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Frankreich und die Niederlande haben sich offenbar über den Beitrag der Regierung in Den Haag zur Rettung der Fluggesellschaft Air France-KLM geeinigt. Air France veröffentlichte am späten Donnerstagabend eine Erklärung auf ihrer Website, in der eine Summe von rund EUR 3,4 Mia. genannt wurde. Dies werde KLM helfen die Krise zu meistern und sich auf die Zukunft vorzubereiten. Heute Freitag will der niederländische Finanzministers Wopke Hoekstra die Einzelheiten des KLM-Hilfspakets für KLM präsentieren.
Streitpunkt war bisher die Zusammensetzung der Konzernleitung. Frankreich lehnte die Forderung der Niederlande nach einem Vertreter in der Konzernleitung ab, da es die Machtposition von Paris gegenüber der niederländischen Tochter schwächen würde. Nun solle ein Treuhänder ohne Stimmrecht in die Konzernleitung geschickt werden, um sicherzustellen, dass das niederländische Steuergeld ausschliesslich der KLM zugute komme.
Die Regierungen in Paris und Den Haag besitzen jeweils etwa 14% an Air France-KLM. Im April hatten sie französische Staatshilfen in Höhe von EUR 7 Mia. bekanntgegeben. (TI)