Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03533.jsonl.gz/2895

Die psychosomatische Urologie betrachtet bestimmte Beschwerden unter dem Aspekt der Einheit von Körper und Seele. Einerseits können körperliche Beschwerden und Symptome der Beckenorgane und des Beckenbodens psychische Probleme zur Folge haben, andererseits gelten auch bestimmte Störungen in der Psyche als Auslöser von körperlich wahrnehmbare Beschwerden oder Funktionsbeeinträchtigungen der Beckenorgane und des Beckenbodens.
In der psychosomatischen Urologie werden Beschwerden im Becken parallel objektiv untersucht und psychodynamisch beurteilt. Hierbei werden apparativ-instrumentelle Untersuchungen zurückhaltend und mit Augenmass eingesetzt.
Krankheitsbilder in der psychosomatischen Urologie
• Chronischer Beckenschmerz des Mannes
• Chronischer Beckenschmerz der Frau
• Schmerzhafte Verkrampfung der Harnröhre (Urethralsyndrom)
• Psychosomatische Störungen der Blasenentleerung
• Besondere Formen des nächtlichen Einnässens beim Kind
• Psychogene Harninkontinenz
• Psychogene Harnverhaltung
• Reizblasensymptomatik
• Besondere Formen der wiederkehrenden Blaseninfekte
• Interstitielle Zystitis