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- 2016 wurden im Aargau 5117 Waffenkäufe bewilligt.
- Lediglich 67 Gesuche wurden abgelehnt (u.a. wegen Strafregistereinträgen, Drogen- oder Alkoholabhängigkeit).
- Die Gesuche für Waffenkäufe sind gesamtschweizerisch gestiegen.
- Im Kanton Aargau ist der Anstieg jedoch überdurchschnittlich hoch.
Spezifische Gründe für den vermehrten Waffenbesitz seien nicht bekannt, schreibt die Aargauer Regierung in einer Interpellationsantwort. Objektive Gründe seien mit Ausnahme einer vermehrten Schiesstätigkeit in Schiesskellern nicht ersichtlich, heisst es weiter.
Nur ein geringer Teil der registrierten Waffen kommt laut Interpellationsantwort bei Tötungsdelikten, Tötungsversuchen oder Suiziden zum Einsatz. Bei 25 Suiziden, die 2016 mit einer Schusswaffe begangen wurden, waren fünf Waffen im Register eingetragen.
Bei der einzigen vollendeten Tötungen und den beiden Tötungsversuchen 2016 waren keine registrierten Schusswaffen im Spiel. Beim einzigen Tötungsdelikt, das 2017 mit einer Schusswaffe begangen wurde, waren Täter und Waffe dagegen registriert.