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Digitalisierung
Das Audiomaterial wird vom original Tonträger in Echtzeit (ca. 40 – 60 Minuten) über hochwertiges Sound-Equipment digitalisiert. Hierbei wird die optimale Pegelaussteuerung zwischen –6 und -3 db eingestellt. Bei digitalen Aufnahmen beeinflusst dies die spätere Tonqualität deutlich stärker als bei analogen. Zusätzlich wird nachträglich der Maximalpegel auf –0,45 db angehoben und der Restpegel entsprechend hochgerechnet.
Um die einzelnen Titel (Tracks) später auf dem CD-Player einzeln ansteuern zu können werden diese manuell geschnitten, da bei der Aufnahme nur zwei Tracks (Seite 1 und Seite 2 der LP oder Cassette) entstehen. Eine automatische Abtastung genügt hier nicht, da kurze Unterbrechungen im Stück als Leerrille interpretiert würden. Die so gewonnene digitale Abbildung des Analog-Mediums wird mit geringer Geschwindigkeit (2-4 fach) auf CD gebrannt. So kann vermieden werden, dass handelsübliche CD-Player die
Audiodateien nicht lesen können und/oder nicht korrekt wiedergeben.