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Emanzipation in patriarchal strukturierten Familien durch Sozialpädagogische Familienbegleitung
Systemische Handlungsansätze in geschlechterdiskriminierenden Beziehungsdynamiken
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Emanzipationspotenzialen der Sozialpädagogischen Familienbegleitung (SPF) in patriarchal strukturierten Familien. SPF als systemisches Hilfeangebot begleitet Familien in herausfordernden Situationen, analysiert partizipativ Beziehungsdynamiken und plant einzelfallspezifische Interventionen. Das Patriarchat, welches sich im Mikrosystem der Familie reproduziert, wird als gesellschaftliches Phänomen verstanden, welches auf struktureller Gewalt basiert. Anhand einer Literaturrecherche und -analyse wird untersucht, inwiefern sich allgemeine Emanzipationspotenziale der Sozialen Arbeit auf das Arbeitsfeld der SPF übertragen lassen. Auf gesellschaftlicher Makroebene setzt sich die Autorin mit den noch immer vorhandenen Geschlechterungleichheiten und den patriarchalen Strukturen auseinander. Die gesellschaftliche Gewordenheit der heutigen Rollen (-erwartungen) von Mutter- und Vaterschaft leiten in das Mikrosystem der Familie über. Mit dem Fokus auf das Kindeswohl, werden empirisch erhobene Daten und Literaturrecherchen des aktuellen Fachdiskurses verknüpft und die Emanzipationspotenziale der SPF herausgestellt. Phasisch zeigt die Autorin auf der Handlungsebene Hauptmerkmale und potenzielle methodische Ansätze zur systemischen Emanzipationsarbeit auf.