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Im Zweijahresrhythmus unternimmt die «Ehemaligen-Vereinigung Infanterie-Regiment 1» eine militärhistorische Reise. Die letzthin durchgeführte Reise umfasste die militärgeschichtlichen Räume im Wallis, Gotthard sowie in Norditalien. 42 Personen nahmen an dieser auf kameradschaftlicher Art organisierten Reise teil. Es war bereits die siebente Reise welche durch die Dienstkameraden Alt-Brigadiers Paul Meyer und Jürg Keller, beide bestens bewanderte Militärhistoriker, organisiert wurde. Als Reiseleiter zeichnete der Vereinigungspräsident Joseph Raemy verantwortlich.
Kulturelle Gebiete
Diese verantwortlichen drei Personen sind bemüht, jeweils auch kulturelle Gebiete zu besuchen. Am ersten Reisetag erfolgte ein Besuch an der Ausbildungsstätte für höhere Unteroffiziere in Sitten. Die alte Abbaye in St-Maurice verdient einen Rundgang durch die Bauten und Ruinen.
Blutige Kämpfe
Das Schwergewicht der Reise der «Ehemaligen-Vereinigung Infanterie-Regiment 1» galt dem Besuch der Kriegsplätze in Norditalien. Mehrere ausserordentlich blutige Kämpfe waren im Gebiet um Lonato, Solferino, San Martino und Rivoli erfolgt. Viele Ruinen, Burgen und Türme, Beinhäuser sowie Museen und Denkmäler erinnern heute an die schrecklichen Kriegsschauplätze.
Mit Respekt verfolgten die Reiseteilnehmer die Informationen vor Ort. Auf der Rückfahrt in die Schweiz erfolgte im Rathaus von Andermatt eine Information über die Korporation Ursern sowie über das riesige Bauprojekt des Investors namens Sawaris. Der letzte Besuch der Viertagesreise galt der Schöllenenschlucht mit der bekannten Teufelsbrücke.