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Joggen ist für das eigene Gerippe besser als andere Sportarten wie Fahrradfahren oder Schwimmen. Denn durch die höhere Belastung werden die Knochen auf lange Zeit gestärkt, wie Forscher des Istituto Ortopedico Galeazzi in ihrer aktuellen Untersuchung herausgefunden haben.
Schwäche vorbeugen
Sportarten, die eine starke Beanspruchung der Knochen bedeuten, verbessern die Gesundheit des Skeletts effektiver als andere Aktivitäten. Entgegen der weitläufig verbreiteten Meinung, ist Joggen in dieser Hinsicht demnach besser als etwa Fahrradfahren. Für die aktuelle Studie analysierten die Wissenschaftler Hormone von Extremsportlern.
"Der Durchschnittsmensch sollte sich regelmäßig bewegen, um gesund zu bleiben", verdeutlicht Studienautor Giovanni Lombardi. "Unsere Studie zeigt jedoch auch, dass diejenigen, die zu eher schwachen Knochen tendieren, besser Laufen gehen sollten anstatt Schwimm- oder Radsport zu betreiben", konkretisiert der Forscher.
Krankheiten verstehen
Rennen belastet das Skelett deutlich mehr als andere Sportarten. Diese Stimulation wirkt sich auf lange Zeit positiv auf die Gesundheit aus. "Knochen kommunizieren mit anderen Organen. Wir stellen auch fest, dass der Stoffwechsel und die Risiken von Knochenbrüchen miteinander verknüpft sind", unterstreicht Lombardi.
"Je mehr wir über diese Interaktion wissen, desto besser werden wir komplexe Krankheiten wie Diabetes und Osteoporose verstehen können", meint Studienautor Lombardi abschließend. Die detaillierten Ergebnisse der Studie wurden am Dienstag auf dem European Congress of Endocrinology http://www.ece2016.org dem Publikum präsentiert.
Quellen: Pressetext.com Redaktion, http://galeazzi-gsd.it,