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CHRISTOPH REUSSER
Vasen für Etrurien
Verbreitung und Funktionen attischer Keramik im Etrurien des 6. und 5. Jahrhunderts vor Christus
(2002) 21 x 27 cm. Band I: 208 Seiten, Band II: 272 Seiten. 20 Tafeln, Karten, Dokumentationen, Abbildungen, Bibliographie, Register, Konkordanzen und Zusammenfassungen in Italienisch und Englisch.
Fadengeheftet, Broschur.
ISBN 978-3-905083-17-0.
CHF 90.-, ca. € 78.-, ca. $ 78.-
Zum Autor
Christoph Reusser studierte in Bern und Berlin und promovierte mit einer Arbeit über den Fides-Tempel auf dem Kapitol in Rom. Längere Forschungsaufenthalte führten ihn nach Heidelberg, Florenz, Pisa, und Rom, wo er Mitglied des Schweizer Instituts war. Dazwischen arbeitete er am Antikenmuseum und Sammlung Ludwig in Basel sowie an den Universitäten Bern und Zürich. 1997–2007 war er Professor für Klassische Archäologie an der Universität Regensburg. Seit 2007 ist er Professor für Klassische Archäologie an der Universität Zürich und leitet archäologische Ausgrabungen auf Monte Iato und in Spina.
Zum Buch
Zehntausende von Tongefässen aus den Werkstätten des Athener Kerameikos gelangten seit dem späten 7. und besonders im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. in den etruskischen Kulturbereich. Die Etrusker waren damals die wichtigsten Abnehmer dieser oft figürlich verzierten Keramik, die als Handelsware auf dem Seeweg nach Mittel- und Oberitalien verschifft wurde. Die vorliegende Studie geht einer Reihe von Fragen nach, die die Rezeption dieser bedeutenden Gattung griechischen Kunsthandwerks in einem nicht-griechischen, kulturell eigenständigen Milieu betreffen: Wer benutzte in Etrurien diese Keramik? Welche Funktionen hatte sie in der etruskischen Kultur? In welchen Kontexten (Wohnhaus, Heiligtum, Grab) wurde sie verwendet? Nach welchen Kriterien erfolgte der Kauf dieser Gefässe? Spielten nur die Formen der Vasen oder auch ihr Bildschmuck dabei eine Rolle?
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