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(Donnerstag, 8. November 2012)
Die Huka Falls wurden hier überall genannt, daher mussten wir die sehen. Es sind weniger Wasserfälle als eine enge Schlucht, in der das Wasser zusammengetrieben wird und so einen tosenden Kanal bildet, der am Ende wenige Meter in ein breiteres Flussbett fällt.
Im Volcanic Activity Centre lernten wir mehr über diese Region und deren Vulkane und sahen interessante Bilder und Filme. Besonders hat mir der kleine Erdbebenraum mit einem Erdbeben von 7.6 gefallen, es schüttelte richtig, als ich drin sass.
Draussen bemerkten wir, dass der Frühling so richtig eingesetzt hatte. Auf der Weiterfahrt säumten blühende Büsche die Strasse. Vor allem gelb war gut zu sehen.
Ich hatte mich mittlerweile gut an die automatische Schaltung des Autos gewöhnt und genoss das Fahren auch.
Wir erreichten den Campingplatz beim Tongariro Nationalpark am frühen Nachmittag. Wir genossen einige Stunden warmen Sonnenschein, bis der Wind zu kalt wurde und sogar Martin kühl hatte.
Eine heisse Suppe wärmte uns auf, bevor wir im Windschatten unseres Autos Thor das Abendessen kochten. Die anschliessende Dusche wärmte uns richtig auf, aber dann mussten wir für den Sonnenuntergang wieder in den kalten Wind. Die Wolken über den Vulkanen wechselten die Farben im Licht der untergehenden Sonne. Der Wind kühlte uns so sehr aus, dass wir früh schlafen gingen und die Socken anbehielten.