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Der Turbot Fish (Steinbutt) wird oft als Oberbegriff für die Techniken 2-String Kite und Skyscraper benutzt. Ein Turbot Fish ist eigentlich eine X-Chain (Kette) mit 4 Gliedern und kein Fisch. Um die Logik hinter dem Turbot Fish zu verstehen, muss man die Grundlagen zu Links und Chains verstehen. Aber man kann auch einfach der folgenden Beschreibung folgen. Turbot Fishes findet man nur mit Hilfe des Kandidaten-Gitters.
Man konzentriert sich auf eine Zahl. Am besten nimmt man dazu den Filter-Modus zuhilfe. Nun sucht man eine Zeile (oder Spalte) und eine Box, in welcher der Kandidat jeweils genau zweimal vorkommt. Wenn ein Kandidat aus der Zeile (oder Spalte) und ein Kandidat aus der Box in einer gemeinsamen Spalte (oder Zeile) liegen, haben wir einen Turbot Fish gefunden.
Da der Turbot Fish eine X-Chain ist, hat er die Eigenschaft, dass in einer der beiden End-Zellen der Chain, oder in beiden, der Kandidat gesetzt sein muss. Die End-Zellen haben im Zahlen-Gitter die Nummern (1) und (4). Aus allen Zellen, die beide End-Zellen des Turbot Fish sehen, kann daher dieser Kandidat gelöscht werden.
In diesem Beispiel konzentrieren wir uns auf die Kandidaten mit der Zahl 8. Wir suchen im Kandidaten-Gitter nach einer Zeile und einer Box, in welcher der Kandidat 8 je genau zweimal vorkommt. Dies ist in der grünen Zeile und der blauen Box der Fall. Je ein Kandidat der grünen Zeile und der blauen Box liegt zudem in der hellblauen Spalte. Damit haben wir einen Turbot Fish gefunden.
Die Zellen mit den Kandidaten in der hellblauen Verbindungs-Spalte stellen das zweite (2) und dritte (3) Glied der X-Chain dar, die beiden anderen Zellen (dunkelgrün (1) und dunkelblau (4)) sind die End-Zellen der X-Chain.
Nach der Logik von Chains muss einer der Kandidaten in der dunkelgrünen Zelle (1) oder der dunkelblauen Zelle (4) oder beide gesetzt sein. Die gelbe Zelle sieht beide End-Zellen und kann daher nicht auch noch einen 8-er Kandidaten enthalten. Der rot markierte Kandidat kann also gelöscht werden. Damit bleibt in der gelben Zelle nur noch der Kandidat 7 übrig. Im nächsten Schritt kann also in die gelbe Zelle die Zahl 7 gesetzt werden.
Die Logik des Turbot Fish geht wiefolgt:
Wenn in der ersten Zelle (1) keine 8 steht, muss wegen dem Strong Link in der zweiten Zelle (2) eine 8 stehen, damit kann in der dritten Zelle (3) keine 8 stehen, aber in der letzten Zelle (4) muss eine 8 stehen. Wenn in der ersten Zelle eine 8 steht, kann man wegen dem Weak Link zwischen Zelle (2) und (3) nicht sagen, ob in der Zelle (3) oder (4) eine 8 steht. Aber das spielt keine Rolle, denn es steht auf jeden Fall eine 8 in der ersten Zelle. Die gleiche Argumentationskette kann auch rückwärts gebildet werden.
Resultat ist, dass auf jeden Fall entweder in Zelle (1) oder (4) oder in beiden eine 8 steht. Eine detailierte Beschreibung dazu findest du unter Grundlagen zu Links und Chains.
Code: 7(28)(89)(236)54(39)1(68) (19)6387(19)425 5(128)4(1236)(136)(69)7(39)(68) 27(56)4(36)(58)(389)(369)1 4(13)(156)92(58)(38)(36)7 (69)(38)(89)(136)(136)7542 852(16)43(16)79 39(16)782(16)54 (16)4759(16)283 [2]
In diesem Beispiel konzentrieren wir uns auf die 6-er Kandidaten. Wir finden eine Box und eine Spalte, in welcher der Kandidat je genau zweimal vorkommt. Je ein Kandidat der grünen Box und der blauen Spalte liegt zudem in derselben hellblauen Zeile. Damit haben wir einen Turbot Fish gefunden.
Nach der Logik von Chains muss einer der Kandidaten in der dunkelgrünen Zelle (1) oder der dunkelblauen Zelle (4) oder beide gesetzt sein. Die rote Zelle sieht beide End-Zellen der Chain und kann daher nicht auch noch einen 6-er Kandidaten enthalten. Der rot markierte Kandidat kann also gelöscht werden.
Beachte, dass in diesem Beispiel der zweite Link eigentlich ein Strong Link ist, weil in der hellblauen Zeile genau zwei 6-er Kandidaten vorkommen. An dieser Stelle wäre jedoch lediglich ein Weak Link nötig. Aber ein Strong Link statt einem Weak Link ist mit den Chain-Regeln konform.
Hier noch die Schreibweise der X-Chain, die den Turbot Fish bildet: