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Rotkreuzversammlung
Die Delegierten der Rotkreuzversammlung genehmigten am Samstag, 27. Juni 2020, die neue Strategie 2030 des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Sie wählten zudem Marzio Medici neu in den Rotkreuzrat und genehmigten den Jahresbericht 2019. Die Rotkreuzversammlung wurde aufgrund der Corona-Pandemie erstmals digital durchgeführt.
Die Rotkreuzversammlung wählte Marzio Medici, Präsident des Rotkreuz-Kantonalverbandes Uri, zum Nachfolger von Marc Geissbühler, welcher ab dem 1. Januar 2021 das Präsidium der Humanitären Stiftung SRK übernommen hat. Pius Bernet wurde von den Delegierten neu in die Geschäftsprüfungskommission gewählt.
Als oberstes Vereinsorgan trifft die Rotkreuzversammlung die grundlegenden strategischen Entscheidungen für das SRK und wählt dessen Organe. Sie setzt sich aus 97 Delegierten aus den 28 Mitgliedorganisationen zusammen: 64 aus den Rotkreuz-Kantonalverbänden und 33 aus den Rotkreuz-Rettungsorganisationen.
Die externe Revisionsstelle des Vereins SRK wird von der Rotkreuzversammlung für die Amtszeit von einem Jahr gewählt. Im Berichtsjahr zeichnet wiederum Ernst & Young in Bern als Revisionsstelle.
Eine interne, unabhängige, durch die Rotkreuzversammlung eingesetzte Geschäftsprüfungskommission überprüft die Einhaltung der Rotkreuzgrundsätze, Statuten, Mission und Beschlüsse der Rotkreuzversammlung durch die leitenden Organe des SRK.