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Kurz vor dem Studienabschluss in Yale zog John F. Kerry als Navy-Offizier in der Vietnamkrieg. Nach seiner Rückkehr absolvierte er ein Jurastudium in Boston und wurde Staatsanwalt in Massachussets. 1984 wurde er in den US-Senat gewählt, wo er bis 2013 den Bundesstaat Massachusetts vertrat. 2004 kandidierte Kerry für die Demokraten als US-Präsident, zwischen 2009 und 2013 hatte er den Vorsitz des Senatsausschusses für Aussenbeziehungen inne. Ab 2013 amtete er unter Barack Obama als US-Aussenminister. Kerry war ein wichtiger Architekt des Pariser Klimaabkommens und des Atomdeals mit dem Iran. Für seine diplomatischen Verdienste wurde er als «Diplomat des Jahres» ausgezeichnet und erhielt das Bundesverdienstkreuz sowie den Verdienstorden der französischen Ehrenlegion. Kerry ist ein angesehener Experte in den Themenkreisen internationale Beziehungen, globale Weltordnung und Klimapolitik. Zurzeit doziert er u.a. an der Yale University und ist für die Carnegie Stiftung für internationalen Frieden tätig.
John Kerry, former Secretary of State of the U.S.A., shows a strong pride for his country though answers the question of whether his 2004-campaign for U.S.-presidency resembles current President’s Donald Trump with “Hell, no!” and does not feel much like talking about the current President in general. He warns of the actual tendencies to forget about historical developments and the danger of isolation. Political dialogue is missed in this time where there is no common platform anymore with everyone gathering and self-selecting news. His future will be consumed by the defence of his achievements in particular concerning the Iran nuclear deal framework and the Paris Agreement.