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Mit der Aufzeichnung dieses Grosswerks vollendet das Orchester seinen gross angelegten Zyklus «Bruckner 11». Damit schliesst man die audiovisuelle Gesamteinspielung der symphonischen Werke des Oberösterreichers ab, die man 2019 begonnen hatte.
Jeweils in Salzburg respektive dem Musikverein nahm man dessen Monumentalwerke auf.
Die grosse Besonderheit des Zyklus ist, dass man nicht nur die neun kanonisierten Bruckner-Symphonien einspielte, sondern auch zwei Frühwerke, die Symphonie in f-Moll und d-Moll - erstmals in der Geschichte der Wiener Philharmoniker.
Noch im Sommer sollen die ersten zwei von fünf Konzertfilmen beim Label Unitel Edition inklusive ausführlichen Bonusmaterials erscheinen, wie die Verantwortlichen am Freitag in Salzburg ankündigten. Bis zum 200. Geburtstag des Komponisten 2024 will man dann alle Einzelveröffentlichungen sowie einen Gesamtschuber auf dem Markt haben.
Im Übrigen arbeitet auch Tonhalle-Musikdirektor Paavo Järvi mit dem Tonhalle-Orchester in Zürich derzeit an einem Bruckner-Zyklus. Begonnen hat er Anfang dieses Jahres mit der 7. Symphonie; im kommenden September wird er die neue Saison mit der 8. Symphonie eröffnen. Der Zyklus ist auf mehrere Saisons angelegt