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Es steht ganz außer Frage, dass wenn du dich um dein körperliches Wohlbefinden kümmerst, auch gleichzeitig deine Psyche davon profitieren wird. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass du deiner mentalen Gesundheit ebenso viel Aufmerksamkeit schenkst, wie deiner geistigen.
Achtsamkeits-Übungen sind ein guter Ausgangspunkt, um damit zu beginnen!
- Was ist Achtsamkeit?
- Wie kannst du von Achtsamkeits-Übungen profitieren?
- Achtsamkeits-Übungen, die du allein ausführen kannst
- Take Home Message
Was ist Achtsamkeit?
Achtsamkeit ist eine Form der Meditation, in der sich die praktizierende Person darauf konzentriert, was sie in diesem Moment denkt und fühlt. Achtsamkeit kann die mentale Gesundheit verbessern und die Stresslast verringern.
Aus diesem Grund sollte diese Technik als hilfreiche Methode angesehen werden, wenn es darum geht, das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.
Wie kannst du von Achtsamkeits-Übungen profitieren?
Wenn du dich darauf konzentrierst, was du in einem gewissen Moment fühlst, hilft es dir dabei, diese Gefühle zu identifizieren und letztendlich auch dabei, herauszufinden, weshalb du sie fühlst.
Durch diesen Prozess bis du in der Lage, deine Emotionen und deine Laune besser zu verarbeiten und zu steuern, verringerst Stress und förderst langfristig deine mentale Verfassung (das heißt nicht, dass du dich zwangsläufig „glücklich“ fühlst, aber es wird dir dabei helfen, besser mit deinen negativen Gefühlen umzugehen und so einen neutraleren Gemütszustand zu erreichen).
Achtsamkeits-Übungen, die du allein ausführen kannst
1. Achtsames Atmen
Beim achtsamen Atmen konzentrierst du dich ausschließlich auf das Ein- und Ausatmen, während du alles andere um dich herum ausblendest. Begib dich zunächst in eine bequeme und entspannende Position. Atme ganz normal und konzentriere dich auf jeden einzelnen Atemzug. Wenn du merkst, dass deine Gedanken abschweifen, versuche deinen Fokus wieder zurück auf deine Atmung zu lenken.
Führe dies 5 – 10 Minuten lang aus. Die Technik sollte dir dabei helfen, Stress und Unruhe, die du im Moment fühlst, zu verringern.
2. Achtsame Bewegungen (z.B. Gehen)
Ähnlich wie beim achtsamen Atmen konzentrierst du dich hier ausschließlich auf die Bewegung, die du ausführst. Dies kann alles sein: Gehen, Laufen, Widerstandstraining oder jede andere Form von Bewegung. Während du dich bewegst, gilt all deine Konzentration der Aktivität, deinen Muskeln, den Bewegungen und deiner Atmung.
Es mag vielleicht kompliziert klingen, aber letztendlich achtest du nur darauf, dass du an nichts anderes denkst als an das, was du gerade in diesem Moment tust.
In Kombination mit den positiven Auswirkungen von körperlicher Betätigung wird dir diese Form der Achtsamkeit dabei helfen, deinen Geist zu erfrischen sowie Stress und andere negativen Emotionen zu verringern.
3. Achtsame Meditation
Das Ziel einer jeden Achtsamkeitsübung ist es, deine Aufmerksamkeit zu erhöhen sowie negative Gefühle zu reduzieren. Bei einer achtsamen Meditation konzentrierst du dich beispielsweise auf deine Atmung, nimmst an einer geführten Bilderreise teil oder wendest andere Methoden an. Während einer achtsamen Meditation befindest du dich in der Regel in einer sitzenden Position und hältst den Oberkörper aufrecht.
Achte darauf, wie sich dein Körper anfühlt, an welchen Stellen er Kontakt mit dem Boden oder deinem Sitz hat und konzentriere dich auf deine Atmung, wie du ein- und wieder ausatmest.
Führe dies etwa 10 Minuten lang aus. Wenn deine Gedanken abschweifen, versuche deinen Fokus wieder zurück auf deine Atmung zu lenken. Diese Methode hilft dir dabei mit negativen Emotionen umzugehen und wirkt gleichzeitig gegen Stress.
4. Dehnen
Wie im Zusammenhang mit Yoga bereits bekannt ist, kann Dehnen als Achtsamkeits-Übung sehr effektiv sein, da es nicht nur dabei hilft, negativen Gefühlen entgegenzuwirken, sondern auch für Bewegung sorgt und die Flexibilität fördert – etwas, das dir ein gutes Körpergefühl gibt.
Das Ziel ist es, eine Dehnübung für eine zuvor festgelegte Dauer (normalerweise reichen 30 – 60 Sekunden) zu halten und dich dabei, wie bei anderen Achtsamkeits-Übungen, auf deine Atmung zu konzentrieren.
5. Achtsames Zuhören
Diese Technik kann dir dabei helfen, die Gefühle von den Menschen in deinem Umfeld zu verstehen und somit deine Reaktion auf diese Gefühle besser steuern zu können.
Beim achtsamen Hören hörst du deinem Gegenüber zu, ohne ihn zu bewerten, zu kritisieren oder zu unterbrechen. Dies kann die Kommunikation zwischen zwei Parteien verbessern und im Umkehrschluss Stress sowie andere negative Gefühle mindern.
Take Home Message
Unsere moderne Gesellschaft hat erkannt, wie wichtig es ist, dass wir unsere mentale Gesundheit erhalten und welche Wirkung sie auf unser allgemeines Wohlbefinden hat.
Achtsamkeits-Übungen können dir dabei helfen, besser mit deinen negativen Emotionen umzugehen und Stress sowie Unruhe mindern.
Aus diesem Grund sollten sie als nützliches Hilfsmittel angesehen werden, wenn es darum geht, das psychische Wohlbefinden zu verbessern.