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Projekte
Anpassung der Rebsorten an die Terroirs
Der Einfluss der natürlichen Umgebung auf die Qualität und die Typizität der Trauben und Weine ist weitgehend bekannt. Dennoch erweist sich die Untersuchung der Terroirs als komplex, da die Faktoren, die sich auf die Qualität der Weine auswirken können, zahlreich sind und die von jedem von ihnen ausgeübte Funktion noch nicht eindeutig ermittelt wurde. Die bestmögliche Übereinstimmung zwischen Sonne, Klima und einer Rebsorte stellt für den Rebbau von morgen eine grosse Herausforderung dar.
In den verschiedenen, in der Schweiz durchgeführten Studien an den Terroirs wird versucht, die Schlüsselfaktoren, welche die Abläufe in einem Terroir erklären, zu definieren. Die Regulierung der Wasser- und Mineralienversorgung des Weins, insbesondere der Stickstoffversorgung, scheint neben den klimatischen Eigenschaften des Jahrgangs eine massgebliche Rolle zu spielen. Im Hinblick auf die Terroirs ist auch der menschliche Faktor entscheidend, der quer durch zahlreiche rebbautechnische und oenologische Abläufe (Anbautechniken, Arten der Weinverarbeitung, usw.) interveniert.
Die Anpassung der Rebsorten an die pedo-klimatischen Bedingungen wird seit mehreren Jahren insbesondere im Kanton Waadt untersucht.
Steuerung der Weinqualität
Ein grosser Teil der Verbraucher bevorzugt kräftige und vollmundige Rotweine, Attribute, die häufig mit einer geschmacklichen und nahrhaften Qualität in Verbindung gebracht werden. Um die Produktion dieser Art Wein zu unterstützen, entwickeln und testen wir Anreicherungs- und Extraktionsverfahren, die wirksam, wirtschaftlich und nachhaltig sind.
Darüber hinaus heben bestimmte Rebbauregionen unweigerlich die im Wein natürlich erhöhten Alkoholgehalte hervor, wodurch das Produkt aus dem Gleichgewicht gebracht werden könnte. Andererseits wünscht eine bestimmte Kategorie Verbraucher, Weine mit geringem Alkoholgehalt zu degustieren, sei es aus gesellschaftlichen oder gesundheitlichen Gründen. Aufgrund dessen untersuchen wir den Einfluss verschiedener Alkoholentzugstechniken auf die Gesamtqualität des Weins.
Im Rahmen von Projekten zur Züchtung von Rebsorten untersuchen wir verschiedene Arten der Weinbereitung, um die Verbreitung neuer Rebsorten mit oenologischen Ratschlägen zu begleiten.
Rebbau
Rebenzüchtung und Ampelographie
Klonenselektion, Züchtung neuer Rebsorten, Erhaltungszüchtung, Produktion von Vorstufenmaterial für die Zertifizierung, Aufrechterhaltung der Rebsortensammlung und ampelographische Studien.
Physiologie, Rebenerziehung und Qualität der Produktion
Physiologie, Rebenerziehung und Qualität der Produktion: Einfluss auf das physiologische Verhalten und auf die Trauben- beziehungsweise Weinqualität.
Analyse von Wein, Früchten und Pflanzen
Chemische Analysen der Moste und Weine
Sicherstellung der analytischen, mikrobiologischen und organoleptischen Kontrolle des Rebmaterials von ACW, der Pflanzenreserven (Strünke, Triebe) bis zum fertigen Wein (Reifung der Moste, Weinlese, Gärungen).
Forschung und Entwicklung für Moste, Weine und analytischer Methoden
Klassische, multiparametrische oder automatisierte chemische Analysen im Rebbau und in der Weinbereitung.
Akkreditierung der Analytik in Changins
Aufrechterhaltung der Akkreditierung der Analytik von Changins für die chemischen Analysen der Weingetränke gemäss ISO/CEI 17025.
Weintechnologie
Management der Weinqualität
Verbesserung der sensorischen und Ernährungseigenschaften der Weine durch marktgerechte Herstellungsverfahren.
Mikrobiologische Qualitätssicherung in Fruchtsäften und in Wein
Zwecks Verbesserung der Saft-, Wein- und Destillatqualität werden Systeme entwickelt, die in der Lage sind, erwünschte und unerwünschte Mikroorganismen anzuzeigen.