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Das Stück beginnt etwas umständlich mit dem Dialog eines Theatergeistes mit Stefanie, die im Zuschauerraum sitzt und schmollt; dabei kann das Stück ohne sie nicht beginnen. Der Geist überredet sie schliesslich, aber sie verlangt von ihm, da er ja ein Geist sei, drei Wünsche erfüllt. Wie in allen diesen Drei-Wünsche-Märchen geht es dann eben nicht "nach Wunsch": Beim abendlichen Märchenvorlesen durch die Mutter ruft Stefanie aus: "Wenn ich doch nur Schneewittchen davor bewahren könnte, den vergifteten Apfel zu essen!" Und nun befindet sie sich mit ihrem Bruder prompt bei der bösen Königin, die gerade den Apfel vorbereitet. Es gelingt ihnen, den Apfel auszutauschen, Schneewittchen stirbt so nicht, aber keine Spur von Freude bei den Märchengestalten: Schneewittchen, Zwerge, Prinz und Königin sind erbost, dass da jemand in den festgelegten Märchenablauf eingegriffen hat. Die beiden Kinder geraten sogar ernstlich in Gefahr.