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Der Film erzählt die Geschichte der beiden Freunde Ayiva und Abas, die von Burkina Faso aus nach Europa migrieren wollen. Nachdem ihr Schlepperboot kentert, werden sie von der italienischen Küstenwache gerettet und kommen in Rosarno unter. Während Ayiva sich langsam in der neuen Heimat zurechtfindet, verwahrlost und verzweifelt Abas zunehmend. Als gewalttätige Unruhen in der Stadt ausbrechen, wird das Leben der beiden auf eine harte Probe gestellt. Der Film arbeitet die Hintergründe der Unruhen in Rosarno im Jahr 2010 auf, bei denen es zu Schüssen auf afrikanische Einwanderer kam und 67 Menschen verletzt wurden. Regisseur Jonas Carpignano, später mit "A Ciambra" ("Pio" im deutschsprachigen Verleih) bekannt geworden, hatte die Unruhen bereits in seinen bisherigen Kurzfilmen thematisiert. Alle Darsteller im Film sind selbst Migranten, die in der Region leben und deren Erlebnisse Carpignano ins Drehbuch einfliessen liess.