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Der gesamtschulische Ansatz – auch bekannt als «Whole School Approach» (WSA) – folgt der Idee, dass Lehren und Lernen als Prozess von allen Akteurinnen und Akteuren gemeinsam gesteuert und umgesetzt wird. Er dient dazu, verschiedene Themen zu behandeln und spezifische Kompetenzen in Bezug auf diese zu entwickeln.
Der WSA bietet eine optimale Gelegenheit, über diesen partizipativen Ansatz die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu festigen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Schule zu verankern. Der WSA ist jedoch nicht in den Lehrplänen verankert und in der Schulpraxis noch unterentwickelt.
Sagen, was wir tun, und tun, was wir sagen: eine konzeptionelle Klärung und ein Praxisbeispiel für den Whole School Approach im Rahmen von BNE
Nach einer kurzen Einführung, in der die Herausforderungen der Nachhaltigkeit beschrieben werden, erörtert Isabelle Bosset in ihrem Beitrag im Buch «Nachhaltigkeit in den Natur- und Sozialwissenschaften» zuerst eine konzeptuelle Erklärung des WSA. Dafür wird dieser insbesondere in den Kontext der BNE gestellt. Anschliessend wird das Netzwerk nachhaltiger und gesundheitsfördernder Schulen in der Schweiz vorgestellt, das Schulnetz21 von éducation21.
Die zentralen Fragen, auf welche dieser Beitrag Antworten finden will, lauten:
- Welche Potenziale weist der WSA im Rahmen der Nachhaltigkeit und im Zusammenhang mit der BNE auf?
- Wie kann eine Schule einen WSA implementieren?
- Welche Elemente funktionieren gut und welche Elemente sind schwieriger umzusetzen?
Der vollständige Artikel wurde publiziert in «Nachhaltigkeit in den Natur- und Sozialwissenschaften», Herausgegeben von Walter Leal Filho, Peter Lang Verlag 2022.
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