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Neue Einheitsregierung im Jemen: Keine einzige Frau im Kabinett
Das Wichtigste in Kürze
- Die neue Regierung war im Rahmen eines Abkommens zur Machtteilung zwischen der international anerkannten Regierung und Separatisten aus dem Süden des Landes gebildet worden.
Das von Saudi-Arabien vermittelte Abkommen war im vergangenen Jahr unterzeichnet worden, um den Machtkampf zwischen beiden Seiten zu beenden.
Im Jemen kämpft ein von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis seit 2015 an der Seite der Regierung gegen die aufständischen Huthi-Rebellen. Diese hatten das Land überrannt. Sie kontrollieren heute die Hauptstadt Sanaa sowie grosse Gebiete im Norden und Westen. Der Konflikt im Jemen hat das verarmte arabische Land an den Rand einer Hungersnot getrieben und seine Gesundheitseinrichtungen verwüstet.
Der UN-Sonderbeauftragte für den Jemen, Martin Griffiths, begrüsste die Entwicklungen bei der Umsetzung des Riad-Abkommens, einschliesslich der Bildung des neuen Kabinetts, als «entscheidenden Schritt» in Richtung einer Lösung des jahrelangen Konflikts. «Dies ist ein wichtiger Schritt für mehr Stabilität, Verbesserung staatlicher Institutionen und mehr politische Partnerschaft», sagte er. Auch Griffiths forderte jedoch mehr Arbeit, um jemenitische Frauen in das Kabinett und in Entscheidungspositionen einzubeziehen.
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