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an einem miesen Herbsttag erinnert sich Theresa wehmütig an ihren Hund aus Kindertagen. Schwarz- weiss gefleckt, kniehoch und unkompliziert, so war Rüde Rolf. Da der Zustand ihrer Ehe im Moment dem Wetter ähnlich ist, beschliesst sie, ihre emotionale Schieflage mit einem Hund wieder in Balance zu bringen. Selbst der heftige Widerstand ihres Mannes, und seine Aussage, sich dann doch lieber scheiden zu lassen, lässt Theresa kalt. Die Kinder sind längst erwachsen und in alle Winde verstreut, die Enkelkinder kommen nur noch in den Ferien zu Besuch. Theresa greift zur Selbsthilfe. Bevor sie auf der Couch eines Psychologen ihr Seelenleben ausbreitet, dann doch lieber eine liebebedürftige Kreatur aus dem Tierheim. Wie es ihr gelingt, auch den Zustand ihrer Ehe wieder zu beleben, das schildert die Protagonistin mit viel Humor.
Portrait
Als Flüchtlingkind auf der Insel Rügen aufgewachsen, armselig aber unbeschwert. 1977 durch Heirat aus der DDR in den Westen ausgereist. Freiberuflich für den Deutschlandfunk gearbeitet, Ausbildung zur Therapeutin, als Abenteuerin in Süd-und Nordamerika unterwegs gewesen. Mit Ureinwohnern gelebt und von ihnen gelernt. Als Therapeutin im Ruhestand, der sich nicht einstellen will, wie schön. Essays für die Ostsee- Zeitung, zahlreiche Veröffentlichungen in verschiedenen Verlagen. Sachbuch- Humor u