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Eine Geschichte, die weit zurückgeht: Das Gotthelfzentrum möchte wieder Geld aus der Kulturförderung des Kantons. Dies war wegen früheren Beiträgen nicht mehr möglich.
Das Gotthelfzentrum bekam in den Jahren 2005 und 2010 zwei Mal Geld aus dem kantonalen Lotteriefonds. Gesamthaft waren dies fast 10 Millionen Franken. Der bernische Grosse Rat hat diese Beiträge bewilligt, zum Teil mit Auflagen. 2010 war eine Bedingung, dass das Gotthelfzentrum zwar fast drei Millionen Franken aus dem Lotteriefonds erhält, für den Kauf und den Umbau des Pfarrhauses. Der Grosse Rat stellte aber die Bedingung, dass er später nichts an die laufenden Betriebskosten zahlen würde. 2018 sagte der Grosse Rat ja zur Motion des Emmentaler Grossrats Alfred Bärtschi. Die Motion verlangte, dass diese Bedingung wieder gelöscht werde. Dies, weil das Gotthelfzentrum unbedingt Geld braucht um die laufenden Kosten zu decken. Der Präsident des Zentrums, Kurt Baumann, erklärt gegenüber neo1, dass am Anfang zu viel Optimismus vorhanden war. Jetzt würden Sponsorenverträge auslaufen. Zusätzlich würden in Zukunft die Personalkosten ansteigen. Darum sei das Geld des Kantons umso wichtiger. Heute hat nun der Grosse Rat definitiv Ja gesagt zur Umsetzung der Motion Bärtschi. Das bedeutet: Das Gotthelfzentrum darf in Zukunft wieder auf Unterstützung hoffen - Dies in Form von Geld aus der Kulturförderung der Regionalkonferenz und auch vom Kanton.