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Am Morgen machen wir einen Abstecher zum Edelsteinmarkt. Denn viele Indonesier tragen einen Ring mit einem grossen, ovalen (Halb)edelstein von zwei bis drei Zentimetern Durchmesser. Wie wir dem Reiseführer entnehmen, wurden vor knapp zehn die Verkaufsbuden abgerissen und die Geschäfte in ein neu errichtetes Gebäude verfrachtet. Das Gebäude hat wenig Charme und erweckt einen wesentlich älteren Eindruck. Drinnen glitzert und glänzt es an den Verkaufsständen, wo Rubine und andere Edelsteine in kleinen Plastikschachteln oder in kleinen Körbchen dargeboten werden. Wir finden im Obergeschoss einen Verkaufsstand, der sich auf Lapislazuli spezialisiert hat. Ansonsten wird an fast alle Ständen ein ähnliches Sammelsurium verschiedener Edelsteine dargeboten. Andere Geschäfte bieten die Fassung an, es hat auch Werkstätten, wo gefeilt, geschliffen und poliert wird. Es herrscht ein emsiges Treiben im Innern und es ist stickig heiss. Weder Rolltreppen noch Klimaanlagen sind am Laufen.
Mit dem Taxi gelangen wir wieder zum Luxustempel, wo wir für den Rest des Tages die Ruhe in Sophies Apartment geniessen.