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An den Finanzmärkten war hingegen ein leichter Anstieg der Hilfsanträge auf 200 000 Hilfsanträgen erwartet worden. Ende Januar war die Zahl der Anträge noch zeitweise bis auf 183 000 gefallen, was dem tiefsten Stand seit April 2022 entspricht.
Die wöchentlichen Erstanträge gelten als zeitnaher Indikator für den amerikanischen Arbeitsmarkt. Sie liefern weiter keine Hinweise, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern könnte. Laut dem jüngsten Monatsbericht war die Zahl der neuen Stellen in der US-Wirtschaft im Januar stark gestiegen. Die Arbeitslosenquote sank auf 3,4 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit 1969.
Die US-Notenbank Fed berücksichtigt die Lage auf dem Arbeitsmarkt stark in ihrer Geldpolitik. Sie versucht seit vergangenem Jahr, die hohe Inflation mit deutlichen Zinserhöhungen in den Griff zu bekommen. Zuletzt haben die amerikanischen Währungshüter das Tempo der Zinserhöhungen gesenkt und Anfang des Monats nur noch einen kleinen Zinsschritt 0,25 Prozentpunkte beschlossen./jkr/la/mis
(AWP)