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Als Delta Air Lines letztmals von Genf aus in Richtung USA abhob, war noch George H. W. Bush US-Präsident und die EU stand erst kurz vor ihrer formellen Gründung. Das war 1993. Doch nun kommt es 30 Jahre später zu einem Comeback: Delta wird zum nächsten Sommer hin ihr Angebot im Transatlantikverkehr ausweiten und bietet 8 Prozent mehr Sitze als im Sommer 2022 anbieten, unter anderem mit neuen Zielen - worunter Genf, aber auch Stuttgart oder Berlin.
Konkret wird Genf ab dem 10. April 2023 wieder täglich angeflogen, und zwar mit einer Boeing 767-400 mit umgebauter Kabine mit den Klassen Business, Premium Economy, Economy und Economy Plus. Damit tritt Delta in direkte Konkurrenz zu Swiss und zu United, welche beide ebenfalls ab Genf nach New York fliegen (Swiss nach JFK, United nach Newark).
Ebenfalls am 10. April wird auch neu London-Gatwick ins Netzwerk aufgenommen. Berlin wird dann ab dem 25. Mai wieder angeflogen (täglich). Ausserdem wird Delta ab dem 25. Mai einen dritten saisonalen Flug nach Rom aufnehmen, der täglich bedient wird. Delta erklärt, dass man damit die eigene «Position als Nummer eins in New York City» stärken wolle. Insgesamt wird Delta im nächsten Sommer ab JFK 220 wöchentliche Abflügen zu 26 Zielen allein im Transatlantikverkehr anbieten.
In New York-JFK selber wird investiert Delta 1,5 Milliarden Dollar in verbesserte Infrastruktur. Die Erweiterung umfasst einen neuen Delta Sky Club in der Halle A des Terminals 4 sowie einen Delta One Club. Nach der Fertigstellung Anfang 2024 werden alle Delta-Aktivitäten in einem Terminal zusammengefasst sein, was den Kunden ein bequemeres Reisen ermöglicht.
Auch in Atlanta und Los Angeles (LAX) baut Delta ihr Transatlantik-Angebot wieder markant aus, allerdings ohne Flüge in die Schweiz.