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Biokunststoffe sind Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Zuckerrohr, Rizinus etc. oder aus Abfallstoffen, wie Stärke aus der industriellen Kartoffelverarbeitung oder Holzschnitzel aus der Möbelindustrie. Biokunststoffe können auch biologisch abbaubar sein, was aber nicht zwangsläufig der Fall ist.
Da Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen keine fossilen Ressourcen verbrauchen machen sie von der Verknappung solcher unabhängiger. Wenn Produkte aus solchen biobasierten Kunststoffen (nach reuse und recycle) in der Verbrennung landen, sind sie dort klimaneutral. Der Vortrag erläutert diese Basics und geht auf Anwendungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Marksegmenten ein. Es werden aber auch allzugroße Hoffnungen bezüglich einer Lösung der weltweiten Müllproblematik und Meeresverschmutzung faktenbasiert relativiert.
Kurz CV
Dr.-Ing. Michael Thielen, Jahrgang 1961, studierte an der RWTH Aachen (IKV) Maschinenbau mit Schwerpunkt Kunststoffverarbeitung.
Nach seinem Diplom war er ab 1989 einige Jahre im Krupp Forschungsinstitut in Essen tätig, von wo aus er 1995 (im IKV in Aachen) promovierte.
Nach 5 Jahren bei Krupp Kautex (Extrusionsblasformmaschinen) war er bis 2003 Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei SIG Plastics International, Essen.
Anschließend gründete er sein eigenes PR-Beratungsunternehmen Polymediaconsult.
Im Jahr 2006 gründete er seinen eigenen Verlag, dessen erstes Produkt das "Biokunststoff-MAGAZIN" ist, eine zweimonatlich erscheinende Fachzeitschrift Weitere Produkte sind eigene Bücher und Fachtagungen wie der PLA und der PHA World Congress, das Bioplastics Business Breakfast zur K sowie bio!PAC, bio!CAR und bio!TOY.