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Mythen, Legenden & Sagen
Es gibt verschieden Mythen zur Besiedlung rund um die Insel.
Mythen
Nach der einen Erzählung der griechischen Mythologie sollen die nördlichen Sporaden durch die Brüder Ótos und Efiáltis entstanden sein. Diese zwei riesenhaften Sagengestalten wollten ihre Kräfte messen und warfen dazu grosse Steine in die Ägäis. Als Ergebnis soll dann diese Welt aus Inseln und Meer entstand sein.
Der erste Siedler und König auf Pepárithos soll ein Sohn des Gottes Diónysos und Ariádne, eine Tochter des legendären König Mínos von Kríti (Kreta -
Eine andere Sage aus der griechischen Mythologie berichtet, das Stáfylos die Herden des Königs Oinéas von Ätolien weidete. Eines Tages beobachtet er, dass sich eine Ziege von der Herde entfernte und die Früchte von einem unbekannten Strauch frass, worauf sie sich sehr wild und ausgelassen benahm. Da brachte Stáfylos von diesen seltsamen Früchten dem König Oinéas, dieser drücke sie aus und trank von dem Saft. Danach fühlte auch er sich wunderbar. Voller Begeisterung über diese Entdeckung nannte er die Frucht Stafýli (nach Stáfylos), d.h. Traube, und den Saft „oino" (nach seinem eigenen Namen), d.h. Wein.
Diese und weitere Sagen und Legenden bestärken die Annahme, dass Skópelos wie auch das benachbarte Alónnisos von Minóern aus Kreta besiedelt wurde und dass dort während der minoisch-
Skópelos wurde anfangs von Minóern aus Kreta bewohnt und von König Stáfylos regiert, dessen Grab 1927 in der Ortschaft Stáfylos entdeckt wurde. Die Kreter brachten den Wein-
Der Sage nach verjagte der halbmythische König von Thessalien, König Pélias von Iólkos, welcher vorher seinem Bruder Jáson die Macht entrissen hatte, im 13. Jahrhundert vor Christus die Kreter und dehnte seinen Herrschaftsraum auf die Insel aus. Pélias überredete seinen Neffen Jáson, der mit einer Sandale zu ihm kam, um den Thron zu beanspruchen, die Argonauten Expedition zu organisieren und das Goldene Vlies aus Kolchis herbeizubringen, welches ihm die Regierungsgewalt schenken würde.
Stáfylos liegt im Südosten von Skópelos, 4 km von der Inselhauptstadt entfernt. Es handelt sich um eine kleine, runde Halbinsel, die mit dem Hauptteil der Insel durch einen schmalen Landstreifen verbunden ist. Die Strände Velanió und Stáfylos befinden sich auf den beiden Seiten dieses Landstreifens. Auf diesem Landstück wurde ein Myzänäisches Grab mit Beigaben entdeckt. Man glaubt, dass Pepárithos eine Minoische Kolonie in der Gegend um Stáfylos war, da dieses Landstück gut zur Besiedelung geeignet war. Der erste Siedler war Stafylos von Kreta. Der Sage nach war er der Sohn von Diónyssos und Ardiádne, der Tochter von König Mínos. Das Grab wird „Grab des Stáfylos " genannt.
Legende
Auf Skópelos gibt es einen beeindruckenden Felsen zwischen Stáfylos und Amárontas. Die Legende sagt, dass vor 800 Jahren ein Drache nach Skópelos gekommen sein soll, der die Insulaner getötet und dann gefressen hat. Deshalb haben die Menschen alle Skópelos verlassen. Die anderen Inseln sollen dann ihre Verbrecher nach Skópelos geschickt haben, die dann vom Drachen gefressen wurden. Der Heilige Rigínos (er ist der Schutzpatron der Insel; Festtag 25. Februar) soll dann vom Drachen gehört haben und hat sich zusammen mit Sträflingen zur Insel bringen lassen. Da hat er den Drachen verfolgt und als dieser keinen Ausweg mehr fand hat er sich zwischen Stáfylos und Amárontas ins Meer gestürzt. Deshalb heisst dieses Gebiet nun «Dracontoshisma».
Sage
Der Adrína Strand soll nach einer Legende seinen Namen von der einzigen weiblichen Piratin Adriana erhalten haben. Sie soll damals viel Angst und Schrecken in der Nordägäis gesät haben. Auf einer ihrer Reisen soll sie ein venezianisches Schiff ausgeraubt haben und beim nachfolgenden Kampf mit den Einwohnern von Skópelos sollen jedoch alle ihre Gefolgsleute getötet worden sein. Die Legende sagt, als sie das realisiert hat, soll sie den wertvollen Schatz an einem Strand versteckt und sich dann von einem Felsen in den Tod gestürzt haben. Dieser Strand trägt nun deshalb heute ihren Namen.