Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/155340

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Quartalsbericht zu den Auswirkungen, die der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vom 15. Januar 2015 auf unsere Wirtschaft hat, zu erarbeiten. Dieser sollte eine allgemeine Einschätzung der Wirtschaftslage nach dem SNB-Entscheid enthalten, ebenso eine branchenspezifische Analyse nach Kantonen und nationalen Wirtschaftszweigen. Formal könnte sich dieser Bericht am Quartalsheft der SNB orientieren. Es sei noch angemerkt, dass die Erstellung dieses Berichtes dem Bund keine Zusatzkosten verursachen sollte, da das Seco über zahlreiche sehr kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügt, die die in diesem Postulat verlangten Recherchen und Analysen durchführen können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Seco veröffentlicht bereits die Publikation "Konjunkturtendenzen", die quartalsweise jeweils in Form einer Beilage der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft" beigelegt wird. Die Publikation der "Konjunkturtendenzen" folgt dem Auftrag aus der Organisationsverordnung des WBF (OV-WBF). Diese hält in Artikel 5 Absatz 2 OV-WBF fest: "Das Seco informiert in geeigneten Publikationsorganen über die allgemeine Wirtschaftspolitik und die Konjunkturtendenzen". Darüber hinaus ist die lange Tradition der Berichterstattung des Seco über die Konjunkturentwicklung durch das Bundesgesetz über die Konjunkturbeobachtung (SR 951.95) geregelt.</p><p>Die Quartalspublikation "Konjunkturtendenzen" enthält eine ausführliche Darstellung der Konjunkturentwicklung in der Schweiz und im Ausland. Besondere Entwicklungen der Schweizer Wirtschaft werden in dieser Quartalspublikation in Form von "Spezialthemen" behandelt.</p><p>Der Bundesrat teilt die Einschätzung, dass die Konsequenzen der Aufhebung der Kursuntergrenze sowie des anhaltenden Tiefzinsumfelds sorgfältig analysiert werden müssen. Dem wird jedoch bereits heute im Rahmen des Auftrages der Konjunkturbeobachtung des Seco in hohem Masse Rechnung getragen. Der Bundesrat ist daher der Auffassung, dass es keine zusätzliche Quartalspublikation braucht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.