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Spannungskopfschmerzen
Kopfschmerzen zählen neben Rückenschmerzen zu den bekanntesten Schmerzformen, wovon Spannungskopfschmerzen und Migräne am häufigsten auftreten. Diese gelten als primäre Schmerzen mit unbekannter Ursache.
Im Gegensatz dazu werden sekundäre Kopfschmerzen durch Traumata, Stoffwechselerkrankungen oder chron. Medikamenteneinnahme hervorgerufen.
Spannungskopfschmerzen treten häufig mit leichter bis mittelschwerer Intensität und mit einem dumpf-drückenden Gefühl auf, so als würden Sie einen zu engen Helm tragen. Sie sind zwar lokal begrenzt, z.B. an Stirn oder Schläfen, treten jedoch beidseitig auf. Die Migräne äussert sich mit einer gesteigerten Intensität nur einseitig und meist in Verbindung mit Übelkeit und Lichtempfindlichkeit.
Man vermutet, dass Spannungskopfschmerzen aufgrund einer gestörten Schmerzhemmung im Zuge einer vorausgegangenen Reizung ausgelöst werden. Der Name entstand durch die Annahme, dass sie durch Schulter-Nacken-Verspannungen ausgelöst werden. Das kann zwar eine Ursache sein, ist aber bis heute nicht vollständig geklärt.
Forscher gehen davon aus, dass Triggerpunkte im Nacken-/Halsbereich sowie Stress, fieberhafte Infekte, muskuläre Dysbalancen, Bildschirmarbeit, Flüssigkeitsmangel und Rauchen eine Entstehung begünstigen.
Zur Vorbeugung wird regelmässiger Ausdauersport empfohlen. Mittels Entspannungstechniken sowie einem gezielten Training der Schulter-Nacken-Muskulatur können zudem das Stressmanagement optimiert und Fehlhaltungen vorgebeugt werden.
Weitere Massnahmen wie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Vermeiden von Rauchen und eine rückengerechte Haltung können ebenfalls helfen.