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DIVERCITIES ist ein vierjähriges EU-Forschungsprojekt (2013-2017), das sich mit den positiven Aspekten urbaner Diversität beschäftigt.
Im Zentrum steht die Frage, wie grosse europäische Städte und Metropolitanräume von der sozialen, kulturellen und demografischen Durchmischung ihrer urbanen Bevölkerung profitieren können. Es baut auf der These auf, dass Zuwanderung und gesellschaftliche Diversität nicht nur Probleme verursachen, sondern auch Chancen für die Entwicklung von Städten und Metropolitanräumen bieten.
DIVERCITIES wird getragen von vierzehn Projektpartnern aus vierzehn verschiedenen europäischen Städten und ist finanziert durch das 7. Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung der EU. Die Leitung liegt bei der geowissenschaftlichen Fakultät der Universität Utrecht /NL.
synergo hat die Fallstudie Zürich durchgeführt und in über 110 Interviews verschiedenste Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bevölkerung, Wirtschaft und NGOs befragt.
Das DIVERCITIES-Handbuch vereinigt über 140 lokale Initiativen aus 14 Städten und liefert Anregungen und Ideen, wie der soziale Zusammenhalt und die soziale Durchlässigkeit in vielfältigen Quartieren gestärkt werden können.
Divercities zeigt, dass kleinere, lokale Initiativen eine wichtige Rolle in der Förderung des sozialen Zusammenhalts in Stadtquartieren spielen und die staatlichen Instrumente ergänzen – im Bild die niederschwellige, interkulturelle Strassenfussball-Liga «Laureus Street Soccer» für Kinder und Jugendliche
Ist der soziale Kitt in durchmischten Quartieren stärker oder schwächer? In der Stadt Zürich zeigt sich, dass die kulturelle Vielfalt einen positiven Einfluss auf den sozialen Zusammenhalt ausübt.