Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03612.jsonl.gz/327

Swiss Olympic verlangt für eine Selektion für die Olympischen Spiele in Pyeongchang eine Top-15-Klassierung in klassischer Technik oder zwei Top-25-Positionen, wovon eine klassisch. Somit stehen Fähndrich und Van der Graaff, die viel Arbeit in den bei ihr zuvor ziemlich unbeliebten Diagonalschritt investiert hat, noch mit leeren Händen da. Allerdings ist diese Ausgangslage nicht dramatisch, denn noch gibt es genügend Möglichkeiten, sich für ein Olympia-Ticket aufzudrängen.
In der Qualifikation hatte das Duo mit den Positionen 10 (Fähndrich) und 21 (Van der Graaff) sein Potenzial offenbart. In ihrer Viertelfinal-Serie kamen aber beide Schweizerinnen nicht über den 6. und letzten Platz hinaus. Die Berner Oberländerin Nathalie von Siebenthal, die im Sprint selten überzeugt, schied als 68. erwartungsgemäss in der Qualifikation aus. «Ihr» Rennen folgt dann am Sonntag in der Verfolgung auf den Skatingski.
Den Sprint in klassischer Technik gewann Stina Nilsson. Die Schwedin feierte ihren 13. Weltcupsieg und den vierten Vollerfolg im Sprint in Serie.
Die Überraschung des Tages hatte es bereits in der Qualifikation abgesetzt, als die Norwegerinnen für eine schlechte Materialwahl büssen mussten. Maiken Caspersen Falla, Minitour-Favoritin Marit Björgen oder Heidi Weng verpassten den Cut.
Der Sprint in Kuusamo bildete den Auftakt zur dreiteiligen Minitour. Am Samstag folgt ein 10-km-Lauf in klassischer Technik mit Einzelstart, am Sonntag werden die Sieger der Serie in einem Verfolgungsrennen auf den Skatingski ermittelt. In diesem Wettkampf wird zusätzlich ein Tagesklassement erstellt. Auf diese Wertung richtet Von Siebenthal ihren Fokus.
(SDA)