Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/174353

<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Die gesetzlichen Bestimmungen des DBG und StHG sollen derart angepasst werden, dass sich die steuerliche Belastung aufgrund von Mitarbeiterbeteiligungen bei Start-ups und Familienunternehmen deutlich reduziert.</p><p>Vorschlag zur Änderung des DBG:</p><p>Art. 16</p><p>...</p><p>Abs. 3</p><p>Die Kapitalgewinne aus der Veräusserung von Privatvermögen sind steuerfrei. Als Veräusserung von Privatvermögen gilt auch die Veräusserung von Mitarbeiteraktien von nichtkotierten Unternehmen, welche mindestens 5 Jahre gehalten wurden.</p><p>Art. 17b Einkünfte aus echten Mitarbeiterbeteiligungen</p><p>...</p><p>Abs. 2bis</p><p>Der Verkehrswert der Mitarbeiteraktien von Unternehmen, die nicht börsenkotiert sind, wird auf einmaligen Antrag in den folgenden 7 Jahren nach dem Eigenkapital des Unternehmens, mindestens aber nach dem Aktienkapital, bemessen. </p><p>Abs. 3</p><p>Geldwerte Vorteile aus gesperrten oder nichtbörsenkotierten Mitarbeiteroptionen werden im Zeitpunkt der Ausübung besteuert. Die steuerbare Leistung entspricht dem Verkehrswert der Aktie bei Ausübung vermindert um den Ausübungspreis. Bei nichtbörsenkotierten Mitarbeiteroptionen von Unternehmen bemisst sich der Verkehrswert nach Absatz 2bis, und die steuerbare Leistung wird um 50 Prozent ermässigt.</p><p>Analog sind Artikel 7 Absatz 4 Litera b sowie Artikel 7d Absätze 2 und 3 StHG zu ergänzen.</p><p>Artikel 14a des StHG über die Bewertung von Mitarbeiterbeteiligungen muss analog zu Artikel 17b Absatz 2bis DBG angepasst werden.</p>