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Ausgrenzung und Verfolgung prägten über Jahrhunderte die Geschichte der Juden in der Schweiz. Erst die Französische Revolution und der Einmarsch der Franzosen im Jahre 1798 verbesserten die Situation der Juden und leiteten die Emanzipation ein. Zwar wurden die Juden in der Bundesverfassung von 1848 noch diskriminiert, doch mit der Teilrevision der Bundesverfassung von 1866 wurden ihnen die Niederlassungsfreiheit und die volle Ausübung der Bürgerrechte gewährt. Die jüdische Minderheit ist heute nach einer langen Periode formeller und informeller Ausgrenzung sozial und wirtschaftlich ein integraler Teil der Gesellschaft.