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Henry Corra & Regina Nicholson
Vereinigte Staaten, 123 min
Henry trifft Regina bei einem Filmfestival. Sie erzählt ihm ihre Geschichte und er verspricht, ihr beim Dreh eines Films über ihr Leben zu helfen. Der Lebenswunsch der todkranken 17-jährigen Regina Nicholson, die Filme liebt, führt zu einer tiefen, liebevollen und kontroversen Beziehung mit dem 55-jährigen Filmemacher Henry Corra. Henry und Regina treffen sich regelmässig und sprechen ständig über ihr Projekt, doch die besonderen Umstände verlangen scheinbar von beiden Seiten stärkere Einbindung und aussergewöhnlichen Mut. Henry kommt näher an Regina heran, als ihre Eltern sich gegen das Projekt stellen. Der Film verfolgt Reginas Reaktion auf die Therapien, während wir der emotionalen Entwicklung eines jungen Erwachsenen beiwohnen. Ein Film, der die ethischen Grenzen des Filmemachens hinterfragt, und in einem reichhaltigen, komplexen und mächtigen Werk resultiert, das man gleichzeitig als extrem beunruhigend, unwiderstehlich bewegend, roh und unbestreitbar schön empfinden kann.
Paolo Moretti