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Die für das Genferseeschiff "Montreux" entwickelte 650 kW Schiffsdampfmaschine wird von der Kommandobrücke aus fernbedient, der Kessel ist automatisiert (24 h BOsB). Das hat den Vorteil, dass im Vergleich zu Motorschiffen kein zusätzliches Personal benötigt wird. Zudem entfällt die Reaktionszeit bei der Befehlsübertragung von der Kommandobrücke zum Maschinisten, was die Sicherheit erhöht.
Der bedeutenden Veresserung der Wirtschaftlichkeit ist es zu verdanken, dass der Raddampfer "Montreux", der zwischenzeitlich mit diesel-elektrischem Antrieb verkehrte, wieder dampfbetrieben ist.
Die Dampfmaschine der "Montreux" kann im Baukastenprinzip auch als Dreizylinder-Dampfmaschine mit 1000 kW Leistung gebaut werden.
Zusätzlich wurden andere Schiffsdampfmaschinen nach dem gleichen Konzept entworfen, siehe Beispiele:
Schrägliegende Schiffsdampfmaschinen für Schaufelraddampfer
Zwillingsdampfmaschine mit 300 kW Leistung für den klassischen direkten Schaufelradantrieb
Horizontale Schiffsdampfmaschine für Schaufelraddampfer
Kompakte Zwillingsdampfmaschine mit 300 kW Leistung und Vorgeleg für platzsparenden Schaufelradantrieb.