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13. Juli 2011
Kommentar von Captain Paul Watson
Unterstütze Sea Shepherd und die Wale und protestiere beim Hotel de France in Saint Helier, Jersey gegen die unethischen und diskriminierenden Praktiken und gegen seine Befürwortung des Walfangs, des Tötens und der Grausamkeit.
Das Hotel De France ist derzeit Gastgeber für das 63. Jahrestreffen der Internationalen Walfangkommission (IWC). Daran ist natürlich nichts falsch, ABER was auf jeden Fall verurteilt werden muss, ist die Tatsache, dass sich das Hotel weigert, Antiwalfang-Fürsprecher als Gäste zu beherbergen und Vertragsbruch begeht, indem es Antiwalfang-Vertreter, die bereits gebucht und für Zimmer bezahlt haben zurückweist.
Der Sicherheitsdienst des Hotels ist im Besitz von Fotos bekannter Walfang-Gegner wie Ric O’Barry, Howie Cooke von den Surfers for Cetaceans (Surfer für Wale), Natalie Fox von Women against Whaling und Captain Paul Watson von Sea Shepherd. Jeder, der auf dieser schwarzen Liste steht, wird daran gehindert das Hotel zu betreten.
Der Entwicklungs- und Wirtschaftsminister von Jersey eröffnete das 63. Treffen der IWC, indem er die Attraktivität von Jersey für Touristen verdeutlichte und den Ort als internationalen Tagungstreffpunkt hervorhob. Nun, es gibt keinen Zweifel, dass Jersey ein attraktiver Ort für Touristen ist. Die Landschaft ist atemberaubend, das Wetter ist angenehm und schön und die Menschen sind ausgesprochen freundlich, AUSSER dieser ziemlich eigenartigen Einrichtung, die Walmörder bewirtet und Meeresschützer diskriminiert.
Bei dieser Einrichtung handelt es sich um das Hotel de France, wo das IWC-Treffen abgehalten wird. Jeder, der ein Hemd, einen Hut oder etwas anderes mit einem Logo von Sea Shepherd, Surfers for Cetaceans oder Women against Whaling anhat, durfte das Gebäude nicht betreten.
In Jersey gibt es mehr Vertreter nicht-staatlicher Organisationen, die für die Wale eintreten als es Delegierte der 89 IWC-Mitgliedsstaaten gibt, doch Menschen, die den Walfang ablehnen, sind im Hotel de France nicht willkommen.
Während die Brigitte Bardot Jersey heute verlässt, um zur Operation Ferocious Isles (englisches Wortspiel, zu deutsch etwa: Operation Verrohte Inseln) auf den Färöer-Inseln aufzubrechen, hatte Captain Paul Watson eine Woche zuvor ein Zimmer für zwei Nächte im Hotel de France unter seinem Namen gebucht. Das Zimmer wurde im Voraus bezahlt und er erhielt eine Bestätigungsnummer eines Reservierungsmitarbeiters. Die Bestätigung lautete folgendermaßen:
Von: Hotel de France
Gesendet: Freitag, 08. Juli 2011, 3:05 Uhr
An: XXXXXXX
Betreff: RE: Verfügbarkeit von Zimmern
Lieber XXXXX,
Danke für die Ihre Buchung! Ich habe ein Doppelzimmer mit Balkon nur für Mr. Paul Watson für zwei Nächte, den 12. und 13. Juli 2011 gebucht.
Stornierungsbedingungen: 14 Uhr am Tag vor der Ankunft. Bestätigungsnummer: 1742651
Mit freundlichen Grüßen,
Reservierungsmitarbeiter
Hotel de France
Captain Watsons Erlebnis beim Einchecken:
Am Morgen des 12. Juli kam ich am Hotel de France an, um mich anzumelden, als mir der Zutritt von zwei Sicherheitswachmännern verwehrt wurde, die sich weigerten mich in die Empfangshalle zu lassen. Ich sagte ihnen, dass ich eine Buchungsbestätigung mit meinem eigenen Namen darauf hätte. Sie ließen mich 15 Minuten warten bis der Manager mit dem Sicherheitschef der IWC herauskam. Der Manager sagte mir, dass ich das Hotel nicht betreten dürfte. Ich zeigte ihm den Bestätigungsbrief seines Hotels. Er sagte, es wäre ihm egal, ob ich eine Bestätigung hätte oder nicht und dass ich sein Hotel nicht betreten dürfte.
Ich schrieb mir seinen Namen auf, woraufhin er sein Namensschild verschwinden ließ und sagte, dass ihn der Sicherheitsdienst der IWC angewiesen hätte, mich nicht in das Hotel zu lassen. Ich antwortete, dass der Sicherheitschef der IWC mir gerade gesagt hatte, dass es der Manager war, der nicht wollte, dass ich das Hotel betrete.
Also, wessen Entscheidung ist das jetzt?”, fragte ich. Der Sicherheitschef der IWC sagte, „Ich bin ihnen keine Erklärungen schuldig.“ Dann ging er weg. Der Hotelmanager sagte mir, dass ich gehen sollte oder er würde mich von der Polizei entfernen lassen.
“Ich habe ein Zimmer gebucht, sie haben die Buchung bestätigt und haben das Geld dafür erhalten und jetzt diskriminieren sie mich öffentlich, weil ich gegen illegalen Walfang bin und sie weigern sich, mir Zutritt zum Hotel zu verschaffen, damit ich mich für das Zimmer anmelden kann, für das ich bezahlt habe. Das ist eine unverfrorene Diskriminierung.“
“Nennen sie, wie sie es wollen, sie kommen nicht rein.”, spottete er.
Der Manager erzählte den Reportern dann, dass er mich weggeschickt hätte, weil ich das Zimmer unter einem anderen Namen und Vortäuschung falscher Tatsachen gebucht hätte. Ich zeigte den Reportern die schriftliche Buchung mit meinem vollen Namen und der Bestätigungsnummer. Darüber hinaus wurde das Hotel auch darüber informiert, wer meine Organisation und ich sind. Der Manager wurde als Lügner bloßgestellt.
Jeder, der in Betracht zieht, sich im Hotel de France aufzuhalten, sollte wissen, dass das Management unhöflich und die Behandlung der Gäste unethisch und diskriminierend ist und deine Bestätigungsnummer absolut wertlos ist, da sie nichts bestätigt.
Am wichtigsten ist aber, dass wir diesem Hotel eine internationale Botschaft zukommen lassen müssen, dass ihre diskriminierende Haltung gegenüber Wal- und Delfinschützen nicht geduldet werden wird und dieses Hotel aufgrund ihres unentschuldbaren Verhaltens boykottiert werden sollte. Die Menschen müssen dem Hotelmanagement erklären, dass unsere Meere in Gefahr sind und das Abschlachten von Walen von keinem Unternehmen gebilligt werden wird, das von einem intakten Meer abhängig ist. Wenn das Hotel de France seinen Blick auf das Meer als Verkaufsargument ausnutzt, sollte es etwas zum Schutz der Meeresbewohner und ihrem Lebensraum beitragen, statt sadistische Mörder zu bewirten, die es auf die Auslöschung der Wale abgesehen haben.
Schreibe einen Brief oder eine Email an die Hotelleitung oder rufe dort an und beschwere dich:
Hotel de France Jersey
St. Saviour's Road
St. Helier, Jersey
JE1 7XP
Tel: +44 (0) 1534 614000
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.facebook.com/pages/Hotel-de-France/235229930709
Eintrag auf der Webseite des Hotels:
„Wir waren mit der Leistung und der Professionalität aller Leute, die mit der Organisation unserer Konferenz im Hotel de France zu tun hatten von Anfang bis zum Ende sehr beeindruckt. Ich würde jedem, der eine Veranstaltung in Jersey plant, das Hotel de France ohne zu zögern weiter empfehlen.“
Royal College of Nursing
Sea Shepherds geplanter Eintrag auf der Seite des Hotel de France:
„Von Beginn der IWC-Tagung hat die Leitung des Hotel de France ganz deutlich gemacht, auf welcher Seite es steht – auf der der Walmörder! Ich würde jedem, der Mitgefühl gegenüber Tieren hat oder um den Umweltschutz bemüht ist, von diesem Hotel abraten. Die Hotelleitung ist unhöflich, unprofessionell und unethisch.“
Captain Paul Watson
Präsident und Gründer der Sea Shepherd Conservation Society