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Bei Patienten mit symptomatischem cSDH ist heutzutage die Therapie der Wahl eine chirurgische Drainage des Hämatoms mittels zwei Bohrlöcher, Hämatom Ausspülung, und Einlage einer Drainage. Bei Patienten mit ASS ist die Behandlung eines cSDH eine grosse Herausforderung. Zum Einen, kann das Weiterführen der blutverdünnenden Therapie weitere Einblutung in den Subdural-Raum fördern, das Risiko von intra- und postoperativen Blutungen erhöhen und die Rückfalls Rate vom operierten cSDH erhöhen. Zum Anderen, kann das Sistieren von ASS zu medizinischen Komplikationen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen, während und nach der Operation führen. Die Anzahl der Patienten welche ein cSDH erleiden und gleichzeitig unter ASS Behandlung stehen nimmt stetig zu und deshalb sind qualitativ hochstehende Studien welche das ideale Management dieser Patienten untersuchen von grosser Bedeutung. Dieses Projekt befasst sich mit dieser Fragestellung. Patienten werden nach dem Zufallsprinzip (sogenanntes Randomisieren) in zwei Gruppen eingeteilt, in einer Gruppe wird die ASS Behandlung weitergeführt (Medikamenten Gruppe) und in der anderen Gruppe wird ASS für 12 Tage pausiert (Placebo Gruppe). Die Rückfalls Rate von CSDH, sowie die Rate von anderen intrakraniellen Blutungen und von anderen Komplikationen des Herz und Gefässsystems, nach einer chirurgischen Entlastung von cSDH, werden zwischen den zwei Gruppen verglichen und analysiert.