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Der Physiklehrer Johann Philipp Reis präsentiert dem Physikalischen Verein in Frankfurt am Main seine neuste Erfindung: das Telephon (griechisch tele = fern, phonae = Stimme). Es konnte Sprache mithilfe elektrischen Stromes in die Ferne übertragen. Die Ideen dazu nahm er aus seinem Unterricht, wo er eine Ohrmuschel nachbaute. Doch die Tonübertragung schwankte noch stark, was die Begeisterung seiner Kollegen eindämmte.
Bis 1863 verbesserte Reis seinen Apparat und verkauft einige Exemplare für wissenschaftliche Demonstrations-Zwecke. Den weiteren Verlauf des Telefons kann Reis nicht mehr mit verfolgen. 1874 stirbt er an Tuberkulose.