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Der Chinese Chen Guangbiao will einen grossen Anteil der «New York Times» übernehmen. Der exzentrische Unternehmer, der für seine PR-Stunts bekannt ist, gab bekannt, dass er mit weiteren Unternehmern eine Milliarde Dollar sammeln und in die Traditionszeitung investieren will.
Noch im letzten Jahr hielt die Besitzerfamilie allerdings fest, dass die Zeitung nicht zum Verkauf steht. Auch ein angebliches Treffen von Vertretern der «New York Times» und Chen, das dieser bekannt gegeben hatte, soll laut der Pressestelle des Medienhauses nie vereinbart worden sein.
Es handle sich um keinen PR-Stunt, heisst es in einem Bericht der «New York Times». Er werde auf seiner Absicht bestehen, und falls der Handel nicht klappe, werde er ein anderes einflussreiches Medienhaus in den USA suchen, um seine Ziele zu erreichen.
Er werde den publizistischen Fokus der Zeitung ändern, falls er die Kontrolle über die Zeitung übernehmen könne. Er wolle positivere Informationen über China verbreiten, da das Land bisher auf verschiedenen Ebenen missverstanden worden sei.
Chen Guangbiao zählt zu den reichsten Chinesen. Der Unternehmer hat es in der Recyclingbranche zu grossem Reichtum gebracht und besitzt ein Vermögen von schätzungsweise 800 Millionen Dollar.