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Acklin, Emil
Gestorben: 1.5.1976
Studium der Romanistik in Bern, Paris, Florenz, Rom. Bezirksschullehrer im Kanton Aargau. Sprach- und Musiklehrer. Sozialdemokrat, Kommunist, Oberleutnant. Als Fotograf Autodidakt. Mit Willi Münzenberg und anderen Gründung des Zürcher Arbeiter-Foto-Bundes (AFB) 1929. Dieser betrachtete die «Photographie als Waffe im Dienst des Klassenkampfes» im Sinne eines 1926 erfolgten Aufrufs von Münzenberg, Gründer und Verleger der Berliner Arbeiter-Illustrierten-Zeitung. Der AFB war eine kulturelle Selbsthilfeorganisation, er verstand sich als «technische Hilfstruppe des Proletariats». Seine Mitglieder – 30 nicht übersteigend – waren fast alle Arbeiter. A. fotografierte insbesondere Ereignisse im Umfeld der Aktivitäten der KP. Publikationen in Der Kämpfer, AIZ, Zürcher Illustrierte, Arbeiter-Fotograf. A.s Fotos sind eine wichtige Quelle der Zeitgeschichte, insbesondere aus der Epoche des militanten Klassenkampfes. Der nicht vollständig erhaltene Nachlass befindet sich grösstenteils im Bildarchiv zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Zürich.