Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03150.jsonl.gz/321

Belästigungen durch Marder
Lärm
Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen, die Marder beherbergen, werden von April bis September auf ihre Untermieter aufmerksam. Jungmarder, die im April geboren werden, erzeugen durch ihre Jagd- und Kampfspiele, die ab Ende Mai/Juni beginnen, auffallend viel Lärm. Die anschliessenden Paarungsspiele im Juli/August sind besonders heftig, ausdauernd und laut. Der Lärm sorgt für schlaflose Nächte, denn die Marder können zum Teil so heftig poltern, dass man Einbrecher im Haus vermuten könnte. Steinmarder mögen ihrerseits jedoch keinen Lärm. Wenn Sie das Radio oder den Fernseher frühmorgens laut aufdrehen, wird der Marder sein Versteck für längere Zeit nicht mehr aufsuchen.
Gestank
Der Steinmarder sucht immer wieder dieselbe Stelle auf, um seinen Kot und seine Beuteresten zu deponieren. Dies verursacht einen unangenehmen Geruch. Wenn man an dieser Stelle eine Zeitung auslegt, kann der Kot nachher schnell beseitigt werden. Der Steinmarder mag selber keine fremdartigen Gerüche. Man kann ihn zwingen, seine Behausung zu verlassen, wenn man beispielsweise parfümgetränkte Watte in sein Revier legt.
Sachbeschädigungen
Der Steinmarder liebt es, an Gummimanschetten und Elektrokabels von Autos zu nagen. Er zerbeisst Zündkabel und Bremsschläuche. Er tut dies aber nicht aus Zerstörungswut, sondern mehr aus Erkundungslust. Eine andere Ursache für diese «Aggression» ist die Reviermarkierung anderer Marder im Motorraum. Falls Marder Freude an Ihrem Auto haben, können Sie Abwehrsysteme in der Garage aufstellen, die speziell auf Marder abgestimmt sind.