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Busse statt Hilfe?
In einem Artikel des Tages-Anzeigers vom 7.1.2014 äusserten sich Heinz Walter Mathys, Ehrenpräsident der Kommission für Unfallverhütung auf Schneesportabfahrten (Skus), und der Präsident des Schweizer Bergführerverbands, Pierre Mathey, zur Häufung von Lawinenunfällen über den Jahreswechsel. Der eine meinte, dass bei Gefahrenstufe 3 und höher die Pisten unter keinen Umständen verlassen werden dürften, der andere setzte sich für eine bessere Lawinenausbildung mittels Kursen durch Bergführer ein. Die öffentliche Aufmerksamkeit zur Durchsetzung von Verbandsinteressen auszunutzen, ist wohl ihr Recht, doch stellt sich für Skitourenfahrer die Frage nach den eigenen Freiräumen.
Können wir in unserem Land, wo in jedem Tal ein Skilift steht, überhaupt unterscheiden zwischen Variantenfahrern und Skitourenfahrern? Viele benützen schliesslich auch auf Touren ab und zu einen Lift. Und was bedeutet das im Falle eines Unfalls? Tourenskifahrer ja, aber leider zu nahe am Skigebiet verunfallt — also Busse statt Hilfe?
In der Kontroverse um die Sonderausgabe RISIKO vom Oktober 2013 ging ein Artikel über den Bergsport im Jahr 2050 unter, vielleicht weil ungemütlich und beängstigend. Vielleicht auch weil ein Szenario skizziert wurde, in dem nur mehr Menschen in die Berge dürfen, die ihre Fähigkeiten in jährlichen Wiederholungskursen ausweisen konnten. Ist es nicht genau eine wichtige Aufgabe des SAC, eine solche Zukunft zu verhindern?