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Strassentiere in Lima/Peru, November 2006
Bericht
Es hat sich in der Millionenstadt Lima schnell herumgesprochen, dass Unidos por los Animales (UPA) unter dem Vorsitz von Corinne Schirmer regelmässig Kastrationskampagnen und Einzelkastrationen durchführt, in den ärmsten Bezirken von Lima, um die Fortpflanzungen von Hunden und Katzen zu begrenzen. Es wurde auch rasch bekannt, dass Unidos por los Animales in der Lage ist, die Kosten für Operationen und Behandlungen von verletzten und kranken Tieren zu übernehmen, was eine rapid zunehmende Zahl von in Armut lebenden Menschen motiviert, bei UPA um Heilung für ihre Tiere zu bitten und dass sie kastriert werden.
Um die sich häufenden Notfälle und die rasant steigenden Hilfegesuche bewältigen zu können, sind die UPA-Vorstands-mitglieder Fabiana Portal und Rodrigo Nunez praktisch täglich im Einsatz. Nach Eingang der Notfallmeldungen kontaktieren sie sofort Tierärzte, bereiten den Transport der verunfallten Hunde und Katzen vor und bringen die verletzten Tiere zu den in Bereitschaft stehenden Veterinären. Die beiden Vorstandsmitglieder und Corinne Schirmer koordinieren mit den Veterinären die Durchführung sämtlicher Einzelkastrationen und Kastrationskampagnen. Für die Behandlung der unterschiedlichen Krankheitsfälle stehen je nach Situation mehrere qualifizierte Tierärzte zur Verfügung.
Tatkräftig unterstützt wird UPA schon länger von der auch in Lima ansässigen Tierschutzorganisation Animales Libres de Crueldad y de Opresion (ALCO), die auch sehr dynamisch ist. Federführend für ALCO ist Fabiana Portal, die eine sehr engagierte und mutige Kämpferin für die Tiere ist, mit vielen gleichgesinnten HelferInnen an der Hand, mit denen sie auch öffentliche Manifestationen gegen die grausamen Stierkämpfe und Zirkusvorstellungen mit Tieren organisiert, denen sich viele Aktivisten anschliessen und die eine beachtliche Aufmerksamkeit und Unterstützung bei der Bevölkerung erreichen.
Es gibt auch viele Einzelschicksale von herrenlosen oder misshandelten Hunden und Katzen, die von den Aktivisten der beiden Tierschutzorganisationen aufgenommen werden, um sie gesund zu pflegen, kastrieren zu lassen und sie danach an gute, von ihnen ausgesuchte Lebensplätze zu vermitteln. Unterdessen arbeitet UPA mit sieben Tierärzten zusammen, die je nach Bedarf Kastrationen, Operationen und Behandlungen zu bescheidenen Tarifen durchführen.
Dank Spenden wurden in den letzten 5 Monaten 139 individuell verletzte und erkrankte Tiere operiert und kuriert sowie auch einzeln kastriert. Weiter sind dank Spenden wieder einige Kastrationskampagnen in diversen Bezirken von Lima durchgeführt worden. In Kampagnen und einzeln wurden in diesem Jahr 455 Hunde und Katzen kastriert. Im Namen von Limas Strassentieren danken wir herzlich, dass so viele arme Vierbeiner Hilfe empfangen durften. Wir planen, die vorbildliche, dynamische und gut organisierte Tierschutzarbeit von UPA und ALCO wieder finanziell zu unterstützen und bitten Sie, uns dabei zu helfen. Auf der beiliegenden Bilddokumentation machen wir Sie mit einigen Schützlingen bekannt, die dank Ihren Spenden ein besseres Leben geniessen dürfen.
Mit ganz herzlichem Dank und freundlichen Grüssen
Vorstandsmitglieder von Unidos por los Animales stellen sich vor
|Corinne Schirmer mit ihren Hunden, die glücklicher nicht sein könnten.|
|Fabiana Portal bei der Vorbereitung der Spritzen für die Injektionen.|
|Rodrigo Nunez beruhigt die scheue Malena.||Rodrigo Nunez transportiert Sissi nach der Kastration|
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