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Kassensturz: Nur Sennheiser-Headset "ungenügend"Uhr
Der Kassensturz hat 10 Headsets getestet. Nur zwei davon erhielten die Bewertung "gut". Die meisten scheiterten am Klang des Mikrofons. Ein Headset wurde als "ungenügend" benotet.
Der Kassensturz von SRF hat zehn Headsets getestet, die gerade zur Homeoffice-Zeit an Bedeutung gewonnen haben. Drei erfahrene Experten prüften gemäss dem Bericht den Klang des Kopfhörers und des Mikrofons sowie den Bedien- und Tragekomfort der Geräte. Der Klang der Kopfhörer sowie der Tragekomfort fliessen mit jeweils 30 Prozent mit in die Bewertung ein, der Mikrofonklang sowie Bedienkomfort mit jeweils 20 Prozent.
Lediglich zwei Headsets erhielten eine "gute" Note von Kassensturz: das Evolve 40 UC Duo NC und das Evolve 65 Stereo, beide von Jabra. Der Preisunterschiede der beiden Geräte beträgt rund 100 Franken, wobei das günstigere Modell das teurere Headset minimal übertrifft.
Beide Geräte schnitten in fast allen Kategorien als "gut" ab. Das Evolve 40 UC Duo NC bietet laut der Jury einen grösseren Tragekomfort sowie einen "guten" Mikrofonklang. Das teurere Gerät Evolve 65 Stereo scheitert genau an dieser Kategorie und erhält nur ein "genügend" für den Klang des Mikrofons.
Am Evolve 40 UC Duo NC kritisiert die Jury lediglich die Geräuschunterdrückung sowie den Klang beim Musik hören. Beides bewertet sie mit einem "ungenügend". Dies führt zu einem "genügenden" Klang des Kopfhörers.
Die Tabelle zeigt die Bewertungen von Kasstensturz. 5,5 bis 6: "sehr gut". 4,8 bis 5,4: "gut". 4 bis 4,7: "genügend". 2,5 bis 3,9: "ungenügend". 1 bis 2,5: "schlecht". Für volle Auflösung in neuem Fenster öffnen. (Source: Kassensturz)
Die meisten scheitern am Klang des Mikrofons
Sieben der zehn Testprodukte sind gemäss Kassensturz "genügend":
Der H 600 Wireless von Logitech schneidet in den Kategorien Trage- und Bedienkomfort insgesamt "gut" ab. Der Mikrofonklang ist jedoch laut der Jury "ungenügend", genau so wie die Geräuschunterdrückung und die Gerätesteuerung. Auch im Klang gibt es nur ein "genügend" für das Logitech-Headset.
Die Jury testete noch ein zweites Headset von Logitech. Das H 110 schnitt insgesamt schlechter ab als das H 600. Die "schlechte" Gerätesteuerung führte zu einem "ungenügenden" Bedienkomfort. Auch der Klang des Kopfhörers lässt angeblich zu wünschen übrig.
Die Jury bewertet das Headset Blackwire 7225 ANC von Poly zwar in den Kategorien Bedienen, Tragekomfort und Klang des Kopfhörers überall als "gut". Scheitern tut das Gerät trotzdem mit seinem "schlechten" Mirkofonklang.
Das Microsoft-Headset Lifechat LX-3000 schafft es immerhin in allen Kategorien auf eine "genügende" Bewertung. Für mehr reichte es trotz dem "guten" Bedienkomfort nicht.
Auch das Space FBT 650 B von Free Voice ist nur am "ungenügenden" Klang des Mikrofons gescheitert. Den Tragekomfort bewertete die Jury als "genügend", das Bedienen und der Klang des Kopfhörers mit einem "gut".
Die Jury bewertete den Klang des Retro-Headsets von Vivanco sowie die Gerätesteuerung als "ungenügend". Beim Bedienkomfort reichte es dennoch für eine "genügende" Note sowie auch beim Mikrofonklang.
Das PC 8 USB von Epos Sennheiser erhielt ebenfalls insgesamt ein "genügend". Hier bemängelt der Kassensturz vor allem den Klang des Kopfhörers beim Musik hören sowie die Geräuschunterdrückung. Dennoch bewertete die Jury den Kopfhörer in allen Kategorien als "genügend".
Preis ist nicht gleich Qualität
Doch nicht alle Headsets von Epos Sennheiser erreichen bei der Gesamtbewertung ein "genügend". Das Epos-Headset SC 260 Duo NC für 101.50 Franken erhält als einziges Gerät ein "ungenügend". Grund dafür sei die "schlechte" Gerätesteuerung, die mit der "ungenügenden" Anpassung des Kopfhörers zu einem "ungenügenden" Bedienkomfort führe. Auch der Tragekomfort sei "ungenügend" sowie die Geräuschunterdrückung des Kopfhörers. Dennoch hat der Kopfhörer ein "sehr gut" für die einfache Inbetriebnahme erhalten.
Epos Sennheiser wehrte sich gemäss Kassensturz bereits gegen die schlechte Bewertung. Grund für die Bewertung sei laut Epos, dass das Gerät von zu wenig Probanden getestet wurde und Kassensturz deshalb den Tragekomfort als ungenügend bewertete.
Kassensturz testete auch 10 Grills. Mehr darüber erfahren Sie hier.