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Wenn ein Unternehmen Strom braucht oder Fahrzeuge bedient, so hat es einen CO2-Ausstoss. Unternehmen können versuchen, diese Emissionen zu verringern und dadurch effizienter zu werden. Ein Restausstoss ist allerdings in den meisten Geschäftsbereichen unumgänglich.
Diese Restemissionen können aber kompensiert werden. Das bedeutet, dass die Menge CO2, das ein Unternehmen ausstösst, an einem anderen Ort wieder aus der Atmosphäre herausgenommen wird. Dies geschieht vor allem durch Pflanzen. Diese nehmen für die Photosynthese CO2 und Wasser und wandeln es in Sauerstoff und Glukose.
Für die Kompensation verwendet die ACNS Schweizer Wälder. Ein Waldbesitzer bietet sein Waldstück zur Kompensation an. Die ACNS analysiert dieses Waldstück mithilfe von Satellitendaten und Algorithmen. Dabei berechnen wir, wie viel CO2 der Wald im Laufe eines Jahres aufgenommen und wie viel er davon wieder abgegeben hat. Die Differenz ist die Nettoabsorption. Pro Hektar Schweizer Wald rechnet man mit etwa zwei bis neun Tonnen CO2, die pro Jahr netto im Wald aufgenommen werden.
Die berechnete Menge CO2, die das Waldstück absorbiert hat, können dann von Unternehmen zur Kompensation verwendet werden. Dabei wird den Unternehmen die kompensierte Menge zertifiziert. Der Grossteil des Geldes geht an die Waldbesitzer, die dafür ihre Wälder naturnah pflegen.