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Heilung oder Hokuspokus?
Die Osteopathie!
Heute gehts im Blogpost um die Osteopathie. Was es ist, woher es kommt und wo wir es bei PhysioBasel anwenden, erfahren Sie jetzt. Es wird spannend!
Was ist Osteopathie?
Die Osteopathie ist ein komplementärmedizinisches Verfahren, bei der die akuten Beschwerden mit den Händen behandelt werden. Die Methode der osteopathischen Behandlung ist von Andrew Taylor Still 1885 in Amerika stark geprägt und angewandt worden. Still gab der Therapie den Name “Osteopathie”, was im übertragenen Sinn das Wort “Knochenleiden” ausdrückt. Die Osteopathie folgt dem Konzept des “Holismus”, welches bedeutet, dass man den Mensch als Gesamtheit betrachtet. Der Osteopathe Andrew Taylor Still baut auf vier Grundsätze auf:
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Die Arterien sind essentiell.
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Der Körper ist eine Einheit und das Individuum eine Mischung aus Geist, Körper und Seele.
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Der Körper ist zur Selbstregulation, zur Selbstheilung und zum Erhalt der Gesundheit fähig.
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Struktur und Funktion haben eine tief verbundenen Kontakt.
Heute unterscheidet man zwischen vier Arten der Osteopathie:
1. Parietale Osteopathie:
In erster Linie beschäftigt sich die Parietale Osteopathie mit Erkrankungen und Beschwerden, die mit der Muskulatur und dem umliegenden Bindegewebe zusammenhängen, aber auch bei Arthrose, Rheuma, Lumbago (umgangssprachlich Hexenschuss), Ischialgie, Verrenkungen, Zerrungen, Haltungsschäden und vielen anderen Problemen kann die parietale Osteopathie Linderung verschaffen.
2. Viszerale Osteopathie:
Die viszerale Osteopathie kümmert sich um Organe und deren umliegenden Körperstrukturen. Man muss heirbei den ganzen Körper betrachten und genau wissen, wie alles miteinander zusammenhängt. Schmerzen in der linken Schulter können so zum Beispiel von der Milz kommen. Beispielsweise können so chronische Entzündungen und sonstige chronische Beschwerden wie Asthma gelindert oder sogar vollständig beseitigt werden.
3. Kraniale oder Kraniosakrale Osteopathie
Sämtliche Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und des Kreuzbeins oder Beschwerden die damit zusammenhängen finden eine mögliche Besserung in der Kraniosakralen Osteopathie. Hierbei wird je nach Krankheitsbild die Spannung der Schädeldecke mit gezieltem Druck reduziert (siehe Titelbild). So werden zum Beispiel Beschwerden wie Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Darmprobleme oder Schmerzen im Beckenbereich gelindert oder vollständig behandelt.
4. Pädiatrische Osteopathie (Kinderosteopathie)
Warum wird die Kinderosteopathie denn separat aufgeführt fragst du dich jetzt bestimmt, was ist da der gross Unterschied? Und es stimmt! Das Ziel ist im Grunde genommen das Gleiche, aber der Weg dorthin ein ganz anderer. Kinder sind noch in der Entwicklung und im Wachstum. Der Osteopath muss genau einschätzen können, in welche Richtung der Körper des Kindes sich noch verändert und wo er tatsächlich eingreifen muss, um diese Entwicklung womöglich sogar positiv zu beeinflussen! Grundsätzlich ist die Osteopathie für Kinder bei den gleichen Situationen wie für Erwachsene hilfreich, sollte aber vielleicht auch bei mehr Dingen angewandt werden, damit das Kind sich auf natürliche Weise entwickeln kann und ohne Medikamente die Beschwerden ganz alleine bewältigen kann. In ernsten Fällen ist natürlich dennoch der Arzt die erste Anlaufstelle!
Osteopathen versuchen durch den sanften bis stärkeren Druck, die verschobenen, verspannten, verkürzten oder energielosen Strukturen, wie bsw. eine eingeschränkte Gewebemobilität wiederherzustellen. Durch diesen Druck können die Strukturen wieder regenerieren. Ebenso werden durch die osteopathische Behandlung die Selbstheilungskräfte aktiviert. Ihre Heilung von Beschwerden und Ihre Gesundheit werden so optimal unterstützt. Da der Körper sehr vielfältig und anpassungsfähig ist, liegen die Ursachen Ihrer Beschwerden häufig nicht da wo sie auftreten. Demnach ist es essentiell der Ursache auf den Grund zu gehen.
Es steckt also mehr als nur “heilende Hände” dahinter!
Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab und was musst du danach beachten?
Da die Osteopathie einem ganzheitlichen Ansatz folgt beginnt Ihrer erster Termin mit einem ausführlichen Anamnesegespräch (Befunderhebung).
Im Anschluss folgt eine Untersuchung Ihrer Beschwerden. Eventuell kommen weitere medizinische Tests hinzu. Abschliessend wird ein individueller Behandlungsplan für dich zusammengefasst.
Bei PhysioBasel dauert eine Behandlung ca. 45-60 Minuten. Je nach Anliegen/Beschwerden sind eine bis zehn Sitzungen notwendig. Dies unterscheidet sich jedoch sehr stark individuell und wird immer in Rücksprache mit dem Osteopath variiert, keinesfalls gibt es eine feste Anzahl Termine, die man wahrnehmen muss.
Wichtig ist, dass Sie nach der Behandlung für mindestens 24 Stunden auf schwere körperliche Arbeit und Sport verzichten. Ebenso hilfreich ist es, ausreichend Flüssigkeit, idealerweise in Form von Wasser zu trinken.
Reaktionen in Deinem Körper wie zum Beispiel Muskelkater, veränderte Verdauung/Stimmung/Schlaf, Müdigkeit, Kopfschmerz nach der Osteopathie, können teilweise Stunden oder Tage anhalten. Je nach Körper geschehen diese Wirkungen jedoch unbemerkt.
Da oft die Frage aufkommt, was man zur osteopathischen Behandlung anziehen sollte hier ein Tipp: Die Behandlung kann in komfortabler Kleidung durchgeführt werden. Je nach osteopathischer Massnahme kann es vorkommen, dass du deine Kleidung teilweise oder vollständig ablegen musst.
Wenn du die Ursache, statt die Symptome deiner Beschwerden in den Griff bekommen möchtest, dich ganzheitlich behandeln lassen willst, dann sind wir mit unserem umfangreichen Wissen gerne für dich da.
Also ruf uns an unter 078 667 77 93 oder vereinbare direkt online deinen Termin mit uns.
Gesunde Grüsse
Dein PhysioBasel-Team !