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Methadon und Indapamid beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für QT-Zeit-Verlängerung
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Methadon wird insbesondere bei höheren Dosierungen mit QT-Zeit-Verlängerung und selten auch Torsades de pointes in Verbindung gebracht. Auch Indapamid wurde mit QT-Zeit-Verlängerungen und Torsades de pointes assoziiert [Letsas KP, 2006].
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Unter Indapamid kann es zu einem verstärkten Kaliumverlust kommen, wodurch das Risiko für das Auftreten von Arrhythmien verstärkt ist.
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Der Kaliumspiegel sollte im hochnormalen Bereich eingestellt sein und sorgfältig überwacht werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung am 29.05.2018