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Danke für den Tipp gestern in den Kommentaren! Ja, der Kellner dachte eine Zeitlang, ich wäre Clara Ferreira Alves (ich war sehr müde gestern, deswegen habe ich den Namen schneller vergessen, als ich in Shannon gelandet war. Und wenn man nach "Journalist blonde female portuguese short hair" sucht, ach, lassen wir das.
Zusammen mit der Tatsache, dass mich ein Disneyland-Jedi-Instruktor Sandy Duncan so ähnlich fand, dass er mir das sagen musste, obwohl die Schlange sehr lang war, und mir dann auch noch erklären musste, wer Sandy Duncan ist, lässt mich das langsam drüber sinnieren, ob ich vielleicht älter aussehe, als ich denke. Dann aber denke ich ewige Optimistin, dass ich vielleicht einfach ein 70er-Gesicht habe, und wenn ich mir Bilder meiner Mutter, die eher die Generation von Clara und Sandy ist, aus den 70ern ansehe, dann weiss ich auch woher. Damals waren solche Gesichter total trendy, heute habe ich vielleicht ein post-retro-Gesicht (ich nehme an, heutzutage sind 80er- oder 90er Gesichter schon retro, und sind wir mal ehrlich: ich habe lieber ein 70er-Gesicht als ein 80er-Gesicht), da kann ich auch nix dafür.
Ich finde, das klingt viel besser, als "OMG, jemand hat mich für eine alternde Diva oder eine bestimmt grossartige, aber schon (ich musste grade googeln und es könnte sein, dass ich auf dem Rückweg über Heathrow den Kellner suchen und ihn vielleicht verhauen muss) SECHZIG JAHRE ALTE Journalistin gehalten!"
Donnerstag, Oktober 20, 2016
Danke für den Tipp gestern in den Kommentaren! Ja, der Kellner dachte eine Zeitlang, ich wäre Clara Ferreira Alves (ich war sehr müde gestern, deswegen habe ich den Namen schneller vergessen, als ich in Shannon gelandet war. Und wenn man nach "Journalist blonde female portuguese short hair" sucht, ach, lassen wir das.
Mittwoch, Oktober 19, 2016
Eingestellt von Frau Brüllen um 19.10.16
Dienstag, Oktober 18, 2016
Trotzdem sollte man sich auch mal Gedanken drüber machen, ob man möchte, dass Dinge, die man selber ins Internet schreibt, von allem und jedem bei der Suche nach Eurem eigenen Namen gefunden werden können. Zum Beispiel von Euren Kollegen, Euren Lehrern, der ganzen Klasse :-) oder mal von Eurem zukünftigen Chef, denn Dinge im Internet verschwinden nicht mehr so einfach.
Deshalb sollte man sich sowieso sehr gut überlegen, was man tatsächlich im Internet schreibt, sowohl über sich selber als auch natürlich über andere. Was einmal im Internet steht, kann man da nicht mehr so einfach rausholen und es können nicht nur die Leute lesen, für die es vielleicht gedacht war, sondern alle! Niemand möchte Unwahres, Peinliches, Unfaires oder Gemeines über sich selber im Internet lesen. Manche Leute möchten zB auch überhaupt nichts über sich dort stehen haben. Das muss man dann respektieren, auch wenn die Geschichte noch so lustig wäre!
Liebe Grüsse
Frau Brüllen
Eingestellt von Frau Brüllen um 18.10.16
Montag, Oktober 17, 2016
- als erstes eine Agentur engagiert, die (mir hier auf dem Blog empfohlen wurde und) mit niedlichem rosa Logo dafür Werbung machte, sich für arbeitende Mütter stark zu machen. Von denen wurde unsere Küche und auch sonst alles mit Kloreiniger (immerhin Lavendel, bio, von Frosch, weil wir den gekauft haben) gereinigt. Verständigung war nicht möglich aus Sprachgründen, dazu wurden einfach mehr Stunden berechnet als vereinbart, das war eine kurze Sache.
- als zweites auf die Empfehlung von Kollegen gehört und jemanden aus dem Ort engagiert. Das war erst super, dann irgendwann tauchte sie nur noch sporadisch auf, abgesagt wurde nie und als dann die Frequenz auf erratische einmal pro Monat sank, kündigten wir und es war relativ unschön.
- als drittes engagierte ich jemanden aus dem Nachbarort aufgrund eines Aushangs im Supermarkt. Die ganze Sache war von Anfang an sehr schofel, weil wir auf angemeldetem Arbeiten bestanden, aber irgendwie erwartet wurde, dass wir einen Teil trotzdem als "Bonus" bar bezahlen sollten. Bonuswürdig war die Arbeit aber keinenfalls und ich verbrachte letztendlich mehr Zeit damit, nach jedem Termin entweder zu monieren, was nicht gemacht worden war oder aber mir das Gejammer anzuhören, dass ich unendlich viel zu viel verlangen würde. Als dann rauskam, dass sie ohne Absprache andere Leute als Hilfe oder Begleitung oder Bespassung mitgebracht hatte, beendeten wir das Ganze fristlos.
- Mir wurde wieder via Internet eine Agentur respektive eine spezielle Kraft, die bei einer Agentur angestellt war, empfohlen. Die Agentur hatte jedoch jemanden anders für uns und ich war so genervt, dass ich bereit war, ein Vermögen für eine "unkomplizierte, vertrauenswürdige Hausreinigung" zu bezahlen. Was folgte, waren stundenlange Diskussionen, was denn nun gemacht werde solle, allerdings nicht mit der Putzhilfe direkt, sondern mit dem Agenturchef. Ich gehe davon aus, dass diese Anforderungen nie zu der ausführenden Person weitergeleitet wurden, weil so ignorant kann man eigentlich gar nicht sein. Dazu kam, dass die Rechnungsstellung, sagen wir mal, mehr als kreativ war, auf Reklamationen überhaupt nicht reagiert wurde, es wurden Ferienvertretungen ohne Vorinformation geschickt, Verabredungen nicht eingehalten, im Schnitt 30 - 40% mehr Zeit (zu eben einem horrenden Stundensatz) abgerechnet, als tatsächlich jemand da war (für uns belegbar durch entweder den Hübschen, der die Dame eben morgens noch nicht traf, als er aus dem Haus ging oder die Nanny, die sie nicht mehr antraf und natürlich auch durch unser wunderbares Netatmo-System. Lustigerweise wurde auf meine Rechnungsreklamation überhaupt nicht reagiert, so dass wir über ein halbes Jahr einfach gar nicht gezahlt hatten. Irgendwann war mir das dann zu doof und ich habe nochmal unsere korrigierten Rechnungen geschickt und eben den angepassten Betrag bezahlt und erstaunlicherweise hat diese korrigierte Teilzahlung dann eine Reaktion hervorgerufen, nämlich Drama, Drama, das wäre alles sehr unfair und überhaupt wären die Zeiten immer korrekt gewesen und wenn wir nochmal kürzen würden, dann würden sie gar nicht mehr kommen. Hmpf. Anscheinend passte kein Geld bekommen besser ins Geschätsmodell als wenigstens einen Teil des verlangten Geldes bekommen. Ach ja, heute kam dann unangekündigt überhaupt niemand, auf Rückfrage wurde mitgeteilt, man käme auch in Zukunft nicht mehr.
Eingestellt von Frau Brüllen um 17.10.16
Sonntag, Oktober 16, 2016
So, wie auf Twitter angekündigt, ist es hier heute so weit: die zweite Runde Babyfüsse beginnt.
Nachdem ich das letzte Mal die Fotodokumentation ein weing verpennt habe, werde ich mir das diesmal nicht nehmen lassen..
Also: falls es Sie beim Anblick von Füssen gruselt, seien Sie gewarnt. Heute allerdings noch ohne Hautfetzen.
Also: als erstes brauchen Sie "Baby Foot" (Affiliatelink):
Eingestellt von Frau Brüllen um 16.10.16
Samstag, Oktober 15, 2016
Sie kennen ja sicher alle die "Gilmor Girls" und ihr beschauliches Heimatstädtchen Star's Hollow?
Wenn bei uns im Dorf Chilbi (aka Kirchweih oder wie auch immer Sie bei sich daheim dazu sagen) ist, verwandelt sich unser Schweizer Vorstadtschlafdorf in eine Schweizer Variante davon.
Das gesamte Dorf trifft sich für zwei Tage in der Hauptstrasse, die verschiedenen Vereine haben Essens- und Spielstände, es gibt zwei, drei harmlose Fahrgeschäfte, die Landfrauen backen Zopf und Bauernbrot, die Pfadfinder machen Hotdog und Schoggibananen, es gibt Fondue, Raclette, Bier, Sekt, Schokoküsse, Zuckerwatte, Pizza, Flohmarkt, Apfelpressen (all das wird, wie ich heute erfahren habe, auf der hochoffiziellen Chilbi-Sitzung ---> Star's Hollow lässt grüssen <--- festgelegt und genehmigt).
Little L.s Geräteturnverein macht schon immer Crepes und so waren wir zweiheute zum Crepebacken eingeteilt.
Das Wetter war traumhaft, Little L. betreute die Kasse (seine Lehrerin wäre stolz auf ihn gewesen, als er souverän die Fake-Bestellung eines sehr witzigen Kunden "17 Nutella-Crepe" ausgerechnet hat, der dann doch nur einen wollte), ich hatte ein halbes Auge aufs Wechselgeld, lernte mit der Proficrepemaschine umgehen und wurde nur kurz aus dem Konzept gebracht, als eine Kundin tatsächlich eine Quittung verlangte. Ich muss noch an meinen Gastronomiefähigkeiten arbeiten, ich habe nämlich als erstes schallend gelacht, weil ich dachte, das wäre ein Witz. Auf das indignierte "Eine Quittung. Das dürfte doch wohl nicht zu viel verslangt sein!" habe ich dann mit einer Art Pokerface mit dem dicken, wasserfesten Edding auf eine Serviette geschrieben: "15. Oktober 2016, Crepestand des Geräteturnvereins Schlafstadt, 1x Crepe mit Zimt und Zucker, 4 CHF, unterschrieben: Frau Brüllen." Und ja, ich wäre schon ein bisschen gespannt, wo diese Quittung nun landet.....
Im Anschluss trafen sich beide Jungs mit ihren Freunden, die Herbstferien gehen ja nun zu Ende und alle sind wieder zurück von wo auch immer. Q. und seine Clique war dann allein unterwegs (auch hier: sehr, sehr schön für mich das Loslassen und Flüggewerdenlassen in so einem geschützten Rahmen zu üben anstatt zB auf der Herbstmäss in Basel....), Little L. und sein bester Freund fuhren gemeinsam Butschauto, wir schwatzten mit Bekannten und Freunden und alles in allem war das ein Nachmittag, der einem die ja durchaus vorhandenen schönen Seiten des Dorflebens vor Augen führte.
|L. war ein bisschen das Standmaskottchen und bekam genau erklärt, wie das mit den Crepeplatten funktioniert :-). Fehlversuche wurden aufgegessen.|
Eingestellt von Frau Brüllen um 15.10.16
Freitag, Oktober 14, 2016
Little Q. schaute heute bei der Schlange am Zoll in seinen Pass und fragte: "Warum steht denn da meine Augenfarbe drin?"
Ich fing mit dem Erklärbär an und meinte: "Weil die Augenfarbe sich halt im Lauf deines Lebens nicht wirklich ändert. Also nach einem gewissen Alter, weil die meisten Babies haben ja blaue Augen und so in den ersten paar Monaten blablabla...."
Little Q. schaut mich mit einer hochgezogenen Augenbraue (wie mich das aufregt, dass alle in der Familie das können, nur ich nicht) an, zeigt auf die nächste Zeile und sagt: "Ja. Genau. Wie die Körpergrösse* auch, gell?"
*120cm, das ist lang her! Bei Little L. stehen noch 99cm drin...
Eingestellt von Frau Brüllen um 14.10.16