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Die Nachfrage nach Bewässerung steigt und dürfte im Zuge des Klimawandels weiter zunehmen. Für die Planung technischer und politischer Massnahmen erfordert dies Angaben zum heutigen und künftigen Bewässerungsbedarf. Nun analysierte Agroscope Reckenholz-Tänikon ART Klimadaten von 1980 bis 2006 und erstellte eine Risikokarte, welche die von Trockenheit gefährdeten Gebiete zeigt. Demnach muss heute auf 26 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz regelmässig mit längeren Trockenperioden gerechnet werden.
Ernteeinbussen sind die Folge. Am stärksten ausgeprägt erscheint der Bewässerungsbedarf in den Ackerbaugebieten der Westschweiz, im Unterwallis sowie in kleineren inneralpinen Tälern. Insgesamt besteht auf 41 Prozent der Ackerfläche und 26 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche ein Bewässerungsbedarf. Einen steigenden Trend in der Länge von Trockenheitsperioden weisen die Zentral- und Ostschweiz auf.
Quelle: Quelle: > News Agroscope [1]