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Diskriminanzfunktionsanalyse
(auch Diskriminanzanalyse)
Statistisches Verfahren bei dem versucht wird, "...die Werte einer abhängigen (zu erklärenden) Variablen durch die Werte einer oder mehrerer unabhängigen (erklärenden) Variablen zu erklären. Dabei sollen nicht nur Zusammenhänge zwischen den Variablen entdeckt, sondern auch unbekannte Werte der abhängigen Variablen anhand der Werte aus den erklärenden Variablen vorhergesagt werden. Insoweit stimmt das Ziel der Diskriminanzanalyse mit dem einer Regressionsanalyse überein. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Verfahren besteht in der Art der Werte der abhängigen Variablen. Während mit einer Regressionsanalyse nur abhängige Variablen mit Intervallskalenniveau untersucht werden können, versucht die Diskriminanzanalyse, eine Zuordnung von Fällen zu einer von mehreren alternativen Gruppen vorzunehmen. Die Werte der abhängigen Variablen geben also lediglich eine Gruppenzugehörigkeit an und besitzen damit Nominalskalenniveau oder Ordinalskalenniveau" (Brosius, 1998, S.591).
Quelle
- Brosius, Felix (1998). SPSS 8: Professionelle Statistik unter Windows. Bonn. Abgerufen am 25.01.2014 unter: [1]
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