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Es-Smara (auch Semara) ist eine Stadt im Süden Marokkos. Sie ist Hauptstadt der Provinz Es Semara. In Smara leben ca. 40'000 Einwohner. Die Einwohnerzahl und die bebaute Fläche der Ortslage stiegen in den vergangenen Jahren deutlich an.
Die Gründung Smaras erfolgte 1869 als Rastplatz für Karawanen zwischen den Oasen im südlichen Marokko und Mauretanien.
Im Stadtkern befinden sich die Überreste des aus Natursteinen errichteten Forts Zaoula Maalainin, welches eine Moschee umschloss. In dem Fort lebte der Stammesführer Maalainin der die Nomadenstämme im Krieg gegen die Kolonialherren führte.
Der erste Europäer, der die für Christen lange verbotene Stadt Smara besichtigte (und kurz danach starb) war im Jahr 1930 Michel Vieuchange.