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Vorstudie und Auflageprojekt für das unterirdische Physiklabor. Das Bauwerk befindet sich an der Grenze zwischen Argentinien und Chile. Die Idee des Physiklabors entstand durch den Bau eines Strassentunnels, der die Grenze zwischen Chile und Argentinien überquert (Projekt Lombardi 2013).
Das CLAF (Centro Latino-Americano de Física) schlug den Bau eines mit dem Tunnel (TAN) verbundenen Physiklabors vor, ungefähr in der Mitte des Tunnels, bei einer Überdeckung von etwa 3000 m.
Das Labor hat ein Gesamtvolumen von 67'607 m³ und umfasst verschiedene Räume für physikalische Experimente, Reinräume und biologische Labors.
Wasserversorgungssysteme und Wasseraufbereitungsanlagen, Kläranlagen für Abwasser durch Bioreaktoren, Druckluft, Brandschutzsysteme und Lüftungsaustausch, Klimatisierung, Rauch- und Wärmeabzug sind geplant. Zur Wasserversorgung der Menschen und zur Brandbekämpfung wurden Shunts aus den Anlagen des Strassentunnels erstellt.
Die Luft für die Klimatisierung, den hygienischen Luftwechsel, die Rauch- und Wärmeableitung und den Wärmeaustausch für die Klimatisierung erfolgt mit der Aussenumgebung über 6 km Wasser- und Luftleitungen, die durch den Sicherheitsstollen des Trassentunnels verlaufen.