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Der Niederschlag hatte zur Folge, dass zwei Rückhaltebecken im Dorfteil Eyholz von Visp innert kurzer Zeit gefüllt wurden, wie der Krisenstab Visp am Dienstagmorgen mitteilte. Dies führte dazu, dass sich eine 20 bis 50 Zentimeter hohe Schlammlawine Richtung Wohngebiet bewegte.
Der Krisenstab entschloss sich darauf, die gefährdeten Häuser zu evakuieren. 20 Personen mussten ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden teilweise privat oder in einer Zivilschutzunterkunft untergebracht. Die Kantonsstrasse musste auch gesperrt werden. Sobald es die Verhältnisse erlauben, plant der Krisenstab einen Flug über das gefährdete Gebiet. Danach werde die Situation neu beurteilt, heisst es weiter.
Sehr gross ist auch die Lawinengefahr in Teilen des Kantons. Die höchste Gefahrenstufe besteht in Saas-Fee, dem südlichen Simplongebiet, den unteren Vispertälern und Zermatt, wie das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) am Montagabend mitteilte.
Der Föhn brachte im südlichen Wallis vom Grossen St. Bernhard bis ins Simplongebiet viel Regen. Seit Samstag fielen dort 30 bis 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Die Schneefallgrenze lag zwischen 1200 und 1600 Metern. Dadurch fiel ein grosser Teil des Niederschlags in Form von Schnee, wie MeteoNews mitteilte.
Davon beeinträchtigt war auch der Bahnverkehr. Der Bahnbetrieb zwischen Visp und Zermatt musste vollständig eingestellt werden. Damit ist Zermatt von der Aussenwelt abgeschnitten. Zudem soll es am Dienstagmorgen zu Stromausfällen gekommen sein, wie mehrere Onlineportale berichten.