Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/132150

<h2>SubmittedText<h2><p>Angesichts der Medikamentenknappheit rät die Gsasa zum Aufbau eines Melde- und Koordinationssystems zwecks Erhebung der Restbestände, Sicherung der gerechten Verteilung, Analyse der Versorgungssicherheit, Verfügung der Herausgabe von Herstellungsunterlagen und Erteilung von Herstellungsbewilligungen. Zudem sollen sich die Firmen zur rechtzeitigen Meldung von Lieferengpässen verpflichten - Vorschläge, die längst bekannt sind.</p><p>- Was davon wird der Bund realisieren und auf wann?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Am 29. Mai 2012 hat das Bundesamt für Gesundheit zusammen mit Vertretern von anderen Bundesbehörden, den Kantonen und Experten aus dem Spitalbereich die aktuelle Versorgungssituation analysiert. Einig war man sich, dass die Transparenz bezüglich der Verfügbarkeit von Arzneimitteln verbessert werden muss.</p><p>Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung arbeitet derzeit zusammen mit den betroffenen Behörden am Konzept für den Aufbau einer Informations- und Koordinationsplattform. Im Rahmen dieser Arbeiten muss u. a. der Datenaustausch im Zusammenhang mit der Plattform geregelt werden, insbesondere auch die Fragen zu Meldeverpflichtungen und Datenschutz. Die laufende Revision des Landesversorgungsgesetzes nimmt dieses Anliegen auf. Weiterführende Massnahmen, wie die Koordination einer bedarfsgerechten Verteilung, werden im Rahmen des laufenden Prozesses geprüft.</p><p>Ein konkreter Vorschlag für die Ausgestaltung der Plattform soll dem Bundesrat 2013 unterbreitet werden. </p>