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Aus dem Alltag einer Frauenhausmitarbeiterin
Viele werden sich fragen, was Mitarbeiterinnen in einem Frauenhaus den ganzen
Tag so treiben. Mit dem folgenden Bericht wollen wir anschaulich machen,
was sich zum Beispiel hinter den dürren Worten verbirgt, "Frau X musste wegen
der Bedrohung durch ihren Ehemann in ein weiter entferntes Frauenhaus vermittelt
werden".
Von einer die auszog, um Stroh zu Gold zu spinnen.
Es war einmal eine Frau, die hieß Elisa, und sie arbeitete bei einem Verein, der "Frauen helfen Frauen" hieß.
Dieser Verein war ziemlich arm, und eines Tages saß Elisa da und rechnete
das Geld zusammen. Doch wie sie auch rechnete, es wollte einfach nicht reichen.
Beklommen betrachtete Elisa die Zahlen und war sehr ratlos. Da öffnete sich
die Tür, und ein kleines Männlein trat ein. "Ich könnte Dir wohl helfen",
sprach es, "was gibst Du mir dafür?"

Aus dem Alltag einer Frauenhausmitarbeiterin: Zugfahrt mit Koffern...
Von einer, die auszog, um Stroh zu Gold zu spinnen: Ein modernes „Märchen“...
Die praktische Anwendung der Lachtherapie: eingesperrt in der Beratungsstelle...

"Ich habe doch nichts", klagte Elisa.

"Gib mir Deine Schönheit", verlangte das Männlein. „Dann werde ich Dir eine
Scheuer voll Stroh zu Gold spinnen, das kannst Du dem König verkaufen, es
wird ihm wohl gefallen.“
Ein nicht ganz ernst gemeinter Exkurs über...
... die praktische Anwendung der Lachtherapie
(Bericht einer Mitarbeiterin)
von Eva Beyer
Ich bin aufgeklärt und emanzipiert, deswegen glaube ich auch nicht an Horoskope;
auch nicht, wenn ich sie jeden Morgen lese. An jenem denkwürdigen Morgen
also stand in meinem Horoskop "Vorsicht vor technischen Pannen!" Macht nichts,
sagte ich mir, denn erstens glaube ich nicht dran, und zweitens fahre ich
heute sowieso nicht mit dem Auto.