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Untertitel: Absatz für Emmentaler Käse in Österreich
Autor: Von JOSEF JUNGO
Der jetzige Milchkäufer Bruno Lehmann hat auf Ende Oktober dieses Jahres den Vertrag gekündigt. Deshalb musste der Vorstand nach verschiedenen Lösungen suchen. Den Lieferanten war es ein Anliegen, dass die 1,6 Millionen Kilo Milch weiterhin zu Käse verarbeitet werden können. Vor acht Jahren wurde nämlich der Betrieb für eine Million Franken renoviert. Für alle war klar gewesen, dass in Zukunft ein besserer Milchpreis erzielt werden muss als heute mit den Einschränkungen der Käsefabrikation. Auf die öffentliche Ausschreibung der Milch meldeten sich Interessenten für den Betrieb. Da diese Bewerber aber keine Abnehmer für den Emmentaler Käse finden konnten, mussten sie verzichten. Für die Wohnung in der Käserei sucht die Genossenschaft ab dem 1. November einen Mieter.
Zwei Varianten
standen zur Auswahl
An der Generalversammlung wurden laut Präsident Hans Poffet den Produzenten zwei Varianten vorgestellt: Verkauf der Milch an die Cremo oder an Käsermeister Yvan Aeby. Sie entschieden sich für die zweite Variante. Dies bedeutet, dass im Winterhalbjahr ab dem 1. November 2003 die Milch in einer Übergangszeit als Käsereimilch über die Firma Wick in Kaltbrunn SG vermarktet wird. Ab dem 1. Mai 2004 wird ein Betriebsleiter in Wengliswil die Emmentalerproduktion aufnehmen. Dieser Käse ist für den Export nach Österreich bestimmt.
Lösung Dank
guten Kontakten
Dank guten Kontakten zur Milchhandels- und Milchverarbeitungsfirma in Kaltbrunn sowie zur Käsehandelsfirma in der Region Vorarlberg, die von einem Schweizer geleitet wird, konnte diese Lösung erarbeitet werden, erklärt Aeby. Den Auftritt von ausländischen Käsehändlern auf dem Schweizer Markt sieht er als viel versprechende Chance.