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Die Weltklasse-Geigerin Kopatchinskaja und das US-amerikanische Orchester wurden für das Schubert-Album «Death & The Maiden» geehrt. Am späten Sonntagabend war der Homepage der Grammy Awards zu entnehmen, dass sie und das Orchester einen Grammy für die beste Kammermusik-Performance erhalten. Erst im vergangenen Jahr gewann die 41-Jährige in der Schweiz den Grand Prix Music.
Patricia Kopatchinskaja wurde 1977 in Moldawien geboren und lebte mit ihrer Familie zunächst in Wien. Im Alter von 21 Jahren zog sie nach Bern, um ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium abzuschliessen. Ab September 2018 wird sie in Bern für mindestens drei Jahre künstlerische Leiterin des international bekannten Kammerorchesters Camerata. Kopatchinskaja ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in Bern.
Die begehrten Grammy-Musikpreise wurden am Sonntagabend in einer grossen Gala in New York vergeben. In der Show werden aber nicht alle Preise vergeben, ein Grossteil wird bereits davor bekanntgegeben.
Nur selten einen Grammy für die Schweiz
Bisher gab es drei Grammy-Preise für die Schweiz: 1987 gewann der Harfenspieler Andreas Vollenweider die Auszeichnung, 1990 der Musik-Ethnologe Marcel Cellier und 2016 der umstrittene Produzent Al Walser.