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Seit die Billboard Streaming-Daten in die Berechnung der Charts einbezieht, hat sich einiges radikal verändert: Es gibt heute mehr Wege zum Erfolg als früher: zum Beispiel einen viralen Hit zu landen und damit in den mainstream durchzubrechen. Es diskutieren Jon Caramanica, Joe Coscarelli und Chris Molanphy, ein freelance Journalist für Slate, Vulture und andere Organe. Er gehört zu den intimsten Kennern der Billboard Charts.
In England, wo die Öffentlichkeit mehr Charts-versessen ist als in Amerika, nimmt
Ed Sheeran fast die ganzen Top 20 Singles ein. So massiv ist sein Erfolg. Das passierte vorher auch in den USA
Drake oder
Justin Bieber. Seit drei Jahren werden Streaming Daten in die Berechnung der Charts einbezogen mit dem Effekt, dass Alben, die oft gestreamt werden viele Tracks in die Singles Charts hieven. Labels haben angefangen Playlisten herauszubringen, mit dem Ziel die Tracks daraus in den Charts zu platzieren.
Alben haben sich auch verändert. Früher waren die Album Charts Sales-Charts, heute sind Track-Sales und Streaming. Wenn jemand einen Album-Track, meist die Single, 15 Mal streamt, dann hat das einen Einfluss auf die Album-Charts. Die alte Hitparade existiert noch unter dem Titel Top Album Sales.
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