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Der Kaisergranat ähnelt in seinem Aussehen dem Hummer, ist jedoch deutlich kleiner und schlanker als dieser. Kaisergranate halten sich überwiegend in Meerestiefen zwischen 20 und 800 Metern in selbstgegrabenen Höhlen auf. Nachts verlassen sie ihr schützendes Zuhause und gehen auf Nahrungssuche.
Die Weibchen erreichen eine maximale Körpergrösse von 20 Zentimetern, die Männchen sind ungefähr 4 Zentimeter länger. Nach 3 bis 5 Jahren erreichen die Tiere ihre Geschlechtsreife. Sie vermehren sich nur jedes zweite Jahr. Dann tragen die Weibchen bis zu 4 000 Eier unter ihrem Schwanz.
Wer sich Kaisergranat gönnt, tut sich in vielerleit Hinsicht etwas Gutes: Kaisergranat zählt zu den Delikatessen mit besonders wenig Fett und hohem Proteingehalt. Mediziner loben ausserdem den hohen Gehalt des Spurenelements Zink, das bei der Stärkung unserer Abwehrkräfte eine wichtige Rolle spielt.
Kaisergranat schmeckt gekocht, gebraten oder auf dem Grill zubereitet vorzüglich. Die ausgebrochenen Panzerstücke, Karkasse genannt, werden für die Zubereitung von Saucen, Suppen oder zum Aromatisieren von Butter verwendet.
Der Kaisergranat ist äusserst beliebt bei Gerichten wie Paella.
Geschmack und Konsistenz
Das Fleisch des Kaisergranats ist hell und zart. Dennnoch hat es eine feste Struktur und fällt nicht so leicht auseinander.
Geschmacklich hat es eine feine, leicht süssliche Note.
Fangmethode
Grundschleppnetz
Das Grundschleppnetz ist trichterförmig und besitzt am Ende einen Fangsack, wo die Fische oder Krustentiere gesammelt werden. Auf der Unterseite des Netzeingangs befindet sich ein beschwertes Grundtau, das über den Meeresboden gezogen wird und die Fische sowie Krustentiere aufscheucht.