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Lufthebeverfahren
Das Lufthebeverfahren ist Teil eines Bohrverfahrens, bei dem das Bohrgut mittels eines Gemisches aus Bohrspülung und Luft zutage gefördert wird.
Beim Lufthebeverfahren, auch Spühlbohrverfahren genannt, wird das das Bohrgut mittels eines Gemisches aus Bohrspülung und Luft durch die Bohrstange in einen Bohrteich gefördert. Diese Technik wird bei Grünenwald Bohrtechnik Erdsonden-Verlegungen oft verwendet.
Die mit Druck in das Bohrloch eingeleitete Bohrspülung strömt zum Bohrmeißel, wo sie sich mit dem Bohrgut vermischt wird. Danach fließt das Zweiphasengemisch Bohrspülung/ Bohrgut durch das hohle Bohrgestänge wo oberhalb des Bohrmeißels Pressluft eingeblasen, so dass ein Dreiphasengemisch Bohrspülung, Bohrgut und Luft entsteht. Da dieses eine geringere spezifische Dichte aufweist als die Bohrspülung im Ringraum des Bohrlochs, drückt die Bohrspülung das Dreiphasengemisch nach oben. Der Unterschied zum gewöhnlichen Saugbohrverfahren besteht im Wesentlichen im Einsatz der Mammutpumpe anstelle der Saugpumpe.