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Wegen eines Geruchs im Cockpit gingen die Piloten statt am Genfersee in Clermont-Ferrand runter. Dann brauchten die Passagiere viel Geduld.
Gut zwei Stunden nach dem Start in Portugal war es für die 141 Passagiere des Easyjet-Fluges von Porto nach Genf mit der Ruhe vorbei. Wie der Aviation Herald berichtet, bemerkten die Piloten plötzlich einen aussergewöhnlichen Geruch im Cockpit. Der Kapitän beschloss darauf, den Airbus A320 umgehend auf dem nächstgelegenen Flughafen notzulanden.
«Der Pilot machte nur eine kurze Durchsage, dass wir jetzt in Clermont-Ferrant runter gehen. Wir hatten schon ein bisschen Angst», schilderte ein Passagier der Lokalzeitung La Montagne. Der Vorfall hatte sich am Samstag ereignet.
Auf dem Flughafen Clermont-Ferrand brachten sich dann bereits die Rettungsdienste in Stellung. Sie mussten nicht eingreifen: Die Easyjet-Maschine landete sicher, die Passagiere konnten das Flugzeug normal über eine Treppe verlassen.
Dann brauchten die Fluggäste aber viel Geduld. Denn die verbleibenden gut 330 Kilometer nach Genf legten die Passagiere in Bussen zurück. (amü)
Update: In einer ersten Version dieses Artikels war von «Qualm» im Cockpit die Rede. Gemäss Easyjet gab es keinen sichtbaren Rauch. Die Piloten hätten im Cockpit einen Geruch wahrgenommen.