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Der ehemalige Freiburger Gemeinderat Claude Masset ist tot. Während 15 Jahren sass der FDP-Politiker in der Stadtfreiburger Regierung, von 1991 bis 2006. «Am Dienstagabend ist er nach einer langen Krankheit gestorben. Im Mai wäre er 60 Jahre alt geworden», sagt Jean-Noël Gex, Freiburger FDP-Generalrat und Freund von Claude Masset.
Masset stammte aus einer Politikerfamilie. Sein Vater war der ehemalige Freiburger Staatsrat Ferdinand Masset, der 2014 93-jährig starb. 1987 wurde der damals 31-jährige Claude Masset FDP-Grossrat. Bis 1991 sass er im Kantonsparlament und dann ein zweites Mal von 1997 bis 2006.
1991 schaffte der Ökonom Masset, der damals für das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco arbeitete, den Sprung in den Freiburger Gemeinderat. 2001 wurde der städtische Gemeinderat von neun auf fünf Mitglieder verkleinert; Masset blieb im Amt. Er stand nacheinander der Direktion für Kultur und Tourismus, der Direktion für Finanzen und Informatik und der Direktion für Bauwesen, Sport und Industrielle Betriebe vor.
Debakel für die FDP
2006 holte die Linke erstmals eine Mehrheit in der Regierung der Kantonshauptstadt. Der amtierende Masset wurde abgewählt, die FDP verlor ihren Sitz. Danach verschwand Masset weitgehend aus dem öffentlichen Leben. Er übernahm aber 2011 das Präsidium des FC Central. «Er hat sich sehr für den Klub engagiert», betont Jean-Nöel Gex, der seinerseits für die Junioren des Klubs verantwortlich ist.
Wer Claude Masset kannte, erinnert sich an seine Loyalität. «Er war sehr loyal, und es war angenehm, mit ihm zu arbeiten», sagt CVP-Nationalrat Dominique de Buman, der als Freiburger Syndic mit Masset zusammenarbeitete.
Claude Masset war verheiratet; er hatte keine Kinder.
bearbeitet von mos/FN