Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03348.jsonl.gz/1753

Der Unfall geschah an einem Nachmittag im Januar dieses Jahres. Ein Autolenker verlor in Pensier die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er war alkoholisiert und hatte seine Geschwindigkeit nicht den winterlichen Strassenverhältnissen angepasst. Ein Test nach dem Unfall ergab eine Blutalkoholkonzentration von 1,26 Promille. Sein Wagen geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug. Der Lenker und sein Beifahrer sowie die Insassen des anderen Autos verletzten sich bei dem Unfall alle leicht, auf eine Strafklage verzichteten die Beteiligten jedoch.
Fast zwei Promille
Einige Monate später kontrollierte die Polizei denselben Autolenker in Courtaman. Der Alkoholtest fiel wieder positiv aus: Der Mann hatte 1,97 Promille Alkohol im Blut. Nur einen Tag später wiederholte sich die Szene in Courtepin: Die Polizei kontrollierte den Mann und erneut fiel die Atemalkoholkontrolle positiv aus: Er hatte 0,84 Promille Alkohol im Blut. Ausserdem fuhr er Auto, obwohl ihm die Polizei den Führerausweis zuvor entzogen hatte.
Wie aus dem Strafbefehl hervorgeht, befand die Staatsanwaltschaft den Autolenker nun des mehrfachen Fahrens in fahrunfähigem Zustand, der groben Verletzung der Verkehrsregeln und des Fahrens ohne Berechtigung für schuldig. Er erhält eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 100 Franken, dazu muss er die Verfahrenskosten übernehmen–alles in allem sind das über 11 000 Franken. Weil der Beschuldigte während des Verfahrens zum Unfall zweimal betrunken am Steuer erwischt wurde, wird ihm keine Bewährung zugestanden. nas