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Die Schweiz wird an den Olympischen Spielen 2018 in Südkorea wohl ohne Nico Hischier auskommen müssen. Wie NHL-Commissioner Gary Bettman und sein Stellvertreter Bill Daly gestern bekannt gaben, dürfen auch Juniorenspieler mit NHL-Verträgen nicht an den Spielen teilnehmen.
Daly sagte gegenüber kanadischen Medien: «Wir trafen die Entscheidung, die NHL nicht für die Olympischen Spiele zu unterbrechen. Das betrifft alle Spieler mit NHL-Verträgen, auch jene, die zu diesem Zeitpunkt in den Juniorenligen im Einsatz sind.»
Das bedeutet für die Schweiz, dass Nummer-1-Draft Nico Hischier auch dann nicht für die Nati auflaufen wird, wenn er zurück zu den Junioren geschickt würde. Die einzige Chance auf eine Teilnahme wäre, dass der Center im Laufe der Saison an den SC Bern ausgeliehen würde. Denn wie Daly und Bettman bestätigen, sind Spieler, die von ihren Klubs nach Europa ausgeliehen werden, nicht von dieser Regel betroffen.
In der AHL sind Spieler mit Zweiweg-Verträgen ebenfalls von den Spielen ausgeschlossen. Einzig bei «reinen» AHL-Verträgen entscheiden die Klubs, ob sie ihren Spielern die Freigabe für die Olympischen Spiele erteilen wollen. Das heisst, dass für die Schweizer Dean Kukan, Calvin Thürkauf, Jonas Siegenthaler, Christoph Bertschy, Noah Rod und Reto Berra ebenfalls keine Möglichkeit besteht, in Pyeongchang dabei zu sein. (abu)