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Die Konservierung von Nahrungsmitteln ist, seit jeher, für alle menschlichen Gesellschaften (und sogar für Tiere!) ein Anliegen von grösster Bedeutung. Hochkonzentriertes Salz oder Zucker, Rauch, Erwärmung, Tiefgefrierung veranschaulichen einige der im Verlaufe der Menschheitsgeschichte verwendeten Techniken. Im 19. Jahrhundert führten die Industrialisierung der Nahrungsmittelproduktion, sowie Fortschritte in der Chemie und neue Kenntnisse der Mikrobiologie zum zunehmenden Einsatz von chemisch identifizierten Lebensmittelzusätzen, um in erster Linie den mikrobiologischen Verfall der Nahrungsmittel zu verhindern, aber auch um zahlreiche andere Aspekte, besonders die Farbe, zu verfeinern. Mit dem Einsatz dieser Zusatzstoffe, insbesondere Farbstoffe und Konservierungsmittel, haben sich gleich auch warnende Stimmen erhoben, was deren weite Verbreitung im Verlaufe des letzten Jahrhunderts jedoch nicht verhinderte. Neuere Studien stellen nun die Unbedenklichkeit gewisser Zusatzstoffe in Frage, vor allem im Zusammenhang mit dem Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsyndrom (ADHS). Diese neuen Daten sollen in dieser Übersicht zusammengefasst werden.
Lebensmittelzusatzstoffe und Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivität beim Kind