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Mit Rang 27 hat der Sensler Downhill-MountainbikerYannick Baechler in Les Gets sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis herausgefahren. Nicolas Baechler feierte derweil in Frankreich sein Debüt auf höchster Rennstufe.
Mountainbike
Drei Wochen nach dem Weltcup-Auftakt im österreichischen Leogang starteten die beiden Sensler Downhill-Mountainbiker Yannick und Nicolas Baechler im französischen Örtchen Les Gets zum zweiten Kräftemessen auf höchster Rennstufe. Yannick, der ältere der beiden Brüder, schaffte in der Kategorie Elite mit 151 Fahrern aus 27 Nationen als einziger der zehn gestarteten Schweizer den Sprung in den Final. Platz 44 in der Qualifikation vom Freitag reichte wie schon beim Weltcup-Debüt in Leogang für das Rennen der besten 60.
Vom Regen verschont
Pünktlich zum Final der Männer setzte am Samstag der Regen ein – erst ein leichtes Nieseln, später öffneten sich die Himmelspforten vollständig und verwandelten den Waldboden in Les Gets in einen Mix aus Schmierseife und glatten Wurzeln. Unter diesen Bedingungen war es kaum möglich, einen sauberen, fehlerfreien und schnellen Lauf ins Ziel zu bringen. Yannick Baechler hatte als einer der ersten Startenden das nötige Wetterglück und reihte sich auf dem 27. Platz ein. Dass die einsetzende Sintflut erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse hatte, zeigte sich zum einen daran, dass sich der Giffersner zwischen einigen seiner grössten, später startenden Idole auf Platz 27 einreihen konnte. Zum anderen landeten mit Baptiste Pierron (FRA/3.), Connor Fearon (AUS/4.) und Mark Wallace (CAN/5.) drei Fahrer auf dem Podium, die man ganz so weit vorne eher nicht erwartet hätte.
Gewonnen wurde das Rennen vom Franzosen Thibaut Daprela in 3:33,42 Minuten vor Max Hartenstern (GER/3:35,84). Yannick Baechler wies auf den Sieger 8,90 Sekunden Rückstand auf.
Weltcup-Debüt von Nicolas Baechler
Während sich Yannick Baechler bei seinem zweiten Weltcup-Einsatz um 28 Ränge gegenüber seiner Premiere steigern konnte, absolvierte Nicolas Baechler unterhalb des Genfersees sein Weltcup-Debüt bei den Pro U19. 69 Fahrer aus 25 Nationen gingen an den Start, als 35. der Qualifikation verpasste der Sensler den Final der besten 25 Fahrer. Für den jungen Downhill-Piloten war der Event dennoch eine gute und lehrreiche Erfahrung.