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Die Schülerinnen und Schüler im Kanton Graubünden erhalten am Ende jedes Semesters ein Notenzeugnis, welches durch einen individuellen Lernbericht ergänzt werden kann. Der Lernbericht erteilt Auskunft über den aktuellen Stand der Sachkompetenz sowie über wichtige Aspekte des Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens. Für die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Primarklasse sind die Beurteilungen entweder durch ein Noten- oder Wortzeugnis oder durch einen Lernbericht möglich.
Die Zeugnisnoten gehen von 1 bis 6:
Die Noten bedeuten:
1 = sehr schwach
2 = schwach
3 = ungenügend
4 = genügend
5 = gut
6 = sehr gut
Im Zeugnis können auch halbe Noten stehen, zum Beispiel 4-5 oder 5-6.
Die Eltern müssen das Zeugnis unterschreiben und das Kind muss es wieder in die Schule zurückbringen.
Am Ende des Schuljahres entscheidet die Klassenlehrperson über die Beförderung der Schülerin oder des Schülers in die nächsthöhere Klasse (Promotion). Hierfür nimmt sie auch Rücksprache mit anderen unterrichtenden Lehrpersonen. Für den Entscheid wird berücksichtigt, inwiefern die Schülerin oder der Schüler die Lernziele erreicht hat und wie ihr bzw. sein Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten ist.
Es ist üblich, dass die Lehrperson mit den Eltern und dem Kind vor dem Promotionsentscheid gemeinsame Gespräche führt.