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Statistiken zeigen, dass in der Stadt Zürich der Wohnraum von Baugenossenschaften bis zu 40% günstiger ist als derjenige von profitorientierten Anbietern.
Der Vergleich der prozentualen Verwendung der Einnahmen zeigt vor allem beim Finanzierungsaufwand, den Fondseinlagen und dem Verwaltungsaufwand markante Veränderungen. Der Finanzierungsaufwand sank um beinahe 18%, was sich durch die massiv gesunkenen Hypothekarzinssätze erklären lässt: 1970 betrug der durchschnittliche Hypozinssatz aller Banken in der Schweiz 5.18%, 2019 steht der Referenzzinssatz bei 1.5%.
Der durchschnittliche Hypothekarzinssatz liegt per 31.12.2019 in der Schweiz auf 1.37%. Seit Beginn der Aufzeichnungen der Schweizerischen Nationalbank im Jahr 1850 waren die Hypothekarzinssätze noch nie auf einem derart tiefen Niveau. Ihren Höchststand erreichten sie mit über 6 bzw. 7% Mitte der Siebziger- und Anfang der Neunzigerjahre.