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Rom - Die Staatsanwaltschaft von Neapel geht derzeit einem wenig appetitlichen Verdacht nach: Wie die Zeitung "Il Giornale" berichtete, vermuten die Ermittler, dass hunderte Pizzerien ihre Steinöfen mit dem Holz von gebrauchten Särgen befeuern.
Fast täglich würden Gräber auf den Friedhöfen der süditalienischen Stadt geplündert, berichtet das Blatt weiter. Die Polizei vermute inzwischen, dass eine Bande die gestohlenen Särge an skrupellose Besitzer von Pizzerien weiterverkaufe, die sie als billiges Brennholz nutzten.
Nicht nur "eines der letzten neapolitanischen Wahrzeichen" könnte auf diese Weise gebacken werden, sondern auch "unser Brot", empört sich "Il Giornale". Kontrolliert würden derzeit vor allem die kleinen Pizzerien, die es in Neapel praktisch an jeder Ecke gibt.
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