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Die Geschichte einer der unbeirrbarsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Sie ist die Pionierin des abstrakten Expressionismus: Lee Krasner (1908-1984). Lange Zeit stand sie als Künstlerin im Schatten ihres Ehemanns Jackson Pollock. Nach dessen frühem Tod bei einem Autounfall 1956 entschied sie sich, Pollocks Atelier zu nutzen, und leitete damit eine neue Phase ihrer künstlerischen Karriere ein. Erstmals konnte sie auf monumentalen, nicht aufgezogenen Leinwänden arbeiten.
Anders als andere Künstlerinnen und Künstler ihrer Zeit, die ebenfalls ungegenständlich malten, entwickelte Krasner nie einen „signature style“, sondern reflektierte ihre Praxis mit dem Anspruch, ihre Bildsprache stets neu zu erfinden. Gezeigt wird das Gesamtwerk der US-Amerikanerin, darunter Selbstporträts, Aktdarstellungen in Kohle, wegweisende Gemälde der Prophecy-Reihe oder späte Collagen.
Die Ausstellung «Lee Krasner» läuft in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt a.M. bis zum 12. Januar 2020.