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Alarmfragen
Die drei Alarmfragen zu stellen, ist dann sinnvoll, wenn Sie ein Sturzrisiko vermuten. Ein Anzeichen für ein Sturzrisiko ist, wenn die Person beim Stehen und Gehen unsicher wirkt – und sich z. B. an der Wand abstützen muss.
Wenn es bei einer Klientin oder einem Klienten Hinweise auf einen erlebten Sturz gibt, ist es ebenfalls sinnvoll, die Alarmfragen zu stellen. Solche Anzeichen können z. B. ein neuer Bluterguss oder ein neu aufgetretenes Hinken sein.
Die Alarmfragen lauten:
- Sind Sie in den letzten 12 Monaten gestürzt? Falls Ja: Wie oft? Haben Sie sich verletzt?
- Fühlen Sie sich unsicher beim Stehen oder Gehen?
- Haben Sie Angst, zu stürzen?
Wie hoch ist das Sturzrisiko?
Je nach Antworten ergibt sich das Ausmass des Sturzrisikos:
- Gering: 3 × Nein bei den Alarmfragen.
- Erhöht: 1–3 × Ja bei Alarmfragen.