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Städtebauliche Setzung
Das Terrain der Baugenossenschaft befindet sich in Mett, einem Stadtgebiet, das im Zuge der Industrialisierung des letzten Jahrhunderts der Stadt Biel, im Anschluss an die neu entstandenen Industriegebiete entwickelt wurde. Vor allem Wohnungsbau für die arbeitende Bevölkerung mit den dazugehörigen Infrastrukturbauten wie Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten, Kirchen etc. prägen dieses Quartier, die sich von der Konzeption an die Gartenstädte der Jahrhundertwende anlehnt. Die bestehende Siedlung, die Ersatzneubauten weichen soll, übernimmt den Gedanken dieser Entwicklung.
Die Stadtplanung hat mit verschiedenen Gestaltungsrichtlinien sichergestellt, dass die Struktur der bestehenden Siedlung bewahrt wird. Dieses hat zur Folge, dass die Körnung und Dichte der Siedlung im Wesentlichen beibehalten wird. Die neue Siedlung der Baugenossenschaft Mettlenweg ist vielmehr eine Neuinterpretation der
Idee "Gartenstadt".
Die Anordnung der Gebäude zu einer Mittelachse und die Erschliessung über diesen neu geschaffenen, gemeinschaftlichen Freiraum gibt der Siedlung, aber auch der Genossenschaft eine neue Identität.
Entlang diesem zentralen Erschliessungsraum werden dreigeschossige Volumen mit Mansardendach in Längs- und Querrichtung angeordnet. Durch das orthogonale Drehen einzelner Baukörper wird der Siedlung die räumliche Strenge genommen.
Der bewusste Verzicht der Ausnützung der maximal möglichen Gebäudelänge von 40m und ein beschränken auf eine Gebäudelänge von 30m macht es möglich, qualitätsvolle öffentliche und halböffentliche Aussenräume zu generieren. Die kompakten Einheiten und ihre Staffelung auf dem Grundstück differenzieren diesen in vielfältige Bereiche,
die wiederum der Massstäblichkeit des Kontexts gerecht werden.