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Industrielle Produktion
Die Produktion von Gütern ist zwangsläufig mit Umweltbelastungen verbunden. Dazu gehört neben dem Verbrauch von Rohstoffen, Wasser und Energie auch der Ausstoss von Schadstoffen. Sie belasten die Luft, das Wasser und den Boden. Auch die Entsorgung der Abfälle, die bei der Produktion entstehen, kann die Umwelt schädigen. Der Produktionsindex misst die monatliche Leistung des produzierenden Gewerbes. Ein Anstieg des Indexes wird in der Regel als erstrebenswert angesehen, da er von einer produktiven Wirtschaft zeugt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass eine höhere Leistung auch mit einer höheren Umweltbelastung verbunden ist. Dem kann zwar – beispielsweise durch die Verwendung umweltfreundlicher Technologien oder den Verzicht auf umweltbelastende Materialien – entgegengewirkt werden. Allerdings können diese Massnahmen die negative Entwicklung bei einem kontinuierlichen Anstieg der Produktion nicht zwangsläufig aufhalten, sondern manchmal lediglich verlangsamen.
Die Statistik beruht auf einer repräsentativen Stichprobe von Unternehmen des sekundären Sektors. Die Gesamtheit bilden alle in der Industrie tätigen Unternehmen mit Sitz in der Schweiz. Die Datenerhebung erfolgt vierteljährlich, die verlangten Angaben beziehen sich auf die einzelnen Monate sowie auf die Quartale. Für folgende Branchen werden Sekundärdaten verwendet:
- Energieversorgung
- Mineralölverarbeitung
Die Stichprobe umfasst ungefähr 3500 Unternehmen, wobei Kleinstunternehmen ausgeschlossen werden. Die Teilnahme an der Erhebung ist obligatorisch.
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