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Projektwettbewerb im selektiven Verfahren: 2006, 4. Preis
Bauauftraggeberschaft: ASIG Baugenossenschaft Zürich und GAIWO Genossenschaft für Alters- und Invalidenwohnungen Winterthur
Mitarbeit: Ulrike Traut, Stefan Bernoulli, Eberhard Tröger, Hannes Schärer
Die Verteilung der neun projektierten Baukörper auf dem Grundstück in Winterthur-Seen folgt dem Prinzip der Verdichtung und der gleichzeitigen Öffnung. Die Volumen erlauben in ihrer Stellung zueinander verschiedene Lesbarkeiten. Die Einzelbauten verbinden sich über ihre Veranden zu langgestreckten Mäandern, die einzelnen Mäander verflechten sich untereinander zu einem hofartigen Bebauungsmuster.
Die drei einzelnen Baukörper am Hang sind in das Bebaungsmuster einbezogen, sie vermitteln zur kleinteiligen Struktur an der Wurmbühlstrasse und lassen die topographisch wichtige Hangkante durchlaufen.
Die Häuser in der Ebene sind als Vierspänner, diejenigen am Hang als Dreispänner organisiert. Alle Wohnungen sind einerseits auf einen hofartigen Innenraum und andererseits zum Siedlungsrand orientiert. Ein an den Gebäudeecken eingezogener und gleichzeitig auskragender grosser Balkon zoniert den grosszügigen Wohn- und Essbereich. Übereck lassen sich beide Ausrichtungen der Wohnung erleben.
Durch die haptische Qualität der Fichtenverkleidung und die unterschiedlich geschützten Bereiche wird die Veranda zu einem identitätsstiftenden ländlichen Element innerhalb der Siedlung. Sie ist ein luftiges Aussenzimmer mit dreiseitiger Orientierung.