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Die Bundesrichter bestätigten damit die Busse von 300 Franken, die die Aargauer Vorinstanzen ausgesprochen hatten. Der Autofahrer hatte zu seiner Verteidigung vorgebracht, dass sein Gerät «Amigo» gar kein Radarwarngerät sei, da es nicht auf die elektromagnetische Strahlung reagiere, die bei einer aktuellen Geschwindigkeitsmessung ausgestrahlt werde.
Die Bundesrichter liessen sich nicht überzeugen. «Amigo» falle sehr wohl unter Art. 57b des Strassenverkehrsgesetzes. Diese Bestimmung verbietet Geräte, die die Kontrolle des Strassenverkehrs erschweren, stören oder unwirksam machen können. Der Gesetzgeber habe Geräte jeglicher Art verbieten wollen, mit denen Polizeikontrollen verhindert werden können, erklärten die höchsten Richter. Entscheidend sei nicht, wie das Gerät funktioniere, sondern dass der Fahrer vor einer möglichen Tempokontrolle gewarnt wird.
Bundesgericht, Urteil vom 3. Dezember 2008 (6B_352/2008)