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In Zusammenarbeit mit der Human Rights Campaign hat der Black in Fashion Council (BIFC) seinen ersten „Black in Fashion“-Index veröffentlicht, der die Unternehmensrichtlinien und -praktiken in Bezug auf die Inklusion Schwarzer Mitarbeitenden bewertet.
Insgesamt nahmen 30 Unternehmen an dem Bericht teil, wobei jedem von ihnen Anonymität zugesichert wurde, um vollständige Ehrlichkeit zu gewährleisten. Den Teilnehmenden wurde ein Fragebogen vorgelegt, der sich auf die Maßnahmen und Praktiken in den Bereichen Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration konzentrierte. Darüber hinaus verpflichtete sich jedes Unternehmen mit dem „Black in Fashion Pledge“ für drei Jahre zur Teilnahme an der Umfrage.
Die teilnehmenden Unternehmen waren unterschiedlich groß; von großen Betrieben bis hin zu kleinen Organisationen des Privatsektors, wobei die Maßnahmen so konzipiert waren, dass sie unabhängig von Größe und Finanzkraft umgesetzt werden konnten. Die Unternehmen wurden anhand von vier Kriterien analysiert: Nichtdiskriminierung am Arbeitsplatz, Aufbau einer integrativen Kultur, Einbindung der Schwarzen Gemeinschaft und soziale Verantwortung der Unternehmen.
Von den 30 Teilnehmenden gaben 40 Prozent an, dass sie entweder berufliche Entwicklungsprogramme oder Mentoring/Patenschaften für unterrepräsentierte Minderheitengruppen anböten. Als Teil des Aufbaus einer integrativen Kultur hatten 70 Prozent der Befragten eine Ressourcen-Gruppe für Mitarbeitende oder einen Rat für Vielfalt und Integration etabliert.
In Bezug auf das Engagement in der Gemeinschaft haben die Unternehmen offenbar positive Ergebnisse erzielt. Insgesamt 77 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass sie gezielt Schwarze Talente rekrutieren, während 80 Prozent sagten, dass sie regelmäßig philanthropische Initiativen für die Schwarze Gemeinschaft durchführten.
Ermutigende 83 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Vertretung von Minderheiten unter ihren Mitarbeitenden verfolgen, aber nur 40 Prozent gaben an, dass sie die Ergebnisse auch veröffentlichen.
Insgesamt deutet der Bericht darauf hin, dass es noch einige wichtige Bereiche gibt, in denen sich die Unternehmen anpassen müssen. Der BIFC erklärte, er wolle „die rassistische Politik und die Unternehmensstrukturen in Frage stellen, die den Fortschritt und die Anerkennung Schwarzer Menschen in der Mode aktiv behindern“.
„Obwohl Schwarzsein oft aus Profitgründen zur Ware gemacht wird, erhalten Schwarze Menschen, Schwarze Erfahrungen und Schwarze Stimmen in der Modeindustrie selten eine nicht-performative Plattform“, fasste der BIFC zusammen.
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf FashionUnited.uk. Übersetzt und bearbeitet von Simone Preuss.