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Das Vitromuseum in Romont gibt dem Musée du Cinquantenaire in Brüssel zwei gestohlene Kunstwerke zurück. Das haben die Museen gemäss einer Mitteilung des Vitromuseums von gestern vereinbart. Das belgische Museum anerkenne, dass die beiden Werke in guten Treuen in den Bestand des Museums für Glasmalerei aufgenommen worden seien. Das Vitromuseum hingegen anerkenne die Besitzansprüche des belgischen Museums, hiess es weiter.
Bei den Werken handelt es sich um Bilder aus dem 16. Jahrhundert, die religiöse Motive zeigen. Die beiden Werke waren in den 1980er-Jahren gestohlen worden und kamen auf den Kunstmarkt. Ein Schweizer Kunstsammler und Forscher kaufte die beiden Werke, ebenfalls ohne vom Diebstahl zu wissen, und vermachte sie bei seinem Tod dem Vitromuseum. Das belgische Museum intervenierte beim Freiburger Museum, nachdem es in Publikationen des Forschers und des Museums auf die Bilder gestossen war. sda