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(Kt. Schwyz,
Bez. und Gem. Einsiedeln).
887-901 m. Sw. Aussenquartier von
Einsiedeln, in fruchtbarer
Ebene am
Eingang ins
Alpthal und am W.-Fuss des
Freiherrenberges; zwischen
Einsiedeln und
Trachslau. 91
Häuser, 844 kathol. Ew. Die Mehrzahl
der Bewohner arbeitet in den Buchdruckereien und Buchbindereien von
Einsiedeln. Ackerbau und Viehzucht, Kartoffelbau. Torfgruben.
Das
Quartier grenzt im O. an den
Wanibach, der hier einen ziemlich grossen
Weier bildet und zwei
Sägen treibt.
Der ehemalige
Spital zu Langrüti ist 1860 völlig umgestaltet worden. Hier versammelten sich einst die Waldleute der reichsfürstlichen
Abtei
Einsiedeln zur Landsgemeinde. Eine 400 Jahre alte St. Josephskapelle ist 1898 abgetragen und durch einen Neubau ersetzt
worden. Der 1598 errichtete Schützenstand musste 1737 einer grossen neuen
Scheune weichen, die bis 1877 zugleich
als
Schützenhaus diente und in der heute noch von Zeit zu Zeit Theater gespielt
wird.
(Piz)(Kt. Graubünden,
Bez. Maloja).
3266 m. Einer der bekanntesten Aussichtsgipfel des
Ober Engadin und zugleich der wahrscheinlich
am häufigsten besuchte Berg des ganzen Kantons; 4 km ö.
Pontresina und nö. über der Berninastrasse, in der Kette zwischen
dieser und dem
Val Prünas. Bildet eine stolze Pyramide mit mehreren Gipfelgräten, tritt aber von der
Thalsohle aus gesehen nicht sehr scharf hervor. Ein Saumweg führt von
Pontresina durch das
Val Languard bis zu der am Fuss
des obersten Kegels befindlichen Rossstation (2771 m).
Besteigung von
Pontresina aus in 4 Stunden ohne Führer und gefahrlos.
Auf dem Gipfel steht ein Restaurant und wenig unter ihm (in etwa 3150 m) die sog.
Georgy's Hütte, in
der der
Maler W. Georgy längere Zeit hauste, um für die Illustration von Tschudi's Tierleben der Alpenwelt Studien zu machen.
Prachtvolle und ausgedehnte Aussicht, die bis zum
Tödi,
Monte Rosa und Adamello reicht;
besonders grossartig ist der Blick
auf das
Berninamassiv und das Becken des Morteratschgletschers.
Sein Bach entspringt dem Vadret da Languard, bildet zunächst einen kleinen See
und teilt sich 1,5 km oberhalb seiner Mündung in 2 Arme, deren einer mit schönen Fällen zu Thal stürzt,
um sich 1 km sö. der letzten Häuser von Pontresina mit dem Berninabach zu vereinigen, während der andere durch eine Klus direkt
gegen Pontresina fliesst. Es ist die eines der ziemlich seltenen Beispiele einer Wildbachverzweigung hoch oben an einem Berghang.
Das Val Languard ist seiner reichen Flora wegen sehr bekannt.