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eine der
Assimilation und dem
Umlaut nahe verwandte, besonders in den uralaltaischen
Sprachen (s. d.)
hervortretende Spracherscheinung, wonach die
Vokale der
Ableitungs- u. Flexionssilben dem
Vokal der Wurzelsilbe konform gemacht
werden müssen.
Vgl.
Adam,
»De l'harmonie des vovelles dans les langues ouralo-altaïques« (Par. 1874).
im allgemeinen Bezeichnung für die Übereinstimmung der Vokale zweier oder mehrerer
aufeinander folgenden Silben in betreff der Klangfarbe. Die Vokalharmonie kann entweder derart beschaffen sein, daß der Vokal einer Silbe
nach dem Vokal der folgenden Silbe sich richtet (sog. Umlaut), oder daß der Vokal einer Silbe in seinem Wesen nach dem Vokal der
vorangehenden Silbe bestimmt wird (Vokalharmonie im engern Sinne). Der Umlaut kommt namentlich in den indogerman. Sprachen
häufig vor und hier besonders im Zend, in den german. Sprachen und im Keltischen; die Vokalharmonie findet sich im größten Umfange in
den uralischcn und altaischen Sprachen.