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Forscher wollten wissen, ob bei Frauen unter 50-jährig regelmässige Mammographien die Sterblichkeit an Brustkrebs senken kann. Dazu war die Datenlage bisher unklar.
160'921 Frauen im Alter zwischen 39 und 41 Jahren - aus 23 Institutionen in England, Wales und Schottland - wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt: die Hälfte der Frauen erhielten bis zum 48. Lebensjahr jährlich eine Mammographie; die andere Hälfte der Frauen wurde wie üblich medizinisch betreut. Im Durchschnitt wurden die Frauen 10.7 Jahre beobachtet.
Es zeigte sich, dass das Risiko an Brustkrebs zu sterben in beiden Gruppen etwa gleich hoch war. In der Gruppe mit regelmässiger Mammographie war die Sterblichkeit leicht niedriger.
Fazit der Autoren
Statistisch gesehen haben regelmässige Mammogaphien bei Frauen im Alter zwischen 40 und 49 keinen bedeutenden Einfluss auf die Sterberate bei Brustkrebs. Die Ergebnisse sind etwa vergleichbar mit andern Studien.
Zukünftige Empfehlungen für regelmässige Mammographien sollten vom Verlauf der weitergeführten Beobachtungszeit dieser Studie profitieren. Sowohl Kosten und Nutzen solcher Untersuchungen, müssen berücksichtigt werden.
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