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Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Um dem dreckigen Elend der Unterschicht zu entkommen, mischt Nana sich unter die Reichen und Schönen. Sie ist freigiebig mit den Reizen ihres Körpers und deshalb gern gesehener Gast. Zugehörigkeit wird ihr jedoch verweigert. Mit gnadenlosem Blick seziert Émile Zola die Falle des Milieus und die Heuchelei einer dekadenten Luxusgesellschaft, die Nana wie einen Spielball hin- und herwirft.
Autorentext
Emile Zola (1840-1902), Sohn eines aus Italien stammenden Ingenieurs, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Aix-en-Provence. Mit 18 Jahren ging er nach Paris, arbeitete im Verlag Hachette. 1964 erscheint sein erstes Buch »Contes à Nion«. Der große Roman-Zyklus »Rougon-Macquart«, zu dem auch »Das Paradies der Damen« gehört, umfaßt 20, jeweils in sich geschlossene Bände, ein Kolossalgemälde der französischen Gesellschaft unter dem Zweiten Kaiserreich.