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Der mexikanische Schauspieler Roberto Cavazos hat neue schwere Vorwürfe gegen Oscar-Preisträger Kevin Spacey erhoben. Während dessen Zeit als künstlerischer Direktor des Londoner Old Vic Theatre habe es unzählige Übergriffe und ungewollte sexuelle Avancen gegeben.
«Viele von uns haben eine 'Kevin-Spacey-Geschichte'. Es brauchte wohl nur einen jungen Mann unter 30, und Herr Spacey fühlte sich frei, uns anzufassen», schrieb der 35-jährige Cavazos am Montag auf Facebook. «Es war so üblich, dass es sogar zu einem schlechten Witz wurde.»
Spacey war zwischen 2004 und 2015 an dem Londoner Theater engagiert. In einem Statement betonte die Theaterleitung: «Ungebührliches Verhalten jedes Mitarbeiters des Old Vic ist völlig inakzeptabel.» Beschwerden würden unter einer bestimmten Mailadresse entgegengenommen und vertraulich behandelt. «Wir haben externe Berater eingesetzt, die uns bei der Bearbeitung der eingegangenen Informationen unterstützen.»
Der heute 46-jährige Schauspieler Anthony Rapp («Star Trek: Discovery») hatte Spacey eines sexuellen Übergriffs vor rund 30 Jahren beschuldigt. Er sei damals 14 Jahre alt gewesen und Spacey 26.
Der Oscar-Preisträger outete sich kurz nach den Vorwürfen als schwul. Der Streamingdienst Netflix kündigte das Ende der Dramaserie «House of Cards» an, in der Spacey die Hauptrolle spielt – dies sei aber schon länger geplant gewesen.
Gegen den mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontierten US-Produzenten Harvey Weinstein hat nun auch die Polizei im kalifornischen Beverly Hills Ermittlungen eingeleitet. Wie die Polizei am Dienstag (Ortszeit) erklärte, wurden die Untersuchungen nach «vielfachen Klagen» aufgenommen.
Demnach wird in Beverly Hills auch gegen US-Regisseur James Toback ermittelt, der mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung konfrontiert ist. Nähere Angaben zu den Ermittlungen machte die Polizei in Beverly Hills nicht. (whr/sda)
Reto Stalder spielte sieben Jahre und vierzig Folgen lang Luc Conrads einfühlsamen Angestellten und späteren Geschäftspartner Fabio Testi. Hier verrät er ALLES über den Publikumshit von SRF.
Du hast vor 8 Jahren begonnen, für den «Bestatter» zu arbeiten. Damals warst du 24. Hattest du irgendeine Ahnung, wie gross das mal werden würde?Überhaupt nicht. Ich ging zum Casting und hatte keine Ahnung, dass Mike Müller die Hauptrolle spielt. Die Stimmung war strange, der Regisseur und Produzent stritten sich die ganze Zeit über, ich ging nach Hause und dachte, okay, das war verlorene Zeit. Dann kam der Anruf und ich wusste: Ich bin dabei. Und ich sah endlich die Besetzungsliste, und …