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Djibril Sow geht leer aus: Leipzig zum zweiten Mal Cupsieger
In der 71. Minute legte Leipzig mit einem glückhaften Tor die Basis für seinen zweiten bedeutenden Titel seit der Vereinsgründung. Ein Schuss von Topksorer Christopher Nkunku fand zweimal abgefälscht den Weg ins Tor. Der Franzose, der den Klub im Sommer in Richtung Chelsea verlassen dürfte, war in der 85. Minute mit dem Assist auch am 2:0 von Dominik Szoboszlai beteiligt.
Nkunku war das Zünglein an der Waage in einer ausgeglichenen und vom Kampf geprägten Partie. Die Eintracht Frankfurt, die ihren sechsten Cupsieg anstrebte, war bis zum Tor die etwas bessere Mannschaft, auch weil das Mittelfeld um den Zürcher Djibril Sow defensiv stark agierte. Die beste Chance des Spiels bis zum 0:1 hatten die Frankfurter. Randal Kolo Muani und Mario Götze kombinierten sich nach einer Stunde zu einem gefährlichen Abschluss des deutschen Weltmeisters von 2014.
Das Happy-End für Frankfurts Trainer Oliver Glasner blieb trotz einer lange Zeit guten Vorstellung aus. Der Österreicher verabschiedet sich mit dem Cupfinal vom Klub, den er im letzten Jahr zum Titel in der Europa League geführt hatte. Auch Sow könnte die Eintracht nach vier Jahren verlassen.
In der Bundesliga blieben die Frankfurter in dieser Saison mit dem 7. Platz unter den Erwartungen. Sie werden in der kommenden Spielzeit die Qualifikation der Conference League spielen. Den Platz in der Gruppenphase der Europa League, der dem Cupsieger zusteht, erbt Bayer Leverkusen. Das von Marco Rose betreute Leipzig darf als Dritter der abgelaufenen Bundesliga-Saison in die Champions League.