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Verstärkte Koordination in der Gesamtplanung für die Grossen Übungen
Bern, 13.01.2016 - Der Bundesrat hat heute eine von der Bundeskanzlei und vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport vorgelegte Gesamtplanung für die Grossen Übungen in der Schweiz bewilligt. Diese Planung ist das Resultat einer Konsultation mit Departementen, Kantonen, der Armee und Vertretern aus Privatwirtschaft mit dem Ziel eine verbesserte Koordination zwischen den Übungen bezüglich Organisation, Inhalt und Methodik herbeizuführen.
Kern dieser Planung ist, dass künftig Strategische Führungsübungen (SFU) und Sicherheitsverbundsübungen (SVU) in Planung und Durchführung aufeinander abgestimmt werden. So sollen diese beiden Übungen innerhalb einer 4-Jahres-Periode ein zusammenhängendes Szenario haben. Das Ziel einer SFU ist es, bundesrelevante Aspekte in einer nationalen Krise zu üben. Überprüft werden die interdepartementale Zusammenarbeit, die Kooperation zwischen den Verwaltungsorganen, den Krisenstäben und die Prozesse der Krisenkommunikation der Bundesbehörden. Bei einer SVU wird das Krisenmanagement im Sicherheitsverbund Schweiz (SVS) getestet, wodurch Bund, Kantone und Dritte ihre Strukturen und Abläufe überprüfen können. In seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat für den Planungszeitraum 2016 - 2019 beschlossen, dass 2017 eine SFU stattfinden soll und 2019 eine SVU.
Diese Planung erlaubt ebenso, die Gesamtnotfallübungen, grosse Armeeübungen und teilweise grössere interkantonale Übungen zu integrieren. Das Szenario der SFU und der SVU wird gemeinsam durch Bund und Kantone bestimmt. Der Bundesrat ist Auftraggeber der Strategischen Führungsübung und die Politische Plattform Sicherheitsverbund Schweiz ist Auftraggeberin der Sicherheitsverbundsübung.
Ausblick 2023
Bis Mitte 2016 wird der Bundesrat über das Szenario der nächsten Übungen entscheiden. Für die Phase 2020 -2023 ist angedacht, SFU und SVU gleichzeitig in der Form einer nationalen Krisenübung durchzuführen, um die Krisenbewältigung realitätsnah üben zu können und die Synergien durch eine gemeinsame Projektorganisation unter Beteiligung aller grosser Übungsanbieter zu optimieren.
Adresse für Rückfragen
André Simonazzi, Bundesratssprecher
058 462 37 03, andré.<email-pii>
Renato Kalbermatten, Sprecher VBS
058 464 88 75; <email-pii>
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