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Spielbericht mit einigen taktisch interessanten Facetten
Meggen blieb seiner taktischen Aufstellung treu und liess im 4-2-3-1 auflaufen. Wieder genesen konnte Simi als TH mittun. Davor rückte Bruno zum ersten Mal in dieser Saison von der Aussenbahn ins Zentrum neben Holz. Da Sami zurückgeflittert kam bildete er zusammen mit Rene die wuchtigen AVs. Auch als Premiere besetzte das Duo Kisi / Sevi die Doppelsechs. Die 4 Offensiven waren wie bei den letzten beiden Siegen Lutz, Dinh, Mars und Mirco. Auf der Bank die beiden angeschlagenen M&M’s mit Allrounder Käsli.
Das Spiel kann grob in 4 Phasen eingeteilt werden. Der Anfangselan von Kerns mit Staffelungs- und Aufbauschwierigkeiten bei Meggen. Eine Anpassungsphase die in Spielkontrolle überging. Dominanter Beginn der 2. Halbzeit sowie hektische Endphase.
Anfangsphase: Kerns zeigte von Beginn an ihre taktische Ausrichtung (notgedrungen). Bereits aus der eigenen Hälfte und ohne Bedrängnis sollte der Ball in die Gefahrenzone von Meggen (hoch) geschlagen werden. Dem entsprechend blieb der ballnahe Flügelspieler von Kerns an der Linie und etwas zurückgezogen. Durch die megger Ballorientierung zog er somit den AV aus der Abwehr. Da eine 3er Kette nicht die ganze Horizontale abdecken kann wurden die Bälle in den Raum oder auf den Kopf geschlagen sodass möglichst ein Lauf- oder Kopfballduell entstand. Eine ganze Reihe solcher Zweikämpfe dominierten die ersten 20 Minuten. Meggen zeigte im Zweikampf gute Arbeit. Jedoch stimmte die Absicherung zwischen den Spielern, die Einrückbewegung und Antizipation nicht sodass es keine freien 2. Bälle gab. Das heisst, der Beginn der Partie bestand aus Zweikämpfen in der Luft, Laufduellen und Einwürfen. Meggen zeigte gerade bei den vielen Einwürfen zu wenig Ballkontrolle und lies den Ball nicht durch die eigenen Reihen zirkulieren. Die Gründe dafür war die extreme Mannorientierung von Kerns welche keinen Spielfluss aufkommen liessen (Foul, Prellball oder hohes Clearing, Spielfeldzustand) und die neue Aufstellung welche sich erst finden musste (Sevi-Kisi, Holz-Bruno). Zudem hatten die MF Spieler gar keinen Spielrhythmus, da sie stehts überspielt wurden.
Anpassungen: Nach einen Viertel zeigten sich die Megger besser auf die weiten Zuspiele von Kerns eingestellt. Die Zuspiele der Linie entlang konnten grösstenteils unterbunden werden, da Sami die Abstimmung zwischen herausrücken und Position halten besser fand. Dinh versuchte die Positionsfehler der letzten beiden Partien zu korrigieren und stellte oft den 6er Raum zu. So musste Kerns, durch das etwas höhere Pressing von Meggen, die Bälle von weit hinten nach vorne schlagen. Dadurch war mehr Zeit für die megger Abwehr sich richtig zum Ball zu bewegen. Genau zwei Mal fehlte die Staffung und der Ball wurde in die Tiefe verlängert. Da aber auch Simi die ersten Minuten von hinten hat analysieren können stand er entsprechend hoch und konnte beide Male klären. Bei der 2. Aktion verletzte er sich und Käsli kam um die Null zu halten. Im Spielaufbau zeigt sich Meggen fehlerhaft oder etwas zu ungenau so dass die Geschwindigkeit in den Angriffen fehlte. Gerade die 6er Sevi und Kisi liessen sich aber nicht vom MF-aversen Spiel aus der Ruhe bringen. Es wurde weiter versucht die 2. Bälle zu kontrollieren und einige Ballstafetten zu starten. Interessanterweise führte eine Aktion, in welcher der kernser MF Spieler den Ball durch die Mitte führen wollte, zum Tor. Kisi und Sevi waren bei diesen anderen wenigen Versuchen stehts in der Lage das MF zu kontrollieren. Nach dem Zweikampf- und Ballgewinn machte Meggen alles richtig und zeigte eine sehr schöne, einfache Konterbewegung.
Nach der Pause dominierte Meggen gegen Kerns weitgehend. Die Mittel dazu waren Überladung und Gegenpressing (meist) auf der rechten Angriffsseite. Lutz zog weit nach innen, oft bis in den rechten Halbraum (schon in der ersten Halbzeit gelegentlich zu sehen). Mirco und Dinh standen noch höher, Rene rückte links aus der 4er Kette einwärts und vorwärt und schloss so etwas das Loch welches Lutz hinterliess. Durch das Überladen hatten Meggen die Überzahl um direkt auf den spielschwachen AV von Kerns zu pressen. (Bild). Einer der 6er, meist Kisi spielt nun immer öffter als 8er sodass in der offensive in 3-2-1-4 ähnlichen Anordung gespielt wurde. In extremen Fällen war sogar ein 4-1-1-4 zu erkennen. Kisi und Sevi konnten quasi zu zweit das gesamte Mittelfeld abdecken, welches eh nicht von Kerns bespielt wurde.
In der Schlussphase änderte sich an der Spielanlage, da Kerns nicht in der Lage war und Meggen keine weiteren Tore erzielte, nichts. Jedoch gelang es Kerns nun wieder vermehrt die Seiten weit anzuspielen und dort die Megger in Zweikämpfe zu verwickeln. Die Megger verhielten sich in diesen Situationen undiszipliniert, was zu vielen Freistössen und Flanken in den 5 Meter Raum führte. Dadurch kam es gegen Ende zu einigen unübersichtlichen Situationen im megger Strafraum da Meggen schwächen beim Clearing zeigte. Daraus entstanden einige heikle Situationen. Käsli hatte jedoch die Ruhe eines Neuers und die Anzeihungskraft eines Magneto.
Fazit: Zum Abschluss der Vorrunde einen darf man sich einen Vergleich mit Bayern erlauben? (ja, so gross ist das Selbstverständnis in Meggen inzwischen). Müller agierte wie Neuer als Libero, Käsli zeigte dessen Ruhe. Rene bewegte sich zum Teil aus der Kette wie Alaba. Das Mittelfeld Dreieck oder Duo zeigte sich oft fluid, die Aussen sind für die Dribblings zuständig und gefahren Herde Nummer eins. Mirco hatte was von Gomez mit seiner Präsenz im Zentrum. Meggen baut auf Gegenpressing und Konterverteidigung. Es gab einige Spielphasen da stand man permanent in der gegnerischen Platzhälfte, Phasen da zerlegte man die Abwehrreihen nach Belieben (wie der FCB gestern gegen die AS von Rom) oder man drehte kurz ein Spiel innerhalb von 6 Minuten dank taktischen Veränderung, Fluidität und Überladung. (MRK)
AufstellungMeggen startete im bewährten 4-2-3-1 System mit Käslin im Tor, Oli und Holz bildeten das Innenverteidiger Duo. Davor wiederum Kisi und Fabu. Auf der rechten Seite das Tandem Sevi und Mars. Das Pendant auf der linken Seite waren Bruno und Lutz. Auf der 10 erneunt Dinh und im Sturm Mirco. Kickers startete nominell im 4-1-4-1 stand aber eher im 4-1-2-3 auf dem Platz
Meggen stand bei der Spieleröffnung gewohnt breit mit den IV und hoch mit den AV. Kickers deckte die AV recht mannorientiert und die Stürmer stellten sich weit vorne auf ohne das Anspiel von Torhüter zu verhindern. Dies sollte Meggen auf die Seite lenken wo dann der AV kompromisslos attakiert hätte werden sollten. Durch die Manndeckung auf ihre AV’s und dem situativen zurückfallen eines 6ers zwischen die IV hatte Meggen aber genug Raum um kontrolliert in die Mittelzone zu kommen. Teilweise schob auch der AV sehr hoch sodass dann ein 6er seitlich abkippte. Sollte der so strukturierte Spielaufbau trotzen auf einen megger AV gelenkt werden können zeigte sich gerade Sevi abgeklärt und konnte viele engen Situationen auflösen indem er ins Zentrum zog um von dort über die 6er weiter zu spielen. Hierbei fehlte Dinh, der wiederum eher eine hänge Spitze spielte, einige Male als vertikale Anspielstation zwischen den Linien. Auch auf der linken Seite war Meggen in der Lage den Ball zu den offensiven Akteuren zu bringen, meist nach einer Spielverlagerung da eine rechtslastigkeit des megger Spiels auszumachen war. Mirco hielt wie gewohnt das Zentrum, wurde jedoch von den beiden IVs von Kickers gut markiert. Dies öffnete jedoch im Abschluss Räume für Dinh, welche er in Tore umwandelte.
Nach Ballverlust versuchte Meggen sofort ins Gegenpressing zu gehen, die Abwehrkette stand dabei meist 40 Meter vor dem eigenen Tor. Zwar konnten nicht so viele Bälle unmittelbar gewonnen werden. Aber die Aktionen setzten die Aufbauspieler von Kickers genug unter Druck sodass die nachfolgenden Sitationen zum Ballgewinn führten oder zumindest den Angriff unterbrach und somit den Konter. Mit etwas grösserer Antizipation und Freilaufbewegungen der ballnahen Spieler wären einige Ballgewinne, bei Aktionen in welchen der Ball im Seitenaus oder wieder beim Gegner landete, mehr möglich gewesen.
Abstimmungsprobleme in der 2. Halbzeit:
In der zweiten Halbzeit kaum auf Kickers Seite mit Coray ein neuer 6er. Insgesamt spielten ihre 8er und Flügel nun wesentlich höher. Bei Meggen durfte Rene auf die linke AV Position, gegen Ende des Spiel kamen noch Phil für Dinh und Björn für Polz. Die neue Ausrichtung von Kickers nutze die fehlende Präsenz des 10er in der Defensive aus. Meggen konnte nicht mehr kompakt ins Mittelfeldpressing gehen. Beziehungsweise fehlte die Abstimmung zwischen den Linen. Insbesondere rückten Fäbu und Kisi etwas zu weit heraus um den Gegner zu stellen, da gleichzeitig die eigene Abwehr nach hinten gebunden wurde, war der Zwischenlinienraum sehr gross. Zudem zeigte die Abwehr einige Distanz- und Positionsprobleme sowohl vertikal als auch horizontal. Es entstanden immer wieder Lücken vor der Abwehr oder zwischen den AV und IV. Die Lücken wurden von Kickers gut bespielt und durch die Distanzen waren das Dopplen und frei 2. Bälle mangelware bei Meggen. Noch ein Wort zum Torhüter: Käsli sicherte Meggen den Sieg (da es die Offensive nicht tat). Jedoch muss er seine Abwehr weiter vom eigenen 16er positionieren und dann für die Pässe in die Tiefe bereit stehen.
Fazit: Meggen zeigte in der ersten Halbzeit hervorragende Arbeit gegen den Ball in der gegnerischen Hälfte. Zudem war man im Mittelfeld etwas geduldiger als am letzten Freitag. Wie jedoch schon beim Spiel in Horw zeigten sich Lücken im 10ner Raum. Diese führten im Verlauf der 2. Halbzeit zu Staffelungsproblemen im 6er Raum und in der 4-er Kette. Für das letzte Spiel werden sich die Strategen beim FCM Lösungen für die Abstimmungsprobleme überlegen müssen.(MRK)
Wie auch in den vorangegangenen Spielen wurde im 4-2-3-1 aufgestellt. Diesmal sollte Käslin zu seinem Torhüterdebüt bei den 30+ kommen. Zudem fing neu Sevi als rechter AV an. Im Zentrum Oli und Holz sowie links Rene. Davor sollten Kisi und Fabu das Zentrum beherrschen. Die offensiven MA hiessen Lutz und Mars mit Dinh als 10er und Mirco im Sturmzentrum. Horw aggierte im 4-4-1-1.
Früh in der Partie zeigten sich die Auswirkungen der personellen Änderung beim FC Meggen. Dinh spielte eher als hängede 2. Spitze als im kompakten, fluiden zentralen Mittelfeldreieck wie es Kisi, Sevi und Fabu im letzten Spiel taten. Zudem schaltete Sevi sich deutlich aktiver als Mischa ins Aufbauspiel ein. Lutz fungierte wiederum als Breitengeber während Mars vertikaler und situativ eingerückter agierte. Horw störe Meggen zu Beginn nicht am Spielaufbau in der hintersten Linie und versuchte in der Mittelzone in Ballbesitz zu kommen. Die Megger zeigten sich aber laufbereit und pressingresistent und konnten grösstenteils einfach von der Mittelzone in die offensive Reihe oder in die Tiefe spielen. Horw spielte zu aufgerückt und ohne Staffelung. Jedoch verhinderte entweder Meggen entweder selber oder die vermeindliche Offsidelinie den Torerfolg. Horw veränderte darauf seine Aufstellung zu einem 1-4-4-1 mit einem klaren letzten Verteidiger. Daduch konnen Sie sich gegenseitig besser absichern und hatten für den Spielaufbau hinten eine Anspielstation mehr. Dies erschwerte etwas das megger Gegenpressing sodass Horw sich einige Male durch den megger 10er Raum befreien konnten. An der Spielanlage änderte sich aber grundsätzlich nichts. Meggen spielte sich über aussen in die Angriffszone. Oftmals spielte Meggen aber zu schnell vertikal und die zentralen MF Spieler wurden zu wenig eingebunden. Zwar blieben die Angriffe dank der individuellen Klasse gefährlich, doch vergab Meggen damit die Chance die Horwer auseinander zu ziehen. Die horwer Defensive wurde damit zu wenig zum Verschieben gezwungen. Wurde die Spielverlagerung über die Mitte vollzogen zeigten sich sofort Löcher und Kompaktheistprobleme beim FC Horw. Leider verleiteten die Räume wiederum zu schnellen Vertikalpässen. Gerne hätte man gesehen wie Meggen den Ball noch etwas weiter hätte dynamisch zirkulieren lassen.
Auch in der zweiten Halbzeit dominierte Meggen das Spiel. Horw spielte aber nicht mehr so weit aufgerückt. Meggen fand dadurch diese Räume für die vertikalen Pässe nicht mehr welche aber trotzdem versucht wurden zu spielen. Auch die Spielverlagerung über das Zentrum klappe nur minimal besser. Diese wäre jedoch der Schlüssel gewesen um Horw komplett zu dominieren. Die beiden IV liefen zu oft auf die MF Reihe zu wodurch der Platz und die Zeit fehlte den Ball auf die andere Seite zu bringen. Einfache Ballstafetten in der 4-er Kette und einem 6er hätten genügt um Horw laufen zu lassen und die Lücken für die Pässe in die Tiefe wieder zu ermöglichen.
Fazit: Meggen konnte auch in dieser Formation offensiv überzeugen. Sevi machte einen flexiblen Job als AV. Rene spielte eine solide linke Seite. Die Abstimmung mit Lutz war aber nicht optimal. Zu oft wurde in der gleichen Bahn gespielt. Im defensiven Zentrum liess man wenig zu und über die 4 offensiven kam Meggen zu vielen Torchancen. Auf die Umstellungen von Horw reagierte Meggen gruppentaktisch jedoch nicht optimal und zu wenig geduldig. Insgesamt also eine ansprechende Leistung welche mit kleinen Anpassungen zu einer beeindruckenden hätte werden können.
Cupspiel FC Meggen – FC Sarnen vom Montag, 18. August 2014
Spielbericht
Bei guten äusseren Bedingungen standen sich die zwei Mannschaften auf dem HAUPTFELD der Hofmatt gegenüber. Das Spiel begann pünktlich um 20 Uhr bei ansprechender Zuschauerkulisse. Es war das Aufeinandertreffen des routinierten Promoliga-Teams aus Sarnen gegen die neu zusammengewürfelte Mannschaft aus Meggen, bei der nicht nur der Torwart neues Terrain betrat. Der Gastgeber nahm gleich das Zepter in die Hand. Bald mal fiel das 1-0. Als wenig später das 2-0 fiel, dachten schon viele im Publikum ans Weiterkommen. Sarnen kam aber immer besser auf. Ein Angriff konnte dann durch unseren Spanier nur noch mit einem Foul unterbunden werden. Leider fand das Foul unnötigerweise im Strafraum statt. Nun war das erste Mal der “Rookie-Torwart” gefordert. Die Scharmützel wie es üblich ist vor einem Penalty blieben aus. Der Torwart ahnte die Ecke doch leider ging der Ball via Pfosten ins Tor. Als der Megger-Coach “Hubé” nach dem Wechsel weitere Auswechslungen tätigte, dauerte es seine Zeit bis die Organisation wieder hergestellt war. Nach dem 2-2 fiel leider durch einen haltbaren Weitschuss das 2-3. Meggen spielte nun wieder nach vorne und kam zu zahlreichen weiteren (sehr) guten Chancen. Leider wurde aber in “Lezcano-Manier” unter anderem das leere Tor nicht getroffen. So war es nicht verwunderlich, dass die Sarner bei einem Konter noch das Skore auf 2-4 erhöhten. Es war zugleich das Schlussresultat. Im Grossen und Ganzen kann gesagt werden, dass Meggen die Feuertaufe bei den Senioren 30+ bestanden hat. Sindwir gespannt auf den Saisonstart in Emmenbrücke, wo uns dann wieder hoffentlich zahlreiche Fans unterstützen. – Simon Müller – 3. September 2014
Matchbericht Meggen – Inter Altstadt vom Freitag, 05. September 2014
Spielbericht
Bei angenehmen Wetter und gut gefüllter Gletscherkurve startete das erste Meisterschafts-Heimspiel. Der Gegner aus Luzern, Inter Altstadt, war bereits unter Zugzwang. Ging doch die erste Partie mit 8-0 verloren. Man merkte gleich, dass die sich heute nicht einfach so geschlagen geben werden.
In der 2. Minute gingen die Gäste prompt in Führung. Keine fünf Minuten später glich aber unser Topskorer dann schon wieder aus. Eine Kombination aus Glück, Cleverness und die Unerfahrenheit des Torwarts führte dann in der 9. Minute zum 2-1 für die Altstädtler. Zum Glück blieb aber noch genügend Zeit um das Resultat zu korrigieren.
Wir kamen irgendwie nicht richtig ins Spiel. So war es auch nicht verwunderlich, dass es bis zur Pause beim Rückstand blieb. Mit neuen Kräften wollten wir in die zweite Halbzeit starten. Unglaublicherweise verletzte sich aber ein Spieler beim Aufwärmen. Ziemlich sicher war es sein Trainingsrückstand der dazu führte. Mit Thuc Dinh Tran und Bruno Fernando Azevedo Ferreira Coelho konnten wir aber immerhin noch zwei neue Kräfte bringen. Das Spiel plätscherte so dahin. Richtiger Spielfluss wollte nicht aufkommen. Die letzten zehn Minuten des Spiels brachen an. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir da nochmals zusetzen können. So war es auch dieses Mal. In der 72 min. erzielten wir durch Penalty den verdienten Ausgleich. Der Gegner wurde nun immer nervöser und versuchte sogar ohne sich anzumelden das Spielfeld zu betreten. Leider reichte es nicht mehr zum Siegtreffer und es blieb beim leistungsgerechten 2-2.
Nächsten Freitag geht’s zum Derby nach Adligenswil. Mit Hilfe der „Megger Gletscherkurve“ versuchen wir auch im „Löösch“ was zu holen.
Taktische Kurzanalyse
Meggen formierte sich im 4-2-3-1 mit der Abwehrkette Mai-Kisi-Dave-Rene. Davor mit Sevi und Fabu die doppel 6. Phil auf der 10 und die Offensive mit Mars, Lutz und Mirsch. Inter agierte im 3-5-2 mit einem 6er und 2 8-ern.
Meggen wollte aus der Abwehr über Kisi und Fäbu den Ball in die MF Zone bringen. Dafür standen die IV breit und die AV versuchten hoch zu stehen. Mai zeigte einige (verständliche) Positionierungsschwierigkeiten bei seiner inversen AV Rolle. Severin agierte meist etwas höher als Fabu. Lutz blieb breit um erst im letzten Drittel in die Spitze zu gehen während Mars etwas eingerückter agierte. Zusammen mit Mirco, der sich regelmässig als Wandspieler anbot, konnte die rechte Seite bespielt werden und mit einer flachen Hereingabe aus dem Halbfeld, meist auf Polz, gefährlich vorgetragen werden. Inter reagierte auf den Spielaufbau der Megger indem die beiden Stürmer weit in der Megger Hälfte attackierten. Meggen reagierte mit zurückfallendem 6er (Fabu) zwischen die breit stehenden IV. Meggen konnte zwar Aufbauen, fand aber die Räume mit Phil und Sevi im MF nicht. So wurde unter Druck, meist über Kisi oder Fabu der halblange Chip-Ball in den rechten Halbraum gespielt. Sofern man sich durchsetzen konnte fehlte die Anspielstation in der Mitte um das Spiel zu verlagern. Deshalb wurden die Angriffe weiterhin wie anfangs beschrieben ausgespielt. Insgesamt fehlte die Ballzirkulation und somit die Kontrolle in der Mittelzone.
In der 2. Halbzeit wurde es noch unstrukturierter. Lutz musste als 6er eingesetzt werden und zeigte einige Defizite im defensiven Positionsspiel derweilen Sevi Probleme hatte diese auszugleichen. Zudem spielte Dinh eher eine hängende Spitze als 8er oder 10er wodurch die Kompaktheit im Zentrum komplett verloren ging. Der Spielaufbau klappte nur noch mit einfachen Spielzügen, meist über die rechte Seite. Die 4er Kette funktionierte noch einigermassen als Einheit. Bei Konterangriffen profitiere die Abwehr enorm von Kisi’s Erfahrung im Positionsspiel und als Organisator. Nach dem Ausscheiden von Dave war er dann auch damit beschäftigt seine Partner links und rechts zu führen. In den Schlussminuten spielte nochmals Fabu, Kisi positionierte aus der Abwehr heraus als Anspielstation während Mai, Mischa und Rene als 3er Kette zurück blieben.
Fazit: Auffallende Rechtslastigkeit des Spiel als Folge der Spielstärke der rechten Seite/Fuss sowie fehlender Verbindung im offensiven MF. Mirsch zeigte gute Ansätze als Wandspieler. Meggen verliess sich offensiv auf die hervorragenden 1-1 Qualitäten von Mars. (MRK)
Im bekannten 4-2-3-1 kam Mischa auf der rechten Seite zu seinem Startelf Debüt. Bruno besetzte die linke AV Position und in der IV starteten das Duo von letzten Spiel. Im Zentrum liefen wiederum Fabu und Kisi auf, diesmal mit Sevi als laufstarken 10er. Die offensiven Flanken besetzten Polz und Mars während Mirco als zentrale Sturmspitze fungierte.
Der Spielaufbau begann meist über Fabu, welcher im Zentrum eher mittig an den Ball kam. Kisi schob darauf oft auf die rechte Aussenbahn da Mischa in der Vorwärtsbewegung noch wenig Erfahrung aufweist und eher in der Kette blieb. Die entstandene Asymmetrie nutzte Meggen für Überlagerung in den rechten offensiven Halbräumen. Von dort konnte die Luzerner Abwehr mit Pässen in die Schnittstellen überwunden werden. Das Pärchen Bruno/Polz blieb beide meist auf der Aussenbahn. Die Abstimmung war hier nicht immer optimal und der linke offensive Halbraum blieb oft leer. Zu Beginn des Spiels brachten jedoch Ballverluste im MF die Megger Abwehr in Schwierigkeiten da die Konter durch die offene Stellung nicht direkt unterbunden werden konnten.
Im Verlauf der Partie nutzten die Megger ihre Möglichkeit, welche sich durch die Qualitäten der 3 zentralen MF ergab in ein 4-3-3 zu wechseln, immer öfter. Polz und Mars setzten zusammen mit Mirco die Luzerner Abwehr unter Druck und zwangen sie zu ungenauen Abspielen.
Zur Pause musst Meggen den Torhüter auswechseln. Dave ging nun in die Position hinter der 4er Kette. Für ihn kam Holz kam nach überstandener Verletzung in die IV. Holz füllte die Position anders als der umsichtige Dave aus. Er spielte dank seiner Zweikampfstärke näher am Mann und wies am Schluss eine fast perfekte Quote gewonnener Duelle auf. Meggen konnte nun noch öfter 4-3-3 spielen und zeigte über beide Seiten schöne Spielzüge wobei oft das Spiel über Dritte erfolgreich genutzt wurde. Diese Spielweise brachte auch Polz näher ans Zentrum und er glänzte mit 5 Toren. Mirco erwies sich als Goalgetter. Er hielt konsequent die Position im Zentrum und wurde mit 4 Toren sowie der vorzeitigen Auswechslung belohnt. Dinh, Hupfi und Rene besetzten danach die Positionen von Mirco, Sevi und Mischa. Die inverse Rolle für Rene bereitete ihm Mühe sodass weiter Kisi etwas weiter auf die Seite schob im Spielaufbau. Mit Hupfi auf der 10 sowie dem klaren Ergebnis und Fabu’s Strafraumdrang war Meggen für 5 Minuten nicht mehr ganz kompakt im Mittelfeld. Danach fungierte Hübe als fixe Schaltstation im Zentrum während Kisi die 6 übernahm und Fabu als sehr vertikale 8 spielte.
Fazit: Meggen war für das kleiner Trainingsfeld bestens aufgestellt und nutzte seine Flexibilität sowie läuferische Überlegenheit nach der Startviertelstunde konsequent aus. (MRK)
Meisterschaftsspiel FC Emmenbrücke – FC Meggen vom Montag, 1. September 2014
Spielbericht
Nachdem das Spiel am Freitag wegen Sommerregens verschoben werden musste, wurden wir überrascht, dass es automatisch auf den folgenden Montag angesetzt wird. So stimmten wir uns in der dritten Halbzeit gleich auf den Montag ein.
Der Coach konnte dafür fast wieder aus dem vollen Kader schöpfen. Nachdem auch Kisi nach diversen Zugverspätungen in Emmenbrücke eingetroffen war, machten wir uns in der Kabine breit. Es sei hier noch gesagt, dass die Kabine gefühlte 4 m2 gross war – für 17 Spieler und Staff doch ein bisschen wenig…
Bei guten äusseren Bedingungen und einer ansprechenden Zuschauerkulisse ging‘s dann los. Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff. Doch der Gegner setzte immer wieder zu gefährlichen Kontern an. So auch in der 17. Minute als ein Weitschuss den Weg ins Tor fand. Weiterhin hatten wir mehr Ballbesitz, aber konnten dabei keine guten Torchancen kreieren. So war es auch nicht verwunderlich, dass ein zweiter Konter in der 31. Minute zum 2-0 führte.
Nun war der Trainer-Staff in der Pause gefragt. Wie bringen wir es fertig, unser Ballbesitz in mehr Torchancen umzuwandeln? Zuversichtlich gingen wir die zweite Halbzeit an. Prompt kamen wir in der 47. Minute zu einem Penalty. Es brauchte aber auch da einen Schmetterantritt von Markus, dass er den Nachschuss verwerten konnte. In der Folge waren wir weiterhin Feldüberlegen. Die wenigen aber gefährlichen Konter entschärfte unser überzeugende Rookie-Torwart Simi mit glanzvollen Paraden. Ab der 70. Minute stellte nun der Coach “Hubé” auf eine 3er-Abwehr um. In der 76. Minute war es dann Marcelinho, der nach einem schönen Solo das 2-2 erzielte. Wir blieben nun offensiv und suchten vehement den Sieg. Dann der Schock – keine Minute später schlug es im Megger-Gehäuse schon wieder ein. Ein abgefälschter Weitschuss fand den Weg ins Tor. 3 Minuten blieben noch zu spielen. Als René am zweiten Pfosten das 3-3 rein hämmerte – nach schöner Vorlage von Kisi (keine Ahnung was der dort vorne macht) dachten viele schon ans Unentschieden. Glücklicherweise gibt es aber bei den Senioren auch eine Nachspielzeit, die es in sich hatte. Mirco, gerade aus den Ferien zurück, glänzte mit einer perfekten Ballannahme und drosch das Leder kurz vor dem Schlusspfiff doch noch zum viel umjubelnden 4-3 Siegtreffer rein.
Wir zeigten eine gelungene Reaktion zum ärgerlichen Cupausscheiden. Nun freuen wir uns auf das erste Meisterschaftsheimspiel vom nächsten Freitag mit hoffentlich vielen Zuschauern in der berühmt berüchtigten Gletscherkurve…
Fc Emmenbrücke – Fc Meggen kurz ausgeführt
Aufstellung: Der FC Meggen startete im bevorzugten 4-2-3-1 in welchem Kisi und Dave die IV bildeten und Sami und Bruno die AV gaben. Davor wurden mit Sevi und Fabu zwei laufstarke 6er aufgestellt. Mars bildete zusammen mit Dinh die Flanken von Phil. Dahinter kam der Oldie Marco zu seinem ersten Einsatz beim FCM als Spielgestalter.
Spieleröffnung: Meggen wählte die Standardspieleröffnung mit den zwei breit stehenden IV und vorgeschobenen AV. Die beiden AV stellten sich an die Seitenline zeigten sich jedoch zaghaft in ihren vertikalen Ausrichtung. Zwei Grundmuster prägten den Spielaufbau: Entweder holte sich Fabu den Ball halb links ab und versuchte den Ball ins MF zu bringen oder es wurde über Kisi auf rechts gespielt welcher versuchte den 10er oder FL in den Halbräumen anzuspielen. Grundsätzlich zeigte sich Meggen geduldig und verlagerte in der eigenen Platzhälfte gut sofern sich keine Optionen für raumgewinnende Spielzüge eröffneten. Emmenbrücke schob geduldig ihre Ketten nach. Sobald der Ball aber in der Mittelzone lag wurde Meggen gut mannorientiert in Zweikämpfe gezwungen. Diese Zweikämpfe wurden oft vom Heimteam gewonnen und leiteten die Konter ein, welche nicht immer geradlinig gespielt wurden. Besonders oft kurvten die FCE MF Spieler im megger Verteidigungsdrittel herum. Hier zeigten sich die defensiven Defizite von Stürmer Dinh auf dem Flügel sowie Staffelungsprobleme links zwischen Mars und Bruno welche sie zu wenig gut unterstützen. Insgesamt konnte die megger Defensive die emmerbrückler Angriffe nach Ballverlusten nicht konsequent stoppen wodurch Meggen oft nicht schnell in eine stabile Abwehrformation kam.
Im Spielaufbau von Emmenbrücke kriegten die FCM Flügel wenig Zugriff auf die Spielauslösung vom FCE und wurden überspielt oder konnten den Angriff nicht genügend leiten. Auch im gegnerischen 6er Raum fanden die Emmenbrückler genügend Raum um ihre Angriffe zu lancieren da die MF-Kette zu wenig eng stand und es beiden zentralen offensiven Akteuren nicht gelang diesen Raum wirkungsvoll situativ zuzustellen. Und auf der rechten Seite blieb der Abstand zwischen Sami und Dinh zu gross um einander unterstützen zu können. Die Abwehr stand zwar meist 40 Meter vor dem eigenen Tor, musste sich aber, sobald der Ball zu einem MF Spieler von Emmenbrücke in offener Stellung kam, fallen lassen um nicht überspielt zu werden.
Anpassungen während des Spiels: Für die 2. Hälfte kam mit Mirco ein Wandspieler welcher auch manngedeckt Bälle situativ klatschen oder halten konnte. Die Bälle wurden nun geradliniger auf die Flanken gespielt und der Strafraum attackiert. Mit der Einwechlsung Rene’s als linker Flügelverteidiger wurde das megger Spiel rechtslastiger. Der linke offensive Halbraum blieb meist in der Auslösung unbesetzt um später von einm MF für Vorstösse genutzt zu werden. Mars wechselte auf rechts und zeigte sich oft als zweite Spitze zwischen den Verteidigern. Meggen hatte nun im rechten Raum permanent Ueberzahl und konnte mögliche Konter unterbinden. Nur wenige Zuspiel auf die heimischen Stürmer konnten nicht abgedeckt werden. Diese Situationen konnten aber dank genügend Staffelung entschärft werden, auch vom mitspielenden Torhüter Simi. Für die Endphase änderte Meggen nochmals die Ausrichtung. Kisi verliess die 4er Kette zuerst situativ um ins MF aufzurücken. Später spielte man ganz mit der 3-er Kette Dave-Sämi-Mischa. Das Dreieck Kisi-Fabu-Sevi rotierte nun unablässig in die Halbräume in der Offensive, rissen Löcher in die Abwehr oder liessen den Ball zirkulieren. Dies zerwarf komplett die heimische Manndeckung und führe zu zahlreichen Durchbrüchen und Hereingaben auf Rechts.
Fazit: Dank kontrolliertem Spielaufbau kam Meggen gut ins Mittelfeld. In der offensiven Zone fehlten dann aber die geeigneten Angriffsbewegungen. Meggen zeigte Schwächen in der Kompaktheit im Pressing und liess einige Kontervorstösse zu. Auch die Mannorientierung von Emmenbrücke überraschte den FC Meggen. Erst die Umstellung auf eine 3-er Kette brachte dank extremer Fluidität im Zentrum doch noch die Wende. Wenn auch spät! (MRK)
Der FC Meggen startete mit dem bekannten 4-2-3-1, Oli B kam zu seinem Debüt in dieser Saison als IV. Daher konnte diesmal mit Kisi und Fabu auf der doppel 6 gestartet werden. Lutz sollte seine (manchmal ungestüme) Lauffreude auf der 10 ausleben und Bruno wurde die linke Seite zugeteilt.
In der Startviertelstunde dominierte das FCM Mittelfeld das Spielgeschehen. Kontrollierter Spielaufbau über Fabu der den Ball vor der Abwehr entgegen nahm. Kisi blieb diagonal versetzt im MF was die MF von Adligenswil nicht zu lösen wussten. Alternativ liess sich Kisi tief zwischen die IV fallen oder seitlich abkippen um von dort die Spielzüge zu eröffnen. Sami schob weiter nach vorne als Rene der zusammen mit den IVs eine 3er Kette bildete sobald sich Sami in die Angriffe über die rechte Seite als sichere Anspielstation einband. Gelegentlich ging er auch ganz in die Tiefe und Mars rückte zentral ein.
Mars zeigte sich so immer wieder im Halbraum während Bruno sich auf eine vertikale Spielweise bevorzugte. Nach dem Eindringen in die Halbräume in der gegnerischen Platzhälfte konnte der Ball in die Tiefe gespielt werden. Die Hereingaben waren dann aber etwas zu ungenau oder wurden gut entschärft durch die Adligenswiler IV, die mannorientiert verteidigten. Durch die Kompaktheit im MF konnte extrem gut auf die 2. Bälle gegangen werden wodurch die Konter von Adligenswil konstant früh unterbunden werden konnten. Bis zur Halbzeit veränderte sich die Ausrichtung des FCM nicht, jedoch konnte sich der FCA etwas öfter aus der eigenen Platzhälfte lösen da etwas zu heftig gegen das Tor gedrängt und nicht mehr ganz konsequent umgeschaltet wurde.
In der Pause passte Adligenswil seine Aufstellung an. Weber ging auf den Flügel, Bachmann machte die rechte Abwehrseite dicht und mit Wigi kommt ein Ballverteiler ins Spiel. Adligenswil wurde ballsicherer und konnte über ihre linke Seite den Ball halten und mit Tempo über Krieger und Weber Vorstösse starten. So wurde auch Mars auf dem Flügel zurück gebunden was seine offensiven Vorstösse etwas abschwächte. Um Webers offensive 1-1 Stärke zu bekämpfen schob ein 6er, meist Kisi, konsequente auf den Flügel zum Doppeln. Dadurch öffneten sich Passwege innen, die im allgemeinen (ausser beim 2. Gegentor) aber dank Überzahl und gutem Einschieben Renés abgedeckt werden konnten. Generell zeigte der FCM die grössere Ballsicherheit und konnte sich ohne Probleme ins Mittelfeld spielen. Danach wurden aber die Angriffe zu direkt ausgespielt oder schlecht abgeschlossen.
Fazit: Geglückter Schachzug mit Oli in die IV wodurch Kisi und Fabu das MF kontrollierten und somit der FCM auch das Spiel. Polz fügte sich gut ins MF Dreieck ein. Zudem glänzte Sami gegen Weber. Bruno bildete mit Rene eine solide linke Seite. An den Hereingaben und noch konsequenterem Gegenpressing kann noch gearbeitet werden. (MRK)