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Was ist eine neuroangiologische Untersuchung (Ultraschalluntersuchung oder Doppler / Duplex)?
Mit Ultraschall bezeichnet man Schall mit Frequenzen oberhalb des Hörvermögens des menschlichen Ohrs.
Im B-Mode (B = Englisch Brightness) wird die zurückgesandte Echointensität in eine Helligkeit umgesetzt. Es entsteht ein zweidimensionales Schnittbild des untersuchten Gewebes. Das Schnittbild wird dabei aus einzelnen Linien zusammengesetzt, wobei für jede Linie ein Strahl ausgesendet und empfangen werden muss.
Als Dopplereffekt wird die Veränderung der Frequenz von Wellen bezeichnet, wenn sich die Quelle und der Beobachter einander nähern oder voneinander entfernen, sich also relativ zueinander bewegen. Nähern sich Beobachter und Quelle einander, so erhöht sich die vom Beobachter wahrgenommene Frequenz, entfernen sie sich voneinander, verringert sie sich. Bekanntestes Beispiel ist die Tonhöhenänderung eines Polizeiwagens: Solange sich das Fahrzeug nähert, ist der wahrgenommene Ton höher, wenn es sich entfernt, ist er tiefer.
Als Farbduplexsonographie bezeichnet man eine Ultraschalluntersuchung, bei der beides, sowohl eine B-Bild-Darstellung als auch eine dopplersonographische Messung durchgeführt werden. Das vereinfacht die Beurteilung, da der Untersucher unmittelbar die Stelle sieht, in der er messen will.
Wozu dient die Ultraschalluntersuchung?
Mit der extra- (= ausserhalb des Schädels, d.h. am Hals) und
intrakraniellen (= innerhalb des Schädels, d.h. im Kopf angewandten)
Doppler- und Duplexsonographie können Ablagerungen und Verengungen
in den Hirnschlagadern sichtbar gemacht werden.
Wie läuft die Ultraschalluntersuchung ab?
Für die Untersuchung wird ein Ultraschallkopf an den Hals und / oder an die Schläfe gelegt. Die Untersuchung erfolgt in liegender Position. Sie ist schmerzlos und unschädlich, d.h. sie kann beliebig oft wiederholt werden.
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