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1928 und 1948 fanden die olympischen Winterspiele in St. Moritz statt.
Zahlreiche weitere Olympia-Träume der Schweiz sind seither geplatzt.
Sie scheiterten entweder in der Planungsphase, an der Urne oder zogen gegenüber anderen Kandidaturen den Kürzeren.
1963 lehnten die Walliser Stimmberechtigten eine Kandidatur ab.
1969 interessierten sich Zürich, das Berner Oberland, das Wallis und das Bündnerland für die 12. Winterspiele 1976. In Zürich und Bern platzten die Träume an der Urne. Im Wallis sagten die Stimmbürger 1969 Ja zur Kandidatur, die dann auch den Segen des Schweizerischen Olympischen Comitees (SOC) erhielt.
Beim Internationalen Olympischen Komitee IOC zog die Walliser Kandidatur aber 1970 gegen Denver den Kürzeren. Da die Bevölkerung von Denver die Spiele ablehnte, wurden sie schliesslich in Innsbruck ausgetragen.
Für die Winterspiele 1996 interessierten sich Davos, St. Moritz, die Waadt und das Berner Oberland. In Davos und St. Moritz sagten die Stimmberechtigten 1985 Nein zum Olympiade-Kredit. 1986 sprach sich das SOC für die Waadtländer Kandidatur aus, doch liessen die Lausanner Stimmbürger 1987 den Traum platzen.
In der Zentralschweiz und im Berner Oberland wurden Pläne für Kandidaturen 1996 bzw. 2002 wegen fehlender Unterstützung ad acta gelegt.
Eine zweite Walliser Kandidatur scheiterte 1995 in Budapest, als das IOC die Winterspiele 2002 an Salt Lake City vergab.
Der dritte Olympiatraum des Wallis (zu dem auch die Walliser Stimmenden 1997 Ja gesagt hatten) platzte am 19. Juni 1999 in Seoul: Das IOC wählte Turin und nicht Sitten zum Austragungsort der Winter-Olympiade 2006.
Für die Olympischen Winterspiele 2010 kandidierten Graubünden und Zürich sowie Montreux und Bern. Das Sportparlament von Swiss Olympic gab der Kandidatur Bern-Montreux den Vorzug, doch wurden in Bern am 22. September 2002 die Kredite an der Urne verworfen. Die Winterolympiade 2010 wird in Vancouver, Kanada, ausgetragen.
Für die Olympischen Winterspiele 2014 interessierten sich Davos (zusammen mit anderen Bündner Gemeinden) und Zürich (zusammen mit vier anderen Kantonen). Auch im Wallis hatte man anfänglich über eine erneute Kandidatur nachgedacht. Da Bundesbern aber keine Unterstützung geben wollte, liess man die Pläne fallen.
swissinfo und Agenturen