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Kooperationsvereinbarungen für Mo-99-Erzeugung
Die drei Unternehmen Niowave Inc., NorthStar Medical Radioisotopes LLC und Shine Medical Technologies erhalten von der NNSA je USD 15 Mio. und müssen denselben Betrag mit eigenen Mitteln beisteuern. Die Verhandlungen über eine Kooperationsvereinbarung mit der Northwest Medical Isotopes sind noch nicht abgeschlossen. Der amerikanische Kongress hatte für das Steuerjahr 2018 USD 40 Mio. gesprochen und für das Steuerjahr 2019 USD 20 Mio.
Diese Vereinbarungen werden die heimische Produktion von Mo-99 ohne hoch angereichertes Uran erleichtern und das Potenzial für die Verbreitung von Kernmaterial erheblich verringern, erklärte Lisa E. Gordon-Hagerty, DOE-Unterstaatssekretärin für nukleare Sicherheit und NNSA-Administratorin.
Der American Medical Isotopes Production Act von 2012 verlangt von der NNSA, ein technologieneutrales Programm in Zusammenarbeit mit bundesfremden Organisationen umzusetzen. Ein technologieneutrales Programm steht allen Methoden zur Herstellung von Mo-99 ohne HEU offen.
Shine Medical Technologies unterbreitet Betriebsbewilligungsgesuch
Die Shine Medical Technologies reichte bei der amerikanischen Nuclear Regulatory Commission (NRC) ein Betriebsbewilligungsgesuch für die Erzeugung medizinischer Isotope ohne Verwendung von HEU ein. Sie will an ihrem Produktionsstandort in Janesville im Bundesstaat Wisconsin Mo-99, Jod-131 und Xenon-133 herstellen. Den Grundstein für ihre Isotopenproduktionsanlage hatte sie im Mai 2019 gelegt. Dort werden acht Beschleuniger basierte Systeme untergebracht. Diese werden unter anderem über einen Drittel der weltweiten Nachfrage nach Mo-99 decken. Die USA verfügen seit Ende der 1980er-Jahre über keine eigene Mo-99-Produktion mehr.