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Im Alter von 22 Jahren reiste der Genfer Alain Tanner auf der Flucht vor der Sesshaftigkeit nach Genua und arbeitete daselbst für eine Schiffahrtsgesellschaft. In diesemm traumhaft sanften Essay kehrt er zurück und denkt über beobachtete Veränderungen im Arbeitsleben und beim Filmen nach. Es ist, als würden sie ein Orchester dirigieren, die Hände der docker von Genua. Dabei dirigieren sie den Kranführer, der die schweren Container aus- und einlädt. Der Filmemacher ist ein Augenmensch, der eine Bilder-Ode an den Hafen von Genua singt, seine Menschen, ihre Arbeit, ihr Verhältnis zur Arbeit, ihre Solidarität untermalt von Arvo Pärts «Fratres» und «Tabula Rasa».
Nachdem ein Teil der Provinz Pandschab 1947 dem neugeschaffenen Staat Pakistan zugeschlagen worden war, begann Albert Mayer mit der Planung einer neuen Hauptstadt für den bei Indien verbliebenen Teil. Ab 1950 war Le Corbusier für die Gesamtplanung und insbesondere für die repräsentativen Grossbauten des Regierungsviertels verantwortlich. Ein Jahr nach dessen Tod drehte Alain Tanner seinen Film. Zu diesem Zeitpunkt war manches noch im Bau oder erst in Planung, doch lebten bereits 120'000 Einwohner in der neuen Metropole. Den Kommentar schrieb John Berger.