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Innervation der Lungen
Die parasympathische und sympatische Lungeninnervation geht von einem Nervenplexus im Thoraxbereich aus. In Stadium 13 (32 Tage) bilden eingewanderte Neuralleistenzellen einen extrapulmonalen Nervenplexus ausgehend vom N. vagus (parasympathisch) und den zervikalen und oberen thorakalen Ganglien des Truncus symphathicus. Mit dem Wachstum der Lungenanlage werden die Trachea und der ganze Bronchialbaum nach und nach von den proliferierenden und auswachsenden Neuralleistenzellen versorgt. Sie bilden den intramuralen Plexus der Lunge. Am Ende der Embryonalperiode hat sich ein äusserer Nervenplexus aussen um die Knorpelanlage der Trachea und Hauptbronchien herum ausgebildet. Ein innerer peribronchialer Nervenplexus zwischen Epithel und Knorpel entwickelt sich etwas später und geht einher mit der Ausbildung der bronchialen glatten Muskulatur und den Drüsen der Bronchialschleimhaut. Weiter distal in den Bronchioli, wo kein Knorpel mehr vorhanden ist, wird nicht mehr zwischen innerem und äusserem Nervenplexus unterschieden, sondern man spricht dort nur noch vom peribronchialen Plexus.
Lymphgefässe der Lungen
Die Lymphgefässe der Lunge beginnen sich am Ende der Embryonalzeit aus einem Plexus im Hilusbereich auszubilden ausgehend vom Ductus thoracicus. Sie begleiten als peribronchiales Lymphgefässsystem die Bronchien und A. pulmonalis und als subpleurales und intersegmentale Lymphgefässsystem die Äste der Vv. pulmonales.