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Indien legt Fahrplan für Kernkraftwerksneubau mit Russland fest
Den Fahrplan zum Bau der Kernkraftwerkseinheiten in Indien unterzeichneten Sergei Kirijenko, Leiter der staatlichen föderalen russischen Agentur für Atomenergie (Rosatom), und Srikumar Banerjee, Vorsitzender der indischen Kernenergiekommission, im Beisein der Premierminister beider Länder.
Konkrete Planung für Kudankulam-3 und -4
Bereits Ende 2008 haben die beiden Länder vereinbart, dass Russland Indien beim Bau von zwei weiteren Kernkraftwerkseinheiten am südindischen Standort Kudankulam unterstützen wird. In der jetzt unterzeichneten Roadmap wurden die Schritte für den Bau von Kudankulam-3 und -4 (WWER-1200, je 1200 MW) zeitlich fixiert, doch Details wurden keine bekannt gegeben. Russland arbeitet mit Indien schon beim Bau von Kudankulam-1 und -2 (WWER-1000, je 917 MW) zusammen. Die erste Einheit soll noch 2010 den Betrieb aufnehmen, die zweite 2011.
Vier weitere WWER im Fokus
Die Roadmap umfasst auch Baupläne für den zwölften indischen Fünfjahresplan. Dann soll Russland Indien beim Bau von Kudankulam-5 und -6 sowie von zwei Einheiten am neuen Standort Haripur im Bundesstaat Westbengalen im Osten Indiens unterstützen. Ziel ist es, dass dann möglichst viele Materialien und Bauteile für diese Bauprojekte, in Zusammenarbeit mit Russland, im Inland produziert werden.