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Schatzkammer
Aktualisiert: März 23
Die Idee der Zelebration des Annäherns an den Ort wird durch die Schiffsübersetzung und den lang gezogenen Ankunftssteg erzeugt. Die Landzunge schlägt für den Besucher eine Brücke von der Umgebung zur Insel. Auf diese Art wird jeder Besucher langsam an den Ort heranführt. Während der Annäherung wird eine Spannung aufgebaut, die den Besucher direkt von der Landzunge vorbei über den Weg an die Ruinen heran führt.
Das Museum zeigt sich auf den ersten Blick durch seine klare, skulpturale Kubatur. Die Idee des Kubus bildet einen Brückenschlag zu den mathematischen Grundlagen der Antiken, die sie für ihre heiligen Gebäude genutzt haben. Durch das grösste Fenster der Fassade verknüpft das Treppenhaus das Gebäude mit der Umgebung. Jede der Sitztreppen bildet einen spezifischen Bezug zur Landschaft oder den Ruinen.
Das Museum setzt sich aus zwei Raumeinheiten zusammen. Dem grossen Ausstellungsraum und dem kleinen Raum, der das Schatzhaus bildet. Das Belichtungskonzept unterstreicht den Gegensatz der Komponenten. Eine diffuse Belichtung findet man im Ausstellungsraum für die Skulpturen. Kontrastiert wird dieses mit der direkten Belichtung, die im Schatzhaus erzeugt wird. Dort ist jeweils die wichtigste Skulptur ausgestellt, die direkt von oben von der Sonne angestrahlt wird. Die Materialisierung der Fassade mit einer rauen, gestockten Betonoberfläche ausgeführt.
Im Erdgeschoss stülpt sich die Aussenwand nach innen und bildet einen gedeckten Aussenbereich für die öffentlichen Räume. Die Art der Ausformulierung zeigt den Schatzhausgedanken auf. Aus diesem Grund sind die Schatzhäuser ebenfalls in dieser Form gestaltet. Sämtliche anderen Innenwände sind glatt ausgeführt, um den Kontrast der zwei Raumeinheiten zu unterstreichen.