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Die Schweizer Behörden online
Wenn Sie aus einem Drittstaat stammen und eine schweizerische Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) haben, dürfen folgende Familienangehörige nachkommen:
Dies unter der Voraussetzung, dass Sie mit diesen Personen zusammenwohnen.
Bei der Einreise müssen die Familienangehörigen folgende Dokumente vorlegen:
Nachgezogene Ehegatten sowie Kinder zwischen 12 bis 18 Jahren erhalten eine Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B), die dieselbe Gültigkeitsdauer hat wie Ihre Niederlassungsbewilligung. Sie dürfen arbeiten, müssen dies jedoch den kantonalen Migrationsbehörden melden. Nach einem ununterbrochenen Aufenthalt von 5 Jahren erhalten Sie eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C). Kinder unter 12 Jahren erhalten sofort eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C).
Ein Familiennachzug kann von Ihrer kantonalen Behörde bewilligt werden, wenn die Bedingungen des Ausländergesetzes (Art. 44) erfüllt sind.
Wenden Sie sich an die Migrationsbehörde Ihres Kantons.
Während der Dauer des Asylverfahrens haben die Betroffenen kein Recht auf Familiennachzug.
Anerkannte Flüchtlinge (B- oder C-Ausweis) können hingegen ihre Familienangehörigen nachkommen lassen, wenn keine Gründe dagegen sprechen.
Anerkannte Flüchtlinge mit vorläufiger Aufnahme (F-Ausweis) können frühestens drei Jahre nach dem Entscheid der vorläufigen Aufnahme ein Gesuch für Ehemann, Ehefrau und Kinder unter 18 Jahren stellen. Es gelten dann die gleichen Bedingungen wie für Personen mit Ausweis B (zusammen wohnen, genug grosse Wohnung und genügend Mittel für den Unterhalt der Familienmitglieder).