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Voraussichtlich ab 1. Januar 2018 können Rekruten und Kader der Armee in der Rekrutenschule sowie im Praktischen Dienst ohne Begründung freie Tage beziehen. Diese freien Tage würden ins revidierte Dienstreglement aufgenommen, sagte Verteidigungsminister Guy Parmelin in der Fragestunde, Link öffnet in einem neuen Fenster des Nationalrates.
Bezogen werden könnten die Freitage ohne Begründung, etwa für eine Diplomfeier, ein Bewerbungsgespräch oder wegen eines Problems in der Familie. Insgesamt sollen höchstens zwei Tage während der Rekrutenschule oder dem praktischen Dienst bezogen werden dürfen.
Ziel sei eine Entlastung der Verwaltung bei der Behandlung von Urlaubsgesuchen, erklärte Parmelin. Zunehmend gelangten Armeeangehörige bis an die höchsten Stellen, wenn Urlaube nicht gewährt würden.
Jokertage nicht jederzeit möglich
Freitage dürfen aber nicht bezogen werden während Durchhalteübungen, Inspektionen oder offiziellen Besuchstagen. Sie dürfen auch nicht mit Feiertagen kombiniert werden.
Auf die militärische Ausbildung haben die freien Tage kaum Auswirkungen. Laut Parmelin machen sie in der Rekrutenschule weniger als zwei Prozent von 124 Diensttagen aus.