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Zwar könne die Lage auf dem Schweizer Milchmarkt als stabil bezeichnet werden, schreibt das BLW, doch würden die wichtigsten Indikatoren, insbesondere auf internationaler Ebene, einige ungünstige Tendenzen aufweisen, die negative Auswirkungen auf die Schweiz haben könnten. Die mittelfristige Entwicklung der Märkte sei nur schwer vorhersehbar. Die Menge der im ersten Quartal 2020 in Verkehr gebrachten Milch in der Schweiz war etwas höher als im gleichen Zeitraum 2019 (+0,9 %).
In der EU ist die produzierte Milchmenge von Januar bis März 2020 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahrs um 2,8 % gestiegen. Mit Blick auf die ganze Welt lässt sich feststellen, dass die Milchproduktion im ersten Quartal 2020 in den Vereinigten Staaten von Amerika (+2,9 %) und in Australien (+4,9 %) zunahm, während sie in Neuseeland leicht rückläufig war (–0,8 %). Der Aufwärtstrend der Milchproduktion in der Schweiz und im Ausland während des Beobachtungszeitraums könnte sich laut Einschätzungen des BLW negativ auf den Milchmarkt auswirken, wenn die Nachfrage nicht proportional steigt.