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Wenn wir über sexuelle Orientierung sprechen, beziehen wir uns oft auf die bekanntesten: Heterosexualität (man empfindet Personen des anderen Geschlechts anziehend), Homosexualität (man empfindet Personen des gleichen Geschlechts anziehend), Bisexualität (man fühlt sich zu beiden Geschlechtern hingezogen), Asexualität (man fühlt keine sexuelle Anziehung) und Pansexualität (Anziehung zu einer Person unabhängig vom Geschlecht). Es gibt jedoch noch viel mehr.
Im Gegensatz zur sexuellen Orientierung, die erklärt, wen wir lieben, definiert die geschlechtliche Identität, wer wir sind. Wenn wir das Gefühl haben, dass wir zu dem Geschlecht gehören, das uns bei der Geburt nach unserem biologischen Geschlecht zugeteilt wurde, werden wir als cisgender bezeichnet. Wenn es jedoch ein tiefes Gefühl der Uneinigkeit mit dem zugewiesenen Geschlecht gibt, dann sprechen wir von Transgender. In einigen Fällen fühlen wir uns vielleicht weder männlich noch weiblich, daher sprechen wir von nicht-binär.
Bedürfnis nach Unterstützung
Als Eltern kann die Infragestellung der sexuellen Orientierung und/oder geschlechtlichen Identität Ihres Kindes eine Quelle des Unbehagens, der erheblichen Infragestellung und sogar der Angst oder des Missverständnisses sein. Es gibt viele Hilfs- und Unterstützungsverbände sowie Broschüren für Familien und Jugendliche.
Die Jugendlichen befürchten ihrerseits oftmals die Ablehnung und das Unverständnis ihrer Eltern und ihrer Umgebung. Kommunikation und Begleitung sind in der Coming-out (Bekanntgabe der sexuellen Orientierung/anderen Geschlechtsidentität) von zentraler Bedeutung. Eltern sollten ihr Kind spüren lassen, dass sich ihre Wertschätzung und Liebe für das Kind dadurch nicht ändert.
Die Bitte um professionelle Unterstützung kann Ihnen helfen, den Dialog zu fördern. Die Freiburger Fachstelle für sexuelle Gesundheit steht Ihnen zur Verfügung, um Sie bei diesem Prozess zu begleiten.