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Clemens Hagen, der aus einer Salzburger Musikerfamilie stammt, begann als Achtjähriger sein Studium am Mozarteum; später wechselte er an das Baseler Konservatorium. Zu seinen Lehrern gehörten Wilfried Tachezi und Heinrich Schiff. 1983 wurde Clemens Hagen mit dem Spezialpreis der Wiener Philharmoniker und dem Karl-Böhm-Preis ausgezeichnet. Seither konzertierte er mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Chamber Orchestra of Europe oder dem Cleveland Orchestra und arbeitete u. a. mit Claudio Abbado, Daniel Harding, Ingo Metzmacher und Franz Welser-Möst zusammen. Im Mai 2009 eröffnete er als Solist der Wiener Philharmoniker unter Nikolaus Harnoncourt die Wiener Festwochen. Als Cellist des Hagen Quartetts nimmt die Kammermusik für ihn oberste Priorität ein; weitere musikalische Partner sind Gidon Kremer, Martha Argerich, Oleg Maisenberg, Paul Gulda und András Schiff. Clemens Hagen musiziert auf einem Instrument von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1698.
Mai 2009