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Im letzten Quartal des Jahres 2022 schrumpfte die europäische Textilindustrie leicht gegenüber dem Vorquartal, während sich die Bekleidungsindustrie erholte. Das geht aus Zahlen des Branchenverbands European Apparel and Textile Federation hervor.
Die Textil- und Bekleidungsindustrie zeigte laut Euratex Ende 2022 ein gemischtes Bild, da die Unternehmen in den vorgelagerten Sektoren weiterhin mit schwierigen Marktbedingungen und einer unzureichenden Nachfrage zu kämpfen hätten.
Die Lage des Arbeitsmarkts verschlechterte sich im vierten Quartal sowohl in der Textil- als auch in der Bekleidungsindustrie. Die Handelsbilanz von 27 europäischen Ländern inklusive der Türkei erholte sich, da die Textil- und Bekleidungsexporte an Wert zunahmen, während die Importe zurückgingen. Vor allem die Türkei und die Schweiz konnten bei den Exporten punkten.
Für das erste Quartal 2023 rechnet Euratex mit einem Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität im Textil- und Bekleidungssektor, denn das Geschäftsvertrauen des Textil- als auch Bekleidungssektors haben sich im März verschlechtert.
Laut Euratex ist das Geschäftsvertrauen in der Textilindustrie für die kommenden Monate gesunken. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Produktionserwartungen und die Höhe Lagerbestände an Fertigwaren pessimistischer eingeschätzt wurden. Auch im Bekleidungssektor verschlechterte sich das Geschäftsklima leicht, hier werden Auftragsbestände und Lagerbestände ebenfalls negativer eingeschätzt..
Dieser übersetzte Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.nl.