Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/97985

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament Bericht und Antrag zur Förderung von Schweizer Buchautorinnen und Buchautoren vorzulegen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Schweizer Autorinnen und Autoren kommen bereits heute in den Genuss unterschiedlicher Formen der Unterstützung. Im Wissen um den engen Zusammenhang des Anliegens mit der parlamentarischen Initiative "Regulierung der Bücherpreise" hält der Bundesrat - wie bereits in seiner damaligen Stellungnahme zur Initiative vom 20. Mai 2009 - fest, dass sich derzeit keine Anzeichen für wirtschaftliche oder sozial nachteilige Auswirkungen seit der Freigabe der Bücherpreise finden lassen. Die bisherige Entwicklung zeigt, dass die eingetretene Bandbreite der Preise Bestand hat und auch die Titelvielfalt bisher keine Beeinträchtigung erfahren hat. Die konkreten Auswirkungen der Preisfreigabe auf die Schweizer Autorinnen und Autoren lassen sich indes heute noch nicht abschliessend beurteilen.</p><p>Eine Arbeitsgruppe, die aus Vertretungen aus Bund, Kantonen und Städten zusammengesetzt ist, untersucht gegenwärtig die Förderung der Schweizer Autorinnen und Autoren. Sie hat festgestellt, dass schweizweit grosse regionale Unterschiede hinsichtlich der Autorenförderung bestehen. Durch eine bessere Koordinierung und Harmonisierung liessen sich beträchtliche Fortschritte erzielen. Die Arbeitsgruppe prüft zudem neue Möglichkeiten der Förderung, die nicht zwingend Mehrkosten verursachen würden. Daher ist eine Standortbestimmung zum jetzigen Zeitpunkt günstig.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.