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Die Bevölkerung des Kantons Freiburg wird bei der Dargebotenen Hand von den Posten Bern, Biel und Lausanne betreut. Die Dargebotene Hand Freiburg führt keinen eigenen Posten, sondern unterstützt die drei Posten, die die Anrufe aus dem Freiburgerland entgegennehmen. Dies tut sie hauptsächlich, indem sie bei Gemeinden, Kirchgemeinden und Privatpersonen Spenden sammelt.
Wichtigster Geldgeber der Dargebotenen Hand Freiburg ist die Loterie Romande. Ihr Beitrag belief sich im vergangenen Jahr auf 18200 Franken. Der Kanton subventioniert die Hilfsorganisation mit 5000 Franken, die Gemeinde Freiburg mit 4000 Franken. Insgesamt hat die Dargebotene Hand Freiburg im 2003 50500 Franken eingenommen und 51300 Franken ausgegeben.
Beziehung, Einsamkeit, Krankheit
Unter den 10503 Anrufern in Bern, Biel und Lausanne waren 7603 Frauen und 2900 Männer. Dazu sind über 3000 Schweige-, Fehl- und Juxanrufe eingegangen. 6810 Anrufer waren französischer, 3663 deutscher Sprache. Hauptgründe für einen Anruf bei der Dargebotenen Hand waren Beziehungsprobleme (23,9 Prozent), Einsamkeit (21,1 Prozent) und psychische Krankheiten (14,9 Prozent).
Die Dargebotene Hand ist eine private Hilfsorganisation, die Tag und Nacht erreichbar ist, um Personen in Schwierigkeiten telefonisch beizustehen. Ziel ist es, dem Anrufer zuzuhören, ohne ihn verändern zu wollen. «Es geht darum, den anderen auf seinem Weg zu begleiten, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und mögliche Auswege aus der momentanen Situation zu finden», schreibt Jean-Luc Dreyer, Interimspräsident der Dargebotenen Hand Freiburg, in seinem Jahresbericht.