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Erhöhter Ruhepuls – ein koronarer Risikofaktor auch für Frauen?
|k -- Hsia J, Larson JC, Ockene JK et al. Resting heart rate as a low tech predictor of coronary events in women: prospective cohort study. BMJ 2009 (3. Februar); 338: b219 [Link]|
|Zusammerfasser(in): Alexandra Röllin|
|infomed screen Jahrgang 13 (2009), Nummer 3

Datum der Ausgabe: Mai 2009
Der Zusammenhang zwischen erhöhtem Ruhepuls und einem erhöhten Risiko für koronare Ereignisse, der bei Männern nachgewiesen werden konnte, war bei Frauen bisher nicht sicher belegt. In der vorliegenden Studie wurden 129'135 Frauen nach der Menopause durchschnittlich 7,8 Jahre lang beobachtet. Das Risiko für einen Herzinfarkt oder Hirnschlag wurde bei dem Viertel der Frauen mit der höchsten Herzfrequenz gegenüber demjenigen Viertel mit der niedrigsten Herzfrequenz verglichen.
Von den untersuchten Frauen erlitten 2’281 einen Herzinfarkt oder starben wegen eines koronaren Ereignisses und 1’877 waren von einem Hirnschlag betroffen. Nach Korrektur für alle anderen kardiovaskulären Risikofaktoren war eine Herzfrequenz von mehr als 76 Schlägen pro Minute mit einem höheren Risiko für ein koronares Ereignis verbunden als eine Herzfrequenz von weniger als 61 Schlägen pro Minute («hazard ratio» 1,26, 95% CI 1,11-1,42). Bei Hirnschlägen verschwand ein ähnlicher Zusammenhang nach Korrektur für die übrigen Risikofaktoren.
Sicher sind hoher Blutdruck, Diabetes oder Rauchen die wichtigeren kardiovaskulären Risikofaktoren, aber der Ruhepuls kann mit wenig Aufwand und billig gemessen werden und – auch bei Frauen nach der Menopause – auf einfache Weise helfen, das koronare Risiko etwas genauer abzuschätzen.
Zusammengefasst von Alexandra Röllin
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Erhöhter Ruhepuls – ein koronarer Risikofaktor auch für Frauen? (Mai 2009)
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