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Dies ist die an Fauna und Flora reichste Region des Pantanal,– zwischen Corumbá und Porto Murtinho (im Süden) – am unteren Rio Paraguai, der hier die Grenze zu Bolivien, im oberen Teil, und zu Paraguay, im unteren, markiert. In diesem Gebiet reicht das Pantanal nach Bolivien und nach Paraguay hinüber und wird flankiert von einer eindrucksvollen Vegetation, die mit „Jacarandás“ (Jacaranda cuspidifolia), „Camalotes“ (schwimmende Inseln aus Wasserpflanzen), „Caraguatás“ (wilde Bananen) und anderen nativen Arten durchsetzt ist. Eingezwängt zwischen Gebirgen, ist dieser Streifen des brasilianischen Süd-Pantanal, von Ost nach West, relativ schmal.
Porto Murtinho
Ist ein kleines Nest am Ende der Bundesstrasse BR-267 – (von der heute nur noch 11 km Asphalt fehlen – direkt an der Grenze zum Nachbarland Paraguay. Die Entfernung zur Hauptstadt Campo Grande beträgt 415 km. Bedeutendster Wirtschaftsfaktor ist hier die Fischerei – und zwar die der Sportangler, die sich in Scharen während der trockenen Zeit einfinden, um ihre Ferien mit ihrem Hobby zu verbringen. Von hier aus kann man die „Ilha Margarida“ anfahren, eine Flussinsel, die schon im Staatsgebiet von Paraguay liegt – einem beliebten Einkaufsort für Billig-Importe. Oder man kann Indianerdörfer dieses Staates besuchen. Hier gibt es ausgearbeitete Routen, auf denen man die Kultur und das Kunsthandwerk sowohl von Paraguay, Brasilien und den Indianern kennen lernen kann.
Der Abschnitt des Rio Paraguay im Bereich von „Porto Murtinho“ wird als einer der fischreichsten von ganz Brasilien angesehen. Deshalb ist natürlich, neben all der landschaftlichen Schönheit, dieser Ort für die Sportangler ein Magnet. Klimatisch herrscht hier eine ziemliche Hitze, mit starken Regenfällen, in der Regel, zwischen Oktober und Januar. In dieser Zeit kann die Temperatur 38º C, und mehr, erreichen. Im Winter, zwischen den Monaten Juni und Juli, kann sie auf +10º C fallen.
ZUSAMMENFASSUNG
Rund um das Süd-Pantanal haben wir Ihnen nun die verschiedensten Zielorte und ein paar ihrer Eigenheiten vorgestellt. Durch jedes dieser „Portale“ können Sie in die Landschaft des Pantanal mit seiner unvergleichlichen Tierwelt einmarschieren, beziehungsweise einfahren. Besonders an Tierarten werden Sie in allen von uns beschriebenen Teilen die gleichen antreffen können – im einen Gebiet mehr, im anderen weniger – das hat mit der Tageszeit zu tun und mit der Jahreszeit, in der Sie unterwegs sind, aber natürlich auch mit der geografischen Lage des jeweiligen Gebiets, seiner Entfernung zu Wohngebieten und dem entsprechenden Schutz, der diesem Gebiet zuteil wird. Und aus diesen Gründen kann man auch kaum eine bestimmte Region mehr und eine andere weniger empfehlen – vielleicht geben aber einige der beschriebenen lokalen Sehenswürdigkeiten hier den Ausschlag und die können Sie selbst am besten aussuchen.