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Luftfeuchtigkeit
Die Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Anteil des Wasserdampfes in der Luft. Kochen, Waschen und Schwitzen, Atmen und Pflanzen bringen Feuchtigkeit in eine Wohnung. In Abhängigkeit von der Temperatur kann Luft von einem gegebenen Volumen nur eine gewisse Höchstmenge Wasserdampf aufnehmen. Deshalb spricht man auch von der „relativen Luftfeuchtigkeit“. Eine Raumlufttemperatur von 21° kann also eine bestimmte Menge Wasserdampf aufnehmen. Kühlt die innere Oberflächentemperatur z.B. von Fensterscheiben infolge kalter Witterung um ein bestimmtes Mass ab, so entsteht infolge der Sättigung der Luft an der Oberfläche Kondenswasser. Die ideale relative Luftfeuchtigkeit beträgt 30-50 %. Eine Luftfeuchtigkeit unter 30 % ist nicht ratsam. Materialien können sich durch Luftfeuchtigkeitsschwankungen verändern, wie z. B. Spaltenbildung beim Parkett bei zu geringer Luftfeuchtigkeit.