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Im vergangenen Jahr stiegen die Pkw-Neuzulassungen um 6,8 Prozent auf 14,6 Millionen Pkw zu. Das ist die höchste Zahl seit neun Jahren. Der Absatz liegt aber immer noch eine Million unter dem Niveau des Jahres 2007, bevor die Wirtschafts- und Finanzkrise einsetzte. Das stärkste Wachstum zeigte Italien (15,8 Prozent) vor Spanien (10,9 Prozent), Frankreich (5,1 Prozent) und Deutschland (4,5 Prozent).
Auf Fragen zu den Auswirkungen einer möglichen handelspolitischen Abschottung der USA unter ihrem neuen Präsidenten Donald Trump reagierte Zetsche zurückhaltend. Die fünfzehn von Acea vertretenen europäischen Autobauer hätten seines Wissens keine Investitions-Entscheidungen für die USA zurückgenommen.
Der Diesel-Skandal hat sich nach Einschätzung des Verbands kaum merklich auf die Nachfrage ausgewirkt. "Wir sehen auf Verbraucherseite keine erhebliche Reaktion auf dieses ganze Thema", sagte Zetsche. In Deutschland ging der Diesel-Anteil bei den Neuzulassungen von 2015 auf 2016 von 47,7 Prozent auf 45,8 Prozent zurück.
Weltweit wurden laut Acea im vergangenen Jahr 77,3 Millionen Pkw verkauft, ein Anstieg um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr./hrz/DP/jha
(AWP)