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Täglich kamen bis zu 200 Männer in den Glockenhof. Waren im Sommer Wärmestuben nicht so wichtig, versuchte man durch Lager, die gemeinsam mit dem Bundes-CVJM durchgeführt wurden, den Arbeitslosen eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten, in dem man gemeinsam arbeiten durfte. Mit dem Nachlassen der Arbeitslosigkeit im Jahr 1937 konnte man die Arbeitslosenfürsorge, die viel Zeit und Kraft kostete, wieder einstellen.
Arbeitslosenfürsorge
Die grosse Wirtschaftskrise 1929 ging auch an der Schweiz nicht unbemerkt vorüber und Anfang der 1930er machte sich eine grosse Arbeitslosigkeit breit. Deshalb richtete man im Herbst 1931 im Glockenhof Wärmestuben ein, man lud alle männlichen Arbeitslosen in das Haus ein, stellt ihnen Spiel zur Verfügung, eine Stärkung mit zwei Becher Kaffee und zwei Stück Brot, zeigte unterschiedliche Lehrfilme und hielt zunehmend Vorträge zur allgemeinen Bildung ab.