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Entsprechend einem währungsbereinigten Plus von gut 10%. Zweistellige Wachstumsraten verzeichneten die Konzernregionen Amerika und Asien/Pazifik, während die grösste Region Europa ein Plus in lokalen Währungen von 7,2% erreichte, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt.
Der EBIT zog gegenüber dem Vorjahr um über 31% auf 46,9 Mio CHF an und die entsprechende Marge um 240 Basispunkte auf 17,1%. Der Reingewinn verbesserte sich gar um 64% auf 37,8 Mio CHF. Belimo begründet die markante Steigerung des Gewinns mit dem Wegfall des negativen Einflusses durch die starke Aufwertung des Schweizer Frankens im Vorjahr.
Damit hat das Unternehmen die Prognosen der Analysten klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 263,5 Mio, für den EBIT bei 41,5 Mio und für den Reingewinn bei 33,4 Mio CHF.
Vorsichtiger Ausblick
Im Ausblick auf das Gesamtjahr 2016 zeigt sich das Unternehmen gewohnt vorsichtig. Der Umsatz sollte sich im zweiten Halbjahr gegenüber dem ersten Halbjahr stabil entwickeln, heisst es. Allerdings könnten in Europa die Auswirkungen des beschlossenen EU-Austritts des Vereinigten Königreichs die Marktentwicklung beeinträchtigen. Keine Erholung erwartet das Unternehmen für Russland und den Nahen Osten.
Dagegen sei in den USA und in Kanada dank der tiefen Zinsen und dank des Investitionsnachholbedarfs mit anhaltendem Wachstum zu rechnen. In Asien/Pazifik und hier vor allem in China geht Belimo von einer Verlangsamung der Bautätigkeit aus.
Wegen der starken Vergleichsbasis aus dem Vorjahr, als der Umsatz im zweiten Semester gegenüber dem ersten deutlich angestiegen war, werde es herausfordernd sein, die bereits hohe Wachstumsrate des ersten Halbjahres 2016 bis Ende Jahr zu halten.
(AWP)