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Der Hersteller KMZ, gegründet 1942, war während dem Zweiten Weltkrieg mit der Produktion von Werkzeugmaschinen und optischen Instrumenten für die Rote Armee beschäftigt. Es wurden unter anderem Ferngläser, Binokulare für die Artilleriebeobachtung und später auch "Fotogewehre" (eine Kamera mit langem Teleobjektiv auf einem Gewehrschaft montiert) produziert.
Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Sowjetunion ihre optische Industrie weiter ausbaute, wurden verschiedene damals populäre Kameratypen nachgebaut, unter anderem von Leitz (Leica) und diverse Modelle von Zeiss-Ikon wie Contax oder Ikonta. Wie auch die frühen FED-Modelle waren die ersten Zorkis von KMZ weitgehend Kopien der legendären Leica II, spätere Versionen wie die Zorki 3 erinnerten stark an die Leica III. Ebenfalls kopiert wurde der von den Leicas verwendete M39-Schraubanschluss für Objektive mit einem Auflagemass von 28.8mm.
Quellennachweis der Textbausteine mit freundlicher Genehmigung:
ZORKI I Typ Ib 1951 Geräte Nr. 72206
Die Seriennummer war bis 1954 oben auf dem Gehäuse direkt vor dem Zubehörschuh angebracht, gegen Ende 1954 wurde das bei der Zorki 1d geändert und die Seriennummer wanderte auf die Rückseite des Gehäuseoberteils
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ZORKI C 1957 Geräte Nr. 57171143
Eine Bemerkung zur Bezeichnung, die für alle C-Modelle (Zorki C, 2C und 3C) gilt. Der kyrillische Buchstabe "C" entspricht dem lateinischen "S" und steht für "Synchronisiert", dh. diesen Modellen wurden ab Werk mit einem synchronisierten Verschluss und einer Blitzbuchse versehen.
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ZORKI I Export (Typ Id) ca. 1954 Geräte Nr. 585818
Diese Modelle wurden für den Export in den kapitalistischen Westen gebaut. Angeblich waren diese Modelle von besserer Güte und Materialien
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ZORKI 5 (Version 2) 1959 Geräte Nr. 59000087
Wie auch bei der Zorki 4 gibt es von der Zorki 5 zwei Varianten, die sich neben dem unterschiedlich ausgestalteten Messfenster (5a: quadratisch, 5b: rund wie bei der Zorki 6) auch durch die Beschriftung an der Frontseite unterscheiden. Die Zorki 5a besitzt ein graviertes Logo an der Front, welches üblicherweise rot eingefärbt ist (selten auch schwarz), während die Zorki 5b (oder auch 2. Version genannt, grossteils 1959 produziert) über ein ähnliches dunkles Plättchen mit silberner Schrift verfügt, wie es auch bei der Zorki 6 verwendet wurde. Ein Teil der Produktion der Zorki 5b ist kyrillisch, ein anderer mit lateinischen Buchstaben beschriftet.
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ZORKI - 4K 1976 Geräte Nr. 76639049
Die Zorki 4K entspricht weitgehend der Zorki 4, einzig das Drehrad zum Filmtransport und Spannen des Verschlusses wurde durch einen Schnelltransporthebel ersetzt. In den Jahren 1972 bis 1978 wurden über eine halbe Million Zorki 4K gebaut, 1980 wurden noch einmal 36 Stück nachgeschoben.
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ZENIT E 1974 Geräte Nr. 76176474
Zwischen 1965 und 1982 wurden insgesamt 3334540 Exemplare der Zenit E gebaut, dazu kommen noch 97938 Zenit ES, die als Fotosniper FS-3 mit einem Taïr 300mm/4.5 in den Verkauf gelangten. Die stärksten Produktionsjahre waren 1974 (393657 Exemplare), 1978 (361741 Exemplare) und 1976 (359580 Exemplare). Die Zenit E gilt als erstes Modell der zweiten Generation von KMZ-Spiegelreflexkameras.
Die Bezeichnung "E" soll gemäss Angaben des Herstellers übrigens zu Ehren des KMZ-Direktors N.M. Egorov (1953-1965) gewählt worden sein. Wahrscheintlich ist diese Auslegung aber auch später entstanden und das "E" steht ganz einfach für "Exponometer" (Belichtungsmesser).
Diese Kamera ist ein Geschenk von Manfred Wüstefeld (D)
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Gebrauchsanleitung Zenit E Französische Version
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Revueflex E 1976 Geräte Nr. 76167349 & 1972 Geräte Nr 72174302
Die Zenit E Produziert zwischen 1965 und 1981 ausgestattet zunächst mit zm39 Schraubgewinde, später mit M42 Gewinde. Produktion von 3,5Millionen Stück. Zwischen 1973 und 1986 wurden nochmals weitere 5 Millionen Stück von der Firma MMZ nachgebaut.
Einige Modelle der Zenit E wurden in Deutschland von Foto Quelle unter dem Label Revueflex - E und Revueflex-EM vermarktet
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KMZ Moskwa 2
Dies ist ein Zeiss Ikon Super-Ikonta-Klon, der von 1955 bis 1958 bei KMZ hergestellt wurde. Etliche Teile dieser sowjetischen Ikonta-Nachbauten wurden auf demontierten Zeiss-Maschinen gefertigt.
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Gebrauchsanleitung KIEV 88 und KIEV 88 TTL Russische Version
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