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9. Januar 2012, 13:30 bis 18:00 Uhr
Empa, Dübendorf, AKADEMIE
siehe rechts
Noch zu Beginn des vorigen Jahrhunderts war der Einsatz von Metallen wie Gallium, Indium, Platin, Palladium, die Seltenen Erden oder Tantal in technologischen Anwendungen kein Thema. In den vergangenen Jahrzehnten hat jedoch die Nachfrage nach diesen sogenannten "seltenen Metallen" durch Anwendungen wie Autokatalysatoren oder Kondensatoren signifikant zugenommen. Verschiedene Studien gehen davon aus, dass sich dieser Trend mit der verstärkten Nutzung von "Zukunftstechnologien" wie Flachbildschirmen, Hochleistungs-Mikrochips, mikroelektronischen Kondensatoren, Leuchtdioden, Permanentmagneten oder Solarzellen weiter verstärken wird und zu Versorgungsengpässen führen könnten. Seltene Metalle bzw. Rohstoffe, bei denen das Risiko eines Versorgungsengpasses mit empfindlichen Auswirkungen auf die Volkswirtschaft vergleichsweise hoch ist, werden als kritisch bezeichnet.