Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03249.jsonl.gz/934

Die Schweiz setzt vermehrt auf regional produzierte Lebensmittel. Das hat viele Vorteile. Auch für das Sozialwesen. In diesem Beitrag gehe ich der Frage nach, ob Personen unabhängig von Sozialleistungen werden können, wenn vermehrt auf regionale Ernährungsproduktionen gesetzt wird.
Der weltweite Konsum von Fisch steigt stetig an. Da die Fischgründe der Meere bereits erschöpft sind, schiessen Aquakulturen wie Pilze aus dem Boden. Um in den Zuchtbetrieben Krankheiten zu verhindern, werden grosse Mengen an Antibiotika eingesetzt. Für aquatische Ökosysteme und insbesondere die Gesundheit von Menschen kann das weitreichende Konsequenzen haben.
Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit wurden so viele Lebensmittel produziert wie heute. Die heutige hohe Produktivität der Landwirtschaft wäre aber ohne Erdöl undenkbar. Diese Abhängigkeit bedeutet für die Landwirtschaft, dass sie neue Wege finden muss.
Fischmehl ist ein protein- sowie Vitamin-B12-reiches Pulver, das bei der Verarbeitung von ganzen Fischen oder Fischrückständen entsteht (Zimmermann & Hammer, 2017). Es ist eine hochgeschätzte Quelle von Futterproteinen. Weiter weist es eine ausgezeichnete Zusammensetzung von essenziellen Aminosäuren sowie anderen wesentlichen Nährstoffen wie beispielsweise Omega-3-Fettsäuren auf (Olsen & Hasan, 2012). Deshalb wird es oft in Aquakulturen als Futtermittel verwendet. Die Frage stellt sich jedoch, ob Fischmehl ganzheitlich als gute Nahrungsquelle angesehen werden kann, oder ob versteckte Problematiken damit verbunden sind.