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In einem feindseligen städtischen Umfeld erzählt Camila Sosa aus dem Inneren einer Gemeinschaft von Transvestiten in Córdoba, Argentinien.
Als sie in der Stadt Córdoba ankam, um an der Universität zu studieren, ging Camila Sosa Villada eines Nachts in Todesangst zu den Transvestiten im Parque Sarmiento und fand dort ihren ersten Ort der Zugehörigkeit in der Welt. Las malas ist ein Übergangsritus, ein Märchen und eine Horrorgeschichte, ein Gruppenporträt, ein explosives Manifest, eine Führung durch die Fantasie des Autors und eine Chronik, die sich von allen anderen unterscheidet. In ihrer DNA vereinen sich die beiden Trans-Facetten, die die bien-pensant Gesellschaft am meisten abstoßen und erschrecken: Transvestitenwut und das Feiern des Transvestit-Seins. In ihrer literarischen Stimme koexistieren Marguerite Duras, Wislawa Szymborska und Carson McCullers. Das neueste Phänomen der argentinischen Literatur, übersetzt ins Deutsche, Französische, Norwegische und Kroatische.