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Das Wissen um den weiblichen Körper ist Voraussetzung für eine natürliche Familienplanung. Jeden Monat aufs Neue reift an einem der beiden Eierstöcke eine Eizelle heran. Diese reift in einem Follikel.
Eisprung im weiblichen Körper
Ist der Follikel voll ausgereift, ist das Eibläschen rund zwei Zentimeter groß. In der darin befindlichen Flüssigkeit befindet sich die Eizelle. Zur Zyklusmitte hin öffnet sich der Follikel und die Eizelle samt der Flüssigkeit wird entlassen (Eisprung). Die Eizelle wird nun vom Eileiter aufgenommen und wird nach dem Eisprung in Richtung der Gebärmutter transportiert.
Die befruchtete Eizelle nistet sich ein
Im Eileiter kommt es zur Befruchtung durch die männlichen Samenfäden, wobei meist nur ein Spermium in die Eizelle eindringt. Nunmehr ist die Eizelle befruchtet. Nach der Befruchtung ist sie zwischen vier und sechs Tagen im Eileiter unterwegs, bevor sie in der Gebärmutter ankommt. Dort nistet sie sich dann ein und hat zu diesem Zeitpunkt das Blastozystenstadium erreicht. In diesem Stadium der Blastozyste hat ein Embryo schon unterschiedliche Zellen ausgebildet. Zunächst entwickelt sich der Embryoblast zum Embryo und der Trophoblast zur Plazenta.
Das Schwangerschaftshormon kann nun nachgewiesen werden
Einige Tage später kommt es zum Anschluss an die Gefäße im Körper der Mutter und die Schwangerschaft kann nun auch nachgewiesen werden. Jetzt hat sich nämlich das Schwangerschaftshormon gebildet, das zunächst im Blut und später auch im Urin der Frau nachgewiesen werden kann. Ist keine Schwangerschaft eingetreten, dann wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen, es kommt zur Monatsblutung. Bei einer Schwangerschaft bleibt die Monatsblutung aus. Es kommt allerdings auch vor, dass trotz Schwangerschaft dennoch eine oder auch noch zwei Monatsblutungen auftreten.