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Petition zur Bio-Initiative
Die Petition
Schützen Sie sich vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung (EMS), indem Sie die im Forschungsbericht der BioInitiative empfohlenen Grenzwerte unterstützen.
Um die Petition zu unterzeichnen,
klicken Sie bitte diesen Link http://www.ipetitions.com/petition/bioinitiativeemrpi/index.html
und scrollen bis zum Ende der Seite, wo Sie Ihren Namen eintragen können. Danke!
Das EMR Policy Institute veröffentlicht hiermit diese Petition, um die Empfehlungen der internationalen Arbeitsgruppe BioInitiative zu unterstützen. Wir bitten andere Organisationen, deren Mandat es ist, um verantwortungsbewusste Gesundheitspolitik für Kinder, Arbeitnehmer und die allgemeine Bevölkerung am Arbeitsplatz sowie zu Hause zu kämpfen, um ihre Unterstützung. Wir suchen auch die Unterstützung von Einzelpersonen, um weltweit schärfere Richtlinien für den Schutz vor elektromagnetischer Strahlung zu fordern, wie sie im Forschungsbericht der Arbeitsgruppe BioInitiative ausgeführt sind: BioInitiative-Bericht: Argumente für biologisch begründete öffentliche Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern (NF und HF).
Im Anschluss an die Petition finden Sie eine Erklärung der Europäischen Umweltagentur (EEA) vom 17. September 2007, in der die EEA den Forschungsbericht der Arbeitsgruppe BioInitiative unterstützt und die Bedeutung des Forschungsberichts sowie seine Sicherheitsempfehlungen zusammenfasst.
Petition:
Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, stellen fest, dass die von der Regierung erlassenen aktuellen Grenzwerte die Bevölkerung nicht vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung (EMS) schützen, die von Hochspannungsleitungen, Handys sowie drahtlosen Internetgeräten und den damit verbundenen Antennenanlagen, Fernsehsendern, Radiosendern und Radaranlagen ausgeht.
Für diese Art der nichtionisierenden elektromagnetischen Strahlung sind die meisten derzeit gültigen Grenzwerte ein- bis viertausend Mal zu hoch, um Menschen ausreichend vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen zu schützen, die von Alzheimer und anderen neurodegenerativen Krankheiten, Fortpflanzungsproblemen, Schlaf-, Lern- und Gedächtnisstörungen über eine gestörte Regenerationsfähigkeit und Immunfunktion bis hin zu Krebs und Elektrosensibilität reichen.
Aufgrund der wissenschaftlichen Beweise, die im BioInitiative-Bericht: Argumente für biologisch begründete öffentliche Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern (NF und HF) dargelegt sind, und einer großen Anzahl von weiteren Forschungsberichten, empfehlen wir, dass die folgenden Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung nicht überschritten werden:
I. Niederfrequenz (NF). Hochspannungsleitungen, Haushaltgeräte, elektrische Hausinstallation und andere Geräte, die niederfrequente elektromagnetische Felder abstrahlen:
A. Wohnhäuser, Schulen und Orte, an denen Kinder viel Zeit verbringen: 1 Milligauss* (100 nT) für Neubauten; 1 Milligauss (100 nT) für alle bestehenden Gebäude, die mit der Zeit renoviert werden.
B. Alle anderen Gebäude: 2 Milligauss (200 nT)
*Milligauss (oder Nanotesla) ist eine Maßeinheit für die Flussdichte magnetischer Wechselfelder (NF), die von Haushaltgeräten, Hochspannungsleitungen, elektrischen Hausinstallationen, etc. ausgehen. Milligauss wird mit mG und Nanotesla mit nT abgekürzt (1 mG = 100 nT). Genauso kann die Strahlungsdichte hochfrequenter Strahlung mit µW/cm2 (oder µW/m2) oder das entsprechende elektrische Feld mit V/m beschrieben werden. Im Niederfrequenzbereich lassen sich Magnetfelder am einfachsten messtechnisch erfassen.
II. (Kumulative) Dauerbestrahlung durch HF-Strahlung*
A. Gepulste HF-Strahlung im Freien, z. B. von Mobilfunkbasisstationen, Radaranlagen, Fernseh-und Radiosendern, Einwahlpunkten für drahtlosen Internetzugang: 0,1 Mikrowatt pro Quadratzentimeter (0,1 µW/cm2 = 1000 µW/m2)* oder 0,614 Volt pro Meter (0,614 V/m).
*Die Leistungsflussdichte der HF-Strahlung wird in Mikrowatt pro Quadratzentimeter gemessen und mit µW/cm2 (oder µW/m2) abgekürzt, die elektrische Feldstärke wird in Volt pro Meter gemessen und mit V/m abgekürzt. Der Begriff „HF-Strahlung„ wird verwendet, wenn wir über Emissionen von Radiosendern, Radaranlagen und Funknetzwerken sprechen und wenn wir die Umgebungsstrahlung im Hochfrequenzbereich beschreiben. In den Vereinigten Staaten und Kanada, zum Beispiel, ist in der Nähe von Mobilfunkbasisstationen in manchen Frequenzbereichen ein Strahlenpegel von eintausend Mikrowatt pro Quadratzentimeter (1000 µW/cm2 = 10.000.000 µW/m2) zulässig.
B. HF-Strahlung im Innenraum, z. B. Handys, drahtlose Internetgeräte und die von äußeren Quellen ins Gebäude eindringende HF-Strahlung: 0,01 Mikrowatt pro Quadratzentimeter (0,01 µW/cm2 = 100 µW/m2) oder 0,194 Volt pro Meter (0,194 V/m). Im Allgemeinen dämpft die Gebäudehülle die Strahlungsdichte der höheren Frequenzbereiche, die z. B. von außen als Strahlung von UHF-Fernsehsendern oder Mobilfunkantennen eindringen, um einen Faktor 10. Signale niedrigerer Frequenzen, wie z. B. von VHF-Fernsehsendern und UKW-Radiosendern, werden nicht so stark gedämpft wie die höheren Frequenzen.
In der Zukunft könnten neue Forschungen allerdings zeigen, dass diese empfohlenen Richtwerte keinen ausreichenden Schutz bieten; daher sollten Gesetzgeber dafür offen bleiben, Grenzwerte entsprechend neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen noch weiter zu senken.
Unterstützungserklärung der Europäischen Umweltagentur (EEA):
Einschätzung der Strahlungsrisiken im Alltag 17. September 2007
http://www.eea.europa.eu/highlights/radiation-risk-from-everyday-devices-assessed
Ein neuer Bericht wirft Bedenken über die Auswirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) auf die menschliche Gesundheit auf und fordert strengere Sicherheitsstandards für die Emissionen von Handys, Hochspannungsleitungen und vielen anderen Strahlungsquellen im Alltag. Der „BioInitiative-Bericht: Argumente für biologisch begründete öffentliche Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern“ wurde von der Arbeitsgruppe BioInitiative, einem internationalen Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Forschern und Experten für öffentliche Gesundheit, erarbeitet. Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat zu diesem neuen Bericht ein Kapitel beigesteuert, das auf der in 2001 veröffentlichten EEA-Studie „Späte Lehren aus frühen Warnungen: das Vorsorgeprinzip 1896-2000„ basiert.
Die EEA-Studie erörtert die Geschichte ausgewählter Gesundheits- und Umweltgefahren, wie z. B. Asbest, Benzol und PCB, von den ersten wissenschaftlich belegten Frühwarnungen über potenzielle Gefahren bis hin zu den darauffolgenden Vorsorge- und Präventivmaßnahmen. Die Fallbeispiele zum Rauchen und Blei als Kraftstoffzusatz sind aufschlussreich.
Die EEA verfügt zwar über keine Spezialkenntnisse im Bereich EMF-Forschung, aber dennoch zeigen die Analysen der Fallstudien aus der EEA-Veröffentlichung „Späte Lehren„, dass gefährliche Expositionen weit verbreitet sein können, bevor es „überzeugende„ Beweise für Schädigungen durch Langzeitexpositionen und die Erklärung für deren biologische Wirkmechanismen gibt.
“In der Vergangenheit finden wir zahlreiche Fälle, in denen versäumt wurde, das Vorsorgeprinzip anzuwenden und woraufhin schwerwiegende und oft irreversible Schäden für Gesundheit und Umwelt entstanden sind. In der Zukunft wird man angemessene und verhältnismäßige Vorsorgemaßnahmen, die jetzt in der Gegenwart ergriffen werden, um glaubhafte und potenziell gefährliche Bedrohungen der Gesundheit durch EMF zu meiden, höchstwahrscheinlich für sehr umsichtig und vernünftig halten. Man sollte auch nicht vergessen, dass das Vorsorgeprinzip eins der Prinzipien der europäischen Umweltpolitik ist„, sagt Professor Jacqueline McGlade, Geschäftsführerin der Europäischen Umweltagentur.
Gemäß der Arbeitsgruppe BioInitiative ist das derzeitige Beweismaterial, wenn auch begrenzt, doch aussagekräftig genug, um die wissenschaftliche Grundlage der gegenwärtigen Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung in Frage zu stellen.
Initiator der Petition
Das EMR Policy Institute ist der Initiator dieser Petition. http://www.emrpolicy.org
Das EMR Policy Institute ist davon überzeugt, dass die uneingeschränkte Nutzung von elektromagnetischer Strahlung (EMS) unklug ist, d. h. HF-Strahlung (Radio- und Mikrowellen), die von allen drahtlosen Technologien einschließlich Kommunikationstechnologien emittiert wird, sowie niederfrequente Strahlung (NF), die von Hochspannungsleitungen emittiert wird, besonders wenn man die Forschung berücksichtigt, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten angehäuft hat.
Es ist das Anliegen des EMR Policy Institute, ein besseres Verständnis für die biologischen Wirkungen, die durch solche elektromagnetischen Expositionen in der Umwelt und in Menschen ausgelöst werden, zu fördern. Es ist unser Ziel, auf internationaler, Bundes- und Landesebene zu arbeiten, um angemessene, unvoreingenommene Forschung zu fördern, und auf Bundesebene zwischen Regulierungsbehörden, die Verantwortung für die öffentliche Gesundheit tragen, für bessere Zusammenarbeit zu sorgen, damit unnötige Expositionen, die möglicherweise als gefährlich einzustufen sind, verringert werden können.
Links
Besuchen Sie http://www.bioinitiative.org , um den gesamten Forschungsbericht der BioInitiative herunterzuladen und auszudrucken: Argumente für biologisch begründete öffentliche Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern (NF und HF).
http://www.eea.europa.eu Webseite der Europäischen Umweltagentur (EEA). Die Unterstützungserklärung für den Forschungsbericht der BioInitiative ist nicht auf der deutschen Seite zu finden, aber natürlich auf der englischen.
http://www.yourownhealthandfit… Hören Sie sich eine Diskussion über den Bericht der BioInitiative bei der Radioshow Your Own Health and Fitness mit Moderatorin Layna Berman und den beiden Mitherausgebern des Berichts an – Cindy Sage, M.A. Umweltexpertin, und David O. Carpenter, MD Direktor des Institute for Health and Environment an der Universität von Albany in New York (SUNY).
http://www.youtube.com/watch?v… Sehen Sie sich ein Videointerview mit Cindy Sage MA, einer Mitherausgeberin des BioInitiative-Berichts, an, in dem sie davon berichtet, wie es zu diesem Bericht und seinen Empfehlungen kam.
http://www.microwavenews.com Seit über 30 Jahren ist Microwave News eine unabhängige Zeitschrift, die das gesamte Spektrum der nichtionisierenden Strahlung abdeckt, wobei besonderes Augenmerk auf Mobilfunk und Hochspannungsleitungen sowie Radaranlagen und Rundfunk- und Fernsehsender gelegt wird. Die Zeitschrift geht „peer-reviewed„ veröffentlichten wissenschaftlichen Studien nach, die sich mit biologischen Wirkungen beschäftigen, die durch elektromagnetische Strahlung verursacht werden.
http://www.c-a-r-e.org Die Webseite der Organisation Canyon Area Residents for the Environment (CARE) dokumentiert die Geschichte ihrer 9-jährigen Opposition gegen das Vorhaben des großen HDTV-Sendeturms auf Lookout Mountain, Colorado. Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen dieser starken Strahlungsquelle sowie die elektromagnetischen Störungen dieser zusätzlichen Strahlungsquelle sind die Grundlage der Oppositionsbemühungen von CARE.
http://www.townsendletter.com/… Ein Artikel über die „WiFi Blues„ von Jeffry Fawcett PhD, der in der Juliausgabe des Townsend Letter, einer Zeitschrift für Ärzte und Krankenschwestern, erschienen ist. Hat die Langzeitexposition im Niedrigdosisbereich gegenüber nichtionisierender HF-Strahlung von den bekannten Strahlungsquellen wie Radio- und Fernsehsendern, Radar und dem ubiquitären Handy Folgen?
http://www.hese-project.org Die Forschungsgruppe EMF/Mobilfunk des h.e.s.e.-projectes ist eine Vereinigung von unabhängigen Wissenschaftlern, Medizinern, Ingenieuren, Technikern und engagierten Laien aus der ganzen Welt. Sie informiert kritisch über die derzeit verwendete Mobilfunktechnik (GSM), besonders über deren Auswirkungen auf unsere Gesundheit und ihre umweltrelevanten Aspekte. Die Forschungsgruppe unterstützt die BioInitiative.
Französische Übersetzung der Petition zur Unterstützung der BioInitiative: http://www.emrpolicy.org/news/action/bioinit_petition_francaise.pdf