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Gemäss aktueller Datenlage gibt es keinen nachweislichen langfristiger Nutzen des Einsatzes von E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung. Der Umstieg auf die elektronischen Ersatzprodukte sei lediglich eine Verlagerung des Suchtverhaltens und berge gesundheitliche Risiken unbekannten Ausmasses, warnen Experten.
Es gibt Neuigkeiten in der Therapie des leichtgradigen bis milden Asthmas, die auch bereits Eingang in die GINA-Empfehlungen gefunden haben. Es geht um den Einsatz nicht mehr nur eines sogenannten Relievers, sondern eines Medikaments mit einem Controller-Potenzial als Bedarfsmedikament.
Die Pleura bedeckt als seröse Schicht die Thoraxorgane und die innere Skelettseite zur Thoraxhöhle. Die geringe Normalmenge an Pleuraflüssigkeit, die für ein reizfreies Pleuragleiten verantwortlich ist, wird hauptsächlich in der parietalen Pleura sowohl produziert als auch über Lymphwege resorbiert.
Zur Inhalation stehen bei Kindern im Wesentlichen drei verschiedene Systeme zur Verfügung: Dosieraerosole, Trockenpulverinhalatoren und Feuchtvernebler. Darüber hinaus gibt es Weiterentwicklungen von Inhalatoren und es kommen Systeme mit neuen Eigenschaften auf den Markt.
Die medikamentösen Möglichkeiten in der Behandlung des Lungenkarzinoms haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Neben der klassischen Chemotherapie rücken die Immuntherapie und die zielgerichtete Therapie von Treibermutationen immer weiter in den Vordergrund. Der Stellenwert der Biopsie und auch Re-Biopsie unter Therapie ist enorm gestiegen.
Die pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen ist in den meisten Fällen durch eine passive Druckerhöhung aufgrund erhöhter linksseitiger Füllungsdrucke bedingt. Während die isolierte postkapilläre pulmonale Hypertonie häufig auftritt, ist nur eine kleine Gruppe der Patienten von einer schweren pulmonal-vaskulären Erkrankung betroffen.
Die Systemische Sklerose (SSc) ist eine der schwersten Erkrankungen, weil sie sich überall im Körper abspielt, es aber für wenige Probleme eine Lösung gibt und praktisch jedes Organ einzeln behandelt werden muss. Es gibt für sie nach wie vor keine universelle Medikation wie bei anderen Erkrankungen, also nicht das eine Biologikum oder ein bestimmtes Immunsuppressivum.
Dass hinter pneumologischen Erkrankungen arbeitsbedingte Gründe stecken können, gerät bei der Anamnese im klinischen und praktischen Alltag gerne aus dem Fokus. Ein Arbeitsmediziner schärfte anhand neuer Studienergebnisse die Sinne dafür und zeigte am Beispiel einiger Krankheitsbilder, worauf man achten sollte.
Infektionen sind häufige Komplikationen der systemischen Therapie bei hämatologischen und onkologischen Patienten. Allerdings gibt es kaum einheitliche Definitionen und wenig Information, wie diese effektiv zu behandeln sind.
Fortschritte in der Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms waren in den letzten Jahren rar gesät. Ergebnisse zweiter Studien weisen einen jetzt einen Überlebens-Vorteil für die Kombination von Chemotherapie mit Immuntherapie nach.
Bosch Healthcare Solutions hat das weltweit erste Patientengerät zur FeNO-Messung entwickelt. Es soll Asthmapatienten im Alltag mehr Sicherheit geben. Das Messgerät kam am 1. August 2019 auf den Markt und misst die Konzentration des fraktionierten Stickstoffmonoxids (FeNO), die bei eosinophilen Atemwegserkrankungen einen direkten Indikator für den Entzündungsgrad darstellt....
Anfang August 2019 erhielt GSK die Zulassung seitens der EMA für zwei neue Darreichungsformen von Mepolizumab: Der IL-5-Antikörper kann nun auch als Pen und Fertigspritze verabreicht werden. Er ist damit das einzige vierwöchentliche Anti-IL-5-Biologikum in einer Fixdosis, das zur Behandlung bei schwerem eosinophilem Asthma auch zur Selbstinjektion durch den Patienten ausserhalb der...
Die «Small Airways Disease» (SAD), also die Erkrankung der kleinen Atemwege, ist ein zentrales Merkmal der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Auch mehr als die Hälfte aller Asthma-Patienten leiden darunter. Ein Autorenteam hat aktuelle Studien zur Beziehung zwischen SAD und Emphysem analysiert.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Mobilität und immer mehr Menschen, die aus Endemiegebieten kommen, ist es wichtig, über seltene Lungeninfektionen im Bilde zu sein. Gerade ältere oder immunsupprimierte Patienten fahren zur Erholung oft auch an exotische Orte, von denen sie dann gerne eine Lungeninfektion mit nach Hause bringen.