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"Sklaverei und unfreie Arbeit in globaler Perspektive"
6. Studientag Europa transepochal am 28. November 2019
Gemeinhin wird Sklaverei mit der klassischen Antike sowie dem atlantischen Dreieckshandel assoziiert. Diese Vorstellungen sind derart dominant, dass andere Formen unfreier Arbeit, wie sie in der Geschichte der Menschheit allgegenwärtig sind, häufig nicht als Sklaverei bezeichnet werden. Besonders gilt dies für das christliche Mittelalter und die Moderne, die gemeinhin, jedoch aus sehr unterschiedlichen Gründen als Epochen begriffen werden, in denen es vermeintlich keine «Sklaverei» gab/gibt.
Vor diesem Hintergrund untersucht die Veranstaltung historische Formen unfreier Arbeit und/oder Sklaverei im europäischen Mittelalter und in Afrika im 20. Jahrhundert. Zugleich werden Begriffe und Konzepte analysiert und schliesslich soll die Frage nach deren Bedeutung für die Geschichte der Moderne aufgeworfen werden.