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Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch
INHALT
JEWS AND ARABS & THE IRAQI CONNECTION
Eine filmische Reflexion über die Klischees «des Juden» und «des Arabers» in den letzen hundert Jahren Film, verbunden mit den Biografien von ausser gewöhnlichen Menschen: vier Irakisch-jüdische Kommunisten.
Samir - selbst Kind irakischer Einwanderer in der Schweiz, beschäftigt sich als Filmemacher seit Jahren mit den Fragen von Entfremdung und der Bildung von Identität. Innerhalb dieser Diskussion ist Prof. Ella Shohat (Soziologin und Filmhistorikerin an der City University of New York) eine der wichtigsten Figur des Films. Aufgewachsen in Israel als Tochter irakischer Juden, reflektiert sie über ihre Geschichte.
«Forget Baghdad» geht unter anderem den Lebensgeschichten von vier speziellen Menschen nach: Shimon Ballas, Professor für Arabisch in Tel Aviv, engagiert in der pro-palästinensischen Friedens- und Bürgerrechtsbewegung. Sami Michael, einer der berühmtesten Bestseller-Autoren Israels, der schon Mitte der fünfziger Jahre mit den Kommunisten brach. Moshe Houri, ein reicher Kioskinhaber und Bauunternehmer in einem Vorort Tel Avivs. Er wählt immer noch Kommunisten. Samir Naqqash, der einzig von den Vieren, der seine Literatur immer noch auf Arabisch schreibt. Dafür hat er schon etliche Preise gewonnen, aber kein Verleger will mehr seine Bücher herausbringen. Weder in der arabischen Welt noch in Israel.
BILDER
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