Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03571.jsonl.gz/272

Hymenalatresie vs. Urethralprolaps
Bild links: Ursache dieser interlabialen Masse und damit eines auffälligen weiblichen äusseren Genitale ist ein Mukokolpos bei Hymenalatresie. Der Schleimrückstau kann nicht nur zu einer Erweiterung der Vagina sondern auch des Uterus führen, und damit zu einem Abdominaltumor beim Neugeborenen mit Entleerungsstörungen von Blase und Enddarm. An der Kuppe der Vorwölbung kleiner Tropfen von Schleim zufolge minimer Spontanperforation. Dies spricht gegen eine tiefe Vaginalatresie mit dicker und derber Membran. Bild rechts: Hier ist der Zugang zur Vagina grösstenteils noch offen. Es liegt ein fortgeschrittener Fall von Urethralprolaps vor.
Links im Bild: Neugeborenes Mädchen mit einer interlabialen Masse, welche die Labia minora zur Seite verlagert. Beachte Spuren von gelblich-weisser Flüssigkeit am Hinterrand derselben. Bild rechts: 9.1jähriges Mädchen mit einer tiefroten interlabialen Masse. Sie lässt im Zentrum eine Vertiefung erkennen und bewirkt keine erhebliche Erweiterung und Verlegung des Introitus vaginae.