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Mit dem Abkommen zwischen Russland und Weissrussland sollen laut Medienmitteilung des russischen Staatskonzerns Rosatom die gesetzlichen Grundlagen für die Entwicklung nationaler Rechtsstrukturen in Weissrussland geschaffen werden. Auch der Aufbau von Krisenzentren sowie die Ausbildung von Spezialisten für das geplante Kernkraftwerksprojekt sind im Umfang des Abkommens. Alle diese Massnahmen sollen dazu dienen, den sicheren Betrieb des weissrussischen Kernkraftwerks zu gewährleisten, nach den Vorgaben der internationalen Gemeinschaft und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), führt die Rosatom in einer Medienmitteilung aus.
Die Planung des ersten weissrussischen Kernkraftwerks ist bereits weit fortgeschritten. Am 18. Juli 2012 haben Vertreter des russischen Unternehmens JSC NIAEP – des Managementunternehmens der fusionierten Rosatom-Unternehmen NIAEP-Atomstroiexport JSC (ASE) – und der weissrussischen Regierung in Minsk den Rahmenvertrag zum Bau des Kernkraftwerks unterzeichnet. Die Baukosten für das geplante Kernkraftwerk im Westen Weissrusslands werden auf USD 10 Mrd. (CHF 9,8 Mrd.) veranschlagt. Vorbereitende Arbeiten im Bezirk Astrawiez (Ostrowetskaia Rayon), Woblast Hrodna (Oblast Grodno) haben bereits begonnen. Die beiden schlüsselfertigen WWER-1200-MW-Druckwasserreaktoreinheiten der neuen russischen Baureihe AES-2006 sollen 2018 und 2020 in Betrieb gehen.
Quelle
D.S. nach Rosatom, Medienmitteilung, 31. Januar 2013