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Sieben bestätigte und weitere sechs Verdachtsfälle von Leptospirose wurden bei Personen gemeldet, die im Fluss Argensou in Auzat und Vicdessos in Ariege (Südfrankreich) Wassersportaktivitäten wie Canyoning betrieben haben.
Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, die weltweit vorkommt, besonders häufig in tropischen Ländern während der Regen- oder Überschwemmungszeit. Sie wird bei Kontakt von kleinen Hautverletzungen mit durch Urin verunreinigtem Wasser (v. a. von infizierten Ratten, Hunden, Schweinen, Kühen usw.) übertragen. Das Ansteckungsrisiko erhöht sich beim Campen oder bei Aktivitäten im Zusammenhang mit Wasser (Schwimmen, Kajakfahren, Durchwaten von Wasserläufen). Die Krankheit kann, wenn rechtzeitig diagnostiziert, mit Antibiotika behandelt werden.
Folgen für den Reisenden
Die französischen Gesundheitsbehörden rufen Personen, die im obengenannten Bereich gebadet oder geangelt haben, dazu auf, beim Auftreten von Symptomen schnell ihren Arzt aufzusuchen.
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Via ProMED 12.9.2021, ARS