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Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hat angekündigt, dass sie ihre Zusammenarbeit mit der Regierung von Nicaragua aussetzt. Solidar Suisse ist von diesem Entscheid nicht betroffen und wird weiterhin seine Partnerorganisationen und die Zivilgesellschaft in Nicaragua unterstützen. Die politische Lage in Nicaragua bleibt sehr angespannt.
Die Deza setzt ihre Zusammenarbeit mit der Regierung in Managua aus. Die Projekte von Solidar Suisse sind von diesem Finanzierungsstopp nicht betroffen. Solidar Suisse engagiert sich in Nicaragua für die Rechte von ArbeiterInnen, für eine nachhaltige Landwirtschaft und gegen Gewalt an Frauen.
Derweil gab es am Wochenende fünf weitere Tote durch Angriffe von regierungstreuen Paramilitärs. Insgesamt wurden in Nicaragua seit Mitte April mehr als 200 Menschen getötet. Solidar Suisse engagiert sich im Rahmen der Zentralamerika-Plattform, einer Allianz von 20 Schweizer Hilfswerken, für eine friedliche Lösung des Konflikts.