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Gemäss Jahresbericht 2002 erarbeitet das WNTI - unter anderem in Zusammenarbeit mit Regierungs- und Nicht-Regierungsstellen - internationale Standards, Vorschriften und Richtlinien und arbeitet bei der Umsetzung mit.
Im Berichtsjahr wurde an der Umsetzung der international gebräuchlichen siebenstufigen Störfallbewertungsskala für Kernanlagen (Ines) für Transportzwischenfälle gearbeitet. Wie das WNTI dazu schreibt, wurden seit dem Start der industriellen Nutzung der Kernenergie keine Transport-Unfälle mit radioaktiven Stoffen verzeichnet, welche für die Öffentlichkeit oder die Umwelt signifikante Auswirkungen hatten. Der Bericht beschreibt im weiteren die Zusammenarbeit des WNTI mit internationalen Organisationen (Internationale Atomenergie-Organisation, International Maritime Organization, International Civil Aviation Organization und The United Nations Sub-Committee of Experts on the Transport of Dangerous goods) und mit Industrieorganisationen (Foratom, World Nuclear Association, Nuclear Energy Institute und International Organization for Standardization).
Lome Green, Generalsekretär des WNTI, schreibt im Vorwort des Berichtes: "Der Transport radioaktiver Materialien hat in letzten Jahren beträchtliche öffentliche Aufmerksamkeit erlangt. Die Öffentlichkeit will wissen, dass die Transporte sicher geführt werden. Dazu weist die Industrie aus den vergangenen Jahrzehnten eine ausserordentliche Sicherheitsbilanz aus. Dies dank der strengen internationalen Transportsicherheits-Vorschriften und auch dank der Professionalität der Industrie. Die Sicherheitsvorschriften sind einem fortlaufenden Überprüfungsprozess unterworfen, und die Industrie nimmt durch WNTI jede Gelegenheit wahr, um an diesem Prozess teilzunehmen."
Quelle
H.R. nach WNTI, Review 2002