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Washington - Schlechtes Wetter im Golf von Mexiko hat den Einsatz eines dritten Schiffs zum Absaugen von auslaufendem Öl verhindert. Die "Helix Producer" habe wegen der rauen See nicht an den Trichter angeschlossen werden können, über den Öl aus dem lecken Bohrloch abgepumpt wird.
Das sagte ein Sprecher des britischen Energiekonzerns BP der Nachrichtenagentur AFP. Zwei bis zweieinhalb Meter hohe Wellen und Winde mit einer Geschwindigkeit mit bis zu 43 Kilometer pro Stunde behinderten den Einsatz.
Die "Helix Producer" soll den Angaben zufolge aber möglichst noch in dieser Woche als drittes Schiff an den Absaugtrichter angeschlossen werden. Das Schiff kann täglich 53'000 Barrel Öl (rund 8,5 Millionen Liter) auffangen.
BP fängt derzeit nach eigenen Angaben täglich rund 25'000 Barrel des ausströmenden Öls auf. Die von BP betriebene Plattform "Deepwater Horizon" war am 20. April explodiert und kurz darauf gesunken - seitdem strömen täglich Millionen Liter Öl ins Meer.
Im Kampf gegen die Ölpest kommt bislang auch der Supertanker "A Whale" noch nicht zum Einsatz. Das Schiff von der Grösse von vier Fussballfeldern, das täglich bis zu 80 Millionen Liter ölverschmutztes Wasser aufsaugen und reinigen soll, befindet sich noch in der Testphase.
SDA-ATS