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Verschiedene verarmte Gestalten fristen eingepfercht im Nachtasyl ihr Dasein, nur der junge Yang Qi, angefacht von seiner Liebe zur hübschen Xiao Mei, fasst den Mut, sein Schicksal zu ändern – bis durch die Bosheit und Gier der Besitzer des Nachtasyls Wen Taishi (Shi Hui) und Sai Guanyin die Tragödie ihren Lauf nimmt.
Bereits während der japanischen Besetzung zählte das nach Maxim Gorki bearbeitete Theaterstück zu den erfolgreichsten der Zeit. Das Publikum identifizierte sich mit den tragischen, heruntergekommenen Figuren. Das harte, naturalistische Original wurde dann im Jahr 1947 zu einem Trost spendenden Melodrama, in dem die guten und bösen Kräfte deutlich ausgewiesen werden. Nachtasyl gehört zu den zahlreichen Verarbeitungen und Sinisierungen russischer und sowjetischer Literatur in der chinesischen Filmgeschichte.
Drehbuch: Ke Ling, nach dem Theaterstück von Maxim Gorki
Kamera: Huang Shaofen , Xu Qi
Musik: Wu Renzhi
Mit: Shi Hui (Wen Taishi), Tong Zhenglin (Sai Guanyin), Zhang Fa (Yang Qi), Zhou Xuan (Xiao Mei), Shi Yu (Quan Laotou), Wei Wie (Lin Daiyu)
108 Min., sw, DCP, Mandarin/d