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Simona Waltert marschiert weiter
Simona Waltert, die beste Bündner Tennisspielerin, hat dank dem Finaleinzug beim ITF-Turnier im deutschen Horb in der Weltrangliste weitere Plätze gutgemacht.
Simona Walterts erfolgreicher Juli ist um ein Kapitel reicher. Nach dem Halbfinaleinzug in Turin (ITF 25'000) und dem überraschenden Erstrundensieg gegen die deutsche Topspielerin Julia Görges beim WTA-Turnier in Lausanne hat die 18-jährige Churerin vergangene Woche ein weiteres starkes Turnier gespielt.
Beim mit 25'000 Dollar dotierten Sandplatzturnier im deutschen Horb zog Waltert in den Final ein. Dies, nachdem sie gegen die Kroatin Tena Lukas in der ersten Runde bereits am Rande der Niederlage gestanden war. Nach verlorenem Startsatz konnte Waltert den zweiten Durchgang erst im Tiebreak gewinnen. Auch der dritte Satz (7:5) war umstritten.
Verbesserung im WTA-Ranking
Danach kam Waltert aber ins Rollen und gab in den drei Spielen bis zum Final keinen Satz mehr ab. Erst im Spiel um den Titel gegen Lea Boskovic (WTA 435) wurde der Waltert-Express dann ausgebremst. Gegen die um ein Jahr ältere Kontrahentin aus Kroatien musste sich die Bündnerin mit 4:6, 6:0, 1:6 geschlagen geben.
Trotz verpasstem Turniersieg darf sich Waltert über das Resultat in Horb freuen. Neben einer weiteren Verbesserung im WTA-Ranking, in dem sie sich von Position 429 auf Platz 421 schob, hat sie «viele positive Gefühle» mitgenommen, wie sie auf Facebook mitteilte. (krt)