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Der sich in weiten Teilen Europas seit Jahrzehnten vollziehende Bevölkerungsaustausch stellt eine existentielle Bedrohung für die ethnokulturelle Kontinuität der Völker Europas dar. Noch im Verlauf des 21. Jahrhunderts wird diese Entwicklung wohl dazu führen, daß ein ganzer Kontinent sein Gesicht verliert. Der Historiker Walter Laqueur sprach diesbezüglich von den »letzten Tagen Europas«, die bereits angebrochen seien.
Für den Kontinent gehe es »ums Überleben«. Der Humanethologe Irenäus Eibl-Eibesfeld bezeichnete die absehbare Wirkung dieser Entwicklung als »ethnozidalen Kulturabbruch«, und auch der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg warnte vor einem »drohendem Kulturabbruch« mit langfristig irreversiblen Folgen. Es könne »für ein Land nichts Nachteiligeres geben, als die Einheimischen um vermeintlicher wirtschaftlicher Vorteile willen in großem Maßstab durch bildungsferne Populationen zu ersetzen.«
Albert Schmid, ein ehemaliger Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, sieht Deutschland im Zuge dieser Entwicklung auf dem Weg zu einer »Multi-Minoritäten-Gesellschaft«, in der Deutsche mittelfristig zu einer Minderheit unter vielen würden, und der Islamwissenschaftler Bernard Lewis hält es für wahrscheinlich, daß Europa bis zum….