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Wenn möglich, verzichten wir schon auf Produkte die Parabene, Sulfate und Silikone enthalten. Aber wusstest du, dass manche Shampoos auch Alkohol enthalten?
Wie alle andere synthetischen Inhaltsstoffen ist Alkohol nicht immer sehr schlecht für Haut und Haare. Manche von uns haben eine besonders empfindliche Kopfhaut, die juckend und sehr trocken werden kann. Chemische Wirkstoffe können leider auch die Haarstruktur beschädigen und die natürliche Feuchtigkeit des Haars reduzieren. Also sind z.B. Silikone ausgezeichnete Weichmacher, perfekt für spröde Haare aber einfach zu schwer für dünnes Haar. Sulfate sind für den weichen Schaum verantwortlich, aber leider trocknen sie die Kopfhaut aus und lassen die Haarfarbe verblassen. Genauso ist es auch mit Alkohol: er führt zu trockener Kopfhaut und feuchtigkeitsarmen Haaren.
Warum wird Alkohol in der Herstellung von Shampoos verwendet? Die Kosmetikindustrie setzt auf Alkohol, weil er Bakterien und Pilze tötet und zeitgleich auch Fett löst. Diese Eigenschaften sind in der Herstellung eines Shampoos natürlich besonders begehrt. Alkohol ist ein hervorragendes Konservierungsmittel für Pflegeprodukte. In hohen Mengen kann er jedoch die Haare und die Haut austrocknen.
Wer sollte alkoholfreie Shampoos benutzen? Wer empfindliche Kopfhaut hat, sollte auf Shampoos mit Alkohol verzichten. Empfindliche Kopfhaut neigt zu Trockenheit und Alkohol kann den Zustand nur verschlimmern. Alkohol ist auch für trockene Haare nicht zu empfehlen, denn er vermindert den Feuchtigkeitsgehalt des Haars und führt zu Spliss, Haarbruch und strohige Haaren.
Wie erkennt man Alkohol in den Inhaltsstoffen? • Cetearyl Alcohol • Stearyl Alcohol • Isopropyl Alcohol • Benzyl Alcohol • Alcohol Denat