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Wissenschaft besteht darin, Fakten in einen Sinnzusammenhang zu bringen. Sache der Wissenschaft ist es, die Gesetze, die diesen Fakten zugrunde liegen, aufzufinden und ihren Geltungsbereich abzuklären. Die wissenschaftliche Arbeit muss handwerklich gut und exakt sein. Wahre Wissenschafterinnen und Wissenschafter zeichnen sich dadurch aus, dass sie bereit sind, eine Hypothese fallen zu lassen, wenn sie den Tatsachen widerspricht. Gute Forscherinnen und Forscher setzen sich nicht nur mit den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Arbeit auseinander, sondern beachten auch die Bedingungen und Annahmen, unter denen diese zustande gekommen sind. Nur dort, wo diese Bedingungen und Annahmen erfüllt sind, gelten die Ergebnisse. Lehre und Forschung an den Hochschulen dürfen auf keinen Fall zentral gesteuert werden, sondern müssen möglichst unabhängig von politischer Einflussnahme bleiben. Die Gesellschaft darf der Wissenschaft niemals aufzwingen, was erforscht werden muss, oder nicht erforscht werden darf. Wir sind gegen jedes Denk- und Forschungsmoratorium. Die Gesellschaft hat jedoch das Recht und die Pflicht, spezifische Anwendungen der Grundlagenforschung einzuschränken oder zu verbieten. Hier klare und gerechte Entscheidungen zu treffen, ist allerdings sehr schwierig.
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.
Nutztiere
Lazzari G., Münger A., Eggerschwiler L., Borda-Molina D., Seifert J., Camarinha-Silva A., Schrade S., Zähner M., Zeyer K., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Zur Verminderung des Methanausstosses bei Milchkühen zeigen tanninhaltige Futtermittel wie Akazie oder Esparsette einen messbaren Effekt. Da diese Futtermittel jedoch teilweise zu Produktivitätseinbussen führen, ist ihr Einsatz mit Sorgfalt zu bewerten.