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Der Kanton lancierte in Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt Agroscope einen Feldversuch mit Freilandschweinen mit dem Ziel, den Erdmandelgrasbestand auf einer mit dem invasiven Neophyten verseuchten Fläche zu dezimieren, wie der Kanton gemäss Nachrichtenagentur SDA mitteilte.
Auf einer Fläche von rund 20 Aren im Gebiet Bibersee in der Gemeinde Cham ZG, die mässig mit Erdmandelgras verseucht war, durchwühlten Woll- und Turopolje-Schweine im Herbst 2019 den Boden auf der Suche nach Erdmandeln, für die Schweine ein Leckerbissen. Die Überwachungen mit einer Langzeitkamera hätten gezeigt, dass vor allem dort bei den dichtesten Beständen des Erdmandelgrases eine sehr hohe Wühlaktivität stattfand, heisst es weiter.
Genaue Proben und Zahlen hätten sich aufgrund des unregelmässigen Bewuchses des Feldes mit Erdmandelgrases nur wenige ergeben. Der Versuch müsste daher auf einer stärker verseuchten Fläche wiederholt werden, teile Agroscope mit. Klar gezeigt habe sich jedoch, dass in den Kotproben der Schweine nach einem Monat keine auskeimenden Mandeln mehr gefunden werden konnten. Was bedeutet, dass die Schweine die Mandeln beim Fressen und Verdauen soweit zerstören, dass diese nicht mehr auskeimen.