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Viele Länder bieten regelmässige Kurse in Gebirgsmedizin an. Die medizinischen Kommissionen von UIAA und ICAR haben zusammen mit der International Society for Mountain Medicine (ISMM) im August 1997 (Interlaken, Schweiz) die Mindestanforderungen für einen formalen Diplomstudiengang festgelegt. Viele Kursveranstalter haben diese Standards übernommen und das daraus resultierende Diploma in Mountain Medicine (DiMM) ist zu einer weithin anerkannten Qualifikation geworden. Das Reglement wurde zuletzt 2018 aktualisiert und ist seit Januar 2019 gültig. Die Re-Zertifizierung unserer Kurse durch einen externen Gutachter erfolgt alle 4 Jahre.
Die Qualifikation „Diploma in Mountain Medicine“ kann nur Gesundheitsfachkräften verliehen werden, die bei einer nationalen Berufsaufsichtsbehörde registriert sind (Ärzte, Sanitäter, Krankenschwestern usw.). Studierende im letzten Studienabschnitt können mit den Kursen beginnen, erhalten das Diplom aber erst nach Studienabschluss. Die Kursgestaltung ist dem Veranstalter überlassen, jedoch muss der Grundkurslehrplan enthalten sein, um ein Diplom zu verleihen.
Die Mindeststudienzeit (Vorlesungen, Workshops und Praktika) beträgt 120 Stunden.