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Eriskirch, Bodenseekreis – Mit dem Schrecken davon kamen ein Segelbootsführer mit seiner Ehefrau und deren neun und sechs Jahre alten Kinder, als sie wegen einem Defekt am Vorsegel nicht in den Hafen der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) zu ihrem Liegeplatz fahren konnten.
Bei dem Versuch, den Defekt zu beheben, gerieten sie in die Flachwasserzone vor dem Eriskircher Ried. Der Kiel des 7,40 Merter langen Segelbootes setzte auf Grund auf und brachte das Segelboot in eine erhebliche Schräglage. Bei zunehmend auffrischendem Wind (um 40 km/h) wuchsen auch die Wellen bis zu einer Höhe von rund 1,30 Meter an und schlugen über das Segelboot. Der Bootsführer verständigte zuvor bereits die Rettungsleitstelle (Tel. 112), welche die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen und die DLRG alarmierte. Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen setzte zwei schwere und ein leichtes Polizeiboot für diesen Einsatz ein.
Nachdem das erste schwere Polizeiboot am Ereignisort eintraf, brachten die Beamten ein Schlauchboot zu Wasser, mit welchem sie in die Flachwasserzone einfahren konnten. Von der Besatzung wurden zunächst die beiden Kinder geborgen und zum schweren Polizeiboot verbracht. Die Besatzung des leichten Polizeibootes barg den Bootsführer und seine Ehefrau vom havarierten Segelboot und brachte die beiden zu ihren Kindern. Zwei Beamte der Wasserschutzpolizei unterstützen in der Folge die DLRG beim Bergen des havarierten 7,40 m langen Segelbootes. Durch das DLRG-Boot wurde das Segelboot in den BSB-Hafen geschleppt. Glücklicherweise blieb die Segelbootbesatzung unverletzt; am Segelboot entstand Sachschaden von rund 500 Euro.