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Gottes Wort ermutigt uns, in seiner Erkenntnis zu wachsen.
Die Kinder Israels waren sein Volk, sie waren erwählt, und doch musste der Herr ihnen sagen: «Mich kennen sie nicht; törichte Kinder sind sie und unverständig.»
Paulus strebte danach, viel Raum für Wachstum zu finden. Er sagt von sich:
«Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet sei; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, indem ich auch von Christus Jesus ergriffen bin» (Phil 3,12).
Wenn wir feststellen, dass unser geistliches Leben stagniert, müssen wir nach den Hindernissen suchen und sie ausräumen. Wir müssen uns fragen: Was engt mich ein? Ist es die Sünde, die Selbstzufriedenheit oder Langeweile? Ist es die Enge des Herzens, vielleicht der Unverstand? Dreh ich mich zu viel um mich selbst und zu wenig um die Herausforderungen in der Heiligen Schrift?
Jemand zitierte folgendes Beispiel: «Wenn Sie einen Wels in einen kleinen Wasserbehälter setzen, wird dieser Fisch vielleicht nur dreissig Zentimeter lang und ein halbes Kilo schwer. Setzen Sie den Wels jedoch in einen See, dann kann er mehr als einen Meter lang und bis zu 50 Kilogramm schwer werden.»
Welse gehören zu den Fischen, die zeitlebens wachsen. Ein Wels, der beispielsweise 80 Jahre lang umherschwimmt, kann unter Umständen sehr gross werden. Man hat schon Exemplare von 3 Metern Länge und 150 Kilogramm Gewicht gefunden.
Auch wir sind aufgerufen, zeitlebens geistlich zu wachsen. Enge Verhältnisse begrenzen. Lasst uns die Hindernisse beiseite räumen und folgenden biblischen Rat beachten: «Erweitere den Raum deines Zeltes und dehne die Zeltdecken deiner Wohnungen aus; spare nicht, spanne deine Seile weit aus und befestige deine Pflöcke» (Jes 54,2). – Wenn wir dies tun, wird es gut kommen.