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Rettungshelikopter des Japanischen Roten Kreuzes evakuieren Menschen von Hausdächern, Freiwillige verteilen warme Mahlzeiten an Obdachlose, und medizinische Teams pflegen Verwundete.
Das verheerende Erdbeben und der Tsunami an der Nordost-Küste Japans haben 300 000 Menschen in die Flucht getrieben. Die Evakuierung der Obdachlosen und Verwundeten ist ein Wettlauf mit der Zeit. Tausende von Freiwilligen des Japanischen Roten Kreuzes stehen Tag und Nacht im Einsatz. Sie verteilen warme Mahlzeiten und Decken. 86 medizinische Teams leisten Erste Hilfe. In der vom Tsunami verwüsteten Stadt Ishinomaki ist das Rotkreuzspital überfüllt, und stündlich bringen die Ambulanzen neue Patienten.
Bis zur Stunde können sämtliche Hilfsgüter noch vor Ort beschafft werden. Das SRK (Schweizerische Rote Kreuz) ist jederzeit bereit, Zelte oder andere nötige Hilfsgüter zu liefern.
Das SRK unterstützt das Japanische Rote Kreuz bei der Katastrophenhilfe. Dieses setzt die Spenden dort ein, wo es am nötigsten ist.
In der vom Erdbeben und Tsunami verwüsteten Region wird das Japanische Rote Kreuz 70 000 Familien mit Haushaltsgeräten ausstatten. Gleichzeitig wird die medizinische Nothilfe fortgesetzt.
Am 8. April erhielten die ersten Familien eine komplette Ausstattung mit Haushaltsgeräten vom Roten Kreuz. Dazu gehören unter anderem ein Kühlschrank, eine Waschmaschine und ein Reiskocher. Insgesamt werden in den nächsten Wochen und Monaten 70 000 Familien von der Regierung ein vorfabriziertes Haus und vom Roten Kreuz die Geräte erhalten.
Berücksichtigt werden dabei die bisher Obdachlosen in den vom Erdbeben und Tsunami am meisten betroffenen Präfekturen Miyagi, Fukushima und Iwate. Die Verantwortlichen des Japanischen Roten Kreuzes verstehen dies als einen konkreten Beitrag zur Normalisierung des Lebens der schwer geprüften Bevölkerung. In den letzten Wochen hat das Rote Kreuz 192 500 Decken verteilt. Noch immer leben 170 500 Obdachlose in 2200 Auffangzentren.
605 medizinische Teams des Japanischen Roten Kreuzes setzen ihre intensive Arbeit fort und besuchen täglich die Spitäler und Auffangzentren des Katastrophengebietes. Dabei kommt der psycho-sozialen Betreuung der traumatisierten Menschen eine besondere Bedeutung zu. Neu kommen auch Nuklearexperten von den Rotkreuzspitälern in Hiroshima und Nagasaki zum Einsatz.
Das SRK unterstützt das Japanische Rote Kreuz bei der Katastrophenhilfe. Dieses setzt die Spenden dort ein, wo es am nötigsten ist.
Spenden sind möglich:
•via Postkonto SRK 30-4200-3
Vermerk: Japan
(IBAN <iban-pii>)
•per SMS: Schreiben Sie ein SMS mit dem Text Japan und den Betrag, den Sie spenden möchten (zwischen 1-99). Senden Sie dieses SMS an die Nummer 488.
Beispiel: Für eine Spende von 20 Franken schreiben Sie Japan 20 und schicken das SMS an die Nummer 488. Sie erhalten dann umgehend eine Eingangsbestätigung per SMS. Spenden über 10 Franken müssen per SMS bestätigt werden. •
Quelle: <link http: www.redcross.ch>www.redcross.ch
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