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Kieselerde ist ein eher unspezifischer Begriff und beschreibt Sedimente, die einen hohen Mineraliengehalt besitzen. Bei der echten Kieselerde, auch bekannt als Silicea terra, handelt es sich um Ablagerungen, die bei der Zersetzung der Kieselalge, einer einzelligen Meeresalge entstehen. Die Kieselalgen verdanken ihren Namen ihrer Zellhülle, die zum Grossteil aus Siliziumdioxid, dem Anhydrid der Kieselsäure, besteht. Stirbt eine Kieselalge ab, bleibt ihre Zellhülle zurück.
Kieselerde hat einen besonders hohen Siliziumgehalt. Er liegt zwischen 60 und 85 Prozent. Die starken Schwankungen lassen sich damit erklären, dass es sich um ein Naturprodukt handelt. Silizium ist das zweithäufigste Element auf der Erde und wird nur noch von Sauerstoff übertroffen. Das Halbmetall gehört zu den essentiellen Spurenelementen. Darüber hinaus enthält Kieselerde in geringerem Masse auch andere Spurenelemente. Dazu gehören Eisen, Kalzium, Magnesium und Phosphor.
Der Schlüssel zur Wirksamkeit von Kieselerde ist ihr hoher Siliziumgehalt. Im menschlichen Körper befinden sich insgesamt etwa ein bis zwei Gramm Silizium. Nach Eisen und Zink ist es das dritthäufigste Spurenelement im menschlichen Körper. Silizium konnte insbesondere in den Knochen, dem Zahnschmelz sowie Haut und Haaren nachgewiesen werden. Das Spurenelement ist vermutlich an verschiedenen Aufbauprozessen im Körper beteiligt und kann folgende Bereiche positiv beeinflussen:
Die Anwendung von Kieselerde hat nicht nur einen positiven Effekt auf die Schönheit, sondern auch die Gesundheit. Bei den folgenden Krankheiten und Beschwerden kann Kieselerde, äusserlich oder innerlich angewendet, helfen:
Der menschliche Körper ist nicht in der Lage, Silizium selbst herzustellen, und muss das Spurenelement daher über die Nahrung aufnehmen. Bei einer ausgewogenen Ernährung besteht in der Regel keine Gefahr der Unterversorgung. Dennoch scheint mit zunehmendem Alter der Siliziumgehalt im Körper abzunehmen. Hier kann Kieselerde als Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz kommen. Die Wirksamkeit von Kieselerde ist bisher noch nicht ausreichend belegt und stützt sich zum Grossteil auf Überlieferungen aus der Naturheilkunde. Daher darf es offiziell nur in Apotheken als traditionelles Arzneimittel beworben werden. Alle anderen Hersteller und Verkäufer dürfen es nur als Nahrungsergänzungsmittel anbieten. Es gibt inzwischen verschiedene Präparate auf dem Markt. Kieselerde ist als Gel, als Pulver oder in Form von Tabletten verfügbar. Als Pulver ist die Einnahme vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, da es einen sehr erdigen Geschmack hat und ein entsprechendes Mundgefühl verursacht. Daher greifen viele Anwender auf Tabletten oder Kapseln zurück. Wofür du dich entscheidest, ist letztlich eine Geschmacksfrage. Kieselerde sollte nicht dauerhaft eingenommen werden, sondern nur in Form einer Kur über drei bis maximal sechs Monate, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.
Die Anwendung von Kieselerde kann einige Nebenwirkungen mit sich bringen. Besonders bei längerer Einnahme oder Überdosierung können folgende Nebenwirkungen und Symptome auftreten:
Viele Nahrungsmittel enthalten Silizium. Besonders hoch ist der Siliziumgehalt in verschiedenen Getreidesorten wie Hafer, Hirse oder Gerste. Bei den Obst- und Gemüsesorten solltest du vermehrt zu Bananen und Kartoffeln greifen. Alkoholfreies Bier und Wasser sind ebenfalls gute Möglichkeiten, dem Körper Silizium zuzuführen.
Nässende Wunden bergen ein Risiko für Betroffene: Diese Art von Wunde ist besonders anfällig für schnelle Infektionen, denn es besteht die Gefahr von Blutvergiftungen. Umso wichtiger ist deshalb die richtige und schnelle Wundversorgung nach einer Verletzung. Ein einfaches Pflaster reicht in den meisten Fällen nicht aus. Jetzt geht es darum, die nässende Wunde zu desinfizieren und passendes Material als sterile Auflage zu besorgen. Wir zeigen, wie du nach einer Verletzung reagierst, wenn du eine nässende Wunde bemerkst. Lies ausserdem, welche wichtigen No-Gos es gibt.
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Für die Gesundheit ist nicht nur eine ausgewogene Ernährung, sondern auch ein gesundes Trinkverhalten ausschlaggebend. Der menschliche Körper besteht zu 55 bis 60 Prozent aus Wasser. Bereits ein leichter Wassermangel kann daher grosse Auswirkungen haben und zu einer Dehydrierung führen. Welche Ausmasse Dehydrationssymptome annehmen können, die häufigsten Ursachen und Risikofaktoren und was in so einem Fall zu tun ist, erfährst du hier.
Plötzlicher Schwindel, Unruhe oder gar ein Schlaganfall: Hypertonie birgt unterschiedliche Risiken. Bei Bluthochdruck handelt es sich zudem um eine besonders weit verbreitete Krankheit, die viel Leid verursacht. Umso bedeutender ist es für Betroffene, dass sie ein Medikament finden, das wirkt und sich in ihren Alltag integrieren lässt. Denn viele Wirkstoffe lösen Nebenwirkungen aus. Hinzu kommt, dass die regelmässige Einnahme von Medikamenten für viele Hypertonie-Patienten eine mühsame Herausforderung darstellt. Welche Blutdrucksenker du heute auf dem Markt findest und was du über die Erkrankung wissen solltest, kannst du hier nachlesen.
Schleimlösende Medikamente dienen der Verflüssigung von Bronchialsekreten und helfen bei der Reinigung der Atemwege. Sie kommen bei Erkältungen und Erkrankungen der Bronchien zum Einsatz. Die Schleimlöser, auch Hustenlöser oder Expektorantien genannt, können je nach Wirkungsweise in Untergruppen unterteilt werden. Dazu gehören die Mukolytika und die Sekretolytika. Neben den Arzneimitteln helfen auch pflanzliche Präparate, Tees und andere Hausmittel effektiv, festsitzenden Schleim zu lösen. Wie schleimlösende Medikamente auf die Bronchien wirken, wie sie angewendet werden und was zu beachten ist, erfährst du hier.