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Insertionstendopathie (Schmerzen aufgrund von Fehlbelastungen)
Als Insertionstendopathien werden Schmerzzustände bezeichnet, die durch Reizungen der Übergänge zwischen Sehnen und Knochen entstehen. Dieser Übergang wird als Insertion bezeichnet, wovon der Ausdruck abgeleitet ist. Meist entstehen Insertionstendopathien aufgrund von Fehlbelastungen, besonders bei untrainierten Personen, die Spitzenbelastungen ausgesetzt sind. Bei den Insertionstendopathien sind die betroffenen Sehen geschwollen und die Enden aufgeraut, teilweise gerissen. Auch der anliegende Knochen kann Beschädigungsanzeichen aufweisen. Im betroffenen Bereich kommt es dann zu Schmerzen bei Druck und bei Bewegungen. Aufgrund der ständigen Schmerzbelastung verhärtet der jeweilige Muskel und es kommt zu einer Schwäche. Um die Insertionstendopathien zu behandeln, kommen verschiedene Ansätze wie Krankengymnastik, Wärmetherapien oder Tapen zum Einsatz. Zeigen keine dieser Alternativen Wirkung, so kann auch eine Operation, bei der der jeweilige Sehenansatz durchtrennt wird, durchgeführt werden.