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Slack hat viel Cash und will an die BörseDer Anbieter des gleichnamigen Collaboration-Tools Slack will über eine Direktnotierung an die Börse, voraussichtlich im zweiten Quartal 2019. Mit diesem Direct Public Offering (DPO) verzichtet Slack auf die Unterstützung von Investmentbanken, was kostengünstiger ist und die Aktien direkt für Anleger verfügbar macht. Mit den Kosten für die Banken entfällt aber auch ihre stützende Wirkung für die Preisfindung. Ein eher ungewöhnlicher Schritt, schreibt 'The Information'. Slack verfüge aber über genügend Cash, um dies zu bewerkstelligen.
Das Unternehmen erzielte in den zwölf Monaten bis Ende Januar 2018 einen Umsatz von 221 Millionen Dollar. Für das laufende Jahr erwartet der Softwareanbieter einen Umsatz von 389 Millionen Dollar, was einem Wachstum von 76 Prozent entspricht; und nächstes Jahr will Slack um weitere gut 60 Prozent wachsen und 640 Millionen US-Dollar umsetzen, schreibt 'The Information' mit Berufung auf die Dokumente. Diese Umsatzzahlen seien bis anhin nicht kommuniziert worden und ein Unternehmenssprecher wollte sich gegenüber dem US-Magazin nicht dazu äussern.