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Sierre war Gastgeber für ein ITF-J3-Turnier der Juniorinnen und Junioren. Vor allem in den Doppel-Wettbewerben vermochte der Schweizer Nachwuchs zu überzeugen.
Im Einzel erzielte Matteo Lavizzari das beste Schweizer Resultat. Dem 17-Jährigen gelang der Sprung in den Final mit einem Sieg über seinen um ein Jahr älteren Landsmann Ioannis Von Meyenburg. Die Finalhürde war dann aber etwas zu hoch für Lavizzari. Er unterlag dem Niederländer Luka Novakovic in drei Sätzen. Damit muss der junge Schweizer weiter auf seinen ersten Titel bei den Junioren warten.
Bei den Juniorinnen war im Halbfinal Endstation für die letzte Schweizerin. Die 17-jährige Karolina Kozakova verlor in zwei Sätzen gegen Vanesa Dalma Danko aus Ungarn. Jene war es dann auch, die sich in Sierre den Titel holte. Im Final bezwang sie mit Maryia Dolzhenko eine Spielerin aus der Ukraine, die seit Mitte März in Biel lebt und trainiert.
Schweizer Dominanz im Doppel
Das Nachsehen hatte die internationale Konkurrenz hingegen im Doppel. Sowohl bei den Junioren als auch bei den Juniorinnen war der Final eine rein schweizerische Angelegenheit. Karolina Kozakova und Anina Lanz setzten sich dabei gegen Kenisha Moning und Irina Wenger durch. Andrin Casanova und Raffaele Mariani sicherten sich den Titel mit einem Erfolg über Adrien Berrut und Florent Limani.
In den nächsten Monaten werden sich die jungen Schweizer bei internationalen Turnieren im Ausland messen. Zum nächsten Mal in der Schweiz gastiert die ITF-Tour der Juniorinnen und Junioren dann im Sommer – vom 18. bis zum 24. Juli 2022 in Klosters.