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Im Rohstoffkonzern Glencore Xstrata ist der frühere Ölmanager Tony Hayward mit sofortiger Wirkung definitiv zum Verwaltungsratspräsidenten befördert worden, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Der Brite war bis 2007 Chef des Ölimperiums BP geworden und trat nach der Ölkatastrophe der Plattform Deepwater Horizon zurück.
Hayward wurde durch seine Rolle in dem Desaster, bei dem Teile des Golfs von Mexiko und die Küste des amerikanischen Bundesstaats Louisina verschmutzt wurden, zu einer kontroversen Figur. Besonders in den USA wurden BP und Hayward damals kritisiert.
Bei Glencore Xstrata ist Hayward seit 2011 Verwaltungsrat. Er leitete das Gremium seit einem Jahr interimistisch, nachdem Chairman Sir John Bond zurückgetreten war. Dieser war im Zuge der Fusion der beiden Rohstofffirmen Glencore und Xstrata in die Kritik von Aktionären geraten. (aeg/sda)