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Die Canadiana Romanica steht seit ihrer Gründung 1987 mit bisher 22 publizierten Bänden im Zentrum derinternationalen romanistischen Kanadistik, einer relativ jungen, aber sich dynamisch entwickelnden Disziplin. Ihrem Titel entsprechend ist die Reihe dem Studium von Geschichte und Gegenwart des Französischen, aber auch anderer romanischer Sprachen, Literaturen und Kulturen Kanadas im nordamerikanischen Kontext gewidmet. Dies schließt ebenso die Untersuchung ihrer Wurzeln in Europa wie die kontrastive Betrachtung gegenwärtiger kanadischer und europäischer Phänomene mit ein. Ausgehend von der Veröffentlichung der Akten regelmäßig stattfindender internationaler Kolloquien, die vor allem unter der thematischen Devise Français du Canada Français de France stehen, ist die Reihe offen für die Publikation von Forschungsergebnissen zu historischen wie aktuellen Themen, inklusive ausgezeichneter Dissertationen.
Der Band enthält Beiträge zu einem internationalen Kolloquium, welches (seit 1985) in regelmäßigen Abständen diesseits und jenseits des Atlantik stattfindet und dem kontrastierenden Studium des Französischen in Europa und Kanada gewidmet ist. Bei dem Trierer Treffen von 2007 standen insbesondere die unterschiedlichen Varietäten des Französischen im Mittelpunkt, die in Europa und Kanada zu beobachten sind und beiden Varianten ihr unverwechselbares Aussehen verleihen. Spezialisten aus Kanada, Frankreich und Deutschland haben neueste Ergebnisse ihrer Forschung aus den Bereichen Phonetik und Phonologie, Wortschatz und Lexikographie, Wortbildung, Geschichte des Französischen und zur Geschichte der (französischsprachigen) Ortsnamen im heutigen Kanada vorgetragen.
Auteur
Beatrice Bagola und Hans-Josef Niederehe, Universität Trier.