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XterraSibylle Matter wechselte an 4. Stelle auf das Bike, fuhr nach 7 Kilometern auf Platz 3, erlitt dann aber einen Einbruch. «Meine eigenen, hohen Erwartungen (Top 5) nach dem 13. Rang beim Ironman Hawaii konnte ich bei der Xterra-WM leider nicht erfüllen», hält Matter fest. «Wohl startete ich auf der Schwimmstrecke gut und konnte auf dem Mountainbike die ersten ca. 7 km auf dem 3. Rang fahren, doch dann war ich einfach nur noch müde und mein Körper wollte keine Leistung mehr bringen. Eine Athletin nach der andern überholte mich und ich war mehr damit beschäftigt, überhaupt noch vorwärtszukommen. So erreichte ich die Wechselzone als 14. – mit dem Ziel, jetzt einfach noch das Double nach Hause zu laufen. Immerhin konnte ich diesen Rang auf der Laufstrecke noch halten.»
Besser gefühlt als vor zwei Jahren
Weshalb die Plaffeierin in ein Leistungstief fiel, kann sie nicht wirklich erklären: «Obwohl ich mich zwei Wochen nach dem Ironman viel besser gefühlt habe als vor zwei Jahren, als ich eine Woche nach dem Ironman Hawaii noch den dritten Rang bei der Xterra-WM erreichen konnte, bin ich wohl in ein Loch gefallen und einfach viel zu müde, um drei Stunden nochmals auf Hochtouren zu laufen.»
Nun freut sich Sibylle Matter auf die Trainingspause, die sie nun wirklich nötig habe, um sich von der langen Saison zu erholen.
Brügger musste aufgeben
Ihr Lebenspartner Othmar Brügger musste das Rennen in Maui nach mehreren Defekten auf der Radstrecke aufgeben.
Die Luzernerin Renata Bucher verpasste nach starker Laufleistung über 10 km das Podest nur um 17 Sekunden. Der zweifache WM-Zweite Olivier Marceau beendete die Konkurrenz mit einem Rückstand von 4:25 min auf den spanischen Sieger Ruben Ruzafa als Fünfter. fs/Si