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Offiziellen Zahlen zufolge hat Jean-Claude Juncker letztes Jahr fast die Hälfte seiner weltweiten «Missionen» mit Privatjets absolviert. Das ist jedoch verboten.
Jean Claude Juncker hat im letzten Jahr fast die Hälfte seiner offiziellen Besuche mit Privatjets durchgeführt, wobei eine Übernachtungsreise 40.000 Franken/35.500 Euro kostet und die EU-Gesetze «Lufttaxis» verbieten, sofern keine anderen Flüge angeboten werden.
Der Präsident der Europäischen Kommission setzte für 21 von 43 Dienstreisen Privatflugzeuge ein. Eine Analyse der britischen Zeitung Daily Mail ergab, dass seine Transportrechnung wahrscheinlich Hunderttausende beträgt.
Die Enthüllung hat die Forderung ausgelöst, dass Ermittlungen gegen den Präsidenten der EU-Kommission wegen «übermässiger» Nutzung von Privatflügen eingeleitet werden sollen, die von EU-Steuerzahlern finanziert werden.