Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03301.jsonl.gz/409

Daria Domratschewa sichert sich im Massenstartrennen der Biathletinnen die dritte Goldmedaille an diesen Winterspielen. Selina Gasparin belegt Rang 10.
Hatte Selina Gasparin beim Gewinn der Silbermedaille im Einzel erstmals in ihrer Karriere alle 20 Scheiben getroffen, unterliefen ihr diesmal zwei Fehler. Deshalb konnte die 29-jährige Bündnerin trotz eines beherzten Starts nie in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen. Bereits nach den beiden Liegendschiessen, ihrer Stärke, lag sie als 19. weit zurück. Zwischenzeitlich fiel sie gar auf Platz 21 zurück, ehe sie auf der letzten Runde noch fünf Positionen gutmachte.
Schwester Elisa konnte das Rennen wegen gesundheitlicher Probleme nicht beenden - nach 5,9 km und einem Sturz war sie Letzte gewesen. Danach sagte sie, dass ihr Körper völlig leer gewesen sei. Domratschewa dominierte das Rennen trotz eines Fehlers quasi nach Belieben, nachdem sie bereits im Einzel und in der Verfolgung triumphiert hatte.
Drei Goldmedaillen an den gleichen Olympischen Spielen hatte zuvor noch keine Biathletin geholt. Die Weissrussin distanzierte die Tschechin Gabriela Soukalova um 20 Sekunden. Bronze holte die Norwegerin Tiril Eckhoff, welche die Deutsche Evi Sachenbacher-Stehle um eine Sekunde auf Rang 4 verwies. (pre/si)
1. Daria Domratschewa (WRuss)
2. Gabriela Soukalova (Tsch)
3. Tiril Eckhoff (No)
10. Selina Gasparin (Sz)
Aufgabe: Elisa Gasparin (Sz).
Es gibt noch olympische Märchen und sportliche Wunder. Die Hockey-Frauen holen mit einem 4:3 gegen Schweden die schönste Bronze-Medaille unserer olympischen Geschichte.
Wir haben schon ein paar märchenhafte Bronze-Medaillen gewonnen. Zum Beispiel 1968 in Grenoble im Langlauf über 50 Kilometer durch Sepp Haas. Oder 1972 durch die 4 x 10 Kilometer Langlauf-Staffel in Sapporo.
Doch die Hockey-Medaille der Frauen in Sotschi übertrifft alles, was bisher war. Es ist die erste Hockey-Olympiamedaille seit 1948 (Bronze) und es ist das Happy-End eines Hockeymärchens, das 2004 mit einem «Jahrhundert-Tor» in Peking begonnen hat. Die Zeit war schon abgelaufen und China …