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Der aus Shizuoka stammende Künstler lebt in Los Angeles, USA und arbeitet in Los Angeles und Xiamen, China. Yutaka Sone verbindet Kunst mit Natur, Sport, Performance und Unterhaltung. Sein Werk trotzt einfacher Kategorisierung. Nicht nur kann es unmöglich auf ein Medium reduziert werden – Sones Arbeit umfasst Skulptur, Zeichnungen, Performance und Video – es ist auch kulturell schwierig einzuordnen.
Obwohl Sone viele Zeit in Japan verbracht hat, primär in Tokyo, schöpft sein Werk nicht aus diesem Erbe. Es zielt auch nicht darauf ab, westliche Kunst nachzuahmen. Eher bemüht es sich darum, sein eigenes poetisches Vokabular zu schaffen, unabhängig von einer speziellen Kultur, verbunden jedoch mit der Kultur in ihrer Gesamtheit. Sones Leidenschaft für Schnee und Skifahren beeinflusste eine ganze Reihe seiner Arbeiten: Er schuf eine Serie von Schneeflocken, geschnitzt aus einzelnen Kristallglas- oder Marmorstücken.
Unter dem Mikroskop untersuchte der Künstler eine Unmenge von Schneeflocken und machte die Entdeckung, dass keine zwei Schneeflocken identisch sind. Dann begann er seine eigenen Schneeflocken zu entwerfen, welche, anders alle anderen Schneeflocken der Welt, nicht auf realen Modellen basieren, jedoch im Prinzip reale Modelle für zukünftige Flocken sein könnten. Die meisten von Sones Arbeiten entstehen in seinem Studio in Xiamen, wo er zusammen mit einem Team von Chinesischen Handwerkern in einer familieneigenen Steinfabrik arbeitet. Medium Crystal Snowflake (2006) zählt zu den Kristallwerken, die 2006 in Sones Ausstellung Like Looking for Snow Leopard in der Kunsthalle Bern ausgestellt wurden. Ph. P. (Philippe Pirotte) und J. R. (Julian Reidy)