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CS-Gas beziehungsweise Tränengas ist wie Pfefferspray in Form von kleinen Spraydosen im Handel zu erwerben. Es wird gegen aggressive Personen eingesetzt, die sich nur noch mithilfe des chemischen Wirkstoffs von Handgreiflichkeiten abhalten lassen. Vor einigen Jahren, bevor Pfefferspray zur Abwehr genutzt werden konnte, war CS-Gas das weltweit bewährte Einsatzmittel sämtlicher Sicherheitskräfte. Selbst heutzutage ist es üblich aggressive Personen oder Randalierer auf sonst friedlichen Demonstrationen auf diese Weise in Schach zu halten.
Tränengas zeigt seine Wirkung durch eine Reizung der Atemorgane. Es sind jedoch fast zwanzig Prozent der Menschen gegen das CS-Gas immun, wobei somit gar keine oder nur eine äusserst geringfügige Reizung zu beobachten ist. Bei Pfefferspray hingegen liegt die Immunität nur bei etwa zwei Prozent. Gegenüber Hunden ist Tränengas nur mässig wirksam, da eine wesentlich massivere Konzentration benötigt wird.
Durch CS-Gas entstehen zudem erhebliche Nebenwirkungen, da es sehr aggressiv agiert. Es können Verätzungen auftreten und Personen mit Leberbeschwerden oder bei Asthmatikern sind durch das Gas sehr gefährdet. Tränengas kann ausser in Spraydosen auch mithilfe von Gaspistolen angewandt werden. Damit es eine Wirkung effektiv entfalten kann, muss es in die Atmungsorgane des Gegners gelangen. CS-Gas ist mit Prüfsiegel für Personen ab 18 Jahre meistens frei zu erwerben.