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Unsere Philosophie
Von nichts kommt nichts! Oder doch?
Wie kann es sein, dass unsere Wiesen ohne jeglichen Dünger grosse Mengen an Wiesenheu hervor bringen können, ohne dass der Boden, auf dem das Gras wuchs nach der Ernte weniger oder minderwertiger geworden ist? Es muss also noch andere Quellen geben, von denen unsere Pflanzen leben, als der Dünger, den wir aufs Feld bringen oder der Mist, den die Weidetiere hinterlassen.
Haben die Pflanzen in der Erde die Möglichkeit, sich "pflanzengerecht" zu verhalten - ein humusreicher Boden ist von Vorteil - dann treiben sie eine ausserordentlich lebendige Kommunikation untereinander. Sie Tauschen über ihr Wurzelwerk Stoffe aus. Und sie sondern Säuren ab, die eigentlich unlösliche Mineralien auflösen und so für andere Pflanzen verfügbar machen. Kleinstlebewesen, Pilze, Bakterien, Einzeller, Würmer und Insekten helfen bei der Beschaffung, Produktion, Aufbereitung und dem Transport aller notwendiger Zutaten, damit die Pflanzenwurzeln sie aufnehmen können. Sogar gasförmige Substanzen aus der Luft werden von den Kleinstlebewesen aufgenommen und für die Pflanzen in verwertbare Nahrung verwandelt. Die Pflanzen selber können kosmische Strahlung in Form von UV-Licht aufnehmen und zusammen mit Kohlenstoff in Zucker verwandeln. Bei diesem Prozess wird Sauerstoff freigesetzt, den wir Menschen zum Atmen brauchen. Andere Einflussfaktoren und Wechselwirkungen zwischen Erde und Kosmos sind uns wichtig, um unsere Pflanzen gesund zu erhalten, denn nur gesunde Pflanzen bringen gute Ernten zustande. Die Gesetzmässigkeiten dieser Wechselwirkungen zwischen Erde und Kosmos - und der Pflanze als Vermittlerin - zu verstehen, und damit zu arbeiten ist unsere Ambition.
Für unsere Arbeit sind die biologisch-dynamischen Präparate von zentraler Bedeutung. Sie werden von uns selber hergestellt und dienen der Sensibilisierung der Erde und der Pflanzen gegenüber irdischen und kosmischen Einflüssen.
Zur Herstellung dieser "Präparate" werden verschiedene Ingredienzien verwendet, die von Haustieren stammen. Eines der wichtigsten ist das Kuhhorn. Es gibt noch weitere Tierorgane, mit deren Hilfe die Präparate hergestellt werden. Die Anleitungen gehen zurück auf den Landwirtschaftlichen Kurs, den Rudolf Steiner vor 100 Jahren vor Landwirten gehalten hat.