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Identifikation
Signatur:
Ar 123
Entstehungszeitraum / Laufzeit:
1914-1969
Umfang:
1.1 m
Kontext
Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Hugo Kramer wurde am 11.Juli 1890 im württembergischen Hohengehren geboren. Nach dem Studium der Nationalökonomie an der Universität Tübingen übersiedelte er 1911 nach Zürich, wo er als Publzist tätig war und 1921 das Schweizer Bürgerrecht erwarb. 1916 erfolge das erste Zusammentreffen mit Leonhard Ragaz, dessen Leben und Lehre auf Kramer zeitlebens einen grossen Einfluss hatten. 1923 trat er der SPS bei, der er bis 1951 angehörte. Zwischen 1926-1940 war Kramer als Redaktor der St.Galler "Volksstimme" tätig. 1941 übersiedelte er nach Meynier bei Genf. Kramer gehörte zu den Mitbegründern des "Zeitdienstes", dem er während 22 Jahren als verantwortlicher Redaktor vorstand. Während längerer Zeit gehörte er auch zu den Mitarbeitern an der "Neue Wege“.
Wegen seiner Parteinahme für die sozialistischen Staaten wurde Kramer nicht nur in der bürgerlichen Presse diffamiert, sondern auch innerhalb der SP. Daher trat er 1951 aus der Partei aus. Hugo Kramer starb am 15.Juni 1969 in Rolle.
Übernahmemodalitäten
Die Akten gelangten 1993 als Dauerleihgabe ins Schweizerische Sozialarchiv (Depositumsvertrag vom 29.11.1993).
Inhalt und innere Ordnung
Form und Inhalt
Der Nachlass Hugo Kramer umfasst Briefe (u.a. von Emil Arnold, Max Arnold, Erich u. Emmy Bloch, Konrad Farner, Friedrich Wilhelm Förster, Willi Kobe, Clara Ragaz, Frieda Rahm, Johann Baptist Rusch, Franz Schmidt, Elisabeth Vischer-Alioth, Carmen Weingartner-Studer, Berthe Wicke und Gertrud Woker, Vortrags- und Vorlesungsmanuskripte, Reiseberichte 1946–1964 sowie Unterlagen zur journalistischen Tätigkeit.
Bewertung und Kassation
Es wurden keine Kassationen vorgenommen.
Neuzugänge
Es werden keine Neuzugänge erwartet.
Zugangs- und Benutzungsbedingungen
Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache
Sachverwandte Unterlagen
Verzeichnungskontrolle
Informationen der Bearbeiter*in
Die Verzeichnung erfolgte 1993 durch Karl Lang.