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Im Frühstadium ist ein Gallenblasenkarzinom in der Regel beschwerdefrei und die Tumoren werden deshalb oft erst spät diagnostiziert, meist in einem nicht heilbaren Stadium. Die Diagnose des Gallenblasenkarzinoms wird häufig als Zufallsbefund anlässlich einer Gallenblasenentfernung (Cholecystektomie) oder einer Gallenblasenentzündung (Cholecystitis) gestellt. Erste Symptome zeigen sich durch die Behinderung des Gallenabflusses, da diese auf anderem Wege resorbiert werden muss. Die Patienten entwickeln eine Gelbsucht (Ikterus), leiden an Juckreiz und der Stuhl entfärbt sich (acholer Stuhl). Durch die vermehrte Gallenstoffausscheidung über die Niere verfärbt sich der Urin dunkel. Die endgültige Diagnose wird durch eine endoskopische retrograde Cholangiographie (ERCP) oder MRI-Untersuchungen gestellt.