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Dass die Kunstsammlung Emil Georg Bührles jenen Leuten, die mit ihr arbeiten, gelegentlich Skandale bereitet, ist eigentlich wunderbar und gerecht. Geht es dabei doch um Kunstwerke, deren frühere Besitzer:innen von den Nazis enteignet, verfolgt oder ermordet wurden. Um Kunst, die nur dank der Verfolger in den Besitz des Waffenfabrikanten Bührle gelangte. Und es geht um Kunst, die selbst nach dem Krieg günstig eingekauft werden konnte, weil Überlebende des Holocaust dringend finanzielle Mittel brauchten. Während die Geschäfte Bührles weiterhin boomten.