Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/178468

<h2>SubmittedText<h2><p>Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung, dass Asylgesuche von Personen, deren Kernfamilie (Ehegatten und minderjährige Kinder) noch in Syrien ist (Syrien II), trotz der Behandlungsstrategie des SEM prioritär behandelt werden müssten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das SEM baut die pendenten Gesuche von syrischen Asylsuchenden bereits zum heutigen Zeitpunkt so rasch wie möglich ab. Im Jahr 2016 erledigte das SEM insgesamt 3023 Gesuche und im Jahr 2017 bis Ende September 2032 Gesuche von syrischen Asylsuchenden. Dadurch sank die Anzahl der hängigen Gesuche von syrischen Asylsuchenden seit Ende 2015 von 4339 auf 3381 Gesuche per Ende Oktober 2017. Zudem wird der besonderen Situation der Kernfamilie von Personen, die vom Syrien-Konflikt direkt betroffen sind, auch weiterhin bei der Behandlung von humanitären Einreisegesuchen angemessen Rechnung getragen, und zwar unabhängig von der festgelegten Behandlungsstrategie.</p><p>Was den Hinweis der Interpellantin auf Syrien II betrifft, halten wir fest, dass das Syrien-II-Kontingent bis auf einige wenige Plätze bereits ausgeschöpft ist.</p>  Antwort des Bundesrates.