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In der Schweiz wurden in den Jahren 1912, 1923/24, 1952 und 1972 Arealstatistiken herausgegeben, welche mit verschiedenartigen Methoden erhoben wurden, unterschiedliche Merkmalsdefinitionen und teilweise unbekannte Zeitbezüge aufwiesen. Hauptsächlich wurden nur vier Kategorien unterschieden: Wald, Landwirtschaft, Reben sowie das Öd- und Unland, zu welchem übrigens auch die Siedlungsflächen gezählt wurden. Die Daten der verschiedenen Erhebungen konnten weder verglichen noch zur Bildung von Zeitreihen herangezogen werden. Erst als die Beunruhigung über den schleichenden Wandel der Landschaft durch das anhaltende Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum, durch Ballungsprozesse, Mobilitätssteigerung usw. wuchs, wurden diese Mängel erkannt. Die Regierung beschloss zu Beginn der 80er-Jahre, der periodischen Beobachtung der Bodennutzung einen festen Platz im statistischen Programm zu geben.
Die bis 1972 nur unregelmässig erstellte Arealstatistik der Schweiz war anfänglich eine fast ausschliessliche Statistik über Flächen und Ausdehnung der Gemeinden, Kantone und des Landes selbst. Ab 1972 hat sie sich im Laufe der Zeit zu einer ausführlichen Erhebung der Bodennutzung entwickelt. Zusammen mit der weiteren Differenzierung der Bodennutzung und einer getrennten Identifikation der Bodenbedeckung wurden auch die räumliche und zeitliche Auflösung verfeinert.
Die Arealstatistik 2013/18 ist die dritte Erhebung, die nebst dem Zustand auch die Entwicklung der Bodennutzung nachweisen kann.