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In der Regel rufen wir bei Naturkatastrophen und grossen humanitären Krisen in der Schweiz und im Ausland zu Spenden auf. Spendenaufrufe für Katastrophen im Ausland sind an mehrere Bedingungen geknüpft: Das betroffene Land muss um internationale Hilfe bitten, mindestens drei unserer Schweizer Partnerorganisationen müssen vor Ort sein, um den Einsatz der Hilfe zu gewährleisten, die Katastrophe muss von grossem Ausmass sein und die Schweizer Bevölkerung muss von der Situation Kenntnis haben.
Es kann allerdings auch vorkommen, dass wir für Themen sammeln, die in der Schweiz und im Ausland besondere Aufmerksamkeit brauchen und langfristige Unterstützung benötigen. Dabei kann es sich zum Beispiel um Obdachlosigkeit oder Kinderhilfe handeln.
In der Schweiz rufen wir nach Naturkatastrophen zu Spenden auf oder sammeln zur Unterstützung von Jugendlichen mit Schwierigkeiten bei der sozialen und beruflichen Eingliederung sowie von Kindern, die Opfer von Gewalt in der Familie geworden sind.
Wir bewegen, wir ermöglichen und wir kontrollieren. Das heisst, dass wir nach verheerenden Katastrophen zu Spenden aufrufen, mit dem gesammelten Geld Projekte unserer Schweizer Partnerorganisationen finanzieren und dank mehrstufiger Kontrollverfahren garantieren können, dass wir mit den Spenden die bestmögliche Hilfe finanzieren.
Dieses Video zeigt in kurzer Form, wie die Glückskette bei Katastrophen hilft.
Wir finanzieren unsere Betriebskosten über den Zinsertrag der Gelder, die wir nicht sofort ausgeben und in der Zwischenzeit konservativ anlegen. Reicht der Zinsertrag nicht zur Deckung der Betriebskosten, greifen wir auf die Reserven zurück. Zur Bildung von Reserven wurden vom Stiftungsrat Entnahmen von maximal 5 Prozent für alle grösseren Sammlungen zugelassen. Diese werden nur dann bezogen, wenn die Anlageergebnisse und die bestehenden Reserven zur Deckung der Betriebskosten nicht ausreichen.
Wir sind nicht Zewo-zertifiziert (Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige Spenden sammelnde Organisationen). Dafür gibt es mehrere Gründe:
Die restlichen Zewo-Standards befolgen wir selbstverständlich trotzdem.
Wir arbeiten nicht direkt vor Ort, sondern finanzieren die Projekte unserer Schweizer Partnerorganisationen, die ihrerseits Teams vor Ort haben. In den meisten Fällen arbeiten die Schweizer Partnerorganisationen mit lokalen Partnern zusammen. Unsere Schweizer Partnerorganisationen haben alle ausgewiesene Erfahrung im humanitären Bereich im Ausland und ihre Projekte müssen bestimmte Kriterien erfüllen, damit wir sie finanzieren. Wir führen jedoch regelmässig Kontrollen durch, um die Entwicklung der Projekte in den Einsatzländern zu verfolgen und zu bewerten.
In der Schweiz finanzieren wir ebenfallls Projekte von Schweizer Organisationen, dies nach Naturkatastrophen oder zur Unterstützung von Jugendlichen in Schwierigkeiten, Kindern, die Opfer von Gewalt in der Familie sind, sowie Obdachlosen und ausgegrenzten Menschen.
Selbstverständlich! Im Moment brauchen wir vor allem Freiwillige während unseren nationalen Solidaritätstagen, um die Spendenzusagen von Spenderinnen und Spendern entgegenzunehmen. Um mehr über die Freiwilligenarbeit bei der Glückskette zu erfahren, klicken Sie bitte hier.
Nein, wir sammeln keine Sachspenden. Die Verteilung von Sachspenden und Material direkt in den Ländern ist mit grossen logistischen Herausforderungen verbunden und es ist äusserst schwierig, die Gleichbehandlung der verschiedenen Empfänger:innen zu gewährleisten. Ausserdem ist diese Hilfe nicht immer langfristig tragbar.
Krisen, Naturkatastrophen und Konflikte erfordern eine professionelle und schnelle Hilfe. Wir finanzieren die Projekte unserer Schweizer Partnerorganisationen, die ihre humanitäre Hilfe an die Bedürfnisse der gefährdeten Bevölkerung anpassen – schnell und nachhaltig. Der Kauf von Material kann auch vor Ort erfolgen, was die lokale Wirtschaft fördert.
Im Bereich der Sozialhilfe engagieren wir uns insbesondere für Kinder, die Opfer von häuslicher Gewalt sind, Jugendliche mit sozialen und beruflichen Integrationsschwierigkeiten, Obdachlose und Menschen ohne festen Wohnsitz.
Dies sind drei permanente Fonds, die regelmässig durch Sammlungen und Spenden gespiesen werden. Anträge auf Unterstützung können nur während der Phase eines Aufrufs eingereicht werden. Aufrufe zur Einreichung von Projekten finden pro Fonds maximal einmal jährlich statt. Informationen dazu finden Sie hier.
Wir verteilen das Geld so effizient wie möglich weiter, aber immer mit einem hohen Qualitätsanspruch an die Hilfsprojekte. Wir überprüfen genau, wie die Gelder verwendet werden und welche Wirkung sie erzielen. Für diese Qualitätsabsicherung und Nachverfolgung benötigen wir maximal 5% des Spendenbetrags. Meistens jedoch bedeutend weniger.
Am einfachsten können Sie Ihre Spende online tätigen. Sie können auch per Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express), Postfinance Card, TWINT oder Paypal spenden.
Es ist allerdings auch möglich eine können jedoch auch eine QR-Rechnung (Einzahlungsschein) zu bestellen, die wir Ihnen per Post zustellen.
Eine Übersicht über alle Spendenmöglichkeiten (z.B. auch die Glückskette-Rose und Kundenbindungsprogramme wie zB. Bonuspunkte oder Cumulus-Punkte) finden Sie hier.
Ja, das ist möglich – egal, ob Sie eine Privatperson oder ein Unternehmen sind: es ist durchaus möglich, eine Spendensammlung für einen besonderen Anlass zu organisieren.
Bitte kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular, wählen Sie „Andere Anfragen“ und geben Sie an, dass es sich um eine Spendensammlung für einen besonderen Anlass handelt.
Wenn Sie online spenden, erhalten Sie automatisch eine Spendenbestätigung per E-Mail.
Falls Sie per Einzahlungsschein spenden, erhalten Sie ab einer Spende von 500 Franken eine Spendenbestätigung per Post oder per Mail zugestellt.
Falls Sie keine Spendenbestätigung erhalten haben, können Sie mit der Quittung oder dem Nachweis der Überweisung eine Spendenbestätigung bei uns anfordern. Schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter 058 458 12 12.
Sicherheit und Schutz Ihrer Daten sind bei der Glückskette gewährleistet. Die Verarbeitung von Spenderdaten erfolgt intern und vertraulich. Die Glückskette gibt keine Daten weiter und handelt nicht mit Adressen.
Wir sind als gemeinnützige Organisation anerkannt. Deshalb sind wir befugt, Spenden, Vermächtnisse und Schenkungen entgegenzunehmen. Geleistete Spenden können bei der direkten Bundessteuer wie auch bei den Kantons- und Gemeindesteuern abgezogen werden.
Wir informieren regelmässig auf unserer Website und auf unseren Social-Media-Kanälen (Facebook|Instagram|LinkedIn|Twitter) über die Verwendung der Spendengelder. Wir zeigen auf, welche Projekte wir mit dem Geld finanzieren und wie die Hilfe bei den betroffenen Menschen ankommt.
Wenn Sie unseren Newsletter abonnieren, erhalten Sie zusätzlich regelmässig Informationen per E-Mail zugestellt.
Und in unserem Jahresbericht finden Sie detaillierte Informationen über die finanzierten Projekte und unsere Finanzen.
Spenden, die nicht für eine bestimmte Sammlung getätigt werden, weisen wir der aktuellen Spendensammlung zu, also dort, wo das Geld gerade am dringendsten benötigt wird.
Bei der Bearbeitung von Spenden fallen bei uns an verschiedenen Orten Gebühren an. Für das Anbieten von Onlinezahlungsmitteln wie Kreditkarten etc. sind wir beispielsweise auf entsprechende Anbieter und Dienstleister angewiesen. Zudem fallen für uns unter anderem auch Gebühren für die Kontoführung an. Im Schnitt betragen diese für uns 2% der Spende. Damit wir sicherstellen können, dass die eingehenden Spenden vollumfänglich von unseren Partnerhilfswerken für die Hilfeleistungen eingesetzt werden können, haben wir uns entschlossen die Möglichkeit anzubieten, diese Gebühren auf – natürlich freiwilliger Basis – zu übernehmen und sich an den Kosten zu beteiligen.
Nach einer Katastrophe finanzieren wir in erster Linie Projekte unserer 25 Schweizer Partnerhilfswerke, die schon vor der Katastrophe vor Ort gearbeitet haben und deshalb Land und Leute sehr gut kennen.
Unsere Partnerhilfswerke klären in einem ersten Schritt ab, wie genau die Bedürfnisse der betroffenen Menschen aussehen und stimmen die Projekte auf diese ab.
Anschliessend stellen wir dank wiederholter Qualitätskontrollen sicher, dass das Geld auch wirklich bei den betroffenen Menschen ankommt.
Grundsätzlich gilt: Von 100 an die Glückskette gespendeten Franken geben wir mindestens 95 Franken an die Partnerorganisationen weiter, die die Projekte umsetzen. Wir decken unsere Betriebskosten nämlich soweit wie möglich selber und müssen so keine hohen Abzüge vornehmen.
Unsere Partnerhilfswerke reichen uns im Anschluss an die Spendensammlung ihre Projekte ein. Wir prüfen sehr sorgfältig, welche Projekte wir mit Ihren Spenden finanzieren, damit sie den Menschen in Not bestmöglich helfen.
In einem ersten Schritt prüft unsere Programmabteilung, ob die Projekte unseren Richtlinien entsprechen. In einem zweiten Schritt prüft die Projektkommission für internationale Hilfe die Projekte noch einmal auf Herz und Nieren und entscheidet, ob wir das Projekt finanzieren. In der Kommission sitzen Expertinnen und Experten aus allen Bereichen (Medizin, Kinderschutz, Bau, Wasser und Hygiene, Wirtschaft). Das Entscheidungsgremium innerhalb der Kommission fällt dann aufgrund der Empfehlung der Kommission den definitiven Entscheid über die Finanzierung.
Wir helfen sowohl im Ausland als auch in der Schweiz.
Alle Informationen zu unserer Hilfe in der Schweiz sind hier zusammengefasst.
Private Sozialinstitutionen, die Jugendliche in Not unterstützen möchten, können sich hier informieren, ob und wie sie finanzielle Unterstützung bei uns beantragen können. Ausserdem unterstützen wir auch die Hilfe für obdachlose und ausgegrenzte Menschen in der Schweiz. Informationen darüber finden sie hier.
Sie als Spender oder Spenderin vertrauen uns Ihre Spende an. Deshalb ist es unsere Verantwortung, Ihre Spende möglichst wirksam und sinnvoll für die betroffenen Menschen einzusetzen.
Deshalb arbeiten wir mit 25 Schweizer Partnerhilfswerken zusammen, die unseren sehr hohen Qualitätskriterien entsprechen.
Somit können wir garantieren, dass mit Ihrer Spende sorgsam und in Ihrem Sinne umgegangen wird und die Hilfe zu den richtigen Menschen kommt.
Um ein Partnerhilfswerk der Glückskette zu werden, muss ein Hilfswerk unter anderem:
Wenn Sie und Ihre Organisation ebenfalls operationeller Partner der Glückskette werden wollen und für uns im Ausland Projekte umsetzen wollen, finden Sie hier Informationen über die Akkreditierungskriterien und das zweistufige Bewerbungsverfahren für operationelle Partner im Ausland (humanitäre und Kinderhilfe).
Haben Sie noch weitere Fragen? Dann schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns während der Bürozeiten von 08:30-12:00 Uhr und 14:00-16:30 Uhr an unter 058 458 12 12.