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Die siebenköpfige Jury unter dem Vorsitz des Kritikers Helmut Böttiger hat 20 Schriftstellerinnen und Schriftsteller ausgewählt, Link öffnet in einem neuen Fenster, die nun im Wettbewerb um den Deutschen Buchpreis konkurrieren. Unter ihnen befinden sich auch vier Schweizer.
Widmer, Dutli, Lüscher und Steiner
Urs Widmer wurde für seine romanhafte Autobiographie «Reise an den Rand des Universums» ausgewählt. Ebenfalls nominiert ist Ralph Dutli für seinen Roman «Soutines letzte Fahrt» über das Leben des weissrussisch-jüdischen Malers Chaim Soutine. Jonas Lüscher geht mit seinem Erstling, der Novelle «Frühling der Barbaren» ins Rennen, der Zürcher Jens Steiner mit der Familiengeschichte «Carambole».
Neben Widmer finden sich auf der Longlist auch weitere bekannte Namen: Auch Uwe Timm, Reinhard Jirgl, Daniel Kehlmann und Terézia Mora befinden sich unter den Nominierten.
Preisverleihung im Oktober
Am 11. September wird die Liste dann auf sechs Namen gekürzt. Aus dieser Shortlist wird am 7. Oktober, dem Vorabend der Frankfurter Buchmesse, der Sieger bestimmt. Im Vorjahr wurde die Berliner Autorin Ursula Krechel für ihren Nachkriegsroman «Landgericht» ausgezeichnet.
Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben. Einen Schweizer Gewinner gab es bislang erst einmal: 2010 wurde die Zürcherin Melinda Nadj Abondji für ihren Roman «Tauben fliegen auf» ausgezeichnet.