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Stattdessen würden Johnson und sein indischer Kollege Narendra Modi noch in diesem Monat miteinander sprechen, «um ehrgeizige Pläne für die zukünftige Partnerschaft zwischen Grossbritannien und Indien» zu vereinbaren und ins Leben zu rufen, teilte die britische Regierung am Montag in London mit. «Sie werden darüber hinaus in regelmässigem Kontakt bleiben und freuen sich darauf, sich später in diesem Jahr persönlich zu treffen.»
In Indien war die Zahl der Corona-Neuinfektionen zuletzt erneut gestiegen. Britische Wissenschaftler hatten Johnson dazu aufgerufen, auf die viertägige Reise, die am 25. April beginnen sollte, zu verzichten. Sie warnen vor einer zuerst in Indien entdeckten Virus-Variante, die sich derzeit ausbreite. In Grossbritannien wurden nach Angaben vom Sonntag bisher 77 Fälle dieser B.1.617 genannten Variante entdeckt.
Es gebe keine Hinweise darauf, dass sie ansteckender als die bisher bekannten Varianten sei oder nicht auf Impfstoffe reagiere, hatte ein Kabinettsmitglied am Sonntag gesagt. Die Opposition fordert hingegen, Indien auf die «rote Liste» der Länder zu setzen, aus denen Reisende nach Ankunft in Grossbritannien für zehn Tage verpflichtend in eine Hotel-Quarantäne müssen.