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Alle Hilfeversuche sind gescheitert – erst der Tod hat Arturo von seinem traurigen Schicksal befreit.
Im Alter von 31 Jahren ist der der Eisbär Arturo am Sonntag im Zoo von Mendoza in Argentinien gestorben. Er gelangte zu trauriger Berühmtheit, als es nach dem Tod seiner Gefährtin in eine tiefe Depression verfiel. Fotos, die das trostlose Tier ausgestreckt auf dem Boden liegend zeigen, gingen um die Welt. Seither trägt Arturo den Übernamen «traurigster Eisbär der Welt».
Tierschützer versuchten jahrelang, dem Eisbären zu helfen, der in einer Hitze von bis zu 40 Grad leben musste. Ein Foto, das kurz vor seinem Tod aufgenommen wurde, zeigt Arturo mit bräunlichem Fell, teilnahmslos am Boden.
Unter dem Motto «Free Arturo» sammelten Tierschutz-Organisationen Unterschriften, um den Eisbären in einen Tierpark in Kanada zu verlegen. Dort hätte ihn ein besseres Leben in einem natürlicheren Lebensraum erwartet. Über eine halbe Million Signaturen kam zusammen. Doch es hat dem Eisbären nichts gebracht. «Free Arturo» scheiterte an den argentinischen Zoo-Verantwortlichen, die ihn nicht nach Kanada geben wollten, mit der Begründung, er sei zu alt für den Transport.
Noch bevor das Drama um Arturo ein Ende finden konnte, starb der Eisbär. Laut Angaben der lokalen Behörden an Durchblutungsstörungen und multiplem Organversagen. Und er ist nicht das einzige Tier, das im Zoo von Mendoza ein bitteres Ende finden musste. 64 Tiere sind in den letzten Monaten an Infektionen verendet. Als Folge wurde der Park Mitte Juni für die Öffentlichkeit geschlossen. Greenpeace verlangt nun, dass das Gelände in einen Ökopark umgewandelt wird.
Arturo war der letzte Eisbär, der in Argentinien in Gefangenschaft lebte. Er kam im Alter von acht Jahren in den Zoo und verbrachte dort den Rest seines Lebens.
«Er ist tot, er ist frei. Ruhe in Frieden Arturo.», schreiben die Betreiber einer Facebook-Kampagne, die 2014 zur Rettung Arturos gestartet wurde. Erst der Tod, konnte den traurigsten Eisbären der Welt von seinem Leiden befreien.