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Das freut die vielen Touristen, die jedes Jahr nach Barcelona reisen, genauso wie die Einheimischen. Die katalanische Metropole wird zur Post-Auto-Stadt. «Barcelona hat einen Plan. Er heisst Barcelona Superblock und ist ein Transformationsplan, der das tägliche Leben in den Mittelpunkt stellt, den Zusammenhalt in den Vierteln fördert und den ökologischen Wandel vorantreibt»: Das schreibt die Verwaltung Barcelons auf einer neuen Internetseite.
In einer interaktiven Grafik informiert die Behörde, welche Projekte alles geplant sind. Der Plan ziele darauf ab, eine Antwort auf die soziale, ökologische und wirtschaftliche Krise zu geben, mit der die spanische Millionenstadt konfrontiert sei.
«Das Ziel des Superblock-Modells ist es, die Spielregeln zu ändern, indem Pläne und Projekte entwickelt werden, die uns helfen, eine gesündere, integrativere, vielfältigere und produktivere Stadt zu entwerfen.» Barcelona soll eine Stadt sein, die sich erneuere und an die Bedürfnisse der Zeit anpasse – «eine freundliche und nachhaltige Stadt», heisst es auf der Internetseite.
Der Plan ist in fünf Unterkapitel gegliedert: Umgestaltung des öffentlichen Raums, Verbesserung von Stadtvierteln und Veranstaltungsorten, Reaktivierung von Gewerbe, Förderung der nachhaltigen Mobilität und Aufstockung des bestehenden Wohnungsbestands.
Mit dem Plan sei Barcelona auf dem Weg zur «Post-Auto-Metropole», schreibt die Mobilitätsexpertin Katja Diehl auf Twitter.
Zu den Massnahmen im Bereich Mobilität gehört etwa der Ausbau von Velowegen und Infrastruktur für Fussgänger, ein Ausbau des städtischen Veloverleihsystems Bicing, die Renovierung des Bahnhofs Sants, die Zusammenführung zweier Tramnetzwerke sowie die Erweiterung des Netzes und der Bau eines intermodalen Hubs La Sagrera.