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Als der gefangene Apostel Paulus per Schiff nach Rom gebracht wurde, begleiteten ihn zwei treue Männer: Lukas, der «geliebte Arzt» (Kol 4,14) und Aristarchus, dessen Name «bester Fürst» bedeutet. Wie wunderbar und liebevoll sorgte der Herr für seinen gefangenen Diener! In göttlicher Fürsorge ermutigte Er ihn mit einem «Fürchte dich nicht» (Apg 27,24) und gab Er ihm zwei geeignete Reisebegleiter mit.
Aristarchus wird bereits in Ephesus als Reisebegleiter von Paulus erwähnt. In jener weltbekannten, götzendienerischen Stadt gab es einen Tumult. Dabei wurden Gajus und Aristarchus «mit fortgerissen» (Apg 19,28.29). Trotzdem liess sich dieser tapfere Begleiter des Apostels nicht zurückhalten, den gefangenen Diener des Herrn auf seiner letzten uns bekannten Reise zu begleiten. Der Apostel erwähnt ihn in Kolosser 4,10 und im Brief an Philemon (V. 24). Im ersten Fall sagt er von ihm «mein Mitgefangener», im zweiten bezeichnet er ihn als «mein Mitarbeiter».
Lukas berichtet in der Apostelgeschichte von einem römischen Hauptmann Julius, der dem Apostel Paulus freundlich gesonnen war. Dieser erlaubte seinem Gefangenen, zu seinen Freunden zu gehen. Sicher führte der Herr es so, dass der Zenturio mitbekam, dass dieser Gefangene ein Gelehrter war und gewissermassen seinen Leibarzt und den besten Fürsten bei sich hatte!
Aus diesen biblischen Berichterstattungen entnehmen wir, dass dem Herrn absolut nichts entgeht. Er nimmt alles wahr, was für Ihn und für die Seinen getan wird. Genauso sieht Er alle Bemühungen der Gläubigen in den heutigen Tagen.
«Ihr aber, seid stark und lasst eure Hände nicht erschlaffen, denn es gibt Lohn für euer Tun!» (2. Chr 15,7). Dem Hebräer-Brief entnehmen wir, dass alles, was im Glauben getan wird, nicht ohne Belohnung bleiben wird (Kap. 10,35; 11,6.26). Spornt uns dies nicht an, uns dem Herrn zur Verfügung zu stellen und den Seinen zu dienen?