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Wenn ein Kind in der Betreuung und Erziehung Hilfe von Fachpersonen benötigt, entstehen oft zusätzliche Kosten. Diese Hilfen werden als Kindesschutzmassnahmen bezeichnet und können sowohl ambulante (z.B. sozialpädagogische Familienbegleitung, Mediation, therapeutische Angebote u.ä.), als auch stationäre Angebote umfassen (z.B. Unterbringung in einer Pflegefamilie oder in einer Institution) .
Wer hilft bei der Finanzierung?
Die Eltern müssen grundsätzlich für den Unterhalt ihres Kindes aufkommen. Die Kosten unterstützender Massnahmen, unabhänig davon ob diese freiwillig organisiert oder von der KESB verfügt werden, gelten als Kindesunterhalt.
Wenn diese Kosten die finanziellen Möglichkeiten der Eltern übersteigen, können diese beim Regionalen Sozialdienst Frutigen den unten stehenden Fragebogen einreichen.
Gestützt auf die eingereichten Unterlagen wird ein Budget erstellt und mit den Eltern besprochen. Die Berechnung zeigt, ob und in welchem Umfang die Eltern in der Lage sind, sich an den Kosten von Kindesschutzmassnahmen zu beteiligen. Die allfällige Differenz der Kosten wird vom Gemeinwesen finanziert.
Bei Massnahmen, welche die KESB verfügt hat, wird der RSD Frutigen damit beauftragt, mit den Eltern die Finanzierung zu klären.
Weitere Informationen und die gesetzlichen Grundlagen im Zusammenhang mit Elternbeiträgen finden Sie im untenstehenden Merkblatt.