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Weitere 600 Menschen seien bei dem Erdstoss verletzt worden, 200 von ihnen schwer, teilte die nationale Such- und Rettungsagentur mit. Unter den Trümmern eingestürzter Häuser wurden noch weitere Opfer vermutet.
Durch den Erdstoss wurden Dutzende Häuser zerstört oder beschädigt. Unter anderem stürzten zwei Krankenhäuser und das Gebäude der Provinzverwaltung ein, wie Muhammad Idris, Sprecher des Gouverneurs, mitteilte. «Wir versuchen gerade, Menschen aus dem Verwaltungsgebäude zu retten», sagte er. Aus den Trümmern in der Inselhauptstadt Mamuju seien Stimmen zu hören.
Das Beben erschütterte die Insel gegen 01.28 Uhr Ortszeit. Das Zentrum des Erdstosses lag bei Majene im Westteil der Insel. Unter anderem seien in der Region mehrere Erdrutsche gemeldet worden, berichtete der Zivilschutz.
Sulawesi liegt zwischen Borneo und Neuguinea, wird im Norden vom Äquator durchschnitten. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der für häufige Erdbeben und Vulkanausbrüche bekannt ist.