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Die Freiburger Staatsanwaltschaft musste sich mit einem 29-jährigen Mann befassen, der sich der Pornografie schuldig gemacht hatte. Der Mann hatte von Anfang November 2016 eine mehrmonatige Aushilfsstelle an einer Freiburger OS-Schule angenommen. Dort sollte er Englisch unterrichten. Er zeigte in seinem Unterricht in diversen Klassen mehrmals einen Videoclip einer australischen Band mit pornografischem Inhalt. Dieser Film ist zwar auf öffentlichen Videokanälen zugänglich, jedoch nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geeignet. Ausserdem hat der Lehrer in einer Lektion eine pornografische Show vor seinen Schülern geliefert, in dem er ihnen einen sexuellen Traum erzählte und vorspielte. Er machte zudem in zwei Klassen vor den Schülern sexuelle Anspielungen. Durch dieses Verhalten habe er einige Schüler sehr geschockt, heisst es im Strafbefehl. Die Staatsanwaltschaft hat den Mann zwar schuldig gesprochen, jedoch nicht verurteilt: Als die Sache rauskam, wurde er entlassen. Laut Urteil wird er sich umschulen lassen müssen. Ausserdem verbrachte er drei Wochen in der psychiatrischen Klinik Marsens, wo ihm eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert wurde. Der Mann hat sich in einem Brief bei der OS-Direktion, seinen Lehrerkollegen und den Schülern entschuldigt. Zudem hat er der Schule als Entschädigung 500 Franken überwiesen. Der Mann muss die Verfahrenskosten in der Höhe von 420 Franken bezahlen.