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Geschichte vom Zofinger Marsch
Gruss an Kiel
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Der Marsch Gruss an Kiel (Armeemarsch II, 158 und Heeresmarsch II, 130) wurde 1864 vom sächsischen Militärmusiker Friedrich Spohr (1830–1896) komponiert. Im Zuge des deutsch-dänischen Krieges hatte auch Sachsen ein Kontingent nach Norden verlegt, um an den Kämpfen teilzunehmen. Beim Einzug dieser Truppen in die Stadt Kiel wurde der Marsch erstmals öffentlich aufgeführt.
Aufgrund seines Titels wurde „Gruss an Kiel“ später schnell zu einem populären Marinemarsch, vor allem, als ab 1890 unter Kaiser Wilhelm II. der massive Ausbau der deutschen Flotte einsetzte. In der Rolle als Aushängeschild der Teilstreitkraft Marine ist der Marsch heute auch international bekannt geworden. In Deutschland wird er oft zum Gruss an ein- oder auslaufende Kriegsschiffe gespielt. „Gruss an Kiel“ erklingt beim Stab des Wehrbereichskommandos I sowie dem Marineabschnittskommando Nord als Traditionsmarsch.
In der Schweiz ist der Marsch auch als „Zofinger Marsch“ bekannt (benannt nach der gleichnamigen Stadt im Kanton Aargau). Ein Detail macht jedoch den „Zofinger Marsch" bei Einheimischen erst zu demselben: bei einem echten „Zofinger Marsch" kommen im Unterschied zu „Gruss an Kiel" zusätzlich Tambouren zum Einsatz.
Quelle: Wikipedia