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- Man of the Race: Lewis Hamilton feiert seinen 3. Sieg im ostasiatischen Stadtstaat.
- Pechvögel: Unmittelbar nach dem Start von den Ferraris in die Zange genommen, wird Max Verstappen in einen üblen Crash verwickelt. Für ihn, Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen ist das Rennen vorbei, bevor es richtig beginnt.
- In der WM-Wertung beträgt Hamiltons Vorsprung auf Vettel bereits 28 Punkte.
Das Podest in Singapur
- 1. Lewis Hamilton (Gb/Mercedes)
- 2. Daniel Ricciardo (Aus/Red Bull)
- 3. Valtteri Bottas (Fi/Mercedes)
Die Ausgangslage vor dem GP Singapur war eindeutig: Erstens, so die Experten unisono, sei der Mercedes-Bolide im kurvenreichen Stadtkurs der Konkurrenz von Ferrari oder Red Bull unterlegen. Und Sebastian Vettel, zweitens, werde gewinnen, da in Singapur meistens der Polesetter siegt. Dann gingen die Ampeln am Start aus und 7 Sekunden später waren genannte Voraussagen wertlos.
Verstappen zum 7.
Was war passiert? Räikkönen und Vettel hatten den Red Bull von Verstappen in die Zange genommen. Nach einer Berührung zwischen Räikkönen und Verstappen (der im 14. Saisonrennen das Ziel zum 7. Mal nicht sah) führte eine Kettenreaktion zu einem üblen Crash. Vettel konnte als einziger des verwickelten Trios zunächst weiterfahren. Wenige Kurven später lenkte er jedoch seinen bereits demolierten Ferrari in die Streckenbegrenzung.
Als dann 9 Runden später Daniil Kwijat übermotiviert in die Streckenbegrenzung raste, hatte Safety-Car-Fahrer Bernd Mayländer bereits ein Vielfaches mehr an Metern absolviert als beide Ferraris zusammen. Hamilton, zu diesem Zeitpunkt längst an der Spitze, liess sich darob nicht beirren und fuhr den Sieg humorlos nach Hause.
Der WM-Stand
- 1. Lewis Hamilton (Gb/Mercedes) 263 Punkte
- 2. Sebastian Vettel (De/Ferrari) 235
- 3. Valtteri Bottas (Fi/Mercedes) 212
Langsam, langsamer, Sauber
Für Sauber endete die Asien-Reise im befürchteten Debakel. Pascal Wehrlein wurde 12. und Letzter. Marcus Ericsson gab nach einem Dreher in Runde 38 auf. Da in der Folge erneut das Safety Car auf den Marina Bay Street Circuit musste, wurde das Rennen gekürzt: Das Reglement lässt nur eine maximale Renndauer von 2 Stunden zu.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.9.2017, 13:30 Uhr
Perez bleibt bei Force India
Der Mexikaner Sergio Perez, der auch ein Kandidat auf ein Cockpit bei Renault war, sitzt auch 2018 im Haas-Cockpit. Dies gab der indische Rennstall in Singapur bekannt. Teamkollege bleibt der 21-jährige Esteban Ocon (Fr).