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Roger Federer tut sich in seinem Zweitrunden-Match gegen Sam Querrey zu Beginn etwas schwer. Doch gegen Ende des ersten Satzes beginnt der Federer-Motor plötzlich auf Hochtouren zu laufen. Höhepunkt seiner Show ist ein sensationeller Lob, der den Centre Court für ein paar Sekunden in ein Tollhaus verwandelt.
Federer gerät nach einem zweiten Aufschlag von Querrey in die Defensive, befreit sich aber mirakulös mit einem Lob, den er mit dem Gesicht zum Netz – eigentlich ohne Not – zwischen den Beinen hindurch spielt. Querrey eilt zwar noch zurück, kann den Ball aber nur noch ins Netz schlagen.
Einen ähnlichen Zauberschlag packte Federer schon in Halle im Spiel gegen Philipp Kohlschreiber aus. (pre)
Während ihre Mitspielerinnen sich vom ersten EM-Spiel im Luxusresort in Leeds erholen, Mittagsschläfchen machen oder Golf spielen, klappt Fabienne Humm ihren Laptop auf. Sie muss arbeiten. Die 35-jährige Nati-Stürmerin ist in einem 100-Prozentpensum als Kauffrau in der Logistik angestellt. Für die Spiele mit dem Nationalteam opfert sie Ferien und macht Minusstunden. «Damit es nicht zu viele werden, versuche ich auch in England ein, zwei Stunden pro Tag zu arbeiten», sagt Humm.