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Akromegalie
Die Akromegalie ist eine seltene, chronische Hormonstörung, welche durch die Überproduktion des Wachstumshormons GHb durch die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) charakterisiert ist, wodurch unter anderem eine vermehrte Produktion des IGF-1c durch die Leber angeregt wird.2 Oft wird diese Überproduktion von GH durch ein gutartiges Geschwulst der Hypophyse ausgelöst.2 Akromegalie erhöht das Risiko für Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und geht mit Symptomen wie Vergröberung der Gesichtszüge und Vergrösserung von Händen und Füssen einher.2 Diese Symptome stellen sich schleichend ein und werden daher oft spät diagnostiziert.2 Die Diagnose der Akromegalie erfolgt auf Basis der Bestimmung des GH-Spiegels durch den oralen Glukose-Toleranz Test und IGF-1-Spiegels im Blut.2 Ein etwaiges Geschwulst wird mit bildgebenden Verfahren diagnostiziert.
Gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumore (GEP-NET)
Gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumore sind Neoplasien neuroendokriner Zellen des Verdauungstraktes, der Pankreas, der Lunge und der Leber. Sie sind charakterisiert durch die übermässige Produktion und Ausschüttung von Peptidhormonen und biogenen Aminen. Durch die geringen Symptome zu Beginn bleiben diese Tumore oft unentdeckt, bis sie in die Leber metastasieren und intensivere Symptome wie Hitzewallungen, lähmende Diarrhö und Krampfe des Unterbauches auftreten.2 Die Diagnose von GEP-NETs erfolgt auf Basis der Bestimmung der Konzentration von Peptidhormonen und biogenen Aminen.2 Zudem werden bildgebende Verfahren bei der Charakterisierung des Tumors eingesetzt.
bgrowth hormone (Wachstumshormon)
cinsulin like growth factor 1 (Insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1)