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Die Ortschaft Kurayoshi liegt in der japanischen Präfektur Tottori nahe der Küste. In der landschaftlichen Übergangszone von Berg zu Niederebene finden gleich mehrere Flussläufe zusammen, die anschliessend in das Japanische Meer zu münden. Hier, eingebettet in fruchtbares Ackerland und bewaldete Hügel - dominiert von einem 1'729 Meter hohen Vulkangipfel - befindet sich die Matsui Shuzo Distillery, wo seit 1910 Sake und Shochu hergestellt wird. Später widmete man sich auch dem Whiskygeschäft, wenngleich die Brennerei bis heute sehr zurückhaltend mit ihrem Marketing ist. Einige böse Stimmen behaupten sogar, The Kurayoshi sei kein echter japanischer Whisky, da der grösste Anteil der Malts aus Schottland importiert wird. Vor Ort vermählt man die schottischen Whiskys dann mit japanischen Gerstenmalzdestillaten und lagert jene "Pure Malts" für mehrere Jahre in den eigenen Räumlichkeiten. Bei den Fässern handelt es sich in der Regel um amerikanische Weisseiche; allerdings hat man auch eine Sherry Cask Finish-Edition im Angebot. Fakt ist, dass die Matsui Shuzo Distillery nicht die einzige Brennerei mit diesem Vorgehen ist: Auch Togouchi lässt seine Whiskys in Japan lediglich blenden und reifen, und teilt dies auch ganz offen mit. Die Qualität beeinträchtigt das in keinster Weise, ganz im Gegenteil: Das lokale Klima mit seinen prägnanten jahreszeitlichen Schwankungen und das frische Quellwasser aus dem vulkanischen Boden unterhalb des Mount Daisen überprägen den Kurayoshi Whisky in einzigartiger Weise.
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