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Gesetzlich erlaubt wäre ein ausländischer Immobilienanteil von 10%, wobei insgesamt 30% des Gesamtvermögens in Immobilienanlageklassen investiert werden dürfen. Während viele Vorsorgeeinrichtungen das Potenzial des Schweizer Marktes mittels einer sehr hohen Anlagequote bereits ausschöpfen, sind Investitionen in ausländische Liegenschaften mit 1,3% des Gesamtvermögens immer noch relativ selten, wie KPMG am Donnerstag mitteilt. "Allerdings fehlt für Investitionen in Auslandsimmobilien oft das Know-how bei den Vorsorgewerken", so Ulrich Prien von KPMG Schweiz.
VOR ALLEM WOHNLIEGENSCHAFTEN GEFRAGT
Hoch im Kurs stehen bei den Pensionskassen Wohnliegenschaften (62%). Der Rest entfällt auf gemischt oder kommerziell genutzte Objekte, wobei der Hauptanteil auf die gemischt genutzten Liegenschaften mit einem relativ hohen Wohnanteil entfällt, wie es heisst. Investitionen in rein kommerziell genutzte Liegenschaften würden nach wie vor eine Minderheit darstellen.
Die Leerstandsquote bei den Wohnliegenschaften ist den Angaben zufolge auf 2,9% gestiegen von 2,4% im Vorjahr. Für die gemischt-kommerziell genutzten Liegenschaften weist KPMG eine Leerstandsziffer von 5,6% aus (VJ 4,0%).
cp/ra
(AWP)