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Karl der Kühne verlor |
in Grandson den Hut,
in Murten den Mut,
und in Nancy das Blut.
Hier ist er also dieser Hut.
Leider nicht das Original. Nach der Schlacht bei Grandson gelangten vier Juwelen und der Hut in die Hände des Basler Rates. Der Rat hat sich entschlossen, die Beutestücke den Eidgenossen nicht auszuliefern, sondern den Besitz zu verschweigen. Am 16.7.1504 verkaufte der Basler Rat, geheim und über Mittelsmänner die Edelsteine für 40'200 Gulden an den reichen Handelsfürsten Jakob Fugger in Augsburg. Zu einem späteren Zeitpunkt kauften die Fugger auch noch den Hut für 6'800 Gulden.
Die Fugger fanden für den Hut jedoch keine Käufer und so wurde er demontiert und in Einzelteilen verkauft. Viele dieser Einzelschmuckstücke gelangten in den Besitz von Kaiser Maximilian. Pikant daran, Kaiser Maximilian war mit der Tochter von Karl dem Kühnen verheiratet.
Die Rekonstruktion des Hutes basiert auf Beschreibungen und Zeichnungen von Johann Jakob Fugger aus dem Jahr 1555.