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Lymphdrainage ist eine sanfte Behandlungstechnik, die aus weichen kreisenden Griffen und Streichungen besteht und Lymphödeme verringert.
Ein Lymphödem ist eine Ansammlung von Wasser im Bindegewebe. Bei Druck auf das Gewebe entsteht eine Delle, die nicht sofort wieder verstreicht. Das Bindegewebe kann auch so sehr gestaut und fest sein, so dass sich keine Hautfalte mehr greifen lässt. Deutlich ist eine Umfangvergrößerung und ein Schwere- und Spannungsgefühl der betreffenden Körperstelle.
Durch die Anregung des Lymphflusses werden Eiweißkörper aus dem Gewebe geleitet. Die Gewebespannung verringert sich. Der Zellstoffwechsel kann wieder normal arbeiten, die Abwehrlage des Gewebes verbessert sich, Schmerzen werden verringert und Heilungsprozesse deutlich beschleunigt.
Ödem = Schwellung des Gewebes aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefässsystem
Die manuelle Lymphdrainage kommt zur Anwendung:
- nach Entfernung der Lymphknoten
- venösen Abflussstörungen
- Sportverletzungen
- Narben, Ödem nach Knochenbrüchen, Blutergüssen
- Schleudertrauma
- Rheumatischen Erkrankungen
- Karpaltunnelsyndrom, Sudeck-Syndrom (komplexes regionales Schmerzsyndrom)
- Schwangerschaftsödemen
- Migräne
- Hautproblemen (Akne)