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Eine tägliche Meditationpraxis aufzubauen, ist nicht ganz einfach. Aaravindha Himadra, ein spiritueller Lehrer und Autor des Buches „Das Tal der unsterblichen Meister“, hat 7 Tipps zusammengestellt, die helfen, Meditation in unser geschäftiges Leben einzubauen.
1. Starte langsam
Viele Menschen zögern, Meditation zu versuchen, weil sie nie wirklich lange alleine mit ihren eigenen Gedanken gesessen haben. Versuche daher, die ersten Male nur zehn Minuten zu meditieren. Zehn Minuten genügen, um die Grundlagen kennenzulernen. Wenn du dich bereit fühlst, füge weitere fünf Minuten hinzu, und wenn du besonders effektiv vorankommen möchtest, füge weitere fünf hinzu. Bald wirst du mit Leichtigkeit zwanzig volle Minuten meditieren.
2. Lass dich an die Meditation erinnern
Es ist leicht zu vergessen, im Gedränge chaotischer Aktivitäten zu meditieren, die den Grossteil unserer Tage einnehmen. Lasse dich von einer Timer App daran erinnern, dass du meditieren wolltest. Du kannst dich auch mit einer Haftnotiz an deinem Kühlschrank oder dem Badezimmerspiegel daran erinnern.
3. Fokussiere dich auf deinen Atem
Wenn du anfängst zu meditieren, ist es normal, dass dein Geist ängstlich herumflattert und nach einem Landeplatz sucht. Kämpfe nicht mit diesen Gedanken, die deinen Verstand nur mehr aufregen werden. Fokussiere dich nur auf deinen Atem.
Setze dich so, dass du bequem und frei atmen kannst.
Nimm einen langsamen, sanften Atemzug. Wenn du den Atem loslässt, geniesse das besondere Gefühl der Entspannung, das damit einhergeht. Erlaube, dass sich deine Lungen so viel wie möglich leeren und atme langsam und sanft wieder ein.
Stelle dir vor, wie sich deine Einatmung mit der Wärme des Lebens füllt. Fülle deinen Körper mit dieser Wärme. Stelle dir beim Ausatmen vor, wie du alle deine Anspannungen ausatmest. Dies wird den Boden für eine Vertiefung schaffen.
Meditation ist eine machtvolle und leicht zugängliche Übung, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt und ausrichtet. Viele Leute zögern, Meditation zu erlernen, weil sie den Druck verspüren, ihre Gedanken abzuschalten. Das ist unmöglich.
4. Erkenne alle deine Empfindungen an
Nehmen dir die Zeit, um alle Empfindungen, die durch Teile deines Körpers oder deines Geistes entstehen, still anzuerkennen. Wenn ein Teil deines Körpers schmerzt, erkenne es an. Wenn dein Geist beschäftigt ist, verdränge es nicht. Achtsamkeit ist eine besonders nützliche Übung für den Anfänger. Das Ziel ist es, alle körperlichen und emotionalen Gefühle kommen und gehen zu lassen, ohne auf sie aufzuspringen, ihnen nachzugeben oder zu widerstehen.
Akzeptiere was kommt und was auch immer geht. Wenn du das annimmst, was auf natürliche Weise vorgeht, kannst du meditieren, ohne die einschüchternde Perspektive haben zu müssen, deinen Geist zu leeren.
5. Halte dich in Selbstliebe
Versuche nicht selbstkritisch zu sein. Anstatt dich für bestimmte Gedanken und Gefühle zu verurteilen, akzeptiere sie einfach. Betrachte die Meditation als eine Möglichkeit, dir selbst etwas Liebe zu geben. Gedanken und Gefühle haben einen Grund. Sie sind ein natürlicher Teil des Lebens. Wenn du meditierst, verbringe deine Zeit nicht damit, die Meditation zu analysieren, lasse sie einfach so sein wie sie ist und lasse noch mehr los.
Eine Haltung der Selbstannahme und der Selbstliebe wird enorm dazu beitragen, Frieden in den Intellekt zu bringen.
6. Geführte Meditation
Wenn du Schwierigkeiten hast, dich auf deine Meditationspraxis einzulassen, habe etwas Geduld mit dir. Es gibt viele Arten von Meditation, Atembewusstsein, Mantra oder einfach nur Achtsamkeit. Wenn dies etwas schwierig ist, könntest du auch mit einer geführten Meditation beginnen. Der Schlüssel ist, ein geführtes Format zu finden, das sich auf die Grundlagen des mühelosen Bewusstseins und des nach innen gerichteten Loslassens konzentriert. Alles, was du in deiner Meditation brauchst, ist bereits in dir. Am Anfang geht es bei Meditation vor allem darum, zu lernen, wie man sich selbst aus dem Weg geht.
7. Integriere die Meditation in dein Leben
Meditation kann zu einem wichtigen Bestandteil deines Alltags werden. Nachdem du angefangen und dich an das Meditieren gewöhnt hast, kannst du lernen, das Prinzip, das du gelernt hast auch in Situationen im Alltag anzuwenden. Zu lernen, deine Emotionen kommen und gehen zu sehen, ohne sich auf sie einzulassen, ist ein gutes Beispiel. Eine andere Sache ist es, sich in seine Mitte einzustimmen wenn man mit den Herausforderungen des Lebens konfrontiert wird. Je mehr du meditierst, desto mehr integrierst du diesen Prozess ins Leben.
Nähere Infos: https://aaravindha.com/de