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Bei der Entwicklung und Konstruktion der ISC-Pfanne war der Gedanke vorherrschend eine sphärische Pressfit -Pfanne mit abgeflachtem Pol zu entwickeln, welche sich in dieser Form in der praktischen Anwendung seit Jahren schon bewährt hat.
Neu an der ISC-Pfanne ist, dass die Primärstabilität nicht nur durch die Übergröße der Pfanne im Äquatorbereich als Pressfit-Wirkung, sondern, nach einer Idee und Anregung von Prof. Dr.Hanns Hofer aus Salzburg zusätzlich durch 3 spiralförmig angebrachte Rippen an der Aussenseite der Metallpfanne bei 0, 120 und 240 Grad erreicht wird, wodurch auf eine Fixation mit Spongiosa-Schrauben und damit auch auf eine Anbringung von Schraubenlöchern in der ISC-Pfanne verzichtet werden kann.
Durch die erwähnten 3 spiralförmigen Rippen an der Aussenseite der ISC-Pfanne wird nicht nur die Rotations-, sondern auch die Kippstabilität deutlich erhöht.
Ein weiterer Vorteil der Verriegelungspfanne ist das am Boden
der Metallpfanne angebrachte zentrale Loch, welches einen
guten Ein- und Überblick bei der Positionierung der Pfanne
ermöglicht. Durch diese zentrale Öffnung kann der Abstand
der ISC-Pfanne zum knöchernen Pfannenboden exakt beurteilt
und die Notwendigkeit für das eventuelle Einbringen von
Knochenmaterial festgestellt werden. (Die erwähnte Öffnung
am Pfannenboden hat bei den Pfannengrössen 46-54 einen
Durchmesser von 15mm und bei den Grössen 56-66 einen
Durchmesser von 18 mm, was das Einbringen von spongiösem
Knochen ohne Schwierigkeiten ermöglicht.) Dieses
zentrale Loch am Pfannenboden wird durch einen Titandeckel
dicht verschlossen, wobei das Handling mit einem gut durchdachten
Instrument sehr einfach ist. Der gut schliessende Titandeckel verhindert das bodenseitige Eindringen von Bindegewebe in die Innenseite der Titanpfanne und erhöht dadurch die Osteointegration im Bereiche des Pfannenbodens.