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Die Provinz Vojvodina wird auch Kornkammer des Landes genannt. Auf die Erntemengen wirken sich neben guten klimatischen und ökologischen Bedingungen besonders die fruchtbaren Böden positiv aus, die vor allem aus ertragreichen Optimal-Böden der Steppen-Schwarzerden bestehen. Industrielle Intensivkulturen auf Gross-Schlägen nehmen daher im Norden auch bedeutende Flächen ein.
Hier sind Ölsaaten, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln und Weizen vorherrschende Feldfrüchte.
Die hügeligen bis bergigen Regionen Zentral- und Südserbiens sind dagegen oft von Obstplantagen geprägt. Serbien ist auch im globalen Massstab ein bedeuten- der Produzent von Pflaumen, Himbeeren und Äpfeln. Etwa 65 Prozent der gesamten Fläche Serbiens sind landwirtschaftlich nutzbar.
Nordmazedonien
Als landwirtschaftliche Nutzfläche werden 1,32 Millionen Hektaren (51 Prozent der Gesamtfläche) angesehen. Im Unterschied zu ihren Landsleuten im früheren Jugoslawien haben die Mazedonier eher Paprika und Tomaten anstatt Fleisch produziert. Mazedonien ist eines der Länder, die versuchen, auf den globalen Weinmarkt vorzustossen, wozu es auch reichlich Potenzial hat.
Das sonnige Klima während des ganzen Jahres, der steinige Boden, gute Trauben und neue Technologien ermöglichen einen Wettbewerbsvorteil unter den Newcomern auf den internationalen Märkten.