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Über mich
«Kevin Griffiths made for a historically informed performance. This Beethoven had no oppressive gloom in its luggage, but excelled by brightness and transparency»
- Mindener Tageblatt
Der in London geborene Dirigent Kevin Griffiths (1978) leitet regelmässig Konzerte mit folgenden Orchestern: hr-Sinfonieorchester Frankfurt Main, Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Tonhalle Orchester Zürich, Robert Schumann Philharmonie, Sinfonieorchester Basel, Sinfonieorchester Luzern, Orchestra della svizzera italiana, Sinfonietta Lausanne, Slowakischer Rundfunk-Sinfonieorchester, Berliner und Zürcher Kammerorchester. Jährlich ist er auch Gast beim Menuhin Festival Gstaad und dem Vaduz-Classic Festival in Liechtenstein. Von 2011 bis 2018 war er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Collegium Musicum Basel.
In jüngster Zeit hat Kevin Griffiths mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Netherlands Symphony Orchestra mehrere CD-Aufnahmen realisiert, dirigierte die Orchestre National de Lille, die Transsilvanische Staats-Philharmonie sowie die Süd-Tschechische Philharmonie. Er machte sein China Debut mit dem Xi’an Sinfonieorchester und kehrte wieder zum Musikkollegium Winterthur und der Camerata Zürich zurück. Weitere Engagements brachten ihn zur Badischen Staatskapelle, Jenear Philharmonie, Meininger Hofkapelle, Philharmonisches Orchester Heidelberg, Orquesta Sinfonica de Navarra und dem Hallé Orchester Manchester.
Als künstlerischer Leiter der Akademie und Philharmonie der Animato Stiftung zur Förderung junger Talente, dirigierte er im Herbst 2018 deren Europa Tournee mit Konzerten u.a. in Prag (Smetana Saal), Budapest (Liszt Akademie) und Wien (Konzerthaus). Die nächste Animato Tournee findet in 2020 statt.
Kevin Griffiths leitete Opernproduktionen einschließlich "L'heure espagnole" und "L'enfant et les sortileges" von Ravel, "Die Fledermaus" von Johann Strauß, „Hänsel & Gretel“ von Humperdinck, "Don Giovanni" von Mozart sowie „Don Pasquale“ von Donizetti am Opernhaus in Chemnitz.
Sein Interesse für die historische Aufführungspraxis zeigt sich in der Arbeit mit Orchestern auf historischen Instrumenten, wie dem Orchestra of the Age of Enlightenment in London oder dem Ensemble Musica Aeterna in Bratislava. Das Mindener Tageblatt schrieb über sein Konzert mit der Norwestdeutschen Philharmonie; „Kevin Griffiths sorgte für ein der historisch informierten Aufführungspraxis angenähertes Klangbild: sensationelle Wiedergabe -Schumann 4. Sinfonie, die den mustergültigen Einspielungen von Gardiner und Harnoncourt auf Augenhöhe begegnen konnte.“
Kevin Griffiths hat zur Neuentdeckung der romantischen Violinkonzerte der Schweizer Komponisten Paul Juon und Hans Huber beigetragen. Beide Werke hat er uraufgeführt und für das CD-Label Sony aufgenommen: “…ist der Hörer stets gefesselt von originellen Ideen und rhythmischer Verve. Das transparente Klangbild macht einen vorzüglichen Eindruck - klassikheute.de. Weitere Raritäten von Andreas Romberg, J. Wilhelm Hertel und Johann E. Brandl hat er für das CD-Label CPO eingespielt.
Auch zeitgenössische Musik ist Kevin Griffiths ein Anliegen. Als Gründer und Dirigent des London Steve Reich Ensembles hat er internationale Anerkennung gewonnen. Für seine Debüt-CD hat er den bedeutenden Diapason D'Or Preis gewonnen. Die zweite, ebenfalls mit grossem Lob bedachte Aufnahme erschien bei Warner Classics.
Kevin Griffiths arbeitet regelmässig mit bedeutenden Solistinnen und Solisten wie Sir James Galway, Pierre-Laurant Aimard, Vesselina Kasarova, Fazil Say, Isabelle van Keulen, Giuliano Carmignola, Sergei Nakariakov, Paul Lewis, Dmitry Sitkovetskzy, Michel Camilo, Royston Maldoom sowie Mitglieder der Berliner Philharmoniker. Mit den Komponisten/Innen Steve Reich, Daniel Schnyder, Enjott Schneider, Lera Auerbach, Elena Firsova, Steven Mackey, Rodolphe Schacher und Oliver Waespi arbeitete er eng zusammen und brachte einige ihrer Werke zur Uraufführung.
Im Bereich Filmmusik hat sich Kevin Griffiths als Leiter von bedeutenden Aufführungen in Konzertsälen etabliert, wobei er die Originalmusik live zum Film auf einer Grossleinwand begleitet. Von Disney Studios Hollywood ist er als einer von wenigen für diese Aufgabe akkreditiert worden. Im April 2018 sprang er für Hollywood Legende David Newman ein, und leitete zehn «Star Wars» Vorstellungen mit dem 21.Century Symphony Orchestra. Er dirigierte weiter die Weltpremiere von «The Hunger Games», die Europa Premiere von «La La Land» und James Bond «Casino Royal» im Rahmen von «City Light Concerts». Er dirigierte Charlie Chaplin Filme und nahm die Musik zu einem Dokumentarfilm über den Teilchenbeschleuniger CERN in Genf auf.
Kevin Griffiths studierte zunächst Violine u.a. bei Igor Ozim und Giuliano Carmignola., bevor er von Colin Metters, Sir Colin Davies und Yan Pascal Tortelier an der Royal Academy of Music in London als Dirigent ausgebildet wurde. Weitere Ausbildungselemente folgten mit Sir Mark Elder als „Junior Fellow“ am Royal Northern College of Music in Manchester, und mit David Zinman im Rahmen vom Music Festival and School in Aspen (USA) in den Jahren 2004 und 2005.
2010 gewann Kevin Griffiths den 2. Preis beim Internationalen Dirigentenwettbewerb "Sir Georg Solti "in Frankfurt am Main und 2010/11 das Stipendiat für das „Melgaard Young Conductors Scheme“ beim Orchestra of the Age of Enlightenment London. Er assistierte Vladimir Jurowski, Leonard Slatkin, Trevor Pinnock sowie Sir Simon Rattle.