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Kennst du die Saiga-Antilope? Nicht? Beinahe wäre sie ausgestorben, ohne dass du sie kennengelernt hättest. Gemäss Angaben des WWF hat sich glücklicherweise der Bestand in der Mongolei von 750 Tieren im Jahr 2001 auf heute rund 8500 Tiere erholt.
Bereits zur Zeit der Mammuts und Wollnashörner streiften Saigas durch die Steppen des heutigen Europas und Asiens. Heute gibt es nur noch zwei Unterarten. Diese kommen in der Mongolei, in Kasachstan und in Russland vor. Die mongolische Unterart fiel nicht nur der Wilderei und der Klimakrise zum Opfer, sondern auch der extremen Kälte und einem Virus.
Nur gut, erholen sich die Bestände aufgrund einfacher Massnahmen rasch. Ganz wichtig war es, die Wasserquellen zu schützen. Viele waren versiegt, weil Nutztiere sie zertrampelt hatten. Der WWF arbeitete mit Gemeinden zusammen und errichtete einfache Zäune um die Quellen. Dadurch erholten sich die umliegenden Böden, und das Quellwasser trat wieder an die Oberfläche. Ausserhalb der Zäune dient das Wasser nun Wild- und Nutztieren. Einheimische überwachen als freiwillige Ranger die Saiga-Antilopen. In Ökoclubs engagieren sich Kinder für die Saigas, indem sie Quellen und Tiere beobachten. Zudem gingen die Behörden erfolgreich gegen den illegalen Handel mit den Hörnern vor.
Bildquellen
- Saiga-Antilope: Navinder Singh auf Wikimedia