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Als Nummer 3 des Jahresfinales in der Londoner O2 Arena bescherte ihm das Los nun bereits in der Vorrunde die schwerstmögliche Aufgabe. Novak Djokovic ist seit 22 Partien ungeschlagen und hat auch das Masters zuletzt dreimal in Serie gewonnen. Dies bedeutet aber auch, dass Federer im Halbfinal nicht auf Djokovic treffen kann. Seine weiteren Gruppengegner sind Tomas Berdych (ATP 6) und Kei Nishikori (ATP 8). Federer muss die Vorrunde mindestens als Zweiter abschliessen, um die Runde der letzten vier zu erreichen.
Einfacher erscheint diese Aufgabe auf dem Papier für Stan Wawrinka. Der Waadtländer bekommt es mit Andy Murray sowie den beiden Spaniern Rafael Nadal (ATP 5) und David Ferrer (ATP 7) zu tun. Zwar weist der 30-Jährige gegen alle drei eine negative Bilanz auf, er hat aber auch gegen alle die letzte Partie gewonnen. Bei seinen bisherigen beiden Masters-Teilnahmen erreichte Wawrinka jeweils die Halbfinals.
Ausser gegen Djokovic agierte auch Federer gegen seine Gruppengegner in jüngerer Vergangenheit durchaus erfolgreich. Gegen den Tschechen Berdych hat er seit Anfang 2013 nicht mehr verloren, gegen den zuletzt angeschlagenen und ausser Form geratenen Japaner Nishikori hat er die letzten beiden Spiele gewonnen. Mit Djokovic hat er nach zwei Viersatz-Niederlagen in den Finals in Wimbledon und am US Open noch eine Rechnung offen. Federer, mit sechs Masters-Titeln Rekordhalter, zeigte sich nicht geschockt über die Auslosung: “Egal, in welche Gruppe man hier kommt, die Gegner sind immer stark.”
Bereits vor der Auslosung war klar gewesen, dass es wie im Vorjahr zum Schweizer Halbfinal-Duell Federer gegen Wawrinka kommen könnte. Damals hatte sich der Basler nach Abwehr von vier Matchbällen und einigen Nebengeräuschen knapp durchgesetzt, musste dann aber vor dem Final wegen Rückenproblemen forfait erklären.
(SI)