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Filmkritik: Ménage-à-trois77. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2020
Lisa (Stacy Martin) und Simon (Pierre Niney) sind seit ihrer Jugend schwer verliebt. Das hübsche junge Paar lebt gemeinsam in Paris. Während Lisa in der Gastrobranche tätig ist, verdient sich Simon seine Brötchen mit unseriöseren Methoden. Er ist Drogendealer und geht dabei geschickt und höchst umsichtig vor. Seine Kunden besucht er direkt in deren Büros, auf dem Tennisplatz oder in einem Café. Als er einen guten Freund nach längerer Zeit mal wieder beliefert, lädt dieser Simon und Lisa zum Nachtessen ein. Am besagten Abend werden von Beginn weg fröhlich Drogen konsumiert, bis Simons Freund plötzlich einen Krampfanfall erleidet und das Bewusstsein verliert. Verzweifelt versucht Simon ihn zu reanimieren, doch vergebens. Sein Freund stirbt an Ort und Stelle, worauf Simon unverzüglich die Flucht ergreift.
Lisa hört drei Jahre lang nichts mehr von ihrer Jugendliebe. Sie ist unterdessen mit dem deutlich älteren und steinreichen Geschäftsmann Leo (Benoît Magimel) verheiratet. Als sie ihre Ferien auf einer einsamen Insel im Indischen Ozean verbringen und Lisa sich im Hotel gerade eine Massage gönnen will, erblickt sie draussen im Eingangsbereich ein vertrautes Gesicht: Simon.