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Laut einem Bericht der "New York Times" ist es einer Gruppe von Computerforschern an den Universitäten von Michigan und South Carolina in den USA gelungen, sich mithilfe von Schallwellen Zugang zu einem Smartphone zu verschaffen. Dazu haben sie sich die Technologie der Beschleunigungssensoren zu Nutze gemacht, die heutzutage in fast jedem Smartphone eingebaut sind.
Kevin Fu, einer der am Projekt beteiligten Forscher, erklärt das Phänomen mit einem Vergleich. Es sei wie die Opernsängerin, die mit dem richtigen Ton Glas zum bersten bringe. Mit demselben Verfahren seien die Forscher in der Lage gewesen, Töne zu generieren, mit denen sie die Funktionsweise der Beschleunigungssensoren hätten beeinflussen können. So sei es ihnen etwa gelungen, ein Fitbit-Armband so zu manipulieren, dass dieses zu viele Schritte zählte. So harmlos dieses Beispiel auch klingt, es zeigt auf, was theoretisch möglich ist, und ist im Hinblick auf die Tatsache, dass heutzutage solche Sensoren in vielen Geräten und Alltagsgegenständen eingebaut sind, durchaus beängstigend.
Die Forscher haben 20 Beschleunigungssensoren von fünf Herstellern geprüft und konnten die Messergebnisse der meisten Geräte beeinflussen oder gar direkt manipulieren. Die Forschungsresultate wurden in einem Paper festgehalten und werden von den Forschern am IEEE European Symposium on Security and Privacy in Paris vorgestellt.
(luc)