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Weststürme
Weststürme sind in der Schweiz die Hauptverurascher von grossflächigen Schäden, weil sie die ganze Alpennordseite und ein Grossteil der Alpen betreffen. Nur die Alpensüdseite bleibt davon verschont. Durch ihre Heftigkeit, welche besonders beim Durchgang von Kaltfronten auftritt, können grossflächig Wälder zerstört und Infrastukturen in Mitleidenschaft gezogen werden. Es können auch im Flachland verbreitet Böenspitzen von über 130 km/h auftreten, lokal sind auch über 160 km/h möglich, so beim Sturm Lothar am 26. Dezember 1999 in Delémont mit 170 km/h und Brienz mit 181 km/h. Auf exponierten Gipfellagen sind Spitzengeschwindigkeiten von über 250 km/h möglich, so beispielsweise beim Sturm Vivian am 27. Februar 1990 mit 268 km/h auf dem Gr. St. Bernhard und beim Sturm Andrea am 5. Januar 2012 auf der Konkordiahütte mit 270 km/h (DTN-Station).