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Reinhard Friedrich Michael Mey, geboren * 21. Dezember 1942 in Berlin, ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Seine Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
Leben Mey besuchte in Berlin das Französische Gymnasium, an welchem er 1963 erfolgreich das französische Baccalauréat und das deutsche Abitur absolvierte. Im Anschluss daran schloss er eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Schering AG Berlin ab. Das danach begonnene Betriebswirtschaftslehre-Studium an der TU Berlin brach Mey nach sechs Semestern ab, um sich ganz der Liedermacherei zu widmen.
Heute lebt Reinhard Mey mit seinen zweiten Ehefrau in Berlin-Frohnau. Zwei gemeinsamen Söhne und eine Tochter sind aus dieser Ehe hervorgegangen. In der TV-Sendung "Beckmann" teilte Mey im September 2009 mit, dass sein zweiter Sohn Maximilian im März 2008 ins Wachkoma gefallen sei.
Karriere Mey brachte von 1967 bis 2013 insgesamt 26 Studioalben heraus, dazu kommen 13 veröffentliche Live-Platten sowie unzählige Sampler, Singles und DVDs - und das allein in Deutschland. Doch auch in Frankreich und den Niederlanden kann er große Erfolge feiern: 7 Frédérik-Mey-Alben und 2 Live-LPs erschienen in französischer Sprache und einige seiner Texte sind sogar in französischen Schulbüchern zu finden. Seine einzige Doppel-Platin-Platte erschient 1975 auf niederländisch unter dem Titel "Als de dag van toen ("Wie vor Jahr und Tag")" 1970 versuchte er mit "One Vote for Tomorrow" in Großbritannien an seine anderen Erfolge im Ausland anzuknüpfen, der Versuch schlug jedoch fehl.
Das wohl bekannteste Lied Meys stammt aus dem Jahr 1974 und trägt den Titel "Über den Wolken". Bei der vom ZDF veranstalteten Wahl der 100 besten Lieder des Jahrhunderts erreichte das Lied den 4. Platz und verfehlte die Top 3 damit nur knapp. Platz eins der deutschen Albumcharts erreichte Mey in den Jahren 1972 mit "Mein achtel Lorbeerblatt", 2007 mit "Bunter Hund" und 2013 mit "Dann mach's gut".
Das dieses Album beschaulich und nachdenklich werden würde, war angesichts der familiären Situation Reinhard Meys schon zu erwarten.
Genau so ist es auch geworden und genau das ist auch schon am Cover erkennbar. Ein nachdenklicher Mey, der in Erinnerungen schwelgt und darüber berichtet. Also bis dahin nicht wirklich was ganz...Das dieses Album beschaulich und nachdenklich werden würde, war angesichts der familiären Situation Reinhard Meys schon zu erwarten.
Genau so ist es auch geworden und genau das ist auch schon am Cover erkennbar. Ein nachdenklicher Mey, der in Erinnerungen schwelgt und darüber berichtet. Also bis dahin nicht wirklich was ganz großes Neues.
Dennoch ist die Masse an Liedern, die in der Vergangenheit verweilen (Des erste Mal, Gute Seele, Mairegen und Das Butterbrot) diesmal größer und für mich textlich intensiver als ohnehin schon.
Highlight der Cd ist jedoch "Drachenblut", das er für seinen Sohn geschrieben hat und das einfach zu Herzen geht. Es ist einfach unbeschreiblich und man fühlt mit Herrn Mey mit, so eindringlich ist dieses Lied. Ich habe selten einen Text gelesen und soviel dabei empfunden, wie hier.
Aber es gibt auch den kritischen Mey, der sich mit der DSDS Mentalität auseinander setzt. In "Larissas Traum" rechnet er mit Bohlen und Co. ab und das mit einem kleinen Seitenhieb auf die Politik. Besser hätte man es nicht machen können.
Auch sehr rührend das Liebeslied an seine Frau "Wir sind eins", das der geneigt Hörer sicherlich nachempfinden kann.
Musikalisch finde ich das Album einen Hauch schwächer als noch "Bunter Hund", wobei ich hier bemerken muß, dass ich das Album als äußerst gelungen empfunden habe. Aber hier spielt die Musik bei so herausragenden Texten auch nur eine Nebenrolle, denn textlich steigert sich Mey noch immer von Album zu Album.
Es ist einfach ein Album für das Herz mit viel Verstand!
Ich möchte Herrn Mey und vor allem seinen Sohn alles Gute wünsche und das sich schnell alles zum Besten wenden wird.