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Die Bevölkerung der Schweiz altert. Ihre Zusammensetzung nach Alter verändert sich und zeigt eine Zunahme des Anteils älterer Menschen sowie einen Rückgang des Anteils junger Personen. Die Faktoren der Alterung sind der Geburtenrückgang und die zunehmende Lebenserwartung.
Der Gesamtquotient vergleicht die Bevölkerungszahl der sogenannt inaktiven Altersgruppen (Kinder und ältere Menschen) mit der Anzahl Personen im erwerbsfähigen Alter (20–64 Jahre). Es wird zwischen dem Jugendquotienten, d.h. dem Verhältnis der «unter 20-Jährigen» zu den Personen im erwerbsfähigen Alter sowie dem Altersquotienten, d.h. dem Verhältnis der «über 64-Jährigen» zu den Personen im erwerbsfähigen Alter, unterschieden. Dieser Indikator zeigt die relative Zunahme der jungen und/oder der älteren Menschen ab 65 Jahren im Vergleich zu den 20- bis 64-Jährigen.
Der Jugendquotient hat sich in gut einem Jahrhundert halbiert. Der Altersquotient nimmt hingegen ständig zu und zeugt damit von der stetigen Alterung in der Schweiz. Bei der Bevölkerung mit schweizerischer Staatsangehörigkeit liegt der Altersquotient bereits seit 2013 über dem Jugendquotienten. Bei der Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist der Jugendquotient doppelt so hoch wie der Altersquotient.