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Starkes Comeback von Gilardoni
Im ersten Rennen nach einer Verletzungspause erreicht Skeleton-Fahrerin Marina Gilardoni aus Eschenbach in Altenberg als Siebte ihr bestes Weltcup-Ergebnis seit Februar 2016.
Beim Weltcup-Auftakt Anfang Dezember im lettischen Sigulda war Marina Gilardoni gestürzt und hatte sich dabei das Aussenband im linken Fussknöchel angerissen. Das Rennen in der Woche danach im deutschen Winterberg verpasste die 31-Jährige deshalb.
In Altenberg, auf einer ihrer Lieblingsstrecken, gab Gilardoni gestern ihr Comeback – und wusste sogleich zu überzeugen. Mit der Startnummer 1 legte sie im ersten Lauf eine Zeit hin, die nur von sechs der 20 Fahrerinnen unterboten wurde. Im zweiten Durchgang gelang der Eschenbacherin zwar «nur» die achtbeste Marke, dies reichte jedoch, um Platz 7 zu verteidigen.
Besser war die in den vergangenen Saisons immer wieder von Verletzungen geplagte Gilardoni letztmals im Februar 2016 klassiert gewesen – als Dritte in Königssee. Es war damals ihr vierter und bislang letzter Podestplatz im Weltcup. Seither war sie in 15 Rennen nur noch dreimal in die Top Ten gefahren, einmal in Königssee (10.) und zweimal in Altenberg (8. und 10.).
Den Sieg sicherte sich gestern die Russin Elena Nikitina vor der Deutschen Jacqueline Lölling und ihrer Landsfrau Julia Kanakina. Gilardoni büsste 1,84 Sekunden auf die Bestzeit ein.