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Erlenbach bildet den geographischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der Gemeinde. Der schützenswerte Dorfkern unterhalb der romanischen Kirche entstand – zumindest auf der Ostseite des Wildenbachs – nach dem Dorfbrand von 1765. Ebenso haben die früher über die Landesgrenzen hinaus bekannten Märkte das Dorfbild geprägt. Hier steht auch das 1766 erbaute „Agensteinhaus", ein Zeugnis der hochstehenden Simmentaler Zimmermannskunst, welches heute als Regionalmuseum betrieben wird.
Latterbach fällt auf durch seine Länge von über zwei Kilometer entlang der Simmentalstrasse und der unteren Strasse ins Diemtigtal. Die offene Lage mit Blick auf den Niesen und die Nähe zum Autobahnanschluss in Wimmis und der Bahnstation in Oey macht Latterbach zu einem beliebten Wohngebiet. Das Mehrzweckgebäude beim Schulhaus dient der Schule, regionalen Vereinen und ist auch ein idealer Begegnungsort.
Ringoldingen hat einen überschaubaren kleinen Dorfkern. Der Anschluss an den öffentlichen Verkehr ist durch die Haltestelle der BLS gewährleistet.
Die oberen Bäuerten Allmenden, Thal, Eschlen und Balzenberg befinden sich wie erwähnt auf der sonnigen Terrasse, die sich oberhalb Latterbach bis ins Obersimmental hinaufzieht. Während die zwei Erstgenannten als Haufendörfchen gelten, besteht Eschlen aus alten Einzelhöfen und der neueren Siedlung Schaufelmattli. Das höchstgelegene, in Vorder- und Hinterdörfli unterteilte Balzenberg wurde einst direkt an das Strässchen gebaut. Die Konsumgüterversorgung und Gewerbebetriebe fehlen hier gänzlich. Im Zuge der Abwanderung sind im Laufe der Zeit in verschiedenen Bauernhäusern Zweitwohnungen eingebaut worden.
Oberhalb der vier Oberbäuerten und auf der Schattseite trifft man auf Wälder und Weiden, welche alp- und forstwirtschaftlich genutzt werden.