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Die Übersetzung ist in Khalkh, einem mongolischen Dialekt. Der Khalkh-Dialekt wird in allen offiziellen Dokumenten verwendet und wird von allen Mongolen verstanden. In der Mongolei leben 3,3 Millionen Menschen.
Bisher hatten die Mongolen nur eine Übersetzung aus dem Englischen, die damals unter grossem Zeitdruck entstanden ist und nur schwer leserlich ist.
Junges Zielpublikum mit Schulabschluss
Die neue Bibel richtet sich vor allem an 16- bis 30-Jährige mit Schulabschluss, die die Mehrheit bilden, da die Alphabetisierungsrate mit 95 Prozent sehr hoch ist. Sie soll vor allem die 65.000 Christen in der Mongolei und die 1.000 im Ausland lebenden Christen erreichen.
Nur Mongolen im Übersetzungsteam
Besonders am diesem neuen Übersetzungsprojekt ist, dass nur mongolische Muttersprachler im Team sind. Darunter der Projektleiter Bayar Garam. Er hat in 2013 in Camebridge promoviert und hat auch Hebräisch studiert in Israel an der Bildungseinrichtung “Home for Bible Translators”, heute The Jerusalem Center for Bible Translators (JCBT).
Bayar Garam hat noch die Zeit erlebt, als die Mongolei kommunistisch und eng mit der Sowjetunion verbündet war. Während 70 Jahren (1921-1991) gab es in der Mongolei keine Religions- und Pressefreiheit. Alles wurde von der Regierung überwacht, erzählt er in einem Interview der Amerikanischen Bibelgesellschaft von 2015.
Nach dem Zerfall des Kommunismus kamen Missionare ins Land. 1992 wurde Garam Christ und besuchte die erste Kirche der Mongolei. Heute gibt es im Land über 400 Kirchen. «Die Christliche Kirche ist sehr jung… nur 24-jährig. Die Zahl der Christen wuchs von 0 auf 50-60’000 Christen.
Der Fahrplan
Seit 2015 wurde das Alte Testament übersetzt. Und seit rund einem Jahr arbeitet das Übersetzungsteam am Neuen Testament. Ab 2025 erfolgt die abschliessende Überprüfung.
Jede Spende ist herzlich willkommen, um diese Übersetzungsarbeit voranzutreiben!