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(28.12.2011) Das Bürgschaftswesen, das KMU durch die Unterstützung des Bundes den Zugang zu Bankkrediten erleichtern soll, funktioniert gut. Zwischen 2007 und 2011 stieg das Bürgschaftsvolumen von CHF 86 Millionen auf CHF 213 Millionen, wie das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) mitteilt. 2010 konnte jedes zweite Bürgschaftsgesuch, insgesamt rund 400, erfüllt werden.
Dem EVD zufolge sind diese guten Ergebnisse auf die Neukonzeption des Bürgschaftswesens im Jahr 2007 zurückzuführen. Zudem sei es durch die Erhöhung des vom Bund getragenen Risikoanteils (65%) sowie dessen Beiträge zu den Verwaltungskosten noch attraktiver geworden. Auf dieser soliden Grundlage hat das EVD seine Partnerschaft mit den vier bestehenden Bürgschaftsgenossenschaften für den Zeitraum 2012-2015 verlängert.
Die neuen Vereinbarungen regeln nicht nur einige technische und administrative Aspekte, sondern enthalten auch messbare Ziele für die Entwicklung des Bürgschaftsvolumens, das bis Ende 2015 auf CHF 270 Millionen ansteigen soll. Darüber hinaus stärken sie die Zusammenarbeit zwischen den Bürgschaftsgenossenschaften und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).
Gegenwärtig profitieren in der Schweiz 1'600 KMU von einer Bürgschaft. Getragen wird das Bürgschaftswesen von drei regionalen Genossenschaften - der Coopérative romande de cautionnement-PME, der CC Centre und der Ostschweizerischen Bürgschaftsgenossenschaft (OBTG) - sowie der gesamtschweizerischen Bürgschaftsgenossenschaft für Frauen (SAFFA).
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