Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/101999

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Bundesverwaltung wendet immer mehr Zeit auf, um alle möglichen Umfragen, Befragungen, Gender-Studien sowie Untersuchungen zur Effizienz und zur Arbeitsplatzzufriedenheit zu beantworten. Deshalb kann sie ihre eigentliche Aufgabe im Dienst der Departemente und der Öffentlichkeit nicht mehr erfüllen.</p><p>- Ist der Bundesrat mit dieser Situation zufrieden?</p><p>- Kann er in Prozenten beziffern, wie viel Zeit die Bundesangestellten für andere Aufgaben als diejenigen, für die sie eigentlich angestellt sind, einsetzen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Bundesverwaltung ist stets um effizientes Arbeiten bestrebt. Es zeigt sich jedoch tatsächlich eine Zunahme von Auskunftswünschen und Umfragen, z. B. Anfragen seitens der Politik, Medienanfragen, Informationsbedarf anderer Verwaltungen und Unternehmen, interne Kundenzufriedenheits- und Personalbefragungen usw. Die grosse Mehrheit dieser Anfragen steht jedoch im Zusammenhang mit der eigentlichen Verwaltungstätigkeit und kann daher nicht vernachlässigt werden. Studien bzw. bundesweite Zahlen zur Aufteilung der Arbeitszeit auf die verschiedenen Aufgaben der Bundesverwaltung sind nicht vorhanden. Der Bundesrat kann versichern, dass sich die Verwaltungstätigkeit auf die Kerngeschäfte fokussiert, auf Effizienz bedacht ist und die - knappen - personellen Ressourcen nach den entsprechenden Prioritäten eingesetzt werden.</p>