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Die Demokratie ist die Krone jeder Staatsorganisation und die Demokratiereife das entscheidende Kriterium für den Erfolg demokratischer Strukturen.
Vor dem ersten Weltkrieg gab es in Westeuropa nur relativ gut funktionierende und die Politik entscheidend bestimmende Erbmonarchien, z. B. die Habsburger, die Hohenzollern, die Romanows, die Bourbonen usw. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es in Westeuropa nur noch relativ gut funktionierende Demokratien.
Wie ist dieser Wandel zu verstehen, und welche Folgerungen müssen daraus abgeleitet werden? Gibt es in Westeuropa fast nur noch Demokratien, weil es die Weltkriege gegeben hat? Oder gab es die beiden Weltkriege nur deshalb, weil die Menschen in Westeuropa nach demokratischen Strukturen verlangten und die Monarchien zusammen mit ihren Entouragen ihre Macht bzw. ihre Privilegien nicht freiwillig preisgeben wollten?
Termine
Mi, 15.03.2023 | 19:00 - 20:30 Uhr
Ort:
TDS Aarau
Frey-Herosé-Strasse 9
5000 Aarau