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Vor einem Jahr hat die «Handelszeitung» ein Portfolio mit Aktien von Firmen zusammengestellt, die mit Problemen kämpften und deswegen an der Börse stark unter Druck geraten waren. Dazu gehörten auch Titel der Credit Suisse. Sie war sogar Auslöser für das Portfolio. Damals wollten viele Leserinnen und Leser wissen, ob es nicht eine gute Idee wäre, in die Aktien der schlingernden Grossbank zu investieren. Denn, so der Gedanke damals, die Bank komme sicher wieder auf die Beine und der Aktienkurs würde steigen.
Wir haben damals davon abgeraten, die Titel der Credit Suisse zu kaufen. Etwa aufgrund der Kakerlaken-Theorie: Sie besagt, dass dort, wo ein Problem auftaucht, noch mehr Probleme sind. Für sich alleine waren die Grossbanktitel also zu risikoreich. Aber wir sagten auch, dass ein Kauf im Kontext eines Portfolios von weiteren Hop-oder-Flop-Aktien Sinn ergeben würde. Ein solches Portfolio haben wir dann zusammengestellt und es «Lotterie-Portfolio» genannt.