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«Balling the Jack» und Cocktails in Kentucky
Der St. Louis Blues ist in gewissem Sinn der Ur-Blues, weil es eines der ersten Musikstücke ist, das den Namen «Blues» im Titel führte. Aber die 1914 veröffentliche Komposition vom «Vater des Blues» W.C. Handy (1873-1958) war in jeder Hinsicht grundlegend, sind doch die Cover-Versionen ein wahres Who is Who der Blues- und Jazz-Musik. Unsterblich bleiben die Fassungen von Bessie Smith, Ella Fitzgerald, Louis Armstong, Count Basie, Paul Robeson oder Duke Ellington. Der Slow Blues ist aber komplexer als die normalen 12 Takte, und aufgrund des fortgeschrittenen Alters gibt es einige Passagen, in denen der Text nicht auf Anhieb verständlich ist. Wir übersetzen deshalb hier den als klassisch geltenden Text, den alle oben Genannten mit Variationen oder in Teilen gesungen haben, und wir erklären Passagen daraus. Die dieser Fassung ähnlichste Fassung ist vielleicht Paul Robeson und seine Version des St. Louis Blues, die in Youtube leicht zu finden ist.