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Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) erarbeitete mit den zivilen Behörden neue Grundlagen im Bereich der Raumsicherung. Die neue Ergänzung zum militärischen Reglement “Operative Führung XXI” präzisiert den Operationstyp Raumsicherung im Spektrum der Armeeeinsätze.
Die neuen Grundlagen regeln grundsätzlich die Beziehungen zwischen der Armee und den zivilen Behörden bei Raumsicherungsoperation. Die Reglementsergänzung regelt im Detail die Umsetzung der Armeeaufträge, die Raumsicherung und die entsprechenden Operationskonzepte neu.
Das Einsatzspektrum der Armee wurde vereinfacht. Es wird nicht mehr zwischen präventiver und dynamischer Raumsicherung unterschieden.
Auf Grund der in Einsätzen und Übungen gemachten Erfahrungen wird die Einsatzverantwortung in gegenseitigen Absprachen zwischen den zivilen Behörden und der Armee geregelt.
Es wurde präzisiert, dass die Festlegung der Einsatzart der Armee bei Raumsicherungsoperationen (Assistenzdienst/Aktivdienst) durch die politischen Entscheidungsträger (Bundesrat, Bundesversammlung) nach Absprache mit den Gesuch stellenden Behörden erfolgt. Der Chef der Armee schlägt dabei die Einsatzart vor und berät die politischen Entscheidungsträger.