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Schlieren war bis 1415 in habsburgischem Besitz.
Nach der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen war es Bestandteil der Grafschaft Baden.
1803 wurde es dem Kanton Zürich zugeteilt. 1777 gründete hier der Pfarrer Heinrich Keller,
als er zwei taube Knaben in sein Pfarrhaus aufnahm, die erste Taubstummenschule in der Schweiz.
Ende des 19. Jahrhunderts begann im Zuge der Industrialisierung der allmähliche Wandel Schlierens
von einer bäuerlichen Landgemeinde hin zur urbanen Kleinstadt.
In Schlieren war von 1899 bis zu ihrer Schliessung 1985 die Schweizerische Wagons- & Aufzügefabrik AG (SWS) beheimatet.
Wegen der Nähe zur Stadt Zürich und der guten Verkehrsverbindungen
(bis 1956 Tram, heute Trolleybus Zürich und S-Bahn)
setzte ein Bevölkerungswachstum ein.
1960 überschritt die Einwohnerzahl 10’000.
Im Jahr 2008 wurde Schlieren das Label Energiestadt für beschlossene
und realisierte energiepolitische Massnahmen verliehen.
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