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André Téchiné erzählt in seinem Film die Geschichte eines 17-Jährigen, der seine erste Liebe erlebt. Das Objekt seiner Begierde, ein Mitschüler, reagiert aber zunächst ablehnend. Ein schwerer Schicksalsschlag bringt die Zwei dann doch einander näher.
Téchiné fokussiert darauf, wie kompliziert die Entdeckung der eigenen sexuellen Identität sein kann. Er sagte dazu in Berlin: “Es ist oft sehr schwer, sich zu sich selbst zu bekennen, gerade dann, wenn man merkt, dass man von der Mehrheit abweicht. Ich halte das für ein wichtiges Thema.”
Téchiné, dessen Drama “Les roseaux savages” zu den grössten französischen Kinoerfolgen der 1990er Jahre gehört, gibt mit seinem neuen Film ein engagiertes Bekenntnis zur Leidenschaft. “Quand On A 17 Ans” konkurriert mit 17 anderen Filmen um die begehrten Berlinale-Bären.
(SDA)