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- Fotos - Art - Schmuck - Design von
Hans- Peter Michael Leister -
Cartago wurde 1563 als erste Hauptstadt Costa Ricas in einem wunderschönen Bergtal gegründet und entsprechend grosszügig erbaut. Aber bereits 1723 wurde die Stadt durch einen Ausbruch des nahe gelegenen Volcan Irazu (3432 MüM) weitgehend zerstört. Gebäude, die diesen Schock überstanden hatten, wurden dann definitiv durch die Erdbeben von 1841 und 1910 zerstört.
Und obwohl die Hauptstadtfunktion 1823 in das nahe gelegene San Jose verlegt wurde, beherbergt Cartago das wichtigste Heiligtum von Costa Rica, die Basilica de Nuestra Senora de Los Angeles mit der Negrita, der schwarzen Jungfrau, zu der jedes Jahr Anfang August tausende Gläubige vom 22 km entfernten San Jose zu Fuss pilgern.
Obwohl die Basilica durch die oben genannten Naturkatastrophen mehrmals zerstört wurde, blieb die Statue unversehrt. Und die Basilica wurde immer wieder aufgebaut. Viele Pilger erbitten Heilung oder erfuhren diese und deponieren daher kleine Metallsymbole, die im Zusammenhang mit ihrer Krankheit stehen bzw. standen.
Die Basilica, die sich an diesem Tag wie ein weisses Traumbild gegen den dunklen Gewitterhimmel abhob.
Das Kirchenschiff und der Hauptaltar.
Nicht weit entfernt von der Basilica stehen die Ruinen der Iglesia del Convento, 1575 erbaut zu Ehren des heiligen Jakob (Santiago). Mit dem Erdbeben von 1841 wurde sie zerstört, wieder aufgebaut und 1910 erneut durch ein Erdbeben zerstört. Heute stehen nur noch Relikte der Aussenmauern.
Von der umliegenden schönen Bergwelt sieht man beim Durchqueren der Hauptachsen der Stadt relativ wenig.
Hingegen war dies bei der ca. 30 minütigen Fahrt von San Jose nach Cartago mit dem öffentlichen Bus gut möglich.
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