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Ein Katalog ist ein von Mitarbeitern der Suchmaschinen-Anbieter zusammengestellte Übersicht mit Links und Beschreibungen zu verschiedenen Webseiten. Üblich sind auch die Bezeichnungen „Verzeichnis“ oder „Webkatalog“. In der Regel ist ein Katalog in zahlreiche Kategorien eingeteilt, in die die Seiten eingeteilt werden. Auch ein hierarchischer Aufbau ist typisch.
Da ein Katalog manuell erstellt wird, ist für ihn ein hoher Personalaufwand erforderlich. Schon aus diesem Grund erklärt es sich, dass Kataloge nicht annähernd die Größe von Suchdiensten erreichen. Um ein Beispiel zu nennen: Das ODP gilt inzwischen als das größte Verzeichnis weltweit. Auch dieses besitzt lediglich um die drei Millionen Webauftritte im Datenbestand. Im Vergleich dazu haben sogar kleinere Suchdienste mindestens zwei Millionen oder mehr Webpräsenzen. Google besitzt sogar 3000 Millionen Webseiten. Das bedeutet dann gleichzeitig auch, dass Kataloge im Vergleich zu Suchmaschinen seltener genutzt werden.
Dennoch ist es für die Suchmaschinenoptimierung zu empfehlen, Webpräsenzen in die größten Kataloge einzutragen, weil der Eintrag als Backlink gilt. Aus diesem Grund waren sie früher besonders wichtig. Suchdienste spidern Kataloge in regelmäßigen Abständen. In Bezug auf die Linkpopularität werden Webpräsenzen, die in Katalogen zu finden sind, höher bewertet. Ziel ist es also die Link Popularität einer Webseite zu steigern. Dadurch erhöht sich gleichzeitig ihr PageRank und sie wird in den Ergebnisseiten besser gefunden.
Doch wurden Kataloge zunehmend für geschäftliche Zwecke genutzt. In der Folge wurden Links aus Katalogen von Suchmaschinen, insbesondere Google, abgewertet. Es kam zu zahlreichen Abstrafungen der Kataloge und die Menge und die Qualität der Ausgangseite wurden geprüft.
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