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Der US-Fernsehsender CNN zieht gegen die Trump-Regierung vor Gericht, um den Entzug der Akkreditierung des Chefkorrespondenten im Weissen Haus, Jim Acosta, rückgängig zu machen.
Acosta hatte vergangene Woche während einer Medienkonferenz Fragen zu den laufenden Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller gestellt. Da Acosta einer Mitarbeiterin des Weissen Hauses danach angeblich das Mikrofon aus der Hand gerissen und sich mehrfach geweigert hatte, dieses zurückzugeben, wurde ihm die Akkreditierung entzogen. CNN äusserte den Verdacht, Acosta sei die Zulassung wegen seiner kritischen Fragen entzogen worden.
CNN reichte nun bei einem Bundesgericht in Washington Klage ein. Der Sender forderte, das Gericht solle per einstweiliger Verfügung dafür sorgen, dass dem Journalisten seine Akkreditierung zurückgegeben werde. Andernfalls erzeuge das Weisse Haus «einen gefährlichen Abschreckungseffekt für jeden Journalisten, der über unsere gewählten Politiker berichtet».