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Zu Beginn des 20. Jh. gab es in Baku, dem damaligen Weltzentrum der Erdölförderung, Niederlassungen einer Reihe ausländischer Filmstudios wie Pate, Pirone und Film, die vorwiegend unterhaltsame Filme drehten. Das Kino fand rasche Verbreitung und dessen Entwicklung führte zur Begeisterung des Publikums und zu einer allgemeinen Faszination in vielen Ländern für diese Kunstart. 1910 gab es in Baku 14 Kinosäle, von denen sich viele in eigenen dafür errichteten Räumlichkeiten befanden. In einigen anderen Städten wie Gendsche, Nakhtschivan und Lankaran wurden ebenfalls Lichtspielhäuser eröffnet. Gleichzeitig wurden in den verschiedenen Landkreisen mobile Kinoinstallationen eingesetzt.
Vor der Sowjetisierung wurden sowohl Dokumentar- als auch Spielfilme gedreht, wie„Die Frau“, „Wie Frauen Karriere für Ehemänner machen“, „Liebe ohne Schuhe“, „Eine Stunde vor dem Tod“ usw. Die überwiegende Mehrheit dieser Filme waren typische Produktionen, um den kommerziellen Filmmarkt zu bedienen, allerdings zählte zu ihnen auch der Film „Arschin Mal Alan“ (Der wandernde Händler), der auf der beliebten gleichnamigen aserbaidschanischen Operette beruhte. Ebenfalls wurden in dieser Zeit Dokumentarfilme wie „Erdölförderung“ und „Volkstag der Freiheit in Baku“ gedreht. Der Wendepunkt in der Geschichte des vorrevolutionären aserbaidschanischen Kinos war 1916, als der erste abendfüllende Spielfilm „Im Reich des Erdöls und der Millionen“ nach dem Roman von Ibrahim Musabejow gedreht wurde. Er zeigt das Leben von Millionären in Baku und das Leben von Arbeitern, die durch harte Arbeit auf den Erdölfeldern ihr Brot verdienen. Die Hauptrolle des Lutfeli Bej, einem gescheiterten Millionär, verkörperte der berühmte aserbaidschanische Schauspieler und Theaterdarsteller Hüsejn Areblinski, der damit zum ersten Filmschauspieler Aserbaidschans wurde.
Der bolschewistische Putsch von 1920 markierte den Beginn einer neuen Etappe in der Geschichte des aserbaidschanischen Kinos, die zum Sprachrohr der kommunistischen Ideologie wurde. In der sowjetischen Anfangszeit, wie auch in späteren Zeiten, wurde das Kino von der regierenden Kommunistischen Partei als das wichtigste Element der ideologischen Bildung der Massen angesehen. Das Thema und die ideologische Ausrichtung der gedrehten Filme sollten den Grundlagen des sozialistischen Verständnisses des Wesens der Kunst entsprechen. Die ersten Werke des sowjetischen aserbaidschanischen Kinos waren die Chroniken „Einzug der 11. Roten Armee in Baku“, „Erster Jahrestag des sowjetischen Aserbaidschans“ und „1. Kongress des Ostens in Baku“.
Am 28. April 1923 fand in Baku die offizielle Eröffnung der staatlichen Filmproduktionsfabrik unter der Führung des Aserbaidschanischen Staatsamts für Foto und Film statt. Der nach der Legende„Der Mädchenturm“ gedrehte gleichnamige Film, der 1924 auf den Kinoleinwänden erschien, war der erste Film der Filmproduktionsfabrik. In den folgenden Jahren wurde die Filmproduktionsfabrik immer wieder umbenannt in Aserbaidschanisches Staatliches Kino, Aserkino, Aserfilm und Aserbaidschanische Staatliche Kinoindustrie, bis sie 1958 zu dem Filmstudio Aserbaidschans wurde und im nächsten Jahr nach dem Dichter und Dramatiker Dschafar Dschabbarly benannt wurde. Unter diesem Namen ist „Aserbaidschanfilm“ noch heute bekannt. In den 1920er und 1930er Jahren wurden in der Filmfabrik solch bedeutsame Spielfilme wie „Im Namen Gottes“, „Hadschy-Gara“ (Regisseur Abbas Mirza Scharifzade), „Sevil“ (Regisseur Alexander Beknazarov), „Almaz“ (Regie von Agarza Gulijev), „Die Bauer“ (Regie von Samed Mardanov) gedreht. Diese Filme waren vor allem den Veränderungen in der Gesellschaft und dem Kampf gegen den Aberglauben und die Ignoranz gegenüber den neuen sozialistischen Werten gewidmet. Aus heutiger Sicht erscheint natürlich die ideologische Ausrichtung dieser Filme mit ihrem Pseudopatriotismus nicht sehr überzeugend, dennoch bleiben sie als Zeugnisse des damaligen Filmschaffens wertvoll. Durch diese Filme entwickelten sich im aserbaidschanischen Kino zwei Trends: die pathetische Darstellung der Realität der Moderne und die Professionalität der Darsteller, dank deren Talent viele Filme ein hohes Niveau haben. 1935 wurde unter der Regie von Boris Barnet die Komödie „Am blauen Meer“ gedreht, die der erste aserbaidschanische Tonfilm war.
Im Allgemeinen wurde das Kino als Kunst selbst zu einem der Schlüsselelemente der Kultur, indem es sich auf die Werke der aserbaidschanischen Literatur und die Kunst der Schauspieler stützte und auf der Leinwand das Zeitalter, das Leben und den Charakter der Menschen in seinem national unverwechselbaren Ausdruck reflektierte. Die Regisseure beherrschten erfolgreich die Ausdrucksmittel des Kinos, wendeten verschiedene Techniken der kompositorischen Bearbeitung von Filmen an und sammelten immer mehr spezielle Erfahrungen in der Arbeit mit den Filmschauspielern. Diese Aufgabe wurde durch die Teilnahme von Filmschauspielern der realistischen Schule wie Mirzaga Aliyev, Khejri Emirzade, Merzije Dawudowa, Alesker Alekberov, Lütfeli Abdullajew, Aga-Sadig Geraibejli, Möhsun Senani und anderen erheblich erleichtert.
In den 1940er Jahren waren Krieg und Patriotismus die Hauptthemen des Kinos, und es wurden meist Dokumentarfilme gedreht.
Das größte filmische Ereignis dieser Zeit war die Schaffung der musikalischen Komödie „Arshin-mal-Alan“ (Der wandernde Händler) durch die Regisseure Reza Tehmasib und Nikolaj Leschenko, basierend auf der oben genannte Operette von Usejir Hadjibejow, mit dem beliebten Sänger Reschid Behbudow in der Hauptrolle. Gefilmt im klassischen Stil mit einer extrem ausgeprägten Nationalfarbe, entstand die Komödie einige Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und wurde von den Zuschauern in der gesamten Sowjetunion begeistert aufgenommen und eroberte die Kinoleinwände in Dutzenden von Ländern der Welt mit Triumph.
Eine neue Etappe in der Entwicklung des aserbaidschanischen Kinos begann Mitte der 50er Jahre, als eine Gruppe von Absolventen der Moskauer Filmakdemie im Filmstudio in Baku zu arbeiten begann. Es gelang dem nationalen Kino, bis zu einem gewissen Grad sein Erscheinungsbild zu formen und eine Reihe von Meistern des Films vorzustellen, die sich durch die Originalität ihrer Welt des Schauspiels und der Kinosprache auszeichneten. Unter ihnen waren solch prominente Regisseure wie Hesen Sejidbejli, Aschdar Ibrahimow, Schamil Mahmudbejow, Letif Safarow und Tofig Tagizade, die in der Geschichte des aserbaidschanischen Kinos tiefe Spuren hinterlassen haben. In 1950er Jahren entstanden die Ikonen des aserbaidschanischen Kinos wie „Wenn nicht diese, dann die andere“ (1955, Regie von Hüsejn Sejidzade), „An weiten Ufern“ (1958, Regie von Tofig Tagizade) usw.
Die 60- und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts werden als „goldenes Zeitalter“ des aserbaidschanischen Kinos bezeichnet. In Filmen dieser Zeit werden verschiedene Sichtweisen auf Geschichte und Moderne vorgestellt, die ernste soziale und ethische Probleme aufgriffen. In mehreren Filmen dieser Zeit kann man den Atem des wirklichen Lebens spüren, wenn eine lebende Person mit ihren dringlichen Nöten im Bild erscheint.
Zu den Errungenschaften des nationalen Kinos trugen nicht nur die Regisseure, sondern auch die Vertreter anderer Berufe in der Filmbranche bei. Das aserbaidschanische Kino brachte mehrere Generationen von Drehbuchautoren hervor. Gute Autoren zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, gute Drehbücher zu entwikkeln. Sie sollen Oberflächlichkeit vermeiden, das Leben und das Schicksal der Helden in ihrer Vielfalt widerspiegeln, damit das Publikum diese nicht vergisst.
Im aserbaidschanischen Kino der Nachkriegszeit bildete sich eine wunderbare Schauspielschule heraus, die eine riesige Galerie von aserbaidschanischen Persönlichkeiten verschiedener Altersgruppen und sozialem Status hervorbrachte, anhand derer sich künftige Generationen ein Bild von ihren Landsleuten aus dem 20. Jh. machen können.
Das aserbaidschanische Kino hatte auch nicht wenige ausgezeichnete Kameraleute. Einer von ihnen war Rasim Odschagow, der später selbst Regisseur wurde und viele sehr gute Filme drehte.
Viele großartige Musikstücke für Filme wurden von bekannten aserbaidschanischen Komponisten wie Gara Garajew, Fikret Amirow, Tofig Gulijew, Nijasi usw. komponiert. 1968 wurde im Filmstudio Aserbaidschan eine Werkstatt für Animationsfilme eröffnet. Diese ermöglichte es nun, eigene Animationsfilme zu produzieren.
Seit 1970 existiert in Aserbaidschan das satirische Fernsehmagazin „Mozalan“ (die Hummel), das bis heute rund 200 Ausgaben gedreht hat. Gegenstand seiner Kritik waren die Mängel im öffentlichen und privaten Leben in der Sowjetzeit, und es entlarvte die Karrieristen und Bürokraten als korrupte und betrügerische Menschen. Das Fernsehmagazin erfreut sich bei dem Publikum immer noch sehr großer Beliebtheit, seine letzten Veröffentlichungen wurden von Hunderttausenden von Zuschauern im Internet heruntergeladen. 1989 wurden auf der Grundlage der Vereinigung der Dokumentarfilme von „Aserbaidschanfilm“ die Dokumentarfilmstudios „Rakurs“, „Salname“ und „Jaddasch“ gegründet, die die Tradition der aserbaidschanischen Dokumentarfilme fortsetzten. In den Dokumentarfilmen Aserbaidschans wurde von der Geburt des Kinos eine Chronik erstellt, die die wichtigsten Ereignisse im gesellschaftspolitischen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben aufzeigt. Durch ein umfangreiches chronologisches Filmmaterial sowie Tausende von Dokumentarfilmen, die im Laufe vieler Jahrzehnte zu den Themen geistige Werte, historische Denkmäler und deren Schutz, Volksbräuche und Traditionen sowie zu den herausragenden Persönlichkeiten des aserbaidschanischen Volkes gedreht wurden, wurde ein Porträt der Ära geschaffen, das ein eindruckvolles Bild des Landes und der Menschen vermittelt.
Heute können wir mit Zuversicht sagen, dass das aserbaidschanische Kino der Nachkriegszeit trotz der Bedingungen schwerwiegender ideologischer Beschränkungen, die durch das sowjetische Partei- und Staatssystem auferlegt wurden, in hohem Maße seinen eigenen Stil entwickelt und eine Reihe bemerkenswerter Meisterwerke des Kinos hervorgebracht hat.
Der Zusammenbruch der UdSSR markierte das Ende eines wichtigen Kapitels in der Geschichte des aserbaidschanischen Kinos und eröffnete ein neues Kapitel, das sich durch die Suche nach neuen Entwicklungswegen unter neuen gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Bedingungen auszeichnet.
Der Zusammenbruch der UdSSR verursachte in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts Krisen- und Stagnationsprozesse in fast allen Lebensbereichen Aserbaidschans, wie auch in allen anderen postsowjetischen Ländern. Das Kino bildete da keine Ausnahme: Die Zahl der produzierten Filme ging stark zurück, viele Stadtkinos und mobile Filminstallationen stellten ihre Arbeit ein, und das Verlangen der Jugend nach dem Beruf des Kameramanns nahm erheblich ab.
Nach und nach verbesserte sich jedoch die Wirtschaft des Landes, und der Staat begann trotz finanzieller Schwierigkeiten, Mittel für die Produktion von Filmen bereitzustellen. 1998 wurde das Filmgesetz verabschiedet, das die Formen der staatlichen Unterstützung im Filmbereich und die rechtlichen Grundlagen der staatlichen Politik der Förderung und Entwicklung des Kinos festlegte. Die Ergebnisse der staatlichen Unterstützung ließen nicht lange auf sich warten. In den 90er Jahren wurden so bedeutende Spielfilme wie „Gazelkhan“ (Regie von Schahmar Alekberow), „Der Zauberer“ (Oktay Mir-Gasymow), „Wehklagen“ (Dschejhun Mirzajew), „Alles wird gut“ (Wagif Mustafajew), „Fledermaus“ (Ajaz Salajew), „Fremde Zeit“ (Hüsejn Mehdijew), „Schöne Blonde“ (Jawer Rzajew),„Wie wunderbar ist diese Welt“ (Eldar Gulijew) und zahlreiche Dokumentarfilme gedreht, die nach modernen ästhetischen Maßstäben das wirkliche Leben widerspiegeln.
1993 wurde die Aserbaidschanische Staatliche Filmstiftung gegründet, die eine herausragende Rolle bei der Erhaltung der Primärmaterialien der aserbaidschanischen Filme und der Bildung einer Sammlung von Werken des ausländischen Kinos spielte. 2009 wurde in Baku ein Gebäude für die Stiftung gebaut und in Betrieb genommen.
Die Zeit nach der Unabhängigkeit Aserbaidschans ist gekennzeichnet durch die Entstehung und den Ausbau eines Netzwerks von privaten Film- und Produktionsunternehmern, die heute tätig sind. In den letzten Jahren haben private Studios mehr als 60 Spielfilme produziert. Insbesondere drehten die unabhängigen Studios bedeutende Filme, die bei internationalen Wettbewerben Preise und Diplome erhielten. Gegenwärtig gibt es in Aserbaidschan mehr als 50 Kinosäle, hauptsächlich in Baku und seinen Vororten. In verschiedenen Städten des Landes sind beinahe 250 Kulturpaläste und Kulturhäuser in Betrieb, die alle notwendigen Voraussetzungen für die Vorführung von Filmen anbieten.
Ein wichtiges Ereignis im Hinblick auf die Entwicklung des aserbaidschanischen Kinos war die Verabschiedung des staatlichen Programms zur Entwicklung des Kinos für die Jahre 2008 – 2018. In letzter Zeit wurde die materielle und technische Basis des Filmunternehmens erheblich gestärkt und der Umfang der Produktion von Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen erheblich erweitert sowie die Ausbildung der Filmschaffenden und die internationalen Beziehungen im Bereich des Kinos ausgebaut. Auch die Beteiligung der aserbaidschanischen Filmemacher an internationalen Projekten wurde jetzt intensiver und eine Reihe von Schritten wurde unternommen, um die gemeinsamen Filme mit den Filmstudios aus den anderen Ländern zu produzieren. In Baku wurde nach gründlicher Rekonstruktion und Umbau, in dem Kino namens Nizami ein mit der neuesten Technologie ausgestattetes Filmzentrum eröffnet. Dieses Filmzentrum entwikkelte sich auch zum wichtigsten Verleihunternehmen des Landes.
In letzter Zeit sind das„Enzyklopädische Wörterbuch des aserbaidschanischen Kinos“ und eine Reihe von Büchern zur Geschichte und Theorie des Kinos veröffentlicht worden.
In den letzten Jahrzehnten wurden mit den Mitteln aus dem Staatshaushalt in Aserbaidschan 44 Spielfilme, 50 Kurzfilme, 208 Dokumentarfilme und 22 Animationsfilme, 18 Ausgaben des satirischen Filmmagazins Mozalan gedreht. Davon sind dem Thema des Karabachkrieges 9 Spiel- und 85 Dokumentarfilme gewidmet. Die Kunst-, Dokumentar- und Animationsfilme wurden mehr als 200 Mal auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt. Bei den renommierten internationalen Festivalwettbewerben wurden 21 aserbaidschanische Filme mit dem Preis für den besten Film ausgezeichnet, 6 für die beste Regiearbeit, 9 für das beste Schauspiel, 4 für das beste Drehbuch. Auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes wurde auf Initiative und mit Unterstützung der Hejdar Alijew-Stiftung in den Jahren 2011- 2016 ein separater aserbaidschanischer Kinopavillon betrieben. Mit Unterstützung der Stiftung drehte Regisseur Asif Kapadia 2015 nach dem bekannten Roman von Kurban Said den Film „Ali und Nino“, dessen Weltpremiere im Rahmen des Sundance International Film Festivals in Los Angeles stattfand. Im Jahr 2013 drehte der Regisseur Robert Magrenot im Auftrag derselben Stiftung die Dokumentation „Das Ziel ist Baku: Wie Hitler den Kampf um das Erdöl verlor“, die der Rolle des Bakuer Erdöls im Zweiten Weltkrieg gewidmet ist. Dieser Film wurde auf dem internationalen Fernsehkanal National Geographic in 26 Sprachen gezeigt. Der Dokumentarfilm „Ewige Geschäftsreise“ der Regisseure Vugar Islamzade und Fariz Ahmedow, der dem dramatischen Schicksal der Mitglieder der aserbaidschanischen Delegation auf der Pariser Friedenskonferenz von 1919 gewidmet ist, fand breite Anerkennung beim Publikum in Aserbaidschan.
In den Jahren der Unabhängigkeit fanden die Tage des Aserbaidschanischen Kinos in einer Reihe von Ländern statt – in der Türkei, in Georgien, im Iran, in Tadschikistan, Italien, Frankreich, Großbritannien, Ungarn, Russland, Usbekistan, Korea und in Brasilien. Daneben fanden in Baku fünf internationale touristische Filmfestivals, zwei internationale Sportfilmfestivals und das 9. Internationale Kurzfilmfestival statt.
Heute bringt eine ganze Reihe talentierter Regisseure, Schauspieler und Drehbuchautoren der mittleren, und jungen Generation frischen Wind in das aserbaidschanische Kino. Darüber hinaus wurde durch die staatliche Linie eine Ausbildung in den wichtigsten Fachgebieten des Films, einschließlich technischer Filmberufe, an Universitäten in Russland, der Türkei, Großbritannien und Kanada eingerichtet. Die filmschaffenden Künstler werden auch im Land selbst von der staatlichen Universität für Kultur und Kunst Aserbaidschans ausgebildet.
Die aufgeführten staatlichen Maßnahmen zur Entwicklung des Kinos in Aserbaidschan und bestimmte Erfolge, die bereits nach der Unabhängigkeit des Landes erzielt wurden, stimmen daher optimistisch im Hinblick auf die Zukunft des nationalen Kinos.
Ädalet WELIJEW, Professor für Kunstwissenschaften
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