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Das Wichtigste in Kürze
- Formel-1-Teams, die Schäden verursachen, sollen die Reparatur anderer Autos bezahlen.
- Ferrari-Teamchef Mattia Binotto überrascht mit einer Aussage nach dem Ungarn-Massencrash.
Der Massencrash am letzten Sonntag am Hungaroring schlägt hohe Wellen. Erst verlangt Red Bull, dass die Kostenobergrenzen in der Formel 1 nochmals überdenkt werden sollen. Nun schlägt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto eine radikale Idee vor.
Teams von Fahrern, die bei Unfällen voll schuldhaft sind, sollen für Schäden bezahlen, die sie Rivalen zugefügt haben. «Ich denke, es gibt Gesprächsstoff in naher Zukunft. Mit den anderen Teamchefs, der FIA und der Formel 1», so der Italiener.
Bussen sollen Fahrer in Formel 1 «verantwortungsbewusster» machen
Auch Binotto unterstützt Red Bull beim Thema Budget-Obergrenze. Jedoch sei dies anschliessend schwer zu überprüfen. Der 51-Jährige schlägt einen anderen Weg vor.
«Wir müssen in Betracht ziehen, wenn ein Fahrer Fehler macht, dass sein Team für die Schäden aufkommen muss. Das wird die Fahrer verantwortungsbewusster machen», ist sich Binotto sicher.
Was halten Sie von der Idee des Ferrari-Teamchefs Mattia Binotto?
Gut möglich, dass Binotto mit seiner Idee auf Zuspruch stösst. Mercedes-Teamchef Toto Wolff entschuldigte sich nach dem letzten Rennen für seinen Fahrer Valtteri Bottas, der einen Massencrash verursachte. Red-Bull-Chef Christian Horner antwortete in einem Interview darauf angesprochen: «Zahlt er auch die Rechnung?»