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Vitamin D gehört zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine und kann im Gegensatz zu anderen Vitaminen vom Körper selbst synthetisiert werden. Dabei wird Cholesterin in der Haut mittels UV-B Strahlung zu einer inaktiven Vorstufe des Vitamins umgebaut, um dann bei Gebrauch in die aktive Form (Cholecalciferol) transferiert zu werden. Besonders im Winter muss Vitamin D aber auch über die Nahrung zugeführt werden, da vor allem nördlich und südlich des 45. Breitengrades die Einstrahlung der Sonne zu gering ist für die dermale Produktion von Vitamin D. Fettfische (z.B. Aal, Sardinien, Lachs) sowie Milch und Milchprodukte, Leber und Champignons dienen als wichtige Lieferanten dieser Substanz. Einem gesunden Erwachsenen wird daher empfohlen, täglich 20 μg Vitamin D aufzunehmen und Hände und Gesicht für mindestens 30 Minuten am Tag der Sonnenstrahlung auszusetzen.
Eine ausreichende Deckung des Vitamingehaltes ist von grosser Wichtigkeit, da Vitamin D die Aufgabe hat, die Kalziumaufnahme aus dem Darm zu stimulieren, den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel zu regulieren sowie Knochen und Zähne zu bilden und zu erhalten. Bei einem Mangel erfolgen vor allem Knochenabbau- und deformierung, aber auch Krebs, Bluthochdruck und Kardiovaskuläre Erkrankungen scheinen mit einem Vitamin D Mangel im Zusammenhang zu stehen.