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Von der Eingebung zum verschriftlichten Wort Gottes
Der Autor Salvatore Ingrosso erzählt im Interview, wo der Ursprung seines neuen Buches «Gott spricht zu den Christen heute» liegt und wie viel es mit ihm selbst zu tun hat.
Wie ist das Buch entstanden?
Ende März 2015 war ich mit Freunden zusammen und wir diskutierten darüber, was man tun könnte, um den Menschen zu helfen Konflikte und Differenzen zu überwinden. Am selben Abend zu Hause, habe ich noch lange über diese Gespräche nachgedacht und mich dann entschlossen Gott zu fragen. Da machte sich eine innere Stimme bemerkbar und begann zu mir zu sprechen. Ich ging an den Computer und tippte Seine Worte ein. Zuerst gab ich das Datum ein und anschliessend, je nach dem wie oft am Tag ich eine Eingebung hatte, bezeichnete ich diese mit a, b oder c. Jede einzelne Inspiration habe ich als Kapitel gekennzeichnet, weshalb diese oft sehr kurz sind. Ich habe einen einfachen, prägnanten Stil benutzt.
Wie ist Ihre Beziehung zur Biografie?
Als junger Mann habe ich intensiv nach dem Sinn des Lebens gesucht. Da mir aber niemand eine zufriedenstellende Antwort geben konnte, habe ich mich verzweifelt an Gott gewandt und herausfordernd gesagt: «Wenn es Dich gibt, zeig Dich mir.» Da hat meine Beziehung zu Gott und meine Hingabe an IHN begonnen. Es gab schwierige Momente und einfache Momente in diesem Prozess der Annäherung an Gott, aber ich habe mich stets bemüht. Als ich 40 Jahre später schon bald nicht mehr daran glaubte, dieses Ziel zu erreichen, da kam ER und sprach zu mir.
Wenn Sie dasselbe Buch heute schreiben würden, würden Sie etwas ändern?
Die grundlegenden menschlichen Probleme sind die gleichen geblieben, deshalb würde ich dasselbe schreiben. Die Frage hingegen ist: «Wird es der Mensch schaffen aus vergangenen Fehlern zu lernen?»
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