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- Die unabhängige Untersuchungskommission hat im Fall Hefenhofen Fehler auf verschiedenen Ebenen festgestellt.
- Die Thurgauer Regierung entschuldigt sich und stellt Verbesserungen, aber keine personellen Konsequenzen, in Aussicht.
- Direkt nach den Ausführungen der Untersuchungskommission nahmen die beiden Thurgauer Regierungsmitglieder Cornelia Komposch und Walter Schönholzer Stellung. Die ganze Regierung war dabei anwesend.
Über all die Jahre habe es keine kohärente und erfolgversprechende Strategie gegeben, die auch durchgesetzt wurde, räumte Regierungspräsidentin Komposch ein. Aus Sicherheitsbedenken, aber auch aus rechtlichen, sozialen und finanziellen Überlegungen sei man nicht mit der notwendigen Konsequenz vorgegangen.
Für die Fehleinschätzungen und Versäumnisse seien nicht eine Person, ein einzelnes Amt oder ein einzelnes Departement verantwortlich. Deshalb seien auch keine personellen Konsequenzen angezeigt, «aber strukturelle und organisatorische Veränderungen sehr wohl», stellte Komposch fest.
Im Namen der Regierung entschuldigte sich die Regierungspräsidentin für die Fehler und für das Tierleid, das entstanden sei.