Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03603.jsonl.gz/1487

Russland hat grosse Teile seiner Streitkräfte aus der Ukraine abzogen. Allerdings blieben noch grosse Truppenverbände an der Grenze stationiert, erklärte ein NATO-Sprecher. Die Zahl der Zusammenstösse zwischen der ukrainischen Armee und den prorussischen Separatisten habe inzwischen abgenommen.
«Es hat einen signifikanten Rückzug konventioneller Truppen aus der Ukraine gegeben», erklärte der Sprecher des Verteidigungsbündnisses am Mittwoch. «Die NATO begrüsst diese positiven Zeichen.»
In welcher Stärke noch russische Einheiten im Lande stationiert seien, könne aber nur schwer ausgemacht werden, da die Separatisten mehrere Grenzübergänge kontrollierten. Auch die Zahl der russischen Spezialeinheiten in der Ukraine sei kaum zu schätzen. Zudem habe es keinen bedeutenden Abbau der russischen Truppenkontingente an der Grenze gegeben.
Das Militärbündnis hat Russland wiederholt vorgeworfen, mit eigenen Einheiten in der Ostukraine aktiv zu sein und die prorussischen Separatisten im Kampf gegen die ukrainische Armee zu unterstützen. Russland bestreitet, reguläre Truppen in das Gebiet entsandt zu haben. Seit Anfang September gilt eine Waffenruhe. Zudem haben die Konfliktparteien die Einrichtung einer Pufferzone vereinbart. (aeg/sda/reu)