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Diese Ausgabe der GeoAgenda von 2021 lädt Sie ein, sich in das Imaginäre der Geographie zu begeben. In der Einleitung zeigen Romain Valadaud und Isabelle Schoepfer die Bedeutung des Imaginären in der Geographie, sowohl in Bezug auf die Methodik als auch auf den Untersuchungsgegenstand, auf.
Anhand eines Interviews mit Eloi Audoin-Rouzeau, einem Schriftsteller, der sich geografischer Methoden bedient, untersucht diese Ausgabe dann, wie eine geografische Argumentation die Schaffung von imaginären Welten unterstützt. Anschließend fordert uns André Ourdenik mit einer imaginären Erzählung dazu auf, über die unmögliche Herausforderung der Kartografie nachzudenken: Wie kann man die subjektiven Realitäten eines Territoriums auf einer Karte darstellen? Juliet Fall regt uns anschliessend durch das Eintauchen in die Welt ihrer Comics dazu an, über die Bedeutung der Körperhaltung im geographischen Forschungsprozess nachzudenken.
Der Beitrag von Joëlle Salomon-Cavin beschäftigt sich mit der Frage, wie die Mobilisierung des Imaginären der Natur durch politische Kämpfe die Art und Weise verändert, wie wir die städtische Umwelt sehen. Sylvie Joublot-Ferré wiederum lädt uns zu einer Begegnung mit den geografischen Vorstellungswelten von Kindern ein, indem sie eine methodologische und thematische Reflexion über den Raum Lavaux anstellt, um die Vielfalt der menschlichen Beziehungen zum Raum besser zu verstehen.
Zwei Artikel in der Rubrik "Andere Beiträge" vervollständigen diese Ausgabe. Der erste, von Karin Huser, befasst sich mit der Darstellung des Raums durch Metaphern. Der zweite ist ein Bericht über die Generalversammlung 2021 des VSGg, verfasst vom Präsidenten dieses Verbandes, Stefan Reusser.
Schließlich berichtet die Rubrik MyGeography über die Sichtweisen von zwei Geographinnen, die ihre Art Geographie zu machen vorstellen.