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Onkel Sepp rettet die WM 2018.
FIFA-Chef Blatter versicherte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gestern in Moskau, dass die nächste WM trotz des Konflikts mit der Ukraine wie geplant durchgeführt werde. Ein Boykott komme nicht in Frage, man werde aber bei Bedarf dafür sorgen, dass die Mannschaften von Russland und der Ukraine nicht aufeinandertreffen, sagte Blatter gemäss Guardian.
Blatters Ankündigung ist auch eine Antwort auf den Abbruch des Spiels zwischen Serbien und Albanien. Die politischen Spannungen zwischen beiden Ländern führten neulich zum Abbruch des EM-Qualifikationsspiels.
Das Runde Leder begrüsst Blatters Deeskalationsstrategie und erinnert ihn daran, dass die Schweiz an der WM wohl besser nicht gegen Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und alle anderen EU-Staaten spielen sollte, solange der Streit um die Personenfreizügigkeit nicht ausgeräumt ist. Auch die USA kommen als Gegner wegen des Bankenstreits nicht in Frage. Bolivien ebensowenig, wegen Ekeko. Der Iran wiederum ist uns zu nahe, solange die Schweiz die Interessen Teherans gegenüber den USA vertritt.
WM-Spiele gegen die Färöer Inseln, Jamaika und Neukaledonien sind aber sicher problemlos.