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Die Ausstellung "Loading: Urbane Kunst im Digitalen Zeitalter" beleuchtet die Entwicklung der urbanen Kunst und zeigt, wie digitale Produktionstechnologien und Verbreitungsmethoden die Arbeit von Künstlern in diesem Bereich beeinflusst haben.
Im 20. Jahrhundert wurden die Mauern der Städte zunehmend von urbaner Kunst geprägt: Der öffentliche Raum entwickelte sich zu einem bevorzugten Ausdrucksfeld, einem Ort der Kreation, Ausstellung und Umdeutung für eine Kunstform, die sich ausserhalb der offiziellen Institutionen definierte. Mit dem Aufkommen des Internets und später der sozialen Medien erlebte die Street-Art-Kunst eine Revolution, die das Verhältnis der Künstler zur Stadt neu definierte.
Die Ausstellung entfaltet sich in den monumentalen Räumen des Grand Palais Immersif, in der die urbanen Kunstwerke, über eine 360° Leinwand präsentiert und widergespiegelt wird.
Von den ersten Graffitis in den New Yorker U-Bahnen bis zu modernen, mit Drohnen erstellten oder gefilmten Kunstwerken, über die grossen Wandgemälde der 2000er Jahre bis zu den neuesten Entwicklungen im vandalischen Graffiti, entdecken die Besucher hier, hautnah, urbane Kunst in all ihren Facetten.