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Schnellster Rechner Europas steht weiterhin in der Schweiz
«Piz Daint» bleibt schnellster Europas
Neu in die Top Ten rückte «Frontera», ein amerikanischer Supercomputer mit einer Spitzenleistung von 23,5 Petaflops des Herstellers Dell, das an der Uni in Texas eingesetzt wird. Die USA kommen insgesamt auf fünf Anlagen in den Top Ten, die vor einem Jahr noch China angeführt hatte.
«Piz Daint» vom Centro Svizzero di Calcolo Scientifico (CSCS) in Lugano und bleibt damit der mächtigste Supercomputer Europas. Auch Japan und Deutschland sind unter den Top Ten vertreten. Auf den letzten Platz in der Rangliste kam ein Lenovo-Rechner der chinesischen Internet Company N D2 auf 1,022 Petaflops.
Die «Top 500»-Liste wird seit 26 Jahren halbjährlich zur Supercomputer Conference veröffentlicht, die diesmal in Frankfurt am Main stattfindet. Sie gilt noch immer als wichtige Messlatte in der Branche, manche Kritiker halten die Art der Messung jedoch nicht mehr für zeitgemäss.
Der sogenannte Linpack-Benchmark ermittelt zwar die Schnelligkeit, aber nicht die Rechen-Effizienz einer Anlage. Bei komplizierten Berechnungen wie Simulationen in der Klimaforschung oder dem maschinellen Lernen geht es aber nicht mehr allein um eine schnelle Berechnung, sondern um eine für die verschiedenen Arbeitsschritte optimierte Nutzung der Rechenleistung.