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Gebet für die Schweiz
„Gebet für die Schweiz“ geht zurück auf die Gebetsspurgruppe, welche Werner Sidler im Jahr 1984 zur Vernetzung von Einzelbetenden, Gebetsgruppen und Gemeinden ins Leben gerufen hat.
Daraus entwickelte sich die Bewegung „Gebet für die Schweiz“, die im Frühjahr 1990 einen elfwöchigen Fürbitte-Marsch entlang der Schweizer Grenze organisierte, an welchem insgesamt 550 Personen für ein Teilstück mitwanderten.
In den Jahren 1990 – 1995 veranstaltete „Gebet für die Schweiz“ Nationale Gebetsschulungen zum damals auf der neocharismatischen Szene trendigen Thema der Fürbitte mit internationalen Referenten wie Pieter Bos, Johannes Facius und Brian Mills.
Aus diesen Veranstaltungen ergaben sich Stadt- und Regionalgebetsarbeiten u.a. in Basel, Zürich und Bern.
Ab 1996 entwickelte sich „Gebet für die Schweiz“ zu einem partnerschaftlichen Netzwerk verschiedenster Gebetsbewegungen und Fürbittenden.
Die Leitung von „Gebet für die Schweiz“ lag Ende der Neunzigerjahre bei Peter Höhn von Campus für Christus. Im Jahr 2002 übernahm Ueli Haldemann die Leitung, 2006 Markus Schildknecht.
Seit dem Jahr 2012 wird Gebet für die Schweiz von Hans-Peter Lang (*1948) geleitet.
Die Personen und Organisationen, welche bei „Gebet für die Schweiz“ mitmachen, vertreten ein pfingstliches, charismatisches oder neocharismatisches Christentum. Die Lehre des fünffachen Dienstes wird bei den Fahnenträgern vorausgesetzt.
Nationaler Gebetstag jeweils am 1. August
Fahnenträger: In jeder Ortschaft werden Personen gesucht, die als Fahnenträger ihres Ortes für ihre Gemeinde beten und Gebetsgruppen koordinieren. Am nationalen Gebetstag werden sie mit ihren Fahnen erwartet. Manche Fahnenträger ziehen regelmässig mit der Fahne durch ihre Gemeinde.
Weitere Gebetsanlässe, etwa auf dem Säntis, dem Oberalp oder Schloss Liebegg in Gränichen
Dem Leiter Gebet für die Schweiz, Hans-Peter Lang, unterstehen die Leiter der Gebetsnetzwerke Deutschschweiz und Westschweiz/Tessin, diesen wiederum die Kantonsfahnenträger, welche über einen Bezirksverantwortlichen oder direkt die Fahnenträger und Gebetspartner vor Ort koordinieren.
Zurzeit sind folgende Organisationen Ratsmitglieder von Gebet für die Schweiz:
– Abraham-Dienste
– David Dienst
– Ebenezer Operation Exodus
– Gebetsarmee Schweiz (GACH)
– Gebetshaus Amden
– Gebetshaus Carephone
– Gebetshaus Bern
– Gemeinschaft Betsaida
– Christen an der Seite Israels
– Israelwerke Schweiz
– Leaders‘ Integrity Foundation (LIF)
– Moms in Prayer
– Sozialunternehmung Wendepunkt
– Verein CARA
Im Januar 2018 stellte „Gebet für die Schweiz“ einen Zusammenhang der eigenen Gebetsgottesdienste im Schloss Liebegg in Gränichen mit dem kurz darauf ebenfalls in Räumen des Schlosses Liebegg eröffneten Hexenmuseum her, indem der Ort als Gebetshaus „beansprucht“ wurde. Gegenüber „Hexen und Wiccas“, welche „offensichtlich auch die Praxis des Hexenwesens vorantreiben“ wollten, sollte ein „Hoheits- und Gebietsanspruch des Allmächtigen“ gesetzt werden.
In der Presse wurde dies – nicht ganz unverständlicherweise – so aufgefasst, dass „Gebet für die Schweiz“ gegen das Hexenmuseum anbeten würde. Für die Eröffnung des Museums waren die Vorgänge perfekte Propaganda, indem das landläufige Vorurteil von den Hexen verfolgenden Christen aufs Trefflichste bedient wurde.