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Zum vierten Mal in Folge feierte der BSC Young Boys den Titel des Torschützenkönigs. Mit 22 Toren holte sich in der Saison 2021/22 der Stürmer Jordan Siebatcheu (26) den Titel des Topscorers der Credit Suisse Super League. Adrian Knup, Chief Sports Officer der Swiss Football League, überreichte dem neuen Spieler von Union Berlin vor der Bundesliga-Partie gegen RB Leipzig die verdiente Trophäe.
Am vergangenen Samstag kurz vor 18.30 Uhr war das Kultstadion An der Alten Försterei in Berlin der aussergewöhnliche Schauplatz für die Übergabe der Trophäe für den Torschützenkönig der Saison 2021/22 der Credit Suisse Super League. Geehrt wurde Jordan Siebatcheu, der in der letzten Saison mit 22 Toren und 4 Assists alle übertrumpfte – auch wenn es am Ende für seinen Klub BSC Young Boys nicht zum Gewinn des Meistertitels reichte. Dennoch war der 26-jährige Stürmer in den letzten zwei Jahren mit 34 Toren in 64 Meisterschaftsspielen und 8 Toren in den europäischen Wettbewerben die offensive Lebensversicherung der Berner.
Vierter YB-Torschützenkönig in Folge
Die Trefferquote von Jordan Siebatcheu in der vergangenen Saison war eindrücklich: 22 Tore in 2315 Spielminuten, das bedeutet alle 105 Einsatzminuten ein Tor. Nach Guillaume Hoarau und zwei Mal Jean-Pierre Nsame sicherte Siebatcheu den Young Boys die vierte Torschützenkrone in Folge. Seinerseits gewann der grossgewachsene Stürmer mit spannendem Lebenslauf – er hat Wurzeln in Kamerun, einen französischen und einen US-Pass und spielte 9 Mal für die Nationalmannschaft der USA – diesen Titel zum ersten Mal. Am nächsten kam Siebatcheu in der Saison 2017/18 dieser Auszeichnung, als er bei Stade Reims in der Ligue 2 mit 17 Toren den 2. Rang in der Torschützenliste belegte.
Ein Start nach Mass in Berlin
Die starken Leistungen von Jordan Siebatcheu bei YB blieben in Europa nicht unbemerkt und im Sommer wechselte der Stürmer schliesslich in die Bundesliga zum Kultverein Union Berlin, der mit dem Schweizer Trainer Urs Fischer in den letzten zwei Jahren auf einer Erfolgswelle reitet. Siebatcheu benötigte in der neuen Umgebung keine lange Eingewöhnungszeit und blieb seiner Torquote von 105 Minuten mit 3 Toren in den ersten 4 Einsätzen in der Bundesliga treu. Hinzu kam ein Assist in der Liga und ein wichtiges Tor in der 1. Pokalrunde beim 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen den Chemnitzer FC, seinem allerersten Ernstkampf für die Berliner.
Auch nach der Übergabe der Topscorer-Trophäe durch Adrian Knup, Chief Sports Officer der SFL, ging der Höhenflug von Siebatcheu und Union Berlin weiter. Die «Eisernen» blieben mit dem 2:1-Sieg gegen RB Leipzig ungeschlagen und belegen derzeit den 3. Rang in der Bundesliga. Siebatcheu traf bereits nach 32 Minuten zum 1:0 und ist auf dem besten Weg, auch in Berlin zum Publikumsliebling zu werden.