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Der Sinn der Videoüberwachung besteht darin, Kriminelle abzuschrecken. Ist es dennoch zu einem Vorfall gekommen, ermöglicht sie es auch, das Geschehen nachzuvollziehen und die beteiligten Personen und Objekte zu identifizieren. Um ein Videoüberwachungssystem optimal nutzen zu können, sollten folgende Kriterien erfüllt sein:
- Es sollte zwei Arten von Kameras geben: Weitwinkelkameras zur Übersicht und "Close-up"-Kameras für Nahaufnahmen.
- Die Anzahl der Weitwinkelkameras und ihre Anordnung sollte ausreichen, um alle wichtigen Stellen im Überwachungsbereich in guter Bildqualität abzudecken.
- "Close-up"-Kameras sollten in entsprechender Anzahl und Positionierung für detailreiche Bilder mit den richtigen Proportionen sorgen. Vorzugsweise sollten diese Bilder sowohl den gesamten Körper von Personen als auch deren Kopf-Schulter- Bereich im Bild zeigen. Geeignete Orte für Close-up-Kameras wären beispielsweise Kassen- und Eingangsbereiche.
- Es sollte hell genug sein.
- Es sollte einen Zeitplan und Routinen für regelmäßige Systemüberprüfungen geben.
- Es sollte einen dokumentierten Maßnahmenplan geben, falls ein Verdacht auf kriminelle Aktivitäten vorliegt.
- Das Personal sollte in der korrekten Bedienung des Systems geschult sein und die Möglichkeit haben, die Kenntnisse auf dem aktuellen Stand zu halten. .
- Aufzeichnungen, die kriminelle Handlungen zeigen, müssen den Justizbehörden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen als Original übergeben werden.