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Schweizer Erstaufführung. Das Stück handelt von der Rolle der Frau im Islam und wie eine Familie an unterschiedlichen Weltanschauungen zerbrechen kann. Ayad Akhtar greift pointiert, spannend und humorvoll eine Thematik auf, die brandaktuell ist.
Der Vater, Afzal, meldet seine Tochter heimlich bei der Datingplattform «muslimlove.com» an. In den Augen des ursprünglich aus Pakistan stammenden Taxiunternehmers ist es nach dem Tod seiner Frau, seine Pflicht seine Tochter zu verheiraten. Afzal hat zwei Töchter: Mahwish, 25, seit Kindheitstagen mit einem muslimischen Freund an ihrer Seite, macht ihm keine Sorgen, jedoch seine ältere Tochter Zarina, 32, partnerlos und Schriftstellerin. Zarina beschäftigt sich mit dem Leben des Propheten Mohammed, seinen Leidenschaften und seinen Zweifeln. Vor dem Hintergrund der Genderpolitik stellt sie kritische Thesen auf, die beim Kopftuch beginnen und bis zur Sexualität und Polygamie reichen. Eli, der vom Vater online und persönlich geprüfte amerikanische Konvertit, heiratet Zarina. Zu Beginn scheint er für alle eine zufriedenstellende Wahl zu sein, jedoch wendet sich das Blatt, als Afzal Zarinas Manuskript findet: The Who and the What.
Der Vater und die jüngere Schwester überfliegen einzelne Passagen und sind sich schnell einig, dass es sich um pure Blasphemie handelt.