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Das Wetter findet fast ausschliesslich in den untersten 10 Kilometer statt. Die obere Begrenzung wird Tropopause genannt. Steigen Wolken bis zu dieser Begrenzung auf, dann ergibt sich im Normalfall eine glatte Oberfläche. Nicht so heute Morgen: Durch Auf- und Abwinde in der obersten Schicht entstanden Buckel auf der Oberfläche.
Vom Boden aus eintöniges Grau
Für die Buckel gibt es eine mögliche Erklärung: Die Sandkörner sorgen nachts für eine erhöhte Wärmeabstrahlung. So kühlt die Wolke stärker aus und es entstehen schwache Auf- und Abwinde. Tagsüber nehmen die Sandkörner die Wärme der Sonne auf, die Auf- und Abbewegung der Luft stoppt. Die Wolke kann sich, wie am heutigen Tag, teilweise auflösen.
Satellitenbild – das bessere Auge
Die Wetter-Satelliten schicken regelmässig Bilder zur Erde. Dabei werden Aufnahmen von verschiedenen sogenannten «Kanälen» gemacht. Die normale Fotographie ist nur eine der Möglichkeiten. Es gibt auch Bilder, welche Wolken in der Nacht zeigen. Es gibt sogar Produkte, welche Sandstaub in der Luft sichtbar machen (siehe erstes Bild oben).
Detaillierte Erklärungen zu einem analogen Fall liefert die EuMetSat., Link öffnet in einem neuen Fenster