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Geschichte
Pauken wurden erst im Barock im Orchester eingesetzt. Im 18. Jahrhundert stand die Paukenvirtuosität in voller Blüte, als fürstliche Hofpauker auf bis zu vierzehn Pauken Konzerte gaben, wobei sie während des Schlagens noch die Klöppel in die Luft warfen und im Takt wieder auffingen. Meist werden im Orchester zwei bis vier Pauken nebeneinander gebraucht; in neuerer Zeit werden zur Realisierung schnell aufeinanderfolgender, unterschiedlicher Töne bis zu zehn Pauken von einem Paukisten, bis zu sechzehn Pauken von zwei und mehreren Paukisten gespielt.
Bau und Klangerzeugung
Die Pauke besteht meist aus einem fast halbkugeligen Kupferkessel, der mit einem Fell aus Kunststoff oder Tierhaut bespannt ist. Durch einen Mechanismus, der entweder unten am Fuß, im Paukeninneren oder unter dem Rand angebracht ist, kann das Fell verschieden stark gespannt werden. Dadurch lässt sich die Tonhöhe während des Spielens verändern.
Der Klang der Pauke wird mit Schlägel erzeugt. Die Schlägel haben Köpfe aus Filz, Leder, Flanell, Kork oder Holz. Somit kann der Spieler unterschiedliche Klangnuancen von weich (Filz) bis hart (Holz) reali-sieren.
Instrumentenfamilie
Die Pauke ist ein Schlaginstrument aus der Gruppe der Membrano-phone. Membranophon bezeichnet ein Musikinstrument, das zur Klangerzeugung eine Membran (Fell) besitzt. In der gleichen Familie finden wir alle Arten von Trommeln.
Verwendung
Die Pauke wird in folgenden Musikbereichen eingesetzt:
🙂 als Soloinstrument
🙂 als Begleitinstrument
🙁 im Streichorchester
🙂 im Sinfonieorchester
🙂 im Blasorchester
🙁 in der Big Band
🙂 in der klassischen Musik
🙂 in der Kirchenmusik
🙁 in der Volksmusik
🙁 in Rap, Reggae, Hip Hop
🙁 im Jazz
🙁 in Funk, Rock und Pop
Unterrichtszeit/ Dauer
nach Vereinbarung / 30 Minuten
Kosten
Fr. 590.–/Semester*
Fr. 740.–/Semester
* Gemeindebeitrag: Berg-Birwinken, Bürglen, Bussnang-Rothenhausen, Kemmental, Regio Märwil, Ottoberg, Sulgen (nur Primarschule) und Weinfelden