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Marzena Diakun rückte in den internationalen Fokus, nachdem sie das Orchestre Philharmonique de Radio France in einer Reihe von Konzerten dirigiert hatte. Seit 2021 ist sie Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin des ORCAM. Als Gastdirigentin arbeitete die talentierte Polin unter anderem mit dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Liverpool Philharmonic, der Philharmonie des Tschechischen Rundfunks, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und der Nationalen Philharmonie des Polnischen Rundfunks zusammen. Sie arbeitete mit Solisten wie Martin Grubinger, Peter Jablonski, Andreas Staier, Ewa Kupiec, den Cellisten Truls Mørk und Daniel Müller-Schott, den Sängern Camilla Nylund, Klaus Florian Vogt, Catherine Wyn-Rogers, Nathalie Stutzmann, Sabine Devieilhe und Jean-François Lapointe sowie mit den Geigern Linus Roth, Michael Guttman und Alena Baeva zusammen.
Marzena Diakun promovierte im Jahre 2010 an der Musikakademie Krakau und habilitierte 2017. Seit 2011 hält sie die Stelle der wissenschaftlichen Mitarbeiterin an der Musikakademie Breslau inne, wo sie eine Klasse für Orchesterdirigieren leitet. 2015 wurde die Dirigentin mit dem Stipendium Taki Concordia Fellowship von Marin Alsop für beste Dirigentinnen der Welt geehrt. Sie ist Trägerin der Preise des Präsidenten von Koszalin «Künstler des Jahres (Artysta Roku)», «Koszaliner Adler (Koszaliński Orzeł)» und «Kreative Persönlichkeiten von Breslau (Kreatywni Wrocławia)». 2019 wurde die Künstlerin für einen Preis beim «Classical:NEXT Innovation Award» nominiert.