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Besonders im Norden Indiens trifft man in weiten Gebieten auf völlig unterentwickelte und rückständige Dörfer. Hier fehlt dem überwiegenden Teil der Eltern selbst eine grundlegende Schulbildung. Die Kinder werden oft nicht zur Schule geschickt, da es im näheren Umfeld keine funktionierende Schule gibt oder sie aus Kastengründen nicht zugelassen werden. Ganze Familien leben hier oft am Existenzminimum und Kinder sind unter- oder mangelernährt. In Zusammenarbeit mit regional tätigen Werken hat die Inter-Mission inzwischen mehrere Dorfentwicklungs-Projekte begonnen, welche Familien und Dörfer stärken sollen, damit für die Kinder gar nicht erst eine Aufnahme im Kinderheim nötig wird. Die Kinder erhalten eine gute, geregelte Schulausbildung und ordentliche Kleidung, sie werden gesund und ausreichend ernährt und erfahren echte Zuneigung und Wertschätzung. Darüber hinaus werden besonders die Frauen gefördert durch Schulungen über Hygiene, Gesundheit, Ernährung, Kindererziehung, Umgang mit Geld etc. Meistens wird für das Dorf ein einfaches Schulgebäude errichtet, welches die Dorfbewohner als Versammlungsraum nutzen können und auch als Basis für eine Gemeindearbeit dient. Sehr oft ist die ganzheitliche Arbeit, basierend auf christlichen Werten, eine wesentliche Komponente, um diese Dörfer und ihre Bewohner nachhaltig aus Rückständigkeit und extremer Armut herauszuführen.