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Einteilung der Erde in Klimazonen
Auf der Erde finden wir die verschiedensten Klimaverhältnisse, die auf der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung beruhen. Es gibt verschiedene Einteilungen, hier eine der häufigen:
Vom kalten Eisklima, über die Tundren und die borealen Klimazonen zum warmgemässigten Klima unserer Breiten.
Das subtropische Klima führt näher beim Äquator zum Tropischen Klima.
Diese Klimazonen erzeugen in der Pflanzenwelt unterschiedliche Vegetationszonen.
Eine Klimazone kann durch Klimadiagramme gut veranschaulicht werden.
Zu den einzelnen Klimazonen
Polargebiete – Eisklima
Zwischen den Polen und den Polarkreisen (66,5° – 90°) finden wir das sogenannte Polarklima: Lange, sehr kalte Polarwinter mit viel Schnee, in denen der Boden tiefgründig gefroren ist (Permafrostboden) und kühle Polarsommer, in denen der Boden aufgrund der schwachen und nur flach auftreffenden Sonnenstrahlen nur oberflächlich auftaut. Ähnlich dem Polarklima ist das hochalpine Klima. Auch hier gibt es Permafrost und sehr kalte Durchschnittstemperaturen. Auf den Hochgebirgen aber finden wir viel Licht, das grosse Temperaturschwankungen bewirkt.
Tundrenklima
Die mittlere Temperatur des wärmsten Monats liegt zwischen 0°C und 10°C. Die Vegetationsperiode ist kurz, meist nur 2 bis 3 Monate. Damit ist kein wirklicher Baumwuchs möglich. Es entsteht die typische Tundrenlandschaft. Die Niederschlagsmengen sind wegen der niedrigen Temperaturen gering. Der Niederschlag erfolgt fast immer als Schnee.
Das Tundrenklima ist typisch für den Norden, auf der südlichen Halbkugel finden wir nur wenige Orte mit Tundrenklima.
Boreales Klima
Boreal ist griechisch und bedeutet “nördlich”.
Während langen, kalten Wintern mit mittleren Monatstemperaturen unter – 3°C ist der Boden dauernd von Schnee bedeckt. Es können Temperaturen bis – 50°C erreicht werden.
In den kurzen, warmen Sommern, die höchstens 4 Monate dauern, kann ein Nadelwald heranwachsen. Mittlere Monatstemperaturen liegen zwischen 10°C bis maximal 15°C.
Permafrosts ist häufig. Niederschläge sind gering (zwischen 100 mm und 700 mm) und gleichmässig übers Jahr verteilt. Liegt das Gebiet aber weit weg vom Meer (kontinental), dann wächst im Sommer die Niederschlagsmenge an.
Da das typische boreale_Klima nur auf der Nordhalbkugel vorkommt, wird es auch als boreales = nördliches Klima bezeichnet.
Warmgemässigtes Klima
Die gemässigte Klimazone erstreckt sich auf der Nord- und Südhalbkugel vom Polarkreis (66,5°) bis zum 40. Breitengrad, wo die Subtropen beginnen. Die Definition hinsichtlich der Temperatur verlangt eine Jahresmitteltemperatur unterhalb von 20°C.
Subtropisches Klima
Die Subtropen (23,5° – 40°) liegen zwischen den Tropen und den gemässigten Klimazonen. Auf der Nordhalbkugel umfasst es Gebiete von Südeuropa, Südasien, den Norden von Afrika und den Süden von Nordamerika. Auf der Südhalbkugel betrifft es Südafrika, grosse Teile von Australien und den Süden Südamerikas.
Tropisches Klima
Unter den Tropen (0° – 23,5°) versteht man jene Gebiete, die durch die beiden Wendekreise vom Äquator ausgehend begrenzt werden. Klimatisch gesehen handelt es sich um die heisseste Klimazone, die durch ein feuchtes Klima gekennzeichnet ist. Bei diesem humiden Klima ist der jährliche Niederschlag grösser als die Verdunstung, was eine hohe Luftfeuchtigkeit zur Folge hat. Es herrscht hier ein Tageszeitenklima vor, die täglichen Temperaturschwankungen sind grösser als die jährlichen. Die jahreszeitlichen Unterschiede sind kaum ausgeprägt. Charakteristisch für Tropengebiete ist zudem, dass die Sonne mindestens einmal pro Jahr im Zenit (senkrecht) über der Erde steht.