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1992 hat Peter Friedli in den USA mit einem Partner 250'000 Dollar investiert und Patente von Stammzellen erworben. Damit gründete er Osiris, eine Biotech-Firma mit Sitz in Baltimore. 27 Jahre später verkaufte Friedli, mit 30 Prozent grösster Aktionär, das Unternehmen für 660 Millionen Dollar an den Medtech-Konzern Smith & Nephew. Der 65-Jährige kassierte 220 Millionen Dollar in Cash. Für dieses Geld sucht er in den USA nun neue Anlagemöglichkeiten «im Bereich Health Care und Agrotech». Und er ergänzt, er wolle nicht nur wie damals von null anfangen, sondern auch «in eher reifere Gesellschaften» investieren. Myriad Genetics, ein anderes Unternehmen, das er Anfang der neunziger Jahre in den USA mitgegründet hat, erzielt rund 800 Millionen Dollar Umsatz und ist an der Börse inzwischen mit 2,1 Milliarden Dollar bewertet. Friedli hält «einige, aber weniger als die meldepflichtigen fünf Prozent».
(Stand: November 2019)