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Aegilops ovata Gren. et Gods.
in Südeuropa, verändert sich durch
Kultur und geht in Aegilops triticoidesReg. über (welche Art mancheBotaniker
für einen
Bastard von Aegilops ovata und
Triticum vulgare, dem gemeinen
Weizen, halten); fortgesetzte
Kultur erzeugt aus Aegilops triticoides
das dem
Weizen außerordentlich ähnliche, samenbeständige Aegilops speltaeformis Jord.
Fabre in
Agde bei
Montpellier
[* 3] erhielt nach zwölfjähriger
Kultur wohl ausgebildete
Ähren mit großen, mehlreichen
Körnern.
L., Pflanzengattung aus der Familie der Gramineen (s. d.), von Triticum nur durch die zwei- bis vierzähnigen
Blütenspelzen unterschieden. Aegilops ovata.L., Gerstenwalch, ist ein in ganz Südeuropa gemeines
Unkraut. Durch Kreuzung mit dem Weizen entstand der dem letztern ähnliche Aegilops triticoides Link.,
der viele zur falschen Ansicht veranlaßte, daß der Gerstenwalch durch Züchten in Weizen umgewandelt werden könne. Der
Bastard ist durch fortgesetzte Kreuzungen mit Triticum zu dem als Getreide
[* 4] brauchbaren Aegilops speltaeformis
Jord. gezüchtet worden.
Aegilops cylindrica
Host. (TriticumAegilops Hack.) aus Südosteuropa und einige andere Arten werden zuweilen als Ziergräser in Gärten gehalten, und
ihre getrockneten Ähren werden zu Gräserbouquets und zu den sog. Makartsträußen gern verwendet.