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- In 3:49,111 Minuten stellt der Schweizer Bahn-Vierer an den Olympischen Spielen in Tokio einen neuen nationalen Rekord auf.
- Trotz dieser starken Zeit fahren die Schweizer am Mittwoch gegen die Briten nur um den 7. respektive 8. Platz.
- Italien stellt einen neuen Weltrekord auf. Wenige Minuten später endet der Angriff der Dänen auf die Bestmarke mit einem Sturz, der für Konfusion sorgt.
Der Schweizer Bahn-Vierer konnte sich am Dienstag im Vergleich zur Qualifikation markant steigern. Das Quartett stellte im Duell mit Australien in 3:49,111 Minuten einen neuen Schweizer Rekord auf. Die alte Marke hatte bei 3:49,982 gestanden.
Dennoch ging der Vergleich mit den Australiern klar verloren. Das Swiss-Cycling-Quartett wird am Mittwoch gegen Grossbritannien, den Olympiasieger von 2016, um den 7. Schlussrang fahren.
Im Vergleich zur Qualifikation waren die Schweizer in neuer Formation angetreten: Théry Schir ersetzte Starter Robin Froidevaux und Valère Thiébaud fuhr für den angeschlagenen Mauro Schmid (Stefan Bissegger und Cyrille Thièry behielten ihre Positionen).
Dänemark: Sturz statt Weltrekord
Von den Top-Teams liessen die Italiener als Erste die Muskeln spielen. In 3:42,307 stellten sie einen Weltrekord auf und zogen souverän ins Rennen um Gold ein.
Im letzten Heat lagen die Dänen auf Weltrekordkurs, als es auf der letzten der 16 Runden zu einem folgenschweren Zwischenfall kam: Der dänische Front-Fahrer Frederik Madsen fuhr auf den Briten Harry Tanfield auf, der zuvor hatte abreissen lassen müssen. Madsen und Tanfield stürzten, beide Teams konnten das Rennen nicht beenden.
Die Dänen wurden nach langer Konfusion von der Renn-Jury zum Sieger des Duells ausgerufen, sie werden sich mit Italien um Olympia-Gold streiten. Für die Briten, die bei der 3-km-Marke auf Rang 5 gelegen hatten, bleibt bloss das Duell mit der Schweiz um Platz 7.
Weltrekord-Flut bei den Frauen
Der deutsche Vierer der Frauen hat am Dienstag gleich zwei Weltrekorde aufgestellt. Zuerst qualifizierte sich das Quartett mit neuer Bestzeit für das Duell um Gold gegen die Britinnen, welche ihrerseits erst kurz zuvor Weltrekord gefahren waren. Im Final-Duell setzten sich dann die Deutschen klar durch und fuhren in 4:04,242 abermals Weltrekord.