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Unterm Strich war das Konzernergebnis zum Halbjahr mit 60,40 Millionen Euro rot, im Jahr zuvor hatte der Verlust 25 Millionen Euro betragen, wie Strabag am Donnerstag mitteilte.
Dass 2017 im Halbjahr mehr Verlust ausgewiesen wurde, lag nach Angaben des Baukonzerns hauptsächlich daran, dass vergangenes Jahr im zweiten Quartal ein Einmalertrag aus dem Verkauf einer Beteiligung verbucht worden war.
Bereinigt um diesen Einmaleffekt hätte es heuer im Halbjahr einen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) gegeben. Das Management spricht demnach von einer "namhaften" Ergebnisverbesserung. Man sei auf gutem Weg, die Ziele für das Geschäftsjahr 2017 zu erreichen.
Diese Ziele sehen Folgendes vor: Der Umsatz soll auf mindestens 14,0 Milliarden Euro steigen und die EBIT-Marge bei mindestens 3 Prozent zu liegen kommen. Saisontypische Verluste im Halbjahr werden üblicherweise im zweiten Halbjahr überkompensiert.
Mitte des Jahres lag der Auftragsbestand mit 16,5 Milliarden Euro (plus 7 Prozent) auf einem Rekordhoch, die Leistung legte um 10 Prozent zu. Für die Rekord-Auftragsstände sorgten einmal mehr neue Grossaufträge der öffentlichen Hand und der Industrie in den grössten Märkten des Konzerns, in Deutschland, Österreich, Polen, der Slowakei und Ungarn. In diesen Ländern hatte der Konzern im Geschäftsjahr 2016 rund 75 Prozent seiner Leistung eingefahren.
(AWP)