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«Der Entscheid ist offiziell», sagte Jorge Luis Sanchez vom Leichtathletik-Verband des karibischen Landes einer örtlichen Tageszeitung: «Robles will nicht länger unserer Nationalmannschaft angehören. Er hat um seinen Ausschluss gebeten, und wir haben zugestimmt.»
Im Stich gelassen
Robles fühlt sich von den Sportfunktionären in seiner Heimat im Stich gelassen. Niemand spreche mit ihm, niemand besuche ihn. Sie würden ihn nicht wie eine Person, wie einen Athleten behandeln, sagte Robles' Trainer Santiago Antunas.
Ob der von vielen Verletzungen geplagte Robles, 2008 in Peking Olympiasieger im 110-m-Hürdensprint, seine Karriere beendet oder künftig für ein anderes Land läuft, ist noch offen.
Rückschläge in London und Daegu
Der 26-Jährige kann ohne Zugehörigkeit zu Kubas Nationalteam nicht an der WM in Moskau (10. bis 18. August) teilnehmen. An den Olympischen Spielen 2012 in London war Robles im Finallauf verletzungsbedingt ausgeschieden. Seither hat er keinen Wettkampf mehr bestritten.
Bereits ein Jahr zuvor hatte Robles einen Dämpfer hinnehmen müssen. An der WM in Daegu wurde er nach seinem Sieg disqualifiziert, da er den Chinesen Xiang Liu während des Rennens behindert haben soll.