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Gillmeister,
Ernst, Glasmaler in Schwerin, geboren zu Ludwigslust, machte als Sohn eines Glasers schon früh Versuche in der Glasmalerei und widmete sich dieser in den 30er Jahren in München wiedererweckten Kunst. Nachdem er sich in Göttingen die dazu nötigen chemischen Kenntnisse erworben, ging er nach München, wo er seine Kunst praktisch erlernte, und besuchte später die Porzellanmanufaktur in Sèvres. Seine Hauptarbeiten sind die großen Fenster im Dom zu Schwerin, von glühender Farbenpracht, nach Kartons von Cornelius: die Himmelfahrt Christi, Moses und Jesaias, Petrus und Paulus;
sechs Fenster im Waffensaal des dortigen Schlosses nach Kartons von Schumacher und Gustav Lenthe: Vorfahren des großherzoglichen Hauses;
drei Fenster in der Kirche zu Röbel (Mecklenburg) nach Kartons ebenfalls von Lenthe, und die Vervollständigung der Glasmalereien in der alten Cistercienserkirche zu Doberan.