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New York wirkt derzeit wie ausgestorben. In der Stadt, die niemals schläft, steht das Leben praktisch still. «Wenn man auf die Strasse geht, ist alles leer», erzählte Dennis Seidenberg gegenüber dem Sport-Informations-Dienst SID.
Der 38-jährige Deutsche, der seine NHL-Karriere vergangenen Oktober beendet hat, bekommt die Folgen der Coronavirus-Pandemie auch an seinem Wohnort 25 Kilometer östlich von Manhattan zu spüren. Insbesondere in den Krankenhäusern sehe es katastrophal aus, so der ehemalige Verteidiger.
«Die Liga will einen Sieger haben»
Mehr als 50'000 Menschen haben sich in der grössten Stadt der USA infiziert, über 1000 sind bisher gestorben. Wie der ganze Sport ist auch die NHL-Saison völlig zum Erliegen gekommen. An einen vorzeitigen Abbruch der Spielzeit glaubt Seidenberg, der dem Trainerstab der New York Islanders angehört, indes nicht.
«Die Liga will am Ende der Saison auf jeden Fall einen Stanley-Cup-Sieger haben. Sie werden alles tun, um irgendwie die Spiele in der regulären Saison und die Playoffs zu Ende zu bringen», so Seidenberg, der 2011 mit Boston den Stanley Cup gewonnen hat.
Bis in den September hinein könnte laut Überlegungen der Liga gespielt werden. Nach einer Pause im Oktober würde die neue Saison dann im November losgehen.