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Reykjavik - Der Gletschervulkan in Island produziert weiter eine Aschewolke. Laut dem Meteorologischen Institut in Reykjavik gibt es keine Anzeichen für ein bevorstehendes Ende der Eruption.
Die Wolke über dem Gletscher Eyjafjallajökull erreichte zum Wochenauftakt eine Höhe von etwa fünf Kilometern und wehte in südöstliche Richtung auf Irland und Grossbritannien zu. Aus dem Meteorologischen Institut verlautete weiter, dass sich zunehmend Schmelzwasser mit abfliessender Lava vermischt und so neue Asche erzeugt.
Sowohl die Höhe wie auch der Ascheanteil war aber weit unter den Werten von vor zwei Wochen, als die Vulkanasche aus dem südlichen Island fast den kompletten europäischen Flugverkehr für mehrere Tage lahmlegte.
Nach Angaben von MeteoSchweiz drohen in der Schweiz in den nächsten Tagen wegen der Vulkanasche keine Flugausfälle. In Bodennähe kommen die Luftmassen derzeit aus Osteuropa in die Schweiz, in der Höhe aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika. Das Tief "Ulrike" bringt vom Mittelmeer bis am Donnerstag starke Niederschläge. Sollten Aschepartikel nach Westeuropa kommen, würden diese rausgeregnet.
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