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9. Februar 2018
Wir fahren mit Amanda und Tony von Dubai via Hatta nach Muskat, Oman
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10. Februar 2018
Sun City Hotel in Ruwi direkt beim Busbahnhof
Katzenbesuch beim Morgenessen
Omanisches Geld: 1 Rial (ca. 2.50) besteht aus 1000 Baisa. Eine Busfahrt kostet 400 Baisa. In Bussen sind wir meistens die einzigen Touristen
Nationalmuseum in Muskat
Einer der acht Paläste von Sultan Qaboos in Muskat
Sultan Qaboos bin Said
Qaboos wurde 1940 geboren, studierte in England, wohnte bei Königin Elisabeth, zu der er ein gutes Verhältnis hat, sie besuchte ihn später zweimal im Oman.
1970 putschte er unblutig gegen seinen Vater, der die Isolationspolitik nicht aufgeben wollte. Qaboos ist geschieden und kinderlos. Er wird als Vaterfigur verehrt.
Er öffnete und modernisierte das Land. Er legt Wert auf nachhaltige Entwicklung. Heute gelten das Bildungs- und Gesundheitssystem des Landes als vorbildlich. Die WHO hat das Gesundheitswesen als das effizienteste weltweit eingestuft. In der Zeit nach dem Öl will man Gas fördern. Zudem werden Omaner angeregt zu arbeiten. Bus- und Taxifahrer sind immer Omaner.
Es gelang unter Qaboos, die Feudalgesellschaft Omans in wenigen Jahrzehnten unter Beibehaltung der Traditionen in eine moderne Industriegesellschaft umzuwandeln. Seit 1981 wird im eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten angestrebt. Trotz der weitreichenden Modernisierung der Gesellschaft hat eine Liberalisierung des politischen Lebens bisher nicht stattgefunden.
Aufgrund einer schweren Erkrankung – mutmasslich Krebs – reiste er im Juli 2014 zur medizinischen Behandlung nach Deutschland. Nach acht Monaten kehrte er am 24. März 2015 – nach offiziellen Angaben vollkommen geheilt – wieder in den Oman zurück.
Sultan Qaboos verfügt über insgesamt acht königliche Palastanlagen sowie eine königliche Jacht. In Deutschland besitzt er eine Sommerresidenz bei Garmisch-Partenkirchen. In Wien besitzt Sultan Qabus die „Angervilla“, die zuvor im Eigentum von König Hussein von Jordanien war und von diesem aufwendig renoviert wurde.
Das Volk hofft, dass sich nach Qaboos einen Nachfolger finden lässt, der so weitermacht. Es gibt zwei Familien, die dann beraten müssen wer neuer Sultan wird, sonst das Parlament. Wir haben auch gehört, dass er einen Vorschlag für einen Nachfolger habe, aber nur für den Fall, dass keine Einigung zustanden kommen würde.
Der Sultan ist omnipäsent
Im Tor
Glattes Eis, Paradeis, wer darauf zu tanzen weiss (Nietzsche)
11. Februar 2018
Restaurant im unserem Hotel in Al Qurum in originellem Stil
Überdimensionierter Weihrauchtopf zwischen Muskat und Muttrah
Muttrah
Fischmarkt Muttrah
12. Februar 2018
Wir wollen die Sultan Qaboos-Moschee (Grand Mosque) besuchen. Aber wegen des Staatsbesuches des indischen Premier Modi ist das Teil für die Öffentlichkeit geschlossen und wir müssen unverrichteter Dinge wieder abzotteln
Stattdessen sehen wir uns die Opera von Muskat an
Der Gebäudekomplex steht auf einem 80 ha grossen Gelände, das zur Hälfte überbaut und von einem grosszügigen Landschaftsgarten umgeben ist. Die Fassade ist mit Kalkstein aus der Wüste Omans verkleidet. Zur Anlage gehört auch ein Kulturzentrum mit einer Kleinkunstbühne.
Der Baustil orientiert sich am modernen omanischen Baustil öffentlicher Gebäude, der Elemente verschiedener Bautraditionen verbindet.
Insgesamt sind die Räume verschwenderisch mit kostbaren Marmorböden und einer wertvollen Täfelung ausgestattet. Der Theaterraum selbst ist in gediegenem Rot und Gold gehalten. Der Raum kann modular als Proszenium-Theater mit insgesamt 1.100 Sitzplätzen genutzt werden.
Eine grosse Anzahl von Sitzen ist mit einem auf der Rückseite eingebauten Monitor ausgestattet, auf dem Untertitel in Arabisch und Englisch eingespielt werden können. Die Königsloge befindet sich gegenüber der Bühne.
Auf der Bühne befindet sich eine grosse Konzertorgel, die von der Orgelbaufirma Klais (Bonn) gebaut wurde.
Bei öffentlichen Aufführungen kostet der Eintritt zwischen 3 und 70 Rial. 1 Rial entspricht ca. SFr. 2.50, (2018).
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Die Opera soll der kulturellen Völkerverständigung dienen. Es wird arabische, asiatische, afrikanische und westliche Musik aufgeführt
Auf den Displays kann die Handlung der Aufführung in arabischer und englischer Sprache verfolgt werden
13. Februar 2018
2. Versuch mit der Grand Mosque. Diesmal erfolgreich:
Sie ist die Hauptmoschee in Oman. Sie gilt als eines der wichtigsten Bauwerke des Landes und als eine der weltweit grössten Moscheen. Sie wurde im Jahr 2001 eröffnet.
Die Lage der Moschee an der Hauptstrasse zwischen Maskat und Sib wurde bewusst wegen der guten Verkehrsanbindung gewählt. Ausserdem können die vielen Vorbeifahrenden auf dieser wichtigen Transitroute die Moschee gut vom Auto aus sehen.
Der Gesamtkomplex wurde aus 300 000 Tonnen indischem Sandstein errichtet und überbaut insgesamt 4 ha.
Die Moschee bietet 20 000 Gläubigen Platz.
Die Baukosten wurden ursprünglich mit 18 Mio. omanische Rial kalkuliert; dies entspricht ca. 50 Mio SFr. Allerdings werden die tatsächlichen Baukosten auf mindestens das Doppelte geschätzt.
Eine 50 m hohe Kuppel überwölbt den Raum, in dessen Mitte hängt ein 8 t schwerer, 14 m hoher Lüster mit 1 122 Lampen und einer Million Swarovski-Kristallen. Elf weitere kleinere Lüster sind über die geraden Decken verteilt. Die Wände sind mit 800 t Carrara-Marmor sowie persischen Fliesenmosaiken, die von der Lotfallah-Moschee in Isfahan inspiriert sind, verkleidet. Höhepunkt der Mosaikkunst ist die Mihrab-Nische, die von der ersten Sure des Korans, der fatiha, gelegt mit Goldfliesenmosaiken, umrahmt wird. Ebenfalls als Goldinschrift glänzt das islamische Glaubensbekenntnis im Zentrum der Nische.
Der darin verlegte Gebetsteppich (70,50 m × 60,90 m) gilt als ein Meisterwerk iranischer Teppichknüpfkunst. Die Herstellung dieses handgeknüpften Teppichs führte an die Grenzen des technisch Machbaren. Für diese Grösse existieren keine Knüpfstühle. Daher musste der Teppich in mehreren, musterkonformen Einzelteilen gefertigt werden. Sechshundert Knüpferinnen im Iran waren drei Jahre lang in jeweils zwei Schichten mit der Herstellung der Einzelteile beschäftigt. Dabei wurden insgesamt 1,7 Milliarden Knoten um die Baumwollkette geschlungen. Anschliessend wurden die Einzelteile nach Maskat transportiert und vor Ort zusammengenäht. Insgesamt wiegt der Teppich 22 Tonnen. Ein Preis wurde nicht bekannt gegeben, im Jahr 2000 aber auf 5,2 Mio. US-Dollar (etwa 5,5 Mio. Euro) geschätzt. Bis zur Einweihung der Scheich-Zayid-Moschee mit seinem 5.625 m² großen und 47 Tonnen schweren Gebetsteppich war er der größte Teppich der Welt. Die iranischen Designer entwarfen ein klassisches Muster, dessen Ornamentik von der Safawiden-Epoche inspiriert ist und zeigt klassische Motive Isfahans. Das Rundmedaillon liegt passgenau im Rund der Zentralkuppel, dessen Deckenfarben sich in den achtundzwanzig abgestimmten Pflanzentönen des Teppichkolorits wiederfinden.
Im Garten der Moschee
Die Sultan Qaboos Grand Mosque ist die einzige Moschee in Oman die auch von Nicht-Muslimen betreten werden darf. Der Gebetssaal der Männer ist inkl. der Innenhöfe für 20’000 Betende ausgelegt
Gebetsaal für Frauen. Er umfasst Platz für 750 Betende
Das Hauptminarett, 90 m hoch
Der Kronleuchter im Hauptgebetssaal gilt als der grösste der Welt. Er ist 14 m hoch und wiegt 8 Tonnen
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Die Minbar (Kanzel)
Die Mihrab (Gebetsnische) die die Richtung nach Mekka anzeigt
Der Teppich gilt als der zweitgrösste der Welt. Er misst 70 x 60 m und wiegt 22 Tonnen
Der Teppich besteht aus 1,7 Millionen Knoten
Für die rituelle Waschung
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Am Abend am Strand: Regula und das Meer
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Jalla, Jalla, Abdullah schick de balla! ….Inschallah
Die blaue Lagune