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März 2020
Diese Webseite ist Teil der Beschreibung meiner Reise durch das Baa Atoll. Neben Dharavandhoo habe ich die folgenden Inseln besucht: Fehendhoo, Fulhadhoo, Goidhoo, Thulhaadhoo, Maalhos, Kamadhoo und Dhonfanu. Am Ende der Webseite findet sich der Link zur nächsten Insel.
Vom Kamadhoo reiste ich mit der lokalen Fähre zur Insel Dharavandhoo, der letzten Destination auf meiner Reise durch das Baa Atoll.
Dharavandhoo hat trotz einer Länge von nur 1.5 km einen Flughafen, dessen Piste sich über die ganze Länge der Insel erstreckt und die südliche Hälfte der Insel vereinnahmt. Damit ist Dharavandhoo der Transport-Knotenpunkt im Baa-Atoll.
Ein Flugzeug im Landeanflug
Es gibt ein paar Cafés am Hafen und viele Gästehäuser. Diese füllen sich während der Hauptsaison zwischen Mai und November, wenn Hunderte von Manta Rays die nahe gelegenen Hanifaru Bucht bevölkern.
Ein beliebtes Ausflugsziel ist die 3 km entfernte Insel Dhonfanu, wo Grüne Meeresschildkröten leben.
Die Insel
Der Bikini-Beach befindet sich im nordwestlichen Teil der Insel. Leider ist dort auch die Abfallhalde der Insel, die immer brennt und je nach Windrichtung bissige Dämpfe an den Strand bläst. Deshalb sonnten sich die wenigen, meist russisch sprechenden Touristen im hinteren Teil des Strandes in der Nähe des Waldes, da dort die Dämpfe nicht mehr zu riechen waren.
Der Bikini-Strand. Vor dem Strand befindet sich das Schnorchelgebiet. Rechts auf dem Bild befindet sich bereits der Beginn der Landepiste des Flughafens.
Am Bikini-Strand finden sich oft Fischer ein. Als Schnorchler muss man sich in diesem Abschnitt vor den ausgeworfenen Haken in Acht nehmen.
Vom Bikini-Strand lassen sich wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten. Leider stören zeitweise die Dämpfe der nahe gelegenen Abfallhalde das Erlebnis.
Schorcheln
Das Schnorchelgebiet beginnt am Ende des Weges, der an das nordwestliche Ende der Insel führt und erstreckt sich bis zum Gebiet vor dem Beginn der Flugpiste.
Obwohl die Insel Dharavandhoo mit ihrem Flughafen keine Naturschönheit ist, war ich von meinen Schorchelerlebnissen sehr positiv überrascht. Für mich ist hier das beste Schnorchelgebiet, das ich auf meiner Reise durch das Baa Atoll antraf, denn die Biodiversifität ist sehr hoch, wie die folgenden Fotos zeigen.
Gleich zu Beginn sah ich diese Riesenmuräne (engl. Giant moray eel).
Diese Tiere begegneten mir in den folgenden Tagen immer wieder.
Die Torpedobarsche (engl. Blue blanquillo) halten sich im Gebiet vor der Flughafenpiste auf.
Ein Achselklappen-Doktorfisch (engl. Blackstreak surgeonfish)
Fahlnasen-Papageifische (engl. Common parrotfish)
Eine Seegurke (engl. Sea cucumber)
Flötenmaulfische (engl. Cornetfish)
Indische Korallen-Kaninchenfische (engl. Blue-spotted spinefoot oder Coral rabbitfish)
Auch diesen Echten Karettschildkröten (engl. Hawksbill sea turtle) begegnete ich ab und zu.
Ein Leopard-Drückerfisch (engl. Clown triggerfish)
Honigwaben-Zackenbarsche (engl. Honeycomb grouper)
Ein Streifenbannerfisch (engl. Barred thicklip)
Ein Masken-Igelfisch (engl. Black-blotched porcupinefish)
Diese Lippfisch-Art ist wahrscheinlich ein Meerpfau (engl. Ornate wrasse)
Papageifische (engl. Parrotfish)
Eine weitere Papageifisch-Art (engl. Parrot fish)
Ein Pfauenaugenbarsch (engl. Peacock rock cod)
Zwei Indische Doppelsattel-Falterfische (engl. Black-wedged butterflyfish)
Ein Blauer Doktorfisch (engl. Blue tang surgeonfish)
Ein Pfauen-Kaiserfisch (engl. Regal, Royal oder Empress Angelfish)
Ein Sattel-Forellenbarsch (engl. Black-saddled coral grouper)
Ein Zweifarbenbanner-Lippfisch (engl. Blackeye thicklip wrasse)
Eine Blauflossen-Makrele (engl. Bluefin trevally)
Eine Sandbarsch-Art (engl. Sandperch)
Ein Spitzkopfzackenbarsch (engl. Slender grouper)
Ein Gefleckter Adlerrochen (engl. Spotted eagle ray)
Ein Tüpfel-Drückerfisch (engl. Titan triggerfish) und rechts ein Indischer Doppelsattel-Falterfisch (engl. Black-wedged butterflyfish)
Ein Indischer Gelbklingen-Nasendoktorfisch (engl. Orange-spine unicornfish)
Diesem Skorpion-Fisch – wahrscheinlich ist es ein Bärtiger Drachenkopf (engl. Tasseled scorpionfish) – begegnete ich zum ersten Mal.
Ein Krokodil-Hornhecht (engl. Crocodile Needlefish oder Hound needlefish)
Ein Dreilappen-Lippfisch (engl. Tripletail wrasse)
Ein junger Zweifarben-Papageifisch (engl. Bicolor parrotfish)
Und ein erwachsener Zweifarben-Papageifisch (engl. Bicolor parrotfish)
Ein Pazifischer Trompetenfisch (engl. Chinese trumpetfish)
Eine Sattelstreifenmeerbarbe (engl. Doublebar goatfish)
Auch diesem Silberfleck-Husarenfisch (engl. Silverspot squirrelfish) begegnete ich zum ersten Mal.
Dies scheint eine seltene Sandbarsch-Art (engl. Sandperch) zu sein, denn ich konnte sie nicht identifizieren.
Ein Gelber Masken-Pinzettfisch (engl. Yellow longnose butterflyfish)
Ein Gebänderter Falterfisch (engl. Meyer’s butterflyfish)
Von Dharavandhoo unternahm ich am letzten Tag vor meiner Abreise einen Ausflug zur 3 km entfernten Insel Dhonfanu.
Damit ging meine Reise durch das Baa-Atoll nach der erlaubten Aufenthaltsdauer in den Malediven von 30 Tagen zu Ende. Ich flog zurück nach Male.
Kurz vor Male erscheint die durch Aufschüttung vergrösserte Insel Farukolhufushi, die die ständig wachsende Bevölkerung aufnehmen soll.
Am gleich Tag reiste ich weiter nach Sri Lanka, wo ich 10 Tage blieb. Anschliessend wollte ich nach Gan fliegen und während eines weiteren Monats den Süden der Malediven mit den Atollen Seenu, Gnaviyani und Gaafu Fhaalu bereisen. Kurz vor der Reise nach Gan informierte mich das Hotel über die Schliessung und empfahlen mir, nicht nach Gan zu fliegen. Um Reise-Restriktionen wie mögliche erzwungene Quarantäne, Flugannullierungen und Einreiseverbote zu vermeiden, entschied ich, meine Reise abzubrechen und in die Schweiz zurück zu reisen. Zwei Tage später war ich bereits im Flugzeug nach Hause, gerade rechtzeitig vor der Schliessung des Flughafens in Colombo in Sri Lanka.
Damit fielen auch die weiteren geplanten Destinationen Abu Dhabi, Aserbaidschan, Armenien und Georgien aus. Diese Länder wollte ich ab Mitte April bis Ende Mai besuchen.