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Letztes Jahr kamen auf Schweizer Strassen 38 Menschen ums Leben, weil jemand unter Alkoholeinfluss gefahren ist. 366 Personen wurden schwer verletzt. Zwar sinken diese Zahlen seit Jahren, doch sämtliche Alkoholunfälle wären vermeidbar.
Am meisten Unfälle gibt es an Wochenenden und an Feiertagen wie Weihnachten und Silvester/Neujahr. Alkoholunfälle machen in dieser Zeit einen grösseren Anteil an allen Verkehrsunfällen aus als durchs Jahr hindurch. Jährlich sind 10 Prozent der Unfälle auf Alkoholkonsum zurückzuführen. An Weihnachten verdoppelt sich dieser Anteil auf 20 Prozent und an Silvester und Neujahr steigt er sogar auf 35 Prozent.
Auch in kleinen Mengen verlängert Alkohol die Reaktionszeit und somit den Bremsweg und wirkt sich auf das Sehvermögen, die Konzentration und die Koordination aus. Alkoholkonsum steigert die Risikobereitschaft und ruft Müdigkeit hervor.
Tipps der bfu
- Was für Neulenker Pflicht ist, gilt für alle anderen als Beispiel: Wer trinkt, fährt nicht.
- Wenn Sie Alkohol trinken, nutzen Sie als Alternative zum eigenen Auto öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis oder bestimmen Sie eine Person, die auf Alkohol verzichtet und fährt.
- Machen Sie sich mit Angeboten wie «Nez Rouge» vertraut.
- Trinken Sie keinen Alkohol, auch nicht kleinste Mengen, wenn Sie Medikamente einnehmen.
- An die Gastgeber: Organisieren Sie für alkoholisierte Gäste ein Taxi oder lassen Sie sie bei Ihnen übernachten.