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Er hat vor, als erster Künstler überhaupt ins All zu fliegen. Deshalb hat Michael Najjar (49) ein intensives Kosmonautentraining in Russland absolviert.
Doch weil es bis zum effektiven Take-off noch eine ganze Weile dauert, hat sich der Deutsche schon mal etwas irdischer mit dem Thema Raumfahrt beschäftigt. Nämlich indem er im Kameha Grand Zürich eine «Space Suite» konzipiert hat.
Hier ein paar der verrückten Features der galaxtischen Bleibe:
- Eine weibliche Computerstimme begrüsst die Besatzungsmitglieder alias Gäste in acht verschiedenen Variationen, sobald die Zimmertür geöffnet wird. Sie bestätigt den Zugang und gibt Anwendungshinweise für die «Space Suite». Die Stimme wurde von John Carpenters Science-Fiction-Film «Dark Star» (1974) inspiriert.
- Geschlafen wird in einem Bett, das es in der Luft schwebt. Die Matratze ist ein schwarzes Rechteck und erinnert an den Monolithen aus Stanley Kubricks Kultfilm «2001: Odysee im Weltraum».
- Passend dazu ist das Schlafzimmerfenster durch eine halbtransparente Folie bedeckt, auf der Textzeilen von HAL 9000 zu sehen sind. Das ist der berühmte Computer aus besagtem Streifen.
- Als Lampen gibt es kleine Raketentriebwerke. Sie wurden mit Hilfe von 3D-Druckern hergestellt. Das Licht über der Badewanne zeigt die Oberfläche des Mondes Encleadus vom Saturn. Wissenschaftler gehen davon aus, dass unter der dicken Eisschicht des Mondes ein grosser Ozean existiert.
- Damit Smartphone, Portemonnaie oder Schlüssel nicht irgendwo herumliegen, legt man sie in einen Astronautenhandschuh, der aus der Wand ragt.
Mehr über das abgespacete Zimmer, das pro Nacht 1800 Franken kostet, erfahren Sie im Video. (gsc)Publiziert am 15.10.2015 | Aktualisiert am 15.10.2015