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Die Asylverfahren sollen besser und schneller werden. Die Änderungen sehen vor, dass keine Asylgesuche mehr auf Schweizer Botschaften gestellt werden können und dass Militärdienstverweigerer kein Anrecht mehr auf Asyl haben. Zudem erhält der Bund mehr Kompetenzen um besser auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können.
Das Bundesgericht entschied in zwei Urteilen, dass Einbürgerungen an der Urne ohne Begründung verfassungswidrig seien. Die Initianten möchten das Einbürgerungsverfahren an der Urne als Möglichkeit beibehalten und die Gerichte in der Verfahrensfrage der Einbürgerung entmachten. Am 1. Juni entscheidet nun das Volk an der Urne ob dieser Grundsatz in der Verfassung aufgenommen werden soll. Der Text beleuchtet die Auswirkungen, sowie die Argumente der Befürworter und Gegner der Initiative.
Das Asylverfahren ist kompliziert und teilweise äusserst langwierig. Der Text beschreibt, wer überhaupt Asyl erhält, wie das Asylverfahren funktioniert, wie viele Flüchtlinge überhaupt in der Schweiz leben und welche Flüchtlinge Sozialhilfe oder Nothilfe erhalten. Weiter wird auf die Ende 2005 beschlossenen Änderungen des Asylgesetzes eingegangen.