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In meiner Masterthesis suchte ich die Begegnung mit der Unruhe im Bereich der Soziologie (im systemischen Denkmodell), der Erzähltheorie und der Kunst. Woher kommt die Unruhe? Wie begegnen wir ihr als
Gesellschaft? Wie kann die Kulturtechnik des Erzählens der Unruhe begegnen? Anhand der drei zeitgenössischen Filmarbeiten von Stan Douglas, Aernout Mik und Omer Fast versuchte ich herauszufinden, welcher «Gegenstand einer Unruhe und Sorge» mit welchen Erzählstrategien dargestellt wird.1 Die Filme (be)treffen mich; ich verstehe nicht genau, was vor sich geht, entwickle Vermutungen, versuche die dargestellten Ereignisse in eine Ordnung zu bringen und merke dann, dass auch alles anders sein könnte. Ich stellte die Frage nach der wechselseitigen Bedingtheit von Denkmodellen, der soziotechnischen Entwicklungen und kulturellen Erzeugnisse, die eine bestimmte Zeit und deren Unruhe prägen. Im Sinne der Mediologie interessierte mich die Medialität der Filme.