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Das Wirtschaftsministerium erklärte am Freitag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt ohne Nennung der USA oder Trumps, dass es "jeden Versuch, Investitionsentscheidungen von Unternehmen auf Grundlage von Angst oder Drohungen zu beeinflussen, kategorisch ablehnt".
Das Ministerium verteidigte überdies den Freihandelsvertrag NAFTA zwischen Mexiko, den USA und Kanada, den Trump neu verhandeln will. "Die Investitionen, die in Mexiko, den USA und Kanada gemacht werden, nützen dank der Integration unserer Produktionsketten den drei Ländern", hiess es. Der freie Handel verursache nicht "den Verlust von Jobs für irgendeines der beteiligten Länder".
Trump tritt am 20. Januar sein Amt als US-Präsident an. Er hatte in seinem Wahlkampf wiederholt massiven Druck auf US-Unternehmen angekündigt, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern. Dabei kündigte er einen Einfuhrzoll von 35 Prozent für in Mexiko produzierte Autos an.
Am Dienstag teilte der Auto-Konzern Ford mit, dass er doch nicht 1,6 Milliarden Dollar in ein neues Werk im mexikanischen San Luis Potosí investiere, sondern stattdessen 700 neue Arbeitsplätze im US-Bundesstaat Michigan schaffe. Das US-Unternehmen beteuerte, dass er diese Entscheidung unabhängig getroffen habe.
Trump hatte am Donnerstag auch von Toyota verlangt, das Modell Corolla in den USA statt in Mexiko zu bauen und andernfalls mit Strafzöllen gedroht. "Baut das Werk in den USA oder bezahlt eine hohe Grenzsteuer", schrieb Trump auf Twitter in Bezug auf die Produktion von Toyota-Autos in Mexiko.
Trump hat auch US-Herstellern wie General Motors Strafzölle angedroht, sollten weiter Autos aus dem benachbarten Niedriglohnland eingeführt werden.
(AWP)