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In Monaco stieg am Freitagabend das erste Diamond-League-Meeting in dieser Saison. Mit von der Partie waren auch 5 Schweizer Athleten. Hier gibt es die Übersicht.
- Ajla del Ponte (100 m)
Die Tessinerin hat ihre herausragende Form auch bei ihrem ersten Diamond-League-Einsatz unter Beweis gestellt. Del Ponte lief ein unerschrockenes Rennen und zog ihren Lauf von A bis Z durch. Keine Konkurrentin konnte der 24-Jährigen das Wasser reichen, del Ponte gewann das Rennen in 11,16 Sekunden vor Aleia Hobbs (USA/11,28) und Gina Lückenkemper (GER/11,31).
Del Pontes Triumph ist erst der dritte Schweizer Frauen-Sieg in der Diamond League. 2018 entschied Léa Sprunger in Birmingham das Rennen über 400 m Hürden für sich, 2017 blieb Nicole Büchler in Stockholm im Stabhochsprung siegreich.
- Jason Joseph (110 m Hürden)
Die Erwartungen an den Baselbieter waren nach dessen Schweizer Rekord vor wenigen Wochen gross. In Monaco musste Joseph nun Lehrgeld zahlen. Bei seinem ersten Diamond-League-Meeting im Ausland lief der 21-Jährige eine Zeit von 13,84 Sekunden und blieb damit genau eine halbe Sekunde über seiner persönlichen Bestleistung. Den Sieg sicherte sich der Spanier Orlando Ortega mit einer Jahresweltbestleistung von 13,11 Sekunden.
- Julien Wanders (5000 m)
Der Romand wurde in seinem Rennen Zeuge des Weltrekordes von Joshua Cheptegei. Wanders selbst feuerte den 23-Jährigen an, als dieser ihn zum Schluss des Rennens überrundete. Der Schweizer erreichte das Ziel in 13:49,85 schliesslich als 10. Auf den Sieger verlor Wanders etwas mehr als eine Minute.
- Salome Lang (Hochsprung)
Die Baslerin war im Fürstentum bei der Ausmarchung um den Sieg erwartungsgemäss nicht mehr dabei. Lang beendete den Wettkampf mit einem gültigen Sprung über 1,84 m auf Platz 4. Damit egalisierte die 23-Jährige, die in der Halle bereits 1,94 m gesprungen ist, ihre Saisonbestleistung.
- Selina Büchel (1000 m)
Die Ostschweizerin startete in Monaco nicht über ihre Paradedisziplin 800 m, sondern trat über 1000 m an. Um den Sieg konnte Büchel nicht mitreden, sie wurde mit einer persönlichen Bestzeit von 2:35,58 Siebte. Die Kenianerin Faith Kipyegon schrammte mit 2:29,15 nur 17 Hundertstel am Weltrekord vorbei.