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Der Verkauf bei der Versteigerung von Langnau wurde dank der schweren Rassen gerettet
An diesem Freitag dem 13. April 2018, zwei Tage nach dem ziemlich erfreulichen Verkauf von Brunegg, fand der wichtige Test für die monatliche Versteigerung von Langnau statt. Der Schwierigkeiten des Marktes bewusst, präsentierten die Organisatoren einen recht umfangreiche Katalog der schweren Rassen, darunter eine Anzahl von Limousine aber auch Simmentaler Code 60 und SF. Der Fleischpreis der letzten Zeit ist das was er ist, so dass dieser Sektor weniger unter Käufermangel leidet.
Unter den „echten“ Milchkühen sind es insbesondere diejenigen, die den „Bio“ Label trugen sowie die schweren SF, die sich am besten verkauften, mit Preisen die tatsächlich oft die 3‘000 Franken überstiegen. So erreichten die aus der „Bio“ Zucht von Daniel Siegenthaler stammenden SF 3‘800 Franken. Milchliefernde Kühe, die eine tägliche Produktion von 42 Liter Milch erreichten oder übertrafen fanden auch regelmässig ihre Abnehmer.
Für den Rest leider viel unverkauftes Vieh. Viele Einstiegspreise waren für den augenblicklichen Markt unangemessen. Sicher, heute stehen die Kühe schon wieder auf der Weide aber oft nicht jeden Tag, um ihre Nahrungsgewohnheiten nicht zu plötzlich zu verändern. Das Heu bleibt also während mindestens noch einigen Tagen der Schlüssel des Problems…!! Würde sich ein Teil des Problems nicht lösen lassen, indem man die Strategie der Versorgung der Scheunen, die oft zu knapp bemessen ist, was die Heureserven betrifft, bevor es auf die Weide geht??