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Wie nutzen Migrantinnen digitale Medien wie das Smartphohe zur Information über die perinatale Phase und welche Erfahrungen machen sie dabei? Dieser Frage ist jetzt eine in der Schweiz durchgeführte Studie (Haute école de santé Vaud, Fachhochschule Westschweiz, Universität Lausanne) in der Zeitschrift «Women and Birth» nachgegangen. Die Studie zeigt, dass Migrantinnen als diverse soziale Gruppe je nach ihren sprachlichen und digitalen Kompetenzen unterschiedliche digitale Medien nutzen, um Informationen über die perinatale Phase zu finden. Sie gehen davon aus, dass die online gefundenen Informationen von unterschiedlicher Qualität sind, und schätzen die von Fachleuten bereitgestellten Informationen. Sie passen ihre Praktiken an ihre Erfahrungen an und meiden Medien, die sie negativ beeinflussen. Fachkräfte sind besorgt über die schwierigen Situationen, in denen einige Migrantinnen leben, und weisen darauf hin, dass digitale Portale Hindernisse für Dienstleistungen darstellen.
Schlussfolgerungen der Autorinnen: Migrantinnen nutzen digitale Medien, um Informationen über die perinatale Phase zu finden und sich auf die Geburt und das Wochenbett vorzubereiten. Dabei stützen sie sich auf ungleiche Fähigkeiten und benötigen übersetzte Informationen und ganzheitliche, frauenzentrierte Unterstützung.