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Die Altertumswissenschaften bieten ein interdisziplinäres Studienprogramm, das den freien Zugang zu einer Vielzahl an Kursen und Veranstaltungen eröffnet, welche an der UZH fakultätsübergreifend der Erforschung der Antike gelten. Den Kernbereich bildet die griechische und römische Kultur in all ihren Aspekten, von den Anfängen bis in die Spätantike. Ergänzend kommen benachbarte Kulturen des Mittelmeerraums hinzu, z. B. die ägyptische, aber auch die jüdisch-hellenistische und die frühchristliche. Rezeption, Wirkung und Vermittlung der Antike sowie der Vergleich kultureller Charakteristika sind ebenfalls zentrale Themen.
Die Studienziele beinhalten u. a. den Aufbau eines individuellen Sprachenportfolios (z.B. Graecum, Latinum, oder auch Ägyptisch, Hebräisch, Akkadisch usw.), die Kenntnis der wichtigsten Methoden für die interdisziplinäre Erforschung der antiken Kulturen des Mittelmeerraums, interkulturelle Kompetenzen durch den Vergleich Antike-Moderne sowie allgemein Mut zum unzeitgemässen Querdenken.
Das Studienprogramm bietet die Möglichkeit zu sehr weitgehender individueller Schwerpunktbildung.
Zu den beteiligten Institutionen gehören:
Das Studium ist in fünf Modulgruppen gegliedert:
Im BA Minor und MA Minor sind neben der Einführung, zu der auch der Erwerb basaler Lateinkenntnisse gehört, Veranstaltungen aus mindestens zwei der übrigen Modulgruppen nach freier Wahl zu belegen, im Mono-Master aus mindestens drei.
Der Abschluss qualifiziert für Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen, darunter im Bildungs- und Bibliothekswesen sowie im Kultursektor, in der öffentlichen Verwaltung und im Journalismus. Er eröffnet Zugänge zu Spezialausbildungen und Aufbaustudien, über die sich ein breites Feld weiterer beruflicher Tätigkeiten erschliesst.