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Die aktuelle Statistik des BFS belegt bei allen Abschlüssen der höheren Berufsbildung eine hohe Zufriedenheit der Absolventinnen und Absolventen. 87% der Personen, die im Jahr 2019 einen eidg. Fachausweis, ein eidg. Diplom oder ein Diplom einer Höheren Fachschule (HF) erworben haben, würden, wenn sie nochmals wählen müssten, wieder den gleichen Abschluss wählen. Etwas geringer – zwischen 74% und 76% – ist der Anteil der Personen, die sich wieder für denselben Anbieter entscheiden würden. Beim Fachausweis bestanden 76% der Kandidatinnen und Kandidaten die Prüfung, beim eidg. Diplom waren es 71% und beim HF-Diplom 95%.
Die Statistik erfasst zudem Aspekte wie die Verteilung nach Alter und Geschlecht, den Zeitaufwand für die Aus- oder Weiterbildungen sowie die Finanzierung. Die Daten zeigen auch erstmals den Effekt der im Jahr 2018 eingeführten Subjektfinanzierung. Die durchschnittlichen Kosten für Vorbereitungskurse, Material und Prüfungen liegen je nach Abschluss zwischen rund 13'000 und 18'000 Franken. Insgesamt trugen die Absolventinnen und Absolventen etwa die Hälfte der Kosten selbst. Die Arbeitnehmer übernehmen je nach Abschluss zwischen 23% und 41%. Ein erheblicher Teil der Kandidaten erhielt vom Arbeitgeber jedoch überhaupt keine Unterstützung: Beim Fachausweis waren es 19%, beim eidg. Diplom 26% und beim HF-Diplom 42%.
Interessant ist der Effekt der Bundesbeiträge auf die Arbeitgeberunterstützung: Personen, die Bundesbeiträge bezogen, deckten damit etwa einen Drittel der anfallenden Kosten. In diesen Fällen übernahmen die Arbeitgeber rund die Hälfte der Kosten. Bei Personen, die keine Bundesbeiträge bezogen, lag die Kostenbeteiligung der Arbeitgeber deutlich höher, nämlich bei durchschnittlich drei Vierteln der Kosten.
Trotz Unterstützung ist allerdings nur die Hälfte der Absolventen eines eidg. Fachausweises oder eidg. Diploms mit der finanziellen Situation während der Ausbildung zufrieden, bei den HF-Absolventen sogar nur knapp jeder Dritte.