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Dazu stellte Präsident Xi Jinping am Freitag auf dem China-Zentralasien-Gipfel im chinesischen Xian einen Entwicklungsplan für die fünf ehemaligen Sowjetrepubliken vor. China sei bereit, Entwicklungsstrategien mit den fünf Staaten zu bündeln und gemeinsame Anstrengungen für eine Modernisierung voranzutreiben, sagte Xi am Freitag in seiner Rede bei dem Treffen in der zentralchinesischen Provinz Shaanxi.
Dabei gehe es vom Aufbau von Infrastrukturnetzen über eine engere Kooperation im Energie und Industriebereich bis hin zur Ankurbelung des Handels. Zugleich sei China zu einer Unterstützung in Sicherheitsfragen bereit. Die Staatschef der fünf zentralasiatischen Staaten sagten China ihre Unterstützung und eine engere Zusammenarbeit zu.
"Die Welt braucht ein stabiles, wohlhabendes, harmonisches und gut vernetztes Zentralasien", sagte Xi. Dem chinesischen Präsidenten zufolge soll das Vorhaben Zentralasien auf die nächste Entwicklungsstufe heben. Zugleich sollten China und die fünf zentralasiatischen Länder ihr gegenseitiges strategisches Vertrauen vertiefen und einander in Fragen von zentralem Interesse wie Souveränität, Unabhängigkeit und langfristiger Entwicklung "klare und starke Unterstützung" bieten.
Man solle sich gegen eine "Einmischung von außen" in innere Angelegenheiten und gegen Versuche wehren, Revolutionen anzuzetteln. Zudem sollte es eine Null-Toleranz-Haltung gegenüber Terrorismus, Separatismus und Extremismus geben. China sei zu einer Hilfe bei der Verbesserung der Strafverfolgung, der Sicherheit und dem Aufbau von Verteidigungskapazitäten bereit. Den russischen Krieg gegen die Ukraine erwähnte Xi nicht.
Das zweitägige Gipfeltreffen in der historischen Seidenstraßenstadt Xian wurde von den chinesischen Staatsmedien als Triumph der chinesischen Regionaldiplomatie gefeiert. Zudem dürfte das Treffen dazu dienen, die ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien enger an China zu binden, während Russlands Fokus derzeit auf dem Ukraine-Krieg liegt.
Der Handel zwischen China und Zentralasien erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert von umgerechnet 70 Milliarden Dollar, wobei Kasachstan mit 31 Milliarden Dollar an der Spitze steht.
(Reuters)