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Wenn man von herausragenden Formationen spricht, sollte neben Metallica, AC/DC oder den Beatles die deutsche James Last Band nicht vergessen werden. Mit ihrem happy Swing-Sound begeisterten die Musiker ab 1965 viele Jahre lang. Der Gründer James Last war ein deutscher Komponist, Arrangeur, Musikproduzent sowie der Bandleader der Musikgruppe. Das Markenzeichen: zeitlose, schöne Melodien.
James Last
Der Bandleader begann 1945 in amerikanischen Clubs als Berufsmusiker und sattelte wenig später zum Bassisten des Tanzorchesters von Radio Bremen um. Daneben führte James Last ein Ensemble in einer kleinen Besetzung, das an bunten Abenden spielte. Im Bereich Tanzmusik schrieb er Arrangements auch für das Tanzorchester Bremen. Für Radio Bremen gründete James Last ein Streichorchester, ging aber später als Orchestermusiker nach Hamburg. Bis zur ersten Platte dauerte es jedoch noch bis 1965.
Die Erfolge
In 60-er Jahren war der Happy-Sound von James Last ein großer Erfolg beim Publikum. James Last komponierte, dirigierte und arrangierte. Er wurde Gentleman of Music, Mr. Happy Sound oder Käpt’n James genannt. 1965 wurde seitens der Plattenfirma Polydor aus dem einstigen Hans Last der Künstlername James Last. In den Anfängen veröffentlichte die Band bis zu zwölf Alben im Jahr. Der erste Auftritt im Fernsehen war 1968, und ab da befand sich James Last richtig auf Erfolgskurs.
Vor allem seine Tourneen kürten ihn zum Publikums-Liebling. Gleich, ob die ehemalige DDR, die Sowjetunion, England, Japan oder seine erste Welt-Tournee – die Welt lag dem Unterhaltungsmusiker zu Füßen.
Auszeichnungen wie die Goldene Kamera, der Deutsche Schallplattenpreis, das Bundesverdienstkreuz am Bande sind nur einige Dekorierungen. Beim Plattenverkauf kann der Musiker mit den Rolling Stones oder Michael Jackson problemlos mithalten.