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Ich setzte den Fuss in die Luft und sie trug
Das Ensemblestück „Ich setzte den Fuss in die Luft, und sie trug“ entstand während der intensiven Auseinandersetzung mit dem kompositorischen Nachlass des Basler Komponisten und Flötisten Bernhard A. Batschelet. Stets engagiert und urmusikalisch fasziniert mich bei seinen Werken besonders die geschickt verschleierte tonale Denkweise und die raffinierte gestische Gestaltung. Im Zentrum meiner Reminiszenz an diesen grossen Musiker steht der zweite Satz „erinnert“. Basierend auf Batschelets Flötensolostück „Intrata – Auftakt zu einem barocken Stück“ wird das Material mit Hilfe des Ensembles erweitert, geschärft aber auch infrage gestellt. Es entsteht eine musikalische Diskussion zwischen Batschelets Originaltext und meiner eigenen kompositorischen Arbeit. In den Sätzen „hin zu...“ und „...weg von“ werden die Referenzen zu Batschelets Musik freier behandelt. Weniger eine Diskussion als vielmehr ein Versuch mich musikalisch mit den, durch die Auseinandersetzung mit Batschelets Musik gewonnen Erkenntnissen, auseinanderzusetzen.
Dieses Konglomerat aus Referenzen kreist auf einer höheren strukturellen Ebene wiederum um Gérard Griseys „Vortex Temporum“. Sozusagen im Strudel der Zeit basiert die formale und die rhythmische Gestaltung auf gedehnten und gestauchten polyrhythmischen Strukturen.
gebundene Partitur B4