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Intramuskuläres Koordinationstraining (IK-Training)
Wie führt man Intramuskuläres Koordinationstraining durch?
Beim IK-Training führt man ungefähr 2–6 Wiederholungen pro Satz zügig bis explosiv aus. Die Intensität ist dabei sehr hoch, das heisst, man trainiert mit einem Gewicht, das fast 100 % der maximal möglichen Kraft in Anspruch nimmt. Die Energie während eines solchen Trainings holt sich der Körper überwiegend aus in den Muskeln gespeichertem Kreatin. Es handelt sich dabei also um eine anaerobe Energiebereitstellung, da kein Sauerstoff zur Entfaltung der Energie nötig ist.
Welchen Nutzen bringt ein Intramuskuläres Koordinationstraining?
Das Ziel des Intramuskulären Koordinationstrainings ist eine Steigerung der Kraft. Durch die enorme Belastung lernt der Körper, mehr Muskelzellen innerhalb des trainierten Muskels anzusprechen, was gleichbedeutend mit einer Krafterhöhung ist. Zudem wird der Körper gezwungen, Signale an die Muskelzellen schneller und organisierter zu übermitteln, wodurch eine Temposteigerung erreicht wird.
Nur für erfahrene Kraftsportler empfehlenswert
Für Personen, die noch wenig Erfahrung im Bereich des Krafttrainings besitzen, ist ein solches Training nicht zu empfehlen, da die koordinativen Anforderungen sehr hoch sind. Es braucht ein erhebliches Mass an Bewegungsbeherrschung, über die meist nur Trainingserfahrene verfügen. Ausserdem wird mit sehr hohen Gewichten gearbeitet, mit denen bei falscher Ausführung immer auch ein gewisses Risiko verbunden ist.
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