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Schlechte Schlafqualität und Schlafentzug beeinträchtigen unter anderem Gehirnfunktionen, die im Bezug auf kognitive Abläufe eine wichtige Rolle spielen. Diese umfassen direkt oder indirekt die Erholung von geistiger Anstrengung und/oder körperlicher Belastung beziehungsweise Verletzungen (Copenhaver, E. A. & Diamond, A. B., 2017). Zudem zeigt sich, dass Personen mit Schlafentzug vermehrt ungesunde Nahrungsmittel konsumieren, was wiederum zu einer Beeinträchtigung der Auffüllung des Glykogenspeichers und der Proteinsynthese führt. Beide biochemischen Prozesse beeinflussen die Erholung bei Sportlern (Copenhaver, E. A. & Diamond, A. B., 2017). Beeinträchtigter Schlaf verändert ebenfalls die Ausschüttung von Wachstumshormonen und Cortisol. Dies wirkt sich negativ auf die Erholung von Training und Stress aus. Darüber hinaus leidet das Immunsystem, wobei der Anteil an schmerzfördernden Proteinen zunimmt, woraus eine schlechte Muskelerholung und -reparatur nach intensiven Trainingseinheiten resultiert. Dies führt zu einem Ungleichgewicht des autonomen Nervensystems (Copenhaver, E. A. & Diamond, A. B., 2017).
Zusammengefasst zeigt sich, dass die Schlafdauer und -qualität wesentliche Einflussfaktoren für die körperliche Leistung, die Erholung vor und nach psychischem Stress sowie bei körperlichen Verletzungen sind. Es empfiehlt sich also die eigene Schlafqualität und den eigenen Schlafrhythmus präventiv, wie auch nach intensiven Belastungen, etwas genauer unter die Lupe zunehmen.