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Allein im ersten Satz leistete sich der Romand, der Nadal im letzten Jahr als König von Roland Garros abgelöst hatte, 15 unerzwungene Fehler, Nadal nur deren drei. Bei eigenem Aufschlag gab der Spanier zudem nur drei Punkte ab und sicherte sich nach nur 27 Minuten den ersten Satz. Bereits beim Stand von 1:3 zerschmetterte der frustrierte Schweizer ein Racket – es nützte allerdings wenig.
Auch im zweiten Durchgang agierte Nadal aggressiv und zwang Wawrinka immer wieder zu Fehlern. Von Präzision und Wucht, mit der er zuvor gegen Philipp Kohlschreiber und Gilles Simon so überzeugt hatte, war nicht viel zu sehen. Einzig beim Stand von 2:3 gewann der Schweizer für einmal die Überhand. Nadal gab den Aufschlag gleich zu null ab, der Breakvorsprung war weg. Doch beim Stand von 4:4 schaffte Nadal erneut ein Break und zog nach 78 Minuten in die Runde der letzten vier ein.
Im Halbfinal trifft Nadal, der das Turnier in Monte Carlo von 2005 bis 2012 achtmal hintereinander gewonnen hat, auf den Schotten Andy Murray. Die Weltnummer 2, der sich im Achtelfinal mit dem Franzosen Benoît Paire (ATP 22) einen harten Dreisatz-Kampf geliefert hatte, liess im Viertelfinal Milos Raonic (ATP 12) keine Chance und siegte mit 6:2 und 6:0. Der Kanadier war nach einem ebenfalls langen Achtelfinal-Spiel allerdings angeschlagen und konnte sich wegen Schmerzen in den Adduktoren kaum bewegen.
(SDA)