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Die Stromversorgung war Thema der Infrastrukturtagung des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom Freitag in Lausanne.
Gemäss der dort veröffentlichten BFE-Studie verfügt die Schweiz über ausreichende Kapazitätsreserven im System. Nur unter extremen Annahmen, wenn im europäischen Gesamtsystem Kapazitäten nicht verfügbar wären, würden ab 2025 in der Schweiz und den Nachbarländern im Winter verstärkt Versorgungsengpässe auftreten.
Bei Reduktion der Produktion in den Nachbarländern könne bis 2030 die fehlende Lastdeckung durch betriebliche inländische Massnahmen kompensiert werden, schreibt das BFE weiter. Hingegen werde bei zusätzlicher Reduktion der Produktion der Schweiz diese Kompensation ab 2030 schwieriger.
Das BFE schätzt diese Szenarien jedoch als unwahrscheinlich ein, da die Nachbarländer im Rahmen ihrer Energiepolitik Massnahmen ergreifen würden, um die Reduktion der genannten konventionellen Kraftwerke mehrheitlich durch andere Erzeugungsquellen zu kompensieren.
Die Ergebnisse der Studie zeigten die hohe Bedeutung der Übertragungskapazität und der Importe für die Schweizer Stromversorgung, heisst es weiter.
Die Einbettung der Schweiz in den gesamten europäischen Strommarkt sei eine zentrale Voraussetzung, um die Schweizer Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die geplanten Netzausbauprojekte in der Schweiz sowie in den Nachbarländern seien dabei wichtige Elemente.
ra/
(AWP)