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Nicht Vorjahressieger Mathieu van der Poel, sondern sein Teamkollege Jasper Philipsen ging nach einem packenden Schlagabtausch der Topfavoriten als Sieger hervor. Der 26-jährige Belgier, im Vorjahr vierfacher Etappensieger an der Tour de France, setzte sich nach 288 km im Sprint hauchdünn vor dem Australier Michael Matthews und dem slowenischen Topfavoriten Tadej Pogacar durch. Der Strassen-Weltmeister Van der Poel musste sich mit Rang 10 begnügen.
Pogacar hatte am Poggio, dem letzten Anstieg wenige Kilometer vor dem Ziel, zweimal attackiert. Doch der zweifache Gewinner der Tour de France aus Slowenien konnte seine Rivalen auch in der Abfahrt nicht abhängen, sodass es auf der Zielgeraden der Via Roma zum Sprint einer kleinen Gruppe kam. Nach seinen Siegen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich (2021), der Flandern-Rundfahrt (2023) und der Lombardei-Rundfahrt (2021, 2022, 2023) muss Pogacar damit weiter auf den Gewinn seines vierten Radsport-Monuments warten.
Küng als 23. bester Schweizer
Als bester der drei gestarteten Schweizer klassierte sich Stefan Küng als Teil der ersten Verfolgergruppe im 23. Rang. Der Thurgauer Captain des Teams Groupama-FDJ konnte im Schlussanstieg das horrende Tempo nicht mitgehen und musste abreissen lassen.
Marc Hirschi erfüllte im UAE-Team von Pogacar ebenso wichtige Helferdienste, wie Silvan Dillier bei Alpecin-Deceuninck. Der Aargauer, der in der ersten Rennphase viel Nachführarbeit bei der Verfolgung einer zehnköpfigen Ausreissergruppe leistete, durfte sich im Ziel wie im letzten Jahr über den Sieg eines Teamkollegen freuen.