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«Nach einer erfolgreichen Präsentation in Tokyo stieg ich um 17:03 in den Super Express nach osaka ein. […] Während ich den Inhalt meines bentos genoss, fiel mein Blick auf einen japanischen Geschäftsmann, der mit nachdenklichem Blick Ausdrucke von PowerPoint-Folien prüfte. Zwei Folien pro Seite, Seite für Seitevoller Kästen mit japanischen Schriftzeichen in verschiedenen Farben. […] Nur Folien, die allesamt mit Überschriften, Kapitelüberschriften, Aufzählungen und dem Logo vollgestopft waren. […]
In diesem Moment, während der Bullet Train zwischen Yokohama und Nagoya unterwegs war, reifte in mir die Idee, meine Gedanken auf der Presentation Zen-Webseite zu veröffentlichen.»
— Garr Reynolds in der Einführung zu Presentation Zen (stark gekürzt)
Das schreibt Garr Reynolds in der Einführung zu seinem ersten Buch „presentation zen“. Im Jahr 2005 hat er begonnen auf der Seite presentationzen.com über alles rund um professionelles Präsentationsdesign zu schreiben. Im Jahr 2008 erschien dann sein gleichnamiges Buch „Presentation Zen“ auf Englisch und noch im selben Jahr die deutsche Übersetzung. Es ist das meistverkaufte Buch zum Thema Präsentationen. Meiner Meinung nach ist das auch zu Recht so.
Ende 2008 habe ich an einem Seminar von David Allen (davidco – Getting Things Done®) teilgenommen. Auf die Frage, ob er eine Empfehlung zum Präsentationsdesign hätte, hat er uns Garr’s Buch empfohlen. Ich habe mir das (englische) Buch gekauft und erst gelesen, dann durchgearbeitet. Auch sein neues Buch „presentation zen design“ (2009 englisch/2010 deutsch) habe ich inzwischen gelesen.
Der Vorteil dieser intensiven Beschäftigung mit Präsentationsdesign ist, dass ich mir inzwischen bewusst bin, dass die Vorbereitung einer Präsentation mindestens genauso wichtig ist, wie der Vortrag selbst. Ich investiere für meine Zuhörer gerne die Zeit, mich gut vorzubereiten, die Nachricht herauszuarbeiten, eine Geschichte zu entwickeln und die richtigen Bilder für die visuelle Unterstützung auszuwählen. Ich habe ebenso gelernt – je nach Ziel – auf PowerPoint/Keynote oder andere visuelle Hilfsmittel zu verzichten. Einfache Dinge multimedial aufzublasen hilft nicht dabei, etwas zu vermitteln.
Der Nachteil des Ganzen ist, dass man bei jeder Präsentation merkt, was nicht stimmt, was man besser machen könnte. Aus diesem Nachteil hat es sich entwickelt, dass ich Freunde und Kunden bei der Entwicklung ihrer Präsentationen unterstützen darf.
Warum also prezentation.ch?
Garr veröffentlicht immer wieder sehr interessante Artikel und Gedanken zu Präsentationen in seinem Blog (Presentation Zen), die ich Gleichgesinnten gerne weiter empfehle. Einige meiner Freunde und Kunden können allerdings wenig mit den englischen Originalen anfangen. Deswegen durfte ich immer wieder einzelne Artikel für sie übersetzen.
Am 25.06.2010 war ich dann in Paris, bei einem Event, der von Phil Waknell von ideas on stage organisiert wurde. Dort sprach unter anderem Garr Reynolds. Beim anschliessenden Abendessen ist in mir der Gedanke gereift, einen Blog zu starten, den ich primär der Übersetzung interessanter Texte zu Präsentationsdesign und Vorträgen widme. Nach Rücksprache mit Garr Reynolds habe ich die Genehmigung bekommen, seine Texte in deutscher Übersetzung zu veröffentlichen.
prezentation.ch ist dieser Blog. Hier werde ich Übersetzungen einer Auswahl von Garr’s Blogeinträgen veröffentlichen. Auch möchte ich interessante Artikel anderer Autoren hier in deutscher Übersetzung veröffentlichen. Und natürlich werde ich auch von Zeit zu Zeit selbst etwas zu den Themen Präsentationsdesign und Vortrag schreiben.
Und wer steckt hinter presentation.ch
Mein Name ist Boris Bäsler, ich habe seit meinen ersten Tagen in meinem Beruf als Wirtschaftsinformatiker mit Präsentationen zu tun. Und Anfangs dachte ich, dass Präsentationskompetenz nur für Leute ist, die sonst nichts können.
Bis heute habe ich vieles dazu gelernt und investiere viel Zeit und Energie darin, Freunde, Kollegen und Kunden zu helfen, besser zu präsentieren und zu kommunizieren. Wenn wir alle ein bisschen bessere Präsentationen machen, wird unsere Kommunikation effizienter und effektiver. Und ausserdem ist eine Präsentation nicht mehr zwingend etwas, wovor wir alle – sowohl als Präsentierender als auch als Zuhörer – Angst haben müssen.
Wenn Sie mich kontaktieren wollen, geht das am leichtesten per Email an <email-pii> oder Sie schreiben mir einen Brief an die folgende Adresse oder besuchen mich einfach (aber bitte mit vorheriger Ankündigung):
Boris Bäsler
Hühnerbühlstrasse 43
CH-3065 Bolligen
In dringenden Fällen können Sie mich auch telefonisch unter +41 79 789 31 60 erreichen.