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Grabhügel Fornholz
Die Hallstattzeit bezeichnet einen Zeitabschnitt der Vorgeschichte, der noch in der Bronzezeit beginnt und in der älteren Eisenzeit mündet (um 800 bis 400 vor Christus). Sie wird nach den Funden in einem ausgedehnten Gräberfeld oberhalb des Ortes Hallstatt, im Salzkammergut (Österreich) benannt. Die Hallstattkultur war im nordwestlichen Ungarn, der südwestlichen Slowakei, in Tschechien, Süddeutschland, Österreich, in der Schweiz und Ostfrankreich verbreitet.
In der Nähe von Seon wurden 1931 zwei Grabhügel aus der Hallstattzeit entdeckt. Sie bestanden aus Grabkammern, wo man die Toten hinbettete und aus Nebenkammern, in denen verschiedene Gegenstände lagerten. Daneben stand eine interessante Grabstele. Neben Skelettresten und Tongefässen (Urnen) fand man in Frauengräbern Fibeln, Ledergürtel und Schmuck. In Männergräbern lagen Nadeln, Werkzeuge und Waffen. Schon damals arbeiteten die Männer handwerklich, während die Frauen sich mit Schmuck und Fibeln schön machten.
Foto: Daniel Reichmuth
Schanze Chrübiger
nördliches Ende:
östliches Ende:
47.35848
8.17933
Insgesamt grob 6-eckige Hochfläche. Eine quadratische Fläche von etwa 90 m Seitenlänge. Dazu anschliessend ein etwa 30 m breiter Ausläufer im Südosten des Quadrates.
Prähistorische Siedlung Ellenberg
Bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte. An der Oberfläche nichts sichtbar.