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Jeden Tag werden abertausende von E-Mails versendet. Wie können Sie sicherstellen, dass Ihre E-Mails von Kunden geöffnet und überhaupt gelesen werden? Wie schreiben Sie herausragende Betreffzeilen, welche Kunden dazu bringen, Ihr E-Mail zu öffnen?
Eine E-Mail Betreffzeile muss Aufmerksamheit erregen – ähnlich wie Schlagzeilen in Boulevardzeitungen. Hier kommen ein paar Tipps, welche Sie bei der Betreffzeile in Ihrer E-Mail beachten sollten:
1. Versprechen Sie etwas Gutes und zeigen Sie dem Leser auf, dass er durch den Inhalt Ihrer E-Mail glücklicher, besser informiert, oder etwa ein besserer Unternehmer wird.
2. Verwenden Sie Machtworte. Sensitive und emotionale Wörter ragen in den gut gefüllten E-Mail Inboxen besser hervor.
3. Verwenden Sie Nummern – diese erhalten vom menschlichen Auge mehr Aufmerksamkeit als Buchstaben.
3. Menschen sind neugierige Wesen. Seien Sie nicht davon abgeneigt, eigenartige Wörter zu verwenden oder in Ihren Betreffzeilen einen Cliffhanger einzubauen, wie man ihn aus den neusten HBO-Serien kennt. Ihre Kunden sind gespannt auf den weiteren Verlauf in Ihrem E-Mail und wollen mehr erfahren.
4. Trotzdem sollten Ihre Betreffzeilen nicht zu clever sein, einfache und banale Headlines sind in der Regel besser als komplizierte und unverständliche Alternativen.
5. Experimentieren Sie etwas herum. Trauen Sie sich ab und zu neue Wege zu gehen und kontrollieren Sie den Erfolg / Misserfolg.
6. Lernen von den Profis. Abonnieren Sie ausgezeichnete Newsletters oder Blogs und analysieren Sie deren pfiffige Betreffzeilen. Sie können garantiert etwas dazulernen.
7. Glauben Sie keiner Statistik, die Sie nicht selber gefälscht haben. Man liest oft, dass eine Betreffzeile nicht länger als eine gewisse Anzahl Buchstaben sein oder immer das Wort X beinhalten sollte. Völliger Nonsens, da jeder Leser ein Individuum ist und gewisse Varianten zu gewissen Personen einfach besser passen. Es lohnt sich die Mühe zu machen, die Betreffzeilen jeweils auf den Leser abzustimmen. So fühlt er sich besser abgeholt.
So nun haben Sie es geschafft, dass der Leser Ihre E-Mail geöffnet hat. Wie geht es nun weiter? Wie können Sie die Aufmerksamkeit des Lesers aufrecht halten? Wie können Sie sicherstellen, dass der Leser Ihr E-Mail Wort für Wort liest?
In den folgenden 10 Tipps wird beschrieben, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser im eigentlichen E-Mail aufrecht halten können:
1. Schreiben Sie die E-Mail schnell. So kommen Ihr Enthusiasmus und Personalität richtig zur Geltung.
2. Halten Sie Ihr E-Mail kurz und knackig (KISS). Editieren Sie Ihr E-Mail nach einem strengen Schema. Versuchen Sie lange, uninteressante Abschnitte zu verkürzen. Versuchen Sie die Länge von Ihrem E-Mail auf die Hälfte zu reduzieren.
3. Stellen Sie Fragen. Schreiben Sie, als ob Sie eine Konversation mit Ihrem Leser führen. So können Sie kundenspezifischer auf Ihren Leser zugehen.
4. Folgen Sie keiner strikten Formel! Wenn Ihr E-Mail in einem spezifischen Schema daherkommt, ist es oft für den Leser viel zu langweilig. Schreiben Sie grundsätzlich kurze, prägnante Sätze. Seien Sie auf den Punkt und folgen Sie keinen alten Schulregeln – ausser natürlich wenn es auf die Grammatik ankommt.
5. Fügen Sie jedem E-Mail Ihre persönliche Note hinzu. Der Leser muss Vertrauen zu Ihnen entwickeln können, er muss wissen, wer Sie sind und mit Ihrer persönlichen Schreibweise zeigen Sie dies am ehesten.
6. Automatisieren Sie Ihre Grüsse am Ende der E-Mail nicht. In der Schweiz schrieben wir viel zu oft nur „Freundliche Grüsse“, in Deutschland „Mit freundlichen Grüßen“. Versuchen Sie es mit Abwechslung, wie z.B. „Sonnige Grüsse aus Stäfa“, so weiss der Leser, dass Sie sich für das Schreiben dieser E-Mail Mühe gemacht haben. Zudem kommen Sie erneut etwas persönlicher rüber.
7. Verwenden Sie das Wort „Sie“ ein wenig öfter: Es zählt zu den überzeugendsten Wörtern der deutschen Sprache. Zudem merkt der Leser, dass Sie sich um ihn und seine Situation kümmern.
8. Last but not least: Wenn Sie eine E-Mail verfassen, versuchen Sie Ihre innere Freude hervorzuholen. Seien Sie nicht egoistisch oder kaltherzig. Einfühlsamkeit mit Ihren Lesern und Sympathie zahlen sich aus.