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Der Weltcup-Tross der Frauen reist unverrichteter Dinge aus Russland ab. Weil im Olympiaort von 2014 in den vergangenen Tagen viel Neuschnee gefallen ist, konnte die Piste nicht in einen renntauglichen Zustand gebracht werden. Das Wetter hätte im Vergleich zu den Vortagen für einmal gepasst.
Shiffrin die grosse Profiteurin?
Bereits am Samstag hatte der erste von zwei geplanten Super-Gs abgesagt werden müssen. Damit ist klar, dass die Frauen ihre letzten Speed-Rennen des Winters, darunter einen Super-G, beim Weltcup-Finale in Soldeu austragen werden.
Im Kampf um die kleine Kugel liegen die Vorteile nun auf der Seite von Mikaela Shiffrin. Die Amerikanerin, die bereits als Gesamtweltcup-Siegerin feststeht, verzichtete auf eine Reise nach Russland. Durch die Absage der beiden Super-G-Rennen konnte sie ihren Vorsprung von 32 Punkten auf Tina Weirather in der Disziplinenwertung konservieren.
Das Wetter in Russland hatte bereits früh für Verschiebungen gesorgt. Ursprünglich hätte neben einem Super-G eine Abfahrt gefahren werden sollen. Diese wurde aber durch einen Super-G ersetzt, weil aufgrund der Wetterverhältnisse bis und mit Freitag nicht trainiert werden konnte.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 03.03.2019, 08:15 Uhr