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Lichtwurzel
Die Lichtwurzel, auch unter Yamswurzel bekannt, stammt ursprünglich aus China. Dort wird die Dioscorea batata schon seit Jahrhunderten als Medizin- und Nahrungspflanze kultiviert. Um das Jahr 1840 wurde die Lichtwurzel wie die Tobinambur auch in Europa, während der Kraut- und Knollenfäule als Kartoffelersatz eingeführt. Doch wegen des vergleichsweise aufwendigeren Aubaus hat sich die Knolle nicht durchsetzen können.
Die Pflanze bildet bis zu 15 m hohe Ranken und wächst bis zu einem Meter tief in die Erde. Die Ernte ist auf Grund der sehr sensiblen Wurzel anspruchsvoll und zeitaufwändig.
Ernte: Oktober - November
Rudolf Steiner, Antrophosoph und Reformpädagoge, erwähnte die Lichtwurzel als zeitgemäßes Nahrungsmittel für den Menschen und Alternative zur Kartoffel. Die Pflanze soll laut Steiner eine ganz besondere Eigenschaft haben: die Fähigkeit besitzen, so genannte Lichtenergie zu binden („Lichtäther“), in der Wurzelknolle zu speichern und so dem Menschen in der Nahrung zur Verfügung zu stellen.
Verwendung: gekocht, gedämpft, getrocknet als Chips oder gemahlen in Pulverform