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Der nötige Förderbedarf wird durch die integrative Schulung nicht für alle Kinder gewährleistet. Dies zeigen Beispiele, wo Kinder im Verlauf der ersten Schuljahre scheitern, plötzlich zu Sonderschülern werden. Da die Anzahl Sonderschüler seit Einführung der Integration in diversen Schweizer Kantonen zugenommen, sich sogar verdoppelt hat, ist diese Schulreform für mich in Frage gestellt. Es darf mit Blick auf die Chancengleichheit nicht sein, dass, wer es sich leisten kann, sein Kind in einer Privatschule unterbringt, um den Nachteilen dieser aktuellen Schulreform auszuweichen. Die mit dieser Schulreform entstandenen Mehrkosten stehen in einem schlechten Verhältnis zum Ertrag für viele Lehrpersonen und Schüler. Ich unterstütze deshalb eine Schadenbegrenzung, das heisst die teilweise Wiedereinführung von Sonderklassen, wo Bildungsdefizite in kleinen Gruppen gefördert werden.