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Nachdem sie jahrzehntelang auf einem Dachboden gelegen hatte, ist eine seltene chinesische Porzellanvase in Paris für 16.2 Millionen Euro versteigert worden. Ein junger Sammler aus China kaufte das seltene Stück aus der Zeit des Kaisers Qianlong bei Sotheby's.
Der Schätzpreis hatte bei der Auktion am Dienstag zwischen 500'000 und 700'000 Euro gelegen.
Die im 18. Jahrhundert entstandene Vase ist mit einer mit Hirschen und Kranichen bevölkerten Landschaft dekoriert und in makellosem Zustand. Es sei die weltweit einzige Vase mit derartigen Details, sagte der Experte Olivier Valmier. «Es ist, als würde man einen Caravaggio entdecken.»
Die Vase hatte jahrzehntelang unbeachtet auf dem Dachboden eines französischen Landhauses gelegen. Die Besitzer des Hauses hatten keine Ahnung von ihrem Wert und brachten sie in einem simplen Schuhkarton zum Schätzen zu Sotheby's.
Porzellan aus der Qianlong-Periode ist bei Sammlern äusserst gefragt. Eine Porzellanschale aus dieser Zeit war im April in Hongkong für umgerechnet 25.8 Millionen Euro versteigert worden. (sda/afp)