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Als Sprechende und Lernende einer Sprache werden wir jeden Tag mit mehr oder weniger kanonischen, akzeptierten, normgerechten Sprachstrukturen konfrontiert. Ist das Konzept der Sprachnorm in der Schule abschreckend oder beruhigend? Wie ist seine Verbindung zum Konzept der Variation? Wie wird die Norm – und die Abweichung von der Norm – in den Schulen der verschiedenen Schweizer Sprachregionen behandelt? Kann die immer stärkere Präsenz mehrsprachiger Sprachdidaktik-Ansätze die Idee der Norm und ihre Wahrnehmung verändern?
In ihrer Masterarbeit in Fremdsprachendidaktik hat Diane-Hélène Würgler zwei didaktische Methoden zur Verbesserung der Aussprache ihrer jungen Französischlernenden verglichen: das korrektive Feedback und die Repetition von verschiedenen Lauten. Die Frage lautete: Welche Methode erweist sich als vielversprechender? Einige Antworten in unserem Interview.