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Die bei der Anlage des Rheinuferwegs gepflanzten Bäume weisen aufgrund der schwierigen Standortbedingungen eine eingeschränkte Vitalität auf. Unterirdische Bauwerke und trockener Untergrund werden geltend gemacht, weshalb die Bäume an diesem exponierten Standort schlecht gedeihen und zum Teil bereits ersetzt werden mussten. Um die Anwachschancen zu erhöhen, sind für die Neupflanzungen Gehölze in kleiner bis mittlerer Grösse vorgesehen. Durchwurzelbare Schächte sollen das Wurzelwachstum in die Tiefe lenken. Damit die Pflanzung der 80 Gehölze überhaupt möglich ist, müssen sie näher an die unterirdischen Leitungen gepflanzt und dafür entsprechende Schutzvorkehrungen getroffen werden. Verwendet werden an Trockenheit angepasste Gehölzarten wie Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), Flaumeiche (Quercus pubescens) und Waldkiefern (Pinus sylvestris).
Wie das das Bau- und Verkehrsdepartement weiter mitteilt, sollen die bestehenden Kalksteinmauern an zwei Abschnitten mit Wildem Wein (Vitis vinifera subsp. sylvestris) begrünt werden. Die Stadtgärtnerei testet ausserdem die Ansiedlung von Fugenvegetation. Damit sich ein Mosaik unterschiedlicher Wiesenflächen entlang des Fuss- und Velowegs etablieren kann, wird zudem die Zusammensetzung der vorhandenen Kiesbeläge angepasst.