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Der Name Annika war in der Schweiz bis in die 1970er Jahre fast unbekannt. Das änderte sich mit den Pippi-Langstrumpf-Filmen, die ab 1969 erschienen. Im Gegensatz zur rebellischen Pippi, die Autoritäten nicht beeindrucken, verhalten sich die Geschwister Annika und Tom übertrieben angepasst. Ob die Eltern diese Eigenschaften vor Augen hatten, als sie ihre Mädchen zunehmend auf Annika tauften? Der Eindruck, den sie machte, war jedenfalls nachhaltig. Die beste Rangierung in der Schweiz liegt erst 6 Jahre zurück: Position 121 im Jahr 2008. Das dürfte auch mit der Zuwanderung aus Deutschland zu tun haben, wo der Name noch bis 2000 in den Top Ten zu finden war. Die Häufigkeitsverteilung von Tom lässt sich übrigens nicht auf Pippi zurückführen. Offenbar taufen Eltern ihre Kinder lieber nach einem spiessigen Mädchen als nach einem spiessigen Jungen.
Das nächste Mal: Merlin.
Quelle: BFS. Hier können Sie nach Ihrem eigenen Namen suchen.