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Jährlich erkranken in der Schweiz rund 190 Menschen an Analkrebs (Krebs des Darmausgangs), das sind weniger als 1% aller Krebserkrankungen. Rund 70% der Betroffenen sind Frauen, 30% Männer. 45% der Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose 50 bis 69 Jahre alt, weitere 40% sind 70 Jahre oder älter.
Risikofaktoren
- Bestimmte Arten von humanen Papillomaviren (HPV)
- Ein geschwächtes Immunsystem, z.B. bei einer HIV-Infektion oder nach einer Transplantation
Symptome
Die ersten Beschwerden bei Analkrebs können Blut im Stuhl, Hautveränderungen, Verhärtungen, Schmerzen oder Juckreiz im Analbereich und der Abgang von schleimigem Sekret sein.
Diese Beschwerden treten auch bei anderen Krankheiten auf. Sie sollten immer vom Arzt/ von der Ärztin abgeklärt werden.
Diagnose
Als Erstuntersuchung wird der Arzt/ die Ärztin den After mit dem Finger austasten, den Analkanal mit einem Endoskop untersuchen und einen Ultraschall des Analkanals durchführen. Erst nach der Untersuchung einer Gewebeprobe kann die Diagnose Analkrebs definitiv gestellt werden.
Mit einer Computertomografie (CT) des Bauches und einem Röntgen der Lunge wird abgeklärt, ob der Analkrebs Metastasen gebildet hat.
Therapie
Die Behandlung von Analkrebs wird individuell geplant. Sie ist abhängig von der Lokalisation, der Grösse des Tumors und davon, ob Lymphknoten befallen oder Metastasen vorhanden sind.
Die möglichen Behandlungsmethoden bei Analkrebs sind:
- Operation
- Eine Kombination von Chemo- und Strahlentherapie