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Das gesamte Land im Nordosten Afrikas sei zu einem Naturkatastrophengebiet erklärt worden, hiess es in der Nacht zum Samstag in einer Mitteilung des Arbeitsministeriums nach einem Treffen des Sicherheits- und Verteidigungsrats. Mindestens 99 Menschen seien getötet worden, insgesamt seien mehr als eine halbe Million Menschen betroffen. Zudem seien mehr als 100 000 Häuser beschädigt oder zerstört, hiess es.
Wegen Regenfällen in Äthiopien und Uganda kommt es jedes Jahr im Sudan zu grossen Überschwemmungen des Nils. Zudem hat es in den vergangenen Wochen im Sudan viel geregnet. Jüngst wurde in dem Land laut Behörden der höchste Stand des Nils seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Unter anderem deswegen hätte der derzeit gebaute Renaissance-Staudamm flussaufwärts in Äthiopien, der in der Region für viel Streit sorgt, grosse Vorteile für den Sudan: Experten meinen, der Staudamm werde die jährlichen Überschwemmungen künftig regulieren können.