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TURIN (awp international) ? Der italienische Automobilhersteller Fiat hat im dritten Quartal wieder die Gewinnzone erreicht und den Umsatzrückgang bremsen können. Die Erlöse gingen aber im Vergleich zum Vorjahr erneut um knapp 16 Prozent auf gut 12 Milliarden Euro zurück, wie der Turiner Konzern am Mittwoch mitteilte. Im 2. Quartal sank der Umsatz noch um über ein Fünftel. Gleichzeitig bestätigte Fiat seine Prognose für das Gesamtjahr.
Die Papiere verloren im frühen Nachmittagshandel 3,65 Prozent auf 10,82 Euro. Dabei spielten dem Vernehmen nach wohl Gewinnmitnahmen eine Rolle.
Fiat erzielte im Zeitraum von Juli bis September einen Betriebsgewinn von 308 Millionen Euro, nach 802 Millionen Euro im Vorjahr. Mehr als zwei Drittel des Gewinns entfiel auf die Personenwagensparte mit den Marken Fiat, Maserati und Ferrari. Daneben gehören der Lastwagenbauer Iveco sowie die Bau- und Landmaschinenmarken Case und New Holland und mehrere Komponenten-Hersteller zum Konzern. Unterm Strich schrieb der Konzern wieder schwarze Zahlen und erreichte einen Gewinn von 25 Millionen Euro.
Der Schuldenstand im Industriegeschäft erhöhte sich gegenüber dem Ende des zweiten Quartals leicht auf 5,8 Milliarden Euro. Dennoch bekräftigte der Konzern sein Ziel, die Schulden im Gesamtjahr auf unter fünf Milliarden Euro drücken und einen Betriebsgewinn von über einer Milliarde Euro erzielen zu wollen./dct/sk
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