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Systemische Autoimmunerkrankungen
Wir konzentrieren uns in unserer Forschung auf zwei Erkrankungen des Bindegewebes, nämlich die systemische Sklerose und die Myositis.
Die Systemische Sklerose (SSc) ist eine Autoimmunerkrankung, die von ausgedehnten Gefässerkrankungen sowie von einer Entzündung und Fibrose der Haut und der inneren Organe gekennzeichnet ist. Diese können im Verlauf zu einer Verdickung der Haut und irreversiblen funktionalen Einschränkungen der inneren Organe führen. Die Entstehung der Erkrankung ist noch weitgehend unbekannt und die molekularen Ursachen, die der Erkrankung zugrunde liegen, sind nur unzureichend erforscht. Wir versuchen in verschiedenen Projekten die molekularen Grundlagen, die zur Entstehung und zum Fortschreiten der Fibrose in der Haut und den inneren Organen führen, zu erforschen.
Der Begriff entzündliche Myopathie (Myositis) beschreibt eine Gruppe von unterschiedlichen Autoimmunerkrankungen, die durch das Vorhandensein von entzündlichen Infiltraten im Muskelgewebe gekennzeichnet sind. Dabei können die Haut, aber auch die Skelettmuskulatur und innere Organe – wie zum Beispiel die Lunge, das Herz oder der Gastrointestinaltrakt – betroffen sein. Dies ist auch der Grund für die hohe Morbidität und Mortalität dieser Gruppe von Erkrankungen. Die derzeitige Forschung auf diesem Gebiet konzentriert sich darauf, Moleküle zu identifizieren, die eine Schlüsselrolle in der Pathogenese spielen, um so zielgerichtete Therapien zu entwickeln.
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