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Harry Haristeen lebt in Crozet mit ihrem Mann Fair, ihren zwei Katzen, ihrem Corgihund, ihren Pferden und einigen Tieren auf ihrem Farm. Sie hat viele Freundinnen, die ihr in einer schwierigen Zeit helfen: Bei ihr wurde Brustkrebs diagnostiziert. Und plötzlich stirbt eine Krankenschwester, anscheinend eines natürlichen Todes.
Ich mag die Untersuchungen mit Mrs. Murphy. Dabei muss ich an Miss Marple denken: Es ist eine junge Frau, die gerade 40 geworden ist, die viel beobachtet und intelligent ist; und es passiert so viel in dieser kleinen Stadt, wo jeder jeden kennt!
Die Zeichnungen sind wie immer wunderschön; zum ersten Mal aber dachte ich, dass es gut ist, dass sie schwarz-weiß sind, weil das eine Bild besonders blutig ist.
Die Schreibweise finde ich besonders gelungen, der Leser spürt, dass Harry im Einklang mit der Natur lebt und dass die ganze Stadt ihr eigenes Tempo hat. Jeder macht, was er zu tun hat, und kennt seinen Platz. Sie leben langsam, ohne die Hektik, die man woanders spürt. Wie bei den anderen Büchern aus der Serie ist Umweltschutz ein wichtiges Thema; diesmal kommt das Thema Brustkrebs dazu. Ich fand es sehr informativ: Rita Mae Brown erklärt genau, welche Krebstypen es gibt, die möglichen Behandlungen, die Nebenwirkungen und wie wichtig es ist, bei einer Selbsthilfegruppe zu sein. Aber die Untersuchung ist meiner Meinung nach dadurch zweitrangig geworden und der Schluss kam ein wenig zu schnell.
Aber es ist trotzdem ein sehr gutes lesenswertes Buch.
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