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Robert Gordon WassonAPI USER
R. Gordon Wasson (1898-1986) war ein New Yorker Bankier, der sich als Privatgelehrter und Begründer der Ethnomykologie einen internationalen Namen gemacht hat. Als ehemals mykophober Mensch (Person, die Angst vor Pilzen hat) entdeckte Wasson durch seine Frau Valentina seine Liebe zu den Pilzen, was ihn schließlich zum Mykophilen (Pilzliebenden) machte. R. Gordon Wasson publizierte eine Vielzahl von heute raren und gesuchten Büchern zum Thema der psychotropen Pilze und zu den mazatekischen Pilzkulten wie auch zu russischen Pilztraditionen. Er machte die mexikanische Curandera Maria Sabina und die Praxis der schamanischen Nutzung von Psilocybin-haltigen Pilzen weltweit bekannt, insbesondere durch den Artikel Seeking the Magic Mushroom, Indians of Mexico (Rites and ceremonies), der 1957 im Life Magazine erschienen war. R. Gordon Wasson arbeitete mit diversen Forscherkollegen zusammen, so unter anderem mit LSD-Entdecker und Naturstoffchemiker Albert Hofmann, dem französischen Mykologen Roger Heim, dem Historiker Carl A.P. Ruck und dem Ethnopharmakologen Jonathan Ott.
Im Buch Der Weg nach Eleusis, das Wasson zusammen mit LSD-Entdecker und Naturstoffchemiker Albert Hofmann und dem Historiker Carl A.P. Ruck verfasst hatte, legen die Autoren dar, dass der psychoaktive Inhaltsstoff des geheimen Kykeon-Tranks, der bei den Eleusinischen Mysterien verwendet wurde, höchstwahrscheinlich der Mutterkorn verursachende Pilz Claviceps purpurea gewesen war.