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Wasserberg
(Kt. und Bez. Schwyz).
2341 m. N.-Ausläufer der
Schächenthaler Windgälle (2752 m) und mit dieser durch
den mächtigen
Wasserbergfirst verbunden, welcher sich im
Bogen vom
Bisithal im O. bis zum
Hürithal im
W. hinzieht.
Gegen N. senkt sich der
Wasserberg über den Lauiberg (2033 m) und das
Böllenstöckli zur grossen
Wasserbergalp
und zum
Muotathal hinab.
Von hier aus gesehen, zeigt sich der
Wasserberg als imposanter Felskoloss.
Der Berg wird unschwierig erreicht: über die N.-Flanke von Muotathal her über Alp Kalberloch in 5½, über die S.-Seite von Muotathal her durch das Bisithal oder auch durch das Hürithal in 5 Stunden.
Die S.-Flanke, an der die Träsmernalp liegt, ist steil, aber gut gestuft. (Vergl. den Führer durch die Urner Alpen des A. A. C. Zürich. I, 1905).
In geologischer Hinsicht zeigt der
Wasserberg
als Fortsetzung von
Glärnisch und
Silbern einen sehr verwickelten Aufbau. Er besteht aus Tithon- und Kreidekalken und gehört
der Axendeckè, sowie dreien obern seitlichen Verzweigungen derselben an.
Indem alle Schichten in der Richtung des Muotathals nordwärts untertauchen, entsteht die bekannte Pultform der Berge dieses Gebietes.