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Gesundheit
Im 19. Jahrhundert begann sich der allgemeine Gesundheitszustand der Bevölkerung stetig zu verbessern. Gründe dafür waren sauberere Wohnsituationen, erste Entbindungsstationen und Impfungen. Sie senkten die Sterblichkeitsrate der Bevölkerung Jahr für Jahr.
Die GGG erkannte sehr früh, dass Menschen mit Behinderungen angemessene Hilfe brauchten, die sie von den damaligen Gesundheitsorganisationen nicht erhielten. So nahm sie sich bereits 1813 der «Versorgung junger Taubstummer » an. Über 100 Jahre wurden Taubstumme in verschiedenen Heimen untergebracht, bis man 1931 die heutige «Gehörlosen- und Sprachheilschule Riehen » für gehörgeschädigte Kinder und Jugendliche gründete.
Eine der bekanntesten GGG-Organisationen, das Basler Blindenheim, wurde 1897 ins Leben gerufen. Es bietet heute 120 Sehbehinderten in modernen Räumlichkeiten dauernde Unterkunft, aber auch Werkstätten und andere Beschäftigungsmöglichkeiten.
Die Verbesserung der Lebensqualität psychisch Behinderter ist ein weiteres Anliegen der GGG. Seit 1901 unterstützt sie Organisationen, die psychisch Behinderte in die Arbeitswelt zurückführen. Seit den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts wurden die Problemkreise Drogen und Aids zu einem wichtigen Schwerpunkt innerhalb der GGG-Aktivitäten. Die GGG war bei der Gründung des Basler Lighthouse, eines Wohn- und Sterbeheims für Aids-Kranke, massgeblich beteiligt.