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Entfernung der Altlasten auf dem Gaswerkareal
Die im Boden des Gaswerkareals vorhandenen Altlasten sollen fachgerecht entfernt werden. Der Gemeinderat hat eine entsprechende Kreditvorlage (1,094 Millionen Franken) verabschiedet und an die Geschäftsprüfungskommission zuhanden Stadtrat weitergeleitet.
1997 hat sich die Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung Bern (GWB) entschlossen, das Ausmass der Belastungen detailliert zu erfassen, dies nicht zuletzt im Hinblick auf einen allfälligen Wegzug des Werkhofs sowie der damit verbundenen Nutzung des Areals. Die Oeffentlichkeit wurde am 15. September 1998 über die Ergebnisse der Untersuchungen informiert. Fest steht, dass das Grundwasser, welches in Richtung Aare fliesst, an verschiedenen Stellen verunreinigt ist. Berechnungen zeigen aber, dass der Verdünnungsfaktor auch bei Niederwasser so gross ist, dass eine qualitative Beeinträchtigung der Aare nicht nachweisbar ist. Aus der Gefährdungsabschätzung des Kantons geht hervor, dass kein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht, jedoch Sanierungen im Rahmen von Neunutzungen oder Bauarbeiten im Gaswerkareal durchgeführt werden müssen.
Da das Aare-Hochwasser vom Mai 1999 den Uferweg auf der Höhe des Gaswerkareals auf einer Länge von 50 Metern praktisch vollständig weggespült hat, stehen im erwähnten Gebiet Bauarbeiten an. Deshalb will der Gemeinderat nun die Altlasten auf dem Gebiet des Gaswerkareals entfernen. Dabei sollen die unterirdischen Teile der Teer-Destillationsanlage und die Teergrube freigelegt und das übrige Gebiet über dem Grundwasserspiegel mittels Aushub gereinigt werden. Der Start der Arbeiten, welche rund drei Monate dauern, ist für Mitte Januar 2001 vorgesehen.