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Ist Jesus der Name?
„Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an“ (Johannes 5/43). Der Erlöser verhieß seinen Nachfolgern, die seinen richtigen Namen gebrauchen, unbegrenzte Vollmacht, wenn sie zum Vater beten und sagte: “Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater geehrt werde in dem Sohn.“ (Johannes 14/13-14). „Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun“ (Johannes 15/16). „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er es euch geben. Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen.“ (Johannes 16/23- 26)
Durch viele Jahrhunderte haben Gläubige himmelwärts in dem Namen von Jesus gebetet, indem sie gelehrt wurden, dass dies die Gleichsetzung des hebräischen Jahshua ist. Aber was sind die zuverlässigen Tatsachen in dieser Angelegenheit? Die Gelehrten sind sich einig, dass der Messias während seiner Lebenszeit wahrscheinlich selbst niemals gehört hat, dass ihn jemand Jesus Christus nannte. Er war unter seinem hebräischen Namen Jahshua bekannt.
Bei den Hebräern wurde der Name des Höchsten (JAHWEH und ELOHIM – Kurzform JAH und EL) oft als Teil des eigenen Namens gebraucht. Zum Beispiel bei: EliJAH, JeremJAH, DanieEL, JoEL, IsaJAH, HezekJAH, ObadJAH, ZephanJAH, ZecharJAH. Der gleiche Gedanke herrschte bei den heidnischen Religionen. Die Anbeter des Baal, Zeus und anderer Gottheiten hefteten die Namen ihrer Gottheiten an die Namen ihrer Kinder an. So finden wir Jezebel (Jeze-Baal), Baaliada (Baal weiß es) usw. Unter den Griechen finden wir dieselbe Regel vorherrschend. Und daran hielt man auch fest, als man die hebräischen heiligen Schriften in die griechische Sprache übersetzte (Septuaginta).
Die griechische Praxis des Veränderns von Personennamen, des Entfernens der gekürzten Formen von rivalisierenden Gottheiten, indem man diese mit den abgekürzten Formen ihres Hauptgottes Zeus austauschte, ist bereits in den Veränderungen bei den hebräischen Propheten zu sehen. Elisha (EL der demütigen Bitten) wurde Eliseus (mein EL ist Zeus). Elijah (mein EL ist JAHWEH) wurde zu Elias (ebenfalls: mein EL ist Zeus).
Dr. W.F. Wilkinson, Editor des Websters und Wilkinson´s griechischem Testament schreibt in seinem Buch „Personennamen der Bibel“ (1886): „Der Name Joshua (Jahshua) leitet seine größte Heiligkeit und Wichtigkeit von der Tatsache ab, dass er als Name für den Messias erwählt war... Als der Name Jah als Vorsilbe vor das Wort Hoshua gefügt wurde war das zusammengesetzte Ergebnis das Wort Jehoshua (Jahshua). Dieses Wort wurde geändert in die Aussprache der Alexandrischen Juden, in Jesus, gerade so wie Elisha in Eliseus. Und dieses Wort (Jesus) wird in der Septuaginta immer dort geschrieben, wo Jahshua oder Jeshua in der hebräischen Ausgabe erscheint.“
Die Vorgangsweise der Griechen war einfach. Sie ersetzten einfach jene Worte, die auf den hebräischen Allmächtigen hinwiesen mit Namen oder Buchstaben, die sich auf ihre höchste Gottheit bezogen – Zeus. Der Name Jesus wurde so aus zwei Wörtern geformt: „Ie“ und „Sous“. Nun gab es in der Dreieinigkeit Babylons einen Gott, dessen Name „Ie“ (Gott des Heils) war. Zeus war sowohl der höchste Gott, wie auch der griechische Erlöser. „Ie“ gekoppelt mit „Sous“ (dem Endteil von Zeus) ergibt die griechische Form von Iesous „der versöhnende Zeus“, in deutsch und englisch nun Jesus genannt. Dies ist eine seltsame Art den Namen des Sohnes, des Allerhöchsten, JAHWEH´s Gesalbten auszusprechen.
Dr. F.C: Burkitt (Cambridge) schreibt:“ Unser Erlöser und seine ersten Jünger sprachen aramäisch, es gibt keinen Hinweis darauf anzunehmen, dass sie mit der umlaufenden griechischen Ausgabe (der Septuaginta) bekannt waren. In den Synagogen hörten sie die heiligen Schriften, die im ursprünglichen Hebräisch gelesen wurden, gefolgt von einer mehr oder weniger stereotypen Wiedergabe in das Aramäische von Palästina, der Sprache des Staates, die selbst eine Cousine des Hebräischen ist.“
Kommen wir noch zu der Bezeichnung „Christus“. In Johannes 1/41 lesen wir wie sich zwei hebräische Brüder unterhalten. Andreas sagt zu Simon: „Wir haben den Messias gefunden“. Weil sie Hebräer waren verstanden sie einander. Aber der griechische Übersetzer fügte für seine griechischen Leser hinzu: „Welcher ist verdolmetscht: der Christus“ Die wirkliche Bedeutung von Messias (oder Maschiach) ist Gesalbter. Wenn man den Ausdruck Messias nicht benutzen will, dann sollte man besser die wörtliche Übersetzung wählen. Denn das griechische Christos ist eine Ableitung von Krishna, einem alten heidnischen Gott aus Indien. Auch das Wort Iesous oder Jesus ist der Name einer Heidengottheit, die vor der Zeit unseres Erlösers Jahshua angebetet wurde. Dieser „Jesus“ war bei den heidnischen Griechen lange vor der Geburt unseres Messias als Erlöser bekannt. Auszug :Faith Bible Tract Society, Ohio