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Unterhalb der Burg liegt das Städtchen Klus.
Es wurde vermutlich zwischen 1220 und 1240 durch die Grafen von Frohburg gegründet. Das Städtchen Klus diente eigentlich als Vorhof zur Burg Alt-Falkenstein.
Durch zwei starke Stadtmauern im Norden und Süden waren die Bewohner geschützt, (unterhalb des Schlosses beim Eingang ins Städtchen sind noch Überreste zu sehen). 1375 wurde das Städtchen von durchziehenden Guglern zerstört.
Die Bewohner des Städtchens hatten das Recht, einen eigenen Markt abzuhalten sowie eigene Weiden und Allmenden zu besitzen. (Der alljährliche "Chluser-Märet" im Januar erinnert heute noch an das alte Marktrecht.) Am Stadttor wurde der begehrte Wegzoll eingezogen.
In der Klus gab es schon früh Glashütten, etwas später Hammerschmieden. 1823 wurde die "Gesellschaft der Ludwig von Roll'schen Eisenwerke" gegründet, welche in der Blütezeit bis zu 3000 Personen beschäftigte. Die ausländische Konkurrenz und die Weltwirtschaftskrise 1973 bedeuteten das Ende der Eisenindustrie im Thal. Initiative Unternehmungen haben die entstandene Lücke zu schliessen begonnen.