Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03224.jsonl.gz/2612

Wenn ich ehrlich bin: Gänzlich ratlos machen mich die Kommentare nicht. Auf einen habe ich sogar geantwortet. Es ist eher eine Art geistige Lähmung, die sie bei mir auslösen. Deshalb interessiert mich deine Meinung.
Erinnerst du dich an den US-Zahnarzt, der in Simbabwe einen Löwen geschossen hat? Der Aufschrei auf den Social-Media-Kanälen war riesengross – #CecilTheLion. Die Menschen gingen auch auf die Strasse.
Der Simbabwer Goodwell Nzou, der an einer amerikanischen Universität doktoriert, verstand die Aufregung nicht. Er hatte einen richtiggehenden Kulturschock. In seiner Heimat versetzten Löwen immer wieder ganze Dörfer in Angst und Schrecken. Erst vor kurzem sei ein 14-jähriger Junge in der Nähe seines Dorfes durch einen Löwen getötet worden. Darüber berichteten wir, indem wir einen Gastbeitrag von ihm in der New York Times aufgriffen.
Ich freute mich über seine Wortmeldung. Es ist sehr erfrischend, wenn eine vorgefertigte und verbreitete Meinung von Dritten hinterfragt wird. Beim Blick in die Kommentare merkte ich jedoch, dass wenige meine Freude teilten. Dort entbrannte eine heftige Diskussion darüber, was der Wert eines Lebewesens sei.
Um dies zu illustrieren, habe ich die erwähnten drei Kommentare herausgepickt und mit Gemälden aus der Sage mit Herkules und dem Nemëischen Löwen bebildert.
Zu den drei Kommentaren gab es zum Teil längere eigene Diskussionsstränge. Du kannst sie hier nachlesen.
Was sind deine Gedanken dazu?
Ist es müssig, Leben gegeneinander aufzuwiegen?
Verstehst du die Position der Tierliebhaber?
Kannst du die Sichtweise von Goodwell Nzou nachvollziehen?
Gibt es Vergleiche mit der Diskussion über Bären und Wölfe in der Schweiz?
Sollte das westliche Wertesystem für die ganze Welt gelten?
Wie lässt sich der Konflikt zwischen Ausbreitung der Menschen und Erhaltung der Wildtier-Population lösen?
Also: Bis gleich in den Kommentaren👇
Auf Twitter ist auch noch eine Frage aufgetaucht; die ich in den Kommentaren beantworte (und zur Diskussion stellen;)
1,310
Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.
Ein 20-jähriger watson-User – er will anonym bleiben – wird von einer Unbekannten auf Chatroulette angeflirtet. Beide ziehen sich vor laufender Kamera aus. Ohne sein Wissen filmt sie ihn, stellt das Video auf YouTube und droht ihm, es seinen Freunden und Verwandten zu schicken, falls er ihr kein Geld überweist. Um andere davor zu warnen, auf dieselbe Masche reinzufallen, hat er sich bei watson gemeldet. Hier erzählt er seine Geschichte.
Das Ganze begann damit, dass ich mich seit vielen Jahren wieder mal bei Chatroulette anmeldete. Natürlich weiss ich, dass solche Seiten perfekte Plattformen für irgendwelche Sex-Videochats sind, doch danach suchte ich nicht. Man wird auf Chatroulette ja zufällig mit Nutzern aus aller Welt verbunden und kann drauflos chatten. Interessanterweise sieht man auch, woher der Chatpartner kommt.
Nach einigen teils sehr lustigen Gesprächen wurde ich mit einer Frau verbunden. Der Herkunftsort wurde nicht …