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Viele Pflanzen werden auf den Wanderungen entdeckt, die in Mittel- und Nordeuropa nur in Gärtnereien zu erwerben sind und im eigenen Garten nur schwer zu züchten sind.
Der Perustern ist einer dieser Pflanzen, die mittlerweile bereits auf Raritätenmärkten angeboten werden.
Im westlichen Mittelmeerraum, in Portugal, auf Madeira und den Kanaren u. a. ist er noch in der Natur anzutreffen. Im Frühling sorgt er mit seiner bis zu 10 cm grossen tiefblauen Blütentraube für grosse blaue Tupfen auf so mancher Wiese.
Wo er ungestört wachsen kann, bilden sich kleine Felder dieser Hyazinthenart. Er gedeiht an geschützten Stellen und mag trockenen aber nährstoffreichen Boden.
Der wissenschaftliche Name lautet Scilla peruviana und beruht auf einem Versehen. Die Pflanze stammt nicht, wie angenommen aus Peru.
Lediglich das Schiff trug den Namen „Peru“, mit dem die Pflanzen zu Carl Linné dem bedeutenden schwedischen Naturforscher gebracht wurden, deren Anliegen es war, die Pflanzenwelt zu klassifizieren.