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Sargans
Der Vergleich der beiden Pläne vom Juni 1932 und März 1946 zeigt, dass bei der Erstellung der Sicherungsanlagen VES 1r 1938 die Gleisanlagen weitgehend unverändert blieben. Es fehlten auch weiterhin schienenfreie Perronzugänge.
Da ein wesentlicher Teil des Bahnverkehrs von und nach Österreich schon immer über Ziegelbrücke - Sargans - Buchs (SG) geleitet wurde, mussten vor der Erstellung der Schleife viele Reise- und Güterzüge in Sargans gewendet werden.
Zur Erleichterung des Betriebsablaufes in dieser Spitzkehre gab es bei den VES einige verlängerte Fahrstrassen von Trübbach und Mels an den auf Fahrt gestellten Gleissignalen CA bzw. CB vorbei direkt in die Gleise C II-C 7 oder C III-Streckengleis Bad Ragaz. Wenn die Weichen 28 bzw. 37 freigelegt waren, stellte der Wärter im Brückenstellwerk die betreffenden vorher unbeleuchteten Rückstellsignale auf Halt. Nachdem der Zug angehalten hatte, gab man im Freigabewerk eine Fahrstrasse in den anderen Bahnhofteil frei. Das Brückenstellwerk verschloss diese mit einem Fahrtenwählschalter und konnte dann mit einem Schalter (Rss) die entsprechenden Rückstellsignale zum Zurückdrücken auf Fahrt stellen (schräge grüne Lichterreihe).
Später wurden längere Güterzüge auch nach Bad Ragaz weitergeführt um dort zu wenden (Doppelspur).
Im Berg Gonzen wurde bis 1966 Eisenerz abgebaut, welches über das rechts unten eingezeichnete Anschlussgleis damals noch in offenen Güterwagen zum Versand gelangte. Eine Foto von ca. 1940 zeigt zwei Züge mit Erz in der B-Gruppe.
U. Dikenmann