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Kirche St. Anton – 25.12.2019 09.30 Uhr
Franz Schubert (1797 – 1828): «Messe in G-Dur».
Laut Eintrag in der Partitur sollte diese Messe vom 18-jährigen Schubert in etwa einer Woche komponiert worden sein. Die erste Fassung sah ein Streichorchester vor. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde die Besetzung durch den Komponisten selbst um Trompeten und Pauken erweitert. Der Erstdruck der Messe erfolgte 1846, allerdings fälschlicherweise unter dem Namen des früheren Prager Domkapellmeisters Robert Führer, der kurz zuvor seine Stelle wegen Betrugs verloren hatte und später wegen diverser Vergehen im Gefängnis landete. Schuberts Bruder Ferdinand hat im Jahr 1847 nochmals die Besetzung um Oboen und Fagotte erweitert. Ausser der Orgel sieht die Besetzung die Verwendung von drei Solisten und Chor vor.
Giuseppe Raccuglia, Kirchenmusiker