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Impfkonzepte zur Bekämpfung von hochansteckenden Tierseuchen als Teil der Tiergesundheitsstrategie Schweiz
Kontaktperson: Elena Di Labio
Laufzeit: Jan. 2008 - Dez. 2010
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Mit dem Auftreten von hochansteckenden Tierseuchen wird von verschiedenen Ländern in Europa wieder vermehrt der gezielte Einsatz von Impfstoffen bei der Seuchenbekämpfung gefordert. Um über den Einsatz von Impfstoffen im Rahmen der Bekämpfung von hochansteckenden Tierseuchen umfassend zu entscheiden, sind aktuelle Kenntnisse zu epidemiologischen, ökonomischen und sozio-ethischen Aspekte der Bekämpfung der jeweiligen Tierseuche nötig. Solche Kenntnisse fehlen jedoch bisher vielfach in der Schweiz und in Europa.
Das Ziel des Projekts ist es, anhand wissenschaftlicher Synthesen der epidemiologischen, ökonomischen und sozio-ethischen Aspekte der Seuchenbekämpfung, Entscheidungsgrundlagen für die Wahl der Bekämpfungsstrategie für die hochansteckenden Seuchen MKS, KSP, HPAI, NCD, und BT zu schaffen. Insbesondere wird aufgezeigt, bei welchen der Seuchen und unter welchen Umständen der Einsatz von Impfstoffen in der Schweiz angezeigt sein kann. Das Projekt ist in 6 Teilaspekte gliedert: Übersichtsarbeit über bestehende internationale Erkenntnisse, Epidemiologie von Seuchenausbrüchen mit/ohne Impfung, Impfstoffe, sozio-ethische Abklärungen, ökonomische Analysen und Logistik einer Impfkampagne. Die einzelnen Teilaspekte werden, teilweise auch in eigenständigen Projekten, in Zusammenarbeit mit externen Partnern (IVI, Vetsuisse Fakultät Bern, ETH Zürich und dem Royal Veterinary College, UK) bearbeitet.
Die im Rahmen dieses Projektes erworbenen Erkenntnisse en die Grundlage für die Wahl der Bekämpfungsstrategie für die ausgewählten Tierseuchen und dienen damit der Optimierung der Tierseuchenbekämpfung in der Schweiz.