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Parkinson könnte früher diagnostiziert werden, wenn die entsprechenden Symptome erfasst würden. Das geht aus einer Studie der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein hervor. Demnach kündigen zahlreiche Beschwerden die Nervenkrankheit an, bevor es zu den typischen Bewegungsstörungen kommt.
Zu den Symptomen, die eine entstehende Parkinson-Erkrankung anzeigen, gehören Verstopfung, Depression und Riechstörung. Dabei handelt es sich allerdings um unspezifische Beschwerden, die mit zunehmendem Alter häufig auftreten können.
Geeigneter für eine frühe Diagnose von Parkinson ist eine weitere Symptomatik: eine Störung des REM-Schlafs. In dieser Schlafphase sind Traumerleben und körperliche Bewegung voneinander getrennt. Menschen, die an Parkinson im Frühstadium erkrankt sind, bewegen sich hingegen in der REM-Phase ihres Schlafs. Dieses Verhalten könnte bei Risikopatienten untersucht werden, um Parkinson früher zu diagnostizieren. Allerdings gibt es aktuell noch keinen therapeutischen Ansatz, um den Krankheitsverlauf zu beeinflussen.