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Marie-Louise ist ein französisches Mädchen, das während des Zweiten Weltkriegs Bombenangriffe miterleben musste. Um sich davon zu erholen, wird sie zusammen mit anderen Kindern vom Roten Kreuz für ein halbes Jahr in die Schweiz geholt. Als sich aber für Marie-Louise keine Pflegeeltern finden lassen, wird sie von der Helferin Heidi Rüegg zu sich nach Hause genommen. Dort freundet sie sich langsam mit dem zuerst abweisenden Vater der Sozialarbeiterin an, einem Fabrikdirektoren. Von Schweizer Militärflugzeugen wird das Mädchen so erschreckt, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden muss. Die Arbeiter in Rüeggs Fabrik versuchen derweil weitere französische Kinder in die Schweiz zu holen.