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Wieso nur ist Daniel Küblböck vom fahrenden Kreuzfahrtschiff in den kalten Atlantik gesprungen? Diese Frage beschäftigt auch die deutsche Dragqueen Olivia Jones. Die 48-Jährige war eng mit Küblböck befreundet. Sie hat einen bösen Verdacht: Der 33-Jährige soll sich angeblich auf eine Geschlechtsanpassung vorbereitet haben. Jones wisse, dass er bereits Hormone dafür einnahm. Doch dafür sei er gar noch nicht bereit gewesen. «Hormone darf man nur nehmen, wenn man mindestens ein halbes Jahr als Frau gelebt hat. Und das hat Daniel definitiv nicht», sagt Jones der «Bild».
Tatsächlich berichten viele Passagiere der AIDAluna, dass Küblböck das Schiff schon in Frauenkleidern betreten hatte und auch während der Fahrt immer als Frau erschien. Er soll sich als Lana Kaiser ausgegeben haben. Auf dem Instagram-Profil «rosa_luxem» zeigt sich der ehemalige «DSDS»-Teilnehmer ausserdem als Frau.
Jones macht nun den Ärzten, die Küblböck behandelt haben, Vorwürfe. Denn die Medikamente, welche Menschen für eine Geschlechtsanpassung einnehmen, können Nebenwirkungen wie Depressionen mit sich bringen. Die Ärzte hätten Küblböck mit den Präparaten alleine gelassen, so die Dragqueen. «Das ist verantwortungslos. Wer auch immer ihm die Präparate gegeben hat, muss vor ein Gericht gestellt werden. Die Ärzte haben Daniel auf dem Gewissen!»
Küblböcks Vater Günther hingegen behauptet, sein Sohn hätte keine Depressionen gehabt. Er vermutet, Daniel hätte an einer Psychose gelitten. Der Sprung vom Schiff müsse im Affekt passiert sein. Diverse Mitpassagiere berichteten in den Tagen nach Küblböcks Verschwinden von Aggressionen und auffälligem Verhalten.
Galerie: Daniel Küblböcks Leben in Bildern