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Fehraltorf
Das Straßendorf mit rund 6'000 Einwohnern liegt im Kempttal nordwestlich von Pfäffikon. Die Landschaft ist flach mit eingestreuten Hügeln. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt auf 610 über dem Meeresspiegel. Mindestens seit 745 bewohnten die Alemannen das Gebiet.
Im Mittelalter wurde die Siedlung Altorff bzw. Altdorf oder Rüeggisaltorf bzw. Rüedgersaltorf genannt; der Name Fehraltorf (fehr = fern) entstand zur besseren Unterscheidung gegenüber Mönchaltorf, welche beide dem Kloster Rüti zinspflichtig waren. Im 15. Jahrhundert kam die Gerichtsbarkeit unter der Landvogtei Kyburg in den Besitz der Stadt Zürich.
1787 war ein Viertel der ansonsten vor allem Ackerbau betreibenden Bevölkerung in der Baumwoll-Heimindustrie beschäftigt. 1798 wurde Fehraltorf Hauptort eines gleichnamigen Distriktes, über Umwege gehört das Dorf seit 1831 zum Bezirk Pfäffikon.
Der Einfluss der Industrialisierung blieb vergleichsweise gering. Mit dem in den 1960ern beginnenden Bauboom wuchs Fehraltorf immer enger mit dem Großraum Zürich zusammen und gewann an Bevölkerung und wirtschaftlicher Bedeutung.