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| || eschreibung |
Anis, franz.anis.
Die einjährige Gewürzpflanze wird ca. 30 bis 40 cm hoch und wird vorwiegend in Russland, der Türkei, Spanien, Frankreich und Indien angebaut. Von der Pflanze werden die Samen durch leichtes Dreschen vom Stengel gelöst. Der Samen ist grüngrau bis gelbbraun oval und gerippt. Am Samen befinden sich oft noch Reste vom Stengel. Im Handel wird gemahlener Anis aber auch die Samen angeboten.
Botanisch ist das Gewürz mit dem Kümmel, Kreuzkümmel, Dill und Fenchel verwandt.
Die bekanntesten Getränke sind in Frankreich der Pastis, Pernod, Ricard und Anisette. In Griechenland ist es der Ouzo, in der Türkei der Raki, in der Schweiz der Absinth.
| eschichte |
Ursprünglich stammt der Anis wahrscheinlich aus dem mittleren Osten und wurde von den Römern 100 nach Chr. in ihrem Einflussgebiet verbreitet. Im 16. Jh. war Anis in Kloster- und Hausgärten zu finden. Mit der Auswanderung nach Amerika ging auch der Anis auf die Reise und fand Verbreitung in der "neuen" Welt.
| inweise |
Gemahlener Anis verliert rasch sein Aroma und sollte deshalb rasch verbraucht werden. Anissamen ist länger haltbar und kann bei Bedarf in einem Mörser zu Pulver zerstossen werden.
Zur Verdauung, nach einem "schweren" Essen, reicht man ein Anisgebäck oder wie im Mittelalter kandierte Anissamen.

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