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Obwohl das Kampfflugzeug F/A-18 und Pilot noch immer als vermisst gelten (Stand: 20:00 Uhr), sinkt die Hoffnung. Bei einem möglichen Absturz wäre das der vierte schwere Unfall der Schweizer Luftwaffe mit einem Kampfjet vom Typ F/A-18 seit 1998.
Von den Tiger-Kampfflugzeugen und den inzwischen ausgemusterten Typen Mirage, Hunter und Venom zerschellten Dutzende am Boden.
Von den 110 F-5-Tiger-Kampfjets gingen zwischen 1981 und 1996 deren neun durch Abstürze verloren. Ein Pilot starb bei den Unfällen.
Von den 61 Mirage-III-Abfangjägern, die von 1966 bis 2003 im Einsatz standen, erlitten zehn bei Unfällen Totalschaden. Vier Personen starben, darunter eine Frau, die im Simmental BE von abstürzenden Trümmerteilen getroffen wurde.
Noch schlechter sieht die Unfallbilanz der Hunter-Kampfflugzeuge aus, die von 1958 bis 1994 im Schweizer Luftraum kreisten. 160 Maschinen dieses Typ wurden beschafft, deren 28 gingen bei Unfällen verloren. 15 Piloten erlitten den Tod.
Gar 49 Abstürze mit 35 Toten wurden in der Venom-Flotte verzeichnet. Zwischen 1953 und 1983 standen insgesamt 250 Maschinen dieses Typs im Einsatz.
Die Schweizer Luftwaffe hat seit 1941 rund 400 Flugunfälle mit über 350 Todesopfern registriert. Nachfolgend ein Überblick über die schwersten Unfälle der letzten 20 Jahre.
(sda)
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