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Queen Mum ist so manch einem Royals-Fan noch in bester Erinnerung: Die Gemahlin des britischen Monarchen Georg VI. war nicht nur die Mutter der heutigen Queen, sondern auch Königin und Kaiserin (von Indien). Sie wurde nach dem Tod ihres Mannes unter dem Namen Queen Elizabeth The Queen Mother bekannt, damit es keine Verwechselungen mit anderen royalen Elizabeths geben konnte. Die Bezeichnung „Queen Mum“ hat sich seitdem im Volksmund eingebürgert. Der MOM Gin, der von den Herstellern als „die Königin der Gins“ vorgestellt wird, soll die 2002 in Windsor verstorbene Persönlichkeit ehren. Überraschenderweise kommt die Marke jedoch nicht aus Grossbritannien, sondern aus Spanien. Ein britisches Haus hätte es wohl kaum gewagt, auf der Flaschenvorderseite ein bittersüsses Wortspiel aufzudrucken, das mit dem aktuellen Titel der Nationalhymne „God save the Queen“ scherzt. Für den Gin verantwortlich zeichnet sich das 1835 gegründete Familienunternehmen González Byass, Inhaber von acht spanischen Weingütern. Mit dem aufkeimenden Wunsch, das Sortiment zu diversifieren, tauchten während der vergangenen Jahrzehnte nach und nach Likör-, Vodka-, Whisky-, Gin- und Rummarken auf. Dabei ist MOM Gin nicht der erste britisch beeinflusste Wacholderschnaps aus dem Hause González Byass.
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