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Übergewichtige und adipöse Patienten schlafen weniger als Patienten mit normalem BMI
Ungenügende Schlafdauer und Adipositas sind häufige Probleme in den USA. Schlafentzug bewirkt neurokognitive Veränderungen. Darin eingeschlossen sind Tagesmüdigkeit und Stimmungsschwankungen. Dies kann in Unfällen am Arbeitsplatz oder Autounfällen resultieren.
Es gibt Untersuchungen, die eine Verbindung zwischen Schlafentzug und hormonalen Veränderungen zur Darstellung brachten. Als Folge dieser Veränderungen könnte eine Adipositas resultieren. Die Autoren untersuchten deshalb bei einer heterogenen adulten ambulanten Population, ob eine Assoziation besteht zwischen zu wenig Schlaf und Adipositas.
1001 Patienten aus 4 Ambulatorien nahmen an der prospektiven Studie teil. Ein Fragebogen zur Demographie, zu medizinischen Problemen, Schlafgewohnheiten und Schlafproblemen wurde von den Patienten beantwortet. Grösse und Gewicht wurde vom Praxispersonal gemessen. Die Verbindung zwischen Body Mass Index (BMI kg/m2) und der Anzahl Stunden Schlaf/24 h wurde analysiert, nachdem der Patient an Hand des BMI kategorisiert worden war (Normalgewicht: BMI <25, Übergewicht: BMI 25-29.9, Adipositas: BMI 30-39.9, extreme Adipositas: BMI>40).
Daten zu 924 Patienten, zwischen 18- und 91-jährig, zeigten folgende Resultate:
- 1. Der mittlere BMI betrug 30
- 2. Frauen schliefen mehr als Männer
- 3. Übergewichtige und adipöse Personen schliefen weniger als Personen mit normalem BMI
- 4. Bei extremem Übergewicht nahm die Schlafzeit wieder zu
Konklusion der Autoren: Es scheint eine Assoziation zwischen der Anzahl Stunden Schlaf und Übergewicht respektive Adipositas zu bestehen. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um heraus zu finden, ob ein mögliches Verursacher-Effektprinzip durch Interventionen verändert werden kann.
Abstract
Arch Intern Med 2005;165:25-30 - Vorona et al
11.01.2005 - undefined