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Als 1903 die Albulabahn eröffnet wurde, erwarteten die Bergüner einen touristischen Aufschwung, der das Dorf auf das Niveau der Oberengadiner Kurorte St. Moritz und Pontresina heben sollte. Zeugnis jener Hoffnungen ist das 1905/06 erbaute Kurhaus Bergün. Dass sich Bergün bereits im Ersten Weltkrieg von diesen hochfliegenden Plänen verabschieden musste, betrachtet man heute eher als eine glückliche Fügung, denn so konnte das Dorf sein historisches Ortsbild unverfälscht bewahren.
Die 1851 zu selbständigen politischen Gemeinden erhobenen Latsch und Stuls fusionierten 1912 beziehungsweise 1921 wieder mit Bergün.
Am 1. Januar 2017 soll die Gemeinde mit Filisur in die Gemeinde Bergün-Filisur fusioniert werden.