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Enfants du Monde hat in Zusammenarbeit mit dem guatemaltekischen Bildungsministerium drei Online-Kurse für Lehrkräfte, Schulleiter-innen und Eltern von Schülern-innen in den Bezirken Alta Verapaz und Chimaltenango angeboten. Die Kurse konzentrieren sich auf die Rechte der Kinder und die Bildung im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung.
Ermittlung von Verletzungen der Kinderrechte
Die Hauptprobleme im Zusammenhang mit den Rechten des Kindes in der Maya-Gemeinschaft - mehrheitlich im Einsatzgebiet von Enfants du Monde - sind heute Zwangsarbeit von Kindern, häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch durch Verwandte oder mangelnder Zugang zu Bildung. Vor diesem Hintergrund hat Enfants du Monde zwischen April und Juni 2021 drei 2-Stunden-Online-Kurse für Lehrkräfte und Eltern von Schülern eingerichtet.
Sensibilisierung der Lehrern-innen und Eltern
Die erste Ausbildung umfasste die Erziehung zu den Rechten des Kindes im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung, die zweite Ausbildung konzentrierte sich auf die Rechte des Kindes und die Bildungsgemeinschaft, die letzte mit den Rechten des Kindes im Klassenzimmer. Etwa 150 Lehrer-innen, Schulleiter-innen und Eltern von Schülern aus den Bezirken Alta Verapaz und Chimaltenango nahmen daran teil.
Von der Theorie zur Praxis
Nach jeder Online-Sitzung und nach Gruppendiskussionen schlugen die Teilnehmer-innen konkrete Massnahmen vor, die im Lichte der ermittelten Hauptprobleme in Klassen und Schulen durchgeführt werden könnten. Zum Beispiel die Sensibilisierung der Eltern für Fragen der Kinderarbeit, des Zuhörens oder auch der vermittelten Werte wie Gleichheit, Solidarität und Respekt.
Der Lehrkörper muss sich mit der Frage befassen, wie die Rechte des Kindes gelehrt werden können, beispielsweise durch Kurse über Rechte und Pflichten, Schutz vor Gewalt oder Sexualerziehung.