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Militärübung LUX 23 ist in der Westschweiz in vollem Gange
Die gross angelegte Militärübung LUX 23, die am Montag begonnen hat, ist in der Westschweiz in vollem Gange. Kritische Infrastrukturen wie der Flughafen Genf oder die Raffinerie in Cressier NE stehen dabei im Mittelpunkt.
„Diese Übungen sind eine Notwendigkeit, insbesondere aufgrund des besonderen Status von Genf mit seinen internationalen Organisationen“, sagte der Genfer Staatsratspräsident Mauro Poggia (MCG) am Donnerstag vor den Medien. „Sie sollten in regelmässigeren Abständen durchgeführt werden“, unterstrich Divisionär Mathias Tüscher, Kommandant der Territorialdivision 1.
Die Operation LUX 23, an der bis am nächsten Dienstag rund 4000 Soldatinnen und Soldaten beteiligt sind, basiert auf einem Szenario, bei dem bewaffnete separatistische Milizen aus einer fiktiven Region Europas die Schweiz bedrohen. Die Übung sei seit mehreren Jahren geplant und aufgrund der jüngsten Ereignisse in der Ukraine und in Afrika angepasst worden, sagte Divisionär Tüscher.
(text:sda/bild:sda)
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