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Die mit grosser Spannung verfolgte Schlussrunde sorgte in der Kategorie A für eindeutige Verhältnisse, musste doch nicht einmal die Feinwertung nach Buchholz bemüht werden. Die Konten der ersten drei Rangierten unterscheiden sich je um einen halben Punkt. IM Chakravarthi Reddy aus Indien gewinnt in der Kategorie A mit 6 Punkten vor seinem Landsmann FM Srinath mit 5,5 Punkten. IM Roger Moor war der Einzige, der den Sieger bezwingen konnte. Er komplementiert das Podest als bester Innerschweizer und darf sich somit Innerschweizer Schachmeister 2018 nennen.
Ab dem 4. Schlussrang musste die Buchholzwertung für die Rangierung herangezogen werden, weil sich gleich drei Spieler 4,5 Punkte erspielt haben. Dabei behielt IM Florescu aus Rumänien gegenüber Lubomir Kovac nur hauchdünn das bessere Ende für sich. Das Vorstandsmitglied des ISV, Frank Neubert, belegt den sehr guten sechsten Schlussrang.
In der Kategorie B konnte sich Josef Lustenberger in der letzten Runde und in der direkten Begegnung gegen seinen stärksten Widersacher Stephan Bachofner durchsetzen. Davon konnten Christof Tschurr und Igor Paholok profitieren, weil beide ihre Schlussrundenpartie siegreich gestalten konnten. Josef Lustenberger gewinnt die Kategorie B und ist damit auch Innerschweizer Schachmeister in seiner Stärkenklasse.
In der Kategorie C kam es in der letzten Runde an der Tabellenspitze zu einigen Rangverschiebungen. Weil sich Martin Lachat ausgerechnet in der letzten Partie doch noch von René Studer bezwingen liess, rutschte er auf den 3. Schlussrang ab. Somit war der Weg frei für Alan Timme aus Baar, der dem jungen Raoul Sidler den ganzen Punkt abnahm und diesen so daran hinderte eine noch bessere Platzierung zu erreichen. Vom Ausrutscher der Startnummer 1 der Kategorie C profitierte auch noch der an seinem 12. Geburtstag so unglücklich kämpfende Moritz Collin, weil er in seiner Schlussrundenpartie die Startnummer 4 der Kategorie gekonnt überspielte und so mit 5,5 Punkten den hervorragenden 2. Schlussrang erkämpfte. Alan Timme ist Innerschweizer Schachmeister der Kategorie C.
Das 18. Luzern Open fand in sehr angenehmer Atmosphäre statt, was sich unter anderem auch darin zeigte, dass der Internationale Schiedsrichter Kurt Gretener, der auch gleichzeitig Präsident des ISV ist, kaum oder nur in Bagatellfällen eingreifen musste.
Ich hoffe, dass auch am 19. Luzerner Open im nächsten Jahr wieder viele bekannte Gesichter anzutreffen sind und würde mich besonders über Anmeldungen von Schachspielern freuen, die das Luzern Open und die ISEM bisher nur vom Hörensagen kennen.
Urs von Wyl
Hinweis: Die vollständigen Ranglisten sind hier abrufbar:
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