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Die Szenarien des Staatssekretariats für Migration (SEM) würden davon ausgehen, dass bis Ende Mai 35'000 bis 50'000 Personen in der Schweiz Zuflucht suchen könnten, teilte die Regierung am Dienstag mit. Der nationale Verteilschlüssel sehe vor, dass bis zu drei Prozent der Geflüchteten dem Kanton Graubünden zugewiesen werden.
Der Kanton entscheidet dann, welche Flüchtlinge er selbst unterbringt und welche bei Privatpersonen. Eine Unterbringung bei Privaten wird in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH organisiert.
Der neu einberufene Teilstab koordiniert die Aufgaben innerhalb des Kantons und auch mit den Bundesstellen. Er nimmt eine Vorsorgeplanung für die Unterbringung und die Betreuung von Schutzsuchenden vor. Im Teilstab eingebunden sind das Amt für Migration und Zivilrecht, das Amt für Militär und Zivilschutz, das Sozialamt sowie das Amt für Volksschule und Sport.
Aufgrund des zunehmenden Informationsbedürfnisses der Bevölkerung hat der Kanton eine zentrale Kommunikationsstelle eingerichtet. Zudem werden auf der kantonalen Webseite laufend Informationen im Zusammenhang mit der Ukraine veröffentlicht. Die Webseite bietet einen Überblick über Hilfsangebote, Privat- und Kollektivunterkünfte, Kontaktstellen und beantwortet häufige Fragen. Sie wird laufend aktualisiert.