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MEER ALS VIVALDI
ANTONIO VIVALDI (1678–1741)
Konzert op. 3 Nr. 2 / RV 578 in g-Moll aus L’Estro Armonico für 2 Violinen, Cello, Streicher und Continuo
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685–1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 BWV 1050 in D-Dur für Cembalo, Violine, Traversflöte, Streicher und Continuo
ANTONIO VIVALDI
Konzert op. 3 Nr. 1 / RV 549 in D-Dur aus L’Estro Armonico für 4 Violine, Cello, Streicher und Contiuo
ANTONIO VIVALDI
Konzert RV 548 in B-Dur für Oboe, Violine, Streicher und Continuo
JOHANN SEBASTIAN BACH
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 in F-Dur BWV 1047 für Trompete, Violine, Blockflöte, Oboe, Streicher und Continuo
«Nicht Bach, sondern Meer sollte er heissen, wegen seines unendlichen, unerschöpflichen Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien. » Ob wahr oder erfunden, Beethovens Bonmot veranlasst uns zu einem weiteren Wortspiel.
Zu Vivaldis Lebzeiten waren dessen Konzerte so erfolgreich, dass sie in Paris und in London im Druck erschienen. Bach kannte die Sammlung «L’Estro Armonico» jedoch vermutlich nur aus Abschriften. Fasziniert von der Kompositionskunst seines italienischen Kollegen schrieb er einige der Konzerte für Orgel um. Ausserdem komponierte Bach eine ganze Reihe von Konzerten für verschieden besetzte Instrumentalgruppen, in denen Vivaldis Einfluss unüberhörbar
ist. Sechs davon schickte er unter dem Titel «Six Concerts avec plusieurs instruments» in Partitur an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt.
«Bach auf der Reise nach Venedig» dürfte dieses von Enrico Onofri zusammengestellte Programm also auch heissen, in dem sich Ensemblemitglieder der CAMERATA BERN und GastmusikerInnen als Solisten vorstellen.