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Steve Locher offenbar als Trainier in Italien ein Thema
Steve Locher ist auf Jobsuche. Nachdem der Walliser mit Ende April 2015 seine erfolgreiche Arbeit mit den Slalomfahrern um Daniel Yule und Luca Aerni wegen von Swiss Ski (Alpin-Direktor Rudi Huber und Cheftrainer Thomas Stauffer) ins Feld geführten "zwischenmenschlichen Differenzen" nicht weiterführen konnte (skionline.ch berichtete), möchte Locher jetzt in den Trainerjob zurück kehren. Locher hatte sich beim Schweizer Verband als Trainer sowohl bei den Männern wie bei den Frauen beworben, allerdings – was aber bisher weder von Locher noch von Swiss Ski so bestätigt worden ist – aus Muri eine Absage bekommen.
Hingegen bestätigt der 48-jährige Locher gegenüber skionline.ch die Tatsache, dass er derzeit in Kontakt mit den Verbänden aus Italien und Frankreich steht. "Es sind nur Gespräche, es ist noch nichts fix", sagt Locher. Eine Entscheidung über seine Zukunft als Trainer dürfte Anfang Monat April fallen.
Als Aktiver gewann Locher bei den Olympischen Winterspielen von Albertville 1992 Bronze in der Kombination sowie bei der WM 1999 in Vail/Beaver Creek Bronze im Riesenslalom, zu dem feierte er drei Weltcupsiege (2 Riesenslalom, 1 Super-G). 2002 trat Locher nach 230 Weltcup-Rennen als Rennfahrer zurück und ab 2005 arbeitete er für den Walliser Skiverband und im Leistungszentrum Brig. 2010 stiess er als Trainer zu Swiss Ski. Am 1. Dezember 2010 wurde Locher (und mit ihm die Trainer Reto Nydegger, Werner Zurbuchen und Curdin Fasser) im Vorfeld eines Europacup-Rennens in Are in einen Verkehrsunfall verwickelt. Locher erlitt dabei eine Beckenfraktur sowie eine Halswirbelfraktur. Von 2012 bis zur Trennung Ende April 2015 war Locher hauptverantwortlicher Trainer der Weltcupgruppe 3 mit den Fahrern Luca Aerni, Daniel Yule, Justin Murisier, Bernhard Niederberger, Markus Vogel, Ramon Zenhäusern und Reto Schmidiger.