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Zwei Terrassen-Mehrfamilienhäuser sollen auf dem Grundstück Untere Hofbergstrasse, Parzelle Nr. 61 W erbaut werden. Am östlichen Rand dieses Areals befände sich eine Schutzzone mit einer geschützten Baumgruppe, vermerkt Erika Häusermann in ihrer Anfrage an die Stadtkanzlei Wil. Offenbar müssten fünf Bäume für den Bau der zwei Terrassenhäuser gefällt werden, die restlichen drei Bäume könnten durch die Bauweise folgen. Damit werde die Schutzzone mindestens zum Grossteil aufgehoben, betont die Politikerin.
Geld statt Bäume
In ihrer Anfrage verlangt Erika Häusermann nun die Erörterung einiger Punkte in Zusammenhang mit dem Bauvorhaben. Unter anderem möchte sie beantwortet haben, weshalb der Stadtrat nicht einen möglichen Ermessungsspielraum zu Gunsten der Bäume ausnutze. Nur im Fall eines öffentlichen Interesses nämlich sei das Fällen von geschützten Bäumen zu rechtfertigen.
So stellt Häusermann direkt in Frage, worin das öffentliche Interesse an den beiden geplanten Terrassenhäusern bestehe. Bei dem Projekt handle es sich lediglich um Wohnungen mit Aussicht. Eine andere architektonische Lösung zu finden, als jene, durch die Bäume gefällt werden müssen, sei anscheinend nicht gelungen. Die Politikerin impliziert, dass das Interesse des Bauherrn eher dem Geld verdienen denn dem Schutz der Natur gewidmet sei.
(red.)