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In der Schweiz besteht ein grosses Energieeffizienzpotential in Gebäuden. Bestehende Heizungsanlagen in Gebäuden sind heute oft nicht ideal eingestellt, weisen Mängel auf oder sind gar dysfunktional. Zur Detektion dieser Mängel soll ein Prototyp eines automatisierten Anamnese-Systems aufgebaut werden, welches aufgrund von sensorischen Messgrössen (primär Temperaturfühler) die Anlage erstens identifiziert, zweitens auf Fehler analysiert und drittens eine Liste von Handlungsempfehlungen generiert, um das System zu verbessern.
Als Teil der Arbeit sollen verschiedene Heizungsanlagen mit Messwertloggern ausgerüstet werden, um ein breites Datenset für die Analyse zur Verfügung zu haben. Die Daten sollen zuerst manuell und mit externen Experten begutachtet werden. Anschliessend sollen Methoden evaluiert und entwickelt werden, um die verschiedenen Systeme zu identifizieren, ohne dass Wissen über die Art der Messwerte vorgegeben werden muss (Systemidentifikation). Sobald klar ist, welcher Systemtyp vorliegt, wird dieser auf bekannte Fehlermuster untersucht – dazu existiert Branchenwissen. Die erkannten Fehler sollen identifiziert und benannt werden, so dass im letzten Schritt eine Liste von Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Systems generiert werden können, so z.B. die Einstellung einer Heizkurve, die Isolation von Rohrleitungen, der Ersatz eines Thermostaten, der Ersatz einer Umwälzpumpe, oder gegf. der Einbau einer neuen Anlage.
Art der Arbeit
40% Theorie, 60% Umsetzung
Voraussetzungen
Signalverarbeitung, Programmierung
Aufwand
Masterarbeit für 1-2 Personen
Kontakt
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