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Jura
Aktuelles
2010 wurde keine Wolfsnachweise gemeldet. Auch der Luchs verhält sich eher unauffällig. Momentan besteht kein Bedarf, für die Prävention mehr zu investieren.
Geschichte
Sowohl in der Region des Clos du Doubs wie auch im Neuenburger Jura ist schon seit Ende der 90-iger Jahre eine regelmässige Präsenz des Luchses nachgewiesen. Die Luchsschäden waren verhältnismässig klein, ausser einem Angriff im Val de Ruz, wo im Juli 2005 10 Schafe gerissen wurden.
Die Landwirtschaft im Jura ist geprägt von Grossviehhaltung (Rindvieh und Pferde). Die Bestände von Schafen und Ziegen sind bedeutend kleiner als im Alpenraum. Deshalb ist die Landwirtschaft für Luchs- und Fuchsschäden weniger verletzlich. Bei einer möglichen Ausbreitung des Wolfes könnten aber auch vermehrt Jungtiere von Grossviehherden Opfer von Angriffen werden.
AGRIDEA hat 2008 eine Arbeit zur Verletzlichkeit der Landwirtschaft im Schweizerischen Jurabogen realisiert (auf französisch).
Herdenschutzhunde und Grossvieh - Ein Pilotprojekt
Im Herbst 2005 ist in Zusammenarbeit mit der landwirtschaftlichen Beratung (Fondation Rurale Interjurassienne, FRI) und einem Betrieb für Mutterkuh- und Rinderhaltung ein Versuch zur Integration von Herdenschutzhunden in Grossviehherden gestartet worden. Der Pilotversuch kann allgemein als positiv gewertet werden. Es ist auf dem Betrieb ein Wurf Schutzhunde geplant, welche dann von Anfang an mit dem Grossvieh sozialisiert werden. In den Jahresberichten sind die bisherigen Aktivitäten zusammengefasst.
Organisation
Folgende Verantwortlichkeiten gelten für die Umsetzung des Wolfkonzeptes:
Kontakt für Schadensmeldungen und Entschädigungen
Beratung Herdenschutzhunde