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Laut Edge Online ist der schwedische Videospiele-Entwickler Grin bankrott.
Grin war in Videospiel-Kreise vor allem wegen dem genialen Bionic Commando Rearmed und dem weniger genialen Bionic Commando bekannt. Offenbar waren die schlechten Verkaufszahlen für die neueren Spiele zu viel für die schwedische Firme - sie ist laut Edge Online bankrott.
Grin tritt damit einer ganzen Gruppe von kleineren Studios bei, für die die aktuelle Konsolengeneration zu viel war. Spiele für moderne Konsolen sind so teuer dass bereits ein einzelner Misserfolg für kleinere Studios den Tod bedeuten kann.
Das bereits aus Amiga-Zeiten bekannte Studio Factor 5 musste nach dem miesen PS3-Game Lair aufgeben. Free Radical hat sich ebenfalls an der PS3 die Zähne ausgebissen. Nach den schlechten Verkaufszahlen von Haze wurden die meisten Mitarbeiter entlassen, und das Studio wurde von Crytek aufgekauft. Unter ähnlichen Umständen wurde Pandemic an EA verkauft, und das Pandemic-Studio in Brisbane geschlossen. Auch Silicon Knights musste nach dem Misserfolg von Too Human einen Grossteil der Mitarbeiter entlassen.
Insbesondere die PS3 scheint für kleinere Studios eine gefährliche Konsole zu sein. Laut Free Radical war vor allem die PS3 für die schlechte Qualität von Haze verantwortlich. Um das Spiel technisch auf Vorderhand zu bringen musste das kleine Studio laut eigenen Angaben mehr Entwickler in der Engine-Programmierung einsetzen und konnte weniger Zeit als geplant für das Gameplay-Design aufwenden.
Der riesige finanziellen Aufwand für ein PS3-Spiel gekoppelt mit der komplexen Hardware-Architektur der Konsole führt so dazu dass die PS3 für kleinere Studios schnell zur Endstation werden kann.
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