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The Great Western Loughs
Die als “The Great Western Loughs” bezeichneten Seen sind Irlands traditionsreichste Forellenseen und aus dem Fischereikalender eines irischen Fischers nicht wegzudenken. Die Seen liegen über weite Flächen auf kalkhaltigem Grund und sind Limestone-Loughs. Entsprechend stark und vielfältig ist das Insektenaufkommen und die Forellen wachsen gut ab. Es werden die typisch irischen Fischerboote verwendet. Das Boot wird quer zum Wind windaufwärts der zu befischenden Strecke gestellt und driftet mit dem Wind. Gesteuert wird das Boot mit dem windaufwärtigen Ruder, einem Driftanker und der natürlichen Driftrichtung eines jeden Bootes.
Traditionell wird mit drei Nassfliegen am Vorfach gefischt. Immer mehr werden aber auch Trockenfliegen, Nymphen, Streamer (Minkies) oder Buzzer (Zweiflügler) eingesetzt. Die Saison ist lang – von März bis Mitte Oktober. Die Saisonhöhepunkte sind die Duck-Flies im frühen Frühjahr, die Olives im späteren Frühjahr, die Mayflies von Mitte Mai bis Anfangs Juni sowie im Herbst die Terrestrials.
Es gibt viele Zugangsmöglichkeiten zu den Seen, jedoch sind Oughterard für den Lough Corrib, Ballinrobe für den Mask sowie Partry für den Carra die wohl wichtigsten.
Auf den Websites der Fishingboards findest du auch Adressen von Guides und Bootsvermietern.