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Der 1972 als Sohn des Dirigenten Michail Jurowski in Moskau geborene Vladimir Jurowski studierte zunächst am Konservatorium seiner Heimatstadt. Nachdem die Familie 1990 nach Deutschland umgezogen war, setzte er seine Ausbildung an den Musikhochschulen von Dresden und Berlin bei Rolf Reuter und Semion Skigin fort. 1995 gab er sein internationales Debut mit Rimsky-Korsakows Mainacht beim Wexford Festival, dem sich im Jahr darauf ein erster Auftritt mit Verdis Nabucco am Londoner Royal Opera House anschloss. Von 1997 bis 2000 war Vladimir Jurowski Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin, von 2001 bis 2013 stand er dem Glyndebourne Festival als Musikdirektor vor. Seine enge Verbindung zum London Philharmonic Orchestra, das ihn 2003 schon zum Ersten Gastdirigenten berufen hatte, mündete 2007 in die Ernennung zum Principal Conductor — ein Amt, das er bis 2021 innehatte. Seit 2017 steht Jurowski an der Spitze des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, seit 2021 leitet er als Generalmusikdirektor die Bayerische Staatsoper und das Bayerische Staatsorchester. Ausserdem ist er Principal Artist beim Orchestra of the Age of Enlightenment und amtierte bis 2021 als Intendant beim Enescu-Festival in Bukarest. Regelmässig arbeitet er mit dem Chamber Orchestra of Europe und dem ensemble unitedberlin zusammen. Vladimir Jurowski war an Bühnen wie der Metropolitan Opera, der Opéra national de Paris, der Dresdner Semperoper, der Mailänder Scala und dem Bolschoi-Theater in Moskau zu Gast. 2017 debutierte er mit Bergs Wozzeck bei den Salzburger Festspielen, 2018 stellte er sich mit Schrekers Die Gezeichneten am Opernhaus Zürich vor. Er dirigierte die Berliner und die Wiener Philharmoniker, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Royal Concertgebouw Orchestra, das New York Philharmonic, das Chicago und das San Francisco Symphony, das Philadelphia und das Cleveland Orchestra. 2007 wurde Jurowski mit dem Royal Philharmonic Society Music Award ausgezeichnet.
Debut bei Lucerne Festival am 11. August 2011 in einem Konzert des Mahler Chamber Orchestra mit Werken von Mendelssohn und Henze.
Juli 2023