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Der Kult-Trainer in einem Interview mit DER SPIEGEL:
Frage: Warum sind Sie heute so anders als andere Trainer?
Hiddink: Weil ich mich nicht der Macht beuge, sondern der Intelligenz. Weil ich Spieler und Trainer, Fans und Journalisten respektiere. Weil ich Fußball anders sehe und mich nicht davor fürchte, einen Spieler zu akzeptieren, der berühmter oder reicher ist als ich. Ich habe vor niemandem Angst, respektiere aber jeden. Weil Fifa, Uefa und alle Organisationen meiner Ansicht nach wichtig sind, es aber niemals mehr als das Spiel selbst und die Spieler sind oder sein sollen. Weil ich den Fußball nicht brauche, sondern will. Natürlich auch, weil ich an Menschen glaube, an die keiner glaubt, und weil ich dort, wo alle anderen ein Problem sehen, eine Herausforderung sehe. Weil ich den Spielern Vertrauen, Freiraum und ein Stück Verantwortung gebe. Weil ich den Geschmack einer bitteren Niederlage und den eines süßen Sieges kenne. Weil ich unabhängig bin und mich auch so verhalte, statt nur davon zu reden. Weil ich meinen Geist öffne, um täglich dazuzulernen. Und wenn ich den Kopf senken muss, dann tue ich das demütig.