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In Frankreich haben Untersuchungen in verschiedenen Lachszuchten gezeigt, dass herkömmlich gezüchtete Fische mehr Giftstoffe als Bio-Lachse enthalten. Schuld sei die Fütterung nach Bio-Label.
Eine Analyse eines unabhängigen Labors hat im konsumfertigem Bio-Lachs in Frankreich mehr Schwermetalle wie Quecksilber und krebserregendes PCB gefunden als in herkömmlich gezüchtetem Lachs. Dies haben Journalisten der französischen Sendung «Thalassa» von France 3 in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Magazin bei ihren Recherchen herausgefunden. Dieses Thema aus der Westschweizer Zeitung «24 Heures» hat der Tages-Anzeiger online am 30. November aufgegriffen.
Bio-Lachse werden mit Öl und Fischabfall aus dem Meer gefüttert
Paradoxerweise sollen die Giftstoffe gerade wegen der Haltung gemäss den Vorgaben des Bio-Labels höher ausfallen, wie «24 Heures» bekannt gemacht hat. So sei die Nahrung in herkömmlichen Lachszuchten hauptsächlich pflanzenbasiert, während die Nahrung in Bio-Zuchten zum grössten Teil aus Ölen und Teilen kleinerer Fische bestehe. Diese stamme zwar aus nachhaltigem Fischfang, aber aus dem heutzutage stark verschmutzten Meer.