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Es war Viertel nach Fünf, als die Frau ihren Mann, der leise neben ihr schnarchte, sanft an der Schulter berührte. Das Licht des Frühsommermorgens hatte eben die ersten Formen und Konturen dem Schlafzimmer zurückzugeben, und der wolkenlose, gerötete Himmel im Osten versprach einen prächtigen Tag.
Der Mann wandte sich von seiner Frau weg auf die Seite und murmelte ein paar unverständliche Worte. Sie rüttelte stärker und beugte sich zu seinem Gesicht.
„Hörst du den Spatz auch?“
Der Mann drehte sich zurück auf den Rücken und stützte sich auf seine Ellenbogen. Er blinzelte und blickte aus verschlafenen Augen auf den Wecker.
„Was ist los? Warum weckst du mich?“
„Ich kann seit einer halben Stunde nicht mehr schlafen wegen diesem Vogel.“
Der Mann liess sich zurück auf das Kissen sinken, atmete tief ein und schüttelte den Kopf.
„Deswegen weckst du mich? Wegen einem Vogel? Es ist bald Sommer, da machen sich die Spatzen halt früh aus den Federn. Lass mich jetzt bitte weiterschlafen. Bitte.“
„Aber hör doch selber... “