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Weltbekannte Musiker stammen selten aus der Schweiz. Doch Ivo Antognini ist einer von ihnen. Wer nachschaut, wo seine Werke aufgeführt werden, könnte problemlos ins Staunen geraten: Viele Profichöre aus den USA widmen sich seinen A-Capella-Kompositionen. Hinzu kommen auch Formationen aus Südafrika, Südkorea und der Schweiz.
Eigentlich hatte er sich für Jazz interessiert. Hierfür erwarb er 1985 in Luzern das Klavierdiplom. Weitere Ausbildungen an der Jazzschule in Bern folgten. Auch für Film und Fernsehen durfte er Musik schaffen. Eine Begegnung mit dem Kinderchor Coro Calicantus weckte ihn ihm ein neues Interesse. A-Cappella-Chorwerke faszinierten ihn. Fortan widmete Antognini sich diesem Musikstil. Seine Affinität für Jazz liess er jedoch bis heute nicht verklingen. Oft zieren moderne, jazzige Akkorde seine Kompositionen. Diese fanden schnell nicht nur beim Tessiner Kinderchor Anklang. Die Präsentation seiner Kompositionen am Symposium on Choral Music in Kopenhagen im Jahr 2008 dürften ihm die Tore zur weltweiten Chormusikbranche geöffnet haben. Seine ersten Auszeichnungen bei schweizerischen Kompositionswettbewerben folgten. Auch im Ausland räumt er regelmässig Preise für seine Kompositionen ab.