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Schiessen- Konzentration ist (fast) alles
Die Athleten kämpfen in drei Wettkampfklassen und treten ansonsten mit den gleichen Regeln wie im übrigen Schiessport gegeneinander an. Konzentrationsfähigkeit und Willensstärke sind gefragt und werden durch das Schiessen trainiert.
Die Eigenschaften, die einen guten - nichtbehinderten - Sportschützen ausmachen, werden ebenso von uns behinderten Sportschützen verlangt: Die Fähigkeit zur absoluten Konzentration, ein hohes Mass an Willensstärke und das technische Verständnis für das Sportgerät. Alle nationalen und internationalen Meisterschaften und Wettbewerbe werden nach dem Regelwerk der ISSF sowie den zusätzlichen Bestimmungen des IPC/ISCD geschossen.
Die Aktiven werden in drei "Schadensklassen" eingeteilt. In der Klasse SH1 wird ohne ein zusätzliches Hilfsmittel geschossen. In der Klasse SH2 wird mit einem Hilfsmittel geschossen, dem federgelagerten Ständer. Er wurde für Schützen entwickelt, die in ihren oberen Extremitäten beeinträchtigt sind (Amputation oder hoher Querschnitt). Blinde und Sehbehinderte sind in der Klasse SH3 zusammengefasst.
In der Regel werden neun Wettbewerbe mit dem Luft- bzw. KK-Gewehr und vier Wettbewerbe für die Luft- bzw KK-Pistole angeboten.
Quelle: Deutscher Rollstuhlsportverband e.V.
Bild: Tobias-Bräuning / pixelio.de