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Die Siedlung war lange ununterbrochen bewohnt. Erste Besiedlungsspuren stammen aus dem Neolithikum oder der Kupferzeit. Die letzten stammen aus dem 13. Jahrhundert.
Die meisten Spuren stammen aus der arabischen Zeit und nach der Rückeroberung.
Vorhanden sind eine Haupt- und Nebenfestungen. Die Hauptfestung wird von einer 330 Meter langen Mauer umgeben. Durch einen grossen Turm gelangte man in einen Innenhof. Um diesen gruppierten sich verschiedene Bauten. Dieser militärische Teil bestand aus Pferdeställen, Lagerräumen und Kasematten.
Durch einen engen Durchgang gelangte man in einen weiteren Hof. Hier war der städtische, ausgedehntere Bereich. Hier waren Wohnbauten, Lagerräume, Läden und Werkstätten vorhanden. Es gab Backöfen, Brunnen und eine Zisterne.
Möglicherweise war diese Siedlung Marachique, ein Ort von gewisser Bedeutung. Er wird von arabischen Historikern und in christlichen Dokumenten bis ins 13. Jahrhundert erwähnt.
In der Umgebung sind 14 weitere Fundstätten mit Schildern markiert. Diese sind allerdings nicht leicht zu finden. Es handelt sich um folgende:
Am besten fährt man zum Informationszentrum in Castro da Cola. Dort kann man auch eine Übersichtskarte in Englisch erhalten. Öffnungszeiten: