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13 Dörfer sind durch Wege und Brücken miteinander verbunden; jedes Dorf beherbergt Meister verschiedener Berufsgattungen. Welchem Spieler, welcher Spielerin gelingt es, am meisten Einfluss (sprich die grösste Zahl von Meistern) auf dem Spielplan zu haben?
Wer am Zug ist kann aus drei Aktionsmöglichkeiten wählen: Entweder man bringt einen neuen Meister auf den Spielplan. Dieser kann nur in ein Dorf gelegt werden, das noch keinen Meister dieses Berufs beherbergt und in dem bereits mindestens ein eigener Meister eines anderes Berufs ist. Zweitens kann man zwei Schüler auf den Plan bringen. Diese müssen zu einem Meister des selben Berufs und des selben Spielers gelegt werden. Und drittens kann man eine Wanderung durchführen: In dem Fall ziehen alle Schüler eines Dorfes in ein benachbartes Dorf und werden dort entweder selber zu Meistern, verdrängen Meister anderer SpielerInnen oder werden wieder zu Schülern. Nach einer Wanderung brechen die Schüler die Brücke hinter sich ab und isolieren so ihr neues Dorf nach und nach.
Die Brücken von Shangrila ist ein Spiel mit denkbar einfachen Regeln. Es lässt in taktischer und strategischer Hinsicht jedoch keine Wünsche offen. Wer gerne stundenlang über seine Zugsmöglichkeiten nachdenkt, dem sei von diesem Spiel allerdings abgeraten, denn er macht damit nur die anderen böse. Ebenso die Finger von dem Spiel lassen sollte, wer etwas gegen fiese Spiele hat, denn der Ärgerfaktor ist ziemlich hoch. Allen anderen sei es jedoch ans Herz gelegt!