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Umbau Liegenschaft Hochstrasse 101, Zürich
Die Liegenschaft an der Hochstrasse 101, im Quartier Fluntern in der Stadt Zürich, wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Wohngebäude erstellt. Ob der Scheunenteil gleichzeitig realisiert wurde, war nicht bekannt.
Die Bauherrschaft wollte die Liegenschaft umbauen und mit einem seitlichen Anbau erweitern. Als Vorgabe dabei war, dass das bestehende Scheunendach erhalten bleiben soll.
Der Neubau im Erd- und Untergeschoss wurde in Massivbauweise (Beton und Mauerwerk) erstellt und der gut erhaltene bestehende Dachstock sicher darauf abgestellt. Die erdberührten Bauteile wurden in wasserdichtem Beton ausgeführt.
Die Kombination von Holz und Beton verleiht dem Objekt eine schöne wohnliche Atmosphäre. Abgerundet wird das Objekt durch den Einbau von Möbeln aus Holz aus dem abgebrochenen Scheunenteil.
Herausforderung Arbeitsablauf
Nach intensiven Sondagen der bestehenden Substanz (alte Plangrundlagen waren keine vorhanden) und der Erkennung des bestehenden statischen Konzeptes wurde ein Realisierungskonzept erarbeitet, das einerseits die vorhandene Substanz berücksichtigt, andererseits aber auch vernünftige Arbeitsabläufe in der Realisierung ermöglicht.
In der interdisziplinären Zusammenarbeit von Planern und Ausführenden wurde anstelle der naheliegenden Realisierung in vielen einzelnen kleinen Etappen die Variante mit der Abfangung des ganzen Scheunendaches gewählt (siehe Bild 1). Der Bauzustand sieht spektakulär aus, wurde periodisch geodätisch überwacht. Verschiebungen wurden praktisch keine festgestellt, der Bauzustand war jederzeit sicher.