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Das Wichtigste in Kürze
- Rosoboronexport liefert 70'000 Kalaschnikow-Sturmgewehre an Indien.
- Der Automat Kalaschnikow ist das am meisten verbreitete Sturmgewehr der Welt.
- Russland hat seit Jahresbeginn Militärgüter im Wert von 5,2 Milliarden US-Dollar verkauft.
Indien erhält nach Angaben des staatlichen russischen Waffenexporteurs Rosoboronexport Zehntausende Kalaschnikow-Sturmgewehre. Demnach wurde in Moskau ein Vertrag über die Lieferung von 70'000 Kalaschnikows des Typs AK-103 unterzeichnet.
Der Kalaschnikow-Konzern Rosoboronexport, liefert inzwischen mehr als 100'000 Sturmgewehre verschiedener Modelle jährlich ins Ausland. An Indien sei bereits in diesem Monat eine Partie von AK-15 überreicht worden.
Neues Kalaschnikow-Werk in Venezuela
Der Automat Kalaschnikow (AK) ist das am meisten verbreitete Sturmgewehr der Welt. Es wird auch von kriminellen Organisationen eingesetzt. Nach russischen Angaben ist ein neues Werk in Venezuela für die Produktion von Kalaschnikows trotz US-Sanktionen bereits weit fortgeschritten. Wann die Produktion startet, ist nicht klar.
Der Kalaschnikow-Konzern teilte mit, dass auch mit dem russischen Verteidigungsministerium ein Vertrag über Hunderttausende neue Sturmgewehre unterzeichnet wurde. Die Erneuerung der Ausstattung der Armee sei auf Jahre angelegt, hiess es.
Russland: 5,2 Milliarden mit Militärgütern verdient
Russland setzt nach dem international verurteilten Militärputsch in Myanmar ausserdem auf eine Ausrüstung der Junta dort. Es würden für alle Streitkräfte Waffen und Militärtechnik angeboten, sagte Michejew. «Myanmar ist einer der Schlüsselpartner für Rosoboronexpert in Südostasien», sagte er.