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Eine Kontusion oder Prellung ist die Verletzung eines Körperteils, wobei die Haut intakt bleibt.
Dunkelrote, violett bis schwarze Verfärbung der Haut ist das sichtbare Zeichen einer Kontusion. Viele Faktoren modifizieren die klinische Präsentation von Prellungen. Dazu gehören die Art des Gewebes, die Schwere der Verletzungen, Alter, Geschlecht, Hautfarbe und systemische Erkrankungen, wie Blutgerinnungsstörungen.
Auf der Grundlage der beteiligten Struktur werden Prellungen wie folgt unterteilt:.
Subkutane Prellungen führen zu Verfärbung der Haut, lokalisiertem Schmerz und Schwellung. Intramuskuläre Prellungen zeigen sich selten auf der Hautoberfläche. Schmerz ist das Hauptsymptom dieser Kontusionen. Bewegungseinschränkungen sind auch in solchen Fällen üblich. Periosteale Prellungen sind schmerzhaft und können eine sichtbare Schwellung verursachen. Lungenkontusionen verursachen respiratorische Symptome wie Atembeschwerden. Hirnkontusionen gehen mit Kopfschmerzen, Beeinträchtigung der Orientierung, Erbrechen, Krampfanfälle, Ohnmacht und Koma einher.
Für die Diagnosestellung können unter anderem folgende Untersuchungen nötig sein:
Die Behandlung von Prellungen umfasst:
Es gibt viele verschiedene Ursachen für Prellungen. Am häufigsten treten sie aufgrund von direkter, stumpfer Gewalt von außen (etwa durch Stürze, als Folge körperlicher Gewalt, Sportverletzung usw.) auf. Mechanische Kompression der Gewebe wie bei Verkehrsunfällen kann auch Kontusionen verursachen. Frakturen und Bänderrisse sind häufig mit der Entwicklung von Kontusionen verbunden. Muskelbelastungen oder Tierbisse können auch zur Bildung von Prellungen führen. Die innere Organe können ebenfalls Prellungen infolge von Traumata entwickeln. Intraabdominelle Prellungen sind sehr häufig nach stumpfem Bauchverletzungen. Verletzungen am Kopf können intrazerebrale Blutungen, Subduralhämatome und Subarachnoidalblutungen verursachen.
Verschiedene Krankheiten prädisponieren den Patienten zur Entwicklung von Kontusionen. Unter ihnen sind Gerinnungsstörungen wie Hämophilie B, Mangel an Faktoren die in der Gerinnungskaskade beteiligt sind (wie Mangel an den Faktoren II, V, VII und X), Krankheiten mit verringerter Plättchenzahl und von Willebrand-Krankheit. Leukämien können auch den Patienten zur Entwicklung von Prellungen prädisponieren.
Die genaue Prävalenz von Kontusionen ist schwer zu ermitteln, da die Mehrzahl der Fälle nicht gemeldet werden. Prellungen sind bei Kindern und Jugendlichen häufiger. Personen mit verschiedenen Erkrankungen wie Gerinnungsstörungen haben auch ein höheres Risiko. Ein Drittel der Sportverletzungen führen zu Prellungen von Muskeln.
Wenn ein externes Trauma auftritt, reißen die Gewebestrukturen, darunter Blutgefäße. Es kommt zu Extravasation mit Bildung eines Hämatoms. Verletzungen des Kapillarendothels lösen die Freisetzung von Endothelin aus, das Gefäßverengung bewirkt und somit weiteren Austritt von Blut aus den Gefäßen verhindert. Die Schädigung bewirkt auch die Freisetzung von Von-Willebrand-Faktor, der die Gerinnungskaskade auslöst, was zu einer lokalisierten Gerinnselbildung führt. Die Beteiligung der Nervenenden kann zu Schmerzempfindungen führen. Nach einiger Zeit beginnt der Gerinnselauflösung, wobei das Hämatom verschiedene Farbänderungen aufgrund der Akkumulation von Hämoglobin-Abbauprodukten als Ergebnis der Phagozytose der Zellbruchstücke durchläuft.
Die Kontusion oder Prellung ist die Schädigung von Geweben durch meist stumpfe, direkte Gewalt von außen. Violette oder bläuliche Verfärbung der Haut ist das häufigste Zeichen einer Prellung. Die zugrunde liegende Pathologie und die klinische Symptomatik von Prellungen sind sehr unterschiedlich. Konservative Behandlungsmethoden können bei der raschen Heilung von Kontusionen helfen.
Eine Kontusion oder Prellung entsteht infolge von stumpfer Gewalt durch eine Vielzahl von Ursachen. Zu sehen sind meist violette oder bläuliche Verfärbungen der Hau und Schwellungen und Schmerzen bestehen. Ein Bluterguss löst sich in der Regel in ca. 2-3 Wochen auf.
Sicherheitsmaßnahmen im Verkehr und Sport helfen, Prellungen zu vermeiden. Andere vorbeugende Maßnahmen umfassen das Tragen von Kopfbedeckung und Schutzpolster bei sportlichen Aktivitäten. Wenn Prellungen wiederholt auftreten, sollte ein Arzt sofort konsultiert werden, da sie das Vorhandensein von verschiedenen Krankheiten aufzeigen können.