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Hydrologie: Die Lonza entspringt am Langgletscher, ist 22 km lang und mündet bei Gampel in den Rotten (Rhone). Das Einzugsgebiet umfasst 161.6 km² und sie hat eine durchschnittliche Wasserführung von geschätzten 5 m³ pro Sekunde.
Gewässerkennzahl: 153
Urkundlich überlieferte Namen: aqua Lodentza 1303/4, Lodenza 1307.
Namensentwicklung: *Lodenzia
Etymologie: Isidor Hopfner deutet es als Bleibach, von loudia = Blei. Die Deutung von Studer ist etwas gar eigenwillig. Immerhin erlaubt der alte Name Lodenza, den mutmasslichen Namen des Flusses zur Keltenzeit zu rekonstruieren: Er dürfte *Lodenzia gelautet haben. Anmerkung der OGS: Isidor Hopfner hat seine Namendeutungen zu einer Zeit gemacht, als dieser Forschungszweig noch in den Kinderschuhen steckte und auch zu einer Zeit, als man stark dem Keltischen huldigte. Seine Interpretationen sind daher heute mit Vorsicht zu geniessen, seine Nachforschungen an sich hingegen sind auch heute noch durchaus brauchbar.
Die Lonza hat in der Emilia Romagna einen Namensvetter, ein kleiner Bach, welcher von rechts bei Vetto in die Enza mündet. Seine Quelle liegt am Monte Vetasso. Er wird dort erstaunlicherweise mit einem deutschen Mundartwort namens 'lunzen' = schlafen gedeutet. Die Lonza im Kanton Wallis ist aber ein Flüsschen, welches dank den Gletschern im Oberlauf immer Wasser führt. Schlafen tut es höchstens im tiefen Winter.
Flussnamentyp: Der Fluss kann somit provisorisch dem Flussnamentyp *lod-/*lor- zugeordnet werden.
Geologie:
Flussgeschichte:
Quellen: Hopfner 1925, "Die -antia-Flussnamen der Schweiz", Position 14, Costanzo Garancini.