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Dieser Blog entstand im Rahmen des Proseminars „Geschichtsproduktionen in Südafrika“ an der Universität Basel im Verlauf des Frühlingssemesters 2016 und den Semesterferien.
Die Kursausschreibung lautete: „Die meisten Geschichten werden ausserhalb der Universität produziert. In einer Langzeitperspektive (1820-2015) betrachten wir wie der Fokus auf unterdrückte Gruppen die Geschichtsschreibung Südafrikas verändert(e), und welche Funktionen Museen und Kunst in der Interpretation von Vergangenem übernehmen. Exemplarisch zeigen Fallbeispiele – beispielsweise das eGazini Outreach Project in Grahamstown sowie das District Six Museum in Kapstadt – welche Rolle Geschichten für Individuen, Gruppen und Gesellschaften spiel(t)en. Der Kurs bietet eine Einführung in wichtige Ereignisse der Geschichte Südafrikas sowie in die kritische Reflexion über Geschichtsproduktionen im öffentlichen Raum. Geschichtstheorien, Fallbeispiele, Quellen und Methoden werden, je nach Teilnehmenden, in englischer oder deutscher Sprache diskutiert.“
Es fand sich eine Gruppe von elf Studierenden, die sich während des Semesters intensiv mit einer Thematik beschäftigten und mit GoogleDocuments Gruppenarbeiten erstellten. Diese Arbeiten wurden dann im Proseminar intensiv diskutiert und redigiert. Das Ergebnis sind die Blog-Beiträge, die wir auf diesem Blog zusammengetragen haben. Oft produzieren Studierende wichtige Erkenntnisse, die über die bisherige Forschung hinausgehen, jedoch nur von einer bis zwei Betreuungspersonen gelesen werden. Wir wollten bewusst keine Texte für die Schublade schreiben und diese einem breiten Publikum zugänglich machen. Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre!