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Der Industriekonzern Sulzer hat das bereits angekündigte Joint Venture mit Saudi Pump Factory per 29. Juni 2015 abgeschlossen. Die Vereinbarung für die Übernahme einer 75 Prozent-Beteiligung am saudi-arabischen Unternehmen wurde bereits im Februar 2014 angekündigt. Das Joint Venture ermögliche es, den Kunden aus Saudi-Arabien und aus GCC-Ländern (Gulf Cooperation Council, dem Golf-Kooperationsrat) von einer lokalen Basis aus Produkte mit Sulzer-Standard zu liefern, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.
Als Kaufpreis wurde im vergangenen Jahr ein Betrag von 33 Millionen Franken angegeben. Das Unternehmen mit Sitz in Riyad erwirtschaftete 2014 mit 170 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 23 Millionen Franken. Der Abschluss der Transaktion wurde ursprünglich für das zweite Quartal 2014 erwartet.
Drei Schlüsselmärkte
Sulzer bezeichnet Öl und Gas, Energie und Wasser als Hauptsektoren des schnell wachsenden saudi-arabischen Marktes. Deshalb stehe das Joint Venture im Einklang mit Sulzers Fokus auf diese drei Schlüsselmärkte. Sulzer Saudi Pump Company werde die erste komplette Fabrikationsanlage eines globalen Pumpenherstellers von API-Pumpen in Saudi-Arabien sein und einen der grössten Öl- und Gasmärkte weltweit bedienen.
Das 25'000 Quadratmeter grosse Werk in Riyad stellt alle Typen von Zentrifugalpumpen nach API- und ASME-Standard her, zusätzlich steht eine Prüfanlage für Pumpen zur Verfügung. Ausserdem wird Sulzer das komplette Paket an Serviceleistungen für ergänzende Produkte von Sulzer und Saudi Pump Factory anbieten.
(awp/ise/ama)