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LAGE/GESCHICHTE
Die Gemeinde Uitikon (ZH) befindet sich in einer grossen Waldlichtung auf dem nördlichen Ausläufer der Albiskette. Die nach Südwesten orientierte Hanglage und die unmittelbare Nachbarschaft zur Stadt Zürich macht Uitikon zum begehrten naturnahen Wohn- und Erholungsort. Die schnelle Erreichbarkeit der Autobahn A4 trägt ebenfalls zur Standortattraktivität bei. Die Wohnüberbauung Sunshine erstreckt sich auf einem bisher unbebauten Grundstückstreifen entlang der alten Strasse zur Vorortsgemeinde Schlieren. Sie ergänzt ein Quartier, das über die vergangenen Jahrzehnte nördlich des historischen, gut erhaltenden Dorfkerns herangewachsen ist, und bietet eine herrliche Aussicht in die unverbaute, bewaldete Hügellandschaft und in die Alpen.
KONZEPT / ARCHITEKTUR
Die Überbauung besteht aus elf freistehenden viergeschossigen Mehrfamilienhäusern mit Flachdächern und Attikabereichen. Sie sind in zwei Reihen zueinander versetzt angeordnet und durch zwei unterirdische Einstellhallen miteinander verbunden. Die Gebäude sind mit einer Hülle aus massivem Mauerwerk/Beton und einer verputzten Aussenwärmedämmung versehen. Sie besitzen je nach Lage auf dem Grundstück unterschiedliche polygonale Umrisse. Die Knicke und Kanten geben den Häusern ortsgerechte Dimensionen und eine eigene Identität.
Für die insgesamt 76 Eigentumswohnungen entwickelten die Architekten vier Typologien. Die Häuser entlang der Schlierenstrasse sind Zweispänner mit 4 ½-Zimmer-Wohnungen. Diese zeichnen sich aus durch eine fliessende Aufenthalts- und Gemeinschaftszone, zu der auch eine Loggia gehört. Im Attikageschoss erstrecken sich grosszügige 4 ½- und 5 ½-Zimmer-Wohnungen mit ihren Terrassen über das ganze Volumen. Im Sockelgeschoss, das talseitig aus dem Erdreich hervortritt, finden in der linken Gebäudeecke kleine 2 ½- und 3 ½-Zimmer-Wohnungen Platz. Auf diesem Niveau besitzen die Treppenhäuser einen direkten Ausgang in den parkartigen halböffentlichen Aussenraum der Siedlung.
In der unteren Häuserreihe flankieren je-weils zwei dreiseitig orientierte 3 ½-Zimmer-Wohnungen eine 2 ½-Zimmer-Wohnung, die sich zur Freihaltezone öffnet. Auch sie verfügen über zusammenhängende Wohn- und Essbereiche mit geräumigen Loggien. Die seitlichen Wohnungen im Erdgeschoss sind 5 ½-Zimmer-Maisonetten: Interne Treppen führen ins Sockelgeschoss hinab und bieten einen direkten Ausgang in das private Gartengrundstück, das direkt an die talseitige Freihaltezone grenzt. Der Fassadenputz ist im Sockelbereich von einer gröberen Körnigkeit und in einem etwas dunkleren Grauton gestrichen als in den oberen Geschossen. Zusammen mit den grossen, gerahmten Fensterfeldern und den Glasbrüstungen ergibt sich ein edles, zurückhaltendes Gesamtbild.
BESONDERHEITEN
Die Siedlung ist zertifiziert nach Minergie (Zertifikate ZH6497-ZH6507). Die kompakten Gebäudeumrisse tragen wesentlich zu einem energiesparenden Betrieb bei, dank der guten Speicherfähigkeit der Betondecken kann die Siedlung die Wärmegewinne in der kalten Jahreszeit optimal nutzen. Zum Energiekonzept gehören Komfortlüftungen, die sich für jede Wohnung einzeln steuern lassen, eine Wärmepumpe pro Haus und Erdsonden.