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Beim Publizieren einer wissenschaftlichen Arbeit werden die Nutzungsrechte für die Publikation mit dem Verlag geregelt. Dabei treffen die Autoren/innen oft urheberrechtliche Vereinbarungen, beispielsweise in der Form eines Verlagsvertrags (Copyright Transfer Agreement, Licence to Publish) oder mittels der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Verlags.
Je nach Verlag oder Zeitschrift sind die den Autoren/innen verbleibenden Rechte umfassender oder limitierter. Bei Zeitschriften sind in den letzten Jahren viele Verleger dazu übergegangen sind, ihren Autoren/innen die Selbstarchivierung mit Open Access in einem institutionellen Dokumentenserver wie ZORA ausdrücklich zu erlauben - dabei darf meistens das akzeptierte Manuskript (Author's Post-Print), nur selten das publizierte Verlags-PDF (Publisher's Version) offen hinterlegt werden. Manchmal können diese Files erst nach einer Sperrfrist von 2-24 Monaten ab Erstveröffentlichung offen zugänglich gemacht werden.
Unterschied zwischen akzeptiertem Manuskript und Verlags-PDF: Information
Umfassende Informationen über die Politik der wissenschaftlichen Verlage weltweit zu Fragen von Copyright und Self-Archiving von Pre-prints und Post-prints bietet die Datenbank Sherpa/RoMEO. Die Datenbank gibt Auskunft, wie Publikationen in Dokumentenservern wie ZORA hinterlegt werden können und verweist teilweise auf die originalen Verlagsverträge. ZORA-spezifische Regelungen finden sich in der Journal Database der Hauptbibliothek der Universität Zürich.