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Das typische Spa-Wetter hat das Freie Training zum Grossen Preis von Belgien am Freitag sprichwörtlich ins Wasser fallen lassen.
Auf der "Ardennen-Achterbahn" bildeten sich bei unangenehm kühlen elf Grad und bei anhaltend starkem Regen grosse Pfützen auf dem Asphalt, weshalb Weltmeister Sebastian Vettel und Co. das Risiko zu gross war, bei ihren kostbaren Boliden einen Blechschaden zu riskieren.
Entsprechend viel Zeit verbrachten die Fahrer während den beiden Trainingssessions am Vor- und Nachmittag in der Box.
In der zweiten Einheit wurde über 90 Minuten nicht eine einzige ernsthaft gefahrene Runde gestoppt. Am Ende absolvierten die Fahrer nur noch ein paar zaghafte Startübungen.
Red-Bull-Pilot Vettel scherzte lieber mit seinem Teamkollegen Mark Webber in der Garage und sorgte so für ein bisschen Unterhaltung.
Mercedes-Mann Nico Rosberg beratschlagte sich lieber dick eingepackt mit seinen Ingenieuren, als seine Runden zu drehen.
"Ab morgen soll das ganze Wochenende schön sein", meinte der 27-Jährige, weshalb sich die Erkenntnisse für die Fahrer in Bezug auf das Qualifying und Rennen in Grenzen gehalten hätte.
Auch Vettel wollte an seinem Red Bull eigentlich neue Teile testen - doch wegen des Wetters war das nicht möglich. "So ein Tag hilft uns dabei natürlich nicht weiter", meinte der zweimalige Weltmeister.
Selbst Regen-Gott Michael Schumacher hielt sich zunächst vornehm zurück.