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Im Frühjahr, anfangs März werden die Knollen aus der Überwinterung geholt und in verhältnismäßig große Töpfe gepflanzt. Ableger im ersten Jahr reicht noch ein Topf mit 20cm Durchmesser. Ältere, Blühfähige Exemplare, mit einem Knollendurchmesser von 20cm aufwärts benötigen einen Topf mit mindestens 50 - 60cm Durchmesser.
Bei der Erde reicht eine handelsübliche Blumenerde, z.B. die günstige Universalerde aus der Landi, die vor allem bei noch jungen Knollen mit 1-drittel Tongranulat, z.B. Seramis gemischt wird. Eine Drainageschicht ist zu empfehlen. Die Pflanztiefe bei Ableger beträgt ca. 5cm, bei älteren eine tiefe von ca. 30cm. Eine gute Tiefe verschafft der Pflanze Stabilität, da das große Blatt draussen bei Wind eine enorme Segelwirkung erzeugt.
Die getopfte Knolle wird nun angegossen, nicht zu nass! Und an einen warmen Ort gestellt. Die Knolle darf nun nicht zu kalt bekommen, da sie sonst zu faulen beginnt. Ist der Blattrieb zu sehen, kann sie draussen belassen werden und erträgt dann auch ausgiebiges gissen. Ein Standort der sich bei meinen bewährt hat, ein geschützter Ort an der Südfassade.
Entfaltet sich das Blatt, beginnt man regelmäßig, wöchentlich zu düngen. Bei mir hat sich der Flüssigdünger von Maag / Wuxal Universaldünger bewährt. Nun benötigt die konjac keine besondere Pflege mehr.
Die Amorphophallus konjac bildet normalerweise nur ein Blatt, das bei alten Exemplaren eine Höhe von 1,5 bis 2 Meter erreichen kann. Bei Ableger und einjährigen kann es vorkommen das sie mehrere Blätter bilden.
Ab Mitte September das gießen reduzieren und allmählich austrocknen lassen. Das Blatt beginnt zu welken. Darf aber nicht abgeschnitten werden, da die konjac die Nährstoffe aus dem Blatt zieht. Ist das Blatt welk, gelb und ev. Schon geknickt, prüft man, ob die Knolle zur Überwinterung bereit ist: Man hält das Blatt am Stiel und zieht vorsichtig. Es sollte ohne jegliche Kraft abfallen. Ist dies nicht der Fall, wird dieser Vorgang 1-2 Tage später wiederholt. Fällt die Temperatur so gegen den Gefrierpunkt, sollte der Topf mit Blatt nach drinnen geholt werden. Fällt das Blatt ab, gräbt man die Knolle sofort aus. Das sofortige ausgraben ist ratsam, da vor allem in ländlichen Gegenden, sich im Herbst Engerlinge, z.B. Rosenkäferlarven sich im Topf befinden. Die den jetzt ungeschützten Trieb des nächstjährigen Blatt oder Blüte anfressen. Die Knolle wird nun unter fließendem Wasser gereinigt und einen Tag drinnen zum Trocknen aufgestellt. An der Knolle haben sich jetzt Ableger gebildet, die sehr brüchig sind. Will man diese behalten, bleiben sie über den Winter an der Knolle, ansonsten schon jetzt entfernen.
Die Knolle wird nun in eine genug großer Kunststoffbox, gefüllt mit Torf eingegraben, halb zugedeckt, mit einem Deckel und z.B. im Keller bei ca. 15 Grad trocken überwintert. Bei höheren Temperaturen besteht die Gefahr, dass vor allem junge Knollen vertrocknen könnten. Da empfiehlt sich, regelmäßig kontrollieren.
Anfangs Merz beginnt das Ganze von vorn.
* Hat sich ein Blütentrieb gebildet, beginnt dieser im Februar zu wachsen und kann eine Höhe von 2m erreichen. Wer ein geheiztes Gewächshaus oder ähnliche Räumlichkeiten besitzt, soll sie in der Box ins warme stellen. Hat man aber diese Möglichkeiten nicht, sollte sie weiterhin kühlgestellt bleiben, um die Blüte hinaus zu zögern, Holt man sie im März ins warme.
Sinn der Sache, die Möglichkeit, die nach Aas riechende Blüte, bei Frühlings Temperaturen Tags nach draußen zu stellen. Bei Nacht und Kälte könnte man sie in einen wenig genutzten Raum stellen. Helle Garage oder WC. Sie in der Stube blühen zu lassen ist abzuraten. Blütendauer ca. 4 Tage. Der Geruch setzt sich aber nicht fest. Durchlüften. Die Amorphophallus konjac ist ein Trockenblüher und bekommt während der ganzen Blüte kein Tropfen Wasser! Ist die Blume verblüht, wird die Knolle eingetopft, angegossen und warmgestellt. Welke Blume ebenerdig abschneiden.
Dann beginnt wieder eine normale Vegetationsperiode.
Im Frühjahr, anfangs März wird die Knolle aus der Überwinterung geholt und ins warme und an einen hellen Ort gestellt. Dies gilt für junge wie auch für alte Knollen.
Blüte : Voodoolilie ist ein Trockenblüher, erhält kein Tropfen Wasser während der Blüte. Sie reagiert jetzt auf Wärme. Knollen ab dem zweiten Jahr bilden normalerweise schon eine Blüte, die jetzt zu wachsen beginnt. Die Blume riecht 2 Tage nach Ass und kann bei milden Temperaturen tagsüber nach draußen gestellt werden. Nachts z.B. in Garage, WC, o.ä. Der Geruch setzt sich nicht fest, durchlüften und gut ists. Ich belasse sie in der mit Torf gefüllten Kunststoffbox, dadurch kippt die Knolle nicht wenn sich die schwere Blüte bildet. Der Blütenstand kann ohne Probleme eine Höhe von 50cm erreichen. Ist die Blume verblüht, wird sie eingetopft, angegossen und warmgestellt.
Keine Blüte : Stellt man nach der Überwinterung kein Wachstum fest, gibt es keine Blume. Sie wird trotzdem weiterhin warm und trocken gehalten. Ab Anfang April eintopfen und angiessen.
Nun beginnt das Blatt zu wachsen, ist der Trieb zu sehen, wird sie nach draußen gestellt und regelmäßig gegossen und mit Flüssigdünger gedüngt.
Als Substrat genügt handelsübliche Universalerde, Es schadet nicht, wenn man, vorallem bie den noch kleinen ein wenig Sand oder Tongranulat beimischt. Eine Drainageschicht ist zu empfehlen. Kleine Knollen werden 5cm, große ab dem dritten Jahr 10 bis 15cm tief getopft. Topfgrösse sollte so 30-45cm betragen. Denn die Knolle kann einen Durchmesser von 20cm erreichen.
Die Voodoolilie bildet eins bis zu vier große Blätter und benötigt den Sommer durch keine besondere Pflege.
Ab September beginnen die Blätter nach und nach zu welken. Sie dürfen aber nicht abgeschnitten werden, da die Voodoolilie die Nährstoffe aus den Blättern zieht. Das gießen wird nun reduziert und allmählich eingestellt. Ist ein Blatt gelb und lampig, hält man es am Stiel und zieht vorsichtig, es muss ohne jegliche Kraft abfallen. Ist auch das letzte Blatt entfernt, sollte die Knolle ausgegraben und unter fließendem Wasser gereinigt werden und einen Tag trocknen lassen. Die Ableger werden im Herbst durch eine Drehbewegung abgetrennt.
Danach wird die Knolle-n in einer mit Torf gefüllten Kunststoffbox eingegraben und bei 10 - 15 Grad z.B. Keller trocken und kühlgestellt.
Anfangs März beginnt das ganze von vorn.
! Die Indian giant sollte schattig plaziert werden. Erträgt Morgen oder Abendsonne.
Bitte bei Kindern und Haustieren darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Denn die Voodoolilien, insbesondere die Knollen, enthalten giftige Inhaltsstoffe.