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Ob Sie in Ihrem Heimmarkt neue Kunden gewinnen wollen oder in China – es ist nirgends so einfach herauszufinden, mit welchen Worten und Argumenten die Kunden überzeugt werden können wie über das Internet. Obwohl sie gerade jetzt auf neue Kunden angewiesen wären – die meisten Unternehmen haben immer noch die Tendenz, ihre interne Sprache auf die Kunden zu übertragen und für Exportmärkte einfach eine Übersetzung der internen Sprache zu verwenden. Ein Fehler der viel Umsatz kostet.
Besteht für ihr Angebot eine Nachfrage in China? Dann sollten Sie einen Weg dafür finden, dieses Potential zu nutzen. Nirgendwo ist es einfacher, ausländische Märkte zu erschliessen als über das Internet. Dazu reicht es nicht, einfach Ihre Botschaft, Ihre Produktinformationen und Ihre Website auf Chinesisch zu übersetzen. Es wird geschätzt, dass China bis 2015 eine doppelt so grosse Mittelklasse haben wird wie die gesamte Bevölkerung der USA – mehr als 600 Millionen Menschen – mit einem verfügbaren Einkommen. Selbst in unserer gegenwärtigen Rezession konnte China in 2009, so Wininvest, 860 Milliarden US-Dollar durch den Einzelhandel generieren (siehe auch Suchmaschinen-Marketing in China: Baidu bestätigt steigende Werbenachfrage).
Nachfrage in Indien und dem arabischen Raum
Besteht Nachfrage nach Ihrem Angebot im arabischen Raum (siehe auch Fast so viele arabische Internetnutzer wie deutschsprachige)? Wie steht es mit Hindi, Bengali oder irgend eine der vielfältigen Sprachen aus Indien? Die milliardenstarke Bevölkerung erfährt einen ähnlichen Sprung in den Mittelklasse-Wohlstand. Die Mittelklasse in Indien soll von seinen 5 % bis zu 40 % heranwachsen, um 2025 den fünftstärksten Konsumentenmarkt in der Welt zu haben. In 2005 erreichten die Privatausgaben etwa 17 Trillionen Indische Rupien (372 Milliarden Dollar).
Spanisch, Russisch, Japanisch
Wir haben noch nicht einmal Spanisch angesprochen (wird weltweit von 350 Millionen gesprochen), Russland (mit seinen enormen Energieexporten) Japan (ein weltweiter Top Exporteur mit einer Konsumentenkultur, welche ebenfalls weltweit beliebt ist). Oder wie sieht es mit dem deutschsprachigen Markt aus? Die Kundensprache ist in vielen Märkten zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich (siehe auch Die Sprache der Kunden verwenden).
Die Sprache der Kunden zu sprechen ist ein gutes Geschäft für jedes wirtschaftliche Klima. Und mit einer weltweiten Rezession hängt es um so mehr davon ab, effektiv die anderssprachigen Konsumenten zu erreichen.
Auch für Geschäftskunden: Ernsthaft übersetzen und lokalisieren
Obwohl viele Marketingleute von der falschen Annahme ausgehen, dass Ihre Kunden im Firmenumfeld englisch können und von daher eine englische Version des eigenen Internetauftrittes reicht – bereits viele Unternehmen erkennen den Wert von Übersetzungen, um das weltweite Kundenpotential zu erreichen. Immer mehr Firmen lassen ihre Produktinformationen, Pressemitteilungen sowie Marketing- und Werbeschriften in Sprachen ihrer gegenwärtigen und potentiellen Konsumenten übersetzen.
Doch kluge Unternehmen realisieren, dass, um den Umsatz zu fördern, sie ihre Botschaften „lokalisieren“ müssen, damit die Zielgruppe sich so fühlt, als ob alles an elektronischer oder gedruckter Kommunikation spezifisch für jemanden wie sie produziert wurde. Nicht nur ist der Text in ihrer Sprache vorhanden (mit gelungenem Dialekt und Slang), sondern auch die Grafiken, die Navigation und die Benutzerführung erscheinen vertraut. Kurz gesagt, nichts hindert den Informationsfluss oder verursacht ein Kopfschütteln.
Es folgen einige Beispiele über die erfolgreiche Anpassungen an die Kundensprache und globale Botschaften für lokale Kunden.
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