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Kartenlegerin Ancatea: Das keltische Kreuz, ein Legemuster des Kartenlegens
Foto: vimolsiris / Shutterstock.com
Das keltische Kreuz ist nur ein Legemuster, das beim Kartenlegen eingesetzt werden kann. Es wird sehr gerne eingesetzt, da es sowohl Einblicke in die Vergangenheit, die Gegenwart, aber auch die Zukunft geben kann. Letztlich werden alle drei Zeitphasen betrachtet, um die bestmögliche Erkenntnis aus den Karten ziehen zu können. Das keltische Kreuz kann für die Legung mit unterschiedlichen Kartendecks eingesetzt werden. Vielleicht verändert sich die Aussage der Karten dadurch. Vielleicht aber auch nicht. Doch ist es wichtig, die Frage beim Mischen der Karten ganz fest vor Augen zu haben. Gelingt Ihnen dies, wird die richtige Karte an der jeweils richtigen Stelle des keltischen Kreuzes abgelegt werden, sodass sich nur die eine einzige Kartenkombination daraus ergibt.
Die einzelnen Kartenpositionen des keltischen Kreuzes
Grundsätzlich ist es möglich, Fragen zu jedem Ihrer Lebensbereiche zu stellen. Die Karten werden das Offensichtliche aufdecken. Überlegen Sie sich die Frage, die Sie stellen möchten, sehr gut. Vielleicht formulieren Sie diese auch bereits vor, damit sie so korrekt wie möglich gestellt werden kann. Eine undeutlich formulierte Frage kann auch nur eine undeutliche Antwort hervorbringen.
Insgesamt sind zehn Karten zu ziehen. Bitte übereilen Sie das Ziehen nicht. Haben Sie das Gefühl, noch mischen zu müssen, dann fahren Sie damit fort. Aber übertreiben Sie es nicht. Die Karten lassen sich dadurch nicht wirklich beeinflussen.
1. Die erste Karte wird direkt in der Mitte platziert.
2. Die zweite Karte wird quer direkt über die Karte Nr. 1 gelegt.
3. Die dritte Karte wird oberhalb der Karten 1 und 2 positioniert.
4. Die vierte Karte erhält ihren Platz unterhalb der Karten 1 und 2.
5. Die fünfte Karte wird links der Karten 1 und 2 abgelegt.
6. Die sechste Karte befindet sich auf der rechten Seite der Karten 1 und 2.
7. Die siebte Karte erhält den Platz rechts unten. Die Karte Nummer acht wird direkt oberhalb der siebten, die neunte oberhalb der achten und die zehnte oberhalb der neunten Karte abgelegt.
Das keltische Kreuz deuten, nicht so schwer wie gedacht
1. Mit der ersten Karte wird Ihre Ausgangsposition angezeigt. Wir haben es mit dem Basisthema Ihrer Frage zu tun.
2. Die zweite Karte liegt quer auf der ersten, was als „kreuzen“ bezeichnet wird. Sie verweist auf eine Förderung oder Behinderung der Ausgangsposition. Es kann sich hierbei um eine Person, ein Ereignis oder auch ein Gefühl handeln.
3. Wie Sie bewusst über diese Position denken beziehungsweise zu ihr stehen, ergibt sich aus der dritten Karte. Diese Position ist der eigentliche Grund für Ihre Frage, die mit der Legung dargestellt wird.
4. Auch unbewusste Faktoren spielen in die Fragestellung hinein. Diese finden wir auf Position Nummer vier. Unbewusste Emotionen, Eindrücke, Einflüsse und Gefühle sind an dieser Position ausschlaggebend.
5. Was ist in der jüngsten Vergangenheit geschehen? Die Antwort darauf gibt uns Karte Nummer fünf. Eventuell kann sie uns Auskunft über Hintergründe, Ereignisse oder Handlungen geben, die zur aktuellen Situation geführt haben.
6. Auf Position Nummer sechs liegt die Karte der unmittelbaren Zukunft. Was auf Sie zukommt, was Sie als Nächstes tun sollten, erfahren Sie an dieser Position.
7. Die Karte Nummer sieben stellt Sie dar. Wie ist Ihre Position zur Ausgangssituation? Wie stehen Sie zu dieser Situation? Was fühlen und denken Sie diesbezüglich?
8. Karte Nummer acht zeigt Ihnen Ihre Umwelt beziehungsweise die von aussen auf Sie einwirkenden Einflüsse auf. Mitunter bezieht sie sich auch auf den Ort des Geschehens. Der Zusammenhang wird dies aufzeigen. Handelt es sich um eine Beziehungsfrage, stellt die achte Karte stets die Beziehung zwischen Ihnen und der daran beteiligten Person dar.
9. Die neunte Karte ist die Hüterin der Erwartungen, aber auch Befürchtungen und Hoffnungen, die diese Situation mit sich bringt.
10. Mit der zehnten Karte können Sie einen Blick in die ferne Zukunft, mit dieser Ausgangssituation als Basis, erhaschen.
Es empfiehlt sich, mit Karte Nummer fünf in der jüngsten Vergangenheit, mit der Deutung zu beginnen. Gehen Sie weiter zur Karte Nummer neun um sich mit Ihren Erwartungen zur Ursache auseinanderzusetzen. Damit können Sie leichter verstehen, warum die Karten eins und zwei sich auf dieser Position befinden. Die Karten Nummer drei (bewusstes Erleben), Nummer vier (unbewusstes Erleben), Nummer sieben (Einstellung zur aktuellen Situation) und Nummer acht (die Einflüsse von Aussen) bringen Sie direkt zu Karte Nummer sechs, der direkten Zukunft, wie auch Nummer zehn, der fernen Zukunft.
Mit Ruhe und Gelassenheit zu einer guten Deutung
Nicht verzagen: Sie sind noch ein Anfänger im Kartenlegen. Geben Sie sich Zeit, üben Sie den Umgang mit den Karten ein wenig. Sie werden sehen, dass es mit jeder neuen Legung einfacher wird, die Deutung hervorzubringen.
Aber ACHTUNG: Kartenlegen sollte man nicht zu häufig für dieselbe Person durchführen. Natürlich braucht es auch Zeit, das Ergebnis zu verinnerlichen und umzusetzen. So sagt man unter der Hand, dass man nicht öfter als einmal im Monat eine grössere Legung durchführen sollte. Aber natürlich können Sie auch für die Familie, Freunde und Bekannte auslegen. Auch ihre Zukunft ist sicherlich sehr interessant.
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