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Flurina Badel (geb. 1983 in Lavin, GR) und Jérémie Sarbach (geb. 1991 in Binn, VS) sind nach ihrem Studium in Basel und New York im Wallis und in Guarda (Graubünden) tätig. Sie zeichnen sich durch ihre experimentelle Arbeit über die Entwicklung der Berglandschaft in der Zeit der Globalisierung und der technologischen Sättigung aus. Durch den Einsatz von Cross-Media (Video, Installation, Performance, Zeichnung, Schrift) hinterfragen sie die Zusammenhänge der Konsumgesellschaft und der Zukunft der natürlichen Ressourcen in Randgebieten.
Die Direktorin des Kunstmuseums Wallis, Céline Eidenbenz, hatte der Jury vielversprechende Künstler zur Auswahl vorgeschlagen. Die Jury, bestehend aus Pierre-André Maus (Gebrüder Maus AG), Chantal Prod’Hom (mudac, Lausanne), Emmanuelle Antille (Künstlerin, Lausanne), Magali Le Mens (Kunsthistorikerin, Universität Genf) und Mélanie Mermod (Kunsthistorikerin und Kuratorin, Paris), sprach sich für die Verleihung des Manor-Kulturpreises 2019 an Badel und Sarbach aus.
Der Manor-Kulturpreis ist im Bereich der zeitgenössischen Kunst eine der wichtigsten Auszeichnungen in der Schweiz. Er wurde 1982 von der Manor-Warenhauskette zur Förderung talentierter, aber noch wenig bekannter Schweizer Nachwuchskünstler ins Leben gerufen. Der Preis wird in der Regel alle zwei Jahre in den zwölf beteiligten Kantonen vergeben. Im Wallis ging der Preis 2007 an Martina Gmür, 2010 an Joëlle Allet, 2013 an das Kollektiv JocJonJosch 2015 an das Künstlerduo Barbezat-Villetard und 2017 an Eric Philippoz.