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Das sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwochabend in Genf.
Es gebe vier mögliche Kandidaten für einen Impfstoff, von denen sich hoffentlich zwei als vielversprechend herausstellen, sagte die Chefwissenschaftlerin der WHO, Soumya Swaminathan. Zu den drängendsten Aufgaben gehöre auch die Entwicklung einfacherer Tests zum Nachweis von Infektionen.
Tedros kritisierte, dass das aus Hongkong kommende Kreuzfahrtschiff Westerdam in mehreren Häfen in Asien nicht anlegen durfte, obwohl es keine Hinweise auf Infektionen an Bord gab.
Einzelpersonen oder Länder zu stigmatisieren kann unsere Arbeit nur behindern, sagte er. Die WHO werde zusammen mit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation der Uno an Regierungen appellieren, die freie Passage von Schiffen und die Rechte von Passagieren zu respektieren.
Nach Angaben von Swaminathan könnten schon in drei bis vier Monaten erste Impfstoff-Tests an Menschen beginnen. Ein zertifizierter Impfstoff für weitreichenden Einsatz stehe aber wahrscheinlich erst in 18 Monaten zur Verfügung. Mehrere bereits existierende Medikamente würden zur Zeit daraufhin geprüft, ob sie Covid-19-Kranken helfen können. Die WHO werde so schnell wie möglich Richtlinien dafür ausarbeiten.
(sda)