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Seit April verhandelt das OLG über die Klage eines russischen Unternehmens. Dabei geht es um ein geplatztes Geschäft mit der Sintez-Gruppe des russischen Oligarchen Leonid Lebedew. RWE hatte im Jahr 2008 mit Sintez den russischen Stromversorger TGK-2 kaufen wollen, dann aber einen Rückzieher gemacht. Sintez klagt deshalb jetzt auf 691 Millionen Euro.
In erster Instanz hatte das Landgericht Essen die Klage gegen RWE abgewiesen und auf eine rechtskräftige Entscheidung eines internationales Schiedsgericht aus London verwiesen. Dagegen hat Sintez Berufung in Hamm eingelegt./lic/DP/edh
(AWP)