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Ziel der Abschaltung war es, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, die für den Betrieb der Anlage sorgen, wie das Präsidialdepartement des Kantons Genf am Freitag mitteilte. Zudem habe die temporäre Stilllegung des Brunnens symbolisch für die Anwendung der empfohlenen Gesundheitsmassnahmen gestanden.
Genf feiert die Wiederinbetriebnahme seines Wahrzeichens mit einer Zeremonie, zu der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus und die Uno-Generaldirektorin in Genf, Tatiana Valovaya, eingeladen wurden. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Schweiz werden an den Feierlichkeiten teilnehmen.
Die Touristenattraktion von Genf war ursprünglich nicht als solche geplant. Sie ist eigentlich ein technisches Überbleibsel der Industrie aus dem 19. Jahrhundert. Das lokale Gewerbe trieb seine Geräte mit der Energie aus einem Wasserwerk auf der Rhone an. Um Überdruck abzuleiten, schufen die Handwerker ein Ventil.
So entstand der Jet d’eau, der damals nur 30 Meter hoch war. Erst Jahre später beschloss die Stadt Genf, ihn in eine Sehenswürdigkeit umzuwandeln. Seine heutige Höhe von 140 Metern hat der Brunnen seit 1951.
(sda)