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Der Schweizer Kombi-Operateur Hupac erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Verkehrswachstum von 6,9%. Die Konjunkturverlangsamung sowie verschiedene Qualitäts- und Ressourcenprobleme beeinflussten die Verkehrsentwicklung.
In den ersten sechs Monaten des Jahres beförderte Hupac 374.551 Lkw-Sendungen auf der Schiene. Das entspricht einem Zuwachs von 6,9% gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. „Vor dem Hintergrund der abflauenden Konjunktur betrachten wir dies als ein positives Ergebnis“, erklärte Direktor Bernhard Kunz. „Für das zweite Halbjahr erwarten wir jedoch eine weitere Abschwächung des Wachstums.“
Im Geschäftsfeld Shuttle Net (unbegleiteter kombinierter Verkehr) betrug der Zuwachs 7,8%. Besonders dynamisch entwickelte sich der nicht-transalpine Verkehr mit einer Wachstumsrate von 20,5%. Zahlreiche neue Produkte auf der Ost-West-Achse, namentlich die Verkehre zwischen den Westhäfen und Polen, Russland, Österreich, Ungarn und Südfrankreich, haben zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Der transalpine Verkehr verzeichnete ein mässiges Wachstum von 3,1%, wobei sich der neu eingeführte Verkehr auf dem 4-Meter-Korridor durch Österreich erfreulich entwickelte (+ 31,6%), während der Zuwachs im transalpinen Verkehr durch die Schweiz mit einem Plus von 2,4% hinter den Erwartungen zurückblieb. Die als Ergänzungsangebot geführte Rollende Autobahn via Gotthard musste einen Rückgang von 21,5% auf 8.702 Strassensendungen hinnehmen.
Insgesamt blieb die Verkehrsentwicklung leicht hinter den Strategievorgaben zurück. Negativ wirkte sich der konjunkturell bedingte Nachfragerückgang im Güterverkehr bei gleichzeitigem Kapazitätsüberschuss auf der Strasse ab. Im transalpinen Verkehr durch die Schweiz haben Qualitätsprobleme zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt. Rückverlagerungen auf die Strasse und Umdisponierung der Verkehre auf andere Leitungswege waren die Folge. „Die Qualität ist ein zentraler Erfolgsfaktor für den kombinierten Verkehr“, stellte Bernhard Kunz fest. „Die nachhaltige Lösung der Qualitätsprobleme wie auch die langfristige Sicherung der Rahmenbedingungen zugunsten des kombinierten Verkehrs sind entscheidend für die weitere Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene.“
Media Release HUPAC