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PMMI – Juni 2019
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Dieter Haas
Die Market-Making-Qualitäten verschlechterten sich zwischen dem 16. April und dem 16. Mai sowohl bei den Anlageprodukten als auch den Hebelprodukten.
Die Werte gaben wegen der leichten Korrektur an den Aktienmärkten zwischen dem 16. April und dem 16. Mai sowohl bei den Anlageprodukten als auch bei den Hebelprodukten etwas nach. Die Bank Julius Bär verteidigte ihre Spitzenposition bei den Hebelprodukten und die Luzerner Kantonalbank diejenige bei den Anlageprodukten. Bei den Hebelprodukten sank der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten von 95.68 auf 94.86 Punkte. In der Berichtsperiode gab es keine tagesspezifischen Auffälligkeiten. Bei der Credit Suisse konstatiert man allerdings seit April eine sinkende Tendenz. Dadurch hat sich in den vergangenen Wochen die Differenz der PMMI-Werte im Vergleich zur Konkurrenz kontinuierlich erhöht. Bei den Anlageprodukten ging der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten im Vergleich zur letzten Berichtsperiode von 95.43 auf 94.92 Punkte zurück. Hier kam es an vier Tagen zu grösseren Abweichungen. Die Ausreisser am 23. April und am 9. Mai bei der Credit Suisse waren einer temporär tieferen Verfügbarkeit der Quoten geschuldet. Die Auffälligkeiten am 30. April bei der UBS waren ebenfalls auf eine geringere Verfügbarkeit der Quoten zurückzuführen. Im Falle der Bank Julius Bär, die am 13. Mai einen überdurchschnittlichen Rückgang ihres PMMI-Wertes verzeichnete, lagen die Ursachen sowohl in der Verfügbarkeit der Quoten, der Verfügbarkeit der Spreads als auch in temporär tieferen Volumen. Die Luzerner und die Basler Kantonalbank wiesen als einzige keine Produkte mit einer asymmetrischen Kursstellung auf.