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Die ISO/IEC 20000 definiert hierzu eine integrierte und prozessorientierte Methodik für eine effektive Planung und Erstellung von IT-Services. Zentraler Ansatz ist ein geschlossener Managementzyklus für IT-Services. Dieser sogenannte Qualitätszyklus nach Deming (PDCA: Plan, Do, Check, Act) ist eines der Grundmuster für Managementprozesse. Innerhalb der ISO/IEC 20000 wurde das ITIL-Prozessmodell für IT-Service Management übernommen. Voraussetzung für eine Zertifizierung ist, dass dies Prozesse ohne Einschränkungen innerhalb des festgelegten Scopes (Serviceumfangs) wirksam sind. Die ISO/IEC 20000 wurde als zweiteilige Norm veröffentlicht. Unter dem Haupttitel IT Service-Management gibt es folgende Teile:
Im Teil I (Specification for Service Management) der neuen Norm ISO/IEC 20000 werden die Vorgaben („shall“) der Prozessgruppen Service Delivery, Control, Release, Resolution und Relationship Processes aufgezeigt. Teil I der Norm ist insbesondere für diejenigen Unternehmensbereiche relevant, die für die Initiierung, Implementierung und Wartung des IT Service Managements in ihrer Organisation verantwortlich sind.
Im Teil II (Code of Practice for Service Management) werden Empfehlungen zur Umsetzung („should“) gegeben. Diese allgemeinen Verfahrensregeln für Service Management des Teil II der Norm stellen einen Konsens der Industrie hinsichtlich Leitlinien für Auditoren und hinsichtlich Hilfestellungen für Dienstleister, die Serviceverbesserungen oder Audits nach ISO/IEC 20000-1 planen, dar.
Erstellt am 2016-01-19 16:19:14
Das 1992 begonnene SPICE-Projekt (Software Process Improvement and Capability Determination) hat das Ziel, ein Modell für die Bewertung von (Software-) Entwicklungsprozessen zu bieten und daraus eine ISO-Norm zu fertigen. Die ISO/IEC 15504 liefert heute dieses Bewertungsschema, welche jedoch interpretiert und an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden muss.
Immer mehr Unternehmen setzen zur Qualitätssicherung auf Reifegradmodelle wie SPICE (ISO 15504), um ihre (Software-) Entwicklungsprozesse mittels Assessments zu analysieren und Verbesserungspotenziale zu nutzen. Die Herausforderung besteht darin, die Norm richtig zu interpretieren und auf die jeweilige, konkrete Problemstellung anzupassen.
Erstellt am 2016-01-19 16:13:47
Capability Maturity Model Integration (CMMI) ist ein Reifegradmodell zur Beurteilung und Verbesserung der Qualität („Reife“) von Entwicklungsprozessen in Organisationen oder Systemen. Dabei werden die Stärken und Schwächen einer Entwicklung objektiv analysiert.

Reifegrad 1: Initial
Die Auslieferung der IT- Services erfolgt unregelmässig und unsystematisch. Der Erfolg hängt vom persönlichen Einsatz einzelner Mitarbeiter ab.

Reifegrad 2: Wiederholbar
Die wichtigsten Prozesse sind eingeführt. Das Wirkungsgefüge der IT -Prozesse ist vorhersehbar, die Erbringung der IT- Dienstleistungen ist wiederholbar.

Reifegrad 3: Definiert
Die Prozesse für das IT- Operation Management sind dokumentiert, standardisiert und integriert. Die IT- Dienstleistungen sind an den Geschäftszielen des Unternehmens ausgerichtet.

Reifegrad 4: Managed
Qualitätsziele sind definiert. Die Qualität der IT Operation Prozesse und der IT Services werden kontinuierlich gemessen und überwacht. Die Einhaltung des vereinbarten Service Reifegrads wird nachgewiesen. Die IT -Infrastruktur wird an dem vereinbarten Service Reifegrad ausgerichtet.

Reifegrad 5: Optimiert
Die Prozesse arbeiten in höchstem Masse proaktiv. Marktentwicklungen werden überwacht, innovative technologische Konzepte rechtzeitig eingeführt.
Erstellt am 2016-01-19 16:05:17
Val IT ist das Governance Framework von ISACA zur Steuerung und Messung des Wertebetrags der IT an das Business (Value Delivery). Unternehmen, die geeignete Managementverfahren und Methoden zur Planung und Steuerung ihrer Informationsverarbeitung verwenden, erzielen einen höheren Wertbeitrag ihrer IT. Val IT zeigt auf, wie mit Hilfe des VAL IT Frameworks von ISACA die Unternehmen dabei unterstützt werden, den Wertbeitrag aus ihren IT-Investitionen zu erzielen. Dabei werden die Prinzipien, die Prozesse und die Zusammenhänge des Val IT Frameworks in der IT Governance aufgezeigt.
Unternehmen, die geeignete Managementverfahren und Methoden zur Planung und Steuerung ihrer Informationsverarbeitung verwenden, erzielen einen höheren Wertbeitrag ihrer IT.
Erstellt am 2016-01-19 15:44:40
Das Business-Risiko ist zunehmend stärker durch IT Aktivitäten beeinflusst. Und das bezieht sich nicht nur auf Information Security, sondern auf alle durch IT unterstützten Prozesse. Das IT bezogene Risiko Management erhält daher durch das obere Management und Regulatoren eine immer stärker Bedeutung.
Das Risk IT Framework von ISACA ist unseres Erachtens das erste Rahmenwerk, das konsequent die obenerwähnte Dualität von Gefahren und Chancen als Teil des Risikomanagement umsetzt – und zwar in einer bis anhin nicht dagewesenen Klarheit und Praktikabilität. Zudem können mit Risk IT die in und wegen der IT entstandenen Risiken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sauber bewertet und in ein unternehmensweites Risikomanagementsystem integriert werden. Damit erlaubt das Risk IT Framework, die IT-basierten Risiken hinsichtlich der von ihnen ausgelösten Geschäftsrisiken als Teil von Enterprise IT Governance wirksam zu managen.
Erstellt am 2016-01-19 15:39:16
COBIT (Control Objectives for Information and Related Technology) ist das international führende Rahmenwerk für die Kontrolle und Steuerung der IT und bildet das Fundament für eine effiziente und wirksame IT-Governance. Zwei weitere Rahmenwerke ergänzen CobiT: Val IT erweitert COBIT um ein Prozessmodell zum Management von geschäftlichen Investitionen und Risk IT vertieft das Thema Risikomanagement als Rahmenwerk zur Behandlung der IT-bezogenen Geschäftsrisiken.
Der Steuerungsansatz von CobiT ist grundsätzlich Top-Down. Ausgehend von Unternehmenszielen werden IT-Ziele festgelegt, die wiederum die Architektur der IT beeinflussen. Hierbei gewährleisten angemessen definierte und betriebene IT-Prozesse die Verarbeitung von Informationen, die Verwaltung von IT-Ressourcen (Personal, Technologie, Daten, Anwendungen) und die Erbringung von Services. Für diese Ebenen (Unternehmensweit, IT, Prozess und Aktivitäten) sind jeweils Mess- und Zielgrößen zur Beurteilung der Ergebnisse und der Performance-Driver festgelegt. Die Messung der Zielerreichung erfolgt Bottom-Up und ergibt so einen vorgegebenen Steuerungs-Zyklus.
Erstellt am 2016-01-19 15:26:08
Nachhaltiges und verbindliches IT Management. Von der Einhaltung gesetzlicher Regularien bis zur Erfüllung unter-nehmensspezifischer Wert- und Qualitätsvorstellungen. Wesentliche Schlüssel-Faktoren sind dabei finanzierbare Kosten, vertretbare Risiken, verfügbare Zeit, angestrebte Qualität sowie die erreichbare Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern. Diese Grundparameter besitzen universellen Charakter in unseren Tätigkeitsfeldern, vom Penetrationstest bis zur Richtlinienanalyse.
Erstellt am 2016-01-19 15:18:02
Erstellt am 2016-01-11 14:38:20
IT Service Management (ITSM) definiert Prozesse und Prozeduren zur Förderung und Lieferung von hochwertigen und wirtschaftlichen IT Services, welche die Business - Prozesse unterstützen. Im Zentrum steht hierbei der "Service Gedanke".
Erstellt am 2016-01-11 14:32:37
Die Informationstechnologie (IT) ist aus der Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Grundlegende Dienstleistungen, aber vor allem kritische Geschäftsprozesse, vom Verkauf über den Kundendienst bis zur Lieferung, sind von mehreren Komponenten der IT-Infrastruktur abhängig. Um wirtschaftlich erfolgreich sein zu können, muss ein Unternehmen die IT-Umgebung über die einfache Verwaltung der Infrastruktur und die Wartung der Systeme hinaus auf ihre Geschäftsziele abstimmen. In einer immer komplexeren und globaler werdenden Geschäftswelt wird versucht mit immer weniger mehr zu erreichen und den strategischen Wert der gesamten IT-Investitionen voll auszuschöpfen.
Statement von BrainDoo:
"Business Service Management (BSM) unterstützt den Wandel in der IT von der Technik zentrierten Sicht hin zu einer prozess- und kundenorientierten Ausrichtung"
Erstellt am 2016-01-11 13:30:58
Als BPM (Business Process Management, wörtlich übersetzt "Verwaltung der Unternehmensprozesse") bezeichnet man den Ansatz, Prozesse innerhalb des Unternehmens sowohl in Bezug auf die menschlichen, als auch auf die anwendungsorientierten Aspekte informatisch zu gestalten.
Das Ziel dieses Ansatzes ist es, einen besseren Überblick über die gesamten Unternehmensprozesse und deren Interaktionen zu erhalten. Damit ist es möglich, diese kontinuierlich zu verbessern, und sie (wenn möglich) mit Hilfe von speziellen Anwendungen zu automatisieren.
Erstellt am 2016-01-11 13:01:39
Das ITIL Process Simulation Tool E-Board™ ist ein interaktives Rollenspiel basierend auf dem ITIL® v3 Framework. Das Design diese Simulation wurde auf Grundlage des "theoretischen Ansatzes" erstellt. Die Umsetzung erfolgte in Form einer PC gestützten sowie cockpit/dashboard basierenden Simulationsumgebung, wie er unten in Form von bulit points beschrieben ist.
Erstellt am 2016-01-11 12:42:35