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Wegelin war im Januar unter dem Druck der US-Steuerbehörden zerbrochen, die dem geschichtsträchtigen Institut Beihilfe zur Steuerhinterziehung von Amerikanern vorgeworfen hatten. Das ausseramerikanische Geschäft kaufte die Raiffeisen-Gruppe, die das Institut in «Bank Notenstein» umbenannte.
Notenstein unter dem Raiffeisen-Dach verwaltete Ende Juni 2012 rund 21 Milliarden Franken Kundenvermögen. Vincenz gab bekannt, dass Raiffeisen für die Bank einen Preis bezahlt hatte, der 0,75 Prozent der verwalteten Vermögen (per Mitte 2012) entspreche.
Mit Notenstein habe die Gruppe Vermögenswerte und Substanz gekauft, sagte Vincenz. Der Abfluss von Kundengeldern von rund 1 Milliarden Franken «aus diversen Gründen» bei Notenstein habe im Juni gestoppt werden können.