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Insel Elba
Die Insel Elba ist der Grösse nach die dritte italienische Insel und die grösste des Toskanischen Archipels. Schon bei den alten Griechen unter dem Namen Aethalia, hat die Insel Elba eine bewegte Geschichte von Eroberungen (Etrusker, Römer und später Pisaner, Genüssen und Türken) und sarazenischen Streifzügen, fast immer im Zusammenhang mit ihrem Mineralogischen Reichtum verbunden. Eisenerz und Mineralien haben die Geschichte der Insel Elba praktisch bis zum Aufkommen des Tourismus geprägt. Das ganze Gebiet der Insel Elba ist von Zeichen dieser Vergangenheit geprägt: Etruskische und Römische Siedlungen, Patrizervillen des ersten Jahrhunderts v. Chr., Wachtürme und mittelalterliche Festungen, romanische Kirchen neben interessanten Beispielen von Militärischer Architektur des 16 Jh., wie die Medici Festung in Portoferraio und die spanische Festung in Porto Azzurro.
Auch wenn die Insel Elba ihren ökonomischen Reichtum dem Eisenerz zu verdanken hat, waren die Elbaner bevor sie Minenarbeiter wurden Bauern gewesen, erst viel später als die die Einwohner von Ponza auf die Insel Elba auswanderten wurden auch die Elbaner Fischer. Denn die Ponzesen sind hervorragende Fischer.
Der Tourismus ist erst in den siebziger Jahren aufgekommen. Seit dem haben die Elbaner mehr und mehr die Bauarbeiten wie den Weinbau aufgegeben und sich dem Tourismus gewidmet.
Morphologisch gesehen ist die Insel Elba ziemlich bergig, mit drei Massiven, deren Hauptberg, der Monte Capanne, sich in der westlichen Zone befindet, der Monte Calamita und der Cima del Monte im östlichen Teil der Insel Elba. Es gibt auch einige Alluvialebenen (etwa 10% des Territoriums), die heute besonders dicht Besiedelt sind.
Das milde Klima, welches zu den xerothermischen Gebieten (Trockenzone) Mittelmeer Untergebiet) gehört, beeinflusst in entscheidender Weise die Vegetation der Insel Elba. Die Vegetation gehört zu der phytoklimatischen Zone des Laurentus (Steineiche, Korkeiche, Lorbeer, Myrte, Steinlinde, Baumheide und Erdbeerbaum) gehört mit einigen beachtlichen Eigentümlichkeiten und mit dem Apenninischen Gebirgssystem ähnlichen Charakteristiken. Die Insel Elba repräsentiert wie auch alle anderen Inseln des Toskanischen Archipels, eine grundlegende Etappe für die Migration der unzähligen Zug- und Nistvögel. Einige wichtige Stationäre Vogelarten sind die korsische Möwe (larus audouinii), welche in Kolonien an der Küste lebt oder das Rebhuhn (Alectoris rufa) und die auf dem Monte Capanne nistende Alpenbraunelle (Prunella Collaris).
Morphologie und geografische Auskunft
Oberfläche: 223,5 km2
Küstenabwickling: 147 km
Höchster Berg: Monte Capanne (1019 m)
Bevölkerung: ungefähr 35000 Einwohner
Gemeinden: Portoferraio (Hauptstadt), Campo nell’Elba, Marciana, Marciana Marina, Porto Azzurro, Capoliveri, Rio nell’Elba und Rio Marina
Entfernung vom Festland: 5,4 Seemeilen (etwa 10 km)