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Ihr Wohlbefinden ist abhängig vom Zustand ihres Darms
Seinen Darm pflegen, heisst seine «Wurzeln», seinen «Humus» pflegen und steht als Garantie sowohl für eine gesunde Eliminierung sowie für eine gute Assimilation der Nahrung und ist somit das erste und einfachste aller "Arzneimittel".
I. Das Ökosystem unseres Darms
Wussten Sie, dass 85 bis 90% der Bevölkerung an einer Störung der Darmflora (Dysbiose) leiden?
VERSTOPFUNG, CHRONISCHER DURCHFALL und BLÄHUNGEN gehören dabei zu den meistbeobachteten Symptomen.
Gleichzeitig kann eine durch Dysbiose hervorgerufene schlechte Aufnahmefähigkeit (Malabsorption) und eine zu hohe Durchlässigkeit der Darmwand zu unzähligen Stoffwechselstörungen und dadurch zu akuten oder chronischen-entzündlichen Erkrankungen führen.
II. Unser Darm
Die anatomische und funktionelle Integrität dieses komplexen « Filters » - wie man unseren Darm bezeichnen könnte – setzt vor allem eine ausgeglichene mikrobielle Darmflora voraus.
So könnten wir den Darm als unsere Wurzeln betrachten, die mit einer Hülle aus Mikroorganismen überzogen sind.
III. Das Nervensystem des Darms als « zweites Gehirn »
Das Gleichgewicht und die Effizienz des gesamten Verdauungsprozesses hängen vom Nervensystem im Darm ab, das aus 100/200 Millionen Neuronen besteht. Dieses liegt zwischen zwei Muskelschichten der Dünndarmwand und lenkt den komplexen Verdauungs- und Absorptionsvorgang von der Speiseröhre über den Magen, die Gallenblase, die Bauchspeicheldrüse, den Dünndarm und den Dickdarm bis zum After. Dieses « zweite Gehirn » arbeitet im Einklang mit unserem « richtigen » Gehirn.
Wird die Kommunikation zwischen den beiden Gehirnen unterbrochen, kann dies zu Magen- und Darmproblemen führen und damit zu starken Bauchschmerzen, neurotischem Verhalten und kognitiven Störungen.
IV. Was beschädigt unsere Darmflora ?
Alles, was wir essen, wirkt sich direkt auf die Zusammensetzung unserer Darmflora aus.
Schauen wir uns einmal die Entwicklung unserer Ernährung an! Was hat sich in unserem Teller in den letzten 50 Jahren abgespielt?
- Obst, Gemüse und Getreide werden mit Pestiziden, Düngemitteln kultiviert
- Massiv gesteigerte Verwendung von Lebensmittelzusätzen: von Konservierungsstoffen, Aromen, Süssungsmitteln, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern usw.
- Einführung der gehärteten Fette
- Einführung der Fertiggerichte und des Fast-Food, die fast vollständige Industrialisierung unserer Ernährung
- Massiv gesteigerte Verwendung von Zucker in allen Formen
- Erhöhter Konsum raffinierter Kohlenhydrate: Teigwaren, Brot, Pizza und denaturierte Getreideflocken zum Frühstück
- Einnahme von NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) und Antibiotika, begleitet von allen Arten von Medikamenten (ein Schweizer konsumiert im Durchschnitt 60 kg Medikamente in seinem Leben!)... Abführmittel inbegriffen!
- Rückgriff auf Antibiotika und Hormone usw. in der Viehzucht, also auf Substanzen, die wir dann in unseren Nahrungsmitteln wiederfinden
Diese Veränderungen sind plötzlich gekommen – wie in einem Bruchteil einer Sekunde verglichen mit dem Tempo der natürlichen Entwicklung der menschlichen Rasse. Unser Organismus hat nicht die nötige Zeit gehabt, sich anzupassen, und unser Entgiftungssystem kann nicht folgen.
Auch unsere Darmwand unterliegt diesen Veränderungen und die Darmflora kommt aus dem Gleichgewicht.
V. Folgen
Auf Darmebene
- Chronische Darmentzündung und verminderte Selektivität der Darmschleimhaut
- Erschöpfung und Ungleichgewicht der Darmflora
- Schlechte Verdauung (Gase, Blähungen, Schläfrigkeit nach den Mahlzeiten, usw.)
- Eine schlechte Absorption der Nährstoffe führt zu Mängeln an Mikronährstoffen (Mineralstoffen und Spurenelementen) trotz abwechslungsreicher Ernährung
- Entstehung von Nervengiftstoffen durch eine kranke Darmflora
Stoffwechsel
- Unzureichend verdaute Nahrungsmittel und Giftstoffe gelangen durch die Darmwand in den Blutkreislauf
- Elektrolytverlust, verminderte die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen
- Chronische Müdigkeit
- Leberbelastung
Immunsystem
- Immer wiederkehrende Infektionen
- Allergien aller Art
Auf kognitiver Ebene
- Hyperaktivität
- Kognitive Probleme (Konzentration, Gedächtnis, Aufmerksamkeit)
Auf «therapeutischer» Ebene
- Missbräuchlicher Konsum von Abführmitteln und der Teufelskreis der folgt
- Medikamenteneinnahme gegen Magenbeschwerden
- Verschreibung von Anxiolytika, Antidepressiva, entzündungshemmenden Wirkstoffen, usw.
Diese Symptome zusammengenommen entsprechen dem "Hyperpermeabilitäts-Syndrom des Darms", auch unter Leaky-Gut-Syndrom bekannt.
VI. Die häufigsten Krankheiten, die auf eine Veränderung der Darm-permeabilität zurückführen sind
- Entzündungskrankheiten im Darm
- Magen-Darm-Katarrh
- Reizdarm-Syndrom mit Lebensmittelintoleranz
- Zöliakie/chronische Durchfallkrankheiten
- Mehrfache Überempfindlichkeit gegen chemische Substanzen oder Lebensmittel
- Nesselausschlag
- Ekzem, Schuppenflechte, Akne
- Pankreasinsuffizienz
- Fieber unbekannter Ursache, immer wieder auftretende Infektionen
- Immunologische Dysfunktion
- Chronische Arthritis, Arthrose
- Osteoporose
- Muskelschmerzen (Myalgie) und Fibromyalgie
- Chronisches Müdigkeitssyndrom
- Diverse neurotische Verhaltensweisen (das Verhalten des an Colitis Leidenden)
- Kindliche Hyperaktivität
- Kognitive Defizite (Gedächtnis-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme)
VII. Eine Lösung aus der Naturheilkunde : Hochwertige Präbiotika
Durch ihre Zusammensetzung bewirken hochwertige Präbiotika eine sowohl qualitative als auch quantitative Regeneration der Darmflora.
Dieser Effekt wird dank eines komplexen Nährstoffbereichs aus natürlichen Komponenten und durch ein exklusives Herstellungsverfahren erzielt.
Präbiotika sind wertvolle therapeutische Vektoren. Sie ersetzen weder Ihr therapeutisches Angehen noch stellen sie dieses in Frage, sondern unterstützen diese indem sie systematisch für die Ausgeglichenheit des Schlüsselorgans unserer Gesundheit sorgen… und das über das Ernährungs-, immunologische und neurologische Prinzip, UNSEREN DARM!