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Rispenhirse und Kolbenhirse
In Gamsen, in der Nähe von Brig, wurden archäologische Ausgrabungen gemacht. Dort hat man Resten von Hirse gefunden, die etwa 2000 bis 2400 Jahre alt sind. Es handelt sich dabei um Rispenhirse. Somit ist der Anbau dieser Hirse im Wallis älter als der Roggenanbau.
Es gibt noch andere Formen der Hirse. Die Kolbenhirse wurde früher in Mitteleuropa ebenfalls angebaut. Bei diesen beiden Hirsen sind die Körner von einer harten Schale umschlossen, die vor der Verwendung entfernt wird.
Die tropische Hirse (Sorghum), auch Mohrenhirse, Sorgho, Dari, Durrha-Hirse bzw. Durrakorn (nach arabisch ذرة dhura), Besenkorn, Guineakorn, Shallu, Milo oder Jowar genannt, ist die wichtigste Hirse-Art aus der Gattung Sorghum. Als Zuckerhirse bezeichnet man alle stark zuckerhaltigen Sorten dieser Art. Andere Sorten der Art werden als Körnerhirse, Faserhirse oder Futterhirse bezeichnet. In Südeuropa, teils auch in Deutschland, werden solche Hirsen angebaut.