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Allgemeine Ausgangslage
Ziel der Machbarkeitsstudie ist das Studium von Lösungsmöglichkeiten zur Unterbringung der Stadtververwaltung
Bülach, entweder in einem Umbau der jetzigen ZKB Filiale oder in einem Neubau auf dem Grundstück "Süd"
(Familie Landert) in Bülach. Bei beiden Varianten war der Flächennachweis gemäss Raumprogramm sowie eine
Kostenschätzung zu erbringen.
Ausgangslage für Machbarkeitsstudie Umbau ZKB Filiale Bülach
Die jetzige ZKB Filiale in Bülach verfügt über ausreichend Fläche zur Unterbringung der Stadtverwaltung. Allerdings
führt die grosse Gebäudetiefe zu einer unzureichenden Belichtung. Es empfiehlt sich deshalb, einen Lichthof
zu erstellen, der auch die unteren Geschosse mit ausreichend Tageslicht versorgt. Die Platzierung des Lichthofs
auf der Süd-West-Seite des Gebäudes berührt die oberen zwei Geschosse nicht. Das Erdgeschoss, sowie das 1.
Untergeschoss (Eingangsgeschoss) erhalten eine zusätzliche Belichtung durch einen nur zweigeschossigen Hof.
Das bestehende Gebäude wird durch den Umbau bis auf die Struktur zurückgebaut. Dadurch erhält das Gebäude
eine neue, offenere Raumstruktur. Die drei Treppenhäuser bleiben erhalten, werden aber durch eine gemeinsame
Erschliessungszone auf jedem Geschoss miteinander verbunden. Eines der Treppenhäuser kann weiterhin als
Haupttreppe für Kunden dienen, während die anderen zwei den Mitarbeitern vorbehalten bleiben. Der neue
Erschliessungsraum erlaubt eine bessere Orientierung sowohl für Kunden als auch für Mitarbeiter, sowie kurze
Erschliessungswege zwischen den Abteilungen.
Die BüroraÅNumlichkeiten können sowohl als Einzel- als auch als Grossraumbüros ausgestaltet werden.
Die Fertigbetonelemente der Fassade sollen erhalten bleiben, um den Ausdruck des Gebäudes zu bewahren.
Aus ökologischer Sicht kann ein Umbau als wertvoll eingestuft werden. Die zentrale Lage nahe dem Stadtzentrum
scheint ideal für eine Stadtverwaltung.
Aufgrund des grossen Bauvolumens muss mit höheren Betriebskosten gerechnet werden. Die Fremdvermietung
generiert allerdings jährliche Mieteinnahmen.
Ausgangslage für Machbarkeitsstudie Neubau auf Grundstück "Süd" (Landert)
Die Überbauungsstudie für das Grundstück "Süd" in Bülach schlägt zwei unterschiedliche Szenarien vor. Bei einer
normalen Überbauung wären drei Voll- und zwei Attikageschosse möglich. Im Rahmen einer Arealüberbauung
könnte bei gleicher Gebäudegrundfläche ein Vollgeschoss mehr realisiert werden. Um das Raumprogramm der
Stadtverwaltung mit der vorgeschlagenen Gebäudegrundfläche zu realisieren, sind die vier Voll- und zwei Attikageschosse
der Arealüberbauung notwendig. Bei nur drei Vollgeschossen und zwei Attikas müsste das Raumprogramm
reduziert, einzelne Abteilungen ausgelagert oder die Gebäudegrundfläche vergrössert werden.
Die für Bürobauten angemessene Gebäudetiefe von 18 m lässt gut belichtete BüroraÅNume mit einer innenliegenden
Erschliessungszone zu. Archiv oder Besprechungsräume können in der Mitte des Volumens platziert werden,
ohne zu viel Fassadenfläche zu besetzen. Die gewählte Anordnung der BüroraÅNumlichkeiten lässt sowohl Einzelals
auch Grossraumbüros zu. Die Gebäudestruktur ist unabhängig von BürotrennwaÅNnden und somit flexibel für zukünftige
Umbauten oder Umnutzungen.
Das kompakte Volumen verspricht eine kostengünstige Erstellung und geringe Betriebskosten.