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Der vorliegende zweite Band meiner "Einführung in das internationale Privatrecht" will – in Fortsetzung des 1990 in 2. Auflage erschienenen ersten, dem Allgemeinen Teil gewidmeten Bandes – den Besonderen Teil des internationalen Privatrechts (unter Einschluss der einschlägigen Regeln des internationalen Zivilprozessrechts) leichtverständlich darstellen. Es werden darin die Bestimmungen des IPR-Gesetzes von 1987 und des Staatsvertragsrechtes zum IPR und IZPR des Personen-, Familien-, Erb-, Sachen-, Schuld- und Gesellschaftsrechts systematisch erörtert. Behandelt werden auch das Rechtshilfe-, Schieds- und Konkursrecht sowie die Neuerungen, die das Lugano-Übereinkommen mit sich gebracht hat.Besonderes Augenmerk wurde den Bedürfnissen der Studierenden, aber auch der juristischen Praxis nach einer Übersicht über die wesentlichen Problemstellungen und nach einer ersten Hilfeleistung zu deren Lösung geschenkt. Dementsprechend werden auch immer wieder methodologische Aspekte, Abgrenzungen und grundsätzliche Auslegungsfragen, wie sie sich den Gerichten und Privaten bei den einzelnen IPRG-Bestimmungen stellen, behandelt.Einer kurzen Begründung bedarf der Umstand, dass bei der Darstellung der einzelnen Sachgebiete meistens zunächst das anwendbare Recht und erst danach die schweizerische Gerichts- und Behördenzuständigkeit behandelt wird. Es gäbe guten Grund für die gegenteilige Reihenfolge: die Anlehnung an das Gesetz; vor allem das Argument, dass sich die Frage nach der Anwendung des schweizerischen IPR zumeist erst stellt, wenn schweizerische Gesetze und Behörden zuständig sind. Es sind aber didaktische Rücksichten, die mich zur hier gewählten Reihenfolge bewogen haben; die Vertiefung der Probleme im zuerst behandelten IPR-Teil und die relativ kürzere Erörterung der prozessrechtlichen Bestimmungen erleichtern den Studierenden den Zugang zur doch recht komplizierten Materie, wie ich in meiner nunmehr siebzehnjährigen Unterrichtserfahrung feststellen musste.Der Text beruht auf einer gründlichen Überarbeitung von Skripten, die ich ab 1982 im Unterricht verwendet habe. Rechtsprechung und Schrifttum wurden (nicht für alle Teile) bis ca. Ende 1996/Frühjahr 1997 berücksichtigt. Insbesondere wurden die Kommentare zum IPR nur partiell einbezogen.Die im allgemeinen Literaturverzeichnis aufgeführten Werke werden nur mit Verfassernamen zitiert. Im übrigen ist jedem Kapitel ein spezielles Schrifttumsverzeichnis vorangestellt, das unter A Publikationen zum geltenden schweizerischen echt aufführt, unter B nach wie vor interessierende ältere Literatur sowie ausländische Publikationen erwähnt und unter C auf die einschlägigen Stellen in den gängigen Kommentaren und Lehrbüchern des In- und Auslands verweist.Bei der Zusammenstellung von Literatur und Rechtsprechung hat mir Dr. Mikael Schmelzer geholfen, bei der Korrektur lic.iur. Dieter Dubs. Der Text der §§ 20, 21 und 25 stammt weitestgehend von Herrn lic.iur. Dieter Dubs, dem ich auch an dieser Stelle meinen herzlichen Dank ausspreche.