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Die Schwarzwurzel braucht einen lockeren und vor allem tiefgründigen Boden. Lange, glatte Wurzeln entwickeln sich am besten in sandigem oder moorigem Boden.
Die Aussaat der stäbchendörmigen Samen erfolgt früh, sodass die Erde gut abgetrocknet ist. Wenn die Blätter ab Oktober abzusterben beginnen, werden die brüchigen Wurzeln vorsichtig mit dem Spaten geerntet.
Mit feuchter Erde bedeckt kann man sie im Keller bis ins Frühjahr lagern.
Haben Sie gewusst, dass die Zubereitung von Schwarzwurzeln gar nicht so mühselig ist, wie vielfach behauptet wird? So geht's: Wurzelstangen je nach Verschmutzung unter fliessendem Wasser reinigen (bürsten). Mit einem Sparschäler schälen und beide Enden frisch anschneiden (evtl. Einweghandschuhe tragen). Geschälte Schwarzwurzeln sofort in eine Schüssel mit Wasser, Milch und Zitronensaft legen, damit sie nicht oxidieren. Schwarzwurzeln schmecken gedämpft, gekocht, gebraten, frittiert oder überbacken wunderbar.