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FORTEissimo
Grosse Klassik-Events
The voice of the Violoncello
INFO
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27.03.2019 • 19:00
theater(uri) (Altdorf)
Die international preisgekrönten Cellisten Fjodor Elesin und Denis Zhdanov entführt Sie mit "The voice of the Violoncello" in die Welt der Cello-Literatur.
Mit Solostücken verbinden die jungen Cello-Virtuosen in diesem Programm die Suiten von Johann Sebastian Bach mit modernen Kompositionen und lassen die Werke des großen Meisters mit Musik von u.a. Gaspar Cassado, Dmitri Schostakovich und Pēteris Vasks in Collagen miteinander sprechen.
Aufgeführt wird das Programm u.a. auf dem Cello von Charles Buthod, Paris 1858, welches extra für den Abend von der Maggini-Stiftung
zur Verfügung gestellt wird.
Collage II
27.3.19 um 19 Uhr
Solist Denis Zhdanov
Denis Zhdanov wurde in der ostsibirischen Hafenstadt Magadan (Russland) geboren. Seinen ersten Klavierunterricht bekam er mit 8 Jahren. Zhdanov erwies sich als äußerst talentiert. Mit 11 Jahren zog der junge Musiker mit seiner Familie nach St. Petersburg und begann, dort Cellounterricht zu nehmen. Er entwickelte sich rasant und absolvierte die darauf folgenden acht Klassen gerade mal in vier Jahren. 1994 wechselte Zhdanov an die Zentrale Spezialschule des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau und wurde dort von Prof. Galina Subarewa unterrichtet. Es folgten erste Auszeichnungen: 1997 erhielt Zhdanov ein Stipendium der Vladimir Spivakov Foundation und spielte in den darauf folgenden Jahren in zahlreichen Städten Russlands. Im gleichen Jahr gewann er den ersten Preis beim Internationalen Arthur Rubinstein-Wettbewerb in Moskau.
1998 wurde Zhdanov am Tschaikowsky-Konservatorium aufgenommen und besuchte die Klasse von Prof. Alexander Knyazev und Prof. Lev Evgrafov. Ebenfalls im 1998 wurde Zhdanov von der UNESCO-Foundation als Solist engagiert. Im Jahr 2002 schloss er sein Studium in Moskau mit dem Konzertexamen ab. Dank eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und ein Jahr später dank des Europa-Stipendiums führte er ab 2003 sein Studium bei Prof. Peter Bruns an der Hochschule für Musik in Dresden und später an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn- Bartholdy" in Leipzig fort. Er schloss im Jahr 2007mit dem Konzertexamen ab. Schon während seines zweiten Studiums besuchte Zhdanov einen Kurs bei Siegfried Palm. Dessen persönliche Beziehungen zu zeitgenössischen Komponisten brachten Zhdanov diese Epoche näher und halfen ihm, eine eigenständige Sicht auf die zeitgenössische Musik zu entwickeln.
2004 gewann Zhdanov den 1. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb in Österreich. Im gleichen Jahr gab er in der Semper-Oper in Dresden mit dem Cello-Konzert von Dimitri Schostakowitsch sein deutsches Debüt. Zwei Jahre später wurde er erneut ausgezeichnet, diesmal gewann er einen Sonderpreis und den Publikumspreis beim Internationalen Aram Khatschaturyan-Wettbewerb in Armenien. Während dieses Wettbewerbs lernte Zhdanov Prof. Wolfgang Böttcher kennen, der Mitglied der Jury war. Zhdanov besuchte in der Folge seine Masterkurse und nahm auch Privatunterricht.
Die Zusammenarbeit mit zahlreichen musikalischen Persönlichkeiten wie Mstislav Rostropovich, Gennadi Rojdestvenski, Vasily Sinaisky, Dmitry Shebalin, Bernard Greenhouse, Natalja Schachowskaja, Tatiana Grindenko, Dmitri Yablonsky, Dmitri Sitkovetsky, Vassily Synaysky, Jury Simonov, Anne Bylsma und Antoni Wit haben die musikalische Entwicklung des jungen Musikers entscheidend geprägt. Durch Prof. Wolfgang Böttcher reifte in ihm die Erkenntnis, dass die Arbeit in einem professionellen Orchester auch für Solisten von großem Wert ist. Obwohl Zhdanov bereits in seiner Moskauer Zeit die Orchesterluft kennen lernte (Moskauer Philharmonie und Russisches Staatsorchester Moskau) vertiefte er diese Tätigkeiten später in Deutschland und spielte nach einigen Stationen zwei Jahre als Erster Solocellist in der Staatskapelle Weimar. Seit 2010 ist er Solocellist des Philharmonischen Orchesters Freiburg.
Das umfangreiche Repetoire von Denis Zhdanov reicht vom Frühbarock bis ins 21. Jahrhundert.