Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03316.jsonl.gz/1790

Männchen bis 70 cm, Weibchen bis 130 cm lang; ungiftig; runde Pupille; kantige Kopfform, leicht nach oben gerichtete Augen; grau und beige, aber auch rötlich, gelblich oder schwarz; schwarze oder braune würfelartige Flecken; Bauch gefleckt; Jungtiere 14–24 cm.
Paarungszeit ab März. Im Hochsommer werden 12–24 Eier in verrottende Haufen aus pflanzlichem Material abgelegt. Ende August oder im September schlüpfen die Jungen.
Die Würfelnatter lebt weitgehend im oder am Wasser und kann lange tauchen; lauert auf dem Gewässergrund auf Beute, hauptsächlich Fische.
Langsam fliessende Gewässer und Seeufer. Bevorzugt steinige Uferpartien, selbst harte Uferverbauungen und Brückenfundamente. Zahlreich an gut besonnten, alten Trockenmauern und Uferbefestigungen der Tessiner Seen.
Im Süden und Südosten Europas. In Italien, auf dem Balkan sowie rund um das Schwarze Meer. Im Osten bis nach China. In der Schweiz nur im Tessin, im Misox und im südlichen Puschlav. Illegal ausgesetzte Tiere haben sich an mehreren Seen der Nordschweiz ausgebreitet.
Bei uns nicht heimisch. In der Süd- und Westschweiz stark gefährdet.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen