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Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) bestraft den FC Stade-Lausanne-Ouchy mit einem Abzug von 3 Punkten wegen einer «Verletzung der Informationspflicht des Lizenznehmers». Der Waadtländer Klub kann gegen diesen Entscheid innert 5 Tagen Rekurs einlegen.
Der Licensing Manager der SFL hat am 21. September 2022 bei der Disziplinarkommission eine Anzeige gegen den FC Stade-Lausanne-Ouchy eingereicht, wegen «Verletzung der Informationspflicht des Lizenznehmers» gemäss Artikel 8 des Reglements für die Lizenzerteilung der SFL.
Der Klub hatte es versäumt, der Lizenzadministration bis zum 31. August 2022 und während zwei weiteren Mahnfristen alle erforderlichen Bescheinigungen über die Zahlung der Löhne und Sozialbeiträge für den Monat Juli 2022 vorzulegen.
Kein Abzug während Rekursfrist
Auf der Grundlage von Art. 26 des Reglements für die Lizenzerteilung zieht die Disziplinarkommission dem FC Stade-Lausanne-Ouchy in der aktuellen Saison folglich 3 Punkte in der DCL-Tabelle ab. Es handelt sich um das Mindeststrafmass für die verspätete Einreichung der geforderten Dokumente. Diese Verschärfung der Diszplinarmassnahmen hatten die Klubs anlässlich der Generalversammlung vom Juni 2016 mit einstimmigem Beschluss selber festgelegt.
Gegen das Urteil kann der Klub innert 5 Tagen Rekurs einreichen - was er bereits angekündigt hat. Bis zum definitiven Entscheid des Rekursgericht der SFL behält SLO die Punkte in der Tabelle der dieci Challenge League.