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Wenn Daniel Thelesklaf vom Russian Laundromat spricht, greift er zum Superlativ: «Das russische Geldwäschesystem kann zum grössten publik gewordenen Fall von Geldwäscherei in Europa werden.» Thelesklaf ist Vorsitzender des Geldwäscherei-Ausschusses des Europarats und Leiter der Liechtensteiner Finanzermittlungsbehörde.
2014 war das kriminelle System aufgeflogen. Mehr als 20 Milliarden Dollar russischen Geldes, mutmasslich erwirtschaftet durch Korruption, Steuerhinterziehung und organisierte Kriminalität, waren zuvor auf Tausende Firmenkonten weltweit geflossen. Es wurde bekannt als «Russian Laundromat» (russische Waschmaschine).