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Hirsche, Rehe, Gämsen und Steinböcke fressen junge Triebe und Baumrinden ab und verhindern so die natürliche Verjüngung der Wälder, wie es im Wald-Wild-Bericht des Kantons Graubünden hiess. Dieser wurde am Donnerstag den Medien in Rhäzuns vorgestellt.
Der Wald-Wild-Bericht ist das wichtigste kantonale Instrument, um die anspruchsvolle Thematik regional zu beurteilen, notwendige Massnahmen festzulegen und zu kommunizieren. Mit dem neuen Wald-Wild-Bericht Rheintal/Schanfigg-Domleschg/ Heinzenberg-Safien wird der Bericht aus dem Jahr 2007 revidiert.
Der Anteil der Problemflächen ist mittlerweile auf 52 Prozent angewachsen. Die beschädigten Flächen hätten sich seit dem letzten Bericht verdoppelt, hiess es weiter. Auf etwas weniger als der Hälfte dieser Flächen müssten die Probleme dringlich und prioritär angegangen werden.
Mit der Festlegung hoher Abschusspläne für das betroffene Gebiet soll der Hirsch- und Rehbestand weiter reduziert werden. Wo nötig, wird im Waldgebiet auch eine Reduktion des Gämsbestandes angestrebt. Dabei würden auch die Wildschutzgebiete mit ihren Massnahmen zur Regulierung des Hirschwildes eine entscheidende Rolle einnehmen.