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Parabadminton
Podestplätze für Schweizerinnen in Japan
Okt022018 - Foto: zvg
Die Schweizer Parabadminton-Spielerinnen Karin Suter-Erath und Cynthia Mathez konnten sich vergangene Woche in Tokyo am Japan Para-Badminton International gegen die starke asiatische Konkurrenz behaupten und spielten sich in die Podestplätze.
Die topgesetzte Karin Suter-Erath qualifizierte sich mit zwei klaren Siegen in der Gruppenphase souverän für das Viertelfinale. Nach einem Freilos stand die Schweizerin im Halbfinale, wo sie auf die Koreanerin Kang Jung Kum traf. Nach einem umkämpften ersten Satz, den Suter-Erath in der Verlängerung 23-21 für sich entscheiden konnte, holte sie sich den Zweiten mit 21-17 und stand im Finale, wo sie gegen die Japanerin Sarina Satomi um den Turniersieg spielte. Diese setzte sich im ersten Satz bereits früh ab und gewann ihn klar mit 21-12. Anders gestaltete sich der zweite Durchgang. Die beiden Spielerinnen lieferten sich ein spannendes Duell. Suter-Erath führte über weite Strecken, doch die Distanz betrug nie mehr als drei Punkte. Drei Satzbälle konnte die Schweizermeisterin nicht verwerten und der Satz ging in die Verlängerung. Suter-Erath behielt weiter den Lead und erspielte sich die nächsten beiden Satzbälle. Doch nach dreissig Minuten Spielzeit gelang es Satomi, den Sack zu zu machen und verwies die Schweizer Favoritin mit 21-12 25-23 auf Platz zwei.
Im Damendoppel spannten die Schweizerinnen zusammen. Mit zwei Siegen und einer Niederlage gegen die topgesetzten Japanerinnen Fuke/Ogura qualifizierten sie sich als Gruppenzweite für die KO-Phase. Im Halbfinale mussten sich Mathez/Suter-Erath den späteren Turniersiegerinnen Satomi/Yamazaki in zwei Sätzen geschlagen geben und beenden das Turnier auf dem dritten Platz.
Cynthia Mathez startete neben dem Doppel auch noch im Mixed mit Rick Cornell Hellmann aus Deutschland. Trotz zweier Siegen und einer Niederlage reichte es in der starken Gruppe C nur für den dritten Rang. Dies reichte nicht für ein Weiterkommen ins Viertelfinale.