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Interdisziplinäres Symposium
Öffentliche Auftragskunst in der Schweiz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Wann: 16./17. November 2023
Wo: SIK-ISEA, Zollikerstrasse 32 (Nähe Kreuzplatz), CH-8032 Zürich
Um Anmeldung bis am 9. November 2023 wird gebeten an <email-pii>. Die Platzzahl ist beschränkt. Die Teilnahme ist kostenlos.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, einer vom Aufbruch in die Moderne und von den zwei Weltkriegen geprägten Epoche, sahen sich die Kunstschaffenden in der Schweiz mit vielfältigen Anforderungen und Erwartungen konfrontiert. Neue Denk- und Schaffensmodelle, die Suche nach einer schweizerischen kulturellen Identität in einer vom Nationalismus bestimmten Zeit, das Transportieren propagandistischer Aussagen durch die visuellen Künste sowie nicht zuletzt das staatliche Unterstützungsprogramm für arbeitslose Kunstschaffende, das in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit möglichst viele erreichen sollte, wirkten gleichermassen auf die Kunst ein. Diese geriet so in ein Spannungsverhältnis zwischen politischem Nationalismus und identitätsstiftendem Regionalismus auf der einen sowie autonomem künstlerischem Interesse und wirtschaftlicher Abhängigkeit ihrer Urheberinnen und Urheber auf der anderen Seite.
Das Symposium beleuchtet anhand von Fallbeispielen die Rolle verschiedener Akteurinnen und Akteure der Auftragskunst. Es wird anlässlich des Erscheinens des Catalogue raisonné der Gemälde, Wandgemälde, Mosaike und Glasgemälde von Augusto Giacometti (1877–1947) organisiert. Der Bergeller Künstler hinterliess nicht nur ein umfangreiches Auftragswerk, er hatte als Mitglied und späterer Präsident der Eidgenössischen Kunstkommission (EKK) ebenso die Positionen der Jury und der Auftraggeberschaft inne.
Programm / Anmeldung
Abstracts_16.11.2023
Abstracts_17.11.2023
Call for Papers