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Der Winter hat es in sich. Wir realisieren oft nicht, dass wir mit dem zirkadianen Rhythmus nicht klarkommen. Die Tage kurz, kaum Sonnenlicht. Wir stehen mitten in der Nacht auf und wenn wir nach Hause kommen, ist es wieder dunkel. Ich glaube, dass wir alle einen Mangel an Serotonin und Vitamen D haben (ausser du bist in der glücklichen Lage, das Sonnenlicht und den Tag-Nachtrhythmus nach deinem Gusto zu leben).
"Der zirkadiane Rhythmus bezieht sich auf den natürlichen 24-Stunden-Rhythmus des Körpers, der durch biologische Prozesse wie Hormonausschüttung, Körpertemperatur und Schlaf-Wach-Zyklus gesteuert wird. Dieser Rhythmus wird durch äußere Faktoren wie das Tageslicht und die Dunkelheit reguliert, die Signale an den Körper senden, um bestimmte Prozesse zu starten oder zu stoppen. Wenn der zirkadiane Rhythmus gestört ist, kann dies Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden haben, einschließlich Schlafstörungen, Stimmungsproblemen und Problemen mit der Verdauung oder dem Stoffwechsel. Es ist wichtig, den zirkadianen Rhythmus zu regulieren und zu unterstützen, um eine gute Gesundheit und ein gesundes Wohlbefinden zu fördern."
Haben wir einen Mangel an natürlichem Licht, dann erhöht sich oft der Melatonin Spiegel. Wir sind müde, wir sind schläfrig. Ist das Wetter trüb und kalt, bleiben wir mehr zu Hause, haben vielleicht das Gefühl, isolierter zu sein. Wir treffen nicht so viele Menschen, was bei manchen Menschen zu Einsamkeit führen kann oder es schlägt einfach auf die Stimmung.
Andere Menschen leiden an einer „saisonalen affektiven Störung“ (SAD), die sich durch eine depressive Stimmung, Schlafstörungen, Appetitveränderungen und ein Mangel an Energie bemerkbar macht.
5 Tipps für einen guten Start in den Frühling, Raus aus dem Wintertief
1. Licht oder Lichttherapie
Eine der besten Methoden, das Wintertief in ein Frühlingshoch zu verwandelt. Dazu kannst du spezielle Lampen, die Sonnenlicht simulieren, benutzen, das macht vor allem im Winter Sinn. Doch im Frühling heisst es bewusst die Nase in die Sonne strecken. Am besten am frühen Morgen, so dass wir unseren Tag- und Nachrthythmus wieder finden… und natürlich auch am Tag. Bewusst 15 bis 30 Minuten Sonnenlicht geniessen.
2. Bewegung
Schon 10 Minuten zu Fuss kann unsere Stimmung verbessern. Unser Gehirn liebt das. Doch ich empfehle, mindestens 30 Minuten zu spazieren. Natürlich darfst du die Bewegung wählen, die dir Spass macht. Draussen bewegen ist das Nonplusultra.
3. Ernährung
Wir brauchen Nährstoffe und wenn es geht, naturbelassene Lebensmittel (frisch), Obst, Gemüse, vollwertige Produkte, wenig bis gar keinen Zucker und vielleicht eine Weile auf Alkohol verzichten.
4. Soziale Interaktionen
Triff dich mit Menschen. Verlasse deine 4 Wände. Triff dich mit deinen Freunden, mit der Familie, werde Mitglied in einem Verein, schliesse dich einer Gruppe an, die deine Interessen teilt (Wandern, Sport, Literatur, Theater, Kunst…).
5. Entspannung
Mach Qi Gong, geh ins Yoga, Meditiere, übe dich in der progressiven Muskelentspannung. Diese Techniken helfen, Stress abzubauen und heben die Stimmung. Wichtig ist, dass du dir regelmässig Zeit nimmst. Nein, nicht nur 1-mal im Monat. Versuche, dir eine tägliche Routine anzugewöhnen, z.B. die 8 Brokat (Qi Gong), den Sonnengruss (Yoga), usw.
… und wenn das alles nichts hilft, dann hol dir Hilfe.
Heute war es neblig und ich konnte meine Nase nicht ins Sonnenlicht stecken. Mein Spaziergang tat sein Bestes, mir meine "Frühlingsmüdigkeit" aus meinem Körper zu verbannen. In den Gärten strecken auch schon die ersten Blumen ihre Köpfe dem Licht entgegen.
Ich wünsche dir einen energiereichen Start in den Frühling.
Alles Liebe
Ursina
PS:
C.O.N.T.R.O.L. oder Hypnose eine andere Möglichkeit aus dem Tief aufzutauchen.
Am 11. Dezember 2022 schrieb ich über den Winterblues
Es gibt Verzögerungen bei den Workshops. Manchmal hat das Leben andere Pläne. Ich halte dich auf dem Laufenden.