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Meine Leidenschaft für die Politik ist sehr alt, sie interessierte mich nämlich schon in der Schulzeit und vor allem im Staatskundeunterricht. Die Politik entspricht auch meinem Temperament einer aktiven Person, die lieber handelt als nur passiv vor sich hin zu brummen.
Das Gefühl der Ungerechtigkeiten die zu den Ungleichheiten führen hat mich zum Beispiel schon dazu veranlasst, gegen Diskriminierungen gewisser Minderheiten zu kämpfen. Als Kind hatte ich auch schon persönlich in meiner Familie die Erfahrung gemacht, dass Eltern, die den ganzen Tag 100% schuften Mühe haben, am Monatsende über die Runden zu kommen. Dazu ohne eine Aussicht auf eine bessere Rente!
Mein öffentliches Engagement hat zunächst in Gletterens mit Verbandstätigkeiten begonnen (seit 1995 als Mitglied und später Präsidentin der Jugendgesellschaft, des Hockeyverbandes, usw.) und schliesslich in politische Aktivitäten geführt. Nach einem ersten Misserfolg bei den Gemeindewahlen von 2001 habe ich mich nicht entmutigen lassen und mich im gleichen Jahr auf die SP Liste für den Grossrat setzen lassen. So wurde ich mit 23 Jahren in die kantonale Legislative gewählt.
Zwischen 2004 und 2008 habe ich zunächst als Gemeinderätin und später als Präsidentin in der Exekutive von Gletterens bis zu meinem Umzug nach Font gearbeitet. Dann wurde auch mein erstes Kind geboren.
Nach 10 Jahren im Grossen Rat wurde ich 2011 als SP Nationalrätin des Kanton Freiburg gewählt, dann 2015 und 2019 wiedergewählt. Nach einigen Jahren in der Geschäftsprüfungskommission und der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats sitze ich nun in der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen sowie in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur.
Neben meinem Mandat als Bundesparlamentarierin, das gut 70% meiner Zeit in Anspruch nimmt, bin ich Vizepräsidentin der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz sowie Präsidentin von Pro Familia Schweiz und Pro Familia Freiburg.