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Was Bananen und Bohnen mit Kaffee zu tun haben
Bevor wir uns der Kaffeefarm widmen, wollen wir einen kurzen Flug über das Kaffeeland Tansania wagen: Wer an Tansania denkt, denkt in erster Linie an mehr oder weniger abenteuerliche Safari-Reisen in der weiten Serengeti oder den Kilimanjaro, der höchste Berg Afrikas. Fast 23 Mal hätte die Schweiz im ostafrikanischen Land Platz. Und diese enorme Grösse widerspiegelt sich auch im Kaffee, der in diesem Land produziert wird:
In den Regionen rund um Arusha und den Ngorongoro Krater, in Mbeya und Mbinga sowie in Kigoma wächst mehrheitlich Arabica. Während im Süden des Landes mehrheitlich Kleinbauern Kaffee kultivieren, gibt es im Norden auch grössere Kaffeefarmen. An der Grenze zu Uganda, westlich vom Lake Victoria, ist Robusta zu finden, der vor allem in Italien Liebhaber findet. Besucht man Kaffeebauern in Tansania lohnt es sich, den lokalen Bananen- und Bohnenpreis zu kennen. Diese beiden Produkte werden oftmals mit Kaffee angebaut und haben einen direkten Einfluss auf die Kaffeeproduktion: So nimmt die Kaffeequalität eher ab, wenn der Bananenpreis an der Küste hoch ist, da der Schatten der Bananenblätter die Entwicklung der Kaffeekirschen behindert.