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Bisherige Quality Audits
Die Universität Basel hat in den Jahren 2007/2008 sowie 2013/2014 Quality Audits gemäss den Qualitätssicherungs-Richtlinien der damaligen Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) durchgeführt. Der Schlussbericht des letzten Quality Audits wurde 2014 vom damaligen Organ für Akkreditierung und Qualitätssicherung (OAQ) veröffentlicht.
Institutionelle Akkreditierung
In der Schweiz werden seit 2015 die Hochschulen gemäss den Anforderungen des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG) des Bundes institutionell akkreditiert. Mit der Akkreditierung sind das Bezeichnungsrecht «Universität» sowie der Zugang der Hochschulen zu Bundes- und interkantonalen Beiträgen verbunden. Die Universität führt von 2019 bis 2022 erstmals das Verfahren der Institutionellen Akkreditierung durch.
Akkreditierungsstandards
Das Verfahren der Institutionellen Akkreditierung überprüft die Qualitätssicherungssysteme der Hochschulen. Die im HFKG enthaltenen Akkreditierungsrichtlinien enthalten 18 Standards, welche die Hochschulen erfüllen müssen. Diese umfassen die fünf Bereiche (1) Qualitätssicherungsstrategie, (2) Governance, (3) Lehre, Forschung und Dienstleistungen, (4) Ressourcen sowie (5) interne und externe Kommunikation.
Ablauf des Verfahrens
Das Generalsekretariat des Rektorats koordiniert das Verfahren an der Universität. Involviert ist zudem die Qualitätskommission als ständige Fachkommission der Regenz. Die Universität hat ab 2018 mit den Vorarbeiten im Hinblick auf die Akkreditierung begonnen. Das eigentliche Verfahren mit der Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung (AAQ) wurde am 20. August 2019 gestartet. Es beinhaltet im Wesentlichen folgende Schritte:
- Selbstbeurteilungsbericht: In einem ersten Schritt verfasst die Universität einen Selbstbeurteilungsbericht. Dieser besteht aus 5 Kapiteln und umfasst als Kernstück die Stellungnahme der Universität zur Erfüllung der 18 Akkreditierungsstandards sowie einen Aktionsplan. Eine erste Version des Berichts wurde im Oktober 2021 in der Qualitätskommission vorgestellt, worauf die Fakultäten und Gruppierungen Rückmeldung gegeben haben. Der Bericht wird im Januar 2022 der AAQ) des Bundes zugestellt. Die AAQ konzipiert und begleitet die Verfahren und stellt die Konformität mit den geltenden Regeln sicher.
- Vorvisite: Am 24. Februar 2022 wird eine Vorvisite der fünf Gutachterinnen und Gutachter stattfinden, an welcher diese ggf. von der Universität noch Dokumente nachfordern können. Die Gruppe der externen Gutachterinnen und Gutachter Gruppe besteht aus vier Leitungspersonen von renommierten europäischen Universitäten und einer Studentin von einer anderen Schweizer Universität.
- Vor-Ort-Visite: Die Vor-Ort-Visite der internationalen Gutachterinnen und Gutachter wird vom 4. bis 6. April 2022 stattfinden. In Gesprächen mit ca. 80 Universitätsmitgliedern aus dem Rektorat, den sieben Fakultäten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gruppierungen werden die Inhalte des Selbstbeurteilungsberichtes vertieft. Anschliessend verfassen die Gutachterinnen und Gutachter einen Bericht, in welchem sie den Erfüllungsgrad der Standards festhalten und eine Akkreditierungsempfehlung abgeben.
- Akkreditierungsentscheid: Auf Basis des Berichts der Gutachterinnen und Gutachter erstellt die AAQ den Schlussbericht mit einem Akkreditierungsantrag. Die Universität hat das Recht hierzu eine Stellungnahme zu verfassen. Auf Basis des Akkreditierungsantrags, des Selbstbeurteilungsberichts, des Berichts der Gutachterinnen und Gutachter und der Stellungnahme der Universität fällt der Schweizerische Akkreditierungsrat (SAR) voraussichtlich am 23. September 2022 den Akkreditierungsentscheid.