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Mit dem Museum für Photographie wurde 1984 ein einzigartiges Forum für die Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie geschaffen, das mit seinen viel beachteten Ausstellungsaktivitäten mittlerweile fester Bestandteil des internationalen Fotografie-Netzwerkes ist.
Das Ausstellungsprogramm umfasst die ganze Vielfalt der Fotografie: von den großen Meistern wie Freund, WeeGee oder Henri Cartier-Bresson über zeitgenössische künstlerische Positionen wie Tatsumi Orimoto, Inge Rambow oder Sabine Linse bis hin zu thematischen Ausstellungen zur Reportage-, Mode-, Reise- und Landschaftsfotografie.
Neben durchschnittlich sechs Wechselausstellungen im Jahr bietet das Museum eine Fachbibliothek mit ca. 3000 Bänden, eine Dunkelkammer, sowie ein vielfältiges Programm von Workshops und Veranstaltungen.
Die fotografische Sammlung hat ihre Schwerpunkte auf den Anfängen der Fotografie (z.B. Henry Fox Talbot, Felix Nadar, Julia Margaret Cameron), den 1920er und 1930er Jahren (z.B. Man Ray, Làszlo Maholy-Nagy, Kurt Kranz) und der Gegenwart (z.B. Henri Cartier-Bresson, Thomas Höpker, Heinrich Riebesehl).