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Die EKKJ erachtet die Ausrichtung der Nationalen Strategie Sucht 2017–2024 als angemessen und zielführend. Die grosse Stärke der Strategie liegt in der Gesamtbetrachtung der Suchtproblematik und der gleichzeitigen differenzierten Analyse der Risiken. Die koordinierte Umsetzung wird eine grosse Herausforderung darstellen. Die Kommission bedauert, dass die Finanzierungsmodalitäten nicht näher dargelegt werden. Sie ist zudem überrascht, dass das Projekt die Weiterführung des heutigen, auf Verbote ausgerichteten Modells überhaupt nicht aufgreift, wo doch in mehreren Schweizer Städten, vor allem in Bezug auf Cannabis, ein Wandel festzustellen ist. Die EKKJ unterstreicht vor allem auch die kulturelle, wirtschaftliche und soziale Dimension der Sucht, die es ebenfalls zu berücksichtigen gilt.