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Die UBS muss für die folgenschwere Manipulation des Libor-Zinssatzes ihrer japanischen Tochtergesellschaft 1,5 Milliarden Dollar Busse zahlen, und zwei ehemalige Händler der UBS in Japan riskieren eine Gefängnisstrafe, falls sie in die USA ausgeliefert werden. Die Vorwürfe des US-Justizdeparements lauten auf «Verabredung zum Betrug», «Betrug» und «Verletzung des Kartellverbots».
Mit diesen Sanktionen verschone das US-Justizdepartement etliche Manager des UBS-Hauptsitzes in Zürich, die beim Betrug entweder aktiv mitgemacht hätten oder mindestens Mitwissende waren, schreibt die New York Times heute in einem Leitartikel.
Nach dem Befund der britischen Aufsichtsbehörde «Financial Services Authority» hätten bei der UBS «40 Personen, einschliesslich Manager, bei der Zinssatz-Manipulation mitgemacht, um die Gewinne der Bank zu erhöhen». Und weiter erklärte die Behörde nach Angaben der NYT: «Mindestens zwei weitere Manager und fünf hoch gestellte Manager («senior manager») wussten über die Manipulationen Bescheid.»
Doch alle diese Herren kämen ungeschoren davon, obwohl die Betrügereien fast ein ganzes Jahrzehnt angedauert hätten.
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