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Vier Fragen helfen dir herauszufinden, ob der Kauf, den du planst, ein guter oder schlechter Kauf ist.
Wenn du auf die vier Fragen eine gute Antwort hast, ist die Chance gross, dass du einen guten Kauf machen wirst.
Worin unterscheiden sich gute und schlechte Einkäufe?
- Ein guter Kauf bereitet langfristig Freude und befriedigt deine Bedürfnisse. Bei schlechten Käufen hält die Freude nur kurz an und deine Bedürfnisse werden nicht oder nur wenig befriedigt.
- Ein guter Kauf ist in der Regel gut überlegt. Schlechte Käufe sind oft unüberlegt und spontan: Daher ist die Gefahr grösser, dass man sie später bereut.
- Ein guter Kauf ist zu deinem Vorteil. Ein unüberlegter, spontaner Kauf ist zum Vorteil derer, die dir etwas verkaufen wollen... lieber heute als morgen.
Bevor du Geld ausgibst, frage dich: «Wer profitiert von dem, was du kaufst? Du selbst? Oder der*die Verkäufer*in?». Wenn deine Antwort lautet: «Ich, natürlich!», bedenke, dass sich Marketingexpert*innen darauf spezialisiert haben, Jugendliche und Erwachsene zu spontanen und unüberlegten Käufen zu bringen. Deshalb ist es gut, wenn du ihre Verkaufstricks kennst.
Verkaufstricks
Preisnachlässe, Sonderangebote und zeitlich begrenzte Aktionen verleiten zu schnellen Kaufentscheidungen. Sie können dazu führen, dass du mehr ausgibst, als du geplant hast, oder dass du Produkte kaufst, die du nicht brauchst.
Durch die personalisierte Werbung auf Social-Media-Plattformen (TikTok, Instagram...), Websites und Apps wirst du mit Produkten konfrontiert, die deinen Wünschen entsprechen. Solche auf dich zugeschnittene Anzeigen können zu Spontankäufen verleiten.
Oft werden Influencer*innen als Werbeträger*innen eingesetzt, weil sie die Kraft haben, Meinungen und Kaufverhalten ihrer Follower*innen zu beeinflussen.
Auch traditionelle Werbeformen wie Fernsehspots, Printanzeigen und Radiowerbung versuchen, das Bewusstsein für Produkte zu schärfen und das Interesse zu wecken.
Gruppendruck
Daneben beeinflussen auch deine Familie und Freund*innen dein Kaufverhalten, vor allem wenn du das Bedürfnis hast, zu einer Clique zu gehören und von den anderen akzeptiert zu werden. Dies kann dich dazu verleiten, Artikel zu kaufen und zu konsumieren, die deine Freund*innen als "cool" oder "angesagt" ansehen, die aber über deinem Budget liegen oder du gar nicht willst