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Die Schweizerische Quelle der Verjüngung
13 August 2020
Was haben Winston Churchill, Konrad Adenauer, Dwight Eisenhower, Charles de Gaulle, Miles Davis, Pablo Picasso, Marlene Dietrich und Marilyn Monroe gemeinsam? Alle haben die Klinik La Prairie in Montreux für kürzere oder längere Zeit besucht.
In der Schweiz gibt es viele Grand-Hotels und Spitäler. Eine Kombination dieser Beiden ist jedoch eine Besonderheit. Das Prinzip besteht darin, medizinische Versorgung in einer Umgebung und mit dem Service eines Grand-Hotels anzubieten.
Die Pflege des Körpers hat in der Schweiz eine lange Tradition, die bis zu den ersten römischen Bädern in Baden im Kanton Aargau zurückreicht.
Bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts war dies der berühmteste Badeort des Landes. Sein Ansehen war so gross, dass in dieser Stadt der Friedensvertrag des Spanischen Erbfolgekrieges (1701-1714) unterzeichnet wurde.
Im neunzehnten Jahrhundert erlebte dieser Sektor ein grosses Wachstum, insbesondere in Graubünden und rund um den Genfersee.
Im Jahr 1848 hatte das Land nicht weniger als 350 registrierte und anerkannte Badehäuser/Kliniken und Wasserquellen.
Thomas Mann, Victor Hugo und auch Léon Tolstoi machten diese unter anderem zum Thema ihrer Romane.
Auch das Konzept der Luxuskliniken stammt aus dieser Zeit. Das reiche Bürgertum und die Aristokratie Europas und Amerikas besuchten diese bis zum Ersten Weltkrieg recht häufig.
Nach 1945 erlebte dieser Sektor einen Rückgang. Das Blatt scheint sich jedoch zu wenden. Gesundheit in einer angenehmen Umgebung erhält eine immer höhere Priorität.
Die Kombination von medizinischer Versorgung in einer Hotelumgebung zieht immer mehr (wohlhabende) Besucher/Patienten an. Die Klinik La Prairie ist dafür ein schönes Beispiel.