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Atos teilt mit, dass der Umsatz im dritten Quartal wieder gewachsen sei. Gegenüber dem Vorjahr sei der Gesamtumsatz für die 3 Monate bis Ende September währungsbereinigt um 1,1 % auf 2,82 Milliarden Euro angestiegen. Bei den Halbjahreszahlen 2022 hatte der französische Konzern noch einen leicht rückläufigen Umsatz vermeldet. Mit den aktuellen Zahlen übertraf Atos die Erwartungen von Analysten, die einen erneuten Rückgang prognostiziert hatten. Für das 4. Quartal erwartet Atos nun eine Fortsetzung der "positiven Dynamik".Das Unternehmen mit weltweit rund 112'000 Mitarbeitenden steckt seit einiger Zeit in der Krise. Der Aktienkurs ist in den letzten 12 Monaten um 80% eingebrochen. Atos strebt zur Sanierung die Aufspaltung in 2 Teile an. Entstehen würde dabei eine neue Firma mit dem Namen Evidian mit Fokus auf Big Data und Cybersecurity. Unter dem bisherigen Namen Atos würden nur noch die Sparten IT-Outsourcing und -Management geführt werden, hatte der Konzern im Juni angekündigt."Die Gruppe macht erhebliche Fortschritte bei ihrem Trennungsprojekt und bestätigt, dass sie auf einem guten Weg ist, die Aufsplittung innerhalb des zuvor angekündigten Zeitrahmens von 12 bis 18 Monaten abzuschliessen", heisst es in einer Mitteilung zu den Quartalszahlen. "Wir haben eine Finanzierung in Höhe von 2,7 Milliarden Euro abgeschlossen, die die Mittel zur Durchführung unserer Transformation bis zur Trennung bereitstellt und gleichzeitig die Liquidität der Gruppe gewährleistet."Der Turnaround-Plan soll zu 44 % durch den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten finanziert werden. Atos sucht noch Käufer für Vermögenswerte im Wert von 480 Millionen Euro. Diese sollen "hauptsächlich innerhalb des Evidian-Perimeters" liegen, heisst es.Weiter nimmt der Konzern auch Stellung zu Gerüchten in französischen Medien über Kaufangebote für den Bereich "Tech Foundations", der weiterhin unter dem Namen Atos firmieren soll. Er bestätigt, "dass seit der Vorstellung des Trennungsplans am 14. Juni mehrere Unternehmen an Atos herangetreten sind, die an einer möglichen Übernahme des Geschäftsbereichs interessiert sind". Die Möglichkeit, dass eine solche Interessenbekundung zu einer Transaktion führe, sei aber "sehr ungewiss".Ende September hatte Atos ein Übernahmeangebot des Konkurrenten Onepoint in der Höhe von 4,2 Milliarden Euro für seine Cybersecurity-Sparte abgelehnt. Das Angebot entspreche nicht dem Interesse des Unternehmens und Stakeholder, der Verwaltungsrat habe deshalb "nach gründlicher Prüfung" einstimmig beschlossen, es abzulehnen, heisst es jetzt nochmals dazu. Atos bleibe "voll und ganz damit beschäftigt, das Trennungsprojekt innerhalb des vorgesehenen Zeitplans voranzutreiben". Dieses habe für den Konzern weiterhin Priorität.
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