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Die Geschichte der bengalischen Sprache
Sprache und Identität
Die bengalische Sprache trug im Wesentlichen Zur Bildung einer eigenen nationalen Identität in Ostpakistan und schliesslich auch zur Entstehung des Staates Bangladesch bei. Eine Zeit lang war Bangladesch ein Teil Pakistans. Als die Zentralregierung Pakistans versuchte, Urdu als einzige Amtssprache einzuführen, kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Auch im Bundesstaat Assam kam es zu Ausschreitungen, als die dortige Landesregierung versuchte, Asamiya auch für die dort lebende bengalische Bevölkerung einzuführen.
Schrift und Grammatik
Bengalisch wird in einer Brahmi-Schrift geschrieben, die mit der Devangari-Schrift verwandt ist. Das Alphabet besteht aus 36 Konsonanten und 11 Vokalen, ausserdem existieren noch über 200 Schriftzeichen für die Konsonant-Vokal-Verbindungen. Die Ziffern werden mit eigenen Zahlzeichen geschrieben, allerdings werden immer mehr arabische Ziffern benutzt. Die bengalische Sprache folgt der Subjekt-Objekt-Verb Satzstellung. Verwendet werden Postpositionen und es existiert kein grammatikalisches Geschlecht. Die Nomen und Adjektive verändern sich kaum, wobei die Verben sich nach Zeit, Person und Höflichkeitsform, aber nicht nach dem Numerus ändern.
Daten und Fakten
Bengalisch wird von mindestens 215 Millionen Menschen weltweit als Muttersprache gesprochen. Mehr als 140 Millionen davon leben in Bangladesch, dort ist Bengalisch Amtssprache. Ausserdem wird es auch in Indien verwendet, wo Bengalisch nach Hindi die zweitgrösste einheimische Sprache ist. Ausserdem wird es noch in Nepal, Saudi-Arabien, Singapur, den Vereinigten Arabischen Emiraten und auf Malaysia gesprochen. Übersetzungen ins Bengalische werden daher immer häufiger. Benötigen auch Sie die professionelle Übersetzung eines Dokuments, senden Sie uns Ihren Text einfach unter Angabe der Ausgangs- und Zielsprache per E-Mail zu und Sie erhalten schnellstmöglich eine kostenlose und unverbindliche Offerte zurück.
Boris Rösch
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