Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03129.jsonl.gz/796

Das Wetter beschreibt eine Ausprägung der Atmosphäre, die sowohl zeitlich als auch räumlich unterschiedlich sein kann. Auf der Erde tritt dies durch Temperaturveränderungen, Sonnenschein, Regen, Wolken, Wind und so weiter in Erscheinung. Der Mond besitzt jedoch keine Atmosphäre und auch Wasserdampf kann dort nicht entstehen. Das führt dazu, dass Wetterphänomene, wie man Sie von der Erde kennt, auf dem Mond nicht auftreten können. Es bilden sich beispielsweise keine Wolken, der Wind bleibt aus und auch Regen wird nie auf dem Mond niederprasseln. Da die zuvor genannten Eigenschaften jedoch essentielle Bestandteile der allgemeinen Definition für Wetter sind, kann man sagen, dass es kein Wetter auf dem Mond gibt. Nichtsdestotrotz kann man auf dem Mond Sonnenschein und Temperaturveränderungen feststellen. Da der Mond direkt von der Sonne angestrahlt wird, kann man ihn aufgrund der fehlenden Wolken sogar als ziemlich sonnig beschreiben. Die Sonneneinstrahlung in Verbindung mit der fehlenden Atmosphäre führt auch dazu, dass es im Vergleich zur Erde sogar sehr große Temperaturveränderungen im Laufe des Tages gibt. Tagsüber steigt die Temperatur deutlich über 100 Grad Celsius wohingegen nachts die Temperaturen deutlich unter -150°C fallen können.
Da das Wetter auf dem Mond als nicht vorhanden beschrieben werden kann, ist die Oberfläche des Mondes ebenfalls nicht der wetterbedingten Erosion ausgesetzt. Das führt dazu, dass die Fußabdrücke der Astronauten, die bei der Mondlandung entstanden sind, für mehrere Millionen Jahre erhalten bleiben können. Nur eine Kollision des Mondes mit anderen Objekten im All könnte für die Zerstörung sorgen