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2010 erfüllte sich der renommierte und charismatische Andalusier Miguel Angel Jimenez einen sehnlichen Wunsch, indem er das Omega Europa für sich entschied, sein liebstes Turnier, an dem er seit seiner ersten Teilnahme 1989 nie gefehlt hatte. Auch nach 2010 war Jimenez auf dem Walliser Hochplateau ein häufiger Gast. Er fehlte einzig im letzten Jahr, als das Turnier erstmals Ende Juli stattfand.
Das Datum kollidierte damals mit jenem des British Open der Senioren. Seit 2014 ist Jimenez auch bei den Ü50-Profis spielberechtigt. Das British Open ist das mit Abstand wichtigste Turnier auf diesem europäischen Circuit. Jimenez entschied sich schweren Herzens für den Start auf der Insel und gegen den Start in den Alpen.
Jimenez gewann 21 Turniere auf der Europa-PGA-Tour und gehörte fünfmal der europäischen Ryder-Cup-Auswahl an. Er ist auch mit 52 Jahren noch zu erstklassigen Leistungen fähig.
Solche erstklassigen Leistungen werden mehr und mehr von Matthew Fitzpatrick erwartet, der 30 Jahre jünger ist als Jimenez. Der hochtalentierte Engländer stammt wie der neue US-Masters-Champion Danny Willett aus Sheffield. Und dies war auch die Reihenfolge am letztjährigen Schweizer Turnier: Sieger Willett vor Fitzpatrick. Das könnte sich heuer wiederholen, zumal der neue Superstar Danny Willett die Startzusage für das vom 1. bis zum 4. September stattfindende Omega European Masters schon gegeben hat.
Fitzpatrick hat trotz seines für einen Golfprofi geringen Alters von 21 Jahren schon ein Turnier der Europa-Tour gewonnen, das British Masters im Oktober letzten Jahres.
(SDA)