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Amot Nussquammer jun.
Biografie
Amot jun. studierte in Chicago bei Mircea Eliade Religionswissenschaften. Nach dem Tod seiner Mutter 1981 wanderte er mit seiner Frau nach Argentinien, und später nach Brasilien aus, wo sie bis zu seinem Tod 2011 zusammen eine Samba-Schule führten.
Vorskizze zu einer Biografie von Amot Nussquammer jun. (von David Krieger)
Miribal war viel jünger als Amot Sr als sie sich bei einem - heimlich dem Zweck des gegenseitigen Kennenlernens arrangiertem Treffen von A. Arbogast - begegneten. Arbogast wollte die zwei zusammenbringen, da er seinem Freund Nussquammer für einen aufrichtigen und ehrenwerten Mann hielt und die junge Miribal aus einer misslichen Lage befreien wollte. Sein Plan ging auf und Amot und Miribal wurden ein Paar. Sie heirateten einige Jahre später als Hitler Frankreich eroberte und Amot die schwangere Miribal und sich selber von Krieges erschütterten Europa wegbringen wollte. Sie reisten 1940 in die USA, wo Miribal einen Jungen zur Welt brachte. Sie nannten ihn Amot wie der Vater.
Miribal Nussquammer vereinigte in sich ein tiefes Einfühlungsvermögen mit einem scharfen Intellekt und eine seltene Ausgewogenheit von Emotion und Rationalität. Diese, vielleicht typisch weibliche Fähigkeit, das Menschliche als Ganzes zu verkörpern, fehlte dem Sohn gänzlich. Amot Jr war alles andere als ausgeglichen. Einerseits war er extreme rationalistisch und neigte zu übertriebener Abstraktion, andererseits war er ein leidenschaftlicher Tänzer. Es schien, als ob er Emotion und Gefühle nur beim Tanzen ausleben könnte. Seine theoretischen Arbeiten glänzten von Sachlichkeit und einer schwer verständlichen Ausdrucksweise. Er schrieb, z.B., nur in der dritten Person und sprach fast niemals von sich selbst. Einmal sagte er mir, er sei Cartesianer, da Descartes richtig erkannt hat, dass Körper und Geist vollkommen anderer Natur seien. Er freute sich auf die künstliche Intelligenz und den Computer, da er sich in seinen «Cartesianischen» Ansichten durch die neue Wissenschaft der Kybernetik bestätigt fühlte. Er meinte, wenn es sich herausstelle, dass Maschinen besser rechnen können als Menschen, dann wäre dies der Beweis dafür, dass das abstrakte Denken nicht das Wesentlich am Menschen sei.
Amots Vater starb, als er noch sehr jung war. Deswegen kannte er seinem Vater und die Arbeiten des Vaters über Nienetwil vor allem durch seine Mutter und durch die Papieren, die sein Vater hinterliess.
Ich lernte Amot als Studienkolleg an der Universität von Chicago in den späten 70ger und 80ger Jahren kennen. Wir pflegten uns jeweils nach den aufregenden Vorlesungen von Mircea Eliade und Paul Ricoeur in der kleinen, dunklen Cafeteria im Untergeschoss von Swift Hall zu treffen. Er war sieben Jahre älter als ich, und in vielen wissenschaftlichen Gebieten bewandert. Was uns zusammenbrachte, und die Grundlage unserer Freundschaft bildete, war mein Interesse an seinen unkonventionellen Ansichten über Philosophie und Kultur; Ansichten, die er auf die Arbeiten seines Vaters über die Nienetwiler Kultur zurückführte. Manchmal nach diesen Gesprächen zwischen den Vorlesungen habe ich versucht Notizen zu machen von den verschiedenen Themen, worüber wir, d.h. vor allem er, geredet hatten.
Die vorliegende Skizze zu einer Biografie von Amot Nussquammer stammt zumeist von diesen Notizen und meine Erinnerung an ihm. Da ich erst vor kurzem Zugang zu seinem Nachlass bekommen habe und noch nicht alle relevante Quellen sichten könnte bleibt diese Biografie notwendigerweise unvollständig. Sobald den Papieren aus dem Nachlass vollständig aufgearbeitet sind, wird es wohl nötig sein, das eine oder andere, wovon ich hier berichte, zu korrigieren.
Nussquammer war nicht nur den alten Kulturen und den Anfängen der Menschheitsgeschichte zugewandt, sondern interessierte sich leidenschaftlich für die neuesten technologischen Entwicklungen, wie Computer und die Kybernetik. Dieses Interesse hatte er, wie er mir einmal sagte, von seiner Mutter, die Alan Turing', Norbert Wiener, W. Ross Ashby, Gorden Pask und andere, welche sich für die künstliche Intelligenz interessierten, persönlich kannte. Gegen Ende der 80ger Jahre, wurde es klar, dass der Computer tatsächlich das Potential hat, den Menschen im Bereich der Intelligenz übertreffen zu können. Daraufhin gab Amot die Wissenschaft auf und wanderte nach Argentinien aus, um sich dort dem Tango zu widmen. In einem Brief aus Argentinien schrieb er, dass was die Menschen beim Tanzen erleben könnten, kann kein Computer erlebe. Deswegen liege die Zukunft des Menschen im Tanz und nicht im Denken. Mit Tanz meinte er nicht nur den bewegten Körper, sondern die Musik und alle Künste. Im gleichen Brief, meinte er zudem, dass alles was seinem Vater und sein Schweizer Kollege A. Arbogast über Nienetwil herausgefunden habe, beweise, dass der sogenannte Rationalismus der Europäischen Moderne nur eine evolutionäre Zwischenstufe sei, die darin enden werde, dass die Menschen das blosse «Rechnen» den Computern übergebe und sich danach in die Musik, die Kunst und den Tanz zurückziehe.
Die Kunst und nicht die Wissenschaft, so Nussquammer, sei die wahre «Heimat» des Menschen. Levi-Strauss habe die Mythologie, wie Chomsky die Sprache, völlig falsch verstanden. Das Denken sei nicht da, um logische «Leerläufe» zu produzieren, - was der Fall war seit den Griechen - sondern die Dinge zur Sprache zu bringen wie sie sind. Dies geschehe durch die Kunst allein.
Er meinte, Wittgenstein habe recht, wenn er die Philosophie als Krankheit bezeichnete, eine Krankheit, die leider nur sich selbst heilen könne. Es waren die Griechen, wie Nussquammer immer wieder sagte, welche die abendländische Kultur mit dieser Krankheit infizierten und jetzt erst nach 2000 Jahren gebe es endlich die Möglichkeit der Heilung. Er regte sich masslos auf über die «Anmassung» der griechischen Philosophie. «Welch eine Arroganz, welch eine Anmassung!», rief Amot einmal mit rotem Kopf aus, «zu behaupten alles sei Wasser, wie Thales von Milet dies am Anfang der Philosophie getan habe. Seit diesem schicksalshaften Moment bis heute ist das abendländische Denken nur daran interessiert das Gleich über alles zu sagen!»
Dagegen hielt Nussquammer fest, «Wasser ist Wasser, und Stein ist Stein, und Holz ist Holz!»
Alle Dinge sind verschieden und einzigartig. Thales müsste wahnsinnig gewesen sein, um alles auf Wasser zu reduzieren. Dies nannte Amot die Ursünde der «Abstraktion», deren Ziel darin bestand, etwas auf etwas anderes zu reduzieren. Dies ist, so meinte er, Verrat an die Weisheit der Nienetwiler, die immer glaubten, dass nichts auf etwas anderes reduziert werden darf. Alles muss für das was es ist und für was es von sich selbst «sagt» respektiert werden. Die Philosophie dagegen setzte sich seit den griechischen Anfängen das Ziel, alles auf etwas Anderes zu reduzieren und nannten dies dabei das «Denken». Doch statt das Denken sei es die Kunst, welche die Weisheit der Nienetwiler heute weiterführe. Denn Kunst lasse die Dinge sprechen, wie sie sind.
Nach solchen Tiraden versuchte ich immer wieder Amot darauf aufmerksam zu machen, dass die Philosophen des 20. Jahrhunderts sich das Ziel gesetzt haben, wie Heidegger sagte, die abendländische Metaphysik zu «dekonstruieren». Heidegger war es auch, der die Griechen völlig anders interpretierte und meinte, es seien nicht die Griechen, sondern die Römer mit ihren bürokratischen, legalistischen und imperialistischen Denken, welche das eigentliche und ursprüngliche Denken der Griechen verfälscht haben. Aber Nussquammer war überzeugt, dass Nietzsche Recht hatte und die Griechen, vor allem Platon, Schuld für den Untergang des Abendlandes trugen. Einige Wochen später kam er zu uns und sagte, Heidegger sei kein Philosoph, sondern Mystiker, eine Sprachmystiker, der den Worten der gemeinen Leuten und den Dichtern nachlausche wie die Theologen dem Wort Gottes. Solchen Leuten, meinte er, könne man nur Nachplappern und nie den Ort erreichen, wovon sie reden. Ich solle die Finger davon lassen. Als ich ihn über eine mögliche Verbindung zwischen Heidegger und der Nienetwiler Kultur befragte – was vor allem mich interessierte – ändert er abrupt das Thema.
Nussquammer sah eine Zukunft in der nur Roboter arbeiteten und die Menschen sich der Kunst im breit gefassten Sinne der kreativen Tätigkeit1, widmeten. Seiner Auffassung nach ist dies die wahre Bedeutung des Marxismus, der lange die Arbeit als das eigentliche Wesen des Menschen betrachtete. Deswegen ist der Kommunismus immer Totalitarismus geworden und dem Kapitalismus unterlegen. Denn, so Nussquammer, die Kapitalisten wenigstens Innovation und Kreativität belohnten währendessen die Sozialisten dagegen jede Innovation als Bedrohung ihrer Macht sahen. Wie Amot immer wieder bemerkte, gibt es in der Nienetwiler Sprache kein Wort für «Arbeit» im Sinne einer auf Entlöhnung beruhenden Tätigkeit. Die Nienetwiler kannten auch kein Wort für «Eigentum». Amot fand deswegen den Kunstmarkt vollkommen absurd, denn Kunst kann man nicht «besitzen» und künstlerisch zu sein, hat nichts mit dem zu tun, was Marx und seinen Nachfolgern «Arbeit» nannten. Die ganze politische Theorie der Moderne, die fast ausschliesslich um die Wirtschaft drehe, fand Nussquammer eine «Obsession», eine Geisteskrankheit, wie er sagte. Es ging nach Amot nie darum, was die Nienetwiler Kultur zeige, bei der Arbeit, «Wert» zu schaffen, sondern Sinn, und Sinn gehöre allen. Roboter schaffen Wert, Menschen, d.h. die ursprünglichen und wahren Menschen wie sie aus der Nienetwiler Kultur bekannt sind, schaffen Sinn.
Im Gegensatz zu seinem Vater, hatte Amot Jr vom Christentum wenig Kenntnisse und noch weniger Interesse. Er meinte, nicht zu Unrecht, dass sein Vater viel eher von den Lehren der Veden und des Hinduismus beeinflusst sei, als vom Christentum. Und er betonte immer wieder, dass obwohl die Nienetwiler-Kultur nicht an Göttern und Geistern in den heutigen Bedeutungen dieser Begriffe «glaubten», war die ganze Welt für die Nienetwiler «beseelt» oder «lebendig». Er betonte stets, dass fast alle die Begriffe, welche die heutige Archäologie, Anthropologie und Kulturwissenschaft benutze, um die Vergangenheit zu verstehen, vollkommen ungenügend und irreführend seien. Die heutige Wissenschaft sehe die alte Welt nur durch moderne Brillen und demnach bleibe die Bedeutung der Urkulturen uns modernen Menschen verborgen. Diese Verzerrung sei aber nicht nur der Europäischen Moderne zu verdanken, sondern beginne schon, wie oben gesagt, bei den alten Griechen. Währenddem die Griechen nur an dem dachten, was alle Wesen gleich machten, d.h. am Abstrakten, waren die Nienetwiler vor allem besorgt, die Verschiedenheiten, die einzigartigen Character jedes Wesens «zur Sprache zu bringen», was die Nienetwiler «Vermittlung» oder auch «Verhandlung» nannten. Dies sei aber nicht etwas, dass die Nienetwiler – auch im Unterschied zu den Griechen – im Gegensatz zum Vollzug des praktischen Lebens tue, sondern als das, was sie «Vermehrung» nannten. Die Nienetwiler haben sich als «Vermittler» und «Vermehrer» verstanden und nicht, in den Worten von Aristoteles, als das Tier, dass das Vermögen des Denkens hatte.
Mit diesen Ansichten machte sich Amot Jr in der stark linksgeprägten Szene der Intellektuellen Amerikas keine Freunde. Seine Ansichten über die damals hochgeachteten Postmoderne Kritik trugen auch dazu bei. Für Nussquammer war die sogenannte Dekonstruktion, wie alles französische Denken, bloss Mode. Das französische Denken war wie die Pariser Haut Couture, nur Schein, nur ein Spiel mit Farben und Formen, dessen Sinn und Zweck darin bestehe, wie die Modellen auf dem Laufsteg, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und Nachahmung hervorzurufen. Derrida sei nichts anders als Lagerfeld, Dior, Gaultier und die andere, die eine neue Kollektion für jede Saison entwerfe. Alles schnelllebig, oberflächlich und der Frivolität und schlussendlich dem Zynismus hingegeben. In dieser Zeit, wo alle nacheiferten Derrida zu lesen und Dekonstruktion zu üben kamen diese Ansichten nicht gut an. Ausserdem hielten viele Kollegen seine Beschäftigung mit den obskuren und fragwürdigen Forschungen über Nienetwil, die Amot Jr von seinem Vater und dem zwielichtigen Europäer Arbogast sozusagen «erbte», für abwegig und seltsam.
Betreffend der Beziehung zwischen Amot Jr und dem Sohn von Arbogast kann ich bestätigen, dass es Kontakt zwischen den Beiden tatsächlich gab. Amot erwähnte mir gegenüber einmal die spannenden Entdeckungen, welche Nomis Arbogast in der Schweiz gemacht habe und dass er viel von ihm über die Nienetwiler Kultur lerne. Scheinbar gab es auch einen regen Briefverkehr zwischen den beiden Sprösslingen der Begründer der Nienetwiler Forschung. Soweit ich weiss, hat Amot Jr Nomis Arbogast in Europa nie besucht und Nomis ist nie nach Amerika gekommen. Aber dies ist nur eine Vermutung. Als ich Amot einmal bei seiner Mutter Miribal in Urbana ausserhalb von Chicago besuchte, kamen wir auf Arbogast zu sprechen. Miribal schien eine besondere Beziehung zum Arbogast Sr. gehabt zu haben, was für Spannungen mit Amot Sr. führte. Amot Jr erwähnte, dass sein Vater einmal in der Familienrunde über Arbogast sagte, er sei ein Genie, aber verrückt und sein Sohn habe beides geerbt, die Genialität und die Verrücktheit.
Unter seinen Lehrern an der Universität von Chicago schien nur Mircea Eliade Verständnis zu haben für Amots Interesse an Nienetwil. Eliade soll sogar ein gewisses Eigeninteresse an der möglichen Bedeutung der Nienetwiler Kultur für die Religions- und Kulturgeschichte der Menschheit gehabt haben. Nach dem Tod von Eliade 1986 meinte Nussquammer, er habe nichts mehr in den USA zu suchen und entschied sich, Amerika zu verlassen.
Für all dies hatte seine Mutter Miribal stets Verständnis und unterstütze Amot Jr in allem, was er tat. Sie half ihm z.B. Kontakt zur Tango Szene in Buenos Aires zu knüpfen und dort, sozusagen, «Fuss» zu fassen. Die Geschichte von Amot jun. in Buenos Aires und dann nachher in Rio de Janeiro ist wenig bekannt, da er auch mir gegenüber nur spärlich kommunizierte. Ich bin ihn nur einmal in Rio de Janeiro besuchen gegangen, nachdem er geheiratet hat, und zusammen mit seiner Frau Deisiane Shayene Faria Nussquammer die Samba Schule übernahm. Er war nicht mehr daran interessiert, seine wissenschaftlichen Arbeiten in irgendeiner Form fortzusetzen und auf meine Frage, was soll denn aus dem Nachlass seines Vaters und seinen eigenen Papieren geschehen, ob er nicht wenigstens diese aufbewahren wolle oder vielleicht an anderen weitergeben wolle, antwortet er, er habe sie irgendwo in Kisten versteckt und werde sich mein Vorschlag überlegen.
Nach diesen letzten Briefen habe viele Jahren nichts mehr von ihm gehört. 2005 erreichte mich aber einen Brief von seiner Frau, worin sie mir mitteilte, dass er gestorben sei. Sie erwähnte, dass Amot sie vor seinem Tod gebeten hat, seinen alten Papiere an mich zu schicken. Sie habe ihren Sohn gebeten dies zu tun. Es ging, trotz mehrmaligen Schreiben von mir an sie, dass ich sehr gerne den Nachlass übernehmen möchte, noch 15 Jahren bis ich vor einige Wochen von der Post mit zwei Kisten überrascht wurde. Sie wurden zuerst nach Chicago, und dann nach langem Warten und Abklärungen zu mir in die Schweiz geschickt. Sie enthielten die Papiere von Amot Sr und Amot Jr wie auch ein ziemlich ausgedehnter Briefverkehr zwischen Amot Sr und A. Arbogast. Ebenfalls befindet sich darunter der Briefverkehr zwischen A. Nussquammer Jr und Nomis Arbogast. Ich habe daraufhin Kontakt mit Herrn Simon Meyer, Co-Direktor des Kantonsmuseum Luzern und Verwalter des Nachlasses von A. Arbogast aufgenommen und bin jetzt in Verhandlungen, die Papiere dem Kantonsmuseum Luzern zu übergeben. Eine Zusammenarbeit bei der Auswertung der Papiere mit Meyer und dem Kantonsmuseum Luzern ist in Planung. Vorgesehen ist eine Publikationsreihe, welche den Zweck dienen soll, die Erforschung von Nienetwil einem breiteren Publikum bekannt zu machen.
David Krieger
Juni 2020
1 In einem Bericht aus dem Nachlass von A. Arbogast wird das Wort 'scandi' überliefert (Datierung zwischen 600v.u.Z. und 1600n.u.Z) Nach Auskunft von Simon Meyer, geht man im Moment von einer mehrschichtige Wortbedeutung aus. So steht scandi einerseits für Hand, andererseits aber auch für eine schöpferische Tätigkeit, und auch das Wort Singen, Klingen und Verhandeln, werden mit scandi bezeichnet. Prof. Dr. Danijel Ursovic geht von einer Abstammung aus dem indoeuropäischen 'kan' = singen (auch leuchten) aus. Gesichert ist diese Interpretation allerdings nicht.