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Burma, das heutige Myanmar, ist rund doppelt so gross wie Deutschland und hat ca. 55 Millionen Einwohner. 88% davon sind Buddhisten, ca. 6% sind Christen. Die restlichen Einwohner sind Hindus, Muslime etc. Die Angehörigen der religiösen Minderheiten erleben zahlreiche Formen der Diskriminierung.
Militärdiktatur und Bürgerkrieg
Früher war Burma bekannt als das Land der tausend goldenen Pagoden. Heute ist es eines der ärmsten Länder der Erde. Von 1962 bis Anfang 2011 herrschten Militärdiktatur und Bürgerkrieg. Am meisten darunter zu leiden hatten die Waisen und generell Kinder aus armen Verhältnissen. Sie sind auch heute weitgehend ihrem eigenen Schicksal überlassen.
Mehr als ein Drittel aller Kinder haben keine Gelegenheit, eine Schule zu besuchen. Dabei wäre dies für sie mit Blick auf eine bessere Zukunft doch so grundlegend wichtig.
Ein Aufbruch der Hoffnung
Seit Mai 2011 ist eine frei gewählte Regierung an der Macht und das Land öffnet sich Schritt für Schritt der Demokratie. Wir hoffen sehr, dass echte Freiheit und Demokratie in Burma bald möglich sein werden.