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Das Basler Frauenstimmrecht
Die Einführung des Frauenstimmrechts in Basel
Mit Beiträgen von Fabienne Amlinger, Esther Baur, Noemi Crain Merz, Anita Fetz, Ursa Krattiger, Georg Kreis, Andrea Maihofer, Sabine Strebel und Regina Wecker
Mit einem Grusswort von Sibylle von Heydebrand
Erscheint in der Reihe ‹Beiträge zur Basler Geschichte›
Nach jahrzehntelangem Ringen sprach sich in Basel-Stadt vor fünfzig Jahren eine Männermehrheit für die Einführung des Frauenstimmrechts aus. Damit war Basel der erste deutschsprachige Kanton der Schweiz, der noch vor der gesamtschweizerischen Einführung von 1971 diesen Schritt zustande brachte.
Die vorliegende Publikation rekonstruiert die fünf Abstimmungsrunden, die bis zum Durchbruch von 1966 nötig waren. Sie analysiert die heute schwer nachvollziehbaren Argumente gegen die politische Gleichstellung der Frau, die unterschiedlichen Haltungen der Parteien und die Gründe für den in den 1950er / 60er-Jahren allmählich eintretenden Wandel. Die Abstimmungsdebatten werden als Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse verstanden und der Abstimmungsgegenstand, das Frauenstimmrecht, als ein Mittel, um in allen politischen Geschäften gleichgestellt mitzureden und für die spezifischen Interessen einzutreten, die sich aus der ‹condition féminine› ergeben.