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Motion eingereicht
Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Komplementärmedizin kaum einbezogen wird und in den bestehenden Strukturen nicht integriert ist. Dies hat Nationalrätin und Dakomed-Präsidentin Edith Graf-Litscher veranlasst, eine Motion einzureichen.
Während des Lockdowns haben komplementärmedizinische Massnahmen und natürliche Heilmittel vielen Menschen geholfen, sich zu stärken und gesund zu bleiben. In der Pandemiebewältigung des Bundes wurden die gesundheitsfördernden Aspekte der Komplementärmedizin jedoch nicht miteinbezogen. «Die Komplementärmedizin entspricht einem starken Bedürfnis der Bevölkerung», weiss Dakomed-Präsidentin und Nationalrätin Edith Graf-Litscher, «die Menschen haben ein verfassungsrechtliches Anrecht auf komplementärmedizinische Behandlungen, auch wenn sie an COVID-19 erkrankt sind». Die Corona-Krise hat den dringendsten Handlungsbedarf deutlich aufgezeigt.
In der Motion 20.3597 «Salutogenetische Aspekte bei der Prävention, Behandlung und Nachsorge von Epidemien/Pandemien fördern und Komplementärmedizin einbeziehen» fordert Edith Graf-Litscher, dass mindestens eine Fachpersonen der Komplementärmedizin in die Clinical Task Force und in die Eidgenössische Kommission für Pandemievorbereitung und -bewältigung EKP einberufen wird. Zudem ist der Pandemieplan mit Erfahrungen aus der Komplementärmedizin zu ergänzen. Weiter müssen die salutogenetischen Aspekte der Komplementärmedizin erforscht und dazu Mittel gesprochen werden. Und bei der Umsetzung des Nationalen Forschungsprogramms "COVID-19" müssen integrative Behandlungsmodelle zwingend mitberücksichtigt werden.