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Erster Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19
Im Kanton Luzern gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person. Es handelt sich um einen 55-jährigen Mann aus der Agglomeration Luzern, der an einer Vorerkrankung litt, wie die Staatskanzlei mitteilt.
Aufgrund der bislang bekannten Informationen sei allerdings unklar, ob die Person aufgrund ihrer COVID-19-Erkrankung verstarb oder ob eine andere Ursache zum Ableben führte. Eine Autopsie werde darüber Aufschluss geben.
Der Betroffene, der einige Tage an grippalen Symptomen (Fieber, leichter Husten, Kopfschmerzen) litt, liess sich am 17. März auf das Coronavirus testen. Er hatte gemäss eigenen Angaben Kontakt mit COVID-19 positiv-getesteten Personen in seinem Umfeld. Aufgrund seines guten Allgemeinzustandes wurde er nach dem Test angewiesen, sich den offiziellen Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit folgend zu Hause in Selbst-Isolation zu begeben.
Am Freitag erhielt der 55-Jährige, der unter einer Vorerkrankung litt, ein positives Testresultat. Aufgrund des weiterhin guten Allgemeinzustands (kein Fieber, keine Atemnot) erhielt er die Anweisung, die Selbst-Isolation fortzuführen. Am Freitagabend wandte sich der Betroffene telefonisch ans Spital und teilte mit, dass er unter plötzlichem Herzrasen leide. Er wurde angewiesen, sich unverzüglich auf die Notfallstation zu begeben, wo er aber aus unbekannten Gründen nicht vorstellig wurde.