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Von Alpha bis Omega
Uhren mit Perfektionsanspruch
Die Marke Omega versteht es, neben herausragenden Zeitmessern auch eine faszinierende Geschichte zu bieten.
Ihren Ursprung fand Omega im Jahre 1848 in La Chaux-de-Fonds, als der 23-jährige Louis Brandt beschloss einen kleinen Uhrenhandel zu eröffnen, wo Einzelteile einer Uhr zum fertigen Produkt zusammengesetzt werden sollten. Aus dieser kleinen Firma erwuchs ein großer Uhrenhersteller: Im Jahr 1894 wurde ein eigenes 19-liniges Taschenkaliber entwickelt und Omega getauft. Omega – als letzter Buchstabe des griechischen Alphabets – verkörpert die letzte Stufe einer möglichen Perfektionierung.
Auf Initiative des damaligen Geschäftsführers von Omega ging das Unternehmen im Jahre 1930 eine Verbindung mit der S.S.I.H. (Société Suisse pour l´Industrie Horlogère) ein – woraus sich die spätere Swatch Group entwickelte. Heute ist Omega das Flaggschiff dieses Luxuskonzerns. 1932 begann die Partnerschaft mit Olympia – eine Kooperation, die noch heute besteht. Mit der Speedmaster begleitete Omega 1969 die erste Mondlandung von Neil Armstrong und Buzz Aldrin und die sogenannte “Moonwatch” bleibt bis heute eine der bedeutendsten Armbanduhren der Geschichte.
„Höher, schneller, weiter“
Eine sportliche Begleiterin am Handgelenk
Im Jahre 1932 nahm Omega in Los Angeles zum ersten Mal an den Olympischen Spielen als Partnerunternehmen teil. Das Unternehmen stellte 30 Stoppuhren vom Kaliber 1130 zur Verfügung, mit denen auf die Zehntelsekunde genaue Messungen möglich wurden. Die große Neuerung dieser Stoppuhren: Ein Schleppzeiger zum Messen von Zwischenzeiten. In über 80 Jahren erfolgreicher Kooperation leistete das Unternehmen einen gigantischen Beitrag zur Entwicklung der Sportzeitmessung. Sammler von Sondereditionen haben ein Auge für die ausgefallenen „olympischen“ Modelle von Omega, wie z.B. die Seamaster Planet Ocean “Sochi 2014” Limited Edition.
Auch abseits von Olympia pflegt Omega eine enge Beziehung zur Sportwelt: Das Unternehmen tritt auf als Partner renommierter Schwimmwettkämpfe wie der FINA (Fédération Internationale de Natation) oder des Europäischen Leichtathletikverbandes (EAA). Omega kann sich auch an solch erfolgreichen Markenbotschaftern wie Michael Phelps oder Chad le Clos erfreuen. Zudem präsentiert sich Omega aktiv im Golfsport, was durch die Omega Seamaster Aqua Terra “Golf” unterstrichen wird.
Mission Weltraum
“Houston, we have a problem.”
(James Lovell, Astronaut bei der Mission Apollo 13)
1957 wurde die Omega Speedmaster lanciert – eine Uhr, die Weltgeschichte schreiben sollte. Nach rigorosen Tests im Jahre 1965 wurde sie von der NASA zur offiziellen Armbanduhr für Astronauten deklariert.
Als erste Armbanduhr landete sie zusammen mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin am 20. Juli 1969 auf dem Mond. Seither ist die Armbanduhr auf der ganzen Welt als „Moonwatch“ bekannt. Im April 1970 avancierte die Speedmaster Professional bei der Nachfolgermission Apollo 13 zur Lebensretterin. Als sämtliche Systeme infolge einer fatalen Explosion an Bord ausfielen, wurde die Uhr zum Navigieren verwendet. Dank der verlässlichen Speedmaster gelang eine sichere Wiederkehr zur Erde und die Omega Uhr wurde mit dem „Snoopy Award“ – der höchsten Auszeichnung, die durch NASA-Astronauten verliehen wird – ausgezeichnet.
Heute noch zählt die Uhr zur Standardausrüstung von Astronauten und ist für Außenbordeinsätze zugelassen. Garantiert zuverlässig: Die Omega Speedmaster gilt als die meist getestete Uhr der Welt.
James Bond, Michail Gorbatschow, Elvis Presley
Uhren im Rampenlicht
Von Hollywood über Washington bis Berlin: Omega Uhren sind rund um den Globus bekannt.
James Bond ist wohl der berühmteste Geheimagent der Welt und gilt als die Stilikone von mehreren Generationen. Seit „Goldeneye“ (1995) trägt Agent 007 eine Omega. Dabei wird in den Filmen mit Pierce Brosnan vorwiegend die Omega Seamaster Professional 300 M gezeigt. Daniel Craig hingegen trug in „Casino Royale“ (2006) die Omega Planet Ocean 600 M sowie die Seamaster Aqua Terra in „Skyfall“ (2012). Beide Uhren bestechen durch ausgezeichnete Stoßsicherheit und können den gefährlichen Tests seitens Bond sowie seiner Gegner standhalten.
Omega feiert die langjährige Verbindung zur Welt von James Bond mit passenden Sondereditionen wie der Seamaster Planet Ocean 600 M “Skyfall” Limited Edition, die mit dem 007-Logo bei 7 Uhr an die kühnen Abenteuer des James Bond erinnert.
Auch die Classic Seamaster Co-Axial 300 M Chronometer James Bond 50th Anniversary stellt eine eindrucksvolle Hommage an den wagemutigen Helden dar. Omega transportiert ein sportliches und elegantes Image und genießt das Vertrauen zahlreicher Berühmtheiten. Elvis Presley, Michail Gorbatschow, John F. Kennedy, Reinhold Messner oder Michael Schumacher – dies ist nur eine kleine Auswahl von bekannten Kunden des Hauses.
Von Innovationslust getrieben
Die Co-Axial-Hemmung
In der Uhrenwelt gilt Omega als großer Pionier. Mit der Stärke des Mutterkonzerns Swatch Group kann Omega wahre Fortschritte im Bereich Forschung und Entwicklung vollbringen. Im Jahre 1999 lancierte das Unternehmen sein erstes Werk mit Co-Axial-Hemmung: das Kaliber 2500. Dank des von George Daniels erfundenen Co-Axial-Mechanismus wird die Reibung zwischen dem Ankerrad und dem Ankerstück minimiert, wodurch die Ganggenauigkeit und der Wartungsbedarf der Uhr deutlich optimiert werden. 2007 stellte Omega das Kaliber 8500 vor – ein Co-Axial-Werk, das zu 100% in hauseigener Manufaktur gefertigt wurde. Die Co-Axial Hemmung verkörpert den ewigen Perfektionsanspruch von Omega; heute werden fast alle mechanischen Omega Uhren mit der Co-Axial-Hemmung ausgestattet.
2013 gelang Omega erneut eine Revolution: Mit der Seamaster Aqua Terra >15.000 Gauss präsentierte das Unternehmen die erste „antimagnetische“ Uhr. Anders als beim üblichen Magnetschutz durch Abschirmung des Werks, besteht das neue Omega Werk aus Werkstoffen, die von Magnetfeldern nicht beeinträchtigt werden. Inzwischen sieht Omega Antimagnetismus als essentielle Funktion einer jeder Luxusuhr und plant mit der Zeit alle Uhren mit magnetresistenten Werken auszustatten. In einem Magnetlabor sollte man auch weiterhin die Uhr ausziehen, aber für den Alltag bietet die „antimagnetische“ Uhr von Omega den optimalen Schutz.
Tradition seit 1932
Seamaster: Taucheruhren der Superlative
Omega schrieb im Bereich Taucheruhren Geschichte: 1932 fertigte das Unternehmen eine der ersten Taucheruhren der Welt – die Omega Marine. Die erste, 1948 lancierte Seamaster ging aus Erfahrungen hervor, die Omega mit militärischen Uhren und ihrer Wasserdichtigkeit gesammelt hatte. Dazu gehörte: Der verschraubte Boden, die innovativen O-Ring-Dichtungen und das Automatikwerk.
Im Jahre 1957 wurde die Seamaster 300 vorgestellt. Mit einem Drehring ausgestattet, einer doppelten Kronendichtung und Glas, dreimal so dick wie normales Glas, hielt sie einem Wasserdruck bis zu 200 Tiefenmetern stand. Die Zusammenarbeit mit dem Pionier der Meeresforschung Jacques Cousteau mündete 1970 in der Seamaster Professional 600. Ihren Spitznamen „Ploprof“ erhielt sie in Anlehnung an „Plongeur Professionel“ – französisch für „professioneller Taucher“.
Das gegenwärtige Modell Omega Seamaster 300 aus dem Jahr 2014 lässt die historische Taucheruhr Seamaster 300 neu aufleben – sie ähnelt ihrem Vorbild von 1957. Omega hat ein großes Archiv, welches das Unternehmen auch geschickt zu nutzen versteht. Dank seiner Geschichte bietet der Hersteller sowohl das Richtige für Innovationsbegeisterte als auch für Sammler von Vintage-Uhren.
Die Uhrenmarke glänzt seit jeher auf dem Olymp der Uhrenindustrie und bleibt ihrem Perfektionsanspruch fortwährend treu.
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