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Als mittelgrosse Partei mit einem Wähleranteil von weniger als zehn Prozent schaffe die GLP mit dem aktuellen Wahlsystem den Einzug nicht aus eigener Kraft, teilte die GLP am Auffahrtstag mit. In einer Listenverbindung mit Mitte-EVP-FDP wären die Chancen auf einen eigenen Sitz minimal. Zudem würde die GLP damit aktiv dazu beitragen, der im Thurgau bereits überproportional vertretenen SVP den dritten Sitz zu sichern.
Sowohl die Thurgauer Grünen als auch die SP zeigten sich in Communiqués erfreut über das Zustandekommen der Listenverbindung. Damit komme man der Verteidigung der beiden linken Thurgauer Sitze im Nationalrat näher. Die Thurgauer SP wird in der grossen Kammer derzeit von Edith Graf-Litscher vertreten, für die Thurgauer Grünen sitzt Kurt Egger im Nationalrat.
Aus strategischen Gründen verzichte man zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Ständeratskandidatur, teilte die SP zugleich mit. Auch die Grünen kündigten an, niemanden für den Ständerat aufstellen zu wollen.
(sda)