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Die zusammengefasste Geburtenziffer (ZGZ) entspricht der durchschnittlichen Anzahl Kinder, die eine Frau im Verlauf ihres Lebens zur Welt bringen würde, wenn die altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse eines bestimmten Kalenderjahres zukünftig konstant bleiben. Man spricht von Generationenerhalt, wenn die Anzahl der Mädchen in der Generation der Kinder gleich gross ist wie die Anzahl der Frauen in der Generation der Eltern. Durch das aktuelle Geschlechterverhältnis bei Geburt und die geringe Kindersterblichkeit, wird der Generationenerhalt in den Industrieländern garantiert, wenn durchschnittlich 2,1 Kinder je Frau geboren werden.
Das Ende des Babybooms leitete einen mehrjährigen markanten Rückgang der Kinderzahl je Frau ein. Lag die zusammengefasste Geburtenziffer 1964 noch bei 2,7 Kindern pro Frau, liegt sie seit 2009 noch gerade bei 1,5 Kindern pro Frau. Bereits während der Wirtschaftskrise in den 1970er Jahren sank die Geburtenhäufigkeit unter die Grenze des Generationserhalts.
Seit 1971 zeigt die zusammengefasste Geburtenziffer teilweise grosse Unterschiede zwischen Schweizerinnen und Ausländerinnen. Im Durchschnitt bringen Ausländerinnen mehr Kinder zur Welt als Schweizerinnen.