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Die kleine Idee, aus der Anapuke, Berg der Ahnen entstand, war die wahre Geschichte eines tot geborenen Babys, das im Krankenhaus im Abfall landete und schließlich der trauernden Familie für die Bestattung zurückgegeben wurde, jedoch ohne Augen. Es ist ein literarischer Kunstgriff (das Baby ist den ganzen Roman hindurch anwesend), den die Leser nicht so schnell vergessen können. Grace sagt, dass sie die Geschichte nicht wegen ihrer schockierenden Wirkung verwendet hat – »aber sie ist sehr eindringlich und bewegend, und Fiktion soll ja eindringlich und bewegend sein« –, obwohl sie tief schockiert war, als sie 1991 zum ersten Mal von dem toten Baby hörte. »Ich konnte es lange nicht vergessen. Aber ich glaubte nicht, dass ich darüber schreiben würde, ich dachte, es würde in einem Roman zu unglaubwürdig klingen. Die wahre Begebenheit ist im Roman abgemildert.«
Ebenso schockierend ist für sie eine andere Geschichte, die Eingang findet in den Roman: diejenige von Riripeti, die »von der Schule umgebracht wird«, weil sie nicht die richtigen Antworten in der richtigen Sprache geben kann. Grace benutzt diese Geschichten, um Familiengeschichten mit heutigen Maori-Anliegen zu verknüpfen, wie schon in ihren früheren Büchern.