Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03296.jsonl.gz/44

Mit Gesichtsmasken Bedürftige unterstützen
Ein Schneider-Atelier in Solothurn hat während dem Lockdown auf die Produktion von Gesichtsmasken umgestellt. Ein Franken pro verkaufter Maske ging an Caritas Bern.
Masken aus der Massschneiderei
Herzlichen Dank dem Migros Magazin.
Der Bericht ist im Magazin Nr. 18 erschienen. Das motiviert uns weiter "Gas zu geben"!
Geringeres Ansteckungsrisiko durch Behelfsmasken
Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit respiratorischen Erregern zu schützen, sind eine gute Händehygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen.
Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder bei der gegenwärtigen Knappheit eine textile Barriere im Sinne eines MNS (sogenannte community mask oder Behelfsmaske) können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein MNS oder eine Behelfsmaske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz). Es ist zu vermuten, dass auch Behelfsmasken das Risiko verringern können, andere anzustecken, weil sie die Geschwindigkeit der Tröpfchen, die durch Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, reduzieren können. Eine solche Schutzwirkung ist bisher nicht wissenschaftlich belegt (siehe auch die Hinweise des BfArM).
Bei Personen, die an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankt sind, kann das Tragen eines MNS oder einer Behelfsmaske durch diese Person dazu beitragen, das Risiko einer Ansteckung anderer Personen zu verringern.
Nicht jeder, der mit SARS-CoV-2 infiziert ist, bemerkt das auch. In der Regel sind Betroffene bereits mit sehr leichten Symptomen ansteckend. Manche Infizierte erkranken gar nicht (asymptomatische Infektion), könnten den Erreger aber trotzdem ausscheiden. In diesen Fällen könnte das vorsorgliche Tragen von Behelfsmasken dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu vermindern. Deshalb könnte das Tragen von Behelfsmasken durch Personen, die öffentliche Räume betreten, in denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, z.B. ÖPNV, Lebensmittelgeschäften oder auch ggf. am Arbeitsplatz, dazu beitragen, die Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Darüber hinaus könnten Behelfsmasken das Bewusstsein für „physical distancing“ und gesundheitsbewusstes Verhalten unterstützen.
Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass ein MNS oder die Behelfsmaske korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden.
Auf keinen Fall sollte das Tragen eines MNS oder einer Behelfsmaske dazu führen, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten oder Husten- und Niesregeln bzw. die Händehygiene nicht mehr umgesetzt werden.
Beschluss der EU-Kommission EU 2020/403
Die EU-Kommission zeigt wegen COVID-19 regulative Flexibilität:Medizinprodukte und PSA (Schutzausrüstung) sind derzeit auch ohne CE-Kennzeichnung verkehrsfähig.
Aufgrund der Knappheit von Masken und Schutzkleidung hat die EU-Kommission beschlossen (EU 2020/403), dass auch nicht CE-gekennzeichnete Produkte verkehrsfähig sind. Für den privaten Bereich bieten wir Ihnen Schutzmasken an, welche Sie jederzeit bis zu 90° waschen können, damit die Hygiene gewährleistet ist. Damit leisten wir einen Beitrag, damit die knappen Produkte für Spital und im Gesundheitswesen Arbeitende (Spitex, etc) durch privaten Gebrauch nicht noch weiter reduziert werden.