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26.-28.07.2021
Granada oder La Gran Sultana/die fette Rosine wurde 1524 als erste Siedlung der spanischen Eroberer von Francisco Hernández de Córdoba in Nicaragua gegründet - die nicaraguanische Währung - der Córdoba wurde nach ihm benannt.
Durch den Handel mit Kakao und Tabak wurde die Stadt reich und zwischen 1665 und 1685 dreimal von Piraten überfallen und geplündert.
Heute geht alles etwas gemächlicher zu und her. Wir lassen uns mit einer Pferdekutsche durch die Stadt fahren und Giovanni der Kutscher weiss so allerhand zu berichten.
Die engen Strassen sind gesäumt von farbenfrohen einstöckigen Kolonial-Häusern mit schmiedeeisernen Fenster- und Türgittern. Dazwischen ergattern wir einen Blick in die grünen Innenhöfe mit gemütlichen Sitzgelegenheiten.
Vom Turm der Kirche La Merced haben wir eine gute Sicht über die Stadt und ihre vielen Kirchen bis hin zum Vulkan Mombacha. Etwas lauter geht es im Mercado Central zu und her. Hier wird gehandelt, gelacht und verkauft.
Inzwischen haben wir uns eine Pause verdient. Im Café de las Sonrisas/Café des Lächelns bewundern wir die Fingerfertigkeit der Hängematten-Knüpfer. Eine soziale Institution bietet hier schwerhörigen oder tauben Menschen einen Arbeitsplatz in der Werkstatt oder im Restaurant. Das Birchermüesli hat super geschmeckt!!