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Die Studie wird von den Abteilungen Epidemiologie, Biostatistik sowie Umwelt- und Arbeitsgesundheit der Graduate School of Public Health der University of Pittsburgh durchgeführt. Beschrieben wird die Sterblichkeit der beobachteten Kohorte von 32'135 Personen aus der Umgebung des Kraftwerks, die möglicherweise einer erhöhten Radioaktivität infolge des Unfalls ausgesetzt waren. Wie in der Studie festgestellt wird, war die Mortalität in der Kohorte besonders durch Herz- und Kreislauferkrankungen, die für 43,3% aller verzeichneten Todesfälle verantwortlich waren, im ausgewerteten Zeitraum 1979-92 im Verhältnis zu den Vergleichsdistrikten hoch. Werden jedoch die Rauchgewohnheiten und andere Gesundheitsfaktoren berücksichtigt, ist die Anzahl Todesfälle nicht auffällig. Auch sei es unwahrscheinlich, dass eine festgestellte überdurchschnittliche Häufigkeit von Brustkrebs bei Frauen durch die beim Unfall abgegebene Strahlung verursacht worden sei. Nachdem gewisse Erkrankungen erst 20 oder mehr Jahre nach einer Bestrahlung auftreten können, wird die Studie trotz dieses Zwischenergebnisses weitergeführt.
Quelle
P.B. nach NEI Infowire, 28. April 2000