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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00652 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Schwegler Urteil vom 14. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli Schraner & Partner Rechtsanwälte Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1958, meldete sich am 9. Oktober 2012 (Eingangsda tum) unter Hinweis auf Rücken- und Nackenschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein und Ellbogen- und Schulterschmerzen beidseits bei der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen, insbesondere holte sie das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 2 3. Dezember 2013 ( Urk. 8/33) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 1 7. März 2014, Urk. 8/36; Einwand vom 2. Mai 2014, Urk. 8/45) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 0. Mai 2014 ( Urk. 2) einen Rentenanspruch. 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 8. Juni 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und bean tragte, es sei die Verfügung aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. März 2013 eine Invalidenrente auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2 6. August 2014 ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-52) schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 9. August 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). Am 3. September 2014 nahm der Beschwerdeführer Stellung zur Beschwerdeantwort ( Urk. 10), was der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 4. September 2014 ( Urk. 11) mitgeteilt wurde. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) dafür, dass das Valideneinkommen gestützt auf den Durchschnittsverdienst der Jahre 2003-2006 (bereinigt um die Nominallohnentwicklung) festzusetzen sei. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer vollumfänglich zumutbar, das Invalideneinkommen sei damit gestützt auf die Lohnstrukturer hebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für einen männlichen Hilfsarbeiter festzusetzen. Aufgrund der somatischen Einschränkungen sei ein Leiden sabzug von 10 % gerechtfertigt, so dass b ei Gegenüberstellung der beiden Vergleichs einkommen ein Invaliditätsgrad von 17 % resultiere. 1.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), dass aufgrund aller behinderungsbedingten und individuellen Faktoren eine Anstel lung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur noch unter einem unrealistisch grossen Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers denkbar sei. Das Finden eines entsprechenden Arbeitsplatzes erscheine zum Vornherein als ausgeschlossen, mithin bestehe keine Verwertbarkeit der verbliebenen medizi nisch theoretischen Arbeitsfähigkeit ( Urk. 1 S. 5). Auch unterscheide sich der im April 2014 von Dr. med. Z.___, Fachärztin Psychiatrie und Psycho therapie FMH, festgestellte psychopathologische Befund erheblich von demjeni gen anlässlich der psychiatrischen Y.___ -Untersuchung vom Oktober 201 3. Ob anlässlich der Y.___ -Untersuchung einzelne Symptome zum Befund nicht erkannt bzw. nicht geprüft worden seien oder ob einzelne Symptome erst nach träglich hinzugekommen seien, könne offenbleiben. Beim Krankheitsbild des Beschwerdeführers sei eine invalidisierende Wirkung erstellt, da ein chronifi zierter, von den psychosozialen Kausalitäten losgelöster und somit verselbstän digter Gesundheitsschaden mit Beeinträchtigung der psychischen Integrität vor liege. Mithin sei die durch das psychische Leiden bewirkte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % in jeglicher Tätigkeit erstellt. Das Valideneinkommen sei gestützt auf den zuletzt im Jahr 2007 in der langjäh rig angestammten Berufstätigkeit als Bauarbeiter erzielte n Lohn festzu setzen. Wäre von der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auszugehen, so wäre ein Leidensabzug von 25 % vorzunehmen, so dass bei Gegenüberstellung des Validen- und des Invalideneinkommens ein Invaliditätsgrad von 61 % resultiere ( Urk. 1 S. 6 f.). 1.3 In der Beschwerdeantwort ( Urk. 7) hielt die Beschwerdegegnerin dafür, dass das Y.___ Gutachten allen beweisrechtlichen Anforderungen genüge. Der Arztbe richt von Dr. Z.___ vermöge an der Y.___ Einschätzung nichts zu ändern. Das Valideneinkommen sei gestützt auf die Tabellenlöhne der LSE festzusetzen, da der Beschwerdefüh r er seine Stelle bei der A.___ AG ohne Hin weise auf gesundheitliche Gründe im Jahr 2007 habe aufgeben müssen. In der Zeit danach sei er arbeitslos oder in kurzen Anstellungen tätig gewesen, so dass dies e Tätigkeiten nicht für die Berechnung des Valideneinkommens herangezo gen werden könn t e n. Auch sei die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit erstellt. Vergleiche man das gestützt auf die LSE festgesetzte Valideneinkommen im Baugewerbe (Baugewerbe Ziff. 41-43, Männer, Anforderungsniveau 4) mit dem Invalideneinkommen ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 17 %. 1.4 Der Beschwerdeführer hielt in seiner Stellu ngnahme vom 3. September 2014 ( Urk. 10) an den Ausführungen in der Beschwerde fest und machte geltend, dass auf die Feststellungen und die Beurteilung von Dr. Z.___ abzustellen sei, wonach allein aufgrund des psychischen Leidens die Arbeitsfähigkeit in jegli cher Tätigkeit um 40 % eingeschränkt sei. Die als Verweistätigkeiten genannten Kontroll- und Überwachungsarbeiten würden eine geistige Beweglichkeit voraussetzen, über die der geistig sehr schwerfällige Beschwerdeführer nicht verfüge. Überdies seien sie in länger andauernder körperlicher Zwangshaltung zu verrichten, wozu der Beschwerdeführer aufgrund des Zumutbarkeitsprofils nicht imstande sei. Bei Gegenüberstellung des in der Beschwerde geltend gemachten Invalideneinkommens und des in der Beschwerdeantwort zugestan denen Valideneinkommens resultiere ein Invaliditätsgrad von 58 %. 2. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 2.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 3. 3.1 Die bis zur polydisziplinären Begutachtung aufliegenden Arztberichte wurden in der Expertise vom 2 3. Dezember 2013 zusammengefasst ( Urk. 8/33 S. 2 ff.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. 3.2 3.2.1 Die begutachtenden Ärzte des Y.___ hielten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/33 S. 37): - Chronisches zervikozephales und zervikookzipitales Schmerzsyndrom mit/bei: - Degenerativen Halswirbelsäulen (HWS) -Veränderungen - Fehlhaltung mit Kopf- und Schulterprotraktion - Foraminale Stenosen C5 bis C7 linksbetont - MR-mässig keine Kompression neuraler Strukturen - Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits mit/bei: - Degenerativen Veränderungen der mittleren und distalen Lendenwir belsäule (LWS) - Flachbogigen Diskushernien ohne Beweis einer Kompression neuraler Strukturen - Myofaszialer Dysbalance - Aktuell ohne neurologische Reiz- oder Ausfallsymptomatik - Ellbogenarthrose beidseits mit/bei: - Status nach Ellbogen- Arhroskopie mit Débridement und Osteophyten -Resektion links am 6. Mai 2010 - Status nach Ellbogen-Arthroskopie mit Débridement und Osteophy ten-Resektion rechts am 1 3. März 2009 - Beginnende Gonarthrose beidseits mit/bei: - Status nach Teil- Meniskektomie rechts 1997 - Status nach Teil- Meniskektomie links 2002 - Leichtgradige diabetische Polyneuropathie mit rein sensiblen peripheren Ausfällen - Chronisch-venöse Insuffizienz Grad II beidseits mit/bei: - Ausgeprägter Varikosis rechtsbetont mit Crosse -Insuffizienz und Magna-Stamm- und -Ast- Varikosis Hach Stadium IV rechts - Paravarikosis Stadium III links - Status nach Crossektomie und Varizenstripping rechts 1997 und 2009 Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie - Metabolisches Syndrom mit/bei: - Adipositas Grad I nach WHO (BMI von 34 kg/m 2 ) - Insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2 - Arterieller Hypertonie - Dyslipidämie - Depressive Episode, gegenwärtig unter Therapie remittiert mit Restsympto matik bis maximal leichtgradig ausgeprägt (ICD-10 F32.4 bis F32.0) bei psychosozialer Belastungssituation - Status nach Resektion eines spinozellulären Karzinoms im Bereich der lin ken Unterlippe im Mai 2008 - Status nach Rektosigmoid -Resektion wegen massiven Anorektalprolaps im Februar 1997 3.2.2 Die im Rahmen der aktuellen interdisziplinären Begutachtung durchgeführte allgemein-internistische Untersuchung ergebe das Bild eines eher klein gewachsenen, adipösen und dekonditionierten Beschwerdeführers in leicht reduziertem Allgemeinzustand. Bei einem aktuellen Body-Mass-Index von 34kg/m 2 entspreche sein Übergewicht einer Adipositas Grad I nach WHO. Als Folge davon habe er inzwischen das Vollbild eines metabolischen Syndroms entwickelt mit arterieller Hypertonie, insulinpflichtigem Diabetes mellitus und Dyslipidämie. Trotz der ausgebauten medikamentösen Behandlung und Insulin-Therapie seien seine Blutzucker- und HbA1c-Wert mässig gut eingestellt. Auch fänden sich im Rahmen der Begutachtung deutlich hypertone Blutdruckwerte. Hingegen fänden sich keine Hinweise für eine Links- oder Rechtsherzinsuffizi enz und auch anamnestisch bestünden keine Hinweise für eine koronare Herz krankheit. Das EKG zeige auch einen unauffälligen Erregungsablauf und die Lungenfunktionsprüfung ergebe normale dynamische und statische Lungenvo lumina. Es bestehe eine ausgeprägte Varikosis crurum, vor allem rechts, mit Vena -magna- und Vena - parva -Beteiligung und einer beginnenden chronisch-venösen Insuffizienz im Bereich der unteren Extremitäten, welche vor allem für rein stehende und gehende Berufe ungünstig sei. Ansonsten liessen sich au s internistischer Sicht keine Diagnosen stellen, die die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigen würden ( Urk. 8/33 S. 42). 3.2.3 Aus rheumatologischer Sicht leide der Beschwerdeführer an einer degenerativen Mehretagen-Problematik. Die pathologischen Befunde im Bereiche der Halswir belsäule, inkl. MRI-Aufnahme vom 1 1. September 2013, würden die Schmerzen im Hinterkopf und im Nacken mit gelegentlicher Ausstrahlung in die Oberarme gut erklären. Auch die gelegentlichen Kreuzschmerzen seien mit den mässig fortgeschrittenen degenerativen LWS-Veränderungen gut vereinbar. Die beid seitigen Ellbogenschmerzen bei Status nach Débridement beidseits und aktueller mässig fortgeschrittener Arthrose seien eindeutig nachvollziehbar. Die Ellbo gengelenke seien vermindert belastbar, was auch für die arthrotischen Kniege lenke bei Status nach beidseitiger Meniskektomie gelte. Insgesamt sei der Bewe gungsapparat, also die Wirbelsäule im HWS- und LWS-Bereich, aber auch die Gelenke, insbesondere beide Ellbogen und beide Kniegelenke, deutlich vermin dert belastbar. Schmerzen bei längerem Stehen oder auch beim Heben schwerer Lasten und bei Arbeiten in gebückter Haltung seien nachvollziehbar ( Urk. 8/33 S. 42). 3.2.4 Bei der neurologischen Untersuchung seien distal-symmetrische Sensibilitätsstö rungen angegeben worden, welche in Zusammenschau mit den abgeschwächten Reflexen gut auf eine diabetische Polyneuropathie zurückzu führen seien. Elektroneurographisch werde allerdings in der Neurologie des B.___ ein unauffälliger Befund der Beinnerven angegeben, wobei die Untersuchungsdetails nicht aktenkundig seien. Auch die Tiefensen siblitätsstörung mit Schwanken im Rhomberg -Stehversuch unter anamnesti scher Angabe einer Gangunsicherheit seien gut mit einer diabetischen, klinisch ausschliesslich sensiblen Poly neuropathie zu erklären. E i n radikuläres Ausfalls muster finde sich weder an den Armen noch an den Beinen in der neurologi schen Untersuchung. Insbesondere seien die kernspintomographisch möglicher weise irritierten Wurze l n bezüglich der sensiblen und motorischen Funktionen klinisch nicht betroffen gewesen. Aus fachneurologischer Sicht sei die Arbeits fähigkeit durch die degenerativen Wirbelsäulenveränderungen mit dem chroni schen zervikozephalen und lumbalen Schmerzsyndrom sowie durch die gering ausgeprägte, deutlich sensibel betonte, am ehesten diabetisch bedingte Poly neuropathie qualitativ beeinträchtigt ( Urk. 8/33 S. 42 f.). 3.2.5 Im Rahmen der aktuellen psychiatrischen Exploration könne eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung ausgeschlossen werden, zumal die Schmerzen durch die objektivierbaren Befunde am Bewegungsapparat vollumfänglich erklärt werden könnten. Auch fänden sich kaum mehr depressive Sympt ome. Nach ICD-10 seien maximal die diagnostischen Kriterien für eine leichte depressive Episode erfüllt, insofern dass der Beschwerdeführer über weite Teile des Untersuchungsgesprächs eine depressive Stimmung gezeigt habe, seine a f fektive Schwingungsfähigkeit dabei eingeschränkt gewesen sei, ein Verlust des Selbstwertgefühl s vorläge und auch unangemessene Schuldgefühle mitge teilt würden. Der Beschwerdeführer berichte auch über Konzentrationsstörun gen, die sich allerdings im Untersuchungsgespräch nicht abgebildet hätten, so dass sie nicht deutlich ausgeprägt sein könnten. Ein Interesse- oder Freudverlust sei zum Teil vorhanden, so dass sich der Beschwerdeführer nicht mehr so freuen könne wie früher. So wären folglich fünf Symptome, allerdings nicht voll aus geprägt, erfüllt. Von der Kategorie B müssten mindestens 2 von den angegebe nen 3 Symptomen erfüllt sein, was beim Beschwerdeführer nur grenzwertig vorgelegen habe. In der Hamilton-Depressionsskala erreiche er neun Punkte (leichte Depression 10 bis 20 Punkte), so dass auch hier ein grenzwertiges Ergebnis vorliege. Diese depressive (Rest-)Symptomatik habe allerdings keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr wäre es aus psychiatrischer Sicht sehr wichtig für den Beschwerdeführer, durch eine Arbeitsstelle wieder eine Tagesstruktur zu erfahren, da er dann soziale Kontakte wieder besser wahrnehme könnte, über mehr finanzielle Mittel verfügen würde und sich ein Arbeitsplatz sicherlich auch positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken würde ( Urk. 8/33 S. 43) 3.2.6 Zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aufgrund der fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen im Bereiche der HWS, der LWS, beider Knie- und Ellbogenge lenke als Arbeiter auf dem Bau und auch als Fassadenmaler definitiv nicht mehr arbeitsfähig. In einer dem Leiden angepassten, körperlich leichten Tätigkeit in Wechselposition, vorwiegend sitzend und nicht allzu lange stehend (wegen der Varikosis ), ohne Heben schwerer Lasten über 5 kg sowie nicht repetitiv in gebückter Haltung (wegen seiner HWS und LWS), ohne häufiges Treppensteigen (wegen der Kniegelenke) und ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Dächern wegen der Sturzgefahr (aufgrund seiner peripheren Polyneuropathie) sei er aus interdisziplinärer Sicht medizinisch-theoretisch zu 100 % arbeitsfähig. Eine psy chiatrisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit liege nicht vor ( Urk. 8/33 S. 44). 3.3 Dr. Z.___ behandelt den Beschwerdeführer seit dem 1 8. Oktober 2011, zu Beginn jeweils wöchentlich, zuletzt in zwei- bis dreiwöchigen Abständen. In ihrem zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers erstellten Arztbe richt über die Untersuchung vom 2 8. April 2014 ( Urk. 3) hielt sie zusammen fassend fest, dass beim Beschwerdeführer klinisch ein chronisches Schmerzsyn drom in der Folge von diversen degenerativen Veränderungen in der Wirbel säule, Ellbogen- und Kniegelenken, wie auch ein depressives Zustandsbild mit Schuld- und Insuffizienzgefühlen, Störung des Antriebs, der Psychomotorik, der Konzentratio n und Zukunftsangst sowie Lebensüberdruss als Folge einer anhaltenden Schmerzverarbeitungsstörung und einer leichten bis mittelgradigen depressiven Störung bestehe. Die langwierigen Beschwerden verbunden mit konstanten Schmerzen und die damit verbundenen Einschränkungen in den Alltagsaktivitäten hätten beim Beschwerdeführer, der sich seit je durch seine Leistungen und Verantwortung definiert habe, zu r Bildung des oben beschrie benen Zustandsbildes geführt. Klinisch und fremdanamnestisch bestünden keine Hinweise für Simulation im Sinne einer primären, intentionalen Rentenbegehr lichkeit. Die Art der subjektiven Beschwerdebezeichnung entspreche der Psy chodyn amik des Krankheitsgeschehens und d ie oben beschriebenen Krank heitssymptome würden angemessen und glaubhaft dargestellt. Die Erkrankun gen, sowohl die psychiatrischen als auch die somatischen, hätten sich mittler weile chronifiziert. Beide Symptombereiche unterstützten sich gegenseitig und verunmöglichten die Entwicklung neuer, gesunder Lebensstrategien (es bestün den wissenschaftlich belegte Studien, die die gegenseitigen negativen Beein flussungen beider Erkrankungen belegten) und e s würden alle medizinischen Massnahmen ausgeschöpft, die seine Arbeitsfähigkeit verbessern könnten. Die Prognose sei aber vor allem auch aufgrund der deutlich ausgeprägten Krank heits - und Behinderungsüberzeugung ungünstig (somit sei auch eine berufliche Wiedereingliederung kaum denkbar). Aus oben beschriebenen Gründen ( Chro nifizierung s e iner Erkrankungen, wie auch bestehende Co-Morbidität) bestehe beim Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (so sei diese auch im Bericht vom 2 2. März 2013 gemeint). Rein aus psychiatrischer Sicht beschränke sie sich auf 40 %. 4. 4.1 Das interdisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 2 3. Dezember 2013 erfüllt sämtli che rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.4 ). Es beruht auf für die streitigen Belange fachärztlichen Untersuchungen durch die Gutachter ( Urk. 8/33 S. 15 ff. ; Urk. 8/33 S. 22 ff.; Urk. 8/33 S. 27 ff.; Urk. 8/33 S. 30 ff. ) und wurde in Kennt nis der relevanten Vorakten ( Urk. 8/33 S. 2 ff.) abgegeben. Es würdigt die vor ha ndenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gut achten ist schlüssig. Der Beschwerdeführer hielt dafür, es sei gestützt auf den Arztbericht von Dr. Z.___ von einer psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit in Höhe von 40 % auszugehen und nicht auf das Gutachten der Y.___ abzustellen. Dem ist entgegenzuhalten, dass die begutachtenden Fachärzte in der interdisziplinä ren Beurteilung dargelegt haben, dass die objektivierbaren Befunde am Bewe gungsapparat die Schmerzen vollumfänglich erklären würden und entsprechend keine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert werden könne ( Urk. 8/33 S. 47). Die gegenteilige Beurteilung der behandelnden Psychiaterin Dr. Z.___ (vgl. Urk. 3 S. 3) vermag die interdisziplinäre Einschätzung der Objektivierbar keit der Schmerzen nicht zu entkräften. Auch ist i n Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Zusammenfassend ist gestützt auf das Y.___ Gutachten von einer vollumfängli chen Arbeitsfähigkeit in einer a ngepassten Tätigkeit (vgl. E. 3.2.6 ) auszugehen. 4.2 Der Beschwerdeführer bringt des Weiteren vor, dass seine Restarbeitsfähigkeit nicht mehr verwertbar sei. Beim ausgeglichenen Arbeitsmarkt handelt es sich um eine theoretische Grösse, so dass nicht leichthin angenommen werden kann, die verbliebene Leistungsfä higkeit sei unverwertbar. So geht die Gerichtspraxis etwa davon aus, dass gar für funktionell Einarmige auf diesem Arbeitsmarkt genügend realistische Betäti gungsmöglichkeiten bestehen, oder dass selbst ein auf 25 % beschränktes Pen sum verwertbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_724/2012 vom 8. Januar 2013 E. 4.3 mit Hinweisen und 8C_489/2007 vom 28. Dezember 2007 E. 4.1). Eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist in denjenigen Fällen anzuneh men, in denen die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C 485/2014 vom 28. November 2014 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer ist in einer körperlich leichten Tätigkeit in Wechselposi tion, vorwiegend sitzend und nicht allzu l ange stehend, ohne Heben schwerer Lasten über 5 kg sowie nicht repetitiv in gebückter Haltung, ohne häufiges Treppensteigen und ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Dächern wegen der Sturzgefahr zu 100 % arbeitsfähig. Das Belastungsprofil erlaubt dem Beschwerdeführer Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten und ist somit nicht derart eingeschränkt, dass der aus geglichene Arbeitsmarkt eine ihm zumutbare Tätigkeit nicht kennen würde oder das Finden einer entsprechenden Stelle von einem nicht realistischen Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitge bers abhängig wäre. Dem Beschwerdeführer ist es demnach mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumutbar, seine Restarbeitsfähigkeit vollumfänglich zu ver werten. 5. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualititativer Hinsicht ein geschränkten Arbeitsfähigkeit. 5.1 5.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.1.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypotheti schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfäl lige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfü gungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie daher prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzufüh ren (BGE 129 V 222 E. 4.2 in fine, 128 V 174, Urteil des Bundesgerichts I 156/02 vom 26. Mai 2003). 5.1.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5.1.4 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). 5.2 Ein Rentenanspruch entsteht frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des Leistungsanspruches ( Art. 29 IVG). Der Beschwerdeführer meldete sich im Oktober 2012 bei der Beschwerdegegnerin zum Leistungsbezug an. Demnach hätte er frühestens ab April 2013 einen allfälligen Rentenanspruch, womit das Jahr 2013 den massgeblichen Vergleichszeitpunkt für den Einkommensvergleich darstellt. 5.3 Der Beschwerdeführer arbei tete von 1987 bis 2007 im gleichen B augeschäft. Ab dem Jahr 2007 hatte er wechselnde Arbeitsstellen und war zeitweise arbeitslos (Auszug aus dem individuellen Konto vom 2 4. Oktober 2012, Urk. 8/7). Der Beschwerdeführer führte diesbezüglich aus, er habe 20 Jahre lang im Hoch bau gearbeitet, bis die Firma 2007 in Konkurs geraten sei ( Urk. 8/33 S. 15). Die begutachtenden Ärzte hielten dafür, dass retrospektiv mit überwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen werden könne, dass die rein somatisch bedingten qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit späte stens seit 2010 (respektive n ach der 2. Ellbogenoperation bzw. Beginn der Rückenschmer zen) bestünden. Aufgrund der psychosozialen Belastungsfaktoren scheine es nach der Kündigung im Jahr 2007 zu einer Entwicklung von depressiven Symptomen gekommen zu sein ( Urk. 8/33 S. 44). Aufgrund des Konkurses des ehemaligen Arbeitgebers als auch der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erst später entstandenen gesundheitlichen Einschränkungen ist mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer die Arbeitsstelle beim langjährigen Arbeitgeber nicht aus gesundheitlichen sondern infolge invaliden versicherungsrechtlich unbeachtliche r Gründe aufgab. Die weiteren Arbeitsein s ätze waren nicht von Dauer, so dass für die Festsetzung des Valideneinkom mens auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen ist. Aufgrund der langjährigen Tätigkeit im Baugewerbe, zuerst während 20 Jahren im Hochbau, später als Fassadenmaler, ist der Lohn für Männer für das Anfor derungsniveau 4 im Baugewerbe in Höhe von Fr. 5‘310.-- heranzuziehen ( LSE 2010 TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Ziff. 41-43 Baugewerbe). Bereinigt um die Nominallohnentwicklung für Männer im Baugewerbe/Bau (T 1.1.10, Nominallohnindex, Männer, 2011-2014, Stand 2010 = 100; Stand 2013 = 102.3) s owie um die wöchentliche A rbeitszeit ( T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Ziff. 41-43 Baugewerbe/Bau) resultiert ein massgebliches Valideneinkommen in Höhe von Fr. 67‘630.-- ( Fr. 5‘310.-- : 100 x 102.3 : 40 x 41.5 x 12) für das Jahr 201 3. 5.4 Für das Invalideneinkommen ist der Tabellenlohn für männliche Hilfsarbeiter in Höhe von Fr. 4‘901.-- heranzuziehen ( TA1, Monatlicher Bruttolohn [ Zentral wert ] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 4). Bereinigt um die Nominallohnentwicklung (T1.1.10, Nominallohnindex, Männer, 2011-2014, Total Stand 2010 = 100; Stand 2013 = 10 2.5) sowie die wöchentliche Arbeits zeit (T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun gen in Stunden pro Woche, Total, 41.7 Stunden/Woche) resultiert ein Invaliden einkommen in Höhe von Fr. 62‘844.30 ( Fr. 4‘901. -- : 40 x 41.7 : 100 x 102.5 x 12) für das Jahr 201 3. Der Beschwerdeführer verrichtete über Jahre Schwerstarbeit auf dem Bau. Gestützt auf die in qualitativer Hinsicht zwar eingeschränkte aber in quantitati ver Hinsicht immer noch vollumfängliche Arbeitsfähigkeit sowie unter Berück sichtigung der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale ist ein Lei densabzug in Höhe von 10 % angemessen. Damit resultiert ein anrechenbares Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 56‘559.90 (62‘844.30 x 0.9). 5.5 Stellt man das Valideneinkommen dem Invalideneinkommen gegenüber resul tiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 11‘070.10 ( Fr. 67‘630.-- - 56‘559.90), was einem Invaliditätsgrad von rund 16 % ( Fr. 11‘070.10 : Fr. 67‘630.--) ent spricht. Vollständigkeitshalber ist darauf hinzuweisen, dass selbst bei einem Leidensab zug von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad in Höhe von rund 30 % resultieren würde ( Valideneinkommen = 67‘630.--; Invalideneinkommen = 62‘844.30 x 0.75 = Fr. 47‘133.20; Erwerbseinbusse = Fr. 67‘630.-- - Fr. 47‘133.20 = Fr. 20‘496.80; Invaliditätsgrad = Fr. 20‘496.80 : Fr. 67‘630.-- ). Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens ( Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Reto Zanotelli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei s ie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstSchwegler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00652 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Schwegler Urteil vom 14. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli Schraner & Partner Rechtsanwälte Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1958, meldete sich am 9. Oktober 2012 (Eingangsda tum) unter Hinweis auf Rücken- und Nackenschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein und Ellbogen- und Schulterschmerzen beidseits bei der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen, insbesondere holte sie das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 2 3. Dezember 2013 ( Urk. 8/33) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 1 7. März 2014, Urk. 8/36; Einwand vom 2. Mai 2014, Urk. 8/45) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 0. Mai 2014 ( Urk. 2) einen Rentenanspruch. 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 8. Juni 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und bean tragte, es sei die Verfügung aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. März 2013 eine Invalidenrente auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2 6. August 2014 ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-52) schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 9. August 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). Am 3. September 2014 nahm der Beschwerdeführer Stellung zur Beschwerdeantwort ( Urk. 10), was der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 4. September 2014 ( Urk. 11) mitgeteilt wurde. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) dafür, dass das Valideneinkommen gestützt auf den Durchschnittsverdienst der Jahre 2003-2006 (bereinigt um die Nominallohnentwicklung) festzusetzen sei. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer vollumfänglich zumutbar, das Invalideneinkommen sei damit gestützt auf die Lohnstrukturer hebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für einen männlichen Hilfsarbeiter festzusetzen. Aufgrund der somatischen Einschränkungen sei ein Leiden sabzug von 10 % gerechtfertigt, so dass b ei Gegenüberstellung der beiden Vergleichs einkommen ein Invaliditätsgrad von 17 % resultiere. 1.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), dass aufgrund aller behinderungsbedingten und individuellen Faktoren eine Anstel lung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur noch unter einem unrealistisch grossen Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers denkbar sei. Das Finden eines entsprechenden Arbeitsplatzes erscheine zum Vornherein als ausgeschlossen, mithin bestehe keine Verwertbarkeit der verbliebenen medizi nisch theoretischen Arbeitsfähigkeit ( Urk. 1 S. 5). Auch unterscheide sich der im April 2014 von Dr. med. Z.___, Fachärztin Psychiatrie und Psycho therapie FMH, festgestellte psychopathologische Befund erheblich von demjeni gen anlässlich der psychiatrischen Y.___ -Untersuchung vom Oktober 201 3. Ob anlässlich der Y.___ -Untersuchung einzelne Symptome zum Befund nicht erkannt bzw. nicht geprüft worden seien oder ob einzelne Symptome erst nach träglich hinzugekommen seien, könne offenbleiben. Beim Krankheitsbild des Beschwerdeführers sei eine invalidisierende Wirkung erstellt, da ein chronifi zierter, von den psychosozialen Kausalitäten losgelöster und somit verselbstän digter Gesundheitsschaden mit Beeinträchtigung der psychischen Integrität vor liege. Mithin sei die durch das psychische Leiden bewirkte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % in jeglicher Tätigkeit erstellt. Das Valideneinkommen sei gestützt auf den zuletzt im Jahr 2007 in der langjäh rig angestammten Berufstätigkeit als Bauarbeiter erzielte n Lohn festzu setzen. Wäre von der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auszugehen, so wäre ein Leidensabzug von 25 % vorzunehmen, so dass bei Gegenüberstellung des Validen- und des Invalideneinkommens ein Invaliditätsgrad von 61 % resultiere ( Urk. 1 S. 6 f.). 1.3 In der Beschwerdeantwort ( Urk. 7) hielt die Beschwerdegegnerin dafür, dass das Y.___ Gutachten allen beweisrechtlichen Anforderungen genüge. Der Arztbe richt von Dr. Z.___ vermöge an der Y.___ Einschätzung nichts zu ändern. Das Valideneinkommen sei gestützt auf die Tabellenlöhne der LSE festzusetzen, da der Beschwerdefüh r er seine Stelle bei der A.___ AG ohne Hin weise auf gesundheitliche Gründe im Jahr 2007 habe aufgeben müssen. In der Zeit danach sei er arbeitslos oder in kurzen Anstellungen tätig gewesen, so dass dies e Tätigkeiten nicht für die Berechnung des Valideneinkommens herangezo gen werden könn t e n. Auch sei die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit erstellt. Vergleiche man das gestützt auf die LSE festgesetzte Valideneinkommen im Baugewerbe (Baugewerbe Ziff. 41-43, Männer, Anforderungsniveau 4) mit dem Invalideneinkommen ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 17 %. 1.4 Der Beschwerdeführer hielt in seiner Stellu ngnahme vom 3. September 2014 ( Urk. 10) an den Ausführungen in der Beschwerde fest und machte geltend, dass auf die Feststellungen und die Beurteilung von Dr. Z.___ abzustellen sei, wonach allein aufgrund des psychischen Leidens die Arbeitsfähigkeit in jegli cher Tätigkeit um 40 % eingeschränkt sei. Die als Verweistätigkeiten genannten Kontroll- und Überwachungsarbeiten würden eine geistige Beweglichkeit voraussetzen, über die der geistig sehr schwerfällige Beschwerdeführer nicht verfüge. Überdies seien sie in länger andauernder körperlicher Zwangshaltung zu verrichten, wozu der Beschwerdeführer aufgrund des Zumutbarkeitsprofils nicht imstande sei. Bei Gegenüberstellung des in der Beschwerde geltend gemachten Invalideneinkommens und des in der Beschwerdeantwort zugestan denen Valideneinkommens resultiere ein Invaliditätsgrad von 58 %. 2. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 2.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 3. 3.1 Die bis zur polydisziplinären Begutachtung aufliegenden Arztberichte wurden in der Expertise vom 2 3. Dezember 2013 zusammengefasst ( Urk. 8/33 S. 2 ff.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. 3.2 3.2.1 Die begutachtenden Ärzte des Y.___ hielten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/33 S. 37): - Chronisches zervikozephales und zervikookzipitales Schmerzsyndrom mit/bei: - Degenerativen Halswirbelsäulen (HWS) -Veränderungen - Fehlhaltung mit Kopf- und Schulterprotraktion - Foraminale Stenosen C5 bis C7 linksbetont - MR-mässig keine Kompression neuraler Strukturen - Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits mit/bei: - Degenerativen Veränderungen der mittleren und distalen Lendenwir belsäule (LWS) - Flachbogigen Diskushernien ohne Beweis einer Kompression neuraler Strukturen - Myofaszialer Dysbalance - Aktuell ohne neurologische Reiz- oder Ausfallsymptomatik - Ellbogenarthrose beidseits mit/bei: - Status nach Ellbogen- Arhroskopie mit Débridement und Osteophyten -Resektion links am 6. Mai 2010 - Status nach Ellbogen-Arthroskopie mit Débridement und Osteophy ten-Resektion rechts am 1 3. März 2009 - Beginnende Gonarthrose beidseits mit/bei: - Status nach Teil- Meniskektomie rechts 1997 - Status nach Teil- Meniskektomie links 2002 - Leichtgradige diabetische Polyneuropathie mit rein sensiblen peripheren Ausfällen - Chronisch-venöse Insuffizienz Grad II beidseits mit/bei: - Ausgeprägter Varikosis rechtsbetont mit Crosse -Insuffizienz und Magna-Stamm- und -Ast- Varikosis Hach Stadium IV rechts - Paravarikosis Stadium III links - Status nach Crossektomie und Varizenstripping rechts 1997 und 2009 Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie - Metabolisches Syndrom mit/bei: - Adipositas Grad I nach WHO (BMI von 34 kg/m 2 ) - Insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2 - Arterieller Hypertonie - Dyslipidämie - Depressive Episode, gegenwärtig unter Therapie remittiert mit Restsympto matik bis maximal leichtgradig ausgeprägt (ICD-10 F32.4 bis F32.0) bei psychosozialer Belastungssituation - Status nach Resektion eines spinozellulären Karzinoms im Bereich der lin ken Unterlippe im Mai 2008 - Status nach Rektosigmoid -Resektion wegen massiven Anorektalprolaps im Februar 1997 3.2.2 Die im Rahmen der aktuellen interdisziplinären Begutachtung durchgeführte allgemein-internistische Untersuchung ergebe das Bild eines eher klein gewachsenen, adipösen und dekonditionierten Beschwerdeführers in leicht reduziertem Allgemeinzustand. Bei einem aktuellen Body-Mass-Index von 34kg/m 2 entspreche sein Übergewicht einer Adipositas Grad I nach WHO. Als Folge davon habe er inzwischen das Vollbild eines metabolischen Syndroms entwickelt mit arterieller Hypertonie, insulinpflichtigem Diabetes mellitus und Dyslipidämie. Trotz der ausgebauten medikamentösen Behandlung und Insulin-Therapie seien seine Blutzucker- und HbA1c-Wert mässig gut eingestellt. Auch fänden sich im Rahmen der Begutachtung deutlich hypertone Blutdruckwerte. Hingegen fänden sich keine Hinweise für eine Links- oder Rechtsherzinsuffizi enz und auch anamnestisch bestünden keine Hinweise für eine koronare Herz krankheit. Das EKG zeige auch einen unauffälligen Erregungsablauf und die Lungenfunktionsprüfung ergebe normale dynamische und statische Lungenvo lumina. Es bestehe eine ausgeprägte Varikosis crurum, vor allem rechts, mit Vena -magna- und Vena - parva -Beteiligung und einer beginnenden chronisch-venösen Insuffizienz im Bereich der unteren Extremitäten, welche vor allem für rein stehende und gehende Berufe ungünstig sei. Ansonsten liessen sich au s internistischer Sicht keine Diagnosen stellen, die die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigen würden ( Urk. 8/33 S. 42). 3.2.3 Aus rheumatologischer Sicht leide der Beschwerdeführer an einer degenerativen Mehretagen-Problematik. Die pathologischen Befunde im Bereiche der Halswir belsäule, inkl. MRI-Aufnahme vom 1 1. September 2013, würden die Schmerzen im Hinterkopf und im Nacken mit gelegentlicher Ausstrahlung in die Oberarme gut erklären. Auch die gelegentlichen Kreuzschmerzen seien mit den mässig fortgeschrittenen degenerativen LWS-Veränderungen gut vereinbar. Die beid seitigen Ellbogenschmerzen bei Status nach Débridement beidseits und aktueller mässig fortgeschrittener Arthrose seien eindeutig nachvollziehbar. Die Ellbo gengelenke seien vermindert belastbar, was auch für die arthrotischen Kniege lenke bei Status nach beidseitiger Meniskektomie gelte. Insgesamt sei der Bewe gungsapparat, also die Wirbelsäule im HWS- und LWS-Bereich, aber auch die Gelenke, insbesondere beide Ellbogen und beide Kniegelenke, deutlich vermin dert belastbar. Schmerzen bei längerem Stehen oder auch beim Heben schwerer Lasten und bei Arbeiten in gebückter Haltung seien nachvollziehbar ( Urk. 8/33 S. 42). 3.2.4 Bei der neurologischen Untersuchung seien distal-symmetrische Sensibilitätsstö rungen angegeben worden, welche in Zusammenschau mit den abgeschwächten Reflexen gut auf eine diabetische Polyneuropathie zurückzu führen seien. Elektroneurographisch werde allerdings in der Neurologie des B.___ ein unauffälliger Befund der Beinnerven angegeben, wobei die Untersuchungsdetails nicht aktenkundig seien. Auch die Tiefensen siblitätsstörung mit Schwanken im Rhomberg -Stehversuch unter anamnesti scher Angabe einer Gangunsicherheit seien gut mit einer diabetischen, klinisch ausschliesslich sensiblen Poly neuropathie zu erklären. E i n radikuläres Ausfalls muster finde sich weder an den Armen noch an den Beinen in der neurologi schen Untersuchung. Insbesondere seien die kernspintomographisch möglicher weise irritierten Wurze l n bezüglich der sensiblen und motorischen Funktionen klinisch nicht betroffen gewesen. Aus fachneurologischer Sicht sei die Arbeits fähigkeit durch die degenerativen Wirbelsäulenveränderungen mit dem chroni schen zervikozephalen und lumbalen Schmerzsyndrom sowie durch die gering ausgeprägte, deutlich sensibel betonte, am ehesten diabetisch bedingte Poly neuropathie qualitativ beeinträchtigt ( Urk. 8/33 S. 42 f.). 3.2.5 Im Rahmen der aktuellen psychiatrischen Exploration könne eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung ausgeschlossen werden, zumal die Schmerzen durch die objektivierbaren Befunde am Bewegungsapparat vollumfänglich erklärt werden könnten. Auch fänden sich kaum mehr depressive Sympt ome. Nach ICD-10 seien maximal die diagnostischen Kriterien für eine leichte depressive Episode erfüllt, insofern dass der Beschwerdeführer über weite Teile des Untersuchungsgesprächs eine depressive Stimmung gezeigt habe, seine a f fektive Schwingungsfähigkeit dabei eingeschränkt gewesen sei, ein Verlust des Selbstwertgefühl s vorläge und auch unangemessene Schuldgefühle mitge teilt würden. Der Beschwerdeführer berichte auch über Konzentrationsstörun gen, die sich allerdings im Untersuchungsgespräch nicht abgebildet hätten, so dass sie nicht deutlich ausgeprägt sein könnten. Ein Interesse- oder Freudverlust sei zum Teil vorhanden, so dass sich der Beschwerdeführer nicht mehr so freuen könne wie früher. So wären folglich fünf Symptome, allerdings nicht voll aus geprägt, erfüllt. Von der Kategorie B müssten mindestens 2 von den angegebe nen 3 Symptomen erfüllt sein, was beim Beschwerdeführer nur grenzwertig vorgelegen habe. In der Hamilton-Depressionsskala erreiche er neun Punkte (leichte Depression 10 bis 20 Punkte), so dass auch hier ein grenzwertiges Ergebnis vorliege. Diese depressive (Rest-)Symptomatik habe allerdings keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr wäre es aus psychiatrischer Sicht sehr wichtig für den Beschwerdeführer, durch eine Arbeitsstelle wieder eine Tagesstruktur zu erfahren, da er dann soziale Kontakte wieder besser wahrnehme könnte, über mehr finanzielle Mittel verfügen würde und sich ein Arbeitsplatz sicherlich auch positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken würde ( Urk. 8/33 S. 43) 3.2.6 Zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aufgrund der fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen im Bereiche der HWS, der LWS, beider Knie- und Ellbogenge lenke als Arbeiter auf dem Bau und auch als Fassadenmaler definitiv nicht mehr arbeitsfähig. In einer dem Leiden angepassten, körperlich leichten Tätigkeit in Wechselposition, vorwiegend sitzend und nicht allzu lange stehend (wegen der Varikosis ), ohne Heben schwerer Lasten über 5 kg sowie nicht repetitiv in gebückter Haltung (wegen seiner HWS und LWS), ohne häufiges Treppensteigen (wegen der Kniegelenke) und ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Dächern wegen der Sturzgefahr (aufgrund seiner peripheren Polyneuropathie) sei er aus interdisziplinärer Sicht medizinisch-theoretisch zu 100 % arbeitsfähig. Eine psy chiatrisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit liege nicht vor ( Urk. 8/33 S. 44). 3.3 Dr. Z.___ behandelt den Beschwerdeführer seit dem 1 8. Oktober 2011, zu Beginn jeweils wöchentlich, zuletzt in zwei- bis dreiwöchigen Abständen. In ihrem zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers erstellten Arztbe richt über die Untersuchung vom 2 8. April 2014 ( Urk. 3) hielt sie zusammen fassend fest, dass beim Beschwerdeführer klinisch ein chronisches Schmerzsyn drom in der Folge von diversen degenerativen Veränderungen in der Wirbel säule, Ellbogen- und Kniegelenken, wie auch ein depressives Zustandsbild mit Schuld- und Insuffizienzgefühlen, Störung des Antriebs, der Psychomotorik, der Konzentratio n und Zukunftsangst sowie Lebensüberdruss als Folge einer anhaltenden Schmerzverarbeitungsstörung und einer leichten bis mittelgradigen depressiven Störung bestehe. Die langwierigen Beschwerden verbunden mit konstanten Schmerzen und die damit verbundenen Einschränkungen in den Alltagsaktivitäten hätten beim Beschwerdeführer, der sich seit je durch seine Leistungen und Verantwortung definiert habe, zu r Bildung des oben beschrie benen Zustandsbildes geführt. Klinisch und fremdanamnestisch bestünden keine Hinweise für Simulation im Sinne einer primären, intentionalen Rentenbegehr lichkeit. Die Art der subjektiven Beschwerdebezeichnung entspreche der Psy chodyn amik des Krankheitsgeschehens und d ie oben beschriebenen Krank heitssymptome würden angemessen und glaubhaft dargestellt. Die Erkrankun gen, sowohl die psychiatrischen als auch die somatischen, hätten sich mittler weile chronifiziert. Beide Symptombereiche unterstützten sich gegenseitig und verunmöglichten die Entwicklung neuer, gesunder Lebensstrategien (es bestün den wissenschaftlich belegte Studien, die die gegenseitigen negativen Beein flussungen beider Erkrankungen belegten) und e s würden alle medizinischen Massnahmen ausgeschöpft, die seine Arbeitsfähigkeit verbessern könnten. Die Prognose sei aber vor allem auch aufgrund der deutlich ausgeprägten Krank heits - und Behinderungsüberzeugung ungünstig (somit sei auch eine berufliche Wiedereingliederung kaum denkbar). Aus oben beschriebenen Gründen ( Chro nifizierung s e iner Erkrankungen, wie auch bestehende Co-Morbidität) bestehe beim Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (so sei diese auch im Bericht vom 2 2. März 2013 gemeint). Rein aus psychiatrischer Sicht beschränke sie sich auf 40 %. 4. 4.1 Das interdisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 2 3. Dezember 2013 erfüllt sämtli che rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.4 ). Es beruht auf für die streitigen Belange fachärztlichen Untersuchungen durch die Gutachter ( Urk. 8/33 S. 15 ff. ; Urk. 8/33 S. 22 ff.; Urk. 8/33 S. 27 ff.; Urk. 8/33 S. 30 ff. ) und wurde in Kennt nis der relevanten Vorakten ( Urk. 8/33 S. 2 ff.) abgegeben. Es würdigt die vor ha ndenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gut achten ist schlüssig. Der Beschwerdeführer hielt dafür, es sei gestützt auf den Arztbericht von Dr. Z.___ von einer psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit in Höhe von 40 % auszugehen und nicht auf das Gutachten der Y.___ abzustellen. Dem ist entgegenzuhalten, dass die begutachtenden Fachärzte in der interdisziplinä ren Beurteilung dargelegt haben, dass die objektivierbaren Befunde am Bewe gungsapparat die Schmerzen vollumfänglich erklären würden und entsprechend keine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert werden könne ( Urk. 8/33 S. 47). Die gegenteilige Beurteilung der behandelnden Psychiaterin Dr. Z.___ (vgl. Urk. 3 S. 3) vermag die interdisziplinäre Einschätzung der Objektivierbar keit der Schmerzen nicht zu entkräften. Auch ist i n Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Zusammenfassend ist gestützt auf das Y.___ Gutachten von einer vollumfängli chen Arbeitsfähigkeit in einer a ngepassten Tätigkeit (vgl. E. 3.2.6 ) auszugehen. 4.2 Der Beschwerdeführer bringt des Weiteren vor, dass seine Restarbeitsfähigkeit nicht mehr verwertbar sei. Beim ausgeglichenen Arbeitsmarkt handelt es sich um eine theoretische Grösse, so dass nicht leichthin angenommen werden kann, die verbliebene Leistungsfä higkeit sei unverwertbar. So geht die Gerichtspraxis etwa davon aus, dass gar für funktionell Einarmige auf diesem Arbeitsmarkt genügend realistische Betäti gungsmöglichkeiten bestehen, oder dass selbst ein auf 25 % beschränktes Pen sum verwertbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_724/2012 vom 8. Januar 2013 E. 4.3 mit Hinweisen und 8C_489/2007 vom 28. Dezember 2007 E. 4.1). Eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist in denjenigen Fällen anzuneh men, in denen die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C 485/2014 vom 28. November 2014 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer ist in einer körperlich leichten Tätigkeit in Wechselposi tion, vorwiegend sitzend und nicht allzu l ange stehend, ohne Heben schwerer Lasten über 5 kg sowie nicht repetitiv in gebückter Haltung, ohne häufiges Treppensteigen und ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Dächern wegen der Sturzgefahr zu 100 % arbeitsfähig. Das Belastungsprofil erlaubt dem Beschwerdeführer Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten und ist somit nicht derart eingeschränkt, dass der aus geglichene Arbeitsmarkt eine ihm zumutbare Tätigkeit nicht kennen würde oder das Finden einer entsprechenden Stelle von einem nicht realistischen Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitge bers abhängig wäre. Dem Beschwerdeführer ist es demnach mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumutbar, seine Restarbeitsfähigkeit vollumfänglich zu ver werten. 5. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualititativer Hinsicht ein geschränkten Arbeitsfähigkeit. 5.1 5.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.1.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypotheti schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfäl lige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfü gungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie daher prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzufüh ren (BGE 129 V 222 E. 4.2 in fine, 128 V 174, Urteil des Bundesgerichts I 156/02 vom 26. Mai 2003). 5.1.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5.1.4 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). 5.2 Ein Rentenanspruch entsteht frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des Leistungsanspruches ( Art. 29 IVG). Der Beschwerdeführer meldete sich im Oktober 2012 bei der Beschwerdegegnerin zum Leistungsbezug an. Demnach hätte er frühestens ab April 2013 einen allfälligen Rentenanspruch, womit das Jahr 2013 den massgeblichen Vergleichszeitpunkt für den Einkommensvergleich darstellt. 5.3 Der Beschwerdeführer arbei tete von 1987 bis 2007 im gleichen B augeschäft. Ab dem Jahr 2007 hatte er wechselnde Arbeitsstellen und war zeitweise arbeitslos (Auszug aus dem individuellen Konto vom 2 4. Oktober 2012, Urk. 8/7). Der Beschwerdeführer führte diesbezüglich aus, er habe 20 Jahre lang im Hoch bau gearbeitet, bis die Firma 2007 in Konkurs geraten sei ( Urk. 8/33 S. 15). Die begutachtenden Ärzte hielten dafür, dass retrospektiv mit überwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen werden könne, dass die rein somatisch bedingten qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit späte stens seit 2010 (respektive n ach der 2. Ellbogenoperation bzw. Beginn der Rückenschmer zen) bestünden. Aufgrund der psychosozialen Belastungsfaktoren scheine es nach der Kündigung im Jahr 2007 zu einer Entwicklung von depressiven Symptomen gekommen zu sein ( Urk. 8/33 S. 44). Aufgrund des Konkurses des ehemaligen Arbeitgebers als auch der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erst später entstandenen gesundheitlichen Einschränkungen ist mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer die Arbeitsstelle beim langjährigen Arbeitgeber nicht aus gesundheitlichen sondern infolge invaliden versicherungsrechtlich unbeachtliche r Gründe aufgab. Die weiteren Arbeitsein s ätze waren nicht von Dauer, so dass für die Festsetzung des Valideneinkom mens auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen ist. Aufgrund der langjährigen Tätigkeit im Baugewerbe, zuerst während 20 Jahren im Hochbau, später als Fassadenmaler, ist der Lohn für Männer für das Anfor derungsniveau 4 im Baugewerbe in Höhe von Fr. 5‘310.-- heranzuziehen ( LSE 2010 TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Ziff. 41-43 Baugewerbe). Bereinigt um die Nominallohnentwicklung für Männer im Baugewerbe/Bau (T 1.1.10, Nominallohnindex, Männer, 2011-2014, Stand 2010 = 100; Stand 2013 = 102.3) s owie um die wöchentliche A rbeitszeit ( T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Ziff. 41-43 Baugewerbe/Bau) resultiert ein massgebliches Valideneinkommen in Höhe von Fr. 67‘630.-- ( Fr. 5‘310.-- : 100 x 102.3 : 40 x 41.5 x 12) für das Jahr 201 3. 5.4 Für das Invalideneinkommen ist der Tabellenlohn für männliche Hilfsarbeiter in Höhe von Fr. 4‘901.-- heranzuziehen ( TA1, Monatlicher Bruttolohn [ Zentral wert ] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 4). Bereinigt um die Nominallohnentwicklung (T1.1.10, Nominallohnindex, Männer, 2011-2014, Total Stand 2010 = 100; Stand 2013 = 10 2.5) sowie die wöchentliche Arbeits zeit (T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun gen in Stunden pro Woche, Total, 41.7 Stunden/Woche) resultiert ein Invaliden einkommen in Höhe von Fr. 62‘844.30 ( Fr. 4‘901. -- : 40 x 41.7 : 100 x 102.5 x 12) für das Jahr 201 3. Der Beschwerdeführer verrichtete über Jahre Schwerstarbeit auf dem Bau. Gestützt auf die in qualitativer Hinsicht zwar eingeschränkte aber in quantitati ver Hinsicht immer noch vollumfängliche Arbeitsfähigkeit sowie unter Berück sichtigung der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale ist ein Lei densabzug in Höhe von 10 % angemessen. Damit resultiert ein anrechenbares Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 56‘559.90 (62‘844.30 x 0.9). 5.5 Stellt man das Valideneinkommen dem Invalideneinkommen gegenüber resul tiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 11‘070.10 ( Fr. 67‘630.-- - 56‘559.90), was einem Invaliditätsgrad von rund 16 % ( Fr. 11‘070.10 : Fr. 67‘630.--) ent spricht. Vollständigkeitshalber ist darauf hinzuweisen, dass selbst bei einem Leidensab zug von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad in Höhe von rund 30 % resultieren würde ( Valideneinkommen = 67‘630.--; Invalideneinkommen = 62‘844.30 x 0.75 = Fr. 47‘133.20; Erwerbseinbusse = Fr. 67‘630.-- - Fr. 47‘133.20 = Fr. 20‘496.80; Invaliditätsgrad = Fr. 20‘496.80 : Fr. 67‘630.-- ). Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens ( Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Reto Zanotelli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei s ie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstSchwegler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00652 IV.2014.00652

IV.2014.00652 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Philipp

Sozialversicherungsrichter Vogel

Gerichtsschreiberin Schwegler

Urteil vom 14. Dezember 2015

Urteil vom 14. Dezember 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli

vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli Schraner & Partner Rechtsanwälte

Schraner & Partner Rechtsanwälte Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich

Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1958, meldete sich am 9. Oktober 2012 (Eingangsda tum) unter Hinweis auf Rücken- und Nackenschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein und Ellbogen- und Schulterschmerzen beidseits bei der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen, insbesondere holte sie das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 2 3. Dezember 2013 ( Urk. 8/33) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 1 7. März 2014, Urk. 8/36; Einwand vom 2. Mai 2014, Urk. 8/45) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 0. Mai 2014 ( Urk. 2) einen Rentenanspruch.

1. X.___, geboren 1958, meldete sich am 9. Oktober 2012 (Eingangsda tum) unter Hinweis auf Rücken- und Nackenschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein und Ellbogen- und Schulterschmerzen beidseits bei der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen, insbesondere holte sie das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 2 3. Dezember 2013 ( Urk. 8/33) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 1 7. März 2014, Urk. 8/36; Einwand vom 2. Mai 2014, Urk. 8/45) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 0. Mai 2014 ( Urk. 2) einen Rentenanspruch. 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 8. Juni 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und bean tragte, es sei die Verfügung aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. März 2013 eine Invalidenrente auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2 6. August 2014 ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-52) schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 9. August 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). Am 3. September 2014 nahm der Beschwerdeführer Stellung zur Beschwerdeantwort ( Urk. 10), was der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 4. September 2014 ( Urk. 11) mitgeteilt wurde.

2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 8. Juni 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und bean tragte, es sei die Verfügung aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. März 2013 eine Invalidenrente auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2 6. August 2014 ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-52) schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2 9. August 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). Am 3. September 2014 nahm der Beschwerdeführer Stellung zur Beschwerdeantwort ( Urk. 10), was der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 4. September 2014 ( Urk. 11) mitgeteilt wurde. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) dafür, dass das Valideneinkommen gestützt auf den Durchschnittsverdienst der Jahre 2003-2006 (bereinigt um die Nominallohnentwicklung) festzusetzen sei. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer vollumfänglich zumutbar, das Invalideneinkommen sei damit gestützt auf die Lohnstrukturer hebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für einen männlichen Hilfsarbeiter festzusetzen. Aufgrund der somatischen Einschränkungen sei ein Leiden sabzug von 10 % gerechtfertigt, so dass b ei Gegenüberstellung der beiden Vergleichs einkommen ein Invaliditätsgrad von 17 % resultiere.

1.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) dafür, dass das Valideneinkommen gestützt auf den Durchschnittsverdienst der Jahre 2003-2006 (bereinigt um die Nominallohnentwicklung) festzusetzen sei. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer vollumfänglich zumutbar, das Invalideneinkommen sei damit gestützt auf die Lohnstrukturer hebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für einen männlichen Hilfsarbeiter festzusetzen. Aufgrund der somatischen Einschränkungen sei ein Leiden sabzug von 10 % gerechtfertigt, so dass b ei Gegenüberstellung der beiden Vergleichs einkommen ein Invaliditätsgrad von 17 % resultiere. 1.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), dass aufgrund aller behinderungsbedingten und individuellen Faktoren eine Anstel lung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur noch unter einem unrealistisch grossen Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers denkbar sei. Das Finden eines entsprechenden Arbeitsplatzes erscheine zum Vornherein als ausgeschlossen, mithin bestehe keine Verwertbarkeit der verbliebenen medizi nisch theoretischen Arbeitsfähigkeit ( Urk. 1 S. 5). Auch unterscheide sich der im April 2014 von Dr. med. Z.___, Fachärztin Psychiatrie und Psycho therapie FMH, festgestellte psychopathologische Befund erheblich von demjeni gen anlässlich der psychiatrischen Y.___ -Untersuchung vom Oktober 201 3. Ob anlässlich der Y.___ -Untersuchung einzelne Symptome zum Befund nicht erkannt bzw. nicht geprüft worden seien oder ob einzelne Symptome erst nach träglich hinzugekommen seien, könne offenbleiben. Beim Krankheitsbild des Beschwerdeführers sei eine invalidisierende Wirkung erstellt, da ein chronifi zierter, von den psychosozialen Kausalitäten losgelöster und somit verselbstän digter Gesundheitsschaden mit Beeinträchtigung der psychischen Integrität vor liege. Mithin sei die durch das psychische Leiden bewirkte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % in jeglicher Tätigkeit erstellt.

1.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), dass aufgrund aller behinderungsbedingten und individuellen Faktoren eine Anstel lung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur noch unter einem unrealistisch grossen Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers denkbar sei. Das Finden eines entsprechenden Arbeitsplatzes erscheine zum Vornherein als ausgeschlossen, mithin bestehe keine Verwertbarkeit der verbliebenen medizi nisch theoretischen Arbeitsfähigkeit ( Urk. 1 S. 5). Auch unterscheide sich der im April 2014 von Dr. med. Z.___, Fachärztin Psychiatrie und Psycho therapie FMH, festgestellte psychopathologische Befund erheblich von demjeni gen anlässlich der psychiatrischen Y.___ -Untersuchung vom Oktober 201 3. Ob anlässlich der Y.___ -Untersuchung einzelne Symptome zum Befund nicht erkannt bzw. nicht geprüft worden seien oder ob einzelne Symptome erst nach träglich hinzugekommen seien, könne offenbleiben. Beim Krankheitsbild des Beschwerdeführers sei eine invalidisierende Wirkung erstellt, da ein chronifi zierter, von den psychosozialen Kausalitäten losgelöster und somit verselbstän digter Gesundheitsschaden mit Beeinträchtigung der psychischen Integrität vor liege. Mithin sei die durch das psychische Leiden bewirkte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40 % in jeglicher Tätigkeit erstellt. Das Valideneinkommen sei gestützt auf den zuletzt im Jahr 2007 in der langjäh rig angestammten Berufstätigkeit als Bauarbeiter erzielte n Lohn festzu setzen. Wäre von der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auszugehen, so wäre ein Leidensabzug von 25 % vorzunehmen, so dass bei Gegenüberstellung des Validen- und des Invalideneinkommens ein Invaliditätsgrad von 61 % resultiere ( Urk. 1 S. 6 f.).

Das Valideneinkommen sei gestützt auf den zuletzt im Jahr 2007 in der langjäh rig angestammten Berufstätigkeit als Bauarbeiter erzielte n Lohn festzu setzen. Wäre von der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auszugehen, so wäre ein Leidensabzug von 25 % vorzunehmen, so dass bei Gegenüberstellung des Validen- und des Invalideneinkommens ein Invaliditätsgrad von 61 % resultiere ( Urk. 1 S. 6 f.). 1.3 In der Beschwerdeantwort ( Urk. 7) hielt die Beschwerdegegnerin dafür, dass das Y.___ Gutachten allen beweisrechtlichen Anforderungen genüge. Der Arztbe richt von Dr. Z.___ vermöge an der Y.___ Einschätzung nichts zu ändern.

1.3 In der Beschwerdeantwort ( Urk. 7) hielt die Beschwerdegegnerin dafür, dass das Y.___ Gutachten allen beweisrechtlichen Anforderungen genüge. Der Arztbe richt von Dr. Z.___ vermöge an der Y.___ Einschätzung nichts zu ändern. Das Valideneinkommen sei gestützt auf die Tabellenlöhne der LSE festzusetzen, da der Beschwerdefüh r er seine Stelle bei der A.___ AG ohne Hin weise auf gesundheitliche Gründe im Jahr 2007 habe aufgeben müssen. In der Zeit danach sei er arbeitslos oder in kurzen Anstellungen tätig gewesen, so dass dies e Tätigkeiten nicht für die Berechnung des Valideneinkommens herangezo gen werden könn t e n. Auch sei die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit erstellt.

Das Valideneinkommen sei gestützt auf die Tabellenlöhne der LSE festzusetzen, da der Beschwerdefüh r er seine Stelle bei der A.___ AG ohne Hin weise auf gesundheitliche Gründe im Jahr 2007 habe aufgeben müssen. In der Zeit danach sei er arbeitslos oder in kurzen Anstellungen tätig gewesen, so dass dies e Tätigkeiten nicht für die Berechnung des Valideneinkommens herangezo gen werden könn t e n. Auch sei die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit erstellt. Vergleiche man das gestützt auf die LSE festgesetzte Valideneinkommen im Baugewerbe (Baugewerbe Ziff. 41-43, Männer, Anforderungsniveau 4) mit dem Invalideneinkommen ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 17 %.

Vergleiche man das gestützt auf die LSE festgesetzte Valideneinkommen im Baugewerbe (Baugewerbe Ziff. 41-43, Männer, Anforderungsniveau 4) mit dem Invalideneinkommen ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 17 %. 1.4 Der Beschwerdeführer hielt in seiner Stellu ngnahme vom 3. September 2014 ( Urk. 10) an den Ausführungen in der Beschwerde fest und machte geltend, dass auf die Feststellungen und die Beurteilung von Dr. Z.___ abzustellen sei, wonach allein aufgrund des psychischen Leidens die Arbeitsfähigkeit in jegli cher Tätigkeit um 40 % eingeschränkt sei. Die als Verweistätigkeiten genannten Kontroll- und Überwachungsarbeiten würden eine geistige Beweglichkeit voraussetzen, über die der geistig sehr schwerfällige Beschwerdeführer nicht verfüge. Überdies seien sie in länger andauernder körperlicher Zwangshaltung zu verrichten, wozu der Beschwerdeführer aufgrund des Zumutbarkeitsprofils nicht imstande sei. Bei Gegenüberstellung des in der Beschwerde geltend gemachten Invalideneinkommens und des in der Beschwerdeantwort zugestan denen Valideneinkommens resultiere ein Invaliditätsgrad von 58 %.

1.4 Der Beschwerdeführer hielt in seiner Stellu ngnahme vom 3. September 2014 ( Urk. 10) an den Ausführungen in der Beschwerde fest und machte geltend, dass auf die Feststellungen und die Beurteilung von Dr. Z.___ abzustellen sei, wonach allein aufgrund des psychischen Leidens die Arbeitsfähigkeit in jegli cher Tätigkeit um 40 % eingeschränkt sei. Die als Verweistätigkeiten genannten Kontroll- und Überwachungsarbeiten würden eine geistige Beweglichkeit voraussetzen, über die der geistig sehr schwerfällige Beschwerdeführer nicht verfüge. Überdies seien sie in länger andauernder körperlicher Zwangshaltung zu verrichten, wozu der Beschwerdeführer aufgrund des Zumutbarkeitsprofils nicht imstande sei. Bei Gegenüberstellung des in der Beschwerde geltend gemachten Invalideneinkommens und des in der Beschwerdeantwort zugestan denen Valideneinkommens resultiere ein Invaliditätsgrad von 58 %. 2.

2. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die:

2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

2.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 2.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).

2.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 3.

3. 3.1 Die bis zur polydisziplinären Begutachtung aufliegenden Arztberichte wurden in der Expertise vom 2 3. Dezember 2013 zusammengefasst ( Urk. 8/33 S. 2 ff.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden.

3.1 Die bis zur polydisziplinären Begutachtung aufliegenden Arztberichte wurden in der Expertise vom 2 3. Dezember 2013 zusammengefasst ( Urk. 8/33 S. 2 ff.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. 3.2

3.2 3.2.1 Die begutachtenden Ärzte des Y.___ hielten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/33 S. 37):

3.2.1 Die begutachtenden Ärzte des Y.___ hielten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/33 S. 37): - Chronisches zervikozephales und zervikookzipitales Schmerzsyndrom mit/bei:

Chronisches zervikozephales und zervikookzipitales Schmerzsyndrom mit/bei: - Degenerativen Halswirbelsäulen (HWS) -Veränderungen

Degenerativen Halswirbelsäulen (HWS) -Veränderungen - Fehlhaltung mit Kopf- und Schulterprotraktion

Fehlhaltung mit Kopf- und Schulterprotraktion - Foraminale Stenosen C5 bis C7 linksbetont

Foraminale Stenosen C5 bis C7 linksbetont - MR-mässig keine Kompression neuraler Strukturen

MR-mässig keine Kompression neuraler Strukturen - Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits mit/bei:

Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits mit/bei: - Degenerativen Veränderungen der mittleren und distalen Lendenwir belsäule (LWS)

Degenerativen Veränderungen der mittleren und distalen Lendenwir belsäule (LWS) - Flachbogigen Diskushernien ohne Beweis einer Kompression neuraler Strukturen

Flachbogigen Diskushernien ohne Beweis einer Kompression neuraler Strukturen - Myofaszialer Dysbalance

Myofaszialer Dysbalance - Aktuell ohne neurologische Reiz- oder Ausfallsymptomatik

Aktuell ohne neurologische Reiz- oder Ausfallsymptomatik - Ellbogenarthrose beidseits mit/bei:

Ellbogenarthrose beidseits mit/bei: - Status nach Ellbogen- Arhroskopie mit Débridement und Osteophyten -Resektion links am 6. Mai 2010

Status nach Ellbogen- Arhroskopie mit Débridement und Osteophyten -Resektion links am 6. Mai 2010 - Status nach Ellbogen-Arthroskopie mit Débridement und Osteophy ten-Resektion rechts am 1 3. März 2009

Status nach Ellbogen-Arthroskopie mit Débridement und Osteophy ten-Resektion rechts am 1 3. März 2009 - Beginnende Gonarthrose beidseits mit/bei:

Beginnende Gonarthrose beidseits mit/bei: - Status nach Teil- Meniskektomie rechts 1997

Status nach Teil- Meniskektomie rechts 1997 - Status nach Teil- Meniskektomie links 2002

Status nach Teil- Meniskektomie links 2002 - Leichtgradige diabetische Polyneuropathie mit rein sensiblen peripheren Ausfällen

Leichtgradige diabetische Polyneuropathie mit rein sensiblen peripheren Ausfällen - Chronisch-venöse Insuffizienz Grad II beidseits mit/bei:

Chronisch-venöse Insuffizienz Grad II beidseits mit/bei: - Ausgeprägter Varikosis rechtsbetont mit Crosse -Insuffizienz und Magna-Stamm- und -Ast- Varikosis Hach Stadium IV rechts

Ausgeprägter Varikosis rechtsbetont mit Crosse -Insuffizienz und Magna-Stamm- und -Ast- Varikosis Hach Stadium IV rechts - Paravarikosis Stadium III links

Paravarikosis Stadium III links - Status nach Crossektomie und Varizenstripping rechts 1997 und 2009

Status nach Crossektomie und Varizenstripping rechts 1997 und 2009 Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie

Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie - Metabolisches Syndrom mit/bei:

Metabolisches Syndrom mit/bei: - Adipositas Grad I nach WHO (BMI von 34 kg/m 2 )

Adipositas Grad I nach WHO (BMI von 34 kg/m 2 ) - Insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2

Insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2 - Arterieller Hypertonie

Arterieller Hypertonie - Dyslipidämie

Dyslipidämie - Depressive Episode, gegenwärtig unter Therapie remittiert mit Restsympto matik bis maximal leichtgradig ausgeprägt (ICD-10 F32.4 bis F32.0) bei psychosozialer Belastungssituation

Depressive Episode, gegenwärtig unter Therapie remittiert mit Restsympto matik bis maximal leichtgradig ausgeprägt (ICD-10 F32.4 bis F32.0) bei psychosozialer Belastungssituation - Status nach Resektion eines spinozellulären Karzinoms im Bereich der lin ken Unterlippe im Mai 2008

Status nach Resektion eines spinozellulären Karzinoms im Bereich der lin ken Unterlippe im Mai 2008 - Status nach Rektosigmoid -Resektion wegen massiven Anorektalprolaps im Februar 1997

Status nach Rektosigmoid -Resektion wegen massiven Anorektalprolaps im Februar 1997 3.2.2 Die im Rahmen der aktuellen interdisziplinären Begutachtung durchgeführte allgemein-internistische Untersuchung ergebe das Bild eines eher klein gewachsenen, adipösen und dekonditionierten Beschwerdeführers in leicht reduziertem Allgemeinzustand. Bei einem aktuellen Body-Mass-Index von 34kg/m 2 entspreche sein Übergewicht einer Adipositas Grad I nach WHO. Als Folge davon habe er inzwischen das Vollbild eines metabolischen Syndroms entwickelt mit arterieller Hypertonie, insulinpflichtigem Diabetes mellitus und Dyslipidämie. Trotz der ausgebauten medikamentösen Behandlung und Insulin-Therapie seien seine Blutzucker- und HbA1c-Wert mässig gut eingestellt. Auch fänden sich im Rahmen der Begutachtung deutlich hypertone Blutdruckwerte. Hingegen fänden sich keine Hinweise für eine Links- oder Rechtsherzinsuffizi enz und auch anamnestisch bestünden keine Hinweise für eine koronare Herz krankheit. Das EKG zeige auch einen unauffälligen Erregungsablauf und die Lungenfunktionsprüfung ergebe normale dynamische und statische Lungenvo lumina. Es bestehe eine ausgeprägte Varikosis crurum, vor allem rechts, mit Vena -magna- und Vena - parva -Beteiligung und einer beginnenden chronisch-venösen Insuffizienz im Bereich der unteren Extremitäten, welche vor allem für rein stehende und gehende Berufe ungünstig sei. Ansonsten liessen sich au s internistischer Sicht keine Diagnosen stellen, die die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigen würden ( Urk. 8/33 S. 42).

3.2.2 Die im Rahmen der aktuellen interdisziplinären Begutachtung durchgeführte allgemein-internistische Untersuchung ergebe das Bild eines eher klein gewachsenen, adipösen und dekonditionierten Beschwerdeführers in leicht reduziertem Allgemeinzustand. Bei einem aktuellen Body-Mass-Index von 34kg/m 2 entspreche sein Übergewicht einer Adipositas Grad I nach WHO. Als Folge davon habe er inzwischen das Vollbild eines metabolischen Syndroms entwickelt mit arterieller Hypertonie, insulinpflichtigem Diabetes mellitus und Dyslipidämie. Trotz der ausgebauten medikamentösen Behandlung und Insulin-Therapie seien seine Blutzucker- und HbA1c-Wert mässig gut eingestellt. Auch fänden sich im Rahmen der Begutachtung deutlich hypertone Blutdruckwerte. Hingegen fänden sich keine Hinweise für eine Links- oder Rechtsherzinsuffizi enz und auch anamnestisch bestünden keine Hinweise für eine koronare Herz krankheit. Das EKG zeige auch einen unauffälligen Erregungsablauf und die Lungenfunktionsprüfung ergebe normale dynamische und statische Lungenvo lumina. Es bestehe eine ausgeprägte Varikosis crurum, vor allem rechts, mit Vena -magna- und Vena parva -Beteiligung und einer beginnenden chronisch-venösen Insuffizienz im Bereich der unteren Extremitäten, welche vor allem für rein stehende und gehende Berufe ungünstig sei. Ansonsten liessen sich au s internistischer Sicht keine Diagnosen stellen, die die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigen würden ( Urk. 8/33 S. 42). 3.2.3 Aus rheumatologischer Sicht leide der Beschwerdeführer an einer degenerativen Mehretagen-Problematik. Die pathologischen Befunde im Bereiche der Halswir belsäule, inkl. MRI-Aufnahme vom 1 1. September 2013, würden die Schmerzen im Hinterkopf und im Nacken mit gelegentlicher Ausstrahlung in die Oberarme gut erklären. Auch die gelegentlichen Kreuzschmerzen seien mit den mässig fortgeschrittenen degenerativen LWS-Veränderungen gut vereinbar. Die beid seitigen Ellbogenschmerzen bei Status nach Débridement beidseits und aktueller mässig fortgeschrittener Arthrose seien eindeutig nachvollziehbar. Die Ellbo gengelenke seien vermindert belastbar, was auch für die arthrotischen Kniege lenke bei Status nach beidseitiger Meniskektomie gelte. Insgesamt sei der Bewe gungsapparat, also die Wirbelsäule im HWS- und LWS-Bereich, aber auch die Gelenke, insbesondere beide Ellbogen und beide Kniegelenke, deutlich vermin dert belastbar. Schmerzen bei längerem Stehen oder auch beim Heben schwerer Lasten und bei Arbeiten in gebückter Haltung seien nachvollziehbar ( Urk. 8/33 S. 42).

3.2.3 Aus rheumatologischer Sicht leide der Beschwerdeführer an einer degenerativen Mehretagen-Problematik. Die pathologischen Befunde im Bereiche der Halswir belsäule, inkl. MRI-Aufnahme vom 1 1. September 2013, würden die Schmerzen im Hinterkopf und im Nacken mit gelegentlicher Ausstrahlung in die Oberarme gut erklären. Auch die gelegentlichen Kreuzschmerzen seien mit den mässig fortgeschrittenen degenerativen LWS-Veränderungen gut vereinbar. Die beid seitigen Ellbogenschmerzen bei Status nach Débridement beidseits und aktueller mässig fortgeschrittener Arthrose seien eindeutig nachvollziehbar. Die Ellbo gengelenke seien vermindert belastbar, was auch für die arthrotischen Kniege lenke bei Status nach beidseitiger Meniskektomie gelte. Insgesamt sei der Bewe gungsapparat, also die Wirbelsäule im HWS- und LWS-Bereich, aber auch die Gelenke, insbesondere beide Ellbogen und beide Kniegelenke, deutlich vermin dert belastbar. Schmerzen bei längerem Stehen oder auch beim Heben schwerer Lasten und bei Arbeiten in gebückter Haltung seien nachvollziehbar ( Urk. 8/33 S. 42). 3.2.4 Bei der neurologischen Untersuchung seien distal-symmetrische Sensibilitätsstö rungen angegeben worden, welche in Zusammenschau mit den abgeschwächten Reflexen gut auf eine diabetische Polyneuropathie zurückzu führen seien. Elektroneurographisch werde allerdings in der Neurologie des B.___ ein unauffälliger Befund der Beinnerven angegeben, wobei die Untersuchungsdetails nicht aktenkundig seien. Auch die Tiefensen siblitätsstörung mit Schwanken im Rhomberg -Stehversuch unter anamnesti scher Angabe einer Gangunsicherheit seien gut mit einer diabetischen, klinisch ausschliesslich sensiblen Poly neuropathie zu erklären. E i n radikuläres Ausfalls muster finde sich weder an den Armen noch an den Beinen in der neurologi schen Untersuchung. Insbesondere seien die kernspintomographisch möglicher weise irritierten Wurze l n bezüglich der sensiblen und motorischen Funktionen klinisch nicht betroffen gewesen. Aus fachneurologischer Sicht sei die Arbeits fähigkeit durch die degenerativen Wirbelsäulenveränderungen mit dem chroni schen zervikozephalen und lumbalen Schmerzsyndrom sowie durch die gering ausgeprägte, deutlich sensibel betonte, am ehesten diabetisch bedingte Poly neuropathie qualitativ beeinträchtigt ( Urk. 8/33 S. 42 f.).

3.2.4 Bei der neurologischen Untersuchung seien distal-symmetrische Sensibilitätsstö rungen angegeben worden, welche in Zusammenschau mit den abgeschwächten Reflexen gut auf eine diabetische Polyneuropathie zurückzu führen seien. Elektroneurographisch werde allerdings in der Neurologie des B.___ ein unauffälliger Befund der Beinnerven angegeben, wobei die Untersuchungsdetails nicht aktenkundig seien. Auch die Tiefensen siblitätsstörung mit Schwanken im Rhomberg -Stehversuch unter anamnesti scher Angabe einer Gangunsicherheit seien gut mit einer diabetischen, klinisch ausschliesslich sensiblen Poly neuropathie zu erklären. E i n radikuläres Ausfalls muster finde sich weder an den Armen noch an den Beinen in der neurologi schen Untersuchung. Insbesondere seien die kernspintomographisch möglicher weise irritierten Wurze l n bezüglich der sensiblen und motorischen Funktionen klinisch nicht betroffen gewesen. Aus fachneurologischer Sicht sei die Arbeits fähigkeit durch die degenerativen Wirbelsäulenveränderungen mit dem chroni schen zervikozephalen und lumbalen Schmerzsyndrom sowie durch die gering ausgeprägte, deutlich sensibel betonte, am ehesten diabetisch bedingte Poly neuropathie qualitativ beeinträchtigt ( Urk. 8/33 S. 42 f.). 3.2.5 Im Rahmen der aktuellen psychiatrischen Exploration könne eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung ausgeschlossen werden, zumal die Schmerzen durch die objektivierbaren Befunde am Bewegungsapparat vollumfänglich erklärt werden könnten. Auch fänden sich kaum mehr depressive Sympt ome. Nach ICD-10 seien maximal die diagnostischen Kriterien für eine leichte depressive Episode erfüllt, insofern dass der Beschwerdeführer über weite Teile des Untersuchungsgesprächs eine depressive Stimmung gezeigt habe, seine a f fektive Schwingungsfähigkeit dabei eingeschränkt gewesen sei, ein Verlust des Selbstwertgefühl s vorläge und auch unangemessene Schuldgefühle mitge teilt würden. Der Beschwerdeführer berichte auch über Konzentrationsstörun gen, die sich allerdings im Untersuchungsgespräch nicht abgebildet hätten, so dass sie nicht deutlich ausgeprägt sein könnten. Ein Interesse- oder Freudverlust sei zum Teil vorhanden, so dass sich der Beschwerdeführer nicht mehr so freuen könne wie früher. So wären folglich fünf Symptome, allerdings nicht voll aus geprägt, erfüllt. Von der Kategorie B müssten mindestens 2 von den angegebe nen 3 Symptomen erfüllt sein, was beim Beschwerdeführer nur grenzwertig vorgelegen habe. In der Hamilton-Depressionsskala erreiche er neun Punkte (leichte Depression 10 bis 20 Punkte), so dass auch hier ein grenzwertiges Ergebnis vorliege. Diese depressive (Rest-)Symptomatik habe allerdings keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr wäre es aus psychiatrischer Sicht sehr wichtig für den Beschwerdeführer, durch eine Arbeitsstelle wieder eine Tagesstruktur zu erfahren, da er dann soziale Kontakte wieder besser wahrnehme könnte, über mehr finanzielle Mittel verfügen würde und sich ein Arbeitsplatz sicherlich auch positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken würde ( Urk. 8/33 S. 43)

3.2.5 Im Rahmen der aktuellen psychiatrischen Exploration könne eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung ausgeschlossen werden, zumal die Schmerzen durch die objektivierbaren Befunde am Bewegungsapparat vollumfänglich erklärt werden könnten. Auch fänden sich kaum mehr depressive Sympt ome. Nach ICD-10 seien maximal die diagnostischen Kriterien für eine leichte depressive Episode erfüllt, insofern dass der Beschwerdeführer über weite Teile des Untersuchungsgesprächs eine depressive Stimmung gezeigt habe, seine a f fektive Schwingungsfähigkeit dabei eingeschränkt gewesen sei, ein Verlust des Selbstwertgefühl s vorläge und auch unangemessene Schuldgefühle mitge teilt würden. Der Beschwerdeführer berichte auch über Konzentrationsstörun gen, die sich allerdings im Untersuchungsgespräch nicht abgebildet hätten, so dass sie nicht deutlich ausgeprägt sein könnten. Ein Interesse- oder Freudverlust sei zum Teil vorhanden, so dass sich der Beschwerdeführer nicht mehr so freuen könne wie früher. So wären folglich fünf Symptome, allerdings nicht voll aus geprägt, erfüllt. Von der Kategorie B müssten mindestens 2 von den angegebe nen 3 Symptomen erfüllt sein, was beim Beschwerdeführer nur grenzwertig vorgelegen habe. In der Hamilton-Depressionsskala erreiche er neun Punkte (leichte Depression 10 bis 20 Punkte), so dass auch hier ein grenzwertiges Ergebnis vorliege. Diese depressive (Rest-)Symptomatik habe allerdings keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr wäre es aus psychiatrischer Sicht sehr wichtig für den Beschwerdeführer, durch eine Arbeitsstelle wieder eine Tagesstruktur zu erfahren, da er dann soziale Kontakte wieder besser wahrnehme könnte, über mehr finanzielle Mittel verfügen würde und sich ein Arbeitsplatz sicherlich auch positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken würde ( Urk. 8/33 S. 43) 3.2.6 Zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aufgrund der fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen im Bereiche der HWS, der LWS, beider Knie- und Ellbogenge lenke als Arbeiter auf dem Bau und auch als Fassadenmaler definitiv nicht mehr arbeitsfähig. In einer dem Leiden angepassten, körperlich leichten Tätigkeit in Wechselposition, vorwiegend sitzend und nicht allzu lange stehend (wegen der Varikosis ), ohne Heben schwerer Lasten über 5 kg sowie nicht repetitiv in gebückter Haltung (wegen seiner HWS und LWS), ohne häufiges Treppensteigen (wegen der Kniegelenke) und ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Dächern wegen der Sturzgefahr (aufgrund seiner peripheren Polyneuropathie) sei er aus interdisziplinärer Sicht medizinisch-theoretisch zu 100 % arbeitsfähig. Eine psy chiatrisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit liege nicht vor ( Urk. 8/33 S. 44).

3.2.6 Zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aufgrund der fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen im Bereiche der HWS, der LWS, beider Knie- und Ellbogenge lenke als Arbeiter auf dem Bau und auch als Fassadenmaler definitiv nicht mehr arbeitsfähig. In einer dem Leiden angepassten, körperlich leichten Tätigkeit in Wechselposition, vorwiegend sitzend und nicht allzu lange stehend (wegen der Varikosis ), ohne Heben schwerer Lasten über 5 kg sowie nicht repetitiv in gebückter Haltung (wegen seiner HWS und LWS), ohne häufiges Treppensteigen (wegen der Kniegelenke) und ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Dächern wegen der Sturzgefahr (aufgrund seiner peripheren Polyneuropathie) sei er aus interdisziplinärer Sicht medizinisch-theoretisch zu 100 % arbeitsfähig. Eine psy chiatrisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit liege nicht vor ( Urk. 8/33 S. 44). 3.3 Dr. Z.___ behandelt den Beschwerdeführer seit dem 1 8. Oktober 2011, zu Beginn jeweils wöchentlich, zuletzt in zwei- bis dreiwöchigen Abständen. In ihrem zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers erstellten Arztbe richt über die Untersuchung vom 2 8. April 2014 ( Urk. 3) hielt sie zusammen fassend fest, dass beim Beschwerdeführer klinisch ein chronisches Schmerzsyn drom in der Folge von diversen degenerativen Veränderungen in der Wirbel säule, Ellbogen- und Kniegelenken, wie auch ein depressives Zustandsbild mit Schuld- und Insuffizienzgefühlen, Störung des Antriebs, der Psychomotorik, der Konzentratio n und Zukunftsangst sowie Lebensüberdruss als Folge einer anhaltenden Schmerzverarbeitungsstörung und einer leichten bis mittelgradigen depressiven Störung bestehe. Die langwierigen Beschwerden verbunden mit konstanten Schmerzen und die damit verbundenen Einschränkungen in den Alltagsaktivitäten hätten beim Beschwerdeführer, der sich seit je durch seine Leistungen und Verantwortung definiert habe, zu r Bildung des oben beschrie benen Zustandsbildes geführt. Klinisch und fremdanamnestisch bestünden keine Hinweise für Simulation im Sinne einer primären, intentionalen Rentenbegehr lichkeit. Die Art der subjektiven Beschwerdebezeichnung entspreche der Psy chodyn amik des Krankheitsgeschehens und d ie oben beschriebenen Krank heitssymptome würden angemessen und glaubhaft dargestellt. Die Erkrankun gen, sowohl die psychiatrischen als auch die somatischen, hätten sich mittler weile chronifiziert. Beide Symptombereiche unterstützten sich gegenseitig und verunmöglichten die Entwicklung neuer, gesunder Lebensstrategien (es bestün den wissenschaftlich belegte Studien, die die gegenseitigen negativen Beein flussungen beider Erkrankungen belegten) und e s würden alle medizinischen Massnahmen ausgeschöpft, die seine Arbeitsfähigkeit verbessern könnten. Die Prognose sei aber vor allem auch aufgrund der deutlich ausgeprägten Krank heits - und Behinderungsüberzeugung ungünstig (somit sei auch eine berufliche Wiedereingliederung kaum denkbar). Aus oben beschriebenen Gründen ( Chro nifizierung s e iner Erkrankungen, wie auch bestehende Co-Morbidität) bestehe beim Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (so sei diese auch im Bericht vom 2 2. März 2013 gemeint). Rein aus psychiatrischer Sicht beschränke sie sich auf 40 %.

3.3 Dr. Z.___ behandelt den Beschwerdeführer seit dem 1 8. Oktober 2011, zu Beginn jeweils wöchentlich, zuletzt in zwei- bis dreiwöchigen Abständen. In ihrem zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers erstellten Arztbe richt über die Untersuchung vom 2 8. April 2014 ( Urk. 3) hielt sie zusammen fassend fest, dass beim Beschwerdeführer klinisch ein chronisches Schmerzsyn drom in der Folge von diversen degenerativen Veränderungen in der Wirbel säule, Ellbogen- und Kniegelenken, wie auch ein depressives Zustandsbild mit Schuld- und Insuffizienzgefühlen, Störung des Antriebs, der Psychomotorik, der Konzentratio n und Zukunftsangst sowie Lebensüberdruss als Folge einer anhaltenden Schmerzverarbeitungsstörung und einer leichten bis mittelgradigen depressiven Störung bestehe. Die langwierigen Beschwerden verbunden mit konstanten Schmerzen und die damit verbundenen Einschränkungen in den Alltagsaktivitäten hätten beim Beschwerdeführer, der sich seit je durch seine Leistungen und Verantwortung definiert habe, zu r Bildung des oben beschrie benen Zustandsbildes geführt. Klinisch und fremdanamnestisch bestünden keine Hinweise für Simulation im Sinne einer primären, intentionalen Rentenbegehr lichkeit. Die Art der subjektiven Beschwerdebezeichnung entspreche der Psy chodyn amik des Krankheitsgeschehens und d ie oben beschriebenen Krank heitssymptome würden angemessen und glaubhaft dargestellt. Die Erkrankun gen, sowohl die psychiatrischen als auch die somatischen, hätten sich mittler weile chronifiziert. Beide Symptombereiche unterstützten sich gegenseitig und verunmöglichten die Entwicklung neuer, gesunder Lebensstrategien (es bestün den wissenschaftlich belegte Studien, die die gegenseitigen negativen Beein flussungen beider Erkrankungen belegten) und e s würden alle medizinischen Massnahmen ausgeschöpft, die seine Arbeitsfähigkeit verbessern könnten. Die Prognose sei aber vor allem auch aufgrund der deutlich ausgeprägten Krank heits - und Behinderungsüberzeugung ungünstig (somit sei auch eine berufliche Wiedereingliederung kaum denkbar). Aus oben beschriebenen Gründen ( Chro nifizierung s e iner Erkrankungen, wie auch bestehende Co-Morbidität) bestehe beim Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (so sei diese auch im Bericht vom 2 2. März 2013 gemeint). Rein aus psychiatrischer Sicht beschränke sie sich auf 40 %. 4.

4. 4.1 Das interdisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 2 3. Dezember 2013 erfüllt sämtli che rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.4 ). Es beruht auf für die streitigen Belange fachärztlichen Untersuchungen durch die Gutachter ( Urk. 8/33 S. 15 ff. ; Urk. 8/33 S. 22 ff.; Urk. 8/33 S. 27 ff.; Urk. 8/33 S. 30 ff. ) und wurde in Kennt nis der relevanten Vorakten ( Urk. 8/33 S. 2 ff.) abgegeben. Es würdigt die vor ha ndenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gut achten ist schlüssig.

4.1 Das interdisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 2 3. Dezember 2013 erfüllt sämtli che rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.4 ). Es beruht auf für die streitigen Belange fachärztlichen Untersuchungen durch die Gutachter ( Urk. 8/33 S. 15 ff. ; Urk. 8/33 S. 22 ff.; Urk. 8/33 S. 27 ff.; Urk. 8/33 S. 30 ff. ) und wurde in Kennt nis der relevanten Vorakten ( Urk. 8/33 S. 2 ff.) abgegeben. Es würdigt die vor ha ndenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gut achten ist schlüssig. Der Beschwerdeführer hielt dafür, es sei gestützt auf den Arztbericht von Dr. Z.___ von einer psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit in Höhe von 40 % auszugehen und nicht auf das Gutachten der Y.___ abzustellen. Dem ist entgegenzuhalten, dass die begutachtenden Fachärzte in der interdisziplinä ren Beurteilung dargelegt haben, dass die objektivierbaren Befunde am Bewe gungsapparat die Schmerzen vollumfänglich erklären würden und entsprechend keine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert werden könne ( Urk. 8/33 S. 47). Die gegenteilige Beurteilung der behandelnden Psychiaterin Dr. Z.___ (vgl. Urk. 3 S. 3) vermag die interdisziplinäre Einschätzung der Objektivierbar keit der Schmerzen nicht zu entkräften. Auch ist i n Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).

Der Beschwerdeführer hielt dafür, es sei gestützt auf den Arztbericht von Dr. Z.___ von einer psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit in Höhe von 40 % auszugehen und nicht auf das Gutachten der Y.___ abzustellen. Dem ist entgegenzuhalten, dass die begutachtenden Fachärzte in der interdisziplinä ren Beurteilung dargelegt haben, dass die objektivierbaren Befunde am Bewe gungsapparat die Schmerzen vollumfänglich erklären würden und entsprechend keine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert werden könne ( Urk. 8/33 S. 47). Die gegenteilige Beurteilung der behandelnden Psychiaterin Dr. Z.___ (vgl. Urk. 3 S. 3) vermag die interdisziplinäre Einschätzung der Objektivierbar keit der Schmerzen nicht zu entkräften. Auch ist i n Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Zusammenfassend ist gestützt auf das Y.___ Gutachten von einer vollumfängli chen Arbeitsfähigkeit in einer a ngepassten Tätigkeit (vgl. E. 3.2.6 ) auszugehen.

Zusammenfassend ist gestützt auf das Y.___ Gutachten von einer vollumfängli chen Arbeitsfähigkeit in einer a ngepassten Tätigkeit (vgl. E. 3.2.6 ) auszugehen. 4.2 Der Beschwerdeführer bringt des Weiteren vor, dass seine Restarbeitsfähigkeit nicht mehr verwertbar sei.

4.2 Der Beschwerdeführer bringt des Weiteren vor, dass seine Restarbeitsfähigkeit nicht mehr verwertbar sei. Beim ausgeglichenen Arbeitsmarkt handelt es sich um eine theoretische Grösse, so dass nicht leichthin angenommen werden kann, die verbliebene Leistungsfä higkeit sei unverwertbar. So geht die Gerichtspraxis etwa davon aus, dass gar für funktionell Einarmige auf diesem Arbeitsmarkt genügend realistische Betäti gungsmöglichkeiten bestehen, oder dass selbst ein auf 25 % beschränktes Pen sum verwertbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_724/2012 vom 8. Januar 2013 E. 4.3 mit Hinweisen und 8C_489/2007 vom 28. Dezember 2007 E. 4.1).

Beim ausgeglichenen Arbeitsmarkt handelt es sich um eine theoretische Grösse, so dass nicht leichthin angenommen werden kann, die verbliebene Leistungsfä higkeit sei unverwertbar. So geht die Gerichtspraxis etwa davon aus, dass gar für funktionell Einarmige auf diesem Arbeitsmarkt genügend realistische Betäti gungsmöglichkeiten bestehen, oder dass selbst ein auf 25 % beschränktes Pen sum verwertbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_724/2012 vom 8. Januar 2013 E. 4.3 mit Hinweisen und 8C_489/2007 vom 28. Dezember 2007 E. 4.1). Eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist in denjenigen Fällen anzuneh men, in denen die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C 485/2014 vom 28. November 2014 E. 3.3.1 mit Hinweisen).

Eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist in denjenigen Fällen anzuneh men, in denen die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C 485/2014 vom 28. November 2014 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer ist in einer körperlich leichten Tätigkeit in Wechselposi tion, vorwiegend sitzend und nicht allzu l ange stehend, ohne Heben schwerer Lasten über 5 kg sowie nicht repetitiv in gebückter Haltung, ohne häufiges Treppensteigen und ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Dächern wegen der Sturzgefahr zu 100 % arbeitsfähig. Das Belastungsprofil erlaubt dem Beschwerdeführer Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten und ist somit nicht derart eingeschränkt, dass der aus geglichene Arbeitsmarkt eine ihm zumutbare Tätigkeit nicht kennen würde oder das Finden einer entsprechenden Stelle von einem nicht realistischen Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitge bers abhängig wäre. Dem Beschwerdeführer ist es demnach mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumutbar, seine Restarbeitsfähigkeit vollumfänglich zu ver werten.

Der Beschwerdeführer ist in einer körperlich leichten Tätigkeit in Wechselposi tion, vorwiegend sitzend und nicht allzu l ange stehend, ohne Heben schwerer Lasten über 5 kg sowie nicht repetitiv in gebückter Haltung, ohne häufiges Treppensteigen und ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Dächern wegen der Sturzgefahr zu 100 % arbeitsfähig. Das Belastungsprofil erlaubt dem Beschwerdeführer Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten und ist somit nicht derart eingeschränkt, dass der aus geglichene Arbeitsmarkt eine ihm zumutbare Tätigkeit nicht kennen würde oder das Finden einer entsprechenden Stelle von einem nicht realistischen Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitge bers abhängig wäre. Dem Beschwerdeführer ist es demnach mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumutbar, seine Restarbeitsfähigkeit vollumfänglich zu ver werten. 5. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualititativer Hinsicht ein geschränkten Arbeitsfähigkeit.

5. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualititativer Hinsicht ein geschränkten Arbeitsfähigkeit. 5.1

5.1 5.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

5.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.1.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypotheti schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfäl lige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfü gungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie daher prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzufüh ren (BGE 129 V 222 E. 4.2 in fine, 128 V 174, Urteil des Bundesgerichts I 156/02 vom 26. Mai 2003).

5.1.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypotheti schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfäl lige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfü gungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie daher prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzufüh ren (BGE 129 V 222 E. 4.2 in fine, 128 V 174, Urteil des Bundesgerichts I 156/02 vom 26. Mai 2003). 5.1.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

5.1.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5.1.4 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

5.1.4 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).

Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). 5.2 Ein Rentenanspruch entsteht frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des Leistungsanspruches ( Art. 29 IVG). Der Beschwerdeführer meldete sich im Oktober 2012 bei der Beschwerdegegnerin zum Leistungsbezug an. Demnach hätte er frühestens ab April 2013 einen allfälligen Rentenanspruch, womit das Jahr 2013 den massgeblichen Vergleichszeitpunkt für den Einkommensvergleich darstellt.

5.2 Ein Rentenanspruch entsteht frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des Leistungsanspruches ( Art. 29 IVG). Der Beschwerdeführer meldete sich im Oktober 2012 bei der Beschwerdegegnerin zum Leistungsbezug an. Demnach hätte er frühestens ab April 2013 einen allfälligen Rentenanspruch, womit das Jahr 2013 den massgeblichen Vergleichszeitpunkt für den Einkommensvergleich darstellt. 5.3 Der Beschwerdeführer arbei tete von 1987 bis 2007 im gleichen B augeschäft. Ab dem Jahr 2007 hatte er wechselnde Arbeitsstellen und war zeitweise arbeitslos (Auszug aus dem individuellen Konto vom 2 4. Oktober 2012, Urk. 8/7).

5.3 Der Beschwerdeführer arbei tete von 1987 bis 2007 im gleichen B augeschäft. Ab dem Jahr 2007 hatte er wechselnde Arbeitsstellen und war zeitweise arbeitslos (Auszug aus dem individuellen Konto vom 2 4. Oktober 2012, Urk. 8/7). Der Beschwerdeführer führte diesbezüglich aus, er habe 20 Jahre lang im Hoch bau gearbeitet, bis die Firma 2007 in Konkurs geraten sei ( Urk. 8/33 S. 15). Die begutachtenden Ärzte hielten dafür, dass retrospektiv mit überwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen werden könne, dass die rein somatisch bedingten qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit späte stens seit 2010 (respektive n ach der 2. Ellbogenoperation bzw. Beginn der Rückenschmer zen) bestünden. Aufgrund der psychosozialen Belastungsfaktoren scheine es nach der Kündigung im Jahr 2007 zu einer Entwicklung von depressiven Symptomen gekommen zu sein ( Urk. 8/33 S. 44). Aufgrund des Konkurses des ehemaligen Arbeitgebers als auch der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erst später entstandenen gesundheitlichen Einschränkungen ist mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer die Arbeitsstelle beim langjährigen Arbeitgeber nicht aus gesundheitlichen sondern infolge invaliden versicherungsrechtlich unbeachtliche r Gründe aufgab. Die weiteren Arbeitsein s ätze waren nicht von Dauer, so dass für die Festsetzung des Valideneinkom mens auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen ist.

Der Beschwerdeführer führte diesbezüglich aus, er habe 20 Jahre lang im Hoch bau gearbeitet, bis die Firma 2007 in Konkurs geraten sei ( Urk. 8/33 S. 15). Die begutachtenden Ärzte hielten dafür, dass retrospektiv mit überwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen werden könne, dass die rein somatisch bedingten qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit späte stens seit 2010 (respektive n ach der 2. Ellbogenoperation bzw. Beginn der Rückenschmer zen) bestünden. Aufgrund der psychosozialen Belastungsfaktoren scheine es nach der Kündigung im Jahr 2007 zu einer Entwicklung von depressiven Symptomen gekommen zu sein ( Urk. 8/33 S. 44). Aufgrund des Konkurses des ehemaligen Arbeitgebers als auch der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erst später entstandenen gesundheitlichen Einschränkungen ist mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer die Arbeitsstelle beim langjährigen Arbeitgeber nicht aus gesundheitlichen sondern infolge invaliden versicherungsrechtlich unbeachtliche r Gründe aufgab. Die weiteren Arbeitsein s ätze waren nicht von Dauer, so dass für die Festsetzung des Valideneinkom mens auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen ist. Aufgrund der langjährigen Tätigkeit im Baugewerbe, zuerst während 20 Jahren im Hochbau, später als Fassadenmaler, ist der Lohn für Männer für das Anfor derungsniveau 4 im Baugewerbe in Höhe von Fr. 5‘310.-- heranzuziehen ( LSE 2010 TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Ziff. 41-43 Baugewerbe). Bereinigt um die Nominallohnentwicklung für Männer im Baugewerbe/Bau (T 1.1.10, Nominallohnindex, Männer, 2011-2014, Stand 2010 = 100; Stand 2013 = 102.3) s owie um die wöchentliche A rbeitszeit ( T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Ziff. 41-43 Baugewerbe/Bau) resultiert ein massgebliches Valideneinkommen in Höhe von Fr. 67‘630.-- ( Fr. 5‘310.-- : 100 x 102.3 : 40 x 41.5 x 12) für das Jahr 201 3.

Aufgrund der langjährigen Tätigkeit im Baugewerbe, zuerst während 20 Jahren im Hochbau, später als Fassadenmaler, ist der Lohn für Männer für das Anfor derungsniveau 4 im Baugewerbe in Höhe von Fr. 5‘310.-- heranzuziehen ( LSE 2010 TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Ziff. 41-43 Baugewerbe). Bereinigt um die Nominallohnentwicklung für Männer im Baugewerbe/Bau (T 1.1.10, Nominallohnindex, Männer, 2011-2014, Stand 2010 = 100; Stand 2013 = 102.3) s owie um die wöchentliche A rbeitszeit ( T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Ziff. 41-43 Baugewerbe/Bau) resultiert ein massgebliches Valideneinkommen in Höhe von Fr. 67‘630.-- ( Fr. 5‘310.-- : 100 x 102.3 : 40 x 41.5 x 12) für das Jahr 201 3. 5.4 Für das Invalideneinkommen ist der Tabellenlohn für männliche Hilfsarbeiter in Höhe von Fr. 4‘901.-- heranzuziehen ( TA1, Monatlicher Bruttolohn [ Zentral wert ] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 4). Bereinigt um die Nominallohnentwicklung (T1.1.10, Nominallohnindex, Männer, 2011-2014, Total Stand 2010 = 100; Stand 2013 = 10 2.5) sowie die wöchentliche Arbeits zeit (T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun gen in Stunden pro Woche, Total, 41.7 Stunden/Woche) resultiert ein Invaliden einkommen in Höhe von Fr. 62‘844.30 ( Fr. 4‘901. -- : 40 x 41.7 : 100 x 102.5 x 12) für das Jahr 201 3.

5.4 Für das Invalideneinkommen ist der Tabellenlohn für männliche Hilfsarbeiter in Höhe von Fr. 4‘901.-- heranzuziehen ( TA1, Monatlicher Bruttolohn [ Zentral wert ] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 4). Bereinigt um die Nominallohnentwicklung (T1.1.10, Nominallohnindex, Männer, 2011-2014, Total Stand 2010 = 100; Stand 2013 = 10 2.5) sowie die wöchentliche Arbeits zeit (T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun gen in Stunden pro Woche, Total, 41.7 Stunden/Woche) resultiert ein Invaliden einkommen in Höhe von Fr. 62‘844.30 ( Fr. 4‘901. -- : 40 x 41.7 : 100 x 102.5 x 12) für das Jahr 201 3. Der Beschwerdeführer verrichtete über Jahre Schwerstarbeit auf dem Bau. Gestützt auf die in qualitativer Hinsicht zwar eingeschränkte aber in quantitati ver Hinsicht immer noch vollumfängliche Arbeitsfähigkeit sowie unter Berück sichtigung der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale ist ein Lei densabzug in Höhe von 10 % angemessen. Damit resultiert ein anrechenbares Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 56‘559.90 (62‘844.30 x 0.9).

Der Beschwerdeführer verrichtete über Jahre Schwerstarbeit auf dem Bau. Gestützt auf die in qualitativer Hinsicht zwar eingeschränkte aber in quantitati ver Hinsicht immer noch vollumfängliche Arbeitsfähigkeit sowie unter Berück sichtigung der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale ist ein Lei densabzug in Höhe von 10 % angemessen. Damit resultiert ein anrechenbares Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 56‘559.90 (62‘844.30 x 0.9). 5.5 Stellt man das Valideneinkommen dem Invalideneinkommen gegenüber resul tiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 11‘070.10 ( Fr. 67‘630.-- - 56‘559.90), was einem Invaliditätsgrad von rund 16 % ( Fr. 11‘070.10 : Fr. 67‘630.--) ent spricht.

5.5 Stellt man das Valideneinkommen dem Invalideneinkommen gegenüber resul tiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 11‘070.10 ( Fr. 67‘630.-- - 56‘559.90), was einem Invaliditätsgrad von rund 16 % ( Fr. 11‘070.10 : Fr. 67‘630.--) ent spricht. Vollständigkeitshalber ist darauf hinzuweisen, dass selbst bei einem Leidensab zug von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad in Höhe von rund 30 % resultieren würde ( Valideneinkommen = 67‘630.--; Invalideneinkommen = 62‘844.30 x 0.75 = Fr. 47‘133.20; Erwerbseinbusse = Fr. 67‘630.-- - Fr. 47‘133.20 = Fr. 20‘496.80; Invaliditätsgrad = Fr. 20‘496.80 : Fr. 67‘630.-- ).

Vollständigkeitshalber ist darauf hinzuweisen, dass selbst bei einem Leidensab zug von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad in Höhe von rund 30 % resultieren würde ( Valideneinkommen = 67‘630.--; Invalideneinkommen = 62‘844.30 x 0.75 = Fr. 47‘133.20; Erwerbseinbusse = Fr. 67‘630.-- - Fr. 47‘133.20 = Fr. 20‘496.80; Invaliditätsgrad = Fr. 20‘496.80 : Fr. 67‘630.-- ). Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen.

Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens ( Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.

6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens ( Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Reto Zanotelli

Rechtsanwalt Reto Zanotelli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei s ie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei s ie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstSchwegler