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Die im Jahre 2001 eingeführte Autobuslinie 30 hatte mehrere Zwecke zu erfüllen. Einerseits sollte wieder eine schnelle Direktverbindung vom Bahnhof SBB zu den Universitäts- und Spitalstandorten geschaffen werden. Seit dem Wegfall des westlichen Segments der einstigen Strassenbahn-Ringlinie 2 fehlte eine solche, und die 1966 als Ersatz geschaffene Tangentiallinie 33 konnte eine derartige Aufgabe nie erfüllen. Andererseits wollten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) mit dem 30er der chronisch überlasteten Flughafenlinie 50 unter die Arme greifen. Dazu verkehrten einige Kurse der Linie 30 ab Frauenspital (heute Kinderspital UKBB) via Kannenfeldplatz weiter zum EuroAirport.
Bald war klar, dass sich mit dem 30er keine Entlastung des Flughafenzubringers erreichen liess und sich Änderungen bei den Linienführungen aufdrängten. Ab 2004 verkehrte der 30er ab Frauenspital statt zum EuroAirport zum Badischen Bahnhof und löste auf diesem Abschnitt die Linie 33 ab.
Nur bis Kinderspital UKBB fahrende Zusatzkurse zeigen das Liniensignal 30E, werden im Fahrplan aber nicht als seprate Linie behandelt, sondern dem 30er zugeordnet.
Versuche, mit der ohnehin überlasteten und verspätungsanfälligen Linie 30 die Firma Hoffmann-La Roche besser zu bedienen, schlugen fehl und wurden wieder aufgegeben.
Zwischen 2001 und 2004 ergänzte die Linie 30 zu Spitzenzeiten das Angebot zum EuroAirport. Am 17. Juni 2004 begegnen sich die Wagen 810 und 805 auf der Zollfreistrasse.
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 118.158)
Die Linie 30 ist eine der am besten ausgelasteten Buslinien der BVB. Seit Jahren wird eine Umstellung auf Strassenbahnbetrieb gefordert, was im Wesentlichen die Wiederherstellung der einstigen Ringlinie 2 entspräche.