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Völlig unbemerkt stürzen vier Arbeiter mit ihrem Auto 80 Meter in die Tiefe. Einer der Verletzten, Johann Tresch, kann Alarm schlagen, nachdem er fast zwei Stunden zu Tal gekrochen war.
In der Früh des 7. Juli 2004 fahren vier Mann, darunter Johann Tresch, in einem
Lieferwagen vom Steinbruch Zingen/Seewen in Richtung Sitiwald. Kurz vor dem eigentlichen Ziel versucht der Fahrer, sein Gefährt auf der 200 Meter überhalb des Lauerzersees gelegenen schmalen Naturstrasse zu wenden. Beim Rückwärtsfahren verliert das Fahrzeug das Gleichgewicht und stürzt den steilen, mit Felsen versetzten Waldhang in die Tiefe, bis es nach 80 Metern an einem Baum zum Stillstand kommt. Drei der Insassen werden aus dem Auto geschleudert; der Fahrer ist im Nackenbereich unter dem Auto eingeklemmt.
Trotz der erlittenen schwersten Verletzungen an Rücken und Halswirbelsäule schickt sich Johann Tresch an, Hilfe zu holen. Er kriecht den steilen Waldhang hinunter und erreicht nach zwei Stunden die Hauptstrasse. Hier trifft er auf Drittpersonen, die Alarm schlagen können. Herr Tresch überlebte seine Verletzungen nicht; er verstarb wenige Wochen später an deren Folgen.
Diplom an Mutter: Luisa Tresch, gleiche Adresse.