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Untertitel: Anfrage von Grossrat Georges Godel
Die Entwicklung der Gesellschaft, die Komplexität der Probleme und die steigenden Ansprüche verlangen von den Kantonsregierungen eine kantonsübergreifende Denkweise. Dies stellte Grossrat Georges Godel (CVP, Ecublens) in einer Anfrage an den Staatsrat fest. Er weist dann darauf hin, dass die Kantone Freiburg und Waadt in verschiedenen Bereichen bereits eng zusammenarbeiten.
Mit Blick auf diese Zusammenarbeit bittet er die Regierung um eine wirtschafts- und arbeitsplatzbezogene Analyse. Er möchte damit in Erfahrung bringen, ob «in den verschiedenen Bereichen der interkantonalen Zusammenarbeit eine Opfer- und Gewinn-Symmetrie erreicht wird».
In der soeben veröffentlichten Antwort stellt der Staatsrat fest, dass dies umfangreiche Nachforschungen erfordern würde, die im Rahmen einer Antwort auf eine Anfrage nicht unternommen werden könnten. In der laufenden Legislaturperiode hatte der Staatsrat aber bereits eine Bestandesaufnahme und Intensivierung der interkantonalen Zusammenarbeit in Aussicht genommen.
Bericht im September
Aus der Antwort des Staatsrates an Grossrat Godel geht hervor, dass eine Arbeitsgruppe bereits eine Bestandesaufnahme aller Bereiche der interkantonalen Zusammenarbeit in allen Tätigkeitsgebieten des Kantons Freiburg aufgestellt und über 250 Gegenstände identifiziert hat, die von der komplexesten bis zur einfachen Zusammenarbeit in Form eines Informationsaustausches reichen. Diese Ergebnisse würden nun in den Bericht der Tätigkeit der verschiedenen Arbeitsgruppen aufgenommen, die zu Beginn der Legislaturperiode geschaffen wurden. Sie werden an der Sitzung des Grossen Rates im September vorgestellt.
Der Bericht werde auch Antworten auf die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt geben, sagt der Staatsrat weiter. Es könne bereits jetzt gesagt werden, dass eine Opfer- und Gewinn-Symmetrie nicht in jedem Fall erreicht werden könne, auch wenn sie angestrebt werde.