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Los Angeles - Ein Jahr nach dem Tod von Michael Jackson soll ein Dokumentarfilm über die letzten Wochen im Leben des Popstars auf den Markt kommen. Hinter dem 88 Minuten langen Film mit dem Titel "Gone Too Soon" steht der Journalist, Autor und Filmemacher Ian Halperin.
Der Streifen wurde aus über 300 Stunden Material zusammengeschnitten, berichtete das US-Branchenblatt "Variety". Er enthält neben Aufnahmen von Jackson auch Interviews mit früheren Mitarbeitern des Sängers, darunter sein Manager, Koch, Coiffeur, Fitnesstrainer und Anwalt. Nach Angaben der Filmemacher war Jacksons Familie am dem Projekt nicht beteiligt.
Der Kanadier Halperin hatte im letzten Jahr die erste Biografie über den "King of Pop" nach dessen Tod am 25. Juni veröffentlicht. Darin nahm der Autor auch Jacksons Sexualität und die Vorwürfe von Kindesmissbrauch ins Visier. Das Gros seiner Aussagen bezog er aus anonymen "Quellen". Er habe Jacksons Personal "infiltriert" und Mitarbeiter als Spitzel für sich gewinnen können, so Halperin.
Seinen Film "Gone Too Soon", der am Todestag des Sängers Ende Juni erscheinen soll, beschreibt Halperin laut "Variety" als "ausgewogene Würdigung des King of Pop": Das sei der Film, den Michael und seine Fans verdienten.
Die Dokumentation soll zunächst in Kanada und in Frankreich im Kino zu sehen sein, später dann in weiteren Ländern im Fernsehen und auf der Leinwand. Im vergangenen Oktober lockte bereits der zweistündige Jackson-Film "This Is It" weltweit ein Millionenpublikum ins Kino.
SDA-ATS