Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03368.jsonl.gz/2334

Ob es einem Baby zu warm oder zu kalt ist, können Sie am besten im Nacken des Kindes feststellen: Hände und Füsse sind oft kühl; bei vielen Babys ist das ganz normal und reicht für eine Einschätzung nicht aus. Es passiert dann eher, dass man sein Kind zu warm anzieht.
Im Haus braucht Ihr Baby auf jeden Fall keine Mütze. Über den unbedeckten Kopf kann es am besten überschüssige Wärme abgeben. Babys, die etwa vier Wochen oder älter sind, brauchen im Haus nicht mehr Kleidung als die Eltern. Während des Schlafens genügen Windeln, Unterwäsche und ein Schlafanzug (Pyjama) oder leichter Schlafsack. Im Sommer oder bei hoher Raumtemperatur sogar noch weniger. Auch wenn das Baby krank ist, z.B. mit Fieber, benötigt es eher weniger Kleidung - niemals mehr!
Eltern können sich darauf verlassen, dass ein Baby sich lautstark meldet, wenn es ihm zu kalt wird. Wird es ihm dagegen zu warm, schläft es weiter... Und das kann gefährlich werden: Durch die Überwärmung werden schützende Abwehrreflexe gegen den plötzlichen Kindstod (SIDS) vermindert.