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Erst im Juni schaffte Simona Waltert erstmals den Sprung unter die 200 besten Tennisspielerinnen der Welt, heute wird sie in der WTA-Rangliste bereits auf Platz 154 geführt. Für die Ostschweizerin ist es die Belohnung für eine herausragende Woche in den Niederlanden. Sie gewann das mit 60 000 Dollar dotierte ITF-Turnier von Amstelveen und feierte damit den grössten Erfolg ihrer bisherigen Karriere. Im Finale setzte sich die 21-Jährige gegen die US-Amerikanerin Emma Navarro (WTA 253) durch. War der Startsatz noch hart umkämpft und erst im Tie-Break entschieden worden, liess Waltert ihrer Gegnerin im zweiten Durchgang keine Chance. Am Ende hiess es 7:6 und 6:0 für die junge Schweizerin. Das nächste Duell mit einer US-Amerikanerin folgt sogleich: Am Dienstag trifft Simona Waltert in der ersten Runde des WTA 250-Turniers von Lausanne auf die topgesetzte Danielle Collins (WTA 7).
Starke Schweizer:innen in Casablanca
Die westmarokkanische Hafenstadt Casablanca war vergangene Woche sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen Austragungsort eines mit 15 000 Dollar dotierten ITF-Turniers. Insgesamt dreimal verpasste die Schweiz dabei einen Turniersieg nur knapp. Im Einzel der Frauen stiess Nadine Keller bis ins Finale vor. Dort unterlag die 22-jährige Thurgauerin jedoch Chantal Sauvant aus Deutschland. Und auch im Einzelfinal der Männer war ein Schweizer mit von der Partie. Der 24-jährige Neuenburger Mirko Martinez traf auf den topgesetzten Franzosen Mathys Erhard, gegen welchen auch er sich geschlagen geben musste. Das dritte Finale mit Schweizer Beteiligung gab es in der Doppel-Konkurrenz der Frauen, wo Marie Mettraux zusammen mit ihrer spanischen Partnerin Paula Arias Manjon zu überzeugen wusste. Ein Titelgewinn blieb letztlich aber auch der 22-Jährigen aus dem Kanton Freiburg verwehrt.
Erfolgreiche Junioren in Österreich
Jubeln durften hingegen die Junioren Matteo Lavizzari und Henry Bernet. Der 17-jährige Genfer und der 15-jährge Basler gewannen gemeinsam beim ITF-Turnier (J4) im österreichischen Bludenz, nahe der Schweizer Grenze. Sie setzten sich im Doppel-Finale gegen Maxym Kulish und Kostiantyn Mantach durch - zwei Ukrainer, die seit Anfang März dieses Jahres bei Swiss Tennis in Biel leben und trainieren. Matteo Lavizzari war ausserdem auch allein sehr erfolgreich unterwegs. Im Einzel schaffte er den Vorstoss ins Finale, wo er allerdings in zwei Sätzen dem Portugiesen Nuno Pinheiro unterlag.