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Die Corona-Krise habe zu Veränderungen am Arbeitsplatz geführt, die mehrheitlich positiv wahrgenommen würden, so die BFH in einer Meldung. Um diese Qualität weiter erhalten und ausbauen zu können, müsste jedoch geklärt sein, welche Merkmale von Arbeitsplätzen besonders positiv bewertet würden.
Der Totalindex als Durchschnittswert aller Arbeitnehmenden ist laut Meldung von 67.2 auf 68.1 Punkte gestiegen. Der Indexwert von Frauen liege jedoch 3.2 Punkte tiefer als derjenige von Männern. Die Nationalität wirke sich hingegen nicht signifikant auf die Arbeitszufriedenheit aus.
Bezüglich des Alters seien die 30-45-Jährigen etwas weniger zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen als die Referenzkategorie der 46-64-Jährigen. Erwerbstätige, die nach Erreichen des Rentenalters noch arbeiteten, seien deutlich zufriedener, die 16-29-Jährigen nicht zufriedener oder unzufriedener.
Kundenkontakt erhöht laut BFH die Arbeitszufriedenheit, ebenso wie die Arbeit mit Werkstoffen oder Tätigkeiten draussen, Tätigkeiten am Computer, im Team, mit grosser Verantwortung oder in einer Vorgesetztenposition. Negativ bewertet würden Tätigkeiten mit körperlicher Anstrengung und Tätigkeiten ohne Tageslicht.
Nicht zuletzt sei auch die Möglichkeit des Homeoffice ein wichtiger Zufriedenheitsfaktor. Gleichzeitig zeige die Analyse, dass Arbeitnehmende weiterhin einen persönlichen Arbeitsplatz schätzten.