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Im Wald spazieren gehen, ohne sehen zu können, die Treppe hinuntergehen oder einkaufen, wenn man gelähmt ist, mit posttraumatischer Belastungsstörung einschlafen: Für die Protagonisten des Films Buddy wird all dies möglich, weil sie einen Hund an ihrer Seite haben. Edith, 86 Jahre alt und seit ihrer Jugend blind, erinnert sich an alle Hunde, die sie hatte, und ihre Porträts schmücken, obgleich sie sie nicht sehen kann, die Wände ihres Hauses. Zeb, ein autistisches Kind, erzählt wie sein Hund Utah spürt, wenn er ängstlich ist und es schafft, ihn zu beruhigen. Die Frau des von Kämpfen traumatisierten Armeeveteranen Trevor erklärt, dass sie ohne ihren Hund wahrscheinlich nicht mehr zusammen wären. Über diese Geschichten geht Heddy Honigmann der engen Verbindung von Mensch und Tier auf den Grund. Durch ihre Fragen versucht sie, diese einzigartige Beziehung, die weniger mit Sprache als mit einer besonderen Alchemie zu tun hat, zu erfassen und in Worte zu bilden. Über die einzelnen Porträts hinaus entsteht ein tiefgründiges, bewegendes Bild von der Hingabe dieser Tiere und dem Kampfgeist ihrer Besitzer.