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Er werde am 26. August zurücktreten, dem Parteitag anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Partei, sagte Bäumle. Den Grünliberalen sei es gelungen, die Verbindung von Wirtschaft und Umwelt politisch zu etablieren. Auch eine liberale Gesellschaftspolitik hätten sie auf die Agenda gesetzt.
Mit Bäumle als Motor und Verena Diener als Aushängeschild hatte die Partei noch im Gründungsjahr drei Sitze im Nationalrat und einen im Ständerat erobert. Den bisherigen Höhepunkt erlebten die Grünliberalen im Jahr 2011, als sie mit 12 Sitzen im Nationalrat und 2 im Ständerat Fraktionsstärke erreichten. Inzwischen waren auch zahlreiche Kantonalparteien dazugekommen.
Die Aufbauarbeit forderte von Bäumle ihren Tribut. 2012 erlitt er einen Schwächeanfall, 2014 einen Herzinfarkt. 2015 kam dann der Absturz für die Grünliberalen: Im Frühling schickte das Stimmvolk ihre Initiative "Energie- statt Mehrwertsteuer" mit 92 Prozent Nein-Stimmen bachab. Bei den Nationalen Wahlen im Herbst schrumpfte die Zahl der Nationalratsmandate auf 7, in der kleinen Kammer ist die Partei nicht mehr vertreten.
Dennoch hinterlässt die GLP-Fraktion immer wieder Spuren in der Bundespolitik. So gestalteten sie die Energiewende mit, über die am Sonntag abgestimmt wird. Die Reform der Altersvorsorge schaffte es nur dank einer Kehrtwende der Grünliberalen durchs Parlament.