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Üblicherweise sind es Kriege, die das Erscheinungsbild einer Stadt radikal verändern. Nicht so in Peking. Japanische und europäische Besatzungsarmeen und Bürgerkriege überstand die chinesische Hauptstadt mehr oder weniger unbeschadet. Dann kamen die Kommunisten – und mit ihnen die schleichende Zerstörung.
Während der Kulturrevolution (1966-1976) fielen Maos Rote Garden über Pekings historische Stätten her. In ihrem Wahn, jegliche Erinnerung an die imperiale Ordnung zu tilgen, beschädigten und zerstörten sie vieles. Noch folgenschwerer erwies sich die 1980 einsetzende Modernisierungskampagne. Vielerorts mussten Pekings charakteristische enge Gassen (Hutong) Neubauten weichen.
Von der historischen Innenstadt Pekings ist abgesehen von der Verbotenen Stadt und ihrer unmittelbaren Umgebung heute nicht allzu viel übrig. Einen kleinen Eindruck, wie es dort einmal aussah und zu und her ging, vermitteln folgende Bilder:
(bis 1912)
(1912-1949)
(seit 1949)