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Wie sinnvoll ist es, auf der Laufstrecke bei Triathlon-Wettkämpfen an den Verpflegungsstellen kurz zu gehen, um sich richtig zu verpflegen? «Lohnt» sich der Zeitverlust für einen schnelleren Finish?
Die individuelle Verpflegungstaktik hängt von der Routine des Athleten und von der Streckenlänge ab. Bei einem Sprint-Triathlon ist die Verpflegung auf der Laufstrecke nicht entscheidend, bei einem Ironman hingegen natürlich schon. Zuerst muss man sich darüber im Klaren sein, wann die Verpflegungsstellen kommen und wie man sich da genau verpflegen will. Für die einen ist eine kurze Gehpause gut und wichtig, damit sie genügend Energie zu sich nehmen können, andere Athleten hingegen verlieren dadurch völlig den Laufrhythmus. Sie brauchen danach lange, bis sie wieder in Schwung kommen und bevorzugen daher eine Verpflegung im Laufschritt. Testen Sie Ihre individuelle Verpflegungsart im Training aus, beispielsweise bei einem Longjog. Vergleichen Sie zwei gleich lange Trainingsläufe miteinander, einmal mit und einmal ohne Gehpausen und finden Sie so heraus, was Ihnen besser zusagt. Eine Verpflegung im Laufschritt muss man üben, damit man nicht die Hälfte verschüttet und herausfindet, bei welcher Pace man Flüssigkeit oder Nahrung ohne Aufstossen aufnehmen kann. Verpflegungsstellen eigenen sich übrigens auch als mentaler «Anker» im Wettkampf. Viele Athleten setzen sich jeweils den nächsten Verpflegungsposten als Zwischenziel und teilen sich so die Distanz in einzelne Teilstrecken auf.