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Was verbindet einen verlassenen Bauernhof in der Nähe von Triest, drei entführte Zahnärzte, eine Horde von Strassenhunden und das Gold eines chinesischen Händlers aus Lateinamerika mit einem Klavierträger, der sein In-der-Welt-Sein einer inneren Migration ins Panoptikum seiner Vergangenheit im Hongkong der 1980er opfert? Und was hat das Ganze mit Lucas Cranach und den grössten Diktatoren des 20. Jahrhunderts zu tun? Daniel Breuer webt einen transkulturellen Klangteppich, dessen lose Fäden drei Generationen und drei Kontinente verbinden, um das Vergangene in einem drastischen Schlussakkord in der Gegenwart aufschlagen zu lassen.
Portrait
Daniel Breuer wurde 1977 in Teheran geboren. Als deutschstämmiger Chilene wuchs er in Santiago de Chile, Istanbul und Brüssel auf. Es folgte ein Studium der Islamwissenschaft, Iranistik und Philosophie in Berlin. Danach mehrere längere Auslandsaufenthalte in Asien und Mittelamerika. Um sich das Schreiben zu ermöglichen, übte er über die Jahre hinweg verschiedene Jobs in Bars, Museen und auf Baustellen aus, er war Reiseleiter, Pizzabäcker, Zahnkurier u.v.m. Seit 2014 lebt und schreibt Daniel Breuer wieder in Berlin.