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Die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft umfasst neben der direkten Beschäftigung und Wertschöpfung auch die in der übrigen Wirtschaft ausgelösten Effekte. Eine quantitative Untersuchung in vier Bergregionen in der Schweiz zeigt, dass der über die Flächennutzung hinausgehende Beitrag der Landwirtschaft zur ländlichen Entwicklung grundsätzlich von der Produktion entkoppelt werden kann. Die Stützung dieser Beschäftigung ist in vielen Regionen nicht effizient, da die Kosten in der Landwirtschaft diejenigen für die Schaffung alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten übersteigen dürften. Eine Ausnahme bilden agrarisch geprägte Regionen, in denen es kaum möglich ist, Arbeitsplätze ausserhalb der Landwirtschaft zu schaffen.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.