Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03632.jsonl.gz/2167

So gut wie Jedermann hat das traurige Schicksal eines der größten Gelehrten unserer Zeit, Stephen Hawking, bewegt, der jahrzehntelang unter der schweren und unheilbaren Krankheit, amyotrophe Lateralsklerose (ALS), litt. Die Krankheit ist noch weitgehend unerforscht, obwohl jedes Jahr Menschen an ihr versterben. Eine führende Rolle in der ALS-Forschung nimmt die Universität Zürich ein. Es lag daher nahe, eine Stiftung in Zürich zu gründen, die eine bestmögliche Unterstützung der ALS-Forschung ermöglicht.
Eine Unterstützung der Stiftung kann durch letztwillige Verfügungen (Testamente, Erbverträge) erfolgen, indem sie entweder als Erbe eingesetzt oder mit einem Vermächtnis (Legat) bedacht wird. Möglich sind auch Zustiftungen, d. h. Leistungen in das Grundstockvermögen einer bereits errichteten Stiftung zur Verfolgung des vorgegebenen Stiftungszwecks. Der Rechtsnatur nach ist die Zustiftung eine Schenkung, die das Grundstockvermögen einer errichteten Stiftung vermehrt. Die Spende ist, je nach Zielsetzung des Spenders, entweder zur unmittelbaren Zweckverfolgung der Stiftung gleichermaßen wie Erträge aus dem eigenen Grundstockvermögen zu verwenden oder kann auch in das Grundstockvermögen der Stiftung fließen, um dauerhaft daraus zusätzliche Erträge zu generieren.
Die finanziellen Zuwendungen dienen der Förderung auch komplementär-medizinischer Ansätze, d. h. auch in Behandlungsmethoden und diagnostischen Konzepten, die sich als Alternative und Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten Methoden der Medizin verstehen. Ziel aller Ansätze ist, den von ALS Betroffenen zu helfen und dazu beizutragen, dass das Risiko, an ALS zu erkranken oder zu versterben, irgendwann einmal nicht mehr existent ist.
Falls Sie sich vertieft zu erbrechtlichen Fragen beraten lassen möchten, empfehlen wir immer die Inanspruchnahme entsprechend qualifizierter Fachleute. Sehr gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.