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Dass Flüge ausfallen innerhalb von Europa ist nicht selten. Der Luftraum ist grundsätzlich viel zu voll und Flugverspätungen an der Tagesordnung. Über den Tag hinweg führt dies auch nach und nach immer wieder zu Flugausfällen von einigen Flügen. Diese werden häufig gestrichen, um den restlichen Flugplan nicht zu gefährden. Lieber nimmt die Airline dann von den Passagieren dieses Fluges die Entschädigungsforderungen in Kauf. Abhängig sind die Höhen der Entschädigungszahlungen, die die Airlines natürlich nur auf Antrag leisten, von der Länge der Flugstrecke von dem Flug, der annulliert wurde. Die meisten Passagiere können von den Airlines zum Glück umgebucht werden, so dass diese meist keine Regress-Forderungen an die Airline stellen, weil sie doch noch ihren Anschlussflug erwischen bzw. ihren Bus, der sie ins Hotel bringen soll.
Wann zahlt die AIrline?
Die Airline zahlt die Entschädigung aber nicht in allen Fällen. Sie unterscheidet aber nicht zwischen Pauschalreisenden und Geschäftsreisenden. Hier gibt es keine Unterscheidung in der EU-Fluggastverordnung. Es gibt aber Fälle, in denen die Airline gegenüber dem Fluggast nicht ersatzpflichtig ist. Und dies ist vor allem dann der Fall, wenn Unwetter oder aber die Weisung der Flughafenleitung für den Flugausfall gesorgt haben. Wenn die Airline allerdings selbst ein Versäumnis hat in Bezug auf die Personalplanung bei Streik von Boden- oder Bord-Personal bzw. vermehrten Krankheitsfällen, dann muss sie die Entschädigung zahlen. Ansonsten wird von der Airline auch automatisch ein Ersatzflugplan erstellt. Dieser sieht vor, dass die Passagiere meist auf andere Flüge anderer Airlines umgebucht werden. Die Passagiere haben dann natürlich keinen Anspruch auf eine Entschädigung.