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Jetzt zu beobachten: Weidenbohrerraupen
Die Raupe ist etwa zehn Zentimeter lang, auffallend rot und hat einem dunkelroten, fast schwarz wirkenden Streifen auf dem Rücken. Der Kopf- und Nackenbereich ist schwarz. Sie glänzt und wirkt mangels Härchen sehr nackt.
Die Raupen ernähren sich von dem Holz der Bäume. Zuerst leben sie unter der Rinde, mit der Zeit und fortschreitenden Häutungen bohren sie sich tiefer in das Holz. Aus der farbenprächtigen Raupe entwickelt sich ein Nachtfalter. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 65 bis 80 Millimetern und haben einen plumpen Körperbau, wobei die Weibchen dicker und grösser als die Männchen sind. Sie haben hellgraue Flügel, auf denen eine dunkelgraue Marmorierung bzw. Linien gezeichnet sind. Die Färbung imitiert Baumrinde. Sie haben nur verkümmerte Saugrüssel, sodass sie keine Nahrung aufnehmen können.
Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier einzeln oder in kleinen Gruppen in Rindenspalten ab. In der Regel werden geschwächte oder schon abgestorbene Bäume bevorzugt.