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Nachdem sie 2015 Bronze holte, steigerte sich Juliane Robra in ihrem ersten Einsatz dieses Jahres. Nach 3 Siegen und 1 Niederlage wird die Genferin Zweite in Bulgarien.
Juliane Robra und der Weltcup in Sofia erweisen sich erneut als hervorragende Kombination. Auch dieses Jahr fand sie gut ins Turnier und dominierte ihre Gegnerinnen von Beginn weg. Mit jeweils einer kleinen Wertung gewinnt die Drittplatzierte von 2015 ihre ersten beiden Runden gegen Yeatsbrown (GBR) und Ausma (NED). Im Halbfinale stand sie Moreira aus Angola gegenüber. Vorzeitig und mit vollem Punkt (Ippon) grüsste Robra auch nach diesem Duell als Siegerin ab und sicherte sich den Finaleinzug.
Im Finalkampf gegen die Slowenin Pogacnik schien Juliane Robra auch weiterhin die dominantere Kämpferin zu sein, doch ihr Einsatz reichte am Ende nicht für die Goldmedaille. Obwohl die zweifache EM-Medaillengewinnerin im Griffkampf vorne lag und ihrer Kontrahentin auch zwei Strafen anhängen konnte, scheiterte Robra letztendlich an der „Maki-Komi“-Technik der Slowenin. Robra konnte den Angriff nicht ausreichend genug abblocken und musste Pogacnik schliesslich das „Waza-Ari“, den halben Punkt, und damit den Sieg gewähren. Dieser Erfolg war für Robra hinsichtlich der Olympischen Spiele sehr wichtig. Sie zeigte, dass sie an Weltcups aufs Podest gehört. Gelingt ihr der Erfolg auch am kommenden Grand Slam in Paris?
Kein Schweizer Erfolg bei den Herren
Bei den Herren -90kg standen für die Schweiz Domenic Wenzinger und Jonathan Schindler im Einsatz. Beide Athleten konnten ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen und mussten sich zu Beginn des Turniers geschlagen geben.