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Hagia Pastor ist in der südrussischen Stadt Sotschi geboren. Schon früh, im Alter von sechs Jahren, begann sie mit dem Klavierspielen, gefördert von ihrer Mutter, selber Pianistin und Musiklehrerin. Das grosse Talent von Hagia Pastor blitzte schnell auf. Bereits als achtjährige gewann sie ihren ersten Wettbewerb. Bereits mit zwölf Jahren hatte Hagia Pastor ihr erstes Konzert mit dem Sinfonischen Orchester Rostov gegeben, mit dem sie Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 488 interpretierte. In ihrer weiteren Laufbahn als Pianistin hat sie sich einen Namen als grosse Interpretin von Werken des polnischen Komponisten Frédéric Chopin gemacht. «Die Musik der Romantik, das Pathetische und Dramatische, faszinierte mich», erzählt Pastor.
Ihr erstes Studium, absolvierte sie an der Fachschule für Musik in Sotschi in den Fachrichtungen klassische Musik und Jazz. Vier Jahre später wurde Hagia Pastor an der Moskauer Musikakademie Gnessins aufgenommen, dort bildete sich die Pianistin während fünf Jahren in klassischer Musik in den Bereichen Solo, Kammermusik und Begleitung weiter. Die vielfältig engagierte Musikerin beliess es aber nicht beim Klavier. Hagia Pastor genoss Cembalo- und Orgelunterricht; heute spielt sie auch Geige und Cornett.
Um die Jahrtausendwende folgte der Wechsel an die Musikhochschule in Köln, wo Hagia Pastor ihr Solo- und Kammermusikrepertoire erweiterte. Ihr dritter Studienabschnitt führte sie 2003 ans Mozarteum in Salzburg. Nach dem Magisterabschluss 2005 und 2006 in den Fächern Klavier-Solo und Klavier-Kammermusik erlangte sie drei Jahre später das Doktorat in Musikwissenschaften von der Universität Wien. Parallel dazu verbrachte Sie ein Jahr an der Zürcher Hochschule der Künste. Später bildete sie sich an der Fachhochschule der Künste in Bern als Dirigentin weiter. Hagia Pastor schloss sämtliche ihrer Studien mit der höchste Auszeichnung ab. Heute kann sie auf zahlreiche Jahre als Musikerin zurückblicken, sei es als Dirigentin, oder als Konzertpianistin. Vor mehreren Jahren übernahm Hagia Pastor den Dirigierstab ihres ersten schweizerischen Orchesters. Heute dirigiert Sie die Orchestervereine Eich und Rain (Luzern). Sie wirkt als Gast in verschiedenen Projekten des Luzerner Theaters mit. Als Gastdirigentin arbeitete sie mit verschiedenenen Orchestern zusammen, darunter, das Kammerorchester der Stadt Sotschi, Lithuanian State Symphony Orchestra und die London Chamber Soloists dirigiert.