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Am Vormittag hatte der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) etwas belastet. Die IEA-Experten wollten nicht ausschliessen, dass das Ölangebot trotz der zuletzt angekündigten Förderkürzung durch wichtige Ölstaaten auch 2019 zu hoch sein könnte. Demnach berge der jüngste Anstieg der Ölreserven sogar die Gefahr "einer signifikanten Überversorgung im nächsten Jahr".
Allerdings räumten die IEA-Experten auch ein, dass es noch zu früh sei, um die Erfolgsaussichten des Kürzungsbeschlusses vollständig abzuschätzen. Zuletzt hatten sich am Ölmarkt Bedenken über die Wirkung der Förderkürzung durch die "Opec+"-Staaten auf die Ölpreise breit gemacht. Vor dem Hintergrund der rekordhohen Fördermenge in den USA könnte die Kürzung nicht ausreichen, um einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage zu erreichen, hiess es.
Bereits am Mittwoch waren die Ölpreise unter Druck geraten, wobei der Preis für US-Öl wieder unter 52 US-Dollar gesunken war. Am Markt wird die Preisentwicklung mit der Entwicklung der US-Ölreserven erklärt. Am Mittwoch hatte die US-Regierung mitgeteilt, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche nicht so stark gefallen waren wie erwartet./jkr/jsl/fba
(AWP)