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Die Gedenksteine wurden an den früheren Wohnorten der KZ-Opfer gesetzt, wie der Verein Stolpersteine Schweiz mitteilte.
Die Setzung der als «Stolpersteine» bekannten Gedenksteine geht auf eine Initiative des deutschen Künstlerpaars Katja und Gunter Demnig zurück. In den vergangenen rund dreissig Jahren haben sie bereits in zahlreichen europäischen Städten solche Gedenksteine gesetzt.
Die Steinsetzung in Schweizer Städten wurde von der Schriftstellerin Ruth Schweikert, dem Historiker Jakob Tanner und weitere Personen angeregt.
Gestorben in Auschwitz
Der erste Gedenkstein in Zürich wurde an der Clausiusstrasse 39 gesetzt, wo Lea Berr wohnte. Die 1915 in Buenos Aires in eine jüdische Auslandschweizer-Familie geborene Frau kehrte in die Schweiz zurück und lebte in Zürich, bis sie 1937 einen Franzosen heiratete und nach Frankreich zog.
Am 28. Februar 1944 verhaftete die Gestapo Lea Berr, ihren Mann und ihr gemeinsames Kind, den knapp zwei Jahre alten Alain. Sie wurden ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert, wo sie am 16. April ankamen.
Die genauen Umstände des Todes von Mutter und Kind sind nicht bekannt, die französischen Behörden setzten das Todesdatum nachträglich auf 1. Februar 1945 fest. Vater Ernest Berr starb am 4. April 1945 in einem Aussenlager des KZ Mauthausen.
Die weiteren Stolpersteine in Zürich befinden sich an der Stampfenbachstrasse 75, der Schöntalstrasse 22 und der Gamperstrasse 7.