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18.) Palmer und Kersting: Welche Aussagen bzgl. "Quoten" sind im Auswahlverfahren richtig? (Selfie) LLF4
A) Grundquote = alle Personen, die sich bewerben
B) Je mehr Bewerbungen umso größer die Anzahl geeigneter Personen für eine fixe Zahl zu besetzender Stellen
C) Selektionsquote = Relativer Anteil der Bewerber, die letztlich ausgewählt werden
D) Erfolgsquote: Eine Erhöhung der Grundquote bei gleichzeitiger Erhöhung der Selektionsquote führen zusammen mit einem kriterienvaliden Auswahlverfahren zu einer hohen Erfolgsquote: Es werden möglichst viele tatsächlich geeignete Bewerber ausgewählt ("selektiver Eignungsquotient").
E) Allein durch eine Erhöhung der Grundquote, bei gleichbleibender Selektionsquote und Kriteriumvalidität, erhöht sich der Anteil der eingestellten erfolgreichen Personen nicht.
19.) Palmer und Kersting (2017) nennen Punkte zur Förderung der Akzeptanz von Auswahlprozessen. Welche? LL5
A) Information: Der Informationsfluss ist keine Einbahnstraße vom Bewerber zum Interviewer, sondern der Bewerber wird auch über die zu besetzende Position sowie das Unternehmen informiert.
B) Partizipation/Kontrolle: Bewerber dürfen Fragen auslassen und erhalten somit Kontrolle im Rahmen des Auswahlprozesses
C) Wahrgenommene Fairness: Bewerber können das Auswahlverfahren bewerten und Feedback geben
D) Transparenz: Es herrscht Klarheit darüber, wie der Bewertungsprozess abläuft und welche Personen daran beteiligt sind
E) Kommunikation/Feedback: Klare Kommunikation über den gesamten eignungsdiagnostischen Prozess hinweg (Ergebnisrückmeldung)
20.) Palmer und Kersting: Das CUBE-System von Kersting - (Selfie) LL6
A) Das CUBE-System hat 5 Dimensionen
B) Die erste Dimension trennt die Verfahren nach ihrem Inhalt
C) Dokumentenanalyse, Mündliche Befragung und messtheoretisch fundierte Tests und Fragebögen gehören zur ersten Dimensio und stellen Quellen der Datengewinnung dar
D) Die dritte Dimension berücksichtigt die Zeitperspektive zur Beschreibung der Verfahren
E) Eigenschaften, Erlebnisse/Emotionen, Einstellungen/Kognitionen, Situationen, Verhalten gehören zur zweiten Dimension und trennen Verfahren bezüglich ihres Inhaltes
21.) Palmer und Kersting: Das CUBE-System von Kersting - Welche Aussage ist richtig? (Selfie) LL6+LL7
A) Das CUBE-System skizziert den Möglichkeitsraum diagnostischer Verfahren.
B) Multiple Verfahrenstypen, wie z.B. ein Assessment Center werden als eine einzelne Verfahrensklasse angeführt
C) Das CUBE-System erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit - Eine weitere Dimension könnte z. B. die Unterscheidung darstellen, ob Verfahren eher „maximales“ oder „typisches“ Verhalten fokussieren
D) Das Verfahren der Verhaltensbeobachtung wird der ersten Dimension zugeordnet
22.) Palmer und Kersting: Warum erscheint die klassische Differenzierung der verfügbaren Kennwerte in Haupt- und Nebengütekriterien den Autoren sowohl künstlich als auch unpassend? LLF8
A) Eine parallele Betrachtung in multiattributiven Nutzenmodellen ist nicht notwendig
B) Wichtigkeit der Kennzahlen hängt von der jeweiligen Situation und dem diagnostischen Ziel ab
C) Die Wichtigkeit der Kennzahlen ist unabhängig von der zu untersuchenden Personengruppe
D) Diese Einteilung ist nicht zur Priorisierung geeignet, Bedeutung von Kennzahlen können nicht pauschal beurteilt werden
23.) Palmer und Kersing: Die Balanced Scorecard der eignungsdiagnostischen Verfahren lassen sich aus mindestens vier sich ergänzenden Perspektiven bewerten. Um welche handelt es sich? LLF9
A) Passung zur Organisation
B) Nützlichkeit und Effizienz
C) Prozess und Potential
D) Passung zum Kunden
E) Psychometrische Hauptgütekriterien
24.) Palmer und Kersting: Als was ist die Balanced Scorecard der Eignungsdiagnostik zu verstehen? LLF10
A) Erhebt den Anspruch auf Vollständigkeit
B) als Rahmen zu verstehen, in der wissenschaftlichen wie praktischen personalpsychologischen Arbeit
C) Bewertungsrelevante Kriterien können herausgearbeitet werden
D) Die Balanced Scorecard berücksichtigt den jeweiligen Anwendungshintergrund eignungsdiagnostischer Verfahren nicht
E) Durch das Zusammenspiel der vier Perspektiven lassen sich eignungsdiagnostische Verfahren umfassen bewerten
25.) Melchers: Es gibt eine Reihe von Indikatoren für die diagnostische Güte von Tests und Auswahlverfahren. Welche sind richtig? LLF1 - (Siehe Personalauswahl S. 58-59)
A) Reliabilität: Ausmaß, in dem ein Test (bei vergleichbarer Durchführung) zu einem vergleichbaren Ergebnis führt.
B) Validität: Es lassen sich vier Teilaspekte unterscheiden: Inhaltsvalidität, Konstruktvalidität, Durchführungsvalidität und Kriteriumsvalidität.
C) Kriteriumsvalidität: Ausmaß, in dem ein Verfahren mit wichtigen Kriteriumsvariablen zusammenhängt.
D) Inhaltsvalidität: Inwieweit deckt ein Testverfahren die unterschiedlichen Teilaufgaben und -aspekte inhaltlich umfassend und vollständig ab die zum interessierenden Konstrukt gehören.
E) Unterfacetten der Konstruktvalidität sind die diskriminate und konvergente Validität