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Die Bündnerin zeigte im Halbfinal einen sauberen Run (Backside 540, Cab 540, Frontside 720) und sicherte sich mit 61,90 Punkten als Sechste den letzten Platz im Final. “Das Ziel ist nun sicher, auf dem Podium zu sein”, sagte Candrian. Deshalb beabsichtigt die 27-Jährige, einen Frontside 1080 zu versuchen.
Den Kurs bezeichnete Candrian für die Frauen als “sehr gut”, um technische Tricks zu zeigen, da er nicht allzu schwer sei. Im Final trifft die WM-Zweite von 2013 unter anderen auf die amerikanische Olympiasiegerin Jamie Anderson und die Kanadierin Spencer O’Brien, die Weltmeisterin von 2012 und 2013. Letztere gewann in diesem Jahr auch die X-Games.
Eine Enttäuschung setzte es für Elena Könz ab. Die FIS-Weltmeisterin im Big Air stürzte in beiden Läufen und war somit chancenlos. Carla Somaini, die dritte Schweizerin im Halbfinal, verletzte sich im ersten Lauf leicht am Knie und musste daraufhin Forfait geben.
Bei den Männern erreichte von den Schweizern einzig Moritz Thönen den Halbfinal, in dem ihm kein sauberer Lauf gelang, weshalb er sich mit dem vorletzten Platz (24.) begnügen musste. Der amerikanische Superstar Shaun White, zweifacher Olympiasieger in der Halfpipe und früher ebenfalls ein exzellenter Slopestyler, war bereits in der Qualifikation gescheitert.
(SDA)