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Die nächste Gelegenheit für Gisin und Gut-Behrami
Nach den Wirren in den Parallelrennen kommen die Technikerinnen an der WM in Cortina in den Kerndisziplinen zum Zug. Legen Lara Gut-Behrami und Michelle Gisin im Riesenslalom noch eine Schippe drauf?
8, 5, 3 - dies sind die Klassierungen von Michelle Gisin in ihren bisherigen drei Auftritten in Cortina. Ihre Hauptrennen kommen jetzt. Im Riesenslalom am Donnerstag hat die Obwaldnerin die Chance, nach Kombinations-Bronze nachzulegen.
Schon zwei Podestplätze weist Lara Gut-Behrami vor. Auch der entfesselten Tessinerin ist alles zuzutrauen. Mit der vierfachen Saisonsiegerin Marta Bassino, deren italienischer Landsfrau Federica Brignone, der zweifachen französischen Riesenslalom-Weltmeisterin Tessa Worley sowie Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova bilden Gisin und Gut-Behrami den Kreis der Favoritinnen.
Als Gisin letztmals am Start eines WM-Riesenslaloms stand, waren die Vorzeichen noch andere. Beim 32. Platz 2015 in Vail war sie 21 Jahre alt, ging sie mit der Startnummer 41 ins Rennen und stand sie familienintern noch im Schatten der älteren Schwester Dominique. Nun wird sie den ersten Lauf um 10.00 Uhr mit der «1» eröffnen.
Gut-Behrami war vor sechs Jahren im Riesenslalom die Nummer 1 im Schweizer Team, verlor danach verletzungsbedingt den Anschluss und ist jetzt wieder zurück im Kreis der Besten. Im Januar ist sie mit dem 2. Platz in Kronplatz nach vier Jahren auf das Riesen-Podest zurückgekehrt und hat sie im Super-G zu einer Siegesserie angesetzt.
Wendy Holdener steht an den Titelkämpfen bislang im Schatten der erfolgreichen Teamkolleginnen. Um im Riesenslalom Schwung aufzunehmen und vorne mitzumischen, muss sie sich nach einigen Schwierigkeiten in dieser Disziplin im aktuellen Winter steigern.
Komplettiert wird das Schweizer Quartett durch Corinne Suter. Nach Gold und Silber in den Speed-Disziplinen hat Swiss-Ski der Schwyzerin früh den Vorzug vor Priska Nufer und Mélanie Meillard erteilt, die ein paar Weltcup-Punkte mehr gesammelt haben in dieser Disziplin.
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