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Die Verantwortlichen von Genf-Servette haben auf die mehrheitlich enttäuschenden Leistungen der ersten Mannschaft in der National League reagiert und Trainer Patrick Emond entlassen. Die Nachfolge des Kanadiers tritt der bisherige Assistent Jan Cadieux an.
Die mit dem 41-jährigen Cadieux getroffene Vereinbarung hat bis zum Ende der Saison Gültigkeit. Mit dem in Davos geborenen Kanada-Schweizer wurde ein Nachfolger für Emond bestimmt, der den Verein bestens kennt. Der Sohn von Paul-André Cadieux hatte während drei Jahren das Amt des Trainerassistenten inne. Als Spieler stand er bei den Genfern während acht Saisons, von 2003 bis 2011, unter Vertrag.
Vor seinem Wechsel zu Servette hatte Cadieux während drei Jahren für den HC Lugano gespielt. In seiner letzten Saison wurde er mit den Tessinern Schweizer Meister. Nach der langen Zeit bei Servette zog er zu Fribourg-Gottéron weiter, wo er seine Spieler-Karriere nach zwei Saisons beendete. Als Chefcoach hatte Cadieux schon einmal gewirkt. Zwischen 2017 und 2019 stand er bei den Ticino Rockets in der Swiss League in der Verantwortung.
Der 56-jährige Emond hatte den Cheftrainer-Posten bei Servette vor zweieinhalb Jahren angetreten und dabei Chris McSorley abgelöst. Vor seiner Beförderung betreute er während zehn Jahren die Elite-A-Junioren des Genfer Vereins.
An drittletzter Stelle
Die Trennung ist die Folge der bisherigen Ergebnisse in der Meisterschaft, die deutlich hinter den Erwartungen zurückliegen. Nach knapp der Hälfte der Regular Season liegt der Playoff-Finalist der vergangenen Saison lediglich an drittletzter Stelle.
Trotz der sportlichen Talfahrt fiel den Verantwortlichen der Entscheid zur Freistellung von Emond nicht leicht. «Aber er war notwendig», liess sich Sportdirektor Marc Gautschi in der Medienmitteilung zitieren. «Aus Respekt unseren Partnern und unseren Fans gegenüber war die Situation nicht länger akzeptabel. Wir wollten den Wechsel, weil wir überzeugt sind vom Leistungsvermögen der Mannschaft. In der Rangliste steht sie im Moment nicht dort, wo sie hingehören würde. Jan (Cadieux) ist das, was der Klub jetzt als Veränderung braucht. Niemand kennt die Mannschaft besser als er.»