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Zur Ausübung einer bezahlten Tätigkeit in der Schweiz wird eine Arbeitsbewilligung benötigt. Die verschiedenen Bewilligungen sind:
Wer als Grenzgänger eine Erwerbstätigkeit ausüben möchte, braucht eine Grenzgängerbewilligung. Sie wird erteilt, wenn der Grenzgänger einen gültigen Arbeitsvertrag vorweist und er mindestens wöchentlich an seinen ausländischen Wohnsitz zurückkehrt. Die Grenzgängerbewilligung ist fünf Jahre gültig, sofern ein Arbeitsvertrag vorliegt, der unbeschränkt oder länger als ein Jahr gültig ist.
Verfügt der ausländische Mitarbeitende einen Arbeitsvertrag, welcher weniger als ein Jahr gültig ist, wird eine L-Bewilligung erteilt. Die Gültigkeit entspricht der Dauer des Arbeitsvertrages, es besteht die Möglichkeit, die Ausweis zu erneuern oder verlängern. Das Meldeverfahren gilt bis zu 90 Tagen.
Die B-Bewilligung ist fünf Jahre gültig und kann ohne weitere Umstände verlängert werden. Nötig ist lediglich die Vorlage eines Arbeitsvertrages, der ein Jahr gilt oder eines unbefristeten Arbeitsvertrages.
Eine Niederlassungsbewilligung C erhalten ausländische Mitarbeitende nach fünf oder zehn Jahren Aufenthalt in der Schweiz. Das Aufenthaltsrecht ist unbeschränkt.