Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03211.jsonl.gz/728

Film Schlösser
Die erste Phase einer Filmproduktion beginnt immer mit einer Idee. Der Ursprung kann eine ganz persönliche Idee sein, eine gesellschaftliche Idee, eine literarische Idee oder einfach eine Idee an einem Produkt. Die Themen und die Art des Films sind vielfältig. Von Kurzfilm zum Spielfilm, vom 30 Sekunden Werbespot zum 4 Minuten Musik Clip, vom Imagefilm zum Dokumentarfilm. Der fertiger Film erzählt immer eine Geschichte über eine Person, über eine Gesellschaft, über ein Produkt usw.
Zuerst muss überlegt werden, ob sich eine Filmidee tatsächlich trägt. Gibt es für den fertigen Film ein Publikum?
Ist die Idee überhaupt umsetzbar? Welche Aussage soll der Film vermitteln?
Erst wenn die Antworten positiv für die Idee sprechen, kann die Arbeit daran fortgesetzt werden.
Das Drehbuch ist die Grundlage für die Dreharbeiten und der fertige Film.
Jeder Film oder jede Fernsehsendung basiert auf einem Drehbuch. Ein Drehbuch ist die Vorlage für die Filmszenen, die gedreht werden sollen. Damit behält man den Überblick über alle nötigen Drehorte, Interviewpartner und Bilder. Hier ist der Sprechertext ausformuliert aufgeschrieben, hier ist festgelegt von welchem Interviewpartner wann ein O-Ton vorkommen soll und welche Bilder man sich für die Geschichte vorstellt. Die Dreharbeiten beginnen erst, wenn das Drehbuch vom Kunden abgenommen worden ist. Dem Drehbuch liegen Idee und Konzept zugrunde. Sobald das Drehbuch für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Version erreicht hat, beginnt der nächste Schritt der Finanzierung.
Sobald die Aussage des Films im Drehbuch verfasst wurde, wird meistens an diesem Punkt begonnen, die Finanzierung zu klären. Die Finanzierung ist ein wichtiger Punkt, der unbedingt fast vollständig vor Eintritt in die nächste Phase geklärt werden muss, da bereits die Drehbuchentwicklung Kosten verursacht. Neben den Gagenkosten der Scriptentwickler, müssen auch Reisekosten und der Rechercheaufwand beachtet werden. Löhne von Regisseur und Mitarbeiter (Kamera, Licht und Ton), Visagisten, Bewilligungen und Drohne für Flugaufnahmen, Video-Schnittplatz, Tonstudio für die Filmvertonung, OFF-Sprecher, Miete von Objekten, Requisiten, Schauspieler, Transportkosten usw. Sobald die finanziellen Gegebenheiten geklärt sind und der Film finanzierbar ist geht es ans Storyboard. Diese Regeln sind üblich nicht nur in der Schweiz sondern auch im Bereich D-A-CH. Nur so lässt sich die hohe Qualität unserer Arbeit gewährleisten.
Besuchte Drehorte
Ein Storyboard ist eine Illustration der Elemente für eine Filmproduktion, die wir in Ihr Video einbringen werden. Es zeigt die Schlüsselszenen eines Imagefilms, eines Musikclips und kommt in jedem Film zur Anwendung, egal ob Dokumentarfilm oder ein Beitrag im Fernsehen, und zwar Szene für Szene. Das Storyboard beinhaltet Events, Szenen und Charakteren, die in dem Video auftauchen. Es zeigt, wer oder was vor der Kamera erscheint.
Das Hauptziel ist es, den Ablauf der Endproduktion abzubilden. Das Storyboard ist also in der Regel eine Vorbereitung auf die eigentliche Videoproduktion. Wir nutzen das Storyboard, um Stolpersteine aus dem Weg zu schaffen und keine Fehler zu machen.
So können Probleme und Diskrepanzen mit dem Team direkt eliminiert werden, bevor die eigentliche Produktion beginnt. Das spart Zeit und Geld und hilft dabei, das Budget niedrig zu halten.
Ein sehr bekannter Storyboard-Fan war Alfred Hitchcock. Er hat jede Szene eines Films ausgearbeitet, bevor die eigentliche Produktion startete. Für Hitchcock war das Schreiben des Storyboards der wichtigste Prozess des Filmemachens.
Der Dreh war dann nur noch eine zusätzliche Notwendigkeit und quasi die Ausführung des Storyboards bevor der Drehplan in Angriff genommen wurde.
Der Drehplan ist eine chronologische Übersicht über alle Drehtage und Aufnahmen, das auf dem Drehbuch und/oder dem Storyboard basiert. Das Ziel ist es, die Kosten und den Aufwand gering zu halten. Wenn beispielsweise mehrere Szenen am gleichen Ort stattfinden, dann ist es sinnvoll, sie alle am gleichen Tag zusammen zu filmen. Dokumentationen bilden hierbei die Ausnahme der Regel, da sich ihre Geschichte möglicherweise erst während des Drehs entwickelt. Nach dem eigentlichen Dreh geht es in die Postproduktion.
Zur Postproduktion zählen der Schnitt, bei dem alle aufgenommenen Einstellungen zusammengefügt werden. Danach werden im Color Grading die Farben korrigiert und am Schluss kommt die Tonbearbeitung und die Ton-Mischung dazu. Nach dem Schnitt gibt es eine Vor-Abnahme des Films mit dem Kunden, mit dem Original Ton und der eingesetzten Musik inkl. allen Toneffekten. Wenn ein Kommentar dazu gehört, spricht der Regisseur oder Redaktor diesen bei der Abnahme mit. Gibt es danach noch Korrekturen werden die sofort korrigiert. Nach der Korrektur, die nach der ersten Abnahme gemacht werden, gibt es nur noch eine Abnahme der korrigierten Szenen. Wenn dann alle das ok dazugeben, wird das Color Grading gemacht und danach die Filmvertonung. Die Dauer und der Aufwand der Postproduktion hängt von verschiedenen Faktoren ab: Die Länge des Projektes und der Umfang der gewünschten Nachbearbeitung. Die Postproduktion eines kurzen Imagefilms kann in der Postproduktion einige Stunden in Anspruch nehmen. Ein 50- minütiger TV-Dokumentarfilm braucht beispielsweise für die Postproduktion ca. vier bis fünf Wochen.