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Wie hängen, Rendite, Liquidität und Risiko zusammen?
Die Rendite kann als Entschädigung für das Risiko eines Investments gesehen werden. Je höher das Risiko ist, dem ein Investor sein Kapital aussetzt, desto grösser ist in der Regel auch die Rendite, die er dafür erzielen möchte.
Ein gutes Beispiel für diesen Zusammenhang ist die Vergabe von Krediten. Der Kreditgeber, zum Beispiel eine Bank, analysiert die finanzielle Situation des Kreditnehmers, um festzustellen, wie wahrscheinlich es ist, dass dieser die Zinsen begleichen und den Kredit in der angedachten Frist zurückzahlen kann. Je unwahrscheinlicher dies ist, desto mehr Risiko geht der Kreditgeber mit seinem Kapital ein. Daher verlangt er vom Kreditnehmer eine Entschädigung für dieses Risiko in Form eines höheren Zinssatzes.
Die Liquidität ist ein Mass für die Zeit, die vergeht, bis ein Investor sein Investment verkaufen, sprich, es zu Bargeld beziehungsweise Bankeinlagen machen kann. Auch sie spielt bei den Überlegungen zum Risiko eine Rolle.
Ist die Liquidität niedrig, kann es lange dauern, bis man sein Investment verkaufen kann. Ein bereits riskantes Investment wird damit noch riskanter, da der Investor es nicht unbedingt beim ersten Anzeichen einer Abschwächung verkaufen kann. Er muss beispielsweise warten, bis er einen Käufer findet – Während dieser Zeit verschlechtert sich das Investment eventuell weiter.
Auf der anderen Seite kann ein riskantes Investment durch eine hohe Liquidität weniger riskant werden. Zeichnet sich ab, dass das Investment schlechter wird, kann der Investor es rasch verkaufen und damit seine Verluste minimieren.
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