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Dem 33-jährigen Quintana war während der letzten Frankreich-Rundfahrt zweimal der Gebrauch von Tramadol nachgewiesen worden, was die nachträgliche Disqualifikation nach sich zog. Der Südamerikaner hatte im Schlussklassement Platz 6 belegt.
Die Verwendung des Schmerzmittels wurde nicht als «Doping», sondern als «medizinisches Vergehen» betrachtet. Tramadol steht auf der Liste der verbotenen Substanzen des Internationalen Radsport-Verbandes (UCI), die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) allerdings zieht mit dieser Einstufung erst auf die kommende Saison hin nach.
Quintana hatte wenige Wochen nach dem Urteil seinen damaligen Arbeitgeber Arkéa-Samsic verlassen. Bei der Equipe Movistar stand er schon in den Jahren 2012 bis 2019 unter Vertrag. In dieser Zeit gewann er den Giro d'Italia (2014) und die Vuelta (2016).