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Allen Diskussionen um das Bankgeheimnis zum Trotz hat die Anziehungskraft des Finanzplatzes Schweiz auch im vergangenen Jahr nichts eingebüsst: Ende 2000 verwalteten die Schweizer Banken Kundendepots und Treuhandgelder im Wert von knapp vier Billionen Franken.
Der Wert der von den Schweizer Banken verwalteten Kundendepots und treuhänderisch verwalteten Vermögen belief sich Ende Dezember letzten Jahres auf 3,954 Billionen Franken. Das sind fast 4'000 Mrd. Franken. Dies entspricht einer Zunahme von 8,0 Prozent innert Jahresfrist.
Die neuesten Zahlen über das Vermögens-Verwaltungsgeschäft der Schweizer Banken sind dem soeben veröffentlichten statistischen Monatsheft Februar der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu entnehmen.
Die Wertschriften-Bestände in Kundendepots erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent auf 3,535 Billionen Franken. Die Treuhandgelder nahmen um 11,3 Prozent auf 419 Mrd. Franken zu.
Ausländische Depot-Inhaber hatten Ende letzten Jahres Wertschriften im Wert von 1,926 Billionen Franken bei Banken in der Schweiz. Das entspricht einer Zunahme von gut 10 Prozent innerhalb eines Jahres.
Die Wertschriften-Bestände inländischer Kunden wuchsen weniger stark, nämlich um 4,3 Prozent auf 1,609 Billionen Franken.
Zusammen mit den Treuhandgeldern erhöhte sich der Anteil der ausländischen Vermögen am gesamten Volumen innert Jahresfrist von 57,8 auf 59,1 Prozent.
swissinfo und Agenturen