Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03400.jsonl.gz/2406

Dieser Beitrag zeigt anhand einer Analyse der agrarpolitischen Reformen AP 2011 und AP 14 – 17, wie im politischen Prozess gemeinwirtschaftliche Leistungen der Landwirtschaft Unterstützung finden. Die Politiknetzwerk- und Positionsanalyse verdeutlicht, dass bei den jüngsten Agrarreformen der politische Wille besteht, gesellschaftliche und gemeinwirtschaftliche Leistungen in der Gestaltung der Landwirtschaftspolitik besser zu berücksichtigen und mit zielgerichteten Direktzahlungen zu entschädigen. Für eine längerfristige Sicherung dieser Direktzahlungen sind neben einer geschickten Verknüpfung mit weiteren anstehenden oder diskutierten landwirtschaftlichen Reformen (v.a. Fragen zur weiteren marktwirtschaftlichen Öffnung und Deregulierung) besonders das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Entwicklung der öffentlichen Haushalte zu berücksichtigen
Die 15 Schweizer Pärke, die sich vorwiegend in den (Vor-)Alpen und im Jurabogen befinden, sind aufgrund ihrer einzigartigen Landschaften touristische Anziehungspunkte. Doch bringen die Pärke auch für die lokale Landwirtschaft einen ökonomischen Mehrwert?
Schweizer Landwirtschaftsbetriebe geben überschüssigen Hofdünger für die ausgeglichene Nährstoff-Bilanz an Betriebe mit freien Aufnahmekapazitäten oder an Kompostier- und Vergärungsanlagen ab. Die Transportmengen von Hof- und Recyclingdünger und damit auch die Transportkosten nahmen von 2015 bis 2020 deutlich zu.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.