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Aller guten Dinge sind drei, das war am 27. Juni 2015 auch bei Belinda Bencic der Fall. Die Schweizerin stand in Eastbourne zum dritten Mal auf WTA-Niveau in einem Final. Zuvor konnte sie sowohl im Final der Tianjin Open im Oktober 2014 als auch im Endspiel des WTA-Turniers in ’s-Hertogenbosch anfangs Juni 2015 nicht reüssieren.
Es war ein gut dotiertes Turnier, ich schlug Spielerinnen, die ich zuvor noch nie bezwungen hatte.
Anders endete die Geschichte in Eastbourne vor 5 Jahren. Die ersten beiden Sätze gegen die damals in der Weltrangliste um 18 Positionen besser klassierte Polin Agnieszka Radwanska waren hart umkämpft (6:4, 4:6). Dann spielte die zu diesem Zeitpunkt 18-jährige Ostschweizerin unter den Augen von Martina Hingis gross auf und gewann den entscheidenden Durchgang in nur 15 Minuten 6:0.
«Ich war so nervös vor dem Matchball. Es war ein sehr spezieller Moment für mich, den ich immer in Erinnerung behalten werde», erinnert sich Bencic im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
«Es war ein gut dotiertes Turnier, ich schlug Spielerinnen, die ich zuvor noch nie bezwungen hatte», so Bencic weiter. Dieser Triumph habe ihr einen Schub gegeben und sie im Glauben bestärkt, auf dieser Stufe reüssieren zu können. Was sie in den folgenden Jahren auch tat: Bislang 4 WTA-Titel zieren das Palmarès von Bencic.