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«Wenn Mütter gesund ernährt sind, eine gesunde Schwangerschaft und eine betreute Geburt erleben dürfen, ist dies der Anfang für eine gute Zukunft», so die Prinzessin. «Mütter haben das Herz eines Löwen», sagte die dreifache Mutter. Sie würden alles tun, damit ihre Kinder gesund aufwachsen und auch zur Schule gehen können.
Täglich Hilfe für 3400 Frauen und Kinder
Über das Ernährungsprogramm von World Vision in Juba werden täglich mehr als 3’400 Frauen und Kinder versorgt. Auch beraten die Mitarbeitenden die Frauen darin, wie sie ihre Kinder besser ernähren können. Schwer unterernährte Kinder werden in stationäre Behandlung überwiesen. In Mütter-Selbsthilfegruppen, die durch gut ausgebildete Ernährungsexperten betreut werden, unterstützen sich die Mütter gegenseitig und lernen voneinander. World Vision kooperiert in dem Projekt mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und UNICEF zusammen.
Respekt für humanitäre Helfer
Prinzessin Sarah freute sich zu sehen, dass die Mütter Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung haben. Im Südsudan ist dies derzeit eher die Ausnahme, da viele Gesundheitseinrichtungen durch anhaltende Kämpfe nicht mehr in Betrieb sind oder gar zerstört wurden. Angesichts der unsicheren Rahmenbedingungen im Südsudan betonte die Prinzessin: «Humanitäre Helfer sind hier, um den Opfern von Gewalt und Konflikten zu dienen und sie zu unterstützen. Das muss respektiert werden und ihre Sicherheit muss gewährleistet sein.»
Prinzessin Sarah unterstützt die Arbeit der Women's Refugee Commission als Mitglied des Board of Directors sowie eines Beratungsgremiums des UNHCR. Sie ist auch Mitglied des John Hopkins Center for Humanitarian Health Advisory Committee. Sie ist mit Prinz Zeid bin Ra'ad al-Hussein, dem derzeitigen Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, verheiratet.