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Ein Gericht im australischen Sydney hat gestern einen vorläufigen Verkaufsstopp für Samsungs Galaxy Tab verfügt. Damit kann der US-amerikanische Apple-Konzern einen weiteren (vorläufigen) Sieg gegen die Koreaner verbuchen. Apple wirft seinem Konkurrenten Samsung vor, mit dem Galaxy Tab nicht nur das äussere Design, sondern auch Look&Feel der Benutzeroberfläche seines iPad abzukupfern. Auch in Deutschland konnten die Apple-ianer bereits ein Verkaufsverbot erwirken.
Bis das Gericht im Hauptverfahren über die Sache entscheidet, könnten Monate vergehen. Die zuständige Richterin Anabelle Bennett hat die beiden Unternehmen allerdings aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die Hauptverhandlung bald angesetzt werden kann. Samsung war diesbezüglich bisher eher zurückhaltend, allerdings könnte das nun verfügte vorläufige Verkaufsverbot den Willen Samsungs zur Zusammenarbeit merklich fördern - immerhin steht das lukrative Weihnachtsgeschäft auf dem 5. Kontinent auf dem Spiel.
Droht Apple neues Antennagate?
Derweil droht Apple mit dem Erscheinen seines jüngsten iPhones neuer Ärger. Im iPhone 4S werkeln nämlich zwei Antennen, zwischen denen, je nach Empfang, jeweils umgeschaltet wird. Der dänische Professor Gert Frølund Pedersen behauptet nun, bereits zwei Patente für diese Technik eingereicht zu haben und diese im Jahr 2007 an Samsung verkauft zu haben. Gemäss der 'Korean Times'
soll Samsung bereits entsprechende Klagen gegen Apple auf Basis der beiden Patente vorbereitet haben. (bt)