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Habilitationsprojekt von Dr. Renate Burri
Inwiefern widerspiegeln nach dem Fall Konstantinopels produzierte griechische Handschriften kulturelle Zugehörigkeiten, Distanzierungen, Austauschprozesse, Aneignungen? Die eingehende Untersuchung der Buchproduktion einer Auswahl von emigrierten und in der Heimat verbliebenen byzantinischen Kopisten soll nicht nur die Handschriften in ihrer Komplexität als kulturelle Identifikationsobjekte sowie als Träger und „Transportmittel“ von Texten, Wissen und Ideen erfassen, sondern auch neue Aufschlüsse über die Interaktionen zwischen der lateineuropäischen, der byzantinischen und der islamisch-osmanischen Kultur aufzeigen.