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Alois Zbinden wurde am 18. Dezember 1924 in Eggersmatt in Zumholz geboren. Er war das dritte von 15 Kindern der Familie Alfons und Marie Zbinden-Lötscher. «Wiseli» war das erste Kind, das der Vater zur Taufe mit dem Auto zur Kirche führte.
In der Primar- und Regionalschule Plaffeien hat Alois das geistige Grundrüstzeug für sein Leben erhalten. Nach der Schulentlassung verbrachte er zwei Jahre in Billens. Mit Kenntnissen der französischen Sprache kehrte er 1942 zurück und diente als Landarbeiter bei seinem Onkel Paul Zbinden in Unter-Eggersmatt. Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung zog er im November 1947 nach Basel und trat dort eine Stelle bei der SBB im Güterbahnhof Wolf an. Dort arbeitete er bis zu seiner Pensionierung 1987.
1944 absolvierte er bei der Infanterie die Rekrutenschule. Mit den Minenwerfern leistete er im 2. Weltkrieg Aktivdienst.
Am 12. September 1949 führte er Marie Masset vom Weiler Vorder-Eggersmatt in der Pfarrkirche Plaffeien an den Traualtar. Das junge Paar bezog eine Wohnung in der Stadt Basel, wo ihnen die Kinder Josef 1950, Anni 1951 und Ruth 1955 geschenkt wurden.
Um das bescheidene Einkommen aufzubessern, sammelte Alois Würmer für die Fischer und Marie war als Aushilfe im Service tätig.
1970 übersiedelte die Familie nach Muttenz. Als Pächter eines Stadtgartens zog Alois Gemüse und Obst für den eigenen Haushalt. Das «Gärtele» war für ihn bis Juni 2006 die wichtigste Freizeitbeschäftigung. Er war auch Mitglied bei den Freischützen Basel, wo er lange als Schützenmeister wirkte und bis 1974 aktiv war.
Öfters besuchte Alois sein Vaterhaus in Eggersmatt. Er unterstützte in der Bäckerei und im Spezereiladen seine Schwester Serafina. Hier fühlte er sich heimisch und hier vergass er das Baseldeutsch und sprach Senslerdialekt, als ob er nie weggezogen wäre.
Überraschend wurde er am 18. Septemer 2010 nach einem Hirnschlag ins Bruderholz-Spital eingeliefert. Sein Zustand wurde trotz ärztlicher Hilfe nicht besser, so dass er am 21. Oktober 2010 ins Pflegeheim «Zum Park» in Muttenz verlegt wurde.
Dort wurde ihm eine liebevolle und herzliche Pflege zuteil, bis er am 11. Dezember 2010 friedlich für immer einschlafen konnte.
Alois Zbinden war ein liebevoller Familienvater, ein ruhiger und gutmütiger Mitmensch, der sich nicht vordrängte, aber seine Dienste zur Verfügung stellte, wenn Not an Mann war. Familie und Freunde werden in stets in guter Erinnerung behalten. Eing.