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Er wirkte in der Stadtmusik Luzern als Klarinettist, Waldhornist und Fagottist, leitete die Feldmusik Marbach und die Musikgesellschaft Entlebuch.
Erst relativ spät, 1954 bis 1958, studierte er am Konservatorium Luzern (Hauptfach Theorie, Harmonielehre, Kontrapunktund Partiturspiel bei Albert Jenny, Formenlehre, Musikgeschichte, Literaturkunde und Dirigieren bei Max Sturzenegger, Solfége bei Gustav Güldenstein und Klavier bei Helene Peter). 1958 erwarb er sein Diplom als Theorielehrer am Luzerner Konservatorium.
Im Jahre 1961 machte ihn das Luzerner Orchester des Kaufmännischen Vereins zu seinem Dirigenten, seit 1962 war er Leiter der Stadtmusik Luzern sowie Lehrer für Tonsatz, Instrumentenkunde und Blasmusikdirektion am Konservatorium Luzern. 1971 wurde er mit dem Stephan-Jaeggi-Preis und 1973 mit dem Kompositionspreis Crissier ausgezeichnet.
Im Jahr 1977 wurde Albert Benz zum Inspektor der Militärspiele und Leiter des Schweizerischen Armeespiels gewählt.
Albert Benz setzte sich stets und mit unermüdlichem Eifer bewusst für die verschiedenen Besetzungstypen der Amateurblasmusik ein. Seine mehr als 90 Kompositionen sind denn auch fast ausschliesslich für diesen Klangkörper geschrieben. Es war ihm dabei ein besonderes Anliegen, das Volksmusikerbe im Repertoire der Blasmusikvereine zu erhalten und zu aktualisieren.
Ziel seines Schaffens war es, das Ausbildungsniveau von Bläsern und Dirigenten zu heben, das Blasmusikrepertoire zu erweitern und zu verfeinern, um damit die Anerkennung der Blasmusik als vollwertiges, eigenständiges künstlerisches Genre zu gewährleisten.
Am 22. März 1988 starb Albert Benz in Luzern an einem Herzversagen.