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Oper von Sydney: Sanierung des Konzertsaals im Zeitraffer
Die Oper von Sydney ist aufwendig saniert worden. Herzstück des Projekts war die Modernisierung des Konzertsaals. Das mit dem Bauvorhaben beauftragte australische Büro ARM Architecture hat die Arbeiten in einem Zeitraffervideo von rund zwei Jahren auf vier Minuten eingedampft.
Video von ARM Architecture.
Dieses Jahr feiert die Oper von Sydney seinen 50. Geburtstag: am 23. Oktober 1973 war es in Anwesenheit von Königin Elizabeth II eröffnet worden. Den Feierlichkeiten war eine teils turbulente 14jährige Bauzeit vorausgegangen, ursprünglich hätte es bereits 1963 in Betrieb gehen sollen.
Ursache für die Verzögerungen war unter anderem komplexe statische Herausforderungen aber auch künstlerische Differenzen zwischen der Regierung des Bundesstaates New South Wales und Jørn Utzon. Die Streitigkeiten gipfelten darin, dass dem dänischen Architekten die Gelder gesperrt wurden. In der Folge reiste Utzon ab und kehrte der Baustelle für immer den Rücken.
Unesco-Weltkulturerbe von Jørn Utzon
Fertig gestellt hat den Bau, der heute zum
Unesco-Weltkulturerbe gehört, eine Gruppe junger Architekten. Und
die ursprünglich veranschlagten Kosten waren von 7 Millionen australische Dollar
auf 121 Millionen Dollar angestiegen.
Mittlerweile wurde die Oper aufwendig saniert. Herzstück des Projekts war die Sanierung des Konzertsaals, der akustisch aufgerüstet wurde. Diese Arbeiten, die rund zwei Jahre in Anspruch genommen haben, bricht ein Zeitraffervideo des zuständigen Architekturbüros ARM Architecture in vier Minuten herunter. (mai)