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Mein lieber Freund!
In der Hoffnung, Dich in Bern zu treffen, hatte ich meine kleine Tour so eingerichtet, um Samstag mit dem letzten Zug von Freiburg dorthin zu kommen. Zu meinem Bedauern traf ich Dich nicht; es müssen sonach in Betreff des Schulraths andere Anordnungen getroffen worden sein.|
Von Forni und Battaglini, an welche Beide ich noch unterwegs geschrieben habe, sind gestern die anliegenden Briefe eingegangen. Aus letzterm ergiebt sich, daß B. die Depesche mit der Schlußnahme des Komités nicht richtig verstanden hatte. Für alle Fälle gab ich ihm gestern sofort telegraphisch die nöthigen Aufschlüße. Aus der beiliegenden Depesche wirst Du ersehen, daß er hiedurch, sowie durch den Inhalt meines mittlerweile erhaltenen | Briefes vollkommen befriedigt ist.
Heute bringe ich noch in Erinnerung, daß B. in zwei seiner frühern Briefe, die Sendung einer geeigneten Persönlichkeit nach dem Kanton Tessin unter einem passenden Vorwande angeregt hatte.
An eine Antwort an den Volksfreund habe ich unterwegs wohl gedacht, hätte aber unmöglich schreiben können, – zudem möchte ich des Resultates im Kanton Tessin vorher ganz | sicher sein – Als Notiz wünschte ich darüber renseignirt zu sein, ob bei der Ryniker Volksversammlung Klein nicht mit einer Basler Depesche Taschenspieler Künste getrieben hat? – Ich war damals nicht in Bern, glaube aber so etwas in den Zeitungen gelesen zu haben.
Für heute ohne Mehreres
Dein
Peyer im Hof
Montag Abend. 1