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Film «Diarios de motocicleta» von Walter Salles
Lateinamerika erwacht II (am 50. Todestag von Che Guevara)
Montag, 9. Oktober 2017, 19:15 Uhr
Ort: aki, Hirschengraben 86. 8001 Zürich
1952 reisen Ernesto Guevara und sein Freund Alberto Granado von Argentien quer durch Südamerika. Der Regisseur Walter Salles schildert in "Diarios de motocicleta", wie der spätere Revolutionär die Lebenswelten der Völker Lateinamerikas wahrgenommen hat. Die Zeitschrift «Filmdienst» charakterisiert das Werk als «Road Movie über die Suche junger Leute nach ihrem Platz im Leben, inspiriert von wahren Erlebnissen, verfilmt in betörenden Landschaftsbildern und einer emotional packenden Inszenierung, die dafür sorgt, dass man nahezu mit denselben 'naiven' Augen wie der spätere Revolutionsführer Che Guevara das in ähnlicher Form heute noch bestehende Elend des Kontinents entdeckt».
Vor einer Woche haben wir den Dokumentarfilm «La Panamericana» des Schweizer Jesuiten Felix A. Plattner SJ gezeigt. Dieser war 1957, also nur wenige Jahre später, mit seinem Kameramann Kameramann Albert Lunte auf einer ähnlichen Strecke in Südamerika unterwegs gewesen.
Beide Filme dokumentieren auf ihre Weise den Aufbruch Lateinamerikas.
So fragen wir im Anschluss an "Diarios de motocicleta": Wie können wir die Aufbrüche und Filme miteinander vergleichen? Was ist ihnen gemeinsam? Wie sind diese Aufbrüche aus heutiger Sicht zu bewerten, zum Beispiel in ihrer Wirkung? - Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Es ist nicht notwendig, "La Panamericana" vorher gesehen zu haben.