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Verbindungsbau zwischen zwei Chalets in Gstaad. Ausgangslage waren zwei Chalets an einem sehr schön gelegenen Hang mit eindrücklicher Aussicht in Gstaad, die leicht versetzt gelegen sind und der Bauherr räumlich verbinden wollte. Unter der bestehenden Strasse, die zwischen den beiden Chalets durchführt, wurde neu ein langgestrecktes Bauvolumen von 28 m x 7 m erstellt, das die Garagen, einen Fitnessraum, ein kleines Lager und einen Raum, gedacht für eine Kunstinstallation, aufnimmt. Von diesem Raum führt einerseits eine Treppe unterirdisch, jedoch von zwei versetzt angeordneten Oblichtern erhellt, zum höher gelegenen Chalet. Andererseits verbindet ein mit dunklen Gläsern ausgeführter Verbindungsgang zum Hauptchalet. Nachts ist der wie ein schwarzer Kristall wirkende Gang erleuchtet und bildet eine attraktive Ankunftssituation. Durch das Verlegen der Garage wurde das Hauptchalet freigelegt und es entstand ein klar begrenzter Aussenraum zwischen dem Chalet und dem als Stützmauer in Erscheinung tretenden Neubau. Dieser neue Aussenraum wird vom dunklen, mysteriös wirkenden Glaskörper unterteilt in einen Eingangsbereich mit der neuen, wesentlich flacheren Zufahrt für die Garagen, und einem intimeren Bereich, in dem Skulpturen oder Kunstinstallationen aufgestellt werden. Der Gewinn des Projektes besteht einerseits in der Klärung der aussenräumlichen Situation und der entsprechenden Aufwertung der gesamten Liegenschaft. Andererseits wurde innenräumlich eine spannende, abwechslungsreiche Verbindung der beiden Chalets erreicht. Insgesamt entstand ein spannendes Ineinandergreifen von traditioneller Chaletarchitektur mit zeitgenössischer Architektur und Kunst.
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