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Pitbulls, Rottweiler und Dobermänner beissen signifikant häufiger zu als andere Hunde. Das belegt die Hundebiss-Statistik 2007. Ein Teil des Problems liegt möglicherweise auch bei den Haltern.Dieser Inhalt wurde am 28. August 2008 - 16:45 publiziert
American Pitbull Terrier sind in der Schweiz die gefährlichsten Hunde. 8,5% aller Tiere dieser Rasse bissen laut dem Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) im Jahr 2007 Menschen oder andere Hunde.
Die durchschnittliche Beissquote aller bekannten Rassen liegt dagegen bei 0,9%. Die Beissquote beim Rottweiler beträgt 3,8%, beim Dobermann 2,6% und beim Deutschen Schäfer 2%.
Laut BVET-Direktor Wyss beweisen diese Zahlen nicht, dass Pitbulls und andere so genannte "Kampfhunde" aufgrund der Zucht gefährlicher sind. Das Problem könne auch beim Halter liegen.
Wyss erinnert daran, dass ab diesem Herbst die Hundehalter jeden neuen Hund ausbilden und erziehen müssen. Dass dies für alle Hundetypen gelte, sei sinnvoll. "Ob die Massnahmen aber auch für die anspruchsvolleren Hundetypen reichen, muss geprüft werden."
Die Behörden müssten möglichst früh einschreiten können, wenn ein Hund- Halter-Gespann zum Risiko werde.
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