Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03561.jsonl.gz/2923

Chronik kurz
Der FC Beinwil am See (im Volksmund FC Böju) wurde 1934 gegründet. Der Hauptplatz liegt idyllisch und einmalig schön direkt am Hallwilersee in der Badi und neben der Jugendherberge. Die erste Mannschaft spielte bis 1984 ausnahmslos in der vierten Liga, scheiterte in dieser Zeit mehrmals in den Aufstiegsspielen, und stieg just zum 50jährigen Jubiläum endlich erstmals in die 3. Liga auf.
Die erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte war die Zeit ab dem Jahr 2001. Überlegen gelang im Sommer 2001 der Aufstieg in die 3. Liga. In dieser fasste Böju auf Anhieb Fuss und setzte sich sofort in der Spitze fest. Nach einer überragenden Saison erreichten die See-Kicker Platz zwei und kamen in die Aufstiegsspiele, in welchen man als Drittplatzierter nach einem dramatischen Sieg gegen Würenlos und vor über 500 Zuschauern den erneuten Aufstieg sicherte.
Dann begann das Abenteuer zweite Liga. Vier Jahre hintereinander belegte man den neunten Schlussrang. Nach diesen vier neunten Rängen von 2003 bis 2006 kam im Sommer 2007 der Abstieg. Trotz einem Sieg gegen Oftringen im letzten Spiel fehlt am Schluss nur gerade ein Punkt auf den FC Dottikon. In der nachfolgenden Saison folgte der fünfte Schlussrang.
Vereinshöhepunkte gab es auch im Cup. Noch als Viertligist, im Aufstiegsjahr 2001, wurden im AG-Cup die Zweitligisten Kölliken und Lenzburg eliminiert. Im Halbfinal unterlag man zu Hause Windisch, erreichte aber als Halbfinalist den Schweizercup. Hier bedeutete das Erstrundenspiel gegen Blue Star Zürich mit Spielertrainer und ehemaligem NLA-Torschützenkönig Petar Aleksandrov das Aus. Der noch grössere Erfolg im AG-Cup wurde im Jahr 2006 erzielt. Im Final in Würenlingen unterlag der FCB dem Cupspezialisten Kölliken vor 750 Zuschauern mit 0:2.
Die 1. Mannschaft hat sich seit einigen Jahren in der 3. Liga etabliert.
Beinwil am See, 07.09.2009, Martin Hintermann