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Paul Brandenbergs Musik wurde weltweit bereits über 450 000 Mal verkauft. Er ist einer der erfolgreichsten New-Age-Musiker der Schweiz.
Paul Brandenberg wuchs in Egg bei Einsiedeln auf, wo er 1960 geboren wurde. Als er in die Primarschule kam, erteilte ihm sein Vater Blockflötenunterricht. Später lernte er Geige an der Musikschule Einsiedeln, und daheim klimperte er für sich auf dem Klavier. Nach der Sekundarschule besuchte Brandenberg das Lehrerseminar in Rickenbach als Internatsschüler.
Grundstein gelegt
Die kunstfreundliche und konstruktive Atmosphäre des Semi Rickenbach inspirierte ihn und prägte sein Leben stark. Hier erhielt er Klavierunterricht, und sein Interesse an der Musik wurde erst richtig geweckt. Das Klavier wurde zu seinem Hauptinstrument. Sein Klavierlehrer liess ihn in den Klavierstunden improvisieren, und auch mit Mitschülern improvisierte er in der Freizeit. Somit war der Grundstein für das Komponieren gelegt. Nach dem Semi zog er nach Morschach und unterrichtete sieben Jahre an der Primarschule. Diesem Wohnort ist er bis heute treu geblieben. Während seiner Zeit im Semi spielte Paul Brandenberg zwei Jahre in der Einsiedler Band Just Friends. Am Synthesizer und an der Hammondorgel spielte er melodischen Rock. Für diese Band komponierte er auch Stücke.
1983 erste Aufnahmen
Im Sommer 1983 kam ihm die Idee, eine Platte zu machen. Er komponierte die Single «Far Away». Sie wurde von den Lokalradios gespielt und wurde ein Achtungserfolg. Motiviert davon gründete Brandenberg im gleichen Jahr die Band Skyway mit fünf Musikern aus der Region. Skyway tourte vier Jahre in der Schweiz und produzierte die Alben «Island of Vision» und «Skyway». Der Erfolg der Gruppe war mässig, öffnete Brandenberg aber die Tür zum deutschen Verlag Robbe. Ab 1987 komponierte er im Alleingang Musik für Meditation. Für einige Auftragsfilme des Einsiedler Regisseurs Franz Kälin schrieb er die Filmmusik. In dieser Phase entdeckte Brandenberg den Synthesizer für sich, was ihm eine neue musikalische Welt öffnete. Er konnte nun alleine alle Stimmen produzieren, die er für seine Musik brauchte.
Das Wendejahr
1989 entschloss sich Brandenberg, zu 100 Prozent Musiker zu werden.Er produzierte die Alben «Downstream» mit gefühlvoller Klaviermusik und «Impression of Lights» mit instrumentaler Entspannungs- und Meditationsmusik. Beide verkauften sich gut. Bei «Silver Moon» spielten wieder mal andere Musiker mit, darunter der Saxofonist Christian Ostermeier und die damals wenig bekannte Sängerin Sina. Daneben war Brandenberg in dieser Zeit als Barpianist in Lokalen unterwegs und gab Konzerte. Tagsüber unterrichtete er in Einsiedeln als Musiklehrer. Für seine eigene Weiterbildung nahm er Klavierstunden an der Musikhochschule Luzern. Weil das Konservatorium Biel als erstes in der Schweiz Synthesizer als Fach anbot, studierte er dort Synthesizer und Musiktheorie.
Durchbruch
Im Jahr 1993 boten Freunde Paul Brandenberg an, in deren Ferienhaus auf Lanzarote Ferien zu machen. Die Landschaft und Architektur der Insel inspirierten ihn so, dass in ihm ein Kreativitätsschub ausgelöst wurde. In drei durchgearbeiteten Nächten komponierte er ein neues Album. Er wusste, dass es ein Erfolg werden würde. Die mit 34 Jahren herausgegebene CD «Lanzarote» wurde tatsächlich zum ersten grossen Erfolg von Brandenberg und bedeutete seinen nationalen und internationalen Durchbruch. Das Album erhielt in der Schweiz beinahe Gold. Er kam damit im Schweizer Fernsehen,und sogar die «New York Times» schrieb darüber. Unter den Schweizer Musikern, die bei «Lanzarote» mitspielten, waren der Gitarrist Heinz Affolter, Pater Theo Flury an der Orgel und wieder Sina als Hintergrundsängerin. Brandenberg hatte hier definitiv seinen eigenen Musikstil gefunden. Ab nun wurden alle weiteren CDs ein Erfolg. Der grösste folgte 1996 mit «Mystic Islands». Das Album verkaufte sich über 50 000 Mal und erhielt Gold in Spanien. Inzwischen existieren 18 Alben mit Brandenbergs Pianooder Instrumentalmusik.
Zurück zum Gehabten
Einige Jahre lebte Paul Brandenberg ganz vom Verkauf seiner Musik. Mit dem Siegeszug des Internets und der Mö
Autor
Höfner Volksblatt & March Anzeiger
Kategorie
- Musik
Publiziert am
Webcode
www.schwyzkultur.ch/YujbDV