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Die Produktion betrug im Schnitt 30,3 Millionen Barrel (159 Liter), wie die Opec am Donnerstag in ihrem Monatsbericht mitteilte. Im März förderte das Kartell sogar rund 30,8 Millionen Barrel pro Tag und damit 800'000 Fass mehr als im Vormonat. Grund dafür waren vor allem Produktionsausweitungen in Saudi-Arabien, Irak und Libyen.
Diese Strategie der Opec hatte zuletzt dazu geführt, dass die Ölpreise seit dem vergangenen Sommer von mehr als 100 US-Dollar pro Barrel wegen des Überangebots stark gefallen sind. In ihrem Monatsbericht hatte die Internationale Energieagentur (IEA) am Mittwoch analysiert, dass die wichtigsten Opec-Förderstaaten - angeführt von Saudi-Arabien - damit ihre Marktanteile verteidigen wollen. Die IEA ist ein Zusammenschluss von 29 Ölimporteuren.
Zuletzt erholten sich die Ölpreise tendenziell wieder. Am Donnerstag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 63,10 US-Dollar.