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Es würden keine Gespräche mit dem italienischen Versicherer Generali oder einem anderen Unternehmen über M&A Aktivitäten geführt, teilte GAM am Dienstagabend mit.
Wie bereits erwähnt, werde der Verwaltungsrat "immer Optionen prüfen, um den Wert für Aktionäre und andere Interessengruppen zu maximieren", heisst es in der Mitteilung. Mit der Ernennung von Peter Sanderson zum CEO im vergangenen Monat konzentriere sich GAM auf die Vereinfachung des Geschäfts und die Verbesserung der Profitabilität.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg geschrieben, Generali habe über die letzten Monate ein potentielles Angebot geprüft und entsprechend Gespräche mit den GAM-Verantwortlichen geführt. Diese Gespräche seien nun aber ohne Einigung beendet worden.
Der Schweizer Vermögensverwalter ist seit einiger Zeit im Turnaround-Modus. Die Krise von GAM begann im vergangenen Jahr, als bekannt wurde, dass ein Fondsmanager wegen unzureichender Sorgfaltspflicht bei einigen seiner Investitionen entlassen wurde. Das Fehlverhalten löste eine Flut von Kundengelder-Rückzügen und die Entlassung von CEO Alex Friedman aus.
(AWP)