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Reflektionen zu Reflexionen und Abstraktionen
Mit diesen Fotos habe ich persönlich das Potential von Bildern in Aufnahmen entdeckt; ich fange an, mein fotografisches Auge zu finden und zu erfinden. Fotografie ist nicht länger was für die anderen.
Vieles bleibt offen in diesem Album: Die Auswahl ist nicht konzise genug; die Entscheidung ob in oder ohne Farbe ist zu fällen.
Es ist das hier ein Fächer von Bildern zum Thema Reflexionen, Spiele mit Licht und Schatten, fest und flüssig, oben und unten...: berühmte Gegensätze halt.
Und zum Thema Abstraktion: Manches wird auf den Kopf gedreht; als Schatten verbinden sich einzelne Formen - unter sich oder mit dem Grund - und werden eins, werden eine neue Form - was wird und was bleibt erkennbar? Wird neuer Inhalt, neue Bedeutung kreiert, wenn eine Form in einer anderen aufgeht?
Abstrahieren Wassertropfen und konzentrische Ringe die Welt?
Wie gross und wie bunt soll der Farbtupfer sein, um dafür sorgen zu können, dass Farbe als relevant erachtet wird?
Ist es normal, überall Gesichter zu sehen? Und was bedeutet normal?
Oder könnten das eher Stabpuppen sein?
Eine Pferdetroika im Ansturm? Eine Brutstätte junger wilder Drachen?
Wasser oder Fliessbeton? Also flüssig oder erstarrt?