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Händler begründeten die Kursverluste mit der insgesamt sehr trüben Stimmung an den Finanzmärkten. In den USA und anderen wichtigen Ländern zeichnet sich ein Ausstieg aus der sehr lockeren Geldpolitik ab. Dies belastet auch die Ölpreise, die stark von der konjunkturellen Entwicklung abhängen.
Damit wurde die zuletzt sehr starke Preisanstieg zunächst unterbrochen. Die Ölpreise hatten von der sich von der Corona-Krise erholenden Nachfrage profitiert. Commerzbank-Experte Carsten Fritsch verweist auf Aussagen von Industrievertretern auf der derzeit stattfindenden Konferenz der Ölindustrie. Demnach könnte die Ölnachfrage schon Ende 2021 oder im ersten Quartal 2022 auf ihrem Vorkrisenniveau von 100 Millionen Barrel pro Tag sein. Die Opec erwartet dies erst im späteren Jahresverlauf 2022. Zudem könnten die Investitionen in "grüne Energien" dazu führen, dass Investitionen in Ölprojekte zurückgestellt werden./jsl/he
(AWP)