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Das Wichtigste in Kürze
- Die Ukraine braucht laut Wolodymyr Selenskyj dringend mehr Waffen.
- Sein Land habe ein Recht auf Waffenhilfe, so der Präsident nach drei Monaten Krieg.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach drei Monaten Krieg vom Westen moderne Raketenabwehrwaffen und Kampfflugzeuge gegen russische Angriffen gefordert. Zahlreiche Menschen wären «nicht gestorben, wenn wir alle Waffen erhalten hätten, um die wir bitten.» Diese Worte sagte Selenskyj am Montagabend in einer neuen Videobotschaft.
Sein Land sei seit Kriegsbeginn am 24. Februar Ziel von 3000 Luftangriffen und annähernd 1500 Raketenangriffen gewesen. Die grosse Mehrheit der Angriffe habe zivilen Objekten gegolten.
«Die kommenden Kriegswochen werden schwierig»
Alle Ukraine-Verbündeten seien sich einig, dass der Kampf dem «Schutz der gemeinsamen Werte aller Länder in der Welt» diene. Deshalb habe sein Land ein Recht auf Waffenhilfe. Im Osten der Ukraine, wo die russische Armee ihre Aktivitäten konzentriert habe, bleibe die Lage schwierig.
Er erwarte nicht, dass Russland die besetzten Gebiete in der Region Charkiw und anderen Regionen aufgeben werde. «Die kommenden Kriegswochen werden schwierig», fügte er hinzu.