Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03543.jsonl.gz/1944

Dass es sehr schnell starten würde, war aufgrund des Starterportfolios schon klar. Aus der Schweiz reisten Heinz Frei und ich im Rennrolli an. Heinz vermochte sich gut in Szene zu setzen und die Pace„gäbig“ mitzugehen, für mich waren die ersten Kilometer zu schnell. Mit einem bitteren Kampf um den Anschluss verlor ich die Spitzengruppe auf den ersten 5 Km. Mein Rennen wurde hart. – Heinz konnte sich mit dem Japaner Kota und den beiden Engländern Weir und Lawson lösen. Letzterer blieb mit einem Sturz in der Tramschiene hängen, Weir vermochte sich in den taktischen Führungswechseln von den zwei Verfolgern zu lösen. Der London2012-Bahnparalymp siegte solo. Frei lieferte sich mit Kota bis zum Brandenburger Tor einen Kampf um die Ränge. Und er rang den Japaner auf der Zielgerade nieder. Rang 2 – hervorragend. Ich finishte auf dem 10. Schlussrang. Von der Zeit hätte ich mir mehr erhofft. Doch der lange Kampf um den Anschluss verbrauchte viele Körner, welche anschliessend für den noch langen Sololauf in der einen oder anderen Situation fehlten.
Nach zwei Erholungstagen in Berlin und ein paar lockeren Einheiten startet die Vorbereitung für den nächsten Event – Chicago Marathon. Next Chance!!