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Noch vor weniger als 24 Stunden sah das ganz anders aus. Präsident Trump hatte am Sonntag verkündet
, dass er Huawei als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA betrachte. Und dass er keinerlei Geschäfte mit dem chinesischen ICT-Konzern machen wolle.
Nun haben die USA die geplanten Sanktionen gegen den Huawei-Konzern aber doch um weitere drei Monate verschoben. Das teilte der US-Handelsminister Wilbur Ross in einem Gespräch mit dem Nachrichtensender 'Fox Business' mit. Als Grund gab er an, dass vor allem Telcos in ländlichen Gebieten der USA, die Huawei-Equipment einsetzen, noch mehr Zeit für eine Umrüstung brauchen würden.
Für Nutzer von Huawei-Smartphones bedeutet der Schritt unter anderem, dass Google die mit dem Betriebssystem Android operierenden Telefone bis November weiterhin in vollem Umfang mit Updates und Apps versorgen kann. Die Verlängerung der Genehmigungen soll betroffenen Firmen Zeit geben, nach Alternativen zu suchen.
Wenigstens im Prinzip, denn Unternehmen, die US-Technik an Huawei verkaufen oder transferieren wollen, müssen einzeln eine Lizenz erwerben. Diese kann verweigert werden, wenn angeblich Sicherheitsinteressen berührt sind.
Ross erklärte auch, dass gleichzeitig 46 weitere Tochterunternehmen des Huawei-Konzerns auf die Liste der Unternehmen gesetzt würden, mit denen US-Firmen nur unter diesen Auflagen Geschäfte machen dürfen. (hjm mit Material von Keystone-sda)