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Obmann John ein Monat im Amt
Mario John, ausserhalb der Nordostschweiz kennt man Sie noch nicht so gut. Wie sind Sie zum Schwingsport gekommen?
Mario John Vor allem durch meinen 18 Jahre älteren Bruder Manfred, der ein sehr erfolgreicher Schwinger und natürlich immer auch mein Vorbild war. Ich wuchs in einem überaus schwingbegeisterten Familienumfeld auf.
Sie haben den Nationalsport aber selber auch betrieben?
John Ja, aber bei Weitem nicht so erfolgreich wie Manfred. Es sind aber doch auch 22 Jahre aktive Schwingerzeit zusammengekommen.
Und nach der Aktivlaufbahn sofort die ersten Funktionärsposten übernommen ...
John ... ich war bereits während meiner Aktivzeit beim Schwingklub Mels und im Rheintal-Oberländischen Schwingerverband im Vorstand. Obwohl ich im jungen Alter vom Rheintal nach Chur zog, blieb ich bis zu meinem Karrierenende Mitglied beim Schwingklub Mels.
Aber auch für den Bündner Schwingerverband leisteten Sie Funktionärsarbeit!
John Richtig, nach der Aktivzeit. Zuerst acht Jahre als Präsident vom Schwingklub Chur und anschliessend zehn Jahre als Technischer Leiter des Bündner Kantonalverbandes. Über diesen kam ich schliesslich auch in den Nordostschweizer Vorstand, wo ich 2008 zum Präsidenten gewählt wurde.
Und im vergangenen Januar zurücktraten, um in höhere Sphären zu gelangen ...
John ... Ich habe das Amt des Obmannes absolut nicht gesucht, aber meine ZV-Kollegen erachteten dies als beste Lösung nach dem Rücktritt von Ernst Schläpfer. Für mich persönlich war aber immer klar, dass ich mich nur zur Verfügung stelle, wenn meine Nachfolge in der Nordostschweiz geregelt ist. Mit Hanspeter Rufer wurde ein hervorragender Nachfolger gefunden.
Das komplette Interview in der Printausgabe vom SCHLUSSGANG vom 3. April 2012