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Schlafstörungen sind ein weit verbreitetes Übel. Allein in der Schweiz leidet laut Bundesamt für Statistik ein Viertel der Bevölkerung unter Schlafstörungen, und 8 von 100 Personen nehmen Medikamente ein, um schlafen zu können. Stress bei der Arbeit, Alkohol oder auch viel Lärm sind Risikofaktoren für Schlafstörungen. Nun haben Wissenschaftler der Columbia University herausgefunden, dass sich auch unsere Ernährung auf den Schlaf auswirkt.
Wer zum Beispiel viel Zucker und gesättigte Fettsäuren zu sich nimmt, kann abends schlechter einschlafen und wird nachts häufig wach, wer hingegen auf ballaststoffreiche Lebensmittel (Reis, Kartoffeln, Pasta – noch besser Vollkornpasta) und ungesättigte Fettsäuren setzt, kann eher mit einem tiefen, erholsamen Schlaf rechnen.
Wo steckt welches Fett drin?
Gesättigte Fettsäuren, also jene, die unseren Schlaf stören, stecken vor allem in Fleisch, Wurst und Milchprodukten wie Butter oder Rahm. Ungesättigte Fettsäuren werden in einfach und mehrfach ungesättigte unterschieden, erstere sind zum Beispiel in Nüssen und Avocados enthalten. Die zweite Gruppe, sogenannte Omega-3- und die Omega-6-Fettsäuren, die man zur Nahrungsergänzung auch als Kapseln einnehmen kann, befinden sich in Fischen wie Lachs oder Thunfisch.
Geheimtipp Bananenwasser
Als wahres Müdigkeitsgetränk gilt übrigens Bananenwasser. Die Banane enthält Tryptophan, eine Aminosäure, die der Körper zur Produktion der schlaffördernden Hormone Melatonin und Serotonin benötigt. Die Zubereitung ist einfach: Eine halbe Bio-Banane waschen und samt Schale in Stücke schneiden, mit einer Prise Zimt in einen halben Liter kochendes Wasser geben, Deckel draufgeben und etwa 10 Minuten lang ziehen lassen.Publiziert am 11.02.2016 | Aktualisiert am 14.04.2016