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Es war sein sechster Match in den letzten sieben Tagen. Doch schon von Beginn weg konnte Wawrinka nicht mit der gleichen Intensität spielen wie in den Partien zuvor, wie etwa am Donnerstag im Achtelfinal gegen den früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew. Beim Stand von 1:2, 30:40 gegen den Kasachen Alexander Bublik gab der Lausanner auf.
Letztmals hatte Wawrinka vor fünf Jahren sechs Partien in so kurzer Zeit absolviert. Mit Siegen am Sonntag und Montag hatte er sich den Einzug ins Haupttableau erspielt. Dass er danach in der Halle von Metz so gut aufspielte, konnte niemand erwarten. Zuletzt hatte er in den letzten drei Monaten sechsmal in Folge verloren.
Wie schon beim US Open, als er Ende August in der 1. Runde nach zwei gespielten Sätzen hatte aufgeben müssen, machte Wawrinka auch in Metz offenbar der Oberschenkel zu schaffen. Bereits am Freitag hatte er sich während dem Viertelfinal gegen Mikael Ymer behandeln lassen müssen. In der kommenden Woche wird er nicht wie geplant in Sofia an den Start gehen. Am Samstagabend sagte er seine Teilnahme am Turnier ab.
Es bleibt zu hoffen, dass der Schwung, den Wawrinka in Frankreich aufgenommen hat, nicht abrupt gestoppt wird. Dank den fünf Siegen in seiner erfolgreichsten Woche seit zwei Jahren macht er am Montag einen Sprung in der Weltrangliste von Platz 284 in die Top 200. (nih/sda)
Einen Tag nach Serbiens Niederlage gegen Brasilien wird das Resultat zur Nebensache. Viral geht nicht mehr das wunderbare Tor von Seleçao-Stürmer Richarlison, sondern ein Bild einer Fahne, das mutmasslich vor der Partie gegen Neymar und Co. in der serbischen Garderobe aufgenommen wurde.