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vor einer Weile gab es einen Blogbeitrag, der sich mit neuen Symbolen für Behinderung beschäftigt hat.
https://community.paraplegie.ch/t5/Gesellschaft/Neue-Symbole-f%C3%BCr-Behinderung/ba-p/4595
Darüber, und über die nachfolgende kleine Diskussion, habe ich immer wieder nachgedacht. @Johannes meinte in dem Zusammenhang, dass man die Konnotation mit Krankheit beim Thema Behinderung vermutlich gerne vermeiden will und viele Betroffene es vermutlich auch als diskriminierend empfinden würden, wenn sie als gebrechlich dargestellt würden.
In einem anderen Zusammenhang habe ich kürzlich sinngemäß gelesen (die Quelle finde ich leider nicht mehr):
"Behinderung ist nicht dasselbe wie Krankheit.
Es gibt gesunde Menschen mit Behinderung, und es gibt kranke Menschen mit Behinderung. Und es gibt Menschen, die aufgrund einer Erkrankung behindert sind."
Ich gehöre zur letzteren Gruppe und habe kein Problem damit, wenn man bei mir von einer Erkrankung oder einer Behinderung spricht - beides trifft zu. Ich bin mir auch darüber im Klaren, dass ich "gebrechlicher" bin als gesunde Menschen und deswegen manchmal Rücksichtnahme brauche - auch das finde ich nicht diskriminierend, sondern im Gegenteil wichtig zu thematisieren, weil es Teil meiner Lebenswirklichkeit ist.
Mich würde interessieren, wie es Euch damit geht. Wie seht Ihr Euch? Wie wollt Ihr gesehen werden? Und gibt es etwas, was Ihr hinsichtlich der Sprache bzw. dem, wie Ihr gesehen werdet, als diskriminierend empfindet?
Liebe Grüße,
odyssita
C'est une question très intéressante!
Pour ma part, paraplégique depuis presque bébé à la suite d'un accident, je n'aime pas trop avoir d'étiquette. Je me sens comme tout le monde. Et je ne vois plus vraiment ma chaise roulante.
Je trouve que dire qu'on est "handicapé" ou "malade" alors qu'on s'est cassé un bras il y a très longtemps, ne se justifie pas. Dans le même sens, me casser le dos, ne justifie pas qu'on emploie ces mots non plus.
Je dirais que je me considère moi-même comme un être humain, avec des particularités (comme tout le monde a des particularités), et que j'ai besoin d'une chaise roulante pour me déplacer.
J'aime aussi qu'on me considère de cette façon, et je n'aime pas trop à l'inverse qu'on utilise le mot "handicapé" qui, pour moi, est un peu un mot négatif qui renvoie à des incapacités et qui me met aussi une étiquette.
Alors que mes capacités sont juste.... différentes, non? Je trouve que "avoir un handicap" serait plus juste qu'être "un handicapé".
Par contre, du fait de ma chaise roulante, j'ai certainement des besoins en terme d'accessibilité et en ce sens, l'utilisation d'un logo "chaise roulante" me permet, et aux autres, d'identifier clairement les endroits qui sont adaptés pour les chaises roulantes.
Il y a évidemment une confusion avec le logo habituel "bleu" qui montre une chaise roulante, alors qu'il y a des handicaps tellement différents et des besoins variables du coup...
Du hast ein heickel aber wichtigen Thema hergerufen, nun kalr was ich schreibe ist meine Meinung, aber bin euch gespannt wie viele Antwort geben.
Also ich sehe die Sache folgendes, das Wort Behinderung oder behindert, ist ein Gerbo Sprache seit ewig, es irritiert mir schon aber nicht im allen kostest oder Situation, aber wiederrum ist es eine Tatsache das es für unserer einschrekunkg im Alltag sei es im form Krankheit oder Unfall oder angeboren, nun wird man eben die Bezeichnung Behinderung oder behindert gesprochen, das ist ein Fakt und eine Bezeichnung! Was ich aber kurioserweise herausgefunden habe, in Italien ist es seit mehren Jahre und das durch Gesetz, man dar zu jemand nicht behindert sagen dies ist verboten und kann mit eine Busse belädt werden, das korrekte Word was die Italiener nützten ist ( von mir tratuziert ) ANDERS BEGABT statt behindert. Ich war erschtaund und muss auch sagen ein bisschen berührt, muss echt gestehen das ich dieser Wort Wahl echt mag ( anders begabt konkret auf Italienisch heisst es DIVERSAMENTE ABILE ), also wieso nicht dieses Wortschatz Hauch bei uns einfügen ?? ,
Lieber Gruss
Francesco
Merci pour ta réponse. J'ai essayé de traduire ta réponse avec un peu de l'aide de deepl.com. Je comprends un peu le français, mais c'est plus facile pour moi. J'espère que ça ne fait rien. Je répondrai plus tard.
Hallo,
ich habe mit etwas Hilfe von deepl.com versucht, neveas Antwort zu übersetzen:
"Das ist eine sehr interessante Frage!
Für mich ist es so: Weil ich seit einem Unfall als Kleinkind Paraplegikerin bin, mag ich es nicht, ein Etikett zu haben. Ich fühle mich wie alle anderen. Und ich sehe meinen Rollstuhl nicht mehr wirklich.
Ich finde es ungerechtfertigt zu sagen, dass man " behindert " oder " krank " ist, weil man sich vor sehr langer Zeit den Arm gebrochen hat. Ebenso rechtfertigt es auch nicht, diese Worte zu verwenden, wenn ich mir den Rücken gebrochen habe.
Ich würde sagen, dass ich mich für einen Menschen halte, mit Besonderheiten (wie jeder Besonderheiten hat), und dass ich einen Rollstuhl brauche, um mich fortzubewegen.
Ich mag es auch, auf diese Weise gesehen zu werden, und ich mag es nicht allzu sehr, wenn das Wort "behindert" verwendet wird, was für mich ein bisschen ein negatives Wort ist, das sich auf Behinderungen bezieht und mir auch ein Etikett gibt.
Während meine Fähigkeiten einfach..... anders sind, richtig? Ich denke, dass "eine Behinderung zu haben" genauer wäre als "ein Behinderter".
Aufgrund meines Rollstuhls habe ich jedoch sicherlich Bedürfnisse in Bezug auf die Zugänglichkeit, und in diesem Sinne ermöglicht mir und anderen die Verwendung eines "Rollstuhl"-Logos eine klare Identifizierung der für Rollstühle geeigneten Bereiche.
Es gibt offensichtlich Missverständnisse mit dem üblichen "blauen" Logo, das einen Rollstuhl zeigt, weil es so unterschiedliche Behinderungen und damit unterschiedliche Bedürfnisse gibt....."
ui, das ist spannend, sogar einen Einblick aus verschiedenen Sprachen zu bekommen! Ich bin sehr gespannt, was andere dazu schreiben werden. Ich finde es sehr spannend, dazu unterschiedliche Sichtweisen zu hören.
Ergänzend will ich dazu noch eine Diskussion einbringen, die ich in den letzten Tagen auf englisch gelesen habe. Dort gab es zwei Seiten. Die einen haben vertreten, dass man "person with disability" ("person first" bzw. "differently abled" sagt (in der Diskussion, die ich gelesen habe, waren das interessanterweise vor allem Leute, die selber nicht betroffen waren).
Dem haben einige Betroffene widersprochen und haben sinngemäß gesagt:
"Die Behinderung ist Teil meiner Identität und nichts, für das man Euphemismen finden muss. Wenn man den Begriff "Person" (vielleicht besser übersetzt als "Mensch" oder "Betroffener" voranstellt, dann wirkt das so, als müsse man sich extra daran erinnern, dass wir Menschen sind - dabei sollte das selbstverständlich sein". Der Begriff "differently abled" wurde ähnlich kritisiert.
Und noch ein Input: Vor einer Weile ging in Deutschland durch die Presse, dass eine junge Frau mit Down-Syndrom angeregt hatte, den Schwerbehindertenausweis in einen Schwer-in-Ordnung-Ausweis umzuwandeln. Für mich persönlich hat sich das seltsam angefühlt, weil ich wiederholt schlechte Erfahrungen damit gemacht habe, dass meine Einschränkungen unterschätzt wurden.
Ich merke schon bei mir selber, dass mich diese Frage nach der "korrekten" Formulierung verunsichert, was ich sagen oder schreiben soll. Und ganz sicher haben unterschiedliche Sprachen unterschiedliche Vorgeschichten, unterschiedliche Prägungen. Ein spannendes Thema!
Ich bin gespannt auf weitere Gedanken dazu!
Viele Grüße,
odyssita
Ma fille, quand elle avait 7 ans est rentrée un jour de l'école et m'a dit: "Maman, une fille de mon école m'a demandé si tu étais handicapée!"
Et je lui ai dit: "tu lui as répondu quoi?".
Elle m'a dit "ben... non! Je ne la connais même pas, elle n'est pas dans ma classe!".
Peut-être qu'elle a raison dans le fond, et qu'on n'a pas à tirer des conclusions sans connaître les personnes concernées :-)
Mon fils, qui a maintenant 6 ans, a lui, beaucoup de difficulté à comprendre pourquoi une personne qui n'a pas de chaise roulante vient parfois se parquer sur une place avec le logo chaise roulante...
Les enfants ont souvent des remarques justes et des réponses plus simples à nos questionnements et autres règlements d'adultes!
Werde mich bestimmt später noch dazu äussern. Mir liegt ein Schmunzeln im Gesicht, hab grad ganz wenig Zeit, da ich mit meinem "anders Begabten" Geliebten in die Physio muss.
Herzliche Grüsse, Silvia
Ich bin nicht krank und war es praktisch nie (ich habe seit mehr als 40 Jahre keinen Franken bei meiner Krankenkasse eingefordert). Also krank ist nicht das richtige Wort für mich. Gebrechlich klingt für mich nach sehr alt, auch wenn ich langsam (sehr langsam) gegen 70 gehe, gebrechlich fühle ich mich nicht. Behindert ist für mich ein zu allgemeines Wort. Natürlich sind meine Beine gelähmt und das behindert mich bei manchen Tätigkeiten aber ich fühle mich nicht als behindert. Invalid – das Wort gefällt mir nicht, obwohl ich zugeben muss, dass ich von der IV den Rolli bezahlt bekomme. Ich würde mich aber nicht so bezeichnen, bin ja nicht unwert. Telefoniere ich hier in Italien einem Restaurant um einen Tisch für uns zu reservieren, sage ich, ich sei un portatore di handicap und sei deshalb froh einen Ecktisch zu bekommen. Ja und dann natürlich sonst hier in Italien - diversamente abile (anders fähig) eine schöne Umschreibung.
Ehrlicherweise müsste ich mich als mehrfachbehindert bezeichnen. Dass ich ohne Hilfsmittel nicht gehen kann und oft auf den Rollstuhl angewiesen bin, ist sofort ersichtlich. Auskunft über meine nichtsichtbaren Einschränkungen gebe ich gerne Menschen, die mir näherstehen. Ich selber bin auf Grund einer Krankheit (Aortariss) behindert. Ich habe mit dem Wort „behindert“ bis jetzt kein Problem. Tatsächlich erforderte es mehr Mut, um Rücksichtnahme zu bitten, wenn keine körperlichen Einschränkungen zu sehen sind.
Kürzlich stiess ich auf den Ausdruck „verhaltensoriginelle Schüler“, um den Ausdruck „verhaltensauffällige Schüler“ zu umgehen. Das löste bei mir ein Schmunzeln aus. Ich könnte mich mit dem Begriff „anders begabt“ auch nicht anfreunden. Wird da nicht etwas ad absurdum geführt?
Herzliche Grüsse
cucusita
ein spannendes Thema.
Mir ist übrigens aufgefallen, dass wahrscheinlich so gut wie alle hier besser französisch verstehen als ich... oder? Ich selber habe nur rostiges Schul-Französisch zu bieten und wenig Gelegenheit zum Üben - da haben Schweizer natürlich von Natur aus einen Vorteil.
Ich finde es super, dass wir uns so austauschen können - ich finde das wichtig. Es hilft mir, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu sehen und aus den verschiedenen Blickwinkeln vielleicht auch etwas besser zu verstehen, warum ich so denke bzw. empfinde, wie ich es tue. Es ist auch ein Schutz davor, Sichtweisen nicht als zu selbstverständlich zu nehmen und nicht in einer "Echokammer" gefangen zu sein, wo alle dasselbe sagen.
Das Wort "gebrechlich" würde ich für mich auch nicht verwenden (denn ja, damit assoziiere ich auch ein höheres Alter) - ein bisschen "zerbrechlich" bin ich aber schon, und auf Rücksichtnahme angewiesen.
Das Wort "invalide" wird hier in Deutschland weniger verwendet, würde ich sagen. Und ja, das ist von der Wortherkunft wirklich auch kein schönes und kein zutreffendes Wort.
Wenn ich so darüber nachdenke, dann haben manche Begriffe für mich auch viel mit Gewohnheit zu tun. Das Wort Behinderung hat sich für mich anfangs auch nicht ganz passend angefühlt - aber die Definition trifft auf mich zu und es ist auch ein Begriff, an dem Nachteilsausgleiche hängen, daher habe ich mich daran gewöhnt. Ich würde aber auch eher sagen, dass ich eine Behinderung habe, als dass ich sagen würde, dass ich mich als eine Behinderte sehe.
Das Erfinden neuer Sprachregelungen sehe ich persönlich auch eher kritisch. Für mich hat das etwas Verkrampftes, Verunsicherndes... Und es erleichtert die Kommunikation nicht unbedingt, wenn Menschen Angst haben, etwas Falsches zu sagen. Ich glaube, schwierig finde ich es dabei vor allem, wenn Begrifflichkeiten zum Politikum gemacht werden (vor allem, wenn dies geschieht, ohne dass die, um die es geht, die Debatte bestimmen).
Vielleicht finde ich sprachliche Neuregelungen auch deswegen schwierig, weil es eine neue Beurteilung ist, durch Leute, die mich nicht kennen (interessanter Gedanke, nevea). Etwas Neues fällt erst einmal auf - Gewohntes dagegen weniger. Und ja, natürlich will ich auch als ich gesehen werden und nicht nur als meine Behinderung. Aber ich bin eben auch auf Nachteilsausgleiche angewiesen - daher identifiziere ich mich doch mit dem Begriff Behinderung, denn ohne diese Einstufung hätte ich keinen Zugang zu Nachteilsausgleichen.
Ihr seht, ich sortiere meine Gedanken beim Schreiben...
Danke für den Austausch!
Liebe Grüße,
odyssita
Mir hat cucusita aus dem Herzen gesprochen. Felix und ich sind beide ziemlich pragmatisch und machen nicht viel Wind um Bezeichnungen. Behindert oder nicht wir schauen den Tatsachen ins Auge. Wenn ich nun einem Aussenstehenden sage:"wissen Sie mein Mann ist anders begabt", weiss ich nicht was mein Gegenüber sich alles zusammenphantasiert. Ehrlich gestanden, mir kämen bei diesem Ausdruck auch ganz viele Ideen, aber bestimmt nie, dass er ein Rollstuhfahrer sein könnte. Auch wenn heute ein Hausmeister ein Facilitiy manager ist, bleibt er trotzdem ein Hausmeister. Was soll's?
Häbets Guet, Silvia
Da bin ich gleicher Meinung wie Silvia. Das klingt nicht brauchbar. Das kam halt, weil in Italien noch das mittelalterliche disabile für Behinderungen stand. Nun disabile heisst so ungefähr ‚unfähig‘. Da das nicht unbedingt ein Kompliment war, hat sich jemand um ein neues Wort gekümmert und war nicht besonders erfolgreich mit diversamente abile. Ich habe dies auch noch nie gesprochen gehört, wendet also kaum jemand an. Heute wird hier meist das englische Handicap benutzt. Obwohl die Italiener das ‚h‘ nicht aussprechen können.
Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit mit Silvias Adventskalender
Rolf
Eine interessante Diskussion.
Mein Mann redet, wenn er z. B. Einen Tisch in einem Restaurant bestellt von PMR (personne à mobilité réduite ).ich von Paraplegiker. Ich finde dass sagt den Menschen genug, ohne in die Details zu gehen. Wenn ich von einem inkompletten querschnitt spreche, verstehen unsere mitmenschen nur Bahnhof.
Mein Sohn hat eine starke Legasthenie und eine dyspraxie Da spreche ich manchmal von einer Behinderung Damit z. B. Lehrer verstehen, dass es sich nicht um eine leichte leseschwöche handelt. Auf Französisch finde ich da "trouble" angebracht.
Einen schönen Tag euch allen
spannend, der Gedankenaustausch mit Euch!
Ich glaube, mein Fazit für mich ist:
Für mich persönlich nehme ich die Begriffe, mit denen ich am ehesten verstanden werde, ähnlich wie mondschrein es schreibt - teilweise auch situationsabhängig. Mal ist die Gehbehinderung relevant, mal die Behinderung als solches, mal die Erkrankung.
Wünschen würde ich mir vor allem einen unverkrampften Umgang mit Begriffen - so, wie ich mir auch einen unverkrampften Umgang mit mir wünsche. Meine gesundheitlichen Einschränkungen gehören zu meinem Leben - das ist für mich persönlich kein Tabuthema, das man mit Samthandschuhen anfassen muss.
Und gut für mich zu lesen ist auch, dass ich Euch vermutlich nicht auf die Füsse trete mit Begriffen, die ich hier in der Community wähle. Falls doch, sagt mir gerne Bescheid.
Liebe Community, ich freue mich über den Austausch mit Euch und wünsche Euch schöne Weihnachtsfeiertage!
Liebe Grüße,
odyssita
Ihr Lieben
Ich bin gerade über einen Artikel zu diesem Thema gestolpert, den ich gerne mir Euch teilen möchte, weil ich ihn recht interessant und – insbesondere den ersten Teil – lustig fand. Würde mich freuen, den einen oder anderen Kommentar von Euch dazu zu lesen.
Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
Johannes
Hallo Lieber Johannes
Du hast mal wieder ein lustiger und spannendes Artikel gefischt.! Musste lachen als er schreib ob er seien Frau als Seine Frau bezeichne kann oder als Mensch mit Muschi…
Nun zu Antwort, auf was ich denke, Ob Politisch Korrekt oder nicht, Ob man sich beleidigt fühlt oder nicht, Bin ich der Meinung das es grundsätzlich mich wenig interessiert wie man mich bezeichnet.
Das Schatzwort ist halt nun mal Behinderung, oder Person mit eingeschränkter Mobilität, und dies können wir uns einfach nicht wegzaubern, es ist einfach Fakt das wir eingeschränkt sind, was Mir er am wichtigsten ist,
Das die Leuten mehr acht nehmen und mehr überlegen bevor sie handeln im Bezug auf Menschen mit Behinderung, sprich sei es einfach nur kurz auf dem Behinderten Parkplatz zu parkieren, sei es ein neues Bau zu fertigstellen aber ohne Hinsicht auf Behinderten Menschen gerechtes Bau, oder eifach die Barrieren zu überwältigen…
Ich glaube auf jeden fall im erster Linie für Mich, würde mich er wünschen ein Leben ohne Barriere oder Zu mindestens das die Mitmenschen auf dies Acht nehmen.
Sonst ganz neben bei finde ich Persönlich das wort Person mit eingeschränkter Mobilität oder Flexibilität, viel schöner oder besser.! Aber wie gesagt im Leben und vor allem im Leben eines Mensch mit Einschränkung ist wichtig er was anderes als ein Wort.
Bin gespannt wie ihr das auch so sieht ?
Lieber Gruss euch alle
Francesco
Liebe Community Fans
Johannes' tragikomischer Artikel war für mich wieder eine Bestätigung, dass es beim Suchen stimmiger Begriffe tatsächlich ins Absurde führen kann. Die Szene "der Rollstuhl will durch" hat mich besonders nachdenklich gemacht. Ich stelle mir vor, ich bin allein im Rollstuhl in der S-Bahn, werde einfach mit diesen Worten von einer unbekannten Person hinausgeschubst. Da könnten mir Dankesworte im Hals stecken bleiben. Das entspricht etwa der Situation, wie wenn jemand eine blinde Person einfach am Arm packt und sie wortlos über die Strasse "schleppt".
Also ich bin eine Frau mit einer Behinderung. Das ist eine bleibende Tatsache, und ich möchte meine Situation auch nicht mit Haarspaltereien schönreden.
Hingegen wird mir das Thema Barrièrefreiheit und freie Behindertenparkplätze zunehmend wichtiger.
Mit herzlichem Gruss
cucusita
liebe alle
sehr interessante diskussion
seit drei jahre meine rechtes hand ist tot und wenig spàters auch den ganzen arm
ich habe keine einzige tage etwas schon...immer scmerzen von schulter bie dem kopf
die leute sehen mich nicht invalid oder krank obwohl ich keine leben mehr habe
ich kan nicht mehr arbeiten, hobby...ich kan nicht mehr velo fahren, laufen springen im wald ist vorbei
und so weiter....
niemand hilf mihr und depression...ist auch dabei
zum schluss was bin ich... krank oder handicap
liebe grusse dari
Hallo Liebe Daria .!
zu erst möchte dich herzlich willkommen heissen toll dass du auch dabei bist .!
es tut mir schrecklich leid das du so eine negative Erfahrung in dein Leben machen musst, wenn ich das richtig verstanden habe, hast du nicht nur eine Querschnittslähmung sonder zusätzlich eine wichtiger komponet unsere Funktionsweise ( Das Arm ) auch verloren .?
Ich muss sagen es hat mich getroffen zu lesen was du geschrieben hast und vor allem schwer getroffen bei der Zeile das du alleine bist und niemand die hilft .. Aber liebe Daria du bist nicht alleine und ich kann dir keine Schmerz oder leid der Welt nehmen wie ich das auch nicht an andere oder an mir selbst nehmen kann , aber was ich machen kann ist zusammen mit diese wunderschöne und dankbare community Familie Dir ein Gehör Schenken, ein gedenke spenden , und einfach Dir versuchen zu helfen die Sonne zu erreichen .!!
Ich kann Seher gut verstehen was du meinst und wie du dich fühlst, denn ich habe auch nicht nur die Paraplegie und somit keine Funktion an den Beine sonder meine linkes Oberkörper ist auch beeinträchtigt, und an Anfang gar eingestellt und musste jahrelang kämpfen und trenieren bis ich die Funktion zu mindestens eben vom Oberkörper Arm und Hand wieder gelange , heute kann ich sie gut bewegen meine beide Ärme aber bleiben dennoch die linke Seite Schwächer dazu kommt das ich auch links vom Ohr taub ist durch die Lesion und das ab und auf meines linkes Augen im sehen ist auch immer wieder ein tema.
Ich mag es nicht zu thematisieren aber ich möchte es dir trotzdem schreiben den es scheint mir das du dieses wissen musst , somit will ich versuchen dich aufzumuntern., und zwar im Bezug das du dich alleine fühlst und Depression auch hast ,
Ich habe obwohl ich jung bin, meine Schicksalsschläge schon mit 14 Jahre auf mich ergehen lassen müssen, habe meine Mutter mit 14 als sie 38 war in einen Verkehrsunfall verloren, als ich 19 war und auf dem Weg Meier Karriere , erliegt ich eine Hirnblutung die verursacht worden ist von ein Heintumor, nach eine lange OP blieb ich halbseitig gehlemt ganz links, aber nach 6 Monate hartes Reha und jahrelang kämpfen habe ich vieles wieder erlangen können, und sogar meine Karriere durchstarten, es hat fast 20 Jahre gedauert bis ich sogar wieder laufen konnte ( natürlich mit Spezial Orthesen ) aber ich war überglücklich.! Aber dann 2015 die Rückenop der Sturz und die Vergrösserung der vorbestellend Hirnlesion kam es zu eine hartes Rückschlag, Diagnose Paraplegiker.! Somit musste ich auch meine geliebte Spaziergänge im Wald meine Sport hobys, meine Partys und Disko besuche und zum Schluss alle die Riesen Welle an Freunde die ich dachte zu haben und das grösste Teil meine Familie, habe ich verloren sie kamen mit der Situation nicht zu recht .. und selbstverständlich was ich am meisten vermisse war Velo fahren und am Meer /Strand zu gehen und zu schwimmen etc etc .. aber nun ist es gute 4 Jahre her seit ich dieses neues Leben entdecken müsste und mich eben anpassen .! Ich stürzte auch tief in ein Loch, und weist du was Daria .? Ich kann nur heute sagen Danke .! Danke das ich lebe .! Denn auch wenn das Leben uns vieles durch die Rechnung streicht und machmal auch brutal , ist das Leben wunderschön.! Und es lohnt sich zu leben .! Ja bitte glaub mir es wird nicht immer so sein.! Es wird nicht immer regen .! Auch wenn der Spruch es gibt schlimmeres oder Kinder die kämpfen und der Kampf vom Leben nicht schaffen , sage ich auch ja es gibt schlimmeres aber es gibt auch besseres.! Und wir .? Wir sind einfach das Beispiel für die unzähligen leid auf diese Erde das wir leben, Und der Weg für alle andere es zeigen was leben ist und was das Leben bedeutet .!
Bitte liebe Daria denke immer drann du bist nicht alleine und Hilfe muss man fragen um Hilfe zu erhalten, selbstverständlich den richtigen Leute .! Aber eins hat's du schon gemacht der Schritt in diese community Familie beizutreten.! Und das ist erst der Anfang.! Im Fall das du noch mehr in ein Loch fällst , bitte bitte lass uns wissen.! Den es gibt gute kompetenten Fachkräfte in SPZ und auch in Rest der Schweiz.
vergiss einfach nie .! Es darf und wird nicht immer regen .! Wir sind eine species humane die Fähigkeit hat sich in fast aller Lebesaituation anzupassen.
wünche dir viel Kraft.!
lieber Grus Francecso
Liebe Daria
Auch von mir ein herzlich Willkommen in unserer kleinen Community. Gut hast du den Weg hierher gefunden. Francesco hat recht, es tut in der Seele gut kommunizieren zu können und zu wissen du bist nicht alleine. Ich wünsche dir von meiner Seite ganz viel Mut und Kraft. Heute weiss man, dass fast alle Menschen - ob behindert oder nicht - in ihrem Leben mal eine Depression durchmachen. Zum Glück darf man heute darüber sprechen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man nicht in diesem Zustand verhaftet bleibt. Plötzlich scheint wieder die Sonne und man kann wieder lachen. Und du hast mit deinem Besuch in unserem Forum den ersten Schritt getan.
Herzliche Umarmung aus dem total verregneten Südfrankreich, Silvia
Mein lieber Francesco
Deine Worte berühren mich immer wieder und ich bin so dankbar, dich als Freund zu haben. Mehrmals haben wir uns nun schon getroffen und ich weiss, dass du ein sehr positiver liebevoller Mann bist. Heute gehts Bazooka ein bisschen besser und ich hoffe, dass dies anhält. Meine nichtmehrvorhandenen Schilddrüsen, kriege ich glaube ich auch ganz zaghaft in Griff, so dass es bald mehr von mir zu lesen gibt.
Herzliche Umarmung an Dich und ALLE, Silvia
Sei der Erste, der antwortet!