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Entflohen aus einem Land, in welchem der Militärdienst ohne absehbares Ende andauert. Als junger Mann floh Solomon (22) im Jahre 2013 in die Schweiz. Die ersten Monate bis zum positiven Asylentscheid zeigen eine Art Schwebezustand zwischen Flucht und Sicherheit. Von der Sandwüste Eritreas in die bürokratische Wüste der Schweiz musste sich Solomon durch das komplizierte Asylverfahren schlängeln.
Das Zimmer von Solomon in der Asylunterkunft «Restaurant tell» in Alpnach Dorf. Präsent ist der christlich-orthodoxe Glaube, die deutsche Sprache sowie ein vergangener Marathonlauf.
Solomon kurz vor seiner zweiten Anhörung beim Bundesamt für Migration in Bern im Dezember 2014. Nachher wird er über vier Stunden in einem Kreuzverhör über sein Land und seine Flucht sitzen.
Solomon versucht eine gerissene Tabakzigarette zu rauchen. Auf seinen Fingern steht «Love», Solomon hat seit vielen Jahren eine Freundin, ebenfalls aus Eritrea, welche in Schweden lebt.
Am Abend wird Musik gehört auf Youtube, sowie ausnahmsweise Weisswein getrunken: Solomon bei zwei Freunden in deren Wohnung, ungefähr eine Stunde von seiner Asylunterkunft entfernt.
Die Wäsche vor der Asylunterkunft wird bei jedem Wetter aufgehängt und zu einem unbestimmten Zeitpunkt abgenommen.
Das Haar von Solomon über dem Vierwaldstättersee in Luzern.
Eine afrikanische Speise, einfacher Teig mit Öl und scharfem Gewürz angerührt.
In seiner Heimat arbeitete Solomon schon als Friseur, hier schneidet er gerade jemandem die Haare. Der Spiegel ist längst zerbrochen, dieses Fragment ist übrig geblieben.
Blick in das Wohnzimmer der Asylunterkunft in Alpnach Dorf. Es ist ein verregneter, kalter Abend im Winter.
Schwerkraft ausprobieren im Verkehrshaus Luzern. Solomon interessiert sich zwar für Technik, kann mit dem dargebotenen jedoch wenig anfangen.