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Max Liebermann (1847 – 1935) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Impressionismus. Er studierte an der Kunstakademie in Weimar und hielt sich danach in Paris und den Niederlanden auf. In dieser Zeit malte Liebermann Bilder mit sozialer Thematik, die arbeitende Menschen realistisch und ungeschönt darstellten. Seine Kunst galt als „Armeleutemalerei“ und fand bei seinen konservativen Zeitgenossen keinen Anklang. In Berlin wurde Liebermann Mitbegründer und erster Präsident der Berliner Secession. Diese Künstlervereinigung wandte sich gegen das Kunstverständnis der konservativen Akademie. Nach dem Tod seines Vaters erbte Liebermann ein Millionenvermögen und seine Malerei wandelte sich. Seine neu gebaute Villa am Wannsee inspirierte ihn zur Arbeit mit helleren Farben und Motiven des bürgerlichen Strand- und Freizeitvergnügens. 1920 wurde er Präsident der Akademie der Künste und setzte sich für künstlerische Progressivität ein. Mit dem Voranschreiten des Nationalsozialismus zog sich Liebermann jedoch aus der Kunst und dem öffentlichen Leben zurück und starb 1935 in seinem Haus am Pariser Platz.