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Sommer 2016 mit geringer Ozonbelastung
Die erste Septemberhälfte 2016 mit heissen Temperaturen und hohen Ozonkonzentrationen bleibt sicher in Erinnerung. Sie ist aber nicht typisch für den Sommer 2016. Im langjährigen Vergleich gehört der Sommer 2016 zu den Jahren mit einer eher geringen Ozonbelastung.
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- Grafik: LHABB
In diesem Jahr hat der Sommer auf sich warten lassen. Mai und Juni waren regnerisch und kühl. Erst ab Mitte Juli waren längere sommerliche Hitzeperioden zu beobachten. Diese Witterung hatte auch Einfluss auf den Verlauf der Ozonbelastung.
Im Mai wurde eine grössere Ozonbelastung registriert als im selben Monat des Vorjahres, dies aufgrund einer kurzen sommerlichen Phase zu Monatsbeginn. In den Folgemonaten Juni, Juli und August blieb die Ozonbelastung im Vergleich zum Vorjahr geringer. Hingegen zeigte der September – der erste Herbstmonat - ein ganz anderes Bild. Sowohl die maximalen gemessenen Werte wie auch die Zahl der Stunden mit Grenzwertüberschreitung blieben deutlich höher als im Vorjahr. Die Ozon-Situation im September 2016 ist sogar vergleichbar mit den Werten im September 2003, dem grossen Hitzesommer.
Trotz dieser hohen Werte in der ersten September-Hälfte war die Ozonbelastung im Sommer 2016 insgesamt relativ gering. An der städtischen Station Basel St.Johanns-Platz addierten sich bisher 81 Stunden über dem Grenzwert (120 Mikrogramm pro Kubikmeter), bei einem Maximalwert von 159 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dies ist geringer als im Jahr 2015 (215 Stunden, 176 Mikrogramm pro Kubikmeter) und gehört mit zu den tiefsten bisherigen Messjahren an dieser Stadtstation. An der Höhenstation Chrischona wurden im 2016 bisher 359 Stunden mit übermässiger Ozonbelastung festgestellt, bei einem Spitzenwert von 167 Mikrogramm pro Kubikmeter. Auch diese Werte sind geringer als im Vorjahr (701 Stunden, 198 Mikrogramm pro Kubikmeter). Im Jahr 2016 ist die Informationsschwelle (180 Mikrogramm pro Kubikmeter) der Bau-, Planungs- und Baudirektoren-Konferenz damit nicht erreicht worden.