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Wechseljahrbeschwerden
Unter Menopause versteht man das vollständige Ausbleiben der Menstruation.
Mit Klimakterium benennt man die Phase im Leben einer Frau, in der sie den Übergang vom fruchtbaren zum nicht mehr
fortpflanzungsfähigen Stadium beschreitet.
Entstehen während dieser Zeit entsprechende Beschwerden, so spricht man von Wechseljahrbeschwerden oder vom „klimakterischen Syndrom“.
Für viele Frauen kann während dem Klimakterium die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt sein. Andere Frauen verspüren in diesem Lebensabschnitt gar keine Beschwerden.
Die häufigsten Symptome von Wechseljahrbeschwerden sind:
Die westliche Medizin erklärt diese Symptome mit der abnehmenden Follikelaktivität der Eierstöcke. Dies führt zu einem Östrogenmangel.
Als Therapie der Symptome wird daher v.a. eine Östrogenersatzbehandlung angewendet. Unter der künstlichen Gabe von Östrogen reduzieren sich oft die Beschwerden, jedoch ist diese Hormonsubstitution heute wegen der langfristigen Wirksamkeit und dem erhöhten Krebsrisiko sehr umstritten und bei vielen Frauen schlecht akzeptiert.
Die Sicht der Chinesischen Medizin
Die Nieren haben als Wasserorgane einen besonderen Einfluss auf das Wachstum und die Regeneration. Sie steuern den Zyklus, nähren die Geschlechtsorgane, bilden das Blut, die Knochen und das Knochenmark, das Gehirn sowie alle Körperflüssigkeiten und Sekrete.
Die Abnahme dieser „Nieren-Essenz“ ist ein ganz natürlicher Vorgang. Während der Umstellungsphase kommt es zeitweise auch zu einem Feuer-Überschuss. Hitzegefühle und starkes Schwitzen sind das Ergebnis. Die Niere (Wasserelement) kontrolliert nun auch das Feuerelement nicht mehr ausreichend, es kann zu Schlafstörungen, Herzklopfen oder unruhigem Geist kommen.
Oft wird die Umstellung auch begleitet durch Rückenschmerzen und Kältegefühl im Kreuzbereich und den Knien. Durch reichlich blassen Harn oder manchmal gar durch Wassereinlagerungen in den Beinen zeigt sich eine Abnahme sowohl im Feuer wie auch im Wasserelement.
Eine generelle Unlust kann sich durch den Mangel an vitalen Substanzen einschleichen.
Wie stark jede Frau diese Umstellungsbeschwerden empfindet, ist auch kulturabhängig. In westlichen Ländern verbrauchen die Frauen oft ihr Leben lang übermäßig Nierenenergie durch große Willensanstrengungen, ehrgeiziges Arbeiten, Nachtdienste, unruhigen Lebenswandel oder unausgewogene Ernährungsgewohn-heiten.
Die Quelle des Blutes versiegt langsam und es kommt zu einem relativen Ungleichgewicht der Substanzen.
Die Behandlungsmöglichkeiten
Anhand einer ausführlichen Anamnese werden die Symptome differenziert. Entsprechend der Diagnose wird ein individuelles Therapiekonzept erstellt.
Ein wichtiger Pfeiler in der Behandlung mit Chinesischer Medizin bildet die Verwendung von chinesischen Kräutern. Zusammen mit der Akupunktur werden bestehende Blockaden im Meridiansystem gelöst und die Substanzen aufgebaut.
Eine Ernährungsberatung hilft mögliche Kraftquellen in den Alltag ganz selbstverständlich zu integrieren und allfällige Phytohormone wie z.B. Soja zu verwenden.
Die Kosten einer Behandlung mit Chinesischer Medizin werden von den meisten Krankenkassen durch die Zusatzversicherung vergütet.
Bei weiteren Fragen und Anliegen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.