Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03559.jsonl.gz/481

In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober wird die Uhr mal wieder um eine Stunde zurückgestellt und damit von Sommer- auf Winterzeit gewechselt.
Warum gibt es die Sommerzeit?
Eine der offiziellen Begründungen für die Einführung der Sommerzeit war die Einsparung von Energie. Diese ist allerdings fraglich und bis heute umstritten. Beispielsweise haben kalifornische Wissenschaftler 2008 in einer neueren Untersuchung durch dreijährige Beobachtung des Stromverbrauchs von 7 Millionen Haushalten in Indiana, wo die Sommerzeit erst 2006 eingeführt wurde, festgestellt, dass der Stromverbrauch nach der Umstellung auf die Sommerzeit um 1 bis 3 Prozent anstieg. So könne das ursprünglich verfolgte Ziel der Energieeinsparung durch die Sommerzeit nicht erreicht werden. Demnach falle die Energiebilanz sogar negativ aus, da „geringfügige Einsparungen im Frühjahr einem umso stärkeren Stromverbrauch im Spätsommer und Herbst“ entgegenstünden.
Polizei warnt vor Einbrüchen in Dunkelheit
Mit der Umstellung auf die Winterzeit wird es früher dunkel. In der Regel nimmt zu dieser Jahreszeit auch die Zahl der Einbrüche zu.
Die Gefahr von Einbrüchen nimmt gegen Jahresende stets zu, wie das Zentralschweizer Polizeikorps in einer Medienmitteilung schreibt. Dies, weil die Nächte immer länger werden und Einbrecher lieber bei Dunkelheit zuschlagen. Die Polizei schlägt daher folgende Vorsichtsmassnahmen vor:
Gewisse Lichter anlassen, damit der Eindruck entsteht, dass jemand zuhause ist.
Fenster und Türen beim Verlassen schliessen.
Bei längeren Abwesenheiten eine vertraute Person darum bitten, das Heim regelmässig zu kontrollieren.
Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, wachsam zu sein. Bei Verdachtsfällen kann Kontakt mit der Polizei (Nummer 117) aufgenommen werden.