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Rückfallprävention
- Beim von Marlatt und Gordon (1985) entwickelten Ansatzes zur Vorbeugung eines Rückfalls wird zwischen einem Vorfall und einem Rückfall unterschieden. Dies sind normale Etappen eines Veränderungsprozesses.
- Unter Vorfall versteht man eine isolierte und kurze Episode der Wiederaufnahme des Problemverhaltens. Die Patientin oder der Patient ist weiterhin in therapeutischer Behandlung.
- Von Rückfall: wiederaufnahme des Problemverhaltens, die Patientin oder der Patient bricht die Behandlung ab.
- Bei einem Vorfall werden die Risikosituationen identifiziert und in Bezug eines möglichen Rückfalls berarbeitet.
In der Therapie/Beratung einer Fachstelle beinhaltet dies:
- Betrachtung interner Prozesse (z.B. Umgang mit negativen oder positiven Gefühlen)
- Analyse externer Faktoren (z.B. Zugang zu Geld, Nähe einer Spielstätte), welche Geldspielsucht aufrecht erhalten.
- Aufbau alternativer Problemlösestrategien und Freizeitaktivitäten.