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Herzliche Gratulation an Nina Wettstein und Anna Ingenhoven zu ihrem Schweizer Meistermeister Titel im Zweier ohne Stf. !
Bericht von David Appenzeller zum Abschneiden der Stäfner Ruderinnen und Ruderer :
Wie immer wurden die nationalen Meisterschaften am ersten Juli-Wochenende in Luzern ausgetragen. Bereits am Freitag starteten Stella Timm und Méline Cassol, Simon Büchel und Henrik Quast, sowie Gil Payer und Brian Büchel in den Junioren-Doppelzweiern in den Vorläufen; Henrik Quast startete zudem noch im Skiff. Alle diese Boote qualifizierten sich mit souveränen Rennen für die Halbfinals am nächsten Tag.
Auch Anika Gundlach startete im U17-Einer am Freitag in den Vorläufen: An ihrer letzten Regatta für den Seeclub konnte auch sie sich mit einem super Rennen für die Halbfinals qualifizieren.
In den Halbfinals am Samstag konnte sich Henrik Quast im Einer, sowie Gil Payer und Brian Büchel für den A-Final qualifizieren; Stella Timm und Méline Cassol, Simon Büchel und Henrik Quast, sowie Anika Gundlach erreichten das B-Finale.
Auf brutalste Weise endeten die Meisterschaften für die Elite Männer: In nur so mit Kaderruderern bespickten Feldern verpasste Eric Timm im Doppelzweier mit Mattia Soldo (Rapperswil) den Finaleinzug um 0.06 Sekunden.
Dem Männer-Doppelvierer mit Janis Jucker, Cedric Payer, Gian Jucker und David Appenzeller fehlte nach grosser Aufholjagd nur 0.6 Sekunden für den A-Final. Auch der U17-Doppelvierer mit Stella Timm, Anika Gundlach, Beatrice Klose (Thalwil) und Méline Cassol verpasste den Final um etwa eine Sekunde. Die Fotofinishs waren dieses Mal nicht auf der Seite der Stäfner…
Auch Sara Oberholzer im U19-Skiff, Viviane Niess im leichten Fraueneiner und Annina Hollenstein und Viviane Niess im schweren Doppelzweier konnten sich in Feldern mit teils hochkarätigen Ruderinnen nicht durchsetzen und schieden aus.
Am Sonntag zeigten Stella Timm und Méline Cassol, sowie Simon Büchel und Henrik Quast mit je einem vierten Rang im B-Finale gute Leistungen, sind doch die Felder in diesen Kategorien immer riesig und schwierig zu bewältigen. Anika Gundlach beendete ihre Stäfner-Ruderkarriere mit einem 6. Rang im B-Final.
Im Riemenzweier der Frauen schafften es Nina Wettstein und Anna Ingenhoven sich nach Streckenhälfte vom Boot aus Morges abzusetzen und fuhren so souverän das Fanion nach Hause. Für Nina Wettstein war es nach langem Warten endlich der erste Schweizermeistertitel.
Drei Stunden später stand Nina Wettstein schon wieder auf dem Podest: Im Fraueneiner holte sie hinter Aurelia Janzen und Olivia Roth die Bronzemedaille.
In seinem achten (!) und zugleich letzten Rennen erreichte Henrik Quast mit Gil Payer, Yannick Hürzeler und Brian Büchel im A-Finale des U19-Doppelvierers den immer etwas bitteren vierten Rang. Henrik Quast fuhr am Morgen auch im A-Finale des U17-Einers auf den vierten Rang. Gil Payer und Brian Büchel erreichten zudem den starken fünften Rang im A-Finale des U19-Doppelzweiers.
In der Masterskategorie räumte Tom Büchel ab: Sowohl mit Evelyn Eisenhauer im Mixed-Doppelzweier als auch mit Andy Hartmann im Zweier und mit Fabio Razzai, Roger Wallimann (Belvoir) und Andy Hartmann im Doppelvierer gewann er in allen Rennen die Bronzemedaille.
Den Abschluss bildete Anna Ingenhoven im ROZ-Achter mit Küsnacht und Erlenbach: Mit einem fulminanten Endspurt fuhren sie auf das in Führung liegende Boot vom Belvoir RC auf; im Ziel fehlten nur 14 Hundertstel zur Titelverteidigung.
Herzlichen Dank an alle Clubmitglieder, welche uns am Rotsee angefeuert haben; es ist immer schön, Stäfner am Regattaplatz zu sehen. Ein riesiges Dankeschön gebührt einmal mehr, Irene Timm, Mark Quast, Rubino Marconi und natürlich Stefan Jucker für euren unermüdlichen Einsatz und eure Bereitschaft uns zu schnelleren Ruderinnen und Ruderer zu machen. Vielen Dank euch!
Zurück in Stäfa liessen wir, nach einer Rede von Gemeindepräsident Christian Haltner, die Meisterschaften bei einem Pizzaessen ausklingen und konnten Freddy, Jan und vor allem Anika, welche nach Australien zurückkehren werden, würdig verabschieden. Alles Gute und Danke für Alles Anika, wir werden dich hier alle sehr vermissen!