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Henchoz leitete seit 2011 die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) der Swiss Re und war in dieser Region verantwortlich sowohl für das Lebens- wie das Nicht-Lebengeschäft. Seit Januar 2012 ist er in dieser Funktion Mitglied der Konzernleitung der Swiss-Re-Gruppe.
Henchoz ist damit einer der ganz wenigen, wenn nicht der einzige Konzernchef in einem deutschen Grossunternehmen mit einem Schweizer Pass. Zuvor war die Schweiz mit Josef Ackermann bei der Deutschen Bank und Reto Francioni bei der Deutschen Börse jahrelang an der Spitze deutscher Konzerne vertreten. Beide sind mittlerweile zurückgetreten.
Dass Hannover Rück einen ausländischen Chef erhält, liegt jedoch in Deutschland im Trend. Bei den 30 grössten im Aktienindex DAX enthaltenen Konzernen ist der Ausländeranteil in den Chefetagen in den letzten Jahren angestiegen. Aktuell beträgt er 31 Prozent.
Bei den Schweizer Konzernen ist der Anteil deutlich höher. 2017 betrug er bei den grössten Unternehmen 45 Prozent, wobei 132 der insgesamt rund 400 erfassten Führungsleute einen deutschen Pass haben.
Bei der Swiss Re tritt Russell Higginbotham die Nachfolge von Henchoz an. Higginbotham ist den Angaben zufolge seit 24 Jahren für Swiss Re in unterschiedlichen Positionen, diversen Geschäftsbereichen und an verschiedenen Standorten tätig. Zuletzt führte er die Global Life & Health (L&H) Products Division. Zuvor war er unter anderem als Länderchef von Irland, Australien und Neuseeland tätig