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Vorbereitungsmassnahmen
Das Ziel der vorbereiteten Massnahmen ist eine leichte Verminderung der PCB Belastung in der Sarine vor dem Beginn der Sanierung. Die ersten Arbeitsschritte haben Anfang Juli 2011 begonnen (Fällen der Bäume, subhorizontale Verlegung der Dränrohre zur Fassung des unbelasteten Oberwassers, Realisierung der Pumpbrunnen und Verlagerung des Wasserkollektors der SAIDEF). Die Ausführung der restlichen vorgesehenen Massnahmen dürfte bis Ende 2012 dauern. Die Kosten der Massnahmen werden auf 6 Millionen geschätzt.
Entsorgung der Materialien
Die provisorisch gelagerten, durch die 2009 umgesetzten Sofortmassnahmen entstandenen Materialien, werden 2012 entsorgt. Das Entsorgungskonzept der Materialien ist im Validierungsprozess.
Das Sanierungsprojekt
Infolge der zeitlichen Verschiebung des Sanierungsprojektes und mit dem Einverständnis der Schweizerischen Eidgenossenschaft, hat die RUBD zwei öffentliche französische Institute aus dem Bereich der Erd- und Oberflächengewässerwissenschaften beauftrag eine Begutachtung zu errichten.
Das fahrende Volk
Der Untersuchungsbericht von Dezember 2008 hat auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht die Gemeinschaft des fahrenden Volkes, welche in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Deponie siedelt, vor dem Beginn der Sanierung umzusiedeln. Die Einrichtungsarbeiten des neuen Standorts im „Bois de Châtillon" sind Ende April 2011 fertig geworden. Das fahrende Volk ist während der Monate Mai und Juni 2011 umgezogen.
Überwachung
Die Deponie sowie die angrenzende Sarine sind, gemäss den altlastrechtlichen Vorschriften, einer regelmässigen Überwachung unterstellt.