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MeraGraubünden
Die Mera ist ein rund fünfzig Kilometer langer Fluss im Bergell im Kanton Graubünden in der Schweiz sowie in Italien. Sie wird auf der Bergeller Seite auch Maira genannt und trägt in der Schweiz die Gewässerlaufnummer 63.
Der Fluss Mera – oder eben Maira – entsteht auf einer Höhe von rund 2790 Metern über Meer östlich unterhab des Piz Mungiroi. Sie fliesst danach ostwärts hinunter ins Val Maroz und lässt dabei etwa einen Bach aus dem Val Lunga von links und später den aus dem Lägh da Cam kommenden Bach von rechts zufliessen. Am Eingang des Val Maroz nimmt sie auch noch die Aua da Sett linksseitig mit, ehe sie dann talwärts nach Casaccia im Bergell (Val Bregaglia) braust. Sie lässt hier die Orlegna einfliessen, wird dann kurz im Ausgleichsbecken Löbbia gestaut und dreht danach langsam gegen Westen ab. Vorbei an Roticcio kommt die Mera dann ins Dorf Viscosoprano, wo die Albigna von links mitgenommen wird. Jetzt zieht sie an den Dörfern Borgonovo, Stampa und Bondo vorbei, bis sie mit Castasegna das letzte Schweizer Dorf auf ihrer Reise erreicht. In diesem Abschnitt fliessen ihr etwa der Valer, die Bondasca oder die Caroggia zu. Mit der Aufnahme des Bachs Lovero tritt überquert sie dann die Grenze nach Italien.
Hier wird sie vor Villa, dem ersten italienischen Dörfchen, kurz gestaut. Via Ponteggia, Santa Croce und Borgonuova gelangt der Fiume Mera dann nach Chiavenna, wo sie südwärts abdreht. Sie fliesst hier mitten durch das schöne Städtchen, nimmt danach den Torrente Liro mit und fliesst dann durch die Ebene «Piano di Chiavenna». Am Ende dieser Ebene speist sie bei Novate Mezzola den Lago di Mezzola. Diesen verlässt sie bei Dascio wieder, fliesst dann noch gut drei Kilometer westwärts bevor sie auf 197m ü.M. mit der Mündung in den Comersee bei Gera Lario ihren Endpunkt erreicht.
Alternative Namen
Maira