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Die Handhabung von Häusern als Renditeobjekte zwingt die bedürftigen Bewohner Mehrleistungen zugunsten der Eigentümerschaft zu erbringen. So sind in den vergangenen Jahrzehnten Massen von Liegenschaften zu Renditeobjekten – also sachbezogenen Kolonisierungsgebieten – gemacht worden, die über die Mieten das Zwei- bis Dreifache ihrer Erstellungskosten aus den Produktions- und Arbeitsleistungen ihrer Mieter für liegenschaftsfremde Zwecke (z.B. die Altersvorsorge) herauspressen.
Die Folge davon sind, neben anderem, stetig steigende Liegenschaftspreise. Ein Ausweg kann nur eine Neubesinnung im Umgang mit Liegenschaften sein. Es muss angestrebt werden, die durch Liegenschaften erzwungenen Fremdfinanzierungen anderweitig zu erzielen (Renten im Umlageverfahren und dgl.) und die Erstellung von Wohn- und Arbeitsraum als Dienst an den Lebensbedürfnissen des Menschen – auch über seine Arbeitsfähigkeit hinaus – zu erachten und zu handhaben. Letzteres wird an die Stelle der heutigen Pensionskassen treten können.
Die confoedera-Bewegung will den Umgang mit Gebäuden neu so gestalten, dass das durch Renditeimmobilien mitbewirkte soziale Ungleichgewicht genesen kann. Zu diesem Zweck ist sie daran eine Genossenschaft zu gründen.