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| Eusebius von Cäsarea († um 340) - Kirchengeschichte (Historia Ecclesiastica)

Siebtes Buch
17. Kap. Die Wunderzeichen unseres Erlösers bei Paneas.
17. Zu Cäsarea Philippi, das die Phönizier Paneas nennen, werden am Abhänge des sog. Paneionberges die Quellen gezeigt, aus denen der Jordan entspringt. Hier wird — so berichtet man — an einem bestimmten Festtage ein Opfertier hineingeworfen, das durch die Wirkung des Dämon auf seltsame Weise verschwindet. Die Anwesenden erblicken hierin ein ganz besonderes Wunder. Als nun Astyrius einmal bei diesem Vorgang zu- [S. 339] gegen war und sah, wie die Menge über die Erscheinung staunte, empfand er Mitleid mit ihrem Irrtum, schaute auf zum Himmel und flehte durch Christus zu dem der da ist Gott über alles, daß er den das Volk täuschenden Dämon überführe und ihn vom Betrug der Menschen abhalte. Auf dieses Gebet hin, so erzählen sie, kam das Opfertier sofort an die Oberfläche des Wassers. Damit hörte die seltsame Erscheinung auf, und es fand kein Wunder mehr an dem Orte statt.