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Die Ethos Stiftung veröffentlicht die 19. Ausgabe ihrer Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte und Grundsätze zur Corporate Governance, welche für die Generalversammlungen ab 1. Januar 2020 gültig sind.
Meyer Burger : Ethos empfiehlt die Ablehnung der Wahl eines Vertreters von Sentis Capital an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 30.10.2019
Die Ethos Stiftung empfiehlt, den Verwaltungsrat zu unterstützen und die Wahl von Herrn Mark Kerekes an der ausserordentlichen Generalversammlung vom kommenden 30. Oktober abzulehnen. Diese Versammlung wurde durch eine von Sentis Capital, einer Beteiligungsgesellschaft im Besitz des russischen Anlegers Petr Kondrashev, und weiteren Aktionären gebildeten Gruppe einberufen, mit dem Ziel, ihren Vertreter in den Verwaltungsrat zu wählen. Diese Aktionärsgruppe hält insgesamt 11% des Kapitals des Unternehmens. Der Verwaltungsrat von Meyer Burger empfiehlt einstimmig, die Wahl von Herrn Mark Kerekes abzulehnen.
Die Ethos Stiftung unterstützt den Bericht «Lobbying in der Schweiz: Verdeckter Einfluss, heikle Verflechtungen, privilegierter Zugang» von Transparency International Schweiz. Der am 28. Februar 2019 von der NGO veröffentlichte Bericht zeigt, dass in der Schweiz wichtige Bereiche des Lobbyings nicht geregelt sind und dass die Transparenz auf diesem Gebiet im Vergleich zu anderen europäischen Ländern unbefriedigend ist. Diese Unterstützung ist Teil des Bestrebens von Ethos, die Transparenz börsenkotierter Unternehmen in Bezug auf ihre Lobbying-Aktivitäten zu verbessern.
Die Ethos Stiftung veröffentlicht die 18. Ausgabe ihrer Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte und Grundsätze zur Corporate Governance. Die Ausgabe 2019 unterstreicht insbesondere die Erwartungen von Ethos bezüglich der Veröffentlichung von extra-finanziellen Informationen im Rahmen der Verabschiedung des Geschäftsberichts.
Ethos veröffentlicht ein Dialog-Dokument (Engagement Paper) für börsenkotierte Unternehmen, welches ihre fünf Erwartungen bezüglich Steuerverantwortung zusammenfasst. Nach den jüngsten Fällen aggressiver Steueroptimierungspraktiken bestimmter Unternehmen, erachten institutionelle Investoren diese Praktiken als grosse finanzielle und Reputationsrisiken für Unternehmen und ihre Aktionäre.
Seit Inkrafttreten der Verordnung gegen übermässige Vergütungen (Minder-Initiative) sind die verschiedenen Abstimmungen über die Vergütungen der Führungsinstanzen die am stärksten umstrittenen Anträge bei den Aktionären. Dies schlägt sich in einer Stabilisierung der Vergütungen in sämtlichen SPI-Unternehmen und einem leichten Rückgang bei den grössten börsenkotierten Unternehmen nieder.
Die Versammlung der Mitstifter der Ethos Stiftung und die Generalversammlung des Unternehmens Ethos Services am 14. Juni 2018 in Freiburg setzen einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte von Ethos: Dr. Dominique Biedermann, der letzte Vertreter der Gründungsmitglieder, tritt nach 21 Jahren des ununterbrochenen Engagements für die Entwicklung von Ethos nicht mehr zur Wiederwahl als Präsident an. Die Räte schlagen die Ernennung von Dr. Rudolf Rechsteiner zum Präsidenten der Ethos Stiftung und die Wahl von Beth Krasna als Präsidentin von Ethos Services vor. Die Räte sind überzeugt, dass diese beiden Persönlichkeiten einen grossen Beitrag zur weiteren Positionierung von Ethos als einem herausragenden Akteur auf dem Gebiet der nachhaltigen Anlagen leisten werden.
Ethos nimmt mit grosser Genugtuung zur Kenntnis, dass zwischen dem Sika-Verwaltungsrat, der Familie Burkard und Saint-Gobain eine gütliche Einigung erzielt wurde, welche im Interesse aller Beteiligten liegt und die Unabhängigkeit des Unternehmens gewährleistet. Als nebenintervenierende Partei im Rechtsstreit an der Seite der nicht mit der Familie Burkard verbundenen Verwaltungsratsmitglieder hat die Ethos Stiftung die Bemühungen um den Erhalt der Unabhängigkeit von Sika stets unterstützt. Die Stiftung begrüsst die Entscheidung des Verwaltungsrats, für den 11. Juni 2018 eine ausserordentliche Generalversammlung einzuberufen, um die Gleichbehandlung der Aktionäre wiederherzustellen.
In einer Stellungnahme an der heutigen Generalversammlung von LafargeHolcim fordert Ethos-Direktor Vincent Kaufmann den Verwaltungsrat auf, zusätzliche Massnahmen zur Verbesserung der Corporate Governance sowie der Umwelt- und Sozialverantwortung zu ergreifen. Drei Jahre nach der Fusion zwischen Lafarge und Holcim lässt die versprochene zusätzliche Wertschöpfung noch immer auf sich warten.
Credit Suisse: Ethos erwartet Verbesserungen bei Corporate Governance und Umwelt- und Sozialverantwortung
In einer Stellungnahme von Direktor Vincent Kaufmann an der heutigen Credit Suisse-Generalversammlung empfiehlt Ethos den Aktionärinnen und Aktionären, die verschiedenen Vorschläge des Verwaltungsrats in Bezug auf die Vergütungen der Führungsinstanzen abzulehnen und gegen die Wiederwahl des Verwaltungsratspräsidenten zu stimmen. Zudem verlangt Ethos, dass die Bank ihre Umwelt- und Sozialverantwortung verbessert.