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Schweiz-französischer Doppelbürger in Myanmar verhaftet. Er hatte einen kritischen Film über buddhistische Mönche gedreht.
Der ARF/FDS verurteilt die Verhaftung von Didier Nusbaumer am 8. August 2023 in Myanmar und fordert seine sofortige Freilassung. Gemäss EDA hat das Schweizer Botschaftspersonal vor Ort bereits Kontakt mit den Lokalbehörden aufgenommen, um mehr über die Hintergründe der Verhaftung zu erfahren.
Diverse internationale Online-Portale berichteten über die Verhaftung von Nusbaumer und 13 einheimischen Laien-Schauspieler:innen, die an einem self-made-Spielfilm beteiligt waren, der u.a. das Verhalten von radikalisierten Mönchen thematisiert.
Der ARF/FDS verweist in diesem Zusammenhang auf den Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO von 1948, welcher jedem Menschen das Recht «auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäusserung zusichert; dieses Recht schliesst die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.»
Darauf fusst die Pressefreiheit und generell die künstlerische Freiheit, kritisch über Probleme und Missstände zu berichten. Ohne dieses Menschenrecht wären es Filmschaffenden weltweit nicht möglich, regime- oder systemkritische Dokumentar- oder Spielfilme herzustellen.
Der ARF/FDS fordert vom EDA, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für eine sofortige Freilassung von Didier Nusbaumer und der inhaftierten burmesischen Schauspieler:innen einzusetzen.