Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03168.jsonl.gz/403

Am ersten Trainingstag auf dem neuen Circuit in Termas de Rio Hondo hatte Dominique Aegerter noch mit Rang 3 überzeugt. Doch am Samstag, als sich die meisten Konkurrenten deutlich steigern konnten, lief es dem Berner gar nicht mehr nach Wunsch. Im Qualifying büsste er als 16. fast eine Sekunde auf den spanischen WM-Leader Rabat ein.
Quasi ein «Jahrzehnt-Tief» erlebte am Samstag Tom Lüthi. Eineinhalb Sekunden Rückstand auf die Topfahrer waren gleichbedeutend mit Position 27 unter 34 Fahrern. Der 125er-Weltmeister von 2005 war in einem Qualifying letztmals Anfang Mai 2004 schlechter klassiert. Ein Spitzenresultat ist für Lüthi aus der neunten Startreihe kaum mehr möglich.
Für Randy Krummenacher resultierte als 23. mit 1,231 Sekunden Rückstand eine Startposition im Rahmen der Erwartungen. Für Aegerters Teamkollegen Robin Mulhauser blieb nur der 34. und letzte Startplatz (2,342 zurück). (si)
1. E. Rabat (Sp)
2. J. Zarco (Fr)
3. X. Simeon (Be)
16. D. Aegerter (Sz)
23. R. Krummenacher (Sz)
27. T. Lüthi (Sz)
34. R. Mulhauser (Sz)
Im Osten Deutschlands, in der ehemaligen DDR zieht ein Drama herauf. Wird der GP von Deutschland in diesen Tagen zum letzten Mal auf dem Sachsenring herausgefahren?
In diesen sanften Hügeln Sachsens ist die Zeit stehen geblieben. Im Lande von «Indianer-Gotthelf» Karl May (er hat Winnetou erfunden) wähnt sich der Fremde fast so wie einst zu Zeiten des realen Sozialismus von Walter Ulbricht. Das Leben ist bei weitem nicht so hektisch wie im Westen. Die Menschen sind bescheiden, freundlich und hilfsbereit, die Dörfer mit den alten Häusern verschlafen und putzig – fast wie eine «Disney-Version» der untergegangenen DDR.
Denn hier, rund 80 Kilometer ausserhalb …