Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/125862

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat soll gestützt auf Artikel 9a Absatz 3 des Eisenbahngetzes (EBG) Massnahmen ergreifen und Ausnahmen von der bestehenden, starren Trassenprioritätsordnung von Artikel 9a Absatz 2 EBG vornehmen, um den Interessen des Güterverkehrs besser Nachachtung zu schenken.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass eine der Kernfragen im Rahmen der Förderung des Güterverkehrs auf der Schiene die Verfügbarkeit der Infrastruktur ist. Deshalb ist der Bundesrat gewillt, im Rahmen der Erfüllung der Motion 10.3881, "Zukunft des Schienengüterverkehrs in der Fläche" (Gesamtkonzeption für die zukünftige Förderung des Schienengüterverkehrs in der Fläche), Instrumente der Trassensicherung für den Güterverkehr zu entwickeln und gesetzlich zu verankern. Diese Massnahme soll für den gesamten Schienengüterverkehr, also auch für den alpenquerenden Güterverkehr, umgesetzt werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.