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Rabeneck (2015)
Kriminalkomödie in drei Akten
von Hans Gmür
Aufführungsrechte: Breuninger-Verlag, Aarau
Das Hotel Rabeneck wäre bereits in der Winterpause, wenn nicht noch illustre Gäste dort weilen würden: Der ehemalige Bühnenstar Hector Lorenz, seine momentane Geliebte Uschi Schneebeli sowie sein Memoirenschreiber Bruno Hirzel. Das seltsame Testament von Lorenz weckt die Neugierde der ebenfalls anwesenden Hobby-Krimiautorin Susanne Oberholzer. In seinem letzten Wille steht nämlich geschrieben, dass die Frau, die zum Zeitpunkt seines Todes mit ihm lebt, und alle, die ihm in den letzten Lebensmonaten etwas zuliebe getan haben, viel Geld erben sollen. Plötzlich muss Lorenz um sein Leben fürchten, wollen doch alle Gäste und Hotelangestellte seinen schnellen, möglichst natürlich aussehenden Tod.
Der Autor von "Rabeneck", der Bündner Hans Gmür, hat eine umfangreiche Karriere hinter sich. Gmür schrieb für den "Nebelspalter" und die "Weltwoche", war Chefredaktor der Frauenzeitschrift "Annabelle" und leitete das Ressort Unterhaltung beim Schweizer Radio. 1975 textete er den Hit "Gigi vo Arosa", zudem moderierte er diverse Fernsehsendungen. Rund fünfzig Bühnenstücke, Musicals und Cabaretprogramme weist seine Vita auf. Hans Gmür gilt als einer der bedeutendsten Autoren des deutschschweizerischen Unterhaltungstheaters. Er verstarb 2004 in Nottwil.