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Ziel einer Tempo-30-Zone ist es, den Verkehr zu beruhigen und somit auch die Aufenthaltsqualität und die Sicherheit in Wohnquartieren zu verbessern. Eine Tempo-30- Regelung macht in einem Industriequartier ebensowenig Sinn wie auf einer vielbefahrenen
Durchgangsstrasse. Tempo-30-Zonen sind deshalb in klar abgegrenzten Wohngebieten
und erkennbar für die Verkehrsteilnehmer anzuordnen. Verkehrsorientierte Strassen, also
Strassen mit einem grossen Anteil an durchfahrendem Verkehr, gehören nicht in eine Zone mit
Geschwindigkeitsbeschränkung.
Die Begegnungszone hat zum Ziel, einen Raum für Aktivitäten (Spiel, Spaziergänge,
Shopping usw.) zu schaffen, ohne dabei den Fahrzeugen das Durchfahren zu verbieten. Die
Fläche, welche von der Begegnungszone eingenommen wird, muss stark begrenzt bleiben.
Damit wird vermieden, dass sie zu Spitzenzeiten als Abkürzung verwendet wird. Im übrigen
bestünde bei einem Überborden solcher Zonen das Risiko eines Umkehreffekts ausserhalb der
Zonen, indem die Aufmerksamkeit der verletzlichsten Verkehrsteilnehmer verringert ist: Bei
Fussgängern, die über beschränkte Kenntnisse oder Fähigkeiten verfügen, (Kinder, Personen mit
beschränkter physischer Kapazität, Kranke usw.), besteht das Risiko, dass sich ihr Aufmerksamkeitsniveau verringert, und dies kann auch ausserhalb dieser Zonen geschehen.
Quelle TCS Broschüre Zonen unter der Lupe weitere Auszüge folgen