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Im Berichtsjahr fanden einige Entwicklungen statt, die für die Versorgung der Schweiz mit vielfältigen, preiswerten, qualitativ hoch stehenden und konkurrenzfähigen Fernmeldediensten wichtig sind. Zunächst wurde die Swisscom mit der neuen Grundversorgungskonzession verpflichtet, alle Haushalte in der Schweiz mit Breitband zu erschliessen. Zudem hat die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) wegleitende Entscheide für den Zugang alternativer Fernmeldedienstanbieter zum Netz der Swisscom gefällt. So wurden beispielsweise die Preise für die Entbündelung der letzten Meile festgesetzt. Ebenfalls erwähnenswert ist die provisorische Verlängerung der bestehenden GSM-Konzessionen von Orange, Sunrise und Swisscom, welche hoffentlich 2009 – nach Abschluss der noch vor dem Bundesverwaltungsgericht hängigen Verfahren – durch ein Regime mit weitgehend technologieneutraler Nutzung der Frequenzen ersetzt werden können.
Durch das Verlegen von Glasfasern in die Haushalte wurden 2008 wegleitende Weichen für die Zukunft gestellt. Dies erfolgte massgeblich durch lokale Elektrizitätswerke, welche bisher in der Erbringung von Fernmeldediensten nur eine marginale Rolle gespielt haben. Für die Schweiz hat es sich auch im 2008 bewährt, in internationalen Gremien mitzuarbeiten. Die Einführung von Internet-Domain-Namen in anderen als lateinischen Schriftzeichen ist ein Beispiel dafür.
Philipp Metzger, Vizedirektor und Abteilungsleiter