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Neue Politik versucht, einen „aktiven Beitrag“ zur Gestaltung der Ordnung in der Region zu leisten – eine Sprache, die China verärgern wird
Foto: AFP-Forum über DPA/Mohssen Assanimoghaddam
In einem Schritt, der China zu ärgern verspricht, ist Deutschland offiziell dem geopolitischen Club „Indopazifik“ beigetreten, wie in einer neuen 40-seitigen Richtlinie dargelegt. Mit diesem Dokument ist Deutschland neben Frankreich die zweite europäische Nation, die eine formelle Strategie für die Region verabschiedet hat.
Obwohl Deutschland in Donald Trumps neuem Kalten Krieg gegen China nicht Partei ergreift, setzt es seine Interessen in Ostasien nun, dem deutschsprachigen Dokument nach zu urteilen, eindeutig offener und energischer durch.
In der am 2. September veröffentlichten Leitlinie heißt es, Deutschland wolle „eine europäische Strategie für den Indopazifikraum fördern“, wo es „einen aktiven Beitrag zur Gestaltung der internationalen Ordnung im Indopazifikraum“ leiste.
In einer dünn verhüllten Kritik an Chinas Zwangsdiplomatie in der Region betont die deutsche Politik die Bedeutung der „Vermeidung einseitiger Abhängigkeiten durch diversifizierte Partnerschaften“.
Auch das europäische Powerhouse unterstrich, dass es „intensiver mit den Ländern der Region zusammenarbeiten will, sei es zur Stärkung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten“ und dass der „sicherheitspolitische Sektor in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle“ spiele.
Unter Trump hat Washington eine zunehmend aggressive „Free and Open Indo-Pacific“-Strategie (FOIP) angenommen, eine Kombination aus aggressiver…..