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Worum geht es?
Die Journalistin Anna Michaelis ist 50. Sie hat eben erfahren, dass ihr Mann sie mit einer Kollegin betrügt. Geschockt verlässt Anna nur mit Kreditkarte und Handgepäck das Haus und fliegt nach Edinburgh. Bei einem Museumsbesuch steht sie vor einem Gemälde von Gauguin, das eine mit dem Rücken zum Betrachter sitzende Frau zeigt. Diese beginnt plötzlich zu sprechen. Es ist der Auftakt eines Spiels. Anna reist weiter – und findet schliesslich zu sich selbst.
Wer ist die Autorin?
Angelika Overath, 57, ist Reporterin, Literaturkritikerin, Dozentin und Autorin. Für ihre literarischen Reportagen wurde sie mit dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis geehrt. Die gebürtige Deutsche lebt in Sent, Graubünden.
Einige Sätze aus dem Roman?
«Sie versuchte, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass sie nicht wusste, was sie mit diesem Tag anfangen sollte. Und mit den nächsten und übernächsten Tagen auch nicht. Sie hatte eine Kreditkarte, die ihr für einige Wochen alle Freiheiten gab.»
Das Besondere?
Die Autorin spannt den Bogen vom «Verlassenwordensein» bis zur «Findung des eigenen Ichs». Gekonnt, sprachgewandt und witzig.
Nach der Lektüre?
Wetten, dass manch ein Leser danach versuchen wird, mit einem Bild einen Dialog zu führen?
Und hier können Sie das Buch bestellen.