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Botanik: Cucurbita pepo, Cucurbitacea
Verwendeter Pflanzenteil: Öl aus den Samen
Ursprünglich aus Nord- und Südamerika stammend wurde der Kürbis seit me- hreren tausend Jahren im Gebiet Mexikos kultiviert. Wegen seinem Fruch- tfleisch findet man den Kürbis in vielen Gemüsegärten. Seine behaarten Ran- ken können bis zu 10 Metern Länge aufweisen.Die grossen, lappigen Blätter, die runden Blütenstiele mit weiblichen und männlichen, trichter- bis Glocken- förmigen, gelben bis orangen Blüten sind charakteristisch.
Die amerikanische Urbevölkerung verwendete die Kürbiskerne als Diuretikum.
Bis 1936 wurden sie auch gegen Darmparasiten verwendet.
Pulverisiert und als Paste eingenommen, wurden die Kürbissamen auch bei Fieber und gastrointes- tinalen Störungen verwendet.
Eine Kürbissorte mit Samen ohne Hülle wird für die Herstellung des Kürbisöls verwendet. Dieses in der Pflanzenheilkunde verwendete Öl ist reich an mehr- fach ungesättigten Fettsäuren, enthält Selen, Zink und Eisen, die Vitamine A und E sowie B1, B2, B6, C und D. Es hilft kardiovaskuläre Krankheiten, Krebs und frühzeitiges Altern vorzubeugen.
Traditionsgemäss werden Kürbiskerne und deren Öl bei Prostatabeschwerden eingesetzt.