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Eine Falle kann zum Beispiel eine Schlinge sein, die benutzt wird, um Tiere zu fangen. Furcht bewirkt, dass du in eine Falle gerätst und dort gefangen wirst.
Ich habe einen Freund in der Gemeinde, in dessen Hof ein großer Nussbaum steht, den die Eichhörnchen regelmäßig plündern. Also warf er ein großes Netz über den Baum, was aber die Eichhörnchen nicht im Geringsten abzuhalten schien. Schließlich besorgte er sich eine Falle und baute sie auf dem Hausdach direkt neben dem Nussbaum auf. Bis heute hat er ungefähr 120 Eichhörnchen gefangen. Wenn ein Eichhörnchen in die Falle geht, ist es ihm völlig ausgeliefert. Es kann nirgendwo mehr hin. Da mein Freund ein recht gnädiger Mann ist, bringt er sie in einen nahegelegenen Park und lässt sie dort frei.
Wenn Furcht von deinem Leben Besitz ergreift, wirst du wie eines dieser Eichhörnchen in der Falle – du sitzt fest und kommst nirgendwo mehr hin. Du bist der Furcht ausgeliefert und kommst geistlich nicht mehr voran. Menschenfurcht kann dich davon abhalten, Gott zu gehorchen. Sie enthält dir die Freude vor, die du erleben kannst, wenn du Gott vertrauen würdest.
In unserem heutigen Vers kommt ein Gegensatz zum Ausdruck. Der Mensch, der durch Menschenfurcht gebunden ist, wird Gott in einigen Bereichen seines Lebens nicht vertrauen. Schaue dir die zwei Teile des Verses zusammen an: Die Menschen zu fürchten ist eine gefährliche Falle, wer aber … – im Gegensatz dazu – … auf den Herrn vertraut, lebt unter seinem Schutz.
Lass es nicht zu, dass Menschenfurcht dein Leben kontrolliert. Vertraue stattdessen Gott.
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