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Heiligabend und Weihnachten
Die Geburt Jesu Christi feiern
Weihnachten gehört zusammen mit Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten zu den höchsten Festen der Christenheit. An Weihnachten feiern die Reformierten die Geburt von Jesus Christus, in dem Gott Mensch geworden ist.
Die Weihnachtszeit beginnt mit Heiligabend am 24. Dezember und dauert bis zum Epiphaniassonntag. Der Weihnachtstag ist kalendarisch immer der vierte Tag nach der Wintersonnenwende. Weihnachten war daher früher auch das Fest, bei dem die Rückkehr der Sonne nach dem dunkelsten Tag gefeiert wurde. Im Weihnachtsgottesdienst wird traditionell die Geschichte der Geburt Jesu aus dem Lukasevangelium vorgelesen oder als Krippenspiel dargestellt (Weihnachtsgeschichte).
Advent als Zeit der Ankunft
Warten auf die Geburt Jesu
Im Advent bereiten sich Christinnen und Christen auf das Fest der Geburt Jesu, Weihnachten, vor. Der erste Advent ist stets der erste Sonntag nach dem 26. November. Das durchgängige Motiv der Adventszeit ist die Erwartung der Ankunft des Messias, der Gerechtigkeit und Frieden herstellt. Symbolisch für Jesus als Licht der Welt zünden Menschen vielerorts Kerzen auf dem Adventskranz an. Advent bedeutet übersetzt Ankunft.
Die vier Adventssonntage haben jeweils unterschiedliche christliche Botschaften: Der erste Advent thematisiert die erwartete Wiederkunft Christi am Ende aller Tage. Am zweiten und dritten Advent steht Johannes der Täufer im Mittelpunkt. Der vierte Adventsonntag erzählt häufig von der Vorfreude auf die Geburt Christi. Die Adventszeit endet am Abend des 24. Dezembers.