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Motto: Vom Hochwild- bis zum Schürzenjäger
Unser neu gewählter Frohsinnvater, Marlon Imobersteg ist in Emmen geboren und mit einer jüngeren Schwester Sylvia aufgewachsen. Die obligatorische Schulzeit absolvierte er von der 1. bis zur 6. Klasse in Emmen Dorf und die 3 Jahre Sekundarschule anschliessend im Schulhaus Gersag in Emmenbrücke. Zu dieser Zeit wohnte die Familie Imobersteg an der Lindenheimstrasse in Emmen, angrenzend an die Landwirtschaftszone mit Luftlinie von ca. 200 m von der Badi Mooshüsli entfernt, wo er im Sommer, jede freie Minute anzutreffen war. Schwimmen, tauchen, flirten und Tischtennis spielen gehörte zu den wichtigsten Freizeitbeschäftigungen.
Im letzten Schuljahr wurden die Prioritäten jedoch neu definiert. Fast jeden Mittwochnachmittag und viele Samstagmorgen, verbrachte er im neu eröffneten Lackierwerk bei seinem Vater als Autolackierer-Handlanger in Dallenwil. Nach der Schule absolvierte er mit viel Freude die Ausbildung zum Autolackierer und schloss diese 1979 ab. Bis zum Beginn der Rekrutenschule arbeitete er weiter im elterlichen Betrieb als Autolackierer. 1981/82 durchlief er die Rekrutenschule als Füsilier im Bat. 2/104. Mit dem Marschbefehl der Unteroffizierschule in der Tasche, arbeitete Marlon erneut im elterlichen Betrieb.
Zu der Zeit wechselte die Familie Imobersteg ihren Wohnsitz von Emmen nach Dallenwil. 1982 lernte Marlon im Happy Day Margrit kennen.
Im August 1983 verlor Marlon seinen Vater durch einen Motorradunfall auf dem Susten. Nach diesem Schicksalsschlag, musste Marlon mit 20 Jahren entscheiden, ob er den elterlichen Betrieb weiterführen will und kann. Er entschied sich gegen die Unteroffiziersschule. Zu Ehren des viel zu früh verstorbenen Vaters, Waldemar Imobersteg, gründete er zusammen mit seiner Mutter die W. Imobersteg AG und übernahm die Geschäftsführung. Er besuchte den Lehrlingsausbildungskurs in Stans und absolvierte von 1987 – 1990 berufsbegleitend die Meisterschule zum eidg. dipl. Autolackiermeister in Zürich. Er hat sein Beruf zum Hobby gemacht und sich im Airbrush und Autodesign weiterentwickelt. Marlon war für die Carrosserie und den Lack zuständig und seine Freunde für das Motorische. Oft bis in die tiefe Nacht arbeiteten sie gemeinsam an den Fahrzeugen, mit denen sie zu Europatreffen fuhren und mehrfach den 1. Platz belegten.