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Vier ausländische Touristen, darunter zwei Schweizer, sind am Donnerstag im Grenzgebiet von Mali und Niger verschleppt worden. Das Aussendepartement in Bern warnte schon länger vor Reisen in diese Region.Dieser Inhalt wurde am 23. Januar 2009 - 09:14 publiziert
Bei den vier Entführten handelt es sich laut deutschen Quellen um ein Schweizer Paar, eine Deutsche sowie einen Briten.
Sie gehörten zu einer Gruppe, die sich mit drei Geländewagen auf der Rückreise von einem Festival über die Kultur der Nomaden in Mali befand. Die Insassen der anderen Fahrzeuge konnten entkommen.
Das Schweizerische Aussenministerium in Bern (EDA) bestätigte am Abend, dass zwei Schweizer Staatsbürger entführt worden seien. Man sei in Kontakt mit den lokalen Behörden, den Angehörigen der Entführten, sowie den deutschen und britischen Behörden, sagte EDA-Sprecher Lars Knuchel.
In seinen Reisehinweisen warnt das EDA im Internet klar vor Sicherheitsrisiken im Grenzgebiet zwischen Niger und Mali. "Die Grenzregionen zu Mali, Algerien, Libyen und Tschad sind wegen bewaffneter Überfälle durch kriminelle Banden weiträumig zu meiden", heisst es.
Ausserdem bestehe in dieser Region ein erhöhtes Entführungsrisiko. Das Aussendepartement rät Reisenden deshalb, die Region "wenn möglich per Flugzeug anzureisen".
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