Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03512.jsonl.gz/2147

Aus diesem Grund findet eine sehr enge Überwachung des Schädlings mit schweizweit rund 180 Pheromon-Klebefallen statt. Sie sind an Hauptverkehrsachsen postiert, da an diesen Orten die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Schädlings am grössten sind.
Sobald in einer Falle ein Maiswurzelbohrer gefunden wird, wird ein Gebiet mit einem 10km Radius rund um die Falle herum ausgeschieden. In diesem Gebiet darf nicht Mais nach Mais angebaut werden. Falls im 2019 auf einer bestimmten Fläche Mais angebaut wurde, darf 2020 auf derselben Fläche nicht wieder Mais angebaut werden. Weil sich die Larven des Maiswurzelbohrers ausschliesslich von Maiswurzeln ernähren, ist der Verzicht auf den Maisanbau während eines Jahres eine indirekte, aber effiziente Bekämpfungs- und Vorsorgemassnahme.