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Marienkäfer sind an unterschiedlichsten Orten anzutreffen. Einige Marienkäferarten fressen hauptsächlich Blattläuse. So auch der Siebenpunkt-Marienkäfer. Dieser hat sieben schwarze Punkte, wie es sein Name verrät. Um ihn geht es hier.
Weltweit sind etwa 6000 Marienkäferarten bekannt. In der Schweiz sind es rund 85 Arten. Teilweise sehen zwei Käfer derselben Art so verschieden aus, dass man meinen könnte, es seien zwei unterschiedliche Arten.
Den Siebenpunkt-Marienkäfer trifft man in fast allen Lebensräumen an, solange es dort Blattläuse gibt. So zum Beispiel im Wald, in Gärten, auf Feldern und landwirtschaftlichen Flächen sowie auf Wiesen.
Siebenpunkt-Marienkäfer ernähren sich hauptsächlich von Blattläusen. Wenn es jedoch zu wenig Blattläuse gibt, fressen sie auch Pollen oder sogar Larven und Eier von anderen Marienkäfern.
Die Larven des Siebenpunkt-Marienkäfers ernähren sich ebenfalls von Blattläusen. Wenn die Nahrung knapp wird, fressen sie auch andere Marienkäferlarven.
Den Winter verbringen Siebenpunkt-Marienkäfer in Gruppen: Gemeinsam suchen sie sich einen Überwinterungsplatz, beispielsweise zwischen Felsbrocken, in Blätterhäufen oder im niedrigen Gras.
Die Entwicklung vom Ei bis hin zum Marienkäfer dauert durchschnittlich 40 Tage. Das Weibchen legt die gelben Eier auf Blattunterseiten, wo es viele Blattläuse gibt. Aus den Eiern entwickeln sich in einem nächsten Schritt Larven. Diese essen in ihrer vierwöchigen Entwicklung bis zu 600 Blattläuse. Am Ende verwandelt sich die Larve in eine starre Mumienpuppe. Daraus entsteht schliesslich der Marienkäfer.
Einige Marienkäferarten sind bedroht, weil sie ihre Lebensräume verlieren, zum Beispiel Moore oder trocken-warme Gebiete.
Der WWF hat in mehreren Gegenden der Schweiz Gruppen, die sich freiwillig um die wichtigen kleinen Lebensräume kümmern. Die Mitglieder dieser Gruppe bauen zum Beispiel Asthaufen oder Trockensteinmauern, pflegen und pflanzen Hecken.