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Das Ergebnis summierte sich auf 8,94 Milliarden Dollar, wie der amerikanische Marktführer am Freitag mitteilte. JP Morgan profitierte von den etwas höheren Zinsen in den USA sowie Kostensenkungen. Im vorbörslichen Handel an der Wall Street stiegen die Papiere des Instituts daraufhin um 1,65 Prozent.
Unter dem Strich ging der Gewinn um knapp acht Prozent auf 6,29 Milliarden Dollar zurück. Allerdings hatte die Bank im Vorjahresquartal von einer milliardenschweren Steuergutschrift profitiert, die nun wegfiel. Alle Sparten hätten nun gut abgeschnitten, sagte CEO Jamie Dimon. So habe das Investmentbanking etwa sein bestes Sommerquartal überhaupt gehabt.
Von solchen Ergebnissen kann die Deutsche Bank derzeit nur träumen. Sie kämpft immer wieder mit Altlasten, die ihr regelmässig das Ergebnis verhageln. Ende Oktober dürften die Details für das dritte Quartal kommen. Analysten erwarten, dass das Institut vor und nach Steuern einen Verlust von rund 600 Millionen Euro gemacht hat.
In den USA ist JP Morgan die erste der grossen Banken, die ihre Zahlen für den Sommer vorlegt. Am Freitag werden auch noch die Bilanzen von Wells Fargo und der Citigroup - der Nummer drei und vier - erwartet. Die Bank of America als Nummer zwei folgt am Montag.
Bei JP Morgan erhöhten sich die Einnahmen im abgelaufenen Quartal um mehr als acht Prozent auf 25,51 Milliarden Dollar - deutlich mehr als von Analysten erwartet. Der volatile Handel nach dem Anti-EU-Votum in Grossbritannien wirkte sich dabei positiv aus. Im wichtigen Anleihengeschäft kletterten die Einnahmen um knapp 48 Prozent auf 4,33 Milliarden Dollar.
(Reuters/AWP)