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Seit den Anfängen ist die Rümlinger Kirche dem Heiligen Georg geweiht und heisst darum Kirche St. Georg.
Der Heilige Georg wird dargestellt, wie er mit einer Waffe einen Drachen tötet. Er wurde besonders im Hochmittelalter während den Kreuzzügen im 12. und 13. Jahrhundert verehrt. Als Drachentöter verkörperte er das Ideal der christlichen Ritterschaft. Er symbolisierte das Gute, das das Böse überwindet.
Der früheste schriftliche Beleg für die Widmung der Kapelle datiert Allerseelen 1500 mit der Erwähnung, dass Wernlin Bürgi Güter dem lieben Ritter Sant Jötgen zinshaftig gemacht hat.
Er ist bei uns vielfach dargestellt worden. Das älteste Bild des Heiligen Georg in Verbindung mit der Rümlinger Kirche ist die Darstellung auf der Glocke von 1520. (Hier im Bild) Das Kirchenwappen mit dem Heiligen Georg wurde 1944 geschaffen, indem man die Darstellung des Rümlinger Gemeindewappens übernahm, das anlässlich der Landesausstellung 1939 erstellt wurde.
Noch älter als der erste Beleg der Widmung des Heiligen Georg ist die Verehrung der Heiligen Barbara in Rümlingen. Im Jahrzeitenbuch von Sissach ist am 4. Dezember ihre Verehrung in der Kapelle von Rümlingen bezeugt. Sie taucht aber nur an dieser einen Stelle auf.
Von: Markus Enz