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In der Nähe von Basel, in einer von Einfamilienhäusern geprägten Umgebung, war ein 6.5 Zimmer Haus unter folgenden Bedingungen zu realisieren: Kurze Ausführungszeit und knappes Budget.
Das Haus wurde auf eine bebaute Parzelle eingefügt, die den Eltern unseres Kunden gehört. Reduzierte Dimensionen des Ortes, mit Nord-Süd-Orientierung längs vom Grundstück und der Wunsch, Bereiche des Gartens zu teilen, erforderten anfänglich, das Funktionieren des elterlichen Hauses auf dem Grundstück zu verstehen: Dieses Haus, mit grosszügiger halbkreisförmiger Ausdehnung, wurde in den 90er Jahren vom Architekten Max Schnetz entworfen. Die räumlich prägnanten Rundungen in unmittelbarer Nähe zum künftigen Bau verstanden wir als formale Sprache, mit der das neue Objekt entstehen sollte.
Auf der Suche nach einer gebogenen Form innerhalb der bekanntesten ökonomischen Variablen, die definitionsgemäss eine „Schweizer Box“ ist, entstand eine Symbiose von zwei Ideen: die Kurve und die „Schweizer Box“. Minimal gekrümmte Verformungen der Außenwände, akzentuieren die Ecken und verleihen eine unerwartete Ausdruckskraft, die das Haus charakterisiert und identifiziert.
Mit der Materialität des Projektes, Holzhaus auf einen Betonsockel abgestellt, wird eine Verbindung zum traditionellen Schweizer Bau assoziiert und Dualität zwischen formaler Moderne und konstruktiver Tradition unterstrichen.