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Kelten in der Region Basel
Vor der römischen Eroberung siedelte in der Region von Basel ein keltischer Volksstamm, die Rauriker. Eine ihrer Siedlungen lag auf dem Basler Münsterhügel. Die Rauriker zogen 58 v. Chr. zusammen mit anderen keltischen Stämmen, u. a. den Helvetiern, nach Westen, um sich in der Gegend von Bordeaux (Frankreich) niederzulassen. Dieser "Auszug der Helvetier" fand bei Bibracte (Frankreich) einjähes Ende: Unter dem Kommando von Julius Cäsar, der sich auf Eroberungsfeldzügen in Gallien befand, besiegten römische Truppen die keltischen Auswanderer. Die Unterlegenen wurden zur Rückkehr in ihre Heimatgebiete gezwungen.
Im Laufe der Zeit kamen alle Gebiete links des Rheins unter römische Oberhoheit. Um 44 v. Chr. gründete Lucius Munatius Plancus, der Statthalter von Gallien, im Territorium der Rauriker eine Koloniestadt. Das Koloniegebiet, die Colonia Raurica, direkt an der Grenze des Reiches gelegen, sollte die Gegend vor Einfällen der Germanen schützen und diente zur Kontrolle von Handels- und Verkehrswegen.