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Beim ersten Training vor dem Rom E-Prix in der Formel E kommt es beim Startprozedere zu einem spektakulären Unfall, der glücklicherweise für die Beteiligten glimpflich ausgeht.
Bei den Startübungen fährt Oliver Turvey Jean-Eric Vergne ins Heck. Das Training war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon beendet, was der Brite offenbar nicht mitbekam. Während einige Fahrer auf der Start-Geraden Starts übten, rauschte der Unfallverursacher mit hoher Geschwindigkeit an und schaffte es danach nicht mehr, rechtzeitig abzubremsen. Mit Jake Dennis wurde ein weiterer Fahrer abgeschossen. Glücklicherweise konnten alle Piloten ihre Fahrzeuge aus eigenen Kräften verlassen und sind wohlauf.
Eine Onboard-Kamera eines Konkurrenten hielt dabei den Crash fest, bei dem die Boliden von Vergne und Turvey zerlegt wurden. Der zweifache Champion Vergne meinte: «Es war ein grosser Schock für mich. Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen Unfall hatte, ohne dass ich es vorher kommen sah. Ich habe mich für die Startübung vorbereitet und dann kam das Auto von hinten und hat mich getroffen.» Der 30-jährige Franzose ergänzt: «Das Gute für mich ist, dass ich keine Zeit hatte, um Angst zu haben.»
Die Formel E trägt ihre Rennen grösstenteils auf temporären Stadtkursen aus. Mit Sébastien Buemi, Nico Müller und Edoardo Mortara fahren gleich drei Piloten unter Schweizer Flagge.