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Der Regionalflughafen Samedan liegt auf 1'707 m ü.M. und ist damit Europas höchstgelegener Flughafen. Als eine von ganz wenigen Destinationen im Alpenraum verfügt das Engadin über einen eigenen Flughafen und ist damit zusätzlich auf dem Luftweg erreichbar. Gegenwärtig wird er für Geschäfts-, Touristik- und Arbeitsflüge, die fliegerische Aus- und Weiterbildung und den Flugsport genutzt. Ein Linienverkehr besteht heute nicht. Der Flughafen ist ganzjährig geöffnet und generiert rund 68% der Jet- und Turboprop-Bewegungen während den Monaten Dezember bis März. Er ist als Zubringer für die Hotellerie und die damit zusammengehörenden touristischen Kernleistungen des Oberengadins von Bedeutung. Dank der eigenen Zollabfertigung und der Definition als Schengen-Aussengrenze kann der Regionalflughafen ohne vorherigen Zwischenstopp in Zürich, Basel oder Genf auch aus Nicht-Schengen-Ländern angeflogen werden.
Aufgrund geänderter gesetzlicher Grundlagen und dem Wunsch nach mehr Einflussnahme der Oberengadiner Bevölkerung auf die Entwicklung des Regionalflughafens wurde die Etablierung neuer Strukturen notwendig. In der Volksabstimmung vom 23. September 2012 wurde entschieden, den Regionalflughafen als Kreisaufgabe in die Kreisverfassung aufzunehmen. Gleichzeitig wurden das Gesetz zur Förderung des Regionalflughafens Samedan, die Gründung einer Infrastrukturunternehmung Regionalflughafen Samedan als öffentlich-rechtliche Anstalt des Kreises (INFRA) sowie die Statuten der INFRA angenommen und ein Dotationskapital in Höhe von CHF 500'000 genehmigt.
Seither stellt der Kanton Graubünden als Grundeigentümer des Flughafenareals der INFRA die betriebsnotwendigen Parzellen unentgeltlich im Baurecht für die Nutzung des Flughafens zur Verfügung. Die INFRA hat die Engadin Airport AG mit dem Betrieb des Flughafens beauftragt.
Gian Duri Ratti, Präsident der INFRA, Kreispräsident und Vertreter der Region
Thomas Nievergelt, Vizepräsident und Jurist
Markus Caduff, Vertreter des Kantons
Silvio Catrina, Vertreter des Kantons
Yves Gardiol, Finanzfachmann
Jon Fadri Huder, Gemeindepräsident der Standortgemeinde und Vertreter der Region
Peter-Christian Müller, Luftfahrtfachmann