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Diese Summe komme zu der bereits geleisteten finanziellen Unterstützung für Entwicklungsländer hinzu. Berset betonte laut Redetext, dass es höchste Zeit sei zu reagieren, die Konsequenzen des Klimawandels seien für alle spürbar. Die warmen Temperaturen dieses Jahr und die sehr dürftigen Niederschläge seien Zeichen des Klimawandels. Beunruhigend sei zudem die Zunahme von extremen Wettersituationen.
Die Schweiz wolle ihre Emissionen bis im Jahr 2030 um 50 Prozent reduzieren. Wie viele Beispiele in der Schweiz und anderen Ländern zeigen würden, hemme Klimaschutz die wirtschaftliche Entwicklung nicht - im Gegenteil: "Es ist das einige Mittel, um unseren Wohlstand langfristig zu sichern."
Von der 120 Millionen Dollar fliessen 76 Millionen Dollar in bilaterale Projekte. Zwölf Millionen Dollar sind für den internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) vorgesehen, wie Peter Lauener, Mediensprecher des Eidgenössischen Departements für Inneres (EDI) auf Anfrage sagte.
Neun Millionen Dollar kommen der Initiative CREWS (Climate risk early warning system) zugute. Zehn Millionen sind für den von der Weltbank lancierten "BioCarbon Fund" vorgesehen. 13 Millionen Dollar gehen in den kommenden vier Jahren an weitere Projekte gegen den Klimawandel.
Seit Sonntag ist im polnischen Kattowitz die Uno-Klimakonferenz im Gang. Vertreter aus rund 200 Staaten arbeiten dort konkrete Massnahmen zur Umsetzung des Pariser Klimavertrags aus. Im Klimaabkommen von Paris hatten sich die Länder Ende 2015 darauf geeinigt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad zu begrenzen.
(sda)