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Eine Serie von Tornados hat im Osten des US-Bundesstaats Texas gewütet und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben.
Das sagte der Chef der Feuerwehr in der besonders betroffenen Stadt Canton östlich der Metropole Dallas am Samstagabend (Ortszeit) vor den Medien, wie der TV-Sender NBC berichtete. Man rechne damit, bei Tagesanbruch weitere Tote zu finden, sagte Feuerwehrchef Brian Horton weiter. Es könnte noch Vermisste geben. Berichten zufolge wurden Dutzende verletzt.
Der Nationale Wetterdienst bestätigte laut Medienberichten, dass mindestens drei Tornados am Samstagnachmittag und -abend die Gegend östlich von Dallas heimgesucht hätten. Die Stürme zogen demnach über mehrere Bezirke hinweg, darunter Henderson, Rains und Van Zandt.
Zahlreiche Häuser wurden den Berichten zufolge beschädigt, auf der Autobahn Interstate 20 wirbelten die Stürme Dutzende Autos durch die Luft. Aus Sicherheitsgründen wurden in dem Gebiet die Autobahnen gesperrt, da der Wetterdienst mit weiteren Tornados rechnete.
Der Tornado, der den Bezirk Van Zandt und die dort gelegene Stadt Canton heimsuchte, dehnte sich nach Angaben eines Meteorologen auf einer Breite von bis zu einer halben Meile (etwa 800 Meter) aus und zog eine 40 Meilen (etwa 64 Kilometer) lange Schneise. Anwohnerin Ernestine Cook sagte dem Sender WFAA-TV, sie habe sich gerade noch rechtzeitig in ein Schutzzentrum retten können.
Die genaue Zahl der Verletzten war nicht klar. «Es gibt eine Menge Verletzte», sagte ein Mitarbeiter des Sheriffbüros im Bezirk Van Zandt auf Nachfrage von NBC. Zudem gebe es eine «Menge an Schäden». (sda/dpa)