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Die Credit Suisse ist vor einem texanischen Gericht zu einer Strafe von 121 Millionen Dollar verurteilt worden. Der Rechtsstreit geht auf die US-Finanzkrise zurück: Kurz vor dem Crash im Immobilienmarkt 2007 hatte die Credit Suisse einen Kredit für ein Luxus-Golf-Resort in der Wüste von Nevada eingefädelt.
Doch das Projekt an einem künstlichen See - Lake Las Vegas - kam nicht zustande. Die Investoren verloren fast all ihr Geld, und dies brachte den Rechtsstreit ins Rollen, welchen die Credit Suisse nach aktuellem Stand verloren hat.
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Denn einer der grössten Investoren beim dem Kredit, Highland Capital aus Texas, verklagte die Grossbank: Laut Highland hatte die Grossbank die Anlage zu hoch bewertet, um die Investoren anzulocken. Genau diesem Argument sind die Richterinnen nun gefolgt.
Die Credit Suisse gibt sich kämpferisch
Das Urteil des 134th Judicial District Court folgt auf einen Entscheid des obersten texanischen Gerichts – des Supreme Courts – vom April letzten Jahres. Der Supreme Court hob Entscheide von tieferen Instanzen teilweise wieder auf.
Der epische Streit um die Golfplatz-Pleite könnte aber in eine weitere Runde gehen: «Die Credit Suisse ist - mit allem Respekt - nicht mit dem Urteil des texanischen Gerichts einverstanden, und sieht sich in einer starken Position, um den Entscheid anzufechten», sagte eine Sprecherin zu «Bloomberg».
Und weiter: «Die Credit Suisse ist zu keiner Zahlung an Highland Capital verpflichtet, bis dieser Streit vollständig und endgültig von den Gerichten entschieden wurde, dies gilt es zu beachten». Die Credit Suisse hat nun einen Monat Zeit, das Urteil vor die nächste Instanz zu bringen.
(mbü, mit Material der Agentur Bloomberg)