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Die Delegation von transfair hat am 16. November 2021 die Petition «Personalgutscheine für Pensionierte» an Valérie Schelker, Mitglied der Konzernleitung, übergeben. Am 30. November 2021 hat transfair eine Antwort der Post erhalten. Der Konzernleiter Roberto Cirillo und die HR-Cheffin Valérie Schelker erwähnen einleitend: «Wir können den Unmut der pensionierten Kolleginnen und Kollegen nachvollziehen.» Die Post merkt an, dass sie ihr Augenmerk in Zukunft stärker auf gesellige Anlässe richten will. Dazu will die Post den Aufbau von regionalen Vereinen fördern, die jährliche Anlässe für die Pensionierten organisieren. Pro Person und Essen beabsichtigt die Post einen Beitrag von 60 Franken leisten und weitere Aktivitäten der Pensioniertenvereine finanziell unterstützen.
Antwort der Post wirft Fragen auf
Auch wenn die Post ihren Entscheid, die Gutscheine zu streichen, nicht zurück nimmt, so empfindet transfair die Stossrichtung grundsätzlich als richtig. Doch es sind neue Fragen aufgetaucht: Was ist mit den Pensionierten, die nicht an diesen Anlässen teilnehmen wollen? Und was ist mit jenen, die beispielsweise gerade jetzt während der Pandemie aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können?
transfair wird im Rahmen der Lohnverhandlungen von der Konzernleitung fordern, dass den verhinderten Kolleginnen und Kollegen die vorgesehenen 60 Franken überwiesen werden.