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Renato D’Agostin begann seine fotografische Karriere 2001 in Venedig. Das atmosphärische Stadtleben nährten seine Neugier, Lebenssituationen mit der Kamera einzufangen. Dafür reiste er 2002 durch die Metropolen Westeuropas. Nachdem er eine Zeit in Mailand gelebt hatte zog es ihn über den Atlantik, wo er in New York die Fotografie für sich weiterentwickelte. Das Leben in dieser dynamischen Stadt gab ihm Gelegenheit den Fotografen Ralph Gibson kennenzulernen und später sogar dessen Assistent zu werden. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien gezeigt und in einer Anzahl von Büchern publiziert. Über die Jahre fanden seine Abzüge Eingang in öffentliche Sammlungen, wie beispielsweise die Library of Congress und die Phillips Collection in Washington DC, das International Center of Photography in New York, sowie das LACMA in Los Angeles, das Center for Creative Photography in Arizona and das Maison Européenne de la Photographie in Paris. Die Trennung von Sujets und deren Realitäten eröffnet ihm einen eigenen Blick auf seine Umgebung, die Beziehung von Mensch und Architektur, die dem Betrachter ein neues Portal in dessen Vorstellung eröffnet.