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Den Grundstein für die Saison 2019 legte ich wie jedes Jahr im Winter. Nach vielen Trainingsstunden in der winterlichen Schweiz, ging es im Februar für zweieinhalb Wochen nach Südafrika, wo ich
bei perfekten Bedingungen trainieren konnte.
Zurück in der Schweiz, ging es schon bald mit den ersten Rennen los. In diesem Jahr orientierte ich mich vor allem an den Rennen der UCI Marathon Serie, denn ich wollte in der Weltrangliste weiter nach vorne kommen, was mir zudem auch einen besseren Startplatz an der Weltmeisterschaft sichern würde.
Ich konnte an den beiden Rennen in Houffalize (B) und in Singen (D) zwei solide Resultate herausfahren, doch ich hatte immer das Gefühl, nie wirklich ein Rennen von A-Z durchziehen zu können. Doch mit dem rennintensiven Juni, wollte ich mir das Gefühl und den Rhythmus wiederholen.
An der Alpentourtrophy in Schladming und am BerGiBike Marathon in Fribourg gelang mir dies sehr gut und ich konnte mit gutem Gefühl in die kurze rennfreie Zeit.
Während zwei Wochen konnte ich nochmals sehr gut trainieren und startete nun also in die zweite Saisonhälfte mit den Höhepunkten Schweizer- und Weltmeisterschaft.
Doch leider, kam es anders als erwartet, die komplette zweite Saisonhälfte viel vollständig ins Wasser. Grund dafür waren immer wieder auftretende Knieprobleme, die ich bis zu Saisonende nicht in den Griff bekam. Ich versuchte zwar immer wieder, an den für mich wichtigen Rennen zu starten, doch sowohl an EigerBike, Grand-Raid und auch der Schweizermeisterschaft reichte es nicht.
Somit verpasste ich auch eine Klassierung an meinem persönlichen Highlight, der Weltmeisterschaft in Grächen.
Inzwischen geht es besser und besser und ich bin guten Mutes, beschwerdefrei mein Aufbautraining durchziehen zu können.