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Das Kunstmuseum verzeichnete rund 120'000 Eintritte (Vorjahr: 111'000), das Zentrum Paul Klee 135'000 (Vorjahr: 177'000), wie die Dachstiftung der beiden Häuser am Dienstag mitteilte. Für das Kunstmuseum Bern war das vergangene Jahr stark geprägt von der angetretenen Erbschaft Gurlitt. Im Herbst wurde der erste Teil einer Doppelausstellung mit Werken aus dem Gurlitt-Erbe im Kunstmuseum Bern und in der Bundeskunsthalle im Deutschen Bonn gezeigt. Die Doppelausstellung stiess weltweit auf reges Interesse. Vor dem Hintergrund des Gurlitt-Erbes konnte das Kunstmuseum Bern eine neue Abteilung für Provenienzforschung aufbauen.
Ein weiterer Schwerpunkt des vergangenen Jahres war die Doppelausstellung des Kunstmuseums und des Zentrums Paul Klee mit künstlerischen Spuren der russische Revolution. Mit der temporären Übernahme der Sammlung Hahnloser/Jaeggli aus Winterthur konnte das Kunstmuseum eine qualitativ hochwertige Erweiterung seiner Bestände verzeichnen. Die Ausstellung «10 Americans» zeigte erstmals den Einfluss von Paul Klee auf amerikanische Künstler. Mit dem operativen finanziellen Ergebnis der beiden Häuser ist die Dachstiftung zufrieden, wie sie in ihrer Mitteilung vom Dienstag schreibt.
Das Zentrum Paul Klee schloss das Jahr 2017 mit einem Überschuss von 55'000 Franken ab. Das Kunstmuseum erzielte operativ ebenfalls ein positives Ergebnis, doch der Abbruch des Modernisierungsprojekts im Herbst 2017 verursachte schliesslich einen Jahresverlust von 1,68 Millionen Franken. Dem stehen Forderungen an den Kanton von bereits realisierten Sanierungs- und Modernisierungsmassnahmen und Planungskosten von rund drei Millionen Franken gegenüber. Diese wurden zum Teil in der Bilanz aktiviert. (sda/og)