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Der frühere Öl-Magnat Michail Chodorkowski begrüsst das Schadenersatz-Urteil gegen Russland. Er selber gehörte nicht zu den Klägern.
Der frühere Öl-Magnat Michail Chodorkowski hat die Verurteilung Russlands zur Zahlung von 50 Milliarden Dollar Schadenersatz an Ex-Anteilseigner des zerschlagenen Yukos-Konzerns begrüsst. «Es ist fantastisch, dass die Aktionäre die Chance erhalten, die ihnen entstandenen Verluste zurückzubekommen», teilte Chodorkowski am Montag mit. Er selber gehöre nicht zu den Klägern und wolle finanziell auch nicht von dem Entscheid profitieren.
Zehn Jahre Straflager
Ein internationales Gericht hat Russland zu den Zahlungen verurteilt. Damit wird den Aktionären des einst grössten russischen Ölkonzerns ungefähr die Hälfte der von ihnen geforderten Summe zugesprochen. Yukos wurde zerschlagen und verstaatlicht.
Dem früheren Konzernchef und Regierungsgegner Chodorkowski wurde der Prozess gemacht. Er sass zehn Jahre im Straflager und Gefängnis. Im Dezember wurde er überraschend von Präsident Wladimir Putin begnadigt und kam frei.
(reuters/dbe/vst)