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Zwischen dem 11. und dem 15. April 2005 wurde der Raum Yverdon – Biel – Solothurn – Aarberg – grosses Moos von Biologen systematisch durchkämmt, um Fischotterspuren zu sichern und das Tier eventuell zu sichten. Dreimal wurden am selben Ort Markierungen in Form von Kot entdeckt, die vom vergangenen Winter stammten und den Aufenthalt von einem oder zwei Tieren an dieser Stelle belegen. Allerdings wurden keine frischen Markierungen gefunden.
Nach Ansicht der Biologen könnten die Spuren von einem Tier stammen, das gelegentlich die Gegend durchquert, um einen Partner zu finden oder weil das Nahrungsangebot für einen dauerhaften Verbleib nicht ausreicht.
Für den ersten Nachweis eines Fischotters 15 Jahre nach den letzten Sichtungen in der Schweiz (1989) gibt es vier mögliche Erklärungen:
Genetische Analysen frischer Kotspuren könnten Hinweise auf die Herkunft des Fischotters ergeben. Sollte sich herausstellen, dass das Tier widerrechtlich ausgesetzt wurde, wird das BUWAL Klage erheben.