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Öffentliche Bauten waren im Kanton Freiburg 1999 wieder rückläufig
Die soeben veröffentlichte Erhebung des Schweizerischen Baumeisterverbandes zeigt, dass die Bautätigkeit im öffentlichen Bau 1999 gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent zugenommen hat. Die Marke von sechs Milliarden Franken, wie sie 1990 klar überschritten war, ist aber noch nicht erreicht.
Die Entwicklung in den Kantonen ist sehr unterschiedlich und uneinheitlich. Im Kanton Freiburg ist der öffentliche Bau nach einer markanten Zunahme 1998 letztes Jahr wieder um 13,7 Prozent zurückgegangen. Darin spiegelt sich nicht zuletzt auch die prekäre Finanzlage und damit eine vorsichtige Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand.
Impulse von Privaten
Demgegenüber hat der private Bau im Kanton Freiburg 1999 im Vorjahresvergleich um 9,2 Prozent zugenommen; eine Tendenz, die sich bereits seit 1997 abzeichnet. Dennoch war auch die private Bautätigkeit letztes Jahr wertmässig immer noch um 37 Prozent unter dem Stand von 1990. Zählt man privaten und öffentlichen Bau zusammen, dann wird ersichtlich, dass der Wert der Bautätigkeit im letzten Jahr im Kanton Freiburg um 23,4 Prozent unter jenem von 1990 lag. Gesamtschweizerisch lag die gesamte Bautätigkeit letztes Jahr um 21,7 Prozent unter dem Wert, der für 1990 ausgewiesen wird.
Im Kanton Bern ist die gesamte Bautätigkeit letztes Jahr im Vergleich zu 1998 praktisch stabil geblieben. In den Kantonen Neuenburg und Waadt sind insgesamt markante Steigerungen feststellbar, dies insbesondere auch dank dem privaten Bau. Das Wallis schneidet ebenfalls besser ab als Freiburg, aber dank dem öffentlichen Bau.