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Unilever will eine Suppenproduktion in Duppigheim bei Strassburg bis Ende schliessen. Die Schliessung ist Teil einer Strategieänderung in der Kategorie Suppe, wie Unilever am 25. März mitteilte. 261 Mitarbeiter sind davon betroffen.
Die Umsätze mit Suppe seien in den letzten zehn Jahren zurückgegangen, das habe sich in den letzten fünf Jahren noch beschleunigt, zitiert das Portal processalimentaire den Konzern. Die Konsumenten würden zunehmende hausgemachte Produkte bevorzugen.
Der Standort Duppigheim, der zu 53 Prozent für Frankreich produziert, sei künftig nur zu 40 Prozent ausgelastet. Unilever will deshalb Flüssigsuppen für den nationalen Markt bei einem Dritten in Frankreich produzieren zu lassen, die restliche Produktion soll an anderen Standorten in Westeuropa erfolgen.
Den betroffenen Mitarbeitenden bietet Unilever ein berufliches Übergangsprogramm mit Weiterbildungen an. 70 Stellen sollen in drei Unilever-Werke im Osten Frankreichs verschoben werden. Dazu kommt ein lokales Outplacement-Programm.
Unilever sucht für den Standort einen Käufer für eine vollständige oder teilweise Übernahme oder für eine industrielle Umnutzug.