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Olympiagegner erwachen wieder
Am Dienstag hat die Bündner Regierung den provisorischen Zeitplan für die Olympia-Abstimmung bekannt gemacht. Nun reagieren die Gegner.
Die Bündner Regierung will dem Grossen Rat für die Dezembersession 2016 eine Botschaft zur Kandidatur Graubündens für Olympische Winterspiele 2026 unterbreiten. Stimmt der Grosse Rat der Kandidatur zu, findet die Volksabstimmung am 12. Februar 2017 statt, so die Message des Kantons am Dienstag.
Kritische Stimmen
Sowohl das Komitee «Olympiakritsches Graubünden» wie auch die SP Graubünden haben sich am Mittwoch in einer Mitteilung zur gestrigen Ankündigung geäussert. Die Befürchtungen des Komitees hätten sich nun bestätigt: «Seit den Kandidaturen 2010, 2014 und 2022 warnen wir davor, dass nun wieder eine Abstimmung durchgeführt wird, wo die Stimmbevölkerung die Katze im Sack kaufen soll. Der enge Zeitplan lässt nicht zu, die genauen Kosten für Infrastrukturen und Sicherheit die vom Internationalen Komitee (IOC) akzeptiert werden, aufzulisten.»
Das Geld für eine Kandidatur würde zwar reichen, aber was die Spiele schliesslich kosten würden, sei noch offen. Das Komitee «Olympiakritisches Graubünden» werde sich deshalb weiterhin gegen die Pläne zur Wehr setzen.
Kritik bzw. Fragen kommen auch von der SP Graubünden. Die Partei sei zwar bereit, mit der Regierung und den Wirtschaftsverbänden an einen Tisch zu sitzen, aber es gebe noch Fragen über Fragen. So seien die Finanzierung, die geplanten Kooperationen oder auch das Konzept noch unklar.