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Mit grosser Mehrheit hat das mexikanische Parlament den Weg für die Freigabe von Marihuana für medizinische Zwecke geebnet. 371 Abgeordnete stimmten am Freitag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt für den Gesetzesentwurf, sieben stimmten dagegen.
Künftig soll dem Gesetzestext zufolge auch der Anbau, die Einfuhr und die Nutzung von Marihuana für Forschungszwecke erlaubt sein.
Der mexikanische Senat hatte der Vorlage bereits im Dezember zugestimmt. Nun muss Präsident Enrique Peña Nieto das Gesetz noch unterzeichnen. Seine Zustimmung gilt aber als sicher, eine weitergehende Cannabis-Legalisierung lehnt der Staatschef aber ab.
Einige mexikanische Abgeordnete und Bürgerrechtsgruppen hatten sich für eine vollständige Freigabe stark gemacht. Diese könne helfen, die im Land grassierende Drogenkriminalität einzudämmen.
In den vergangenen Jahren haben bereits mehrere andere lateinamerikanische Länder ihre Drogengesetze gelockert. 2013 hatte Uruguay als erstes Land der Welt den Anbau und Verkauf von Cannabis vollständig legalisiert. (sda/afp)
In einem Massengrab in Mexiko sind die Leichen von mindestens 29 Menschen entdeckt worden. Die menschlichen Überreste steckten in 119 Plastiksäcken in einer fünf Meter tiefen Grube, wie die Behörden im westmexikanischen Bundesstaat Jalisco am Dienstag (Ortszeit) mitteilten.
Bei den Opfern handele es sich um 27 Männer und zwei Frauen. Das Massengrab wurde demnach bereits Anfang September entdeckt.
Es befindet sich in der Gegend La Primavera, rund 45 Minuten von Mexikos zweitgrösster Stadt …