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Angesichts anhaltender Waldbrände haben im Westen Kanadas tausende weitere Menschen ihre Häuser verlassen. Die Behörden wiesen am Wochenende 24’000 Menschen in der Provinz British Columbia an, sich in Sicherheit zu bringen, darunter Bewohner einer ganzen Stadt.
Betroffen war Williams Lake mit rund 11’000 Einwohnern, wie der Fernsehsender CBC berichtete. Rund 60 Prozent aller betroffenen Menschen kamen den Anweisungen der Behörden bislang nach.
Seit Ausbruch der Waldbrände und dem Ausrufen des Notstandes am 7. Juli hätten bereits zwischen 36«000 und 37»000 Menschen ihre Häuser verlassen, sagte der Verkehrsminister in British Columbia, Todd Stone, am Sonntag bei einer Medienkonferenz.
Den örtlichen Behörden zufolge wüten in der Region derzeit noch 162 Brände. 15 davon stellen eine Gefahr für Wohngegenden dar. Rund 3000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Am Samstag war ein Feuerwehrhelikopter abgestürzt. An Bord befand sich nur der Pilot, der im Krankenhaus behandelt wird.
Im US-Bundesstaat Kalifornien gab es unterdessen Fortschritte im Kampf gegen die dort wütenden Waldbrände. Derzeit gibt es noch elf aktive Brände. Nach Angaben der Feuerwehr wurden alle Evakuierungsanordnungen aufgehoben.