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Podiumsdiskussion mit Sprecher*innen von Artvin (Türkei), Imider (Marokko) und Taranto (Italien) und Yvonne vom Solifonds als Gesprächsleiterin.
Die Bewohner*innen von Artvin, einer kleinen Stadt in der türkischen Schwarzmeerregion, wehren sich seit 20 Jahren gegen die Eröffnung einer gefährlichen Gold- und Kupfermine. Auch nach Jahren des Widerstandes dauert der Konflikt weiter an. Imider ist der Ort der grössten Silbermine in Afrika und der 7. grösste Silberproduzent weltweit. Es ist auch der Ort, wo eine Gruppe Protestierender seit 5 Jahren auf Mount Alebban leben, um das Grundwasser des Dorfes zu verteidigen. Der Kampf in Imider schliesst Themen wie Radikale Demokratie, dezentralisierte Entscheidungsfindung und Gender Gleichberechtigung mit ein. Im italienischen Taranto hat eine Stahlfabrik im Besitz von Ilva Industrien zu starker Umweltverschmutzung geführt. Das führte zu einem andauernden Widerstand, sowohl zum Schutze ihrer Gesundheit als auch zum Schutz der Umwelt.