Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03382.jsonl.gz/567

Signatur:
Ar 1030
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 1030
1977-2016
1.1 m
„Ruedi“ Bantle (*19. Juni 1926 in Basel; † 24. Dezember 2017; heimatberechtigt in Basel) war ein Kommunist welcher aktiv in der PdA Basel war. Er absolvierte eine Lehre als Mechaniker und war darauf 25 Jahre als Kranführer tätig, zweitweise ebenfalls als Brigade im Eisenbahnbau in Bulgarien. 1947 trat er der PdA bei, 1962 wurde er für 3 Jahre an die Kaderschule in Moskau geschickt, wobei seine Frau Erika Bantle (* 1935 in Freiburg im Breisgau) begleitete. Ab 1970 war er als Sekretär der PdA tätig, als der Konflikt innerhalt der PdA entfachte, nahmen er und seine Frau eine Mittlerfunktion zu der Neuen Sozialen Bewegung ein. Nach seiner Entlassung 1984 verblieb er für ca, 1 Jahr arbeitslos. Daraufhin wurde er beim Magazin „Vorwärts“ angestellt. 1987 verreisten Rudolf und Erika für ein halbes Jahr nach Nicaragua. Dies erfolgte im Zuge des Wahlsieges der Sandinisten 1984. 1989 wurde die „Neue PdA Basel“, von welcher er ein Mitgründer war, in die Basler Sektion Von 1972 bis 1984 gehörte Rudolf dem Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt an. Von 1991 bis 1993 und später von 1999 bis 2005 betätigte Rudolf Bantle sich im Bürgergemeinderat der Stadt Basel. Im Sommer 2006 trat er von allen Ämtern zurück.
Die Unterlagen gelangten am 17.09.2019 in das Schweizerische Sozialarchiv. Die Ablieferung wurde von Manfred Vischer betreut
Nachlassbestand mit Lebensdokumenten, Unterlagen zur politischen Tätigkeit, Texten von und über Ruedi und Erika Bantle, Sammelgut.
Kassiert wurden Dubletten und Mehrfachexemplare. Bei den Textilien wurden einzelne Objekte ohne Aufschrift und nähere Informationen ausgeschieden.
Es werden keine Nachlieferungen erwartet
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Veröffentlichungen, Publikationen
Der Bestand wurde in den Monaten November und Dezember 2019 von U. Kälin und N. Weibel bearbeitet.