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Die Luftqualitätsmessungen im Burgquartier in Freiburg fanden zwischen 1987 und 2015 statt. Mit 28 Jahren Dauer handelt es sich um die längste Serie von Luftschadstoffmessungen im Kanton.
Mit seinen engen Strassenschluchten und dem hohen Verkehrsaufkommen bis 2014 war das Gebiet um die Kathedrale im Burgquartier der Stadt Freiburg einer hohen Luftschadstoffbelastung ausgesetzt. Von 1987 bis 2013 wurden die Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub (PM10) und Ozon (O3) überschritten.
Nach der Schliessung der Zähringerbrücke für den motorisierten Privatverkehr ist das Verkehrsaufkommen im Burgquartier stark zurückgegangen und die Luftqualität hat sich dadurch deutlich verbessert. Seit 2015 liegt die Belastung durch die Schadstoffe NO2 und PM10 deutlich unter den Grenzwerten. Die Ozonkonzentrationen entsprechen den Werten in den Agglomerationen und sind tiefer als in ländlichen Gegenden.
Die Verbesserung der Luftqualität wird positive Effekte auf die Gesundheit der Bewohner und Benutzer des Burgquartiers haben und die Beeinträchtigung der historischen Gebäude reduzieren.
Aufgrund der jüngsten Ergebnisse besteht keine Notwendigkeit mehr, die Luftqualität im Burgquartier mit einer Messstation zu überwachen. Die Beurteilung der Stickstoffdioxidbelastung wird jedoch beibehalten und seit 2016 mittels Passivsammler durchgeführt. Diese einfachere Methode ermöglicht eine kostengünstige Ermittlung des Jahresmittelwerts. Die Resultate für 2016 und 2017 zeigen, dass der Grenzwert deutlich eingehalten wird.