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Serotonin ist ein Neurotransmitter. Diese Substanzen sind unerlässlich für unser Wohlbefinden, denn sie stellen die Kommunikation zwischen Gehirn und dem übrigen Körper sicher. Einen wesentlichen Einfluss auf die Neurotransmitter hat die Ernährung.
Serotonin wird häufig als «Glückshormon» bezeichnet. Auf chemischer Ebene übt es eine hemmende Wirkung aus. Es macht und gelassener und weniger impulsiv.
Symptome für einen Serotoninmangel sind Reizbarkeit, Ungeduld, Stressanfälligkeit, Aggressivität, unkontrolliertes Naschen und Schlafstörungen. Eine optimale Serotoninproduktion hingegen sorgt für guten Schlaf, Ausgeglichenheit und einen angemessenen Appetit.
Ein komplexer Prozess
Serotonin wird vorwiegend im Darm aus Tryptophan hergestellt, eine über die Ernährung zugeführte essentielle Aminosäure. Lebensmittel mit viel Tryptophan sind z. B. Avocado, Ölsaaten, Weizenkeime oder fettreicher Fisch. Serotonin wird anschliessend in Melatonin umgewandelt, das «Schlafhormon».
Damit der Körper aus Tryptophan genügend Serotonin herstellen kann, braucht er die Vitamine B3, B6 und B9 (Kalbsleber, Thunfisch, grünes Gemüse, Linsen usw.). Für die Lagerung und Freisetzung von Serotonin benötigen wir Magnesium (Crevetten, dunkle Schokolade, Mandeln, Dörrfrüchte oder Vollkornbrot). Eine proteinreiche Mahlzeit verringert die Aufnahme von Tryptophan, langsame Kohlenhydrate hingegen verbessern sie. Proteine sind zum Frühstück ideal, um den Tag mit Schwung zu beginnen, stärkehaltige dagegen am Abend, da sie beruhigend wirken.
Eine proteinreiche Ernährung verringert die Aufnahme von Tryptophan, langsame Kohlenhydrate hingegen verbessern sie.