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Im Zusammenhang mit dem Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB zieht die Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) von der Bank Coutts 6.5 Millionen Franken unrechtmässig erzielten Gewinn ein.
Die Privatbank, die 2015 zum grössten Teil von der britischen Grossbank Royal Bank of Scotland (RBS) an die Genfer UBP verkauft worden war, ist in den vergangenen Monaten immer wieder im Zusammenhang mit dem 1MDB-Skandal genannt worden.
Coutts habe schwer gegen Geldwäscherei-Bestimmungen verstossen, begründete die Finma ihren Entscheid in einer Mitteilung am Donnerstag. Gegen die verantwortlichen Mitarbeiter der Bank wird nun ein Verfahren geprüft.
Bereits im April 2016 hatte die ehemalige Mutter RBS in ihrem Quartalsbericht die Eröffnung eines Enforcement-Verfahrens durch die Finma bestätigt, ohne jedoch den Zusammenhang mit dem 1MDB-Skandal herzustellen. Im Bericht stand lediglich, dass die Finma ein Verfahren «im Zusammenhang mit gewissen Kundenkonten» eröffnet habe.
Dieses Verfahren hat die Finma gemäss ihren neusten Angaben nun im Januar abgeschlossen. Laut der Behörde standen die diagnostizierten Mängel in der Geldwäschereibekämpfung im Zusammenhang mit Geschäftsbeziehungen und Transaktionen im Umfeld der mutmasslichen Korruptionsaffäre rund um den malaysischen Staatsfonds 1MDB. (sda)