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In seinem Bestreben, das Wissenschaftliche mit dem Künstlerischen zu verbinden, wählte Wim Viersen als Beruf die Mathematik und die Musik. Dafür schloss er Studien an der Universität Leiden (Mathematik), am Konservatorium Den Haag (Violine) und an der Universität Zürich (Musikwissenschaft) ab.
Er war langjähriger Mitarbeiter der mathematisch-astronomischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum in Dornach, und gleichzeitig auch, als Musiker, der Sektion für redende und musizierende Künste. Neben seiner jetzigen Arbeit als Mathematiklehrer am Gymnasium Leonhard in Basel ist er, seit seiner Jugend, als Konzertmeister verschiedener Orchester tätig. Er pflegt eine intensive kammermusikalische Kurs- und Konzertpraxis in verschiedenen Besetzungen im In- und Ausland. So ist er Mitglied des Streichquartetts „Quatuor B-A-C-H“ und des „Heiligenberger Streichseptetts“, das sich vor allem mit der Erprobung neuer Klangmöglichkeiten auf neuentwickelten Instrumenten einen Namen gemacht hat. Daneben tritt er auch immer wieder als Solist auf. Er leitet das Leimentaler Kammerorchester.