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„Natürlich“ gibt es (das Konzept von) Gott, zumindest in den Köpfen einiger Leute. Ausserhalb dieser Köpfe aber wohl eher nicht. Bis heute gibt es jedenfalls keine Beweise für einen wie auch immer gearteten Gott und die Beweislast liegt schliesslich bei dem, der die Existenz von etwas behauptet.
Braucht es einen Gott? Kommt drauf an: Wenn man eine Instanz sucht, aus der heraus man Behauptungen aufstellen kann, ohne sie auf dem Markt der Ideen auf ihre Tauglichkeit überprüfen zu müssen, dann ja.
Lächerlich wird das Ganze, wenn man behauptet, dass es einen persönlichen Gott gäbe, der sich darum schert, was wir essen oder was wir wann mit wem mit unseren Sexualorganen anstellen.
Schon diese paar Sätze illustrieren, wie unbrauchbar der Begriff Gott (geworden) ist, da er für vieles herhalten muss.
Falls man anderer Meinung als Talleyrand ist, der meinte, die Sprache diene dazu, seine Gedanken von den anderen zu verbergen, dann verzichtet man in Zukunft am besten auf den Begriff Gott.