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Droperidol und Sotalol beeinflussen sich gegenseitig
Kombination vermeiden
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Arrhythmien
Mechanismus
Droperidol und Sotalol gehen mit einem erhöhten Risiko der QT-Zeit-Verlängerung einher [Calver L, 2014][Mincholé A, 2015] und wurden mit Torsades de pointes assoziiert.
Effekt
Durch den additiven QT-Zeit-verlängernden Effekt der Kombination von Droperidol mit Sotalol kann das Risiko für ventrikuläre Tachykardien (Torsades de pointes) ansteigen.
Empfehlung
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die Kombination von Droperidol mit Sotalol kontraindiziert (gemäss Rubrik Interaktionen). Ist die Kombination unumgänglich, ist darauf zu achten, allfällige Elektrolytstörungen vor Therapiebeginn zu korrigieren, die niedrigst wirksame Dosierung einzusetzen und eine kardiale Überwachung mittels EKG-Kontrolle sowie die Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen zu gewährleisten. Verlängert sich die QTc-Zeit unter der Therapie auf über 500ms oder um mehr als 60ms im Vergleich zur Baseline, ist die Therapie umzustellen.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018