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Am 13. September hat nach dem Nationalrat auch der Ständerat mit 22 zu 20 Stimmen eine Motion überwiesen, mit der die Eizellenspende in der Schweiz legalisiert werden soll. Der Nationalrat hatte die Motion, die aus seinen eigenen Reihen stammte, bereits im März mit deutlicher Mehrheit angenommen. Der Bundesrat muss nun eine Gesetzesvorlage ausarbeiten. Unfruchtbare Frauen mit Wohnsitz in der Schweiz könnten sich heute ihren Kinderwunsch nur im Ausland erfüllen, sagte Kommissionssprecherin Marina Carobbio Guscetti (SP/TI). Schätzungen gehen von 500 solcher Reisen pro Jahr aus. Daneben drängen auch Lesbenpaare auf eine Eizellenspende. Bei der ROPA-Methode werden die Eizellen der einen Partnerin entnommen und mit Spendersamen befruchtet. Sie wird die genetische Mutter sein. Die Embryonen werden dann der anderen Partnerin eingesetzt. Sie wird die leibliche Mutter, die das gemeinsame Kind austrägt.
(sda)