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Kristīne Jaunalksne
Kristīne Jaunalksne, geboren in Riga, Lettland, studierte zunächst Chorleitung an der Musikakademie Lettlands. Unter ihrem Dirigat erhielt der Mädchenkammerchor Tonika bei verschiedenen internationalen Chorwettbewerben zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Nach dem Diplom kam sie in die Schweiz und studierte Gesang an der Schola Cantorum Basiliensis bei Andreas Scholl und Evelyn Tubb und am Konservatorium in Neuchâtel bei Jeanne Roth. Derzeit arbeitet sie mit Sabine Schütz. Als gefragte Solistin im Oratorienbereich reist sie durch ganz Europa. Daneben gilt ihre besondere Liebe aber den musikdramatischen Formen. Kreative Impulse erhielt sie dabei durch Projekte wie Se m'amate io v'adoro unter der Regie von Joachim Schlömer, Rappresentatione di Anima, et di Corpo von Emilio di Cavalieri unter Christina Pluhar, Combattimento di Tancredi e Clorinda von Claudio Monteverdi unter der Regie der Berliner Tänzerin und Choreographin Mirella Weingarten und Barockburlesque, einer gelungenen Verbindung klassischer Barockmusik mit klassischem Jazz unter der Regie von Ann Allen. Neben ihrer Arbeit als Solistin musiziert Kristīne Jaunalksne auch gerne in kleinen Ensemble-Besetzungen, darunter z.B. mit dem Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Peter Phillips, der Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Attilio Cremonesi, L'Arpeggiata unter Christina Pluhar und Sette Voci unter Peter Kooij. Ihr besonderes Engagement gilt aber ihrem eigenen Ensemble savādi, mit welchem sie im Jahr 2003 den Early Music Wettbewerb in York und im Jahr danach auch den Van Wassenaer Concours in Den Haag gewonnen hat. In der Musik von savādi kann Kristīne ihr Bemühen um historische Authentizität mit dem modernen Esprit unserer Zeit verbinden. BBC, ORF und DRS haben das Ensemble regelmässig im Programm. Ihre neue CD Fabellae sacrae wurde von der Kritik begeistert aufgenommen.