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In der von der Katastrophe betroffenen Region im Nordosten Japans wurden mehr als 70 Prozent der Gebäude zerstört. Das Ausmass der Schäden und die Kosten des Wiederaufbaus übersteigen die Möglichkeiten der lokalen Behörden bei weitem. In der Region leben viele ältere Menschen, die bei der Katastrophe alles verloren haben und in vielen Fällen auch nicht die Mittel haben, sich wieder eine neue Existenz aufzubauen. Sie sind im Moment in Container-Dörfern untergebracht. Deshalb unterstützt die Glückskette zusammen mit der Caritas und dem Schweizerischen Roten Kreuz, den Wiederaufbau des örtlichen Spitals. Ein Teil des Gebäudes wird als Altersheim umgebaut. Es bietet 100 Menschen Platz und kann bereits im Mai bezogen werden.
Die Caritas und das Schweizerische Rote Kreuz arbeiten gemeinsam als Konsortium für dieses Projekt mit dem Japanischen Roten Kreuz zusammen. Die Bauarbeiten sollen Ende April abgeschlossen sein. Die Glückskette beteiligt sich mit 15 Millionen Franken am Wiederaufbau.
Die Nothilfe in der Höhe von 1,7 Millionen Franken, welche direkt nach der Katastrophe von japanischen Partnern der Schweizer Hilfswerke geleistet wurde, war rund sechs Monate später abgeschlossen. Weitere Hilfsprojekte im Bereich Rehabilitation werden von der Projektkommission noch geprüft.