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Fukuoka ist die grösste Stadt auf der Insel Kyūshū und Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur. Die Präfekturhauptstadt liegt an der Hakata-Bucht im Norden der drittgrössten Hauptinsel des japanischen Archipels. Ursprünglich, im 9. Jahrhundert hiess die Stadt Hakata und war überwiegend von Händlern und Fischern bewohn. Ab dem 11. Jahrhundert liessen sich auch zunehmend chinesische Händler nieder. Im Jahre 1195 wurde in Hakata der erste Zen-Tempel Japans, der Shōfuku-ji errichtet. Er ist auch heute noch eine Stätte der Meditation.
Im 13. Jahrhunderts wurde die Region zum Schauplatz von zwei Invasionsversuche durch mongolische Truppen unter Kublai Khan. Nach den ersten Sondierungskämpfen im Jahre 1274 wurde ein 20 Kilometer langen Steinwall errichtet. Die Überreste sind auch heute noch an vielen Stellen der Bucht zu sehen. 1281 tauchten erneute die Segel einer gewaltigen mongolischen Flotte am Horizont auf. Ein Taifun dezimierte jedoch deren Flotte und ging später als Kamikaze (Götterwind) in die japanische Geschichte ein. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts erlebte die Region einen weiteren Aufschwung unter Feldherr Toyotomi Hideyoshi (1537–1598) der die Insel Kyushu unter seine Kontrolle gebracht hatte.