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Weinporträt
Der klassische Bolgheri-Blend des Jungwinzers Fabio Motta, der noch diesen Herbst seine eigene kleine Kellerei fertigstellen wird, ist ein unwiderstehlicher Gewinner. Schade, dass es nur 10‘000 Flaschen davon gibt! Die Trauben werden nach Sorten getrennt gelesen und vergoren -, wie alle Weine von Fabio Motta durch Spontanhefen. Nach der Gärung kommen die drei Jungweine in bereits einmal gebrauchte Barriques wo der biologische Säureabbau erfolgt. Erst im auf die Ernte folgenden Frühjahr werden die Weine vereint und die so entstehende Cuvée bleibt ein Jahr lang in Holzfässern. Die Abfüllung erfolgt ohne Filtration und ohne Schönung, um dem Wein ein Maximum seiner Substanz zu belassen.
Über den Produzenten
Fabio Motta ist seit vielen Jahr verantwortlich für die Reben von Michele Satta und auch als Önologe zuständig für die Weinbereitung in dessen berühmter Azienda. Dann konnte er ein Stück Rebland für sich selbst erwerben, die Trauben bei Michele Satta (der heute sein Schwiegervater ist) verarbeiten und parallel zu dessen Weinen mit der Vermarktung beginnen. Die Weine fanden sofort reissenden Absatz, da sie hervorragend waren und sie sind es heute mehr denn je. Den Rebbesitz konnte Fabio Motta vergrössern und so bietet er heute eine kleine, aber sehr feine Palette von einem Weisswein (Viognier/Vermentino) und drei Rotweinen an. Das Weingut ist nach wie vor sehr klein, aber gross genug um jetzt die eigene Kellerei zu bauen, die kurz vor der Fertigstellung steht.