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Auszug aus der Antwort des Bundesrates vom 12. Februar 2014:
«Die Stärken des Langsamverkehrs liegen im Kurzstreckenbereich bis etwa 15 Minuten, d.h zu Fuss bis 1 km, mit dem Velo bis etwa 5 km und mit dem E-Bike bis etwa 7 km. Das gilt sowohl für den Langsamverkehr als eigenständige Mobilitätsform (von "Tür-zu-Tür") als auch in Kombination mit anderen Verkehrsmitteln. Bei diesen Distanzen besteht ein noch nicht ausgeschöpftes Verlagerungspotenzial: Jede zweite Autofahrt und fast 80 % aller Bus- und Tramfahrten sind in der Schweiz kürzer als 5 km; jede achte Autofahrt und rund 20 % aller Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖV) sind kürzer als 1 km (Mikrozensus 2010). ...
... Der Bundesrat ist bereit, die Potenziale des Langsamverkehrs aus CO2- und energetischer Sicht verstärkt zu berücksichtigen und in die Planungsarbeiten für künftige Massnahmenpakete der Energiestrategie 2050 zu integrieren. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass besonders im Kurzstreckenbereich noch grosse Potenziale bestehen, den inländischen Energie- und CO2-Verbrauch durch eine Verlagerung von den energieintensiven Mobilitätsformen des ÖV und des motorisierten Individualverkehrs auf den nicht motorisierten oder schwach motorisierten Langsamverkehr zu reduzieren.»
Grundlegende Dokumente für die Entwicklung der Langsamverkehrs-Strategie auf Bundesebene
13.4213 - Interpellation
Ist die Förderung des Langsamverkehrs Teil der Energiestrategie 2050?
Auszug aus der Antwort des Bundesrates vom 12. Februar 2014:
Strategie «Nachhaltige Entwicklung»
Der Bundesrat hat am 25. Januar 2012 die Aktualisierung seiner Strategie «Nachhaltige Entwicklung» als Bestandteil der Legislaturplanung gutgeheissen. Mit dem «Massnahmenplan Langsamverkehr» als Teil der Schlüsselherausforderung «Eine nachhaltige Raumordnung gewährleisten» möchte der Bundesrat erreichen, dass der Anteil der LV-Etappen an der gesamten Personenmobilität zunimmt.
Das UVEK (ASTRA) soll deshalb bis Ende 2015 einen Massnahmenplan erarbeiten. Darin sollen geeignete Massnahmen zusammenstellt werden, die auf Bundesebene für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zugunsten des Langsamverkehrs sorgen. Die Auflistung der LV-Massnahmen, die in die Zuständigkeit der Kantone, Agglomerationen und Gemeinden fallen, sind nicht beziehungsweise nur indirekt Gegenstand dieses Massnahmenplans.
Die Planung der Langsamverkehrsnetze aus Bundessicht
Vorlesung von Gottlieb Witzig im Rahmen des CAS «Nachhaltige Mobilität» an der Hochschule für Technik Rapperswil
Langsamverkehr - die dritte Säule des Personenverkehrs und grösstes Bewegungscenter der Schweiz
Zwischen der gesundheitspolitisch motivierten Bewegungsförderung und der Stärkung des Langsamverkehrs bestehen enge Synergien.
Interview vom 17.05.2011 mit Gottlieb Witzig, Bereichsleiter Langsamverkehr im ASTRA.
Verfassungsgrundlagen des Langsamverkehrs
Das Rechtsgutachten zeigt, welche verfassungsrechtlichen Grundlagen für eine Stärkung des LV auf Bundesebene bereits heute bestehen, und in welchen Bereichen entsprechende Lücken geschlossen werden könnten.
Der Langsamverkehr in der Agglomerationsverkehrspolitik des Bundes
Referat von ASTRA-Direktor Rudolf Dieterle vor der parlamentarischen Gruppe LV vom 29.9.2004, in welchem er die strategische Positionierung des LV in der nationalen Agglomerationsverkehrspolitik erläutert.
CO2-Potenzial des Langsamverkehrs
Die Fortbewegung mit den verschiedenen Formen des LV ist weitgehend CO2-neutral. Eine teilweise Verlagerung der vielen kurzen MIV-Fahrten stellt mittel- bis langfristig ein respektables CO2-Sparpotenzial dar (12% der Autofahrten sind nicht länger als 1 km, 34% nicht länger als 3 km, 50% nicht länger als 5 km).
Effizienz von Investitionen in den Langsamverkehr
Investitionen in Infrastrukturen des LV weisen ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis auf.
Leitbild Langsamverkehr (Entwurf 2002)
Der Vernehmlassungsentwurf des Leitbild LV gibt einen nach wie vor gültigen Überblick über die wichtigsten Handlungsfelder, Strategien und Umsetzungsmassnahmen im Kompetenzbereich des Bundes. Die vielen, sehr wichtigen LV-Fördermassnahmen, die in die Zuständigkeit der Kantone, Agglomerationen, Städte und Gemeinden sowie von Privaten fallen, sind nicht bzw. nur indirekt Gegenstand des Leitbildentwurfs.
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