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Gute Nachrichten für alle GPS Benützer:
Das Satellitenleitsystem ist nun ohne künstliche Verfälschung verfügbar !
Der amerikanische Präsident Clinton hat die Streitkräfte angewiesen, per 2. Mai 2000 die künstliche Verfälschung der Signale (Selective Availability, SA*) des Global Positioning System (GPS) zu beenden. Das von den USA entwickelte und betriebene, Satelliten-gestützte Navigations-System, mit dem sich die aktuelle Position (Länge, Breite, Höhe über Meer) auf der Erde ermitteln lässt, wird zunehmend auch im zivilen Bereich genutzt, so zum Beispiel in Fahrzeugen, Flugzeugen, Booten, aber auch von Wanderern und Skifahrern. Die amerikanischen Streitkräfte hatten bis anhin die Genauigkeit des GPS absichtlich verfälscht, um das System zur Steuerung feindlicher Raketen untauglich zu machen.
Fortan werde das Signal zur zivilen GPS-Nutzung nicht mehr verfälscht, erklärte das Weisse Haus. Für die zivilen Nutzer bedeutet dies eine Verzehnfachung der Genauigkeit der Leitsignale
auf ungefähr 4 m (RMS).
Die GPS-Signale werde aber weiterhin für Regionen blockiert, von wo aus den USA Gefahr drohen könnte. Möglich geworden ist diese Änderung durch technische Fortschritte, die es erlauben, bestimmte Weltregionen gezielt auszuschalten.
Die GPS-Empfänger können diese verbesserte Genauigkeit nutzen, ohne dass Änderungen an den Geräten nötig sind. Benützer von Empfänger, welche die Genauigkeit der Positionsangabe anzeigen (wie z.B. das GARMIN eTrex oder das GARMIN eMap), können die erhöhte Genauigkeit selber überprüfen.
*) Als "Selective Availability" (SA) bezeichnet man die künstlich erzeugte Verfälschung der GPS-Signale durch das amerikanische Militär. Dadurch wurde die Positionsgenauigkeit um 30-70 m verfälscht. Dies sollte verhindern, dass zivile GPS-Empfänger zur militärischen Nutzung verwendet werden können.
Quelle: Diverse Agenturmeldungen