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Emma Kunz, die Schweizer Künstlerin, Radiästhesistin und Heilpraktikerin wurde im Jahr 1892 in Brittnau geboren und beschäftigte sich bereits in sehr jungen Jahren mit Prophetie und Telepathie. Im Alter von 18 Jahren arbeitete sie mit dem Pendel und erzielte oft erstaunliche Erfolge, wobei sie selbst meinte, dass in jedem Menschen solche Fähigkeiten schlummern würden. Der Liebe wegen wanderte Emma Kunz 1911 in die USA aus, kehrte aber bereits ein Jahr darauf wieder zurück und begann in einer Stickerei zu arbeiten.
Zwischen 1923 und 1939 war sie als Haushälterin für den Kunstmaler Jakob Welti tätig und setzte sich darüber hinaus sehr intensiv mit den Kraftströmen der Erde auseinander. Mithilfe eines Pendels malte Kunz grossformatige Bilder auf Millimeterpapier. Einer inneren Stimme folgend gab die Künstlerin schliesslich ihre Stelle bei Jakob Welti auf, um sich voll und ganz der Heilung von Menschen zu widmen. 1942 entdeckte sie im Steinbruch von Würenlos ein Heilgestein, das sie AION A nannte. Ab 1951 lebte sie ganz zurückgezogen in Waldstatt, wo sie sich auf ihr Arbeit als Forscherin und Heilpraktikerin konzentrierte. Mittels des Pendels gelang es Kunz ausserdem Ringelblumen zu polarisieren, sodass aus einer Blüte mehrere Blütenstände entstanden. Emma Kunz starb am 16. Januar 1963 in ihrem Haus in Waldstatt.
Das Wirken der Künstlerin Emma Kunz
Hinter der Forschungsarbeit von Emma Kunz steckte keinerlei finanzielle Absicht, viel mehr versuchte sie ständig Antworten auf Fragen zu finden, die das Leben und seine geistigen Zusammenhänge aufwarfen. Eng mit ihrer Arbeit als Forscherin und Naturheilpraktikerin verbunden waren auch ihre Bilder, die im Zuge ihrer Erkenntnissuche entstanden. Sie können sozusagen als Wegweiser bzw. Wegbegleiter verstanden werden. Für ein Bild konzentrierte sich Kunz auf eine Frage, daraufhin wurde das Millimeterpapier mit dem Pendel ausgelotet und Schwerlinien und Punkte gesetzt. Manchmal arbeitete die Forscherin bis zur völligen Erschöpfung an einem Werk. Nachdem sie die Inhalte ausgewertet hatte, wurden die Bilder an die Wand gehängt, oftmals sogar bis zu zwanzig Arbeiten übereinander. 1973 fand im Aargauer Kunsthaus erstmalig eine Ausstellung mit Werken von Emma Kunz statt. 1999 wurden die Arbeiten ausserdem im Rahmen der Schau "Richtkräfte für das 21. Jahrhundert" gezeigt.
Das Heilgestein AION A
Im Jahr 1942 entdeckte Emma Kunz in Würenlos ein Gestein, das sie für unterschiedlichste therapeutische Anwendungsmöglichkeiten verwendete. Aufgrund ihrer großen Erfolge, die sie mit dem Heilgestein hatte, gab sie ihm den Namen AION A, was so viel wie "grenzenlos" bedeutet. Auch heute arbeiten viele Ärzte mit AION A, wobei es vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei Entzündungen, Sportverletzungen oder allergischen Reaktionen Anwendung findet. Dabei wird das Heilgestein in Form von Kompressen oder Wickeln angewendet, sehr harmonisierend wirkt auch ein Heil- oder Vollbad.
Zum Andenken an Emma Kunz wurde im Jahr 2008 in Waldstatt der Emma-Kunz-Pfad angelegt, auf dem den Besuchern das Wirken der aussergewöhnlichen Künstlerin und Forscherin näher gebracht werden soll.