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Alle 17 Tepco-Blöcke waren für Inspektionen abgestellt worden, weil angeblich Prüfungs-Aufzeichnungen während Routine-Abschaltungen gefälscht worden waren. Als erster Block erhielt nun Kashiwazaki-Kariwa-6 die Bewilligung für die erneute Betriebsaufnahme, die anderen Blöcke sollen nach dem Willen der Gemeinden folgen.
Am 15. Mai 2003 hat das für die Energiepolitik zuständige Komitee in der Region Futaba, in welchem Vertreter von acht Kernkraftwerks-Standort-Gemeinden oder Nachbargemeinden Einsitz haben, verlangt, die Blöcke sollten so rasch als möglich ihren Betrieb wieder aufnehmen. Gleichzeitig übermittelten sie der japanischen Kernenergie- und Industrie-Sicherheitsbehörde NISA ihren Antrag, mit dem sie weitere Anstrengungen von Tepco verlangten, um das Vertrauen der Bevölkerung wieder herzustellen. Die Regierung ihrerseits wurde aufgefordert, die Sicherheit der Anlagen zu bestätigen.
Das Energie-Komitee schreibt, die Abschaltung der Anlagen habe die Beschäftigung und die Wirtschaft in der Region stark getroffen. Zudem erklärt es, die lokale Bevölkerung wünsche, die abnormale Situation müsse so rasch wie möglich beendet werden - unter der Voraussetzung, dass die Sicherheit der Anlagen bestätigt werde.
Quelle
H. R. nach NucNet, 16. Mai 2003