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Der EHC Olten kann in der NLB-Meisterschaft doch noch verlieren. Die Oltner verloren in Martigny nach einer 2:0-Führung wegen fünf kassierter Gegentore im Schlussabschnitt mit 2:6. Für die Solothurner resultierte nach 14 Siegen hintereinander die erste Niederlage seit dem 23. November 2013.
Schon damals, beim 2:3 nach Penaltyschiessen daheim gegen Visp, hatte Olten einen 2:0-Vorsprung verspielt. Diesmal führte Olten bis zur 33. Minute mit 2:0. In der 36. Minute scheiterte Philipp Wüst noch mit einem Penalty an Antoine Todeschini. Schliesslich erzwang die sowjetische Fraktion bei Red Ice Martigny durch Alexejs Sirokovs (2:2 und 6:2), Jegor Michailow (3:2) und Witali Lachmatow (zwei Assists) die Wende.
SC Langenthal tankt Moral
Im Gegensatz zu Olten gestalteten die übrigen Spitzenteams ihre Partien siegreich. Der SC Langenthal reagierte auf die donnerstägliche Abfuhr bei Leader Olten (2:11) mit einem 6:3-Sieg über Ajoie. Die Jurassier gingen zwar in der 25. Minute mit 2:1 in Führung; bloss 13 Sekunden später realisierte aber Langenthals Paradeformation mit Stefan Tschannen (1 Tor, 2 Assists), Brent Kelly (1 Tor, 3 Assists) und Jeff Campbell (1 Tor, 3 Assists) den Ausgleich. Langenthal erzielte drei Tore innerhalb von zwölf Minuten zum 4:2 und im Schlussabschnitt nochmals zwei Goals binnen 39 Sekunden zum 6:3.
Im vierten Anlauf gelang dem SC Langnau endlich der erste Sieg über Basel, einen möglichen Playoff-Gegner. Die Langnauer setzten sich dank zweier Powerplay-Tore mit 2:1 durch; bei beiden Goals sassen Basels Ausländer auf der Strafbank. Juraj Kolnik, der bislang die Erwartungen im Emmental nicht erfüllt hatte, erzielte fünf Minuten vor Schluss das Siegtor für Langnau. Im Kampf am Playoff-Strich verbesserten Visp (5:4 nach Penaltyschiessen gegen die GCK Lions) und Thurgau (2:1 nach Verlängerung gegen La Chaux-de-Fonds) ihre Ausgangslagen.