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Die Delegierten der SGB-Verbände legten die gewerkschaftlichen Prioritäten in den Gleichstellungsthemen fest, wie es in einer Mitteilung hiess. «Frauen erhalten in der Schweiz immer noch mindestens ein Drittel weniger Rente als Männer», wurde beklagt. Deshalb müsse es mit den Frauenrenten aufwärts gehen und nicht abwärts.
Die Gewerkschaftsfrauen würden gegen jede Verschlechterung und somit auch gegen das Vorhaben «AHV 21» und die damit geplante Erhöhung des Frauenrentenalters «dezidierten Widerstand leisten», hiess es weiter. Das hätten die Gewerkschaftsfrauen am Kongress vom Freitag mit einer kollektiven Aktion bekräftigt.
Einstimmig nahmen die Frauenkongress-Delegierten eine Resolution an, die solidarisch finanzierte Verbesserungen bei den Altersrenten der Frauen fordert, sowohl in der 1. wie auch in der 2. Säule.
Mit der 13. AHV-Rente und dem Sozialpartnerkompromiss für das BVG seien konkrete Vorschläge auf dem Tisch. Reformvorhaben, die zu sinkenden Rentenleistungen führen, würden die Gewerkschaften hingegen entschieden bekämpfen, angefangen mit dem Referendum gegen «AHV 21». Die in diesem Projekt vorgesehenen Rentensenkung und Erhöhung des Frauenrentenalters seien inakzeptabel, hiess es.