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Vor einiger Zeit hat unser Freund und Gemeindegründer Willi in seiner Region den schiitischen Imam, Zamir kennengelernt, der sehr offen und interessiert ist an geistlichen Dingen. Die beiden haben viele Gespräche geführt, sich gegenseitig geholfen und sogar gemeinsam Projekte durchgeführt. So ist zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft entstanden.
Die Schiiten sind eine Minderheit in unserem Gastland. Dieser Imam hat mehrere tausend Schüler in seiner Moschee, die er lehrt und anleitet. Willi hat ihm eine Bibel gegeben und ihn ermutigt, darin zu lesen. Zamir war begeistert von dessen Inhalt und hat seine Schüler angewiesen, ebenfalls darin zu lesen.
Ein seltsamer Traum
Willi hat Zamir seinem ganzen Freundeskreis vorgestellt und oft fanden in der Sauna tiefe Gespräche statt. Einmal erzählte Zamir von einem Traum, in dem er Jesus am anderen Ufer eines Flusses gesehen hat, an den er entlang ging. Er hatte seine Hand nach ihm ausgestreckt, aber der Fluss war zu breit, so dass er die Hand von Jesus nicht ergreifen konnte. Oft haben wir dann gebetet, dass dieser Fluss austrockenen würde oder eine Brücke entstehen würde zwischen ihm und Jesus.
Noch ein Traum
Kürzlich hat Willi zu Zamir gesagt, dass er und sein Freund für ihn beten und ihn lieben. In der folgenden Nacht hatte er wieder einen Traum, nach dem sein Herz so zu rasen anfing, dass er nicht mehr einschlafen konnte. Im Traum sah er, dass Willi und sein Freund für ihn beteten.
Am nächsten Morgen hat er Willi aufgesucht und mit ihm über den Traum gesprochen. Er sagte ihm, dass er nun auch ein Bruder ist in der Gemeinschaft von Jesus. Was das nun genau für ihn, seine Familie und seine schiitische Glaubensgemeinschaft heisst, wird sich in der Zukunft noch zeigen.
Kaukasus