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Aber: Die Blaue Karte im Spitzenfussball sei noch nicht beschlossen, so die Fifa. Entsprechende Meldungen seien «falsch und verfrüht».
Mit der «Blauen Karte» soll gegen Spieler eine zehnminütige Zeitstrafe verhängt werden, wenn beispielsweise mit einem Foul eine klare Torchance vereitelt wird oder Schiedsrichter verbal attackiert werden. Wie es in England mit Berufung auf das Ifab heisst, sollen zwei Blaue Karten ebenso zu einer Roten führen wie eine Blaue und eine Gelbe.
Schon im November kündigten die englischen Regelshüter an, Zeitstrafen testen zu wollen. Nicht nur in der Schweiz werden diese im Juniorenfussball schon angewendet.
Erste Tests könnten nächste Saison durchgeführt werden. Der englische Fussballverband erwäge, den Cup der Männer und Frauen auf freiwilliger Basis dafür zur Verfügung zu stellen. Sollte die «Blaue Karte» ins Fussball-Regelwerk aufgenommen werden, wäre es die erste neue Karte seit Einführung von Gelb und Rot bei der Weltmeisterschaft 1970.
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Im Handball gibt es seit acht Jahren eine Blaue Karte. Diese wird gezeigt, um allen Beteiligten nach einer Roten Karte sofort zu zeigen, ob als Folge des Vergehens noch ein Verfahren eingeleitet wird.
(sda/red.)