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Eine Gynäkomastie ist weniger ein eigenständiges Krankheitsbild sondern vielmehr eine Störung, für die es zahlreiche Ursachen gibt. Diese gilt es im Rahmen einer andrologischen Konsultation abzuklären.
Die häufigste Form der Gynäkomastie ist die sogenannte Pubertäts-Gynäkomastie. Diese tritt im Laufe der Pubertät in 40-70% auf und ist, wie auch die Brustvergrösserung im Neugeborenenalter und im Senium, als physiologisch zu werten. Ursächlich sind meist hormonelle Umstellungen.
Den pathologischen Formen der Gynäkomastie liegen endokrinologische Ursachen, Medikamente, Drogen oder auch andere Begleiterkrankungen zugrunde.