Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/208040

<h2>SubmittedText<h2><p>Ende Oktober kommunizierte die DEZA, dass 600 Zelte und 500 Armeebetten auf die griechischen Inseln geschickt werden sollen. Das ist eine erfreuliche Nachricht angesichts der katastrophalen Bedingungen für die Schutzsuchenden vor Ort - wenn auch ein Tropfen auf den heissen Stein. Doch scheinen die Zustände im Müllhaldelager in Vucjak (Bosnien) vor der kroatischen EU-Aussengrenze genauso prekär.</p><p>- Nach welchen Kriterien werden Hilfsgüter heute verteilt?</p><p>- Wie kann die Schweiz Vucjak unterstützen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>An der bosnisch-kroatischen Grenze engagiert sich die Schweiz über das UNHCR und das Danish Refugee Council für Menschen auf der Flucht: mit erster Hilfe und gesundheitlicher Grundversorgung. Ein Schweizer Experte berät zudem Unicef, um die Nothilfe, insbesondere für Kinder, gezielt zu koordinieren. Das Lager in Vucjak wird von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt und unterstützt, da es nicht den internationalen humanitären Normen entspricht. Es soll geschlossen werden.</p>