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Die richtige Gestaltung einer URL ist wichtiger als man vielleicht zunächst denken mag. Bei näherer Betrachtung macht diese Tatsache jedoch viel Sinn, denn immerhin verbindet die URL den Internetnutzer mit dem World Wide Web. Der Betreiber einer Website tut also gut daran, der URL gebührend Aufmerksamkeit zu schenken und sie sowohl suchmaschinen- als auch nutzerfreundlich zu gestalten.
Tatsächlich spielt die URL bereits eine grosse Rolle, wenn es darum geht, die Qualität einer Website im Vorhinein zu beurteilen. Wie wir alle wissen, stellt Google in seinem Ranking auch die URL der betreffenden Website dar. Erscheint die URL dem User seriös und vertrauenswürdig, wird er den Link mit hoher Wahrscheinlichkeit klicken.
Was ist eine URL?
Als erstes muss man verstehen, was eine URL überhaupt ist und wie sie sich zusammensetzt. Die Kurzform URL steht für „Uniform Resource Locator“. Die URL lokalisiert und identifiziert also Ressourcen im Internet. Sie besteht aus verschiedenen Teilen. An erster Stelle steht das Hypertext Transfer Protocol, also zum Beispiel http://. Nun folgt die Subdomain oder Third-Level-Domain, anschliessend der Domainname oder die Second-Level-Domain, die Top-Level-Domain und zum Schluss der genaue Pfad zur gewünschten Unterseite.
Genau diesen Pfad gilt es besondere Aufmerksamkeit zu schenken und bestenfalls eine sprechende URL zu gestalten. Der Pfad einer sprechenden URL enthält anstatt eines Gewirrs aus Folderbezeichnungen und Zeichenfolgen wichtige Hinweise auf den Inhalt der betreffenden Seite.
Klare Hierarchie der URL
Zudem sollte die URL die Hierarchie der Webseite widerspiegeln, um dem User die Orientierung zu erleichtern. Ein Beispiel:
www.beispielseite.de/schuhe/sportschuhe/fussballschuhe/
Hier kann der User deutlich sehen, dass es auf der Website eine Kategorie „Schuhe“ gibt, in der die Unterkategorie „Sportschuhe“ vorkommt, die wiederum „Fussballschuhe“ enthält. Entfernt der Benutzer den letzten Teil der URL sollte er automatisch zur jeweils höheren Ebene gelangen, also in diesem Fall zu den Sportschuhen.
Dennoch sollte es keine Massen an Verzeichnissen in der URL geben. Eine URL, die mehr als vier Verzeichnisebenen aufweist, wird zu lang und unübersichtlich. Grundsätzlich sollten URLs sich vor allem durch Einfachheit auszeichnen. Neben der gebotenen Kürze sollten Leer- und Sonderzeichen ebenso vermieden werden wie Grossbuchstaben. Umlaute sollten richtig umgeformt werden – dies ist beim automatischen Generieren von URLs meistens nicht der Fall.
Subdomain oder Verzeichnis?
Steht der Ausbau einer Website an, lassen sich die neuen Inhalte entweder als Verzeichnis anlegen oder als Subdomain. Welche Variante tatsächlich besser ist, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Grundsätzlich eignen sich Subdomains vor allem für umfangreiche Websites. Hier kann es sinnvoll sein, einen bestimmten Themenkomplex auf eine Subdomain auszugliedern. Das ist zumindest dann der Fall, wenn man ihn vom Rest der Seite trennen will. Die Nutzung einer Subdomain bedeutet aber auch, dass diese Subdomain komplett eigenständig optimiert werden muss. Sie wird von Google und Co. als unabhängige Domain angesehen. Der Vorteil daran ist die Möglichkeit, unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen. Ein Nachteil kann im grösseren Aufwand bei der Suchmaschinenoptimierung liegen.
Bei kleineren Websites ist es oft die bessere Wahl, ein neues Verzeichnis anzulegen, anstatt eine Subdomain zu wählen. Gerade, wenn keine grosse thematische Diskrepanz zwischen Website und neuem Verzeichnis besteht, ist dies die sinnvollere Variante. Da Google die Erweiterung der Website in Form eines Unterverzeichnisses nicht als eigenständige URL wertet, kann die Root-Domain sogar von Backlinks auf das Unterverzeichnis profitieren.
Sie haben Fragen zum Thema URL-Design? Dann nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.