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11.09.2018
von Moritz Stettler
Der Jameikanische Saxophonist Tommy McCook erhält diese Woche mit dem Album «Instrumental» die 3FACH-Auszeichnung «Klassiker der Woche». 1978 brachte der Künstler sein LP heraus und wie es der Name bereits verrät: alle Songs sind ohne Gesang.
Der talentiere Musiker kam in Havana, Cuba zur Welt, zog aber mit sechs Jahren mit seiner Familie nach Jamaika. Dort dauerte es nicht lange, bis Tommy mit elf Jahren das Erste Mal ein Saxophon in den Händen trug, welches er bis zu seinem Tod im Jahr 1998 nie zur Seite legte. Tommy McCook gelang in den 50er Jahren über Umwege nach Miami, wo er seine Begeisterung für den Jazz fand. Hauptursache für diese Passion, war der Künstler John Coltrane.
Seine Wurzeln aus Jamaika liessen Tommy dann erst später im Reggae mitspielen: In den 70er Jahren trug er einen grossen Teil zur Reggae Szene bei, indem er in Bands wie «The Aggrovators» oder «The Skatalites» mitwirkte. Und auch sein Album «Instrumental» war von Dubs geprägt. Die angenehmen Songs wurden durch Jimmy Cliff oder Jonny Moore inspiriert und das ganze Album zeigt auf, dass Tommy McCook sich hauptsächlich auf die Musik konzentrierte. Es gibt nämlich auch kaum eine Band aus dieser Zeit von Jameika, in der Tommy nicht mitspielte.
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Bild: nathanbreedlove.com