Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/219771

<h2>SubmittedText<h2><p>Auf eine Frage nach der steigenden Klimafinanzierung in der neuen IZA-Strategie versichert der Bundesrat, dass das IZA-Mandat konsequent eingehalten werde.</p><p>Kann er das anhand folgender Fragen konkretisieren: </p><p>- Welcher Prozentanteil der bisherigen Klimafinanzierung kam in Low Income Countries (LIC) oder in Ländern mit dem höchsten Klimarisikoindex zum Einsatz? </p><p>- Nach welchen Kriterien sollen IZA-finanzierte Klimaprojekte in Zukunft geplant werden, sodass sie spezifisch den Ärmsten zugutekommen? </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>2017 betrug die Klimafinanzierung aus den IZA-Budgets von DEZA und SECO insgesamt 312 Millionen Franken. In bilateralen Projekten wurden gut zwei Drittel davon in Entwicklungs- und Schwellenländern eingesetzt, davon knapp ein Viertel in den am wenigsten entwickelten Ländern - grösstenteils in Afrika. Der Anteil der multilateralen Zusammenarbeit an der Klimafinanzierung aus den IZA-Budgets betrug 102 Millionen Franken. Mehr als die Hälfte dieser Mittel floss in am wenigsten entwickelte Länder.</p><p>Mit der IZA-Strategie 2021-2024 soll die Klimafinanzierung klar bedürfnisorientiert eingesetzt werden, d. h. in den Schwerpunktregionen und -ländern, die sehr verwundbar gegenüber dem Klimawandel sind.</p>