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Mit den kostenpflichtigen Datenbanken ‘Web of Science’ und ‘Scopus’ lässt sich der Impact Factor einer Zeitschrift oder eines Autors bestimmen (via blog.sbb.berlin):
„Die eigentliche Leistung der beiden Datenbanken liegt aber nicht nur im Literaturnachweis von Artikeln, sie bieten die Möglichkeit, bibliometrische Analysen durchzuführen und sich über die wissenschaftliche Bedeutung – den Impact – von Zeitschriften, Themen, Autor*innen oder Institutionen zu informieren. Während Scopus für das gesamte Zeitschriftenportfolio bibliometrische Analysen durchführt, nimmt in Web of Science der Journal Citations Report für die Zeitschriften des SCIE und des SSCI derartige Auswertungen vor. Beide Datenbanken bieten diverse und jeweils verschiedene Metriken an, mit denen Forschende selbst ihren ‚Impact‘ prüfen können – oder anhand derer man sich einen Eindruck von der Bedeutung der Zeitschrift im Fachbereich machen kann. Die wichtigsten Metriken, der Journal Impact Factor in Web of Science und der CiteScore in Scopus, geben an, wie oft Artikel einer Zeitschrift innerhalb der letzten 2-3 Jahre von anderen Zeitschriften zitiert wurden. Der h-Graph bietet eine Bewertung der Häufigkeit der Zitationen eines Autors oder einer Autorin. Aufgrund der unterschiedlichen Datenlage können die konkreten Zahlen sich allerdings unterscheiden.
Der Virologe Dr. Christian Drosten zum Beispiel hat auf Scopus einen h-Index von 73, in Web of Science liegt der Wert ‚nur‘ bei 68. Der nach Scopus meistzitierte Artikel von Herrn Drosten erschien im Jahr 2003 im New England Journal of Medicine, das in Web of Science für das Jahr 2018 einen Journal Citation Reports Impact Factor von 70,67 erhält, was dem Journal den Spitzenplatz in der Kategorie ‚Medicine, general and internal‘ verschafft. In Scopus liegt der CiteScore für 2018 bei 16,1 – dieser Wert wird nach etwas veränderten Regeln gebildet und bedeutet in der Scopus-Datenbank immerhin den zweiten Platz in der Kategorie ‚General Medicine‘.“