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Demmler,
Georg Adolf, Architekt, geb. zu Güstrow (Mecklenburg), bezog 1819 die Bau- und Kunstakademie wie die Universität zu Berlin, machte bei der Oberbaudeputation sein erstes Examen, trat 1823 in ¶
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mecklenburgische Dienste als Baukondukteur, wurde Landbaumeister mit Überweisung des Schweriner Landbaudistrikts, 1837 Hofbaumeister und 1841 Hofbaurat. Von ihm sind bis 1851 die hauptsächlichsten Hochbauten Mecklenburgs entworfen und ausgeführt worden, vor allen das Residenzschloß in Schwerin, das er unter Benutzung der vom alten Bau herrührenden Fundamente und festen Mauerreste im Geschmack der französischen Renaissance (mit Reminiscenzen an Schloß Chambord in Frankreich) von 1844 an erbaute, bis er 1851 aus politischen Gründen seines Dienstes entlassen wurde, sich auf Reisen begab und nach sechsjähriger Abwesenheit 1857 zurückkehrte.
Das Schloß wurde unterdessen von Willebrand unter Stülers Oberleitung fortgesetzt und 1858 vollendet. 1859 wurde er in Frankfurt Mitstifter des Nationalvereins. 1866 gab er einen Erweiterungs- und Verschönerungsplan von Schwerin heraus. Später machte er abermals Reisen nach der Schweiz, Italien, Sicilien und Tunis. 1875 erweiterte er den Zuschauerraum des von ihm früher erbauten Hoftheaters. 1877 war er Reichstagsabgeordneter für den Leipziger Landkreis (socialdemokratisch). Nach 1879 trat er eine abermalige längere Reise nach Italien an.