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mit windendem Stengel,
[* 4] herzförmigen, zugespitzten, ganzrandigen
Blättern und großen, stieltellerförmigen, purpurroten Blüten zu 1-3 trugdoldig auf achselständigen Stielen, wächst am
östlichen Abhang
der mexikanischen Andes in einer Höhe von 1900 m und wird daselbst auch kultiviert. Die
ausdauernde, verschieden gestaltete Knolle, welche knollig verdickte Ausläufer treibt, wird in einem Netz über Feuer getrocknet
und nach Jalapa gebracht, von wo sie über Veracruz in den Handel kommt.
Die Mutterpflanze lernte man aber erst 1829 durch Cox in Philadelphia
[* 9] kennen. Die sehr ähnliche I. simulans
Hanbury, in den mexikanischen Andes, liefert die etwas weniger harzreiche und schwächer wirkende Tampicojalappe, welche statt
des Konvolvulins das in chemischer Hinsicht übereinstimmende, aber in Äther lösliche Tampicin enthält. I. orizabensis Le
[* 10] Danois, eine botanisch nicht hinreichend bekannte Pflanze, welche neben der vorigen vorkommt, liefert die Orizabawurzel
(Stipites Jalapae, Jalappenstengel).
Diese Drogue bildet unregelmäßige, kantige, gekrümmte oder plattenförmige, auch ästige Stücke einer offenbar sehr langen
Wurzel, wirkt schwächer als die vorige und enthält statt des Konvolvulins in Äther lösliches Jalappin C34H56O16
.