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Im Jahr 2016 feierte CO-OPERAID sein 35-jähriges Bestehen. Der Verein CO-OPERAID ist aus der amerikanischen Hilfsorganisation Inter Aid International (IAI) hervorgegangen. IAI hatte bereits Fundraising-Büros in Australien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Holland, Kanada, Neuseeland und Grossbritannien, als 1981 Inter Aid Schweiz gegründet wurde. Im Jahr 1996 machte sich Inter Aid Schweiz unabhängig und änderte den Namen zu CO-OPERAID.
CO-OPERAID ist heute ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger, humanitärer Schweizer Verein mit Sitz in Zürich. Er ist vom Kanton als gemeinnützige Organisation anerkannt, steuerbefreit und im Handelsregister eingetragen. 1998 wurde er ZEWO-Mitglied und trägt seither das ZEWO-Gütesiegel, das die Befolgung der Richtlinien betreffend Einsatz der Spenden, Information und Rechnungslegung, Kontrollstrukturen und Kommunikation/Mittelbeschaffung garantiert. Die Rechnung von CO-OPERAID wird jährlich von einer unabhängigen Revisionsfirma überprüft und muss von der Mitgliederversammlung abgenommen werden.
Der Vereinsvorstand ist ehrenamtlich tätig. Die Geschäftsstelle wird von einem kleinen Team von Angestellten getragen, die sich u.a. um die Projektleitung und die Mittelbeschaffung kümmern. Unterstützt werden sie dabei von zahlreichen, sehr engagierten Freiwilligen. Viele der CO-OPERAID Mitwirkenden haben einen persönlichen Bezug zu einem der Projektländer und damit ein besonderes Interesse an der Entwicklungszusammenarbeit.
In den 35 Jahren seines Bestehens hat der Verein CO-OPERAID zahlreiche Hilfsprojekte in Afrika und Asien (und in der Anfangszeit auch in Zentralamerika) durchgeführt. Der statuarische Vereinszweck ist die Durchführung von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit. Insbesondere sind es Projekte, welche das Kinderrecht auf Bildung und Ausbildung umsetzen. Dabei kann je nach Hilfsprojekt sowohl die Vor-, Primar- und Sekundarschulbildung gefördert werden als auch die Berufsbildung. Grundsätzlich werden die Hilfsprojekte dort durchgeführt, wo sie besonders nötig sind: In unterentwickelten Regionen wirtschaftlich schwacher Länder, mit Fokus auf benachteiligte Gruppen wie Waisenkinder, arme Bauernfamilien oder Angehörige ethnischer Minderheiten.