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Schweizer Bürgerin oder Bürger ist von Geburt an:
Das unmündige ausländische Kind eines schweizerischen Vaters, der mit der Mutter nicht verheiratet ist, erwirbt das Schweizer Bürgerrecht, wie wenn der Erwerb mit der Geburt erfolgt wäre, durch die Begründung des Kindesverhältnisses zum Vater.
Die erleichterte Einbürgerung setzt voraus, dass die Bewerberin oder der Bewerber:
Für Bewerberinnen und Bewerber, die nicht in der Schweiz wohnen, gelten diese Voraussetzungen sinngemäss.
Das im Ausland geborene Kind, das neben der schweizerischen noch eine andere Staatsangehörigkeit besitzt, verliert das Schweizer Bürgerrecht, wenn es nicht spätestens bis zur Vollendung des 22. Altersjahres bei einer schweizerischen Behörde im In- oder Ausland angemeldet wurde. Innerhalb einer Frist von 10 Jahren hat es jedoch die Möglichkeit, ein Gesuch um Wiedereinbürgerung zu stellen. Wenn es eng mit der Schweiz verbunden ist, kann es das Gesuch auch noch nach Ablauf dieser Frist stellen.
Wer aus dem Schweizer Bürgerrecht entlassen wurde, um eine andere Staatsangehörigkeit erwerben oder behalten zu können, kann das Wiedereinbürgerungsgesuch auch bei Wohnsitz im Ausland stellen, wenn er oder sie mit der Schweiz eng verbunden ist .
Eine enge Verbundenheit mit der Schweiz liegt im typischen Fall dann vor, wenn die Bewerberin oder der Bewerber folgende vier Bedingungen erfüllt; sie oder er:
Eine enge Verbundenheit mit der Schweiz ist jedoch auch dann denkbar, wenn nicht alle vier erwähnten Bedingungen erfüllt sind. Dies trifft dann zu, wenn einer oder mehrere der erwähnten Punkte für die betreffende Person in hohem Masse zutrifft. So ist etwa trotz mangelnder Kenntnis einer Landessprache eine enge Verbundenheit mit der Schweiz möglich, wenn die eine oder andere Beziehung zur Schweiz in besonderem Masse vorhanden ist.