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Reglement
Zulassung
1.1 Fahrzeuge
Grundsätzlich kann jedermann ein oder mehrere Fahrzeuge für den Concours anmelden. Die Jury behält sich vor, welche Fahrzeuge sie zum Concours in den vorgesehenen Klassen zulässt und informiert die Teilnehmer rechtzeitig. Ein Anspruch auf Zulassung oder auf Begründung für die Nicht-Zulassung besteht nicht.
1.2 Klassen
Folgende Wertungs-Kategorien/Klassen sind vorgesehen:
- Prewar bis 1940
- Postwar bis 1960
- Best of 1960 bis 1969
- Best of 1970 bis 1979
- Best of «100 Jahre» Bentley
- Best of «70 Jahre» Abarth
- Best of Micro Cars
Unabhängig von diesen Klassen werden folgende Preise vergeben:
- Publikums-Preis
- Best Preserved
- Best of Show
1.3 Präsentation
Die zugelassenen Fahrzeuge werden in den für ihre Klasse vorgemerkten Bereich aufgestellt und präsentiert. Cabriolets können mit heruntergelassenem, offenem Dach, präsentiert werden. Die Jury ist berechtigt, das Fahrzeug auch mit korrekt verschlossenem und befestigtem Dach zu begutachten. Die definitive Klassen-Zuordnung wird auf dem Zürcher Bürkliplatz bekannt gegeben. Für die Aufstellung sind die Anweisungen der Funktionäre zu befolgen.
Bewertung
2.1 Jury
Alle Fahrzeuge werden von einer Fachjury aus Fahrzeugspezialisten und Motorjournalisten beurteilt. Präsident der Jury ist Ulrich Safferling. Die Jury ist in ihrem Urteil völlig frei. Ihre Entscheidung ist endgültig und nicht anfechtbar.
2.2 Beurteilung
Während der Begutachtung durch die Jury ist die Präsenz des Fahrzeugbesitzers und/oder Ausstellers und/oder dessen/deren Vertreter erwünscht, um Fragen zum Fahrzeug zu beantworten. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Mobiltelefon eingeschaltet ist wenn Sie sich nicht beim Fahrzeug befinden, Empfang hat, und Sie ankommende Anrufe wahrnehmen. Die Beantwortung von Fragen der Jury kann in die Bewertung einfliessen. Die Jury ist berechtigt, den Motor des Fahrzeugs starten zu lassen, und sich zur besseren Bewertung des Interieurs in das Fahrzeug zu setzen. Die Jury trifft ihre Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip. Sollte zwischen zwei oder mehr Fahrzeugen Punktegleichstand bestehen, hat der Präsident der Jury nach Rücksprache mit den Jurymitgliedern das letzte Entscheidungsrecht.
Kriterien
Die Jury bewertet besonders: Eleganz und Design, Zustand und Technik, historische Bedeutung und Exklusivität. Auch Originalität, zeitgenössisches Tuning, historische Accessoires, Patina und Restaurierung fliessen in die Bewertung ein. Gewürdigt werden auch Restaurierungsunterlagen, Unterlagen zur Geschichte des Fahrzeugs, Originalbordwerkzeug und -unterlagen.
Es besteht seitens der Fahrzeugbesitzer und Aussteller kein Anspruch darauf, Einblick in die Jury-Unterlagen oder einzelne Punktevergaben zu nehmen.
Auszeichnung
3.1 Hauptpreise
Am Ende der Veranstaltung erfolgt die Preisverleihung. In jeder Kategorie/Klasse wird der Erst-, Zweit- und Drittplatzierte ausgezeichnet und erhält einen Pokal. Der Jury-Hauptpreis «Best of Show Zürich Classic Car Award» geht an das am Concours teilnehmende Fahrzeug, das nach Meinung der Fachjury einen herausragenden Zustand aufweist. Das Fahrzeug mit der schönsten Patina wird mit dem Preis «Best Preserved» gewürdigt. Sämtliche Klasse- und Haupt-Sieger fahren zur Preisübergabe auf einem roten Teppich und nehmen vor dem versammelten Publikum von der Jury ihre Preise entgegen. Für die Siegerehrung sind die Anweisungen der Funktionäre zu befolgen.
3.2 Extra-Preise
Unabhängig von allen Klassen würdigt das Publikum mit seinem Preis einen Fahrzeug-Liebling der Veranstaltung durch öffentliche Abstimmung auf dem Bürkliplatz. Die Stimmabgabe erfolgt am Voting-Desk. Als Stimmzettel gilt die Visitenkarte oder das am Voting-Desk erhältliche Stimmabgabeformular. Pro Person ist nur eine Stimmabgabe erlaubt. Wahlberechtigt sind Fahrer/Fahrerinnen und Beifahrer/Beifahrerinnen der Fahrzeug-Equipen, Gäste und Publikum.
Der Veranstalter behält sich vor, themenspezifische Sonderpreise zu vergeben.
Haftung
Die Besitzer haften während der gesamten Veranstaltung für ihre Fahrzeuge. Die Organisatoren übernehmen keinerlei Haftung für Schäden, welche an den Fahrzeugen während der gesamten Veranstaltung entstehen.
Zürich, im Juni 2019