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Am 27. Februar dieses Jahres hat das Bundesverwaltungsgericht Städte und Kommunen autorisiert, Diesel-Fahrverbote für einen Teil oder das ganze Stadtgebiet zu verhängen.
Mit diesem Beschluss will das Bundesverwaltungsgericht den erheblichen, durch Dieselfahrzeuge verursachten Stickoxid-Ausstoss sowie Feinstaubemissionen reduzieren. In Deutschland sollen diese Emissionen für annähernd 6000 vorzeitige Todesfälle jährlich verantwortlich sein.
Diese Entscheidung betrifft zunächst die älteren Dieselfahrzeuge der Euro-4-Norm, die vor 2009 hergestellt wurden. Bis September 2019 dürfte dieses Verbot auch auf Fahrzeuge der Euro-5-Norm, die zwischen 2009 und 2014 hergestellt wurden, ausgedehnt werden. Nicht betroffen sind dagegen die jüngeren Euro-6-Motoren.
Dieses Urteil ist ein harter Schlag für die deutsche Automobilindustrie, könnte sie aber dazu zwingen, Lösungsvorschläge für die Problematik der Luftverschmutzung vorzulegen. Ein erneuter schwerer Schlag für den Diesel, ein Sieg jedoch für die Umweltschützer!
Weitere Infos finden Sie im Spiegel Online