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Expeditionen von Neuseeland
Neuseeland (durchgehend von 1967 bis heute)
- 1957 : Gemeinsame NZ/US-Station Hallett 1957, Einrichtung der IGY-Station Hallett an der Küste von Victoria-Land.
- 1958 : Ablösung der Station Scott Gemeinsame NZ/US-Station Hallett 1958 K.J.Salmon. Schiffe: Arneb, J.R.Towle Ablösung der IGY-Station Hallett
- 1959 :
- 1960 : Mehrere Expeditionen erforschen Victoria-Land. Topographisch-geologische Erforschung der Gebirge zwischen Barne Inlet und Beardmore-Gletscher, in den eisfreien Tälern des mittleren Victoria-Lands. Bodenkundliche Untersuchungen.
- 1961 : Mehrere geologische und topographische Expeditionen waren in Victoria-Land tätig. Wiederherstellung der Hütten von Scott und Shackleton auf der Ross-Insel (L.B.Quartermain).
- 1962 : Verschiedene geologische und topographische Gruppen arbeiteten in Victoria-Land. Aufnahme des Gebietes zwischen Beardmore und Fridtjof-Nansen-Berg, letzterer erstmals bestiegen.
- 1963 : Vier neuseeländische Einzelexpeditionen waren wieder in Victoria-Land mit topographischen und geologischen Arbeiten beschäftigt.
- 1964 : Vier Teilexpeditionen. Die Südgruppe forschte im Gebiet zwischen Beardmore und Scott-Gletschern, die Nordgruppe in Nord-Victoria-Land, die anderen Gruppen führten geochemische und glaziologische Forschungen aus.
- 1965 : Sechs Teilexpeditionen. Geologische und topographische Aufnahmen im Süden (Nimrod-Gletscher) und Norden (Mackay-Gletscher). Biologische Arbeiten in den Trockentälern von Victoria-Land.
- 1966 :
- 1967 : Forschungen im Norden von Victoria-Land. Vulkanologische Untersuchungen auf der Ross-Insel. Abschluss der kartographischen Arbeiten der Ross-Dependence.
- 1969 : Ein 5-köpfiger Überwinterungstrupp setzte die Studien im Januar 1969 in dem Bemühen fort, die klimatischen Geheimnisse dieses Gebietes aufzudecken und auf die auf Scott Base laufenden Programme abgestimmt geophysikalische Forschungsarbeit zu leisten.
Transport: Enge Zusammenarbei t mit den USA war der Schlüssel zum Erfolg für den Transport zwischen Neuseeland und der Antarktis sowie für den Lufttransport innerhalb der Antarktis. Das Versorgungsschiff HMNZS ENDEAVOUR („Bemühen“) befördert Kraftstoff für die USA und Neuseeland und die RNZF-F trägt mit einer Reihe von von Flügen pro Jahr dazu bei, den Transport in die Antarktis anschwellen zu lassen. Neuseeland stellt der USA eine Reihe von Einrichtungen und Dienstleistungen zur Verfügung, als Gegenleistung übernimmt Amerika den gesamten Lufttransport (meist Hubschrauber) in der Antarktis. Der Transport zu Lande ist in der Antarktis sehr unterschiedlich, angefangen vom leichten, vom Menschen gezogenen Schlitten bis zum schweren Kettenfahrzeug. Kein Fahrzeug ist bisher in der Lage gewesen, allen Transporterfordernissen zu entsprechen oder die Vielfältigkeit der schwierigen Bodenverhältnisse zu überwinden. Neuseeland hält zwar noch einige Hunde, ihr Einsatz ist jedoch in den letzten Jahren beträchtlich zurückgegangen. Der Motorschlitten (oder Zinnhund) erfreut sich bei den Geländetrupps grösserer Beliebtheit. Arbeit im freien Gelände. Die neuseeländischen Landmessertrupps haben die Landkarten der Ross Dependency, einem gebirgigem Gebiet von einigen 175 000 Quadratmeilen sowie einem Gebiet von ungefähr 130 000 Quadratmeilen ewigen Eises, fast fertig. Die geologischen Trupps haben die Erkundung dieses Gebietes abgeschlossen, und die Forschung befasst sich jetzt mit besonders interessanten geologischen Absonderheiten, die während der vorangegangenen Forschungsarbeiten aufgefallen waren. Das Interesse hat sich rasch auf andere Spezialsondergebiete verlagert: Geochemie, Paleontologie, Gletscherkunde, Kernphysik und viele andere Sparten der Wissenschaft.
- 1970 :
- 1972 : Das Forschungsprogramm musste aus finanziellen Gründen etwas eingeschränkt werden. Als Versorgungsschiff diente nicht mehr wie in den letzten Jahren die Endeavour – sie wurde an die USA zurückgegeben. Aus diesem Grunde mussten die Anzahl Flüge der NZ-Luftwaffe von drei auf fünf Flüge erhöht werden. Die Forschungen auf Scott Base und Vanda Station werden fortgeführt. Die Vanda Station wird Ende Februar wieder geschlossen werden, während die Scott Base auch im Winter besetzt sein wird. Expeditionen der Universitäten von Victoria, Waikato und Canterbury werden auch diesmal wieder in der Antarktis sein.
Die Forschungen auf Scott-Base und Vanda Station wurden fortgeführt, letztere war nur Sommerstation und wurde Ende Februar 72 wieder geschlossen. Beteiligt waren dieses Jahr die Universitäten Victoria, Waikato und Canterbury.
- 1973 : Nach einer über 30stündigen Suche durch amerikanische und britische Flugzeuge sind Anfang Dezember 1972 drei junge Neuseeländer und ein Amerikaner im McMurdo Sund in der Antarktis wohlbehalten aufgefunden und in ärztliche Behandlung gebracht worden. Die vier Männer, die auf der Marinestation Cape Bird biologische Studien betrieben, waren ein paar Tage zuvor durch einen Maschinenschaden ihres Bootes ahgetrieben worden und ins Packeis geraten. Sie ernährten sich von einem erschlagenen Pinguin.
Die Untersuchung des Unglücks, bei dem vier Wissenschaftler der Universität Canterbury fünf Tage auf einer Eisscholle trieben, bevor sie gerettet wurden, haben ergeben, dass das Unglück nicht passiert wäre, wenn alle Sicherheitsan ordnungen befolgt worden wären. So sollen u.a.: – Fahrten mit kleinen Booten nur dann unternommen werden, wenn Eisbrecher und/oder Schwimmhubschrauber in dem betreffenden Gebiet sind, kleine Stationen, wie Cape Bird, wo das Unglück geschah, einen diensthabenden Offizier (officer-in-charge) besitzen, der die Fahrten überwacht und für die Verbindung zu der Gruppe und das Vorhandensein von Rettungseinrichtungen verantwortlich ist;- die verantwortlichen Offiziere auf der Scottbais sicherstellen, dass die Verbindung zu den Aussenstellen aufrecht erhalten werden. Darüber hinaus sollten alle Boote in Zukunft über ein Funkgerät, Rauchbomben, Signalpfeife und einen Notsender verfügen. Anfang Februar besuchten zwei Mitglieder der neuseeländischen Expedition einen der historischen Plätze in der Antarktis, Ridley Bach am Cape Adare.
Vor 78 Jahren landeten hier vier Männer des Walfängers Antarctic und setzten als erste ihren Fuss auf das Festland. 1899 kehrte einer der Männer als Leiter der ersten Expedition, die hier überwinterte, zurück. Und schliesslich verbrachten hier sechs Mitglieder von Scott’s Expedition zehn Monate, bevor sie Anfang 1912 von der Terra Nova wieder an Bord genommen wurden.
- 1974 : Zwei Architekten waren im Dezember auf der Scott Base, um die ersten Vorbereitungen für Neubau und Erweiterung zu treffen. Die Basis soll um 50% vergrössert werden. In der kommenden Saison werden wieder Teilnehmer der Universitäten von Auckland, Waikato, Victoria, Canterbury und Otago an Forschungsarbeiten in der Antarktis teilnehmen. Im Rahmen des Dry Valley Drilling Projects arbeiten Amerikaner und Japaner zusammen mit den Neuseeländern auf der Vanda Station. Erstmals werden auch wieder Forscher auf der Vanda Station nach Abschluss der Sommersaison überwintern. Leiter der Scott Basis für die Saison 1973/74 ist der frühere Armeeoffizier H.W.E. Jones.
Sofern die Regierung zustimmt, soll die Scott Basis im Laufe der nächsten fünf Jahre neu errichtet werden. Zu ersten Vorbereitungen waren zwei Architekten im vergangenen Dezember auf der Station. Die Basis soll um 50 vergrössert und ein Laboratorium für Arbeiten im Sommer errichtet werden. Die Scott Basis ist übrigens die letzte Station aus dem Internationalen Geophysikalischen Jahr, die noch in Betrieb ist. Sie wurde 1957 gebaut und kostete damals $ 39.663 NZ-$.
Zwei Mitglieder der Victoria University of Wellington zogen sich eine Kohlenmonoxydvergiftung zu, als sie in ihrem Zelt auf einem Kocher Eis schmelzen wollten. Sie mussten per Hubschrauber ins Krankenhaus auf der McMurdo Station geflogen werden.
Auch aus dem Gebiet der Scott Basis wurden besonders hohe Temperaturen gemeldet. Am 2. Januar wurden dort +6,2°C gemessen, auf der benachbarten McMurdo Station +5,3°C. Am S. Januar 1970 waren es mit +6,5°C noch ein bisschen mehr gewesen. Noch schlimmer erging es den Kollegen auf der Vanda Station, die sogar +13,6°C registrierten. Alle dachten schon, dass dies der heisseste Tag sei, aber zwei Tage später, am 5. Januar stieg das Thermometer abermals auf nunmehr +15°C ! Also mehr als bei uns um diese Jahreszeit.
Die Ölkrise brachte es mit sich, dass man sich wieder der guten alten Schlitten hunde erinnerte. Die Hunde auf der Scott Basis waren durchschnittlich schon fünf und sechs Jahre alt und näherten sich dem Ende ihrer Tätigkeit. So wurden einige neue junge Hunde eingesetzt, um die alten zu ersetzen. Alle Forschungsprogramme dieser Saison konnten erfolgreich abgeschlossen werden, obwohl schlechtes Wetter zu Beginn einige Verzögerungen gebracht hatte.
Ein beliebtes Ziel der seit einigen Jahren anreisenden Touristen ist das Kreuz auf dem „Observation Hill“ nahe der Scott Basis. Wie überall in der Welt haben sich die Touristen auch hier „verewigt“, indem sie ihre Namen in das Kreuz kratzten. Um diesen Missstand zu beenden wurde ein Besucherbuch auf- gestellt, in das sich inzwischen schon über einhundert Besucher eingetragen haben. Ubrigens – der Rekord für die Ersteigung des 730 Fuss (=220 Meter) hohen Berges steht auf 8,5 Minuten. Normalverbraucher benötigen etwa die doppelte Zeit. Die amerikanische Marine betrachtet diese Form der Ertüchtigung als gutes Mittel, um ihre Männer bei bester Gesundheit zu halten. Zum Leiter der Scott Basis für die kommende Saison wurde der 41jährige J.A.Newrnan ernannt. Er wird Anfang Oktober seinen Dienst antreten.
- 1975 : Das „Dry Valley Drilling Project“ unter der Leitung Neuseelands soll im kommenden Sommer mit einigen Bohrungen im Seeis des McMurdo-Sunds beendet werden. Diese Bohrungen sollten schon in dieser Saison durchgeführt werden, jedoch “ hinderten starke Stürme und hoher Wellengang die Wissenschaftler an der Durchführung. Ausser Neuseeland sind an diesem Project auch noch Japan und die U.S.A. beteiligt. An den übrigen Projekten nehmen wieder Wissenschaftler der Universitäten von Victoria, Waikato und Canterbury teil. Am Saisonende werden zehn Männer auf der Scott Basis überwintern. Die Leitung dieser Gruppe hat James Newman übernommen.
Dr. David Lewis, über dessen Versuch die Antarktis in einem Segelboot zu umrunden ich mehrfach berichtete, erhielt jetzt die Goldmedaille des Royal Institute’of Navigation, eine neuseeländische Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Schiffahrt. Dr. Lewis hatte im Februar 1974 sein Vorhaben wegen ungünstiger Wetterbedingungen aufgeben müssen, nachdem er bereits den grössten Teil der Strecke zurückgelegt hatte.
Das diesjährige Forschungsprogramm, das wieder vorwiegend im Gebiet der McMurdo-Bucht durchgeführt wird, sieht u.a. einen Abstieg in den Krater des Mt. Erebus, einem noch tätigen Vulkan, vor. Der Vulkan war erst vor kurzem, genauer gesagt am 4.9.74 ausgebrochen, so dass der Abstieg in den Krater bestimmt eine „heisse“ Angelegenheit wird. Nun, dies ist es in der Tat geworden. Durch die starken Eruptionen des Vulkans musste das Unternehmen abgebrochen werden. An diesem Projekt waren Wissenschaftler aus Neuseeland, Frankreich und den U.S.A. beteiligt. Ob im kommenden Jahr ein neuer Versuch gewagt werden wird, ist mir im Augenblick noch nicht bekannt.
Einem netten Brauch folgend, senden Mitglieder der New Zealand Antarctic Society jedes Jahr zu Weihnachten Gebäck und Kuchen zu den in der Antarktis tätigen Landsleuten. Auch in diesem Jahr wurden die Geschenke rechtzeitig verladen, so dass sie zur Weihnachtsfeier zur Verfügung standen. Sogar die um diese Zeit weit von der Station entfernt arbeitenden Gruppen werden per Flugzeug versorgt, so dass keiner leer ausgehen musste. Bliebe noch zu vermerken, dass streng darauf geachtet wird, dass die Verpackung der Köstlichkeiten nicht einfach in die Gegend geworfen werden darf, sondern wieder nach Neuseeland zurückgeschickt werden muss, von wegen Umweltschutz usw. Die Winternächte in der Antarktis sind lang und eintönig. Nur wer sich in dieser Zeit selbst beschäftigen kann, vermeidet einen Polarkoller. So veranstaltete man auf der Scott Basis einen Kochkurs, der sehr grossen Anklang fand und sich sogar bis zur McMurdo Station herumsprach, so dass von dort noch ein paar Interessenten herüberkamen. Weiterhin gab es Gitarrenkurse, Kurse für Hotelmanagement, Billard und Stricken!
An 43 Stellen in der Antarktis sollen Bronzeplatten angebracht werden, die jeweils in englischer, spanischer, französischer und russischer Sprache auf die historischen Stellen hinweisen. Ein Anfang wurde in dieser Saison im Gebiet Neuseelands gemacht, wo sich zehn solcher Stellen befinden.
- 1976 : In dieser Saison wird das Dry Valley Drilling Project, an dem neben Neuseeland auch die USA und Japan beteiligt sind, zu Ende geführt. Wie im vergangenen Jahr ist Herr J. Hoffmann wieder der Leiter dieses Unternehmens. Weiterhin wird erstmals ein Neuseeländer, Mr. B.V. Maguire, auf der amerikanischen Südpolstation überwintern. Neuseeländer werden auch bei der Bergung der im vergangenen Jahr beim Döme C abgestürzten Hercules-Maschinen der VXE-6-Staffel mitwirken. Neben diesen Unternehmungen werden noch zahlreiche andere Forschungsprojekte durchgeführt, an denen u.a. auch wieder Teilnehmer der Universitäten von Waikato, Victoria, Canterbury und Otago vertreten sind. Die Leitung der Scott Base unterliegt in dieser Saison dem Leutnant der Luftwaffe Hamish Raynham. Postmeister ist Herr B.J. Scannell aus Wellington. Die Vanda Station wird nur während des antarktischen Sommers besetzt sein und steht unter der Leitung von Herrn H.P. Lowe, der bereits 1969-70 diese Station leitete.
- 1978 :
- 1979 :
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- 1981 :
- 1982 :
- 1983 :
- 1984 :
- 1986 : In der Saison 1985-86 arbeiteten 191 Wissenschaftler und Techniker in 52 Labors undFeldstationen, um das „NZARP“ zu verwirklichen. Die Forschungsarbeiten konzentrierten sich auf die Ross-Insel, denMcMurdo – Sund und die Zentralen Antarktischen Gebirge. Sechs Universitäten, eine private Institution (Callorington Institut), die Antarktis Division (DSIR), der neuseeländische meteorologische Dienst und weitere Forschungsinstitute warenim antarktischen Einsatz. Austauschwissenschaftler aus Australien, Bundesrepublik Deutschland,GroBbritannien, Japan und USA arbeiteten auf den neuseeländischen Stationen, wo auf der Hauptstation Scott Base und den Saisonstationen Vanda Station (am Yanda-See in den Wright Valleys), Cape Royds-Station (36 km nördlich der Scott Base an der Westseite der Ross-Insel, biologische Erkundungen) geforscht wurde. Die Auckland Universität forschte in den Berei- Zoologie (Planktonstudien, Biologie ) und Geologie ,wo der Neuseelandische Sektor der Ross-See untersucht wurde Die Waikato Universität nahm glaziologische Untersuchungen an Gletschern in den Marshall Valleys vor.Die Victoria Universität von Wellington setzte das CIROB-Bobrprogramm fort. Das Lincoln College studierte die Weddellrobben.
- 1987 : In der Saison 1986-87 wurde das „Huts Restoration Project“ weitergeführt, wo John Nielsen mitwirkte
In den Trockentälern kamen wieder
die Tiefbohrungen zur Durchführung. Vom Besuch des zuständi
gen Gouverneurs im Dezember 1986 kündet ein run
der Stempel „VICE REGAL VISITE“ . Auf der
Scott Base führten Pioniereinheiten der neuseelän
dischen Armee Rekonstruktionsarbeiten durch .
Von der Überwinterung auf der neuseeländischen Scott-Base sind zwei Cachets bekannt Die 1981 begonnenen Luftaufnahmen als Teil des „International Survey of Antarctic Seabirds“ (ISAS) zur Standortbestimmung aller Pinguinkolonien und die Durchführung einer Zählung der Adeliepinguine entlang den Küsten des Ross Dependencies wurden fortgeführt. Sie wurde von der Ökologie Division des DSIR (KIZZ) durchgeführt.
- 1988 :
- 1989 : 1988-89 arbeiteten 200 Wissenachaftler und Techniker an 48 Forschungsprojekten auf Antarktika. Die Forschungen konzentrierten sich auf Ozonstudien, diversen biologischenStudien und zoologischen Untersuchungen, geologischen Studien , geophysikalischen und meteorologischen Forschungen. 11 Wissenschaftler und Techniker überwinterten auf der Scott Base.
- 1990 :
- 1991 :
- 1992 : Es gibt wieder Post von der Scott Base, die im Januar 1992 ihren 35. Jahrestag feierte. Am neuseeländischen Antarktisprogramm 1991-92 beteiligten sich 214 Wissenschaftler und Techniker, die 52 verschiedene Forschungsprogramme bearbeiteten. Dabei waren Polarforscher von den fünf bekannten neuseeländischen Universitäten und weiteren Forschungsinstituten. Das Canterbury Museum setzte die Restauration der alten Stationshütten von Scott, Shackleton u.a,fort.
Auf der Scott Base gibt es weiterhin postalische Einrichtungen, wo eine Freistempelmaschine den Stations- und Expeditionsmitgliedern offen steht. Da es nach der Installation eines Erdsatellitensystems die Möglichkeit des telephonierens nach Neuseeland gibt. hat die Telecom Section der neuseeländischen Post für die Scott Base vier Telefonkarten (2 )( 20 NZ$. 2 )( 50 NZ$ Wert) herausgegeben.
1993 :
- 1998 :
- 1999 : Die Planungen für 1998-99 Ende August 1998 flogen neuseeländische Forscher zum McMurdo-Sund, um die dortigen Eisverhältnisse zu überprüfen. Die ersten Bohrungen zu CRP-2 begannen am 15.0ktober 1998. Vom 11.bis 16. November fand auf der Scottbase ein Meeting des Internationalen Steering Committees statt. Am 15. Dezember 1998 sollten die Bohrungen abgeschlossen werden. Es folgten noch Auswertungsarbeiten in McMurdo und auf Scott. Im März 1999 soll der „Cape Roberts Project-2-Report“ erscheinen. Für Juni und Juli 1999 ist ein internationales CRP-Symposium in WeI1ington geplant.
N eben dem Cape Roberts Projekt gab es weitere neuseeländische Antarktisaktivitäten :
• Die Canterbury-Universität hatte Biologen auf der Scottbase im Einsatz, die den bekannten Cachet mit Antarktisfisch verwendeten. Postaufgabe am 3.Dec.98
• Das Geological Department der Universität Otago hatte im Projekt „K 062“ die Mammouth Hunters im Einsatz
• Vom Stationsmanager der Scottbase stammt ein Sonderbrief mit Datumsstempel
• Die Helikopterfirma HELICOPTERS (NZ) Ltd. setzte 1998-99 zwei Sikorsky und vier Squirrel-Hubschrauber zum Cape Roberts Projekt und anderen Forschungen