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Fällt der Zeitpunkt, an dem der Mond besonders nahe an der Erde ist mit einem Vollmond zusammen, spricht man umgangssprachlich von einem «Supermond». Am Mittwochmorgen um 3:50 Uhr erreichte der Mond den Punkt mit der kleinsten Entfernung zur Erde. Er war zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht ganz voll: Die Vollmondphase erreichte er erst am frühen Nachmittag.
Am Horizont besonders gross
Am grössten wirkt der Mond, wenn er sich nah am Horizont befindet – also bei Mondaufgang oder bei Monduntergang. Diese optische Täuschung nennt man auch «Mondtäuschung».
Letzter Supermond des Jahres
Da der Vollmond um die Mittagszeit war, ist der Mond auch in der Nacht auf Donnerstag fast voll. Senden Sie uns hier ihr schönstes #SRFMeteoBild. Danach muss man sich bis zum nächsten «Supermond» etwas gedulden. Erst am 14. Juni 2022 ist der Mond wieder ähnlich nah an der Erde wie jetzt.
Nicht immer gleich nah
Die Umlaufbahn des Mondes um die Erde ist elliptisch. Dadurch schwankt der Abstand zur Erde während eines Monats ständig. Ist der Abstand klein, erscheint der Durchmesser des Mondes rund 7 % grösser als durchschnittlich. Durch die grössere Fläche erscheint der Mond von der Erde aus betrachtet zudem heller.