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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: 2,0, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt Joachim Meyerhoffs Roman "Amerika" und verfolgt dabei zwei Ziele: Zum einen sollen die Beziehungen zwischen Männlichkeiten untersucht und zum anderen soll die Entwicklung der Hauptfigur analysiert werden. Als Grundlage für den Aspekt der Männlichkeit dient die Arbeit "Der gemachte Mann" der Soziologin Raewyn Connell (ehemals Robert William Connell). Connell bietet in ihrem Werk verschiedene Strategien an, den Terminus Männlichkeit zu erfassen. Diese sollen auf "Amerika" von Meyerhoff angewandt werden.
Zu Beginn soll eine kurze Einführung in die Theorie von Connell erfolgen, mit welcher im Anschluss dann der Roman von Meyerhoff untersucht wird. Die Arbeit fokussiert sich dabei ausschließlich auf die Beziehungen zwischen Männlichkeiten im Roman. Darauf folgen dann unterschiedliche Textbeispiele, anhand welcher diese Verbindungen aufgezeigt werden können. Die Aufteilung der Textstellen in Deutschland und Amerika folgt dabei der Struktur des Romans von Meyerhoff, in welchem Joachim zu Beginn noch in Deutschland verweilt und erst im späteren Verlauf nach Amerika reist. In einem weiteren Schritt wird die Entwicklung von Joachim nachgezeichnet und in Zusammenhang mit den Beziehungen von Männlichkeiten gebracht.