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«Aktivdiesnt der Fl Kp 17 in Buochs. Die Besatzung startete um etwa 8 Uhr zu einem Grenzüberwachungsflug in den Raum Konstanz-Sargans. Nach dem Start gewann das Flugzeug an Höhe und flog danach etwa auf 1000 m ü. M. am Rigi-Massiv vorbei, stieg dann aber bei Küssnacht unter die Wolkendecke hinunter. Bei Immensee wurde das Flugzeug aber aus nicht geklärten Gründen in etwa 30 Meter Höhe gesehen. Es flog dann in gleicher Höhe quer über den Zugersee, danach eine Zeitlang dem Zugersee entlang, um schliesslich in einer Linkskurve auf der Höhe von Murpfli auf den See hinauszufliegen, wobei das Flugzeug mit dem linken Flügel das Wasser berührte. Die C-35 tauchte sofort unter. Der Unfall wurde darauf zurückgeführt, dass für den Piloten über dem Wasser die Kriterien für Lage und Höhe verloren gingen. Der Pilot Jean de Praetere, angehender Maschinenbauingenieur, und der Beobachter Arthur Zulauf, Bauingenieur-Student, wurden aus dem Flugzeug geschleudert und wahrscheinlich schon beim Aufprall aufs Wasser getötet. Ihre Leichen konnten nach einer längeren Suchaktion gefunden werden.» So beschreibt der Schweizer Aviatikjournalist und Buchautor Peter Brotschi im Buch «Gebrochene Flügel» der Absturz des Militärflugzeugs in den Zugersee.
Schweizer Mehrzweckflugzeug
Die K+W C-35 war ein zweisitziges Mehrzweckflugzeug in Doppeldeckerauslegung der Schweizer Flugwaffe in den 1930er- und 1940er-Jahren. Ihre Entwicklung begann im Jahre 1936 bei den Eidgenössischen Konstruktionswerkstätte K+W in Thun. Die C-35 war ausgelegt für Aufklärung sowie Bombenwurf aus dem Horizontal- und Sturzflug. Die C-35 war als Mehrzweckflugzeug bereits veraltet, als sie 1937 in Dienst gestellt wurde. Der robuste Doppeldecker leistete trotzdem während der Kriegsjahre gute Dienste. Zwischen 1936 und 1942 wurden 90 Flugzeuge gebaut. Sie waren von C-101 bis C-190 immatrikuliert und standen bis 1954 im Einsatz.
Hispano-Suiza-Flugmotoren
Die abgestürzte Maschine war mit einem Motor der Bezeichnung Hispano-Suiza HS-77 ausgerüstet. Gegründet wurde die Firma Hispano-Suiza 1904 in Barcelona unter der Federführung des Schweizer des 1878 in Genf geborenen Konstrukteurs Marc Birkigt. Die Geschäftstätigkeit erstreckte sich anfangs auf den Bau von hochwertigen Automobilen. 1911 expandierte das Werk zur Produktionssteigerung nach Frankreich. Das Montagewerk wurde in der Nähe von Paris bei Levallois eröffnet. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges kamen auch Flugmotoren in das Programm. Bereits zu diesem Zeitpunkt vergab Hispano-Suiza Lizenzrechte an die Schweiz, Grossbritannien, Russland, die USA und auch Japan.
Nach dem Waffenstillstand entwickelte der Lizenznehmer Saurer das Triebwerk unter der Bezeichnung YS-2 und YS-3 weiter. Diesen Triebwerken wird höchste Fertigungsqualität unterstellt, auch wurde durch Optimierungsmassnahmen die Leistungsausbeute kräftig erhöht.
Divework GmbH
Die Divework GmbH ist schweizweit im Bereich Taucharbeiten und Unterwasserbau tätig. Zu den Dienstleistungen gehören Ortungen, Bergungen sowie Unterwasserdokumentationen. Dank der langjährigen Taucherfahrung des Geschäftsführers Roger Eichenberger gelingt es auch nicht alltägliche Aufträge erfolgreich auszuführen. Mit leistungsstarken Robotern, Kameras sowie Ortungsgeräten begibt er sich auf Objektsuche und dokumentiert die Fundstelle im Detail.