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Was versteht man unter Verbrennungsgrad 1 und 2?
Abhängig von der Höhe der Temperatur und der Dauer der Exposition kommt es zu einer Schädigung von Haut und
Hautanhangsgebilden bis hin zu tiefer gelegenen Strukturen.
Verbrennung ersten Grades
Die oberflächliche Schicht der Epidermis ist betroffen. Die
Haut ist gerötet und schmerzhaft, weist aber keine Blasen
auf. Die Heilung erfolgt durch trockenes Abschuppen der
Haut. Dies ist z.B. bei einem Sonnenbrand der Fall.
Oberflächliche Verbrennung zweiten Grades
(Grad 2 a)
Die oberflächliche Haut ist betroffen, die tieferen
Hautanteile sind jedoch intakt. Die Haut ist sehr
schmerzhaft, nässt und weist Blasen auf, die mit einer
hellen Flüssigkeit gefüllt sind.
Tiefe Verbrennung zweiten Grades (Grad 2b)
Die oberflächliche Haut und ihre tieferen Schichten (mit Hautanhangsgebilden wie z.B. Haare) sind geschädigt. Die Haut ist
blass, mit Blasen bedeckt. Der Schmerz ist reduziert, Haare lassen sich leicht entfernen. Ein Arzt sollte umgehend
aufgesucht werden.
Die ersten Schritte unmittelbar nach der Verbrennung
- betroffene Person aus dem Bereich der Hitzequelle entfernen;
- die verbrannte Stelle ca. 15 Minuten lang mit lauwarmem Wasser kühlen, um Schmerzen zu lindern und
die Ausdehnung der Läsion zu begrenzen;
- kein Eis oder Eiswasser auftragen, da dies die Haut weiter schädigen könnte;
- Bei Verbrennungen im Gesicht oder über Gelenken sollte einen Arzt konsultiert werden.