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Wie vergangene Woche bekannt wurde, werden aktuell Vorschläge besprochen, die Restwassermengen über den Winter zu reduzieren. Damit soll eine Mehrproduktion von 150 GWh resultieren.
Swiss Small Hydro ist kritisch bezüglich dieses Vorschlags. Die Gewässer sind aufgrund des extrem trockenen Sommers bereits stark belastet, und jegliche zusätzlichen Stressfaktoren – wie beispielsweise die Reduktion der Restwassermengen – sind heikel. Die Umsetzung beinhaltet technische Herausforderungen, welche zusätzliche Risiken beinhalten. Zudem bringt die Massnahme nicht einmal ein Sechstel derjenigen Produktion, welche sich durch eine nachhaltige Nutzung der noch bei der Kleinwasserkraft vorhandenen Potenziale erzielen liesse.
(angepasste Mitteilung vom 09.09.2022)