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Der Versuch hatte zum Ziel, die Schweizer Rassen Holstein, Fleckvieh und Brown Swiss mit derjenigen neuseeländischer Holstein- Friesian auf Vollweidebetrieben mit saisonaler Abkalbung Ende Winter zu vergleichen. Die zwei Holsteintypen wiesen die besseren Milchleistungen auf, die Schweizer Fleckvieh des Versuchs dagegen eine optimale Fruchtbarkeit. Die Schweizer Holstein ist auch in Low-Input-Systemen eine effiziente Milchkuh, sie müsste jedoch für Blockabkalbung bessere Fruchtbarkeitsleistungen aufweisen, obwohl unsere Modellrechnungen allerdings darauf hin deuten, dass die Milchproduktion einen grösseren Einfluss als die Fruchtbarkeit oder die Fleischleistung hat, was hier den zwei milchbetonteren Holsteintypen einen wirtschaftlichen Vorteil verschafft. Die erhobenen Datensätze für diese spezifische Systeme müssen jedoch vervollständigt werden. Die Wahl von Produktionssystemen und effizienten Tieren für diese Systeme bleibt ein grosses und sich weiter entwickelndes Forschungsfeld. Die Effizienz eines Tieres hängt vom System ab und die Definition t der «Ressourcen- Effizienz» selbst entwickelt sich mit den wissenschaftlichen Fortschritten in der Tierproduktion, der menschlichen Ernährung, der Klimatologie und Ökologie weiter.
Eine Muttersau mobilisiert während der Laktation körpereigenes Phosphor und gewinnt während der Trächtigkeit wieder Phosphor zurück. Durch die Berücksichtigung dieser Dynamik kann die Phosphoraufnahme über die Nahrung während der Laktation und damit die Ausscheidung in die Umwelt reduziert werden.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.