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Hohe Unwetterkosten in Freiburg
Durch Hochwasser und Rutschungen entstanden im Kanton Freiburg im Jahr 2021 Schadenskosten in der Höhe von knapp 20 Millionen Franken.
Der allergrösste Teil davon wurde durch Überschwemmungen infolge ausufernder Gewässer und Oberflächenabfluss in den gewitterhaften und regnerischen Monaten Juni und Juli verursacht, wie die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL auf Anfrage mitteilt. Im Kanton Freiburg belegt das Jahr 2021 den vierten Platz in der 50-jährigen Beobachtungsreihe der WSL.
Anzumerken ist, dass in der Unwetterschadens-Datenbank der WSL ausschliesslich Schäden berücksichtigt werden, die durch natürlich ausgelöste Hochwasser, Murgänge, Rutschungen und Sturzprozesse verursacht werden. Nicht berücksichtigt werden dagegen Hagel- und Sturmschäden, welche im Jahr 2021 regional ein sehr grosses Ausmass erreichten.
Schweizweit höchste Schadenssumme seit 2007
Überschwemmungen, Rutschungen, Murgänge und Felsstürze führten 2021 schweizweit zu Unwetterschäden in der Höhe von rund 450 Millionen Franken. Dies ist die höchste Schadenssumme seit 2007.
Bereits bekannt war die Schadenssumme der Kantonalen Gebäudeversicherung Freiburg. Diese bezifferte die Schäden an Gebäuden mit rund 81 Millionen Franken. Hauptgründe dafür waren Hagel und Stürme.