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Wir verraten dir jetzt schon, wer bei den Oscars gewinnen wird
Seit Ende Januar ist klar, wer sich Hoffnungen auf einen Oscar machen darf. Doch wer wird ein solches begehrtes Goldmännchen in der Nacht auf Montag nach Hause nehmen? Hier unsere Auswahl in den Hauptkategorien:
Bester Film
Wird gewinnen: «Everything Everywhere All at Once»
Der Film hat so ziemlich alle relevanten Branchen-Preise abgeräumt. «Everything Everywhere All at Once» wäre der wenig überraschende Gewinner. Dass sich die Academy-Mitglieder gerne ein bisschen «spezieller» sehen, könnte einem anderen Film zum Vorteil werden.
Sollte gewinnen: «Everything Everywhere All at Once»
Ok, der Film ist halt einfach auch gut. Und er hätte den Oscar absolut verdient.
Die Wildcard: «The Banshees of Inisherin»
«The Banshees of Inisherin» hat bei den Golden Globes ziemlich abgeräumt, allerdings seither ein bisschen an Fahrt verloren. Zudem ist auch «All Quiet on the Western Front» weit vorne dabei. Wenn jene Academy-Mitglieder, die «Everything» nicht wollen, nicht einig werden, nehmen sich «Banshees» und «All Quiet» gegenseitig die nötigen Stimmen weg.
Beste Regie
Wird gewinnen: Daniel Kwan und Daniel Scheinert («Everything Everywhere All at Once»)
Wer den DGA Awards gewinnt, gewinnt in der Regel auch den Regie-Oscar. In der 75-jährigen Geschichte wurde diese Regel nur acht Mal gebrochen. Es wäre eine riesige Überraschung, wenn in diesem Jahr der Oscar nicht an das Regie-Duo von «Everything Everywhere All at Once» gehen würde.
Sollte gewinnen: Daniel Kwan und Daniel Scheinert («Everything Everywhere All at Once»)
«The Daniels», wie das Duo in Hollywood genannt wird, haben einen intelligenten und amüsanten Film gemacht. Für diesen Mut sollten sie auch belohnt werden.
Die Wildcard: Steven Spielberg («The Fabelmans») oder Martin McDonagh («The Banshees of Inisherin»)
Mit Steven Spielberg ist einfach immer zu rechnen und Martin McDonagh hat überall dort Preise gewonnen, wo nicht nur Regisseurinnen und Regisseure abgestimmt haben.
Beste Schauspielerin
Wird gewinnen: Cate Blanchett («Tár»)
Fast nirgends ist das Rennen so knapp wie in dieser Kategorie. Wäre Blanchett nicht dabei, wäre klar, dass Michelle Yeoh («Everything Everywhere All at Once») gewinnen würde. Aber eben: Blanchett ist dabei. Und die zweifache Oscargewinnerin wird hier einen nächsten Preis nach Hause nehmen.
Sollte gewinnen: Cate Blanchett («Tár»)
Blanchett spielt einfach wunderbar. Sie zeigt, wieso sie zu den ganz grossen Schauspielerinnen der Geschichte gehört.
Die Wildcard: Michelle Yeoh («Everything Everywhere All at Once»)
Nebst dem, dass «Everything Everywhere All at Once» eh fast überall Favorit ist, kommt Michelle Yeoh zugute, dass die Jury sich gerne ein bisschen diverser gibt. Yeoh ist erst die zweite Asiatin, die als beste Schauspielerin für einen Oscar nominiert worden ist, das könnte ihr zum Sieg verhelfen.
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Bester Schauspieler
Wird gewinnen: Austin Butler («Elvis»)
Butler konnte bereits ein paar Preise abstauben, mit einem Oscar würde er mit 31 Jahren der fünftjüngste Hauptdarsteller-Gewinner der Geschichte werden.
Sollte gewinnen: Brendan Fraser («The Whale»)
Fraser hat so ziemlich alle mit dieser Rolle überrascht. Er überzeugt auch als Charakterdarsteller. Das Problem: Seit 2009 (Jeff Bridges in «Crazy Heart») ging dieser Oscar nie mehr an einen Schauspieler, dessen Streifen nicht auch als bester Film nominiert worden ist.
Die Wildcard: Colin Farrell («The Banshees of Inisherin»)
«The Banshees of Inisherin» wurde vor all den Preisverleihungen noch als grosser Favorit gehandelt und musste sich dann immer mal wieder geschlagen geben. Trotzdem könnte es in dieser Kategorie für den Film klappen: Dank der Starpower von Colin Farrell.
Beste Nebendarstellerin
Wird gewinnen: Jamie Lee Curtis («Everything Everywhere All at Once»)
Ursprünglich war ja Michelle Yeoh als «Zugpferd» des Films gedacht. Doch wie sich Jamie Lee Curtis für Yeoh bei allen Preisverleihungen ins Zeug gelegt hat, hat wiederum Curtis alle Sympathien zukommen lassen.
Sollte gewinnen: Angela Bassett («Black Panther: Wakanda Forever»)
Noch vor knapp zwei Monaten wurde Bassett als Favoritin gehandelt. Eine klare Wahl. Sie spielt ausgezeichnet in einem guten Film. Doch eben: Dann hat Curtis mit ihrem Enthusiasmus für Yeoh die Herzen der Fans erobert. Und Jury-Mitglieder sind eben auch nur Fans.
Die Wildcard: Angela Bassett («Black Panther: Wakanda Forever»)
Macht sie es doch? Lassen sich die Academy-Mitglieder nicht von den Kampagnen sondern nur von der schauspielerischen Leistung beeinflussen? Dann wäre der Fall klar: Bassett überholt Curtis im Schlussspurt.
Bester Nebendarsteller
Wird gewinnen: Ke Huy Quan («Everything Everywhere All at Once»)
Quan war so etwas wie die Wiederentdeckung des Jahres – und hat damit auch die besten Chancen.
Sollte gewinnen: Barry Keoghan («The Banshees of Inisherin»)
Keoghan zeigte im Film, dass er ein unglaublich guter Schauspieler ist, von dem man auch in Zukunft noch ganz viel sehen wird.
Die Wildcard: Judd Hirsch («The Fabelmans»)
Der Favorit der älteren Jury-Mitglieder. Und das ist nun mal die Mehrheit. Aber ob es für Hirsch reicht?
... und hier verraten wir dir noch, wo du die Filme streamen kannst und welche Filme sonst noch für einen Oscar nominiert sind.