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Gesundheits-Checks
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Die giftigen Samen dieser Pflanze (siehe auch: Giftige Pflanzen), die auf den Philippinen heimisch ist, wurden vom Jesuitenpater Georg Joseph Kamel (Camellus, 1661–1706) beschrieben und von ihm nach Ignatius von Loyola, dem Stifter seines Ordens, Fabae Sancti Ignatii genannt.
Das lateinische strychnos bezieht sich auf «eine Art Nachtschatten». Es wurde von strychnos hypnoticas, den Beeren von Solanum dulcamara (Bittersüsser Nachtschatten), hergeleitet, die eine narkotische Wirkung haben.
Der Name strychnos wurde gleichzeitig auf Pflanzen mit ähnlich narkotischer Wirkung übertragen. Die Bezeichnung wird auch mit dem mittelhochdeutschen «Struuch» und neuhochdeutschen «Strauch» in Verbindung gebracht. Amra bedeutet «bitter».
Auf den Philippinen wird die Pflanze von den Einheimischen igasud oder igasr genannt.
Früher wurden Ignatiusbohnen wegen ihrer magen- und darmstärkenden Wirkung angewendet und um den «Urin und die Winde zu treiben».
Die zerstossenen Samen dienten als Mittel gegen zauberische Vergiftungen und um Liebestränke ihrer Wirkung zu berauben. Des Weiteren wurden sie als Fiebermittel und gegen Spulwürmer verwendet.
Die Ignatiusbohne bildet einen dornenlosen Kletterstrauch, der mit hakenförmigen, seitlich zusammengedrückten, holzigen Ranken bis in die höchsten Spitzen der Bäume klettert.
Der Stamm wird über 10 cm dick und hat eine glatte, rötliche Rinde. An den dünnen, filzig behaarten Zweigen stehen die kreuzweise gegenständig angeordneten, bis 25 cm langen Blätter, die ungeteilt elliptisch oder breiteiförmig sind und in lange Träufelspitzen auslaufen. Die unscheinbaren, grünlichen Blüten bilden Traubendolden.
Aus den oberständigen Fruchtknoten entwickeln sich kürbisartige, zart orangegelbe, hartschalige Beeren von 12 cm Durchmesser. Die Früchte enthalten bis zu 40 dicht aneinander gebettete, harte Samen von ca. 3 cm Länge. Sie sind eiförmig, unregelmässig gestaltet, matt, graubraun und sehr bitter.
Die Ignatiusbohne blüht während des ganzen Jahres.
Die Pflanze ist auf wenigen Inseln der Philippinen heimisch und wird in China, Indochina und Indien angebaut.
A.Vogel verwendet die gemäss aktuellem HAB aus den getrockneten Samen hergestellte homöopathische Dilution.
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