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Teilzeitarbeiter verlieren auf dem Heiratsmarkt
Die Heiratsrate von männlichen Teilzeitarbeitern ist tiefer als diejenige von normalen Angestellten, wie eine Untersuchung des japanischen Arbeitsministeriums ergab. Von 700 alleinstehenden Männern im Alter zwischen 20 und 34 Jahren, die Ende Oktober 2002 einen Zeitarbeitsvertrag hatten, heirateten 17,2 Prozent in den folgenden 6 Jahren. Von 1900 Festangestellten in der selben Altersgruppe heirateten im gleichen Zeitraum 32,2 Prozent oder ein beinahe doppelt so hoher Anteil.
Offenbar hören Teilzeitarbeiterinnen auch eher auf zu arbeiten, nachdem sie ein Kind bekommen haben als Frauen in Festanstellung. 75 Prozent der Teilzeitarbeiterinnen gaben nach der Geburt ihre Stelle auf, während es bei den Festangestellten nur 36,4 Prozent waren. Das ist insofern ein Problem, weil heutzutage viele junge Arbeitende in Teilzeitverhältnissen arbeiten. Laut dem Erziehungsministerium erhalten heute nur noch 62,4 Prozent der Universitätsabsolventen ein anständiges Jobangebot (Asienspiegel berichtete).
Problem der sinkenden Geburtenrate
Von 4000 Männern, die 2002 Single waren, waren 6 Jahre später 26 Prozent verheiratet und 8,9 Prozent hatten ein Kind. Bei den Frauen waren es 32,5 Prozent, die geheiratet hatten, und 13 Prozent waren Mutter geworden, berichtet die Zeitung Nikkei.
Das japanische Gesundheitsministerium untersucht eine Gruppe von Männern und Frauen, die am 31. Oktober 2002 zwischen 20 und 34 Jahre alt waren, um Japans sinkende Geburtenrate besser in den Griff zu bekommen.
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