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Falls während der homöopathischen Behandlung Beschwerden auftreten, sollen diese auf keinen Fall unterdrückt werden. Dies bedeutet, dass Sie keine selbst gewählten homöopathischen Mittel, fiebersenkende Medikamente, Salben etc. ohne vorherige Rücksprache mit der behandelnden Homöopathin, dem behandelnden Homöopathen einsetzen. Ein unsachgemässes Eingreifen könnte den Heilungsverlauf erheblich stören oder sogar ganz unterbinden.
Zur Linderung können bei starken Beschwerden Wickel und andere bewährte Hausmittel eingesetzt werden, welche den Heilverlauf nicht beeinflussen:
Hautbeschwerden
Trockenheit: Mandelöl oder Mandelölsalbe (ohne medizinische Zusätze wie Zink etc.) einreiben.
Juckreiz: mit verdünntem Apfelessig (1 El. auf 2 l Wasser) oder mit verdünntem Molkosan (1-2 Tl. auf 1dl Wasser) abwaschen
Ernährung: tierisches Eiweiss (Fleisch, Fisch, Eier, Milch- und Milchprodukte) Weissmehl und Süssigkeiten, während akuter Krankheiten, meiden.
Fieber
„Gib mir ein Mittel, Fieber zu erzeugen, und ich heile jede Krankheit“.
(Parmenides)
Fieber ist keine Krankheit, sondern eine Begleiterscheinung. Es ist Teil des natürlichen Heilungsprozesses und sollte nicht mit fiebersenkenden Medikamenten unterdrückt werden.
Viel Trinken, Bettruhe, Geduld!
Sehr hohes Fieber
Es können kühlende Wickel oder Essigsocken (nur bei warmen Füssen) angewendet werden.
Essigsocken: Baumwollsocken in Essigwasser tränken – leicht auswringen – anziehen. Ein paar trockene, grössere Socken darüber ziehen. Wechseln, wenn die Socken warm sind.
3–4 mal wiederholen.
Husten
Heisse, geschwellte Kartoffeln – zwischen Küchenpapier legen – zerdrücken – in ein dünnes Tuch einschlagen – etwas auskühlen lassen – auf Brustkorb legen.
Vorsicht vor Verbrennungen!
Vor dem vollständigen Auskühlen entfernen.
Allgemein
Die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle bei der Immunstärkung und Gesunderhaltung des Körpers. Es ist deshalb von Vorteil, bei akuten Beschwerden auf leichte Kost zu achten und tierisches Eiweiss, Weizen, Süssigkeiten und fettige Speisen ganz zu meiden. Der Körper kann dann seine ganze Kraft für die Heilung verwenden.