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Um Gelder der Brandschutzversicherung zu ertrügen, legt Pfarrer Welti am 10. Januar 1834 Feuer im Pfarrhaus. Das Haus kann gelöscht werden, doch greift das Feuer auf die umliegende Bauernhäuser über. Ein zehnjähriger Bub kommt in den Flammen ums Leben. Einen Monat später zündet Welti um halb fünf Uhr in der Frühe ein Bauernhaus in Mägenwil an und beteiligt sich an den Löscharbeiten. Die 34-jährige Maria Justa Huber flieht halbnackt aus dem brennenden Haus, sieht den Pfarrer, kehrt vor Scham wieder um und verbrennt. Anderntags wird sie von Pfarrer Welti beigesetzt. Nach weiteren Bränden in Wohlenschwil und Birrhard fällt der Verdacht der Brandstiftung allmählich auf Pfarrer Welti. Er war stets „zufällig“ zur Stelle, um bei den Löscharbeiten zu helfen.
Bild: Pfarrer Weltis Eintrag des Todes von Justa Huber ins Totenbuch der Pfarrei Wohlenschwil.