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Bei der Besitzerin der rund 50 Katzen handelt es sich um eine 59-jährige Frau, die schon zuvor dem Veterinäramt bekannt gewesen sei, schreibt «20 Minuten». Sie sei mit der Haltung der Tiere überfordert gewesen, einige sollen an Augeninfektionen oder anderen Krankheiten wie Herpesinfektionen gelitten haben. Diese Zustände habe das Veterinäramt bei einer Tierschutzkontrolle im letzten März festgestellt.
«Die teilweise stark fortgeschrittenen Veränderungen der Augen weisen auf chronische Infektionen hin», heisst es im Strafbefehl gegen die Besitzerin der Tiere. Beim Betreten der Wohnung zum Kontrollbesuch schlug den Personen des Tierschutzamts ein «beissender Gestank nach Ammoniak und Fäkalien» entgegen.
Wohnung mit Kot verschmiert
Die Wohnung befand sich in einem schlechten Zustand, der Boden war mit Katzenkot und Katzenurin übersät. Die Katzenkistchen waren verschmutzt und sogar die Wände waren mit Kot verschmiert. Aufgrund der hohen Anzahl von Katzen waren einige der Tiere derart gestresst, dass sie «ihre Geschäfte an ihren Aufenthaltsorten verrichteten und in der Nähe dieser Ausscheidungen leben mussten».
Die Beschuldigte hat trotz mehrmaliger Aufforderung des Kantons die nötigen Massnahmen nicht in Angriff genommen. Darum ist sie nun wegen mehrfacher Tierquäler und mehrfachen Missachtens von Tierhaltungsvorschriften per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 4320 Franken verurteilt worden. Dies bei einer Probezeit von drei Jahren. Zudem kommen weitere Bussgelder in Höhe von 2120 Franken dazu und sie muss die Verfahrenskosten tragen.
(fho)