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Den Teamsprint im Skating-Stil am Mittwoch werden für die Schweiz wie erwartet Dario Cologna und Roman Furger bestreiten. Bei den Frauen heisst das Duo Laurien van der Graaff/Nadine Fähndrich.
Schon nach dem ersten Tag sind für die beiden Schweizer Zweierbobs die Medaillenränge an den Winterspielen in Pyeongchang in weite Ferne gerückt.
Nach zwei von vier Läufen belegen Rico Peter/Simon Friedli und Clemens Bracher/Michael Kuonen lediglich die Ränge 13 und 19.
Damit wird selbst der Kampf um ein angestrebtes Olympia-Diplom im Alpensia Sliding Centre zu einer grossen Herausforderung. Peters Rückstand auf Platz 8 beträgt bereits 0,37 Sekunden, Olympia-Debütant Bracher verlor im Eiskanal nochmals fast vier Zehntel mehr als Peter.
In Führung liegt nach der Hälfte des Pensums der Deutsche Nico Walther. Der 27-Jährige führt 0,10 Sekunden vor dem Kanadier Justin Kripps und 0,19 Sekunden vor seinem Landsmann Johannes Lochner. (sda)
Die japanische Eisschnellläuferin Nao Kodaira sprintet an den Winterspielen im Rennen über 500 m souverän zum ersten Olympiasieg. Die Niederländerinnen gehen für einmal leer aus.
Kodaira sicherte sich Gold über die kürzeste Olympia-Distanz in 36,94 Sekunden, der besten je auf Meereshöhe erzielten Zeit. Die 31-jährige Japanerin, zuletzt im Weltcup über diese Distanz 15 Mal in Serie siegreich, war gleich um 0,34 Sekunden schneller als Lee Sang-Hwa. Die Südkoreanerin hatte über 500 m sowohl 2014 in Sotschi als auch 2010 in Vancouver triumphiert.
Bronze ging an die Tschechin Karolina Erbanova. Die Europameisterin Vanessa Herzog aus Österreich blieb als Vierte ohne Medaille – ebenso wie die erfolgsverwöhnten Niederländerinnen, die zuvor in allen vier Wettbewerben im Gangneung Oval Gold gewonnen hatten. (sda)
Martin Fourcade gewinnt in Pyeongchang das olympische Massenstartrennen der Biathleten über 15 km im Fotofinish vor dem Deutschen Simon Schempp. Die Schweizer enttäuschen.
Fourcade gewann sein insgesamt viertes Olympia-Gold und avancierte damit zum erfolgreichsten französischen Winter-Olympioniken. Im Ziel war der 29-Jährige, der in Südkorea bereits in der Verfolgung triumphiert hatte, zeitgleich mit Schempp. Der Deutsche, im vergangenen Jahr in der Königsdisziplin Massenstart Weltmeister geworden, gewann seine erste Olympia-Medaille in einem Einzelrennen. Bronze sicherte sich der Norweger Emil Hegle Svendsen, der Olympiasieger von 2014 in dieser Disziplin.
Die beiden Swiss-Ski-Starter enttäuschten derweil. Serafin Wiestner klassierte sich im 24. Rang, für Benjamin Weger resultierte nach fünf Schiessfehlern nur der 27. Platz. Der Bündner Wiestner, der Olympia-Neunte im Sprint, und der Walliser Weger hatten bereits nach dem ersten Liegend-Anschlag zwei Strafrunden absolvieren müssen. Letzterer hatte bei seinen vorherigen Olympia-Einsätzen sowohl in der Verfolgung als auch im Einzel mit einem 6. Platz überzeugt. (sda)
Die Schweizer Ski-Freestyler Mischa Gasser (11.) und Dimitri Isler (12.) sind im Aerials-Final an den Winterspielen in Pyeongchang im ersten von drei Durchgängen ausgeschieden.
Sowohl Olympia-Debütant Isler wie auch Gasser, 2014 in Sotschi 18. geworden, standen ihren Sprung nicht sauber und klassierten sich am Ende des Zwölfer-Finalfeldes.
Gold ging überraschend an Alexander Abramenko. Der Ukrainer gewann mit 128,51 Punkten ganz knapp vor dem Chinesen Jia Zongyang (128,05).
(sda)
Swiss-Ski legt sein Vorgehen bei der Vergabe der vier Schweizer Startplätze in der Olympia-Abfahrt von Jeongseon fest. Jasmine Flury, Corinne Suter und Joana Hählen müssen sich qualifizieren.
Lara Gut und Michelle Gisin sind für das Rennen in der Nacht auf Freitag erwartungsgemäss gesetzt. Von Flury, Suter und Hählen ist im zweiten Training in der Nacht auf Montag (3.00 Uhr Schweizer Zeit) ein Platz in den Top 8 gefordert.
Erfüllen alle drei diese Vorgabe, gibt die bessere Platzierung den Ausschlag. Wird sie nicht erreicht, entscheidet das Trainerurteil.
Erstes Training für die Abfahrt am Mittwoch und die Kombination am Freitag:
1. Lindsey Vonn (USA) 1:41,03.
2. Ramona Siebenhofer (AUT) 0,18 zurück.
3. Alice McKennis (USA) 0,53.
4. Stephanie Venier (AUT) 0,55.
5. Sofia Goggia (ITA) 0,70.
6. Michelle Gisin (SUI) 0,88.
7. Ragnhild Mowinckel (NOR) 1,03.
8. Tina Weirather (LIE) 1,09.
9. Joana Hählen (SUI) und Corinne Suter (SUI), je 1,12.
Ferner: 13. Nicole Schmidhofer (AUT) 1,40. 15. Cornelia Hütter (AUT) 1,56. 16. Lara Gut (SUI) und Jasmine Flury (SUI), je 1,57. 23. Mikaela Shiffrin (USA) 1,98. 28 Viktoria Rebensburg (GER) 2,47. 29. Anna Veith (AUT) 2,51. 37. Wendy Holdener (SUI) 3,57. 43. Denise Feierabend (SUI) 5,86. – Torfehler. – 53 gestartet, 51 klassiert.
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Männer hat am olympischen Turnier die direkte Qualifikation für die Viertelfinals verpasst. Nach der 1:4-Niederlage gegen Tschechien schliessen die Schweizer die Vorrunde in der Gruppe A auf Platz 3 ab. Damit kommt es im Achtelfinal am Dienstag zum Duell mit Erzrivale Deutschland.
Ambris Dominik Kubalik sorgte mit dem Tor zum 2:1 zu Beginn des Schlussdrittels für die Vorentscheidung. Freiburgs Stürmer Roman Cervenka und Michal Repik machten in den Schlusssekunden mit dem 3:1 und 4:1 ins leere Tor alles klar.
Den einzigen Treffer für die Schweizer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (15.) erzielte SCB-Stürmer Thomas Rüfenacht, nachdem die Tschechen bereits in der 6. Minute durch Repik im Powerplay in Führung gegangen waren. (sda)
Nach der vierten Niederlage im fünften Spiel sinken die Chancen der Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni im Olympia-Turnier stark. Sie unterlagen Kanada nach einer 7:4-Führung 8:10.
Um noch einigermassen realistische Chancen auf einen Platz in den Halbfinals zu haben, müssten Marlene Albrecht, Manuela Siegrist Esther Neuenschwander und Silvana Tirinzoni vom CC Aarau ihre vier ausstehenden Partien alle gewinnen – was nach den bisherigen Leistungen der Schweizerinnen sehr schwer werden dürfte. Sie müssen beispielsweise noch gegen Europameister Grossbritannien mit der ehemaligen Weltmeisterin Eve Muirhead antreten.
Im Match gegen die Topfavoritinnen und aktuellen Weltmeisterinnen aus Kanada um Skip Rachel Homan verschafften sie die Schweizerinnen bis nach dem 6. End einen schönen Vorsprung von 7:4. Aber ähnlich wie beim beispiellosen Debakel gegen Schweden, als sie sich nach einer 4:2-Führung sechs Steine in Folge hatten stehlen lassen, mussten sie die Kanadierinnen in der Schlussphase an sich vorbeiziehen lassen. Fatal war ein Dreierhaus im 9. End, durch das die Schweizerinnen nach dem Zwischenstand von 8:6 plötzlich 8:9 zurücklagen. (sda)
Das Staffelrennen der Männer über 4×10 km verläuft für das Schweizer Team mit Platz 11 überaus enttäuschend. Die Norweger gewinnen derweil erstmals seit 2002 Olympia-Gold.
Vor einem Jahr bei den Weltmeisterschaften in Lahti hatte die Schweiz Bronze um lediglich 0,2 Sekunden verpasst, in Pyeongchang gerieten die Medaillenränge schon während der ersten Ablösung ausser Reichweite. Am Ende resultierte für das Swiss-Ski-Quartett der enttäuschende 11. Rang. Das Rennen verlief eher untypisch, wurde das Feld doch schon sehr früh auseinandergerissen.
Startläufer Jonas Baumann zog im Alpensia Centre einen rabenschwarzen Tag ein. Schliesslich übergab der 27-jährige Bündner, der in der ersten Runde auch noch einen Stockbruch zu verzeichnen hatte, als 14. mit zwei Minuten Rückstand an den viermaligen Olympiasieger Dario Cologna. Einen derart schlechten Start hatte es für eine Schweizer 4×10-km-Staffel seit Jahren nicht mehr gegeben.
Cologna machte in der Folge im zweiten Klassisch-Abschnitt immerhin drei Positionen gut. Im zweiten Teil in der freien Technik (mit Toni Livers und Schlussläufer Roman Furger) blieb das Schweizer Team auf Platz 11.
Erstmals seit 1968 gewann Norwegen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen das olympische Staffelrennen. Didrik Tönseth, Martin Johnsrud Sundby, Simen Hegstad Krüger und Schlussläufer Johannes Hösflot Klaebo setzten sich mit 9,4 Sekunden Vorsprung vor dem Team aus Russland durch, das nach einer starken Vorstellung von Alexander Bolschunow bei Halbzeit noch 32 Sekunden vor Norwegen gelegen hatte.
Bronze ging wie vor vier Jahren an Frankreich. Für die Schweden, zuletzt sowohl 2010 als auch 2014 Olympiasieger, resultierte nur der 5. Rang. (sda)
Die Schweizer Ski-Freestyler verpassen im Slopestyle der Männer eine weitere Medaille. Andri Ragettli, Elias Ambühl und Jonas Hunziker müssen sich im Final mit den Plätzen 7, 9 und 10 begnügen.
Die Schweizer Ski-Freestyler hatten im Vorfeld des Slopestyle-Wettkampfs in Bokwang weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Zuerst ging ein Video viral, dass Fabian Bösch zeigte, wie er sich einhändig auf der Aussenseite einer Rolltreppe hochziehen liess oder wie sie auf einem Gabelstapler “Cool Runnings” imitierten, dann erkrankten Bösch und Elias Ambühl am Norovirus und wurden vorübergehend vom Team getrennt.
Im Wettkampf zeigten die Schweizer auch ihre sportlichen Fähigkeiten, zu einem Exploit wie bei den Frauen, als es Gold und Silber gab, reichte es allerdings nicht. Trotz guter Leistungen könnten Ragettli und Co. in den Kampf um die Medaillen nicht eingreifen, was zumindest für den 19-Jährigen aus Flims eine leise Enttäuschung war. In der Qualifikation hatte Ragettli noch Platz 2 belegt, letztlich musste er sich mit dem 7. Rang und einem Diplom begnügen.
Gold ging an den Norweger Ostyein Braaten, der gleich im ersten Finaldurchgang mit 95,00 Punkten die Siegesmarke setzte. Silber holte der Amerikaner Nick Goepper, der vor vier Jahren Bronze gewonnen hatte. Dritter wurde der Kanadier Alex Beaulieu-Marchand. (sda)
Marcel Hirscher nutzte auch seine zweite Chance. Nach Gold in der Kombination vom letzten Dienstag sicherte sich der Österreicher auch den Olympiasieg im Riesenslalom.
Hirscher fuhr im wichtigsten Riesenslalom des Winters so dominant, wie er dies im Weltcup schon so oft getan hat. Der knapp 29-jährige Salzburger, der schon zur Halbzeit überlegen geführt hatte, siegte 1,27 Sekunden vor dem Norweger Henrik Kristoffersen. Bronze ging an den Franzosen Alexis Pinturault.
Bester Schweizer war der Walliser Loïc Meillard. Der 21-jährige Walliser belegte bei seinem Olympia-Debüt Platz 9. Nach dem ersten Lauf hatte er auf Position 12 gelegen, unmittelbar vor Mauro Caviezel, der danach in den 15. Schlussrang zurückfiel. Luca Aerni kam auf Platz 19, Justin Murisier schied schon im ersten Lauf aus. (sda)
Das Schweizer Frauen-Nationalteam beendet das olympische Eishockey-Turnier mindestens im 6. Rang. Einen Tag nach dem bitteren Ausscheiden im Viertelfinal gegen das Team OAR (2:6) setzte sich die Equipe von Trainerin Daniela Diaz im Platzierungsspiel gegen Korea 2:0 durch.
Wie bereits beim 8:0-Sieg im Vorrundenspiel waren die Schweizerinnen den Koreanerinnen deutlich überlegen. Trotz 53 Torschüssen brachten sie diesmal aber bloss zwei Treffer zu Stande. Sowohl Sabrina Zollinger im Powerplay (17.) als auch Evelina Raselli (39.) waren erstmals an diesem Turnier erfolgreich. Im Tor stand nicht wie in den ersten vier Partien Stammkeeperin Florence Schelling, sondern Janine Alder. Die 22-Jährige benötigte für ihren Shutout 19 Paraden.
Im Spiel um Platz 5 treffen die Schweizerinnen am Dienstag auf den Sieger der Partie zwischen Schweden und Japan. Beide Teams bezwangen sie in der Vorrunde. (sda)
Lindsey Vonn, Sechste im Super-G vom Samstag, stellt im ersten Training zur Olympia-Abfahrt der Frauen vom Mittwoch die Bestzeit auf. Schnellste Schweizerin ist Michelle Gisin als Sechste.
Drei Tage vor ihrer olympischen Dernière bestätigte Vonn ihre Favoritenstellung für das Rennen in der Nacht auf Mittwoch (3.00 Uhr Schweizer Zeit). Weniger als eine halbe Sekunde büsste auf dem Low-Speed-Kurs einzig die Österreicherin Ramona Siebenhofer ein, die ein Tor ausliess. «Die Strecke ist genial, total geschmeidig», schwärmte die 33-jährige Amerikanerin.
Vonns erste Herausforderin Sofia Goggia, Siegerin der Hauptprobe im Vorjahr vor Vonn, verlor sieben Zehntel und reihte sich als Fünfte ein, unmittelbar vor Michelle Gisin. Joana Hählen und Corinne Suter, die sich wohl wie Jasmine Flury in den Trainings für einen Start im Rennen aufdrängen müssen, belegten gemeinsam Platz 9.
Ebenfalls zeitgleich klassierten sich Lara Gut und Flury im 16. Rang, wobei auch Gut nicht alle Tore korrekt passierte. Noch etwas geknickt vom bitteren 4. Platz im Super-G vom Vortag, richtete Gut den Blick nach vorne: «Was am Samstag war, ist vorbei. Ich will meine Energie nicht mit dem verschwenden, was war. Vor mir ist noch eine Abfahrt und eine Super-Kombination.» (sda)
In ihrem sechsten Spiel des Olympia-Turniers gelingt den Schweizer Curler um Skip Peter De Cruz ein Coup. Die Genfer besiegen den Turnierfavoriten Kanada um den zweifachen Weltmeister Kevin Koe 8:6.
Nach den anfänglichen Niederlagen gegen Grossbritannien und Aussenseiter Italien haben Valentin Tanner, Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz nun vier Siege aneinandergereiht. Sie sind auf gutem Weg, in die Halbfinals vorzustossen.
Die Schweizer verwerteten im Match gegen Kanada ein Viererhaus, das ihnen im 1. End dank einem famosen letzten Stein der Nummer 4 Benoît Schwarz gelungen war. Die Kanadier holten danach auf, konnten die Hypothek bis zuletzt jedoch nicht tilgen. Während des 10. Ends kapitulierten sie.
Auch im drittletzten Match der Round Robin werden die Schweizer eine schwierige Aufgabe zu lösen haben. Sie treffen auf Schweden um Skip Niklas Edin, den zweiten grossen Favoriten des Turniers nebst Kanada. (sda)
Marcel Hirscher befindet sich auf gutem Weg zu seiner zweiten olympischen Goldmedaille. Souverän führt der Österreicher nach dem ersten Lauf des Riesenslaloms.
Vier der bisher fünf Riesenslaloms dieser Saison hat Marcel Hirscher für sich entschieden, und es scheint, dass der Salzburger auch den wichtigsten Anlass gewinnen wird. Nach seinem Sieg in der olympischen Kombination kann Hirscher die Sache ziemlich entspannt angehen. Zumindest wirkte es so.
Dem Österreicher am nächsten kam der Franzose Alexis Pinturault, der aber bereits 0,63 Sekunden einbüsste. Pinturault hatte ihm Dezember in Val d’Isère gewonnen. Dort war Hirscher nur Dritter geworden. Eine Enttäuschung war der Auftritt von Henrik Kristoffersen. Der Norweger, in diesem Winter dreimal Zweiter hinter Hirscher, verlor 1,31 Sekunden auf die Bestzeit.
Die Schweizer werden bei der Medaillen-Vergabe kaum Berücksichtigung finden. Der Walliser Loïc Meillard, der Anfang Dezember in Beaver Creek als Sechster sein bestes Karriere-Resultat realisiert hatten, verlor exakt eineinhalb Sekunden auf die Bestzeit, womit der 12. Zwischenrang resultierte. Unmittelbar hinter ihm klassierte sich der Bündner Gino Caviezel.
Justin Murisier, der nominell beste Schweizer, ging die Aufgabe sehr forsch an. Nach 16 Fahrsekunden lag der Walliser sechs Hundertstel vor Hirscher, doch unmittelbar danach war für ihn das Rennen nach einem Torfehler auch schon zu Ende. (sda)
Einfach war der Start für alle Beteiligten nicht. Die Athleten und auch deren Betreuer, etwa die Wachsmänner in den am Morgen bei -15 Grad noch ungeheizten Containern, kämpften mit der arktischen Kälte und dem bissigen Wind. «Wir wurden von den klimatischen Bedingungen etwas überrascht», gab Stöckli zu.
Die Verschiebungen der Wettkämpfe, primär im Ski alpin, zerrten an den Kräften. Dazu kamen die Verletzungen von eigentlich formstarken Athletinnen und Athleten wie Iouri Podladtchikov, David Hablützel und Mélanie Meillard oder der Norovirus im Lager der Ski-Slopestyler. Stöckli: «Am Anfang fehlte das Feuer. Wir mussten geduldig sein. Es ist uns aber gelungen, die positive Stimmung hochzuhalten.»
Als eigentlichen Knopflöser bezeichnete der Schweizer Delegationsleiter den 16. Februar, «einen Tag für die Geschichtsbücher des Sports». Die Goldmedaille von Dario Cologna über 15 km Skating und die silbernen Auszeichnungen von Beat Feuz (im Super-G) und Wendy Holdener (Slalom) brachten die Schweizer Olympia-Mission ins Rollen. «Wir sind bislang zufrieden», so Stöckli. «Ich bin guten Mutes, dass wir unser Ziel erreichen.» Elf Medaillen plus sollen es sein. (sda)