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Geschichte Der Rotsee, veraltet auch Rootsee, ist ein 2,5 Kilometer langer und bis zu 250 m breiter See nahe der Stadt Luzern im Schweizer Kanton Luzern. Das Gebiet des Sees ist ein Naherholungszentrum, die Uferbereiche sind Naturschutzgebiet. Der Abfluss des Rotsees ist die Ron, diese fliesst durch das Rontal vorbei an Ebikon und Dierikon und mündet schliesslich bei Root in die Reuss.
Der See eignet sich gut für Ruderregatten: Er ist 2,5 km lang, aber nur 250 Meter breit, dabei sehr gerade. Somit bildet er eine natürliche Regattastrecke: die international übliche Wettkampfdistanz beim Rudern beträgt 2000 m. Der See wird durch sanfte Hügel umrandet und ist dadurch vor Wind geschützt, der Durchfluss und somit die Strömung sind minimal. Damit bietet der See sehr gute Wettkampfbedingungen.
Jährlich findet auf dem Rotsee die Ruderwelt Luzern (auch Rotsee-Regatta genannt) als eine der drei Austragungen des Ruderweltcups statt, eine der bedeutendsten Ruderregatten der Welt. Auf dem Rotsee werden seit 1933 Ruder-Regatten durchgeführt. 1962, 1974, 1982 und 2001 wurden hier die Ruder-Weltmeisterschaften ausgerichtet.
Ebenfalls jährlich wird der Rotseelauf durchgeführt. Im Jahr 2009 wurde der 10-Kilometer-Lauf zum 40. Mal ausgetragen.
Bildquelle, Autor: Tobias Grosch 2006
Bildquelle, Autor: Ernith 2012
Bildquelle, Autor: Delsener 2007