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Roots of Empathy
Im Zentrum des evidenzbasierten Programms von "Roots of Empathy" stehen ein Baby und seine Eltern, die eine Schulklasse im Laufe des Schuljahres mehrmals besuchen. Die "Schulstunde" findet unter der Leitung einer ausgebildeten ROE-Trainerin oder eines ausgebildeten ROE-Trainers statt, welche die SchülerInnen dabei unterstützen, die Entwicklung des Babys zu beobachten und dessen Gefühle zu benennen. Das Baby "lehrt" die Anwesenden, die eigenen Gefühle sowie die anderer Menschen zu reflektieren. Kurzfristig werden auf diese Weise Empathie gestärkt, soziale Beziehungen respektvoller gemacht und Mobbing wie auch Aggressivität verhindert. Längerfristig zielt das Projekt darauf ab, angehende Erwachsene zu verantwortungsvolleren BürgerInnen und emotional mitfühlsameren Eltern auszubilden. Bis heute haben weltweit bereits über 800'000 Kinder das Programm durchlaufen und es liegen vielfältige empirische Studien über die Wirksamkeit von ROE vor.
Seit 2014 ist die Organisation in der Schweiz aktiv und hat im Kanton Zürich bisher 21 Programme mit rund 450 Schulkindern durchgeführt.