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Der Reb- und Weinbau in der Schweiz hat eine lange Tradition. Älteste Zeugnisse werden auf das Jahr 800 vor Christus datiert. Römische Siedler bringen neue Sorten und Keltertechniken ins Land. Mönche beginnen im Mittelalter imposante Terrassen anzulegen, die einige Landstriche bis heute prägen, und ihr Bedarf an Wein (nicht nur) für die Heilige Messe sichert die Existenz des Weinbaus. Nach der Reblauskrise übernehmen Schweizer Forschungsanstalten eine führende Rolle in der Entwicklung neuer, resistenter Rebsorten. So kommt es, dass Schweizer Wein im eigenen Land hoch angesehen ist und auch gerne selber getrunken wird.