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Thérapie et Education par le Travail communautaire
19.10.2014
P. Roger hat am Sonntag den 19. Oktober 2014 die Mütter und Väter gebeten mit ihren Kindern nach Kambehe zu kommen, damit er einige Fotos machen konnte vor der traditionellen Hütte, die sie „Crêche des Artisans de Paix“ (Krippe der Friedenskünstler) nennen.
Es ist eindrücklich die Familien zu sehen, ihren Namen zu vernehmen und zu wissen, dass durch das Gemeinschaftsprojekt „Thérapie par le Travail communautaire“ der Schulbesuch ihrer Kinder Wirklichkeit geworden ist. Allerdings gibt es Witwen und verlassene Frauen mit zahlreichen Kindern, so dass erst nach und nach alle zur Schule gehen können. Die älteren Mädchen, welche nicht mehr eingeschult werden können, absolvieren eine Lehre als Schneiderinnen im „Atelier de Couture“ in der Berufsschule „École St. Joseph“ des FDPGL, in der Kath. Pfarrgemeinde Murhesa, und die Burschen eine Berufslehre als Maurer, Mechaniker, Schweisser, Schreiner, Schneider.
Die 4 jungen Männer aus Bunyakiri sind tüchtige Arbeiter geworden. Nach Abschluss der Berufsschule in Murhesa erhielten sie Gelegenheit, während den Sommermonaten ihre praktische Berufserfahrung zu erweitern und mit anderen jungen Männern zusammenzuarbeiten. Sie begannen mit dem Bau eines drei-stöckiges Hauses, das voraussichtlich als Unterkunft und Ort der Begegnung dienen wird. P. Roger hat im Monat Oktober die nötigen Geräte und ein Generator angeschafft, damit die Mechaniker alle Schweisserarbeiten ausführen und Fenster und Türen selbst anfertigen können!
Einer der Männer, der seine Berufslehre beendet hat, weilt in diesen Wochen in Kabenga-Bunyakiri und arbeitet mit beim Bau von einfachen Schulgebäuden aus Holz. Die Gebäude bestanden bisher einzig aus Plastikplanen und bei Regen standen sie im Schlamm, was den Unterricht verunmöglichte.
Im November sind 6 weitere junge Männer (ehemalige Kindersoldaten) aus Bunyakiri aufgenommen worden (Foto oben re). Sie werden einen Beruf erlernen und im Gemeinschaftsprojekt mitarbeiten. Einer von ihnen ist verheiratet und erhielt Besuch von seiner Frau mit Kind. Sie arbeitet mit in der neu gegründeten „Coopérative des Femmes de Bunyakiri – Bushumba – Kambehe“ zum Tausch und Handel mit ihren landwirt-schaftlichen Produkten, wie P. Roger im neuesten Bericht aufzeigt.
Dank den Spenden erhalten die Mütter Kleinkredite und besitzen nun ein Sparkonto, so dass sie mit ihren Einnahmen die Schulgelder für ihre Kinder möglichst schon im neuen Jahr selbst bezahlen können.
Wir dürfen teilhaben und immer wieder über die Fortschritte erfahren, welche sie dank der Begleitung von P. Roger in ihrem autonomen, gemeinschaftlichen Handeln erreichen.
Ziel ist und bleibt die Schulbildung für alle Kinder und eine Berufsausbildung für junge Männer und Frauen! Im gemeinsamen Arbeiten sollen sie Heilung finden von ihren traumatischen Erlebnissen, um dereinst für ihre Familien sorgen und sie von jeglicher Armut befreien zu können!
„TOUT EST GRÂCE AUX DONS DE VOUS CHERS AMIS /CHÈRES AMIES DE LA SUISSE ! »