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Übung 3: Niederschreiben der Gedanken hilft, Ihr Mitgefühl zu erkunden und kennen zu lernen.
Montag (Einzelaufgabe)
Erster Teil:
Beim Auftreten welchen persönlicher Eigenschaften fühlen Sie sich unwohl?
Welche Emotionen und Gefühle werden bei Ihnen erneut hervorgerufen, wenn Sie sich erneut in diese Situation versetzen? Schreiben Sie bitte diese im Detail in all ihren Ausprägungen nieder.
Dienstag (Einzelaufgabe)
Zweiter Teil:
Schreiben Sie sich einen Brief aus der Perspektive eines bedingungslos liebenden, imaginären Freundes, der Ihnen in Guten und schlechten Zeiten zur Seite steht.
Denken Sie jetzt an einen imaginären Freund, der Sie bedingungslos gern hat, akzeptiert, freundlich und mitfühlend ist. Stellen Sie sich vor, dass dieser Freund all Ihre Stärken und Schwächen sehen kann und kennt, einschliesslich sich selbst, über den Sie gerade geschrieben haben.
Denken Sie darüber nach, was dieser Freund Ihnen gegenüber empfindet und wie Sie geschätzt und akzeptiert werden, genau wie Sie sind, mit all Ihren Schwächen und Stärken. Dieser Freund erkennt die Grenzen der menschlichen Natur und ist freundlich und vergebt Ihnen. In seiner Tätigkeit als echter Freund versteht er Ihre Lebensgeschichte und alle Geschehnisse, die sie geprägt haben und wie sie heute sind. Sie wissen zudem, dass es im Leben Dinge gibt, die man mitbekommen hat und von Dritten bestimmt werden wie zBs. Ihre Gene, Ihre Familiengeschichte usw. und durch Sie nicht beinflussbar waren.
Schreiben Sie bitte einen Brief an sich selbst aus der Perspektive dieses imaginären Freundes. Konzentrieren Sie sich auf die wahrgenommene Schwächen, die Sie nicht mögen. Was würde dieser Freund Ihnen über Ihre "Schwächen" aus der Perspektive des unbegrenzten Mitgefühls sagen? Wie würde dieser Freund das tiefe Mitgefühl vermitteln, das er / sie für Sie empfindet, vor allem für den Schmerz, den Sie fühlen, wenn Sie sich selbst hart verurteilen? Was würde dieser Freund Ihnen schreiben um Sie daran zu erinnern, dass wir alle nur Menschen sind mit all unseren Stärken und Schwächen? Und wenn Sie meinen, dass dieser Freund mögliche Änderungen vorschlagen würde, wie sollten diese Vorschläge sein, dass Sie sich darüber Gedanken machen?
Wenn Sie aus der Perspektive dieses imaginären Freundes an sich selbst schreiben, versuchen Sie einen Brief mit einem starken Gefühl für Akzeptanz, Freundlichkeit, Fürsorge und Sehnsucht nach Gesundheit und Glück zu erfüllen.
Mittwoch (Einzelaufgabe)
Dritter Teil:
Fühle das Mitgefühl, wie es Sie beruhigt und tröstet
Nachdem Sie gestern den Brief geschrieben haben, lesen Sie einmal durch und legen Sie ihn für eine Weile auf die Seite. Am Donnerstag lesen Sie es noch einmal in aller Ruhe durch und lassen Sie diesen Brief auf Sie wirken. Liebe, Verbindung und Akzeptanz sind Ihr Geburtsrecht. Um diese zu beanspruchen, müssen Sie sie nur in sich selbst suchen.
Donnerstag (Gruppenaufgabe)
Reflektieren Sie 5 - 10 Minuten über Ihren Brief. Spüren Sie das Mitgefühl, wie es sich in Ihnen entfaltet, beruhigt und tröstet?
Teilen Sie mit Ihren Kollegen im Anschluss Ihre Gefühle, Emotionen und Gemützustand, dass Ihnen Ihr Brief verursacht, indem Sie die Stichworte aufschreiben.
Was haben gemeinsam? Wo sind Unterscheide? Was fällt Ihnen dabei auf? Diskutieren Sie kurz untereinander.
Freitag (Einzelaufgabe)
Lesen Sie den Brief erneut durch. Was hat sich bei Ihnen verändert? Schreiben Sie das nieder, was sich für Sie verändert hat.