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In mehreren Kursen wird eine fundierte Geschichte der zeitgenössischen Kunst von 1945 bis heute gegeben. Der erste Kurs beginnt mit einem Vorspann zur Kunst vor und im 2. Weltkrieg. Dann führt der Weg ab 1945 über die USA (Abstrakter Expressionismus, Color Field Painting, Happening, Aktionskunst) zur europäischen Nachkriegskunst bis ca. 1960 (Wols, Dubuffet, Fautrier, COBRA, Abstrakte und Informelle Kunst, Tachismus) und endet in Kassel auf der Documenta II (1959) mit der «Weltsprache Abstraktion».
Die Kurse setzen sich mit dem Feld der Kunst dreifach auseinander: 1. Selbstverständlich mit den Kunstwerken und mit der Kunstwelt, in der sie entstehen; 2. Mit den Intentionen der Künstlerinnen und Künstler anhand ihrer Selbstaussagen und ihrer eigenen Theorien und Schriften; 3. Mit der «Geistigen Situation der Zeit», d. h. Exkurse stellen das künstlerische, «bildnerische» Denken in den Zusammenhang mit den Debatten über Kunst und Kultur, Kunsttheorie und Ästhetik der jeweiligen Gegenwart.