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Basel-Stadt deklariert sich als einer der wettbewerbsfähigsten Kantone der Schweiz, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte. In nationalen Rankings befinde sich der Kanton Basel-Stadt hinter Zug auf dem 2. Platz.
Während die Wertschöpfung vor allem durch die starke Life Sccience-Branche stetig zugenommen habe, stagniere aber die Beschäftigungszahl im Vergleich zur Gesamtschweiz. Gründe für diese Entwicklung seien Konsolidierungen in der Life Sciences-Branche sowie der stete Rückgang in traditionell starken Branchen wie chemische Industrie, Logistik und Handel sowie in Teilen der Finanzwirtschaft.
Dem will der Kanton nur Gegensteuer geben - insbesondere mit speziellen Fördermassnahmen in den Bereichen Life Sciences, Digitale Innovation und Nachhaltige Wirtschaft, wie es heisst.
Nachholbedarf bei der Digitalen Innovation
Besonders im Bereich Digitale Innovation verortet die Regierung gemäss Communiqué einen Nachholbedarf. Die Region habe im Vergleich zu Konkurrenzstandorten eine wenig ausgeprägte und wenig sichtbare ICT-Community, schreibt die Regierung. Diese gelte es besser sichtbar zu machen, weiter zu vernetzen und weiterzuentwickeln.
Für die Finanzierung der Förderprogramme beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat für die Periode 2023 bis 2030 eine ausserordentliche Äufnung des Standortförderungsfonds in Höhe von insgesamt 42,5 Millionen Franken. Die einzelnen Programme würden unter Anhörung der Finanzkommission zu einem späteren Zeitpunkt einzeln zur genehmigt.