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«Wir hatten Glück im Unglück», meint Bernard Derron, Präsident der Winzervereinigung Wistenlach (Vully) gegenüber den FN. Schätzungsweise ein Viertel der Rebkulturen sei zerstört worden, schätzt er. «Aber dieses Unwetter hätte genauso gut den ganzen Bestand vernichten können», ist er überzeugt.
Gemäss Derron ist die Wirkung der Hagelkörner insbesondere durch den heftigen Wind verstärkt worden. Sämtliche Winzer von Villars-le-Grand bis Sugiez seien vom Unwetter betroffen, sagt er.
Lieber jetzt als später
«Besser es ist jetzt passiert als in drei oder vier Wochen», meint Derron weiter. Dann wären die Trauben grösser und anfälliger gewesen.
Normalerweise schneiden die Winzer im Sommer einen Teil der Trauben ab, damit der Rest umso besser gedeiht. Derron könnte sich vorstellen, dass dies für das laufende Jahr nun nicht mehr nötig ist.