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Ernährung
Mineralstoffe
Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische Stoffe, die der Organismus nicht selbst herstellen kann, sie müssen deshalb ausnahmslos über die Nahrung aufgenommen werden. Per Definition spricht man von Mineralstoffen wenn der tägliche Bedarf über 100 mg liegt und von Spurenelementen wenn er unter 100 mg liegt.
Mineralstoffe sind einerseits fester Bestandteil der Knochen und Zähne und andererseits sind sie in gelöster Form, als sogenannte Elektrolyte, verantwortlich für die Aufrecherhaltung der elektrischen Stabilität an den Zellmembranen, die Aufrecherhaltung des osmotischen Druckes und für die Versorgung der Reitzleitungen der Körperströme. Sie bauen Puffersysteme gegen Säuren und Basen auf und aktivieren und hemmen bestimmte Enzyme.
Da Mineralstoffe im Organismus nicht verbraucht, sonder nur über Schweiss, Urin und Stuhl ausgeschieden werden, ist die
ausreichende Versorgung durch abwechslungsreiche, Mischkost in der Regel ausreichend gewährleistet.
Der Sporttreibende verliert Mineralstoffe und Spurenelemente durch den Schweiss, wobei der Verlust etwa 2.5 - 3.0 g pro Liter beträgt. Der Bedarf an Mineralstoffen und Spurenelementen des Sportlers beträgt somit etwa das Dreifache gegenüber dem Nichtsportler. Mögliche Unterversorgung mit Mineralstoffen treten beim Sporttreibenden vor allem bei Kalium und Magnesium auf, bei den Spurenelementen ist es das Eisen und möglicherweise noch der Zink.