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Das Ende des Kalten Krieges 1989-1991
1989 ging als das Jahr des Falls der Berliner Mauer in die Geschichte ein. Mit dem geschichtsträchtigen Ereignis zeichnete sich der Zusammenbruch des Sozialismus in Osteuropa und damit das Ende des Kalten Krieges ab. Im selben Jahr erzielte eine Initiative zur Abschaffung der Armee eine erstaunlich hohe Zustimmung von 35.6%1, worin sich ein gewisser Unmut der Bevölkerung über die Armee, die Gesamtverteidigung und die Vorbereitungen während des Kalten Krieges erkennen lässt. Bis zum definitiven Ende des Kalten Krieges sollte es noch zwei Jahre dauern. 1991 fiel mit dem Ende des Bestehens der Sowjetunion die Bedrohung des Kalten Krieges weg, weshalb sich die Armee gewissermassen in einer Sinnkrise befand und sich zusammen mit der gesamten Sicherheitspolitik neu ausrichten musste.
Im Klima der Erleichterung über das sich abzeichnende Wegfallen der Bedrohung kam es innerhalb der Bundesverwaltung und der Gesamtverteidigung zu einer Reihe von Skandalen, welche die Öffentlichkeit polarisierten. Auf die Affäre um Bundesrätin Elisabeth Kopp folgte der Fichen-Skandal, welchem die Aufdeckung der geheimen Kaderorganisation P26 folgte.