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Auf unbeschichtetem Zinkblech, das atmosphärischen Einflüssen ausgesetzt ist, bildet sich mit der Zeit eine Oberflächenschicht aus Korrosionspunkten, die sogenannte Patina. Deren Zusammensetzung und Eigenschaften werden durch die vorherrschenden Konzentrationen luftfremder Stoffe sowie den Umweltbedingungen bestimmt.
Ein Teil der Patina kann infolge trockener und nasser Ablagerungen abgelöst und von der Oberfläche abgeschwemmt werden. Nur diesen geringen freigesetzten Metallteil wird als Metallabschwemmung bezeichnet.
Der Korrosionsprozess wird hauptsächlich vom Schwefeldioxidgehalt der Atmosphäre beeinflusst und da dieser in der Luft stark abgenommen hat, haben sich auch die Abschwemmungen stark verringert. Sie sind heute bedeutend niedriger als noch vor einigen Jahren.
Abschwemmwasser von einem Dach oder Gebäude wird typischerweise durch Fallrohre einer Abwasseraufbereitungsanlage zugeleitet oder ober- oder unterirdisch versickert. Es kommt dabei bereits in unmittelbarer Umgebung des Dachs mit organischem oder anorganischem Material (zum Beispiel Kalkstein und Erde) in Kontakt, was zu wichtigen Veränderungen der chemischen Komponentenbildung führt.
Bereits in der unmittelbaren Umgebung des Dachs erfährt der bioverfügbare Anteil von Kupfer und Zink eine bedeutende Reduzierung. Dies wird in neueren Untersuchungen bestätigt.
Um Erfahrungswerte aus Untersuchungen von verzinktem und beschichtetem zu erhalten, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Unter Ausbesserung ist das partielle Nacharbeiten von gelegentlichen Kratzern zu verstehen, die montagebedingt auftreten können. Für alle gängigen Beschichtungssysteme stehen dazu entsprechende Ausbesserungslacke zur Verfügung.
Beachten Sie bitte vor Beginn der Arbeiten:
Kreidung, auch Auskreidung genannt, Glanzverlust und Farbtonveränderung entstehen durch langjährige Bewitterung und beeinflussen das Erscheinungsbild einer bandbeschichteten Oberfläche von Bauelementen.
Auskreidungen lassen sich durch Verwendung von höherwertigen Beschichtungssystemen erheblich reduzieren. Einfache Polyesterbeschichtungen kreiden zum Beispiel deutlich schneller aus als eine hochwertige Colorcoat PRISMA® Beschichtung, die durch eine wesentlich höhere UV- und Korrosionsbeständigkeit überzeugt.
Kreidung erkennt man an der weisslich matten Oberfläche der Beschichtungen. Bei leichtem Reiben z.B. mit einem Finger verbleibt darauf ein weisslicher Rückstand. Dieser Rückstand besteht aus verwitterten Polymerresten und den hellen Füllstoffen. Kreidung ist nicht mit Ausbleichung zu verwechseln. Ausbleichen ist der Verlust der Farbe eines Pigmentes. Kreidung hingegen zeigt die Zerstörung des Bindeskelettes der organischen Lackschicht.
Wenn ein Lack durch Abwaschen der Kreidung richtig gereinigt und evtl. ähnlich einem Autolack zusätzlich konserviert wird, dann wird die Lackoberfläche in Annäherung zum früheren Farbton wieder dunkler.
Leider gibt es keine Fertigungsmethode ohne Toleranzen, deshalb ist auch die wiederholte Herstellung eines absolut gleichen Farbtones bei Bauelementen praktisch nicht möglich. Der RAL schreibt keine Grenzen vor, jenseits derer ein RAL-Farbton keiner mehr ist.
Das RAL-Register bzw. die in diesem enthaltenen RAL-Karten dokumentieren keinen genauen Farbton. Eine RAL-Karte kann daher nicht als Bezug für Farbtondifferenzvereinbarungen herangezogen werden und nur als Richtschnur Anwendung finden.
An sich gleiche Farbtöne sehen auf unterschiedlichen Untergründen, wie z.B. Kunststoff, Holz, Metall anders aus, insbesondere auch durch unterschiedliche Rauigkeiten und Art und Intensität des Lichteinfalls. Ebenfalls spielen unterschiedliche Auftragsverfahren, wie Bandbeschichten, Spritzen, Streichen oder Rollen und unterschiedliche Lackbasen eine Rolle.
Die Beurteilung des Farbtonunterschiedes von Mustern mit geringen Farbtonabweichungen führt bei mehreren Beurteilern häufig zu unterschiedlichen Urteilen. Klarheit besteht erst, wenn die noch zulässigen Abweichungen genau beschrieben werden oder wenn nicht ein, sondern zwei Muster vereinbart werden – sogenannte „Grenzmuster“–, zwischen denen die vereinbarte Ausführung liegen muss.
Innerhalb einer geschlossenen Fläche sollte ein weitgehend einheitlicher Farbton gegeben sein, Farbtonabweichungen bei z.B. zwei übers Eck aneinandergrenzenden Flächen oder bei „Trennung“ durch Stösse, Kantprofile, etc. sind meist nicht störend und deshalb kein Mangel.
Wir weisen darauf hin, dass bei Verwendung unterschiedlicher Materialchargen bei sämtlichen Farbtönen Farbabweichungen innerhalb bestimmter Toleranzen zu akzeptieren sind. Im Zweifelsfall empfehlen wir immer, die Materialbestellung aus einer Materialcharge fertigen zu lassen. Die Montana Bausysteme AG haftet nicht für Farbunterschiede zwischen Produkten von Montana untereinander und zwischen Produkten von Montana und anderen Herstellern. Dies gilt für alle Farben und alle vorlackierten Produkte. Wenn verschiedene Produkte oder Beschichtungen miteinander verbaut werden und den gleichen Farbton aufweisen sollen, muss eine Ausmusterung stattfinden.
Grundsätzlich muss bei Metallic-Lackierungen und hellen, und damit schlecht deckenden, Farbtönen damit gerechnet werden, dass zwischen verschiedenen Lieferungen keine Farbtongleichheit besteht.
Gelegentliche Verschmutzungen der Bauteiloberflächen lassen sich trotz aller Sorgfalt nicht immer vermeiden, so dass eine nachträgliche Reinigung erforderlich ist. Um diesen zusätzlichen Aufwand möglichst gering zu halten, beachten Sie bitte bereits bei der Montage:
Wir verweisen auf die Richtlinie der Schweizerischen Zentrale Fenster und Fassaden SZFF 61.01, sowie auf folgende Informationen: Inspektion und Wartung
Bei jeder Reinigung ist vorher anhand einer kleinen Fläche, eine entsprechende Probereinigung durchzuführen. Besonders hartnäckige Verunreinigungen müssen untersucht werden und anhand des Ergebnisses können der geeignete Reiniger sowie das Vorgehen bestimmt werden.
Die Nutzung von Dächern von Industrie- und Gewerbebauten zur Energiegewinnung entwickelt sich immer mehr zum Standard. Zu beachten ist hierbei, dass sich dadurch erhöhte Anforderungen infolge von Schmutzansammlungen und Vermoosung ergeben, da diese Flächen einer reduzierten Reinigungswirkung durch natürliche Niederschläge, einer geringeren Luftzirkulation unterhalb der PV-Module sowie einer erhöhten relativen Luftfeuchte mit stehender Nässe unterliegen. Einfache Bandbeschichtungen sind für diesen Einsatzzweck nicht entwickelt, weshalb aufgrund der ausserordentlichen Belastung bereits vor der vollständigen Amortisation einer PV-Anlage Schäden zu erwarten sind. Die Kosten einer Instandsetzung liegen dabei deutlich höher als bei einem Nicht-Solar-Dach, da neben dem Ertragsausfall der PV-Anlage zusätzliche Kosten für die De- und Remontage der Anlage hinzugerechnet werden müssen. Solche Kosten sind im Schadensfall nicht gedeckt, da die üblichen Garantien für bandbeschichteten Stahl in der Regel nur für frei bewitterte Dacheindeckungen gelten und jeglicher Garantieanspruch entfällt, wenn Aufbauten auf der Dachfläche, wie z.B. PV-Anlagen, installiert werden.
Um Bauherren hier absolute Sicherheit zu bieten und den erweiterten Anforderungen nachhaltiger Gebäude gerecht zu werden, empfehlen wir in solchen Fällen den Einsatz der Premium-Beschichtung Colorcoat PRISMA®. Speziell konzipiert für PV-Anwendungen existiert zur etablierten Confidex®-Garantie ein PV-Addendum, welches eine Garantiezeit von bis zu 40 Jahren ermöglicht. Somit passen sowohl Lebenserwartung als auch Garantiezeit der Beschichtung problemlos zur geplanten Amortisationsdauer einer Photovoltaik-Installation. Fragen Sie uns bezüglich Datenblätter oder Hilfestellung bei der Beantragung der Confidex®-Garantie gerne an.
Führend in dieser Klasse: Umfassende Deckung bis zu 40 Jahren, Schnittkanten inklusive. Confidex® ist das Ergebnis unserer 50-jährigen Erfahrung in der Beschichtungstechnologie und Produktentwicklung. Der Inhalt und die Gültigkeit der Confidex® werden in leicht verständlicher Sprache erläutert. Die Confidex®- Garantie gilt ab dem Zeitpunkt der Produktregistrierung. Garantien von anderen Herstellern bandbeschichteter Stahlprodukte haben oft eine kürzere Laufzeit, sind undeutlich beschrieben und enthalten viele Ausschlussklauseln. Confidex® hingegen ist klar und deutlich formuliert und garantiert die komplette Instandsetzung, sollte der unwahrscheinliche Fall einer defekten Beschichtung eintreten. Somit bietet die Confidex®- Garantie dem Gebäudebesitzer ein Höchstmass an Sicherheit.
Die wichtigsten Merkmale der Confidex® - Garantie:
Hier finden Sie das Antragsformular für die Confidex®- Garantie.
Für die Lagerung von Montana-Produkten sind die entsprechenden Hinweise auf den Paketetiketten zwingend zu beachten. Diese besagen, dass die Pakete trocken und gut belüftet zu lagern sind.
Stehendes Wasser zwischen den Elementen ist zu vermeiden, da dieser Sachverhalt auch bei Blechen mit Korrosionsschutzbeschichtung zwangsläufig zu Schäden führen kann. Prinzipiell ist die Dauer der Lagerung im Freien so kurz wie möglich zu halten. Insbesondere während der Sommermonate können die grossen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht Kondensatbildung im Stapel hervorrufen. Dieses Kondensat ist zwischen den Bauteilen eingeschlossen und kann, unabhängig davon, ob eine Farbschutzfolie verwendet wurde oder nicht, sich nicht verflüchtigen. Hohe Temperaturen während der Sommermonate beschleunigen den Korrosionsprozess zudem sehr stark. So kann bei nicht angemessenen Lagerbedingungen innerhalb von Tagen Weissrost entstehen. In der überwiegenden Mehrheit der Weissrostfälle ist keine ernsthafte Verschlechterung der Zinkschicht und auch nicht zwangsläufig eine Verringerung der zu erwartenden Lebensdauer des Produkts anzunehmen. Dennoch ist die Weissrostbildung als eine ästhetische Beeinträchtigung wahrzunehmen und daher nach Möglichkeit zu vermeiden.
Zur Vermeidung der Weissrost-Problematik empfiehlt die Montana Bausysteme AG die betreffenden Produkte zeitnah, jedoch spätestens innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Herstellung zu verbauen und die gegebenenfalls vorhandene Farbschutzfolie unmittelbar nach dem Montagevorgang zu entfernen. Verbleibt die Farbschutzfolie zu lange auf den Produkten, kann dies zu Einschränkungen bei der Entfernung der Farbschutzfolie führen (erhöhter Aufwand beim Entfernen, Kleberückstände auf der Oberfläche, etc.).
Die seitlichen Blechüberlappungen (Längsstösse) sind in konstruktiver Hinsicht ca. alle 50 bis 60 cm bzw. je nach Pfetten- oder Riegelabstand in Dach und Wand zu verschrauben. Die Statik der verschiedenen Profiltypen ist aus unseren Bemessungstabellen ersichtlich.
Die Befestigung der Profile auf der Unterkonstruktion richtet sich nach den vorliegenden Spannweiten und den einwirkenden Belastungen. Im Regelfall genügt üblicherweise eine Befestigung am Endauflager in jeder Rippe und am Zwischenauflager in jeder zweiten Rippe. Im Zweifelsfall und beim Vorliegen grosser Spannweiten und hoher Einwirkungen (z.B. Windsog) wenden Sie sich bitte direkt an uns.
Gerne verweisen wir auf unsere Montageempfehlungen.
Was ist bei längeren Profilblechen zu beachten?
Je nach Materialwahl und Tafellängen ist insbesondere auch die Ausdehnung der Profile zu beachten. Dies gilt vor allem bei langen Profilen aus Aluminium (> 6 m). In der Praxis wird die Befestigung durch eine Fixverschraubung in der Mitte sowie durch Grosslöcher und evtl. mittels zusätzlicher Kalotten ausgeführt. Hierzu benötigt der Verleger der Bleche Fach- und Sachkenntnis sowie notwendiges Geschick.
Die sicherste Lösung ist diejenige mit passenden Gleitelementen, zur Verhinderung von Geräuschbildung, Schraubenausrissen, Lochaufweitungen, etc. Dementsprechend sind auch die An- und Abschlüsse mittels zusätzlicher Halteklammern oder Haftstreifen gleitbar auszubilden.
Abhängungen für Gebäudetechnikkomponenten, wie Rohrleitungen, Kabeltrassen, Beleuchtungen, etc. können in der Regel problemlos an den Stegen der Trapezprofile angebracht werden.
Wichtig hierbei ist die Berücksichtigung des Zusatzgewichts bei der statischen Dimensionierung des Blechs. Darüber hinaus muss das gewählte Abhängesystem statisch ausreichend dimensioniert sein. Die verschiedenen Hersteller (z.B. Würth, Hilti, Erico, Sikla, Roco, etc.) geben hierzu zulässige Traglasten in ihren Datenblättern an.
Elemente der Gebäudehülle können zur Stabilisierung kompletter Gebäude oder einzelner Bauteile herangezogen werden. Insbesondere kann auf die Ausbildung von Windverbänden verzichtet werden, wenn stattdessen die Aussteifung über Schubfelder aus Trapezprofilen erfolgt. Die Schubfelder, die Trapezprofile sowie deren Verbindungen müssen hierzu ausreichend dimensioniert und statisch nachgewiesen werden. Schubfeldwerte für unsere SWISS PANEL® Trapezprofile stellen wir Ihnen hierzu gerne zur Verfügung. Stabilitätsgefährdete Träger können durch die Eindeckung mit Trapezprofilen und Sandwichelementen ebenfalls stabilisiert werden.
Sprechen Sie uns an. Gerne sind wir Ihnen diesbezüglich mit weiterführenden Dokumenten behilflich.
Für den Innenraum von Schwimmbädern gelten aufgrund des Vorhandenseins von hoher Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit aggressiven Bestandteilen (z.B. Chlorid) besondere Anforderungen für die eingesetzten Bauteile aus Stahl. Aufgrund dieses speziellen Innenraumklimas wird die Verwendung des Beschichtungssystems Colorcoat HPS200 Ultra® mit einer Schichtdicke von 200µm (optimalerweise beidseitig) empfohlen. Dieses Beschichtungssystem übertrifft die höchste Korrosionsbeständigkeitsklasse RC5 und die höchste Beständigkeitsklasse für aggressive Innenraumanwendungen CPI5 nach EN10169.
Zu beachten ist weiterhin, dass es neben der Auswahl des richtigen Beschichtungssystems auch weitere bauliche Massnahmen wie Versiegelung der Schnittkanten und luftdichte Abdichtung sämtlicher Längs- und Querstösse mit Dichtbändern zu erfolgen haben. Abweichende Regelungen gelten für Trapezprofile mit Akustikperforation.
Sprechen Sie uns hierzu an. Unsere Mitarbeiter sind Ihnen gerne weiter behilflich.
Knackgeräusche treten vor allem durch Sonnenbestrahlung bzw. bei der Abkühlung von leichten Dach- oder Wandbauelementen aus Metall auf, wobei die Bauelemente selbst keinerlei Geräusche erzeugen.
Bedingt durch die stabile Verbindung von Bauelementen mit der Unterkonstruktion über Schrauben entstehen Temperaturspannungen, die sich entweder durch Verformungen, gleitendes Verschieben oder bei entsprechend starker Reibung zwischen Bauelement und Unterkonstruktion durch ruckartiges Verschieben mit Geräuschentwicklung ausgleichen.
Bei mehrschaligen Bausystemen, wie z.B. einem Dachsystem aus zwei Metallschalen werden über die relative biegeweiche Zwischenkonstruktion aus Z-Profilen Wärmespannungen der Aussenschale innerhalb des Dachsystems abgebaut, so dass Knackgeräusche hier seltener auftreten und auch leiser sind.
Bei Sandwichelementen mit PUR/PIR-Kern und Metalldeckschichten gibt es dagegen eine "schubsteife" Verbindung zwischen Aussen- und Innenschale. Dadurch ist ein interner Spannungsabbau nur begrenzt möglich und es kommt häufiger zu Geräuschen. Bedingt durch die relativ geringe Masse des Aussenbleches des Sandwichelementes, erwärmt oder kühlt es sich schnell ab, so dass dadurch Dilatationen bzw. Kontraktionen auftreten.
Knackgeräusche sind bei relativ kostengünstigen Dach- und Wandbausystemen für Gewerbe- und Sportbauten nicht sicher vermeidbar und müssen deshalb als üblich angesehen werden. Sie stellen keinen Mangel dar.
Montana Vlies ist eine auf SWISS PANEL® Trapez- und Wellbandprofilen aufgebrachte Vliesbeschichtung auf Kunststoffbasis, die zeitweilig auftretendes Tauwasser speichern kann. Damit lässt sich abtropfendes Kondensat verhindern.
Verschmutzungen sollte man mit weichem Wasserstrahl und weicher Bürste vorsichtig entfernen. Beschädigte Stellen kann man mit einem scharfen Schneidwerkzeug, z.B. einem Teppichmesser und einem Spachtel entfernen. Die gereinigte Fläche kann mit kleinflächigen Vliesflicken überklebt werden.
Grossflächige Ausbesserungen sind wegen des stark haftenden Klebers über die Profilrippen hinweg kaum möglich.
Sollte es infolge unsachgemässem Gebrauchs oder fehlender Kapilarsperre zu Ablösungen des Vlieses gekommen sein, empfiehlt sich die Reparatur mittels eines Sprühklebers. Fragen Sie uns diesbezüglich zur weiteren Unterstützung an.
Bei der Ausbildung von Dach- oder Wandbauteilen mit metallischen Trapez- oder Wellprofilen sind in der Regel keine gesonderten oder zusätzlichen Fangeinrichtungen für Blitze notwendig. Profiltafeln aus Stahl gelten ab 0.5mm Blechstärke (Aluminium ab 0.65mm) als „natürliche Bestandteile einer Auffangeinrichtung“ nach DIN EN 62305-3. Voraussetzung dafür ist, dass die Profiltafeln leitend miteinander und mit der Erde verbunden sind. Konstruktive Details sind mit einer Fachfirma der Blitzschutztechnik abzustimmen.
Weiterführende und detailliertere Informationen erhalten Sie gerne auf Nachfrage.
Die Beanspruchung der Gebäudehülle durch Hagelereignisse hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Folge sind verbeulte Fassadenelemente, beschädigte Storen und unter Umständen sogar durchlöcherte Dachdeckungen. Die Kostenfolgen für die Instandsetzung sind enorm, weshalb bereits während der Auswahl von Bauteilen auf deren Hagelresistenz geachtet werden sollte.
Die Schweiz ist geografisch in sog. Hagelgefährdungszonen eingeteilt. Hagelgefährdungskarten zeigen, wie häufig an einem beliebigen Gebäudestandort mit welcher Hagelintensität gerechnet werden muss. Es ist möglich, dass Hagelkörner mit mehr als 5 cm Durchmesser vom Himmel fallen. Dies geschieht zum Glück relativ selten. Auch kleinere, häufig auftretende Hagelkörner mit 3 cm Durchmesser können jedoch bereits erhebliche Schäden anrichten.
Durch geeignete Wahl von Materialisierung und Blechdicke können die Produkte der Montana Bausysteme AG problemlos den unterschiedlichen Anforderungen angepasst werden. So erreichen beispielsweise einschalige Well-, Trapez- und Bekleidungsprofile in Stahl mit Blechdicke 1.00mm generell einen Hagelwiderstand HW5 (Grösse Hagelkorn 50mm) im Hinblick auf Funktionalität - d.h. die Elemente werden nicht durchschlagen und können weiterhin ihre Funktion gewährleisten. Bei der Beurteilung des Aussehens, was insbesondere beim Einsatz in der Fassade eine wichtige Rolle spielt, erreichen diese Bauteile einen Hagelwiderstand HW3. Auch die MONTANATHERM® Sandwichelemente sind in Standardausführung mit HW5 (Funktionalität) und HW3 (Aussehen) klassifiziert. Die zugehörigen Zertifikate der VKF sind auf unserer Webseite abrufbar.