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Die „École polytechnique fédérale de Lausanne“, auf deutsch die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne, ist quasi das Pendant der ETH Zürich in der Westschweiz. Der Campus befindet sich in unmittelbarer Nähe des Genferses neben der Uni Lausanne.
Gegründet wurde sie 1853 als Privatschule nach dem Prinzip der Pariser École centrale unter dem Namen École spéciale de Lausanne. 1869 wurde sie die technische Abteilung der öffentlichen Académie de Lausanne. Als letztere reorganisiert wurde und 1890 den Universitätsstatus erhielt, änderte sich der Name der technischen Fakultät in École d’ingénieurs de l’Université de Lausanne. 1946 wurde sie auf den Namen École polytechnique de l’Université de Lausanne (EPUL) umgetauft.
Im Jahre 1969 erfolgte die Trennung der EPUL von der Universität Lausanne. Die EPUL wurde eine eidgenössische Institution unter dem heutigen Namen und hat sich mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) zusammengeschlossen. Diese beiden eidgenössischen Hochschulen werden direkt vom Bund kontrolliert, im Gegensatz zu allen anderen Schweizer Universitäten, welche den Kantonen unterstellt sind. Quelle
Das Rolex Learning Center, wie der gesuchte Bau heisst, ist die bis Dato letzte, fertiggestellte Erweiterung der Hochschule. Geplant wurde das Schmuckstück vom japanischen Architekturbüro SANAA. Die Baukosten des Centers betrugen 110 Millionen Schweizer Franken.
Auf unserer kürzlichen Stadtrundfahrt mit öV durch Zürich landeten wir auf der Polyterrasse. Bei strahlendem Sonnenschein hat man dort vor lauter Studierenden Schwierigkeiten, einen Sitzplatz auf einem der Bänkli zu ergattern, aber auch eine wunderbare Aussicht über die Stadt und hinüber zum Üetliberg.
Mit der bedeutenden Erweiterung des ETH-Hauptgebäudes in den Jahren 1915 bis 1924 durch Gustav Gull entstand als stadtseitiger Abschluss der axialen Querverbindung die halbrunde Polyterrasse.
Im Zuge der dritten Bauperiode von 1965 bis 1978 erweiterte der Architekt Charles-Edouard Geisendorf das Altgebäude durch einen im stadtseitigen Hang gewonnen grossen Sockelbau unter der neuen rechteckigen Polyterrasse mit Mensa, Mehrzweckhalle und Räumen für Sport und Freizeitgestaltung für Studierende.
Seit Mitte der 1980er-Jahre zeigten sich in der Wasserisolation zunehmend Schäden, sodass 2007 bis 2008 der alte Aufbau über der Decke abgebrochen und ein neues System aufgebaut werden musste. Das Projekt für die Begrünung stammt von Ganz Raymann Landschaftsarchitekten. [Quelle]
Von der Polyterrasse führt die gerade mal 167 Meter lange Polybahn hinunter zum Central. Vergleiche mit dem Marzili-Bähnli in Bern liegen ziemlich nahe.
Ein Zürcher Wahrzeichen: Die Polybahn ist mehr als Nostalgie. Im Jahr 1889 nahm die Zürichbergbahn, wie die Polybahn zuerst hiess, ihren Dienst auf. Heute erweist das willkommene Verkehrsmittel jährlich über zwei Millionen Fahrgästen seinen Dienst. [Quelle]
Wir erhielten die folgenden Lösungsvorschläge und gratulieren @michu zur schnellsten richtigen Antwort:
@michu
Könnte die Polybahn in Zürich sein. Die Station heisst folglich Zürich Polyterrasse.
Daevu
Heimwehflue
imi
Da ich in Zürich studiert habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Haltstelle „Polyterasse“ heißt. Alles andere wäre eine Überraschung für mich!
Lars L
Bergstation
@Znuk_ch
Polyterrasse Cupsiegerstadt.
Harvest
ETH Zürich oder Polyterrasse oder so, auf alle Fälle ist es das Polybähnli, das vom Central zum ETH Hauptgebäude führt.
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