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Crowdfunding als Mittel um ungewöhnliche – und mittlerweile auch sehr gewöhnliche – Projekte zu finanzieren, hat ja eine verlagskonnotierte Tradition im Subskriptionsmodell. Die Subskription ist eine schon im17. Jahrhundert angewandte Finanzierungsmethode um Bücher, die in der Produktion teuer waren oder als schwer verkäuflich eingestuft wurden, vorzufinanzieren. (Bei der sogenannten Pränumeration sehr häufig mit einer Namensliste der Vorauskäufer im Deckblatt).
Interessant ist nun das Beispiel des Cardboard Bikes von Ishar Gafni der seine Crowdfundingkampagne am Sonntag gestoppt hat. Seine Begründung: Die Kampagne habe dazu geführt, dass Investoren jetzt schon bereit seien, eine Fabrik aufzustellen um seine Fahrräder zu einem günstigen Preis zu produzieren. Als Dankeschön können alle bisherigen Spender (40`000 der 2 Mio. waren zusammen) ein Fahrrad zum Einstandspreis erstehen, sobald die Fabrik steht.
Aus Sicht nicht nur der Verlagsbranche drängt es sich auf, die eigene Geschäftsentwicklungabteilung daraufhin zu sensibilisieren, dass sie im Auge behält welche verlagsnahen Projekte auf den Crowdsourcing-Plattformen bei den Leuten ankommen. Um dann entsprechend zu handeln.