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Jury Locarno 2011
Sanne E. Grunnet (Dänemark)
Nach ihrem Doktorat in Theologie an der Universität Kopenhagen lebte Sanne E.Grunnet 14 Jahre in Frankreich, wo sie Studien über die deutsche und französische Romantik betrieb. Sie publizierte zwei Bücher zu Sören Kirkegaard und Friedrich Schlegel. Sie interessiert sich für das spirituelle Verlangen des Menschen, sich durch Kino, Musik, Malerei und Literatur auszudrücken. Zurzeit in Dänemark lebend, ist sie Mitglied bei «Kirche und Film», bei INTERFILM und in der Ökumenischen Jury von Cannes 2010.
Daria Lepori (Schweiz)
Nach Studium und Diplom an der Höheren Schule für Gestaltung in Zürich arbeitete Daria Lepori als Innenarchitektin in der ganzen Schweiz im Bereich der räumliche Gestaltung von Gebärräumen in Spitälern. Seit 1993 wurden ihre Cartoons in diversen Publikationen, vor allem im Tessin, veröffentlicht. Zwischen 1994 und 2004 war sie im Rahmen des Bergfilm-Festivals von Lugano tätig, unter anderem als Medienverantwortliche. Seit 2006 ist sie beim Hilfswerk Fastenopfer Leiterin des sprachregionalen Büros in Lugano.
Ieva Pitruka (Lettland)
Ieva Pitruka ist kommt aus Riga. Sie hat an der Theologischen Fakultät der staatlichen Universität Lettlands evangelische Theologie studiert. Neben ihrem theologischen Interesse gilt ihre Leidenschaft dem Film. Sie hat sowohl in den Filmstudios von Riga gearbeitet als auch viele Filmevents organisiert, z.B. Retrospektiven über Hitchcock, Paradjanov, Seidl. Gegenwärtig arbeitet sie für das Internationale Film Forum Arsenals in Riga. Sie besucht seit 1991 regelmässig Film Festivals und schreibt, abgesehen von der Jurymitarbeit an Festivals in Holland (Nordelijk Film festival in Leuwarden) und Italien (Lucania Film Festival), über Film in lettischen Medien und internationalen Festivalkatalogen. Mitglied der Ökumenischen Jury 2009 in Karlovy Vary.
Konstantin Terzis (Griechenland)
Konstantin Terzis studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Filmregie. Er arbeitet als Journalist und Filmkritiker der Athener Tageszeitung AVGI. Er hat an der Herausgabe einer Publikation des Centre Pompidou über das Griechische Kino mitgearbeitet und bereitet eine Publikation über «Politik und Kino» vor. Er war von 2000–2004 Präsident des griechischen Filmkritiker-Verbandes und hat als Mitglied verschiedener Fipresci-Jurys zahlreiche Festivals besucht. Seit seinem Besuch des Seminars über «Ikonographie und moderne Filmkultur» in der orthodoxen Akademie auf Kreta 2004 ist er Mitglied von INTERFILM.
Joachim Valentin (Deutschland) – Präsident
Studium der Theologie, Philosophie und klassische Philologie in Freiburge i.Br. 1996 Dissertation, 2004 Habilitation in Fundamentaltheologie und Religionsgeschichte in Freiburg i/Br. Seit 2005 Direktor des katholischen Kultur- und Begegnungszentrums «Haus am Dom» in Frankfurt a.M. In diesem Zentrum organisiert er regelmässig Filmreihen. Valentin lehrt als ausserplanmässiger Professor für christliche Religions- und Kulturtheorie an der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. Er ist Mitglied der Internationalen Forschungsgruppe «Film und Theologie» und Mitherausgeber der gleichnamigen Reihe im Schüren Verlag, Marburg. Mitglied der Ökumenischen Jury in Locarno 2001 und Berlin 2009.
Christan Wessely (Österreich)
Studium der Theologie und Doktorat in Theologie mit einer Arbeit zu «Mythologischen Strukturen in der Unterhaltungsindustrie». Wessely hat sich in Fundamentaltheologie habilitiert. Er ist Dozent für Fundamentaltheologie an der Karl-Franzens-Universität Graz mit Schwerpunkt Medien. Sein Forschungsinteresse gilt insbesondere dem Regiewerk von Michael Haneke zu dem er mehrere Publikationen herausgegeben hat. Zudem beschäftigt sich Wessely mit kommerziellen Unterhaltungsfilmen und Computerrollenspielen. Wessely ist Mitglied der Internationalen Forschungsgruppe «Film und Theologie» und Mitherausgeber der gleichnamigen Reihe im Schüren Verlag, Marburg.
Mittwoch, 13. Juli 2011, 14:31