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„Es gibt keinen Planeten B“
Allein in Zürich gingen nach Angaben der Organisatoren 15’000 Menschen auf die Strasse. Die Manifestation verlief weitgehend friedlich. Die Demonstranten versammelten sich auf dem Helvetiaplatz und zogen dann Richtung Bahnhofstrasse und zurück zum Helvetiaplatz.
An der Bahnhofstrasse verschmierten einige Demonstranten die Fensterscheiben der UBS mit roter Farbe. An der Nüschelerstrasse versuchte ein Porschefahrer mit Schwyzer Kennzeichen, sich einen Weg durch die Mengenmenge zu bahnen, gab plötzlich Gas und touchierte einige Demonstranten. Ein Teilnehmer des Umzugs konnte ein dreijähriges Kind gerade noch wegziehen und in Sicherheit bringen. Die Demonstranten schlugen anschliessend die Heckscheibe des Porsches und die Seitenspiegel ein.
In Luzern demonstrierten etwa 2’000 Personen. Die Neue Luzerner Zeitung kommentiert: „Herz und Seele der Bewegung sind immer noch die Jungen – eine reine Jugendbewegung ist es aber längst nicht mehr.“ Auf Transparenten hiess es: „Es gibt keinen Planeten B“.
Unter den Demonstranten befanden sich auch viele Familien mit Kindern. Auch zahlreiche ältere Leute marschierten mit. Laut der Tribune de Genève nahmen in Genf Demonstranten im Alter „von 7 bis 77 Jahren“ an der Kundgebung teil. Damit auch Berufstätige demonstrieren konnten, fand die jetzige Manifestation erstmals nicht an einem Freitag, sondern an einem Samstag statt.
In Basel demonstrierten etwa 3’000 Menschen. Die Basler Klima-Demo startete am Münsterplatz. Von dort ging es über die Wettsteinbrücke zur Theodorskirche und via Claraplatz zum Messeplatz. In Basel sangen die Demonstranten „Öl Lobbyischte, ab end Keschte.“