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Mit Hilfe der freiwilligen Säule 3a lassen sich bei der Groupe Mutuel erheblich und kinderleicht Steuern sparen. Es gibt allerdings ein paar Dinge zu beachten.
Für Menschen, die Steuern sparen möchten, bietet die Groupe Mutuel verschiedene Optionen innerhalb der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) an.
Zur Erinnerung: Das Vorsorgesystem der Schweiz basiert auf drei Säulen:
Die 1. Säule ist staatlich und sichert das Existenzminimum im Alter, bei Invalidität und bei Tod. Sie setzt sich zusammen aus der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und der Invalidenversicherung (IV).
- Die 2. Säule sichert den gewohnten Lebensstandard. Es handelt sich dabei um die berufliche Vorsorge (BVG). Sie wird über die Pensionskassen von den Arbeitgebern gewährleistet.
Diese zwei ersten Säulen bilden die obligatorische Vorsorge für Angestellte.
- Die dritte Säule, die sogenannte private Vorsorge, ist freiwillig. Sie ergänzt die 1. und 2. Säule und kann auf besondere Bedürfnisse abgestimmt werden. Es wird zwischen der gebundenen Selbstvorsorge (3a) und der freien Vorsorge (3b) unterschieden.
Für eine Person, die Beiträge an die berufliche Vorsorge (BVG) zahlt, beträgt die maximal vom steuerbaren Einkommen absetzbare Prämie jährlich 6'883.00 Franken. Für selbstständige Menschen oder andere Personen, die keine BVG einzahlen, ist der Höchstbetrag höher. Die für alle maximal von den Steuern absetzbare Prämie beträgt 20 Prozent des Einkommens. Aber Achtung: Es gibt eine Obergrenze von höchstens 34'416 Franken pro Jahr. Die Grundvoraussetzung um in die gebundene Vorsorge einzahlen zu können, ist, dass man ein Einkommen nachweisen muss.
Individuelle Lebensversicherung
Die Groupe Mutuel bietet eine Reihe von individuellen Lebensversicherungen für ihre Kunden an: mit garantiertem Kapital, Investitionen in Investmentfonds, reine Risikoversicherungen für Tod oder Invalidität. Diese Produkte können als gebundene Vorsorge (Säule 3a) abgeschlossen werden.
Guillaume Chassot, Lebensversicherungsexperte bei der Groupe Mutuel, liefert ein Beispiel aus der Praxis: Eine 30-jährige Frau, die in der Stadt Zürich wohnt, entscheidet sich für den Abschluss einer Lebensversicherung, um für den Ruhestand zu sparen. Sie möchte den maximal zulässigen Betrag für die gebundene Vorsorge einzahlen. Dieser entspricht in ihrem Fall 6‘883 Franken pro Jahr.
Im Alter gut geschützt
Sie ist Single und hat ein steuerbares Einkommen von 80'000 Franken pro Jahr. Dank ihren Einzahlungen spart sie pro Jahr 1'782 Franken. Angenommen, ihr Kapital wird bei der Pensionierung auf 245'000 Franken prognostiziert, muss sie jedoch bedenken, dass sie eine Steuer von ca. 5,7 Prozent auf das Kapital zu zahlen hat, das ihr bei der Pensionierung ausgezahlt wird.
Die Steuerersparnis während der gesamten Laufzeit des Vorsorgevertrags gleicht diesen Nachteil jedoch ganz klar aus, wobei zu beachten ist, dass sie sich während dieser Zeit zusätzlich gegen die Risiken Tod und Invalidität abgesichert hat.