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Die Disziplinarkammer von Swiss Olympic sperrt einen Amateur-Fussballspieler wegen Anwendung und Besitz der verbotenen Substanz Metandienon für vier Jahre und verurteilt ihn zu einer Geldzahlung.
Im Rahmen einer Polizeikontrolle wurde beim Amateur-Fussballer eine Dose mit mehreren Tabletten Metandienon festgestellt und eingezogen. Anlässlich der polizeilichen Befragung gab der Fussballspieler zu, die im Sport jederzeit verbotene Substanz Metandienon seit Januar 2019 zu konsumieren. Als verboten identifizierte Produkte werden von der Polizei beschlagnahmt und an Antidoping Schweiz weitergeleitet. Antidoping Schweiz vernichtet diese Produkte kostenpflichtig.
Die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic sperrt den Betroffenen wegen Anwendung und Besitz von Metandienon für vier Jahre. Die Sperre gilt seit dem 20. Dezember 2019, dem Beginn der provisorischen Sperre, und ist für sämtliche Sportarten wirksam. Der Verurteilte muss zudem die Verfahrenskosten sowie eine Entschädigung an Antidoping Schweiz im Gesamtbetrag von 1'700 Franken übernehmen.
Antidoping Schweiz erinnert alle Sportlerinnen und Sportler daran, dass bei Verstössen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen, wie in diesem Fall ersichtlich, auch Amateur-Sportler gesperrt werden.