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Harald Szeemann: Museum der Obsessionen nähert sich dem Schaffen des Kurators anhand der für ihn zentralen Themenfelder: “Avantgarden” blickt auf die Künstler seiner Generation und sein Interesse an radikalen Pionieren des frühen 20. Jahrhunderts, es umfasst seine Berner Zeit, seine Beschäftigung mit Happening und Fluxus und die documenta 5. “Utopien und Visionäre” beschäftigt sich mit der Ausstellungstrilogie Junggesellenmaschinen, Monte Verità und Der Hang zum Gesamtkunstwerk: Europäische Utopien seit 1800, in der er nach neuen Lesarten der Moderne anhand der Geschichte radikaler und alternativer politischer Bewegungen, utopischer Ideen und mystischer Weltanschauungen suchte. Der Teil “Geografien” greift Szeemanns schweizerische Identität auf, sein lebenslanges Interesse am Reisen und später an Ausstellungen über nationale und regionale Identitäten.