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Das 1949 gegründete Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Als erster Chefdirigent leistete Eugen Jochum die Aufbauarbeit und führte das Orchester nicht zuletzt durch seine Bruckner-Interpretationen zu internationalem Renommee. Ihm folgte Rafael Kubelík (1961–79), der das Repertoire um Werke slawischer Komponisten erweiterte, einen ersten Mahler-Zyklus dirigierte und sich auch für die Musik des 20. Jahrhunderts einsetzte. Mit Sir Colin Davis wirkte von 1983 bis 1992 ein ausgewiesener Berlioz-Spezialist an der Spitze des Orchesters, der sich auch intensiv dem Mozart-Repertoire und dem Schaffen britischer Komponisten widmete. Lorin Maazel hatte von 1993 bis 2002 die Chefposition inne und präsentierte Zyklen der sinfonischen Werke von Beethoven, Brahms, Bruckner, Schubert und Mahler. Seit Oktober 2003 amtiert Mariss Jansons als Chefdirigent und erarbeitet ein breites Repertoire von Haydn bis zu Schostakowitsch und Komponisten der Gegenwart. Viele renommierte Gastdirigenten haben das Orchester geleitet: von Otto Klemperer und Karl Böhm über Sir Georg Solti, Carlo Maria Giulini und Leonard Bernstein bis zu heutigen Stars wie Herbert Blom-stedt, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Daniel Harding, Sir Simon Rattle oder Franz Welser-Möst, die in der Saison 2018/19 am Pult stehen. Mit seinem Konzertzyklus im Rahmen der «musica viva» bringt das Orchester regelmässig neue Werke zur Uraufführung. Tourneen führen das BR-Symphonieorchester rund um die Welt: Zuletzt konzertierten sie im November 2018 unter Zubin Mehta in Taiwan, Japan (der Auftritt wurde von führenden japanischen Musikkritikern auf Platz 1 der «Besten Konzerte 2018» gewählt) sowie Korea und gingen im März 2019 mit Mariss Jansons auf Europareise. Seit 2004 ist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks alljährlich «in residence» beim Luzerner Oster-Festival.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 28. August 1965 mit Werken von Bartók und Bruckner unter Rafael Kubelík.
Februar 2019