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Wo: Öffentliche Parkplätze für Motorfahrzeuge und Fahrräder
Wer: Lokale junge Erwachsene und andere Parkplatznutzende
Was: Zigarettenstummel und -verpackungen, Essensverpackungen, Getränkeflaschen und -dosen, Parktickets
Wann: An Werktagen und Wochenenden, abends, nachts
Betroffen sind beleuchtete und zentral gelegene Parkplätze an Hauptverbindungsstrassen oder in Bahnhofsnähe, teilweise mit Verpflegungsmöglichkeit (Tankstellenshop, Raststätte) in der näheren Umgebung. Auf dem Parkplatz selbst sind meist wenig oder keine Abfalleimer vorhanden. Teilweise sind die Parkplätze durch Hecken oder Baumreihen von der Strasse abgetrennt. Zwischen den Baumreihen oder Hecken sind vielerorts Sitzgelegenheiten und Abfalleimer platziert.
Parkplatzanlagen werden nicht nur zum Abstellen von Fahrzeugen benutzt, sondern auch als Treffpunkt für soziale Interaktionen und den Konsum von Esswaren, Alkohol und Drogen.
Für eine Veränderung braucht es ein ausgewogenes Mass an repressiven und präventiven Massnahmen. Die Nutzung der Parkplätze gemäss ihrem eigentlichen Zweck soll im Vordergrund stehen und uneingeschränkt möglich sein. In einer Diskussion mit allen Akteuren kann nach alternativen Aufenthaltsräumen gesucht und allenfalls ein klares Regelwerk (analog Hausordnung) für die Nutzung der Parkplätze erstellt werden. Durch bauliche Massnahmen (z.B. eine kostenpflichtige Barriere) kann zudem der Zugang zu den Parkplätzen erschwert werden.