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Diokletianspalast Split, Forschung, Studio Adam Caruso, 2013
Die Stadt Split ist die Reinhabitation des Palasts von Diokletian, einst als Altersresidenz des römischen Kaisers konzipiert. Später fiel die Hafenstadt unter die byzantinische, dann die venezianische und noch später die österreichisch-ungarische Herrschaft. Über die Zeit wurde der Palast ausgebaut, die militärischen Einrichtungen umgebaut, neue Häuser errichtet und die Mauern und Wehrtürme zu Behausungen umgenutzt.
Die bewohnte Festung war als Soldatenstadt zur Sicherung des Territoriums geplant, das zeigen die sich senkrecht in der Mitte des rechteckigen Stadtgrundrisses kreuzenden Hauptachsen, Cardo und Decumanus. Südlich dieses Schnittpunktes liegt das Peristyl, ein rechteckiger Hof, allseitig von Kolonnaden umgeben, in welchem sich der Kaiser einmal im Jahr dem Volk zuwandte.
Über die Zeit hat sich die Ostfassade davon am eindruckvollsten verändert. Unter anderem können Einflüsse von römischer, mittelalterlicher, renaissance, venezianischer und barocker Architektur zugleich abgelesen werden.