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Panamas Behörden haben ein nordkoreanisches Schiff mit Raketentechnologie an Bord vor der Einfahrt in den Panamakanal gestoppt. Staatspräsident Ricardo Martinelli sagte Radio Panamá am Montag, das Schiff sei aus Kuba gekommen und auf dem Weg nach Nordkorea gewesen.
In zwei Containern seien mögliche Raketenteile gefunden worden. Wie Martinelli erläuterte, schöpfte die Polizei in Colón an der atlantischen Zufahrt des Kanals Verdacht, das Schiff könnte Drogen geladen haben. Daraufhin wurde das Schiff, das grosse Mengen Zucker transportierte, durchsucht.
"Wir begannen, den Zucker zu entladen, und wir fanden zwei Container, die vermutlich ausgefeilte Raketenausrüstung enthalten", sagte Martinelli. "Der Kapitän versuchte, sich das Leben zu nehmen, und es gab einen Aufstand der Matrosen an Bord", fügte er hinzu.
Martinelli verwies darauf, dass Kriegsmaterial nicht undeklariert durch den Panamakanal transportiert werden dürfe. "Der Panamakanal ist ein Kanal des Friedens und nicht des Krieges", sagte er.
Der knapp 80 Kilometer lange Kanal ist eine der wichtigsten internationalen Wasserstrassen. Das kommunistische Kuba unterhält traditionell gute Beziehungen zum kommunistischen Nordkorea.
SDA-ATS