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Das Wichtigste in Kürze
- Einst war er Olympiasieger, jetzt gesteht Klete Keller vor Gericht seine Schuld ein.
- Beim Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar soll Keller die Arbeit behindert haben.
- Er drang unerlaubt in das Kapitol ein, um die Wahl von Joe Biden zu verhindern.
Der zweifache Schwimm-Olympiasieger Klete Keller hat sich im Zusammenhang mit dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar für schuldig bekannt, die Arbeit des Kongresses behindert zu haben.
Vor einem Gericht in Washington gab der 39-jährige Sportler am Mittwoch zu, in das US-Kongressgebäude eingedrungen zu sein. Er wollte damit die Zertifizierung des Wahlsiegs von Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr verhindern.
Formelle Bestätigung verhindert
Die Behinderung des Kongresses gilt als schwere Straftat, die mit bis zu 27 Monaten Haft bestraft werden kann. In Kellers Fall wird mit einer milderen Strafe gerechnet. Er wurde bereits zu einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Dollar (rund 1700 Euro) verurteilt.
Keller hatte in den Jahren 2004 und 2008 in der 4x200-Meter-Freistilstaffel zusammen mit dem Rekordolympiasieger Michael Phelps die Goldmedaille gewonnen. Zudem holte er 2000 und 2004 Bronze über 400 Meter.
Über 600 Verhaftungen
Eine Trump-Anhängerin wurde im Kapitol erschossen, ein Polizist erlag am Tag danach seinen bei den Konfrontationen erlittenen Verletzungen. Drei weitere Menschen starben bei medizinischen Notfällen während der Ausschreitungen.
Nach Angaben des US-Justizministeriums wurden im Zusammenhang mit dem Sturm auf das Kapitol mehr als 600 Menschen festgenommen. Gegen 185 von ihnen geht die Justiz vor, weil sie Beamte angegriffen oder behindert haben sollen.