Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03157.jsonl.gz/1061

390 Meter hoher Torch-Tower soll höchstes Gebäude in Japan werden
Der Torch-Tower soll mit einer Höhe von 390 Metern dereinst das höchste Gebäude von Japan sein. Das Projekt wurde erstmals 2016 vorgestellt. Im September wurde nun das Design des Wolkenkratzers enthüllt, das von einer brennenden Fackel inspiriert ist.
Quelle: Mitsubishi Estate
Der Torch-Tower soll mit einer Höhe von 390 dereinst den Titel für das höchste Gebäude von Japan tragen.
Der Turm soll mitten in Tokio gebaut werden. Die Pläne für den Wolkenkratzer wurden erstmals 2016 vorgestellt und sind Teil eines grösseren Stadtentwicklungsprojekts, das auf einer Fläche von 31‘400 Quadratmetern entstehen soll. Im September enthüllte der Immobilienriese Mitsubishi Estate nun das Aussehen und den Namen des Wolkenkratzers.
Das Design soll demnach von einer brennenden Fackel inspiriert sein und das Gebäude selbst den Namen «Torch-Tower» tragen. 63 Stockwerken im Wolkenkratzer sind für Büroflächen vorgesehen. In den unteren Etagen sind Geschäfte, Restaurants sowie eine grosse Halle mit 2‘000 Sitzplätzen und ein Badehaus geplant.
Beste Erdbebensicherung von Japan
Im oberen Bereich des Gebäudes soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern einziehen. Das namensgebende Endstück – die «Flamme» des Fackelturms – soll hingegen eine Art Observationsdeck sein, das Besuchern eine weitläufiges Panorama über die japanische Hauptstadt und den Berg Fuji bietet.
Gemäss einer Mitteilung des Projektentwicklers Mitsubishi Estate, der Teil des Konglomerats hinter Mitsubishi Motors ist, soll das Gebäude die «beste Erdbebensicherung» von ganz Japan aufweisen. Im Tower selbst sind unter anderem auch öffentliche Bereiche geplant, die im Falle einer Naturkatastrophe als Schutzzone dienen sollen.
Der Wolkenkratzer soll auf einem Gelände zwischen dem Bahnhof Tokio und dem Nihonbashi-Fluss gebaut werden und 2027 fertiggestellt sein. Derzeit muss noch eine Abwasserpumpstation vor Ort verlegt werden, der Baubeginn ist somit für 2023 geplant.
Quelle: Mitsubishi Estate
Im namensgebenden Endstück des Fackelturms soll eine Art Observationsdeck Platz finden, das Besuchern ein Panorama über die japanische Hauptstadt und den nahegelegenen Berg Fuji bietet.
Quelle: Mitsubishi Estate
Der Wolkenkratzer ist Teil eines grossen Stadtentwicklungs-Projekts, das unter anderem auch einen 7'000 Quadratmeter grossen öffentlichen Platz vorsieht.
Wolkenkratzer-Boom in Tokio
Neben dem dereinst 390 Meter hohen Torch-Tower wird auf dem Gelände seit 2018 auch ein zweiter Wolkenkratzer mit einer Höhe von 212 Metern gebaut. Der sogenannte Tokiwabashi-Turm soll im Juni nächsten Jahres fertiggestellt werden und wird durch einen 7‘000 Quadratmeter grossen öffentlichen Platz mit einem Koiteich und einer Uferpromenade vom Fackelturm getrennt.
Mit seiner imposanten Höhe wird der Torch-Tower nach seiner Fertigstellung das derzeit höchste Gebäude in Japan – den 300 Meter hohen Wolkenkratzer Abeno Harukas in Osaka – überragen. Und er wird auch den geplanten 330 Meter hohen Turm im neuen Stadtteil Toranomon-Azabudai in Tokio übertreffen. Dieser soll 2023 eröffnet werden und wird somit den Titel für das höchste Gebäude Japans zumindest bis zur Fertigstellung des Fackelturms tragen.
Quelle: Mitsubishi Estate
Das Design des Wolkenkratzers soll von einer brennenden Fackel inspiriert sein.