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1976 wurde in Yverdon-les-Bains das Maison d’Ailleurs als Refugium für Science-Fiction und Verwandtes eingerichtet.
Vor rund anderthalb Jahren erweiterte man das Maison um den Espace Jules Verne. Im zweiten Stock des benachbarten ehemaligen Casinos untergebracht, kann der Espace über eine Brücke vom Maison aus erreicht werden. Man taucht in das Dämmerlicht einer Bibliothek aus dem 19. Jahrhundert ein. Den Löwenanteil steuerte der Geologe Jean-Michel Margot zur Kollektion bei, der seit 50 Jahren alles sammelt, was mit Jules Verne (1828 – 1905) zu tun hat. Verne hat in seinen Abenteuerromanen – darunter so berühmte Werke wie „20 000 Meilen unter den Meeren“ – nicht nur futuristische Spekulationen angestellt, sondern auch immer wieder vor Übertechnisierung gewarnt.
Im Espace stehen neben Originalausgaben von Vernes Romanen Hunderte von Werken, die durch Verne inspiriert worden sind. In Vitrinen befinden sich Modelle der von Verne beschriebenen Vehikel, etwa das zigarrenförmige U-Boot Nautilus. Ein Nebenraum zeigt anhand bunter Pulp-Heftchen die Entstehung von Science-Fiction-Literatur im 20. Jahrhundert auf , die ohne Jules Verne nicht denkbar gewesen wäre. Infos: www.ailleurs.ch
Foto: zvg