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Anpassungen der Widerstandsarmee an die Situation im Frühling 2007
Allgemeine Gedanken zur Armee-Entwicklung
Die Armee wird in den nächsten Jahren wieder den neuen Gegebenheiten angepasst. Wiederum wird es weniger Kampftruppen geben und die Bat Grösse wird ebenfalls etwas reduziert.
Wie es derzeit aussieht, kann mit 6 Pz Bat und 20 Inf Bat ab 2008 gerechnet werden. Die Waffenbeschaffungen halten sich in Grenzen. Es wird in Werterhaltung und in die Verbesserung bestehender Systeme investiert. Für die Infanterie sind keine Beschaffungsprogramme in Bezug auf neue Waffen geplant. Auch die Beschaffung von Zielfernrohr-Gewehren hält sich anzahlmässig in Grenzen. Es wurden von beiden Waffen je Kaliber weniger als 10 beschafft. Da kann nicht wirklich von Beschaffungsprogramm gesprochen werden. Für meine Idee der Widerstandsarmee werden also in den nächsten Jahren immer weniger Soldaten und Offiziere zur Verfügung stehen. Ich bin also gezwungen, die Widerstandsarmee bereits mit einer speziellen Rekrutenschule von Anfang an aufzubauen. Auch fehlt mir ein gutes Sprengsystem.
Die bestehenden 2 Systeme, Trichtersprengladung 88 und die beiden Richtladungen 96 leicht und schwer sind zu wenig flexibel einsetzbar. In der Zwischenzeit hat die Arme das MG 51 ausgemustert und teilweise durch das LMg 05 ersetzt. Der Dragon ist noch im Einsatz. Neu wurde ein 12.7 mm Zielfernrohr-Gewehr M 82 beschafft, aber die Anzahl scheint unter 10 zu liegen. Weiterhin fehlt das 40 mm MG, MK 19.
Meine Verbesserungen
Ich will weiterhin mit den 3 Distanzen arbeiten: der Kurzen Distanz, der Mittleren Distanz und der Grossen Distanz. Die Waffen werde ich nur auf der Kurzen Distanz neu anpassen.
Die Soldaten und Offiziere der Kurzen Distanz werden neu in einer Rekrutenschule ausgebildet. Damit lassen sich die Grundstrukturen in den Dörfern und Städten schon jetzt aufbauen und zielgerichtet ausbilden. In derzeitigen Friedenszeiten reicht es, wenn nur die Kader ausgebildet werden. Ausgemusterte Militärangehörige und taugliche Zivilisten lassen sich falls notwendig zu einem späteren Zeitpunkt integrieren. Es macht keinen Sinn, tausende Soldaten und Offiziere für eine Aufgabe auszubilden und sie dann warten zu lassen, bis der unwahrscheinliche Fall eines Krieges eintritt. So könnte wiederum Geld eingespart werden. Zudem gibt es eine weitere Option, wie das Militär noch effizienter gemacht werden könnte:
Würde man die Armee im Zuge der Veränderung 08/11 weiter reduzieren und in einem späteren Schritt zusätzlich noch stärker reduzieren, könnte man sich überlegen, ob nicht ein kleiner Teil der Infanterie zur Widerstandsarmee ausbildet werden sollte.
Diese Truppe könnte dann für andere Zwecke eingesetzt werden, wie Schneestampfer, Tribünenbauer oder eventuell im Sicherheitsbereich von Grossanlässen wie der EURO 08.
Gleichzeitig würde man die Truppen, die in den Kampfbrigaden eingeteilt sind, von diesen Dienstleistungen befreien. Diese Truppen arbeiten mit komplexeren Waffensystemen als die Widerstandsarmee. Deren Ausbildungszeit ist länger und umfangreicher. Dementsprechend wäre es sicher wünschenswert, wenn diese Truppen ihre WK’s zur Ausbildung brauchen könnten und nicht für irgendwelche andere Einsätze herangezogen würden.
Vorstellungen über diese Widerstandsarmee-Infanterie (WAI).
Die Truppe wird nur ausgebildet bis zum Rang eines Leutnants. Der Zugführer ist die Endstation auf der Karriereleiter. Die WAI braucht gute Unteroffiziere und Offiziere für den Kampf. Es wird nicht in grossen Formationen gekämpft. Die Formationen sind unauffällig und möglichst klein, so dass sie in der Zivilbevölkerung jederzeit wieder untertauchen können. Der Kampf wird nicht uniformiert, sondern als Zivilist aus der Masse der Bevölkerung heraus geführt. Im Kriegsfall wird die Widerstandsarmee mit den Angehörigen der anderen aktiven Brigaden und Ex-Angehörigen der Armee aufgefüllt. Im weiteren sind Freiwillige aus der Bevölkerung immer noch sehr willkommen. Mit diesen allen ist es möglich, wiederum auf einen Bestand von rund 1.5 Millionen Mann zu kommen. Das heisst 20 Prozent der Bevölkerung wären aktiv am Kampf beteiligt.
Die Kampfformen bleiben die gleichen zwei: der Hinterhalt und der Überfall.
Es wird kein Stellungsbau betrieben. Alle Kampfformationen müssen so organisiert werden, dass es der gegnerischen Aufklärung unmöglich ist, Aktionen im voraus zu entdecken. Der Kampf wird aus dem Siedlungsraum heraus geführt und nicht auf dem freien Feld. Die Deckung muss jederzeit gewährleistet sein.
Die Bewaffnung der Kurzen Distanz Die WAI wird an den folgenden Systemen ausgebildet: Der Richtladung 96 schwer und leicht, der Trichtersprengladung 88, der Panzerfaust 3, dem Sturmgewehr und allenfalls noch an der Pistole. Diese Waffen sind bereits eingeführt und allgemein bekannt.
Als absolut neue Waffe wird das von mir entwickelte und patentierte Multifunktionale Sprengsystem eingeführt. Die Kurze Distanz gruppiert sich zentral um dieses eine System. Die anderen Waffen werden ausgebildet und auch eingesetzt, haben aber nicht die gleiche Priorität.
Das Multifunktionale Sprengsystem ist patentrechtlich geschützt und beim Europäischen Patentamt unter der Veröffentlichungsnummer "EP1795859" öffentlich einsehbar. Das Patent ist als PDF-Datei "EP1795859.pdf" unter diesem Link abrufbar.
Das Multifunktionale Sprengsystem ist ein klassisches Infanterie-Sprengsystem und deckt fast alle Bedürfnisse des Infanteristen ab. Es kann zur Sprengung von Häusern eingesetzt werden. Mit einer anderen Konfiguration kann es innert Minuten als Strassenrandbombe eingesetzt werden. Wieder anders konfiguriert ist es eine hochwirksame Richtladung. Diese Waffe ist hocheffizient und braucht keine lange Ausbildungszeit. Zivilisten sind in kürzester Zeit in der Lage diese Waffe taktisch richtig einzusetzen.
Mit diesem Multifunktionalen Sprengsystem muss die gesamte Widerstandsarmee vertraut gemacht werden; also auch die Mittlere und die Grosse Distanz. Unter diesem Link sind weitere Informationen zum Multifunktionalen Sprengsystem abrufbar.
Zusammenfassend nachstehend repetitiv eine Aufstellung, wer an was ausgebildet werden soll:
Kurze Distanz (Widerstandsarmee Infanterie):
- Sturmgewehr
- Pistole eventuell
- Panzerfaust
- Richtladung 96 l und s
- Trichtersprengladung 88
- Multifunktionales Sprengsystem
Grosse Distanz (Angehörige der Armee):
- Sturmgewehr
- Pistole eventuell
- M 82
- Mk 19
- Multifunktionales Sprengsystem
Im K mob Fall werden alle Armeeangehörigen aus den Kampfbrigaden und anderen Verbänden, welche in die WA Armee eingeteilt werden, am Multifunktionalen Sprengsystem ausgebildet. Jeder Armeeangehörige muss dieses System einsetzen können.
Die anderen Waffen sind ja zum Teil schon Bestandteil der Grundausbildung gewesen. Hier wird nur nachgebessert, was gebraucht wird.
Alle Zivilisten werden ebenfalls an diesem Multifunktionalen Sprengsystem ausgebildet.
Es ist ein absolutes Muss, dass die gesamte bewaffnete Masse dieses System beherrscht.
Anwendungsbeispiele des Multifunktionalen Sprengsystems
Nachstehend sind ein paar wenige der uneingeschränkten Einsatzmöglichkeiten des Multifunktionalen Sprengsystems abgebildet. Einsatzmöglichkeiten bestehen zum Beispiel ...
... an einer Hauswand
... in der Waschküche
... in einer Unterführung
... an einer Plakatwand
... hinter der Mülltonne
Ein Beispiel eines möglichen Aktionsablaufs
Nachstehend ist ein möglicher Aktionsablauf dargestellt, der aufzeigt, wie das MFSP eingesetzt werden könnte.
Das Zündsystem des MFSP wurde bewusst nicht festgelegt. Es bestehen diverseste Möglichkeiten wie beispielsweise Fernzündung mit Funk, elektrische Zündung durch Handauslösung sowie Zündung mittels Bewegungsmelder und viele mehr.
Zuerst wird die Sprengladung mit 6 Platten und einem Splitterdeckel zum Einbau des MFSP, abgestützt durch eine Teleskopstütze, für den Einsatz hinter einer Plakatwand vorbereitet.
Die Ladung ist zusammengebaut und bereit zum Einbau.
Die Ladung mit der Teleskop-Stütze ist bereit zur Fixierung hinter einer Plakatwand.
Für eine optimale Wirkung wird die Ladung erhöht angebracht.
Ein Aktionsplatz ist auf der linken Hausseite: Die kleine Ladung rechts ist bei der Einfahrt (roter Punkt) positioniert. Zur Ablenkung kann das MFSP so vergraben werden, dass es beim Absuchen nach Sprengfallen entdeckt wird. So wiegt sich die feindliche Truppe beim Bergen der Opfer und Fahrzeuge vom ersten Anschlag mit der Ladung hinter der Plakatwand eventuell in Sicherheit.
Ein MFSP als Richtladung (roter Punkt) wird an der vorgehängten Fassade des ersten Hauses links eingebaut. Die Einbautiefe beträgt 12 bis 15 cm. Die Faserzementplatten werden wieder über die Ladung verlegt. Die Ladung kann dadurch nicht gesehen werden.
Ein anderer Aktionsplatz ist auf der rechten Hausseite: Dort wurde hinter dem roten Teil der Plakatwand die erste MFSP Ladung angebracht. Rechts in der Hauswand (roter Punkt) ist das MFSP als Richtladung in der vorgehängten und hinterlüfteten Fassade eingebaut. Die Einbautiefe beträgt 12 bis 15 cm. Die Faserzementplatten werden über die eingebaute Ladung verlegt. So kann die Ladung nicht gesehen werden.
Die Zündung der beiden Richtladungen ist situativ einzeln oder gleichzeitig möglich.