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Abrollhilfen am Schuh dienen
der Abwicklungshilfe und als Funktionsersatz. Jede Rolle hat Einfluss
auf die Abwicklung und Standsicherheit, je weiter die Scheitellinie
(höchster Punkt der Rolle) zurück gelegt wird, desto geringer wird die
Standfläche aber desto leichter die Abwicklung. Die Lage der
Scheitelline hängt also davon ab, welcher Bereich des Fusses entlastet
werden soll, bzw. welche Funktion ersetzt werden muss.
Eine
Ballenrolle befindet sich z.B. auf der Höhe des Fussballens und
erleichtert das Abrollen, vermindert den Druck auf die Zehen und schont
die Mittelfussköpfchen.
Sie wird u.a. bei einem Hallux rigidus
oder valgus, bei einer Arthrose der Zehengelenke, beim Spreizfuss,
Morbus Köhler II, der Morton-Neuralgie oder der Metatarsalgie
eingesetzt.
Oft wird eine Abrollhilfe allerdings erst in Kombination mit anderen orthopädietechnischen Massnahmen sinnvoll.
Es
gibt verschiedene weitere Formen wie Mittelfussrolle,
Schmetterlingsrolle, Zehenrolle, Richtungsrolle, Abrollwiege,
Entlastungsrolle, Abrollbremse, Abrollabsatz, Rollabsatz oder
Schleppabsatz.
Indikationen
Hallux rigidus; Hallux
valgus; Arthrose in der Fusswurzel, im Mittelfuss und der Zehengelenke;
Spreizfuss; Morbus Köhler II; Morton-Neuralgie; Metatarsalgie;
Sesamoiditis; Plattfuss; Fersensporn; Achillodynie; Marschfraktur;
Teilamputationen am Fuss; Durchblutungsstörungen; Beeinflussung des
Gangbildes.
Adressen: Orthopädieschuhtechnik OSM