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In gewissen Kalken können wir die versteinerten Überreste von Korallenstöcken erkennen, die in Korallenrasen eines seichten Meeres lebten.
Korallenpolypen sind kleine Tiere, die durch Ausscheidung von Kalkskeletten über lange Zeit Korallenrasen und -riffe aufbauen. Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Das war auch vor 205 Millionen Jahren nicht anders. Auch fossile Reste von Muscheln, Schnecken, Fischen und Fischsauriern sind in diesen Kalken erhalten.
Nach ihrem Tod blieben die Skelette und kalkigen Schalen und auf dem Meeresboden liegen. Im Laufe der Jahrtausende sind so richtige Friedhöfe entstanden – zu meterhohen Kalkablagerungen aufgetürmt.
Heute finden wir diese fossilreichen Gesteine zum Beispiel auf dem Murtersattel auf 2500 m Höhe, weit weg vom tropischen Ozean.