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An ihrem dritten und letzten Einsatz in Tokio konnten die Schweizer Benjamin Gischard und Eddy Yusof ihr Potential erneut abrufen. Daraus resultierten der 13. und der 16. Schlussrang.
Obwohl der Zürcher Yusof am Sprung einen schlechten Start erwischte, fing er sich wieder und blieb am Schluss mit 81,732 Punkten nur etwas mehr als ein Zehntel hinter seinem Total aus der Qualifikation.
Gischard kam ohne Fehler durch und steigerte sich gegenüber der Vorrunde gar noch um knappe drei Zehntel: 82,732 Punkte (82,498). Mit dieser starken Leistung bewies Gischard, der bisher international nicht als Mehrkämpfer in Erscheinung getreten war, dass in Zukunft auf ihn gezählt werden kann.
Bei der Spitzengruppe entschied die Königsdisziplin, das Reck, über den Gewinn der Medaillen. Der Chinese Ruoteng Xiao ging als Führender in die letzte Rotation. Doch seine 14,066 Reck-Punkte (insgesamt 88,065) waren eine Steilvorlage für seine Verfolger Nikita Nagorni (ROC) und Daiki Hashimoto (JAP). Als allerletzter Turner in diesem Final behielt der 19-jährige Japaner die Nerven und lieferte seine mit Höchstschwierigkeiten gespickte Übung fehlerfrei ab. Die 14,933 Punkten reichten zum Sieg. Hashimoto löst damit Witali Scherbo als Rekordhalter ab und ist der jüngste Mehrkampf-Olympiasieger. Und Japan gewinnt nach 2012 und 2016 (beide Male Kohei Uchimura) zum dritten Mal in Folge Mehrkampf-Gold.
Am Donnerstag, 29. Juli 2021 bestreitet Giulia Steingruber ihren Mehrkampf-Final (ab 12.50 Uhr).