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Zudem machte sie die steigenden Sojapreise für Schieflagen in der argentinischen Landwirtschaft verantwortlich. Problematisch sei insbesondere die fortschreitende Waldrodung, mit der neue Flächen für die Ausweitung des Sojaanbaus gewonnen würden.
Die EU-Abgeordnete der Grünen, Maria Heubuch, verwies diesbezüglich auf den immensen Schaden für das weltweite Klima. „Dies ist klimapolitisch ein Gau“, pflichtete ihr die SPD-Parlamentarierin Maria Noichl bei. Alvarez verwies ausserdem auf die massiven sozialen Auswirkungen der Ausweitung des Sojaanbaus. Da die Kleinbauern dadurch von ihren Flächen verdrängt würden, seien längst für gelöst erachtete Probleme wie Mangelernährung zuletzt stark angewachsen.
Des Weiteren hätte der eklatant angewachsene Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu einer deutlichen Zunahme der Krebsrate sowie von Fehlgeburten in der ländlichen Bevölkerung geführt, beklagte die Umweltschützerin. Alvarez räumte jedoch ein, dass ein Grossteil der geschilderten Probleme in Argentinien eher „hausgemacht“ sei. Deshalb sei es die Aufgabe der Regierung in Buenos Aires, sich dieser Probleme anzunehmen.