Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/111043

<h2>SubmittedText<h2><p>"Home Office" bietet Vorteile. Es kommt z. B. berufstätigen Frauen mit Kindern entgegen. Das Modell kann aber Karrierechancen einschränken.</p><p>- Will der Bund vermehrt "Home Office" einführen?</p><p>- Falls ja, wie wird sichergestellt, dass sich das Modell auf die Frauen, insbesondere auf deren Karrierechancen, nicht negativ auswirkt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung stehen dem Arbeitszeitmodell der Telearbeit grundsätzlich positiv gegenüber. Das Eidgenössische Personalamt hat im November 2007 im Einvernehmen mit den Personalchefs der Departemente Richtlinien zur Telearbeit erlassen. Darin wird festgehalten, dass Telearbeit immer freiwillig sein muss und nicht angeordnet werden darf. Auch soll darauf geachtet werden, dass der Kontakt zur Verwaltungseinheit bestehen bleibt. Diese Massnahmen sollen dazu beitragen, dass sich die Telearbeit nicht negativ auf die Karrierechancen der betroffenen Angestellten auswirkt. Die Gefahr einer solchen Beeinträchtigung war denn bisher weder bei den Arbeitgebern noch bei den Angestellten ein Thema.</p>