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Britisch-französische Zusammenarbeit
Im Rahmen des bilateralen Gipfels vom 17. Februar 2012 zwischen der französischen und der britischen Regierung schlossen Unternehmen beider Länder mehrere Verträge ab.
Abkommen der EDF Energy
Die Abkommen der EDF Energy – eine Tochtergesellschaft der Electricité de France – umfassen:
- einen Vertrag in der Höhe von über GBP 100 Mio. (CHF 145 Mio.) mit der Kier BAM zur Vorbereitung des Baus zweier EPR am Standort Hinkley Point in Somerset im Südwesten Englands
- eine Absichtserklärung mit der französischen Groupe Areva SA zur Lieferung des Dampferzeugungssystems und der Leittechnik für das Hinkley-Point-C-Projekt
- eine Investition von GBP 15 Mio. (CHF 22 Mio.) in eine Trainingsstätte am Bridgwater College in Somerset zur Ausbildung zukünftiger Kernfachleute
Absichtserklärung zwischen der Areva und der Rolls-Royce
Die britische Rolls-Royce plc und die Areva unterzeichneten eine Absichtserklärung, welche die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen ausweiten soll. Das Vertragsvolumen kann laut Rolls-Royce bis zu GBP 400 Mio. (CHF 580 Mio.) erreichen.
Der Auftrag an die Rolls-Royce umfasst die Herstellung von Komponenten für neue Kernkraftwerke und andere kerntechnische Projekte in Grossbritannien sowie in anderen Ländern. Er folgt der industriellen Kooperation von März 2011. Die Rolls-Royce wird der Areva Ausrüstungen sowie technische Unterstützung und Ingenieurdienstleistungen im Betrag von GPB 100 Mio. (CHF 145 Mio.) liefern, die für den ersten EPR in Hinkley Point bestimmt sind. Die Vereinbarung sieht einen Betrag in gleicher Höhe beim Bau des zweiten EPR in Grossbritannien vor. Die EDF Energy plant, insgesamt vier EPR an diesem Standort zu bauen.