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Gewinn leicht gesteigert, Umsatz leicht gesunken
Zum letzten Mal hat der chinesische PC-Hersteller Lenovo, der in Hongkong an der Börse kotiert ist, Geschäftszahlen als rein chinesischer Hersteller veröffentlicht. So setzte Lenovo im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende März) etwa 3,6 Milliarden Franken um und verdiente dabei knapp 180 Millionen Franken.
Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr ein bisschen (2,7 %) gesunken. Lenovo begründet den Umsatzrückgang mit dem Ausstieg aus gewissen Geschäften, die nicht zum Hauptbusiness gehören. Der Gewinn ist hingegen um 6,4% gestiegen. Verglichen mit dem Wachstum des chinesischen PC-Marktes sind die Zahlen des grössten chinesischen Herstellers allerdings enttäuschend. So schätzt man, dass der chinesische IT-Markt 2004 im Vergleich zu 2003 um 13 Prozent gewachsen sei.
Zwei Milliarden Umsatzfranken von Lenovo stammen aus dem Geschäft mit Business-PCs, 1,2 Milliarden aus dem Consumer-Geschäft und etwa 350 Millionen aus dem Handy-Business.
Per 1. Mai hat Lenovo das PC- und Notebook-Geschäft von IBM übernommen. In der Schweiz dürfte die IBM-PC-Abteilung demnächst ebenfalls unter dem Namen Lenovo auftreten. (hc)