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Jesus macht in Lukas 16,12 eine sehr interessante Aussage; sie vermittelt eine Sicht von Treue, die man nicht erwarten würde:
Und wenn ihr mit dem Geld anderer Leute nicht treu seid, warum sollte man euch eigenes Geld anvertrauen?
Jesus macht deutlich, dass wir treu mit dem sein sollen, was einem anderen gehört. Vorher wird er nicht unsere Träume erfüllen oder Türen für uns öffnen.
Gott gibt jedem von uns Gelegenheiten, anderen zu helfen. Und er will sehen, ob wir anderen treu helfen, bevor er uns segnet. Josef musste zum Beispiel erst dem Pharao mit seinem Traum weiterhelfen, bis Gott zuließ, dass sich Josefs Traum erfüllte.
Vielleicht hast du den Traum, mit deinem Job gutes Geld zu verdienen, um das dann zur Verbreitung des Evangeliums einzusetzen. Oder du willst die Schulden für dein Gemeindehaus bezahlen. Oder du willst ein bestimmtes Missionswerk unterstützen.
Ich denke, das Reich Gottes könnte eine Menge sehr reicher Leute gebrauchen, die ein Herz für die Verlorenen haben. Aber zunächst solltest du treu für denjenigen arbeiten, der dich eingestellt hat. Geh mit dem treu um, was einem anderen Menschen gehört. Gott wird keine Tür öffnen, um einen deiner Träume zu erfüllen, wenn du nicht pünktlich zur Arbeit erscheinst oder nicht den vollen Einsatz bringst. Warum sollte Gott die eine Tür öffnen, um erfolgreich dein eigenes Geschäft zu führen, wenn du nicht treu für jemand anderen gearbeitet hast?
Diene anderen Personen von ganzem Herzen, bevor Gott dir Erfolg geben wird. Das ist ein Prinzip des Reiches Gottes.
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: Vier Tipps für ein Leben mit Sinn und Ziel