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Die Verantwortlichen des Rennstalls Alfa Romeo riefen die 150. Grand-Prix-Teilnahme unter dem Namen des Automobil-Herstellers aus. Die Zahl setzt sich aus den mit grossen Unterbrüchen in den Jahren 1950 bis 1985 bestrittenen 112 Rennen und den 38 Starts in der letzten und dieser Saison zusammen. Seit Beginn der letztjährigen WM trägt das Team den Namen Alfa Romeo - ohne den Zusatz Sauber. Auch wenn der Name Sauber nach offizieller Lesart in der Formel 1 nicht mehr vorkommt, hat sich an der Struktur des Rennstalls von einer signifikanten Aufstockung des Personals abgesehen nichts geändert.
Wo Alfa Romeo draufsteht, steckt also weiterhin praktisch ausnahmslos Sauber drin. Dieses Team mit der Basis im Zürcher Oberland erreichte am Sonntag einen weiteren Meilenstein. Zum 500. Mal starteten Fahrer des von Peter Sauber gegründeten Rennstalls seit dem Debüt im Frühjahr 1993 zu einem Formel-1-Rennen. Das Jubiläum des 500. Grand-Prix-Wochenendes hatte die Equipe schon vor einem Monat in der Türkei begangen. Bestritten hatte sie zu jenem Zeitpunkt in Tag und Wahrheit aber erst 497 Rennen.
Dreimal in den vergangenen knapp 28 Jahren fanden Grands Prix ohne Fahrer des Teams Sauber statt. Im Mai 1994 beim Grossen Preis von Monaco entschied sich Peter Sauber nach einem schweren Unfall des Österreichers Karl Wendlinger im Training für den Rückzug. Knapp sechs Jahre später, Ende März 2000, traten Mika Salo und Pedro Diniz nicht zum Grand Prix von Brasilien in São Paulo an. Es war eine Vorsichtsmassnahme, nachdem an den Autos mit dem Finnen und dem Brasilianer am Steuer in den Trainings der Heckflügel weggebrochen war. Mitte Juni 2005 im Grand Prix der USA schliesslich war der Startverzicht fremdverschuldet. Weil Ausrüster Michelin mit den nach Indianapolis gelieferten Reifen die Sicherheit nicht gewährleisten konnte, mussten Sauber und die sechs weiteren Partnerteams der Franzosen passen.
Weitere Jubilare in Abu Dhabi waren die Rennställe Renault und Haas. Der französische Automobil-Konzern waren zum 400. Mal mit einem eigenen Werkteam am Start, die amerikanische Equipe zum 100. Mal.