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Attraktionen in Malaga
Malaga bietet viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die mit seiner Geschichte, seiner Kunst und seiner Kultur verbunden sind. In der Stadt gibt es 20 Museen und die meisten davon befinden sich in der gleichen Gegend. Neben historischen Sehenswürdigkeiten und Kunstmuseen gibt es wunderschöne Parks, Sandstrände, ein lebhaftes Nachtleben und viele hervorragende Restaurants in der Stadt.
Zu den bekanntesten Attraktionen Malagas gehören:
Castillo de Gibralfaro
Das Schloss Castillo de Gibralfaro mit seiner Festung wurde im 14. Jahrhundert von dem Mauren Yusef I von Granada gebaut. Aus strategischen Gründen wählte er den Hügel Gibralfaro, weil der Schutz der nahe gelegenen Alcazaba eine Hauptaufgabe der Burg darstellte. Früher war dort einmal ein wichtiger phönizischer Aussichtspunkt und damals stand dort auch ein Leuchtturm. Der Name kommt von Gibralfaro gebel-faro, was mit “Leuchtfeuerberg” übersetzt werden kann
Alcazaba
Die Alcazaba, eine maurische Festung, liegt auf dem Hügel dahinter und blickt auf den Hafen von Malaga. Teile des Bauwerks stammen aus dem 8. Jahrhundert, während der übrige Teil der Festung zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert erbaut wurde. Die Alcazaba ist ein imposantes Bauwerk und das am besten erhaltene Schloss Spaniens. Am Haupteingang der Festung kann man die Ruinen des römischen Theaters aus dem 2. Jahrhundert bestaunen.
Das Picasso Museum
Malaga ist Geburtsort Picassos, und im Jahre 2003 wurde das Museo Picasso von König Juan Carlos und Königin Sofia eingeweiht. Es ist im Palacio de Buena Vista inmitten des historischen Stadtzentrums untergebracht, nur wenige Gehminuten von der Kathedrale von Malaga entfernt. In der Nähe, auf der Plaza de la Merced, liegt die Casa Natal, das Haus, in dem Picasso geboren wurde (seit 1988 der Öffentlichkeit zugänglich).
«Plaza de Toros»
In der Calle de Cervantes liegt Malagas berühmte Stierkampfarena, die ”Plaza de Toros de la Malagueta”. Sie wurde von Joaquin Rucoba im Jahre 1874 in seiner charakteristischen runden Form erbaut (nach dem Vorbild der antiken römischen Amphitheater) und wegen seiner dominierenden Lage in der Nähe des Hafens ist sie nicht zu übersehen. Im Arenagebäude befindet sich außerdem ein separates Toreador-Museum.
Die Kathedrale
Der Bau der Kathedrale von Malaga (Catedral de Encarnación) in der “Altstadt” begann im Jahre 1528 auf den Grundmauern der Moschee, die unter der 800 Jahre währenden Herrschaft der Mauren die Hauptgebetsstätte der Stadt darstellte. Die Kathedrale wurde im 17. und 18. Jahrhundert mehrmals vergrößert und erweitert, wurde jedoch niemals fertiggestellt. Unter anderem gibt es einen unvollendeten Turm, weshalb ihr der Spitzname La Manquita, “die Einarmige”, verliehen wurde.
Centro del Arte Contemporáneo
Seit 2003 besitzt Malaga ein eigenes Museum für zeitgenössische Kunst, das Centro del Arte Contemporanéo (CAC Malaga). Es befindet sich im Stadtzentrum in einem funktionalistischen Gebäude aus dem Jahr 1939. Dieses Gebäude beherbergte ehemals einen Großhandelsmarkt. Es existieren Pläne für eine Erweiterung des Museums in der nahen Zukunft, und der preisgekrönte Architekt Rafael Moneo wurde mit dieser Arbeit beauftragt.
Museo de Artes Populares
Dieses Museum liegt auch im Zentrum von Malaga. Es ist in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert untergebracht, einem ehemaligen Restaurant und eine Sehenswürdigkeit an sich. Das Museo de Artes Populares ist ein ethnographisches Museum, das alle Aspekte des täglichen Lebens in Malaga und der Umgebung zeigt, im Besonderen im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Hier kann man voll möblierte Zimmer und eine große Auswahl an Gebrauchs- und Kunstgegenständen betrachten, die typisch für den Ort und die Ära sind.
Die Kirche von Santiago
Wie die Kathedrale von Malaga liegt auch die Kirche von Santiago (Iglesia de Santiago) in der Calle Granada und wurde dort gebaut, wo einst eine der Moscheen der maurischen Ära stand. Die Kirche wurde im Jahre 1490 erbaut und ist eine der ältesten Malagas. Sie ist vor allem für ihr gut erhaltenes Eingangsportal und ihren wunderschönen Glockenturm im arabisch inspirierten mudéjar-Stil bekannt. Picasso wurde in dieser Kirche getauft (1881).