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Gemäss der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt gab ein Mann der Renterin an, dass er die Wasserinstallation kontrollieren müsse. Gegenüber der Frau erklärte er, er habe bereits die Wasserzufuhr in einer anderen Wohnung untersucht, weil das Wasser sich dort Schwarz färbte. Während die Frau durch den angeblichen Klempner abgelenkt war, betrat ein Komplize die Wohnung und entwendete innert kürzester Zeit den wertvollen Schmuck, schreibt die Staatsanwaltschaft in einer Medienmitteilung. Anschliessend verlangten die Täter von der Frau eine Gebühr von 700 Franken für die getätigten ‹Arbeiten›. Als die Rentnerin die Zahlung verweigerte, verliessen Sie die Wohnung.
Bereits einen Tag zuvor am 5. Januar 2017 betraten zwei Unbekannte eine Wohnung einer Frau und gaben sich als IWB-Mitarbeiter aus. Diese erklärten, dass es im Haus einen Wasserschaden gegeben hätte und sie die Reparaturen nur ausführen können, wenn die Frau 1’500 Franken bezahle, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Als die Frau die Zahlung ebenfalls verweigerte, zogen die beiden Männer von dannen. Es sei davon auszugehen, dass es sich in beiden Fällen um die gleiche Täterschaft handelte.
Die Staatsanwaltschaft rät dazu, keinen unbekannten Personen Zutritt zu seiner Wohnung zu gewähren. Kontrollen durch die IWB werden immer im vornherein angekündigt. Zudem würden sich IWB-Mitarbeiter immer ausweisen.
Gesucht werden:
1. Unbekannter, 35-40 Jahre alt, ca. 160 cm gross, feste Statur, leicht gebräunter Teint, ovales, pausbackiges Gesicht, ruhige Stimme, sprach Hochdeutsch mit Akzent, gepflegte Erscheinung, aufrechte Haltung, sicheres Auftreten, kurze braune Haare, Schnauz und Kinnbart, trug dunkle Jack Wolfskin Jacke und dunkle Hose.
2. Unbekannter, ca. 30 Jahre alt, ca. 185 cm gross, helle Hautfarbe, schlanke Statur, kräftige Stimme, sprach gebrochen Deutsch, gepflegte Erscheinung, aufrechte Haltung, sicheres Auftreten, dichtes, gewelltes braunes Haar, dunkle Augen, trug dunkle Hose und dunkle Winterjacke.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.