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In diesem Artikel geht es um Schulungen von Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) zum Thema sexualisierte Gewalt. Es wird auf die Erfahrungen eingegangen, die die Organisation in der gezielten Ausbildung von medizinischen Fachkräften im Nahen Osten und Nordafrika (Middle East and North Africa, «MENA») 2019 gesammelt hat. Es wird untersucht, inwiefern sich operative und soziokulturelle Besonderheiten in der MENA-Region auf den Schulungsansatz von Ärzte ohne Grenzen auswirken. Sowohl theoretische und praktische Aspekte der medizinischen Versorgung von Menschen, die in den genannten Umgebungen sexueller Gewalt ausgesetzt waren, werden beleuchtet. Zudem wird danach gefragt, welche kontextbedingten Hindernisse den Zugang zu medizinischen Diensten für Betroffene strukturell erschweren. Die Studie soll dazu beitragen, dass Gesundheitsmitarbeitende ihr Wissen über die Adaption bestehender Schulungsansätze im Bereich der sexualisierten Gewalt in unterschiedlichen Kontexten erweitern, anwenden und weiterreichen können.