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Zitate
"Auff selbigen gantzen Weeg ist kein Dorff, kein Bauer und fast immerwehrender Winter; ... Kein Holz gibt es da, warbey man sich entweder wärmen oder was kochen köndte. Dannenhero versehen sich die Reiss-Leute mit gedärrtem Gersten-Meel, welches mit Wasser übergossen, zugleich anstatt der Speise und des Trancks ist. ..."
P. Antonius de Andrade (1580 -1634), erster Missionar in Tibet
"Es ist schon ein eigenartiges Leben, wenn man dort ganz allein (als Yogi), ohne eine Menschenseele zu Gesicht zu bekommen - abgesehen von dem Bauern, der einen alle drei bis vier Tage mit Wasser versorgt - Wochen, Monate oder gar, wie es manche tun, Jahre verbringt. Man stellt sich seinen Tee selber her, mischt Gerstenmehl (Tsampa) darunter, isst Käse und eine Suppe aus Trockenfleisch..."
Alexandra David-Neel (Sie reiste in den 20er Jahren nach Tibet)
"Das Haupterzeugnis unserer Felder war Gerste. Geröstet und zu einem feinen Mehl gemahlen heisst sie auf Tibetisch Tsampa. Es gibt kaum eine Speise in Tibet, die nicht auch Tsampa enthielte.
Sogar jetzt im Exil esse ich jeden Tag Tsampa. Man isst natürlich nicht das Mehl. Man fügt etwas Flüssigkeit dazu, meistens Tee oder - was mir am besten schmeckt - Milch, auch Joghurt oder gar Tshang, tibetisches Gerstenbier, und knetet es mit den Fingern in der Schale zu kleinen Bällchen, die man dann isst. Man kann damit auch Porridge kochen. Tibeter lieben Tsampa..."
Der 14. Dalai Lama