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Microsoft-Manager gesteht Insider-Handel20. Dezember 2013 um 14:46
"Es war einfach Gier".
"Es war einfach Gier".
Es war ein Tag im November, als es an der Haustüre von Brian Joergenson klingelte. Draussen standen ungefähr ein Dutzend FBI-Beamte. Joergenson wusste, was los war: Er bat die Beamten herein und fragte, ob seine Frau mit ihren vier Kindern für ein paar Stunden weggehen dürfe. Sie durfte.
Der damalige Manager in der Microsoft-Finanzabteilung gestand sofort. Er hat einen Freund mit Insiderinformationen über Microsoft (Link führt zur Anklage durch die Börsenaufsicht SEC) versorgt. Zusammen machten die beiden in den letzten 18 Monaten einen Gewinn von ungefähr 400'000 Dollar. Später hätte es noch mehr werden sollen, denn die beiden planten, einen Hedge-Fund aufzuziehen.
Joergenson, den nun eine Haftstrafe erwartet, hat zum ersten Mal Geld mit einer Insider-Info über eine geplante Investition seines Arbeitgebers gemacht. Er wusste im Voraus, dass Microsoft im Frühling 2012 viel Geld in die E-Reader-Division des Buchhändlers Barnes & Noble investieren wollte.
Die 'Seattle Times' konnte mit dem durchaus schuldbewussten Mann, der bei Microsoft 130'000 Dollar verdient hat, sprechen. "Es war einfach Gier. Ich war zu sehr auf materielle Dinge fokussiert," sagte Joergenson zum Reporter. Ein Teil seines Anteils am Gewinn durch den Insider-Handel gab Joergenson übrigens für Schulgebühren für eine private christliche Schule für zwei seiner vier Kinder aus. (hc)
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