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Ihr langjähriger Anwalt Sam Ingham, der Spears bisher in dem Vormundschaftsstreit vertrat, hatte kürzlich beantragt, von dem Amt entbunden zu werden.
Die Sängerin werde nun von dem Promi-Anwalt Mathew Rosengart vertreten, berichteten US-Medien. Rosengart arbeitete zuvor mit Klienten wie Sean Penn und Steven Spielberg.
«Ich möchte in die wirkliche Welt zurück»
Am Mittwoch kam die 39-Jährige per Telefonschaltung in einem Gericht in Los Angeles zu Wort. Laut Bild.de sagte die Sängerin: «Ich bin hier, um von meinem Vater loszukommen. Ich fühle mich bedroht und ich sollte nicht bedroht werden. Ich hatte Angst vor meinem Vater.» Spears brach zwischenzeitlich in Tränen aus, schreibt die Zeitung. Ihr Plädoyer schloss sie mit den Worten: «Ich möchte in die wirkliche Welt zurück. Das ist alles.»
Am selben Tag teilt Spears ein Video von sich auf Instagram, in dem sie reitend und Rädli schlagend zu sehen ist. «Es geht voran. Neu mit einer richtigen Vertretung. Ich fühle mich dankbar und gesegnet. Danke an alle Fans, die mich unterstützen», schreibt die Sängerin und beendet ihren Post mit dem Hashtag «FreeBritney».
Vormundschaft seit 2008 beim Vater
Vor drei Wochen hatte Spears in einer Anhörung ein Ende der Vormundschaft über ihre Person und ihre Finanzen gefordert. Sie fühle sich von ihrer Familie und von Managern ausgenutzt. Sie werde von allen kontrolliert und könne selbst nicht über ihr Leben bestimmen.
Nachdem die Sängerin wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, hatte ein Gericht 2008 entschieden, ihrem Vater die Vormundschaft zu übertragen. Seither verwaltete James Spears das Vermögen und andere Anliegen seiner berühmten Tochter. Später wurden zusätzlich ein Finanztreuhänder und eine weitere Person als Co-Vormund bestellt.
Viele Prominente und Fans bekunden unter dem Hashtag «#FreeBritney» ihre Unterstützung für die Sängerin. Hunderte Fans gingen am Mittwoch in Los Angeles, Washington und anderen Städten auf die Strasse und forderten mit Sprechchören und auf Plakaten Freiheit für Spears.
(sda/red.)