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Ansicht des Kirchenraums vor 1920 mit der Kanzel vor dem linken Chorbogen.
Ansicht des Kirchenraums vom Chor her in Richtung Empore und Eingangsbereich.
Die Kanzel wurde mehrfach ersetzt (1617, 1867, 1979). Im Jahr 1920 erfolgte die Versetzung vom nördlichen zum südlichen Chorbogen. Anlässlich der letzten Renovation 1979 entschied sich die Baukommission, die Kanzel von 1867 zu ersetzen. Die Wahl fiel auf eine Kopie der Kanzel in der Kirche von Illnau/ZH aus dem Jahr 1551.
Die Kanzel von 1979 – Kopie einer Kanzel aus dem 16. Jahrhundert.
Der
Taufstein der Kölliker Kirche stammt
aus dem Jahr 1867. Er ersetzte einen älteren Stein aus unbekannter Zeit und war
aus Solothurner Marmor gefertigt.
Taufstein mit Wasserkanne
Eine erste Orgel erhielt Kirche Kölliken im Jahr 1835. Sie wurde vom Orgelbauer Joseph Willimann von Rickenbach/LU gebaut. Das neue Instrument kostete damals knapp 1'900 Franken,was immerhin dem Gegenwert eines ganz passablen Wohnhauses entsprach . Das Instrument musste in wechselnden Abständen renoviert und repariert werden, so 1868, 1909, 1920, 1949, 1979 und 1983. Grössere Veränderungen der Orgel wurden 1909 (Erweiterung) und 1920 (Erweiterung um zwei Register) vorgenommen. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der Diebstahl von rund 100 Orgelpfeifen (bemerkt 1919, geschehen wahrscheinlich gegen Ende des Ersten Weltkrieges). In den 1990er-Jahren kam es zudem zu einer mutwilligen Zerstörung von Orgelpfeifen.
Detail der Orgel in der Kirche Kölliken