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Der Demokrat schloss sich damit jedoch nicht direkt der Forderung einer steigenden Anzahl von Abgeordneten nach der Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens wegen der Ukraine-Affäre an. Der Hintergrund des Stimmungsumschwungs bei den Demokraten sind Vorwürfe, wonach Trump in einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Druck Korruptionsermittlungen gegen Biden gefordert haben soll. Als Druckmittel soll er US-Medienberichten zufolge rund 400 Millionen US-Dollar Finanzhilfen zeitweise zurückgehalten haben.
Der Kongress will die Untersuchung der am Freitag bekanntgewordenen Vorwürfe diese Woche intensiv vorantreiben. Demokraten sehen in dem Vorfall versuchte Beeinflussung der Präsidentenwahl mit Hilfe einer ausländischen Regierung und möglichen Amtsmissbrauch.
Trump weist die Vorwürfe als "Hexenjagd" zurück und kündigte an, am Mittwoch eine Mitschrift des Gesprächs mit Selenskyj zu veröffentlichen. Trump wirft Biden vor, die Ukraine als Vizepräsident unter Druck gesetzt zu haben, um Korruptionsermittlungen gegen seinen Sohn Hunter Biden, einen Geschäftsmann, zu verhindern. Biden hat die Vorwürfe als gegenstandslos zurückgewiesen./jbz/DP/he
(AWP)