Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03452.jsonl.gz/1389

Am Ende lag Peterhansel, der zuvor letztmals 2013 beim Rallye Dakar triumphiert hatte, im Gesamtklassement 34:58 Minuten vor dem Vorjahressieger Nasser Al-Attijah aus Katar im Mini und mehr als eine Stunde vor dem Südafrikaner Giniel de Villiers im Toyota. Für Peterhansel war es nach sechs Siegen als Motorradfahrer nun auch der sechste Gesamterfolg im Auto.
Wegen eines Protestes von Al-Attijahs X-raid-Team wegen angeblich illegalen Nachtankens in der 8. Etappe ist Peterhansels erneuter Erfolg allerdings unter Vorbehalt. Die Rennkommissäre hatten entschieden, dass bei Peterhansel und dessen Beifahrer alles mit rechten Dingen zugegangen war, X-raid war damit aber nicht einverstanden. Somit muss das Berufungsgericht nun erst noch entscheiden.
Vorerst aber darf sich Peterhansel für seine historische Leitung feiern lassen. Dem französischen Hersteller Peugeot bescherte er mit Beifahrer Jean-Paul Cottret ein Jahr nach der Rückkehr den ersten Sieg seit 1996. Seit das Dakar-Rallye nach der Absage wegen einer Terrordrohung 2008 seit 2009 in Südamerika ausgefahren wird, gewannen bislang entweder VW oder Mini.
Der Start zur 38. Auflage war am 2. Januar in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires erfolgt. Nach 12 von eigentlich 13 geplanten Etappen ging sie zu Ende. Gleich das erste Teilstück war wegen starker Regenfälle aus Sicherheitsgründen abgesagt worden.
Die Gesamtwertung bei den Motorradfahrern gewann erstmals der Australier Toby Price auf einer KTM. Die österreichische Marke ist seit 2001 beim Dakar-Rallye ungeschlagen.
(SDA)