Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03486.jsonl.gz/240

Steiner, Peter: Die Familiennamen des 17. Jahrhunderts im Berner Aargau - Herausgeber SGFF
Arbeitshilfen für Familienforscher in der Schweiz Nr. 10 – 2. Auflage 2015
Viele von euch kennen oder haben schon vom Buch „Die Familiennamen des 17. Jahrhunderts im Berner Aargau“ von Peter Steiner gehört. Es wurde im Jahr 2004 von der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung (SGFF) herausgegeben und konnte nun in einer 2. Auflage gedruckt werden.
Steiner, Peter: Aargauer in der Pfalz.
Es handelt von den Auswanderern aus dem Berner Aargau nach dem Dreissigjährigen Krieg. Die Pfalz war damals von den Schweizern vor allem von den Aargauern ein bevorzugtes Einwanderungsgebiet. Die Pfalzauswanderung ist ein Teilaspekt, wenn auch ein sehr wichtiger. Hier findet der Leser die Hintergründe der Wanderung, sowie die Beweggründe, Motivation und Ziele der Auswanderer im 17. Jh. in Zahl und Zielgebieten. Nach dem Dreissigjährigen Krieg (1618-1648) erhielt die missliche Lage einen zusätzlichen Akzent. Während des Krieges verdienten die Schweizer Bauern gut. Für teures Geld lieferten sie Getreide ins kriegsversehrte Deutschland. Nach dem Friedensschluss 1648 erfolgte der umso härtere Rückschlag. Die Schweizer waren nicht die einzigen Zuwanderer, es kamen auch Leute aus den Niederlanden, dem Allgäu und aus dem Tirol. Viele Aargauer liessen sich auch im Elsass (in Colmar) nieder, aber auch das Kraichgau (Kraichtal – z.B. Bretten nördl. von Pforzheim) war ein bevorzugtes Einwanderungsgebiet. Auf Seite 47 finden wir eine Liste der kirchlichen Zugehörigkeit der Aargauer Ortschaften, auf Seite 53 die aargauisch-bernischen Quellen und die Quellen in der Pfalz sowie die anfänglichen Siedler in den Regionen der Pfalz. Man findet auch einen Überblick über Pfalz-Auswanderer im 18.Jh. Ich denke, die Namensliste der Auswanderer mit Zwischenstation im Elsass, Seite 87, sollte ebenfalls von grossem Interesse sein, aber auch die Kurzaufenthalter und Rückkehrer.
Christen, Hans Rudolf: Emmentaler Geschlechter- und Wappenbuch
Hans Rudolf Christen hat mit diesem Werk die heraldische und genealogische Literatur der Schweiz in mancher Hinsicht bereichert.
Das Emmentaler Geschlechter- und Wappenbuch stellt alle alten und heute noch blühenden Geschlechter des Emmentals vor. Beharrlichkeit und Ausdauer bewies der Forscher und Autor während Jahren sowohl beim Zusammentragen als auch bei der Darstellung des umfangreichen Werkes.
Waser, Erika: Die Orts- und Flurnamen des Amtes Entlebuch. 2 Bd.
Das Luzerner Namenbuch (1,1 und 1,2) ist ein wissenschaftliches Namenlexikon. Der einfache und klare Aufbau sowie die Gemeinde- und das Gesamtregister machen das Buch aber für alle Interessierten leicht zugänglich. Die Namen sind alphabetisch in Stichwortgruppen eingeordnet und mit sprachwissenschaftlichen Angaben und Literatur versehen. Die Namen der Fluren und Siedlungen sind eng mit der Landschaft und ihrer Bevölkerung verknüpft. Sie stehen in Wechselwirkung mit der Natur, der Kultur, dem Menschen und seiner Tätigkeit. Die mittelalterliche Geschichte der Talschaft Entlebuch liegt weitgehend im Dunkeln. Die ersten Herren des Entlebuchs, die uns bekannt sind, waren die Freiherren von Wolhusen, die seit dem 11. Jh. urkundlich bezeugt sind. Um 1300 kam das Entlebuch an Österreich und wurde 1354 und 1368 an Peter von Thorberg und 1363 an Peter von Grünenberg verpfändet. Mit einem Pfandbrief wurde das Entlebuch im Jahre 1405 der Stadt und Republik Luzern angeschlossen.
Walser, Erika: Luzerner Namenbuch 3, Habsburg. Die Sammlung der Orts- und Flurnamen des östlichen Amtes Luzern. 2 Bd.
Maschine zum Mähje, Maschine zum Räche, Maschine zum Säje, zum Futterbräche, Maschine zum Nähje, und Chettelistäche, Maschine zum Drösche, Maschine zum Wösche, Maschine zum Mahle, nur keine zum - Zahle! Von Josef Roos, Mundartdichter, * 1851 in Honau, † 1909 in Gisikon.
Dubich, Denis: Seine Schweizer Vorfahren wiederfinden
Neu hat der Verlag von der französischen Ausgabe des Handbuches, für Familienforscher, von Denis Dubich, Art.-Nr.W72, auch die deutsche Version, herausgegeben. Es ist an erster Stelle für die Schweizer Forscher gedacht und kann unter der Art.-Nr.W73 bestellt werden.
SGFF (Hg.): Familienforschung
Schweiz - Jahrbuch 2014. Schweizerische Gesellschaft für Familienforschung SGFF, Pfäffikon ZH 2014
Der vorliegende 41. Band des Jahrbuches der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung SGFF, ist ebenso umfangreich wie das letzte Jahrbuch. Die neue Aufmachung unter der Führung von Walter Letsch wurde letztes Jahr von Erfolg gekrönt und kann auch dieses Jahr mit Freude wieder fortgesetzt werden.