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2022: Grosse Aktionswoche an der UZH
Was ist der Equal Pay Day?
Der Equal Pay Day (EPD) markiert den Tag im Jahr, an dem die Frauen denselben Lohn im Portemonnaie haben, wie die Männer in gleicher Position und gleicher Funktion bereits Ende Jahr verdient haben. Die Daten zur Berechnung des Lohnunterschieds basieren auf der zweijährlich durchgeführten Lohnstrukturerhebung des Bundes.
Generell gilt: Je höher die Anforderungen der Stelle, desto höher ist auch der Unterschied zwischen Frauen- und Männerlöhnen. Bei Berufen mit hohem Verantwortungsniveau beträgt der Lohnunterschied deutlich mehr als der Durchschnitt für alle Berufe und Verantwortungsstufen.
Was ist Lohndiskriminierung im Sinn des Gleichstellungsgesetzes?
"Die beobachtbaren Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern haben verschiedene Ursachen. Eine Lohndiskriminierung im Sinne des Gleichstellungsgesetzes liegt nur dann vor, wenn Frauen und Männer beim/bei der selben Arbeitgebenden für gleiche oder gleichwertige Arbeit ungleich entlöhnt werden."
Zitat: Seite 22 in Moser/Baillod 2006: Instrumente zur Analyse von Lohndiskriminierung: Orientierungshilfe für die juristische Praxis. Hrsg.: Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG und Schweizerischer Anwaltsverband SAV.
Organisator*innen des EPD
Der Equal Pay Day (EPD) in der Schweiz wird seit 2009 jeweils unter der Leitung der Business & Professional Women (BPW) organisiert.
Seit 2013 ist die Abteilung Gleichstellung und Diversität in wechselnden Konstellationen mit der studentischen Gleichstellungskommission (GSK VSUZH), dem Schweizerischen Verband der Akademikerinnen (SVA) und der Business & Professional Women (BPW) an Events an der Universität Zürich beteiligt.