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Buhari hatte den Kampf gegen die Korruption zu einem seiner vordringlichen Anliegen erklärt. Gegen dutzende Politiker, frühere hochrangige Militärs und Regierungsvertreter laufen derzeit Prozesse wegen Korruption und Veruntreuung. Der Informationsminister nannte in seiner Erklärung vom Sonntag keine Namen.
Das meiste Geld sei in fremden Währungen angelegt, teilte er mit. Hunderte von Millionen müssten noch aus Grossbritannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, oder den USA zurückfliessen. Zu dem veruntreuten Staatsbesitz zählen auch Ländereien, Gebäude, Fahrzeuge und Schiffe.
Auch in der Schweiz liegen Gelder, die Nigeria zurückhaben will. Bundesrat Didier Burkhalter hatte im März in Abuja eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Rückgabe von 321 Millionen Dollar des ehemaligen Machthabers Sani Abacha an Nigeria zu regeln.
(AWP)