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Kopf-Hals-Tumoren entstehen hauptsächlich durch Rauchen, übermässigen Alkoholkonsum oder durch Infekte mit dem Humanen Papillomavirus (HPV). Bei Tumoren der Nasennebenhöhlen spielen inhalative Stoffe wie Holzstaub eine ursächliche Rolle.
Frühsymptome fehlen meist ausser beim Stimmband-Karzinom, das sich schnell mit Heiserkeit bemerkbar macht. Ansonsten ist es nicht selten, dass der Tumor erst aufgrund der Entwicklung von Ablegern am Hals (Lymphknotenmetastasen) in Form von schmerzlosen Knoten am Hals entdeckt wird.
Frühe Tumorstadien können oft endoskopisch mit dem Laser oder dem da Vinci Roboter entfernt werden. Grössere Tumoren erfordern meist den Zugang durch den Hals mit Entfernung der Lymphknoten (Neck Dissection) und Rekonstruktion des Defektes mit Haut- und/oder Muskeltransplantaten.
Bei ausgedehnten Tumoren des Kehlkopfes muss dieser entfernt werden. Durch rehabilitative Massnahmen durch die Logopädin kann danach das Sprechen und Schlucken wieder erlernt werden. Leben ohne Kehlkopf, Krebsliga
Bösartige Speicheldrüsentumore sind meist schmerzlose Schwellungen oder Verhärtungen in der Speicheldrüse und werden durch ihre Grösse oder durch Einwachsen in umgebende Strukturen wie beispielsweise Nerven (Gesichtsnervenlähmung) oder die Entstehung von Lymphknotenmetastasen manifest. Sie werden in der Regel chirurgisch behandelt. Ist der Gesichtsnerv mitbetroffen, wird dieser mitentfernt und in der gleichen Operation durch körpereigene Nerven rekonstruiert.