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Ist da etwa Zucker im Futter??
Diese Frage bekommen wir immer wieder gestellt. Auslöser des Misstrauens sind meistens die Zuckerrübenschnitzel, die sich in vielen Trockenfuttern befinden. Wer den Zucker nicht fürchtet, ist aber zumindest der Ansicht, es handle sich dabei um „billigen Füllstoff“ oder „Abfallprodukte“.
Zumindest das letzte stimmt, denn es handelt sich bei den Rübenschnitzel tatsächlich um die Reste, die bei der Zuckerherstellung aus Rüben übrig bleiben. Zucker ist darin nur noch in so minimalen Mengen enthalten, dass er den Hunden ganz sicher nicht schadet. Die Rübenschnitzel sind natürlich deutlich günstiger als Fleischmehl, dennoch sind sie keineswegs nur als Füllmaterial darin enthalten, sondern weil die fermentierbaren Fasern der Rübenschnitzel sehr positiv für die Darmflora des Hundes sind. Wer also einen Hund mit empfindlichem Darm und Neigung zu Verdauungsproblemen hat, der sollte sich freuen, wenn Rübenschnitzel im Futter enthalten sind. Sie fördern das Wachstum der guten Bakterien im Darm und sind gut für die Darmschleimhaut.
Den gleichen Effekt haben übrigens die Fructooligosaccharide (FOS) und Mannanoligosaccharide (MOS), die man ebenfalls, manchmal auch in Kombination mit den Rübenschnitzeln, im Fertigfutter findet.
Anja Marti-Jilg, Futterratgeber.ch
(Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerr%C3%BCbenschnitzel)
Diese Trockenfutter enthalten die verdauungsfördernden Rübenschnitzel: