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Da wir uns in letzter Zeit wieder vermehrt mit alten Dokumenten und den darin enthaltenen Masseinheiten beschäftigt haben, haben wir hier einen Rechner für alte Schweizer Masse erstellt.
Kostüm Kaiser Blog
In diesem Blog veröffentlichen wir in unregelmässigen Abständen Artikel welche mit unserer täglichen Arbeit rund um Kostüme zusammenhängen. Einblicke in die Geschichte der Mode, Berichte über spannende Projekte und vieles mehr werden folgen.
Welcher Hut zu welchem Kleid und wann passt die Knickerbockerhose? Dieser Style Guide soll ein paar allgemeine Tipps geben, wie man sich im 20. Jahrhundert gekleidet hat.
Es lohnt sich auch die vorangehenden Jahrzehnte anzusehen und die Entwicklung zu beobachten. Nicht jeder neue Trend wurde gleich von allen mitgemacht. Viele Kleidungsstücke wurden ausgetragen, besonders von ärmeren Familien. Jüngere hingegen haben sich nach Möglichkeit an der Mode orientiert um sich damit von der älteren Generation abzuheben.
Hier möchten wir anhand eines kurzen Videos den Wandel der Uniformierung der Schweizerischen Armee zeigen.
Nach der Bundesverfassung von 1948 und der Militärorganisation von 1850 wurde bis 1852 auch die Bekleidung der Schweizerischen Armee - damals "Bundesheer" genannt - neu organisiert. Von der "Schweizer Armee" spricht man übrigens erst seit 2004.
Heutzutage werden so gut wie alle Hosen - mit Ausnahme der Jeanshose - mit Bügelfalten gebügelt. Dies war aber nicht immer so. Wir haben hier eine kleine Geschichte der Bügelfalte zusammengetragen.
Vor dem Einzug der Bügelfalte wurden Hosen auf die Seitennähte gebügelt und auch so zusammengelegt. Danach wurden sie so auf den Bügel gehängt oder in die Kommode gelegt. Dies tat man mit den Kniebundhosen des Barocks und auch mit den Hosen der Biedermeierzeit. Letztere wurden nicht mit einem Reissverschluss, sondern mit einem geknöpften Latz geschlossen - siehe erstes Bild. Auch noch zu Beginn der Belle Epoque wurden die Hosen auf die Naht gebügelt.
Die Bekleidung der Schweizerischen Bundesbahnen wurden seit der Gründung 1902 stetig und auch sehr häufig gewechselt. Wir haben uns in letzter Zeit intensiv mit diesen Uniformen beschäftigt. In den 1950er bis 70er Jahren wurden diverse Uniformen der SBB noch bei uns angefertigt. Heute vermieten wird sie und stellen hin und wieder eine Uniform nach Originalschnitten auf Mass her. Hier möchten wir einen kleinen Überblick geben.
Was trägt man als Bräutigam oder als Gast zur Hochzeit, wann kommt der Frack, wann der Smoking zum Einsatz? Diese häufig gestellten Fragen möchten wir in diesem Blog-Eintrag klären und die Geschichte der verschiedenen Anzüge aufzeigen.
Frack
Der Frack wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts von einem Grossteil der eleganten Herren getragen - auch tagsüber. Gleichermassen wurde der Frack als Uniform populär, dann meist mit Stehkragen. Sein Schnitt veränderte sich mit der Zeit entsprechend der Mode. Der zivile Frack war keineswegs immer schwarz - bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sehr bunte Fräcken in allen Farben getragen.
Hier eine kleine Video-Anleitung, wie man Wadenbinden bindet, so dass Sie halten und auch gut aussehen. Obwohl das Video für Grenzwächter gemacht ist, kann diese Technik natürlich auch für militärische Uniformen oder zum Beispiel für mittelalterliche oder Wikinger Wadenbinden verwendet werden.
Warum Wickelgamaschen? Gamaschen geben nicht nur warme Beine und festen Halt. Sie halten auch die Hosen sauber und verhindern, dass Dreck in die Schuhe kommt. Es gibt auch Gamaschen aus Leder oder Stoffgamaschen mit Knöpfen oder Riemen. Wickelgamaschen aus Uniformtuch (Wolle) sind jedoch eine unkomplizierte und günstige Lösung und wurden seit Menschengedenken verwendet. Im 20. Jahrhundert vor allem vom Militär diverser Nationen, Bergsteigern und eben auch von den Eidgenössischen Grenzwächtern.
Die meisten Fliegen die heute getragen werden, zum Beispiel zum Smoking oder Frack, sind schon fix gebunden und festgenäht. Man kann in der Regel noch die Länge des Halsbandes anpassen und das Band mit einem Häkchen fixieren.
Die Fliege hat ihren Ursprung jedoch in einem langen Halstuch, welches um den Kragen gebunden wird. Aus diesem entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert die heutige Fliege. Form und Grösse haben sich dabei stetig etwas geändert. Im 19. Jahrhundert trug man oft sehr grosse und ausladende Fliegen. Heute ist die klassische Fliege relativ kompakt.
Wie man eine Fliege richtig bindet möchten wir mit dem folgenden Video demonstrieren.
Kurz vor der Jahrhundertwende ins 20. Jahrhundert gab unsere damals noch junge Firma einen Katalog heraus. Damals unter dem Namen J. Louis Kaiser, Basel. Das Dokument ist eine schöne Zeitstudie.
Der Katalog ist mit bunten Lithographien geschmückt, welche Szenen aus Aufführungen und Umzügen zeigen. Auch auffallend sind die vielen verschiedenen Schrifttypen, mit welchen man auf das vielfältige Angebot hinweisen wollte.