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Nach der Beschäftigung mit Ibsen und Tschechow wendet sich Simon Stone dem schwedischen Schriftsteller August Strindberg zu, der in seinem zwischen Naturalismus und Expressionismus oszillierendem Werk die Kämpfe mit sich selbst und der Welt verarbeitete. Oft war es der Krieg der Geschlechter, der ihn umtrieb. Stone entlehnt Figuren und Motive aus gleich mehreren, zum Teil selten gespielten Dramen Strindbergs wie "Gespenstersonate", "Der Pelikan" und "Nach Damaskus" sowie aus dessen autobiografischen Schriften. Sein Dreiakter ist ein Menschheitspanorama der Jetztzeit mit Unterhaltungsfaktor: Er entwirft hochaktuelle, hysteriegesteuerte Familien- und Paartragödien, entlockt aber gleichzeitig dem abgründigen Strindberg’schen Kosmos so viel Humor, dass man fast meinen könnte, Strindberg wäre ein brillanter Komödiendichter gewesen.