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Nicht nur Ruhm und Geld bringt «James Bond» mit sich. Daniel Craig (53) verlangten die Filme, die von Action und Spezialeffekten leben, körperlich viel ab. Der Schauspieler hat viele Stunts selbst gedreht. In «Keine Zeit zu sterben», der heute Dienstagabend Schweizer Premiere feiert, nimmt er seinen Abschied als Bond. Fünf Mal stand er als Kult-Geheimagent vor der Kamera. Diese Verletzungen erlitt der Hollywood-Star dabei:
In «James Bond 007: Casino Royale» gab Craig vor 15 Jahren seinen Einstand als Geheimagent. Die Dreharbeiten kosteten den Schauspieler angeblich zwei Zähne. Das berichtete die Zeitung «Sunday Mirror» damals. Bei einer Kampfszene sei das Unglück demnach passiert. Ein Zahnarzt wurde eingeflogen – und der Dreh lief wie geplant weiter, so das Blatt.
2008 kam «Ein Quantum Trost» in die Kinos. Während der Dreharbeiten erlitt Craig eine Schnittwunde im Gesicht. Er verletzte sich zudem so schwer am Finger, dass er ins Krankenhaus musste. Bei der Promo-Tour für den Film trug Craig ausserdem nach einer Schulter-OP eine Schlinge um seinen rechten Arm. Dem «Telegraph» sagte er, es sei eine alte Verletzung, die sich durch die «Bond»-Filme «wahrscheinlich verschlimmert» habe. In einem «GQ»-Interview verriet er 2020, dass er am Set gegen eine Wand geflogen war. Er sei «nervös» gewesen und habe übertrieben.
Zu Beginn der Dreharbeiten zu «Skyfall» (2012) verletzte sich Craig an der Wadenmuskulatur. Er musste laut «GQ» nebenbei zur Reha. Die Produktion seines «Bond»-Films «Spectre» 2015 ruhte kurzzeitig, nachdem Craig sich das Knie verstaucht hatte. Er filmte der englischen Zeitung «Guardian» zufolge eine Kampfszene in den Pinewood Studios in London, als es passierte. Innerhalb weniger Tage stand der Filmstar wieder am Set.
Enorme Probleme gab es mit «Keine Zeit zu sterben», der nun in die Kinos kommt. Erst war Regisseur Danny Boyle (64) aus dem Projekt ausgestiegen und wurde durch Cary Fukunaga (44) ersetzt. Dann verzögerten sich die Dreharbeiten um mehrere Wochen, weil sich Craig am Set eine Verletzung am Knöchel holte. Bei einer Explosion im Filmstudio wurde später ein Mitarbeiter leicht verletzt. Der geplante Kinostart musste schliesslich wegen der Corona-Pandemie auch noch verschoben werden.