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Der 28-jährige Prinz Harry ist nach Angola gereist. Als Schirmherr der Organisation «The Halo Trust» hat er sich während seines Aufenthalts über die Räumung von Landminen informiert. Damit tritt er in die Fussstapfen seiner verstorbenen Mutter Diana (36†). Sie war vor 26 Jahren ebenfalls für die britische Organisation aktiv, die sich um die Räumung von Landminen in Krisengebieten kümmert. Prinz Harry kümmert sich schon seit längerer Zeit um die Anliegen seiner Mama: Bereits im Jahr 2010 ist er nach Mosambik gereist, um sich dort ein Bild von den Landminen zu machen.
Der Prinz inspizierte mehrere Minenfelder und sprach in Cuito Cuanavale - dem am stärksten verminten Gebiet Afrikas - mit Experten. Guy Willoughby, Geschäftsführer des Halo Trust, berichtet, dass Harry «irritiert» darüber sei, dass sich Länder, die Landminen liefern, finanziell nicht an den Kosten ihrer Beseitigung beteiligen. «Für ihn ist das ein wichtiges Thema. Als Soldat sieht Harry viele junge Leute seiner Generation, die Gliedmaßen verloren haben. Das bestärkt ihn in seiner Arbeit.»
Während des Bürgerkriegs von 1975 bis 2002 wurden in Angola zehntausende Minen gelegt. Die Organisation hat allein in Cuito Cuanavale in den vergangenen acht Jahren nach eigenen Angaben 21'300 gefunden und zerstört. Harry sei sehr zufrieden mit dem Fortschritt, den die Organisation mache, und werde sie weiter unterstützen, heisst es in einer Mitteilung des Kensington-Palasts.