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Tech Data hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahrs 2009, das am 31. Oktober endete, ein an sich solides Geschäftsresultat erzielt. Trotz der einsetzenden Wirtschaftkrise stieg der Gesamtumsatz des Distributionsriesen im Verhältnis zum entsprechenden Quartal des letzten Jahrs um 3,6 Prozent auf 6,14 Milliarden Dollar, und der operative Gewinn konnte fast gehalten werden. Er sank um 1 Prozent auf 59,1 Millionen Dollar.
Unter dem Strich blieben im gerade abgelaufenen Quartal allerdings nur 18,4 Millionen Dollar Reingewinn übrig, während vor einem Jahr noch 40,9 Millionen Dollar Gewinn herausschauten. Gemäss Tech Data ist der starke Gewinnrückgang auf heftige, schnelle Währungsschwankungen, vor allem im Oktober und vor allem in Europa, zurückzuführen. Vor einem Jahr konnte Tech Data im dritten Quartal noch 2,4 Millionen Dollar Währungsgewinn verbuchen, dieses Mal waren es 23,5 Millionen Dollar Währungsverlust.
Zumindest ein Teil davon könnte gemäss Tech Data aber im laufenden vierten Quartal durch höhere Gewinne aufgrund der Sicherungsmassnahmen wieder zurückfliessen. Der Distributor reserviert jeweils einen Teil seines Lagerbestandes, um sich gegen Währungsverluste bei in Fremdwährungen zu bezahlenden Rechnungen abzusichern. Anscheinend konnten diese Lagerbestände nun nicht schnell genug verkauft werden, um die Schwankungen zu kompensieren. Der Profit könnte also steigen, wenn diese Bestände im laufenden Quartal verkauft werden können – allerdings nur, wenn die Wirtschaftslage und die Währungsbewegungen Tech Data nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machen. (hjm)