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Nach Port Richards ging es für mich nach Lesotho, das ein Königreich ist. 1868 bis 1966 wurde es Basutoland genannt. Auch heute noch ist Lesotho eine Monarchie und gehört politisch nicht zu Südafrika. Da das Königreich Lesotho relativ hoch liegt, wird es auch das Königreich im Himmel genannt. Es ist gerade einmal so groß wie Belgien und sehr, sehr grün. Man hat gar nicht das Gefühl, in Afrika zu sein, wenn man in die Höhen von Lesotho fährt. Alles ist unheimlich grün, dick bewachsen und wirklich schön. Die Landschaft ist geprägt durch Tafelberge und Flusstäler. Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Die östlichen Hochflächen und Berge bestehen aus Basalt, der durch vulkanische Eruptionen entstanden ist. 170 bis 150 Millionen Jahre sind die Berge alt und schon früh haben sich hier Menschen angesammelt. Die Highlands sind durch zahlreiche Berge und Bergketten geprägt und zwischendurch gibt es tiefe Flusstäler. Hier Wandern zu gehen war mein Traum und so habe ich mich einer Wandergruppe angeschlossen. Wir wanderten am tiefsten Zufluss entlang, dem Oranje, der auch der tiefste Punkt des Landes ist. Hier entspringen auch die Flüsse Caledon und Oranje, die wichtig für ganz Südafrika sind. Es gibt zahlreiche Wasserfälle. So auch den Maletsunyane- Wasserfall beim Ort Semonkong, der mit 192 Metern der höchste ununterbrochene Wasserfall in Südafrika ist.