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Demnach hatten die grossen Schweineerzeuger im Schnitt niedrigere Kosten pro Tier und erzielten zugleich bessere Verkaufspreise als die kleineren Konkurrenten. Der Vorsprung beruht nach Angaben der Behörde in erster Linie auf einer höheren Produktivität der Sauen in Grossbeständen.
Die Muttertiere in Einheiten mit mehr als 1'000 Sauen hätten 2017 im Durchschnitt 32,7 lebende Ferkel pro Jahr geliefert, während in Ställen mit weniger als 500 Tieren im Schnitt 29,7 Ferkel erzeugt worden seien. Der mittlere Preis pro verkauftem Ferkel mit einem Gewicht von 7 kg lag in den Grossbetrieben bei 33,60 Euro (38.30 Fr.), während kleinere Erzeuger durchschnittlich 32,90 Euro (37.50 Fr.) erzielten.
Das Jahr 2017 gehörte nach Darstellung des Statistikamtes für die dänischen Ferkelerzeuger zu den besten der vergangenen Dekade. Vor allem wegen der überdurchschnittlichen Erlöse hätten die Produzenten in allen Grössenklassen Überschüsse erzielt. Die Buchabschlüsse des Folgejahres dürften allerdings deutlich schlechter ausfallen.
In der Ferkelerzeugung sind die Notierungen 2018 laut Behörde um 7,50 Euro (8.55 Fr.) pro Tier niedriger gewesen als 2017. Hinzu kamen in Folge der Dürre deutlich höhere Kosten für Futtermittel.