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Um nachhaltiger einzukaufen, kannst du darauf achten, dass du biologische produzierte Produkte wählst, die die Böden und das Wasser viel weniger verschmutzen und die Artenvielfalt erhalten. Indem du saisonale Produkte wählst, die Transportwege kurz hältst und die Mengen gezielt anpasst, schonst du das Klima. Wenn du Foodwaste vermeidest, kannst du einen Teil der Kosten für hochwertige Produkte ausgleichen. Bevorzuge Produkte, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.
Bevorzuge biologische und saisonale Produkte, bei deren Anbau die lebendigen Kreisläufe in der Landwirtschaft, Viehzucht und in der Fischerei respektieren.
Verbanne vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen aus deinem Einkauf. Der WWF gibt dir im Fischratgeber Auskunft darüber, welche Arten das sind.
Achte darauf, dass das Fleisch aus tierfreundlicher Haltung stammt.
Vermeide Produkte, die mit Pestiziden, Konservierungsmitteln und anderen schädlichen Zusatzprodukten versetzt sind – zum Beispiel weil sie über lange Strecken transportiert werden. Kaufe dafür Rohprodukte, die gesünder und nachhaltiger sind!
Kaufe Produkte, die in deiner Region gerade im Angebot sind. Sie sind in der Regel günstig und gesund produziert und du kannst die Transportwege kurz halten.
Vermeide Produkte, die in fossil beheizten Gewächshäusern angebaut oder per Luftfracht importiert werden.
Manche Produkte gedeihen im Süden besser als bei uns: Bio-Zucker aus den Tropen ist ökologischer als konventioneller Zucker aus der Schweiz, weil es für den Anbau viel Sonne braucht. Mehr Informationen zu exotischen Produkten findest du zum Beispiel bei gebana.
Überprüfe deine Vorräte vor der Menuplanung.
Kaufe direkt bei Bauern Obst und Gemüse mit unkonventionellen Formen und Aussehen, die nicht von den Grossverteilern abgenommen werden. Geschmacklich sind sie gleichwertig wie «normale» Produkte und in deiner Küche bringst du sie in Form, so dass sie für Gäste attraktiv sind.
Verwerte nach Möglichkeit das gesamte Produkt, also auch Knochen, Karotten- und Radieschenkraut etc.
Bevorzuge große Packungen und portioniere verarbeitete Produkte (Butter, Zucker, Schokolade usw.) selbst.
Wähle Lieferanten aus, die bereit sind, Verpackungen zurückzunehmen und wiederzuverwenden.
Organisiere gemeinsam mit deinen Lieferanten und Gastronomie-Kolleg_innen die Rücknahme von Obst- und Gemüsekisten zu organisieren.