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Peer wurde in Kiel geboren und wuchs in Norddeutschland auf. Dort begann er auch sein Studium in Chemie. Da er sich sehr für Biochemie interessierte, führte er seine Studien in Freiburg im Breisgau weiter, wo er im Jahr 1990 sein Diplom in Chemie erhielt und danach seine Doktorarbeit auf dem Gebiet der Strukturanalyse von künstlich hergestellten Enzymen in der Gruppe von Georg Schulz absolvierte. Nach Abschluss seiner Promotion in Röntgenstrukturanalyse im Jahr 1994 setzte Peer seine wissenschaftliche Karriere in kleinen und mittelgrossen Pharmafirmen fort. Sein Aufgabengebiet umfasste die Entwicklung von neue Medikamenten mit Hilfe von strukturbasierten Methoden.
1998 trat er der Gruppe von Markus Grütter am Biochemischen Institut der Universität Zürich als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei. Da Peer sich auf Protein Röntgenkristallografie spezialisiert hat, ist er für die Röntgengenerator Abteilung des Biochemischen Instituts verantwortlich. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der strukturellen und funktionalen Analyse von Proteinen, dabei insbesondere den natürlich vorkommenden und den künstlich nachgebauten solenoiden Proteinen.
Peer Mittl ist an folgenden Vorlesungen beteiligt:
BCH202/220 (Modulverantwortung),
BCH306, BCH402, BCH403, BCH501/502.
In der Vergangenheit war er auch an den Vorlesungen Biochemie (BCH201.2), Biophysik (BCH304), Bioinformatik (BCH401) und Zellbiologie (BCH3201.2) beteiligt.