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Die Stiftung Urgestein
Stiftungszweck
Die Stiftung bezweckt die Förderung von Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen durch non-formale Lernangebote und die Förderung deren Entwicklungsmöglichkeiten durch freiwilliges Engagement (Freiwilligeneinsätze).
Geschichte
Das 1910 erbaute unter denkmalschutzstehendes Haus wurde 1998 totalsaniert. Bis dahin kannte man das alte Holzhaus als Zivilstandesamt.
2003 gründete René H. Bartl die Stiftung Urgestein, eine Institution für Kinder- und Jugendliche, welche aus ihren Familien, ihren Schulen, aus Heimen und aus Kliniken ausgeschlossen wurden. Ihre einzige Alternative war in der Regel ein Eintritt in eine geschlossene Institution oder ins Gefängnis. Zusammen mit seinem sehr kompetenten Team in den Bereichen Wohnen, Schule und Werkstätte, erreichten sie mit einer durchschnittlichen Erfolgsquote von 85%, dass die Jugendlichen nicht in geschlossene Institutionen oder ins Gefängnis übertreten mussten. Für seine Institution wählte er die abbruchreife Liegenschaft (Dorf 77b) aus. Eigenständig renovierte er das Haus zu dem was es heute ist und nannte es liebevoll "Bijou-Guggisberg".
2013 nach 10 Jahren Geschäfts- und Heimleitung übergab er die Institution an Rolf Küng, der die WG-Guggisberg an anderer Liegenschaft bis heute weiterführt. Das "Bijou-Guggisberg" wurde bis 2019 weiterhin als Gruppen- und Seminarhaus durch Herrn René H. Bartl und seine Frau Sylvia vermietet.
2020 entschied sich René H. Bartl in Pension zu gehen und fand in Oliver Schneitter den geeigneten Nachfolger als Stiftungsratspräsidenten, der weiterhin den Stiftungszweck der Jugendarbeit- und Förderung verfolgt.
Namensgebung
Beim Abschiedsanlass im Hotel Sternen in Guggisberg wurde René H. Bartl aufgrund seines Alters und seiner Berufserfahrung "Urgestein" genannt - eine schöne Bezeichnung, weshalb auch die Stiftung heute noch so heisst.