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Martin Meyer studierte Geschichte, Philosophie und Literatur an der Universität Zürich und promovierte 1976. Schon 1974 trat er der Feuilleton-Redaktion der NZZ bei, die er von 1992 bis 2016 leitete. Er hat zahlreiche Bücher verfasst, zuletzt über Albert Camus, ist Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie Präsident des Vorstands des Schweizerischen Instituts für Auslandforschung. 2016 wurde er für sein Wirken mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet.