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...meine Zusammenfassung...
von Bundesgeldern schliesslich kann die SNB keine zusätzliche Liquidität schaffen, sondern nur einen vorausgegangenen Liquiditätsabfluss kompensieren.
Bei einem Devisenswap kauft die SNB Devisen (früher US-Dollar, heute eher D-Mark) mit der gleichzeitigen Vereinbarung, diese zu einem fixierten Termin und Kurs wieder zurückzuverkaufen. In der Regel wird der Kauf ab spot (zwei Arbeitstage nach dem Geschäftsabschluss) mit einer Laufzeit von einem bis drei Monaten abgeschlossen. Während der Swaplaufzeit erhöht sich die Notenbankgeldmenge, weil die SNB den Franken-Betrag den Girokonti der Banken gutschreibt. Der Devisenbetrag wird auf einem Konto der SNB bei einer Korrespondenzbank (D-Mark bei der Bundesbank, US-Dollar beim Fed) gutgeschrieben. Nach Ablauf des Geschäfts werden die Girokonti wieder betastet und die Devisen via Korrespondenzbank den Gegenparteien gutgeschrieben.
Die SNB akzeptiert folgende Schuldnerkategorien:
- Bund
- Kantone
- Andere Schuldner mit ausdrücklicher Garantie des Bundes oder eines Kantons
- Schweizer Gemeinden und deren Emissionszentralen
- Schweizerische Pfandbriefzentralen
- Ausländische Staaten (Zentratverwal.tungen) mit einem Mindest-Rating
- Andere Schuldner mit ausdrücklicher Garantie eines ausländischen Staates und einem Mindest-Rating
- Internationale Organisationen mit einem Mmdest-Rating
- Ausländische Banken mit einem Mindest-Rating.
Die SNB akzeptiert keine Titel von inländischen Banken, weil sie dem Schweizer-Bankensystem keine Kredite gewähren will, welche ihrerseits durch Effekten des selben Bankensystems gedeckt sind. Der Geldnehmer darf weder eigene Titel noch solche der gleichen wirtschaftlichen Einheit liefern. Ab einer Beteiligung von 20% gilt eine Firma als Teil der wirtschaftlichen Einheit. Beteiligungen an Pfandbriefanstalten sind von dieser Regelung ausgenommen.
Wir haben gesehen, dass die Repos von der Definition her sehr einfach, in ihrer Durchführung aber kompliziert sind. Ohne die Automatisierung der SEGA, welche eine schnelle, rationelle und zuverlässige Geschäftsabwicklunq ermöglicht, wäre das RepoProjekt kaum realisierbar gewesen. Die SNB schliesst seit der Lancierung des Repo-Marktes im April 1998 Repo-Geschäfte ab und hat diese bereits zum wichtigsten geldpolitischen Instrument gemacht. Sie ist überzeugt, dass ein effizienter Repo-Handel auch einen positiven Beitrag zur Stärkung des Schweizer Finanzplatzes leisten kann.