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von Wolfgang Kälin, Norbert Semmer
Test komplett bestehend aus: Manual, 20 Fragebogen, 20 Auswertungs- und Profilbogen, Auswertungsschablone und Box
Artikelnummer: 0311601
von Wolfgang Kälin, Norbert Semmer
Artikelnummer: 0311601
Ab 16 Jahren. Das CISS eignet sich zur Erfassung der habituellen Stressbewältigung (Coping) in den Bereichen Arbeits- und Organisationspsychologie, Persönlichkeitspsychologie und in der Forschung bei gesundheitspsychologischen Fragestellungen. Es kann in der Personalentwicklung, in der Beratung und in Coachingprozessen eingesetzt werden.
Beim CISS handelt es sich um die auf 24 Items gekürzte, deutschsprachige Adaptation des in der Originalversion 48 Items umfassenden Coping Inventory for Stressful Situations. Mit dem CISS werden die folgenden 3 grundlegenden Copingstile erhoben: 1) Aufgabenorientiertes Coping: Versuche der direkten Problemlösung bzw. der Planung von geeigneten Schritten gegen die stressverursachenden Bedingungen, 2) Emotionsorientiertes Coping: Auf die eigene Person bezogene, emotionale Reaktionen, 3) Vermeidungsorientiertes Coping: Vermeidung der Auseinandersetzung mit Stress-Situationen. Das Vermeidungsorientierte Coping kann weiter unterteilt werden in 3a) Sozial-ablenkungsorientiertes Coping: Ablenkung von Problem-Situationen mittels Suche von sozialen Kontakten und 3b) Zerstreuungsorientiertes Coping: Allgemeine Ablenkung von Problem-Situationen. Das Coping-Inventar zum Umgang mit Stress-Situationen (CISS) ist die auf 24 Items gekürzte, deutschsprachige Adaptation des in der Originalversion 48 Items umfassenden Coping Inventory for Stressful Situations. Das Verfahren besitzt eine lange Forschungs- und Anwendungstradition. Das CISS zeichnet sich durch seine hohe psychometrische Qualität sowie die einfache Anwendung aus. ache Anwendung aus. Die Fragen sind klar und eindeutig formuliert und können rasch beantwortet werden.
Die internen Konsistenzkoeffizienten (Cronbachs Alpha) liegen bei einer Stichprobe berufstätiger Schweizer Erwachsener (N = 685) für Aufgabenorientiertes Coping bei α = .83, für Emotionsorientiertes Coping bei α = .80 und für Vermeidungsorientiertes Coping bei α = .79; für die Subskalen Sozial-ablenkungsorientiertes Coping bei α = .80 und für Zerstreuungsorientiertes Coping bei α = .71. Die Testwiederholungsreliabilitäten liegen bei einer Stichprobe junger berufstätiger Schweizer Erwachsener (N = 359) im Abstand eines Jahres zwischen r = .47 (Zerstreuungsorientiertes Coping) und r = .65 (Emotionsorientiertes Coping).
In verschiedenen Untersuchungen konnte die faktorielle Validität der 24 Item-Kurzform des CISS - im Vergleich zur Originalversion - bestätigt werden. Die Kürzung des Verfahrens auf die Hälfte der Items hat sich dabei genauso bewährt wie die lange Version. Darüber hinaus liegen Interkorrelationen mit verschiedenen Belastungs- Ressourcen- und Befindensmerkmalen sowie mit Persönlichkeitskonstrukten (Big Five) vor, wie auch Ergebnisse zur Vorhersage von Wohlbefinden und Befindensbeeinträchtigungen.
Es liegen Vergleichswerte einer Stichprobe berufstätiger deutschsprachiger Schweizer Erwachsener vor (N = 665). Angeboten werden Prozentränge und T-Wert Normen für die Gesamtstichprobe sowie getrennt für Männer und Frauen.
Etwa 10-15 Minuten
In 1. Auflage seit 2020 lieferbar