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Um seinem Leben ein bisschen Schwung zu verleihen, erwog Klenzner, entweder einen Social-Media- oder einen Koffein-Entzug durchzuführen und mindestens drei Monate abstinent zu bleiben. Während er mit Social Media mehrere Stunden, die er mit der Teilnahme an Leben, die nicht nur interessant, sondern geradezu «woke» waren, vertrödelte und dadurch oft ins Grübeln geriet, ob es überhaupt noch vertretbar sei, ein unaufgeregtes Leben zu führen, hielt ihn der Kaffeekonsum oft in der Nacht wach, weil die Halbwertszeit des Koffeins bis zu zwölf Stunden beträgt. Kaum mied er dieses, empfand er auch jenes als viel zu anstrengend und verschlief die gewonnene Zeit.
Stephan Pörtner ist Krimiautor («Köbi der Held», «Stirb, schöner Engel», «Mordgarten») und lebt in Zürich. Im September ist sein neuer Köbi-Krimi «Pöschwies» im Bilgerverlag erschienen. Für die WOZ schreibt er Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen. Eine Auswahl unter dem Titel «100 Mal 100 Wörter» sowie «Mordgarten» und «Pöschwies» sind im WOZ-Shop www.woz.ch/shop als Buch erhältlich.