Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03152.jsonl.gz/1726

Meta-Analyse: Probiotika können Blutdruck senken
Der regelmäßige Verzehr von Probiotika, Lebensmitteln wie Joghurt, Milch oder Käse, die lebende Bakterien enthalten, könnte den Blutdruck senken. Zu dieser Einschätzung kommt eine Meta-Analyse in Hypertension
Der regelmäßige Verzehr von Probiotika, Lebensmitteln wie Joghurt, Milch oder Käse, die lebende Bakterien enthalten, könnte den Blutdruck senken. Zu dieser Einschätzung kommt eine Meta-Analyse in Hypertension
Der regelmäßige Verzehr von Probiotika, Lebensmitteln wie Joghurt, Milch oder Käse, die lebende Bakterien enthalten, könnte den Blutdruck senken. Zu dieser Einschätzung kommt eine Meta-Analyse in Hypertension
Der regelmäßige Verzehr von Probiotika, Lebensmitteln wie Joghurt, Milch oder Käse, die lebende Bakterien enthalten, könnte den Blutdruck senken. Zu dieser Einschätzung kommt eine Meta-Analyse in Hypertension (2014; doi: 10.1161/HYPERTENSIONAHA.114.03469).
Eine blutdrucksenkende Wirkung gehört in der Regel nicht zu den „Health Claims“ der Hersteller, die die European Food and Safety Authority zunehmend kritisch betrachtet, da sie in der Regel nicht durch klinische Studien belegt sind. Wie der Verzehr der Nahrungsmittel den Blutdruck beeinflusst, ist nur schwer zu erklären.
Der systolische Blutdruck sank den Berechnungen von Sun zufolge im Durchschnitt um 3,56 mm Hg, der diastolische Wert ging um 2,38 mm Hg zurück. Die Blutdrucksenkung fiel bei Patienten mit Ausgangswerten von über 130/85 mm Hg deutlicher aus als bei Normotonikern. Die Wirkung war nur bei Teilnehmern nachweisbar, die die Probiotika länger als acht Wochen verzehrt hatten. Eine Wirkung setzte zudem voraus, dass die Probiotika mindestens 10 hoch 9 koloniebildende Einheiten enthielten. Probiotika mit mehreren Stämmen erzielen laut Sun eine bessere Wirkung als „Monopräparate“.
Die blutdrucksenkende Wirkung der Probiotika fällt insgesamt gering aus. Die Einnahme von Medikamenten mit nachgewiesener hypotensiver Wirkung dürften sie in der Regel nicht ersetzen. Der Wirkungsmechanismus wäre noch zu klären, und die Evidenz ist noch schwach. Für eine offizielle Empfehlung in den Leitlinien dürfte es nicht reichen. Sun fordert weitere klinische Studien.
Bakterien haben meist einen schlechten Ruf. Dies zu Unrecht, denn viele sind für uns Menschen sogar überlebenswichtig. Bakterien sind an unzähligen Stoffwechselfunktionen beteiligt und übernehmen einen wichtigen Schutz. In und auf unserem Körper tragen wir Billionen von Bakterien, die sogenannte Mikrofloren bilden. Das sind natürliche, mikrobielle Lebensgemeinschaften. Die bekanntesten sind die Darmflora, die Mund- und Rachenflora sowie die Vaginalflora. Verschiedene Störfaktoren, wie z. B. Antibiotika-Therapien, einseitige Ernährung oder Stress können die Mikroflora aus dem Gleichgewicht bringen und die Entwicklung von krankheitserregenden Mikroorganismen begünstigen.
Probiotika – die lebenden Helfer
Viele Menschen haben mit unterschiedlichen Verdauungsproblemen zu tun: Völlegefühl, Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Krämpfe und allgemeines Unwohlsein. All dies wird häufig von Müdigkeit, Konzentrationsmangel und einem Gefühl von Schwäche und Vitalitätsverlust begleitet. In vielen Fällen ist den Betroffenen nicht bewusst, dass diese Probleme direkt mit einem Ungleichgewicht in der bakteriellen Darmflora verbunden sind. Wenn das Gleichgewicht durch eine ungesunde Lebensweise gestört ist, hat das weit reichende Folgen für die Gesundheit.
Durch langjährige wissenschaftliche Forschungen und Untersuchungen weiß man heute jedoch, wie Risikofaktoren ausgeschaltet werden können und sich die Gesundheit wieder herstellen lässt. So gibt es zahlreiche positive Beweise dafür, dass probiotische “freundliche” Bakterien in dieser Hinsicht wirksame Helfer sind. Wir benötigen diese Helfer mehr denn je, denn aufgrund unserer ungesunden Lebensweise besteht ein erhöhter Bedarf, um unser Immunsystem zu stärken und der Entstehung verschiedener Krankheiten vorzubeugen. Der Begriff “Probiotika” setzt sich zusammen aus lateinisch-griechischen Wörtern und bedeutet übersetzt “für das Leben” im Gegensatz zu “Antibiotika” was so viel wie “gegen das Leben” bedeutet.
Die probiotischen Milchsäurebakterien Lactobacillus und Bifidobacterium aus Joghurt oder Sauerkraut lagern sich an die Wände des Dickdarms an und produzieren dort Milchsäure sowie verschiedene organische Säuren. Mit ihrer Hilfe sterben die pathogenen, das heißt schädlichen Fäulnis-Bakterien ab, und so wird vor allem die Darmschleimhaut vor Angriffen von anderen aggressiven, also von “freundlichen” Bakterienstämmen geschützt. Weil die guten Bakterien die gesunde Funktion des Darms schützen, stärken sie gleichzeitig das Immunsystem. Die Immunzellen werden nämlich direkt im Darm gebildet, und der Großteil der Arbeit des Immunsystems findet an den Wänden des Darms statt.
Probiotika und das Immunsystem
Der Verdauungstrakt spielt – wie schon erwähnt – eine wichtige Rolle bei den Abwehrmechanismen des Körpers. Doch aus Unwissenheit wird seine Rolle oft unterschätzt. Der Darm ist nicht nur verantwortlich für die Verdauung der Nahrung, sondern auch zur Verbesserung vieler anderer wichtiger Funktionen. Als eine der ersten Verteidigungslinien gegen äußere Einflüsse hat er für die gesamte Körperabwehr eine enorme Bedeutung. Der Darmflora kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu.
Probiotika hemmen das Wachstum oder töten schädliche, unerwünscht vorkommende Mikroorganismen im Darm ab, durch:
Auf diese Weise sorgen Probiotika für den Schutz gegen eine Vielzahl an intestinalen Krankheitserregern (Krankheitserregern im Darm) wie Bakterien der Gattung Salmonella, Shigella, Clostridium, Helicobacter und anderen potenziell pathogenen Bakterien sowie die Hefe Candida albicans.
Probiotika erhalten die richtige Zusammensetzung der Darmflora und tragen so zum angemessenen und ausgewogenen Zustand der Schleimhaut und damit des gesamten Immunsystems bei. Etwa 70% des Immunsystems befinden sich im Darm. Aus diesem Grund kann der Kontakt mit schädlichen Mikroorganismen starke Entzündungen hervorrufen. Die Ansammlung von Immunzellen im entzündeten Bereich muss sorgfältig kontrolliert werden, um schwerere Krankheiten zu verhindern. Probiotische Bakterien haben eine solchermaßen positive kontrollierende Wirkung, weil sie die Ausbreitung der Immunzellen in der Entzündung regulieren. Deshalb tragen Probiotika dazu bei, ein Ungleichgewicht sowie ein Überschießen der Immunreaktionen, das zu Allergien und Autoimmunerkrankungen führen kann, zu verhindern.
Darmbakterien und ihre Aufgabe
Die Darmschleimhaut ist ein einzigartiges Milieu, da sie einen Lebensraum für eine Vielzahl von Bakterien bietet, von denen viele keine Luft benötigen, um zu überleben. Diese Bakterien bilden die so genannte Darmflora. Auf der Grundlage ihrer Auswirkungen auf den menschlichen Organismus können Darmbakterien in zwei Gruppen unterteilt werden. Einige haben eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper, deshalb nennen wir sie “nützliche” Bakterien. Dann gibt es jedoch auch Bakterien, die eine unerwünschte oder sogar schädliche Wirkung haben. Die “schädlichen” Bakterien produzieren giftige Substanzen, welche die Stoffwechselfunktionen des Organismus beeinträchtigen und langwierige Erkrankungen verursachen können. Nützliche Bakterien (sog. Probiotika) wirken sich positiv auf das Gleichgewicht der Darmflora aus. Sie verhindern das übermäßige Wachstum der schädlichen Bakterien, verbessern die Verdauung, stärken das Immunsystem und erhöhen damit die Resistenz gegen Infektionen.
Nützliche Darmbakterien sind in der Lage, komplexe Zucker in Ketone aufzubrechen, und sie unterstützen die Funktionen unseres Körpers, weil sie:
Am besten stellt man sich die Darmflora als “separaten” Mikrokosmos vor, der in der Lage ist, verschiedene Aktivitäten auszuführen, die positiv für unsere Gesundheit sind. Wenn allerdings das Gleichgewicht der einzelnen Arten an Bakterien im Dickdarm gestört ist, dann ändert sich das Milieu, was schädliche Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat. Verschiedene Verdauungsstörungen wie Krämpfe, Übersäuerung, Blähungen, Verstopfung, Durchfall können schwere Krankheiten wie Darmentzündung, Colitis ulcerosa, Allergien und sogar Darmkrebs verursachen.
Störungen der Darmflora
Der Verdauungstrakt eines Erwachsenen stellt ein außerordentlich vielfältiges mikrobielles Ökosystem dar, in dem fast 500 verschiedene Bakterienstämme miteinander kooperieren. Das reibungslose Funktionieren und das Gleichgewicht der Darmflora kann auf verschiedene Weise gestört werden, vor allem durch:
Probiotika schützen unsere Gesundheit
Ein gestörtes Gleichgewicht kann durch “freundliche” probiotische Milchsäurebakterien, die wir auch Probiotika nennen, eingestellt werden. Sie haben einen positiven Einfluss auf die Zusammensetzung der Darmflora. Mit ihrer Hilfe ist der menschliche Körper besser in der Lage, wichtige Stoffe wie Vitamine, Kalzium oder Laktose zu nutzen. Probiotika verbessern auch die Durchblutung und Bewegung des Darms (Peristaltik). Sie haben zudem eine positive Auswirkung auf das Immunsystem und die Herstellung der Vitamine K und B12. Probiotika senken das Risiko von Magen- Darm-Infektionen. Sie tragen effektiv zum Prozess der Verdauung bei, indem sie bestimmte Lebensmittelanteile besser verdaulich machen. Sie schützen unsere Gesundheit. Probiotika treten auch in natürlicher Form in einigen Lebensmitteln auf. Milchsäurebakterien, die am häufigsten als Probiotikum eingesetzt werden, sind Streptococcus thermophilus, Bifidobakterien (Bifidobacterium lactis, Bifidobacterium longum, Bifidobacterium breve) und Laktobazillen (Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus rhamnosus, Lactobacillus bulgaricus usw.). Diese nützlichen Milchsäurebakterien finden sich meist in fermentierten Milchprodukten, etwa in einfachem Naturjoghurt, Acidophilusmilch, Kefir, Quark mit lebenden Milchsäurebakterien, aber auch in sterilisiertem Sauerkraut, fermentierten Gurken, usw. Das sind nur einige Beispiele von fermentierter Milch und pflanzlichen Produkten mit heilenden Eigenschaften.
Einnahme von Probiotika
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man die nützlichen, probiotischen Bakterien dem Darm hinzufügen kann, zum Beispiel durch erstklassige, konzentrierte Nahrungsergänzungsmittel. Es ist wichtig, dass die lebenden Bakterien von einer magensäureresistenten Kapsel umhüllt sind, die dem Säuregrad des Magens widersteht und auch ihr Überleben beim Passieren des Magens sichert. So können sie den Dünn- und Dickdarm erreichen, wo sie unversehrt den Verdauungstrakt besiedeln.
Combi Flora magensaftresistente Kapseln und Combi Flora Plus Kapseln erfüllen alle Kriterien für ein qualitativ hochwertiges probiotisches Nahrungsergänzungsmittel. Eine pflanzliche (auch für Vegetarier geeignete), magensäureresistente Kapsel widersteht der Magensäure und enthält: 14 verschiedenen probiotischen Bakterienarten.
Eine Kapsel Combi Flora enthält folgende Bakterienstämme
Lactobacillus lactis, Lactobacillus casei, Lactobacillus plantarum, Lactobacillus rhamnosus, Lactobacillus thermophilus, Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus brevis, Bifidobacterium infantis (lactis), Bifidobacterium longum, Lactobacillus sporogenes, Bifidobacterium bifidum, Lactobacillus reuteri, Lactobacillus Helveticus, Lactobacillus bulgaricus
Helveticus, Lactobacillus sporogenes, Bifidobacterium bifidum, Lactobacillus reuteri, Lactobacillus bulgaricus, Hydroxypropylmethylcellulose, Topinambur
Präbiotika – Nahrung für die Probiotika
Während unseres Lebens unterliegt die Zusammensetzung der Darmflora deutlichen Veränderungen. Viele Studien weisen darauf hin, dass Ernährung und Alter die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Zusammensetzung der Bakterien in der Darmflora sind. Durch eine kontinuierlich unzureichende Menge an Ballaststoffen in der Nahrung oder in zunehmendem Alter können die probiotischen Bakterien völlig verschwinden. Auf der anderen Seite erhöht sich die Zahl der pathogenen Enterokokken, Enterobakterien und Clostridium-Bakterien. Dies kann zum Wachstum von Krankheitserregern und Ansammlung von Giftstoffen führen sowie Krebs und Störungen der Leberfunktion hervorrufen.
Damit die probiotischen Bakterien leben und sich in optimaler Weise im Darm vermehren, benötigen sie unverdauliche präbiotische Nahrung – Ballaststoffe, die günstig und selektiv ihr Wachstum beeinflussen. Diese Nahrung nennen wir Präbiotika. Sie muss folgende Kriterien erfüllen:
Für Menschen ist die Muttermilch eine Quelle der ersten und besten Präbiotika. Ein Liter Muttermilch enthält bis zu 15 g unverdauliche Oligosaccharide. Präbiotika kommen in natürlicher Form in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Eines der nützlichsten Präbiotika ist Inulin. Die Wurzel der Bachblütenpflanze (sie wird auch als Kaffee-Ersatz verwendet) ist eine der reichsten Quellen von Inulin, eine weitere Quelle findet sich in Artischocken, wenn sie als Salat verzehrt werden. Besonders reich an Präbiotika jedoch ist die Wurzel der “gemeinen Wegwarte” (Cichorium intybus). Die heilenden Eigenschaften dieser Pflanzenwurzel sind seit dem Beginn unserer Zeitrechnung bekannt.
Alle modernen kommerziellen Präbiotika sind Oligosaccharide oder Polysaccharide. Zehn Studien am Menschen dokumentieren, dass die stärkste Wirksamkeit mit Fructooligosacchariden (FOS) erreicht wurde. Nach der täglichen Einnahme von 1 bis 20 g FOS konnten Wissenschaftler einen zehnfachen Anstieg im Wachstum von Bifidobakterien beobachten. Aufgrund dieser Erkenntnis wurden Fructooligosacchariden (FOS) als Präbiotika in Lebensmitteln und Futter aufgenommen.
Die Notwendigkeit des regelmäßigen Gebrauchs von Probiotika
Was ist der Unterschied zwischen den normalen Bakterien der Darmflora und den probiotischen Bakterien? Darmbakterien sind langlebige Bewohner des Verdauungstraktes und haben die Fähigkeit, kontinuierlich zu leben und sich innerhalb des Darms zu vermehren. Ein Probiotikum ist demgegenüber ein lebendes Bakterium, das im Verdauungstrakt nur vorübergehend bleibt. Es leistet dort zwar einen wichtigen Beitrag, ist aber nicht in der Lage, sich langfristig anzusiedeln. Dies erklärt auch, warum es notwendig ist, Probiotika über einen längeren Zeitraum zu einzunehmen, um einen positiven Effekt zu erzielen. Die gebräuchlichsten sind zwei besondere Bakterien der Milchsäuregärung – Bifidobacterium und Lactobacillus. Probiotika sind auch den so genannten funktionellen Lebensmitteln zugesetzt. Reinkulturen können in Form von Kapseln, Tabletten oder Sirup verabreicht werden.
Probiotika müssen in einem Lebensmittelträger eingenommen werden, welcher den Übergang zwischen dem Magen und der Galle überlebt, damit sie ihre positiven Wirkungen im Dünn- und Dickdarm entfalten können und nicht schon davor absterben.
Mittlerweile gibt es bereits viele Möglichkeiten, probiotische Bakterien im Darm in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln (in konzentrierter Form als Kapseln) zur Wirkung zu bringen. Neben der grundlegenden Fähigkeit, die Passage durch den Magen und den Dünndarm zu überleben und auch nur vorübergehend den Verdauungstrakt zu besiedeln, ist auch die Zusammensetzung der lebenden Bakterien wichtig. Eine geeignete Auswahl von probiotischen Kulturen und ihre Fähigkeit, den Darm in lebender Form zu erreichen, kann die Entstehung von vielen schweren Verdauungsstörungen und daraus resultierenden Krankheiten vorbeugen.
Probiotika für Kinder
Viele Menschen haben bereits die positive Erfahrung gemacht, dass mit Hilfe von Probiotika Krankheiten sehr viel milder verliefen und schnell wieder ausheilten. So profitieren Erwachsene sehr von den kleinen Helfern im Darm, ihr Nutzen erweist sich aber gerade bei Kindern als besonders groß. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu erwähnen, welch große Bedeutung eine ausgewogene Zusammensetzung der Nahrung für die gesunde Entwicklung eines Kindes hat. Hier nimmt Muttermilch eine einzigartige Position ein und kann durch nichts ersetzt werden. Sie hat einen großen Einfluss auf die Zusammensetzung der Darmflora. Die Forschung hat gezeigt, dass Babys, die gestillt wurden, eine deutlich höhere Menge an probiotischen Bakterien haben, meist die Lactobacillus-Art, als Kinder, die mit Babynahrung gefüttert wurden. Der positive Effekt zeigte sich beispielsweise darin, dass Durchfallerkrankungen bei gestillten Kindern weniger häufig auftraten. Es wurde ferner festgestellt, dass das Stillen und dadurch der erhöhte Anteil an probiotischen Bakterien das Auftreten von Morbus Crohn bei Kindern zu verhüten vermag.
Kinder, die mit Babynahrung gefüttert werden, haben die gleiche Zusammensetzung der Darmflora wie Erwachsene. Aber bei diesen Kindern ist die Gefahr von Allergien oder Infektionen höher. Langfristige Forschungen haben bestätigt, dass sich das Hautbild besserte und Allergien verschwanden, wenn die betroffenen Kinder Probiotika regelmäßig mit der Nahrung bekamen.
Probiotika spielen auch später eine wichtige Rolle, wenn das Kind mit immer neuen pathogenen Bakterien in Berührung kommt. Im Kindergarten- und Vorschulalter kommen Kinder mit unzähligen Bakterien in Kontakt, auf die ihr Körper nicht vorbereitet ist. Es ist daher notwendig, sie mit der optimalen Anzahl an nützlichen Bakterien zu versorgen. Probiotika bilden einen kontinuierlichen Schutzfilm auf der Darmschleimhaut und verhindern so die Besiedlung des Darms durch pathogene Mikroorganismen sowie deren übermäßiges Wachstum.
Positive Effekte von Probiotika bei Kindern: