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The Terrible Thing of Alpha-9! (2009)
Interview vom 18. Juli 2014: Übersetzung aus dem Englischen
Anidrom: Bitte erzähl uns etwas von dir und darüber wie du zur Animation gekommen bist…
Jake Armstrong: Ich habe The Terrible Thing of Alpha-9 vor fünf Jahren als meine Diplomarbeit gemacht, und dieser Film war ein exzellentes Sprungbrett in die Animationsindustrie. Ich war sehr erfolgreich an Festivals und die meisten Projekte, an denen ich die nächsten Jahre gearbeitet habe, standen in direktem Bezug zu diesem Film oder zu jemanden, den ich während meiner Besuche an Festivals getroffen habe. Ich schätze mich darüber sehr glücklich, aber ich hab in der Schule hart gearbeitet und ich bin froh darüber, dass sich dies ausgezahlt hat. Heute bin ich ein Freelancer, arbeite hauptsächlich in NYC, aber zeitweise auch in LA und Portland für Film, Fernsehen, und Werbung, ich mache Storyboards, Animationen, Designs und führe auch Regie.
Anidrom: Welche Animationstechniken und/oder Programme hast du verwendet, um „Terrible Thing“ zu realisieren?
Jake Armstrong: „Terrible Thing“ wurde fast ausschliesslich mit Flash gemacht, frame-by-frame, handgezeichnet. Ich verwendete After Effects für einfache Unschärfen und Anpassungen der Beleuchtung, Protools für den Ton, das finale Rendering dann in Final Cut.
Anidrom: Wie sah dein Arbeitsprozess aus, also, wie sieht dein Workflow aus? Wie behältst du den Überblick und wie lange hast du gebraucht, um den Film zu vollenden?
Jake Armstrong: Ich bevorzuge mit einer Idee anzufangen und zuerst langsam eine Prämisse zu skizzieren, dabei gebe ich mir genügend Zeit alles richtig anzuordnen. Für diesen Film habe ich das also zuerst gemacht, dann das Storyboard erstellt und sogleich die Bilder auf ihre Lauflänge angepasst und daraus ein rudimentäres Animatic gemacht. Der zweite Durchgang beinhaltete eine grobe Voranimation des Films, für die ich im Grunde kleine Skizzen aller Extreme mache, um das Storytelling und Timing vollständig sehen zu können. Die habe ich auf acht Bilder pro Sekunde (8FPS) animiert, um ein Gefühl für die Bewegungen zu bekommen (eine alte Looney Tunes Methode). Sofort danach fügte ich rudimentäre Soundeffekte und Hintergrundgeräusche hinzu, damit ich das Timing besser spüre, und ab diesem Punkt hast du einen Film, der von den meisten Zuschauern vollständig verstanden wird. Von da an habe ich eine klare Vorstellung davon, wie viele Einstellungen es geben und wie lang der Film sein wird, also habe ich eine Produktionstabelle aller Einstellungen gemacht, inklusive Deadlines. Ich mache das gewissenhaft für all meine Produktionen. Als nächstes habe ich dann das grobe Layout erstellt und die Schlüsselbilder. Keine sauberen Linien, aber alle Hintergründe und Charakterposen waren ausgearbeitet. Ab da ist es einfach ein langer Prozess die Hintergründe und Charaktere rein zu zeichnen, Inbetweenig ist der letzte Schritt vor der Farbe. Für meine eigene Arbeit mache ich keine Inbetweens als grobe Skizze. Der ganze Prozess, vom Storyboard bis zur Abgabe, dauerte etwa 10-11 Monate.
Anidrom: Was waren die grössten Schwierigkeiten bei deiner Animationstechnik und würdest du es wieder auf die gleiche Weise machen? Falls du grosse Anstrengungen überwindet musstest, um den Film zu beenden, wie hast du das geschafft?
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das ganze Interview könnt ihr in der Anidrom-Ausgabe 7/14 nachlesen.
Anbei Jake Armstrongs Kurzfilm The Terrible Thing of Alpha-9!