Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03202.jsonl.gz/474

Golubic und die 31-jährige Amerikanerin Lepchenko lieferten sich in der Abendsonne von Key Biscayne einen nicht enden wollenden Abnützungskampf bei zwischenzeitlich schwierigen Lichtverhältnissen. Nach 2:40 Stunden Spielzeit jubelte schliesslich Lepchenko über einen 4:6, 7:5, 5:7-Erfolg.
Dass beide am Ende mehr Breaks als Servicegames totalisierten (12:6 Lepchenko, 11:5 Golubic), verdeutlichte die Schwächen der Spielerinnen bei eigenem Aufschlag. Dass die gebürtige Usbekin in ihren besten Tagen zu den Top 20 gehört hatte, war in dieser Sparte nicht ersichtlich.
Letztlich erwies sich Golubic für einmal nicht als die Fittere; im dritten Match in drei Tagen konnte die 25-Jährige im Entscheidungssatz gewisse Verschleisserscheinungen nicht kaschieren. Wiederholt hielt sie inne und fasste sich an die Hüfte. Als sie beim Stand von 5:4 zum Matchgewinn aufschlagen konnte, verlor sie drei Games in Folge. Das zwölfte Break war dann das eine zu viel.
Stefanie Vögele musste sich der 19-jährigen Sofia Kenin in 86 Minuten 4:6, 4:6 geschlagen geben, was einer leisen Enttäuschung gleichkommt. Nach dem Finaleinzug in Acapulco und der souveränen Qualifikation für das Haupttableau in Miami verpasste es die Aargauerin, den Schwung gegen die in Florida wohnhafte gebürtige Russin mitzunehmen.
Ausser Reichweite wäre Kenin nicht gewesen. Wie Vögele hatte sich die 19-Jährige ihren Startplatz via Qualifikation erkämpft. Zu den Top 100 gehört Kenin seit dieser Woche zum ersten Mal. Anstatt die grössere Erfahrung auszuspielen, befand sich Vögele nach anfänglichem Breakvorsprung meist in Rücklage.
Roger Federer ist damit bei der Derniere im Crandon Park von Key Biscayne der einzig verbliebene Schweizer. Der Baselbieter startet am Samstag als Titelverteidiger und Nummer 1 ins Turnier. Sein erster Gegner ist der Sieger des Duells zwischen den beiden Qualifikanten Thanasi Kokkinakis (ATP 175) und Calvin Hemery (ATP 150).
(SDA)