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Hatte sie im Slalom noch mit der minimen Differenz von sechs Hundertsteln gegenüber Wendy Holdener das bessere Ende für sich behalten, war die 18-jährige Mélanie Meillard im Riesenslalom eine Klasse für sich. Nach zweimal Laufbestzeit wies die Walliserin im Schlussklassement 1,14 Sekunden Vorsprung auf die Zürcherin Simone Wild auf, die nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Lara Gut nominell beste Schweizerin in dieser Disziplin. Bronze ging an die 17-jährige Camille Rast, ein weiteres hoffnungsvolles Talent aus dem Kanton Wallis.
Mélanie Meillard hatte ihre ausgezeichnete Spätform schon Mitte März beim Weltcup-Finale in Aspen aufgezeigt. Mit Rang 5 im Slalom und Platz 8 im Riesenslalom stellte sie in beiden Disziplinen persönliche Bestleistungen auf.