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3. Kaufen Sie nicht unter Druck
Jetzt können die Verhandlungen beginnen. Der wichtigste Tipp: Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich zu keiner übereilten Entscheidung drängen. Eine Maklerweisheit bringt das auf den Punkt: «Einen nicht getätigten Hauskauf bereut man höchstens eine Woche lang, ein unbedacht gekauftes Haus ein ganzes Leben lang».
4. Verhandeln Sie je nach Verhandlungsposition
Versuchen Sie, die Verhandlungsposition des Verkäufers herauszufinden. Wie reagiert er, wenn Sie Ihre Argumente für einen Preisnachlass aufzählen? Wenn er abwinkt, gibt es möglicherweise noch andere Interessenten. Wenn er Ihnen aber ohne lange Diskussionen entgegen kommt, sind Sie in der besseren Position. Wahrscheinlich muss er verkaufen, weil er das Geld braucht oder das Objekt schon (zu) lange auf dem Markt ist.
Wenn der Verkäufer Ihnen nicht oder nur wenig entgegen kommen will, handeln Sie um Sachwerte. Beispielsweise Einbauten, den vollen Öltank oder die Übernahme der Maklerhonorare. Oder bieten Sie ihm eine schnellere Zahlung des Kaufpreises an und rechnen Sie ihm seinen Zinsverlust vor, wenn er Ihr Angebot ausschlägt und das Haus oder die Wohnung noch länger auf dem Markt bleibt. Das sind schnell ein paar Tausend Franken.
5. Setzen Sie alles auf eine Karte
Wenn Sie keine guten Argumente für einen Preisnachlass haben, setzen Sie alles auf eine Karte. Machen Sie dem Verkäufer ein nicht verhandelbares und zeitlich begrenztes Angebot. Wenn er darauf eingeht, haben Sie trotz fehlender Argumente etwas gewonnen. Wenn er nicht darauf eingeht, haben Sie nur wenig Zeit verloren und können ein anderes Haus oder eine andere Wohnung suchen.