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Da lief mir wieder einmal ein Ding mit Seele über den Weg – respektive, ich lief ihm über den Weg:
Älterer Artikel, aber immer noch lesbar:
In der Antike, ich bin mir ziemlich sicher, wurde unter den Philosophen die Meinung vertreten, alle Dinge hätten quasi eine Seele. Mir fällt jetzt der Begriff nicht ein für diese Denkrichtung, aber heute morgen, als ich mir eine mit Kaffeepulver gefüllte Aluminiumkapsel einer gewissen Marke schnappte und diese Kapsel in die dafür (exklusiv) vorgesehene Maschine stecken wollte, da wurde mir klar: das hat was. Gut, es war mir schon klar bei diesen Kartoffeln damals, welche stark anderen Gegenständen glichen. Aber nun wurde es mir ERNEUT klar. Die Erkenntnis von heute morgen:
Unsere Kaffeemaschine ist eigentlich ein Frosch!
Augen leuchten neon-farben, das ist wohl auf die hohe Koffeinkonzentration in seinem Froschblut zurückzuführen. Jedoch sind nicht beide Pupillen gleich gross, und wenn er sich nicht wohl fühlt, dann blinken seine Augen wild. Schläft er, dann sind die Augen erloschen. Ein Kühlergrill im Bereich der Stirn schützt ihn vor Überhitzen, wenn er ein Sonnenbad nimmt. Macht interessante Geräusche, welche von einem Frosch nicht erwartet würden. Hat enormen Durst. Und ja: Wenn er Pipi macht, riecht das erstaunlich gut.
In diesem Sinne: So ein Quaak. Aber es musste einmal geschrieben werden.