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Salzwasser und Süßwasser
- Salzwasser und Süßwasser in der Chemie
- Was ist Salzwasser? Was ist Süßwasser? – Definition
- Vorkommen von Salzwasser und Süßwasser – Beispiele
- Salzwasser-Chemie im Vergleich mit Süßwasser-Chemie
- Zusammenfassung – Salzwasser und Süßwasser
- Häufige Fragen zum Thema Salzwasser und Süßwasser
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Grundlagen zum Thema Salzwasser und Süßwasser
Salzwasser und Süßwasser in der Chemie
Betrachtet man eine Weltkarte, stellt man fest, dass der überwiegende Teil der Erde blau ist. Etwa 70,9 % der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt. Man unterscheidet dabei zwischen Salzwasser und Süßwasser. Aber ab wann spricht man eigentlich von Salzwasser? Und was passiert, wenn Salzwasser auf Süßwasser trifft? Die Antworten auf diese Fragen und noch viele weitere interessante Informationen zu Salz- und Süßwasser findest du in diesem Text.
Was ist Salzwasser? Was ist Süßwasser? – Definition
Eine Lösung von Salzen in Wasser wird als Salzwasser bezeichnet. Der Salzgehalt liegt dabei mindestens bei 1 % (bezogen auf die Masse der Stoffe). Bei Wasser mit einem Salzgehalt unterhalb von 0,1 % spricht man von Süßwasser.
Wasser, in dem weniger als 0,1 % gelöste Salze enthalten sind, nennt man Süßwasser. Unser Grundwasser und das Wasser in Flüssen und Seen sind Süßwasser. Wasser mit einem Salzgehalt zwischen 0,1 % und 1 % wird Brackwasser genannt. Dieses findet man zum Beispiel im Bereich von Flussmündungen ins Meer. Ab einem Salzgehalt von 1 % und mehr spricht man von Salzwasser. Alle Meere und Ozeane enthalten Salzwasser, ebenso wie einige sogenannte Salzseen.
Vorkommen von Salzwasser und Süßwasser – Beispiele
Das größte Salzwasservorkommen auf der Erde stellt das Meerwasser der Ozeane dar (z. B. der Pazifische Ozean), dies ist zugleich die größte Wassermenge auf der Erde.
Süßwasser ist überwiegend im Eis der Gletscher und dem Eis der Polkappen gebunden. Nur ein vergleichsweise kleiner Teil liegt als Grundwasser im Erdboden vor. Des Weiteren tritt Süßwasser in Form von Bächen, Flüssen (z. B. dem Rhein) und Seen (z. B. dem Bodensee) aus der Erdoberfläche heraus.
Salzwasser und Süßwasser im Vergleich
Die Erdoberfläche ist zu ca. 70,9 % mit Wasser bedeckt, während der Rest, also 29,1 %, Landmasse ist. Den größten Anteil des Wassers auf der Erde stellt Salzwasser dar. Dieser Anteil beträgt ca. 97 %. Der deutlich kleinere Anteil, also nur ca. 3 %, ist Süßwasser. Davon ist allerdings wiederum ein Großteil in dem Eis der Pole und Gletscher der Erde gebunden.
Das für Menschen nutzbare Süßwasser macht nur einen sehr geringen Anteil des Wasservorkommens auf der Erde aus – nur ca. 0,5 %.
Süßwasser findest du als Oberflächenwasser in Bächen, Flüssen und Seen, aber auch unterirdisch im Grundwasser. Der größte Anteil des Wassers auf der Erde ist, wie gesagt, Salzwasser. Der durchschnittliche Salzgehalt der Ozeane liegt bei 3,5 %. In der folgenden Abbildung siehst du noch einmal die Verteilung des Wassers auf der Erde bildlich dargestellt.
Salzwasser-Chemie im Vergleich mit Süßwasser-Chemie
Die Dichte von Salzwasser ist größer als die von Süßwasser, darum ist bei erhöhtem Salzgehalt auch der Auftrieb größer und du treibst beim Schwimmen fast von selbst an der Oberfläche. Dies wird im Toten Meer besonders deutlich, wo der Meerwasser-Salzgehalt mit bis zu 33 % weit über dem Durchschnitt anderer Meere liegt.
Der Gefrierpunkt von reinem Süßwasser liegt bei 0 °C (unter Normaldruck). Aufgrund des erhöhten Salzgehaltes liegt der Gefrierpunkt von Salzwasser niedriger als der von Süßwasser (unter Normaldruck). Meerwasser gefriert in der Regel erst ab einer Temperatur von -1,9 °C .
In manchen salzhaltigen Gewässern ist der Salzgehalt etwas geringer als der durchschnittliche Salzgehalt der Ozeane. Dies ist zum Beispiel in der Ostsee der Fall, wo der Salzgehalt nur etwa zwischen 0,1 und 1 % liegt. Dieses Wasser nennt man auch Brackwasser. Es kommt hier zu einer starken Durchmischung von Salzwasser und Süßwasser, da die Ostsee ein vergleichsweise flaches Meer ist, in das viele Flüsse münden und damit Süßwasser hineintragen.
Trennung der Komponenten Salz und Wasser
Man kann Wasser und darin gelöstes Salz durch Destillation trennen. Hierbei wird das Wasser zum Sieden gebracht und verdampft mit der Zeit, während das Salz als Feststoff zurückbleibt. Der kondensierte Wasserdampf kann über eine spezielle Röhre wieder aufgefangen werden.
Diesen Vorgang kann man auch in der Natur beobachten, wenn durch Sonneneinstrahlung das Wasser verdunstet und Salz oder auch Kalkrückstände zurückbleiben. Die Entsalzung von Meerwasser durch Sonneneinstrahlung nutzt man zur Gewinnung von Süßwasser in trockenen Regionen und gleichzeitig zur Salzgewinnung (Meersalz). Wie die Destillation von Wasser im Chemielabor vereinfacht aussieht, siehst du in der folgenden Abbildung.
Zusammenfassung – Salzwasser und Süßwasser
Die wichtigsten Informationen zu Salz- und Süßwasser findest du in der folgenden Tabelle noch einmal kurz zusammengefasst.
|Steckbrief Salzwasser||Steckbrief Süßwasser|
|Definition||Lösung von Salzen in Wasser mit einem Salzgehalt von mindestens 1 %||Wasser mit einem Salzgehalt von höchstens 0,1 %|
|Vorkommen||Meerwasser der Ozeane und Nebenmeere||Gletscher, Polkappen, Grundwasser, Bäche, Flüsse und Seen|
|Wasseranteil auf der Erde||ca. 97 %||ca. 3 %|
|Dichte|| $\pu\rho=1,02 - 1,04 \,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}$

(abhängig vom Salzgehalt)
|$\pu\rho=1,00 \,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}$|
|Gefrierpunkt||zwischen $\pu{-0,6°C}$ und $\pu{-2,0°C}$ (abhängig vom Salzgehalt)||bei $\pu{0,0 °C}$|
Auch zum Thema Salzwasser und Süßwasser haben wir einige interaktive Übungen und Arbeitsblätter vorbereitet. Du kannst dein neu gewonnenes Wissen also direkt testen. Viel Spaß!
Häufige Fragen zum Thema Salzwasser und Süßwasser
Eine Lösung von Salzen in Wasser nennt man Salzwasser. Der Salzgehalt liegt dabei mindestens bei 1 % (bezogen auf die Masse der Stoffe).
In der Natur ist dies bei Flussmündungen ins Meer der Fall. Dabei vermischt sich das salzige Meerwasser mit dem Süßwasser des Flusses. Es entsteht Brackwasser.
Süßwasser entsteht hauptsächlich durch die Verdunstung des Salzwassers der Ozeane und Meere. Dabei entsteht Wasserdampf, welcher kaum Mineralien bei der Verdunstung aufnimmt. Je höher der Wasserdampf steigt, desto mehr kühlt er ab. Beim Abkühlen kondensiert der Wasserdampf und es bilden sich Wolken. Das Süßwasser fällt dann als Regen oder Schnee wieder auf die Erde oder in die Gewässer und kann von dort als Grundwasser im Erdboden versickern.
Natürlich könnte man Süßwasser einfach als "normales Wasser", "reines Wasser" oder einfach nur "Wasser" bezeichnen. Im Gegensatz zu wirklich völlig reinem Wasser hat es allerdings eine gewisse elektrische Leitfähigkeit, da es immerhin einen geringen Salzgehalt hat, auch wenn wir diesen nicht schmecken können. Der Begriff "Süßwasser" wird hauptsächlich als direkte Abgrenzung zu "Salzwasser" gebraucht. Denn mit "Salzwasser" können wir unseren Durst nicht löschen, unser Körper kann es nicht verwerten. So gesehen ist nur "Süßwasser" wirklich trinkbar – es schmeckt zwar nicht süß, aber es ist in diesem Sinne zumindest nahrhaft. Man könnte es auch "Frischwasser" nennen – im Englischen wird dies beispielsweise so gehandhabt ("freshwater").
Das kommt natürlich auf die Menge an. Salzwasser hat eine höhere Dichte als Süßwasser und ist damit schwerer, wenn gleiche Volumina betrachtet werden (beispielsweise 1 Liter Salzwasser und 1 Liter Süßwasser).
Süßwasser erhält man durch die Verdunstung von Salzwasser. Man nennt dies in der Chemie Destillation. Durch dieses Verfahren können Wasser und darin gelöstes Salz voneinander getrennt werden. Das Wasser wird zum Sieden gebracht und verdampft mit der Zeit, während das Salz als Feststoff zurückbleibt. Der Wasserdampf kondensiert und kann wieder aufgefangen werden – nach der Abkühlung haben wir reines Süßwasser.
Transkript Salzwasser und Süßwasser
Salzwasser und Süßwasser
Hallo! Hast du dir schon einmal Satellitenaufnahmen von unserer Erde angesehen? Du wirst beim Betrachten dieser Bilder feststellen, dass der überwiegende Teil der Erde blau ist. Aber warum ist das so? Das hängt damit zusammen, dass die Erde zu über 70 Prozent mit Wasser bedeckt ist. Dies lässt die Oberfläche an so vielen Stellen blau erscheinen. Wir wollen uns heute mit dem Thema Wasser beschäftigen und den Unterschied zwischen Salzwasser und Süßwasser kennen lernen.
Die Erde ist also ca. 70,9 Prozent mit Wasser bedeckt und der Rest, also 29,1 Prozent, ist Landmasse. Du siehst also, dass die Wasseroberfläche einen viel größeren Anteil ausmacht. Aber hat dieses Wasser immer die gleiche Qualität und Zusammensetzung? Du solltest wissen, dass es hier große Unterschiede gibt. Der größte Anteil des Wassers auf der Erde besteht aus Salzwasser. Dieser Anteil beträgt ca. 97 Prozent. Der restliche Anteil, also nur ca. 3 Prozent, besteht aus Süßwasser.
Dazu muss noch gesagt werden, dass selbst diese 3 Prozent nicht vollkommen genutzt werden können. Das liegt daran, dass ein Teil des Süßwassers in dem Eis der Pole und Gletscher der Erde gebunden ist.
Das nutzbare Süßwasser macht also nur einen sehr geringen Anteil des Wasservorkommens auf der Erde aus. Süßwasser findest du als Oberflächenwasser in Bächen, Flüssen und Seen, aber auch unterirdisch im Grundwasser.
Der größte Anteil des Wassers auf der Erde ist also das Salzwasser. Unsere Ozeane bestehen aus Salzwasser. Der durchschnittliche Salzgehalt der Ozeane liegt bei 3,5 Prozent. Wir wollen uns nun die Eigenschaften des Salzwasser ansehen und sie mit den Eigenschaften des Süßwassers vergleichen.
Vielleicht hast du im Urlaub ja selbst schon festgestellt, dass du beim Schwimmen fast an der Oberfläche treibst und nicht untergehst, wenn du dich ruhig auf den Rücken legst. Das hängt mit der Dichte des Salzwassers zusammen. Die Dichte von Salzwasser ist höher als die von Süßwasser, darum ist bei steigendem Salzgehalt auch der Auftrieb höher.
Dies wird im Toten Meer besonders deutlich. Hier liegt der Salzgehalt mit bis zu 33 Prozent weit über dem Durchschnitt. Daher ist der Auftrieb hier besonders hoch. Wenn du in einem Süßwassersee schwimmst wird dir dieses Experiment nicht gelingen.
Der Gefrierpunkt von Süßwasser liegt bei Null Grad Celsius. Aufgrund des höheren Salzgehaltes ist der Gefrierpunkt von Meerwasser geringer als der von Süßwasser. Daher gefriert Meerwasser erst ab einer Temperatur von Minus 1,9 Grad Celsius. In manchen Gewässern ist der Salzgehalt geringer, als der Salzgehalt der Ozeane. Dies ist zum Beispiel in der Ostsee der Fall. Hier beträgt der Salzgehalt nur etwa 0,1 bis 1 Prozent. Dieses Wasser nennt man auch Brackwasser. Es kommt hier zu einer Durchmischung von Salzwasser und Süßwasser.
Wir wollen uns nun noch ansehen, ob es eine Möglichkeit gibt, eine Trennung der Komponenten Salz und Wasser zu erzielen. Man kann Salz und Wasser durch Destillation trennen. Hierbei wird das Wasser zum Sieden gebracht und verdampft mit der Zeit, während das Salz als Feststoff zurück bleibt. Der kondensierte Wasserdampf kann aufgefangen werden.
Diesen Vorgang kann man auch in der Natur beobachten, wenn durch Sonneneinstrahlung das Wasser verdunstet und nur das Salz zurück bleibt. Die Entsalzung von Meerwasser durch Sonneneinstrahlung nutzt man zur Gewinnung von Süßwasser. Gleichzeitig lässt sich so Meersalz gewinnen.
Nun weißt du, dass die Erde auf Satellitenbildern so schön blau erscheint, weil der größte Teil der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt ist. Außerdem kennst du nun den Unterschied zwischen Salzwasser, Brackwasser und Süßwasser und du kennst die Eigenschaften, die vom Salzgehalt des Wassers abhängig sind. Du hast heute auch gesehen, wie sich das Salz aus Meerwasser entfernen lässt und dass man so Süßwasser gewinnen kann. Tschüs und bis bald!
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Hat mir sehr geholfen
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ich werde mir zuhause auch ein Süßwasser trennungsmaschine bauen
echt cooles video
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Hallo Halloxxxxx,
Man benötigt zum Erhitzen des Salzwassers sehr viel Energie. Um diesen Nachteil zu umgehen, nutzt man wenn möglich die Abwärme von Kraftwerken zum Aufheizen des Wassers.
Wenn man große Mengen Salzwasser entsalzen möchte, ist außerdem ein etwas komplizierterer Aufbau als im Video nötig, um die Destillation effizienter und mit weniger Energieaufwand zu betreiben.
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Super Video! Gibt es denn Nachteile bei dieser Süßwassergewinnung?
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Echt super!!! Und tolle grafik!!! ! ) Weiter so!
Salzwasser und Süßwasser Übung
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Entscheide, ob es sich bei den folgenden Gewässern um Salzwasser oder Süßwasser handelt.Tipps
Der größte Teil des Wassers auf der Erde ist Salzwasser.Lösung
Die Ozeane bestehen aus Salzwasser. Wenn du dir die blauen Flächen auf der Erdkugel anschaust, kannst du erkennen, wie groß die Fläche ist, die mit Ozeanen bedeckt ist. Salzwasser macht also den größten Anteil des Wassers auf der Erde aus. Es gibt aber auch Süßwasserquellen. Diese befinden sich auf den Landflächen. Hierzu zählen:
- Flüsse
- Bäche
- Seen
- unterirdisches Grundwasser
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Beschreibe die Eigenschaften von Salzwasser.Tipps
Das Salz im Meerwasser verändert die physikalischen Eigenschaften das Wassers.
Die veränderten Eigenschaften lassen sich auch beobachten.Lösung
Durch die Erhöhung der Salzkonzentration im Wasser, verändern sich auch seine physikalischen Eigenschaften. Du kannst es sogar schmecken. Vielleicht hast du ja auch schon einmal etwas Meerwasser beim Baden in den Mund bekommen und kennst den salzigen Geschmack. Außerdem verändert sich auch die Dichte des Wassers. Je mehr Salz im Wasser gelöst ist, desto höher wird auch die Dichte. Das merkst du am größeren Auftrieb im Wasser. Im Meer kannst du dich viel besser treiben lassen als in einem See. Auch der Gefrierpunkt verändert sich durch einen höheren Salzgehalt. Das Salzwasser der Meere friert nicht schon bei 0 °C, sondern erst bei -1,9 °C. Diesen Effekt nutzt man auch beim Winterdienst, wenn Salz auf vereiste Straßen gestreut wird. Auch hier verringert das Salz den Gefrierpunkt.
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Beschreibe den Entsalzungsvorgang.Tipps
Die Trennung der Komponenten erfolgt durch das thermische Trennverfahren der Destillation.Lösung
Um das Wasser vom Salz zu trennen, kann das Verfahren der Destillation angewendet werden. Die Trennung beruht hierbei auf den unterschiedlichen Siedepunkten der Bestandteile. In diesem Fall hat Salz einen wesentlich höheren Siedepunkt als Wasser.
- Die Lösung wird erwärmt.
- Wenn das Wasser verdampft, wird eine kühle Glasplatte darüber gehalten.
- Der Wasserdampf kondensiert an der Glasplatte.
- Das Salz bleibt im ersten Becherglas zurück und das Wasser kann in einem zweiten Becherglas aufgefangen werden.
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Benenne die Hauptbestandteile im Meerwasser.Tipps
Aus Meerwasser wird Salz gewonnen.
Salz hat den chemischen Namen Natriumchlorid.Lösung
Meerwasser besteht natürlich zum größten Teil aus Wasser, also $H_2O$. Ein weiterer Bestandteil, den du auch schmecken kannst, ist Natriumchlorid. Das ist das Kochsalz, welches du auch in der Küche verwendest. Im Wasser liegt es dissoziiert vor, das bedeutet in seinen Ionen. Die Ionen sind das positiv geladene Natrium-Kation und das negativ geladene Chlorid-Anion.
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Nenne den Anteil an Wasser auf der Erde.Tipps
Die größere Fläche der Erde besteht aus Wasser.Lösung
Die Erde wird auch als „blauer Planet“ bezeichnet. Das lässt sich gut verstehen, wenn man sich Satelitenbilder der Erde anschaut. Das kommt daher, dass der größte Anteil der Oberfläche aus Wasser besteht. Genauer: 70,9% der Oberfläche sind Wasser und nur 29,1% sind Landmasse.
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Berechne die Salzmenge, die du aus einem Liter Meerwasser erhältst.Tipps
Je größer die eingesetzte Menge an Meerwasser, desto größer ist auch die Menge an Salz, die nach der Destillation erhalten wird.Lösung
Der durchschnittliche Salzgehalt im Meer beträgt 3,5%. Diese Angabe ist in Masseprozent. Das heißt, sie gibt den prozentualen Anteil des gelösten Stoffes je Gramm der Lösung an. Von 100 g Meerwasser sind also 3,5 g reines Salz. Um nun die Menge in einem Liter zu bestimmen, benötigt man die Dichte. Da diese annähernd 1 entspricht, kann man einen Liter gleich 1 kg, also 1000 g setzen. 1000 g ist das 10fache von 100 g. Wenn sich nun in 100 g Meerwasser 3,5 g Salz befinden, befindet sich in 1000 g natürlich auch die 10fache Menge, also 35 g.
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