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Die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug der Corona-Entschädigung infolge erheblicher Einschränkung der Erwerbstätigkeit wurden angepasst und der Kreis der Begünstigten ausgeweitet. Ab dem 1. April 2021 besteht ein Anspruch infolge erheblicher Einschränkung der Erwerbstätigkeit bei einem Umsatzrückgang von mindestens 30% statt wie bisher 40%. Die Änderung tritt am 1. April 2021 in Kraft und hat keine rückwirkende Wirkung.
Anspruch auf eine Corona-Entschädigung haben Selbstständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung und deren Ehepartner/Partner, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken (entspricht einem deutlichen Umsatzverlust im Vergleich zum durschnittlich erzielten Umsatz der Jahre 2015 bis 2019) müssen und im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens CHF 10'000.00 erzielt haben.
Für den Anspruch auf die Entschädigung sind folgende Umsatzrückgängen massgebend:
- Schwelle von 55% vom 17. September bis 18. Dezember 2020;
- Schwelle von 40% vom 19. Dezember bis 31. März 2021;
- Schwelle von 30% ab 1. April 2021.
Wer im Monat Dezember einen Umsatzrückgang von mindestens 40% aber weniger als 55% vorweisen kann, hat ab 19. Dezember 2020 Anspruch auf eine Entschädigung auf dieser Grundlage. Für den Umsatzrückgang wird der ganze Monat berücksichtigt. Wer im Dezember einen Umsatzrückgang von mindestens 55% vorweisen kann, hat für den ganzen Kalendermonat Anspruch auf die Entschädigung.
Hinweis : Zwischen der Veröffentlichung dieser Neuigkeit und der Aktualisierung des Antragsformulars und des Merkblattes kann es zu einer zeitlichen Verzögerung kommen.