Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03449.jsonl.gz/1665

Die Niederschlagsmengen, welche Ende Juni zu ersten Schäden diesen Sommer geführt haben, variierten regional sehr stark. So verzeichnete der Süden des Tessins sowie das Bündnerland einen sehr trockenen Monat, teils mit halb so viel Niederschlag wie sonst im Juni üblich. Im Gegensatz dazu der Norden der Schweiz, wo die Niederschläge mehr als 150 % des Monatsdurchschnitts ausmachten.
Am 28. Juni zogen Gewitterzellem über den Jura und das Mittelland sowie den Voralpen entlang in Richtung Osten. Diese Zellen kollidierten über der Zentralschweiz und entluden sich in Gewittern mit starkem Hagel, in Kombination mit Sturmböen und Regen. Über 45'000 Blitzeinschläge und insbesondere Hagelkörner, welche einen Durchmesser von bis zu 7 cm erreichten, sorgten lokal für sehr grosse Unwetterschäden.