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Prof. Dr. Monika Betzler widmet sich in ihrere Forschung v.a. drei zentralen Gebieten der praktischen Philosophie: Sie beschäftigt sich hierbei
(i) mit Fragen praktischer Normativität und Werttheorie (z.B. praktische Rationalität versus Gründe; Werte und/oder Gründe; Rechweite praktischer Vernunft angesichts unvergleichbarer Werte; persönliche Werte; intrinsische Werte);
(ii) mit moralpsychologischen und handlungstheoretischen Themen (Autonomie, Willensschwäche, Emotionen und Vernunft, Formen praktischer Irrationalität, diachrones Handeln; kollektives Handeln; Wertschätzen; Immoralität, moralische Kompetenz und moralische Fehler)
(iii) mit normativer Ethik (Deontologie; Konsequentialismus und deren mögliche Verbindung; Parteilichkeit und Unparteilichkeit in der Moral; Neuroenhancement; moralische Verantwortung; Ethik der Familie)
Zur Zeit arbeitet sie an ihrem Buchmanuskript "The Normative Significance of Personal Projects", in dem sie zeigt, inwiefern persönliche Projekte eine eigene Kategorie praktischer Vernunft darstellen, die uns über die Zeit handeln und uns mit ihnen identifizieren lassen.
Im Rahmen ihres Forschungsprojekts "Gründe der Parteilichkeit: Zur Ethik der Familienbeziehungen" arbeitet sie zum einen zu der Frage, was wir unseren Kindern schulden und inwiefern Parteilichkeit zu unseren Kindern gerechtfertigt ist; zum andern interessiert sie sich für Rechte und Pflichten von Eltern und Kindern zueinander.
Prof. Dr. Dale Jacquette ist aktiv mit der Forschung in mehreren Gebieten der theoretischen Philosophie, einschließlich der Logik, Metaphysik, der Philosophie des Geistes, und mehreren Gebieten der Geschichte der Philosophie beschäftigt. Er hat Beiträge insbesondere zur intensionalen Logik, der Metaphysik der Intentionalität, dem Eigenschaftsdualismus in der Philosophie des Geistes und der Theorie der Identität geleistet.
Prof. Dr. Dr. Claus Beisbarts Forschungsschwerpunkte liegen in der Wissenschaftsphilosophie. Zur Zeit arbeitet er vor allem über die Erkenntnistheorie von Modellierung und Computersimulation. Ausserdem interessiert er sich für Deutungen und Anwendungen des Wahrscheinlichkeitsbegriffs. Weitere Arbeiten gelten der Philosophie der Physik, insbesondere der Epistemologie der Kosmologie. Claus Beisbart hat auch Interessen in der Praktischen Philosophie, insbesondere hat er Beiträge zu Grundlagen der Ethik und zu kollektiven Entscheidungen veröffentlicht.
Dr. des. Christian Budnik beschäftigt sich im Rahmen seines Habilitationsprojektes mit der Frage nach dem Wesen und dem Rechtfertigungsstatus von Vertrauen. Dabei spielen sowohl epistemologische Fragen wie z.B. die Frage nach dem Verhältnis von Vertrauen und Wissen, als auch rationalitätstheoretische Überlegungen eine Rolle. Ausserdem beschäftigt er sich mit der Frage nach der Identität von Personen und der Normativität von Gründen.
Dr. Fabrice Teroni beschäftigt sich im Rahmen der SNF-Projektgruppe Emotion, Feeling and Value mit zwei Teilprojekten. Im Teilprojekt Intentionality and Evaluation untersucht er die Tragweite seiner Theorie, derzufolge die Verknüpfung von Gefühlen und Werten in mentalen Einstellungen zu verorten ist, und dies insbesondere im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Valenztheorie. Im Teilprojekt Bodily Feelings untersucht er die Frage, ob körperliche Empfindungen eine spezifisch evaluative Rolle spielen könnten. Er ist einer der Projektleiter des SNF-Sinergia-Teilprojekts Emotions, Intentionality and Perspectives, wo er das Wesen emotionaler Intentionalität und ihrer Beziehung zu Werten untersucht. Zudem ist er einer der Projektleiter des SNF-Projekts "Analyses de la connaissance en terme de rationalité".
PD Dr. Thomas Kesselring arbeitet im Bereich Ethik: Einerseits zu Fragen der Ethik in Erziehung und Bildung, zu Ethik und Emotionen, zur Entwicklung der Emotionen. Und andererseits zum Thema Gerechtigkeit auf internationaler Ebene, Weltarmut, Human Development, Sustainability.