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Das Schweizer Davis-Cup-Team hatte bei der Verleihung der Laureus Awards in Schanghai wie erwartet keine Chance auf den Titel als Mannschaft des Jahres. Der Sieg in dieser Kategorie geht stattdessen an die Fussballweltmeister aus Deutschland. Das Team von Captain Severin Lüthi war als erst zweite Equipe aus der Schweiz nach den Seglern von Alinghi (unterlagen 2004 den Rugby-Weltmeistern aus England) für den «Sport-Oscar» nominiert worden.
Auch in der zweiten Kategorie, in der das Davis-Cup-Team nominiert war, für den «Durchbruch des Jahres», reichte es nicht zum Sieg. Dieser Titel ging an den australischen Formel-1-Fahrer Daniel Ricciardo. (si)
Am Wochenende startet der Davis Cup erstmals nach neuem Format. Die Schweiz empfängt in Biel Russland. Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze, der Final im November an neutralem Ort ausgetragen. Traditionalisten ist das noch immer ein Dorn im Auge.
Die Umwälzungen sind fundamental, und sie Sorgen noch immer für hitzige Diskussionen. Nach 118 Jahren wird der Davis Cup in diesem Jahr erstmals nach neuem Format ausgetragen. Spiele über fünf Sätze gehören der Vergangenheit an, Heim- und Auswärtspartien gibt es nur noch in der Qualifikations-Runde, die an diesem Wochenende ausgetragen wird. Entschieden wird der Teamwettbewerb in einer Finalwoche im November auf neutralem Boden.
Hinter der Reform steht die Kosmos-Gruppe, präsidiert von …