Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03418.jsonl.gz/3169

Man erinnert sich sich noch an die traurigen Bilder im April 2019 des brennenden Dachstuhls der Pariser Kathedrale „Notre-Dame“. Nun, am 13. Januar 2024, verbreitete der Französische Präsident Emmanuel Macron auf X die freudige Botschaft mit einem kleinen 15-sekündigen Video, dass der neue Dachstuhl fertig gestellt sei und Aufrichte feierte.
Ein Tannenbaum wurde per Kran auf die Dachspitze gehievt, während die beteiligten Arbeiter nach dem letzten eingeschlagenen Bolzen freudig applaudierten und in die Kamera winkten.
Notre Dame Wiedereröffnung am 8. Dezember 2024
Die Franzosen zelebrieren damit einen wichtigen Meilenstein im Wiederaufbau des altehrwürdigen Gemäuers. In 11 Monaten soll es dann so weit sein und die Kathedrale Notre Dame in Paris am 8. Dezember 2024 neu eröffnet werden. So Gott will.
Notre-Dame de Paris: Von Napoléon bis Quasimodo
Notre-Dame de Paris ist der Sitz (lat. „Cathedra“) des Erzbischofs von Paris. Man nennt die Kathedrale „Notre-Dame de Paris“, weil in ganz Frankreich „Notre Dame“ Kirchen stehen. Mit „Notre Dame“ ehrt man die heilige Jungfrau Mutter Maria, die gemäss Christlicher Lehre Jesus Christus von Gott empfangen und geboren hat.
1804 krönte sich Napoléon Bonaparte in Notre-Dame, in Anwesenheit des Papstes Pius VII., selbst zum Kaiser der Franzosen, seine Frau Joséphine zur Kaiserin.
Notre Dame ist auch berühmt durch den 1831 erschienen Roman von Victor Hugo „Der Glöckner von Notre-Dame“, in dem der bucklige Quasimodo auf den Dächern, Streben, Bögen und um die Skulpturen („Grotesken“) der Kathedrale lebt und sich in die schöne Esmeralda verliebt.
Quelle: X Emmanuel Macron et Etablissement Public
Bild: Screenshot Video Emmanuel Macron X