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Der rechte Oppositionsführer Juan Guaidó wird für 15 Jahre aus dem Regierungsdienst verbannt.
Der Oppositionsführer Juan Guaido hat die gesetzlich zulässige Höchststrafe wegen einer Diskrepanz bei seinen persönlichen finanziellen Offenlegungen und einer Ausgabenerklärung erhalten, die sein Einkommensniveau nicht erreichen konnte, erklärte der zuständige Rechnungsprüfer Elvis Amoroso.
Der staatliche Rechnungsprüfer Elvis Amoroso hat erklärt, dass Guaido für 15 Jahre von allen öffentlichen Ämtern ausgeschlossen werden soll. Amoroso wies darauf hin, dass der Grund für das Verbot auf Inkonsistenzen in seinen persönlichen finanziellen Angaben und einem Ausgabenrekord liegt, das nicht seinem Einkommen entspricht. Laut dem Rechnungsprüfer hat Guaido mehr als 91 Reisen in das Ausland unternommen und soll 520 Millionen Bolivars ausgegeben haben.
Die Bestrafung erfolgt nach einer Überprüfung der Guaido-Erklärung, die im Februar in Auftrag gegeben wurde. Die Untersuchung wurde im Zusammenhang mit dem Verdacht durchgeführt, dass der Oppositionsführer, der sich im Januar selbst zum Präsident von Venezuela ausgerufen hatte, die darin enthaltenen Daten verborgen oder gefälscht hatte und auch Geld von internationalen und nationalen Strukturen erhalten haben soll, ohne dass es eine Begründung dafür gab.
Guaido hat Berichten zufolge die Anordnung der Regierung abgelehnt, die ihn seines Amtes beraubt hat.