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Neu haben der Bund der evangelisch-lutherischen Kirchen sowie die Anglikanische Kirche in der Schweiz der Unterzeichnung eines Abkommens zugesagt, welches die gegenseitige Anerkennung der Taufe regelt. Dies teilte Christiane Faschon, Generalsekretärin der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen der Schweiz (AGCK), mit. Die Unterzeichnung wird am Ostermontag 2014 in Riva San Vitale im Tessin stattfinden.
Während die evangelisch-reformierte, die römisch-katholische und die christkatholische Kirche bereits 1973 ihre Taufe gegenseitig anerkannt haben, werden am 21. April 2014 neu auch der Bund der evangelisch-lutherischen Kirchen sowie die Anglikanische Kirche die gegenseitige Taufanerkennung vereinbaren.
Die Bischofskonferenz der orthodoxen Kirchen der Schweiz werde nichts an der gegenwärtigen Praxis der Anerkennung der Taufen ändern, so Faschon; die Konferenz werde diese jedoch nicht öffentlich unterzeichnen. Der Bund der Schweizer Baptistengemeinden sowie die Heilsarmee hätten einen Kommentar verfasst, weshalb sie die Anerkennung nicht unterzeichnen könnten. Die Heilsarmee kenne keine Taufe, während die Baptisten die Erwachsenentaufe praktizierten. kipa