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Im ersten Wettkampftag der WAGC in Sofia standen Elia Locher, Livia Widmer und Sina Rüfenacht in der Altersklasse 13–14 im Einsatz. Locher turnte einen guten Wettkampf, den er trotz Nervosität meistern und sich auf dem elften Rang beenden konnte. Widmer turnte eine gute Pflicht. In der Kür zeigte sie eine neue Übung. die aber leider nach dem vierten Sprung auf der Abdeckung endete (Rang 56). Rüfenacht bestätigte ihre guten Leistungen aus den vergangenen Wettkämpfen. Mit ihren zwei durchgeturnten Übungen konnte sich Rüfenacht auf dem 26. Platz klassieren.
In der Altersklasse 15–16 war Beoan Stocker für die Schweiz am Start. Ihm gelang eine sehr gute Pflichtübung. Auch in seiner Kürübung konnte er sich gegenüber seinen Trainingsleistungen deutlich steigern. Die ersten fünf schwierigen Sprünge gelangen ihm super, danach landete er leider auf der Umrandung und musste abbrechen: Rang 43 (77,840 Punkte).
Das Schweizer Synchron-Duo Sina Rüfenacht und Livia Widmer in der Altersklasse 13-14 zeigte eine gute Leistung. Da ihr Schwierigkeitswert nicht allzu hoch war, fehlten den Schweizerinnen 0,7 Punkte, um in den Final einzuziehen: 13. Platz (40,770 Punkte).
Elia Locher und Beoan Stocker hatten zu Beginn ihrer Synchronübung Verständigungsschwierigkeiten, weswegen der eine ohne den anderen abgesprungen ist. Dies führte nach dem zweiten Mal zum Abbruch und damit zu 0 Punkten.
Larissa Kurmann startete in der Kategorie 17 bis 21 Jahre. Die erste Übung gelang ihr gut. Im zweiten Versuch landete Kurmann jedoch zu nah an der blauen Abdeckung, weswegen sie diesen abbrach. Am Ende reichte es für einen guten 19. Platz in einem sehr starken Teilnehmerfeld.
Bei den jüngsten in der Altersklasse 11–12 standen Mia Jaccard und Mika Keller im Einsatz. Für Jaccard war es der erste Wettkampf auf internationaler Ebene. Mit einer guten Pflicht und einer noch besseren Kür turnte Mia nach eigenen Aussagen Punkterekord (81,540). Am Ende klassierte sie sich auf dem 22. Platz.
Obwohl Keller bereits internationale Wettkämpfe bestritten hat, war für ihn die Konkurrenz in Sofia beeindruckend. Leicht angeschlagen turnte er zwei gute Übungen und landete am Ende auf Platz 26 (83,200).
Die World Age Group Competition soll auch dazu dienen, Erfahrungen im internationalen Umfeld zu sammeln. Dazu gehören zum Beispiel: Umgang mit Nervosität, Springen in einer neuen Umgebung, anderem Licht und grossen Hallen, aber auch, dass man sich in einem anderen Umfeld mit anderen Leuten an einem fremden Ort bewegt. Dies und noch einiges mehr steht an einer WAGC genauso im Zentrum, wie die sportliche Leistung.