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Mehrsprachigkeit
Die Schweiz zeichnet sich nicht nur durch landschaftliche und kulturelle Vielfalt aus, sondern auch durch ihre Sprachvielfalt, die Mehrsprachigkeit aus.
In vielen Ländern der Welt, z. B. Deutschland oder auch Frankreich, Rußland oder USA wurde Sprachvielfalt lange unterdrückt und als etwas Negatives gesehen. In Ländern wie Kanada oder der Schweiz wurde sie gefördert.
Wobei auch dies nicht immer eine Selbstverständlichkeit war, aber spätestens mit der Volksabstimmung zur Anerkennung von Rhätoromanisch als vierter Landessprache allgemeiner Konsens war.
In der Schweiz hat es die vier Landessprachen deutsch, französisch, rätoromanisch und italienisch.
Überdies hat es zahlreiche Dialekte.
Die Mehrsprachigkeit ist ein großes Plus für das Land. Sowohl in kultureller Hinsicht als auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Verflechtung mit anderen Ländern.
Trotzdem führten einige Kantone im Jahr 2008 umstrittenerweise Englisch als erste Fremdsprache anstatt einer Landessprache ein.
So wird im Kanton Basel-Stadt weierhin Französisch als erste Fremdsprache gelehrt, aber im Kanton Basel-Landschaft Englisch.
Dabei ist allgemein wissenschaftlich erwiesen, daß Mehrsprachigkeit auch andere Kompetenzen fördert. Einmal ganz abgesehen von der Wichtigkeit der Sprachkompetenzen für den Zusammenhalt (eines mehrsprachigen Landes wie der Schweiz).