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Unternehmenschef Bob Iger kündigte am Donnerstag eine weitere "Star Wars"-Trilogie an, die unter Leitung des Regisseurs Rian Johnson entstehen soll. Disney-Papiere zogen daraufhin im nachbörslichen Handel um mehr als ein Prozent an.
Disney kämpft mit Rivalen wie Netflix oder Amazon.com, die mit Streamingdiensten dem klassischen Kabelfernsehgeschäft Konkurrenz machen. In der Konzernsparte, zu der der Sportsender ESPN und der Kinderkanal Disney Channel gehören, ging der Umsatz leicht zurück.
Im Kampf gegen Netflix plant Disney schon länger einen eigenen Streamingdienst, um Kunden direkt zu erreichen. Der Aufbau dieser Angebote sei das wichtigste Vorhaben, sagte Iger nun. Neue Disney-Filme sollen ab 2019 nicht mehr auf Netflix, sondern im eigenen Dienst zu sehen sein, der deutlich günstiger als der Rivale sein soll. Disney plant auch, "Star Wars" als Serie zu vermarkten und auf dem Streamingdienst anzubieten.
Im abgelaufenen Quartal gingen Umsatz und Gewinn des Konzerns insgesamt leicht zurück, und zwar auf 12,78 Milliarden beziehungsweise 1,75 Milliarden Dollar. Damit verfehlte Disney die Erwartungen der Analysten.
(Reuters)