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Als Künstler des Jahres ausgezeichnet wurde der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran für das Lied «Shape of you». Die Musikshow fand in Inglewood in Kalifornien statt.
Aus fünf mach vier
Die Verleihung der sonst eher popbunten MTV Video Music Awards war in diesem Jahr von politischen Botschaften geprägt. Es gäbe Null Toleranz für Hass und Diskriminierung, sagte Paris Jackson, die Tochter des toten US-Popstars Michael Jackson, auf der Bühne bevor sie die Auszeichnung für das beste Pop-Video an die US-Band Fifth Harmony überreichte. «Wir müssen standhalten», so Jackson.
Hier der Auftritt von «Fifth Harmony». Lustig, weil die Band ja nur noch zu viert ist, wurde «ein Mitglied» ganz am Anfang der Show einfach «weggerissen»:
Im Zeichen von Charlottesville
Der erst in diesem Jahr neu eingeführte Preis für «Bester Kampf gegen das System», der Musikvideos auszeichnen soll, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen, sollte von Susan Bro überreicht werden. Ihre Tochter Heather Heyer war bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen bei einer Rassisten-Demonstration in der US-Stadt Charlottesville ums Leben gekommen.
Musiker Jack Antonoff posierte auf dem rotem Teppich mit einem Transgender-Militärmitarbeiter und sagte, es wäre «absolut wahnsinnig» diese nicht zu unterstützen, nachdem US-Präsident Donald Trump entschieden hatte, dass sich Transgender nicht mehr für den Militärdienst bewerben dürfen. Die Entscheidung sei widerlich, sagte Antonoff vor Beginn der Verleihung.
Die Sängerin P!nk erhielt den Michael Jackson Video Vanguard Award. Hier die eindrückliche Rede der Siegerin: