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Das Definieren eines Themas, das Um- und Einkreisen, es dauert seine Zeit. Im Falle dieser Arbeit fast solange wie Robert Wilson braucht bis er anfängt zu proben. Doch nun liegt sie hier diese Bachelorarbeit, bereit gelesen zu werden. Robert Wilson schoss mir direkt in den Kopf, als ich über ein Thema für diese Arbeit nachdachte. Zu diesem Menschen und seiner Arbeit gibt es so viel Spannendes zu untersuchen und bearbeiten. Ich musste mich also einschränken und nochmals einschränken und nochmals. Für den Rahmen dieser Arbeit beschränke ich mich also ausdrücklich darauf Robert Wilsons Arbeitsweise und Arbeiten in Bezug zum Aspekt der Zeit zu untersuchen. Hie und da sind weitergreifende Beschreibungen unumgänglich, um ein adäquates Bild zu zeichnen. Ich werde also meiner titelgebenden These folgen, dass Zeit das allordnende Mittel in Robert Wilsons Arbeit ist.
Ich werde dies zuerst mit einem kurzen Einblick in seine Arbeitsweise, dann mit einem Überblick über seine Biografie und der Entwicklung seiner Inszenierungen tun, bevor ich den Aspekt der Zeit an sich versuche aufzudröseln, um dann über einen kurzen Exkurs in seine ästhetischen Prinzipien zu einem genaueren Blick in eine Wilson Inszenierung zu gelangen. Dies wird dann jedoch im Sinne des Einschränkens keine Inszenierungsanalyse, sondern der Versuch einer Beschreibung der signifikantesten Zeichen und ihr Bezug zum Aspekt der Zeit. Zum Schluss werde ich natürlich nochmals alle wichtigen Punkte und Erkenntnisse in einer Konklusion zusammenfassen.
Bei Robert Wilson geht es sehr stark um Komplexität, dem verfallen, kann es sein, dass diese Komplexität sich auch auf meine Schreibweise übertragen hat.
Bei Robert Wilson geht es aber auch um das zugänglich machen von komplexen Strukturen, in diesem Sinne hoffe ich, dass Sie die Zugänglichkeit zwischen den Kommas finden.