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Kobe Rindfleisch ist heute weltberühmt. Aber seit wann isst man Rindfleisch in Japan? Seit Meiji Zeit.
Und vorher? Zum beispiel wenn die Holländer im 18. Jahrhunder, als sie noch in Deshima (eine künstliche Insel in der Buch von Nagasaki) in der Edo-Zeit (17. und 18. Jahrhundert) lebten? Alle Fremde, ausser Chinesen mussten damals auf dieser kleinen Insel aufhalten. Die Japaner duften auch nur in bedingter Uhrzeit dort aufhalten und alles wurde protokolliert.
Die Holländer, die damals auf der Insel eingeschränkt lebten, mussten selbst ihr eigenes Fleisch besorgen. Docter Carl Peter hunberg (1743-1828) notierte in seinem Reisetagebuch wie sie jedes Jahr aus Indonesien die Viehen nach Deshima transportieren, und dort halten. Alles, zum beispiel die lebendigen Kälber, Oschsen, Schweine, Schaffe und Zieger etc müssen sie selbst importieren, in Deshima selbst halten und schlachten. Die Tiere wurden teilweise auf Deshima geschlachtet und verzehrt, teilweise auf der Reise nach Europa gebraucht und verschifft.
Diese Malerei beschreibt uns wie die Wohnanlage der Holländer auf Deshima war und gleichzeitig wie paar Leute gerade ein Rind zogen, um das Tier zu schlachten. Neben dem „Haus für Rinder“, war das „Schweine-Haus“ (Stahl eigentlich. Aber auf dem Bild ist es mit dem Wort „Haus“ aufgezeichnet) nebenan.
Dieses Bild erzählt uns über ein beliebtes Spiel im 19. Jahrhundert in Japan auf dem Tisch im normalen Haus. Taiwan war die zweite Station auf dieser Reise im Spiel.
Gemalt wurde es von Utagawa Yoshimori, ein gefeierter Maler in damaliger Zeit.
Von diesem Spiel erkennen wir das Bedürfnis des gemeinen Volkes in Japan und die Ambition des Landes, die Welt zu erkunden und zu erforschen. Utagawa malte nicht nur die berühmten konkreten geographischen Orten zu Inseln, sondern auch phantastische Utopien. Die nationalen Symbole werden hier auch verwendet, Reihenfolge teilweise berücksichtigt, Eine Mischung aus Realität und Vorstellung, aus Politik und Utopie.
Gespielt wurde es von mindestens zwei Spieler. Es gibt einen Anfang und ein Ende. Beim Ende hat man die Welt bereist!
Das Bild ist in Kobes Museum aufbewahrt und im Moment in Jiayi beim Palast Museum Taiwans ausgestellt.
Neue Ankunft von dieser Ernte von Pu Er Tee wird langsam ausgepackt.
In diesem Jahr wagen wir eine neue Form von Pu Er zu produzieren, ohne überflüssige Abfall. Pu Er Fladen je 7-8g, 7 Stücke zu einem Mini Stapel per Hand mit Bambus geformt verpackt. Und nach der Tradition 12 Stapel zu einem Korb verschachtelt. Das sieht wie ein kleines Kunstwerk aus den Bergen Yunnans aus!
Mit grosser Freude habe ich heute nach der Sommerpause mit den ersten Besucher in Shui Tang den frisch eingetroffenen Jubiläumstee Lao Man E Gushu 老曼峨古樹getrunken! Hinter den leichten Herbe bleiben den feinen cremigen Geschmack und Süssen auf der Zunge! Man fragte mich weshalb dieser Tee ausgesucht wurde für das Jubiläum? Ich antworte, dass die herbe Note dieses Tees mich an das Leben erinnert. Und hinter diesen herben Geschmack offenbart der Lao Man E seine Süsse und Tiefe und so begleitet er uns durch Tiefe und Höhe des realen Lebens. Miguel scherzte, es sei nicht „herb“ genug für die Erfahrungen in Shui Tang.
Zusammen angekommen sind auch drei herzigen EGO- Kanne ( das ist eine Ein-Person- Kanne) von Künstlerin 劉蓉Liu, Rong. Diese drei Kannen gehören zu einer Serie „如果 Ru Guo“ – Die Samen von Hoffnung.
Vor 10 Jahren folgte ich meiner Vision nach Zürich, um auf Schweizer Boden den Weg des Tees einzuschlagen, wie Karl der Grosse dem Hirsch auf den Hügel vom Turicum folgte. Heute, zehn Jahre später, ist das Teehaus Shui Tang ein fester Bestandteil der Zürcher Altstadt.
Am 5. Oktober möchte ich alle Teefreunde, die Shui Tang schätzen, lieben und unterstützen, zu einem Fest einladen. Dank all den Freunden, Helfern und Mitarbeitenden hat Shui Tang die Kraft und die Chance erhalten, alle Anstrengungen auszuhalten, sich stets zu erneuern, und mit der gewonnenen Erfahrung neu anzufangen!
Tee ist herb und bitter, wie das Leben. Das Süsse folgt immer gleich danach.
Teedegustation 14 – 16 Uhr
Konzert «Taiwan Phapsody» von Fabian Müller und Pichin Chieh um 17 Uhr