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1968
Am 30. September wird der Schulverein durch Dr. Gustav Ott, Dr. P. Ulrich und zwölf Mitglieder gegründet. Zuvor finden zahlreiche Gespräche mit dem Erziehungs- und dem Baudepartement, der Sonderschul-Inspektion und den IV-Behörden statt.
Das Bauareal wird von der Evangelisch-Reformierten Kirche zur Verfügung gestellt. Durch eine Umzonung der Parzelle aufgrund eines Grossratsbeschlusses können sogenannte Fahrnisbauten errichtet werden.
1969
Noch während der Bauarbeiten beginnt am 5. Mai in gemieteten Räumen an der Rudolf Steiner-Schule Basel der Unterricht einer Förderklasse mit 11 Schülerinnen und Schülern verschiedenen Alters.
1970
Zu Ostern beginnt im neuen Schulhaus der Unterricht von vier Klassen mit gemischten Altersstufen zwischen 7 und 18 Jahren. Das Mobiliar ist zum Teil gespendet. Im Lauf der Zeit können normale Jahrgangsklassen eingerichtet werden.
Im Mai erfolgt die Anerkennung durch das Bundesamt für Sozialversicherungen.
1971
Ein eigenes, ständiges Sekretariat wird eingerichtet und von Erna Reimann geführt. Für die Lehrpersonen wird eine Pensionskasse eingerichtet.
1972
88 Kinder werden in sieben Klassen unterrichtet. Nach Abschluss der ersten baulichen Erweiterung und der Einweihung des zweiten Pavillons am 16. September umfasst die Schule neun Klassenzimmer, einen Werkraum und ein Handarbeitszimmer.
1975
Ein dritter Erweiterungsbau mit Saal und Bühne wird geplant, um die Schule auf zehn Klassen zu vergrössern.
Das BSV genehmigt den Oberstufenlehrplan, der von den Lehrpersonen erarbeitet wurde und sich nach der Rudolf-Steiner-Pädagogik richtet.
Die erste Ausgabe der Schulmitteilungen erscheint. Sie kommen bis heute zweimal jährlich heraus.
1976
Am 18. September findet die festliche Einweihung des neuen Baukomplexes statt. Die Festansprache hält Dr. Rudolf Grosse, Vorsitzender der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft.
Franz Fünfschilling übernimmt den Vorsitz des Schulvereinsvorstands.
Die IV übernimmt eine Defizit-Garantie.
120 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule.
1977
Die dritte Erweiterung des Schulhauses wird abgeschlossen und im Oktober durch die Baupolizei und das Feuerwehrinspektorat abgenommen.
1978
Die Oberstufe wird um das 10. Schuljahr erweitert.
1979
Das 10-jährige Bestehen der Christophorus-Schule wird mit einem grossen Herbstfest gefeiert.
Ein Schulvater installiert die erste Bühnenbeleuchtungsanlage.
Die Buchhaltung wird den Bedürfnissen der IV angepasst.
In Bern finden Gespräche wegen Betriebskostenbeiträgen statt.
1983
Beat Eichenberger übernimmt den Vorsitz des Schulvereinvorstands.
1989
Die Schule feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einer Festschrift und Veranstaltungen.
1996
An der 70-Jahres-Feier der Rudolf Steiner-Schule Basel beteiligt sich die Christophorus-Schule mit einer öffentlichen Quartalsfeier im Stadtcasino Basel.
1997
Die Christophorus-Schule nimmt am Forum der schweizerischen Rudolf Steiner-Schulen an der Mustermesse Basel mit öffentlichen Schülerdarbietungen teil.
1999
Christoph Schubarth übernimmt den Vorsitz des Schulvereinsvorstands und Therese Ruch das Schulsekretariat und die Geschäftsstelle des Schulvereinsvorstands.
2000
Umfangreiche, mehrjährige Sanierungen am Schulgebäude beginnen.
2001
Mit dem Erziehungsdepartements des Kantons Basel-Stadt beginnen Verhandlungen für einen Zusammenarbeitsvertrag (ZAV). Zugleich werden die internen Schulstrukturen den geänderten Zeiterfordernissen angepasst.
2003
Am 1. Januar tritt der erste ZAV in Kraft mit einer Laufzeit bis Ende 2005. Die Kantone Basel-Landschaft, Solothurn und Aargau anerkennen diesen Vertrag.
Für die Schülerinnen und Schüler wird ein Mittagstisch eingerichtet.
2005
Die Planungen für einen Erweiterungsbau beginnen.
2006
Am 1. Januar tritt der zweite ZAV in Kraft mit einer Laufzeit bis Ende 2008.
2007
Mit Schuljahresbeginn wird das neue Oberstufenkonzept eingeführt mit jahrgangsgemischten Gruppen, fachübergreifendem Unterricht und Projektwochen.
Am 31. Oktober werden die Pläne für den Erweiterungsbau bei den Behörden eingereicht.
2008
Am 21. Januar erfolgt der positive Bescheid des Bauinspektorats Basel-Stadt. Mit dem Spatenstich im Juli beginnen die Bauarbeiten.
2009
Am 1. Januar tritt der dritte ZAV in Kraft mit einer Laufzeit bis Ende 2011. Gleichzeitig wird der untere Teil der neuen Räumlichkeiten bezogen. Ende März wird der Anbau feierlich eingeweiht.
Ende September feiert die Christophorus-Schule ihr 40-jähriges Bestehen mit festlichen Veranstaltungen und öffentlichen Schülerdarbietungen.
2016
Am 1. August tritt ein weiterer Zusammenarbeitsvertrag mit dem Kanton Basel-Stadt in Kraft mit einer Laufzeit bis 31. Juli 2017. Damit ist die Schule weiterhin IVSE-anerkannt (Interkantonale Vereinbarung für soziale Einrichtungen).
Die Schulleitung, der Trägerverein und das Kollegium entscheiden, für die Zeit danach keinen neuen Vertrag auszuhandeln, sondern die Schule auf eine rein private Basis zu stellen. Die Kantone Baselland und Aargau sichern zu, dass die von ihnen zugewiesenen Schülerinnen und Schüler ihre Schulzeit an der Christophorus-Schule wie bisher fortsetzen können.
2017
Mit Hochdruck arbeiten die Schulleitung, die Lehrpersonen und der Vereinsvorstand am neuen Konzept. Am 20. März stellt der Kanton Basel-Stadt die Bewilligung zur Führung einer Privatschule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt aus.
14. August 2017: zusammen mit allen Schülerinnen und Schülern eröffnen wir die neue Schule. Viele bunte Luftballons tragen Wünsche für den Neubeginn in den blauen Sommerhimmel.
22. September 2017: Offizielle Eröffnungsfeier mit Vertretern der Kantone Basel-Stadt und Baselland und des Trägervereins. Alle Kolleginnen und Kollegen sind dabei und natürlich unsere Schülerinnen und Schüler, Eltern, Freunde und Gönner. Als Vertreter des Standortkantons Basel-Stadt betont Herr Baur, Leiter Volksschulen, die Einzigartigkeit der Christophorus-Schule in der Basler Schullandschaft und wünscht uns alles Gute und weiterhin innovative Ideen und die Weitsicht in deren Umsetzung, die uns bereits in der Vergangenheit ausgezeichnet hat.