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Die Ballroom-Szene der 80er Jahre ist in der zeitgenössischen Popkultur wieder hoch im Kurs. Zahlreiche Bücher und Filme widmen sich dieser Zeit in New York.
Die Ballroom-Szene war eine Subkultur von Dragqueens, Trans- und Homosexuellen Menschen. Organisiert in sogenannten houses traten sie bei den Bällen gegeneinander an im Voguing. Der Dokumentarfilm "Paris Is Burning" aus dem Jahre 1990 gab einen Einblick in diese marginalisierte und glamouröse Welt der Bälle und ihren Menschen. Der Dokfilm ist die Inspiration und Vorlage für viele zeitgenössische Interpretationen und Annäherungen an die Ballrooms.
Der Autor Joseph Cassara liess sich von genau jenem Film zu seinem Buch "Das Haus der unfassbar Schönen" inspirieren. Sein Buch fokussiert sich auf das House Xtravaganza. Aus der Perspektive von fiktiven Charakteren erzählt er die Geschichte der 'Hausmutter' Angel und ihren Kindern Venus, Juanito und Daniel. Auch in der Netflix Serie "Pose" wird unter anderem die Geschichte der Extravaganzas erzählt. In pompösen und glamourösen Bildern lässt einem die Serie in das New York der 80er Jahre und in die Ballrooms eintauchen.
Das Leben in den houses war jedoch nicht nur von Glamour, Glitzer und Prunk geprägt. Gewalt, Prostitution, Diskriminierung und die sogenannte AIDS-Krise waren ebenso Realität jener Zeit. Wie dies in "Das Haus der unfassbar Schönen" und in "Pose" gezeigt wird, hörst du im Podcast: