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News / 24. Februar 2022
Drei Viertel aller Dienstfahrten könnten per E-Auto absolviert werden
Volkswagen Financial Services Fleet hat kürzlich die Resultate von mehr als 700’000 Dienstfahrten in mehreren Ländern ausgewertet, um zu erfahren, wie viele dieser Fahrten auch von E-Autos ohne Ladestopp durchgeführt werden könnten.
Hätte die Dienstfahrt anstatt mit einem Verbrenner auch mit einem E-Auto durchgeführt werden können? Dieser Frage ging Volkswagen Financial Services nach. Das Unternehmen analysierte dafür 724’000 Dienstfahrten und fast 6,5 Millionen absolvierte Kilometer, um die geeignetste und kostengünstigste Antriebsart für Flottenfahrer zu ermitteln.
Im Detail analysierte VWFS Fleet Telematikdaten zu Fahrtstrecken, Durchschnittsgeschwindigkeiten, Durchschnittsentfernungen, Höchstentfernungen und Verweilzeiten. Die Daten wurden anschliessend mit den Fähigkeiten eines Mittelklasse-Elektroautos vom Typ Volkswagen ID.3 abgeglichen.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 74 Prozent der analysierten Fahrten bereits heute für E-Autos wie den VW ID.3 prädestiniert wären, während lediglich zwei Prozent der Flottenfahrten mit einem Plug-in-Hybrid absolviert werden sollten. In 21 Prozent der Fälle wäre ein Benzinfahrzeug am besten geeignet ist, während Dieselfahrzeuge erstaunlicherweise nur für drei Prozent der analysierten Fahrten die empfohlene Option sind.
Eine frühere Analyse, die 2019 durchgeführt wurde und auf einem Volkswagen e-Golf basierte, zeigte, dass bei nur 11 Prozent der Fahrten empfohlen wurde, auf ein E-Fahrzeug umzusteigen, während weitere 37 Prozent in die Kategorie "potenzielles E-Fahrzeug" fielen.
Laut VWFS Fleet ist der rasante Anstieg der Zahl der Fahrten, die sich für E-Fahrzeuge eignen, auf die enorme Verbesserung der Reichweite zurückzuführen, die dazu geführt hat, dass selbst E-Fahrzeuge der Mittelklasse eine Reichweite von 250 bis 350 Kilometern zwischen zwei Aufladungen aufweisen.
«Es wird viele Flottenfahrer überraschen, dass viele von ihnen jetzt auf ein E-Fahrzeug umsteigen können, trotz der überdurchschnittlich langen Strecken, die viele Firmenwagenfahrer zurücklegen», so Mike Coulton, Manager für Flottenprodukte bei VWFS Fleet. «Wenn wir die Fahrten im Detail betrachten, könnten die meisten von ihnen bequem mit einem Elektroauto der Mittelklasse zurückgelegt werden.»
Coulton räumt zwar ein, dass unter bestimmten Umständen immer noch Fahrzeuge mit fossilen Brennstoffen benötigt werden. «Angesichts abzeichnender Ausstiege der Marken aus der Verbrennerproduktion sowie drohender Fahrverbote für Benzin- und Dieselfahrzeuge ist es für Unternehmen trotzdem jetzt an der Zeit zu prüfen, wo sie Änderungen an ihrem Fuhrpark vornehmen können, um den Übergang so früh wie möglich einzuleiten», sagt Mike Coulton abschliessend. (rk/pd)
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