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Peking - Zehn Monate nach den Unruhen in der chinesischen Uiguren-Region Xinjiang haben die Behörden dort den Zugang zum Internet wieder freigegeben. Die Internetdienste seien "vollständig" wieder hergestellt worden, teilte die Regierung der autonomen Region mit.
Zugleich warnte die Regierung, gegen jeden vorzugehen, der "schädliche Informationen" verbreitet. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua nutzen in Xinjiang sieben Millionen Menschen das Internet.
In der der mehrheitlich von Muslimen bewohnten Region im Nordwesten des Landes hatten Sicherheitskräfte Anfang Juli eine friedliche Demonstration von Uiguren niedergeschlagen. Bei den folgenden Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der muslimischen Minderheit und Han-Chinesen wurden nach Behördenangaben fast 200 Menschen getötet, die meisten von ihnen Han-Chinesen.
Als Folge hatten die Behörden die Kommunikationswege stark eingeschränkt: E-Mail- und Internetdienste wurden abgeschaltet, Telefongespräche auf die Region begrenzt.
Auch unter normalen Umständen herrscht in China eine strenge Internetzensur. Die fast 400 Millionen Nutzer in dem kommunistischen Land dürfen auf viele ausländische Seiten wie das Internet-Netzwerk Facebook und das Video-Portal Youtube nicht zugreifen.
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