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Die Koordinator*innen repräsentieren Wissen, das „da ist“ und bringen dies in die Gruppe hinein. Der Unterschied zu herkömmlichen Lehrverfahren ist, dass der Koordinator dieses Wissen in der Gruppe präsentiert und damit zu einem Anstoss macht. Aus diesem Anstoss entwickelt die Gruppe selbst eine oder mehrere Lernaufgaben. Für die Bewältigung dieser Lernaufgaben kann die Unterstützung der Koordinator*innen von der Gruppe wieder eingeholt werden. (Materialbeschaffung, weitere Darstellungen von zusammenhängendem Wissen). Die Koordinator*innen begleiten Lernprozesse. Sie entwickeln eine grosse Sensibilität für die Eigenaktivität aller Beteiligten und machen diese der Gruppe zunehmend bewusster, so dass die Gruppe ihre Lernprozesse immer klarer gliedern und ihre Aufgaben angemessen aufbauen kann. Das Modell des „Kooperativen Lernens“ (Norma und Kathy Green) zum Beispiel geht von einem Gruppensetting aus, für das die Lehrkraft ein hochstrukturiertes Umfeld schafft, in dem SchülerInnen nach engem Plan miteinander Lernziele realisieren können, ohne dass die Lehrkraft in diesen Phasen eingreift. Hier wird das Potential der Gruppe geöffnet, dennoch bleibt der Lehrer die Entscheidungsinstanz für die Relevanz von Zielen. Er bestimmt noch vor dem Beginn des Lernens, mit welchen Aspekten des Wissens sich die SchülerInnen zu beschäftigen haben.