Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03268.jsonl.gz/2036

Die Tethys Water AG wurde am Tag des Blutmondes, am 27. Juli 2018, von Christine Benguerel gegründet mit dem Ziel, Tethys, das Getränk mit natürlichem Schwefel-Jod-Wasser aus der hydrothermalen Lagerstätte in Lavey-les-Bains, Schweiz möglichst allen Menschen als Lebensmittel zugänglich zu machen.
Porträt der Gründerin und wie es zum Start-up Tethys Water AG kam
Über 10 Jahre hat es gedauert, seit der ersten Begegnung der Gründerin mit der Therme von Lavey-les-Bains, Schweiz im Jahr 2007, bis alle Bewilligungen und Rechte für Tethys eingeholt waren. Seit anfangs 2019 ist Tethys aus der hydrothermalen Lagerstätte von Lavey-les-Bains, Schweiz unter dem Markennamen «Tethys» und der Sachbezeichnung «Getränk mit natürlichem Schwefel-Jod-Wasser» als Lebensmittel auf dem Markt.
Aktiv für den Natur- und Umweltschutz
Schon früh hat sich die Gründerin der Tethys Water AG für den Umweltschutz interessiert und Biologie war ihr Lieblingsfach. Mit 12 Jahren hat sie Vorträge über die schädigende Wirkung des Pflanzenschutzmittels DDT gehalten, welches heute verboten ist. Sie thematisierte den Raubbau an unserer Erde und zeigte auf, was man dagegen tun kann, so wie es die schwedische Aktivistin Greta Thunberg tut. Leider gab es dazumal noch keine sozialen Medien, deren Botschaften viral um die Welt gingen.
Sie wollte unbedingt einen Navajo heiraten und tapfer, klug und mutig wie der Apache Geronimo sein
Als 17-jährige Gymnasiastin durfte sie während den Schulsommerferien zwei Monate mit traditionell lebenden Navajo auf Black Mesa, Arizona USA, verbringen. Sie ritt auf einem unbeschlagenen Pferd durch die Halbwüste und nahm an einem Überlebenstraining für Stadt-Navajo teil. Möglich machte dies ein von der Schweizer Menschenrechtsorganisation Incomindios organisiertes Treffen in der Schweiz mit einem Navajo-Indigenenführer (so sieht er heute aus) und amerikanischen Kriegsveteranen, der sie zu seiner Familie ins Navajo-Rereservat einlud und ihr dieses unvergessliche Abenteuer ermöglichte.
Ihr Traumberuf: Ärztin bei den «Médecins sans Frontières»
Sie träumte davon Ärztin bei den «Médecins sans Frontières» (Ärzte ohne Grenzen) zu werden. Hierfür absolvierte sie nach der Matura ein Spitalpraktika, um danach Medizin zu studieren. Vorher wollte sie aber noch die Welt entdecken und bereisen. Das tat sie und dann kam es anders.
Expertin für Spezialreisen, unter anderem nach Jemen und China
Nach Ihrem Touristikstudium organisierte sie Spezialreisen auf der ganzen Welt und reiste viel.
Unternehmerin im Gründungsfieber
Im Jahr 1995 gründete sie, 29-jährig, mit ihrem Geschäftspartner Marco Wipfli, ihr erstes Unternehmen in der Tourismusbranche, zwei Jahre später folgte ein Zweites im Event-Marketing. Ersteres wurde im Jahr 2008 an Kuoni Reisen verkauft. Über 20 Jahre nach ihrer ersten Unternehmensgründung folgte nun im Jahr 2018 ihr Drittes mit dem Start-up-Unternehmen Tethys-Water AG in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.
Die Geschäftsidee: das Fundament für die Firmengründung
Die Geschäftsidee: Historische Schwefelwasserversände aus dem 19. Jahrhundert wieder aufleben zu lassen und die völlig in Vergessenheit geratene Trinkkur den Menschen sicher wieder verfügbar zu machen zum Wohle der Gesundheit.
Die Gründerin des Start-up-Unternehmens Tethys Water AG hat sich mit dieser Geschäftsidee bei Venturelab (Training für Startups der Kommission für Technologie und Innovation KTI), heute InnoSuisse (Schweizerische Agentur für Innovationsförderung) der Schweizerischen Eidgenossenschaft für den Kurs Ventureplan im Jahr 2011 beworben. Sie ist nach einem Evaluationsverfahren angenommen worden. Ebenso hat sie die Gründungsausbildung Venture training absolviert.
Auf Tethys gestossen und eine Passion entwickelt
Sie ist Mutter von zwei Kindern. Ihr jüngeres Kind zeigte ihr mit seinem Leiden den Weg zu Tethys. Die Diagnose einer linksseitigen angeborenen Hemiparese (halbseitige Lähmung), verursacht durch einen Schlaganfall während oder bei der Geburt, ohne Aussicht auf Heilung, konnte und wollte sie nicht hinnehmen. Auf der Suche nach einer Therapiemöglichkeit für ihr Kind stiess sie 2007 auf die Therme von Lavey-les-Bains in der Schweiz.
Seither hat sie die Passion für die Therme in Lavey-les-Bains (Schweiz), mit den Mineralsalzen aus dem versunkenen Urmeer Tethys, nicht mehr losgelassen.
Seit anfangs 2019 ist Tethys aus der hydrothermalen Lagerstätte von Lavey-les-Bains, Schweiz als Lebensmittel unter der Marke «Tethys» und der Sachbezeichnung «Getränk mit natürlichem Schwefel-Jod-Wasser» für alle erhältlich, die etwas Gutes für ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen tun wollen.