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Filmkritik: Spiel, Satz, Sieg?16. Zurich Film Festival 2020
Mit 37 möchte der alternde Tennisprofi Thomas Edisson (Alex Lutz) nach mehreren Knieoperationen unbedingt ein Comeback geben. Sein Arzt rät ihm davon ab, denn er hat genetisch gesehen einfach keine guten Bänder in den Knien. Dennoch trainiert er verbissen für sein Comeback. Seine äusserst verständnisvolle Frau Eve (Ana Girardot) steht voll hinter ihm. Das Verhältnis zu seiner Mutter Judith (Kristin Scott Thomas) ist angespannt. Sie hat ihn als Tennis-Trainerin bis fast an die Spitze geführt und gibt Thomas immer wieder gut gemeinte Ratschläge. Er hat jedoch Mühe, sie anzunehmen und nimmt sie etwas süffisant auf, aber befolgt sie schlussendlich.
Als Thomas keine Wild Card für das French Open bekommt, geht er durch die Qualifikation. Stets hat er das Halbfinale von 2001 vor Augen, als er nach einem Matchball doch noch verlor. Die ersten Erfolge stellen sich mittlerweile ein, aber er spielt nicht mit viel Freude. Die Beziehung zu seiner Frau beginnt darunter zu leiden.