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Die meisten Kinder, Jugendlichen und Erwachsene mit Asperger-Syndrom haben eine ganze Reihe von positiven Eigenschaften, die mehr als jede einzelne negative ersetzen.
Ein Aspie behauptete einmal „Gott sei Dank habe ich Asperger-Syndrom!“ Schauen wir auf nur einige jener positiven Eigenschaften, die mit den Besonderheiten des Asperger-Syndroms verbunden sind:
Herzlichen Dank an Bernd Martin Rohde für die Übersetzung ins Deutsche! Englische Originalversion hier. Stand: 19.01.15)
Die meisten Aspies:
1. Sind selten nachtragend.
2. Sind gewissenhaft, glaubwürdig und ehrlich.
3. Verfügen über Enthusiasmus und haben eine Neigung zu ausgiebiger Forschung, von daher entwickeln sie ein breites und tiefes Grundlagenwissen in ihren Interessengebieten.
4. Sind frei von Vorurteilen.
5. Sind intelligent und talentiert.
6. Neigen weniger als ihre neurotypischen Gegenüber zu Unbeständigkeit und Boshaftigkeiten.
7. Verfolgen voraussichtlich in überdurchschnittlicher Anzahl eine Hochschulausbildung.
8. Neigen nicht dazu, andere zu belügen.
9. Neigen nicht dazu, andere zu bestehlen.
10. Sind eher selten Schikanierer, Betrüger oder Manipulierer.
11. Haben nicht die Motivation eines intensiven gesellschaftlichen Drangs ihre Zeit mit beliebigen Personen zu verbringen.
12. Sind hartnäckig und wenn sie sich ein Ziel gesetzt oder ein Versprechen abgegeben haben, kann darauf vertraut werden, dass sie es einhalten.
13. Es ist unwahrscheinlich, dass sie unprovoziert attackieren, verbal oder sonst wie.
14. Lassen sich wenig beeindrucken von Urteilen, die viele Menschen über den Status oder die Sozialkompetenzen anderer machen.
15. Besitzen eine hohe Akzeptanz für die Launen und Eigenarten anderer.
16. Besitzen eine in hohem Masse originelle Perspektive zur Problemlösung.
17. Suchen gezielt ehrliche, aufrichtige und zuverlässige Menschen, die ihre Interessen teilen.
18. Können eine Vielfalt von interessanten Fakten aufführen.
19. Können auf die Probleme von Menschen eine unverbrauchte Perspektive und Bewertungen aufgrund zur Verfügung stehender Informationen liefern.
20. Können sich an Details erinnern, die anderen entgehen.
21. Können entspannen und Sich-selbst-sein, ohne um die gesellschaftliche Ächtung besorgt zu sein.
22. Attackieren nicht das Ansehen von Personen in ihrem Umfeld.
23. Diskriminieren niemanden aufgrund seiner Rasse, seines Geschlechts, Alters oder anderen äusserlichen Merkmalen.
24. Zwingen andere nicht dazu, gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen.
25. Haben keine Hintergedanken.
26. Manipulieren nicht.
27. Nutzen die Schwächen anderer nicht zu ihrem Vorteil aus.
28. Verstehen Hierarchien anders und geben daher jemandem Übergeordneten keinen besonderen Rang, nur weil diese Person reich ist oder eine hohe Position in einer Organisation besitzt.
29. Haben eine hohe Arbeitsmoral.
30. Zeigen Leidenschaft, wenn sie sich mit Tätigkeiten beschäftigen, die sie mögen und was sich in einigen Fällen in sportlichem Streben niederschlägt.
31. Tendieren dazu Routinen aufrechtzuerhalten.
32. Haben ein überdurchschnittliches Auffassungsvermögen.
33. Besitzen eine Überempfindlichkeit, die Kreativität fördert.
34. Besitzen ein überdurchschnittliches Erinnerungsvermögen.
35. Haben eine aussergewöhnliche Ausdauer.
36. Besitzen eine hohe Integrität.
37. Haben kein Interesse, anderen Schaden zuzufügen.
38. Besitzen eines oder mehrere hochentwickelte Talente.
39. Sind talentiert für Schwimmen, Rudern, Laufen, Bodybuilding oder andere Sportarten, die eine ausdauernde Anstrengung erfordern.
40. Verfügen über geistige Werte die nicht von finanziellen, gesellschaftlichen oder politischen Einflüssen geformt sind.
41. Beurteilen Menschen nach ihrem Verhalten, nicht ihrer Hautfarbe oder ihrem sozialwirtschaftlichem Status.
42. Mögen es, Zeit alleine zu verbringen und sind perfekt imstande, sich selbst zu beschäftigen.
43. Verabscheuen Small Talk und Trivialitäten, bevorzugen dagegen Gespräche über wesentliche Dinge, die ihr Grundlagenwissen erweitert.
44. Sind sehr gute Arbeitnehmer, wenn sie ihr Arbeitstempo kontrollieren können und die Arbeitsumgebung alleinstehend oder sozial unterstützend wirkt.
45. Achten auf Details.
46. Halten die Stellung auch bei starkem gesellschaftlichem Druck.
47. Bevorzugen tendenziell Kompetenzen in den technologischen Mitteln, die für lukrative Beschäftigungen im Informationszeitalter notwendig sind.
48. Bevorzugen tendenziell Einzelsportarten über Teamsportarten, da bei diesen keine gesellschaftlichen Beanspruchungen bestehen und man die Aktivitäten alleine durchführen kann.
49. Entwickeln das Interesse sportliche oder Fitnessaktivitäten womöglich tagtäglich zu praktizieren, oftmals über einen längeren Zeitraum.
50. Widersetzen sich dem Herdentrieb, wenn sie wissen, dass etwas falsch ist.