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Analyse des aktuellen Zustandes, des Bedarfs und Vorschläge zur Verbesserung
Aktuell fehlt ein Überblick über den Einsatz von Dolmetschenden in Haus- und Kinderarztpraxen, einen allfälligen ungedeckten Bedarf und Hindernissen zu einem bedarfsgerechten Einsatz. Eine Schweiz-weite Umfrage, welche von 599 Haus- (HA) und Kinderärzten (KA) beantwortet wurde, macht deutlich, dass über 90% der Teilnehmer mindestens 1x im Jahr und mehr als die Hälfte sogar mindestens einmal im Monat Konsultationen bestreiten, bei denen eine direkte adäquate Kommunikation mit dem Patienten, oder im Kinderärztlichen Setting den Eltern, wegen Sprachbarrieren nicht möglich ist.