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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2023.00057 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Gasser Küffer Urteil vom 6. November 2023 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Michael Keiser Peyer Alder Keiser Lämmli, Rechtsanwälte Pestalozzistrasse 2, Postfach, 8201 Schaffhausen gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1978 geborene X.___ war seit 1. Juni 2005 als Bauarbeiter /Maschinist bei der Bauunternehmung Y.___ AG angestellt (Urk. 6/11 /1 ), als er am 23. April 2014 bei der Arbeit in einem Graben von rutschendem Lehm eingeklemmt wurde. Die Erstdiagnose lautete auf ein Ver schüttungstrauma mit Schmerzen im Bereich des linken Unterschenkels und des basalen ventralen Rippenbereichs (Urk. 6/19/123). Die Suva stellte ihre Leistungen per 8. September 2014 ein ( vgl. Einspracheentscheid vom 14. November 2014, Urk. 6/19/22-2 9 ; bestätigt im Urteil des hiesigen Gerichts Nr. UV.2015.00002 vom 31. Mai 201 6 ). Am 26. September 2014 meldete sich X.___ unter Hinweis auf seit dem Unfall bestehende Nacken-, Rücken- und Kopfschmer zen sowie Schlaflosigkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kanton Zürich, IV-Stelle, holte die Akten der Krankentaggeldversicherung und diejenigen der Suva ein (Urk. 6/12, 6/19). Nachdem der Versicherte im Dezember 2014 seine Arbeit wieder zu 100 % auf g enommen hatte (Urk. 6/16), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Mai 2015 einen Rentenanspruch (Urk. 6 /22). 1.2 Per 1. Mai 2019 wurde der weiterhin für die Y.___ AG tätige Versicherte vom Vorarbeiter zum Polier befördert (Urk. 6/33/1). Am 4. Janu ar 2020 meldete er sich unter Hinweis auf diverse Beschwerden und eine seit 28. August 20 19 bestehende Arbeitsunfähigkeit wiederum zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/23). Im Laufe der erwerblichen und medizinischen Abklärungen holte die IV-Stelle die Akten der Krankentaggeld versicherung ein (Urk. 6/35, 6/48 ) und teilte dem Versicherten am 30. Septem ber 2020 mit, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen aufgrund des aktuell unklaren medizinischen Sachverhalts nicht geprüft werden könn e und Eingliederungsmassnahmen zurzeit nicht möglich seien (Urk. 6/52). Sodann holte sie ein polydisziplinäres Gutachten beim Zentrum Z.___, ein (Expertise vom 22. Februar 2022, Urk. 6/91). Nach Vorlage an ihren regionalen ärztlichen Dienst (RAD, Urk. 6/ 99/9-13) und durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/103, 6/108, 6/111-112) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Dezember 2022 einen Leistungsanspruch (Urk. 6/115 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2023 Beschwerde und beantragte die Zuspr echung der ihm zustehenden Rente, die Verpflichtung der Beschwerde gegnerin, ihm zustehende Eingliederungsmassnahmen unverzüglich zu prüfen, eventualiter eine neuerliche Begutachtung durch eine nicht vorbefasste Stelle, sei es direkt oder auf dem Wege der Rückweisung (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerde gegnerin reichte mit Eingabe vom 8. März 2023 die Akten (Urk. 6 /1-119) ein und verzichtete auf Stellungnahme (Urk. 5). Hierüber wurde der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. März 2023 in Kenntnis gesetzt (Urk. 7). Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line aren Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entste hung eines Rentenanspruchs vorliegend auf Neuanmeldung vom 4. Januar 2020 (Urk. 6/23) hin bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähig keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer In validität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 4 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medi zinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) über wiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosig keit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1. 5 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 1. 6 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 7 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi sionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der ver sicherten Person in einer für den Anspruch erheblich en Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be i einem Re visionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc h dem Gericht ( Urteil des Bundesge richts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b ). 1. 8 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Leistungsanspruch des Beschwerde führers im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) mit der Begründung, der Beschwer deführer sei zwar in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Indes sei ihm gemäss der medizinischen Aktenlage eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Wenn er auch aufgrund medizinischer Beschwerden seine Arbeits tätigkeit habe unterbrechen müssen, so liege doch keine gesundheitliche Beein trächtigung vor, welche eine langandauernde oder anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (gemeint wohl: Restarbeitsfähigkeit) habe. Die Tatsache, dass bis anhin keine regelmässige psychotherapeutische sowie medikamentöse Therapie stattgefunden habe, deute auf einen geringen, wenn nicht gar fehlenden Leidensdruck hin. 2.2 Der Beschwerdeführer lässt dagegen zusammengefasst vorbringen (Urk. 1 S. 4 ff.), es sei unbestritten, dass ihm aus somatischer Sicht die schwere Tätigkeit im Tiefbau nicht mehr zumutbar sei. Hinsichtlich der psychischen Beschwerden sei auf die Beurteilung im Z.___ -Gutachten und die darin attestierte 50%ige Arbeits unfähigkeit abzustellen. Die Aktenbeurteilung der RAD-Ärztin Dr. med. A.___ stehe beweisrechtlich in der Hierarchie unter demselben und vermöge es aus näher dargelegten Gründen nicht in Zweifel zu ziehen. Zudem wäre die Beschwer degegnerin, wenn sie der Beurteilung von Dr. A.___, wonach die gutachterlichen Diagnosen nicht nachvollziehbar seien und die Sache unklar sei, folge, im Rahmen ihrer Abklärungspflicht zu weiteren Abklärungen verpflichtet gewesen, anstatt den Anspruch pauschal zu verneinen. Eine weitere Verletzung der Abk lärungspflicht habe sie begangen, indem sie die im Einwandverfahren einge reichten Erkenntnisse aus dem pendenten Strafverfahren gegen die Verantwort lichen der ehemaligen Arbeitgeberin nicht berücksichtige. Neben der Zuspr e ch ung einer Rente auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in angepasster Tätigkeit sei sie zu verpflichten, ihm berufliche Eingliederungsmassnahmen zu gewähren. Der Anspruch darauf bestehe unabhängig von einem Mindestinvalidi tätsgrad und solche seien dringend und notwendig, um ihn, den Beschwerde führer, mindestens für die verbleibende Arbeitsfähigkeit von 50 % wieder einzu gliedern. 2.3 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 4. Januar 2020 (Urk. 6/23) ein ge treten. Entsprechend gilt es zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass der Verfügung vom 22. Mai 2015 (Urk. 6/22) unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten leistungs relevant verschlechtert hat. 3. 3.1 Der Verfügung vom 22. Mai 2015 lag die Annahme zugrunde, dass der Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 23. April 2014, mithin vor Ablauf des Wartejahres, seit Dezember 2014 in seiner Tätigkeit als Maschinist und Bauarbeiter wieder zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/22). In medizinischer Hinsicht verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Abklärung der im Ver fügungszeitpunkt massgeblichen Verhältnisse, dies, nachdem der Beschwer deführer seine Arbeit im Dezember 2014 wieder zu 100 % aufgenommen hatte (Urk. 6/16). Dem Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 15. August 2014 zum Auf enthalt vom 9. Juli bis 13. August 2014 sind folgende Diagnosen zu entnehmen (Urk. 6/19/65): - Unfall vom 23. April 2014: in einer Baugrube von Lehm verschüttet wor den bis auf Höhe Thorax mit: - Verschüttungstrauma mit Schmerzen am Unterschenkel links und im basalen ventralen Rippenbereich beidseits ; CT Abdomen vom 16. Juni 2014 : kein pathologischer Befund an der linken Niere, nebenbefundlich isthmische Spondylolyse L5 mit leichter Pseudo s pondylolisthesis von L5 über S1 ; Bericht Hausarzt vom 23. Juni 2014 : persistierende starke Myalgien vom Nacken bis lumbal und im Bereich des Thorax - p osttraumatische r Belastungsstörung - Status nach axillärer Narben- und Schweissdrüsenexzision beidseits vom 16. Mai 2014 bei rezidivierender Hidradenitis purulenta - Status nach hämorrhagischer Clostridien-Kolitis vom 30. Mai 2014 bei antibiotischer Therapie in den vorangehenden sieben Tagen nach Schweissdrüsenexzision axilär beidseits 3.2 3.2.1 I m Verfahren der Neuanmeldung vom 4. Januar 2020 wurden die folgenden medizinischen Unterlagen zu den Akten genommen. Dr. med. C.___, Fachärztin für Chirurgie, stellte in ihrem ärztlichen Erst bericht zu Händen der Taggeldversicherung vom 26. September 2019 unter Hin weis auf ein MR I der Wirbelsäule vom 30. August 2019 (Urk. 6/ 3 5/11-12) die Diagnosen einer flachen Hernie Th6/7, einer Spondylolyse L5 und einer Osteo chondrose L4/5 und L5/S1. Sie attestierte eine Arbeitsunfähig kei t vom 28. August bis 30. September 2019 (Urk. 6/ 35/8-10). 3.2.2 Vom 28. Januar bis 11. Februar 2020 unterzog sich der Beschwerdeführer einer sta t ionären multimodalen rheumatologischen Komplexbehandlung in der Kli nik D.___ vom Spital E.___. Die verantwortlich zeichnenden Ärzte wiesen in der rheumatologischen Beurteilung auf eine Exazerbation der sei t dem Verschüttungstrauma 2014 chronifiz i erten panvertebralen Schmerzen im Sommer 2019 hin. Bei den Hauptdiagnosen einer Haltungsinsuffizienz und muskulären Dysbalance mit erheblicher Einschränkung der Kopfbeweglichkeit bei chronifiziertem panvertebralem, aktuell zervikal und lumbal führe nd em Schmerzsyndrom bei Status nach Verschüttungstrauma, einer psychologischen Belastbarkeitsminderung bei posttraumatischer Belastungsstörung und einer An passungsstörung (Verbitterungsstörung) sei der Beschwerdeführer derzeit zu 100 % arbeitsunfähig ( Austrittsbericht vom 11. Februar 2020, Urk. 6/ 3 5/24-27). Im Konsiliarbericht vom 10. März 2020 sprach sich Dr. med. univ. F.___, l eiten der Arzt Rehabilitation/Rheumatologie, von derselben Klinik dafür aus, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit im Strassenbau und ähnlich schwere Tätigkeiten aufgrund des zervikothorakalen Schmerzsyndroms nicht mehr zumutbar seien. Zumutbar seien indes leichte bis mittelschwere Tätigkeiten (Urk. 6/39/2). Der psychiatrische Facharzt Dr. med. G.___, Klinik D.___, schloss am 23. Juli 2020, dass dem Beschwerdeführer eine Tätigkeit, welche nicht das gleiche Arbeitsumfeld wie die Unfallsituation beinhalte, zumut bar sei (Urk. 6/48/10). 3. 2.3 Auf Zuweisung seines behandelnden Psychiaters Dr. me d. H.___ unterzog sich der Beschwerdeführer am 12. März und 15. April 2021 Ab k lärungsunter suchungen in der Psychiatrie I.___. Die d iagnostische Beurteilung im Bericht vom 31. Mai 2021 lautete auf eine posttraumatische Belastungsstörung, einen Verdacht auf Panikstörung, eine mittelgradige depres sive Episode, eine somatoforme autonome Funktionsstörung ( Urogenitalsystem ), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und einen Status nach rezidi vierender Gastritis (Urk. 6/64/3). Die Traumafolgesymptome seien bereits in der Rehaklinik B.___ festgestellt und eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden, jedoch habe keine traumazentrierte Behandlung stattge funden. Der psychophysische Zusammenbruch im Sommer 2019 nach zunächst gelungenem beruflichem Wiedereinstieg, dies mit starkem Willen und unter Kom pensationsstrategien, jedoch ohne Aufarbeitung des traumatischen Ereignisses, sei typisch. Seither sei der Beschwerdeführer zufolge der Zunahme der Trauma folgesymptome arbeitsunfähig (Urk. 6/64/4). 3. 3 3. 3.1 Das Gutachten des Z.___ vom 22. Februar 2022 (Urk. 6/91/1-87) basiert auf fachärztlichen Abklärungen in den Disziplinen Orthopädie, Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Neuropsychologie. Gestützt auf dieselben schlossen die Gutachter /Innen in der interdisziplinären Beurteilung auf folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 12): - Lumbovertebr o genes Syndrom mit belastungsabhängig symptomatischen Facetten ohne radikuläre Reiz- und Ausfallsymptomatik bei - Rx LWS in zwei Ebenen vom 15. Dezember 2021: geringe bis leichte Osteochondrose und Spondylarthrose L4/5/S1 bei Spondylose L5 mit geringer Listhesis L4/5/S1 - Rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) - Anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychi schen Faktoren (ICD-10 F45.41) - Leichte neuropsychologische Störung Keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit massen die Gutachter unter ande rem folgenden Diagnosen bei (S. 12) : - Status nach Verschüttungstrauma am 23. April 2014 ohne objektivierbare Folgen ausgeheilt - Episodische Kopfschmerzen und unspezifischer Schwindel; keine unmit telbare Unfallfolge - Somatoforme autonome Funktionsstörung (ICD-10 F45.3) - Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) 3. 3.2 Aus allgemein-internistischer Sicht wurden keine Funktionsstörungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt (S. 7, vgl. Fachgutachten: S. 34- 40). 3. 3.3 Anlässlich der orthopädischen Begutachtung berichtete der Beschwerdeführer über eine im Vordergrund stehende Schmerzhaftigkeit des linken Beines mit Schmerzen von der Flanke bis zum Knie lateralseitig, Beschwerden im Brustbein im kaudalen Bereich sowie am lumbosakralen Übergang und über ziehende Beschwerden vom Nacken bis zum Kopf (S. 41 f.). Angegeben würden über wiegend unspezifische Reizsymptome im Bereich des Bewegungsapparates, in der Muskulatur und an kleineren Gelenken. Zudem lägen anamnestisch und rönt genologisch Zeichen einer leichten lumbosakralen Insuffizienz bei Spondylose und Spondylolisthesis, initialer Osteochondrose und Facettenarthrose L5/S1 vor (S. 47 f. ). Für die Tätigkeit als Tiefbauarbeiter sei d er Beschwerdeführer aufgrund der Spondylose L5, der Osteochondrose und Spondylarthrose L4/5/S1 nicht mehr geeignet. Diese Einschränkung gelte sei t der einschlägigen Diagnosestellung im Aug u st 2014 in der Rehaklinik B.___. Zumutbar seien leichte und mittel schwere Tätigkeiten vollschichtig ohne weitere Einschränkungen, dies ebenfalls seit August 2014 (S. 49). 3. 3.4 Anlässlich der neurologischen Exploration reagierte der Beschwerdeführer ver är g ert und unwirsch auf Fragen von Prof. Dr. J.___, Facharzt für Neurologie, zum Verlauf nach dem Unfall im Jahr 2014 und der Gesundheitsstörung, welche 2019 zur Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Er habe den Gutachter beschimpft und sich darüber beklagt, dass man ihm nicht glaube, ihn als psychiatrisch abstemple, er eigentlich gesund sei und kein Geld wolle, sondern dass ihm jemand helfe, die richtige Arbeit zu finden (S. 50). Auf die Frage nach seinen aktuellen Beschwer den habe der Beschwerdeführer angegeben, unter Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus zu leiden, welche bei Belastung (etwa bei Liegestützen) aufträten. Die Gesprächssituation sei noch einmal eskaliert, als er, Prof. J.___, nachgefragt habe, ob diese Beschwerden bereits vor dem Unfall vorgelegen hätten. Darauf habe der Beschwerdeführer den Untersuchungsraum verlassen (S. 51). Nachdem eine Anamneseerhebung und eine klinische Untersuchung nicht möglich gewesen seien, beziehe er sich auf die Aktenanalyse, au s welcher keine (unfallbedingte) Verletzung im Kopf- und Nackenbereich hervorgehe. Kopfschmerzen seien selbst verständlich als eine Symptomatik einzuschätzen, welche durch psychische Fak toren deutlich beeinflusst werden könne. Aus neurologischer Sicht bestehe keine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit (S. 53). 3. 3.5 Dr. med. K.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, schloss i n ihrer Beurteilung, dass die Diagnose einer posttraumatischen Belastungs störung in Bezug auf die vom Beschwerdeführer unmittelbar nach dem Unfall beschriebene n und auch in der aktuellen Untersuchung geschilderten Symptome plausibel sei. Ob das Kriterium eines Ereignisses von aussergewöhnliche r Bedro hung oder katastrophenartige m Ausmass erfüllt sei, müsse als Ermessenssache ausgelegt werden. Nicht erfüllt sei das Zeitkriterium, folge doch die Störung in den meisten Fällen dem Trauma mit einer Latenz von Wochen bis Monate n. Nicht richtig einzuordnen sei in diesem Zusammenhang, dass der Beschwerdeführer zwischen 2015 und 2019 wieder zu 100 % in seinem Beruf habe arbeiten können. Nach seinen Angaben habe er jedoch in dieser Zeit andauernd unter Symptomen gelitten, so auch unter einer Urininkontinenz beziehungsweise einer Angst davor, weshalb er bei längeren Ausgängen und der Arbeit Windeln getragen habe. Auch hätten die weiteren Symptome (Albträume, schlechte Schlafqualität, Flashbacks und Konzentrationsstörungen) nie richtig abgenommen (S. 67 f.). Anlässlich der aktuellen Untersuchung habe der Beschwerdeführer an psy chischen Symptomen über Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, depressive Stim mung, Gedankenkreisen, Durchschlafstörungen, Erschöpfung, fehlendes Konzen trationsvermögen, Libidoverlust und ein Vermeidungsverhalten sowie Albträume und Flashbacks geklagt. Der Beschwerdeführer sei psychosozial sehr stark belas tet, habe keine reguläre Tagesstruktur und es komme offenbar häufig zu partner schaftlichen Konflikten seit der attestierten Arbeitsunfähigkeit (S. 68 f.). Weshalb beim Versicherten, nachdem er seine Arbeit als Bauarbeiter nach dem Unfall über Jahre wieder ausgeübt habe, plötzlich und ohne speziellen Trigger die posttraumatischen Symptome mit einhergehender Arbeitsunfähig keit aufgetreten seien, könne psychiatrisch nicht plausibel erklärt werden. Ihres Erachtens seien die depressiven Symptome aktuell vorherrschend und für die Reduktion der Arbeitsfähigkeit führend. Die posttraumatische Sympto matik sowie die somatoformen Probleme seien nicht ausreichend genug, um eine Arbeitsunfähigkeit zu begründen (S. 69). Aus rein psychiatrischer Sicht sei auf grund der mittelgradigen depressiven Symptomatik mit somatischem Syndrom die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit wie auch in jeder anderen Tätig keit als mit 50 % zu beziffern. Diese Beurteilung entspreche auch der neuro psychologischen Testung. Bei dieser Beurteilung seien psychosoziale Faktoren ausgeklammert. Mangels Hinweise n zum zeitlichen Verlauf der depressiven Ent wicklung datiere diese Beurteilung ab Begutachtung (S. 72 f.). 3. 3.6 Gemäss der neuropsychologischen gutachterlichen Beurteilung liegt eine leichte neuropsychologische Störung in den Bereichen Aufmerksamkeit und Exekutiv funktionen vor. Die psychiatrisch gestellten Diagnosen einer gegenwärtig mittel gradigen depressiven Episode, einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und einer posttraumatischen Belastungsstörung erklärten die neuropsycholo gischen Leistungsminderungen vollständig (S. 83 f.). Der Beschwerdeführer sei dadurch in der Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen nicht eingeschränkt, in der Tätigkeit als Polier bestehe aufgrund der verminderten Fähigkeit zur Fokussierung ein erhöhtes Unfallrisiko, weshalb diese Arbeit nur zu 50 % zumutbar sei (S. 85). 3. 3.7 Im Konsens schlossen die Gutachterinnen und Gutachter aus somatischer Sicht auf die orthopädisch festgestellte Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätig keit, wobei diese Einschätzung medizinisch-theoretisch wohl bereits seit Fest stellung der isthmischen Spondylolyse L5 mit leichter Spondylolisthesis von L5/S1 durch die Rehaklinik B.___ im August 2014 zutreffe. Seit dieser Zeit habe sich wahrscheinlich die aktuelle Degeneration kontinuierlich zum aktuellen Zustand entwickelt. Somit sei ein exaktes Datum für den Beginn der Nichteig nung nicht zu benennen. Die Disposition für den Degenerationsprozess sei bereits im August 2014 vorgelegen (S. 17). In einer den somatischen Einschränkungen angepassten körperlich leichten und zeitweise mittelschweren Tätigkeit unter Vermeidung von regelmässigem Bücken, Heben und Tragen von Lasten über 10 Kilogramm und von stereotypen Kör perhaltungen sei der Beschwerdeführer aufgrund der psychiatrisch attestierten Ar beitsunfähigkeit zu 50 % arbeitsfähig (S. 18 f.). Diese Einschätzung gelte ab Gutachtensdatum (S. 21). 3. 4 3. 4.1 Der RAD-Arzt Dr. med. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, empfahl in seiner Stellungnahme vom 5. März 2022 auf das Gutachten des Z.___, soweit es die Somatik betreffe, abzustellen (Urk. 6/99/9-10). 3. 4.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, schloss in ihrer Stellungnahme vom 14. März 2022, dass auf das Gutachten nicht abgestellt wer den könne. Rückfragen seien keine zu stellen, da das gesamte psychiatrische Gut achten in Frage gestellt werde. Sie empfahl eine Überprüfung durch den Rechts anwender (Urk. 6/99/13). Als Gründe für die fehlende Schlüssigkeit des Gutachtens führte sie an, dass die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung nicht nachvollziehbar sei, frühere Depressionen seien keine beschrieben und der psychopathologische Befund lasse keine Depression im Sinne der ICD-10 erkennen. Offenbar habe sich die Gutachterin auf das Resultat de s Hamilton-Depression-Index mit 21 Items gestützt, was nicht zulässig sei. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren könne ebenfalls nicht nachvollzogen werden, würde doch eines der Hauptsymptome nirgends erwähnt. Sodann könne auch die Diagnose der somatoformen autonomen Funktionsstörung nicht nach vollzogen werden und auch nicht, weshalb die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung aufgeführt werde, nachdem die Gutachterin diese mehrfach verneint habe (Urk. 6/99/11). 3. 5 In der Folge verzichtete die Beschwerdegegnerin entsprechend dem von Dr. A.___ empfohlenen Vorgehen auf eine Ergänzung des Gutachtens oder eine neuerliche psychiatrische Abklärung. Die zuständige Fachperson aus der Kundenberatung schloss nach Rücksprache mit dem Rechtsdienst, dass das Gutachten qualitativ und inhaltlich stimme, jedoch die Ressourcenprüfung zum Schluss führe, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/99/15). 4. 4. 1 Mit Blick auf die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an den Beweis wert eines Arztberichtes (E. 1. 8 ) beruht das Gutachten de s Z.___ in den Dis ziplinen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Psych iatrie und Neuropsychologie auf den erforderlichen Untersuchungen. Eine neurologi sche Untersuchung wurde durch das Verhalten des Beschwerdeführers vereitelt, so dass kein neurologischer Status erhebbar war (E. 3.3.4 ). Eine Aufforderung an den Beschwerdeführer, sich einer Begutachtung nachträglich doch noch zu unterziehen und damit seiner Mitwirkungspflicht gemäss Art. 43 Abs. 3 ATSG nachzukommen, erfolgte nicht. Indes stellten beide Parteien nicht in Frage, dass die medizinische Situation in somatischer Hinsicht hinreichend abgeklärt ist. Soweit Prof. J.___ aufgrund der medizinischen Aktenlage schloss, dass der Unfall vom 23. April 2014 keine Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich nach sich gezogen habe, weshalb er einen Zusammenhang zwischen dem Unfall und de n geklagten Kopfschmerzen und de m Schwindel ausschloss, verkennt er zwar, dass für die Belange der Invalidenversicherung die Kausalität einer gesund heitlichen Störung nicht von Belang ist, sondern einzig deren funktionelle Aus wirkungen. Angesichts der anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers, wonach er unter Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus leide, welche (nur) bei Belastung aufträten (etwa bei Liegestützen, Urk. 6/91 S. 51), drängen sich aber im Ergebnis an der aktenbasierten Einschätzung von Prof. J.___, wonach die Arbeitsfähigkeit dadurch nicht eingeschränkt ist, zumindest insoweit keine grundsätzlichen Zweifel auf, als die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten, kör perlich nicht schweren Tätigkeit gemeint ist. Von einer Verlaufsbeurteilung sah Prof. J.___ explizit ab (Urk. 6/91 S. 52), nahm demgemäss weder zur Frage einer revisionsrechtlich relevanten Veränderung Stellung noch dazu, ob sich seine Be urteilung auf den ganzen neuanmeldungsrechtlich relevanten Zeitraum bezieht. In somatischer Hinsicht gehen sodann beide Parteien gestützt auf die gut achterliche Beurteilung davon aus, dass dem Beschwerdeführer seine ange stammte, körperlich schwere Tätigkeit als Polier im Tiefbau aufgrund der Degenerationen im Bereich der Lendenwirbelsäule nicht mehr zumutbar ist. Soweit sich der orthopädische Fachgutachter Dr. med. M.___ in diesem Zusam menhang dafür aussprach, diese Einschränkung gelte bereits seit August 2014 (E. 3. 3.3 ), und damit implizit eine relevante Verschlechterung verneinte, erweist sich die konsensuale gutachterliche Beurteilung, wonach die Disposition für den Degenerationsprozess zwar bereits im August 2014 vorgelegen, sich die aktuelle Degeneration aber seither kontinuierlich zum nunmehrigen Zustand entwickelt habe (E. 3. 3.7 ), als überzeugender. Der Vergleich der bildgebenden Befunde von Juni 201 4 (CT vom 16. Juni 2014, Urk. 6/19/69) mit denjenigen von August 2019 (MRI vom 30. August 2019, Urk. 6/35/11) und von Dezember 2021 ( Rx LWS, Urk. 6/91 S. 12) unterstützt diese Schlussfolgerung ebenso wie der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer noch über Jahre bis im August 2019 in der Lage zeigte, seine angestammte Tätigkeit auszuüben. Ab welchem Zeitpunkt sich die An nahme der gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit rechtfertigt, konnten die Gutachter nicht abschliessend beurteilen (E. 3. 3. 7 ). 4.2 Was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers anbelangt, gilt es das psychiatrische Gutachten des Z.___, welchem si ch die Gutachterinnen und Gutachter im Konsens anschlossen, unter beweisrechtlichen Gesichtspunkten näher zu beleuchten. Mit Blick auf die Kritik von Dr. A.___ an demselben (E. 3. 4.2 ) ist vorweg darauf hinzuweisen, dass es praxisgemäss nicht allein in der Zustän digkeit der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen liegt, abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt (BGE 140 V 193 E. 3.1; vgl. auch BGE 145 V 361). Daher ist es im Grundsatz zulässig, einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähig keit die rechtliche Massgeblichkeit abzusprechen, ohne dass das Gutachten seinen Beweiswert verliert (BGE 144 V 50 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 5.2 mit Hinweisen ). Indes bedingt die Befugnis des Rechts anwenders zur rechtlichen Überprüfung der Folgenabschätzung jedenfalls, dass eine beweiswertige medizinische Beurteilung vorliegt. Soweit also Dr. A.___ dem psychiatrischen Gutachten von Dr. K.___ jeglichen Beweiswert absprach, widerspricht das von ihr empfohlene Vorgehen – eine Überprüfung durch den Rechtsanwender (E. 3. 4.2) – diesem Grundsatz. Hingegen ist Dr. A.___ darin zuzustimmen, dass das Gutachten von Dr. K.___ (Urk. 6/91 S. 54- 73 ) den rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an eine beweiswertige ärztliche Beurteilung (E. 1. 8 ) nicht vollumfänglich entspricht. Mit Blick auf ihre Kritik an der gutachterlichen Diagnosestellung gilt zwar, dass der Beweiswert eines Gutachtens durch eine unkorrekte diagnostische Ein ordnung nicht beeinträchtigt wird, sofern es hinreichende Ausführungen zu den funktionellen Auswirkungen eines psychischen Gesundheitsschadens enthält (Urteil des Bundesgerichts 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 6.2.1 mit Hinweis). Indes lässt die Beurteilung von Dr. K.___ in mehrfacher Hinsicht eine Nach vollziehbarkeit und Vollständigkeit vermissen. So spiegelt sich der von ihr offen sicht lich im Wesentlichen gestützt auf die Ergebnisse des HAMD-Tests gestützte Schluss auf eine mittelschwere depressive Episode mit somatischem Syndrom (S. 66) nur unvollständig in ihrem klinischen Befund. In demselben wird ins besondere der Antrieb als nur leicht vermindert und der Affekt ebenfalls als nur leicht herabgestimmt beurteilt. Hinweise auf einen Interessenverlust fehlen gänzlich (S. 65 f.). Funktionell eingeschränkt erachtete Dr. K.___ den Be schwerdeführer im Wesentlichen durch die depressiven Symptome (S. 68), schloss aber nur im Bereich der Durchhaltefähigkeit auf eine m ittelgradige Einschrän kung, ansonsten höchstens auf eine leichte oder gar keine Einschränkung (S. 71). Die von ihr attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jeder Tätigkeit liesse sich mit Blick darauf und die durch BGE 141 V 281 normierten Beweisthemen kaum bestätigen. Indes bedingte eine derartige Überprüfung unter anderem, dass die Relevanz komorbider Störungen wie auch die Frage nach der Konsistenz wie auch dem behandlungs- und eingliederungsanamnestischen Leidensdruck (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 und E. 4.4.2) gestützt auf die medizinische Aktenlage rechtsgenüglich beurteilt werden können. Was letztere Frage anbelangt, erklärte Dr. K.___, über die bis anhin durchgeführte psychotherapeutische Behand lung bei Dr. H.___ keine Aussagen tätigen zu können, ausser, dass keine psychopharmakologische Therapie stattfinde, habe sich doch der Beschwer deführer hierzu nicht stringent äussern können und lägen ihr keine Berichte vor (S. 70). Weshalb Dr. K.___ auf das Einholen fremdanamnestische r Auskünfte bei Dr. H.___, wie dies im Rahmen der Abklärung in der Psychiatrie I.___ erfolgt war (Urk. 6/64/2), verzichtete, lässt sich dem Gutachten nicht entnehmen. Dieses Vor gehen erscheint umso zweifelhafter, als es Dr. K.___ mangels Angaben zum Verlauf auch nicht möglich war, den Beginn der Arbeitsunfähigkeit festzulegen und sie diesen demzufolge auf das Gutachten s datum datierte (S. 72). Was die Frage nach allfällig zu berücksichtigenden Komorbiditäten anbelangt, stellt es zwar eher ein Qualitätsmerkmal denn ein en Makel dar, wenn ein Experte im Bereich diagnostisch nicht eindeutiger und demzufolge einen Interpre tationsspielraum eröffnender Beschwerdebilder darauf verzichtet, eine Sicher heit vorzutäuschen, welche es in solchen Belangen von der Natur der Sache her nicht geben kann (Urteil des Bundesgerichts I 961 /06 vom 1 9. November 2007 E. 3. 1 mit Hinweisen). Insoweit Dr. K.___ also auf die diagnostischen Unsi cherheiten im Zusammenhang der bereits vordiagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung und die sich in diesem Zusammenhang stellenden Ermes sensfragen hinwies und im Ergebnis einhergehend mit der insoweit weitgehend übereinstimmenden medizinischen Aktenlage (Urk. 6/19/76, 6/35/24, 6/41/1, 6/64/3) trotz dieser Unsicherheiten dennoch eine posttraumatische Belas tungsstörung diagnos tizierte, stellt dies ihre Beurteilung nicht grundsätzlich in Frage. Weshalb indes dieser Störung wie auch der diagnostizierten somatoformen autonomen Funktionsstörung (ICD-10 F45.3) im Ergebnis keinerlei invalidi sierende Wirkung beige messen wurde (vgl. E. 3.4. 2 ), lässt sich weder dem Fach gutachten von Dr. K.___ noch der Konsensbeurteilung schlüssig entnehmen. Zudem fehlt es ihrer Beurteilung in Bezug auf die somatoforme autonome Funktionsstörung wie auch in Bezug auf die anhaltende somatoforme Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) an jeglicher Herleitung der Diagnosen. Diesbezüglich scheint sie sich im Wesentlichen auf die Diagnostik im Bericht der Psychiatrie I.___ vom 31. Mai 2021 (Urk. 6/64/3) zu stützen (S. 71). Mit dem darin zusätzlich diagnostizierten Verdacht auf eine Panikstörung (epi sodisch paroxysmale Angst, ICD-10 F41.0) setzte sie sich trotz vom Beschwerde führer anamnestisch geklagter hypochondrischer Ängste (S. 61) sodann gar nicht auseinander. Dasselbe gilt für die dokumentierte Verbitterungsthematik (E. 3.2.2). Im Ergebnis erweist sich das Gutachten des Z.___ zumindest in psychiatrischer Hinsicht als unvollständig und nicht nachvollziehbar begründet. Hiervon ging denn auch Dr. A.___ in ihrer Stellungnahme vom 14. März 2022 aus (E. 3. 4.2 ), weshalb die Beschwerdegegnerin verpflichtet gewesen wäre, das Gutachten zumindest ergänzen zu lassen. Mit dem blossen Vermerk der zuständigen Kundenberatung, dass das Gutachten qualitativ und inhaltlich stimme, wofür der RAD eine nachvollziehbare, jedoch den Akten nicht zu entnehmende Begründung liefern könne (Urk. 6/99/15), kann sie sich d er ihr obliegenden Abklärungspflicht nicht entledigen. Nachdem auch auf die Berichte der Klinik D.___ und der Psychiatrie I.___ (E. 3.2.2 und E. 3. 2. 3) nicht abschliessend abgestellt werden kann, sich diese sowohl in der Diagnostik als auch der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht decken und sie insbesondere nicht unter Berücksichtigung der Beweisthemen gemäss BGE 141 V 281 zustande gekommen sind, erweisen sich ergänzende Abklärungen als not wendig. Die Sache ist hierfür an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dieser ist es unbenommen, das Z.___ -Gutachten in Nachachtung ihrer Ab k lärungspflicht zunächst durch eine den rechtsprechungsgemässen Anforderungen ( E. 1. 8 ) genü gende medizinische Beurteilung ergänzen zu lassen, welche sich auch zu den nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu beachtenden Indikatoren zu äussern haben wird. Mit Blick auf allfällige Wechselwirkungen mit den somatischen Ein schränkungen und die nicht abschliessend geklärten Fragen zur Arbeitsfähigkeit im Verlauf sowie die unterbliebene neurologische Abklärung wird sie aber im Ergebnis sinnvollerweise ein neuerliches polydisziplinäres Gutachten einholen. 5. D er Beschwerdeführer beantragt, es seien unverzüglich berufliche Eingliede rungsmassnahmen zu prüfen (E. 2.2). D ie Beschwerdegegnerin verneinte mit dem angefochtenen Entscheid einen Anspruch auf IV-Leistungen pauschal. Bezüglich beruflicher Massnahmen hatte sie im formlosen Verfahren (Art. 51 ATSG und Art. 74 ter IVV in Verbindung mit Art. 58 IVG) mit Mitteilung vom 30. Septem ber 2020 festgehalten, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen auf grund des aktuell unklaren medizinischen Sachverhalts nicht geprüft werden könn e und Eingliederungsmassnahmen zurzeit nicht möglich seien (Urk. 6/52). Nach Eingang des Z.___ -Gutachtens vom 22. Februar 2022 (Urk. 6/91) nahm die Beschwerdegegnerin die Prüfung beruflicher Eingliederungsmassnahmen gemäss Aktenlage nicht wieder auf, weil sie, wie dem Feststellungsblatt vom 25. August 2022 zu entnehmen ist, Eingliederungsmassnahmen angesichts der 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht für nötig befand (Urk. 6/99/15), obschon unter diesen Umständen für einzelne Massnahmen beruflicher Art die leistungsspezifische Invalidität nicht ohne Weiteres verneint werden kann. Einen Einkommensvergleich führte sie auch nicht durch. Angesichts des vom Beschwerdeführer im Jahr 2019 zuletzt erzielten Lohnes als Polier von Fr. 96‘590.-- jährlich (Urk. 6/33/4), das heisst Fr. 8‘049. -- bezogen auf zwölf Monate, führt eine Gegenüberstellung mit dem Tabellen lohn gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur erhebung (LSE) 2018, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total, Männer, Kompe tenzniveau 1 ( einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) von monatlich Fr. 5‘417. -- - ohne Anpassung an die Nominallohnentwicklung oder die betriebsübliche Wochenarbeitszeit - zu einem Invaliditätsgrad von deutlich über 20 %. Somit wäre ausgehend von den Prämissen, welche dem angefochtenen Entscheid zugrunde lagen (100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen, 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit), aber gar eine der Haupt v oraussetzung en für einen Anspruch auf Umschulung gemäss Art. 17 IVG nicht von vornherein von der Hand zu weisen ( BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b, je mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_266/2021 vom 13. Juli 2021 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Mit Blick auf den Grundsatz Eingliederung vor/statt Rente ( BGE 148 V 397 E. 6.2.4 mit Hinweisen ) und die vom Beschwerde führer grundsätzlich demonstrierte Eingliederungswilligkeit ( Urk. 6/93, 6/96, 6/99/13 ) erweist sich die zeitnahe Überprüfung der Anspruchs auf berufliche Ein gliederungsmassnahmen jedenfalls als angezeigt. Die Sache ist auch hierfür zurückzuweisen. 6. 6.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteient schädigung hat. Diese ist in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) auf Fr. 2‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwert steuer ) festzulegen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind auf Fr. 700.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 21. Dezember 2022 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese die Prüfung beruflicher Eingliederungsmassnahmen anhand nehme und nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen neu über die Leistungsansprüche entscheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Parteient schädigung von Fr. 2’400.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Keiser - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin FehrGasser Küffer

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2023.00057 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Gasser Küffer Urteil vom 6. November 2023 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Michael Keiser Peyer Alder Keiser Lämmli, Rechtsanwälte Pestalozzistrasse 2, Postfach, 8201 Schaffhausen gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1978 geborene X.___ war seit 1. Juni 2005 als Bauarbeiter /Maschinist bei der Bauunternehmung Y.___ AG angestellt (Urk. 6/11 /1 ), als er am 23. April 2014 bei der Arbeit in einem Graben von rutschendem Lehm eingeklemmt wurde. Die Erstdiagnose lautete auf ein Ver schüttungstrauma mit Schmerzen im Bereich des linken Unterschenkels und des basalen ventralen Rippenbereichs (Urk. 6/19/123). Die Suva stellte ihre Leistungen per 8. September 2014 ein ( vgl. Einspracheentscheid vom 14. November 2014, Urk. 6/19/22-2 9 ; bestätigt im Urteil des hiesigen Gerichts Nr. UV.2015.00002 vom 31. Mai 201 6 ). Am 26. September 2014 meldete sich X.___ unter Hinweis auf seit dem Unfall bestehende Nacken-, Rücken- und Kopfschmer zen sowie Schlaflosigkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kanton Zürich, IV-Stelle, holte die Akten der Krankentaggeldversicherung und diejenigen der Suva ein (Urk. 6/12, 6/19). Nachdem der Versicherte im Dezember 2014 seine Arbeit wieder zu 100 % auf g enommen hatte (Urk. 6/16), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Mai 2015 einen Rentenanspruch (Urk. 6 /22). 1.2 Per 1. Mai 2019 wurde der weiterhin für die Y.___ AG tätige Versicherte vom Vorarbeiter zum Polier befördert (Urk. 6/33/1). Am 4. Janu ar 2020 meldete er sich unter Hinweis auf diverse Beschwerden und eine seit 28. August 20 19 bestehende Arbeitsunfähigkeit wiederum zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/23). Im Laufe der erwerblichen und medizinischen Abklärungen holte die IV-Stelle die Akten der Krankentaggeld versicherung ein (Urk. 6/35, 6/48 ) und teilte dem Versicherten am 30. Septem ber 2020 mit, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen aufgrund des aktuell unklaren medizinischen Sachverhalts nicht geprüft werden könn e und Eingliederungsmassnahmen zurzeit nicht möglich seien (Urk. 6/52). Sodann holte sie ein polydisziplinäres Gutachten beim Zentrum Z.___, ein (Expertise vom 22. Februar 2022, Urk. 6/91). Nach Vorlage an ihren regionalen ärztlichen Dienst (RAD, Urk. 6/ 99/9-13) und durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/103, 6/108, 6/111-112) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Dezember 2022 einen Leistungsanspruch (Urk. 6/115 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2023 Beschwerde und beantragte die Zuspr echung der ihm zustehenden Rente, die Verpflichtung der Beschwerde gegnerin, ihm zustehende Eingliederungsmassnahmen unverzüglich zu prüfen, eventualiter eine neuerliche Begutachtung durch eine nicht vorbefasste Stelle, sei es direkt oder auf dem Wege der Rückweisung (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerde gegnerin reichte mit Eingabe vom 8. März 2023 die Akten (Urk. 6 /1-119) ein und verzichtete auf Stellungnahme (Urk. 5). Hierüber wurde der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. März 2023 in Kenntnis gesetzt (Urk. 7). Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line aren Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entste hung eines Rentenanspruchs vorliegend auf Neuanmeldung vom 4. Januar 2020 (Urk. 6/23) hin bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähig keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer In validität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 4 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medi zinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) über wiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosig keit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1. 5 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 1. 6 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 7 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi sionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der ver sicherten Person in einer für den Anspruch erheblich en Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be i einem Re visionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc h dem Gericht ( Urteil des Bundesge richts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b ). 1. 8 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Leistungsanspruch des Beschwerde führers im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) mit der Begründung, der Beschwer deführer sei zwar in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Indes sei ihm gemäss der medizinischen Aktenlage eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Wenn er auch aufgrund medizinischer Beschwerden seine Arbeits tätigkeit habe unterbrechen müssen, so liege doch keine gesundheitliche Beein trächtigung vor, welche eine langandauernde oder anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (gemeint wohl: Restarbeitsfähigkeit) habe. Die Tatsache, dass bis anhin keine regelmässige psychotherapeutische sowie medikamentöse Therapie stattgefunden habe, deute auf einen geringen, wenn nicht gar fehlenden Leidensdruck hin. 2.2 Der Beschwerdeführer lässt dagegen zusammengefasst vorbringen (Urk. 1 S. 4 ff.), es sei unbestritten, dass ihm aus somatischer Sicht die schwere Tätigkeit im Tiefbau nicht mehr zumutbar sei. Hinsichtlich der psychischen Beschwerden sei auf die Beurteilung im Z.___ -Gutachten und die darin attestierte 50%ige Arbeits unfähigkeit abzustellen. Die Aktenbeurteilung der RAD-Ärztin Dr. med. A.___ stehe beweisrechtlich in der Hierarchie unter demselben und vermöge es aus näher dargelegten Gründen nicht in Zweifel zu ziehen. Zudem wäre die Beschwer degegnerin, wenn sie der Beurteilung von Dr. A.___, wonach die gutachterlichen Diagnosen nicht nachvollziehbar seien und die Sache unklar sei, folge, im Rahmen ihrer Abklärungspflicht zu weiteren Abklärungen verpflichtet gewesen, anstatt den Anspruch pauschal zu verneinen. Eine weitere Verletzung der Abk lärungspflicht habe sie begangen, indem sie die im Einwandverfahren einge reichten Erkenntnisse aus dem pendenten Strafverfahren gegen die Verantwort lichen der ehemaligen Arbeitgeberin nicht berücksichtige. Neben der Zuspr e ch ung einer Rente auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in angepasster Tätigkeit sei sie zu verpflichten, ihm berufliche Eingliederungsmassnahmen zu gewähren. Der Anspruch darauf bestehe unabhängig von einem Mindestinvalidi tätsgrad und solche seien dringend und notwendig, um ihn, den Beschwerde führer, mindestens für die verbleibende Arbeitsfähigkeit von 50 % wieder einzu gliedern. 2.3 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 4. Januar 2020 (Urk. 6/23) ein ge treten. Entsprechend gilt es zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass der Verfügung vom 22. Mai 2015 (Urk. 6/22) unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten leistungs relevant verschlechtert hat. 3. 3.1 Der Verfügung vom 22. Mai 2015 lag die Annahme zugrunde, dass der Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 23. April 2014, mithin vor Ablauf des Wartejahres, seit Dezember 2014 in seiner Tätigkeit als Maschinist und Bauarbeiter wieder zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/22). In medizinischer Hinsicht verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Abklärung der im Ver fügungszeitpunkt massgeblichen Verhältnisse, dies, nachdem der Beschwer deführer seine Arbeit im Dezember 2014 wieder zu 100 % aufgenommen hatte (Urk. 6/16). Dem Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 15. August 2014 zum Auf enthalt vom 9. Juli bis 13. August 2014 sind folgende Diagnosen zu entnehmen (Urk. 6/19/65): - Unfall vom 23. April 2014: in einer Baugrube von Lehm verschüttet wor den bis auf Höhe Thorax mit: - Verschüttungstrauma mit Schmerzen am Unterschenkel links und im basalen ventralen Rippenbereich beidseits ; CT Abdomen vom 16. Juni 2014 : kein pathologischer Befund an der linken Niere, nebenbefundlich isthmische Spondylolyse L5 mit leichter Pseudo s pondylolisthesis von L5 über S1 ; Bericht Hausarzt vom 23. Juni 2014 : persistierende starke Myalgien vom Nacken bis lumbal und im Bereich des Thorax - p osttraumatische r Belastungsstörung - Status nach axillärer Narben- und Schweissdrüsenexzision beidseits vom 16. Mai 2014 bei rezidivierender Hidradenitis purulenta - Status nach hämorrhagischer Clostridien-Kolitis vom 30. Mai 2014 bei antibiotischer Therapie in den vorangehenden sieben Tagen nach Schweissdrüsenexzision axilär beidseits 3.2 3.2.1 I m Verfahren der Neuanmeldung vom 4. Januar 2020 wurden die folgenden medizinischen Unterlagen zu den Akten genommen. Dr. med. C.___, Fachärztin für Chirurgie, stellte in ihrem ärztlichen Erst bericht zu Händen der Taggeldversicherung vom 26. September 2019 unter Hin weis auf ein MR I der Wirbelsäule vom 30. August 2019 (Urk. 6/ 3 5/11-12) die Diagnosen einer flachen Hernie Th6/7, einer Spondylolyse L5 und einer Osteo chondrose L4/5 und L5/S1. Sie attestierte eine Arbeitsunfähig kei t vom 28. August bis 30. September 2019 (Urk. 6/ 35/8-10). 3.2.2 Vom 28. Januar bis 11. Februar 2020 unterzog sich der Beschwerdeführer einer sta t ionären multimodalen rheumatologischen Komplexbehandlung in der Kli nik D.___ vom Spital E.___. Die verantwortlich zeichnenden Ärzte wiesen in der rheumatologischen Beurteilung auf eine Exazerbation der sei t dem Verschüttungstrauma 2014 chronifiz i erten panvertebralen Schmerzen im Sommer 2019 hin. Bei den Hauptdiagnosen einer Haltungsinsuffizienz und muskulären Dysbalance mit erheblicher Einschränkung der Kopfbeweglichkeit bei chronifiziertem panvertebralem, aktuell zervikal und lumbal führe nd em Schmerzsyndrom bei Status nach Verschüttungstrauma, einer psychologischen Belastbarkeitsminderung bei posttraumatischer Belastungsstörung und einer An passungsstörung (Verbitterungsstörung) sei der Beschwerdeführer derzeit zu 100 % arbeitsunfähig ( Austrittsbericht vom 11. Februar 2020, Urk. 6/ 3 5/24-27). Im Konsiliarbericht vom 10. März 2020 sprach sich Dr. med. univ. F.___, l eiten der Arzt Rehabilitation/Rheumatologie, von derselben Klinik dafür aus, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit im Strassenbau und ähnlich schwere Tätigkeiten aufgrund des zervikothorakalen Schmerzsyndroms nicht mehr zumutbar seien. Zumutbar seien indes leichte bis mittelschwere Tätigkeiten (Urk. 6/39/2). Der psychiatrische Facharzt Dr. med. G.___, Klinik D.___, schloss am 23. Juli 2020, dass dem Beschwerdeführer eine Tätigkeit, welche nicht das gleiche Arbeitsumfeld wie die Unfallsituation beinhalte, zumut bar sei (Urk. 6/48/10). 3. 2.3 Auf Zuweisung seines behandelnden Psychiaters Dr. me d. H.___ unterzog sich der Beschwerdeführer am 12. März und 15. April 2021 Ab k lärungsunter suchungen in der Psychiatrie I.___. Die d iagnostische Beurteilung im Bericht vom 31. Mai 2021 lautete auf eine posttraumatische Belastungsstörung, einen Verdacht auf Panikstörung, eine mittelgradige depres sive Episode, eine somatoforme autonome Funktionsstörung ( Urogenitalsystem ), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und einen Status nach rezidi vierender Gastritis (Urk. 6/64/3). Die Traumafolgesymptome seien bereits in der Rehaklinik B.___ festgestellt und eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden, jedoch habe keine traumazentrierte Behandlung stattge funden. Der psychophysische Zusammenbruch im Sommer 2019 nach zunächst gelungenem beruflichem Wiedereinstieg, dies mit starkem Willen und unter Kom pensationsstrategien, jedoch ohne Aufarbeitung des traumatischen Ereignisses, sei typisch. Seither sei der Beschwerdeführer zufolge der Zunahme der Trauma folgesymptome arbeitsunfähig (Urk. 6/64/4). 3. 3 3. 3.1 Das Gutachten des Z.___ vom 22. Februar 2022 (Urk. 6/91/1-87) basiert auf fachärztlichen Abklärungen in den Disziplinen Orthopädie, Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Neuropsychologie. Gestützt auf dieselben schlossen die Gutachter /Innen in der interdisziplinären Beurteilung auf folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 12): - Lumbovertebr o genes Syndrom mit belastungsabhängig symptomatischen Facetten ohne radikuläre Reiz- und Ausfallsymptomatik bei - Rx LWS in zwei Ebenen vom 15. Dezember 2021: geringe bis leichte Osteochondrose und Spondylarthrose L4/5/S1 bei Spondylose L5 mit geringer Listhesis L4/5/S1 - Rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) - Anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychi schen Faktoren (ICD-10 F45.41) - Leichte neuropsychologische Störung Keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit massen die Gutachter unter ande rem folgenden Diagnosen bei (S. 12) : - Status nach Verschüttungstrauma am 23. April 2014 ohne objektivierbare Folgen ausgeheilt - Episodische Kopfschmerzen und unspezifischer Schwindel; keine unmit telbare Unfallfolge - Somatoforme autonome Funktionsstörung (ICD-10 F45.3) - Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) 3. 3.2 Aus allgemein-internistischer Sicht wurden keine Funktionsstörungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt (S. 7, vgl. Fachgutachten: S. 34- 40). 3. 3.3 Anlässlich der orthopädischen Begutachtung berichtete der Beschwerdeführer über eine im Vordergrund stehende Schmerzhaftigkeit des linken Beines mit Schmerzen von der Flanke bis zum Knie lateralseitig, Beschwerden im Brustbein im kaudalen Bereich sowie am lumbosakralen Übergang und über ziehende Beschwerden vom Nacken bis zum Kopf (S. 41 f.). Angegeben würden über wiegend unspezifische Reizsymptome im Bereich des Bewegungsapparates, in der Muskulatur und an kleineren Gelenken. Zudem lägen anamnestisch und rönt genologisch Zeichen einer leichten lumbosakralen Insuffizienz bei Spondylose und Spondylolisthesis, initialer Osteochondrose und Facettenarthrose L5/S1 vor (S. 47 f. ). Für die Tätigkeit als Tiefbauarbeiter sei d er Beschwerdeführer aufgrund der Spondylose L5, der Osteochondrose und Spondylarthrose L4/5/S1 nicht mehr geeignet. Diese Einschränkung gelte sei t der einschlägigen Diagnosestellung im Aug u st 2014 in der Rehaklinik B.___. Zumutbar seien leichte und mittel schwere Tätigkeiten vollschichtig ohne weitere Einschränkungen, dies ebenfalls seit August 2014 (S. 49). 3. 3.4 Anlässlich der neurologischen Exploration reagierte der Beschwerdeführer ver är g ert und unwirsch auf Fragen von Prof. Dr. J.___, Facharzt für Neurologie, zum Verlauf nach dem Unfall im Jahr 2014 und der Gesundheitsstörung, welche 2019 zur Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Er habe den Gutachter beschimpft und sich darüber beklagt, dass man ihm nicht glaube, ihn als psychiatrisch abstemple, er eigentlich gesund sei und kein Geld wolle, sondern dass ihm jemand helfe, die richtige Arbeit zu finden (S. 50). Auf die Frage nach seinen aktuellen Beschwer den habe der Beschwerdeführer angegeben, unter Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus zu leiden, welche bei Belastung (etwa bei Liegestützen) aufträten. Die Gesprächssituation sei noch einmal eskaliert, als er, Prof. J.___, nachgefragt habe, ob diese Beschwerden bereits vor dem Unfall vorgelegen hätten. Darauf habe der Beschwerdeführer den Untersuchungsraum verlassen (S. 51). Nachdem eine Anamneseerhebung und eine klinische Untersuchung nicht möglich gewesen seien, beziehe er sich auf die Aktenanalyse, au s welcher keine (unfallbedingte) Verletzung im Kopf- und Nackenbereich hervorgehe. Kopfschmerzen seien selbst verständlich als eine Symptomatik einzuschätzen, welche durch psychische Fak toren deutlich beeinflusst werden könne. Aus neurologischer Sicht bestehe keine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit (S. 53). 3. 3.5 Dr. med. K.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, schloss i n ihrer Beurteilung, dass die Diagnose einer posttraumatischen Belastungs störung in Bezug auf die vom Beschwerdeführer unmittelbar nach dem Unfall beschriebene n und auch in der aktuellen Untersuchung geschilderten Symptome plausibel sei. Ob das Kriterium eines Ereignisses von aussergewöhnliche r Bedro hung oder katastrophenartige m Ausmass erfüllt sei, müsse als Ermessenssache ausgelegt werden. Nicht erfüllt sei das Zeitkriterium, folge doch die Störung in den meisten Fällen dem Trauma mit einer Latenz von Wochen bis Monate n. Nicht richtig einzuordnen sei in diesem Zusammenhang, dass der Beschwerdeführer zwischen 2015 und 2019 wieder zu 100 % in seinem Beruf habe arbeiten können. Nach seinen Angaben habe er jedoch in dieser Zeit andauernd unter Symptomen gelitten, so auch unter einer Urininkontinenz beziehungsweise einer Angst davor, weshalb er bei längeren Ausgängen und der Arbeit Windeln getragen habe. Auch hätten die weiteren Symptome (Albträume, schlechte Schlafqualität, Flashbacks und Konzentrationsstörungen) nie richtig abgenommen (S. 67 f.). Anlässlich der aktuellen Untersuchung habe der Beschwerdeführer an psy chischen Symptomen über Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, depressive Stim mung, Gedankenkreisen, Durchschlafstörungen, Erschöpfung, fehlendes Konzen trationsvermögen, Libidoverlust und ein Vermeidungsverhalten sowie Albträume und Flashbacks geklagt. Der Beschwerdeführer sei psychosozial sehr stark belas tet, habe keine reguläre Tagesstruktur und es komme offenbar häufig zu partner schaftlichen Konflikten seit der attestierten Arbeitsunfähigkeit (S. 68 f.). Weshalb beim Versicherten, nachdem er seine Arbeit als Bauarbeiter nach dem Unfall über Jahre wieder ausgeübt habe, plötzlich und ohne speziellen Trigger die posttraumatischen Symptome mit einhergehender Arbeitsunfähig keit aufgetreten seien, könne psychiatrisch nicht plausibel erklärt werden. Ihres Erachtens seien die depressiven Symptome aktuell vorherrschend und für die Reduktion der Arbeitsfähigkeit führend. Die posttraumatische Sympto matik sowie die somatoformen Probleme seien nicht ausreichend genug, um eine Arbeitsunfähigkeit zu begründen (S. 69). Aus rein psychiatrischer Sicht sei auf grund der mittelgradigen depressiven Symptomatik mit somatischem Syndrom die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit wie auch in jeder anderen Tätig keit als mit 50 % zu beziffern. Diese Beurteilung entspreche auch der neuro psychologischen Testung. Bei dieser Beurteilung seien psychosoziale Faktoren ausgeklammert. Mangels Hinweise n zum zeitlichen Verlauf der depressiven Ent wicklung datiere diese Beurteilung ab Begutachtung (S. 72 f.). 3. 3.6 Gemäss der neuropsychologischen gutachterlichen Beurteilung liegt eine leichte neuropsychologische Störung in den Bereichen Aufmerksamkeit und Exekutiv funktionen vor. Die psychiatrisch gestellten Diagnosen einer gegenwärtig mittel gradigen depressiven Episode, einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und einer posttraumatischen Belastungsstörung erklärten die neuropsycholo gischen Leistungsminderungen vollständig (S. 83 f.). Der Beschwerdeführer sei dadurch in der Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen nicht eingeschränkt, in der Tätigkeit als Polier bestehe aufgrund der verminderten Fähigkeit zur Fokussierung ein erhöhtes Unfallrisiko, weshalb diese Arbeit nur zu 50 % zumutbar sei (S. 85). 3. 3.7 Im Konsens schlossen die Gutachterinnen und Gutachter aus somatischer Sicht auf die orthopädisch festgestellte Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätig keit, wobei diese Einschätzung medizinisch-theoretisch wohl bereits seit Fest stellung der isthmischen Spondylolyse L5 mit leichter Spondylolisthesis von L5/S1 durch die Rehaklinik B.___ im August 2014 zutreffe. Seit dieser Zeit habe sich wahrscheinlich die aktuelle Degeneration kontinuierlich zum aktuellen Zustand entwickelt. Somit sei ein exaktes Datum für den Beginn der Nichteig nung nicht zu benennen. Die Disposition für den Degenerationsprozess sei bereits im August 2014 vorgelegen (S. 17). In einer den somatischen Einschränkungen angepassten körperlich leichten und zeitweise mittelschweren Tätigkeit unter Vermeidung von regelmässigem Bücken, Heben und Tragen von Lasten über 10 Kilogramm und von stereotypen Kör perhaltungen sei der Beschwerdeführer aufgrund der psychiatrisch attestierten Ar beitsunfähigkeit zu 50 % arbeitsfähig (S. 18 f.). Diese Einschätzung gelte ab Gutachtensdatum (S. 21). 3. 4 3. 4.1 Der RAD-Arzt Dr. med. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, empfahl in seiner Stellungnahme vom 5. März 2022 auf das Gutachten des Z.___, soweit es die Somatik betreffe, abzustellen (Urk. 6/99/9-10). 3. 4.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, schloss in ihrer Stellungnahme vom 14. März 2022, dass auf das Gutachten nicht abgestellt wer den könne. Rückfragen seien keine zu stellen, da das gesamte psychiatrische Gut achten in Frage gestellt werde. Sie empfahl eine Überprüfung durch den Rechts anwender (Urk. 6/99/13). Als Gründe für die fehlende Schlüssigkeit des Gutachtens führte sie an, dass die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung nicht nachvollziehbar sei, frühere Depressionen seien keine beschrieben und der psychopathologische Befund lasse keine Depression im Sinne der ICD-10 erkennen. Offenbar habe sich die Gutachterin auf das Resultat de s Hamilton-Depression-Index mit 21 Items gestützt, was nicht zulässig sei. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren könne ebenfalls nicht nachvollzogen werden, würde doch eines der Hauptsymptome nirgends erwähnt. Sodann könne auch die Diagnose der somatoformen autonomen Funktionsstörung nicht nach vollzogen werden und auch nicht, weshalb die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung aufgeführt werde, nachdem die Gutachterin diese mehrfach verneint habe (Urk. 6/99/11). 3. 5 In der Folge verzichtete die Beschwerdegegnerin entsprechend dem von Dr. A.___ empfohlenen Vorgehen auf eine Ergänzung des Gutachtens oder eine neuerliche psychiatrische Abklärung. Die zuständige Fachperson aus der Kundenberatung schloss nach Rücksprache mit dem Rechtsdienst, dass das Gutachten qualitativ und inhaltlich stimme, jedoch die Ressourcenprüfung zum Schluss führe, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/99/15). 4. 4. 1 Mit Blick auf die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an den Beweis wert eines Arztberichtes (E. 1. 8 ) beruht das Gutachten de s Z.___ in den Dis ziplinen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Psych iatrie und Neuropsychologie auf den erforderlichen Untersuchungen. Eine neurologi sche Untersuchung wurde durch das Verhalten des Beschwerdeführers vereitelt, so dass kein neurologischer Status erhebbar war (E. 3.3.4 ). Eine Aufforderung an den Beschwerdeführer, sich einer Begutachtung nachträglich doch noch zu unterziehen und damit seiner Mitwirkungspflicht gemäss Art. 43 Abs. 3 ATSG nachzukommen, erfolgte nicht. Indes stellten beide Parteien nicht in Frage, dass die medizinische Situation in somatischer Hinsicht hinreichend abgeklärt ist. Soweit Prof. J.___ aufgrund der medizinischen Aktenlage schloss, dass der Unfall vom 23. April 2014 keine Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich nach sich gezogen habe, weshalb er einen Zusammenhang zwischen dem Unfall und de n geklagten Kopfschmerzen und de m Schwindel ausschloss, verkennt er zwar, dass für die Belange der Invalidenversicherung die Kausalität einer gesund heitlichen Störung nicht von Belang ist, sondern einzig deren funktionelle Aus wirkungen. Angesichts der anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers, wonach er unter Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus leide, welche (nur) bei Belastung aufträten (etwa bei Liegestützen, Urk. 6/91 S. 51), drängen sich aber im Ergebnis an der aktenbasierten Einschätzung von Prof. J.___, wonach die Arbeitsfähigkeit dadurch nicht eingeschränkt ist, zumindest insoweit keine grundsätzlichen Zweifel auf, als die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten, kör perlich nicht schweren Tätigkeit gemeint ist. Von einer Verlaufsbeurteilung sah Prof. J.___ explizit ab (Urk. 6/91 S. 52), nahm demgemäss weder zur Frage einer revisionsrechtlich relevanten Veränderung Stellung noch dazu, ob sich seine Be urteilung auf den ganzen neuanmeldungsrechtlich relevanten Zeitraum bezieht. In somatischer Hinsicht gehen sodann beide Parteien gestützt auf die gut achterliche Beurteilung davon aus, dass dem Beschwerdeführer seine ange stammte, körperlich schwere Tätigkeit als Polier im Tiefbau aufgrund der Degenerationen im Bereich der Lendenwirbelsäule nicht mehr zumutbar ist. Soweit sich der orthopädische Fachgutachter Dr. med. M.___ in diesem Zusam menhang dafür aussprach, diese Einschränkung gelte bereits seit August 2014 (E. 3. 3.3 ), und damit implizit eine relevante Verschlechterung verneinte, erweist sich die konsensuale gutachterliche Beurteilung, wonach die Disposition für den Degenerationsprozess zwar bereits im August 2014 vorgelegen, sich die aktuelle Degeneration aber seither kontinuierlich zum nunmehrigen Zustand entwickelt habe (E. 3. 3.7 ), als überzeugender. Der Vergleich der bildgebenden Befunde von Juni 201 4 (CT vom 16. Juni 2014, Urk. 6/19/69) mit denjenigen von August 2019 (MRI vom 30. August 2019, Urk. 6/35/11) und von Dezember 2021 ( Rx LWS, Urk. 6/91 S. 12) unterstützt diese Schlussfolgerung ebenso wie der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer noch über Jahre bis im August 2019 in der Lage zeigte, seine angestammte Tätigkeit auszuüben. Ab welchem Zeitpunkt sich die An nahme der gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit rechtfertigt, konnten die Gutachter nicht abschliessend beurteilen (E. 3. 3. 7 ). 4.2 Was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers anbelangt, gilt es das psychiatrische Gutachten des Z.___, welchem si ch die Gutachterinnen und Gutachter im Konsens anschlossen, unter beweisrechtlichen Gesichtspunkten näher zu beleuchten. Mit Blick auf die Kritik von Dr. A.___ an demselben (E. 3. 4.2 ) ist vorweg darauf hinzuweisen, dass es praxisgemäss nicht allein in der Zustän digkeit der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen liegt, abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt (BGE 140 V 193 E. 3.1; vgl. auch BGE 145 V 361). Daher ist es im Grundsatz zulässig, einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähig keit die rechtliche Massgeblichkeit abzusprechen, ohne dass das Gutachten seinen Beweiswert verliert (BGE 144 V 50 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 5.2 mit Hinweisen ). Indes bedingt die Befugnis des Rechts anwenders zur rechtlichen Überprüfung der Folgenabschätzung jedenfalls, dass eine beweiswertige medizinische Beurteilung vorliegt. Soweit also Dr. A.___ dem psychiatrischen Gutachten von Dr. K.___ jeglichen Beweiswert absprach, widerspricht das von ihr empfohlene Vorgehen – eine Überprüfung durch den Rechtsanwender (E. 3. 4.2) – diesem Grundsatz. Hingegen ist Dr. A.___ darin zuzustimmen, dass das Gutachten von Dr. K.___ (Urk. 6/91 S. 54- 73 ) den rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an eine beweiswertige ärztliche Beurteilung (E. 1. 8 ) nicht vollumfänglich entspricht. Mit Blick auf ihre Kritik an der gutachterlichen Diagnosestellung gilt zwar, dass der Beweiswert eines Gutachtens durch eine unkorrekte diagnostische Ein ordnung nicht beeinträchtigt wird, sofern es hinreichende Ausführungen zu den funktionellen Auswirkungen eines psychischen Gesundheitsschadens enthält (Urteil des Bundesgerichts 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 6.2.1 mit Hinweis). Indes lässt die Beurteilung von Dr. K.___ in mehrfacher Hinsicht eine Nach vollziehbarkeit und Vollständigkeit vermissen. So spiegelt sich der von ihr offen sicht lich im Wesentlichen gestützt auf die Ergebnisse des HAMD-Tests gestützte Schluss auf eine mittelschwere depressive Episode mit somatischem Syndrom (S. 66) nur unvollständig in ihrem klinischen Befund. In demselben wird ins besondere der Antrieb als nur leicht vermindert und der Affekt ebenfalls als nur leicht herabgestimmt beurteilt. Hinweise auf einen Interessenverlust fehlen gänzlich (S. 65 f.). Funktionell eingeschränkt erachtete Dr. K.___ den Be schwerdeführer im Wesentlichen durch die depressiven Symptome (S. 68), schloss aber nur im Bereich der Durchhaltefähigkeit auf eine m ittelgradige Einschrän kung, ansonsten höchstens auf eine leichte oder gar keine Einschränkung (S. 71). Die von ihr attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jeder Tätigkeit liesse sich mit Blick darauf und die durch BGE 141 V 281 normierten Beweisthemen kaum bestätigen. Indes bedingte eine derartige Überprüfung unter anderem, dass die Relevanz komorbider Störungen wie auch die Frage nach der Konsistenz wie auch dem behandlungs- und eingliederungsanamnestischen Leidensdruck (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 und E. 4.4.2) gestützt auf die medizinische Aktenlage rechtsgenüglich beurteilt werden können. Was letztere Frage anbelangt, erklärte Dr. K.___, über die bis anhin durchgeführte psychotherapeutische Behand lung bei Dr. H.___ keine Aussagen tätigen zu können, ausser, dass keine psychopharmakologische Therapie stattfinde, habe sich doch der Beschwer deführer hierzu nicht stringent äussern können und lägen ihr keine Berichte vor (S. 70). Weshalb Dr. K.___ auf das Einholen fremdanamnestische r Auskünfte bei Dr. H.___, wie dies im Rahmen der Abklärung in der Psychiatrie I.___ erfolgt war (Urk. 6/64/2), verzichtete, lässt sich dem Gutachten nicht entnehmen. Dieses Vor gehen erscheint umso zweifelhafter, als es Dr. K.___ mangels Angaben zum Verlauf auch nicht möglich war, den Beginn der Arbeitsunfähigkeit festzulegen und sie diesen demzufolge auf das Gutachten s datum datierte (S. 72). Was die Frage nach allfällig zu berücksichtigenden Komorbiditäten anbelangt, stellt es zwar eher ein Qualitätsmerkmal denn ein en Makel dar, wenn ein Experte im Bereich diagnostisch nicht eindeutiger und demzufolge einen Interpre tationsspielraum eröffnender Beschwerdebilder darauf verzichtet, eine Sicher heit vorzutäuschen, welche es in solchen Belangen von der Natur der Sache her nicht geben kann (Urteil des Bundesgerichts I 961 /06 vom 1 9. November 2007 E. 3. 1 mit Hinweisen). Insoweit Dr. K.___ also auf die diagnostischen Unsi cherheiten im Zusammenhang der bereits vordiagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung und die sich in diesem Zusammenhang stellenden Ermes sensfragen hinwies und im Ergebnis einhergehend mit der insoweit weitgehend übereinstimmenden medizinischen Aktenlage (Urk. 6/19/76, 6/35/24, 6/41/1, 6/64/3) trotz dieser Unsicherheiten dennoch eine posttraumatische Belas tungsstörung diagnos tizierte, stellt dies ihre Beurteilung nicht grundsätzlich in Frage. Weshalb indes dieser Störung wie auch der diagnostizierten somatoformen autonomen Funktionsstörung (ICD-10 F45.3) im Ergebnis keinerlei invalidi sierende Wirkung beige messen wurde (vgl. E. 3.4. 2 ), lässt sich weder dem Fach gutachten von Dr. K.___ noch der Konsensbeurteilung schlüssig entnehmen. Zudem fehlt es ihrer Beurteilung in Bezug auf die somatoforme autonome Funktionsstörung wie auch in Bezug auf die anhaltende somatoforme Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) an jeglicher Herleitung der Diagnosen. Diesbezüglich scheint sie sich im Wesentlichen auf die Diagnostik im Bericht der Psychiatrie I.___ vom 31. Mai 2021 (Urk. 6/64/3) zu stützen (S. 71). Mit dem darin zusätzlich diagnostizierten Verdacht auf eine Panikstörung (epi sodisch paroxysmale Angst, ICD-10 F41.0) setzte sie sich trotz vom Beschwerde führer anamnestisch geklagter hypochondrischer Ängste (S. 61) sodann gar nicht auseinander. Dasselbe gilt für die dokumentierte Verbitterungsthematik (E. 3.2.2). Im Ergebnis erweist sich das Gutachten des Z.___ zumindest in psychiatrischer Hinsicht als unvollständig und nicht nachvollziehbar begründet. Hiervon ging denn auch Dr. A.___ in ihrer Stellungnahme vom 14. März 2022 aus (E. 3. 4.2 ), weshalb die Beschwerdegegnerin verpflichtet gewesen wäre, das Gutachten zumindest ergänzen zu lassen. Mit dem blossen Vermerk der zuständigen Kundenberatung, dass das Gutachten qualitativ und inhaltlich stimme, wofür der RAD eine nachvollziehbare, jedoch den Akten nicht zu entnehmende Begründung liefern könne (Urk. 6/99/15), kann sie sich d er ihr obliegenden Abklärungspflicht nicht entledigen. Nachdem auch auf die Berichte der Klinik D.___ und der Psychiatrie I.___ (E. 3.2.2 und E. 3. 2. 3) nicht abschliessend abgestellt werden kann, sich diese sowohl in der Diagnostik als auch der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht decken und sie insbesondere nicht unter Berücksichtigung der Beweisthemen gemäss BGE 141 V 281 zustande gekommen sind, erweisen sich ergänzende Abklärungen als not wendig. Die Sache ist hierfür an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dieser ist es unbenommen, das Z.___ -Gutachten in Nachachtung ihrer Ab k lärungspflicht zunächst durch eine den rechtsprechungsgemässen Anforderungen ( E. 1. 8 ) genü gende medizinische Beurteilung ergänzen zu lassen, welche sich auch zu den nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu beachtenden Indikatoren zu äussern haben wird. Mit Blick auf allfällige Wechselwirkungen mit den somatischen Ein schränkungen und die nicht abschliessend geklärten Fragen zur Arbeitsfähigkeit im Verlauf sowie die unterbliebene neurologische Abklärung wird sie aber im Ergebnis sinnvollerweise ein neuerliches polydisziplinäres Gutachten einholen. 5. D er Beschwerdeführer beantragt, es seien unverzüglich berufliche Eingliede rungsmassnahmen zu prüfen (E. 2.2). D ie Beschwerdegegnerin verneinte mit dem angefochtenen Entscheid einen Anspruch auf IV-Leistungen pauschal. Bezüglich beruflicher Massnahmen hatte sie im formlosen Verfahren (Art. 51 ATSG und Art. 74 ter IVV in Verbindung mit Art. 58 IVG) mit Mitteilung vom 30. Septem ber 2020 festgehalten, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen auf grund des aktuell unklaren medizinischen Sachverhalts nicht geprüft werden könn e und Eingliederungsmassnahmen zurzeit nicht möglich seien (Urk. 6/52). Nach Eingang des Z.___ -Gutachtens vom 22. Februar 2022 (Urk. 6/91) nahm die Beschwerdegegnerin die Prüfung beruflicher Eingliederungsmassnahmen gemäss Aktenlage nicht wieder auf, weil sie, wie dem Feststellungsblatt vom 25. August 2022 zu entnehmen ist, Eingliederungsmassnahmen angesichts der 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht für nötig befand (Urk. 6/99/15), obschon unter diesen Umständen für einzelne Massnahmen beruflicher Art die leistungsspezifische Invalidität nicht ohne Weiteres verneint werden kann. Einen Einkommensvergleich führte sie auch nicht durch. Angesichts des vom Beschwerdeführer im Jahr 2019 zuletzt erzielten Lohnes als Polier von Fr. 96‘590.-- jährlich (Urk. 6/33/4), das heisst Fr. 8‘049. -- bezogen auf zwölf Monate, führt eine Gegenüberstellung mit dem Tabellen lohn gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur erhebung (LSE) 2018, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total, Männer, Kompe tenzniveau 1 ( einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) von monatlich Fr. 5‘417. -- - ohne Anpassung an die Nominallohnentwicklung oder die betriebsübliche Wochenarbeitszeit - zu einem Invaliditätsgrad von deutlich über 20 %. Somit wäre ausgehend von den Prämissen, welche dem angefochtenen Entscheid zugrunde lagen (100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen, 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit), aber gar eine der Haupt v oraussetzung en für einen Anspruch auf Umschulung gemäss Art. 17 IVG nicht von vornherein von der Hand zu weisen ( BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b, je mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_266/2021 vom 13. Juli 2021 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Mit Blick auf den Grundsatz Eingliederung vor/statt Rente ( BGE 148 V 397 E. 6.2.4 mit Hinweisen ) und die vom Beschwerde führer grundsätzlich demonstrierte Eingliederungswilligkeit ( Urk. 6/93, 6/96, 6/99/13 ) erweist sich die zeitnahe Überprüfung der Anspruchs auf berufliche Ein gliederungsmassnahmen jedenfalls als angezeigt. Die Sache ist auch hierfür zurückzuweisen. 6. 6.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteient schädigung hat. Diese ist in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) auf Fr. 2‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwert steuer ) festzulegen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind auf Fr. 700.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 21. Dezember 2022 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese die Prüfung beruflicher Eingliederungsmassnahmen anhand nehme und nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen neu über die Leistungsansprüche entscheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Parteient schädigung von Fr. 2’400.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Keiser - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin FehrGasser Küffer

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2023.00057 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Gasser Küffer Urteil vom 6. November 2023

IV.2023.00057

IV.2023.00057

IV.2023.00057 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Gasser Küffer

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Gasser Küffer

Urteil vom 6. November 2023

Urteil vom 6. November 2023 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Michael Keiser

vertreten durch Rechtsanwalt Michael Keiser Peyer Alder Keiser Lämmli, Rechtsanwälte

Peyer Alder Keiser Lämmli, Rechtsanwälte Pestalozzistrasse 2, Postfach, 8201 Schaffhausen

Pestalozzistrasse 2, Postfach, 8201 Schaffhausen gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1978 geborene X.___ war seit 1. Juni 2005 als Bauarbeiter /Maschinist bei der Bauunternehmung Y.___ AG angestellt (Urk. 6/11 /1 ), als er am 23. April 2014 bei der Arbeit in einem Graben von rutschendem Lehm eingeklemmt wurde. Die Erstdiagnose lautete auf ein Ver schüttungstrauma mit Schmerzen im Bereich des linken Unterschenkels und des basalen ventralen Rippenbereichs (Urk. 6/19/123). Die Suva stellte ihre Leistungen per 8. September 2014 ein ( vgl. Einspracheentscheid vom 14. November 2014, Urk. 6/19/22-2 9 ; bestätigt im Urteil des hiesigen Gerichts Nr. UV.2015.00002 vom 31. Mai 201 6 ). Am 26. September 2014 meldete sich X.___ unter Hinweis auf seit dem Unfall bestehende Nacken-, Rücken- und Kopfschmer zen sowie Schlaflosigkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kanton Zürich, IV-Stelle, holte die Akten der Krankentaggeldversicherung und diejenigen der Suva ein (Urk. 6/12, 6/19). Nachdem der Versicherte im Dezember 2014 seine Arbeit wieder zu 100 % auf g enommen hatte (Urk. 6/16), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Mai 2015 einen Rentenanspruch (Urk. 6 /22).

1.1 Der 1978 geborene X.___ war seit 1. Juni 2005 als Bauarbeiter /Maschinist bei der Bauunternehmung Y.___ AG angestellt (Urk. 6/11 /1 ), als er am 23. April 2014 bei der Arbeit in einem Graben von rutschendem Lehm eingeklemmt wurde. Die Erstdiagnose lautete auf ein Ver schüttungstrauma mit Schmerzen im Bereich des linken Unterschenkels und des basalen ventralen Rippenbereichs (Urk. 6/19/123). Die Suva stellte ihre Leistungen per 8. September 2014 ein ( vgl. Einspracheentscheid vom 14. November 2014, Urk. 6/19/22-2 9 ; bestätigt im Urteil des hiesigen Gerichts Nr. UV.2015.00002 vom 31. Mai 201 6 ). Am 26. September 2014 meldete sich X.___ unter Hinweis auf seit dem Unfall bestehende Nacken-, Rücken- und Kopfschmer zen sowie Schlaflosigkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kanton Zürich, IV-Stelle, holte die Akten der Krankentaggeldversicherung und diejenigen der Suva ein (Urk. 6/12, 6/19). Nachdem der Versicherte im Dezember 2014 seine Arbeit wieder zu 100 % auf g enommen hatte (Urk. 6/16), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Mai 2015 einen Rentenanspruch (Urk. 6 /22). 1.2 Per 1. Mai 2019 wurde der weiterhin für die Y.___ AG tätige Versicherte vom Vorarbeiter zum Polier befördert (Urk. 6/33/1). Am 4. Janu ar 2020 meldete er sich unter Hinweis auf diverse Beschwerden und eine seit 28. August 20 19 bestehende Arbeitsunfähigkeit wiederum zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/23). Im Laufe der erwerblichen und medizinischen Abklärungen holte die IV-Stelle die Akten der Krankentaggeld versicherung ein (Urk. 6/35, 6/48 ) und teilte dem Versicherten am 30. Septem ber 2020 mit, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen aufgrund des aktuell unklaren medizinischen Sachverhalts nicht geprüft werden könn e und Eingliederungsmassnahmen zurzeit nicht möglich seien (Urk. 6/52). Sodann holte sie ein polydisziplinäres Gutachten beim Zentrum Z.___, ein (Expertise vom 22. Februar 2022, Urk. 6/91). Nach Vorlage an ihren regionalen ärztlichen Dienst (RAD, Urk. 6/ 99/9-13) und durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/103, 6/108, 6/111-112) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Dezember 2022 einen Leistungsanspruch (Urk. 6/115 = Urk. 2).

1.2 Per 1. Mai 2019 wurde der weiterhin für die Y.___ AG tätige Versicherte vom Vorarbeiter zum Polier befördert (Urk. 6/33/1). Am 4. Janu ar 2020 meldete er sich unter Hinweis auf diverse Beschwerden und eine seit 28. August 20 19 bestehende Arbeitsunfähigkeit wiederum zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/23). Im Laufe der erwerblichen und medizinischen Abklärungen holte die IV-Stelle die Akten der Krankentaggeld versicherung ein (Urk. 6/35, 6/48 ) und teilte dem Versicherten am 30. Septem ber 2020 mit, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen aufgrund des aktuell unklaren medizinischen Sachverhalts nicht geprüft werden könn e und Eingliederungsmassnahmen zurzeit nicht möglich seien (Urk. 6/52). Sodann holte sie ein polydisziplinäres Gutachten beim Zentrum Z.___, ein (Expertise vom 22. Februar 2022, Urk. 6/91). Nach Vorlage an ihren regionalen ärztlichen Dienst (RAD, Urk. 6/ 99/9-13) und durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/103, 6/108, 6/111-112) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Dezember 2022 einen Leistungsanspruch (Urk. 6/115 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2023 Beschwerde und beantragte die Zuspr echung der ihm zustehenden Rente, die Verpflichtung der Beschwerde gegnerin, ihm zustehende Eingliederungsmassnahmen unverzüglich zu prüfen, eventualiter eine neuerliche Begutachtung durch eine nicht vorbefasste Stelle, sei es direkt oder auf dem Wege der Rückweisung (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerde gegnerin reichte mit Eingabe vom 8. März 2023 die Akten (Urk. 6 /1-119) ein und verzichtete auf Stellungnahme (Urk. 5). Hierüber wurde der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. März 2023 in Kenntnis gesetzt (Urk. 7).

2. Dagegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2023 Beschwerde und beantragte die Zuspr echung der ihm zustehenden Rente, die Verpflichtung der Beschwerde gegnerin, ihm zustehende Eingliederungsmassnahmen unverzüglich zu prüfen, eventualiter eine neuerliche Begutachtung durch eine nicht vorbefasste Stelle, sei es direkt oder auf dem Wege der Rückweisung (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerde gegnerin reichte mit Eingabe vom 8. März 2023 die Akten (Urk. 6 /1-119) ein und verzichtete auf Stellungnahme (Urk. 5). Hierüber wurde der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. März 2023 in Kenntnis gesetzt (Urk. 7). Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen.

Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line aren Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022).

In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line aren Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entste hung eines Rentenanspruchs vorliegend auf Neuanmeldung vom 4. Januar 2020 (Urk. 6/23) hin bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.

Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entste hung eines Rentenanspruchs vorliegend auf Neuanmeldung vom 4. Januar 2020 (Urk. 6/23) hin bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähig keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähig keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer In validität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer In validität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 4 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).

1. 4 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medi zinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) über wiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosig keit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medi zinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) über wiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosig keit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1. 5 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:

1. 5 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und

a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ).

Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d).

Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 1. 6 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1. 6 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 7 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi sionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der ver sicherten Person in einer für den Anspruch erheblich en Weise geändert hat.

1. 7 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi sionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der ver sicherten Person in einer für den Anspruch erheblich en Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be i einem Re visionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc h dem Gericht ( Urteil des Bundesge richts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b ).

Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be i einem Re visionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc h dem Gericht ( Urteil des Bundesge richts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b ). 1. 8 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1).

1. 8 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Leistungsanspruch des Beschwerde führers im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) mit der Begründung, der Beschwer deführer sei zwar in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Indes sei ihm gemäss der medizinischen Aktenlage eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Wenn er auch aufgrund medizinischer Beschwerden seine Arbeits tätigkeit habe unterbrechen müssen, so liege doch keine gesundheitliche Beein trächtigung vor, welche eine langandauernde oder anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (gemeint wohl: Restarbeitsfähigkeit) habe. Die Tatsache, dass bis anhin keine regelmässige psychotherapeutische sowie medikamentöse Therapie stattgefunden habe, deute auf einen geringen, wenn nicht gar fehlenden Leidensdruck hin.

2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Leistungsanspruch des Beschwerde führers im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) mit der Begründung, der Beschwer deführer sei zwar in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Indes sei ihm gemäss der medizinischen Aktenlage eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Wenn er auch aufgrund medizinischer Beschwerden seine Arbeits tätigkeit habe unterbrechen müssen, so liege doch keine gesundheitliche Beein trächtigung vor, welche eine langandauernde oder anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (gemeint wohl: Restarbeitsfähigkeit) habe. Die Tatsache, dass bis anhin keine regelmässige psychotherapeutische sowie medikamentöse Therapie stattgefunden habe, deute auf einen geringen, wenn nicht gar fehlenden Leidensdruck hin. 2.2 Der Beschwerdeführer lässt dagegen zusammengefasst vorbringen (Urk. 1 S. 4 ff.), es sei unbestritten, dass ihm aus somatischer Sicht die schwere Tätigkeit im Tiefbau nicht mehr zumutbar sei. Hinsichtlich der psychischen Beschwerden sei auf die Beurteilung im Z.___ -Gutachten und die darin attestierte 50%ige Arbeits unfähigkeit abzustellen. Die Aktenbeurteilung der RAD-Ärztin Dr. med. A.___ stehe beweisrechtlich in der Hierarchie unter demselben und vermöge es aus näher dargelegten Gründen nicht in Zweifel zu ziehen. Zudem wäre die Beschwer degegnerin, wenn sie der Beurteilung von Dr. A.___, wonach die gutachterlichen Diagnosen nicht nachvollziehbar seien und die Sache unklar sei, folge, im Rahmen ihrer Abklärungspflicht zu weiteren Abklärungen verpflichtet gewesen, anstatt den Anspruch pauschal zu verneinen. Eine weitere Verletzung der Abk lärungspflicht habe sie begangen, indem sie die im Einwandverfahren einge reichten Erkenntnisse aus dem pendenten Strafverfahren gegen die Verantwort lichen der ehemaligen Arbeitgeberin nicht berücksichtige. Neben der Zuspr e ch ung einer Rente auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in angepasster Tätigkeit sei sie zu verpflichten, ihm berufliche Eingliederungsmassnahmen zu gewähren. Der Anspruch darauf bestehe unabhängig von einem Mindestinvalidi tätsgrad und solche seien dringend und notwendig, um ihn, den Beschwerde führer, mindestens für die verbleibende Arbeitsfähigkeit von 50 % wieder einzu gliedern.

2.2 Der Beschwerdeführer lässt dagegen zusammengefasst vorbringen (Urk. 1 S. 4 ff.), es sei unbestritten, dass ihm aus somatischer Sicht die schwere Tätigkeit im Tiefbau nicht mehr zumutbar sei. Hinsichtlich der psychischen Beschwerden sei auf die Beurteilung im Z.___ -Gutachten und die darin attestierte 50%ige Arbeits unfähigkeit abzustellen. Die Aktenbeurteilung der RAD-Ärztin Dr. med. A.___ stehe beweisrechtlich in der Hierarchie unter demselben und vermöge es aus näher dargelegten Gründen nicht in Zweifel zu ziehen. Zudem wäre die Beschwer degegnerin, wenn sie der Beurteilung von Dr. A.___, wonach die gutachterlichen Diagnosen nicht nachvollziehbar seien und die Sache unklar sei, folge, im Rahmen ihrer Abklärungspflicht zu weiteren Abklärungen verpflichtet gewesen, anstatt den Anspruch pauschal zu verneinen. Eine weitere Verletzung der Abk lärungspflicht habe sie begangen, indem sie die im Einwandverfahren einge reichten Erkenntnisse aus dem pendenten Strafverfahren gegen die Verantwort lichen der ehemaligen Arbeitgeberin nicht berücksichtige. Neben der Zuspr e ch ung einer Rente auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in angepasster Tätigkeit sei sie zu verpflichten, ihm berufliche Eingliederungsmassnahmen zu gewähren. Der Anspruch darauf bestehe unabhängig von einem Mindestinvalidi tätsgrad und solche seien dringend und notwendig, um ihn, den Beschwerde führer, mindestens für die verbleibende Arbeitsfähigkeit von 50 % wieder einzu gliedern. 2.3 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 4. Januar 2020 (Urk. 6/23) ein ge treten. Entsprechend gilt es zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass der Verfügung vom 22. Mai 2015 (Urk. 6/22) unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten leistungs relevant verschlechtert hat.

2.3 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 4. Januar 2020 (Urk. 6/23) ein ge treten. Entsprechend gilt es zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass der Verfügung vom 22. Mai 2015 (Urk. 6/22) unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten leistungs relevant verschlechtert hat. 3.

3. 3.1 Der Verfügung vom 22. Mai 2015 lag die Annahme zugrunde, dass der Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 23. April 2014, mithin vor Ablauf des Wartejahres, seit Dezember 2014 in seiner Tätigkeit als Maschinist und Bauarbeiter wieder zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/22). In medizinischer Hinsicht verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Abklärung der im Ver fügungszeitpunkt massgeblichen Verhältnisse, dies, nachdem der Beschwer deführer seine Arbeit im Dezember 2014 wieder zu 100 % aufgenommen hatte (Urk. 6/16).

3.1 Der Verfügung vom 22. Mai 2015 lag die Annahme zugrunde, dass der Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 23. April 2014, mithin vor Ablauf des Wartejahres, seit Dezember 2014 in seiner Tätigkeit als Maschinist und Bauarbeiter wieder zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/22). In medizinischer Hinsicht verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Abklärung der im Ver fügungszeitpunkt massgeblichen Verhältnisse, dies, nachdem der Beschwer deführer seine Arbeit im Dezember 2014 wieder zu 100 % aufgenommen hatte (Urk. 6/16). Dem Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 15. August 2014 zum Auf enthalt vom 9. Juli bis 13. August 2014 sind folgende Diagnosen zu entnehmen (Urk. 6/19/65):

Dem Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 15. August 2014 zum Auf enthalt vom 9. Juli bis 13. August 2014 sind folgende Diagnosen zu entnehmen (Urk. 6/19/65): - Unfall vom 23. April 2014: in einer Baugrube von Lehm verschüttet wor den bis auf Höhe Thorax mit:

Unfall vom 23. April 2014: in einer Baugrube von Lehm verschüttet wor den bis auf Höhe Thorax mit: - Verschüttungstrauma mit Schmerzen am Unterschenkel links und im basalen ventralen Rippenbereich beidseits ; CT Abdomen vom 16. Juni 2014 : kein pathologischer Befund an der linken Niere, nebenbefundlich isthmische Spondylolyse L5 mit leichter Pseudo s pondylolisthesis von L5 über S1 ; Bericht Hausarzt vom 23. Juni 2014 : persistierende starke Myalgien vom Nacken bis lumbal und im Bereich des Thorax

Verschüttungstrauma mit Schmerzen am Unterschenkel links und im basalen ventralen Rippenbereich beidseits ; CT Abdomen vom 16. Juni 2014 : kein pathologischer Befund an der linken Niere, nebenbefundlich isthmische Spondylolyse L5 mit leichter Pseudo s pondylolisthesis von L5 über S1 ; Bericht Hausarzt vom 23. Juni 2014 : persistierende starke Myalgien vom Nacken bis lumbal und im Bereich des Thorax - p osttraumatische r Belastungsstörung

p osttraumatische r Belastungsstörung - Status nach axillärer Narben- und Schweissdrüsenexzision beidseits vom 16. Mai 2014 bei rezidivierender Hidradenitis purulenta

Status nach axillärer Narben- und Schweissdrüsenexzision beidseits vom 16. Mai 2014 bei rezidivierender Hidradenitis purulenta - Status nach hämorrhagischer Clostridien-Kolitis vom 30. Mai 2014 bei antibiotischer Therapie in den vorangehenden sieben Tagen nach Schweissdrüsenexzision axilär beidseits

Status nach hämorrhagischer Clostridien-Kolitis vom 30. Mai 2014 bei antibiotischer Therapie in den vorangehenden sieben Tagen nach Schweissdrüsenexzision axilär beidseits 3.2

3.2 3.2.1 I m Verfahren der Neuanmeldung vom 4. Januar 2020 wurden die folgenden medizinischen Unterlagen zu den Akten genommen.

3.2.1 I m Verfahren der Neuanmeldung vom 4. Januar 2020 wurden die folgenden medizinischen Unterlagen zu den Akten genommen. Dr. med. C.___, Fachärztin für Chirurgie, stellte in ihrem ärztlichen Erst bericht zu Händen der Taggeldversicherung vom 26. September 2019 unter Hin weis auf ein MR I der Wirbelsäule vom 30. August 2019 (Urk. 6/ 3 5/11-12) die Diagnosen einer flachen Hernie Th6/7, einer Spondylolyse L5 und einer Osteo chondrose L4/5 und L5/S1. Sie attestierte eine Arbeitsunfähig kei t vom 28. August bis 30. September 2019 (Urk. 6/ 35/8-10).

Dr. med. C.___, Fachärztin für Chirurgie, stellte in ihrem ärztlichen Erst bericht zu Händen der Taggeldversicherung vom 26. September 2019 unter Hin weis auf ein MR I der Wirbelsäule vom 30. August 2019 (Urk. 6/ 3 5/11-12) die Diagnosen einer flachen Hernie Th6/7, einer Spondylolyse L5 und einer Osteo chondrose L4/5 und L5/S1. Sie attestierte eine Arbeitsunfähig kei t vom 28. August bis 30. September 2019 (Urk. 6/ 35/8-10). 3.2.2 Vom 28. Januar bis 11. Februar 2020 unterzog sich der Beschwerdeführer einer sta t ionären multimodalen rheumatologischen Komplexbehandlung in der Kli nik D.___ vom Spital E.___. Die verantwortlich zeichnenden Ärzte wiesen in der rheumatologischen Beurteilung auf eine Exazerbation der sei t dem Verschüttungstrauma 2014 chronifiz i erten panvertebralen Schmerzen im Sommer 2019 hin. Bei den Hauptdiagnosen einer Haltungsinsuffizienz und muskulären Dysbalance mit erheblicher Einschränkung der Kopfbeweglichkeit bei chronifiziertem panvertebralem, aktuell zervikal und lumbal führe nd em Schmerzsyndrom bei Status nach Verschüttungstrauma, einer psychologischen Belastbarkeitsminderung bei posttraumatischer Belastungsstörung und einer An passungsstörung (Verbitterungsstörung) sei der Beschwerdeführer derzeit zu 100 % arbeitsunfähig ( Austrittsbericht vom 11. Februar 2020, Urk. 6/ 3 5/24-27). Im Konsiliarbericht vom 10. März 2020 sprach sich Dr. med. univ. F.___, l eiten der Arzt Rehabilitation/Rheumatologie, von derselben Klinik dafür aus, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit im Strassenbau und ähnlich schwere Tätigkeiten aufgrund des zervikothorakalen Schmerzsyndroms nicht mehr zumutbar seien. Zumutbar seien indes leichte bis mittelschwere Tätigkeiten (Urk. 6/39/2). Der psychiatrische Facharzt Dr. med. G.___, Klinik D.___, schloss am 23. Juli 2020, dass dem Beschwerdeführer eine Tätigkeit, welche nicht das gleiche Arbeitsumfeld wie die Unfallsituation beinhalte, zumut bar sei (Urk. 6/48/10).

3.2.2 Vom 28. Januar bis 11. Februar 2020 unterzog sich der Beschwerdeführer einer sta t ionären multimodalen rheumatologischen Komplexbehandlung in der Kli nik D.___ vom Spital E.___. Die verantwortlich zeichnenden Ärzte wiesen in der rheumatologischen Beurteilung auf eine Exazerbation der sei t dem Verschüttungstrauma 2014 chronifiz i erten panvertebralen Schmerzen im Sommer 2019 hin. Bei den Hauptdiagnosen einer Haltungsinsuffizienz und muskulären Dysbalance mit erheblicher Einschränkung der Kopfbeweglichkeit bei chronifiziertem panvertebralem, aktuell zervikal und lumbal führe nd em Schmerzsyndrom bei Status nach Verschüttungstrauma, einer psychologischen Belastbarkeitsminderung bei posttraumatischer Belastungsstörung und einer An passungsstörung (Verbitterungsstörung) sei der Beschwerdeführer derzeit zu 100 % arbeitsunfähig ( Austrittsbericht vom 11. Februar 2020, Urk. 6/ 3 5/24-27). Im Konsiliarbericht vom 10. März 2020 sprach sich Dr. med. univ. F.___, l eiten der Arzt Rehabilitation/Rheumatologie, von derselben Klinik dafür aus, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit im Strassenbau und ähnlich schwere Tätigkeiten aufgrund des zervikothorakalen Schmerzsyndroms nicht mehr zumutbar seien. Zumutbar seien indes leichte bis mittelschwere Tätigkeiten (Urk. 6/39/2). Der psychiatrische Facharzt Dr. med. G.___, Klinik D.___, schloss am 23. Juli 2020, dass dem Beschwerdeführer eine Tätigkeit, welche nicht das gleiche Arbeitsumfeld wie die Unfallsituation beinhalte, zumut bar sei (Urk. 6/48/10). 3. 2.3 Auf Zuweisung seines behandelnden Psychiaters Dr. me d. H.___ unterzog sich der Beschwerdeführer am 12. März und 15. April 2021 Ab k lärungsunter suchungen in der Psychiatrie I.___. Die d iagnostische Beurteilung im Bericht vom 31. Mai 2021 lautete auf eine posttraumatische Belastungsstörung, einen Verdacht auf Panikstörung, eine mittelgradige depres sive Episode, eine somatoforme autonome Funktionsstörung ( Urogenitalsystem ), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und einen Status nach rezidi vierender Gastritis (Urk. 6/64/3). Die Traumafolgesymptome seien bereits in der Rehaklinik B.___ festgestellt und eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden, jedoch habe keine traumazentrierte Behandlung stattge funden. Der psychophysische Zusammenbruch im Sommer 2019 nach zunächst gelungenem beruflichem Wiedereinstieg, dies mit starkem Willen und unter Kom pensationsstrategien, jedoch ohne Aufarbeitung des traumatischen Ereignisses, sei typisch. Seither sei der Beschwerdeführer zufolge der Zunahme der Trauma folgesymptome arbeitsunfähig (Urk. 6/64/4).

3. 2.3 Auf Zuweisung seines behandelnden Psychiaters Dr. me d. H.___ unterzog sich der Beschwerdeführer am 12. März und 15. April 2021 Ab k lärungsunter suchungen in der Psychiatrie I.___. Die d iagnostische Beurteilung im Bericht vom 31. Mai 2021 lautete auf eine posttraumatische Belastungsstörung, einen Verdacht auf Panikstörung, eine mittelgradige depres sive Episode, eine somatoforme autonome Funktionsstörung ( Urogenitalsystem ), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und einen Status nach rezidi vierender Gastritis (Urk. 6/64/3). Die Traumafolgesymptome seien bereits in der Rehaklinik B.___ festgestellt und eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden, jedoch habe keine traumazentrierte Behandlung stattge funden. Der psychophysische Zusammenbruch im Sommer 2019 nach zunächst gelungenem beruflichem Wiedereinstieg, dies mit starkem Willen und unter Kom pensationsstrategien, jedoch ohne Aufarbeitung des traumatischen Ereignisses, sei typisch. Seither sei der Beschwerdeführer zufolge der Zunahme der Trauma folgesymptome arbeitsunfähig (Urk. 6/64/4). 3. 3

3. 3 3. 3.1 Das Gutachten des Z.___ vom 22. Februar 2022 (Urk. 6/91/1-87) basiert auf fachärztlichen Abklärungen in den Disziplinen Orthopädie, Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Neuropsychologie. Gestützt auf dieselben schlossen die Gutachter /Innen in der interdisziplinären Beurteilung auf folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 12):

3. 3.1 Das Gutachten des Z.___ vom 22. Februar 2022 (Urk. 6/91/1-87) basiert auf fachärztlichen Abklärungen in den Disziplinen Orthopädie, Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Neuropsychologie. Gestützt auf dieselben schlossen die Gutachter /Innen in der interdisziplinären Beurteilung auf folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 12): - Lumbovertebr o genes Syndrom mit belastungsabhängig symptomatischen Facetten ohne radikuläre Reiz- und Ausfallsymptomatik bei

Lumbovertebr o genes Syndrom mit belastungsabhängig symptomatischen Facetten ohne radikuläre Reiz- und Ausfallsymptomatik bei - Rx LWS in zwei Ebenen vom 15. Dezember 2021: geringe bis leichte Osteochondrose und Spondylarthrose L4/5/S1 bei Spondylose L5 mit geringer Listhesis L4/5/S1

Rx LWS in zwei Ebenen vom 15. Dezember 2021: geringe bis leichte Osteochondrose und Spondylarthrose L4/5/S1 bei Spondylose L5 mit geringer Listhesis L4/5/S1 - Rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11)

Rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) - Anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychi schen Faktoren (ICD-10 F45.41)

Anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychi schen Faktoren (ICD-10 F45.41) - Leichte neuropsychologische Störung

Leichte neuropsychologische Störung Keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit massen die Gutachter unter ande rem folgenden Diagnosen bei (S. 12) :

Keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit massen die Gutachter unter ande rem folgenden Diagnosen bei (S. 12) : - Status nach Verschüttungstrauma am 23. April 2014 ohne objektivierbare Folgen ausgeheilt

Status nach Verschüttungstrauma am 23. April 2014 ohne objektivierbare Folgen ausgeheilt - Episodische Kopfschmerzen und unspezifischer Schwindel; keine unmit telbare Unfallfolge

Episodische Kopfschmerzen und unspezifischer Schwindel; keine unmit telbare Unfallfolge - Somatoforme autonome Funktionsstörung (ICD-10 F45.3)

Somatoforme autonome Funktionsstörung (ICD-10 F45.3) - Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)

Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) 3. 3.2 Aus allgemein-internistischer Sicht wurden keine Funktionsstörungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt (S. 7, vgl. Fachgutachten: S. 34- 40).

3. 3.2 Aus allgemein-internistischer Sicht wurden keine Funktionsstörungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt (S. 7, vgl. Fachgutachten: S. 34- 40). 3. 3.3 Anlässlich der orthopädischen Begutachtung berichtete der Beschwerdeführer über eine im Vordergrund stehende Schmerzhaftigkeit des linken Beines mit Schmerzen von der Flanke bis zum Knie lateralseitig, Beschwerden im Brustbein im kaudalen Bereich sowie am lumbosakralen Übergang und über ziehende Beschwerden vom Nacken bis zum Kopf (S. 41 f.). Angegeben würden über wiegend unspezifische Reizsymptome im Bereich des Bewegungsapparates, in der Muskulatur und an kleineren Gelenken. Zudem lägen anamnestisch und rönt genologisch Zeichen einer leichten lumbosakralen Insuffizienz bei Spondylose und Spondylolisthesis, initialer Osteochondrose und Facettenarthrose L5/S1 vor (S. 47 f. ). Für die Tätigkeit als Tiefbauarbeiter sei d er Beschwerdeführer aufgrund der Spondylose L5, der Osteochondrose und Spondylarthrose L4/5/S1 nicht mehr geeignet. Diese Einschränkung gelte sei t der einschlägigen Diagnosestellung im Aug u st 2014 in der Rehaklinik B.___. Zumutbar seien leichte und mittel schwere Tätigkeiten vollschichtig ohne weitere Einschränkungen, dies ebenfalls seit August 2014 (S. 49).

3. 3.3 Anlässlich der orthopädischen Begutachtung berichtete der Beschwerdeführer über eine im Vordergrund stehende Schmerzhaftigkeit des linken Beines mit Schmerzen von der Flanke bis zum Knie lateralseitig, Beschwerden im Brustbein im kaudalen Bereich sowie am lumbosakralen Übergang und über ziehende Beschwerden vom Nacken bis zum Kopf (S. 41 f.). Angegeben würden über wiegend unspezifische Reizsymptome im Bereich des Bewegungsapparates, in der Muskulatur und an kleineren Gelenken. Zudem lägen anamnestisch und rönt genologisch Zeichen einer leichten lumbosakralen Insuffizienz bei Spondylose und Spondylolisthesis, initialer Osteochondrose und Facettenarthrose L5/S1 vor (S. 47 f. ). Für die Tätigkeit als Tiefbauarbeiter sei d er Beschwerdeführer aufgrund der Spondylose L5, der Osteochondrose und Spondylarthrose L4/5/S1 nicht mehr geeignet. Diese Einschränkung gelte sei t der einschlägigen Diagnosestellung im Aug u st 2014 in der Rehaklinik B.___. Zumutbar seien leichte und mittel schwere Tätigkeiten vollschichtig ohne weitere Einschränkungen, dies ebenfalls seit August 2014 (S. 49). 3. 3.4 Anlässlich der neurologischen Exploration reagierte der Beschwerdeführer ver är g ert und unwirsch auf Fragen von Prof. Dr. J.___, Facharzt für Neurologie, zum Verlauf nach dem Unfall im Jahr 2014 und der Gesundheitsstörung, welche 2019 zur Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Er habe den Gutachter beschimpft und sich darüber beklagt, dass man ihm nicht glaube, ihn als psychiatrisch abstemple, er eigentlich gesund sei und kein Geld wolle, sondern dass ihm jemand helfe, die richtige Arbeit zu finden (S. 50). Auf die Frage nach seinen aktuellen Beschwer den habe der Beschwerdeführer angegeben, unter Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus zu leiden, welche bei Belastung (etwa bei Liegestützen) aufträten. Die Gesprächssituation sei noch einmal eskaliert, als er, Prof. J.___, nachgefragt habe, ob diese Beschwerden bereits vor dem Unfall vorgelegen hätten. Darauf habe der Beschwerdeführer den Untersuchungsraum verlassen (S. 51). Nachdem eine Anamneseerhebung und eine klinische Untersuchung nicht möglich gewesen seien, beziehe er sich auf die Aktenanalyse, au s welcher keine (unfallbedingte) Verletzung im Kopf- und Nackenbereich hervorgehe. Kopfschmerzen seien selbst verständlich als eine Symptomatik einzuschätzen, welche durch psychische Fak toren deutlich beeinflusst werden könne. Aus neurologischer Sicht bestehe keine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit (S. 53).

3. 3.4 Anlässlich der neurologischen Exploration reagierte der Beschwerdeführer ver är g ert und unwirsch auf Fragen von Prof. Dr. J.___, Facharzt für Neurologie, zum Verlauf nach dem Unfall im Jahr 2014 und der Gesundheitsstörung, welche 2019 zur Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Er habe den Gutachter beschimpft und sich darüber beklagt, dass man ihm nicht glaube, ihn als psychiatrisch abstemple, er eigentlich gesund sei und kein Geld wolle, sondern dass ihm jemand helfe, die richtige Arbeit zu finden (S. 50). Auf die Frage nach seinen aktuellen Beschwer den habe der Beschwerdeführer angegeben, unter Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus zu leiden, welche bei Belastung (etwa bei Liegestützen) aufträten. Die Gesprächssituation sei noch einmal eskaliert, als er, Prof. J.___, nachgefragt habe, ob diese Beschwerden bereits vor dem Unfall vorgelegen hätten. Darauf habe der Beschwerdeführer den Untersuchungsraum verlassen (S. 51). Nachdem eine Anamneseerhebung und eine klinische Untersuchung nicht möglich gewesen seien, beziehe er sich auf die Aktenanalyse, au s welcher keine (unfallbedingte) Verletzung im Kopf- und Nackenbereich hervorgehe. Kopfschmerzen seien selbst verständlich als eine Symptomatik einzuschätzen, welche durch psychische Fak toren deutlich beeinflusst werden könne. Aus neurologischer Sicht bestehe keine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit (S. 53). 3. 3.5 Dr. med. K.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, schloss i n ihrer Beurteilung, dass die Diagnose einer posttraumatischen Belastungs störung in Bezug auf die vom Beschwerdeführer unmittelbar nach dem Unfall beschriebene n und auch in der aktuellen Untersuchung geschilderten Symptome plausibel sei. Ob das Kriterium eines Ereignisses von aussergewöhnliche r Bedro hung oder katastrophenartige m Ausmass erfüllt sei, müsse als Ermessenssache ausgelegt werden. Nicht erfüllt sei das Zeitkriterium, folge doch die Störung in den meisten Fällen dem Trauma mit einer Latenz von Wochen bis Monate n. Nicht richtig einzuordnen sei in diesem Zusammenhang, dass der Beschwerdeführer zwischen 2015 und 2019 wieder zu 100 % in seinem Beruf habe arbeiten können. Nach seinen Angaben habe er jedoch in dieser Zeit andauernd unter Symptomen gelitten, so auch unter einer Urininkontinenz beziehungsweise einer Angst davor, weshalb er bei längeren Ausgängen und der Arbeit Windeln getragen habe. Auch hätten die weiteren Symptome (Albträume, schlechte Schlafqualität, Flashbacks und Konzentrationsstörungen) nie richtig abgenommen (S. 67 f.).

3. 3.5 Dr. med. K.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, schloss i n ihrer Beurteilung, dass die Diagnose einer posttraumatischen Belastungs störung in Bezug auf die vom Beschwerdeführer unmittelbar nach dem Unfall beschriebene n und auch in der aktuellen Untersuchung geschilderten Symptome plausibel sei. Ob das Kriterium eines Ereignisses von aussergewöhnliche r Bedro hung oder katastrophenartige m Ausmass erfüllt sei, müsse als Ermessenssache ausgelegt werden. Nicht erfüllt sei das Zeitkriterium, folge doch die Störung in den meisten Fällen dem Trauma mit einer Latenz von Wochen bis Monate n. Nicht richtig einzuordnen sei in diesem Zusammenhang, dass der Beschwerdeführer zwischen 2015 und 2019 wieder zu 100 % in seinem Beruf habe arbeiten können. Nach seinen Angaben habe er jedoch in dieser Zeit andauernd unter Symptomen gelitten, so auch unter einer Urininkontinenz beziehungsweise einer Angst davor, weshalb er bei längeren Ausgängen und der Arbeit Windeln getragen habe. Auch hätten die weiteren Symptome (Albträume, schlechte Schlafqualität, Flashbacks und Konzentrationsstörungen) nie richtig abgenommen (S. 67 f.). Anlässlich der aktuellen Untersuchung habe der Beschwerdeführer an psy chischen Symptomen über Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, depressive Stim mung, Gedankenkreisen, Durchschlafstörungen, Erschöpfung, fehlendes Konzen trationsvermögen, Libidoverlust und ein Vermeidungsverhalten sowie Albträume und Flashbacks geklagt. Der Beschwerdeführer sei psychosozial sehr stark belas tet, habe keine reguläre Tagesstruktur und es komme offenbar häufig zu partner schaftlichen Konflikten seit der attestierten Arbeitsunfähigkeit (S. 68 f.).

Anlässlich der aktuellen Untersuchung habe der Beschwerdeführer an psy chischen Symptomen über Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, depressive Stim mung, Gedankenkreisen, Durchschlafstörungen, Erschöpfung, fehlendes Konzen trationsvermögen, Libidoverlust und ein Vermeidungsverhalten sowie Albträume und Flashbacks geklagt. Der Beschwerdeführer sei psychosozial sehr stark belas tet, habe keine reguläre Tagesstruktur und es komme offenbar häufig zu partner schaftlichen Konflikten seit der attestierten Arbeitsunfähigkeit (S. 68 f.). Weshalb beim Versicherten, nachdem er seine Arbeit als Bauarbeiter nach dem Unfall über Jahre wieder ausgeübt habe, plötzlich und ohne speziellen Trigger die posttraumatischen Symptome mit einhergehender Arbeitsunfähig keit aufgetreten seien, könne psychiatrisch nicht plausibel erklärt werden. Ihres Erachtens seien die depressiven Symptome aktuell vorherrschend und

Weshalb beim Versicherten, nachdem er seine Arbeit als Bauarbeiter nach dem Unfall über Jahre wieder ausgeübt habe, plötzlich und ohne speziellen Trigger die posttraumatischen Symptome mit einhergehender Arbeitsunfähig keit aufgetreten seien, könne psychiatrisch nicht plausibel erklärt werden. Ihres Erachtens seien die depressiven Symptome aktuell vorherrschend und für die Reduktion der Arbeitsfähigkeit führend. Die posttraumatische Sympto matik sowie die somatoformen Probleme seien nicht ausreichend genug, um eine Arbeitsunfähigkeit zu begründen (S. 69). Aus rein psychiatrischer Sicht sei auf grund der mittelgradigen depressiven Symptomatik mit somatischem Syndrom die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit wie auch in jeder anderen Tätig keit als mit 50 % zu beziffern. Diese Beurteilung entspreche auch der neuro psychologischen Testung. Bei dieser Beurteilung seien psychosoziale Faktoren ausgeklammert. Mangels Hinweise n zum zeitlichen Verlauf der depressiven Ent wicklung datiere diese Beurteilung ab Begutachtung (S. 72 f.). für die Reduktion der Arbeitsfähigkeit führend. Die posttraumatische Sympto matik sowie die somatoformen Probleme seien nicht ausreichend genug, um eine Arbeitsunfähigkeit zu begründen (S. 69). Aus rein psychiatrischer Sicht sei auf grund der mittelgradigen depressiven Symptomatik mit somatischem Syndrom die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit wie auch in jeder anderen Tätig keit als mit 50 % zu beziffern. Diese Beurteilung entspreche auch der neuro psychologischen Testung. Bei dieser Beurteilung seien psychosoziale Faktoren ausgeklammert. Mangels Hinweise n zum zeitlichen Verlauf der depressiven Ent wicklung datiere diese Beurteilung ab Begutachtung (S. 72 f.). 3. 3.6 Gemäss der neuropsychologischen gutachterlichen Beurteilung liegt eine leichte neuropsychologische Störung in den Bereichen Aufmerksamkeit und Exekutiv funktionen vor. Die psychiatrisch gestellten Diagnosen einer gegenwärtig mittel gradigen depressiven Episode, einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und einer posttraumatischen Belastungsstörung erklärten die neuropsycholo gischen Leistungsminderungen vollständig (S. 83 f.). Der Beschwerdeführer sei dadurch in der Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen nicht eingeschränkt, in der Tätigkeit als Polier bestehe aufgrund der verminderten Fähigkeit zur Fokussierung ein erhöhtes Unfallrisiko, weshalb diese Arbeit nur zu 50 % zumutbar sei (S. 85).

3. 3.6 Gemäss der neuropsychologischen gutachterlichen Beurteilung liegt eine leichte neuropsychologische Störung in den Bereichen Aufmerksamkeit und Exekutiv funktionen vor. Die psychiatrisch gestellten Diagnosen einer gegenwärtig mittel gradigen depressiven Episode, einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und einer posttraumatischen Belastungsstörung erklärten die neuropsycholo gischen Leistungsminderungen vollständig (S. 83 f.). Der Beschwerdeführer sei dadurch in der Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen nicht eingeschränkt, in der Tätigkeit als Polier bestehe aufgrund der verminderten Fähigkeit zur Fokussierung ein erhöhtes Unfallrisiko, weshalb diese Arbeit nur zu 50 % zumutbar sei (S. 85). 3. 3.7 Im Konsens schlossen die Gutachterinnen und Gutachter aus somatischer Sicht auf die orthopädisch festgestellte Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätig keit, wobei diese Einschätzung medizinisch-theoretisch wohl bereits seit Fest stellung der isthmischen Spondylolyse L5 mit leichter Spondylolisthesis von L5/S1 durch die Rehaklinik B.___ im August 2014 zutreffe. Seit dieser Zeit habe sich wahrscheinlich die aktuelle Degeneration kontinuierlich zum aktuellen Zustand entwickelt. Somit sei ein exaktes Datum für den Beginn der Nichteig nung nicht zu benennen. Die Disposition für den Degenerationsprozess sei bereits im August 2014 vorgelegen (S. 17).

3. 3.7 Im Konsens schlossen die Gutachterinnen und Gutachter aus somatischer Sicht auf die orthopädisch festgestellte Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätig keit, wobei diese Einschätzung medizinisch-theoretisch wohl bereits seit Fest stellung der isthmischen Spondylolyse L5 mit leichter Spondylolisthesis von L5/S1 durch die Rehaklinik B.___ im August 2014 zutreffe. Seit dieser Zeit habe sich wahrscheinlich die aktuelle Degeneration kontinuierlich zum aktuellen Zustand entwickelt. Somit sei ein exaktes Datum für den Beginn der Nichteig nung nicht zu benennen. Die Disposition für den Degenerationsprozess sei bereits im August 2014 vorgelegen (S. 17). In einer den somatischen Einschränkungen angepassten körperlich leichten und zeitweise mittelschweren Tätigkeit unter Vermeidung von regelmässigem Bücken, Heben und Tragen von Lasten über 10 Kilogramm und von stereotypen Kör perhaltungen sei der Beschwerdeführer aufgrund der psychiatrisch attestierten Ar beitsunfähigkeit zu 50 % arbeitsfähig (S. 18 f.). Diese Einschätzung gelte ab Gutachtensdatum (S. 21).

In einer den somatischen Einschränkungen angepassten körperlich leichten und zeitweise mittelschweren Tätigkeit unter Vermeidung von regelmässigem Bücken, Heben und Tragen von Lasten über 10 Kilogramm und von stereotypen Kör perhaltungen sei der Beschwerdeführer aufgrund der psychiatrisch attestierten Ar beitsunfähigkeit zu 50 % arbeitsfähig (S. 18 f.). Diese Einschätzung gelte ab Gutachtensdatum (S. 21). 3. 4

3. 4 3. 4.1 Der RAD-Arzt Dr. med. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, empfahl in seiner Stellungnahme vom 5. März 2022 auf das Gutachten des Z.___, soweit es die Somatik betreffe, abzustellen (Urk. 6/99/9-10).

3. 4.1 Der RAD-Arzt Dr. med. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, empfahl in seiner Stellungnahme vom 5. März 2022 auf das Gutachten des Z.___, soweit es die Somatik betreffe, abzustellen (Urk. 6/99/9-10). 3. 4.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, schloss in ihrer Stellungnahme vom 14. März 2022, dass auf das Gutachten nicht abgestellt wer den könne. Rückfragen seien keine zu stellen, da das gesamte psychiatrische Gut achten in Frage gestellt werde. Sie empfahl eine Überprüfung durch den Rechts anwender (Urk. 6/99/13).

3. 4.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, schloss in ihrer Stellungnahme vom 14. März 2022, dass auf das Gutachten nicht abgestellt wer den könne. Rückfragen seien keine zu stellen, da das gesamte psychiatrische Gut achten in Frage gestellt werde. Sie empfahl eine Überprüfung durch den Rechts anwender (Urk. 6/99/13). Als Gründe für die fehlende Schlüssigkeit des Gutachtens führte sie an, dass die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung nicht nachvollziehbar sei, frühere Depressionen seien keine beschrieben und der psychopathologische Befund lasse keine Depression im Sinne der ICD-10 erkennen. Offenbar habe sich die Gutachterin auf das Resultat de s Hamilton-Depression-Index mit 21 Items gestützt, was nicht zulässig sei. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren könne ebenfalls nicht nachvollzogen werden, würde doch eines der Hauptsymptome nirgends erwähnt. Sodann könne auch die Diagnose der somatoformen autonomen Funktionsstörung nicht nach vollzogen werden und auch nicht, weshalb die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung aufgeführt werde, nachdem die Gutachterin diese mehrfach verneint habe (Urk. 6/99/11).

Als Gründe für die fehlende Schlüssigkeit des Gutachtens führte sie an, dass die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung nicht nachvollziehbar sei, frühere Depressionen seien keine beschrieben und der psychopathologische Befund lasse keine Depression im Sinne der ICD-10 erkennen. Offenbar habe sich die Gutachterin auf das Resultat de s Hamilton-Depression-Index mit 21 Items gestützt, was nicht zulässig sei. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren könne ebenfalls nicht nachvollzogen werden, würde doch eines der Hauptsymptome nirgends erwähnt. Sodann könne auch die Diagnose der somatoformen autonomen Funktionsstörung nicht nach vollzogen werden und auch nicht, weshalb die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung aufgeführt werde, nachdem die Gutachterin diese mehrfach verneint habe (Urk. 6/99/11). 3. 5 In der Folge verzichtete die Beschwerdegegnerin entsprechend dem von Dr. A.___ empfohlenen Vorgehen auf eine Ergänzung des Gutachtens oder eine neuerliche psychiatrische Abklärung. Die zuständige Fachperson aus der Kundenberatung schloss nach Rücksprache mit dem Rechtsdienst, dass das Gutachten qualitativ und inhaltlich stimme, jedoch die Ressourcenprüfung zum Schluss führe, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/99/15).

3. 5 In der Folge verzichtete die Beschwerdegegnerin entsprechend dem von Dr. A.___ empfohlenen Vorgehen auf eine Ergänzung des Gutachtens oder eine neuerliche psychiatrische Abklärung. Die zuständige Fachperson aus der Kundenberatung schloss nach Rücksprache mit dem Rechtsdienst, dass das Gutachten qualitativ und inhaltlich stimme, jedoch die Ressourcenprüfung zum Schluss führe, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/99/15). 4.

4. 4. 1 Mit Blick auf die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an den Beweis wert eines Arztberichtes (E. 1. 8 ) beruht das Gutachten de s Z.___ in den Dis ziplinen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Psych iatrie und Neuropsychologie auf den erforderlichen Untersuchungen. Eine neurologi sche Untersuchung wurde durch das Verhalten des Beschwerdeführers vereitelt,

4. 1 Mit Blick auf die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an den Beweis wert eines Arztberichtes (E. 1. 8 ) beruht das Gutachten de s Z.___ in den Dis ziplinen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Psych iatrie und Neuropsychologie auf den erforderlichen Untersuchungen. Eine neurologi sche Untersuchung wurde durch das Verhalten des Beschwerdeführers vereitelt, so dass kein neurologischer Status erhebbar war (E. 3.3.4 ). Eine Aufforderung an den Beschwerdeführer, sich einer Begutachtung nachträglich doch noch zu unterziehen und damit seiner Mitwirkungspflicht gemäss Art. 43 Abs. 3 ATSG nachzukommen, erfolgte nicht. Indes stellten beide Parteien nicht in Frage, dass die medizinische Situation in somatischer Hinsicht hinreichend abgeklärt ist. Soweit Prof. J.___ aufgrund der medizinischen Aktenlage schloss, dass der Unfall vom 23. April 2014 keine Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich nach sich gezogen habe, weshalb er einen Zusammenhang zwischen dem Unfall und de n geklagten Kopfschmerzen und de m Schwindel ausschloss, verkennt er zwar, dass für die Belange der Invalidenversicherung die Kausalität einer gesund heitlichen Störung nicht von Belang ist, sondern einzig deren funktionelle Aus wirkungen. Angesichts der anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers, wonach er unter Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus leide, welche (nur) bei Belastung aufträten (etwa bei Liegestützen, Urk. 6/91 S. 51), drängen sich aber im Ergebnis an der aktenbasierten Einschätzung von Prof. J.___, wonach die Arbeitsfähigkeit dadurch nicht eingeschränkt ist, zumindest insoweit keine grundsätzlichen Zweifel auf, als die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten, kör perlich nicht schweren Tätigkeit gemeint ist. Von einer Verlaufsbeurteilung sah Prof. J.___ explizit ab (Urk. 6/91 S. 52), nahm demgemäss weder zur Frage einer revisionsrechtlich relevanten Veränderung Stellung noch dazu, ob sich seine Be urteilung auf den ganzen neuanmeldungsrechtlich relevanten Zeitraum bezieht. so dass kein neurologischer Status erhebbar war (E. 3.3.4 ). Eine Aufforderung an den Beschwerdeführer, sich einer Begutachtung nachträglich doch noch zu unterziehen und damit seiner Mitwirkungspflicht gemäss Art. 43 Abs. 3 ATSG nachzukommen, erfolgte nicht. Indes stellten beide Parteien nicht in Frage, dass die medizinische Situation in somatischer Hinsicht hinreichend abgeklärt ist. Soweit Prof. J.___ aufgrund der medizinischen Aktenlage schloss, dass der Unfall vom 23. April 2014 keine Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich nach sich gezogen habe, weshalb er einen Zusammenhang zwischen dem Unfall und de n geklagten Kopfschmerzen und de m Schwindel ausschloss, verkennt er zwar, dass für die Belange der Invalidenversicherung die Kausalität einer gesund heitlichen Störung nicht von Belang ist, sondern einzig deren funktionelle Aus wirkungen. Angesichts der anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers, wonach er unter Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus leide, welche (nur) bei Belastung aufträten (etwa bei Liegestützen, Urk. 6/91 S. 51), drängen sich aber im Ergebnis an der aktenbasierten Einschätzung von Prof. J.___, wonach die Arbeitsfähigkeit dadurch nicht eingeschränkt ist, zumindest insoweit keine grundsätzlichen Zweifel auf, als die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten, kör perlich nicht schweren Tätigkeit gemeint ist. Von einer Verlaufsbeurteilung sah Prof. J.___ explizit ab (Urk. 6/91 S. 52), nahm demgemäss weder zur Frage einer revisionsrechtlich relevanten Veränderung Stellung noch dazu, ob sich seine Be urteilung auf den ganzen neuanmeldungsrechtlich relevanten Zeitraum bezieht. In somatischer Hinsicht gehen sodann beide Parteien gestützt auf die gut achterliche Beurteilung davon aus, dass dem Beschwerdeführer seine ange stammte, körperlich schwere Tätigkeit als Polier im Tiefbau aufgrund der Degenerationen im Bereich der Lendenwirbelsäule nicht mehr zumutbar ist. Soweit sich der orthopädische Fachgutachter Dr. med. M.___ in diesem Zusam menhang dafür aussprach, diese Einschränkung gelte bereits seit August 2014 (E. 3. 3.3 ), und damit implizit eine relevante Verschlechterung verneinte, erweist sich die konsensuale gutachterliche Beurteilung, wonach die Disposition für den Degenerationsprozess zwar bereits im August 2014 vorgelegen, sich die aktuelle Degeneration aber seither kontinuierlich zum nunmehrigen Zustand entwickelt habe (E. 3. 3.7 ), als überzeugender. Der Vergleich der bildgebenden Befunde von Juni 201 4 (CT vom 16. Juni 2014, Urk. 6/19/69) mit denjenigen von August 2019 (MRI vom 30. August 2019, Urk. 6/35/11) und von Dezember 2021 ( Rx LWS, Urk. 6/91 S. 12) unterstützt diese Schlussfolgerung ebenso wie der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer noch über Jahre bis im August 2019 in der Lage zeigte,

In somatischer Hinsicht gehen sodann beide Parteien gestützt auf die gut achterliche Beurteilung davon aus, dass dem Beschwerdeführer seine ange stammte, körperlich schwere Tätigkeit als Polier im Tiefbau aufgrund der Degenerationen im Bereich der Lendenwirbelsäule nicht mehr zumutbar ist. Soweit sich der orthopädische Fachgutachter Dr. med. M.___ in diesem Zusam menhang dafür aussprach, diese Einschränkung gelte bereits seit August 2014 (E. 3. 3.3 ), und damit implizit eine relevante Verschlechterung verneinte, erweist sich die konsensuale gutachterliche Beurteilung, wonach die Disposition für den Degenerationsprozess zwar bereits im August 2014 vorgelegen, sich die aktuelle Degeneration aber seither kontinuierlich zum nunmehrigen Zustand entwickelt habe (E. 3. 3.7 ), als überzeugender. Der Vergleich der bildgebenden Befunde von Juni 201 4 (CT vom 16. Juni 2014, Urk. 6/19/69) mit denjenigen von August 2019 (MRI vom 30. August 2019, Urk. 6/35/11) und von Dezember 2021 ( Rx LWS, Urk. 6/91 S. 12) unterstützt diese Schlussfolgerung ebenso wie der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer noch über Jahre bis im August 2019 in der Lage zeigte, seine angestammte Tätigkeit auszuüben. Ab welchem Zeitpunkt sich die An nahme der gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit rechtfertigt, konnten die Gutachter nicht abschliessend beurteilen (E. 3. 3. 7 ). seine angestammte Tätigkeit auszuüben. Ab welchem Zeitpunkt sich die An nahme der gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit rechtfertigt, konnten die Gutachter nicht abschliessend beurteilen (E. 3. 3. 7 ). 4.2 Was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers anbelangt, gilt es das psychiatrische Gutachten des Z.___, welchem si ch die Gutachterinnen und Gutachter im Konsens anschlossen, unter beweisrechtlichen Gesichtspunkten näher zu beleuchten. Mit Blick auf die Kritik von Dr. A.___ an demselben (E. 3. 4.2 ) ist vorweg darauf hinzuweisen, dass es praxisgemäss nicht allein in der Zustän digkeit der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen liegt, abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt (BGE 140 V 193 E. 3.1; vgl. auch BGE 145 V 361). Daher ist es im Grundsatz zulässig, einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähig keit die rechtliche Massgeblichkeit abzusprechen, ohne dass das Gutachten seinen Beweiswert verliert (BGE 144 V 50 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 5.2 mit Hinweisen ). Indes bedingt die Befugnis des Rechts anwenders zur rechtlichen Überprüfung der Folgenabschätzung jedenfalls, dass eine beweiswertige medizinische Beurteilung vorliegt. Soweit also Dr. A.___ dem psychiatrischen Gutachten von Dr. K.___ jeglichen Beweiswert absprach, widerspricht das von ihr empfohlene Vorgehen – eine Überprüfung durch den Rechtsanwender (E. 3. 4.2) – diesem Grundsatz.

4.2 Was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers anbelangt, gilt es das psychiatrische Gutachten des Z.___, welchem si ch die Gutachterinnen und Gutachter im Konsens anschlossen, unter beweisrechtlichen Gesichtspunkten näher zu beleuchten. Mit Blick auf die Kritik von Dr. A.___ an demselben (E. 3. 4.2 ) ist vorweg darauf hinzuweisen, dass es praxisgemäss nicht allein in der Zustän digkeit der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen liegt, abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt (BGE 140 V 193 E. 3.1; vgl. auch BGE 145 V 361). Daher ist es im Grundsatz zulässig, einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähig keit die rechtliche Massgeblichkeit abzusprechen, ohne dass das Gutachten seinen Beweiswert verliert (BGE 144 V 50 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 5.2 mit Hinweisen ). Indes bedingt die Befugnis des Rechts anwenders zur rechtlichen Überprüfung der Folgenabschätzung jedenfalls, dass eine beweiswertige medizinische Beurteilung vorliegt. Soweit also Dr. A.___ dem psychiatrischen Gutachten von Dr. K.___ jeglichen Beweiswert absprach, widerspricht das von ihr empfohlene Vorgehen – eine Überprüfung durch den Rechtsanwender (E. 3. 4.2) – diesem Grundsatz. Hingegen ist Dr. A.___ darin zuzustimmen, dass das Gutachten von Dr. K.___ (Urk. 6/91 S. 54- 73 ) den rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an eine beweiswertige ärztliche Beurteilung (E. 1. 8 ) nicht vollumfänglich entspricht. Mit Blick auf ihre Kritik an der gutachterlichen Diagnosestellung gilt zwar, dass der Beweiswert eines Gutachtens durch eine unkorrekte diagnostische Ein ordnung nicht beeinträchtigt wird, sofern es hinreichende Ausführungen zu den funktionellen Auswirkungen eines psychischen Gesundheitsschadens enthält (Urteil des Bundesgerichts 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 6.2.1 mit Hinweis).

Hingegen ist Dr. A.___ darin zuzustimmen, dass das Gutachten von Dr. K.___ (Urk. 6/91 S. 54- 73 ) den rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an eine beweiswertige ärztliche Beurteilung (E. 1. 8 ) nicht vollumfänglich entspricht. Mit Blick auf ihre Kritik an der gutachterlichen Diagnosestellung gilt zwar, dass der Beweiswert eines Gutachtens durch eine unkorrekte diagnostische Ein ordnung nicht beeinträchtigt wird, sofern es hinreichende Ausführungen zu den funktionellen Auswirkungen eines psychischen Gesundheitsschadens enthält (Urteil des Bundesgerichts 8C_84/2022 vom 19. Mai 2022 E. 6.2.1 mit Hinweis). Indes lässt die Beurteilung von Dr. K.___ in mehrfacher Hinsicht eine Nach vollziehbarkeit und Vollständigkeit vermissen. So spiegelt sich der von ihr offen sicht lich im Wesentlichen gestützt auf die Ergebnisse des HAMD-Tests gestützte Schluss auf eine mittelschwere depressive Episode mit somatischem Syndrom (S. 66) nur unvollständig in ihrem klinischen Befund. In demselben wird ins besondere der Antrieb als nur leicht vermindert und der Affekt ebenfalls als nur leicht herabgestimmt beurteilt. Hinweise auf einen Interessenverlust fehlen gänzlich (S. 65 f.). Funktionell eingeschränkt erachtete Dr. K.___ den Be schwerdeführer im Wesentlichen durch die depressiven Symptome (S. 68), schloss aber nur im Bereich der Durchhaltefähigkeit auf eine m ittelgradige Einschrän kung, ansonsten höchstens auf eine leichte oder gar keine Einschränkung (S. 71).

Indes lässt die Beurteilung von Dr. K.___ in mehrfacher Hinsicht eine Nach vollziehbarkeit und Vollständigkeit vermissen. So spiegelt sich der von ihr offen sicht lich im Wesentlichen gestützt auf die Ergebnisse des HAMD-Tests gestützte Schluss auf eine mittelschwere depressive Episode mit somatischem Syndrom (S. 66) nur unvollständig in ihrem klinischen Befund. In demselben wird ins besondere der Antrieb als nur leicht vermindert und der Affekt ebenfalls als nur leicht herabgestimmt beurteilt. Hinweise auf einen Interessenverlust fehlen gänzlich (S. 65 f.). Funktionell eingeschränkt erachtete Dr. K.___ den Be schwerdeführer im Wesentlichen durch die depressiven Symptome (S. 68), schloss aber nur im Bereich der Durchhaltefähigkeit auf eine m ittelgradige Einschrän kung, ansonsten höchstens auf eine leichte oder gar keine Einschränkung (S. 71). Die von ihr attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jeder Tätigkeit liesse sich mit Blick darauf und die durch BGE 141 V 281 normierten Beweisthemen kaum bestätigen. Indes bedingte eine derartige Überprüfung unter anderem, dass die Relevanz komorbider Störungen wie auch die Frage nach der Konsistenz wie auch dem behandlungs- und eingliederungsanamnestischen Leidensdruck (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 und E. 4.4.2) gestützt auf die medizinische Aktenlage rechtsgenüglich beurteilt werden können. Was letztere Frage anbelangt, erklärte Dr. K.___, über die bis anhin durchgeführte psychotherapeutische Behand lung bei Dr. H.___ keine Aussagen tätigen zu können, ausser, dass keine psychopharmakologische Therapie stattfinde, habe sich doch der Beschwer deführer hierzu nicht stringent äussern können und lägen ihr keine Berichte vor (S. 70). Weshalb Dr. K.___ auf das Einholen fremdanamnestische r Auskünfte bei Dr. H.___, wie dies im Rahmen der Abklärung in der Psychiatrie I.___ erfolgt war (Urk. 6/64/2), verzichtete, lässt sich dem Gutachten nicht entnehmen. Dieses Vor gehen erscheint umso zweifelhafter, als es Dr. K.___ mangels Angaben zum Verlauf auch nicht möglich war, den Beginn der Arbeitsunfähigkeit festzulegen und sie diesen demzufolge auf das Gutachten s datum datierte (S. 72).

Die von ihr attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jeder Tätigkeit liesse sich mit Blick darauf und die durch BGE 141 V 281 normierten Beweisthemen kaum bestätigen. Indes bedingte eine derartige Überprüfung unter anderem, dass die Relevanz komorbider Störungen wie auch die Frage nach der Konsistenz wie auch dem behandlungs- und eingliederungsanamnestischen Leidensdruck (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 und E. 4.4.2) gestützt auf die medizinische Aktenlage rechtsgenüglich beurteilt werden können. Was letztere Frage anbelangt, erklärte Dr. K.___, über die bis anhin durchgeführte psychotherapeutische Behand lung bei Dr. H.___ keine Aussagen tätigen zu können, ausser, dass keine psychopharmakologische Therapie stattfinde, habe sich doch der Beschwer deführer hierzu nicht stringent äussern können und lägen ihr keine Berichte vor (S. 70). Weshalb Dr. K.___ auf das Einholen fremdanamnestische r Auskünfte bei Dr. H.___, wie dies im Rahmen der Abklärung in der Psychiatrie I.___ erfolgt war (Urk. 6/64/2), verzichtete, lässt sich dem Gutachten nicht entnehmen. Dieses Vor gehen erscheint umso zweifelhafter, als es Dr. K.___ mangels Angaben zum Verlauf auch nicht möglich war, den Beginn der Arbeitsunfähigkeit festzulegen und sie diesen demzufolge auf das Gutachten s datum datierte (S. 72). Was die Frage nach allfällig zu berücksichtigenden Komorbiditäten anbelangt, stellt es zwar eher ein Qualitätsmerkmal denn ein en Makel dar, wenn ein Experte im Bereich diagnostisch nicht eindeutiger und demzufolge einen Interpre tationsspielraum eröffnender Beschwerdebilder darauf verzichtet, eine Sicher heit vorzutäuschen, welche es in solchen Belangen von der Natur der Sache her nicht geben kann (Urteil des Bundesgerichts I 961 /06 vom 1 9. November 2007 E. 3. 1 mit Hinweisen). Insoweit Dr. K.___ also auf die diagnostischen Unsi cherheiten im Zusammenhang der bereits vordiagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung und die sich in diesem Zusammenhang stellenden Ermes sensfragen hinwies und im Ergebnis einhergehend mit der insoweit weitgehend übereinstimmenden medizinischen Aktenlage (Urk. 6/19/76, 6/35/24, 6/41/1, 6/64/3) trotz dieser Unsicherheiten dennoch eine posttraumatische Belas tungsstörung diagnos tizierte, stellt dies ihre Beurteilung nicht grundsätzlich in Frage. Weshalb indes dieser Störung wie auch der diagnostizierten somatoformen autonomen Funktionsstörung (ICD-10 F45.3) im Ergebnis keinerlei invalidi sierende Wirkung beige messen wurde (vgl. E. 3.4. 2 ), lässt sich weder dem Fach gutachten von Dr. K.___ noch der Konsensbeurteilung schlüssig entnehmen. Zudem fehlt es ihrer Beurteilung in Bezug auf die somatoforme autonome Funktionsstörung wie auch in Bezug auf die anhaltende somatoforme Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) an jeglicher Herleitung der Diagnosen. Diesbezüglich scheint sie sich im Wesentlichen auf die Diagnostik im Bericht der Psychiatrie I.___ vom 31. Mai 2021 (Urk. 6/64/3) zu stützen (S. 71). Mit dem darin zusätzlich diagnostizierten Verdacht auf eine Panikstörung (epi sodisch paroxysmale Angst, ICD-10 F41.0) setzte sie sich trotz vom Beschwerde führer anamnestisch geklagter hypochondrischer Ängste (S. 61) sodann gar nicht auseinander. Dasselbe gilt für die dokumentierte Verbitterungsthematik (E. 3.2.2).

Was die Frage nach allfällig zu berücksichtigenden Komorbiditäten anbelangt, stellt es zwar eher ein Qualitätsmerkmal denn ein en Makel dar, wenn ein Experte im Bereich diagnostisch nicht eindeutiger und demzufolge einen Interpre tationsspielraum eröffnender Beschwerdebilder darauf verzichtet, eine Sicher heit vorzutäuschen, welche es in solchen Belangen von der Natur der Sache her nicht geben kann (Urteil des Bundesgerichts I 961 /06 vom 1 9. November 2007 E. 3. 1 mit Hinweisen). Insoweit Dr. K.___ also auf die diagnostischen Unsi cherheiten im Zusammenhang der bereits vordiagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung und die sich in diesem Zusammenhang stellenden Ermes sensfragen hinwies und im Ergebnis einhergehend mit der insoweit weitgehend übereinstimmenden medizinischen Aktenlage (Urk. 6/19/76, 6/35/24, 6/41/1, 6/64/3) trotz dieser Unsicherheiten dennoch eine posttraumatische Belas tungsstörung diagnos tizierte, stellt dies ihre Beurteilung nicht grundsätzlich in Frage. Weshalb indes dieser Störung wie auch der diagnostizierten somatoformen autonomen Funktionsstörung (ICD-10 F45.3) im Ergebnis keinerlei invalidi sierende Wirkung beige messen wurde (vgl. E. 3.4. 2 ), lässt sich weder dem Fach gutachten von Dr. K.___ noch der Konsensbeurteilung schlüssig entnehmen. Zudem fehlt es ihrer Beurteilung in Bezug auf die somatoforme autonome Funktionsstörung wie auch in Bezug auf die anhaltende somatoforme Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) an jeglicher Herleitung der Diagnosen. Diesbezüglich scheint sie sich im Wesentlichen auf die Diagnostik im Bericht der Psychiatrie I.___ vom 31. Mai 2021 (Urk. 6/64/3) zu stützen (S. 71). Mit dem darin zusätzlich diagnostizierten Verdacht auf eine Panikstörung (epi sodisch paroxysmale Angst, ICD-10 F41.0) setzte sie sich trotz vom Beschwerde führer anamnestisch geklagter hypochondrischer Ängste (S. 61) sodann gar nicht auseinander. Dasselbe gilt für die dokumentierte Verbitterungsthematik (E. 3.2.2). Im Ergebnis erweist sich das Gutachten des Z.___ zumindest in psychiatrischer Hinsicht als unvollständig und nicht nachvollziehbar begründet. Hiervon ging denn auch Dr. A.___ in ihrer Stellungnahme vom 14. März 2022 aus (E. 3. 4.2 ), weshalb die Beschwerdegegnerin verpflichtet gewesen wäre, das Gutachten zumindest ergänzen zu lassen. Mit dem blossen Vermerk der zuständigen Kundenberatung, dass das Gutachten qualitativ und inhaltlich stimme, wofür der RAD eine nachvollziehbare, jedoch den Akten nicht zu entnehmende Begründung liefern könne (Urk. 6/99/15), kann sie sich d er ihr obliegenden Abklärungspflicht nicht entledigen.

Im Ergebnis erweist sich das Gutachten des Z.___ zumindest in psychiatrischer Hinsicht als unvollständig und nicht nachvollziehbar begründet. Hiervon ging denn auch Dr. A.___ in ihrer Stellungnahme vom 14. März 2022 aus (E. 3. 4.2 ), weshalb die Beschwerdegegnerin verpflichtet gewesen wäre, das Gutachten zumindest ergänzen zu lassen. Mit dem blossen Vermerk der zuständigen Kundenberatung, dass das Gutachten qualitativ und inhaltlich stimme, wofür der RAD eine nachvollziehbare, jedoch den Akten nicht zu entnehmende Begründung liefern könne (Urk. 6/99/15), kann sie sich d er ihr obliegenden Abklärungspflicht nicht entledigen. Nachdem auch auf die Berichte der Klinik D.___ und der Psychiatrie I.___ (E. 3.2.2 und E. 3. 2. 3) nicht abschliessend abgestellt werden kann, sich diese sowohl in der Diagnostik als auch der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht decken und sie insbesondere nicht unter Berücksichtigung der Beweisthemen gemäss BGE 141 V 281 zustande gekommen sind, erweisen sich ergänzende Abklärungen als not wendig. Die Sache ist hierfür an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dieser ist es unbenommen, das Z.___ -Gutachten in Nachachtung ihrer Ab k lärungspflicht zunächst durch eine den rechtsprechungsgemässen Anforderungen ( E. 1. 8 ) genü gende medizinische Beurteilung ergänzen zu lassen, welche sich auch zu den nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu beachtenden Indikatoren zu äussern haben wird. Mit Blick auf allfällige Wechselwirkungen mit den somatischen Ein schränkungen und die nicht abschliessend geklärten Fragen zur Arbeitsfähigkeit im Verlauf sowie die unterbliebene neurologische Abklärung wird sie aber im Ergebnis sinnvollerweise ein neuerliches polydisziplinäres Gutachten einholen.

Nachdem auch auf die Berichte der Klinik D.___ und der Psychiatrie I.___ (E. 3.2.2 und E. 3. 2. 3) nicht abschliessend abgestellt werden kann, sich diese sowohl in der Diagnostik als auch der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht decken und sie insbesondere nicht unter Berücksichtigung der Beweisthemen gemäss BGE 141 V 281 zustande gekommen sind, erweisen sich ergänzende Abklärungen als not wendig. Die Sache ist hierfür an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dieser ist es unbenommen, das Z.___ -Gutachten in Nachachtung ihrer Ab k lärungspflicht zunächst durch eine den rechtsprechungsgemässen Anforderungen ( E. 1. 8 ) genü gende medizinische Beurteilung ergänzen zu lassen, welche sich auch zu den nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu beachtenden Indikatoren zu äussern haben wird. Mit Blick auf allfällige Wechselwirkungen mit den somatischen Ein schränkungen und die nicht abschliessend geklärten Fragen zur Arbeitsfähigkeit im Verlauf sowie die unterbliebene neurologische Abklärung wird sie aber im Ergebnis sinnvollerweise ein neuerliches polydisziplinäres Gutachten einholen. 5. D er Beschwerdeführer beantragt, es seien unverzüglich berufliche Eingliede rungsmassnahmen zu prüfen (E. 2.2). D ie Beschwerdegegnerin verneinte mit dem angefochtenen Entscheid einen Anspruch auf IV-Leistungen pauschal. Bezüglich beruflicher Massnahmen hatte sie im formlosen Verfahren (Art. 51 ATSG und Art. 74 ter IVV in Verbindung mit Art. 58 IVG) mit Mitteilung vom 30. Septem ber 2020 festgehalten, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen auf grund des aktuell unklaren medizinischen Sachverhalts nicht geprüft werden könn e und Eingliederungsmassnahmen zurzeit nicht möglich seien (Urk. 6/52). Nach Eingang des Z.___ -Gutachtens vom 22. Februar 2022 (Urk. 6/91) nahm die Beschwerdegegnerin die Prüfung beruflicher Eingliederungsmassnahmen gemäss Aktenlage nicht wieder auf, weil sie, wie dem Feststellungsblatt vom 25. August 2022 zu entnehmen ist, Eingliederungsmassnahmen angesichts der 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht für nötig befand (Urk. 6/99/15), obschon unter diesen Umständen für einzelne Massnahmen beruflicher Art die leistungsspezifische Invalidität nicht ohne Weiteres verneint werden kann. Einen Einkommensvergleich führte sie auch nicht durch.

5. D er Beschwerdeführer beantragt, es seien unverzüglich berufliche Eingliede rungsmassnahmen zu prüfen (E. 2.2). D ie Beschwerdegegnerin verneinte mit dem angefochtenen Entscheid einen Anspruch auf IV-Leistungen pauschal. Bezüglich beruflicher Massnahmen hatte sie im formlosen Verfahren (Art. 51 ATSG und Art. 74 ter IVV in Verbindung mit Art. 58 IVG) mit Mitteilung vom 30. Septem ber 2020 festgehalten, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen auf grund des aktuell unklaren medizinischen Sachverhalts nicht geprüft werden könn e und Eingliederungsmassnahmen zurzeit nicht möglich seien (Urk. 6/52). Nach Eingang des Z.___ -Gutachtens vom 22. Februar 2022 (Urk. 6/91) nahm die Beschwerdegegnerin die Prüfung beruflicher Eingliederungsmassnahmen gemäss Aktenlage nicht wieder auf, weil sie, wie dem Feststellungsblatt vom 25. August 2022 zu entnehmen ist, Eingliederungsmassnahmen angesichts der 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht für nötig befand (Urk. 6/99/15), obschon unter diesen Umständen für einzelne Massnahmen beruflicher Art die leistungsspezifische Invalidität nicht ohne Weiteres verneint werden kann. Einen Einkommensvergleich führte sie auch nicht durch. Angesichts des vom Beschwerdeführer im Jahr 2019 zuletzt erzielten Lohnes als Polier von Fr. 96‘590.-- jährlich (Urk. 6/33/4), das heisst Fr. 8‘049. -- bezogen auf zwölf Monate, führt eine Gegenüberstellung mit dem Tabellen lohn gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur erhebung (LSE) 2018, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total, Männer, Kompe tenzniveau 1 ( einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) von monatlich Fr. 5‘417. -- - ohne Anpassung an die Nominallohnentwicklung oder die betriebsübliche Wochenarbeitszeit - zu einem Invaliditätsgrad von deutlich über 20 %. Somit wäre ausgehend von den Prämissen, welche dem angefochtenen Entscheid zugrunde lagen (100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen, 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit), aber gar eine der Haupt v oraussetzung en für einen Anspruch auf Umschulung gemäss Art. 17 IVG nicht von vornherein von der Hand zu weisen ( BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b, je mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_266/2021 vom 13. Juli 2021 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Mit Blick auf den Grundsatz Eingliederung vor/statt Rente ( BGE 148 V 397 E. 6.2.4 mit Hinweisen ) und die vom Beschwerde führer grundsätzlich demonstrierte Eingliederungswilligkeit ( Urk. 6/93, 6/96, 6/99/13 ) erweist sich die zeitnahe Überprüfung der Anspruchs auf berufliche Ein gliederungsmassnahmen jedenfalls als angezeigt. Die Sache ist auch hierfür zurückzuweisen.

Angesichts des vom Beschwerdeführer im Jahr 2019 zuletzt erzielten Lohnes als Polier von Fr. 96‘590.-- jährlich (Urk. 6/33/4), das heisst Fr. 8‘049. bezogen auf zwölf Monate, führt eine Gegenüberstellung mit dem Tabellen lohn gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur erhebung (LSE) 2018, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total, Männer, Kompe tenzniveau 1 ( einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) von monatlich Fr. 5‘417. ohne Anpassung an die Nominallohnentwicklung oder die betriebsübliche Wochenarbeitszeit zu einem Invaliditätsgrad von deutlich über 20 %. Somit wäre ausgehend von den Prämissen, welche dem angefochtenen Entscheid zugrunde lagen (100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen, 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit), aber gar eine der Haupt v oraussetzung en für einen Anspruch auf Umschulung gemäss Art. 17 IVG nicht von vornherein von der Hand zu weisen ( BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b, je mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_266/2021 vom 13. Juli 2021 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Mit Blick auf den Grundsatz Eingliederung vor/statt Rente ( BGE 148 V 397 E. 6.2.4 mit Hinweisen ) und die vom Beschwerde führer grundsätzlich demonstrierte Eingliederungswilligkeit ( Urk. 6/93, 6/96, 6/99/13 ) erweist sich die zeitnahe Überprüfung der Anspruchs auf berufliche Ein gliederungsmassnahmen jedenfalls als angezeigt. Die Sache ist auch hierfür zurückzuweisen. 6.

6. 6.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteient schädigung hat.

6.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteient schädigung hat. Diese ist in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) auf Fr. 2‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwert steuer ) festzulegen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

Diese ist in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) auf Fr. 2‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwert steuer ) festzulegen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind auf Fr. 700.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.2 Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind auf Fr. 700.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 21. Dezember 2022 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese die Prüfung beruflicher Eingliederungsmassnahmen anhand nehme und nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen neu über die Leistungsansprüche entscheide.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 21. Dezember 2022 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese die Prüfung beruflicher Eingliederungsmassnahmen anhand nehme und nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen neu über die Leistungsansprüche entscheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Parteient schädigung von Fr. 2’400.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Parteient schädigung von Fr. 2’400.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Keiser

Rechtsanwalt Michael Keiser - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

FehrGasser Küffer