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Novartis arbeitet seit dem Jahr 2000 mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen, um für Patienten weltweit eine Kombinationstherapie (MDT) zur Behandlung von Lepra bereitzustellen. Durch diese Zusammenarbeit wird beinahe das gesamte weltweite Angebot an MDT-Medikamenten zur Verfügung gestellt. Seither hat Novartis durch die WHO bereits mehr als 56 Millionen Blisterpackungen im Wert von rund USD 90 Millionen gespendet. Dadurch trug das Unternehmen zur Behandlung von über sechs Millionen Leprapatienten weltweit bei.
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2014 lancierte die Novartis Stiftung eine neue Strategie für die Eliminierung der Lepra, die mit Spitzenexperten auf dem Gebiet der Ausrottung der Lepra und von anderen Krankheiten entwickelt wurde. Das Programm beruht auf vier Säulen, Früherkennung und rechtzeitige Behandlung, Nachverfolgung der Kontakte und vorbeugende Behandlung, Überwachung und Intervention sowie die Entwicklung von Diagnostika für eine schnellere und frühere Diagnose. Die Novartis Stiftung unterstützt zudem die WHO bei der logistischen Abwicklung der MDT-Spende.
Novartis wird weiterhin gemeinsam mit der WHO an erwähnter Zielerreichung arbeiten. Die Vereinbarung erstreckt sich über fünf Jahre und umfasst Arzneimittelspenden im Wert von mehr als USD 40 Millionen sowie weitere Zahlungen von bis zu USD 2,5 Millionen, um die WHO bei der Organisation und Logistik zu unterstützen. Es wird insgesamt erwartet, dass in den nächsten fünf Jahren rund 1,3 Millionen Patienten durch das Programm geholfen wird. Dies ist Teil der Verpflichtung des Unternehmens gegenüber der London Declaration on Neglected Tropical Diseases (Londoner Erklärung zu vernachlässigten Tropenkrankheiten) von 2012. Die deutlichen Fortschritte im Kampf gegen Lepra sind eine der grössten Erfolgsgeschichten des öffentlichen Gesundheitswesens.