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Deine Ausführungen bezüglich "Manipulationsspielraum" oder besser "Creative Accounting" machen ja Sinn. Aber nach IFRS sind die von dir aufgeführten Sachverhälte meistens relativ klar geregelt. Beispielsweise "Verbuchen von Umsätzen zum gegenwärtigen Zeitpunkt, die allerdings erst in der Zukunft abgewickelt werden." Da meldet sich hoffentlich jedes Revisionsunternehmen mit einem grossen dicken Finger
Die Betrachtung der Profitabilität der Tochterunternehmen würde ich so auch nicht unterschreiben. Wenn es - wie du schreibst - um die Steuereffekte geht, dann ist das ja nicht der börsenrelevante Abschluss, sondern der steuerrechtliche Abschluss, welcher an der Börse beschränkt interessiert. Daher inklusive aller IC-Effekte. Daraus würde ich nur mit Vorsicht was interpretieren, da hier natürlich die steuerlichen Effekte aus Unternehmenssicht relevant sind.
"Die Manipulation kann u.a. zustande kommen, indem Betriebsaufwendungen wie bspw. laufende Forschungsaufwendungen als Investition verbucht werden. "
Auch da schreibt IFRS grundsätzlich ein klares Aktivierungsverbot für Forschungskosten vor.... Gehst du da auf statutarische Rechnungslegungen ein? Oder worauf beziehst du dich?
Aber ja, betrifft ja grundsätzlich alles nicht AMS