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Konkret habe es sich um etwa 110 t gehandelt. Brüssel hatte im vorigen Herbst entschieden, argentinische Produzenten an dem zollfreien Importkontingent über 48'200 t masthormonfreies Rindfleisch zu beteiligen, das 2009 ursprünglich für die USA eingerichtet wurde, um den jahrelangen transatlantischen Streit mit Washington um Hormonfleisch beizulegen.
Die Quote steht aber formell allen Ländern offen. Durch massgeschneiderte Anforderungen an die Fleischqualität versuchte man in Brüssel, dieses Manko zu umgehen. Unter anderem müssen die Rinder während der letzten Mastphase eine bestimmte Kraftfuttermischung erhalten, wie sie für die sogenannten Feedlots - Mastanlagen unter freiem Himmel - in den USA typisch sind. Inzwischen können jedoch auch andere Länder eine solche Qualität liefern