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In Ostermundigen wurde das neue Raumplanungsgesetz mit über 72% Ja-Stimmen angenommen. Das Gesetz verlangt, dass künftig in den gut erschlossenen Zentren gebaut werden soll und nicht auf der grünen Wiese. Unter diesen Voraussetzungen ist ein Hochhaus die umweltverträglichste Bauform. Es konzentriert das Volumen in einem kompakten Gebäudekörper. Dies trägt dazu bei, dem Verschleiss an Kulturland – sprich grüner Wiese – entgegenzuwirken. Die vorgesehenen Wohnungen, Läden, Büros etc. im Zentrum Bären würden bei einer herkömmlichen Bebauung ohne Hochhaus eine Fläche von rund vier Fussballfeldern verbrauchen.
Verdichtung statt Landverschleiss
Verkehr und Erschliessung
Die Berechnungen im Rahmen des Verkehrsberichts haben bestätigt, dass die Kapazität der Bernstrasse und des Bärenkreisels ausreicht für den geringfügigen Mehrverkehr. Ein Ausbau von Strassen ist also nicht nötig. Die Erschliessung des Zentrums Bären für den motorisierten Individualverkehr und für die Anlieferung erfolgt ausschliesslich über den Schermenweg. Sämtliche benötigten rund 240 Parkplätze liegen in einer Tiefgarage.