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Basel, 1841
Verfasser: Oberst Victor Theubet (1787-1863)
Buchdruck auf Papier
H. 21,2 cm, B. 13,5 cm
Inv. 2009.307.
Victor Theubet aus Porrentruy, ehemals Oberst in französischen Diensten, erwarb 1838 mit der Goldenen Altartafel das wichtigste Objekt des Basler Münsterschatzes. Zwei Jahre zuvor hatte sie der Goldschmied Johann Jakob Handmann auf der Münsterschatz-Auktion in Liestal ersteigert. Theubet suchte nun in ganz Europa nach einem Käufer für die romanische Kostbarkeit und publizierte zu diesem Zweck Werbeschriften in verschiedenen Sprachen. Das vorliegende englischsprachige Exemplar entstand anlässlich einer Präsentation der Tafel in London im Jahre 1842. Erst über zehn Jahre später gelang schliesslich der Verkauf, als das Musée de Cluny in Paris nach zweijährigen Verhandlungen dem Erwerb der Tafel zustimmte. Theubet hatte verschiedene Gipsabformungen von der Altartafel anfertigen lassen, von denen der vergoldete Gipsabguss (Inv.1904.369) heute im Lettnergang der Barfüsserkirche ausgestellt ist.