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Geschichtlicher Hintergrund
Im Jahre 1999 fiel bei einer AIDS-Aufklärungskampagne auf, dass in Mackenzie annähernd alle Kinder keine Schulbildung hatten oder nachgingen.
Unter der Aufsicht von Freiwilligen aus der Mackenzie Community fing man daraufhin an, einigen Kindern unter einem Mangobaum das Lesen und Schreiben beizubringen.
Im Jahr 2000 finanzierte eine gemeinnützige Organisation aus den USA den Bau eines Klassenzimmers. Im darauffolgenden Jahr wurde die Schule um ein Klassenzimmer erweitert. In kürzester Zeit entwickelte sich die Zahl der Schüler von zehn auf ungefähr 250.
2005 wurde die Schule mit einer Küche ausgestattet, da eine lokale Organisation plante, den Kindern Essen zur Verfügung zu stellen. Seither wird dort zweimal täglich Essen zubereitet. Oft sind das die einzigen Mahlzeiten, welche die Kinder bekommen. Täglich profitieren aktuell etwa 200 Kinder von diesem Programm.
Im Jahr 2008 fing man an, die Schule auszubauen und baute ein drittes Klassenzimmer und eine Bibliothek. Leider konnte das Klassenzimmer wegen ausgehender Finanzen, aufgrund des starken Anstiegs der Preise, nicht fertiggestellt werden. So sprang iChange ein und übernahm die fehlenden Finanzen, um das neue Klassenzimmer im Sommer 2009 vollständig fertigzustellen.
Im Sommer 2010 begann iChange die damaligen drei Lehrpersonen und die Köchin monatlich mit einer finanziellen Zuwendung als dankbare Geste für ihre langjährige Arbeit zu unterstützen.
Im Jahr 2023 ist die Schule vom Kindergarten bis zur 7. Klasse angewachsen und bietet rund 400 Kindern die dringend benötigte Bildung. Das Team besteht aus insgesamt neun voll qualifizierten Lehrpersonen.
Wieso braucht es Community Schulen?
Obwohl Sambia öffentliche Schulen hat, können die meisten Kinder von Mackenzie nicht am Unterricht teilnehmen. Für öffentliche Schulen ist es zwingend notwendig eine Schuluniform, Schuhe und Schulmaterial zu haben, welche sich die Eltern oder Verwandten der Kinder in den meisten Fällen nicht leisten können.
Darum springt eine sogenannte Community Schule ein. Diese wird meist von gemeinnützigen Organisationen und teilweise von der Regierung erbaut und unterstützt.
Kinder brauchen an Community Schulen meist keine Uniform, was allen den Zutritt ermöglicht. Allerdings sind die Lehrpersonen oft nicht ausgebildet, können aber die wichtigsten Kenntnisse übermitteln.