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Das Schweizer Parlament besteht aus zwei Kammern: dem Ständerat und dem Nationalrat.
Im Ständerat hat jeder Kanton zwei Vertreterinnen oder Vertreter mit Ausnahme der Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Obwalden und Nidwalden. Diese sechs Kantone haben Anspruch auf nur einen Ständeratssitz.
Im Nationalrat hingegen hängt die Anzahl Sitze von der Wohnbevölkerung des Kantons ab. Je höher die Bevölkerungszahl eines Kantons, desto mehr Nationalratssitze kommen ihm zu.
Ausführliche Informationen zur Sitzverteilung in den beiden Kammern finden Sie auf der Seite Anzahl Parlamentssitze.
Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier erhalten ein Jahresgehalt für die Vorbereitung, Entschädigungen für verschiedene Spesen sowie Sozialversicherungsbeiträge.
Näheres über das Gehalt der Parlamentsmitglieder finden Sie auf der Seite Das Schweizer Parlament.
Die Parlamentsmitglieder sind für vier Jahre gewählt. Eigentlich können sie so oft zur Wahl antreten, wie sie wollen. Die Kantone können aber die Anzahl Wiederwahlen für den Ständerat begrenzen. Auch die politischen Parteien können die Anzahl Wiederkandidaturen für das eidgenössische Parlament limitieren. Beispielsweise können im Kanton Jura Ständerätinnen und Ständeräte nur zwei Mal in Folge zur Wiederwahl antreten.
Weitere Informationen: Geschichte der eidgenössischen Wahlen
Wenn Sie die Wählbarkeitskriterien sowohl für den Nationalrat als auch für den Ständerat erfüllen, können Sie für beide Ämter kandidieren. Nach der Bundesverfassung können Sie allerdings nicht beide Ämter ausüben. Sollten Sie also in beide Kammern gewählt werden, so müssen Sie sich für eines der beiden Mandate entscheiden.
Ja, wenn eines der beiden Bürgerrechte, die Sie besitzen, das schweizerische ist und Sie die Wählbarkeitskriterien erfüllen.
Bitte beachten Sie: Wenn Sie als Schweizerin oder Schweizer im Ausland leben, können Sie nicht in allen Kantonen zu den Ständeratswahlen antreten.
Mehr erfahren Sie auf folgenden Seiten:
Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Dieses Alter muss spätestens am Wahltag (in diesem Fall am 22. Oktober 2023) erreicht werden. Ein Höchstalter sieht die Bundesverfassung hingegen nicht vor.
In der Regel können Sie nur die Personen in den Nationalrat wählen, die in Ihrem Kanton offiziell kandidieren. Es gibt allerdings Kantone, in denen es für die Kandidatur kein Verfahren gibt. Diese Kantone sind Uri, Glarus, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Und in diesen Kantonen muss man nicht kandidieren, die Wählerinnen und Wähler können jede Person wählen, die auf Bundesebenen wählbar ist.
Nein. Sie können nur die Kandidatinnen und Kandidaten wählen, die sich im Kanton zur Wahl stellen, in dem Sie stimmberechtigt sind.
Es gibt allerdings Kantone, in denen es für die Kandidatur kein Verfahren gibt. Diese Kantone sind Uri, Glarus, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Und in diesen Kantonen muss man nicht kandidieren, die Wählerinnen und Wähler können jede Person wählen, die auf Bundesebenen wählbar ist.
Die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer können für den Nationalrat kandidieren, wenn sie die Grundvoraussetzungen erfüllen. Die Ständeratswahl hingegen ist kantonal. Darum legen auch die Kantone die Regeln und damit die Wählbarkeitskriterien fest. Diese Kriterien können sich von Kanton zu Kanton unterscheiden.