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Auch wenn die Schweiz gemäss Sozialreport im Quervergleich bezüglich des Sicherheitsgefühls gut dasteht, fühlt sich doch mehr als jede zehnte Person in der Nacht unsicher. Es lohnt sich, über das Sicherheitsempfinden nachzudenken. Beeinflusst wird es durch unterschiedliche Faktoren - zum Beispiel Berichte in den Medien, eigene Erfahrungen oder Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld, räumliche Gegebenheiten oder das Alter. Untersuchungen zeigen, dass das Sicherheitsempfinden gestärkt werden kann, durch:
Gestaltung der öffentlichen Räume, bspw. Helligkeit, Fluchtmöglichkeiten, Übersichtlichkeit
Erhöhung des Gefühls der sozialen Eingebundenheit, wie gemeinschaftliche Aktivitäten wie Säuberungsaktionen, Reparaturaktionen oder Quartier- und Strassenfeste
Bauliche Massnahmen, zum Beispiel intelligente Beleuchtung, Schutzpoller
Verhinderung von Verunstaltungen, Littering, verfallene Infrastrukturen, Graffitis
Diese Massnahmen zeigen, dass verschiedene Akteure ihren Teil zur Stärkung des Sicherheitsgefühls beitragen müssen.
Nutzerinnen und Nutzer
Sicherheitsrelevante Akteure
Politisch-relevante Akteure
Wirtschaftlich-relevante Akteure
Sozialrelevante Akteure
Aus-, Weiterbildungsinstitutionen
Es geht also darum Methoden und Instrumente zu finden, um sie partizipativ einzubeziehen und Massnahmen zu finden, die durch eine breite Akzeptanz getragen werden.