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AUSBRUCH schafft Theaterprojekte
mit Gefangenen
Hugo Portmanns Zellentraining für daheim
AUSBRUCH: Hugo, was tun, wenn man zu Hause bleiben muss und fit bleiben will?
Hugo: Du brauchst Folgendes: 1 Stuhl, 1 Besen, 2 Wasserflaschen
- Liegestützen. Entweder mit den Knien am Boden oder den Füssen.
Zuerst 6 Stück, dann langsam erhöhen auf 25.
- Stuhl vor dich hinstellen. Ein Fuss drauf, dann wechseln. Bewegung wie Treppensteigen.
- Besen über die Schultern legen, wie Jesus am Kreuz, nach rechts und links drehen.
Rücken gerade und Beine leicht auseinander.
- Besen in einer Hand gestreckt vor sich halten und drehen wie Propeller für die Unterarme.
- Wasserflaschen wie Hanteln abwechselnd zur Brust führen. Mit Wasserflaschen einen Kreis
zeichnen vor dir, so dass sich die Flaschen oben und unten immer wieder berühren.
Hugo Portmann war 35 Jahre lang im Gefängnis; davon 5 Jahre in Isolationshaft. Er hat oft in seiner Zelle trainiert, um fit zu bleiben.
Seit 2 Jahren ist er frei und arbeitet als Müllmann bei der Stadt Zürich.
AUSBRUCH hat ihn gefragt, wie man trainiert, wenn man zu Hause bleiben muss.
Danke Hugo!
Ubi libertas, ibi patria.
Wo Freiheit ist, da ist meine Heimat.
Bild: Rolf Neeser