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Für das Gemeinschaftsunternehmen seien schrittweise Investitionen von rund 90 Millionen Euro über drei Jahre geplant, die zu gleichen Teilen auf die beiden Partner verteilt seien, teilte Lonza am Dienstagabend mit. Das Joint Venture werde dabei bestehende Anlagen im dänischen Hørsholm (DK) modernisieren und neue Produktionseinrichtungen in Basel für präklinische bis Phase-II-Projekte einrichten.
Weitere Einrichtungen für die Phase-III- und die kommerzielle Produktion würden bei entsprechenden Fortschritten in der Pipeline aufgebaut. Die Partner erwarten, dass sich das Joint Venture nach dem Aufbau der Produktion "weitgehend selbst finanziert".
Das Joint Venture wird gemäss den Angaben der erste Auftragshersteller sein, der eine vollständige Lieferkette zur Produktion von Bakterienstämmen für therapeutische Zwecke anbietet. Angesichts der Anzahl der derzeit laufenden präklinischen und klinischen Studien schätzt Lonza, dass die klinische Zulieferindustrie bis 2025 einen weltweiten Umsatz von 150 bis 200 Millionen erreichen wird. Bis 2035 dürfte der Umsatz in der gesamten Zulieferindustrie für den klinischen und kommerziellen Bereich auf über 1 Milliarde Euro ansteigen.
tp/uh
(AWP)