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Für die Erstellung des Gasthauses zum Goldenen Adler wurden 1726 mehrere spätmittelalterliche Gebäude zusammengefasst. 1765 wurde es mit einem Nebenhaus mit Festsaal erweitert, in dem sich eine Rokoko-Stuckdecke befindet, die weitherum ihresgleichen sucht. Sie lässt die grosse Bedeutung des Hauses im 18. Jahrhundert erahnen.
Das ehemalige Gasthaus zum Adler wurde in den 1720er-Jahren durch Zusammenschluss mehrerer älterer Gebäude in seine heutige barocke Form gebracht und mit einem Mansarddach versehen. Nach dem Verzicht auf das Tavernenrecht erfolgte in den 1760er-Jahren die Umgestaltung in einen repräsentativen Wohnsitz. Das damals erbaute Nebenhaus birgt im ersten Obergeschoss einen prachtvollen Saal, der in der Spätzeit des Rokoko um 1765 ausgeschmückt wurde. Im grazilen Deckenstuck verbinden sich mittig schwungvolle Rocaillen zu einem gestreckten Vierpass. Im äusseren Profilkranz werden in den Ecken idyllische Landschaftsprospekte von Rocaillekartuschen umschlossen. Die für Rheinfelder Verhältnisse kunstvolle Ausstattung kann dem aus dem Vorarlberg stammenden Stuckateur und Altarbauer Johann Martin Fröwis zugeschrieben werden.