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Die Burg wurde vermutlich an der Stelle eines Vorgängerbaues im 13.Jh. durch die Herren von Herblingen errichtet. 1181 wird ein Rüdiger von Herblingen erwähnt, der wohl auf der Vorgängerburg gelebt haben dürfte. 1258 wurde Konrad von Herblingen vom Leutpriester zum churer Domherren ernannt. Um 1300 verkauften die Herblinger immer mehr ihrer Güter und liessen sich in Schaffhausen nieder. Danach verkauften sie die Burg an die Herzöge von Österreich. Diese gaben Herblingen als Pfand an die Truchsessen von Diessenhofen. 1469 zwangen Geldsorgen die Truchsessen dazu, die Burg und alle Rechte zu verkaufen. Käufer war Adam Cron von Schaffhausen. 1565 kaufte die Stadt Schaffhausen die Herrschaft samt Burg auf. 1733 erwarb Wilhelm Gestefeld (aus Wien) die Burg, der sie umfassend umgestaltete. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Burg ihr mittelalterliches Aussehen vollkommen gewahrt. Der neue Besitzer liess die Wehrgänge, Zugbrücke und teilweise die Ringmauer abtragen. Ausserdem wurden die Gräben zugeschüttet und der Wohnbau stark verändert. Danach 25 verschiedene Besitzer. Seit 1953 in derselben Familie.
Gewaltiger Turm, über 30 Meter hoch, mit bis zu 4.5 Metern dicken Mauern (13.Jh.), Palas (13.Jh.), Ringmauer und Tor. Vorburg mit Ökonomiebauten und Ringmauer.