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Die Gasatome im Innern von UV-Lampen setzen nach Anregung durch Elektronen ultraviolette Strahlungen frei. Für das menschliche Auge sind die UV-Strahlen unsichtbar. So läuft die Freisetzung ab:
Vom angeregten Zustand durch das Elektron wird Energie an das Atom abgegeben. Beim Übergang vom angeregten Zustand zurück in den ursprünglichen Zustand wird die genannte Energie in Form von
Strahlung wieder frei. Dieses Anregungsniveau kann unterschiedlich hoch sein und somit auch die Wellenlängen der Strahlung. Jede Welle transportiert ein bestimmtes Mass an Energie. Je schneller
die Anregung der Elektronen, desto kleiner ist die Wellenlänge und desto grösser die Energie. Bei den Wellenlängen sprechen wir von UV-A, UV-B und UV-C sowie vom violettblauen grüngelben und
gelben Licht. Die Stärke der Wellenlänge bestimmt, wie tief das Licht in den Körper eindringen kann.
Während die kurzwelligere, energiereichere UV-B-Strahlung in der Oberhaut absorbiert wird, dringt die langwelligere, energieärmere UV-A-Strahlung in tiefere Hautschichten (Lederhaut) ein. Als Reaktion auf die Einwirkung von UV-B-Strahlen erfolgt eine Verdickung der Oberhaut und der Hornschicht. UV-C umfasst Wellenlängen von etwa 100 bis 280 nm. Dieser Teil trifft normalerweise die Erdoberfläche nicht, da er in der Ozonschicht absorbiert wird.
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