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Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs können von einer Kombination zielgerichteter Therapien profitieren. Das wiesen erstmals Studienergebnisse nach, die eine deutliche Überlegenheit einer Dreifachbehandlung gegen BRAFV600E-Mutationen bei progressiven metastasierenden Darmtumoren gegenüber der Standardversorgung zeigte.
Verdauungsstörungen wie Obstipation und Diarrhö stehen bei den Zivilisationskrankheiten an vorderster Front. Können schwerwiegende Erkrankungen, wie z.B. chronisch entzündliche Darmerkrankungen, als Ursache der Symptome ausgeschlossen werden, können sanfte Präparate gezielt helfen.
Ein 62-jähriger Patient mit einer langjährig bekannten gastroösophagealen Refluxerkrankung stellt sich in der Sprechstunde vor. Er berichtet, dass trotz der GERD-Therapie mit einem Protonenpumpeninhibitor (PPI) in ausreichender Dosierung (Pantozol 40 mg; 1-0-0), Refluxbeschwerden bestehen und ihn belasten.
Erhöhte Leberwerte sollten immer ernst genommen und abgeklärt werden, da nur dann die Ursache therapiert und das schleichende Fortschreiten der Lebererkrankung verhindert werden kann. Dieser Artikel gibt einen Überblick der aktuellen «Good Clinical Practice»-Standards.
Clostridium difficile ist eine häufige Ursache von antibiotika-assoziierter Diarrhoe und Colitis. Die Inzidenz ist zunehmend. Vor allem rezidivierende Verlaufsformen führen zu einem hohen «Burden of Disease».
Derzeit wird IL-22 als Therapieoption für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) erforscht. Eine Kieler Forschungsgruppe ist auf einen Mechanismus gestossen, der sich auf diesen Ansatz auswirken könnte.