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Biografie
Philipp Teriete ist international als Pianist, Komponist und Forscher tätig. Nach Lehraufträgen für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau (2014–2015), sowie Jazz Piano und Jazz Harmony an der New York University (2016–2017), vertrat er von 2017 bis 2020 die Professur für Musiktheorie von Ludwig Holtmeier an der HfM Freiburg, wo er zurzeit an seinem Promotionsprojekt zum Thema «The Influence of 19th-Century European Music Theory on Early Jazz» arbeitet.
Philipp Teriete studierte von 2006–2014 Klavier und Musiktheorie (je BM/MM) an der HfM Freiburg (bei Tibor Szász und Ludwig Holtmeier) sowie im Austausch an der Royal Academy of Music London (Klavier bei Hamish Milne) und am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (‹Ecriture› bei Olivier Trachier). Von 2014–2015 folgten ein Studium im Fach ‹Jazz Composition› an der Norwegian Academy of Music Oslo bei Geir Lysne und Helge Sunde und von 2015–2017 ein Masterstudium im Bereich ‹Jazz Studies› an der New York University mit den Fächern ‹Piano/Composition› bei Gil Goldstein, Alan Broadbent, Andy Milne, John Scofield u.a. Als Musikforscher hat Philipp Teriete verschiedene Schwerpunkte: die historische Improvisationslehre des 18. und 19. Jahrhunderts, die Schnittstelle der klassischen Musik und des Jazz im späten 19. sowie frühen 20. Jahrhundert, die Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts und die Musik Béla Bartóks. Philipp Teriete hat Artikel in verschiedenen Fachzeitschriften publiziert und ist zusammen mit Derek Remeš Herausgeber des Sammelbandes «Das Universalinstrument: ‹Angewandtes Klavierspiel› aus historischer und zeitgenössischer Perspektive» (Olms Verlag).