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Tom Lüthi holt beim Grand Prix von Katalonien als 15. wieder einmal einen WM-Punkt. Auch in Barcelona noch stark präsent: der verstorbene Jason Dupasquier.
Eine Woche nach seinem Unfalltod war der Schweizer Hoffnungsträger Jason Dupasquier im Fahrerlager fast überall ein Thema. Viele Piloten trugen die Startnummer (50), den Schriftzug oder das Schweizer Wappen auf Helm, Motorrad oder sogar als Tattoo auf dem Körper. In der Moto3, in der Dupasquier seit letztem Jahr fuhr, trugen die drei Podestfahrer um Sieger Sergio Garcia bei der Siegerehrung ein T-Shirt mit dem Konterfei des Freiburgers.
Lichtblick für Lüthi
Auch Tom Lüthi, ein enger Begleiter und Förderer des Nachwuchsfahrers, trug den Schriftzug «Ja50n» auf dem Helm. Und trotz der schwierigen Umstände durfte sich der 34-jährige Berner über einen kleinen Lichtblick freuen. Er holte erstmals seit dem Auftaktrennen im März in Katar, wo er ebenfalls 15. geworden war, wieder einen Punkt. Mit knapp 24 Sekunden ist der Rückstand auf die Spitze aber nach wie vor gross.
Diese Spitze bildete wie vor Wochenfrist in Mugello der australische WM-Leader Remy Gardner vor dem Spanier Raul Fernandez, der auch in der Gesamtwertung der erste Verfolger des Australiers ist.