Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03144.jsonl.gz/1344

Die Beziehungen der Schweiz zu Jamaika sind gut, aber wenig intensiv.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Jamaika
Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen
Die Schweiz und Jamaika haben eine Reihe von bilateralen Abkommen abgeschlossen. Sie betreffen die Bereiche Investitionsförderung und -schutz, Doppelbesteuerung, Aufhebung der Visumpflicht für Inhaberinnen und Inhaber eines Diplomaten-, offiziellen oder Dienstpasses, Luftverkehr sowie Anerkennung und Schutz geografischer Angaben.
Die Schweiz unterstützte Jamaika von 2008 bis 2011 bei einem Projekt zur Schaffung eines funktionstüchtigen und wirksamen Schutzsystems für geographische Angaben.
Seit 2004 ist die Schweiz durch einen Honorarkonsul vertreten. Der diplomatische Austausch erfolgt über die Schweizer Botschaft mit Sitz in Havanna (Kuba).
Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Der wirtschaftliche Austausch zwischen der Schweiz und Jamaika ist gering. 2018 importierte die Schweiz Waren im Wert von 2,2 Millionen CHF, vor allem Kakao und Alkohol. Die Exporte – vor allem Uhren und Maschinen und in geringerem Masse Chemikalien – beliefen sich auf 14,6 Millionen CHF.
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation
Forschende aus Jamaika können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.
Schweizerinnen und Schweizer in Jamaika
Ende 2018 lebten 131 Schweizerinnen und Schweizer in Jamaika.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Die Schweiz anerkannte Jamaika rasch nach der Unabhängigkeit 1962 und unterhält seither diplomatische Beziehungen. Sie hatte von 1963 bis 2004 ein Generalkonsulat in der Hauptstadt Kingston. Seit 2004 ist die Schweiz durch einen Honorarkonsul vertreten. Der diplomatische Austausch erfolgt über die Schweizer Botschaft mit Sitz in Havanna (Kuba).
Links