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Die 201 anwesenden Delegierten verabschiedeten die Resolution (PDF) einstimmig, wie der ZBV in einer Medienmitteilung schreibt. In dieser verlangt der Verband eine stärkere Gewichtung von Versorgungsbeiträgen, eine Vereinfachung der administrativen Aufwände, eine Stärkung des Milchmarktes, eine Auswertung der Konsequenzen der neuen Agrarpolitik sowie die Sicherung einer kostendeckenden inländischen Zuckerrübenproduktion. ZBV-Präsident Hans Frei zeigte sich in seiner Standortbestimmung aufgrund der AP 14-17 besorgt. Viele bäuerliche Familienbetriebe würden sich ernsthaft Gedanken über die Zukunft machen. Ebenfalls besorgt äusserte sich Frei aufgrund der Aufhebung des Euro-Mindestkurses.
SBV-Präsident Markus Ritter forderte in seiner Grussbotschaft, dass der Bundesrat zügig die Swissness-Vorlage umsetzen solle. "Wo Schweiz draufsteht, muss auch Schweiz drin sein", so Ritter. Er betonte auch, dass der SBV bei weiteren Freihandelsabkommen sehr genau hinschaue, damit diese nicht zum Nachteil der Landwirtschaft ausfallen würden. Kritisch gegenüber einem Agrarfreihandel zeigte sich auch Professor Mathias Binswanger, der an der DV ein Referat hielt. Ein Agrarfreihandel verursache in der Schweiz wenige Gewinner, aber viele Verlierer.
Die Delegierten bestätigten an der Versammlung zudem Präsident Hans Frei sowie die Vorstandsmitglieder im Amt. Aufgrund von Rücktritten neu in den Vorstand gewählt wurden Benjamin Bühler (Oetwil a.L.) sowie Peter Bossert (Wädenswil).