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Die beiden Berichte bilden eine wichtige erdwissenschaftliche Grundlage zum Entsorgungsnachweis für hochradioaktive Abfälle in der Schweiz. Sie bestätigen die Prognose zur geologischen Situation im Zürcher Weinland. Die Sedimentschichten sind im Untersuchungsgebiet ruhig gelagert. Der wasserundurchlässige Opalinuston ist 105 bis 125m mächtig und liegt in einer Tiefe zwischen rund 400 und 900 m.
Die Berichte enthalten noch keine abschliessenden Aussagen zur Eignung des Opalinustons als Wirtgestein für ein geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle. Diesbezügliche Schlussfolgerungen werden erst Ende 2002 in den Syntheseberichten zum Entsorgungsnachweis dargelegt. In den darauf folgenden rund drei Jahren werden die Experten des Bundes und die Aufsichtsbehörden den Entsorgungsnachweis beurteilen. Der Bundesrat wird danach das weitere Vorgehen festlegen.
Quelle
M.E. nach Medienmitteilung der Nagra vom 20. September 2001