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Professorin Nita Farahany von der Duke University diskutierte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos über eine Technologie, die die menschliche Gehirnaktivität durch Implantate überwachen kann.
Mit Hilfe der Implantate können die Gedanken der Menschen gelesen werden. „Die Entschlüsselung komplexer Gedanken ist bereits möglich“, sagte Farahany auf dem WEF. Mit dieser Technologie können die Forscher feststellen, wie viel Stress eine Person hat oder worauf sie ihre Aufmerksamkeit richtet.
Während ihres Vortrags wurde ein Video gezeigt, das einen Blick in „eine wunderbare Zukunft“ bot, in der Gehirnwellen zur Verbrechensbekämpfung, zur Steigerung der Produktivität und sogar zum „Finden der Liebe“ eingesetzt werden.
Dies ermöglicht Arbeitgebern und Regierungen, alles über ihre Arbeitnehmer bzw. Bürger zu erfahren.
Farahany erklärte, dass die Gehirnaktivität von Arbeitnehmern bereits am Arbeitsplatz überwacht wird. Sie sagte, dass mehr als 5.000 Unternehmen die Müdigkeit ihrer Mitarbeiter überwachen. Dies wird unter anderem in China praktiziert.
Der Professor fügte hinzu, dass es Wearables gibt, die die Gehirnaktivität erkennen und interpretieren können. Die Geräte sind unter anderem in Mützen, Ohrstöpseln und Kopfhörern zu finden.
Die Geräte können u. a. Emotionen, Gesichter und einfache Formen und Zahlen lesen, einschließlich Ihrer PIN.
Farahany sagte weiter, dass die Technologie genutzt werden könnte, um die Menschen auf Trab zu halten. Eine Art Viehtreiber, mit anderen Worten.