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«Ich habe meinen Vertrag mit dem DFB nicht bis zum Jahr 2016 verlängert, um ihn vorzeitig zu beendet», sagte Löw in dem Gespräch. Über ein vorzeitiges Ende seiner Zeit als Nationaltrainer war spekuliert worden, nachdem Löw sich in den Tagen nach dem WM-Sieg über seine Zukunft ausgeschwiegen hatte. Er habe sich lediglich an die vereinbarte Routine gehalten, so Löw jetzt. «Ich habe mich nur an das gehalten, was wir vor der WM vereinbart hatten: dass wir uns nach der WM in Ruhe zusammensetzen und das Turnier analysieren.»
Personaldebatte nach der WM 2010
Joachim Löw hatte im Herbst 2013 seinen Vertrag als Trainer der Nationalmannschaft bis 2016 verlängert. Damit wollte der DFB auch verhindern, dass es während des grossen Turnieres in Brasilien zu einer Personaldebatte kommt, wie es 2009/2010 geschehen war. Der damalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte verkündet, Löws Vertrag mit «Handschlag» verlängert zu haben. Die Ausarbeitung der genauen Vertrages führte dann aber zu Konflikten und einer erhitzten Debatte in der Öffentlichkeit.
(me/sim)