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Métropole

Es sei daran erinnert, dass man einige Jahre zuvor der Migros Vorwürfe gemacht hatte, weil sie an der Avenue de la Gare in Martinach einen kleinen Laden eröffnet hatte, dessen Ladenschild zu auffallend war. Es sei nicht möglich, sich diskret dorthin zu begeben.
Die Eröffnung des Métropole wirkt wie ein Donnerschlag in der Landschaft des Walliser Handels. Man wird sich bewusst, dass es sich die Migros nicht zur Aufgabe macht, sich in die kleinen Strassen zu flüchten, in den Randzonen vergessen zu werden. Ganz im Gegenteil: Die Genossenschaft macht aus ihrer Absicht kein Hehl, ihre Präsenz in den Zentren der Ortschaften zu markieren und, was die Grösse und den Komfort ihrer Filialen betrifft, eine Leaderposition einzunehmen.
Um eine Idee vom verfügbaren Raumvolumen zu vermitteln, beschränken wir uns hier darauf, festzuhalten, dass für das Auffüllen der Regale auf den Eröffnungstag hin nicht weniger als 27 Lastwagen mit Anhänger nötig sind. Das Métropole ist auch das erste Einkaufszentrum, welches über eine grosse zentrale Halle verfügt. Diese dient als Treffpunkt und Ort, wo Animationen stattfinden, also eine Art modernes Forum.
Die fieberhafte Geschäftigkeit, welche der Eröffnung vorausgeht, kann man sich heute nur schwer vorstellen. Bereits eine Stunde vor der Eröffnung drängen sich hunderte Personen vor dem Eingang. Als dann die Eröffnung erfolgen soll, stellt man fest, dass man den Schlüssel des Haupteingangs vergessen hat. Schliesslich beschliesst die Direktion, die Türe abzuschrauben. So erlebt das Métropole eine recht eigentümliche Eröffnung.
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