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Das Anrecht auf ein solches Briefing, das in einem abhörsicheren Raum des FBI-Gebäudes in New York stattfand, steht jedem Präsidentschaftskandidaten einer grossen US-Partei nach der Nominierung zu. Ziel ist es, den künftigen Staatschef über die aussen- und sicherheitspolitische Lage zu informieren und ihn über mögliche Bedrohungen der nationalen Sicherheit zu unterrichten. Auch Trumps Gegnerin Hillary Clinton wird ein solches Briefing erhalten.
Dabei kommen in der Regel auch als vertraulich eingestufte Informationen zur Sprache. Zwei von Trumps engsten Beratern, der pensionierte General Michael Flynn und Gouverneur Chris Christie, sollten an dem Briefing teilnehmen.
Trump sagte am Mittwoch dem US-Sender Fox, er wolle sich im Falle seiner Wahl zum Präsidenten bei seinen Entscheidungen nicht voll auf die US-Geheimdienste verlassen. Sie hätten in der Vergangenheit zu schlechte Entscheidungen getroffen.
Die Demokraten hatten sich beunruhigt über die Aussicht gezeigt, dass Trump Zugang zu vertraulichen Geheimdienstinformationen bekommt. Sie werfen ihm aussen- und sicherheitspolitische Inkompetenz vor.
Präsident Barack Obama hatte bei einer Pressekonferenz Anfang August eine Mahnung formuliert: “Wer Präsident werden will, muss sich präsidial verhalten”, hatte er gesagt. “Das bedeutet auch, man muss an den Briefings teilnehmen können, ohne die Inhalte zu verraten.”
(SDA)