Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/233817

<h2>SubmittedText<h2><p>1. Welche äussersten Schutz-Massnahmen wäre der Bundesrat bereit anzuordnen, um die Ausbreitung einer COVID-19 ähnlichen Pandemie zu treffen, angenommen die Pandemie bestände über drei Jahre lang aus drei Pandemiewellen in den Monaten Oktober und April?</p><p>2. Wie würde der Bundesrat die Interessenabwägung bezüglich der negativen Externalitäten machen, welche aus diesen Schutzmassnahmen resultieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Nach einem Jahr Pandemie und zwei starken Wellen im Frühjahr und Herbst 2020 ist der Bundesrat der Ansicht, die von ihm und den Kantonen situativ ergriffenen Schutzmassnahmen hätten das Hauptziel, nämlich den Schutz der Bevölkerung vor den schädlichen Folgen des Virus erreicht. Der Bundesrat und die Kantone ergriffen diese Massnahmen unter gleichzeitiger Bereitstellung bedeutender wirtschaftlicher Abfederungsmassnahmen. Gemessen an den gesundheitlichen Folgen sowie den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen hat die Schweiz bisher einen vergleichsweisen guten Weg durch diese ausserordentliche Krise gefunden.</p>