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Die ersten Grippesymptome sind Unwohlsein, Abgeschlagenheit, rasch ansteigendes Fieber, Schüttelfrost, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, gefolgt von Appetitlosigkeit und Schwindelgefühl. Häufig wird auch über Augenbeschwerden, speziell beim Blick zur Seite, Lichtscheue sowie Tränenfluss und Augenbrennen berichtet.
Im Verlauf der Grippeerkrankung können auch gewinnen respiratorische Symptome wie trockener Husten, Halsweh, Heiserkeit und laufende Nase stärker werden. Besonders bei Kindern stehen gastrointestinale Zeichen wie Nausea, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall oft im Vordergrund.
Das Fieber, das am leichesten zu erkennende Symptom, steigt in den ersten 12 Stunden rasch auf Werte über 38 °C an, mit Spitzen bis zu 41 °C. Die Fieberphase dauert in der Regel 3 Tage, kann aber auch bis zu 8 Tage anhalten.
Die Rekonvaleszenz dauert durchschnittlich 1 bis 2 Wochen, kann sich aber auch über mehrere Wochen erstrecken.
Jedes Jahr suchen 100'000 bis über 300'000 Personen wegen einer grippeähnlichen Erkrankung eine Ärztin oder einen Arzt auf.
Das Risiko einer influenzabedingten Komplikation besteht in jedem Fall, ist jedoch in bestimmten Risikogruppen deutlich erhöht.
Am häufigsten treten primäre, viral bedingte sowie sekundäre, bakteriell bedingte Sinusitis, Otitis media, Bronchitis, Pneumonie und Pseudokrupp auf. Aber auch Pleuritis, Myositis, Myokarditis und Perikarditis mit nachfolgender dilatativer Kardiomyopathie, Myokardinfarkt sowie toxischer Schock können vorkommen und lebensbedrohlich sein. Möglich sind auch Meningitis, Enzephalitis, Myelitis und die Polyradikulitis Guillain-Barré.
Jedes Jahr sterben mehrere hundert (>400) Personen infolge Influenza in der Schweiz, bei schweren Epidemien sind es bis zu 1000. Zusätzlich sind zwischen 1000 und 5000 Hospitalisierungen pro Jahr auf eine Grippeerkrankung zurückzuführen.