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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit sind Bezeichnungen in der männlichen Form gehalten. Sie bezeichnen jedoch immer sowohl das männliche als auch das weibliche Geschlecht.
Praxisbildner / Lehrlingsausbildner:
Ein Praxisbilder (in der Verordnung auch Berufsbildner genannt), welche die Lernenden während der Lehrzeit begleiten und das Handwerk des Berufs lehren, müssen gemäss Verordnung zum Beruf Laborant/in EFZ folgende Voraussetzungen erfüllen:
Früher Lehrmeister genannt, wird heute auch als Berufsbildner bezeichnet. Er übernimmt in der Regel vorwiegend Koordinations- und Organisationsaufgaben und ist der Ausbildungsverantwortliche. Es wird ein eidgenössischer Kurs verlangt, wie er zum Beispiel vom ZBW angeboten wird. Er muss gemäss BBV folgende Voraussetzungen erfüllen:
Der zum Zeitpunkt des Qualifikationsverfahrens direkte Vorgesetzte, firmeninterne Fachkraft. Diese Person ist für die Laboranten EFZ in der Region Ostschweiz befugt, eine IPA (Abschlussarbeit) zusammenzustellen. Nach Genehmigung der IPA durch die Prüfungskommission, darf er den Lernenden in dieser Arbeit bewerten. Um ein Fachvorgesetzter / Fachvorgesetzte zu werden, muss einen tägigen Kurs absolvieren, welcher durch den Chefexperten durchgeführt wird.
Der PEX kontrolliert die Abschlussarbeit (unteranderem mittels Expertenbesuch) und die Bewertung des Lernenden durch den Fachvorgesetzten. Zudem bewertet er die Dokumentation, die Präsentation und das Fachgespräch der IPA. Es wird sowohl ein eidgenössischer Kurs (allgemeiner Teil), wie er zum Beispiel vom EHB angeboten wird und ein berufsspezifischer Kurs, welcher durch den Chefexperten durchgeführt wird, verlangt.
Anmeldung erfolgt normalerweise immer über den Chefexperten.