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Die Piloten des in Kolumbien abgestürzten Flugzeuges sollen vor dem Unglück Probleme mit der Elektronik der Maschine gemeldet haben. Das teilte die Flughafenbehörde von Medellín in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf den Kontrollturm über Twitter mit.
Polizisten hätten inzwischen die schwer zugängliche Unglücksstelle am Berg El Gordo in der Nähe der Ortschaft La Unión erreicht. Die Gegend sei wegen Nebels nur auf dem Landweg zu erreichen, nicht aus der Luft. Ein Rettungs-Helikopter der Luftwaffe habe seinen Einsatz abbrechen müssen.
Behörden in La Unión teilten mit, es gebe Überlebende. Sechs Menschen seien verletzt gefunden worden. Auch der Bürgermeister der Ortschaft, Hugo Botero, sprach von ersten Berichten, wonach es Überlebende gegeben haben soll. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst aber nicht.
An Bord des Flugzeugs der bolivianischen Fluggesellschaft Lamia waren 81 Menschen. Darunter befand sich das brasilianische Erstliga-Fussballteam Chapecoense, das am Mittwoch in Medellín das erste Spiel der Finalrunde des Südamerika-Cups gegen Atlético Medellín bestreiten sollte.
Der Club war über Santa Cruz de la Sierra in Bolivien nach Kolumbien geflogen. Das Spiel wurde nach dem Flugzeugunglück abgesagt. (sda/dpa/afp/reu)