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Die Schweizer Frauenstaffel beendet die 4×100-m-Staffel an den Weltmeisterschaften in London im 5. Rang. Gold geht an die USA.
Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji und Salomé Kora wiederholten im Final die Leistung des Vorlaufs. In 42,51 Sekunden und damit nur einen Hundertstel über dem Schweizer Rekord vom Vormittag schaute eine Klassierung heraus, die im Vorfeld kaum erwartet worden war. Das Quartett zeigte drei einwandfreie Wechsel. «Das ist der Wahnsinn, wenn ich sehe, welche Nationen wir hier geschlagen haben», sagte die Schlussläuferin Kora. Dazu zählen auch die Niederlande mit Dafne Schippers, Frankreich (im Vorlauf) oder Brasilien.
Da alle Staffeln durchkamen – dies macht die Schweizer Klassierung noch wertvoller -, blieb Bronze um 32 Hundertstel entfernt. Diese Medaille ging an die Jamaikanerinnen, die bereits an den Olympischen Spielen in Rio von Amerika entthront worden waren. Die US-Girls gewannen in der Jahres-Weltbestleistung von 41,82 Sekunden. Grossbritannien holte Silber. Im 4. Rang kam auch Deutschland vor den Schweizerinnen ins Ziel.
Erst zum drittel Mal überhaupt stiess eine Schweizer 4×100-m-Staffel in den Final von globalen Titelkämpfen. Die Vorgänger waren die Männer 1924 (Disqualifikation) und 1928 (5. Rang) an den Olympischen Spielen.