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Tinnitus: Symptome, Ursachen, Behandlung
Tinnitus (auch „Tinnitus Aurium“; lateinisch für „Klingeln der Ohren“) betrifft ungefähr 15 Prozent der Weltbevölkerung. Obwohl es kein Heilmittel oder rezeptfreies Medikament gegen Tinnitus gibt, können Sie verschiedene Massnahmen ergreifen, um die Symptome zu lindern.
In diesem Artikel geben wir Ihnen weitere Informationen zum Thema Tinnitus, Eigenschaften, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
Tinnitus-Symptome: Was ist das für ein Geräusch in Ihren Ohren?
Die Symptome können von Patient zu Patient unterschiedlich sein. In milden Fällen kann sich das Klingeln wie eine geringfügige Störung anfühlen, die in ruhigen Umgebungen stärker wahrgenommen wird. Tinnitus-Symptome können aber auch teilweise so laut sein, dass sie die alltäglichen Aktivitäten beeinträchtigen.
Tinnitus-Behandlung: Was können Sie tun, um das Klingeln in den Ohren zu mindern?
Wenn Ihr Hörverlust mit Tinnitus einhergeht, können Sie diesen am besten behandeln, indem Sie Hörgeräte tragen. Ungefähr 60 Prozent der Menschen, die Ohrensausen haben und Hörgeräte tragen, nehmen den Tinnitus weniger wahr. Viele der modernen Hörgeräte sind mit Tinnitus-Maskern ausgestattet. Ein Hörgeräte-Akustiker kann diese Funktion aktivieren, um die Geräte auf ein komfortables Niveau zu programmieren, sodass Sie klar hören können – ohne störende Ohrengeräusche.
Tinnitus & Stress
Stress ist einer der Hauptgründe, der Tinnitus auslösen kann. Wenn Sie gestresst sind, neigen Sie dazu, das Klingeln viel lauter wahrzunehmen, als es tatsächlich ist. Aus diesem Grund kann aktive Entspannung bereits dazu beitragen, das störende Klingeln in Ihren Ohren zu mindern. Versuchen Sie, Aktivitäten nachzugehen, die Ihnen schnell und effektiv dabei helfen, Stress abzubauen. Gehen Sie beispielsweise spazieren, meditieren Sie oder versuchen Sie sich an Atemübungen.
Tinnitus-Ursachen: Was kann einen Tinnitus auslösen?
Hörgeräte-Akustiker sind sich darüber einig, dass Tinnitus auf Schäden an den äusseren Haarzellen der Cochlea (dem Teil des Innenohrs, der wie ein Schneckenhaus aussieht) zurückzuführen ist. Die Frage ist also, wie diese Haarzellen beschädigt wurden. Die Gründe können vielseitig sein, die beiden bedeutendsten sind Traumata und langfristiger Abbau.
Langzeit-Abbau
Ähnlich wie bei einem Trauma kann es zu einer langfristigen Verschlechterung des Hörens durch Lärm kommen. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass die wahrgenommenen Geräusche im Laufe des Lebens nicht so stark sind wie ein Trauma. Wenn Sie beispielsweise viele laute Konzerte ohne Ohrstöpsel besuchen, kann dies Ihre Hörfähigkeit beeinträchtigen. Darüber hinaus ist es nicht ungewöhnlich, dass Sie mit zunehmendem Alter einen altersbedingten Hörverlust entwickeln. Wie bereits erläutert, verbinden zahlreiche Studien Tinnitus mit Hörverlust. Wenn Sie jedoch jünger als 60 Jahre sind und in entsprechenden Situationen keinen angemessenen Gehörschutz tragen, laufen Sie früher als später Gefahr, an Hörverlust und Ohrensausen zu erkranken.