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Die St. Gallerin Jolanda Neff muss sich an den Mountainbike-Europameisterschaften in St. Wendel in Deutschland nach hartem Kampf mit Silber in der U23-Kategorie begnügen. Eigentlich sind Neff und Ferrand Prevot im holländischen Team Liv Pro XC Teamkolleginnen. Doch davon war in St. Wendel wenig zu spüren. Die beiden lieferten sich einen kompromisslosen Fight.
Die Entscheidung fiel 200 Meter vor dem Ziel. Die 21-Jährige aus Thal, die im April in Pietermaritzburg (SA) ihr erstes Weltcuprennen gewonnen hatte und auch das Zwischenklassement dieses Elite-Wettbewerbs anführt, wollte sich an der Französin vorbei schieben, wurde dabei aber in Richtung eines Pfosten abgedrängt. Beide kamen bei diesem Manöver zu Fall.
Das bessere Ende gab es für Ferrand Prevot. Derweil sich bei Neff ein Absperrband in der Kette verfing, war die Französin schneller wieder auf dem Rad und gewann Gold. Jolanda Neff bezeichnete hinterher die Aktion ihrer Gegnerin als unfair, doch die Kommissäre beanstandeten den Vorfall nicht. Bei den Juniorinnen belegten die Schweizerinnen gleich alle drei Podestplätze. Gold sicherte sich Weltmeisterin Alessandra Keller (Stans), Silber ging an Nicole Koller (Schmerikon), Bronze an Sina Frei (Uetikon am See). (si)
Die zweite Etappe des sechstägigen Mountainbike-Rennens Swiss Epic führte als Rundkurs über 69 Kilometer und 2750 Höhenmeter rund um Leukerbad. Das Schweizer Duo Lukas Buchli und Mathias Flückiger verteidigte die Führung in der Overall-Wertung mit einem zweiten Rang.
Nachdem Nino Schurter und Florian Vogel am Dienstag einen schlechten Tag erwischt hatte, wurden am Mittwoch Christoph Sauser und der Olympiasieger Jaroslav Kulhavy (Tsch) zurück gebunden. (si/cma)