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„Eine bekannte Prinzessin soll von ihrem Vater gezwungen worden sein, einen uralten Weisen
namens Chyavana Muni zu heiraten. Dieser bekam bald zu spüren, dass seine Frau von seiner schütteren
Gestalt und der schlaffen Haut nicht gerade begeistert war. So ging er in den Urwald und sammelte frische Amla-
früchte. Einige Monate lebte er nur von dieser Frucht und siehe da, allmählich regenerierte sich das alte
Gewebe vollständig. Er kehrte als kräftiger, gut aussehender Mann an den Hof zurück. Die Prinzessin war begeistert.
(alte Geschichte aus der vedischen Hochkultur)
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Rasayanas: „Früchte“ des Lebens
Die in der Geschichte beschriebene Amla-Frucht wird in der indischen Wissenschaft vom Leben
(Ayurveda) als Inbegriff aller „Verjüngungsmittel“ bezeichnet. Amalaki gilt also als wichtiges Mittel
unter den Rasayanas. Rasayanas sind Zubereitungen, die aus indischen Früchten und Gewürzen
bestehen, welche die Regeneration der sieben ayurvedischen Körpergewebe (Rasa (Plasma), Rakta
(Blutkörperchen), Mamsa (Muskeln), Meda (Fett), Asthi (Knochen), Majja (Knochenmark und
Nervengewebe), Sukra und Artava (Samen und Eizellen)) qualitativ verbessern.
Damit geht eine Regeneration der Zellen und der Aufbau von Lebenskraft einher.
Die Amlafrucht ist somit ein Eckpfeiler der ayurvedischen Gesundheitslehre. Sie gehört zu den 9
Lebensmitteln, welche täglich eingenommen werden sollten, denn in der Frucht stecken bis zu
1000mg Ascorbinsäure , d.h. der Gehalt von Vitamin C ist 20x höher als in einer Orange. Damit ist die
Amlafrucht der vitamin c-haltigsten Fruchte überhaupt.
Durch die Einbindung in einen Komplex von Bioflavonoiden, Bitterstoffen und Mineralien wird das
Vitamin C besonders gut vom menschlichen Körper aufgenommen.
Ein weiterer Aspekt ist bemerkenswert: normalerweise wird Vitamin C durch Sonnenlicht, Wärme und
Luft in kürzester Zeit oxidiert und damit zerstört. In der Amlafrucht hingegen bleibt durch das
Vorhandensein von 13 Gerbsäuren das Vitamin C stabil und über Monate erhalten.
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Die Amlafrucht in den klassischen ayurvedischen Schriften
Das Charaka Samhita, die klassische Textsammlung des AyurVeda nennt als erste Nahrung auf der
Erde Reis, Gerste, Mung-Bohnen, Amalaki, Regenwasser, Steinsalz, Honig, Milch und Ghee
(Butterfett).
Eine Vielzahl von Legenden und Geschichten aus der Zeit der vedischen Hochkultur Indiens ranken
sich um die verjüngende Wirkung dieser Frucht. Sie gilt als “ayurvedischer Jungbrunnen”.
Das Charaka Samhita bezeichnet sie am Anfang seines Kapitels über “Rasayanas”
(Verjüngungsmittel) als “Nektar” und beschreibt sie als Basis vieler Kräuterkombinationen (Amalaki
Rasayanas).
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Renaissance einer Jahrtausende alten Wissenschaft
Seit Jahrzehnten wird Amla nun von der Wissenschaft erforscht und es wird versucht, die aktiven
gesundheitsfördernden Substanzen und Prinzipen darzustellen. Amla ist ein natürliches, sehr starkes
Antioxidant und wahrscheinlich die reichste Quelle an durch Gerbstoffe geschütztem, gebundenem
Vitamin C.
Die antioxidative Langzeitwirkung von Emblica basiert auf einer Kombination von niedermolekularen Tanninen, welche ein ganzes System von Antioxidantien bilden.
Die Hauptwirkstoffe dieses langandauernden, kaskadenartigen Systems sind Emblicanin A und Emblicanin B. Durch Oxidation wird Emblicanin A in Emblicanin B umgewandelt. Bei weiterer Oxidation entstehen oligomere Verbindungen, die wiederum aktive Antioxidantien sind.
AMLA zeigt auch ausgeprägte Aktivitäten für die Entgiftungsenzyme wie Superoxid-dismutase (SOD), Katalase, Glutathionperoxidase und Glutathion-S-Transferase und damit verbunden einen positiven Einfluss auf das Glutathionsystem. Glutathion ist das zentrale Molekül im antioxidativen Stoffwechsel, vor allem in den Mitochondrien.
Weitere Berichte liegen vor über die Reduktion von Cholesterin, der Blutzuckerregulation, der Leberentgiftung.
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Anwendungen von Amalaki Rasayana (Traditionell in der Ayurveda):
- Befreiung des Körpers von Toxinen
- Reinigung des Körpergewebes
- Stärkung der Verdauungskraft
- Stärkung der Ausscheidungsfunktionen
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Aufgrund moderner physiologischen Untersuchungen:
- Senkung des Cholesterins
- Hemmung der Lipidperoxidation von Membranen
- Zur Unterstützung des Glutathionsystems
- Verringern von Entzündungsaktivitäten
- Anregung des Leberstoffwechsels
- Stärkt Knochenmark und das Zentralnervensystem
- Herzstärkende Eigenschaften
- Entgiftend
- Fördert die Rekonvaleszenz
<liStärkt die Widerstandskraft>
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Darreichungsform: Amalaki Rasayana
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90 Kapsel à je 450 mg Amla-Extrakt
(enthält min. 30% Polyphenole, wovon 10% Emblicanin A)
Empfohlene tägliche Verzehrsmenge:
1-2 Kapseln mit etwas Wasser einnehmen