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Die Streichholz-Herstellungstechnologie wurde zu Beginn der Meiji-Ära (1868 - 1912) von Europa nach Japan eingeführt. Schon nach kurzer Zeit wuchs die Streichholzindustrie, und Streichhölzer aus Japan wurden aufgrund ihrer hohen Qualität zum Exportartikel. Vor allem das Gebiet, das sich von Kobe bis Himeji in der Präfektur Hyogo erstreckte, florierte als Zentrum von Streichholzherstellern. Dieses Gebiet, was die geographische Nähe des Hafens von Kobe zum Vorteil hatte, machte es ihnen leichter mit ausländischen Handelspartnern Geschäfte zu machen.
Die Kobe Match Corporation wurde 1929 in Himeji gegründet. Noch immer ist die Streichholz-Produktion eine der wichtigsten lokalen Industrien, und es wird behauptet, dass sie einen Anteil von 90% an der gesamten Streichholz-Produktion in Japan hat. Leider ist das Anzünden von Streichhölzern, das früher einmal im Alltag üblich war, allmählich verschwunden.
"Streichhölzer müssen keine führende Rolle spielen. Wir möchten jedoch die Wurzeln und die Tradition unseres Handwerks weitergeben.“ Vor diesem Hintergrund haben wir uns seit einigen Jahren bemüht engere Kontakte mit den Anwendern herzustellen, beispielsweise durch die Produktion von Neuauflagen, Retro-Streichholzschachteln und speziell entworfene T-Shirts“.
Wenn Sie durch die Stadt laufen werden Sie den Geruch von duftendem Holz bemerken, der sanft dahingleitet. Auf der Insel Awaji werden ungefähr 70% der inländischen Räucherwerk-Produkte hergestellt. Die Techniken der Räucherstäbchen-Herstellung wurden 1850, am Ende der Edo-Zeit, aus der Stadt Sakai in der Region Senshu überbracht. Sie wurde auf der Insel Awaji fest etabliert, denn diese eignet sich aufgrund ihres besonderen „West-Wind“ ideal zum Trocknen von Räucherwerk.
Die Daihatsu Corporation hat eine 83-jährige Geschichte in der Herstellung von Räucherstäbchen. Es ist ein ehrwürdiges Unternehmen, das ebenfalls zuerst in Sakai gegründet wurde und später seinen Produktionsstandort auf die Insel Awaji verlegte. Seit seiner Gründung stellt das Unternehmen innovative Produkte her, beispielsweise Räucherstäbchen mit dem Aroma eines französischen Parfümherstellers. Die orientalische Kultur von „brennenden Räucherstäbchen“ erregte in Europa Aufmerksamkeit und das Unternehmen hat eine positive Rolle bei der Einführung der Räucherkultur gespielt, indem es seine Produkte auf internationalen Messen gezeigt hat. „Japan und die Welt durch den Genuss von Düften verbinden“ - dies ist die unveränderliche Hoffnung seit der Gründung des Unternehmens.
Das Räucherwerk der Awaji Insel und die Streichhölzer von Harima: Diese beiden traditionellen Industrien der Hyogo-Präfektur begegneten sich 2011 zum ersten Mal. Die Zusammenarbeit begann mit der Idee eines Räucherstäbchens, das sich wie ein Streichholz anzünden lässt, und es folgten drei Jahre von Experimentieren. Es wurde ein aromatisches Produkt entwickelt, das die Eigenschaften von Duft und Stabilität miteinander vereint, und das beim Anzünden nicht bricht. Dazu wurden die Aromen passend zur Weltanschauung der Marke ausgewählt. Zum Schluss wurden die Namen von Produkten und Verpackungen entwickelt, um den Zeitgeist des heutigen Japans zu vermitteln. Alle diese Kreationen waren "Designs" um eine neue Art zu kreieren, Duft zu genießen.
Das Leben durch diese Fusion von Kulturen der japanischen Handwerkskunst zu bereichern; hibi einen repräsentativen Namen für Räucherstäbchen im In- und Ausland zu machen; sowie auch Stolz und einen Traum denjenigen zu geben, die in dieser traditionellen Industrie tätig sind: Dies sind unsere Ziele.
Der Markenname hibi bedeutet „Tag für Tag“ oder „täglich“ auf japanisch. Er wurde in der Hoffnung gewählt, dass man seinen Duft jeden Tag genießen können würde, passend zu der Stimmung oder dem Anlass des Tages. Das Design des Logos kombiniert zwei nebeneinander liegende chinesische Zeichen, "日" (Tag). Um Extravaganz zu vermeiden war unser Ziel ein cooles und minimales Design.