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studierte Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Sie war Assistentin von Anna Viebrock am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und arbeitete anschliessend als Kostümbildnerin für Regisseure wie Jossi Wieler, Philipp Himmelmann und dem Choreografen Joachim Schlömer an renommierten Häusern im In- und Ausland. Sie gestaltete mit dem Regisseur Stefan Herheim die Inszenierungen von Richard Wagners Parsifal bei den Bayreuther Festspielen und Lohengrin an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Antonín Dvořáks Rusalka an der Oper La Monnaie in Brüssel, Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro an der Staatsoper Hamburg, Richard Strauss’ Der Rosenkavalier an der Staatsoper Stuttgart und Salome bei den Salzburger Osterfestspielen, Alban Bergs Lulu an der Königlichen Oper Kopenhagen und am Opernhaus Oslo sowie Tschaikowskys Eugen Onegin am Het Muziektheater Amsterdam. Ausserdem wirkte sie u. a. für Giuseppe Verdis Aida an der Deutschen Oper am Rhein und Un ballo in maschera an der Bayerischen Staatsoper sowie für Giacomo Puccinis Manon Lescaut an der Staatsoper Hamburg. Gesine Völlm wurde mehrfach als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet. Jüngste Arbeiten führten sie an die Staatsoper Unter den Linden; dort entstanden für Camille Saint-Saëns’ Samson et Dalila in der Regie von Damián Szifron die Kostüme. Am Royal Opera House Covent Garden bereitete sie im Team um Claus Guth die Kostüme für Leoš Janáčeks Jenůfa vor, die im März 2020 gezeigt werden sollte. Bei den Bregenzer Festspielen werden ihre Kostüme im Sommer 2021 bei Arrigo Boitos Nerone in der Regie von Olivier Tambosi zu sehen sein.