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Hermann W. hatte noch nie mit einer Frau geschlafen. Er hatte zwar schon oft daran gedacht, und manchmal wenn er im Bus im Viererabteil sitzen musste, sah er, ohne es unbedingt zu wollen, die Beine einer ihm gegenübersitzenden Frau, und er musste dann oft mit Verwunderung feststellen, dass diese ihm gefielen. Und wenn sein Blick wie zufällig kurz das Gesicht dieser Frau streifte, befiel ihn eine innere Unruhe, die er aber, sobald er den Bus verlassen hatte, zu seiner Erleichterung schnell wieder abschütteln konnte. Hermann W., der Kontaktscheue mit Talent für Missgeschicke und mit einer Mutter im Altersheim, die möchte, dass er endlich heiratet, weiss viel über Vögel, aber wenig über Frauen. Doch der Mann verliebt sich, und er gewinnt an Selbstvertrauen. Man schliesst ihn so sehr ins Herz, dass man am Ende des Romans gleich wieder von vorn anfangen möchte mit Lesen.
Ein Buch mit viel Charme und feinem Humor.