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Laminiergerät
Die Lamination bezeichnet das Verbinden einer dünnen, oftmals folienartigen Schicht mit einem Trägermaterial mittels eines Klebers. Der Begriff lamina steht lateinisch für Schicht und findet sich auch im Laminat. Ein bekanntes Beispiel ist das Laminieren von Dokumenten mittels eines Laminiergeräts.
Zum Schutz vor Umwelteinflüssen wie Schmutz und Feuchtigkeit werden wichtige Dokumente oder schöne Fotos heute oft laminiert. Dabei wird das Dokument oder Foto mit einer dünnen Folienschicht überzogen, welche Wasser, Staub, und bei speziellen Folien auch UV-Strahlung abwehrt. Dadurch sind die Dokumente länger haltbar, vergilben nicht und gehen nicht so schnell kaputt.
Die Lamination kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Zum einen unterscheidet man zwischen Heisslamination und Kaltlamination. Bei Ersterer reagiert der Kleber, der Folie und Dokument miteinander verbindet, erst unter der Einwirkung von Hitze. Dadurch wird er verflüssigt und verbindet sich mit dem Trägermaterial. Bei der Kaltlamination hingegen reagiert der Kleber bereits bei Zimmertemperatur und es ist bei kleineren Formaten kein Gerät nötig. Dieses Verfahren ist vor allem für Hitzeempfindliche Materialien geeignet, welche bei der Heisslamination zerstört werden würden.
Eine weitere Unterscheidung kann man zwischen Taschenlaminatoren und Rollenlaminatoren treffen. Die Taschenlaminatoren arbeiten mit vorgefertigten Laminiertaschen, welche in verschiedenen Formaten erhältlich sind. Darin wird das zu laminierende Dokument eingelegt und die Tasche durch das Gerät gezogen, welches die Tasche komplett verschliesst. Bei der Rollenlamination hingegen wird die Laminierfolie von Rollen über das Dokument gezogen und damit verbunden. Dieses System findet vor allem im professionellen Bereich Verwendung, während die Taschenlamination wegen der einfachen Handhabbarkeit hauptsächlich im Büro und zu Hause verwendet wird.