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Das Wichtigste in Kürze
- Im US-Bundesstaat Georgia finden die Vorwahlen für den Gouverneursposten statt.
- Für die Republikanische Partei treten David Perdue und Brian Kemp gegeneinander an.
- Vor Ort ist auch Donald Trump, welcher Perdue zum Sieg verhelfen will.
Der Staat Georgia ruft bei Donald Trump unschöne Erinnerungen auf. Vor zwei Jahren verlor Trump im Südstaat die Präsidentschaft. Auch heute könnte er in Georgia möglicherweise seinen grössten politischen Rückschlag seit seiner Wahlniederlage 2020 erleiden. Die Wähler des ländlichen Staates entscheiden, wer als Kandidat der Republikaner ins Rennen für den Gouverneursposten geht.
Wie sehr kann Trump die Vorwahlen in Georgia beeinflussen?
Bei den Vorwahlen wirbt Donald Trump mit rührenden Worten für seinen Kandidaten und hofft dabei auf ein politisches Comeback. Vor ganz Georgia meint der Ex-Präsident: «Ihr werdet einen wunderbaren Freund von mir wählen. Einen grossartigen Mann, einen grossartigen Senator. David Perdue ist euer Gouverneur, wir brauchen ihn dringend.»
Doch ist Donald Trump richtig in Georgia, um zu punkten? Nebst Trumps Favoriten Perdue kandidiert der 58-jährige Brian Kemp um den Gouverneursposten. Ausgerechnet die beiden haben sich nach der Präsidentschaftswahl 2020 zu mächtigen Feinden gemacht. Kemp weigerte sich dazumal, das Wahlergebnis in Georgia zu Donald Trumps Gunsten zu manipulieren.
Wie SRF schreibt, ist Kemp in Georgia selbst beliebt und es sieht gut aus für seine Wiederwahl. Bei der Gouverneurs-Vorwahl deutet alles darauf hin, dass sich der republikanische Amtsinhaber Brian Kemp deutlich gegen seinen Herausforderer Perdue durchsetzt. Wir da die Unterstützung von Donald Trump noch weiterhelfen können?