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Melbourne zählt sicher zu der Handvoll Städte auf der Welt mit dem höchsten Pro-Kopf-Kaffeekonsum. Ohne Kaffee geht nicht viel. Ich habe nicht einmal zu zählen versucht, wie viele Cafés es denn in etwas gibt. Wohl eher tausende als hunderte. Allein auf meinem Arbeitsweg passierte ich sechs bevor ich in die Metro stieg, und dann zwischen dreissig und vierzig auf den 12 Minuten Fussweg zwischen Flinders Street Station und Büro.
Natürlich haben die wenigsten Leute die Zeit, sich jeden Morgen irgendwo niederzulassen, Kaffee zu trinken oder sogar noch etwas zu essen. So bietet jedes Café auch immer take away ("to go") an. Die meisten haben Karton- oder Plastikbecher in speziellem Design.
Vom Design her gefällt mir der Griffiths-Becher am besten:
Wichtiger ist jedoch der Inhalt. Hier meine Favoriten: large latte von Cocoa Bean oder von Degani.
Es ist oft möglich, seinen eigenen, wiederverwendbaren Becher auffüllen zu lassen, wenn man das will. Einige der präsentierten Becher, die ich auf diese Weise zu Gesicht bekam, wären wohl in der Mülltonne besser aufgehoben gewesen. So oder so, jedem seinen daily grind 1.
Damn important!
1 Daily Grind ist natürlich ein Wortspiel: to grind heisst mahlen, aber traditionellerweise wurde die tägliche "Büetz" als the daily grind bezeichnet, nicht der tägliche Kaffee.