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- Nach den Funden im Aargauer Fricktal, in der Region Oftringen sowie im Ostaargau, ist der Maiswurzelbohrer nun auch im solothurnischen Härkingen aufgetaucht.
- Im Aargau wurde eine Kernzone definiert, wo spezielle Massnahmen gelten. Sie reicht von Birmenstorf bis Lenzburg und von Veltheim bis Mellingen.
- Auch der Kanton Solothurn hat eine Kernzone mit strengen Auflagen definiert. Sie umfasst einen Grossteil der Bezirke Olten, Gösgen, Gäu, sowie Teile der Bezirke Thal, Dorneck und Thierstein.
In den Kantonen Aargau und Solothurn gelten die gleichen Massnahmen für die Kernzone: Mais-Transporte aus der Kernzone hinaus sind bis Ende September verboten. Auf Parzellen, auf denen 2018 Mais wuchs, darf im Jahr 2019 kein Mais angebaut werden. Und Land- und Erntemaschinen müssen mit Hochdruck gereinigt werden, wenn sie auf Maisfeldern im Einsatz waren und wenn sie die Kernzone verlassen.
In der Sicherheitszone (Zone fünf Kilometer ausserhalb Kernzone) sind die Auflagen weniger streng. Dort gilt nur, dass auf den gleichen Parzellen wie 2018 im folgenden Jahr kein Mais gepflanzt werden darf. Die Larven des Käfers haben dadurch keine Nahrung und verhungern.
Der westliche Maiswurzelbohrer ist ein kleiner Käfer. Er ist nur etwa fünf Millimeter lang. Probleme machen dabei weniger die ausgewachsenen Tiere, sondern vielmehr die Larven.
Der Käfer legt seine Larven im Boden ab. Im Folgejahr fressen die Larven dann die Wurzeln der Maispflanzen. Der Schaden dadurch kann immens sein. 50 bis 90 Prozent der Ernte können zerstört werden. Der Einsatz von Chemie gegen den Maiswurzelbohrer ist in der Schweiz verboten.