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Der Januar 2014 verlief wie seine Vormonate deutlich milder als normal. Die Temperatur lag im Mittel bei +2.9°C (*), was 1.7°C mehr ist als normal. Im Vergleich zu den Jahren 2012 bis 2014 war die Temperatur aber durchschnittlich, was zeigt, dass die letzten Januare alle leich bis massiv zu mild waren.
Auch die Niederschlagsmenge war mit 101 mm überdurchschnittlich. Das entspricht einem Überschuss von 60% gegenüber dem Normwert. Im Vergleich zu den Jahren 2012 bis 2014 gab es immer noch 33% mehr Niederschlag.
Insgesamt war es fast genau gleich mild und nass wie im Jahr 2012, danach folgte ein extrem kalter Februar…
Die Schneemengen liegen etwa im Durchschnitt. Ich hab eine Summe von 25 Zentimeter Neuschnee bekommen, wobei ich häufiger messe als Meteoschweiz und deshalb eher zu hohe Werte bekomme.
Anfangs Januar wurde die Kältewelle von Ende Dezember beendet und die grossen Schneemassen schmolzen weg. Am Neujahrstag stieg die Temperatur nicht über 0°C und verbuchte Mörschwil also einen Eistag. Am 3. wurde es mild und stürmisch. Die Temperatur stieg bis auf fast 9°C. Dazu wurde eine Windböe von 53.8 Km/h gemessen, die sich auf Platz 6 der stärksten Windböen seit dem 25.12.2011 einreiht. In der Nacht regnete es kräftig, wobei der Regen kurzzeitig so stark war, wie bei einem leichten Sommergewitter.
Danach schwächte sich der Wind ab und die Temperaturen sanken auf normale Werte. Doch schon am 8. wurde es wieder mild und stürmisch. Am 10. wurde eine Temperatur von 18.4°C gemessen (korrigierter Wert 16.4°C wegen Sonneneinstrahlung) und damit ein neuer Rekordwert für den Winter aufgestellt. Am Abend gab es erneut eine Böe von 53.3 Km/h. Sie erreicht Platz sieben. Am 11. fiel der erste Schnee des Jahres. Vorübergehend war es weiss, doch der eine Zentimeter schmolz schnell weg.
Am 17. und 18. wurde es kälter und es fiel wieder je ein Zentimeter Schnee. Danach setzte sich Hochdruckwetter durch: Hochnebel, keine Sonne, nachts Frost, tagsüber leicht über 0°C. In den letzten Tagen des Monats kam dann der Winter und es schneite fast täglich. Die Temperaturen waren aber nur durchschnittlich, richtig kaltes Winterwetter blieb aus. Am 28. fiel am späten Abend vorübergehend sogar etwas Regen.
(*) HINWEIS: bei starkem Sonnenschein mass meine Wetterstation bis zu 2°C zu hohe Temperaturwerte. Die Wetterhütte ist in Ordnung. Derzeit ist ein anderes Thermometer in Betrieb, das dort realistischere Werte misst. Da der Messfehler aber wahrscheinlich seit Messbeginn auftrat, sind Vergleiche dennoch möglich. Ab jetzt werde ich immer beide Werte notieren, damit ich Vergleichswerte für meine Statistik und Vergleichswerte für die „offizielle“ Klimanormwerte bekomme.