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Amarantaceen,
Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Centrospermen [* 2] (s. d.) mit gegen 500 außer in den kalten Zonen über die ganze Erde verbreiteten Arten; meist Kräuter und Halbsträucher mit gegen- oder wechselständigen, krautigen, fleischigen oder lederigen, einfachen und meist auch ganzrandigen Blättern ohne Nebenblätter. Die kleinen Blüten sind völlig oder fast regelmäßig, zwitterig oder durch Verkümmerung des einen Geschlechts einhäusig oder auch zweihäusig, stehen selten einzeln in den Blattachseln, meist in einfachen oder rispigen Scheinähren, in Knäueln, Köpfchen u. s. w. in den Achseln hochblattartiger, häufig durchscheinender Deckblättchen.
Das meist drei- bis fünfblätterige, am Grunde bisweilen verwachsene Perigon ist sehr häufig trockenhäutig, durchscheinend und lange unverwelklich. Die ein bis fünf Staubgefäße [* 3] stehen den Perigonblättchen gegenüber, ihre Staubfäden sind gewöhnlich unter sich röhren- oder becherförmig mehr oder weniger hoch verwachsen und zeigen dann in den Buchten zwischen sich oft eigentümlich gestaltete Anhängsel. Der oberständige, einfächerige Fruchtknoten trägt zwei bis drei Griffel oder Narben und entwickelt sich zu einer meist schlauchartigen Frucht. Die Samen [* 4] enthalten reichlich mehliges Eiweiß.