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Aashras Neubeginn
«Ich war so verzweifelt, dass ich Gift trank, weil ich keine Hoffnung mehr hatte. Da hörte ich eine Stimme. Sie sagte, ich solle für meinen kleinen Bruder durchhalten»
«Nach meinem Aufenthalt im Lepra-Spital kehrte ich in mein Dorf zurück. Bald erfuhren die Bewohner von meiner Krankheit. Sie grenzten mich aus.»
Verzweifelt trinkt sie Gift. Halbtot und nur noch als ein mageres Skelett, wird Aashra wieder ins Lepra-Spital eingeliefert. Langsam kommt sie wieder zu Kräften und findet zurück ins Leben.
Das Spitalpersonal spricht von einer regelrechten Verwandlung, ja einer Auferstehung und ist sehr gerührt. Mit ihrer freundlichen und fröhlichen Art verändert Aashra sogar die Atmosphäre im Spital. Sie fand in Gott eine neue Identität und teilt ihren Glauben mit den anderen Patienten. Sie ermutigt alle.
Noch während ihrer Genesungszeit im Spital macht Aashra eine Ausbildung zur Schneiderin. Sie pendelt zwischen dem Spital und der Berufsschule der Lepra-Mission. In der ersten Covid-Welle spielt sie eine wichtige Rolle. Es fehlt an Schutzmasken. In der Not näht sie Hunderte Masken für die Menschen in den abgelegenen Dörfern.
Aus dem Tal des Todes ins Licht der Hoffnung – das ist Aashras Geschichte. Sie konnte nur dank der liebevollen Unterstützung der Verzweiflung entrinnen und ein neues Leben beginnen.
Eine Geschichte, die Mut macht. Und die uns weiter anspornt, Menschen mit Lepra und Behinderungen zu helfen. Machen Sie mit?