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Im Sommerkonzert am 17. August treten zwei Länder in einen Dialog. Albion (so der antike, poetische Name für England) wird durch G.F. Händel vertreten, der zwar ein Deutscher war, aber erst in London zu seinem Ruhm gelangte. Für Aragon, das zusammen mit Kastilien im 16. Jahrhundert das Königreich Spanien bildete, steht einer der wichtigsten Vertreter der dortigen Orgelschule Pablo Bruna. Auch die Musikstücke – Orgelkonzerte von Händel sowie Tientos von Bruna – leben von dem Dialogprinzip. Benjamin Guélat, der sein Orgelstudium vor einigen Jahren in Basel abgeschlossen hat, zählt zu den besten Schweizer Organisten der jüngeren Generation. In vielen Musikstilen der Orgelliteratur und in der Improvisation ist er zu Hause. Das Virtuose und das Intelektuelle ergänzen sich in seinem Spiel auf eine besonders überzeugende Art.