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Bei Perricone handelt es sich um eine Rebsorte griechischen Ursprungs, die in Westsizilien im 18. Jahrhundert weit verbreitet war und sich mit einer Anbaufläche von etwa 34’000 Hektar grosser Beliebtheit unter Winzern erfreute. Heute wird die Traube in Westsizilien immer noch kultiviert, muss sich aber mit einer Anbaufläche von 1100 Hektar begnügen. Man vermutet auch eine Verwandtschaft mit der piemontesischen Barbera
Die Perricone-Traube ist hervorragend für den Anbau im sizilianischen Klima geeignet und hat sich bestens mit der hiesigen Topografie mit rotem Tonboden angefreundet. Die Rebsorte wird daher auch als Pignatello bezeichnet. Die früh knospende Traube kann ab Mitte September geerntet werden und wird durch eine kompakte, zylindrische Form mit blauschwarzen, dickschaligen Beeren charakterisiert. Der hohe Tanningehalt zeigt sich in rustikalen Weinen mit hohem Alkoholgehalt, im Cuvée mit Nero d’Avola wird der Wein etwas runder und geschmeidiger. Mit ihrer würzig-fruchtigen Note passt die Rebsorte ideal zu Hülsenfrüchten oder würzigen Speisen. Ihre Traubenbeeren werden in Tunesien auch zu Rosinen verarbeitet.