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Nach 14 Jahren sind zwei vermisste Van Gogh-Gemälde wieder aufgetaucht. Bei einer Razzia der Polizei in Neapel wurden sie sichergestellt. Die Werke befanden sich im Besitz eines Camorra-Clans, bei dem Besitztümer im Wert von mehreren Millionen Euro beschlagnahmt wurden. Die Gemälde wurden in einem Lagerraum nahe Neapel im Rahmen einer Razzia der Polizei gegen die Camorra, der Mafia im neapolitanischen Raum, entdeckt.
Das eine der wiedergefundenen Gemälde ist eine Darstellung des Meeres bei Scheveningen aus dem Jahr 1882. Das andere zeigt die reformierte Kirche von Van Goghs Heimatort Nuenen. Das 1884 entstandene kleinformatige Bild hatte der Maler seinen Eltern geschenkt, Van Goghs Vater war der Pfarrer der Gemeinde. (SDA/stj)Publiziert am 30.09.2016 | Aktualisiert am 30.09.2016