Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03499.jsonl.gz/2512

Il Transformatur – Kunst am Bau, Medien- und Verwaltungsgebäude Untertor
Im Hof des Gebäudes hängt eine trichterförmige Skulptur aus Chromstahl. Als Kontrast zur Kantigkeit und dem repetitiven Charakter der Fassade schafft die organische Form eine fliessende Bewegung aus dem Hof hinaus. Die Skulptur ist von allen Seiten des Hofraumes sichtbar; aus der Bewegung in den Treppenhäusern und Korridoren betrachtet, verändert sich deren Wirkung. In symbolischer Weise verweist die Skulptur auf die verschiedenen kommunikativen Bedeutungsebenen innerhalb des Gebäudes: Senden und Empfangen, Streuen und Verdichten, Sprechen und Hören. Beidseitig geöffnet wird die Skulptur durchströmt, wird zum Transformator von Gedanken und Ideen.
Die Skulptur ist aus 25 einzelnen, schief zusammengesetzten Kegelstümpfen gebaut (Elementhöhe der Kegelstümpfe je ca. 0.60m).
Sämtliche Verbindungen sind ohne Unterbrechungen verschweisst. Die Skulptur wurde in der Werft in Stansstad als Ganzes zusammen gebaut und anschliessend nach Chur transportiert. Im Vorfeld wurden Wandanker mit Kernbohrungen und Spezialkleber in die Betonfassade eingelassen. Die Skulptur wurde mit einem Autokran über das bestehende Gebäude gehoben und in den Hof gestellt. Dort wurden die Tragseile an der Skulptur befestigt. Die Skulptur wurde erneut angehoben und die Tragseile an den Wandankern befestigt.
Künstler
Michel Pfister, Basel