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Der Genfer Unternehmen Wisekey konnte seinen Umsatz im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr kräftig steigern. Wie das börsenkotierte Unternehmen mitteilt, erreichte der Umsatz 22,3 Millionen Dollar, 51% mehr als im Jahr 2020. 2021 sei die Nachfrage kräftig gestiegen, und die Gruppe sei damit wieder zurück auf Wachstumskurs, kommentiert Carlos Moreira, der Gründer und CEO von Wisekey diese Zahlen.
Allerdings hatte Wisekey 2019 mit 22,7 Millionen Dollar schon einmal einen höheren Umsatz als 2021. 2020 brach der Umsatz auf 14,8 Millionen Dollar ein
, laut Wisekey wegen der Corona-Krise, die die Lieferketten weltweit unterbrochen hatte, sowie wegen der Spannungen zwischen den USA und China.
Wisekey entwickelt Security-Software und Spezialchips, hauptsächlich für den Bereich IoT-Security.
Trotz des sich wieder erholenden Umsatzes hat Wisekey auch 2021 hohe Verluste eingefahren. Die Betriebsausgaben erhöhten sich verglichen mit 2020 deutlich von 24,0 auf 36,8 Millionen, wie der Bilanz zu entnehmen ist. Der Betriebsverlust stieg von 18,5 auf 26,7 Millionen Franken. Immerhin konnte aber unter dem Strich der Reinverlust dank einer Erhöhung der Bruttogewinnmarge von 28,9 auf 24,2 Millionen Franken gesenkt werden.
Wisekey betont zudem, dass sich trotz des hohen Verlustes der Bestand an flüssigen Mitteln und solchen, die leicht zu Bargeld gemacht werden können, 2021 um mehr als die Hälfte auf 34,4 Millionen Dollar erhöht habe.