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Fasnacht ist die Zeit der Verkleidungen, besonders Kinder schlüpfen mithilfe von Kleidern gern in andere Rollen und Figuren. Auch in der Bibel gibt es Geschichten von Menschen, welche sich verkleidet haben.
König Saul verkleidete sich, um von einer Wahrsagerin nicht erkannt zu werden. Jakob täuschte mit einer Verkleidung seinen Vater Isaak, damit er den Segen bekam, der eigentlichen seinem Bruder Esau zustand. In solchen Fällen ging es darum, einen anderen Menschen zu täuschen.
Matthias Wenk (Theologe und Gemeindeleiter von Bewegung Plus Burgdorf) weist auf das Beispiel von Tamar hin, welche sich als Prostituierte verkleidete, von ihrem Schwiegervater Juda aufgesucht und schwanger wurde. Wenk erklärt, dass sich Tamar nach damaligem Verständnis zu ihrem Recht verhalf.
Und schliesslich hat sich auch Gott verkleidet, in dem er in Jesus Mensch wurde. Im Gegensatz zu Märchengeschichten blieb er jedoch Mensch bis zum bitteren, vorläufigen Ende am Kreuz. Allerdings ist diese Art Verkleidung eine Herausforderung für uns Menschen, denn ein Gott am Kreuz ist nicht beeindruckend.