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Mio Tsuneyama zeigt, wie eine neue Generation von ArchitektInnen die Peripherie von Tokyo entdeckt. Im Gegensatz zum städtischen Zentrum, wo regelmässig in teure Umbauprojekte investiert und Baumaterialien sofort verschrottet werden, ist die Peripherie Tokyos von Leerstand und Wegzug betroffen. Dafür werden hier die Häuser nicht sofort abgerissen. Diese neue Bewegung von ArchitektInnen, der auch Mio Tsuneyama angehört, versteht dieses Phänomen als Potential. Sie bespielen den Leerstand mit neuen Funktionen und rezyklieren den städtisch generierten Abfall. Die große Menge an Abfall ist eine Ressource, die zusammen mit dem Sonnenlicht und Regenwasser in den ökologischen Kreislauf von Produktion und Zersetzung zurückgeführt werden.
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Wir freuen uns, die Vortragsreihe „Positions on Urbanism“ am Institut für Architektur mit Beiträgen von Mio Tsuneyama, Florian Summa und Stephanie Macdonald anzukündigen.
Die Reihe befasst sich in diesem Semester weiterhin mit städtebaulichen Themen und sucht nach neuen, zeitgemässen Ansätzen, um die derzeitigen Herausforderungen an die gebaute Umwelt zu diskutieren und zu meistern.
Hierbei geht es um Themen wie der Übersetzung und Anwendung von architektonischen Beziehungsgeflechten; den permanenten Aushandlungsprozessen, die die Disziplin definieren - auch in Bezug auf städtebauliche Entwicklungen und schliesslich der Umgang mit der Geschichte und ihre Bedeutung für das zukünftige Bauen.
Ort
Technikumstrasse 21
6048 Horw