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Wie schütze ich mich als Sozialarbeiter/in vor einem Burnout?
Burnout als Phänomen der westlichen Leistungsgesellschaft gewinnt immer mehr an Aufmerksamkeit. Selbsthilfebücher zu diesem Thema füllen die Regale, in den Medien und in Internetforen wird es diskutiert. Menschen aus allen Tätigkeitsbereichen können von Burnout gefährdet sein. Als angehende Sozialarbeitende sind die Autorinnen und der Autor daran interessiert, das Risikopotenzial für ihre Berufsgruppe zu erörtern und abgeleitet davon präventive Massnahmen zu eruieren. Diese Arbeit macht den Lesenden zuerst verständlich, was in der Theorie unter Burnout verstanden wird, wie es entstehen kann und welche Einflussfaktoren Burnout begünstigen oder hemmen können. Im Weiteren wird dieses Grundlagenwissen in einen Zusammenhang mit der beratenden Sozialarbeit gestellt. Die für diese Zielgruppe spezifischen Belastungsfaktoren, die das Risiko, an einem Burnout zu erkranken, erhöhen können, werden erläutert. Darauf aufbauend wird dargelegt, inwiefern Sozialarbeitende im Beratungskontext eine Risikogruppe darstellen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden mit Theorien der systemischen Prävention verknüpft, woraus die Autorenschaft Handlungsempfehlungen für präventives Verhalten im beruflichen Alltag ableitet. Mit dieser Arbeit soll ein Beitrag zur Burnout-Prävention für die Autorenschaft als angehende Sozialarbeitende, für in der Praxis tätige Fachpersonen der beratenden Sozialarbeit sowie für weitere Interessierte geleistet werden. Die vorliegende Arbeit soll die Lesenden für das Thema sensibilisieren und aufgrund der Handlungsempfehlungen dazu animieren, sich präventiv zu verhalten.