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Flor de Caña (spanisch für „Blüte des Zuckerrohrs“) ist die beliebteste Spirituose in Nicaragua und auf kleinen wie grossen Festen allgegenwärtig. Doch auch ausserhalb der Staatsgrenzen konnte sich der Rum einen respektablen Ruf verschaffen – er führt seit vielen Jahrzehnten den mittelamerikanischen Markt an und erhält dank positiver Stimmen und Auszeichnungen immer mehr Aufmerksamkeit in fernen Nationen. Die Familie Pellas liess Ende des 19. Jahrhunderts vor der spektakulären Kulisse des daueraktiven Vulkans San Cristóbal weite Zuckerrohrfelder einrichten und etablierte die Tradition, das Ende jeder Erntesaison mit ein paar Fässern selbstgebrannten, gealterten Rums zu zelebrieren. 1937 kamen die ersten Rumsorten auf den heimischen Markt und zwei Jahrzehnte später begann man mit dem Export in die restlichen Länder Zentralamerikas. Die Familie führt das Unternehmen in der mittlerweile fünften Generation an und gewinnt insbesondere mit den älteren Sorten wie dem Flor de Caña 18 Years und Flor de Caña 25 Years viele internationale Wettbewerbe. Trotz des tropischen Klimas und der hohen Verdunstung kann der Rum problemlos so lange reifen, da die Bourbon-Fässer mit Kochbananenfasern versiegelt sind – dieses „Slow-Aged“-Verfahren bedingt den kennzeichnenden Geschmack von Flor de Caña. Das Sortiment umfasst elf Sorten als Teil von drei Kollektionen, die sich hinsichtlich der Qualität und des Alters voneinander abgrenzen.
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