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Laufen derzeit Online-Anwendungen Ihres Unternehmens in einer virtuellen Umgebung? Falls ja, dann lässt sich die Art und Weise, auf die Sie Ihre Anwendungen entwickeln und einsetzen, mit der Container-Technologie revolutionieren. Leider wird die Container-Technologie weitgehend missverstanden. Vermeidet Ihr Unternehmen die Nutzung von containerbasierten Anwendungen aufgrund von Sicherheitsbedenken – oder weil Ihr aktuelles Setup Ihre Bedürfnisse bereits zu erfüllen scheint? Es könnte sein, dass Sie eine großartige Gelegenheit verpassen, um mit dem digitalen Angebot Ihres Unternehmens ein breiteres Publikum zu erreichen.
Container-Technologie: Das Fundament
Wenn Sie schon einmal an der Entwicklung einer komplexen Anwendung beteiligt waren, wissen Sie, dass viele Dinge schief laufen können, wenn sich die Entwicklungs- und Produktionsumgebungen voneinander unterscheiden. Ein Wechsel des Betriebssystems, der Library-Abhängigkeiten, der Hardwarekonfiguration oder der Netzwerkinfrastruktur kann dazu führen, dass sich eine Anwendung unerwartet verhält. Eine Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, besteht darin, eine Abstraktionsschicht hinzuzufügen. Wenn die Anwendung auf einer virtuellen Maschine läuft, bleibt die Betriebsumgebung der Anwendung gleich. Das Problem bei virtuellen Maschinen ist jedoch, dass sie sich nicht so einfach skalieren lassen. Virtuelle Maschinen fahren nur langsam hoch und schwächen die Ressourcen der Host-Maschine.
Nehmen wir an, Sie könnten stattdessen ein Distributionspaket erstellen, das eine Anwendung und alle ihre Abhängigkeiten enthält. Genau darin besteht die Container-Technologie. Ein Container läuft zuverlässig ohne Virtualisierung, da er alle für ein reibungsloses Funktionieren erforderlichen Abhängigkeiten enthält. Das einzige, was Sie benötigen, ist ein Betriebssystem, das mit der Container-Technologie kompatibel ist.
Nachdem Sie nun mehr darüber erfahren haben, was Container-Technologie eigentlich ist, sollten Sie diese fünf Dinge über Container-Technologie wissen.
1. Container sind sicherer als je zuvor
Einige Unternehmen haben Docker und andere Container-Technologien bisher nicht genutzt, da sie der Ansicht sind, dass es eine schlechte Sicherheitspraxis ist, das Host-Betriebssystem eines Servers den Gefahren des Internets auszusetzen. Wenn eine Anwendung auf einer virtuellen Maschine läuft, wird der Host-Computer unter einer Abstraktionsschicht verborgen und so vor Hackerangriffen und Malware geschützt. Fakt ist jedoch, dass Container ziemlich sicher sind. Unternehmen für Docker und andere Container-Technologien haben die Sicherheit von Containern verbessert, indem sie digitale Signaturen, Echtzeit-Sicherheitsüberprüfungen und weitere Schutzfunktionen hinzugefügt haben. Sollte ein Container eine Sicherheitslücke aufweisen, dann erfahren Sie es, bevor ein Hacker die Möglichkeit hat, sie auszunutzen.
2. Container sind wie gemacht für die Skalierung
Wenn Ihr Unternehmen derzeit virtuelle Maschinen für seine Online-Anwendungen nutzt, dann wissen Sie, dass virtuelle Maschinen aufgrund ihrer hohen Ressourcenanforderungen schwer zu skalieren sind. Mehrere virtuelle Maschinen hinter einem Hypervisor laufen zu lassen, kann einen Server erheblich verlangsamen. Wenn Sie Ihre Infrastruktur in die Cloud verlegen, erhalten Sie Zugang zu unendlich vielen Ressourcen – doch ein Wechsel in die Cloud ändert nichts an der Tatsache, dass virtuelle Maschinen nur sehr langsam hochfahren. Die Container-Technologie ist im Vergleich dazu ein Leichtgewicht. Auf einem Server können mehrere Container gleichzeitig laufen – und da Container nahezu sofort hochfahren, können sie auch nur bei Bedarf aktiviert werden. Egal ob Sie Ihre Anwendung auf einem einzelnen Server, in einem herkömmlichen Rechenzentrum oder in einer Cloud-Umgebung laufen lassen – der Wechsel von virtuellen Maschinen zu Containern wird die Skalierbarkeit der Anwendung drastisch erhöhen.
Ist die Container-Virtualisierung auch für den Betrieb Ihrer Applikation sinnvoll? In unserem Whitepaper finden Sie alle Informationen rund um den Einsatz von Containern:
3. Die Container-Technologie eignet sich perfekt für DevOps
Wenn Ihr Unternehmen erwägt, DevOps einzusetzen, kann ein Wechsel zur Container-Technologie den Übergang beschleunigen. Die Container-Technologie eignet sich ideal für eine mikroservicebasierte Architektur, innerhalb derer jede der Anwendungsfunktionen ihren eigenen Container hat. Das Hinzufügen oder Ändern von Anwendungsfunktionen wird somit ein Kinderspiel, da nur der zugehörige Container geändert werden muss; es ist nicht notwendig, die gesamte Anwendung zu testen, zusammenzustellen und einzusetzen, nur um eine kleine Änderung vorzunehmen. Sie werden jedoch feststellen, dass ein Wechsel zu einer containerbasierten Architektur eine umfangreiche Schulung Ihrer Entwickler und Administratoren erfordert. Einige Unternehmen schieben den Einsatz von DevOps auf, bis sich ihre Entwickler wirklich gut mit der Container-Technologie auskennen.
4. Die Container-Technologie ersetzt nicht Ihre vorhandene Online-Strategie
Sie sollten die Container-Technologie als Möglichkeit zur Verbesserung – nicht als Ersatz – Ihrer vorhandenen Online-Strategie betrachten. Sie können beispielsweise Container zu Ihrer vorhandenen Cloud-Infrastruktur hinzufügen, ohne dass Sie etwas ersetzen müssen, was Sie sich so lange aufgebaut haben. Sie ziehen die Sicherheit und den Komfort von virtuellen Maschinen vor und möchten einen Host-Computer nicht den Gefahren des Internets aussetzen? Sie können Container auch im Rahmen einer hybriden Strategie nutzen, indem Sie sie auf virtuellen Maschinen laufen lassen. Sowohl VMware als auch Microsoft vertreiben Software, die das Container-Management in virtuellen Umgebungen unterstützt. Sie werden zwar einige Leistungsvorteile der Container-Technologie einbüßen, doch Sie werden mehr Sicherheit haben.
5. Container, eine Technologie von Dauer
Ob es einem gefällt oder nicht, Container bieten so immense Vorteile, dass es ein großer Nachteil für Ihr Unternehmen wäre, diese Technologie zu ignorieren. Viele der weltweit bedeutendsten Technologieunternehmen – wie IBM, Google, HP, Amazon, Microsoft, Vmware, Oracle und andere – haben gemeinsam ein branchenübliches Containerformat geschaffen, um Drittentwicklern die Möglichkeit zu geben, sich auf die Entwicklung von Technologien zu konzentrieren, die Container sicherer machen und ihre Handhabung vereinfachen. Container eignen sich perfekt für Software-Entwickler, da die Software nicht mehr vor dem Vertrieb unter zahlreichen unterschiedlichen Hardware- und Softwarekonfigurationen getestet werden muss. Auch für Unternehmen, deren Anwendungen einer hohen Nutzernachfrage standhalten müssen, sind Container perfekt geeignet. Ein Container fährt in einem Bruchteil einer Sekunde hoch und kann blitzschnell wieder herunterfahren, wenn er nicht länger benötigt wird. Unabhängig davon, ob Ihr Unternehmen ein Online-Publikum von Millionen von Nutzern bedienen muss oder durch den Einsatz von DevOps flexibler werden soll – der Wechsel zur Container-Technologie ist die perfekte Lösung.
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