Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03553.jsonl.gz/2778

Der Grant des Trägervereins "smarter medicine - Choosing Wisely Switzerland" kann für Forschungsprojekte vergeben werden, welche die medizinische Über- und Fehlversorgung in der Schweiz, beispielsweise den Nutzen von Top-5-Listen von Massnahmen von smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland, Choosing Wisely International oder andere Aspekte von "low value care", untersuchen. Alle Arten von Projekten (z.B. interventions, observational studies, reanalysis of existing data, qualitative studies, etc) werden berücksichtigt. Diese sollen die folgenden Bedingungen erfüllen:
- Diese Studien können von Einzelpersonen, Forschungsgruppen oder Organisationen durchgeführt werden.
- Es können nur Projekte und Studien in der Schweiz berücksichtigt werden.
- Gesuche, die nicht vollständig, wahrheitsgetreu und fristgerecht eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.
- Gesuchsstellende dürfen pro Stichtag höchstens ein Gesuch als hauptantragsstellende Person einreichen.
Auswahlverfahren:
Der Vorstand des Trägervereins beurteilt die Gesuche im Rahmen eines festgelegten Auswahlverfahrens und entscheidet über die Höhe und Dauer der finanziellen Unterstützung von maximal CHF 40'000 für alle geförderten Projekte zusammen. Es ist möglich, die Grantsumme für mehrere Projekte aufzuteilen. Der Trägerverein kann ohne Angabe eines Grundes von einer Unterstützung absehen.
Eine Jury des Trägervereins smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland prüft und beurteilt die Gesuche von Antragsstellenden via einer Gesamtevaluationstabelle. Der Vorstand beschliesst über die Vergabe der Forschungsförderung von smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland. Die folgenden Kriterien werden dabei berücksichtigt:
- Relevanz: Fördert das Projekt neue Erkenntnisse hinsichtlich smarter medicine/optimale Patientenbetreuung? Bietet es Lösungen/konkrete Zahlen/Resultate? Bietet es einen Mehrwert für smarter medicine oder reduziert es "low value care"?
- Methodik/Qualität: Ist es repräsentativ? Sind die Methoden fachlich einwandfrei?
- Originalität: Ist das Projekt originell und innovativ bzw. von sozioökonomischer Bedeutung?
- Machbarkeit: Ist das Projekt in finanzieller, personeller und organisatorischer Hinsicht realisierbar?
- Kosten: Ist das Projekt durch den Grant finanzierbar, ohne dass eigene Projekte leiden/zurückgestellt werden müssen? Falls nicht, liegt eine Bestägung eines "co-fundings" vor?
Grantees
Nicole Schönenberger, eidg. dipl. Apothekerin. Smarter discharge – efficient identification of general internal medicine patients at elevated risk for preventable medication-related problems at hospital discharge.
Dr. sci. Guillaume Christe, Prof. Dr. med. Stephane Genevay. A multi-levels approach to reduce unnecessary imaging for low back pain in primary care.
Grantees
Dr. med. Andreas Plate, MSc. The “Smarter Decision” Study: Does the Smarter Medicine Fact-sheet on antibiotics in respiratory tract infections promote Shared decision making in Swiss Primary Care? A pragmatic pre-post in-terventional trial.
Dr. med. Carole Aubert, MSc. Not to D: Comparison of two interventions to reduce inappropriate measurement and supplementation of vitamin D.
Bitte beachten Sie, dass in 2023 keine Ausschreibung erfolgt.
- Jene Jury-Mitglieder, die an Forschungsprojekten beteiligt waren, haben sich bei der Bewertung von affiliierten Projekten enthalten.
- Projekte, die im Rahmen der Forschungsausschreibung 2021 nicht gefördert werden können, können an der nächsten Ausschreibung im Sommer 2022 berücksichtigt werden. Wir bitten Sie hierzu das Projekt erneut einzureichen.
- Für ein detailliertes Feedback zu Anträgen stehen weder die Jury-, noch die Vorstandsmitglieder oder die Angestellten der Geschäftsstelle zur Verfügung. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Prof. Dr. med. Omar Kherad, MPH
Prof. Dr. med. Stefan Neuner-Jehle, MPH
Dr. med. Kevin Selby, MAS
PD Dr. med. Carole Aubert, MSc
PD Dr. med. Marie Méan
Prof. Dr. med. Lauren Clack
Prof. Dr. phil. Rahel Naef
Susanne Gedamke
Dr. med. Florian Rüter