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Es ist nicht nur ein Küchengewürz oder ein Duftstoff (Zimtöl) in der Parfümindustrie, auch in der Phytotherapie findet die Zimtrinde ihren Einsatz.
Zimt gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt. Es taucht bereits in einem chinesischen Kräuterbuch des Kaisers Shen Nung um 2700 v. Chr. auf. Auch in der Bibel wird er erwähnt. Im 2. Buch Mose, offenbart ihm Jahwe eine Rezeptur über ein Salböl (das aus Myrrhe, Zimt, Kalmus, Kassia und Öl bestand).
In der Antike wurde es als Heilpflanze, Gewürz, für Räucherungen und als Parfüm verwendet.
Im Mittelalter wurde er mit einer diuretischen, emmenagoge (Frauenkrankheiten), geburtsbeschleunigende, herzstärkende und giftwidrige Wirkung beschrieben. Doch damals war Zimt selten in Europa zu finden und deshalb hatte er ein sehr hohen Preis. Zuerst die Portugiesen, später die Spanier und dann die Engländer führten den Zimthandel.
Mittlerweile wird Zimt in vielen tropischen Ländern kultiviert.
Wirkung
Das zu 80% enthaltene ätherische Öl Zimtaldehyd wirkt krampflösend, daher wird die Zimtrinde unter anderem bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt.
Einige Studien haben ebenfalls belegt, dass der Zimt Menschen mit Diabetes helfen kann, den Zucker bessert zu verstoffwechseln.
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