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Ein schweres Erdbeben hat am Mittwochabend (Ortszeit) Neuseeland erschüttert. Nach Angaben der nationalen Erdbebenwarte Geonet hatte das Beben eine Stärke von 6,1. Das Zentrum lag nahe der Hauptstadt Wellington in etwa 48 Kilometern Tiefe im Meer, jedoch waren die Erdstösse in vielen Landesteilen zu spüren.
Innerhalb kurzer Zeit hätten rund 60'000 Menschen im Internet gemeldet, dass sie die Erdstösse deutlich gespürt hätten, darunter auch in der grössten Stadt Auckland sowie auf der Südinsel gelegenen Christchurch, berichtete die Zeitung «New Zealand Herald».
Viele beschrieben das Beben als «massiv und angsteinflössend». Es habe fast 30 Sekunden gedauert, hiess es. Augenzeugen sagten der Deutschen Presse-Agentur, sie hätten unter Tischen Schutz gesucht.
Die US-Erdbebenwarte USGS bezifferte die Stärke auf 5,7. Eine Tsunami-Warnung gab es nicht. Über mögliche Verletzte oder Schäden war zunächst nichts bekannt.
Viele Menschen auf der Nordinsel des Pazifikstaats kämpfen aktuell mit verheerenden Überschwemmungen, nachdem Tropensturm «Gabrielle» über das Land gezogen war. Da die Kommunikation mit den überfluteten Gebieten eingeschränkt ist, war zunächst unklar, wie viele Menschen dort nun zusätzlich von dem Beben betroffen sind.
(yam/sda/dpa)
Wegen eines Streiks der Beschäftigten können Touristen seit inzwischen vier Tagen nicht auf den Pariser Eiffelturm. Dutzende der Angestellten demonstrierten am Donnerstag lautstark vor dem Wahrzeichen und forderten einen besseren Unterhalt. Rost nage am Eiffelturm, während die Stadt hohe Millionensummen aus dem Verkauf der Eintrittskarten einstreiche und an der Instandhaltung spare, lautete der Vorwurf. «Er steht seit 135 Jahren, aber wie lange noch?», stand auf einem der Transparente. «Milchkuh Eiffelturm» hiess es auf einem anderen Plakat, das die Pariser Bürgermeisterin beim Melken des Turms zeigte.