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Traurige Nachricht für Ska- und Reggae-Fans weltweit: Prince Buster (bürgerlich Cecil Bustamente Campbell) ist am 8. September in Miami, Florida, verstorben. Er war 78.
Prince Buster gilt als einer der einflussreichsten jamaikanischen Musiker aller Zeiten. The Original Gangster: In den späten Fünfzigerjahren sang er in Bands in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston. Nebenbei war er Street Boxer und Gang-Anführer. Doch den nachhaltigsten Einfluss hatte er als Sänger, Songwriter und Produzent.
Er war es, der dem Gitarristen der Folkes Brothers bei der Aufnahmesession zu Oh Carolina sagte, er solle den Offbeat mehr betonen. Ausserdem brachte er die Rastafari-Truppe um den Perkussionisten Count Ossie mit ins Studio. Und siehe da: Der Ska war geboren – und damit auch der Rocksteady und der Reggae. Ein Prince-Buster-Song gab der britischen Band Madness ihren Bandnamen und ihren ersten Hit (One Step Beyond). Seine Musik beeinflusste die 2-Tone-Ska-Welle der frühen Achtziger.
Der Prinz ist tot. Doch er hinterlässt uns ein schönes Lebensmotto:
Und auch eine wunderbare Playlist. Die Party kann steigen!
... und noch so, so viele mehr. Prince Buster RIP.