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Charlie Dalin beendet die härteste Solo-Regatta des Segelsports als Erster. Der 36-jährige Franzose muss am Ziel in Les Sables-d’Olonne aber noch auf Konkurrenten mit Zeitbonifikationen warten.
Charlie Dalin feiert am Mittwochabend die Zielankunft in Les Sables d'Olonne.
Foto: Loic Venance (AFP)
Der französische «Apivia»-Skipper Charlie Dalin hat die Ziellinie der Vendée Globe in Les Sables-d'Olonne als Erster gekreuzt. Der 36 Jahre alte Profisegler und Jachtkonstrukteur beendete seine Solo-Weltumseglung über 28’267,88 Seemeilen nach 80 Tagen, 6 Stunden, 15 Minuten und 47 Sekunden. Als Sieger darf er sich aber noch nicht fühlen. Zwei andere Skipper könnten ihm den Erfolg trotz der Ausnahmeleistung streitig machen. Der drittplatzierte Boris Herrmann mit seiner «Seaexplorer - Yacht Club de Monaco» und der fünftplatzierte Franzose Yannick Bestaven auf «Maître Coq IV» segeln dem Ziel mit Zeitgutschriften auf dem Konto entgegen.
Nach der Beteiligung an der Rettungsmission für den schiffbrüchigen Kevin Escoffier in der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember hatte Herrmann für die dadurch verlorene Zeit eine Wiedergutmachung der Wettfahrtleitung von sechs Stunden, Bestaven von 10:15 Stunden erhalten. Herrmann wird kurz nach Mitternacht im Ziel des französischen Küstenorts erwartet, Bestavens Ankunft ist voraussichtlich am frühen Donnerstagmorgen. Beide Skipper können Dalin nach Abzug der Gutschriften von ihrer Gesamtsegelzeit noch überflügeln.
Für den Schweizer Alan Roura dauert das Rennen noch lang. Der 27-jährige Genfer lag am Mittwoch auf dem 16. Rang von noch 25 im Rennen verbliebenen Booten. Roura hatte noch knapp 6000 Kilometer zurückzulegen.