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Zwischen den USA und Mexiko gebe es eine Arbeitsteilung, die beide Standorte wettbewerbsfähiger gemacht habe. Ausserdem seien US-Unternehmen auf deutsche Technologie und Zwischenprodukte aus Europa, Mexiko sowie anderen Regionen angewiesen.
Trump hatte in einem Interview der "Bild"-Zeitung und der Londoner "Times" Autobauern mit Strafzöllen von 35 Prozent bei der Einfuhr von Fahrzeugen in die USA gedroht, falls diese ausserhalb der Vereinigten Staaten produziert würden.
Kempf betonte, Trump habe recht, dass eine starke Industrie Schlüssel für mehr Arbeitsplätze sei. Dieses Ziel könne aber nicht durch Strafzölle und Protektionismus erreicht werden: "Niemand ist eine Insel. Handelskonflikte schaffen nur Verlierer."
Das Bundeswirtschaftsministerium wollte sich nicht konkret dazu äussern, ob die USA als Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) einseitig Schutzzölle erheben dürften. Die WTO-Vorgaben für einen fairen Welthandel würden vorsehen, dass Handelsinstrumente niemanden benachteiligen sollten. Allerdings haben viele Staaten auch separate Handelsabkommen mit einzelnen Ländern und Regionen./tb/DP/stw
(AWP)