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In einigen Schweizer Kantonen ist der 2. Januar ein öffentlicher Ruhetag. In anderen hat der Berchtoldstag einen unklaren Status.
Der Berchtoldstag war in vielen Teilen der Schweiz ursprünglich ein Feiertag. Ein öffentlicher Ruhetag nach kantonalem Recht ist der 2. Januar teilweise im Aargau, Bern, Jura, Neuenburg, Thurgau, Waadt und nach kantonalem Recht auch in Zürich.
In anderen Kantonen hat dieser Tag oftmals einen etwas unklaren Status: Viele Arbeitnehmer arbeiten nicht, müssen jedoch einen Ferientag einziehen, viele Detailhandelsgeschäfte nutzen den Berchtoldstag zur Erstellung des Inventars und halten daher geschlossen, währenddem im gleichen Kanton die Grossverteiler die Geschäfte unter Umständen öffnen. Generell geschlossen haben am 2. Januar die Banken in der Schweiz, auch bei den SBB und der Post gilt der Tag als Feiertag.
Mit einem heiligen Berchtold, den es im Heiligenkalender gar nicht gibt, hat der Berchtoldstag nichts zu tun. Auch der vielbehauptete germanische Ursprung im Zusammenhang mit einer Göttin Berchta, angeblich der Frau Wotans, die in der Zeit der Rauhnächte ihr Unwesen treibe und mit wilden Bräuchen gebannt werde, kann nicht schlüssig nachgewiesen werden. Im Schweizerischen Idiotikon wird auf das mittelhochdeutsche «berchttac» für Epiphanias, Dreikönigstag, verwiesen.
Der Berchtoldstag ist beziehungsweise war in der reformierten Schweiz mit vielseitigen Neujahrs-, Winter- und Fasnachtsbräuchen verbunden. In der katholischen Schweiz hingegen steht der Dreikönigstag im Zentrum.
(Quelle: Wikipedia)