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Diese Fotos stammen vom letzten Shooting mit Carla. Die Bilder entstanden zu Beginn des Shootings. Da das Sonnenlicht hart und zu hell war, gingen wir in eine breite Seitenstrasse, wo wir im Schatten die ersten Fotos machten. Verwendet wurde eine Blendenöffnung f2.8, eine Verschlusszeit von 1/320 und der ISO-Wert betrug 50. Für diese Fotos habe ich meine Nikon D600 und mein Nikon 50mm f1.8 verwendet.
Oft werde ich gefragt, worauf ich achte, wenn ich Portraitfotos von jemanden mache. Ich persönlich achte einerseits darauf, dass es so natürlich wie möglich wirkt, da mir natürliche Fotos und Gesichtsausdrücke am Besten gefallen. Wichtig ist natürlich das Freistellen der Person und das der Fokus auf dem Auge liegt. Mit freistellen meine ich, dass der Hintergrund unscharf und das Model/ Objekt scharf ist. Dazu verwende ich eine offene Blende (mindestens f2.8).
Sehr wichtig ist, dass der ISO-Wert nicht zu hoch ist, da es sonst ein unschönes Rauschen auf den Bildern gibt. Beim ISO-Rauschen erkennt man grüne und rote Farbpunkte auf den Fotos, welche sehr unschön wirken.
Den Fokus auf dem Auge zu haben ist insofern wichtig, weil sonst die Haut scharf gestellt ist und die Augen unscharf, dabei sagen die Augen sehr viel mehr aus, als die Poren auf der Haut.
Zu guter Letzt gibt es noch die Beachtung der Bildgestaltung. Manche von Euch habe bestimmt schon vom Goldenen Schnitt gehört. Falls nicht, die einfachere Erklärung folgt jetzt. Man sollte so gut wie immer darauf achten, dass das Model/Objekt nicht in der Mitte des Bildes steht, sondern eher rechts oder links. Vielleicht kennt Ihr es, man betrachtet ein Bild, in welchem das Model/ Objekt in der Mitte steht, und schenkt dem Bild weniger Beachtung als einem Bild, in welchem das Model eher rechts im Bild steht. Als Faustregel könnte man also sagen, dass zwei Drittel des Bildes leer sein müssen und sich das Model im anderen Drittel befindet.