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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01018 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 26. September 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1971, Mutter dreier Söhn e (geboren 1989, 1992 und 2005) meldete sich am 22. November 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/16). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Ver fügung vom 14. März 2006 (Urk. 7/42) und Einspracheentscheid vom 7. Juni 200 6 (Urk. 7/66) einen Rentenanspruch, was vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 27. November 2007 im Verfahren Nr. IV.2006.00607 bestätigt wurde (Urk. 7/73). 1.2 Nach erneuter Anmeldung vom 30. September 2014 (Urk. 7/102) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das von den Ärzten des Y.___ am 29. Februar 2016 erstattet wur de (Urk. 7/132). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/140-141) ver neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Juli 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 7/145 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 13. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme ergänzender Abklärungen zurüc k zuweisen (S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Am 5. Dezember 2016 erstatteten die Y.___-Gutachter eine vom Gericht erbetene ergänzende Stellungnahme (Urk. 11), die am 22. Dezember 2016 den Parteien zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver blei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Ans pruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, auf das eingeholte Gutachten könne abgestellt werden (S. 2 Mitte) und ab Mai 2014 habe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft sowie in einer leidensangepassten Tätigkeit bestanden (S. 2 oben). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), das Y.___-Gutachten sei aus näher dargelegten Gründen mangelhaft (S. 6 f. Ziff. 4), weshalb zusätzliche Abklärungen notwendig seien (S. 7). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die gegen das Y.___-Gutachten geltend gemachten Einwände stichhaltig sind. 3. 3.1 Am 29. Februar 2016 erstatteten Dr. med. Z.___, Facharzt für Allge meine Innere Medizin, Dr. med. A.___, Fachärztin für Rheumatologie, Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, Y.___, ein Gutachten im Auf trag der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/132/2-30). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen und zusätzlich eingeholte Akten (S. 7 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 9 f.) und die von ihnen am 19./20. Januar 2016 (S. 1 Mitte) erhobenen Befunde (S. 10 ff.). 3.2 Die Gutachter führten unter anderem aus, die Explorandin klage als erstes über - näher umschriebene - Nackenschmerzen. Weiter klage sie über Kopf schmer zen, die kommen und gehen würden, beispielsweise in Stresssituationen, aber auch spontan ohne bestimmten Auslöser. Ferner klage sie über - näher um schriebene - lumbale Rückenschmerzen (S. 9 Ziff. 3.1.1). Im neurologischen Teil des Gutachtens wurde unter anderem ausgeführt, die Kopfschmerzen könnten aus näher dargelegten Gründen aktuell nicht im Rahmen einer Migräne mit Aura klassifiziert werden, auch nicht als Spannungstyp kopfweh, und für eine zervikogene Komponente sei das nur intermittierende Auftreten in dieser Intensität und in dieser Symmetrie ungewöhnlich, auch habe zumindest im Untersuchungszeitpunkt klinisch kein relevantes Zervikalsyndrom objektiviert werden können. Es ergäben sich auch sonst weder anamnestisch noch klinisch noch bildgebend Hinweise für eine andere sekundäre Kopfweh form. Die Schmerzen seien zum aktuellen Zeitpunkt nicht sicher klassifizierbar (S. 25 Mitte). Aus dem Vorliegen intermittierender Kopfschmerzen könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden und von Seiten der statt gehabten Insulte persistierten klinisch keine Residuen (S. 26 Ziff. 4.3.5). 3.3 Die Y.___ -Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (S. 26 Ziff. 5.1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits - myostatische Insuffizienz mit den entsprechenden muskuloliga men tären Überlastungsreaktionen - ISG Funktionsstörung links - klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - Diskusprotrusion L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression (MRI November 2015) - Hypermobilität Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 26 f. Ziff. 5.2): - Verdacht auf Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54, richtig wohl F45 ) - chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom - intermittierende Kopfschmerzen, nicht sicher klassifizierbar - Status nach wahrscheinlich embolischen zerebrovaskulären Insulten im PICA-Stromgebiet rechts April 2013 und im Media-Stromgebiet links April 2014 - Status nach Verschluss eines offenen Foramen ovale mit Vorhof sep tumaneurysma am 25. August 2014 - klinisch keine Residuen - Adipositas mit BMI 30.5 kg/m 2 - Otosklerose beidseits - Status nach Operation links November 2013 - Nephrolithiasis anamnestisch - Status nach Ulcus ventriculi 3.4 In ihrer Beurteilung (S. 27 f. Ziff. 6.2) führten sie unter anderem aus, bei der rheumatologischen Untersuchung habe die Explorandin eine in sämtlichen Ebe nen deutlich eingeschränkte, unter Ablenkung (jedoch) nicht feststellbare Be weglichkeit der Halswirbelsäule (HWS) demonstriert. Klinische Hinweis zeichen für eine radikuläre oder Wurzelkompressionssymptomatik an den oberen Extre mitäten hätten gefehlt. Eine Kernspintomographie der HWS vom April 2014 sei bis auf eine leichte Diskusprotrusion C4/5 unauffällig gewesen. Im Lumbal be reich habe die Explorandin ebenfalls eine in sämtlichen Ebenen einge schränkte, bei unbewussten Bewegungen wie dem An- und Ausziehen (jedoch) nicht mehr feststellbare eingeschränkte LWS-Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) demonstriert. Auch hier hätten Hinweise für eine radikuläre oder Wurzelkom pressionssymptomatik gefehlt. Eine Kernspintomographie der LWS vom Novem ber 2015 habe lediglich beginnende degenerative Veränderungen und Diskus pro trusionen L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression gezeigt (S. 27). Aus rheumatologischer Sicht bestehe keine zumutbare Arbeitsfähigkeit für über wiegend mittelschwere und schwere berufliche Tätigkeiten. Für leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten, wie für die ange stammte Arbeit im Reinigungsdienst, bestehe aus rheumatologischer Sicht hin gegen eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 27 unten). Bei der neurologischen Untersuchung sei der klinisch-neurologische Status unauf fällig gewesen. Es hätten sich keine Residuen der stattgehabten zere brovaskulären Insulte feststellen lassen. Die Explorandin habe diesbezüglich auch keine Beschwerden geltend gemacht. Die von ihr beklagten intervall artigen Kopfschmerzen seien nicht sicher klassifizierbar. Es könne daraus keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Aus neurologischer Sicht bestehe zusammengefasst keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 28 ob en). Bei der psychiatrischen Untersuchung habe der Verdacht auf eine Schmerz verbreitungsstörung gestellt werden können. Eine eigenständige psychische Erkran kung habe nicht festgestellt werden können und aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auch aus allgemein inter nis tischer Sicht habe keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können (S. 28). Schliesslich führten die Gutachter aus, insgesamt kämen sie aus polydiszi pli nä rer Sicht zum Schluss, dass bei der Explorandin für körperlich leichte bis inter mittierend mittelschwer belastende berufliche Tätigkeiten, wie für die ange stammte Tätigkeit im Reinigungsdienst, eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100 % bestehe. Für körperlich andauernd mittelschwer bis schwer belasten de berufliche Tätigkeiten bestehe hingegen keine zumutbare Arbeitsfähigkeit (S. 28 Mitte). Temporär mit den stattgehabten zerebrovaskulären Insulten und den damit ver bundenen Hospitalisationen dürfte von April 2013 bis April 2014 eine voll stän dige Arbeitsunfähigkeit bestanden haben. Es bestünden keine Hinweise, dass die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit und andere angepasste körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seit Mai 2014 oder vor April 2013 länger fristig relevant eingeschränkt gewesen wäre (S. 28 Ziff. 6.3). 4. 4.1 In der Beschwerde (Urk. 1) wurde unter anderem ausgeführt, in einem Arzt be richt vom 25. August 2014 sei der Ursprung der erlittenen Insulte auf ein persi stie rendes Foramen ovale (PFO) Grad 2 zurückgeführt worden. Am 25./26. Augu st 2014 sei das PFO verschlossen worden (S. 4). In einer für die Krankentaggeldversicherung abgegebenen rheumatologischen Beurteilung vom 9. März 2015 sei ausgeführt worden, dass die Beschwerden der Beschwerdeführerin im Sinne von Schwindel und verstärkten Kopfschmerzen be i repetitiv vornüber gebückten Arbeiten durchaus möglich seien. Solche Arbeiten sollten vermieden werden (S. 4 unten). Im Y.___-Gutachten werde auf die möglichen Zusammenhänge des persistie renden Foramen ovale mit den Risiken von Schlaganfällen und der häufigen Assoziation mit Migränen überhaupt nicht eingegangen. Die Insulte würden sogar, wie die Formulierung der Diagnose zeige, in Frage gestellt. Dass sie diese erlitten habe, sei für die Gutachter aus den Akten ersichtlich gewesen, trotzdem seien sie nicht darauf eingegangen (S. 6 Ziff. 4). 4.2 Der am Y.___-Gutachten beteiligte Neurologe Dr. C.___ sowie Dr. med. O.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Ärztliche Leitung Y.___, nahmen am 5. Dezember 2016 zu ihnen vom Gericht unterbreiteten Fragen Stellung (Urk. 11). Sie wiesen darauf hin, dass im Gutachten ein „Status nach wahrscheinlich embolischen zerebrovaskulären Insulten“ als Diagnose genannt wurde und nicht, wie von der Beschwerdeführerin angenommen, ein „Status nach wahr scheinlichen embolischen zerebrovaskulären Insulten“, dass sich die Qualifi ka tion ‚wahrscheinlich‘ also auf das Adjektiv ‚embolisch‘ bezog und nicht auf das Substantiv ‚Insulte‘. Ebenso wiesen sie darauf hin, dass im Gutachten ausdrück lich von ‚stattgehabten‘ Insulten die Rede war (S. 2). Zum beschwerdeweise geltend gemachten, teilweise als sehr häufig bezeich neten allfälligen Zusammenhang eines PFO mit Migräne und erhöhtem Risiko von Schlaganfällen (S. 1) führten sie aus, was folgt (S. 2): Das PFO wurde am 25.08.2014 verschlossen, womit diese Problematik - wenn man an ihre pathogenetische Bedeutung glaubt (…) - behoben sein sollte. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die noch beklagten Kopfschmerzen mit diesem PFO irgendeinen Zusammenhang haben, umso mehr, als sie nicht als Migräne klassifiziert werden können (…). Die Assoziation zwischen offenem PFO und Migräne ist ein altes Thema. Der neurologische Referent verweist an dieser Stelle auf das entsprechende Kapitel in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, wo es betreffend interventioneller Verfahren zur Migränetherapie hierzu Folgendes heisst (Zitat): „Epidemiologische Daten lassen vermuten, dass bei Patienten mit Migräne insbesondere mit Aura häufiger ein offenes Foramen ovale zu finden ist als in der Normalbevölkerung. Inwieweit zwischen der Migräne und dem PFO ein pathophysiologischer Zusammenhang besteht oder ob es sich hierbei nur um ein ontogenetisches Phänomen handelt, ist bisher ungeklärt. Zahlreiche offene Studien zeigten zum grössten Teil therapeutische Effekte eines PFO-Verschlusses. Die prospektive randomisierte MIST-Studie konnte die Effektivität dieses Verfahrens für den Endpunkt Freiheit von Migräneattacke nicht bestätigen". Bei der Explorandin liegt zweifellos keine Migräne mit Aura vor und wie oben schon erwähnt kann derzeit abgestützt auf die IHS-Kriterien auch nicht eine „normale" Migräne (d.h. ohne Aura) diagnostiziert werden. Dass der Verschluss des PFO bei andersartigen Kopfschmerzen sowieso keinen Einfluss hat, erstaunt daher nicht. 5. 5.1 In der medizinischen Fachliteratur wurde gemäss der ergänzenden Stellung nahme der Y.___-Gutachter berichtet, dass vermutungsweise bei Patienten mit Migräne insbesondere mit Aura ein offenes Foramen ovale häufiger als in der Normalbevölkerung zu finden ist (vorstehend E. 4.2). Diese auch seitens der Beschwerdeführerin unbestritten gebliebene fachmedi zinische Stellungnahme entkräftet die am Y.___-Gutachten geübte Kritik vollum fänglich. Erstens bezieht sich der vermutete allfällige ursächliche Zusammen hang zwischen der Migräne insbesondere mit Aura und einem Foramen ovale ausdrücklich auf ein offenes Foramen ovale. Bei der Beschwerdeführerin wurde jedoch das Foramen ovale im August 2014 verschlossen, womit der allfälligen Ursachenvermutung das Substrat entzogen ist. Zweitens konnte bei der Be schwerdeführerin keine Migräne, und insbesondere keine solche mit Aura, diag nostiziert werden, sondern ihre Kopfschmerzen wurden - mit einlässlicher Begrün dung - als nicht klassifizierbar eingestuft. Damit fehlt auch auf der zweiten Seite der Ursache-Wirkungs-Vermutung die Substanz. Ob das Foramen ovale das Auftreten der stattgehabten Insulte begünstigt haben könnte, ist sodann eine Frage der Ätiologie der betreffenden Insulte, die mit dem Fehlen von Residuen dieser Insulte hinfällig geworden ist und deren Beant wortung zur hier allein massgebenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ohnehin nichts hätte beitragen können. Schliesslich bleibt festzuhalten, dass im Gutachten die 2013 und 2014 erlittenen Insulte sehr wohl thematisiert und schon gar nicht etwa ‚negiert‘ worden sind. Der gegenteilige Vorwurf der Beschwerdeführerin entbehrt jeglicher Grundlage. 5.2 Auch dass gemäss einer im März 2015 abgegebenen rheumatologischen Beur tei lung die Beschwerden der Beschwerdeführerin im Sinne von Schwindel und verstärkten Kopfschmerzen bei repetitiv vornüber gebückten Arbeiten ‚durchaus möglich‘ seien (vorstehend E. 4.1), beeinträchtigt die Schlüssigkeit des Gutach tens nicht. Schwindelbeschwerden hat die Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung gar nicht (mehr) angegeben (vorstehend E. 3.2), und bezüglich der Kopfschmerzen ist nicht deren - unklar gebliebene - Auslösung massge bend, sondern die sich allenfalls daraus ergebende Einschränkung der Arbeitsfähig keit, die im Gutachten begründet verneint wurde. 5.3 Damit erweist sich die am Y.___-Gutachten geübte Kritik als grundlos, und es ist auf das Gutachten, das alle praxisgemässen Anforderungen (vorstehend E. 1.3) voll umfänglich erfüllt, abzustellen. Damit ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass von einer vollen Arbeits fähigkeit auszugehen ist. Die entsprechende Feststellung der Beschwerde geg nerin erweist sich damit als begründet und ihre darauf abgestützte Verfügung als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. 6.2 Die Y.___-Gutachter haben für ihre ergänzende Stellungnahme Fr. 966.-- in Rech nung gestellt (Urk. 12). Diese musste nicht infolge ungenügender Abklä rungen durch die Beschwerdegegnerin eingeholt werden, weshalb ihr diese Kosten nicht zu überbinden sind. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01018 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 26. September 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1971, Mutter dreier Söhn e (geboren 1989, 1992 und 2005) meldete sich am 22. November 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/16). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Ver fügung vom 14. März 2006 (Urk. 7/42) und Einspracheentscheid vom 7. Juni 200 6 (Urk. 7/66) einen Rentenanspruch, was vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 27. November 2007 im Verfahren Nr. IV.2006.00607 bestätigt wurde (Urk. 7/73). 1.2 Nach erneuter Anmeldung vom 30. September 2014 (Urk. 7/102) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das von den Ärzten des Y.___ am 29. Februar 2016 erstattet wur de (Urk. 7/132). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/140-141) ver neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Juli 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 7/145 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 13. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme ergänzender Abklärungen zurüc k zuweisen (S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Am 5. Dezember 2016 erstatteten die Y.___-Gutachter eine vom Gericht erbetene ergänzende Stellungnahme (Urk. 11), die am 22. Dezember 2016 den Parteien zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver blei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Ans pruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, auf das eingeholte Gutachten könne abgestellt werden (S. 2 Mitte) und ab Mai 2014 habe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft sowie in einer leidensangepassten Tätigkeit bestanden (S. 2 oben). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), das Y.___-Gutachten sei aus näher dargelegten Gründen mangelhaft (S. 6 f. Ziff. 4), weshalb zusätzliche Abklärungen notwendig seien (S. 7). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die gegen das Y.___-Gutachten geltend gemachten Einwände stichhaltig sind. 3. 3.1 Am 29. Februar 2016 erstatteten Dr. med. Z.___, Facharzt für Allge meine Innere Medizin, Dr. med. A.___, Fachärztin für Rheumatologie, Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, Y.___, ein Gutachten im Auf trag der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/132/2-30). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen und zusätzlich eingeholte Akten (S. 7 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 9 f.) und die von ihnen am 19./20. Januar 2016 (S. 1 Mitte) erhobenen Befunde (S. 10 ff.). 3.2 Die Gutachter führten unter anderem aus, die Explorandin klage als erstes über - näher umschriebene - Nackenschmerzen. Weiter klage sie über Kopf schmer zen, die kommen und gehen würden, beispielsweise in Stresssituationen, aber auch spontan ohne bestimmten Auslöser. Ferner klage sie über - näher um schriebene - lumbale Rückenschmerzen (S. 9 Ziff. 3.1.1). Im neurologischen Teil des Gutachtens wurde unter anderem ausgeführt, die Kopfschmerzen könnten aus näher dargelegten Gründen aktuell nicht im Rahmen einer Migräne mit Aura klassifiziert werden, auch nicht als Spannungstyp kopfweh, und für eine zervikogene Komponente sei das nur intermittierende Auftreten in dieser Intensität und in dieser Symmetrie ungewöhnlich, auch habe zumindest im Untersuchungszeitpunkt klinisch kein relevantes Zervikalsyndrom objektiviert werden können. Es ergäben sich auch sonst weder anamnestisch noch klinisch noch bildgebend Hinweise für eine andere sekundäre Kopfweh form. Die Schmerzen seien zum aktuellen Zeitpunkt nicht sicher klassifizierbar (S. 25 Mitte). Aus dem Vorliegen intermittierender Kopfschmerzen könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden und von Seiten der statt gehabten Insulte persistierten klinisch keine Residuen (S. 26 Ziff. 4.3.5). 3.3 Die Y.___ -Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (S. 26 Ziff. 5.1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits - myostatische Insuffizienz mit den entsprechenden muskuloliga men tären Überlastungsreaktionen - ISG Funktionsstörung links - klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - Diskusprotrusion L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression (MRI November 2015) - Hypermobilität Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 26 f. Ziff. 5.2): - Verdacht auf Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54, richtig wohl F45 ) - chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom - intermittierende Kopfschmerzen, nicht sicher klassifizierbar - Status nach wahrscheinlich embolischen zerebrovaskulären Insulten im PICA-Stromgebiet rechts April 2013 und im Media-Stromgebiet links April 2014 - Status nach Verschluss eines offenen Foramen ovale mit Vorhof sep tumaneurysma am 25. August 2014 - klinisch keine Residuen - Adipositas mit BMI 30.5 kg/m 2 - Otosklerose beidseits - Status nach Operation links November 2013 - Nephrolithiasis anamnestisch - Status nach Ulcus ventriculi 3.4 In ihrer Beurteilung (S. 27 f. Ziff. 6.2) führten sie unter anderem aus, bei der rheumatologischen Untersuchung habe die Explorandin eine in sämtlichen Ebe nen deutlich eingeschränkte, unter Ablenkung (jedoch) nicht feststellbare Be weglichkeit der Halswirbelsäule (HWS) demonstriert. Klinische Hinweis zeichen für eine radikuläre oder Wurzelkompressionssymptomatik an den oberen Extre mitäten hätten gefehlt. Eine Kernspintomographie der HWS vom April 2014 sei bis auf eine leichte Diskusprotrusion C4/5 unauffällig gewesen. Im Lumbal be reich habe die Explorandin ebenfalls eine in sämtlichen Ebenen einge schränkte, bei unbewussten Bewegungen wie dem An- und Ausziehen (jedoch) nicht mehr feststellbare eingeschränkte LWS-Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) demonstriert. Auch hier hätten Hinweise für eine radikuläre oder Wurzelkom pressionssymptomatik gefehlt. Eine Kernspintomographie der LWS vom Novem ber 2015 habe lediglich beginnende degenerative Veränderungen und Diskus pro trusionen L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression gezeigt (S. 27). Aus rheumatologischer Sicht bestehe keine zumutbare Arbeitsfähigkeit für über wiegend mittelschwere und schwere berufliche Tätigkeiten. Für leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten, wie für die ange stammte Arbeit im Reinigungsdienst, bestehe aus rheumatologischer Sicht hin gegen eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 27 unten). Bei der neurologischen Untersuchung sei der klinisch-neurologische Status unauf fällig gewesen. Es hätten sich keine Residuen der stattgehabten zere brovaskulären Insulte feststellen lassen. Die Explorandin habe diesbezüglich auch keine Beschwerden geltend gemacht. Die von ihr beklagten intervall artigen Kopfschmerzen seien nicht sicher klassifizierbar. Es könne daraus keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Aus neurologischer Sicht bestehe zusammengefasst keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 28 ob en). Bei der psychiatrischen Untersuchung habe der Verdacht auf eine Schmerz verbreitungsstörung gestellt werden können. Eine eigenständige psychische Erkran kung habe nicht festgestellt werden können und aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auch aus allgemein inter nis tischer Sicht habe keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können (S. 28). Schliesslich führten die Gutachter aus, insgesamt kämen sie aus polydiszi pli nä rer Sicht zum Schluss, dass bei der Explorandin für körperlich leichte bis inter mittierend mittelschwer belastende berufliche Tätigkeiten, wie für die ange stammte Tätigkeit im Reinigungsdienst, eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100 % bestehe. Für körperlich andauernd mittelschwer bis schwer belasten de berufliche Tätigkeiten bestehe hingegen keine zumutbare Arbeitsfähigkeit (S. 28 Mitte). Temporär mit den stattgehabten zerebrovaskulären Insulten und den damit ver bundenen Hospitalisationen dürfte von April 2013 bis April 2014 eine voll stän dige Arbeitsunfähigkeit bestanden haben. Es bestünden keine Hinweise, dass die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit und andere angepasste körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seit Mai 2014 oder vor April 2013 länger fristig relevant eingeschränkt gewesen wäre (S. 28 Ziff. 6.3). 4. 4.1 In der Beschwerde (Urk. 1) wurde unter anderem ausgeführt, in einem Arzt be richt vom 25. August 2014 sei der Ursprung der erlittenen Insulte auf ein persi stie rendes Foramen ovale (PFO) Grad 2 zurückgeführt worden. Am 25./26. Augu st 2014 sei das PFO verschlossen worden (S. 4). In einer für die Krankentaggeldversicherung abgegebenen rheumatologischen Beurteilung vom 9. März 2015 sei ausgeführt worden, dass die Beschwerden der Beschwerdeführerin im Sinne von Schwindel und verstärkten Kopfschmerzen be i repetitiv vornüber gebückten Arbeiten durchaus möglich seien. Solche Arbeiten sollten vermieden werden (S. 4 unten). Im Y.___-Gutachten werde auf die möglichen Zusammenhänge des persistie renden Foramen ovale mit den Risiken von Schlaganfällen und der häufigen Assoziation mit Migränen überhaupt nicht eingegangen. Die Insulte würden sogar, wie die Formulierung der Diagnose zeige, in Frage gestellt. Dass sie diese erlitten habe, sei für die Gutachter aus den Akten ersichtlich gewesen, trotzdem seien sie nicht darauf eingegangen (S. 6 Ziff. 4). 4.2 Der am Y.___-Gutachten beteiligte Neurologe Dr. C.___ sowie Dr. med. O.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Ärztliche Leitung Y.___, nahmen am 5. Dezember 2016 zu ihnen vom Gericht unterbreiteten Fragen Stellung (Urk. 11). Sie wiesen darauf hin, dass im Gutachten ein „Status nach wahrscheinlich embolischen zerebrovaskulären Insulten“ als Diagnose genannt wurde und nicht, wie von der Beschwerdeführerin angenommen, ein „Status nach wahr scheinlichen embolischen zerebrovaskulären Insulten“, dass sich die Qualifi ka tion ‚wahrscheinlich‘ also auf das Adjektiv ‚embolisch‘ bezog und nicht auf das Substantiv ‚Insulte‘. Ebenso wiesen sie darauf hin, dass im Gutachten ausdrück lich von ‚stattgehabten‘ Insulten die Rede war (S. 2). Zum beschwerdeweise geltend gemachten, teilweise als sehr häufig bezeich neten allfälligen Zusammenhang eines PFO mit Migräne und erhöhtem Risiko von Schlaganfällen (S. 1) führten sie aus, was folgt (S. 2): Das PFO wurde am 25.08.2014 verschlossen, womit diese Problematik - wenn man an ihre pathogenetische Bedeutung glaubt (…) - behoben sein sollte. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die noch beklagten Kopfschmerzen mit diesem PFO irgendeinen Zusammenhang haben, umso mehr, als sie nicht als Migräne klassifiziert werden können (…). Die Assoziation zwischen offenem PFO und Migräne ist ein altes Thema. Der neurologische Referent verweist an dieser Stelle auf das entsprechende Kapitel in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, wo es betreffend interventioneller Verfahren zur Migränetherapie hierzu Folgendes heisst (Zitat): „Epidemiologische Daten lassen vermuten, dass bei Patienten mit Migräne insbesondere mit Aura häufiger ein offenes Foramen ovale zu finden ist als in der Normalbevölkerung. Inwieweit zwischen der Migräne und dem PFO ein pathophysiologischer Zusammenhang besteht oder ob es sich hierbei nur um ein ontogenetisches Phänomen handelt, ist bisher ungeklärt. Zahlreiche offene Studien zeigten zum grössten Teil therapeutische Effekte eines PFO-Verschlusses. Die prospektive randomisierte MIST-Studie konnte die Effektivität dieses Verfahrens für den Endpunkt Freiheit von Migräneattacke nicht bestätigen". Bei der Explorandin liegt zweifellos keine Migräne mit Aura vor und wie oben schon erwähnt kann derzeit abgestützt auf die IHS-Kriterien auch nicht eine „normale" Migräne (d.h. ohne Aura) diagnostiziert werden. Dass der Verschluss des PFO bei andersartigen Kopfschmerzen sowieso keinen Einfluss hat, erstaunt daher nicht. 5. 5.1 In der medizinischen Fachliteratur wurde gemäss der ergänzenden Stellung nahme der Y.___-Gutachter berichtet, dass vermutungsweise bei Patienten mit Migräne insbesondere mit Aura ein offenes Foramen ovale häufiger als in der Normalbevölkerung zu finden ist (vorstehend E. 4.2). Diese auch seitens der Beschwerdeführerin unbestritten gebliebene fachmedi zinische Stellungnahme entkräftet die am Y.___-Gutachten geübte Kritik vollum fänglich. Erstens bezieht sich der vermutete allfällige ursächliche Zusammen hang zwischen der Migräne insbesondere mit Aura und einem Foramen ovale ausdrücklich auf ein offenes Foramen ovale. Bei der Beschwerdeführerin wurde jedoch das Foramen ovale im August 2014 verschlossen, womit der allfälligen Ursachenvermutung das Substrat entzogen ist. Zweitens konnte bei der Be schwerdeführerin keine Migräne, und insbesondere keine solche mit Aura, diag nostiziert werden, sondern ihre Kopfschmerzen wurden - mit einlässlicher Begrün dung - als nicht klassifizierbar eingestuft. Damit fehlt auch auf der zweiten Seite der Ursache-Wirkungs-Vermutung die Substanz. Ob das Foramen ovale das Auftreten der stattgehabten Insulte begünstigt haben könnte, ist sodann eine Frage der Ätiologie der betreffenden Insulte, die mit dem Fehlen von Residuen dieser Insulte hinfällig geworden ist und deren Beant wortung zur hier allein massgebenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ohnehin nichts hätte beitragen können. Schliesslich bleibt festzuhalten, dass im Gutachten die 2013 und 2014 erlittenen Insulte sehr wohl thematisiert und schon gar nicht etwa ‚negiert‘ worden sind. Der gegenteilige Vorwurf der Beschwerdeführerin entbehrt jeglicher Grundlage. 5.2 Auch dass gemäss einer im März 2015 abgegebenen rheumatologischen Beur tei lung die Beschwerden der Beschwerdeführerin im Sinne von Schwindel und verstärkten Kopfschmerzen bei repetitiv vornüber gebückten Arbeiten ‚durchaus möglich‘ seien (vorstehend E. 4.1), beeinträchtigt die Schlüssigkeit des Gutach tens nicht. Schwindelbeschwerden hat die Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung gar nicht (mehr) angegeben (vorstehend E. 3.2), und bezüglich der Kopfschmerzen ist nicht deren - unklar gebliebene - Auslösung massge bend, sondern die sich allenfalls daraus ergebende Einschränkung der Arbeitsfähig keit, die im Gutachten begründet verneint wurde. 5.3 Damit erweist sich die am Y.___-Gutachten geübte Kritik als grundlos, und es ist auf das Gutachten, das alle praxisgemässen Anforderungen (vorstehend E. 1.3) voll umfänglich erfüllt, abzustellen. Damit ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass von einer vollen Arbeits fähigkeit auszugehen ist. Die entsprechende Feststellung der Beschwerde geg nerin erweist sich damit als begründet und ihre darauf abgestützte Verfügung als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. 6.2 Die Y.___-Gutachter haben für ihre ergänzende Stellungnahme Fr. 966.-- in Rech nung gestellt (Urk. 12). Diese musste nicht infolge ungenügender Abklä rungen durch die Beschwerdegegnerin eingeholt werden, weshalb ihr diese Kosten nicht zu überbinden sind. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.01018

IV.2016.01018 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 26. September 2017

Urteil vom 26. September 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach

vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach advokatur rechtsanker

advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich

Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1971, Mutter dreier Söhn e (geboren 1989, 1992 und 2005) meldete sich am 22. November 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/16).

1.1 X.___, geboren 1971, Mutter dreier Söhn e (geboren 1989, 1992 und 2005) meldete sich am 22. November 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/16). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Ver fügung vom 14. März 2006 (Urk. 7/42) und Einspracheentscheid vom 7. Juni 200 6 (Urk. 7/66) einen Rentenanspruch, was vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 27. November 2007 im Verfahren Nr. IV.2006.00607 bestätigt wurde (Urk. 7/73).

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Ver fügung vom 14. März 2006 (Urk. 7/42) und Einspracheentscheid vom 7. Juni 200 6 (Urk. 7/66) einen Rentenanspruch, was vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 27. November 2007 im Verfahren Nr. IV.2006.00607 bestätigt wurde (Urk. 7/73). 1.2 Nach erneuter Anmeldung vom 30. September 2014 (Urk. 7/102) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das von den Ärzten des Y.___ am 29. Februar 2016 erstattet wur de (Urk. 7/132). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/140-141) ver neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Juli 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 7/145 = Urk. 2).

1.2 Nach erneuter Anmeldung vom 30. September 2014 (Urk. 7/102) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das von den Ärzten des Y.___ am 29. Februar 2016 erstattet wur de (Urk. 7/132). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/140-141) ver neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Juli 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 7/145 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 13. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme ergänzender Abklärungen zurüc k zuweisen (S. 2 oben).

2. Die Versicherte erhob am 13. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme ergänzender Abklärungen zurüc k zuweisen (S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde.

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Am 5. Dezember 2016 erstatteten die Y.___-Gutachter eine vom Gericht erbetene ergänzende Stellungnahme (Urk. 11), die am 22. Dezember 2016 den Parteien zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).

Am 5. Dezember 2016 erstatteten die Y.___-Gutachter eine vom Gericht erbetene ergänzende Stellungnahme (Urk. 11), die am 22. Dezember 2016 den Parteien zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver blei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver blei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Ans pruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Ans pruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, auf das eingeholte Gutachten könne abgestellt werden (S. 2 Mitte) und ab Mai 2014 habe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft sowie in einer leidensangepassten Tätigkeit bestanden (S. 2 oben).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, auf das eingeholte Gutachten könne abgestellt werden (S. 2 Mitte) und ab Mai 2014 habe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft sowie in einer leidensangepassten Tätigkeit bestanden (S. 2 oben). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), das Y.___-Gutachten sei aus näher dargelegten Gründen mangelhaft (S. 6 f. Ziff. 4), weshalb zusätzliche Abklärungen notwendig seien (S. 7).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), das Y.___-Gutachten sei aus näher dargelegten Gründen mangelhaft (S. 6 f. Ziff. 4), weshalb zusätzliche Abklärungen notwendig seien (S. 7). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die gegen das Y.___-Gutachten geltend gemachten Einwände stichhaltig sind.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die gegen das Y.___-Gutachten geltend gemachten Einwände stichhaltig sind. 3.

3. 3.1 Am 29. Februar 2016 erstatteten Dr. med. Z.___, Facharzt für Allge meine Innere Medizin, Dr. med. A.___, Fachärztin für Rheumatologie, Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, Y.___, ein Gutachten im Auf trag der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/132/2-30).

3.1 Am 29. Februar 2016 erstatteten Dr. med. Z.___, Facharzt für Allge meine Innere Medizin, Dr. med. A.___, Fachärztin für Rheumatologie, Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, Y.___, ein Gutachten im Auf trag der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/132/2-30). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen und zusätzlich eingeholte Akten (S. 7 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 9 f.) und die von ihnen am 19./20. Januar 2016 (S. 1 Mitte) erhobenen Befunde (S. 10 ff.).

Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen und zusätzlich eingeholte Akten (S. 7 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 9 f.) und die von ihnen am 19./20. Januar 2016 (S. 1 Mitte) erhobenen Befunde (S. 10 ff.). 3.2 Die Gutachter führten unter anderem aus, die Explorandin klage als erstes über - näher umschriebene - Nackenschmerzen. Weiter klage sie über Kopf schmer zen, die kommen und gehen würden, beispielsweise in Stresssituationen, aber auch spontan ohne bestimmten Auslöser. Ferner klage sie über - näher um schriebene - lumbale Rückenschmerzen (S. 9 Ziff. 3.1.1).

3.2 Die Gutachter führten unter anderem aus, die Explorandin klage als erstes über - näher umschriebene - Nackenschmerzen. Weiter klage sie über Kopf schmer zen, die kommen und gehen würden, beispielsweise in Stresssituationen, aber auch spontan ohne bestimmten Auslöser. Ferner klage sie über - näher um schriebene - lumbale Rückenschmerzen (S. 9 Ziff. 3.1.1). Im neurologischen Teil des Gutachtens wurde unter anderem ausgeführt, die Kopfschmerzen könnten aus näher dargelegten Gründen aktuell nicht im Rahmen einer Migräne mit Aura klassifiziert werden, auch nicht als Spannungstyp kopfweh, und für eine zervikogene Komponente sei das nur intermittierende Auftreten in dieser Intensität und in dieser Symmetrie ungewöhnlich, auch habe zumindest im Untersuchungszeitpunkt klinisch kein relevantes Zervikalsyndrom objektiviert werden können. Es ergäben sich auch sonst weder anamnestisch noch klinisch noch bildgebend Hinweise für eine andere sekundäre Kopfweh form. Die Schmerzen seien zum aktuellen Zeitpunkt nicht sicher klassifizierbar (S. 25 Mitte). Aus dem Vorliegen intermittierender Kopfschmerzen könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden und von Seiten der statt gehabten Insulte persistierten klinisch keine Residuen (S. 26 Ziff. 4.3.5).

Im neurologischen Teil des Gutachtens wurde unter anderem ausgeführt, die Kopfschmerzen könnten aus näher dargelegten Gründen aktuell nicht im Rahmen einer Migräne mit Aura klassifiziert werden, auch nicht als Spannungstyp kopfweh, und für eine zervikogene Komponente sei das nur intermittierende Auftreten in dieser Intensität und in dieser Symmetrie ungewöhnlich, auch habe zumindest im Untersuchungszeitpunkt klinisch kein relevantes Zervikalsyndrom objektiviert werden können. Es ergäben sich auch sonst weder anamnestisch noch klinisch noch bildgebend Hinweise für eine andere sekundäre Kopfweh form. Die Schmerzen seien zum aktuellen Zeitpunkt nicht sicher klassifizierbar (S. 25 Mitte). Aus dem Vorliegen intermittierender Kopfschmerzen könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden und von Seiten der statt gehabten Insulte persistierten klinisch keine Residuen (S. 26 Ziff. 4.3.5). 3.3 Die Y.___ -Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (S. 26 Ziff. 5.1):

3.3 Die Y.___ -Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (S. 26 Ziff. 5.1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits

chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits - myostatische Insuffizienz mit den entsprechenden muskuloliga men tären Überlastungsreaktionen

myostatische Insuffizienz mit den entsprechenden muskuloliga men tären Überlastungsreaktionen - ISG Funktionsstörung links

ISG Funktionsstörung links - klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik

klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - Diskusprotrusion L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression (MRI November 2015)

Diskusprotrusion L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression (MRI November 2015) - Hypermobilität

Hypermobilität Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 26 f. Ziff. 5.2):

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 26 f. Ziff. 5.2): - Verdacht auf Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54, richtig wohl F45 )

Verdacht auf Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54, richtig wohl F45 ) - chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom

chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom - intermittierende Kopfschmerzen, nicht sicher klassifizierbar

intermittierende Kopfschmerzen, nicht sicher klassifizierbar - Status nach wahrscheinlich embolischen zerebrovaskulären Insulten im PICA-Stromgebiet rechts April 2013 und im Media-Stromgebiet links April 2014

Status nach wahrscheinlich embolischen zerebrovaskulären Insulten im PICA-Stromgebiet rechts April 2013 und im Media-Stromgebiet links April 2014 - Status nach Verschluss eines offenen Foramen ovale mit Vorhof sep tumaneurysma am 25. August 2014

Status nach Verschluss eines offenen Foramen ovale mit Vorhof sep tumaneurysma am 25. August 2014 - klinisch keine Residuen

klinisch keine Residuen - Adipositas mit BMI 30.5 kg/m 2

Adipositas mit BMI 30.5 kg/m 2 - Otosklerose beidseits

Otosklerose beidseits - Status nach Operation links November 2013

Status nach Operation links November 2013 - Nephrolithiasis anamnestisch

Nephrolithiasis anamnestisch - Status nach Ulcus ventriculi

Status nach Ulcus ventriculi 3.4 In ihrer Beurteilung (S. 27 f. Ziff. 6.2) führten sie unter anderem aus, bei der rheumatologischen Untersuchung habe die Explorandin eine in sämtlichen Ebe nen deutlich eingeschränkte, unter Ablenkung (jedoch) nicht feststellbare Be weglichkeit der Halswirbelsäule (HWS) demonstriert. Klinische Hinweis zeichen für eine radikuläre oder Wurzelkompressionssymptomatik an den oberen Extre mitäten hätten gefehlt. Eine Kernspintomographie der HWS vom April 2014 sei bis auf eine leichte Diskusprotrusion C4/5 unauffällig gewesen. Im Lumbal be reich habe die Explorandin ebenfalls eine in sämtlichen Ebenen einge schränkte, bei unbewussten Bewegungen wie dem An- und Ausziehen (jedoch) nicht mehr feststellbare eingeschränkte LWS-Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) demonstriert. Auch hier hätten Hinweise für eine radikuläre oder Wurzelkom pressionssymptomatik gefehlt. Eine Kernspintomographie der LWS vom Novem ber 2015 habe lediglich beginnende degenerative Veränderungen und Diskus pro trusionen L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression gezeigt (S. 27).

3.4 In ihrer Beurteilung (S. 27 f. Ziff. 6.2) führten sie unter anderem aus, bei der rheumatologischen Untersuchung habe die Explorandin eine in sämtlichen Ebe nen deutlich eingeschränkte, unter Ablenkung (jedoch) nicht feststellbare Be weglichkeit der Halswirbelsäule (HWS) demonstriert. Klinische Hinweis zeichen für eine radikuläre oder Wurzelkompressionssymptomatik an den oberen Extre mitäten hätten gefehlt. Eine Kernspintomographie der HWS vom April 2014 sei bis auf eine leichte Diskusprotrusion C4/5 unauffällig gewesen. Im Lumbal be reich habe die Explorandin ebenfalls eine in sämtlichen Ebenen einge schränkte, bei unbewussten Bewegungen wie dem An- und Ausziehen (jedoch) nicht mehr feststellbare eingeschränkte LWS-Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) demonstriert. Auch hier hätten Hinweise für eine radikuläre oder Wurzelkom pressionssymptomatik gefehlt. Eine Kernspintomographie der LWS vom Novem ber 2015 habe lediglich beginnende degenerative Veränderungen und Diskus pro trusionen L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression gezeigt (S. 27). Aus rheumatologischer Sicht bestehe keine zumutbare Arbeitsfähigkeit für über wiegend mittelschwere und schwere berufliche Tätigkeiten. Für leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten, wie für die ange stammte Arbeit im Reinigungsdienst, bestehe aus rheumatologischer Sicht hin gegen eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 27 unten).

Aus rheumatologischer Sicht bestehe keine zumutbare Arbeitsfähigkeit für über wiegend mittelschwere und schwere berufliche Tätigkeiten. Für leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten, wie für die ange stammte Arbeit im Reinigungsdienst, bestehe aus rheumatologischer Sicht hin gegen eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 27 unten). Bei der neurologischen Untersuchung sei der klinisch-neurologische Status unauf fällig gewesen. Es hätten sich keine Residuen der stattgehabten zere brovaskulären Insulte feststellen lassen. Die Explorandin habe diesbezüglich auch keine Beschwerden geltend gemacht. Die von ihr beklagten intervall artigen Kopfschmerzen seien nicht sicher klassifizierbar. Es könne daraus keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Aus neurologischer Sicht bestehe zusammengefasst keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 28 ob en).

Bei der neurologischen Untersuchung sei der klinisch-neurologische Status unauf fällig gewesen. Es hätten sich keine Residuen der stattgehabten zere brovaskulären Insulte feststellen lassen. Die Explorandin habe diesbezüglich auch keine Beschwerden geltend gemacht. Die von ihr beklagten intervall artigen Kopfschmerzen seien nicht sicher klassifizierbar. Es könne daraus keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Aus neurologischer Sicht bestehe zusammengefasst keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 28 ob en). Bei der psychiatrischen Untersuchung habe der Verdacht auf eine Schmerz verbreitungsstörung gestellt werden können. Eine eigenständige psychische Erkran kung habe nicht festgestellt werden können und aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auch aus allgemein inter nis tischer Sicht habe keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können (S. 28).

Bei der psychiatrischen Untersuchung habe der Verdacht auf eine Schmerz verbreitungsstörung gestellt werden können. Eine eigenständige psychische Erkran kung habe nicht festgestellt werden können und aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auch aus allgemein inter nis tischer Sicht habe keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können (S. 28). Schliesslich führten die Gutachter aus, insgesamt kämen sie aus polydiszi pli nä rer Sicht zum Schluss, dass bei der Explorandin für körperlich leichte bis inter mittierend mittelschwer belastende berufliche Tätigkeiten, wie für die ange stammte Tätigkeit im Reinigungsdienst, eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100 % bestehe. Für körperlich andauernd mittelschwer bis schwer belasten de berufliche Tätigkeiten bestehe hingegen keine zumutbare Arbeitsfähigkeit (S. 28 Mitte).

Schliesslich führten die Gutachter aus, insgesamt kämen sie aus polydiszi pli nä rer Sicht zum Schluss, dass bei der Explorandin für körperlich leichte bis inter mittierend mittelschwer belastende berufliche Tätigkeiten, wie für die ange stammte Tätigkeit im Reinigungsdienst, eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100 % bestehe. Für körperlich andauernd mittelschwer bis schwer belasten de berufliche Tätigkeiten bestehe hingegen keine zumutbare Arbeitsfähigkeit (S. 28 Mitte). Temporär mit den stattgehabten zerebrovaskulären Insulten und den damit ver bundenen Hospitalisationen dürfte von April 2013 bis April 2014 eine voll stän dige Arbeitsunfähigkeit bestanden haben. Es bestünden keine Hinweise, dass die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit und andere angepasste körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seit Mai 2014 oder vor April 2013 länger fristig relevant eingeschränkt gewesen wäre (S. 28 Ziff. 6.3).

Temporär mit den stattgehabten zerebrovaskulären Insulten und den damit ver bundenen Hospitalisationen dürfte von April 2013 bis April 2014 eine voll stän dige Arbeitsunfähigkeit bestanden haben. Es bestünden keine Hinweise, dass die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit und andere angepasste körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seit Mai 2014 oder vor April 2013 länger fristig relevant eingeschränkt gewesen wäre (S. 28 Ziff. 6.3). 4.

4. 4.1 In der Beschwerde (Urk. 1) wurde unter anderem ausgeführt, in einem Arzt be richt vom 25. August 2014 sei der Ursprung der erlittenen Insulte auf ein persi stie rendes Foramen ovale (PFO) Grad 2 zurückgeführt worden. Am 25./26. Augu st 2014 sei das PFO verschlossen worden (S. 4).

4.1 In der Beschwerde (Urk. 1) wurde unter anderem ausgeführt, in einem Arzt be richt vom 25. August 2014 sei der Ursprung der erlittenen Insulte auf ein persi stie rendes Foramen ovale (PFO) Grad 2 zurückgeführt worden. Am 25./26. Augu st 2014 sei das PFO verschlossen worden (S. 4). In einer für die Krankentaggeldversicherung abgegebenen rheumatologischen Beurteilung vom 9. März 2015 sei ausgeführt worden, dass die Beschwerden der Beschwerdeführerin im Sinne von Schwindel und verstärkten Kopfschmerzen be i repetitiv vornüber gebückten Arbeiten durchaus möglich seien. Solche Arbeiten sollten vermieden werden (S. 4 unten).

In einer für die Krankentaggeldversicherung abgegebenen rheumatologischen Beurteilung vom 9. März 2015 sei ausgeführt worden, dass die Beschwerden der Beschwerdeführerin im Sinne von Schwindel und verstärkten Kopfschmerzen be i repetitiv vornüber gebückten Arbeiten durchaus möglich seien. Solche Arbeiten sollten vermieden werden (S. 4 unten). Im Y.___-Gutachten werde auf die möglichen Zusammenhänge des persistie renden Foramen ovale mit den Risiken von Schlaganfällen und der häufigen Assoziation mit Migränen überhaupt nicht eingegangen. Die Insulte würden sogar, wie die Formulierung der Diagnose zeige, in Frage gestellt. Dass sie diese erlitten habe, sei für die Gutachter aus den Akten ersichtlich gewesen, trotzdem seien sie nicht darauf eingegangen (S. 6 Ziff. 4).

Im Y.___-Gutachten werde auf die möglichen Zusammenhänge des persistie renden Foramen ovale mit den Risiken von Schlaganfällen und der häufigen Assoziation mit Migränen überhaupt nicht eingegangen. Die Insulte würden sogar, wie die Formulierung der Diagnose zeige, in Frage gestellt. Dass sie diese erlitten habe, sei für die Gutachter aus den Akten ersichtlich gewesen, trotzdem seien sie nicht darauf eingegangen (S. 6 Ziff. 4). 4.2 Der am Y.___-Gutachten beteiligte Neurologe Dr. C.___ sowie Dr. med. O.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Ärztliche Leitung Y.___, nahmen am 5. Dezember 2016 zu ihnen vom Gericht unterbreiteten Fragen Stellung (Urk. 11).

4.2 Der am Y.___-Gutachten beteiligte Neurologe Dr. C.___ sowie Dr. med. O.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Ärztliche Leitung Y.___, nahmen am 5. Dezember 2016 zu ihnen vom Gericht unterbreiteten Fragen Stellung (Urk. 11). Sie wiesen darauf hin, dass im Gutachten ein „Status nach wahrscheinlich embolischen zerebrovaskulären Insulten“ als Diagnose genannt wurde und nicht, wie von der Beschwerdeführerin angenommen, ein „Status nach wahr scheinlichen embolischen zerebrovaskulären Insulten“, dass sich die Qualifi ka tion ‚wahrscheinlich‘ also auf das Adjektiv ‚embolisch‘ bezog und nicht auf das Substantiv ‚Insulte‘. Ebenso wiesen sie darauf hin, dass im Gutachten ausdrück lich von ‚stattgehabten‘ Insulten die Rede war (S. 2).

Sie wiesen darauf hin, dass im Gutachten ein „Status nach wahrscheinlich embolischen zerebrovaskulären Insulten“ als Diagnose genannt wurde und nicht, wie von der Beschwerdeführerin angenommen, ein „Status nach wahr scheinlichen embolischen zerebrovaskulären Insulten“, dass sich die Qualifi ka tion ‚wahrscheinlich‘ also auf das Adjektiv ‚embolisch‘ bezog und nicht auf das Substantiv ‚Insulte‘. Ebenso wiesen sie darauf hin, dass im Gutachten ausdrück lich von ‚stattgehabten‘ Insulten die Rede war (S. 2). Zum beschwerdeweise geltend gemachten, teilweise als sehr häufig bezeich neten allfälligen Zusammenhang eines PFO mit Migräne und erhöhtem Risiko von Schlaganfällen (S. 1) führten sie aus, was folgt (S. 2):

Zum beschwerdeweise geltend gemachten, teilweise als sehr häufig bezeich neten allfälligen Zusammenhang eines PFO mit Migräne und erhöhtem Risiko von Schlaganfällen (S. 1) führten sie aus, was folgt (S. 2): Das PFO wurde am 25.08.2014 verschlossen, womit diese Problematik - wenn man an ihre pathogenetische Bedeutung glaubt (…) - behoben sein sollte. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die noch beklagten Kopfschmerzen mit diesem PFO irgendeinen Zusammenhang haben, umso mehr, als sie nicht als Migräne klassifiziert werden können (…).

Das PFO wurde am 25.08.2014 verschlossen, womit diese Problematik - wenn man an ihre pathogenetische Bedeutung glaubt (…) - behoben sein sollte. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die noch beklagten Kopfschmerzen mit diesem PFO irgendeinen Zusammenhang haben, umso mehr, als sie nicht als Migräne klassifiziert werden können (…). Die Assoziation zwischen offenem PFO und Migräne ist ein altes Thema. Der neurologische Referent verweist an dieser Stelle auf das entsprechende Kapitel in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, wo es betreffend interventioneller Verfahren zur Migränetherapie hierzu Folgendes heisst (Zitat): „Epidemiologische Daten lassen vermuten, dass bei Patienten mit Migräne insbesondere mit Aura häufiger ein offenes Foramen ovale zu finden ist als in der Normalbevölkerung. Inwieweit zwischen der Migräne und dem PFO ein pathophysiologischer Zusammenhang besteht oder ob es sich hierbei nur um ein ontogenetisches Phänomen handelt, ist bisher ungeklärt. Zahlreiche offene Studien zeigten zum grössten Teil therapeutische Effekte eines PFO-Verschlusses. Die prospektive randomisierte MIST-Studie konnte die Effektivität dieses Verfahrens für den Endpunkt Freiheit von Migräneattacke nicht bestätigen". Bei der Explorandin liegt zweifellos keine Migräne mit Aura vor und wie oben schon erwähnt kann derzeit abgestützt auf die IHS-Kriterien auch nicht eine „normale" Migräne (d.h. ohne Aura) diagnostiziert werden. Dass der Verschluss des PFO bei andersartigen Kopfschmerzen sowieso keinen Einfluss hat, erstaunt daher nicht.

Die Assoziation zwischen offenem PFO und Migräne ist ein altes Thema. Der neurologische Referent verweist an dieser Stelle auf das entsprechende Kapitel in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, wo es betreffend interventioneller Verfahren zur Migränetherapie hierzu Folgendes heisst (Zitat): „Epidemiologische Daten lassen vermuten, dass bei Patienten mit Migräne insbesondere mit Aura häufiger ein offenes Foramen ovale zu finden ist als in der Normalbevölkerung. Inwieweit zwischen der Migräne und dem PFO ein pathophysiologischer Zusammenhang besteht oder ob es sich hierbei nur um ein ontogenetisches Phänomen handelt, ist bisher ungeklärt. Zahlreiche offene Studien zeigten zum grössten Teil therapeutische Effekte eines PFO-Verschlusses. Die prospektive randomisierte MIST-Studie konnte die Effektivität dieses Verfahrens für den Endpunkt Freiheit von Migräneattacke nicht bestätigen". Bei der Explorandin liegt zweifellos keine Migräne mit Aura vor und wie oben schon erwähnt kann derzeit abgestützt auf die IHS-Kriterien auch nicht eine „normale" Migräne (d.h. ohne Aura) diagnostiziert werden. Dass der Verschluss des PFO bei andersartigen Kopfschmerzen sowieso keinen Einfluss hat, erstaunt daher nicht. 5.

5. 5.1 In der medizinischen Fachliteratur wurde gemäss der ergänzenden Stellung nahme der Y.___-Gutachter berichtet, dass vermutungsweise bei Patienten mit Migräne insbesondere mit Aura ein offenes Foramen ovale häufiger als in der Normalbevölkerung zu finden ist (vorstehend E. 4.2).

5.1 In der medizinischen Fachliteratur wurde gemäss der ergänzenden Stellung nahme der Y.___-Gutachter berichtet, dass vermutungsweise bei Patienten mit Migräne insbesondere mit Aura ein offenes Foramen ovale häufiger als in der Normalbevölkerung zu finden ist (vorstehend E. 4.2). Diese auch seitens der Beschwerdeführerin unbestritten gebliebene fachmedi zinische Stellungnahme entkräftet die am Y.___-Gutachten geübte Kritik vollum fänglich. Erstens bezieht sich der vermutete allfällige ursächliche Zusammen hang zwischen der Migräne insbesondere mit Aura und einem Foramen ovale ausdrücklich auf ein offenes Foramen ovale. Bei der Beschwerdeführerin wurde jedoch das Foramen ovale im August 2014 verschlossen, womit der allfälligen Ursachenvermutung das Substrat entzogen ist. Zweitens konnte bei der Be schwerdeführerin keine Migräne, und insbesondere keine solche mit Aura, diag nostiziert werden, sondern ihre Kopfschmerzen wurden - mit einlässlicher Begrün dung - als nicht klassifizierbar eingestuft. Damit fehlt auch auf der zweiten Seite der Ursache-Wirkungs-Vermutung die Substanz.

Diese auch seitens der Beschwerdeführerin unbestritten gebliebene fachmedi zinische Stellungnahme entkräftet die am Y.___-Gutachten geübte Kritik vollum fänglich. Erstens bezieht sich der vermutete allfällige ursächliche Zusammen hang zwischen der Migräne insbesondere mit Aura und einem Foramen ovale ausdrücklich auf ein offenes Foramen ovale. Bei der Beschwerdeführerin wurde jedoch das Foramen ovale im August 2014 verschlossen, womit der allfälligen Ursachenvermutung das Substrat entzogen ist. Zweitens konnte bei der Be schwerdeführerin keine Migräne, und insbesondere keine solche mit Aura, diag nostiziert werden, sondern ihre Kopfschmerzen wurden - mit einlässlicher Begrün dung - als nicht klassifizierbar eingestuft. Damit fehlt auch auf der zweiten Seite der Ursache-Wirkungs-Vermutung die Substanz. Ob das Foramen ovale das Auftreten der stattgehabten Insulte begünstigt haben könnte, ist sodann eine Frage der Ätiologie der betreffenden Insulte, die mit dem Fehlen von Residuen dieser Insulte hinfällig geworden ist und deren Beant wortung zur hier allein massgebenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ohnehin nichts hätte beitragen können.

Ob das Foramen ovale das Auftreten der stattgehabten Insulte begünstigt haben könnte, ist sodann eine Frage der Ätiologie der betreffenden Insulte, die mit dem Fehlen von Residuen dieser Insulte hinfällig geworden ist und deren Beant wortung zur hier allein massgebenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ohnehin nichts hätte beitragen können. Schliesslich bleibt festzuhalten, dass im Gutachten die 2013 und 2014 erlittenen Insulte sehr wohl thematisiert und schon gar nicht etwa ‚negiert‘ worden sind. Der gegenteilige Vorwurf der Beschwerdeführerin entbehrt jeglicher Grundlage.

Schliesslich bleibt festzuhalten, dass im Gutachten die 2013 und 2014 erlittenen Insulte sehr wohl thematisiert und schon gar nicht etwa ‚negiert‘ worden sind. Der gegenteilige Vorwurf der Beschwerdeführerin entbehrt jeglicher Grundlage. 5.2 Auch dass gemäss einer im März 2015 abgegebenen rheumatologischen Beur tei lung die Beschwerden der Beschwerdeführerin im Sinne von Schwindel und verstärkten Kopfschmerzen bei repetitiv vornüber gebückten Arbeiten ‚durchaus möglich‘ seien (vorstehend E. 4.1), beeinträchtigt die Schlüssigkeit des Gutach tens nicht. Schwindelbeschwerden hat die Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung gar nicht (mehr) angegeben (vorstehend E. 3.2), und bezüglich der Kopfschmerzen ist nicht deren - unklar gebliebene - Auslösung massge bend, sondern die sich allenfalls daraus ergebende Einschränkung der Arbeitsfähig keit, die im Gutachten begründet verneint wurde.

5.2 Auch dass gemäss einer im März 2015 abgegebenen rheumatologischen Beur tei lung die Beschwerden der Beschwerdeführerin im Sinne von Schwindel und verstärkten Kopfschmerzen bei repetitiv vornüber gebückten Arbeiten ‚durchaus möglich‘ seien (vorstehend E. 4.1), beeinträchtigt die Schlüssigkeit des Gutach tens nicht. Schwindelbeschwerden hat die Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung gar nicht (mehr) angegeben (vorstehend E. 3.2), und bezüglich der Kopfschmerzen ist nicht deren - unklar gebliebene - Auslösung massge bend, sondern die sich allenfalls daraus ergebende Einschränkung der Arbeitsfähig keit, die im Gutachten begründet verneint wurde. 5.3 Damit erweist sich die am Y.___-Gutachten geübte Kritik als grundlos, und es ist auf das Gutachten, das alle praxisgemässen Anforderungen (vorstehend E. 1.3) voll umfänglich erfüllt, abzustellen.

5.3 Damit erweist sich die am Y.___-Gutachten geübte Kritik als grundlos, und es ist auf das Gutachten, das alle praxisgemässen Anforderungen (vorstehend E. 1.3) voll umfänglich erfüllt, abzustellen. Damit ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass von einer vollen Arbeits fähigkeit auszugehen ist. Die entsprechende Feststellung der Beschwerde geg nerin erweist sich damit als begründet und ihre darauf abgestützte Verfügung als rechtens.

Damit ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass von einer vollen Arbeits fähigkeit auszugehen ist. Die entsprechende Feststellung der Beschwerde geg nerin erweist sich damit als begründet und ihre darauf abgestützte Verfügung als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6.

6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. 6.2 Die Y.___-Gutachter haben für ihre ergänzende Stellungnahme Fr. 966.-- in Rech nung gestellt (Urk. 12). Diese musste nicht infolge ungenügender Abklä rungen durch die Beschwerdegegnerin eingeholt werden, weshalb ihr diese Kosten nicht zu überbinden sind.

6.2 Die Y.___-Gutachter haben für ihre ergänzende Stellungnahme Fr. 966.-- in Rech nung gestellt (Urk. 12). Diese musste nicht infolge ungenügender Abklä rungen durch die Beschwerdegegnerin eingeholt werden, weshalb ihr diese Kosten nicht zu überbinden sind. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach

Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher