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- Die Vorsorgeeinrichtungen im UBS-Sample erzielten im April eine durchschnittliche Performance von 1,66% und seit Jahresbeginn 7,18% nach Gebühren.
- Die kleinen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von weniger als CHF 300 Mio. schnitten mit 1,78% am besten ab, gefolgt von den mittleren mit verwalteten Vermögen von CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. mit 1,64%. Die grossen Vorsorgeeinrichtungen mit mehr als CHF 1 Mrd. liegen mit 1,50% auf dem dritten Platz.
- Alle Vorsorgeeinrichtungen erzielten im April eine positive Rendite.
Index
Ausserordentliche Anlagegewinne ermöglichten es den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen, ihre Reserven im ersten Quartal 2019 markant zu erhöhen. In Prozent der gesamten Verpflichtungen betrachtet, stiegen sie von durchschnittlich 7,7% auf 13,1%. Mit einem geschätzten Deckungsgrad von 113,1% sind die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen nun wieder annähernd auf dem Stand von Ende 2017 (Abbildung 1). Auch die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung konnten ihren geschätzten Deckungsgrad deutlich steigern und liegen nun bei 106,9%.
Zum 31. März 2019 haben 97,1% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen und 90,7% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung eine Deckung von 100% und mehr (Abbildung 2). Dabei übertreffen 46,4% (Vorquartal: 20,1%) der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen das Niveau von 115%. Gleichzeitig sind schätzungsweise 9,3% der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung und 2,9% der privatrechtlichen Kassen in Unterdeckung.
Abbildung 3 zeigt die Verteilung der geschätzten kumulierten Renditen der vergangenen fünf Quartale seit 1. Januar 2018. Die vermögensgewichtete Rendite für diesen Zeitraum beträgt 2,13% (ungewichtet: 2,18%).
Die Pensionspositionen in den Bilanzen von Schweizer Unternehmen starteten positiv ins neue Jahr. Ein Teil der Ende 2018 erlittenen Verluste konnte wieder ausgeglichen werden. Während des ersten Quartals 2019 fielen die Anlagerenditen so gut aus wie seit 9 Jahren nicht mehr, obschon die Diskontierungssätze einbrachen. Insgesamt stieg der Deckungsgrad (d. h. das Verhältnis von Pensionsvermögen zu Pensionsverpflichtungen) um rund 1,8 Prozentpunkte. Der Willis Towers Watson Pension Index kletterte von 102,3 Prozent per 31. Dezember 2018 auf 104,1 Prozent per 31. März 2019.
Mitg. Im Berichtsquartal nimmt der Pensionskassen Index um 9.17 Punkte resp. 5,49% zu und verzeichnet somit das stärkste erste Quartal seit seinem Bestehen. Aktuell steht der Index per 31. März 2019 bei 176.13 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Nach dem performancemässig schwachen Jahr 2018 nehmen die Pensionskassen rasant an Fahrt auf und schliessen im Rekordhoch. Vor allem der Januar (3,05%) fällt positiv ins Gewicht. Die ebenfalls erfreulichen Monate Februar (1,25%) und März (1,10%) machen ein erfolgreiches Quartal perfekt.
Der Hauptanteil der positiven Entwicklung im ersten Berichtsquartal ist den Aktien zuzuschreiben. Die Schweizer Aktien erzielten einen Renditebeitrag von 1,73% und die ausländischen Aktien einen Beitrag von 2,20%. Auch bei den Obligationen und Immobilien ist die Entwicklung positiv. Der Beitrag der Obligationen (total 0,78%) und der Immobilien (0,72%) verstärkte das gute Resultat weiter. Einzig die Liquidität ist leicht im Minus (-0,10%). Einen geringeren Einfluss auf das Gesamtresultat hatten Alternative Anlagen, Hypotheken und sonstige Anlagen.
Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf 1% p.a.) ist im Berichtsquartal um 0.38 Punkte (resp. 0,25%) auf den Stand von 154.00 Punkten gestiegen, ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im 1. Quartal 2019 5,24% über der BVG-Vorgabe.
Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1. Januar 2000) beträgt per 31. März 2019 2,98%. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,27%.
Der März war der dritte positive Monat in Folge für die Pensionskassen, allerdings fiel die Performance etwas schwächer aus als im Januar und Februar. Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten letzten Monat eine durchschnittliche Monatsperformance von 0,98% nach Gebühren. Die mittleren Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. schnitten mit 1,04% am besten ab, gefolgt von den kleinen mit weniger als CHF 300 Mio. verwalteten Vermögen mit 0,98%. Die grossen Vorsorgeeinrichtungen mit mehr als CHF 1 Mrd. liegen mit 0,93% auf dem dritten Platz. Von Messbeginn 2006 bis heute erwirtschafteten die Vorsorgeeinrichtungen kumuliert 49,55%.
• Nachdem die Finanzmärkte im Februar den Aufwärtstrend fortsetzten, ist die kumulierte Performance der Pensionskassen wieder auf dem Niveau von vor den Kursstürzen Ende 2018.
• Die Pensionskassen in unserem Sample erzielten im Februar eine durchschnittliche Performance von 1,23% und seit Jahresbeginn 4,35% nach Gebühren.
• Die kleinen Pensionskassen mit weniger als CHF 300 Mio. verwalteten Vermögen schnitten am besten ab mit 1,33%, gefolgt von den mittleren mit verwalteten Vermögen zwischen CHF 300 Mio. und CHF 1 Mrd. mit 1,29%. Die grossen Vorsorgewerke mit mehr als CHF 1 Mrd. liegen mit 1,05% auf dem dritten Platz.
• Der Jahresauftakt war erfreulich, die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Durchschnitt 3,06% nach Gebühren.
• Die kleinen Pensionskassen mit weniger als CHF 300 Mio. verwalteten Vermögen schnitten am besten ab mit 3,34%, gefolgt von den mittleren mit verwalteten Vermögen zwischen CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. mit 3,06 %. Die grossen Vorsorgewerke mit mehr als CHF 1 Mrd. liegen mit 2,68% auf dem dritten Platz.
• Das Ergebnis war vor allem von Aktien getrieben, Anleihen, Immobilien und Hedge Funds trugen ebenfalls leicht positiv bei.
- Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf 1% p. a.) ist im Berichtsquartal um 0,38 Punkte (resp. 0,25%) auf den Stand von 153,62 Punkten gestiegen, ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im vierten Quartal 2018 –3,75% unter der BVG-Vorgabe.
- Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1. Januar 2000) beträgt per 31. Dezember 2018 2,73%. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,29%.
- Die höchste annualisierte Rendite (seit 1. Januar 2000) per 31. Dezember 2018 weisen mit 2,93% erneut Pensionskassen mit einem Anlagevermögen zwischen CHF 150 Mio. und CHF 500 Mio. aus.
FuW zeigt in der “Chart des Tages” die durchschnittliche Jahresperformance einzelner Anlageklassen, kapitalgewichtet in Prozent, basierend auf dem UBS PK-Performance Index. Dazu wird ausgeführt:
Geld auf verschiedene Anlageklassen zu verteilen, bringt konstantere Renditen. Warum, das zeigt der obige Chart des Tages. Keine Anlageklasse kann konstant Gewinne liefern, auch nicht Anleihen oder Immobilien. Die Darstellung fasst die Renditen zusammen, die Schweizer Pensionskassen in den letzten dreizehn Jahren erzielt haben. Weil insbesondere Aktien grösseren Schwankungen unterliegen, ist der Ausgleich im Portfolio mit stabileren Anlagen sinnvoll.
Was die Darstellung nicht zeigt, sind die Gesamtrenditen über den Zeitraum von 2006 bis 2018. Hier notieren Immobilien klar an erster Stelle. Ganze 90% sind sie in dieser Periode gestiegen, was einer annualisierten Rendite von 6,8% entspricht. An zweiter Stelle folgen Aktien Schweiz (74% / 5,7% p.a.), an dritter Stelle Aktien global (50% / 3,9% p.a.).
Insgesamt haben Pensionskassen gemäss der UBS-Auswertung 3,1% pro Jahr erzielt. Es fragt sich, ob bei einer aktiveren Allokation nicht mehr drin gelegen hätte.
Die Reserven in Prozent der Verpflichtungen haben sich bei den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen 2018 aufgrund von Anlageverlusten im Durchschnitt von 14,4% auf 7,7% fast halbiert. Mit einem geschätzten durchschnittlichen Deckungsgrad von 107,7% sind die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen jedoch immer noch mehr als voll gedeckt (Abbildung 1), schreibt Swisscanto zu den Ergebnissen des Pensionskassen-Monitors.
Auch bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung ist der geschätzte Deckungsgrad deutlich gesunken und liegt nun bei 101,5 (Vorjahr 107,8)%.
Mit einer Deckung von 100% und mehr finden wir per Ende Jahr 91,6% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen und 74,4% der öffentlichrechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung. 20,1% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen weisen nach wie vor einen Deckungsgrad auf, der das Niveau von 115% übertrifft.
Schätzungsweise 25,6% der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung und 8,3% der privatrechtlichen Kassen sind zum Jahresende in Unterdeckung.
Die Credit Suisse schreibt zu den Ergebnissen des Pensionskassen-Index im vierten Quartal 2018:
Im Berichtsquartal nimmt der Pensionskassen Index um 6,07 Punkte resp. -3,50% ab und schliesst per Ende Dezember 2018 mit einem Stand von 166,96 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Nach dem performancemässig schwachen Start 2018 machte der Pensionskassen Index im zweiten Quartal der Berichtsperiode wieder etwas an Boden gut und legte im dritten Quartal erneut leicht zu. Im vierten Quartal fahren die Schweizer Pensionskassen jedoch grosse Verluste ein. Insbesondere tragen der Oktober (-1,35%) und der Dezember (-2,15%) zum negativen Quartalsergebnis bei. Einzig der November war mit -0,04% beinahe neutral.
Der Hauptanteil der negativen Entwicklung im vierten Berichtsquartal ist den Aktien zuzuschreiben. Die Schweizer Aktien erzielten einen Renditebeitrag von -1,41% und die ausländischen Aktien einen Beitrag von -2,23%. Bei den Obligationen ist die Entwicklung leicht positiv. Mit einem Beitrag von total 0,19% verhinderten diese ein noch negativeres Resultat. Die Immobilien zeigten ebenfalls einen leicht positiven Einfluss (0,11%), der jedoch durch das Minus bei den alternativen Anlagen (-0,10%) wieder aufgehoben wird. Nur einen geringen Einfluss auf das Gesamtresultat hatten die Hypotheken.
Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf 1% p.a.) ist im Berichtsquartal um 0,38 Punkte (resp. 0,25%) auf den Stand von 153,62 Punkten gestiegen, ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im 4. Quartal 2018 –3,75% unter der BVG-Vorgabe.
Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1. Januar 2000) beträgt per 31. Dezember 2018 2,73%. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,19%.
Die UBS schreibt zu den Ergebnissen der Pensionskassen-Performance im Dezember 2018:
• Für die Pensionskassen im UBS-Sample war 2018 das schlechteste Jahr seit der globalen Finanzkrise.
• Das Jahr 2018 wurde mit dem schlechtesten Monat beendet, alle Vorsorgewerke erzielten im Dezember negative Renditen.
• Das beste Monatsergebnis von –0,67% verbuchte eine mittlere Pensionskasse mit verwalteten Vermögen von CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd., das tiefste von –4,15% eine kleine mit weniger als CHF 300 Mio. verwaltetem Vermögen.
2018 war ein volatiles Anlagejahr – wir befinden uns in einem fortgeschrittenen Wirtschaftszyklus. Zwar nahm der Zyklus im Vergleich zu vorherigen relativ langsam an Fahrt auf und hat schon ein hohes Alter erreicht, doch das Wirtschaftswachstum fiel phasenweise eher bescheiden aus. So ist die Geldpolitik wohl auf dem Weg der Normalisierung, aber insgesamt betrachtet immer noch recht locker. Dies unterstützte die Konjunktur in den letzten Jahren.
Aber vor allem die geopolitischen Risiken häuften sich mit dem Handelsstreit zwischen China und den USA, den Brexit-Verhandlungen zwischen Grossbritannien und der EU und weiteren Ereignissen. Dies löste Unsicherheit an den Finanzmärkten aus, insbesondere in den letzten drei Monaten. Zuletzt widerspiegelte sich diese Unsicherheit auch in verschiedenen Datenpunkten, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Die meisten Anlageklassen beendeten das Jahr negativ und auch die Pensionskassen in unserem Sample verbuchten die schlechteste Performance seit der Finanzkrise.
Ausblick
Das neue Jahr sieht soweit erfreulich aus, auch wenn es an den Finanzmärkten mit der Gewinnwarnung von Apple Anfang Januar erst mal wieder ein Aufschrei gab. Zudem blieb der ISM-Einkaufsmanagerindex hinter den Erwartungen zurück. Doch die US-Notenbank Fed hat die Märkte beruhigt und signalisiert, dass ihre Geldpolitik flexibel genug sein wird, um die aktuellen Schwankungen zu adressieren. Auch die US-Arbeitsmarktzahlen sind weiterhin ausgezeichnet.
Wir gehen nicht von einer Rezession in den nächsten sechs bis zwölf Monaten aus, dennoch sind wir unserer Meinung nach von der Expansionsphase in die letzte Phase des Konjunkturzyklus eingetreten. Wir erwarten, dass Aktien in diesem Umfeld immer noch eine gute Performance liefern, halten aber auch antizyklische Anlagen in einem Portfolio in solchen Phasen für unerlässlich. Zudem sind die letztjährigen Risiken noch nicht vom Tisch.
Die NZZ hat erste Daten des Swisscanto PK-Monitors publiziert. Mit den definitiven Zahlen ist erst in etwa 10 Tagen zu rechnen. Sie beruhen auf den hochgerechneten Ergebnissen der Swisscanto-Studie und zeigen die Entwicklung der Deckungsgrade aufgrund der Anlage-Performance auf. Die Berechnung erfolgt durch die Prevanto. Die NZZ schreibt:
Die Aktienmärkte haben im vergangenen Jahr wieder die Schwerkraft entdeckt. Das hat auch in den Bilanzen der Schweizer Pensionskassen Spuren hinterlassen. Gemäss dem Pensionskassen-Monitor der Zürcher Beratungsfirma Prevanto haben die Vorsorgeeinrichtungen 2018 im Mittel Anlageverluste von etwa 4% ihres Kapitals erlitten.
Die Reserven bei den privatrechtlichen Kassen haben sich deshalb laut Prevanto-Schätzung im Durchschnitt von gut 14% auf rund 7% der finanziellen Verpflichtungen halbiert. Das schlechte Anlagejahr 2018 hat die im starken Vorjahr aufgebauten Polster voll weggefressen und auch frühere Reserven schmelzen lassen (vgl. Grafik). Im Vorjahr hatten die Pensionskassen eine mittlere Anlagerendite von etwa 7,5% erreicht.
Kurz zusammengefasst heisst es im UBS Vorsorge-Index Dezember 2018:
• Der UBS-Vorsorgeindex Schweiz hat den bis dato schlechtesten Stand erreicht. • Vor allem die demografische Lage verschlechterte sich, da die Alterung der Bevölkerung an Fahrt gewinnt.
• Nachhaltige Reformen, die eine generationengerechte Lösung herbeiführen, sind dringender denn je. Im Detail wird ausgeführt:
Der Index zeigt die Veränderung der Dynamik des Systems, wobei die Dynamik eines Quartals mit derjenigen des Vorjahresquartals verglichen wird. Obwohl bereits im Jahr 2017 eine Verschlechterung zu erkennen war, nahm diese in den letzten Monaten deutlich zu. Die vier Subkomponenten (Wirtschaft, Demographie, Finanzen, Reformen) trugen unterschiedlich zu diesem Resultat bei, verharren jedoch alle schon seit fünf Quartalen im negativen Bereich. Den grössten Einfluss hat aktuell die Demografie.
Eine steigende Lebenserwartung und vergleichsweise geringere Anzahl Kinder führen dazu, dass die Bevölkerung altert und der Anteil der über 65-Jährigen in den nächsten Jahren rasant zunimmt. Das wachsende Ungleichgewicht zwischen Jung und Alt macht sich in der Bilanz der AHV zunehmend bemerkbar. Aber auch die finanzielle Situation der Vorsorgewerke in der 2. Säule hat sich verschlechtert.
Die Alterung der Bevölkerung schreitet im Eiltempo voran. Dies spiegelt sich im Subindex Demografie wieder, der den schlechtesten Stand seit Messbeginn erreichte. Nachdem der Altersquotient (prozentualer Anteil Personen ab 65 Jahren an den 20- bis 64-Jährigen) in den Jahren 2016 und 2017 im Vergleich zu den Vorjahren nur leicht angestiegen war, konnte in den letzten Monaten eine deutliche Beschleunigung beobachtet werden, die den Subindex in negatives Terrain manövrierte.
Erfreulich ist ein leichter Zuwachs bei den Lebendgeburten und auch der Wanderungssaldo war im letzten Quartal wieder positiv nach einigen Monaten mit rückläufigen Zahlen. Die Migrationszahlen veränderten sich nur minimal und trugen insgesamt am wenigsten zum Subindex bei. Die demografischen Veränderungen werden die grössten Herausforderungen für das Schweizer Vorsorgesystem bleiben.
• Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im November eine durchschnittliche Monatsperformance von 0,01% nach Gebühren.
• Das beste Monatsergebnis von 0,62% wurde von einer grossen Pensionskasse mit mehr als CHF 1 Mrd. verwalteten Vermögen erzielt, das tiefste von –0,67% wurde in der Gruppe der kleinen Pensionskassen mit weniger als CHF 300 Mio. verwaltetem Vermögen verbucht.
• Für das Gesamtjahr 2018 sind bei allen Vergleichsgruppen negative Vorzeichen zu sehen. Im Durchschnitt liegt das Minus bei –1,25%.