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Die Initiative für „einen freien Sechseläutenplatz“ in Zürich ist sympathisch. Wirklich: Zu viele Business Events auf diesem neuen Platz vor dem Opernhaus sind nicht gut. Doch einige Veranstaltungen auf diesem eher öden Platz schaden nicht. Auf der anderen Seite muss man sagen: „Glücklich eine Stadt, die keine anderen Probleme hat als einen freien Sechseläutenplatz“. In Mogadischu, in der Ukraine, in Donezk, in Syrien, im Irak und in Nigeria wären sie froh solche Probleme zu haben. In Zürich würde es auch wichtigere Probleme geben, aber die sind für uns und den Gemeinde-, Stadt-, Kantons- und Regierungsrat Tabu: Zürich produziert Kriegsmaterial und liefert diese Tötungsinstrumente an Staaten die Kriege führen, an die feudalen, islamistischen Diktaturen im Pulverfass des Nahen Ostens, und an Nato Staaten die immer wieder Kriege führen. – Krieg ist für einige Zürcher gut, aber für die meisten schlecht. – Der Export von Rüstungsgütern, auch von Kleinbestandteilen und die Finanzierung von Waffendeals spült Geld in unsere Stadt- Kantons- und Kirchenkassen.
Zürcher Banken finanzieren auch Firmen die Waffen produzieren, sie investieren sogar in Firmen die an Atombombenproduktion beteiligt sind. Allein die Schweizer Bank UBS investiert 3,7 Milliarden Dollar und die Crédit Suisse 1,4 Milliarden in Firmen die an der Herstellung von Atomwaffen mitmachen. http://www.dontbankonthebomb.com/wp-content/uploads/2014/11/Switzerland-Country-Profile-20141015.pdf
Siehe auch: „Mehr Geld aus der Schweiz für Produzenten von Atomwaffen” von Christian Brönnimann, Tages Anzeiger 7. November 2014