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Mitarbeitende bilden das Rückgrat eines jeden Unternehmens. Der Erfolg steht und fällt mit einem motivierten und konsistenten Mitarbeiterstab. Die Anbindung der Angestellten an das Unternehmen hat deshalb eminente Bedeutung. Es ist zeitaufwändig und teuer, neue Mitarbeiter*innen zu finden und die vorhandenen zu halten. Darüber hinaus wirkt sich die Personalfluktuation negativ auf die Produktivität und die Arbeitsmoral der Mitarbeiter*innen aus. Im vergangenen Jahr herrschte ein gravierender Mangel an verfügbaren Arbeitskräften, so dass die Führungskräfte gezwungen waren, übereilte Anstrengungen zu unternehmen, um die Fluktuation zu verringern. Strategien Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden werden immer mehr zum Thema.
Wieso ist Mitarbeiterbindung wichtig?
Die Bindung von Mitarbeitenden ist für die allgemeine wirtschaftliche Gesundheit und den Wohlstand eines Unternehmens von Vorteil. Es erfordert Zeit, Stress und finanziellen Investitionen für die Einstellung und Schulung neuer Mitarbeitenden. Die Mitarbeiterfluktuation kann sich negativ auf die Ergebnisse der Geschäftstätigkeit des Unternehmens auswirken. Ausserdem kann sie eine Reihe von Problemen nach sich ziehen, wie z. B. erhöhte Kosten, den Verlust von institutionellem Wissen und eine geringere Produktivität.
Wie kann man Mitarbeitende an das Unternehmen binden?
Die Stärkung der Mitarbeiterbindung beginnt damit, dass von vornherein die richtige Person eingestellt wird. Dazu gehört die Beschreibung der Stelle selbst, einschließlich der Verantwortlichkeiten, Fähigkeiten sowie ein detaillierten Stellenbeschreibung, die Personen mit den entsprechenden Qualifikationen anzieht.
Der erste Eindruck zählt, der letzte bleibt. Es ist bekannt, dass ein gutes Onboarding-Programm nach der Einstellung das Engagement und den Einsatz der Angestellten beeinflusst. Bleibt dies aus, kommt schnell die Kündigung.
Darüber hinaus sind eine wettbewerbsfähige Vergütung und Sozialleistungen von entscheidender Bedeutung, um die talentiertesten Bewerber zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. Dazu gehören auch lukrative Anreize, unbezahlte Ferien, Gesundheitsleistungen, Altersvorsorge und Sparprogramme.
Die Wertschätzung
Eine von Bersin & Associates durchgeführte Studie hat ergeben, dass Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden ausreichend Anerkennung zeigen, eine um 31 Prozent niedrigere Fluktuationsrate aufweisen als Unternehmen, die dies nicht tun.
Beispiele:
1) Handschriftliche Notizen: Sie sind im neuen Jahrtausend weitgehend aus der Praxis verschwunden, aber ihr Einfluss ist größer als je zuvor.
2) Mitarbeitergeschenke: Geschenke für Mitarbeitende kosten wenig im Vergleich zu dem was sie bewirken. Mitarbeitende fühlen sich für die Arbeit wertgeschätzt und bleiben dem Unternehmen länger erhalten.
3) Worte: Einige Unternehmen meinen, sie müssten ihre Wertschätzung für ihre Mitarbeiter*innen durch etwas Konkretes wie einen Bonus oder einen Geschenkgutschein zum Ausdruck bringen. Sie verzichten daher auf anerkennende Worte. Falsch! Worte können Wunder bewirken.