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Diese Rache stinkt zum Himmel: Weil John Oliver die US-Stadt Danbury in einer seiner August-Shows mit diversen Kraftausdrücken betitelte, kündigte Bürgermeister Mark Boughton per Video an, das Klärwerk der Stadt nach dem Moderator zu benennen.
Der schöne Name: «The John Oliver Memorial Sewer Plant» – was sich etwa mit «John-Oliver-Gedenk-Klärwerk» übersetzen lässt. Der Grund: «Weil es voller Mist ist, genau wie du, Oliver.»
Oliver bot daraufhin an, lokale Wohltätigkeitsorganisationen mit 55'000 Dollar zu unterstützen, wenn Boughton seine Drohung wahr machte.
Und das geschah dann auch: Am Wochenende zeigte der Comedian in seiner Sendung Bilder der Eröffnungsfeier. Oliver trug dabei einen selbstgebastelten Anzug aus einem Mülleimer und einen Helm aus Plastik.
«Dieser Ort nimmt das Schlechteste, was die Menschheit hervorbringt und verwandelt es in etwas, womit wir leben können», sagte Oliver sichtlich stolz. Das habe zum Ende dieses «schrecklichen Jahres» etwas Inspirierendes. «Wenn wir wollen, können wir zusammenkommen, unsere Differenzen überwinden und unseren Mist regeln.»
Auch der Bürgermeister ist zufrieden: Auf Twitter postet er ein Bild der Zeremonie. «Es war herrlich», schreibt er. «Glückwunsch an Herrn John Oliver.»
Oliver hatte seine Spenden getätigt und so den Institutionen Aufwind gegeben. Aufgrund der Corona-Situation wurde die Zeremonie unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten. (cki)