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Die untersuchten Sorten, Bolero und Maestro, wiesen in allen 3 Jahren ähnliche Tendenzen zwischen Erntezeitpunkt und Ausfall am Lager auf. Beim ersten Erntetermin (Mitte September), waren die Ausfälle durch Lagerfäulnis jeweils am höchsten. Je später die Erntetermine (2. – Mitte Oktober; 3. – Mitte November), desto geringer war der Anteil an faulen Karotten nach einer Lagerdauer von mindestens 6 Monaten. Der Ausfall am Lager ist jedoch von Jahr zu Jahr verschieden und ist abhängig vom Pilzbefall und Verletzungen bei der Ernte, wie die Ein- und Auslagerungs-Ergebnisse 2004 zeigen. Im weiteren scheint die Bodentemperatur und die Trockensubstanz der Karotten bei der Ernte die Fäulnisanfälligkeit am Lager zu beeinflussen. Mit zunehmender Kulturdauer ergibt sich bei einer Saatdichte von 100 Samen/lfm (ca. 60 Karotten/lfm) auch ein erhöhter Anteil an übergrossen Karotten. Ausgehend von den dreijährigen Untersuchungen wird empfohlen, Lagerkarotten, die Ende Juni gesät werden, frühestens ab Mitte Oktober zu ernten.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.