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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2017.00287 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 27. März 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen SWICA Versicherungen AG Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1961, arbeitete als Küchen angestellte im Restaurant Y.___, als sie sich am 22. März 1994 beim Entleeren einer Pfanne mit kochendem Wasser Verbrennungen an der rechten Gesichtshälfte, am rechten Arm und an der rechten Brust zuzog ( Urk. 9/1). Die SWICA Versicherungen AG (im Folgenden: SWICA) als zuständiger Unfall versicherer richtete darauf Taggelder aus und übernahm die Heilbehand lungs kosten (Urk. 9/ 13-15 ). Nach einer mehrmonatigen Rekonvales zenz nahm die Ver sicherte ihre Arbeit wieder auf ( Urk. 9/25 S. 4 ff. ). 1.2 Am 2 5. Juli 2001 liess die Versicherte der SWICA mitteile n, ihr unfallbedingter Gesundheitszustand habe sich in letzter Zeit stark verschlechtert ( Urk. 9/19). Die SWICA tätigte medizinische Abklärungen ( vgl. Urk. 9/23 ff. ) und erteilte Kosten gutsprache für den operativen Verschluss der Narbenkontrakturen am rechten Ober a rm mit Z-Plastik ( Urk. 9/42-43), worauf die Versicherte erklären liess, sie sei durch die Bewegungseinschränkung nicht derart gestört, dass sie einen operativen Eingriff wünsche; ein solcher würde ihr auch nichts bringen, da sie zu r Keloid bildung neige ( Urk. 9/44 S. 2, 5 f. und 7). Mit Verfügung vom 28. August 2002 sprach die SWICA der Versicherten für die Narben nach der Ver brennung eine Integritätsentschädigung von 20 % im Betrag von Fr. 19'440.-- zu und verneinte ab dem 1. Juli 2002 einen Anspruch auf Heilbehandlungs k osten, Kostenver gü tungen und Taggelder ( Urk. 9/53). Gegen Letzteres liess die Versicherte Einsprache erheben und weitere Abklärungen beantragen ( Urk. 9/56). Die SWICA nahm das von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Z.___ vom 25. Novem ber 2004 zu den Akten ( Urk. 9/65 S. 3 ff.). Sie stellte den Gutachtern Ergän zungsfragen zur unfallbedingten Arbeitsfähigkeit ( Urk. 9 /6 5 S. 1 f.), welche am 1 8. Mai 2005 beantwortet wurden ( Urk. 9 /66). Überdies verlangte die SWICA am 9. November 2005 ergänzende Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit nur unter Be rücksichtigung des Oberarml eidens, welche am 19. Januar 2006 gemacht wurden ( Urk. 9/77). Mit Verfügung vom 6. Juni 2006 sprach die SWICA der Versicherten ab dem 1. Juli 2002, ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % und einem Invaliditätsgrad von 35 %, eine Invalidenrente der Unfall versicherung zu ( Urk. 9/82). Die Versicherte kehrte im April 2007 nach Portugal zurück ( Urk. 9/85). 1.3 Im Februar 2015 leitete die SWICA eine Rentenüberprüfung ein ( Urk. 9/97) und gab bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, ein Gutachten in Auftra g ( Urk. 9/98 f.), welches er am 9. März 2016 erstattete (Urk. 9/121). Die Ergänzungsfragen der SWICA vom 1 2. April 2016 ( Urk. 9/122) beantwortete Dr. A.___ am 1 3. Juli 2016 ( Urk. 9/124). Seine Ausführungen wurde n der Versicherten zur Wahrung des rechtliche n Gehör s zugestellt (Urk. 9/123 ). Mit Verfügung vom 22. September 2016 hob die SWICA die Rente per Ende Dezember 2016 auf ( Urk. 9/128). Dagegen liess die Ver sicherte Ein spra che erheben (Urk. 9 / 134 ). Diese wurde dem Gutachter Dr. A.___ zur Stellung nahme unterbreitet ( Urk. 9/136), worauf er sich mit Eingabe vom 13. Dezember 2016 vernehmen liess ( Urk. 9/138). Den in seinem Gutachten vom 9. März 2016 erwähnten Bericht von Dr. med. B.___, Chefarzt für Hand- und Plastische Chirurgie, vom 3 0. November 2015, gemäss welchem die Narben für sich alleine mit Sicherheit nicht Ursache der gezeigten ganz erheblichen Funktionsein schrän kung der rechten Schulter seien, gab Dr. A.___ im Januar 2017 zu den Akten (Urk. 9/143). Mit Entscheid vom 10. November 201 7 wies die SWICA die Ein sprache ab (Urk. 2 = 9 / 144 ). 2. Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher, mit Eingabe vom 13. Dezember 2017 ( Urk. 1) Beschwerde und beantragte, der ange fochtene Einspracheentscheid und die Verfügung vom 2 2. September 2016 seien ersatzlos aufzuheben, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be schwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2 ). Die SWICA schloss am 23. Februar 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 ). Davon wurde der Beschwerdeführer in mit Ver fügung vom 2 6. Februar 2018 Kenntnis gegeben ( Urk. 10 ). Auf die Ausführungen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie A nspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung; UVG in der hier anwendbaren, bis Ende 2016 in Kraft gewesenen Fassung; Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vo m 25. September 2015 ). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder länge re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbsein kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeit s marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). 1. 2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie benem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeits fähig keit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hinge gen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausalzu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gege benen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verän derung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richter licher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos un rich tig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wie der erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erfor derlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bu ndesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin ter grund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auf lage 2014, Rz 77 zu Art. 30–31 IVG). 1. 4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe sondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. Die Beschwerdegegnerin vertrat den Standpunkt, es sei auf das Gutachten Dr. A.___ s abzustellen. Die Voraussetzungen sowohl für eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG als auch für eine Wieder er wägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG seien erfüllt. Da es an objektivierbaren Beschwerden mangle, welche einen Kausalzus ammenhang zum Unfallereignis vom 2 2. März 1994 auswiesen, sei die Rente aufzuheben ( Urk. 2 und 8 ). Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend machen, das Gutachten Dr. A.___ s sei mangelhaft. Es berücksichtige nicht die Berichte der aktuellen Behandler, da die Beschwerdegegnerin keine solchen beigezogen habe. Überdies sei Dr. A.___ von falschen Annahmen ausgegangen. Insbeson dere werde mit dem Gutachten Dr. A.___ s l ediglich eine andere Beurteilung eines gleich gebliebenen Sachverhalts vorgenommen. Ein Revisionsgrund sei da mit nicht belegt. Ebenso wenig sei eine wiedererwägungsweise Rentenaufhebung gerechtfertigt. Die Rentenzusprache sei gestützt auf das Gutachten der MEDAS Z.___ samt Ergänzungen erfolgt und es zeigten sich keine Hinweise formeller oder materieller Natur, welche an den damaligen gutachterlichen Schluss folgerungen Zweifel aufkommen liessen ( Urk. 1). 3. 3.1 Die rentenzusprechende Verfügung vom 6. Juni 2006 beruhte in medizinischer Hinsicht auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS Z.___ vom 2 5. November 2004 und den Ergänzungen vom 1 8. Mai 2005 und vo m 1 9. Januar 2006 ( Urk. 9/82 S. 1 ; vgl. Urk. 9/65, 9/66 und 9/77 ). 3.2 Im polydisziplinären Gutachten vom 2 5. November 2004 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgefüh rt (vgl. Urk. 9/65, S. 12 des Gutachtens ): Hochgradige sensorineurale Schwerhörigkeit beidseits bei - Status nach traumatischer Trommelfellperforation rechts bei Verbrühung 1994 (geheilt) Chronischer Schulterschmerz rechts mit Bewegungseinschränkung bei retraktiver Kapsulitis bei - Status nach Verbrühung des rechten Oberarms mit Thierschung und Entwicklung eines Narbenkeloids Mediale und laterale Gonalgie beidseits linksbetont bei - kernspintomographischer Läsion des medialen Meniskus links sowie Verdacht auf Partialruptur des vorderen Kreuzbandes links Chronisc hes lumbales Schmerzsyndrom bei - Haltungsinsuffizienz und muskulärer Dekonditionierung - Status nach Morbus Scheuermann Leichte bis mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom und teilweise remittierte posttraumatische Belastungsstörung. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Küchenhilfe und Köchin sei die Versicherte nicht mehr arbeitsfähig, wobei vor allem die otologischen und etwas weniger auch die rheumatologischen Befunde limitierend seien ( vgl. Urk. 9/65, S. 13 des Gutachtens ). Eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, einerseits ohne Lärmeinfluss und ohne die Notwendigkeit einer regelmässigen Kommunikation und ander er seits ohne Überkopfarbeiten oder kraftaufw ä ndige Tätigkeiten mit dem rechten Arm, seien der Versicherten zu maximal 40-50 % zumutbar, limitierend seien die otologischen und die rheu matologischen Befunde (vgl. Urk. 9/65, S. 13 des Gutachtens ). 3.3 Auf entsprechende Nachfragen des Unfallversicherers wurde am 1 8. Mai 2005 vermerkt, die rein unfallbedingte Arbeitsfähigkeit als Küchenangestellte betrage 30 %. Die Versicherte sei zeitlich und leistungsmässig eingeschränkt für mittel schwere und schwere körperliche Arbeiten mit repetitivem Heben von Lasten über 10 kg und stereotypen-repetitiven Bewegungsabläufen. Eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit einerseits ohne Lärmeinfluss und andererseits ohne Überkopfarbeiten sei der Versicherten zu maximal 40-50 % zumutbar ( Urk. 9/66). 3.4 Am 1 9. Januar 2006 führten die Gutachter in Beantwortung der Fragen zur Arbeits fähigkeit nur aufgrund des Oberarmleidens aus, aus rheumatologischer Sicht habe vom 2 2. März bis zum 3 0. September 1994 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit bestanden. Nachfolgend sei von einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Es sei nicht zu erwarten, dass die Arbeitsfähigkeit mit konservativen therapeutischen Massnahmen gesteigert werden könne. Allenfalls könnten ein operativer Eingriff betreffend die Narbenkontraktur sowie eine Nar kose mobili sation der rechten Schulter mit nachfolgender intensiver Physiotherapie medizi nisch-theoretisch zu einer Verbesserung der Beweglichkeit und der Belastbarkeit führen. Die Versicherte wolle sich indessen nicht operieren lassen ( Urk. 9/77 S. 1). Das häufige Heben von Gewichten über 15 kg mit dem rechten Arm sei nicht mehr möglich. Das gelegentliche Heben von Gewichten bis zu 15 kg unter Ein bezug des linken Armes sei jedoch zumutbar. Tät igkeiten mit dem rechten Arm an bzw. über der Schulterhorizontalen seien nicht möglich und ständig repetitiv- manuell kraftaufwändige Arbeiten ebenfalls nicht. Medizinisch-theoretisch könne die Versicherte aus rheumatologischer Sicht eine leichte wechselbelastende Arbeit mit der erwähnten Einschränkung von sogenannten Überkopfarbeiten und für manuell kraftaufwändige bzw. ständig repetitive Tätigkeiten ohne Leistungs ein schränkung zu 70 % erfüllen ( Urk. 9/77 S. 2). 4. 4. 1 Dr. A.___ führte in seinem Gutachten vom 9. März 2016 die folgenden Diag nosen auf ( Urk. 9/121 S. 13): Verdacht auf Frozen shoulder rechts aktenkundig/derzeit nicht geklagt: - rezidivierende Cervikalgie - rezidivierende Lumbalgie - repetitive Gonalgie beidseits links betont Flächenhafte, vollständig verheilte Narbenareale zu ¾ zirkulär am rechten Ober arm mit einer dermalen Strangbildung zur Axilla und weiter reizlose Narben areale am Thorax lateral der Brust nach Verbrühung am 22.03.1994 Senosoneurale Schwerhörigkeit beidseits Psychiatrische Pathologie Verdacht auf Aggravation - Selbstlimitation. Dr. A.___ erachtete es als nachvollziehbar, dass Narben, wie sie die Be schwerdeführerin aufweist, den Bewegungsablauf an der betreffenden Schulter während einer bestimmten Zeit (nämlich bis zur Ausheilung der Narben, also während zirka einem Jahr nach dem letzten Eingriff) funktionell einschränken und darüber hinaus subjektiv noch eine Beeinträchtigung sein könnten. Dies be gründe aus orthopädisch- traumatologischer Sicht retrospektiv jedoch keine neue Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit der rechten Schulter, nachdem nach 1994 während rund sieben Jahren weder anamnestisch noch aktenkundig eine Arbeitsunfähigkeit in diesem Zusammenhang bestanden habe ( Urk. 9/121 S. 14). Bei den Untersuchungen, welche dem Gutachten vom 2 5. November 2004 zu Grunde gelegen hätten, sei bezüglich der rechten Schulter eine fast freie, aber «etwas schmerzhafte » Beweglichkeit festgestellt worden. Auf dieser medizinischen Basis sei es orthopädisch- traumatologisch nicht nachvollziehbar, weshalb damals die Tätigkeit als Küchenmitarbeiterin als «nicht mehr zumutbar» beurteilt und letztlich sogar eine Gewichts-/ Belastungslimite geschätzt worden sei en ; es habe damals am Bewegungsapparat keine somatisch belegte, sondern nur eine sub jektiv kommunizierte Einschränkung bestanden ( Urk. 9/121 S. 14). Die Aktualisierung der klinischen Befunde ergebe, dass möglicherweise – deshalb sei bei der Diagnose auch nur «Verdacht auf» aufgeführt worden – eine selbst induzierte « frouzen shoulder » (mit/bei negiertem rechtem Arm) vorliegen könnte. Die empirisch – aufgrund der radiologischen Aktualisierung bestätigten – z u erwar tenden Bewegungslimiten [ROM] hätten wegen der vorgebrachten Schmerz äusserungen bei den aktiv selbständigen und vor allem bei den vom Gutachter versuchten passiven Untersuchungsgänge n nicht erreicht werden können. Ob es sich ge gebenenfalls um eine psychisch induzierte Einschränkung (aufgrund der multiplen Psychopharmaka sei eine entsprechende Erkrankung anzunehmen) oder um eine Aggravierung handle, könne hier nicht abschliessend respektive nicht fachkompetent beantwortet werden ( Urk. 9/121 S. 15). Die subjektiv geklagten Beschwerden könnten wahrscheinlich nicht objektiviert werden, zumindest nicht im geklagten Ausmass (betreffend ROM) respektive in der angegebenen Intensität (betreffend Schmerzen). Es bestehe zwar der Verd a cht, dass, zumindest soweit die s der Untersuchung wegen der zu vorzeitig geäusserten Schmerzen – nämlich deutlich vor dem Erreichen der zu erwartenden ROM respek tive bei passiven Untersuchungsgängen sogar vor dem Erreichen der ROM, wie sie zuvor aktiv vorgezeigt worden seien – zugänglich sei, eine « frozen shoulder » rechts vorliegen könnte, was medizinisch theoretisch nach einer langen willentlichen Ruhigstellung auch nachvollziehbar wäre. Dass beim Versuch, eine Bewegung in einer derart «veränderten Schulter» auszulösen, Schmerzen emp funden würden, sei bekannt. Die Intensität der empfundenen Schmerzen sei bekannt lich individuell und m ul t ifaktoriell (Urk. 9/121 S. 15 f.). Der Unfall vom 2 2. März 1994 sei nicht die einzige Ursache der festgestellten gesundheitlichen Störung. Er sei wahrscheinlich auch nicht eine Mitursache. Dass in den ersten Jahren – bis 2001 – keine « frozen schoulder » entstanden sei, werde durch die Fotodokumentation der Narbensituation eindrücklich belegt. Zum gleichen Ergebnis komme der klinische Befund im Gutachten vom 2 5. November 2004, wo «nur» eine schmerzhafte Endstellung bei ansonsten praktisch freier/sei tengleicher Beweglichkeit festgehalten werde. Wenn heute nun effektiv eine « frozen shoulder » bestehen würde, was klinisch wegen de r angegebenen Schmer zen nicht zu belegen sei, radiologisch nicht erwartet werden müsse und aufgrund der Klinik auch eher unwahrscheinlich sei (keine rechtsseitige Muskelatrophie, seitengleiche Handbeschwielung als Ausdruck einer symmetrischen Belastung, aktive Gegenspannung bei den passiven Untersuchungsgängen), dann wäre diese Situation nachträglich und damit unfallfremd entstanden (Urk. 9/121 S. 16 f. ). Am Bewegungsapparat sei durch die Verbrühung kein Schaden entstanden. Es sei auch aktenkundig und werde von der Versicherten anamnestisch bestätigt, dass sie nach dem Abheilen der Hauptverletzungen über Jahre (bis 2001) im ver ein barten Pensum an ihrem angestammten Arbeitsplatz eine volle Leistung erbracht habe, bis sie wegen Ohrenproblemen die Arbeit nicht mehr habe ausüben können ( Urk. 9/121 S. 19). Die aktuell erkannten degenerativen Veränderungen an der Rotatorenmanschette rechts vermöchten keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen. Wenn effektiv eine « frozen shoulder » vorläge, wäre eine Arbeit mit beidhändiger Überkopfarbeit nicht möglich ( Urk. 9/121 S. 19). Da die Beurteilbarkeit der klinischen Befunde deutlich eingeschränkt sei, weil die empirisch zu erwartenden ROM bei W eitem nicht erreicht würden und bei repetitiven Messungen im Rahmen der Selbstlimitierung, anamnestisch wegen Schmer zen, wahrscheinlich aber auch im Rahmen einer Aggravation (DD Chroni fizie rung ), sehr unterschiedliche Resultate festgestellt worden seien, müsse medi zinisch-theoretisch eine nicht eingeschränkte Arbeitsfähigkeit angenommen werden ( Urk. 9/121 S. 19 f.). Aus aktueller orthopädisch- traumatologischer Sicht (unter Berücksichtigung der aktuellen Beurteilungskriterien), mit Darlegung der massgeblichen Kriterien, nach der eingehenden und akribisch-kritischen Würdigung der Akten und der Bildge bung und unter spezifischer Berücksichtigung der pe rsönlich erhobenen Anam nese, der klinischen Befunde sowie der Auseinandersetzung mit den konkreten Gegebenheiten im Sinne einer vertieften Analyse ergebe sich unzweideutig, dass eine Rente wegen unfallkausaler Veränderungen am Bewegungsapparat (speziell der rechten Schulter) weder damals noch aktuell ausgewiesen sein könne. Die damalige offensichtliche Überbewertung der subjektiv geklagten, aber somatisch nicht erklärbaren «Behinderungen und Funktionseinschränkungen der rechten Schulter» sei evident ( Urk. 9/121 S. 20 f.). Weder aus Sicht des beigezogenen plastischen Chirurgen noch aus orthopädisch- traumatologischer Sicht könne eine unfallkausal reduzierte Arbeitsfähigkeit erklärt werden ( Urk. 9/121 S. 21). Aus den aktuellen Bildaufnahmen gehe hervor, dass die Abduktion besser sei als zuvor. Die Verbrühungsnarben zeigten keine wesentlichen Narbenstränge, die vom Oberarm über die Axilla bis an den Thorax verliefen. Ergo s ei durch die Narben situation der Verbrühung eine Bewegungseinschränkung nicht nachvollziehbar. Dies sei auch durch die Untersuchung/Beurteilung des plastischen Chirurgen Dr. B.___ am 3 0. November 2015 bestätigt worden. Die Fotodokumentation vom 3 1. Januar 2001 mit/bei uneingeschränkter Abduktion ergebe ebenfalls keinen Hinweis auf eine eingeschränkte Schulterbeweglichkeit rechts ( Urk. 9/121 S. 23). 4.2 Am 1 3. Juli 2016 erklärte Dr. A.___, bei einer frozen shoulder und einer Kapsulitis handle es sich um das gleiche Krankheitsbild. Während der englische Ausdruck die Auswirkung (eingeschränkte Funktion) beschreibe, werde beim medi zinischen Ausdruck die Ursache (entzündliche Veränderung) hervorgehoben ( Urk. 9/124 S. 1). Dass sich der Gesundheitszustand mit Sicherheit verbessert habe, Gegenteiliges lasse sich medizinisch mit somatisch objektivierbaren Patho logien am Bewegungsappar a t nicht belegen, liege in der Natur der Sache, zumal an der Schultermuskulatur zu keinem Zeitpunkt ( nota bene nicht einmal direkt beim Verbrühen) eine Verletzung stattgefunden habe und eine andauernde Funk tionsstörung daher nicht nachvollziehbar sei. Dass klinisch immer noch eine seitendifferente ROM bestehe, liege mit überwiegender Wahrscheinlichkeit daran, dass die Versicherte die entsprechenden Untersuchungsgänge unter Bekundung von Schmerzen entweder nicht zulasse oder aber im Sinne einer Aggravation vorzeitig selbstlimitierend abbreche. Ethisch könne und dürfe die Untersuchung nicht erzwungen werden. Bei der im Gutachten beschriebenen seitendifferenten ROM könne das aber in der Diagnoseliste nicht unbeachtet bleiben, weshalb nur die Verdachtsdiagnose angeführt werden könne ( Urk. 9/124 S. 2). Das vordemonstrierte Beschwerdebild, für welches es klinisch-radiologisch keine hinreichende Erklärung gebe, sei in etwa identisch mit jenem bei der Leistungs zusprechung. Die subjektiv geklagte Problematik sei ebenfalls praktisch gleich, was nicht nur für die Chronifizierung, sondern auch für die ausgesprochene Aggravation spreche. S owohl die Entstehung als auch das Fortbestehen des ge klagten Gesundheitsschaden s sei en orthopädisch- traumatologisch unklar, w e s hal b die immer noch geltend gemachte respektive vorgegebene Problematik im Sinne einer Aggravation bis hin zu einer Simulation zu sehen sei ( Urk. 9/124 S. 2). 4.3 In seiner Stellungnahme vom 1 3. Dezember 2016 erklärte Dr. A.___ unter anderem, der rheumatologische Gutachter der MEDAS Z.___ habe eine für ihn fachfremde medizinische Diagnose (Narbenkeloid) als hypothetischen Grund dafür genannt, dass die Versicherte «gezwungen» worden sei, eine Schon haltung der rechten Schulter einzunehmen. Dies erscheine im Licht der Befunde unwahrscheinlich ( Urk. 9/138 S. 1). Die reduzierte Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit habe er unzweifelhaft auf ein Problem zurückgeführt, welches nicht den Bewegungsapparat betroffen habe, für ihn also fachfremd gewesen sei, weshalb retrospektiv auf diese Beurteilung nicht (mehr) abgestellt werden dürfe ( Urk. 9/138 S. 2). Dr. A.___ habe in seinem Gutachten dargelegt, welche drei Wadellzeichen er füllt seien. Da die Versicherte die Beurteilung durch das «Nichtzulassen der Unter suc h ung» verhindert habe, sei die Aggravation auch belegt ( Urk. 9/138 S. 4 f.). Mit der Äusserung, ob eine Rente zu sprechen oder abzulehnen sei, habe er nur konsequent darauf hinweisen wollen, dass die medizinischen Daten für die hinreichende Begründung einer Leistungseinschränkung oder (Teil-)Arbeitsun fähig keit gemäss der vorgelegten Aktenlage damals gefehlt hätten und auch aktuell fehlten. Damit habe er lediglich eine medizinische und mit sachbezogenen Daten belegte Tatsache in andere Worte gefasst (derselbe Sachverhalt, andere Ausdrucksart). Eine Befangenheit oder Voreingenommenheit bestreite er vehe ment ( Urk. 9/138 S. 5). 5. Den Ausführungen Dr. A.___ s lässt sich nicht entnehmen, dass sich der Ge sund heitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in angestammter oder angepasster Tätigkeit seit der Rentenzusprache verbesserten. Vielmehr hielt Dr. A.___ ausdrücklich fest, das aktuell vordemonstrierte Beschwerdebild und die ihm gegenüber geklagte Problematik seien in etwa identisch mit denjenigen bei der Leistungszusprechung ( Urk. 9/124 S. 2). Es habe bereits damals keine somatisch belegte, sondern nur eine subjektiv kommunizierte Einschränkung be standen ( Urk. 9/121 S. 14), und es sei auch aktuell von einer solchen auszugehen ( Urk. 9/121 S. 15 ). Der von Dr. A.___ erhobene Sachverhalt unterscheidet sich somit nicht wes entlich von demjenigen, welcher im Gutachte n der MEDAS Z.___ vom 25. November 2004 festge halten wurde ( Urk. 1 S. 9). Ein Revisionsgrund ist mit den Darlegungen Dr. A.___ s folglich nicht belegt, unabhängig davon, ob diese verwertbar sind oder nicht. Sie sind lediglich als andere Würdigung desselben Sachverhalts zu qualifizieren. 6. Die Rentenzusprache erfolgte nach Abklärung der erwerblichen und medizi ni schen Verhältnisse gestützt auf die Ausfü hrungen der Gutachter der MEDAS Z.___ (vgl. Urk. 9/82 ). Letztere wurden in Kenntnis der Vorakten und der von der Versicherten geklagten Beschwerden sowie nach fachärztlichen inter nis tischen, rheumatologischen, otologischen und psychia trisch-psychothera peu ti schen Untersuchungen erstattet (vgl. Urk. 9/65, S. 1 ff. des Gutachtens). Dass die Versicherte bis zum letzten Arbeitstag Anfang 2001 mit einem Pensum zu 100 % im selben Restaurant gearbeitet hatte, war den Gut ach tern bekannt ( Urk. 9/65, S. 6 des Gutachtens; vgl. Urk. 1 S. 5). Dennoch gelangten sie zur Beurteilung, der Versicherten sei en infolge des Unfallereignisses behinde rungsan gepasste Tätigkeit en mit einem Pensum von bloss 70 % zumutbar. Diese Ein schätzung wurde nachvollziehbar begründet und erschien damals vertretbar. Dasselbe gilt insbesondere auch bezüglich der Beurteilung des internistisch-rheu matologischen Teilgutachters, welcher deutliche Zeichen für ei ne Kapsel schrump fung erhoben hatt e und die Auffassung vertrat, die geklagten Schulterbe schwer de n entsprächen einer sekundär aufgetretenen retraktilen Kapsulitis, hervorgeru fen durch die schmerzbedingte Schonung des rechten Armes wegen des schmerz haften Narbenkeloids (vgl. Urk. 9/65, S. 6 des internistisch-rheumatologischen Teilgutachtens vom 1 6. Juli 200 4). Der Umstand, dass Dr. A.___ zu einer ande ren Beurteilung gelangte, lässt weder die Darlegungen der Gutachter der MEDAS Z.___ noch die damalige Rentenzusprache als zweifellos unrichtig erscheinen. 7. Aus dem Gesagten folgt, d ass weder ein Revisionsgrund aus dem Gutachten Dr. A.___ s hervorgeht noch die Rentenzusprache – gestützt auf die Beurteilung der Gutachter der MEDAS Z.___ – als zweifellos unrichtig erscheint. Eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG und eine Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG fallen damit ausser Betracht. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. Unter diesen Umständen kann hier offenbleiben, ob d as Gut achten Dr. A.___ s – wie von Seiten der Beschwerdeführerin behauptet – aus formellen und materiellen Gründen mangelhaft ist, so dass es nicht als Beweis mittel verwertet werden kann. Ebenso wenig braucht geprüft zu werden, ob das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt wurde, weil sie die Stellung nahme Dr. A.___ s vom 1 3. Dezember 2016 und den Bericht Dr. B.___ s vom 3 0. November 2015 erst während der Beschwerdefrist zugestellt erhielt ( Urk. 1 S. 10 und 12 ), ferner ob allfällige Gehörsverletzung en geheilt werden k önn ten. 8. Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos ( Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG). Die obsiegende Beschwerdeführer in hat Anspruch auf den Ersatz der Partei kosten ( § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVG er ). Die Höhe der gericht lich festzusetzenden Ent schädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwer t nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierig keit des Prozesses und dem Mass de s Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorli egend erscheint eine Prozessentschädi gung von Fr. 2’500.-- (inklusive Bar aus lagen und Mehrwertsteuer) als angemes sen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 1 0. November 201 7 mit der Feststellung aufgehoben, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf die bisherige Rente hat. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Markus Loher - SWICA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigGohl Zschokke

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2017.00287 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 27. März 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen SWICA Versicherungen AG Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1961, arbeitete als Küchen angestellte im Restaurant Y.___, als sie sich am 22. März 1994 beim Entleeren einer Pfanne mit kochendem Wasser Verbrennungen an der rechten Gesichtshälfte, am rechten Arm und an der rechten Brust zuzog ( Urk. 9/1). Die SWICA Versicherungen AG (im Folgenden: SWICA) als zuständiger Unfall versicherer richtete darauf Taggelder aus und übernahm die Heilbehand lungs kosten (Urk. 9/ 13-15 ). Nach einer mehrmonatigen Rekonvales zenz nahm die Ver sicherte ihre Arbeit wieder auf ( Urk. 9/25 S. 4 ff. ). 1.2 Am 2 5. Juli 2001 liess die Versicherte der SWICA mitteile n, ihr unfallbedingter Gesundheitszustand habe sich in letzter Zeit stark verschlechtert ( Urk. 9/19). Die SWICA tätigte medizinische Abklärungen ( vgl. Urk. 9/23 ff. ) und erteilte Kosten gutsprache für den operativen Verschluss der Narbenkontrakturen am rechten Ober a rm mit Z-Plastik ( Urk. 9/42-43), worauf die Versicherte erklären liess, sie sei durch die Bewegungseinschränkung nicht derart gestört, dass sie einen operativen Eingriff wünsche; ein solcher würde ihr auch nichts bringen, da sie zu r Keloid bildung neige ( Urk. 9/44 S. 2, 5 f. und 7). Mit Verfügung vom 28. August 2002 sprach die SWICA der Versicherten für die Narben nach der Ver brennung eine Integritätsentschädigung von 20 % im Betrag von Fr. 19'440.-- zu und verneinte ab dem 1. Juli 2002 einen Anspruch auf Heilbehandlungs k osten, Kostenver gü tungen und Taggelder ( Urk. 9/53). Gegen Letzteres liess die Versicherte Einsprache erheben und weitere Abklärungen beantragen ( Urk. 9/56). Die SWICA nahm das von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Z.___ vom 25. Novem ber 2004 zu den Akten ( Urk. 9/65 S. 3 ff.). Sie stellte den Gutachtern Ergän zungsfragen zur unfallbedingten Arbeitsfähigkeit ( Urk. 9 /6 5 S. 1 f.), welche am 1 8. Mai 2005 beantwortet wurden ( Urk. 9 /66). Überdies verlangte die SWICA am 9. November 2005 ergänzende Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit nur unter Be rücksichtigung des Oberarml eidens, welche am 19. Januar 2006 gemacht wurden ( Urk. 9/77). Mit Verfügung vom 6. Juni 2006 sprach die SWICA der Versicherten ab dem 1. Juli 2002, ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % und einem Invaliditätsgrad von 35 %, eine Invalidenrente der Unfall versicherung zu ( Urk. 9/82). Die Versicherte kehrte im April 2007 nach Portugal zurück ( Urk. 9/85). 1.3 Im Februar 2015 leitete die SWICA eine Rentenüberprüfung ein ( Urk. 9/97) und gab bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, ein Gutachten in Auftra g ( Urk. 9/98 f.), welches er am 9. März 2016 erstattete (Urk. 9/121). Die Ergänzungsfragen der SWICA vom 1 2. April 2016 ( Urk. 9/122) beantwortete Dr. A.___ am 1 3. Juli 2016 ( Urk. 9/124). Seine Ausführungen wurde n der Versicherten zur Wahrung des rechtliche n Gehör s zugestellt (Urk. 9/123 ). Mit Verfügung vom 22. September 2016 hob die SWICA die Rente per Ende Dezember 2016 auf ( Urk. 9/128). Dagegen liess die Ver sicherte Ein spra che erheben (Urk. 9 / 134 ). Diese wurde dem Gutachter Dr. A.___ zur Stellung nahme unterbreitet ( Urk. 9/136), worauf er sich mit Eingabe vom 13. Dezember 2016 vernehmen liess ( Urk. 9/138). Den in seinem Gutachten vom 9. März 2016 erwähnten Bericht von Dr. med. B.___, Chefarzt für Hand- und Plastische Chirurgie, vom 3 0. November 2015, gemäss welchem die Narben für sich alleine mit Sicherheit nicht Ursache der gezeigten ganz erheblichen Funktionsein schrän kung der rechten Schulter seien, gab Dr. A.___ im Januar 2017 zu den Akten (Urk. 9/143). Mit Entscheid vom 10. November 201 7 wies die SWICA die Ein sprache ab (Urk. 2 = 9 / 144 ). 2. Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher, mit Eingabe vom 13. Dezember 2017 ( Urk. 1) Beschwerde und beantragte, der ange fochtene Einspracheentscheid und die Verfügung vom 2 2. September 2016 seien ersatzlos aufzuheben, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be schwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2 ). Die SWICA schloss am 23. Februar 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 ). Davon wurde der Beschwerdeführer in mit Ver fügung vom 2 6. Februar 2018 Kenntnis gegeben ( Urk. 10 ). Auf die Ausführungen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie A nspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung; UVG in der hier anwendbaren, bis Ende 2016 in Kraft gewesenen Fassung; Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vo m 25. September 2015 ). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder länge re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbsein kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeit s marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). 1. 2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie benem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeits fähig keit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hinge gen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausalzu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gege benen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verän derung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richter licher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos un rich tig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wie der erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erfor derlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bu ndesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin ter grund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auf lage 2014, Rz 77 zu Art. 30–31 IVG). 1. 4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe sondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. Die Beschwerdegegnerin vertrat den Standpunkt, es sei auf das Gutachten Dr. A.___ s abzustellen. Die Voraussetzungen sowohl für eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG als auch für eine Wieder er wägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG seien erfüllt. Da es an objektivierbaren Beschwerden mangle, welche einen Kausalzus ammenhang zum Unfallereignis vom 2 2. März 1994 auswiesen, sei die Rente aufzuheben ( Urk. 2 und 8 ). Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend machen, das Gutachten Dr. A.___ s sei mangelhaft. Es berücksichtige nicht die Berichte der aktuellen Behandler, da die Beschwerdegegnerin keine solchen beigezogen habe. Überdies sei Dr. A.___ von falschen Annahmen ausgegangen. Insbeson dere werde mit dem Gutachten Dr. A.___ s l ediglich eine andere Beurteilung eines gleich gebliebenen Sachverhalts vorgenommen. Ein Revisionsgrund sei da mit nicht belegt. Ebenso wenig sei eine wiedererwägungsweise Rentenaufhebung gerechtfertigt. Die Rentenzusprache sei gestützt auf das Gutachten der MEDAS Z.___ samt Ergänzungen erfolgt und es zeigten sich keine Hinweise formeller oder materieller Natur, welche an den damaligen gutachterlichen Schluss folgerungen Zweifel aufkommen liessen ( Urk. 1). 3. 3.1 Die rentenzusprechende Verfügung vom 6. Juni 2006 beruhte in medizinischer Hinsicht auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS Z.___ vom 2 5. November 2004 und den Ergänzungen vom 1 8. Mai 2005 und vo m 1 9. Januar 2006 ( Urk. 9/82 S. 1 ; vgl. Urk. 9/65, 9/66 und 9/77 ). 3.2 Im polydisziplinären Gutachten vom 2 5. November 2004 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgefüh rt (vgl. Urk. 9/65, S. 12 des Gutachtens ): Hochgradige sensorineurale Schwerhörigkeit beidseits bei - Status nach traumatischer Trommelfellperforation rechts bei Verbrühung 1994 (geheilt) Chronischer Schulterschmerz rechts mit Bewegungseinschränkung bei retraktiver Kapsulitis bei - Status nach Verbrühung des rechten Oberarms mit Thierschung und Entwicklung eines Narbenkeloids Mediale und laterale Gonalgie beidseits linksbetont bei - kernspintomographischer Läsion des medialen Meniskus links sowie Verdacht auf Partialruptur des vorderen Kreuzbandes links Chronisc hes lumbales Schmerzsyndrom bei - Haltungsinsuffizienz und muskulärer Dekonditionierung - Status nach Morbus Scheuermann Leichte bis mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom und teilweise remittierte posttraumatische Belastungsstörung. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Küchenhilfe und Köchin sei die Versicherte nicht mehr arbeitsfähig, wobei vor allem die otologischen und etwas weniger auch die rheumatologischen Befunde limitierend seien ( vgl. Urk. 9/65, S. 13 des Gutachtens ). Eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, einerseits ohne Lärmeinfluss und ohne die Notwendigkeit einer regelmässigen Kommunikation und ander er seits ohne Überkopfarbeiten oder kraftaufw ä ndige Tätigkeiten mit dem rechten Arm, seien der Versicherten zu maximal 40-50 % zumutbar, limitierend seien die otologischen und die rheu matologischen Befunde (vgl. Urk. 9/65, S. 13 des Gutachtens ). 3.3 Auf entsprechende Nachfragen des Unfallversicherers wurde am 1 8. Mai 2005 vermerkt, die rein unfallbedingte Arbeitsfähigkeit als Küchenangestellte betrage 30 %. Die Versicherte sei zeitlich und leistungsmässig eingeschränkt für mittel schwere und schwere körperliche Arbeiten mit repetitivem Heben von Lasten über 10 kg und stereotypen-repetitiven Bewegungsabläufen. Eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit einerseits ohne Lärmeinfluss und andererseits ohne Überkopfarbeiten sei der Versicherten zu maximal 40-50 % zumutbar ( Urk. 9/66). 3.4 Am 1 9. Januar 2006 führten die Gutachter in Beantwortung der Fragen zur Arbeits fähigkeit nur aufgrund des Oberarmleidens aus, aus rheumatologischer Sicht habe vom 2 2. März bis zum 3 0. September 1994 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit bestanden. Nachfolgend sei von einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Es sei nicht zu erwarten, dass die Arbeitsfähigkeit mit konservativen therapeutischen Massnahmen gesteigert werden könne. Allenfalls könnten ein operativer Eingriff betreffend die Narbenkontraktur sowie eine Nar kose mobili sation der rechten Schulter mit nachfolgender intensiver Physiotherapie medizi nisch-theoretisch zu einer Verbesserung der Beweglichkeit und der Belastbarkeit führen. Die Versicherte wolle sich indessen nicht operieren lassen ( Urk. 9/77 S. 1). Das häufige Heben von Gewichten über 15 kg mit dem rechten Arm sei nicht mehr möglich. Das gelegentliche Heben von Gewichten bis zu 15 kg unter Ein bezug des linken Armes sei jedoch zumutbar. Tät igkeiten mit dem rechten Arm an bzw. über der Schulterhorizontalen seien nicht möglich und ständig repetitiv- manuell kraftaufwändige Arbeiten ebenfalls nicht. Medizinisch-theoretisch könne die Versicherte aus rheumatologischer Sicht eine leichte wechselbelastende Arbeit mit der erwähnten Einschränkung von sogenannten Überkopfarbeiten und für manuell kraftaufwändige bzw. ständig repetitive Tätigkeiten ohne Leistungs ein schränkung zu 70 % erfüllen ( Urk. 9/77 S. 2). 4. 4. 1 Dr. A.___ führte in seinem Gutachten vom 9. März 2016 die folgenden Diag nosen auf ( Urk. 9/121 S. 13): Verdacht auf Frozen shoulder rechts aktenkundig/derzeit nicht geklagt: - rezidivierende Cervikalgie - rezidivierende Lumbalgie - repetitive Gonalgie beidseits links betont Flächenhafte, vollständig verheilte Narbenareale zu ¾ zirkulär am rechten Ober arm mit einer dermalen Strangbildung zur Axilla und weiter reizlose Narben areale am Thorax lateral der Brust nach Verbrühung am 22.03.1994 Senosoneurale Schwerhörigkeit beidseits Psychiatrische Pathologie Verdacht auf Aggravation - Selbstlimitation. Dr. A.___ erachtete es als nachvollziehbar, dass Narben, wie sie die Be schwerdeführerin aufweist, den Bewegungsablauf an der betreffenden Schulter während einer bestimmten Zeit (nämlich bis zur Ausheilung der Narben, also während zirka einem Jahr nach dem letzten Eingriff) funktionell einschränken und darüber hinaus subjektiv noch eine Beeinträchtigung sein könnten. Dies be gründe aus orthopädisch- traumatologischer Sicht retrospektiv jedoch keine neue Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit der rechten Schulter, nachdem nach 1994 während rund sieben Jahren weder anamnestisch noch aktenkundig eine Arbeitsunfähigkeit in diesem Zusammenhang bestanden habe ( Urk. 9/121 S. 14). Bei den Untersuchungen, welche dem Gutachten vom 2 5. November 2004 zu Grunde gelegen hätten, sei bezüglich der rechten Schulter eine fast freie, aber «etwas schmerzhafte » Beweglichkeit festgestellt worden. Auf dieser medizinischen Basis sei es orthopädisch- traumatologisch nicht nachvollziehbar, weshalb damals die Tätigkeit als Küchenmitarbeiterin als «nicht mehr zumutbar» beurteilt und letztlich sogar eine Gewichts-/ Belastungslimite geschätzt worden sei en ; es habe damals am Bewegungsapparat keine somatisch belegte, sondern nur eine sub jektiv kommunizierte Einschränkung bestanden ( Urk. 9/121 S. 14). Die Aktualisierung der klinischen Befunde ergebe, dass möglicherweise – deshalb sei bei der Diagnose auch nur «Verdacht auf» aufgeführt worden – eine selbst induzierte « frouzen shoulder » (mit/bei negiertem rechtem Arm) vorliegen könnte. Die empirisch – aufgrund der radiologischen Aktualisierung bestätigten – z u erwar tenden Bewegungslimiten [ROM] hätten wegen der vorgebrachten Schmerz äusserungen bei den aktiv selbständigen und vor allem bei den vom Gutachter versuchten passiven Untersuchungsgänge n nicht erreicht werden können. Ob es sich ge gebenenfalls um eine psychisch induzierte Einschränkung (aufgrund der multiplen Psychopharmaka sei eine entsprechende Erkrankung anzunehmen) oder um eine Aggravierung handle, könne hier nicht abschliessend respektive nicht fachkompetent beantwortet werden ( Urk. 9/121 S. 15). Die subjektiv geklagten Beschwerden könnten wahrscheinlich nicht objektiviert werden, zumindest nicht im geklagten Ausmass (betreffend ROM) respektive in der angegebenen Intensität (betreffend Schmerzen). Es bestehe zwar der Verd a cht, dass, zumindest soweit die s der Untersuchung wegen der zu vorzeitig geäusserten Schmerzen – nämlich deutlich vor dem Erreichen der zu erwartenden ROM respek tive bei passiven Untersuchungsgängen sogar vor dem Erreichen der ROM, wie sie zuvor aktiv vorgezeigt worden seien – zugänglich sei, eine « frozen shoulder » rechts vorliegen könnte, was medizinisch theoretisch nach einer langen willentlichen Ruhigstellung auch nachvollziehbar wäre. Dass beim Versuch, eine Bewegung in einer derart «veränderten Schulter» auszulösen, Schmerzen emp funden würden, sei bekannt. Die Intensität der empfundenen Schmerzen sei bekannt lich individuell und m ul t ifaktoriell (Urk. 9/121 S. 15 f.). Der Unfall vom 2 2. März 1994 sei nicht die einzige Ursache der festgestellten gesundheitlichen Störung. Er sei wahrscheinlich auch nicht eine Mitursache. Dass in den ersten Jahren – bis 2001 – keine « frozen schoulder » entstanden sei, werde durch die Fotodokumentation der Narbensituation eindrücklich belegt. Zum gleichen Ergebnis komme der klinische Befund im Gutachten vom 2 5. November 2004, wo «nur» eine schmerzhafte Endstellung bei ansonsten praktisch freier/sei tengleicher Beweglichkeit festgehalten werde. Wenn heute nun effektiv eine « frozen shoulder » bestehen würde, was klinisch wegen de r angegebenen Schmer zen nicht zu belegen sei, radiologisch nicht erwartet werden müsse und aufgrund der Klinik auch eher unwahrscheinlich sei (keine rechtsseitige Muskelatrophie, seitengleiche Handbeschwielung als Ausdruck einer symmetrischen Belastung, aktive Gegenspannung bei den passiven Untersuchungsgängen), dann wäre diese Situation nachträglich und damit unfallfremd entstanden (Urk. 9/121 S. 16 f. ). Am Bewegungsapparat sei durch die Verbrühung kein Schaden entstanden. Es sei auch aktenkundig und werde von der Versicherten anamnestisch bestätigt, dass sie nach dem Abheilen der Hauptverletzungen über Jahre (bis 2001) im ver ein barten Pensum an ihrem angestammten Arbeitsplatz eine volle Leistung erbracht habe, bis sie wegen Ohrenproblemen die Arbeit nicht mehr habe ausüben können ( Urk. 9/121 S. 19). Die aktuell erkannten degenerativen Veränderungen an der Rotatorenmanschette rechts vermöchten keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen. Wenn effektiv eine « frozen shoulder » vorläge, wäre eine Arbeit mit beidhändiger Überkopfarbeit nicht möglich ( Urk. 9/121 S. 19). Da die Beurteilbarkeit der klinischen Befunde deutlich eingeschränkt sei, weil die empirisch zu erwartenden ROM bei W eitem nicht erreicht würden und bei repetitiven Messungen im Rahmen der Selbstlimitierung, anamnestisch wegen Schmer zen, wahrscheinlich aber auch im Rahmen einer Aggravation (DD Chroni fizie rung ), sehr unterschiedliche Resultate festgestellt worden seien, müsse medi zinisch-theoretisch eine nicht eingeschränkte Arbeitsfähigkeit angenommen werden ( Urk. 9/121 S. 19 f.). Aus aktueller orthopädisch- traumatologischer Sicht (unter Berücksichtigung der aktuellen Beurteilungskriterien), mit Darlegung der massgeblichen Kriterien, nach der eingehenden und akribisch-kritischen Würdigung der Akten und der Bildge bung und unter spezifischer Berücksichtigung der pe rsönlich erhobenen Anam nese, der klinischen Befunde sowie der Auseinandersetzung mit den konkreten Gegebenheiten im Sinne einer vertieften Analyse ergebe sich unzweideutig, dass eine Rente wegen unfallkausaler Veränderungen am Bewegungsapparat (speziell der rechten Schulter) weder damals noch aktuell ausgewiesen sein könne. Die damalige offensichtliche Überbewertung der subjektiv geklagten, aber somatisch nicht erklärbaren «Behinderungen und Funktionseinschränkungen der rechten Schulter» sei evident ( Urk. 9/121 S. 20 f.). Weder aus Sicht des beigezogenen plastischen Chirurgen noch aus orthopädisch- traumatologischer Sicht könne eine unfallkausal reduzierte Arbeitsfähigkeit erklärt werden ( Urk. 9/121 S. 21). Aus den aktuellen Bildaufnahmen gehe hervor, dass die Abduktion besser sei als zuvor. Die Verbrühungsnarben zeigten keine wesentlichen Narbenstränge, die vom Oberarm über die Axilla bis an den Thorax verliefen. Ergo s ei durch die Narben situation der Verbrühung eine Bewegungseinschränkung nicht nachvollziehbar. Dies sei auch durch die Untersuchung/Beurteilung des plastischen Chirurgen Dr. B.___ am 3 0. November 2015 bestätigt worden. Die Fotodokumentation vom 3 1. Januar 2001 mit/bei uneingeschränkter Abduktion ergebe ebenfalls keinen Hinweis auf eine eingeschränkte Schulterbeweglichkeit rechts ( Urk. 9/121 S. 23). 4.2 Am 1 3. Juli 2016 erklärte Dr. A.___, bei einer frozen shoulder und einer Kapsulitis handle es sich um das gleiche Krankheitsbild. Während der englische Ausdruck die Auswirkung (eingeschränkte Funktion) beschreibe, werde beim medi zinischen Ausdruck die Ursache (entzündliche Veränderung) hervorgehoben ( Urk. 9/124 S. 1). Dass sich der Gesundheitszustand mit Sicherheit verbessert habe, Gegenteiliges lasse sich medizinisch mit somatisch objektivierbaren Patho logien am Bewegungsappar a t nicht belegen, liege in der Natur der Sache, zumal an der Schultermuskulatur zu keinem Zeitpunkt ( nota bene nicht einmal direkt beim Verbrühen) eine Verletzung stattgefunden habe und eine andauernde Funk tionsstörung daher nicht nachvollziehbar sei. Dass klinisch immer noch eine seitendifferente ROM bestehe, liege mit überwiegender Wahrscheinlichkeit daran, dass die Versicherte die entsprechenden Untersuchungsgänge unter Bekundung von Schmerzen entweder nicht zulasse oder aber im Sinne einer Aggravation vorzeitig selbstlimitierend abbreche. Ethisch könne und dürfe die Untersuchung nicht erzwungen werden. Bei der im Gutachten beschriebenen seitendifferenten ROM könne das aber in der Diagnoseliste nicht unbeachtet bleiben, weshalb nur die Verdachtsdiagnose angeführt werden könne ( Urk. 9/124 S. 2). Das vordemonstrierte Beschwerdebild, für welches es klinisch-radiologisch keine hinreichende Erklärung gebe, sei in etwa identisch mit jenem bei der Leistungs zusprechung. Die subjektiv geklagte Problematik sei ebenfalls praktisch gleich, was nicht nur für die Chronifizierung, sondern auch für die ausgesprochene Aggravation spreche. S owohl die Entstehung als auch das Fortbestehen des ge klagten Gesundheitsschaden s sei en orthopädisch- traumatologisch unklar, w e s hal b die immer noch geltend gemachte respektive vorgegebene Problematik im Sinne einer Aggravation bis hin zu einer Simulation zu sehen sei ( Urk. 9/124 S. 2). 4.3 In seiner Stellungnahme vom 1 3. Dezember 2016 erklärte Dr. A.___ unter anderem, der rheumatologische Gutachter der MEDAS Z.___ habe eine für ihn fachfremde medizinische Diagnose (Narbenkeloid) als hypothetischen Grund dafür genannt, dass die Versicherte «gezwungen» worden sei, eine Schon haltung der rechten Schulter einzunehmen. Dies erscheine im Licht der Befunde unwahrscheinlich ( Urk. 9/138 S. 1). Die reduzierte Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit habe er unzweifelhaft auf ein Problem zurückgeführt, welches nicht den Bewegungsapparat betroffen habe, für ihn also fachfremd gewesen sei, weshalb retrospektiv auf diese Beurteilung nicht (mehr) abgestellt werden dürfe ( Urk. 9/138 S. 2). Dr. A.___ habe in seinem Gutachten dargelegt, welche drei Wadellzeichen er füllt seien. Da die Versicherte die Beurteilung durch das «Nichtzulassen der Unter suc h ung» verhindert habe, sei die Aggravation auch belegt ( Urk. 9/138 S. 4 f.). Mit der Äusserung, ob eine Rente zu sprechen oder abzulehnen sei, habe er nur konsequent darauf hinweisen wollen, dass die medizinischen Daten für die hinreichende Begründung einer Leistungseinschränkung oder (Teil-)Arbeitsun fähig keit gemäss der vorgelegten Aktenlage damals gefehlt hätten und auch aktuell fehlten. Damit habe er lediglich eine medizinische und mit sachbezogenen Daten belegte Tatsache in andere Worte gefasst (derselbe Sachverhalt, andere Ausdrucksart). Eine Befangenheit oder Voreingenommenheit bestreite er vehe ment ( Urk. 9/138 S. 5). 5. Den Ausführungen Dr. A.___ s lässt sich nicht entnehmen, dass sich der Ge sund heitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in angestammter oder angepasster Tätigkeit seit der Rentenzusprache verbesserten. Vielmehr hielt Dr. A.___ ausdrücklich fest, das aktuell vordemonstrierte Beschwerdebild und die ihm gegenüber geklagte Problematik seien in etwa identisch mit denjenigen bei der Leistungszusprechung ( Urk. 9/124 S. 2). Es habe bereits damals keine somatisch belegte, sondern nur eine subjektiv kommunizierte Einschränkung be standen ( Urk. 9/121 S. 14), und es sei auch aktuell von einer solchen auszugehen ( Urk. 9/121 S. 15 ). Der von Dr. A.___ erhobene Sachverhalt unterscheidet sich somit nicht wes entlich von demjenigen, welcher im Gutachte n der MEDAS Z.___ vom 25. November 2004 festge halten wurde ( Urk. 1 S. 9). Ein Revisionsgrund ist mit den Darlegungen Dr. A.___ s folglich nicht belegt, unabhängig davon, ob diese verwertbar sind oder nicht. Sie sind lediglich als andere Würdigung desselben Sachverhalts zu qualifizieren. 6. Die Rentenzusprache erfolgte nach Abklärung der erwerblichen und medizi ni schen Verhältnisse gestützt auf die Ausfü hrungen der Gutachter der MEDAS Z.___ (vgl. Urk. 9/82 ). Letztere wurden in Kenntnis der Vorakten und der von der Versicherten geklagten Beschwerden sowie nach fachärztlichen inter nis tischen, rheumatologischen, otologischen und psychia trisch-psychothera peu ti schen Untersuchungen erstattet (vgl. Urk. 9/65, S. 1 ff. des Gutachtens). Dass die Versicherte bis zum letzten Arbeitstag Anfang 2001 mit einem Pensum zu 100 % im selben Restaurant gearbeitet hatte, war den Gut ach tern bekannt ( Urk. 9/65, S. 6 des Gutachtens; vgl. Urk. 1 S. 5). Dennoch gelangten sie zur Beurteilung, der Versicherten sei en infolge des Unfallereignisses behinde rungsan gepasste Tätigkeit en mit einem Pensum von bloss 70 % zumutbar. Diese Ein schätzung wurde nachvollziehbar begründet und erschien damals vertretbar. Dasselbe gilt insbesondere auch bezüglich der Beurteilung des internistisch-rheu matologischen Teilgutachters, welcher deutliche Zeichen für ei ne Kapsel schrump fung erhoben hatt e und die Auffassung vertrat, die geklagten Schulterbe schwer de n entsprächen einer sekundär aufgetretenen retraktilen Kapsulitis, hervorgeru fen durch die schmerzbedingte Schonung des rechten Armes wegen des schmerz haften Narbenkeloids (vgl. Urk. 9/65, S. 6 des internistisch-rheumatologischen Teilgutachtens vom 1 6. Juli 200 4). Der Umstand, dass Dr. A.___ zu einer ande ren Beurteilung gelangte, lässt weder die Darlegungen der Gutachter der MEDAS Z.___ noch die damalige Rentenzusprache als zweifellos unrichtig erscheinen. 7. Aus dem Gesagten folgt, d ass weder ein Revisionsgrund aus dem Gutachten Dr. A.___ s hervorgeht noch die Rentenzusprache – gestützt auf die Beurteilung der Gutachter der MEDAS Z.___ – als zweifellos unrichtig erscheint. Eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG und eine Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG fallen damit ausser Betracht. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. Unter diesen Umständen kann hier offenbleiben, ob d as Gut achten Dr. A.___ s – wie von Seiten der Beschwerdeführerin behauptet – aus formellen und materiellen Gründen mangelhaft ist, so dass es nicht als Beweis mittel verwertet werden kann. Ebenso wenig braucht geprüft zu werden, ob das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt wurde, weil sie die Stellung nahme Dr. A.___ s vom 1 3. Dezember 2016 und den Bericht Dr. B.___ s vom 3 0. November 2015 erst während der Beschwerdefrist zugestellt erhielt ( Urk. 1 S. 10 und 12 ), ferner ob allfällige Gehörsverletzung en geheilt werden k önn ten. 8. Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos ( Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG). Die obsiegende Beschwerdeführer in hat Anspruch auf den Ersatz der Partei kosten ( § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVG er ). Die Höhe der gericht lich festzusetzenden Ent schädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwer t nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierig keit des Prozesses und dem Mass de s Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorli egend erscheint eine Prozessentschädi gung von Fr. 2’500.-- (inklusive Bar aus lagen und Mehrwertsteuer) als angemes sen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 1 0. November 201 7 mit der Feststellung aufgehoben, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf die bisherige Rente hat. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Markus Loher - SWICA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigGohl Zschokke

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2017.00287 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 27. März 2019

UV.2017.00287

UV.2017.00287

UV.2017.00287 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke

Urteil vom 27. März 2019

Urteil vom 27. März 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher

vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher schadenanwaelte.ch AG

schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen

gegen SWICA Versicherungen AG

SWICA Versicherungen AG Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur

Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1961, arbeitete als Küchen angestellte im Restaurant Y.___, als sie sich am 22. März 1994 beim Entleeren einer Pfanne mit kochendem Wasser Verbrennungen an der rechten Gesichtshälfte, am rechten Arm und an der rechten Brust zuzog ( Urk. 9/1). Die SWICA Versicherungen AG (im Folgenden: SWICA) als zuständiger Unfall versicherer richtete darauf Taggelder aus und übernahm die Heilbehand lungs kosten (Urk. 9/ 13-15 ). Nach einer mehrmonatigen Rekonvales zenz nahm die Ver sicherte ihre Arbeit wieder auf ( Urk. 9/25 S. 4 ff. ).

1.1 X.___, geboren 1961, arbeitete als Küchen angestellte im Restaurant Y.___, als sie sich am 22. März 1994 beim Entleeren einer Pfanne mit kochendem Wasser Verbrennungen an der rechten Gesichtshälfte, am rechten Arm und an der rechten Brust zuzog ( Urk. 9/1). Die SWICA Versicherungen AG (im Folgenden: SWICA) als zuständiger Unfall versicherer richtete darauf Taggelder aus und übernahm die Heilbehand lungs kosten (Urk. 9/ 13-15 ). Nach einer mehrmonatigen Rekonvales zenz nahm die Ver sicherte ihre Arbeit wieder auf ( Urk. 9/25 S. 4 ff. ). 1.2 Am 2 5. Juli 2001 liess die Versicherte der SWICA mitteile n, ihr unfallbedingter Gesundheitszustand habe sich in letzter Zeit stark verschlechtert ( Urk. 9/19). Die SWICA tätigte medizinische Abklärungen ( vgl. Urk. 9/23 ff. ) und erteilte Kosten gutsprache für den operativen Verschluss der Narbenkontrakturen am rechten Ober a rm mit Z-Plastik ( Urk. 9/42-43), worauf die Versicherte erklären liess, sie sei durch die Bewegungseinschränkung nicht derart gestört, dass sie einen operativen Eingriff wünsche; ein solcher würde ihr auch nichts bringen, da sie zu r Keloid bildung neige ( Urk. 9/44 S. 2, 5 f. und 7). Mit Verfügung vom 28. August 2002 sprach die SWICA der Versicherten für die Narben nach der Ver brennung eine Integritätsentschädigung von 20 % im Betrag von Fr. 19'440.-- zu und verneinte ab dem 1. Juli 2002 einen Anspruch auf Heilbehandlungs k osten, Kostenver gü tungen und Taggelder ( Urk. 9/53). Gegen Letzteres liess die Versicherte Einsprache erheben und weitere Abklärungen beantragen ( Urk. 9/56).

1.2 Am 2 5. Juli 2001 liess die Versicherte der SWICA mitteile n, ihr unfallbedingter Gesundheitszustand habe sich in letzter Zeit stark verschlechtert ( Urk. 9/19). Die SWICA tätigte medizinische Abklärungen ( vgl. Urk. 9/23 ff. ) und erteilte Kosten gutsprache für den operativen Verschluss der Narbenkontrakturen am rechten Ober a rm mit Z-Plastik ( Urk. 9/42-43), worauf die Versicherte erklären liess, sie sei durch die Bewegungseinschränkung nicht derart gestört, dass sie einen operativen Eingriff wünsche; ein solcher würde ihr auch nichts bringen, da sie zu r Keloid bildung neige ( Urk. 9/44 S. 2, 5 f. und 7). Mit Verfügung vom 28. August 2002 sprach die SWICA der Versicherten für die Narben nach der Ver brennung eine Integritätsentschädigung von 20 % im Betrag von Fr. 19'440.-- zu und verneinte ab dem 1. Juli 2002 einen Anspruch auf Heilbehandlungs k osten, Kostenver gü tungen und Taggelder ( Urk. 9/53). Gegen Letzteres liess die Versicherte Einsprache erheben und weitere Abklärungen beantragen ( Urk. 9/56). Die SWICA nahm das von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Z.___ vom 25. Novem ber 2004 zu den Akten ( Urk. 9/65 S. 3 ff.). Sie stellte den Gutachtern Ergän zungsfragen zur unfallbedingten Arbeitsfähigkeit ( Urk. 9 /6 5 S. 1 f.), welche am 1 8. Mai 2005 beantwortet wurden ( Urk. 9 /66). Überdies verlangte die SWICA am 9. November 2005 ergänzende Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit nur unter Be rücksichtigung des Oberarml eidens, welche am 19. Januar 2006 gemacht wurden ( Urk. 9/77).

Die SWICA nahm das von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Z.___ vom 25. Novem ber 2004 zu den Akten ( Urk. 9/65 S. 3 ff.). Sie stellte den Gutachtern Ergän zungsfragen zur unfallbedingten Arbeitsfähigkeit ( Urk. 9 /6 5 S. 1 f.), welche am 1 8. Mai 2005 beantwortet wurden ( Urk. 9 /66). Überdies verlangte die SWICA am 9. November 2005 ergänzende Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit nur unter Be rücksichtigung des Oberarml eidens, welche am 19. Januar 2006 gemacht wurden ( Urk. 9/77). Mit Verfügung vom 6. Juni 2006 sprach die SWICA der Versicherten ab dem 1. Juli 2002, ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % und einem Invaliditätsgrad von 35 %, eine Invalidenrente der Unfall versicherung zu ( Urk. 9/82). Die Versicherte kehrte im April 2007 nach Portugal zurück ( Urk. 9/85).

Mit Verfügung vom 6. Juni 2006 sprach die SWICA der Versicherten ab dem 1. Juli 2002, ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % und einem Invaliditätsgrad von 35 %, eine Invalidenrente der Unfall versicherung zu ( Urk. 9/82). Die Versicherte kehrte im April 2007 nach Portugal zurück ( Urk. 9/85). 1.3 Im Februar 2015 leitete die SWICA eine Rentenüberprüfung ein ( Urk. 9/97) und gab bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, ein Gutachten in Auftra g ( Urk. 9/98 f.), welches er am 9. März 2016 erstattete (Urk. 9/121). Die Ergänzungsfragen der SWICA vom 1 2. April 2016 ( Urk. 9/122) beantwortete Dr. A.___ am 1 3. Juli 2016 ( Urk. 9/124). Seine Ausführungen wurde n der Versicherten zur Wahrung des rechtliche n Gehör s zugestellt (Urk. 9/123 ). Mit Verfügung vom 22. September 2016 hob die SWICA die Rente per Ende Dezember 2016 auf ( Urk. 9/128). Dagegen liess die Ver sicherte Ein spra che erheben (Urk. 9 / 134 ). Diese wurde dem Gutachter Dr. A.___ zur Stellung nahme unterbreitet ( Urk. 9/136), worauf er sich mit Eingabe vom 13. Dezember 2016 vernehmen liess ( Urk. 9/138). Den in seinem Gutachten vom 9. März 2016 erwähnten Bericht von Dr. med. B.___, Chefarzt für Hand- und Plastische Chirurgie, vom 3 0. November 2015, gemäss welchem die Narben für sich alleine mit Sicherheit nicht Ursache der gezeigten ganz erheblichen Funktionsein schrän kung der rechten Schulter seien, gab Dr. A.___ im Januar 2017 zu den Akten (Urk. 9/143). Mit Entscheid vom 10. November 201 7 wies die SWICA die Ein sprache ab (Urk. 2 = 9 / 144 ).

1.3 Im Februar 2015 leitete die SWICA eine Rentenüberprüfung ein ( Urk. 9/97) und gab bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, ein Gutachten in Auftra g ( Urk. 9/98 f.), welches er am 9. März 2016 erstattete (Urk. 9/121). Die Ergänzungsfragen der SWICA vom 1 2. April 2016 ( Urk. 9/122) beantwortete Dr. A.___ am 1 3. Juli 2016 ( Urk. 9/124). Seine Ausführungen wurde n der Versicherten zur Wahrung des rechtliche n Gehör s zugestellt (Urk. 9/123 ). Mit Verfügung vom 22. September 2016 hob die SWICA die Rente per Ende Dezember 2016 auf ( Urk. 9/128). Dagegen liess die Ver sicherte Ein spra che erheben (Urk. 9 134 ). Diese wurde dem Gutachter Dr. A.___ zur Stellung nahme unterbreitet ( Urk. 9/136), worauf er sich mit Eingabe vom 13. Dezember 2016 vernehmen liess ( Urk. 9/138). Den in seinem Gutachten vom 9. März 2016 erwähnten Bericht von Dr. med. B.___, Chefarzt für Hand- und Plastische Chirurgie, vom 3 0. November 2015, gemäss welchem die Narben für sich alleine mit Sicherheit nicht Ursache der gezeigten ganz erheblichen Funktionsein schrän kung der rechten Schulter seien, gab Dr. A.___ im Januar 2017 zu den Akten (Urk. 9/143). Mit Entscheid vom 10. November 201 7 wies die SWICA die Ein sprache ab (Urk. 2 = 9 144 ). 2. Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher, mit Eingabe vom 13. Dezember 2017 ( Urk. 1) Beschwerde und beantragte, der ange fochtene Einspracheentscheid und die Verfügung vom 2 2. September 2016 seien ersatzlos aufzuheben, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be schwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2 ). Die SWICA schloss am 23. Februar 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 ). Davon wurde der Beschwerdeführer in mit Ver fügung vom 2 6. Februar 2018 Kenntnis gegeben ( Urk. 10 ).

2. Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher, mit Eingabe vom 13. Dezember 2017 ( Urk. 1) Beschwerde und beantragte, der ange fochtene Einspracheentscheid und die Verfügung vom 2 2. September 2016 seien ersatzlos aufzuheben, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be schwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2 ). Die SWICA schloss am 23. Februar 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 ). Davon wurde der Beschwerdeführer in mit Ver fügung vom 2 6. Februar 2018 Kenntnis gegeben ( Urk. 10 ). Auf die Ausführungen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie A nspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung; UVG in der hier anwendbaren, bis Ende 2016 in Kraft gewesenen Fassung; Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vo m 25. September 2015 ). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder länge re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbsein kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeit s marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ).

1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie A nspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung; UVG in der hier anwendbaren, bis Ende 2016 in Kraft gewesenen Fassung; Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vo m 25. September 2015 ). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder länge re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbsein kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeit s marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). 1. 2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie benem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeits fähig keit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hinge gen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

1. 2 Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie benem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeits fähig keit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hinge gen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausalzu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gege benen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausalzu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gege benen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verän derung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4).

Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verän derung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richter licher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos un rich tig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wie der erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2).

1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richter licher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos un rich tig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wie der erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erfor derlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bu ndesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin ter grund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen).

Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erfor derlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bu ndesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin ter grund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auf lage 2014, Rz 77 zu Art. 30–31 IVG).

Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auf lage 2014, Rz 77 zu Art. 30–31 IVG). 1. 4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe sondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

1. 4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe sondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. Die Beschwerdegegnerin vertrat den Standpunkt, es sei auf das Gutachten Dr. A.___ s abzustellen. Die Voraussetzungen sowohl für eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG als auch für eine Wieder er wägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG seien erfüllt. Da es an objektivierbaren Beschwerden mangle, welche einen Kausalzus ammenhang zum Unfallereignis vom 2 2. März 1994 auswiesen, sei die Rente aufzuheben ( Urk. 2 und 8 ).

2. Die Beschwerdegegnerin vertrat den Standpunkt, es sei auf das Gutachten Dr. A.___ s abzustellen. Die Voraussetzungen sowohl für eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG als auch für eine Wieder er wägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG seien erfüllt. Da es an objektivierbaren Beschwerden mangle, welche einen Kausalzus ammenhang zum Unfallereignis vom 2 2. März 1994 auswiesen, sei die Rente aufzuheben ( Urk. 2 und 8 ). Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend machen, das Gutachten Dr. A.___ s sei mangelhaft. Es berücksichtige nicht die Berichte der aktuellen Behandler, da die Beschwerdegegnerin keine solchen beigezogen habe. Überdies sei Dr. A.___ von falschen Annahmen ausgegangen. Insbeson dere werde mit dem Gutachten Dr. A.___ s l ediglich eine andere Beurteilung eines gleich gebliebenen Sachverhalts vorgenommen. Ein Revisionsgrund sei da mit nicht belegt. Ebenso wenig sei eine wiedererwägungsweise Rentenaufhebung gerechtfertigt. Die Rentenzusprache sei gestützt auf das Gutachten der MEDAS Z.___ samt Ergänzungen erfolgt und es zeigten sich keine Hinweise formeller oder materieller Natur, welche an den damaligen gutachterlichen Schluss folgerungen Zweifel aufkommen liessen ( Urk. 1).

Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend machen, das Gutachten Dr. A.___ s sei mangelhaft. Es berücksichtige nicht die Berichte der aktuellen Behandler, da die Beschwerdegegnerin keine solchen beigezogen habe. Überdies sei Dr. A.___ von falschen Annahmen ausgegangen. Insbeson dere werde mit dem Gutachten Dr. A.___ s l ediglich eine andere Beurteilung eines gleich gebliebenen Sachverhalts vorgenommen. Ein Revisionsgrund sei da mit nicht belegt. Ebenso wenig sei eine wiedererwägungsweise Rentenaufhebung gerechtfertigt. Die Rentenzusprache sei gestützt auf das Gutachten der MEDAS Z.___ samt Ergänzungen erfolgt und es zeigten sich keine Hinweise formeller oder materieller Natur, welche an den damaligen gutachterlichen Schluss folgerungen Zweifel aufkommen liessen ( Urk. 1). 3.

3. 3.1 Die rentenzusprechende Verfügung vom 6. Juni 2006 beruhte in medizinischer Hinsicht auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS Z.___ vom 2 5. November 2004 und den Ergänzungen vom 1 8. Mai 2005 und vo m 1 9. Januar 2006 ( Urk. 9/82 S. 1 ; vgl. Urk. 9/65, 9/66 und 9/77 ).

3.1 Die rentenzusprechende Verfügung vom 6. Juni 2006 beruhte in medizinischer Hinsicht auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS Z.___ vom 2 5. November 2004 und den Ergänzungen vom 1 8. Mai 2005 und vo m 1 9. Januar 2006 ( Urk. 9/82 S. 1 ; vgl. Urk. 9/65, 9/66 und 9/77 ). 3.2 Im polydisziplinären Gutachten vom 2 5. November 2004 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgefüh rt (vgl. Urk. 9/65, S. 12 des Gutachtens ):

3.2 Im polydisziplinären Gutachten vom 2 5. November 2004 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgefüh rt (vgl. Urk. 9/65, S. 12 des Gutachtens ): Hochgradige sensorineurale Schwerhörigkeit beidseits bei

Hochgradige sensorineurale Schwerhörigkeit beidseits bei - Status nach traumatischer Trommelfellperforation rechts bei Verbrühung 1994 (geheilt)

Status nach traumatischer Trommelfellperforation rechts bei Verbrühung 1994 (geheilt) Chronischer Schulterschmerz rechts mit Bewegungseinschränkung bei retraktiver Kapsulitis bei

Chronischer Schulterschmerz rechts mit Bewegungseinschränkung bei retraktiver Kapsulitis bei - Status nach Verbrühung des rechten Oberarms mit Thierschung und Entwicklung eines Narbenkeloids

Status nach Verbrühung des rechten Oberarms mit Thierschung und Entwicklung eines Narbenkeloids Mediale und laterale Gonalgie beidseits linksbetont bei

Mediale und laterale Gonalgie beidseits linksbetont bei - kernspintomographischer Läsion des medialen Meniskus links sowie Verdacht auf Partialruptur des vorderen Kreuzbandes links

kernspintomographischer Läsion des medialen Meniskus links sowie Verdacht auf Partialruptur des vorderen Kreuzbandes links Chronisc hes lumbales Schmerzsyndrom bei

Chronisc hes lumbales Schmerzsyndrom bei - Haltungsinsuffizienz und muskulärer Dekonditionierung

Haltungsinsuffizienz und muskulärer Dekonditionierung - Status nach Morbus Scheuermann

Status nach Morbus Scheuermann Leichte bis mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom und teilweise remittierte posttraumatische Belastungsstörung.

Leichte bis mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom und teilweise remittierte posttraumatische Belastungsstörung. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Küchenhilfe und Köchin sei die Versicherte nicht mehr arbeitsfähig, wobei vor allem die otologischen und etwas weniger auch die rheumatologischen Befunde limitierend seien ( vgl. Urk. 9/65, S. 13 des Gutachtens ).

In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Küchenhilfe und Köchin sei die Versicherte nicht mehr arbeitsfähig, wobei vor allem die otologischen und etwas weniger auch die rheumatologischen Befunde limitierend seien ( vgl. Urk. 9/65, S. 13 des Gutachtens ). Eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, einerseits ohne Lärmeinfluss und ohne die Notwendigkeit einer regelmässigen Kommunikation und ander er seits ohne Überkopfarbeiten oder kraftaufw ä ndige Tätigkeiten mit dem rechten Arm, seien der Versicherten zu maximal 40-50 % zumutbar, limitierend seien die otologischen und die rheu matologischen Befunde (vgl. Urk. 9/65, S. 13 des Gutachtens ).

Eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, einerseits ohne Lärmeinfluss und ohne die Notwendigkeit einer regelmässigen Kommunikation und ander er seits ohne Überkopfarbeiten oder kraftaufw ä ndige Tätigkeiten mit dem rechten Arm, seien der Versicherten zu maximal 40-50 % zumutbar, limitierend seien die otologischen und die rheu matologischen Befunde (vgl. Urk. 9/65, S. 13 des Gutachtens ). 3.3 Auf entsprechende Nachfragen des Unfallversicherers wurde am 1 8. Mai 2005 vermerkt, die rein unfallbedingte Arbeitsfähigkeit als Küchenangestellte betrage 30 %. Die Versicherte sei zeitlich und leistungsmässig eingeschränkt für mittel schwere und schwere körperliche Arbeiten mit repetitivem Heben von Lasten über 10 kg und stereotypen-repetitiven Bewegungsabläufen. Eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit einerseits ohne Lärmeinfluss und andererseits ohne Überkopfarbeiten sei der Versicherten zu maximal 40-50 % zumutbar ( Urk. 9/66).

3.3 Auf entsprechende Nachfragen des Unfallversicherers wurde am 1 8. Mai 2005 vermerkt, die rein unfallbedingte Arbeitsfähigkeit als Küchenangestellte betrage 30 %. Die Versicherte sei zeitlich und leistungsmässig eingeschränkt für mittel schwere und schwere körperliche Arbeiten mit repetitivem Heben von Lasten über 10 kg und stereotypen-repetitiven Bewegungsabläufen. Eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit einerseits ohne Lärmeinfluss und andererseits ohne Überkopfarbeiten sei der Versicherten zu maximal 40-50 % zumutbar ( Urk. 9/66). 3.4 Am 1 9. Januar 2006 führten die Gutachter in Beantwortung der Fragen zur Arbeits fähigkeit nur aufgrund des Oberarmleidens aus, aus rheumatologischer Sicht habe vom 2 2. März bis zum 3 0. September 1994 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit bestanden. Nachfolgend sei von einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Es sei nicht zu erwarten, dass die Arbeitsfähigkeit mit konservativen therapeutischen Massnahmen gesteigert werden könne. Allenfalls könnten ein operativer Eingriff betreffend die Narbenkontraktur sowie eine Nar kose mobili sation der rechten Schulter mit nachfolgender intensiver Physiotherapie medizi nisch-theoretisch zu einer Verbesserung der Beweglichkeit und der Belastbarkeit führen. Die Versicherte wolle sich indessen nicht operieren lassen ( Urk. 9/77 S. 1).

3.4 Am 1 9. Januar 2006 führten die Gutachter in Beantwortung der Fragen zur Arbeits fähigkeit nur aufgrund des Oberarmleidens aus, aus rheumatologischer Sicht habe vom 2 2. März bis zum 3 0. September 1994 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit bestanden. Nachfolgend sei von einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Es sei nicht zu erwarten, dass die Arbeitsfähigkeit mit konservativen therapeutischen Massnahmen gesteigert werden könne. Allenfalls könnten ein operativer Eingriff betreffend die Narbenkontraktur sowie eine Nar kose mobili sation der rechten Schulter mit nachfolgender intensiver Physiotherapie medizi nisch-theoretisch zu einer Verbesserung der Beweglichkeit und der Belastbarkeit führen. Die Versicherte wolle sich indessen nicht operieren lassen ( Urk. 9/77 S. 1). Das häufige Heben von Gewichten über 15 kg mit dem rechten Arm sei nicht mehr möglich. Das gelegentliche Heben von Gewichten bis zu 15 kg unter Ein bezug des linken Armes sei jedoch zumutbar. Tät igkeiten mit dem rechten Arm an bzw. über der Schulterhorizontalen seien nicht möglich und ständig repetitiv- manuell kraftaufwändige Arbeiten ebenfalls nicht. Medizinisch-theoretisch könne die Versicherte aus rheumatologischer Sicht eine leichte wechselbelastende Arbeit mit der erwähnten Einschränkung von sogenannten Überkopfarbeiten und für manuell kraftaufwändige bzw. ständig repetitive Tätigkeiten ohne Leistungs ein schränkung zu 70 % erfüllen ( Urk. 9/77 S. 2).

Das häufige Heben von Gewichten über 15 kg mit dem rechten Arm sei nicht mehr möglich. Das gelegentliche Heben von Gewichten bis zu 15 kg unter Ein bezug des linken Armes sei jedoch zumutbar. Tät igkeiten mit dem rechten Arm an bzw. über der Schulterhorizontalen seien nicht möglich und ständig repetitiv- manuell kraftaufwändige Arbeiten ebenfalls nicht. Medizinisch-theoretisch könne die Versicherte aus rheumatologischer Sicht eine leichte wechselbelastende Arbeit mit der erwähnten Einschränkung von sogenannten Überkopfarbeiten und für manuell kraftaufwändige bzw. ständig repetitive Tätigkeiten ohne Leistungs ein schränkung zu 70 % erfüllen ( Urk. 9/77 S. 2). 4.

4. 4. 1 Dr. A.___ führte in seinem Gutachten vom 9. März 2016 die folgenden Diag nosen auf ( Urk. 9/121 S. 13):

4. 1 Dr. A.___ führte in seinem Gutachten vom 9. März 2016 die folgenden Diag nosen auf ( Urk. 9/121 S. 13): Verdacht auf Frozen shoulder rechts

Verdacht auf Frozen shoulder rechts aktenkundig/derzeit nicht geklagt:

aktenkundig/derzeit nicht geklagt: - rezidivierende Cervikalgie

rezidivierende Cervikalgie - rezidivierende Lumbalgie

rezidivierende Lumbalgie - repetitive Gonalgie beidseits links betont

repetitive Gonalgie beidseits links betont Flächenhafte, vollständig verheilte Narbenareale zu ¾ zirkulär am rechten Ober arm mit einer dermalen Strangbildung zur Axilla und weiter reizlose Narben areale am Thorax lateral der Brust nach Verbrühung am 22.03.1994

Flächenhafte, vollständig verheilte Narbenareale zu ¾ zirkulär am rechten Ober arm mit einer dermalen Strangbildung zur Axilla und weiter reizlose Narben areale am Thorax lateral der Brust nach Verbrühung am 22.03.1994 Senosoneurale Schwerhörigkeit beidseits

Senosoneurale Schwerhörigkeit beidseits Psychiatrische Pathologie

Psychiatrische Pathologie Verdacht auf Aggravation

Verdacht auf Aggravation - Selbstlimitation.

Selbstlimitation. Dr. A.___ erachtete es als nachvollziehbar, dass Narben, wie sie die Be schwerdeführerin aufweist, den Bewegungsablauf an der betreffenden Schulter während einer bestimmten Zeit (nämlich bis zur Ausheilung der Narben, also während zirka einem Jahr nach dem letzten Eingriff) funktionell einschränken und darüber hinaus subjektiv noch eine Beeinträchtigung sein könnten. Dies be gründe aus orthopädisch- traumatologischer Sicht retrospektiv jedoch keine neue Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit der rechten Schulter, nachdem nach 1994 während rund sieben Jahren weder anamnestisch noch aktenkundig eine Arbeitsunfähigkeit in diesem Zusammenhang bestanden habe ( Urk. 9/121 S. 14).

Dr. A.___ erachtete es als nachvollziehbar, dass Narben, wie sie die Be schwerdeführerin aufweist, den Bewegungsablauf an der betreffenden Schulter während einer bestimmten Zeit (nämlich bis zur Ausheilung der Narben, also während zirka einem Jahr nach dem letzten Eingriff) funktionell einschränken und darüber hinaus subjektiv noch eine Beeinträchtigung sein könnten. Dies be gründe aus orthopädisch- traumatologischer Sicht retrospektiv jedoch keine neue Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit der rechten Schulter, nachdem nach 1994 während rund sieben Jahren weder anamnestisch noch aktenkundig eine Arbeitsunfähigkeit in diesem Zusammenhang bestanden habe ( Urk. 9/121 S. 14). Bei den Untersuchungen, welche dem Gutachten vom 2 5. November 2004 zu Grunde gelegen hätten, sei bezüglich der rechten Schulter eine fast freie, aber «etwas schmerzhafte » Beweglichkeit festgestellt worden. Auf dieser medizinischen Basis sei es orthopädisch- traumatologisch nicht nachvollziehbar, weshalb damals die Tätigkeit als Küchenmitarbeiterin als «nicht mehr zumutbar» beurteilt und letztlich sogar eine Gewichts-/ Belastungslimite geschätzt worden sei en ; es habe damals am Bewegungsapparat keine somatisch belegte, sondern nur eine sub jektiv kommunizierte Einschränkung bestanden ( Urk. 9/121 S. 14).

Bei den Untersuchungen, welche dem Gutachten vom 2 5. November 2004 zu Grunde gelegen hätten, sei bezüglich der rechten Schulter eine fast freie, aber «etwas schmerzhafte » Beweglichkeit festgestellt worden. Auf dieser medizinischen Basis sei es orthopädisch- traumatologisch nicht nachvollziehbar, weshalb damals die Tätigkeit als Küchenmitarbeiterin als «nicht mehr zumutbar» beurteilt und letztlich sogar eine Gewichts-/ Belastungslimite geschätzt worden sei en ; es habe damals am Bewegungsapparat keine somatisch belegte, sondern nur eine sub jektiv kommunizierte Einschränkung bestanden ( Urk. 9/121 S. 14). Die Aktualisierung der klinischen Befunde ergebe, dass möglicherweise – deshalb sei bei der Diagnose auch nur «Verdacht auf» aufgeführt worden – eine selbst induzierte « frouzen shoulder » (mit/bei negiertem rechtem Arm) vorliegen könnte. Die empirisch – aufgrund der radiologischen Aktualisierung bestätigten – z u erwar tenden Bewegungslimiten [ROM] hätten wegen der vorgebrachten Schmerz äusserungen bei den aktiv selbständigen und vor allem bei den vom Gutachter versuchten passiven Untersuchungsgänge n nicht erreicht werden können. Ob es sich ge gebenenfalls um eine psychisch induzierte Einschränkung (aufgrund der multiplen Psychopharmaka sei eine entsprechende Erkrankung anzunehmen) oder um eine Aggravierung handle, könne hier nicht abschliessend respektive nicht fachkompetent beantwortet werden ( Urk. 9/121 S. 15).

Die Aktualisierung der klinischen Befunde ergebe, dass möglicherweise – deshalb sei bei der Diagnose auch nur «Verdacht auf» aufgeführt worden – eine selbst induzierte « frouzen shoulder » (mit/bei negiertem rechtem Arm) vorliegen könnte. Die empirisch – aufgrund der radiologischen Aktualisierung bestätigten – z u erwar tenden Bewegungslimiten [ROM] hätten wegen der vorgebrachten Schmerz äusserungen bei den aktiv selbständigen und vor allem bei den vom Gutachter versuchten passiven Untersuchungsgänge n nicht erreicht werden können. Ob es sich ge gebenenfalls um eine psychisch induzierte Einschränkung (aufgrund der multiplen Psychopharmaka sei eine entsprechende Erkrankung anzunehmen) oder um eine Aggravierung handle, könne hier nicht abschliessend respektive nicht fachkompetent beantwortet werden ( Urk. 9/121 S. 15). Die subjektiv geklagten Beschwerden könnten wahrscheinlich nicht objektiviert werden, zumindest nicht im geklagten Ausmass (betreffend ROM) respektive in der angegebenen Intensität (betreffend Schmerzen). Es bestehe zwar der Verd a cht, dass, zumindest soweit die s der Untersuchung wegen der zu vorzeitig geäusserten Schmerzen – nämlich deutlich vor dem Erreichen der zu erwartenden ROM respek tive bei passiven Untersuchungsgängen sogar vor dem Erreichen der ROM, wie sie zuvor aktiv vorgezeigt worden seien – zugänglich sei, eine « frozen shoulder » rechts vorliegen könnte, was medizinisch theoretisch nach einer langen willentlichen Ruhigstellung auch nachvollziehbar wäre. Dass beim Versuch, eine Bewegung in einer derart «veränderten Schulter» auszulösen, Schmerzen emp funden würden, sei bekannt. Die Intensität der empfundenen Schmerzen sei bekannt lich individuell und m ul t ifaktoriell (Urk. 9/121 S. 15 f.).

Die subjektiv geklagten Beschwerden könnten wahrscheinlich nicht objektiviert werden, zumindest nicht im geklagten Ausmass (betreffend ROM) respektive in der angegebenen Intensität (betreffend Schmerzen). Es bestehe zwar der Verd a cht, dass, zumindest soweit die s der Untersuchung wegen der zu vorzeitig geäusserten Schmerzen – nämlich deutlich vor dem Erreichen der zu erwartenden ROM respek tive bei passiven Untersuchungsgängen sogar vor dem Erreichen der ROM, wie sie zuvor aktiv vorgezeigt worden seien – zugänglich sei, eine « frozen shoulder » rechts vorliegen könnte, was medizinisch theoretisch nach einer langen willentlichen Ruhigstellung auch nachvollziehbar wäre. Dass beim Versuch, eine Bewegung in einer derart «veränderten Schulter» auszulösen, Schmerzen emp funden würden, sei bekannt. Die Intensität der empfundenen Schmerzen sei bekannt lich individuell und m ul t ifaktoriell (Urk. 9/121 S. 15 f.). Der Unfall vom 2 2. März 1994 sei nicht die einzige Ursache der festgestellten gesundheitlichen Störung. Er sei wahrscheinlich auch nicht eine Mitursache. Dass in den ersten Jahren – bis 2001 – keine « frozen schoulder » entstanden sei, werde durch die Fotodokumentation der Narbensituation eindrücklich belegt. Zum gleichen Ergebnis komme der klinische Befund im Gutachten vom 2 5. November 2004, wo «nur» eine schmerzhafte Endstellung bei ansonsten praktisch freier/sei tengleicher Beweglichkeit festgehalten werde. Wenn heute nun effektiv eine « frozen shoulder » bestehen würde, was klinisch wegen de r angegebenen Schmer zen nicht zu belegen sei, radiologisch nicht erwartet werden müsse und aufgrund der Klinik auch eher unwahrscheinlich sei (keine rechtsseitige Muskelatrophie, seitengleiche Handbeschwielung als Ausdruck einer symmetrischen Belastung, aktive Gegenspannung bei den passiven Untersuchungsgängen), dann wäre diese Situation nachträglich und damit unfallfremd entstanden (Urk. 9/121 S. 16 f. ).

Der Unfall vom 2 2. März 1994 sei nicht die einzige Ursache der festgestellten gesundheitlichen Störung. Er sei wahrscheinlich auch nicht eine Mitursache. Dass in den ersten Jahren – bis 2001 – keine « frozen schoulder » entstanden sei, werde durch die Fotodokumentation der Narbensituation eindrücklich belegt. Zum gleichen Ergebnis komme der klinische Befund im Gutachten vom 2 5. November 2004, wo «nur» eine schmerzhafte Endstellung bei ansonsten praktisch freier/sei tengleicher Beweglichkeit festgehalten werde. Wenn heute nun effektiv eine « frozen shoulder » bestehen würde, was klinisch wegen de r angegebenen Schmer zen nicht zu belegen sei, radiologisch nicht erwartet werden müsse und aufgrund der Klinik auch eher unwahrscheinlich sei (keine rechtsseitige Muskelatrophie, seitengleiche Handbeschwielung als Ausdruck einer symmetrischen Belastung, aktive Gegenspannung bei den passiven Untersuchungsgängen), dann wäre diese Situation nachträglich und damit unfallfremd entstanden (Urk. 9/121 S. 16 f. ). Am Bewegungsapparat sei durch die Verbrühung kein Schaden entstanden. Es sei auch aktenkundig und werde von der Versicherten anamnestisch bestätigt, dass sie nach dem Abheilen der Hauptverletzungen über Jahre (bis 2001) im ver ein barten Pensum an ihrem angestammten Arbeitsplatz eine volle Leistung erbracht habe, bis sie wegen Ohrenproblemen die Arbeit nicht mehr habe ausüben können ( Urk. 9/121 S. 19).

Am Bewegungsapparat sei durch die Verbrühung kein Schaden entstanden. Es sei auch aktenkundig und werde von der Versicherten anamnestisch bestätigt, dass sie nach dem Abheilen der Hauptverletzungen über Jahre (bis 2001) im ver ein barten Pensum an ihrem angestammten Arbeitsplatz eine volle Leistung erbracht habe, bis sie wegen Ohrenproblemen die Arbeit nicht mehr habe ausüben können ( Urk. 9/121 S. 19). Die aktuell erkannten degenerativen Veränderungen an der Rotatorenmanschette rechts vermöchten keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen. Wenn effektiv eine « frozen shoulder » vorläge, wäre eine Arbeit mit beidhändiger Überkopfarbeit nicht möglich ( Urk. 9/121 S. 19).

Die aktuell erkannten degenerativen Veränderungen an der Rotatorenmanschette rechts vermöchten keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen. Wenn effektiv eine « frozen shoulder » vorläge, wäre eine Arbeit mit beidhändiger Überkopfarbeit nicht möglich ( Urk. 9/121 S. 19). Da die Beurteilbarkeit der klinischen Befunde deutlich eingeschränkt sei, weil die empirisch zu erwartenden ROM bei W eitem nicht erreicht würden und bei repetitiven Messungen im Rahmen der Selbstlimitierung, anamnestisch wegen Schmer zen, wahrscheinlich aber auch im Rahmen einer Aggravation (DD Chroni fizie rung ), sehr unterschiedliche Resultate festgestellt worden seien, müsse medi zinisch-theoretisch eine nicht eingeschränkte Arbeitsfähigkeit angenommen werden ( Urk. 9/121 S. 19 f.).

Da die Beurteilbarkeit der klinischen Befunde deutlich eingeschränkt sei, weil die empirisch zu erwartenden ROM bei W eitem nicht erreicht würden und bei repetitiven Messungen im Rahmen der Selbstlimitierung, anamnestisch wegen Schmer zen, wahrscheinlich aber auch im Rahmen einer Aggravation (DD Chroni fizie rung ), sehr unterschiedliche Resultate festgestellt worden seien, müsse medi zinisch-theoretisch eine nicht eingeschränkte Arbeitsfähigkeit angenommen werden ( Urk. 9/121 S. 19 f.). Aus aktueller orthopädisch- traumatologischer Sicht (unter Berücksichtigung der aktuellen Beurteilungskriterien), mit Darlegung der massgeblichen Kriterien, nach der eingehenden und akribisch-kritischen Würdigung der Akten und der Bildge bung und unter spezifischer Berücksichtigung der pe rsönlich erhobenen Anam nese, der klinischen Befunde sowie der Auseinandersetzung mit den konkreten Gegebenheiten im Sinne einer vertieften Analyse ergebe sich unzweideutig, dass eine Rente wegen unfallkausaler Veränderungen am Bewegungsapparat (speziell der rechten Schulter) weder damals noch aktuell ausgewiesen sein könne. Die damalige offensichtliche Überbewertung der subjektiv geklagten, aber somatisch nicht erklärbaren «Behinderungen und Funktionseinschränkungen der rechten Schulter» sei evident ( Urk. 9/121 S. 20 f.).

Aus aktueller orthopädisch- traumatologischer Sicht (unter Berücksichtigung der aktuellen Beurteilungskriterien), mit Darlegung der massgeblichen Kriterien, nach der eingehenden und akribisch-kritischen Würdigung der Akten und der Bildge bung und unter spezifischer Berücksichtigung der pe rsönlich erhobenen Anam nese, der klinischen Befunde sowie der Auseinandersetzung mit den konkreten Gegebenheiten im Sinne einer vertieften Analyse ergebe sich unzweideutig, dass eine Rente wegen unfallkausaler Veränderungen am Bewegungsapparat (speziell der rechten Schulter) weder damals noch aktuell ausgewiesen sein könne. Die damalige offensichtliche Überbewertung der subjektiv geklagten, aber somatisch nicht erklärbaren «Behinderungen und Funktionseinschränkungen der rechten Schulter» sei evident ( Urk. 9/121 S. 20 f.). Weder aus Sicht des beigezogenen plastischen Chirurgen noch aus orthopädisch- traumatologischer Sicht könne eine unfallkausal reduzierte Arbeitsfähigkeit erklärt werden ( Urk. 9/121 S. 21).

Weder aus Sicht des beigezogenen plastischen Chirurgen noch aus orthopädisch- traumatologischer Sicht könne eine unfallkausal reduzierte Arbeitsfähigkeit erklärt werden ( Urk. 9/121 S. 21). Aus den aktuellen Bildaufnahmen gehe hervor, dass die Abduktion besser sei als zuvor. Die Verbrühungsnarben zeigten keine wesentlichen Narbenstränge, die vom Oberarm über die Axilla bis an den Thorax verliefen. Ergo s ei durch die Narben situation der Verbrühung eine Bewegungseinschränkung nicht nachvollziehbar. Dies sei auch durch die Untersuchung/Beurteilung des plastischen Chirurgen Dr. B.___ am 3 0. November 2015 bestätigt worden. Die Fotodokumentation vom 3 1. Januar 2001 mit/bei uneingeschränkter Abduktion ergebe ebenfalls keinen Hinweis auf eine eingeschränkte Schulterbeweglichkeit rechts ( Urk. 9/121 S. 23).

Aus den aktuellen Bildaufnahmen gehe hervor, dass die Abduktion besser sei als zuvor. Die Verbrühungsnarben zeigten keine wesentlichen Narbenstränge, die vom Oberarm über die Axilla bis an den Thorax verliefen. Ergo s ei durch die Narben situation der Verbrühung eine Bewegungseinschränkung nicht nachvollziehbar. Dies sei auch durch die Untersuchung/Beurteilung des plastischen Chirurgen Dr. B.___ am 3 0. November 2015 bestätigt worden. Die Fotodokumentation vom 3 1. Januar 2001 mit/bei uneingeschränkter Abduktion ergebe ebenfalls keinen Hinweis auf eine eingeschränkte Schulterbeweglichkeit rechts ( Urk. 9/121 S. 23). 4.2 Am 1 3. Juli 2016 erklärte Dr. A.___, bei einer frozen shoulder und einer Kapsulitis handle es sich um das gleiche Krankheitsbild. Während der englische Ausdruck die Auswirkung (eingeschränkte Funktion) beschreibe, werde beim medi zinischen Ausdruck die Ursache (entzündliche Veränderung) hervorgehoben ( Urk. 9/124 S. 1). Dass sich der Gesundheitszustand mit Sicherheit verbessert habe, Gegenteiliges lasse sich medizinisch mit somatisch objektivierbaren Patho logien am Bewegungsappar a t nicht belegen, liege in der Natur der Sache, zumal an der Schultermuskulatur zu keinem Zeitpunkt ( nota bene nicht einmal direkt beim Verbrühen) eine Verletzung stattgefunden habe und eine andauernde Funk tionsstörung daher nicht nachvollziehbar sei. Dass klinisch immer noch eine seitendifferente ROM bestehe, liege mit überwiegender Wahrscheinlichkeit daran, dass die Versicherte die entsprechenden Untersuchungsgänge unter Bekundung von Schmerzen entweder nicht zulasse oder aber im Sinne einer Aggravation vorzeitig selbstlimitierend abbreche. Ethisch könne und dürfe die Untersuchung nicht erzwungen werden. Bei der im Gutachten beschriebenen seitendifferenten ROM könne das aber in der Diagnoseliste nicht unbeachtet bleiben, weshalb nur die Verdachtsdiagnose angeführt werden könne ( Urk. 9/124 S. 2).

4.2 Am 1 3. Juli 2016 erklärte Dr. A.___, bei einer frozen shoulder und einer Kapsulitis handle es sich um das gleiche Krankheitsbild. Während der englische Ausdruck die Auswirkung (eingeschränkte Funktion) beschreibe, werde beim medi zinischen Ausdruck die Ursache (entzündliche Veränderung) hervorgehoben ( Urk. 9/124 S. 1). Dass sich der Gesundheitszustand mit Sicherheit verbessert habe, Gegenteiliges lasse sich medizinisch mit somatisch objektivierbaren Patho logien am Bewegungsappar a t nicht belegen, liege in der Natur der Sache, zumal an der Schultermuskulatur zu keinem Zeitpunkt ( nota bene nicht einmal direkt beim Verbrühen) eine Verletzung stattgefunden habe und eine andauernde Funk tionsstörung daher nicht nachvollziehbar sei. Dass klinisch immer noch eine seitendifferente ROM bestehe, liege mit überwiegender Wahrscheinlichkeit daran, dass die Versicherte die entsprechenden Untersuchungsgänge unter Bekundung von Schmerzen entweder nicht zulasse oder aber im Sinne einer Aggravation vorzeitig selbstlimitierend abbreche. Ethisch könne und dürfe die Untersuchung nicht erzwungen werden. Bei der im Gutachten beschriebenen seitendifferenten ROM könne das aber in der Diagnoseliste nicht unbeachtet bleiben, weshalb nur die Verdachtsdiagnose angeführt werden könne ( Urk. 9/124 S. 2). Das vordemonstrierte Beschwerdebild, für welches es klinisch-radiologisch keine hinreichende Erklärung gebe, sei in etwa identisch mit jenem bei der Leistungs zusprechung. Die subjektiv geklagte Problematik sei ebenfalls praktisch gleich, was nicht nur für die Chronifizierung, sondern auch für die ausgesprochene Aggravation spreche. S owohl die Entstehung als auch das Fortbestehen des ge klagten Gesundheitsschaden s sei en orthopädisch- traumatologisch unklar, w e s hal b die immer noch geltend gemachte respektive vorgegebene Problematik im Sinne einer Aggravation bis hin zu einer Simulation zu sehen sei ( Urk. 9/124 S. 2).

Das vordemonstrierte Beschwerdebild, für welches es klinisch-radiologisch keine hinreichende Erklärung gebe, sei in etwa identisch mit jenem bei der Leistungs zusprechung. Die subjektiv geklagte Problematik sei ebenfalls praktisch gleich, was nicht nur für die Chronifizierung, sondern auch für die ausgesprochene Aggravation spreche. S owohl die Entstehung als auch das Fortbestehen des ge klagten Gesundheitsschaden s sei en orthopädisch- traumatologisch unklar, w e s hal b die immer noch geltend gemachte respektive vorgegebene Problematik im Sinne einer Aggravation bis hin zu einer Simulation zu sehen sei ( Urk. 9/124 S. 2). 4.3 In seiner Stellungnahme vom 1 3. Dezember 2016 erklärte Dr. A.___ unter anderem, der rheumatologische Gutachter der MEDAS Z.___ habe eine für ihn fachfremde medizinische Diagnose (Narbenkeloid) als hypothetischen Grund dafür genannt, dass die Versicherte «gezwungen» worden sei, eine Schon haltung der rechten Schulter einzunehmen. Dies erscheine im Licht der Befunde unwahrscheinlich ( Urk. 9/138 S. 1). Die reduzierte Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit habe er unzweifelhaft auf ein Problem zurückgeführt, welches nicht den Bewegungsapparat betroffen habe, für ihn also fachfremd gewesen sei, weshalb retrospektiv auf diese Beurteilung nicht (mehr) abgestellt werden dürfe ( Urk. 9/138 S. 2).

4.3 In seiner Stellungnahme vom 1 3. Dezember 2016 erklärte Dr. A.___ unter anderem, der rheumatologische Gutachter der MEDAS Z.___ habe eine für ihn fachfremde medizinische Diagnose (Narbenkeloid) als hypothetischen Grund dafür genannt, dass die Versicherte «gezwungen» worden sei, eine Schon haltung der rechten Schulter einzunehmen. Dies erscheine im Licht der Befunde unwahrscheinlich ( Urk. 9/138 S. 1). Die reduzierte Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit habe er unzweifelhaft auf ein Problem zurückgeführt, welches nicht den Bewegungsapparat betroffen habe, für ihn also fachfremd gewesen sei, weshalb retrospektiv auf diese Beurteilung nicht (mehr) abgestellt werden dürfe ( Urk. 9/138 S. 2). Dr. A.___ habe in seinem Gutachten dargelegt, welche drei Wadellzeichen er füllt seien. Da die Versicherte die Beurteilung durch das «Nichtzulassen der Unter suc h ung» verhindert habe, sei die Aggravation auch belegt ( Urk. 9/138 S. 4 f.).

Dr. A.___ habe in seinem Gutachten dargelegt, welche drei Wadellzeichen er füllt seien. Da die Versicherte die Beurteilung durch das «Nichtzulassen der Unter suc h ung» verhindert habe, sei die Aggravation auch belegt ( Urk. 9/138 S. 4 f.). Mit der Äusserung, ob eine Rente zu sprechen oder abzulehnen sei, habe er nur konsequent darauf hinweisen wollen, dass die medizinischen Daten für die hinreichende Begründung einer Leistungseinschränkung oder (Teil-)Arbeitsun fähig keit gemäss der vorgelegten Aktenlage damals gefehlt hätten und auch aktuell fehlten. Damit habe er lediglich eine medizinische und mit sachbezogenen Daten belegte Tatsache in andere Worte gefasst (derselbe Sachverhalt, andere Ausdrucksart). Eine Befangenheit oder Voreingenommenheit bestreite er vehe ment ( Urk. 9/138 S. 5).

Mit der Äusserung, ob eine Rente zu sprechen oder abzulehnen sei, habe er nur konsequent darauf hinweisen wollen, dass die medizinischen Daten für die hinreichende Begründung einer Leistungseinschränkung oder (Teil-)Arbeitsun fähig keit gemäss der vorgelegten Aktenlage damals gefehlt hätten und auch aktuell fehlten. Damit habe er lediglich eine medizinische und mit sachbezogenen Daten belegte Tatsache in andere Worte gefasst (derselbe Sachverhalt, andere Ausdrucksart). Eine Befangenheit oder Voreingenommenheit bestreite er vehe ment ( Urk. 9/138 S. 5). 5. Den Ausführungen Dr. A.___ s lässt sich nicht entnehmen, dass sich der Ge sund heitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in angestammter oder angepasster Tätigkeit seit der Rentenzusprache verbesserten. Vielmehr hielt Dr. A.___ ausdrücklich fest, das aktuell vordemonstrierte Beschwerdebild und die ihm gegenüber geklagte Problematik seien in etwa identisch mit denjenigen bei der Leistungszusprechung ( Urk. 9/124 S. 2). Es habe bereits damals keine somatisch belegte, sondern nur eine subjektiv kommunizierte Einschränkung be standen ( Urk. 9/121 S. 14), und es sei auch aktuell von einer solchen auszugehen ( Urk. 9/121 S. 15 ).

5. Den Ausführungen Dr. A.___ s lässt sich nicht entnehmen, dass sich der Ge sund heitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in angestammter oder angepasster Tätigkeit seit der Rentenzusprache verbesserten. Vielmehr hielt Dr. A.___ ausdrücklich fest, das aktuell vordemonstrierte Beschwerdebild und die ihm gegenüber geklagte Problematik seien in etwa identisch mit denjenigen bei der Leistungszusprechung ( Urk. 9/124 S. 2). Es habe bereits damals keine somatisch belegte, sondern nur eine subjektiv kommunizierte Einschränkung be standen ( Urk. 9/121 S. 14), und es sei auch aktuell von einer solchen auszugehen ( Urk. 9/121 S. 15 ). Der von Dr. A.___ erhobene Sachverhalt unterscheidet sich somit nicht wes entlich von demjenigen, welcher im Gutachte n der MEDAS Z.___ vom 25. November 2004 festge halten wurde ( Urk. 1 S. 9). Ein Revisionsgrund ist mit den Darlegungen Dr. A.___ s folglich nicht belegt, unabhängig davon, ob diese verwertbar sind oder nicht. Sie sind lediglich als andere Würdigung desselben Sachverhalts zu qualifizieren.

Der von Dr. A.___ erhobene Sachverhalt unterscheidet sich somit nicht wes entlich von demjenigen, welcher im Gutachte n der MEDAS Z.___ vom 25. November 2004 festge halten wurde ( Urk. 1 S. 9). Ein Revisionsgrund ist mit den Darlegungen Dr. A.___ s folglich nicht belegt, unabhängig davon, ob diese verwertbar sind oder nicht. Sie sind lediglich als andere Würdigung desselben Sachverhalts zu qualifizieren. 6. Die Rentenzusprache erfolgte nach Abklärung der erwerblichen und medizi ni schen Verhältnisse gestützt auf die Ausfü hrungen der Gutachter der MEDAS Z.___ (vgl. Urk. 9/82 ). Letztere wurden in Kenntnis der Vorakten und der von der Versicherten geklagten Beschwerden sowie nach fachärztlichen inter nis tischen, rheumatologischen, otologischen und psychia trisch-psychothera peu ti schen Untersuchungen erstattet (vgl. Urk. 9/65, S. 1 ff. des Gutachtens). Dass die Versicherte bis zum letzten Arbeitstag Anfang 2001 mit einem Pensum zu 100 % im selben Restaurant gearbeitet hatte, war den Gut ach tern bekannt ( Urk. 9/65, S. 6 des Gutachtens; vgl. Urk. 1 S. 5). Dennoch gelangten sie zur Beurteilung, der Versicherten sei en infolge des Unfallereignisses behinde rungsan gepasste Tätigkeit en mit einem Pensum von bloss 70 % zumutbar. Diese Ein schätzung wurde nachvollziehbar begründet und erschien damals vertretbar. Dasselbe gilt insbesondere auch bezüglich der Beurteilung des internistisch-rheu matologischen Teilgutachters, welcher deutliche Zeichen für ei ne Kapsel schrump fung erhoben hatt e und die Auffassung vertrat, die geklagten Schulterbe schwer de n entsprächen einer sekundär aufgetretenen retraktilen Kapsulitis, hervorgeru fen durch die schmerzbedingte Schonung des rechten Armes wegen des schmerz haften Narbenkeloids (vgl. Urk. 9/65, S. 6 des internistisch-rheumatologischen Teilgutachtens vom 1 6. Juli 200 4). Der Umstand, dass Dr. A.___ zu einer ande ren Beurteilung gelangte, lässt weder die Darlegungen der Gutachter der MEDAS Z.___ noch die damalige Rentenzusprache als zweifellos unrichtig erscheinen.

6. Die Rentenzusprache erfolgte nach Abklärung der erwerblichen und medizi ni schen Verhältnisse gestützt auf die Ausfü hrungen der Gutachter der MEDAS Z.___ (vgl. Urk. 9/82 ). Letztere wurden in Kenntnis der Vorakten und der von der Versicherten geklagten Beschwerden sowie nach fachärztlichen inter nis tischen, rheumatologischen, otologischen und psychia trisch-psychothera peu ti schen Untersuchungen erstattet (vgl. Urk. 9/65, S. 1 ff. des Gutachtens). Dass die Versicherte bis zum letzten Arbeitstag Anfang 2001 mit einem Pensum zu 100 % im selben Restaurant gearbeitet hatte, war den Gut ach tern bekannt ( Urk. 9/65, S. 6 des Gutachtens; vgl. Urk. 1 S. 5). Dennoch gelangten sie zur Beurteilung, der Versicherten sei en infolge des Unfallereignisses behinde rungsan gepasste Tätigkeit en mit einem Pensum von bloss 70 % zumutbar. Diese Ein schätzung wurde nachvollziehbar begründet und erschien damals vertretbar. Dasselbe gilt insbesondere auch bezüglich der Beurteilung des internistisch-rheu matologischen Teilgutachters, welcher deutliche Zeichen für ei ne Kapsel schrump fung erhoben hatt e und die Auffassung vertrat, die geklagten Schulterbe schwer de n entsprächen einer sekundär aufgetretenen retraktilen Kapsulitis, hervorgeru fen durch die schmerzbedingte Schonung des rechten Armes wegen des schmerz haften Narbenkeloids (vgl. Urk. 9/65, S. 6 des internistisch-rheumatologischen Teilgutachtens vom 1 6. Juli 200 4). Der Umstand, dass Dr. A.___ zu einer ande ren Beurteilung gelangte, lässt weder die Darlegungen der Gutachter der MEDAS Z.___ noch die damalige Rentenzusprache als zweifellos unrichtig erscheinen. 7. Aus dem Gesagten folgt, d ass weder ein Revisionsgrund aus dem Gutachten Dr. A.___ s hervorgeht noch die Rentenzusprache – gestützt auf die Beurteilung der Gutachter der MEDAS Z.___ – als zweifellos unrichtig erscheint. Eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG und eine Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG fallen damit ausser Betracht. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. Unter diesen Umständen kann hier offenbleiben, ob d as Gut achten Dr. A.___ s – wie von Seiten der Beschwerdeführerin behauptet – aus formellen und materiellen Gründen mangelhaft ist, so dass es nicht als Beweis mittel verwertet werden kann. Ebenso wenig braucht geprüft zu werden, ob das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt wurde, weil sie die Stellung nahme Dr. A.___ s vom 1 3. Dezember 2016 und den Bericht Dr. B.___ s vom 3 0. November 2015 erst während der Beschwerdefrist zugestellt erhielt ( Urk. 1 S. 10 und 12 ), ferner ob allfällige Gehörsverletzung en geheilt werden k önn ten.

7. Aus dem Gesagten folgt, d ass weder ein Revisionsgrund aus dem Gutachten Dr. A.___ s hervorgeht noch die Rentenzusprache – gestützt auf die Beurteilung der Gutachter der MEDAS Z.___ – als zweifellos unrichtig erscheint. Eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG und eine Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG fallen damit ausser Betracht. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. Unter diesen Umständen kann hier offenbleiben, ob d as Gut achten Dr. A.___ s – wie von Seiten der Beschwerdeführerin behauptet – aus formellen und materiellen Gründen mangelhaft ist, so dass es nicht als Beweis mittel verwertet werden kann. Ebenso wenig braucht geprüft zu werden, ob das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt wurde, weil sie die Stellung nahme Dr. A.___ s vom 1 3. Dezember 2016 und den Bericht Dr. B.___ s vom 3 0. November 2015 erst während der Beschwerdefrist zugestellt erhielt ( Urk. 1 S. 10 und 12 ), ferner ob allfällige Gehörsverletzung en geheilt werden k önn ten. 8. Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos ( Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG). Die obsiegende Beschwerdeführer in hat Anspruch auf den Ersatz der Partei kosten ( § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVG er ). Die Höhe der gericht lich festzusetzenden Ent schädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwer t nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierig keit des Prozesses und dem Mass de s Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorli egend erscheint eine Prozessentschädi gung von Fr. 2’500.-- (inklusive Bar aus lagen und Mehrwertsteuer) als angemes sen.

8. Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos ( Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG). Die obsiegende Beschwerdeführer in hat Anspruch auf den Ersatz der Partei kosten ( § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVG er ). Die Höhe der gericht lich festzusetzenden Ent schädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwer t nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierig keit des Prozesses und dem Mass de s Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorli egend erscheint eine Prozessentschädi gung von Fr. 2’500.-- (inklusive Bar aus lagen und Mehrwertsteuer) als angemes sen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 1 0. November 201 7 mit der Feststellung aufgehoben, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf die bisherige Rente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 1 0. November 201 7 mit der Feststellung aufgehoben, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf die bisherige Rente hat. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Markus Loher

Rechtsanwalt Markus Loher - SWICA Versicherungen AG

SWICA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GrünigGohl Zschokke