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Die «Rosenburg» - Im Ragionenbuch des Staatsarchivs findet man unterm Datum vom 10. November 1868 den Eintrag: „Jacques Bosshard zur Rosenburg: Fabrikation von farbigen Baum wolltüchern.“ Als erster Weinschenk figuriert 1882 Caspar Wirz. Kaum aber pfupfte das Uerikon-Bauma-Bähnchen durch Wolfhausen, musste der schöne Name «Rosenburg» in Restaurant Bahnhof umgewandelt werden. Verblieb der Gasthof immerhin bis kurz vor dem Ersten Weltkrieg in Händen des Caspar Wirz und der Witwe, folgten sich innert zwanzig Jahren ein volles Dutzend Wirte, bis mit Josef Steiner und nach seinem Tode (1937) durch die Erbengemeinschaft wieder für ein Vierteljahrhundert Ruhe einkehrte.
Der Saal im ersten Stock war an Theateraufführungen des Sängervereins Wolfhausen jeweils bis auf den letzten Platz gefüllt, und weil die Wolfhauser nicht gerne nach der Bubiker Geige tanzten, feierten sie während mehrerer Jahre eine eigene «Chilbi». 37 Jahre lang diente der Saal der «Rosenburg» auch als Nähschulzimmer.
1962 ist dem Wirtshaus wieder der alte Name «Rosenburg» zurückgegeben worden. Ein Totalumbau gab der Liegenschaft ein vollkommen neues Gesicht. Seit dem Erwerb durch die Arbeitnehmer-Versicherungskasse der Waschmaschinenfabrik Schulthess AG wird die zum Hotelbetrieb umgewandelte «Rosenburg» von Pächtern geführt.
Quelle & Bild 1: „Bubikon - Wolfhausen, Zwei Dörfer eine Gemeinde“, Band 1, Gemeinde Bubikon