Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03356.jsonl.gz/730

Wussten Sie, dass man mit einer Bestattungsvorsorge seine Bestattung planen und sicherstellen kann, dass seine Wünsche erfüllt werden, wenn der Zeitpunkt gekommen ist?
Inhaltsübersicht
Die Bestattung wird seit Anbeginn der Zeit praktiziert, und schon in der Vorgeschichte war die Ruhe der Toten ein zentrales Anliegen der Lebenden. In der Antike war sie eher den weniger wohlhabenden Menschen vorbehalten, doch erst unter der Hegemonie des Katholizismus in Europa hat sie sich durchgesetzt. In der Tat bezieht sich die Bestattung symbolisch auf die Bestattung Christi nach seinem Tod. Dieses Begräbnisritual wurde von Jahr zu Jahr, von Jahrhundert zu Jahrhundert fortgesetzt, und die Erfindung des Nagels ermöglichte es jedem, Zugang zu einem Sarg zu erhalten. Meistens fand die Bestattung in einem Einzelgrab statt, oder in einem Massengrab für die armen. Erst im 18. Jahrhundert wurden die einzelnen Gräber populär.
Dem Gebrauch nach sind die Begriffe «Erdbestattung» und «Beerdigung» fast Synonyme, im Gegensatz zur Kremation. Dennoch weist die Realität einige Feinheiten auf. Die Erdbestattung (von lateinisch in = in und humus = Erde) ist ein Bestattungsprozess, bei dem ein Verstorbener begraben wird. Während diese Bestattungsarten in der Schweiz nur 10% der Bestattungen ausmacht, ist sie in den meisten europäischen Ländern nach wie vor üblich. Eine Erdbestattung findet zwangsläufig auf einem Friedhof statt und der Verstorbene kann in einer Grabstätte oder in einer Konzession ruhen. Der Sarg ist auch obligatorisch. Der Bestattungsort kann folgendermassen liegen:
- auf einem der Friedhöfe der Wohngemeinde des Verstorbenen. Reihengräber sind in der Regel kostenlos und Konzessionen werden zu einem vergünstigten Preis vergeben.
- Ausserhalb der Wohngemeinde. Dies führt zu zusätzlichen Aufwänden, selbst wenn der Verstorbene in einem Familiengrab begraben wird, dessen Miete bezahlt wurde.
- Im Ausland. In diesem Fall muss ein Bestattungsunternehmen kontaktiert werden, um die Rückführung des Leichnams zu organisieren, was einen speziellen Sarg und einen Bestattungsausweis erfordert.
Die Erdbestattung gehört zu den Bestattungsriten des Judentums, des Islam und der Orthodoxie, die die Kremation verbieten. Während jedoch lange Zeit die Erdbestattung von der katholischen Kirche vorgeschrieben wurde, und zwar bis 1963, ist die Kremation jetzt erlaubt, wenn die Asche auf einem Friedhof beigesetzt wird und dies nicht gegen die Dogmen der Katholischen Kirche verstossend ist.
Der Begriff "Erdbestattung" wird sowohl im Verwaltungs- als auch im Bestattungsunternehmen verwendet. Im weiteren Sinne kann der Begriff "Erdbestattung" auch auf Folgendes beziehen:
- eine Beisetzung der Urne, die die Asche des Verstorbenen enthält,
- die Beisetzung eines Sarges in ein Grab.
Hierbei spricht man von etwas, das unter der Erde vergraben werden soll. Deshalb bevorzugen die Verwaltungen und Bestattungsunternehmen das Wort «Beisetzung», das den Verstorbenen gegenüber respektvoller ist. Dennoch wird "Beisetzung" von den meisten Menschen als Synonym für Beerdigung oder Bestattung verwendet. In der Tat ist es nicht mehr ungewöhnlich zu hören: «Ich gehe zu einer Beisetzung», obwohl es sich in Wirklichkeit um eine Kremation handelt. Manchmal bezieht sich sogar «Beisetzung» auf die Trauerfeier oder den Trauerzug.
Der Unterschied zwischen Erdbestattung und Begräbnis ist minimal. Aber so wie man das Wort «verbrennen» vermeiden sollte, wenn man sich auf einen Verstorbenen bezieht, denn die Verbrennung seit Ende des 19. Jahrhunderts bezieht sich auf Müllverbrennungsanlagen, so sollte man auch das Wort «begraben» vermeiden, wenn es sich um einen Menschen handelt. Ausdrücke wie «Katze oder Hund bestatten» sind nicht mehr ungewöhnlich, da Tiere Teil der Familie sind. Wenn man von «Erdbestattung» im allgemeinen Sinne sprechen will, ist es besser, Begriffe wie «Bestattung» zu verwenden, die viel passender sind.
Die Bestattung kostet einiges - in der Schweiz muss man durchschnittlich mit zwischen CHF 5'200.- und CHF 8'100.- rechnen. Diese Summe stellt eine grosse Ausgabe dar, ist aber notwendig, um den letzten Willen des Verstorbenen zu respektieren und ihm eine würdige Bestattung zu bieten. Es ist zwar möglich, die Preise nach unten zu korrigieren, indem man auf die Vermietung einer Konzession oder die Verlegung eines Grabdenkmals verzichten will, aber die beste Lösung ist, ein Bestattungsvergleicher zu nutzen, um mehrere Angebote zu prüfen. Everlife.ch verfügt über jederzeit erreichbare und kompetente Bestattungsberater, die Sie bei der Organisation der Bestattung unterstützen können. Darüber hinaus können Sie mit Everlife.ch rund CHF 1'800.- der Gesamtkosten für die Bestattung einsparen.