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Theophil Hanhart war von 1958 bis 1974 Pfarrer der Kirchgemeinde Riehen-Bettingen. Er wirkte am Bau der Kornfeldkirche und an der Gründung des Vereins Gegenseitige Hilfe Riehen-Bettingen mit.
Sohn des Gottlieb Hanhart (Kaufmännischer Adjunkt) und der Klara, geborene Sexauer. Erste Heirat 1941 mit Hildegard Lydia Thomi. Drei Kinder. Zweite Heirat mit Katharina Zeugin.
Theophil Hanhart kam 1914 im Basel zur Welt. Nach dem Studium der Theologie in Basel und Berlin wurde er 1938 zum Pfarrer ordiniert. Als junger Pfarrer arbeitete er zuerst in Gossau (ZH) und in Pratteln-Augst (BL), bevor er 1958 das Pfarramt der Kirchgemeinde Riehen-Bettingen antrat. Er war massgeblich am Bau der Kornfeldkirche sowie an der Gründung des Vereins Gegenseitige Hilfe Riehen-Bettingen beteiligt. Hanhart war bis 1974 Pfarrer in Riehen und übernahm anschliessend für vier Jahre die Leitung der evangelischen Heimstätte Leuenberg in Hölstein (BL). Zudem vertrat er den Kanton Zürich und die beiden Basel an der evangelischen Synode, war Mitglied des Kirchenrats Basel-Stadt, Konventspräsident von Basel-Landschaft und Leiter des Schweizerischen Jugendsekretariats des Christlichen Friedensdienstes (cfd).
Theophil Hanhart starb am 17. Februar 1997 in Basel.
Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 13.1.2022
Hess, Stefan: Wohnstube der Gläubigen statt Sakralraum. In: Jahrbuch z’Rieche 2014. S. 104–111.
Kirchenräte der Evangelisch-reformierten Kirchen Basel-Stadt und Basel-Landschaft (Hg.): Basilea Reformata 2002. Basel / Liestal 2002. S. 188.