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95% der gesamten Tessiner Stromproduktion stammen aus Wasserkraft. Darunter gibt es einige Kleinwasserkraftwerke. Diese nutzen die Ressource Trinkwasser zur Erzeugung von elektrischer Energie. Wieviel ungenutztes Energiepotenzial in der Tessiner Wasserversorgung vorhanden ist, wird seit drei Jahren untersucht. In einem ersten Projekt wurde das theoretische Potenzial berechnet. Aktuell befasst sich ein zweites Projekt mit dem Einsparpotenzial von Elektrizität in den Pumpensystemen. Die Analysen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Nachhaltigkeit im Bau (ISAAC) der SUPSI, dem Büro CSD Ingegneri SA sowie dem SVGW.
Energiepotenziale in Tessiner Wasserversorgungen
Flussdiagramm der Tätigkeiten in Phase 1 und Phase 2
Fig. 1 Dank geografischen Gegebenheiten und der Schwerkraft hielt sich der Energieverbrauch der Tessiner Wasserversorgung stets in Grenzen.
Ergebnisse der zweiten Projektphase: kumulierte elektrische Leistung (in kW) und Anzahl der Fälle nach Energiekosten. Einfarbige Balken: kumulierte elektrische Leistung; gestreifte Balken: Anzahl der Referenzfälle. (Quelle: ISAAC)
Standorte, die während der verschiedenen Phasen des Projekts vertieft wurden. (Quelle: ISAAC)
Präsentation der Projektergebnisse am Informationsnachmittag am 21. April 2017 bei der BancaStato in Bellinzona