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4,500
In der Schweiz wird jährlich bei rund 4500 Personen Lungenkrebs diagnostiziert, rund 3200 sterben jedes Jahr daran. Fast alle neuen Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose über 50 Jahre alt. Die durch Lungenkrebs verursachten Todesfälle machen etwa 19 % aller Krebstodesfälle aus.
2,200,000
Weltweit wurde 2020 bei etwa 2,2 Millionen Personen Lungenkrebs diagnostiziert, rund 1,8 Millionen Menschen starben daran. Diese Zahl entspricht etwa 18 % aller krebsbedingten Todesfälle.
Art und Stadien von Lungenkrebs
Das Stadium des Lungenkrebses hängt davon ab, ob der Tumor lokal begrenzt ist oder sich von der Lunge in die Lymphknoten oder andere Organe ausgebreitet hat.
Stadium I
Der Tumor hat einen Durchmesser von 3 cm oder weniger, befällt die Hauptäste der Bronchien und hat sich nicht über die Lunge hinaus ausgebreitet.
5-Jahres-Überlebensrate
63%
Stadium II
Der Tumor hat einen Durchmesser von 5 cm oder weniger und hat sich in den nahe gelegenen Lymphknoten ausgebreitet. Alternativ können einzelne Metastasen vorkommen.
5-Jahres-Überlebensrate
63%
Stadium III
Der Tumor ist 5 - 7 cm gross und hat sich in den Lymphknoten ausgebreitet. Er kann sich auch in umliegenden Regionen ausgebreitet haben. Zwei oder mehr getrennte Tumore sind in verschiedenen Lungenlappen vorhanden.
5-Jahres-Überlebensrate
35%
Stadium IV
Der Tumor in der Lunge kann jede Grösse haben und hat sich in anderen Organen im Körper ausgebreitet. Dies ist das fortgeschrittenste Stadium des Lungenkrebses.
5-Jahres-Überlebensrate
7%
Symptome
Die meisten Fälle von Lungenkrebs werden erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Dies liegt auch daran, dass Anzeichen und Symptome von Lungenkrebs typischerweise erst dann auftreten, wenn sich die Krankheit in anderen Bereichen des Körpers ausgebreitet hat.
Zu den häufigsten Symptomen gehören:
- Anhaltender oder sich verstärkender Husten
- Aushusten von Blut
- Schmerzen in der Brust
- Heiserkeit
- Gewichtsverlust
- Appetitlosigkeit
- Kurzatmigkeit
- Müdigkeit
Mythen und Fakten
Viele Mythen und Irrtümer ranken sich um die Krankheit Lungenkrebs und halten sich hartnäckig. Einige tragen auch zum «Stigma» der Krankheit bei. Klicken Sie auf die nachstehenden Felder, um die Mythen von den Fakten zu trennen.
Lungenkrebs ist immer noch ein Todesurteil.
In den letzten zehn Jahren wurden wissenschaftliche Fortschritte bei Lungenkrebs (zielgerichtete und Immuntherapien) gemacht, die zu mehr Überlebenden und mehr Hoffnung für diejenigen geführt haben, die mit der Krankheit konfrontiert sind.
Lungenkrebs wird nur durch Rauchen verursacht.
Während Rauchen der häufigste Risikofaktor für Lungenkrebs ist, können auch andere externe Faktoren die Krankheit verursachen. Die Forschung hat gezeigt, dass die Exposition gegenüber Radon und berufsbedingten Karzinogenen wie Asbest und Passivrauchen zu Lungenkrebs führen kann. Luftverschmutzung im Freien wurde ebenfalls mit der Krankheit in Verbindung gebracht.
Nur ältere Menschen bekommen Lungenkrebs.
Obwohl Lungenkrebs meist bei älteren Menschen diagnostiziert wird, kann er auch jüngere Erwachsenen betreffen. Im Jahr 2020 wurden Schätzungen zufolge mehr als 285’000 Fälle von Lungenkrebs bei Menschen im Alter von 54 Jahren und jünger diagnostiziert.
Onkologinnen und Onkologen sind die einzigen Menschen, die Patienten mit Lungenkrebs wirklich helfen können.
Eine Lungenkrebsdiagnose involviert viele Menschen, einschliesslich Onkologen, Familie und Freunde. Die Verbindung mit anderen kann dabei ein Gefühl der Unterstützung und Trost bieten.