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Die 14 Mitglieder der Rettungsstation Goms machten sich zu Fuss auf den Weg. Dies, weil der Helikopter nicht zur Unfallstelle gelangen konnte. Nach sechs Stunden traf die Gruppe am Sonntagabend vor Ort ein, wie die Walliser Kantonspolizei am Montag mitteilte. Ein Teil der Rettungskräfte baute ein Iglu für die Verletzten. Die anderen brachten die unverletzten Personen in die Oberaarjochhütte.
Am Montagmorgen konnten nach mehrmaligen Versuchen die beiden Verletzten schliesslich mit zwei Helikoptern der Air-Zermatt ins Spital nach Visp geflogen werden.
Die Gruppe war am Samstag vom Jungfraujoch aus gestartet, verbrachte eine Nacht in der Hütte und war nach Münster VS unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen wurden drei Tourenskifahrer einer Sechsergruppe von der Lawine mitgerissen.
Einer der Verschütteten wurden unten den Schneemassen begraben und verstarb. Bei einem der zwei Verletzten handelt es sich um einen deutschen Bergführer aus dem Kanton Bern. Die Identität des Opfers und des zweiten Verletzten ist noch nicht bekannt.
Es ist nicht der erste tödliche Bergunfall im Wallis am letzten Wochenende. In der Region Zermatt kam es am Sonntag zu zwei Gletscherspaltunfällen. Dabei starb eine Person, nachdem sie auf dem Theodulgletscher in eine Spalte gestürzt war. Gleichentags stürzten zwei Personen am Grenzgletscher in der gleichen Region in eine Gletscherspalte. Sie befinden sich nicht in Lebensgefahr.
(SDA)