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Was für zwei geniale Rennen bei unserem ersten offiziellen Auftritt unter dem Namen "Stall Allegra Racing Club". Es sah für beide Traber nicht ganz einfach aus und einer der Mitbesitzer meinte vor dem Renntag, wir würden eventuell mit zwei Nullern nach Hause gehen...
Mit Nichten - zunächst zeigten Jullyannis und Heinz Koller (bei seinem zweiten Renn-Einsatz) über die Meile eine gute Leistung. Obwohl Jully erstmals überhaupt auf so kurzer Distanz angetreten war, bekundete er nie Mühe mit dem Tempo. "Immer wenn er irgendwo eine Lücke sah, steuerte er gleich dort hinein", erklärte ein vollauf begeisterter Heinz.
Im Einlauf ging innen eine solche Lücke auf, die beiden tauchten im Rücken des späteren Siegers Martin Luther King auf und blieben stets in dessen Nähe. Nur um eine Länge (und zweimal Nase) geschlagen holten sie sich den guten vierten Platz - dabei verbesserte Jully seinen Kilometerrekord um 2 Zehntel auf 1:16,0!
Galion d'Argent zeigte im Grand Prix d'Eté gegen die versammelte Schweizer Trab-Elite eines der besten Rennen in Allegra-Farben. Adrian Burger, der erstmals in seinem Sulky sass, übernahm nach einer halben Runde "notgedrungen" (weil aussen hängend) die Spitze und kontrollierte in der Folge mit Iboraqui das Geschehen. Im letzten Bogen griff Kelly James trocken an - einzig Galion konnte den Angriff kontern und leistete der Top-Stute aus dem Pujol-Quartier in der Gerade erbittert Widerstand, bevor er etwas müde wurde und auch Iboraqui noch um eine Länge vorbeilassen musste. Aber starke Pferde wie der Meister Ludwig du Martza (4. mit 3 Längen Rückstand), Just Lead, Gai Fayen oder Kamarino waren deutlich hinter ihm. Eine Spitzen-Leistung.
"Ein sehr gutes Pferd, gut vorbereitet - das war nicht so schwierig", meinte Adrian Burger hinterher. Nun, der "Manager" und ein Mitbesitzer kam in der Zielgeraden etwas ins Schwitzen - sie hatten gesagt, wenn Galion gewinne, würden sie zu Fuss nach Hause spazieren...
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Galion d'Argent (Adrian Burger) gegen die Elite an der Spitze des Feldes (Foto: Ueli Wild)