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Initiative für eine Schweiz ohne Pestizid
Die von der Gruppe Future 3.0 lancierte Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» ist Ende November von der Bundeskanzlei angenommen worden. Die Initiative entstand in der Westschweiz aus einer unpolitischen Bürgerbewegung, deren Mitglieder sich giftfrei ernähren wollen. Bis Mai 2018 müssen nun 100 000 Unterschriften gesammelt werden. Die Initiative will den «Einsatz synthetischer Pestizide in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Boden- und Landschaftspflege» verbieten. Auch der Import von Lebensmitteln, die mit Ackergift behandelt wurden, soll untersagt werden.
Bei einem Erfolg der Initiative würde die Schweiz würde zum ersten pestizidfreien Staat der Welt. Die einzige Nation, die sich bislang zum schrittweisen Übergang auf eine 100-Prozent-Biolandwirtschaft bekannt hat, ist das kleine buddhistische Königreich Bhutan im Himalaya. Ansonsten gibt es nur einzelne Städte und Gemeinden, die sich in diese Richtung bewegen. Die berühmteste ist der 5000-Seelen-Ort Mals im Südtiroler Vinschgau, der sich per Volksabstimmung zur ackergiftfreien Gemeinde erklärt hat.
Infos zur Initiative: www.future3.ch/de
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