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Kathy Reichs, der 17. Fall für Tempe Brennan: Sie wird einem neuen Fall zugeteilt, der wahrscheinlich mit Anique Pomerleau zusammenhängt, einer alten Bekannten. Wieder tauchen in Montreal die Leichen von vermissten Teenagern auf. Tempe erkennt die Handschrift: Anique ist zurück. Dazu muss sie zunächst ihren ehemaligen Lebensgefährten Andrew Ryan aufspüren, der sich vom Polizeidienst verabschiedet hat, sich aber bestens mit der gesuchten Person auskennt. Pomerleau war den beiden damals entwischt. Mal wieder pendelt Tempe zwischen in Montreal, Kanada und Charlotte im Süden der USA, der Fall zieht sich durch gesamt Nordamerika.
Tempe Brennan, eine forensischen Pathologin, die in Montreal, sowie auch im heißen Charlotte arbeitet ist eine sachliche Person, die Schritt für Schritt analysiert und auch hin und wieder auf eigene Faust ermittelt. Da Kathy Reichs selbst diesen Beruf ausübt, beschreibt sie wie immer in ihrer nüchternen Art wissenschaftliche, wie behördliche Details. Man sollte diese Tempe aber nicht mit der Serie Bones vergleichen, denn die Buchheldin hat überhaupt nichts mit der Serie zu tun, außer dem Beruf. Brennan ist am Anfang der Serie älter, über 40, hat eine erwachsene Tochter, eine Katze, ist geschieden und beginnt eine Liaison mit dem rauen Andrew Ryan, die Beziehung zerbricht später. Sie arbeitet allein in einem kleinen Büro und gibt Kurse an der Universität.
Knochen lügen nie ist für mich nicht das beste Buch aus der Serie, aber doch ein guter Krimi. Intelligent und spannend, analytisch erzählt Reichs die Geschichte und nicht alles ist so, wie es scheinen mag. Das Ende sei nicht verraten, aber es hat mich geärgert. Platt, als sei der Abgabetermin herangerückt und schnell hopp, hopp dahingeklatscht.
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