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EVOLUTION

NEANDERTALER
HOMO SAPIENS
|Urmenschen|
Gegen Ende der erdgeschichtlichen Epoche des Tertiär vor rund 3-4 Millionen Jahren traten die ersten Urmenschen (Australopithecus) auf. Skelettfunde in Äthiopien und Australien belegen, dass sie mit 500 cm³ ein nur wenig grösseres Gehirn als heutige Menschenaffen hatten, aber schon aus Steinen einfachste Werkzeuge herstellten und aufrecht gingen. Die neuere Forschung geht davon aus, dass die Menschen nicht von den heutigen Menschenaffen abstammen, sondern gemeinsame Vorfahren Ostafrika hatten, die ausgestorben sind.
Etwas weiter entwickelt als der Australopithecus war der Homo habilis vor rund 2 Millionen Jahren mit einem Gehirnvolumen von 600 - 700 cm³, der sich vor rund 1.5 Millionen Jahren zum Homo erectus mit einem Gehirnvolumen von rund 800 cm³ weiterentwickelte. Der homo erectus lebte in Afrika, Asien und Europa und war bereits in der Lage, auf dem Feuer zu kochen.
In den letzten Teil der erdgeschichtlichen Periode des Quartär, nämlich in die Eiszeiten, fällt das Auftreten der
Jetztmenschen (Homo sapiens sapiens)
Wie die Entwicklung in den Eiszeiten verlief, ist unklar. Die ersten aus Funden bekannten Vertreter der modernen Menschen sind die Cromagnon-Menschen (vor rund 40'000 Jahren) mit einem Gehirnvolumen von 1400 cm³. Sie bemalten Höhlenwände mit Naturfarben (wahrscheinlich zur Beschwörung der Beutetiere; von rund 120 Fundorten sind Altamira in Nordspanien (Geschichte der Entdeckung) und Lascaux in Frankreich die bedeutendsten; in der Schweiz Schweizersbild SH (entdeckt 1893) und Kesslerloch SH. Die Cromagnon - Menschen stellten Schmuck und religiöse Kunstwerke her. Alle heutigen Menschen gehören zur Art Homo sapiens sapiens und stammen nach neusten Erkenntnissen der Genforschung von einer relativ kleinen Gruppe ab, die in Afrika lebte.
Diese Periode wird in der Entwicklung der Menschen als Altsteinzeit (Paläolithikum) bezeichnet.
|Erdgeschichte, Versteinerungen||Eiszeiten, Findlinge|

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