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Aderfistel
(Aderlaßfistel) entsteht bei Pferden und Rindern nach Aderlässen bisweilen infolge der ¶
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Entzündung der Gefäßhäute und des umgebenden Gewebes an der Halsblut- oder Drosselvene. Durch den im Gefäß [* 3] sich bildenden Blutpfropfen wird dies mehr oder weniger undurchgängig und schwillt nach dem Kopf hin zu einem dicken, harten Strang an; von der Aderlaßwunde aus treten Eiterung und Jauchenabsonderung ein, und es entsteht ein Fistelgeschwür. Mögliche Folgen sind Hirnentzündung, Aufnahme von Jauche ins Blut. Ursachen sind in mechanischen Reizungen der Aderlaßstelle durch Reiben und Scheuern zu suchen; Behandlung: anfangs kühlende Mittel, wiederholte Einreibung einer kräftigen, scharfen Salbe längs der entzündeten Vene, unter Umständen ist die operative Entfernung des kranken Teils des Gefäßes notwendig.