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Stammburg der Herren von Ramschwag, kurz nach 1200 erbaut. Im Streit um die Abtwürde von St. Gallen hielten Ulrich von Ramschwag und sein Sohn, Heinrich Walter, zum Hause Habsburg und dem von König Rudolf I gewählten Gegenabt. Nach dem Tode König Rudolfs 1291 unterstützten die Ramschwager dessen Sohn Albrecht. Ulrich von Ramschwag erhielt 1277 die Burg Blatten und das Dorf Waldkirch von König Rudolf I geliehen. 1278, während des Krieges gegen Ottokar, den König von Böhmen, rettete Ulrich dem König in der Schlacht auf dem Marchfeld das Leben und erhielt als Dank die Vogtei Waldkirch und den Hof Kriessern. 1309 eroberte der gleichnamige Enkel Ulrichs die Burg Gutenberg bei Balzers (Fürstentum Liechtenstein). Alt-Ramschwag gelangte durch Heirat an Rudolf von Rosenberg-Zuckenriet, der seit 1398 im Burgrecht der Stadt St. Gallen war. Dadurch blieb die Burg Alt-Ramschwag von den Appenzellern verschont. Seine Verwandten Heinrich, Walter und Eberhard von Ramschwag nahmen auf Seiten der Österreicher und des Abtes teil. 1427 verkaufte Rudolf von Rosenberg die Burg an Ulrich und Burkard von Helmsdorf (süddeutsche Adelige), in deren Besitz die Anlage bis 1490 blieb. Damals rutschte ein Teil der Festung ab und blieb Ruine. Der Bauer Hans Rudolf Koller wurde neuer Besitzer der Ruine und entfernte alles Holzwerk zum Verkauf.