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Deutsch: Roter Piranha
Spezies: Pygocentrus nattereri
Familie: CHARACIDAE
Körperlänge: 50 cm. Der Fisch ist von graugrüner Färbung auf dem Rücken, die Körperseiten bedeckt mit goldgelben Punkten und die Bauchseite gelbrot bis orange. Der Unterkiefer erscheint nach vorn gezogen und die messerscharfen Schneidezähne stehen in einer dichten Reihe. Das Tier lebt vom Erbeuten anderer Fische – manchmal auch grösserer Exemplare – die zerstückelt und verschlungen werden. Piranhas greifen in der Regel als Schwarm an. Sie bewohnen Lagunen und Buchten von Flüssen. Sie sind potenziell gefährlich für andere Tiere, sogar für den Menschen, besonders wenn diese Individuen verletzt und blutend in ein Gewässer tauchen. Beim Angeln ist grosse Vorsicht geboten, wenn man einen Piranha lebend vom Haken lösen will – der Fisch kann dem unerfahrenen Angler böse Verletzungen zufügen.
Kuriositäten: Die Piranhas sind die häufigsten Fische in den Gewässern des Amazonas und des Pantanal. Sie kommen praktisch überall vor, wo es Wasser mit einer gewissen Tiefe gibt. Obwohl Unfälle mit Piranhas in den Gewässern des Amazonas und des Pantanal extrem selten sind, gebietet es die Vorsicht, immer einen gewissen Abstand von einem solchen Schwarm zu halten, sodass die Tiere niemals den Taucher umkreisen können! Ein Pintado von 12 Kilogramm, zum Beispiel, kann von einem Piranha-Schwarm innerhalb von 2 Minuten verschlungen werden. Die Piraputangas beteiligen sich ebenfalls an diesen Angriffen – und, nachdem der grösste Teil des Fleisches und der Innereien verschwunden ist, treten die Piavas und Labaris in Szene und machen Schluss mit den Resten.
Wenn Sie in Flüssen mit Piranhas schwimmen wollen, dann wählen Sie einen Schwimmstil, der wenig Agitation und Lärm im Wasser verursacht – in geschlossenen Seen allerdings ist das Baden nicht zu empfehlen!