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In der Königskategorie tritt die 34-Jährige gegen Adele (“Hello”), Drake (“Hotline Bling”) Kanye West (“Famous”) und Justin Bieber (Sorry”) an.
Die britische Soul-Sängerin Adele erhielt insgesamt acht, der Kanadier Drake sechs Nominierungen. Beyoncé wurde für ihre drei Clips “Formation”, “Freedom” und “Hold Up” sowie für ihren Film “Lemonade” nominiert. Dabei handelt es sich um ein “Visual Album”, ein komplett verfilmtes Album.
“Formation”, die erste Single aus dem Album, und das dazugehörige Video hatten zum ersten Mal eine eindeutig politische Dimension, in ihnen bekannte sich der schwarze Star offen zum Kampf gegen Rassismus. Inzwischen engagiert sich die 34-Jährige in der Bewegung Black Lives Matter, die sich gegen Gewalt gegen Schwarze einsetzt.
Auf der Liste für die Awards steht auch der im Januar verstorbene Grossmeister des Pop, David Bowie. Sein Video “Lazarus”, das er kurz vor seinem Tod veröffentlichte, wurde insgesamt vier Mal nominiert, wenngleich für keinen der Hauptpreise. Die Sieger werden Online von den Fans bestimmt.
Statt in Los Angeles, werden die Music Video Awards dieses Mal am 28. August in New Yorks Madison Square Garden verliehen. Die Galas sind vor allem wegen der Skandale und Skandälchen am Rande beliebt. Im vergangenen Jahr etwa hatte Kanye West angekündigt, dass er 2020 als US-Präsident kandidieren wolle.
(SDA)