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Du willst richtig mit Kohlenhydraten umgehen? Dann solltest du die folgenden Fehler ganz klar vermeiden!
1. Zu häufig schnelle Kohlenhydrate über den Tag!
Wenn du zu schnell und zu häufig Kohlenhydrate über den Tag zuführst, wird genau eines passieren, deine Sensibilität für Kohlenhydrate wird gestört. Auf der einen Seite hat dies Auswirkungen auf deine Insulinproduktion, welche ebenfalls zum Problem werden kann und auf der anderen Seite kann dies die gesamte „Verarbeitungskette“ der Kohlenhydrate negativ beeinflussen. Am Ende steht in jedem Fall ein Problem für dich, denn bei dauerhafter Zufuhr größerer Mengen über den Tag kann es über eine längere Zeit zu Diabetes und anderen Krankheiten kommen. Auch der psychische Faktor darf hier nicht ausgegrenzt werden, denn viele Studien zeigen im Bezug auf schnellen Zucker gewisse Abhängigkeitssymptome. Ebenso nimmt der Zucker bei höheren dosen über den Tag einen Einfluss auf das Leistungsverhalten und die Psyche durch starke Hochs und Tiefs! Schnelle Kohlenhydrate lohnen sich nur dann, wenn der Körper sie schnell verarbeiten soll, um einen gewissen Effekt zu erzielen. Ein gutes Beispiel ist der Verzehr direkt vor dem Training, um Energie zu liefern oder auch der Verzehr direkt nach dem Training, um die Glykogenspeicher aufzuladen – in beiden Fällen macht der Einsatz Sinn, ansonsten macht es mehr Sinn sich auf wenige und komplexe Kohlenhydrate zu konzentrieren, welche deinem Körper langfristig Energie liefern.
2. Du konsumierst zu wenige Kohlenhydrate!
Kohlenhydrate sind für den menschlichen Körper nicht essentiell. Einige Diäten bauen daher auf einem extrem geringen oder auf einem Low-Carb-Prinzip auf. Dabei solltest du allerdings sofort aufschrecken, wenn du Grundlagen in Sachen leistungsorientierter Ernährung besitzt, denn in jeglicher Literatur werden Kohlenhydrate als wichtiger Energielieferant angesehen, um Höchstleistungen zu erbringen. Warum ist das so? Eigentlich sehr einfach zu erklären, denn Kohlenhydrate werden direkt zu Glucose gespalten, welche wiederum direkt vom Körper aufgenommen werden und als Energielieferant umgewandelt werden kann. Eine schnellere Möglichkeit an Energie zu gelangen gibt es nicht. Beim Einsatz von Protein sowie Fetten ist der Stoffwechselweg im Gegensatz sehr umständlich und benötigt mehr Zeit sowie Ressourcen des Körpers. Dies relativiert sich natürlich, je komplexer das Kohlenhydrat ist. Um allerdings ausreichend Energie über Kohlenhydrate zu liefern, um dein Gehirn zu versorgen und Grundfunktionen zu sichern, ohne auf andere Makronährstoffe zuzugreifen.
3. Du konsumierst zu komplexe Kohlenhydrate vor dem Training!
Wenn du vor dem Training zu komplexe Kohlenhydrate konsumierst, wird dies nur Nachteile für dich haben. Durch die Komplexität der Kohlenhydrate (je nach Form) werden sher komplexe Kohlenhydrate erst nach mehreren Stunden wirklich fertig zersetzt und können so als Energie genutzt werden. In dieser Zeit benötigt dein Körper Arbeit für die Nährstoffe in Form von Energie, Wasserzufuhr, Enzymaktivierung und vieles vieles mehr. Im Training behindert dich dann ebenso der Nahrungsbrei im Bauch oder Darm und kann bei gewissen Bewegungen zu Nachteilen, bis hin zu Unwohlsein, Sodbrennen und im Schlimmsten Fall Erbrechen führen.
4. Das Ballaststoffirrtum!
Viele Menschen denken, dass Ballaststoffe keine Energie liefern, da gewisse Anteile unverdaulich sind. Doch dies ist nicht richtig. Grundlegend geht man davon aus, dass Ballaststoffe durchschnittlich 2,5 kcal pro Gramm liefern, also mehr als die Hälfte von dem durchschnittlichen Kohlenhydrat. Verwirrung stiftet vor allem, dass Ballaststoffe in die Klasse der Kohlenhydrate einsortiert werden oder häufig gesagt wird, dass Ballaststoffe nicht verdaut werden können. Von diesen Aussagen sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen. Wenn du ballaststoffreiche Nahrung einplanst, dann solltest du auch diese mit einplanen, denn ansonsten kann es zur Überraschung kommen.
Fazit!
Vermeide diese und andere Fehler, um mit Kohlenhydraten sinnvoll umzugehen. Nährstoffe spielen einen große Rolle beim Erfolg einer Diät, des Muskelaufbaus oder einfach nur beim Gesundsein, sei dir dessen immer bewusst.
Autor: Melodie Parker