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Bei der Untersuchung der Qualität von pharmazeutischen Ausgangsstoffen, wie z.B. Heilpflanzen, ist die Analyse der Inhaltsstoffe nur eine Seite der Medaille. Es ist offensichtlich, dass dabei ein verbindendes Element zwischen den einzelnen Inhaltsstoffen und der Pflanze als Ganzes fehlt. Dieses fehlende Element kann am besten als Koordination oder Organisation der Inhaltsstoffe beschrieben werden, die verloren geht, wenn die Pflanze zerstört wird. Anders als analytische Methoden, basieren Bildschaffende Methoden auf einem aufbauenden Prinzip und erzeugen ein Bild der zu untersuchenden Probe. Dieses Bild wird als Repräsentant des oben erwähnten verbindenden Elements angesehen.
Die Bildschaffenden Methoden wurden von den Pionieren E. Pfeiffer (Kupferchlorid-Kristallisation oder Kupferchlorid-Biokristallisation und Rundfilter-Chromatographie) und L. Kolisko (Kapillardynamolyse oder Steigbildmethode) entwickelt, um die Gestaltungskräfte in der Natur zu untersuchen.
Im Verein für Krebsforschung werden mit diesen Methoden zur Zeit Fragen in den Bereichen der Grundlagenforschung mit potenzierten Substanzen sowie der Heilpflanzenqualität in Verbindung mit der Anwendung von biodynamischen Präparaten bei besonderen Konstellationen untersucht.