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1689 wurde ein etwas weiter nördlich stehender Neubau errichtet, nachdem man das Kirchenschiff mit Ausnahme der nördlichen Längsmauer abgebrochen hatte. Dabei bezog man diese Mauer in den Neubau ein. Der Kirchturm blieb bestehen, wurde aber erhöht.
Ende des 18. Jahrhunderts (vermutlich 1791) wurde der Innenraum renoviert, dabei kam es zu einem bedeutsame Auftrag an die Vorarlberger Stukkateur-Dynastie Moosbrugger für eine neue Decke im damaligen Rokokostil – heute Glanzstück in der an sich sehr schlichten Saalkirche. 1811 wurden am Turm Eckestrebepfeiler angebracht, und 1925 wurde die Kirche erneut renoviert.
Die Eckstrebepfeiler an der Turmbasis
Anlässlich der umfassenden Renovation von 1975 wurde die bedeutende Mossbrugger'sche Stuckdecke auf Anregung der kantonalen Denkmalpflege in den ursprünglichen Farben restauriert und präsentiert sich seither in feinen Pastellfarben.
2016 wurde die zum Kirchenensemble gehörende Pfarrscheune umgebaut und dient seither als beliebter Ort für Veranstaltungen.
Seit 1950 steht die Kirche unter kantonalem Schutz.
1925 und 1975/78 erfolgten umfangreiche Renovationen.