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- Eine vorläufige Analyse der Flugschreiber habe ergeben, dass die Piloten möglicherweise falsche Angaben zur Geschwindigkeit erhielten, teilt die Flugaufsicht in Moskau mit.
- Weil die Geschwindigkeitssensoren (Pitot-Sonden) der Antonov An-148 vereist gewesen seien, konnten sie keine korrekten Daten weiterleiten, heisst es in einer Mitteilung. Dies könnte Fehlanzeigen im Cockpit ausgelöst haben.
- Die Maschine der russischen Saratow Airlines war am Sonntag wenige Minuten nach dem Start nahe dem Moskauer Flughafen Domodedowo abgestürzt.
- Keiner der 71 Insassen überlebte das Unglück. Ermittler gingen zunächst von menschlichem Versagen oder schwierigen Wetterbedingungen aus.
Vereiste Pitot-Sonden sollen auch zum Absturz der Air-France-Maschine im Jahr 2009 über dem Atlantik beigetragen haben. Sie ermöglichen den Piloten die Kontrolle der Fluggeschwindigkeit ihrer Maschine – ein wichtiges Element, um das Gleichgewicht der Maschine stabil zu halten.