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Der US-amerikanische Starinvestor George Soros hat in seiner Kolumne auf der Webseite der NPO „Project Syndicate“ die Maßnahmen zur Verhinderung der EU-Desintegration nach dem Brexit skizziert und die eventuelle Rolle der Ukraine bei diesem Prozess hervorgehoben.
Erstens solle man den Unterschied zwischen der Mitgliedschaft in der EU und in der Eurozone markieren, so Soros. Einerseits sollten die Länder, die sich der Eurozone nicht angeschlossen hätten, nicht diskriminiert werden. Andererseits solle die Eurozone, wenn sie mehr integriert werden wolle, eine gemeinsame Finanzbehörde und einen gemeinsamen Haushalt haben, damit sie neben der einheitlichen Währungsbehörde (EZB) auch über ein einheitliches finanzpolitisches Amt verfüge.
Zweitens solle die EU ihre fast nicht angezapfte Verschuldungskapazität einsetzen — das Gegenteil wäre verantwortungslos, da die Existenz der EU auf dem Spiel stünde.
Drittens müsse die EU ihren Schutz gegen „Außenfeinde“ stärken, die bestrebt seien, die gegenwärtige….