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Hausregeln
Im Gegensatz zu vielen anderen Spielorten, wird in der Nordtangente-Bar nach eigenen Hausregeln gespielt.
Pool-Billard-Hausregeln Stand: 5. Juli 2014 Wenn zwischen den Spielern nicht anders vereinbart, gelten seit dem 5. Juli 2014 nachfolgende Hausregeln:
1 Aufstellen der Kugeln
1.1 Wenn nicht anders vereinbart, stellt der Herausforderer oder der Verlierer der letzten Partie die Kugeln auf und der Sieger stösst an.
1.2 Die Kugeln werden möglichst satt aneinanderlegend mit Hilfe des bereitliegenden Triangels gemäss dem Bild Grundaufbau der Kugeln (siehe Anhang) aufgestellt.
1.3 Die Kugel an der Spitze des Triangels liegt mittig auf dem Fusspunkt. Die Position von Schwarz ist fix. Die Kugel an der Spitze kann eine volle oder eine halbe sein. Wichtig ist bei der restlichen Aufstellung nur, ob es halbe oder volle Kugeln sind. Innerhalb der vollen oder der halben spielt die Nummerierung der Kugeln keine Rolle.
2 Anstoss
2.1 Für den 1. Anstoss einer Partie (Break) darf der Spielball innerhalb des ganzen Kopfbereichs platziert werden.
2.2 Wurde der Spielball gelocht oder hat er den Tisch verlassen, darf er für den Wiederanstoss nur auf dem Kopfpunkt und auf der Längslinie zwischen Kopfpunkt und Kopfbande platziert werden.
2.3 Bei jedem Anstoss darf der Spielball als Erstes nur Banden in der Fusshälfte oder Kugeln, deren Mitte auf oder über der Mittellinie liegt, treffen. Das direkte Lochen von Kugeln in die Mitte ist aber nicht erlaubt.
3 Bestimmen der Farbe
3.1 Die 1. gelochte volle oder halbe Kugel bestimmt immer die «Farbe» (halb oder voll) des Spielenden für das laufende Spiel.
3.2 Wenn beim 1. Anstoss sowohl volle und halbe Kugeln fallen, bestimmt die erste gefallene Kugel die Farbe. Sind sich die Spieler nicht einig, welche Kugel zuerst fiel, entscheidet die Reihenfolge, in der die Kugeln im Schauglas in der Tischflanke liegen.
3.3 Wenn gleichzeitig mit dem Lochen der 1. Kugel einer Partie ein Foul begangen wird, gilt die Farbwahl trotz des Fouls, aber der Gegner ist am Zug.
3.4 Fällt beim 1. Anstoss ausschliesslich Schwarz, hat der Anstösser die Partie gewonnen.
3.5 Solange die Farben nicht bestimmt sind, spricht man von «Open Table». Bei Open Table darf z.B. eine halbe Kugel per Doublette über eine volle Kugel gelocht werden.
4 Weiterer Spielverlauf
4.1 Ein Spieler bleibt so lange am Tisch, wie er pro Stoss mindestens eine eigene Kugel korrekt locht. Korrekt heisst, ohne dabei ein Foul zu begehen.
4.2 Wird keine eigene Kugel korrekt gelocht, kommt der Gegner an den Tisch und spielt den Spielball ab seiner aktuellen Position.
4.3 Eine eigene Kugel, die ungeplant gelocht wird, gilt als korrekt. Der Spieler bleibt am Tisch.
4.4 Eigene gelochte Kugeln bleiben gelocht, auch wenn beim Stoss gleichzeitig ein Foul begangen wird.
4.5 Gewonnen hat der Spieler, der alle eigenen Kugeln gelocht hat und danach die Schwarze korrekt locht (siehe: Endspiel auf Schwarz).
5 Fouls
5.1 Es sind noch eigene Kugeln auf dem Tisch und Schwarz wird versenkt oder vom Spielball direkt getroffen.
Sanktion: Der Spieler hat die Partie verloren.
5.2 Der Spielball trifft als Erstes eine gegnerische Kugel.
Sanktion: Der Gegner ist am Zug und kann entscheiden, ob seine vom Gegner getroffene Kugel auf dem Tisch bleibt oder manuell gelocht wird.
5.3 Der Spielball wird gelocht oder verlässt den Tisch.
Sanktion: Der Gegner kommt für den Wiederanstoss an den Tisch. (vgl. 2.2 und 2.3).
5.4 Eine gegnerische Kugel wird gelocht.
Sanktion: Der Gegner kommt an den Tisch.
5.5 Eine eigene oder gegnerische Kugel verlässt den Tisch, ohne gelocht zu werden.
Sanktion: Die Kugel wird mittig an der Fussbande platziert. Der Gegner kommt an den Tisch.
5.6
Nach Technischen Fouls (z.B. Berühren einer Kugel mit dem Queue, einem Körperteil oder einem Kleidungsstück) kann der Gegner entscheiden: a) ob berührte Kugeln falls möglich an den ursprünglichen Platz zurückgesetzt werden b) ob er selbst an den Tisch kommt oder ob er seinen Gegner den Stoss wiederholen lässt. 6 Endspiel auf Schwarz
6.1 Schwarz wird nach allen eigenen Kugeln ins gleiche Loch gespielt, in das die letzte eigene Kugel gelocht wurde.
6.2 Falls die letzte eigene Kugel in das gleiche Loch gespielt wird, in das die letzte Kugel des Gegners gelocht wurde, muss Schwarz diagonal gegenüber gelocht werden.
6.3 Wenn die letzte eigene Kugel durch den Gegner gelocht wird, darf einmalig ein beliebiges freies Loch für Schwarz nominiert werden.
6.4 Gewinner ist, wer Schwarz – und nur Schwarz – mit einem korrekten Stoss in das vorgesehene Loch trifft.
6.5 Fällt Schwarz in ein falsches Loch oder fällt Schwarz und gleichzeitig wird ein Foul begangen, ist die Partie verloren.
7 Anhang In der Abbildung links sind die verwendeten Begriffe eingezeichnet, die sich auf den Tisch und die Markierungen auf dem Tisch beziehen
Beim Wiederandstossen nach Regel 2.x sind alle hier roten Kugeln nicht direkt anspielbar, weil sie unterhalb der Mitte liegen.
Die grünen Kugeln dürfen direkt angespielt werden. Die hier mit einem X markierte Grüne darf zwar direkt angespielt, nicht aber direkt in die Mitte gelocht werden. Auch alle Banden unterhalb der Mittellinie (hier rot) dürfen beim Anstossen nicht direkt angespielt werden.
Sobald der Spielball eine grüne Bande oder eine grüne Kugel berührt hat, sind alle Kuglen überall lochbar.
Grundaufbau der Kugeln
Halbe und ganze Kugeln können insgesamt vertauscht werden. Die unteren 2 Reihen können auch spiegelverkehrt angeordnet werden.
Nordtangete Bar Basel