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Walter Fischer (Präsident 1984-1994), in seiner
Wohnung an der Zweierstrasse (Foto 2018)
Der nächste Präsident Walter Fischer war ebenfalls im Quartier aufgewachsen, eine "edle, elegante Erscheinung, doch eher zurückhaltend
im Auftritt" (Ingrid Kronbichler). Fischer arbeitete erst als Jurist auf der kantonalen Baudirektion unter Regierungsrat Paul Meierhans, später als Rechtsanwalt für den SIA und
war Kantonsrat der FDP von 1979 bis 1991. In seine Zeit als Präsident des Quartiervereins (1984-1994) fällt die Schaffung der Präsidentenkonferenz der städtischen Quartiervereine.
"Die Zusammenarbeit mit der Stadt wurde stark ausgebaut," sagt Fischer rückblickend und erinnert an die legendären Muraltengut-Treffen mit dem Stadtrat. Mit grossem Elan nahm der
Quartierverein in den 1980er Jahren die Schaffung privater Altersheime in Angriff. Zwei grosse Wiedikerfeste schufen einen Grundstock für die Finanzierung. Das erste Altersheim
entstand an der Burstwiesenstrasse, dafür stellte die Stadt das Grundstück zur Verfügung, das zweite im Tiergartenareal, wo die Zürcher Ziegeleien unter Führung von Thomas
Schmidheiny günstiges Land anboten. Aus der Mitte des Quartiervereins entstand der Verein Altersheime Wiedikon, der mit prominenten Stadträten wie Ernst Bieri, Albert Sieber und
Hans Frick bestückt wurde. Die beiden Altersheime werden bis heute mit grossem Erfolg betrieben.