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Schweizer fühlen sich sicher
In der Schweiz fühlt sich der weitaus grösste Teil der Bevölkerung sicher und blickt optimistisch in die Zukunft. Das Vertrauen in Polizei und Justiz ist nach wie vor hoch.
Dies besagt die Sicherheitsstudie der Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und der Militärakademie der ETH Zürich, für welche im Januar 2008 rund 1200 Personen befragt wurden.
Gemäss der Umfrage befindet sich das allgemeine Sicherheitsempfinden und die Befürwortung der Neutralität in einem "Allzeithoch".
90% der Befragten schätzen ihre gegenwärtige Situation in der Schweiz als "sehr sicher" oder "eher sicher" ein. Dieser Anteil war seit Beginn der Sicherheitsstudien 1991 noch nie so hoch.
80% der Bevölkerung schauen der Zukunft optimistisch entgegen und schätzen die Weltlage leicht freundlicher ein als vor einem Jahr.
Hohes Vertrauen geniessen Polizei und Justiz. Bundesrat, Parlament und Armee erreichten diesbezüglich mittlere Werte. Bei den politischen Parteien und den Medien halten sich Vertrauen und Misstrauen die Waage.
Nach dem Tiefpunkt im vergangenen Jahr mit 61% erachteten dieses Jahr 69% der Befragten die Armee für "unbedingt notwendig" oder "eher notwendig".
Nur 34% der Befragten sind dafür, dass Ordonnanzwaffen zu Hause aufbewahrt werden.
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