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Gemäss einer Mitteilung des Kantons Freiburg am 2. Dezember 2019 ein toter Goldschakal am Strassenrand zwischen Galmiz und Sugiez gefunden. Der Wildhüter brachte das Tier ins Tierspital in Bern, wo die Autopisieergebnisse den Tod durch Verkehrsunfall bestätigten.
Erstmals wurde der Goldschakal 2011 im Kanton Freiburg beobachtet. Seither wurden keine weiter Sichtungen gemacht. In der Schweiz wurde die Art bereits mehrmals beobachtet, so unter anderem im Sommer 2017 im Linthgebiet. Im Januar 2016 wurde ein Goldschakal im Kanton Graubünden gesichtet. Im März 2016 wurde ein geschwächtes Tier im Kanton Schwyz geschossen.
«Die Besiedlung durch den Goldschakal ist im Gange und es ist wahrscheinlich, dass auch im Kanton Freiburg weitere Individuen auftauchen werden», hält der Kanton fest. Die Klimaveränderung, die Abnahme natürlicher Feinde und die grosse Fortbewegungsfähigkeit des Tieres begünstigen die Ausbreitung. Da der Schakal natürlich in die Schweiz eingewandert ist, gilt er gesetzlich als einheimische Tierart und steht unter Schutz, genau wie der Bär, der Wolf und der Luchs.
Der Goldschakal (Canis aureus) gehört zur Familie der Hundeartigen, deren Verbreitung sich von Südostasien über den Mittleren Osten bis nach Europa erstreckt. Er sieht aus wie ein mittelgrosser Hund mit einem dicken Fell und ist völlig harmlos. Er ist ein Allesfresser und sein Nahrungsspektrum gleicht jenem des Fuchses. Der Goldschakal lebt in der Regel paarweise oder in kleinen Rudeln und hat ein hoch entwickeltes Sozialleben. Zu seinen natürlichen Feinden gehört der Wolf.