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Untersuchungen zur Aussprache gebräuchlicher Fremdwörter in der deutschen Standardaussprache unter besonderer Berücksichtigung der Vokalartikulation in unbetonten offenen Silben
Die vorliegende Untersuchung hat die phonetischen Eindeutschungsprozesse gebräuchlicher fremder Wörter und Namen zum Gegenstand. Im Mittelpunkt stehen die unbetonten Vokalphoneme in offenen Silben, die in den Aussprachewörterbüchern bislang überwiegend kurz und gespannt transkribiert wurden. Es ist jedoch anzunehmen, dass sich die für das Deutsche typischen Reduktions- und Assimilationserscheinungen in unbetonten Ausspruchseinheiten unter anderem infolge der Verwendungshäufigkeit derartiger fremder Wörter und Namen auf Qualität und Quantität ihrer Vokalartikulation auswirken.
Cornelia Dubielzig
Cornelia Dubielzig ist Diplom-Sprechwissenschaftlerin, arbeitete acht Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena bzw. der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ist seit 2002 Sachverständige für Sprecher-Erkennung am Landeskriminalamt Brandenburg.