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Das Schweizer Leichtathletik-Nationalteam ist an den Team-EM im finnischen Vaasa drauf und dran, einen Coup zu schaffen. Es lockt der Aufstieg in die Super League, der die Top-12-Nationen angehören.
Nach 21 von 40 Entscheidungen des Wochenendes liegt die Schweiz in der First League, welche die europäischen Nationen der Rangierungen 13 bis 24 umfasst, überraschend in Führung. Insgesamt gelangen dem Team sieben Disziplinensiege. Diese gingen primär auf das Konto der Frauen mit Mujinga Kambundji (100 m), Lea Sprunger (400 m), Petra Fontanive (400 m Hürden), Fabienne Schlumpf (3000 m), Nicole Büchler (Stab) und der 4x100-m-Staffel. Die Männer ihrerseits siegten zum Abschluss des ersten Finaltages ebenfalls mit der Sprintstaffel.
Diese Siege trugen wichtige Rangpunkte ein. Der Hürdenläufer Kariem Hussein erfüllte sein Soll mit Platz 3 hinter den Weltklasseläufern Karsten Warholm (NOR/48,46) und Yasmani Copello (TUR/49,17) ebenso wie Selina Büchel als Zweite im 800-m-Lauf.
Das Schweizer Team liegt somit nicht nur auf Kurs, eine gute Platzierung zu erreichen, sondern sogar den Aufstieg zu schaffen. Die besten drei Nationen steigen in die Super League auf. Der Vorsprung auf das viertklassierte Finnland beträgt immerhin schon 14 Punkte - ein Disziplinensieg trägt 12 Zähler ein, der Letzte erhält noch 1 Punkt. Am zweiten Tag stuft der Leistungssportchef Peter Haas die Schweiz etwas schwächer ein. So oder so wird eine markante Steigerung gegenüber der letzten Austragung 2015 in Heraklion (GRE) resultieren, als es unter zwölf Teams zum 8. Rang gereicht hat.
SDA-ATS