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Innerhalb der nächsten fünf Jahre planen Hedgefonds laut einer Umfrage, ihre Krypto-Investitionen deutlich zu erhöhen. Nicht wenige von ihnen haben bereits in Krypto investiert, auch wenn die traditionelleren Fonds noch eher skeptisch bleiben.
Der Fondsverwalter Intertrust führte eine Umfrage unter 100 Finanzchefs von Hedgefonds durch, die weltweit 7.2 Milliarden Dollar verwalten. Laut den Ergebnissen erwarten die Führungskräfte, dass sie bis 2026 durchschnittlich 7.2% ihres Vermögens in Kryptowährungen halten werden. Wenn sich dies als repräsentativ herausstellt, könnte dies ein Gesamtvermögen von etwa 312 Milliarden Dollar in den Krypto-Märkten bedeuten.
Inzwischen haben weitere 17% der Befragten bereits über 10% ihres Vermögens in digitalen Assets. Hedgefonds in Nordamerika erwarteten ein durchschnittliches Exposure von 10.6%. Diejenigen in Grossbritannien und Europa waren etwas gemässigter und planen Investitionen von rund 6.8% ihres Gesamtvermögens.
Hedgefonds in den Krypto-Märkten
Obwohl dies zweifelsohne ein signifikanter Anstieg wäre, sind bereits einige Hedgefonds in der Branche. Zum Beispiel handelt die AHL-Einheit der Man Group mit Bitcoin-Futures, während Renaissance Technologies andeutete, dass ihr Flaggschiff-Fonds Medallion in Bitcoin-Futures investieren könnte.
Zusätzlich ist der bekannte Hedgefonds-Manager Paul Tudor Jones ein Bitcoin-Befürworter geworden. Er vergleicht das Asset mit einem Portfolio-Diversifizierer und hat kürzlich 5% seines eigenen Portfolios in Bitcoin investiert. Im April begann Brevan Howard damit, kleine Investitionen in Kryptowährungen zu tätigen, während sein Mitbegründer Alan Howard ein grosser Unterstützer der Branche ist. SkyBridge Capital begann ebenfalls Ende letzten Jahres mit ersten Bitcoin-Käufen, bevor sie ihr Exposure im April reduzierten.
Institutionelle Skepsis
Diese Begeisterung ist jedoch nicht einstimmig unter den Hedgefonds. Paul Singers Elliott Management sagte Investoren Anfang des Jahres, dass Kryptowährungen „der grösste Finanzbetrug der Geschichte“ werden könnten. Unter traditionelleren Vermögensverwaltern sinkt die Unterstützung erheblich.
„Im Moment bleiben Krypto-Investitionen auf Kunden beschränkt, die eine hohe Risikotoleranz haben. Und selbst dann sind die Investitionen typischerweise ein geringer Anteil des investierbaren Vermögens.“ – Morgan Stanley und Oliver Wyman
Viele sind immer noch skeptisch gegenüber Kryptowährungen aufgrund ihrer allgegenwärtigen Volatilität. Andere sind auch wegen ihrer regulatorischen Unsicherheiten besorgt.