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John Bolton. Bild: Flickr / Gage Skidmore CC BY-SA 2.0
Die USA beginnt damit, ihre „Kampfoperationen“ in Lateinamerika zu erweitern. Der Sanktionskrieg zielt darauf ab, die Welt neu zu formen.
Gegen die „Troika der Tyrannei“, bestehend aus Venezuela, Kuba und Nicaragua, „werden in naher Zukunft“ harte neue Strafen geplant. Diese Ankündigung wurde am 1. November von National Security Adviser (NSA) John Bolton – einige Tage vor den US-Zwischenwahlen – gemacht, in dem Versuch, mehr Unterstützung von hispanischen Wählern zu erhalten, insbesondere in Florida. Eine Durchführungsentscheidung zu Sanktionen gegen Venezuela wurde bereits von Präsident Trump unterzeichnet, aber das ist erst der Anfang.
Es war eher symbolisch, dass am selben Tag, an dem der Sicherheitsberater seine kriegerische Rede hielt, die UN-Generalversammlung (UNGA) mit überwältigender Mehrheit für eine Resolution stimmte, die ein Ende des US-Wirtschaftsembargos gegen Kuba forderte. Das Dokument enthielt keine von den USA……