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Sport
Frauen-Nationaltrainerin Pia Sundhage verkleinert das Kader für die ersten beiden EM-Qualifikationsspiele und nominiert 23 Spielerinnen, darunter die Debütantinnen Nadine Böhi (FC St. Gallen) und Lydia Andrade (RB Leipzig). Laura Felber (Servette FCCF) kehrt ebenfalls ins Nationalteam zurück.
2024-03-25 16:32:04
Frauen-Nationalteam: Zwei Neulinge im Kader und eine Veränderung im Staff (Bild: Schweizerischer Fussballverband)
Die Frauen-Nationaltrainerin Pia Sundhage musste das Kader für die ersten beiden EM-Qualifikationsspiele im Vergleich zu ihrem ersten Aufgebot verkleinern. Die Schwedin nominierte für den Zusammenzug im April 23 Spielerinnen. Mit Nadine Böhi (FC St. Gallen) und Lydia Andrade (RB Leipzig) werden zwei Spielerinnen erstmals für die Nati aufgeboten. Laura Felber (Servette FCCF) kehrt indes in den Kreis des Nationalteams zurück.
Während die 20-jährige Böhi in den U-Teams internationale Erfahrung sammeln konnte, wurde die 25-jährige Andrade erstmals für eine Schweizer Auswahl aufgeboten. Nach ihrem Wechsel zu RB Leipzig im vergangenen Sommer konnte sich die Rheintalerin einen Stammplatz im Angriff der Sächsinnen erkämpfen.
Der Auftakt in die EM-Qualifikation erfolgt jedoch ohne Captain Lia Waelti, die sich am Knie verletzt hat und vorerst ausfällt. «Die Verletzung von Lia ist sehr ungluecklich. Es wird eine interessante Herausforderung, ohne sie zu spielen», so Sundhage.
Ebenfalls nicht mit dabei sein werden Noemi Ivelj (GC), Lia Kamber (FC Luzern) und Leela Egli (SC Freiburg), die mit der U-19 die Eliterunde in Portugal absolvieren werden. Sundhage: «In Absprache mit Nationaltrainerin Veronica Maglia haben wir entschieden, dass die U-19 die Kampagne mit dem bestmoeglichen Team bestreiten soll. Eine Endrunden-Teilnahme waere eine wertvolle Erfahrung für diese jungen Spielerinnen.»
Im Februar stand für das Frauen-Nationalteam noch das Kennenlernen im Fokus, während des zweiten Zusammenzugs kommt es nun zu den ersten Ernstkaempfen gegen die Türkei (5. April, 19.00 Uhr im Zürcher Letzigrund) und Aserbaidschan (9. April, 14.00 Uhr MEZ in der Dalgan Arena von Baku). «Wir haben im letzten Camp begonnen, die Spielidee zu entwickeln und werden dies nun fortfuehren. Das Ziel in den beiden Spielen wird sein, den Kern der Spielerinnen zu finden, um den herum wir das Team aufbauen wollen», sagt Sundhage.
Im technischen Staff des Frauen-Nationalteams gibt es indes eine Neubesetzung. Die ehemalige Weltfussballerin Nadine Angerer wird per sofort Goalietrainerin. Die 45-jaehrige Deutsche unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Women’s Euro 2025 in der Schweiz. Angerer spielte während ihrer Aktivkarriere unter anderem für den 1. FFC Turbine Potsdam, den 1. FFC Frankfurt sowie den Portland Thorns FC. Mit dem deutschen Nationalteam gewann sie zwei WM- und fuenf EM-Titel, bevor sie 2013 als erste Torhueterin mit dem Ballon d’or ausgezeichnet wurde.
(Quelle:Schweizerischer Fussballverband Bearbeitet mit ChatGPT)
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