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Menschen mit Psoriasis (Schuppenflechte) fühlen sich ihrem Leiden meist wehrlos ausgeliefert und versuchen mit der Krankheit zu leben, ohne daran zu verzweifeln. Herkömmliche Behandlungsmethoden können die Symptome der Schuppenflechte nur lindern oder zeitweise eindämmen, aber nicht heilen. Psoriasis gilt schulmedizinisch als chronische Krankheit. Wer jedoch ganzheitlich denkt und lebt, kann sein Hautbild entscheidend verbessern, unangenehme Begleiterscheinungen verhindern und aktiv zur Genesung beitragen.
Die Schuppenflechte zählt zu den Autoimmunerkrankungen
Bei der Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie zählt zu den so genannten Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigenes Gewebe - in diesem Fall die Hautzellen - angreift und zerstört. Infolge dessen steigt die Bildung neuer Hautzellen nicht nur in rasanter Geschwindigkeit, sondern auch im starken Übermass an.
Normalerweise benötigt eine gesunde Oberhaut etwa 4 Wochen, um sich zu erneuern. Bei der Psoriasis-Haut läuft dieser Prozess innerhalb von 3 bis 4 Tagen ab.
Dieser viel zu schnelle Ablauf führt dazu, dass sich keine normale Hornschicht bilden kann.
Stattdessen entstehen die für eine Psoriasis-Haut typischen Schuppenareale. Meistens sind sie örtlich begrenzt, doch die Schuppenflechte kann sich auch grossflächig auf der Haut ausbreiten.
Die Symptome der Schuppenflechte
Zu den häufig auftretenden Symptomen einer Schuppenflechte zählt die Bildung silbrig-weisser, trockener Schuppen (Psoriasis vulgaris) ebenso wie die gelbliche Krustenbildung (Psoriasis exsudativa), die durch starke Entzündungsprozesse entsteht.
Weitaus seltener treten hingegen mit Eiter gefüllte Bläschen auf, die sich vorwiegend an den Innenflächen der Hände und Füsse zeigen (Psoriasis pustulosa).
In ganz seltenen Fällen können grossflächige Entzündungen die gesamte Körperhaut verdicken, so dass sie immer unelastischer wird und schliesslich überwiegend in den Gelenkbereichen, wie Schulter, Ellenbogen, Knie, Knöchel etc. zu reissen beginnt – was sich dann psoriatische Erythrodermie nennt.
Psoriasis vulgaris ist die bekannteste Form der Schuppenflechte
Bei der Psoriasis vulgaris handelt es sich um die am häufigsten auftretende Form der Schuppenflechte. Sie zeigt sich durch scharf und unregelmässig begrenzte, rötliche Plaques der Haut, die mit silberweissen Schuppen bedeckt sind.
Von der Schuppenbildung besonders betroffen sind die Kopfhaut, der hintere Bereich der Ohren, die Ellenbogen und Knie sowie die Gesässfalte.
Im Verlauf der Psoriasis vulgaris entwickelt sich bei vielen Betroffenen zusätzlich eine Nagelpsoriasis. Sie verändert sowohl die Form als auch die Farbe der Nägel und kann den Nagel letztlich ganz zerstören, so dass er sich vom Nagelbett ablöst.
Eine weitere Erkrankung, die häufig in Folge einer lang anhaltenden Psoriasis vulgaris auftritt, ist die Psoriasis-Arthritis.
Psoriasis-Arthritis – Eine Begleiterkrankung der Schuppenflechte
Die Psoriasis-Arthritis (Kurzform PsA) ist eine Krankheit des rheumatischen Formenkreises und zählt ebenfalls zu den Autoimmunerkrankungen.
Allerdings werden hier - im Gegensatz zur Schuppenflechte - nicht die Hautzellen, sondern die Gelenke durch anhaltende Entzündungsprozesse angegriffen.
Als erstes ist die Innenhaut der Gelenke betroffen und im späteren Verlauf dann der Knorpel.
In den meisten Fällen findet die Entzündung im Bereich der Finger- und Zehengelenke statt. Generell können jedoch nahezu alle Gelenke von der Psoriasis-Arthritis betroffen sein.
Die Gelenkbereiche sind gerötet, schwellen an und schmerzen. Bleibt die Entzündung über einen langen Zeitraum bestehen, können die Gelenke zunehmend versteifen und so erhebliche Bewegungseinschränkungen nach sich ziehen.
Auslöser der Psoriasis-Arthritis
Die Psoriasis-Arthritis kann sich infolge einer bereits bestehenden Schuppenflechte-Erkrankung entwickeln. Bevor sie zum Ausbruch kommt, können jedoch viele Jahre vergehen.
Obwohl eine genetische Disposition wahrscheinlich Voraussetzung für diese Art Erkrankung ist, müssen noch weitere Faktoren, so genannten Triggerfaktoren, hinzukommen, bevor sie schliesslich ausbricht.
Hierzu zählen beispielsweise bakterielle Infektionserkrankungen, die Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. spezielle Blutdrucksenker, Rheumamittel etc.), anhaltende psychische Belastungen, ungesunde Ernährung, Umweltgifte oder starkes Übergewicht.
Bei übergewichtigen Menschen stellt das Bauchfett eine besondere Gefahr dar, denn dort werden entzündungsfördernde Botenstoffe produziert, die an den Gelenken immer wieder neue Entzündungsprozesse entfachen können.
Herkömmliche Psoriasis-Therapie zeigt viele Nebenwirkungen
In der schulmedizinischen Therapie wird die Schuppenflechte meist mit äusserlichen Anwendungen behandelt. Zum Einsatz kommen unter anderem Salicylsäurepräparate, teerhaltige Salben und Glukokortikoide (Cortison).
Diese bekämpfen zwar die Symptome der Erkrankung, nicht aber deren Ursachen. Hinzu kommt, dass diese Medikamente teilweise gravierende Nebenwirkungen haben.
Salicylsäure wird beispielsweise zum Ablösen der Schuppen eingesetzt. Ausserdem hat sie eine antimikrobielle, entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung. Leider ist sie jedoch gleichzeitig auch potentiell gewebeschädigend und entfaltet bei dauerhaftem Gebrauch toxische Wirkungen.
Teersalben hemmen die übermässige Zellteilung, wirken entzündungshemmend und lindern den Juckreiz. Ihnen wird jedoch bei längerem Gebrauch eine kanzerogene (krebserregende) Wirkung nachgesagt, daher sollte möglichst auf deren Anwendung verzichtet werden.
Besonders häufig wird in der Psoriasis-Therapie Cortison in Form von Salben, Medikamenten oder Injektionen verordnet - völlig ungeachtet der vielen möglichen Nebenwirkungen.
Wassereinlagerung, Blutdruckanstieg, Blutzuckererhöhung, Immunschwäche, Osteoporose, Übergewicht oder das Cushing-Syndrom (Vollmondgesicht, Stiernacken, brüchige Hautgefässe) sind bekannte Reaktionen bei einer längerfristigen hochdosierten Cortison-Anwendung.
PUVA-Therapie bei Schuppenflechte
Die PUVA-Therapie ist eine Lichttherapie, die überwiegend bei grossflächiger Psoriasis Anwendung findet. Hier werden die erkrankten Hautbereiche mit UV-A-Strahlen behandelt.
Das P steht für ein Medikament namens Psolaren, das die Haut lichtempfindlicher macht und vor der Behandlung vom Patienten eingenommen wird.
Da Psolaren in vielen Fällen Übelkeit und Erbrechen auslöst, wird alternativ zur Einnahme auch das Baden in einer Psoralenlösung angeboten.
Die PUVA-Therapie wirkt Entzündungsprozessen entgegen, hemmt die Überaktivität des Immunsystems und reduziert so die übermässige Teilung der Hautzellen. Daher kommt es in einigen Fällen zum Rückgang der Beschwerden.
Das klingt zunächst überzeugend, würde man die Nebenwirkungen dieser Therapie ausser Acht lassen.
Nebenwirkungen der PUVA-Therapie
So besteht bei der PUVA-Therapie eine verstärkte Sonnenbrandneigung. Selbst die geschlossenen Augen (!) sind bei fehlendem Schutz durch eine entsprechende Brille massiv gefährdet. Eine akute Bindehautentzündung oder Linsentrübung sowie eine degenerative Veränderung der Netzhaut sind mögliche Folgen.
Darüber hinaus kann die Therapie eine Pigmentverschiebung, Überpigmentierung, Verdickung der Haut sowie eine aktinische Keratose (eine Frühform von Hautkrebs) verursachen. Bei höheren UV-A-Dosen steigt das Krebsrisiko exponentiell an.
Um den Sinn hinter möglichen alternativen und nebenwirkungsfreien Methoden mit ganzheitlichem Ansatz zu verstehen, betrachten wir uns zunächst die möglichen Ursachen einer Schuppenflechte.
Insbesondere die Ernährungsweise, die Giftbelastung des Körpers und auch die Psyche spielen in diesem Zusammenhang eine übergeordnete Rolle.
Ursachen der Schuppenflechte
Wie immer in der Welt der Autoimmunerkrankungen sind der Schulmedizin auch bei der Schuppenflechte keine konkreten Ursachen bekannt. Man geht von verschiedenen Faktoren aus, die in ihrer Gesamtheit schliesslich krankheitsauslösend wirken.
Aus ganzheitlicher Sicht gehören die folgenden Aspekte zu den Ursachen der Schuppenflechte:
1. Schwaches oder überlastetes Immunsystem erhöht Psoriasis-Risiko
Die Schuppenflechte ist – wie oben erwähnt – eine Autoimmunerkrankung, also ein Problem des Immunsystems. Folglich gehört die Überlastung des Immunsystems zur massgeblichen Ursache der Psoriasis.
Das Immunsystem hat die Aufgabe, den Körper vor Schadstoffen jeder Art zu schützen. So geht das Abwehrsystem gegen Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze etc.) ebenso rigoros vor wie gegen Gifte oder andere Fremdkörper.
Seinen Hauptsitz hat das Immunsystem im Darm, denn dort hat es die meiste Arbeit zu erledigen. Der Darm wird schliesslich mit sämtlichen Schadstoffen konfrontiert, die in irgendeiner Weise in den Körper gelangt sind.
Je mehr Schadstoffe sich im Darm angesammelt haben, umso intensiver ist das Immunsystem gefordert.
Wenn zusätzlich Krankheitserreger auftauchen oder wenn es zu allergischen Reaktionen oder äusseren Verletzungen der Haut kommt, dann wird das Immunsystem an seine Grenzen gebracht. Es wird überfordert, geschwächt und kann seinen vielfältigen Aufgaben nicht mehr gerecht werden.
Jetzt kann es passieren, dass die überforderten Immunzellen plötzlich überaktiv werden und beginnen, auch körpereigenes Gewebe anzugreifen, frei nach dem Motto, lieber eine Zelle zu viel vernichten als eine zu wenig.
Da es sich jedoch um eigene Zellen handelt, ist dieses Vorgehen der Immunzellen natürlich verheerend. Es führt zu dauerhaften Entzündungen in den betroffenen Bereichen.
Man geht zwar davon aus, dass bei den Betroffenen eine gewisse genetische Veranlagung für Psoriasis vorhanden ist.
Dennoch braucht es zum tatsächlichen Ausbruch der Erkrankung noch weitere Faktoren. Hierzu zählen in erster Linie das erwähnte überforderte Immunsystem sowie zusätzlich ein krankes Darmmilieu.
2. Krankes Darmmilieu begünstigt Schuppenflechte
Eine gesunde Darmschleimhaut verhindert, dass Schadstoffe über den Darm zurück in den Körper gelangen können. Voraussetzung dafür ist allerdings eine wirklich intakte Darmschleimhaut.
Grosse Mengen an Toxinen, Schadstoffen sowie schädlichen Bakterien im Darm erzeugen jedoch ein giftiges Darmmilieu, das die Darmschleimhaut regelrecht verätzt.
Infolgedessen wird sie porös, so dass vermehrt Giftstoffe und unverdaute Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf gelangen. Man spricht vom sog. Leaky-Gut-Syndrom ("Leckender Darm").
Dies wiederum führt zu heftigen Reaktionen des Immunsystems. Es kommt zu entzündlichen und allergischen Reaktionen.
Eine wissenschaftliche Studie konnte bestätigen, dass bei Psoriasis-Patienten häufig mikroskopische Verletzungen der Darmschleimhaut auftraten, die durch Entzündungsprozesse im Darm verursacht wurden. Dies traf auf Patienten mit Psoriasis vulgaris ebenso zu wie auf jene mit Psoriasis-Arthtritis.
3. Gestörte Darmflora fördert Psoriasis
Das oben beschriebene giftige Darmmilieu stellt für pathogene Bakterien, Pilze oder Parasiten einen optimalen Lebensraum dar.
Ganz im Gegensatz dazu können die nützlichen Bakterien in diesem Milieu nur schwer überleben. Es kommt zu einer Überbevölkerung des Darms mit schädlichen Bakterien. Die so entstandene Dysbakterie (auch Dysbiose genannt) gilt als Auslöser vieler unterschiedlicher Erkrankungen.
Im gleichen Mass, wie sich die pathogenen Darmbewohner vermehren, nimmt die Anzahl der gesundheitsfördernden Darmbakterien ab. Dies führt u. a. auch dazu, dass letztere nicht mehr ausreichende Mengen kurzkettiger Fettsäuren bilden können, die den Darmschleimhautzellen als Nahrung dienen.
Ein Mangel dieser Fettsäuren kann zur Degeneration der Darmschleimhaut führen, in dessen Folge sich das oben beschriebene Leaky-Gut-Syndrom umso besser entwickeln kann.
Die toxischen Ausscheidungen der Darmpilze (z. B. Candida albicans) sind für die Darmschleimhaut besonders gefährlich, denn sie greifen die Schleimhaut an und zerstören das Gewebe. Auch auf diese Weise wird die Darmschleimhaut durchlässig für Substanzen, die keinesfalls ins Blut gelangen dürften.
Bereits 1986 konnte eine erste wissenschaftliche Studie den konkreten Zusammenhang zwischen einer bestehenden Psoriasis und einer extrem gestörten Darmflora nachweisen.
In dieser Studie wurden Stuhlproben von Patienten mit seborrhoischem Ekzem der Kopfhaut sowie einer Schuppenflechte der Kopfhaut untersucht. Das Ergebnis zeigte, dass alle Patienten eine hochgradig pathologische Darmflora aufwiesen, die vor allem von pathogenen Hefepilzen dominiert wurde.
4. Übersäuerung fördert Psoriasis-Schübe
Eine kranke Darmflora geht immer auch mit einer Übersäuerung des Körpers einher. Viele Menschen leiden aufgrund einer ungesunden Lebens- und Ernährungsweise an einer chronischen Übersäuerung, die unzählige Erkrankungen nach sich ziehen kann.
Eine Säureansammlung hat, ebenso wie Toxine, eine ätzende Wirkung - sowohl auf die Schleimhäute als auch auf die Gelenke. Es entstehen Entzündungsprozesse, die bei einer latenten Psoriasis ständig wiederkehrende Schübe auslösen können.
Säuren werden normalerweise schnellstmöglich über den Urin ausgeschieden, doch die Ausleitungskapazität der Nieren ist begrenzt. Bei einer chronischen Übersäuerung ist die anfallende Säurenmenge derart gross, dass die Nieren überfordert sind. In dieser Situation ist der Körper auf die Zuhilfenahme der Haut – das grösste Ausleitungsorgan des Körpers – angewiesen.
Werden nun verstärkt Säuren über die Haut ausgeschieden, kommt es in den ohnehin lädierten Hautbereichen zu weiteren Entzündungsprozessen, wodurch sich das Hautbild schubweise deutlich verschlechtert.
5. Ungesunde Ernährung verschlechtert Psoriasis
Eine ungesunde Ernährung steht zu Beginn all der bereits genannten vier Faktoren. Sie kann also sowohl zur Schwächung des Immunsystems, zur Dysbakterie im Darm als auch zur Übersäuerung des Körpers beitragen.
Diese Auswirkungen zeigen deutlich, dass eine ungesunde Ernährung an der Entstehung nahezu jeder Krankheit beteiligt ist - so auch an der Psoriasis. Im Umkehrschluss ist daher auch jede Erkrankung durch eine gesunde Ernährungsweise positiv zu beeinflussen und davon ist die Schuppenflechte ganz bestimmt nicht ausgeschlossen.
Über die ausreichende Aufnahme qualitativ hochwertiger und vitalstoffreicher Lebensmittel erhält der Körper genügend Energie, um seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, die er zur Erhaltung einer guten Gesundheit benötigt.
Der grösste Fehler, der heutzutage im Zusammenhang mit der Ernährung gemacht wird, ist der Verzehr enormer Mengen an Zucker, Weissmehlerzeugnissen, tierischen Eiweissen minderer Qualität und Fertigprodukten.
Hinzu kommt die schlechte Qualität (Pestizidrückstände, hoher Nitratgehalt etc.) vieler herkömmlicher Lebensmittel.
Weder Zucker noch Weissmehl, von dem nach der Verdauung ebenfalls nur reiner Zucker übrig bleibt, liefern dem Körper keinerlei Mikronährstoffe.
Stattdessen versorgen diese Nahrungsmittel die pathogenen Bakterien, Pilze und Parasiten mit deren Lieblingsnahrung - dem Zucker. Klinischen Untersuchungen zufolge reicht bereits ein Teelöffel Zucker täglich aus, um chronische Entzündungsprozesse zu entwickeln.
Der hohe Verzehr tierischer Produkte, zu denen natürlich auch sämtliche Milchprodukte zählen, überfordert das Verdauungssystem. Der Körper kann diese Eiweissmengen oft nicht verarbeiten. Es kommt zu einem Eiweissüberschuss, der aufgrund seiner hohen Harnsäure-Konzentration die Entstehung von Psoriasis-Schüben enorm fördern kann.
Fertigprodukte enthalten oft nur sehr wenige Mikronährstoffe. Dafür liefern sie jedoch eine Vielzahl minderwertigster Rohstoffe kombiniert mit einer ganzen Palette synthetischer Zusatzstoffe.
Die Folgen einer solchen Ernährung sind für den Körper katastrophal. Sämtliche der genannten Nahrungsmittel führen zur Übersäuerung des Körpers, verändern das Darmmilieu und tragen so zur Dysbakterie bei.
Sowohl die Übersäuerung als auch die Dysbakterie schwächen wiederum das Immunsystem ausserordentlich.
Parallel dazu steigt die Entzündungsbereitschaft des Körpers immens an. Wer jetzt die genetische Veranlagung zur Schuppenflechte trägt, ist stark gefährdet, dass diese auch ausbricht.
Wenn Sie jedoch dazu bereit sind, Ihre Ernährungsgewohnheiten grundlegend zu verändern, haben Sie die grössten Chancen, weitere Psoriasis-Schübe zu verhindern und langfristig die Erkrankung gänzlich in den Griff zu bekommen.
Gehen Sie aktiv gegen die Schuppenflechte vor!
Bei der Entstehung einer Autoimmunerkrankung wie der Psoriasis handelt es sich immer um ein komplexes Geschehen. Daher sind die erforderlichen Massnahmen zur Heilung dieser Erkrankung ebenfalls umfassend.
1. Gesunde Ernährung gegen Schuppenflechte
Beginnen wir gleich mit DER Massnahme, die alle Körperbereiche positiv beeinflusst - die gesunde Ernährung. Hier ist in Bezug auf die Psoriasis vor allem eine entzündungshemmende Ernährungsweise zu empfehlen. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie hier.
Darüber hinaus möchte ich Ihnen zusätzlich die folgenden Ernährungs-Tipps mit auf den Weg geben.
2. Entzündungshemmende Öle und Fette gegen Schuppenflechte
Bei Schuppenflechte ist es äusserst empfehlenswert, ausschliesslich hochwertige Öle und Fette mit entzündungshemmender Wirkung zu verzehren.
Omega-3-Fettsäuren gegen Schuppenflechte
Verwenden Sie zur Zubereitung Ihrer Speisen häufig Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.
Diese Öle zeigen eine stark entzündungshemmende Wirkung, so dass sie bei einer Erkrankung wie der Psoriasis unverzichtbar sind. Zu den Ölen mit den höchsten Omega-3-Anteilen zählen das Leinöl sowie das Hanföl.
Da diese Öle ausgesprochen hitzeempfindlich sind, sollten sie ausschliesslich zur Zubereitung kalter Speisen (z. B. für Salate) verwendet werden. Um möglichst regelmässig in den Genuss dieser wertvollen Öle zu kommen ist es ratsam, einen Esslöffel davon täglich pur einzunehmen.
Falls es Ihnen schwer fällt, die Öle pur zu sich zu nehmen, empfehlen wir die Einnahme von Krillöl in Kapselform.
Diese ausgezeichnete Nahrungsergänzung liefert nicht nur die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, sondern darüber hinaus auch die ebenso bedeutsamen Antioxidantien. Gemeinsam sind sie ein unschlagbares Team im Kampf gegen Entzündungen.
Kokosöl und Ghee gegen Schuppenflechte
Gesundheitlich ebenso wertvoll wie das Leinöl und das Hanföl sind auch zwei weitere Fettarten: Das biologische Kokosöl (Kokosfett) und das Ayurvedische Ghee (reines Butterfett).
Beide Fette verfügen über zahlreiche herausragende gesundheitliche Wirkungen. Besonders interessant für Psoriasis-Betroffene ist auch hier wieder ihre stark entzündungshemmende Wirkung.
Der Vorteil dieser beiden Fette gegenüber den oben empfohlenen Ölen ist der, dass die darin enthaltenen Fettsäuren selbst bei sehr hohen Temperaturen stabil bleiben und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften entfalten können.
Eine Studie, welche die positive Wirkung von Ghee bei Psoriasis bestätigt, finden Sie hier. Psoriasis-Patienten erhielten in dieser Studie über 7 Tage hinweg täglich 60 ml eines medizinisch aufbereiteten Ghees.
Erstaunlicherweise sank nicht nur deren zuvor erhöhter Cholesterinspiegel. Auch sämtliche Symptome ihrer Schuppenflechte – wie Juckreiz und Rötung – sowie das gesamte Hautbild besserten sich deutlich.
Die Verwendung der Omega-3-reichen Öle (im Salat oder als Nahrungsergänzung) in Kombination mit den beiden gesättigten Fetten (für alle anderen Gerichte und auch zum Backen oder Braten) ist daher bei Schuppenflechte sehr zu empfehlen.
Äussere Anwendung von Fetten gegen Schuppenflechte
Sowohl Omega-3-Fettsäurenreiche Öle als auch die genannten Fette sind übrigens genauso hervorragend zur äusseren Anwendung geeignet, da sie die abgestorbenen Zellschichten abtragen und den Heilungsprozess der Haut beschleunigen.
Geben Sie mehrmals täglich ein Öl oder Fett auf die von der Schuppenflechte betroffenen Hautbereiche und massieren Sie es gut ein.
Das Kokosöl eignet sich aufgrund seines sehr angenehmen Duftes zusätzlich zur partiellen Anwendung auch zur vollständigen Hautpflege von Kopf bis Fuss. Es schützt die Haut vor Umwelteinflüssen und hält sie jung und elastisch.
3. Leberreinigung bei Schuppenflechte
Die Leber als unser grösstes Entgiftungsorgan wird mit sämtlichen Toxinen konfrontiert, die in den Körper gelangen.
Wie Sie wissen, leiden Psoriasis-Erkrankte häufig unter einer gestörten Darmfunktion (z. B. Leaky-Gut-Syndrom), so dass die Leber mit der daraus entstehenden zusätzlichen Giftbelastung überfordert ist.
In dieser Situation muss auch das Immunsystem verstärkt gegen die Schadstoffe vorgehen, womit es schliesslich ebenfalls überlastet wird.
So ist es einleuchtend, dass die Stärkung der Leber automatisch auch zur Entlastung des Immunsystems führt. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Leber bestmöglich unterstützen.
Es gibt eine grosse Anzahl von Heilpflanzen, die in der Lage sind, die Leber wirkungsvoll zu stärken. Zu den bekanntesten leberregenerierenden Pflanzen zählen Mariendistel und Löwenzahn sowie die Artischocke. Generell stärken jedoch die meisten Bitterstoffe (in der richtigen Menge) die Entgiftungsfunktion der Leber.
Ideal ist zur Stärkung und Entlastung der Leber beispielsweise ein Bitter-Basenpulver, ein Löwenzahnextrakt oder auch ein Löwenzahnpulver.
5. Weihrauch gegen Schuppenflechte
Weihrauch ist ein einzigartiges Heilmittel für jede Art entzündlicher Erkrankung - bis hin zur Krebserkrankung. Die Erklärung für seine Heilkraft findet man im chemischen Aufbau von Weihrauch, denn dieser ist nahezu identisch mit dem des Medikamentes Cortison.
Das wäre allerdings auch schon alles, was Weihrauch mit Cortison gemein hat, denn nennenswerte Nebenwirkungen hat Weihrauch in der richtigen Dosierung keine.
Verantwortlich für die Wirkung des Weihrauchs sind die darin enthaltenen Boswelliasäuren. Sie hemmen ein spezielles entzündungsförderndes Enzym (Prostaglandin E2) in seiner Aktivität, wodurch die Entzündungsreaktionen deutlich verringert werden.
6. Vitamin D gegen Schuppenflechte
Psoriasis-Betroffene wissen, dass Sonnenlicht eine sehr positive Auswirkung auf das Erscheinungsbild der Haut hat.
Besonders heilsam kann die Kombination von Sonne und Salzwasser sein. Daher profitieren Psoriasis-Patienten ausserordentlich von langen Strandaufenthalten am Meer.
Sonnenlicht wird über die Haut aufgenommen und in einem hoch komplexen Prozess in aktives Vitamin D umgewandelt. Dieses Vitamin unterstützt den Körper in unzähligen Belangen. In Bezug auf die Psoriasis ist vor allem seine Auswirkung auf das Immunsystem von grosser Bedeutung.
So hemmt Vitamin D beispielsweise überschiessende Immunreaktionen, die generell verantwortlich für die Entstehung von Autoimmunerkrankungen sind.
Ausserdem regt Vitamin D eine verstärkte Produktion von körpereigenen Antibiotika, so genannter Defensine an. Diese können in den Körper eingedrungene Erreger wie Bakterien, Pilze etc. gezielt abtöten und so das Immunsystem deutlich entlasten.
Zudem aktiviert Vitamin D ein spezielles Gen in den Immunzellen, das die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe verringert und so die Entzündungsreaktion abschwächt.
Darüber hinaus zeigt es einen starken wachstumshemmenden Effekt auf die übermässige Neubildung der Hautzellen.
Leider ist es häufig nicht möglich, im Sommer so viel Vitamin D zu tanken, dass auch in den Wintermonaten noch eine ausreichende Vitamin D-Versorgung gesichert ist.
In Anbetracht der ausserordentlichen Bedeutung des Vitamin D für den Heilungsprozess sollten die Vitamin-D-Speicher mithilfe der regelmässigen Einnahme von Vitamin-D3-Präparaten aufgefüllt werden.
Empfohlen werden 1000 bis 4000 IE (internationale Einheiten) Vitamin D täglich – je nach der Höhe des persönlichen Vitamin-D-Spiegels, der beim Arzt bestimmt werden kann.
7. Basenbäder gegen Schuppenflechte
Nicht nur die Sonne wirkt an der See heilend auf die Schuppenflechte, auch das Meerwasser.
Das darin enthaltene Salz erweicht die Hautschuppen und löst sie schliesslich ab. Zudem hat Salz eine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung und lässt den Juckreiz verschwinden.
Salzbäder lassen die Haut wieder atmen und machen sie weich und geschmeidig.
Auch hier ist es natürlich den meisten Menschen nicht möglich, regelmässig Bäder im Meer zu geniessen. Aber das ist auch gar nicht nötig, denn es gibt zahlreiche basische Bäder im Handel, die einen ähnlich positiven Effekt auf die Haut haben – und dazu noch ohne die Haut auszutrocknen, wie das nach einem Bad im Meer oft der Fall ist.
8. Entsäuerung gegen Schuppenflechte
Da die Übersäuerung des Körpers – wie oben beschrieben – zu fortwährenden Psoriasisschüben beitragen kann, zählen entsäuernde Massnahmen zu den wichtigsten Schritten, die bei dieser Erkrankung durchgeführt werden sollten. Die bereits empfohlene entzündungshemmende Ernährung berücksichtigt auch diesen Aspekt.
Darüber hinaus empfehlen wir eine Entsäuerungskur, die den Säureüberschuss innerhalb und ausserhalb der Körperzellen wieder ausgleichen kann. In diesem Fall spricht man von einer extra- und intrazellulären Entsäuerung. Sie zählt zu den effektivsten Möglichkeiten, das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen.
Diese Kur beinhaltet auch die Verwendung basischer Bäder, die wir bereits im Zusammenhang mit der Auswirkung von Sonne und Meer erwähnt haben. Sie haben, neben der beschriebenen Wirkung des Meersalzes, zudem die Fähigkeit, die Haut zur Ausleitung überschüssiger Säuren anzuregen.
9. Darmflora-Aufbau gegen Schuppenflechte
Sie wissen längst, welche Folgen ein krankes Darmmilieu in Bezug auf Ihre Hautgesundheit hat.
Daher gehören Massnahmen, die zur Regeneration der Darmschleimhaut und zur Harmonisierung der Darmflora beitragen, zu den wichtigsten Punkten, die bei Schuppenflechte ohne grossen Aufwand umgesetzt werden können.
Eine Darmreinigung können Sie selbst bequem von zu Hause aus durchführen. Bauen Sie gleichzeitig Ihre Darmflora auf, indem Sie die fehlenden gesunden Darmbakterien zuführen.
Die Kombination von Darmreinigung und Aufbau der Darmflora führt zu einem gesunden Darmmilieu, das gleichzeitig auch Ihr Immunsystem stärkt.
Daher wirkt sich diese Massnahme auf alle Körperbereiche positiv aus. Sogar Ihre Psyche wird von der Darmreinigung profitieren, denn sie ist über das Nervensystem sehr eng mit dem Darm verbunden.
10. Wenn die Psoriasis psychisch bedingt ist
Der mögliche Zusammenhang zwischen der Entstehung einer Schuppenflechte und dem Seelenzustand der betroffenen Menschen ist äusserst interessant. Leider findet er nur in seltenen Fällen Beachtung. Dabei ist es allgemein bekannt, dass die Haut das Spiegelbild der Seele ist.
Die Haut hat vielfältige Funktionen, von denen drei den Zusammenhang zur Psyche besonders deutlich zeigen.
Wenn wir uns alleine diese Funktionen vor Augen halten, ergeben sich bei Schuppenflechte-Betroffenen folgende Fragen:
Es ist sicher nicht immer sinnvoll, die Beantwortung dieser Fragen mit sich selbst auszumachen. Sprechen Sie daher mit einem versierten Therapeuten, denn er kann Ihnen Wege aufzeigen, wie Sie diese psychischen Blockaden Schritt für Schritt auflösen können.
Da niemand "zufällig" an Psoriasis oder irgendeiner anderen Symptomatik erkrankt, ist der psychische Aspekt bei jedem Betroffenen zwingend zu berücksichtigen. Nur dann kann die Krankheit ein für allemal geheilt werden.
Ebenso sicher, wie die Psyche ursächlich an der Entstehung der Psoriasis beteiligt ist, sind auch die weiteren von uns genannten Faktoren verantwortlich für deren Entwicklung.
Eine ungesunde Lebens- und Ernährungsweise führt zur Übersäuerung des Körpers. Diese wiederum macht den Darm krank und schwächt das Immunsystem. Dadurch entsteht ein krankhafter Kreislauf, der letztlich den ganzen Organismus betreffen kann.
Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen.
Immunbiologische und isopathische Therapie
Die immunbiologische und isopathische Therapie der Humanbiologie ist ein ganzheitlich-medizinisches Naturheilverfahren.
Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Homöopathisch: aufbereitete mineralische, pflanzliche oder Organbestandteile werden nach einem bestimmten Verfahren potenziert, d. h. aufbereitet, verdünnt und verschüttelt.
Orthomolekulare Therapie: mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.
Personotrope Therapie
Anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es werden bei der personotropen Therapie die Konstitution und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.
Bioresonanztherapie (BRT): die Bioresonanztherapie (BRT) biophysikalische Informationstherapie ist ein energetisches Behandlungsverfahren, dessen Grundlage die Quantenphysik ist. Es geht davon aus, dass jedes biologische System mit einer eigenen Frequenz schwingt, die auf die Eigenschwingung der Elementarteilchen zurückzuführen ist. Die Schwingungsfrequenz vermittelt einen ständigen biologischen Informationsfluss zwischen diesen elektrischen Feldern und der Materie bzw. dem Gewebe. Die Grundlage der Therapie besteht in der gezielten Einspeisung biologisch wirksamer Frequenzen, die z. B. krankes Gewebe, das in seiner Frequenz gestört ist, beeinflussen können. Außerdem wird erkranktes Gewebe mit patienteneigenen Schwingungen behandelt, indem diese in das erkrankte Gebiet geleitet werden.
Die Bioresonanztherapie ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen sinnvoll. Bestimmend für die Therapie ist nicht die Erkrankung, sondern das Schwingungszentrum.
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Erkrankung von Psoriasis (Schuppenflechte) in Frage kommen.
Homöopathie
Die homöopathische Behandlung:
In einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) versucht der Homöopath, den Patienten als Ganzes in all seinen Lebensbereichen zu erfassen und alle Symptome und bisherigen Erkrankungen zu ordnen. Anhand dieser Gesamtheit der Symptome, wird anschließend das homöopathische Mittel bestimmt, das in seinem Arzneimittelbild die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist. Eine homöopathische Behandlung von chronischen Krankheiten wird auch als Konstitutionsbehandlung bezeichnet.
Phytotherapie
Die phytotherapeutische Behandlung:
Es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Akupunktur:
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre.
Wichtig: Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen!
Abraten möchte ich vor Versuchen der Selbstbehandlung. Es geht hier nicht darum, mal eben schnell ein Symptom aus dem Weg zu räumen, sondern um die Stimulierung regulatorischer Prozesse tief im Organismus. Hier ist unbedingt ein Fachmann gefragt, der nach gründlichem, mehrjährigem Studium der klassischen Homöopathie in der Lage ist, das passende Einzelmittel auszuwählen und den Verlauf der Therapie zu beurteilen. Generell gibt es hunderte von potentiell wirksamen Arzneien für diese Krankheit. Davon werden mindestens zwei Duzend besonders häufig mit Erfolg eingesetzt. Aber im jeweiligen Einzelfall ist es immer ein bestimmtes Mittel oder eine ganz bestimmte Mittelfolge, die dem Patienten hilft, seine Schwierigkeiten besser zu meistern. Die Veränderungen, die auf das Mittel eintreten sind oft sehr subtil und für den Laien schwer zu beurteilen.
Bei der homöopathischen Behandlung geht es nicht darum, in die Persönlichkeit des Patienten einzugreifen. Wir alle haben unsere größeren oder kleineren Schwachstellen, die ein Teil unserer Individualität sind und uns von allen anderen Menschen abheben. Nur indem wir lernen, diese zu akzeptieren, können sie unser Leben bereichern. Dagegen beschneidet der Versuch, menschliches Verhalten in Schablonen zu pressen, unser Selbst und macht uns ärmer und kränker. Daher kann es nicht unser Ziel sein, nur ein besseres „Funktionieren“ des Patienten durch reine Symptomenunterdrückung zu erreichen.