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Die Ärzte informierten über den Zustand des verunfallten Michael Schumachers. Die Lage ist weiterhin sehr ernst.
Das Zittern um Michael Schumacher (44) geht weiter. Der Zustand des Deutschen nach seinem Ski-Unfall am Sonntag in Méribel ist nach wie vor kritisch.
«Michael Schumacher bleibt im künstlichen Koma. Wir müssen alle externen Reize vermeiden und für eine gute Sauerstoffversorgung seines Hirns sorgen», erklärt Jean François Payen, Chef der Anästhesie des Universitätsspitals in Grenoble.
An der Pressekonferenz wird bestätigt, dass der siebenmalige Formel-1-Weltmeister bei seinem Sturz mit dem Kopf gegen einen Felsen ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hat.
Am Sonntagnachmittag wurde er notoperiert. Die Ärzte sprechen von «diffusen Kopfverletzungen». Gerüchte von einer zweiten Operation in der Nacht auf Montag wurden nicht bestätigt.
Feststeht: Eine Person ohne Helm hätte einen Aufprall mit solch einer Wucht nicht überlebt.
Payen wird gefragt, wie es um die Heilungs-Chancen von Schumacher stünde. «Es ist ganz schwierig, darauf zu antworten. Ich kann hier nicht sagen, in welche Richtung sich die Prognosen orientieren», erklärt er.
«Wir beurteilen seine Lage als ausserordentlich ernst», fährt Payen fort.
Im «ntv»-Studio äussert sich Doktor Christof Specht zur Situation: «Ein Wort lässt die Alarmglocken läuten: Prellungen. Es sind nicht nur Blutungen und Schwellungen, was an sich schon schwer genug wäre, sondern auch direkte Verletzungen am Gehirn.»
Weiter erklärt er: «Die Ärzte sprechen von Schweregrad 3, das ist die grösstmögliche Stufe. Die Wahrscheinlichkeit für Folgeschäden ist doch sehr gross.»Aktualisiert am 30.12.2013
Von 1991 bis 2006 (Jordan, Benneton, Ferrari) gewann Schumi sagenhafte 91 Rennen und ergatterte 68 Pole-Positions. Noch heute sind das gültige Bestmarken. In dieser Zeit wurde er sieben Mal Weltmeister, auch das ist ein Rekord. 2010 kehrte Schumi in die Formel 1 zurück, fuhr drei Jahre lang für Mercedes. Allerdings weitaus weniger erfolgreich als zuvor. Er stieg nur ein einziges Mal aufs Podest: Im Juni 2012 beim Grossen Preis von Europa in Valencia als Dritter. Sein letztes Formel-1-Rennen bestritt er am 25. November 2012 in Brasilien. Er wurde Vierzehnter.
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