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Janu ist Präsidentin des Child Centre in Bangladesch
Janu, aus Bangladesch, ist Sekretärin des Women’s Group und Präsidentin des Omarpur Child Centre. Sie wohnt im Dorf von Omarpur mit ihren drei Kindern, während ihr Ehemann im Ausland arbeitet. Sie hat die Wahlen gewonnen, um die erste Kommissionspräsidentin der Omarpur Primary School zu werden, die Schule in ihrem Dorf. Dank ihr konnte die Schule von einem gründlichen Erneuerungsplan profitieren, der es ermöglicht, dass die Kleinen in Sicherheit lernen können.
Die drei Schulzimmer haben 2017, 2019 und 2020 wegen den starken Überschwemmungen, grosse Schäden erlitten. Während der Regenperiode, füllte sich der Schulhof dauernd mit Wasser und konnte somit nicht mehr benutzt werden, um zu lernen, spielen oder Versammlungen abzuhalten. Ausserdem befand sich die einzige sanitäre Einrichtung, die von Schülern und Lehrer benutzt wurde in einem schlimmen Zustand.
Mit unserem Lokalpartner, VARD, haben wir an der Seite von Janu und der weiteren Mitglieder der Schulkommission gearbeitet, um einen Restrukturierungsplan zu entwickeln und umzusetzen. Dieser umfasste: Sanierung der Böden der Schulzimmer, Anhebung des Schulhofes und dessen Schutz mit Mauern, Installierung von für Männer und Frauen getrennten WCs und Bereiche für das Händewaschen.
Janu hat einen sehr wichtigen Beitrag an das Projekt geleistet: sie hat die für die Vervollständigung der Arbeiten erforderlichen Kosten analysiert und die Baufortschritte kontrolliert mit einem Auge auf die Qualität der eingesetzten Materialien. Ausserdem hat sie einen Antrag gestellt, um von dem Direktionsbüro der Upazila Shikka Finanzmittel zu erhalten und eine Anfrage gestellt für die Anpflanzung von Bäumen rund um die Schule, die sehr nützlich gegen Überschwemmungen sind.
Aus diesen Ressourcen stammen auch Investitionen die zukünftig für die bestmögliche Erhaltung der Schulklassen, des Schulhofes und der sanitären Einrichtungen eingesetzt werden.
“Wir haben den gesamten Erneuerungsplan der Schule entwickelt”, hat uns Janu erzählt, “und dabei die Pläne abgenommen und die Qualität der Arbeit mit Inspektionen und Supervisionen der Tätigkeiten gewährleistet. Nun sind die Kinder in der Lage an den Versammlungen teil zu nehmen und jeden Morgen gemeinsam die Nationalhymne zu singen. Dank diesem neuen Hof haben wir einen Mehrwert im Vergleich zu anderen Schulen und können Sporttätigkeiten anbieten, die mehr Jugendliche anziehen und sie somit dabei entmutigen die Schule vorzeitig zu verlassen. Zum Schluss können die Dorfbewohner in der Schule einen sicheren Zufluchtsort vor Umweltkatastrophen finden”, führt sie zu Ende.