Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/111177

<h2>SubmittedText<h2><p>- Wie kann es sein, dass es Ende 2009 im BIT noch über 300 offene Stelle gab und bereits Ende Februar 2010 über die Entlassung von 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschlossen wurde?</p><p>- Wie kam dieser Umstand zustande?</p><p>- Ist die Nachfrage der BIT-Kunden nach BIT-Dienstleistungen plötzlich zusammengebrochen, oder auf welcher Strategie und Planung des BIT beruht diese dramatische Änderung bei den offenen Stellen?</p><p>- Es sollte doch in dieser Situation möglich sein, die zahlreichen vakanten Stellen mit den vom Stellenabbau betroffenen erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BIT zu besetzen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Jahr 2009 ist die Bundesverwaltung um 658 Stellen gewachsen. Davon entfallen alleine 162 Stellen auf die IT-Leistungserbringer. Der grosse Stellenzuwachs hat das Parlament bewogen, durch die Bundesverwaltung eine Kürzung der Personalaufwendungen von 1 Prozent umsetzen zu lassen. Das BIT hatte Ende 2009 rund 130 nicht besetzte Vakanzen. Nach Bekanntwerden der Personalreduktionsvorgabe hat das BIT diese sofort gestrichen und einen Anstellungsstopp verfügt. Die im Raum stehenden erheblichen IKT-Kürzungen führen zu weniger nachgefragten Leistungen. Bezüglich 2009 kann darauf hingewiesen werden, dass zwischen dem budgetierten Leistungsvolumen und der effektiv erbrachten Leistung eine Nachfragesteigerung von rund 30 Prozent bzw. 90 Millionen Franken entstanden ist. Diese konnte vom BIT erfolgreich bewältigt werden. Vom BIT wurde eine grosse Flexibilität verlangt, nicht zuletzt bei der Beschaffung von zusätzlichen Ressourcen.</p>