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Miriam Manasherov wurde 1981 in Israel geboren. Mit acht Jahren begann sie Geige zu spielen und erhielt ersten Unterricht von Luba Schochat, später wechselte sie zur Bratsche. Frühe Orchestererfahrungen sammelte sie als Mitglied des Young Israel Philharmonic Orchestra, dem sie von 1995 bis 2001 angehörte. Nach ihrem Schulabschluss an der Thelma Yellin High School of the Arts absolvierte sie ihren Militärdienst in der Excellent Musicians Unit, wo sie u. a. in einem Streichquartett musizierte, aus dem später das Rosso Quartet hervorging. Ihre Bratschenausbildung begann sie bei Yuri Gandelsman an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv; 2003 wechselte sie dann an die Musikhochschule Lübeck, wo sie bei Barbara Westphal studierte. Miriam Manasherov wirkte als Solobratschistin in der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals und im Verbier Festival Orchestra mit. 1999 verpflichtete sie Daniel Barenboim ins West-Eastern Divan Orchestra. Überdies ist sie als freie Mitarbeiterin dem Israel Philharmonic Orchestra verbunden, spielte im Konzerthausorchester Berlin und im Kölner Gürzenich-Orchester und gehörte drei Jahre lang, von 2010 bis 2013, dem WDR Sinfonieorchester an. Mit dem Rosso Quartet trat sie in Italien und Frankreich auf und gewann einen Ersten Preis beim Kammermusikwettbewerb der Jerusalem Academy of Music and Dance. Miriam Manasherov wurde mit einem Stipendium der America-Israel Cultural Foundation (von 2000 bis 2002) ausgezeichnet und erhielt 2006 den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Nach fast zehn Jahren in Deutschland kehrte sie nach Israel zurück, wo sie unterrichtet und als Kammermusikerin auftritt.
Mai 2017