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Die Vorwürfe sind happig: «Der amateurhafte Charakter der Verkehrszählungen der Stadt Freiburg ist ein grosses Problem.» Das Bürgerkomitee Juraction lässt in einer Mitteilung kein gutes Haar an den Massnahmen, die im Zusammenhang mit der Poyabrücke stehen: Das Bürgerkomitee unterstellt der Stadt, sie habe beim Zählen sowie bei der Auswertung Fehler begangen. Diese müssten korrigiert werden. Auch sollen die Verkehrszählungen ständig durchgeführt werden, «um zu garantieren, dass die Resultate für die Bevölkerung glaubhaft sind».
Juraction verlangt zudem, dass der Verkehrs-Richtplan eingehalten werde. «Das ist heute bei Weitem nicht der Fall.» Der Richtplan sah vor, dass nach der Eröffnung der Poyabrücke nicht mehr Verkehr durch die Quartiere fahren dürfe als vorher. Juraction schreibt, dass auf der General-Guisan-Allee in Freiburg und auf der Chantemerle-Strasse in Granges-Paccot mehr Autos unterwegs seien. Kanton und Stadt hatten Massnahmen ergriffen, um den Verkehr zu beruhigen. Laut Kanton liegt die Verkehrszunahme nun im festgelegten Rahmen (die FN berichteten).
Gelassener Gemeinderat
Gemeinderat Pierre-Olivier Nobs (CSP) kennt die Vorwürfe bereits; er hat mit Juraction auch darüber gesprochen. «Wenn sie Beweise dafür haben, dass wir nicht gut arbeiten, dann können sie ein Verfahren einleiten», sagt Nobs den FN. «Die Stadt arbeitet professionell, ebenso das renommierte Ingenieurbüro, das der Kanton mandatiert hat.»