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Dass der Umsatz dennoch anstieg, begründete das Unternehmen mit höheren Mehlpreisen. Mit dem Preisaufschlag habe man einerseits den höheren Kosten von Getreide aus der Schweizer Landwirtschaft entgegengewirkt, die sich etwa wegen der rekordhohen Preise für Stickstoffdünger ergaben.
Andererseits habe man damit die Preisexplosion bei Strom, Gas und Diesel aufgefangen, heisst es. "Die auf dem freien Markt abgeschlossenen Verträge für Strom ermöglichten uns, den Preis bei zwei Dritteln der Strommenge stabil zu halten", schreibt die Gruppe. Das dritte Drittel, das auf dem Spotmarkt auf 186 Prozent anstieg, habe die Kosten allerdings deutlich in die Höhe klettern zu lassen.
Um den steigenden Kosten zu kompensieren, habe das Management zudem Projekte zur Kostenoptimierung und zur Produktivitätssteigerung eingeführt.
Der Betriebsgewinn (EBIT) ging auf 6,9 Millionen Franken hoch nach 6,8 Millionen im Jahr davor. Der Reingewinn wurde laut der Mitteilung durch Immobilienneubewertungen und den Verkauf einer nicht strategischen Immobilie beeinflusst und stieg auf 7,3 Millionen Franken (+1,3%).
Der Verkauf der besagten Renditeliegenschaft ermögliche es dem Verwaltungsrat, der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende von auf 11,00 Franken pro Aktie vorzuschlagen nach 9,00 Franken im Vorjahr.
Für die Zukunft zeigt sich das Management in der Mitteilung positiv. Die Groupe Minoteries könne weiterhin mit Optimismus blicken, sofern "keine neuen grösseren Ereignisse den guten Geschäftsgang stören", heisst es.
tv/jb
(AWP)