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Die starke Affinität zu einer amimetischen Thematik und Darstellungsweise kennzeichnet die französischsprachige Literatur und die Bildende Kunst Belgiens gleichermaßen. Der kulturwissenschaftlich und interdisziplinär aus gerichtete Band verfolgt diese als »Bruxelles surréaliste« bezeichnete Konstante von der Staatsgründung bis in die unmittelbare Gegenwart. Untersucht werden dabei neben intertextuellen und -medialen Bezügen vor allem Erscheinungsformen und Funktionalisierungen des Amimetischen, wobei ein Schwerpunkt auf dem belgischen Surrealismus liegt.