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Nicht weniger als zehn Reiterinnen nahmen am Bavaria Endurance Festival teil, welches am vergangenen Wochenende im bayerischen Buch stattfand. Dies ist ein erfreulich grosses Teilnehmerfeld für die Schweizer Endurance-Szene. Die Schweizer Teilnahmen verteilten sich auf die Distanzen von CEI1* 100 km (1), CEI2* 120 km (6) sowie über die 160 km (3) des CEI3*.
Am CEI2*-Rennen vom Freitag schafften Veronika Münger und Ups du Cavallon die Strecke in gut acht Stunden und mit einem Durchschnittstempo von 14.94 km/h. Im an diesem Tag etwas kleineren Teilnehmerfeld erreichte das Paar den dritten Rang. Ebenfalls am Freitag, starteten drei Reiterinnen zum CEI3* über 160 Kilometer. Von den sieben Reitern, welche den Finish schafften, erreichte Florence Bertrand mit Lipstik de Fignols Rang sechs. Dies in gut zehn Stunden und mit einem Durchschnittstempo von 15.69. Lediglich eine Hundertstelsekunde langsamer und somit auf Platz 7 schaffte es Andrea Amacher auf ihrer 9-jährige Stute Sana’a Du Roc’h. Ein toller Erfolg, umso mehr, wenn man bedenkt, dass die Stute ihr Debüt an einem 160 km-Rennen gab. Im zweiten Vet-Gate ausgeschieden ist Christine Günthardt mit Balmy.
Die weiteren Schweizerinnen gingen am Samstag an den Start. Im CEI2* über 120 km erreichten Nina Lissarrague und Koweit Mouthes den ausgezeichneten ersten Rang. Dies in einer Zeit von 6:12:13 und einem Durchschnittstempo von 19.34 km/h. Die weiteren Schweizerinnen platzierten sich auf den Rängen vier (Annina Rohner/Banko Coutillas), sechs (Ramona Nyffeler/Safir), sieben (Angela Kunz/Zorro A’Diamonds) sowie acht (Frédérique Ernst/Miss Kiss).
«To finish is to win»
Obschon jeder bestandene Ritt als Erfolg erachtet wird, hebt das Leitungsteam Endurance doch zwei Leistungen besonders hervor: Florence Bertrand und ihre Stute Lipstik de Fignols haben mit ihrem Resultat über 160 km nun den zweiten der beiden für die WM in Verona (ITA) nötigen Qualifikationsritte erreicht. Nina Lissarrague benötigte mit ihrem 11-jährigen Wallach Koweit Mouthes noch einen Qualifikationsritt über die Distanz von 120 km, welchen sie nun hervorragend auf dem 1. Platz abschloss.
Die Elitekader Equipenchefin Mireille Housencroft lobte zudem den guten Zusammenhalt und den Team-Spirit aller Schweizer Teams in Buch: «Die Grooms wie auch die Reiterinnen halfen sich, wo immer nötig, untereinander unkompliziert aus. Beim Kühlen der Pferde, der Ausleihe von Material oder die Reiterinnen während des Rennens, indem auf den verschiedenen Teilstücken nach Möglichkeit gemeinsam geritten wurde.»