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Die Schweiz schneidet gemäss einem internationalen Bericht bei der Geschlechter-Gleichstellung deutlich besser ab als noch vor einem Jahr. Sie verbesserte sich vom 40. auf den 14. Platz. Führend sind die nordischen Länder.
Dies geht aus dem "Global Gender Gap Report" des World Economic Forum (WEF) hervor. Den Aufstieg verdanke die Schweiz der Zunahme der Zahl weiblicher Parlamentsabgeordneter und von Frauen in Positionen auf Ministerebene, heisst es in einem WEF-Communiqué vom Mittwoch.
Seit der Wahl von Eveline Widmer-Schlumpf an Stelle von Christoph Blocher in den Bundesrat im letzten Dezember hat die Schweiz drei Frauen in der Landesregierung. Der Frauenanteil in der eidgenössischen Exekutive liegt damit bei knapp 43%. Im Nationalrat konnten die Frauen ihre Vertretung 2007 auf 29,5% steigern, gegenüber 24,8% nach den Wahlen 2003.
Die Liste des WEF wird angeführt von den skandinavischen Staaten Norwegen, Finnland, Schweden und Island. Die drei Länder, welche die Spitzenplätze belegen, konnten etwas über 80% der Chancenungleichheiten zwischen den Geschlechtern beseitigen, das Land mit der schlechtesten Wertung, Jemen, nur knapp über 45%.
Von den 128 Ländern, die 2007 und 2008 erfasst wurden, verzeichneten über zwei Drittel Verbesserungen der allgemeinen Indexbewertung.