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1809 – 1887
Die historischen Pläne von Thal sind bis ins Jahr 1809 zurückzugreifen, damals als Thal noch aus mehreren Strassen- und Punktdörfern gesiedelt war. Nach und nach mit den Jahren, wurden die Dörfer grösser und wuchsen zusammen. Die Thaler lebten früher hauptsächlich von der Fischerei, der Landwirtschaft, vom Rebbau am Buchberg und von der Sandstein Gewinnung ebenfalls am Buchberg. In den 1850er Jahren führte die Begebenheiten der Hauptstrasse Rorschach – Rheineck zu Problemen beim Durchgangsverkehr. Daraufhin wurde die Hauptstrasse begradigt und breiter gemacht. Dies hatte zur Folge, dass alle Häuser abgebrochen wurden, welche die Begradigung und Verbreiterung der Strasse behinderten. Durch die zunehmende Industrie wuchs die Gemeinde vom Fischerdorf zu einer industriegeprägten Siedlung. Diese Verdichtung kann im Schwarzplan 1887 festgestellt werden. Thal hatte zu dieser Zeit etwa 3000 Einwohner.
1887 – 1972
Durch die Ansiedlung der Dornier Werke im Jahr 1924, kann erneut einen grossen Fortschritt zur Industrie Siedlung erkannt werden. Sowohl die Uferkante bei den Dornier Werken als auch die Dornier Werke selbst, wachsen stetig. 1972 wurde der Autobahnanschluss in Buriet eröffnet, dies führte dazu, dass sich weitere Industrien und Gewerbebetriebe in Thal niederliessen. Ebenfalls wurde im Jahr 1972 die ARA in Altenrhein erbaut. Diesen Ereignissen folgend, gab es zu Beginn der 70er Jahren in Thal einen Bauboom. Die Gemeinde wuchs kontinuierlich bis heute.
1972 – 2022
Die industrielle Entwicklung mit den Dornier Werken, dem Flughafen und weiteren Industriebauten hatte einen grossen Einfluss auf die Entwicklung der Gemeinde und prägt die Schwarzpläne enorm. Aufgrund der starken Zunahme der Bevölkerungsdichte, erreichte die Gemeinde 2019 eine Einwohnerzahl von 6500 auf einer Fläche von 9.6 km2. Heute besteht die Gemeinde aus den drei Ortschaften Thal, Staad und Altenrhein und bildet das Ende der Rorschacher Bucht.