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Die Biologie unterscheidet zwischen rund 35 verschiedenen Arten Cyanobakterien innerhalb der Gattung Spirulina. Für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln wird vor allem die Gattung Spirulina platensis verwendet. Die auch «Blaualgen» genannten Mikroorganismen kommen vor allem in stark salzhaltigem Wasser, aber auch in Süsswasser vor. Anwohner von Seen und Küstengebieten nutzen Spirulina schon seit Jahrhunderten als Nahrungsquelle.
Spirulina gilt als beste Eiweissquelle überhaupt, denn die Algen bestehen zu 60 Prozent aus Protein. Da sie zugleich sehr einfach in Aquakulturen gezüchtet werden kann, ist die Spirulina-Alge für die zukünftige menschliche Ernährung sehr interessant. Mit ihr als pflanzliche Proteinquelle kann der hohe Fleischkonsum weltweit und der Bedarf an tierischen Proteinen reduziert werden.
Viele Menschen rühren das Pulver in Smoothies, um den Getränken eine leuchtend grüne Farbe zu verleihen. Als Lieferant von Eiweiss, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen ist Spirulina durchaus eine sinnvolle Ergänzung für Smoothies und andere Nahrungsmittel. Daneben verspricht die Alternativmedizin jedoch noch viele andere positive Auswirkungen des Spirulina-Konsums. Dies umfasst Schutz vor Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Krebs und ein verbesserter Cholesterinspiegel.