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B3 28 an der Endhaltestelle Dornach um 1970.
© Sammlung Dominik Madörin, CH-Ettingen
Nach dem Übergang zum Eigenbetrieb anno 1916 konnte die Birseckbahn AG (BEB) nicht mehr ohne weiteres auf den Rollmaterialpark der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) zugreifen und sah sich gezwungen, den eigenen Fahrzeugbestand auszubauen. Zusammen mit den vier Maximum-Motorwagen Ce 2/4 11–14 wurden acht geschlossene Anhängewagen C 21 bis 28 in Auftrag gegeben. 1919 bestellte die BEB weitere vier Wagen beim Lieferanten, der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik AG in Schlieren, nach, dies allerdings zu erheblich schlechteren Konditionen.
Die gefälligen Zweiachser, von welchen kaum Bilddokumente existieren, trugen ursprünglich einen grünen Zweitonanstrich, welcher wohl schon in den Zwanzigerjahren durch eine gelbe Farbgebung ersetzt wurde. Der Wagenkasten mit Endplattformen verfügte über Quersitze sowie über kurze Längssitze gegen die geräumigen Plattformen hin.
Von 1946 bis 1950 wurden alle zwölf Anhänger zu Dreiachsern umgebaut. Analog den Motorwagen Ce 2/3 1–4 wurde der Wagenkasten um ein breites Seitenfenster – etwa 1’400 mm entsprechend – verlängert, um ein dreiachsiges Lenkuntergestell untersetzen zu können. Für den Umbau verantwortlich war die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik AG in Winterthur (SLM). Die Endfertigung nahm die BEB-Werkstätte in Arlesheim vor.
Zwischen 1970 und 1972 wurden neun der zwölf Anhänger ausgemustert und abgebrochen. Die B3 25 und 27 wurden 1972 durch die Firma Schindler Waggon AG in Pratteln modernisiert und zu Einrichtungsfahrzeugen mit automatischen Türen und Trittbrettkontakten umgebaut. Sie erhielten dabei blaue Polstersitze, eine +GF+-Kupplung vorne und einen hellgelben, zu den neuen Gelenk-Motorwagen passenden Anstrich. Die Solenoidbremse entfiel. Der Umbau der beiden Anhängewagen für billeteurlosen Betrieb hinter Be 4/6 106–108 war nötig geworden, weil in den Spitzenzeiten das Platzangebot trotz des neu eingeführten 10-Minuten-Intervalls nicht mehr genügte.
Anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen per 1. Januar 1974 gingen die B3 25 und 27 zusammen mit dem nicht modernisierten B3 22 in den Bestand der Baselland Transport AG (BLT) über (siehe B3 22, 25+27).