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Das Gemeinsame Forschungszentrum (Joint Research Centre,JRC) der Europäischen Kommission hat einen Bericht über Bau- und Abbruchabfälle (Construction and Demolition Waste, CDW) veröffentlicht, der bestätigt, dass die Kreislaufwirtschaft entscheidend für das Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 ist. Der Bericht bietet wissenschaftlich fundierte Unterstützung für den europäischen Politikgestaltungsprozess und zeigt, dass Bau- und Abbruchabfälle fast 40% des gesamten Abfallaufkommens in der EU ausmachen. Der Bericht analysiert Daten zu Erzeugung, Zusammensetzung und Management von CDW in der EU und bewertet die wichtigsten Managementtechnologien unter ökologischen und technisch-wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Die Ergebnisse zeigen, dass Recycling und Vorbereitung zur Wiederverwendung gegenüber Verbrennung und Deponierung für die meisten Materialfraktionen von CDW vorzuziehen sind, da sie mit Umweltvorteilen verbunden sind. Es wird geschätzt, dass, abgesehen von ausgehobenen Böden und Baggergut aufgrund ihrer signifikanten Unsicherheiten, 83% der CDW potenziell für die Vorbereitung zur Wiederverwendung und Recycling gesendet werden könnten. Unter der Annahme der derzeitigen Verwaltungspraktiken in Europa im Jahr 2020 könnten dadurch jährlich zusätzlich 33 Mt CO2-Äquivalent eingespart werden, zu Netto-Kosten von 6,3 Milliarden EUR, wobei noch grössere Einsparungen möglich sind, wenn Böden und Baggergut einbezogen werden.
Der Bericht empfiehlt, die Vorbereitung zur Wiederverwendung zusammen mit dem Recycling zu fördern, um die potenziellen umweltbezogenen und wirtschaftlichen Vorteile zu maximieren. Er unterstreicht die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft und der fortschrittlichen Abfallbewirtschaftungstechnologien, um die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen und gleichzeitig positive gesellschaftliche Gewinne zu erzielen.