Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03605.jsonl.gz/3535

In dem Haus hätten sich mindestens 40 Menschen aufgehalten. 32 weitere Bewohner seiner Stadt seien wahrscheinlich ebenfalls ums Leben gekommen.
Zuvor hatten die Behörden des Landes 29 Tote gemeldet. In Itogon im Norden des Landes habe nur eines dieser Opfer gelebt, erklärte Victorio Palangdan.
Mehrere Menschen würden noch vermisst, sagte ein Regierungsvertreter am Sonntag. Viele der Opfer stammen demnach aus der Region Cordillera, darunter eine sechsköpfige Familie, deren Haus in Baguio bei einem Erdrutsch verschüttet wurde.
Einige der Opfer hätten sich der Anweisung zur Evakuierung widersetzt, erklärte Regierungsberater Francis Tolentino bei einem Besuch von Präsident Rodrigo Duterte in Tuguegarao - eine der am härtesten getroffenen Städte.
«Alle Behörden haben ihr Möglichstes getan, um die Evakuierungen voranzutreiben, aber einige Regionen sind wirklich sehr abgelegen.» Am Montag werde man damit beginnen, die Strom- und Wasserversorgung wieder herzustellen.
20 Taifune pro Jahr
Im Norden des Inselstaats waren dutzende Strassen und Brücken wegen Erdrutschen, Überschwemmungen sowie umgestürzten Bäumen und Masten unpassierbar. Strassen waren übersät von Dachteilen, Glasscherben und abgerissenen Kabeln, wie Bilder in sozialen Medien zeigten.
«Mangkhut», der bisher stärkste Sturm des Jahres in der Region, ist inzwischen weiter an die chinesische Südküste gezogen, wo der Nationale Wetterdienst die höchste Alarmstufe ausrief.
Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht. Einer der stärksten der vergangenen Jahre war «Haiyan» 2013. Damals starben mehr als 6300 Menschen, mehr als vier Millionen verloren ihr Zuhause.