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Sæmbtis,
Sæmtis od. Sæmptis (Kt. Appenzell I. R., Gem. Rüte).
1237 und 1291 m. Zwei Alpweiden im Säntisgebirge, 3 Stunden sö. vom Flecken Appenzell. 177 ha Fläche, wovon blos 6 unproduktiver Boden sind.
Im Thal zwischen den Ketten des Alpsiegel einerseits und des Hohen Kasten andererseits und am Weg von Brülisau zum Fählensee.
Sie heissen Appenzeller Sämbtis und Rheinthaler Sämbtis.
Der Appenzeller Landammann Sutter veranlasste 1769 einen seiner Anhänger, einen Teil des Rheinthaler Sämbtis anzukaufen.
Als darauf der Landvogt des Rheinthales diesen Kauf als ungiltig erklärte, liess Sutter im Namen seines Staates die ganze Alp zwangsweise expropriieren.
Der Streit wurde dann vor die Tagsatzung gebracht, die zu Gunsten der Rheinthaler Gemeinde Oberried entschied.
Die Folge davon war der Sturz des eigenmächtigen Landammannes.