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Mehr Stadionverbote zur Bekämpfung von Hooliganismus
Forscher der Uni Bern haben 457 Fussballspiele der Saison 2018/19 untersucht. Bei beinahe der Hälfte der Super League-Spiele gab es kleinere oder grössere gewalttätige Vorfälle. In den Stadien ist vor allem das Zünden von Pyros ein Problem, jedoch liege das Hauptproblem von Hooliganismus in Gewaltausbrüchen auf den Anreisewegen in den Zügen oder auf Fanmärschen ausserhalb der Stadien. Bei mehr als 8% der Fussballspielen gab es verletzte Personen. Deshalb will die Konferenz der Kantonalen Justiz-und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) zusammen mit der Swiss Football League mehrere Massnahmen umsetzen.