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Auf dem kräftezehrenden Parcours fehlten dem Davoser bloss sechs Zehntel zum ersten Podestplatz. Die beiden Co-Favoriten Johannes Hösflot Klaebo aus Norwegen - mit dem 43. Weltcupsieg im Sprint - und der Franzose Lucas Chanavat hatten sich abgesetzt, Platz 3 holte sich der Norweger Haavard Solas Taugböl.
Grond schaffte die fünfte Teilnahme für einen Sprint-Final. Der 23-Jährige war als letzter Lucky Loser in den Endlauf vorgestossen. Dort griff er mutig an, tauchte zwischenzeitlich sogar an der Spitze auf und zeigte bis am Schluss eine wirklich starke Leistung. Mehr als Platz 4 wäre aber nur mit Wettkampf-Glück drin gelegen.
Janik Riebli, die Nummer 5 des Prologs, stolperte im Viertelfinal aus dem Starttor und griff in den Schnee. Die bei der Aufholjagd verpuffte Kraft fehlte dem 25-jährigen Obwaldner auf der Zielgeraden.
Nadine Fähndrich traf im Endlauf der Top 6 gleich auf fünf (!) Schwedinnen. Die 28-jährige Luzernerin musste auf dem harten Parcours mit zwei giftigen Anstiegen schon vor der Zielgeraden abreissen lassen. Letztlich resultierte beim klaren Sieg von Linn Svahn als «best of the rest» Platz 6.
Mit Alina Meier hatte eine zweite Schweizerin den Vorstoss in die Halbfinals geschafft.