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Djokvic (1) – Pouille (28) 6:0 6:2 6:2
Djokovic verlor gegen den überraschenden Franzosen sogar noch zwei Games weniger als am Tag zuvor Nadal gegen Federer-Bezwinger Stefanos Tsitsipas. In nur 1:23 Stunden deklassierte er den als Nummer 28 gesetzten Pouille 6:0, 6:2, 6:2.
Der Serbe trat dabei ähnlich brillant auf wie Nadal. Er beging nur gerade fünf unerzwungene Fehler und schlug 24 Winner. Pouille war in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinal vom ersten Moment an völlig überfordert und kein echter Gegner für Djokovic. Dieser machte mit dem dominanten Auftritt klar, dass er für Nadal, der den Final ohne Satzverlust erreicht hat, eine harte Knacknuss sein wird.
Viertelfinal und Halbfinal verliefen für Djokovic optimal. Nachdem er in den beiden Runden zuvor gegen Denis Shapovalov und Daniil Medwedew verwundbar gewirkt und jeweils einen Satz verloren hatte, profitierte der sechsfache Australian-Open-Sieger von der Aufgabe Kei Nishikoris und dem Express-Sieg gegen Pouille. Er dürfte damit frisch und zuversichtlich in den Final am Sonntag gehen.
Für den Serben ist es der siebte Final in Melbourne, verloren hat er noch keinen. Mit sieben Titeln würde Djokovic vor Roger Federer und Roy Emerson mit je sechs alleiniger Rekordhalter am Australian Open.
Nadals Finalbilanz ist weniger grandios. Er hat seit seinem bisher einzigen Sieg in der Rod Laver Arena 2009 drei Finals verloren, darunter vor sieben Jahren den mit 5:53 Stunden längsten grand-Slam-Final der Geschichte. Insgesamt führt Djokovic in den Direktbegegnungen mit Nadal 27:25, in Major-Finals hat aber der Spanier mit 4:3 Siegen die Nase vorn.
Roger Federer erreicht in Melbourne ohne Satzverlust die 3. Runde. Im ersten Auftritt in diesem Jahr in der Night-Session besiegt er den Serben Filip Krajinovic in eineinhalb Stunden 6:1, 6:4, 6:1. Es war sein 99. Matchgewinn beim Australian Open.
Wie zum Auftakt gegen Steve Johnson zeigte Federer auch bei seinem ersten Auftritt in der Night-Session in diesem Jahr eine starke Leistung in der ausverkauften Rod Laver Arena, die wiederum geschlossen war. Nach einem über weite Strecken souveränen Auftritt entschied Federer auch das vierte Duell mit der Nummer 41 der Welt ohne Probleme für sich. Nach gut eineinhalb Stunden beendete er mit einem weiteren Winner die einseitige Partie.
Er sei sehr glücklich, dass ihm der Start in die neue Saison …