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DALLOL: Der Salzsee
Das Gebiet von Dallol besuchten wir am 20./21.2.2002. Jürg Alean, Roberto Carniel, Marco Fulle und Heidera unternahmen von dort aus
eine kleine «Expedition» zu den Canyons, welche nordwestlich der heissen Quellen in das Salzplateau hineinführen. Wir besuchten auch
kurz die Geisterstadt, wo in den Dreissiger Jahren von einer italienischen Bergbaugesellschaft Kalium abgebaut wurde.
Rote Salzflächen bei Dallol (Vordergrund) kontrastieren mit weissen Salzablagerungen weiter hinten.
Die Canyons von Dallol aus dem Helikopter kurz vor der Landung.
Rötliche Mineralien färben diesen Salzsee südöstlich von Dallol.
Der mächtige Mi-8 Helikopter hat uns abgesetzt und verursacht beim Anflug einen Sandsturm.
Steinsalz- und Anhydritschichten in einem von der Erosion zurückgelassenen Turm.
Globalisierung à la Dallol: Amerikanische Flasche, wahrscheinlich von italienischen Arbeitern vor 70 Jahren hinterlassen, durch Schweizer Fotograf im Jahr 2002 dokumentiert...
Viele der Gebäude in der Minenstadt wurden aus Salzblöcken errichtet. Die nun zerfallenden Wände neigen sich gespenstisch nach aussen bevor sie irgendwann umfallen.
Fiat in der Danakil-Depression! Dieses Vehikel fand sein Ende nach einer langen, schweren Reise.
Der Marsch zu den Canyons war trotz der geringen Distanz bei Temperaturen um 40° Celsius alles andere als ein Honigschlecken!
Im Salzsee haben sich Polygone gebildet. Kürzlich muss es in der Nähe geregnet haben, denn der See ist schlammig aufgeweicht.
Heidera ruht sich im Schatten eines Turms aus, der aus Salz und wahrscheinlich auch Anhydrit (oben) besteht.
Salzinseln am Rand des Salzsees, fotografiert von einem Salzturm aus...
Seltene, aber wahrscheinlich heftige Regenfälle haben die Canyons erodiert, durch die wir klettern und marschieren.
Eine Landschaft so fremdartig, als stamme sie aus einer der fantastischen Welten von Stanislav Lem.
Filigrane Türmchen aus kristallinem Steinsalz in den letzten Sonnenstrahlen dieses heissen Tages.
Komplexes Kleinrelief von Schwundrissen und Erosionsformen.