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Priscillia Ludosky: «‹Gilets jaunes› ist mehr als brennende Müllcontainer»
Tausende Französinnen und Franzosen gehen seit einem Jahr auf die Strasse. Samstag für Samstag. Sie fordern geringere Abgaben sowie tiefere Gehälter und Renten für hohe Beamte. Ursprung der Protestwelle: Eine Petition von Priscillia Ludosky. Über das, was sie auslöste, spricht sie mit der «Financial Times» – und im März am GDI.
Was mit einer Online-Petition zur Senkung von Steuern, Gehältern und Renten hoher Beamter begann, wurde zu einer der grössten Protestbewegungen in der jüngsten Geschichte Frankreichs. Kaum zu unterdrücken oder einzudämmen, wurde das «Mouvement des Gilets jaunes» europaweit zu einem Symbol für den Widerstand der «einfachen Leute» gegen eine (empfundene) politische Elite.
Die Bewegung habe denen eine Stimme gegeben, die sonst nicht gehört, in den Medien nie zitiert würden, meint Priscillia Ludosky, die Verfasserin der ursprünglichen Petition und heute eine der führenden Figuren. Im Interview mit der «Financial Times» spricht sie über drohende Macron-Anhänger und kritisiert das medial verbreitete Bild des «Mouvement des Gilets jaunes» als randalierende, Müllcontainer in Brand steckende Masse:
Priscillia Ludosky ist Referentin am 16. Europäischen Trendtag des GDI, welcher am 11. März 2020 stattfinden wird.