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Der britische Sänger Rod Stewart (77) hat eine siebenköpfige ukrainische Familie unter seine Fittiche genommen. Die Rocklegende verspricht, mindestens ein Jahr lang die Miete von den Eheleuten Rostyslav und Olena und ihren fünf Kindern zu bezahlen und für alle Rechnungen aufzukommen, wie «The Mirror» berichtet.
Rod Stewart schwärmt von der Familie
Die Familie musste ihr bisheriges Zuhause in der Ukraine aufgrund des russischen Angriffskrieges verlassen. Sie flohen quer durch Europa, bis sie schliesslich in Grossbritannien ankamen. Stewart hat für die Familie ein Haus gefunden und es eingerichtet. Vor Kurzem erst hat der Sänger die Flüchtlinge getroffen.
«Ich ging durch die Tür und sie kamen alle die Treppe heruntergerannt, alle wunderschön gekleidet in der ukrainischen Nationaltracht», erzählte Stewart dem britischen Blatt. «Es war so schön, dass sie sich diese Mühe gemacht haben.» Er habe eine Tasse Tee bekommen und «jede Menge Kekse und Schokolade, obwohl das Baby mir alles weggeschnappt hat». Es sei «wunderbar» gewesen.
Er will ein weiteres Haus kaufen
Stewart und seine Ehefrau Penny Lancaster (51) hätten die schrecklichen Ereignisse in der Ukraine verfolgt. «Was wir sahen, war mit Worten nicht zu beschreiben», so der «Sailing»-Interpret. «Die Bombardierung unschuldiger Kinder, die Bombardierung von Krankenhäusern und Spielplätzen. [...] Das ist das Böse.»
«Mein Neffe Warren und ich dachten, dass wir etwas unternehmen sollten - es war seine Idee», erklärte er. Sie hätten drei Lastwagen besorgt und ein Team habe sich auf den Weg in die Ukraine gemacht. «Sie brauchten ein Wochenende. Sie schafften es bis zur Grenze und brachten 16 Flüchtlinge zurück nach Berlin in Sicherheit.» Er selbst wollte ebenfalls mitfahren, doch man habe ihm davon abgeraten.
Stewart wollte aber noch mehr tun und nahm mit Rostyslav und seiner Familie Kontakt auf - sie waren nicht unter den 16 Flüchtlingen, sondern hatten es zu diesem Zeitpunkt schon nach Grossbritannien geschafft. «Ich denke darüber nach, noch ein weiteres Haus zu kaufen und noch mehr Leute zu uns zu holen», kündigte der 77-Jährige im Interview an.