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Der Transport wurde zunächst auf eine Klage von Greenpeace hin sistiert. Die belgische Regierung appellierte jedoch erfolgreich gegen diesen Gerichtsentscheid, und der Transportstopp wurde aufgehoben.
Die in rostfreien Stahlbehältern hermetisch verpackten Glaskokillen aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague der Cogema sind per Bahn in Mol angekommen. Dort wurden die Kokillen von etwa 50 Protestierenden empfangen. Ohne Erfolg versuchten diese, die Strasse für die Weiterfahrt zu der von Belgoprocess betriebenen Lagereinrichtung zu blockieren. Gemäss einem Belgoprocess-Sprecher konnten die 28 Behälter dann mit einer Polizei-Eskorte nach Dessel gebracht werden. Der verglaste hochradioaktive Abfall soll in Dessel 50 Jahre gelagert werden, bis er in ein Endlager überführt wird.
Quelle
H.K. nach NucNet vom 5. April 2000