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Das Haus wird als strassenbegleitender Riegel konzipiert um den klaren Kontrast zwischen der starken südseitigen Front der Holeestrasse und der offene Bebauung auf der Nordseite zu stärken. Der Baukörper reagiert zudem auf die angrenzenden Gebäude, indem er an der Brandwand ostseitig anschliesst, sich dafür aber von der Baulinie westseitig befreit und mit einem Leerschlag auf die angrenzenden punktuellen Häuser reagiert. Durch den Gebäuderücksprung entsteht ein Eingangsraum für das Haus in Verbindung mit einem öffentlichen Durchgang. Diese Querverbindung von Basel und Binnigen verstehen wir als Chance das Haus im Quartier stadträumlich zu verankern.
Für die Organisation des Hauses stehen zwei Ziele im Vordergrund: Einerseits die Räume des Treffens und des Rückzugs in Balance zu bringen, andererseits dem Haus, bei allen notwendigen betrieblichen Bedürfnissen, einen wohnlichen Charakter zu geben. Um dies zu erreichen wird eine sehr übersichtliche Grundrissorganisation vorgeschlagen mit einem öffentlichen. vertikalen Kern der auf allen Geschossen als Begegnungsort und Zentrum aller Erschliessungen dient.
Über sieben Geschosse verbinden sich die verschiedenen Kita-Gruppen mit Pflegegruppen, sowie einem Mittagstisch als Schnittstelle an der gemeinsamen Haupterschliessung.
Auf der Dorenbachseite wird der Aussenraum als zusammenhängender Park gestaltet. Die Wege im Park sind symetrisch um den gartenseitigen Hauseingang angeordnet. Westseitig sind alle Aussenraumflächen der Kita und des Mittagstischs angeordnet, in Kombination mit der Terrasse eines Cafés und verschiedenen Sitzmöglichkeiten. Im Osten bildet eine Pergola mit vorgelagertem Seerosenteich den Parkabschluss.
Architektur: Bachelard Wagner Architekten, Basel
Mitarbeit: Julia Brandenburg, Hervé Doutaz, Tilman Glatz
Landschaftsarchitekt: W+S Landschaftsarchitekten AG, Solothurn