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Die Geschichte von die werke beginnt im 19. Jahrhundert, mit dem Wasser. Das Unternehmen ist mit Wallisellen und der ganzen Region gewachsen und eng mit ihr verbunden. Auch technische Entwicklungen prägen die Unternehmensgeschichte wesentlich mit.
Wallisellen ist in den letzten 100 Jahren stark gewachsen und wird weiter wachsen. Damit steigt die Nachfrage nach Energie und Wasser. die werke punkten als zuverlässiger Versorger in der Region.
Luftaufnahme von 1921: Wallisellen als beschauliches Dorf.
Luftaufnahme von 1978: Aus dem Dorf ist eine kleine Stadt geworden.
Das Unterdorf um 1910: Einfachheit prägt das Dorfleben. 1915 erhalten die ersten Haushalte fliessend Heisswasser.
Von 1895 bis 1897 wurden in Rieden und Wallisellen die ersten zentralen Wasserversorgungen erstellt. Das Wasser wurde erstmals mit Pumpen in Reservoirs geleitet und über öffentliche Leitungen verteilt. Die Länge der öffentlichen Leitungen betrug bei der Erstellung in Wallisellen 1.4 km und in Rieden 1.75 km. Heute ist unser Wasserleitungsnetz 61 km lang .
Mit dem Bevölkerungswachstum stieg der Wasserbedarf. Probebohrungen und Wasserlieferverträge mit der Gemeinde Opfikon und der Stadt Zürich zeugen von der Wassersuche. Eine wichtige Wegmarke war die Entwicklung der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck 1948/1954, welche die Versorgung in den Gemeinden Dietlikon und Wallisellen sicherstellte und die Abhängigkeit vom Wasser der Stadt Zürich reduzierte.
1966 folgte die Gruppenwasserversorgung Vororte und Glattal (Furttal, Kloten, Gross-Lattenbuck, Oberes Glattal), der die Gruppe Gross-Lattenbuck angehörte, mit den neu angeschlossenen Gemeinden Illnau und Wangen. 1971 folgte eine zusätzliche Erweiterung. Der Zweckverband umfasste nun die Gemeinden Effretikon, Lindau und Nürensdorf.
Die Wasserversorgung in Wallisellen wurde über die Jahrhunderte und Jahrzehnte hinweg immer wieder den Bedürfnissen der Bewohner angepasst. 1930 bezogen Haushalt, Gewerbe und Industrie noch 0.1 Mio. m³, 1950 bereits 0.3 Mio. m³. Heute verbrauchen die Walliseller pro Jahr rund 1.3 Mio. m³ Wasser. Bemerkenswert ist, dass das Walliseller Trinkwassers rein und hoch mineralisiert ist und den Standard eines guten Mineralwassers erreicht .
Kohlefadelampen
Metallfadenlampen
Bügeleisen
Motoren
1'227 Stk.
670 Stk.
82 Stk.
22 Stk. 144 PS
Infolge der Brennstoffknappheit im Ersten Weltkrieg wurde elektrische Energie zunehmend für Heizzwecke eingesetzt. Die Nahrungsmittelknappheit führte dazu, dass in beiden Weltkriegen durch die Gemeinde grosse elektrische Dörranlagen für die Trockenkonservierung von Obst und Gemüse betrieben wurden. 1928 wurde der erste Betriebsleiter für die Gemeindewerke eingestellt und das Personal ergänzt. Ab den 1930er Jahren wurden wichtige Strassenkreuzungen und Bahnübergänge die ganze Nacht über beleuchtet. Neue industrielle Bauten und das Bevölkerungswachstum führten in der Folge zu einem ständigen Ausbau der elektrischen Versorgung in Rieden und Wallisellen.
Heute betreiben und unterhalten die werke ein Mittelspannungsnetz (16 kV) von rund 24 km und ein Niederspannungsnetz (400/230 V) von gut 164 km und versorgen rund 11'000 Kunden mit Strom.