Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03654.jsonl.gz/994

Das sollte man über Kaffee wissen
Die Heimat des Kaffees liegt irgendwo in Abessinien, dem heutigen Äthiopien, in der Provinz Kaffa. Der Sage nach wunderten sich zwei Hirten, dass ihre Ziegen nächtelang herumtollten und selbst nach Tagen noch kein Zeichen von Müdigkeit erkennen liessen. Bald kamen sie dem Geheimnis auf die Spur und entdeckten einen Baum, dessen Früchte die Tiere mit Vorliebe gegessen hatten. Bevor aber die arabischen Gelehrten den Kaffee in ihren Schriften nannten, wurde er seit dem 14. Jahrhundert in den terrassenförmigen Gärten Jemens angebaut. Vor allem die Pilger nach Mekka verbreiteten den Genuss Kaffee von dort aus in der ganzen mohammedanischen Welt, denn sie kamen in der heiligen Stadt mit dem Kaffee in Berührung. Ins christliche Europa gelangt der Kaffee erst im 17. Jahrhundert und dort zunächst nach Venedig. Die Kaffeekultur war damit auch in Europa geboren. Paris wies schon Ende des 17. Jahrhunderts etwa 250 Kaffeehäuser auf. Und so langsam fand der Kaffee dann auch seinen Weg in die Schweiz, wo er sich heute in vielen Orten, auch in Altstetten, Oerlikon, Zürich, Zürich Bahnhofstrasse oder Zürich Bellevue, grosser Beliebtheit erfreut.
Zwei Sorten Kaffee dominieren den Weltmarkt
Es gibt heute über 80 verschiedene Arten von Kaffeebäumen. Von diesen haben zwei Arten die größte wirtschaftliche Bedeutung, sie teilen sich 99{321e03b21c5bcc889c2001991037a3ea3ee1649907f54fba7f0b1b46e7208ff8} des Weltmarktes: Die Coffea arabica und die Coffea robusta. Der Coffea arabica ist der am längsten bekannte Kaffee stammt ursprünglich aus Äthiopien. Seine Bäume erreichen in der Natur eine Höhe von 6 bis 10 Metern. Auf den Plantagen werden sie aus arbeitswirtschaftlichen Gründen aber klein gehalten, schliesslich müssen die Pflücker die Kaffeebohnen mit der Hand erreichen können. Arabicas haben eine hervorragende und edle Qualität. Dafür benötigen sie aber auch intensive Pflege und beste Lagen. Sie gedeihen vor allem in tropischen Gebieten zwischen 600 und 2000 Metern Höhe, ihr Anteil am Weltmarkt liegt bei rund 60 Prozent. Arabica Kaffee ist sehr empfindlich und nicht so ertragreich, da der Kaffee im Hochland wesentlich langsamer, aber auch gleichmässiger reift als im Tiefland. Durch diesen langsamen Reifeprozess der Kaffeekirschen schmeckt der Arabica Kaffee wesentlich aromatischer und weniger streng als der Robusta Kaffee. Wie schon der Name vermuten lässt, ist der Robusta Kaffee wesentlich widerstandsfähiger als die Coffea arabica. Sie wächst schneller und ist auch ertragreicher als die Arabica. Die Bäume erreichen Höhen von 8 bis zu 15 Metern. Die Bohnen sind rundlich und haben ein hellbraunes oder braun-grünliches Aussehen. Im Gegensatz zur Arabica lässt sich Robusta auch in tiefen Lagen bis zu 600 Metern anbauen. Ihr Weltmarktanteil liegt bei rund 25{321e03b21c5bcc889c2001991037a3ea3ee1649907f54fba7f0b1b46e7208ff8}. Beide Sorten sind natürlich auch in der Schweiz, beispielsweise in Altstetten, Oerlikon, Zürich, Zürich Bahnhofstrasse oder Zürich Bellevue sehr beliebt. Aber auch in anderen Orten der Schweiz, etwa in Volketswil, Dübendorf oder Schwerzenbach, schätzt man diese beiden Sorten Kaffee sehr.
Wo wird Kaffee hauptsächlich angebaut?
Kaffee wird vor allem in den Tropen angebaut. Die Kaffeesträucher gedeihen in den Tropen, also in unmittelbarer Nähe zum Äquator, in den Lagen vom Meeresspiegel bis in hohe Lagen von ca. 2000 Metern Höhe. Hohe Durchschnittstemperaturen zwischen 17 und 23 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind zwei der wichtigsten Voraussetzungen für den Anbau der Kaffeepflanze. Arabica-Bohnen aus den höher gelegenen Gebieten gelten als besser, da sie ihre Reife wegen der kühleren Luft und des Vulkanbodens nur langsam erlangen. Dadurch erhalten sie eine elegante Geschmacksnote. Schweizer Unternehmen, die Kaffee importieren, auch nach Altstetten, Oerlikon, Zürich, Zürich Bahnhofstrasse oder Zürich Bellevue, legen bei der Auswahl der besten Bohnen für den Kaffee sehr viel Wert. Nur erstklassige Ware findet den Weg in den Verkauf, auch nach Fällanden oder Bisikon.
Röstung entscheidet über die Qualität vom Kaffee
Die Grösse der Bohnen vom Kaffee sagt nichts über deren Qualität aus. Vielmehr ist die Sorgfalt bei der Röstung und der richtige Röstgrad entscheidend für die Güte vom fertigen Kaffee.
Das eigentliche Aroma entsteht durch das Rösten. Die einzelnen Sorten werden getrennt voneinander geröstet und bei Kaffeemischungen erst nach dem Rösten gemischt. Dieser Vorgang garantiert, dass die unterschiedlichen Sorten vom Kaffee optimal geröstet sind. Würde man die Sorten vor dem Rösten mischen, könnte man nur eine Durchschnittsröstzeit wählen, die nicht optimal für die unterschiedlichen Sorten sind und so zu Aromaverlust führen. Die Röstung ist also entscheidend für den Geschmack vom Kaffee, egal ob man Kaffee in Altstetten, Oerlikon, Zürich, Zürich Bahnhofstrasse oder Zürich Bellevue trinkt.