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Zwei Freunde lernten sich im Alter von knapp 20 Jahren in der Offiziersschule kennen. Nach Dutzenden von Jahren trafen sie sich wieder, nicht zuletzt begründet durch Schicksalsschläge. Nun gründen sie gemeinsam das Institut Salomo 50.
Jeder der beiden wurde geprägt durch eine besondere Lebensgeschichte. Marcel Fantoni war Berufsmilitär im Range eines Brigadiers der Schweizer Armee und war viele Jahre Kommandant der Schweizerischen Generalstabsschule. Er engagierte sich im Stadtparlament von Dietikon, in der Kirche, und als Zunftmeister einer Zürcher Zunft. Seine Mutter starb, als er 4 Monate alt war; er wuchs bei Stiefmutter und Vater auf.
Die Militärkarriere endete abrupt, als er sich für einen höheren Posten bewarb und überraschend und im Widerspruch zu allen Voraussagen unter ominösen Umständen nicht berücksichtigt wurde. Er fiel in den folgenden Jahren in ein tiefes Loch und überstand seine nagenden Suizidgedanken nur knapp. Seine christliche Grundhaltung und der Halt in seiner Familie haben ihn schlussendlich vor Schlimmerem bewahrt. Heute coacht Marcel Fantoni Führungskräfte, Politiker und Familien.
Rolf Düggelin wuchs die ersten Lebensjahre bei seinen Grosseltern auf. Zu Beginn seiner Schulzeit erfolgte der Wechsel zu den leiblichen Eltern. Damit begann für ihn eine schwierige Lebensphase. Er übernahm zwar die elterlichen Handwerks-Unternehmen und führte sie viele Jahre. Parallel dazu bildete er sich am SIU (Schweiz. Institut für Unternehmerschulung) und an der Universität St. Gallen betriebswirtschaftlich weiter, und in späteren Jahren im Mediations- und Konfliktmanagement-Bereich. Rolf Düggelin war 14 Jahre Mitglied des Stadtparlaments von Baden, war Fraktionschef der FDP und Präsident des Badener Stadtparlaments.
Heute ist Rolf Düggelin Wirtschafts- und Familienmediator und berät Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen im Bereiche des systemischen Konfliktmanagements (Kombination von Coaching, Mediation und Organisations-Entwicklung).
Rolf Düggelin befasst sich seit längerem mit dem Gründen eines Instituts, wo vor allem Menschen über 50 Beratung, Unterstützung und Weiterbildung angeboten wird. Genau in dieser Zeit wurde er auf ein Interview und einen Bericht im Tagesanzeiger mit und über Marcel Fantoni aufmerksam. Er erinnerte sich sofort an seinen alten Kollegen und kontaktierte ihn. Nach zwei Stunden des Plauderns reichten sie sich die Hände und beschlossen, dieses Institut Salomo 50 gemeinsam zu gründen.
Warum Menschen über 50?
Weil sich diese sehr oft in Veränderungsprozessen befinden. Nochmalige berufliche Veränderungen, Nachfolgeregelung im eigenen Unternehmen, persönliche Veränderungen, Trennung, Scheidung, Erbangelegenheiten, Umgang mit Enkeln und Urenkeln, Pflege von älteren Verwandten, regeln von ungeklärten Familiengeschichten usw. können in diesem Alter gewollt oder ungewollt zu belastenden Schwerpunktthemen werden.
Warum der Name Salomo 50?
Weil König Salomo der Überlieferung nach von Gott mit Weisheit beschenkt wurde. Er führte keine Kriege, sondern versuchte stets diplomatisch vorzugehen. Er bescherte seinem Land lange Zeit Frieden und Wohlstand. Ältere Menschen sind oft weiser, salomonischer, gelassener und grosszügiger. Sie können verzichten, immer Recht zu haben, blicken zurück, bilanzieren und ziehen Konsequenzen. Ruhe und Friede werden ihnen wichtiger.
Rolf Düggelin und Marcel Fantoni wissen beide um die Schwierigkeiten und Belastungen, die Menschen hart treffen können. Beide wissen, dass es trotzdem immer einen Weg aus der Krise und dem Konflikt gibt. Wenn man ganz tief unten ist, geht es auf allen Seiten nach oben. Beide haben erfolgreich dem Motto nachgelebt, dass aufgeben verboten ist und dass Lösungen gefunden werden – man muss nur wollen.
Lassen Sie sich von Marcel Fantoni und Rolf Düggelin zu einem Spaziergang am Fluss, im Wald, über Felder oder ins Büro einladen. Schöpfen Sie Kraft und lassen Sie sich ein Stück Ihres Weges aus dem Dschungel des Konflikts führen und begleiten.
Institut Salomo 50
Rolf Düggelin