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Wie Swisscom heute mitteilt, werden die Interkonnektionspreise (die Preise also, die einem anderen Telefonie-Anbieter für die Vermittlung von Telefongesprächen verrechnet werden) um bis zu 7 Prozent gesenkt. Die neuen Tarife für Interkonnektion gelten ab 2005.
Gemäss eigenen Angaben liege Swisscom damit "weiterhin im europäischen Mittel". Die Interkonnektionsgebühren enthielten nur die realen Kosten und "keine Gewinne", findet Swisscom.
Swisscom ermittelt die "Selbstkosten" mit der so genannten LRIC-Methode. Doch auch die so ermittelten Preise sind "politisch", wie das juristische Hickhack zeigt. Die ComCom (Kommunikationskommission) verdonnerte die Swisscom im November 2003 zu tieferen Interkonnektionspreisen, doch das Bundesgericht hob diesen Entscheid am 1. Oktober 2004 wieder auf. Ähnliche Diskussionen sind auch nach Inkrafttreten des neuen Fernmeldegesetzes zu erwarten. "Entbündelung" bedeutet ausgedeutscht nämlich, dass die Swisscom eigene Infrastruktur zu einem gerichtlich oder staatlich festgelegten Preis zur Verfügung stellen muss. (hc)