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Pai Gow Poker
GeschichtePai Gow Poker wird auch Asian Poker genannt, wodurch die Herkunftsgegend geklärt ist. 1986 wurde das Kartenspiel erstmals in Las Vegas eingeführt. Das Tropicana Casino nutzte als erstes diese Poker Variante und macht sich damit einen Namen. Die komplizierte Reihenfolge der verschiedenen Domino-Kombinationen wurde durch die wesentlich einfachere Karten-Hierarchie des Pokers abgelöst. Das Besondere beim Pai Gow Poker ist die Verwendung eines 53-Kartendecks, wobei die Zusatzkarte einen Joker darstellt. Durch den Bezug zum Pai Gow gibt es keine grosse Entstehungsgeschichte. Das Spiel wurde direkt von dem Spiel mit den Domino-Steinen abgeleitet.
SpielregelnMaximal 7 Spieler können beim Pai Gow Poker mitspielen. Jemand muss immer als Bank bestimmt werden und alle anderen wetten gegen ihn. Oft ist das Casino die Bank, ausser ein Spieler möchte diese Aufgabe wahrnehmen. Der Dealer ist für das Mischen der Karten und die Einhaltung der Regeln verantwortlich. Bei der Kartenvergabe erhalten alle Spieler 7 Karten. Die Reihenfolge des Austeilens wird meistens durch ein Zufallsprinzip wie beim originalen Pai Gow bestimmt. Danach muss jeder Spieler seine 7 Karten in zwei Gruppen von 5 Karten (Back Hand) und 2 Karten (Front Hand) aufteilen, wobei die Back Hand aus der üblichen Rangfolge des Pokers gebildet wird. Dabei dürfen die Karten der Front Hand in ihrer Wertigkeit nicht höher stehen als die der Back Hand. Die Rangfolge der Front Hand beginnt mit den höchsten Paaren. Nach den Paaren kommen dann verschiedene Kombinationen die keine Paare bilden. Der Bankhalter tritt nun gegen jeden Spieler einzeln an. Wenn ein Spieler gegen den Bankhalter gewinnen möchte, dann muss er ihn sowohl mit der Back Hand als auch mit der Front Hand schlagen. Gelingt ihm das, dann bekommt er einen Gewinn in Höhe seines Einsatzes zurück, abzüglich einer Gebühr (in der Regel zwischen 5% und 10%). Kann der Bankhalter nur eine seiner beiden Hände schlagen, dann endet die Partie unentschieden. Kann der Bankhalter beim Pai Gow Poker beide Hände eines Mitspielers schlagen, dann bekommt er dessen Einsatz, wobei auch hier eine Gebühr an das Casino abgeht (ausser das Casino ist die Bank). Nach diesem System treten alle Spieler gegen den Bankhalter an und es wird ausbezahlt. Beim Pai Gow Poker gibt es einige Besonderheiten die man kennen muss, bevor man es mit diesem Spiel versuchen sollte. Das normale 52-Kartendeck wird durch einen Joker aufgestockt. Der Joker darf zur Vervollständigung von Strassen, Flush, Straight Flush und Royal Flush oder als Ass verwendet werden. Bei den Strassen steht A...10 an erster Stelle, aber danach kommt die niedrigste Strasse von 5...A. Erst danach geht die normale Rangfolge weiter. Die Farbe der Karten spielt keine Rolle beim Pai Gow Poker, aber eben die Zeichen, um mit ihnen einen Flush bilden zu können. Auch um das Pai Gow Poker ranken sich viele Strategien und Möglichkeiten seine Hände sinnvoll aufzuteilen. Es ist sicherlich nicht leicht zu erlernen und man muss Pai Gow in den Grundzügen beherrschen bevor man es mit Pai Gow Poker versuchen kann. Es ist eben eine Kombination aus dem alten Domino-Spiel und dem modernen Poker. Genau darin sehen asiatische, wie auch amerikanische Spieler den besonderen Reiz. Es ist definitv kein Spiel, wo man schnell viel Geld gewinnen oder verlieren kann. Denn oft endet eine Partie unentschieden. Diese Erkenntnis ist dann wertvoll, wenn man im Casino mehr des Spasses halber spielt als wenn es um den grossen Gewinn geht.