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"Heute geht es nicht darum, Länder zu benennen und blosszustellen", sagte der zuständige EU-Kommissar Pierre Moscovici. "Dieser Moment wird Ende 2017 kommen, wenn wir unseren internationalen Partnern eine glaubhafte, robuste und gemeinsame EU-Liste vorlegen können." Bis Ende des kommenden Jahres will die EU demnach eine Liste der Länder erstellt haben, die auch nach abschliessenden Beratungen in Steuerfragen nicht kooperiert haben.
Die Idee einer EU-Liste hatte vor allem nach den Enthüllungen im sogenannten Panama-Papers-Skandal an Fahrt gewonnen. Anfang April hatten Medien weltweit über Tausende von einer Kanzlei in Panama gegründete Briefkastenfirmen berichtet, in denen Politiker, Prominente und Sportler ihr Vermögen geparkt haben sollen. Unklar war jedoch, inwieweit es sich dabei um illegale Praktiken handelte./asa/DP/zb
(AWP)