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Kindergarten-, Primar- und Sekundarschulerfahrungen in Burgdorf sowie Besuch des Gymnasiums in Burgdorf und der Feusi in Bern prägten die beiden ersten Dezennien meines Daseins. Ein 2-jähriger Stage im Schloss St.Fargeau im Departement Yonne in Frankreich erlaubte mir mein «Molière-Französisch» wie meine französischen Freunde es nannten aufzupolieren und mich meiner Leidenschaft der Liebe zu den Pferden, zum Theater und Lichtspiel zu widmen. In der anschliessenden Wintersaison arbeitet ich in der Pension / Pistenrestaurant Sonnenberg ob Mürren und erfreute mich der Bergwelt, ihren Freunden und Freundinnen sowie meiner Passion dem Skifahren.
Meine Hobbys waren damals Reiten, Karate, Segeln, Rennvelofahren, Skifahren, Theater, Schach, Piccolo, Oboe und den Pausenclown spielen sowie mich mit Freunden zum Geniessen treffen.
Während dieser ersten Phase meines Lebens erarbeitete ich während den Ferien mein eigenes Geld als Putzhilfe oder dann 10 Jahre lang bei der Bieler Schifffahrtsgesellschaft als Serveuse. Einschneidend waren meine Erfahrungen bei «Olo Marzipan» als ich in den 70iger Jahren in den Sommerferien zusammen mit anderen Jugendlichen die Fabrik auf Vordermann brachte. Wir jungen Frauen bekamen alle weniger Lohn als unsere männlichen Kollegen. Gerade hatte ich den öligen Abzug in der Kantine auf Hochglanz gereinigt als der Patron eintrat und mich über alle Massen rühmte. Sofort erwähnte ich, dass ich nicht verstehen könne, weshalb wir Frauen weniger verdienten als die Männer und er meinte, dass, wenn ich das Gleiche machen würde wie meine männlichen Kollegen, die draussen bei schönstem Sonnenschein die Gebäudereinigung vornahmen, dann hätten alle den gleichen Lohn. Ich war einverstanden und am anderen Morgen, natürlich bei Regen, stieg ich aufs Vordach, nahm den Hochdruckreiniger in die Hand und reinigte mit Freuden, auch wenn es mir ständig kleine elektrische Stromstösse versetzte. Plötzlich tauchte der Patron auf und fragte mich besorgt, ob ich keine Stromstösse bekäme, ich erwiderte doch, aber ich wolle nun zeigen, dass ich als weibliche Arbeitskraft die gleiche Arbeit wie meine männlichen Kollegen machen könne. Seit da an haben bei ihm Frauen wie Männer den gleichen Lohn erhalten.
1982 nun konnte ich meine Gymnasiumszeit mit der bestandenen Maturitätsprüfung als Typus C, also mit Mathematik und Darstellender Geometrie erfolgreich abschliessen. Die zweite Phase meines Lebens begann, das Studium vorerst 2 Jahre als Tierärztin, dann als Architektur- und Kunsthistorikerin, mit den Nebenfächern Geschichte und Denkmalpflege, das ich 1994 abschloss.
Die dritte Phase meines Lebens begann. Es hiess nun meine erworbenen Kenntnisse in Arbeit umzusetzen, als Selbständigerwerbende für den Kulturgüterschutz und die Denkmalpflege, für die Stadt Burgdorf als Stadtführerin und Lehrbeauftragte an der Fachhochschule und als Geschäftsführerin im Kornhaus Burgdorf, als Kommunikationsbeauftragte in der Leitung des Kunstmuseums Bern und als Leiterin des Schweizer Schützenmuseums in Bern. (→ Bitte den Lebenslauf ›› beachten und für den jeweiligen «Leistungsnachweis» auf der ersten Seite auf die entsprechende Fassade klicken).
Nach meinem «Wahlkampfabenteuer» (bitte Archive bei «Medien» und «Aktuell» beachten) habe ich, Cornelia Weber, Architektur- und Kunsthistorikerin lic.phil mit reicher Erfahrung in der Kunst des Kulturmanagements eine neue, spannende Tätigkeit als Museumsvermittlerin gefunden.
Seit 2017 führe ich mit grosser Leidenschaft Gruppen durch die Dauerausstellung und die Wechselausstellungen vom Museum Altes Zeughaus ›› in Solothurn, das ich als ehemalige Leiterin vom Schweizer Schützenmuseum in Bern seit über zehn Jahren schätze und liebe.
Seit 2019 bin ich überglücklich, dass ich mein reiches Knowhow in der Kunst des Kulturmanagements zudem als als Leiterin der Informationsstelle in das feine Team vom Berner Münster einbringen kann. Mit Begeisterung führe ich unsere Gäste auch durch das Münster und in den Turm zu den 7 Glocken aus 6 Jahrhunderten.
Meine Hobbys haben sich der Arbeitswelt angepasst und sind aktuell: Wandern, Skifahren, Velofahren, Museumsbesuche, Architekturreisen, sich mit Freunden zum Geniessen treffen.