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«Die Gitarre ist auch wirklich mein Basisinstrument. Von da an startet alles, meistens. Ich improvisiere und nehme die Dinge auf, die mir am interessantesten erscheinen. Grundsätzlich ist Musik die Basis für alles. Anschliessend denke ich darüber nach, was mir dazu einfällt, worüber ich sprechen möchte und schließlich schreibe ich die Texte dazu.
Meine Lieder sprechen wirklich von mir. Ich glaube, ich mache Musik in erster Linie für mich. Ich benutze meine Lieder als Ventil. Ich habe Lust, mir etwas Gutes zu tun, ich habe Lust Dinge, zu sagen, die mich berühren. Meine Lieder schlagen eine Perspektive vor, die meinen Blick auf die Welt zeigt. Ich glaube nicht, große Dinge über die Gesellschaft zu sagen. Ich spreche über die Liebe, über Ernüchterung, über Dinge, die ein wenig banal sind, aber jeden betreffen.
Ich versuche zu akzeptieren, dass es okay ist, Angst zu haben, zu zweifeln, manchmal deprimiert zu sein. Ich versuche auch solche Momente zu akzeptieren. Und sogar diese offen zu empfangen, aus ihnen etwas zu machen, zu schreiben, das Ganze mit Musik auszudrücken.
Im Endeffekt glaube ich, dass ich in meinen Liedern viel über meine Ängste rede. Genau das ist die Antwort auf die Frage danach, worüber meine Lieder sprechen. Ich glaube, dass ich doch viele Ängste, Fragen und Zweifel habe. Darüber in meinen Liedern zu sprechen, ist das, was mir hilft.»