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Auf dem Tourismus-Sektor hat Brasilien, im Vergleich zum Rest der Welt, einen Punkteverlust hinnehmen müssen – obwohl der neue Punktestand in etwa dem von 2009 gleicht. In seiner letzten Ausgabe vom Oktober 2011 verweist die vom Weltwirtschafts-Forum erarbeitete Statistik das Land der nächsten Fussball-WM, und der Olympiade von 2016, auf den 52. Platz unter 139 bewerteten Ländern. Wobei die Position 4,36, auf einer Skala von eins bis sieben, praktisch derselben Position von 2009 entspricht (4,35), die aus der vorhergehenden Ranking-Statistik stammt. In jenem Jahr, in dem 133 Nationen bewertet wurden, stand Brasilien auf dem 45. Platz.
In diesem Jahr 2011 wurde Brasilien von anderen Ländern überholt, die einen expressiveren Zuwachs an Besuchern zu verzeichnen hatten, wie zum Beispiel Mexiko und Puerto Rico. Der Bericht des Weltwirtschafts-Forums führt aus: “Brasilien steht auf dem siebenten Platz im Ranking der Amerikas und auf dem 52. weltweit. Das Land besitzt die beste Punktzahl unter allen anderen Ländern hinsichtlich seiner natürlichen Ressourcen, den 23. Platz hinsichtlich seiner kulturellen Ressourcen, mit zahlreichen Orten, die zum “Erbe der Menschheit” (UNO) erklärt worden sind, eine grosse Proportion von Naturschutzzonen und die vielfältigste Fauna der Erde“. (Nachdem die grossartige Natur Brasiliens auch in dieser Bewertung an erster Stelle in der Welt steht, wird ja wohl auch dem Dümmsten klar, wo die Ursachen eines 52. Platzes im touristischen Ranking zu suchen sind!)
Transport
Beim Bericht von 2009 hatte man sich besorgt über die Qualität des brasilianischen Land- und Lufttransportnetzes ausgesprochen, sowie über das Sicherheitsrisiko.
Hinsichtlich des gegenwärtigen Panoramas klingt es folgendermassen: “Der Transport auf den Strassen ist immer noch unterentwickelt – die Qualität von Strassen, Häfen und Eisenbahnen verlangt nach Verbesserungen“. Und der neue Bericht informiert weiter: “Das Land leidet immer noch unter einer geringen Preiskompatibilität, die zum Teil seinen hohen Flughafengebühren, den hohen Preisen der Flugpassagen und seinem allgemeinen Kontroll-Niveau zugesprochen werden“. Des weiteren führt der Bericht aus: “…ausserdem ist das geschäftliche Ambiente nicht gerade günstig für eine Entwicklung auf diesem Sektor – durch restriktive Regeln für Investments vom Ausland, den langen Wartezeiten bis zur Eröffnung eines Unternehmens, sowie Bedingungen, die gewissermassen die Eröffnung deines Geschäfts im Tourismus-Sektor ebenfalls behindern“.
Überwindung der Krise
Der Bericht hebt eine Überwindung der weltweiten Wirtschaftskrise durch die internationale Tourismusindustrie hervor. Nachdem der Sektor 2009 noch im Rückwärtsgang begriffen war, hat er sich im vergangenen Jahr stabilisiert und in diesem Jahr 2011 erneut sein Niveau vor der Krise erreicht.
Unter der Voraussetzunge einer Kombination von direkten und indirekten Aktivitäten, so schätzen die Verfasser des Berichts, entspricht der Sektor Reisen und Tourismus heute zirka 9,2% des BIP (Brutto-Inlandprodukt) weltweit – die gleiche Proportion der weltweiten Investitionen und 4,8% der Exporte unseres Planeten.
Die Schweiz, Deutschland und Frankreich wurden als Länder mit dem besten Ambiente für die Entwicklung des Tourismus genannt.
Hier die Länder mit den besten Voraussetzungen für die Tourismus-Entwicklung:
- 01.) Schweiz
- 02.) Deutschland
- 03.) Frankreich
- 04.) Österreich
- 05.) Schweden
- 06.) Gross-Britannien
- 07.) Vereinigte Staaten
- 08.) Kanada
- 09.) Spanien
- 10.) Singapur
Quelle: Weltwirtschaftsforum