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Tore: ??? 1:0 (44.), ??? 2:0 (58.), ??? 3:0 (67.)
Eine gemütliche Reise mit dem Nachtzug endete in der Calvinstadt Genf, wo am frühen Sonntagmorgen einige regionale Partien angesagt waren, deren Durchführung bei meiner Ankunft aber stark gefährdet war – schliesslich regnete es unaufhörlich und so wurde auch meine ausgewählte Begegnung „nur“ auf dem (überdurchschnittlichen) Nebenplatz ausgetragen, während sich auf dem durchnässten Hauptplatz nur einige potentielle Träger der Vogelgrippe vergnügten.
Auf der künstlichen Unterlage konnten die Gastgeber ihren Heimvorteil gnadenlos ausspielen: Zuerst glänzte der Favorit jedoch nur durch das Vergeben von unzähligen Torchancen – erst kurz vor dem Seitenwechsel war der Bann gebrochen, als der Régina-Angreifer einen (unnötigen) Abpraller verwerten konnte. In der zweite Hälfte konnte der Vorsprung komfortabel verwaltet und sogar noch ausgebaut werden; die Gäste aus Vernier konnten optisch scheinbar mühelos mithalten, doch in den entscheidenden Szenen hinterliessen die Gastgeber eindeutig den besseren Eindruck.
Der Nebenplatz des Stadion Varembé (im Norden der Stadt) verfügt auf einer Längsseite über vier flache Stehstufen; einen Schutz gegen den heftigen Regen oder einen anderen Ausbau sucht man hingegen vergeblich. Auch der eigentliche Hauptplatz (siehe zweites Foto) kann nur mit einem „einseitigen“ Ausbau überzeugen – auf einer Längsseite befindet sich eine überdachte Tribüne mit fünf Sitzreihen (insgesamt 676 Sitze) in roter Farbe.