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Auf dem Grundstück der Eisenbahnergenossenschaft Basel entstehen in mehreren Etappen 70 neue Wohnungen. Im Rahmen des Projektes wird in mehreren Etappen auch die unterirdische Autoeinstellhalle auf ca. 150 Parkplätze (3‘700m2) erweitert.
Aus Sicht der VKF-Richtlinien muss die Einstellhalle aufgrund ihrer Grösse entraucht werden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der eingeschränkten Zu- und Abluftmöglichkeiten stellt das Projekt eine Herausforderung dar. Im Rahmen einer Simulation wurden verschiedene Brandszenarien erarbeitet. Anhand deren Ergebnisse konnte gezeigt werden, dass die Einstellhalle bei einer natürlichen Entrauchung in den meisten Fällen bereits einen 8fachen thermischen Luftwechsel aufweist, was den Anforderungen an eine maschinelle Entrauchung entspricht.
Je nach Brandfall verlassen die Halle bis zu 46‘200m3/h an Rauchgasen und eine vergleichbare Menge an Frischluft wird durch die Zufahrten angesogen. Durch die Darstellung und Auswertung der Ergebnisse konnten weitere Massnahmen zur Verhinderung der Rauchausbreitung ergriffen werden.
Das Projekt wurde aufgrund dem Verfahren nach Ingenieurtechnischen Methoden und den Nachweis der Schutzziele durch die Gebäudeversicherung BS bewilligt.