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Um trotz Einreiseverbot in der Schweiz arbeiten zu können, hat ein 55-jähriger Mazedonier in seinem Heimatland einen Namenswechsel vorgenommen. Dank dem guten Gedächtnis eines Polizisten wurde er am Freitag in St.Gallen erneut geschnappt.
Der Mann fiel dem Beamten bei der Kontrolle auf einer Baustelle auf, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er wies sich unter seinem neuen Namen mit einer mazedonischen und einer bosnischen Identitätskarte und einem Führerausweis aus. Der Kantonspolizist erinnerte sich aber, dass er den Mann bereits früher wegen illegaler Arbeit angezeigt hatte.
Der Arbeiter gab schliesslich zu, in seinem Heimatland einen Namenswechsel vorgenommen zu haben. Dadurch erhielt er neue Reise- und Ausweisdokumente.
Aufgrund seines ursprünglichen Namens stellte die Polizei schliesslich fest, dass der Mazedonier im schweizerischen Fahndungsregister zur Festnahme ausgeschrieben war. Gegen ihn besteht seit 2010 ein unbegrenztes Einreiseverbot. Seither wurde der Mann bereits vier Mal in sein Heimatland ausgeschafft. Sein 53-jähriger Arbeitgeber und Landsmann wird ebenfalls angezeigt. (sda)
Dritter Tag, neuer Prozessort. Die Verhandlung gegen Pierin Vincenz, Beat Stocker und Co. fand gestern im Blauen Saal des Volkshauses in Zürich statt. Das Gericht musste den Theatersaal räumen, weil ein dort an zwei Abenden ein russisches Ballett auftritt. Ironischerweise werden die Ballettabende von Raiffeisen gesponsert, wie der «Blick» berichtete.