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EKG (Elektrokardiogramm):
Das EKG (Herzstromkurve) gehört zu den ältesten technischen Untersuchungsmethoden in der Kardiologie (1903 von Einthoven in Holland erfunden) und ist auch eine Standarduntersuchung bei Allgemeinpraktikern und Internisten. Zur Anfertigung eines EKG’s werden 10 Elektroden am Körper (4 an Arm und Bein, 6 am Brustkorb) angebracht, der EKG-Apparat registriert und verstärkt die elektrischen Ströme, welche der Herzmuskel erzeugt.
Mit dem EKG werden die elektrischen Abläufe im Herzmuskel, soweit sie an der Körperoberfläche zu sehen sind, in Form von 12 verschiedenen Kurven dargestellt. Die 12 verschiedenen Kurven entsprechen verschiedenen Blickwinkeln auf die elektrischen Abläufe im Herzmuskel.
Das EKG ist eine Methode, Herzprobleme zu erkennen. Diese Probleme müssen allerdings zu Veränderungen in den elektrischen Abläufen im Herzmuskel führen, sonst sind sie nicht erkennbar.
Besonders geeignet ist das EKG zur Erkennung von Problemen des Herzrhythmus und der Reizleitung, auch Herzinfarkte und Durchblutungsstörungen unter Belastung können häufig (aber nicht immer) erkannt werden. Probleme der Herzklappen oder der Pumpleistung des Herzmuskels lassen sich auf dem EKG nicht spezifisch diagnostizieren.
EKG Kurve:
Hier sehen Sie die Komponenten eines einzelnen Herzschlags,
wie sie im EKG zum Ausdruck kommen:
P bezeichnet die Aktivität der Vorkammern.
Q,R und S sind Teile der Aktivität der Hauptkammern, sie bilden den sogenannten QRS-Komplex, der das Zusammenziehen der Hauptkammern begleitet und somit synchron zum Pulsschlag ist.
T entsteht aus der Entspannungsphase der Hauptkammern.
Unser EKG-Apparat
Beispiel eines normalen EKG’s