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Nicht ohne Besorgnis hat der Freiburger Arbeitsgeberverband (FAV) die neuen Massnahmen zur Kenntnis genommen, die im Kanton Freiburg ab morgen Mittwoch, 4. November 23.00 Uhr bis 30. November 2020 gelten. Die vom Staatsrat getroffenen Entscheidungen werden es ermöglichen, einen Teil unserer Wirtschaft zu erhalten, eine Massnahme, die vom FAV begrüsst wird. Andererseits ist der Gastronomiesektor erneut stark betroffen.
Der FAV begrüsst insbesondere die Entscheidung des Staatsrates, nicht alle Aktivitäten und Geschäfte zu schliessen. Die Fortsetzung dieser Aktivitäten ermöglicht es, die Auswirkungen dieser Massnahmen auf einen Teil der Wirtschaft und der Arbeitsplätze zu begrenzen.
Angesichts der aktuellen Situation im Gesundheitsbereich hat der Staat die Verantwortung übernommen, öffentliche Einrichtungen, insbesondere Cafés, Restaurants, Bars und Diskotheken, kulturelle Einrichtungen wie Theater, Museen und Kinos sowie Wellness- und Fitnesseinrichtungen zu schliessen. Die Folgen für diese Bereiche, die bereits von der ersten Welle schwer getroffen wurden, werden dramatisch sein. Der FAV besteht auf der Verantwortung des Staates, diesen Einrichtungen konkrete, substantielle und sofortige wirtschaftliche Unterstützung zu gewähren.
Angesichts der aktuellen Situation ist es entscheidend, dass die gesamte Bevölkerung unseres Kantons die Empfehlungen zu den Hygienevorschriften gewissenhaft befolgt, um eine Überlastung unseres Spitalsystems zu vermeiden. In diesem Sinne empfiehlt der FAV die Arbeit ins Homeoffice zu verlagern, sofern es die Umstände erlauben.