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Geschäftsordnung des Konvents der Katechetinnen und Katecheten der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau
vom 08. November 2017 (Stand 01. Januar 2018)
Der Konvent der Katechetinnen und Katecheten,
gestützt auf § 125c Kirchenordnung1,
erlässt:
Zugehörigkeit zum Konvent
1Der Konvent der Katechetinnen und Katecheten setzt sich zusammen aus denjenigen Katechetinnen und Katecheten, die im Gebiet der Landeskirche eine Stelle in einer landeskirchlichen Kirchgemeinde oder bei den Landeskirchlichen Diensten versehen (§ 125a Abs. 1 KO2).
2Auf Antrag nimmt der Vorstand des Konvents Katechetinnen und Katecheten, welche im Gebiet der Landeskirche wohnhaft sind, jedoch keine Stelle versehen oder pensioniert sind, in den Konvent der Katechetinnen und Katecheten auf (§ 125a Abs. 2 KO3).
3Der Kirchenrat führt das Verzeichnis der beauftragten Katechetinnen und Katecheten, welches für administrative Zwecke zur Verfügung gestellt wird.
Aufgaben des Konvents
Aufgaben des Konvents der Katechetinnen und Katecheten sind:
1.Austausch über Fragen der Katechese
2.Austausch über berufsgruppenspezifische Anliegen
3.Austausch mit der zuständigen Stelle der Landeskirchlichen Dienste
4.Beratung von Gegenständen, die der Kirchenrat ihm zugewiesen hat
5.Förderung der Vernetzung und des Informationsaustauschs unter den Mitgliedern.
Pflichten und Befugnisse des Konvents
Pflichten und Befugnisse des Konvents der Katechetinnen und Katecheten sind insbesondere:
1.Behandlung von Anträgen des Vorstands oder von Mitgliedern des Konvents
2.Wahl des Präsidiums, welches aus einer oder zwei Personen (Co-Präsidium) besteht, und der übrigen Mitglieder des Vorstands
3.Wahl der Rechnungsprüfungskommission und allfälliger weiterer Kommissionen
4.Festsetzung eines Beitrags
5.Vertretung der Katechetinnen und Katecheten nach aussen
6.Erlass einer Geschäftsordnung für die Verhandlungen und das Weitere des Konvents (§ 125c Abs. 2 KO4).
Einberufung der Versammlungen, Ort und Datum
Der Konvent tritt auf Einladung seines Vorstands jährlich mindestens einmal zusammen oder wenn es wenigstens 1/5 der Mitglieder, der Kirchenrat oder die Synode verlangen. Ort und Datum werden den Mitgliedern des Konvents, dem Kirchenrat und der zuständigen Stelle der Landeskirchlichen Dienste schriftlich bekannt gegeben.
Liste der Verhandlungsgegenstände
Der Vorstand stellt die Liste der Verhandlungsgegenstände auf, die auf Beschluss des Konvents geändert werden kann. Sie muss mit der Einladung zur Versammlung und den nötigen Unterlagen mindestens 14 Tage vor der Versammlung den Mitgliedern des Konvents, dem Kirchenrat und der zuständigen Stelle der Landeskirchlichen Dienste zugestellt werden.
Eröffnung der Versammlungen, Verhandlungsfähigkeit
1Das Präsidium teilt der Versammlung die personellen Veränderungen im Konvent mit und stellt die neu eingetretenen Mitglieder vor.
2Das Präsidium lässt die Zahl der anwesenden Mitglieder feststellen und legt das absolute Mehr fest.
3Das Präsidium lässt die Liste der Verhandlungsgegenstände genehmigen.
4Das Präsidium bezeichnet die nötigen Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler.
Teilnahmepflicht, Teilnahmerecht
1Die Mitglieder sind verpflichtet, an allen Versammlungen teilzunehmen. Wer verhindert ist, hat seine begründete Abwesenheit dem Präsidium zu melden. Mitglieder, die nicht im Gebiet der Landeskirche eine Stelle versehen, sind von diesen Pflichten entbunden.
2Der Vorstand kann Nichtmitglieder ohne Stimmrecht zu den Versammlungen einladen.
3Das Präsidium kann ihnen bei der Beratung das Wort erteilen.
Veröffentlichung
1Die Versammlung genehmigt die Protokolle. Die Protokolle sind nicht öffentlich.
2Über allfällige Veröffentlichungen der Verhandlungen oder ihrer Ergebnisse entscheidet der Vorstand.
Vorstand: Zusammensetzung und Amtsperiode
1Der Vorstand des Konvents besteht in der Regel aus 5 Mitgliedern, mindestens aber aus 3 Mitgliedern. Er konstituiert sich selbst.
2Die Amtsperiode beträgt vier Jahre.
3Dasselbe Mitglied kann nicht mehr als acht Jahre im Präsidium sein.
4Für die Vorstandsmitglieder gilt das Reglement über Entschädigungen und Spesen5.
Vorstand: Pflichten
1Der Vorstand bereitet die Verhandlungsgegenstände des Konvents vor und vollzieht dessen Beschlüsse.
2Der Vorstand ordnet je eine Vertreterin oder einen Vertreter in Kommissionen ausser der Rechnungsprüfungskommission ab.
3Die zuständige Fachstelle der Landeskirchlichen Dienste wird zu den Sitzungen des Vorstands eingeladen.
4Der Vorstand ist für die Protokollführung im Konvent verantwortlich.
5Der Vorstand leitet die Protokolle an die zuständige Fachstelle der Landeskirchlichen Dienste und zur Genehmigung an die Mitglieder des Konvents weiter. Nach erfolgter Genehmigung durch die Versammlung leitet der Vorstand das Protokoll an den Kirchenrat weiter. Die Protokolle werden bei den Landeskirchlichen Diensten archiviert.
6Der Vorstand ist für die Rechnungsführung verantwortlich.
7Der Vorstand versammelt sich auf Einladung des Präsidiums so oft es die Geschäfte erfordern oder auf Begehren von drei seiner Mitglieder.
Präsidium
1Das Präsidium bestimmt die Leitung der Versammlungen des Konvents.
2Das Präsidium bestimmt die Vertretung des Konvents nach aussen.
Verfahren
Vor einer Abstimmung gibt das Präsidium eine kurze Übersicht über die vorhandenen Anträge.
Geheime Stimmabgabe
Ein Achtel der anwesenden Mitglieder des Konvents kann eine geheime Abstimmung verlangen.
Mehrheit der Stimmen
Nehmen nicht alle anwesenden Mitglieder an einer Abstimmung teil, so entscheidet die Mehrheit der Stimmen. Wenn es verlangt wird, ist das Gegenmehr festzustellen.
Leitung der Versammlungen
1Die Versammlungsleitung stimmt bei den Abstimmungen mit.
2Bei Stimmengleichheit entscheidet das Mitglied des Präsidiums, welches die Leitung der Versammlungen des Konvents innehat.
Vorgehen bei Wahlen
1Wahlen werden offen durchgeführt, wenn nicht ein Achtel der anwesenden Mitglieder des Konvents eine geheime Wahl verlangt.
2Bei offenen und geheimen Wahlen ist im ersten Wahlgang das absolute, im zweiten Wahlgang das relative Mehr der Stimmenden erforderlich.
3Bei geheimer Stimmabgabe fallen leere und ungültige Stimmzettel für die Berechnung des absoluten Mehrs ausser Betracht.
Ausstandspflicht
Hat bei einem Verhandlungsgegenstand ein Mitglied des Konvents ein unmittelbares und persönliches Interesse, weil der Verhandlungsgegenstand für das Mitglied des Konvents direkte und genaue bestimmte, insbesondere finanzielle, Folgen bewirkt, so hat es sich in den Ausstand zu begeben.
Resolution
Resolutionen sind Erklärungen des Konvents an die Öffentlichkeit, an einzelne Kreise oder an Behörden zu bestimmten Fragen oder Geschehnissen. Sie bilden die offizielle Stellungnahme der Katechetinnen und Katecheten.
Inkrafttreten
Diese Geschäftsordnung tritt nach Beschlussfassung des Konvents der Katechetinnen und Katecheten vom 08. November 2017 am 01. Januar 2018 in Kraft.
Geschäftsordnung des Konvents der Katechetinnen und Katecheten der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau
vom 08. November 2017 (Stand 01. Januar 2018)
© Reformierte Landeskirche Aargau, 2018
X1.5/C2.1/F2.4