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Kann Atomstrom das Weltklima retten? Die Atomlobby betont immer wieder, dass Atomstrom bezüglich CO2-Bilanz sehr gut dastehe. Atomstrom produziere gar weniger CO2 als Sonnen- und Windstrom. Selbst wenn diese Aussagen stimmen – der Anteil des Atomstroms an der globalen Energieversorgung ist mit 2.5% viel zu klein. Neue AKW würden das Weltklima also keineswegs retten.
Wieviel CO2 im Atomstrom tatsächlich enthalten ist war Gegenstand verschiedener Studien. Die Studien unterscheiden sich jedoch stark in ihren Resultaten: Das Spektrum reicht von 3 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde (g/kWh) Atomstrom bis zu 230 g/kWh. Die Unterschiede der Studien rühren daher, dass nicht alle den gesamten Uranzyklus und die damit verbundenen CO2-Emissionen berücksichtigen. Dazu gehört der Abbau, die Aufbereitung sowie auch der Rückbau der Anlagen sowie die Lagerung der Abfälle. Neben den CO2-Emissionen bei der Rohstoffförderung müssen auch jene beim Transport, Bau, Rückbau und Unterhalt eines Atomkraftwerks sowie bei der Verteilung des Stromes berücksichtigt werden. Weiter wird der Abbau des Urans immer energieintensiver, da Uran zur Neige geht und das Gestein immer weniger Uran enthält.