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Ar 611
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 611
1990-2012
1.0 m
Die Europäische Verkehrs-Initiative (ITE) wurde im Jahr 1995 in Südfrankreich gegründet und ist seit Februar 1998 ein offizieller Verein. ITE versteht sich als Netzwerk von Basisorganisationen und hat sich einen verstärkten Kontakt und die Optimierung des Informationsflusses zwischen Umweltorganisationen und Transitwiderstandsgruppen in Europa zum Ziel gesetzt.
Die ITE verfolgt folgende Ziele:
- Kostenwahrheit für alle Transportmittel unter Einbezug der sozialen und ökologischen Kosten
- Vorrang für die Bahn im Güterfernverkehr
- Optimierung der Benutzung von Transportkapazitäten
- Förderung von regionalen Wirtschaftskreisläufen, um Strassen- und Flugtransporte über längere Distanzen zu verhindern
Kernaktivitäten waren der monatliche Rundbrief (ITE-Fax), ein jährlicher Aktionstag und eine jährliche Transittagung.
Das Sekretariat der ITE wurde bis 2013 vom Verein Alpen-Initiative geführt und von diesem im November 2013 abgegeben. Mit dem Zweck, die internationale Zusammenarbeit zu stärken und der Verlagerungspolitik im ganzen Alpenraum mehr Beachtung zu verschaffen, intensivierte die Alpen-Initiative die Zusammenarbeit im CIPRA International. 2014 wurde die ITE reorganisiert und ein Sekretariat wurde in Cuneo (I) eingerichtet.
Die Akten der ITE wurden am 15.09.2016. übernommen. Die Übergabe wurde von Lucia Lauener-Zwyer und Manuel Herrmann betreut.
Der Bestand enthält Gremienunterlagen (Protokolle, Korrespondenz, Medienmitteilungen, etc.), Akten zu Aktionstagen und Konferenzen, Dokumente zu den Aktivitäten der Länderorganisationen sowie Rundbriefe und Drucksachen.
Kassiert wurden Doubletten und Mehrfachexemplare sowie Dokumente, die rein organisatorischen Zwecken dienten.
Nachlieferungen werden nicht erwartet.
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Der Bestand wurde im November 2016 von H. Villiger und U. Kälin bearbeitet.