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Ersten Prognosen zufolge errang Van der Bellen 53,6 Prozent, Hofer kam demnach auf 46,4 Prozent. Die Schwankungsbreite beträgt 1,2 Prozent. Damit liegt Van der Bellen laut Hochrechnung uneinholbar vorn. Die Hochrechnung berücksichtigt bereits die 700'000 Briefwahlstimmen, die erst am Montag ausgezählt werden.
Es war der dritte Anlauf für die Wahl des Staatsoberhaupts. Am 22. Mai hatte zwar Van der Bellen ganz knapp die Stichwahl gewonnen. Dieser Urnengang wurde aber nach einer Anfechtung der FPÖ vom Verfassungsgerichtshof wegen organisatorischer Schlampereien annulliert.
Der neue Termin am 2. Oktober wurde verschoben, weil Kuverts für die Briefwahl nicht richtig klebten und eine erneute Anfechtung befürchtet werden musste.
Die Auszählung der 700'000 Briefwahlstimmen beginnt am Montag um 9 Uhr. Sie scheint wegen der eindeutigen Hochrechnung nun praktisch bedeutungslos.
(AWP)