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Vom „Le Parisien“ stammen die irreführenden Berichte über 20 unfertige Songs auf dem Computer von Toningenieur Michael Prince. Dieser hat nie mit dem „Le Parisien“ gesprochen, wie im Artikel aber behauptet wird.
Falsch ist die Meldung trotzdem nicht, nur aus dem Zusammenhang gerissen. Der schummelnde Journalist Eric Bureau vom „Le Parisien“ war scheinbar beim „In The Studio with MJ“ Seminar in Köln – oder dessen Informant.
Michael Prince hat auf Nachfrage von skeptischen Fans auf Facebook mitgeteilt: „First – I never said this and, Second – all the titles can be found at the Library of Congress website.“ Und: „I did no interviews before, during or after the seminars in Germany. Obviously there are unreleased (copyrighted) songs in various states of completion, but it’s really up to Sony and the Estate to determine their future. Not me.“
Gemäss dem Bericht vom „Le Parisien“ hat Michael Durham Prince auf einem Computer 20 unvollständige Songs vom King of Pop. Er war seit 1995 bis 2009 als Toningenieur für Michael Jacksons im Einsatz. Auf den 20 Songs würden die Refrains fehlen, weshalb Gastsänger einspringen müssten, sofern man die Songs je veröffentlichen wolle.
Nach dem posthumen Alben «Michael» und «Xscape» ist kein weiteres geplant, wie Sony gegenüber der Presseagentur AFP sagte.
Angeblich sagte Michel Prince weiter, dass „wir darüber nachdenken, alle sechs Monate neue Songs zu veröffentlichen.“ Dies scheint aber ein Missverständnis zu sein. Michael Prince sprach über Pläne, die Michael Jackson für die This Is It Konzerte hatte: Allenfalls alle paar Wochen einen neuen Song auf den Markt zu bringen.
Sogar der Blick hat die Meldung hier aufgegriffen.