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Es war ein Traumeinstand in der Formel 1 für Kevin Magnussen. Gleich in seinem ersten Rennen raste der Däne aufs Podest. Sein 2. Rang von Melbourne war das beste Debüt seit 1996. Damals fuhr Jacques Villeneuve in seinem ersten Rennen ebenfalls als Zweiter über die Ziellinie.
Steiler Aufstieg - normale Erwartungen
«Das war schon ein Schock», sagte der Däne zu seiner sensationellen Formel-1-Premiere. Im nächsten Rennen fuhr er als 9. gleich noch einmal in die Punkte. Magnussen aber relativiert seinen Spitzenplatz fürs McLaren-Team: «Vielleicht gehören wir langfristig da hin, aber noch nicht jetzt.»
Der Aufstieg von Magnussen zum Formel-1-Podestfahrer war steil. Nach den Anfängen im Kartsport wurde er mit 16 Jahren von McLaren unter Vertrag genommen. Seinen Platz im Formel-1-Cockpit verdiente sich der Däne mit 2 Siegen in der World Series. Bei McLaren geht es für Magnussen primär darum, Erfahrungen zu sammeln: «Ich ging mit normalen Erwartungen in die Saison und habe mir keine Plätze zum Ziel gesetzt.»
«Monaco ist auch nur eine Formel-1-Strecke»
Nach zuletzt 3 Rennen ohne Punkte will Magnussen in Monaco weitere Zähler auf sein Konto verbuchen. Sein Vater Jan war ebenfalls Formel-1-Pilot und realisierte hier 1997 sein zweitbestes Karriere-Resultat. Tipps wird Magnussen bei seinem Vater aber keine einholen. «Auch Monaco ist letztlich nur eine Formel-1-Strecke. Klar, die nahen Wände verzeihen weniger Fehler. Aber das macht das Ganze ja auch spannend.»
TV-Hinweis
Verfolgen Sie das Qualifying zum GP Monaco am Samstag ab 13:55 Uhr auf SRF info und im Livestream. Die Übertragung des Rennens beginnt am Sonntag um 13:30 Uhr auf SRF zwei.