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Die dreifache Olympiasiegerin Katinka Hosszu sorgt an den Weltmeisterschaften in Budapest über 200 m Lagen für die erste Goldmedaille des Gastgebers.
Katinka Hosszu hat ihre über 12'000 Landsleute am zweiten WM-Finalabend in der brandneuen Donau-Arena nicht enttäuscht. In 2:07,00 blieb Hosszu nur um 0,88 Sekunden über ihrem Weltrekord, den sie beim WM-Titelgewinn vor zwei Jahren in Kasan aufgestellt hatte. Einzig die zweitklassierte Japanerin Yui Ohashi verlor weniger als eine Sekunde auf die Siegerin, die sich nun sechsfache Weltmeisterin nennen darf.
Hosszu ist eine Vielstarterin und wird deshalb "Iron Lady" genannt. Am Montag allerdings konzentrierte sich die 28-Jährige aus Pecs am Abend ganz auf den einen Start über 200 m Lagen. Sie verzichtete deshalb eine halbe Stunde zuvor trotz zweitbester Vorlaufzeit auf einen Einsatz im Halbfinal über 100 m Rücken. Auch auf dieser Distanz ist Hosszu seit letztem Jahr Olympiasiegerin, gleich wie über 200 und 400 m Lagen.
Zweimal Gold für Grossbritannien
Am Vortag hatte Sarah Sjöström über 100 m Crawl für den bislang einzigen Weltrekord in Budapest gesorgt. Am Montag triumphierte die 23-jährige Schwedin über 100 m Delfin zum vierten Mal nach 2009, 2013 und 2015. Zugleich ist Sarah Sjöström, die in 55,53 ihren Weltrekord nur um fünf Hundertstel verpasste, in ihrer Paradedisziplin auch Olympiasiegerin.
In den zwei Finals der Männer setzten sich Briten durch. Über 100 m Brust verteidigte der Olympiasieger Adam Peaty in 57,47 mit grossem Vorsprung den Titel. Über 50 m Delfin gewann Benjamin Proud (22,75) erstmals WM-Gold.
SDA-ATS