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Wenn ich das nächste mal ein Feedback oder ein Feedforward nach einem Gespräch, einer Rede, … plane, so kommt mir möglicherweise in den Sinn, das gut zu ersetzen mit z.B. prima.
Angenommen, dass „Das hast Du super gemacht“ eine Bewertung ist, ändert sich für mich nichts, wenn ich das Wort gut mit dem Wort super ersetze.
Die Person, die von mir dieses „Lob“ erhält, könnte mich ja fragen:
„Was genau meinst Du, was ich super gemacht habe?“
Das kann herausfordernd sein, mich also fordern und mir zu Denken geben.
Präzisierend könnte ich mein: „Das hast Du super gemacht“ ausführlicher, genauer und einmaliger machen.
Geeignet sind Antworten auf die vier Fragen:
„Was habe ich beobachtet?“
„Was habe ich dabei gefühlt?“
„Welches Bedürfnis hat sich mir bestätigt?“
Und dafür sage ich aus vollem Herzen. „Danke.“
Diese Art, Menschen aufzubauen erfordert Engagement und Energie. Die resultierende Wirkung ist um ein Vielfaches höher als die eher geläufige Bewertung: „Das hast Du gut gemacht.“
Ich konstruiere ein Beispiel, um es möglicherweise auf den Punkt zu bringen. Dabei denke ich an ein „heikles Gespräch“ mit einem Mitarbeiter, einem Kunden, einem Nachbarn … (in der Du-Form oder in der Sie-Form möglich)
Ich habe beobachtet, wie Du im Verlaufe unseres Gespräches mehrmals zustimmend mit dem Kopf genickt hast.
Dabei habe ich mich bestätigt gefühlt und mein Bedürfnis nach Zustimmung ist erfüllt. Dafür danke ich dir herzlich.
oder …
Leser sprechen mich auf meine Montagsgedanken an (Beobachtung)
Ich fühle mich anerkannt.
Mein Bedürfnis, zum Gelingen beizutragen, ist erfüllt.
Ich danke herzlich.
Mir ist wichtig, Mitmenschen zu bestätigen und dies mit konkreten Worten. Darauf bauen Vertrauen und Wertschätzung. Beide machen unser einmaliges Leben lebenswert.
Das Leben antwortet mit Zufällen, wenn ein Wunsch aufsteigt, der stark genug ist.
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