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Portimao (Portugal), 16. September 2018
Die 9. Runde der Supersport-Weltmeisterschaft auf dem internationalen Algarve-Circuit im Süden Portugals ist zu Ende.
Um 13.45 Uhr Ortszeit, bei klarem Himmel und Temperaturen von rund 31° C gingen die Lichter aus und markierten den Start eines actiongeladenen Rennens. In der zweiten Runde schied der Franzose Jules Cluzel nach einem Sturz mit dem Deutschen Sandro Cortese aus.
Krummenacher, der von Startplatz sechs ins Rennen ging, wurde in der zweiten Runde Fünfter, eine Position, die er bis an die Ziellinie beibehalten hat. In der siebten Runde musste Lucas Mahias, der zu dem Zeitpunkt führte, aufgeben, da sein Hinterreifen platzte. Ein paar Sekunden später erschien die rote Flagge, als zwei Fahrer weiter unten auf dem Feld stürzten. Gemäß der Regelung hätte das Rennen, das 18 Runden lang hätte sein sollen, nach den Positionen der Fahrer in der vorherigen Runde bewertet werden müssen, doch Mahias erhielt eine Strafe, die ihn vom Endergebnis ausschloss. So wurde Krummenacher Vierter und holte erneut wichtige Punkte für die Meisterschaft. Der Bardahl Evan Bros. Fahrer liegt in der Gesamtwertung auf dem vierten Platz, mit gleicher Punktzahl wie der drittplatzierte Fahrer und nur 4 Punkte von der zweiten und 20 Punkte von der ersten.
Die Meisterschaft ist noch weit geöffnet, mit vier Fahrern, die alle innerhalb von zwanzig Punkten voneinander platziert sind. Die letzten drei Runden, die in Magny-Cours (Frankreich), San Juan (Argentinien) und Doha (Katar) stattfinden werden, werden zweifellos hart umkämpft sein.
Krummenacher, der zugibt, dass er Schwierigkeiten hat, mit dem Motorrad das richtige Gefühl zu finden, bleibt positiv und zuversichtlich, obwohl er weiß, dass er hart mit dem Team arbeiten muss, um Lösungen zu finden, die ihm helfen, effektiver zu fahren und bessere Ergebnisse zu erzielen.
RK21: "Ich bin definitiv zufrieden mit den wichtigen Punkten und bin jetzt Vierter in der Gesamtwertung, aber nur ein paar Punkte Abstand zum Zweiten, mit gleicher Punktzahl wie der Drittplatzierte. Es war kein leichtes Rennen, ich hatte Probleme mit dem Motorrad, welches mir nicht das richtige Gefühl gab, also konnte ich nicht alles geben. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich eher mit dem Motorrad kämpfte als mit meinen Rivalen. Das passiert, das ist Rennen, und man kann nicht immer das maximales Potenzial ausschöpfen. Wir müssen daran arbeiten, Lösungen zu finden, die es mir ermöglichen, drei gute Finalrennen zu absolvieren. Ich danke meinem Team, die Jungs arbeiten immer sehr hart und sind trotz aller Umstände sehr professionell."