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Seit der Fertigstellung der umfassenden Instandsetzung im Jahr 2019 betreibt das Museum für Gestaltung (Zürcher Hochschule der Künste) den Pavillon Le Corbusier im Auftrag der Stadt als öffentliches Museum. Der Trägerschaft ist es gelungen, mit sorgfältig kuratierten Wechselausstellungen eine hohe Zahl Besuchender anzusprechen. Deshalb – und basierend auf den positiven Ergebnissen einer von einem externen Unternehmen durchgeführten Evaluation – beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat eine Weiterführung der Betriebsbeiträge an das Museum für Gestaltung in bisheriger Höhe. Sie sollen auch in der nächsten Subventionsperiode der Jahre 2023 bis 2026 jährlich 500 000 Franken betragen. Zusätzlich soll die Stadt der Trägerschaft weiterhin die Miete von jährlich rund 179 000 Franken erlassen.
Der 1967 eröffnete Pavillon Le Corbusier ist der letzte umgesetzte Entwurf von Le Corbusier und sein einziges realisiertes Gebäude in der deutschsprachigen Schweiz. Das farbenfrohe, filigran wirkende Haus gilt in Fachkreisen weltweit als architektonisches Juwel und ist zugleich eine touristische Attraktion. Der Bau wurde von Heidi Weber initiiert und finanziert. Um die Erstellung des Gebäudes zu ermöglichen, hatte die Stadt ihr im Jahr 1964 das Land auf der Blatterwiese für fünfzig Jahre im Baurecht überlassen.