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Die Verwendung von Holzasche in der Form eines Kaliumdüngers wurde bei Sonnenblumen geprüft. Der Versuch wurde mit Asche der Holzzentrale Enerbois (Waadt) in einem Gewächshaus von Agroscope in Changins durchgeführt. Diese Asche wies hohe Kalziumund Kaliumgehalte auf, sie enthielt aber auch Spuren von metallischen Elementen, insbesondere von Kupfer, Zink und Nickel. Dieser Versuch hat belegt, dass das Kalium, welches in dieser Asche enthalten war, eine mit einem KCl-Dünger vergleichbare Düngungswirkung aufwies. Unter Bedingungen mit einem begrenzten Angebot an NPKMg führte diese Asche zu einem positiven Effekt auf die Biomasseproduktion und die Kaliumaufnahme der Sonnenblumen. Die Aufnahme von Ni und Zn nahm jedoch ab, wahrscheinlich als Folge des negativen Effektes der Kalkdüngung auf die Löslichkeit dieser Elemente. Unter Bedingungen, welche punkto NPKMg nicht limitierend waren, wurden dieselben Effekte auf die Biomasse und die Absorption von Ni und Zn beobachtet. Obwohl die Ni- und Cu-Gehalte über den in der Schweiz gegenwärtig zugelassenen Schwellenwerten für das Ausbringen von rezyklierten Düngern lagen, hat dieser Versuch gezeigt, dass es vor allem die Gehalte an Kalium sind, welche die Menge an auszubringender Asche begrenzen.
Ein später Schnitt der Reben hat einen begrenzten Nutzen für die Laubarbeit im Weinbau. Die Auswirkungen auf das Wachstum der Seitentriebe und die Zusammensetzung des Mostes sind gering.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Wirksamkeit einer Blattdüngung mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Beerenreife hängt vom Stickstoffmangel der Rebe ab, wie eine Studie von Agroscope zeigt. Die Studie bestätigt die Schwellenwerte für einen Mangel an assimilierbarem Stickstoff im Most bei Chardonnay, für Sauvignon Blanc muss dies noch bestätigt werden.