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TCS MyMed
Autore: Mediscope
Die Knochenszintigraphie ist eine Untersuchung zur bildlichen Darstellung von krankhaften Veränderungen in den Knochen. Für die Untersuchung wird eine leicht radioaktive Substanz verabreicht und danach mit einer Spezialkamera Bilder der Knochen (ganzes Skelett oder einzelne Knochen) angefertigt.
Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung
Die Knochenszintigraphie kann ohne besondere Vorbereitung durchgeführt werden.
Eine Schwangerschaft sollte ausgeschlossen sein. Ansonsten ist vorher keine spezielle Abklärung notwendig.
Für die Untersuchung wird eine geringe Menge einer leicht radioaktiven Substanz in eine Armvene injiziert, die sich dann in den Knochen anreichert. Da die Substanz nur relativ langsam von den Knochen aufgenommen wird, erfolgen die Aufnahmen mit der Spezialkamera erst etwa drei Stunden nach der Injektion. Dazwischen sollte man viel trinken (mindestens 1 Liter), damit jener Teil der radioaktiven Substanz ausgeschwemmt wird, der nicht von den Knochen aufgenommen wird. Dadurch verbessert sich die Bildqualität. Die Aufnahmen der Kamera werden von einem Computer als dreidimensionale Bilder dargestellt.
Mit der Untersuchung können Knochenerkrankungen, Knochenbrüche oder Knochentumoren nachgewiesen werden, die mit anderen Untersuchungsmethoden nicht oder oft erst viel später erkannt werden können.
Eine allergische Reaktion auf die verabreichte radioaktive Substanz ist prinzipiell möglich, jedoch sehr selten. Wegen der Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen besteht eine gewisse Strahlenbelastung. Während einer Schwangerschaft wird üblicherweise keine Knochenszintigraphie durchgeführt. Stillende Mütter müssen eventuell nach Anweisung des Nuklearmediziners das Stillen für kurze Zeit aussetzen.
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