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Klimaschutz
Abb. 1: Wolken (Bild: Shutterstock).
Die Motivation Windkraftanlagen zu bauen, ergibt sich aus der Absicht, eine Massnahme zum Schutz des Klimas vorzunehmen. Durch den heute vor allem im Winter importierten Strom, ist der Strommix in der Schweiz nicht frei von Treibhausgasen. Importierter Strom stammt auch aus Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken. Die Produktion von Elektrizität durch Windenergieanlagen wird daher zur Reduktion von CO2-Emissionen führen. Der mittels Windenergieanlagen produzierte Strom ist praktisch frei von Treibhausgasen.
Gemäss den Berechnungen des Bundesamtes für Energie beträgt die Treibhausgasemission einer Kilowattstunde Windstrom in der Schweiz durchschnittlich 26 Gramm CO2. Bei der Berechnung des CO2-Äquivalentes fliessen alle Emissionen im Lebenszyklus der Anlagen mit ein, also auch diejenigen, die für die Herstellung des Stahls oder durch den Transport der Windenergieanlagen entstehen.
Die Grafik in Abbildung 2 gibt an, wie viel CO2 (indirekt) durch die Produktion des Stroms im Windpark Lindenberg produziert und wieviel CO2 bei der Erzeugung der gleichen Strommenge mit anderen Erzeugungsformen in die Atmosphäre ausgestossen werden würde.
Abb. 2: Ausstoss von CO2/Jahr versch. Energiequellen bei der Erzeugung der jährlichen Energiemenge des Windparks Lindenberg (Grafik: Windpark Lindenberg AG).