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strasseschweiz begrüsst die Investitionen in das Nationalstrassennetz
strasseschweiz begrüsst die Absicht, in das Nationalstrassennetz zu investieren, insbesondere um die Funktionalität des Netzes zu erhalten und um Schwerpunkte sowohl in Bezug auf Unfälle als auch auf Staus zu beseitigen. Die geplanten Investitionen in die nationale Strasseninfrastruktur sind sowohl nachhaltig als auch der Verkehrssicherheit förderlich und notwendig, um den künftigen Bedürfnissen einer Schweiz mit bald 10 Millionen Einwohnern gerecht zu werden.
Rahmenkredit 2024-27
Der Bundesrat beantragt einen Rahmenkredit von 8,433 Milliarden Franken fu?r den Vierjahreszeitraum von 2024 bis 2027. Der laufende Unterhalt und die Substanzerhaltung einerseits (rund 1,1 Milliarden Franken pro Jahr) sowie die Modernisierung von Anlagen und die Anpassung der Infrastruktur andererseits (u?ber 500 Millionen Franken pro Jahr) sind die gro?ssten Investitionen, die in diesem Paket vorgesehen sind. Schliesslich werden rund 440 Millionen Franken pro Jahr in die Sicherheit und Sicherstellung der Betriebsbereitschaft des Nationalstrassennetzes investiert.
Ausbauschritt 2023
Die Aussichten fu?r den Verkehrsfluss sind alarmierend: Bis 2030 wird rund ein Viertel des Nationalstrassennetzes von deutlichen Verkehrsu?berlastungen betroffen sein. Der Grossteil dieser Strecken befindet sich in sta?dtischen Regionen, wo die Mehrheit der Bevo?lkerung wohnt und arbeitet. Um Staus zu vermeiden und die Verkehrsbelastung sowie die Unfallzahlen zu senken, mu?ssen die Kapazita?ten auf den betroffenen Abschnitten erho?ht werden.
Die vom Bundesrat ausgewa?hlten Projekte sind die folgenden: Wankdorf - Scho?nbu?hl und Scho?nbu?hl - Kirchberg in Bern; Kreuzbleiche - Neudorf (3. Ro?hre des Rosenbergtunnels), Rheintunnel in Basel und 2. Ro?hre des Fa?senstaubtunnels. Zudem schla?gt er vor, drei von den Kantonen u?bernommene Projekte in die 2018 an den Bund u?bergebenen Streckenabschnitte zu integrieren: Autobahnanschluss Bellinzona - Locarno, Zu?rcher Oberlandautobahn und Umfahrung Netstal. Die entsprechenden Investitionen belaufen sich auf u?ber 4,3 Milliarden Franken.
Position von strasseschweiz
strasseschweiz begru?sst die Absicht, rund 8,4 Milliarden Franken in den Erhalt und die Verbesserung des bestehenden Netzes sowie 4,3 Milliarden Franken in die Realisierung und Planung von Grossprojekten zu investieren. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass unsere Nationalstrassen, die das Ru?ckgrat der Mobilita?t in der Schweiz bilden, an die Bedu?rfnisse und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden.
Angesichts der alarmierenden Aussichten, die der Bundesrat im erla?uternden Bericht dargelegt hat, ist es fu?r den Bund eine Herausforderung, die vom Parlament verabschiedeten Projekte innerhalb eines vernu?nftigen Zeithorizonts zu realisieren. Olivier Fantino, Gescha?ftsfu?hrer von strasseschweiz, erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass "Projekte zur Erho?hung der Kapazita?ten in der Regel eine Entlastung des sekunda?ren Netzes und damit eine Verringerung der Unfa?lle und der Verkehrsbelastung bewirken". Deshalb sei es besonders wichtig, sie rasch zu realisieren sowie die spezifischen Bedu?rfnisse der betroffenen Kantone und Regionen zu beru?cksichtigen.
strasseschweiz wird nach Konsultation seiner Mitglieder ausfu?hrlich zu diesem Gescha?ft Stellung nehmen.
Text: Olivier Fantino, Geschäftsführer strasseschweiz und Nationalrat Thomas Hurter, Präsident strasseschweit
Foto: ASTRA
strasseschweiz ist die Dachorganisation der Automobil- und Strassenwirtschaft, des Strassentransportgewerbes und des privaten Strassenverkehrs in der Schweiz. Weitere Informationen:
www.strasseschweiz.ch