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51 Männer und 16 Frauen sind in Anchorage (US-Staat Alaska) zum berühmten Iditarod-Hundeschlittenrennen gestartet - einem der wohl härtesten Sportwettbewerbe der Welt.
Zur Freude der Veranstalter gibt es diesmal genügend Schnee, um das Rennen zum ersten Mal seit 2013 wieder auf der Südroute stattfinden zu lassen. In den vergangenen Jahren musste es auf einer nördlicheren Strecke abgehalten und teils Schnee aufgeschüttet werden.
Der Start am Samstag war wie immer zeremoniell: Das eigentliche Rennen beginnt stets einen Tag später im etwa 18 Kilometer entfernten Willow.
Der insgesamt zurückzulegende Weg zwischen Anchorage im mittleren Süden Alaskas und Nome an der Westküste ist ungefähr 1600 Kilometer lang, die Südstrecke ist etwa 20 Kilometer länger als die im Norden. Die Lenker der Hundeschlitten beim diesjährigen Rennen, die sogenannten Musher, kommen aus den USA, Kanada und Norwegen.
Die meisten von ihnen sind Veteranen dieser Sportart. So ist auch der inzwischen 58-jährige Mitch Seavey wieder mit dabei. Er hat das Rennen bereits zwei Mal gewonnen - 2017 als bisher ältester Sieger in der Geschichte des Rennens.
Iditarod wurde 1973 gegründet. Das Rennen findet in Erinnerung an eine Hundeschlitten-Expedition im Jahr 1925 statt, bei der Impfstoff zur Bekämpfung eines Diphtherie-Ausbruchs nach Nome gebracht wurde.
Es gibt verschiedene Erklärungen für den Namen Iditarod. Eine davon ist, dass er sich auf einen alten Pfad bezieht, der Goldgräber- und Hafenorte im Norden Alaskas verband. (sda/dpa)
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