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NEK erhält in Ghana für die Windfarm Konikablo das Siting Permit
Nach einem lang andauernden Verfahren haben die Ghanaischen Behörden Ende April 2022 für das Windprojekt Konikablo das sogenannte Siting Permit ausgestellt, welches die Voraussetzung für die letzten, noch fehlenden Bewilligungen für den Bau des Projektes ist.
Die Energy Commission führte im Rahmen des Bewilligungsverfahrens mit allen relevanten Stakeholdern umfassende Konsultationen durch, deren Abschluss eine Ortsbesichtigung am Standort des zukünftigen Windparks im Februar 2022 war. Nunmehr fehlen nur noch die Export Licence (für den Fall, dass ein Teil des produzierten Stromes via das WAPP-Netzwerk ins Ausland geliefert werden soll) sowie die abschliessende Baubewilligung der Energy Commission, um mit der Umsetzung des Projektes beginnen zu können.
Die Konikablo Windfarm wird eine installierte Leistung von rund 200 MW aufweisen, in Abhängigkeit des schlussendlich gewählten Turbinentyps. Der Windpark wird mit einem neuen Umspannwerk an die 330 kV-Leitung angeschlossen, welche quer durch das Projektgebiet führt. Somit ist grundsätzlich die Möglichkeit gegeben, den in Konikablo produzierten Strom innerhalb Ghanas zu vertreiben oder aber diesen zu exportieren. Denn die 330 kV-Leitung verbindet das internationale WAPP-System und kann daher direkt für den Export verwendet werden.