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Wir legen grossen Wert auf eine gute und artgerechte Haltung unserer Hühner.
Brahma
Bereits 1846 wurden die Vorläufer der Brahma Hühner nach Nordamerika importiert und hier als Rasse stabilisiert und auch ab 1850 offiziell als Rasse erfasst. Die Zuchtziele lagen beim Fleischansatz, sowie auch die Eier und Federn gerne mitgenommen wurden. Zugleich muss das Brahma Huhn robust sein, da Hühner einst im Freilauf gehalten wurden. Je nach Region kann das Wetter in Nordamerika sehr unterschiedlich sein. Als sehr sicher gilt, dass sie aus Cochin und Malaien gekreuzt wurden und auch Chittagong Hühner einflossen. Damit können Brahmas als Riesenhühner zu den asiatischen Hühnern gerechnet werden. Einige Quellen geben an, dass sie in Nordamerika lediglich stabilisiert wurden und im heutigen Indien aus der Region des Brahmaputra Flusses stammen, der in den Ganges mündet. In jedem Fall sind Brahmas nach dem indischen Fluss Brahmaputra benannt.
Nicht nur das stattliche Gewicht von 3,5 bis 5 Kilogramm macht den Brahma Hahn zu einer imposanten Erscheinung. Sein üppiges Federkleid und seine breite und hohe Körperhaltung tragen zudem dazu bei, dass der Brahma Hahn riesig erscheint. Seiner Körpergröße entsprechend, frisst der Brahma Hahn nicht nur winzige Insekten und Würmchen. Es wurden schon Hähne beobachtet, die Mäuse getötet und in einem Bissen verschlungen haben. Wobei die Tiere sonst sehr friedlich sind.
Mechelner
Das Mechelner Huhn entstand um 1850 in der flämischen Stadt Mecheln, nach der es benannt wurde. Das heutige belgische Nationalhuhn ist ein Idealbild vom Fleischhuhn und verbreitete sich schnell im ganzen Land. Bald gab es in ganz Europa Bestände mit diesen leicht mästbaren Hühnern. Der Antwerpener Zoo stellte 1843 die schweren Brahmas, Langshans und Cochins aus und gab sie anschließend den Bauern. Diese sollten Kreuzungsversuche mit ihren eigenen Hühnern probieren – das Mechelner Huhn entstand.
Mechelner Hühner sind anspruchslos und genügsam, gelten als sehr gute Futterverwerter, kommen auch mit rauen Wetterlagen gut klar und sind sogar anhänglich. Selbst Hahnenherden vertragen sich sehr gut. Im Vergleich zu anderen Rassen scheinen die Hähne sogar weniger zu krähen. Aufgrund der guten Legeleistung werden Mechelner zu den fleischbetonten Zwiehühnern gerechnet.
Laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen gab es in Deutschland im Jahr 2009 nur noch 191 Hennen und 51 Hähne, die als Zuchttiere gezählt wurden. 2016 waren es immerhin vom gesperberten Farbschlag schon 316 Hennen und 79 Hähne bei 59 Züchtern. Bei den weißen Mechelner wurden 57 Hennen und 14 Hähne bei 11 Züchtern gezählt.
Grünleger (ein teil araucana)
Gesichert gilt, dass Araucana Hühner im Jahr 1890 in Chile entdeckt wurden. Die Einheimischen der Region wurden der Überlieferung zufolge nie durch die Spanier besiegt. Das indigene Volk wurde einst Araucana genannt, es nennt sich selbst Mapuche. Also wurden ihre schwanzlosen Hühner Araucanas genannt. Diese halbwilden gefiederten Nutztiere lebten bereits in den Andenregionen von Chile, Argentinien und in Teilen Brasiliens.
Reinrassige Araucana haben keine Schwanzwirbel, keine Schwanzfedern und keine Bürzeldrüse. Zudem haben reinrassige Exemplare immer einen roten Erbsenkamm. Es gibt jedoch vermischte Exemplare, die wieder einen normalen Hühnerschwanz oder einen anderen Kamm ausbilden.
Araucana Hühner sind auch als Grünleger bekannt, da sie als einzige Stammform grüne Eier legen. Da diese Eigenschaft dominant vererbt wird, werden Araucanas als Ausgangsrasse eingesetzt, um weitere «Grünleger» zu erzüchten. Werden Hybride wiederum mit anderen Haushuhnrassen gekreuzt, dann geht die Eigenschaft der grünen Eier nach und nach verloren.
Jungtiere
7 Jungtiere sind im Moment bei uns am Heranwachsen. Gebrütet von unserer Brahma Henne.