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Schoeck-Oper unter der Lupe
Im Zusammenhang mit dem Projekt « ‹Das Schloss Dürande› von Othmar Schoeck – Szenarien zu einer interpretierenden Restaurierung» wurde eine Disseration zur Librettistik ausgeschrieben.
Laut einer Mitteilung der Hochschule der Künste Bern wird unter der Leitung von Thomas Gartmann untersucht, wo und wie sich eine NS-Kontaminierung bemerkbar macht: im Libretto von Hermann Burte wie im Umfeld von Entstehungs-, Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte.
Eine künstlerische Perspektive erprobt dazu, wie weit das Werk neu geschaffen werden kann und muss, mit einer teilweisen Neutextierung durch Francesco Micieli, in stärkerer Anlehnung an die Vorlage Eichendorffs und unter grösstmöglicher Beibehaltung der von Schoeck mitgeprägten dramaturgischen Struktur, sowie einer musikalische Neufassung von Teilen des Werkes mit vorab instrumentatorischen Retuschen durch Mario Venzago.
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- Telegramm Hermann Görings vom 14. April 1943 an Heinz Tietjen, Intendant der Staatsoper Unter den Linden. Hier gelangte das Werk am 1. April zur Uraufführung. Das Telegramm des Reichsmarschalls führte zur Absetzung der Oper (Quelle: Programmheft Staatsoper Berlin 1993)