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Deckbuilder Toolkits (Diese helfen dir von Grund auf ein Deck zu erstellen.
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Deck-Ideen aus dem Internet
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Ein Deck besteht aus mindestens 60 Karten, nach Möglichkeit aber nicht mehr als 60, da sonst die Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte Karte zu ziehen, geringer wird. Von den 60 Karten sollten etwa 23-24 Länder sein; bei überwiegend "billigen" Sprüchen im Deck bis zu drei weniger, bei vielen manahungrigen Sprüchen tendenziell mehr Länder. Jede Karte darf maximal viermal im Deck vorkommen. Ausgenommen sind hier Standardländer Ebene, Insel, Sumpf, Gebirge, Wald, dort ist kein Maximum gegeben.
Strategie und Farbe
Als erstes machst du dir Gedanken wie du gewinnen willst! Ob mit ein paar großen Kreaturen oder vielen kleinen? Soll das Deck eine bestimmte Kartenkombination unterstützen? Um ein effizientes Deck zu bauen benötigt man zuerst eine Strategie! Deswegen empfehle ich dir, dir zuerst eine Strategie festzulegen.
Wenn du dir ein Strategie zurechtgelegt hast, wird es Zeit die Farbe(n) zu wählen. Einfachheitshalber sind Monofarbene Decks passend. Mono-Decks oder Einfarbige Decks bestehen nur aus Karten einer Farbe sowie farblosen Zaubersprüchen (Artefakten) und haben den Vorteil, stets das richtige Mana parat zu haben. Dafür sind sie leichter zu countern. Die Schäche mit nur einer Farbe zu spielen, liegt auf der Hand. Du beschränkst dich damit auf ein Wirkungsprinzip der Farbe und hast somit weniger Optionen um auf das Deck deines Gegners zu reagieren. Mehrfarbige Decks sind meist flexibler, bergen jedoch die Gefahr, dass man nicht das richtige Mana zur Verfügung hat, um einen bestimmten Spruch zu spielen – insbesondere wenn der Spruch viel farbiges Mana benötigt. Je mehr Farben man im Deck hat, desto größer ist diese Gefahr, daher ist es ratsam, sich zunächst auf zwei oder maximal drei Deckfarben zu beschränken.
Länder- und Deckstruktur
Die Verteilung der Länder bei mehrfarbigen Decks bestimmt man am einfachsten, indem man das Verhältnis der Manasymbole in den Manakosten von allen Karten bestimmt. Zählt man z. B. 30 blaue und 18 grüne Manasymbole, so könnte man die 24 Länder in 15 Inseln und 9 Wälder aufteilen. Oder ungefähr auf das selbe Verhältnis runter zu rechnen.
Klar ist: Je mehr Karten das Deck enthält und je seltener eine bestimmte Karte darin vorkommt, desto unwahrscheinlicher ist es, diese Karte im Laufe des Spiels auf die Hand zu bekommen.
Welche Karten ins Deck passen, hängt davon ab, wie man das Spiel gewinnen möchte. Über ein paar grosse Kreaturen, welche alles kurz und klein hauen?, eine Armee von kleinen die den Gegner überrennen?, eine Kombination von Karten welche das Spiel sofort entscheiden?
Hier gibt es endlos Möglichkeiten und genau das macht das Spiel ja so interessant.
Die Karten sollten ein gutes Preis- Leistungsverhältnis (zwischen Mana-Kosten und Effekt) haben. Eine Kreatur die 2 Mana zum ausspielen kostet und 2/2 hat ist schon nicht schlecht. Wenn eine anderer Kreatur noch die Eigenschaft Trampeln oder Fliegen hätte wäre diese besser, da sie schwieriger vom Gegner zu blocken ist. Im Deck sollten auch Karten mit unterschiedlichen Manakosten beinhaltet sein. Mit 1, 2, 3, 4 Mana, damit du bereits zu Beginn eines Spieles eine 1er Zauberei ausspielen kannst! Wenn das Spiel über mehrere Runden geht sind natürlich kräftige Kreaturen sehr hilfreich. Diese kosten zwar meist viel Mana, entscheiden aber oft in der fortgeschrittenen Spielphase ein Spiel. Allerdings bringen teure Karten nichts, wenn der Gegner schneller ist und man sie wegen zu hoher Manakosten nicht ausspielen kann. Hier gilt es ein ausgewogenes Gleichgewicht im Deck zu finden. Wie bei den Farben gilt hier: Wenn man sich auf eine Siegoption konzentriert, dann erhöht das die Chance, diese auch verwirklichen zu können, wenn nahezu alle enthaltenen Karten die gleiche Strategie verfolgen. Es ist aber nicht verkehrt, sich auch noch eine zweite Gewinnmöglichkeit zu überlegen. Grundsätzlich gilt: Je schneller man mit einem Deck gewinnen will, desto mehr sollte man sich auf eine Richtung festlegen. Möchte man hingegen das Spiel des Gegners ausbremsen und ihn hinhalten, um langsam aber sicher die Kontrolle über das Spiel zu erlangen oder eine Combo aufzubauen, dann kann man eher alternative Gewinnszenarien realisieren.
Man sollte sich im Hinterkopf behalten, dass der Gegner versuchen wird, deine Strategie zu vereiteln. Im optimalen Fall wird er Karten im Deck haben, die dir einen Strich durch die Rechnung machen, also solltest du unbedingt Problemlöser im Deck haben. Da wir gerade von Problemlösern gesprochen haben ist nun ein guter Zeitpunkt um auf das Sideboard einzugehen. Dort kommen 15 weitere Karten rein um das Deck gegen Gegner und andere Decks anpassen zu können. Die Karten aus dem Sideboard können zwischen den Partien ausgetauscht werden. Hier gehören Karten rein um dein Deck gegen bestimmte gegnerische Strategien zu verbessern oder gar den Gegner durch eine komplett andere Spielstrategie zu verwirren!
Vor- und Nachteile der Farben
Im Magic sind die 5 verschiedenen Farben unterschiedlich gut oder schlecht gegen bestimmte Kartentypen. Beispielsweise ist es Grün fast unmöglich, eine Kreatur mit einem Zauber direkt zu zerstören.
Weiß hat viele Sprüche, mit denen man Verzauberungen und Artefakte zerstören, Schaden verhindern und Lebenspunkte dazu gewinnen kann. Kreaturen können auf vielfältige Weise am Angriff oder anderweitigem Stören gehindert werden.
Schwarz hat Möglichkeiten, Kreaturen zu zerstören oder sie durch Entzug der Widerstandskraft auf den Friedhof zu schicken. Außerdem kann man den Gegner mit Schwarz Karten von der Hand abwerfen lassen und von ihm Lebenspunkte "absaugen".
Rot ist die Farbe für Direktschaden auf Kreaturen und Spieler und erlaubt die Zerstörung von Artefakten und Ländern. Sehr tempolastig.
Grün kann Artefakte und Verzauberung entsorgen und fliegenden Kreaturen Schaden zufügen. Außerdem gibt es in dieser Farbe besonders viele Kreaturen, die Mana produzieren können, sowie Sprüche, mit denen man Länder aus der Bibliothek suchen und zum Teil direkt ins Spiel bringen kann.
Blau ist gut, um Zaubersprüche jeder Art zu neutralisieren und Kreaturen und andere bleibende Karten wieder auf die Hand zu schicken. Ebenfalls ist Karten ziehen auch selten ein Problem.
Fazit:
Um das Deck kontinuierlich zu verbessern gilt: Spielen, spielen und noch einmal spielen!
Ich baue normalerweise meine Decks um ein paar wenige Karten oder sogar eine einzige Karte als Inspiration. Das sind Karten, welche mir besonders gut gefallen oder mich in einer Art und Weise herausfordern. Ich muss dazu aber sagen, dass diese Decks nicht mit Tunierdecks mithalten können und mehr "Just for Fun" gebaut werden:)
Ich wünsche dir viel Spass beim ausprobieren deines Decks.