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Christian Schmidt beklagt in seinem Leserbrief: «Keine Hilfe für Aram» (MAZ vom 7. April) die angeblich inhumanen Bedingungen für eine irakische Flüchtlingsfamilie. Meilen mag eine der reichsten Gemeinde in der Schweiz sein, trotzdem (oder deswegen) ist der Wohnraum äusserst knapp und, wie wir alle wissen, leider sehr teuer. Dass die angesprochene Flüchtlingsfamilie, die – so darf man annehmen – ums nackte Überleben kämpft, in eine Gemeinschaftswohnung eingewiesen wurde, finde ich nun wirklich nicht schlimm.
Einfache oder Sozial-Wohnungen sind in Meilen ein rares Gut. Diese Wohnungen sollten prioritär jenen Familien zur Verfügung stehen, die jahrzehntelang die Gesellschaft mitgetragen haben.