Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03245.jsonl.gz/2470

Paul Auster zieht die Bilanz seines intensiven Lebens. Er lässt Liebesbeziehungen Revue passieren: viele zunächst, und dann – dreissig Jahre lang – die eine, grosse Liebe! Er sinniert über die Kinder, ihr Aufwachsen, ihre Selbstständigkeit. Und spricht über seinen Körper, über die Begegnungen mit dem Tod, über Krankheiten und Süchte – all die Versuchungen, sich dem Verfall, dem Alltag zu entziehen. Man kommt dem grossen Autor, aber vor allem dem Menschen Paul Auster sehr nahe.
Rezension
Auster ist der herausragende Autor der Generation nach Updike und Bellow, im Grunde der einzige Schriftsteller, der sich wahrhaft gross nennen darf. The Spectator
Portrait
Paul Auster, 1947 als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in Newark, New Jersey geboren, studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971 - 74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in die USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. Paul Auster lebt in Brooklyn, New York, ist mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet und hat zwei Kinder. Er erhielt Stipendien der National Endowment for the Arts (1977 für Lyrik, 1983 für Prosa), den France Culture Prix Etranger (1988) und den Morton Dauwen Zabel Award (1990). 2006 erhielt er den Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur.