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New York - Kenneth Lewis, der scheidende Chef der Bank of America, muss als erster Top-Banker an der Wall Street für 2009 auf sein Grundgehalt von 1,5 Millionen Dollar und einen Bonus verzichten. Das setzte der von Präsident Barack Obama eigens ernannte "Gehalts-Kontrolleur" laut einem Bericht des "Wall Street Journal" durch.
Lewis stand stark unter Druck. Die Bank of America hatte sich mit der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch 2008 überhoben und musste von der US-Regierung mit rund 45 Milliarden Dollar gestützt werden. Zudem wird der Bank vorgeworfen, ihre Aktionäre bei dem Geschäft falsch informiert zu haben.
Obamas neuer "Bonus-Wächter" Kenneth Feinberg drängte Lewis nun dazu, zumindest auf seine Vergütung für das laufende Jahr zu verzichten. Dies bestätigte ein Sprecher der Bank. Ein in der Finanzkrise eigens dazu erlassenes Gesetz greift ab diesem Jahr.
Der 62-jährige Lewis verlässt die zu den grössten US-Instituten zählende Bank of America dennoch als reicher Mann: Sein Paket aus Rentenansprüchen und anderen Aktienoptionen sei zwischen 69 und 120 Millionen Dollar wert, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider.
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