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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag auf hohem Niveau zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete am frühen Nachmittag 112,64 US-Dollar. Das waren 84 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 81 Cent auf 97,78 Dollar.
Wegen der Unruhen in der arabischen Welt und der anhaltenden Proteste in Ländern wie Bahrain und Oman ist die Lage an den Ölmärkten weiterhin angespannt. Händlern zufolge halten sich die Kursaufschläge zur Zeit wohl nur deshalb noch in Grenzen, weil Saudi-Arabien die Angebotsausfälle in Libyen inzwischen ausgleiche.
Die Commerzbank hält eine baldige Normalisierung der libyschen Öllieferungen für unwahrscheinlich. Es könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass es von Unterstützern des Gaddafi-Regimes zu Anschlägen auf die Ölinfrastruktur im Osten des Landes kommt, der sich bereits unter Kontrolle der Aufständischen befinde, schreibt die Bank in einer Studie vom Dienstag.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg leicht an. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 108,50 Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/jha/
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