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Der Mönchspfeffer beschreibt ein Eisenkrautgewächse der Gattung Vitex.
In der Wissenschaft ist die Pflanze unter dem Namen Vitex agnus-castus bekannt, während sie daran anlehnend im deutschen Volksmund gelegentlich und historisch auch als Keuschbaum oder Keuschlamm bezeichnet wird.
Die Pflanze wächst als Strauch und kann über 4 Meter hoch werden. Der Stängel des Strauchs ist vierkantig, während die Blüten aus kleinen Ständen bestehen und blau, rosa, violett oder weiss sein können. Die Blätter des Mönchspfeffers sind handförmig geteilt und ähneln optisch den Hanfblättern, weshalb es nicht selten zu Verwechslungen kommt. Die Frucht der Pflanze ist eine dunkle, kleine Steinfrucht, die optisch an Pfeffer erinnert, was die offizielle Bezeichnung erklärt.
Der Mönchspfeffer erlebt seine Blütezeit jährlich von Ende Juni bis Anfang September.
Als Arzneidroge finden besonders die reifen und getrockneten Früchte Verwendung. Diese werden normalerweise zu einem standardisierten Trockenextrakt verarbeitet, wobei das Auszugsmittel meistens Ethanol ist.
Die Verwendung der Blätter oder auch anderen Pflanzenteilen sind nicht üblich.
Der Mönchspfeffer ist vor allem in küstennahen Regionen des Mittelmeers zu finden, kommt aber auch in Teilen Westasiens vor.