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Der West Coast Swing kann zu fast allen modernen Musikstilen im 4/4-Takt getanzt werden, also zu Jazz, Rock’n’Roll, Blues, Hip Hop usw. Im Gegensatz zu Lindy Hop oder East Coast Swing, welche sich auf ihre „historischen“ Elemente beziehen, hat sich der West Coast Swing immer weiter entwickelt und ist heute ein beliebter Gesellschaftstanz mit modernen Elementen.
Entstanden ist er aus dem Lindy Hop in den 1930-er Jahren. Seine erste Verbreitung hatte er an der West Küste der USA, daher der Name West Coast Swing. Er zählt heute noch zum Nationalstolz Kaliforniens. Auch wenn es heute progressive Varianten gibt, wird der West Coast Swing mehrheitlich linear oder stationär getanzt. Der schmale, längliche Tanzbereich wird kaum verlassen.
Der West Coast Swing wird grundsätzlich in 2-Schlag-Einheiten geteilt und baut im Wesentlichen auf 6- und 8-Schlag Rhythmen auf. Diese können nach Belieben variiert werden. Rhythmische Variationen und Synkopierungen ermöglichen es den Paaren, die Musik ganz individuell zu interpretieren.
In der engeren Szene wird fast nach jedem Song der Partner gewechselt, was von den Herren eine feinere Führung erfordert, andererseits ist es für alle Beteiligten ein tänzerisches Kommunikationsvergnügen.