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Im Jahre 1944 begann Franz Gribi als einer der ersten Schweizer Militärpiloten seine zivile Aviatik-Karriere auf dem Flughafen Bern. Auf seinem ersten Propeller-Flugzeug bildete er nach Erhalt der Fluglehrerlizenz zahlreiche Schüler zu Privatpiloten aus.
In den sechziger Jahren erhielt er die Möglichkeit, von einem lokalen Bauern ein 14‘000 m2 grosses, sich innerhalb des Flughafenperimeters befindliches Grundstück mit Zugang zur Piste zu erwerben. Auf diesem Grundstück errichtete er in den folgenden Jahren diverse Flugzeug-Hangars, eine Flugzeug-Unterhaltswerft sowie ein Büro- und Schulungsgebäude für die neu gegründete Firma GRIBAIR AG.
Um der zunehmenden Nachfrage im Luxusreisen-Sektor gerecht zu werden, gründete Alex Gribi im Jahre 1983 seine eigene Fluggesellschaft SKYWORK AG.
Im Jahre 1989 kaufte er seinen ersten Business-Jet und bildete darauf als erste Schweizer Jet-Flugschule wiederum zahlreiche Berufspiloten aus. Des Weiteren fungierte er im Auftrag des Bundesamtes für Zivilluftfahrt als Sachverständiger und nahm während über 30 Jahren zahlreiche Prüfungen ab.
Dank ihres grossen Einsatzes und aufgrund des europaweit entstandenen Bekanntheitsgrades operierte die auf dem Flughafen Bern beheimatete SKYWORK im Jahre 2000 sechs modernste Business-Jets. Ein Grossteil davon wurde von Alex Gribi in den amerikanischen Herstellerwerken bestellt, dort testgeflogen und nach deren transatlantischem Überflug in der Schweiz zugelassen.
Nachdem die CROSSAIR sowie andere namhafte Fluggesellschaften ihre Linienflüge ab/nach Bern aufgrund unzureichender Passagierzahlen im Jahre 2002 einstellen mussten, erlitt der Flughafen Bern mit dem Konkurs der ebenfalls in Bern beheimateten AIR ENGIADINA/KLM ALPS einen finanziellen und operationellen Stillstand.
Da sich zu diesem Zeitpunkt die Nachfrage nach Charterflügen für Reisebüros und Privatunternehmungen häufte, übernahm die SKYWORK resp. Alex Gribi einen 30-plätzigen Dornier 328 Turboprob und gründete die Tochtergesellschaft SKYWORK AIRLINES.
Ein weiterer Meilenstein konnte im Jahre 2003 gesetzt werden, als das neu errichtete VIP Terminal auf dem Terminal Nord, als Ersatz des durch die Flughafen-Überflutung im Jahre 1999 stark beschädigten, ursprünglichen Büro- und Schulungsgebäude bezogen werden konnte.
Dem in den folgenden Jahren zunehmenden Bekanntheitsgrad der SKYWORK und SKYWORK AIRLINES im In- und Ausland folgten immer mehr Transport- und Fluganfragen, was den Bedarf nach einem zusätzlichen, jedoch mehr als doppelt so grossen Flugzeug entstehen liess. So wurde in Zusammenarbeit mit Investoren im Jahre 2008 eine fabrikneue Bombardier Dash 8 Q400 mit 72 Sitzplätzen erworben und die Unternehmung mit zusätzlich eingestelltem Flug- und Bodenpersonal weiter ausgebaut. Kurz darauf durfte die SKY WORK mit ihren rund 55 Mitarbeitern unter Teilnahme einer breiten Öffentlichkeit und Pressevertretern auf dem Flughafen Bern ihr 25-jähriges Jubiläum feiern und ihre ersten Linienverbindungen nach Rotterdam und Barcelona aufnehmen.
Innerhalb der Folgejahre nahmen die Erträge stetig ab, bis die SKYWORK Fluggesellschaften im Jahre 2010 an einem finanziellen Tiefpunkt angelangt waren und kurz vor dem Konkurs standen. Da aber Alex Gribi seinen guten Ruf bezüglich Zuverlässigkeit, Kontinuität und die unternehmerische Tradition nicht leichtfertig aufgeben wollte, begab er sich in seinem Bekannten- und Kundenkreis auf Investorensuche. So fand er einen Investor, der trotz des finanziell maroden Zustands die SKYWORK AIRLINES Aktien käuflich übernahm und in der Folge dem SKYWORK Flugbetrieb mit bis zu acht Linienflugzeugen und 180 Mitarbeitern einen erneuten, nie dagewesenen Aufschwung verlieh.
Infolge der raschen Expansion der SKY WORK Fluggesellschaften verliess das Unternehmen ihr Operationszentrum auf dem Terminal Nord und bezog ein neues Geschäftsgebäude in Belp.
Um die vor bald 70 Jahren begonnene Familien-Tradition auf dem Flughafen Bern-Belp mit seinen Zwillingsöhnen Matteo und Manuel fortzusetzen, beschloss Alex Gribi beim Verkauf der SKYWORK Gesellschaften seinen privaten, 9-plätzigen Business-Jet Citation Excel weiter zu betreiben. Dazu gründete er 2011 die Fluggesellschaft ALPINE SKY JETS AG, welche unter der Leitung seiner Söhne wiederum auf dem Terminal Nord des Flughafens Bern angesiedelt wurde.
Neubau eines Jethangars auf dem Terminal Nord
Hinschied von unserem geliebten Gründer, Vater und Mentor Alex Gribi. Redesign der Webseite, sowie des VIP FBO Innenbereichs am Flughafen Bern.
Start der Corona Pandemie. Eine schwierige Zeit für die Aviatik Branche beginnt. Die Anfragen für Flüge sind enorm eingebrochen, im Vergleich zum Vorjahr verbleiben noch etwa 15-20% Auslastung.
Wie man so schön sagt «Nach dem Regen kommt der Sonnenschein.» So war dies auch in der Aviatik im Jahr 2021. Nach einem sehr durchzogenen und von der Pandemie geprägten Jahr 2020 waren die Erwartungen für das Jahr 2021 nicht allzu gross. Doch nachdem bereits der Frühling die Aussichten übertraf, waren die Weichen gestellt für den besten Sommer in der Business Aviation seit jeher.
Nach einem rekordverdächtigen 2021 sind die Erwartungen an 2022 sehr hoch. Das Jahr startete mit vielen Lockerungen der verschiedensten Einreisebeschränkungen weltweit. Für die Aviatik ein ungemein wichtiger Schritt. Im März durften wir voller Stolz verkünden, dass in unsere Flotte eine weitere Gulfstream Maschine eingegliedert wird. Eine G500, welche das grösste bisher operierte Flugzeug der Alpine Sky Jets ist. Daraus resultierend haben wir zwei neue Mitglieder in unserem familiären Team begrüssen dürfen.