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Man könnte meinen, Michelle Hunziker, 39, habe das Glück für sich gepachtet. Die Schweizerin ist glücklich verheiratet, hat drei Wunschkinder und ist erfolgreich in ihrem Job als Moderatorin. Umso grösser war die Überraschung, als im April bekannt wurde, dass ein Verfahren gegen sie läuft. Ihr ehemaliger Manager reichte Klage gegen sie ein wegen Verleumdung.
Jetzt nimmt Hunziker beim Interview mit RTL-«Exclusiv» Stellung zur Angelegenheit. Sie sei 17 gewesen, als der damals 45-Jährige ihr ein unmoralisches Angebot gemacht habe. «Man muss solche Dinge kommunizieren, damit andere Mädchen nicht in so eine Falle geraten.»
Tod des Vaters brachte Michelle aus dem Gleichgewicht
Generell scheint die 39-Jährige mit ihrer Vergangenheit aufräumen zu wollen. Im Interview kommt deshalb auch ihre Mutter Ineke zu Wort. Die Zeit, die ihre Tochter in der Sekte «Krieger des Lichts» - Michelle geriet Anfang 20 in die Fänge der Glaubensgemeinschaft - sei die schlimmste ihres Lebens gewesen. «Es dauerte fast fünf Jahre und ich konnte nichts machen, die haben ihr nicht erlaubt, Kontakt mit der Familie zu haben», so Ineke Hunziker.
Kurz vor ihrem Eintritt in die Sekte starb der Vater von Michelle Hunziker. «Ich hatte oft Angst und fühlte mich verloren», sagt die Moderatorin. Sie habe vor allem als Kind mit der Alkoholkrankheit ihres Vaters zu kämpfen gehabt, immer geweint, wenn sie jemanden mit einem Glas Wein in der Hand gesehen habe. Aber: «Ich habe ihn sehr geliebt.»