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TCS MyMed
Autore: Mediscope
Das Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen beim Erwachsenen und ist vor allem beim älteren Menschen anzutreffen. Vorhofflimmern ist in der Regel nicht lebensbedrohlich. Allerdings erhöht es die Gefahr für einen Schlaganfall.
Herzrhythmusstörungen sind zu langsame, zu schnelle oder unregelmässige Herzschläge. Das Vorhofflimmern ist eine spezielle Herzrhythmusstörung. Es kommt zu einer unkontrollierten Stromausbreitung in den Vorhöfen. Die Folge davon ist ein unregelmässiger Herzschlag. Das Vorhofflimmern kann dauernd präsent sein oder nur in Abwechslung zu einem normalen Herzrhythmus auftreten.
Bei ca. 80% der Fälle kommt es zu einem Vorhofflimmern ohne organische Ursache. Es tritt plötzlich auf und verschwinden in kurzer Zeit wieder.
Beschwerden, die auf ein Vorhofflimmernhindeuten können, sind unter anderem:
Zur Diagnose des Vorhofflimmerns werden verschiedene Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:
Die Behandlung von Herzrhythmusstörungen im Vorhofbereich ist von verschiedenen individuellen Faktoren abhängig. So kann die Behandlung in erster Linie auf die Wiederherstellung und/oder Aufrechterhaltung des normalen Herzrhythmus, die Kontrolle der Herzfrequenz, die Kontrolle der Symptome oder auf die Verminderung des Schlaganfallrisikos abzielen.
Dementsprechend stehen dann eine Reihe von Behandlungsoptionen zur Verfügung:
Sofortmassnahmen bei Tachykardie ohne organische Ursache: Wasser trinken, Ruhe bewahren, Luftanhalten, Husten oder Bauchpressen wie beim Stuhlgang sind häufige Mittel, die das Herz unmittelbar zum Grundrhythmus zurückfinden lassen.
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