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Das Drama passierte am 21. Juli des letzten Jahres: Stundenlang war die kleine Chayenne auf dem Campingplatz in Muzzano im Auto eingesperrt gewesen. Als die Schwestern das Nesthäkchen fanden, war sie an Überhitzung gestorben (BLICK berichtete).
Nach dem Tod des Mädchens hatte die Tessiner Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen die Mutter eingeleitet. Die Untersuchungen ergaben aber, dass Anja S.* ihre Tochter nicht absichtlich im Auto zurückgelasssen hatte. Sie war durch ein Missverständnis davon ausgegangen, dass Chayenne sich auf dem Campingplatz befindet.
Die Staatsanwaltschaft stellte daraufhin das Verfahren ein. Die Begründung: Die Mutter sei durch den Verlust ihrer Tochter genug gestraft. Der Vater des Mädchens kann das nicht akzeptieren. Er hat Beschwerde eingereicht und will, dass das Verfahren gegen seine Ex-Frau neu aufgerollt wird, schreibt das Tessiner Fernsehen «RSI».Publiziert am 26.03.2016 | Aktualisiert am 08.08.2016