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Im Tagesverlauf gaben die Preise zunächst nach, stiegen dann an, um zuletzt wieder schwächer zu tendieren. Ein starker Impuls kam von der Währungsseite, weil sich der US-Dollar zu vielen Währungen spürbar abschwächte. Als Grund wurde eine Äusserung des künftigen US-Präsidenten Donald Trump genannt. Er hatte den Dollar in einem Interview als "zu stark" bezeichnet. Weil Rohöl in der US-Währung gehandelt wird, sorgt ein fallender Dollar meist für höhere Nachfrage und damit steigende Preise.
Dauerthema am Ölmarkt bleibt die Produktionskürzung des Ölkartells Opec und anderer Förderländer wie Russland. Mit Saudi-Arabien geht das führende Opec-Land davon aus, dass der Ölmarkt bis Mitte des Jahres eine Balance zwischen Angebot und Nachfrage finden werde. Daher sei davon auszugehen, dass die ab Januar geltende sechsmonatige Kürzung der Fördermenge möglicherweise nicht verlängert werden müsse, sagte der saudische Ölminister Khalid Al-Falih. Die Aussagen belasteten die Ölpreise nur zeitweise./bgf/he
(AWP)