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Wir schreiben das Jahr 1991: Mit der „FXDB Sturgis“ debütiert das erste Modell der neuen „Dyna“ Plattform. Die Maschine zeichnet sich durch zahlreiche Innovationen aus, zu denen der neue, im CAD-Verfahren (Computer Aided Design) entwickelte Rahmen gehört, der dazu beiträgt, dass die Dyna Modelle zu den fahraktivsten Harley-Davidson Motorrädern zählen.
1994 steigt Harley-Davidson mit der „VR 1000“ in den Superbike-Rennzirkus ein. Derweil rollt die zweimillionste Harley vom Band. Im Folgejahr überschreitet die Motorradproduktion mit 105.104 Einheiten erstmals die magische 100.000er-Grenze. Es ist sowohl das Jahr 1 für die überaus erfolgreiche „Road King“ als auch für die Harley-Davidson Kraftstoffeinspritzung, die in der „30th Anniversary Ultra Classic Electra Glide” debütiert.
1996 kauft die Motor Company 49 Prozent der Firma Buell, die sportliche Motorräder mit Harley Motoren herstellt. Die Aktienmehrheit an Buell erwirbt man im Jahr 1998. Harley-Davidson ist in den USA längst Marktführer bei den Motorrädern über 750 Kubikzentimeter, die Jahresproduktion beträgt jetzt mehr als 150.000 Einheiten. In Europa steigt die erste Mega-Party in Faak am See – man feiert den 95. Geburtstag des Hauses Harley-Davidson. Daraus soll ein Jahr später die „European Bike Week“ entstehen, der größte Motorrad-Event des Kontinents.
1999 führt die Company den neuen Big Twin Motor „Twin Cam 88“ mit 1.450 Kubikzentimetern und zwei Nockenwellen ein. Er treibt alle „Dyna“ und „Touring“ Modelle an. Ein Jahr später präsentiert das Unternehmen auf der Basis des „Twin Cam 88“ den „Twin Cam 88B“ mit zwei gegenläufig rotierenden Ausgleichswellen. Er dient fortan als Kraftquelle der neuen Softail Generation.