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Kaiser Maximilian I., geboren am 22. März 1459 in Wiener Neustadt, […] römisch-deutscher König seit 1486, […] ist so ein Fall: ein höchst gebildeter Mann, Kunst und Wissenschaft innig zugetan. Maximilian war es übrigens auch, der erstmals etwas in Gang brachte, was man heute wohl als Rechtschreibreform bezeichnen würde. Bis zu seiner Regentschaft wurde nämlich gemäß der Aussprache geschrieben – und damit regional, ja sogar individuell unterschiedlich. Maximilian vereinheitlichte an seinem Hof die Schreibweise der deutschen Sprache und erzielte durch diese Vorbildwirkung eine Schreibnorm, die sich als "Gemeines Deutsch" weitgehend durchgesetzt hat. Maximilian selbst macht Gebrauch von diesem Gemeinen Deutsch, indem er dichtet.
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Baumgartner, Edwin
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