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Die Schweizerische Gesellschaft für Fahnen- und Flaggenkunde (SGFF) ist eine private, nicht gewinnorientierte und politisch unabhängige Vereinigung von Personen und öffentlichen und privaten Institutionen, die sich der Vexillologie, also dem Studium und der Pflege von Fahnen und Flaggen widmen. Dabei steht das schweizerische Fahnenwesen im Vordergrund, bildet aber nicht das ausschliessliche Betätigungsfeld.
Die SGFF ist nach schweizerischem Vereinsrecht organisiert, sie wird vom Gesellschaftspräsidenten und dem Vorstand geführt. Die gegenwärtigen Statuten wurden im Jahr 2005 in Kraft gesetzt. Die Gesellschaft trifft sich jährlich zur Generalversammlung, die in der Regel mit dem Besuch eines Museums oder einer Veranstaltung von vexillologischem Interesse verbunden wird. Zwischen diesen Treffen finden gelegentliche Ausflüge statt, die sowohl der vexillologischen Weiterbildung wie auch dem Beisammensein der Mitglieder dienen.
Die SGFF wurde am 21. Januar 1967 auf Anregung des international bekannten Heraldikers und Fahnenspezialisten Louis Mühlemann (1922-1988) zusammen mit Enthusiasten aus der "Gilde der Zürcher Heraldiker" in Zürich gegründet. Am 11. Mai des folgenden Jahres fand in Luzern die erste ordentliche Generalversammlung der Gesellschaft statt.
Die Geschichte der SGFF wurde in der Gesellschaftspublikation Vexilla Helvetica über die Jahre dokumentiert.
Die SGFF ist ein Gründungsmitglied der Vereinigung der Internationalen Vexillologischen Gesellschaften (FIAV). Regelmässig nehmen Gesellschaftsmitglieder an den Internationalen Vexillologischen Kongressen teil, die alle zwei Jahre durch eines der FIAV-Mitglieder ausgerichtet wird. Bereits zweimal, in den Jahren 1967 und 1993, war die SGFF selbst Gastgeber eines Kongresses.