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Tintenfrass an einer Handschrift
Restaurierung eines Rechnungsbandes aus dem Jahr 1631Bei diesem Band war der Tintenfrass so weit fortgeschritten, dass grosse Teile der Schrift bereits ausgebrochen waren. Durch die Ausbrüche in der Schrift des Titelblattes war dieses in zwei Teile gebrochen.
Die einzige heute bekannte Methode, den Tintenfrass zu stoppen, ist die sogenannte Calciumphytatbehandlung. Dadurch wird die Tinte chemisch stabilisiert, für die mechanische Stabilisierung des Blattes sind weitere Schritte nötig.
Die mechanischen Schäden wurden durch Anfasern mit flüssigem Papierbrei restauriert. Eine zusätzliche mechanische Restaurierung erfolgte mit sehr dünnem Japanpapier, das flächig aufgeklebt wurde, wodurch eine leicht milchige Trübung der Schrift entsteht (erkennbar im vergrösserten Foto).