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Auguste de Stael war der Sohn der Schriftstellerin Germain de Stael. Er setzte den Kampf seiner Mutter für die Abolition fort. Seine Vorgehensweise war jedoch einiges militanter und provokativer. Eine seiner Aktionen war eine Reise nach Nantes 1825, wo er bei Ausrüsterer von Sklavenschiffen Sklaveneisen und Folterinstrumente beschlagnahmte und diese in der Öffentlichkeit zeigte. Damit erhoffte er sich wachsendes Entsetzen über die Unmenschlichkeit der Sklaverei. Zu diesem Zeitpunkt war der Sklavenhandel bereits illegal, wurde jedoch weiterhin von Nantes aus betrieben. Auguste’s Aktion führte zu verstärkten Kontrollen von ausfahrenden Schiffen und einer genaueren Analyse deren Inventar um Rückschlüsse auf Sklavenhandel schliessen zu können.
Sylvie Streckeisen, La place de Genève dans le commerce avec les Amériques. In: Musée d’éthnographie, Mémoires d’esclaves. Genève 1997, S.45-55
Olivier Pétré-Grenouilleau, Nantes au temps de la traite des Noirs, Paris 1998. S.187-188