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Stefan Küng und Silvan Dillier blieben mit den Rängen 19 und 30 hinter den Erwartungen zurück. Küng verlor 2:17 Minuten auf den überraschenden Wassili Kirjenka, Dillier fast drei Minuten.
«Vielleicht bin ich etwas zu schnell losgefahren. Es war schwierig für mich, das Rennen richtig einzuteilen», sagte Küng nach der WM-Prüfung. Er werde aber wichtige Erfahrungen mitnehmen können: «Nun habe ich einen Richtwert und weiss, woran ich für die Zukunft arbeiten muss», so Küng.
Die Krönung für Kirjenka
In 1:02:29 Stunden legte Kirjenka den 53 km langen Parcours am schnellsten zurück. Der Weissrusse aus dem Sky-Team, der schon im Giro als Sieger des Zeitfahrens brilliert hatte und in den letzten Jahren einmal Dritter (2012) und zweimal Vierter in den WM-Zeitfahren geworden war, verwies den Italiener Adriano Malori und den Franzosen Jérôme Coppel aus dem Schweizer IAM-Team auf die weiteren Medaillenränge.
Nur Rang 7 für Martin
Eine herbe Enttäuschung setzte es für Top-Favorit Tony Martin ab. Der Deutsche, der von 2011 bis 2013 dreimal in Serie triumphiert hatte, musste sich mit Rang 7 begnügen. Damit verpasste es der 30-Jährige, den Rekord von Fabian Cancellara von vier WM-Titeln im Zeitfahren einzustellen.
Auch Tom Dumoulin, Rohan Dennis und Taylor Phinney – im Vorfeld als Mitfavoriten und sichere Medaillen-Kandidaten gehandelt – gingen allesamt leer aus.
Sendebezug: SRF zwei/info, sportlive, 23.9.15, 19:00 Uhr.