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Der infizierte Patient starb an Komplikationen wegen einer schweren Thrombozytopenia, einem Mangel an Blutplättchen im Blut. Zwar seien Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus selten, allerdings erhöhe der Fall in Puerto Rico die Gefahr schwerer Krankheitsverläufe, erklärten die Behörden.
Das behandelnde medizinische Personal müsse für derlei schwere Fälle sensibilisiert werden, forderte die US-Gesundheitsbehörde CDC weiter. Die Menschen in Puerto Rico rief sie dazu auf, sich weiterhin sorgfältig vor Mücken zu schützen, die das Zika-Virus übertragen können.
Puerto Rico hatte im November seinen ersten Zika-Fall gemeldet. Mittlerweile gehen die Behörden von über 6100 mutmasslichen Zika-Fällen zwischen Anfang November und Mitte April aus.
Das Virus geht meist mit grippeähnlichen Symptomen einher. Für Schwangere gilt es als gefährlich, da es bei Babys Mikrozephalie - einen abnormal kleinen Kopf und damit einhergehende schwere Hirnschäden - auslösen kann. Bei Erwachsenen wird es unter anderem mit der seltenen Nervenkrankheit Guillain-Barré-Syndrom in Verbindung gebracht. Todesfälle gibt es eher selten.
(SDA)