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"Das Wahlergebnis ermutigt zu mehr Handel mit dem Iran und mehr Investitionen im Land", teilte Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, am Samstag mit.
Amtsinhaber Ruhani hat nach Angaben des iranischen Innenministeriums die Präsidentenwahl gewonnen. Bei der Wahl ging es um den künftigen Kurs des Gottesstaates: Ruhani steht für die Öffnung des Landes, der Spitzenkandidat des Klerus, Ebrahim Raeissi, für eine Abschottung.
Der Wahlsieg Ruhanis ermögliche "eine weitere Einbindung des Irans in die Weltwirtschaft", sagte Gregor Wolf vom Aussenhandelsverband BGA. Nach dem Atomabkommen hätten sich die Geschäfte mit dem Iran gut entwickelt. Bei vielen Unternehmen sei aber auch "eine grosse Ernüchterung eingetreten". Es sei zum Beispiel nach wie vor schwierig, Geschäfte im Iran zu finanzieren, sagte Wolf./kil/DP/zb
(AWP)