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Die Recherche
Das Sammeln von Informationen ist einer der wichtigsten Teile des Projekts. Das Reglement vom August 1851, dem die thematisierte Ordonnanz zu Grunde liegt, ist in vielen Belangen hilfreich. Allerdings ist zusätzlich zur Beschreibung eines Objekts ein Bild desselben immer besser. Hinzu kommt, dass längst nicht alle Kantone dem Reglement haargenau folgten bei der Ausstattung ihrer Truppen.
Schweizweit wurden originale Ausrüstungssstücke in Sammlungen studiert und oftmals für eine spezielle Datenbank fotographiert, um als Grundlagen für die Illustrationen zu dienen. Mehrfach erweisen sich historische Stiche als ungenau oder gar irreführend bei bestimmten Details. Hilfe brachte in solchen Fälle oft Fotos, etwa eines orginalen Uniformfracks oder einer 160 Jahre alten Trommel.
Die eingegangene erste Serie von 1997 krankte daran, dass viele Details nur zeitaufwändig klärbar waren, da ich damals weder Computer noch E-Mail hatte. Blieb etwas unklar, malte ich die Farbtafel so dass man es einfach nicht sah. Auch das Abstützen auf zu wenige oder fehlerhafte Quellen war ein grosses Problem. Heute genügt eine Mail an Jürg Burlet und die Frage ist bis Mittag geklärt.
Das Studium historischer Stücke und alter Reglemente geht der Realisierung jeder Farbtafel voraus. Viel Zeit wird mit solchen Studien verbracht, bevor zum Skizzierstift gegriffen werden kann.