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Die Geschichte des Weines in Argentinien
Der Weinanbau in Argentinien nahm im 16. Jahrhundert seine Anfänge. Das Fundament hierfür legten bereits die Inkas, welche effiziente Bewässerungsanlagen bauten. Nur durch diese Massnahmen konnten die Böden mit ausreichend Wasser versorgt werden. Den ersten Wein haben europäische Siedler angebaut. Sie brachten die Weinreben damals mit. Allerdings reichte die Produktion gerade so für den eigenen Bedarf.
Dank der grossen Nachfrage der eigenen und angrenzenden Bevölkerung, wuchs der Anbau rasant. Man produzierte in Massen und vernachlässigte die Qualität. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts änderte sich die Situation als Leopoldo Cruz mehr als 600 verschiedenen Rebsorten mitbrachte und diese erfolgreich anbaute. Erst mehr als 100 Jahre später begannen die Argentinier ihren Wein zu exportieren.
Der heutige Anbau in Argentinien
Als die Winzer erkannten, dass ihr Verdienst mit der Qualitätssteigerung der Weine grösser wurde, begannen Sie, ihre Reben in Hochkultur mit der Spalierdrahtrahmen-Erziehung zu ziehen. Der Ertrag fällt so zwar geringer aus, allerdings können die Reben besser wachsen und vor Schädlingen schützt werden. Dass sich der Aufwand lohnt, zeigt sich an der immer grösser werdenden Nachfrage nach argentinischen Weinen.