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Wenn man sich umhört, hört man, dass
- wir eine zu grosse Zuwanderung haben
- wir ein zu grosses Bevölkerungswachstum haben
- die Schweiz in Bälde mit 9 Millionen Einwohnern rechnen muss
- immer mehr Kulturland verschwindet
- immer mehr Erholungsraum verschwindet
- wir keinen Platz für immer mehr Gebäude haben
Andrerseits tun wir uns schwer mit unseren Bauvorschriften. In den meisten Gegenden sind Gebäude mit mehr als vier Stockwerken über Boden eine "Verschandelung" der Landschaft, die nicht ins Ortsbild passen.
Wolkenkratzer passen genau so gut ins Landschafts- und/oder Stadtbild, wie Sportstadien (die meisten davon höher als vier Stockwerke), Staumauern, Kühltürme, Windkrafträder, Autobahnen, etc. Sie sind effiziente und heutzutage elegante Raumwunder und zerstören dank ihrer Nutzungsquote bedeutend weniger Kulturland als neue Einfamilienhaussiedlungen.
Also springen wir über unseren Schatten und bauen Wolkenkratzer wo nötig. Unsere Städte müssen nicht aussehen, wie die Zentren der Neuen Welt, aber etwas mehr Flexibilität wäre angebracht. Die Schweiz hat einige der Welt bekanntesten und besten Architekten, die sich hauptsächlich im Ausland verwirklichen, da unser "Horizont" zu eng ist. Wo man nicht weiter horizontal wachsen kann, bleibt die vertikale Dimension des 21sten Jahrhunderts.
Wieso leiden wir unter einer Berührungsangst mit den Wolken?