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Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen am Ende der obligatorischen Schule im Bereich Fremdsprachen (ÜGK 2020)
Auftraggeber: Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren
Die EDK plante, im Frühjahr 2020 zum zweiten Mal das Erreichen der Grundkompetenzen in den Fremdsprachen zu überprüfen. Aufgrund der Corona-Pandemie waren Präsenzveranstaltungen in den Schulen von Mitte März bis Mitte Mai bekanntlich verboten und die ÜGK konnte nicht wie vorgesehen durchgeführt werden. Aus diesem Grund hat die EDK beschlossen, die Überprüfung auf das Jahr 2023 zu verschieben.
Bisher fanden folgende Arbeiten statt: Im Frühjahr 2017 wurde eine repräsentative Stichprobe von über 20’000 Schülerinnen und Schülern am Ende der Primarstufe (Schuljahr 8H) getestet. Im Jahr 2020 soll das Erreichen der Grundkompetenzen am Ende der Sekundarstufe I (Schuljahr 11H) anhand einer vergleichbar grossen Schülerstichprobe überprüft werden. Im vorliegenden Projekt, welches an das Projekt ÜGK 2017 anschliesst, werden Testaufgaben zum Hörverstehen und zum Leseverstehen entwickelt und mit der Software CBA Item Builder für das computerbasierte Testen umgesetzt. Das IFM übernimmt dabei verschiedene Funktionen: Es koordiniert die Aufgabenentwicklung durch Fachdidaktiker/innen, entwickelt selbst in dieser Funktion die Hälfte der Aufgaben zum Hörverstehen und setzt die Aufgaben technisch um.
Im Jahr 2023 (ursprüngliche Planung: 2020) werden die rezeptiven Kompetenzen in der ersten und der zweiten Fremdsprache überprüft. Die erwarteten Grundkompetenzen entsprechen in beiden Fremdsprachen dem Niveau A2.2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Aus diesem Grund werden für die erste und die zweite Fremdsprache die gleichen Leistungstests in verschiedenen Sprachversionen eingesetzt.
Die zu testenden Fremdsprachen sind Deutsch (französischsprachige Schweiz und Tessin), Französisch (Deutschschweiz und Tessin, nicht in Graubünden) sowie Englisch (ganze Schweiz ausser Tessin). Italienisch und Rätoromanisch werden als Fremdsprachen nicht getestet. In Graubünden wird in allen drei Sprachregionen nur Englisch getestet.
Das Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit ist auch im wissenschaftlichen Konsortium vertreten, welches für die wissenschaftliche Koordination und Anbindung der ÜGK zuständig ist.