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Zwei Verhandlungsrunden zwischen den Arbeitgebern und dem SSFV haben nicht ausgereicht, um die von der Gewerkschaft vorgeschlagenen mehrstufigen Richtgagen anzunehmen. Der Gegenvorschlag der Berufsverbände der Produzent und Produzentinnen (GARP), der unabhängigen Produzent und Produzentinnen (IG) und der Schweizer Produzenten und Produzentinnen (SFP) für eine Mindesttagesgage von 1'000 CHF überzeugte den SSFV nicht. Der Verband empfiehlt eine Mindestgage von 1.400 CHF für Anfänger und 1.800 CHF für erfahrene Schauspieler und befürchtet, dass diese Untergrenze mehr Schaden als Nutzen anrichten wird, da sie unter dem derzeitigen durchschnittlichen Tageslohn liegt.
Die Gewerkschaft konnte jedoch zwei Erfolge verbuchen: Es wird nicht mehr möglich sein, Schauspielern Halbtagesgagen anzubieten, und es werden Massnahmen ergriffen, um das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen zu bekämpfen, das in der Branche immer noch sehr ausgeprägt ist.
Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des SSFV hier.