Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/197950

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Vorteile einer Langzeitnachbetreuung ("suivi post-réhabilitation à long terme", Spralt) zu prüfen. Darunter versteht man eine Betreuung durch körperliche Aktivitäten, die auf Menschen mit Querschnittslähmung zugeschnitten sind. Im Bericht sollen die Vorteile dieser Programme für die betroffenen Personen sowie die finanziellen Folgen einer Kostenübernahme durch die Sozialversicherungen (Unfallversicherungsgesetz (UVG), Krankenversicherungsgesetz (KVG) usw.) dargestellt werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Therapien zum Erhalt der körperlichen und psychischen Funktionen bei Personen mit Querschnittslähmungen werden bereits von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung oder der Unfallversicherung übernommen. Der Bundesrat ist bereit, einen Kurzbericht zu erstellen, der die Einordnung und Finanzierungsvoraussetzungen betreffend Spralt ("suivi post-réhabilitation à long terme") im Rahmen der Sozialversicherungen untersucht. Die weiter gehende Evaluation zu Vor- und Nachteilen sowie Kostenfolgen von neuen Leistungen im Hinblick auf eine Kostenübernahme ist jedoch nicht Aufgabe des Bundesrates, sondern muss im Rahmen eines Antrages durch die interessierten Kreise an die zuständigen Gremien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung oder Unfallversicherung erfolgen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.