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Die Mehrfamilienhäuser mit Baujahr 1967 wurden einer Teilsanierung unterzogen. Wesentlichste bauliche Massnahmen sind die Erneuerung sämtlicher Bäder und Küchen sowie die wärmetechnische Sanierung der Aussenhülle mit neuen Fenstern und neuem Sonnenschutz. Die relativ harte und monotone Ausstrahlung der bestehenden Fassadenfluchten wurde mit einer lebhaftigeren Farbigkeit bewusst wärmer gestaltet. Ein weiteres Anliegen der Gestaltung war die Harmonisierung der Architektursprache. So zeigte sich eine starke Zäsur zwischen der vorfabrizierten, vorgesetzten Balkonanlage in Beton und der bieder, verputzten Lochfassade mit Jalousieläden. Anstelle der bestehenden Jalousieläden wurden neu Schiebeläden geplant. Der Einsatz dieser vorgehängten, industriellen Elemente nähert sich den vorfabrizierten Balkonanlagen verwandschaftlich an und fördert das Zusammenführen der Fassadenteile zu einem gesamtheitlichen Bild. Die Schiebeläden und die Fassaden sind in fünf Grau-Farbklängen in loser Streuung über alle Häuser verteilt. Die Fassade ist mit einer mineralischen Aussenwärmedämmung und einem Verputzauftrag im Dickschichtverfahren saniert worden.