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Es war das erste Mal, dass sich Sanders entsprechend äusserte. Der Senator von Vermont hatte der früheren Aussenministerin Clinton in den Vorwahlen einen langen Kampf geliefert und für seine linken Positionen sehr viel Zustimmung erhalten. Er ist aus dem Rennen noch nicht offiziell ausgestiegen, weil er den inhaltlichen Druck auf die Partei aufrechterhalten will.
Clinton war aus den Vorwahlen der Demokraten deutlich als stärkste Bewerberin hervorgegangen. Sanders hatte aber nicht nur viel mehr Bundesstaaten gewonnen als erwartet, sondern mit seiner “politischen Revolution” genannten Bewegung auch vor allem bei jungen Leuten grosse Begeisterung entfacht.
Sanders’ Ankündigung, Clinton wählen zu wollen, fiel denkbar knapp und wortkarg aus. Viele seiner Anhänger haben Schwierigkeiten, sich hinter Clinton zu versammeln, in der sie – wie er – eine Vertreterin des Establishments und des Status quo sehen.
Die Demokraten müssen aber um grösstmögliche Einigkeit bemüht sein, um aus der Wahl am 8. November gegen Donald Trump zu bestehen, den voraussichtlichen Kandidaten der Republikaner.
Sanders wiederholte am Freitag, unter allen Umständen müsse ein Präsident Trump verhindert werden, dafür werde er alles tun.
(SDA)