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Eine Einigungskonferenz aus je 13 Mitglieder aus dem National- und Ständerat hat am Donnerstag die letzten Differenzen zwischen den beiden Räten zur Revision zum eidgenössischen Jagdgesetz bereinigt.
Ein offener Punkt betraf die gegenseitige Anerkennung der Jagdpatente unter den Kantonen. «Hier setzte sich der Ständerat durch, der keine Änderungen der bisherigen Praxis wollte», erklärt Ständerat Beat Rieder im Nachgang zur Konferenz am Donnerstag gegenber dem "Walliser Boten".
Durchgesetzt hingegen habe sich der Nationalrat beim zweiten noch offenen Punkt, wonach bei der Regulierung von geschützten Tierarten wie dem Wolf im Allgemeinen die Erhaltung regional angemessener Wildbestände gewährleistet sein muss. Somit kann die Gesetzesrevision in der kommenden Woche beiden Räten zur Schlussabstimmung unterbreitet werden.
Das letzte Wort zur Gesetzrevision wird voraussichtlich das Volk haben. Der Vorstand der Grünen Schweiz hat bereits angekündigt, ein Referendum der Umweltorganisationen zu unterstützten. Die Revision des Jagdgesetzes drohe den Schutz zahlreicher Arten wie Wolf, Luchs, Fischotter, Biber, Graureiher oder Gänsesäger auszuhöhlen. Dazu Präsidentin Regula Rytz: «Das Jagdgesetz dient dem Schutz bedrohter Arten. Das Parlament gibt diesen Schutz zum Abschuss frei. Dagegen wehren sich die Grünen gemeinsam mit den Umweltverbänden.»zen