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Die Kantone Zürich und Zug sind sich einig
Die Baudirektoren der Kantone Zürich und Zug sind von der dringenden Notwendigkeit eines Hirzeltunnels überzeugt und setzen sich damit für die Schliessung der Lücke im Nationalstrassennetz ein.
Eine von beiden Kantonen in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass ein etappenweiser Ausbau der Verbindung zwischen der A3 und der A4a zweckmässig ist!
Die Studie zeigt auf, wie der Netzschluss vorerst mit einem Bauwerk für eine zweistreifige Hauptverkehrsstrasse (HVS) hergestellt werden soll, das bei Bedarf zu einer vierstreifigen, richtungsgetrennten Hochleistungsstrasse (HLS) erweitert werden kann.
Mit einer Investition von rund 550 Millionen Franken in ein Bauwerk mit einem zweistreifigen Hirzeltunnel kann das Problem der fehlenden Verbindung für viele Jahre gelöst werden. Weitere 690 Millionen Franken wären nötig, falls die HVS-Verbindung mit einer zweiten Tunnelröhre zum vierstreifigen Ausbau ergänzt werden müsste. Beim etappenweisen Ausbau wären die Gesamtkosten von 1,24 Milliarden Franken nur wenig höher als bei einer von Anfang an vierspurig gebauten HLS.