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Gibt es einen Unterschied zwischen beweglichem und unbeweglichem Vermögen?
Ja den gibt es! – Gewinne aus dem Verkauf von unbeweglichem Vermögen, wie Liegenschaften oder Grundstücken, werden vom Bund nicht besteuert. Im Gegenzug können Veräusserungsverluste auf Bundesebene auch nicht abgezogen werden.
Verkauft also jemand sein Haus erfolgreich, erhebt der Bund keine Steuern auf dem Gewinn. Läuft der Verkauf nicht wie erhofft, ist aber auch kein Abzug des Verlustes möglich.
In den Kantonen muss auf dem Veräusserungserlös die Grundstückgewinnsteuer bezahlt werden (Art. 12 StHG). Auch in vielen Kantonen können Verluste aus dem Verkauf von Liegenschaften nicht oder nur eingeschränkt geltend gemacht werden, dies obwohl Gewinne besteuert werden.
Das heisst obschon auf dem Gewinn aus dem Hausverkauf Steuern erhoben werden, können bei einer erfolglosen Veräusserung keine oder nur geringe Abzüge für den erlittenen Verlust geltend gemacht werden.
Gewinne aus dem Verkauf von beweglichem Privatvermögen sind weder auf Bundesebene noch in den Kantonen steuerbar.
Im Gegenzug können Veräusserungsverluste auch nicht abzogen werden. Der Verkauf eines Autos etwa hat sowohl beim Bund als auch in den Kantonen keinen Einfluss auf die Einkommenssteuer.
Einsprachen und dem Gang ans Gericht. Sie waren der Meinung, dass der sogenannte Holdback kein steuerbares Einkommen, sondern einen steuerfreien Kapitalgewinn darstelle.