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Langsamverkehrsbrücke
Buchs-Vaduz über den Rhein
Projektwettbewerb 2016
1. Preis
Für die neue Rheinquerung bei Buchs-Vaduz wurde eine klassische Dreifeldkonstruktion mit einer Gesamtlänge von 152 m bei einer Feldeinteilung von 45.00 m / 62.00 m / 45.00 m vorgeschlagen. Die Konstruktion besteht aus einem untenliegenden Hohlkasten in wetterfestem Stahl. Die (im Längsschnitt betrachtete) sichelförmige Querschnittsveränderung erlaubt eine minimale Konstruktionshöhe im Bereich der Widerlager (40 cm), während im Bereich der grösseren Beanspruchungen die Höhe gegen Brückenmitte auf 110 cm anwächst.
Das Tragwerk kann ohne Hilfsabstützungen im Fluss eingeschoben werden. Dazu wird eine Überspannungskonstruktion mit einem Hilfspylon eingesetzt.
Die Jury würdigt den Beitrag u.a. mit folgender Aussage:
Das Projekt überzeugt durch seine edle Schlichtheit, welche die Rheinlandschaft in seiner Topographie der Dämme respektiert. Das Bauwerk erwirkt dadurch die erwünschte Klarheit im Zusammenspiel mit der Umgebung des Flussraumes und des weiten Hintergrundes der Bergflanken. Die Einfachheit im Erscheinungsbild wird zur Zierde und hält dennoch die nötige Masstäblichkeit.
Planungsteam ‚crudo‘
Conzett Bronzini Partner AG, Chur
dsp Ingenieure & Planer AG, Greifensee