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(ital. Tasto, lat. Clavis), der Teil eines musikal. Schlaginstruments, der beim Niederdrücken
mit dem Finger sich hinten wie ein Hebel in die Höhe hebt und infolge davon entweder durch den Schlag eines Hammers (wie beim
Pianoforte), oder durch Öffnen eines Ventils (wie bei der Orgel etc.) die Saite, Pfeife oder Zunge zum Ertönen bringt.
Sämtliche
zu einem Instrument gehörige Tasten nennt man Tastatur oder auch Klaviatur.
oder Clavis, der hebelartige Teil an Klavierinstrumenten und Orgeln, durch dessen
mehr
Niederdrücken der den Ton bewirkende Mechanismus (bei den Orgeln die Ventile der Pfeifen, beim Pianoforte die Hämmer, beim
Spinett die Docken mit den Rabenkielen, beim Klavichord die Tangenten u. s. w.) in Bewegung gesetzt wird. Der deutsche Name kommt
daher, daß diese Teile mit den Fingern oder mit den Füßen betastet werden. Die Taste wird von Holz gefertigt,
mit Elfenbein oder Ebenholzplatten (neuerdings auch mit Knochen oder Walroß) belegt. Im 15. Jahrh. wurden für die Halbtöne
die Obertasten eingeführt. Die Farbenordnung der Taste war im 18. Jahrh. der heutigen
Ordnung entgegengesetzt, die Obertasten waren weiß, die Untertasten schwarz. (S. Musikinstrumente, Bd. 17.)