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Ein Ferienheim in See- und Stadtnähe
Bei aller Liebe, die man zu den Bergen hatte und mit dem eigenen Wanderheim auf dem Restiberg ob Linthal zu nutzen wusste, waren die Vorteile eines Sees dem Cevi Zürich nicht unbekannt. Seit der Bildung des Jugendkomitees wurden jährlich gemeinsam Lager durchgeführt und auch Führerschulungen wurden als immer wichtiger erkannt. Das führte zu der Überlegung, ein zentral, aber gleichermassen schön, möglichst am See gelegenes Grundstück zu erwerben, auf dem man ein Ferienhaus aufbauen konnte. Schliesslich besassen die Welschen in Vaumarcus und die Basler in Vinelz am Bielersee bereits Vergleichbares. Nach längerem Suchen wurde im Frühjahr 1928 ein lauschiges Plätzchen am idyllischen Greifensee, kaum 20 Kilometer von Zürich entfernt, entdeckt. Die Waldwiese in der Nähe des Städtchens Greifensee konnte für ca. 8500 Franken vom Herrn Gemeinderat Wolfensberger erworben werden. Die eigens für das Ferienhaus eingesetzte Kommission, bestehend aus Karl Egli, J. Bähler, Rudolf Egli, Walter Pfister und Hans Seiler, plante den Kauf und den Bau des Hauses. Die Stiftung Dapples erhielt den Auftrag, ein einfaches und zweckmässiges Holzhaus auf die Waldwiese zu stellen, das am 12. Mai 1929 eingeweiht werden konnte.
„Die Botschaft vom Reiche Gottes und keine andere soll in diesem Lager verkündet und vernommen werden und zwar in ihrer Absolutheit und ihrer Bezogenheit zur Welt der Schöpfung.“
Nicht ohne Stolz verkündete man: „Die Stiftung Dapples hat hier einen Typus eines Ferienhauses geschaffen, der für die Zukunft wegweisend sein kann.“ (Edwin Wehrli, Glocke Nr. 5, Mai 1929)