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Australien 2009 – Reisebericht 17
Von Adelaide auf der Great Ocean Road nach Melbourne
Am 11. Oktober erreichen wir Adelaide, die letzte Station mit unserem Troopy. Da Adelaide mit rund 1.5 Millionen Einwohner doch wieder eine grössere Stadt ist, entscheiden wir uns etwas ausserhalb einen Campingplatz zu suchen. In Semaphore, einem kleinen Vorort von Adelaide, finden wir einen gemütlichen Platz, der sehr ruhig gelegen ist. Nur ein paar Schritte vom Campingplatz ist auch gleich das Meer mit einem sehr schönen Sandstrand.
Hier in Adelaide verbringen wir ein paar Tage, denn wir müssen die Übergabe unseres Troopy's am 22. Oktober vorbereiten. Zuerst bringen wir unseren Wagen zum Service. Das Öl wird gewechselt, alles gründlich geschmiert und ausführlich getestet. Zum Glück ist das Fahrzeug in einem sehr guten Zustand. Nur die hinteren Bremsen müssen noch erneuert werden und dann ist der Wagen für die nächsten Abenteuer startklar.
Während unser Wagen auf Vordermann gebracht wird, schauen wir uns den kleinen Vorort Port Adelaide an. Port Adelaide liegt etwa 14 Kilometer nordwestlich von Adelaide und gleich nebenan ist Semaphore, wo wir unseren Campingplatz haben. Bereits im Jahre 1837 wurde der Hafen gegründet und ist auch heute noch von grosser Bedeutung.
Der Leuchtturm wurde an seinem Originalstandort, an der Mündung des Port Rivers, im Jahre 1869 in Betrieb genommen. Im Jahre 1901 wurde der Leuchtturm auf die Insel South Neptune versetzt. Im Jahre 1985 wurde der Betrieb eingestellt und der Leuchtturm abgebrochen. Ein Jahr später wurde der Leuchtturm in Port Adelaide zur 150 Jahrfeier von Südaustralien wieder aufgebaut.
Das Largs Pier Hotel liegt direkt am Meer und wurde Jahre 1882 erbaut. Das Gebäude hat eine reiche Vergangenheit. Während zwei Dekaden war der Largs Pier einer der Landestege, an welchem viele Europäische Einwanderer gelandet sind. Für diese Einwanderer war das Hotel die erste Unterkunft in der neuen Heimat. In den 70er und 80er Jahren erlangte das Hotel eine wichtige Rolle für Australische Musikgruppen. Viele Musikgruppen haben in den Anfängen ihrer Musikkarriere hier Konzerte gegeben. Bon Scott, der Sänger von AC/DC, hat hier im Jahre 1971 sogar seine Ehefrau kennen gelernt.
Die Tage, an welchen das Wetter nicht so
schön ist, nutzen wir um unseren Wagen zu waschen, putzen und
polieren. Wir schreiben an unseren Reiseberichten und bereiten
uns auf die Rückkehr in die Schweiz vor. In der Bibliothek in
Port Adelaide können wir in ruhiger Umgebung arbeiten und haben
sogar gratis Internetzugang.
An den schönen Tagen unternehmen wir Ausflüge nach Adelaide. Wir sind über die vielen Grünflächen und Parkanlagen der Stadt erstaunt. Ein Blick auf die Stadtkarte verrät, dass die Innenstadt von Adelaide in zwei Stadtteile unterteilt ist und von einem grünen Gürtel umgeben ist. Zwischen Nord Adelaide und Central Adelaide fliesst der Fluss Torrens.
Die St. Peters Cathedral liegt im Stadtteil North Adelaide und war die erste Anglikanische Kirche Südaustraliens. Der Grundstein wurde bereits im Jahre 1869 gelegt. Der Bau der Kirche wurde aber erst im Jahre 1901 abgeschlossen.
Die Rundle Street ist die bekannteste Strasse um in Adelaide einzukaufen. Hier findet man alles was das Herz begehrt. Die Adelaide Arcade ist eine der ältesten Einkaufspassagen in dieser Strasse. Das Gebäude wurde bereits im Jahre 1885 erbaut und bot zu dieser Zeit rund 50 Shops Platz. Es war ausserdem eines der ersten Gebäude Adelaides, dass mit elektrischem Licht beleuchtet wurde.
Jeden Sonntag werden am östlichen Ende der Rundle Street Marktstände aufgebaut. Dann verwandelt sich die Strasse in eine farbenfrohe Marktstrasse, und die vielen Marktstandbetreiber bieten ihre Waren zum Kauf an.
Am Sonntag, 18. Oktober, werden wir von
herrlich warmen Sonnenstrahlen geweckt. Der Himmel ist
wolkenfrei und wir entscheiden uns, nach Adelaide zu fahren und
den schönen Tag in der Stadt zu verbringen.
Zuerst schlendern wir durch den Botanischen Garten. Wir schauen uns die wunderschönen Sukkulenten und das Palmengewäschshaus an. Dieses Gewäschshaus im Viktorianischen Stil wurde im Jahre 1875 aus Bremen in Deutschland importiert.
In diesem sehr futuristisch anmutenden Gewächshaus ist eine grosse Anzahl von Pflanzen aus dem tropischen Regenwald ausgestellt.
Auch ein Besuch im Markt von Adelaide lassen wir uns natürlich nicht entgehen. In Markthallen finden wir eine riesige Auswahl von frischen Früchten, Gemüse und anderen Lebensmitteln. Gleich neben dem Marktgebäude liegt das Chinatown. Da Mittagszeit ist, entscheiden wir uns eine Portion Thailändische Nudeln zu essen.
Am 19. Oktober fahren wir Richtung Barossa Valley. Wir wollen für zwei Tage der Stadt entfliehen und uns die Weingüter des bekannten Barossa Valleys anschauen. Die Fahrt ist nur etwa 60 Kilometer und schon befinden wir uns mitten in den Weinbergen der rund 60 Weingüter des Barossa Valleys. Die ersten Weine wurden vor 160 Jahren produziert. In der Zwischenzeit sind die Weine dieser Region weit über die Grenzen Australiens bekannt. Einige Namen der Weingüter kennen wir aus der Schweiz. Penfolds, Jacobs Creek und Wolf Blass sind die grossen Weingüter, die riesige Mengen an Wein herstellen. Es gibt aber auch kleinere Weingüter, die uns besser gefallen. Peter Lehmann, erfahren wir, ist sogar unter Schweizer Besitz. Die Weine des kleinen Weingutes Ross Estate kennen wir auch bereits aus der Schweiz und die Weine des aktuellen Jahrganges schmecken uns ausgezeichnet.
Das Chateau Tanunda besitzt eines der schönsten Gebäude. Leider ist es schon etwas spät und für die Weindegustation sind wir hier zu spät.
Am nächsten Tag fahren wir wieder zurück Richtung Adelaide. Wir fahren durch die Weinberge des schönen Eden Valley's. Da in letzter Zeit viel Regen gefallen ist, strahlen die Wiesen in sattem Grün und die Blumen blühen in intensiven Farben.
Auf dem Weg fahren wir durch den kleinen Ort Birdwood. Der Ort hat nur etwa 1'000 Einwohner und wurde von deutschen Einwanderern unter dem Namen Blumberg gegründet. Während dem ersten Weltkrieg wurde der Ort dann in Birdwood umbenannt. Im Zentrum des Ortes steht die alte Mühle.
Im Areal der alten Mühle ist auch das National Motor Museum beheimatet. Seit 1965 wird hier in diesem Museum die Geschichte der Australischen Motorfahrzeuggeschichte aufgezeigt. In Zwischenzeit ist die Sammlung auf über 400 Autos, Motorräder und Nutzfahrzeuge angewachsen. Es werden Fahrzeuge aus den Anfängen der Automobilgeschichte aber auch moderne Fahrzeuge, welche das Leben Australiens prägen, ausgestellt. Dieses Fahrzeug hier wurde im Originalzustand belassen und ist genauso ausgestellt, wie es vorgefunden wurde.
Andere Fahrzeuge wurden über Jahre mit viel Liebe restauriert und zurecht gemacht.
Viele der Fahrzeuge haben eine turbulente Vergangenheit miterlebt. Dieser Layland Badger aus dem Jahre 1936 wurde von Tom Kruse für die Durchquerung der Wüste auf dem Birdsville Track verwendet. Während vielen Jahren wurde mit diesem Fahrzeug die Post und andere lebenswichtige Versorgungsgüter durch eines der unwegsamsten Gebiete Australiens über 500 Kilometer weit transportiert. 1945 wurde der Dokumentarfilm "The Back of Beyond" über dieses Outback-Abenteuer gedreht.
Das Fahrzeug wurde 1986 nach vielen Jahren in der Wüste nahe von Birdsville wiederentdeckt. Es war in einem ausserordentlich schlechten Zustand und die Restauration dauerte drei lange Jahre. 50 Jahre nach der Entstehung des Filmes nahm, im Jahre 1999, der damals 85 jährige Tom Kruse ein letztes Mal die 500 Kilometer in Angriff und transportierte bei seinem letzten Mail Run über 7'000 Briefe.
Auch Motorräder nehmen natürlich einen wichtigen Platz in der Geschichte der Australischen Motorfahrzeug-Geschichte ein.
In Birdwood dreht sich alles um das National Motor Museum. Auch das Pub versucht mit einem alten Fahrzeug die Aufmerksamkeit der Vorbeifahrenden zu wecken.
Zurück in Adelaide gilt es nun ernst. Wir
müssen unseren treuen Reisebegleiter für die Übergabe
vorbereiten. Zuerst heisst es alles ausräumen, putzen und natürlich
müssen wir auch unsere wenigen Habseligkeiten packen.
Am 22. Oktober holen wir unseren Mietwagen ab und fahren zu Craig. Unser Fahrzeug haben wir an Katja und Simon aus Deutschland verkauft. Die beiden werden aber erst Mitte November - wenn wir bereits wieder zu Hause sind - in Adelaide ankommen. Zum Glück haben die beiden einen Freund in Adelaide. Ihm können wir den Troopy übergeben. Craig besitzt selbst auch einen Troopy und schaut sich das Fahrzeug genau an. Da der Wagen aber in ausgezeichnetem Zustand ist, ist er sehr zufrieden und wir Skypen gleich nach Deutschland um die Übergabe abzuschliessen.
Nun dürfen wir nochmals die Gastfreundschaft der Australier geniessen, denn wir sind gleich zum Abendessen eingeladen. Da wir ja nun nicht mehr im Wagen schlafen können laden uns Craig und Sharlene auch gleich ein und wir dürfen in ihrem Gästezimmer übernachten.
Am Morgen des 23. Oktober fahren wir mit einem tränenden Auge, ohne unseren treuen Reisebegleiter, in unserem kleinen Mietwagen los. Mit diesem kleinen Flitzer kommen wir recht gut voran und wir geniessen es, in einem "richtigen" Auto mit etwas Komfort zu reisen. Unterwegs schauen wir einem Sprühflugzeug zu, das gerade Felder besprüht. Der Pilot muss sehr präzise fliegen, um nicht mit den Kabeln der Hochspannungsleitungen zu kollidieren.
Nun können wir nicht mehr einfach in unserem Wagen schlafen und müssen uns ein Zimmer suchen. In Mt. Gambier finden wir eine kleines Motel mit gerade mal vier Zimmern. Das ältere Ehepaar ist superfreundlich und das Zimmer sehr gemütlich. Es ist schön, wieder in einem richtigen Bett zu schlafen.
Bevor wir am nächsten Morgen weiterfahren, schauen wir uns noch eine der Attraktionen von Mt. Gambier an.
Der Blue Lake liegt in einem der drei Vulkankrater und macht seinem Namen alle Ehre. Jeden November wechselt der See seine Farbe von stahlblau zu türkis. Im März wechselt der See dann seine Farbe wieder zurück zum stahlblau. Der Blue Lake ist 70 Meter tief und speichert rund 36'000 Millionen Liter Wasser und versorgt die Stadt mit genügend Wasser. Der See ist ein "Fenster" zum Grundwasserspiegel, der sich im bis zu 300 Meter dicken Sandstein der Region befindet. Dieser Sandstein ist auch für das kristallklare Wasser verantwortlich, denn das Wasser wird durch den porösen Sandstein gefiltert.
Auf der Weiterfahrt überqueren wir einmal mehr eine Staatsgrenze. Kurz nach Mt. Gambier fahren wir von Südaustralien in den Staat Victoria. Dem Staat, in dem wir unsere Reise rund um Australien gestartet haben.
Am Cape Nelson stoppen wir, um uns den schneeweissen Leuchtturm anzuschauen.Dieser 32 Meter hohe Leuchtturm wurde erstmals im Jahre 1884 mit einer Öllampe betrieben.
Am Morgen des 25. Oktober starten wir von Warnambool, wo wir übernachtet haben, zur Fahrt auf der Great Ocean Road. Diese Küstenstrasse ist wohl eine der bekanntesten und beliebtesten Strassen in Australien. Auf den 250 Kilometern von Warnambool nach Torquay windet sich die Strasse der zerklüfteten Küste entlang. Die erste Idee für eine Strasse entlang der Südküste Victorias reicht zurück ins Jahr 1864. Die Strasse sollte ein Verbindung der einzelnen Küstenorte schaffen, welche bis dahin nur per Schiff erreichbar waren. Erst im Jahre 1919 wurde mit dem Bau der Strasse im unwegsamen Gelände begonnen. Ausgeführt wurden die Arbeiten von heimkehrenden Soldaten aus dem ersten Weltkrieg. Für diese diente der Strassenbau als Arbeitsbeschaffungsmassnahme durch die Regierung und andererseits ist nun die Strasse eine Art Kriegsdenkmal zur Erinnerung an die gefallenen Kameraden.
Bei der Bay of Islands stoppen wir das erste Mal, um die atemberaubenden Felsformationen zu bewundern. Durch Erosion liess die Natur eine atemberaubende, sehr zerklüftete Küstenlandschaft entstehen.
Die Formation London Bridge ist ein gutes Beispiel für die Erosion. Durch die ständigen Wasserbewegungen entstand ein doppelter Torbogen. Leider geht die Erosion natürlich weiter und stoppt nicht. So ist im Jahre 1990 der Bogen, welche den Fels mit der Küste verbunden hat, eingebrochen. Nun ist nur noch ein einzelner Bogen übrig geblieben und über kurz oder lang wird auch dieser Bogen einbrechen.
Auch die Formation Island Arch beim Loch Ard Gorge ist in Zwischenzeit kein Bogen mehr. Wir sind ein bisschen zu spät, denn der Bogen ist vor vier Monaten, am 11. Juni 2009, eingestürzt.
Diese Formation wird Razorback genannt.
Und das sind sie nun, die zwölf Apostel. Wer Mühe hat die zwölf Apostel zu erkennen ist nicht alleine. Die Meinungen gehen stark auseinander, wie viele Apostel nun wirklich noch stehen, welche Türme dazugezählt werden und welche nicht. Über die Jahre hat auch hier der Zahn der Zeit genagt und von den zwölf Aposteln sind, nach einem Felseinsturz im Jahre 2005, nur noch acht übrig geblieben. Ein weiterer Fels ist Ende September zusammengebrochen, dieser gehörte aber zur Formation der Sisters und nicht zu den zwölf Aposteln.
Auf der Weiterfahrt zum Cape Otway fahren wir durch einen dichten Wald von Eukalyptusbäumen. Von Australiern haben wir den Tipp bekommen in die Bäume zu schauen. Und siehe da, plötzlich entdecken wir den ersten Faulpelz in einer Astgabelung. Wir stoppen am Strassenrand und steigen aus, um den Koala etwas näher zu betrachten. Nun sehen wir überall in den Bäumen die faulen Koalas am schlafen.
Nur wenige der Kuschelbären lassen sich von unserer Anwesenheit beeindrucken. Ab und zu dreht sich einer mit verschlafenem Blick zu uns und schläft dann aber gleich wieder weiter.
Am Nachmittag erreichen wir die Apollo Bay. Hier suchen wir uns zuerst ein Zimmer zum übernachten. Dann schlendern wir dem Strand entlang und schauen uns den Hafen mit den Fischerbooten an.
Am 26. Oktober ist unser letzter Tag auf der Great Ocean Road. Wir sind nur noch ein paar Autostunden von Melbourne entfernt und geniessen ein letztes Mal die Fahrt entlang des Meeres.
In Lorne stoppen wir kurz für einen Kaffe. Gleich nebenan stechen uns diese farbenfrohen Häuser ins Auge.
Die Häuser werden immer ausgefallener. In Fairhaven steht dieses Haus. Schwindelfreiheit ist eine Bedingung für Besucher.
Kurz bevor wir die Küste verlassen und Inland Richtung Melbourne fahren, stoppen wir noch in Aireys Inlet und schauen uns den Leuchtturm an. Der Split Point Leuchtturm ist 34 Meter hoch und wurde im Jahre 1891 erbaut.
Am Nachmittag des 26. Oktobers erreichen wir Melbourne. Nun sind wir, nach fast 40'000 Kilometern, wieder dort angelangt, wo wir vor acht Monaten unsere Abenteuerreise durch Australien begonnen haben. Wir laden zuerst unser Gepäck im Hotel mitten in der Stadt ab und bringen dann unseren Mietwagen zurück. Zur Feier des Tages gehen wir ins indische Restaurant, wo wir vor acht Monaten zwei mal waren. Wir sind sehr erstaunt, dass uns die Leute im Restaurant wieder erkennen. So fühlt sich für uns Melbourne ein bisschen wie ein Zuhause an.
Nun haben wir nur noch zwei ganze Tage bis zu unserem Rückflug. Den 27. Oktober verbringen wir mit administrativen Erledigungen. Wir müssen noch aufs Strassenverkehrsamt, die Bank und ins Internet. Nach diesen Erledigungen haben wir noch genügend Zeit für einen ausgedehnten Bummel durch Melbourne.
Das Wetter ist auf unserer Seite und wir geniessen es am Fluss entlang zu gehen.
Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon neigt sich der Tag wieder dem Ende zu.
Das Abendrot verwandelt die Stadt in eine Märchenwelt.
Für unseren letzten Tag vor der Abreise haben wir uns noch einen Höhepunkt aufgespart. Mitten aus der Innenstadt ragen die Rialto Tower empor.
Die Rialto Tower wurden im Oktober 1986, nach vier jähriger Bauzeit, eröffnet. Zum Glück gibt es einen Lift, der uns in 40 Sekunden zum 55. Stock befördert. Ohne Lift müssten wir 1'254 Treppentritte hinaufsteigen, um die Aussichtsplattform auf 253 Meter zu erreichen.
Die Aussicht ist atemberaubend. Richtung Süden ist in der Ferne das Meer zu erkennen.
Richtung Nordosten liegt das Stadtzentrum Melbournes. Irgendwo zwischen den Hochhäusern, inmitten der Strassenschluchten, befindet sich unser Hotel.
Richtung Osten sehen wir den Fluss Yarra und auf der rechten Bildseite das höchste Gebäude Melbournes - den 300 Meter hohen Eureka Tower.
Die Autos auf den Strassen sind nur noch kleine Farbtupfer auf dem grauen Asphalt.
Zum Abschluss unserer Reise haben wir heute Abend nochmals in unserer Lieblingspizzeria von Australien einen Tisch reserviert. Das Restaurant Mercadante liegt an der Lygon Street. Diese Strasse wird gesäumt von italienischen Restaurants. Unser Favorit ist aber das Mercadante. Hier gibt es sehr feine Pizzas aus dem Holzofen, das grösstenteils italienische Personal ist sehr freundlich und der Besitzer ist ein richtiger Spassvogel, der es versteht, den Gästen ein Freude zu bereiten. Und dann gibt es hier in dieser Pizzeria natürlich die unbeschreibliche, himmlische Verführung - die Schokoladenpizza. Wir geniessen unser letztes Abendessen hier in Australien und freuen uns auf die Rückkehr in die Schweiz.
Mit den Eintrittskarten für die Rialto Tower können wir nochmals auf die Aussichtsplattform. So können wir die grandiose Aussicht über Melbourne auch noch bei Nacht sehen. Wir schaffen es nach dem Essen gerade noch, solange der Himmel noch ein bisschen blau ist.
Langsam verschwindet das blau des Himmels und Melbourne wird mit einem schwarzen Schleier überdeckt.
Dann ist es soweit und auch das letzte Tageslicht wird dem Himmel entzogen. Nun beherrschen die künstlichen Lichter die Stadt.
Auf dem Rückweg gehen wir noch ein letztes Mal dem Fluss entlang.
Zu unserem Abschied wird am Fluss noch eine pyrotechnische Lichtshow gezeigt. So einen pompösen Abschied haben wir gar nicht erwartet.
Das wäre nun also der letzte Reisebericht von unseren Erlebnissen in Australien und auch des Auslandabenteuers. Wir hoffen, wir konnten euch ein bisschen an unseren Erlebnissen teilhaben lassen und freuen uns nun auf die Rückkehr in unsere Heimat - die Schweiz.
Wir bedanken uns ganz herzlich für deinen Besuch auf unserer Homepage.
Bis zum nächsten Mal.
Viele Grüsse aus Melbourne,
Marcel und Reni
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