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Vor 60 Jahren kamen die ersten Tibeter nach Münchwilen
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Vor 60 Jahren, nach der gewaltsamen Besetzung Tibets durch die Volksrepublik China im Jahr 1959, wurden Zehntausende Tibeter:innen gezwungen, ihre geliebte Heimat zu verlassen und Schutz in den benachbarten Ländern Indien und Nepal zu suchen. Im Jahr 1961 startete das Rote Kreuz eine gross angelegte Hilfsaktion, bei der tibetische Flüchtlinge, überwiegend Familien, in der Schweiz aufgenommen und in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht wurden. Dank der Initiative des Ehepaars Sutter und der Unterstützung der Tüllfabrik (Swisstulle AG) entstand auch in Münchwilen eine solche Zufluchtsstätte/Unterkunft. Im Jahr 1963 bezogen die ersten tibetischen Flüchtlingsfamilien das Gebäude, das heute als «Tibeterheim» bekannt ist, und begannen ein neues Leben, weit entfernt von ihrer Heimat Tibet.
Heute, sechzig Jahre später, wächst bereits die vierte Generation von Tibeter:innen in Münchwilen heran. Für viele ist Münchwilen zu einer zweiten Heimat geworden – ein Ort, an dem sie in Freiheit und Sicherheit leben und ein würdevolles Leben aufbauen konnten. Münchwilen ist ihre «Heimat in Freiheit» Unter diesem Motto soll auch die Jubiläumsfeier stehen.
TELE TOP war beim Jubiläumsfest dabei: