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Teenager
Der Begriff Teenager stammt aus dem Englischen und bezeichnete dort ursprünglich einen Menschen, der zwischen 13 (thirteen) und 19 (nineteen) Jahren alt ist. Die Zahlen 13 bis 19 enden im Englischen auf „teen”. Wegen der früher eintretenden (körperlichen) Reife werden heute jedoch auch Elf- und Zwölfjährige entgegen der ursprünglichen Bedeutung als Teenager (oder abgekürzt als „Teenie“) bezeichnet. Besonders in der Jugend diente die Bezeichnung hauptsächlich als „schickes“ Modewort.
Dies ist die ganz offizielle Definition.
Die Mütter-Definition dazu lautet:
Der Begriff Teenager bezeichnet den menschlichen Nachwuchs, sobald er in die Phase des Nicht-Verstehen-Wollens, Ignorierens und Launig seins eintritt. Diese startet irgendwann zwischen 4 und 12 Jahren und endet… tja, wann wohl?
Parallel zu dieser Phase tritt bei Eltern eine akute Ratlosigkeit gepaart mit Sich-in-Frage-Stellens und regelmässiger Adrenalinsteigerung ein. Besonders im Erwachsenensein dient die Bezeichnung hauptsächlich als Ausrede für Verzweiflungstaten.
Sie wissen nicht, was ich meine? Dann haben Sie also noch keine Teenager zu Hause…. Und ich erkläre es gerne:
Wenn Sie einen Teenager beherbergen, müssen Sie sich an gewisse Regeln halten um den Tag einigermassen zu überleben. Als da wären:
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Frage den Teenager niemals gleich am Morgen, wie es ihm geht.
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Sei dafür besorgt, dass die richtige Kleidung, welche auch immer das sein wird, sauber bereit liegt, wenn der Teenager sie anziehen möchte.
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Erinnere deinen Teenager daran, die Aufgaben zu machen. Tue dies aber auf KEINEN Fall plump, indem Du ihn einfach fragst, ob er sie bereits erledigt hat. Und benutze beim fragen weder die Worte Schule, Aufgaben oder Arbeit – allesamt Reizworte!
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Koche für deinen Teenager das, worauf er gerade Lust hat. Bei mehreren Teenagern bedeutet dies dann halt mehrere Gerichte. Wobei dir keiner deiner Teenager verraten wird, worauf er denn Lust hat.
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Akzeptiere die Freunde deines Teenagers vorbehaltlos – selbst wenn sie mit 13 Jahren bereits Tattoos und Piercings tragen und sich erkundigen, wie viele Wertgegenstände in eurem Haus lagern.
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Lobe Deinen Teenager weiterhin, egal für was. Du willst ja nicht, dass er dann irgendwann draussen herumhängt und sich dir nicht mehr anvertraut, oder? Wie viel hilfreicher ist es dann doch, wenn er drinnen hinter verschlossener Türe herumhängt und dich regelmässig mit einbezieht, indem er dir Kommandos zubellt.
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Sprich mit deinem Teenager, aber nur über das, was er hören will (was auch immer das sein könnte…)
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Lerne, die Schwingungen zu spüren und reagiere entsprechend auf die Launen deines Teenagers.
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Wenn dein Teenager um 10 Uhr etwas von Dir toll findet, gibt es keine Garantie, dass er das um 10.15 Uhr nicht total daneben findet.
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Versuche dich stets daran zu erinnern, dass es nicht einfach ist, Erwachsen zu werden und der Teenie nichts dafür kann, dass er so launisch und undurchschaubar ist – vielleicht nervt ihn das ja selbst auch…(zumindest habe ich schon Bücher in diese Richtung gelesen…)
Der Teenager, das unbekannte Wesen also.
Ich habe schon tausende Seiten von Fachliteratur gewälzt und bin stets zum gleichen Ergebnis gekommen: ich weiss, dass ich nichts weiss. Und auch nie etwas wissen werde. Aber ich weiss auch, dass diese Phase irgendwann vorüber geht – spätestens dann, wenn ich mich zur AHV anmelden kann wegen frühzeitigem Greisentum.
Ich übertreibe?
Nun, bei mir leben im Moment gerade zwei Teenies plus ein Kleinkind plus ein Ehemann (auch nicht immer ganz der einfachste…) sowie ein Hund. Immerhin, Mann, Hund und Kleinkind ignorieren mich nicht und reagieren manchmal noch vorhersehbar. Die Teenager hingegen… kommen gerade angeschlurft und teilen mir mit, dass ich schon wieder zu lange am PC sitze und ob ich das überhaupt darf?!?!?
Mit offenbar manchmal doch haften bleibenden Erziehungsgrundsätzen beladene Grüsse, Ihre
Anna Schreiber