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Unser Redaktor Alain Pichard ist nicht zu beneiden. Da lädt (und bezahlt) er ein Bild von AdobeStock, einer Bezahlgalerie, herunter, in der Meinung, es handle sich um eine treffende Illustrierung zum folgenden Artikel (Sorgenkind Mathematik, 18.3.20). Und dann muss er die Häme eines Mathematikers über sich ergehen lassen, der sich mit der auf dem Bild abgebildeten Rechnung genauer auseinandersetzt.
Bei der Wahl des Beitragabilds die Rechnung und den Mathematiker Kühnel gemacht
Da steht an der Tafel die Wurzel aus 32 + 4 mal 2 = 17. Das sollte wohl eigentlich 32 + 42 heißen (oder 3×3 + 4×4), dann ist die Wurzel nämlich gleich 5, und der ganze Ausdruck ist einfach gleich 1/16.
So wie das da steht mit der Wurzel aus 17, kann niemand was damit anfangen, auch kein Mathematiker. Solche Ausdrücke kann man nur stehenlassen oder in einen Taschenrechner eintippen.
Wolfgang Kuehnel, Mitglied der GBW, Mathematiker an der Uni Stuttgart, Verfasser eines Standardlehrbuchs der Differentialgeometrie.
Künstliche Intelligenz soll den Schulunterricht besser und für jedes Kind passend machen. Nun wird die neue Technologie erstmals auch an deutschen Schulen getestet. Der Condorcet-Blog empfiehlt Ihnen einen Artikel der Zeit-Journalisten Ulf Schönert und Martin Spiewack.
Markus Häni, 56 Jahre alt, Kantonsschullehrer in Wohlen (Kt. Aargau) unterrichtete 15 Jahre lang Latein und Geschichte, bevor er im Februar dieses Jahres von seiner Schulleitung freigestellt wurde. Alain Pichard unterhielt sich mit ihm. Ein Gespräch über die demokratischen Rechte von Lehrkräften im Zeitalter von Corona.