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Im Mai 2016 wurde eine Umfrage an 165 Schweizer Tourismusorganisationen online verschickt, mit dem Ziel Informationen zur Benutzung der sozialen Medien sowie zur Anwendung von Informations- und Reservationssystemen zu erhalten. Der dritte und letzte Teil der Umfrage befasst sich vorwiegend mit „smarten“Initiativen und Praktiken der Destinationen.
Das „Smart Destination“ Konzept konzentriert sich auf die Organisation und auf die angebotenen Dienstleistungen einer Destination sowie auf deren Umgang mit Informationen und Daten. Der optimale Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) soll dabei einen Mehrwert für die Destination, deren Akteure (Einwohner, lokale Wirtschaft, Verwaltung) sowie die Gäste schaffen.
Zusammengefasst zeigen die Resultate der Umfrage Folgendes:
- Die Mehrheit der Schweizer DMOs (68 %) bestätigen, dass sie für ihre Homepage ein responsive Design nutzen und die Hälfte der DMOs, vor allem bei den grösseren Destinationen, hat eine eigene mobile Applikation entwickelt.
- Die Geolokalisierung (81 %) und Videos/Animationen (76 %) sind die beiden Technologien, die am meisten durch die Schweizer DMO angewendet werden.
- Die Installation von Wi-Fi bleibt partiell. Lediglich wenige Destinationen ermöglichen bereits einen integralen Empfang auf ihrem gesamten Gebiet.
- Die Frage der Datenerfassung und ihre Verarbeitung bleiben unbeantwortet. Eine kleine Mehrheit der Destinationen erfasst die Daten, um die Kundschaft zu segmentieren oder um die Aufrechterhaltung der eigenen Reputation sicherzustellen. Hingegen ist die Mehrheit nicht bereit, ihre Daten mit den anderen Unternehmen ihres Sektors zu teilen. Der Anteil der Organisationen oder Gemeinden, die in wirklich innovative Datenerfassungslösungen investieren (Bsp.: Sensoren) bleibt noch schwach (31 %).
- 19 von 40 befragten DMOs setzen intelligente Mobilitätsmassnahmen ein wie Bikesharing, Carsharing, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, intelligentes Parkieren etc.