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Schmetterlinge können sehr groß (bis 320 mm Flügelspannweite), aber auch sehr klein (2 mm Flügelspannweite) sein. Die schönen Farbmuster auf den Flügeln entstehen durch schildförmig verbreiterte Haare, welche auf den Flügeloberflächen sitzen. Durch eingelagerte Pigmente sind sie gefärbt, wobei jede Schuppe nur eine Farbe hat. Durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Schuppen entstehen dann die schönen, bunten Muster. Im Gegensatz dazu entstehen die Farben bei den Schillerschuppen durch Lichtbrechungen, z. B. bei den Schillerfaltern oder bei den Bläulingen. Die Farben haben im Übrigen eine Bedeutung für die Partnerwahl. Verstärkt wird dies durch zusätzliche Duftschuppen an der Flügeloberseite der Männchen, denen ein für die Weibchen sehr betörender Duft entströmt, und der z.T. über viele Kilometer von ihnen wahrgenommen werden kann. Die Augenflecken auf den Flügeln dienen u.a. auch zur Verwirrung von Fressfeinden. Im Laufe der Zeit hat sich der Unterkiefer der Falter zu einem Saugrohr umgewandelt, der in Extremfällen in tropischen Regionen bis 30 mm lang sein kann. Damit wird flüssige Nahrung - meist von Blüten - aufgenommen, jedoch gibt es auch Schmetterlinge, die damit die Ausscheidungen der Blattläuse (Honigtau) aufsaugen. Über die Fühler können die Tiere feinste Gerüche über grosse Distanzen wahrnehmen. Schmetterlinge machen eine grosse Metamorphose (Verwandlung) durch vom Ei über die Raupe, die Puppe und dann zum erwachsenen Tier.
Ganz herzlichen Dank an Andreas Kopp, Sirnach, der mich beim Bestimmen der Schmetterlinge immer unterstützt.