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Im Elektrizitätswerk Ölberg – einem prachtvollen Gebäude im Stil der Belle Epoque, das unweit der Mittleren Brücke den Lauf der Saane beherrscht – zeigt eine Ausstellung, nebst zwei originalen Werken von Jean Tinguely, Arbeiten dreier Künstler, die von seinem Schaffen geprägt wurden. Der riesige Maschinensaal eignet sich hervorragend für die Präsentation von fünfzehn Werken, die alle mit Bewegung zu tun haben.
Im Gegensatz zu Jean Tinguely, der die Absurdität unserer Gesellschaft zeigte, indem er unzusammenhängende Abfallprodukte miteinander kombinierte, sucht Pascal Bettex die handwerkliche Geschicklichkeit in Erinnerung zu rufen und auf poetische Weise zweckentfremdeten alten Werkzeugen oder Geräten neues Leben einzuhauchen. Als glühender Verfechter der kinetischen Kunst setzt er bewegliche Hirngespinste in die Welt, die nichts als verblüffen und ein Lächeln hervorrufen sollen.
Nach einer Ausbildung zum Maschinenmechaniker entschied sich Freddy Peissard bereits früh für eine künstlerische Karriere, die ihm Erfolg brachte. Heute schmücken seine zahlreichen Monumentalwerke, hauptsächlich Brunnen, den öffentlichen Raum. Je nach Standort entwickelt er für seine Arbeiten eine besondere Symbolik und verwendet Materialien, die geeignet sind, die Botschaft, der er vermitteln möchte, zu vertiefen. Seine Uhrwerk-Skulpturen, die wie durch ein Wunder funktionieren, beweisen die einzigartige Erfindungsgabe und Fingerfertigkeit des Künstlers.
René Progin, der das Glück hatte, für Jean Tinguely zu arbeiten, dürfte unter den drei hier vereinten Künstlern jener sein, der anfangs am stärksten vom Meister angeregt worden war. Wie dieser liebt er den Motorsport und verwendet für seine Skulpturen hauptsächlich Überbleibsel von Rennfahrzeugen und Abfallmaterialien, die er in Bewegung setzt.