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Eigentlich müsste der Titel heissen: Von Edmonton nach Tuktoyaktuk (wörtlich: «Sieht aus wie ein grosses Karibu»). Dieser schwer auszusprechende Name wird in Kanada mit Tuk abgekürzt. Tuk liegt am arktischen Ozean, auf 69° 26’ N, 133° 2’ W, ist der nördlichste Ort in Kanada und hat knapp tausend Einwohner.
Inuvik, die nächst grössere Siedlung mit rund 3’000 Einwohnern, liegt runde 140 Kilometer weiter südlich. Seit November 2017 sind diese beiden Ortschaften durch eine Allwetter-Strasse verbunden. Diese wurde nicht in erster Linie dazu gebaut, damit Touristen wie wir bis an den Arktischen Ozean fahren können. Gebaut wurde diese Strasse, weil Kanada in der Arktis nach Öl und Gasvor-kommen bohren will. Inzwischen allerdings wurden diese Pläne auf Eis gelegt; doch das kann sich unter der nächsten Regierung wieder ändern.
Sicher ist, dass es in der Arktis reiche Öl- und Gasvorkommen gibt. Sicher ist auch, dass diese Region in Zukunft vermehrt an Bedeutung gewinnen wird. Nicht nur Kanada, sondern auch Russland und die USA sind am Abbau der Rohstoff-vorkommen in der Arktis interessiert. (Dass «Donald Duck», aka Trump, Grönland kaufen will, ist ein Beweis dafür wie wichtig den USA diese Region ist.) Wir haben also allen Grund diese Gegend noch zu besichtigen, bevor sie durch Öl-Pipelines und -Tanker verunstaltet wird.
Am 23. August 2019 beginnt unser nächstes Abenteuer: Die Fahrt von Edmonton nach Dawson City und Tuk via den Dempster-Highway. Wir freuen uns darauf. Und Mahangu ebenfalls, denn er hat nicht nur einen guten Service, sondern auch neue Stossdämpfer erhalten.
PS: Wer mehr über diese Region und den Dempster-Highway wissen will, der klickt hier: Dempster Highway