Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/683

Toyota-Chef Akio Toyoda hatte Reportern in New York zuvor gesagt, sein Unternehmen werde Trumps Entscheidungen bei den geplanten Geschäften in Mexiko berücksichtigen. Er wolle sich um die Situation kümmern, wenn er sie besser verstanden habe. Toyota denke - unabhängig von der politischen Lage im Land - stets darüber nach, die US-Produktion zu steigern und wolle ein gutes Unternehmen für die US-Bürger sein.
Toyota ist der dritte grosse Autobauer, den Trump wegen der Produktion von US-Importgütern im Niedriglohn-Nachbarland Mexiko attackiert. Zuletzt war er den US-Marktführer General Motors (GM) angegangen, davor hatte sich Ford über ein Jahr lang Kritik anhören müssen.
Ford kündigte am Dienstag überraschend an, Pläne für ein 1,6 Milliarden Dollar teures Werk in Mexiko zu streichen. Stattdessen sollten 700 Millionen Dollar in eine bestehende US-Fabrik investiert werden. Ford-Chef Mark Fields stritt ab, dem Druck Trumps nachgegeben zu haben. Ausschlaggebend seien wirtschaftliche Faktoren gewesen./hbr/DP/he
(AWP)