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Die ICF gilt als Standard zur Beschreibung von Funktionsfähigkeit und Behinderung im Kontext von Gesundheit. Doch welche Bedeutung hat sie im Kontext von Bildung? In welcher Beziehung stehen Funktionsfähigkeit und Kompetenz zueinander?
Über das Konzept «Partizipation» der ICF kann der Bezug hergestellt werden; zentral dabei ist das gemeinsame situierte Verständnis von Aktivitäten. Darauf aufbauend kann überlegt werden, wie Informationen zu Funktionsfähigkeit und Kompetenz zueinander in Verbindung gebracht werden können. Die Klärung dieser Bezüge ist die Voraussetzung für die adäquate und wirksame Verwendung der ICF im Kontext von kompetenzorientierten Lehrplänen.
Die ICF ist nicht nur eine Klassifikation, sondern auch eine gemeinsame Sprache. Sie bietet Syntax und Semantik für Diskurse über Behindert-Werden und Behindert-Sein, die Pragmatik hingegen wird von den Anwenderinnen und Anwendern entwickelt. Dabei ist mit den bekannten Phänomenen und Problemen der Kommunikation und Metakommunikation zu rechnen.
Inklusive Bildung wird als Prozess der Beseitigung von Barrieren des Lernens und der Partizipation verstanden. Es soll deshalb der Frage nachgegangen werden, wie die ICF zur Unterstützung eines solchen Prozesses verwendet werden könnte und welche Anforderungen dies an das Denken der Beteiligten stellen würde.
Eine gemeinsame Landkarte, bitte! Judith Hollenweger zeigt in folgendem kurzen Text auf, welche Fragen sie in der Vorbereitung zum Referat vom Donnerstag bewegen. Lesen Sie selber …Wo bleibt die Karte?