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Die Prüfungen durch die Prüfgesellschaft erfolgen jährlich und risikoorientiert.
Innerhalb von sechs Monaten nach dem Ende des Geschäftsjahres eines Bewilligungsträgers nehmen die Prüfgesellschaften eine Einschätzung dessen Risikolage vor und reichen diese der FINMA mittels einem standardisierten / vordefinierten Formular ein. Die Risikoanalyse deckt sämtliche Prüffelder ab und hat zum Ziel, das aus einer Kombination der verschiedenen Risikofaktoren entsprechend den Geschäftstätigkeiten resultierende Nettorisiko zu bestimmen.
Bei Beaufsichtigten der FINMA-Aufsichtskategorie 5 gelangt grundsätzlich eine Standardprüfstrategie zur Anwendung. Dabei gibt das Nettorisiko in den jeweiligen Prüffeldern vor, welche Prüfperiodizität und welche Prüftiefe zu beachten sind. Bei Beaufsichtigten der FINMA-Aufsichtskategorie 4 hingegen kann die FINMA stärker Einfluss auf die abzudeckenden Prüffelder nehmen, indem sie die Prüfstrategie individuell im Dialog mit der Prüfgesellschaft definiert.
In einem standardisierten Bericht zur aufsichtsrechtlichen Prüfung teilen die Prüfgesellschaften der FINMA ihre Feststellungen und Empfehlungen aus den Prüfungen mit. Der Bericht enthält ebenfalls allgemeine Angaben zum Ablauf der Prüfung, eine Unabhängigkeitserklärung der Prüfgesellschaft sowie weitere Informationen zur Entwicklung der Geschäftstätigkeit und zur Organisation des betroffenen Instituts.
Unter besonderen Umständen kann die FINMA einen Prüfbeauftragten einsetzen. Dafür kommen zugelassene Prüfgesellschaften oder unabhängige Dritte in Frage, die über entsprechende Erfahrung und Fachkenntnisse verfügen.
Einreichung Bericht zur aufsichtsrechtlichen Prüfung