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Ewiger Zyklus: In der Erdgeschichte haben sich Warm- und Eiszeiten regelmässig abgewechselt. Eine der wichtigsten Ursachen sind die Veränderungen in der Erdbahngeometrie. Diese wird durch die Anziehungskräfte im System Sonne, Erde und Mond bestimmt. So wechselt die Form der elliptischen Erdumlaufbahn innert etwa 100 000 Jahren, bei der Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn dauert es ungefähr 40 000 Jahre und bei der Tag-Nacht-Gleiche zirka 20 000 Jahre. Ebenfalls grossen Einfluss haben Meeresströmung wie zum Beispiel der Golfstrom, welcher warmes Wasser vom Golf von Mexiko bis nach Nordnorwegen transportiert.
Störenfried Mensch: Der von den Menschen verursachte Treibhauseffekt bringt das Klima durcheinander. Steigen die Temperaturen, verringert sich an den Polen die Eisschicht und riesige Mengen Süsswasser fliessen ins Salzwasser. Der Salzgehalt des Meerwassers sinkt, weshalb der Golfstrom nicht mehr bis ganz in den Norden gelangt. Die Folgen dieses Wärmemangels: Überschwemmungen, Stürme, lange Winter, kürzere Vegetationsperioden. Manche Wissenschaftler denken sogar, wegen dieses Klimawandels werde es keine Eiszeit mehr geben.
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Normalerweise vollziehen sich Klimawandel über Tausende von Jahren. Es gibt aber auch extrem rasche Klimaänderungen, in der Fachsprache Rapide Climate Changes genannt. Dabei ist es möglich, dass die Temperatur in einem Zeitrahmen von nur gerade 40 Jahren um zehn Grad Celsius sinkt. Laut dem gegenwärtigen Forschungsstand geschieht das alle 1500 Jahre. Schuld an solchen kleinen Eiszeiten, so nehmen Wissenschaftler an, ist verminderte Sonnenaktivität. Letztmals vermutlich geschehen im 17. und 18. Jahrhundert, als es sehr kalte Winter gab und die Gletscher sich ausbreiteten.
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