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Doodle-Studie 11.01.2019, 16:20 Uhr
Viel Zeit in Meetings vergeudet
Gut fünf Stunden verbringen Schweizer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sitzungen -- und damit gut zwei Stunden mehr als ihre deutschen oder US-amerikanischen Kolleginnen und Kollegen. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Doodle.
Der durchschnittliche Arbeitnehmer verbringt pro Woche rund drei Stunden in Meetings und bewertet zwei Drittel aller Meetings als überflüssig und reine Zeitverschwendung. Dies entspricht weltweiten Kosten von umgerechnet rund 541 Milliarden US-Dollar pro Jahr, wie der «Doodle Meeting Status Report 2019» zeigt. Rund 76 Prozent der befragten Arbeitnehmer ziehen persönliche Meetings Anrufen und Videochats klar vor. Im Auftrag von Doodle wurden 6528 Mitarbeitende in der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und den USA befragt und zusätzlich Daten von 19 Millionen über Doodle organisierte Meetings ausgewertet.
Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Befragten halten unnötige Meetings für den grössten Kostenfaktor im Unternehmen und ein Drittel gab an, dass sie zu den meisten Meetings keinen Beitrag leisten können. Aber was macht ein schlechtes Meeting aus? Für über die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer (55 Prozent) ist Telefonieren oder Nachrichten schreiben während des Meetings ein klares No-Go. Eine klare Zielsetzung ist für eine Mehrheit der Befragten (72 Prozent) der Hauptfaktor für ein erfolgreiches Meeting.
Schweizer sind Sitzungs-Weltmeister
Viele Arbeitnehmer (70 Prozent der Befragten) bevorzugen Meetings zwischen 8 und 12 Uhr. Die Studie ergab zudem, dass Schweizer Arbeitnehmer deutlich mehr Zeit in Meetings verbringen (durchschnittlich fünf Stunden pro Woche) als in den USA, Grossbritannien oder Deutschland (drei Stunden pro Woche).
«Viele Unternehmen leiden unter der nachlässigen Organisation von Meetings. Insbesondere betrifft dies auch rund 25 Prozent der Arbeitnehmer, die durchschnittlich an fünf oder mehr Meetings pro Woche teilnehmen», kommentiert Gabriele Ottino, Managing Director von Doodle, die Ergebnisse.