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Die 24-Stunden-Blutdruckmessung (ABPM) erlaubt es, zwischen dauerhaftem und labilem Bluthochdruck zu unterscheiden, der nur während der Konsultation festgestellt wird ("Weißkittel"-Effekt). Die ABPM kann auch höher sein als der bei einer Konsultation gemessene Blutdruck. Diese bezeichnen wir als maskierte Hypertonie.
Die ABPM ist ein Gerät zur wiederholten Messung des Blutdrucks über einen Zeitraum von 24 Stunden. Es besteht aus einer aufblasbaren Manschette, die mit einer tragbaren Pumpe verbunden ist. Es ist so eingestellt, dass der Blutdruck tagsüber mehrmals pro Stunde und in der Nacht etwas seltener (1x/Stunde) gemessen wird. Ein akustisches Signal warnt, bevor die Manschette aufgeblasen wird. Der Arm sollte dann losgelassen werden, um eine zuverlässige Messung zu erhalten. Gelingt dies nicht, können ein oder mehrere neue Versuche unternommen werden. Der Piepser ist in der Nacht deaktiviert.
Die Diagnose Bluthochdruck wird gestellt, wenn der mittlere Tagesblutdruck >135/85 mmHg beträgt (oder wenn der mittlere Blutdruck einschließlich der Nacht >130/80 mmHg beträgt).