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Freiwillige präventive Testungen an der Schule
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden verstärkt die präventiven Massnahmen an den Schulen.
Durch präventive COVID-19-Testungen werden infizierte Lernende und Mitarbeitende der Schulen erfasst, auch wenn sie keine Symptome zeigen. Bei positiven Testresultaten können die notwendigen Massnahmen zeitnah getroffen, Ansteckungsketten unterbrochen und gleichzeitig Anordnungen von Quarantänen für ganze Klassen vermieden werden.
Die Schule Schwellbrunn wird solche Tests vorerst ab der 3. Klasse einmal pro Woche während des Unterrichts durchführen. Es kommen sogenannte Spucktests zur Anwendung (also kein Abstrich des Nasen-Rachens). Gestartet wird voraussichtlich am Donnerstag, 9. Dezember 2021. Die Eltern entscheiden, ob ihr Kind an den präventiven Testungen teilnimmt.
Weiterführende und laufend aktualisierte Informationen finden Sie auf www.ar.ch/corona.
Häufig gestellte Fragen für Eltern und Erziehungsberechtigte
Was bringt das Testen?
- Ansteckungen können frühzeitig erkannt werden.
- Die Gefahr einer Ausbreitung ist kleiner (ausfallende Lektionen, Ausbruchstestungen und Fernunterricht werden weniger wahrscheinlich, ebenso Quarantänen).
- Massnahmen können gezielter verordnet werden.
- Mehr Sicherheit bei privaten Kontakten (z.B. Besuch bei Grosseltern).
- Lernende ab 12 Jahren müssen bei einem engen Kontakt zu positiven Mitschülerinnen und Mitschülern in der Regel nicht mehr in Quarantäne.
Sind die Tests freiwillig?
Ja.
Wann werden die wöchentlichen Tests durchgeführt?
Voraussichtlich am Donnerstagmorgen vor der Pause.
Wie erhalten die Eltern das Resultat?
Sie erhalten ein E-Mail mit der Information, dass das Resultat auf einer geschützten Internetplattform abrufbar ist.
Wie funktioniert der PCR-Test?
Kochsalzlösung in den Mund leeren, 30 Sekunden gurgeln, ins Röhrchen spucken.
Aus was besteht die Kochsalzlösung?
Es handelt sich um leicht salzhaltiges Wasser (die gleiche Salzlösung, welche bei Säuglingen angewendet wird, wenn sie eine verstopfte Nase haben).
Wie lange dauert es, bis das Resultat da ist?
Die Eltern sollten das Resultat bis am Freitagnachmittag erhalten. Sollte die Pool-Probe positiv sein, würde es 24 Stunden länger dauern.
Müssen die Kinder und Jugendlichen in Quarantäne, wenn ihre Pool-Probe positiv ist?
Nein. Sie verhalten sich vorsichtig (allenfalls Schutzmaske), bis die Rückstellproben ausgewertet sind. Sie können normal am Unterricht teilnehmen und sich auch im privaten Umfeld normal bewegen.
Ist ein zweiter Test nötig, wenn die Pool-Probe positiv ist?
Nein. Ein Teil der Probe wird für diesen Fall zurückbehalten (Rückstellprobe).
Wie viele Proben landen im gleichen Pool?
Im Moment werden ca. 10 Proben zufällig gemischt. Nur wenn dieser Pool positiv ist, werden die Rückstellproben einzeln ausgewertet.
Warum werden die Kindergärtler und die 1./2. Klässer vorerst nicht getestet?
Es sollen zuerst Erfahrungen mit den Älteren gesammelt werden.
Können Kinder und Jugendliche teilnehmen, die genesen sind?
Wenn die Erkrankung weniger als einen Monate zurückliegt, können sie nicht teilnehmen. Die Eltern melden die Lernenden nach Ablauf der Frist neu an.
Können geimpfte Jugendliche teilnehmen?
Ja. Die Impfung führt nicht zu einem positiven Ergebnis.
Dürfen Kinder und Jugendliche mit Symptomen teilnehmen?
Nein. Sie gehören auf keinen Fall in die Schule. Die Eltern organisieren einen Test beim Haus-/Kinderarzt oder beim Testzentrum Teufen.
Kann man sich jederzeit abmelden?
Ja.
Kosten die Tests etwas?
Nein. Die Kosten übernimmt der Bund.
Bei positiven Pool-Proben werden die Angaben zur Krankenkasse benötigt. Kosten entstehen aber auch dann - unabhängig von der Franchise - nicht.