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In der Schweiz erkranken pro Jahr rund 4100 Personen an Darmkrebs. Die wichtigsten Untersuchungsmethoden zur Früherkennung von Darmkrebs sind die Darmspiegelung und der «Blut-im-Stuhl-Test».
Die Früherkennungsunteruchungen werden für alle Personen ab 50 Jahren empfohlen. Bei Darmkrebserkrankungen in der Familie evt. auch schon früher.
Darmspiegelung
Die zuverlässigste Methode zur Entdeckung von Darmkrebs und seinen Vorstufen ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Sie bietet zudem den Vorteil, dass die dabei entdeckten Vorstufen (Polypen) in der Regel unmittelbar im Rahmen der Untersuchung entfernt werden können. Die Polypen werden anschliessend mikroskopisch untersucht. Durch die Entfernung von gutartigen Polypen kann das Auftreten eines späteren Darmkrebses verhindert werden.
«Blut-im-Stuhl-Test»
Dieser Test sucht nach Blut im Stuhl, welches mit blossem Auge nicht immer sichtbar ist (okkultes Blut). Ist Blut im Stuhl vorhanden, muss abgeklärt werden, woher das Blut stammt. Dazu wird in der Regel eine Darmspiegelung durchgeführt. Wird kein Blut im Stuhl gefunden, sind in der Regel keine weiteren Untersuchungen notwendig. Der «Blut-im-Stuhl-Test» sollte alle zwei Jahre wiederholt werden.
Weiter Informationen können Sie aus der Broschüre der Krebsliga entnehmen.
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