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Im Markusevangelium hingegen finden wir das Bild des Schlüsselsteins oder Ecksteins, der beim Abschluss eines Deckengewölbes, beziehungsweise beim Schmuck einer Hausmauer eine entscheidende Rolle spielt. Dieses Bild, das ein erstes Mal im alttestamentlichen Psalm 118 benutzt worden ist, übernimmt Jesus Christus selbst, wenn er in einem Gleichnis erzählt, wie er vom Volk Israel, den Weinbauern vom Rebberg Gottes, zu dem er gesandt worden ist, getötet werden wird.
Bei dieser Bibelstunde in der Karwoche wird das Gleichnis der bösen Weinbauern im Zentrum stehen, passend zur Passions-
zeit und zum Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu Christi, das an Karfreitag, 30. März seinen Höhepunkt erfahren wird.
Der Text von diesem Gleichnis befindet sich im Markusevangelium, beim Kapitel 12, den Versen 1 bis 12.
Für den Fahrdienst melden Sie sich bitte bei Tamara Grämiger, Tel. 043 266 34 30.
Für die Beschreibung, wie Jesus Christus die Zentralfigur unseres Glaubens ist, finden wir im Neuen Testament verschiedene Bilder, die aus der Fachsprache der Architektur stammen: Im 1. Korintherbrief spricht der Apostel Paulus vom Fundament oder «Grund», auf den er und andere die Gemeinde Korinth aufgebaut haben und weiterbauen.