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In einem langjährigen Feldversuch mit sehr hohem Einsatz von Klärschlamm und Schweinegülle stiegen die Nährstoffgehalte, besonders der Phosphatgehalt des Bodens, stark an. Auf Parzellen ohne Düngung und bei hohen Schweinegüllegaben wurde eine Tendenz zur Versauerung (Absenkung der pH-Werte) des Bodens festgestellt. Sehr hohe Gaben von Schweinegülle hatten bei einigen Kulturen statistisch signifikante Ertragseinbussen zur Folge.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Bei Pflanzenschutzbehandlungen in Obstkulturen mit Drohnen kann es zu Abdrift und somit zu einer Exposition von Anwohnern und Passantinnen kommen. Die Studie zeigt, dass diese potentiellen Risiken im aktuellen Zulassungsverfahren berücksichtigt sind.
FiBL-Versuche haben gezeigt, dass mit der Umstellung auf biologischen Anbau auch gefährdete Arten der Roten Liste, wie der Dreispitzige Kamelläufer (Amara tricuspidata) gefördert werden können. Diese Art und andere samenfressende Arten unterstützten durch Samenfrass von Kräutern und Gräsern die natürliche Unkrautbekämpfung.