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Die Wissenschaft befasst sich mit einem Phänomen, das zum so genannten Haarausfall-Zyklus führt: Mikro-Irritation. Diese wird durch wiederholten Stress hervorgerufen, was eine übermäßige Produktion von freien Radikalen mit sich bringt.
Nicht wahrnehmbare, schmerzfreie Mikro-Irritation
Insbesondere der Haarausfall bei Männern ist oft anlagebedingt. Man spricht in diesem Fall von Alopecia. Diese Art Haarausfall wird durch durch die anlagebedingte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Androgenen verursacht. Auch andere Faktoren können eine Rolle spielen, wie etwa zu aggressive Shampoos oder eine unausgewogene Ernährung. Die aktuelle wissenschaftliche Entdeckung: Verantwortlich für übermäßigen Haarausfall bei Männern und Frauen ist die Mikro-Irritation. Unter wiederholtem Stress entsteht unmittel unter der Kopfhautoberfläche Mikro-Irritation. Sie ist nicht wahrnehmbar und schmerzfrei, verursacht aber einen Haarausfall-Zyklus, der bis in die Haarzwiebel hinunter reicht. Als Reaktion zieht sich das Hautgewebe um die Haarzwiebel zusammen, die daraufhin schlechter mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt wird. Schließlich wird der Haarschaft dünner und fällt aus.
Stressfaktoren: Erschöpfung, Umweltverschmutzung und die Sonne
Interne und äußere Stressfaktoren wirken sich unmittelbar auf die Kopfhaut aus. Zu den internen Stressfaktoren zählen psychologische oder emotionale Erschöpfungszustände, Überarbeitung, Jahreswechsel oder Schlafmangel. Zu den äußeren Stressfaktoren gehören ungeeignete Haarpflegemittel, regelmäßiges Fönen und Styling, Umweltverschmutzung, UV-Strahlen usw. In der Kopfhaut sammeln sich die Auswirkungen dieser Faktoren im Hautgewebe an, was zu einer übermäßigen Produktion von freien Radikalen führt. Deren Aktivitäten führen zu einer Produktion entzündungsfördernder chemischer Stoffe, die schließlich das nicht wahrnehmbare Phänomen der Mikro-Irritation auf der Kopfhaut auslösen. Aktive Inhaltsstoffe können die Mikro-Irritation an ihrem Entstehungsort bekämpfen, sodass die Irritation die Haarzwiebel nicht erreicht.