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Willisauerringli (aus Kochbuch von 1920):
3/4 Pfd Mehl, 3/4 Pfd Zucker und die Schale von1 Zitrone (fein gehackt) wird mit so viel Wasser auf dem Brett zu einem Teig gemacht und glatt gearbeitet, dass dieser sich gut auswallen lässt. Man wallt den Teig bleistiftdick aus, sticht Ringlein aus und legt diese auf ein mit Butter bestrichenes Blech. Man übergiesst die Ringe tüchtig mit kaltem Wasser, lässt dies wieder gut ablaufen und backt sie dann in ziemlicher Hitze.
Willisauerringli (aus Kochbuch von 1901):
500g Zucker werden mit 3 dl Wasser zum Faden gekocht, dann lässt man die Masse mit einem nassen Tuche gedeckt erkalten. Man gibt eine fein gehackte Zitronenschale, 50g fein gehacktes Orangeat und soviel Mehl dazu, dass ein ziemlich fester Teig entsteht, aus dem man Ringli formt. Das Blech muss vor dem Aufsetzen der Ringli genässt werden. Vor dem Backen in mittlerer Hitze wird das volle Blech kurz ins Wasser gehalten.