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Zwischen der Strecke in Matterley Basin und Jeremy war es in den letzten zwei Jahren nicht die grosse Liebe und er ging mehrmals in Tuchfühlung mit dem englischen Boden. Die schnelle technische Piste stellt hohe Anforderungen an die Piloten und hier hat sich wiederum die fahrerische Entwicklung von Jeremy gespiegelt. Nach Rang 11 im letzten Jahr liess er sich heuer als souveräner Sieger feiern.
Bereits am Freitag standen die Zeittrainings für die beiden Qualifikationsgruppen auf dem Programm und hier stiess Jeremy auf einen für ihn bis anhin völlig unbekannten Fahrer aus den USA. Im hart umkämpften Qualirace war Covington Thomas auf der noch nicht ausgefahrenen Strecke einen Hauch schneller als Seewer. Jeremy ging als vierter Fahrer am Sonntag an den Startbalken. Sein Start verlief nicht ganz optimal, aber er fuhr trotzdem als vierter Pilot in die erste Runde los. Sofort setzte er zum Aufholkampf an, als ihn Valentin Guillod nach der Whoopssektion versehentlich am Hinterrad traf. Jeremy konnte einen Sturz verhindern, verlor aber einige Plätze und fiel auf den sechsten Rang zurück. Guillod hatte weniger Glück und fiel im Feld weit zurück. Jeremy liess sich nicht beirren und fuhr bereits in der zweiten Runde an die Spitze. Nun folgte fünf Runden lang ein hartumkämpftes Rennen um die Führung. Der Ami setzte sich Jeremy an die Fersen, verlor nach einem Fehler aber die Kontrolle und ging zu Boden. An dieser Stelle hatte Jeremy bereits 10 Sekunden Vorsprung auf den Bulk und baute diesen bis zum Rennende auf über 14 Sekunden aus. Da Graulus in England „nur“ den sechsten Platz belegte, hat sich der Vorsprung von Jeremy auf 36 Punkte ausgedehnt und Jeremy steht bereits vor dem letzten Rennen als Silbermedaillen Gewinner fest. Guillod hat in diesem Rennen einmal mehr seine Routine ausgespielt und belegte zum Rennende den dritten Rang. Somit ist sein Vorsprung auf Jeremy auf 12 Punkte geschmolzen und es wird ein spannendes letztes Rennen in Lierop erwartet.