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Vor dem letzten Saisonrennen in der Moto2 liegen die Vorteile im Kampf um WM-Rang 4 auf der Seite von Tom Lüthi. Der Emmentaler startet aus der zweiten Reihe zum GP von Valencia , Dominique Aegerter wurde im Qualifying nur Elfter.
Die Bestzeit sicherte sich der Spanier Esteve Rabat, der schon vor dem Finale in Valencia als Weltmeister feststeht. Der spanische Kalex-Fahrer war 0,043 Sekunden schneller als der Franzose Johann Zarco auf Caterham-Suter. Kurz vor Trainingsende verdrängte der Italiener Franco Morbidelli (Kalex) Lüthi noch aus der ersten Startreihe.
Der Weltmeister von 2005 in der 125er-Kategorie verlor als Vierter 0,333 Sekunden und war damit in allen Trainings an diesem Wochenende schneller als Dominique Aegerter. «Wir sind hier in Sachen Setup einige Risiken eingegangen, die sich aber gelohnt haben», erklärte ein zufriedener Lüthi.
In der WM hat der 28-Jährige sieben Zähler Vorsprung (169:162). Ein Spitzenplatz genügt allemal, um wie 2010 und 2012 die WM auf dem vierten Rang abzuschliessen. Sollte Lüthi das Rennen auf Rang 7 beenden, müsste Aegerter schon aufs Podest fahren, um ihn noch abfangen zu können. (si/zap)
Dominique Aegerter war am ersten Trainingstag zum GP von Argentinien der schnellste Schweizer in der Moto2-Klasse. Als Dritter büsste der Berner bei der Premiere auf dem Circuit in Termas de Rio Hondo bloss 77 Tausendstel auf die Bestzeit von Johann Zarco (Fr) ein. Aegerter führte das Klassement lange Zeit an, ehe er im letzten Moment von Zarco und dem Deutschen Jonas Folger noch abgefangen wurde.
Gar nicht auf Touren auf der zuvor für beinahe alle Fahrer unbekannten Strecke kam Tom Lüthi. …