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Schatten und Spiegelungen
Eine Art Autobiographie
Aus dem Italienischen von Maja Pflug. Mit 15 Abbildungen
Saul Steinberg skizziert die Stationen seines Lebens – Bukarest, Mailand, New York –, als wäre es eine Zeichnung. Und erzielt mit feinem Strich größte Wirkung.
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Sein Vater war Buchbinder und besaß eine kleine Kartonfabrik. Zwei seiner Onkel waren Schriftenmaler. Und zwei weitere hatten ein Schreibwarengeschäft – Papier und Farben umgaben Saul Steinberg von Kind an. Im Bukarest der Bauern und Zigeuner, der Dadaisten und Geschäftsleute, der Straßencafés und der Hinterhofwerkstätten wuchs Saul Steinberg auf. Dieses halb mondäne, halb urtümliche Ambiente fand er zwanzig Jahre später in den usa wieder, als er – den italienischen Faschisten entkommen – sich in New York niederließ, für den ›New Yorker‹ zu zeichnen begann und mit Künstlern wie Magritte, Chagall, Ernst, Duchamp, Léger, de Kooning und Pollock verkehrte. Dieses Buch ist aus Gesprächen mit seinem italienischen Freund Aldo Buzzi entstanden. Buzzi hat sie aufgezeichnet, und aus einzelnen Steinchen ist ein Mosaik entstanden. Ein Mosaik aus Erinnerungen, Anekdoten und Kunstbetrachtungen, in denen uns Steinberg mit der ihm eigenen Mischung von Zurückhaltung und Offenheit entgegentritt.
»Ich halte ihn für wichtiger als Picasso.«
Friedrich Dürrenmatt