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Eine Woche nach seinem Unfalltod war der Schweizer Hoffnungsträger Jason Dupasquier im Fahrerlager fast überall ein Thema. Viele Piloten trugen die Startnummer (50), den Schriftzug oder das Schweizer Wappen auf Helm, Motorrad oder sogar als Tattoo auf dem Körper. In der Moto3, in der Dupasquier seit letztem Jahr fuhr, trugen die drei Podestfahrer um Sieger Sergio Garcia bei der Siegerehrung ein T-Shirt mit dem Konterfei des Schweizers.
Auch Tom Lüthi, ein enger Begleiter und Förderer des Nachwuchsfahrers, trug den Schriftzug «Ja50n» auf dem Helm. Und trotz der schwierigen Umständen durfte sich der 34-jährige Berner über einen kleinen Lichtblick freuen. Er holte erstmals seit dem Auftaktrennen im März in Katar, wo er ebenfalls 15. geworden war, wieder einen Punkt. Mit knapp 24 Sekunden ist der Rückstand auf die Spitze aber nach wie vor gross.
Diese Spitze bildete wie vor Wochenfrist in Mugello der australische WM-Leader Remy Gardner vor dem Spanier Raul Fernandez, der auch in der Gesamtwertung der erste Verfolger des Australiers ist.
In der MotoGP feierte der Portugiese Miguel Oliveira auf KTM den dritten Sieg seiner Karriere. Er triumphierte vor den Ducati-Fahrern Johann Zarco aus Frankreich und Jack Miller aus Australien.
WM-Leader Fabio Quartararo sorgte für Aufsehen, weil er ein paar Runden vor Schluss seinen Brustprotektor verlor und danach mit quasi nacktem Oberkörper zu Ende fuhr. Weil er sich auf seiner Yamaha kurz darauf verbremste und die Strecke für einen Moment verliess, erhielt der Franzose gleich zweimal eine Drei-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Durch die Strafen fiel er noch von Platz 4 auf 6 zurück.
In der Elektroserie MotoE fuhr Dominique Aegerter eine Woche nach seinem Sieg in der Supersport-WM in Estoril auf Platz 2. In der Weltcupwertung liegt der Berner nach drei von nur sieben Rennen noch einen Punkt hinter dem Leader Alessandro Zaccone.