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Die Amerikanische Stilikone im Angebot: Unrestaurierte, originale 1946 Indian Chief Modell 346 und quasi bis auf die letzte Schraube komplett. Der originale Lack wurde vor Jahrzehnten übermalt, ist aber unter dieser Schicht noch immer erhalten. Die Chief hat Baujahr 1946 und wurde im Sommer 1947 in der Stadt Basel in Verkehr gesetzt. Das Schweizer Bundesamt für Strassen zählt 5 Halter aus Basel, mit dem letzten Halterwechsel 1958. Die Chief ist „matching numbers“ und in dieser Originalität wohl einmalig. Obschon schon seit Jahrzehnten nicht mehr im Strasseneinsatz ist Rost kein Thema und die Substanz aller Komponenten intakt. Sogar der originale Zündschlüssel ist noch vorhanden.
Hatte Indian in den 30er Jahren unter der Leitung von Paul DuPont ihre profitabelsten Jahre so wendete sich das Blatt gegen Ende der Kriegsjahre, mitunter auch durch den immer intensiver werdenden Konkurrenzkampf mit Harley-Davidson, dem letzten verbliebenen amerikanischen Motorradhersteller. Gesundheitlich angeschlagen verkaufte DuPont 1945 seine Mehrheitsbeteiligung an eine Investmentgruppe unter der Leitung von Ralph Rogers. Rogers sah die Zukunft des Motorradbaus im modernen OHV-Motordesign mit modularen Einzylinder-Einheiten von 125ccm, die entsprechend skaliert werden konnten. Die Teleskopgabel war ein weiterer Eckpfeiler seiner Vision wie auch eine auf Effizienz getrimmte Massenproduktion.
Während diese neuen Designs ab 1945 für die Produktion entwickelt wurden konzentrierte sich die Indian Motorcycle Company für das Jahr 1946 auf ein einziges Modell – die 346 Chief – nach Jahren in welchen die zivile Produktion eingestellt wurde. Vom Militärmodell 841 wurde die neue Vordergabel übernommen und man behielt die kultigen und definierenden Volant-Kotflügel der letzten zivilen Chief aus dem Jahre 1940 bei. Der Rahmen war weiterhin an den Hinterrädern kolbengefedert. Angetrieben wurde die Chief von einem 74 cui (1191 ccm) grossen Zweizylindermotor welcher mit rund 40 PS ausreichend Leistung brachte und bezüglich Höchstgeschwindigkeit in etwa mit dem einzig echten Rivalen, der Harley-Davidson Knucklehead, gleichzog. Das 3-Gang Getriebe wurde mittels Handschaltung und Fusskupplung bedient.
Die Chief wurde mit verschiedenen Optionen angeboten: Die Clubman-Version war das abgespeckte Modell, der Sportsman hatte einige Zubehörteile hinzugefügt – darunter verchromte Aufprallschutze vorne und hinten -, während der Roadmaster vollständige Touring-Spezifikationen wie Satteltaschen und Windschutzscheibe enthielt. Diese atemberaubend originale Indian Chief präsentiert sich als Solomaschine in der leichten, stromlinienförmigen Clubman-Ausführung des von Briggs Weaver entworfenen Klassikers.
Interessenten für die Indian Chout dürfen sich gerne über das folgende Formular melden:
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