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Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates WBK-S befasste sich mit der letzten verbliebenen Differenz bei der Änderung des Gentechnikgesetzes und beantragt ihrem Rat eine leichte Lockerung der Forschungsbedingungen.
Konkret ging es um die Frage, ob das Verbot von Freisetzungsversuchen in der Forschung mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO), welche gentechnisch eingebrachte Resistenzgene enthalten, beibehalten werden soll. Die Kommission beantragt mit 6 zu 4 Stimmen, am Beschluss ihres Rates festzuhalten und ebendieses Verbot aufzuheben.
Die Mehrheit ist der Ansicht, dass dadurch die Forschung, insbesondere im Grundlagenbereich, vereinfacht und gestärkt würde. Eine Minderheit verweist hingegen auf mögliche Umweltrisiken und beantragt deshalb, wie bereits der Nationalrat, die Regelung beizubehalten. Das Geschäft wird voraussichtlich während der Sommersession im Ständerat behandelt.