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Das Lied vom Vreneli ab em Guggisberg, ist vermutlich das älteste bekannte Schweizer Volkslied. Es wurde erstmals 1741 erwähnt, die älteste erhaltene Textvariante stammt von 1764.
Die schlichte, feierliche Melodie hat ihren Ursprung in den evangelischen Chorälen des 16. Jahrhunderts. Sie findet sich erstmals gedruckt 1818 in der Sammlung Schweizerischer Kuhreihen von Gottlieb Jakob Kuhn. Das Guggisberglied ist eines der sehr seltenen Schweizer Volkslieder in Moll.
Inhalt und Melodie des Liedes sind sehr emotional. Verschiedenen Quellen zufolge soll in alten Zeiten in Schweizer-Regimentern in fremden Kriegsdiensten die Todesstrafe auf das Absingen des Liedes gestanden haben, da es das Heimweh, früher auch «Schweizerkrankheit» genannt, förderte.
Die Ade Polka ist für zwei Querflöten und Klavier im Schweizer Volksmusikstil komponiert. Ein unbeschwertes Stück, das sich für kleine Konzerte an Musikschulen oder im Unterricht eignet (Schwierigkeitsstufe 3+).
Variationen für Querflöte solo erscheint demnächst
Eigene Bearbeitungen
26 Volkstänze aus allen Kantonen der Schweiz
Neuerscheinung
Kulturelle Vielfalt
Die Volksmusik der Schweiz ist sehr lebendig. Ihre Vielfalt ist ein Abbild der regionalen und kulturellen Kleinräumigkeit der Schweiz. Auch Einflüsse aus europäischen Ländern beeinflussten die Volksmusik seit dem frühen 19. Jahrhundert. So haben Polka und Mazurka ihre Wurzeln in Polen, der Schottisch in Schottland. Die Musik wurde mündlich überliefert oder wurde von den Musikanten in Heften aufgeschrieben.
Eugène Ysaÿe gehört zu den bedeutendsten Geigern aller Zeiten. Wegen gesundheitlicher Probleme musste er seine Karriere als Violinvirtuose jedoch vorzeitig beenden. Er machte sich in der Folge als Komponist und Dirigent einen Namen. 1923 komponierte er sechs Solosonaten, darunter „Obsession“, die einen hohen Stellenwert innerhalb der Violinliteratur haben.
Die Bezeichnung dieser zweiten Sonate könnte von der obsessiven Beschäftigung Ysaÿes mit Johann Sebastian Bach kommen. Die Sonate beginnt mit der unverkennbaren Tonfolge des Präludiums aus der Partita in E-Dur, BWV 1006. Unvermittelt, beinahe wie ein Schock, wird dieses Thema durch die uralte Sequenz des Dies Irae aus der Totenmesse abgelöst.