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Franz Ziller wurde am 6. Oktober 1932 in St. Georgen, Oberösterreich, geboren. Als Einzelkind ist er in Weissenkirchen bei seiner Mutter Maria Ziller, mit seinen Grosseltern Anna und Michael Ziller und seinem Vetter Sepp aufgewachsen. Mit seinem Grossvater kam Franz Ziller früh in die Berge; auch Vetter Sepp nahm ihn oft zu Wanderungen mit und weckte im Bub die Liebe zu den Bergen. Nach seiner Schulzeit fand er Arbeit in einer Weberei in Salzburg.
Als er mit 18 Jahren wegen Arbeitssuche in die Schweiz reiste, kam er nach Moutier und wirkte dort auf einem Bauernhof als Karrer, wobei er sich mit Herzblut um die Pferde kümmerte. Ab 1952 zog es ihn in den Sensebezirk, wo er auf weiteren Bauernhöfen arbeiten durfte. Da lernte er seine Frau Margrit Müller kennen und führte sie 1959 zum Traualtar. Um eine Familie ernähren zu können, fand er eine Stelle bei der Firma Sarina, Freiburg, wo er bis zu seiner Pensionierung als Monteur tätig war. Ihr trautes Heim war im Bergli, Rechthalten, wo sie sechs Kindern das Leben schenkten. Es traf die ganze Fa- milie schwer, als sie die Zwillinge Mario und René kurz nach der Geburt wieder verloren.
War Franz Ziller während der Woche oft abwesend, so galt seine Sorge samstags und sonntags der Familie. Mit ihr ging er zelten und ihr gab er seine grosse Liebe für die Berge weiter. Einen Jass zu klopfen und Vögel zu züchten waren weitere Lieblingsbeschäftigungen.
1979 traf ihn ein weiterer Schicksalsschlag, als er seine geliebte Frau verlor. Seine Schwiegermutter war für alle eine grosse Stütze. 1981 fand er in Christine Vela eine neue Gattin. Sie brachte einen Sohn mit in die Ehe, zu dem sich bald eine gemeinsame Tochter gesellte. Während zehn Jahren hatten sie ihren Wohnsitz in Heitenried, wobei Franz für beide Kinder ein fürsorglicher Vater war. Wegen einer grösseren Wohnung zogen sie nach Plasselb und im Jahr 2002 schliesslich in die Brüggera in Schwarzsee. Den zwölf Enkeln und einem Urenkel war er ein liebevoller und stolzer Gross- und Urgrosspapa.
Im Herbst 2008 zeigte sich eine schwere Krankheit, die den Eintritt ins Pflegeheim nötig machte, wo er liebevolle Pflege erfahren durfte.
Bis vor kurzem konnte Franz Ziller mit seinen Lieben noch manchen schönen Ausflug erleben, was ihn mit Freude erfüllte.
Im Glauben an die grenzenlose Liebe Gottes wurde er am Mittwochabend, dem 29. Juli 2009, im Kreise seiner Lieben von seinem Leiden erlöst.
In den Herzen seiner Familie lebt er weiter. Eing.