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dynamisch - gradlinig - fortschrittlich
Unser Programm
Der DGF richtet sein soziales Engagement nach den Bedürfnissen unserer Einwohner.
News
Im ersten Jahr nach den Kommunalwahlen konnte Präsident Hans-Jürg Gehri eine stattliche Anzahl Mitglieder begrüssen, unter ihnen auch Gemeindepräsident Anton Muff sowie Gemeinderätin Verena Hubmann…Mehr Lesen
Geschichte
Die Gründung des Demokratischen Gemeindevereins Fehraltorf DGF geht auf das Jahr 1917 zurück. 24 Männer aus dem Dorf schlossen sich zu einem politischen Verein zusammen, um dem bis dort herrschenden Bauerntum eine neue politische Kraft entgegen zu stellen. Zu den ersten Mitgliedern gehörten vor allem Gewerbe-treibende, Angestellte und Lehrer. Prominentestes Gründungsmitglied war Lehrer Herrmann Brüngger, der 1933 das Buch „Fehraltorf im Wandel der Zeit“, als Chronik herausgab. Andere politische Parteien waren keine vorhanden. Die Gründung des DGF war durch ähnliche Bestrebungen in den Nachbargemeinden unterstützt worden. So war der DGF Mitglied des „Demokratischen Bezirksvereins Pfäffikon“ und der „Demokratischen Partei des Kantons Zürich“, die sich 1971 mit der FDP vereinigte und damit ihre Eigenständigkeit preisgab.
1977 wurde in Fehraltorf die Fusion mit der FDP erneut diskutiert und an einer Versammlung knapp abgeleht. In der Folge wechselten einige Mitglieder vom DGF in die FDP.
1917 wohnten knapp 1000 Personen in Fehraltorf. Die rund 500 Erwerbstätigen fanden ihr Einkommen hälftig in der Landwirtschaft, im Gewerbe sowie in der Industrie. Europa steckte im vierten Kriegsjahr des 1.Weltkrieges und während der Russischen Revolution wurde der Zar gestürzt.
Wie in alten Protokollen nachzulesen ist, engagierte sich der DGF während der ganzen Zeit mit zahlreichen Mandaten in der lokalen Politik. Bei der Vorbereitung der Wahlen arbeitete der DGF immer im Wahlkartell Fehraltorf mit und präsidierte dieses turnusgemäss. Der DGF stellte mehrere Gemeindepräsidenten, zahlreiche Gemeinderäte/innen, Schulpräsidenten/innen, Schulpfleger/innen und präsidierte die RPK. Aber auch in anderen Behörden wie Kirchenpflege, Gesundheitsbehörde, Fürsorgebehörde und im Wahlbüro stellten sich zahlreich Mitglieder des DGF für das Wohl von Fehraltorf zur Verfügung.
Neben den politischen Mandaten und Aktionen pflegte der DGF regelmässig die Zusammengehörigkeit bei geselligen Anlässen, welche die Mitglieder mit ihren Familien zusammen durchführten. Erwähnenswert sind die Sommerfeste auf der Ranch von Max Tenger, die Dreikönigstreffen, die Mandarinli-Versammlungen, aber auch Ausflüge zum Beispiel auf den Rhein, zum Flughafen Kloten oder als Werkbesichtigungen.
Die ersten Statuten des Demokratischen Gemeindevereins Fehraltorf von 1917 fassen auch nach 100 Jahren Zweck und Ziele vortrefflich zusammen:
§1 Der Demokratische Gemeindeverein Fehraltorf bezweckt Besprechung und Förderung der Gemeinde-interessen sowie gegenseitige Aufklärung und Belehrung seiner Mitglieder und Gesinnungsgenossen im Sinne und Geist volkswirtschaflich-sozialen Fortschritts in Bezirk, Kanton und Bund.
Aber wie in jeder Gemeinschaft hatte auch der DGF verschiedene Rückschläge und Spannungen zu überwinden. Bereits 1940 wurde über die Auflösung des Vereins aufgrund fehlender Mitglieder nachgedacht. Eine Thematik, die sich bis in die heutige Zeit gehalten hat. 1955 wurden drei Vorstandmitglieder vom Bezirksgericht zu Bussen von Fr 40.- und 2x Fr 20.- verurteilt, weil sie im Wahlkampf einen Kandidaten als „Querulanten“ bezeichnet hatten. In den letzten Jahren gelang es dem DGF während längerer Zeit nicht, das Präsidium des Vereins zu besetzen. Dies führte 2016 schliesslich zu einem Antrag des Vorstands, den DGF aufzulösen. Anlässlich der Hauptversammlung vom 20. Juli 2016 widersetzten sich ehemalige Präsidenten und Vorstandsmitglieder diesem Ansinnen. Sie stellten sich als Interimsvorstand zur Verfügung, um den DGF durch die Gesamter-neuerungswahlen 2018 zu führen und anschliessend die Führung des Vereins wieder in die Hände eines ordentlichen Vorstands zu legen.