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Der Schweizer Aussenhandel ist im laufenden Jahr gewachsen, hat sich aber von Quartal zu Quartal abgeschwächt. Im dritten Quartal lagen Ausfuhren und Einfuhren im Vorjahresvergleich im Minus, wie die Eidg. Zollverwaltung mitteilte.
In den ersten neun Monaten 2011 nahmen die Exporte bei stark rückläufigen Güterpreisen noch um 2,4% auf 147 Mrd. Franken zu. Die seit dem zweiten Quartal festgestellte, kontinuierliche Wachstumsverlangsamung habe sich fortgesetzt, schreibt die Eidg. Zollverwaltung (EZV). Im dritten Quartal seien die Ausfuhren ins Minus gerutscht.
Importe stiegen um 1%
Die Importe stiegen von Januar bis September um 1% auf 130,4 Mrd. Franken. Die Einfuhren wuchsen nur im ersten Quartal. In den nachfolgenden zwei Quartalen waren sie rückläufig. Die Preise der Einfuhrgüter sanken um 2,1%.
In den ersten neun Monaten kumulierte sich der Überschuss in der Schweizer Handelsbilanz auf 16,7 Mrd. Franken. Damit weitete sich der Aktivsaldo um 14,7% aus. Der Überschuss in Asien (+17 Mrd. Fr.) glich das Defizit mit Europa (-16,3 Mrd. Fr.) vollständig aus.
3 von 10 Branchen legten zu
Von Januar bis September vermochten nur drei der zehn wichtigsten Exportbranchen ihren Auslandabsatz zu steigern. Am erfolgreichsten war dabei die Uhrenindustrie. In den ersten neun Monaten zogen die Uhrenexporte um 19,5% auf 13,46 Mrd. Franken an.
Positiv entwickelten sich zudem die Exporte der Metallindustrie (+5%) sowie der Maschinen- und Elektronikindustrie (+4%). Am stärksten unter schwindenden Ausfuhren litt in den ersten neun Monaten 2011 hingegen die Papier- und Grafische Industrie (-10,4%).