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Der Traum ist aus: US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat im Rahmen seiner Kampagne mehrfach den Song «Dream On» der Rockband Aerosmith verwendet – Steven Tyler gefällt das nicht.
Don't walk this way: Aerosmith-Frontmann Steven Tyler will dem republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump verbieten, den Song «Dream On» auf seinen Kampagnen-Events zu spielen.
«Das ist keine politische oder persönliche Angelegenheit mit Herrn Trump», betonte die Anwältin des 67-jährigen Rocksängers in einem Statement, aus dem am Sonntag mehrere Medien zitierten. Tyler setze sich schon lange für eine Urheberrechtsreform ein. «Man muss einfach die Erlaubnis der musikalischen Urheber einholen.»
Trump hatte die Aerosmith-Ballade von 1973 mehrfach bei politischen Veranstaltungen abspielen lassen. Man habe ihn schon im August gebeten, das zu unterlassen. Die jetzige Unterlassungsaufforderung ermahnt Trump, den Song nicht mehr zu benutzen oder eine entsprechende Lizenz der Verwertungsgesellschaft oder Plattenfirma vorzulegen. Ansonsten sehe sich Tyler gezwungen, «alle legalen und gerechtfertigten Rechtsmittel zu verfolgen».
Der Rocksänger ist eingeschriebenes Mitglied der Republikaner und, Medienberichten zufolge, mit Trump befreundet. Trump besuchte im vergangenen Jahr ein Aerosmith-Konzert und twitterte: «Es geht nicht besser. Steven Tyler war fantastisch.»
Steven Tyler ist nicht der einzige Musiker, dem es nicht passt, dass Trump seine Songs benutzt: Neil Young hatte sich vor einigen Monaten bereits dagegen ausgesprochen, dass Trump seinen Song «Rockin' in the Free World» ohne Erlaubnis bei seinem Einstieg in den US-Präsidentschaftswahlkampf verwendet hatte.
skr/dpa