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Die Gemeinde wurde durch den Kanton aufgefordert, eine ehemalige Gemeindedeponie zu untersuchen. Ecosens führte für die Gemeinde eine entsprechende Voruntersuchung nach Altlasten-Verordnung durch.
Die Deponie wurde im Zeitraum vor 1940 aufgefüllt und historische Detailinformationen gibt es keine. Der mutmassliche Deponiestandort wird von einem Bach durchquert, und ist teilweise mit einem Hochhaus überbaut. Ein anderer Teil wird landwirtschaftlich genutzt. Zusätzlich liegt der Standort in einem Gebiet mit nutzbarem Grundwasser.
Mit einer auf den Standort zugeschnittenen, etappierten Technischen Untersuchung wurde der Deponie-perimeter eingegrenzt und mit gezielten Probenahmen die Auswirkung der Deponie auf die Schutzgüter Boden, Grundwasser und Oberflächengewässer beurteilt. Anhand der Untersuchungsergebnisse wurde klar, dass keine negativen Einwirkungen von der Deponie auf die Umwelt ausgehen. Somit konnte der Standort nach Altlasten-Verordnung klassiert werden. Der Ablagerungsstandort bleibt im Kataster der belasteten Standorte (KbS) eingetragen, allerdings sind keine weiteren Massnahmen (weder Überwachung noch Sanierung) notwendig.