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Barbara Kux hat den Schwerpunkt ihrer Arbeit schon früh auf das Zukunftsthema Nachhaltigkeit ausgerichtet: Ihr akribisch gepflegter Lebenslauf in der Manager-Datenbank LinkedIn weist so viele illustre Positionen auf, dass es für drei Topshot-Karrieren gereicht hätte. Gestartet als McKinsey-Beraterin, wechselte sie zu ABB, wurde Osteuropa-Generalin bei Nestlé, ging zu Autobauer Ford und stieg 2003 dann in die Konzernleitung des niederländischen Elektronikriesen Philips auf. Für sie, die als «harte Lady» galt, wurde eigens der Job einer Chief Procurement Officer, vulgo Einkaufschefin, geschaffen. Nach den üblichen fünf Jahren avancierte sie zur ersten Frau in der Teppichetage des (damals noch) höchst konservativen deutschen Industriekonzerns Siemens; auch dort erfand man einen Posten: Chief Supply Chain Management and Sustainability Officer. Nach ebenfalls fünf Jahren startete sie ihre Zweitkarriere als professionelle Verwaltungsrätin, die sie zum Energieriesen Total und zur Beteiligungsholding des Multiunternehmers Albert Frère (Adidas) führte. Beim Duftstoffriesen Firmenich und beim Konsumgüterkonzern Henkel hält sie bis heute Mandate mit viel Strahlkraft.
(Stand: Dezember 2021)