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Minze | Was ist das?
Wissenschaftlicher Name: Mentha aquatica L.
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Herkunft: Europa, Nordafrika
Botanik: Die Wasserminze wächst als Sumpfpflanze bevorzugt an feuchten Standorten, zum Beispiel an Ufern. Die mehrjährige und winterharte Pflanze wird zwischen 15 und 90 cm hoch.
Blütezeit: Juli bis Oktober
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut
Das macht die Pflanze so besonders
Die Wasserminze ist die milde Schwester der Pfefferminze. Sie sieht ähnlich aus und riecht ähnlich aromatisch. Allerdings ist ihr Duft etwas milder, weswegen sie eher als Haustee einsetzbar ist als die starkwirkende Pfefferminze. Im Gegensatz zu anderen Minzearten wächst die Wasserminze im flachen Wasser oder auf sumpfigem Gebiet.
Verwendung
Die Wasserminze zählte zu den heiligen Kräutern der Druiden. Im Mittelalter wurde die Wasserminze unter anderem gegen «Seitenstechen» eingesetzt. Heute wird sie bevorzugt als Tee verwendet. Für die äusserliche Anwendung kann der Teeaufguss auch für erfrischende Bäder, Waschungen und Kompressen genutzt werden. Auch bei Insektenstichen wirkt ein Brei aus frisch zerquetschten Wasserminzeblättern kühlend und lokal betäubend.
Kosmetische Eigenschaften
Die Blätter enthalten ein mentholreiches ätherisches Öl, das bei äusserlicher Anwendung angenehm kühlend ist und eine erfrischende Wirkung besitzt.