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Im Kanton Aargau wurden im vergangenen Jahr 13'782 Personen (-3,5 Prozent) in 8790 Dossiers (1,9 Prozent) unterstützt, wie Statistik Aargau am Mittwoch mitteilte. Die Sozialhilfequote sei bis 2017 jahrelang langsam angestiegen, seit 2018 hingegen um je 0,1 Prozentpunkte pro Jahr leicht gesunken - auch im ersten Jahr der Corona-Pandemie.
Diese Entwicklung deute darauf hin, dass vorgelagerte Hilfeleistungen im Jahr 2020 die pandemiebedingten wirtschaftlichen Härtefälle abgewendet hätten, hält Statistik Aargau fest.
Die Sozialhilfequoten bei Schweizer Männer und Schweizer Frauen beträgt je 1,2 Prozent. Die Quote bei Ausländern liegt bei 4,1 Prozent und bei Ausländerinnen bei 4,8 Prozent. Anerkannte Flüchtlinge, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, sind in dieser Statistik nicht mitgezählt.
Hilfe für Einelternfamilien
Unabhängig von der Nationalität wurden Einelternfamilien am zweithäufigsten unterstützt, gefolgt von Paaren mit Kind oder Kindern und Paaren ohne Kind.
Bei den ausländischen unterstützten Personen gibt es bei der Sozialhilfequote nach Altersjahr grössere Schwankungen als bei den Schweizer Beziehenden. Bei Kindern und Jugendlichen liegt die Quote markant höher und im mittleren Lebensalter dann näher an der Schweizer Quote.