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Noch heute hat Frankreich einen gewissen Nationalhelden. Er bestand einst als Heerführer der Gallier lange gegen Rom unter Julius Caesar. Er kämpfte gegen den, gegen den zu kämpfen andere schon aufgegeben hatten. Als er schliesslich unterlag und sein Volk hinter den Mauern von Alesia Hunger leiden musste, wurde er von den Römern entwaffnet und in römische Ketten gelegt. Dass sein Leben verwirkt war, wird ihm sicher bewusst gewesen sein. Und der Herr von Alesia, der der Rom so lange widerstanden hat, wurde recht feige ermordet und damit war der Widerstand gebrochen. Die ersten Ausgrabungen an Alesia hat hier Napoleon III. getätigt, ein sehr patriotischer Mann. Einst stand auf dem Hügel von Alesia die grosse Stadt der Mandubier und kämpfe über lange Zeit gegen eine Belagerung von Caesar, der jedoch den Widerstand niederschlagen konnte.
Alesia heute
Was bleibt von einer Stadt, die durch die Römer belagert, ausgehungert und vernichtet wurde? Nicht viel. Das ist nun leider der Fakt. Wer heute nach Alesia reist, der wird sich sicher für die Geschichte Galliens und Roms interessieren und für den „Bellum Gallicum“, wie Caesar sein Buch über den gallischen Krieg benannte. Heute noch kann man in Alesia jedoch die Grundmauern einiger Bauten sehen, vor allem aber ein Theater. Auf dem Hügel von Alesia liess Napoleon III. eine grosse Statue von Vercingetorix erbauen, denn er war es, der Rom die Stirn geboten hat. Noch heute schaut die Statue des Vercingetorix mit wachsamen und starken Augen über die Ebene und alle, die auf ihr wandeln. Die Bronzefigur des Vercingetorix ist wirklich monumental und wurde vom Bildhauer Aimé Millet geschaffen. Der Sockel, auf dem sie steht, stammt von Eugène Viollet-le-Duc.