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Die Weidesysteme Umtriebs- und Kurzrasenweide wurden an der RAP während vier Weideperioden (1995 – 98) verglichen, jedes mit einer Herde von 24 Kühen verschiedenen Alters und in verschiedenen Laktationsstadien, Galtkühe eingeschlossen. Die Herden wurden nochmals unterteilt, um eine unterschiedliche Beifütterung zu testen. Eine Hälfte erhielt bis fünf kg (Trockensubstanz) Maissilage pro Tier und Tag, die andere Heu und Getreidemischung in einer Menge, die ein der Maisgruppe vergleichbares Energieangebot gewährleistete. Zusätzliche Getreidemischung wurde den höherleistenden Kühen angeboten.<br>Weder durch das Weidesystem noch durch die Beifütterung wurde die Leistung der Tiere eindeutig beeinflusst, obwohl ein kleiner Vorteil für die Umtriebsweide resultiert, der sich bei der Zufütterung von Heu und Getreidemischung gegenüber Maissilage noch verstärkt. Die Persistenz der Leistung während der Weidesaison war in allen Varianten identisch, was darauf hindeutet, dass das Futterangebot kaum ein limitierender Faktor war. Das Produktionspotenzial pro ha Weidefläche war in der Mehrzahl der Versuchsjahre beim System Umtriebsweide besser, allerdings sind die jährlichen Schwankungen beträchtlich.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.