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wuestenstrom
Wuestenstrom geht zurück auf den amerikanischen Pastor Andrew Comiskey (geb. 1958). Comiskey wuchs in der liberalen Mainline-Church auf und entdeckte in seinen Jugendjahren seine Homosexualität. Im November 1976 bekehrte Comiskey sich zu einem neocharismatischen Christentum und schloss sich der Vineyard-Bewegung an. In der Folge kam er zum Schluss, von seiner Homosexualität geheilt zu sein, und gründete im Jahr 1980 die Organisation „Desert Stream Ministries“ zur Beratung von Menschen, die aus Glaubensgründen ihre Homosexualität verändern wollten, aber bald auch zur Hilfe bei anderen sexuellen Problemen. Im Jahr 1981 wurde Comiskey nach einem Theologie-Studium am Fuller Theological Seminary zum Pastor der Vineyard-Bewegung ordiniert.
In der Folge entwickelte „Desert Stream Ministries“ das Programm „Living Waters“.
Im Jahr 2003 verliess Comiskey die Vineyard Bewegung und schloss sich dem International House of Prayer in Kansas City MO an. Im Jahr 2011 konvertierte Andrew Comiskey zur römisch-katholischen Kirche.
In Deutschland entstand 1994 ein Arbeitskreis Wüstenstrom, der ab 1995 nach dem „Living Waters“ Programm arbeitete.
wuestenstrom Schweiz ist seit dem Jahr 2004 aktiv. Seit 2018 ist es als Verein organisiert. Leiter von wuestenstrom Schweiz ist Rolf Rietmann, der in den vergangenen Jahren in verschiedenen Freikirchen mitwirkte.
wuestenstrom steht einem neocharismatischen Glauben nahe.
Intensiv betont wird von wuestenstrom der Glaube an die Veränderbarkeit der sexuellen Identität und Ausrichtung.
wuestenstrom Schweiz will Menschen beraten, die mit ihrer sexuellen Identität oder Ausrichtung Schwierigkeiten haben, oder andere Probleme im sexuellen Bereich kennen.
wuestenstrom bietet „seelsorgerliche Einzelberatungen mit therapeutischen Elementen“ sowie Tages- und Gruppenseminare an.
liberty4you ist ein Arbeitszweig, der sich spezifisch an Sex- und Pornosüchtige richtet.
wuestenstrom Schweiz ist als Verein organisiert. Leiter ist Rolf Rietmann.
Die Tätigkeit von wuestenstrom ist hochumstritten, auch im freikirchlichen Umfeld.
Zahlreiche Menschen berichten von negativen Erfahrungen mit Progammen wie „Living Waters“.