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Nach 2:08 Stunden Krampf und dem 6:7 (4:7), 6:3, 6:3-Sieg konnte Wawrinka durchatmen. Der Einzug in die 2. Runde war geschafft. Der Romand hatte gegen den Briten Daniel Evans (ATP 100) ähnlich grosse Mühe bekundet wie damals beim 1. Duell an den US Open 2016.
Wawrinka mit Nerven aus Stahl
Wawrinka musste im Entscheidungssatz innert wenigen Minuten gleich 6 Breakchancen abwehren. Er lag beim Stand von 2:2 bei eigenem Aufschlag mit 0:40 zurück und zog auch beim Stand von 3:3 und 15:40 bei eigenem Service den Kopf aus der Schlinge.
Danach schlug er eiskalt zu. Er nutzte seine Chance und realisierte das Break zum 5:3. Evans' Widerstand war gebrochen.
Den Umweg hätte sich Wawrinka allerdings sparen können. Im 1. Durchgang vergab er einen Satzball, im anschliessenden Tiebreak war er chancenlos. Erst im zweiten Satz drehte der 33-Jährige auf. Will er in Indian Wells weit kommen, muss er jedoch konstanter agieren als gegen Evans.
In der 2. Runde trifft Wawrinka auf Marton Fucsovics (ATP 31) aus Ungarn. In der 3. Runde winkt ein mögliches Duell gegen Roger Federer.