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Der April sei vor allem im Wallis, im Engadin und auf der Alpensüdseite trocken und überdurchschnittlich sonnig gewesen, teilte MeteoSchweiz am Freitag mit. Die trockene Witterung führte zu mehreren Waldbränden. Die ersten Apriltage war es im Norden wechselhaft mit Schauern und Gewittern. Dann prägte ein Hochdruckgebiet das Wetter in der ganzen Schweiz. Es war sonnig und warm mit Temperaturen bis zu 24 Grad, im Süden kletterte das Thermometer auf 26 Grad.
Scharfe Nachtfröste
Ab dem 20. April floss kalte Luft aus dem Norden in die Schweiz, und es gab scharfe Nachtfröste. Auf der Alpennordseite wurden 2 Meter über Boden bis minus 4 Grad, lokal sogar minus 6 Grad gemessen, im Walliser Haupttal minus 5,5 Grad.
Am Boden fiel das Thermometer im Flachland der Alpennordseite auf bis minus 11 Grad, im Wallis auf minus 13 Grad. Die kalten Nächte setzten den sehr früh blühenden Kirsch-, Birn- und Apfelbäumen stark zu und hinterliessen Frostschäden an den austreibenden Weinreben.
Später Wintereinbruch
Zum Monatsende kam der Winter zurück. Kaltluft aus Norden verwandelte die blühenden Wiesen vielerorts in weisse Schneeflächen. Am 26. April fielen in Basel 2 Zentimeter Schnee, einen späteren Schneefall gab es lediglich einmal, am 28. April 1985, als ebenfalls 2 Zentimeter Neuschnee fielen. In der Nacht auf Freitag schneite es auf der Alpennordseite verbreitet. In St. Gallen fiel so viel Schnee wie noch nie um diese Jahreszeit.