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Der Schweizer Architekt gehört zu den Preisträgern des internationalen Kunst- und Kulturpreises Praemium Imperiale 2008 des japanischen Kaiserhauses. Der Preis wird auch als "Nobelpreis der Künste" bezeichnet.Dieser Inhalt wurde am 16. September 2008 - 15:20 publiziert
Der in mehreren Kategorien mit jeweils 15 Millionen Yen (rund 160'000 Franken) dotierte Preis wird am 15. Oktober in Tokio vom japanischen Kaiserpaar verliehen.
Die Jury würdigt den 65-jährigen Peter Zumthor als "Ausnahmeerscheinung unter den Architekten", er wolle "stets etwas sozial und kulturell Wertvolles schaffen".
Peter Zumthor gilt als einer der eigenwilligsten und umstrittensten und doch auch renommiertesten Schweizer Architekten mit internationalem Ruf.
Die Auszeichnung mit dem Praemium Imperiale ist für den 65-Jährigen auch eine Genugtuung für den Streit um sein gescheitertes Projekt "Topographie des Terrors".
Die Dokumentationsstätte sollte auf dem Gelände der früheren Gestapo- und SS-Zentrale in Berlin entstehen. Das Land Berlin und der Bund als gemeinsamer Bauherr befanden Zumthors Entwurf zu kostspielig und zu kompliziert.
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