Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03595.jsonl.gz/2510

Die Presse feierte ihn als "intelligentesten Menschen aller Zeiten", er galt als Beweis für das unerschöpfliche Potential des menschlichen Gehirns: William Sidis, 1898 bis 1944, war ein Wunderkind und ein Star. Im Alter von 18 Monaten liest er die "New York Times", mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen, mit 10 präsentiert er seine Theorie der vierten Dimension. Das sei ganz normal, behauptet sein Vater, für den Intelligenz eine Frage der strikten Erziehung ist. Mit meisterhafter Gestaltungskraft erzählt Morten Brask von einer Zeit, die an den grenzenlosen Fortschritt glaubt, und vom tragischen Schicksal eines unverständlich intelligenten Menschen. Eine unglaubliche wahre Geschichte.
Portrait
Morten Brask, 1970 geboren, wuchs in Kopenhagen auf. Er studierte Filmwissenschaften und Geschichte an der Universität Kopenhagen und schrieb während seines Studiums immer wieder Artikel für verschiedene dänische und norwegische Zeitungen, Magazine und Zeitschriften. Nach Abschluss seines Studiums reiste er sieben Monate durch Indonesien und Australien. Er arbeitete unter anderem als Regisseur für Dokumentarfilme und ist Mitbegründer und Creative Director der Kommunikationsagentur Tabula Rasa. Das perfekte Leben des William Sidis ist sein erster Roman, der ins Deutsche übersetzt wurde.
Das Wunderkind William Sidis und seine Entwicklung von einem bevormundeten Jugendlichen bis hin zu einem rebellischen Erwachsenen! Eine lesenswerte Geschichte über die Rolle von falschem Ehrgeiz, unerfüllten Wünschen und dem Wunsch nach einem eigenständigen Leben!
Lebendig geschriebenes Werk
von einer Kundin/einem Kunden
am 23.04.2017
Das Leben von William Sidis wird beschrieben als wäre man Tag für Tag dabei und sähe ihm zu, wie er zu einem Erwachsenen heranwächst. Dabei öffnet ihm seine Genialität ebenso Türen, wie sie ihm auch welche verschliesst.
Man freut sich und leidet mit William Sidis.
großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden
am 19.04.2017
"Und wie alt bist du jetzt, William?", fragt Professor Hauptmann. "Elf", sagt William. "Ich war mir sicher, gelesen zu haben, er sei zehn" - Hauptmann sieht Professor James an. Tatsächlich ist William "Billy" Sidis 10 Jahre alt, als er vor der versammelten Professorenschaft von Havard seine Theorie der vierten..."Und wie alt bist du jetzt, William?", fragt Professor Hauptmann. "Elf", sagt William. "Ich war mir sicher, gelesen zu haben, er sei zehn" - Hauptmann sieht Professor James an. Tatsächlich ist William "Billy" Sidis 10 Jahre alt, als er vor der versammelten Professorenschaft von Havard seine Theorie der vierten Dimension präsentiert. Ohne Zweifel ist William Sidis ein Wunderkind, ein Genie. William ist noch keine zwei Jahre alt, als er die New York Times liest. Laut Aussagen seiner Eltern bringt sich William Griechisch und Latein selbst bei. Er ist vier Jahre alt. Mit sechs beherrscht er zehn Sprachen. Seine Eltern wehren sich vehement dagegen, William ein Wunderkind zu nennen. Sie behaupten stets, es sei allein das Ergebnis ihrer, nach neuesten Erkenntnissen der Psychologie erarbeiteten und konsequent angewendeten Erziehungsmethode. Obwohl William es hasst, ist er einer ständigen Aufmerksamkeit durch die Medien ausgesetzt. Als Billy erwachsen wird, wendet er sich von der Öffentlichkeit ab.
"Das perfekte Leben des William Sidis" von Morten Brask ist großes Lesevergnügen.