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| Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas

III. Gleichnisse
Neuntes Gleichnis
29. Kap. Der zwölfte Berg.
1. „Die Gläubigen aber vom zwölften, weißen Berge sind also beschaffen: sie sind gleich unschuldigen Kindern, in deren Herzen nichts Böses sich regt, und sie haben nicht [erkannt], was Bosheit ist, vielmehr bewahrten sie allezeit die kindliche Unschuld. 2. Diese werden also sofort Wohnung bekommen im Reiche Gottes, weil sie in keinem Stücke die Gebote Gottes verletzt haben, sondern in kindlicher Unschuld alle Tage ihres Lebens in der gleichen Gesinnung verharrten. 3. Wenn nun ihr alle“, fuhr er fort, „bleibet und sein werdet wie die Kinder, frei vom Bösen, dann werdet ihr angesehener sein als alle die schon Genannten. Denn alle Kinder sind angesehen vor Gott, und zwar als die ersten vor ihm. Glücklich seid also ihr alle, wenn ihr die Bosheit von euch werfet und euch bekleidet mit der Unschuld; als erste von allen werdet ihr in Gott leben.“ 4. Als er mit den Gleichnissen von den Bergen zu Ende war, bat ich ihn: „Herr, kläre mich nun noch auf über die Steine, die aus der Ebene herbeigeschafft und in den Turm vermauert wurden an Stelle der aus dem Turm entfernten, auch über die rundlichen Steine, die in den Turm kamen, und über die, die immer noch eine runde Form haben.“