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Adolf Krämer gründete die Firma Blumen Krämer im Jahr 1897. Im Jahre 1900 wurde im Neubau an der Bahnhofstrasse 38 ein neues Ladenlokal erstellt, aus der gleichen Zeit stammt der Gewächshausanbau als Verlängerung des Ladens in der Hinterhof.
Die Firma Blumen Krämer war bald weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt als exklusives, hoch qualifiziertes Blumen- und Dekorationsgeschäft. Adolf Krämer heiratete im Jahre 1910 seine sehr tüchtige Angestellte Frieda Nagel.
Beim Staatsbesuch Kaiser Wilhelms von Preussen im Jahre 1912, wurde die Tischdekoration beim Bankett im Hotel "Baur au Lac" von Blumen Krämer geliefert. Sie gefiel derart gut, dass die Firma zum Hoflieferanten für den Kaiserhof in Berlin avancierte.
Während des Ersten Weltkrieges (1914 - 1918) und den darauffolgenden Wirtschaftswirren war es nur mit grossen Schwierigkeiten möglich, den Betrieb aufrechtzuerhalten, da der Blumenkonsum während der Zeit sehr stark zurückging.
In den darauffolgenden Jahren verzeichnete die Firma einen starken Aufschwung, dank umsichtiger Leitung und günstiger Wirtschaftsentwicklung. Im Jahre 1926 verstarb Adolf Krämer. Die Geschicke der Firma wurden aber tatkräftig von "Frau Blumen Krämer", unter welchem Namen sie in der Stadt Zürich ein Begriff wurde, in die Hand genommen.
Bald heiratete sie den Pionier der heute weltweiten Fleurop, Max Hübner, der seit der Gründung im Jahr 1927 bis 1939 deren erster Präsident war.
Drei Jahre nach dessen Tod gründete Frau Hübner im Jahre 1951 mit zwei langjährigen Angestellten die heutige Aktiengesellschaft. Kaum war die neue Firma gegründet, starb auch die Seniorchefin. Dora Sigg und Ernst Weibel übernahmen die Betreuung des Geschäftes.
Ein im Jahre 1965 durchgeführter Wettbewerb in San Reto bestätigte die Leistungskonstanz von Blumen Krämer, sie gewannen eine Gold- und eine Silberauszeichnung.
Im Herbst 1970 wurde das zweite Geschäft im ShopVille eröffnet und von Annelies Spörri geführt.
Mit stolz schauen wir in die ereignisreiche Vergangenheit und mit Vorfreude und Optimismus in die Zukunft.