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Geschichte
Qualität hat bei uns Tradition – seit 1912.
Die Mercedes-Benz Automobil AG – ein Schweizer Familienunternehmen – blickt auf eine langjährige Geschichte zurück, die 1912 ihren Anfang nahm. Seither hat sich das Unternehmen über ein Jahrhundert hinweg weiterentwickelt. Von Beginn an dabei waren die Leidenschaft für den Stern und das Bewusstsein, dass für die Kunden nur das Beste gut genug ist.
Vorgeschichte
Man schreibt das Jahr 1912, als die Daimler Motorengesellschaft an der Börsenstrasse 14 in Zürich eine Filiale eröffnet und an der Hohlstrasse 86 eine Reparaturwerkstatt in Betrieb nimmt. 1914 disloziert die Benz Filiale an die Badenerstrasse 370. Ab 1915 befinden sich dort auch die Verkaufsräumlichkeiten und bis 1926 der Firmensitz.
1920er-Jahre
Im Jahr 1922 erfolgt die erste Eintragung der beiden damals noch getrennten Firmen ins Handelsregister unter den Namen Daimler-Mercedes AG, Zürich, und Benz Autoverkauf AG, Zürich. Letztere siedelt 1924 an die Badenerstrasse 119 über.
Nach der Fusion der beiden ältesten Automobilfabriken der Welt zur Daimler-Benz Aktiengesellschaft, Stuttgart-Untertürkheim, erfolgt im Jahr 1926 auch der Zusammenschluss der beiden Filialbetriebe in Zürich. Am 1. März 1926 erwirbt die Daimler-Mercedes AG, Zürich, von der Benz Autoverkauf AG rückwirkend auf den 1. Januar deren gesamte Geschäftseinrichtungen und firmiert in Mercedes-Benz Automobil AG, Zürich, um.
1930er-Jahre
1931 kommen die ersten 170/6-Zylinder heraus und das Geschäft erlebt grossen Auftrieb. Rudolf Caracciola gewinnt 1930 das Klausenrennen am Steuer eines Kompressor-Rennsportwagens Mercedes-Benz SSK.
1940er-Jahre
Die Mercedes-Benz Automobil AG übersteht die Kriegsjahre dank dem Verkauf von Occasionsfahrzeugen. Das Autogewerbe liegt vollkommen darnieder. 1948 geht die Mercedes-Benz Automobil AG in Schweizer Familienbesitz über. Die für den Detailhandel zuständige Firma verkauft, wartet und repariert Personenwagen und Nutzfahrzeuge der Marke Mercedes-Benz auf den Plätzen Zürich und Bern. Bis 1972 importiert die Mercedes-Benz Automobil AG zudem alle Fahrzeuge für den Schweizer Markt.
1950er-Jahre
Im Jahr 1953 errichtet die Mercedes-Benz Automobil AG eine Personalfürsorgestiftung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zürich und Bern. Die Merbag Holding AG wird 1954 in Zürich gegründet. Als einzige Beteiligung besitzt sie sämtliche Aktien der Mercedes-Benz Automobil AG. Der Kauf der Grünhof AG und später der Hofweg AG, in deren Liegenschaften die Mercedes-Benz Automobil AG ihre Betriebsaktivitäten in Zürich und Bern ausübt, ist ein Zeichen des stetigen Wachstums der Merbag-Gruppe.
1960er-Jahre
1967 verlegt die Mercedes-Benz Automobil AG den Geschäftssitz aus Platzgründen von der Badenerstrasse in Zürich nach Schlieren. Dort werden an der Zürcherstrasse 109 die neuen Verwaltungs- und Betriebsgebäude für den Import und den Detailhandel bezogen. Das einstige Mutterhaus bleibt eine Vertretung für Personenwagen.
1970er-Jahre
Anfang der 1970er-Jahre erfolgt ein weiterer Meilenstein. Nach der Übernahme der Hanomag-Henschel-Fahrzeugwerke GmbH, Kassel, durch die Daimler-Benz AG gründen im August 1972 die Hesag AG, Aesch, als Schweizer Hanomag-Henschel-Importeur und die Mercedes-Benz Automobil AG gemeinsam die Merfag AG. Ab 1. Januar 1973 nimmt die Merfag AG den Nutzfahrzeugimport und -vertrieb der Marken Mercedes-Benz und Hanomag-Henschel auf.
1974 gründet die Merbag Holding AG die Merfina AG, um das Personenwagen- und Lastwagenverkaufsgeschäft durch eine eigene Leasing- und Finanzierungsgesellschaft unterstützen zu können.
Mit der Übernahme von Mercedes-Benz Retailbetrieben in Rohr, Wettingen, Lugano-Barbengo, Gordola und St. Gallen beginnt die Merbag-Gruppe zu wachsen.
1980er-Jahre
Mit mehreren Zukäufen und Neubauten expandiert die Merbag-Gruppe in den 80er-Jahren weiter. Dem Zukauf der Saurer- und FBW-Reparaturwerkstätten in Zürich, Bern-Bümpliz, Spiez und Schlieren folgen die Berna-Reparaturwerkstätten in Olten und Vezia. Danach kommen der Mercedes-Benz Stützpunkt in St. Gallen, das Autohaus in Thun (VW, Audi, Porsche, Seat, Skoda) und Garagen in Lugano (VW, Audi, Seat, Skoda) dazu. Neubauten werden in Bern, Thun, Wettingen und Schlieren errichtet.
Die Merfag AG firmiert per 1. Januar 1980 in Mercedes-Benz (Schweiz) AG um. Das Unternehmen übernimmt zusätzlich zum Nutzfahrzeugimport auch den Import von Personenwagen. Die Mercedes-Benz Automobil AG wird ab diesem Zeitpunkt als reine Retailorganisation geführt.
1990er-Jahre
Weitere wichtige Akquisitionen konnten in den 90er-Jahren realisiert werden. Zwei Garagen in St. Gallen, der Stützpunkt in Mendrisio, eine Garage in Interlaken, gefolgt von der Grossgarage in Zürich-Seefeld. Dazu kamen auch das Nutzfahrzeugzentrum in Uetendorf sowie Neubauten in Zürich-Nord, Thun, Neuendorf und Aegerten. Daneben wurde ein Unternehmen für Teile-Logistik der Marken Mercedes-Benz, VW, Audi, Porsche, Seat und Skoda gegründet.
2000er-Jahre
In diese Zeit fallen das neue Personenwagenzentrum in Lugano-Pazzallo und der Verkauf sämtlicher Audi, VW, Porsche, Seat und Skoda Stützpunkte an die AMAG-Gruppe. Daneben gelang der Erwerb und Ausbau der Mercedes-Benz Personenwagen- oder Nutzfahrzeug-Stützpunkte Aarburg, Bellach, Biel, Bachenbülach, Nürensdorf, Menznau, Horgen, Luzern, Sursee, Ennetbürgen, Emmenbrücke, Kriens, Stäfa und Wetzikon.
2010er-Jahre
Kauf der Mercedes-Benz PW-Standorte in Biel, Winterthur, Freiburg, Bulle und Zollikon.
Die Merbag-Gruppe wagt den Schritt ins Ausland und erwirbt in Mailand sechs ehemalige Daimler-Betriebe. Zusätzlich kann das gesamte Mercedes-Benz Netz mit fünf Standorten in Luxemburg von Daimler übernommen werden.
Teileröffnung des neuen Nutzfahrzeugzentrums in Schlieren. Erhalt der Baubewilligung für den Bau eines neuen Autohauses in Adliswil.
Aktuell beschäftigt die Firmengruppe mit Hauptsitz in Schlieren (ZH) an 43 Standorten in der Schweiz und Ausland 2100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Merbag ist Sales- und After Sales-Partner in den Sparten Personenwagen und Nutzfahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, smart und Fuso. Das Angebot umfasst sämtliche Dienstleistungen der Branche: von Handel, Wartung, Reparatur über Umbau und Eintausch bis hin zur Finanzvermittlung.