Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03309.jsonl.gz/768

Nun wäre der Trassee- und Gleisbau ja nahezu abgeschlossen gewesen - hätte ich nicht die spontan entstandene glorreiche Idee gehabt, noch eine zusätzliche Nebenstrecke einzubauen.
Die erste Idee war, über dem Schattenbahnhof eine unabhängige eingleisige Strecke zu verlegen. Diese sollte aus einem verdeckten Abstellgleis heraus eine kleine Endstation unterhalb des Schlosses im automatischen Pendelzugbetrieb bedienen.
Da sich nun aber das Industriequartier anders als gedacht entwickelte, konnte ich den verdeckten Abschnitt so nicht realisieren.
Der Zug sollte nun also von der anderen Seite her, sprich unter dem Schlossberg hervor erscheinen. Dies wiederum brachte mich auf den Gedanken, die Nebenstrecke wenn möglich nun doch bis zum Bahnhof Raurach zu erweitern.
Der Höhenunterschied ist nur durch eine Wendel zu überwinden. Diese muss innerhalb der Gleiswendel der Hauptstrecke Platz finden.
Denn meistens kommt es anders
Gleisbau
Nun sind die Gleise im Industriequartier bereits verlegt. An dem Ausweichgleis rechts sieht man schon, dass hier noch eine kleine Haltestelle entstehen wird.
Im Bild oben ist in der Bildmitte der Abzweig der neuen Strecke aus der bereits bestehenden Nebenstrecke heraus zu sehen.
Das Gleis läuft anschliessend parallel zu den Abstellgleisen des Schattenbahnhofs und führt in eine Gleiswendel.
Der weitere Verlauf des Trassee im Aufbau. Der "Deckel" für den Schattenbahnhofist ebenfalls in Arbeit.
Der Industrieanschluss wird nun von der Nebenbahn bedient. Zuvor hatte das Anschlussgleis aus der Hauptstrecke abgezweigt. Diese Lösung hatte mir ohnehin nicht wirklich zugesagt.
Die Wendel in der Wendel. Bedingt durch den noch zur Verfügung stehenden Raum hat die Gleiswendel der Nebenbahn einen relativ engen Radius, was somit auch eine steilere Steigung zur Folge hat.
Da auf der Nebenstrecke jedoch nur kurze Zugverbände oder ein Triebwagen verkehren, stellt dies kein Problem dar.
Bevor ich nun die Gleise fix verlegen kann, ist der Bau einer weiteren Brücke notwendig, die später über einen Bach führen wird. Das Gelände habe ich soweit bearbeitet, dass ich bestimmen kann, wie der Bach verlaufen soll und somit wo die Brücke ihren Standort haben wird.
Da man in der Anlagenecke kaum vernünftig hantieren kann, habe ich das Industriequartier als separates Teilstück gefertigt. Es soll abnehmbar bleiben, um Zugang zum Schattenbahnhof zu haben. Über den Bau dieses Teils werde ich an anderer Stelle noch näher berichten.