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Der Umsatz schrumpfte im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 11,9 Milliarden US-Dollar (10,8 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Midland (US-Bundesstaat Michigan) mitteilte. Analysten hatten aber mit einem noch niedrigeren Erlös gerechnet. Neben dem deutlichen Absatzrückgang in Europa, Nahe Osten, Afrika und Indien machten dem Unternehmen auch niedrigere Preise zu schaffen. Die Aktien gaben vorbörslich leicht nach.
Unter dem Strich rutschte der Chemiekonzern im Auftaktquartal wegen Kosten für den Konzernumbau und Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit einer Grundwasserkontamination in die roten Zahlen. Der auf die Anteilseigner entfallende Verlust betrug 93 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor hatte Dow noch einen Gewinn von knapp 1,6 Milliarden Dollar ausgewiesen.
Dow hatte bereits wegen der schleppenden Nachfrage ein Sparprogramm angekündigt. Unter anderem will das Unternehmen im laufenden Jahr weltweit rund 2000 Stellen streichen. Zudem sollen vor allem in Europa bestimmte Anlagen geschlossen werden, um den Konzern langfristig wettbewerbsfähig zu halten. Mit den Massnahmen will der Konzern rund eine Milliarde Dollar sparen.
(AWP)