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Das Nachfolgestück der „Strandgutgeschichten“. Jedoch mit völlig neuer Geschichte. Geblieben waren die Schattenfiguren, dem Ergebnis eines Kurses, den ich bei Richard Bradshaw, dem weltbekannten Schattenspielen und Mitbegründer der „Muppet Show“ besuchte. Diese Figuren waren noch nicht ausgespielt.
Die neue Geschichte handelte von einem Kreuzfahrtschiff auf Kurs ums Kap der Guten Hoffnung zum Einen und dem sagenhaften Schiff des „Fliegenden Holländers“ zum andern, beide auf demselben Kurs. Eine Begegnung der heutigen Zeit mit jener der Entstehung dieser Sage, dem beginnenden 17. Jh., gleichzeitig die Begegnung von einfachen Menschen mit dem Holländer, einem Draufgänger, der seinen Willen durchsetzte, gegen Natur und Mensch, „mit Gott oder gegen ihn!“ Dabei spielte ein Artist eine Rolle, der auf dem Kreuzfahrtschiff bei einer Trapeznummer zu Tode stürzte, aber aus einem Bild von Frans Hals zu stammen schien; überhaupt erhielten die Bilder einer Ausstellung holländischer Malerei jener Zeit, die auf dem modernen Schiff gezeigt wurde, eine unheimliche Lebendigkeit, Abgründe taten sich auf, doch, wer bemerkte die schon? Und die Begegnung der beiden Schiffe, die furchtbares Unheil bedeuten konnte, unten, am Kap: Bei Lampionschein auf dem einen, düsteren, blutroten Segeln auf dem anderen Schiff – zur unendlich schönen Musik von Vivaldis Lautenkonzert.
Inszenierung: Fährbetrieb (1986)
Text, Figuren, Bühne, Spiel: Kurt Fröhlich
Ausstattung, Spiel: Sylvia Peter
Musik: Paul Giger (Violine) und Verschiedene