Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03330.jsonl.gz/630

Auswertung beim Spektralfotometer
Die Normfarbwerte errechnen sich aus dem Spektrum der Lichtart S-(λ), dem gemessenen spektralen Reflexionsgrad der Farbe β (λ) sowie den genormten Normspektralwertfunktionen x-(λ), y-(λ) und z-(λ) des Normalbeobachters.
Das in Klammern stehende Lambda (λ) zeigt, dass die Berechnung abhängig von der Wellenlänge λ des Lichts durchgeführt wird (beispielsweise in einem Wellenlängenbereich von 400 bis 700 Nanometer (nm) in Intervallen von 10 nm).
Dafür werden im ersten Rechenschritt für jede Wellenlänge λ (also für jede Spektralfarbe einer Lichtart) die Strahlungsfunktion der Normlichtart S (λ) mit den für die Farbe gemessenen Reflexionswerten β (λ) multipliziert. Das Ergebnis ist eine neue Kurve, die Farbreizfunktion φ (λ).
Im zweiten Schritt werden die Werte der Farbreizfunktion mit denen der Normspektralwertfunktionen x (λ), y (λ) und z (λ) multipliziert. Daraus entstehen drei neue Kurven.
Aus den Flächen unter diesen Kurven werden durch Integration und Multiplikation mit einem Normierungsfaktor schliesslich die Normfarbwerte X, Y, Z errechnet, mit denen sich die gemessene Farbe exakt beschreiben lässt.
Klar soweit? 😛