Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03218.jsonl.gz/3971

TTC Wil schafft den angestrebten Titel-Hattrick
Beim ersten NLA Superfinal im Tischtennis in der Dreifachhalle Breite in Schaffhausen gewinnt der TTC Wil gegen Rio Star Muttenz mit 6:2 und sichert sich damit nach 1989, 1993, 1997, 2016 und 2017 den insgesamt sechsten Meistertitel.
Die Wiler gewinnen nach 2016 und 2017 den dritten Schweizermeistertitel in Serie
Idealer Start von Möller, Burgis und Rushton
Der Wiler Nationalliga-Chef und NLA-Captain Christian Hotz (Nr. 30 im Schweizer Ranking) bereitet sich aktuell auf die Anwaltsprüfung vor. Aus diesem Grund stellte er sich beim Superfinal nur als Coach und Ersatz zur Verfügung und setzte bei der Aufstellung auf seine drei Teamkollegen Andrew Rushton (Nummer 2 im Schweizer Ranking), Matiss Burgis (Nummer 8 im Schweizer Ranking) und Fredrik Möller (Nummer 13 im Schweizer Ranking).
Fredrik Möller knüpfte im Superfinal um den Meistertitel nahtlos an seine starken Leistungen im Playoff-Halbfinale gegen Meyrin an. Der Schwede spielte erneut extrem fokussiert und schlug die Nummer 3 im Schweizer Ranking Chengbowen Yang mit 3:0 Sätzen. Parallel gewann Matiss Burgis sein Startspiel gegen Jiashun Hu, die Nummer 1 im nationalen Ranking ebenfalls ohne Satzverlust und machte den idealen Start für den TTC Wil perfekt. Dass beide starken Chinesen in den Reihen von Rio Star Muttenz in ihren ersten Einzelpartien ohne einen einzigen Satzgewinn bleiben würden, damit hatte wohl niemand gerechnet.
Andrew Rushton nutzte das Momentum und brachte die Wiler mit einem 3:1 Sieg gegen den formstarken Nationalspieler Cédric Tschanz mit 3:0 in Führung.
Im vierten Spiel gewann Jiashun Hu gegen Fredrik Möller die ersten beiden Sätze. Der Schwede in den Reihen vom TTC Wil liess sich vom Rückstand aber nicht beirren, drehte die Partie und brachte sein Team dank seinem Sieg im Entscheidungssatz mit 4:0 in Führung.
Rio Star Muttenz verkürzt auf 2:4
Mit dem Rücken zur Wand bäumte sich Rio Star Muttenz nochmals auf. Cédric Tschanz holte mit einem deutlichen Dreisatzsieg gegen Matiss Burgis den ersten Punkt für die Basler. Und der Chinese Yang Chengbowen verkürzte ebenfalls mit einem deutlichen Dreisatzsieg gegen Andrew Rushton zum Zwischenstand von 2:4 nach den ersten sechs Einzeln.
Vorentscheidung im Doppel
Dass die Paarung Burgis/Rushton gut harmoniert, haben die beiden Legionäre des TTC Wil bereits mit zwei Siegen im Playoff-Halbfinale gegen Meyrin gezeigt. Auch im Superfinale gegen Yang/Tschanz blieben die beiden ungeschlagen und brachten den TTC Wil vorentscheidend mit 5:2 in Führung.
Fredrik Möller blieb anschliessend auch in seinem 8. Playoff-Einzel in Serie ungeschlagen. Mit einem 3:1 Erfolg gegen Cédric Tschanz sicherte er dem TTC Wil das angestrebte und vielumjubelte Triple - den dritten Meistertitel in Serie.
Pokalstemmen mit Ehrenpräsident und Coach Peter Weibel
Nach einer sehr erfolgreichen Saison durften die Wiler somit zum dritten Mal in Serie den Meisterpokal entgegennehmen. Dazu baten die vier Spieler auch den Ehrenpräsidenten und Coach Peter Weibel mit auf das Siegerpodest.
Thomas Wegmann, Vizepräsident des TTC Wil