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Die Seychellen liegen geografisch zwischen Afrika und Mauritius. Die Inseln, die von etwa 88.000 Menschen bewohnt werden, umfassen eine Fläche von etwa 400.000 Quadratkilometern. Der Tourismus stellt mit etwa 80 Prozent die stärkste Einnahmequelle der Seychellen dar, wobei die meisten Touristen die Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue besuchen. Der Inselstaat besitzt ein ganzjähriges mildes Klima mit Temperaturen, die nur selten unter 26 Grad fallen. Die Inseln verfügen über eine üppige tropische Vegetation und saubere Strände. Die Hauptstadt Victoria ist ein schönes Ziel zum Einkaufen und bummeln.
Touristen erreichen die Seychellen auf dem Luftweg. Es besteht von Zürich keine Direktverbindung nach Mahe (Victoria), es werden aber diverse Verbindungen mit Zwishenstopps angeboten. Unter anderem durch Etihad Airways, Emirates oder auch durch deutsche Airlines wie Air Berlin. Für die Einreise ist kein Visum erforderlich. Der Reisepass muss lediglich eine Gültigkeit von sechs Monaten haben. Die Vorlage eines Rückflugtickets reicht für den Aufenthalt von bis zu dreißig Tagen aus. Landeswährung ist die Seychellenrupie (abgekürzt SR, SCR oder RS). Bargeld kann dort günstiger getauscht werden, als im Heimatland. Weiterhin werden meist internationale Kreditkarten, wie Mastercard oder Visa als Zahlungsmittel akzeptiert.
Einer der Traumstrände auf den Seychellen / Praslin
Für den Aufenthalt auf den Seychellen sind keine Impfungen erforderlich. Dort existiert keine Malaria und Tropenkrankheiten gibt es ebenfalls nicht. Allerdings ist immer mit Mücken zu rechnen, weshalb die meisten Hotels Klimaanlagen oder Moskitonetze zur Verfügung stellen. Beliebte Souvenirs sind Tee und Gewürze von Mahé sowie zahlreiche exotische Parfums. Eine große Auswahl an Gegenständen aus Keramik, wie Vasen oder Figuren sind in verschiedenen Töpfereien erhältlich.Nationalfeiertag des Landes ist der 18. Juni. In der Hauptstadt Victoria gibt es jährlich einen Umzug und politische Veranstaltungen im Stadion werden von Show- und Sport umrahmt. Der “Assumption Day” (“Mariä Himmelfahrt”) findet am 15. August statt und wird mit Messen, Umzügen und einem Volksfest gefeiert. Am 28. Oktober beginnt das “Festival Kreol”.
Die Seychellen liegen im Einflussbereich des Monsuns, durch den ein angenehmes Klima gewährleistet ist. In der Zeit von Dezember bis März können heftige Regenfälle niedergehen. Jedoch bietet die Zeit von Mai bis Oktober das beste Klima.Die Natur ist der Reichtum des Landes, wobei die Seychellen sich nicht als Besitzer, sondern Hüter der Natur verstehen. Dort sind 75 Pflanzenarten, zwölf Amphibien- und elf Vogelarten sowie über 1.000 Arten wirbelloser Tiere zu Hause. Ein Teil der Inseln besteht aus Granitgestein, das sich wie ein Gebirge erhebt. Andere Teile der Inseln bestehen aus Korallenriffen, die vollständig intakt sind. Die Inseln sind für ihre einmalige Population an Schildkröten weltberühmt. Besonders in der Abenddämmerung bietet sich ein einmaliges Schauspiel, bei dem die „Seychellen Flughunde“ über Bananenstauden und Vanilleorchideen segeln und Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Im “Valeé de Mai” auf der Insel Praslin wächst die größte Kokosnuss der Welt, die “Coco de Mer”. Die einmalige Tierwelt ist so farbenfroh und vielfältig, wie die Seychellen selbst.Auf den Inseln gibt es, neben kristallklarem Wasser, mitunter einige der schönsten Strände der Welt, die fein wie Puderzucker sind. Touristen treffen auf eine hervorragende Küche, die aus asiatischen, europäischen und afrikanischen Einflüssen zusammengemixt ist. Ferien Seychellen
ist gleichzusetzen mit Ruhe und Entspannung, weil in diesem Inselstaat kein Massentourismus stattfindet und die Seychellen nicht überlaufen sind. Unterkünfte gibt es in allen Preiskategorien, beginnend beim einfachen Gästehaus bis zu einem Sechssterneluxus-Resort. Die Vielfalt der Inseln kann durch ein individuelles Inselhopping erkundet werden. Eilande mit klingenden Namen, wie Coco Island, Sainte Anne, Praslin, Curieuse, Glacis oder Beau Vallon sind wahre Juwelen und haben jeweils ihre eigenen Schönheiten.
Tauchen auf der Insel Ko Tao
Die kleine Insel Ko Tao liegt gut eine Stunde mit der Fähre von der beliebten Touristeninsel Ko Samui entfernt, wartet aber mit einem komplett anderen Charakter auf. Ko Samui ist mittlerweile die Insel der Pauschaltouristen, welche aus aller Welt in den inseleigenen Airport eingeflogen werden. Vom Flughaften geht es dann mit einem Shuttlebus bequem zum Hotel, wo einem einmal eingecheckt alle Annehmlichkeiten des Pauschaltourismus erwarten. Riesige Swimmingpools, luxuriöse Hotels, überbevölkerte Strände, Bars, Freudenhäuser und Halligali. Auf Ko Tao zeigt sich ein ganz anderes Bild. Zwar sind hier auch je länger je mehr Pauschaltouristen anzutreffen und auch die Ausstattung der Resorts wird immer luxuriöser. Der grösste Teil der Besucher möchte auf Ko Tao aber nach wie vor nur eines: Unter Wasser und ab in die Tauchgründe. Kaum eine Insel Thailands (abgesehen von den Similan Inseln) ist dermassen bekannt für seine atemberaubende Unterwasserwelt. Es locken zahllose Korallenriffe und eine Artenvielfalt, welche Ko Tao Weltberühmt gemacht haben.
Auf der kleinen Insel haben sich zahllose Tauchschulen gebildet, welche mehr oder weniger alle mit vergleichbaren Angeboten aufwarten. Zu empfehlen ist allenfalls ein Guide, welcher eure Muttersprache spricht, falls euer Englisch nicht allzu gut sein sollte. Nebst Tauchen und Schnorcheln kann Ko Tao mittlerweile auch mit einem ansprechenden Night Life aufwarten, was bei der jungen Kundschaft sehr willkommen ist. Die Schwesterninsel Ko Phangan lädt ausserdem einmal im Monat zur legendären Fullmoon Party in Hadrin. Ein Happening, welches sich gerade jüngere Touristen nur ungern entgehen lassen. Am Folgetag ist es denn jeweils auch etwas ruhiger unter Wasser. Denn nicht wenige ziehen das Ausschlafen ihres Rausches einem Unterwasser Tauchgang vor.
Einzigartige Unterwasserwelt Ko Tao
Ko Tao. Top Destination für Taucher und Abenteuerlustige
Santa Margherita liegt an der ligurischen Küste Italiens und ist von Genua aus mit dem Zug in gut einer Stunde zu erreichen. Das kleine Städchen ist von malerischen Hügeln umgeben und kann mit einer traumhaften Altstadt aufwarten. Auffallend sind viele Häuser mit geschlossenenen Fensterläden, es scheint sich wohl um Zweitwohnungen von wohlhabenden Geschäftsleuten auf Mailand oder Genua zu handeln, welche sich hier nur in den Sommermonaten aufhalten.
Blick auf S. Margherita
In Santa Margherita finden sich auch viele Bauruinen, welche langsam von der Natur zurückerobert werden. Was für die Einheimischen wohl eher als Schandfleck angesehen wird, wirkt auf das von Perfektion überstrapazierte Schweizer Auge wie Balsam. Einen Ausflug in die Region 5 Terre lässt sich von hier aus bestens mit dem stündlich fahrenden Zug unternehmen.
Gesperrte Wege…
die Natur erobert sich vieles zurück…
Santa Margherita ist ein idealer Ausgangsort für Wanderungen und wird gerade im Herbst von vielen tendenziell etwas älteren Touristen besucht, welche gerne ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen unternehmen. Verwunschene, aber gut markierte Pfade führen vom Städtchen auf rund 500 Meter hohe Hügel über welche man Ziele wie Porto Fino oder San Fruttuoso erreichen kann. Die Natur und Landschaft wirkt wild und unberührt. Die Wanderungen wirken harmloser als sie sind, die Wege sind teilweise sehr steil und bei schlechter Witterung sind Wanderschuhe und Regenschutz unbedingt empfehlenswert.
Wanderweg ab S. Margherita
Aussicht auf San Fruttuoso
Santa Margherita hat an und für sich nichts Spektakuläres zu bieten, der Strand ist durchschnittlich, am Ufer entlang schlängelt sich leider auch eine stark befahrene Strasse, welche den Aufenthalt in den schönen Strassencaffees nicht angenehmer macht. Im Gegensatz zu den viel touristischeren Gebieten wie Portofino oder Monte Rosso sind die Einheimischen aber bedeutend freundlicher und das Preis-/Leistungsverhältnis ist besser als in der gesamten 5 Terre.
Hoteltipp: www.lavelahotel.com (cooles burgähnliches Hotel etwas erhoben über S. Margherita)
Ausflugstipp: Santa Margherita – Portofino. Ca. 3-4.5 Stunden, Rückweg mit dem Schiff ab Portofino (Achtung die Schiffe fahren nur bei ruhiger See!)
Die Insel Thilafushi liegt ganz in der Nähe der maledivischen Hauptstadt Malé. Noch vor 30 Jahren war Thilafushi, eine kleine Paradies Insel, umgeben von türkisblauem Wasser. Bis sich die Regierung eines Tages dazu entschieden hat, infolge des wachsenden Abfallproblems des Inselstaates eine riesige Müllhalde auf der Insel aufzubauen. Denn wegen des hohen Bevölkerungswachstum und vor allem auch der Abertausenden Touristen drohten die Malediven im Abfall zu ersticken. Auf einer Fläche von 7000×200 Metern schichten seither riesige Bagger die Mülltransporte auf, welche mit Booten auf die Insel gebracht werden. Wiederverwertung und Trennung des Abfalls kennen die Malediver bis jetzt kaum, so wird Aluminium mit PET und organische Abfälle mit Autobatterien auf der Mülldeponie entsorgt. Die Gefahr, dass die giftigen Inhaltstoffe einst das Meerwasser mit der grossen Artenvielfalt gefährden, wird offensichtlich einfach ignoriert. Es erstaunt, dass das Inselparadies imstande ist ein Luxusresort am anderen mit einem auch für westliche Standards sehr hohen Ausbauniveaus zu errichten, aber keine valide Lösung für sein Abfallproblem erarbeiten kann. Jeder Tourist hinterlässt pro Tag rund 4 Kilogramm Abfall. Für einen siebentägigen Aufenthalt produziert jeder Gast 32 Kilogramm Abfall. Das ist ein bedeutend höheres Gewicht, als das durchschnittlich mitgeführte Reisegepäck eines Touristen!
Mit dem Komandoo Island Resort stelle ich euch eine weitere Insel auf den Malediven vor. Komandoo liegt auf dem Lhaviyani-Atoll und ist ca. 500×100 Meter gross. Die kleine Insel ist umgeben von einem traumhaften Sandstrand und verfügt über ein überraschend artenreiches Haus Riff, welches sich hervorragend zum Schnorcheln eignet. Da wir selbst nicht tauchen, kann ich zu diesem Thema nicht wirklich Auskunft geben. Gemäss anderen Gästen, soll die Resort eigene Tauchschule aber sehr gut und zuverlässig sein und es sollen traumhafte Tagesausflüge zu eindrücklichen Korallenriffen angeboten werden. Ein Paar hat uns auch von einem abenteuerlichen Nachttauchgang berichtet. Wir für unseren Teil waren mit dem Haus Riff schon sehr zufrieden, die Fischschwärme und fast schon zutraulichen Schildkröten werden uns für immer in Erinnerung bleiben.
Die Unterkünfte auf Komandoo Island sind sehr grosszügig und lassen sich in Wasser- und Strandbungalows aufteilen. Die erste Nacht mussten wir aus Kapazitätsgründen in einem Wasserbungalow verbringen, die weiteren Nächte verbrachten wir dann in einem der schönen Strandbungalows. Uns persönlich sagen die Strandbungalows besser zu, wir fühlen und da einfach wohler als „über Wasser“. Die ist aber individuell und es sind beide Zimmerarten sehr liebevoll eingerichtet und gebaut.
copyright © by komandoo.com
Komandoo Island ist eine „adults only“ Insel und somit kinderfrei und deshalb gerade für Ruhesuchende und Erholungsbedürftige ausserordentlich gut geeignet. Wir haben unsere Tage mehrheitlich am Strand verbracht, mit einem guten Buch auf dem Liegestuhl und einem der köstlichen Drinks von der Bar in der Hand. Ab und zu mit der Taucherbrille und Schnorchel die Unterwasserwelt erforschen, ein traumhafter Ausgleich! Kulinarisch wird man in den Restaurants auf Komandoo herrlich verwöhnt, die Preise sind für maledivische Verhältnisse moderat, was auch für die Flaschenweine gilt. Zusammenfassend können wir das Komandoo Island Resort mit besten Gewissen weiterempfehlen und unser nächster Urlaub im Winter ist längst geplant. Nützliche Informationen zu Komandoo Island: http://en.wikipedia.org/wiki/Komandoo_%28Shaviyani_Atoll%29
Kanuhura Resort – dem Paradies ganz nah
Kanuhura ist eine etwas grössere Insel der Malediven und eines der beliebtesten Postkarten Motive des Inselstaates. Das Resort gehört nicht zu den modernsten, bietet aber nach wie vor Insel-Ferien auf höchsten Niveau. Der Hotelbetrieb ist perfekt abgestimmt, der Service stets zuvorkommend und korrekt. Klar die modernen Anlagen auf „jüngeren“ Inseln können mit grosszügigeren und moderneren Bungalows aufwarten. Das Kanuhura wurde aber regelmässig renoviert und erscheint nach wie vor im alten Glanz. Besonders empfehlen kann ich den Service und gerade nach meinem Besuch auf zwei anderen Malediven Inseln weiss ich wie wichtig dieser Aspekt ist. Das Personal liest einem jeden Wunsch von den Lippen ab und ist immer bereit für persönliche Wünsche einen Sondereinsatz zu leisten. Die Anlage und die Hotelzimmer sind sehr sauber und gepflegt, von unserer Seite gab es keinerlei Grund zu Beanstandungen.
Das Essen auf Kanuhura hat uns ausserordentlich gut geschmeckt. Es wird ein riesiges Angebot an Sea Food, Fleisch und vegetarischen Gerichten aufgetischt, was jederzeit für ausreichend Abwechslung sorgt. Sie können sich auf ein gigantisches, liebevoll zubereitetes Buffet freuen, welches zu jeder Tageszeit von den Köchen aufgetischt wird.
Die Privatsphäre auf Kanuhura ist hoch, auch wenn die moderneren Resorts teilweise noch etwas mehr Abgeschiedenheit bieten. Wir waren auch in diesem Punkt mit dem Kanuhura Resort ausserordentlich zufrieden.
Das Kanuhura Resort verfügt über eine wunderbare Lagune, welche zum Baden und Schnorcheln einlädt. Absolut traumhaft! Wir freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Aufenthalt auf dieser – übrigens auch ein grosses Plus – moskitofreien Paradies-Insel mit dem fabelhaften Kanuhura Resort!
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