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Einer ihrer Hunde, den sie mit vermeintlich hochwertigem Futter gefüttert hatte, litt zunehmend an Allergien, verlor sein Fell, wurde apathisch. Der letzte Weg schien programmiert: einschläfern. Erst als Katrin Scholz auf ein anderes (natürliches) Futter umstellte, änderte sich das Befinden des Hundes schlagartig. Seitdem konzentriert sich die Hundespychologin, die mit ihren Tieren auch in der Therapie mit behinderten Kindern arbeitet, darauf, Aufklärung zu leisten und Hundebesitzer in die Lage zu versetzen, die aufgedruckten Inhaltsangaben auf den Futtersäcken zu entschlüsseln. Angaben auf den Futterinhaltszetteln, die einen vom Kauf abhalten sollten, seien: BHT, BHA, Etoxiquin, Vitamin K3, oft deklariert als „EG-Zusatzstoffe“ oder „mit Antioxidantien“.
Warum?
In Tierversuchen sei deren krebsfördernde Wirkung beobachtet worden, die Veränderungen des Immunsystems, der Schilddrüse und der Leber hervorrief. Diese seien ferner bekannt als Allergieauslöser sowie verantwortlich für Schüttelkrämpfe, Depressionen, Hautirritationen und Leberschäden. Hände weg auch von DL-Methionin. Warum? Dies sei ein chemischer Stoff, der zur Aufbereitung der Proteine diene, was bedeute, dass die Proteine, die im Futter enthalten sind, minderwertig und schwer verdaulich seien. Dadurch entstünden auf Dauer beim Hund Leber- und Nierenschäden, außerdem sei eine erhöhte Allergie- und Krebsgefahr im Gespräch. Nicht minder fragwürdig seien künstliche Farbstoffe und/oder E127, E102, E110, E122, E123.
Warum?
E127 beispielsweise verursache nachweislich Schilddrüsenkrebs, alle anderen E`s seien heftige Allergieträger. Bei der Hundenahrung verzichten sollte man auf jeden Fall auf Sojaprodukte. Warum? Soja sei laut wissenschaftlicher Studien ein extremer Hauptallergieauslöser (übrigens auch beim Menschen), außerdem beinhalte Soja ein minderwertiges Protein. Auch DL-Methionin, tierisches sowie pflanzliches Fett seien gefährlich. Warum? Laut einer US-Studie ergebe sich eine erhöhte Krebsgefahr, die Zunahme von Tumoren und Herzproblemen. Nicht selten werde in Hundefutter gar altes Frittierfett oder Fett, das bei der Tierkörperbeseitigung hergestellt werde, verwendet. Zudem seien einige Futtermittel mit Mineralöl verseucht. Auf künstliche Vitamine und Mineralstoffe sollte man in der Hundenahrung besser verzichten.
Warum?
Hunde könnten diese nur zum Teil verarbeiten, die Reste jedoch lagerten sich in Nieren und Leber ab und könnten dort später Schäden verursachen. Außerdem müsse es stutzig machen, wenn Vitamine und Mineralstoffe einem angeblich artgerechten Futter zugesetzt werden müssten, denn dann könne das Futter eben nicht ausgewogen sein. Weizen, Ei und Milchprodukte seien laut wissenschaftlicher Studien weitere Hauptallergieauslöser, warnte die Referentin. Ei sei für Hunde nur in gekochter Form gesund. Zucker, Kochsalz und Karamel leisteten Karies, Problemen mit der Bauchspeicheldrüse und den Analdrüsen Vorschub.
Völlig überflüssig seien die auf Packungen ausgewiesenen Geschmacksverbesserer. Sie dienten lediglich dazu, den Hund von einem bestimmten Futter »abhängig« zu machen. Worauf sollte man noch achten? Ein gutes Hundefutter sollte damit werben, dass es keine Lock-, Aroma- und Füllstoffe sowie keine Geschmacksverstärker, keine Farb- oder Konservierungsstoffe enthalte.
Beim Futtertest sollte man darauf achten, dass das Futter nicht schwimme, weil dies auf zu viele Füllstoffe hinweise. Außerdem handele es sich dabei meistens um „Extrudate“. Diese würden auf 140 Grad Celsius erhitzt, wodurch die Inhaltsstoffe verändert werden könnten und ein Großteil der Vitamine verloren gehe. Ideal sei kaltgepresstes Futter mit Rohstoffen, die einzeln aufbereitet seien