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Mezzosopran
Claudia Mahnke hat sich als eine der bedeutendsten Mezzosopranistinnen etabliert und begeistert mit ihrer warmen, wandlungsfähigen Stimme ihr Publikum an den internationalen Opernbühnen und Konzerthäusern.
An ihrem Stammhaus, der Oper Frankfurt, wird sie in der Spielzeit 2020/21 wieder als Hänsel zu erleben sein. In der Neuinszenierung Aida in der Regie von Lydia Steier wird sie als Amneris debütieren. Anschließend widmet sich die Künstlerin der Frankfurter Neuproduktion Dialogues des Carmélites von Poulenc. Daneben wird sie bei den Münchner Opernfestspielen wieder als Magdalene in Die Meistersinger von Nürnberg unter Kirill Petrenko auftreten. Als Rheingold-Fricka gastiert sie in Bochum in einer semikonzertanten Vorstellung in der szenischen Einrichtung von Keith Warner. In Tokyo gastiert Claudia Mahnke als Brangäne in Tristan und Isolde. Mit den Hamburger Sinfonikern singt sie unter der Leitung von Sylvain Cambreling den zweiten Aufzug des Tristan sowie die Maeterlinck-Lieder von Zemlinsky. Nach Bern wird sie für die 3. Sinfonie von Gustav Mahler zurückkehren.
Claudia Mahnke ist seit 2006/07 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Hier gestaltete sie jüngst Herodias in Salome (Regie: Barrie Kosky, Leitung: Joana Mallwitz), Rusalka-Prinzessin, Wozzeck-Marie, Selika in Meyerbeers Afrikanerin (Regie: Tobias Kratzer), Werther-Charlotte, Lucretia (The Rape of Lucretia), Dido (Les Troyens), Conception (L’heure espagnole), Giulietta (Les Contes d’ Hoffmann), Judith (Blaubarts Burg), Marguerite (La Damnation de Faust), Brangäne (Tristan und Isolde), Waltraute und 2. Norn (Götterdämmerung), Komponist (Ariadne auf Naxos) und Kundry (Parsifal).
An der Bayerischen Staatsoper war sie unter anderem als Silla in Palestrina und Frugola im Tabarro zu erleben. Die Staatsoper Hamburg lud die viel gefragte Künstlerin als Kundry, Waltraute und Brangäne ein. Am Theater an der Wien gastierte sie als La Grande Vestale unter der Leitung von Bertrand de Billy in Spontinis La Vestale. In San Francisco war sie als Dorabella, Cherubino und Zerlina zu erleben. Ihre Paradepartie der Judith gestaltete sie auch an der LA Opera. Als Iokaste in Strawinskys Oedipus Rex feierte sie einen großen Erfolg an der Semperoper in Dresden. Ihr Octavian (Der Rosenkavalier) begeisterte in Köln, wo sie auch als Brangäne gefeiert wurde. Als Adriano in Rienzi machte sie am Teatro Real in Madrid auf sich aufmerksam.
Claudia Mahnke gab 2013 unter Kirill Petrenko ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen im neuen Ring als Fricka, Waltraute und 2. Norn. Mit Petrenko sang sie auch Brangäne bei der Ruhrtriennale.
Von 1996 bis 2006 war Claudia Mahnke Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart, wo sie für ihre eindrückliche Gestaltung der Titelpartie in Karl Amadeus Hartmanns Simplicius Simplicissimus mehrmals als „Sängerin des Jahres“ in der Zeitschrift Opernwelt nominiert wurde. Im August 2006 wurde Claudia Mahnke zur Kammersängerin der Staatsoper Stuttgart ernannt. Hier sang sie zuletzt Judith in Herzog Blaubarts Burg.
Claudia Mahnkes breites Konzertrepertoire erstreckt sich über Bachs h-moll Messe, Beethovens 9. Sinfonie und Missa solemnis bis Schönbergs Gurrelieder und Pendereckis Credo. Einen wichtigen Schwerpunkt bilden Gustav Mahlers Sinfonien und Lieder.
Claudia Mahnke erhielt ihre Gesangsausbildung bei Frau Prof. Heidi Petzold an der Hochschule für Musik in Dresden.
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