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Zwei Tiebreaks brachten die Entscheidung zugunsten Nadals, der sich in den Sätzen 3 und 4 keinen einzigen Breakball erspielt hatte. Während der Spanier sehr solid spielte und insgesamt nur 16 einfache Fehler produzierte, unterliefen dem Aussenseiter aus Canberra in den entscheidenden Phasen zu viele «Unforced Errors».
«Es war ein sehr wichtiger Sieg für mich», sagte Nadal, der seinen 50. Einzelsieg in Wimbledon feierte. «Aber es war eine Partie der 2. Runde und nicht ein Halbfinal oder Final.» Für den zweifachen Wimbledon-Champion geht das Turnier am Samstag gegen den zweifachen Halbfinalisten Jo-Wilfried Tsonga weiter.
Der Platz Nummer 18 brachte Belinda Bencic erneut Glück. Die 22-Jährige aus Wollerau schlägt die Estin Kaia Kanepi 6:3, 6:1. Auch in ihrem ersten Duell mit Kanepi (WTA 76), die in der Startrunde Stefanie Vögele ausgeschaltet hatte, setzte die 22-Jährige aus Wollerau ihre Siegesserie auf dem kleinen Court fort, auf dem sich 2010 John Isner und Nicolas Mahut im Rekordspiel in Wimbledon über drei Tage und mehr als elf Stunden Spielzeit duelliert hatten.
«Kanepi ist keine einfache Gegnerin, denn sie hat immer wieder mal eine Favoritin ausgeschaltet», sagte Bencic, die sich mit ihrer Leistung sehr zufrieden zeigte. «Die Partie war enger, als es das Resultat aussagt.» Nach einem umkämpften siebten Game, in dem Bencic bei eigenem Service trotz einer 40:0-Führung einen Breakball abzuwehren hatte, übernahm sie das Kommando und gewann acht der letzten neun Games.