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Religionen verstärken oft vorherrschende Meinungen und Vorurteile, manchmal nehmen sie aber auch eine Gegenposition ein. Deshalb finden sich innerhalb derselben Religion die unterschiedlichsten Standpunkte und Glaubensüberzeugungen, über die diskutiert wird.
Die einen argumentieren mit dem Glauben «gegen» queere Menschen und andere argumentieren mit dem gleichen Glauben «für» die Akzeptanz von queeren Menschen.
Die meisten Personen beziehen sich dabei auf Bücher, Überlieferungen und Schriften der entsprechenden Religion (z.B. Bibel, Koran, Tanach). Hier findet aber keine Person absolute Wahrheiten, sondern diese Schriften müssen immer wieder neu interpretiert werden.
Begriffe wie zum Beispiel Bisexualität, trans, Aromantik etc. sind relativ neu und sie sind nirgends in diesen religiösen Büchern und Schriften zu finden. Teilweise gibt es jedoch Hinweise darauf, dass sich Menschen vom gleichen Geschlecht angezogen fühlen, kein Interesse an Beziehungen und/oder Sexualität zeigen oder die ihnen zugewiesene Geschlechtsidentität nicht annehmen können/wollen.
Es ist vollkommen in Ordnung queer zu sein, egal, was Menschen, die einer Religion angehören, darüber sagen. Auch darf keine Person gezwungen werden, deswegen seine Religion aufzugeben oder seine romantische/sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu unterdrücken. Es gibt auch verschiedene Glaubensgemeinschaften für queere Menschen.
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