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Ein Trauma kann eine ganze Reihe von Ursachen aufweisen, jedoch auch zu Depressionen oder Konzentrationsschwierigkeiten führen.
Als Depression bezeichnend ist eine psychologisch verankerte Störung, eine Erkrankung mit verschiedenen Symptomen, Formen und Ursachen, die sich vor allem im Verhalten, im Körper, in den Gedanken und in den Gefühlen bemerkbar machen.
Konzentrationsschwierigkeiten wirken anderes aus. Die Übergänge können sich jedoch fliessend darstellen und psychologisch nicht weniger gravierende Auswirkungen haben.
Eine Konzentrationsschwierigkeit ist eine Schwäche oder anders ausgedrückt eine Beeinträchtigung der Fokussierung auf Tätigkeiten oder Gedanken eines geregelten Lebenssystems. Ein Symptom, dem sowohl psychische, physische sowie emotionale Probleme zugrunde liegen. Die betroffene Person ist in diesem Zustand dauerhaft abgelenkt, geistig nicht anwesend (nahezu am träumen), nimmt die Umgebung und das Wesentliche nicht wahr. Sie verlagert ihre Konzentration auf Gegenstände, Orte und Farben, anstatt auf die Arbeit, den Straßenverkehr oder weitere elementare Basiskonstrukte des Alltags.
Die Konzentration definiert sich psychologisch gesehen bei jedem Menschen und in verschiedenen Altersstrukturen individuell. Bei Kindern kann diese gerade einmal 15 Minuten betragen, bei Erwachsenen eine Stunde. Anschließend fällt die Konzentrations-Kurve ab. Bei einer Konzentrationsschwierigkeit zeichnet sich jedoch schon vor dem regulären Abfall der Konzentration ein auffälliges Muster ab.
Schlafstörungen können das Resultat, aber auch eine der Symptome einer traumatischen Erfahrung sein - die letztlich zu Depression und Konzentrationsstörungen oder Konzentrationsschwächen führt.
Traumen entstehen durch eine Überlastung unserer Psyche
Ein Trauma ist eine Erschütterung der körperlichen wie auch der seelischen Verfassung.
Eine traumatische Situation oder Reaktion stellt sich ein, wenn sich das Bewältigungssystem eines Menschen, sei es bei einem Erwachsenen oder einem Kind (dies kann auch bei Tieren auftreten), überfordert fühlt.
Das Trauma wird durch Ereignisse ausgelöst, die einen schwerwiegenden Einschnitt in die menschliche Psyche erfordern. Das menschliche Gehirn, als wohl höchst komplexes und noch immer nicht ausreichend erforschtes Organ, schafft es nicht in jeder Situation gleichermaßen stark mit der Verarbeitung von Sinneseindrücken umzugehen. Es kommt zu einer Überlastung mit Einflüssen, die sich stark von den gewohnten Prozessen dieser Verarbeitung von Sinneseindrücken unterscheidet.
Wie äußern sich die Beschwerden des Traumas?
Die betroffenen Personen, die ein Trauma durchlebten, können von Gefühlsstörungen, Amnesien über Panikattacken, Selbstmordgedanken oder Selbstverletzungen geplagt werden.
Eine verzerrte Selbstwahrnehmung und der Hass oder die Scham auf den eigenen Körper wird bei vielen Betroffenen, die ein Trauma durchlebten ebenfalls festgestellt.
Soziale Beziehungen erleben durch das Trauma eine intensive Beeinträchtigung.
Meist ziehen sich die Betroffenen zurück und zeigen impulsive oder unentschlossene Verhaltensmuster. Der Verlust von Motivation liegt ebenfalls psychologisch in der Traumata-Erfahrung begründet.
Verkrampfungen im Muskelbereich oder im Körper wirken sich hingegen physisch aus. Aus einem Trauma resultierende Krankheitsbilder können zu extremen Persönlichkeitsstörungen, Angstzuständen oder Phobien führen.
Die Ursache eines Traumas
Die Ursache samt Begleiterscheinungen, die oftmals über Jahre, Jahrzehnte oder ein ganzes Leben hinweg andauern können, werden als Trauma bezeichnet.
Ausgelöst werden kann ein Trauma durch eine Vielzahl von extremen Situationen.
So spielen Verletzungen, Vergewaltigung, plötzliche Unfälle oder der Tod eine große Rolle. Dissoziative Identitätsstörungen entstehen in der Kindheit. Auch Kriegsopfer und Veteranen weisen in vielen Fällen ein starkes Trauma auf.
Flüchtlinge, entführte oder bedrohte Personen oder generell gewaltsame Erfahrungen durch Dritte, können ein Trauma auslösen, wenn diese für eine starke Veränderung des standardisierten Ablaufs des Gehirns sorgen. Diese werden als posttraumatische Belastungsstörungen bezeichnet und definieren meist ein Trauma im Erwachsenen Alter. Bei diesen Trauma spricht man auch von menschen-gemachten Trauma.
Es existieren auch nicht-menschengemachte Traumatas, wie das Durchleben von Naturkatastrophen oder Unwettern.
In bestimmten Berufsgruppen finden sich verstärkt Risiken, ein Trauma zu erleben. Dazu zählen beispielsweise Soldaten, Polizisten oder Ärzte.
Dies ist Betroffenen zu Raten
Personen, die ein Trauma erlitten haben, sollten zunächst psychologische Beratung und Hilfe erhalten.
Das Umfeld sollte den Opfern von Trauma-Erfahrungen zudem mit viel Verständnis entgegentreten und dabei helfen, sich in der alltäglichen Struktur des Lebens wieder zurechtzufinden. Auch die Liebe des Partners oder eines Kindes, als mächtigster Pfeiler, stärkt und bietet in vielen Fällen eine große Stütze, um das Trauma überwinden zu können.
Ohne Rücksprache mit einem Arzt sollte auf die Einnahme von Medikamenten verzichtet werden, da diese nicht die Ursache bekämpfen, sondern lediglich für einen kurzen Zeitraum zu betäuben wissen.