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LATAM Airlines war einst die grösste Fluggesellschaft von Lateinamerika, doch die globale Coronavirus-Pandemie zwingt die Airline zu einer Umstrukturierung. Bereits im Mai hatten die Latam-Airlines-Gruppe und ihre Niederlassungen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und den USA unter dem Schutz von Kapitel 11 des US-amerikanischen Insolvenzgesetzes den Umschuldungsprozess eingeleitet, um sich finanziell neu organisieren zu können und so die Krise zu überstehen, wie Travelnews berichtete.
Nun hat LATAM Airlines Brasil am Freitag (3. August) bekannt gegeben, dass sie einen Prozess der freiwilligen Entlassungen eingeleitet hat. Dieser dauert noch bis zum 4. August und beinhaltet den Abbau von mindestens 2700 Arbeitsplätzen von Piloten und Crew-Mitgliedern. Dieser Entscheid folgte nach den abgeschlossenen Verhandlungen mit der Gewerkschaft SNA.
Mit den Entlassungen strebt die Fluggesellschaft die Verkleinerung des Unternehmens an und will die Kosten weiter senken. Noch vor der Pandemie beschäftigte es weltweit 43'000 Angestellte - die meisten in Brasilien und Chile. LATAM strebt eine Umschuldung von 18 Milliarden Dollar an, wie aus einem Bericht von «Businessworld» hervorgeht.