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Wenn man mit Krisen und grossen Problemen im eigenen Land beschäftigt ist, fällt es nicht leicht, den Blick auch noch über die Landes-, Kontinenten- und Kulturgrenzen hinaus auf die Schwierigkeiten und Nöte der Menschen in den armen Ländern des Südens und Ostens zu richten.
Doch diese Nöte bestehen weiterhin und wurden durch die Coronapandemie meist noch verstärkt.
Deshalb findet die Aktion "Brot für alle" der Schweizer Hilfswerke auch in diesem Jahr statt. Und wir sind aufgerufen, dass wir (ohne die Schwierigkeiten im Inland zu verharmlosen) uns solidarisch zeigen mit den Menschen in diesen Gebieten der Erde.
In unserer Kirchgemeinde haben wir beschlossen, ein weiteres Jahr lang das HEKS Landesprogramm Kambodscha zu unterstützen. Kambodscha ist nach wie vor eines der ärmsten Länder Asiens, obwohl es von Covid-19 nur sehr leicht betroffen worden ist.
Ziel des HEKS-Landesprogramms ist es, den Kleinbauernfamilien in den Projektdörfern das Recht auf Nahrung zu gewährleisten und das friedliche Zusammenleben zu fördern. Untergeordnete Ziele sind eine an das Klima angepasste und widerstandsfähige Landwirtschaft mit höheren Erträgen, ein sicherer Zugang zu den lokalen natürlichen Ressourcen wie Boden und Wasser, eine stärkere politische Beteiligung der ländlichen Bevölkerung sowie gegenseitiges Vertrauen und ein offener Dialog zwischen den Gemeinschaften wie auch mit den Behörden.
Ich lade Sie ein, sich an diesem Projekt mit finanziellen Mitteln und mit Gebet zu beteiligen. Ob die Suppentage, die ein wichtiges Gefäss der Aktion "Brot für alle" sind, dieses Jahr wieder stattfinden können, ist noch sehr fraglich. Doch Gottesdienstkollekten werden auf jeden Fall erhoben. – Herzlichen Dank für Ihren Beitrag!
Pfr. Stefan Lippuner, OeME-Verantwortlicher