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Der Verwaltungsrat des auch an der Six kotierten US-Ölbohrkonzern Transocean widersetzt sich vor der Generalversammlung (GV) weiterhin den Anträgen des Grossaktionärs Carl Icahn. Dies betrifft insbesondere die von Icahn vorgeschlagene Ausschüttung einer Dividende von 4 Dollar je Aktie und die Wahl der drei neuen Verwaltungsräte John J. Lipinski, José Maria Alapont und Samuel Merksamer. Zudem hatte Icahn auch noch einen Vorschlag zur Änderung der Struktur des Verwaltungsrates (VR) eingebracht.
Der Dividendenantrag von Icahn stehe in einem direkten Konflikt mit der disziplinierten Kapitalallokations-Strategie des Unternehmens, teilte Transocean in der Nacht mit. Diese umfasse eine starke und flexible Bilanz, die Beibehaltung eines Investment-Grade-Ratings, Investitionen in das Geschäft mit einer hohen Rendite und die Rückzahlung überschüssigen Kapitals an die Aktionäre.
Der Vorschlag von Icahn gefährdete die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einer zyklischen und kapitalintensiven Branche, heisst es weiter.
Generalversammlung Mitte Mai
Zudem sei auch die Wahl der von Icahn handverlesenen VR-Kandidaten nicht im Interesse des Unternehmens und der Aktionäre, wird weiter argumentiert. Die Kandidaten würden Icahns potenziell für das Unternehmen schädliche kurzfristige Strategie mittragen.
Vor diesem Hintergrund rät der Transocean-VR den Aktionären, an der GV die von Icahn geforderte Dividende abzulehnen und dessen VR-Kandidaten nicht zu wählen. Der VR schlägt eine Dividende von 2,24 Dollar je Aktie vor.
Die GV von Transocean findet am 17. Mai in Zug statt. Gemäss Six-Angaben hielt Icahn per Ende Januar dieses Jahres eine Beteiligung von 5,38 Prozent an Transocean.
(tke/tno/awp)