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Mach den Ausstieg - steig EIN!
gefunden auf collectiveevolution/transinformation
Was ist der beste Weg, wie du selbst dazu beitragen kannst, echte Veränderungen in deiner Gemeinde und der gesamten Welt zu bewirken? Stellst du dir selbst diese Frage? Ich glaube wirklich, dass das Lossagen von den Strukturen, die der Menschheit nicht dienen, einer der besten Wege ist, dies zu erzielen. Wenn etwas mit dir nicht resoniert oder dem Planeten oder den Wesen, die ihn bewohnen, nicht dient, dann vertraue darauf nicht.
Wenn du zum Beispiel gentechnisch veränderte Lebensmittel und die Unternehmen, die sie herstellen, wie Monsanto, bekämpfst, dann unterstütze sie nicht mit deinem Geld. Kaufe Bio-Lebensmittel, wann immer möglich, und forsche nach, um sicherzustellen, dass du keine Produkte kaufst, die Zutaten von diesem Unternehmen verwenden.
Viele der Veränderer in unserer Gesellschaft sind gepflanzte Samen, und das meine ich nicht nur metaphorisch – sie, diejenigen Menschen, pflanzen buchstäblich Samen und beginnen, ihre eigene Nahrung anzubauen. Dies ist ein revolutionärer Akt, der unsere gegenwärtigen Strukturen auf vielfältige Weise herausfordert. Dies bedeutet nicht nur, dass du die volle Kontrolle dafür übernimmst, was du deinem Körper zuführst, sondern du verringerst die immense Menge an Energie für die Produktion und den Versand der gekauften Lebensmittel in die Geschäfte. Warum nimmst du die Dinge nicht selbst in die Hand und baust dein eigenes Essen an?
Guerilla Gardening ist eine wirksame Form des politischen Protestes
Nehmen wir zum Beispiel Ron Finley, der den Begriff Guerilla Gardening populär gemacht hat. Er inspiriert die Welt mit seiner unverblümten Behauptung, dass das korporative Nahrungsmittelsystem uns versklavt, und er argumentiert, dass unsere beste Waffe, gegen diese Versklavung zu kämpfen und unsere Nahrungsmittelfreiheit zurückzunehmen, fruchtbarer Boden sei.
Und er hat absolut Recht damit: Ohne Boden haben wir nichts.
„Ich lebe in einem Lebensmittelgefängnis … Es ist alles nach Plan, so wie Gefängnisse nach Plan funktionieren. Ich wollte einfach nicht länger ein Häftling sein. Also überlegte ich, lass mich dieses Paradigma ändern, lass mich mein eigenes Essen anbauen. Das ist eine Sache, die ich tun kann, um diesem prädestinierten Leben zu entkommen, dem ich unwissentlich zugestimmt habe.“Ron Finley
Er stellt hier etwas Wichtiges klar. Wir wählen dieses Leben nicht, in das wir hineingeboren wurden, doch wir haben immer noch die Wahl, was wir tun und erschaffen wollen, wenn wir erst einmal hier sind, besonders wenn wir uns der vorhandenen Systeme bewusst werden. Indem du einfach dein eigenes Essen anbaust:
– Verringerst du drastisch deine Abhängigkeit von einem korporativen Nahrungsmittelsystem.– Verbesserst du deine körperliche und geistige Gesundheit, indem du dich selbst aktiv im Freien bewegst. „Gartenarbeit ist billiger als Therapie, und man erhält Tomaten.“ Durch die Pflege eines Gartens verbringst du mehr Zeit im Freien und damit entfernt von der Technik, was deinem allgemeinen Wohlbefinden immens zugute kommt.– Bedrohst du direkt Monsanto, welcher die Erde mit ihren nährstoffreichen Böden vergewaltigt und uns unserer Gesundheit beraubt.– Förderst du die Idee der Gemeinschaft in Städten und ländlichen Gebieten und gewinnst die Möglichkeit, mit mehr Menschen in Kontakt zu treten und mit anderen potenziellen Veränderern in deiner Stadt von Angesicht zu Angesicht gemeinsam zu interagieren.– Arbeitest du, um den noch lebenden Boden zu schützen und zukünftige Katastrophen zu verhindern.– Wirst du finanziell sicherer, da du möglicherweise einen grossen Teil deiner Lebensmittelrechnungen einsparen würdest. Man sagt: „Das eigene Essen zu züchten ist wie das eigene Geld zu drucken.“– Gehe mit gutem Beispiel voran. Beispielgebend voranzugehen ist einer der effektivsten Wege, um Veränderungen herbeizuführen, und wird sicherlich das Interesse vieler anderer wecken, besonders wenn du dich um die Durchführung von Workshops kümmerst oder die Aufnahme von Freiwilligen anstrebst, die dir helfen.
Dieser Bewegung ist daran gelegen, deine Kraft zurückzugewinnen. Wie Henry Kissinger einmal sagte: „Wer die Nahrungsversorgung kontrolliert, kontrolliert die Menschen; wer die Energie kontrolliert, kann ganze Kontinente kontrollieren; wer das Geld kontrolliert, kann die Welt kontrollieren.“ Mit dem Anbau eigener Lebensmittel werden diese Probleme direkt angegangen.
Wie kannst du beginnen?
Leider lebt nicht jeder in einem Haus mit einem grossen Hof oder genügend Platz für einen Garten, was bedeutet, dass geeigneter Platz für viele Menschen, insbesondere für Stadtbewohner, ein grosses Problem ist. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, die du erwägen kannst, um dies zu umgehen. Du könntest bei einem Freund nachfragen, der Land hat, das er nicht benutzt, und ihm kostenloses Essen im Austausch für einen Teil seines Gartens anbieten. Ich weiss nicht, wie es für dich aussieht, doch ich würde sagen, das ist ein ziemlich guter Deal.
Wenn dies nicht funktioniert, oder du niemanden kennst, der Platz für einen Garten hat, schaue nach Gemeinschaftsgärten in deiner Stadt. Dies sind Flächen, die in Parzellen aufgeteilt sind, die du im Wesentlichen für eine Saison mieten kannst. Wenn deine Stadt derzeit nicht über so etwas verfügt, lohnt es sich auf jeden Fall, bei deinem Stadtrat vorzusprechen und derartige Projekte in Angriff zu nehmen. Die Chancen stehen gut, dass deine Stadt bei der Finanzierung einer solchen Idee direkt mit an Bord geht.
Es gibt auch eine Reihe von „Do-it-yourself“-Projekten in Eigenregie, die du für einen fantastischen Balkon oder Terrassengarten ausprobieren kannst, wie diese Palettengärten, oder zumindest käme in Frage, deine eigenen Kräuter einfach in deiner Küche anzubauen!
Wenn dir keine dieser Möglichkeiten zur Verfügung steht, mach dir keine Sorgen – es gibt noch viel zu tun. Wenn du immer noch ein Guerillagärtner sein willst, aber absolut keine eigenen Lebensmittel anbauen kannst, dann unterstütze deine lokalen Bauern und Märkte, indem du regionale Produkte kaufst. Gib mit deinem Geldfluss deine politische Stimme ab und überlege weise.
Niemand kann alles tun, doch jeder kann etwas dazu beitragen! Es ist Zeit, die Macht zurückzunehmen!
Viel Liebe
Alanna Ketler
Alanna Ketler