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Saatschule,
Abteilung der Baumschule zur Erziehung von Gehölzen durch Säen (s. d.) oder Steckholz im ruhigsten, wenn auch nicht sonnigsten Teil, auf dem leichtesten Boden, der durch Düngung und Anbau von Hackfrüchten möglichst fruchtbar geworden, weil eine kräftige Erziehung in frühster Jugend die erste Bedingung auch für das spätere Gedeihen der Pflanze ist. Zur S. gehört auch die Verpflanz- (Pikier-) Schule, in welche die jungen Pflanzen, teilweise schon im krautartigen Zustand, teilweise nach einem Jahr, zu besserer Ausbildung von Oberteil und »Wurzelvermögen« versetzt werden. Der Boden ist auf 30-40 cm Tiefe zu rigolen und ebenso fruchtbar zu halten wie in der S.