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Do 10. Sep | 19.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Sinfoniekonzert 27 – ABGESAGT
Sächsische Staatskapelle Dresden | Christian Thielemann | Anja Harteros
Die Sopranistin Anja Harteros, die als Tochter eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter im Bergischen Land geboren wurde, studierte an der Kölner Musikhochschule, erhielt ihr erstes Festengagement 1996 am Opernhaus Bonn und begann ihre internationale Karriere 1999 als Siegerin des Wettbewerbs «Singer of the World». Bald darauf wurde sie schon an die grossen Bühnen der Welt eingeladen: an die New Yorker Metropolitan Opera, die Mailänder Scala und das Royal Opera House London, an die Staatsopern von Wien, Berlin, München und Dresden, nach Amsterdam, Paris und zu den Salzburger Festspielen. Ihr Repertoire umfasst jugendlich-dramatische Partien sowohl italienischer als auch deutscher Opern: auf der einen Seite etwa Verdis Violetta Valéry, Elisabetta, Leonora, Desdemona und Alice Ford oder Puccinis Mimì und Tosca, auf der anderen Wagners Eva, Elsa und Elisabeth oder Strauss-Heldinnen wie Arabella, die Feldmarschallin und die Ariadne, die sie erstmals im Herbst 2015 an der Bayerischen Staatsoper gestaltet. Ausserdem ist Anja Harteros als Interpretin barocker Werke sowie als Mozart-Sopran hervorgetreten. Dabei hat sie mit zahlreichen renommierten Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Daniel Barenboim, John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Daniel Harding, Mariss Jansons, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Antonio Pappano und Christian Thielemann. Auf CD hat sie u. a. die Vier letzten Lieder von Strauss, das Verdi-Requiem und das Lied-Rezital Von ewiger Liebe vorgelegt, ausgezeichnet mit dem «Orphée d’Or», dem Preis der französischen Kulturkritik. 2007 wurde Anja Harteros zur Kammersängerin der Bayerischen Staatsoper ernannt, 2009 wählten sie die Kritiker des Fachmagazins Opernwelt zur «Sängerin des Jahres», und 2010 wurde ihr in Köln der Opernpreis verliehen.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL: am 29. August 2012 mit Verdis Requiem und den Klangkörpern der Mailänder Scala unter der Leitung von Daniel Barenboim.
August 2015