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Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich das wirtschaftliche Wachstum weiter fort. Es führte zu Wohlstand für viele Bürger New Yorks bis hin zu fast euphorischen Zuständen in den “Golden Twenties”, die noch heute für Lebensfreude und Genuss stehen. Umso dramatischer beendete der “Black Friday” mit einem Zusammenbruch der New Yorker Börse diese Zeit. Viele Unternehmen mussten schließen und die Arbeitslosigkeit stieg dramatisch an. Trotz dieser großen wirtschaftlichen Probleme fällt in diese Zeit auch der Bau von Wolkenkratzern wie der des Chrysler Building mit 320 Meter und des Empire State Building mit 381 Meter in den Jahren 1930 und 1931. Auch das Netz der New Yorker Untergrundbahn wurde erweitert und damit erhielten weitere teils neu erbaute Wohnquartiere einen verbesserten Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Vor und während des 2.Weltkriegs fanden viele deutsche Intellektuelle, darunter viele deutsche Juden, Zuflucht in der Stadt. Nach Eintritt der Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg im Jahr 1941 leisteten viele New Yorker ihren Dienst in der Armee, und der Hafen bekam große Bedeutung als militärischer Stützpunkt.
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs folgten weitere Maßnahmen zur Stadterneuerung. Immer mehr Wolkenkratzer wurden errichtet, unter ihnen auch die neue Zentrale der UNO im Jahre 1953. Die folgenden Jahre waren geprägt von einem Wechsel zwischen wirtschaftlichen Auf- und Abschwung. So zogen Teile der Bevölkerung weg in die Vororte und New York verlor an Bedeutung als Industriestandort. Die Stadt war in den 1960er Jahren auch Schauplatz von Rassenunruhen und darüber hinaus nahm die Kriminalität ein besorgniserregendes Ausmaß an.
Mit dem Bau des World Trade Centers im Jahr 1973 und dessen Zerstörung durch arabische Terroristen am 11.09.2002 lässt sich wohl der letzte und symbolträchtigste Kulminationspunkt in der Geschichte New Yorks benennen.