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Suchbegriff: Einsatzstahl
Thema: AbkĂĽrzung
Zu den Einsatzstählen gehören die unlegierten und niedriglegierten Stähle bis zu einem maximalen Kohlenstoffgehalt von 0,20 %. Da Einsatzstähle zu wenig Kohlenstoff aufweisen, um beim martensitischen Härten nennenswerte Festigkeitssteigerungen zu erzeugen, werden diese in eine kohlenstoffhaltige Atmosphäre "eingesetzt" und hierzu auf Temperaturen zwischen 880 °C und 1050 °C erhitzt (geglĂĽht). Das kohlenstoffhaltige Mittel wird in einem festen, flĂĽssigen oder gasförmigen Aggregatzustand zugesetzt. Bei den hohen Temperaturen diffundiert der Kohlenstoff von auĂüen in die Randschicht des Stahls ein (je nach Aufkohlungsmittel 0,1âÄ“0,3 mm je Stunde, stark abhängig von der Temperatur) und erhöht den Kohlenstoffanteil der Randschicht auf etwa 0,8 %, so dass die Härtung an der Oberfläche des Bauteils effektiver wird als im Inneren. Das Ergebnis ist ein Bauteil das im Inneren eine hohe Zähigkeit und auf der Oberfläche erheblich gröĂüere Härte und somit eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen VerschleiĂü aufweist.