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Der jüngste FIFA-Skandal macht einen Schweizer Uhrenhersteller glücklich.
Die Uhrenmanufaktur Parmigiani aus Fleurier im Neuenburger Jura lieferte die 56 Luxus-Uhren für 25'000 Franken, die der brasilianische Verband CBF während der WM an FIFA-Funktionäre und die Verbandspräsidenten der WM-Teilnehmer verteilen liess.
Parmigianis PR-Dame Emilie Jacquot ist begeistert über die vielen Medienberichte. "Das Ganze ist für uns sehr positiv", sagte Jacquot in US-Medien. "Der Skandal hatte einen ausgezeichneten Einfluss auf unsere Markenbekanntheit."
Und dabei will manch ein Funktionär gar nicht realisiert haben, was für ein wertvolles Geschenk er da erhielt. "Ich sah die Uhr mit Kunststoffarmband und der Marke Parmigiani", berichtete der Belgier Michel D'Hooghe. "Ich wusste nur, Parmigiani sei dieser Käse, den sie über die Spaghetti streuen. Ich dachte, das sei halt so eine Art von Swatch."
Selbst der Präsident des Schweizerischen Fussball-Verbandes, Peter Gilliéron, beteuert, er habe nicht realisiert, was für ein wertvoller Gegenstand die Uhr mit Titangehäuse und einer Lünette aus Weissgold sei.
Die Ethikkommission der FIFA hat alle 56 Empfänger der Uhr aufgefordert, die Uhr bis kommenden Freitag an die FIFA zu schicken.