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Basler Stadtquartiere
Der Name Gellert kommt von Göllhart (gelichtete Hard), denn das Gebiet musste als Teil der Stadtbefestigung waldfrei sein. Basler Familien bepflanzten dort Obst- und Rebgärten. An der St. Jakobs-Strasse, der Ausfallstrasse ins Birstal stand ab 1824 das Sommercasino in einem ausgedehnten Park. Die Stadtmauern wurden ab 1859 sukzessive geschleift, Türme abgerissen und die Gräben aufgefüllt und das Land als Bauland freigegeben. Das St. Alban-Tor blieb erhalten. Kaufleute, Banquiers und Industrielle, das sogenannte Grossbürgertum, errichten ihre Villen mit grosszügigen Parks entlang des Grüngürtels des Aeschengrabens und St. Alban-Anlage, ebenso entlang der Gellert- und der St. Jakobsstrasse. Dazu kamen villenähnliche Wohnhäuser in Reihenbebauung wie an der Angensteinerstrasse und später, gegen Ende des 19. Jahrhunderts Reihen-Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser für Bürgerliches Wohnen, beispielsweise an der Grellingerstrasse.