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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Nick Kyrgios feiert in Washington seinen sechsten Turniersieg auf der ATP-Tour, den zweiten in diesem Jahr nach dem Triumph im März in Acapulco.
Der immer wieder mit Eskapaden auffallende Australier setzte sich im Final gegen den als Nummer 3 gesetzten Russen Daniil Medwedew 7:6 (8:6), 7:6 (7:4) durch. Beide Spieler liessen keinen Breakball zu. Im Tie-Break des ersten Satzes holte Kyrgios ein 1:4 auf.
«Es war eine der besten Wochen meines Lebens», sagte der 24-Jährige. «Ich habe enorme Fortschritte gemacht.» In der Weltrangliste verbesserte sich Kyrgios vom 52. in den 27. Rang. Medwedew stiess trotz der Niederlage vom 10. auf den 9. Platz vor. (zap/sda)
Dem FC Vaduz ist die Hauptprobe für das Hinspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen Eintracht Frankfurt missglückt. Die Liechtensteiner kamen in der 3. Runde der Challenge League auswärts gegen Stade Lausanne-Ouchy nicht über ein 3:3 hinaus.
Das Spektakel in Nyon hätte mehr als 450 Zuschauer verdient. Bereits in der ersten Halbzeit fielen fünf Treffer, kurz nach der Pause sicherte Zeki Amdouni mit seinem zweiten Treffer zum 3:3 dem Gastgeber den ersten Punkt in der Challenge League. Vaduz verpasste vier Tage vor dem Saisonhöhepunkt – Eintracht Frankfurt gastiert am Donnerstag im Rheinpark - den Sprung auf Platz 3 in der Tabelle. (abu/sda)
Lewis Hamilton gewinnt im Mercedes den Grand Prix von Ungarn. Der Weltmeister siegt vor dem aus der Pole-Position gestarteten Max Verstappen im Red Bull. 20 Runden vor Schluss sah Verstappen wie der sichere Sieger aus. Der Niederländer, der in der Formel 1 zum ersten Mal aus der Pole-Position gestartet war, hatte sich beim Start an der Spitze behauptet und nach den obligaten Boxenstopps die Angriffe von Hamilton erfolgreich abgewehrt.
Doch die Crew von Mercedes hatte einen zweiten Plan auf Lager. Sie zog Hamilton ein zweites Mal frische Reifen auf und sorgte so für den Startschuss einer Aufholjagd, die es dem Weltmeister erlaubte, vier Runden vor Schluss Verstappen zu überholen.
Punktezuwachs gab es auch für den Rennstall Alfa Romeo. Kimi Räikkönen wurde Siebenter, womit er sechs Zähler beisteuerte und dafür sorgte, dass die Equipe aus dem Zürcher Oberland in der Konstrukteure-Wertung wieder eine Position gutmachte und nun hinter dem punktgleichen Team Racing Point auf den achten Platz liegt. (abu/sda)
Jolanda Neff schafft es in Val di Sole zum vierten Mal im fünften Weltcuprennen der Saison als Zweite auf das Podest. Vor den beiden Saison-Highlights, dem Heim-Weltcup in Lenzerheide vom kommenden Wochenende und der WM in Kanada Ende August, musste sich die Europameisterin in Italien nach starker Aufholjagd einzig der Französin Pauline Ferrand-Prévot im Sprint geschlagen geben.Platz 3 ging an die Schwedin Jenny Rissveds, die zum ersten Mal nach ihrer zweijährigen Auszeit wieder auf dem Podest stand. Zweitbeste Schweizerin war Sina Frei als Elfte.
Platz 3 ging an die Schwedin Jenny Rissveds, die zum ersten Mal nach ihrer zweijährigen Auszeit wieder auf dem Podest stand. Zweitbeste Schweizerin war Sina Frei als Elfte. (abu/sda)
Für Tom Lüthi endete der Grand Prix von Tschechien in Brünn mit einer grossen Enttäuschung. Der 32-jährige Emmentaler schied zum zweiten Mal in dieser Saison nach einem Sturz in der vierten von 19 Runden aus.
Gewonnen wurde das Rennen von Alex Marquez, der nach seinem Start-Ziel-Sieg seine WM-Führung ausbauen konnte. Der Spanier liegt nach dem zehnten von 19 Saisonrennen nun 33 Punkte vor Lüthi (161:128), der seinerseits noch 18 Punkte vor Augusto Fernandez und Jorge Navarro liegt. Enttäuschend verlief das Rennen auch für Dominique Aegerter. Der von Startplatz 29 aus gestartete Oberaargauer verpasste als 21. die WM-Punkteränge um knapp zehn Sekunden. (abu/sda)
Mick Schumacher feierte seinen ersten Sieg in der Formel 2. Der 20-jährige Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher setzte sich auf dem Hungaroring im Sprintrennen über 28 Runden durch. Der aus der Pole-Position gestartete Mick Schumacher verwies den Japaner Nobuharu Matshushita um 1,4 Sekunden auf Platz 2. Im ersten Rennen der Formel 2 in Ungarn am Wochenende hatte er den 8. Rang belegt. (abu/sda/dpa)
Mujinga Kambundji sorgte beim Citius-Meeting in Bern für den Glanzpunkt. Die Bernerin erfüllte über 100 m bei Windstille in 11,15 Sekunden sowohl die Erwartungen als auch die WM- und Olympialimite.
Mit der Leistung von Bern erhielt Kambundji nicht nur die Bestätigung für den Trainingsaufbau samt ausgedehnter Ruhephase nach der Hallensaison, sondern sie erfüllte auch die Limite für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio auf den Hundertstel genau. Selbstredend kann die Bernerin mit Trainingsbasis in London auch für die Weltmeisterschaften in Doha Anfang Oktober definitiv planen. (abu/sda)
Lausanne-Sport liefert von den Aufstiegsanwärtern in der Challenge League das bislang beeindruckendste Resultat ab. Die Waadtländer siegen in Winterthur 6:0.
Auf der Schützenwiese liessen sich sechs verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen. Die Winterthurer trugen auch etwas zum Spektakel bei, scheiterten jedoch je einmal an Pfosten und Latte – das erste Mal beim Stand von 0:0.
Der SC Kriens gewann zu Beginn seiner zweiten Saison in der Challenge League nach dem Wiederaufstieg auch das zweite Heimspiel ohne Gegentor. Der 1:0 gegen Vaduz liessen die Luzerner ein 2:0 gegen Chiasso folgen. Der junge Mittelfeldspieler Dario Ulrich traf in beiden Halbzeiten.
Kriens - Chiasso 2:0 (1:0)
1300 Zuschauer. - SR Wolfensberger.
Tore: 16. Ulrich 1:0. 53. Ulrich 2:0.
Winterthur - Lausanne-Sport 0:6 (0:2)
3800 Zuschauer. - SR Cibelli.
Tore: 27. Flo 0:1. 40. Turkes 0:2. 46. Dominguez 0:3. 55. Zeqiri 0:4. 65. Geissmann 0:5. 82. Pasche 0:6.
Bemerkungen: 19. Pfostenschuss Da Silva (Winterthur). 57. Lattenschuss Sliskovic (Winterthur).
Schaffhausen - Wil 3:3 (2:1)
1713 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 33. Sessolo (Foulpenalty) 1:0. 37. Stojilkovic 1:1. 39. Sessolo 2:1. 49. Müller 3:1. 53. Brahimi 3:2. 70. Duah 3:3. (abu/sda)
Die Nationalmannschaft der Schweizer Basketballer startete erfolgreich in die EM-Vorqualifikation. Die Mannschaft mit dem NBA-Spieler Clint Capela besiegte in Freiburg Portugal mit 77:72 Punkten. Dank eines starken Schlussviertels (21:12) gelang die Wende.
Der Berner Radprofi Marc Hirschi feiert bei der Clasica San Sebastian ein schönes Erfolgserlebnis. Der 20-Jährige klassiert sich beim Eintagesrennen der World Tour im 3. Rang.
Geschlagen wurde Hirschi nur vom belgischen Solosieger Ramco Evenepoel und im Sprint der Verfolgergruppe von Olympiasieger Greg van Avermaet. Für Hirschi, im vergangenen Jahr Welt- und Europameister bei den U23-Junioren, ist es das bisher wertvollste Ergebnis der Karriere. (abu/sda)
Der seit Mitte Mai am Knie verletzt gewesene Christian Stucki gibt auf dem Bözingenberg ob Biel ein erfolgreiches Comeback. Der Unspunnen-Sieger gewinnt das kleine Regionalfest mit sechs Siegen.
Im Schlussgang bezwang der 34-jährige Seeländer Hüne den Teenager Mathieu Burger aus dem Berner Jura. Burger bestritt den Schlussgang anstelle von Dominik Roth, der sich verletzt hatte. Den zweiten und letzten Belastungstest vor dem Eidgenössischen Fest wird Stucki am 11. August in einer starken Konkurrenz vornehmen. Er ist für das Berner Kantonalfest in Münsingen gemeldet. (abu/sda)
Max Verstappen startet zum ersten Mal von ganz vorn zu einem Formel-1-Rennen. Der Niederländer sichert sich für den Grand Prix von Ungarn die Pole-Position.
Verstappen, der schon siebenmal in der Frontreihe, aber noch nie auf dem besten Startplatz gestanden hatte, behielt im Qualifying gegen das Duo von Mercedes, Valtteri Bottas und Lewis Hamilton, die Oberhand. Er ist der 100. Fahrer, der sich in der Formel 1 den besten Startplatz gesichert hat.
Das interne Duell der Fahrer von Alfa Romeo entschied Kimi Räikkönen klar für sich. Der Finne wird am Sonntag von Platz 10 losfahren. Antonio Giovinazzi blieb Position 14. Er wird aber aller Voraussicht nach nachträglich rückversetzt. Gegen den Italiener läuft eine Untersuchung wegen Behinderung des Kanadiers Lance Stroll im Racing Point. (abu/sda)
Drei Wochen vor dem Eidgenössischen Fest in Zug zieht sich Schwingerkönig Kilian Wenger eine Verletzung zu. Am Engstlenalp-Schwinget ob Innertkirchen muss er nach dem verlorenen Startgang aufgeben.
Gemäss «blick.ch» hat sich der 29-jährige Schwingerkönig von 2010 offenbar am Knie verletzt. Der Berner Oberländer lässt sich im Spital untersuchen. Eine Diagnose wird möglicherweise noch am Samstag vorliegen. Ob Wengers Start in Zug gefährdet ist, lässt sich noch nicht sagen. (abu/sda)
Im Zuge der internationalen Doping-Ermittlungen um die sogenannte «Operation Aderlass» hat es eine Hausdurchsuchung bei einem weiteren deutschen Arzt gegeben. Wie die Staatsanwaltschaft Innsbruck mitteilte, durchsuchten Strafverfolger das Haus des Mediziners in der Nähe der bayerischen Stadt Rosenheim und vernahmen ihn.
Ausgangspunkt für die jüngste Hausdurchsuchung waren nach Angaben der Innsbrucker Staatsanwaltschaft die Aussagen eines beschuldigten österreichischen Sportlers und eines Trainers. Sie hätten angegeben, von dem Arzt das verbotene Blutdopingmittel EPO erhalten zu haben. Der als Beschuldigter geltende Arzt habe die Vorwürfe bestritten und befinde sich auf freiem Fuss. Bei ihm sichergestelltes Datenmaterial werde noch ausgewertet.
Während der Nordischen Ski-WM in Innsbruck und Seefeld hatten österreichische und deutsche Behörden Razzien durchgeführt, unter anderem auch bei einem deutschen Sportarzt in Erfurt. Dieser gilt als mutmasslicher Drahtzieher eines vermuteten internationalen Netzwerkes und sitzt in München in Untersuchungshaft. Bisher sind in dem Blutdoping-Skandal Namen von 21 Sportlern aus acht Ländern und fünf Nationen bekannt. (sda/dpa)
Das Verletzungspech bei den Young Boys hält an. Die Berner müssen mehrere Monate ohne den Verteidiger Mohamed Ali Camara auskommen. Der 21-jährige Nationalspieler Guineas zog sich am Freitag im Training einen Schienbeinbruch zu. Wie der Klub mitteilte, wurde Camara bereits operiert.
Mit Guillaume Hoarau, Miralem Sulejmani und Christian Fassnacht fehlen dem Schweizer Meister derzeit mehrere Leistungsträger wegen Verletzungen. Auch Sandro Lauper und der nach dem Afrika-Cup pausierende Roger Assalé konnten bislang noch nicht ins Geschehen eingreifen. (sda)
Stan Wawrinka (ATP 21) bekommt es nächste Woche am Masters-1000-Turnier in Montreal mit einem alten Bekannten zu tun. Der Romand trifft in seinem Startspiel auf Grigor Dimitrov (ATP 57).
Mit dem 28-jährigen Bulgaren, der seit dem Gewinn der ATP Finals 2017 in London mit seiner Form ringt, misst sich Wawrinka zum zehnten Mal. Fünf der neun bisherigen Duelle entschied der Schweizer für sich, darunter die letzten drei. Zuletzt setzte sich Wawrinka am French Open ohne Satzverlust durch.
In Abwesenheit von Roger Federer und Novak Djokovic führt Rafael Nadal das Teilnehmerfeld in der kanadischen Millionenstadt an. Der Spanier trifft in seinem Startspiel auf Alex De Minaur (ATP 25), den Turniersieger von Atlanta, oder einen Qualifikanten. Wawrinka befindet sich in der Tableauhälfte des als Nummer 2 gesetzten Österreichers Dominic Thiem. Sein Gegner in der 2. Runde wäre der als Nummer 6 gesetzte Russe Karen Chatschanow (ATP 8).
Drei Tore, drei Stangentreffer und zwei aberkannte Tore: Die dritte Partie der Grasshoppers in der Challenge League gegen Mitfavorit Aarau bot reichlich Unterhaltung. Dank zwei erfolgreichen Cornern bestand GC den Härtetest mit einem 2:1.
Zweimal hatten die Grasshoppers zum Auftakt die Pflicht erfüllt, beim dritten Mal stand ihnen der erste richtige Gradmesser gegenüber. Der Absteiger bestand die Prüfung vor 7650 Zuschauern im Aarauer Brügglifeld mit dem nötigen Wettkampfglück, aber auch dank seinem Geschick bei den Standardsituationen. In der 50. Minute köpfelte Marko Basic einen Corner von Petar Pusic ins Tor, zwölf Minuten später erhöhte Nassim Ben Khalifa auf die gleiche Art.
Aarau kam durch einen Flachschuss von Elsad Zverotic nur noch zum Anschlusstreffer und musste sich zum ersten Mal seit dem 24. Februar geschlagen geben – auch deshalb, weil Gezim Pepsi in der zweiten Halbzeit den Pfosten traf und ein Kopfball von Yvan Alounga von der Latte zurückprallte. In der Anfangsphase bekundeten die Aarauer zudem Pech, als ihnen ein regulärer Treffer von Petar Misic wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde und GC-Verteidiger Aleksandar Cvetkovic einen Schuss von Marco Schneuwly auf der Linie klärte.
Für GC, das die Tabelle mit weisser Weste anführt, hatte Roberto Alves in der Anfangsphase einen Weitschuss an die Latte gesetzt. Ben Khalifas vermeintlicher Führungstreffer in der ersten Halbzeit zählte wegen Abseits zu Recht nicht.
Aarau - Grasshoppers 1:2 (0:0). - 7650 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 50. Basic 0:1. 62. Ben Khalifa 0:2. 65. Zverotic 1:2.
Bemerkung: 13. Tor von Misic (Aarau) wegen vermeintlichem Abseits nicht anerkannt. 18. Lattenschuss Alves (GC). 42. Tor von Ben Khalifa (GC) wegen Abseits nicht anerkannt. 64. Pfostenschuss Pepsi (Aarau). 75. Kopfball an die Latte von Alounga (Aarau). (sda/rst)