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Der Franzose Fabio Quartararo steht bereits zwei Rennen vor Schluss als neuer Weltmeister der MotoGP fest.
Dem 22-jährigen Yamaha-Fahrer reichte beim Grand Prix der Emilia-Romagna in Misano ein 4. Platz zum Titelgewinn, da sein letzter verbliebener Konkurrent Francesco Bagnaia (Ducati) in Führung liegend vier Runden vor Schluss ausschied.
Vor den letzten beiden Rennen weist Quartararo in der WM-Wertung 65 Punkte Vorsprung auf. Selbst bei einem Sieg von Pole-Mann Bagnaia wäre Quartararos Ausgangslage exzellent geblieben. Der Italiener versuchte seine letzte Chance, mit harten Vorderreifen und zu viel Risiko zu nützen, übertrieb es im Kampf mit Marc Marquez aber. Quartararo war nur von Position 13 aus gestartet, arbeitete sich aber kontinuierlich nach vorne. Nun ist er der erste französische Weltmeister in der Königsklasse.
Neben Quartararo erlebten zwei weitere Fahrer an der Adriaküste einen sehr emotionalen Arbeitstag. Der sechsfache MotoGP-Weltmeister Marquez feierte seinen dritten Sieg seit der Operation an der rechten Schulter 2020, jedoch den ersten auf einem Rundkurs im Uhrzeigersinn, wo die Schulter bei den vielen Rechtskurven stärker belastet wird.
Und der siebenfache Champion Valentino Rossi nahm im drittletzten Rennen seiner grandiosen Karriere Abschied von seinen italienischen Fans. Mit dem 10. Rang gelang dem 42-jährigen «Dottore» das zweitbeste Saisonresultat.
ck, sda