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Das US Open in New York erlebt die erste grosse Überraschung. Stefanos Tsitsipas verliert in der 3. Runde gegen den 18-jährigen Carlos Alcaraz einen Thriller im Tiebreak des fünften Satzes.
Als der Spanier Carlos Alcaraz (ATP 55) nach 4:07 Stunden mit einem Vorhandwinner seinen dritten Matchball zum 7:5 im Tiebreak verwertete, legte er sich auf den Rücken und schlug die Hände vor das Gesicht. Der Teenager, den viele bereits mit dem jungen Rafael Nadal vergleichen, feierte im Arthur Ashe Stadion den grössten Sieg seiner noch jungen Karriere - viele weitere Erfolge dürften noch folgen.
Vor allem die Art und Weise, wie der Spanier im Tollhaus des grössten Stadions der Welt auftrat, war imponierend. Im dritten Satz schaffte er trotz eines 2:5-Rückstandes die Wende, und als er im fünften Satz gegen den Matchverlust servierte, schlug er Winner um Winner. Auch im entscheidenden Tiebreak spielte Alcaraz gross auf, wobei er auf die Unterstützung des Publikums zählen konnte, das sich klar hinter den von Juan-Carlos Ferrero trainierten Spanier stellte.
6:3, 4:6, 7:6 (7:2), 0:6, 7:6 (7:5) lautete am Ende das Verdikt zugunsten von Alcaraz, der in den Achtelfinals am Sonntag auf den Laaksonen-Bezwinger Peter Gojowczyk trifft. (sda)
Nach gut zwei Stunden verwertete der Deutsche auf dem Grandstand nach zwei zuvor abgewehrten Breakbällen seinen ersten Matchball mit einem Ass zum 3:6, 6:3, 6:1, 6:4 und feierte mit dem Einzug in die Achtelfinals den grössten Erfolg seiner Karriere. Über die 2. Runde an einem Major-Turnier hatte es der 32-jährige Münchner, der ohne Trainer nach New York gereist ist, zuvor nie geschafft.
Die Chance, die Gojowczyk (ATP 141) im Duell zweier Qualifikanten nutzte, verpasste Laaksonen (ATP 130). In Paris hatte er noch Pech bekundet, als ihn in der 3. Runde eine Verletzung gestoppt hatte, nun muss sich der 29-jährige Schaffhauser an der eigenen Nase nehmen, schaffte er es doch nicht, an die Leistungen bei seinen Siegen gegen die im Ranking deutlich besser klassierten John Millman und Cristian Garin heranzukommen.
Zu Beginn der Partie war für Laaksonen alles nach Plan verlaufen. Nach gut einer halben Stunde hatte er den ersten Satz gewonnen, in dem Gojowczyk allerdings 18 einfach Fehler unterlaufen waren. Danach drehte aber die Partie.
Laaksonen kassierte zu Beginn des zweiten Durchgangs gleich sein erstes Break - und vermochte danach sein Niveau des ersten Satzes nicht mehr zu halten. Am Ende standen für ihn 42 nicht erzwungene Fehler zu Buche. (jaw/sda)