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Je mehr wir uns der Hafenstadt Port Hedland nähern, umso intensiver wird der Verkehr auf der Strasse, und zwar sind es vor allem Road Trains, die dominieren. Links und rechts sind Eisenerzminen zu sehen, das Rohmaterial wird per Bahn in riesigen Zügen mit mehreren Loks (im Schnitt 4 Loks mit 300 Wagen, Gesamtlänge 3-4km) oder aus Minen ohne Bahnanschluss eben mit Roadtrains zum Hafen verfrachtet und dort direkt auf Schiffe verladen, Destination hauptsächlich China, Kora oder Japan. Die ganze Stadt wirkt wie von einem roten Schleier überzogen. „Port Hedland und die Pilbara Region“ weiterlesen
Von Tom Price fahren wir in einem Stück durch eine gottverlassene Gegend bis zum Nanutarra Roadhouse, wo wir Powered Sites (= elektr. Anschluss) finden und die Nacht verbringen, eine Nacht, in der ab und zu Road Trains vorbeidonnern. Roadhouses sind eine typisch westaustralische Erscheinung: Die Strassen im Outback sind unendlich und Siedlungen kaum vorhanden. In den Roadhouses erhält man Treibstoff, ein warmes Essen, ein wenig Unterhaltung mit anderen Reisenden und zum Teil auch die Möglichkeit zu übernachten. „Exmouth und der Cape Range National Park“ weiterlesen
Nächster Höhepunkt ist die Shark Bay, eine Bucht mit Halbinseln und Inseln, die auf der Liste des Weltkulturerbe steht, einerseits wegen des Tierreichtums (Delfine, Seekühe, Tigerhaie etc.) und wegen der Beschaffung der Strände.
Wir landen zuerst in Hamelin Pool, einer kleinen historischen Häusergruppe mit kleinem Campingplatz, auf dem wir die Nacht fast alleine verbringen. „Shark Bay“ weiterlesen
Von der Shark Bay geht`s weiter südwärts nach Kalbarri und in den gleichnamigen Nationalpark. Unterwegs auf der wie üblich schnurgeraden Strasse entdecke ich weit vor uns ein Emu am Strassenrand. Achtung, Vorsicht! Ein Australier hat uns instruiert, wir sollen in diesem Fall abbremsen und hupen, was Ruedi pflichtbewusst tut. Das Emu zieht sich tatsächlich von der Fahrbahn zurück und Ruedi gibt wieder Gas. Im allerletzten Moment jedoch stürzt sich das lebensmüde Tier wieder auf die Strasse. „Kalbarri“ weiterlesen
Kurz nach Geraldton sind ein Museum und eine historische Siedlung ausgeschildert. Wir haben so viel Zeit, dass wir beschliessen, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, die zwar nicht so weit zurückliegt wie normalerweise in Europa, uns aber trotzdem interessiert.
Das Pioneer Museum ist ein gepflegtes Haus mit wunderschönem Garten, das im Jahre 1860 erbaut wurde und bis 1932 von den Maleys bewohnt war. Es ist voller Gegenstände und Fotos, die an die Familiengeschichte erinnern. „Turquoise Coast“ weiterlesen
So herrlich es ist an der Dünenküste, irgend einmal haben wir von dem extremen Wind die Nase voll. Von Cervantes, einem kleinen Ort mit einer Rock Lobster Factory (wir leisten uns an einem Abend einen solchen mit einem süffigen Weissen aus Margret River) ziehen wir Richtung Perth mit der Devise „weg von der Küste“. Wir haben zwar in Cervantes tolle Wanderungen unternommen, aber wenn man dabei fast umgeblasen und sandgestrahlt wird, hat aller Spass ein Ende! „Swan Valley“ weiterlesen
Nach dem eher ländlichen Leben im Swan Valley wagen wir uns nun in die erste Grossstadt unserer Reise, Perth, mit 1.4 Millionen Einwohnern drittgrösste Stadt Australiens. Ich habe eine spezielle Beziehung zu Perth; vor 6 Jahren war ich mit Bettina hier und mir gefiel die Stadt unheimlich gut. Mich erstaunt, wie die Stadt in den wenigen Jahren gewachsen ist, was vor allem am riesigen Verkehrsaufkommen zu sehen ist. Damals wohnten wir mitten in der City in einem Hotel, nun, mit unserem fahrenden Heim, sind wir weit draussen in der Nähe des Flugplatzes, aber direkt am Swan River. „Perth und Fremantle“ weiterlesen
Ursprünglich hatten wir im Sinn, südlich von Perth einige Zeit zu verbringen. Nebst vielen attraktiven Ortschaften und Stränden gibt es hier eine grosse Anzahl Nationalparks. Anfänglich macht das Wetter auch mit. Wir halten in Busselton, einem der bekanntesten Ferienorte der Westküste mit einem denkmalgeschützten Jetty (Schiffsanlegesteg) von fast 2 km Länge. Unser vorgesehener Holiday Park ist mit „Leavers“ gefüllt, High School- Absolventen, die nach der 12. Klasse die Schule verlassen und dies nun vier Tage (feuchtfröhlich, wie wir in der Nacht hören) feiern. „Durch den Südwesten“ weiterlesen