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UFA-Samen informiert:
Der Maiswurzelbohrer ist weltweit die Nummer 1 unter den Mais-Schädlingen. Die Schäden in den Vereinigten Staaten werden mit 1 Milliarde Dollar beziffert. Der europäische Kontinent blieb bis 1980 verschont.
1980, mit der Bombardierung von Belgrad wurde der Maiswurzelbohrer als blinder Passagier abgeworfen. Er verbreitet sich pro Jahr bis 40 km von seinem Ursprungsort aus. Diese natürliche Verbreitung wird durch Transporte zusätzlich gefördert. Ab dem Jahr 2000, wurden im Tessin jährlich praktisch in allen Fallen Käfer gefunden. Frankreich, Deutschland und auch die Schweiz sind seit dem Jahr 2000 betroffen. In der Schweiz ist vor allem im Tessin eine Population festzustellen, nördlich der Alpen jedoch nur einzelne Käfer.
UFA-Samen hilft Ihnen den Schädling zu erkennen:
Ein Weibchen legt im Jahr bis 1000 Eier, somit wird die Mais-Parzelle sehr schnell bewandert. Es sind vor allem die Larven, die die Ernte schädigen; sie ernähren sich in den Wurzeln des Maises. Die Erwachsenen konsumieren hauptsächlich den Pollen, vereinzelt auch die Maisblätter.
Schadbilder
– Schäden am Feldrand oder nestweise in der Parzelle
Der von den Wurzelbohrerlarven geschädigte Mais hat reduzierte Wasser- und Nahrungsaufnahme. Zusätzlich erhöhen die beschädigten Wurzeln das Risiko der Lagerung der Maispflanze. Der Ertrag kann sehr stark beeinträchtigt werden.
Bei Beobachtungen von Maiswurzelbohrern muss die kantonale Pflanzenbau-Fachstelle informiert werden.
UFA-Samen empfiehlt:
Der Mais ist die Wirzpflanze des Wurzelbohrers. Die Population kann sich nur im Mais vermehren.
Vorbeugende Massnahmen
Eine gute Fruchtfolge ist die effektivste Massnahme in der Bekämpfung des Käfers (keine Maismonokulturen)
Massnahmen zur Behandlung
In der Schweiz gibt es aktuell kein zugelassenes, chemisches Mittel gegen den Maiswurzelbohrer.
Das UFA-Samen Beratungsteam ermutigt Sie Ihre Maisfelder zu überwachen um die Ausdehnung des neuen Maisschädlings zu verhindern.