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Es ging heiss zu und her in der Schlussphase in Boston: Die Gäste aus Brooklyn lagen gut 10 Sekunden vor Schluss mit 114:113 in Führung. Doch die Celtics schafften dank einem Korbleger von Jayson Tatum in letzter Sekunde noch die Wende zum 115:114-Sieg.
Dass die Stimmung im TD Garden in Boston aber schon vorher kochte, dafür hatte Brooklyns «Enfant terrible» Kyrie Irving gesorgt. Der Ex-Celtics-Spieler liess sich vom Publikum provozieren und zweimal zu einer Mittelfinger-Geste hinreissen.
Er habe den Fans «die gleiche Energie entgegengebracht wie sie mir», so Irving, der 39 Punkte skorte. «Wir sind diejenigen, von denen erwartet wird, sanftmütig und demütig zu sein – scheiss drauf, es sind die Playoffs.»
Irving hatte grosse Teile der Saison verpasst, weil er sich nicht gegen das Coronavirus hat impfen lassen. Weil er einen Fan seines anderen Ex-Clubs Cleveland beschimpfte und sich bei einem Heimspiel unerlaubt in der Kabine aufhielt, musste Irving bereits zwei hohe Geldstrafen zahlen. Nun droht ihm eine weitere.