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Der 20-fache Grand-Slam-Sieger Roger Federer sagte an einem Medientermin weiter: «Wenn es dann für mich noch um die Weltnummer 1 ginge, stiege die Bedeutung nochmals. Es wäre schon fast wie ein Grand-Slam-Final für mich.»
Mit zwei Siegen zum Auftakt würde Federer in den Viertelfinals auf Landsmann Stan Wawrinka treffen. Federer bekommt es am Mittwoch zum Auftakt mit dem belgischen Qualifikanten Rubens Bemelmans (ATP 121) zu tun. Gewinnt Federer sein erstes Duell gegen Linkshänder Bemelmans, heisst der Gegner danach Philipp Kohlschreiber (ATP 35) oder Karen Chatschanow (ATP 49). Gegen Kohlschreiber (ATP 35) und Chatschanow (ATP 45) weist Federer eine Bilanz von 12:0 beziehungsweise 1:0 auf. Gegen Wawrinka liegt er mit 20:3 Siegen voran.
Mit der Qualifikation für die Halbfinals kann Federer den Spanier Rafael Nadal als Weltnummer 1 ablösen und ein weiteres Stück Tennis-Geschichte schreiben: Er würde am nächsten Montag mit 36 Jahren und 6 Monaten zur ältesten Weltnummer 1 aller Zeiten. «Ich hoffe schon, in dieser Woche wieder die Nummer 1 zu werden», sagte Federer, der bereits 2005 und 2012 in Rotterdam triumphiert hatte.
Roger Federer talks about his chance of getting back to number one in the world: "After the Australian Open I was thinking about the rankings. Our team is very excited, that I’m here. I give it a go. You have to be here with all the heart and go for it." #abnamrowtt pic.twitter.com/ijNFTgXeTo— ABN AMRO WTT (@abnamrowtt) 12. Februar 2018
Federers potenzieller Viertelfinal-Gegner Wawrinka, der am Samstag am ATP-250-Turnier in Sofia in den Halbfinals scheiterte, trifft in Rotterdam zum Auftakt übrigens auf den Niederländer Tallon Griekspoor (ATP 262). «Wenn Federer in seiner aktuellen Verfassung bereits von einem Viertelfinal gegen mich reden kann, trifft dies für mich noch nicht zu. Ich befinde mich nach meiner Knieoperation noch im Aufbau. Deshalb gilt meine volle Konzentration der ersten Partie», sagte Wawrinka (ATP 13). (pre/sda)
Roger Federer zieht am Australian Open in Melbourne zum 18. Mal in die Achtelfinals ein. Der Weltranglisten-Dritte setzt sich in einem packenden Tennis-Thriller nach gut vier Stunden gegen den Australier John Millman 4:6, 7:6 (7:2), 6:4, 4:6, 7:6 (10:8) durch.
Am Tag des grossen Favoritensterbens im Melbourne Park erwischte es beinahe auch den sechsfachen Champion. Federer musste leiden, bis er seinen 100. Einzel-Sieg am Australian Open unter Dach und Fach hatte. «Mein Gott, das war hart», sagte er im Sieger-Interview.
Die Entscheidung fiel weit nach Mitternacht im Super-Tiebreak des fünften Satzes, als Federer in dem 2019 in Melbourne eingeführten Format bereits mit 4:8 zurückgelegen hatte, dank sechs Punkten in Folge aber doch noch die Wende …