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Der Sohn des Krabbenfischers nahm mich mit zu der Bucht und zeigte mir die Bootshäuser. Eines davon hatte dem Alten gehört. Ich besass nun auch ein Boot.
Er erzählte mir, dass der Alte, als er dazu noch in der Lage war, frühmorgens bei ruhiger See jeweils mit einer Staffelei in sein Boot stieg und aus der Bucht hinausfuhr, um irgendwo, unweit der Küste, den Anker zu werfen und stundenlang unter einem Sonnenschirm zu malen.
Ich bat ihn, meine Identität und den Grund meines Kommens zu verschweigen, bis ich die Insel im Herbst wieder verlassen würde. Dass der Alte eine Tochter hat, von deren Existenz bis zu seinem Tod keiner auf der Insel gewusst hatte, sorgte für Gesprächsstoff genug.
Später wollte ich ins Atelier. Ich musste schreiben. Doch als der Sohn des Krabbenfischers gegangen war, verwarf ich meinen Plan. Ich ging zu dem Schafstall, in welchem der Alte seine Gartengeräte und das Fahrrad aufbewahrt hatte, und begann an dem Efeu zu zerren, das sich verzweifelt an den Steinwänden festhielt. Wie eine Besessene riss ich an den Trieben, die sich über die dahinterliegende Gartenmauer hinweg in Richtung des Ateliers ausstreckten, als, mit einem dumpfen Krachen, etwas neben mir auf den Boden aufschlug.
Text: Susan Brandy