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Beiden Mannschaften hatte in der Vorbereitungszeit eine Reihe von Spielern wegen Nationalmannschaftseinsätzen gefehlt. Dies wirkte sich bei Amriswil weniger stark aus als bei den Glarnern.
Der Verband hatte das Supercup-Spiel zwischen Meister Amriswil und Pokalsieger Näfels auserkoren, um ein neues Zählsystem zu erproben. Damit soll erreicht werden, dass die Länge eines Spiels etwas besser vorhersehbar ist. Der Supercup brachte dabei keine Erhellung: Die Oberthurgauer waren ihrem Gegner überlegen, und sie wären es bei der normalen Zählweise ebenso gewesen.
Kämpferischer Start
Der erste Satz war geprägt von ausgezeichnetem Blockspiel auf Seiten von Amriswil. Dabei zeigte sich, dass Amriswil mit der Verpflichtung des Kanadiers van Berkel in der Mitte klar stärker geworden ist. Von 7:6 wurde das Resultat bei Service Howatson auf 12:6 geschraubt. Via 16:8 war der Satz mit 20:13 im Trockenen.
Am Ende wurde es eng
Auf etwas mehr Widerstand stiess der Meister in den folgenden drei Sätzen. Obwohl in allen Sätzen einmal mit sechs Punkten in Führung liegend, sahen die Satzresultate mit 20:18, 20:17 und 20:16 dann doch nicht mehr so klar aus. Gewisse Konzentrationslücken und einige Missverständnisse liessen den Gegner jeweils herankommen, doch ein kleiner Schlusseffort genügte zum jeweiligen Satzgewinn.
Trainingsspiel gegen VfB Friedrichshafen
Am Mittwoch, den 12. Oktober, findet um 17 Uhr ein Trainingsspiel gegen den VfB Friedrichshafen in der Tellenfeldhalle in Amriswil statt. Der Eintritt ist gratis.
(red.)