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Cocker Spaniel
Herkunft:
Bereits im 14. Jahrhundert sollen in Frankreich aus Spanien solche Hunde eingeführt worden sein. Immer wieder findet man in der Geschichte Hinweise über diese Rasse, so dass man davon ausgehen darf, dass es sich beim Cocker Spaniel um eine der ganz alten Hunderassen handelt. Die Engländer formten schliesslich im 19. Jahrhundert aus diesem uralten Arbeitstypen (Jagd- und Spürhund) die verschiedenen Spanielrassen, von denen der English Springer Spaniel und natürlich „wir“, die English Cocker Spaniels die bedeutendsten sind. Der Name Cocker Spaniel kommt von cock-Schnepfe*. (*Als „Schnepfe“ bezeichnet man verschiedene Vertreter der Familie der Schnepfenvögel. Vergl. dazu früher vor allem Jagd- und Spürhund, erst später auch Familien- und Begleithund.)
Erscheinungsbild:
Die Cocker Spaniels erkennt man am seidig schimmerndem Fell, das in leichten Wellen am Körper anliegt. Es ist ausgesprochen weich und dicht, wobei es am Kopf kurz, dafür aber an den Ohren, der Brust, dem Bauch, den Beinen und am Schwanz lang ist. Cocker Spaniels gibt es mit den Fellfarben rot, braun, schwarz, Blauschimmel, Orangeschimmel und Braunschimmel, schwarz-weiß, orange-weiß, braun-weiß, tri-color, alle auch mit loh, so wie „ich“. Mit Loh bezeichnet man meine ganz fein rötlich-braun schimmernden Haare im glänzend-schwarzen Haarkleid. – Der Körper ist des Cocker Spaniels ist kompakt und etwas 41 cm beim Rüden und 39 cm bei der Hündin und wiegt zwischen 10 – 14kg.
Bei mir, Inga, ist dies mit 34 cm etwas kleiner ausgefallen, was mich aber gar nicht behindert.
Der Kopf mit dem ihm typischen intelligenten und sanften Ausdruck wird man nicht mehr vergessen, wenn man mich kennen gelernt hat! Der Rücken ist gerade und fällt zu den Lenden hin leicht ab. Der English Cocker Spaniel besitzt einen tiefen, gut ausgebildeten Brustkorb und lange, Tiefangesetzte Hängeohren. Ingas großen, sehr leuchtend und fröhlich wirkenden Augen, sind haselnussfarben und werden witzig verstärkt durch die weißen Rändchen, welche beim „Bettelblick“ (von unten nach oben schauend) zum Vorschein kommen. Ihre Nase ist recht groß und passt farblich zur Fellfarbe. Die Schnauze ist eckig, die Kiefer kräftig und muskulös, und die Vorderbeine sind stark und gerade. Der „Cocker“ besitzt zudem muskulöse Hinterbeine und eine Rute, die eine Linie mit dem Rücken bildet. Sie wird auf Rückenhöhe getragen – und ist beim Cocker Spaniel typischerweise immer in Bewegung (das unermüdliche Rutenspiel)! Die Pfoten sind fest und haben kräftige, aber weiche „Leder-Bällchen."
Rassetypische Erkrankungen:
Beim English Cocker Spaniel tritt das Kongenitales Vestibularsyndrom, eine Erbkrankheit des Innenohrs mit Gleichgewichtsstörungen und unter Umständen Taubheit, gehäuft auf.
Die Hüftgelenksdysplasie (kurz „HD“) ist eine genetisch (also erblich) bedingte Fehlbildung eines oder beider Hüftgelenke.
Arbeitseinsatz:
Der Cocker-Spaniel eignet sich vorzüglich als Familienhund und Therapiehund; ist aber auch ausgesprochen geeignet als Jagd-, Spür-, und/oder Apportier-Hund. Braucht Förderung!
Charakter:
Ein Cocker Spaniel ist ein temperamentvoller, robuster, fröhlicher, anhänglicher und sensibler, aber zuweilen auch etwas eigensinniger Hausgenosse, der die Wohnung seiner Familie zuverlässig bewacht und einen guten Spielkameraden für die Kinder abgibt. Meine Artgenossen fühlen sich in jedem Haus und jeder Wohnung wohl, sofern sie nur genügend Bewegung im Freien haben. „Wir“ können uns recht gut anpassen, brauchen jedoch regelmäßige und ausgiebige Beschäftigung, um körperlich und geistig fit zu bleiben.
Da „Einige von uns“ zu Übergewicht neigen, sollte man auf ein gutes Verhältnis von Futter und Bewegung achten. Vor allem mit Schwimmen und auch mal Apportierübungen kann man uns Cocker Spaniels begeistern! Aber auch normales Laufen und Spielen im Freien liebe ich. Anderen Hunden gegenüber bin ich freundlich und friedlich gesinnt, zweige aber gerne auch mal mein Temperament in einer spielerischen Verfolgungsjagd. – Ja, das war’s den wohl! Willst du mich auch noch optisch kennen lernen? Dann guck mal unter den Fotoporträts rein! Ein fröhliches Augenzwinkern zum Schluss – Tschüss!
Meine Erfahrung:
Ein nicht mehr weg-zu-denkender, wunderschöner, ausdruckstarker Rasse-Kleinhund mit sehr liebenswürdigem Charakter, hoch sensibel, u.a. auch im Umgang mit Kindern oder Kranken. Sehr aktiv, voller Leben und Überschwang, aber auch sanft und anhänglich, verschmust und verträumt. Kann ohne Probleme auch mal alleine sein. Fellpflege ist recht aufwendig, Hängeohren etwas heikel bei Nässe oder Grasmilben. Fütterung unproblematisch. Liebt Wasserspiele über alles!
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