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Ein Mann fälschte für zwei Frauen ein Zeugnis und Dokumente. Ausserdem baute er Marihuana an. Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat den Mann nun per Strafbefehl verurteilt.
Ein 31-jähriger Mann hat im April 2021 im Auftrag einer Frau ein Fähigkeitszeugnis als Fachfrau Gesundheit für sie gefälscht. Er fälschte ausserdem eine Bescheinigung des Roten Kreuzes für die Frau, wie aus dem Strafbefehl gegen den Mann hervorgeht. In dieser löschte er eine Zeile aus dem Dokument, in der stand, dass die Frau die praktischen Kurse nicht besucht hatte. Mit dem gefälschten Zeugnis und der falschen Bescheinigung ging die Frau an ein Vorstellungsgespräch, um sich für eine Stelle bei der Covid-Taskforce zu bewerben.
Im selben Monat fälschte der Mann ein weiteres Papier für die Schwester der Frau. Dabei handelt es sich um ein Dokument der Suva, auf dem er ihren Lohn änderte.
Ausserdem baute der 31-Jährige zwischen August 2018 und Mai 2021 in seinem Haus eine unbestimmte Menge Marihuana an. Er erwarb und konsumierte zudem eine unbestimmte Menge der Droge.
Die Staatsanwaltschaft befand den 31-Jährigen wegen Urkundenfälschung und dem Verstoss gegen das Drogengesetz für schuldig. Gegen die beiden Schwestern läuft ein separates Strafverfahren.
Die Staatsanwaltschaft hat den vorbestraften Mann per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen mit einer Bewährung von fünf Jahren verurteilt. Ausserdem wird er zu einer Busse von 1000 Franken verurteilt. Zusätzlich muss er die Verfahrenskosten übernehmen. Insgesamt muss er einen Betrag von rund 1360 Franken bezahlen.