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KELTISCHE FESTE
Die Sitten und Feste waren rauher als heute, dies allerdings nicht nur bei den Kelten und Germanen sondern auch bei den Mittelmeervölkern, die sich soviel auf ihren zivilisatorischen Vorsprung einbildeten. Insbesondere kann hier nicht verschwiegen werden, dass mit einer Ausnahme alle damaligen Völker in Europa und Kleinasien davon überzeugt waren, dass ihre Götter günstig gestimmt werden müssten, indem man Tiere und auch wehrlose Menschen tötete und so den Göttern „opferte“.
- 1. Februar
- Lichterfest
- Gefeiert wird, dass man nun dank der längeren Tage wieder ohne Kerzen auskommen kann.
- 1. Mai
- Fruchtbarkeitsfest
- Eine Erklärung muss nicht sein 🙂
- 1. August
- Erntedankfest
- Ein mehrwöchiges Dankfest hatte an diesem Tag seinen Höhepunkt.
- 1. November
- Die Kelten glaubten an eine Form des Weiterlebens nach dem Tod.
SOMMER − UND WINTERSONNWENDE
|2019||21. Juni||22. Dezember|
|2020||20. Juni||21. Dezember|
Wer waren die Kelten ?
Es gab nie ein keltisches Reich oder gar einen keltischen Staat, sondern es war eine Kultur. Wer sich dieser Kultur anschloss, war auch ein Kelte. Die unterschiedlichen Stämme hatten zwar nahezu die gleiche Sprache und auch viele kulturelle Gemeinsamkeiten, waren untereinander aber häufig zerstritten.
Bei den Römern hiessen sie „celtae“ und „galli“. Das „keltische Heimatland“ lag irgendwo in Westfrankreich und Südwestdeutschland, von dem aus sie sich ab dem 5. Jahrhundert vor Christus ausdehnten.
Den Namen „keltoi = erhaben, tapfer“, gaben ihnen die Griechen. Bereits ab dem 6. Jahrhundert vor Christus, besiedelten die Kelten den Norden Europas, den Westen bis nach Spanien und den Osten bis nach Anatolien.
Barbaren waren die Kelten nicht, auch wenn sie oftmals sehr kämpferisch waren. In den rund 1000 Jahren der Keltenzeit waren Raubzüge eher eine Seltenheit, die meiste Zeit war bestimmt vom Alltag in den Siedlungen und Gehöften. Es waren Bauern, Händler und sehr gute Handwerker, was die zahlreichen Funde von Schmuck, Tongefäßen, Waffen und vieles mehr belegt.
Die Stellung der keltischen Frauen war sehr hoch, anders als bei den Römern oder Griechen. Sie legten großen Wert auf ihr Äußeres, wie auch die Männer.