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Ein Tornado hat am Montagnachmittag im Süden Brasiliens für Verwüstungen und Todesopfer gesorgt. Hunderte Häuser der Stadt Xanerê sind beschädigt oder komplett zerstört, Fahrzeuge mit sich gerissen und Stromleitungen umgerissen worden. Nach Medienberichten sind zwei Menschen ums Leben gekommen und mindestens einhundert Menschen verletzt worden.
Nach Angaben des Katastrophenschutzes hat der Tornado innerhalb kürzester Zeit 40 bis 50 Prozent der Stadt zerstört. Eingedrückte Mauern, abgedeckte Häuser und Trümmer kennzeichnen das Stadtbild. Ein Haus wurde gänzlich mitgerissen und landete in der Mitte einer Straße. Umgerissene Strommasten haben zudem dazu geführt, dass über 150.000 Haushalten in der westlichen Region des Bundesstaates Santa Catarina ohne Strom sind.
Wie es heißt, sollen Bewohner den Windtrichter auf die Stadt zukommen gesehen haben. Zum Handeln blieb ihnen allerdings keine Zeit. In nur zwei Minuten war der Spuk vorbei, bot sich den Menschen ein Bild des Chaos.
In der automaitschen Wetterstation des meteorologischen Institutes Inmet wurde eine Geschwindigkeit von 23,3 Metern pro Sekunde gemessen, was 83,8 Kilometer pro Stunde entspricht. Allerdings befindet sich die Station außerhalb der Stadt, in einem Bereich, der nicht von dem Tornado erfaßt wurde. Darüber hinaus wurde eine Niederschlagsmenge von 41,4 Millimetern gemessen. Nach den angerichteten Schäden zu schließen gehen Meteorologen von einem Tornado der Kategorie EF2 aus.