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Das Wichtigste in Kürze
- Die alte Moselfähre «Sankta Maria» ist momentan unterwegs nach Kamerun.
- Dort soll sie die strukturschwache Gegend von Ngoïla unterstützen.
- Die über 50 Jahre alte Dieselfähre ist ein Geschenk an die westafrikanische Gemeinde.
2017 wurde die mehr als 50 Jahre alte Dieselfähre «Sankta Maria» durch eine Solarfähre ersetzt. Und im Hafen Mertert in Luxemburg in den Ruhestand geschickt. Nun steht ihr ein weiteres Abenteuer in Westafrika bevor: Letzten Donnerstag wurde die ehemalige Moselfähre laut dem «Südwestrundfunk» nach Kamerun verschifft.
Zuerst wurde die Fähre auf die «MS Tigris» verladen, welche sie über die Mosel und den Rhein nach Antwerpen bringt. Dort wird die «Sankta Maria» auf ein Seeschiff umgeladen und wird über den Atlantischen Ozean zur Hafenstadt Douala verschifft. Per LKW wird die Fähre anschliessend ins Landesinnere nach Ngoïla gebracht. Die lange Reise wird voraussichtlich rund sechs Wochen dauern.
Die «Sankta Maria» ist ein Geschenk an die afrikanische Gemeinde, erzählt der Bürgermeister von Oberbillig. Dort soll sie die strukturschwache Gegend unterstützen und dabei helfen, den Fluss zu überqueren. Denn sie bietet Platz für sechs Autos und 45 Fussgänger. Der alte Schiffsführer bereits eine Reise nach Kamerun, um den Menschen dort die Handhabung der Fähre zu zeigen.