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Aus der ENIAC-Zeit stammt auch der erste Bug: es war eine Motte, die zwischen die Röhren eines Rechners geriet, und dadurch einen Kurschluss verursachte. Seitdem bezeichnet man Programmfehler als "Bug": englisch für Käfer. Diese Bezeichnung hat sich sehr lange gehalten, denn noch in den und späten siebziger Jahren hieß das Programm zum Debuggen im Betriebssystem CP/M "DDT", das war die Abkürzung von Disk Debugging Tool. Gleichzeitig gab es aber auch der Name eines damals populären Insektizids.
Häufig wird der Begriff debugging (deutsch wörtlich: entwanzen; Beheben von Programmfehlern) auf G. Hopper zurückgeführt. 1947 hatte während der Arbeiten an Mark II eine Motte für den Ausfall eines Relais dieses Computers gesorgt. Grace Hopper klebte die (tote) Motte in das Logbuch und kommentierte dies mit dem Satz: „First actual case of bug being found.“ („Das erste Mal, dass tatsächlich ein Bug gefunden wurde.“ Vgl. Abbildung). Wie sich aus der Formulierung ersehen lässt, war der Begriff „Bug“ im Englischen unter Ingenieuren bereits seit längerer Zeit als Bezeichnung für Fehlfunktionen in Gebrauch.
Grace Hopper kam im Zuge des Millennium-Bug noch einmal zu zweifelhafter Berühmtheit. Sie beschränkte in ihren Programmen die Jahresangabe auf zwei Ziffern, was im Jahr 1959 von den Entwicklern der Programmiersprache Cobol bei der Erstellung der Cobol-Libraries übernommen wurde, um den seinerzeit teuren Arbeitsspeicher einzusparen. Die Entwickler und Hopper erwarteten nicht, dass viele ihrer Funktionen im Jahr 1999 noch unverändert verwendet werden würden, was jedoch der Fall war.