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Ihre Formkurve stimmt: Eine Woche vor den Schweizermeisterschaften der Elite gewinnt Salome beim Nachwuchs die Goldmedaille im Hochsprung und die Silbermedaille im Weitsprung. Im Hochsprung springt sie 1.77m und im Weitsprung 5.62m.
Dass sie ein Sprungtalent ist, hat sie schon mehrfach bewiesen. Vor zwei Jahren übersprang Salome Lang mit damals erst 16 Jahren eine Höhe von 1.83 Meter. Und sie ist schon zweifache Schweizermeisterin im Hochsprung bei der Elite.
Salome Lang ist überzeugt, dass sie ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat. So sagt sie: «Ich habe dieses Jahr meine Bestleistung von 1.83 Meter bestätigt und ich denke, ich bin noch jung, habe noch nicht die maximale Kraftleistungleistung erreicht und kann auch noch meine Technik verbessern.»
Im letzten Jahr wurde Salome Lang durch eine Verletzung, dem sogenannte Logensyndrom, zurückgeworfen. Sie musste sich an den Waden operieren lassen. Nun ist sie wieder fit und möchte am nächsten Wochenende an den Schweizermeisterschaften den Titel holen. Das werde jedoch nicht einfach, sagt sie: «Die Konkurrenz ist gross. Eine Springerin ist schon über 1.84 Meter gesprungen dieses Jahr.» Über Sieg und Niederlage entscheide die Tagesform.
Salome Lang besucht das Wirtschaftsgymnasium und schliesst die Schule im Sommer mit der Matura ab. Dann möchte sie als nächstes bei den U20-Weltmeisterschaften im polnischen Bydgoszcz unter die besten Fünf kommen.
(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)
Logensyndrom
Auch bekannt als Kompartmentsyndrom. Es tritt auf, wenn der Muskel zu gross wird und auf die Muskelhaut (Membran) drückt. Der Druckanstieg kann zu Schäden am Muskel und an Nerven führen. Beim akuten Logensyndrom ist eine Operation notwendig. Dabei wird ein Längsschnitt in die Muskelhaut gemacht, um den Druck zu nehmen.