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Monsanto kommt Syngenta entgegen: Die Amerikaner wollen zwei Milliarden Dollar zahlen, falls der Deal mit den Baslern platzt. Die Schweizer winken ab.
Den Agrochemiekonzern Syngenta können die neuen Vorschläge des amerikanischen Mitbewerbers Monsanto nicht wirklich überzeugen. Die Offerte liegt weiterhin bei 449 Franken je Aktie. Die einzige Neuerung seit dem letzten Anlauf sei ein «völlig unzureichender» Break Fee, teilten die Basler am Montag mit.
Monsanto bot Syngenta am Sonntag eine Gebühr von 2 Milliarden Dollar bei Scheitern einer Übernahme. Medienberichten zufolge hatte sich Syngenta aber mit 10 Prozent des Kaufpreises gegen ein Scheitern des Zusammenschluss’ absichern wollen. Das wären rund 4,5 Milliarden Dollar gewesen.
Unzureichende Vorschläge
«Der zweite Brief von Monsanto nennt den gleichen unzureichenden Preis», so Syngenta weiter. Auch die regulatorischen Hürden seien nicht wirklich adressiert worden: Die Vorschläge seien unzureichend und gäben keine befriedigende Antwort auf regulatorische Fragen. Auch die Probleme mit dem doppelten Firmensitz seien damit nicht ausgeräumt. Daher bekräftige Syngenta seine Ablehnung gegenüber der Monsanto-Offerte.
Der Syngenta-Verwaltungsrat glaubt nicht, dass die Regulierungsfragen «einfach mit einem vorher vereinbarten und im Voraus angekündigten Paket von horizontalen Desinvestitionen» behoben werden können. Es gebe «bemerkenswerte» Beispiele von früher vorgeschlagenen Transaktionen, die von den Aufsichtsbehörden mit Hinweis auf ein entstehendes Konglomerat blockiert worden seien. Syngenta denkt, dass ein Deal mit Monsanto auch so behandelt werden könnte.
Zuversicht für Ebitda-Margenziel
Syngenta als eigenständiges Unternehmen liefere heute integrierte Technologien auf globaler Basis und man erfahre aktuell eine signifikante Belebung der Innovationen im eigenen Hause. In Verbindung mit den lancierten Effizienzprogrammen sei man zuversichtlich, das Ziel einer Ebitda-Marge von 24 bis 26 Prozent im Jahr 2018 zu erreichen.
(awp/ise/me)