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Rund 10'000 Männer haben in der indonesischen Provinz Aceh mit einem gemeinsamen Tanzauftritt auf die Regenwaldvernichtung in ihrem Land aufmerksam gemacht. Das indonesische Museum der Rekorde bezeichnete den Auftritt am Sonntag als nationalen Rekord.
Die Männer, gekleidet in traditionellen Kostümen, sassen in Reihen nebeneinander und klatschten simultan auf ihre Schenkel und Schultern. Der so genannte «Tanz der tausend Hände» wurde 2011 in das immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Tausende Zuschauer beobachteten das Spektakel in der Provinz Aceh im Nordwesten des Inselstaats. Der Tanz, begleitet von einem Musikstück, soll die Einheit der Menschen zum Ausdruck bringen.
In dem Lied ging es um den Schutz des Regenwalds in der Region: In dem lokalen Mount Leuser Nationalpark leben vom Aussterben bedrohte Sumatra-Tiger und Elefanten. Der Bestand der Tiere wird durch die Ausweitung der Palmöl-Produktion in der Region gefährdet. (sda/afp)