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Diese Webseite war die Kampagnenseite für die
Abstimmung vom 2. Dezember 2001 über die Initiative «Solidarit&auuml;t schafft Sicherheit: Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD)».
Die Seite ist zur Information nach wie vor online.
Können wir uns einen zivilen Friedensdienst leisten?
Die Kosten eines freiwilligen zivilen Friedensdienstes sind verhältnismässig
gering. Sie setzen sich aus den Aufwendungen für die Ausbildung
und den Einsatz zusammen und werden aus öffentlichen Mitteln finanziert.
Nach Berechnungen von Peace Brigades International kostet ein Friedensdienstleistender
rund zehnmal weniger als ein Blauhelm-Soldat am selben Einsatzort.
Zur Ausbildung von Friedensdienstleistenden braucht es keine grosse
Bürokratie, denn der Staat organisiert nur das, was nicht schon
von privaten Trägern geleistet wird. Zudem wirken gut ausgebildete
Friedensdienstleistende nach ihrer Rückkehr nachhaltig in ihrer
privaten und beruflichen Umgebung weiter, was für die Gesellschaft
nur von Nutzen sein kann.
Der ZFD leistet sinnvolle Arbeit, die im Vergleich zu militärischen
Einsätzen wenig kostet. Da mit einem zivilen Friedensdienst bereits
bestehende Aktivitäten ausgebaut werden, entsteht keine neue Bürokratie.