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Die Züchtung und Bewertung von Getreidesorten erfordert gute Kenntnisse über Resistenz gegen Pilzkrankheiten und Anhäufung von Mykotoxinen in den Körnern. Das vorliegende Projekt fasst all diese Aktivitäten zusammen und stellt der Züchtung Informationen für leistungsstarke und dem Markt angepasste, gesunde Sorten zur Verfügung. Für die Zulassung der Sorten in den nationalen Katalog sind Daten zu diesen Merkmalen ebenfalls unerlässlich.
Die Pflanzen verfügen über zahlreiche Mechanismen, um sich gegen Krankheiten zu schützen. Dadurch kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark reduziert werden. In diesem Projekt testen wir die Resistenzen gegen die häufigsten in der Schweiz vorkommenden Krankheiten in Labor und in Feldversuchen. Dazu müssen die Krankheitserreger gut beschrieben werden. Aus diesem Grund untersuchen wir die Erregerpopulationen von Weizen und Soja in der Schweiz auf ihre Infektionseigenschaften und die Fähigkeit, Epidemien auszulösen.
Pilze, die zur Sorte Fusarium gehören, stellen für Getreideähren und Mais gefährliche Krankheitserreger dar. Die Infektion durch Fusarium spp. reduziert den Ernteertrag und verunreinigt die Körner mit verschiedenen Arten von Mykotoxinen. Wir bewerten die Resistenz der Weizen-, Triticale-, Gersten- und Hafersorten gegen Infektionen und insbesondere die Verunreinigungen durch Mykotoxinen in den Körner sowie anderen Pflanzenbestandteilen. Dazu studieren wir die verschiedenen Resistenztypen. Diese Kenntnisse helfen uns die verschiedenen Triticale und Weizensorten besser zu beschreiben und das Resistenzniveau besser zu bewerten.
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