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Ein Euro wurde zuletzt zu 1,0810 Franken gehandelt nach 1,0837 um die Mittagszeit und 1,0848 in den Morgenstunden. Der Dollar geht derweil zu 0,9783 Franken um nach 0,9836 am Mittag bzw. 0,9886 am Morgen.
Den Eurokurs haben unterdessen steigende Wahlchancen für US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump zum Dollar nach oben getrieben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Dienstagnachmittag bei 1,1042 Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte der Euro zeitweise nur 1,0960 Dollar gekostet.
"Steigende Wahlchancen für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump haben den US-Dollar zu allen Währungen unter Druck gebracht", sagt Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank. Zum ersten Mal seit Mai liegt Donald Trump in einer Umfrage des Senders "ABC" und der "Washington Post" vor Hillary Clinton.
Der mexikanische Peso als «Trump-o-meter»
"Die US-Wahl ist der entscheidende Treiber am Devisenmarkt", sagte Leuchtmann. Was Trump nach einer Wahl zum Präsidenten machen werde, scheine kaum vorhersehbar. Die an den Märkten bereits weitgehend eingepreiste Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank im Dezember könnte dann ausfallen. Nach einem Wahlsieg von Trump dürfte auch die Unabhängigkeit der US-Notenbank grundsätzlich in Frage gestellt werden.
Besonders deutlich litt jedoch der mexikanische Peso unter den gestiegenen Wahlchancen von Trump. Er geriet zu allen Währungen deutlich unter Druck. Für den Fall eines Wahlsiegs hat Trump mit der Aufkündigung des nordamerikanischen Handelsabkommens Nafta und dem Bau einer Mauer zu Mexiko gedroht. Der Peso reagiert besonders deutlich auf sich verändernde Wahlchancen von Trump und wird daher von Analysten als "Trump-o-meter" bezeichnet.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1288,45 (1272,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 36 890,00 (36 770,00) Euro.
(AWP)