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Swisscom Broadcast verbindet Sie seit 20 Jahren sicher – in jeder Situation. Entdecken
Sie eine vielseitige Reise von der Einführung des digitalen Kabel-TVs über die Abschaltung
des Antennenfernsehens bis zur Fusion mit Swisscom Event & Media Solutions.
2002
Am 1. Januar 2002 lagert Swisscom AG ihre Radio- und TV-Rundfunkdienste aus dem Festnetzbereich aus – Swisscom Broadcast AG erblickt das Licht der Welt.
2003
Der Kanton Tessin ist der Vorreiter des digitalen Antennenfernsehens. 2003 wird DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial) im italienischen Sprachraum eingeführt. Der erste Meilenstein zur Ablösung des analogen Fernsehens ist gelegt. 2006 baut Swisscom Broadcast im Auftrag der SRG SSR das digitale Funknetz weiter aus.
2004
Im April 2004 bietet Swisscom Broadcast Kabelfernseh-Netzbetreibern das digitale Fernsehen DVB-C an. Die Technologie DVB-C (Digital Video Broadcasting – Cable) ermöglicht das Empfangen von digitalen Fernsehsignalen per Kabelanschluss.
2004
Die Tele Rätia AG (TRAG) wurde 1980 gegründet und war im Kanton Graubünden für die Versorgung der Fernsehprogramme zuständig. Im Jahr 2004 übernimmt Swisscom Broadcast die Tele Rätia AG und fusioniert diese zur Tochtergesellschaft. Der Markenname "teleraetia" wird für das TV-Produkt beibehalten. 2018 stellt Swisscom das Teleraetia-Produkt ein, da der Dienst mit der DVB-T Technologie aufgrund veränderter Kundenbedürfnisse nicht mehr rentabel ist.
2007
Ende 2007 stellt die SRG SSR die analoge terrestrische Verbreitung ihrer Fernsehprogramme ein. Wer noch eine Haus- oder Zimmerantenne hat, muss sie neu einstellen oder mit einem Decoder ergänzen. So ist der Zugang zu digitalem Fernsehen weiterhin möglich.
2008
31 Spiele, 77 Torjubel und zwei Gastgeberländer: Swisscom Broadcast überträgt an der Euro 2008 sämtliche Audio- und Videosignale aus den Fussballstadien in der Schweiz und Österreich zum International Broadcasting Center (IBC) in Wien. Dort werden alle Bilder zusammengetragen, verarbeitet und in die Welt verteilt.
2008
Am 11. Juni 1931 startete in der Schweiz mit dem Landessender Beromünster die erste Radioübertragung per Mittelwelle (AM). Durch die technologische Weiterentwicklung und der Einführung der Kurzwelle (KW) und Ultrakurzwelle (UKW) wird die Mittelwelle langsam abgelöst. 2008 werden zwei der vier Schweizer Mittelwellensendeanlagen, Monte Ceneri und Beromünster, endgültig abgeschaltet. Die letzte Sendeanlage in Sottens wird am 31. Dezember 2010 um Mitternacht stillgelegt – die Ära der ersten Rundfunktechnik der Schweiz ist somit beendet.
2008
Im April 2008 startet Swisscom Broadcast mit der ersten Ausbauphase für den Regelbetrieb des DVB-H Netzes. DVB-H (Digital Video Broadcasting - Handhelds) ermöglicht das Übertragen von digitalen Rundfunkprogrammen auf mobilen Geräten – Fernsehen auf dem Smartphone wird möglich.
2008
Unter dem Namen "Broadcast Highway Video" sind erstmals flexible live Video-Zuführungen möglich. Neu können Kunden für Übertragungen die bestehende Infrastruktur von Swisscom Broadcast nutzen. Ausserdem können sie ihre eigenen Standorte an das hochleistungsfähige Netz anschliessen.
2009
Swisscom Broadcast baut für die SRG und SwissMediaCast das DAB+ Netz. Damit ergänzt SwissMediaCast das seit längerer Zeit ausgestrahlte Angebot der SRG. 2014 folgt der Ausbau des DAB+ Netzes für die Romandie Médias SA in der Westschweiz.
2009
Swisscom Broadcast baut als Vorreiterin der Telecombranche am Sendestandort Uetliberg im Kanton Zürich die erste Photovoltaikanlage mit einer durchschnittlichen Jahresproduktion von rund 3200 kWh pro Jahr.
2010
Ab 2006 unterstützt Swisscom Broadcast die Swisscom bei der Encodierung und Zusammensetzung von Programmpaletten für Swisscom TV. 2010 werden mit IPTV und WebTV-as-a-Service zwei neue Produkte eingeführt. Die zwei Dienstleistungen richten sich gezielt an Kabelnetzbetreiber und Internet-Serviceprovider, die das TV-Produkt an ihre Kunden weiterverkaufen.
2011
Im Februar 2011 erhält Swisscom Broadcast den Zuschlag für die Instandhaltung des Funknetzes POLYCOM von verschiedenen Polizeikorps und des Grenzwachkorps.
2015
Am 1. November 2015 übernimmt Swisscom Broadcast von der Divinet GmbH den Vertrieb der Dallmeier-Videosysteme für die Schweiz. Dadurch wird das Produktportfolio im Bereich Videoüberwachung mit bereits etablierten Produkten im Markt erweitert.
2016
Im Oktober 2016 nimmt Swisscom Broadcast mit dem Low Power Network (LPN) für das Internet der Dinge (IoT) ein ergänzendes Netz in Betrieb. Das LPN ist ideal für die Übertragung von geringen Datenmengen und braucht kaum Energie.
2017
Im Oktober 2017 wird am Sendeturm St. Chrischona, dem höchsten freistehenden Bauwerk der Schweiz, die grösste Photovoltaikanlage von Swisscom Broadcast installiert. Die Anlage liefert mit einem durchschnittlichen Jahresertrag von 115’000 kWh Strom für ca. 30 Haushalte. Der Strom wird primär für den Eigenbedarf am Sendestandort genutzt, der restliche Strom fliesst ins Stromnetz Basel.
2017
Dank der neuen Fernsteuerung und Überwachung der Sendeanlage auf dem Säntis muss der Standort nicht länger 7x24 bemannt werden. Am 31. Dezember 2017 endet die letzte Schicht. Seit dem Bau des ersten Sendeturms auf dem Säntis im Jahr 1956 wurde die Sendeanlage rund um die Uhr von mindestens zwei Personen überwacht. Zu Spitzenzeiten waren permanent vier Personen auf dem 2500 m. ü. M hohen Gipfel stationiert.
2017
Videoüberwachung bringt im Detailhandel mehr Sicherheit und Videoanalyse deckt versteckte Geschäftspotenziale auf. Die neue Lösung Video Insider vereint Video Intelligence für Security und Business auf einer Plattform – einfach verfügbar als Service, flexibel und natürlich hochsicher.
2018
Im Mai 2018 wird der 122m hohe Sendeturm aus ökologischen Gründen gesprengt – der neue Sendeturm ist bereits in Betrieb. Der alte Sendeturm La Dole hat die Region Genfersee seit 1958 mit Radio- und TV-Programmen versorgt.
2019
2019 erweitert Swisscom Broadcast mit dem Produkt Drone Spotter das Angebotsportfolio und hilft damit Unternehmen und Gemeinden, sich vor unbemannten Flugobjekten zu schützen. Die modulare Lösung dient zur Erkennung, Verfolgung und Überwachung von Drohnen und hilft, bösartige Übergriffe zu verhindern.
2019
Das langjährige Antennenfernsehen wird am 3. Juni 2019 von der SRG abgeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt ist der Zugang zu öffentlichem Fernsehen mit einer Antenne nicht mehr möglich. Fortan werden Fernsehprogramme über Kabel (DVB-C), Satellit (DVB-S) oder IP-TV ausgestrahlt.
2019
Am 1. Juni 2019 fusionieren die zwei Swisscom Tochtergesellschaften Swisscom Broadcast AG und Swisscom Event & Media Solutions zur Swisscom Broadcast AG. Mit dem Zusammenschluss wächst Swisscom Broadcast auf 300 Mitarbeitende und erweitert das Angebot um Event ICT, Streaming Media, Content Delivery und Eventmanagement-Dienstleistungen.
2021
2021 lanciert Swisscom Broadcast in Zusammenarbeit mit Swisscom Schweiz "Push to Talk" als optionale Ergänzung zu NATEL® go. Push to Talk richtet sich an Business Critical Kunden und garantiert bei einer Überlastung des Mobilfunknetzes eine einwandfreie Kommunikation.