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Formen und Materialien für das Dach
Ein Dach muss vor allem vor Wind und Regen schützen. Ob es ein Steil- oder Flachdach ist, eine Ziegel- oder Kupferdeckung aufweist, ist eine Frage der Ästhetik und der Kosten.
(mas) Das Dach ist seit Jahrtausenden ein Sinnbild für Schutz: Es bewahrt die Menschen vor Regen, Wind, Hagel und Schnee. Von einem Dach wird erwartet, dass es dauerhaft intakt bleibt und die tägliche UV-Strahlung und Temperaturunterschiede von 70 °C im Sommer und -25 °C im Winter aushält.
Steildächer mit Stein- oder Tonziegeln waren schon den Griechen und Römern bekannt, während Flachdächer im vorderen Orient und im östlichen Mittelmeerraum verbreitet waren. Heute ist es eine Frage des Geschmacks, für welche Dachform sich eine Bauherrschaft entscheidet.
Steil- und Flachdächer können als Warm- oder als Kaltdach ausgeführt werden. Das Kaltdach weist einen Abstand zwischen der Dämmung und dem Unterdach auf, in dem die Luft zirkulieren kann, damit die Kondensationsfeuchtigkeit austrocknet. Es ist aber aufwändiger in der Herstellung als ein Warmdach.
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