Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03345.jsonl.gz/1668

Nach der Geburt verschwindet das Sodbrennen für gewöhnlich wieder. Wenn die Beschwerden sehr heftig sind, sollten Sie jedoch zum Arzt gehen. In den meisten Fällen lässt sich das Sodbrennen mit einigen Änderungen im Lebenswandel sowie mit Hausmitteln lindern.
Bestimmte Lebensmittel begünstigen Sodbrennen in der Schwangerschaft. Dazu gehören:
- fettiges Essen
- stark gewürztes und scharfes Essen
- Kaffee und schwarzer Tee
- kohlensäurehaltige Getränke
- Süsses
Meiden Sie diese Lebensmittel, wenn Sie mit Sodbrennen zu kämpfen haben. Verteilen Sie fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten über den Tag, anstatt drei grosse zu sich zu nehmen. Nehmen Sie sich Zeit für die Mahlzeiten. Kauen Sie gut, um es Ihrem Magen so einfach wie möglich zu machen. Trinken Sie nicht während dem Essen, sondern lieber dazwischen – und zwar ausreichend.
Legen Sie sich nicht direkt nach der Mahlzeit hin, sondern bleiben Sie mindestens eine Stunde in aufrechter Haltung, also gehen Sie beispielsweise spazieren. Abends sollten Sie sogar etwa zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen das letzte Mal essen, damit Ihr Magen in Ruhe seine Arbeit erledigen kann. Schlafen Sie auf der linken Körperseite und mit erhöhtem Oberkörper.
Sodbrennen wird durch Stress begünstigt. Entspannen Sie sich bewusst, zum Beispiel bei einem ruhigen Spaziergang oder beim Schwangerschaftsyoga. Manchmal ist auch die Kleidung schuld, wenn es in der Speiseröhre brennt: Kleidung, die den Bauch einzwängt, kann Sodbrennen begünstigen, zum Beispiel eine enge Umstandshose.