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Der Wirbelsturm "Irene" hat auf Puerto Rico rund 800'000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Wie die Behörden der Karibikinsel weiter mitteilten, waren überdies 118'000 Menschen ohne Wasser.
Berichte von Toten oder Verletzten gab es nicht. Die Zahl der durch den Sturm Geschädigten wurde mit mehr als 700 angegeben. Strassen wurden überflutet, vielerorts fiel der Schulunterricht aus. Der Gouverneur des US-Aussengebiets, Luis Fortuño, erklärte, er werde den Ausnahmezustand ausrufen, um Hilfen der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA zu erhalten.
Der Hurrikan zog unterdessen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern Richtung Dominikanischer Republik und Bahamas weiter, wie das US-Hurrikan-Zentrum NHC in Miami mitteilte.
Es wurde damit gerechnet, dass das Auge des Sturms an Haiti vorbeiziehe. Dort sind immer noch etwa 600'000 Menschen infolge des Erdbebens vom Januar 2010 ohne Obdach. Dennoch könnten heftiger Regen und starke Böen Haiti erreichen, sagte ein Sprecher des Hurrikanzentrums in Miami.
Kate Winslet aus brennendem Haus evakuiert
Die britische Schauspielerin Kate Winslet musste auf den ebenfalls von Tropensturm heimgesuchten Jungferninseln aus einem brennenden Haus gerettet werden.
Die 35-jährige sei unverletzt geblieben, erklärte der britische Milliardär Richard Branson, dem das auf seiner Privatinsel Necker gelegene Haus gehörte. Neben Winslet und ihren Kindern hätten sich noch rund 20 weitere Menschen in seinem Anwesen aufgehalten.
Das Feuer sei am Montagmorgen während eines von Gewittern und Sturmböen begleiteten Tropensturms ausgebrochen, erklärte Branson. Sein Sohn Sam habe dabei geholfen, Winslet und andere Gäste aus dem Haus zu evakuieren.