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Der Samojede findet seinen Ursprung zwischen dem Ural und dem Jenessej, wo die Samojeden als Rentierzüchter diese Rasse züchteten. Sie folgten ihren Herden und setzten die Hunde zum Hüten der Rentiere, als Begleiter auf der Jagd und zum Schlitten ziehen ein.
Im Jahr 1889 brachte der Engländer Robert Scott die ersten dieser Hunde nach Europa, wo sie schnell Beachtung fanden. Man versuchte die uneinheitliche Rasse mit unterschiedlicher Fellfärbung auszugleichen und schuf so das einheitliche Erscheinungsbild des Samojeden mit dichter, weisser Behaarung. So wurde sehr früh ein Rassestandard für den Samojeden erarbeitet. Man bezeichnet ihn auch als den "grossen weissen Hund mit dem lächelnden Gesicht".
Auf den Polarexpeditionen von Nansen und Shakleton bewährte sich der Samojede ausgezeichnet. Leider ist heute der Samojede nur noch selten an den Schlittenhunderennen vertreten.
Samojeden sind keine ausgesprochenen Rudelhunde. Obwohl sie sehr menschenfreundlich sind, haben sie ihren Dickschädel. Daher brauchen sie auch einen erfahrenen Halter, der sich stets als Alpha-Tier bestätigen kann.