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Ursprünglich stammt das Pfirsichköpfchen aus den Gebieten südlich des Viktoriasees in Tansania. Sie bewohnen dort Steppen- und Graslandschaften in Höhenlagen zwischen 1100 und 2000 m.ü.M. Grassamen, Getreide, Mais, Beeren und herabgefallene Früchte bilden die Nahrungsgrundlage. Pfirsichköpfchen nisten in Baumhöhlen. Der lateinische Name “fisheri” bezieht sich auf den Forschungsreisenden Gustav Adolf Fischer, der die Pfirsichköpfchen im 19. Jahrhundert erstmals beschrieben hat.
Merkmale
Das Männchen und das Weibchen weisen die gleiche Färbung auf. Die Stirn, der vordere Oberkopf, das Kinn, die Wangen, die Maske und die Kehle sind orangerot. Der hintere Oberkopf und der Nacken sind hellbraun, die Handschwingen dunkelbraun und der Rand des Flügelbugs ist gelb. Das Bürzelgefieder, der Unterrücken und die Oberschwanzfedern sind blau, das untere Schwanzgefieder ist in der Mitte schwarz. Das restliche Gefieder ist grün gefärbt mit unterschiedlichen Schattierungen. Die Pfirsichköpfchen gehören zu den Agapornis-Arten mit den weissen Augenringen und dem roten Schnabel. Die Körperlänge beträgt 15 cm.
Zucht
Innerhalb der Agaporniden-Gruppen gehören die Pfirsichköpfchen zusammen mit den Rosen- und Schwarzköpfchen zu den “leichteren” Zuchtvögeln. Sie brüten sowohl in Gruppen- wie in Paarhaltung. Ziemlich schwierig ist die Bestimmung des Geschlechts, da sich Männchen wie Weibchen äusserlich sehr ähneln. Erfahrene Züchter schreiten zum so genannten “Beckentest”. Dabei fühlen sie das Becken und schliessen von dessen Breite auf das Geschlecht. Die totale Sicherheit gibt aber nur ein DNA-Test. Die Weibchen transportieren im Schnabel Äste und Rindenstreifen in den Nistkasten und bauen das Nest. Pfirsichköpfchen legen vier bis sechs Eier. Nach ungefähr 22 Tagen schlüpfen die Jungen.