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In der perfektionistischen Ethik wird »Selbstverwirklichung« in gewissem Sinne als ein Weg zum »Selbst« und mithin zum Glück aufgefasst. Mit der Idee der Selbstverwirklichung ist auch die der Entfremdung eng verknüpft. Was ist unter Entfremdung von seinen Mitmenschen zu verstehen und wie wirkt Selbstverwirklichung der Entfremdung entgegen? Hängen andererseits Selbstverwirklichung und Solidarität zusammen? Erfährt die eigene Auffassung und das eigene Erleben seines Selbst und somit die Selbstverwirklichung erst durch Fremderfahrungen und/oder Fremdheitserfahrungen entscheidende Impulse? Wie wichtig ist es andererseits, sich auf sich selbst zu berufen und sich nicht primär um die Anerkennung durch Andere zu bemühen?
In drei Vorträgen von Helen Akin, Christoph Henning, Magnus Schlette und anhand einer kurzen Einführung von Christine Abbt und Nahyan Niazi werden die Grundsteine für die Diskussion gelegt. Interessierte sind herzlich eingeladen, am Workshop teilzunehmen.