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Taube Hände beim Radfahren sind eine oft auftretende Beschwerde. Besonders beim untrainierten Radfahrer. Die Ursache liegt darin, dass eine gleiche Haltung auf dem Lenker lange beibehalten wird. Eine regelmässige Umstellung der Hände in eine andere Position auf dem Lenker und gepolsterte Rennhandschuhe können die Probleme vermeiden.
Beschwerden an Hand und Handgelenk werden oft auch durch eine falsche Einstellung des Lenkers verursacht. Eine korrekte Einstellung des Lenkers sorgt dafür, dass Hand und Handgelenk in einer Gerade liegen. Wenn der Höhenunterschied zwischen Sattel und Lenker zu groß ist, dann stützt relativ viel Körpergewicht auf Hand und Handgelenk. Auch werden die Ellbogen fast oder ganz gestreckt mit der Folge, dass der Radfahrer die Stöße des Forderrads schlecht dämpfen kann. Ein Winkel von 120° zwischen Unter- und Oberarm scheint sowohl eine ausreichende Dämpfung für den Oberkörper zu garantieren und auch genügend Komfort zu bieten.
Ein Längenunterschied der Arme kann zu einer ungleichen Druckverteilung zwischen beiden Händen führen, mit Gefühllosigkeit in Hand und Handgelenk als Folge.
Laut einer epidemiologischen Studie von De Krom hat nicht weniger als 9% aller erwachsenen Frauen Beschwerden als Folge des Carpaltunnelsyndroms; bei Männern liegt der Prozentsatz bei 0,6%. Das Carpaltunnelsyndrom ist eine Verengung des Durchgangs der Blutgefässe und der Nervenbündel zur Hand. Das kann zu tauben Händen führen. Mit einer relativ einfachen Operation kann man dieses Problem lösen.