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Der französische Botschafter in Ruanda ist von der offiziellen Gedenkveranstaltung zum Genozid im ostafrikanischen Land ausgeladen worden. Ihm sei die Akkreditierung für die Zeremonie in der ruandischen Hauptstadt Kigali entzogen worden, sagte Botschafter Michel Flesch am Montag. Dies nachdem das Aussenministerium noch am Sonntagabend erklärte, Frankreich werde durch Flesch bei der Zeremonie vertreten.
In Ruanda wird am Montag des Beginns des Völkermords vor 20 Jahren mit rund 800'000 Ermordeten gedacht. Ruandas Präsident Paul Kagame hatte Frankreich am Wochenende erneut eine Mitschuld an dem Völkermord vorgeworfen. Frankreich sagte daraufhin die geplante Teilnahme von Justizministerin Christiane Taubira an der Gedenkfeier am Montag ab. (tvr/sda)