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Das Wichtigste in Kürze
- Während der Periode kommt es häufig zu schmerzhaften Krämpfen.
- Um die Schmerzen zu lindern, hilft Wärme.
- Sanfte Bewegungen wie Yoga oder Pilates ist hilfreich.
- Bei sehr starken Schmerzen sollte ein Arzt konsultiert werden.
Menstruationsbeschwerden entstehen durch unregelmässige Muskelkontraktionen der Gebärmutter, wenn diese die Schleimhaut ablöst und abstösst.
Einige Frauen spüren diesen Vorgang lediglich als ein leichtes Ziehen. Andere hingegen haben starke Krämpfe. Diese können sich auf den unteren Bauch konzentrieren oder in den Rücken oder die Beine ausstrahlen.
Statt direkt zu Schmerzmitteln zu greifen, können Sie zuerst mit Hausmitteln versuchen, die Symptome zu lindern.
Wohltuende Wärme
Wärme fördert die Durchblutung und entspannt die krampfende Muskulatur. Legen Sie sich eine Wärmflasche oder ein Wärmekissen auf den Bauch oder Rücken.
Alternativ hilft ein warmes Bad mit Kamille-Badezusatz. Kamille hilft auch als Tee. Die Heilpflanze wirkt krampflösend und beruhigend.
Eine ähnliche Wirkung haben Ingwer- und Salbeitee.
Bewegen und massieren
Wenn Ihre Durchblutung schwach ist, kann dies die Schmerzen während der Periode verstärken. Daher ist es sinnvoll, die Durchblutung durch Bewegung anzuregen.
Auch ein Spaziergang oder eine kleine Tour mit dem Velo sind hilfreich, um die Muskulatur zu lockern.
Eine sanfte Bauchmassage
Um Spannungen zu lösen, kann auch eine sanfte Bauchmassage hilfreich sein. Streichen Sie dazu im Uhrzeigersinn unter sanftem Druck über Ihren Bauch.
Haben Sie sehr starke Schmerzen, die sich durch Hausmittel nicht lindern lassen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Oft wird Frauen gesagt, dass Schmerzen zur Periode dazugehören und werden mit ihrem Anliegen nicht ernst genommen. Dass es zieht und zwackt ist zwar normal, doch ein starkes Leiden, das den Alltag beeinträchtigt, ist es nicht.
Bei starken Schmerzen, die in andere Körperteile ausstrahlen, könnte eine Endometriose-Abklärung sinnvoll sein.