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Seit kurzem betreibt EasyJet wieder die Strecke Zürich–London. Welchen Einfluss hat die Abstimmung über die Plafonierungsinitiative auf einen möglichen Angebotsausbau ab Zürich?
Jean-Marc Thévenaz: Jede neue Restriktion für den Flughafen Zürich würde den Flughafen für uns unattraktiver machen und allfällige Entscheidungen negativ beeinflussen. Wir verabschiedeten uns 2004 aus Zürich, weil die Rahmenbedingungen ungünstig für uns waren.
Diese würden bei ausgedehnter Nachtruhe nicht besser.
Thévenaz: Wir wären die ersten, die darunter zu leiden hätten, weil aufgrund unseres Geschäftsmodells die Flugzeuge von frühmorgens bis abends spät in der Luft sein müssen. Wenn die neuen Restriktionen uns daran hindern würden, die Flugzeuge optimal einzusetzen, hätten wir kein Interesse, Zürich als Basis zu stärken.
Das heisst also, Zürich als dritte Schweizer Basis für EasyJet hätte neben Genf und Basel keine Chance?
Thévanaz: Wir schliessen Zürich als zukünftige Basis nicht aus. Wir verfolgen aber den Ausgang der Abstimmung genau und analysieren die Konsequenzen für die Fluggesellschaften, die Zürich anfliegen.
Was, wenn der Gegenvorschlag mit Lärmindex kommen würde?
Thévenaz: Das scheint mir die bessere Strategie. Ich kenne
allerdings die Details nicht, um die Konsequenzen eines solchen Regimes abschätzen zu können.