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Die Wahlen ” Europäischen Parlament ” sind Geschichte. Matteo Renzi muss nun ein Budget –Paket vorbereiten. Es ist jetzt schon klar, dass dies schwerwiegende Konsequenzen für viele in Italien haben wird. Um einen guten Eindruck in Deutschland zu machen, muss Renzi bis zum Herbst 25 Milliarden Euro finden. Wo ist das Geld finden?
Eine Idee : die Grenzgänger Italien / Schweiz könnten normal Steuern zahlen.
Da wir wissen, dass die grenznahen Ortschaften in zwei Steuerkategorien unterteilt sind. Diejenigen, die innerhalb von 20 km von der Grenze sind , und jene, die ausserhalb dieser 20 km Region wohnen. Die Liste der Gemeinden “in der Zone ” wird von der italienischen Regierung mit besonderen Dekret veröffentlicht.
Das Grenzgebiet (ca. 50.000 Grenzgänger) geniesst volle Steuerbefreiung in Italien. Diese Grenzgänger zahlen nur Quellensteuer in der Schweiz und unterliegen nicht dem Joch der italienischen Steuerbehörden.
Stattdessen werden die anderen Grenzgänger “out of area” in Italien besteuert. Diese Grenzgänger zahlen Steuern wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger Italiens zahlen müssen. Die schon bezahlte Quellensteuer in der Schweiz können sie abziehen.
Natürlich gibt es, wie immer bei den Italienern, Schlaue, die angeblich im Rayon wohnen, aber dort nur einen Freund und einen Briefkasten bei dem haben.
Renzi könnte die privilegierte Lage der Gemeinden an der Grenze beenden. Alle würden dann von italienischen Staat in der gleichen Art und Weise ohne Diskriminierung zwischen “in der Nähe ” und “out of area” besteuert werden.
Berechnen wir einmal für den italienischen Staat zu zusätzlichen Steuereinnahmen: Es sind über 60’000 Grenzgänger. Innerhalb der Zone ca. 50’000.
Neue Steuerzahler Grenzgänger “im Bereich ” = 50.000
Zu versteuerndes Einkommen mit einem Einkommen von 35.000 € = 1,75 Milliarden Euro. (35’000 Euro Jahr / Monat ca. 3500.- Fr.) Einige verdienen mehr einige weniger, das ist ein guter Schnitt.
Die italienische Steuerbehörde rechnet mit einem Durchschnittssatz von 25 % also 440.000.000 € pro Jahr
Steuern in der Schweiz bereits bezahlt = 150 Millionen (Quellensteuer) .
Steuern zusätzlich für Italien = 290 Mio. €. pro Jahr
Damit könnte Italien auch die Gelder aus der Schweiz zurückzahlen (NEAT, usw.)
Vergessen zu erwähnen. Die Grenzgänger aus Italien sind auf über 60300 gestiegen (neueste Zahlen)
Einfach irgendwo etwas abschreiben geht gar nicht, Herr Jossi, und dann noch ohne Quellen.
Mit Leuten wie Ihnen bin ich nicht per Du, Otti. Halten Sie sich bitte an die Regeln!
das animiert mich Dir auch Du zu sagen Willi, denn Dein Foto zeigt ein kleines Kind und Deine Kommentare und Antworten sind oft trotzig (Trotzalter ?)
Heute soll sich die Tessiner Delegation der Räte mit BR Widmer Schlumof treffen um nochmals über den Grenzgängervertrag von 1974 zu diskutieren. Nach meiner Meinung wird es wieder bei der nichtssagenden Versprechung bleiben .”wir machen Schritte vorwärts…”
Auch der Besuch von Napoletano hat nichts gebracht. Wie zu vermuten war.
Es ist zu hoffen, dass heute etwas in Bewegung kommt.
Herr Jossi: Was bei der Diskussion Grenzgänger völlig untergeht sind die Schweizer die in Italien leben und als Grenzgänger im Tessin arbeiten.
Ich traf mal einen Bekannten – Schweizer mit Familie – lebt in Italien in Lavena Ponte Tresa – ist Grenzgänger – seine Frau – Schweizerin – hie und da auch.
ich vermute es sind x-tausende Schweizer die in Italien leben und als Grenzgänger im Tessin arbeiten.
Haben sie da eine Vermutung/Quelle wieviele das sein könnten ?????
Übrigens: im Raume Genf/Frankreich ist bekannt das geschätzt 10’000 oder mehr Schweizer in Frankreich leben und als Grenzgänger in die Schweiz kommen.
Dasselbe gibts im Raum Basel Frankreich/Deutschland wo Schweizer im Ausland Grenzgänger sind
Ist das dieser Vertrag hier:
Vereinbarung zwischen der Schweiz und Italien
über die Besteuerung der Grenzgänger und den finanziellen Ausgleich zugunsten der italienischen Grenzgemeinden Abgeschlossen am 3. Oktober 1974
http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19740225/index.html
hier sind alle Bilaterale Abkommen / Verträge mit Italien
http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/topics/intla/intrea/dbstv/data_c/c_454.html
Schweizer, die in Italien leben und als Grenzgänger arbeiten gibt es meiner Ansicht nach sehr wenige, habe aber keine Zahlen. Aber auch diese könnten dann kleine Löhne anbieten. Es sind nicht nur die offiziellen Grenzgänger sondern auch die Scheinselbständigen und die Schwarzarbeit.
Viele Schweizer sind nach der Pension nach Italien gezogen , vor allem finanziell schlecht stehende. Ihre Pension wurde nicht besteuert und die Krankenkasse übernahm der Staat. Das hat sich geändert und wird sich für Ausländer noch mehr ändern. Der italienische
Staat braucht Geld.
Ja,Herr Kremsner, das ist der Vertrag und er war damals wahrscheinlich richtig so. Er sollte ja auch immer wieder überprüft werden, ich weiss nicht was jeweils bei den Ueberprüfungen geschah.
Betrifft Treffen mit den Tessiner Räten:
Frau Widmer Schlumpf hat diese wieder vertröstet, bis Frühjahr 2015 soll etwas (?) geschehen…Wer’s glaubt…