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Skeleton-Fahrerin Marina Gilardoni fährt auch am Heim-Weltcup ihren guten Leistungen vom vergangenen Winter hinterher. Die 29-jährige St. Gallerin muss sich in St. Moritz mit Rang 13 begnügen.
Noch im vergangenen Winter erreichte Gilardoni bei acht Starts im Weltcup viermal das Podest. Nach einem schwierigen Sommer, als sie während der Saisonvorbereitung gleich zweimal durch Muskelfaserrisse im Bein zurückgeworfen wurde, will ihr der Sprung an die Weltspitze in diesem Winter bisher nicht gelingen. Für einen Podestplatz fehlten Gilardoni in St. Moritz 83 Hundertstel.
In dieser Saison wollte die EM-Dritte und Fünfte des Gesamtweltcups 2015/16 mehr Konstanz an der Spitze zeigen. Die Ränge 14, 14, 8, 17 und nun 13 zeigen jedoch ein anders Bild.
Gewonnen wurde das Rennen auf der letzten noch bestehenden Natureisbahn der Welt überraschend von der Kanadierin Mirela Rahneva. Die 28-Jährige glänzte zweimal mit Laufbestzeit und distanzierte die Konkurrenz bei ihrem erst fünften Weltcup-Einsatz um 1,83 und mehr Sekunden. Nach den beiden Podestplätzen in Lake Placid und in Winterberg (zweimal 3.) feierte Rahneva in St. Moritz ihren ersten Weltcupsieg.
Karrierebestleistung für Rohrer und Graf
Bei den Männern erreichten mit Marco Rohrer (12.) und Riet Graf (15.) gleich beide Schweizer den Finaldurchgang der besten 20. Für beide war es sogleich das beste Karriere-Resultat. Der Obwaldner Rohrer war bislang nie besser als 17. gewesen. Der Bündner Graf, der erst seit dieser Saison im Weltcup mitfährt, war bei seinen zwei ersten Rennen nicht über Platz 26 hinausgekommen.
Den Sieg sicherte sich der Lette Martins Dukurs. Der Welt- und Europameister setzte sich drei Hundertstel vor dem Vorjahressieger Yun Sungbin aus Südkorea durch.
SDA-ATS