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Sternsinger
Die Sternsinger waren wieder unterwegs. Sie haben den Mitfeiernden im Gottesdienst den Segen gebracht. Anschliessend besuchten die Sternsinger die Bewohnerinnen und Bewohner im Wohn- und Pflegeheim Plaids.
Fabio Theus,
"Kinder helfen Kindern" oder "Segen bringen, Segen sein": So einfach und kurz könnte die Aktion Dreikönigssingen zusammengefasst werden. Kinder, die sich als Könige verkleiden, ziehen in der Zeit um den Dreikönigstag am 6. Januar von Haus zu Haus und segnen es.
Der Brauch des Sternsingens ist Hunderte Jahre alt. Er geht auf die biblischen Sterndeuter aus dem Morgenland zurück, die "aus dem Osten nach Jerusalem (Mt 2,1)" kamen, um Jesus zu huldigen: "Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar (Mt 2,10)." Bereits in der frühen Kirche nahm man an, dass es sich aufgrund der Anzahl an Geschenken um drei Sterndeuter handeln müsse.
Der Segen "20*C+M+B+20", den die Könige mit Kreide an die Haustür schreiben, steht nicht etwa für die Namen der Könige "Caspar, Melchior und Balthasar". Das ist die lateinische Abkürzung für "Christus mansionem benedicat", was auf Deutsch "Christus segne dieses Haus" heißt. Der Stern steht für den Stern von Bethlehem, dem die Sterndeuter auf dem Weg zur Krippe gefolgt sind. Die drei Kreuze sind Zeichen für den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Zahlen zeigen das jeweilige Jahr an.