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Didier Cuche (Bild) hat am Samstag (12.02.) den ersten Schweizer Super-G-Sieg seit beinahe acht Jahren um lediglich 13 Hundertstel verpasst. Sonja Nef fuhr beim Weltcup-Slalom in Santa Caterina auf den fünften Platz.Dieser Inhalt wurde am 12. Februar 2000 - 14:41 publiziert
Didier Cuche (Bild) hat am Samstag (12.02.) den ersten Schweizer Super-G-Sieg seit beinahe acht Jahren um lediglich 13 Hundertstel verpasst. Der Neuenburger belegte bei der WM-Hauptprobe in St. Anton hinter dem Österreicher Josef Strobl den zweiten Platz. Sonja Nef fuhr beim Weltcup-Slalom in Santa Caterina auf den fünften Platz.
Super-G in St. Anton
Das Schweizer Super-G-Team zeigte in Sankt Anton die beste Leistung seit langem. Neben Cuche vermochten auch Didier Defago und Paul Accola zu überzeugen. Defago wurde Achter mit einem Rückstand von 86 Hundertsteln; Accola Neunter mit exakt einer Sekunde Rückstand auf den Sieger.
Cuche verhinderte mit seinem zweiten Platz ein weiteren österreichischen Mehrfach-Triumph. Hinter dem Romand belegten mit Stephan Eberharter und Werner Franz zwei weitere ÖSV-Fahrer die Plätze drei und vier.
Slalom in Santa Caterina
Spela Pretnar ist im Weltcup-Slalom in Santa Caterina (It) zu ihrem dritten Saisonsieg gekommen. Die Slowenin stiess mit Laufbestzeit vom dritten Rang an die Spitze vor und verwies die Französin Christel Saioni um drei Zehntel auf Platz 2. Sonja Nef wurde ausgezeichnete Fünfte. Die nach dem ersten Durchgang führende Norwegerin Trine Bakke schied im Finale schon nach wenigen Sekunden aus.
Besser klassiert in einem Slalom war Sonja Nef bislang erst ein einziges Mal, und zwar vor über vier Jahren. Damals hatte sie das Nachtrennen in Sestrière vor Marlies Oester gewonnen. In dieser Saison hatte die Appenzellerin den 8. Platz von Berchtesgaden als Bestergebnis ausgewiesen.
Sonja Nef war als einzige Schweizerin im Finale vertreten. Katja Jossi (34.), Corina Grünenfelder (42.) und
Corina Hossmann (45.) hatten den Sprung unter die 30 Besten verpasst.
Die Kombination, zu der neben dem Slalom die Abfahrt vom Donnerstag (10.02.) zählte, entschied die Österreicherin Renate Götschl deutlich für sich.
SRI und Agenturen
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