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Mit dem Begriff alternativer Rockmusik mag es gelingen, musikalische Stilrichtungen zu bezeichnen, die mit Rock nicht die richtige Bezeichnung erfahren. Hier geht es um Stilrichtungen, die als Hip Hop, Psychedelic, Metal, Punk, Rap oder sonstwie bezeichnet werden oder eine Mischung unterschiedlicher Stile darstellen. Diese Begriffsbezeichnungen betreffen die Musikszene allgemein und sind daher nicht nur für die Schweiz anzuwenden.
Es gibt eine Reihe von Bands, die als ,alternativ‘ betrachtet werden können, was jedoch keineswegs bedeutet, dass es sich um wenig populäre Bands handelt, ganz im Gegenteil: Einige der erfolgreichsten Bands sind dieser Alternativszene zuzuschreiben.
,Nirvana‘ war eine der Bands, auf welche die Bezeichnung alternativ zutrifft. Sieben Jahre war die Band aktiv und kommerziell mit 75 Millionen Tonträgern ungemein erfolgreich. Gitarrist und Sänger Kurt Cobain verübte im April 1994 Selbstmord, was auch das Ende von Nirvana bedeutete.
Für Furore in der Kategorie Alternativ sorgte auch ,Coldplay‘. Sieben Studioalben der Briten im Laufe von 15 Jahren eroberten in vielen Ländern die Spitzenplätze in den lokalen Charts, darunter fünf Mal übrigens auch in der Schweiz. Finanziell hat Coldplay jedenfalls augesorgt, heute können sie spielen, weil es einfach Spaß macht.
Von 1980 bis 2011 war R.E.M. als Vertreter der alternativen Musik ein herausragendes Beispiel, wie man mit Musik, die nicht eindeutig zuordenbar ist, große Erfolge feiert. Viele 1. Plätze in den nationalen Charts, darunter auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz sprechen eine ganz deutliche Sprache, vielen ist sicher noch der Megahit ,Losing My Religion‘ in bester Erinnerung.
Sie nannten sich zuerst ,Sweet Children‘, änderten 2 Jahre später den Bandnamen auf ,Green Day‘ und sind somit bald 30 Jahre im Musikbusiness und eine der erfolgreichsten Punk- oder Alternativrockbands. Sie erreichten so ziemlich alles, was im Musikgeschäft machbar ist, wobei die Alben ,American Idiot‘ und ,21th Century Breakdown‘ die bei weitem erfolgreichsten waren, nicht überraschend – auch in der Schweiz.