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Bei den Chefs des Formel-1-Zirkus sei er ja «nicht gerade der beliebteste Fahrer», sagte Sebastian Vettel. Der Deutsche, der sich in den wenigen Monaten, in denen die Rennfahrerei ruht, mit Ehefrau Hanna (35) und drei Kindern in einer alten Mühle in Ellighausen TG erholt, setzt sich lautstark für Umweltschutz und Minderheiten ein. So lud er vor dem Rennen in Dschidda saudi-arabische Frauen zum Kart-Training ein. Vettel selbst konnte später aber nicht fahren, er hatte Corona. Mut erforderte sein Auftritt auf einem Titelbild des britischen Schwulen-Magazins «Attitude». Als heuchlerisch bezeichnet wurde dagegen seine Forderung, auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit einzuführen. Kein Wunder bei jemandem, der mit 950 PS unterm Hintern möglichst schnell im Kreis herumbrettert. Doch damit hat es sich: Ende der im November abgeschlossenen Formel-1-Saison ist der vierfache Weltmeister und 53-fache Sieger zurückgetreten.
(Stand: November 2022)