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Grafenort
(Kt. Obwalden, Gem. Engelberg).
575 m. Weiler, am rechten Ufer der Engelberger Aa, an der Strasse Stans-Engelberg und 6 km nw. Engelberg.
Station der elektrischen Bahn Stansstaad-Stans-Engelberg.
Postablage. 10 Häuser, 84 kathol. Ew. Viehzucht.
Schöne Kapelle zum h. Kreuz.
Sommeraufenthalt der Engelberger Mönche, die hier ein massives Herrenhaus und grosse Ländereien besitzen.
Die Mönche bleiben im August in 2 Abteilungen je zwei Wochen hier.
Die Kinder von
Grafenort gehen nach
dem 3 km entfernten
Altzellen in die Schule. 1210 vertauschte
Graf Rudolf von
Habsburg seine Besitzungen in
Grafenort an die
dem Kloster
Engelberg in
Sarnen eigenen Ländereien, wodurch
Grafenort zusammen mit der vom
Grafen Hermann
von Froburg gleichzeitig geschenkten angrenzen den Besitzung Niederberg dem Kloster
Engelberg zufiel.
Der Name
Grafenort, 1210 domus
comitis, rührt von diesen gräflichen Gütern her. Im althochdeutschen bezeichnet
Ort nicht wie heute ein Stück Land, sondern
eine
Spitze,
Ecke, einen
Winkel oder eine Grenze.