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Beim Parylene Prozess wird eine Polymerschicht unter Vakuum bei Raumtemperatur auf das Substrat abgeschieden. Die so entstehenden Schichten sind einige Nano- bis einige Mikrometer dick und haben folgende Vorzüge:
Praktisch jedes Substratmaterial wie z.B. Metall, Glas, Papier, Lack, Kunstoffe - sogar PTFE -, Keramik, Ferrit und Silikone ist mit Parylene beschichtbar. In einem Arbeitsgang können Beschichtungsdicken von 0,5 bis 50 µm aufgebracht werden. Die Beschichtungsrate beträgt 3 bis 5 µm pro Stunde.
Die Einsatzbereiche liegen in der Medizintechnik, in der Elektronik-, Kunstoff-, Metall- und Automobilindustrie, sowie Raumfahrt und Rüstungsindustrie.
Von der schlüsselfertigen Serienanlage bis hin zu Sonderanlagen; es sind Anlagen mit verschiedenen Kammergrössen verfügbar.
Mit der unübertroffenen Reinheit des PPS-Dimer von nahezu 100 % kann eine absolut konforme Beschichtung und ein optimaler Schutz der Substratmaterialien erzielt werden.
Parylene C:
wird am Häufigsten verwendet, insbesondere wenn gute elektrische und physikalische Eigenschaften gefordert sind.
Parylene N:
wird dort eingesetzt, wo eine kleine Dielektrizitätskonstante und ein grosses Penetrationsvermögen erforderlich ist.
Parylene D:
wenn Hochtemperaturbeständigkeit gefordert ist, kann bis zu 140 °C eingesetzt werden.