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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00191 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig Urteil vom 1 5. Juli 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld Werdstrasse 36, Postfach, 8036 Zürich gegen Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen Beschwerdegegnerin vertreten durch Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach, 8010 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1960, ist gelernter Tiefbauzeichner und studierte auf dem zweiten Bildungsweg Betriebswirtschaft (vgl. Urk. 12/25/1 S. 2), wobei er neben bei seit dem 11. März 1991 als Verkäufer bei Y.___ angestellt war (Urk. 12/1 Ziff. 1 und 3). A m 22. Februar 1993 rutschte er auf der Treppe aus, stürzte mehrere Stufen hinunter (Urk. 12/1 Ziff. 4) und zog sich dabei Kontusionen der Lendenwirbelsäule, des rechten Ellenbogens sowie des rechten Handgelenkes zu (Urk. 12/2 Ziff. 1). Der damals zuständige Unfallversicherer Elvia erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 3. November 1994 stellte die Elvia ihre Leistungen per 3 1. Juli 1994 ein (Urk. 12/50). Nachdem der Versicherte am 2. Dezember 1994 Einsprache erhoben hatte (Urk. 12/51), holte die Elvia bei der Rehabilitations klinik Z.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 12. Januar 1996 erstattet und am 14. Januar 1997 ergänzt wurde (Urk. 12/61, Urk. 12/73). Mit Verfügung vom 26. Mai 1997 sprach die Elvia dem Versicherten eine Integritäts entschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 25 % sowie eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 90 % ab 1. März 1997 zu (Urk. 12/77). Seit der Fusion per 1. Januar 2002 ist der Versicherte bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz) unfallversichert. 1.2 Nach einer Besprechung mit dem Versicherten am 8. Mai 2015 (Urk. 12/83, Urk. 12/85) veranlasste die Allianz eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten durch die Ärzte des A.___. Nach Eingang des Gutachtens vom 29. September 2016 (Urk. 12/115) sowie Gewährung des rechtlichen Gehörs (Urk. 12/116, Urk. 12/125) stellte die Allianz mit Verfügung vom 4. April 2017 (Urk. 12/126) ihre Versicherungsleistungen per 30. April 2017 ein (S. 7 Ziff. 1). Die dagegen am 26. April 2017 erhobene Einsprache (Urk. 12/131) wies sie mit Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 ab (Urk. 12/151 = Urk. 2). 2. 2.1 Der Versicherte erhob am 31. August 2018 Beschwerde gegen den Einsprache entscheid vom 23. Juli 2018 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, weiterhin die bislang gewährten Leistungen zu erbringen. Zudem seien ihm die Kosten von Fr. 328.59 für die Abklärungen bei Dr. B.___ und Dr. C.___ zu erstatten. In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerde führer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer deantwort vom 26. Oktober 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11), was dem Beschwerdeführer am 29. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass über den Antrag auf unentgeltliche Rechtsvertretung zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werde (Urk. 13). Mit Verfügung vom 9. Januar 2020 wurden die Akten des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens beigezogen (Urk. 14). 2.2 Mit Zwischenverfügung vom 26. Oktober 2018 wies die Allianz den Antrag des Versicherten auf Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Verwal tungsverfahren ab (Urk. 12/160 = Urk. 20/2). Dagegen erhob der Versicherte am 7. November 2018 Beschwerde und beantragte die Bewilligung des genannten Antrages, wobei die Beurteilung der angefochtenen Zwischenverfügung im Rahmen des Hauptverfahrens vorzunehmen sei (Urk. 20/1 S. 1 und 2). Mit Beschwerdeantwort vom 19. November 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 20/6), was dem Beschwerdeführer am 23. November 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 20/7). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Zwischen den beiden Verfahren besteht ein enger sachlicher und rechtlicher Zusammenhang und die Parteien sind identisch. Es rechtfertigt sich daher, den Prozess UV.2018.00270 mit dem vorliegenden Prozess UV.2018.00191 zu vereinigen und unter dieser Prozessnummer weiterzuführen (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] in Verbindung mit Art. 125 der Zivilprozessordnung). Das Verfahren Nr. IV.2018.00270 ist als dadurch erledigt abzuschreiben; dessen Akten werden im vorliegenden Pr ozess als Urk. 20/0-9 geführt. 2. 2.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 22. Februar 1993 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 2.2 2.2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des S ozialversicherungsrechts; ATSG). In Abweichung zu dieser Bestimmung des ATSG kann die Invalidenrente der Unfallversicherung nach dem Monat, in dem Männer das 6 5. und Frauen das 6 2. Altersjahr vollendet haben, nicht mehr revidiert werden ( Art. 22 UVG, BGE 134 V 131). 2.2.2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer mate riellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht (BGE 134 V 131 E. 3 mit Hinweisen; BGE 133 V 108 E. 5.4). Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheits zustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesund heitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die ledig lich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 2.2.3 Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausal zusammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gegebenen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_147/2017 vom 2. August 2017 E. 3.2 mit Hinweisen). 2.2.4 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva li dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan den sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein leu chtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.2.5 Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche au f einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach verhaltsabklärung, Beweiswürdigung und - sofern Anhaltspunkte für eine Veränderung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen - Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 2.3 2.3.1 Der Revisionsordnung nach Art. 17 ATSG geht der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet haben, zurückzukommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (sogenannte Wiedererwägung; Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 144 I 103 E. 2.2, 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 ATSG gestützte Revisionsverfügung mit dieser substituierten Begründung schützen (vgl. BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hin weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). 2.3.2 Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zuge sprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchs prüfung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertret barer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig keit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenver sicherung, 3. Auflage 2014, Rn 77 zu Art. 30–31). Um wiedererwägungsweise auf eine verfügte Leistung zurückkommen zu können, genügt es nicht, wenn ein einzelnes Anspruchselement rechtswidrig festgelegt wurde. Vielmehr hat sich die Leistungszusprache auch im Ergebnis als zweifellos unrichtig zu erweisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkorrekten Invaliditätsbemessung wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann – nach damaliger Sach- und Rechtslage – erstellt sein, dass eine korrekte Invaliditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem anderen Ergebnis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1; vgl. Urteile des Bundes gerichts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.2 und 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.2.1). Ein wiedererwägungsweises Rückkommen auf eine zweifellos unrichtige Verfü gung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG ist auch mehr als zehn Jahre nach deren Erlass zulässig (BGE 140 V 514 Regeste a; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1 und 8C_394/2 017 vom 8. August 2017 E. 2.2). 3. 3.1 3.1.1 Für die Rentenzusprache mit Verfügung vom 26. Mai 1997 ging die Beschwerde gegnerin im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten der Rehaklinik Z.___ vom 14. Januar 1997 von einem Invaliditätsgrad von 90 % aus und sprach unter Berücksichtigung des invalidenversicherungsrechtlichen Anspruchs eine Komple mentärrente in der Höhe von monatlich Fr. 2'740.-- zu (Urk. 12/77 S. 3 f.). Den angefochtenen Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 ( Urk. 2) begründete die Beschwerdegegnerin sodann damit, dass d ie vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Berichte keine Zweifel an der auf der vollständigen Aktenlage basieren de n, umfassende n und schlüssige n Beu rteilung durch die Ärzte des A.___ wecken könnten. Folglich sei auf das gutachterliche Ergebnis des A.___ abzustellen (S. 9 Rz 16). Die aktuelle Expertise des A.___ ergebe eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes. Der Beschwerdeführer habe zudem angegeben, er habe sich mittlerweile subjektiv besser an die chronischen Schmerzen gewöhnt (S. 9 f. Rz 17). Als Veränderung hätten die A.___ -Gutachter zudem eine Modifikation der Lokalisation der angegebenen Beschwerden festgehalten. Der Befund vermöge die über Jahrzehnte angegebenen Beschwerden nicht ausreichend zu erklären. Anlässlich der klinischen Untersuchung sei wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden, konsensual sei diese zumindest teilweise als bewusstseinsnah gewertet worden. Dieser Umstand stelle eine tatsächliche Veränderung dar, da eine Symptomausweitung beziehungsweise Symptom verdeutlichung bei der vormaligen Begutachtung noch explizit verneint worden sei. Demnach sei ein Revisionsgrund erstellt und die umfassende Überprüfung des Rentenanspruchs auch unter diesem Aspekt zulässig (S. 10 Rz 18). Des Weiteren habe die damalige Unfallversicherung Elvia keinen Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades angestellt, sondern der Rentenverfügung einfach einen Invaliditätsgrad von 90 % zugrunde gelegt. Dieser sei mangels Begründung aus der Luft gegriffen und überhaupt nicht nachvollziehbar. Eine solchermassen erfolgte Leistungszusprache sei zweifellos unrichtig im wiederer wägungsrechtlichen Sinn (S. 12 Rz 26). Eine Wiedererwägung sei folglich zulässig und die ursprüngliche Rentenverfügung vom 26. Mai 1997 aufzuheben (S. 13 Rz 33). Sowohl die Voraussetzungen zur materiellen Rentenrevision als auch jene zur Wiedererwägung seien erfüllt, womit die Anspruchsvoraussetzungen des Beschwerdeführers sowie allenfalls der Umfang des Anspruchs pro futuro und ohne Bindung an frühere Beurteilungen umfassend zu prüfen seien (S. 13 Rz 34). Gemäss der massgeblichen Expertise des A.___ sei erstellt, dass sich im Zeitpunkt der Exploration im Jahre 2016 die objektivierbaren Befunde auf eine im Rahmen des physiologischen Alterungsprozesses anzusehende geringe Progredienz der degenerativen Veränderungen an der lumbalen Wirbelsäule beschränkten. Den Gutachtern zufolge habe der Unfall vom 22. Februar 1993 keine strukturpatho logischen Befunde, welche über das Ausmass einer lokal begrenzten thorako lumbalen Kontusion hinausgegangen seien, verursacht. Aufgrund allgemeiner medizinischer Erfahrung sei der Status quo sine in der Vergangenheit schon längst erreicht worden (S. 14 Rz 37). Damit sei die natürliche Kausalität zwischen den vom Beschwerdeführer anhaltend geltend gemachten Beschwerden und dem Unfall vom 22. Februar 1993 entfallen, weshalb die Voraussetzungen zum Bezug einer Rente aus der obligatorischen Unfallversicherung nicht mehr erfüllt seien (S. 14 Rz 38). Der Rentenanspruch sei damit revisions- beziehungsweise wieder erwägungsweise aufzuheben und die Versicherungsleistungen per Ende April 2017 einzustellen (S. 14 Rz 39). 3. 1. 2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), das Gutachten der Rehaklinik Z.___ sei sehr wohl lege artis erstellt worden. Die Ärzte hätten keine Hinweise dafür gefunden, dass das Ausmass der Beschwerden sowie der Kausal zusammenhang in Frage gestellt werden müsste n. Es sei somit nicht zulässig, eine zweifellose Unrichtigkeit anzunehmen (S. 5 f. Ziff. 4. 6). Keineswegs könne auf das A.___ -Gutachten abgestellt werden, es bilde keine Grundlage, um die juristisch relevante Frage der zweifelhaften Unrichtigkeit auch nur ansatzweise zu beantworten. Das Gutachten sei einseitig und tendenziös (S. 7 Ziff. 4.8). Die vom Neurologen PD Dr. B.___ veranlassten Abklärungen belegten, dass er nach wie vor an einer massiven und objektivierbaren Schmerzproblematik leide. Aufgrund der seinerzeitigen umfassenden Abklärungen bestehe aus heutiger Sicht kein Anlass, die Kausalitätsfrage erneut zu stellen. Vielmehr würden unveränderte Unfall folgen vorliegen (S. 8 Ziff. 4.10). Die von Dr. B.___ und Dr. C.___ durchge führten Untersuchungen zeigten auf, dass dem Gutachten des A.___ mit erheblichen Zweifeln zu begegnen sei (S. 8 Ziff. 4.11). Dr. B.___ habe aufgezeigt, dass d as A.___ -Gutachten weder vollständig noch verwertbar sei. Aufgrund der durchgeführten Verlaufsuntersuchung liege durchaus eine Verschlechterung des Zustandes auf der Hand (S. 11 unten). Entgegen den Ausführungen im Einspracheentscheid könne weder von einer Veränderung des Gesundheitszustandes noch von einer zweifellosen Unrichtigkeit des ursprünglichen Entscheides ausgegangen werden. Entsprechend entfalle die Möglichkeit einer Wiedererwägung (S. 12 Ziff. 7). 3.2 3.2.1 Was die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Einsprachever fahren anbelangt, so verneinte die Beschwerdegegnerin eine Bedürftigkeit unter Hinweis auf die nicht rechtsgenüglich belegten beziehungsweise nachgewiesenen Wohnkosten des Beschwerdeführers (Urk. 20/2 S. 2 f. Rz 7). Im Rahmen der Beschwerdeantwort vom 19. November 2018 führte die Beschwerdegegnerin sodann ergänzend aus, vor dem Hintergrund der gutachter lichen Feststellung, wonach im Rahmen der körperlichen Exploration wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden sei, welche zumindest teilweise als bewusstseinsnah bewertet worden sei, müsse die Notwendigkeit der Verbeiständung wegen schwierigen rechtlichen oder tatsächlichen Fragen verneint werden (Urk. 20/6/S. 5 Rz 10). 3.2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, gemäss Mietvertrag habe er monatlich Fr. 1'400.-- zu entrichten. Er überweise monatlich den Betrag von Fr. 1'800.- auf ein Gemeinschaftskonto mit seiner Lebenspartnerin. Darin inbe griffen sei nicht nur der Mietzins, sondern auch ein Teil an gemeinsamen Lebens haltungskosten, nämlich Fr. 400.-- (Urk. 20/1 S. 2 Ziff. 4.a). Dass die Beschwerdegegnerin gar keine Mietkosten berücksichtigt habe, sei willkürlich. Sie hätte erkennen müssen, dass bereits bei einem Mietzins in der Grössenordnung von lediglich Fr. 600.-- mit einem Überschuss von vielleicht von Fr. 100.-- die Mittellosigkeit nicht verneint werden könne (S. 3 Ziff. 4.b). 3.3 Strittig und zu prüfen ist damit, ob die Beschwerdegegnerin die bislang ausge richtet e Rente zu Recht aufgehoben hat, sowie die Frage, ob für das Einsprache verfahren die unentgeltliche Rechtsvertretung zu bewilligen ist. 4. 4.1 In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin unter dem Rechtstitel der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) auf die rentenzu sprechende Verfügung vom 26. Mai 1997 (Urk. 12/77) zurückkommen durfte. Die in diesem Zusammenhang vorausgesetzte zweifellose Unrichtigkeit der rechts kräftigen Verfügung (vgl. vorstehend E. 2.3.2) begründete sie einerseits damit, dass kein Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades angestellt worden sei. Der Rentenverfügung sei einfach ein Invaliditätsgrad von 90 % zugrunde gelegt worden, was mangels Begründung aus der Luft gegriffen und überhaupt nicht nachvollziehbar sei. Andererseits verfüge der damals leitende Arzt der Rehaklinik Z.___, Dr. med. D.___, über einen Facharzttitel in Physikalischer Medizin und Rehabilitation, weshalb er seine Erklärungen und Vorschläge im Bereich der Neurologie respektive Neurochirurgie nicht als valable Grundlage für die Zusprache von Dauerleistungen habe abgeben können (E. 3.1.2). 4.2 Verfügungen der Unfallversicherer, bei welchen eine Rentenzusprache ohne Durchführung eines Einkommensvergleiches erfolgte, stellen ohne Weiteres eine Leistungszusprache aufgrund falscher Rechtsanwendung und damit eine zweifel los rechtsfehlerhafte Verfügung dar. Nachdem gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Erheblichkeit stets zu bejahen ist, wenn - wie vorliegend - periodische Leistungen betroffen sind (BGE 140 V 85 E. 4.4), ist im Folgenden zu prüfen, ob der damals zuständige Unfallversicherer anlässlich der Leistungs zusprache den in der Verfügung vom 26. Mai 1997 festgehaltenen Invaliditäts grad von 90 % korrekt und gestützt auf einen Einkommensvergleich ermittelt hat. 4.3 4.3.1 Medizinische Grundlage der leistungszusprechenden Verfügung vom 26. Mai 1997 bildeten zur Hauptsache die Berichte der Rehaklinik Z.___ vom 12. Januar 1996 sowie 14. Januar 1997 (Urk. 12/61, Urk. 12/73), wobei weitere Berichte der behandelnden Ärzte bei den Akten lagen. 4.3.2 Gemäss Unfallmeldung vom 24. Februar 1993 rutschte der Beschwerdeführer am 22. Februar 1993 auf einer Treppe aus und stürzte mehrere Stufen hinunter (Urk. 12/1 Ziff. 4 und 6). Dabei zog er sich Quetschungen am Rücken, am rechten Ellbogen sowie am rechten Handgelenk zu (Ziff. 9). 4.3.3 Die Erstbehandlung erfolgte am 23. Februar 1993 durch Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, welcher eine Kontusion der LWS sowie eine Bursitis olecrani rechts diagnostizierte und die Behandlung gleichentags abschloss (Urk. 12/3 Ziff. 5 und 10). 4.3.4 Nach einem MRI der LWS beschrieb Dr. med. F.___, Facharzt für medizinische Radiologie, in seinem Bericht vom 6. April 1993 eine Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe nach medial beziehungsweise mediolateral rechts mit deutlicher Kompression des querovla verformten Duralsackes. Die Band scheibe sei dehydriert im Sinne von degenerativen Veränderungen. Die übrigen untersuchten Bewegungssegmente seien normal (Urk. 12/4). 4.3.5 Am 9. August 1993 erfolgte eine Skelettszintigraphie, wobei Dr. med. G.___, Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin, in seinem Bericht ausführte, aktuell klage der Beschwerdeführer über Schmerzen im thorakolumbalen Übergang mit bisher ungenügender Erklärung in konventionellen Röntgenaufnahmen. Die MRI-Untersuchung am 6. April 1993 habe lediglich eine Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe ergeben, wobei dieser Befund jedoch nicht mit der Schmerzlokalisation übereinstimme. Die Skelettszintigraphie sei normal ausge fallen und ergebe keine abnormen Veränderungen. Damit könne eine vor zirka sechs Monaten erlittene traumatische ossäre Läsion im thorako -lumbalen Übergang ausgeschlossen werden (Urk. 12/14). 4.3.6 Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 18. August 1993 aus, die seit dem Sturz bestehenden Schmerzen seien unter chiropraktischer Behandlung zunächst ordentlich rückläufig gewesen, hätten jedoch seit vier Wochen wieder drastisch zugenommen (Urk. 12/15 S. 1). Es handle sich um ein thorako -vertebrales Schmerzsyndrom der unteren Brustwir belsäule (BWS) mit Kettentendinosen. Der zeitliche Zusammenhang der Schmerzen mit der Kontusion der unteren BWS am 22. Februar 1993 mache einen Kausalzusammenhang wahrscheinlich. Die in der MRI der LWS gefundene Band scheibenprotrusion L4/5 stehe dagegen nicht in Zusammenhang mit den Beschwerden (S. 2). 4.3.7 In seinem Gutachten vom 29. November 1993 nannte Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, folgende Diagnosen (Urk. 12/17 S. 4): - Zustand nach Kontusion der unteren BWS am 22. Februar 1993 mit thorako - und lumbovertebralem Syndrom - anhaltende Verspannung der paravertebralen Muskulatur - Verdacht auf unfallbedingte Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe nach mediolateral rechts bei vorbestehenden, degenerativen Veränderun gen der Bandscheibe L4 - anhaltende Lendenstrecksteife Der Beschwerdeführer klage insbesondere über Schmerzen im Kreuz mit Ausstrahlungen in beide Beine, mehr nach rechts. Manchmal verspüre er ein Kribbeln in den kleinen Zehen rechts, links seien solche Beschwerden nie aufge treten. Er habe praktisch jeden Tag Beschwerden, insgesamt nachts weniger (S. 3 Ziff. 2). Seines Erachtens sei nirgends die Rede von einer vorbestehenden Diskushernie. Bei einer Protrusion könne in der Regel noch nicht von einer Diskushernie im eigentlichen Sinn gesprochen werden (S. 5 Ziff. 4). Bevor nicht eine intensive, physikalische Therapie Besserung bringe, sei eine Herabsetzung der aktuell bestehenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit nicht möglich (S. 6 Ziff. 5). Derzeit könne keine gesicherte Prognose gemacht werden. Versuchsweise sei ab 1. Oktober 1993 die Arbeitsfähigkeit halbtags auf 50 % festgelegt worden, seit dem 19. November 1993 sei der Beschwerdeführer nun erneut vollständig arbeits unfähig (S. 6 Ziff. 6). Am 22. Dezember 1993 legte Dr. I.___ ergänzend dar, es habe nie ein vorbestehendes Leiden bestanden. Laut den Angaben des Beschwerdeführers habe er vorher überhaupt nie über Rückenbeschwerden geklagt, noch sei er irgend wann deswegen in ärztlicher Behandlung gewesen. Aus medizinischen Gründen könne deshalb der Nachweis eines vorbestehenden Leidens (Diskushernie oder Protrusion ) nicht erbracht werden. Dies wäre nur möglich, wenn frühere bildge bende Verfahren ein solches nachweisen könnten (Urk. 12/21 S. 2). 4.3.8 Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte am 13. Januar 1994 aus, das MRI vom 6. April 1993 habe eine Dehydration der Band scheibe L4/5 im Sinne einer Degeneration sowie eine Protrusion der Bandscheibe L4 ergeben. Diese degenerativen Veränderungen L4/5 seien bezüglich des Ereig nisses vom 22. Februar 1993 als vorbestehend anzusehen, welche durch den Sturz nur schmerzhaft geworden seien. Eine banale Rückenkontusion hätte bei einem 33- jährigen Patienten eigentlich problemlos abheilen sollen (Urk. 12/22 S. 1). Es mute eigenartig an, dass dieser noch jugendliche Beschwerdeführer seit bald einem Jahr nicht wenigstens teilweise sollte als Verkäufer arbeiten können, selbst wenn gewisse Rückenbeschwerden vorhanden seien (S. 2). 4.3.9 Nach einem Aufenthalt vom 21. Februar bis 25. März 1994 in der Rehaklinik Z.___ nannten die Ärzte im Austrittsbericht vom 7. April 1994 folgende Diagnosen (Urk. 12/25/1 S. 1): - Thorakolumbovertebralsyndrom bei - medio-lateraler Bandscheibenprotrusion L4/5 sowie degenerativen Bandscheibenveränderungen, Skoliose Im Rahmen der fünfwöchigen Behandlung habe keine Verbesserung des thorako -lumbalen Schmerzsyndroms erreicht werden können. Im durchgeführten Kontroll-MRI habe die paramediane Diskusprotrusion L4/5 erneut dargestellt werden können, auch im Segment L5/S1 zeige sich eine gering ausgeprägte degenerative Bandscheibenveränderung. Es bestehe eine hochgradige Verminde rung der Beweglichkeit und Belastbarkeit in der BWS und LWS, bedingt durch eine intensive Schmerzhaftigkeit. Das doch recht beträchtliche Trauma sei geeignet, ein solches Beschwerdebild auszulösen, auch wenn strukturell keine Läsionen nachweisbar seien. Auch der hartnäckige Verlauf sei bei derartigen Beschwerdebildern nicht ungewöhnlich (Urk. 12/25/1 S. 2). In Therapie und Untersuchung sei das Verhalten des Beschwerdeführers während der gesamten Hospitalisation sehr auffällig gewesen. Es bestünden extreme Berührungsängste mit ausgeprägt vegetativen Reaktionen, daneben eine gesteigerte Selbstbeobach tung mit grosser Verunsicherung. Eine Untersuchung durch einen Psychologen und auch eine psychotherapeutische Begleitung habe der Beschwerdeführer abgelehnt. Eine psychologische oder psychiatrische Beurteilung erscheine jedoch als sehr wichtig. Es werde zudem die stundenweise Wiederaufnahme des Studiums empfohlen, um eine weitere Chronifizierung zu vermeiden. Zu einem späteren Zeitpunkt könne der Beschwerdeführer den körperlich nicht anstrengen den Beruf eines Betriebswirtschaftsfachmannes ausüben (Urk. 12/25/1 S. 3). 4.3.10 Nach einem zweiten Aufenthalt in der Rehaklinik Z.___ vom 18. Oktober bis 3. November 1995 nannten die Ärzte in ihrem Bericht vom 12. Januar 1996 folgende Diagnosen (Urk. 12/61 S. 7): - Rückenkontusion beim Treppensturz, mediolaterale Diskusprotrusion L4/5 (März 1994) - chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom - Kopfprellung beim Treppensturz - Kopfschmerzen unter Belastung - s chmerzbedingte kognitive Leistungsschwankungen - Sehstörungen unter Belastung unklarer Genese - c hronisches Zervikalsyndrom Die wahrscheinlichste Hypothese für das erhebliche persistierende Schmerz syndrom sei das Vorliegen von leicht irritierbaren duralen Adhäsionen im Zusammenhang mit der damals im MRI beschriebenen Abknickung des Dural sackes. Differentialdiagnostisch müsse auch an eine Hypermobilität oder Instabilität als Folge des Traumas gedacht werden. Eine entsprechende Abklärung mit Funktionsaufnahmen sei jedoch nur unter starker Schmerzmedikation sinn voll, damit ausreichende Bewegungsexkursionen überhaupt erreicht werden könnten. Eine solche wolle der Beschwerdeführer aus Angst vor anhaltender Schmerzsteigerung jedoch nicht durchführen lassen. Für die angegebenen kognitiven Leistungsschwankungen und Sehstörungen unter Belastung habe in der bereits im April 1994 durchgeführten neuropsychologischen Untersuchung keine hirnorganische Komponente gefunden werden können (S. 7 f. Ziff. 3). Das Verhalten des Beschwerdeführers sei kooperativ und kohärent gewesen, es hätten sich keine eindeutigen Zeichen einer Symptomausweitung gefunden. Die besorgte Haltung sei sicher auffällig, scheine aber eher Folge als Ursache der anhaltenden Schmerzproblematik zu sein. Allerdings könne beim aktuellen Stand des Wissens das Ausmass der Beschwerden durch verifizierte patho -anatomische Fakten nicht vollumfänglich erklärt werden (S. 8 Ziff. 4). Der gegenwärtige Zustand bezüglich Beschwerden und Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei als Unfallfolge zu betrachten. Es gebe keine positiven Anhaltspunkte für unfallfremde Faktoren. Ein sekundärer Krankheitsgewinn scheine unwahrscheinlich (S. 8 Ziff. 5). Unfall fremde Faktoren seien nicht relevant (S. 8 Ziff. 6). Die Arbeitsfähigkeit werde theoretisch für eine intellektuelle büromässige Tätigkeit auf 25 % geschätzt, wobei eine solche Tätigkeit mit Pausen absolviert werden müsste. Die Tätigkeit als Aushilfsverkäufer könne derzeit nicht ausgeübt werden (S. 8 Ziff. 7). Trotz bisher ungünstiger Entwicklung sei nicht davon auszugehen, dass ein Endzustand erreicht worden sei. Der Spontanverlauf sei nicht selten dennoch günstig (S. 8 Ziff. 8). Die Begutachtung sei ausserordentlich schwierig. Die Beurteilung stütze sich weitgehend auf die Konsistenz und Kohärenz im Verhalten des Beschwerde führers während des Aufenthaltes, weil die ausgeprägten Beschwerden nicht vollumfänglich durch die bisher erhobenen pathoanatomischen Befunde erklärt würden. Andererseits sei das Nichtvorhandensein solcher möglichen Ursachen auch nicht bewiesen. Die Haltung und Kooperation des Beschwerdeführers unter scheide sich auf jeden Fall klar vom charakteristischen Bild der Symptomaus weitung beziehungsweise Symptomverdeutlichung, welches an der Klinik aufgrund ausgedehnter Erfahrung gut bekannt sei. Es gebe somit keine Hinweise dafür, den Kausalzusammenhang der Beschwerden mit dem Unfallereignis sowie das Ausmass der Beschwerden und der Behinderung in Relation zu einer vermuteten physischen Funktionsstörung in Frage zu stellen (S. 9 Ziff. 11). 4.3.11 In ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 14. Januar 1997 (Urk. 12/73) führten die Ärzte der Rehaklinik Z.___ aus, die Fragen seien in diesem speziellen Fall nicht einfach zu beantworten. Bisher habe keine patho -anatomische Diagnose für den erheblichen Beschwerdezustand gefunden werden können. Andererseits unterscheide sich das gesamte Verhalten des Beschwerdeführers klar von den bisher bekannten Mustern einer erheblichen Symptomausweitung. Es sei deshalb von einer vorwiegend somatisch bedingten Schmerzursache auszugehen (S. 1 Mitte). Es sei möglich, dass der Spontanverlauf durch Massnahmen wie epidurale Infiltration oder auch alternative Schmerzbehandlungen günstig beeinflusst werden könnte. Versicherungsmedizinisch könne aber nicht mit genügender Wahrscheinlichkeit ein Erfolg solcher Massnahmen in Aussicht gestellt werden (S. 1 Ziff. 1a). Auch ein günstiger Spontanverlauf ohne jegliche Behandlung sei nicht restlos auszuschliessen. Man könne dies jedoch nicht voraussehen und nicht mit Wahrscheinlichkeiten angeben (S. 2 Ziff. 1b). 4.4 In den damals vorliegenden medizinischen Berichten beurteilten lediglich Dr. I.___ sowie die Ärzte der Rehaklinik Z.___ die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Der orthopädische Chirurg Dr. I.___ ging im Novem ber 1993 noch von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus (E. 4.3.7), wohin gegen die Ärzte der Rehaklinik Z.___ eine intellektuelle, büromässige Tätigkeit in einem Pensum von 25 % für zumutbar hielten (E. 4.3.10). Der Unfallversicherer legte jedoch in der Verfügung vom 26. Mai 1997 den Invaliditätsgrad ohne weitere Erläuterungen auf 90 % fest. Nachdem sich bei den Akten weder Hinweise auf eine Würdigung der vorliegenden medizinischen Berichte noch ein Einkom mensvergleich finden, erweist sich der angenommene Invaliditätsgrad von 90 % als nicht nachvollziehbar. Die ursprüngliche Rentenzusprache leidet damit an einem erheblichen Mangel und ist zweifellos rechtsfehlerhaft. Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob der Bericht der Rehaklinik Z.___ lege artis erstellt worden war und für den Rentenentscheid darauf abgestellt werden durfte. 5. 5.1 Nachdem die Rentenzusprache per März 1997 zweifellos unrichtig war und die Erheblichkeit ohne Weiteres zu bejahen ist (vgl. E. 2.3.2 und E. 4.2), sind die Voraussetzungen einer Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG erfüllt. Es ist demnach auf die entsprechende Entscheidung zurückzukommen und unter Berücksichtigung der massgebenden Umstände ein neuer Entscheid zu fällen. Mit anderen Worten ist der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in all seinen Teilen neu zu beurteilen (BGE 140 V 514 E. 5.2). Konkret steht dabei die Frage im Vordergrund, ob die vom Beschwerdeführer nach wie vor geklagten Beschwerden kausal auf das Unfall ereignis vom 22. Februar 1993 zurückzuführen sind. 5.2 5.2.1 Dabei liegen nun die folgenden aktuellen medizinischen Berichte bei den Akten. 5.2.2 Am 14. März sowie 4. April 2016 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der Beschwerdegegn erin durch Ärzte der A.___ internistisch, psychiatrisch, neurologisch sowie orthopädisch begutachtet. In ihrem Gutachten vom 19. September 2016 (Urk. 12/115) nannten die Gutachter folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 24 Ziff. 5.1): - chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, anamnestisch ohne ausstrahlende Symptomatik - leichtgradige degenerative Veränderungen der unteren LWS - Verdacht auf nicht adäquat wirkendes Schmerzverhalten mit Symptom ausweitung und Selbstlimitation Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter sodann folgende (S. 25 Ziff. 5.2): - koronare Herzkrankheit - latente Hypothyreose Im Rahmen der Gesamtbeurteilung hielten die Gutachter fest, die klinischen Befunde seien weitgehend unauffällig. Die radiologisch dokumentierten Verän derungen würden die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden nicht erklären können. Aus orthopädischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit. Körperlich schwere Tätigkeiten seien nicht mehr zumutbar. Aus neurologischer Sicht sei keine radikuläre Symptomatik festgestellt worden. Die vom Beschwerdeführer angegebenen Ausstrahlungen seien pseudoradikulärer Natur und könnten nicht mit einem Nervenschaden erklärt werden. Die internistischen Diagnosen seien unfallfremd und bei der psychiatrischen Untersuchung seien unauffällige Befunde erhoben worden. Aus polydisziplinärer Sicht sei der Beschwerdeführer damit für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit vollständig arbeits- und leistungsfähig. Körperlich schwere Tätigkeiten seien ihm nicht mehr zumutbar (S. 25 f. Ziff. 6.2). Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorliegenden Dokumente sowie der früher attes tierten Arbeitsunfähigkeiten sei davon auszugehen, dass, da nach dem Unfall keine strukturellen Verletzungen an der Wirbelsäule festgestellt worden seien, die Unfallfolgen eigentlich innert weniger Wochen folgenlos abgeheilt seien. Eine länger dauernde, unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit sei retrospektiv nicht nachvollziehbar (S. 26 Ziff. 6.3). Aufgrund der objektiven medizinischen Befunde bestehe auch für Haushalttätigkeiten keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 6.4). Der Beschwerdeführer fühle sich seit Jahren nicht mehr arbeits fähig. Aufgrund der objektiven medizinischen Befunde sei diese Einschätzung nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer erhalte sicher einen sekundären Krankheitsgewinn durch die Berentung. Ein psychisches Leiden, welches die Schmerzempfindung verstärken und Einschränkungen bei der Lebensqualität verursachen würde, habe nicht diagnostiziert werden können. Aufgrund der vom Beschwerdeführer angegebenen Alltagsaktivitäten wären Ressourcen für eine Erwerbstätigkeit sicher vorhanden (S. 26 Ziff. 6.5). Die Beurteilung der Arbeits fähigkeit im Bericht der Rehaklinik Z.___ aus dem Jahre 1996 habe sich weitgehend auf die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden und «Behinderung en » abgestellt. Die bildgebend objektiven Befunde hätten wie auch die aktuellen Röntgenuntersuchungen keine wesentliche strukturelle Läsion gezeigt. Aus neurologischer Sicht stimmten die Feststellungen mit den früheren Untersuchungen überein. Eine sensomotorische Ausfallsymptomatik sei auch früher nicht nachgewiesen worden. Aus internistischer Sicht sei bisher keine Beurteilung gemacht worden, der Hausarzt habe sich auf die subjektiven Beschwerden bezüglich des Rückens bezogen (S. 26 f. Ziff. 6.6). Spezielle medi zinische Massnahmen aus orthopädischer und neurologischer Sicht könnten nicht vorgeschlagen werden (S. 27 Ziff. 6.7). Falls ein Wiedereinstieg ins Berufsleben angestrebt werde, benötige der Beschwerdeführer nach der langjährigen Absenz vom Arbeitsmarkt ein Arbeitstraining mit intensiver Betreuung und langsamer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Die Prognose für einen Erfolg solcher Mass nahmen sei allerdings aufgrund der psychosozialen Situation und des Alters des Beschwerdeführers sehr unsicher (S. 27 Ziff. 6.8). In Beantwortung der zusätzlichen Fragen führten die Gutachter weiter aus, der Beschwerdeführer berichte, dass es seit der Begutachtung im Jahre 1996 zu keiner relevanten Veränderung der Beschwerden gekommen sei. Allerdings könne er mittlerweile besser mit den Schmerzen umgehen, als in den ersten Jahren nach dem Unfall (S. 27 Ziff. 7.1.2). Im Rahmen der Untersuchungen sei einerseits anamnestisch, andererseits aber auch im Rahmen der körperlichen Exploration wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden, die zumin dest teilweise als bewusstseinsnah bewertet werde (S. 28 Ziff. 7.1.4). Ein gewisses Ausmass von Beschwerden an der LWS könne durch die objektivierbaren struk turellen Veränderungen im Grundsatz erklärt werden. Dies gelte aber nicht für die vom Beschwerdeführer seit Jahren angegebenen und subjektiv invalidisieren den Schmerzen, die sich durch objektivierbare strukturpathologische Befunde nicht begründen liessen (S. 28 Ziff. 7.1.5). Anhand der vorliegenden Akten und der aktuell erhobenen Befunde würden sich keine Hinweise darauf ergeben, dass sich der Beschwerdeführer beim Ereignis vom 22. Februar 1993 eine strukturelle Verletzung zugezogen habe, die über das Ausmass einer lumbalen Kontusion herausgegangen sei. Dabei handle es sich um eine Pathologie, die überwiegend wahrscheinlich innert weniger Wochen folgenlos abgeheilt sei. Eine über Jahre hinaus anhaltende Gesundheitsstörung lasse sich dadurch jedenfalls nicht begründen (S. 29 Ziff. 7.2.1). Für eine Fehlverarbeitung fänden sich keine Hinweise. Aus psychiatrischer Sicht sei es nicht erklärbar, dass sich der Beschwer deführer durch seine Beschwerden mehr eingeschränkt fühle, als dass es sich durch die somatischen Befunde begründen lasse (S. 30 Ziff. 7.2.3). Aus orga nischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand seit der Begutachtung in Z.___ im Jahre 1996 nicht objektivierbar verändert. Unter Bezug auf die zur Verfügung stehenden zeitnahen Dokumente habe aber bereits damals keine unfallbedingte Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes vorgelegen und eine solche habe auch im Rahmen der aktuell durchgeführten Untersuchungen nicht objektiviert werden können (S. 30 Ziff. 7.3.1.1). Aus organischer und psychiatrischer Sicht liege keine unfallbedingte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 31 oben). Nachdem der status quo sine in Bezug auf das Ereignis vom 22. Februar 1993 überwiegend wahrscheinlich spätestens Ende Juni 1993 erreicht worden sei, bestehe auch längerfristig kein zu erwartender Einfluss auf den Gesundheits zustand (S. 31 Ziff. 7.5.1). 5.2.3 PD Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte in seinem Bericht vom 14. März 2017 ( Urk. 12/125/4) aus, es liege eine komplexe Situation nach Unfall im Jahre 1993 und konsekutiv lumbospondylogenen Beschwerden mit bereits damals ausgewiesener Sequesterbildung rezessal L4/5 rechts vor. Der Beschwerdeführer habe im Februar 1993 einen Unfall mit Sturz über die Treppe erlitten, wobei es wohl auch zu einer Commotio cerebri mit temporärer Absence gekommen sei (S. 1). Nach Lage der Dinge bestehe k linisch ein im Gegensatz zum A.___ -Gutachten doch deutlich aufscheinendes invalidisierendes lumbospondylo genes Beschwerdebild. Selbstverständlich könne er aus orthopädischer Sicht nur zu diesen Gesichtspunkten Stell ung nehmen. Die Abklärung am A.___ habe keine neurologische Beurteilung auf aktuellem Stand umfasst und auch keine Funk tionsaufnahmen, was für eine Begutachtung so keine schlüssige Beurteilung zulasse (S. 3). 5.2.4 In ihrem Bericht vom 22. März 2017 nannte PD Dr. med. C.___, Fach ärztin für Neurologie, folgende Diagnosen (Urk. 12/125/3 S. 1): - Lumbalgien und Lumboischialgien mit sensiblem Defizit - Radikulopathie L5 rechts, akute > chronische Denervationszeichen - Radikulopathie S1 rechts, akute = chronische Denervationszeichen Der Beschwerdeführer zeige seit einem Treppensturz über mindestens 20 Stufen mit Schädel-Hirn-Trauma und kurzem Bewusstseinsverlust im 24-stündigem Verlauf zunächst Lumbalgien, dann rechtslateral ausstrahlende Lumboischialgien mit Kraftverlust, letztere im Verlauf der Jahre regressiv bei erhaltener Blasen-/Mastdarmfunktion. Es bestehe über die Jahre seit 1993 eine persistierende invalidisierende Schmerzsymptomatik. Die neurologische Untersuchung zeige eine deutlich verminderte Beweglichkeit im tiefen LWS-Bereich sowie Nervendehnungszeichen beidseits (S. 2). In einem weiteren Bericht vom 2. Januar 2017 führte PD Dr. C.___ aus, die Untersuchung zeige eine pathologische Spontanaktivität, welche bei akuten axo nalen Schädigungen nachgewiesen werde, die aber auch länger zurückliegen beziehungsweise residuell sein könne. Diese Frage sei in einer Verlaufsunter suchung zu klären (Urk. 12/142/4 S. 2). 5.2.5 Am 27. März 2017 hielt PD Dr. B.___ fest, aufgrund der Sachlage würden die Fest stellungen von PD Dr. C.___ mit der instabilen Osteochondrose mit Rezessusstenose L4/5 und dynamisch auch Beeinträchtigung der durchlaufenden S1-Wurzel ha rmonisieren. Aufgrund der im A.___ -Gutachten unterlassenen fachneurologischen Abklärung und der in der Bildgebung bereits damals ausge wiesenen Problematik sei aufgrund der jetzt klinisch und fachneurologisch dokumentierten Situation eine verwertbare Belastbarkeit im Alltag nicht gegeben. Das Gutachten sei aufgrund der Abklärungsmängel als medizinisch nicht stich haltig zu bezeichnen und bedürfe dringend einer Revision (Urk. 12/125/2 S. 1). 5.2.6 In ihrer Stellungnahme vom 15. September 20 17 (Urk. 12/138) führten die A.___ -Gutachter zum Bericht von PD Dr. C.___ aus, anlässlich der Begutachtung habe der Beschwerdeführer über ein im Vordergrund stehendes lumbales Schmerzsyndrom berichtet, die Schmerzausstrahlungen ins rechte Bein seien als leichtgradig beschrieben worden. Aus der Anamneseerhebung durch PD Dr. C.___ gehe nicht hervor, dass es inzwischen zu einer deutlichen Zunahme von radikulären Schmerzen gekommen sei. Anlässlich der Begutachtung hätten sich keine Hinweise auf motorische Defizite ergeben (S. 2). Aufgrund der neuen Akten würden sich keine neuen Aspekte ergeben, welche durch nachvollziehbare objektivierbare Befu nde zu einer Revision der im A.___ -Gutachten gestellten Diag nosen führen würden. Es werde deshalb an den Ergebnissen der Begutachtung und der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit festgehalten (S. 3). 5.2.7 Am 19. Juni 2018 wiesen die A.___ -Gutachter darauf hin, dass die Argumentation von PD Dr. C.___ in ihrem Schreiben vom 2. Januar 2017 derart diffus sei, dass konkret nicht darauf eingegangen werden könne, dies würde kaum zur Klärung der Sachlage führen. Es sei nicht möglich, nach einer derartig langen Zeit eine seriöse Beurteilung in Teilbereichen abzugeben. Eine weitere Stellung nahme wäre nur unter der Bedingung möglich, dass eine umfassende Neubegut achtung erfolgen würde. Selbstverständlich würde dann auch eine neurophysio logische Untersuchung durchgeführt, wobei festzuhalten sei, dass diese Unter suchungsmethode bei der Gesamtbeurteilung eines chronischen Rückenleidens eine untergeordnete Rolle spiele (Urk. 12/150). 6. 6.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 22. Februar 1993 insbesondere eine Kontusion der LWS erlitten hat (E. 4.3.3), wobei im Bericht der Rehaklinik Z.___ ein chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie die Folgen des beim Unfall erlittenen Kopfanpralles im Vordergrund standen (E. 4.3.10). Im Rahmen des im Jahre 2015 eingeleiteten Revisionsverfahrens wurde der Beschwerdeführe r sodann durch die Ärzte des A.___ begutachtet. Dieses Gutachten vom 19. September 2016 ist nachvollziehbar und plausibel begründet und erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien vollumfänglich (vgl. E. 2.2.4), weshalb ohne Weiteres darauf abgestellt werden kann. 6.2 Soweit der Beschwerdef ührer dagegen vorbringt, die A.___ -Gutachter hätten ledig lich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vorgenommen und es würden unveränderte Unfallfolgen vorliegen (Urk. 1 S. 8 Ziff. 4.10), kann dieser Argumentation nicht gefolgt werden. Bereits ein Vergleich der Befundaufnahme zeigt wesentliche Veränderungen des Gesundheitszustandes. So klagte der Beschwerdeführer im Jahre 1996 insbesondere über thorakolumbale und lumbale Schmerzen mit Ausstrahlungen ins rechte Bein, ein weiteres Schmerzareal im Nacken mit etwas Ausstrahlungen in den rechten Arm sowie Kopfschmerzen (Urk. 12/61 S. 4 oben). Insgesamt diagnostizierten die Ärzte ein chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom, belastungsabhängige Kopf schmerzen und Sehstörungen, schmerzbedingte kognitive Leistungsschwankun gen sowie ein chronisches Zervikalsyndrom (E. 4.3.10). Im Rahmen der A.___ -Begutachtung sodann lagen gemäss den Angaben des Beschwerdeführers ausschliesslich Schmerzen im unteren Rückenbereich vor, andere Beschwerden verneinte er ausdrücklich (Urk. 12/115 S. 6 Ziff. 3.1.1, S. 15 Ziff. 4.2.1.1 und S. 21 Ziff. 4.3.1). Die Ärzte diagnostizierten in der Folge ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom sowie leichtgradige degenerative Verände rungen der unteren LWS. Zwar machte der Beschwerdeführer gegenüber den Gutachtern geltend, seit dem Jahre 1996 sei es zu keiner relevanten Veränderung der Beschwerden gekommen. Dennoch erwähnte er weder die früher geklagten Kopfschmerzen, Sehstörungen und Leistungsschwankungen noch das chronische Zervikalsyndrom. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer mittlerweile gemäss seinen eigenen Angaben besser mit den Schmerzen umgehen kann als in den ersten Jahren nach dem Unfall. Es ist in diesem Sinne zu einer mindestens gewissen Angewöhnung gekommen (E. 5.2.2). Die Lokalisation der Beschwerden war damit kurz nach dem Unfall eine andere als im aktuellen Zeitpunkt, fast dreissig Jahre nach dem Unfall. Auch zu beachten ist, dass die Ärzte der Rehaklinik Z.___ zwar keine eindeu tigen Zeichen einer Symptomausweitung beziehungsweise eine Symptom verdeutlichung gefunden und eine solche im Vergleich mit dem charakteris tischen Bild insbesondere unter Hinweis auf die diesbezüglich ausgedehnte Erfahrung in der Klinik verneint hatten. Dennoch beschrieben sie ein auffälliges Verhalten im Sinne einer besonderen Besorgnis, einer Vorsichtigkeit sowie eines ausgiebigen Nachfragens über alle Aspekte einer Sache mit manchmal durch scheinendem Misstrauen, und hielten fest, das Ausmass der ausgeprägten Beschwerden könne nicht vollumfänglich durch die erhobenen patho -anato mischen Befunde erklärt werden. Die Beurteilung hielten die Ärzte denn auch explizit für ausserordentlich schwierig und stützten sich dabei weitgehend auf die Konsistenz und Kohärenz im Verhalten des Beschwerdeführers während seines Aufenthaltes, mithin insbesondere auf die subjektiven Angaben des Beschwerde führers (E. 4.3.10). Die A.___ -Gutachter beschrieben sodann wiederholt den Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung, die sie zumindest teilweise als bewusstseinsnah bewerteten. So konnten nicht alle vom Beschwerdeführer anlässlich der orthopädischen Untersuchung gezeigten Bewegungen beziehungs weise Bewegungseinschränkungen anatomisch erklärt werden. Die eindeutig objektivierbaren Untersuchungen zeigten bis auf die bereits im Jahre 1994 festgestellten leichten degenerativen Veränderungen allesamt unauffällige Befunde (Urk. 12/115 S. 19). Es muss festgehalt en werden, dass erst mit der A.___ -Begutachtung erstmals eine genaue und objektiv begründete Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers vorlag. Wenig behelflich ist sodann der Hinweis des Beschwerdeführers, er habe aufgrund seiner Beschwerden nach wie vor Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen oder Arbeiten am PC. Entgegen seiner Argumentation in der Beschwerde (Urk. 1 S. 12 Ziff. 7) lässt sich daraus nicht ableiten, dass er nach wie vor an Kopfschmerzen leidet. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich seine Angaben im Rahmen der Begutachtung auf die aktuell bestehenden Rückenbeschwerden bezogen (Urk. 12/115 S. 15). 6.3 Was die vom Beschwerdeführer eingereichten Berichte von PD Dr. B.___ sowie PD Dr. C.___ betrifft, so gingen beide hinsichtlich des Unfallherganges davon aus, dass sich der Beschwerdeführer beim Treppensturz eine Commotio cerebri beziehungsweise ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hat (E. 5.2.3-4). Die Ärzte der Rehaklinik Z.___ hatten zwar in ihrem Bericht vom 12. Januar 1996 eine Kopfprellung diagnostiziert (E. 4.3.10), es finden sich jedoch in den zeitnahen medizinischen Berichten keine Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer darüber hinaus eine Gehirnerschütterung oder gar ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hätte. Dies wurde früher denn auch nie geltend gemacht (E. 4.3.2-11). Im Gegenteil wurde zeitnah anlässlich der Erstbehandlung bei Dr. E.___ keine Kopfbeeinträchtigung festgestellt und ein Anschlagen anamnestisch nicht erwähnt (vgl. Urk. 12/3). Eine Kopfverletzung fand auch nicht Eingang in die Unfallmeldung (vgl. vorstehend E. 4.3.2). Die Berichte von PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ sind diesbezüglich unzutreffend, was sich entscheidend auf den Beweiswert ihrer Berichte auswirkt. PD Dr. B.___ beschrieb sodann ein deutlich aufscheinendes, invalidisierendes lumbospondylogenes Beschwerdebild, ohne jedoch zu begründ en, weshalb er zu dieser vom A.___ -Gutachten abweichenden Beurteilung gelangte oder weshalb die Beschwerden auf den Unfall im Jahre 1993 zurückzuführen wären. Im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ist jedoch der Nachweis eines Kausalzusammenhanges zwischen den aktuell geklagten Beschwerden und dem Unfall notwendig, um einen Leistungsanspruch zu begrün den. Nachdem somit beide Ärzte von unzutreffenden Vorbefunden ausgingen und die aktuelle Situation beschrieben, ohne den Kausalzusammenhang zum Unfall im Jahre 1993 oder die aktuelle Arbeitsfähigkeit zu beurteilen, und PD Dr. C.___ zudem gemäss ihren eigenen Aus führungen keine Kenntnis des A.___ -Gutachtens hatte (vgl. Urk. 12/142/4), erscheinen die Berichte insgesamt wenig überzeugend und vermögen das A.___ -Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gemäss dem in allen Teilen überzeugenden und nachvollz iehbar begründeten A.___ -Gutachten aktuell zwar an Beschwerden und Schmerzen der unteren Wirbelsäule leidet, welche sich auch auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, diese jedoch nicht mehr in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 22. Februar 1993 stehen. 6.4 Selbst wenn jedoch davon auszugehen wäre, dass die aktuell bestehenden Schmerzen nach wie vor auf den Unfall vom 22. Februar 1993 zurückzuführen wären, hätte dies keinen Rentenanspruch mehr zur Folg e. Gemäss der Beurteilung im A.___ -Gutachten ist für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelas tende Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen. Der Beschwer deführer ist gelernter Tiefbauzeichner und studierte im Zeitpunkt des Unfalles auf dem zweiten Bildungsweg Betriebswirtschaft. Damit ist ohne Weiteres davon auszugehen, dass er sowohl in der angestammten Tätigkeit als Tiefbauzeichner als auch in der damals angestrebten Tätigkeit als Betriebswirt wieder vollständig arbeitsfähig wäre. Dies erweist sich auch unter Berücksichtigung des vom Beschwerdeführer beschriebenen Tagesablaufs als nachvollziehbar. Gemäss seinen Angaben im Rahmen der A.___ -Begutachtung gestaltet er seinen Tag aktiv, er führt den Haushalt selbstständig, erledigt die Einkäufe alleine und kocht. Weiter liest er sehr viel und erledigt im Garten leichtere Arbeiten (Urk. 12/115 S. 10 unten). Selbst wenn er schwerere Tätigkeiten nicht erledigen kann, erscheint bei diesem Aktivitätsniveau wenig nachvollziehbar, dass er in körperlich leichten Tätigkeiten wie Tiefbauzeichner oder Betriebswirt, welche mit den geeigneten Einrichtungen abwechselnd sitzend und stehend ausgeübt werden können, nicht wieder vollständig arbeitsfähig sein sollte. Damit ist ein Revisionsgrund zu bejahen. 7. 7.1 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidi tät erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invali ditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; BGE 114 V 310 E. 3a). Der Prozentver gleich bietet sich somit namentlich an, wenn Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu berechnen sind. Diesfalls erübrigt sich deren genaue Ermittlung: Der Invaliditätsgrad entspricht dem Grad der Arbeits unfähigkeit, dies unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellen lohn (Urteil des Bundesgerichts 9C_851/2018 vom 23. Mai 2019 E. 5.1). Insgesamt ist damit ohne Weiteres erstellt, dass bei einer vollständigen Arbeits fähigkeit in der angestammten wie auch in jeder anderen angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit kein Invaliditätsgrad resultiert. 7.2 Zusammenfassend sind bezüglich der ursprünglichen Rentenzusprache per März 1997 aufgrund der fehlerhaft durchgeführten Invaliditätsberechnung die Voraus setzungen einer Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG erfüllt. Die Prüfung des Rentenanspruchs ex nunc et pro futuro ergibt sodann, dass kein Leistungsanspruch mehr besteht. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 erweist sich damit als rechtens. 8. 8.1 Zu beurteilen bleibt sodann das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Einspracheverfahren (Urk. 20/1). Gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG wird der gesuchstellenden Person im Sozialver sicherungsverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhält nisse es erfordern. Unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren wird gewährt, wenn die Partei bedürftig ist, die Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen und die Vertretung im konkreten Fall sachlich geboten ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 BV). Eine anwaltliche Mitwirkung drängt sich nur in Ausnahmefällen auf, wenn schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen dies als notwendig erscheinen lassen und eine Verbeiständung durch Verbandsvertreter, Fürsorger oder andere Fach- und Vertrauens leu te sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt. Könnte der Einsprecher im Falle des Unterliegens die unentgeltliche Verbei ständung beanspruchen, hat er bei Obsiegen Anspruch auf eine Parteientschädi gung (BGE 132 V 200 E. 4.1 mit Hinweisen; vgl. BGE 125 V 32). 8.2 Die Beschwerdegegnerin wies das Gesuch insbesondere unter Hinweis auf die nicht rechtsgenüglich belegten beziehungsweise nachgewiesenen Wohnkosten ab. Gemäss den Bankauszügen werde zum jeweiligen Monatsende ein Betrag von Fr. 1'800.- abgebucht, wobei das Geld einmal auf ein Konto der Lebenspartnerin und einmal auf ein gemeinschaftliches Konto überwiesen worden sei. Der Beschwerdeführer habe damit Zugriff auf die Gelder (Urk. 20/2 S. 3 Rz 7). B ei anerkannten Ausgaben von Fr. 2'591.30 sowie Einnahmen von Fr. 3'296.10 bestehe ein Überschuss von Fr. 704.80 (Urk. 20/2 S. 3 Rz 13). 8.3 Gemäss dem bei den Akten liegenden und von beiden Parteien am 25. September 2007 unterzeichneten Mietvertrag wurde der Mietzins auf insgesamt Fr. 1'400.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer ein 50%iges Nutzungsrecht an der Liegen schaft eingeräumt (Urk. 9/14). D er Beschwerdeführer schuldet seiner Lebenspart nerin demnach monatlich Fr. 1'400.-- an Wohnkosten. Wie die Abrechnung genau vorgenommen wird und ob allenfalls der Einfachheit halber unter den Parteien eine Verrechnung mit anderen Kosten erfolgt, ist dabei den Mietp arteien überlassen. Für den vorliegenden Fall entscheidend ist schlussendlich die Tatsache, dass eine rechtverbindliche Mietzins- Forderung über monatlich Fr. 1'400.-- besteht. Diese ist bei der Berechnung der Bedürftigkeit zu berücksich tigen, womit die anerkannten Ausgaben Fr. 3'991.30 betragen und die Bedürftig keit ausgewiesen ist. Soweit die Beschwerdegegnerin die Notwendigkeit einer Verbeiständung wegen schwierigen rechtlichen oder tatsächlichen Fragen verneint, kann dem nicht beigepflichtet werden. Es handelt sich vorliegend um einen Fall, welcher auf einen Unfall im Jahre 1993 zurückgeht und bei welchem komplexe rechtliche Fragen bezüglich der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzu sprache sowie der Abgrenzung zwischen Wiedererwägung und Revision zu beantworten sind. Vor diesem Hintergrund ist auch die Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung im Einspracheverfahren zu bejahen. Insgesamt hat der Beschwerdeführer damit Anspruch auf Bestellung eines unent geltlichen Rechtsvertreters im Verwaltungsverfahren. 9. 9.1 In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung auch für das vorliegende Verfahren (Urk. 1 S. 2). Nachdem die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt sind, ist das Gesuch zu bewilligen. 9.2 Mit Honorarnote vom 17. Juni 2021 machte Rechtsanwalt Michael A u sfeld für das Verfahren Nr. UV.2018.00191 einen Aufwand von 16.5 Stunden sowie Barauslagen von insgesamt Fr. 75.40, zuzüglich Mehrwertsteuer, geltend (Urk. 1 9 S. 1). Nach Massgabe von § 10 der Verordnung über die sozialversicherungsgericht lichen Gebühren, Kosten und Entschädigungen in Verbindung mit § 8 Abs. 1 der Verordnung ist ein unnötiger Aufwand des unentgeltlichen Rechtsvertreters nicht zu ersetzen. In Anwendung dieser Bestimmung kann nicht der gesamte geltend gemachte Aufwand als entschädigungsberechtigt anerkannt werden. Als unverhältnismässig erweist sich insbesondere der für das Verfassen der Beschwerdeschrift angegebene Aufwand von insgesamt 14.5 Stunden (Urk. 19). Die Beschwerde umfasst insgesamt 14 Seiten, wovon sechseinhalb Seiten wortwörtlich einen Teil der Eingabe vom 26. April 2017 an die Beschwerdegeg nerin wiedergeben und damit nicht im vorliegenden Verfahren zu entgelten sind. Für das Aktenstudium, die Besprechung mit dem Beschwerdeführer sowie das Verfassen der Beschwerdeschrift sind insgesamt 7 Stunden als angemessen zu erachten. Somit sind anstatt der geltend gemachten 16.5 Stunden insgesamt neun Stunden zu entschädigen. Für das Verfahren Nr. UV.2018.00270 machte Rechtsanwalt Michael Ausfeld sodann einen Aufwand von 2.92 Stunden sowie Barauslagen in der Höhe von Fr. 14.50 geltend (Urk. 20/8), was angemessen ist. 9.3 Insgesamt sind somit 11.92 Stunden zu entschädigen, dies nebst den Barauslagen von Fr. 75.40 sowie Fr. 14.50, womit beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) eine Entschädigung von total Fr. 2‘ 9 21. 15 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu bezahlen ist. Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Ab. 4 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen. 9.4 Nach der Rechtsprechung sind unter dem Titel Parteientschädigung auch die Kosten privat eingeholter Gutachten zu vergüten, soweit die Parteiexpertise für die Entscheidfindung unerlässlich war (BGE 115 V 62 E. 5c S. 63; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 E. 3b, U 360/98, Nr. U 395 S. 322 E. 7a, U 160/98; Urteil des ehemaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 591/06 vom 15. Dezember 2006, E. 5.1) Dieser Grundsatz ist für das Verwaltungsverfahren ausdrücklich in Art. 45 Abs. 1 ATSG festgehalten (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 456). Die vom Beschwerdeführer bei PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ eingeholten Berichte erweis en sich nach dem Gesagten (vgl. vorstehend E. 6.3) für die Entscheidfindung als nicht behelflich, weshalb die dadurch entstandenen Kosten nicht zu erstatten sind. Das Gericht beschliesst: 1. Der Prozess Nr. UV.20 18.00270 in Sachen X.___ gegen die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG wird mit dem vorliegenden Prozess Nr. UV.2018.00191 vereinigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt. 2. Der Prozess Nr. UV.2018.00270 wird als dadurch erledigt abgeschrieben. 3. In Bewilligung des Gesuchs vom 31. August respektive 7. November 2018 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt Michael Ausfeld als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt. und erkennt: 1. Die Beschwerde vom 31. August 2018 gegen den Einspracheentscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 23. Juli 2018 wird abgewiesen. 2. Die Kosten für die Berichte von PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ werden nicht erstattet. 3. Die Beschwerde vom 7. November 2018 gegen die Zwischenverfügung der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 26. Oktober 2018 wird gutgeheissen und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf Bestellung eines unentgelt lichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Zürich, für das Verwaltungsverfahren ab dem 26. April 2017 hat. 4. Das Verfahren ist kostenlos. 5. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Zürich, wird mit Fr. 2' 9 21. 15 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 6. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Ausfeld - Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse 7. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin Grieder-MartensKübler-Zillig

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00191 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig Urteil vom 1 5. Juli 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld Werdstrasse 36, Postfach, 8036 Zürich gegen Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen Beschwerdegegnerin vertreten durch Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach, 8010 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1960, ist gelernter Tiefbauzeichner und studierte auf dem zweiten Bildungsweg Betriebswirtschaft (vgl. Urk. 12/25/1 S. 2), wobei er neben bei seit dem 11. März 1991 als Verkäufer bei Y.___ angestellt war (Urk. 12/1 Ziff. 1 und 3). A m 22. Februar 1993 rutschte er auf der Treppe aus, stürzte mehrere Stufen hinunter (Urk. 12/1 Ziff. 4) und zog sich dabei Kontusionen der Lendenwirbelsäule, des rechten Ellenbogens sowie des rechten Handgelenkes zu (Urk. 12/2 Ziff. 1). Der damals zuständige Unfallversicherer Elvia erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 3. November 1994 stellte die Elvia ihre Leistungen per 3 1. Juli 1994 ein (Urk. 12/50). Nachdem der Versicherte am 2. Dezember 1994 Einsprache erhoben hatte (Urk. 12/51), holte die Elvia bei der Rehabilitations klinik Z.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 12. Januar 1996 erstattet und am 14. Januar 1997 ergänzt wurde (Urk. 12/61, Urk. 12/73). Mit Verfügung vom 26. Mai 1997 sprach die Elvia dem Versicherten eine Integritäts entschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 25 % sowie eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 90 % ab 1. März 1997 zu (Urk. 12/77). Seit der Fusion per 1. Januar 2002 ist der Versicherte bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz) unfallversichert. 1.2 Nach einer Besprechung mit dem Versicherten am 8. Mai 2015 (Urk. 12/83, Urk. 12/85) veranlasste die Allianz eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten durch die Ärzte des A.___. Nach Eingang des Gutachtens vom 29. September 2016 (Urk. 12/115) sowie Gewährung des rechtlichen Gehörs (Urk. 12/116, Urk. 12/125) stellte die Allianz mit Verfügung vom 4. April 2017 (Urk. 12/126) ihre Versicherungsleistungen per 30. April 2017 ein (S. 7 Ziff. 1). Die dagegen am 26. April 2017 erhobene Einsprache (Urk. 12/131) wies sie mit Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 ab (Urk. 12/151 = Urk. 2). 2. 2.1 Der Versicherte erhob am 31. August 2018 Beschwerde gegen den Einsprache entscheid vom 23. Juli 2018 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, weiterhin die bislang gewährten Leistungen zu erbringen. Zudem seien ihm die Kosten von Fr. 328.59 für die Abklärungen bei Dr. B.___ und Dr. C.___ zu erstatten. In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerde führer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer deantwort vom 26. Oktober 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11), was dem Beschwerdeführer am 29. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass über den Antrag auf unentgeltliche Rechtsvertretung zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werde (Urk. 13). Mit Verfügung vom 9. Januar 2020 wurden die Akten des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens beigezogen (Urk. 14). 2.2 Mit Zwischenverfügung vom 26. Oktober 2018 wies die Allianz den Antrag des Versicherten auf Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Verwal tungsverfahren ab (Urk. 12/160 = Urk. 20/2). Dagegen erhob der Versicherte am 7. November 2018 Beschwerde und beantragte die Bewilligung des genannten Antrages, wobei die Beurteilung der angefochtenen Zwischenverfügung im Rahmen des Hauptverfahrens vorzunehmen sei (Urk. 20/1 S. 1 und 2). Mit Beschwerdeantwort vom 19. November 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 20/6), was dem Beschwerdeführer am 23. November 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 20/7). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Zwischen den beiden Verfahren besteht ein enger sachlicher und rechtlicher Zusammenhang und die Parteien sind identisch. Es rechtfertigt sich daher, den Prozess UV.2018.00270 mit dem vorliegenden Prozess UV.2018.00191 zu vereinigen und unter dieser Prozessnummer weiterzuführen (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] in Verbindung mit Art. 125 der Zivilprozessordnung). Das Verfahren Nr. IV.2018.00270 ist als dadurch erledigt abzuschreiben; dessen Akten werden im vorliegenden Pr ozess als Urk. 20/0-9 geführt. 2. 2.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 22. Februar 1993 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 2.2 2.2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des S ozialversicherungsrechts; ATSG). In Abweichung zu dieser Bestimmung des ATSG kann die Invalidenrente der Unfallversicherung nach dem Monat, in dem Männer das 6 5. und Frauen das 6 2. Altersjahr vollendet haben, nicht mehr revidiert werden ( Art. 22 UVG, BGE 134 V 131). 2.2.2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer mate riellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht (BGE 134 V 131 E. 3 mit Hinweisen; BGE 133 V 108 E. 5.4). Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheits zustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesund heitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die ledig lich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 2.2.3 Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausal zusammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gegebenen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_147/2017 vom 2. August 2017 E. 3.2 mit Hinweisen). 2.2.4 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva li dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan den sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein leu chtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.2.5 Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche au f einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach verhaltsabklärung, Beweiswürdigung und - sofern Anhaltspunkte für eine Veränderung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen - Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 2.3 2.3.1 Der Revisionsordnung nach Art. 17 ATSG geht der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet haben, zurückzukommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (sogenannte Wiedererwägung; Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 144 I 103 E. 2.2, 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 ATSG gestützte Revisionsverfügung mit dieser substituierten Begründung schützen (vgl. BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hin weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). 2.3.2 Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zuge sprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchs prüfung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertret barer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig keit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenver sicherung, 3. Auflage 2014, Rn 77 zu Art. 30–31). Um wiedererwägungsweise auf eine verfügte Leistung zurückkommen zu können, genügt es nicht, wenn ein einzelnes Anspruchselement rechtswidrig festgelegt wurde. Vielmehr hat sich die Leistungszusprache auch im Ergebnis als zweifellos unrichtig zu erweisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkorrekten Invaliditätsbemessung wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann – nach damaliger Sach- und Rechtslage – erstellt sein, dass eine korrekte Invaliditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem anderen Ergebnis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1; vgl. Urteile des Bundes gerichts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.2 und 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.2.1). Ein wiedererwägungsweises Rückkommen auf eine zweifellos unrichtige Verfü gung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG ist auch mehr als zehn Jahre nach deren Erlass zulässig (BGE 140 V 514 Regeste a; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1 und 8C_394/2 017 vom 8. August 2017 E. 2.2). 3. 3.1 3.1.1 Für die Rentenzusprache mit Verfügung vom 26. Mai 1997 ging die Beschwerde gegnerin im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten der Rehaklinik Z.___ vom 14. Januar 1997 von einem Invaliditätsgrad von 90 % aus und sprach unter Berücksichtigung des invalidenversicherungsrechtlichen Anspruchs eine Komple mentärrente in der Höhe von monatlich Fr. 2'740.-- zu (Urk. 12/77 S. 3 f.). Den angefochtenen Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 ( Urk. 2) begründete die Beschwerdegegnerin sodann damit, dass d ie vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Berichte keine Zweifel an der auf der vollständigen Aktenlage basieren de n, umfassende n und schlüssige n Beu rteilung durch die Ärzte des A.___ wecken könnten. Folglich sei auf das gutachterliche Ergebnis des A.___ abzustellen (S. 9 Rz 16). Die aktuelle Expertise des A.___ ergebe eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes. Der Beschwerdeführer habe zudem angegeben, er habe sich mittlerweile subjektiv besser an die chronischen Schmerzen gewöhnt (S. 9 f. Rz 17). Als Veränderung hätten die A.___ -Gutachter zudem eine Modifikation der Lokalisation der angegebenen Beschwerden festgehalten. Der Befund vermöge die über Jahrzehnte angegebenen Beschwerden nicht ausreichend zu erklären. Anlässlich der klinischen Untersuchung sei wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden, konsensual sei diese zumindest teilweise als bewusstseinsnah gewertet worden. Dieser Umstand stelle eine tatsächliche Veränderung dar, da eine Symptomausweitung beziehungsweise Symptom verdeutlichung bei der vormaligen Begutachtung noch explizit verneint worden sei. Demnach sei ein Revisionsgrund erstellt und die umfassende Überprüfung des Rentenanspruchs auch unter diesem Aspekt zulässig (S. 10 Rz 18). Des Weiteren habe die damalige Unfallversicherung Elvia keinen Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades angestellt, sondern der Rentenverfügung einfach einen Invaliditätsgrad von 90 % zugrunde gelegt. Dieser sei mangels Begründung aus der Luft gegriffen und überhaupt nicht nachvollziehbar. Eine solchermassen erfolgte Leistungszusprache sei zweifellos unrichtig im wiederer wägungsrechtlichen Sinn (S. 12 Rz 26). Eine Wiedererwägung sei folglich zulässig und die ursprüngliche Rentenverfügung vom 26. Mai 1997 aufzuheben (S. 13 Rz 33). Sowohl die Voraussetzungen zur materiellen Rentenrevision als auch jene zur Wiedererwägung seien erfüllt, womit die Anspruchsvoraussetzungen des Beschwerdeführers sowie allenfalls der Umfang des Anspruchs pro futuro und ohne Bindung an frühere Beurteilungen umfassend zu prüfen seien (S. 13 Rz 34). Gemäss der massgeblichen Expertise des A.___ sei erstellt, dass sich im Zeitpunkt der Exploration im Jahre 2016 die objektivierbaren Befunde auf eine im Rahmen des physiologischen Alterungsprozesses anzusehende geringe Progredienz der degenerativen Veränderungen an der lumbalen Wirbelsäule beschränkten. Den Gutachtern zufolge habe der Unfall vom 22. Februar 1993 keine strukturpatho logischen Befunde, welche über das Ausmass einer lokal begrenzten thorako lumbalen Kontusion hinausgegangen seien, verursacht. Aufgrund allgemeiner medizinischer Erfahrung sei der Status quo sine in der Vergangenheit schon längst erreicht worden (S. 14 Rz 37). Damit sei die natürliche Kausalität zwischen den vom Beschwerdeführer anhaltend geltend gemachten Beschwerden und dem Unfall vom 22. Februar 1993 entfallen, weshalb die Voraussetzungen zum Bezug einer Rente aus der obligatorischen Unfallversicherung nicht mehr erfüllt seien (S. 14 Rz 38). Der Rentenanspruch sei damit revisions- beziehungsweise wieder erwägungsweise aufzuheben und die Versicherungsleistungen per Ende April 2017 einzustellen (S. 14 Rz 39). 3. 1. 2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), das Gutachten der Rehaklinik Z.___ sei sehr wohl lege artis erstellt worden. Die Ärzte hätten keine Hinweise dafür gefunden, dass das Ausmass der Beschwerden sowie der Kausal zusammenhang in Frage gestellt werden müsste n. Es sei somit nicht zulässig, eine zweifellose Unrichtigkeit anzunehmen (S. 5 f. Ziff. 4. 6). Keineswegs könne auf das A.___ -Gutachten abgestellt werden, es bilde keine Grundlage, um die juristisch relevante Frage der zweifelhaften Unrichtigkeit auch nur ansatzweise zu beantworten. Das Gutachten sei einseitig und tendenziös (S. 7 Ziff. 4.8). Die vom Neurologen PD Dr. B.___ veranlassten Abklärungen belegten, dass er nach wie vor an einer massiven und objektivierbaren Schmerzproblematik leide. Aufgrund der seinerzeitigen umfassenden Abklärungen bestehe aus heutiger Sicht kein Anlass, die Kausalitätsfrage erneut zu stellen. Vielmehr würden unveränderte Unfall folgen vorliegen (S. 8 Ziff. 4.10). Die von Dr. B.___ und Dr. C.___ durchge führten Untersuchungen zeigten auf, dass dem Gutachten des A.___ mit erheblichen Zweifeln zu begegnen sei (S. 8 Ziff. 4.11). Dr. B.___ habe aufgezeigt, dass d as A.___ -Gutachten weder vollständig noch verwertbar sei. Aufgrund der durchgeführten Verlaufsuntersuchung liege durchaus eine Verschlechterung des Zustandes auf der Hand (S. 11 unten). Entgegen den Ausführungen im Einspracheentscheid könne weder von einer Veränderung des Gesundheitszustandes noch von einer zweifellosen Unrichtigkeit des ursprünglichen Entscheides ausgegangen werden. Entsprechend entfalle die Möglichkeit einer Wiedererwägung (S. 12 Ziff. 7). 3.2 3.2.1 Was die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Einsprachever fahren anbelangt, so verneinte die Beschwerdegegnerin eine Bedürftigkeit unter Hinweis auf die nicht rechtsgenüglich belegten beziehungsweise nachgewiesenen Wohnkosten des Beschwerdeführers (Urk. 20/2 S. 2 f. Rz 7). Im Rahmen der Beschwerdeantwort vom 19. November 2018 führte die Beschwerdegegnerin sodann ergänzend aus, vor dem Hintergrund der gutachter lichen Feststellung, wonach im Rahmen der körperlichen Exploration wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden sei, welche zumindest teilweise als bewusstseinsnah bewertet worden sei, müsse die Notwendigkeit der Verbeiständung wegen schwierigen rechtlichen oder tatsächlichen Fragen verneint werden (Urk. 20/6/S. 5 Rz 10). 3.2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, gemäss Mietvertrag habe er monatlich Fr. 1'400.-- zu entrichten. Er überweise monatlich den Betrag von Fr. 1'800.- auf ein Gemeinschaftskonto mit seiner Lebenspartnerin. Darin inbe griffen sei nicht nur der Mietzins, sondern auch ein Teil an gemeinsamen Lebens haltungskosten, nämlich Fr. 400.-- (Urk. 20/1 S. 2 Ziff. 4.a). Dass die Beschwerdegegnerin gar keine Mietkosten berücksichtigt habe, sei willkürlich. Sie hätte erkennen müssen, dass bereits bei einem Mietzins in der Grössenordnung von lediglich Fr. 600.-- mit einem Überschuss von vielleicht von Fr. 100.-- die Mittellosigkeit nicht verneint werden könne (S. 3 Ziff. 4.b). 3.3 Strittig und zu prüfen ist damit, ob die Beschwerdegegnerin die bislang ausge richtet e Rente zu Recht aufgehoben hat, sowie die Frage, ob für das Einsprache verfahren die unentgeltliche Rechtsvertretung zu bewilligen ist. 4. 4.1 In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin unter dem Rechtstitel der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) auf die rentenzu sprechende Verfügung vom 26. Mai 1997 (Urk. 12/77) zurückkommen durfte. Die in diesem Zusammenhang vorausgesetzte zweifellose Unrichtigkeit der rechts kräftigen Verfügung (vgl. vorstehend E. 2.3.2) begründete sie einerseits damit, dass kein Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades angestellt worden sei. Der Rentenverfügung sei einfach ein Invaliditätsgrad von 90 % zugrunde gelegt worden, was mangels Begründung aus der Luft gegriffen und überhaupt nicht nachvollziehbar sei. Andererseits verfüge der damals leitende Arzt der Rehaklinik Z.___, Dr. med. D.___, über einen Facharzttitel in Physikalischer Medizin und Rehabilitation, weshalb er seine Erklärungen und Vorschläge im Bereich der Neurologie respektive Neurochirurgie nicht als valable Grundlage für die Zusprache von Dauerleistungen habe abgeben können (E. 3.1.2). 4.2 Verfügungen der Unfallversicherer, bei welchen eine Rentenzusprache ohne Durchführung eines Einkommensvergleiches erfolgte, stellen ohne Weiteres eine Leistungszusprache aufgrund falscher Rechtsanwendung und damit eine zweifel los rechtsfehlerhafte Verfügung dar. Nachdem gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Erheblichkeit stets zu bejahen ist, wenn - wie vorliegend - periodische Leistungen betroffen sind (BGE 140 V 85 E. 4.4), ist im Folgenden zu prüfen, ob der damals zuständige Unfallversicherer anlässlich der Leistungs zusprache den in der Verfügung vom 26. Mai 1997 festgehaltenen Invaliditäts grad von 90 % korrekt und gestützt auf einen Einkommensvergleich ermittelt hat. 4.3 4.3.1 Medizinische Grundlage der leistungszusprechenden Verfügung vom 26. Mai 1997 bildeten zur Hauptsache die Berichte der Rehaklinik Z.___ vom 12. Januar 1996 sowie 14. Januar 1997 (Urk. 12/61, Urk. 12/73), wobei weitere Berichte der behandelnden Ärzte bei den Akten lagen. 4.3.2 Gemäss Unfallmeldung vom 24. Februar 1993 rutschte der Beschwerdeführer am 22. Februar 1993 auf einer Treppe aus und stürzte mehrere Stufen hinunter (Urk. 12/1 Ziff. 4 und 6). Dabei zog er sich Quetschungen am Rücken, am rechten Ellbogen sowie am rechten Handgelenk zu (Ziff. 9). 4.3.3 Die Erstbehandlung erfolgte am 23. Februar 1993 durch Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, welcher eine Kontusion der LWS sowie eine Bursitis olecrani rechts diagnostizierte und die Behandlung gleichentags abschloss (Urk. 12/3 Ziff. 5 und 10). 4.3.4 Nach einem MRI der LWS beschrieb Dr. med. F.___, Facharzt für medizinische Radiologie, in seinem Bericht vom 6. April 1993 eine Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe nach medial beziehungsweise mediolateral rechts mit deutlicher Kompression des querovla verformten Duralsackes. Die Band scheibe sei dehydriert im Sinne von degenerativen Veränderungen. Die übrigen untersuchten Bewegungssegmente seien normal (Urk. 12/4). 4.3.5 Am 9. August 1993 erfolgte eine Skelettszintigraphie, wobei Dr. med. G.___, Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin, in seinem Bericht ausführte, aktuell klage der Beschwerdeführer über Schmerzen im thorakolumbalen Übergang mit bisher ungenügender Erklärung in konventionellen Röntgenaufnahmen. Die MRI-Untersuchung am 6. April 1993 habe lediglich eine Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe ergeben, wobei dieser Befund jedoch nicht mit der Schmerzlokalisation übereinstimme. Die Skelettszintigraphie sei normal ausge fallen und ergebe keine abnormen Veränderungen. Damit könne eine vor zirka sechs Monaten erlittene traumatische ossäre Läsion im thorako -lumbalen Übergang ausgeschlossen werden (Urk. 12/14). 4.3.6 Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 18. August 1993 aus, die seit dem Sturz bestehenden Schmerzen seien unter chiropraktischer Behandlung zunächst ordentlich rückläufig gewesen, hätten jedoch seit vier Wochen wieder drastisch zugenommen (Urk. 12/15 S. 1). Es handle sich um ein thorako -vertebrales Schmerzsyndrom der unteren Brustwir belsäule (BWS) mit Kettentendinosen. Der zeitliche Zusammenhang der Schmerzen mit der Kontusion der unteren BWS am 22. Februar 1993 mache einen Kausalzusammenhang wahrscheinlich. Die in der MRI der LWS gefundene Band scheibenprotrusion L4/5 stehe dagegen nicht in Zusammenhang mit den Beschwerden (S. 2). 4.3.7 In seinem Gutachten vom 29. November 1993 nannte Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, folgende Diagnosen (Urk. 12/17 S. 4): - Zustand nach Kontusion der unteren BWS am 22. Februar 1993 mit thorako - und lumbovertebralem Syndrom - anhaltende Verspannung der paravertebralen Muskulatur - Verdacht auf unfallbedingte Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe nach mediolateral rechts bei vorbestehenden, degenerativen Veränderun gen der Bandscheibe L4 - anhaltende Lendenstrecksteife Der Beschwerdeführer klage insbesondere über Schmerzen im Kreuz mit Ausstrahlungen in beide Beine, mehr nach rechts. Manchmal verspüre er ein Kribbeln in den kleinen Zehen rechts, links seien solche Beschwerden nie aufge treten. Er habe praktisch jeden Tag Beschwerden, insgesamt nachts weniger (S. 3 Ziff. 2). Seines Erachtens sei nirgends die Rede von einer vorbestehenden Diskushernie. Bei einer Protrusion könne in der Regel noch nicht von einer Diskushernie im eigentlichen Sinn gesprochen werden (S. 5 Ziff. 4). Bevor nicht eine intensive, physikalische Therapie Besserung bringe, sei eine Herabsetzung der aktuell bestehenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit nicht möglich (S. 6 Ziff. 5). Derzeit könne keine gesicherte Prognose gemacht werden. Versuchsweise sei ab 1. Oktober 1993 die Arbeitsfähigkeit halbtags auf 50 % festgelegt worden, seit dem 19. November 1993 sei der Beschwerdeführer nun erneut vollständig arbeits unfähig (S. 6 Ziff. 6). Am 22. Dezember 1993 legte Dr. I.___ ergänzend dar, es habe nie ein vorbestehendes Leiden bestanden. Laut den Angaben des Beschwerdeführers habe er vorher überhaupt nie über Rückenbeschwerden geklagt, noch sei er irgend wann deswegen in ärztlicher Behandlung gewesen. Aus medizinischen Gründen könne deshalb der Nachweis eines vorbestehenden Leidens (Diskushernie oder Protrusion ) nicht erbracht werden. Dies wäre nur möglich, wenn frühere bildge bende Verfahren ein solches nachweisen könnten (Urk. 12/21 S. 2). 4.3.8 Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte am 13. Januar 1994 aus, das MRI vom 6. April 1993 habe eine Dehydration der Band scheibe L4/5 im Sinne einer Degeneration sowie eine Protrusion der Bandscheibe L4 ergeben. Diese degenerativen Veränderungen L4/5 seien bezüglich des Ereig nisses vom 22. Februar 1993 als vorbestehend anzusehen, welche durch den Sturz nur schmerzhaft geworden seien. Eine banale Rückenkontusion hätte bei einem 33- jährigen Patienten eigentlich problemlos abheilen sollen (Urk. 12/22 S. 1). Es mute eigenartig an, dass dieser noch jugendliche Beschwerdeführer seit bald einem Jahr nicht wenigstens teilweise sollte als Verkäufer arbeiten können, selbst wenn gewisse Rückenbeschwerden vorhanden seien (S. 2). 4.3.9 Nach einem Aufenthalt vom 21. Februar bis 25. März 1994 in der Rehaklinik Z.___ nannten die Ärzte im Austrittsbericht vom 7. April 1994 folgende Diagnosen (Urk. 12/25/1 S. 1): - Thorakolumbovertebralsyndrom bei - medio-lateraler Bandscheibenprotrusion L4/5 sowie degenerativen Bandscheibenveränderungen, Skoliose Im Rahmen der fünfwöchigen Behandlung habe keine Verbesserung des thorako -lumbalen Schmerzsyndroms erreicht werden können. Im durchgeführten Kontroll-MRI habe die paramediane Diskusprotrusion L4/5 erneut dargestellt werden können, auch im Segment L5/S1 zeige sich eine gering ausgeprägte degenerative Bandscheibenveränderung. Es bestehe eine hochgradige Verminde rung der Beweglichkeit und Belastbarkeit in der BWS und LWS, bedingt durch eine intensive Schmerzhaftigkeit. Das doch recht beträchtliche Trauma sei geeignet, ein solches Beschwerdebild auszulösen, auch wenn strukturell keine Läsionen nachweisbar seien. Auch der hartnäckige Verlauf sei bei derartigen Beschwerdebildern nicht ungewöhnlich (Urk. 12/25/1 S. 2). In Therapie und Untersuchung sei das Verhalten des Beschwerdeführers während der gesamten Hospitalisation sehr auffällig gewesen. Es bestünden extreme Berührungsängste mit ausgeprägt vegetativen Reaktionen, daneben eine gesteigerte Selbstbeobach tung mit grosser Verunsicherung. Eine Untersuchung durch einen Psychologen und auch eine psychotherapeutische Begleitung habe der Beschwerdeführer abgelehnt. Eine psychologische oder psychiatrische Beurteilung erscheine jedoch als sehr wichtig. Es werde zudem die stundenweise Wiederaufnahme des Studiums empfohlen, um eine weitere Chronifizierung zu vermeiden. Zu einem späteren Zeitpunkt könne der Beschwerdeführer den körperlich nicht anstrengen den Beruf eines Betriebswirtschaftsfachmannes ausüben (Urk. 12/25/1 S. 3). 4.3.10 Nach einem zweiten Aufenthalt in der Rehaklinik Z.___ vom 18. Oktober bis 3. November 1995 nannten die Ärzte in ihrem Bericht vom 12. Januar 1996 folgende Diagnosen (Urk. 12/61 S. 7): - Rückenkontusion beim Treppensturz, mediolaterale Diskusprotrusion L4/5 (März 1994) - chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom - Kopfprellung beim Treppensturz - Kopfschmerzen unter Belastung - s chmerzbedingte kognitive Leistungsschwankungen - Sehstörungen unter Belastung unklarer Genese - c hronisches Zervikalsyndrom Die wahrscheinlichste Hypothese für das erhebliche persistierende Schmerz syndrom sei das Vorliegen von leicht irritierbaren duralen Adhäsionen im Zusammenhang mit der damals im MRI beschriebenen Abknickung des Dural sackes. Differentialdiagnostisch müsse auch an eine Hypermobilität oder Instabilität als Folge des Traumas gedacht werden. Eine entsprechende Abklärung mit Funktionsaufnahmen sei jedoch nur unter starker Schmerzmedikation sinn voll, damit ausreichende Bewegungsexkursionen überhaupt erreicht werden könnten. Eine solche wolle der Beschwerdeführer aus Angst vor anhaltender Schmerzsteigerung jedoch nicht durchführen lassen. Für die angegebenen kognitiven Leistungsschwankungen und Sehstörungen unter Belastung habe in der bereits im April 1994 durchgeführten neuropsychologischen Untersuchung keine hirnorganische Komponente gefunden werden können (S. 7 f. Ziff. 3). Das Verhalten des Beschwerdeführers sei kooperativ und kohärent gewesen, es hätten sich keine eindeutigen Zeichen einer Symptomausweitung gefunden. Die besorgte Haltung sei sicher auffällig, scheine aber eher Folge als Ursache der anhaltenden Schmerzproblematik zu sein. Allerdings könne beim aktuellen Stand des Wissens das Ausmass der Beschwerden durch verifizierte patho -anatomische Fakten nicht vollumfänglich erklärt werden (S. 8 Ziff. 4). Der gegenwärtige Zustand bezüglich Beschwerden und Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei als Unfallfolge zu betrachten. Es gebe keine positiven Anhaltspunkte für unfallfremde Faktoren. Ein sekundärer Krankheitsgewinn scheine unwahrscheinlich (S. 8 Ziff. 5). Unfall fremde Faktoren seien nicht relevant (S. 8 Ziff. 6). Die Arbeitsfähigkeit werde theoretisch für eine intellektuelle büromässige Tätigkeit auf 25 % geschätzt, wobei eine solche Tätigkeit mit Pausen absolviert werden müsste. Die Tätigkeit als Aushilfsverkäufer könne derzeit nicht ausgeübt werden (S. 8 Ziff. 7). Trotz bisher ungünstiger Entwicklung sei nicht davon auszugehen, dass ein Endzustand erreicht worden sei. Der Spontanverlauf sei nicht selten dennoch günstig (S. 8 Ziff. 8). Die Begutachtung sei ausserordentlich schwierig. Die Beurteilung stütze sich weitgehend auf die Konsistenz und Kohärenz im Verhalten des Beschwerde führers während des Aufenthaltes, weil die ausgeprägten Beschwerden nicht vollumfänglich durch die bisher erhobenen pathoanatomischen Befunde erklärt würden. Andererseits sei das Nichtvorhandensein solcher möglichen Ursachen auch nicht bewiesen. Die Haltung und Kooperation des Beschwerdeführers unter scheide sich auf jeden Fall klar vom charakteristischen Bild der Symptomaus weitung beziehungsweise Symptomverdeutlichung, welches an der Klinik aufgrund ausgedehnter Erfahrung gut bekannt sei. Es gebe somit keine Hinweise dafür, den Kausalzusammenhang der Beschwerden mit dem Unfallereignis sowie das Ausmass der Beschwerden und der Behinderung in Relation zu einer vermuteten physischen Funktionsstörung in Frage zu stellen (S. 9 Ziff. 11). 4.3.11 In ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 14. Januar 1997 (Urk. 12/73) führten die Ärzte der Rehaklinik Z.___ aus, die Fragen seien in diesem speziellen Fall nicht einfach zu beantworten. Bisher habe keine patho -anatomische Diagnose für den erheblichen Beschwerdezustand gefunden werden können. Andererseits unterscheide sich das gesamte Verhalten des Beschwerdeführers klar von den bisher bekannten Mustern einer erheblichen Symptomausweitung. Es sei deshalb von einer vorwiegend somatisch bedingten Schmerzursache auszugehen (S. 1 Mitte). Es sei möglich, dass der Spontanverlauf durch Massnahmen wie epidurale Infiltration oder auch alternative Schmerzbehandlungen günstig beeinflusst werden könnte. Versicherungsmedizinisch könne aber nicht mit genügender Wahrscheinlichkeit ein Erfolg solcher Massnahmen in Aussicht gestellt werden (S. 1 Ziff. 1a). Auch ein günstiger Spontanverlauf ohne jegliche Behandlung sei nicht restlos auszuschliessen. Man könne dies jedoch nicht voraussehen und nicht mit Wahrscheinlichkeiten angeben (S. 2 Ziff. 1b). 4.4 In den damals vorliegenden medizinischen Berichten beurteilten lediglich Dr. I.___ sowie die Ärzte der Rehaklinik Z.___ die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Der orthopädische Chirurg Dr. I.___ ging im Novem ber 1993 noch von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus (E. 4.3.7), wohin gegen die Ärzte der Rehaklinik Z.___ eine intellektuelle, büromässige Tätigkeit in einem Pensum von 25 % für zumutbar hielten (E. 4.3.10). Der Unfallversicherer legte jedoch in der Verfügung vom 26. Mai 1997 den Invaliditätsgrad ohne weitere Erläuterungen auf 90 % fest. Nachdem sich bei den Akten weder Hinweise auf eine Würdigung der vorliegenden medizinischen Berichte noch ein Einkom mensvergleich finden, erweist sich der angenommene Invaliditätsgrad von 90 % als nicht nachvollziehbar. Die ursprüngliche Rentenzusprache leidet damit an einem erheblichen Mangel und ist zweifellos rechtsfehlerhaft. Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob der Bericht der Rehaklinik Z.___ lege artis erstellt worden war und für den Rentenentscheid darauf abgestellt werden durfte. 5. 5.1 Nachdem die Rentenzusprache per März 1997 zweifellos unrichtig war und die Erheblichkeit ohne Weiteres zu bejahen ist (vgl. E. 2.3.2 und E. 4.2), sind die Voraussetzungen einer Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG erfüllt. Es ist demnach auf die entsprechende Entscheidung zurückzukommen und unter Berücksichtigung der massgebenden Umstände ein neuer Entscheid zu fällen. Mit anderen Worten ist der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in all seinen Teilen neu zu beurteilen (BGE 140 V 514 E. 5.2). Konkret steht dabei die Frage im Vordergrund, ob die vom Beschwerdeführer nach wie vor geklagten Beschwerden kausal auf das Unfall ereignis vom 22. Februar 1993 zurückzuführen sind. 5.2 5.2.1 Dabei liegen nun die folgenden aktuellen medizinischen Berichte bei den Akten. 5.2.2 Am 14. März sowie 4. April 2016 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der Beschwerdegegn erin durch Ärzte der A.___ internistisch, psychiatrisch, neurologisch sowie orthopädisch begutachtet. In ihrem Gutachten vom 19. September 2016 (Urk. 12/115) nannten die Gutachter folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 24 Ziff. 5.1): - chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, anamnestisch ohne ausstrahlende Symptomatik - leichtgradige degenerative Veränderungen der unteren LWS - Verdacht auf nicht adäquat wirkendes Schmerzverhalten mit Symptom ausweitung und Selbstlimitation Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter sodann folgende (S. 25 Ziff. 5.2): - koronare Herzkrankheit - latente Hypothyreose Im Rahmen der Gesamtbeurteilung hielten die Gutachter fest, die klinischen Befunde seien weitgehend unauffällig. Die radiologisch dokumentierten Verän derungen würden die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden nicht erklären können. Aus orthopädischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit. Körperlich schwere Tätigkeiten seien nicht mehr zumutbar. Aus neurologischer Sicht sei keine radikuläre Symptomatik festgestellt worden. Die vom Beschwerdeführer angegebenen Ausstrahlungen seien pseudoradikulärer Natur und könnten nicht mit einem Nervenschaden erklärt werden. Die internistischen Diagnosen seien unfallfremd und bei der psychiatrischen Untersuchung seien unauffällige Befunde erhoben worden. Aus polydisziplinärer Sicht sei der Beschwerdeführer damit für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit vollständig arbeits- und leistungsfähig. Körperlich schwere Tätigkeiten seien ihm nicht mehr zumutbar (S. 25 f. Ziff. 6.2). Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorliegenden Dokumente sowie der früher attes tierten Arbeitsunfähigkeiten sei davon auszugehen, dass, da nach dem Unfall keine strukturellen Verletzungen an der Wirbelsäule festgestellt worden seien, die Unfallfolgen eigentlich innert weniger Wochen folgenlos abgeheilt seien. Eine länger dauernde, unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit sei retrospektiv nicht nachvollziehbar (S. 26 Ziff. 6.3). Aufgrund der objektiven medizinischen Befunde bestehe auch für Haushalttätigkeiten keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 6.4). Der Beschwerdeführer fühle sich seit Jahren nicht mehr arbeits fähig. Aufgrund der objektiven medizinischen Befunde sei diese Einschätzung nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer erhalte sicher einen sekundären Krankheitsgewinn durch die Berentung. Ein psychisches Leiden, welches die Schmerzempfindung verstärken und Einschränkungen bei der Lebensqualität verursachen würde, habe nicht diagnostiziert werden können. Aufgrund der vom Beschwerdeführer angegebenen Alltagsaktivitäten wären Ressourcen für eine Erwerbstätigkeit sicher vorhanden (S. 26 Ziff. 6.5). Die Beurteilung der Arbeits fähigkeit im Bericht der Rehaklinik Z.___ aus dem Jahre 1996 habe sich weitgehend auf die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden und «Behinderung en » abgestellt. Die bildgebend objektiven Befunde hätten wie auch die aktuellen Röntgenuntersuchungen keine wesentliche strukturelle Läsion gezeigt. Aus neurologischer Sicht stimmten die Feststellungen mit den früheren Untersuchungen überein. Eine sensomotorische Ausfallsymptomatik sei auch früher nicht nachgewiesen worden. Aus internistischer Sicht sei bisher keine Beurteilung gemacht worden, der Hausarzt habe sich auf die subjektiven Beschwerden bezüglich des Rückens bezogen (S. 26 f. Ziff. 6.6). Spezielle medi zinische Massnahmen aus orthopädischer und neurologischer Sicht könnten nicht vorgeschlagen werden (S. 27 Ziff. 6.7). Falls ein Wiedereinstieg ins Berufsleben angestrebt werde, benötige der Beschwerdeführer nach der langjährigen Absenz vom Arbeitsmarkt ein Arbeitstraining mit intensiver Betreuung und langsamer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Die Prognose für einen Erfolg solcher Mass nahmen sei allerdings aufgrund der psychosozialen Situation und des Alters des Beschwerdeführers sehr unsicher (S. 27 Ziff. 6.8). In Beantwortung der zusätzlichen Fragen führten die Gutachter weiter aus, der Beschwerdeführer berichte, dass es seit der Begutachtung im Jahre 1996 zu keiner relevanten Veränderung der Beschwerden gekommen sei. Allerdings könne er mittlerweile besser mit den Schmerzen umgehen, als in den ersten Jahren nach dem Unfall (S. 27 Ziff. 7.1.2). Im Rahmen der Untersuchungen sei einerseits anamnestisch, andererseits aber auch im Rahmen der körperlichen Exploration wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden, die zumin dest teilweise als bewusstseinsnah bewertet werde (S. 28 Ziff. 7.1.4). Ein gewisses Ausmass von Beschwerden an der LWS könne durch die objektivierbaren struk turellen Veränderungen im Grundsatz erklärt werden. Dies gelte aber nicht für die vom Beschwerdeführer seit Jahren angegebenen und subjektiv invalidisieren den Schmerzen, die sich durch objektivierbare strukturpathologische Befunde nicht begründen liessen (S. 28 Ziff. 7.1.5). Anhand der vorliegenden Akten und der aktuell erhobenen Befunde würden sich keine Hinweise darauf ergeben, dass sich der Beschwerdeführer beim Ereignis vom 22. Februar 1993 eine strukturelle Verletzung zugezogen habe, die über das Ausmass einer lumbalen Kontusion herausgegangen sei. Dabei handle es sich um eine Pathologie, die überwiegend wahrscheinlich innert weniger Wochen folgenlos abgeheilt sei. Eine über Jahre hinaus anhaltende Gesundheitsstörung lasse sich dadurch jedenfalls nicht begründen (S. 29 Ziff. 7.2.1). Für eine Fehlverarbeitung fänden sich keine Hinweise. Aus psychiatrischer Sicht sei es nicht erklärbar, dass sich der Beschwer deführer durch seine Beschwerden mehr eingeschränkt fühle, als dass es sich durch die somatischen Befunde begründen lasse (S. 30 Ziff. 7.2.3). Aus orga nischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand seit der Begutachtung in Z.___ im Jahre 1996 nicht objektivierbar verändert. Unter Bezug auf die zur Verfügung stehenden zeitnahen Dokumente habe aber bereits damals keine unfallbedingte Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes vorgelegen und eine solche habe auch im Rahmen der aktuell durchgeführten Untersuchungen nicht objektiviert werden können (S. 30 Ziff. 7.3.1.1). Aus organischer und psychiatrischer Sicht liege keine unfallbedingte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 31 oben). Nachdem der status quo sine in Bezug auf das Ereignis vom 22. Februar 1993 überwiegend wahrscheinlich spätestens Ende Juni 1993 erreicht worden sei, bestehe auch längerfristig kein zu erwartender Einfluss auf den Gesundheits zustand (S. 31 Ziff. 7.5.1). 5.2.3 PD Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte in seinem Bericht vom 14. März 2017 ( Urk. 12/125/4) aus, es liege eine komplexe Situation nach Unfall im Jahre 1993 und konsekutiv lumbospondylogenen Beschwerden mit bereits damals ausgewiesener Sequesterbildung rezessal L4/5 rechts vor. Der Beschwerdeführer habe im Februar 1993 einen Unfall mit Sturz über die Treppe erlitten, wobei es wohl auch zu einer Commotio cerebri mit temporärer Absence gekommen sei (S. 1). Nach Lage der Dinge bestehe k linisch ein im Gegensatz zum A.___ -Gutachten doch deutlich aufscheinendes invalidisierendes lumbospondylo genes Beschwerdebild. Selbstverständlich könne er aus orthopädischer Sicht nur zu diesen Gesichtspunkten Stell ung nehmen. Die Abklärung am A.___ habe keine neurologische Beurteilung auf aktuellem Stand umfasst und auch keine Funk tionsaufnahmen, was für eine Begutachtung so keine schlüssige Beurteilung zulasse (S. 3). 5.2.4 In ihrem Bericht vom 22. März 2017 nannte PD Dr. med. C.___, Fach ärztin für Neurologie, folgende Diagnosen (Urk. 12/125/3 S. 1): - Lumbalgien und Lumboischialgien mit sensiblem Defizit - Radikulopathie L5 rechts, akute > chronische Denervationszeichen - Radikulopathie S1 rechts, akute = chronische Denervationszeichen Der Beschwerdeführer zeige seit einem Treppensturz über mindestens 20 Stufen mit Schädel-Hirn-Trauma und kurzem Bewusstseinsverlust im 24-stündigem Verlauf zunächst Lumbalgien, dann rechtslateral ausstrahlende Lumboischialgien mit Kraftverlust, letztere im Verlauf der Jahre regressiv bei erhaltener Blasen-/Mastdarmfunktion. Es bestehe über die Jahre seit 1993 eine persistierende invalidisierende Schmerzsymptomatik. Die neurologische Untersuchung zeige eine deutlich verminderte Beweglichkeit im tiefen LWS-Bereich sowie Nervendehnungszeichen beidseits (S. 2). In einem weiteren Bericht vom 2. Januar 2017 führte PD Dr. C.___ aus, die Untersuchung zeige eine pathologische Spontanaktivität, welche bei akuten axo nalen Schädigungen nachgewiesen werde, die aber auch länger zurückliegen beziehungsweise residuell sein könne. Diese Frage sei in einer Verlaufsunter suchung zu klären (Urk. 12/142/4 S. 2). 5.2.5 Am 27. März 2017 hielt PD Dr. B.___ fest, aufgrund der Sachlage würden die Fest stellungen von PD Dr. C.___ mit der instabilen Osteochondrose mit Rezessusstenose L4/5 und dynamisch auch Beeinträchtigung der durchlaufenden S1-Wurzel ha rmonisieren. Aufgrund der im A.___ -Gutachten unterlassenen fachneurologischen Abklärung und der in der Bildgebung bereits damals ausge wiesenen Problematik sei aufgrund der jetzt klinisch und fachneurologisch dokumentierten Situation eine verwertbare Belastbarkeit im Alltag nicht gegeben. Das Gutachten sei aufgrund der Abklärungsmängel als medizinisch nicht stich haltig zu bezeichnen und bedürfe dringend einer Revision (Urk. 12/125/2 S. 1). 5.2.6 In ihrer Stellungnahme vom 15. September 20 17 (Urk. 12/138) führten die A.___ -Gutachter zum Bericht von PD Dr. C.___ aus, anlässlich der Begutachtung habe der Beschwerdeführer über ein im Vordergrund stehendes lumbales Schmerzsyndrom berichtet, die Schmerzausstrahlungen ins rechte Bein seien als leichtgradig beschrieben worden. Aus der Anamneseerhebung durch PD Dr. C.___ gehe nicht hervor, dass es inzwischen zu einer deutlichen Zunahme von radikulären Schmerzen gekommen sei. Anlässlich der Begutachtung hätten sich keine Hinweise auf motorische Defizite ergeben (S. 2). Aufgrund der neuen Akten würden sich keine neuen Aspekte ergeben, welche durch nachvollziehbare objektivierbare Befu nde zu einer Revision der im A.___ -Gutachten gestellten Diag nosen führen würden. Es werde deshalb an den Ergebnissen der Begutachtung und der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit festgehalten (S. 3). 5.2.7 Am 19. Juni 2018 wiesen die A.___ -Gutachter darauf hin, dass die Argumentation von PD Dr. C.___ in ihrem Schreiben vom 2. Januar 2017 derart diffus sei, dass konkret nicht darauf eingegangen werden könne, dies würde kaum zur Klärung der Sachlage führen. Es sei nicht möglich, nach einer derartig langen Zeit eine seriöse Beurteilung in Teilbereichen abzugeben. Eine weitere Stellung nahme wäre nur unter der Bedingung möglich, dass eine umfassende Neubegut achtung erfolgen würde. Selbstverständlich würde dann auch eine neurophysio logische Untersuchung durchgeführt, wobei festzuhalten sei, dass diese Unter suchungsmethode bei der Gesamtbeurteilung eines chronischen Rückenleidens eine untergeordnete Rolle spiele (Urk. 12/150). 6. 6.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 22. Februar 1993 insbesondere eine Kontusion der LWS erlitten hat (E. 4.3.3), wobei im Bericht der Rehaklinik Z.___ ein chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie die Folgen des beim Unfall erlittenen Kopfanpralles im Vordergrund standen (E. 4.3.10). Im Rahmen des im Jahre 2015 eingeleiteten Revisionsverfahrens wurde der Beschwerdeführe r sodann durch die Ärzte des A.___ begutachtet. Dieses Gutachten vom 19. September 2016 ist nachvollziehbar und plausibel begründet und erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien vollumfänglich (vgl. E. 2.2.4), weshalb ohne Weiteres darauf abgestellt werden kann. 6.2 Soweit der Beschwerdef ührer dagegen vorbringt, die A.___ -Gutachter hätten ledig lich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vorgenommen und es würden unveränderte Unfallfolgen vorliegen (Urk. 1 S. 8 Ziff. 4.10), kann dieser Argumentation nicht gefolgt werden. Bereits ein Vergleich der Befundaufnahme zeigt wesentliche Veränderungen des Gesundheitszustandes. So klagte der Beschwerdeführer im Jahre 1996 insbesondere über thorakolumbale und lumbale Schmerzen mit Ausstrahlungen ins rechte Bein, ein weiteres Schmerzareal im Nacken mit etwas Ausstrahlungen in den rechten Arm sowie Kopfschmerzen (Urk. 12/61 S. 4 oben). Insgesamt diagnostizierten die Ärzte ein chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom, belastungsabhängige Kopf schmerzen und Sehstörungen, schmerzbedingte kognitive Leistungsschwankun gen sowie ein chronisches Zervikalsyndrom (E. 4.3.10). Im Rahmen der A.___ -Begutachtung sodann lagen gemäss den Angaben des Beschwerdeführers ausschliesslich Schmerzen im unteren Rückenbereich vor, andere Beschwerden verneinte er ausdrücklich (Urk. 12/115 S. 6 Ziff. 3.1.1, S. 15 Ziff. 4.2.1.1 und S. 21 Ziff. 4.3.1). Die Ärzte diagnostizierten in der Folge ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom sowie leichtgradige degenerative Verände rungen der unteren LWS. Zwar machte der Beschwerdeführer gegenüber den Gutachtern geltend, seit dem Jahre 1996 sei es zu keiner relevanten Veränderung der Beschwerden gekommen. Dennoch erwähnte er weder die früher geklagten Kopfschmerzen, Sehstörungen und Leistungsschwankungen noch das chronische Zervikalsyndrom. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer mittlerweile gemäss seinen eigenen Angaben besser mit den Schmerzen umgehen kann als in den ersten Jahren nach dem Unfall. Es ist in diesem Sinne zu einer mindestens gewissen Angewöhnung gekommen (E. 5.2.2). Die Lokalisation der Beschwerden war damit kurz nach dem Unfall eine andere als im aktuellen Zeitpunkt, fast dreissig Jahre nach dem Unfall. Auch zu beachten ist, dass die Ärzte der Rehaklinik Z.___ zwar keine eindeu tigen Zeichen einer Symptomausweitung beziehungsweise eine Symptom verdeutlichung gefunden und eine solche im Vergleich mit dem charakteris tischen Bild insbesondere unter Hinweis auf die diesbezüglich ausgedehnte Erfahrung in der Klinik verneint hatten. Dennoch beschrieben sie ein auffälliges Verhalten im Sinne einer besonderen Besorgnis, einer Vorsichtigkeit sowie eines ausgiebigen Nachfragens über alle Aspekte einer Sache mit manchmal durch scheinendem Misstrauen, und hielten fest, das Ausmass der ausgeprägten Beschwerden könne nicht vollumfänglich durch die erhobenen patho -anato mischen Befunde erklärt werden. Die Beurteilung hielten die Ärzte denn auch explizit für ausserordentlich schwierig und stützten sich dabei weitgehend auf die Konsistenz und Kohärenz im Verhalten des Beschwerdeführers während seines Aufenthaltes, mithin insbesondere auf die subjektiven Angaben des Beschwerde führers (E. 4.3.10). Die A.___ -Gutachter beschrieben sodann wiederholt den Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung, die sie zumindest teilweise als bewusstseinsnah bewerteten. So konnten nicht alle vom Beschwerdeführer anlässlich der orthopädischen Untersuchung gezeigten Bewegungen beziehungs weise Bewegungseinschränkungen anatomisch erklärt werden. Die eindeutig objektivierbaren Untersuchungen zeigten bis auf die bereits im Jahre 1994 festgestellten leichten degenerativen Veränderungen allesamt unauffällige Befunde (Urk. 12/115 S. 19). Es muss festgehalt en werden, dass erst mit der A.___ -Begutachtung erstmals eine genaue und objektiv begründete Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers vorlag. Wenig behelflich ist sodann der Hinweis des Beschwerdeführers, er habe aufgrund seiner Beschwerden nach wie vor Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen oder Arbeiten am PC. Entgegen seiner Argumentation in der Beschwerde (Urk. 1 S. 12 Ziff. 7) lässt sich daraus nicht ableiten, dass er nach wie vor an Kopfschmerzen leidet. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich seine Angaben im Rahmen der Begutachtung auf die aktuell bestehenden Rückenbeschwerden bezogen (Urk. 12/115 S. 15). 6.3 Was die vom Beschwerdeführer eingereichten Berichte von PD Dr. B.___ sowie PD Dr. C.___ betrifft, so gingen beide hinsichtlich des Unfallherganges davon aus, dass sich der Beschwerdeführer beim Treppensturz eine Commotio cerebri beziehungsweise ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hat (E. 5.2.3-4). Die Ärzte der Rehaklinik Z.___ hatten zwar in ihrem Bericht vom 12. Januar 1996 eine Kopfprellung diagnostiziert (E. 4.3.10), es finden sich jedoch in den zeitnahen medizinischen Berichten keine Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer darüber hinaus eine Gehirnerschütterung oder gar ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hätte. Dies wurde früher denn auch nie geltend gemacht (E. 4.3.2-11). Im Gegenteil wurde zeitnah anlässlich der Erstbehandlung bei Dr. E.___ keine Kopfbeeinträchtigung festgestellt und ein Anschlagen anamnestisch nicht erwähnt (vgl. Urk. 12/3). Eine Kopfverletzung fand auch nicht Eingang in die Unfallmeldung (vgl. vorstehend E. 4.3.2). Die Berichte von PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ sind diesbezüglich unzutreffend, was sich entscheidend auf den Beweiswert ihrer Berichte auswirkt. PD Dr. B.___ beschrieb sodann ein deutlich aufscheinendes, invalidisierendes lumbospondylogenes Beschwerdebild, ohne jedoch zu begründ en, weshalb er zu dieser vom A.___ -Gutachten abweichenden Beurteilung gelangte oder weshalb die Beschwerden auf den Unfall im Jahre 1993 zurückzuführen wären. Im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ist jedoch der Nachweis eines Kausalzusammenhanges zwischen den aktuell geklagten Beschwerden und dem Unfall notwendig, um einen Leistungsanspruch zu begrün den. Nachdem somit beide Ärzte von unzutreffenden Vorbefunden ausgingen und die aktuelle Situation beschrieben, ohne den Kausalzusammenhang zum Unfall im Jahre 1993 oder die aktuelle Arbeitsfähigkeit zu beurteilen, und PD Dr. C.___ zudem gemäss ihren eigenen Aus führungen keine Kenntnis des A.___ -Gutachtens hatte (vgl. Urk. 12/142/4), erscheinen die Berichte insgesamt wenig überzeugend und vermögen das A.___ -Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gemäss dem in allen Teilen überzeugenden und nachvollz iehbar begründeten A.___ -Gutachten aktuell zwar an Beschwerden und Schmerzen der unteren Wirbelsäule leidet, welche sich auch auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, diese jedoch nicht mehr in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 22. Februar 1993 stehen. 6.4 Selbst wenn jedoch davon auszugehen wäre, dass die aktuell bestehenden Schmerzen nach wie vor auf den Unfall vom 22. Februar 1993 zurückzuführen wären, hätte dies keinen Rentenanspruch mehr zur Folg e. Gemäss der Beurteilung im A.___ -Gutachten ist für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelas tende Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen. Der Beschwer deführer ist gelernter Tiefbauzeichner und studierte im Zeitpunkt des Unfalles auf dem zweiten Bildungsweg Betriebswirtschaft. Damit ist ohne Weiteres davon auszugehen, dass er sowohl in der angestammten Tätigkeit als Tiefbauzeichner als auch in der damals angestrebten Tätigkeit als Betriebswirt wieder vollständig arbeitsfähig wäre. Dies erweist sich auch unter Berücksichtigung des vom Beschwerdeführer beschriebenen Tagesablaufs als nachvollziehbar. Gemäss seinen Angaben im Rahmen der A.___ -Begutachtung gestaltet er seinen Tag aktiv, er führt den Haushalt selbstständig, erledigt die Einkäufe alleine und kocht. Weiter liest er sehr viel und erledigt im Garten leichtere Arbeiten (Urk. 12/115 S. 10 unten). Selbst wenn er schwerere Tätigkeiten nicht erledigen kann, erscheint bei diesem Aktivitätsniveau wenig nachvollziehbar, dass er in körperlich leichten Tätigkeiten wie Tiefbauzeichner oder Betriebswirt, welche mit den geeigneten Einrichtungen abwechselnd sitzend und stehend ausgeübt werden können, nicht wieder vollständig arbeitsfähig sein sollte. Damit ist ein Revisionsgrund zu bejahen. 7. 7.1 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidi tät erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invali ditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; BGE 114 V 310 E. 3a). Der Prozentver gleich bietet sich somit namentlich an, wenn Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu berechnen sind. Diesfalls erübrigt sich deren genaue Ermittlung: Der Invaliditätsgrad entspricht dem Grad der Arbeits unfähigkeit, dies unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellen lohn (Urteil des Bundesgerichts 9C_851/2018 vom 23. Mai 2019 E. 5.1). Insgesamt ist damit ohne Weiteres erstellt, dass bei einer vollständigen Arbeits fähigkeit in der angestammten wie auch in jeder anderen angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit kein Invaliditätsgrad resultiert. 7.2 Zusammenfassend sind bezüglich der ursprünglichen Rentenzusprache per März 1997 aufgrund der fehlerhaft durchgeführten Invaliditätsberechnung die Voraus setzungen einer Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG erfüllt. Die Prüfung des Rentenanspruchs ex nunc et pro futuro ergibt sodann, dass kein Leistungsanspruch mehr besteht. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 erweist sich damit als rechtens. 8. 8.1 Zu beurteilen bleibt sodann das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Einspracheverfahren (Urk. 20/1). Gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG wird der gesuchstellenden Person im Sozialver sicherungsverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhält nisse es erfordern. Unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren wird gewährt, wenn die Partei bedürftig ist, die Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen und die Vertretung im konkreten Fall sachlich geboten ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 BV). Eine anwaltliche Mitwirkung drängt sich nur in Ausnahmefällen auf, wenn schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen dies als notwendig erscheinen lassen und eine Verbeiständung durch Verbandsvertreter, Fürsorger oder andere Fach- und Vertrauens leu te sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt. Könnte der Einsprecher im Falle des Unterliegens die unentgeltliche Verbei ständung beanspruchen, hat er bei Obsiegen Anspruch auf eine Parteientschädi gung (BGE 132 V 200 E. 4.1 mit Hinweisen; vgl. BGE 125 V 32). 8.2 Die Beschwerdegegnerin wies das Gesuch insbesondere unter Hinweis auf die nicht rechtsgenüglich belegten beziehungsweise nachgewiesenen Wohnkosten ab. Gemäss den Bankauszügen werde zum jeweiligen Monatsende ein Betrag von Fr. 1'800.- abgebucht, wobei das Geld einmal auf ein Konto der Lebenspartnerin und einmal auf ein gemeinschaftliches Konto überwiesen worden sei. Der Beschwerdeführer habe damit Zugriff auf die Gelder (Urk. 20/2 S. 3 Rz 7). B ei anerkannten Ausgaben von Fr. 2'591.30 sowie Einnahmen von Fr. 3'296.10 bestehe ein Überschuss von Fr. 704.80 (Urk. 20/2 S. 3 Rz 13). 8.3 Gemäss dem bei den Akten liegenden und von beiden Parteien am 25. September 2007 unterzeichneten Mietvertrag wurde der Mietzins auf insgesamt Fr. 1'400.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer ein 50%iges Nutzungsrecht an der Liegen schaft eingeräumt (Urk. 9/14). D er Beschwerdeführer schuldet seiner Lebenspart nerin demnach monatlich Fr. 1'400.-- an Wohnkosten. Wie die Abrechnung genau vorgenommen wird und ob allenfalls der Einfachheit halber unter den Parteien eine Verrechnung mit anderen Kosten erfolgt, ist dabei den Mietp arteien überlassen. Für den vorliegenden Fall entscheidend ist schlussendlich die Tatsache, dass eine rechtverbindliche Mietzins- Forderung über monatlich Fr. 1'400.-- besteht. Diese ist bei der Berechnung der Bedürftigkeit zu berücksich tigen, womit die anerkannten Ausgaben Fr. 3'991.30 betragen und die Bedürftig keit ausgewiesen ist. Soweit die Beschwerdegegnerin die Notwendigkeit einer Verbeiständung wegen schwierigen rechtlichen oder tatsächlichen Fragen verneint, kann dem nicht beigepflichtet werden. Es handelt sich vorliegend um einen Fall, welcher auf einen Unfall im Jahre 1993 zurückgeht und bei welchem komplexe rechtliche Fragen bezüglich der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzu sprache sowie der Abgrenzung zwischen Wiedererwägung und Revision zu beantworten sind. Vor diesem Hintergrund ist auch die Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung im Einspracheverfahren zu bejahen. Insgesamt hat der Beschwerdeführer damit Anspruch auf Bestellung eines unent geltlichen Rechtsvertreters im Verwaltungsverfahren. 9. 9.1 In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung auch für das vorliegende Verfahren (Urk. 1 S. 2). Nachdem die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt sind, ist das Gesuch zu bewilligen. 9.2 Mit Honorarnote vom 17. Juni 2021 machte Rechtsanwalt Michael A u sfeld für das Verfahren Nr. UV.2018.00191 einen Aufwand von 16.5 Stunden sowie Barauslagen von insgesamt Fr. 75.40, zuzüglich Mehrwertsteuer, geltend (Urk. 1 9 S. 1). Nach Massgabe von § 10 der Verordnung über die sozialversicherungsgericht lichen Gebühren, Kosten und Entschädigungen in Verbindung mit § 8 Abs. 1 der Verordnung ist ein unnötiger Aufwand des unentgeltlichen Rechtsvertreters nicht zu ersetzen. In Anwendung dieser Bestimmung kann nicht der gesamte geltend gemachte Aufwand als entschädigungsberechtigt anerkannt werden. Als unverhältnismässig erweist sich insbesondere der für das Verfassen der Beschwerdeschrift angegebene Aufwand von insgesamt 14.5 Stunden (Urk. 19). Die Beschwerde umfasst insgesamt 14 Seiten, wovon sechseinhalb Seiten wortwörtlich einen Teil der Eingabe vom 26. April 2017 an die Beschwerdegeg nerin wiedergeben und damit nicht im vorliegenden Verfahren zu entgelten sind. Für das Aktenstudium, die Besprechung mit dem Beschwerdeführer sowie das Verfassen der Beschwerdeschrift sind insgesamt 7 Stunden als angemessen zu erachten. Somit sind anstatt der geltend gemachten 16.5 Stunden insgesamt neun Stunden zu entschädigen. Für das Verfahren Nr. UV.2018.00270 machte Rechtsanwalt Michael Ausfeld sodann einen Aufwand von 2.92 Stunden sowie Barauslagen in der Höhe von Fr. 14.50 geltend (Urk. 20/8), was angemessen ist. 9.3 Insgesamt sind somit 11.92 Stunden zu entschädigen, dies nebst den Barauslagen von Fr. 75.40 sowie Fr. 14.50, womit beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) eine Entschädigung von total Fr. 2‘ 9 21. 15 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu bezahlen ist. Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Ab. 4 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen. 9.4 Nach der Rechtsprechung sind unter dem Titel Parteientschädigung auch die Kosten privat eingeholter Gutachten zu vergüten, soweit die Parteiexpertise für die Entscheidfindung unerlässlich war (BGE 115 V 62 E. 5c S. 63; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 E. 3b, U 360/98, Nr. U 395 S. 322 E. 7a, U 160/98; Urteil des ehemaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 591/06 vom 15. Dezember 2006, E. 5.1) Dieser Grundsatz ist für das Verwaltungsverfahren ausdrücklich in Art. 45 Abs. 1 ATSG festgehalten (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 456). Die vom Beschwerdeführer bei PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ eingeholten Berichte erweis en sich nach dem Gesagten (vgl. vorstehend E. 6.3) für die Entscheidfindung als nicht behelflich, weshalb die dadurch entstandenen Kosten nicht zu erstatten sind. Das Gericht beschliesst: 1. Der Prozess Nr. UV.20 18.00270 in Sachen X.___ gegen die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG wird mit dem vorliegenden Prozess Nr. UV.2018.00191 vereinigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt. 2. Der Prozess Nr. UV.2018.00270 wird als dadurch erledigt abgeschrieben. 3. In Bewilligung des Gesuchs vom 31. August respektive 7. November 2018 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt Michael Ausfeld als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt. und erkennt: 1. Die Beschwerde vom 31. August 2018 gegen den Einspracheentscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 23. Juli 2018 wird abgewiesen. 2. Die Kosten für die Berichte von PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ werden nicht erstattet. 3. Die Beschwerde vom 7. November 2018 gegen die Zwischenverfügung der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 26. Oktober 2018 wird gutgeheissen und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf Bestellung eines unentgelt lichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Zürich, für das Verwaltungsverfahren ab dem 26. April 2017 hat. 4. Das Verfahren ist kostenlos. 5. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Zürich, wird mit Fr. 2' 9 21. 15 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 6. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Ausfeld - Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse 7. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin Grieder-MartensKübler-Zillig

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2018.00191 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig Urteil vom 1 5. Juli 2021

UV.2018.00191

UV.2018.00191

UV.2018.00191 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig

Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig

Urteil vom 1 5. Juli 2021

Urteil vom 1 5. Juli 2021 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld

vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld Werdstrasse 36, Postfach, 8036 Zürich

Werdstrasse 36, Postfach, 8036 Zürich gegen

gegen Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG

Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen

Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin vertreten durch Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG

vertreten durch Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach, 8010 Zürich

Postfach, 8010 Zürich Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1960, ist gelernter Tiefbauzeichner und studierte auf dem zweiten Bildungsweg Betriebswirtschaft (vgl. Urk. 12/25/1 S. 2), wobei er neben bei seit dem 11. März 1991 als Verkäufer bei Y.___ angestellt war (Urk. 12/1 Ziff. 1 und 3). A m 22. Februar 1993 rutschte er auf der Treppe aus, stürzte mehrere Stufen hinunter (Urk. 12/1 Ziff. 4) und zog sich dabei Kontusionen der Lendenwirbelsäule, des rechten Ellenbogens sowie des rechten Handgelenkes zu (Urk. 12/2 Ziff. 1). Der damals zuständige Unfallversicherer Elvia erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen.

1.1 X.___, geboren 1960, ist gelernter Tiefbauzeichner und studierte auf dem zweiten Bildungsweg Betriebswirtschaft (vgl. Urk. 12/25/1 S. 2), wobei er neben bei seit dem 11. März 1991 als Verkäufer bei Y.___ angestellt war (Urk. 12/1 Ziff. 1 und 3). A m 22. Februar 1993 rutschte er auf der Treppe aus, stürzte mehrere Stufen hinunter (Urk. 12/1 Ziff. 4) und zog sich dabei Kontusionen der Lendenwirbelsäule, des rechten Ellenbogens sowie des rechten Handgelenkes zu (Urk. 12/2 Ziff. 1). Der damals zuständige Unfallversicherer Elvia erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 3. November 1994 stellte die Elvia ihre Leistungen per 3 1. Juli 1994 ein (Urk. 12/50). Nachdem der Versicherte am 2. Dezember 1994 Einsprache erhoben hatte (Urk. 12/51), holte die Elvia bei der Rehabilitations klinik Z.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 12. Januar 1996 erstattet und am 14. Januar 1997 ergänzt wurde (Urk. 12/61, Urk. 12/73). Mit Verfügung vom 26. Mai 1997 sprach die Elvia dem Versicherten eine Integritäts entschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 25 % sowie eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 90 % ab 1. März 1997 zu (Urk. 12/77). Seit der Fusion per 1. Januar 2002 ist der Versicherte bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz) unfallversichert.

Mit Verfügung vom 3. November 1994 stellte die Elvia ihre Leistungen per 3 1. Juli 1994 ein (Urk. 12/50). Nachdem der Versicherte am 2. Dezember 1994 Einsprache erhoben hatte (Urk. 12/51), holte die Elvia bei der Rehabilitations klinik Z.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 12. Januar 1996 erstattet und am 14. Januar 1997 ergänzt wurde (Urk. 12/61, Urk. 12/73). Mit Verfügung vom 26. Mai 1997 sprach die Elvia dem Versicherten eine Integritäts entschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 25 % sowie eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 90 % ab 1. März 1997 zu (Urk. 12/77). Seit der Fusion per 1. Januar 2002 ist der Versicherte bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz) unfallversichert. 1.2 Nach einer Besprechung mit dem Versicherten am 8. Mai 2015 (Urk. 12/83, Urk. 12/85) veranlasste die Allianz eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten durch die Ärzte des A.___. Nach Eingang des Gutachtens vom 29. September 2016 (Urk. 12/115) sowie Gewährung des rechtlichen Gehörs (Urk. 12/116, Urk. 12/125) stellte die Allianz mit Verfügung vom 4. April 2017 (Urk. 12/126) ihre Versicherungsleistungen per 30. April 2017 ein (S. 7 Ziff. 1). Die dagegen am 26. April 2017 erhobene Einsprache (Urk. 12/131) wies sie mit Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 ab (Urk. 12/151 = Urk. 2).

1.2 Nach einer Besprechung mit dem Versicherten am 8. Mai 2015 (Urk. 12/83, Urk. 12/85) veranlasste die Allianz eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten durch die Ärzte des A.___. Nach Eingang des Gutachtens vom 29. September 2016 (Urk. 12/115) sowie Gewährung des rechtlichen Gehörs (Urk. 12/116, Urk. 12/125) stellte die Allianz mit Verfügung vom 4. April 2017 (Urk. 12/126) ihre Versicherungsleistungen per 30. April 2017 ein (S. 7 Ziff. 1). Die dagegen am 26. April 2017 erhobene Einsprache (Urk. 12/131) wies sie mit Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 ab (Urk. 12/151 = Urk. 2). 2.

2. 2.1 Der Versicherte erhob am 31. August 2018 Beschwerde gegen den Einsprache entscheid vom 23. Juli 2018 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, weiterhin die bislang gewährten Leistungen zu erbringen. Zudem seien ihm die Kosten von Fr. 328.59 für die Abklärungen bei Dr. B.___ und Dr. C.___ zu erstatten. In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerde führer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer deantwort vom 26. Oktober 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11), was dem Beschwerdeführer am 29. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass über den Antrag auf unentgeltliche Rechtsvertretung zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werde (Urk. 13). Mit Verfügung vom 9. Januar 2020 wurden die Akten des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens beigezogen (Urk. 14).

2.1 Der Versicherte erhob am 31. August 2018 Beschwerde gegen den Einsprache entscheid vom 23. Juli 2018 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, weiterhin die bislang gewährten Leistungen zu erbringen. Zudem seien ihm die Kosten von Fr. 328.59 für die Abklärungen bei Dr. B.___ und Dr. C.___ zu erstatten. In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerde führer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer deantwort vom 26. Oktober 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11), was dem Beschwerdeführer am 29. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass über den Antrag auf unentgeltliche Rechtsvertretung zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werde (Urk. 13). Mit Verfügung vom 9. Januar 2020 wurden die Akten des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens beigezogen (Urk. 14). 2.2 Mit Zwischenverfügung vom 26. Oktober 2018 wies die Allianz den Antrag des Versicherten auf Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Verwal tungsverfahren ab (Urk. 12/160 = Urk. 20/2). Dagegen erhob der Versicherte am 7. November 2018 Beschwerde und beantragte die Bewilligung des genannten Antrages, wobei die Beurteilung der angefochtenen Zwischenverfügung im Rahmen des Hauptverfahrens vorzunehmen sei (Urk. 20/1 S. 1 und 2). Mit Beschwerdeantwort vom 19. November 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 20/6), was dem Beschwerdeführer am 23. November 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 20/7).

2.2 Mit Zwischenverfügung vom 26. Oktober 2018 wies die Allianz den Antrag des Versicherten auf Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Verwal tungsverfahren ab (Urk. 12/160 = Urk. 20/2). Dagegen erhob der Versicherte am 7. November 2018 Beschwerde und beantragte die Bewilligung des genannten Antrages, wobei die Beurteilung der angefochtenen Zwischenverfügung im Rahmen des Hauptverfahrens vorzunehmen sei (Urk. 20/1 S. 1 und 2). Mit Beschwerdeantwort vom 19. November 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 20/6), was dem Beschwerdeführer am 23. November 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 20/7). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Zwischen den beiden Verfahren besteht ein enger sachlicher und rechtlicher Zusammenhang und die Parteien sind identisch. Es rechtfertigt sich daher, den Prozess UV.2018.00270 mit dem vorliegenden Prozess UV.2018.00191 zu vereinigen und unter dieser Prozessnummer weiterzuführen (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] in Verbindung mit Art. 125 der Zivilprozessordnung). Das Verfahren Nr. IV.2018.00270 ist als dadurch erledigt abzuschreiben; dessen Akten werden im vorliegenden Pr ozess als Urk. 20/0-9 geführt.

1. Zwischen den beiden Verfahren besteht ein enger sachlicher und rechtlicher Zusammenhang und die Parteien sind identisch. Es rechtfertigt sich daher, den Prozess UV.2018.00270 mit dem vorliegenden Prozess UV.2018.00191 zu vereinigen und unter dieser Prozessnummer weiterzuführen (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] in Verbindung mit Art. 125 der Zivilprozessordnung). Das Verfahren Nr. IV.2018.00270 ist als dadurch erledigt abzuschreiben; dessen Akten werden im vorliegenden Pr ozess als Urk. 20/0-9 geführt. 2.

2. 2.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 22. Februar 1993 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 22. Februar 1993 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 2.2

2.2 2.2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des S ozialversicherungsrechts; ATSG).

2.2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des S ozialversicherungsrechts; ATSG). In Abweichung zu dieser Bestimmung des ATSG kann die Invalidenrente der Unfallversicherung nach dem Monat, in dem Männer das 6 5. und Frauen das 6 2. Altersjahr vollendet haben, nicht mehr revidiert werden ( Art. 22 UVG, BGE 134 V 131).

In Abweichung zu dieser Bestimmung des ATSG kann die Invalidenrente der Unfallversicherung nach dem Monat, in dem Männer das 6 5. und Frauen das 6 2. Altersjahr vollendet haben, nicht mehr revidiert werden ( Art. 22 UVG, BGE 134 V 131). 2.2.2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer mate riellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht (BGE 134 V 131 E. 3 mit Hinweisen; BGE 133 V 108 E. 5.4).

2.2.2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer mate riellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht (BGE 134 V 131 E. 3 mit Hinweisen; BGE 133 V 108 E. 5.4). Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheits zustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesund heitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die ledig lich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheits zustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesund heitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die ledig lich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 2.2.3 Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausal zusammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gegebenen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_147/2017 vom 2. August 2017 E. 3.2 mit Hinweisen).

2.2.3 Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausal zusammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gegebenen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_147/2017 vom 2. August 2017 E. 3.2 mit Hinweisen). 2.2.4 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva li dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan den sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

2.2.4 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva li dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan den sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein leu chtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein leu chtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.2.5 Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche au f einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach verhaltsabklärung, Beweiswürdigung und - sofern Anhaltspunkte für eine Veränderung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen - Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4).

2.2.5 Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche au f einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach verhaltsabklärung, Beweiswürdigung und - sofern Anhaltspunkte für eine Veränderung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen - Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 2.3

2.3 2.3.1 Der Revisionsordnung nach Art. 17 ATSG geht der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet haben, zurückzukommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (sogenannte Wiedererwägung; Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 144 I 103 E. 2.2, 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 ATSG gestützte Revisionsverfügung mit dieser substituierten Begründung schützen (vgl. BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hin weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2).

2.3.1 Der Revisionsordnung nach Art. 17 ATSG geht der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet haben, zurückzukommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (sogenannte Wiedererwägung; Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 144 I 103 E. 2.2, 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 ATSG gestützte Revisionsverfügung mit dieser substituierten Begründung schützen (vgl. BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hin weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). 2.3.2 Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2).

2.3.2 Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zuge sprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchs prüfung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertret barer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig keit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen).

Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zuge sprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchs prüfung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertret barer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig keit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenver sicherung, 3. Auflage 2014, Rn 77 zu Art. 30–31).

Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenver sicherung, 3. Auflage 2014, Rn 77 zu Art. 30–31). Um wiedererwägungsweise auf eine verfügte Leistung zurückkommen zu können, genügt es nicht, wenn ein einzelnes Anspruchselement rechtswidrig festgelegt wurde. Vielmehr hat sich die Leistungszusprache auch im Ergebnis als zweifellos unrichtig zu erweisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkorrekten Invaliditätsbemessung wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann – nach damaliger Sach- und Rechtslage – erstellt sein, dass eine korrekte Invaliditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem anderen Ergebnis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1; vgl. Urteile des Bundes gerichts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.2 und 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.2.1).

Um wiedererwägungsweise auf eine verfügte Leistung zurückkommen zu können, genügt es nicht, wenn ein einzelnes Anspruchselement rechtswidrig festgelegt wurde. Vielmehr hat sich die Leistungszusprache auch im Ergebnis als zweifellos unrichtig zu erweisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkorrekten Invaliditätsbemessung wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann – nach damaliger Sach- und Rechtslage – erstellt sein, dass eine korrekte Invaliditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem anderen Ergebnis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1; vgl. Urteile des Bundes gerichts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.2 und 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.2.1). Ein wiedererwägungsweises Rückkommen auf eine zweifellos unrichtige Verfü gung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG ist auch mehr als zehn Jahre nach deren Erlass zulässig (BGE 140 V 514 Regeste a; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1 und 8C_394/2 017 vom 8. August 2017 E. 2.2).

Ein wiedererwägungsweises Rückkommen auf eine zweifellos unrichtige Verfü gung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG ist auch mehr als zehn Jahre nach deren Erlass zulässig (BGE 140 V 514 Regeste a; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1 und 8C_394/2 017 vom 8. August 2017 E. 2.2). 3.

3. 3.1

3.1 3.1.1 Für die Rentenzusprache mit Verfügung vom 26. Mai 1997 ging die Beschwerde gegnerin im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten der Rehaklinik Z.___ vom 14. Januar 1997 von einem Invaliditätsgrad von 90 % aus und sprach unter Berücksichtigung des invalidenversicherungsrechtlichen Anspruchs eine Komple mentärrente in der Höhe von monatlich Fr. 2'740.-- zu (Urk. 12/77 S. 3 f.).

3.1.1 Für die Rentenzusprache mit Verfügung vom 26. Mai 1997 ging die Beschwerde gegnerin im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten der Rehaklinik Z.___ vom 14. Januar 1997 von einem Invaliditätsgrad von 90 % aus und sprach unter Berücksichtigung des invalidenversicherungsrechtlichen Anspruchs eine Komple mentärrente in der Höhe von monatlich Fr. 2'740.-- zu (Urk. 12/77 S. 3 f.). Den angefochtenen Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 ( Urk. 2) begründete die Beschwerdegegnerin sodann damit, dass d ie vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Berichte keine Zweifel an der auf der vollständigen Aktenlage basieren de n, umfassende n und schlüssige n Beu rteilung durch die Ärzte des A.___ wecken könnten. Folglich sei auf das gutachterliche Ergebnis des A.___ abzustellen (S. 9 Rz 16). Die aktuelle Expertise des A.___ ergebe eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes. Der Beschwerdeführer habe zudem angegeben, er habe sich mittlerweile subjektiv besser an die chronischen Schmerzen gewöhnt (S. 9 f. Rz 17). Als Veränderung hätten die A.___ -Gutachter zudem eine Modifikation der Lokalisation der angegebenen Beschwerden festgehalten. Der Befund vermöge die über Jahrzehnte angegebenen Beschwerden nicht ausreichend zu erklären. Anlässlich der klinischen Untersuchung sei wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden, konsensual sei diese zumindest teilweise als bewusstseinsnah gewertet worden. Dieser Umstand stelle eine tatsächliche Veränderung dar, da eine Symptomausweitung beziehungsweise Symptom verdeutlichung bei der vormaligen Begutachtung noch explizit verneint worden sei. Demnach sei ein Revisionsgrund erstellt und die umfassende Überprüfung des Rentenanspruchs auch unter diesem Aspekt zulässig (S. 10 Rz 18). Des Weiteren habe die damalige Unfallversicherung Elvia keinen Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades angestellt, sondern der Rentenverfügung einfach einen Invaliditätsgrad von 90 % zugrunde gelegt. Dieser sei mangels Begründung aus der Luft gegriffen und überhaupt nicht nachvollziehbar. Eine solchermassen erfolgte Leistungszusprache sei zweifellos unrichtig im wiederer wägungsrechtlichen Sinn (S. 12 Rz 26). Eine Wiedererwägung sei folglich zulässig und die ursprüngliche Rentenverfügung vom 26. Mai 1997 aufzuheben (S. 13 Rz 33).

Den angefochtenen Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 ( Urk. 2) begründete die Beschwerdegegnerin sodann damit, dass d ie vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Berichte keine Zweifel an der auf der vollständigen Aktenlage basieren de n, umfassende n und schlüssige n Beu rteilung durch die Ärzte des A.___ wecken könnten. Folglich sei auf das gutachterliche Ergebnis des A.___ abzustellen (S. 9 Rz 16). Die aktuelle Expertise des A.___ ergebe eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes. Der Beschwerdeführer habe zudem angegeben, er habe sich mittlerweile subjektiv besser an die chronischen Schmerzen gewöhnt (S. 9 f. Rz 17). Als Veränderung hätten die A.___ -Gutachter zudem eine Modifikation der Lokalisation der angegebenen Beschwerden festgehalten. Der Befund vermöge die über Jahrzehnte angegebenen Beschwerden nicht ausreichend zu erklären. Anlässlich der klinischen Untersuchung sei wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden, konsensual sei diese zumindest teilweise als bewusstseinsnah gewertet worden. Dieser Umstand stelle eine tatsächliche Veränderung dar, da eine Symptomausweitung beziehungsweise Symptom verdeutlichung bei der vormaligen Begutachtung noch explizit verneint worden sei. Demnach sei ein Revisionsgrund erstellt und die umfassende Überprüfung des Rentenanspruchs auch unter diesem Aspekt zulässig (S. 10 Rz 18). Des Weiteren habe die damalige Unfallversicherung Elvia keinen Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades angestellt, sondern der Rentenverfügung einfach einen Invaliditätsgrad von 90 % zugrunde gelegt. Dieser sei mangels Begründung aus der Luft gegriffen und überhaupt nicht nachvollziehbar. Eine solchermassen erfolgte Leistungszusprache sei zweifellos unrichtig im wiederer wägungsrechtlichen Sinn (S. 12 Rz 26). Eine Wiedererwägung sei folglich zulässig und die ursprüngliche Rentenverfügung vom 26. Mai 1997 aufzuheben (S. 13 Rz 33). Sowohl die Voraussetzungen zur materiellen Rentenrevision als auch jene zur Wiedererwägung seien erfüllt, womit die Anspruchsvoraussetzungen des Beschwerdeführers sowie allenfalls der Umfang des Anspruchs pro futuro und ohne Bindung an frühere Beurteilungen umfassend zu prüfen seien (S. 13 Rz 34). Gemäss der massgeblichen Expertise des A.___ sei erstellt, dass sich im Zeitpunkt der Exploration im Jahre 2016 die objektivierbaren Befunde auf eine im Rahmen des physiologischen Alterungsprozesses anzusehende geringe Progredienz der degenerativen Veränderungen an der lumbalen Wirbelsäule beschränkten. Den Gutachtern zufolge habe der Unfall vom 22. Februar 1993 keine strukturpatho logischen Befunde, welche über das Ausmass einer lokal begrenzten thorako lumbalen Kontusion hinausgegangen seien, verursacht. Aufgrund allgemeiner medizinischer Erfahrung sei der Status quo sine in der Vergangenheit schon längst erreicht worden (S. 14 Rz 37). Damit sei die natürliche Kausalität zwischen den vom Beschwerdeführer anhaltend geltend gemachten Beschwerden und dem Unfall vom 22. Februar 1993 entfallen, weshalb die Voraussetzungen zum Bezug einer Rente aus der obligatorischen Unfallversicherung nicht mehr erfüllt seien (S. 14 Rz 38). Der Rentenanspruch sei damit revisions- beziehungsweise wieder erwägungsweise aufzuheben und die Versicherungsleistungen per Ende April 2017 einzustellen (S. 14 Rz 39).

Sowohl die Voraussetzungen zur materiellen Rentenrevision als auch jene zur Wiedererwägung seien erfüllt, womit die Anspruchsvoraussetzungen des Beschwerdeführers sowie allenfalls der Umfang des Anspruchs pro futuro und ohne Bindung an frühere Beurteilungen umfassend zu prüfen seien (S. 13 Rz 34). Gemäss der massgeblichen Expertise des A.___ sei erstellt, dass sich im Zeitpunkt der Exploration im Jahre 2016 die objektivierbaren Befunde auf eine im Rahmen des physiologischen Alterungsprozesses anzusehende geringe Progredienz der degenerativen Veränderungen an der lumbalen Wirbelsäule beschränkten. Den Gutachtern zufolge habe der Unfall vom 22. Februar 1993 keine strukturpatho logischen Befunde, welche über das Ausmass einer lokal begrenzten thorako lumbalen Kontusion hinausgegangen seien, verursacht. Aufgrund allgemeiner medizinischer Erfahrung sei der Status quo sine in der Vergangenheit schon längst erreicht worden (S. 14 Rz 37). Damit sei die natürliche Kausalität zwischen den vom Beschwerdeführer anhaltend geltend gemachten Beschwerden und dem Unfall vom 22. Februar 1993 entfallen, weshalb die Voraussetzungen zum Bezug einer Rente aus der obligatorischen Unfallversicherung nicht mehr erfüllt seien (S. 14 Rz 38). Der Rentenanspruch sei damit revisions- beziehungsweise wieder erwägungsweise aufzuheben und die Versicherungsleistungen per Ende April 2017 einzustellen (S. 14 Rz 39). 3. 1. 2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), das Gutachten der Rehaklinik Z.___ sei sehr wohl lege artis erstellt worden. Die Ärzte hätten keine Hinweise dafür gefunden, dass das Ausmass der Beschwerden sowie der Kausal zusammenhang in Frage gestellt werden müsste n. Es sei somit nicht zulässig, eine zweifellose Unrichtigkeit anzunehmen (S. 5 f. Ziff. 4. 6). Keineswegs könne auf das A.___ -Gutachten abgestellt werden, es bilde keine Grundlage, um die juristisch relevante Frage der zweifelhaften Unrichtigkeit auch nur ansatzweise zu beantworten. Das Gutachten sei einseitig und tendenziös (S. 7 Ziff. 4.8). Die vom Neurologen PD Dr. B.___ veranlassten Abklärungen belegten, dass er nach wie vor an einer massiven und objektivierbaren Schmerzproblematik leide. Aufgrund der seinerzeitigen umfassenden Abklärungen bestehe aus heutiger Sicht kein Anlass, die Kausalitätsfrage erneut zu stellen. Vielmehr würden unveränderte Unfall folgen vorliegen (S. 8 Ziff. 4.10). Die von Dr. B.___ und Dr. C.___ durchge führten Untersuchungen zeigten auf, dass dem Gutachten des A.___ mit erheblichen Zweifeln zu begegnen sei (S. 8 Ziff. 4.11). Dr. B.___ habe aufgezeigt, dass d as A.___ -Gutachten weder vollständig noch verwertbar sei. Aufgrund der durchgeführten Verlaufsuntersuchung liege durchaus eine Verschlechterung des Zustandes auf der Hand (S. 11 unten). Entgegen den Ausführungen im Einspracheentscheid könne weder von einer Veränderung des Gesundheitszustandes noch von einer zweifellosen Unrichtigkeit des ursprünglichen Entscheides ausgegangen werden. Entsprechend entfalle die Möglichkeit einer Wiedererwägung (S. 12 Ziff. 7).

3. 1. 2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), das Gutachten der Rehaklinik Z.___ sei sehr wohl lege artis erstellt worden. Die Ärzte hätten keine Hinweise dafür gefunden, dass das Ausmass der Beschwerden sowie der Kausal zusammenhang in Frage gestellt werden müsste n. Es sei somit nicht zulässig, eine zweifellose Unrichtigkeit anzunehmen (S. 5 f. Ziff. 4. 6). Keineswegs könne auf das A.___ -Gutachten abgestellt werden, es bilde keine Grundlage, um die juristisch relevante Frage der zweifelhaften Unrichtigkeit auch nur ansatzweise zu beantworten. Das Gutachten sei einseitig und tendenziös (S. 7 Ziff. 4.8). Die vom Neurologen PD Dr. B.___ veranlassten Abklärungen belegten, dass er nach wie vor an einer massiven und objektivierbaren Schmerzproblematik leide. Aufgrund der seinerzeitigen umfassenden Abklärungen bestehe aus heutiger Sicht kein Anlass, die Kausalitätsfrage erneut zu stellen. Vielmehr würden unveränderte Unfall folgen vorliegen (S. 8 Ziff. 4.10). Die von Dr. B.___ und Dr. C.___ durchge führten Untersuchungen zeigten auf, dass dem Gutachten des A.___ mit erheblichen Zweifeln zu begegnen sei (S. 8 Ziff. 4.11). Dr. B.___ habe aufgezeigt, dass d as A.___ -Gutachten weder vollständig noch verwertbar sei. Aufgrund der durchgeführten Verlaufsuntersuchung liege durchaus eine Verschlechterung des Zustandes auf der Hand (S. 11 unten). Entgegen den Ausführungen im Einspracheentscheid könne weder von einer Veränderung des Gesundheitszustandes noch von einer zweifellosen Unrichtigkeit des ursprünglichen Entscheides ausgegangen werden. Entsprechend entfalle die Möglichkeit einer Wiedererwägung (S. 12 Ziff. 7). 3.2

3.2 3.2.1 Was die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Einsprachever fahren anbelangt, so verneinte die Beschwerdegegnerin eine Bedürftigkeit unter Hinweis auf die nicht rechtsgenüglich belegten beziehungsweise nachgewiesenen Wohnkosten des Beschwerdeführers (Urk. 20/2 S. 2 f. Rz 7).

3.2.1 Was die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Einsprachever fahren anbelangt, so verneinte die Beschwerdegegnerin eine Bedürftigkeit unter Hinweis auf die nicht rechtsgenüglich belegten beziehungsweise nachgewiesenen Wohnkosten des Beschwerdeführers (Urk. 20/2 S. 2 f. Rz 7). Im Rahmen der Beschwerdeantwort vom 19. November 2018 führte die Beschwerdegegnerin sodann ergänzend aus, vor dem Hintergrund der gutachter lichen Feststellung, wonach im Rahmen der körperlichen Exploration wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden sei, welche zumindest teilweise als bewusstseinsnah bewertet worden sei, müsse die Notwendigkeit der Verbeiständung wegen schwierigen rechtlichen oder tatsächlichen Fragen verneint werden (Urk. 20/6/S. 5 Rz 10).

Im Rahmen der Beschwerdeantwort vom 19. November 2018 führte die Beschwerdegegnerin sodann ergänzend aus, vor dem Hintergrund der gutachter lichen Feststellung, wonach im Rahmen der körperlichen Exploration wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden sei, welche zumindest teilweise als bewusstseinsnah bewertet worden sei, müsse die Notwendigkeit der Verbeiständung wegen schwierigen rechtlichen oder tatsächlichen Fragen verneint werden (Urk. 20/6/S. 5 Rz 10). 3.2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, gemäss Mietvertrag habe er monatlich Fr. 1'400.-- zu entrichten. Er überweise monatlich den Betrag von Fr. 1'800.- auf ein Gemeinschaftskonto mit seiner Lebenspartnerin. Darin inbe griffen sei nicht nur der Mietzins, sondern auch ein Teil an gemeinsamen Lebens haltungskosten, nämlich Fr. 400.-- (Urk. 20/1 S. 2 Ziff. 4.a). Dass die Beschwerdegegnerin gar keine Mietkosten berücksichtigt habe, sei willkürlich. Sie hätte erkennen müssen, dass bereits bei einem Mietzins in der Grössenordnung von lediglich Fr. 600.-- mit einem Überschuss von vielleicht von Fr. 100.-- die Mittellosigkeit nicht verneint werden könne (S. 3 Ziff. 4.b).

3.2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, gemäss Mietvertrag habe er monatlich Fr. 1'400.-- zu entrichten. Er überweise monatlich den Betrag von Fr. 1'800.- auf ein Gemeinschaftskonto mit seiner Lebenspartnerin. Darin inbe griffen sei nicht nur der Mietzins, sondern auch ein Teil an gemeinsamen Lebens haltungskosten, nämlich Fr. 400.-- (Urk. 20/1 S. 2 Ziff. 4.a). Dass die Beschwerdegegnerin gar keine Mietkosten berücksichtigt habe, sei willkürlich. Sie hätte erkennen müssen, dass bereits bei einem Mietzins in der Grössenordnung von lediglich Fr. 600.-- mit einem Überschuss von vielleicht von Fr. 100.-- die Mittellosigkeit nicht verneint werden könne (S. 3 Ziff. 4.b). 3.3 Strittig und zu prüfen ist damit, ob die Beschwerdegegnerin die bislang ausge richtet e Rente zu Recht aufgehoben hat, sowie die Frage, ob für das Einsprache verfahren die unentgeltliche Rechtsvertretung zu bewilligen ist.

3.3 Strittig und zu prüfen ist damit, ob die Beschwerdegegnerin die bislang ausge richtet e Rente zu Recht aufgehoben hat, sowie die Frage, ob für das Einsprache verfahren die unentgeltliche Rechtsvertretung zu bewilligen ist. 4.

4. 4.1 In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin unter dem Rechtstitel der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) auf die rentenzu sprechende Verfügung vom 26. Mai 1997 (Urk. 12/77) zurückkommen durfte. Die in diesem Zusammenhang vorausgesetzte zweifellose Unrichtigkeit der rechts kräftigen Verfügung (vgl. vorstehend E. 2.3.2) begründete sie einerseits damit, dass kein Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades angestellt worden sei. Der Rentenverfügung sei einfach ein Invaliditätsgrad von 90 % zugrunde gelegt worden, was mangels Begründung aus der Luft gegriffen und überhaupt nicht nachvollziehbar sei. Andererseits verfüge der damals leitende Arzt der Rehaklinik Z.___, Dr. med. D.___, über einen Facharzttitel in Physikalischer Medizin und Rehabilitation, weshalb er seine Erklärungen und Vorschläge im Bereich der Neurologie respektive Neurochirurgie nicht als valable Grundlage für die Zusprache von Dauerleistungen habe abgeben können (E. 3.1.2).

4.1 In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin unter dem Rechtstitel der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) auf die rentenzu sprechende Verfügung vom 26. Mai 1997 (Urk. 12/77) zurückkommen durfte. Die in diesem Zusammenhang vorausgesetzte zweifellose Unrichtigkeit der rechts kräftigen Verfügung (vgl. vorstehend E. 2.3.2) begründete sie einerseits damit, dass kein Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades angestellt worden sei. Der Rentenverfügung sei einfach ein Invaliditätsgrad von 90 % zugrunde gelegt worden, was mangels Begründung aus der Luft gegriffen und überhaupt nicht nachvollziehbar sei. Andererseits verfüge der damals leitende Arzt der Rehaklinik Z.___, Dr. med. D.___, über einen Facharzttitel in Physikalischer Medizin und Rehabilitation, weshalb er seine Erklärungen und Vorschläge im Bereich der Neurologie respektive Neurochirurgie nicht als valable Grundlage für die Zusprache von Dauerleistungen habe abgeben können (E. 3.1.2). 4.2 Verfügungen der Unfallversicherer, bei welchen eine Rentenzusprache ohne Durchführung eines Einkommensvergleiches erfolgte, stellen ohne Weiteres eine Leistungszusprache aufgrund falscher Rechtsanwendung und damit eine zweifel los rechtsfehlerhafte Verfügung dar. Nachdem gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Erheblichkeit stets zu bejahen ist, wenn - wie vorliegend - periodische Leistungen betroffen sind (BGE 140 V 85 E. 4.4), ist im Folgenden zu prüfen, ob der damals zuständige Unfallversicherer anlässlich der Leistungs zusprache den in der Verfügung vom 26. Mai 1997 festgehaltenen Invaliditäts grad von 90 % korrekt und gestützt auf einen Einkommensvergleich ermittelt hat.

4.2 Verfügungen der Unfallversicherer, bei welchen eine Rentenzusprache ohne Durchführung eines Einkommensvergleiches erfolgte, stellen ohne Weiteres eine Leistungszusprache aufgrund falscher Rechtsanwendung und damit eine zweifel los rechtsfehlerhafte Verfügung dar. Nachdem gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Erheblichkeit stets zu bejahen ist, wenn - wie vorliegend - periodische Leistungen betroffen sind (BGE 140 V 85 E. 4.4), ist im Folgenden zu prüfen, ob der damals zuständige Unfallversicherer anlässlich der Leistungs zusprache den in der Verfügung vom 26. Mai 1997 festgehaltenen Invaliditäts grad von 90 % korrekt und gestützt auf einen Einkommensvergleich ermittelt hat. 4.3

4.3 4.3.1 Medizinische Grundlage der leistungszusprechenden Verfügung vom 26. Mai 1997 bildeten zur Hauptsache die Berichte der Rehaklinik Z.___ vom 12. Januar 1996 sowie 14. Januar 1997 (Urk. 12/61, Urk. 12/73), wobei weitere Berichte der behandelnden Ärzte bei den Akten lagen.

4.3.1 Medizinische Grundlage der leistungszusprechenden Verfügung vom 26. Mai 1997 bildeten zur Hauptsache die Berichte der Rehaklinik Z.___ vom 12. Januar 1996 sowie 14. Januar 1997 (Urk. 12/61, Urk. 12/73), wobei weitere Berichte der behandelnden Ärzte bei den Akten lagen. 4.3.2 Gemäss Unfallmeldung vom 24. Februar 1993 rutschte der Beschwerdeführer am 22. Februar 1993 auf einer Treppe aus und stürzte mehrere Stufen hinunter (Urk. 12/1 Ziff. 4 und 6). Dabei zog er sich Quetschungen am Rücken, am rechten Ellbogen sowie am rechten Handgelenk zu (Ziff. 9).

4.3.2 Gemäss Unfallmeldung vom 24. Februar 1993 rutschte der Beschwerdeführer am 22. Februar 1993 auf einer Treppe aus und stürzte mehrere Stufen hinunter (Urk. 12/1 Ziff. 4 und 6). Dabei zog er sich Quetschungen am Rücken, am rechten Ellbogen sowie am rechten Handgelenk zu (Ziff. 9). 4.3.3 Die Erstbehandlung erfolgte am 23. Februar 1993 durch Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, welcher eine Kontusion der LWS sowie eine Bursitis olecrani rechts diagnostizierte und die Behandlung gleichentags abschloss (Urk. 12/3 Ziff. 5 und 10).

4.3.3 Die Erstbehandlung erfolgte am 23. Februar 1993 durch Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, welcher eine Kontusion der LWS sowie eine Bursitis olecrani rechts diagnostizierte und die Behandlung gleichentags abschloss (Urk. 12/3 Ziff. 5 und 10). 4.3.4 Nach einem MRI der LWS beschrieb Dr. med. F.___, Facharzt für medizinische Radiologie, in seinem Bericht vom 6. April 1993 eine Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe nach medial beziehungsweise mediolateral rechts mit deutlicher Kompression des querovla verformten Duralsackes. Die Band scheibe sei dehydriert im Sinne von degenerativen Veränderungen. Die übrigen untersuchten Bewegungssegmente seien normal (Urk. 12/4).

4.3.4 Nach einem MRI der LWS beschrieb Dr. med. F.___, Facharzt für medizinische Radiologie, in seinem Bericht vom 6. April 1993 eine Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe nach medial beziehungsweise mediolateral rechts mit deutlicher Kompression des querovla verformten Duralsackes. Die Band scheibe sei dehydriert im Sinne von degenerativen Veränderungen. Die übrigen untersuchten Bewegungssegmente seien normal (Urk. 12/4). 4.3.5 Am 9. August 1993 erfolgte eine Skelettszintigraphie, wobei Dr. med. G.___, Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin, in seinem Bericht ausführte, aktuell klage der Beschwerdeführer über Schmerzen im thorakolumbalen Übergang mit bisher ungenügender Erklärung in konventionellen Röntgenaufnahmen. Die MRI-Untersuchung am 6. April 1993 habe lediglich eine Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe ergeben, wobei dieser Befund jedoch nicht mit der Schmerzlokalisation übereinstimme. Die Skelettszintigraphie sei normal ausge fallen und ergebe keine abnormen Veränderungen. Damit könne eine vor zirka sechs Monaten erlittene traumatische ossäre Läsion im thorako -lumbalen Übergang ausgeschlossen werden (Urk. 12/14).

4.3.5 Am 9. August 1993 erfolgte eine Skelettszintigraphie, wobei Dr. med. G.___, Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin, in seinem Bericht ausführte, aktuell klage der Beschwerdeführer über Schmerzen im thorakolumbalen Übergang mit bisher ungenügender Erklärung in konventionellen Röntgenaufnahmen. Die MRI-Untersuchung am 6. April 1993 habe lediglich eine Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe ergeben, wobei dieser Befund jedoch nicht mit der Schmerzlokalisation übereinstimme. Die Skelettszintigraphie sei normal ausge fallen und ergebe keine abnormen Veränderungen. Damit könne eine vor zirka sechs Monaten erlittene traumatische ossäre Läsion im thorako -lumbalen Übergang ausgeschlossen werden (Urk. 12/14). 4.3.6 Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 18. August 1993 aus, die seit dem Sturz bestehenden Schmerzen seien unter chiropraktischer Behandlung zunächst ordentlich rückläufig gewesen, hätten jedoch seit vier Wochen wieder drastisch zugenommen (Urk. 12/15 S. 1). Es handle sich um ein thorako -vertebrales Schmerzsyndrom der unteren Brustwir belsäule (BWS) mit Kettentendinosen. Der zeitliche Zusammenhang der Schmerzen mit der Kontusion der unteren BWS am 22. Februar 1993 mache einen Kausalzusammenhang wahrscheinlich. Die in der MRI der LWS gefundene Band scheibenprotrusion L4/5 stehe dagegen nicht in Zusammenhang mit den Beschwerden (S. 2).

4.3.6 Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 18. August 1993 aus, die seit dem Sturz bestehenden Schmerzen seien unter chiropraktischer Behandlung zunächst ordentlich rückläufig gewesen, hätten jedoch seit vier Wochen wieder drastisch zugenommen (Urk. 12/15 S. 1). Es handle sich um ein thorako -vertebrales Schmerzsyndrom der unteren Brustwir belsäule (BWS) mit Kettentendinosen. Der zeitliche Zusammenhang der Schmerzen mit der Kontusion der unteren BWS am 22. Februar 1993 mache einen Kausalzusammenhang wahrscheinlich. Die in der MRI der LWS gefundene Band scheibenprotrusion L4/5 stehe dagegen nicht in Zusammenhang mit den Beschwerden (S. 2). 4.3.7 In seinem Gutachten vom 29. November 1993 nannte Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, folgende Diagnosen (Urk. 12/17 S. 4):

4.3.7 In seinem Gutachten vom 29. November 1993 nannte Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, folgende Diagnosen (Urk. 12/17 S. 4): - Zustand nach Kontusion der unteren BWS am 22. Februar 1993 mit thorako - und lumbovertebralem Syndrom

Zustand nach Kontusion der unteren BWS am 22. Februar 1993 mit thorako - und lumbovertebralem Syndrom - anhaltende Verspannung der paravertebralen Muskulatur

anhaltende Verspannung der paravertebralen Muskulatur - Verdacht auf unfallbedingte Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe nach mediolateral rechts bei vorbestehenden, degenerativen Veränderun gen der Bandscheibe L4

Verdacht auf unfallbedingte Protrusion der vierten lumbalen Bandscheibe nach mediolateral rechts bei vorbestehenden, degenerativen Veränderun gen der Bandscheibe L4 - anhaltende Lendenstrecksteife

anhaltende Lendenstrecksteife Der Beschwerdeführer klage insbesondere über Schmerzen im Kreuz mit Ausstrahlungen in beide Beine, mehr nach rechts. Manchmal verspüre er ein Kribbeln in den kleinen Zehen rechts, links seien solche Beschwerden nie aufge treten. Er habe praktisch jeden Tag Beschwerden, insgesamt nachts weniger (S. 3 Ziff. 2). Seines Erachtens sei nirgends die Rede von einer vorbestehenden Diskushernie. Bei einer Protrusion könne in der Regel noch nicht von einer Diskushernie im eigentlichen Sinn gesprochen werden (S. 5 Ziff. 4). Bevor nicht eine intensive, physikalische Therapie Besserung bringe, sei eine Herabsetzung der aktuell bestehenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit nicht möglich (S. 6 Ziff. 5). Derzeit könne keine gesicherte Prognose gemacht werden. Versuchsweise sei ab 1. Oktober 1993 die Arbeitsfähigkeit halbtags auf 50 % festgelegt worden, seit dem 19. November 1993 sei der Beschwerdeführer nun erneut vollständig arbeits unfähig (S. 6 Ziff. 6).

Der Beschwerdeführer klage insbesondere über Schmerzen im Kreuz mit Ausstrahlungen in beide Beine, mehr nach rechts. Manchmal verspüre er ein Kribbeln in den kleinen Zehen rechts, links seien solche Beschwerden nie aufge treten. Er habe praktisch jeden Tag Beschwerden, insgesamt nachts weniger (S. 3 Ziff. 2). Seines Erachtens sei nirgends die Rede von einer vorbestehenden Diskushernie. Bei einer Protrusion könne in der Regel noch nicht von einer Diskushernie im eigentlichen Sinn gesprochen werden (S. 5 Ziff. 4). Bevor nicht eine intensive, physikalische Therapie Besserung bringe, sei eine Herabsetzung der aktuell bestehenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit nicht möglich (S. 6 Ziff. 5). Derzeit könne keine gesicherte Prognose gemacht werden. Versuchsweise sei ab 1. Oktober 1993 die Arbeitsfähigkeit halbtags auf 50 % festgelegt worden, seit dem 19. November 1993 sei der Beschwerdeführer nun erneut vollständig arbeits unfähig (S. 6 Ziff. 6). Am 22. Dezember 1993 legte Dr. I.___ ergänzend dar, es habe nie ein vorbestehendes Leiden bestanden. Laut den Angaben des Beschwerdeführers habe er vorher überhaupt nie über Rückenbeschwerden geklagt, noch sei er irgend wann deswegen in ärztlicher Behandlung gewesen. Aus medizinischen Gründen könne deshalb der Nachweis eines vorbestehenden Leidens (Diskushernie oder Protrusion ) nicht erbracht werden. Dies wäre nur möglich, wenn frühere bildge bende Verfahren ein solches nachweisen könnten (Urk. 12/21 S. 2).

Am 22. Dezember 1993 legte Dr. I.___ ergänzend dar, es habe nie ein vorbestehendes Leiden bestanden. Laut den Angaben des Beschwerdeführers habe er vorher überhaupt nie über Rückenbeschwerden geklagt, noch sei er irgend wann deswegen in ärztlicher Behandlung gewesen. Aus medizinischen Gründen könne deshalb der Nachweis eines vorbestehenden Leidens (Diskushernie oder Protrusion ) nicht erbracht werden. Dies wäre nur möglich, wenn frühere bildge bende Verfahren ein solches nachweisen könnten (Urk. 12/21 S. 2). 4.3.8 Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte am 13. Januar 1994 aus, das MRI vom 6. April 1993 habe eine Dehydration der Band scheibe L4/5 im Sinne einer Degeneration sowie eine Protrusion der Bandscheibe L4 ergeben. Diese degenerativen Veränderungen L4/5 seien bezüglich des Ereig nisses vom 22. Februar 1993 als vorbestehend anzusehen, welche durch den Sturz nur schmerzhaft geworden seien. Eine banale Rückenkontusion hätte bei einem 33- jährigen Patienten eigentlich problemlos abheilen sollen (Urk. 12/22 S. 1). Es mute eigenartig an, dass dieser noch jugendliche Beschwerdeführer seit bald einem Jahr nicht wenigstens teilweise sollte als Verkäufer arbeiten können, selbst wenn gewisse Rückenbeschwerden vorhanden seien (S. 2).

4.3.8 Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte am 13. Januar 1994 aus, das MRI vom 6. April 1993 habe eine Dehydration der Band scheibe L4/5 im Sinne einer Degeneration sowie eine Protrusion der Bandscheibe L4 ergeben. Diese degenerativen Veränderungen L4/5 seien bezüglich des Ereig nisses vom 22. Februar 1993 als vorbestehend anzusehen, welche durch den Sturz nur schmerzhaft geworden seien. Eine banale Rückenkontusion hätte bei einem 33- jährigen Patienten eigentlich problemlos abheilen sollen (Urk. 12/22 S. 1). Es mute eigenartig an, dass dieser noch jugendliche Beschwerdeführer seit bald einem Jahr nicht wenigstens teilweise sollte als Verkäufer arbeiten können, selbst wenn gewisse Rückenbeschwerden vorhanden seien (S. 2). 4.3.9 Nach einem Aufenthalt vom 21. Februar bis 25. März 1994 in der Rehaklinik Z.___ nannten die Ärzte im Austrittsbericht vom 7. April 1994 folgende Diagnosen (Urk. 12/25/1 S. 1):

4.3.9 Nach einem Aufenthalt vom 21. Februar bis 25. März 1994 in der Rehaklinik Z.___ nannten die Ärzte im Austrittsbericht vom 7. April 1994 folgende Diagnosen (Urk. 12/25/1 S. 1): - Thorakolumbovertebralsyndrom bei

Thorakolumbovertebralsyndrom bei - medio-lateraler Bandscheibenprotrusion L4/5 sowie degenerativen Bandscheibenveränderungen, Skoliose

medio-lateraler Bandscheibenprotrusion L4/5 sowie degenerativen Bandscheibenveränderungen, Skoliose Im Rahmen der fünfwöchigen Behandlung habe keine Verbesserung des thorako -lumbalen Schmerzsyndroms erreicht werden können. Im durchgeführten Kontroll-MRI habe die paramediane Diskusprotrusion L4/5 erneut dargestellt werden können, auch im Segment L5/S1 zeige sich eine gering ausgeprägte degenerative Bandscheibenveränderung. Es bestehe eine hochgradige Verminde rung der Beweglichkeit und Belastbarkeit in der BWS und LWS, bedingt durch eine intensive Schmerzhaftigkeit. Das doch recht beträchtliche Trauma sei geeignet, ein solches Beschwerdebild auszulösen, auch wenn strukturell keine Läsionen nachweisbar seien. Auch der hartnäckige Verlauf sei bei derartigen Beschwerdebildern nicht ungewöhnlich (Urk. 12/25/1 S. 2). In Therapie und Untersuchung sei das Verhalten des Beschwerdeführers während der gesamten Hospitalisation sehr auffällig gewesen. Es bestünden extreme Berührungsängste mit ausgeprägt vegetativen Reaktionen, daneben eine gesteigerte Selbstbeobach tung mit grosser Verunsicherung. Eine Untersuchung durch einen Psychologen und auch eine psychotherapeutische Begleitung habe der Beschwerdeführer abgelehnt. Eine psychologische oder psychiatrische Beurteilung erscheine jedoch als sehr wichtig. Es werde zudem die stundenweise Wiederaufnahme des Studiums empfohlen, um eine weitere Chronifizierung zu vermeiden. Zu einem späteren Zeitpunkt könne der Beschwerdeführer den körperlich nicht anstrengen den Beruf eines Betriebswirtschaftsfachmannes ausüben (Urk. 12/25/1 S. 3).

Im Rahmen der fünfwöchigen Behandlung habe keine Verbesserung des thorako -lumbalen Schmerzsyndroms erreicht werden können. Im durchgeführten Kontroll-MRI habe die paramediane Diskusprotrusion L4/5 erneut dargestellt werden können, auch im Segment L5/S1 zeige sich eine gering ausgeprägte degenerative Bandscheibenveränderung. Es bestehe eine hochgradige Verminde rung der Beweglichkeit und Belastbarkeit in der BWS und LWS, bedingt durch eine intensive Schmerzhaftigkeit. Das doch recht beträchtliche Trauma sei geeignet, ein solches Beschwerdebild auszulösen, auch wenn strukturell keine Läsionen nachweisbar seien. Auch der hartnäckige Verlauf sei bei derartigen Beschwerdebildern nicht ungewöhnlich (Urk. 12/25/1 S. 2). In Therapie und Untersuchung sei das Verhalten des Beschwerdeführers während der gesamten Hospitalisation sehr auffällig gewesen. Es bestünden extreme Berührungsängste mit ausgeprägt vegetativen Reaktionen, daneben eine gesteigerte Selbstbeobach tung mit grosser Verunsicherung. Eine Untersuchung durch einen Psychologen und auch eine psychotherapeutische Begleitung habe der Beschwerdeführer abgelehnt. Eine psychologische oder psychiatrische Beurteilung erscheine jedoch als sehr wichtig. Es werde zudem die stundenweise Wiederaufnahme des Studiums empfohlen, um eine weitere Chronifizierung zu vermeiden. Zu einem späteren Zeitpunkt könne der Beschwerdeführer den körperlich nicht anstrengen den Beruf eines Betriebswirtschaftsfachmannes ausüben (Urk. 12/25/1 S. 3). 4.3.10 Nach einem zweiten Aufenthalt in der Rehaklinik Z.___ vom 18. Oktober bis 3. November 1995 nannten die Ärzte in ihrem Bericht vom 12. Januar 1996 folgende Diagnosen (Urk. 12/61 S. 7):

4.3.10 Nach einem zweiten Aufenthalt in der Rehaklinik Z.___ vom 18. Oktober bis 3. November 1995 nannten die Ärzte in ihrem Bericht vom 12. Januar 1996 folgende Diagnosen (Urk. 12/61 S. 7): - Rückenkontusion beim Treppensturz, mediolaterale Diskusprotrusion L4/5 (März 1994)

Rückenkontusion beim Treppensturz, mediolaterale Diskusprotrusion L4/5 (März 1994) - chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom

chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom - Kopfprellung beim Treppensturz

Kopfprellung beim Treppensturz - Kopfschmerzen unter Belastung

Kopfschmerzen unter Belastung - s chmerzbedingte kognitive Leistungsschwankungen

s chmerzbedingte kognitive Leistungsschwankungen - Sehstörungen unter Belastung unklarer Genese

Sehstörungen unter Belastung unklarer Genese - c hronisches Zervikalsyndrom

c hronisches Zervikalsyndrom Die wahrscheinlichste Hypothese für das erhebliche persistierende Schmerz syndrom sei das Vorliegen von leicht irritierbaren duralen Adhäsionen im Zusammenhang mit der damals im MRI beschriebenen Abknickung des Dural sackes. Differentialdiagnostisch müsse auch an eine Hypermobilität oder Instabilität als Folge des Traumas gedacht werden. Eine entsprechende Abklärung mit Funktionsaufnahmen sei jedoch nur unter starker Schmerzmedikation sinn voll, damit ausreichende Bewegungsexkursionen überhaupt erreicht werden könnten. Eine solche wolle der Beschwerdeführer aus Angst vor anhaltender Schmerzsteigerung jedoch nicht durchführen lassen. Für die angegebenen kognitiven Leistungsschwankungen und Sehstörungen unter Belastung habe in der bereits im April 1994 durchgeführten neuropsychologischen Untersuchung keine hirnorganische Komponente gefunden werden können (S. 7 f. Ziff. 3). Das Verhalten des Beschwerdeführers sei kooperativ und kohärent gewesen, es hätten sich keine eindeutigen Zeichen einer Symptomausweitung gefunden. Die besorgte Haltung sei sicher auffällig, scheine aber eher Folge als Ursache der anhaltenden Schmerzproblematik zu sein. Allerdings könne beim aktuellen Stand des Wissens das Ausmass der Beschwerden durch verifizierte patho -anatomische Fakten nicht vollumfänglich erklärt werden (S. 8 Ziff. 4). Der gegenwärtige Zustand bezüglich Beschwerden und Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei als Unfallfolge zu betrachten. Es gebe keine positiven Anhaltspunkte für unfallfremde Faktoren. Ein sekundärer Krankheitsgewinn scheine unwahrscheinlich (S. 8 Ziff. 5). Unfall fremde Faktoren seien nicht relevant (S. 8 Ziff. 6). Die Arbeitsfähigkeit werde theoretisch für eine intellektuelle büromässige Tätigkeit auf 25 % geschätzt, wobei eine solche Tätigkeit mit Pausen absolviert werden müsste. Die Tätigkeit als Aushilfsverkäufer könne derzeit nicht ausgeübt werden (S. 8 Ziff. 7). Trotz bisher ungünstiger Entwicklung sei nicht davon auszugehen, dass ein Endzustand erreicht worden sei. Der Spontanverlauf sei nicht selten dennoch günstig (S. 8 Ziff. 8). Die Begutachtung sei ausserordentlich schwierig. Die Beurteilung stütze sich weitgehend auf die Konsistenz und Kohärenz im Verhalten des Beschwerde führers während des Aufenthaltes, weil die ausgeprägten Beschwerden nicht vollumfänglich durch die bisher erhobenen pathoanatomischen Befunde erklärt würden. Andererseits sei das Nichtvorhandensein solcher möglichen Ursachen auch nicht bewiesen. Die Haltung und Kooperation des Beschwerdeführers unter scheide sich auf jeden Fall klar vom charakteristischen Bild der Symptomaus weitung beziehungsweise Symptomverdeutlichung, welches an der Klinik aufgrund ausgedehnter Erfahrung gut bekannt sei. Es gebe somit keine Hinweise dafür, den Kausalzusammenhang der Beschwerden mit dem Unfallereignis sowie das Ausmass der Beschwerden und der Behinderung in Relation zu einer vermuteten physischen Funktionsstörung in Frage zu stellen (S. 9 Ziff. 11).

Die wahrscheinlichste Hypothese für das erhebliche persistierende Schmerz syndrom sei das Vorliegen von leicht irritierbaren duralen Adhäsionen im Zusammenhang mit der damals im MRI beschriebenen Abknickung des Dural sackes. Differentialdiagnostisch müsse auch an eine Hypermobilität oder Instabilität als Folge des Traumas gedacht werden. Eine entsprechende Abklärung mit Funktionsaufnahmen sei jedoch nur unter starker Schmerzmedikation sinn voll, damit ausreichende Bewegungsexkursionen überhaupt erreicht werden könnten. Eine solche wolle der Beschwerdeführer aus Angst vor anhaltender Schmerzsteigerung jedoch nicht durchführen lassen. Für die angegebenen kognitiven Leistungsschwankungen und Sehstörungen unter Belastung habe in der bereits im April 1994 durchgeführten neuropsychologischen Untersuchung keine hirnorganische Komponente gefunden werden können (S. 7 f. Ziff. 3). Das Verhalten des Beschwerdeführers sei kooperativ und kohärent gewesen, es hätten sich keine eindeutigen Zeichen einer Symptomausweitung gefunden. Die besorgte Haltung sei sicher auffällig, scheine aber eher Folge als Ursache der anhaltenden Schmerzproblematik zu sein. Allerdings könne beim aktuellen Stand des Wissens das Ausmass der Beschwerden durch verifizierte patho -anatomische Fakten nicht vollumfänglich erklärt werden (S. 8 Ziff. 4). Der gegenwärtige Zustand bezüglich Beschwerden und Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei als Unfallfolge zu betrachten. Es gebe keine positiven Anhaltspunkte für unfallfremde Faktoren. Ein sekundärer Krankheitsgewinn scheine unwahrscheinlich (S. 8 Ziff. 5). Unfall fremde Faktoren seien nicht relevant (S. 8 Ziff. 6). Die Arbeitsfähigkeit werde theoretisch für eine intellektuelle büromässige Tätigkeit auf 25 % geschätzt, wobei eine solche Tätigkeit mit Pausen absolviert werden müsste. Die Tätigkeit als Aushilfsverkäufer könne derzeit nicht ausgeübt werden (S. 8 Ziff. 7). Trotz bisher ungünstiger Entwicklung sei nicht davon auszugehen, dass ein Endzustand erreicht worden sei. Der Spontanverlauf sei nicht selten dennoch günstig (S. 8 Ziff. 8). Die Begutachtung sei ausserordentlich schwierig. Die Beurteilung stütze sich weitgehend auf die Konsistenz und Kohärenz im Verhalten des Beschwerde führers während des Aufenthaltes, weil die ausgeprägten Beschwerden nicht vollumfänglich durch die bisher erhobenen pathoanatomischen Befunde erklärt würden. Andererseits sei das Nichtvorhandensein solcher möglichen Ursachen auch nicht bewiesen. Die Haltung und Kooperation des Beschwerdeführers unter scheide sich auf jeden Fall klar vom charakteristischen Bild der Symptomaus weitung beziehungsweise Symptomverdeutlichung, welches an der Klinik aufgrund ausgedehnter Erfahrung gut bekannt sei. Es gebe somit keine Hinweise dafür, den Kausalzusammenhang der Beschwerden mit dem Unfallereignis sowie das Ausmass der Beschwerden und der Behinderung in Relation zu einer vermuteten physischen Funktionsstörung in Frage zu stellen (S. 9 Ziff. 11). 4.3.11 In ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 14. Januar 1997 (Urk. 12/73) führten die Ärzte der Rehaklinik Z.___ aus, die Fragen seien in diesem speziellen Fall nicht einfach zu beantworten. Bisher habe keine patho -anatomische Diagnose für den erheblichen Beschwerdezustand gefunden werden können. Andererseits unterscheide sich das gesamte Verhalten des Beschwerdeführers klar von den bisher bekannten Mustern einer erheblichen Symptomausweitung. Es sei deshalb von einer vorwiegend somatisch bedingten Schmerzursache auszugehen (S. 1 Mitte). Es sei möglich, dass der Spontanverlauf durch Massnahmen wie epidurale Infiltration oder auch alternative Schmerzbehandlungen günstig beeinflusst werden könnte. Versicherungsmedizinisch könne aber nicht mit genügender Wahrscheinlichkeit ein Erfolg solcher Massnahmen in Aussicht gestellt werden (S. 1 Ziff. 1a). Auch ein günstiger Spontanverlauf ohne jegliche Behandlung sei nicht restlos auszuschliessen. Man könne dies jedoch nicht voraussehen und nicht mit Wahrscheinlichkeiten angeben (S. 2 Ziff. 1b).

4.3.11 In ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 14. Januar 1997 (Urk. 12/73) führten die Ärzte der Rehaklinik Z.___ aus, die Fragen seien in diesem speziellen Fall nicht einfach zu beantworten. Bisher habe keine patho -anatomische Diagnose für den erheblichen Beschwerdezustand gefunden werden können. Andererseits unterscheide sich das gesamte Verhalten des Beschwerdeführers klar von den bisher bekannten Mustern einer erheblichen Symptomausweitung. Es sei deshalb von einer vorwiegend somatisch bedingten Schmerzursache auszugehen (S. 1 Mitte). Es sei möglich, dass der Spontanverlauf durch Massnahmen wie epidurale Infiltration oder auch alternative Schmerzbehandlungen günstig beeinflusst werden könnte. Versicherungsmedizinisch könne aber nicht mit genügender Wahrscheinlichkeit ein Erfolg solcher Massnahmen in Aussicht gestellt werden (S. 1 Ziff. 1a). Auch ein günstiger Spontanverlauf ohne jegliche Behandlung sei nicht restlos auszuschliessen. Man könne dies jedoch nicht voraussehen und nicht mit Wahrscheinlichkeiten angeben (S. 2 Ziff. 1b). 4.4 In den damals vorliegenden medizinischen Berichten beurteilten lediglich Dr. I.___ sowie die Ärzte der Rehaklinik Z.___ die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Der orthopädische Chirurg Dr. I.___ ging im Novem ber 1993 noch von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus (E. 4.3.7), wohin gegen die Ärzte der Rehaklinik Z.___ eine intellektuelle, büromässige Tätigkeit in einem Pensum von 25 % für zumutbar hielten (E. 4.3.10). Der Unfallversicherer legte jedoch in der Verfügung vom 26. Mai 1997 den Invaliditätsgrad ohne weitere Erläuterungen auf 90 % fest. Nachdem sich bei den Akten weder Hinweise auf eine Würdigung der vorliegenden medizinischen Berichte noch ein Einkom mensvergleich finden, erweist sich der angenommene Invaliditätsgrad von 90 % als nicht nachvollziehbar. Die ursprüngliche Rentenzusprache leidet damit an einem erheblichen Mangel und ist zweifellos rechtsfehlerhaft.

4.4 In den damals vorliegenden medizinischen Berichten beurteilten lediglich Dr. I.___ sowie die Ärzte der Rehaklinik Z.___ die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Der orthopädische Chirurg Dr. I.___ ging im Novem ber 1993 noch von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus (E. 4.3.7), wohin gegen die Ärzte der Rehaklinik Z.___ eine intellektuelle, büromässige Tätigkeit in einem Pensum von 25 % für zumutbar hielten (E. 4.3.10). Der Unfallversicherer legte jedoch in der Verfügung vom 26. Mai 1997 den Invaliditätsgrad ohne weitere Erläuterungen auf 90 % fest. Nachdem sich bei den Akten weder Hinweise auf eine Würdigung der vorliegenden medizinischen Berichte noch ein Einkom mensvergleich finden, erweist sich der angenommene Invaliditätsgrad von 90 % als nicht nachvollziehbar. Die ursprüngliche Rentenzusprache leidet damit an einem erheblichen Mangel und ist zweifellos rechtsfehlerhaft. Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob der Bericht der Rehaklinik Z.___ lege artis erstellt worden war und für den Rentenentscheid darauf abgestellt werden durfte.

Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob der Bericht der Rehaklinik Z.___ lege artis erstellt worden war und für den Rentenentscheid darauf abgestellt werden durfte. 5.

5. 5.1 Nachdem die Rentenzusprache per März 1997 zweifellos unrichtig war und die Erheblichkeit ohne Weiteres zu bejahen ist (vgl. E. 2.3.2 und E. 4.2), sind die Voraussetzungen einer Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG erfüllt. Es ist demnach auf die entsprechende Entscheidung zurückzukommen und unter Berücksichtigung der massgebenden Umstände ein neuer Entscheid zu fällen. Mit anderen Worten ist der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in all seinen Teilen neu zu beurteilen (BGE 140 V 514 E. 5.2). Konkret steht dabei die Frage im Vordergrund, ob die vom Beschwerdeführer nach wie vor geklagten Beschwerden kausal auf das Unfall ereignis vom 22. Februar 1993 zurückzuführen sind.

5.1 Nachdem die Rentenzusprache per März 1997 zweifellos unrichtig war und die Erheblichkeit ohne Weiteres zu bejahen ist (vgl. E. 2.3.2 und E. 4.2), sind die Voraussetzungen einer Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG erfüllt. Es ist demnach auf die entsprechende Entscheidung zurückzukommen und unter Berücksichtigung der massgebenden Umstände ein neuer Entscheid zu fällen. Mit anderen Worten ist der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in all seinen Teilen neu zu beurteilen (BGE 140 V 514 E. 5.2). Konkret steht dabei die Frage im Vordergrund, ob die vom Beschwerdeführer nach wie vor geklagten Beschwerden kausal auf das Unfall ereignis vom 22. Februar 1993 zurückzuführen sind. 5.2

5.2 5.2.1 Dabei liegen nun die folgenden aktuellen medizinischen Berichte bei den Akten.

5.2.1 Dabei liegen nun die folgenden aktuellen medizinischen Berichte bei den Akten. 5.2.2 Am 14. März sowie 4. April 2016 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der Beschwerdegegn erin durch Ärzte der A.___ internistisch, psychiatrisch, neurologisch sowie orthopädisch begutachtet. In ihrem Gutachten vom 19. September 2016 (Urk. 12/115) nannten die Gutachter folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 24 Ziff. 5.1):

5.2.2 Am 14. März sowie 4. April 2016 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der Beschwerdegegn erin durch Ärzte der A.___ internistisch, psychiatrisch, neurologisch sowie orthopädisch begutachtet. In ihrem Gutachten vom 19. September 2016 (Urk. 12/115) nannten die Gutachter folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 24 Ziff. 5.1): - chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, anamnestisch ohne ausstrahlende Symptomatik

chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, anamnestisch ohne ausstrahlende Symptomatik - leichtgradige degenerative Veränderungen der unteren LWS

leichtgradige degenerative Veränderungen der unteren LWS - Verdacht auf nicht adäquat wirkendes Schmerzverhalten mit Symptom ausweitung und Selbstlimitation

Verdacht auf nicht adäquat wirkendes Schmerzverhalten mit Symptom ausweitung und Selbstlimitation Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter sodann folgende (S. 25 Ziff. 5.2):

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter sodann folgende (S. 25 Ziff. 5.2): - koronare Herzkrankheit

koronare Herzkrankheit - latente Hypothyreose

latente Hypothyreose Im Rahmen der Gesamtbeurteilung hielten die Gutachter fest, die klinischen Befunde seien weitgehend unauffällig. Die radiologisch dokumentierten Verän derungen würden die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden nicht erklären können. Aus orthopädischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit. Körperlich schwere Tätigkeiten seien nicht mehr zumutbar. Aus neurologischer Sicht sei keine radikuläre Symptomatik festgestellt worden. Die vom Beschwerdeführer angegebenen Ausstrahlungen seien pseudoradikulärer Natur und könnten nicht mit einem Nervenschaden erklärt werden. Die internistischen Diagnosen seien unfallfremd und bei der psychiatrischen Untersuchung seien unauffällige Befunde erhoben worden. Aus polydisziplinärer Sicht sei der Beschwerdeführer damit für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit vollständig arbeits- und leistungsfähig. Körperlich schwere Tätigkeiten seien ihm nicht mehr zumutbar (S. 25 f. Ziff. 6.2). Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorliegenden Dokumente sowie der früher attes tierten Arbeitsunfähigkeiten sei davon auszugehen, dass, da nach dem Unfall keine strukturellen Verletzungen an der Wirbelsäule festgestellt worden seien, die Unfallfolgen eigentlich innert weniger Wochen folgenlos abgeheilt seien. Eine länger dauernde, unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit sei retrospektiv nicht nachvollziehbar (S. 26 Ziff. 6.3). Aufgrund der objektiven medizinischen Befunde bestehe auch für Haushalttätigkeiten keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 6.4). Der Beschwerdeführer fühle sich seit Jahren nicht mehr arbeits fähig. Aufgrund der objektiven medizinischen Befunde sei diese Einschätzung nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer erhalte sicher einen sekundären Krankheitsgewinn durch die Berentung. Ein psychisches Leiden, welches die Schmerzempfindung verstärken und Einschränkungen bei der Lebensqualität verursachen würde, habe nicht diagnostiziert werden können. Aufgrund der vom Beschwerdeführer angegebenen Alltagsaktivitäten wären Ressourcen für eine Erwerbstätigkeit sicher vorhanden (S. 26 Ziff. 6.5). Die Beurteilung der Arbeits fähigkeit im Bericht der Rehaklinik Z.___ aus dem Jahre 1996 habe sich weitgehend auf die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden und «Behinderung en » abgestellt. Die bildgebend objektiven Befunde hätten wie auch die aktuellen Röntgenuntersuchungen keine wesentliche strukturelle Läsion gezeigt. Aus neurologischer Sicht stimmten die Feststellungen mit den früheren Untersuchungen überein. Eine sensomotorische Ausfallsymptomatik sei auch früher nicht nachgewiesen worden. Aus internistischer Sicht sei bisher keine Beurteilung gemacht worden, der Hausarzt habe sich auf die subjektiven Beschwerden bezüglich des Rückens bezogen (S. 26 f. Ziff. 6.6). Spezielle medi zinische Massnahmen aus orthopädischer und neurologischer Sicht könnten nicht vorgeschlagen werden (S. 27 Ziff. 6.7). Falls ein Wiedereinstieg ins Berufsleben angestrebt werde, benötige der Beschwerdeführer nach der langjährigen Absenz vom Arbeitsmarkt ein Arbeitstraining mit intensiver Betreuung und langsamer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Die Prognose für einen Erfolg solcher Mass nahmen sei allerdings aufgrund der psychosozialen Situation und des Alters des Beschwerdeführers sehr unsicher (S. 27 Ziff. 6.8).

Im Rahmen der Gesamtbeurteilung hielten die Gutachter fest, die klinischen Befunde seien weitgehend unauffällig. Die radiologisch dokumentierten Verän derungen würden die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden nicht erklären können. Aus orthopädischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit. Körperlich schwere Tätigkeiten seien nicht mehr zumutbar. Aus neurologischer Sicht sei keine radikuläre Symptomatik festgestellt worden. Die vom Beschwerdeführer angegebenen Ausstrahlungen seien pseudoradikulärer Natur und könnten nicht mit einem Nervenschaden erklärt werden. Die internistischen Diagnosen seien unfallfremd und bei der psychiatrischen Untersuchung seien unauffällige Befunde erhoben worden. Aus polydisziplinärer Sicht sei der Beschwerdeführer damit für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit vollständig arbeits- und leistungsfähig. Körperlich schwere Tätigkeiten seien ihm nicht mehr zumutbar (S. 25 f. Ziff. 6.2). Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorliegenden Dokumente sowie der früher attes tierten Arbeitsunfähigkeiten sei davon auszugehen, dass, da nach dem Unfall keine strukturellen Verletzungen an der Wirbelsäule festgestellt worden seien, die Unfallfolgen eigentlich innert weniger Wochen folgenlos abgeheilt seien. Eine länger dauernde, unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit sei retrospektiv nicht nachvollziehbar (S. 26 Ziff. 6.3). Aufgrund der objektiven medizinischen Befunde bestehe auch für Haushalttätigkeiten keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 6.4). Der Beschwerdeführer fühle sich seit Jahren nicht mehr arbeits fähig. Aufgrund der objektiven medizinischen Befunde sei diese Einschätzung nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer erhalte sicher einen sekundären Krankheitsgewinn durch die Berentung. Ein psychisches Leiden, welches die Schmerzempfindung verstärken und Einschränkungen bei der Lebensqualität verursachen würde, habe nicht diagnostiziert werden können. Aufgrund der vom Beschwerdeführer angegebenen Alltagsaktivitäten wären Ressourcen für eine Erwerbstätigkeit sicher vorhanden (S. 26 Ziff. 6.5). Die Beurteilung der Arbeits fähigkeit im Bericht der Rehaklinik Z.___ aus dem Jahre 1996 habe sich weitgehend auf die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden und «Behinderung en » abgestellt. Die bildgebend objektiven Befunde hätten wie auch die aktuellen Röntgenuntersuchungen keine wesentliche strukturelle Läsion gezeigt. Aus neurologischer Sicht stimmten die Feststellungen mit den früheren Untersuchungen überein. Eine sensomotorische Ausfallsymptomatik sei auch früher nicht nachgewiesen worden. Aus internistischer Sicht sei bisher keine Beurteilung gemacht worden, der Hausarzt habe sich auf die subjektiven Beschwerden bezüglich des Rückens bezogen (S. 26 f. Ziff. 6.6). Spezielle medi zinische Massnahmen aus orthopädischer und neurologischer Sicht könnten nicht vorgeschlagen werden (S. 27 Ziff. 6.7). Falls ein Wiedereinstieg ins Berufsleben angestrebt werde, benötige der Beschwerdeführer nach der langjährigen Absenz vom Arbeitsmarkt ein Arbeitstraining mit intensiver Betreuung und langsamer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Die Prognose für einen Erfolg solcher Mass nahmen sei allerdings aufgrund der psychosozialen Situation und des Alters des Beschwerdeführers sehr unsicher (S. 27 Ziff. 6.8). In Beantwortung der zusätzlichen Fragen führten die Gutachter weiter aus, der Beschwerdeführer berichte, dass es seit der Begutachtung im Jahre 1996 zu keiner relevanten Veränderung der Beschwerden gekommen sei. Allerdings könne er mittlerweile besser mit den Schmerzen umgehen, als in den ersten Jahren nach dem Unfall (S. 27 Ziff. 7.1.2). Im Rahmen der Untersuchungen sei einerseits anamnestisch, andererseits aber auch im Rahmen der körperlichen Exploration wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden, die zumin dest teilweise als bewusstseinsnah bewertet werde (S. 28 Ziff. 7.1.4). Ein gewisses Ausmass von Beschwerden an der LWS könne durch die objektivierbaren struk turellen Veränderungen im Grundsatz erklärt werden. Dies gelte aber nicht für die vom Beschwerdeführer seit Jahren angegebenen und subjektiv invalidisieren den Schmerzen, die sich durch objektivierbare strukturpathologische Befunde nicht begründen liessen (S. 28 Ziff. 7.1.5). Anhand der vorliegenden Akten und der aktuell erhobenen Befunde würden sich keine Hinweise darauf ergeben, dass sich der Beschwerdeführer beim Ereignis vom 22. Februar 1993 eine strukturelle Verletzung zugezogen habe, die über das Ausmass einer lumbalen Kontusion herausgegangen sei. Dabei handle es sich um eine Pathologie, die überwiegend wahrscheinlich innert weniger Wochen folgenlos abgeheilt sei. Eine über Jahre hinaus anhaltende Gesundheitsstörung lasse sich dadurch jedenfalls nicht begründen (S. 29 Ziff. 7.2.1). Für eine Fehlverarbeitung fänden sich keine Hinweise. Aus psychiatrischer Sicht sei es nicht erklärbar, dass sich der Beschwer deführer durch seine Beschwerden mehr eingeschränkt fühle, als dass es sich durch die somatischen Befunde begründen lasse (S. 30 Ziff. 7.2.3). Aus orga nischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand seit der Begutachtung in Z.___ im Jahre 1996 nicht objektivierbar verändert. Unter Bezug auf die zur Verfügung stehenden zeitnahen Dokumente habe aber bereits damals keine unfallbedingte Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes vorgelegen und eine solche habe auch im Rahmen der aktuell durchgeführten Untersuchungen nicht objektiviert werden können (S. 30 Ziff. 7.3.1.1). Aus organischer und psychiatrischer Sicht liege keine unfallbedingte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 31 oben). Nachdem der status quo sine in Bezug auf das Ereignis vom 22. Februar 1993 überwiegend wahrscheinlich spätestens Ende Juni 1993 erreicht worden sei, bestehe auch längerfristig kein zu erwartender Einfluss auf den Gesundheits zustand (S. 31 Ziff. 7.5.1).

In Beantwortung der zusätzlichen Fragen führten die Gutachter weiter aus, der Beschwerdeführer berichte, dass es seit der Begutachtung im Jahre 1996 zu keiner relevanten Veränderung der Beschwerden gekommen sei. Allerdings könne er mittlerweile besser mit den Schmerzen umgehen, als in den ersten Jahren nach dem Unfall (S. 27 Ziff. 7.1.2). Im Rahmen der Untersuchungen sei einerseits anamnestisch, andererseits aber auch im Rahmen der körperlichen Exploration wiederholt der Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung entstanden, die zumin dest teilweise als bewusstseinsnah bewertet werde (S. 28 Ziff. 7.1.4). Ein gewisses Ausmass von Beschwerden an der LWS könne durch die objektivierbaren struk turellen Veränderungen im Grundsatz erklärt werden. Dies gelte aber nicht für die vom Beschwerdeführer seit Jahren angegebenen und subjektiv invalidisieren den Schmerzen, die sich durch objektivierbare strukturpathologische Befunde nicht begründen liessen (S. 28 Ziff. 7.1.5). Anhand der vorliegenden Akten und der aktuell erhobenen Befunde würden sich keine Hinweise darauf ergeben, dass sich der Beschwerdeführer beim Ereignis vom 22. Februar 1993 eine strukturelle Verletzung zugezogen habe, die über das Ausmass einer lumbalen Kontusion herausgegangen sei. Dabei handle es sich um eine Pathologie, die überwiegend wahrscheinlich innert weniger Wochen folgenlos abgeheilt sei. Eine über Jahre hinaus anhaltende Gesundheitsstörung lasse sich dadurch jedenfalls nicht begründen (S. 29 Ziff. 7.2.1). Für eine Fehlverarbeitung fänden sich keine Hinweise. Aus psychiatrischer Sicht sei es nicht erklärbar, dass sich der Beschwer deführer durch seine Beschwerden mehr eingeschränkt fühle, als dass es sich durch die somatischen Befunde begründen lasse (S. 30 Ziff. 7.2.3). Aus orga nischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand seit der Begutachtung in Z.___ im Jahre 1996 nicht objektivierbar verändert. Unter Bezug auf die zur Verfügung stehenden zeitnahen Dokumente habe aber bereits damals keine unfallbedingte Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes vorgelegen und eine solche habe auch im Rahmen der aktuell durchgeführten Untersuchungen nicht objektiviert werden können (S. 30 Ziff. 7.3.1.1). Aus organischer und psychiatrischer Sicht liege keine unfallbedingte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 31 oben). Nachdem der status quo sine in Bezug auf das Ereignis vom 22. Februar 1993 überwiegend wahrscheinlich spätestens Ende Juni 1993 erreicht worden sei, bestehe auch längerfristig kein zu erwartender Einfluss auf den Gesundheits zustand (S. 31 Ziff. 7.5.1). 5.2.3 PD Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte in seinem Bericht vom 14. März 2017 ( Urk. 12/125/4) aus, es liege eine komplexe Situation nach Unfall im Jahre 1993 und konsekutiv lumbospondylogenen Beschwerden mit bereits damals ausgewiesener Sequesterbildung rezessal L4/5 rechts vor. Der Beschwerdeführer habe im Februar 1993 einen Unfall mit Sturz über die Treppe erlitten, wobei es wohl auch zu einer Commotio cerebri mit temporärer Absence gekommen sei (S. 1). Nach Lage der Dinge bestehe k linisch ein im Gegensatz zum A.___ -Gutachten doch deutlich aufscheinendes invalidisierendes lumbospondylo genes Beschwerdebild. Selbstverständlich könne er aus orthopädischer Sicht nur zu diesen Gesichtspunkten Stell ung nehmen. Die Abklärung am A.___ habe keine neurologische Beurteilung auf aktuellem Stand umfasst und auch keine Funk tionsaufnahmen, was für eine Begutachtung so keine schlüssige Beurteilung zulasse (S. 3).

5.2.3 PD Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte in seinem Bericht vom 14. März 2017 ( Urk. 12/125/4) aus, es liege eine komplexe Situation nach Unfall im Jahre 1993 und konsekutiv lumbospondylogenen Beschwerden mit bereits damals ausgewiesener Sequesterbildung rezessal L4/5 rechts vor. Der Beschwerdeführer habe im Februar 1993 einen Unfall mit Sturz über die Treppe erlitten, wobei es wohl auch zu einer Commotio cerebri mit temporärer Absence gekommen sei (S. 1). Nach Lage der Dinge bestehe k linisch ein im Gegensatz zum A.___ -Gutachten doch deutlich aufscheinendes invalidisierendes lumbospondylo genes Beschwerdebild. Selbstverständlich könne er aus orthopädischer Sicht nur zu diesen Gesichtspunkten Stell ung nehmen. Die Abklärung am A.___ habe keine neurologische Beurteilung auf aktuellem Stand umfasst und auch keine Funk tionsaufnahmen, was für eine Begutachtung so keine schlüssige Beurteilung zulasse (S. 3). 5.2.4 In ihrem Bericht vom 22. März 2017 nannte PD Dr. med. C.___, Fach ärztin für Neurologie, folgende Diagnosen (Urk. 12/125/3 S. 1):

5.2.4 In ihrem Bericht vom 22. März 2017 nannte PD Dr. med. C.___, Fach ärztin für Neurologie, folgende Diagnosen (Urk. 12/125/3 S. 1): - Lumbalgien und Lumboischialgien mit sensiblem Defizit

Lumbalgien und Lumboischialgien mit sensiblem Defizit - Radikulopathie L5 rechts, akute > chronische Denervationszeichen

Radikulopathie L5 rechts, akute > chronische Denervationszeichen - Radikulopathie S1 rechts, akute = chronische Denervationszeichen

Radikulopathie S1 rechts, akute = chronische Denervationszeichen Der Beschwerdeführer zeige seit einem Treppensturz über mindestens 20 Stufen mit Schädel-Hirn-Trauma und kurzem Bewusstseinsverlust im 24-stündigem Verlauf zunächst Lumbalgien, dann rechtslateral ausstrahlende Lumboischialgien mit Kraftverlust, letztere im Verlauf der Jahre regressiv bei erhaltener Blasen-/Mastdarmfunktion. Es bestehe über die Jahre seit 1993 eine persistierende invalidisierende Schmerzsymptomatik. Die neurologische Untersuchung zeige eine deutlich verminderte Beweglichkeit im tiefen LWS-Bereich sowie Nervendehnungszeichen beidseits (S. 2).

Der Beschwerdeführer zeige seit einem Treppensturz über mindestens 20 Stufen mit Schädel-Hirn-Trauma und kurzem Bewusstseinsverlust im 24-stündigem Verlauf zunächst Lumbalgien, dann rechtslateral ausstrahlende Lumboischialgien mit Kraftverlust, letztere im Verlauf der Jahre regressiv bei erhaltener Blasen-/Mastdarmfunktion. Es bestehe über die Jahre seit 1993 eine persistierende invalidisierende Schmerzsymptomatik. Die neurologische Untersuchung zeige eine deutlich verminderte Beweglichkeit im tiefen LWS-Bereich sowie Nervendehnungszeichen beidseits (S. 2). In einem weiteren Bericht vom 2. Januar 2017 führte PD Dr. C.___ aus, die Untersuchung zeige eine pathologische Spontanaktivität, welche bei akuten axo nalen Schädigungen nachgewiesen werde, die aber auch länger zurückliegen beziehungsweise residuell sein könne. Diese Frage sei in einer Verlaufsunter suchung zu klären (Urk. 12/142/4 S. 2).

In einem weiteren Bericht vom 2. Januar 2017 führte PD Dr. C.___ aus, die Untersuchung zeige eine pathologische Spontanaktivität, welche bei akuten axo nalen Schädigungen nachgewiesen werde, die aber auch länger zurückliegen beziehungsweise residuell sein könne. Diese Frage sei in einer Verlaufsunter suchung zu klären (Urk. 12/142/4 S. 2). 5.2.5 Am 27. März 2017 hielt PD Dr. B.___ fest, aufgrund der Sachlage würden die Fest stellungen von PD Dr. C.___ mit der instabilen Osteochondrose mit Rezessusstenose L4/5 und dynamisch auch Beeinträchtigung der durchlaufenden S1-Wurzel ha rmonisieren. Aufgrund der im A.___ -Gutachten unterlassenen fachneurologischen Abklärung und der in der Bildgebung bereits damals ausge wiesenen Problematik sei aufgrund der jetzt klinisch und fachneurologisch dokumentierten Situation eine verwertbare Belastbarkeit im Alltag nicht gegeben. Das Gutachten sei aufgrund der Abklärungsmängel als medizinisch nicht stich haltig zu bezeichnen und bedürfe dringend einer Revision (Urk. 12/125/2 S. 1).

5.2.5 Am 27. März 2017 hielt PD Dr. B.___ fest, aufgrund der Sachlage würden die Fest stellungen von PD Dr. C.___ mit der instabilen Osteochondrose mit Rezessusstenose L4/5 und dynamisch auch Beeinträchtigung der durchlaufenden S1-Wurzel ha rmonisieren. Aufgrund der im A.___ -Gutachten unterlassenen fachneurologischen Abklärung und der in der Bildgebung bereits damals ausge wiesenen Problematik sei aufgrund der jetzt klinisch und fachneurologisch dokumentierten Situation eine verwertbare Belastbarkeit im Alltag nicht gegeben. Das Gutachten sei aufgrund der Abklärungsmängel als medizinisch nicht stich haltig zu bezeichnen und bedürfe dringend einer Revision (Urk. 12/125/2 S. 1). 5.2.6 In ihrer Stellungnahme vom 15. September 20 17 (Urk. 12/138) führten die A.___ -Gutachter zum Bericht von PD Dr. C.___ aus, anlässlich der Begutachtung habe der Beschwerdeführer über ein im Vordergrund stehendes lumbales Schmerzsyndrom berichtet, die Schmerzausstrahlungen ins rechte Bein seien als leichtgradig beschrieben worden. Aus der Anamneseerhebung durch PD Dr. C.___ gehe nicht hervor, dass es inzwischen zu einer deutlichen Zunahme von radikulären Schmerzen gekommen sei. Anlässlich der Begutachtung hätten sich keine Hinweise auf motorische Defizite ergeben (S. 2). Aufgrund der neuen Akten würden sich keine neuen Aspekte ergeben, welche durch nachvollziehbare objektivierbare Befu nde zu einer Revision der im A.___ -Gutachten gestellten Diag nosen führen würden. Es werde deshalb an den Ergebnissen der Begutachtung und der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit festgehalten (S. 3).

5.2.6 In ihrer Stellungnahme vom 15. September 20 17 (Urk. 12/138) führten die A.___ -Gutachter zum Bericht von PD Dr. C.___ aus, anlässlich der Begutachtung habe der Beschwerdeführer über ein im Vordergrund stehendes lumbales Schmerzsyndrom berichtet, die Schmerzausstrahlungen ins rechte Bein seien als leichtgradig beschrieben worden. Aus der Anamneseerhebung durch PD Dr. C.___ gehe nicht hervor, dass es inzwischen zu einer deutlichen Zunahme von radikulären Schmerzen gekommen sei. Anlässlich der Begutachtung hätten sich keine Hinweise auf motorische Defizite ergeben (S. 2). Aufgrund der neuen Akten würden sich keine neuen Aspekte ergeben, welche durch nachvollziehbare objektivierbare Befu nde zu einer Revision der im A.___ -Gutachten gestellten Diag nosen führen würden. Es werde deshalb an den Ergebnissen der Begutachtung und der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit festgehalten (S. 3). 5.2.7 Am 19. Juni 2018 wiesen die A.___ -Gutachter darauf hin, dass die Argumentation von PD Dr. C.___ in ihrem Schreiben vom 2. Januar 2017 derart diffus sei, dass konkret nicht darauf eingegangen werden könne, dies würde kaum zur Klärung der Sachlage führen. Es sei nicht möglich, nach einer derartig langen Zeit eine seriöse Beurteilung in Teilbereichen abzugeben. Eine weitere Stellung nahme wäre nur unter der Bedingung möglich, dass eine umfassende Neubegut achtung erfolgen würde. Selbstverständlich würde dann auch eine neurophysio logische Untersuchung durchgeführt, wobei festzuhalten sei, dass diese Unter suchungsmethode bei der Gesamtbeurteilung eines chronischen Rückenleidens eine untergeordnete Rolle spiele (Urk. 12/150).

5.2.7 Am 19. Juni 2018 wiesen die A.___ -Gutachter darauf hin, dass die Argumentation von PD Dr. C.___ in ihrem Schreiben vom 2. Januar 2017 derart diffus sei, dass konkret nicht darauf eingegangen werden könne, dies würde kaum zur Klärung der Sachlage führen. Es sei nicht möglich, nach einer derartig langen Zeit eine seriöse Beurteilung in Teilbereichen abzugeben. Eine weitere Stellung nahme wäre nur unter der Bedingung möglich, dass eine umfassende Neubegut achtung erfolgen würde. Selbstverständlich würde dann auch eine neurophysio logische Untersuchung durchgeführt, wobei festzuhalten sei, dass diese Unter suchungsmethode bei der Gesamtbeurteilung eines chronischen Rückenleidens eine untergeordnete Rolle spiele (Urk. 12/150). 6.

6. 6.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 22. Februar 1993 insbesondere eine Kontusion der LWS erlitten hat (E. 4.3.3), wobei im Bericht der Rehaklinik Z.___ ein chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie die Folgen des beim Unfall erlittenen Kopfanpralles im Vordergrund standen (E. 4.3.10).

6.1 Fest steht, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 22. Februar 1993 insbesondere eine Kontusion der LWS erlitten hat (E. 4.3.3), wobei im Bericht der Rehaklinik Z.___ ein chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie die Folgen des beim Unfall erlittenen Kopfanpralles im Vordergrund standen (E. 4.3.10). Im Rahmen des im Jahre 2015 eingeleiteten Revisionsverfahrens wurde der Beschwerdeführe r sodann durch die Ärzte des A.___ begutachtet. Dieses Gutachten vom 19. September 2016 ist nachvollziehbar und plausibel begründet und erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien vollumfänglich (vgl. E. 2.2.4), weshalb ohne Weiteres darauf abgestellt werden kann.

Im Rahmen des im Jahre 2015 eingeleiteten Revisionsverfahrens wurde der Beschwerdeführe r sodann durch die Ärzte des A.___ begutachtet. Dieses Gutachten vom 19. September 2016 ist nachvollziehbar und plausibel begründet und erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien vollumfänglich (vgl. E. 2.2.4), weshalb ohne Weiteres darauf abgestellt werden kann. 6.2 Soweit der Beschwerdef ührer dagegen vorbringt, die A.___ -Gutachter hätten ledig lich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vorgenommen und es würden unveränderte Unfallfolgen vorliegen (Urk. 1 S. 8 Ziff. 4.10), kann dieser Argumentation nicht gefolgt werden. Bereits ein Vergleich der Befundaufnahme zeigt wesentliche Veränderungen des Gesundheitszustandes. So klagte der Beschwerdeführer im Jahre 1996 insbesondere über thorakolumbale und lumbale Schmerzen mit Ausstrahlungen ins rechte Bein, ein weiteres Schmerzareal im Nacken mit etwas Ausstrahlungen in den rechten Arm sowie Kopfschmerzen (Urk. 12/61 S. 4 oben). Insgesamt diagnostizierten die Ärzte ein chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom, belastungsabhängige Kopf schmerzen und Sehstörungen, schmerzbedingte kognitive Leistungsschwankun gen sowie ein chronisches Zervikalsyndrom (E. 4.3.10). Im Rahmen der A.___ -Begutachtung sodann lagen gemäss den Angaben des Beschwerdeführers ausschliesslich Schmerzen im unteren Rückenbereich vor, andere Beschwerden verneinte er ausdrücklich (Urk. 12/115 S. 6 Ziff. 3.1.1, S. 15 Ziff. 4.2.1.1 und S. 21 Ziff. 4.3.1). Die Ärzte diagnostizierten in der Folge ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom sowie leichtgradige degenerative Verände rungen der unteren LWS. Zwar machte der Beschwerdeführer gegenüber den Gutachtern geltend, seit dem Jahre 1996 sei es zu keiner relevanten Veränderung der Beschwerden gekommen. Dennoch erwähnte er weder die früher geklagten Kopfschmerzen, Sehstörungen und Leistungsschwankungen noch das chronische Zervikalsyndrom. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer mittlerweile gemäss seinen eigenen Angaben besser mit den Schmerzen umgehen kann als in den ersten Jahren nach dem Unfall. Es ist in diesem Sinne zu einer mindestens gewissen Angewöhnung gekommen (E. 5.2.2). Die Lokalisation der Beschwerden war damit kurz nach dem Unfall eine andere als im aktuellen Zeitpunkt, fast dreissig Jahre nach dem Unfall.

6.2 Soweit der Beschwerdef ührer dagegen vorbringt, die A.___ -Gutachter hätten ledig lich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vorgenommen und es würden unveränderte Unfallfolgen vorliegen (Urk. 1 S. 8 Ziff. 4.10), kann dieser Argumentation nicht gefolgt werden. Bereits ein Vergleich der Befundaufnahme zeigt wesentliche Veränderungen des Gesundheitszustandes. So klagte der Beschwerdeführer im Jahre 1996 insbesondere über thorakolumbale und lumbale Schmerzen mit Ausstrahlungen ins rechte Bein, ein weiteres Schmerzareal im Nacken mit etwas Ausstrahlungen in den rechten Arm sowie Kopfschmerzen (Urk. 12/61 S. 4 oben). Insgesamt diagnostizierten die Ärzte ein chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom, belastungsabhängige Kopf schmerzen und Sehstörungen, schmerzbedingte kognitive Leistungsschwankun gen sowie ein chronisches Zervikalsyndrom (E. 4.3.10). Im Rahmen der A.___ -Begutachtung sodann lagen gemäss den Angaben des Beschwerdeführers ausschliesslich Schmerzen im unteren Rückenbereich vor, andere Beschwerden verneinte er ausdrücklich (Urk. 12/115 S. 6 Ziff. 3.1.1, S. 15 Ziff. 4.2.1.1 und S. 21 Ziff. 4.3.1). Die Ärzte diagnostizierten in der Folge ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom sowie leichtgradige degenerative Verände rungen der unteren LWS. Zwar machte der Beschwerdeführer gegenüber den Gutachtern geltend, seit dem Jahre 1996 sei es zu keiner relevanten Veränderung der Beschwerden gekommen. Dennoch erwähnte er weder die früher geklagten Kopfschmerzen, Sehstörungen und Leistungsschwankungen noch das chronische Zervikalsyndrom. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer mittlerweile gemäss seinen eigenen Angaben besser mit den Schmerzen umgehen kann als in den ersten Jahren nach dem Unfall. Es ist in diesem Sinne zu einer mindestens gewissen Angewöhnung gekommen (E. 5.2.2). Die Lokalisation der Beschwerden war damit kurz nach dem Unfall eine andere als im aktuellen Zeitpunkt, fast dreissig Jahre nach dem Unfall. Auch zu beachten ist, dass die Ärzte der Rehaklinik Z.___ zwar keine eindeu tigen Zeichen einer Symptomausweitung beziehungsweise eine Symptom verdeutlichung gefunden und eine solche im Vergleich mit dem charakteris tischen Bild insbesondere unter Hinweis auf die diesbezüglich ausgedehnte Erfahrung in der Klinik verneint hatten. Dennoch beschrieben sie ein auffälliges Verhalten im Sinne einer besonderen Besorgnis, einer Vorsichtigkeit sowie eines ausgiebigen Nachfragens über alle Aspekte einer Sache mit manchmal durch scheinendem Misstrauen, und hielten fest, das Ausmass der ausgeprägten Beschwerden könne nicht vollumfänglich durch die erhobenen patho -anato mischen Befunde erklärt werden. Die Beurteilung hielten die Ärzte denn auch explizit für ausserordentlich schwierig und stützten sich dabei weitgehend auf die Konsistenz und Kohärenz im Verhalten des Beschwerdeführers während seines Aufenthaltes, mithin insbesondere auf die subjektiven Angaben des Beschwerde führers (E. 4.3.10). Die A.___ -Gutachter beschrieben sodann wiederholt den Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung, die sie zumindest teilweise als bewusstseinsnah bewerteten. So konnten nicht alle vom Beschwerdeführer anlässlich der orthopädischen Untersuchung gezeigten Bewegungen beziehungs weise Bewegungseinschränkungen anatomisch erklärt werden. Die eindeutig objektivierbaren Untersuchungen zeigten bis auf die bereits im Jahre 1994 festgestellten leichten degenerativen Veränderungen allesamt unauffällige Befunde (Urk. 12/115 S. 19). Es muss festgehalt en werden, dass erst mit der A.___ -Begutachtung erstmals eine genaue und objektiv begründete Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers vorlag.

Auch zu beachten ist, dass die Ärzte der Rehaklinik Z.___ zwar keine eindeu tigen Zeichen einer Symptomausweitung beziehungsweise eine Symptom verdeutlichung gefunden und eine solche im Vergleich mit dem charakteris tischen Bild insbesondere unter Hinweis auf die diesbezüglich ausgedehnte Erfahrung in der Klinik verneint hatten. Dennoch beschrieben sie ein auffälliges Verhalten im Sinne einer besonderen Besorgnis, einer Vorsichtigkeit sowie eines ausgiebigen Nachfragens über alle Aspekte einer Sache mit manchmal durch scheinendem Misstrauen, und hielten fest, das Ausmass der ausgeprägten Beschwerden könne nicht vollumfänglich durch die erhobenen patho -anato mischen Befunde erklärt werden. Die Beurteilung hielten die Ärzte denn auch explizit für ausserordentlich schwierig und stützten sich dabei weitgehend auf die Konsistenz und Kohärenz im Verhalten des Beschwerdeführers während seines Aufenthaltes, mithin insbesondere auf die subjektiven Angaben des Beschwerde führers (E. 4.3.10). Die A.___ -Gutachter beschrieben sodann wiederholt den Eindruck einer Beschwerdeverdeutlichung, die sie zumindest teilweise als bewusstseinsnah bewerteten. So konnten nicht alle vom Beschwerdeführer anlässlich der orthopädischen Untersuchung gezeigten Bewegungen beziehungs weise Bewegungseinschränkungen anatomisch erklärt werden. Die eindeutig objektivierbaren Untersuchungen zeigten bis auf die bereits im Jahre 1994 festgestellten leichten degenerativen Veränderungen allesamt unauffällige Befunde (Urk. 12/115 S. 19). Es muss festgehalt en werden, dass erst mit der A.___ -Begutachtung erstmals eine genaue und objektiv begründete Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers vorlag. Wenig behelflich ist sodann der Hinweis des Beschwerdeführers, er habe aufgrund seiner Beschwerden nach wie vor Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen oder Arbeiten am PC. Entgegen seiner Argumentation in der Beschwerde (Urk. 1 S. 12 Ziff. 7) lässt sich daraus nicht ableiten, dass er nach wie vor an Kopfschmerzen leidet. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich seine Angaben im Rahmen der Begutachtung auf die aktuell bestehenden Rückenbeschwerden bezogen (Urk. 12/115 S. 15).

Wenig behelflich ist sodann der Hinweis des Beschwerdeführers, er habe aufgrund seiner Beschwerden nach wie vor Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen oder Arbeiten am PC. Entgegen seiner Argumentation in der Beschwerde (Urk. 1 S. 12 Ziff. 7) lässt sich daraus nicht ableiten, dass er nach wie vor an Kopfschmerzen leidet. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich seine Angaben im Rahmen der Begutachtung auf die aktuell bestehenden Rückenbeschwerden bezogen (Urk. 12/115 S. 15). 6.3 Was die vom Beschwerdeführer eingereichten Berichte von PD Dr. B.___ sowie PD Dr. C.___ betrifft, so gingen beide hinsichtlich des Unfallherganges davon aus, dass sich der Beschwerdeführer beim Treppensturz eine Commotio cerebri beziehungsweise ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hat (E. 5.2.3-4). Die Ärzte der Rehaklinik Z.___ hatten zwar in ihrem Bericht vom 12. Januar 1996 eine Kopfprellung diagnostiziert (E. 4.3.10), es finden sich jedoch in den zeitnahen medizinischen Berichten keine Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer darüber hinaus eine Gehirnerschütterung oder gar ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hätte. Dies wurde früher denn auch nie geltend gemacht (E. 4.3.2-11). Im Gegenteil wurde zeitnah anlässlich der Erstbehandlung bei Dr. E.___ keine Kopfbeeinträchtigung festgestellt und ein Anschlagen anamnestisch nicht erwähnt (vgl. Urk. 12/3). Eine Kopfverletzung fand auch nicht Eingang in die Unfallmeldung (vgl. vorstehend E. 4.3.2). Die Berichte von PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ sind diesbezüglich unzutreffend, was sich entscheidend auf den Beweiswert ihrer Berichte auswirkt. PD Dr. B.___ beschrieb sodann ein deutlich aufscheinendes, invalidisierendes lumbospondylogenes Beschwerdebild, ohne jedoch zu begründ en, weshalb er zu dieser vom A.___ -Gutachten abweichenden Beurteilung gelangte oder weshalb die Beschwerden auf den Unfall im Jahre 1993 zurückzuführen wären. Im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ist jedoch der Nachweis eines Kausalzusammenhanges zwischen den aktuell geklagten Beschwerden und dem Unfall notwendig, um einen Leistungsanspruch zu begrün den. Nachdem somit beide Ärzte von unzutreffenden Vorbefunden ausgingen und die aktuelle Situation beschrieben, ohne den Kausalzusammenhang zum Unfall im Jahre 1993 oder die aktuelle Arbeitsfähigkeit zu beurteilen, und PD Dr. C.___ zudem gemäss ihren eigenen Aus führungen keine Kenntnis des A.___ -Gutachtens hatte (vgl. Urk. 12/142/4), erscheinen die Berichte insgesamt wenig überzeugend und vermögen das A.___ -Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen.

6.3 Was die vom Beschwerdeführer eingereichten Berichte von PD Dr. B.___ sowie PD Dr. C.___ betrifft, so gingen beide hinsichtlich des Unfallherganges davon aus, dass sich der Beschwerdeführer beim Treppensturz eine Commotio cerebri beziehungsweise ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hat (E. 5.2.3-4). Die Ärzte der Rehaklinik Z.___ hatten zwar in ihrem Bericht vom 12. Januar 1996 eine Kopfprellung diagnostiziert (E. 4.3.10), es finden sich jedoch in den zeitnahen medizinischen Berichten keine Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer darüber hinaus eine Gehirnerschütterung oder gar ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hätte. Dies wurde früher denn auch nie geltend gemacht (E. 4.3.2-11). Im Gegenteil wurde zeitnah anlässlich der Erstbehandlung bei Dr. E.___ keine Kopfbeeinträchtigung festgestellt und ein Anschlagen anamnestisch nicht erwähnt (vgl. Urk. 12/3). Eine Kopfverletzung fand auch nicht Eingang in die Unfallmeldung (vgl. vorstehend E. 4.3.2). Die Berichte von PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ sind diesbezüglich unzutreffend, was sich entscheidend auf den Beweiswert ihrer Berichte auswirkt. PD Dr. B.___ beschrieb sodann ein deutlich aufscheinendes, invalidisierendes lumbospondylogenes Beschwerdebild, ohne jedoch zu begründ en, weshalb er zu dieser vom A.___ -Gutachten abweichenden Beurteilung gelangte oder weshalb die Beschwerden auf den Unfall im Jahre 1993 zurückzuführen wären. Im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ist jedoch der Nachweis eines Kausalzusammenhanges zwischen den aktuell geklagten Beschwerden und dem Unfall notwendig, um einen Leistungsanspruch zu begrün den. Nachdem somit beide Ärzte von unzutreffenden Vorbefunden ausgingen und die aktuelle Situation beschrieben, ohne den Kausalzusammenhang zum Unfall im Jahre 1993 oder die aktuelle Arbeitsfähigkeit zu beurteilen, und PD Dr. C.___ zudem gemäss ihren eigenen Aus führungen keine Kenntnis des A.___ -Gutachtens hatte (vgl. Urk. 12/142/4), erscheinen die Berichte insgesamt wenig überzeugend und vermögen das A.___ -Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gemäss dem in allen Teilen überzeugenden und nachvollz iehbar begründeten A.___ -Gutachten aktuell zwar an Beschwerden und Schmerzen der unteren Wirbelsäule leidet, welche sich auch auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, diese jedoch nicht mehr in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 22. Februar 1993 stehen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gemäss dem in allen Teilen überzeugenden und nachvollz iehbar begründeten A.___ -Gutachten aktuell zwar an Beschwerden und Schmerzen der unteren Wirbelsäule leidet, welche sich auch auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, diese jedoch nicht mehr in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 22. Februar 1993 stehen. 6.4 Selbst wenn jedoch davon auszugehen wäre, dass die aktuell bestehenden Schmerzen nach wie vor auf den Unfall vom 22. Februar 1993 zurückzuführen wären, hätte dies keinen Rentenanspruch mehr zur Folg e. Gemäss der Beurteilung im A.___ -Gutachten ist für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelas tende Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen. Der Beschwer deführer ist gelernter Tiefbauzeichner und studierte im Zeitpunkt des Unfalles auf dem zweiten Bildungsweg Betriebswirtschaft. Damit ist ohne Weiteres davon auszugehen, dass er sowohl in der angestammten Tätigkeit als Tiefbauzeichner als auch in der damals angestrebten Tätigkeit als Betriebswirt wieder vollständig arbeitsfähig wäre. Dies erweist sich auch unter Berücksichtigung des vom Beschwerdeführer beschriebenen Tagesablaufs als nachvollziehbar. Gemäss seinen Angaben im Rahmen der A.___ -Begutachtung gestaltet er seinen Tag aktiv, er führt den Haushalt selbstständig, erledigt die Einkäufe alleine und kocht. Weiter liest er sehr viel und erledigt im Garten leichtere Arbeiten (Urk. 12/115 S. 10 unten). Selbst wenn er schwerere Tätigkeiten nicht erledigen kann, erscheint bei diesem Aktivitätsniveau wenig nachvollziehbar, dass er in körperlich leichten Tätigkeiten wie Tiefbauzeichner oder Betriebswirt, welche mit den geeigneten Einrichtungen abwechselnd sitzend und stehend ausgeübt werden können, nicht wieder vollständig arbeitsfähig sein sollte. Damit ist ein Revisionsgrund zu bejahen.

6.4 Selbst wenn jedoch davon auszugehen wäre, dass die aktuell bestehenden Schmerzen nach wie vor auf den Unfall vom 22. Februar 1993 zurückzuführen wären, hätte dies keinen Rentenanspruch mehr zur Folg e. Gemäss der Beurteilung im A.___ -Gutachten ist für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelas tende Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen. Der Beschwer deführer ist gelernter Tiefbauzeichner und studierte im Zeitpunkt des Unfalles auf dem zweiten Bildungsweg Betriebswirtschaft. Damit ist ohne Weiteres davon auszugehen, dass er sowohl in der angestammten Tätigkeit als Tiefbauzeichner als auch in der damals angestrebten Tätigkeit als Betriebswirt wieder vollständig arbeitsfähig wäre. Dies erweist sich auch unter Berücksichtigung des vom Beschwerdeführer beschriebenen Tagesablaufs als nachvollziehbar. Gemäss seinen Angaben im Rahmen der A.___ -Begutachtung gestaltet er seinen Tag aktiv, er führt den Haushalt selbstständig, erledigt die Einkäufe alleine und kocht. Weiter liest er sehr viel und erledigt im Garten leichtere Arbeiten (Urk. 12/115 S. 10 unten). Selbst wenn er schwerere Tätigkeiten nicht erledigen kann, erscheint bei diesem Aktivitätsniveau wenig nachvollziehbar, dass er in körperlich leichten Tätigkeiten wie Tiefbauzeichner oder Betriebswirt, welche mit den geeigneten Einrichtungen abwechselnd sitzend und stehend ausgeübt werden können, nicht wieder vollständig arbeitsfähig sein sollte. Damit ist ein Revisionsgrund zu bejahen. 7.

7. 7.1 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ).

7.1 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidi tät erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invali ditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; BGE 114 V 310 E. 3a). Der Prozentver gleich bietet sich somit namentlich an, wenn Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu berechnen sind. Diesfalls erübrigt sich deren genaue Ermittlung: Der Invaliditätsgrad entspricht dem Grad der Arbeits unfähigkeit, dies unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellen lohn (Urteil des Bundesgerichts 9C_851/2018 vom 23. Mai 2019 E. 5.1).

Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidi tät erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invali ditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; BGE 114 V 310 E. 3a). Der Prozentver gleich bietet sich somit namentlich an, wenn Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu berechnen sind. Diesfalls erübrigt sich deren genaue Ermittlung: Der Invaliditätsgrad entspricht dem Grad der Arbeits unfähigkeit, dies unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellen lohn (Urteil des Bundesgerichts 9C_851/2018 vom 23. Mai 2019 E. 5.1). Insgesamt ist damit ohne Weiteres erstellt, dass bei einer vollständigen Arbeits fähigkeit in der angestammten wie auch in jeder anderen angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit kein Invaliditätsgrad resultiert.

Insgesamt ist damit ohne Weiteres erstellt, dass bei einer vollständigen Arbeits fähigkeit in der angestammten wie auch in jeder anderen angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit kein Invaliditätsgrad resultiert. 7.2 Zusammenfassend sind bezüglich der ursprünglichen Rentenzusprache per März 1997 aufgrund der fehlerhaft durchgeführten Invaliditätsberechnung die Voraus setzungen einer Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG erfüllt. Die Prüfung des Rentenanspruchs ex nunc et pro futuro ergibt sodann, dass kein Leistungsanspruch mehr besteht. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 erweist sich damit als rechtens.

7.2 Zusammenfassend sind bezüglich der ursprünglichen Rentenzusprache per März 1997 aufgrund der fehlerhaft durchgeführten Invaliditätsberechnung die Voraus setzungen einer Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG erfüllt. Die Prüfung des Rentenanspruchs ex nunc et pro futuro ergibt sodann, dass kein Leistungsanspruch mehr besteht. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 23. Juli 2018 erweist sich damit als rechtens. 8.

8. 8.1 Zu beurteilen bleibt sodann das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Einspracheverfahren (Urk. 20/1).

8.1 Zu beurteilen bleibt sodann das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Einspracheverfahren (Urk. 20/1). Gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG wird der gesuchstellenden Person im Sozialver sicherungsverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhält nisse es erfordern. Unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren wird gewährt, wenn die Partei bedürftig ist, die Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen und die Vertretung im konkreten Fall sachlich geboten ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 BV). Eine anwaltliche Mitwirkung drängt sich nur in Ausnahmefällen auf, wenn schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen dies als notwendig erscheinen lassen und eine Verbeiständung durch Verbandsvertreter, Fürsorger oder andere Fach- und Vertrauens leu te sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt. Könnte der Einsprecher im Falle des Unterliegens die unentgeltliche Verbei ständung beanspruchen, hat er bei Obsiegen Anspruch auf eine Parteientschädi gung (BGE 132 V 200 E. 4.1 mit Hinweisen; vgl. BGE 125 V 32).

Gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG wird der gesuchstellenden Person im Sozialver sicherungsverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhält nisse es erfordern. Unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren wird gewährt, wenn die Partei bedürftig ist, die Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen und die Vertretung im konkreten Fall sachlich geboten ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 BV). Eine anwaltliche Mitwirkung drängt sich nur in Ausnahmefällen auf, wenn schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen dies als notwendig erscheinen lassen und eine Verbeiständung durch Verbandsvertreter, Fürsorger oder andere Fach- und Vertrauens leu te sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt. Könnte der Einsprecher im Falle des Unterliegens die unentgeltliche Verbei ständung beanspruchen, hat er bei Obsiegen Anspruch auf eine Parteientschädi gung (BGE 132 V 200 E. 4.1 mit Hinweisen; vgl. BGE 125 V 32). 8.2 Die Beschwerdegegnerin wies das Gesuch insbesondere unter Hinweis auf die nicht rechtsgenüglich belegten beziehungsweise nachgewiesenen Wohnkosten ab. Gemäss den Bankauszügen werde zum jeweiligen Monatsende ein Betrag von Fr. 1'800.- abgebucht, wobei das Geld einmal auf ein Konto der Lebenspartnerin und einmal auf ein gemeinschaftliches Konto überwiesen worden sei. Der Beschwerdeführer habe damit Zugriff auf die Gelder (Urk. 20/2 S. 3 Rz 7). B ei anerkannten Ausgaben von Fr. 2'591.30 sowie Einnahmen von Fr. 3'296.10 bestehe ein Überschuss von Fr. 704.80 (Urk. 20/2 S. 3 Rz 13).

8.2 Die Beschwerdegegnerin wies das Gesuch insbesondere unter Hinweis auf die nicht rechtsgenüglich belegten beziehungsweise nachgewiesenen Wohnkosten ab. Gemäss den Bankauszügen werde zum jeweiligen Monatsende ein Betrag von Fr. 1'800.- abgebucht, wobei das Geld einmal auf ein Konto der Lebenspartnerin und einmal auf ein gemeinschaftliches Konto überwiesen worden sei. Der Beschwerdeführer habe damit Zugriff auf die Gelder (Urk. 20/2 S. 3 Rz 7). B ei anerkannten Ausgaben von Fr. 2'591.30 sowie Einnahmen von Fr. 3'296.10 bestehe ein Überschuss von Fr. 704.80 (Urk. 20/2 S. 3 Rz 13). 8.3 Gemäss dem bei den Akten liegenden und von beiden Parteien am 25. September 2007 unterzeichneten Mietvertrag wurde der Mietzins auf insgesamt Fr. 1'400.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer ein 50%iges Nutzungsrecht an der Liegen schaft eingeräumt (Urk. 9/14). D er Beschwerdeführer schuldet seiner Lebenspart nerin demnach monatlich Fr. 1'400.-- an Wohnkosten. Wie die Abrechnung genau vorgenommen wird und ob allenfalls der Einfachheit halber unter den Parteien eine Verrechnung mit anderen Kosten erfolgt, ist dabei den Mietp arteien überlassen. Für den vorliegenden Fall entscheidend ist schlussendlich die Tatsache, dass eine rechtverbindliche Mietzins- Forderung über monatlich Fr. 1'400.-- besteht. Diese ist bei der Berechnung der Bedürftigkeit zu berücksich tigen, womit die anerkannten Ausgaben Fr. 3'991.30 betragen und die Bedürftig keit ausgewiesen ist.

8.3 Gemäss dem bei den Akten liegenden und von beiden Parteien am 25. September 2007 unterzeichneten Mietvertrag wurde der Mietzins auf insgesamt Fr. 1'400.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer ein 50%iges Nutzungsrecht an der Liegen schaft eingeräumt (Urk. 9/14). D er Beschwerdeführer schuldet seiner Lebenspart nerin demnach monatlich Fr. 1'400.-- an Wohnkosten. Wie die Abrechnung genau vorgenommen wird und ob allenfalls der Einfachheit halber unter den Parteien eine Verrechnung mit anderen Kosten erfolgt, ist dabei den Mietp arteien überlassen. Für den vorliegenden Fall entscheidend ist schlussendlich die Tatsache, dass eine rechtverbindliche Mietzins- Forderung über monatlich Fr. 1'400.-- besteht. Diese ist bei der Berechnung der Bedürftigkeit zu berücksich tigen, womit die anerkannten Ausgaben Fr. 3'991.30 betragen und die Bedürftig keit ausgewiesen ist. Soweit die Beschwerdegegnerin die Notwendigkeit einer Verbeiständung wegen schwierigen rechtlichen oder tatsächlichen Fragen verneint, kann dem nicht beigepflichtet werden. Es handelt sich vorliegend um einen Fall, welcher auf einen Unfall im Jahre 1993 zurückgeht und bei welchem komplexe rechtliche Fragen bezüglich der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzu sprache sowie der Abgrenzung zwischen Wiedererwägung und Revision zu beantworten sind. Vor diesem Hintergrund ist auch die Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung im Einspracheverfahren zu bejahen.

Soweit die Beschwerdegegnerin die Notwendigkeit einer Verbeiständung wegen schwierigen rechtlichen oder tatsächlichen Fragen verneint, kann dem nicht beigepflichtet werden. Es handelt sich vorliegend um einen Fall, welcher auf einen Unfall im Jahre 1993 zurückgeht und bei welchem komplexe rechtliche Fragen bezüglich der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzu sprache sowie der Abgrenzung zwischen Wiedererwägung und Revision zu beantworten sind. Vor diesem Hintergrund ist auch die Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung im Einspracheverfahren zu bejahen. Insgesamt hat der Beschwerdeführer damit Anspruch auf Bestellung eines unent geltlichen Rechtsvertreters im Verwaltungsverfahren.

Insgesamt hat der Beschwerdeführer damit Anspruch auf Bestellung eines unent geltlichen Rechtsvertreters im Verwaltungsverfahren. 9.

9. 9.1 In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung auch für das vorliegende Verfahren (Urk. 1 S. 2). Nachdem die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt sind, ist das Gesuch zu bewilligen.

9.1 In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung auch für das vorliegende Verfahren (Urk. 1 S. 2). Nachdem die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt sind, ist das Gesuch zu bewilligen. 9.2 Mit Honorarnote vom 17. Juni 2021 machte Rechtsanwalt Michael A u sfeld für das Verfahren Nr. UV.2018.00191 einen Aufwand von 16.5 Stunden sowie Barauslagen von insgesamt Fr. 75.40, zuzüglich Mehrwertsteuer, geltend (Urk. 1 9 S. 1).

9.2 Mit Honorarnote vom 17. Juni 2021 machte Rechtsanwalt Michael A u sfeld für das Verfahren Nr. UV.2018.00191 einen Aufwand von 16.5 Stunden sowie Barauslagen von insgesamt Fr. 75.40, zuzüglich Mehrwertsteuer, geltend (Urk. 1 9 S. 1). Nach Massgabe von § 10 der Verordnung über die sozialversicherungsgericht lichen Gebühren, Kosten und Entschädigungen in Verbindung mit § 8 Abs. 1 der Verordnung ist ein unnötiger Aufwand des unentgeltlichen Rechtsvertreters nicht zu ersetzen. In Anwendung dieser Bestimmung kann nicht der gesamte geltend gemachte Aufwand als entschädigungsberechtigt anerkannt werden.

Nach Massgabe von § 10 der Verordnung über die sozialversicherungsgericht lichen Gebühren, Kosten und Entschädigungen in Verbindung mit § 8 Abs. 1 der Verordnung ist ein unnötiger Aufwand des unentgeltlichen Rechtsvertreters nicht zu ersetzen. In Anwendung dieser Bestimmung kann nicht der gesamte geltend gemachte Aufwand als entschädigungsberechtigt anerkannt werden. Als unverhältnismässig erweist sich insbesondere der für das Verfassen der Beschwerdeschrift angegebene Aufwand von insgesamt 14.5 Stunden (Urk. 19). Die Beschwerde umfasst insgesamt 14 Seiten, wovon sechseinhalb Seiten wortwörtlich einen Teil der Eingabe vom 26. April 2017 an die Beschwerdegeg nerin wiedergeben und damit nicht im vorliegenden Verfahren zu entgelten sind. Für das Aktenstudium, die Besprechung mit dem Beschwerdeführer sowie das Verfassen der Beschwerdeschrift sind insgesamt 7 Stunden als angemessen zu erachten. Somit sind anstatt der geltend gemachten 16.5 Stunden insgesamt neun Stunden zu entschädigen.

Als unverhältnismässig erweist sich insbesondere der für das Verfassen der Beschwerdeschrift angegebene Aufwand von insgesamt 14.5 Stunden (Urk. 19). Die Beschwerde umfasst insgesamt 14 Seiten, wovon sechseinhalb Seiten wortwörtlich einen Teil der Eingabe vom 26. April 2017 an die Beschwerdegeg nerin wiedergeben und damit nicht im vorliegenden Verfahren zu entgelten sind. Für das Aktenstudium, die Besprechung mit dem Beschwerdeführer sowie das Verfassen der Beschwerdeschrift sind insgesamt 7 Stunden als angemessen zu erachten. Somit sind anstatt der geltend gemachten 16.5 Stunden insgesamt neun Stunden zu entschädigen. Für das Verfahren Nr. UV.2018.00270 machte Rechtsanwalt Michael Ausfeld sodann einen Aufwand von 2.92 Stunden sowie Barauslagen in der Höhe von Fr. 14.50 geltend (Urk. 20/8), was angemessen ist.

Für das Verfahren Nr. UV.2018.00270 machte Rechtsanwalt Michael Ausfeld sodann einen Aufwand von 2.92 Stunden sowie Barauslagen in der Höhe von Fr. 14.50 geltend (Urk. 20/8), was angemessen ist. 9.3 Insgesamt sind somit 11.92 Stunden zu entschädigen, dies nebst den Barauslagen von Fr. 75.40 sowie Fr. 14.50, womit beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) eine Entschädigung von total Fr. 2‘ 9 21. 15 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu bezahlen ist. Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Ab. 4 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen.

9.3 Insgesamt sind somit 11.92 Stunden zu entschädigen, dies nebst den Barauslagen von Fr. 75.40 sowie Fr. 14.50, womit beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) eine Entschädigung von total Fr. 2‘ 9 21. 15 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu bezahlen ist. Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Ab. 4 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen. 9.4 Nach der Rechtsprechung sind unter dem Titel Parteientschädigung auch die Kosten privat eingeholter Gutachten zu vergüten, soweit die Parteiexpertise für die Entscheidfindung unerlässlich war (BGE 115 V 62 E. 5c S. 63; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 E. 3b, U 360/98, Nr. U 395 S. 322 E. 7a, U 160/98; Urteil des ehemaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 591/06 vom 15. Dezember 2006, E. 5.1) Dieser Grundsatz ist für das Verwaltungsverfahren ausdrücklich in Art. 45 Abs. 1 ATSG festgehalten (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 456).

9.4 Nach der Rechtsprechung sind unter dem Titel Parteientschädigung auch die Kosten privat eingeholter Gutachten zu vergüten, soweit die Parteiexpertise für die Entscheidfindung unerlässlich war (BGE 115 V 62 E. 5c S. 63; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 E. 3b, U 360/98, Nr. U 395 S. 322 E. 7a, U 160/98; Urteil des ehemaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 591/06 vom 15. Dezember 2006, E. 5.1) Dieser Grundsatz ist für das Verwaltungsverfahren ausdrücklich in Art. 45 Abs. 1 ATSG festgehalten (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 456). Die vom Beschwerdeführer bei PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ eingeholten Berichte erweis en sich nach dem Gesagten (vgl. vorstehend E. 6.3) für die Entscheidfindung als nicht behelflich, weshalb die dadurch entstandenen Kosten nicht zu erstatten sind.

Die vom Beschwerdeführer bei PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ eingeholten Berichte erweis en sich nach dem Gesagten (vgl. vorstehend E. 6.3) für die Entscheidfindung als nicht behelflich, weshalb die dadurch entstandenen Kosten nicht zu erstatten sind. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: 1. Der Prozess Nr. UV.20 18.00270 in Sachen X.___ gegen die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG wird mit dem vorliegenden Prozess Nr. UV.2018.00191 vereinigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt.

1. Der Prozess Nr. UV.20 18.00270 in Sachen X.___ gegen die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG wird mit dem vorliegenden Prozess Nr. UV.2018.00191 vereinigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt. 2. Der Prozess Nr. UV.2018.00270 wird als dadurch erledigt abgeschrieben.

2. Der Prozess Nr. UV.2018.00270 wird als dadurch erledigt abgeschrieben. 3. In Bewilligung des Gesuchs vom 31. August respektive 7. November 2018 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt Michael Ausfeld als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt.

3. In Bewilligung des Gesuchs vom 31. August respektive 7. November 2018 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt Michael Ausfeld als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt. und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde vom 31. August 2018 gegen den Einspracheentscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 23. Juli 2018 wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde vom 31. August 2018 gegen den Einspracheentscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 23. Juli 2018 wird abgewiesen. 2. Die Kosten für die Berichte von PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ werden nicht erstattet.

2. Die Kosten für die Berichte von PD Dr. B.___ und PD Dr. C.___ werden nicht erstattet. 3. Die Beschwerde vom 7. November 2018 gegen die Zwischenverfügung der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 26. Oktober 2018 wird gutgeheissen und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf Bestellung eines unentgelt lichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Zürich, für das Verwaltungsverfahren ab dem 26. April 2017 hat.

3. Die Beschwerde vom 7. November 2018 gegen die Zwischenverfügung der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 26. Oktober 2018 wird gutgeheissen und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf Bestellung eines unentgelt lichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Zürich, für das Verwaltungsverfahren ab dem 26. April 2017 hat. 4. Das Verfahren ist kostenlos.

4. Das Verfahren ist kostenlos. 5. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Zürich, wird mit Fr. 2' 9 21. 15 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

5. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Zürich, wird mit Fr. 2' 9 21. 15 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 6. Zustellung gegen Empfangsschein an:

6. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Ausfeld

Rechtsanwalt Michael Ausfeld - Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG

Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 7. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

7. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

Grieder-MartensKübler-Zillig