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Nun hat der President und oberste Rechtsexperte von Microsoft, Brad Smith, in einem Interview mit 'Politico'
gesagt, dass diese Sistierung nicht absolut gelten könnte.
Anscheinend nahm er damit Bezug auf die von einigen der betroffenen Behörden geäusserte Kritik, dass sie mehr tun, als nur Verbrechen bekämpfen, und sich beispielsweise auch um die nationale Sicherheit kümmere. Im Interview erklärte er, dass es tatsächlich um mehr als nur Strafverfolgungen gehe und man deshalb einen intensiven Dialog mit der Regierung führen sollte.
Gleichzeitig hielt er aber auch fest, dass Microsoft seine Gesichtserkennung weiterhin nicht für Einsätze zur Verfügung stellen wolle, welche die Rechte von Minoritäten oder Frauen verletzen könnten. "Wir werden es nicht erlauben, dass unsere Technologie in irgendeiner Art genutzt wird, welche fundamentale Rechte gefährdet.
Microsoft wurde unmittelbar nach diesen Äusserungen von Verfechtern der Privatsphäre kritisiert. Damit sei es weiterhin unklar, so einer der Kritikpunkte, ob Microsoft beispielsweise weiterhin Gesichtserkennungstechnologie an die DEA, die US-Antidrogenbehörde, liefern würde.
Gleichzeitig gibt es auch Druck auf Microsoft von der anderen Seite. Ein früherer Geheimdienstchef beispielsweise forderte, dass Microsoft aufgrund seiner Entscheidung, der Polizei keine Gesichtserkennungssoftware mehr zu verkaufen, gar keine Behördenaufträge mehr erhalten sollte.