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= Konflikt zwischen EL-Ich (EL2) und K-Ich (ER1) und geht auf die Antreiber zurück
Bsp. "Arbeite hart"
Der Vater sagt zum Sohn: "Jede Arbeit, die es wert ist, dass man sie macht, muss auch gut gemacht werden", "mach immer noch 10% mehr". Der kleine Junge will es dem Vater recht machen und möchte von ihm anerkannt werden; deshalb beschliesst der "kleine Professor" (ER1), hart zu arbeiten, um seinem Papa zu gefallen. Er arbeitet hart, bis er 55 ist, und es geht ihm - wenn auch ausserhalb seines bewussten Gewahrseins noch immer darum, es den Eltern recht zu machen. Mit 55 beschliesst er, dass er etwas langsamer tun will, und nimmt sich in seinem ER-Ich vor, nur noch 8 Stunden täglich und fünf Tage in der Woche zu arbeiten sowie jedes Jahr einen Monat Urlaub zu machen. Er scheint, als habe er seine Sackgasse durchbrochen. Die Entscheidung seines denken ER-Ich ist jedoch normalwerweise nicht genug. Kaum tut er langsamer, da bekommt er Kopfschmerzen oder, falls er jetzt anfängt Golf zu spielen, ertappt er sich dabei, dass er an einem Tag gleich 36 Löcher spielt. Er geht angeln und ist schon im Morgengrauen im Yellowstonse-Park unterwegs. Anstattt zu entspannen, verbringt er den ganzen Tag damit, von einem Parksee zum aderen zu laufen, um mögichst alle Fische zu fangen. Noch immer hört er auf die alte elterliche Botschaft, den Antreiber "Hart arbeiten, Erfolg haben, die Arbeit gut machen". Weil er die Entscheidung nur vom Verstand her, aus der ER-Haltung getrofffen hat, und nicht als Neuentscheidung des frühen ER-Ich im K-Ich , stekt er immer noch in der Sackgasse.