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Ich habe die Ehre euch heute die neue Cards Against Humanity „Swiss Edition“ zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Spielbegeisterten haben wir eine fertige Version zum Ausdrucken und Spielen mit exklusiv bünzligen Fragen und Antworten zusammengestellt. Wir wünschen euch viel Spass beim Testen und Verbessern! Eine zweite Version ist bereits in der Mache, also freut euch!
Hintergrund
Cards against Humanity wurde von ehemaligen Studenten der Highland Park High School in den USA erfunden. Die Idee basierte auf einem Spiel für eine Sylvester Party. Die Studenten hatten die sehr einfache Idee, dass einige Personen Fragen auf schwarze Karten geschrieben haben und die anderen Teilnehmer die Antworten auf weißen Karten verfassten. Weil vorher alles nicht miteinander abgestimmt wurden ist, entstanden durch die unterschiedlichen Frage- und Antwortkarten teilweise lustige und makabere Kombinationen. Zuerst erhielt das Spiel den Namen „Hyper theticals“ und wurde später in Cards against Humanity umgetauft.
Die Idee der Studenten war so originell, dass sich das Spiel sehr schnell verbreitet hat. Daher entschieden sich die Studenten für eine Kickstarter-Kampagne, um zusätzliches Geld für ein angedachtes Marketing ein zu sammeln. Im Dezember 2010 startete die Kampagne, nach nur zwei Wochen wurden 4.000 Dollar zusammen gesammelt. Ende Januar 2011 waren es bereits über 15.000 US-Dollar, die für das Spiel zusammen kamen.
Regeln
Die Regeln von Cards against Humanity sind sehr schnell erklärt:
- Jeder Spieler zieht anfangs 10 weiße Karten. Auf diesen Karten stehen Begriffe, die unsere kaputte Gesellschaft widerspiegeln.
Beispiele: Pferdefleisch, Justin Biber, Tote Babys, Ein geplatztes Kondom.
- Sobald jeder Mitspieler seine Karten in der Hand hält, wird ein Zar gewählt.
Die Wahl kann ohne Regeln geschehen. Der Zar zieht eine schwarze Karte / Fragekarte und liest diese laut für alle vor.
Eine Fragekarte enthält immer eine oder mehrere Lücken, in die Wörter von der weißen Karte eingefügt werden können.
- Nun wählen alle Spieler aus ihren weißen Karten eine Möglichkeit, bei der sie der Ansicht sind, dass die Wörter in Kombination mit den schwarzen Karten, dem Zar gefallen könnten.
- Da die Begriffe auf den weißen Karten alle mehr oder weniger makaber sind, können dadurch sehr witzige Sätze entstehen.
- Die ausgewählten weißen Karten werden verdeckt von den Spielern ausgewählt. Diese nimmt der Zar in die Hand und mischt diese gut durch, damit er nicht weiß, welche Karte von welchem Spieler stammt.
- Der Zar wählt dann seine Lieblingskarte aus, nachdem er die Ergebnisse vorgelesen hat. Wem diese Karte gehörte erhält in der nächsten Runde die schwarze Karte und ist der neue Zar.
- Es gibt im Spiel mehrere schwarze Karten und wer zum Schluß am meisten Karten besitzt, hat das Spiel gewonnen.
Und so sieht das dann aus:
Kostenlos
Cards Against Humanity kann kostenlos gespielt werden. Die Erfinder stellen Blanko Karten als PDF zur Selbsterstellung zur Verfügung, wobei eigene Fragen und Antworten erstellt werden können. Das ganze kann einfach ausgedruckt und anschließend ausgeschnitten werden.
Das Spiel wird seit 2011 weltweit verkauft und findet immer mehr Anhänger in der Spielszene und ist auf vielen Feiern und Partys der absolute Hit. Kurze Zeit nach der Entwicklung wurde das Spiel die Nummer 1 unter den Spielen auf der Verkaufsseite von Amazon.com In den darauffolgenden Jahren wurden immer mehr Exemplare von Cards against Humanity weltweit verkauft. Die PDF Version, die im Internet zum Download angeboten wird, wurde weltweit über 1,5 Millionen mal herunter geladen.