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26.05.2003, 00:00 Uhr
Novells CEO Messman übt Selbstkritik
Als "ungenügend profitabel" kritisierte Novells Chief Executive Officer (CEO), Jack Messman, das von ihm geleitete Unternehmen nach der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen.
In den Monaten Februar, März und April konnte Novell den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode zwar von 273,9 Millionen Dollar auf 276 Millionen steigern und den Verlust von 173,45 Millionen Dollar auf 28,6 Millionen absenken, aber das erklärte Ziel, schwarze Zahlen zu schreiben, wurde nicht erreicht. Zufrieden gab sich Messman nur mit der Entwicklung der Linux-Ausrichtung von Novell, mit den Umsätzen der Messaging-Plattform "Groupwise" sowie mit dem Fortgang der Netzwerkmanagement-Software "Zenworks". Messman will nun ein Kostensenkungsprogramm einleiten, um wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Welcher Art die Massnahmen sein werden, liess er allerdings offen.