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Am 14. März 2022 bestätigt T. Wiegold, der Herausgeber des führenden deutschen Militärblogs “Augen geradeaus!” die Meldungen, wonach in Berlin die Würfel für den Kauf einer Anzahl F-35 gefallen sind.
T. Wiegold schreibt:
Für die Ablösung der betagten Tornado-Kampfjets der Luftwaffe soll sich die Bundesregierung nun endgültig für das US-Modell F-35 als neues Kampfflugzeug entschieden haben. Das melden mehrere Nachrichtenagenturen. Damit ist die Planung, Kampfjets des US-Typs F/A-18 und des Derivats Growler zu beschaffen, offensichtlich vom Tisch – und es werden mehr Eurofigher beschafft als zunächst geplant.
Die Bundesregierung will die Luftwaffe in einem milliardenschweren Modernisierungsprogramm mit F-35-Tarnkappenjets ausrüsten. Die Maschinen des Herstellers Lockheed Martin sollen als Nachfolgemodell der vor mehr als 40 Jahren eingeführten Tornado-Flotte beschafft werden.
Eine solche Entscheidung hatte sich bereits abgezeichnet, nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz am 27. Februar in seiner Regierungserklärung nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine als ein Erneuerungsprojekt der Bundeswehr dieses Flugzeugmuster genannt hatte.
Die F-35 des US-Herstellers Lockheed Martin ist vor allem als Ersatz für die Fähigkeit der veralteten Tornados vorgesehen, in einem Kriegsfall in Deutschland lagernde US-Atombomben ins Ziel zu bringen, die so genannte Nukleare Teilhabe. Die Luftwaffe hatte nach einer vorläufigen Entscheidung der früheren Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für diesen Zweck die F/A-18 von Boeing eingeplant.
Allerdings hatte ein anderes Modell dieses Flugzeugtyps, als Growler bezeichnet, die von der Bundeswehr ebenfalls als vorrangig angesehene elektronische Kampfführung übernehmen sollen. Dafür muss bei einer Entscheidung für die F-35 der in die Luftwaffe bereits eingeführte Eurofighter erst noch weiterentwickelt werden.