Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03247.jsonl.gz/1754

Die runde Form des Wohnhauses verhindert parallele Fronten zu den bestehenden Häusern, schafft eine Durchlässigkeit zur Landschaft und gut bemessene Abstände zu den Nachbarbauten. Die bewusst andersartige Morphologie des Hauses und die Atmosphäre eines durchgrünten Villenquartiers verändern den Charakter der bestehenden Wohnstrasse qualitativ und prägen die neue Identität.
Die Wohnungstypologie beabsichtigt, trotz angestrebter maximal möglicher Ausnützung, ein Höchstmass an räumlicher Offenheit und Grosszügigkeit. Dies wird erreicht durch ein kompaktes, dreibündiges Volumen.
Das projektierte Gebäude entwickelt sich aus der Topografie heraus auf vier Geschossen. Die Erschliessung erfolgt durch die unterste Ebene, die einen vorgeschobenen Sockel bildet. In diesem wird die Garage ins Terrain integriert sowie eine Eingangssituation mit einer eindeutigen Adressbildung ausformuliert. Die zwei Hauptgeschosse und das Attikageschoss liegen wie ein runder Pavillon über dem unteren Geschoss. Sie zeichnen sich aus durch hohe, offene Räume und ihre verschiedenen grossartigen Ausblicke in die umliegende Landschaft.
Zentral angeordnet ist der in Sichtbeton mit Stufen und Handlauf in edlem, dunklem Holz in schlichter Eleganz wirkungsvoll gestaltete Erschliessungskern, der durch ein Oberlicht und eine filigrane Lichtinstallation angenehm hell belichtet wird. Pro Etage sind maximal drei Wohneinheiten angeordnet, die aufgrund der polygonalen Grundrisslösung jeweils von einer idealen Seesicht profitieren. Die runde Formensprache des Mehrfamilienhauses wird nach aussen durch die durchgängig auskragenden, dem runden Gebäudegrundriss folgenden Betonböden zum Ausdruck gebracht. Davon zurückgesetzt öffnen grossflächige Fenster mit Schiebetüren den Wohnraum auf die einladenden, gedeckten Balkone.