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Das schlägt der Bundesrat dem Parlament vor. Er hat die entsprechende Botschaft am Mittwoch verabschiedet. Mit der Gesetzgebung würde die Schweiz den Mindeststandard der G20-Staaten und der OECD zur Bekämpfung der Gewinnverkürzung und -verlagerung (Base Erosion and Profit Shifting, BEPS) umsetzen.
Die Rechtsgrundlagen sollen Ende 2017 in Kraft treten. Damit könnten Konzerne in der Schweiz ab 2018 verpflichtet werden, einen länderbezogenen Bericht zu erstellen. Ab 2020 könnten die Berichte mit den Partnerstaaten ausgetauscht werden.
Diese enthalten neben Informationen über erwirtschaftete Umsätze und die entrichteten Steuern auch Angaben über die wichtigsten wirtschaftlichen Tätigkeiten des Konzerns in den einzelnen Ländern. Berichte erstellen müssten multinationale Konzerne mit einem jährlichen konsolidierten Umsatz von über 750 Millionen Euro. Davon wären rund 200 in der Schweiz ansässige Konzerne betroffen.
Nach den Plänen des Bundesrats sollen die Berichte ausschliesslich an die Steuerbehörden gehen und nicht veröffentlicht werden. Das entspricht dem OECD-Standard. Die EU hingegen will die Unternehmen verpflichten, bestimmte Daten zu veröffentlichen. Davon wären auch jene Schweizer Unternehmen betroffen, die Tochtergesellschaften in der EU haben.
cf/
(AWP)