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Mehr als tausend projurassische Einwohner von Moutier BE und jurassische Bürger haben sich am Freitagabend in Moutier versammelt, um gegen das jüngste Gerichtsurteil zur Moutier-Abstimmung zu protestieren. Der Kanton Bern habe die «Demokratie begraben», erklärten sie.
Das kantonale Verwaltungsgericht hatte am Donnerstag seinen Entscheid verkündet, dass die Regierungsstatthalterin den Urnengang von 2017 in Moutier zurecht für ungültig erklärt habe. Es habe zu viele Unregelmässigkeiten rund um die Abstimmung gegeben. Die Stimmberechtigten des Städtchens hatten sich damals mit knappem Mehr für den Wechsel vom Kanton Bern zum Jura ausgesprochen.
Die Teilnehmenden an der Kundgebung vom Freitagabend in Moutier waren schwarz gekleidet, um das «Begräbnis der Demokratie» zu symbolisieren. Der «Trauerzug» sollte vom Bahnhof zum Rathaus führen, unterwegs vorbei am Stammsitz der Separatisten, einem Restaurant.
Zu Zwischenfällen kam es nicht, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort feststellte. (cbe/sda)
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In der Geschichtsschreibung finden sich bisweilen Lücken, die von der Forschung aufgrund überraschender Entdeckungen geschlossen werden können. Ein solches Beispiel ist das Wirken des deutschen Vizekonsuls Gottfried von Nostitz-Drzewiecky (1902-1976), der von 1940 bis zum Kriegsende in Genf stationiert war.
Seine Persönlichkeit blieb in der Schweiz völlig unbeachtet, aber Nachforschungen zur Geschichte einer Genfer Klinik haben Licht in seine Gesinnung gebracht. Was ist aber so …