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Geboren im Sudan studiert Umyma El Jelede Medizin in Libyen, Fachgebiet Chirurgie. Zurück in ihrer Heimat hat sich die politische Situation für ihre Familie dramatisch verschärft. 2004 beschließt sie zu fliehen. Drei Jahre später erhält Umyma El Jelede in Österreich Asyl. Bald darf sie arbeiten, denn ihr medizinisches und kulturelles Fachwissen wird dringend gebraucht. Für das österreichische Frauengesundheitszentrum soll die sudanesische Ärztin Frauen aus afrikanischen und arabischen Communities in ihren Muttersprachen beraten – mit Schwerpunkt auf weiblicher Genitalverstümmelung.