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Unmittelbar unter der Nasenschleimhaut befindet sich ein Netz feiner Blutgefässe. Wenn eines dieser Gefässe platzt, kommt es zu Nasenbluten, das meist harmlos ist. Ursachen sind Nasenbohren, heftiges Schnäuzen oder trockenes Raumklima, das die Nasenschleimhäute reizt. Begünstigt wird Nasenbluten zudem durch Infekte wie Grippe, durch Bluthochdruck oder blutverdünnende Medikamente (Marcoumar oder Aspirin), die die Blutungsneigung erhöhen. Folgende Massnahmen bringen die Blutung meistens zum Stillstand:
- Den Kopf bei aufgerichtetem Oberkörper nach vorn beugen, damit kein Blut unbemerkt in den Magen läuft (das kann Übelkeit und Erbrechen hervorrufen).
- Mit Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel zehn Minuten zusammenpressen. Nicht loslassen!
- Einen kalten Umschlag oder Eis auf den Nacken legen. Durch die Kälte vermindert sich der Blutstrom in den Kopf und somit die Durchblutung der Nase.
- Schnäuzen für mindestens zwölf Stunden vermeiden, da sich sonst die Blutkruste, die das beschädigte Gefäss verschliesst, lösen könnte.
Falls die Blutung mit diesen Massnahmen nicht zu stillen ist, muss Ihr Mann zum Arzt gehen.