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Vor fast 80 Jahren warfen die USA zwei Atombomben auf japanische Städte ab. Mehrere hunderttausend Menschen starben, ganze Landstriche wurden verwüstet und Japan kapitulierte – der Zweite Weltkrieg war vorbei. Ab diesem Zeitpunkt sind die Atombomben immer gefährlicher und grösser geworden.
Momentan wird wegen des Ukraine-Kriegs wieder vermehrt damit gedroht. Als Mahnmal, dass es niemals wieder zu einer solchen Katastrophe kommen darf, hat die Stadt Luzern nun drei Bäume gepflanzt und einen Gedenkstein errichtet.
Bäume aus Japan
Die drei Ginkgo-Bäume, die gepflanzt wurden, haben einen speziellen Hintergrund, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Sie sind nämlich aus den Samen jener Bäume gezogen worden, die den Atombombenangriff in Hiroshima überstanden haben. Die Sämlinge wurden am Rotsee aufgezogen und nun an den Speuzerbrunnen gebracht.
Der Gedenkstein, der ebenfalls aufgestellt wurde, soll das Engagement der Stadt Luzern für Frieden und die Ablehnung von Atomwaffen zeigen. Er erinnere die Menschen daran, wie die Stadt Luzern kommuniziert, dass der Frieden eine gemeinsame Verantwortung sei und jede Person einen Beitrag daran leisten könne.
(red.)
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