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Mit dem Ziel diese Tendenz zu stoppen, trafen sich 1975 einige weitsichtige Leute (Plinio Martini, Luigi Martini, Ilario Inselmini, Fridolino Dalessi und Don Adriano Cauzza) und gründeten die APAV. Die Vereinigung zum Schutz der Kunst- und Architekturschätze des Maggiatals setzt sich zum Ziel, das auf dem Gebiet der Gemeinden des Maggiatals bestehende künstlerische, natürliche und architektonische Erbe zu erhalten und zu fördern.
Schon zu Beginn wurde entschieden, dass sich die Vereinigung nicht nur auf Restaurierungen beschränken sollte, es war auch nötig Inventare zu erstellen. Es war also unentbehrlich das zu rettende und aufzuwertende Territorium genaustens zu studieren.
Eine weitere wichtige Entscheidung war, die Behörden und die Bevölkerung des Tals einzubeziehen, deren Antwort sofort sehr positiv war.
Der entscheidende Wendepunkt war die Publikation der Broschüre "bilanci e prospettive dopo un decennio d'attività" wo die Vereinigung vorgestellt wurde und eine Bilanz nach den ersten zehn Jahren gezogen wurde. Das Ziel dieser Broschüre war die APAV auch ausserhalb des Tals bekannt zu machen und Gelder aufzutreiben. Resultat: in nur einem Jahr wurde die beträchtliche Summe von 100'000 Schweizerfranken gesammelt.
In den nächsten Jahren, neben der Weiterführung der Archive, wurden Restaurierungen von öffentlichen und privaten Bauten gefördert und finanziell unterstützt. Auf diese Weise wurden, zwischen 1979 und 1994, neunundfünfzig Objekte restauriert (vor allem Kapellen).
Im Jahr 1995 wurde der Vorstand erneuert und der Verwaltungssitz wurde ins Gebäude der Bürgergemeinde Bignasco verlegt, wo sich heute das Archiv befindet, dieses ist mittlerweile zu einer beträchtlichen Dimension angewachsen und wird ständig erweitert.
Für den Schutz der Zeugnisse der ländlichen Zivilisation, war das Jahr 1997 besonders bedeutend. Die APAV konnte drei sehr wichtige Restaurierungen realisieren: der grosse Stall auf der Alp Sfii, das Aquädukt aus Stein auf der Alp Vacarisc und neu Gadumdschi (Heuschober) oberhalb Bosco Gurin. Es wurden insgesamt 400'000 Schweizerfranken investiert.
Im Moment ist die Aktivität der APAV auf drei Punkte konzentriert: die INventare, die Weiterführung der Restaurierungen obwohl es immer schwieriger wird entsprechende Finanzmittel aufzubieten, und Publikationen zu erstellen.
In den letzten Jahren wurde besondere Aufmerksamkeit an der Forschung, der Organisation von Aktivitäten und der Veröffentlichung von Informationsmaterialien gewidmet. Das Ziel dieser thematischen Studien ist es, die künstlerischen, architektonischen und landschaftlichen Erben von Valmaggia bekannt machen.
Im 2012 hat APAV seinen Sitz und Archiv im ehemaligen Gemeindehaus von Coglio umgezogen. Seit einigen Jahren APAV wird auch durch jungen Zivildienstleistender geholfen, die ihr Know-how und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen der Forschung zur Verfügung stellen.
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