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Über 400 Zürcher Verurteilungen wegen Corona-VerstössenSchreiben Sie einen Kommentar
Bisher stellten die Zürcher Statthalterämter 405 Strafbefehle wegen Corona-Verstössen aus. Mit Abstand am meisten wurde gegen das Versammlungsverbot und die Abstandsregel verstossen. Auch das falsche Tragen oder das Fehlen der Maske wurde über hundert Mal angezeigt. Weiter wurden Strafbefehle wegen fehlenden oder mangelnden Schutzkonzepten, Verstössen gegen die Quarantäne- und Isolationsregeln sowie wegen Prostitution ausgestellt. Dies zeigen die Zahlen der Zürcher Statthalterämter, welche der «NZZ» vorliegen.
Weiter berichtet die Zeitung, dass die Zahl der ausgestellten Strafbefehle je nach Bezirk stark variiere. Während das Statthalteramt Andelfingen bisher drei und jenes in Winterthur 14 Strafbefehle ausstellte, sind es im Bezirk Uster 109. 85 Strafbefehle in Uster betreffen das Versammlungsverbot. In der Silvesternacht fand dort im Bezirk eine illegale Party in einem Hotel statt.
Die Unterschiede lassen sich allerdings erklären. In Winterthur werden die Anzeigen hauptsächlich vom Stadtrichteramt erledigt, was die Zahl der Fälle beim Statthalteramt nach unten drückt. Hinzu kommen die pendenten Fälle. Beispielsweise im Bezirk Zürich sind 70 Anzeigen eingegangen. Ein Grossteil dieser Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.