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Türkisch gehört zu der Familie des Altaischen Sprachen, eine Sprachfamilie aus Nordasien, welche sowohl die türkischmongolische als auch die mandschurische Sprache beinhaltet. Ihren Ursprung hat das Türkische in der Mongolei und seine Ausweitung gegen Westen wird im 8. Jahrhundert mit der Entdeckung von zwei Schriftstücken in Alttürkisch offensichtlich. Es ist die offizielle Sprache des ottomanischen Reiches, welche später dem Einfluss des Persischen und des Arabischen unterworfen wurde. Erst 1932, nach Reformen, die von Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der türkischen Republik eingeleitet wurden, hat die Sprache verschiedene Veränderungen erfahren. So wurden arabische und persische Wörter durch türkische ersetzt. Zur gleichen Zeit machte das arabische Alphabet dem lateinische Platz. Diese Änderungen waren Teil des Programms des Präsidenten, der eine Verwestlichung des Landes anstrebte. Dieser Wille zur Modernisierung und Öffnung des Landes widerspiegelt sich im wachsenden Anteil der türkisch sprechenden Bevölkerung. Nach einer Auswanderungswelle in den Siebzigerjahren breitete sich die türkische Sprache auch in Deutschland, Österreich und Frankreich aus. In der ganzen Welt findet man heute mehr als 200 Millionen Personen, die Idiome der türkischen Sprachfamilie beherrschen. Davon sprechen 90 Millionen türkisch. Klassifizierung nach Sprachfamilie: Altaische Sprachen → türkische Sprachen → oghusisch-türkisch.
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