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Golf-Star Tiger Woods ist von US-Präsident Donald Trump mit der höchsten zivilen Auszeichnung der USA geehrt worden. Bei einer Zeremonie im Rosengarten des Weissen Hauses verlieh Trump dem 43-Jährigen am Montagabend (Ortszeit) die Freiheitsmedaille des US-Präsidenten.
Der Hobbygolfer würdigte Woods als «einen der grössten Athleten in der Geschichte des Sports» und als «eine wahre Legende». Woods’ Leistung sei «eines der unglaublichsten Comebacks, die Golf oder irgendeine Sportart jemals gesehen haben».
Woods Comeback
Woods hatte im vergangenen Monat im Augusta National Golf Club den 15. Major-Sieg seiner Karriere gefeiert – 14 Jahre nach seinem bis dahin letzten Erfolg. Trump verwies am Montag ebenfalls darauf, wie Woods in der Vergangenheit Verletzungen und andere Hindernisse besiegt habe, um wieder an die Spitze zu kommen. «Tiger hat den unglaublichen Schmerz bekämpft und sich wieder den ganzen Weg an die Spitze des Golfs gekämpft.»
Woods sprach sichtlich gerührt von einer «unglaublichen Erfahrung». Der 43-jährige Woods dankte seiner Mutter, seinen Kindern, seiner Lebensgefährtin und seinem Golfjungen. «Ihr habt das Gute und das Schlechte gesehen, die Hochs und die Tiefs» sagte er. Der jüngste Sieg beim Masters sei «wahrscheinlich der Höhepunkt» seiner bisherigen Karriere gewesen, für den er hart gearbeitet habe.
Gleichauf mit Merkel
Trump ist selbst ein begeisterter Golfer und besitzt mehrere Golfplätze in den USA und anderen Ländern. Er hat in der Vergangenheit auch mit Tiger Woods gespielt.
Mit der «Presidential Medal Of Freedom» werden nach Angaben des Weissen Hauses solche Personen gewürdigt, die einen bedeutenden Beitrag «für die Sicherheit oder das nationale Interesse der USA, den Weltfrieden und kulturelle oder andere bedeutsame öffentliche Belange» geleistet haben. Im Jahr 2011 zeichnete Trumps Vorgänger Barack Obama etwa die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit der Freiheitsmedaille aus.
Die Freiheitsmedaille wurde im Jahr 1963 durch den damaligen Präsidenten John F. Kennedy gestiftet. Bisher wurde sie an mehr als 30 Sportstars vergeben.