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Ruben Östlund wurde 1974 geboren und wuchs auf einer Insel an der Westküste Schwedens auf. Er studierte an der Universität von Göteborg, wo er Erik Hemmendorff kennenlernte, mit dem er später die Produktionsfirma Plattform Produktion gründete. Als begeisterter Skifahrer führte Östlund bei drei Skifilmen Regie und konnte so seine Vorliebe für lange Plansequenzen ausleben, die er während seines Filmstudiums entwickelt hatte und die bis heute ein Markenzeichen seiner Arbeit ist. Östlunds Spielfilmdebüt «The Guitar Mongoloid» (2005) wurde beim Moskauer Filmfestival mit dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet. Alle nachfolgenden Spielfilme von Östlund wurden in Cannes uraufgeführt, angefangen mit seinem zweiten Spielfilm «Involuntary» (2008), der in der Reihe «Un Certain Regard» seine Weltpremiere hatte. Für seinen Kurzfilm «Incident by a Bank» (2010), bei dem er mit diversen Techniken und Stilelementen experimentierte, gewann Östlund den Goldenen Bären in Berlin. Dieses Experimentieren wurde erneut in seinem dritten Spielfilm «Play» (2011) deutlich, der in Cannes in der Quinzaine des Réalisateurs uraufgeführt und mit dem Nordischen Filmpreis (dem wichtigsten skandinavischen Preis) ausgezeichnet wurde. Sein vierter Spielfilm «Turist» (2014) hatte seine Weltpremiere in der Sektion «Un Certain Regard» und gewann in Cannes den Preis der Jury. Ausserdem wurde er für einen Golden Globe nominiert und stand auf der Shortlist für den Auslands-Oscar. Östlund kehrte mit seinem fünften Langfilm «The Square» (2017) erneut nach Cannes zurück, wo der Film im offiziellen Wettbewerb lief und die Goldene Palme gewann; darüber hinaus wurde er für einen Golden Globe und einen Oscar nominiert. «Triangle of Sadness» ist sein sechster Spielfilm und feierte seine Premiere im Wettbewerb in Cannes 2022, wo er die Goldene Palme erhielt.