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Mehr Eigenmarken sollen Profitabilität erhöhen.
M-electronics, der Elektrohandelsbereich der Migros, verzeichnete im Jahr 2005 einen Gesamtumsatz von 655 Millionen Franken, 0,8 Prozent mehr als 2004
, wie im aktuellen Geschäftsbericht der Migros nachzulesen ist. Die Zahl der Standorte blieb bei 53, die Verkaufsfläche erhöhte sich leicht auf knapp über 28'000 Quadratmeter.
Ein Teil der Umsatzsteigerung stammte aus dem neuen " M-Budget Mobile" Handy-Aboangebot der Migros. Dafür verzeichnete die Migros per Ende 2005 bereits 110'000 Kunden. Sechs Monate nach dem Start, also Mitte März, waren es gemäss Migros 180'000.
Die Lancierung des eigenen Handy-Angebots
als "Virtual Network Operator" war bereits Teil einer "strategischen Neupositionierung" von m-electronics, die seit dem 1. September von Frank Mades vorangetrieben werde, wie die Migros mitteilt. Die erste Hälfte des Jahres war für m-electronics schwierig. Die Migros berichtet vom riesigen Wettbewerbsdruck, der im Schweizer Elektronikhandel 2005 herrschte, der m-electronics in der ersten Hälfte des Jahres unter einen " enormen Margendruck" gebracht habe. Diesen habe man erst im letzten Quartal "teilweise" kompensieren können.
Als Teil der Neuausrichtung wurden Geschäftsbereiche zum Teil umstrukturiert und Verantwortlichkeiten neu verteilt. 2006 soll vor allem auch das Sortiment angepasst werden. Ein "deutlich erhöhter" Anteil an Eigenmarken soll die Differenzierung und die Profitabilität erhöhen. Ausserdem will man sich in Wachstumsbereichen wie Flat-TVs, mobile Audio/Video-Player und Telekommunikation stärker profilieren. (hjm)