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Das Schaf ist zusammen mit der Ziege das älteste Nutztier der Menschen. Heute weiden in der Schweiz etwa 435’000 Schafe und es gibt mehr Schaf- als Pferdehalter. Für das Einkommen der Landwirte haben sie eine untergeordnete Bedeutung. Wichtig sind die kleinen Wiederkäuer vor allem für die Pflege der Landschaft. Sie nutzen Wiesen, Weiden, hochgelegene Alpen und sogar steile Abhänge, die das Rindvieh nicht mehr beweiden kann. Schafe stellen geringe Ansprüche an das Futter und sind widerstandsfähig.
Vom Schaf kann alles verwertet werden – Milch, Wolle, Fleisch und Fell.
Während die Wolle praktisch keine Bedeutung mehr hat auf dem Schweizer Markt, erfreut sich das Lammfleisch zunehmender Beliebtheit. Im Jahr 2010 lag der Pro-Kopf-Konsum bei rund 1,3 Kilogramm. Der Selbstversorgungsgrad liegt beim Schaffleisch bei etwas mehr als 40 Prozent. Obwohl Schafsmilch den höchsten Gehalt an Mineralien, Vitaminen und speziellen Fettsäuren aufweist, hat sie bei uns kaum eine Bedeutung.
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