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Regie: K. Asif
Produzent: K. Asif
Cast: Madhubala (Anarkali), Dilip Kumar (Prinz Saleem), Prithviraj Kapoor (Emperor Akbar), Ajit (Durjan Singh), M. Kumar (Sculptor), Murad (Raja Mann Singh, Jiloo Maa (Anarkalis Mutter), Sheela Delaya (Suraiya)
Dauer: 197 Minuten (Originalversion 1960)
184 Minuten (kolorierte Version 2004)
Musik: Naushad
Handlung:
Der Moghulherrscher Akbar lässt seinen Sohn Saleem (Dilip Kumar) ausserhalb des Palastes aufwachsen. Zur Feier seiner Rückkehr wird ein grosses Fest veranstaltet. Auf diesem Fest tritt auch Anarkali (Mahubala) als Tänzerin auf. Saleem verliebt sich auf den ersten Blick in die bildschöne Sklavin und will sie heiraten. Sein Vater ist strikt gegen diese Heirat, er lässt Anarkali in den Kerker werfen und in Ketten legen. Sein Sohn erhebt sich gegen ihn – Vater und Sohn ziehen gegeneinander in den Krieg.
Saleem wird vom Vater zum Tode verurteilt – Anarkali aber opfert sich für ihn. Sie wird bei lebendigem Leib eingemauert, von Akbar aber im letzten Moment befreit. Saleem bleibt im Glauben zurück, dass Anarkali tot ist.
Kritik:
Die Geschichte greift auf eine historisch unbelegte Legende aus dem 16. Jahrhundert zurück.
Der Film gilt als ein Meilenstein in der Geschichte von Bollywood; hier ein Zitat aus einer Filmbesprechung von 1960: „Mughal-e-Azam is a tribute to the imagination, hard work and lavishness of its maker…For its grandeur, its beauty and the performances of the artistes it should be a landmark in Indian films. (Filmfare).“
Ursprünglich wurde der Film in Schwarzweiss gedreht und erst nachträglich koloriert sowie um etwa 20 Minuten gekürzt. Allerdings hat der Film meiner Ansicht nach durch die nachträgliche Kolorierung nicht wirklich gewonnen.
Der Film ist aus historischer Sicht sicher interessant – aber aus heutiger Sicht ist sein Pathos nur schwer zu ertragen. Das Ganze trieft richtiggehend vor lauter Kitsch – dadurch kommt trotz des ernsten Themas kein wirkliches MitgefühlMitleiden mit den Hauptfiguren auf.
Die Ausstattung des Films sowie die Songs sind wunderschön – wie man sich Bollywood halt vorstellt. Mughal e azam ist ein sehr schöner Film zum Ansehen und Anhören – die Handlung ist allerdings so unerträglich kitschig, dass es einen fast schmerzt.
Trailer
Songs
DVD
Copyright Corinne Mathieu