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In einem Online-Video , Link öffnet in einem neuen Fenstergab das Locarno Filmfestival in diesem Jahr die Gewinnerinnen der Hauptpreise bekannt. Je eine Regisseurin aus der Schweiz und aus Argentinien werden mit einem Leoparden für ihre Filmprojekte ausgezeichnet.
Die Leoparden sind mit je 70'000 Franken dotiert. Damit werden Produktionen von Kinofilmen unterstützt, die wegen der Coronakrise unterbrochen werden mussten.
Zweimal Argentinien
Die internationale Jury hat das politische Dokumentarfilmprojekt «Chocobar» der argentinischen Filmemacherin Lucrecia Martel ausgezeichnet. Im Film geht es um die Ermordung des Aktivisten Javier Chocobar im Jahr 2000 und um Fragen der Kolonisierung und der indigenen Kultur.
Die Jury der nationalen Selektion hat sich für die Schweizer Regisseurin Mari Alessandrini entschieden. Sie zeichnete deren Projekt «Zahori» aus. Auch diese Geschichte spielt in Argentinien, sie dreht sich um die Freundschaft zwischen einem Mädchen mit Tessiner Wurzeln und einem Mapuche-Indianer in der patagonischen Steppe.
Weitere Preise
Spezialpreis der internationalen Jury:
- «Selvajaria» von Miguel Gomes
Swatch-Award:
- «De Humani Corporis Fabrica» von Verena Paravel und Lucien Castaing-Taylor
SRG SSR Award:
- «Lux» von Raphaël Dubach und Mateo Ybarra
Kurzfilmpreis «Pardi di domani» (international):
- Gold: «I Ran From It And It Was Still In It» von Darol Olu Kae (USA)
- Silber: «History of Civilization» von Zhannat Alshanova (Kasachstan)
Kurzfilmpreis «Pardi di domani» (national):
- Gold: «Menschen am Samstag» von Jonas Ulrich
- Silber: «Trou Noir» von Tristan Aymon