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Zürich - Der Energie- und Automationskonzern ABB hat im dritten Quartal 2009 einen Konzerngewinn von 1 Milliarde Dollar erzielt. Das sind 12 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. ist In diesem Betrag enthalten ist ein Ertrag in Höhe von 380 Mio. Dollar aus bereits angekündigten Rückstellungsanpassungen.
Der Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 1,4 Mrd., wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erreichte 1,3 Mrd. Dollar. Dies sei vor allem auf die Reduzierung von Vorräten und ein verbessertes Zahlungsmanagement zurückzuführen.
Der Auftragseingang ging auf 7,1 Mrd. Dollar zurück, was einer Verringerung in Lokalwährungen um 15 Prozent entspricht. Gleichzeitig sank der Umsatz in Lokalwährungen um 5 Prozent auf 7,9 Mrd. Dollar.
Die weltweiten Investitionen in die Strominfrastruktur stiegen weiter an, während die Nachfrage nach kurz-zyklischen Industrieprodukten zurückging. Dies führte zu einer Minderung der Basisaufträge (unter 15 Mio. Dollar) um 23 Prozent in Lokalwährungen.
Der Auftragsrückgang reflektiert auch die Preisrückgänge infolge der gesunkenen Rohstoffkosten und der rückläufigen Nachfrage. Die Aufträge aus Schwellenmärkten stiegen auf einen Anteil von 55 Prozent.
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