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Von Johann Viktor Besenval 1682-86 errichtetes Sommerhaus in Feldbrunnen-St. Niklaus. Das dank Schutzzone von 1964 auf unverbauter Anhöhe gelegene Schloss W. beeindruckt durch die lang gezogene Südfassade mit fünf Türmen und zwei Seitenflügeln sowie durch die barocke Gartenanlage, beide Ausdruck des Machtbewusstseins des an Frankreich orientierten Schultheissen. Dessen gleichnamiger Sohn liess als zweiter Nutzniesser der Substitution W. 1722-36 versch. Umbauten vornehmen und zahlreiche Kunstschätze aus Frankreich auf das Schloss führen. 1865 erwarb Josef von Sury von Bussy das Schloss, das 1963 in die öffentl.-rechtl. Stiftung Schloss W. überführt wurde. Seit 1975 ist es Sitz des Begegnungszentrums W. zur Förderung des Verständnisses zwischen den Sprachregionen der Schweiz. 1991 wurde das Schlossmuseum eröffnet und 1985-2005 das als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestufte Bauwerk in zwei Etappen restauriert.
Literatur
– Schloss W. bei Solothurn, 1991
– F. Scherrer, Leuchtende Tage, 2010
Autorin/Autor: André Schluchter