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Der Müll stammt demnach vom Festland und von Fischerbooten. Das Tier war auf der Isle of Harris angeschwemmt worden, die zu den Äusseren Hebriden zählt. Es handelt sich um die südliche Region der Insel Lewis and Harris. Umweltschützern zufolge war zunächst noch nicht klar, ob der Wal direkt durch den Plastikmüll starb.
«Das Tier war nicht in einem besonders schlechten Zustand», teilte die schottische Gruppe Smass (Scottish Marine Animal Stranding Scheme) auf Facebook mit, die gestrandete Meerestiere erfasst. «Die Menge an Plastik im Magen ist trotzdem erschreckend.»
Immer wieder werden in den Weltmeeren tote Wale entdeckt, die wahrscheinlich durch Plastik verendeten. Die jetzt gefundene Menge ist ungewöhnlich gross.
Auf Sizilien wurde im Mai ein toter Pottwal entdeckt. Dieser hatte den Magen voller Plastikmüll. Das sieben Jahre alte Tier war in der Touristenstadt Cefalù im Norden der Insel entdeckt worden.
Ende März 2019 wurde auf Sardinien ein trächtiges Wal-Weibchen entdeckt. Das verendete Tier hatte 22 Kilogramm Plastik im Magen. In dem Pottwal fanden sich unter anderem Einkaufstaschen, Schnüre, Einwegteller, eine Waschmittelverpackung und Schläuche von Elektroinstallationen.