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Die Hüftersatzchirurgie, bei der das kranke Gelenk künstlich ersetzt wird, wird schon über mehrere Jahrzehnte erfolgreich durchgeführt. Zuvor wurden Umstellungsosteotomien (ähnlich wie heute noch bei jüngeren Patienten am Knie beim O-oder X-Bein) am Femur (Oberschenkelknochen) vorgenommen. Solche Operationen werden heute fast nur noch in Kombination mit Korrekturen am Beckenknochen in spezialisierten Zentren durchgeführt.
Währenddem in der Hüftprothetik beim Material über Jahrzehnte kontinuierlich Fortschritte erreicht worden sind (abriebarme Gleitpaarungen, zementfrei implantierbare Prothesen, modulare Systeme), wurden neue muskelschonende Zugänge mit sparsamer Hauteröffnungen (minimal invasive Methode) erst im letzten Jahrzehnt , u.a. in Frankreich, entwickelt. Eine dieser Methoden ('AMIS' = anterior minimal invasiv surgery) wird weltweit angewendet. Ich wende die AMIS-Methode bereits seit 2006 an.