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Komponist und Musiker Armin Landtwing (16.11.1953)
Armin Landtwing verbrachte seine Kindheit und Jugendzeit im Guggital und in der Schönegg in Zug. Er besuchte die Grundschulen und die kaufmännische Berufsschule in Zug. Die 3. und 4. Primarklasse absolvierte
er beim bekannten späteren Musikpädagogen und Komponisten Sales Kleeb. Das Musizieren während den Schulstunden hatte damals einen hohen Stellenwert. Die ersten Klarinettenstunden vermittelte ihm August Villiger an der Musikschule Zug. Später hatte er Gelegenheit, bei Ulrich Zimmermann den Unterricht für Fortgeschrittene zu besuchen. Er spielte viele Jahre in der Kadettenmusik Zug und war auch Mitglied des Zuger Bläserensembles, welches die klassische Kammermusik pflegte. Die Rekrutenschule absolvierte er als Trompeter in Aarau. Als Mitbegründer des Zuger Blasorchesters erlebte er viele musikalische Herausforderungen und Höhepunkte. Während rund elf Jahren wirkte er aktiv bei der Blaskapelle Dorfspatzen Oberägeri mit. Insbesondere die Zeit unter der musikalischen Leitung von Ivo Huonder bleibt ihm stets in bester Erinnerung. Unvergesslich ist auch die Konzertreise nach Japan im Jahr 1998. Die Schweizer Volksmusik lernte Armin Landtwing bereits in seiner Kindheit durch das Musizieren seines Vaters kennen. In jungen Jahren spielte er gelegentlich mit seinem Vater auf. Er heiratete an Ostern 1980 Rita Ottiger, fünf Jahre später erblickte Mathias das Licht der Welt, Andrea wurde 1987 und der Jüngste, Lukas 1988 geboren. Ausgelöst durch das erfolgreiche volksmusikalische Wirken seines Sohnes Mathias gründete Armin Landtwing im Frühjahr 2009 zusammen mit Hansruedi (Hasi) Blattmann das CIGAR-Quartett.
Musiker Hansruedi (Hasi) Blattmann (02.09.1961)
Hasi Blattmann ist Schreiner und Vater von vier Kindern. Das Akkordeonspiel erlernte er in den Musikschulen Oberägeri und Zug. Gegen Ende der Sekundarschulzeit gründete er zusammen mit Jost und Bethli - 3. Generation Ribary - die Ländlerkapelle Geschwister Ribary, die von 1977 bis 1981 in Ländler-Lokalen und auch am Radio und Fernsehen zu hören war und auch zwei Langspielplatten veröffentlichte. Neben dem Spiel auf dem Akkordeon eignete sich Hasi Blattmann durch intensives Zuhören, Beobachten und Üben auch das Begleitspiel auf dem Klavier an. So trat er während zwei Jahren in der Kapelle Bättig-Nussbaumer als Klavierspieler auf. Mit seinem Bruder Benno, Schlagzeug, Ueli lten, Klavier, und ihm am Akkordeon, spielte er als Trio Rigiblickbuebe an Hochzeiten und sonstigen Privatanlässen. Dieses Trio wusste sein Publikum mit verschiedenen Musikstilrichtungen zu begeistern. Anfang der neunziger Jahre gründete Hasi mit dem Ländler-Trompeter Heiri Kuhn eine Ländlerkapelle. In der Folge begann er, eigene Melodien zu komponieren. Zusammen mit Heiri Kuhn nahm er als Akkordeon- und Klavierspieler im Jahre 1996 die CD «Rund isch Trumpf» und ein paar Jahre darauf die CD «In froher Runde» auf. Auf diesen Alben war er ebenfalls mit Eigenkompositionen vertreten. Zudem war bei diesen Aufnahmen sein bisher grösstes Erfolgsstück, der Schottisch «Füürwehr Hauptprob» entstanden, mit dem er auf Anhieb in die Schweizer Vorausscheidung des Grand Prix des volkstümlichen Schlagers 1996 kam. Seit 2002 begleitet Hansruedi den Shanty–Chor Ägeri mit dem «Schifferklavier» (Akkordeon).
Musiker Marcel Lenggenhager (26.08.1981)
Marcel Lenggenhager ist in Lauerz/SZ und Rothenthurm/SZ aufgewachsen und kam in seiner Kindheit schon früh in Berührung mit der Ländlermusik. An jedem Familienfest wurde eifrig musiziert, unter anderem auch mit seinem Onkel Mark Schuler und Cousin Remo Gwerder. Ursprünglich erlernte Marcel das Klarinettenspiel bei Sebi Heinzer und absolvierte die Militär-laufbahn in der Militärmusik. Erst später wurde Marcel durch seinen Onkel Mark zum Bassspiel animiert. Neben dem CIGAR-Quartett spielt Marcel auch beim Akkordeonduo Martin Suter jun. & sen., bArde, sowie der Kapelle Bruno Inderbitzin-Franz Föhn und aushilfsweise bei anderen Formationen mit.
Seit dem abgeschlossenen Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen und Erlangung des Eidg. Diploms zum Wirtschaftsprüfer arbeitet Marcel im Bankensektor. Marcel ist verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern. Das Musizieren bietet ihm einen passenden Ausgleich zu seinem Berufsalltag.
Musiker Roman Füchslin-Binder (17.11.1988)
Roman kam als jüngster von vier Kindern auf die Welt. Die Musik war schon seit der Geburt ein stetiger Begleiter. Mit 5 Jahren erlernte Roman von seinem Vater die ersten Töne auf dem Klavier. Kurz danach auch das Blockflöten-spiel, worauf das Klavierakkordeon, das Knopfakkordeon und die Schwyzer-orgel folgten. Nach ca. 5 Jahren Klavierunterricht bei seinem Vater, wechselte Roman den Lehrer und wurde fortan von Melchior Ulrich auf dem Klavier unterrichtet. Mit 12 Jahren erweiterte Roman seine musikalischen Fähigkeiten mit dem Kontrabass-Spiel. Heute spielt Roman in diversen Volksmusik-, wie aber auch Jazz/Blues-Formationen mit.
Edelreservistin Jacqueline Wachter (05.08.1986)
Jacqueline wuchs im Musikhaus ihrer Eltern auf und erlernte schon früh das Akkordeon-, Schwyzerörgeli- und Klavierspiel. Nach der Lateinmatura absolvierte Jacqueline Schmidig-Wachter von 2005 bis 2009 ihr Studium am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch/Musikuniversität Mozarteum Salzburg mit dem zentralen künstlerischen Fach Akkordeon bei Goran Kovacevic und dem Schwerpunkt Zweit-Instrument Klavier bei Fuat Kent. Zeitgleich absolvierte sie den ersten Nachdiplomkurs Schweizer Volksmusik an der Musikhochschule Luzern. Während dieser Zeit wirkte sie in verschiedenen Formationen (narCHtig, Solo-Akkordeonistin Jacqueline Schmidig-Wachter, Trio Robin Mark, Swiss Team, Akkordeonduo Wachter-Rutz) mit und wurde durch Auftritte und Medienberichte bekannt. Sie nahm an Wettbewerben teil und wirkte auf diversen Tonträgern mit. Aktuell hat sie eine Weiterbildung an der Zürcher Hochschule der Künste im Fach Komposition abgeschlossen. Sie unterrichtet Akkordeon und Schwyzerörgeli an der Musikschule der Seegemeinden Weggis, Vitznau und Greppen sowie an der Musikschule Schwyz. Sie ist als Musikerin und Notenschreiberin tätig.
Edelreservistin Martina Rohrer (11.04.1988)
Martina Rohrer machte ihre ersten musikalischen Gehversuche im Kindergarten. Ihr erstes Musikinstrument war die Blockflöte. Zuhause war mehrheitlich Volksmusik zu hören. In der dritten Primarklasse entschied sich Martina Rohrer für das Akkordeon. Um die Volksmusik besser erfahren zu können, wechselte sie nach zwei Jahren an der Musikschule Schwyz zu Andrea Ulrich in den Akkordeonunterricht. Im Jahre 2001 entdeckte Martina Rohrer ihre Leidenschaft zum Kontrabass. Dank der harmonischen Kenntnisse aus dem Akkordeonunterricht konnte sie ihr neues Instrument bald schon zu volksmusikalischen Einsätzen mitnehmen. Nach der Grundschulzeit begann sie eine Lehre als Elektromonteurin. In dieser Zeit begeisterte sie das Bassspiel immer mehr und das Akkordeonspiel trat etwas in den Hintergrund. Nach dem Lehrabschluss 2008 und anschliessender Berufsmaturitätsschule begann Martina Rohrer das Fachhochschulstudium in Rapperswil im Bereich Elektrotechnik. Dieses wird sie im Frühling 2014 abschliessen. Der Kontrabass ist heute das Hauptinstrument von Martina Rohrer. Sie ist festes Mitglied in den Formationen DAAMÄTUUR und Willis Wyberkapelle.