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Der Weltranglisten-Erste Scott Brash hat im Grand Slam nachgedoppelt. Nach seinem Triumph auf Hello Sanctos im GP von Genf im Dezember gewann der Schotte auf seinem Spitzenpferd Hello Sanctos im Stechen auch den Grossen Preis von Aachen vor 38’000 Zuschauern. Brash scheffelte damit 330’000 Franken Sieggeld und eine Zusatzprämie für zwei GP-Siege in Folge von 500’000 Euro. Und im September hat er im GP von Calgary die Chance, das Triple zu schaffen und nochmals 830’000 Euro zu gewinnen, wenn er im Grossen Preisin Kanada abermals triumphiert.
Bester Schweizer im GP von Aachen wurde der Oensinger Pius Schwizer mit seinem Zukunftsversprechen Caretina de Joter. Der Routinier verschätzte sich mit der zehnjährigen Holsteiner-Stute lediglich an der Tripple-Barre im ersten Umgang und klassierte sich nach zwei Umgängen als guter Elfter.Nicht in den zweiten Umgang schafften es Martin Fuchs bei seinem Aachen-Debüt und Olympiasieger Steve Guerdat. Fuchs verzeichnete mit Clooney einen ärgerlichen Fehler am ersten Hindernis des ersten Umgangs und verpasste die zweite Runde als 19. knapp. Olympia- und Weltcupsieger Steve Guerdat gab auf Nino nach einem Fehler am Wassergraben auf, nachdem sein Olympia-Goldpferd vor der Dreierkombination ein Hufeisen verloren hatte.
Grosser Preis von Aachen (Dotation: 1 Million Euro):
1. Scott Brash (Gb), Hello Sanctos, 0/48,04. 2. Daniel Deusser (De), Cornet d’Amour, 0/48,37. 3. Simon Delestre (Fr), Ryan des Hayettes, 0/49,27, alle im Stechen.
Ferner: 11. Pius Schwizer (Sz), Caretina de Joter, 4 Punkte nach zwei Umgängen. 19. Martin Fuchs (Sz), Clooney, 4/78,91, im ersten Umgang. – Aufgabe von Steve Guerdat/Nino des Buissonnets im ersten Umgang.
Text: Peter Wyrsch