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Im 19. Jahrhundert war die Basler Mission in Südindien nicht nur eine mehrerer christlicher Kirchen, sondern auch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Speziell von der protestantischen Mission gingen soziale und technologische Innovationen und Industrialisierungsimpulse aus. Um 1860 führte der Missionar Georg Plebst die Produktion von Falzziegeln ein, um den frisch Konvertierten ein Einkommen zu verschaffen. Die Baukeramik aus Mangalore wurde schnell extrem populär und fand breite Abnehmerkreise. Noch heute ist die Basel Mission Company (BMC) vielen Indern ein Begriff und hat zudem viele bauliche und andere Spuren in Südindien hinterlassen. Um 2000 wurde ein Schiffswrack mit einer Ladung von Basler Missions Keramikprodukten vor Goa entdeckt. Dies demonstriert, welches Potential in der archäologischen Erforschung der Geschichte der Basler Mission in Indiens Südwesten entlang der Malabar- und Konkan-Küste steckt.