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Über keine andere Basler Autobuslinie ist so wenig bekannt wie über die nur kurze Zeit existierende Linie D.
Wie bereits an anderer Stelle erläutert erschwerte der Mangel an Betriebsstoffen während des Zweiten Weltkriegs den Betrieb der Buslinien erheblich. So suchten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) nach einer Möglichkeit, den wichtigen Friedhof am Hörnli mit einer kürzeren Linie als mit der vom Claraplatz ausgehenden Linie A zu erschliessen. Die Möglichkeiten waren jedoch beschränkt, da das Riehener Niederholzquartier erst im Entstehen begriffen war und viele Strassen erst auf dem Reissbrett existierten.
Schliesslich fand siche eine Lösung mit einer von der Haltestelle Niederholz (heute Niederholzboden) der Strassenbahnlinie 6 ausgehenden Buslinie D, welche durch die bereits bestehende Niederholzstrasse führte und die Wiesentalbahn bei der Unterführung beim heutigen Bahnhof Niederholz unterquerte. Da weder Kohlistieg noch Rauracherstrasse gebaut waren ist gut möglich, dass nach nach der Bahnhunterführung bereits gewendet wurde und die letzten Meter zum Friedhof zu Fuss zurückzulegen waren. Möglicherweise fuhren die Busse aber via Rüchligweg, Bluttrainweg und Schäferstrasse, welche bereits existiert haben dürften, zum Friedhof am Hörnli. Jedenfalls ermöglichte es die Linie D, die Linie A vorübergehend auf den Abschnitt Claraplatz–Solitude (Tinguely Museum) zurückzunehmen. Nach der Umstellung Linie A auf elektrischen Betrieb konnte auf diese wieder auf ihrer ganzen Länge betrieben und auf die D verzichtet werden.