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Nicol,
Erskine, schott. Genremaler, geboren im Juli 1825 zu Leith, war anfangs Stubenmaler in Edinburg und besuchte daneben die dortige Akademie. 1846 ging er nach Dublin, wurde dort Zeichenlehrer und Porträtmaler und widmete sich dem Studium des Volkslebens der Irländer, in dessen Darstellung er später große Erfolge errang. Dann zog er nach Edinburg, wurde hier Mitglied der Akademie und ließ sich 1862 in London nieder, wo er regelmäßig in der Akademie ausstellte und 1866 Genosse derselben wurde.
Mit großer Gewandtheit und gesundem Humor schildert er die Volkscharaktere, aber er wiederholt sich oft in den Gestalten, fällt auch wohl ins Karikierte. Zu seinen Hauptbildern gehören (1866): die Zahlung des Pachtzinses, und aus den letzten Jahren: auf der Lauer, der Kinderjahrmarkt, die Spielstunde, pro bono publico, die neue Weinlese, Immer die Wahrheit! der Ruhetag, der aufrichtige Ratgeber, der Sturm zur See, wider Willen zur Schule, der einsame Pachter des Thals, das fehlende Boot (1878) u. a.