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Das Wichtigste in Kürze
- Einem ärztlichen Direktor des FNPG wurde sexuelle Belästigung vorgeworfen.
- Diese Vorwürfe einer Angestellten wurden nun durch eine Untersuchung bestätigt.
- Der Direktor wurde seines Amts enthoben und hat das FNPG verlassen.
Ein ärztlicher Direktor des Freiburger Netzwerks für psychische Gesundheit (FNPG) hat seinen Posten verlassen. Er war zuvor der sexuellen Belästigung und des Machtmissbrauchs beschuldigt worden. Die Angestellte, welche ihm das vorwarf, kann hingegen ihre Aufgaben weiterführen.
Eine Untersuchung des Falles habe die Vorwürfe sowohl in objektiver als auch in subjektiver Hinsicht bestätigt. Dies schreibt die Gewerkschaft VPOD in einer Mitteilung vom Freitag. Der VPOD unterstützt seit 2020 die betroffene Angestellte.
Untersuchung wurde vor einem Jahr eröffnet
Laut dem VPOD wurde der Direktor seines Amts enthoben. Der Verwaltungsrat des FNPG teilte am Freitag mit, der Mann habe das Netzwerk «inzwischen definitiv verlassen». Dies, nachdem die Untersuchung abgeschlossen worden sei, welche vor einem Jahr in diesem Fall eröffnet wurde.
Die Folgerungen der von einer unabhängigen Expertin durchgeführten Untersuchung würden geheim gehalten. Und zwar aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes. Dies steht im Communiqué des FNPG-Verwaltungsrats.