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Zu Beginn waren in der Mustermesse Aussteller aus allen Bereichen der Schweizer Wirtschaft präsent. Nach und nach musste die „Mutter aller Messen“, wie die muba immer wieder genannt wird, ihre gross gewordenen „Kinder“ ziehen lassen. Als erste Fachmesse wagte die „Holz“ – die Messe für die holzverarbeitende Industrie – in den Fünfzigerjahren die Eigenständigkeit. Grosse Bereiche wie die Baumesse „Swissbau“, die Uhren- und Schmuckmesse „BASELWORLD“ und zuletzt die Gartenmesse „Giardina“ folgten diesem Beispiel. Diese Messen sind heute Schweiz- respektive weltweit die Leadveranstaltungen in ihren Fachgebieten und absorbieren Besucherpotenzial der muba.
Zu Beginn war „Mustermesse Basel“ sowohl die Bezeichnung für die Messegesellschaft (Genossenschaft) als auch die Messeveranstaltung. Auch nach der Ablösung einzelner Messen aus der Mustermesse Basel (der heutigen muba) und der Entstehung neuer Veranstaltungen, hiess die Genossenschaft immer noch gleich wie die Messe. Erst in den 80er-Jahren wurde die Genossenschaft zu „Messe Basel“ umfirmiert. Dies blieb so, bis 2003 die Messe Basel mit der Messe Zürich fusionierte und daraus die MCH Messe Schweiz AG entstand. Seit 2009 heisst die Holdinggesellschaft MCH Group und beinhaltet neben den beiden Töchtern Messe Basel und Zürich auch die Veranstaltungstechnikfirma Winkler, die Standbaufirma Expomobilia und die Agentur Rufener Events sowie Beteiligungen an der Messe Lausanne, dem Messeveranstalter Exhibit&more sowie einem amerikanischen Kongressveranstalter.
Trotzdem – oder gerade wegen den vielen Namensänderungen in letzter Zeit – bezeichnen noch viele vor allem ältere Leute das Unternehmen als „Mustermesse“ oder sogar muba. Die Messe Muba verdankt ihren heutigen Namen dem Volksmund, in dem sich im Laufe der Zeit die Abkürzung aus MUstermesse BAsel etablierte. Die Messeleitung übernahm diesen Namen im Jahr 1984 und setzte ihn 1992 erstmals in einem Logo um. Viele ältere Leute bezeichnen sie jedoch immer noch als die „Mustermesse“.