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Godebski,
Cyprian, poln. Bildhauer in Paris, geb. zu Méry sur Cher als Sohn des polnischen Schriftstellers Xaver G., der 1852 nach Frankreich flüchtete, besuchte in Paris die polnische Schule im Stadtteil Batignolles, an der sein Vater Lehrer war, trat dann ins Atelier Jouffroys und erhielt infolge seines Debüts (1857) zahlreiche Aufträge. Zu seinen Hauptwerken, meistens idealen Inhalts, gehören: die Gipsgruppe der Polen (1864), eine Marmorstatue des Erwachens, ein Kind mit einer Ziege (1867), die Marmorstatue der Befreiung u. die Gipsbüste: der Haß.
Sehr geschätzt ist er wegen seiner Porträtbüsten. Für das Arsenal in Wien fertigte er die Marmorstatuen der Generale Laudon und Lassy, für Hal in Belgien die Statue des Violoncellisten François Servais (gest. 1866), für die Kathedrale in Warschau das Denkmal des Komponisten Moniuszko, für Sebastopol das Denkmal des Krimkriegs und für den Pariser Friedhof du Nord das Grabmal Théophile Gautiers (gest. 1872). Er ist Inhaber des belgischen Leopoldordens und Mitglied der Akademie in Petersburg.