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Höhe der Arbeitslosenentschädigung hat kaum Einfluss auf Löhne
2020-10-14: Standard-Modelle des Arbeitsmarktes betonen die Höhe des Einkommen im Fall der Nichtbeschäftigung als zentrale Determinante der Höhe des Lohnes. Ein kürzlich von Josef Zweimüller mitverfasstes, und im «Quarterly Journal of Economics» veröffentlichtes Papier nutzt Variation in der Höhe der Arbeitslosenunterstützung, um diese Hypothese zu testen. Während das Standard Nash-Verhandlungsmodell einen Anstieg des Lohnes um $0,24 – $0,48 pro $1,00 Dollar-Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung vorhersagt, implizieren die Ergebnisse von Josef Zweimüller einen Anstieg von weniger als $0,01 pro zusätzlichem $1,00. Diese Ergebnisse sprechen für Arbeitsmarktmodelle, welche die Lohnbildung vom Einkommen bei Nichtbeschäftigung entkoppeln.
10 Jahre SNS Lab
2020-10-07:
Vor 10 Jahren fand das Eröffnungssymposium für das Labor für Soziale und Neuronale Systeme (SNS Lab) statt. In diesem interdisziplinären Labor, das dank der grosszügigen Unterstützung von Branco Weiss, der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich ermöglicht wurde, erforschen Forschende die biologischen und neuronalen Mechanismen, die unserem Entscheidungsverhalten zugrunde liegen, indem sie innovative Bildgebungstechnologien mit nichtinvasiver Hirnstimulation, Neuropharmakologie und Computational Modelling kombinieren.
Das Herzstück des Labors ist ein fMRI-Scanner, der die Visualisierung aktiver Hirnareale während kognitiver Prozesse ermöglicht. Die Ergebnisse helfen uns, die Ursachen menschlichen Verhaltens wie Altruismus, Egoismus, Risikobereitschaft oder Selbstkontrolle auf der neuronalen Ebene zu verstehen. Diese Erkenntnisse über das Gehirn haben den Weg für ein neues Forschungsgebiet geebnet: Die Neuroökonomie verbindet die Gebiete der Neurowissenschaften, der Biologie, der Psychologie und der Ökonomie, und das SNS Lab verhalf dem Department of Economics dazu, zu einem Pionier auf diesem Gebiet zu werden.
Verstärkt internationaler Handel politische Polarisierung?
2020-09-29: Hat der zunehmende Importwettbewerb zur Polarisierung der US-Politik beigetragen? Ein kürzlich im «American Economic Review» veröffentlichtes Paper von David Dorn und Co-Autoren findet starke, wenn auch nicht endgültige Beweise für eine ideologische Neuausrichtung in Regionen, deren Arbeitsmärkte vom zunehmenden internationalen Handel betroffenen waren. Diese Entwicklung setzte bereits vor den US-Präsidentschaftswahlen 2016 ein. Die Autoren stellten fest, dass in Wahlbezirken, die stark vom internationalen Handel betroffen sind, eine ideologische Polarisierung stattfindet. In manchen Regionen nimmt die Zustimmung für politische Positionen an den extremen Enden des linken und rechten politischen Spektrums zu, in anderen finden reine Rechtsverschiebungen statt. Die Resultate reihen sich in die aktuelle politökonomische Literatur ein, die negative wirtschaftliche Schocks mit ideologischen Neuausrichtungen und Verschiebungen in den politischen Präferenzen der betroffenen Bevölkerung verbinden.
Wiederholt sich die Geschichte?
2020-09-10: Der US-Immobilienmarkt scheint sich in diesen herausfordernden Zeiten stabil halten zu können. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass internationale Investoren die USA nach wie vor als sicheren Anlagehafen betrachten und somit ein erhebliches Leistungsbilanzdefizit finanzieren. Derart grosse internationale Kapitalströme in die USA bergen jedoch auch Gefahren. Ein im «Journal of the European Economic Association» (JEEA) veröffentlichtes Paper von Mathias Hoffman und Alumna Iryna Stewen (Uni Mainz) analysiert wie internationale Kapitalströme bei der Entstehung der US-Immobilienblase und der darauf folgenden Finanzkrise eine bedeutende Rolle gespielt haben.
Zusammenfassung(Englisch)
ERC Starting Grant für Teodora Boneva
2020-09-03: Teodora Boneva erhält einen ERC Starting Grant in der Höhe von 1,5 Millionen Euro. Die Assistenzprofessorin in Economics, gestiftet vom Jacobs Center for Productive Youth Development, ist seit diesem Frühjahr am Department und forscht unter anderem auf dem Gebiet der Kindesentwicklung und der Elternschaft.
Mit dem ERC Grant wird Teodora Boneva ein Forschungsprogramm starten, das die Rolle von Überzeugungen, Präferenzen, Zwängen und sozialen Normen bei der Entscheidung von Frauen, Kinder zu bekommen und nach der Geburt eines Kindes ins Berufsleben zurückzukehren, untersucht. Im Rahmen des Projekts wird sie repräsentative Datensätze aus der ganzen Welt sammeln und mit Hilfe umfragebasierter Techniken detaillierte Messungen der individuellen Überzeugungen und Präferenzen erhalten. Um die relative Bedeutung der verschiedenen Faktoren zu entwirren, werden diese Daten mit Informationen über geplante und umgesetzte Familiengründung und den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt sowie wahrgenommene Einschränkungen und soziale Normen kombiniert.
Pressemitteilung des ERC
Zwei neue Assistenzprofessuren am Department
2020-09-01: Dr. Ana Costa-Ramón, geb. 1991, wurde auf den 1. September 2020 zur Assistenzprofessorin mit Tenure Track für Ökonomik der Kinder- und Jugendentwicklung ernannt. Dr. Costa-Ramón ist seit 2014 «Research Fellow» am Center for Research in Health and Economics an der Universität Pompeu Fabra. Ihr Fachgebiet ist die angewandte Mikroökonomik und ihre Forschung befasst sich mit Fragen aus den Bereichen Gesundheit, Arbeit und Gender.
Dr. Alessandro Ferrari, geb. 1989, wurde auf den 1. September 2020 zum Assistenzprofessor mit Tenure Track für Empirische Ökonomie / Empirische Analyse der Wirtschaftspolitik ernannt. Dr. Ferrari forscht und lehrt derzeit am European University Institut in Florenz. Sein Forschungsinteresse umfasst die Gebiete Makroökonomie, internationaler Handel und industrielle Organisation.
Herzlich willkommen!
Neuer Universitärer Forschungsschwerpunk «Equality of Opportunity»
2020-08-19: Die UZH fördert im Rahmen von Universitären Forschungsschwerpunkten (UFSP) die fachübergreifende Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in gesellschaftlich relevanten Bereichen. Durch die Verknüpfung unterschiedlicher Forschungsdisziplinen eröffnen die UFSP Raum für breitere Erklärungs- und Lösungsansätze.
Der neue UFSP «Equality of Opportunity», der von David Dorn geleitet wird, untersucht die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, die zu Ungleichheit führen. Die Forschenden des UFSP analysieren auch konkrete rechtliche Rahmenbedingungen und politische Massnahmen, die dazu beitragen, mehr Chancengleichheit für alle Mitglieder einer Gesellschaft zu erzielen.
Optimierte Rotationspläne minimieren Ansteckungsraten
2020-08-19: Jakub Steiners Paper «Rotation as Contagion Mitigation» wurde in den jüngsten Bericht der DELVE-Initiative (Data Evaluation and Learning for Viral Epidemics) der «British Royal Society» aufgenommen. Der Bericht richtet sich an die britische Regierung und untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19. Jakub Steiners Forschung bildet die Grundlage für Empfehlungen zur Frage wie man die Anwesenheit von Mitarbeitenden in Organisationen rotieren soll um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.
Michel Maréchal erhält für seine Arbeit "Civic Gonesty Around the Globe" den Diligentia-Preis 2020
2020-08-13: Die Forschung von Michel Maréchal und Alumnus Christian Zünd zum Thema «Civic Gonesty Around the Globe» erhält den Diligentia-Preis 2020 der Stiftung Diligentia für empirische Forschung. Das gemeinsam mit Alain Cohn (University of Michigan) und David Tannenbaum (University of Utah) verfasste Paper wurde 2019 in «Science» veröffentlicht und stiess weltweit ein breites Medienecho.
Das globale Forschungsprojekt untersuchte was Menschen auf der ganzen Welt dazu bringt, eine gefundene Brieftasche zu retournieren. Das Ergebnis ist überraschend: Je mehr Geld sich in einer verlorenen Brieftasche befindet, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Finder sie ihrem Besitzer zurückgibt. Die Forschergruppe erklärt das überraschende Ergebnis damit, dass unehrliche Finder ihr Selbstbild anpassen müssen und dies mit psychologischen Kosten verbunden ist, die den materiellen Wert der Geldbörse übersteigen können.
Die Stiftung Diligentia ehrt jedes Jahr herausragende empirische und experimentelle Forschungsarbeiten, die innovative Ergebnisse zu gesellschaftlich relevanten Themen hervorgebracht haben. Der Preis wird für wissenschaftliche Publikationen von Einzelautoren oder Autorenteams in Form von Artikeln in anerkannten internationalen Fachzeitschriften vergeben.
Spenden initiieren Aufwärtsspirale
2020-08-11: Das Department of Economics konnte in den letzten zehn Jahren dank privater Spenden vieles erreichen: Über ein Dutzend neuer Professuren wurden geschaffen und mit innovativen und führenden Forscherinnen und Forschern besetzt. Private Spenden haben es dem Departement zudem ermöglicht, die Zurich Graduate School of Economics auszubauen und die Marlene Porsche Graduate School of Neuroeconomics zu gründen. Beide Graduate Schools bieten jungen Talenten ein Sprungbrett für eine erfolgreiche akademische Laufbahn. Ernst Fehr erklärt wie diese privaten Spenden, angefangen mit der grosszügigen Zuwendung der UBS Foundation in 2012, eine Aufwärtsspirale in Gang gesetzt haben, die dazu geführt hat dass das Departement heute zu den drei besten Economics Departments in Europa zählt und in den Bereichen Neuroökonomie und Entwicklungsökonomie an der Weltspitze ist.
Neuer Fakultätsvorstand gewählt
2020-08-01: Die Fakultätsversammlung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät hat per 1. August 2020 einen neuen Fakultätsvorstand gewählt: Wiedergewählt wurden Prof. Harald Gall als Dekan sowie Prof. Uschi Backes-Gellner als Prodekanin. Daneben wurde die Zahl der Prodekane / Prodekaninnen von zwei auf drei erhöht. Die neu gewählten Prodekane Prof. Nick Netzer und Prof. Alexander Wagner unterstützen die Fakultät zusätzlich in ihren Aufgabegebieten. Nick Netzer wurde zum Prodekan für Studium und Lehre gewählt.
Gewinner des Social Entrepreneurship-Seminars
2020-07-29: Zum dritten Mal fand am Department ein Seminar statt, in dem Studierende erste Erfahrungen in Social Entrepreneurship sammeln konnten indem sie einen Businessplan zur Lösung eines sozialen Problems entwickeln. In der finalen Veranstaltung Ende Mai stellten sieben Teams ihre Projekte einer Jury vor. Die Gewinner erhalten ein Jahr lang Mentoring und Unterstützung von Unternehmen, die sich für die Ziele der nachhaltigen Entwicklung (SDGs) in der Schweiz engagieren.
Das Gewinnerteam, bestehend aus Catharina Dekker, Ana Maria Krink und Ananya Pandya, entwickelte eine App zur Verbesserung der Effizienz der Arbeit von Psychologen und Psychiaterinnen.
Die App c.Health zielt darauf ab den Behandlungsprozess zu verbessern. Dies wird durch eine Web-App erreicht, die von Patienten und Therapeuten in einem sicheren Portal genutzt werden kann. Die Plattform erlaubt z.B. den Therapeuten mit Hilfe verschiedener Tracker, wie z.B. tägliche Stimmung, Schlafmuster und Einhaltung des medizinischen Protokolls, tiefere Einblicke in das Wohlergehen ihrer Patienten. Dadurch vereinfacht und verbessert c.Health den Therapieprozess und erspart den Therapeuten Vor- und Nachbereitungszeit.
Europäische Kommission darf Google-Fitbit-Deal nicht überstürzen
2020-07-05: Während die Digitalisierung die Wirtschaft und unser Leben mit beispielloser Geschwindigkeit verändert, hinken die regulatorischen Rahmenbedingungen hinterher. Gregory Crawford und Kollegen fordern die Europäische Kommission auf Googles geplante Übernahme von Fitbit umfassend zu untersuchen, bevor der Deal grünes Licht erhält. Mit der Übernahme würde Google Zugriff auf eine enorme Menge an sensitiven und persönlichen Gesundheitsdaten erhalten. Die Autoren kritisieren auch, dass Regulierungsbehörden in der Vergangenheit bei der Genehmigung von Zusammenschlüssen in der IT Branche zu nachsichtig gewesen sind und es versäumt haben Übernahmen zu erkennen, die ganze Branchen monopolisiert haben.
Interview mit David Dorn
2020-07-03: David Dorn im Interview mit der «NZZ» über Digitalisierung, Globalisierung und den Einfluss Chinas auf die Weltwirtschaft. Während der technische Fortschritt ein Prozess ist, hat Chinas schneller Aufstieg dazu geführt, dass manche Branchen innert weniger Jahre untergegangen sind. Aber, «die Arbeit wird uns nicht ausgehen», meint David Dorn «die grosse Herausforderung besteht darin, dass nicht alle zukünftigen Beschäftigungen auch gutbezahlte Jobs sein werden». Das Berufsbildungssystem hat die wichtige Rolle, die Menschen auszubilden, so dass die sie Fähigkeiten besitzen, die nicht leicht durch Automatisierung ersetzt werden können.
UBS Foundation verlängert Unterstützung für Department
2020-07-02: UBS spendet 25 Millionen Franken zur Weiterführung des UBS Center for Economics in Society am Department of Economics. Damit verlängert sie ihr Engagement um weitere zehn Jahre bis 2032. Seit 2012 konnten im Rahmen des UBS Centers sieben neue Stiftungsprofessuren am Department geschaffen, und über 20 UBS Center Scholarships vergeben werden. Mit der Verlängerung ihres Engagements finanziert die UBS Foundation eine zusätzliche Professur am Department. Zusätzlich führt die Stiftung auch ihr Stipendienprogramm für Studierende der Zurich Graduate School of Economics weiter.
Das Department bedankt sich bei der UBS für die andauernde und grosszügige Unterstützung.
Gründung ECON Alumni UZH – The Network for Economists
2020-05-28: Im Februar 2020 hat das Department of Economics den Verein ECON Alumni UZH gegründet. Der Verein bietet den Alumni des Departments die Möglichkeit, auch nach dem Studium, von der besonderen Stellung ihrer Alma Mater zu profitieren. ECON Alumni UZH heisst engagierte und passioniert Mitglieder willkommen, die sich als Teil einer weltweiten Community gegenseitig sowie das Department of Economics unterstützen wollen. ECON Alumni UZH organisiert regelmässige Anlässe zu aktuellen Themen aus Ökonomie, Wirtschaft, Politik und Kultur und bietet den Mitgliedern eine Plattform für Austausch und Networking.
Silvia Maier zum Gründungsmitglied der Jungen Akademie Schweiz gewählt
2020-05-18: Silvia Maier wurde zum Mitglied der Jungen Akademie Schweiz gewählt. Die Junge Akademie Schweiz bietet Nachwuchsforschenden die Möglichkeit, inter- und transdisziplinäre Projekte durchzuführen. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist ein herausragender akademischer Leistungsausweis. Die Mitglieder streben die frühzeitige Identifizierung gesellschaftlicher Herausforderungen an, bieten Lösungen für diese Herausforderungen und fördern den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Silvia Maier erforscht am Zurich Center for Neuroeconomics die neuronalen und physiologischen Grundlagen der Selbstkontrolle.
Dina Pomeranz erhält SNF-Grant
2020-05-05: Dina Pomeranz hat vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) einen Grant in Höhe von 275 000 Schweizer Franken für ihr Projekt «Firm Growth and Inequality in Developing Countries: New Insights from Firm-to-Firm Network Data». Das Projekt will das Verständnis des Wachstums von Firmen in Entwicklungsländern verbessern. Dazu untersucht Dina Pomeranz die Auswirkungen von Programmen, die kleine Firmen unterstützen damit diese in eine effiziente Grösse wachsen, die Wechselwirkungen zwischen Steuerdurchsetzung und Firmenentwicklung, sowie die Auswirkungen des internationalen Handels auf Firmen und Angestellte.
David Dorn in Expertengruppe der Swiss National Covid-19 Science Task Force berufen
2020-04-27: Im Rahmen der Swiss National Covid-19 Science Task Force stellt die Schweizer Wissenschaftsgemeinschaft ihre Expertise und Kompetenzen zur Verfügung. Die Task Force berät den Krisenstab des Bundesrates und die zentralen Institutionen (BAG/EDI sowie SBFI/WBF), identifiziert Forschungsfelder in denen die Schweizer Wissenschaft rasch einen wichtigen Beitrag zum Verständnis und zur Bekämpfung von Covid-19 leisten kann und eruiert Innovationsmöglichkeiten, bei denen Schweizer Wissenschafts-Know-how rasch zu Produkten oder Dienstleistungen mit Blick auf Covid-19 beitragen könnte.
David Dorn wurde in die Expertengruppe Economy berufen.
Claudia Goldin erhält Ehrendoktorat der Universität Zürich
2020-04-27: Am Samstag, 25. April 2020, wurde Claudia Goldin, Henry-Lee-Professorin für Ökonomie in Harvard, im Rahmen der Feierlichkeiten zum Dies academicus die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich verliehen. Das Departement of Economics nominierte Claudia Goldin für ihre bahnbrechenden und führenden Arbeiten über Frauen im Arbeitsmarkt, Einkommensungleichheit, technologischen Wandel, Geschlechterunterschiede in Bildung und Arbeitsmarkt.
Mit ihrer Forschung hat sie Wissenschaft und Gesellschaft massgeblich beeinflusst.
Als Wirtschaftshistorikerin und Arbeitsökonomin deckt Claudia Goldin mit ihrer Forschung ein breites Spektrum an Themen ab. Am bekanntesten ist sie für ihre historische Arbeit über Frauen in der US-Wirtschaft. Ihre einflussreichsten Arbeiten befassen sich mit der Geschichte des Strebens von Frauen nach Karriere und Familie, der Koedukation an Hochschulen, den Auswirkungen der Anti-Baby-Pille auf Karriere- und Heiratsentscheidungen von Frauen, der Wahl des Familiennamens von Frauen nach der Heirat als sozialer Indikator, den Gründen für den Anstieg des Frauenanteils unter den Studierenden, und dem neuen Lebenszyklus der Beschäftigung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt.
1990 war Claudia Goldin die erste Frau, die am Harvard Economics Department eine Professur erhielt. Von 1989 bis 2017 war sie Direktorin des NBER-Programms «Development of the American Economy» und ist derzeit Ko-Direktorin einer neuen NBER-Studiengruppe zum Thema «Gender in the Economy». Sie war Präsidentin der American Economic Association und der Economic History Association und war Herausgeberin des Journal of Economic History.
Rezession wird durch Automatisierungsschub verstärkt
2020-04-24: Die durch das Coronavirus ausgelöste Rezession wird durch eine Welle der arbeitsersetzenden Automatisierung verstärkt und verlängert, wie Nir JaimovichsPaper «Job Polarization and Jobless Recoveries» nahelegt. Während den letzten drei Rezessionen gingen fast 9 von 10 Arbeitsplätzen in automatisierbaren Berufen verloren.
Postionspapier Coronavirus
2020-04-21: Das Coronavirus beschäftigt die Welt. In den letzten Wochen haben sich Forschende des Departments in nationalen und internationalen Medien an der öffentlichen Analyse und Diskussion beteiligt. Neben den Beiträgen aus ihren jeweiligen Spezialgebieten haben die Professorinnen und Professoren des Department of Economics ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Unter dem Titel «Testen und Einfrieren: Eine Überlebensstrategie für die Schweizer Volkswirtschaft» fasst das Papier den Konsens der ökonomischen Debatte zusammen und zeigt Handlungsoptionen für die Schweiz auf.
Positionspapier und Zusammenfassung
Einzelbeiträge (frei zugänglich)
«Neue Ideen zum Umgang der Schweiz mit den Corona-Schulden», NZZ, David Dorn (26.05.20) (paywall)
«Der Bundesrat geht amateurhaft vor», Blick, Ernst Fehr (25.05.20)
«Coronavirus Hastens Among the Impoverished, Putting Them at Risk with Market Reopening» Folha de S.Paulo, Guilherme Lichand (05.05.20)
«Why the unemployed in America could face a lost decade» The Economist, Nir Jaimovich (02.05.2020)
«Es ist problematisch zu sagen, die Restaurantbesitzer haben halt Pech gehabt» Basler Zeitung, David Dorn (02.05.20)
«Coronavirus deaths greater where Fox News viewers watched ‘Hannity’ more than Tucker Carlson, says U. of C. study» Chicago Tribune, David Yanagizawa-Drott (20.04.20)
«Die Pestepidemie ist einer der Auslöser der grossen Divergenz zwischen Europa und dem Rest der Welt» Süddeutsche Zeitung, Joachim Voth (10.04.20)
«Die wirtschaftspolitischen Massnahmen des Bundesrates waren richtig. Ich sehe derzeit keinen grösseren Korrekturbedarf» NZZ, Ernst Fehr (11.04.20)
«Wie die Volkswirtschaft überlebt» Finanz und Wirtschaft Kolumne, David Dorn (04.04.20)
«Pandemien und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft» Tagesschau.de Interview, Joachim Voth (03.04.2020) (video has been removed)
«Es darf niemand durch die Maschen fallen» Tachles Interview, Dina Pomeranz (03.04.20)
«Zielkonflikte zwischen medizinischen und wirtschaftlichen Interessen bestehen nur in der kurzen Frist» Radio1 Interview, David Dorn (MP3, 7073 KB) (27.03.20)
«Der Einbruch der Aktienkurse lässt sich nicht allein mit rationalem Verhalten erklären» Sonntagszeitung Interview, Ernst Fehr (PDF, 1327 KB) (22.03.20)
«Unsere Entscheidungen basieren auf einer unzureichenden Datengrundlage» NZZ Video Interview, Ernst Fehr (21.03.20)
Medieresonanz Positionspapier
Finanz und Wirtschaft (15.04.20)
Die Weltwoche (15.04.20)
Tagesanzeiger (02.04.20)
Tagesanzeiger (26.03.20)
Handelszeitung (28.03.20) (frei zugänglich)
Der Bund (28.03.20)
NZZ (28.03.20)
NZZ (29.03.20)
Superstarfirmen und der Rückgang der Arbeitsquote
2020-04-08: In entwickelten Ländern nimmt die Arbeitsquote, d.h. der Anteil des Arbeitseinkommens am BIP, ab. Dieser Rückgang ist vor allem auf die Marktkonzentration und die Zunahme des Marktanteils von «Superstarfirmen» zurückzuführen, wie eine von David Dorn mitverfasste und in der aktuellen Ausgabe des «Quarterly Journal of Economics» veröffentlichte Studie zeigt. In den Branchen, in denen die Marktkonzentration am stärksten zunahm, sank die Arbeitsquote auch am stärksten. Andere Hypothesen, wie z.B. Veränderungen in der internationalen Handelspolitik, der abnehmende Einfluss von Gewerkschaften oder der allgemeine Lohndruck wurden ebenfalls getestet. Ein direkter Einfluss auf die Arbeitsquote konnte jedoch nicht gezeigt werden.
David Dorn zu Gast bei SRF ECO
2020-04-07: Im Interview erläutert David Dorn die wichtigsten Ideen aus dem Coronavirus Positionspapier, welches das Department of Economics letzte Woche veröffentlichte. Er erklärt, wieso der Bund aus wirtschaftlicher Sicht richtig gehandelt hat und wie man eine jahrelange Schuldenlast von Firmen vermeiden kann. Es braucht Lösungen, wie man die Kosten, welche ein solch enormer Eingriff von Seiten des Staats in die Wirtschaft verursacht, sinnvoll verteilen werden kann.
Coronavirus-Schock verstärkt die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt
2020-04-06: Teodora Boneva und Co-Autoren veröffentlichten ein Briefing zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den britischen Arbeitsmarkt. Ihre Untersuchung zeigt, dass Selbständige, jüngere Arbeitnehmer und Geringverdiener am stärksten betroffen sind. Die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt hat zugenommen.
Unterschiede zwischen den Wirtschaftskrisen
2020-04-04: Im Interview mit «Tagesschau24» vergleicht Joachim Voth historische Pandemien und Wirtschaftskrisen. Im Unterschied zu vergangenen Schocks wie z.B. der Finanzkrise von 2008, erleben wir heute zeitgleich einen globalen Angebots- und Nachfrageschock. Wenn der wirtschaftliche Stillstand (Lockdown) nicht länger als zwei oder drei Monate andauert, sollte sich die Wirtschaft jedoch schneller erholen als sie dies nach der Finanzkrise tat.
Wie die Volkswirtschaft überlebt
2020-04-04: In seiner Kolumne in der «Finanz und Wirtschaft» weist David Dorn auf die zentralen Unterschiede zwischen einer normalen und der durch den «Lockdown» initiierten Rezession hin. «Die aktuelle Krise unterscheidet sich wesentlich von früheren Rezessionen. Betroffen sind nicht nur die schwächsten Branchen und Firmen, sondern auch viele [...] mit soliden Geschäftsmodellen und intakten Zukunftsperspektiven. Damit die Schweizer Volkswirtschaft die Krise gut überlebt, müssen diese Unternehmen und ihre Arbeitsplätze erhalten werden, um so eine schnelle Erholung der Wirtschaft nach der Krise zu gewährleisten».
Pandemierisiko in der Zukunft minimieren
2020-04-02: In der «Weltwoche» wirft Joachim Voth einen Blick in die Zukunft. «Es gibt keine Garantie dafür, dass das nächste Virus nicht so tödlich wie Ebola und so ansteckend wie Corona ist». Die Antwort auf die Pandemierisiken sieht er nicht darin, die Globalisierung zurückzudrehen, denn der grösste Vorteil der Globalisierung, der freie Warenaustausch, ist nicht das Problem. Risikobehaftet ist nur der Personenverkehr. «Man sollte sich nun durchaus die Frage stellen, ob Millionen von Leuten zum Vergnügen in der Welt herumfliegen müssen», meint er.
Willkommen, Prof. Teodora Boneva
2020-04-01: Teodora Boneva wurde auf den 1. April 2020 zur Assistenzprofessorin für Ökonomik der Kinder- und Jugendentwicklung ernannt, gestiftet vom Jacobs Center for Productive Youth Development. Prof. Boneva stösst von ihrer bisherigen Position als Associate Professor am Department of Economics der Universität Oxford zu uns. Ihre Forschung befasst sich mit der Rolle von Überzeugungen bei Entscheidungen über Bildungsinvestitionen und die Rolle von Bildungsinterventionen in er Kindheit für die der Förderung von Fähigkeiten. Ihr Ziel ist es, unser Verständnis dafür zu verbessern, wie wir den Erwerb von Fertigkeiten fördern und sozioökonomische und geschlechtsspezifische Unterschiede auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt verringern können.
Herzlich willkommen, Prof. Boneva!
Ein perfekter Sturm
2020-03-31: Interview mit Joachim Voth im «Spiegel» über historische und moderne, virtuelle Pestmauern zum Schutz der Bevölkerung vor Epidemien. Die wohlhabenden westlichen Nationen haben es versäumt, aus vergangenen Epidemien zu lernen: «Wir Deutsche kaufen uns Versicherungen für alles Mögliche, aber wir leisten uns als Gesellschaft keinen Schutz für einen solchen Notfall», kritisiert er.
Dopamin, das Belohnungssystem und die Behandlung von Suchtkranken
2020-03-31: Mit der Unterstützung der EU Grants Access bewarb sich Lydia Hellrung erfolgreich für einen Marie Sklodowska-Curie Fellowship Grant über 175'000 Euro, der ihr erlaubte ihr Forschungsprojekt DOPANF im Sommer 2018 zu starten. In diesem Projekt untersucht sie im SNS-Lab des Departments, wie sich die Netzwerkaktivität im Gehirn unterscheidet, je nachdem ob jemand sich anstrengt um eine Belohnung zu bekommen oder eine Bestrafung zu vermeiden, und welche Motivation zu besserem Lernen führt. Die Antwort auf diese Frage hat unter anderem einen Einfluss auf die Behandlung von Suchtkranken. EU Grants Access stellt das Projekt, und die Forscherin in ihrer Publikation «Science Stories» vor.
Wirtschaftliche Auswirkungen von Pandemien
2020-03-03: «The Economist» diskutiert in seinen Free Exchange Kolumne die wirtschaftlichen Auswirkungen von Pandemien. Dabei wird auf eine im Review of Economic Studies veröffentlichte Forschungsarbeit von Joachim Voth verwiesen, in der er aufzeigt wie die Bevölkerungsreduktion durch die Pest im Europa des 14. Jahrhunderts einen Einkommenssprung verursachte. Dieser wiederum führte zu höheren Ausgaben für in Städten produzierte Waren und damit zur Verstädterung. So brachte sie Europa auf den Weg zur industriellen Revolution. «The Economist» kommt zu dem Schluss, dass die menschlichen Kosten von Pandemien zwar furchtbar sind, die langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen aber nicht unbedingt.
Der Mensch neigt zum Herdentrieb
2020-03-05: In der «NZZ am Sonntag» erklärt Björn Bartling wie grundlegende Verhaltensneigungen den gesellschaftlichen Umgang mit dem Coronavirus prägen. Herdentrieb, Unsicherheit, und die Gratwanderung der öffentlichen Kommunikation sind entscheidende Faktoren, die eine Eskalation beschleunigen oder verlangsamen können.
Reisen und Handeln in Zeiten der Epidemie
2020-03-04: Joachim Voth zieht Parallelen zwischen den aktuellen Strategien zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus mit denen zur Pest 1720 in Marseille. Damals erwies sich die rigorose Einschränkung der Mobilität durch Pestmauern als effektivste Lösung. Heute muss die Politik zwischen den Kosten und dem Nutzen ungehemmten Personen- und Warenaustauschs abwägen, wobei der Personenaustausch wenig zu den Vorteilen der Globalisierung beiträgt, argumentiert er: «Die Lektion von Wuhan sollte sein, dass eine breite Diskussion in der Gesellschaft darüber beginnen sollte, wie viel Mobilität tatsächlich wünschenswert ist».
Zum CO2-reduzierten Mittagessen gestupst
2020-02-18: Mit einem Experiment haben sechs städtische Personalrestaurants in Zürich versucht ihre CO2-Bilanz zu verbessern: ohne Zwang oder finanzielle Anreize sollten Kantinenbesucher dazu gebrachten werden, sich für klimaschonendere Menus mit mehr pflanzlichen Lebensmitteln zu entscheiden. Erreicht werden sollte dies mittels Nudging und Gamification: die Restaurants standen in Konkurrenz zu einander, damit wollte man die Besucher zum Mitmachen animieren. Nick Netzer beantwortet der NZZ die wichtigsten Fragen zu Nudging und erklärt, wieso er beim Klimaschutz direkter eingreifen würde, als Leute nur zu stupsen.
Lesen sie den Artikel über den Versuch und das Interview dazu.
Was ist denn eigentlich VWL?
2020-02-13: Diese Frage war das Thema des zweiten Research Slam, der am Ende des letzten Semesters am Department of Economics stattfand. Die Veranstaltung, die sich an Bachelor- und Master-Studenten richtet, will die breite Vielfalt der Themen hervorheben, zu denen die VWL beitragen kann. Zwölf Doktorierende, Post-Docs und Professorinnen des Departements hielten unterhaltsame 5-minütige Vorträge über ein Paper aus ihrem Forschungsgebiet. Damit geben sie den Studierenden einen Einblick in das Fach VWL, der über den regulären Lehrplan hinausgeht, und teilen ihre Begeisterung für die Forschung. Die Veranstaltung wurde von einem Team von Doktorierenden um Ursina Schaede, Lexi Schubert und Claude Raisaro organisiert und vom Departement und dem UBS Center unterstützt. Das Podcast gibt’s jetzt zum Nachhören und der nächste Research Slam findet am 29. April statt.
Warum Ökonomen über den Klimawandel sprechen
2020-01-27: Die Antwort auf diese Frage gab der Nobelpreisträger William Nordhaus vergangenen Woche in einem öffentlichen Vortrag, den das UBS Center for Economics in Society organisierte. Seiner Meinung nach ist die Preisgestaltung für Kohlenstoff, entweder als Cap-and-Trade System oder als Steuer, die effektivste Lösung im Kampf gegen den Klimawandel. Am Beispiel einer Tramfahrt in Zürich wies er auch auf das Hauptproblem hin, warum die internationale Klimapolitik in eine Sackgasse geraten sei: Das Schwarzfahren sei zu einfach, weil die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, nicht sehr hoch und die Strafen zu gering seien. Er schlägt einen "Klima-Club" vor, in dem Nichtteilnehmer mit Exportzöllen konfrontiert werden und damit Anreize für die Staaten schaffen, einen Beitrag zur globalen Klimapolitik zu leisten. Nordhaus' Vortrag zog ein sehr vielfältiges Publikum an, das während der Q&A viele Fragen hatte und zeigte, dass der Klimawandel tatsächlich das Thema ist, über das alle sprechen.
Lesen sie das Interview mit William Nordhaus in der NZZ am Sonntag
Sehen sie eine Aufzeichnung des Vortrages hier.
Moralische Appelle allein reichen nicht aus
2020-01-14: Im Interview in «Der Bund» erklärt Ernst Fehr warum die Politik mit einer allgemeinen Klimasteuer eingreifen muss. «Die Verhinderung der Klimaerwärmung ist geradezu ein Paradefall von legitimer Staatsintervention. Individuelle Akteure erzeugen negative externe Effekte, da muss der Staat eingreifen, das ist Lehrbuchwissen. Darum sind sich ja alle Volkswirte einig. Die Verhinderung der Klimaerwärmung ist ein öffentliches Gut, eines der wichtigsten für die ganze Menschheit».
Die Elternzeit hat keine negativen Folgen für Unternehmen oder Mitarbeiter
Who is Who: David Dorn
2020-01-07: Die Bilanz listet David Dorn aufgrund seines Leistungsausweises in der ökonomischen Forschung in ihrer aktuellen Ausgabe der Who is Who Forschungsliste. David Dorn untersucht u.a. wie der wirtschaftliche Aufstieg Chinas Auswirkungen auf die sozialen und politischen Bedingungen in den USA hatte. Als meistzitierter Professor einer europäischen Universität präsentiert David Dorn seine Forschungsergebnisse regelmässig nationalen und internationalen Politikern und Wirtschaftsverbänden.
Björn Bartling zum Associate Editor des Journal of the European Economic Association ernannt
2020-01-06: Björn Bartling wurde zum Associate Editor des Journal of the European Economic Association (JEEA) ernannt. Er ist neben David Yanagizawa-Drott und Michel Maréchal der dritte Vertreter unseres Departments in dieser Funktion. Das JEEA wurde 2003 gegründet und ist mittlerweile einer der Top Ten Journals der Wirtschaftswissenschaften. Das Ziel der European Economic Association ist es, die wirtschaftliche Entscheidungsfindung auf wissenschaftliche Prinzipien, Fakten und ökonomische Theorie zu stützen und nicht auf politische Diskussionen.
Es stimmt nicht, dass Sozialhilfe faul macht
2019-01-02: Interview mit Dina Pomeranz in der «Finanz und Wirtschaft» über die Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung in Schwellenländern, wie empirische Evidenz politische Diskussionen aus der ideologischen Ecke ziehen kann und wie randomisierte Feldstudien etablierte Annahmen über die Wirksamkeit von Entwicklungshilfeprojekten widerlegen können.