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Seit im 16. und 17. Jahrhundert Missionare der Jesuiten und des Franziskanerordens Barocke Harfen in die Neue Welt eingeführt hatten, wurden sie zu einem wichtigen Teil der musikalischen Kultur in Paraguay, Venezuela, Kolumbien, Mexiko und den Andenländern.
Die paraguayische Harfe wurde zu Daniela Lorenz’ bevorzugtem Harfenmodell. Sie ist spiel- wie auch bautechnisch die am weitesten ausgereifte aller Harfen Lateinamerikas.
Sie wird aus leichtem Zedernholz gefertigt und ist mit 37 Nylonsaiten bespannt, die ausschließlich mit den Fingernägeln anzuspielen sind. Das macht ihren brillanten Ton so klar und wärmend zugleich.