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So geht Gewinnoptimierung: In Morez, einem Städchen im französischen Jura, wurde ein echter Schatz gefunden. Die Gemeinde unweit der Schweizer Grenze übernahm ein Haus für 130'000 Euro (rund 139'000 Franken) – und fand darin Goldbarren und -münzen im Wert einer halben Million Euro.
Die freudige Entdeckung wurde bereits im Frühjahr gemacht, doch erst am 28. Oktober entschied sich Bürgermeister Laurent Petit dazu, diese «sehr schöne Geschichte» öffentlich zu machen.
Das Haus gehörte einer Familie aus vier Brüdern und Schwestern. Sie waren Nachkommen einer alten Uhrmacherfamilie aus Morez. Keiner von ihnen war jemals verheiratet oder hatte Kinder – deshalb gab es beim Tod der letzten Schwester keine Nachkommen.
Das Haus wurde an einen Bewohner einer nahegelegenen Stadt vererbt, doch dieser wollte es nicht. Da Morez das Stadtzentrum wiederbeleben wollte, kaufte die Gemeinde nach Verhandlungen das Haus für ungefähr 130'000 Euro.
Bei den Aufräumarbeiten dann der Fund: Eine Arbeiterin erzählte der französischen Zeitung «Le Parisien», wie sie die Entdeckung gemacht hat.
«Ich muss ungefähr zwanzig Beutel geleert haben, bevor ich auf diese Gläser mit Gurken gestossen bin. Sie waren alle in Plastiktüten, voller verschiedener Verpackungen. Aber gefüllt waren sie mit Münzen. Zuerst habe ich nicht an Gold gedacht, doch dann habe ich die Barren gesehen ...»
Total waren es fünf Goldbarren und über 1000 Goldvreneli. Der Fund wurde auf über 500'000 Euro geschätzt.
Aber wem gehört dieser erfreuliche Fund? Dem Städtchen. Ein schöner Zustupf für das Gemeindekässeli der 5000-Einwohner-Gemeinde. (cki)