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Der Afrika-Roman, der die moderne afrikanische Literatur begründete und die Weltliteratur prägte – endlich in neuer Übersetzung!
Chinua Achebe erzählt von Verrat und Rache, von Leidenschaften, die keine Ruhe finden, und von Sehnsüchten, die keine Zukunft haben. Okonkwo, stark und jähzornig, stösst sich an den strengen Stammesregeln und zerbricht an dem Regime der britischen Kolonialherren.
In seinem Meisterwerk beschreibt Achebe den Konflikt einer archaischen Kultur in einer Sprache, die rituell-sprichwörtlich, dokumentarisch und elementar poetisch ist: Mit diesem Roman erhielt der Kontinent eine Stimme.
Chinua Achebe wurde 1930 in Ogidi im Osten Nigerias als Sohn eines Katechisten aus dem Stamm der Igbo geboren. Er studierte
am University College von Ibadan und lehrte seitdem als Professor an nigerianischen, englischen und amerikanischen Universitäten.
1958 erschien sein erster Roman ›Alles zerfällt‹, eines der wichtigsten Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts. 2002 wurde
Achebe für sein politisches Engagement mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt, 2007 erhielt er den Man Booker
International Prize. Chinua Achebe starb 2013 in Boston.