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Bereits vor über hundert Jahren stellte ein Forscher fest, dass Tumore schrumpften, wenn der Patient zusätzlich an einer bakteriellen Infektion erkrankte.
Nun konnten amerikanische Mediziner erstmals bei einem Menschen diese Form von «Biochirurgie» einsetzen. Sie injizierten Sporen von Clostridienbakterien direkt in das Krebsgewebe. Die Mikroben ernährten sich von den Krebszellen im Tumor, zerstörten jedoch das gesunde Gewebe rundherum nicht. Zurzeit werden Dosierung, Nebenwirkungen und Effektivität der ungewöhnlichen Therapieform an weiteren Patienten mit inoperablen Tumoren getestet, berichtet «wissenschaft-aktuell.de».