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Der Prix d'Amérique ist die inoffizielle Trab-Weltmeisterschaft und mit einer Preissumme von 1 Million EURO (die Hälfte für den Sieger) auch das höchstdotierte Trabrennen der Welt (gefolgt vom Habletonian in den USA, welches mit ebenfalls mit einer Million dotiert ist - aber in US-Dollar, und der Euro ist bekanntlich rund 20% höher als der Dollar. Zum Vergleich dazu: das Elitlopp war letztes Jahr mit 4.2 Millionen Schwedenkronen dotiert (umgerechnet rund 557'000 Euro).
Am Donnerstag wurden 20 Pferde vorgestartet - heute Freitag um 10 ist die offizielle Starterangabe. Und es zeichnet sich ein Drama ab für den fünfjährigen Schweden-Crack Triton Sund, der zuletzt im Prix de Belgique so stark beeindruckt hatte (Ohrstöpsel rausgefallen, nach Fehler weit zurück, am Ende Super-Zweiter hinter Keed Tivoli). Wegen seiner tiefen Gewinnsumme (etwas über 400'000 EUR) droht er rauszufallen.
18 können laufen. Trainer Stefan Hultman hat angekündigt, dass er seinen anderen Schützling Naglo "opfern" würde, wenn er damit den Start von Triton Sund ermöglichen könnte. Nun, bald wissen wir's.
Für Titelverteidiger Jag de Bellouet ist derweil alles klar. Christophe Gallier ist überzeugt, dass sein Crack den Cornulier gut verdaut hat und am Sonntag zu 100% fit sein wird.
Ebenfalls schon klar ist, dass Jos Verbeeck mit dem Cornulier-2. Joyau d'Amour den grossen Coup versuchen wird.
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