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Das Aufwandergebnis erreichte im Rechnungsjahr 2017 die Summe von 106,7 Millionen Franken. Davon wurden 48,1 Millionen Franken für Projekte und Programme der internationalen Zusammenarbeit aufgewendet. Ins Gewicht fallen neben den Projekten der langfristigen Ernährungssicherung, der Wasserversorgung und des Umganges mit dem Klimawandel die humanitären Programme zugunsten der syrischen Kriegsvertriebenen in Jordanien, Libanon und Syrien. Zwei weitere Schwerpunkte der Auslandaktivitäten waren die Not- und Überlebenshilfe für die Opfer der Dürre am Horn von Afrika sowie die Hilfsprogramme in der Karibik (Haiti und Kuba) nach dem Wirbelsturm «Irma». Glückskette, DEZA und private Stiftungen finanzierten diese Hilfsmassnahmen mit.
Im Inland förderte Caritas Schweiz unter anderem soziale Projekte im Umfang von 39,5 Millionen Franken. Im Vordergrund stand die Hilfe für die von einem Bergsturz betroffene Bündner Gemeinde Bondo. Hinzu kamen – im Verbund in den Regionalen Caritas-Organisationen – die Sozial- und Schuldenberatung sowie das Engagement mit den Caritas-Märkten, wo Armutsbetroffene Güter des täglichen Bedarfs zu stark verbilligten Preisen einkaufen können. Ebenso konnte dank wichtiger Partnerschaften die Kultur-Legi der Caritas weiterentwickelt werden. Sie soll armen Familien den Zugang zu kulturellen Angeboten und zu Freizeitaktivitäten erschliessen. Diese Tätigkeitsschwerpunkte sind vor dem Hintergrund der Caritas-Erklärung «zur Bekämpfung der Armut in der reichen Schweiz» zu sehen. Die Caritas verpflichtet sich darin, alles zu unternehmen, damit die Zahl der Armen in der Schweiz bis zum Jahr 2020 halbiert wird.
9,4 Prozent der Ausgaben für Verwaltung und Werbung
Auf der Einnahmeseite konnten direkte Spenden in der Höhe von 34,3 Millionen Franken verbucht werden – ein ausgezeichnetes Ergebnis, das nur vom Tsunami-Jahr 2005 (35 Millionen) übertroffen wurde. Die privaten Beiträge Dritter – von Seiten der Glückskette und anderer Caritas-Organisationen – betrugen 20,2 Millionen Franken. Hinzu kamen eigene betriebliche Erträge in der Höhe von 10,9 Millionen Franken sowie Beiträge der öffentlichen Hand im Umfang von 42,9 Millionen Franken für die Entwicklungszusammenarbeit (DEZA) sowie für Leistungsaufträge im Asyl- und Flüchtlingswesen. Daraus resultiert ein Einnahmetotal von 108,4 Millionen Franken.
Der allgemeine Verwaltungs- und Werbeaufwand der Caritas betrug im vergangenen Jahr 9,4 Prozent. Damit flossen 90,6 Prozent der Spenden und Beiträge direkt in die Projekte und Programme.