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Pflanzen der Wiesen und Weiden, die nicht zu den Gras- oder Kleearten gehören, werden je nach ihrem futterbaulichen Wert als Kräuter oder als Unkräuter bezeichnet. Unkräuter besitzen einen geringen oder gar keinen Futterwert, sind schädlich oder gar giftig, werden von den Tieren verschmäht, eigenen sich nicht für die Konservierung oder verdrängen die guten Futterpflanzen. Bekannte Beispiele sind die Wiesen-Blacke (Platzräuber), Hahnenfuss (giftig), Wiesen-Kerbel (nicht geeignet zur Dürrfutterbereitung) und so weiter. Während im biologischen Landbau die Blacken und andere sich rasch vermehrende Unkräuter von Hand aus den Wiesen und Weiden entfernt werden müssen, kann beim Ökologischen Leistungsnachweis auch zu chemischen Mitteln gegriffen werden. Lässt man Unkräuter und allen voran die Blacken versamen, so dominieren sie nach kurzer Zeit den Wiesenbestand. Ein Blackensame kann über viele Jahrzehnte im Boden überleben und ist auch noch keimfähig, wenn er von der Kuh gefressen und wieder ausgeschieden wurde.