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Lisa Larsson (Sopran) stammt aus Schweden und studierte nach einer Ausbildung als Konzertfl ötistin in Basel Gesang. Ihre Bühnenkarriere begann die Sopranistin am Opernhaus Zürich unter Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst, bevor sie als Papagena in Die Zauberfl öte unter Riccardo Muti an der Mailänder Scala erstmals außerhalb der Schweiz auf sich aufmerksam machte. Weitere internationale Engagements folgten – vor allem in Mozart-Partien: So sang Lisa Larsson die Zerlina (Don Giovanni) in Aix-en-Provence und war als Susanna (Le Nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberfl öte), Ilia (Idomeneo), Servilia (La clemenza di Tito) und Ismene (Mitridate) unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Adam Fischer, Daniel Harding und Ivor Bolton zu hören. Zu den Partien, mit denen sie an international wichtigen Häusern wie der Bayerische Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro La Fenice, dem Königlich Dänischen Opernhaus, der Opera Monte Carlo und der Oper Leipzig Erfolge feierte, zählen Marzelline in Fidelio, Anne Truelove in The Rake’s Progress, Ännchen in Der Freischütz, Euridice in Gluck’s Orpheus, Xenia in Boris Godunov, Tytania in A Midsummer Night’s Dream und Morgana in Alcina. Festspielengagements führten die Künstlerin u. a. zu den Salzburger Festspielen und zu den Luzern und Glyndebourne Festivals. Als international vielgefragte Konzertsängerin, vor allem auf dem Gebiet der Alten Musik, hat Lisa Larsson mit Dirigenten wie Ton Koopman, Sir John Eliot Gardiner, Emanuelle Haïm, Nicholas McGegan, Paul Goodwin, Martin Haselböck, Gottfried von der Goltz und David Stern zusammengearbeitet. Sie konzertierte weiter mit Spitzen-Orchestern wie den Berliner Philharmoniker, den Wiener Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester, dem hr-Sinfonieorchester und dem Mahler Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Abbado, Pletnev, Harding, Weikert und Sir Colin Davis. Der Diskographie der Sängerin zählen etliche Bach-Einspielungen unter Ton Koopman, Bach-Kantaten unter Sir John Eliot Gardiner, Don Giovanni unter Daniel Harding, Mitridate unter Adam Fischer, Il sogno di Scipione unter Gottfried von der Goltz, sowie Händel’s Jephta unter David Stern.