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Die Glarner Regierung will Sozialgeld streichen bei verweigerter "zumutbarer" Arbeit. http://www.suedostschweiz.ch/politik/glarner-sozialhilfe-keine-arbeit-kein-geld
Eigentlich finde ich das absolut in Ordnung. Was ich aber nicht in Ordnung finde, ist die Definition von "zumutbarer Arbeit". Diese liegt nämlich im Ermessen des Sozialarbeiters. So hat z.B. eine 19-Jährige aus Glarus Nord einen Job bei einem Call Center vermittelt bekommen. Als sie diese Arbeit nicht mehr machen wollte, weil sie es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte vorwiegend ältere Leute über den Tisch zu ziehen, hat man ihr den Rat gegeben ihren Freund (der eine feste Arbeit hat) zu heiraten, damit der für ihren Unterhalt aufkommen müsse.
Eine leitende Sozialarbeiterin aus Glarus Süd hat bei sozial schwachen Personen schon geraten, dass deren Sprösslinge statt einer Ausbildung zu machen direkt in den Arbeitsmarkt einsteigen sollen um die Eltern zu unterstützen.
Ist so ein Verhalten seitens der Sozialbehörden zumutbar?
Was versteht ihr unter zumutbarer Arbeit?