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Frida Hansdotter vermiest Wendy Holdener den ersten Weltcupsieg. Die Schwedin gewinnt im Slalom von Lienz mit sieben Hundertstel Vorsprung auf die Schweizerin. Hansdotter, die im Weltcup schon 14 Mal Zweite geworden war, holt sich in Abwesenheit der verletzten Dominatorin Mikael Shiffrin ihren dritten Triumph auf oberster Stufe.
Holdener egalisiert in Lienz ihr bestes Weltcupergebnis. Zuvor stand sie schon zweimal in ihrer Karriere auf einem Weltcup-Podest; zuletzt vor fast exakt einem Jahr beim Slalom in Kühtai, als sie Dritte wurde. Am 10. März 2013 wurde die Unteribergerin ausserdem Zweite im Slalom von Ofterschwang. Holdener kann sich nichts vorwerfen lassen, sie riskiert in beiden Läufen alles und scheitert denkbar knapp. Dritte wird die Slowakin Petra Vlhova.
Michelle Gisin schafft es mit zwei beherzten Läufen als 7. in die Top 10. Für die Engelbergerin wäre allerdings noch mehr drin gelegen, im zweiten Durchgang kommt sie alles andere als fehlerfrei durch. Immerhin: Für Gisin ist es der erste Top-10-Platz in dieser Saison und ihr bestes Ergebnis im Weltcup.
Denise Feierabend legt zwei verhaltene Läufe hin und wird in der Endabrechnung 25. Die Waadtländerin Charlotte Chable, die in Aspen mit dem 9. Platz überzeugt hat, scheidet bereits im 1. Lauf aus.