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Geschichtliches
Am Platz der heutigen Kirche stand im 13. Jahrhundert eine schlichte Kapelle, eine der zehn Filialen der altehrwürdigen Mutterkirche Kloten.
Es wurden regelmässig Messen gelesen, doch Sonntagsgottesdienste, Trauungen, Taufen und Abdankungen waren in Kloten zu besuchen.
1682 wurde ein Pfarrhaus errichtet und 1683 erhielt Dietlikon ihre eigene Pfarrei zugebilligt.
Erst 1698 hatte Dietlikon dann endlich seine rechte Kirche. Aus jener Zeit stammen die schönen Präsentierstücke: die reichgeschnitzte Kanzel, der Taufstein und die Wandsprüche, die bei der grossen Renovation 1954 unter dem Verputz entdeckt wurden.
Im 18. Und 19. Jahrhundert erlebte die Kirche öfters kleine Renovationen und Umbauten. Zum Beispiel wurde sie am Westende verlängert, um eine Vorhalle und den Aufgang zur Empore unters Kirchendach zu bringen. Das kleine Glöcklein bekam Unterstützung; das Geläute wurde dreistimmig.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt die Kirchgemeinde seine, der neuen Zeit gemässe Kirche, der Friedhof wurde von der Kirche weg hinaus gegen Rieden verlegt, und das Kirchengeläute wurde vierstimmig.
Erst 1954 erhielt die Kirche ihre Orgel und im Hauptfenster das Pfingstbild des renommierten Künstlers Willi Fries.
1974 folgte die Turmrenovation, und die Glocken wurden fortan nicht mehr von Hand geläutet.
1991 erfolgte die letzte grosse Kirchenrenovation. Stühle mit weichen Sitzkissen ersetzten die harten Kirchenbänke. Zur Kirche kam ein praktisches Nebengebäude, heute "Chilehüsli" genannt. Ein gedeckter Verbindungsgang erlaubt Apéros auch bei Regen.
1973 erhielt die Kirchgemeinde einen zweiten Pfarrer. Fünf Jahre später kam das zweite Pfarrhaus und das Kirchgemeindehaus an der Dorfstr. 15 dazu, und seit 1989 gehört eine Diakonin zum Pfarrerteam. 2007 wurde das Seelsorgerteam zudem durch einen Familien- und Jugendarbeiter ergänzt. Seit 2013 Jahren besteht unser Pfarrerteam - erstmals in der Dietliker Historie - aus zwei Frauen.
Heute zählt unsere Kirchgemeinde knapp 2300 reformierte Mitglieder. Wie alle Kirchgemeinden werden auch hier Kirchenaustritte beklagt und Kircheneintritte gefeiert.
Wir freuen uns über jedes Interesse, über jeden Kontakt , über jedes Mitmachen und über das wachsende Bewusstsein (wie es im Lied heisst, das Kinder unserer Kirche singen):
"D'Chile ohni Lüüt, das isch nüt; mir sind d'Chile, DU und ich, er und sie......."