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Es bleibt bei Französisch als Amtssprache
Im zukünftigen Grossfreiburg ist für die deutschsprachige Minderheit nur punktuelles Entgegenkommen vorgesehen.
In der zukünftigen Gemeinde Grossfreiburg soll die deutschsprachige Bevölkerung von der Verwaltung in ihrer Sprache Auskunft erhalten. Französisch soll jedoch einzige offizielle Amtssprache sein. Das hat die konstituierende Versammlung fast einstimmig beschlossen.
Ausserdem sollen deutschsprachige Kinder in eine deutschsprachige Schule gehen können. Weiter soll eine Delegiertenstelle für Zweisprachigkeit geschaffen werden.
Im Vorfeld hatte eine französischsprachige Interessengruppe sämtliches Entgegenkommen gegenüber der der deutschsprachigen Minderheit kritisiert. Schliesslich hätten nur rund zehn Prozent der Einwohner der neuen Gemeinde Deutsch als Muttersprache.
Über den Fusionsvorschlag kann die Stimmbevölkerung der betroffenen Gemeinden im September in einer Konsultativabstimmung entscheiden. Erst im nächsten Jahr entscheidet sich dann an einer Abstimmung, ob die Stadt Freiburg mit ihren umliegenden Gemeinden fusioniert.