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Heidelbeeren wachsen natürlicherweise in Regionen mit sauren Böden. Ein erfolgreicher Anbau ist jedoch auch bei uns möglich, sofern ein Substrat verwendet wird, dessen pH-Wert tiefer als 5 ist. Da der Bioheidelbeeranbau in der Schweiz gänzlich auf Torf verzichtet, wird heutzutage Sägemehl verwendet. Am besten hat sich dabei Fichtensägemehl bewährt. Es ist zwar leicht sauer, sein pH-Wert liegt jedoch meist über 5. Für eine weitere Senkung des pH-Wertes hat sich der Einsatz von elementarem Schwefel bewährt.
In der FiBL-Betriebsmittelliste sind die Schwefeldünger im Kapitel 1-6-3 aufgeführt. Früher wurde im Biobeerenanbau häufig das Produkt «Elementarer Schwefel©» der Firma Brenntag eingesetzt. Dieses ist jedoch in der Betriebsmittelliste 2014 (Seite 17) nicht mehr aufgeführt. Als Ersatz eignet sich das Produkt «Schwefel» der Firma Ökohum. Dabei handelt es sich um einen 80 – 90 prozentigen elementaren Schwefel der, zur Vermeidung der Staubentwicklung, in Linsenform gepresst ist. IG
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.02.2014