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Wenn das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgen kann, handelt es sich um eine Herzinsuffizienz. Die Erkrankung zählt in der westlichen Welt zu den häufigsten Todesursachen. Eine Herzinsuffizienz kann zu Symptomen wie Luftnot, Müdigkeit und Ödemen (Wassereinlagerungen) führen. Die Erkrankung kann sich entweder sehr rasch innerhalb weniger Stunden oder Tage entwickeln. In diesem Fall handelt es sich um eine akute Herzinsuffizienz und somit um einen medizinischen Notfall. Eine Herzinsuffizienz kann sich aber auch langsam über einen längeren Zeitraum, etwa mehrere Monate oder Jahre, hinweg entwickeln. In diesem Fall handelt es sich um eine chronische Herzinsuffizienz. Anders als viele Menschen glauben, ist ein „schwaches Herz“ keine normale Alterserscheinung, sondern bedarf einer frühen und konsequenten Therapie, um ernsthafte Folgeschäden zu vermeiden oder hinauszuzögern.