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Obersee
(Kt. Glarus). 983 m. Hübscher Bergsee im mittlern Teil des Oberseethales, 4 km sw. Näfels. Er ¶
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hat eine Länge von 900 m, eine Breite von 400 m und eine Tiefe von blos 4-5 m und verdankt seine Entstehung einem grossen vorhistorischen Bergsturz, der sich vom N.-Hang des Rautispitz abgelöst hat.
Das Wasser, das ihm durch den
Oberseethalbach zugeführt
wird, fliesst nicht oberirdisch ab, sondern verschwindet in zahlreichen kleinen Versickerungstrichtern,
die am O.- und S.-Rand des Sees liegen. Im Spätherbst, bisweilen sogar im Hochsommer, wenn der Wasserzufluss spärlich wird,
verschwindet der See gänzlich, und es breitet sich dann an seiner Stelle eine monotone, von gelbbraunem Schlamm bedeckte
Ebene aus.
Man beabsichtigt, die Versickerungslöcher mit niedrigen Dämmen zu umgeben, damit der See sich nicht ganz entleeren kann und so dem von Touristen und Gesellschaften viel besuchten Thal sein Hauptschmuck auch während der Trockenperioden erhalten bleibt.