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Mali ist eines der ärmsten Länder der Welt; fast 70% der Bevölkerung lebt von weniger als $1 (0,95 SFR) pro Tag. Ausserdem haben fast 7 Millionen Menschen, insbesondere im Norden des Landes, keinen Zugang zu Trinkwasser.
Durch seine schwache Wirtschaft und sein schwieriges Klima gehemmt, zählt Mali zu den ärmsten Regionen der Welt. Die bewaffneten Konflikte im Land nagen ebenso an der Nahrungsmittelsicherheit wie an dem Zugang zu medizinischer Versorgung. Diese Situation verursacht massive Bevölkerungsbewegungen innerhalb des Landes aber auch in Richtung der Nachbarländer. Mali ist zudem anfällig für Naturkatastrophen: Hungersnot, Dürre,…
|38 % der Kinder unter|
5 leiden an chronischer
Mangelernährung
|Eine Arbeitslosenquote|
von über 20%
|168 000 Flüchtlinge und|
mehr als 52 000
Vertriebene
Islamic Relief arbeitet seit 1997 in Mali. Islamic Relief gehörte zu den ersten Organisationen, die einige der am stärksten von der Lebensmittelkrise 2005 betroffenen Regionen erreichten. Dank der Arbeit unserer Teams konnten 95 Tonnen Lebensmittel an mehr als 30 000 Menschen verteilt werden. Im Anschluss an die Nothilfe hat Islamic Relief Entwicklungsprojekte aufgebaut um die schwächsten Bevölkerungsgruppen zu begleiten. Die Organisation unterstützt Projekte, die auf Anpassung an den Klimawandel, auf Zugang zu Wasser und auf Existenzsicherung ausgerichtet sind.
Islamic Relief Schweiz hat Projekte zur nachhaltigen Entwicklung landwirtschaftlicher Gebiete unterstützt. Dies hat es möglich gemacht, Saatgut an die Landwirte zu verteilen und sie für die Verbesserung ihrer Produktion zu schulen, Brunnen zu erbauen und zu renovieren und einkommensgenerierende Tätigkeiten zu schaffen. Die durch unser Schweizer Büro unterstützten Projekte haben die Verbesserung von Lebensumständen und die Sicherung des Nahrungsmittelzugangs zum Ziel.