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Pactor Datenfunktechnik im Amateurfunk, braucht neben einem >Transceiver einen Computer und ein >Modem.
Pantry Küche an Bord.
Pass Einfahrt in ein Atoll oder eine Lagune. Da die Pässe zuweilen schmal sind und häufig eine starke Strömung herrscht, ist besondere Vorsicht geboten.
Passat Meist sehr beständige Winde in tropischen Gebieten, in den Passatregionen, die in erster Linie die Kurse der Segelschiffe festgelegt haben. Der Passat gilt als der schönste Segelwind der Erde. Heute treten aber im Passat auch immer öfters heftige Störungen auf >Squalls. Nördlich des Äquators weht der Nordost Passat (NE-Passat), südlich davon der Südost Passat (SE-Passat). Weil die alten Rahsegler mit diesen Winden in die Karibik und über den weiter nördlich gelegenen Westwindgürtel wieder zurück nach Europa gefahren sind, heissen die Passatwinde engl. Tradewinds.
Passatroute Segelrouten, die sich an den Passatwinden orientieren.
Patenthalse Unbeabsichtigtes Übergehen des Gross- und des Besanbaums auf einem >Vorwindkurs.
Plotting Wird bei der >Astronavigation gebraucht. Kleine Ausschnitte der Seekarte, in denen die errechnete Position (Astrofix) eingetragen wird.
Propeller Populärer Ausdruck für die Schiffsschraube.
QRG Die Frequenz, auf der ein Funkgespräch stattfindet.
QRM Störsignal oder Störgeräusch, beeinträchtigt oder verunmöglicht die Abwicklung einer Amateurfunk-Übertragung.
QRP Amateurfunk mit kleiner Leistung.
QSL-Karte Bestätigungskarte für ein Funkgespräch im Amateurfunk.
QSO Funkgespräch beim Amateurfunk.
Quarantäne Behörde, die darüber wacht, dass keine durch frisches Obst und Gemüse oder Fleischkonserven eingeschleppte Krankheiten in ein Land kommen. In islamischen Ländern auch, dass kein Schweinefleisch importiert wird.
Querabweichung >Cross Track Error.
Radeffekt Durch die Drehrichtung der Schiffsschraube (des Propellers) verursachtes Wegdrehen des Schiffes. Besonders unangenehm beim Rückwärtsfahren. Die Eldorado hat eine links drehende Schraube (bei Vorwärtsfahrt), die bei Rückwärtsfahrt das Heck immer zuerst mal nach rechts wegdrückt. >Bugstrahlruder.
Reffen Verkleinern der Segelfläche.
Reling Handlauf um das ganze Deck herum, populär ‚Geländer‘.
Rettungsweste An Bord einer Hochsee-Segelyacht gehören Rettungswesten. Diese müssen ohnmachtssicher sein. Das heisst, sie muss einen Bewusstlosen automatisch in eine stabile Rückenlage drehen und sein Gesicht über Wasser halten. Der Gurt der Rettungsweste wird beim Arbeiten an Deck an der >Lifeline eingeklinkt. Auf der Eldorado sind sechs Automatik-Rettungswesten von BFA für alle Crew-Mitglieder vorhanden. Die Rettungswesten werden durch CO2-Patronen aufgeblasen, vollautomatisch durch Seewasseraktivierung.
Riemen >Ruder.
Riff >Atoll.
Rigg Engl. Rig, Takelage, also die Masten, >Spieren und >Wanten, ohne die Segel. Beim Amateurfunk bedeutet das ‚Rig‘ die gesamte Funkanlage.
Rollfock Eine Fock, die um das Vorstag herum eingerollt wird. Wird die Rollfock zusätzlich zur Rollgenua gefahren, wie bei der Eldorado, so ist ein zweites Vorstag (Babystag) erforderlich.
Rollgenua Eine >Genua, die um das Vorstag herum eingerollt wird.
Rollgross Gross-Segel, das zum Bergen in den Mast (seltener auch um den Baum herum) eingerollt werden kann. Besonders bequem beim >Reffen, da das Grossegel nicht nur in Stufen, sondern kontinuierlich gerefft werden kann. Zudem ist das Setzen, Bergen und Reffen des Grossegels vom Cockpit aus möglich, niemand muss mehr zum Mast nach vorn.>Gross-Segel.
Ruder Nautischer Ausdruck für das Steuer eines Schiffes, populär: Steuerrad. In der nautischen Sprache werden Ruder eines Schiffes (zum sich fortbewegen) Riemen genannt.
Saling Querstrebe am Mast, damit die >Wanten zur Absteifungen (Abstagen) des Mastes einen günstigeren Winkel erhalten.
Satellitentelefon Eleganteste, aber auch teuerste Lösung zur weltweiten Kommunikation wie Telefonie, Fax und e-Mail. Funktioniert auf den Weltmeeren, wie das Telefon zu Hause. Braucht aber eine komplexe technische Ausrüstung, u.a. eine drehbahre Satellitenantenne, die unter einer weissen Kunststoffabdeckung (Radom) verborgen ist. >Inmarsat.
Schäkel Praktischer, verschliessbarer Bügel in nahezu allen Grössen und vielen Formen.
Scheinbarer Wind >Windrichtung und –Stärke.
Schoten Leinen zum Einstellen (>Dichtholen oder >Fieren) der Segel. Man spricht je nach Verwendungszweck von >Gross-Schot, Genua-Schot, Besan-Schot und Fock-Schot.
Seekarte Zeigt die Abbildung eines Ausschnittes der Erdoberfläche, die ja gekrümmt ist, auf einer ebenen Fläche. In eine solche Seekarte können die Kurse und Peilungen als gerade Linien eingetragen werden. Das erreicht man mit der Mercatorprojektion. In dieser Projektionsart verlaufen alle Meridiane parallel und die Abstände der Breitenparallele vergrössern sich zu den Polen hin.> Elektronische Seekarte.
Seemeile Engl. Nautical Mile, (Abkürzung nm), entspricht einer Winkelminute (der sechzigste Teil eines Winkel-Grades) auf dem >Äquator, d.h. 1,852 km. Der Umfang des >Äquators auf der >Erdkugel ist rund 40'000 km oder 40'000'000 m. Drückt man diese Länge in Bogenminuten aus also 360° mal 60 Winkelminuten, so ergeben sich 21'600 Winkelminuten. Teilt man nun den Erdumfang durch die Anzahl Winkelminuten, so bekommen wir die Seemeile.
Seezeichen >Tonne.
Setzen eines Segels Ein Segel hochziehen.
Sextant Winkelmessgerät, um >Astronavigation zu betreiben.
Sked Abkürzung von Schedule (= festsetzen, Plan), bedeutet im Amateurfunk einen verabredeten Termin für eine Amateurfunkverbindung.
Slup Engl. Sloop, eine Yacht mit einem Mast.
Sm Abk. für >Seemeile.
SOG Engl. Speed over Ground, Geschwindigkeit (Fahrt) über Grund, Abweichungen durch Wind und/oder Strom sind bereits berücksichtigt. Wird vom >GPS angezeigt.
Sommerzeit Engl. Daylight Saving, in vielen Ländern wird in den Sommermonaten die Uhr um eine Stunde vorgestellt, um so das Tageslicht besser ausnutzen zu können.
Sorgeleine >Lifeline.
Speigatt Öffnungen in der >Fussreling, durch die an Deck gekommenes Wasser abfliessen kann.
Spiere Holz- oder Aluminiumbaum, untere schwenkbare Halterung der Segel. >Baum.
Spinnaker Auch Spi genannt, Leichtes Ballon-Vorsegel vorwiegend bei Vorwind-Kursen eingesetzt, braucht einen zusätzlichen Baum (Spi-Baum, engl. Spinnipole) zum Setzen. Wegen seiner Grösse sind beim Spi-Setzen und –Bergen sowie beim anschliessenden Segeln mehrere erfahrende Segler notwendig. Wenn der Wind auffrischt, muss er meist sehr schnell geborgen werden, das sonst die Gefahr besteht, dass er zerreisst. >Blister.
Squall Tropische Wind- und Regenbö, sie kommt sehr plötzlich und erzeugt starke Winde (bis 35 und mehr Knoten), meist verbunden mit einer starken Winddrehung bis 120 Grad. Oft auch heftige Regengüsse. Squalls sind von allen Seglern gefürchtet, weil die Gefahr besteht, dass die Segel zerreissen.
Stag Stage sind Mastabsteifungen in der Längsrichtung des Schiffes, meist als stabile Drahtseile ausgeführt. >Vorstag, >Achterstag.
Stander Klub- oder Vereinsflagge, wird an der Backbord-Saling geführt.
Steuerbord Engl. Steerboard, rechte Seite eines Schiffes in Fahrtrichtung gesehen. >Backbord.
Strom Meeresströmung, die ein Schiff vom Kurs abbringen kann. > Abtrift.