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Lama Ngawang Rigdzin absolvierte seine schulische Ausbildung bei den Brüdern der Christlichen Instruktion von Ploërmel, den Brüdern der christlichen Schule Saint Jean-Baptiste de la Salle und den
Brüdern Saint François von Assisi in der Bretagne.
Schon früh interessierte er sich für orientalische Philosophie, Zen und japanische Kampfkünste wie Aikido, das er beim Meister Tamura Seinsei lernte.
Danach ging er nach Japan, dort unterrichtet er am französisch-japanischen Institut der Universität Nagoya Französisch.
Nach Aufenthalten in unterschiedlichen Klöstern führte ihn sein Weg zurück nach Europa. In den 70er-Jahren begegnete er Kalu Rinpoche und Karmapa der XVI. Von jenem Moment an wusste er um seine spirituelle Berufung.
Danach zog es ihn nach Indien ins Kloster Kalu Rinpoche in Darjeling.
Nach über einem Jahr innerer Einkehr bei Lama Thubten Yeshe, pilgerte er nach Boddhhgaya und traf dort seine Heiligkeit Ling Rinpoche, Lehrmeister seiner Heiligkeit Dalai Lama der XIV., der ihn einlud, als sein Schüler in Dharamsala zu bleiben.
Mehr als vier Jahre erhielt er von Ling Rinpoche, bis zu dessen «Parinirvana», eine philosophische und spirituell-buddhistische Ausbildung.
In tiefer Trauer über den Verlust seines spirituellen Meisters, folgte er dem Rat seiner Heiligkeit Dalai Lama der XIV., zurück in die Schweiz zu kehren, um in Genf eines der ersten tibetisch-buddhistischen Zentren zu eröffnen.
In Begleitung seiner Frau wurde er 1992, anlässlich der Einäscherungszeremonie seiner Heiligkeit Dilgo Khyentse Rinpoche, nach Bhutan eingeladen, bei der seine Heiligkeit Kyabje Trulshik Rinpoche den Vorsitz hatte.
Die Begegnung zwischen Kaybje Trulshik Rinpoche und Lama Ngawang Rigdzin war der Anfang einer innigen und tiefgründigen Freundschaft zwischen Meister und Schüler.
1993 berief Kyabje Trulshik Rinpoche seinen Schüler «Lama» in sein Kloster Thubten Chöling am Fusse des Mont Everests.
Lama Ngawang Rigdzin unterrichtete den «Dharma» in ganz Europa, hauptsächlich in der Schweiz in Biel, wo er mit seiner Frau Lama Ngawang Dolkhar 1994 das Meditationszentrum gründete.
Basierend auf seinen Erlebnissen und umfassenden Kenntnissen der westlichen und tibetischen Kultur versteht es Lama Ngawang Rigdzin den Menschen hierzulande die tibetisch-buddhistische Tradition zu vermitteln und diese in das westliche Denken zu integrieren.
Lama Ngawang Dolkar ist Physio- und Kunsttherapeutin und absolvierte eine Ausbildung in transpersonaler und buddhistischer Psychologie bei Dr. Stanislav Grof (Holotropic Breathwork) in den USA,
bei Dr. Roger Woolger (The Body Remembers) und Babette Rothschild (Traumatherapy) in London, bei Michel Kerouac (Ericson-Hypnose) in Quebec und Dr. Ngawang Thinley (Tibetain Art of Healing) in
Kathmandu (Nepal).
Anlässlich der Einäscherungszeremonie seiner Heiligkeit Dilgo Khyentse Rinpoche in Buthan begegnete sie 1992 gemeinsam mit ihrem Mann, Lama Ngawang Rigdzin, seiner Heiligkeit Kyabje Trulshik Rinpoche.
Die Begegnung mit Kyabje Trulshik Rinpoche war ein einschneidendes Erlebnis und veränderte ihr spirituelles Leben tiefgründig.
Um Kyabje Trulshik Rinpoche letzten Willen nachzugehen, hierzulande die tibetisch-buddhistische Tradition zu lehren, gründete sie 1994 in der Stadt Biel (Schweiz) mit ihrem Ehemann Lama Ngawang Rigdzin das Meditationszentrum «Do Nga Chöling».
Bis zu Kyabje Trulshik Rinpoche «Parinirvana» im September 2011 reiste sie über 20 Jahre lang jedes Jahr nach Nepal in dessen Kloster, welches auf 3200 m. ü. M. am Fusse des Mont Everests liegt.
Gemeinsam mit Lama Ngawang Rigdzin wurde sie von Kyabje Trulshik Rinpoche unterrichtet und erhielt wertvolle Einführungen ins geistliche Erbe desselben.
Seither unterrichtet sie in der Schweiz und Deutschland an die westlichen Bedürfnisse angepasste buddhistische Meditation.
Jedes Jahr führt Lama Ngawang Dolkhar, in Begleitung ihres Mannes, Leute in den Himalaya, die auf der Suche nach einer «Pilgerreise zum Wesentlichen» sind.
Die «Stiftung Trulshik Zhatrul» – bei der sie zurzeit Präsidentin ist – unterstützt Kyabje Trulshik Rinpoches Klöster in Nepal, sorgt für «Yangsis» – Kyabje Trulshik Rinpoche Reinkarnation – Erziehung und treibt die Realisierung und Veröffentlichung von Kyabje Trulshik Rinpoches Biographie voran.
Mit ihrer Erfahrung und ihren therapeutischen Qualitäten lädt Lama Ngawang Dolkhar die Menschen ein, Meditation-Erfahrungen mit ihr zu teilen, insbesondere die weiblichen Praktiken der «Weisheit der Tara» und deren Integration in die alltägliche Emotionsbewältigung.