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Chakren: Sanskrit "Rad". Sieben Hauptenergiezentren
1. Wurzelchakra, 2. Sakralchakra (auch Sexualchakra), 3. Nabelchakra (Solar-Plexus), 4. Herzchakra, 5. Kehlchakra, 6. Stirnchakra, 7. Kronenchakra.
Lingam: Sanskrit, Symbol der Hindu-Gottheit Shiva und Begriff für das männliche Geschlechtsorgan.
Lomi Lomi Nui oder kurz Lomi ist eine traditionelle hawaiianische Massage. In der Landessprache bedeutet lomi so viel wie reiben, kneten oder drücken, die Verdoppelung verstärkt diese Bedeutung. Nui heißt groß, wichtig oder einzigartig. Lomi Lomi Nui lässt sich also übersetzen als "einzigartiges starkes Kneten" als Begriff für diese spezielle Massageform. Die Massage dauert gewöhnlich rund zwei Stunden und wird auf einer Liege gemacht. Es wird viel Öl verwendet, ursprünglich von der Kukui-Nuss. Die empfangende Person liegt auf einem warmen geölten Laken. Das erlaubt es dem Masseur, auch unter den Körper zu greifen und Körper Unter- und Oberseite gleichzeitig zu massieren. Der Masseur arbeitet nicht nur mit den Händen, sondern mit den gesamten Unterarmen einschließlich der Ellenbogen. Es gibt auch vierhändige Lomi-Massagen. Die Bewegungen sind grundsätzlich fließend und leicht schaukelnd. Im Gegensatz zur Tantramassage gibt es bei der Lomi Lomi keine Intimmassage. Der Masseur und die empfangende Person sind nicht nackt.
Lunghi: Westliche Bekleidung ist oft zu einengend und unbequem um zu relaxen, um zu lieben. Ein Wickeltuch (Sarong, Pareo Hüfttuch) aus Baumwolle, Satin oder Seide schmeichelt dem Körper. Der Lunghi ist eine bis zu zwei Meter lange und ein Meter breite Stoffbahn (Standardgröße 160x110cm - 170x120 cm), die um die Hüften geschlungen und bei Männern am Bauch, bei Frauen an den Hüften zusammengeknotet wird.
Omana: Wortschöpfung. Kunstwort, frei assoziiert aus verschiedenen Silben und gleichbedeutend mit wunderbar sinnlichen Massagen. Im Namen enthalten sind Begriffe wie "Omi" und "Mani", Bestandteil des Mantras „Om mani padme hum“: Das älteste und populärste Mantra des tibetischen Buddhismus. Oder auch "Mani" wie im italienischen Wort für Hände (mit denen massiert werden kann. "Mana" wiederum ist ein Begriff aus den austronesischen Sprachen und steht für eine transzendente Macht.
Sexologische Körperarbeit (Sexological Bodywork): Sexologische Körperarbeit ist ein durch den Bundesstaat Kalifornien anerkannter Beruf, welcher seit 2009 in der Schweiz am International Institute for Sexological Bodywork IISB® in Zürich unterrichtet wird.
Sexologische Körperarbeit ist eine lebendige, kreative und sehr effektive Form somatischer Körperarbeit. Sie verbindet körperorientierte Sexualberatung mit sexologischer Körperarbeit. Mit verschiedenen Methoden, wie Berührung, Atmung, Bewegung, Massage und Kommunikation, finden Menschen zu mehr Körperbewusstsein. Das ermöglicht es ihnen, ihr erotisches Potential zu erkunden und ihre Sexualität authentisch auszudrücken.
Sexologische Körperarbeit begleiten Menschen, helfen ihnen, ihre Körperwahrnehmung differenzierter und bewusster zu erkennen und erarbeiten gemeinsam mit ihnen Möglichkeiten, die sexuelle Lebenskraft zu stärken und zu kultivieren.
Das somatische sexuelle Lernen kann in Einzelsitzungen oder in Gruppen stattfinden. Mit Unterstützung des Coaches und in selbstgestalteten Übungen lernen und erleben die Klienten neue Formen, ihre Sexualität zu erweitern.
Klassischerweise gliedert sich eine Sitzung Sexologischer Körperarbeit in drei Teile: In einem Vorgespräch werden die Ausgangslage, bisherige Erfahrung, Motivation der Lernauftrag und die Rahmenbedingungen besprochen, ein zweiter, längerer Teil besteht in Körperarbeit und der dritte, letzte Teil besteht darin, zu klären, was eben gerade erlebt wurde, ob Lernschritte stattfinden konnten und auch, wie weitergearbeitet werden soll.
Da der Lernerfolg meist nicht sofort eintritt, somatisches Lernen Zeit braucht, empfiehlt es sich, mehrere Sexological Bodywork Sessions zu vereinbaren. Im Normalfall sind es 3 - 5 Sessions.
Tantra: (Sanskrit: „Gewebe, Kontinuum, Zusammenhang“) ist eine Strömung innerhalb der indischen Philosophie und Religion, entstanden im 2. Jahrhundert als zunächst esoterische Form des Hinduismus und später des Buddhismus. Der Tantrismus ist eine Erkenntnislehre, die auf der Untrennbarkeit des Relativen und des Absoluten basiert. Der Tantrismus betont die Identität von absoluter und phänomenaler Welt. Das Ziel des Tantrismus ist die Einswerdung mit dem Absoluten und das Erkennen der höchsten Wirklichkeit. Da angenommen wird, dass diese Wirklichkeit energetischer Natur ist und Mikrokosmos und Makrokosmos verwoben sind, führt der Tantrismus äußere Handlungen als Spiegel innerpsychischer Zustände aus. Da Geist und Materie als nicht vollständig geschieden angesehen werden, ist der hinduistische Tantrismus diesseitsbejahend und benutzt Techniken der Selbstverwirklichung und Erfahrung der Welt und des Lebens, deren Elemente als positive Dimensionen erfahren werden sollen, in denen sich das Absolute offenbart. Tantra stellt sich also hauptsächlich als spiritueller und mystischer Weg dar, der auf metaphysischen Annahmen beruht. Am Ende des Weges steht die völlige Entfaltung des menschlichen Potentials.
Tantramassage: Sie entstand im Zusammenhang mit Neotantra (Bhagwan Shree Rajneesh, Osho) im letzten Drittel des 20 Jh. in Indien. Ziel der Massage war ursprünglich eine spirituelle Erfahrung. Die Massage umfasst auch die Massage der weiblichen beziehungsweise männlichen Geschlechtsorgane, allenfalls auch die Massage des Analbereiches und der Prostata. Es besteht kein direkter Zusammenhang zum traditionellen Tantra. Allerdings gelten auch in der Massage Werte wie Achtsamkeit, Respekt oder Wertschätzung der anderen Person. Die Tantramassage ist ein Ritual mit einem klaren Beginn und einem Abschluss. Während des Rituals empfängt die nehmende Person die Liebe der gebenden Person. Es gibt keine Erwartungen, keine Ziele. Die Tantramassage ist eine Begegnung in Respekt, Achtsamkeit und Sorgfalt. Die Rollen sind klar definiert. Die Person, die die Massage empfängt ist passiv, sie erfühlt und erspürt die Berührungen und deren Wirkung und konzentriert sich auf sich selbst. Literatur zur Tantramassage gibt’s es u.a. von Osho, Andreas Rothe (Andro), Margot Anand.
Thai Massage: Die traditionelle Thai Massage ist eine Massage-Technik, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuad Paen Boran bekannt ist, was so viel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung“. Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga Massage. Die Thai Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Die Thai-Massage basiert auf der Vorstellung, dass der menschliche Körper von unsichtbaren Energielinien durchzogen wird. In der Thai Massage werden Grundsätze der indischen und der chinesischen Medizin vereint. Es wird davon ausgegangen, dass die Lebensenergie (nach ayurvedischer Lehre „Prana“, nach chinesischer Lehre „Chi“) beim Atmen und mit der Nahrung aufgenommen und über Energielinien (nach ayurvedischer Lehre „Nadis“, nach chinesischer Lehre „Meridiane“) im Körper verteilt wird. Erkrankungen beruhen auf Energieblockaden und daraus resultierenden Störungen des Energiegleichgewichts. Bei einer Thai Massage werden die zehn wichtigsten Energielinien des Körpers behandelt. Auf ihnen liegen verschiedene Druckpunkte, über die ein Austausch von Energie zwischen dem Körper und der Energie des Universums möglich ist. Die gezielte Behandlung dieser Punkte löst Verspannungen und Blockaden, fördert die Blutzirkulation, kann Schmerzen beseitigen und führt ganz allgemein zu einem besseren Körpergefühl und zu einer schönen Entspannung. Die Thai Massage wird bekleidet (z.B. T-Shirt, lockere Hose) auf einer Matte gegeben und empfangen.
Yoni: Sanskrit "Ursprung" Begriff für das weibliche Geschlechtsorgan.
Weitere Fragen und Antworten
findest Du auf der Website des "Förderverein Tantramassage Schweiz"