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Osteopenie und Osteoporose sind die häufigsten metabolischen Knochenerkrankungen mit über 200 Millionen Betroffenen weltweit.
Die Osteopenie hat keine erkennbaren Symptome. Jedoch ist die Gefahr von Knochenbrüchen aufgrund reduzierter Knochendichte erhöht. Osteoporose bleibt ebenso asymptomatisch, bis eine Fraktur auftritt. Die klinischen Anzeichen von Osteoporose sind abhängig von der betroffenen Region. Thorakale und lumbale Wirbelfrakturen sind sehr häufig und verursachen Höhenverlust und verschiedene Symptome, einschließlich Kyphoskoliose, die die Atemfunktion beeinträchtigen können [4]. Lungenembolie und Pneumonie sind häufige Komplikationen der Fraktur des Schenkelhalses, des Beckens oder der Wirbelsäule. Sie führen zu 50.000 Todesfällen pro Jahr.
Die folgenden Untersuchungen sind für die Diagnose und Verlaufskontrolle von Osteopenie und Osteoporose erforderlich.
Der Behandlungsplan bei osteoporotischen Erkrankungen ist auf die Prävention von Knochenbrüchen ausgerichtet [6]. Es gibt verschiedene Optionen, um osteoporotische Erkrankungen zu behandeln:
Die Prognose ist gut, wenn die Krankheiten in den frühen Phasen festgestellt und behandelt werden. Die Knochendichte wird verbessert und Frakturen reduziert.
Die folgenden Faktoren tragen zu Osteopenie bei Männern und Frauen bei:
Die endogenen Risikofaktoren sind:
Die exogenen Risikofaktoren sind:
Die Häufigkeit von osteoporotischen Läsionen beträgt 50% bei Frauen und 30% bei Männern. In den Vereinigten Staaten sind mehr als 10 Millionen Menschen über 50 Jahre von Osteoporose betroffen und etwa 33,6 Mio. Menschen haben Osteopenie.
Bei Osteoporose besteht eine erhöhte Knochenresorption und die Knochenbildung ist reduziert, was zu einer verringerten Knochendichte führt. Bei Frauen nach der Menopause kann es zu schneller Verringerung der Knochenmineraldichte durch reduzierte Östrogenproduktion kommen. Östrogen beeinflusst indirekt Zytokine und weitere Wachstumsfaktoren. Östrogenmangel führt somit zu einer erhöhten Expression von RANKL und dadurch zu Aktivierung von Pro-Osteoklasten und Osteoklasten [3]. Der Alterungsprozess an sich verursacht eine verringerte Anzahl an Osteoblasten.
Kalziummangel und Vitamin D-Mangel spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Osteoporose. Reduzierte Kalziumspiegel führen zu sekundärem Hyperparathyreoidismus. Parathormon erhöht wiederum die Kalziumresorption aus Knochen. Andere Situationen, die zu verminderter Knochendichte führen sind endokrine Erkrankungen und Medikamente wie Glukokortikoide.
Die Osteopenie ist eine fakultative Vorstufe der Osteoporose und ist durch gegenüber dem alterspezifischen Normwert verminderte Knochendichte gekennzeichnet. Osteopenie und Osteoporose sind die häufigsten metabolischen Knochenerkrankungen, über 200 Millionen Menschen weltweit sind betroffen [1]. Die Osteoporose ist eine generalisierte Skeletterkrankung, welche durch Verlust oder Verminderung von Knochensubstanz und Knochenstruktur charakterisiert ist und in folge dessen zu einem erhöhten Frakturrisiko prädisponiert.
Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter. Man unterscheidet eine primäre und eine sekundäre Form der Erkrankung, wobei die sekundäre Osteoporose, nur bei etwa 5 Prozent aller Erkrankten auftritt [2].
Osteopenie und Osteoporose sind Krankheiten, bei denen die Knochen dünn und schwach werden. Das Risiko für Frakturen ist daher deutlich höher. Die Krankheiten sind bei älteren Altersgruppen und bei postmenopausalen Frauen häufiger. In der Regel treten keine Symptome auf und die Krankheit wird nach einer Fraktur festgestellt. Mit der richtigen Behandlung, Ernährung und Lebensstil, hat die Krankheit eine gute Prognose.