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Um die Ziele des Klimaschutzabkommens zu erreichen, müssen die niederländischen CO2-Emissionen in den kommenden Jahren schneller sinken als im Vorjahr. Die Emissionen müssen bis 2030 um mehr als 40 Prozent gesenkt werden, so die am Mittwoch vom Central Bureau of Statistics (CBS) veröffentlichten Zahlen.
Laut CBS waren die Treibhausgasemissionen in den Niederlanden im vergangenen Jahr um 2 Prozent niedriger als im Jahr 2017. Ein schnelleres Tempo ist erforderlich, wenn die Niederlande die vereinbarten Ziele erreichen wollen.
Insbesondere Elektrizitätsunternehmen müssen laut CBS ihre Treibhausgasemissionen drastisch reduzieren. Die CO2-Emissionen niederländischer Kraftwerke lagen im vergangenen Jahr noch immer um 6 Milliarden Kilogramm höher als 1990. International wurde vereinbart, die Emissionen drastisch zu reduzieren, weil sie zum Klimawandel beitragen.
Die Gesamtemissionen beliefen sich im vergangenen Jahr auf 189,3 Milliarden Kilogramm. Diese Zahl drückt sogenannte CO2-Äquivalente aus. Diese Einheit umfasst auch die Wirkung anderer Gase als CO2. Beispielsweise wiegt 1 Kilo des in die Berechnung einbezogenen starken Treibhausgases Lachgas 298-mal so schwer wie 1 Kilo CO2.
Maßnahmen zur Erreichung der Ziele für 2030
Die Emissionen der niederländischen Industrie sind seit 1990 um 30 Milliarden CO2-Äquivalente gesunken. Bis 2030 bleiben noch 21 Milliarden Kilo.
Der überwiegende Teil der bereits erfolgten Reduzierung ist auf drei Entwicklungen zurückzuführen: Die Methanemissionen auf Deponien sind erheblich gesunken, Ende der 90er Jahre wurden fluorierte Gase verboten und bei der heutigen Salpetersäureproduktion wird weniger Lachgas freigesetzt.
Im Energiebereich wurden bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, die zu einer weiteren Reduzierung der Emissionen führen werden. Die Regierung hat beschlossen, dass alle Kohlekraftwerke bis 2030 geschlossen sein müssen. Dies allein wird bedeuten, dass die Emissionen zu diesem Zeitpunkt erheblich niedriger sein werden als jetzt. Das Kraftwerk Hemweg in Amsterdam wird am 1. Januar das erste sein.
Die CO2-Emissionen pro Quadratmeter sind in Velsen am höchsten. Es gibt die Tata Steel Fabrik und ein Elektrizitätswerk, das mit Restgasen des Stahlgiganten betrieben wird.