Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/92420

<h2>SubmittedText<h2><p>Bei der Einhausung des Autobahneinschittes Schwamendingen soll die Einfahrt Aubrugg (Hosenbein) geschlossen werden. Begründet wird dies mit Kostengründen und der Tatsache, dass die Einfahrt nicht den Normen entspricht. Die Schliessung dieser Einfahrt wird von den Quartierorganisationen jedoch nicht begrüsst, da man mit massivem Umweg- und Mehrverkehr im Quartier rechnet, wenn der Verkehr nicht via Einfahrt Aubrugg direkt auf die Nationalstrasse gelangen kann. Die erwünschte Lärmentlastung des Quartiers würde durch die Schliessung des "Hosenbeines" leider wieder teilweise rückgängig gemacht.</p><p>- Ist der Bundesrat deshalb bereit, mit den zuständigen Ämtern nochmals zu prüfen, ob die Einfahrt nicht beibehalten werden kann, auch wenn diese nicht den Normen entspricht?</p><p>- Kann von dieser Norm ausnahmsweise abgewichen werden, wenn übergeordnete Interessen dafürsprechen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>An der Einfahrt Aubrugg ("Hosenbein") mündet der Verkehr ohne Beschleunigungsstreifen direkt in die Nationalstrasse ein. Diese Situation ist bereits unter den heutigen Bedingungen sicherheitstechnisch problematisch. Nach der Realisierung der Einhausung Schwamendingen käme der Anschluss in den Tunnelbereich zu liegen. Wegen der damit verbundenen schlechteren Licht- und Sichtverhältnisse würde das Unfallrisiko noch einmal zunehmen. Gleichzeitig können Unfälle in Tunnels weit gravierendere Auswirkungen nach sich ziehen als auf offener Strecke.</p><p>Unter diesen Umständen ist der weitere Betrieb der Einfahrt Aubrugg nach der Realisierung der Einhausung Schwamendingen nicht mehr zu verantworten. Der Bundesrat sieht deshalb keine Möglichkeit, auf die bisher getroffenen Entscheide zurückzukommen.</p>  Antwort des Bundesrates.