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Das Wichtigste in Kürze
- Iliad lege 7 Milliarden Zloty (1,6 Milliarden Franken) für UPC Poland auf den Tisch, teilten die beteiligten Firmen mit.
Die Kabelnetzbetreiberin UPC Poland hatte im Liberty-Konzern einst zur Organisationseinheit Central Europe gehört, die dem damaligen UPC Cablecom-Chef Eric Tveter unterstand.
Ursprünglich hatte Liberty Global auch aus der Schweiz aussteigen wollen. Als der Verkauf von UPC Schweiz am Widerstand der Sunrise-Aktionäre scheiterte, drehte Liberty den Spiess um und übernahm schliesslich Sunrise.
Iliad hatte erst im vergangenen Jahr den polnischen Mobilfunker Play erworben und wird nun zusammen mit dem UPC-Geschäft zur Nummer zwei der Branche hinter Orange Polska mit einem Jahresumsatz von fast zwei Milliarden Euro aufsteigen.
Der Deal soll in der ersten Jahreshälfte 2022 über die Bühne gehen. Erst im Juli hatte Niel angekündigt, den von ihm gegründeten Telekomkonzern Iliad für drei Milliarden Euro komplett kaufen und von der Börse nehmen zu wollen.
In der Schweiz hat Niel andere Pläne für Salt, die er über seine Gesellschaft NJJ Capital besitzt. «Salt und ihre Eigentümerin NJJ sind derzeit daran, verschiedene Finanzierungsalternativen zu prüfen, um die weitere Entwicklung und das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen, einschliesslich eines möglichen Börsengangs», hatte Salt Ende Mai mitgeteilt.
Ein Börsengang sei eine Option, hatte Salt-Chef Pascal Grieder damals im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP gesagt. Alle weiteren Schritte wie beispielsweise Strukturierung, Timing oder Ort der Börse «werden wir zur gegebenen Zeit kommunizieren». Weitere Details wollte Grieder seinerzeit nicht nennen.