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Alexander Giesche
Alexander Giesche wurde 1982 in München geboren. 2011 schloss er sein Studium am Institut für angewandte Theaterwissenschaft in Giessen ab, wo er bereits eigene Projekte realisierte. All seine Arbeiten vereint ein starke visuelle Ebene: Er versteht sein "Theater" als ein Labor das die Konventionen des Genres zu ändern versucht, zirkulierend zwischen Performance und bildender Kunst. Mit RECORD OF TIME (einer Kollaboration mit Lea Letzel) erlangte er internationale Aufmerksamkeit und wurde 2010 beim „Körber Studio Junge Regie“ in Hamburg mit dem Preis der Kritik ausgezeichnet. Seine Arbeiten wurden am Schauspielhaus Zürich, an den Münchner Kammerspielen, dem Frascati Theater Amsterdam, dem Kaaitheater Brussels, bei Theater der Welt Mannheim, SPIELART München, Theaterformen Braunschweig, Festival d‘Automne Paris, Junge Hunde Festival Aarhus, Festival d‘Automne Paris, und dem G2T Festival in Gennevilliers präsentiert. 2012 bis 2014 war Alexander Giesche als Artist in Residence am Theater Bremen engagiert. Dort entstanden auch seine Bühnenarbeiten „Der perfekte Mensch“ und „LOST“ frei nach Motiven der gleichnamigen Fernsehserie. Bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater Heute wurde Giesche 2014 als Nachwuchsregisseur des Jahres genannt. Ab 2012 absolvierte Alexander Giesche ein Masterstudium bei DasArts in Amsterdam. Seine Inszenierung «Der perfekte Mensch» eröffnete 2015 das Radikal Jung Festival in München. In der Spielzeit 16/17 wird Alexander Giesche das visual poem «WHITE OUT- Begegnungen am Ende der Welt» auf der Bühne des LT realisieren.