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Die Wahrscheinlichkeit von Männern im Rentenalter verheiratet zu sein, ist in der letzten Dekade gesunken ist, was einen direkten Effekt auf die anwartschaftlichen Leistungen hat, die zu berappen sind. Die Kasse kann mit weniger Rentenfällen mit Hinterlassenschaften rechnen. Im Schnitt ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vorsorgefall eine Partnerrente auslöst, bei Männern zwischen Alter 65 und 90 von 75% bei BVG 2015 auf 66% bei BVG 2020 gesunken.
Die Veränderung dieses Werts bei den Frauen (links) ist vergleichsweise gering. Er stieg sogar leicht von 21 auf 22%. Die Frauen fallen bei dieser Rechnung jedoch aus mehreren Grün den weniger stark ins Gewicht. Erstens sind sie im BVG per se untervertreten und haben auch viel weniger hohe Renten.
Weiter har der Umstand, dass Frauen oft ihre Gatten überleben und auch jünger sind als ihre Ehemänner, einen doppelten Effekt auf die Bedeutsamkeit dieser Statistik für Pensionskassen. Das sieht man auch in den Grafiken: Es ist viel weniger wahrscheinlich, dass eine Rentnerin stirbt und einen Witwer mit Rentenanspruch hinterlässt als umgekehrt.
(Quelle Schweizer Personalvorsorge, 21-2)