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Auch in ärmeren Ländern und Gebieten halten sehr viele Menschen Hunde - zusätzlich leben in solchen Gebieten oft auch um die Dörfer und Städte unzählige wild lebende Hunde. Allerdings sind Hunde auch die Hauptüberträger der Tollwut auf den Menschen. Aus Angst vor einer tödlichen Tollwutübertragung wird häufig massiv gegen die Hunde vorgegangen: Erschiessungs- und Vergiftungsaktionen werden durchgeführt, um diese "Gefahr" vermeintlich zu verbannen.
Wird ein Mensch von einem infizierten Hund gebissen, muss umgehend eine fachkundige medizinische Versorgung erfolgen. Der ärmere Teil der Bevölkerung kann sich in vielen Ländern einen Besuch beim Arzt schlicht nicht leisten.
Einfacher und kostengünstiger ist es, die Hunde vorbeugend gegen Tollwut zu impfen. Die SUST finanziert solche Tollwut-Impfaktionen für Hunde in der Dem. Rep. Kongo und in Ägypten.