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Salü PC_user - und willkommen im PCtipp-Forum
Das sind offenbar Unix-Timestamps. Wir hatten hier dazu einen Artikel:
Sie bekommen eine Liste mit angeblichen Kalenderdaten. Aber Sie können mit den sonderbaren zehnstelligen Zahlen nichts anfangen; manchmal sind es sogar dreizehn Stellen. Kunststück: Es handelt sich um Unix-Timestamps! So rechnen Sie diese in Excel und LibreOffice um.
www.pctipp.ch
Anders, als im Artikel steht, funktionieren aber doch nicht alle dort erwähnten Formeln. Nur mit der dritten klappts hier.
Angenommen, die Spalte timeCreated
ist die Spalte G
.
Dann erstellst du in Spalte J
einen Spaltentitel timeCreatedNEU
.
Die Formel in J2 hiesse dann so:
=DATUM(1970;1;1)+(LINKS(G2;10)/86400)
Anschliessend die Spalte J
via Zellen formatieren
noch auf dieses benutzerdefinierte
Format stellen:
TT.MM.JJJJ hh:mm:ss
Tipps zum Schluss:
Ich würde mal alle Timestamps auf diese Weise in neue Spalten schreiben. Bei einigen wirst du einschätzen können, ob das umgewandelte Datum stimmen kann bzw. ob es plausibel ist. Vergleiche vielleicht noch ein paar Stichproben mit dem Datum, welches Firefox für jene Zugangsdaten anzeigt. Hier zumindest stimmt. Ich habe mich z.B. vorgestern für eine Seite registriert und die Daten gestern zuletzt genutzt. Datum und Zeit scheinen mit der erwähnten Formel perfekt zu passen.
Wenn die Daten in den drei neuen Spalten (Created, LastUsed, Changed) stehen, kopiere diese und füge diese mittels Inhalte einfügen nochmals in drei neue Spalten ein. Danach kannst du die anderen (wenn du willst) löschen.
Herzliche Grüsse
Gaby
PS: Ah, ich habe rausgefunden, warum im erwähnten Artikel die ersten zwei Formeln nicht funktionieren. Die gehen von einem 10stelligen Timestamp aus, der die Minuten zählt. Der 13stellige zählt jedoch die Millisekunden. Da in der dritten Formel aber nur die ersten 10 Stellen von links überhaupt betrachtet werden, fallen damit die Millisekunden (die man in diesem Zusammenhang meist eh nicht braucht) unter den Tisch.