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Zürich «verdickt» sich baulich in seinem Westen und Norden. Das passierte ab 1853 auch in Paris. Die Eingriffe Haussmanns, die zu den Boulevards führten, sind gleichzeitig von Adolphe Alphand durch die Schaffung von öffentlichen Räumen begleitet worden. Das war eine erfolgreiche «Stadtbau-Maschine». Nach dem Rücktritt des Kaisers 1871 ging es in der 3. Republik weiter. Es braucht also keinen Kaiser. Diese oft gebrauchte Ausrede für die städtebauliche Schwäche von Zürich gilt nicht und ist sogar in Zürich selbst widerlegt worden: Mit der Schaffung der grossartigen Quaianlagen 1887 am See. Jetzt sollte es mit der Öffnung des Zürcher Westens vor allem um den Limmatraum gehen.
Wie im Posting vom 27. Juli 2022 festgehalten, hat der damalige Vorsteher des Gartenbauamts Peter Stünzi angesichts des Wachstums (der vermehrten Zubetonierung) bereits 1985 vor Hitzestau im Pavé von Zürich gewarnt und sein «Leiterli» vorgeschlagen: Eine Grünzone entlang der Limmat und eine entlang des Gleiskörpers mit Alleen in Verbindungsstrassen. All’ dies ging vergessen. Heute, in der akzentuierten Klimakrise, wird in diesen Bereichen drauflosbetoniert, sogar mit den stadteigenen Tramdepôt-Türmen.
Grün Zürich, die Nachfolgeinstitution des Gartenbauamtes, muss ermächtigt werden, gegenüber der Stadtbaumeisterin einen gleichberechtigten «Alphand» einzusetzen. Lesen Sie bitte die schwungvolle Legende zum Bild.