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Um auf die Gründer im Jahre 67 einzugehen, muss man kurz 2 Jahre zurückblicken.
1965 traten für einen Ad-Hock-Abend an der Fasnacht ein paar junge Burschen
(Hasler P. / Bürgin R. / Völlmin HP. / Meier B. / Eberle P. / Wernli A. / Sutter K. (nicht Bildreihenfolge)) zusammen.
Aus diesem Schissdräckzügli formiertenf sich im Jahre 66 die "Allmendhüpfer" und/oder die "Ergolzschlammsuuger".
Irgendwann nach der Fasnacht 1967 , auf dem Weg von der Eintracht zum Brüggli,
(das genaue Datum liess sich leider nicht eruieren), fand dann die Gründung der "Schlammsuuger" statt.
Als erster Präsident herrschte H. Sutter über die Gründungsmitglieder.
Bereits im Jahre 1968 konnten unter dem Präsidium von H. Sutter schon 15 Mitglieder gezählt werden.
Der Aufwärtstrend in der Mitgliederbewerbung sollte anhalten, denn schon an der GV im Jahre1969
schrieben sich unter dem neuen Präsi W. Gunzenhauser 26 Mitglieder ein.
Im folgenden Jahr jedoch schrieben sich nur noch 13 Mitglieder ein, was für die nächsten Jahre der
ungefähre Durchschnitt sein sollte.
70/71 wechselte das Präsidentenamt von Walti zu Kasi Gunzenhauser, welcher es nach 2 Jahren an
seinen Bruder Fredy weitergab. In den Jahren 73/74 fand ein Generationenrutsch statt.
Neues Blut liess dein Mitgliederzahl wieder auf über 20 ansteigen und auch der neue Präsi K. Sutter
sorgte für Aufschwung. Im Jahre 75 übernahm nochmals W. Gunzenhauser das Präsidentenamt, um
es ein Jahr später wieder an "Pipli" (K. Sutter) abzutreten.
In dieser Zeit konnte der Mitgliederbestand ungefähr gehalten werden. Von nun an ging's bergauf, das darf mit gutem
Gewissen gesagt werden, denn die Mitgliederzahl stieg stetig.
Pipli, nun des Präsiamtes müde, konnte 1980 seinen Nachfolger Danny Breiter über 30 Mitglieder zur Leitung übergeben.
Darauf folgte Werner Dähler, der sein Amt ein Jahr später Peter Thoma weitergab. Nach 2-jähriger
Regierung schritt "Alt-Präsi" Pipli für ein Jahr in die Hosen, um von Reto Graf abgelöst zu werden.
In den Anfängen des Schlammsuugerdaseins wurden alle Vorbereitungen bei Sutter's im Weiherweg
6 getroffen. Man kann sich ungefähr vorstellen, was das so alles mit sich gebracht haben muss,
Larven machen, Kostüme schneidern und Wagen bauen. In den ersten Jahren wurde nämlich jeweils
noch ein Umzugs-Wagen gebaut, der dann später aber mangels Leuten, die intrigieren sollten, wider
abgeschafft. Vom Weiherweg zügelten die Suuger in den Röthenweg zu Gunzenhauser's, wo
ebenfalls einige Jahre gebastelt und gewurstelt wurde. Nachdem der ganze Umtrieb immer grösser
wurde, musste auch nach geeigneteren Lokalitäten umgeschaut werden. Diese wurden auch
gefunden, denn die Gemeinde Sissach stellte im "Affenbau", der jetzigen Realschule, einen
Luftschutzkeller zur Verfügung. Dieser wurde aber nur ein Jahr gebraucht und man zog in die
Lagerräume der JRG. Auch das war eine unbefriedigende Lösung und die Suuger zügelten ins heutige
Sekundarschulhaus, wo sie zuerst für ein Jahr den jetzigen Kleinkaliber-Schützenkeller benützten.
Den bisher letzten Wechsel vollzog man dann in jetzige Schlammsuugerlokal, wo die Suuger noch 99
Jahre bleiben möchten.
Nach den Lokalitäten nun aber wieder zur Fasnacht zurück. Obwohl auch früher immer eine Laterne
gemahlt wurde, kam der grosse Einstieg ins professionelle Latutere-Geschäft erst, nachdem der
Umzugs-Wagen abeschafft wurde. Die erste (71) wurde von Stüffi Stauffenegger gemalt, der sich das
Motto Mini Midi Maxi vornahm. Im Jahre 72 wurde die Laterne in eigener Regie gemalt und als
einziges Mal auf einen fahrbaren Untersatz, nämlich auf Wädi's alten Opel, montiert. Die Jahre 73
(Flugzeugbeschaffung) und 74 (Zumbrunn Kuh erschossen) dürften in die Laternengeschichte
eingehen. Erstens waren es die letzten und zweitens wurden sie von zwei Künstlern gemalt, Dürr
Richi und Bieri Heinz. Heute noch sind die Suuger stolz, einige dieser Bilder zu besitzen. Einige
wurden zwecks Kassa-Aufbesserung versteigert und zwar zu recht guten Preisen. Ab 1975 wurde
auch die Laterne abgeschafft. Dies sollte aber nicht bereut werden, denn die Qualität der Larven und
Kostüme steigerte sich merklich, trotz Herstellung und Fertigung aus eigenen Reihen, was in der
heutigen Zeit nicht mehr slbstverständlich ist. 1982 konnten die Suuger ihr 15 jähriges Bestehen in
einem Gewaltsfest in ihrem neu hergerichteten Lokal feiern, trotz dieser Arbeit blieb ihnen Zeit für
den Umzug wieder ein Wägeli für den Nachwuchs zu bauen.
Erfreulicherweise konnten sie das Kinderwägeli bis heute beibehalten. All die Jahre waren sie auch als Schnitzelbankgruppe immer
unterwegs. Aus den einst belächelten Allmendhüpfer/Ergolzschlammsuuger wuchsen die jetztigen
SCHLAMMSUUGER hervor, die sich rühmen können, seit 1972 eine eigene Plakette an ihre Freunde
und Gönner abzugen.
BIOGRAFI AUS DEM JAHRE 1986