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Sulzer Medica mit Sitz in Winterthur will für rund 230 Mio. Franken die US-amerikanische IntraTherapeutics kaufen und damit in den Markt für periphere Stützringe eindringen. Mit dem Vollzug der Transaktion wird im kommenden März gerechnet.
Das Privatunternehmen IntraTherapeutics mit Sitz in St. Paul im Bundesstaat Minnesota entwickelt und produziert Stützringe für die Behandlung von Erkrankungen der peripheren Blutgefässe.
Das Unternehmen mit 150 Angestellten erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von ungefähr 20 Mio. Dollar. Die Übernahme bedarf noch der Zustimmung der IntraTherapeutics-Aktionäre sowie der zuständigen Wettbewerbsbehörden.
Mit dem Vollzug der Transaktion wird im kommenden März gerechnet. Die Übernahme will Sulzer Medica aus eigenen Mitteln finanzieren.
Stents
Das Geschäft mit Stützringen, so genannten Stents für Blutgefässe, verfüge über einen hoch profitablen Wachstumsmarkt. Die sogenannten Stents werden mit einem Katheter an die erkrankte Stelle einer Arterie geschoben, wo sie sich selber entfalten oder durch einen Ballon entfaltet werden.
Mit den Stents werden Verstopfungen oder Verengungen von Adern behandelt. Damit kann die Unterbrechung der Blutzirkulation ohne offene Operation verhindert werden.
Die Produkte werden in Beinen, im Rumpf, Nacken oder in den Schultern eingesetzt Stents werden ebenfalls zur Behandlung von Verengungen von Gefässen genutzt, die nicht zum Blutkreislauf gehören, wie der Gallengänge oder der Speiseröhre.
swissinfo und Agenturen