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Das Wichtigste in Kürze
- Frankreich will militärische und humanitäre Hilfe weiter aufstocken.
«Frankreich ist an Eurer Seite», schrieb sie am Dienstag auf Twitter. Geplant sind Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Aussenminister Dmytro Kuleba. Colonna will auch den Flughafen von Hostomel bei Kiew besuchen, wo es zu Beginn des Kriegs heftige Kämpfe gegeben hatte.
«Die Ministerin will die Solidarität Frankreichs zeigen», betonte das Aussenministerium in Paris. Frankreich wolle seine Hilfe weiter aufstocken, sowohl bei Rüstungsgütern als auch in Form von finanzieller und humanitärer Unterstützung - etwa mit einem Schiff, das 1000 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine bringen soll. Frankreich engagiere sich auch bei der Einrichtung einer «Sicherheitszone» rund um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja, das von russischen Soldaten besetzt ist.
Der Besuch fällt mit den sogenannten Referenden über einen Anschluss mehrerer von russischen Truppen kontrollierter Gebiete in der Ukraine an Russland zusammen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte diese «Referenden» als «Parodie» und «Provokation» bezeichnet.