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Die erste Sprint-Europameisterschaft verlief aus Schweizer Sicht erfolgreich. Auch Joey Hadorn kann mit seinen Resultaten sehr zufrieden sein. Zum Auftakt der EM holte er sich in der Sprintstaffel mit dem Schweizer Team die Goldmedaille. Mit einer überzeugenden Leistung und Bestzeit auf der zweiten Ablösung sorgte Joey für die Vorentscheidung. Für den Fernsehzuschauer war der Rest des Rennens etwa gleich spannend wie der YB-Meistertitel in der aktuellen Saison.
Da bot der Knockout-Sprint bedeutend mehr Spektakel. Joey schaffte es scheinbar locker bis in den Final. Im Finaldurchgang lief er bis kurz vor Schluss an der Spitze. Eine noch bessere Route von Matthias Kyburz zum letzten Posten sorgte für die Entscheidung. Mit einer Sekunde Rückstand überquerte Joey als Zweiter die Ziellinie. Die Silbermedaille war der verdiente Lohn für Joey, der mit seiner Leistung sehr zufrieden war.
Für Sabine Hauswirth sah es im Halbfinal nach der Überquerung der Ziellinie auch danach aus, als hätte sie den Finaleinzug geschafft. Beim Auslesen der SI-Card stellte sich leider heraus, dass sie einen Posten nicht gestempelt hat.
Spannend zu verfolgen war auch der abschliessende Einzelsprint. Wegen einer nicht optimalen Routenwahl verlor Joey entscheidende Sekunden im Kampf um einen Podestplatz. Ein Kompliment an das Bahnlegerteam, dem es gelang die Eliteläufer mit einer Routenwahl-Aufgabe zu überraschen, die sie offenbar nicht in Rechnung hatten. Für Joey resultierte der sechste Schlussrang, nur 14 Sekunden hinter dem Podest. Sabine verlor etwas mehr Zeit auf die Schnellsten und wurde als drittbeste Schweizerin 15.
Foto: Rémy Steinegger, steineggerpix.com