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Im Jahre 1864 veranstaltete die irische “Royal Dublin Society” in Dublin die erste Pferdeausstellung. Zu dieser Show gehörten Leistungsprüfungen für Jagdpferde. Sie bestanden aus drei Springwettbewerben, die aber alle nur je ein Hindernis enthielten. Soweit bekannt ist, war dieser Wettbewerb die erste jemals organisierte Springkonkurrenz. In der Folge gewannen Springprüfungen sehr schnell an Popularität und fanden über England bald auch den Weg auf den Kontinent. Obschon eine der jüngsten Pferdesportarten, ist das Springreiten inzwischen die weitaus beliebteste geworden. Spitzenspringreiter und ihre Pferde sind heute gefeierte Stars.
Die Promotionsprüfungen werden speziell für junge Pferde aus schweizer Zucht organisiert. Während des Jahres von Januar bis Mitte August können sie sich für die Schweizer Meisterschaft der CH-Pferde (Finale Promotion) qualifizieren. Die Nachwuchspferde im Alter von vier bis sechs Jahren absolvieren Parcours, die auf das Alter abgestimmt sind indem keine Rangierung nach Zeit vorgenommen wird. Damit will man die jungen Pferde behutsam an den Sport heranführen.
Die besten Schweizer Pferde, die älter als sechs Jahre sind und den Einstieg in den Sport geschafft haben, messen sich in den Prüfungen der Superpromotion. Neben der Förderung des Schweizer Pferdes im Sport dienen die Promotionsprüfungen auch der Ermittlung von Daten für die Zucht. Es werden Zuchtwerte ermittelt. Die jungen Hengste und Stuten werden auf der Grundlage der Resultate für die Zucht selektioniert.