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Im 19. Jahrhundert wurde festgestellt, dass es durch ein Magnetfeld möglich ist, dass Eigenschwingungen im Körper erzeugt werden können. In den 60er Jahren entwickelten ein Chirurge und ein Physiker die heute bekannte Magnetfeldtherapie, um mit Hilfe dieser pulsierenden Schwingungen geschädigte Zellen zu stimulieren und sie somit positiv zu beeinflussen. Hierbei wurde die Magnetfeldtherapieangewendet, um die Kallusbildung innerhalb von Knochenbrüchen anzuregen. Gleichermaßen wird durch die Schwingungen der Magnete die Sauerstoffaufnahme in den Körperzellen verbessert. Durch eine Steuerung können die Impulse geregelt werden. Sie werden immer wieder weggenommen und hingeführt. In den meisten Fällen gibt es unterschiedliche Programme, die genutzt werden können. Je nach Krankheit kommt ein anderes Programm zum Einsatz. Die Nutzung von Magneten ist in der modernen Medizin keine Seltenheit mehr.
Die eigentliche Magnetfeldtherapie läuft wie folgt ab: Die Therapie wird in einer bequemen Körperhaltung durchgeführt. Perfekt sind Sitzen oder Liegen. Der erkrankte Körperteil wird danach in eine Röhre geführt. In dieser kann das Magnetfeld erzeugt werden, welches sich auf das Körperteil auswirkt. Das Entkleiden ist in den seltensten Fällen notwendig. Allerdings müssen magnetische Gegenstände wie Uhren, Schmuck und Co. abgenommen werden. Die Kleidung sollte abgelegt werden, wenn diese ebenfalls Metall enthält. Dies kann bei Knöpfen, Zierleistung und ähnlichem der Fall sein. Die Behandlung wird 15 bis 30 Minuten dauern und zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt. Bei der erstmaligen Magnetfeldtherapiekann es zu Magenverstimmungen kommen. Dies ist auch bei anderen Naturheilverfahren möglich. Gleichermaßen kann es zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen. Dies ist kein Grund zur Panik. In der Regel wird es als gutes Zeichen gewertet. Soll die Behandlung über einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen werden, dann muss dies nicht in einer Praxis geschehen. Es gibt Heimgeräte, die im gewohnten Umfeld verwendet werden können. Daneben gibt es Dauermagnete, die im Folge der Magnetfeldtherapiein Anspruch genommen werden. Diese können bei Verspannungen des Bewegungsapparats oder Kopfschmerzen helfen. Es gibt unterschiedliche Arten von Dauermagneten. Sie sind in Kopfkissen, Matratzen oder Armbändern eingelassen. Ebenso, wie bei der klassischen Magnetfeldtherapie, kann es auch bei Dauermagnete zu einer erstmaligen Verschlimmerung der Symptome kommen. Durch Veränderung der Art und Dauer der Anwendung kann das Problem reguliert werden.