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Siedlung Jonas-Furrer-Strasse
Die Siedlung Jonas-Furrer-Strasse hat denkmalpflegerische Bedeutung. Zudem ist sie hervorragend erhalten geblieben. Die Siedlung steht an der nord-westlich Kant der Jonas-Furrer-Strasse und wurde in den Jahren 1920/21 nach Plänen der Architekten Bridler und Völki gebaut. Im Zuge eine Revision der Bau- und Zonenordnung wurde das Gebiet der Quartiererhaltungszone (QEZ) zugeteilt.
Stadtrat Alexander Isler (1854-1932, im Stadtrat von 1897-1919) war Gegner des bisherigen Städtebaus mit recktwinkligen Rastern. Die neuen Quartiere ausserhalb des Stadtkern sollen als lockere Bebauungen mit geschwungenen Strassen erstellt werden. Damit sollen malerische Eindrücke, wie das auch in den Dörfern und alten Städten der Fall war, erzielt werden. Ab 1902 wurde der Brühlberg in diesem Sinne und mit der Gartenstadtidee bebaut und mit geschwungenen Strassen erschlossen.
Der Vogelsang war bereits in den 1870er Jahren gerodet worden. 1911 wurde ein Bebauungsplan ausgeschrieben, um ein Quartier im Sinne von Sittes „Städtebaukunst“ zu schaffen. Sitte war ein österreichischer Architekt der 1889 das Buch „Städtebau nach künstlerischen Grundsätzen“ veröffentlicht hatte. Ein Projekt von Bridler & Völki wurde ausgezeichnet aber nie realisiert. 1920 wurde Bridler & Völki beauftragt zusammen mit Rittmeyer & Furrer Bebauungspläne für den mittleren Vogelsanghang zu erstellen. Das Ergebniswaren die Häuserzeilen heute mit den Hausnummern 40 bis 82 und 84 bis 124.
1920/21 bauten die Architekten Bridler und Völki das zweigeschossige Vierfamilienhaus als Teil Gesamtüberbauung Jonas-Furrer-Strasse 40-46. Die Bauten setzten Massstäbe für die künftige Entwicklung der Gartenstadt. Die Strassenfassaden mit den schmalen Vorgärten haben bis heute ihren geschlossenen, einheitlichen Charakter bewahrt.
Die geschlossene Zeilenbebauung entlang der Jonar-Furrer-Strasse 48-74 entstand aus dem Bebauungsplan der Architekten Bridler & Völki ebenfalls 1920/21. Charakteristisch für die traufständigen, zweigeschossigen Mehrfamilienhäuser sind die schmalen Vorgärten und die einheitliche Einfriedung.
An der Jonas-Furrer-Strasse 98-124 baute 1920/21 die Architekten Rittmeyer & Furrer eine geschlossene Zeilenbebauung.
Eine weitere geschlossene Zeilenbebauung mit Kopfbau entstand ebenfalls in den Jahren 1920/21 an der Jonas-Furrer-Strasse 98-124.Es bauten auch die Architekten Rittmeyer & Furrer. Waren die Vorgärten auf der Strassenseite schmal, war der Grünbereich rückseitig im Süd-west-Bereich grosszügig. Bilder dazu in der Galerie.