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Dorn / Breuss
Die Dorn'sche Wirbeltherapie ist eine neue Methode zur Heilung von Erkrankungen, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule zusammenhängen. Dieter Dorn hat diese Methode vor über 30 Jahren auf intuitivem Weg entwickelt und praktiziert sie seither mit grossem Erfolg.
Der Dorn-Therapeut kontrolliert das Knochensystem das Patienten. Dieser muss sich dabei auch bewegen. Ein Gelenk kann nur gerichtet werden, wenn sich die entsprechenden Knochen, Bänder und Muskeln bewegen! Somit kann man auch sagen, dass die Dorn-Methode eine "aktive Therapie" ist. Der Patient kann demnach nicht genussvoll auf der Massageliege liegen und dem Therapeuten sagen: " So, jetzt hilf mir mal!"
Der Dorn-Therapeut erklärt dem Patienten nach der Behandlung die "Selbsthilfegriffe". Der Patient soll diese Uebungen dreimal täglich, während drei Wochen durchführen. Nur so wird er erreichen, dass die Bänder wieder ihre Funktion richtig ausführen können; das zusammenhalten der Knochen bei Gelenken! Yoga und Dehnungsübungen sollten in dieser Zeit vermieden werden.
Ideal ist eine Nachkontrolle/- Behandlung ca. 14 Tage nach der Erstbehandlung.
Ein perfektes Knochensystem ist die Bedingung dafür, dass das Nervensystem und das Energiesystem (Meridiane) ungestört fliessen und so seine Funktion einwandfrei ausführen kann. Wenn also alle Gelenke sitzen - keine subluxationen (Gelenkverschiebungen) vorkommen und die Wirbelsäule weder eine Skoliose (seitliche Verschiebung) noch andere Blockaden einzelner Wirbelkörper aufweist - wird auch das Immunsystem voll funktionieren.
Wir unterscheiden am menschlichen Körper das Skelett, das die Stützfunktion ausübt, und den Bandapparat, der Knochen untereinander verbindet. Wenn wir das Skelett betrachten, erkennen wir die Wirbelsäule als Hauptträger des menschlichen Körpers. Die Muskulatur stellt, durch die eigene Fähigkeit des andauernden Spannungszustandes, den aktiven Bewegungsapparat dar und hat im allgemeinen ihre Angriffspunkte im Skelett, dem passiven Bewegungsapparat. Sie überkleidet es derart, dass sie massgebenden Einfluss auf die Form das Körpers hat. Der Bandapparat gibt in Verbindung mit der Muskulatur, dem Knochenskelett, den Geweben und den Organen den richtigen Halt. Die Wirbelsäule gibt dem Körper die Festigkeit. Sie besteht aus 24 beweglichen Wirbelkörpern, dem Kreuzbein und dem Steissbein. Die Wirbel bilden einen Kanal, in welchem sich das Rückenmark befindet das zum zentralen Nervensystem gehört. Zwei Wirbelkörper und die Dornfortsätze bilden jeweils beidseitig ein Fenster, die sogennanten Nervenfenster, aus welchen die Spinalnerven zu den Organen führen.
Durch sorgfältige Spezialbehandlung auf schmerzlose Art und Weise wird die Wirbelsäule oder die einzelnen Wirbel wieder in die normale Position gebracht. Die Behandlung befreit so eingeklemmte Nerven von Druck und Reizung, wodurch die normale Funktion der Nerven, also Gesundheit und Kraft wieder erreicht werden. Wirbelverschiebungen entstehen durch Unfall, einseitige Belastungen, als Folgeerscheinung von Infektionen und Ernährungsschäden usw. Wirbelverschiebungen kommen in allen Teilen der beweglichen Wirbelsäule und in jedem Grad vor. Selbst wenn die Verschiebung so gering ist, dass sie das Rückenmark nicht beeinträchtigt, so wird sie doch Störungen an den durch die Zwischenwirbellöcher ziehenden Rückenmarksnerven verursachen. Die Folge sind verschiedenste Leiden und Krankheiten, die sich nur ganz langsam, oft in vielen Jahren entwickeln und dann manchmal über Nacht schleichend oder plötzlich, zum Ausdruck kommen.