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Biografie Juan Pérez Floristán
Juan Pérez Floristán – Klavier
Juan Pérez Floristán repräsentiert eine neue Generation junger Musiker*innen, für die das Spiel im kammermusikalischen Ensemble ebenso wichtig ist wie jenes als Solist*innen. Arrau, Rubinstein, Schnabel und Moisewitsch sind seine Bezugsgrössen. Seine Programme sind stets vielfältig: Er kombiniert Beethovens G-Dur-Sonate mit Ravel, Crumb und Gershwin, verbindet Liszt mit Debussy, Gershwin, Bartók und Ginastera, zeigt die Linie, die Falla, Ravel, Rachmaninow, Schumann und Beethovens «Appassionata» verbindet.
1993 in Sevilla geboren, begeisterte Juan Pérez Floristán sich schon früh für Musik und das Klavierspiel. Sein Vater, Juan Luis Pérez Garcia, ist Dirigent und Pädagoge, seine Mutter, María Floristán, war seine erste Klavierlehrerin. Später studierte er bei Ana Guijarro und Galina Eguizarova an der Escuela Superior de Música Reina Sofía.
In den folgenden Jahren kam Juan Pérez Floristán zunehmend in Kontakt mit grossen Persönlichkeiten der Musik, so etwa mit Daniel Barenboim, Nelson Goerner, Menahem Pressler, Klaus Hellwig, Horacio Gutiérrez, Frans Helmerson und Ferenc Rados. Ihnen allen ist er für ihren Rat und ihre Unterstützung dankbar. Einen unschätzbaren Anteil an seiner persönlichen wie auch künstlerischen Entwicklung hatte Elisabeth Leonskaja.
Juan Pérez Floristán wurde mit dem ersten Preis des Steinway Klavier-Wettbewerbs in Berlin und mit dem ersten Preis sowie dem Publikumspreis des Paloma O'Shea Santander International Piano Competition (2015) ausgezeichnet. Er ist Träger der Medaille der Stadt Sevilla. Bis vor kurzem studierte er im Master-Studiengang bei Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» und lebt heute in Spanien. 2021 gewann er den ersten Preis und zahlreiche Sonderpreise bei der Arthur Rubinstein International Piano Master Competition in Tel Aviv.