Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/78191

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusammen mit den Kantonen und Gemeinden Lösungen für die schwierigen Probleme der sogenannten "kalten Betten" im Alpenraum zwischen Waadtland und Graubünden zu entwickeln.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die ungenügende Auslastung des Beherbergungssektors zu wirtschaftlichen Problemen im alpinen Raum führen kann. Eine bessere Nutzung des im Berggebiet bestehenden Produktionsapparates wäre deshalb aus tourismus- und regionalpolitischer Sicht wünschenswert. Es gilt dabei allerdings zu berücksichtigen, dass eine bessere Auslastung der Betten von den Marktbedürfnissen abhängt und entsprechende Vorkehren der Wirtschaft notwendig macht.</p><p>Sollten sich konkrete staatliche Interventionen aus übergeordneter raumordnungs- und regionalpolitischer Sicht aufdrängen, ist zudem das Subsidiaritätsprinzip zu berücksichtigen. Deshalb schlägt der Bundesrat beispielsweise im Rahmen der Aufhebung der Lex Koller flankierende raumplanerische Massnahmen vor, welche von den Kantonen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden vollzogen werden sollen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.