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In den Jahren 2007 bis 2009 prüften die Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und Agroscope Changins-Wädenswil ACW insgesamt 39 Sorten, davon 29 Neuzüchtungen, von Italienischem Raigras in vergleichenden Sortenversuchen an fünf Standorten. Die Beurteilung der Sorten gründete auf systematischen Erhebungen des Ertrags, der Güte des Bestandes, der Jugendentwicklung, der Konkurrenzkraft, der Ausdauer, der Toleranz gegenüber Wintereinflüssen, der Resistenz gegen Blattkrankheiten und Bakterienwelke sowie der verdaulichen organischen Substanz. Vier der geprüften Neuzüchtungen erzielten Ergebnisse, die eine Aufnahme in die «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» erlauben: Morunga, LI 0035, Elvis und LI 0455, wobei vorerst nur die ersten drei Sorten empfohlen werden, da LI 0455 aus rechtlichen Gründen noch nicht gehandelt werden darf. Die bis anhin empfohlene Sorte Abercomo erreichte nicht mehr die für eine Empfehlung geforderte Leistung und wird aus der Liste gestrichen.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.