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Zwischen Frankreich, der Schweiz und Baden-Württemberg ist eine Finanzierungsvereinbarung zum Bahnanschluss Euroairport Basel Mülhausen getroffen worden. Dies teilte die Präfektur der Region Grand Est am Freitag mit.
Ein grenzüberschreitender Lenkungsausschuss, der sich mit diesem Projekt befasst, habe im Januar der Präfektur Grand Est bestätigt, dass die drei Länder im Januar 2024 eine Grundsatzvereinbarung zur Finanzierung getroffen hätten. Allerdings gehen aus der Mitteilung keine konkreten Angaben zu einer möglichen Aufteilung der Investitionen hervor.
Europäische Kofinanzierung angestrebt
Im Rahmen einer Projektausschreibung, deren Ergebnisse im Sommer 2024 erwartet werden, wurde auch ein Antrag auf europäische Kofinanzierung gestellt, wie es weiter heisst.
Aus der Sicht der Präfektur wurden mit der Finanzierungsvereinbarung und den Resultaten eines Vorprojekts von SNCF Réseau und dem Euroairport wesentliche Meilensteine erreicht. Nun könne die nächste Phase des Projekts eingeleitet werden.
Vorgesehen ist eine 6 Kilometer lange Eisenbahnstrecke in beide Richtungen auf französischem Boden. Diese soll von der bestehenden Linie Basel-Mülhausen-Strassburg abzweigen und zu einer neuen Haltestelle beim Flughafen führen. Aktuell ist der Euroairport mit dem ÖV nur per Bus von Basel und Saint-Louis aus erreichbar.
Verzögerung und Kostensteigerung
Noch vor drei Jahren rechneten die Behörden mit einem Baubeginn im Jahr 2025 und einer Inbetriebnahme im 2030. Die Kosten wurden damals noch auf 338 Millionen Euro veranschlagt.
Gegnerinnen und Gegner des Bahnanschlusses befürchten, dass der Flugverkehr und der Fluglärm zunehmen würde, wenn der Euroairport an Schienennetz angeschlossen wird und daher besser erreichbar sein wird.