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Brasilien steht in den nächsten Jahren im Zentrum vieler Sportinteressierter: Nächstes Jahr finden die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien statt, 2016 in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele. Für die Präsenz der Schweiz sieht der Bundesrat einen Millionenkredit vor.
Für die Schweizer Wirtschaft, den Tourismussektor, aber auch die Forschung ist Brasilien ein wichtiges Land, wie der Bundesrat am Mittwoch festhält. Die Schweiz soll deshalb offiziell präsent sein bei den beiden Grossanlässen und sich dem Gastgeberland und den Besuchern im besten Licht präsentieren.
Wie bei den Olympischen Spielen in London vor einem Jahr soll auch in Rio ein House of Switzerland betrieben werden, das der Öffentlichkeit die Schweiz näher bringen soll und als Begegnungsort dient. Dafür hat der Bundesrat einen ausserordentlichen Kredit von 5,5 Millionen Franken gesprochen.
Weitere 3,5 Millionen Franken soll das Aussendepartement (EDA) für ein Rahmenprogramm 2014-2016 beisteuern. In Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen sowie Schweizer Organisationen und Unternehmen sollen verschiedene thematische Veranstaltungen durchgeführt werden.
Falls sich die Schweizer Fussballnationalmannschaft für die Fussball-WM 2014 qualifiziert, soll die offizielle Schweiz auch an der WM im fussballverrückten Land präsent sein. Das wäre eine Premiere: Noch nie präsentierte sich die offizielle Schweiz an Fussballweltmeisterschaften.
Thematisch will der Bundesrat das Bildungssystem der Schweiz und Schweizer Innovationen ins Zentrum der Präsentation rücken. Die Präsentation der Schweiz in der aufstrebenden südamerikanischen Wirtschaftsnation ist nötig: Laut Meinungsumfragen ist die Schweiz in Brasilien wenig bekannt.