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Beim heutigen Velo- und E-Bike-Boom geht vergessen, dass der Weg zum selbstfahrenden Velo lang war. Als Sternstunde erwies sich in der Not der Kriegszeit die Erfindung des bis heute beliebten Kultzweirades Velosolex. Diese Aschenputtel-Story gilt heute noch als ein Musterbeispiel weitsichtiger Unternehmensstrategie.
Der Durchbruch für das selbstfahrende Velo erfolgte aber – nicht von ungefähr – während des Zweiten Weltkriegs: Zwei Pariser Jungunternehmer, Maurice Goudard und Marcel Mennesson, bauen in ihrer Firma Radialradiatoren, um Busse und Lastwagen zu kühlen und stellen später unter dem Namen Solex Vergaser her.
Der Markenname Solex wird später auch auf ihre Fahrradfabrik, ein weiteres Standbein ihres Unternehmens, übertragen. Denn ab 1940 entsteht der Prototyp eines selbstfahrenden Velos mit Zweitakt-Motor, angeflanscht über dem Vorderrad auf einem gewöhnlichen Alcyon-Herrenfahrrad-Rahmen, und ausgerüstet mit 700-mm-Rädern.
Ganze Story in der Ausgabe vom Donnerstag, 14. Mai, zu lesen.