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Am Morgen gab es am Ölmarkt zunächst noch eine leichte Gegenbewegung, nachdem die Preise zuletzt kräftig gestiegen waren. Rohstoffexperten der Commerzbank rechnen in den kommenden Tagen weiter mit schwankenden Ölpreisen. Zuletzt war spekuliert worden, dass sich wichtige Förderländer der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) auf die konkrete Umsetzung einer bereits beschlossenen Kürzung der Produktionsmengen einigen könnten.
Nach wie vor sind aber wichtige Fragen in der von der Opec angestrebten Förderkürzung nicht geklärt. Beim nächsten Treffen des Kartells am 30. November könnte es eine Einigung geben. Allerdings waren am Vortag Vorbereitungsgespräche in Wien ohne konkrete Fortschritte beendet worden. Das "Wall Street Journal" hatte unter Berufung auf Kreise berichtet, dass die Opec dem Mitgliedsland Iran eine Kürzung der Fördermenge von 4,5 Prozent vergleichen mit dem Förderniveau aus dem Juli 2005 vorgeschlagen habe. Dies würde eine Fördermenge von durchschnittlich 3,97 Millionen pro Tag bedeuten und entspräche in etwa der Produktionsmenge, die bisher vom Iran angestrebt wird.
Am Nachmittag könnten ausserdem Daten zu den Ölreserven in den USA für neue Impulse am Ölmarkt sorgen. Experten gehen davon aus, dass die US-Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 1,0 Millionen Barrel gestiegen sind./jkr/jsl/enl
(AWP)