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Die 2017 verstorbene C., die als einzigen gesetzlichen Erben ihren Bruder D. hinterliess, hatte in der zweitjüngsten Verfügung vom Dezember 2013 den Sohn von D., A., als Alleinerben eingesetzt. Mit öffentlich beurkundetem Testament vom 31. Juli 2014 hob sie diese wie auch alle anderen früheren Verfügungen auf und setzte neu ihren Nachbarn B. als Alleinerben ein. Gleichtags schenkte sie B. ihre Wohnung in F.
D. und A. erhoben im Februar 2018 Klage gegen B. Sie verlangten, 1) die öffentliche letztwillige Verfügung vom 31. Juli 2014 sei ungültig zu erklären, 2) der Schenkungsvertrag vom gleichen Datum sei nichtig zu erklären und 3) es sei festzustellen, dass A. aufgrund der öffentlichen letztwilligen Verfügung vom Dezember 2013 als Alleinerbe eingesetzt worden sei. Das Regionalgericht wies die Klage ab. Dagegen erhob A. für sich selbst und als Alleinerbe des zwischenzeitlich verstorbenen D. Berufung, wobei er nunmehr neben der Aufhebung des angefochtenen Urteils verlangte, es sei festzustellen, dass die Verfügung vom Juli 2014 ungültig bzw. nichtig sei, und es sei festzustellen, dass der Schenkungsvertrag vom gleichen Datum nichtig sei.
Wie die...
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