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Anonym
Deine Interpretationen zur Schlafsacktheorie, muss ich dir leider vernichten. Ich hatte das “Vergnügen”, meine Offiziersschule im Winter zu absolvieren und auch dementsprechend mal die eine oder andere Nacht im Biwak zu übernachten. Es ist in der Tat sinnvoller, sich im Schlafsack bis auf die Unterwäsche aus zu ziehen und die Kleidung einfach lose im Schlafsack zu haben. Ein Schlafsack, wie auch ein Unterzieher, welcher mit Daunen ausgestattet ist, besitzt zwischen den einzelnen Daunen viele kleine Luftpolster. Diese müssen, damit der Schlafsack seine Wirkung entfalten kann, durch die Körperwärme aufgeheizt werden. Trage ich darunter noch Kleidung, wie z.B. einen Tarnanzug während dem Dienst, so geht der gesamte Schweiss in die Klamotten und wenn ich dann am Morgen aus dem Schlafsack krieche ists vorbei mit der Herrlichkeit und das Geschlottere beginnt. Wohingegen ich beim Schlafen in Unterwäsche und dem lagern losen Lagern der Kleidung im Schlafsack am morgen in relativ warme Kleider steigen kann. Daher erachte auch ich es als sinnvoll, möglichst wenige und wenn dann dünne Schichten unter dem Unterzieher zu tragen, welche zur Vergrösserung der Luftpolster und damit der Isolation führen.
Das so meine 5 Cent, auch wenn ein klein wenig Off-topic 😉