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Am Morgen erschien der erste Minister völlig aufgebracht im Sarasani. Überall im Palast wimmelte es von Mäusen. Ta Hwan war völlig panisch und versteckte sich dauerhaft hinter Seung Nyang.
Sobald jedoch der Minister den Sarasani wütend verliess, wandte sich der Kaiser an Seung Nyang mit einer ernsthaften Bitte: Er bat sie darum, ihm lesen und schreiben beizubringen. Er möchte nicht mehr länger eine Marionette des ersten Ministers sein. Er möchte verstehen, was er jeden Tag unterschreiben muss und er möchte eigene Anliegen in das Kaiserreich einbringen.Völlig perplex lehnte sie diese Bitte zuerst ab. Als sie dann jedoch darüber nachdachte, dass ihr das eventuell auch zu ihrem Nutzen werden kann, um ihr Ziel zu erreichen (Die Befreiung der Goreyonaner / Die Rückkehr, in ihr Land), willigte sie der Bitte ein. Sie machte ihm jedoch klipp und klar, dass sie es nicht macht, weil sie ihn mag.
Nachdem diese Situation geklärt war, wurden die Teilnehmer ein wenig besser in die dortig herrschende Kultur eingeführt. Sie durften asiatische Nudeln probieren, konnten koreanisch Schreiben – oder auch koreanische Sätze sprechen lernen und ein Theater aufführen.
Nach dem Mittag verabredete sich der Minister mit Wang Yoo. Der Minister musste eingestehen, dass er alleine keine Chance gegen seine unbekannten Gegner hatte und bittete Wang Yoo, welchen er als loyal und vertrauenswürdig einstuft, um Hilfe. Der goreyanische König bat dem Minister die Hilfe an, unter einer Bedingung: Seung Nyang musste freigelassen werden. Der Minister, welcher sich nicht um die Sklaven kümmerte, nahm das Angebot an und erwirkte somit Seung Nyangs Freiheit.
Am Nachmittag stand ein Orientierungslauf an, bei welchem sich die Teilnehmenden Gewürze verdienen konnten, um sich danach eine Lagererinnerung zu basteln.
Am Abend, nach einem erneut sehr entwürdigenden Abendverlesen bei welchem der Kaiser von dem Prinzen total blosgestellt wurde, indem er ihn dazu verpflichtete, Gras zu essen, geschah etwas Herzerwärmendes: Wang Yoo stellte Seung Nyang einen Heiratsantrag! Dadurch dass er ihr aber ein wenig Zeit geben wollte, gab er ihr einen Haarschmuck. Wenn sie den Antrag annehmen will, soll sie sich damit am nächsten Tag schmücken. Wir werden morgen sehen, wie das ganze weitergeht 🙂
Der ganze Tag wurde danach noch mit einem wunderbaren Bettmümpfeli am Lagerfeuer beendet (Nachdem das Lagerfeuer mithilfe von über 15 Kübelfüllungen Schlamm entleert wurde.)