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DMZ - SPORT ¦
#mittellaendische ¦
Shane Lowry gewinnt als Ire die British Open in Nordirland. Es ist der schönste Tag seiner Golf-Karriere.
Bittere Rückschläge in der Vergangenheit
Niemand, der 32-jährige Ire selbst wohl am wenigsten, hätte ihm eine solch märchenhafte Wendung und einen derartigen Coup zugetraut. Zwar galt Lowry seit seinem Wechsel zu den Profis im Jahr 2009 als potenzieller Major-Sieger, die bitteren Rückschläge in der Vergangenheit allerdings führten zu ernsten Zweifeln.
Nachdem Lowry gerade die erste Blütezeit seiner Karriere hatte erleben dürfen und er kurz vor dem Aufstieg in die absolute Weltspitze stand, wurde er ein erstes Mal auf dramatische Weise ausgebremst. Vier Schläge Vorsprung vor der Schlussrunde reichten ihm 2016 bei der US Open nicht, um zu gewinnen. Ein Absturz in der Weltrangliste war die Folge, das tränenreiche Aus bei der British Open vor einem Jahr der Tiefpunkt.
„Ich kann noch immer nicht glauben, dass es passiert ist“, sagte Lowry, der angesichts der zahlreichen Glückwünsche allerdings schnell bemerkt haben sollte, dass ihm Grosses gelungen war. Nach Ehefrau Wendy und Töchterchen Iris gab es kaum einen Kollegen, der den neuen Major-Champion nicht herzen und würdigen wollte.
„Es war beeindruckend, dass er bei Wind und Regen noch so viel Kontrolle über seine Bälle besass“, sagte Fleetwood. Für den Spanier Jon Rahm war Lowry „ein echter Champion, weil er dem Wetter trotzte“. Und weil er die Tiefen seiner Karriere damit endgültig überwand.