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Die Stallscheune am Weg gegenüber dem eben erwähnten Stadel ist relativ jung. Wie eine Fotografie zeigt, stand dort vor 1895 eine Doppelstallscheune. Diese wurde abgerissen und an ihrer Stelle entstanden zwei einzelne Stallscheunen. Die eine wurde in den letzten Jahren zu Wohnzwecken umgebaut. In der anderen wurden zwei alte Wandhölzer aus Arve wiederverwendet. Ihre abgewitterte, zerfurchte Oberfläche
deutet auf ein hohes Alter hin, die Analyse der Holzjahrringe ergibt das Fälljahr 1413.
Details zu
Den westlichen Zugang zum Weiler flankieren Wirtschaftsbauten, rechts am Wegrand steht eine Stallscheune. Auf einer Fotografie aus dem Jahre 1904 ist dieses „Gädi“ bereits zu sehen, vorher stand hier eine mächtige Doppelstallscheune, ähnlich wie hier in Zmutt die Nummer 5 (GIS 6531). Wohl um 1900 wurde der Wirtschatdsbau erstellt und dabei ältere Wandhölzer aus Arve wiederverwendet. Zwei solche Baume liegen in der Gebäudewand zum Weg hin: Ihre abgewitterte und zerfurchte Oberfläche macht sie zu einem Kunstwerk. Gefällt wurden die beiden Bäume im Jahr 1413!