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Dies schreibt die Thurgauer Regierung in ihrer Antwort vom Freitag auf eine einfache Anfrage im Grossen Rat. Von den 1881 Schutzbedürftigen sind 854 Personen im erwerbsfähigen Alter (25 bis 60 Jahre). Davon haben 196 eine Erwerbsarbeit gefunden.
Auch 34 Personen, die noch nicht 25 Jahre oder schon über 60 Jahre alt sind, gehen einer Arbeit nach. Von den Erwerbstätigen arbeiten rund zehn Prozent als Übersetzerinnen, Betreuende und Lehrpersonen direkt mit den Geflüchteten. Die übrigen sind mehrheitlich in der Landwirtschaft, in Hotels oder der Gastronomie tätig.
Der Bund zahlte für die Schutzsuchenden im Thurgau 23,8 Millionen Franken Globalpauschalen. Das entspricht rund 1500 Franken pro Person und Monat. Der Kanton gab dieses Geld vollumfänglich an die Gemeinden weiter, weil die grosse Mehrheit der Schutzbedürftigen durch die Gemeinden oder bei Privatpersonen untergebracht sind.
Die Kosten auf kantonaler Ebene betrugen 1,6 Millionen Franken. Für die Koordination, Unterbringung und Betreuung von Schutzbedürftigen hat der Kanton mit der Peregrina-Stiftung eine Leistungsvereinbarung getroffen. Die Stiftung stellt Unterkünfte für bis zu 216 Personen zur Verfügung.
Das Thurgauer Migrationsamt ist im Rahmen des kantonalen Integrationsprogramms zuständig für ergänzende Betreuung. Dazu gehören vor allem Deutschkurse. Der Bund zahlt dem Kanton dafür zusätzliche Unterstützungspauschalen.
(sda)