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Die Arbeiten am Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) begannen in den 1970er Jahren mit der Entwicklung einer für die Inventarisierung von Ortsbildern geeigneten Methode – der ISOS-Methode. Im Jahr 2016 hat das Bundesamt für Kultur (BAK) diese Methode aktualisiert und die Darstellungsweise des Bundesinventars an die GIS-Technologie angepasst. Die ursprüngliche Methode und die angepasste Methode beruhen auf denselben Grundprinzipien und Regeln.
Das ISOS-Geoportal präsentiert die ISOS-Aufnahmen, die zurzeit in Kraft sind. Es gibt zwei Arten von Daten:
- die nach ursprünglicher Methode erarbeiteten Aufnahmen, die lediglich als PDF verfügbar sind;
- die nach angepasster Methode erarbeiteten Aufnahmen, die als PDF und vektorielle Geodaten verfügbar sind.
Das ISOS wird zurzeit revidiert. Die Revision erfolgt etappenweise. Folglich werden während einer gewissen Zeit Aufnahmen, die nach der ursprünglichen Methode erarbeitet wurden, und Aufnahmen, die mit der angepassten Methode ISOS erarbeitet wurden, auf dem Geoportal koexistieren. Nach Abschluss der Revision in der ganzen Schweiz werden nur noch Aufnahmen verfügbar sein, die nach der angepassten Methode erstellt wurden.
Das ISOS verfügt über zwei minimale Geodatenmodelle: Das erste modelliert die Struktur der ISOS-Daten bis 2020 (ursprüngliche Methode) und das zweite die Struktur der ISOS-Daten ab 2021 (angepasste Methode).