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<h2>SubmittedText<h2><p>Dass Mobilität und Sprachaufenthalte im Rahmen einer Ausbildung von grosser Bedeutung sind, ist längst erwiesen. Eines der Ziele der 2017 vom Bundesrat und den Kantonen ausgearbeiteten schweizerischen Strategie "Austausch und Mobilität" ist eine qualitative und quantitative Stärkung von Austausch und Mobilität auf allen Bildungsstufen (Primar-, Sekundar- und Tertiärstufe, sowohl im allgemeinbildenden als auch im Berufsbildungsbereich), in der Arbeitswelt und im ausserschulischen Bereich (Jugendförderung, Freiwilligenarbeit, Weiterbildung). Die Förderung von Austausch und Mobilität ist ebenfalls Teil der Kulturbotschaft 2021-2024. Für die Gesamtheit dieser Vorhaben ist ein Budget von 10 Millionen Franken vorgesehen. Es wird jedoch nicht weiter ausgeführt, wie genau diese Summe auf die verschiedenen Kategorien von Projekten und Nutzniessern aufgeteilt werden soll.</p><p>Ich bitte daher den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>- Welcher Anteil des aktuellen Ausgabenplafonds (10 Mio. Fr.) ist für Projekte zur Förderung von Sprachaufenthalten für Lernende in der beruflichen Grundbildung vorgesehen? </p><p>- Falls dieses Budget vom Parlament erhöht wird: Welcher Anteil könnte zusätzlich gezielt für die Förderung von Sprachaufenthalten für Lernende in der beruflichen Grundbildung gewährt werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p align="both">Das Parlament hat im Rahmen der Beratung der Kulturbotschaft 2021-2024 über die Mittel für die Förderung des schulischen Austauschs in der Schweiz entschieden. es hat einer Erhöhung um 10 Millionen Franken zugestimmt und den Kreditrahmen für die Periode 2021-2024 damit auf insgesamt 17,4 Millionen Franken festgelegt.</p><p align="both">Nach aktueller Planung sollen die Mittel wie folgt verwendet werden: rund 11,6 Millionen Franken für Programmgelder (5,1 Mio. Franken für den Schüleraustausch, 4,3 Mio. für den Lehrpersonenaustausch, 2,2 Mio. für den Austausch in der beruflichen Grundbildung); rund 1,1 Millionen Franken für Begleitmassnahmen, namentlich Kommunikation; rund 3,8 Millionen Franken für Personalkosten im Zusammenhang mit Aufbau, Verwaltung und Weiterentwicklung der Programme; sowie rund 1 Million Franken für die Betriebskosten der Agentur.</p><p align="both">Das Bundesamt für Kultur (BAK) wird die Agentur Movetia mit dem Aufbau eines nationalen (Rahmen-)Austauschprogramms für die berufliche Grundbildung beauftragen. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) wird ergänzend zum BAK die Erarbeitung und die Pilotphase des Programms mit Projektmitteln aus der Berufsbildung unterstützen (nach Art. 54/55 Berufsbildungsgesetz; BBG, SR 412.10).</p><p align="both">Es ist darauf hinzuweisen, dass die finanziellen Mittel nicht der einzige Erfolgsfaktor eines Austauschprogramms sind, dies umso mehr als der Austausch für die Lernenden nicht obligatorisch ist. Der Erfolg hängt auch der Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der Lehrbetriebe, der Familien und der Schulen ab. In der Pilotphase wird der organisatorische Aufwand für die Platzierung und Begleitung der Lernenden analysiert, und wenn nötig werden die Massnahmen angepasst.</p>  Antwort des Bundesrates.