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Kurz vor Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine soll der russische Oligarch Roman Abramowitsch Vermögen in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar an seine Kinder übertragen haben. Dies geht aus gehackten Dokumenten hervor, die dem britischen «Guardian» vorliegen sollen. Demnach wurden zehn geheime Offshore-Trusts bereits Anfang Februar 2021 umorganisiert.
Im Bericht heisst es, dass «die umfassende Neuordnung von Abramowitschs finanziellen Angelegenheiten begannen, nur Tage nachdem Regierungen damit drohten, gegen russische Oligarchen im Falle einer Invasion Sanktionen zu verhängen.» Daher stelle sich nun die Frage, ob diese Verschiebungen vorgenommen wurden, um den Reichtum des Oligarchen vor dem Einfrieren zu bewahren.
Die Kinder seien dadurch zu Eigentümern von Abramowitschs Statussymbolen wie Luxusimmobilien, einer Flotte von Superjachten, Helikoptern und Privatjets geworden. Laut dem «Guardian» stammend die Dokumente aus gehackten Daten eines zypriotischen Finanzdienstleisters, welche dem Blatt zugespielt wurden.
(red.)