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Alte, mainframe-basierte Applikationen abzulösen, kann eine schwierige Sache sein. Dass musste man nicht nur hierzulande, zum Beispiel beim Insieme-Flop
schmerzlich feststellen. Im US-Staat Michigan etwa herrscht derzeit dicke Luft wegen einem ganz ähnlichen gefloppten Projekt.
2005 hat der amerikanische Bundesstaat Michigan HP in einem 49-Millionen-Dollar-Projekt damit beauftragt, das veraltete, Mainframe-basierte Computer-System zu ersetzen. 10 Jahre später ist das damals auf 5-Jahre angesetzte Projekt noch keinen Schritt weiter, weshalb der Bundesstaat Anklage gegen den Computerhersteller eingereicht hat.
131 Büros und weitere interne Arbeitsplätze seien an das mehr als veraltete System angeschlossen, wie einer Pressemitteilung
entdeckt hat, zu entnehmen ist. Das System sei grösstenteils in den 1960er Jahren gebaut worden und verwendet heute veraltete Programmiersprachen. Dies mache die Wartung aufwändig und teuer.
Michigan habe bereits 27,5 der 49 Millionen US-Dollar an HP gezahlt, obwohl bis anhin keine einzige Applikation auf ein modernes System migriert worden sei, so die Mitteilung des Secretary of State, Ruth Johnson. (kjo)