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Irgendwann in der Nacht wurde ich von Dodo geweckt. Ich verstand nicht genau was er von mir wollte. Dann begriff ich, dass er mir eine Katze zeigen wollte. Eine Katze? Ja, das haarige Tier hatte sich durch das Fenster in unser Zimmer geschlichen und es sich auf Dodos Bett bequem gemacht. Mich interessierte das eigentlich herzlich wenig und mein schlaftrunkener Rat war, dass er die Katze aus dem Fenster werfen soll. Keine Angst, ich bin ein Tier-Freund und wir waren im Erdgeschoss. Also keine Gefahr für das Tier. Ich hätte es Garfield getauft - aufgrund seines orangenen Fells.
Apropos Tiere - ich glaube, dass ich irgendwann in den letzten Tagen von einer Bettwanze überfallen wurde. Ich habe rote Flecken (teilweise auch Blasen) von meinem linken Fuss, hinauf an meine linken Bein, am linken Arm (unter und ober) und am Rücken auf der linken Seite. Sogar mein linkes Ohr wurde nicht verschont. Auf der rechten Seite finden sich auch vereinzelt Stiche/Flecken/Blasen. Mit Bestimmtheit kann ich den Verursacher nicht bestimmen. Aber die über 50 Stiche/Flecken/Blasen nerven echt.
Naja, wenigstens störten sie bei der heutigen Aktivität nicht. Wir besuchten Höhlen, in denen Glühwürmchen leben. Nicht das gleiche wie Fireflies. Die Glühwürmchen sind eigentlich Larven, die neun Monate an der Wand hängen und einen Faden (ähnlich der der Spinne) in der Luft hängen haben, um Insekten zu fangen. Sind sie mal geschlüpft, leben die Männchen nur 3-4 Tage, da sie nicht essen können. Die Weibchen legen bis zu 200 Eier und sterben dann auch. Trauriges Leben.
Nach der Glühwürmchen-Tour besuchten wir noch einen langen underground Walk. Spannend.
Fast hötte ich noch vergessen zu erwähnen, dass wir vor den Caves noch zwei der vier Schweden angetroffen haben. Zur Erinnerung: schon auf dem Milford Track und dem Tangoriro Crossing haben wir sie angetroffen. Witziger Zufall.
Danach ging es zurück nach Auckland. Wir genossen noch ein Fondue, welches Dodo aus der Schweiz mitbrachte.