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Wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet, sei der 19-Jährige vor zwölf Tagen im Bezirk Frauenfeld verhaftet worden. Der junge Mann soll sich mehrmals an einer Stute auf einem Hof im Thurgau vergangen haben.
Der Verdacht sei der Tierhalterin 2016 aufgekommen, als sie ein komisches Verhalten ihres Pferds beobachtete. Die Frau installierte eine Kamera mit Bewegungsmelder, die ersten Bilder waren jedoch zu unscharf, um etwas darauf zu erkennen. Danach war für längere Zeit Ruhe.
Bis diesen Sommer. Wieder verhielt sich die Stute auffällig. Die Kamera zeichnet laut «Tagblatt» vier Mal einen Mann im Stall auf. Anfang August konnte die Polizei den 19-Jährigen verhaften, er dementierte die Tat.
Nur zwei Tage später war der junge Mann aber wieder im Stall. Die Tierhalterin und ihr Partner erwischen ihn in flagranti. Die Polizei verhaftet den 19-Jährigen ein zweites Mal, setzen ihn dieses Mal aber für einige Tage in Untersuchungshaft.
Wie das «Tagblatt» berichtet, wolle niemand von offizieller Seite über den Fall sprechen. Die Polizei bestätige lediglich, dass «eine Strafuntersuchung wegen Verdachts auf Hausfriedensbruch und Tierquälerei» eröffnet worden sei. Die Ermittlungen würden laufen.
(red.)