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Die Vorortsgemeinde im Westen der Stadt Solothurn grenzt ausser an die Stadt noch 6 weitere Gemeinden, nämlich Langendorf, Oberdorf, Lommiswil, Selzach, Lüsslingen und an Biberist. Aktuell zählt Bellach 5315 Einwohner und der Steuerfuss beträgt 125%. Die Fläche beträgt 531 ha, die Höhenlage variiert von 425 m im Süden bis 544 m im Norden. Die Gegend von Bellach ist seit etwa 3000 Jahren besiedelt, der Ortsname wird jedoch erstmals 1294 urkundlich erwähnt. Bis heute bekannte Funde zeigen, dass die frühen Ansiedlungen ausschliesslich nördlich der SBB-Linie lagen, die beiden römischen Gutshöfe deutlich erhöht auf dem Geugisbüel und am Weiherrain, also geschützt vor den Überschwemmungen der Aare. Das Wasser spielte seit jeher eine grosse Rolle in Bellach, der Dorfname, welcher auf keltische und römische Wurzeln zurückgeht (frei übersetzt: Bella Aqua) und so viel wie "schönes Wasser" bedeutet, dürfte denn auch mit dem Wasserreichtum zu tun haben. Schon 1456 wurde der Bellacher Weiher künstlich angelegt, vorerst um die nahe Stadt mit Fischen zu versorgen. Später und bis in die Anfänge unseres Jahrhunderts, wurde im Winter Weiher-Eis gebrochen. Dieses lagerten die Brauereien in der Stadt Solothurn in Kellern ein und verwendeten es im Sommer um das Bier zu kühlen.
Der Gemeinderat ist die oberste Exekutivbehörde und besteht aus 13 Mitgliedern. Er setzt sich in der Amtsperiode 2013 bis 2017 parteipolitisch wie folgt zusammen: 5 FDP, 3 SVP, 3 SP/Grüne und 2 CVP. Die FDP erzielte bei den Wahlen 2013 ein gutes Resultat und ist damit aktuell die stärkste Partei in der Gemeinde.