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In seinem Gespräch mit Pompeo am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) will Cassis laut dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf die wichtigsten politischen Fragen des aktuellen Weltgeschehens eingehen.
Unter anderem sollen die Entwicklungen in Venezuela zur Sprache kommen. Dort hat sich der Präsident der Nationalversammlung, Juan Guaidó, zum Übergangspräsidenten ausgerufen. Der linksnationalistische Staatschef Nicolás Maduro hält aber an der Macht fest.
Pompeo wie auch Bolton, den Cassis bereits am Mittwoch getroffen hatte, gehören zur Riege der Hardliner in der Trump-Regierung. Die beiden teilen laut Mitarbeitern ähnliche politische Ansichten und tauschen sich auch oft mit dem Präsidenten aus - Boltons Büro ist nur ein paar Meter Oval Office entfernt.
Bern und Washington benutzen die Treffen auch, um Vorgespräche über den möglichen Abschluss eines Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und den USA zu organisieren.
Weiteres Thema ist die Vertretung der amerikanischen Interessen durch die Schweiz im Iran sowie die guten Dienste der Schweiz in anderen Weltregionen. Cassis traf zudem die demokratische Senatorin Amy Klobuchar, die Co-Vorsitzende des Freundeskreises der Schweiz im US-Senat, und den demokratischen Kongressabgeordneten Don Beyer, der unter Barack Obama US-Botschafter in der Schweiz war.
Die Treffen hätten ihm gezeigt, dass die Schweiz als Partner von den US-Vertretern sehr geschätzt werde, sagte Cassis der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag.