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Als erster Bewohner des Experimenthauses hatte ich Lust zu testen, welche Art von Mobiliar dieses fast im Originalzustand erhaltene Interieur überhaupt annehmen würde. Dass die Möbel der Wobag aus den 1930er Jahren eine Symbiose bilden würden, war keine Frage. Aber ein auf Stahlrohr beschränktes Mobiliar wäre doch etwas zu einheitlich bzw. zu massgeschneidert. Zwei Breuertische, ein Cesca Stuhl (Breuer) und ein Moser Satztischchen waren der Anfang. Da ich seit 18 Jahren Stücke von Pierre Jeanneret sammle und mich damit beruflich beschäftige, kamen der „Divan“ (Daybed) und der „Easy Cane Chair“, beides Stücke aus Chandigarh, als nächstes hinzu. Diese beiden Stücke besitzen ähnliche Qualitäten wie die Wobag Möbel bezüglich Transparenz, Leichtigkeit und Eleganz. Sie strahlen aber auch Sinnlichkeit und Wärme aus, trotz ihrer minimalistischer Formgebung. Die Lampen und die restlichen Kleinmöbel sollten nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich lenken und dem Raum und dem hereinströmendem Licht die Hauptrolle lassen. Ausserdem sollte das gesamte Mobiliar in einer Stunde abtransportiert werden können, da es sich um eine vorübergehende, also nomadische Einrichtung handelt.