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Die Takayasu Arteriitis ist eine sehr seltene entzündliche Erkrankung der Arterien und betrifft meist junge Frauen. Durch die Entzündung und Verdickung der Gefässwand kann es zu Verengungen der hirnversorgenden Gefässe am Hals und an den Arterien der Arme kommen.
Symptome
Die Symptome hängen davon ab, welches Gefässareal von der Entzündung betroffen ist. Häufig betroffen ist der erste Teil der Hauptschlagader, der aus dem Herzen kommt (Aortenbogen), die Armarterien (Arteria subclavia, Arteria axillaris) und die hirnversorgenden Arterien (Carotiden). Die Erkrankung kann sich somit durch verschiedenste Symptome äussern.
Diagnostik
Die entzündlichen Gefässwandverdickungen lassen sich im Bereich des Halses und der Armgefässe mittels der farbkodierten Duplexsonographie darstellen. Der Aortenbogen ist dem Ultraschall nicht zugänglich, sodass man in der Regel eine MR-Untersuchung der entsprechenden Gefässe durchführt. Die Entzündungszeichen kann man auch im Blut untersuchen und zur Verlaufskontrolle verwenden.
Therapie
Die medikamentöse Therapie liegt in einer Entzündungshemmung (z.B. mit Cortison oder anderen Rheumamitteln).