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Die Kerncrew lernte sich im März 2017 auf der LGBT-Plattform "Purplemoon" kennen, nachdem dort schon lange die Idee zu einem Coming Out Film herumschwirrte. Nach einigen Skype-Konversationen, in denen klar wurde, welches spezifische Thema der Kurzfilm behandeln sollte, trafen sich dann Ende Mai Celeste Devrient, Sandro Gerber und Davide Palladino zum ersten Mal und teilten die verschiedenen Aufgaben den anderen Produktionsmitgliedern zu. So übernahm jede Person das Gebiet, welches ihr am meisten zusprach und sie schon Erfahrungen aus früheren Produktionen sammeln konnte.
Celeste Devrient, Regie, Produktion und Drehbuch
Seit sie mit vier Jahren ihre erste Gitarre bekam, auf der sie nicht einmal ihre kleinen Finger platzieren konnte, befasst sie sich tagtäglich mit Musik. Gleichzeitig fasziniert sie die Theater- und Filmwelt und versucht, diese Künste zu verbinden. So komponierte sie mit 13 Jahren ihren ersten Song und schrieb zwei Jahre später ein Kindermusical. Simultan wuchs ihr Interesse für schwierige Themen, weshalb sie später einen Kurzfilm über Depressionen drehte. Zusammen mit Sandro Gerber und Davide Palladino entwickelte sie die Grundidee für den Film.
Was ihr zu "Flüssiges Wasser" in den Sinn kommt:
nichts Fassbares
Davide Palladino, Regieassistenz
Mit Film hatte der junge Mann nie viel am Hut. Er absolvierte die Matur in Biologie und Chemie, war im Schultheater lediglich an einem Projekt beteiligt und ging danach als Sanitäter für ein knappes Jahr ins Militär. Als sich das Kernteam zusammenschloss, konnte dank ihm ein militärisch authentischer Kurzfilm realisiert werden. So brachte auch er den Vorschlag, das Militär als Schauplatz für "Flüssiges Wasser" zu benutzen.
Was ihm zu "Flüssiges Wasser" in den Sinn kommt:
Vielseitigkeit
Sandro Gerber, Ton
Seit der Maturand mit Schwerpunktfach Musik während seinem Aufenthaltsjahr in New York dazu inspiriert wurde, ein Heimstudio aufzubauen und sich die Fähigkeiten der Tontechnik anzueignen, wirkte er in zahlreichen Projekten als Komponist, Musikproduzent Multi-Instrumentalist oder auch als Schauspieler und Regisseur mit. Seine Arbeiten reichen von der Vertonung von Kurzfilmen über die Produktion regionaler Gesangstalente bis hin zu Auftritten auf der Bühne und vor der Kamera. Mitte März 2017 rief er die Filmgruppe von "Flüssiges Wasser" auf einer LGBT Plattform ins Leben.
Was ihm zu "Flüssiges Wasser" in den Sinn kommt:
Veränderung
Lara Weisz, Kostümdesign
Ihren sehr experimentellen Filmgeschmack hat sie von ihrem Vater, durch den sie schon früh mit Film in Kontakt kam. Ihren ersten einigermassen professionellen Film drehte sie in der sechsten Klasse und gewann damit mit der Klasse einen Schweizer Filmwettbewerb. Mit den Jahren ging es ihr immer mehr um die visuellen Darstellungsmöglichkeiten und sie konnte sich im Kostümdesign entfalten. Im Kurzfilmprojekt "Flüssiges Wasser" bekam sie ihre erste Chance, sich um die Kostüme zu kümmern.
Was ihr zum Begriff "Flüssiges Wasser" in den Sinn kommt:
Verantwortung
Martin Sutter, Kamera und Licht
Per Zufall stiess er zu diesem Projekt im Internet. Nach einem Wechsel in der Zusammensetzung der Crew übernahm er die Aufgabe des Director of Photography und arbeitete sehr eng mit der Regisseurin zusammen, um die Bilderkomposition zu bestimmen. Als Treuhänder mit eidgenössischem Fachausweis ist er ein Quereinsteiger im Filmbereich.
Was ihm zum Begriff "Flüssiges Wasser" in den Sinn kommt:
Dynamik, Bewegung und Wandel
Tabea Schapira, Maske
Während sie an die Kunsthochschule St. Gallen ging, besuchte sie einige Theaterkurse bei Alex Truffer und hatte so die Regisseurin Celeste Devrient kennengelernt. Durch den Start ihrer Ausbildung als Maskenbildnerin ist sie seit vier Jahren oft am Set und hinter der Theater- und Musicalbühne.
Was ihr zu "Flüssiges Wasser" in den Sinn kommt:
Wasserfall