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Was sind die Vorteile von Hanf?
Aus Unkenntnis wird Hanf in der populären Vorstellung oft nur mit Cannabis in Verbindung gebracht. Hanf, zumindest seine Samen und das daraus gewonnene Öl, sind jedoch ausgezeichnete Nährstoffe. Die psychotrope Substanz von Cannabis befindet sich vor allem in den Blättern der Pflanze. Hanfsamen sind frei von psychoaktiven Substanzen.
Hanfsamen hingegen sind reich an ungesättigten Fettsäuren (30 %, darunter Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren), die für den Körper essentiell sind. Dieser Beitrag wird wegen seiner cholesterinregulierenden Wirkung und seiner vorbeugenden Wirkung bei der Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschätzt.
Hanfsamen werden von Vegetariern geschätzt, da sie einen hohen Proteingehalt haben (25 %, gleich hinter Soja). Außerdem liefert sie, ähnlich wie Quinoa, essentielle Aminosäuren, die wir für unsere Ernährung benötigen. Die Proteine, die sie liefert, werden zudem besser verdaut als die anderer pflanzlicher Quellen. Ein bevorzugtes Ergänzungsfuttermittel für Vegetarier, die auf der Suche nach etwas Neuem sind.
Hanfsamen sind außerdem reich an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Unlösliche Ballaststoffe sind interessant für die Regulierung des Stuhlgangs. Lösliche Ballaststoffe helfen, den Blutzuckerspiegel richtig zu steuern, was sie zu einem guten vorbeugenden Mittel gegen Typ-2-Diabetes macht.
Ihr Nährstoffreichtum hat die Lebensmittelindustrie dazu veranlasst, sich für diesen Samen zu interessieren, sodass heute im Handel verschiedene Produkte aus Hanfsamen erhältlich sind, z. B. Müsliriegel, Käseersatz, Butter, Kräutertees oder Kaffee.
Der andere Bestandteil, der aus Hanf gewonnen wird, ist das aus den Hanfsamen gewonnene Öl. Hanföl ist eher für seine Verwendung in der Kosmetikindustrie bekannt und wird für seine feuchtigkeitsspendenden, nährenden und regenerierenden Eigenschaften geschätzt. Sie ist ein perfektes Mittel gegen Hautverbrennungen, sei es durch Rasurbrand oder Sonnenbrand. Einige onkologische Abteilungen verwenden es, um die Haut zu beruhigen, die den Auswirkungen der Strahlentherapie ausgesetzt ist.