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Diane Keaton (71) erhielt am Donnerstagabend in Los Angeles den begehrten Life Achievement Award des Instituts. «Es ist die Hochzeit, die ich nie hatte, und die Pensionierungsparty, die ich nie wollte», sagte Keaton dem Magazin «Hollywood Reporter» vor der Preisverleihung. «Als ich den Anruf bekam, war ich zugleich begeistert und in Panik. Denn es bedeutete, dass ich auf mein Leben als Darstellerin zurückblicken muss. (...) Es ist erschreckend, das eigene Leben vergehen zu sehen!»
Schauspielerin, Künstlerin, Ikone
Das Institut würdigte Keaton mit den Worten: «Schauspielerin, Künstlerin, Ikone - Diane Keaton ist sicherlich vieles, aber unbestreitbar gibt es nur eine Diane Keaton.» Die Filmemacher würdigten insbesondere ihren Auftritt in der Komödie «Annie Hall» von Woody Allen, für den sie im Jahr 1978 als beste Hauptdarstellerin mit einem Oscar und einem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Internationale Bekanntheit erlangte Keaton vor allem durch die Rolle der Kay Adams, der Geliebten und Ex-Ehefrau von Michael Corleone, in Francis Ford Coppolas Mafiaepos «Der Pate» (1972) sowie dessen Fortsetzungen «Der Pate – Teil II» und «Der Pate – Teil III».
Bereicherung für die amerikanische Kultur
Der AFI Life Achievement Award ehrt jährlich eine Person, «deren Karriere in Film oder Fernsehen in grossem Ausmass die amerikanische Kultur bereichert» und «die Zeit überdauert hat», wie das Institut schreibt. Zu den Preisträgern der Vergangenheit gehören Grössen wie Tom Hanks, Meryl Streep, Dustin Hoffman und Steven Spielberg.