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Distriktskonferenz setzt Arbeitsgruppe zur Weiterarbeit ein
7. November 2020
An der Distriktskonferenz der Methodist/innen wurde nach der Ablehnung der grundlegenden Thesen über eine Arbeitsgruppe diskutiert, die Kriterien erarbeiten soll. Schlussendlich stimmten die Delegierten dem Antrag des Vorstandes zu.
An der Distriktskonferenz tauschten die Delegierten über die in den Gruppengesprächen gesammelten Eindrücke aus. Vielen Votant/innen waren die Thesen zu wenig konkret und zu sehr vom kirchgemeindlichen Alltag abgehoben. Die Thesen spiegelten eine «von oben gesteuerte Solidarität», sagte etwa Christine Schneider (Freienstein). In der Abstimmung wurden die fünf Thesen von den Delegierten mit einer knappen Mehrheit der Neinstimmen abgelehnt.
Für die Erarbeitung von «Kriterien und Lebenszeichen» soll eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden. Zum entsprechenden Antrag des Vorstands lag ein Abänderungsantrag vor, der verlangte, dass die Arbeitsgruppe nicht an den Vorstand, sondern an die Distriktskonferenz zur Beschlussfassung berichten soll. Vertreten wurde dieser durch Andreas Burger (Zürich).
Der Antrag wurde intensiv diskutiert. Heiner Studer (Baden) etwa sagte, dass er unbedingt empfehle, dass die Gruppe zuerst an den Vorstand berichte und das Ergebnis dann so in die Tagung zurück kommen soll. Pfarrer Stefan Moll (Baden) und andere sahen im Antrag «ein unnötiges Misstrauensvotum» gegenüber dem Vorstand. Der Änderungsantrag wurde von den Delegierten abgelehnt. Der ursprüngliche, leicht angepasste Antrag des Vorstands wurde mit deutlicher Mehrheit angenommen.