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Die Regierung und die Justiz von Sarawak (malaysischer Bundesstaat auf der Insel Borneo) haben bis heute die Nachweise für den traditionellen Landbesitz der Penan, einer nomadisch lebenden Volksgruppe von Borneo, übersehen und somit die einheimischen Gewohnheitsrechte der heutigen nomadischen, halb- oder sesshaften Gemeinschaften der östlichen Penan nicht anerkannt.
Um dieses Manko zu beheben, initiierten und realisierten die östlichen Penan in 15 Jahren Arbeit die „Penan Community Maps“. Die 23 Kartenblätter, die in Zusammenarbeit mit dem Bruno Manser Fonds im Dezember 2017 veröffentlicht wurden, zeigen insgesamt 63 Gemeinden der östlichen Penan und bieten erstmals detaillierte Informationen (Massstab 1:35'000) über das traditionelle Wissen, die Umwelt und die Geschichte dieser Volksgruppe.
Referentin:
Sophie Schwer, Bruno Manser Fonds for the peoples of the rainforest, Basel