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Christine Beerli, frühere Vizepräsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), wurde 1953 geboren.
Ihre berufliche Karriere begann sie als Rechtsanwältin und ihre politische Laufbahn als Mitglied des Stadtrats von Biel, dem sie 1980-1983 angehörte. 1986-1991 war Christine Beerli Mitglied des Grossen Rates des Kantons Bern. 1991 wurde sie in den Ständerat gewählt, dem sie bis 2003 angehörte. Sie war u.a. Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission und Präsidentin der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit. 2003 zog sich Christine Beerli aus der Politik zurück. Seit 2006 ist sie Präsidentin des Institutsrats von Swissmedic, zuvor während zehn Jahren Direktorin des Departements Technik und Informatik der Berner Fachhochschule.
Manuel Bessler verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der humanitären Hilfe. Von 1991 bis 1994 und von 1995 bis 2000 war er als Delegierter des IKRK vor allem in Regionen wie dem Mittleren Osten, Zentralamerika und Asien im Einsatz. 1994 war er militärischer Mitarbeiter des UN-Generalinspekteurs der UN-Truppen auf dem Balkan (UNPROFOR). Anschliessend war er von 2000 bis 2011 für das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN OCHA) tätig, sowohl im UN-Hauptquartier in New York als auch erneut in Einsätzen im Mittleren Osten und in Asien. Von 2011 bis März 2023 war Manuel Bessler Delegierter des Bundesrates für Humanitäre Hilfe der Schweiz und Chef des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe.
Matthias Boss ist seit 2014 Chief Operating Officer von swisspeace. In dieser Funktion ist er für die strategische Ausrichtung von swisspeace verantwortlich und betreut den Betrieb, die Partnerschaften und das Budget der Organisation. Zudem arbeitet er in den Bereichen Friedenspolitik, Staatsaufbau und Dialogprozesse.
Matthias hat einen Master of Science in Public Policy and Management der University of London und ein Nachdiplomstudium in Entwicklungszusammenarbeit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Bevor er 2014 zu swisspeace stiess, arbeitete er als Partner und Senior Consultant bei KEK-CDC Consultants und als Projektkoordinator und Berater für grosse DEZA-finanzierte Gouvernanzprojekte bei Helvetas Swiss Intercooperation.
Seine Interessenschwerpunkte liegen in den Bereichen Organisationsentwicklung, Programmdesign und Evaluation mit besonderem Fokus auf den Westbalkan, Südasien und Nordafrika.
Barbara Boyle leitet derzeit spezifische Beratungsprojekte, die sich auf den Projektzyklus und operationelle Partnerschaften konzentrieren. Zuvor war sie über 20 Jahre für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in verschiedenen Kontexten tätig. Im Jahr 2015 gründete sie ihr eigenes Unternehmen zur Unterstützung von Familien, die in die Genferseeregion ziehen. Sie hat einen Master in Internationalen Beziehungen des Graduate Institute of Geneva. Sie interessiert sich besonders für institutionelle und politische Entwicklung, wirtschaftliche Sicherheit und humanitären Dialog.
Daniel Endres war Direktor des Globalen Flüchtlingsforums beim UNHCR – eine wichtige Initiative, um Impulse für die Erfüllung des Globalen Pakts für Flüchtlinge zu setzen – und hatte in den letzten Jahren diverse weitere Führungspositionen beim UNHCR in Genf und in Brüssel inne: Er war Direktor der Division of Resilience and Solutions, für Comprehensive Responses, der Division of External Relations und des Europabüros.
Nach der Ausbildung in Rechts- und Politikwissenschaft und einigen Jahren Praxis als Rechtsanwalt begann Daniel Endres seine Laufbahn in der internationalen Zusammenarbeit als Schweizer JPO in Pakistan. Er bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Feldarbeit beim UNHCR mit und war unter anderem als Repräsentant für den Irak, als stellvertretender Missionschef in Afghanistan sowie als Senior Emergency Preparedness and Response Officer in der DR Kongo, Westafrika, Nordkaukasus, Nordalbanien und weiteren Ländern tätig.
Isabel Günther ist seit 2014 Professorin für Entwicklungsökonomie und Direktorin von NADEL (Nachdiplomstudium für Entwicklungsländer) an der ETH Zürich.
Von 2008 bis 2014 war sie als Assistenzprofessorin für Entwicklungsökonomie an der ETH Zürich tätig. Zuvor war sie drei Jahre lang wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen und ein Jahr lang an der Harvard School of Public Health. Ihr Hauptforschungsinteresse liegt in der empirischen Mikroökonomie mit besonderem Fokus auf der Messung von Armut und Ungleichheit, Bevölkerungsökonomie, Technologien und Methoden zur Armutsbekämpfung sowie der Effektivität von Entwicklungshilfe. Isabel Günther hat ihre Forschungsprojekte grösstenteils in Benin, Burkina Faso, Äthiopien, Kenia, Uganda und Südafrika durchgeführt.
Barbara Hintermann ist seit 2020 Generaldirektorin von Terre des hommes Lausanne, der führenden Organisation für Kinderhilfe in der Schweiz.
Von 2015 bis 2020 war sie Generaldirektorin der Stiftung Initiativen der Veränderung Schweiz (IofC), wo sie vor allem in der Friedensförderung und Versöhnung tätig war. Bereits früher erwarb sie umfassende Erfahrung in der humanitären Hilfe beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) als stellvertretende HR-Direktorin und HR-Direktorin ad interim, als Operations Director für Europa und Nordamerika am Hauptsitz in Genf, als Delegationsleiterin in Kolumbien sowie als Delegationsleiterin und in anderen Führungspositionen in Guinea, Südsudan und Ruanda. Sie führte ausserdem Missionen im Libanon und in Israel/Besetzte Gebiete durch. Zuvor war sie Marketingchefin bei UNICEF Schweiz. Ausgebildet wurde Barbara Hintermann an der HWV Zürich (heute: HWZ, Hochschule für Wirtschaft Zürich) in Betriebs- und Unternehmensökonomie.
Lorenz Indermühle ist Geschäftsleiter von FAIRMED, einer Schweizer Stiftung, die sich für die Gesundheit von armutsbetroffenen Menschen in Afrika und Asien einsetzt.
Zuvor war er mehr als 20 Jahre lang beim Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) tätig, um zum Schutz des menschlichen Lebens, der Gesundheit und der Menschenwürde beizutragen. So war er zum Beispiel von 2012 bis 2021 Chef der Abteilung Afrika/Amerika des SRK und verantwortlich für die strategische Planung und Personalführung. Lorenz Indermühle hat auch für kleinere NGOs in Zentralamerika gearbeitet. Er besitzt einen MSc in Entwicklungszusammenarbeit der Universität von London (School of Oriental and African Studies) und einen CAS «Führungskompetenz entwickeln» der FHNW.