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Zürich, den 3. September 1876.
Herrn Direktor E. Weiss
Zürich.
Mein lieber Freund!
Herr Zschokke hat mir die beiliegende Kritik des Möller'schen und Strupler'schen Gutachtens übersandt. Ich stelle sie Ihnen mit der Bitte zu, sie baldmöglichst Herrn Inspektor Möller zu übermachen. Es scheint mir angezeigt, daß Herr Möller, ohne eine förmliche Aufforderung Seitens der Direktion der Gotthardbahn abzuwarten, also von sich aus, eine Beleuchtung dieser Zschokke's Kritik der Direktion vorlege. Ich habe mir gedacht, es dürfte noch eine solche zweite Arbeit des Herrn Möller nothwendig werden, und es sind nur deshalb bis zur Stunde keine Schritte von mir gethan worden, um die Honorirung der ersten hier zu bewirken.
Sie hatten bisanhin die Güte, Mittheilungen, die ich nicht wohl direkte von mir aus an Herrn Möller gelange lassen konnte, von Ihnen aus demselben zugehen zu lassen. Ich möchte Sie um die gleiche Gefälligkeit in dem vorliegenden Falle bitten. Wenn Sie Herrn Möller bei diesem Anlaße zur Kenntniß bringen wollen, daß sein Gutachten in den maßgebenden Kreisen und speziell auch bei den Mitgliedern des Schweizerischen | Bundesrathes großen Anklang gefunden habe, so geben Sie damit lediglich der Wahrheit Zeugniß.
Mit etc. etc.
sig. Dr A. Escher. 1