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Die beiden Unternehmen rufen für die fünf Schiffe demzufolge 2,9 Milliarden Euro auf, die Politik hatte mit 1,5 Milliarden Euro gerechnet, wie die Zeitung schreibt. Die Thyssenkrupp-Tochter und ihr Partner Lürssen begründeten dies damit, dass der Auftrag umfangreicher geworden sei, wie ein Beteiligter der Zeitung sagte. Dazu gehörten der Bau von zwei Trainingscamps für die Schulung der Soldaten. Zudem verlange das Ministerium einige teure Aufrüstungen, etwa in der Schiffselektronik.
Thyssenkrupp und Lürssen wollten sich auf Anfrage des "Handelsblatt" nicht dazu äussern. Das Verteidigungsministerium wollte die Informationen ebenfalls nicht kommentieren und verwies zur Begründung auf "die Vertraulichkeit des laufenden Vergabeverfahrens"./nas/fbr
(AWP)