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Im November 2015 wurde in Tunesien nach mehreren Terroranschlägen der Ausnahmezustand verhängt. Danach kam es immer wieder zu Verlängerungen. So auch jetzt wieder, wie Präsident Béji Caïd Essebsi verlauten liess. Die Gefahr von Terroranschlägen sei weiter hoch. Dank des Ausnahmezustands ist es den Behörden möglich, Versammlungen und Streiks leichter zu verbieten. Sicherheitskräfte erhalten zudem mehr Befugnisse.
Das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) schreibt in ihrem Reisehinweis zu Tunesien, dass nach den Terroranschlägen im Jahr 2015 unter anderem die Präsenz der Sicherheitskräfte im Land, namentlich in den Touristenorten, erhöht wurde. Und weiter: «Das Risiko von terroristischen Akten besteht weiterhin im ganzen Land, dies schliesst auch die Badeorte mit ein. Mögliche Ziele sind sowohl die Sicherheitskräfte als auch Touristen, wie die drei grossen Anschläge von 2015 gezeigt haben.» (TI)