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Buchübersetzung aus dem Kunstmuseum Hamburg
Geerit Pietersz, Jaques De Gheyn, Simon Frisius, Werner van den Valckert, David Vinckboons, Johan Lys, Willem Buytewech, Esaias vanden Velde, Jan van de Velde, Jacob de Gheyn d. j., Moyses Uytenbrouck, Pieter de Molyn.
Die folgenden Betrachtungen gelten den holländischen Radierern der Generation vor Rembrandt. Rembrandt selbst steht allgemein anerkannt als der Gipfel der Radierkunst da; sein radiertes Werk übertrifft an Tiefe des Ausdrucks und vollendeter Ausnutzung der Mittel alles, was vorher von radierenden Künstlern hervorgebracht worden ist, und die Generationen, die nach ihm kamen, haben, so wie sie neue Techniken erfanden, die Radierkunst auch mannigfach verändert, haben jedoch bei allen Wandlungen der Radiertechnik im wesentlichen nur die Mittel ausgebaut, die schon von Rembrandt angewendet worden sind. Selbst die neusten Zeiten schöpfen noch unaufhörlich aus dem gleichen nie versiegenden Quell.
Nach allem, was wir von den Gesetzen der Kunstevolution wissen, kann Rembrandt nicht alles aus sich allein geschaffen haben; es muß notwendigerweise eine ganze Reihe von Schöpfungen gegeben haben, die seine Erscheinung vorbereiteten. Der Forscher fühlt sich, von diesem Gedanken geleitet, angetrieben, die Fäden, mit denen RembrandFs Radierkunst an die vorangehenden Zeiten geknüpft ist, aufzunehmen und zu entwirren. Der lyiebhaber verspricht sich beim Durchsuchen dieses noch wenig bekannten Gebietes einen kleinen Schatz von Kunstdingen, deren Verborgenheit ihn reizt. Beide, der Forscher wie der Fiebhaber, werden sich nicht umsonst mühen. Der Weg allerdings, der zwischen den Massen des noch kaum gesichteten Materiales hindurchführt, ist vorerst etwas schwierig. Auf Umwege wird man gefaßt sein müssen, vielleicht auch auf Irrwege.
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