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Der Schwingklub Surental wird 2019 100 Jahre alt. Monatlich blicken wir daher in diesem Jahr auf die Historie vom Traditionsverein. Heute: Gründungsjahr 1919 und das erste Jahrzehnt bis 1930.
Um einem Wunsch aus schwingerischen Kreisen gerecht zu werden, versammelten sich im Spätsommer 1919 Ernst Ammeter (Büron), Fritz Bärtschi (Gunzwil), Xaver Bucher (Büron) und Josef Felder (Sursee) im Restaurant Sonne in Büron und ergriffen die Initiative zur Gründung vom Schwingklub Surental. Dieses Quartett war zugleich auch der erste Vorstand, präsidiert wurde der SKS von Bärtschi. Im gleichen Jahr wurde auf der Sagenmatt in Büron der erste Rangschwinget durchgeführt. Ein Jahr darauf musste dieser wegen Maul- und Klauenseuche ausgesetzt werden.
Erste Passivmitglieder
Mit der Zeit stieg der Mitgliederbestand in regelmässigen Abständen an. Die ersten Aktiv- und Passivmitglieder erlebten 1921 den Rangschwinget in Triengen, der wie schon der erste 1919 von Ernst Ammeter gewonnen wurde. Während es 1921 noch gemächlich zu und her ging, stand 1922 der erste grosse Klubhöhepunkt auf dem Programm. In Büron wurde das Innerschweizer Schwingfest durchgeführt. Heute undenkbar, dass man in Büron einen Standort für einen solchen Event finden würde. Unter der Leitung von OK-Präsident Josef Wüest erlebten die Besucher und Schwinger einen tollen Wettkampf. Der grosse Favorit Jakob Kull setzte sich im Schlussgang gegen Franz Zemp durch. Die Surentaler Walter Ammeter und Josef Gut sicherten sich den Kranzgewinn.
Präsidentenwechsel 1923 und Kantonalfest 1925
Ein Jahr nach dem erfreulichen Innerschweizer Schwingfest in Büron erklärte der erste Vereinspräsident, Fritz Bärtschi, seinen Rücktritt und wurde durch Fritz Sieber (Triengen) ersetzt. 1924 entschloss sich die Generalversammlung dazu, alljährlich ein bis zwei Rangschwingfeste durchzuführen. Dabei erwartete der Sieger einen Becher. Dieser konnte von einem Schwinger aber nur einmal jährlich gewonnen werden.
Drei Jahre nach Büron fand in Sursee mit dem Luzerner Kantonalschwingfest ein zweites Mal ein Kranzfest im Klubgebiet statt. OK-Präsident Louis Imbach erlebte mit vielen Zuschauern den Sieg von Fritz Widmer mit. Gründungsmitglied Fritz Bärtschi wurde zudem die Ehre zu teil, dass erste Ehrenmitglied der Vereinsgeschichte zu sein.
Sportlicher Höhepunkt 1926
1926 übernahm der erfolgreiche Akitvschwinger Josef Gut das Präsidentenamt von Fritz Sieber. Der Höhepunkt des Jahres war der erste Kranzgewinn durch Präsident Gut am Eidgenössischen Schwingfest in Luzern. Nach einjähriger Tätigkeit gab Josef Gut das Präsidentenamt an Vinzenz Arnold weiter.
1928 fand in Beromünster ein weiteres Luzerner Kantonalschwingfest im heutigen Klubgebiet statt, welches von Leo Grüter gewonnen wurde. Fritz Sieber amtete in dieser Zeit an diversen Luzerner Kantonalfesten sowie an Innerschweizer Schwingfesten als Kampfgerichtspräsident. Und wieder kam es 1929 zu einem Präsidentenwechsel. Vinzenz Arnold gab sein Amt an Ernst Ammeter ab.
Erste protokollierte Generalversammlung
Die erste Vereinsdekade wurde 1930 mit der ersten protokollierten Generalversammlung abgeschlossen. Im Hotel Kreuz in Triengen waren 10 Aktiv- und 9 Passivmitglieder zugegen. Triengen war in diesem Jahr ein weiteres Mal im Zentrum des Schwingsports, weil dort das Luzerner Kantonalschwingfest mit Sieger Heinrich Oswald ausgetragen wurde. Der umtriebige Fritz Sieber amtete als OK-Präsident. Die Auflösung des benachbarten Schwingklubs Schwarzenbach bewirkte beim Schwingklub Surental einen erfreulichen Mitgliederzuwachs.