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Das Distributionsbusiness von Dicom geht in Spigraph Network auf, das Service-Geschäft wird zu DTS Service.
Aus einem heimlichen ist ein verglühter Star geworden: Seit Anfang Monat ist der Brand Dicom aus dem (Schweizer) Markt verschwunden. Das Distributionsgschäft von Dicom wurde in Spigraph Network eingegliedert, das Service-Business läuft unter dem Namen DTS Service.
1991 wurde Dicom von Otto Schmid gegründet. Schon 1997 wurde der Spezialist für "Information Capture" in London an die Börse gebracht, 2000 holte man sich mitten in der New-Economy-Blase auch noch Geld vom "Neuen Markt" in Deutschland. Ein Jahr zuvor hatte Dicom, eigentlich ein ganz normaler Distributor für Dokumentenscanner, den US-Software-Hersteller Kofax übernommen. Man hoffte auf einen Coup im ECM-Business (Enterprise Content Management) und taufte Dicom 2008 in Kofax um.
2011 merkte man dann, dass das Distributionsgeschäft doch nicht so gut zum Software-Business passt und spaltete es wieder ab
Vor gut einem Jahr machten die neuen deutschen Besitzer das, was Beteilungsgesellschaften im Allgemeinen tun: Sie verkaufte Dicom an den Konkurrenten Spigraph.
Durch den Zusammenschluss ist der grösste Player im Markt für Document-Capture im EMEA-Markt entstanden.
Spigraph hat nun sein Geschäft neu aufgestellt: Spigraph Network ist der Distributor mit ungefähr 80 Mitarbeitenden, Alos Solution ist der Schweizer Systemintegrator und DTS Service ist der After-Sales-Service-Provider mit etwa 110 Mitarbeitenden. COO von DTS ist Andy Schneider. (hc)