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Nützlinge wie Prädatoren und Schlupfwespen, die zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden, können auch Nicht-Zielorganismen schädigen. Um vor der Freisetzung solcher Nützlinge die Risiken für die Umwelt einschätzen zu können ist es wichtig, Faktoren innerhalb von Physiologie und Verhalten zu kennen, die das Wirts- bzw. Beutespektrum ausmachen.
Eine hohe Spezifität von Nützlingen gilt als einer der Vorteile der biologischen Schädlingsbekämpfung. Selten ist jedoch für einen Nützling das gesamte, potentielle Wirts- oder Beutespektrum bekannt. Daher muss vor einer beabsichtigten Freisetzung evaluiert werden, ob ein Risiko besteht, dass Nicht-Zielarten von einem neuen Nützling angegriffen werden.
Wir untersuchen, welche Faktoren innerhalb der Physiologie von Wirten und Schlupfwespen, sowie welches Verhalten die Chance auf einen Wirtswechsel begünstigen. Ein Modellsystem unserer Untersuchungen ist der Wirtswechsel von Schlupfwespen, die neben einheimischen Fruchtfliegenarten möglicherweise auch die eingewanderte Kirschessigfliege Drosophila suzukii parasitieren. Als zweites Modellsystem dienen uns Eiparasitoide von Faltern. Diese haben ein relativ breites Wirtsspektrum, welches durch Lernen beeinflusst werden kann.
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Drosophila suzukii
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