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Die diesjährige US-Präsidentschaftswahl war nicht wie jede andere. Ursprünglich wurde ein komfortabler Sieg für Biden vorausgesagt. Stattdessen kam es zu einem tagelangen Wahlkrimi, bei dem bis zum Ende nicht klar war, ob nicht doch Trump am Ende das Rennen machen könnte.
Fred Weston, Redakteur bei In Defense of Marxism, erklärt, wie sich die italienische Linke seit den 1970er Jahren mit der Politik des „kleineren Übels“ zu Grunde richtete. Angesichts der angelaufenen Briefwahl bei den US-Wahlen und des enormen Drucks auf die Linke, für Joe Biden zu stimmen, um Donald Trump aus dem Amt zu jagen, lassen sich aus der italienischen Erfahrung wertvolle Lehren ziehen.
Die TV-Debatten im US-Wahlkampf sind eine makabere Show. Gewisse Linke verteidigen trotzdem einen der beiden Vertreter der gleichen Risikogruppe. Für das Virus des sogenannten «kleineren Übels» gibt es nur eine Kur: den Bruch mit dieser Strategie und den Aufbau einer Partei der Lohnabhängigen.