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Mit einer aufwendigen Unterwasseraktion soll in zwei Wochen die Suche nach dem verschollenen Malaysia-Airlines-Flug MH370 fortgesetzt werden. Geplant sei eine intensivere Suche unter Wasser, die ein Seegebiet von 60'000 Quadratkilometern im Indischen Ozean abdecke.
Die Suche nach der vor sechs Monaten verschwundenen Maschine werde so lange wie nötig weitergehen, sagte der australische Premierminister Tony Abbott bei einem Besuch in Malaysia.
Flug MH370 war am 8. März auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden. Seitdem fehlt von der Boeing 777 jede Spur. Eine Suche zu Wasser und aus der Luft brachte bisher keinen Erfolg. An Bord der Maschine waren 239 Menschen, zwei Drittel der Passagiere stammten aus China. Sechs weitere kamen aus Australien.
Was weiss Malaysia über den MH17-Absturz?
Abbott und Najib sprachen bei ihrem Treffen am Samstag auch über den Malaysia-Airlines-Flug MH17, der im Juli über der Ostukraine explodierte. Beide forderten Gerechtigkeit für die knapp 300 Menschen, die dabei getötet wurden. Unter ihnen waren auch 38 Australier.
Najib zufolge gibt es «schlüssige» Geheimdienstinformationen darüber, was genau geschah. Weitere Details nannte er nicht. Der erste Bericht zur Ursache des Absturzes soll am Dienstag in Den Haag veröffentlicht werden.
Die Führung in Kiew und der Westen gehen davon aus, dass Flug MH17 von pro-russischen Separatisten abgeschossen wurde. Moskau sieht die Verantwortung bei Kiew. Kommende Woche soll ein erster Zwischenbericht zum Absturz in der Ukraine veröffentlicht werden.
Weitere Opfer sollen ihren Familien übergeben werden
Unabhängig davon wollen Australien und Malaysia erneut Ermittler an die Absturzstelle schicken. Aufgrund der Kämpfe in der Region waren erste Untersuchungen in dem Trümmerfeld abgebrochen worden.
«Ministerpräsident Abbott und ich sind entschlossen, unsere Bemühungen zu verstärken und enger mit den anderen internationalen Partnern zusammenzuarbeiten, darunter die Niederlande und die Ukraine, um sicherzustellen, dass die verbliebenen Opfer ihren Familien übergeben werden können», sagte Najib.