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Montreux, Schweiz, 29. Mai 2015 – In einem spektakulären und hochstehenden Spiel hat sich Russland im Rennen um den Titel des Montreux Volley Masters 2015 das letzte Halbfinal-Ticket gesichert. Das junge Team von Vadim Pankow begeisterte die fast 2‘000 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Pierrier Halle mit einer hervorragenden Teamleistung und setzte sich nach zwei Stunden mit 3:1 (18-25, 25-23, 25-19, 25-23) durch.
Beste Punktesammlerin für die Osteuropäerinnen war Daria Isaeva mit 22 Winnern, während Yanhan Liu 15 Mal für China punktete.
China behielt nur im Blockspiel die Oberhand (15-12), während die Russinnen Angriff (53-48), Service (6-1) und Fehlerquote (19-24) kontrollierten.
Im mit Spannung erwarteten Direktduell um das letzte Halbfinal-Ticket übernahm China von Beginn weg die Initiative und zeigte vor allem im Block und Angriff eine meisterliche Leistung. Zu Satzmitte führten die Asiatinnen bereits mit sieben Punkten (16-9) und verwalteten diesen Vorsprung geschickt. Zwar liessen auch die jungen Russinnen vorübergehend ihre Klasse aufblitzen, für mehr als eine Mini-Aufholjagd bis 15-18 reichte es allerdings nicht (25-17). Mit vier Blockpunkten war Jiujing Xu entscheidend am Erfolg der Chinesinnen beteiligt.
Die Reaktion der Russinnen liess im zweiten Satz allerdings nicht lange auf sich warten. Unter der Führung von Daria Isaeva zeigte das Team von Head Coach Vadim Pankov, dass es im Rennen um den letzten Halbfinalplatz nach wie vor ein Wörtchen mitreden wollte. Mit dem zunehmenden Druck Russlands nahm auch die Eigenfehler-Quote der Chinesinnen zu, die im ersten Satz noch nahezu fehlerlos agierten. Zwar verringerte China durch eine Vierpunkte-Serie von 17-22 zu 21-22 den Abstand nochmals auf einen Punkt, zu einem Führungswechsel reichte dies allerdings nicht.
Der Gewinn des zweiten Satzes schien den jungen Russinnen die nötige Portion Selbstvertrauen zu geben, um ihr kraftvolles Spiel den Asiatinnen auch im dritten und vierten Umgang aufzwingen zu können. Obwohl China im Block effizienter war, machten das offensive Spiel der Russinnen und ihre tiefere Fehlerquote am Schluss den Unterschied aus. Mit einem sehenswerten Blockpunkt sicherte sich Russland überlegen den dritten Satz (25-19).
Das Spielgeschehen änderte sich auch im letzten Umgang nicht mehr merklich. Die Osteuropäerinnen übernahmen ab Satzmitte das Kommando und blickten bis zum Schluss der Partie nicht mehr zurück. Anastasia Bavykina besiegelte nach zwei Stunden das Los der Chinesinnen mit einem harten Angriff über aussen (25-23). Für Russland hingegen bedeutete der heutige 3:1-Sieg das heiss ersehnte Ticket für die Halbfinals, wo sie morgen Samstag um 19 Uhr auf Japan treffen werden.