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Der Chef des englischen Fussballverbands FA hat den Schweizer Fifa-Präsidenten Sepp Blatter mit dem Nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un verglichen. Vor allem die Vergabe der Weltmeisterschaft 2022 nach Katar wurmt Greg Dyke.
Wie Blatter seine Macht ausübe, habe Dyke nach dem jährlichen Fifa-Kongress im vergangenen Monat an die Art von Nordkoreas Diktator erinnert, schreibt das englische Blatt «The Daily Mirror». «Es erinnert mich an etwas aus nordkoreanischen Zeiten», wird Dyke zitiert. «Es war ‚Heil dem Führer’.»
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England will sich nicht mehr für eine Fifa-WM bewerben
Die Vergabe der WM 2018 nach Russland und vor allem 2022 nach Katar hatte weltweit zu Korruptionsvorwürfen geführt. In diesem Zug forderte FA-Präsident Dyke nun, dass Blatter sich nicht mehr zur Wahl für das Amt als Fifa-Präsidenten zur Verfügung stellen solle.
Der Ausbruch von Dyke kommt nicht von ungefähr. England hatte sich wie Russland für die WM 2018 beworben. Wie es scheint, hat er die Niederlage nicht überwunden: «Es ist allgemein bekannt, dass die englische Bewerbung für 2018 technisch die beste war. Und wir bekamen zwei Stimmen.» Nach Ansicht von Dyke sehe Blatter in England den «Feind».
Solange Blatter Präsident der Fifa sei, werde sich England nicht mehr für eine WM bewerben, kündigte Dyke an. «Wir würden nicht gewinnen.» Vielmehr werde man sich auf Uefa-Ebene um die Austragung einer Europameisterschaft bemühen.
(moh)