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Immer wieder erfordern bestimmte Teilgebiete der Agglomerationen viel Aufmerksamkeit, da sie viel Potential haben und eine grosse Dynamik entwickeln können. Dabei handelt es sich fast immer um Räume, die sich über mehrere Gemeinden erstrecken und sowohl städtebaulich wie auch wirtschaftlich und sozial von grosser Bedeutung sind. Sie sind auch deshalb wichtig, weil sich im Umgang mit diesen Räumen entscheidende Hinweise gewinnen lassen, wie urbane Qualitäten oder die oft postulierte Entwicklung nach innen zu erreichen sind. Diese Bedeutung wird ergänzt durch die vielfältigen Chancen, die sich auf der Ebene der Instrumente eröffnen: In dieser Zwischenebene, deren Massstab zwischen der übergeordneten Stadt- oder Kantonsebene einerseits und einer auf Einzelobjekte bezogenen Architekturlösung andererseits einzuordnen ist, sind neue Herangehensweisen und Ad-hoc-Instrumente, welche die formellen Prozesse ergänzen, geradezu notwendig. Dem erforderlichen Aufwand steht jedoch - und die Erfahrungen aus den Modellvorhaben bestätigen dies - ein erheblicher Ertrag gegenüber: Entweder erlaubt die Umsetzung in diesen Teilgebieten ein Praxistest der übergeordneten Strategien. Oder die Erfahrungen aus dem Perimeter des Teilgebiets können für die übergeordneten Planungen nutzbar gemacht werden.
Acht Modellvorhaben aus allen drei grossen Sprachregionen thematisieren diesen Austausch zwischen den Massstabsebenen. Sie sind diesem Themenbereich zugeordnet, weil ihre Teilgebiete aus zwei Gründen als «strategisch» bezeichnet werden können: Entweder sind es flächenmässig sehr grosse Gebiete oder sie zeichnen sich durch einen spezifischen Standortfaktor aus - wie zum Beispiel die Nähe zu einem Verkehrsknotenpunkt, ein grosses Publikumsaufkommen, den Charakter als benachteiligtes Quartier, eine unternutzte Fläche oder eine Brache.