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Als Regurgitation bezeichnet man das Zurückfliessen von Milch vom Magen aus wieder bis in den Mundraum, welches dann oft vom Baby ausgespuckt wird.
Regurgitation/Reflux kommt beim Baby in den ersten 12 Lebensmonaten häufig vor und wird als physiologisches Phänomen und nicht als Erkrankung eingestuft.
Das Zurückfliessen von Mageninhalt in die Speiseröhre kann sowohl bei gestillten als auch bei mit Flasche gefütterten Kindern auftreten. Die Ursache bei Säuglingen ist, dass die Verschlusskraft des Muskelbandes am Mageneingang gering ist, der Muskel sich leichter entspannt und dadurch der Rückfluss erleichtert wird. Mit zunehmendem Alter verringert sich dieses Problem bereits in den ersten Lebensmonaten und verschwindet zumeist ganz.
Von einer Krankheit ist die Rede, wenn der Rückfluss so häufig und stark auftritt, dass es zu weiteren Symptomen kommt (GERD = Gastroesophagealreflux disease). Als Zeichen einer Oesophagitis finden sich Symptome wie vermehrtes Schreien, Irritabilität, Überstrecken des Rumpfes, Nahrungsverweigerung, Blutspucken oder Anämie.
Infolge ungenügender Kalorienzufuhr bei wiederkehrendem Erbrechen als auch infolge Nahrungsverweigerung, kann es zu einer Gedeihstörung kommen.