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Ob zur Zeit der Abtrennung des Terminerberges ob dem grossen Stein von der Mutterkirche von Naters, und der Einverleibung in der Kirche von Visp (1221) schon irgendwo ein kleines Gotteshaus bestand hat, kann heute nicht mehr nachgewiessen werden. Der Merkstein in der Kirchlichen Entwicklung bildet der erste Kappelen- oder Kirchenbau und die damit verbundene Stiftungsurkunde vom Jahre 1256. Also Terminen erhielt im Jahr 1256 sein erstes Gotteshaus. Die Kirche wurde dem hl. Theodul geweiht. Von der 2. Kirche wissen wir, dass sie am 2. Juli 1686 vom Bischof Adrian V. von Riedmatten eingeweiht wurde. Der Bau einer 3. grösseren Kirche mit zwei Seitennischen (Kapellen) für die Seitenaltäre war 1834/35. Die Grundrisse dieser Kirche hatte die Form eines Kreuzes. Der Turm wurde erhöht. Nach einer jahrzehntelang dauernden Studiums- und Planungsphase wurde 1962/63 die 4. Kirche gebaut. Der Architekt und der eifrige Bauherr H. Pfarrer WEerlen, haben es verstanden, der Terminer Bevölkerung ein dem Platz und den Vorgaben (Altäre und Turm) entsprechendes Gotteshaus zu bauen, das zum Kirchlichen Feiern und zum Beten geeignet ist.
Krypta
Unter dem Chorteil der Kirche wurde die Krypta ausgebaut.Ein Gebetsraum, der heute auch als Aufbahrungsraum verwendet wird. Oft werden darin auch Vereinsanlässe durchgeführt. Im Altarraum über dem Tabernakel ist ein Metallenes Kruzifix mit einem Korpus der vergoldet ist und Christus der Auferstandene darstellt. An den 4. Kreuzenden sind grosse Bergkristalle befestigt.
Rechts an der Hand ist eine Prijeta umgeben von einem handgeschmiedeten Leucher. Weiter unten an den gleichen seite ist der untere Teil des Altars vom alten Beinhaus aufgebaut.