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Signatur:
Ar 86
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 86
1983-2001
3.5 m
Die Gruppe Schweiz-Philippinen (GSP) war eine Solidaritätsorganisation mit Sitz in Zürich, die als Verein konstituiert war. Zunächst führte Thomas Weishaupt mit freiwilligen Mitgliedern die Sekretariatsarbeiten auf ehrenamtlicher Basis, später erhielt er ein Honorar. 1993 professionalisierte sich die Organisation und stellte Sabine Braunschweig als neue Geschäftsführerin ein. Von 1996 bis 1999 folgte auf sie Matthias Drilling, anschliessend für kurze Zeit Albert Ullmann. Im Jahr 2000 wurde die Auflösung beschlossen, weil der Vorstand keine neuen Mitglieder rekrutieren konnte und die Geschäftsführung nicht mehr besetzt war.
Die Unterlagen der GSP wurden von Sabine Braunschweig vorgeordnet und dem Schweizerischen Sozialarchiv am 7. Dezember 2001 übergeben.
Der Bestand umfasst das schriftliche Material sowie Fotos und Dias der GSP. Neben den verschiedenen Kampagnen, öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen und Konferenzen sind auch die Aktivitäten der Regionalgruppen Bern, Genf, Luzern und Zürich sowie diverser philippinischer Organisationen gut dokumentiert.
Das Dokumentationszentrum, das Zeitschriften, Broschüren und weiteres Material von zahlreichen philippinischen NGO’s umfasste, wurde dem International Institute of Social History in Amsterdam übergeben, das ein Archiv zu den Philippinen führt (Social and political movements in the Philippines Collection; http://www.iisg.nl/archives/en/files/s/10884355.php).
Die Plakate aus den Philippinen und der Schweiz wurden der Plakatsammlung des Museum für Gestaltung in Zürich (www.museum-gestaltung.ch) übergeben, das einen Schwerpunkt mit politischen Plakaten aus den Ländern des Südens hat.
Die Bücher der Bibliothek und die Videos mit Dokumenten vor allem aus Fernsehsendungen wurden dem Philippinenzentrum Tuluyang Pinoy in Zürich übergeben.
Neuzugänge werden nicht erwartet.
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.