Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/169277

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, die Umweltbelastung des Schweizer Rohstoffsektors abzuklären, Massnahmen zur Verminderung zu prüfen und darüber Bericht zu erstatten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung des Rohstoffsektors für eine globale nachhaltige Entwicklung sowie für die Schweizer Volkswirtschaft bewusst. Aufgrund des zunehmenden öffentlichen Interesses an der Rohstoffbranche und der innen- und aussenpolitischen Bedeutung des Themas haben EDA, EFD und WBF im Frühling 2012 die Plattform Rohstoffe gebildet. Der Bundesrat hat am 27. März 2013 einen Grundlagenbericht dieser interdepartementalen Plattform Rohstoffe zur Kenntnis genommen. Er informiert seither regelmässig über die Fortschritte bei der Umsetzung der darin enthaltenen Empfehlungen.</p><p>Wie der Bundesrat bereits in seiner Antwort auf die Interpellation 16.3686 ausgeführt hat, ist er bereit, der Umweltbelastung des Rohstoffsektors sowohl global als auch innerstaatlich verstärkt Rechnung zu tragen. Die Plattform Rohstoffe bietet sich hierfür als geeigneter Rahmen an. Das für den Umweltbereich federführende UVEK soll stärker in die Arbeiten der Plattform eingebunden werden.</p><p>Am 20. April 2016 hat der Bundesrat ausserdem den Bericht "Grüne Wirtschaft - Massnahmen des Bundes für eine ressourcenschonende, zukunftsfähige Schweiz" verabschiedet und Massnahmen für den Zeitraum 2016 bis 2019 definiert. Unter anderem will der Bund die methodischen Grundlagen für die ökologische Bewertung von Produkten und Rohstoffen verbessern. Die Ergebnisse sollen in die Arbeiten der interdepartementalen Plattform Rohstoffe einfliessen.</p><p>Vor diesem Hintergrund erachtet der Bundesrat einen eigenständigen Bericht über die Umweltbelastung des Schweizer Rohstoffsektors nicht als nötig.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.