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Symptome
Während eines Krankheitsschubes ist der Betroffene psychotisch. Das heisst, sein Denken verändert sich. Dies betrifft die Art des Denkens, das zum Beispiel beschleunigt, sprunghaft oder zerfahren ist. Zerfahren meint, dass ein Gedanke für Andere überhaupt nicht mehr verständlich ist. Auch der Inhalt des Denkens kann sich verändern. Oft finden sich Wahngedanken. Ein Wahn ist eine nicht diskutierbare, kulturell nicht begründbare innere Überzeugung des Betroffenen. Der Verfolgungswahn ist dabei der bekannteste.
In der Psychose kommen auch Halluzinationen vor: die Betroffenen hören zum Beispiel Stimmen. Diese kommentieren einfach das Verhalten, äussern sich teilweise beleidigend oder geben Befehle. Aber auch die anderen Sinne können betroffen sein: Dinge und Menschen werden gesehen, die nicht da sind, man riecht unangenehme Düfte oder nimmt Empfindungen auf der Haut oder im Körper wahr.