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Als sinfonischer Chor und A-cappella-Ensemble hat sich die Zürcher Sing-Akademie durch ihre musikalische und künstlerische Flexibilität sowie durch ihre inspirierenden Auftritte längst ihren Platz unter Europas professionellen Chören erarbeitet.
Das Schweizer Ensemble kann seit seiner Gründung im Jahre 2011 auf die Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Spitzendirigenten wie Giovanni Antonini, Daniel Barenboim, Bernard Haitink, Pablo Heras-Casado, René Jacobs, Paavo Järvi, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Jonathan Nott oder David Zinman zurückblicken. Seit der Saison 2017/18 ist Florian Helgath Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Zürcher Sing-Akademie.
Tourneen führten den Chor nach Deutschland, Italien, Israel, in die Niederlande, in den Libanon, nach Taiwan und China sowie in diverse Hauptstädte Europas. Neben der langjährigen engen Partnerschaft mit dem Tonhalle-Orchester Zürich arbeitet der Chor mit verschiedenen ausgezeichneten Klangkörpern wie dem Freiburger Barockorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Kammerorchester Basel, dem Musikkollegium Winterthur, der Hofkapelle München oder dem Barockorchester La Scintilla.
Die Zürcher Sing-Akademie präsentiert ausserdem regelmässig A-cappella–Programme; ein Schwerpunkt liegt dabei auf Werken von Schweizer Komponisten. Mit der Vergabe von Kompositionsaufträgen und Uraufführungen leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Chorlandschaft.
Zahlreiche CD-Einspielungen haben dem Ensemble bereits Auszeichnungen und das Lob der Fachwelt eingebracht. Zuletzt erschienen sind Beethovens «Chorfantasie» unter der Leitung von Pablo Heras-Casado und Webers Oper «Der Freischütz» unter der Leitung von René Jacobs, jeweils mit dem Freiburger Barockorchester bei Harmonia Mundi. Im Herbst 2022 ist die erste A-cappella-Einspielung des Chores beim Schweizer Label Claves Records erschienen, im letzten März Haydns «Stabat Mater» mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von René Jacobs bei Pantone.