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Uganda hat eine eigene lokale Varietät der Robustas, die im Jahre 1860 in der Gegend um den Viktoriasee entdeckt wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Arabica aus Malawi eingeführt. Die Anbaugebiete für die Robustas liegen im Hügelland rund um Mbale im Osten und im 300-km-Radius rund um den Viktoriasee auf 1200 bis 1500 Metern über Meer. Diese für Robustas sehr hohe Lage ist auf die Nähe zum Äquator und die hohen Temperaturen zurückzuführen. Die Arabicas werden an der Grenze zu Kenya in den Regionen Bugishu (Nordosten) und Wugars (Osten) auf Höhen zwischen 1300 und 2300 Metern über Meer kultiviert. Angebaut wird auf einer halben Millionen Kleinstfarmen mit Flächen von weniger als einer halben Hektare. Aus Uganda stammen Robustas (Canephora) und Arabicas der Varietäten Typica und Kent.
Die Robusta werden das ganze Jahr hindurch geerntet, die Erntehochsaison jedoch dauert von November bis Februar. Die Erntezeit der Arabicas beginnt im September und geht bis in den Februar. Geerntet wird von Hand. Die Kirschen beider Sorten werden nach der Ernte trocken oder gewaschen aufbereitet.
Kaffees aus Uganda werden einerseits nach Art der Aufbereitungsmethode klassifiziert. Die gewaschenen Arabicas aus Bugishu werden zusätzlich nach Bohnengrösse in sieben Kategorien von AA bis UG klassifiziert.
Produktion in Sack im Erntejahr 2013/14 auf 60kg Basis: 3'850'000