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Während sich die Jüngeren nicht bis in die Medaillen vorkämpfen konnten haben sich die beiden Ältesten je eine Medaille erkämpft. Dass Heinz Brauer (Kategorie 70+, -66 kg) nicht nur als Nationaltrainer fungiert, sondern auch selbst auf den Tatami mitmischt, hat er erfolgreich bewiesen und alle seine drei Kämpfe vorzeitig mit Ippon beendet. Insbesondere der erste Kampf gegen den Weltmeister von 2019, den er nach 50 Sekunden mit einem Festhalter gewinnen konnte, war überraschend für Alle. Das gab ihm wohl das nötige Selbstvertrauen für die beiden folgenden Kämpfe, welche er auch in Ne-waza für sich entscheiden konnte und sich dafür mit dem Weltmeistertitel belohnen liess. Als zweitältester Schweizer Teilnehmer konnte Hans Nessenohn (-60kg) in der Alterskategorie 65-69 im ersten Kampf einen Deutschen besiegen – im zweiten Kampf triumphierte er gegen den amtierenden Weltmeister aus Moldavien. Im Finale musste er sich aber dann dem US-Amerikaner beugen. Mit seinen tollen Leistungen wurde er Vize-Weltmeister und gewann Silber.
Der zweite Nationaltrainer Gilbert Pantillon (der bisher wohl erfolgreichste Veteranen-Judoka mit mehreren Europameister- und einem Vize-Weltmeister-Titel) hätte gerne noch eine weitere Medaille hinzugefügt. Leider musste er sich nach einem ersten gewonnen Kampf im Halbfinale geschlagen geben und beim Kampf um die Bronze-Medaille wurde er mit einem Gegenwurf eiskalt erwischt, was zu Platz 5 führte.
Die etwas jüngeren Teilnehmer (Jean-Marc Edder, Stephane Kobler, Dominic Siegrist und Vincent Nussbaum) konnten sich nicht in die Medaillenränge hineinkämpfen.
Die Ausbeute der 7 Kämpfer mit 2 Medaillenrängen hat die Erwartungen erfüllt.