Privatanlässen in Hollywood und Los Angeles.
Von 1964 bis 1978 verfasste er die monatliche Kolumne "Magicana" in Genii und gab zahlreiche Seminare. 1936 war er eines von zwölf Mitgliedern der Academy of the Art of Magic.
1955 wurde er zu einem der zehn besten Kartenkünstler der USA erkoren.
Ausser in der Kolumne in Genii wurden Kunststücke von Charlie Miller veröffentlicht in"Black Art Well Tricks" (mit Robert Parrish, 1969),
"An Evening with Charlie Miller" (Robert Parrish,1961),
"Charlie Miller Lecture Notes" (Magic Inc, 1967).