Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03114.jsonl.gz/3637

Top-Schauspieler geniessen das Privileg, dass sie auch einmal eine Rolle ablehnen können. Dass sie dabei aber nicht immer richtig liegen, zeigt die folgende Liste.
Kein Scherz! Nicolas Cage war tatsächlich der Wunschkandidat für die Rolle des Waldläufers Aragorn. Cage war auch sehr angetan, lehnte die Rolle aber schlussendlich ab, weil er wegen seiner Familie nicht drei Jahre nach Neuseeland ziehen wollte, um den Film zu drehen.
Matt Damon lehnte die Hauptrolle in «Avatar» ab, weil er lieber den Kriegsfilm «Green Zone» drehen wollte. Für ihn sprang der eher unbekannte Sam Worthington ein und wurde dadurch über Nacht weltberühmt.
In den 80er-Jahren war Schnurrbart-Ikone Tom Selleck ein weltbekannter Serienstar. «Indiana Jones» hätte sein Sprungbrett in die Liga der Filmstars werden können. Doch Selleck musste ablehnen, weil er schon für die neue Serie «Magnum» verpflichtet worden war. Diese hat ihn zwar als Serienstar noch berühmter gemacht, doch seine Filmkarriere kam danach nie wirklich in Gang.
Wäre es nach den Regisseurinnen Lana und Lilly Wachowski gegangen, hätte Will Smith die Rolle des Helden Neo in ihrer Matrix-Trilogie übernommen. Doch Smith lehnte ab, um «Wild Wild West» drehen zu können. Ein grosser Fehler – an den Flop «Wild Wild West» erinnert sich heute kaum mehr jemand.
Michael Corleone ist einer der wichtigsten Charaktere in der Mafiatrilogie «Der Pate». Jack Nicholson war eigentlich als Besetzung vorgesehen, lehnte die Rolle aber ab, weil er keine Zeit hatte.
Steven Spielberg wollte Liam Neeson für sein Historiendrama über den amerikanischen Präsidenten in der Hauptrolle besetzen. Neeson sagte zuerst zu, machte dann aber doch wieder einen Rückzieher. Für ihn sprang Daniel Day-Lewis ein und holte sich so seinen dritten Oscar.
Regisseur Peter Jackson offerierte die Rolle des Zauberers Gandalf tatsächlich Sean Connery. Dieser lehnte allerdings mit der Begründung ab, dass er das Drehbuch nicht verstehe. Nach dem Erfolg von «Der Herr der Ringe» bereute er seine Entscheidung und nahm eine Rolle in einem anderen Film an, den er nicht verstand: «Die Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen». Der Film floppte.
John Travolta lehnte die ihm offerierte Rolle des Forrest Gump ab, weil er nicht so einen komischen Typen spielen wollte. Damit war er allerdings nicht alleine. Auch Bill Murray und Chevy Chase lehnten die Rolle ab, welche Tom Hanks den Oscar als bester Hauptdarsteller einbrachte.
Will Smith hätte die Rolle des rachsüchtigen Sklaven Django beinahe angenommen. Doch zuvor verlangte er von Regisseur Quentin Tarantino, dass er das Script so umschreibt, dass sich die Handlung mehr um ihn drehe, da er nur Hauptrollen spiele. Tarantino lehnte ab und so tat es auch Will Smith.
«Footloose» hat Kevin Bacon berühmt gemacht. Dafür hat er Tom Cruise bestimmt eine Dankeskarte geschrieben, denn dieser hatte die Rolle zuvor ausgeschlagen.
Eigentlich sollte Al Pacino die Rolle des Weltraumschmugglers Han Solo spielen. Doch Pacino lehnte ab, da er das Drehbuch verwirrend fand. Überhaupt hörte er sich George Lucas' Angebot nur an, weil ihn «Der Pate»-Regisseur Francis Ford Coppola, der mit Lucas befreundet war, darum bat.
Und noch ein Serienstar, der den Sprung zum Filmstar verpasst hat – zumindest vorerst. «Supernatural»-Hauptdarsteller Jensen Ackles bekam von Marvel das Angebot, die Rolle des Hawkeye im Blockbuster «The Avengers» zu übernehmen. Ackles lehnte ab, um mit «Supernatural» weitermachen zu können. Immerhin – die Serie läuft weiterhin erfolgreich und wurde um eine 13. Staffel verlängert.
«Ghost – Nachricht von Sam» ist einer von Patrick Swayzes Kultfilmen. Das war allerdings nur möglich, weil Bruce Willis die Rolle des Sam zuvor abgelehnt hatte. Er fand, dass ein Film, in welchem der Hauptdarsteller die meiste Zeit ein Geist sei, nicht funktioniere. Neun Jahre später hat Willis dann in «The Sixth Sense» eine Hauptrolle gespielt, in welcher der Protagonist die meiste Zeit ein Geist ist.
Jodie Foster, die schlussendlich einen Oscar für ihre Darstellung als Clarice Starling erhielt, war nicht die erste Wahl von Regisseur Jonathan Demme gewesen. Zuvor bot er die Rolle Michelle Pfeiffer an. Doch diese war über den düsteren Inhalt des Drehbuchs ernsthaft besorgt und lehnte ab.
Vom Mafia-Boss zum Romantiker? Das kann man sich kaum vorstellen. Genauso muss es Al Pacino gegangen sein, denn er hatte kein Interesse, den Geschäftsmann Edward Lewis zu spielen, der sich in eine Prostituierte verliebt.