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Thema: Familie
Meine Mutter raucht
Frage von LaraMeine Mutter hat ein allergisches Asthma bei Katzen und allem möglichen. Nur das Problem ist, sie will nicht aufhören zu rauchen. Ich habe ihr schon vorgeschlagen, zu einem Psychiater zu gehen, oder mal in der Apotheke nachzufragen, aber sie will nicht. Sie streitet alles ab. Wir haben nicht viel Geld und Mama und Papa bekommen immer wieder Streit wegen dem Geld.
Es stinkt mir langsam. Hast du nicht eine Idee?
Antwort"Es stinkt mir langsam" schreibst du - und das kann ich sehr gut verstehen! Deine Familie kämpft offensichtlich mit etlichen Problemen gleichzeitig; keine Wunder, dass da manchmal die Späne fliegen!
Wie gerne würde ich dir eine gute Idee schreiben ˆ und alles würde gut ... aber so einfach geht das eben nicht! Ich denke, es wäre wichtig, einen Schritt nach dem andern zu tun: Obschon es vielleicht etwas länger dauert, bis brauchbare Lösungen umgesetzt sind, so kann/darf es schrittweise vorwärts gehen.
Natürlich wäre es am einfachsten, wenn die Mutter mit Rauchen aufhören würde. Aber das ist sehr hart ... Du kannst ihr bestimmt dabei helfen, wenn du z.B. alle Raucherwaren aus ihrer Nähe entfernst, wenn du ihr Mut machst, es immer wieder zu versuchen (und nicht aufzugeben, wenn sie trotzdem wieder raucht!). Mit Medikamenten kann man zwar die Bemühungen unterstützen; viel wichtiger aber ist es, die Betroffenen zu ermutigen, zu motivieren, die nötigen Schritte selber zu tun: Nur sie selber können/müssen diese Sucht überwinden!
Ich denke auch, dass die Allergien (z.B. gegen Katzen) Teil ihrer Sucht sind. Wenn also keine solchen Tiere mehr in der Nähe sind, so fällt es ihr bestimmt leichter, auf das Rauchen (als eine Art Gegenmittel) zu verzichten. Ist es dann wirklich nötig, in eurem Fall Katzen zu halten? Schau: Der Weg zum Psychiater oder auch der Kauf von Medikamenten löst die Probleme (noch) nicht. Es braucht den festen Willen deiner Mutter, die Schwierigkeiten wirklich anzugehen.
Darum denke ich, es sei besonders nötig, dass du ihr freundlich, zuvorkommend, aber auch bestimmt begegnest, sie zum Verzicht ermutigst und ihre (wenn auch kleinen) Fortschritte lobst. So kann das Vertrauen wachsen, dass sie es schafft, aus dieser verhängnisvollen Abhängigkeit heraus zu kommen.
Ich wünsche dir viel Kraft, Freundlichkeit, Mut und dazu viel, viel Liebe für deine Hilfe an die Mutter. Sie hat dich nötig!
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