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Shiatsu wird am Boden, auf einem weichen Futon und am bekleideten Menschen durchgeführt. Ziel einer Shiatsu Behandlung ist es, die Lebenskraft, das Qi, wieder ins Fliessen zu bringen, um so die
Beschwerden zu lindern, die inneren Organe zu kräftigen, das Immunsystem zu stärken und die Selbstheilungskraft zu fördern.
Durch sanfte Berührung mit den Handflächen, Fingern, Ellenbogen, Füssen oder den Daumen wird der Energiefluss ausgeglichen und harmonisiert. Durch Dehnung der Muskeln, Bänder und Sehnen und durch
Mobilisation der Gelenke wird die Beweglichkeit erhalten, verbessert oder wieder ganz hergestellt.
Der japanische Begriff Shiatsu heisst wörtlich übersetzt „Finger-Druck“. Dank Herr Shizuto Masunaga (1925-1981) hat sich Shiatsu weltweit verbreitet. Shiatsu hat seine Wurzeln in der
traditionellen fernöstlichen Philosophie und Gesundheitslehre, insbesondere in der japanischen und chinesischen Medizin. Gemäss diesen Erkenntnissen ist der Mensch eine Einheit von Körper, Geist
und Seele. Das Leben unterliegt ständigen Wandlungsprozessen. Der Mensch bewahrt seine Gesundheit, indem er im Einklang mit sich, seiner Umgebung, der Natur und dem Universum lebt. Eine starke
oder länger dauernde Abweichung von diesem Gleichgewicht kann eine Störung des Energieflusses zur Folge haben, was zu Krankheiten auf körperlicher, seelischer oder geistiger Ebene führen kann.