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Schon 1870 begann die Massenproduktion von Kondomen, 1960 wurde die Pille als Verhütungsmittel zugelassen. Lange Zeit galten diese beiden Methoden der Empfängnisverhütung als die einzigen zuverlässigen am Markt. Doch bald folgten andere und heute können Frauen und Männer zwischen einer Vielzahl an Möglichkeiten, eine Schwangerschaft zu verhindern, wählen. Eingeteilt werden die Verhütungsmittel in hormonelle, hormonfreie, chemische und operative Methoden. Die Zuverlässigkeit ist unterschiedlich und wird mithilfe des Pearl-Index gemessen. Dieser gibt an, wie viele von 100 Frauen, die ein Jahr lang mit einer bestimmten Methode verhüten, trotzdem schwanger wurden. Das bedeutet, dass bei einem Pearl-Index von eins das Verhütungsmittel bei einer Frau von hundert versagt hat. Generell gilt: Je niedriger die Zahl, desto sicherer ist die Verhütungsmethode. Doch nur zwei schützen auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten, nämlich das Kondom für Männer und das für Frauen. Wir haben uns die unterschiedlichen Verhütungsmittel genauer angesehen und die Vor- und Nachteile zusammengefasst.