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Der US-Getränkekonzern Coca-Cola hat chinesische Vorwürfe wegen illegaler Aktivitäten zurückgewiesen. Coca-Cola arbeite mit den chinesischen Behörden eng zusammen, erklärte der Softdrink-Hersteller.
Die Provinzregierung von Yunnan hatte im Februar berichtet, Coca-Cola habe in Teilen der südwestlich gelegenen Region «vertrauliche Informationen mit tragbaren GPS-Geräten gesammelt». Die Internetseite berief sich auf einen Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung, nannte aber keine weiteren Details.
Coca-Cola räumte am Mittwoch ein, dass einige Abfüllanlagen in den vergangenen Jahren freiverkäufliche Navigationssysteme und Kartenmaterial verwendet hätten, um ihre Logistik zu optimieren.
Ein Mitarbeiter der Provinzregierung von Yunnan sagte der Nachrichtenagentur AFP, es gehe in dem Fall auch um «Staatsgeheimnisse». Er dürfe deshalb nicht über den Konflikt sprechen.
Die Beziehungen zwischen China und USA sind wegen mutmasslicher Spionagefälle derzeit schwer belastet. Am Montag warf der Sicherheitsberater der US-Regierung, Tom Donilon, China vor, zu wenig gegen Cyberattacken und Cyberspionage durch chinesische Hacker zu unternehmen.
Einige US-Abgeordnete vermuten sogar das chinesische Militär hinter den zunehmenden Übergriffen im Netz. Peking wies diese Vorwürfe zurück.
(tke/sda)