Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03436.jsonl.gz/1799

Bildquelle: Wikipedia

Stanley Milgram (1933-1984) war ein US-amerikanischer Psychologe. Sein bekanntestes Experiment ist heute als Milgram-Experiment bekannt. Er hat aber auch "Kleine-Welt"-Experiment gemacht, in welchen es darum geht, dass jede (us-amerikanisch) Person über durchschnittlich sechs (us-amerikanische) Personen erreicht werden kann.
"Bevor er das Kleine-Welt-Phänomen untersuchen konnte, entwickelte Milgram 1960 die sog. „lost letter technique“. Diese nicht-reaktive Methode dient dazu, die Einstellung einer Bevölkerung in einem bestimmten Testgebiet zu erforschen, ohne dass sich wie bei herkömmlichen Methoden soziale Einflüsse wie etwa die erwartete soziale Erwünschtheit in den Antworten auf die Befragung niederschlagen. Dazu dienten Briefe, die vollständig adressiert und frankiert im Testgebiet zurückgelassen wurden und den Eindruck erweckten, verloren worden zu sein. Sie waren (neben Privatpersonen) an Menschen adressiert, die erkennbar einer Gruppierung oder Institution angehörten, etwa einer medizinischen Forschungseinrichtung, der kommunistischen Partei oder den Nationalsozialisten. Aus der Anzahl der Briefe, die die Bewohner hilfsbereit an die Adresse weiterleiteten, also etwa in den Briefkasten warfen, schloss der Experimentator auf die Einstellung der Bevölkerung zu den Gruppierungen."
Das ist ein Knoten-Prinzip, mit welchem Facebook möglich macht, dass jeder jeden kennt [],
und eine Urban-Overload-Hypothese vertreten, wonach Menschen in den Städten informell oder reiz-mässig überladen sind (also nicht dadurch, dass sie in zu engen Verhältnissen leben.
Stanley Milgram ist ein Behaviorist im schlechten Sinne des Wortes, das beispielsweise K. Holzkamp unterstellt, wo er die Stimmuli-Reiz-Verknüpfung kritisiert