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Die meisten Patienten mit metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs haben eine schlechte Prognose, da keine gut wirksamen Behandlungen zur Verfügung stehen. In der Studie SAKK 44/19 wird eine neuartige Therapieoption untersucht: die Zerstörung einer Lebermetastase mit nachfolgender Gabe des Checkpoint-Inhibitors Nivolumab.
Bei 80% der Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs ist der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose bereits lokal fortgeschritten oder metastasiert, so dass eine chirurgische Entfernung des Tumors nicht mehr in Frage kommt. Zur Behandlung stehen in dieser Situation verschiedene Chemotherapie-Optionen zur Verfügung, doch überleben die meisten Patienten nur wenige Monate. Es ist daher dringend notwendig, neue Therapien zu entwickeln.
Die Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren allein oder in Kombination mit Chemotherapie zeigte bisher beim Pankreaskarzinom keine Verbesserung des Überlebens. In der Studie SAKK 44/19 wird nun untersucht, ob die Anregung des Immunsystems (mittels Zerstörung einer Lebermetastase) vor der Gabe eines Checkpoint-Inhibitors dessen Wirkung verbessern kann.
In die Studie werden 11–15 Patienten mit lokal fortgeschrittenem resp. metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs aufgenommen, bei denen schon eine Chemotherapie (10–18 Wochen) durchgeführt wurde.