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Marathonlaufen hält jung und gesund
Leistungseinschränkungen und gesundheitliche Verschlechterungen können mit regelmässigen körperlichen Aktivitäten und dem Einschränken von „schlechten“ Gewohnheiten massiv dezimiert werden, wie eine Studie an über 600'000 Marathonläufern ergab.
Nach der Studie ist also nicht das Altern schuld daran, dass der Mensch mit den Jahren mit körperlichen Einschränkungen leben muss.
Die Sportwissenschafter untersuchten die Ausdauerleistung von über 600'000 Marathon- und Halbmarathonläufern und befragten sie zu ihren Lebensgewohnheiten und ihrer Gesundheit.
Es zeigte sich, dass mit Leistungsverminderungen erst ab dem 54. Lebensjahr gerechnet werden muss. Diese vielen in der Studie aber insgesamt gering aus. Denn: Über ein Viertel der 50-69-Jährigen hatten erst in den letzten 5 Jahren mit dem Lauftraining begonnen. Trotzdem liefen sie den Marathon erfolgreich. Und: Ältere mussten nicht mehr Trainingsaufwand betreiben als Jüngere.
Die Sportwissenschaftler erklären sich diese Ergebnisse damit, dass ein für einen Marathon ausreichendes Training weniger zu Fettleibigkeit, Rauchen oder Bewegungsmangel führt. Daraus schliessen die Forscher, dass Leistungsdefizite zunächst auf diese Faktoren zurückzuführen sind und weniger auf das Alter.
23.11.2010 - dzu