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Der Bundesrat akzeptiert ein Postulat von Nationalrat Philipp Matthias Bregy und will den Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels prüfen.
Der Bundesrat soll eine neuerliche Prüfung des Vollausbaus des Lötschberg-Basistunnels vornehmen. So die Forderung von Nationalrat Philipp Matthias Bregy. "Ich habe immer betont, dass aus einem halben Tunnel nie ein ganzer Tunnel wird", so Bregy gegenüber rro. Umso grösser ist die Freude des Oberwallisers, dass der Bundesrat sein Postulat am Donnerstag angenommen hat. "Dadurch zeigt er seine Bereitschaft, den Vollausbau des Lötschbergbasistunnels nochmals zu prüfen."
Der Hintergrund: Während dem geplanten bahntechnischen Vollausbau kommt es zu mehrmonatigen Schliessung des Basistunnels. Zur Sanierung würde es im Jahr 2050 kommen. Für Bregy zeigt sich mehr als deutlich: "Das Wallis ist auf die zweite Röhre angewiesen. Für ihn gibt es nur eine Lösung - die zweite Röhre muss nun gebaut werden. "Schliesslich fehlen nur noch sieben Kilometer." Auch volkswirtschaftlich mache dies durchaus Sinn.
In seiner Stellungnahme erwähnt der Bundesrat, dass im Rahmen der noch ausstehenden Abklärungen aufgezeigt werden soll, welche Zusatzaufwände ein Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels verursachen würde und welche Kosten und Sperrzeiten im Vergleich zu einem nur teilweisen Zweispurausbau resultieren würden. Gestützt auf diese Analyse könnten dem Parlament allfällige Entscheidungen mit dem vorgesehenen Zwischenbericht zum Ausbauschritt 2035 unterbreitet werden, welcher 2022 dem Parlament vorgelegt wird.ip