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Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den Einspruch des brasilianischen Ex-Funktionärs Ricardo Teixeira gegen seine lebenslange Sperre zurückgewiesen. Damit darf der heute 74-Jährige keine Funktion mehr im nationalen oder internationalen Fußball übernehmen. Die 2019 von der FIFA verhängte Strafe sei unter anderem angesichts der "äußert hohen Summen an Bestechungsgeldern angemessen", hieß es in der Begründung.
Die FIFA-Ethikkommission hat den ehemaligen Präsidenten des brasilianischen Verbandes CBF im November 2019 wegen undurchsichtiger Geschäfte und daraus resultierender Schmiergeldzahlungen lebenslang gesperrt und zu einer Geldbuße von einer Million Schweizer Franken, umgerechnet 950.000 Euro, verurteilt.
Laut Ermittlungen habe Teixeira, von 1989 bis 2012 allmächtiger CBF-Chef, für die Vergabe von Medien- und Marketingrechten seines Verbandes und kontinentaler Conmebol-Wettbewerbe unerlaubt Handgeld erhalten. Teixeira bestreitet eigene Vergehen.
(sid)