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Odem
2011
Abstract
Oliver Frei
Mentorin:
Daniela Keiser
In einem verdunkelten Raum sind fünf runde Spiegel in Serie an eine Wand gehängt. Diese werden von je einem Spot beleuchtet und projizieren Lichtscheiben auf die gegenüberliegende Wand.
Auf den Spiegeln schlummern Portraits medialer Persönlichkeiten, welche über den interaktiven Akt des Anhauchens in Erscheinung treten. Der Besucher welcher zuerst mit seinem eigenen Spiegelbild konfrontiert wird, erfährt eine Überschneidung seines „Ichs“ mit dem erscheinenden Portrait. Die geisterhaften Portraits werden über die Lichtprojektionen in den Raum verdoppelt und vergrössert. Sie erhalten eine „Scheinrealität“ und werden zu ephemeren Ikonen.