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Die Untersuchungen im Schlaflabor haben zum Ziel, die Ursachen der Schlafstörungen herauszufinden und gezielt zu behandeln. Es stehen ambulant oder stationär durchgeführte diagnostische Methoden zur Verfügung.
Aktimetrie
Eine Aktimetrie ist eine Aufzeichnung der täglichen Aktivitäten. Der Patient oder die Patientin trägt einen Bewegungsmesser am Handgelenk. In der Regel dauert dies zwei bis drei Wochen. Das Armband wird immer über 24 Stunden getragen. Parallel dazu führen die Betroffenen ein Protokoll über ihre täglichen Gewohnheiten und Beschwerden während des Schlafs. Diese Untersuchungen können im Alltag durchgeführt werden. Ein stationärer Aufenthalt ist im Normalfall nicht notwendig. Am Ende wird die Aktimetrie durch eine Ärztin oder einen Arzt ausgewertet und das weitere Vorgehen besprochen.
Polysomnographie
Die Polysomnographie ist die wichtigste Untersuchung zur Diagnose von Schlaf- und schlafassoziierten Störungen. Mit Hilfe von Kopfsensoren, Bauch- und Brustgurten zeichnen wir während der Nacht verschiedene Körperfunktionen auf. So messen wir Hirnströme, Herzschlag, Schnarchen, Sauerstoffsättigung im Blut und Beinbewegungen.
Polygraphie
Die respiratorische Polygraphie misst die Atmung in der Nacht, nicht aber den Schlaf. Die Elektroden am Kopf wie bei der Polysomnographie werden deshalb nicht angebracht.
Multipler Schlaflatenz-Test
Der Multiple Schlaflatenz-Test (MSLT) ist ein Test zur objektiven Untersuchung der Tagesschläfrigkeit. Die Sensoren sitzen dabei am Kopf. Die Patientinnen und Patienten legen sich alle zwei Stunden im abgedunkelten Zimmer ins Bett. Während 20 Minuten sollen sie sich entspannen und bei Müdigkeit sogar einschlafen. Danach wecken wir die Patientinnen und Patienten. Fünf solcher Tests folgen aufeinander.
Multipler Wachheitstest
Der Multiple Wachheitstest (MWT) liefert Informationen dazu, wie gut die Patientinnen und Patienten während des Tages wachbleiben können. Der Test wird mit Kopfelektroden durchgeführt. Die Patientinnen und Patienten setzen sich alle zwei Stunden in einen Stuhl oder aufs Bett. Im abgedunkelten Zimmer versuchen sie, geradeaus zu blicken und nicht einzuschlafen. Eine spezielle Form des MWT dient der Testung der Fahreignung (FE-MWT).
Lumbalpunktion
Eine Lumbalpunktion führen wir beispielsweise bei Verdacht auf Narkolepsie oder bei entzündlichen Erkrankungen durch.
Kontakt Zuweiser
Auf unserer Zuweiserseite finden Sie das Online-Formular, unser PDF-Formular sowie die Möglichkeit, Ihre Patientinnen und Patienten mit dem eigenen Formular anzumelden.
Bettendisposition Schlafmedizin/Epileptologie
Telefon 062 857 22 28
Telefax 062 857 22 25
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Ausserhalb der Bürozeiten ist die Dienstärztin oder der Dienstarzt wie folgt erreichbar:
Telefon 062 857 20 20