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Knapp 260 Kilometer lang gelang es Mitfavorit Peter Sagan, sich im Feld zu verstecken. Am letzten Aufstieg konnte er eine kleine Lücke zwischen sich und die Verfolger legen und solo den grössten Erfolg seiner Karriere feiern.
Auf dem Rundkurs im amerikanischen Richmond (Virginia) setzte sich nach 261,4 Kilometern einer durch, der auf jeder Favoritenliste zu finden war: Peter Sagan. Der Slowake konnte sich gut zwei Kilometer vor dem Ziel von seinen Gegnern absetzen.
Sagan, zuletzt bereits als «ewiger Zweiter» betitelt, rettete drei Sekunden Vorsprung ins Ziel. Hinter dem 25-Jährigen sprintete der Australier Michael Matthews zur Silbermedaille, Bronze ergatterte sich etwas überraschend der Litauer Ramunas Navardauskas.
Die Schweiz konnte aufgrund schwacher Saisonresultate nur mit drei Fahrern antreten. Entsprechend verhielten sich Michael Albasini, Silvan Dillier und Gregory Rast zurückhaltend, aber clever.
Der junge Aargauer Dillier konnte die letzte Passage des Libby Hill an fünfter Position in Angriff nehmen. Schliesslich wurde er als bester Schweizer 28. Albasini, der in der viertletzten Runde bei einem Massensturz aufgehalten wurde, klassierte sich auf Rang 66, Rast wurde 76. (ram)