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Anfällig für das Rifttal-Fieber sind vor allem Schafe, Rinder, Büffel, Ziegen und Kamele.
Symptome
Typische Anzeichen für eine Erkrankung von Schafen am Rifttal-Fieber sind Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen und schleimig -eitriger Nasenausfluss sowie blutiger Durchfall. Trächtige Mutterschafe abortieren meist. Die Sterberate bei erwachsenen Tieren beträgt 20 - 60 %. Ziegen und Rinder erkranken in der Regel weniger schwer, oft bleiben Infektionen symptomlos, jedoch abortieren tragende Kühe fast immer und können danach auch unfruchtbar werden.
Ansteckung
Alle Wirbeltiere können sich mit dem RVF-Virus infizieren, Krankheitserscheinungen entwickeln aber nur Wiederkäuer und der Mensch. Andere Säuger und Vögel sind weitgehend resistent, bilden aber Antikörper. Die Ansteckung erfolgt über den Stich von infizierten Mücken, aber auch über den Rachen (Tröpfcheninfektion).
Prävention
Da in Europa bisher noch keine Fälle von Rifttal-Fieber aufgetreten sind [2], ist zurzeit keine Prävention nötig.
Staatliche Bekämpfung
Das Rifttal-Fieber ist eine hochansteckende Tierseuche und meldepflichtig.
Bei Verdacht und beim Auftreten von Rifttalfieber müssen strenge Bekämpfungsmassnahmen ergriffen werden. Sie bestehen aus der Tötung aller Klauentiere in verseuchten Beständen und der Einrichtung von Schutz- und Überwachungszonen.
Symptome
Zeichen für eine Erkrankung mit dem Rifttal-Fieber sind Fieber, Schüttelfrost, schweres Krankheitsgefühl, schmerzende Muskeln (Myalgie), Rückenschmerzen und Magen-Darm Beschwerden. In seltenen Fällen entwickeln sich lebensbedrohliche Gelbsucht und Nierenversagen.
Ansteckung
Die Ansteckung des Menschen kann über direkten Kontakt mit infizierten Tieren erfolgen, auch bei der Geburtshilfe oder Schlachtung. Mücken, die Träger des Rift-Valley-Fiever-Virus sind, stecken den Menschen während ihrer Blutmahlzeit an.
Prävention
Ein wichtiger Schutz vor Ansteckung mit dem Rifttal-Fieber-Virus ist die Mückenbekämpfung, aber auch der individuelle Schutz vor Mückensticken. Da Schlachtung, Geburtshilfe und Abdeckerei mit hohem Risiko behaftet sind, sollte man beim Verrichten dieser Arbeit Schutzbekleidung tragen.
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