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Dr. Philipp Tingler studierte Ökonomie und Philosophie an der Hochschule St. Gallen, der London School of Economics und der Universität Zürich, wo er über Thomas Mann und den Transzendentalen Idealismus promovierte. Die Liste seiner Veröffentlichungen umfasst neben Belletristik und Sachbüchern diverse Arbeiten für Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen. 2001 erhielt er die Ehrengabe des Kantons Zürich für Literatur; 2008 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für komische Literatur verliehen. Philipp Tingler ist u.a. Kolumnist für den „Tages-Anzeiger“ und die „Sonntagszeitung“ sowie Kritiker im SRF- „Literaturclub“ und Gastgeber der „Berner Reden“.
Er ist bekannt für seine pointierten und establishmentkritischen Meinungen zu Phänomenen der Hoch- und
Popkultur, Politik und Gesellschaft.
Alles wird vermessen. Auch die Gesellschaft. Ich bin vermessen – also bin ich. Phlipp Tingler stellt sich dazu unter anderen auch folgende Fragen:
- Was bedeutet es, wenn Daten zum Statussymbol werden?
- Wie wirkt sich das Dogma der Messbarkeit auf die soziale Werteskala aus?
- Techniken der Überwachung und Verhaltenssteuerung als Kompensation „transzendentaler Obdachlosigkeit“