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|Sonntag, 19. Juni 2005, 11.00
Uhr|
Kapuzinerkirche Bremgarten
|Soli:|| Barbara Bättig-Kipfer|
Barbara Bättig-Kipfer wuchs in Zofingen auf und erhielt den ersten Harfenunterricht mit zehn Jahren. Nach der Ausbildung zur Kindergärtnerin nahm sie das Musikstudium mit dem Hauptfach Harfe an der Musikhochschule in Luzern auf und schloss 2001 mit dem Lehrdiplom ab. Anschliessend folgte ein Studienjahr an der Musikhochschule in Zürich und eine Zusatzausbildung in Barockharfe an der Schola Cantorum Basiliensis.
Barbara Bättig-Kipfer wurde 1996 als Preisträgerin beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb ausgezeichnet. Als Solistin und Kammermusikerin wirkt sie in verschiedenen Orchestern (Aargauer Sinfonieorchester, Orchestre Philharmonique Suisse u.a.) und sie unterrichtet an den Musikschulen Luzern und Zofingen.
Barbara Bättig-Kipfer, Harfe
Denise Mottier, Jürg Waldmeyer, Violinen
Hans-Rudolf Brunner, Viola
Peter Bircher, Kontrabass

|Leitung:||Hans Zumstein

|W.A. Mozart

1756-1791
| Wolfgang Amadeus Mozart|
Ouverture zur Oper "Idomeneo"
Der 25-jährige Mozart schrieb die Oper "Idomeneo" im Auftrag des kurfürstlichen Hofes in München. Die Ouverture vermittelt nur einen kurzen, aber eindrücklichen Blick in dieses 3-stündige Bühnenwerk, das wegen seiner Anlehnung an eine Tragödie zur Gattung der "opera seria", der ernsten Oper gehört. Dass das Publikum bei der Uraufführung im Jahr 1781 nicht in Begeisterungsstürme ausbrach, mag für Mozart, dem dieses Werk besonders am Herzen lag, eine herbe Enttäuschung gewesen sein. Unverdrossen machte er sich aber daran, einige Änderungen vorzunehmen. Diese überarbeitete Version fand später Gefallen und führte zum verdienten Erfolg.
Ouverture zu "Idomeneo"

|Josef Weigl

1766-1846
| Joseph Weigl|
Allegro moderato aus dem Concertino für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott
und Harfe
Weigl war ein erfolgreicher und beliebter Opern- und Ballettkomponist. Besondere Berühmtheit erlangte er mit seiner Oper "Die Schweizer Familie". Das Concertino schrieb er in Wien, wo er Kontakt zu
einer der besten Harfenistinnen, Dorette Scheidler, hatte. Das Allegro moderato, das heute zur Aufführung gelangt, durchzieht ein engmaschiger Dialog zwischen den vier Blasinstrumenten und der Harfe. Bezeichnend für Weigls letzte Schaffensperiode sind die zahlreichen chromatischen Stellen, die wie ein roter Faden das Stück durchlaufen. Das Werk ist effektvoll und virtuos, was eine komplexe Technik und eine fast traumwandlerische Sicherheit von den Ausführenden, insbesondere von der Harfenistin verlangt.
Concertino für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Harfe
Allegro moderato

|G.F. Händel

1685 - 1759
| Georg Friedrich Händel|
Konzert in B-Dur für Harfe und Streicher op. 4 Nr. 6
Händel pflegte während den Pausen bei der Aufführung seiner Oratorien kurze Improvisationen auf einer eigens für diesen Zweck gebauten kleinen Orgel einzuflechten. Daraus entstanden später sechs Orgelkonzerte, die 1738 als Opus 4 im Druck erschienen. Sie gehören zu den frühesten Werken dieser Gattung. Das Konzert in B-Dur wurde als Einlage für die Uraufführung der Ode "Alexander-Fest" komponiert und schon bei dieser Aufführung mit einer Soloharfe besetzt, obwohl es ursprünglich als Orgelkonzert konzipiert war. Dieses Werk ist wegen seiner eingängigen und charmanten Melodie besonders populär.
Konzert B-Dur für Harfe und Streicher
Andante allegro
Larghetto
Allegro moderato

|W.A. Mozart

| W. A. Mozart|
Serenata notturna KV 239
Serenaden wurden üblicherweise für sommerliche Freiluftaufführungen geschrieben, die Serenata notturna KV 239 verfasste Mozart aber für einen Ball, der mitten im Winter in der Salzburger Adelsgesellschaft stattfand.
Das Werk lebt von einem Wechselspiel zwischen dem Orchester und dem solistischen Streichquartett, das der Komponist mit einem Kontrabass anstelle des üblichen Violoncellos besetzte. In dieser Serenade begegnet man so viel hintergründigem Übermut, dass sein grosser Bekanntheitsgrad nicht überrascht.
Serenata notturna, KV 239
Marcia
Menuetto
Rondo