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Schwere Regenfälle haben auf Sardinien vielerorts Flüsse über die Ufer treten lassen. Eine seit den frühen Morgenstunden vermisste Frau wurde tot aufgefunden, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag unter Berufung auf den Zivilschutz berichtete.
Die Frau sei mit ihrer Familie im Auto nahe der Hauptstadt Cagliari unterwegs gewesen und vom Hochwasser überrascht worden. Der Mann und die Kinder hatten sich retten können und waren von Einsatzkräften in Spitäler gebracht worden.
Am Donnerstag kam das öffentliche Leben in Cagliari und Umgebung weitgehend zum Erliegen: Schulen, Parks, Friedhöfe, Museen, Bibliotheken und Sportanlagen blieben auf Anordnung der Kommunen geschlossen. In der Gemeinde Uta wurden Dutzende Menschen in Sicherheit gebracht. Der Zivilschutz hatte die höchste Unwetterwarnung ausgesprochen.
Die Wassermassen hatten am Mittwoch eine Brücke über einem Fluss nahe Cagliari zum Einsturz gebracht. Da die Verbindungsstrasse zwischen der Hauptstadt und der Gemeinde Capoterra bereits gesperrt war, gab es keine Verletzten. Durch das Unwetter war die am Ufer entlangführende Staatsstrasse bereits auf einem anderen Abschnitt beschädigt worden.
Vor Unwettern wurde auch auf dem italienischen Festland gewarnt, unter anderem in Ligurien. Dort sei die Situation trotz starken Regens aber unter Kontrolle, berichtete Ansa.