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Warum sich Carl Gustav Jung mit Hypnose beschäftigte
Carl Gustav Jung – Hypnose über die Grenzen der exakten Wissenschaften
Carl Gustav Jung (1875-1961) Warum sich Carl Gustav Jung mit Hypnose beschäftigte – er trat dem Basler Zweig der Schweizer Studentenverbindung Zofingna bei und entdeckte seine Fähigkeit, Menschen durch Überzeugungskraft und Originalität seiner Ideen zu beeinflussen. Bezeichnenderweise lautete der Titel des ersten Vortrages, den er in der Zofingia hielt, „über die Grenzen der exakten Wissenschaften“, in welchen er die Wissenschaftler für ihren starren Materialismus kritisierte.
In einem weiteren Vortrag diskutierte er die Hypothese, dass die Seele, obwohl immateriell und ausserhalb von Raum und Zeit existierend, trotzdem empirisch erforscht werden könnte, und zwar durch das Studium von Hypnose, Somnambulismus und medialer Kommunikation. Seine Vorträge stiessen auf reges Interesse und lösten lebhafte Diskussionen aus. Er war entschlossen, seine Ideen selbst einer Prüfung zu unterziehen, und begann noch als Student.
Die Detailgetreuen Beobachtungen, die er im Verlauf von zwei Jahren gesammelt hatte, bildeten später die Grundlage für seine Doktorarbeit „Zur Psychologie und Pathologie sogenannter okkulter Phänomene“, die er 1902 an der Basler Universität vorlegte.
Quelle: Spektrum Meisterdenker Anthony Stevens
Milton H. Erickson (1901-1980) führte diese Form Carl Gustavs Jung weiter. Es ist heute sogar die anerkannte Methode der modernen Hypnosetherapie.
Die Hypnotherapie wurde vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie im Jahr 2006 als wissenschaftliche Psychotherapiemethode in bestimmten Anwendungsbereichen anerkannt.