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Die Forscher berechneten die Kosten für folgende drei Behandlungen zur Behebung der Eisenmangelanämie: Wirkstoffe zur Stimulation der Bildung roter Blutkörperchen (ESA), Gaben von Bluttransfusionen und intravenöse Eisentherapie.
Sie verglichen die Kosteneffektivität bei der Behandlung einer Eisenmangelanämie verursacht durch Chemotherapie bei Brustkrebs und Darmkrebs, und bei Patienten nach Knie- und Hüftgelenkersatzoperationen, die in der Regel mit einem höheren Blutverlust (und damit Anämie) verbunden sind.
Die für die Berechnungen verwendeten Daten und Informationen stammen aus medizinischen Studien, Daten der Gesundheitsbehörden sowie medizinischer Experten. Die Kosteneffektivität wurde aus Sicht des öffentlichen Französischen Gesundheitssystems berechnet.
Am kosteneffektivsten war die intravenöse Eisengabe bei der Behandlung der Eisenmangelanämie ausgelöst durch Chemotherapie bei Brustkrebs. Die jährlichen Kosteneinsparungen lagen hier bei 997 Euro pro Person, bei Brustkrebs mit Metastasen und bei 360 Euro pro Person ohne Metastasen. Das ergäbe laut den Forschern jährliche globale Einsparungen von 33.6 Mio.
Bei Darmkrebs lag die Kostenersparnis bei 168 Euro pro Person; dies ergäbe globale Einsparungen von 7.5 Mio Euro jährlich. Bei Knie- und Hüftoperationen errechneten die Forscher eine Einsparung von 216 Euro pro Person und global von 12.1 Mio. Euro.
Den Hauptgrund für die Kosteneinsparungen sehen die Forscher darin, dass durch die intravenöse Eisengabe weniger häufig und geringere Dosen von ESA notwendig waren.
Fazit der Autoren: Insbesondere bei Blutarmut durch Eisenmangel aufgrund von Chemotherapien bei Brustkrebs sind intravenöse Eisengaben effizient und kostensparend.