Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03404.jsonl.gz/2142

Artenreiche Feldränder haben in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung eine grosse Bedeutung für die Erhaltung der floristischen und faunistischen Biodiversität. Aus diesem Grund plant der Bund «Säume» ab 2008 als neuen Öko-Ausgleichsflächentyp einzuführen. Diese streifenförmigen Dauergesellschaften werden mit einer Samenmischung aus einheimischen Kräutern, Gräsern und Leguminosen angesät. Um den Einfluss dieser neu angesäten Säume auf Mäuse und Maulwürfe zu prüfen, wurden 36 Schläge untersucht, die am Rand entweder einen neu angesäten Saum, einen konventionellen Saum oder eine Buntbrache aufwiesen. Die Resultate zeigen, dass innerhalb aller drei Schlagrandtypen Mäuse vorkommen, die Aktivität unabhängig vom Randtyp in der angrenzenden Kultur jedoch tief ist. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden keine Maulwürfe beobachtet.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.