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Der Verstorbene setzte als Mitgründer der Remote Sensing Laboratories (RSL) einen wegweisenden Grundstein der digitalen Erdbeobachtung und vertrat die Schweiz in den wichtigsten Gremien der ESA.
Harold Haefner promovierte 1963 an der Universität Zürich und wurde 1969 zum Assistenzprofessor, 1972 zum Extraordinarius und 1980 zum Ordinarius in Geographie ernannt. Neben seiner akademischen Tätigkeit leitete er für 4 Jahre das Geographische Institut und von 1996 bis 1998 amtete er als Dekan der Philosophischen Fakultät II. Als Mitgründer der Remote Sensing Laboratories (RSL) im Jahr 1980 setzte er den wegweisenden Grundstein der digitalen Erdbeobachtung und baute eine der weltweit führenden Fernerkundungsinstitutionen mit auf. Er vertrat dazu noch die Schweiz in den wichtigsten Gremien der ESA bis zu seinem Rücktritt im Jahr 2000.
Die Universität Zürich verliert mit Harold Haefner nicht nur einen wegweisenden und begeisternden Geographen, dessen Zuhause die Welt war, sondern auch einen hochgeschätzten, humorvollen und empathischen Kollegen.
Die Mitarbeitenden der Remote Sensing Laboratories sowie seine Studentinnen und Studenten werden den Verstorbenen in dankbarer Erinnerung bewahren.