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«Hands» nennt Adrian Falkner eine Serie von Tuschezeichnungen auf Papier, die er seit 2017in seinem künstlerischen Repertoire führt. Mit in Tusche getränktem Schwamm zieht er eine virtuose Linie in der Regel mit 5 Rotationen deren Anfang und Ende sich in einem Punkt treffen. Eine Interpretation der fünf Linien, als einfache Verbildlichung einer Hand mit fünf Fingern, trifft es aber nicht.
Falkners Interesse an der Schrift hat sich in seinem Werk verändert: Von ersten Markierungen im öffentlichen Raum über seine unverkennbaren Writings bis zur Anwendung von Schrift und Zeichen auf einer verstärkt konzeptuellen Ebene. In den letzten Jahren verlor die komponierte Schrift für ihn an Bedeutung. Nicht mehr der gemalte Künstlername als konstruiertes Zeichen in einer Fläche ist sein künstlerisches Thema, sondern mit der Serie «Hands» thematisiert Adrian
Falkner das Schreiben als Prozess der Abstraktion und als manuelle Geste des Ziehens von spontanen und konzipierten Linien.