Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03640.jsonl.gz/2504

Die Nebenerwirkungen der Schliessung des Spitalstandortes Châtel-St-Denis wollte Grossrat Yvan Hunziker (FDP, Semsales) in Form einer Anfrage an den Staatsrat in Erfahrung bringen. Er verlangte Auskunft über die Erwerbsausfälle für das lokale Gewerbe, und er wollte wissen, ob diese Ausfälle durch neue Aufträge für die betroffenen Firmen kompensiert werden.
Der Staatsrat erwähnt für seine Antwort drei Gewerbebetriebe, die das Spital im Vivisbachbezirk bis zur Schliessung im Februar dieses Jahres beliefert hatten: 2012 mit Waren im Wert von 58 000 Franken. Eine dieser drei Firmen konnte seither die Verteilung von Menüs des Mahlzeitendienstes übernehmen; ein Dienst, welchen zuvor die Spitalküche geleistet hatte.
Eine Kompensation der betroffenen Betriebe ist für den Staatsrat aber nicht denkbar. Dies gehöre in den Bereich der operativen Führung des Freiburger Spitals. Ein Transport der Waren von Châtel-St-Denis nach Riaz, wohin die Spitalleistungen verschoben wurden, wäre gemäss Staatsrat unverhältnismässig, da der Wert der Lieferung durchschnittlich unter 120 Franken lag. Die Fahrdistanz zwischen Châtel-St-Denis und Riaz würde die Kosten pro Lieferung um 50 Prozent erhöhen und sei aus ökologischer Sicht nicht wünschenswert. uh