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November 2008
Eine schwarze Komödie in drei Akten
von Colin Higgins, deutsch: Udo Birckholz
Dialektbearbeitung: Susan Saladin, Regie: Christoph Frey
Aufführungsrechte: Oscar Karlweis Bühnenvertrieb, Berlin
Colin Higgins schrieb die schwarze und zugleich sehr bewegende Komödie ursprünglich als Drehbuch. Als die Verfilmung von 1971 – mit Ruth Gordon und Bud Cort in den Hauptrollen – zu einem Welterfolg wurde, schrieb Higgins wenig später die von Jean-Louis Barrault uraufgeführte, etwas andere, aber nicht weniger erfolgreiche Theaterversion.
Harold ist jung, stinkreich, verwöhnt und traurig. Seine Mutter ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie sich nicht um ihren Sohn kümmern kann. Um auf sich aufmerksam zu machen, beginnt Harold auf groteske Weise Selbstmorde zu inszenieren – leider ohne den gewünschten Erfolg, denn seine Mutter lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Er vergrault damit lediglich die jungen Damen, die seine Mutter über eine Heiratsagentur für ihn bestellt hat.
Auf einer Beerdigung lernt Harold die 79-jährige Maude kennen. Sie ist arm, aber voller Lebensfreude und setzt die verrücktesten Ideen in die Tat um. Sie nimmt Harold ernst und hört ihm zu. Da beide Sinn für schwarzen Humor haben, werden sie Freunde und erleben phantastische Abenteuer. Maude schafft in kürzester Zeit, was weder der Mutter noch dem behandelnden Psychiater gelungen ist: Sie schenkt Harold Lebensfreude.