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Impfungen haben entscheidend dazu beigetragen, dass manche Krankheiten heute in der Schweiz praktisch verschwunden sind. Ähnliches gilt auch für viele andere Länder, zum Beispiel für die USA: Eine Studie des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat Daten der Zeit vor der Einführung der Impfungen mit den aktuellen Zahlen für die USA verglichen.
Die Zahlen zeigen, welche Fortschritte der gezielte Einsatz von Impfstoffen bei verschiedenen Krankheiten gebracht haben. Impfungen konnten die Anzahl Krankheits- und Todesfälle in gewissen Fällen auf Null drücken. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Krankheiten völlig verschwunden sind. Manche Erkrankungen sind in gewissen Entwicklungsländern noch immer verbreitet. Einzig die Pocken gelten weltweit als ausgerottet. Den letzten Pockenfall gab es im Jahre 1977.
Der Schweizer Mediziner und Nobelpreisträger Rolf Zinkernagel schrieb im Jahre 2005 in der Schweizerischen Ärztezeitung: «Die konventionellen Impfungen, wie sie in den letzten hundert, vor allem aber in den letzten fünfzig Jahren implementiert worden sind, stellen wahrscheinlich die erfolgreichsten medizinischen Handlungen überhaupt dar. Kaum eine andere medizinische Aktivität hat so viele schwere Krankheit und Leiden verhindert wie die Impfstoffe.»