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Trump hatte Ende Mai Saudi-Arabien besucht. Bei einem Spitzentreffen in Riad forderte er von islamischen Staaten ein entschiedenes Vorgehen gegen Extremismus.
Der Gipfel mit arabischen Staats- und Regierungschefs zahle sich aus, erklärte der US-Präsident. "Sie haben gesagt, dass sie eine harte Linie einnehmen werden, was die Finanzierung von Terrorismus angeht, und alle Hinweise deuteten auf Katar", schrieb er weiter. "Vielleicht wird das der Anfang vom Ende des Terrorhorrors sein."
Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain hatten am Montag die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Katar wird eine Verbindung zum internationalen Terrorismus unterstellt.
Das Weisse Haus erklärte daraufhin, die US-Regierung wolle sich um Entspannung in der seit Jahren schwersten diplomatischen Krise in der Region bemühen. Trump werde mit allen Beteiligten sprechen, um die Situation zu beruhigen, sagte eine Sprecherin des Präsidenten. Auch das Pentagon rief alle Beteiligten dazu auf, die Spannungen abzubauen und gemeinsam an einer Lösung der Krise zu arbeiten.
Katar - nur etwa halb so gross wie Hessen - ist wie Saudi-Arabien und Ägypten ein Verbündeter der USA. Das Emirat ist Teil der internationalen Anti-IS-Koalition. In dem Land befindet sich der grösste Militärstützpunkt der USA in der Region. Auf der Luftwaffenbasis Al-Udeid sind mehr als 10 000 US-Soldaten stationiert.
Ein Sprecher des Pentagons erklärte am Montag, dass es keinerlei Pläne gebe, etwas an der Präsenz zu ändern. Die USA und die Anti-IS-Koalition seien Katar dankbar für die Unterstützung./hma/DP/she
(AWP)