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Musée des Beaux-Arts in La Chaux-de-Fonds
Das Musée des beaux-arts von La Chaux-de-Fonds wurde 1864 von der Société des Amis des Arts (heute Société des amis du Musée des beaux-arts) gegründet. Es zeigt heute Wechsel- und Dauerausstellungen von international bekannten Künstlern. Besonders erwähnen möchten wir Léopold Robert (1794–1835), ein Maler aus Neuenburg, dessen Werk sich durch romantische Darstellungen von Strassenräubern und schönen Italienerinnen in ihren Trachten, für die er besonders bekannt ist, auszeichnet.
Von den vielen Künstlern, die in La Chaux-de-Fonds wirkten, ist besonders Edouard Kaiser zu erwähnen, ein nostalgischer Maler von Uhrmacherwerkstätten, der Albert Anker nahestand. Charles L’Eplattenier, der die Malereien am städtischen Krematorium ausführte, brachte den Jugendstil an die Kunsthochschule, wo er viele Künstler, namentlich den Bildhauer Léon Perrin sowie Georges Aubert, André Evard und Charles-Edouard Jeanneret, der sich später Le Corbusier nannte, ausbildete. Die Schweizer Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird durch die Werke von Ferdinand Hodler, Félix Vallotton, Alice Bailly, Edouard Vallet und Gustave Buchet vertreten. Ein schönes Ensemble an Skulpturen von Martin Disler erweitert die Sammlung hin zum Expressionismus.
Ein Legat von 30 Gemälden für die Stadt La Chaux-de-Fonds im Jahr 1986 stammt aus der bedeutenden Sammlung, die René und Madeleine Junod zwischen 1930 und 1950 zusammengetragen haben. Ihre Gemäldesammlung dokumentiert die französische Kunst der Moderne und zeigt eine Vorliebe für den in der Tradition der Genre-, Porträt-, Landschafts- und Stillleben-Malerei wurzelnden Realismus.
Die Privatsammlung von Olivier Mosset ist ein aussergewöhnliches, in sich geschlossenes Ganzes von 112 Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Objekten, Installationen, Fotografien, Videos, Drucken und Postern bedeutender Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus Nordamerika und Europa, darunter Yves Klein, Joseph Beuys, Carl André, Sol LeWitt, Peter Halley, John Armleder.
Die grafische Sammlung umfasst Stiche von Schongauer, Rembrandt und Dürer, Zeichnungen von Léopold Robert, L'Eplattenier. Von den zeitgenössischen Künstlern besonders zu erwähnen sind Le Corbusier sowie das beinahe gesamte Werk an Stichen von Félix Vallotton und Aurèle Barraud.
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