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Review - Filmkritik
Originaltitel: Terminator 3: Rise of the Machines
Alternativtitel: Terminator 3 - Aufstand der Maschinen
Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 2003
Laufzeit: 105 min uncut
Regie: Jonathan Mostow
Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Kristanna Loken

Story
Zehn Jahre sind vergangen, seit mit John Connors Hilfe der Weltuntergang verhindert und die Menschheit vor ihrer Zerstörung bewahrt wurde. Heute, im Alter von 25 Jahren, führt Connor ein Leben am Rande der Gesellschaft, ohne Wohnung, Kreditkarten, Mobiltelefon und ohne Job. Damit existiert kein Hinweis auf seine Existenz und er hinterlässt keine Spur, die von Skynet verfolgt werden könnte; dem hoch entwickelten Netzwerk von Maschinen, die einst versucht hatten, ihn zu töten und einen Krieg gegen die Menschen zu führen. Bis der T-X aus den Schatten der Zukunft tritt, Skynets bisher am höchsten entwickelte, tödliche Menschmaschine, deren Gnadenlosigkeit und Schönheit ihrer weiblichen Erscheinung nicht zu übertreffen ist. T-X soll den Auftrag vollenden, den ihr Vorgänger T-1000 unausgeführt zurücklassen musste.

Meinung
Jonathan Mostow trat mit der Regie bei „Terminator 3“ ein Erbe an, dem er im Prinzip nicht gerecht werden konnte. Zu groß waren die Schatten der beiden Vorgänger, zu wegweisend sowohl in technischer, als auch in atmosphärischer Hinsicht. Und tatsächlich ist „Terminator 3“ auch nicht mehr als ein durchschnittlicher Actionfilm geworden, dem man jedoch einen gewissen Unterhaltungswert nicht abschreiben kann.
Zu den EFX: Ich bin enttäuscht. Während T2 ca. 50 digitale Effekte hatte, sollte T3 mehr als 250 haben. Was aber bietet uns die Terminatrix: sie kann ihre Hand in eine Säge, einen Flammenwerfer und einen Blitz verwandeln (oder so was) und das war’s dann also. Besonders unlogisch: die Alte ist doch aus flüssigem Metall, warum kann sie, wenn sie unter einem Brocken Gestein liegt, nicht zerfließen, sondern reißt sich gleich die Beine aus und kriecht dümmlich durch die Gegend? (Am Ende des Films).
Lobend erwähnen muss ich jedoch das für einen Hollywoodfilm sehr düstere und gerade deswegen sehr stimmige Finale, das zugleich den einzig wirklich gelungenen Part des Streifens darstellt. Allerdings muss man selbst hier noch bemängeln, dass der (obligatorische) Abgang des Terminators zu unspektakulär und emotionslos geraten ist - kein Vergleich zum superbem Ende des zweiten Teils und keinesfalls ein würdiger Abschluss der Saga.