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Frakturen des Schlüsselbeines werden in der Regel konservativ mit einem Rucksackverband behandelt und heilen weitgehend folgenlos aus.
Tritt jedoch keine Knochenbruchheilung ein oder sind die Bruchenden soweit von einander entfernt, dass keine Knochenbruchheilung biologisch möglich ist, werden die Bruchenden miteinander durch eine Schrauben-Platten-Osteosynthese fixiert, damit der Schlüsselbeinbruch heilen kann. In einigen Fällen muss zusätzlich körpereigenes Knochenmaterial, das aus dem Beckenkamm entnommen wird, in den Bruchspalt angelagert werden, um eine Knochenheilung zu erreichen. Das Implantatmaterial wird in einer zweiten offenen Operation nach mehreren Monaten entfernt.