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Cserkész? Scout? Eclaireuse?
Verschiedene Pfadiabteilungen dienen und dienten bestimmten Bevölkerungsgruppen als Träger ihrer kulturellen Identität, etwa die Pfadi Zurich-Romand, die ungarische Pfadi mit der Abteilung Sarolta-Rákóczi im Korps Landenberg, die amerikanischen «Girl Scouts» und «Boy Scouts», oder die islamische Pfadi «Kaschaf».
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1 x Pfadi …?
1938, im Jahr des dritten Bundeslagers des Schweizerischen Pfadfinderbundes in Zürich, existierten in der Stadt Zürich sieben Knaben- und zwei Mädchenabteilungen oder -korps: die 1912 gegründete Abteilung Glockenhof, das 1916 daraus entstandene Korps Stadt Zürich (die spätere Pfadi Patria), die 1919 gegründete französischsprachige Abteilung Baden-Powell, die 1921 gegründete Abteilung Flamberg, das 1924 gegründete Katholische Pfadfinderkorps Stadt Zürich (der spätere Distrikt St.Georg), die 1928 in Oerlikon gegründete Abteilung Landenberg und die 1930 aus dem Glockenhof entstandene Abteilung Zürileu. Im Bund Schweizerischer Pfadfinderinnen galt der Grundsatz, dass es pro Gemeinde nur eine Abteilung geben soll. In der Stadt Zürich war das die Abteilung Manegg. Die französischsprachige Abteilung Zurich-Romand war aufgrund ihrer kulturellen Eigenheiten und der etwa gleichzeitigen Gründung eine Ausnahme.
2 x Pfadi …?
Bei den Pfadfinderinnen trennten sich 1966 zwei Züge von der Abteilung Manegg und gründeten die Abteilung Agua. Gleichzeitig wurde der Kantonalverband der Pfadfinder reorganisiert und in sechs Distrikte aufgeteilt. Die beiden grössten Stadtzürcher Korps, Glockenhof und St. Georg, wurden zu Distrikten. Die Korps Landenberg und Hagenberg teilte man dem Distrikt Oberland/Glattal zu, die übrigen – Flamberg, Hans Waldmann und Patria – fasste man im Distrikt Turicum zusammen.
In den 1970er-Jahren erreichten die Mitgliederbestände ihre Höchstwerte. Durch die starke Bevölkerungszunahme in der Agglomeration der Stadt Zürich, gründeten viele Abteilungen Ableger in den stadtnahen Gemeinden.
Altar im Wald?
In der Pfarrei St. Peter und Paul wurde 1924 Walter Tell, die erste katholische Pfadiabteilung in der Stadt Zürich, gegründet. Sie war Mitträgerin des kurz darauf gegründeten Katholischen Pfadfinderkorps Zürich, das 1942 den Zusatz St. Georg, des Schutzheiligen aller Pfadis, erhielt. Weil der Bund Schweizerischer Pfadfinderinnen anfänglich den Grundsatz vertrat, dass es pro Gemeinde nur eine Pfadfinderinnenabteilung geben soll, konnte erst 1956 die Abteilung Jeanne d’Arc – die erste katholische Pfadfinderinnenabteilung der Stadt Zürich – gegründet werden.
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