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Das Parlament plant eine Erhöhung der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe wie Erdgas oder Heizöl. Dies würde einer Hochrechnung von IAZI (Schweizer Beratungsunternehmen im Bereich Immobilien) zufolge zu 1,4 Milliarden Franken Mehraufwand für Hauseigentümer sowie Mieter führen.
In Graubünden ist mit einer Mieterhöhung um rund 4% zu rechnen. Eine Wohnung, die heute 2’000 Franken pro Monat kostet, würde demnach knapp 1’000 Franken mehr pro Jahr kosten. Für Familien, aber auch Einzelpersonen, welche bereits jetzt am Existenzminimum leben, wäre das ein Desaster.
Paradox an der Sache ist, dass gerade die linken Parteien, welche sich angeblich für den ärmeren Teil der Gesellschaft einsetzen, sogar noch höhere Abgaben verlangen möchten, als dies die links abgedrifteten Mitteparteien wollen. Die SVP ist leider noch die einzige Partei, welche sich vehement gegen die Einführung oder die Erhöhung von Abgaben einsetzt und stattdessen auf Eigenverantwortung und technische Innovation setzt.
Die Rettung des Klimawandels durch solche Abgaben erachte ich als eine Illusion. Eine Illusion ist es aber nicht, dass dadurch das Portemonnaie eines jeden Einzelnen schrumpft. Es ist zu hoffen, dass bei künftigen Wahlen, beispielsweise den Churer Wahlen im Mai, nicht nur auf Worte geachtet wird, sondern vielmehr auf Taten.
Marco Kalberer, Chur