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Ein Jahr, nachdem Bill Sharpe seine Dissertation über Portfolio-Theorie veröffentlicht hatte, führte er ein weitreichenderes Konzept ein, das er Capital Asset Pricing Model (CAPM) nannte. Es war eine direkte Erweiterung seines Ein-Faktoren-Modells zur Zusammenstellung effizienter Portfolios. Nach dem Capital Asset Pricing Model bergen Aktien zwei unterschiedliche Risiken. Das eine Risiko ist, dass eine Aktie überhaupt an der Börse gehandelt wird; dies nannte Sharpe Systemrisiko. Das Systemrisiko ist das Beta und kann nicht "wegdiversifiziert" werden. Das zweite Risiko nannte er unsystematisches Risiko; es richtet sich nach der wirtschaftlichen Position eines Unternehmens. Anders als das Systemrisiko kann unsystematisches Risiko wegdiversifiziert werden, indem man einem Portfolio einfach verschiedene Aktien einverleibt. Mit anderen Worten: Das Capital Asset Pricing Model besagt, dass der Markt genau auf Markowitzens effizienter Grenze liegt.