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Boliviens Staatspräsident Evo Morales ist nach ersten Prognosen mit dem Versuch gescheitert, mit einer Verfassungsänderung bis maximal zum Jahr 2025 im Amt bleiben zu können. Beim Referendum stimmten demnach am Sonntag 52.3 Prozent mit Nein und 47.7 Prozent mit Ja.
Bewahrheitet sich die Schätzung des Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die der private TV-Sender ATB veröffentlichte, würde es sich um die erste Niederlage für Morales handeln, seit er 2006 zum Präsidenten gewählt wurde.
Der frühere Kokabauer und erste indigene Präsident des Andenstaates ist bis 2020 gewählt. Durch eine Änderung des Artikels 168 wollte er zusammen mit seinem Vizepräsident Álvaro García Linera eine nochmalige Wiederwahl und - im Falle eines Wahlsieges eine bisher nicht mögliche vierte Amtszeit erreichen. (wst/sda/dpa/afp)