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Prof. Dr. Beatrice Weder di Mauro studierte Ökonomie in Basel und promovierte bei Professor Silvio Borner. Nach ihrer Promotion wechselte sie zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington. Für den Währungsfond arbeitete sie in mehreren Schwellenländern, unter anderem unterstützte sie von Seiten des IWF Kirgisistan beim Aufbau der damals ersten kirgisischen Zentral- und Nationalbank. Zwischen 1998 und 2001 war Beatrice Weder di Mauro Assistenzprofessorin an der Universität Basel.
1999 erlangte sie ihre Habilitation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel, 2001 wurde sie nach Mainz berufen. Beatrice Weder di Mauro prägte über viele Jahre die wirtschaftspolitische Diskussion in Deutschland entscheidend mit. Sie wurde 2004 als erste Frau und damals jüngstes Mitglied in den deutschen Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen und blieb bis 2012 dessen Mitglied.
In ihrer Funktion als Sachverständige (Rat der Weisen) unterstützte sie die deutsche Wirtschaftspolitik in den schwierigen Anfangsjahren der Europäischen Währungsunion. Sie war in zahlreichen Auftritten als Makroökonomin nicht nur in Fachgremien, sondern auch in der deutschen Öffentlichkeit sehr präsent.
Die Karriere von Beatrice Weder di Mauro zeichnet sich durch ihren Erfolg sowohl in der Wissenschaft wie auch in der Privatwirtschaft und in der Wirtschaftspolitik aus. Beatrice Weder di Mauro ist nicht nur eine hervorragende Wissenschaftlerin sie bringt ihre Expertise auch in zahlreiche ausseruniversitäre Leitungsgremien ein und kann damit geradezu als Paradebeispiel einer Wissenschaftlerin gelten, die Wissenschaft in einem angewandten Sinn und nicht im Elfenbeinturm betreibt.
Der Vorstand von AlumniBasel und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät möchten mit dem Alumni Preis der Universität Basel insbesondere diese Transfer- Leistung würdigen.