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Stellt euch vor ihr könntet im Schach selber bestimmen welche Figuren ihr spielen wollt.
In Punkten gerechnet wäre ein Bauer sehr günstig und ihr könntet viele davon nehmen, aber Bauern sind schwach und zerbrechlich.
Königinnen wären teuer, denn sie sind starke Figuren im Spiel.
Was würdet ihr aufs Feld führen?
Und was wenn das Feld eine richtige Landschaft wäre mit Hügeln und Wäldern im Weg?
Napoleon entwickelte ein Strategiespiel mit Zinnsoldaten um seine ausgeklügelten Taktiken mit Modellen zu testen, bevor sie auf dem Schlachtfeld ausgeführt wurden.
Das Tabletop ist die spielerische Weiterentwicklung dieses ersten Strategiespiels. 1913 veröffentlichte H.G. Wells (Krieg der Welten, Die Zeitmaschine) ein Regelbuch für taktische Schlachten mit britischen Zinnfiguren mit dem Namen Little Wars
und in den 80ern erlebte der ‚Krieg der Zinnfiguren‘ mit den immer verfeinerten Gusstechniken und einer boomenden Fantasy und Science Fiction Szene einen neuen Aufschwung.
Heute ist beinahe kein Szenario undenkbar im Tabletop. Ob Napoleonische Grossschlachten, kleine Scharmützel aus dem ersten und zweiten Weltkrieg oder fantastische Fabelwesen im Kampf gegen ausserirdische Raumschiffe, beinahe Alles kann durch die klassische Modellandschaft, Figuren in einem verkleinerten Massstab und einigen Würfeln dargestellt werden.
Nur die Regelbücher sind heute vielleicht etwas ausgefeilter als zu Napoleons Zeiten, aber es bleibt, was es schon immer war:
Ein taktisches Brettspiel im Geiste von Schach und Risiko, gespielt in einer Modelbaulandschaft.
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