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Die Generalversammlung der Bürgerlich-Demokratischen Partei des Kantons Freiburg hat zugestimmt, dass die Partei einen Kandidaten ins Rennen um den Staatsrat schickt. Die Namen möglicher Kandidatinnen oder Kandidaten würden in einigen Wochen bekannt gegeben, schreibt die BDP in einer Mitteilung. Die Medien waren zur Versammlung nicht eingeladen.
Wie die Partei schreibt, hat sie auch die Lancierung eigener Kandidatenlisten für den Grossen Rat in den Wahlkreisen Broye, See, Sense, Saane-Stadt, Saane-Land und Greyerz diskutiert.Wie es im Communiqué weiter heisst, habe die BDP Freiburg bestätigt, dass sie weiter auf Distanz zum nationalen BDP-Präsidenten Martin Landolt und zur Führung der Mutterpartei geht (die FN berichteten). Wie es in den Beziehungen zur BDP Schweiz weitergeht, wolle die Kantonalpartei im Sommer entscheiden.
Gegen Asylgesetzreform
Die Freiburger BDP hat an der Versammlung auch die Parolen für die kommende eidgenössische Volksabstimmung gefasst. Sie empfiehlt je ein Nein zur Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen», zur Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes und zur Änderung des Asylgesetzes. Dieses verwirft die BDP aufgrund der Frage der Enteignungen. Hingegen spricht sich die BDP Freiburg für die Volksinitiative «Pro Service public» und «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» aus. uh