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Die frühere Gemeinde Zumholz
Die Fläche des 1.9 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der voralpinen Hügellandschaft. Die östliche Grenze bildet das breite und mit Schotter gefüllte Bachbett der Sense, das nahezu unverbaut ist und deshalb dem Fluss weitgehend freie Bahn lässt. Im Bereich von Zumholz münden von Westen der Tütschbach (streckenweise die südliche Grenze des Gebietes) und der Grabenbach in die Sense. Vom Fluss erstreckt sich der Gemeindeboden nach Westen über die Geländeterrasse von Zumholz bis auf das Berghölzli, auf dem mit 943 m ü. M. die höchste Erhebung des Gemeindegebietes erreicht wird. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 10% auf Siedlungen, 19% auf Wald und Gehölze, 69% auf Landwirtschaft und etwas mehr als 2% war unproduktives Land.
Zu Zumholz gehören die Streusiedlung Brand (825 m ü. M.) am Hang nördlich des Grabenbachs sowie zahlreiche Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Zumholz sind Plaffeien, Oberschrot, Brünisried und Alterswil im Kanton Freiburg sowie Guggisberg im Kanton Bern.
Mit 397 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) gehörte Zumholz zu den kleinen Gemeinden des Kantons Freiburg. Von den Bewohnern sind 97.4% deutschsprachig, 1.3% französischsprachig und 0.7% sprechen Italienisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Zumholz belief sich 1900 auf 230 Einwohner. Nach einem Höchststand 1940 (303 Einwohner) nahm die Bevölkerung bis 1980 (240 Einwohner) wieder um 20% ab. Seither wurde eine deutliche Bevölkerungszunahme verbunden mit fast einer Verdoppelung der Einwohnerzahl innerhalb von 20 Jahren verzeichnet.
Zumholz war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute haben die Milchwirtschaft und die Viehzucht einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Zumholz sind Betriebe des Holzbaus und des Maschinenbaus ansässig. Das Wohnheim Sonnegg für behinderte Menschen dient auch als Kurszentrum. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf mit dem Bau zahlreicher Einfamilienhäuser im Quartier Allmend zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in den Regionen Freiburg und Bern arbeiten.
Zumholz ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Es liegt an der Hauptstrasse von Düdingen nach Plaffeien. Durch die Buslinien der Transports publics Fribourgeois, welche die Strecken von Freiburg via Tafers und Plaffeien zum Schwarzsee und von Freiburg via Rechthalten nach Plaffeien bedienen, ist Zumholz an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.