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Multiple Myelome werden im Frühstadium durch Blutsenkungs-Erhöhungen erkannt. Im fortgeschrittenen Stadium besteht eine allgemeine Müdigkeit wegen Blutarmut, Gewichtsverlust und Knochenschmerzen wegen pathologischen Frakturen oder Osteoporose. Selten sind aufgrund des ausgedehnten Knochenabbaus die Calziumspiegel erhöht (Hypercalzämie). Durch Ablagerungen, bzw. Belastungen der Niere durch kleine Immun-Eiweisskomponenten kann ein chronisches Nierenversagen auftreten (Myelomniere). Die Diagnose wird durch eine Knochenmarkbiopsie und durch Proteinanalysen im Blut erhärtet. Im asymptomatischen Stadium (Stadium I) liegen meist niedrige Spiegel von Antikörpern (Paraprotein) vor, die Knochenstrukturen sind intakt. In den symptomatischen Stadien (Stadium II und III) können Knochenosteolysen (Knochendestruktionsherde) nachgewiesen werden. Gleichzeitig kommt es durch das Wachstum der Myelomzellen im Knochenmark zur Verdrängung der gesunden Blutbildung und zur Entwicklung einer Blutarmut.