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Seit das Schweizer Stimmvolk 2014 die FABI-Vorlage angenommen hat, ist die Finanzierung und der Ausbau der schweizerischen Bahninfrastruktur (FABI) neu geregelt: Während die Kantone und der Bund den Bahnausbau gemeinsam finanzieren, ist für dessen Planung und Umsetzung allein der Bund verantwortlich; die Kantone sind in diesen Prozess involviert. Die Bahninfrastruktur wird dabei schrittweise ausgebaut. Über die jeweiligen Ausbauschritte entscheiden National- und Ständerat alle vier bis acht Jahre.
Für den Kanton Luzern und die Zentralschweiz ist der nächste Ausbauschritt (2030/35) insofern wichtig, als damit die Planung und Realisierung des Durchgangsbahnhofs vorangebracht werden kann. Die Zentralschweizer Kantone fordern daher vom Bund:
- Die Planung des Durchgangsbahnhofs und des Zimmerberg-Tunnels II muss unverzüglich aufgenommen werden – wie im bereits beschlossenen Ausbauschritt 2025 vorgesehen.
- Beide Projekte sind in den Ausbauschritt 2030/35 aufzunehmen – wobei der Zimmerberg-Tunnel II vollständig und der Durchgangsbahnhof mindestens mit einer ersten Etappe realisiert werden soll.
- Eine kantonale Vorfinanzierung der Projekte muss ermöglicht werden – wie in der FABI-Botschaft versprochen.