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Die Schulanlage Luchswiesen in Zürich-Hirzenbach soll erweitert und die benachbarte Wohnsiedlung an der Luchswiesenstrasse 169–183 durch einen Neubau ersetzt werden, wie die Stadt Zürich schreibt.
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat einen Kredit von 14,822 Millionen Franken für die Projektierung und für die Erstellung eines Schulprovisoriums. In den kommenden Jahren werde ein Anstieg des Schulraumbedarfs im Quartier Hirzenbach erwartet.
Deshalb solle die bestehende Schulanlage Luchswiesen um einen neuen Trakt für 15 zusätzliche Klassen und eine Dreifachsporthalle erweitert werden. Gleichzeitig sei der Ersatz der benachbarten Wohnsiedlung an der Luchswiesenstrasse 169–183 vorgesehen, die sich altersbedingt baulich und energetisch in einem schlechten Zustand befindet.
Im Neubau seien neben rund 50 Wohnungen auch ein Mehrzweckraum sowie Kindergarten- und Betreuungsflächen mit Verpflegung für die gesamte Schule geplant.Für die Bauzeit sei ein Schulraumprovisorium im östlichen Bereich der Wohnsiedlung (Luchswiesenstrasse 169 und 171) vorgesehen. Damit zusätzlicher Schulraum so bald wie möglich zur Verfügung steht, solle dieses Provisorium vorgezogen und statt mit dem Objektkredit schon mit dem Projektierungskredit bewilligt werden.
Die politische Zustimmung vorausgesetzt, könne so frühzeitig mit dessen Bau begonnen werden, was den vorzeitigen Rückbau der betreffenden Wohnhäuser bedingt.Unbefristete Mietverträge werden fristgerecht gekündigt. Liegenschaften Stadt Zürich unterstützt die Mietenden bei der Suche nach einer Ersatzwohnung.
In der ganzen Siedlung werden Wohnungen nur noch befristet an die Stiftung Jugendwohnnetz neuvermietet, was bei 28 der insgesamt 72 Wohnungen bereits heute der Fall ist.Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat die Erhöhung des von den Vorstehern des Hochbau- beziehungsweise des Finanzdepartements bewilligten Kredits von 355 000 Franken auf 14,822 Millionen Franken einschliesslich Reserven. Dieser Kredit umfasst 9,7 Millionen Franken für die Ausarbeitung zweier Projekte inklusive Architekturwettbewerbe (Schule: 5,429 Millionen; Wohnsiedlung: 4,271 Millionen) und 5,122 Millionen Franken für die Erstellung des Schulraumprovisoriums und den teilweisen Rückbau der Wohnsiedlung.Die Zustimmung des Gemeinderats vorausgesetzt, könnten die Wettbewerbsergebnisse im Frühling 2022 vorliegen.
Eine Volksabstimmung sei für Anfang 2024 geplant, worauf bis im Sommer 2024 das Provisorium erstellt werden könnte. Der neue Schulhaustrakt solle 2028, die Wohnsiedlung in zwei Etappen 2028 beziehungsweise 2030 bezogen werden.Mit der Motion (GR Nummer 2018/340) fordert der Gemeinderat einen Projektierungskreditantrag für zusätzlichen Schulraum im Quartier Hirzenbach.
Der Stadtrat erachtet diese Forderung als erfüllt und beantragt dem Gemeinderat die Abschreibung der Motion..
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