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Mücken sind die tödlichsten Tiere der Welt. So besagt die Anzahl der Todesfälle weltweit, für die durch Mückenstiche übertragene Krankheiten verantwortlich sind. In der Schweiz drohen nur juckende Stiche, denn hierzulande haben sich die krankheitsübertragenden Mückenarten noch nicht angesiedelt. Moskitos sind allerdings lästig. Sie surren, summen und stören den Schlaf. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Stechmücken in der Schweiz und Krankheiten, die sie übertragen können, sowie wie man das Heim mückenfrei halten kann.
Stechmücken in der Schweiz
Laut der Schweizerischen Eidgenossenschaft gibt es in der Schweiz rund 35 einheimische Mückenarten. Die Gemeine Hausmücke ist eine der meistverbreiteten Mückenarten, die man in der Schweiz überall treffen kann. Neben den heimischen Arten sind bisher drei exotische Stechmückenarten bekannt. Dies sind die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) und die Koreanische Buschmücke (Aedes koreicus), die auch Krankheiten übertragen können. Diese Stechmückenarten werden in jedem Kanton überwacht und bekämpft.
Was macht Mücken zu gefährlichsten Tieren der Welt?
Stechmücken wurden von vielen als gefährlichste Tiere der Welt angesehen, zumindest bezüglich der Todesfälle verursacht durch diese winzigen Blutsauger. Für Übertragung der Erkrankungen sind gebietsfremde Stechmückenarten schuldig. Wer reisen mag und hat vor, Amerika, Afrika oder Asien zu besuchen, sollte sich auf seine Reise ohne Schutz vor Mückenstichen nicht begeben. Das können ein Mücken-Netz oder diverse Mückensprays sein. Hier einige bekannte Erkrankungen und deren Symptome.
Malaria
Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch den Stich der weiblichen Anopheles-Mücke übertragen und durch Plasmodium-Parasiten verursacht wird. Häufige Symptome von Malaria sind Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. In schweren Fällen kann sie zu Krampfanfällen, geistiger Verwirrung und Gelbsucht führen.
Zika-Virus
Zu den Symptomen des Zika-Virus gehören Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Bindehautentzündung (rote Augen), Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Müdigkeit. Es kann auch zu schwierigeren Folgen wie dem Guillain-Barré-Syndrom führen, eine Autoimmunkrankheit, die zu Lähmungen führen kann. Ausserdem kann das Zika-Virus während der Schwangerschaft von der Mutter auf das Kind übertragen werden und wurde mit Geburtsfehlern wie Mikrozephalie in Verbindung gebracht.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber verursacht schwere grippeähnliche Symptome wie hohes Fieber, Schmerzen im ganzen Körper, Erbrechen und Ausschlag. In schwierigeren Fällen können Komplikationen wie Kopfschmerzen, Zahnfleisch- oder Nasenblutung, Gelenk- und Muskelschmerzen auftreten.
Gelbfieber
Die Symptome treten in der Regel drei bis sechs Tage nach dem Stich auf und können von leicht bis schwer reichen. Leichte Symptome können Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit, Muskelschmerzen und Appetitlosigkeit sein. In schweren Fällen können Gelbsucht, Bauchschmerzen und Erbrechen des Bluts auftreten.
West-Nil-Virus
Das West-Nil-Virus betrifft Menschen jeden Alters. Häufige Symptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Müdigkeit. In schwierigeren Fällen kann die Infektion zu Enzephalitis (Entzündung des Gehirns), Meningitis (Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks) und sogar zum Tod führen.
Wo verstecken sich Mücken in unserem Haus?
Stechmücken bevorzugen dunkle, feuchte und warme Orte im Zimmer. Sie können sich hinter den Vorhängen, unter den Betten, in den Schubladen und sogar in der Matratze verstecken. Weitere bevorzugte Plätze sind in dunklen Ecken zwischen Büchern und Möbeln, hinter den Bildern an den Wänden und in der Nähe von den Fenstern, die nicht abgeschirmt sind. Mücken sammeln sich auch gerne in der Nähe von den Lampen und anderen Wärmequellen.
Was zieht die Mücken an?
Mücken werden vom Kohlendioxid angezogen, das beim Atmen freigesetzt wird. Ausserdem bevorzugen sie dunkle Farben wie Schwarz, Marineblau und Braun, da diese mehr Wärme absorbieren. Auch Feuchtigkeit und Körpergeruch wirken auf Mücken verlockend ein. Mücken werden von der Milchsäure und anderen Substanzen angezogen, die unser Körper durch Schwitzen abgibt.
Warum sind Moskitonetze eine gute Wahl zum Mückenschutz?
Wer sein Heim mückenfrei halten möchte, empfiehlt sich am besten, ein Mückennetz an die Fenster anzubringen. Der beste Weg, sich vor Mücken in eigenen vier Wänden zu schützen, ist, sie überhaupt nicht hereinzulassen. Ein Moskitonetz verhindert Mücken, Fliegen, Wespen und andere Plagegeister durch geöffnete Fenster ins Haus einzudringen. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Moskitonetzen und -Gittern, so dass man immer eine passende Lösung finden kann.
Welche Mückengitter brauchen Sie für Ihr Zuhause?
Für welches Modell des Mückengitters Sie sich entscheiden werden, hängt in der ersten Linie von der Grösse und Form der Öffnung ab, beziehungsweise, ob Sie ein Moskitonetz am Fenster oder an einer Tür brauchen. Diesbezüglich stehen zur Wahl folgende Produkte:
Dreh-, Pendel- und Schiebelemente für die Türen
Mückengittertüren sind eine effiziente Lösung für die Türen verschiedener Grösse und Zwecke. Dreh- und Pendelelemente eignen sich besonders gut für häufig genutzte Türen der standardmässigen Grösse. Die Schiebelementen sind für breitere und mehrflügelige Türen angemessen, da mehr als zwei Schiebeelementen in die Tür eingebaut werden können. Dies sind in der Regel Balkon- und Terrassentüren.
Plissees für Türe
Insektenschutz-Plissees sind sowohl für kleinere als auch für grössere Türöffnungen geeignet. Das Plissee lässt sich nach rechts und links bewegen und dadurch beliebig in der Türöffnung platzieren. Im Gegensatz zu Schiebelementen lässt sich Plissee aufgrund der Faltentechnik des Netzes zu einem Paket zusammenschieben. Deshalb sind Plissees besonders platzsparend.
Rollos und Spannrahmen für Fenster
Spannrahmen-Fliegengitter lassen sich für jede Form des Fensters anfertigen. Sie sind ideale Lösung für Sonderfenster und Dachfenster, aber auch für standardmässige Fenster, die nicht oft verwendet werden. Dagegen sind Rollos dort bevorzugt, wo das Fenster oft bedient wird, beispielsweise zum Giessen der Blumentöpfe vor dem Fenster. Das Rollo lässt sich nach oben ziehen und so auf der beliebigen Höhe des Fensters anstellen.
Mückenschutzgitter von ISP-Zürisee
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