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Gelungener Umbau für den Kindernotfall
Die Abteilung Kindernotfall des HFR Freiburg – Kantonsspitals wurde umfassend renoviert. Grössere, ergonomisch gestaltete Räume dienen dem Wohlbefinden und der besseren Versorgung der Kinder und Jugendlichen.
Das HFR Meyriez-Murten verdankt sein Bestehen der Grosszügigkeit wohlhabender Familien. Heute, 150 Jahre später, hat sich das Hospiz in ein modernes Spital verwandelt, das nach wie vor im Dienst der Bevölkerung des Seebezirks steht.
Die Wurzeln des Spitals Murten gehen auf das Jahr 1863 zurück, als die Familien De Pourtalès (von Greng) und De Rougemont (von Löwenberg) die Stiftung Bon Vouloir gründeten. Fünf Jahre später entstand daraus auf einem von der Familie Chatoney zur Verfügung gestellten Grundstück in der Nähe des westlichen Stadttors von Murten das Haus Bon Vouloir, das rund 15 Betten Platz bot.
Sehr rasch entwickelte sich das neue Spital zu einem kompetenten Anbieter medizinischer und chirurgischer Leistungen. Die dankbare lokale Bevölkerung liess dem Haus zahlreiche Spenden in Form von Geld und Naturalien zukommen, was diesem erlaubte, seine Tätigkeiten laufend auszubauen. So blieb der Brauch, bei der traditionellen Herbsternte das Spital mit frischen Lebensmitteln zu beschenken, bis 1991 bestehen. 1928 erfolgte ein erster grosser Erweiterungsbau, 1974 wurde ein Neubau errichtet, der das Spital zu einem modernen Akutspital machte.
1997 wurde das Spital Bon Vouloir mit seinen 50 Betten durch eine Namensänderung zum „Spital des Seebezirks“. Keine zehn Jahre später nahmen der See- und der Sensebezirk Gespräche auf, um ein Regionalspital mit den zwei Standorten Meyriez und Tafers einzurichten. Im August 2005 wurde zu diesem Zweck eine Absichtserklärung unterzeichnet und im März 2006 ein Konzept vorgestellt: Bis Ende Jahr sollte das „Spital Nordosten” betriebsbereit sein. Das Projekt für eine gemeinsame Annäherung wurde im Mai in Angriff genommen, musste jedoch wegen eines noch ehrgeizigeren Vorhabens kurz darauf fallengelassen werden: Am 1. Januar 2007 wurde das Spital des Seebezirks mit drei weiteren öffentlichen Spitälern – dem Spital des Freiburger Südens, dem Kantonsspital und dem Spital des Sensebezirks – zusammengeschlossen: die Geburtsstunde des freiburger spitals.
2013 schloss das HFR Meyriez-Murten für Renovierungs- und Ausbauarbeiten vorübergehend seine Türen ‒ nur die Permanence blieb offen. Drei Jahre später feierte das Spital Neueröffnung, mit einer doppelt so grossen Fläche, einer modernen Architektur, einem neuen Therapiebecken sowie komfortablen Zimmern für die Patienten. Das HFR Meyriez-Murten ist für die Zukunft gerüstet: Es verfügt über alles, was ein modernes Spital für erstklassige Behandlungen der Akutmedizin sowie der Rehabilitation und der Palliativpflege benötigt.