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Almacks
(spr. ällmäcks), in England Name von Subskriptionsbällen, zu welchen nur die ausgesuchteste Gesellschaft Zutritt hat. Sie genossen früher eines europäischen Rufs, nicht nur, weil sich auf ihnen alles zusammenfand, was in England zur besten Gesellschaft gerechnet wurde (auch die Mitglieder des königlichen Hauses waren stets auf denselben zu finden), sondern auch, weil sie das Rendezvous aller durch hohe soziale Stellung oder Reichtum ausgezeichneten, zur Zeit in London [* 2] lebenden Fremden bildeten und damit sogar eine nicht geringe politische Bedeutung gewannen.
Außer
Bällen wurden
Maskeraden und
Konzerte veranstaltet von einer Pracht und
Eleganz, die selbst in den luxuriösesten
Städten
des
Kontinents nicht überboten wurde. Von dieser
Höhe sind die
Almacks freilich heute sehr herabgesunken.
Ihren
Namen erhielten sie von einem
Londoner,
Mac
Call, welcher sich hinter dem
Pseudonym Almack verbarg und der diese Vergnügungen 1765 in
drei von ihm mit außerordentlichem Aufwand ausgestatteten
Sälen veranstaltete, nachdem schon 1763 in dem
Haus der frühern
deutschen Sängerin
Therese Cornelys ganz ähnliche
Bälle gegeben worden waren. Almack's
Rooms heißen
heute nach dem jetzigen
Eigentümer
Willis'
Rooms (in
King's
Street, St.
James), in denen gegenwärtig die
Almacksbälle stattfinden.
Nach dem
Beispiel
Londons haben auch andre große
Städte
Englands ähnliche Vergnügungen
Almacks getauft.