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Nationalcoach Danny Blind wird in den zweiten fünf Spielen der Qualifikation alle Hände voll zu tun haben, um abermals eine Blamage zu verhindern wie vor zwei Jahren, als die Niederlande die EM-Endrunde in Frankreich verpasste. Zur Hälfte des Pensums der Gruppe A liegen die Niederländer in der sechs Punkte hinter den führenden Franzosen, die in Luxemburg mit zwei Toren von Olivier Giroud zu einem 3:1-Sieg kamen, drei Punkte hinter den Schweden und nunmehr zwei hinter den Bulgaren.
Es passt zum schwachen Bild, das die Niederländer in diesen Jahren oftmals abgeben, dass sich nicht Arjen Robben, Bas Dost oder der eingewechselte Wesley Sneijder in Sofia in der Vordergrund spielten, sondern ein Stürmer, den man im internationalen Geschäft kaum wahrnimmt: Spas Delev. Der 27-Jährige, der in der laufenden Saison beim polnischen Mittelfeldklub Pogon Stettin verschiedene Male nicht einmal im Kader stand und nur drei Meisterschaftstore erzielte, bezwang Blinds Mannschaft mit zwei Toren in der ersten Halbzeit praktisch allein. Schon nach fünf Minuten nützte Delev einen schweren Abwehrfehler aus. Nach 20 Minuten traf er von der Strafraumgrenze nach einem schönen Zuspiel von Georgi Kostadinov. Die Niederländer brauchten demgegenüber 44 Minuten, bis sie durch Bast Dost zur ersten guten Chance kamen.
Belgiens Starensemble ging es nur besser als den Niederländern. In Brüssel musste die Mannschaft von Roberto Martinez mit einem 1:1 gegen Griechenland die ersten Punktverluste hinnehmen. Stürmer Konstantinos Mitroglou von Benfica Lissabon traf unmittelbar nach der Pause zur Führung der Gäste. Nach einer Gelb-Roten Karte brachten die Griechen die letzten fast 30 Minuten in Unterzahl beinahe über die Runden - bis Romelu Lukaku nach 89 Minuten ausglich. Im Unterschied zu der Niederlande ist Belgien in der Gruppe H als Leader weiterhin in einer günstigen Position.