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Dieser sonnigste, aber auch trockenste Teil Brasiliens setzt sich aus den Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão, Paraíba, Pernambuco, Piauí, Rio Grande do Norte, und Sergipe zusammen, auf einer Fläche von 1.561.177,8 km², was 18,26% der Gesamtfläche Brasiliens entspricht. Der grössere Teil dieses Nordost-Territoriums wird von einer ausgedehnten Hochebene geformt, sie ist sehr alt und von der Erosion verflacht. Entsprechend seiner unterschiedlichen physischen Charakteristika, teilt man den Nordosten in vier Unterkategorien ein:
1. Die „Zona da Mata“ (Waldzone)
2. Den „Agreste“ (Agrarzone)
3. Den „Sertão“ (halbtrockene Interieurzone) und
4. Das „Polígono das Secas“ (trockene Interieurzone).
Die Übergangszone zwischen dem halbtrockenen Sertão und der anschliessenden Amazonas-Region nennt man „Meio-Norte“ (halber Norden), sie präsentiert sich mit einem wesentlich feuchteren Klima und einer üppigen Vegetation, je weiter man nach Westen vorstösst. Zu der natürlichen Vegetation dieser Gegend gehören die Palmenwälder, in denen man auch die „Babaçu-Palme“ antrifft, deren Öl in der Fabrikation von Kosmetika, Margarinen, Seifen und Schmiermitteln Verwendung findet. Die lokale Wirtschaft wird grundsätzlich durch den Ackerbau angetrieben – allen voran die Reispflanzungen in den feuchten Tälern des Bundesstaates Maranhão. In den 80er Jahren ist allerdings auch die Industrialisierung des Gebietes vorangekommen, besonders solche Unternehmen, die sich mit der Weiterverarbeitung von Mineralien aus Amazonien beschäftigen.

9 Bundesstaaten, endlose Küste und ungezügelte Leidenschaft – der Nordosten ist trotz vielfacher Armut eine der schönsten Regionen des Landes. Die exklusiv für BrasilienPortal produzierte Sendung vermittelt einen ersten Eindruck vom Urlaubsparadies Brasiliens und erzählt von endlosen Stränden, feurigem Carnaval und den pulsierenden Metropolen am Atlantik.
Die Wirtschaft der Nordost-Region basiert auf der landwirtschaftlichen Zucker- und Kakaoindustrie. Erdöl wird an der Küste und auf kontinentalen Plattformen gefördert, um dann in der Raffinerie „Landulfo Alves“, in Salvador, und im chemischen Pol von „Camaçari“, ebenfalls in Bahia, verarbeitet zu werden. Der Tourismus-Sektor hat sich im Nordosten zu einem grossen Potential entwickelt – mit wirtschaftlichen Konsequenzen für die Bevölkerung – und eröffnet eine sehr optimistische Perspektive für die Zukunft.
Die Bevölkerung des Nordostens liegt bei einer Zahl von rund 51.000.000 Einwohnern, das sind 29,9% der gesamten brasilianischen Bevölkerung. Die durchschnittliche demografische Dichte liegt bei runde 29 Einwohnern pro km² – die Mehrheit dieser Bewohner konzentrieren sich in den Städten – über 60%. Die wichtigsten regionalen Metropolen sind folgende Städte: Salvador, Hauptstadt des Bundesstaates Bahia, Recife, Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco und Fortaleza, Hauptstadt des Bundesstaates Ceará.
„Zona da Mata“
Sie erstreckt sich vom Bundesstaat Rio Grande do Sul bis zum Süden des Bundesstaates Bahia, auf einem Küstenstreifen von durchschnittlich 200 km Breite (auch „Litoral“ genannt). Hier herrscht ein tropisch feuchtes Klima vor, mit häufigen Regenfällen in der „Winterzeit“ (den Monaten zwischen April und Juli) – ausgenommen im Bundesstaat Bahia, wo sich die Regenfälle ziemlich gleichmässig auf das ganze Jahr verteilen. Der Boden in dieser Zone ist fruchtbar und seine natürliche Vegetation ist der Atlantische Regenwald, den man – bereits seit der Kolonisation Brasiliens – praktisch ausgerottet und durch Pflanzungen von Zuckerrohr ersetzt hat.
„Agreste“
Dies ist die Übergangszone von der „Zona da Mata“ zum „Sertão“ – eine feuchte Region mit vielen „Brejos“ (Tälern – oft mit Flussläufen). In diesem Gebiet sind die fruchtbareren Territorien von Kleinbauern besetzt. Hier dominieren landwirtschaftliche Aktivitäten zur Selbsterhaltung und zur Milchproduktion.
„Sertão“
Ausgedehnteste Region mit halbtrockenem Klima, die in den Bundesstaaten Rio Grande do Norte und Ceará bis an die „Zona da Mata“ (Küstenstreifen) vordringt. Die Böden in diesem Gebiet sind von geringer Tiefe und voller Steine, der Regen unregelmässig und schlecht verteilt. Dadurch werden die landwirtschaftlichen Aktivitäten stark eingeschränkt. Die typische vorherrschende Vegetationsform ist die „Caatinga“. In etwas feuchteren Einschnitten finden sich Palmenhaine, vorwiegend der Spezies „Carnaúba“ – die Einheimischen nennen sie dankbar „Baum der Weisheit“, weil man praktisch alle sein einzelnen Teile nutzbringend verwenden kann.
Der „Rio São Francisco“ ist der grösste Fluss des Nordostens, und auch der einzige mit kontinuierlichem Wasserstrom. In ihm hat man verschiedene Wasserkraftwerke gebaut wie „Sobradinho“ in „Juazeiro“ im Bundesstaat Bahia, oder „Paulo Afonso“, an der Grenze der Bundesstaaten Bahia und Pernambuco.
Die Wirtschaft des nordöstlichen Sertão basiert auf extensiver Viehzucht und dem Anbau von Baumwolle auf grossem Grundbesitz, mit niedriger Produktivität.
„Polígono das Secas“
Der Dürre-Korridor, dessen Ausmass 1951 zur Bekämpfung der Trockenheit von der brasilianischen Regierung vermessen und festgelegt worden ist. Er kommt praktisch in allen Nordoststaaten vor, ausser in Maranhão. Die Trockenperioden von 1979 bis 1984 und von 1989 bis 1990 betrafen 1.510 „Municípios“ (Regierungsdistrikte) des brasilianischen Nordostens.
Als ob der liebe Gott ein Einsehen mit den von der Dürre geplagten Menschen des Nordostens gehabt hätte: an ihrer Küste finden Besucher das ideale Ambiente für den perfekten Tourismus. Ein Gebiet, in dem sich die Natur so richtig ausgelassen hat, und wo sich die Menschen berufen fühlen, mit einem perfekten Service den internationalen touristischen Anspruch abzurunden. Was Wunder, dass sich der Nordosten zum beliebtesten brasilianischen Ziel für Badeferien gemausert hat – auch international!
Rund 1,6 Millionen Quadratkilometer, die fantastische Naturschönheiten bereithalten, interessante Geschichte, eine vielseitige Küche, mitreissende Folklore, wunderschönes Kunsthandwerk und gastfreundliche Menschen – einfach alles, um dem Besucher nicht nur zu gefallen, sondern in Träume vom „Nie-mehr-weg-müssen“ zu verstricken.
Jeder Kilometer der 3.350 km langen nordöstlichen Küste – mit weiss-sandigen Stränden, kristallklarem Wasser, Kokospalmen, Atlantischem Regenwald und Mangroven – bietet eine neue Überraschung im Schein der Tropensonne – egal zu welcher Jahreszeit. Auch die Infrastruktur kann sich sehen lassen: von einfachen „Pousadas“ bis zu 5-Sterne-Palästen ist die gesamte Hotellerie-Klasse vertreten, und neben der interessanten regionalen Küche findet man immer auch Restaurants mit einem internationalen Angebot.
Die folgende „Stippvisite“ in den einzelnen Bundesstaaten des Nordostens möchte Ihnen die Vorauswahl ein bisschen leichter machen. Ausführliche Beschreibungen finden Sie dann unter dem von Ihnen bevorzugten Nordost-Staat.
Kokospalmen, Mangrove-Wälder, herrlich einsame Strände und lauwarmes Meer, das ganze Jahr über, das sind die Hauptattraktionen des Bundesstaates Alagoas und seiner 230 km langen Küste. Ein richtiges Urlaubsparadies.
Aber auch sein Inland präsentiert Landschaften von fantastischer Schönheit, wie zum Beispiel den Xingó-See und den Canyon in Piranhas. Oder die historische Stadt Penedo, am zweitgrössten Fluss Brasiliens, dem Rio São Francisco. In Murici befindet sich das grösste zusammenhängende Restgebiet des Atlantischen Regenwaldes im Nordosten. Der Zumbi-Nationalpark, in der Serra da Barriga, ist ein herausragendes Denkmal der schwarzen Bevölkerung Brasiliens und ihrem Freiheitskampf.
Die Hauptstadt von Alagoas, Maceió, ist einer der wichtigsten touristischen Zentren des Nordostens, mit herrlichen Stadtstränden und vielen anderen touristischen Attraktionen.
Historisch bedeutsam, mit einer fast magischen kulturellen Ausstrahlung, frenetischem Rhythmus und bunten Farben, ist Bahia ein Muss für Brasilianer wie für ausländische Besucher.
Das historische Zentrum von Salvador, der Hauptstadt des Bundesstaates, repräsentiert den grössten Komplex barocker Architektur Südamerikas – als „Erbe der Menschheit“ unter Denkmalschutz. Salvador ist auch die Heimat der tänzerisch und musikalisch originellsten Show-Gruppen Brasiliens, zum Beispiel der Gruppe Olodum.
Bahia bietet, an seiner über 1.000 km langen Küste, Strände für jeden Geschmack: Da gibt es die so genannte „Kokos-Küste“, von betörender natürlicher Schönheit und einem hydro-mineralen Resort. Weiter nach Süden schliesst die „Entdecker-Küste“ an, an der die Stadt Porto Seguro eine touristisch beliebtes Zentrum für Kultur und Entspannung geworden ist. Und schliesslich die „Wal-Küste“, mit dem maritimen Nationalpark Abrolhos, einem Schutzgebiet für Meeresfauna und Reproduktionsstätte verschiedener Wal-Spezies.
Wenn man die Küste hinter sich lässt, bieten die Berge und Schluchten der Chapada Diamantina fantastische Naturerlebnisse: Wasserfälle, Höhlen und Legenden. Nach Westen hin weitere Täler, Flüsse und Plateaus, die vom Tourismus überhaupt noch nicht entdeckt sind.
Nur zwei Grad unter dem Äquator liegt der Bundesstaat Ceará, mit 570 km Strände, Hügeln mit Atlantischem Regenwald, Wasserfällen, Höhlen mit Felszeichnungen und kolossalen, noch nicht erforschten Monolithen.
Die Küste bietet herrliche Landschaften, wie aus einer elementaren Schöpfungs-Szenerie. Ob in Jericoacoara im extremen Norden, oder in Canoa Quebrada im extremen Süden, alle Strände überraschen den Besucher in ihrer unterschiedlichen Beschaffenheit. Mit haushohen Dünen, zum Beispiel, oder unterschiedlich gefärbten Sandabschnitten, schroffen Klippen, aus dem Sand sprudelnde frische Quellen, und dazwischen eingestreuten Kokospalmenhainen, in denen ein paar Fischer, noch ohne elektrisches Licht, ein Leben führen, wie aus einem anderen Jahrhundert.
Fortaleza, die Hauptstadt, ist dagegen eine moderne Stadt. Direkt am Meer gelegen, mit Sonnenschein das ganze Jahr über, bieten sich hier etwa 20 km Stadtstrände an, die von Touristen aus aller Welt enthusiastisch belegt werden. Die Abende sind voller Musik, Tanz und sprühendem Leben und Attraktionen, die Fortaleza zur lebendigsten Stadt des Nordostens machen.
São Luis ist die einzige Hauptstadt Brasiliens, welche von den Franzosen gegründet wurde. Auf der anderen Seite ist die Hauptstadt von Maranhão, heute, eine der portugiesischsten Städte des Landes, denn letztere haben in São Luis und Alcantâra die grösste Architektur-Sammlung Südamerikas, mit mehr als 3.000 historischen Gebäuden, hinterlassen.
Maranhão grenzt an die Nord-, Nordost- und Mittelwest-Regionen und besitzt, dank der Mischung aus Weissen, Schwarzen und Indianern, ein überaus reiches kulturelles Erbe, das sich in einer vielgestaltigen Folklore, einer verführerischen Küche und einem interessanten Kunsthandwerk niederschlägt. Als Ergänzung zu seinen historischen Werten besitzt der Bundesstaat die zweitlängste Küste des Landes, (640 Kilometer) neben vielen weiteren Attraktionen, wie der grössten Busch- und Savannen-Landschaft im Interieur, mit herrlichen Wasserfällen, einziger Bundesstaat im Nordosten mit Amazonas-Regenwald, mit der grössten Dünenlandschaft der Welt, die Lençois Maranhenses und dem grössten Korallenriff-Komplex Südamerikas.
Gelegen im östlichsten Teil beider Amerikas, mit vielen schönen Stränden und warmem Wasser, windungsreichen Flüssen, Mangroven und Restbeständen des immergrünen Atlantischen Regenwaldes. Die Hauptstadt, João Pessoa, ist die drittälteste Stadtgründung von Brasilien und die zweit-grünste, mit vielen Parks und bepflanzten Anlagen.
Die Küste bietet Strände für fast jeden Geschmack. Für Nudisten den Strand von Tambaba, in der Stadt Conde, oder für Surfer den Strand Baia da Traição, weiter nördlich. Paraíba bietet viel Kultur: koloniale Häuser und barocke Kathedralen und Kirchen, Felsmalereien und Inschriften des Pedra do Ingá, Spuren und Fussabdrücke von Sauriern in der Stadt Sousa, einem von Brasiliens interessantesten prähistorischen Fundstätten.
Und für alle, die an Volksfesten Spass haben, bietet Paraíba einfach alles: Die Stadt Campina Grande veranstaltet jährlich, im Juni, das grösste Sonnenwendfest (São João) der Welt, an dem auch Touristen aus aller Welt herbeiströmen und den Einheimischen beweisen, dass der Tanz des Forró zum Klang des Akkordeons nicht länger ein Privileg der im Nordosten geborenen ist.
Einer der ältesten und wichtigsten Staatsgründungen Brasiliens. Historisches und kulturelles Erbe seiner Kolonisatoren und spezielle Empfehlung für den Besucher Brasiliens. Die Hauptstadt Recife, mit ihrer wieder belebten Down-Town-Atmosphäre, den zahlreichen Kanälen, die ihr auch den Namen „Venedig des Nordostens“ eingebracht haben, den vielen Brücken und den Stränden mit Natur-Pools und unzähligen anderen Freizeit-Möglichkeiten, ist eins der ersten Zentren für neue brasilianische Musik und, darüber hinaus, die drittbeste Stadt Brasiliens hinsichtlich ihres gastronomischen Angebots.
Ganz nahe bei Recife liegt Olinda. Das kleine Städtchen wurde von der UNESCO zum „Historischen und Kulturellen Erbe der Menschheit“ gekürt. Es bewahrt zwischen den Hügeln, in seltener Vollkommenheit, die alten Kolonial-Gebäude und Monumente aus der brasilianischen Geschichte.
Die nördlichen Strände von Pernambuco bilden den grössten Komplex für nautischen Sport im Nordosten. Und die südlichen, wie zum Beispiel Porto Galinhas, sind bezaubernd, mit ihrem warmen Wasser in den von der Natur geformten Pools an der von Kokospalmen begrenzten Küste.
Aber auch Pernambucos Sehenswürdigkeiten sind nicht nur auf die Küste begrenzt. Im Inland wetteifern Städte wie Caruaru – die Hauptstadt des Forró und grösstes Zentrum figurativer Kunst, mit Garanhuns, Gravatá und Tracunhaém, dem grössten Keramik-Zentrum des Nordostens, um die Gunst des Besuchers.
Vor der Küste von Pernambuco liegt der Archipel Fernando de Noronha – etwa 50 Flugminuten von Natal oder Recife entfernt. Eine Welt für sich und ein wahres Paradies für den Naturliebhaber: Neben der Hauptinsel sind die kleineren Inseln Frade, Dois Irmãos, Rata, Meio, Sela Gineta und Rasa erwähnenswert. Tausende von Seevögeln nisten auf ihnen.
Die Strände sind menschenleer, Delphine begrüssen die per Boot ankommenden Besucher und der Sonnenuntergang bietet täglich ein hinreissendes Schauspiel. Der Archipel wird inzwischen für fantastische Tauch-Touren angeboten, allerdings nur für kleine und bescheidene Gruppen.
Im Süden, der Serra do Capivara, wurden die Reste des ältesten Bewohner beider Amerikas entdeckt – im Ort Raimundo Nonato. Mehr als 35 archäologische Fundstätten wurden zur Erforschung katalogisiert. Im Nationalpark von Sete Cidades gibt es interessante Felsformationen und Überreste von antiken Zivilisationen.
Der relativ kleine, nur 66 km lange Küstenstreifen, hat es in sich: er bietet bewundernswert saubere Strände, umgeben von einer grossen Zahl Lagunen, Flussbänken, Dünen und Mangrovewäldern. Die Potinho-Lagune in Parnaibá ist besonders bemerkenswert wegen ihrer riesigen weissen Sanddünen und dem dort so faszinierenden Sonnenuntergang. Das Delta von Parnaíba ist ein ökologisches Sanktuarium: Geformt von 80 grossen und kleineren Inseln, Seen, Wasserfälle, Hochplateaus, Cerrados und Caatingas bilden zusammen eine Vielfalt von Natur-Attraktionen, die bisher nicht einmal von den Brasilianern entdeckt worden sind.
Mit seinen 400 km Küste bietet der Bundesstaat Rio Grande do Norte sowohl anziehende Strände ausserhalb als auch innerhalb seiner urbanen Strukturen. Die Hauptstadt Natal war einstmals, im Zweiten Weltkrieg, Hauptquartier einer amerikanischen Militärbasis, und noch heute bemerkt man den amerikanischen Einfluss an den Gebäuden und an gewissen Gebräuchen in der Stadt. Das älteste, von Gaspar de Lemos im Jahr 1501 aufgestellte Kreuz Brasiliens, kann man hier besichtigen. Ebenfalls eine Original-Säule aus dem alten römischen Capitol.
Die Strände der Hauptstadt Natal sind für unterschiedliche Wassersportarten ausgerüstet. Am nördlichen Abschnitt befinden sich zahllose Lagunen, umgeben von steilen Sanddünen. Hier üben die Touristen, unter Anleitung der Einheimischen, das „Sand-Surfing“ – von der Spitze einer Düne den steilen Sandabhang auf einem Brett hinabzugleiten – bis ins erfrischende Wasser der Lagune. Oder sie machen einen Ausflug per Buggy durch den Dünen-Park. Eine bessere Idee, um den Adrenalin-Schub zu motivieren, gibt es kaum!
Die südlichen Strände bieten dagegen ganz andere Attraktionen: wie zum Beispiel den grössten Cashew-Baum der Welt oder die Raketenabschuss-Basis in Barreira do Inferno, von hier aus werden Satelliten ins All befördert.
Mit nur wenig mehr als 21.000 Quadratkilometern an Gesamtfläche, ist der Bundesstaat Sergipe nicht nur der kleinste des Nordostens, sondern auch von ganz Brasilien. Aber er bietet ein enormes touristisches Potential!
In der Hauptstadt Aracaju gibt es an dem beleuchteten Strand eine Infrastruktur für nächtliche Badegäste und Sportfans.
Im Norden wird der Strand von Pirambu als eines der Hauptquartiere des Tamar-Projekts beschützt, wo man sowohl der Welt kleinste als auch grösste Schildkrötenart bewundern kann. In Canindé, am Rio São Francisco, hat man den Fluss gestaut, um Elektrizität zu erzeugen, innerhalb einer fantastischen Landschaft.
Eine Reise durch die Canyons des São Francisco zum Xingó-See ist herrlich beeindruckend. Die historische Stadt São Cristóvão beherbergt ein Museum Sakraler Kunst, welches zu den besten seiner Art zählt.