Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03418.jsonl.gz/2513

Der Bundesrat hat den Aktionsplans 2015-2023 verabschiedet, um das Problem der radiologischen Altlasten im Zusammenhang mit der Verwendung von Radium-Leuchtfarbe in der Uhrenindustrie bis in die 1960er-Jahre zu bewältigen.
Unter radiologischen Altlasten versteht man Hinterlassenschaften aus der Vergangenheit, die den heutigen Anforderungen der Strahlenschutzgesetzgebung nicht entsprechen. Die vier wichtigsten Stossrichtungen des Aktionsplans Radium sind:
- Historische Nachforschungen zur Identifikation potentiell mit Radium kontaminierter Gebäude;
- Diagnostische Radiummessungen in den betroffenen Gebäuden;
- Die Umsetzung von Sanierungen im Falle einer Überschreitung des Dosisgrenzwerts von 1 Millisievert pro Jahr für die Bewohner;
- Die Überwachung von Deponien, die Radium-Abfälle enthalten könnten.
Im «Teilprojekt Gebäude» ist vorgesehen, potentiell mit Radium kontaminierte Standorte ausfindig zu machen, diese zu messen und, wo nötig, zu sanieren: «Teilprojekt Gebäude»
Im «Teilprojekt Deponien» ist vorgesehen, ehemalige Deponien, die Radium enthalten könnten, zu ermitteln und dort geeignete Strahlenschutzmassnahmen festzulegen: «Teilprojekt Deponien»
Einige Messlaboratorien bieten an, Uhren kostenlos auf Radium zu untersuchen: Uhren auf Radium untersuchen
Aktuell
Dokumente
Medien
Zur Darstellung der Medienmitteilungen wird Java Script benötigt. Sollten Sie Java Script nicht aktivieren können oder wollen, dann haben sie mit unten stehendem Link die Möglichkeit auf die Seite News Service Bund zu gelangen und dort die Mitteilungen zu lesen.
Gesetze
Links
Letzte Änderung 03.11.2023