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Die Siedlung entsteht in der Zwischenkriegszeit, die Zeit der Gartenstadtbewegung und der Genossenschaftssiedlungen. Die Häuser orientieren sich nicht wie die benachbarten Blockränder zur Stadt, vielmehr ist die Bebauung zu Zeilen aufgelockert. Die Grundrisse orientieren sich entlang des Sonnenlaufs und die Zwischenräume verbinden sich mit den Grünflächen am Hang.
Anstelle der typischen Strukturierung mittels Sockel, Fenstereinfassungen und Gesimsen wird der Charakter der Häuser mittels Diversifikation in der Ebene des Verputzes (Körnung, Struktur) und der Farbe interpretiert. Dabei werden die vorhandenen Themen aufgegriffen: Verhältnis zwischen regelmässigem städtischem und unregelmässigem ländlichem Ausdruck; Gegenüber von Südfassade mit Balkonen/Wohnräumen und Nordfassade mit Nebenräumen/Treppen; Sockelverlauf bei Bauten am Hang.
Die Realisation erfolgt in bewohntem Zustand. Die Eingriffe in den Wohnungen erfolgen kompakt an wenigen Tagen.