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Berichtet, dass die Rückreise nach Weimar
nicht direkt stattfinden konnte. Da seine Braut ein
Gastspiel in Darmstadt hatte, ging er dorthin, um das
Nöthigste mit Tischer zu besprechen. Seine Braut
trat am 3. d. M. als "Waise von Lowood" auf, mit bedeutendem Erfolg. Kamen am 4. an.
Habe gleich den Auftrag des E.s an Liszt besorgt.
Die Korrektur sei längst fertig, Liszt habe gehofft, dass Preller ihm die Zeichnungen liefern werde. Zum Geburtstag der
Grossherzogin wurde der "Trovatore" aufgeführt.
Herr von Beaulieu-Marconnay habe die Intendanz
abgegeben und man bezeichne mit Bestimmtheit Dingelstedt als dessen Nachfolger. Liszt sei bettlägerig gewesen,
konnte aber den "Trovatore" dirigieren. Singer habe
in Aachen vorgeschlagen, die "Liebesfee" op. 67 zu spielen, doch die Kommission wollte stattdessen Beethovens Violinkonzert. Leopold
Damroschs ("ein couragirter Zukunftsmusiker") "Jungfrau von Orleans"
sei ein "eigenthümliches Vergnügen" gewesen, "Nonsens", für den das Weimarer Publikum
noch nicht korrupt genug gewesen sei. Seine Braut reiste am Dienstag wieder nach
Darmstadt und werde gestern aufgetreten sein. Habe den Klavierauszug der
"Sizilianischen Vesper" noch nicht auftreiben können. Er habe zudem die
"Polka-Mazurka" und den "Galopp" von Labitzky
[Joseph] op. 235 und 36 für zwei und vier Hände arrangiert. Übersendet Partitur und
Arrangements. Habe bei der Korrektur des gestern erhaltenen zweiten Bogens von
"Maître Patelin" nur wenige Fehler gefunden. Freue sich sehr, den E. bei der Messe in
Leipzig wiederzusehen. Wünsche an Madame Schott. Werde wohl vor Mitte Mai wieder am Rhein
eintreffen.