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- Der Pik Lenin ist einer der bekanntesten Siebentausender der Welt.
- Diese Besteigung eignet sich auch für Einsteiger, die Erfahrung im Höhenbergsteigen sammeln möchten.
- Neben dem Pik Lenin erheben sich weitere mögliche Gipfelziele wie der Pik Razdelny.
- Das Pamir-Gebirge, in dem sich der Pik Lenin erhebt, wird auch die «Schweiz Zentralasiens» genannt.
- Kobler & Partner hat bereits über 100 Menschen die Besteigung des Pik Lenins ermöglicht.
- Kobler & Partner besitzen ein eigenes ABC-Zelt. Unsere Kunden teilen kein Zelt mit Kunden aus der ganzen Welt.
- Sie werden am Pik Lenin von nepalischen und tibetischen Hochträgern begleitet.
Der Pik Lenin – früher nach dem ersten Generalgouverneur von Turkestan «Mount Kaufmann» genannt – gehört zum Transaltai-Gebirge und erhebt sich knapp 100 km westlich der chinesischen Grenze. Er ist einer der technisch wenig schwierigen 7000er Zentralasiens und wurde 1928 von einer aus Russen, Deutschen und Österreichern bestehenden Gruppe erstbestiegen.
Zentralasien liegt, kurz gesagt, zwischen Europa und Asien und grenzt im Süden an Afghanistan und den Iran. Es ist ein Land der Berge, Wüsten und Oasen, ein von den verschiedensten Völkern und Kulturen geprägter Raum und Schauplatz einer vieltausendjährigen Geschichte. Unzählige Karawanen durchzogen vor Hunderten von Jahren die grosse Seidenstrasse und leisteten so ihren Beitrag zu einem lebhaften Kulturaustausch.
Heute ist Zentralasien eine Welt im Aufbruch: aufgeteilt in fünf unabhängige Republiken, die jeweils eine eigene Sprache sprechen und eigene Währungen haben. Eine Reise in eine der zentralasiatischen Republiken ist zwar heute nicht mehr ein Abenteuer wie vor hundert Jahren, aber noch immer ein Erlebnis der besonderen Art. Der Pamir im Südosten Tadschikistans ist das höchste Gebirgsmassiv Zentralasiens. Dort, auf dem Dach der Welt, wo sich noch vor 50 Mio. Jahren ein riesiger See befand, erheben sich heute gewaltige, mit ewigem Eis bedeckte Gipfel. Dazwischen dehnen sich breite Gletscherfelder aus, deren Eisdicke stellenweise bis zu 1000m beträgt. Während in den 4000m hoch gelegenen Tälern des östlichen Pamir Kirgisen leben, deren Vieh auch in den Wintermonaten auf den Berghängen ausreichend Futter findet, sind die Berge des westlichen Pamir vorwiegend von Tadschiken besiedelt.
1. Tag: Flug nach Osh
2. Tag: Ankunft in Osh
In Osh Transfer ins Hotel und Besuch des bekannten Bazars. Die Bevölkerung im Süden Kirgistans ist grösstenteils mongolischen Ursprungs. Unterkunft im Hotel.
3. Tag: Fahrt von Osh–Pik Lenin Basislager
Mit unserem Fahrzeug gelangen wir in einem halben Tag über zwei Pässe in die landschaftlich interessante Alai-Hochebene. Zum ersten Mal sehen wir das Pamir-Gebirge in seiner ganzen Grösse.
Nach drei weiteren Stunden durch unwegsames Gelände, über Stock und Stein und nach mehreren Flussüberquerungen, erreichen wir das Basislager Achik Tash auf 3700m. Bezug der dort bereits fest installierten Zelte und Jurten. Nicht üblich, aber sehr angenehm, ist die privat geführte Anlage mit Duschen und WCs. Unterkunft im Zelt.
4.-5. Tag: Akklimatisations-Tour auf 4200m
Die Akklimatisation gestaltet sich entsprechend der Konstitution der einzelnen Teilnehmenden. Es ist von grosser Wichtigkeit, sich in Achik Tash genügend Zeit zu lassen, so dass der weitere Aufstieg genossen werden kann. In der Umgebung des Basislagers gibt es viele Besteigungsmöglichkeiten. Unterkunft im Zelt.
6. Tag: Basislager Achik Tash (3600m)–Lager I (ABC, 4500m)
Wir folgen den alten Fahrspuren und gelangen so zum alten Basislager des Pik Lenin. Über eine kleine Felsstufe gelangen wir auf die «Zwiebelwiese», sie heisst so, da dort viele wilde Zwiebeln wachsen. Wir erklimmen einen steilen Hang und gelangen auf den Pass, von wo aus wir eine spektakuläre Sicht auf den Pik Lenin geniessen. Steilen Flanken folgend, windet sich der Pfad bis zu einem Fluss, der je nach Wasserstand einfacher oder schwieriger zu überqueren ist. Weiter geht es über einen grossen Rücken, der uns ins Basislager führt. Unterkunft im Zelt.
7. Tag: Ruhetag im Basislager
Vorbereitungen für die Besteigung des Pik Lenin. Gemütliches Angewöhnen an die beträchtliche Höhe. Unterkunft im Zelt.
8.-21. Tag: Besteigung des Pik Lenin (7134m)
Für die Besteigung des wohl bekanntesten 7000ers Zentralasiens stehen uns zwei Wochen zur Verfügung. Um eine schnelle und gute Akklimatisation zu erreichen, ist der Pendelbetrieb zwischen Lager I und Lager III sehr wichtig. Unterkunft im Zelt.
Route:
Das Lager I wird während dieser Zeit unser vorgeschobenes Basislager (ABC). Auch dieses Lager auf 4500m ist bestens mit Zelten und Küche bestückt.
Lager I (4500m)–Lager II (5500m)
Das Lager II, auch «Linsenlager» genannt, liegt auf 5400m. Wir erreichen es über vergletscherte Hänge. Die Spaltenzone überqueren wir angeseilt. Via Gletscherplateau geht es weiter bis ins Lager II auf 5400m. Dieses Lager ist meistens gut belegt, aus diesem Grund steigen wir noch 100 Meter höher, wo wir auf einer Kanzel (5500m) unser Lager einrichten.
Lager II (5500m)–Lager III (6100m)
Das Lager III liegt auf 6100m knapp unterhalb des Gipfels des Razdelnaja (6200m). Wir erreichen es indem wir zuerst einen kurzen Hang überwinden und danach über weite Firnhänge zum wiederum steilen und anstrengenden Gipfeldreieck des Razdelnaja vordringen. Die Besteigung des Razdelnaja ist ein erster kleiner Höhepunkt auf unserm Weg zum Gipfel.
Lager III (6100m)–Gipfel (7134m)
Gipfeltag: Morgens um 5 Uhr starten wir zum Gipfel des Pik Lenin. Vom Lager III geht es zuerst ca. 80m in einen Sattel. Über einen fast endlos lang scheinenden, breiten Rücken, der je nach Schneeverhältnissen immer wieder mit kurzen Geröllpassagen gespickt ist, gelangen wir auf das erste riesige Gipfelplateau. Wir geniessen den unglaublichen Fernblick. Am Horizont, die Kette des Hindukusch, und die höchsten Gipfel des Pamirs: den Pik Kommunismus (7495m; eigentlich seit 1999: «Pik Ismoil Somoni»)) und den Pik Korshenevskaja. Es geht über die berühmte Sichel, die je nach Verhältnissen die «Knacknuss» der Gipfelbesteigung ist und nicht unterschätzt werden darf. Über lange, wenig steile Flanken und kurze, steile Aufschwünge (30 Grad) gelangen wir zum vermeintlichen Gipfel. Doch dies ist eine Täuschung, denn es geht noch einmal ca. 30 Minuten bis wir den Hauptgipfel des Pik Lenin erreichen. Die Aussicht ist beeindruckend, denn wir können unter anderem den in China gelegenen Muztagh Ata (7546m) ausmachen.
Achtung: Der letzte Tag ist lang und anstrengend! Der Abstieg vom Gipfel ins Basislager erfolgt je nach Kondition noch am gleichen Tag oder eben einen später, was der Freude der Besteigung eines «Schneeleoparden» keinen Abbruch tut. Unser Motto ist auch hier: «Wir hinterlassen unsere Spuren nur im Schnee».
22. Tag: Abstieg vom Lager I–Basislager
Wir geniessen den Abstieg vorbei an der Zwiebelwiese und kommen so wieder in unser Basislager. Wir geniessen die Farben, die hier vorherrschen, und die Aussicht auf unseren Berg. Unterkunft im Zelt.
23. Tag: Fahrt Basislager–Osh
Auf dem Rückweg geht es anfänglich wirklich über Stock, Stein und Flüsse, und man staunt, wie dies der russische Lastwagen meistert. Übernachtung im Hotel in Osh. Im Jahr 2008 konnten wir ein absolutes Highlight geniessen, denn wir traten unsere Rückreise nach Osh mit dem grössten Doppeldecker, einer russischen Anatov, an. Ein verrücktes Erlebnis, das ich nicht missen möchte! Wer weiss, vielleicht kann man dies auch in diesem Jahr machen. Unterkunft im Hotel.
24. Tag: Rückflug in die Heimat
- Internationale Flüge, inkl. Taxen
- Fluggepäck (siehe Ausrüstungsliste)
- Organisation der gesamten Expedition
- Informationstreffen bei Bächli Bergsport in Bern
- Trinkgeld von Kobler & Partner (empfohlener individueller Anteil: siehe Abflugbrief)
- Gipfelgebühren
- Vollpension während der ganzen Reise (individuelle Zwischenverpflegung, siehe K&P-Handbuch)
- Getränke bei gemeinsamen Mahlzeiten
- Anzahl Hotelnächte im Doppelzimmer, siehe Reiseprogramm
- Gutes Gruppenzelt von Kobler & Partner, WC-Zelt, Dusch-Zelt
- 1 Zelt pro 2 Teilnehmer/innen im Basislager, ABC und in Hochlagern
- Leichte Matten für die Hochlager (siehe Ausrüstungsliste)
- Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
- Hochgebirgskocher (Gas) und Kochgeschirr
- Kommunikation (Funk) im Basislager
- Funkgeräte: 1 Funkgerät (9 Volt) pro 2 Teilnehmer/innen
- Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren
- Wetterbericht von Meteotest Bern
- Solaranlage mit Beleuchtung im Messzelt
- Strom im Basislager für das Laden der elektronischen Geräte (nur beschränkt möglich)
- Tragtiere (Pferde) bis ins Lager I (ABC)
- Lokale Hochträger bis ins Lager III (6100m) für die Zelte, Matten, Kocher und Gas
- Medizinischer Sauerstoff für den Notfall
- 1 Rettungsschlitten
- Grosse Apotheke im Basislager mit Pulsoxymeter
- Apotheke in den Hochlagern
- 1 lokaler Hochträger pro 6 Teilnehmende
- Küche: Koch und Küchenhilfen
- Lokaler Übersetzer
- Staatlich geprüfte/r Bergführer/in
- Versicherungen (siehe zusätzliche Informationen «Versicherungen»)
- persönliche Lastenträger in die Hochlager (können vor Ort organisiert werden)
- Individuelle Getränke
- Persönliche Medikamente (siehe K&P-Handbuch)
- Sonderkosten, die im Zusammenhang mit Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
Wir können Hochträger für diejenigen Teilnehmenden organisieren, die Mühe mit dem Tragen des persönlichen Materials bekunden.
Die Besonderheit auf dieser Reise ist die Unterstützung durch das einheimische Team, insbesondere das Tragen des allgemeinen Materials bis ins Lager II (6200m). Dies ist einer der Gründe, weshalb Kobler & Partner eine hohe Erfolgsrate an diesem Gipfel aufweist.
Achtung: Der Gipfeltag (von Lager II zum Gipfel) ist lang; an diesem Tag muss sorgfältig mit den Kräften umgegangen werden. Eine Umkehr vor dem Gipfel kann unter Umständen notwendig werden.
Vorausgesetzte Erfahrung
Für diese Reise empfohlene Erfahrung gemäss K&P Profil-Check.
Die Ernsthaftigkeit der Reise auf der Kobler Skala. Die Skala reicht von A (hoch) zu D (gering).B