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Von den Olympischen Spielen des Armeesports in Wuhan, China, kehrte Flo mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille zurück. Mit Gold in der Staffel, Gold im Team, Silber über die Mitteldistanz, sowie einem 4. Rang über die Langdistanz legte Flo eine hervorragende Wettkampfserie hin.
Die 7. Austragung der Military-World-Games, welche im 4-Jahres-Rhythmus stattfinden und 31 Sportarten umfassen, fanden dieses Jahr in der 7,5 Millionen-Stadt Wuhan am Langen Fluss statt. Nach einer gigantischen Eröffnungsfeier und ein paar Nächten im 23. Stock in einem der Hochhäuser des aus dem Sumpf gestampften Athletendorfes bildete das Rennen über die Mitteldistanz den Auftakt der Wettkampfserie der Orientierungsläufer. Dichte Vegetation, steile und drehende Hänge waren die besonderen Herauforderungen des Laufes über 5.2km. „Ich war flexibel genug mich nicht abtreiben zu lassen und hatte den guten Riecher für die Postenstandorte,“ bilanzierte Flo seinen Lauf. Nach einer langen Saison konnte er in China noch einmal alle Kräfte mobilisieren und musste sich nur um 27 Sekunden von Matthias Kyburz schlagen lassen. Auf den dritten Rang lief Jonas Egger, so dass die Schweizer Orientierungsläufer diese Disziplin dominierten. Überschattet wurde das Auftaktrennen durch massive Betrügereien der Chinesischen Delegation. Nach Einsprachen und Protesten wurden sie samt und sonders von den Wettkämpfen ausgeschlossen. Das Hin und Her führte dann auch zu etlichen Verzögerungen bei der Medaillenzeremonie, aber zum Schluss durfte Flo dann doch Edelmetall mit nach hause nehmen.
In der Langdistanz herrschten sehr heisse Temperaturen, das Gelände war wieder ähnlich wie in der Mitteldistanz. „Über meine Leistung auf der Langdistanz, sonst nicht meine stärkste Disziplin, bin ich besonders erfreut,“ meinte Flo. Wiederum gelang ihm ein sauberes Rennen. Beinahe wäre auch hier das Podest die Belohnung gewesen, aber der Rumäne Zinca konnte sich vom siegreichen Russen Tcvetkov ziehen lassen und so die Bronzemedaille gewinnen. Silber erreichte der Franzose Frederic Tranchand. Bei den Frauen schaffte dafür Elena Roos das Podest. Trotz Fehler ganz zu Beginn des Rennens lief sie auf Rang 3.
Zum Abschluss starteten die Orientierungsläufer in der Staffel. Hier lief Flo die zweite Ablösung. Andreas Kyburz konnte Flo mit der Spitze in den Wettkampf schicken und diese Position verteidigte Flo, so dass die Schlussläufer die Entscheidung herbeiführen mussten. Dabei verfügte Matthias Kyburz über die besten Qualitäten. Somit gewannen die Schweizer Männer vor Russland und Frankreich Gold.
Für die Team-Wertung wurden die je vier besten Resultate aus der Mittel- und der Langdistanz gewertet. Hier leistete Flo mit Rang 2 und Rang 4 einen grossen Beitrag zum Gewinn der Goldmedaille.
Im Anschluss and die CISM reisten die Orientierungsläufer in den Süden von China. Der Weltcup-Final fand in der Provinz Guangdong statt und beinhaltete eine Mitteldistanz, die Sprint-Staffel und einen Sprint. Leider Auch wurden auch hier die Wettkämpfe von Diskussionen überschattet. Zum einen war es die mangelhafte Kartenqualität, zum anderen waren es die oft schwer erklärlichen Spitzenresultate der chinesischen Athleten. Im Middle kam Flo nicht nach Wunsch mit der Karte zurecht und musste sich mit Rang 20 begnügen. Dafür gelang ihm im kniffligen Sprint noch einmal ein Spitzenresultat mit Rang 7. In der Sprint-Staffel war Elena mit Schweiz 1 erfolgreich. Das Team Schweden konnte seit längerem wieder einmal besiegt werden. Flo lief im Team Schweiz 4, welches nie richtig auf Touren kam, und am Ende mit Rang 22 Vorlieb nehmen musste.
Text: Marc
Fotos: zvg von Flo