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Das Schoggi die kognitiven Funktionen verbessert, ist schon länger nachgewiesen. Nun hat eine Studie, publiziert im New England Journal of Medicine, einen Zusammenhang zwischen dem Schokoladenkonsum und der Anzahl Nobelpreisträger in verschiedenen Ländern entdeckt.
Schweiz als Spitzenreiter
Der Schweizer Medizinprofessor und Autor Franz Messerli hat eine enge, signifikante und lineare Korrelation zwischen dem Pro-Kopf-Konsum von Schokolade und der Anzahl Nobelpreisträger pro zehn Millionen Einwohnern in insgesamt 23 Ländern festgestellt.
Die Schweiz war sowohl bei der Zahl der Nobelpreisträger als auch beim Schokoladenkonsum der Spitzenreiter. Die Steigung der Regressionsgeraden lässt zu schätzen, dass es etwa 400 Gramm Schokolade pro Kopf und Jahr braucht, um die Zahl der Nobelpreisträger in einem bestimmten Land um eins zu erhöhen.
Eventuell durch weitere Faktoren beeinflusst
Die Ergebnisse sind nur eine Hypothese und müssten in einer randomisierten Studie getestet werden. Ausserdem ist ein Zusammenhang zwischen X und Y – in diesem Fall Schokoladenkonsum und Anzahl Nobelpreisträger – kein Beweis für Kausalität. Das heisst: Es steht nicht eindeutig fest, dass der Verzehr von Schokolade die Chancen auf einen Nobelpreis erhöht. Es könnte auch umgekehrt sein oder das Ergebnis durch andere Faktoren beeinflusst werden.
Doch der Autor glaubt daran, dass Schoggi essen die Zahl der Nobelpreisträger in einem Land erhöht: «Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Verzehr von Schokolade in einer dosisabhängigen Weise den reichhaltigen Nährboden bietet, der für die Entstehung von Nobelpreisträgern notwendig ist.»
Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn Schokolade tatsächlich schlau macht, dann ist die Weihnachtszeit der perfekte Zeitpunkt, um etwas mehr nach der beliebten Süssigkeit zu greifen!.