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Gerhard Schulz wurde 1951 als viertes Kind einer Musikerfamilie in Linz an der Donau geboren und studierte mit Franz Samohyl in Wien, Sándor Végh in Düsseldorf und Shmuel Ashkenasi in den USA. Er war Gründungsmitglied des Salzburg Streichtrios, des Schulz-Ensembles und erster Geiger des Düsseldorfer Streichquartetts.
Als Mitglied des weltberühmten Alban Berg Quartetts spielte er über 30 Jahre lang regelmässig in den bedeutendsten Musikzentren der Welt. Als Exklusivkünstler bei EMI nahm das Quartett einen Grossteil des Quartettrepertoires auf und wurde dafür mit unzähligen Preisen ausgezeichnet. Nachdem das Alban Berg Quartett seine Konzerttätigkeit im Sommer 2008 beendete, gründete Gerhard Schulz das Waldstein Ensemble (Klavierquartett). Im November 2009 debütierte er als Dirigent mit dem Copenhagen Philharmonic Orchestra und geniesst nach wie vor gleichermassen das Musizieren auf dem Podium, sowie die Arbeit mit seinen Studenten. Seit 1980 ist Gerhard Schulz Professor für Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und seit 1993 Gastprofessor für Kammermusik an der Musikhochschule Köln.