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Die ausgewiesenen Werte liegen im Rahmen der Erwartungen: Die Prognosen der von AWP befragten Ökonomen lagen für den Monatswert bei -0,1% bis 0,0% und für den Jahreswert bei -0,2% bis 0,0%.
Der leichte Rückgang gegenüber dem Vormonat ist hauptsächlich auf tiefere Preise für stationäre Spitalleistungen und Pauschalreisen zurückzuführen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Während für Luftverkehr und Erdölprodukte ebenfalls weniger bezahlt wurde, legten die Preise für Hotelübernachtungen und Bekleidungsartikel zu.
Die Preise der Inlandgüter sanken gegenüber dem Vormonat um 0,1% und blieben im Jahresvergleich unverändert. Für die Importpreise lag das Minus im Vormonatsvergleich bei 0,2% und im Vorjahresvergleich bei 0,5%.
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), anhand dessen die hiesige Teuerung mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, blieb sowohl gegenüber dem Vormonat wie auch gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert.
BALD WIEDER POSITIVE INFLATIONSRATEN
Nachdem die hiesige Inflationsrate im Anschluss an die Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar 2015 massiv in den negativen Bereich gefallen war, nähert sie sich nun langsam wieder dem positiven Bereich an. Im vergangenen Monat lag die Rate bei -0,2%, davor waren es mehrere Monate lang -0,4%. Die tiefsten Raten waren in den Monaten August bis November 2015 mit jeweils -1,4% erreicht worden.
uh/rw/ra
(AWP)