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Migration, internationale Mobilität, weltweite Vernetzung: Übertragbare Krankheiten kennen keine Landesgrenzen. Deshalb erfolgt die Bekämpfung von HIV/Aids und anderen STI in der Schweiz in Abstimmung mit der internationalen Gemeinschaft.
Beim HIV/Aids-Programm der Vereinten Nationen UNAIDS arbeiten das BAG und die DEZA unter Federführung der DEZA zusammen. Die Schweiz ist zusammen mit vielen anderen Geberländern Gründungsmitglied des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM). Sie hat bei UNAIDS Einsitz (im Jahr 2016 hatte die Schweiz das Präsidium des Programmkomitees inne), beim Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), der auch ein HIV-Präventionsprogramm führt, sowie bei der Weltgesundheitsorganisation WHO. Weiter ist die Schweiz Mitglied der Weltbank, der wichtigsten Finanzierungsagentur von Aidsprogrammen, und der Welthandelsorganisation WTO.
Im Rahmen der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen ist die Schweiz auch an den Verhandlungen zu HIV/Aids-Resolutionen beteiligt (Schutz der Menschenrechte von Personen mit HIV/Aids, Zugang zu Basismedikamenten bei Pandemien wie HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria).
Letzte Änderung 30.07.2018