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Charlie Chaplin
Charlie Chaplin wurde 1889 (vermutlich) in London geboren. Er ist einer der einflussreichsten Komiker der Filmgeschichte und eine Legende.
Bereits als Neunjähriger ging er als Sänger auf Tour und musste kurz danach für seine Familie sorgen, da sein alkoholkranker Vater starb und seine Mutter und Bruder regelmässig in die Irrenanstalt gesteckt wurden. Als aufstrebender Schauspieler gelangte er bis nach Amerika, wo er von der Bühne zum Film wechselte. Unzufrieden mit seiner ersten Rolle 1914, entwickelte er eine neue Figur. Durch die Nachfrage nach Filmen mit Chaplin, aber seinen Problemen mit Regisseuren, fing er 1914 selber an Regie zu führen.
1952, während der McCarthy – Ära, wurde ihm die Einreise in die USA verwehrt, weil er der Nähe zum Kommunismus verdächtigt wurde. Er war gerade nach einer Filmpremiere in England für 3 Wochen in die Schweiz gereist. Also bleibt er. Erst 1972, für die Verleihung seines Ehrenoscars, erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung in den USA für 10 Tage.
1977 starb er in seinem Haus in Vevey. Seine Leiche wurde von dort gestohlen, um seine Familie zu erpressen, aber der Plan scheiterte und seine Überreste wurden retourniert.
Bei der Verhaftung des Erpressers, von Polizisten in Zivil, haben besorgte Schweizer die örtliche Polizei auf ihre Kollegen gescheucht.
Coco Chanel
Sie hat die Mode revolutioniert.
Am 19. August 1883 in Frankreich im Armut geboren, kam Coco Chanel mit 12 Jahren ins Waisenhaus. Sie durfte jedoch ihre Tante besuchen, mit der sie nähte und von der sie lernte Kleider kreativ zu verändern. Nach kurzen Abstechern als Schneiderin, Sängerin und Mätresse hatte sie sich durch reiche Liebhaber in die Luxuswelt katapultiert und fand einen Investor für ihre Kleiderfirma. Sie wurde zu einer Ikone, die 1971 in Paris starb.
Nach ihrer Trauerfeier wurde der Sarg nach Lausanne in die Schweiz überführt, wo sie auf dem Cimetière du Bois-de-Vaux beigesetzt wurde. Ihren Grabstein hatte sie noch zu Lebzeiten selber designt.
Herman Hesse
Hesse wurde 1977 im Königreich Würtemberg im Deutschen Kaiserreich geboren.
Er besass erst die Staatsbürgerschaft des Russischen Kaiserreichs, dann des Königreiches Württemberg und erhielt schliesslich das Bürgerrecht der Schweiz (erst für Basel, dann nochmal für Bern).
Nach seinem Studium in Tübingen zog er 1899 nach Basel, 1912 weiter nach Bern.
Als er 1919, nach dem ersten Weltkrieg, in sein ziviles Leben zurückkehrte, war seine Frau nach Ascona geflüchtet und Depressiv. Sie trennten sich nach ihrer Heilung und Hesse siedelte sich alleine im Tessin an.
1962 starb er an einem Schlaganfall und wurde im Friedhof Sant’Abbondio in Gentilino beigesetzt.
Audrey Hepburn
Eine Legende aus der Hollywood Golden Age, wurde die Britin 1929 in Belgien geboren.
Nach einem Aufenthalt in England, zog die inzwischen geschiedene Mutter nach Holland, als der zweite Weltkrieg losbrach, in der Hoffnung, das Neutrale Land würde nicht angegriffen werden. Während der fünf Jahre langen Besetzung nutzte Audrey Hepburn den Holländischen Mädchenname ihrer Mutter. Um Geld für die Resistance zu sammeln, führte sie Tanzauftritte auf. Während der Holländischen Hungersnot wurde sie sehr krank.
Nach der finanziellen Katastrophe, die der Krieg auf ihre zuvor wohlhabende Familie hatte, erhielt sie ein Stipendium fürs Tanzen. Nebenbei arbeitete sie als Model. Durch ihre Mangelernährung würde sie es jedoch nie als Ballerina schaffen, also konzentrierte sie sich ganz auf das Schauspielern. Ihren Durchbruch hatte sie 1953, mit Roman Holiday.
1966 beschloss sie, nach Tolochenaz, in der Nähe von Lausanne zu ziehen, hier hatte sie ihre Ruhe. Nach fast dreissig Jahren starb sie 1993 in ihrem Haus an Krebs. Begraben wurde sie in der Dorfkirche.