Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03493.jsonl.gz/66

Der IT-Konzern Apple kann einem Bericht zufolge wegen der globalen Lieferengpässe Millionen Smartphones nicht produzieren. Es sei davon auszugehen, dass der kalifornische Konzern sein Produktionsziel für das neue iPhone 13 um zehn Millionen nach unten korrigieren müsse, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf mit der Sache vertraute Kreise.
Wirtschaft & Entwicklung
Das taiwanesische Unternehmen TSMC ist der weltgrösste Auftragsfertiger von Chips und unter anderem Hauptlieferant für Konzerne wie Apple. Laut "Nikkei" prüft man derzeit einen Plan zur Errichtung einer Produktion in Japan. Infrage kommt ein Werk in Kumamoto, das Sony zur Verfügung stellen und zudem rund 6,1 Milliarden Euro in die Fabrik investieren würde. Vor Ort sollen dann Halbleiter für Autos, Kamerabildsensoren und andere Produkte hergestellt werden, die von dem weltweiten Chipmangel betroffen sind.
Samsung hat auch im dritten Quartal 2021 von den steigenden Chip-Preisen durch bestehende Lieferengpässe profitiert. Das Flaggschiff-Unternehmen des südkoreanischen Mischkonzerns teilte am heutigen Freitag in seinem Ergebnisausblick mit, dass es für die Monate Juli bis September mit einem operativen Gewinn von 15,8 Billionen Won (etwa 11,5 Milliarden Euro) rechne. Das entspräche im Jahresvergleich einem Anstieg des Gewinns aus den Kerngeschäften um 28 Prozent.
Der Internetdienst Twitter verkauft die auf mobile Werbung spezialisierte Firma Mopub. Der Kaufpreis betrage 1,05 Milliarden Dollar in bar, teilte Twitter mit. Neuer Eigentümer wird demnach die Technologiefirma Applovin, die Betreibern bei der Verbreitung von Apps hilft und eigene Anwendungen im Angebot hat, darunter Spiele. Die Übernahme soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.
Nach Lebensmitteln bietet der Internetriese Amazon erstmals auch Gemischtwaren in einem stationären Geschäft in Europa an. Die Filiale der 4-Star genannten Kette in einem Einkaufszentrum nahe der südostenglischen Stadt Dartford biete unter anderem Bücher, Küchenutensilien, technische Geräte und Spielzeug, teilte der Konzern am heutigen Mittwoch mit.
Der Daimler-Konzern hat bestätigt, dass wegen der Chipkrise nicht alle Mercedes-Benz Fahrzeuge mit der kompletten technischen Ausstattung ausgeliefert werden. Betroffene Kunden könnten in solchen Fällen ihr bestelltes Auto mit einer reduzierten Ausstattung zu einem günstigeren Preis bekommen, sagte eine Sprecherin des Mercedes-Benz Vertriebs. Sollte ein Kunde mit diesem Angebot nicht einverstanden sein, könne er vom Kaufvertrag zurücktreten, hiess es weiter.
Die am Wochenende vorgelegten Zahlen zum US-Autoabsatz zeigen, wie schwer manche andere Hersteller von dem Chip-Mangel getroffen wurden. So fielen beim grössten US-Autokonzern General Motors die Verkäufe im Heimatmarkt um fast ein Drittel auf knapp 447.000 Fahrzeuge, wie der Konzern mitteilte. Toyota konnte dagegen sogar leicht zulegen und liegt nach den ersten neun Monaten des Jahres deutlich vor dem langjährigen Marktführer GM.
US-Autobauer General Motors (GM) setzt auf eine eigene Cloud-Plattform im Cockpit, um den Vorstoss von Google und Apple in die Fahrzeuge zu stoppen. Damit sollen unter anderem neue Funktionen per Software-Updates hinzugefügt werden, kündigte GM an. Erste Wagen mit der neuen Plattform namens "Ultifi" sollen 2023 auf den Markt kommen, sowohl mit Elektroantrieben als auch mit Verbrennungsmotoren.
Williamson County im US-Bundesstaat Texas steht Insidern zufolge kurz davor, den Zuschlag von Samsung Electronics für die Errichtung einer riesigen Chipfabrik zu erhalten. Eine Entscheidung für den Bau der 17 Milliarden Dollar teuren Anlage werde in Kürze getroffen, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen am heutigen Mittwoch. Samsung Electronics sagte, die Prüfungen seien noch nicht abgeschlossen und noch kein Beschluss gefasst.
Der 2014 als Tochtergesellschaft von Otto gegründete Internethändler für Bekleidung, Schuhe und Accessoires "About You" mit Sitz in Hamburg wird für das laufende Geschäftsjahr optimistischer. Anlässlich der Vorlage der vorläufigen Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal (bis Ende August) hob das SDax-Unternehmen seine Umsatzprognose an.