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Im Espace Oskar Kokoschka
Das Jahr 2017 bedeutet einen Markstein in der Forschung über den Maler Oskar Kokoschka, insofern das kritische Werkverzeichnis der Gemälde des Künstlers online gestellt wird. Das Forschungsteam, das aus Walter Feilchenfeldt, Katharina Erling und Sabine Kaufmann besteht, hat den ersten Band des Werkverzeichnisses, der von Johannes Winkler und Katharina Erling 1995 herausgegeben wurde, aktualisiert und einen zweiten Band über die Jahre 1930–1980 erarbeitet. Anlässlich dieser Lancierung präsentiert die Ausstellung Meisterwerke aus der Sammlung der Stiftung.
Die Fondation à la mémoire d’Oskar Kokoschka wurde 1988 auf Initiative von Olda Palkovská, der Witwe des Künstlers, gegründet. Seit 2012 verfügt sie über einen Ausstellungsraum im ersten Stock des Museums. Die Sammlung umfasst heute mehr als 2'300 Inventarnummern: Gemälde, Aquarelle, Skizzen und fast das gesamte druckgrafische Werk.
Seit dem 1. Juli 2016 ist Aglaja Kempf die neue Konservatorin der Stiftung.
Porträts junger Mädchen
14. Juni 2016 bis 31. Januar 2017
Zahlreiche Werke, die junge Mädchen darstellen, werden in der Fondation aufbewahrt. In seinen Berichten über Kokoschkas Unterricht an der Dresdner Kunstakademie in den 1920er-Jahren erzählt sein Schüler Friedrich Karl Gotsch von der Vorliebe des Meisters für jugendliche Modelle.
Für weitere Angaben:
www.oskar-kokoschka.ch