Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03424.jsonl.gz/311

Absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe
Datum
Name
30.07.2020
Absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe
Waldbrandgefahr
Absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe
Lagebeurteilung vom 30. Juli 2020
Allgemeine Lage
Das Wetter wurde über die vergangenen Tage zunehmend heisser. Wo kein Niederschlag fiel, ist die Streuschicht stellenweise sehr trocken und damit leicht entzündbar.
Gefahrenbeschreibung (Gefahrenstufe)
Die Waldbrandgefahr wird im Kanton Solothurn als «gross» (Stufe 4) beurteilt. In Regionen mit grosser Waldbrandgefahr können Brände leicht entstehen. Die Streuschicht ist dürr und kann sich sehr leicht entzünden. Die Feuerintensität und die Ausbreitung sind durch den hohen Anteil an trockenem Brandgut gross. Das Feuer brennt tief, die Flammenlänge ist gross. Feuer können im Boden weiterschwelen. Kronenfeuer sind in niederen Nadelholzbeständen oder an Hanglagen zu erwarten. Mit Wind ist in leicht entzündbarem Brandgut und Nadelholzbeständen Flugfeuer zu erwarten.
Entwicklung und Tendenzen
Bis zum Nationalfeiertag sind die Tageshöchstwerte über 30°C, teilweise um die 35°C. Wegen der Sonne und der Hitze wird die grüne Vegetation zunehmend dürr. In der Folge sinkt die Luftfeuchtigkeit, was Brände wiederum begünstigt. Hitzegewitter sind lokal möglich. Ab dem 2. August dann veränderlich: Öfter bewölkt mit zunehmender Tendenz zu Gewittern. Ohne Niederschlag ist eine komplette Entspannung der Waldbrandgefahr nicht zu erwarten. Durch die tiefen Temperaturen sowie die Gewitter wird sich die Luftfeuchtigkeit voraussichtlich erholen, was die Entzündbarkeit etwas hemmt.