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Es geschah vor 50 Jahren und man schrieb den 23. Januar 1973, als sich kurz nach Mitternacht auf Heimaey, der Hauptinsel der Westmännerinseln unmittelbar hinter dem Ort eine Spalte öffnete und Lavafontänen in die Höhe schossen. Eine einzigartige Rettungsaktion der Bevölkerung begann innert kürzester Zeit. Während des bis zum Juli des gleichen Jahres dauernden Ausbruchs entstand der Krater Eldfell, den man heute zu Fuss gut besteigen kann. Helgafell, der andere Krater brach vor ungefähr 5-6000 Jahren das letze Mal aus, damals war Island noch längst besiedelt. 10 Jahre vor Heimaey war die Insel Surtsey bei einem Ausbruch aus dem Atlantik gestiegen. Ausgiebig wurde über den Ausbruch von 1973 und die damit verbundenen, sehr spannenden Geschehnisse auf dieser Webseite vor fünf Jahren berichtet.
Ich erinnere mich sehr gut an meine erste Islandreise 2003. Gleich am Tag nach der Ankunft besuchte ich Heimaey und war tief beeindruckt über die Spuren des Ausbruchs, der 30 Jahre früher geschah und ich verstand sofort, weshalb man Heimaey als Pompeji des Nordens bezeichnet. Diverses kannte ich aus Geografiebüchern meiner Lehrtätigkeit, nun lag es mir zu Füssen. Weitere 20 Jahre sind seither vergangen, aber ein Abstecher und Besuch der Insel Heimaey ist nach wie vor äusserst empfehlenswert. Was es zu besuchen und erleben gibt, wurde ebenfalls im oben erwähnten Beitrag aufgeführt.