Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03540.jsonl.gz/315

Die 28-jährige Zürcherin setzt sich im Halbfinal von Lyon gegen die als Nummer 2 gesetzte Französin Fiona Ferro 4:6, 6:0, 7:6 (7:4) durch und fordert nun die junge Dänin Clara Tauson.
Golubic hat sich im ersten Quartal des Tennisjahres eindrücklich in Form gespielt. Mit der Bilanz von 19:3 Siegen geht die Weltranglisten-130. in den Final vom Sonntag. Die meisten Erfolg feierte sie auf der tieferen ITF-Stufe mit unter anderem einem Turniersieg. In Lyon profitiert sie nun vom wiedergefundenen Selbstvertrauen. Sechs Siege hat sie in dieser Woche von der Qualifikation bis in den Final aneinandergereiht.
Gegen Ferro, die im WTA-Ranking 84 Ränge vor ihr liegt, zeigte sich Golubic stilsicher und kämpferisch. Den Satzausgleich schaffte sie mit dem 6:0 in 21 Minuten und überliess Ferro dabei nur sieben Punkte. Danach fand die Einheimische mit der starken Vorhand den Tritt wieder. Doch Golubic hielt dagegen, machte zweimal einen Breakrückstand wett und rettete sich über ein langes Servicegame mit viermal Einstand in den Tiebreak, den sie ziemlich deutlich dominierte.
Erstmals seit 2016 steht Golubic in einem WTA-Final. Damals gewann sie in Gstaad gegen Kiki Bertens und verlor sie etwas später im Jahr in Linz gegen Dominika Cibulkova. Mit Tauson steht ihr im dritten Final eine weniger bekannte Spielerin gegenüber, die allerdings vor dem grossen Durchbruch steht. Die 18-jährige Weltranglisten-139. schaffte ebenfalls über die Qualifikation den Finaleinzug. Golubic kennt den Teenager bereits. Anfang Jahr spielten sie einen ITF-Final gegeneinander, der an die Dänin ging.