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Der US-Folkrocker Jeff Mangum ist ein verkanntes Genie, und seine achtköpfige Begleitgruppe muss man sich als Begräbniskapelle auf LSD vorstellen.
Mangums zweites und bislang letztes Werk umfasst ein einziges Liebeslied ohne Punkt und Komma, aufgeteilt in elf Kapitel, von denen einige derb abrocken, andere Dylans Folkfackel weitertragen oder einen Trauermarsch anstimmen.
Der Bandleader singt mit verätzter Stimme über die Vergänglichkeit des Lebens und den Schrecken des Dritten Reichs. Ein verspuktes Referenzwerk des Indierock.