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Claudio Imhof hat der Schweiz an der Heim-EM die zweite Medaille beschert. Der 31-jährige Thurgauer steigerte sich im Bronze-Rennen in der Einzelverfolgung und holte erneut Edelmetall, nachdem er 24 Stunden zuvor Teil des Silber-Quartetts in der Mannschaftsverfolgung gewesen war.
Im Duell mit Benjamin Thomas lag der Franzose bis nach drei Vierteln des Pensums in Front – doch Imhof drehte kontinuierlich auf. Im Ziel nach 4000 m hatte der Schweizer in 4:08,851 Minuten die Nase vorn (Thomas 4:09,314).
Mit dieser Zeit verbesserte Imhof seinen eigenen Schweizer Rekord, den er am Nachmittag in der Qualifikation aufgestellt hatte, noch einmal um knapp vier Zehntel. Damit holte er sich die Bestmarke zurück, nachdem er diese letztes Jahr an Stefan Bissegger verloren hatte.
7. EM-Medaille für Imhof
Für Imhof ist es insgesamt die 7. EM-Medaille. In der nicht-olympischen Einzelverfolgung hatte er 2018 in Glasgow bereits einmal eine Bronzemedaille gewonnen. «Das Adrenalin vom Publikum hat geholfen», so ein zufriedener Imhof. Für den Thurgauer waren seine beiden Schweizer Rekorde zudem eine «riesige Bestätigung».
Den EM-Titel sicherte sich Jonathan Milan aus Italien, Silber ging an den Russen Lew Gonow.
Marguet im Scratch Sechster
Der Westschweizer Tristan Marguet zeigte im Scratch einen guten Auftritt und belegte den 6. Rang. Den Sieg holte der Portugiese Rui Oliveira, Silber ging an Vincent Hoppezak aus den Niederlanden vor Jb Murphy aus Irland.
Im Omnium der Frauen wurde die Aargauerin Aline Seitz 15., EM-Gold sicherte sich in überlegener Manier Katie Archibald aus Grossbritannien vor Victoire Berteau aus Frankreich. Bronze holte die Italienerin Rachele Barbieri.