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Im Jahr 2016 schlug für die Familie Belitschenko die schwerste Stunde in ihrem Leben. Der Sohn Egor (geb. 2010) kriegte Beinschmerzen. Im Chersoner Regionalkrankenhaus wurde beim Jungen Blutkrebs diagnostiziert. Egor begann mit der Chemotherapie. Aber da versagte seine linke Körperseite. Die Ärzte mussten die Therapie stoppen. Der Junge konnte nur durch die Sonde essen. Für Egors Lebensrettung waren mehrere kostspielige Medikamente notwendig. Für die Familie mit fünf Mitgliedern waren solche Summen unmöglich zu begleichen. Irina bat die Spender aus der Schweiz um Unterstützung und kriegte von ihnen Mittel für die Besorgung von Medikamenten.
Heute darf der Knabe zu Hause therapiert werden. Er muss nun Antikonvulsivmittel und Krebsmittel (Trockenchemie) schlucken und muss immer noch untersucht werden. Das Familienbudget der Belitschenkos ist aufgebraucht, der Lohn des einzigen Ernährers der Familie – vom Vater Roman (geb. 1979) – reicht nicht. Frau Belitschenko muss wieder nicht gleichgültige Schweizer Bürger um finanzielle Unterstützung angehen.