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Das Luzerner Kriminalgericht hat rund um den angeblichen Millionenbetrug beim einstigen IT-Grosshändler Actebis in Littau seine Urteile gefällt. Der Hauptangeklagte wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.
Der Verurteilte ist ein 52-jähriger ehemaliger Kadermann der Actebis. Er soll in den Jahren 2003 und 2004 fast 18 Millionen von der Firma auf sein privates Konto abgezweigt haben. Damals war er auch noch Verwaltungsrat des Eishockey-Clubs SCL Tigers. Ein Verfahren im Zusammenhang mit diesem Amt wurde aber eingestellt.
Von den drei Mitbeschuldigten ist einer komplett freigesprochen worden und einer wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt. Beim dritten Mitbeschuldigten will das Gericht zuerst abklären, ob er überhaupt schuldfähig ist.
Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Sie können noch an das Luzerner Kantonsgericht weitergezogen werden.