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Um einen Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste zu verhindern, hat der international anerkannte Präsident Alassane Ouattara Machthaber Laurent Gbagbo eine Regierung der nationalen Einheit angeboten.
Sein Vorschlag sei "die letzte Chance auf eine friedliche und achtbare Lösung" der Krise, erklärte Ouattara in einer TV-Ansprache. Die bewaffneten Kämpfer beider Seiten sollten vereint und eine Wahrheits- und Versöhnungskommission eingerichtet werden.
Die Diskussion über die Präsidentenwahl sei vorüber, erklärte Ouattara am Dienstag weiter: "Es ist an der Zeit, unser Land aufzubauen und alle Ivorer zu versöhnen." Der frühere Staatschef Gbagbo unterlag bei der Wahl Ende November seinem Konkurrenten.
Bislang leugnet er seine Niederlage und verteidigt sein Amt mit Gewalt. Nach Angaben von Human Rights Watch sind seit der Wahl 400 Menschen in der Elfenbeinküste getötet worden. Für die meisten Todesopfer macht die NGO Anhänger Gbagbos verantwortlich.
SDA-ATS