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Die Kulango gehört mit etwa 400 000 Menschen zur Gruppe der Volta-Völkern, die im Nordosten der Elfenbeinküste, südlich der Lobi, östlich der Jimini und nördlich der Agni und Âbron lebt, deren tributpflichtiger Vasall sie war.
Ihre geographische Lage spiegelt sich auch in den vergleichsweise wenigen Kunstwerken wider, die vor allem Akan-, Senfuo- und Lobi-Einfluss verraten.
Ein Charakteristikum der Kulango-Masken und Figuren, die sich meist langgestreckt und etwas ästhetisierend zeigen, ist die häufige Akzentuierung der meist schwarz glänzenden Objekte durch weisse und blaue Farbe.
Die Gelbgusstradition, die die Kulango stilistisch vor allem mit den Abron teilen, offenbart sich in kleinen Wahrsage- und Schutzfiguren, wie in anderer Form auch von den Senufo verwendet werden: Mit gebeugten Knien nach rückwärts sich lehnende Figuren mit dreiecksförmigen Gesichtern, deren Füsse als Platten ausgearbeitet sind.