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Lea ist ein Schmetterlingskind. Trotz ihrer stark beschränkten Zeit und ihrer qualvollen Schmerzen gibt sie nicht auf und möchte auf die unheilbare Krankheit aufmerksam machen. Sie tanzt wie ein Schmetterling auf der feinen Grenze zwischen einem zukunftlosen Leben und dem erlösenden aber endgültigen Tod.
Peter Weibel widmet sich in in seinen «Fragmenten über den ungerechten Tod» der Angst vor dem Vergessenwerden, der Erinnerung und der Begeisterung für das Leben inmitten einer Erschütterung. Ganz unvermittelt fragt man sich, ob es einen ungerechten Tod geben kann, wenn es keinen gerechten Tod gibt. Eine eindeutige Antwort findet sich nicht, aber: «Vielleicht ist die Weigerung, sich mit der Ungerechtigkeit auszusöhnen, die einzige Antwort, die bleibt.»
Ein ergreifendes Thema beschrieben in sorgsam ausgesuchten Worten und wunderschönen Bildern in poetischer Prosa.