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Pech für die Schweizer 4×100-m-Staffel mit Amaru Schenkel (LC Zürich) und Alex Wilson (OB Basel): Das helvetische Quartett verpasste an der EM in Helsinki die Olympiaqualifikation knapp. Im Final wurden Schenkel, Wilson und Co. in 38,83 Sekunden Fünfte hinter Holland, Deutschland, Frankreich und Russland.
Damit gehen die Kontinentaltitelkämpfe in Finnland für die Schweizer Topsprinter ohne Exploit zu Ende. Zwar schafften über 200 m beide die Halbfinalqualifikation, vermochten sich dort allerdings nicht mehr zu steigern. Schenkel, der auch über 100 m (17.) gestartet war, wurde Vierzehnter, Wilson Neunter.
Der Basler schüttelte nach seinem Halbfinaleinsatz den Kopf. „Das kann ja nicht sein!“. In 20,87 Sekunden wurde er in der dritten Serie Dritter. Um über die Zeit weiterzukommen, hätte er bloss drei Hundertstel schneller sein müssen. Eine einmalige Chance, der Wilson nachtrauerte.
Frust bei Philipp Bandi
Noch grösser war der Frust bei Langstreckenläufer Philipp Bandi (GG Bern). Nach einem fremdverschuldeten Sturz auf dem ersten Kilometer war das 5000-m-Rennen für den Berner Routinier praktisch gelaufen. Der Olympiateilnehmer von 2008 verlor den Rhythmus und wurde in 14:07,48 Minuten 22.
Immerhin einen positiven Punkt konnte er erwähnen: „Wenigstens bin ich nicht verletzt.“ Am 7. Juli wird Bandi, der in dieser Saison schon zweimal unter 13:40 Minuten gelaufen ist, in Heusden-Zolder (Be) seinen nächsten 5000er laufen und dort die Olympialimite anpeilen. Amaru Schenkel und Alex Wilson sind über 200 m bereits für London qualifiziert.