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Geschichte: Die Herkunft der Olympischen Hauptstadt
Im Jahr 1915 bestimmte Baron Pierre de Coubertin die Stadt Lausanne zum Sitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOK). «Die Olympische Bewegung findet im unabhängigen und stolzen Umfeld, das in Lausanne herrscht, den Freiraum, den sie für ihre weitere Entwicklung benötigt», erklärte damals der Erneuerer der modernen Olympischen Spiele. Auf Initiative von Juan Antonio Samaranch wurde Lausanne am 23. Juni 1994 anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des IOK zur Hauptstadt der Olympischen Bewegung erklärt.
Da es nur eine Hauptstadt der Olympischen Bewegung gibt, ist es für Lausanne, eine Stadt mit 130'000 Einwohnern, eine unglaublich grosse Verantwortung, diesen begehrten Titel in der ganzen Welt zu tragen. Die Stadt Lausanne ist stolz auf diesen Titel, gleichzeitig ist sie sich dieser grossen Verantwortung bewusst. Deshalb hat sie bereits vor einigen Jahren eine Politik entwickelt, die dieses Status würdig ist und der Stadt die Möglichkeit gab, im Lauf der Zeit zur Welthauptstadt der Sportadministration zu werden.
In Zusammenarbeit mit dem Bund und dem Kanton Waadt wurden Rahmenbedingungen für eine optimale Betreuung von internationalen Sportorganisationen entwickelt. Dieses Umfeld ermöglichte einen kontinuierlichen Ausbau des Netzwerks von internationalen Sportverbänden, die innerhalb der Olympischen Bewegung eine bedeutende Rolle spielen. Bis heute haben sich rund 20 dieser Verbände in Lausanne niedergelassen. Hinzu kommen etwa 20 weitere Organisationen wie das Schiedsgericht des Sports (TAS).
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tl 1: Stade olympique; 3: Mont-Blanc