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Oberflächenabfluss ist der Anteil des Regenwassers, der zum Beispiel bei besonders starken Niederschlägen auf der Geländeoberfläche zu einem Gewässer oder zu einer Mulde hin abfliesst und sich dort sammelt. Er zeichnet sich durch meist kurze Vorwarnzeit, wenige Zentimeter Wassertiefe und oft als Abfluss entlang von Strassen aus.
Hohe Anteile an befestigten Flächen und Gebäuden oder eine geringe Dichte an Fliessgewässern führen tendenziell zu höheren Anteilen potentiell betroffener Flächen, was im Kanton Zug insbesondere auf die Gemeinden im Ennetsee zutrifft.
Das Phänomen Oberflächenabfluss wird in den Gefahrengrundlagen Hochwasser (Gefahrenkarten, Gefahrenhinweiskarten) bisher jedoch nicht abgebildet.