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Es sind Szenen wie aus dem Wilden Westen, die sich Anfang September im Spiel zwischen Zofingen und Pajde abspielen. Mehrere Personen des Rakitić-Klubs NK Pajde attackieren nach dem Schlusspfiff die Schiedsrichter und jagen diese über das Feld. Die Unparteiischen müssen sich in der Kabine verbarrikadieren.
Bis zu zwei Jahre Sperre
Nun greift die Disziplinarkommission des Schweizer Fussballverbands (SFV) laut «Blick» mit drakonischen Strafen durch. Einer der Hetzer soll für ein Jahr gesperrt werden. Darf allerhöchstens an den Spielen auf der Tribüne sitzen. Jedoch weder den Fussball-Platz betreten, noch eine Trainer-Funktion oder andere Rolle im Team übernehmen. Damit kommt der Täter im Vergleich noch milde davon.
Zwei weitere Personen werden nämlich bis Ende Mai 2021 von jeglichen Fussballplätzen verbannt. Damit verpassen sie den Rest der laufenden Saison, genauso wie die komplette darauffolgende Spielzeit.
Während des Spiels im September zückte der damalige Schiedsrichter gegen zwei Akteure des NK Pajde die rote Karte. Auch der Trainer wurde des Feldes verwiesen. Im Anschluss erhob Pajde-Spielertrainer und Bruder von Fussballstar Ivan Rakitić, Dejan Rakitić, schwere Vorwürfe und warf dem Unparteiischen Parteilichkeit vor. Die Amateur-Liga wies indes sämtliche Vorwürfe zurück und leitete das Verfahren folglich weiter an den SFV.