Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03143.jsonl.gz/113

Leclanché gewinnen gegen 10.30 Uhr 6,7 Prozent auf 1,60 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI 0,9 Prozent verliert. Leclanché hatten erst am Montag ein historisches Tief markiert. Am vergangenen Donnerstag hatte das Unternehmen ein enttäuschendes Halbjahresergebnis vorgelegt, und zum Wochenauftakt fiel der Kurs im Nachgang der Zahlen dann auf ein Allzeittief bei 1,40 Franken.
In den kommenden fünf Jahren soll das Liefervolumen an Bombardier mehr als 100 Millionen Euro betragen. Zum Vergleich: 2018 betrug der Jahresumsatz von Leclanché rund 49 Millionen Franken. Im ersten Halbjahr 2019 wurden nach Projektverzögerungen und Produktionsunterbrüchen sogar lediglich 7,0 Millionen umgesetzt. Gleichzeitig wies das Unternehmen per Ende Juni jedoch einen rekordhohen Auftragsbestand von erstmals über 100 Millionen Franken aus.
Bereits bei der Vorlage der Halbjahreszahlen vergangene Woche hatte Unternehmenschef Anil Srivastava zudem davon gesprochen, dass das Unternehmen von einem "der grössten Zughersteller" der Welt als Lieferant ausgewählt worden sei. Ein Name oder eine quantitative Zahl wurde dabei aber noch nicht genannt.
Die Geschäftseinheit namens "eTransport" von Leclanché stellt Energiespeicher für Schiffe, Busse, LKW oder eben Züge her. Erst im Juni hatte Leclanché Investitionen in eine automatisierte Fertigungsanlage für Batterie-Module am Standort der Division in Yverdon angekündigt.
(AWP)