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Simon Wahli war als Kletterer und Bergführer mit dem Gebiet vertraut. Schon einige Male hatte er die Grattouren geklettert oder Gäste über die Türme geführt. Für Yannick waren insbesondere die
Grattouren neu und so entschieden sie, am 2. und 3. Oktober die drei Touren zu rekognoszieren. Damit wollten sie ihre Idee validieren, ob sie eine Chance hatten, als Team eine neue Bestzeit
aufzustellen.
Am Montag, 2. Oktober kletterten Simon und Yannick den gesamten Ostgrat und die obere Hälfte des Südgrates, und zwar von der Zahnscharte bis zur Nadel.
Der Dienstag, 3. Oktober wurde dem Salbit-Westgrat gewidmet. Dieser ist von der Schwierigkeit, Länge und den technischen Anforderungen der anspruchsvollste. Gleich im Anschluss, kletterten sie
den unteren Teil des Südgrats. Für die heiklen Kletterpassagen wurde Technik und Strategie im Vorfeld besprochen und entschieden, um später die maximale Sicherheit bei minimalem Zeitverlust
sicherzustellen.
Nach diesem Testlauf fühlten sich beide optimistisch. Das Timing passte, denn im Oktober wagen sich weniger Seilschaften an diese langen Touren. Die Wetterprognosen waren stabil und beide fühlten
sich nach den vielen Klettertagen im Sommer und Herbst fit und routiniert.