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Das Wichtigste in Kürze
- US-Präsident Joe Biden hat sich mit dem jordanischen König Abdullah II. ausgetauscht.
- Bei den Gesprächen ging es um Gewalt und Spannungen in Israel und dem Westjordanland.
US-Präsident Joe Biden hat sich mit dem jordanischen König Abdullah II. über eine Eindämmung der Gewalt und einen Abbau der Spannungen in Israel und im Westjordanland ausgetauscht. Die beiden hätten bei einem Besuch des jordanischen Königs im Weissen Haus am Freitag über die jüngsten Ereignisse in der Region gesprochen, hiess es aus der Regierungszentrale in Washington.
Jordanien sei ein «wichtiger Verbündeter und eine treibende Kraft für die Stabilität im Nahen Osten», so das Weisse Haus.
Biden habe auf die Notwendigkeit hingewiesen, den historischen Status quo auf dem Tempelberg (Al-Haram Al-Scharif) zu erhalten. Der US-Präsident habe ausserdem Jordaniens Rolle als Hüter der heiligen Stätten der Muslime in Jerusalem gewürdigt.
17 Tote bei Terrorwelle in Israel
Bei einer Terrorwelle in Israel sind seit Ende März 17 Menschen getötet worden, zudem wurde ein israelischer Wachmann im besetzten Westjordanland von Palästinensern erschossen.
Nach der Tötung einer Reporterin des TV-Senders Al-Dschasira während eines israelischen Militäreinsatzes in Dschenin am Mittwoch ist die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensergebieten derzeit besonders angespannt.
Israel und Jordanien hatten 1994 einen Friedensvertrag unterzeichnet. Trotzdem kommt es immer wieder zu diplomatischen Spannungen. Dabei geht es häufig um Israels Palästinenserpolitik sowie um die Lage auf dem Tempelberg in Jerusalem (Al-Haram al-Scharif), der Muslimen und Juden heilig ist. Jordanien ist Hüter der heiligen Stätten des Islam in Jerusalem.