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Wie funktioniert der Devisenhandel?
Um zu verstehen, worum es sich beim Margin handelt, ist es zunächst einmal wichtig, dass Sie die grundsätzliche Funktionsweise des Devisenhandels kennen. Diese basierte darauf, dass der Broker Ihnen mittels des Hebels den mit Abstand grössten Teil des jeweiligen Handelsvolumens als Kapital leiht. So ist es möglich, mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne zu erzielen. Aber natürlich gibt es ein ebenso hohes Risiko von Verlusten. Ebenfalls ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass die Höhe des Hebels und das Margin in unmittelbaren Zusammenhang stehen.
Was ist der Hebel?
Der Hebel ist eine Kapitalleihe des Forex-Brokers und es handelt sich dabei um ein Vielfaches des Kapitals, welches Sie selbst zum Forex-Trading einsetzen. Typische Hebel bewegen sich zwischen 10:1 und reichen bis zu 500:1. Wenn wir also als Beispiel einen Hebel von 100:1 nehmen, dann würde der Broker Ihnen für jeden Franken, den Sie zum Devisenhandel einsetzen, 100 Franken leihen. Somit würden Sie beispielsweise unter der Voraussetzung, dass der Währungskurs um ein Prozent steigt, bezogen auf Ihren Kapitaleinsatz einen Gewinn von 100 Prozent erzielen.
Was ist das Margin?
Das Margin ist eine Sicherheitsleistung, die Sie auf Ihrem Handelskonto hinterlegen müssen. Es handelt sich dabei nur um einen sehr geringen Prozentsatz des Handelsvolumens, welches dem Broker als Sicherheitsleistung dient. Je nachdem, wie hoch der Hebel ist, bewegt sich das Margin in aller Regel zwischen 0,25 und 10 Prozent. Bei einer Sicherheitsleistung von fünf Prozent müssen Sie also beispielsweise unter der Voraussetzung, dass Sie für 10.000 Franken US-Dollar kaufen möchten, lediglich 500 Franken als Sicherheitsleistung auf Ihrem Handelskonto vorhalten.
Wie hängen Hebel und Margin zusammen?
Zwischen Hebel und Margin gibt es eine enge Verbindung, denn beide Grössen hängen voneinander ab. Um dies zu verdeutlichen, möchten wir Ihnen gerne an den folgenden drei Beispielen zeigen, wie sich die Beiden zueinander verhalten:
- 20:1 (Hebel) – führt zu einem Margin von 5%
- 100:1 (Hebel) – führt zu einem Margin von 1%
- 400:1 (Hebel)- führt zu einem Margin von 0,25%
Die Rechnung ist ganz einfach: Der Hebel multipliziert mit dem Margin muss stets 100 ergeben. Wenn Sie also einen Hebel, wie im Beispiel, von 400:1 haben, ergibt dies multipliziert mit einem Margin von 0,25 Prozent 100. So können Sie im Prinzip auf Grundlage des vom Forex-Broker veranschlagten Hebels stets berechnen, wie hoch die auf dem Handelskonto vorhandene Sicherheitsleistung sein muss.
Sollte dies einmal nicht mehr ausreichen, was immer dann der Fall ist, wenn der Kursverlust höher als die prozentuale Sicherheitsleistung ist, arbeiten zahlreiche Forex-Broker mit einem sogenannten Margin Call.