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In weiss gehüllte, verzauberte Landschaft, skurrile, glitzernde Eisformationen an Bächen und Flüssen, spiegelnde Lichteffekte in den Eis- und Schneekristallen, weiss verhüllte Gipfel und verschneite Täler - das Bild des Winters.
Während viele Pflanzen unter der Schneedecke schlummern, findet für manche Tiere ein harter Kampf gegen Hunger und Kälte statt. Diese Zeit der Nahrungsknappheit stellt für viele eine grosse Herausforderung dar.
Nur dank raffinierten Strategien und Anpassung gelingt das Überleben in der kargen Jahreszeit. Manche Tiere, wie der Hirsch, begeben sich in tiefer gelegene Regionen, wo die Chance auf Nahrung grösser ist.
Steinbock und Gämse fressen sich im Bergsommer Fettpolster an und fahren im Winter Stoffwechsel und Aktivität massiv runter. Andere ziehen in wärmere Regionen und wieder andere verschlafen die kritische Zeit, wie das Murmeltier. Jene, die ausharren, erhalten als Kälteschutz ein Winterfell.