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Ein ehemaliger Direktor der Luzerner Baufirma Anliker wird zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Der 60-Jährige hatte sieben Millionen Franken seines Arbeitgebers abgezweigt. Das Kriminalgericht verurteilte den Mann wegen gewerbsmässigen Betrugs und mehrfacher Urkundenfälschung.
Vom Vorwurf des mehrfachen Betrugs der eidgenössischen Steuerverwaltung hingegen wurde er freigesprochen, wie es im Urteilsdispositiv des Luzerner Kriminalgerichts heisst. Der Schuldspruch ist noch nicht rechtskräftig.
Jahressalär von über 730'000 Franken
Der Kadermann hatte trotz stattlichem Jahressalär von bis 732'000 Franken das Bauunternehmen Anliker, für das er als Direktor tätig war, zwischen 2005 und 2012 um gut rund sieben Millionen Franken betrogen. Er hatte mit seiner Frau eine Firma gegründet und dem Bauunternehmen innert acht Jahren ohne Gegenleistung 35 fiktive Rechnungen geschickt. Als Direktor konnte er diese selber visieren
Das Geld verwendete der fünffache Familienvater für den aufwändigen Lebensstil seiner Familie. Diese verwöhnte sich mit Luxusautos, Motorbooten, mehreren Wohnungen, Privatchauffeur und teuren Ferien.