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Expanded Cinema – Expanded Choreography
Betreuung: Prof. Dr. Christina Thurner
Doktorandin: Johanna Hilari
Abstract
Das Dissertationsprojekt Expanded Cinema – Expanded Choreography. Choreografische Verfahren in Experimentalfilmen (AT) untersucht, wie dynamische Formate der Aufführung von experimentellen Filmen durch choreografische Verfahren generiert werden. Ausgehend von der Annahme, dass die „Bewegung aus der Form oder die Form aus der Bewegung“ Prozesse der Übertragung und Erweiterung zwischen filmischen und choreografischen Kunstformen generieren, werden exemplarische Aufführungsformate betrachtet und so choreografische Verfahren und Experimentalfilme in Relation zueinander gesetzt. Diese Dissertation ist ein Beitrag an die interdisziplinäre Forschung der Tanz- und Filmwissenschaft. Entsprechend wird ein relationales Kunstverständnis postuliert, durch das choreografische und filmische Arbeiten, die im Spannungsverhältnis zu ihren kunstspezifischen Konventionen stehen, verhandelt werden können. Die in diesem Projekt dargelegten historischen sowie aktuellen künstlerischen Phänomene und wissenschaftliche Diskurse erlauben es, die Parameter zu beleuchten, welche die Grenzen zu jeweils anderen Praktiken und Diskursen ausloten. Gefragt wird dabei, inwiefern singuläre Aufführungsformate und choreografische Verfahren miteinander korrelieren und dabei nicht nur die Kunstpraxis, sondern auch den theoretischen Diskurs dynamisieren und erweitern.