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Eine diverse Gruppe von Archäologen, Umweltschützern, Historikern und Druiden wird sich am 12. Dezember vor einem Londoner Gericht versammeln, um gegen ein Regierungsprojekt zum Bau einer Straße in der Nähe von Stonehenge zu protestieren. Die Gegner argumentieren, dass der geplante Straßentunnel dauerhaften Schaden an der Landschaft und dem antiken Monument verursachen wird. Die Debatte über das Projekt läuft seit 2017, als die Regierung ihre Pläne ankündigte. Obwohl Planungsinspektoren anfangs feststellten, dass der Tunnel nicht rückgängig zu machende Schäden verursachen würde, genehmigte der damalige Verkehrsminister Grant Shapps das Projekt. Diese Gerichtsverhandlung bietet den Gegnern die letzte Gelegenheit, ihre Argumente vorzubringen. Befürworter des Tunnels argumentieren, dass er den Verkehr auf der nahe gelegenen Straße A303 reduzieren und den Standort verbessern wird, indem er den Autoverkehr weiter entfernt. Kritiker befürchten jedoch, dass er die körperliche Integrität des Ortes gefährdet und das Weltkulturerbe-Status von Stonehenge durch die UNESCO in Gefahr bringt. Gegner behaupten auch, dass die geschätzten Kosten des Projekts zu niedrig angesetzt sind und die tatsächlichen Kosten wahrscheinlich höher ausfallen. In Reaktion auf eine frühere rechtliche Auseinandersetzung erklärte ein Richter die Entscheidung des Verkehrsministers für “rechtswidrig”, da nicht alle einzelnen Elemente von Stonehenge und alternative Lösungen in Betracht gezogen wurden. Eine leicht modifizierte Version des Plans wurde später im Sommer 2023 von einem neuen Verkehrsminister genehmigt. Die Kampagne “Save Stonehenge World Heritage Site” (SSWHS) reichte eine weitere Klage ein, um eine rechtliche Überprüfung zu erwirken und auf eine größere Berücksichtigung der Bedenken der UNESCO zu drängen. Der Druide König Artus Pendragon kritisierte die Entscheidung der Regierung als arrogant und lächerlich. Kritiker weisen auch darauf hin, dass der neue Tunnel die Sicht auf Stonehenge von der A303-Straße versperren wird, die sie als einen der großartigsten Anblicke Großbritanniens bezeichnen. Sie argumentieren, dass der Ort dadurch weniger zugänglich wird.
Das Straßenbauprojekt und seine Kontroverse
Der geplante Straßentunnel in der Nähe von Stonehenge hat eine hitzige Debatte zwischen verschiedenen Gruppen ausgelöst. Archäologen, Umweltschützer, Historiker und Druiden haben sich zusammengeschlossen, um den Bau zu bekämpfen. Sie befürchten, dass er dauerhafte Schäden an der Landschaft und dem antiken Monument verursachen könnte. Die Debatte über das Projekt läuft bereits seit 2017, als die Regierung ihre Pläne erstmals bekannt gab.
Argumente gegen das Projekt
Die Gegner des Straßentunnels argumentieren, dass er irreversible negative Auswirkungen auf die Stätte haben wird. Planungsinspekteure hatten zuvor auf das potenzielle Schadensrisiko hingewiesen, aber das Projekt wurde trotzdem vom damaligen Verkehrsminister Grant Shapps genehmigt. Kritiker befürchten, dass der Tunnel die physische Unversehrtheit von Stonehenge beeinträchtigen und dazu führen könnte, dass es seinen Status als Welterbestätte der UNESCO verliert. Sie behaupten auch, dass die geschätzten Kosten des Projekts unterschätzt wurden und die tatsächlichen Ausgaben wahrscheinlich viel höher sind.
Sichtweise der Befürworter
Die Befürworter des Straßentunnels argumentieren, dass er dem Stonehenge-Gelände tatsächlich zugute kommen wird, indem er den Verkehr auf der nahegelegenen A303-Straße reduziert. Sie glauben, dass die Verlegung des Autoverkehrs weiter vom Monument entfernt das Gesamterlebnis für Besucher verbessern wird. Gegner hingegen argumentieren, dass der Tunnel die Sicht auf Stonehenge von der A303-Straße behindern wird, die als eine der großartigen Aussichten des Landes gilt. Sie äußern auch Bedenken, dass die Stätte aufgrund des Tunnelbaus möglicherweise weniger zugänglich wird.
Der rechtliche Kampf und die gerichtliche Überprüfung
Die für den 12. Dezember angesetzte Gerichtsverhandlung wird die letzte Gelegenheit für Gegner des Straßenbauprojekts sein, ihre Argumente gegen die Entscheidung der Regierung vorzubringen. Dieser Rechtsstreit folgt auf frühere Herausforderungen und eine gerichtliche Entscheidung, die die Entscheidung des Verkehrsministers aufgrund mangelnder Berücksichtigung der einzelnen Elemente von Stonehenge und fehlender Erforschung alternativer Lösungen als “rechtswidrig” eingestuft hat.
Die Klage der Kampagne “Rettet den Weltkulturerbestätte Stonehenge” (SSWHS)
Die Kampagne “Rettet den Weltkulturerbestätte Stonehenge” hat eine Klage eingereicht, um die Entscheidung der Regierung gerichtlich überprüfen zu lassen. Sie argumentiert, dass den von der UNESCO, einer internationalen Organisation zum Schutz von Weltkulturerbestätten, geäußerten Bedenken mehr Beachtung geschenkt werden muss. Die Kampagne zielt darauf ab, die Notwendigkeit eines ganzheitlicheren Ansatzes herauszustellen, der die potenziellen Auswirkungen auf die kulturelle und historische Bedeutung von Stonehenge berücksichtigt.
Kritik von Druidenkönig Arthur Pendragon
Arthur Pendragon, ein Druide und prominente Persönlichkeit in der Opposition gegen das Straßenbauprojekt, kritisierte die Entscheidung der Regierung als arrogant und lächerlich. Pendragons Kritik spiegelt die Bedenken vieler Menschen wider, die der Meinung sind, dass die Regierung die potenziellen Risiken und alternativen Lösungen, die die Integrität von Stonehenge bewahren könnten, nicht angemessen berücksichtigt hat.
Fazit
Das Straßenbauprojekt in der Nähe von Stonehenge hat eine kontroverse Debatte zwischen verschiedenen Gruppen ausgelöst. Während die Befürworter argumentieren, dass der Tunnel die Verkehrsbedingungen und das Besuchererlebnis verbessern wird, befürchten die Gegner, dass er dauerhaften Schaden an der Landschaft verursachen und die kulturelle Bedeutung der Stätte gefährden wird. Die bevorstehende Gerichtsverhandlung stellt die letzte Gelegenheit für Gegner dar, die Genehmigung des Projekts anzufechten. Das Ergebnis des Rechtsstreits wird erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft von Stonehenge und seinen Status als UNESCO-Weltkulturerbestätte haben.[ad_2]
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