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Glossar
Abscheidung
Sequestrierung.
Abscheidungs- und Speicherungstechnik
CO2-Abscheidung und -Speicherung sind Techniken zur Verringerung der Treibhausgasemissionen. Die CO2-Abscheidung und -Speicherung impliziert die Trennung des von Industrie- oder Energieanlagen freigesetzten Gases; das Gas muss dann transportiert und gespeichert werden; Danach muss es dauerhaft von der Atmosphäre isoliert werden. Die Technik ist für bedeutende ortsfeste Verschmutzungsquellen, insbesondere Wärmekraftwerke, die fossile Brennstoffe oder Biomasse verbrennen, für Industrien, die CO2 ausstossen, und für Anlagen, die Erdgas und synthetische Brennstoffe produzieren, von besonderem Interesse.
Abscheidung und Speicherung des Kohlenstoff(dioxid)s
Prozess, bei dem Kohlenstoffdioxid aus den industriellen und energetischen Emissionsquellen (oder direkt aus der Atmosphäre) extrahiert, zu einer Speicherstätte transportiert und über einen langen Zeitraum von der Atmosphäre isoliert wird.
Adaptabilität
Die Adaptabilität ist die Kapazität, sich an den Klimawandel anpassen zu können. Sie kann spontan oder geplant sein, d.h. als Antwort (Reaktion) auf oder in Vorwegnahme (Antizipation) einer Entwicklung der Bedingungen erfolgen.
Agenda 21
Das Aktionsprogramm 21, das 1992 in Rio ausgearbeitet wurde, zielt auf die Integration von Umwelt- und Entwicklungsbelangen ab. Es handelt sich um einen nicht verbindlichen Text mit Empfehlungen. Insbesondere definiert es Leitlinien für nachhaltige Entwicklung und schlägt vor, dass die Länder auf lokaler Ebene im Rahmen von lokalen Agenden 21 nationale Strategien für nachhaltige Entwicklung umsetzen. Es setzt die Kommission der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung ein, die seither jährlich tagt.
Alternative Energie (oder Ersatzenergie)
Energie aus anderen Quellen als fossile Brenn- und Treibstoffe.
Anpassung
Es handelt sich um den Prozess der Anpassung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Systeme an einen festgestellten oder erwarteten klimatischen Auslöser, an seine Auswirkungen und Folgen. Er beschreibt einen Wandel der Praktiken und Strukturen, der darauf abzielt, potenzielle Schäden zu begrenzen oder zu vermeiden oder die Chancen zu nutzen, die der Klimawandel bietet. (Er erfordert Anpassungen, um die Vulnerabilität bestimmter Gemeinschaften, Regionen oder Aktivitäten gegenüber dem Klimawandel zu verringern).
Anpassungsfähigkeit
Fähigkeit eines Systems, einer Region oder Gemeinschaft, sich an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Sie hängt von den wirtschaftlichen, sozialen und menschlichen Ressourcen einer Gesellschaft ab.
Anpassungsfonds
Der Anpassungsfonds wurde anlässlich der siebten Konferenz der Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention (COP-7) in Marrakesch kreiert. Sein Ziel ist es, finanzielle Unterstützung für Anpassungsprojekte in den für die Folgen des Klimawandels anfälligsten Ländern anzubieten. In diesem Rahmen wurde 2008 der Vorstand des Anpassungsfonds mit der Rechtsfähigkeit eingesetzt, Vorschläge für Projekte, Aktivitäten und Programme direkt entgegenzunehmen und ihnen die notwendige finanzielle Unterstützung zuzuweisen.
Anpassungsmassnahmen
Wissenschaftler haben zur Vorbeugung der Auswirkungen des Klimawandels verschiedene Arten von Anpassungsmassnahmen definiert. Der Kanton Freiburg hat Anpassungsstrategien identifiziert, die es erlauben sollen, die Fähigkeit der menschlichen Gesellschaften zur Bewältigung dieser Veränderungen zu steigern und den wirtschaftlichen Schaden zu verringern, der aus den bereits unvermeidbaren Veränderungen resultiert. Diese Anpassungsstrategien umfassen insbesondere: die Identifizierung der wichtigsten Risiken und Chancen auf kantonaler Ebene, die Identifizierung bestehender Anpassungsmassnahmen, die Identifizierung der Massnahmendefizite / fehlenden Massnahmen und die Identifizierung der Schwierigkeiten, die bei der Umsetzung bestehender Massnahmen aufgetreten sind sowie der Schwierigkeiten, welche die Umsetzung der fehlenden Massnahmen verhindern.
Anthropogen
Bezeichnet Phänomene, die aus der menschlichen Aktivität resultieren.
Anthropogene Emissionen
Durch menschliche Aktivitäten verursachte Emissionen von Treibhausgasen, Treibhausgas-Vorläufersubstanzen und Aerosolen. Zu diesen Aktivitäten gehören die Verbrennung fossiler Brennstoffe, Abholzung, Änderungen der Landnutzung, Viehzucht und Düngung.
Anthropogene Reduktion
Im Rahmen der Klimakonvention: Reduktion, die sich aus menschlichen Aktivitäten wie das Pflanzen von Bäumen ergibt.
Auswirkung
Auswirkungen des Klimawandels auf die natürlichen und menschlichen Systeme. Im Rahmen des Freiburger Klimaplans werden 10 Auswirkungsbereiche unterschieden: Landwirtschaft und Tiergesundheit, Raumplanung, Biodiversität, Naturgefahren, Energie, Wald, Wasserwirtschaft, Infrastrukturen und Gebäude, menschliche Gesundheit und Tourismus. Für jeden von ihnen werden Herausforderungen identifiziert, darunter Hitzewellen, Anstieg der Schneefallgrenze und die Ausbreitung von Schädlingen. Schliesslich birgt jede dieser Herausforderungen Risiken wie Waldbrände, den Rückgang der Einnahmen aus dem Wintertourismus, den Verlust von Biodiversität sowie einige Chancen, deren Auswirkungen noch schwer zu beziffern sind.
Begrünung
Rückkehr von eingeführten oder natürlich vorkommenden Pflanzenarten in durch menschliche Aktivitäten oder infolge von Naturkatastrophen denaturierte Gebiete. Im Bereich der Architektur spricht man von Dach- und Terrassenbegrünung oder von Fassadenbegrünung.
Biodiversität
Biologische Vielfalt der lebenden Welt auf allen Ebenen: Ökosysteme, Arten, Populationen, Individuen und Gene.
Biokraftstoff
Kraftstoff, der aus trockener organischer Substanz oder aus brennbaren Ölen pflanzlichen Ursprungs gewonnen wird. Alkohol, Schwarzlauge aus der Zellstoffproduktion in der Papierherstellung, Holz und Sojaöl sind Beispiele für Biokraftstoffe.
Biosphäre
Der für das Leben unabdingbare Teil der Erde und der Atmosphäre, bestehend aus der unteren Atmosphäre, den Meeren und der Erdoberfläche (wo lebende Organismen im natürlichen Zustand existieren). Sie umfasst alle Biotope der Welt.
Blizzard
Der Begriff Blizzard bezeichnet in erster Linie einen starken und lang anhaltenden Wintersturm (mehr als 3 Stunden, aber im Prinzip weniger als 3 Tage), während dessen die Temperaturen weitgehend negativ sind (bis zu -50°C) und starke Schneewinde (bis zu 150 km.h-1) die Sicht am Boden drastisch reduzieren (weniger als 1 Kilometer). Es ist zu beachten, dass der Begriff umgangssprachlich auch zur Beschreibung von Schneestürmen verwendet wird, die bei windigen Bedingungen auftreten.
Brennstoffwechsel
Politik, die auf eine Reduktion der Kohlenstoffdioxidemissionen abzielt, indem kohlenstoffärmere Brennstoffe verwendet werden (z.B. Ersatz von Kohle durch Erdgas).
CO2
Kohlenstoffdioxid. Es ist das wichtigste für den Klimawandel verantwortliche Treibhausgas.
CO2-Abgabe
Die CO2-Abgabe ist eine Steuer auf den Kohlenstoffgehalt fossiler Energieträger. Da praktisch der gesamte in diesen Brenn- und Treibstoffen enthaltene Kohlenstoff letztlich in Form von Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, entspricht eine Steuer auf den Kohlenstoffgehalt einer Emissionssteuer auf jede freigesetzte Einheit CO2-Äquivalent. In der Schweiz gilt die aktuelle CO2-Abgabe nur für fossile Brennstoffe.
CO2-Abscheidung
Abscheidung und Speicherung des Kohlenstoff(dioxid)s, auch Sequestrierung genannt.
CO2-Äquivalent
Kohlenstoffdioxid-Äquivalent. Es gibt verschiedene Treibhausgase. Kohlenstoffdioxid (CO2) ist das bekannteste und meistverbreitete. Aber andere natürliche oder künstliche Gase haben die gleiche Auswirkung, wenn auch in einem mehr oder weniger ausgeprägten Ausmass. 1 kg Methan, ein Gas, das bei der organischen Gärung entsteht, wirkt zum Beispiel so stark auf den Treibhausaffekt wie das Äquivalent von 21 kg CO2 und 1 kg Stickstoffdioxid wie 310 kg CO2. Diese Gase können auf diese Weise in eine gemeinsame Einheit, dem Äquivalent umgewandelt und beziffert werden.
CO2-Budget
Oberbegriff, der in den Medien verwendet wird, um die Zuweisung von Treibhausgasen an Einheiten (Länder, Unternehmen, Projekte) zu bezeichnen, die auf dem Markt gehandelt werden kann. Generische Einheit, die einer vermiedenen oder sequestrierten Tonne CO2 entspricht. Das CO2-Budget wird entsprechend der Norm ISO 14064 in Tonnen CO2-Äquivalenten (tCO2eq) ausgedrückt (1 Tonne CO2 entspricht 273 kg Kohlenstoff).
CO2-Fussabdruck
Der CO2-Fussabdruck ist ein Mass für das Volumen an Kohlenstoffdioxid (CO2), das beim Verbrauch fossiler Energien durch Unternehmen oder Lebewesen ausgestossen wird. Es wird geschätzt, dass ein Schweizer Haushalt im Durchschnitt jährlich 14 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) ausstösst. Die Haushalte sind durch ihre private Energienutzung direkt für einen Teil der CO2-Emissionen in die Atmosphäre verantwortlich.
CO2-Kompensation
Bei der CO2-Kompensation, oder Klimakompensation, wird versucht, die eigenen CO2-Emissionen zu kompensieren, indem Projekte zur Reduzierung anderer Emissionen oder zur CO2-Abscheidung finanziert werden. Sie wird als eines der verfügbaren Instrumente zur Erreichung der CO2-Neurtalität als Teil der Minderung der Klimaerwärmung gehandhabt. Sie gilt in erster Linie für CO2, kann aber auch auf die Emissionen anderer Treibhausgase angewandt werden. In der Schweiz bilden das CO2-Gesetz und die CO2-Verordnung die gesetzliche Grundlage für die Kompensation der CO2-Emissionen.
Hinweis: Ist die Kompensation vollständig, spricht man von "CO2-Neutralität" oder "Klimaneutralität".
CO2-Markt
Sammelbegriff, der in den Medien zur Beschreibung der Handelsmechanismen des Markts für Emissionsrechte verwendet wird. Die anderen verwendeten Begriffe sind mit abnehmendem Gebrauch: Emissionshandel, Markt für Emissionsrechte, Markt für Emissionszertifikate, Markt für Emissionsgenehmigungen. Der Begriff "Handel" hat sich als offizielle Übersetzung von "trading" durchgesetzt. Das Kyoto-Protokoll (Artikel 17) befasst sich mit dem "Emissionshandel" (emissions trading) und die europäische Richtlinie mit dem "Emissionsrechtehandel" (emission allowance trading).
CO2-Neutralität oder Klimaneutralität
Die CO2-Neutralität oder Klimaneutralität ist das Ergebnis einer Bemühung um die Reduzierung seiner Treibhausgasemissionen und um die Kompensierung aller verbleibenden Emissionen. Ab dem Zeitpunkt, ab dem die direkten Emissionen einer natürlichen oder juristischen Person effektiv kompensiert wurden, gleichen die an einem Ort finanzierten Reduktionen oder Sequestrierungen die an einem anderen Ort produzierten Emissionen aus, und die Emissionsbilanz der Operation ist folglich neutral.
Distickstoffmonoxid (N2O)
Eines der sechs Treibhausgase, für welche in Anwendung des Kyoto-Protokolls eine Reduktion der Emissionen vorgesehen ist. Die Landwirtschaft (Verwaltung des Bodens und der tierischen Dünger) ist die wichtigste anthropogene Quelle von Distickstoffmonoxid, auch wenn die Abwasserreinigung, die Verbrennung fossiler Brennstoffe und Prozesse der chemischen Industrie in dieser Hinsicht ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Distickstoffmonoxid wird auch auf natürliche Weise aus einer Reihe biologischer Quellen im Boden und im Wasser freigesetzt, einschliesslich der mikrobiellen Aktivität in tropischen Regenwäldern.
Emissionen
Unter Emissionen versteht man die Freisetzung von Treibhausgasen oder Treibhausgas-Vorläufersubstanzen in die Atmosphäre über einen bestimmten Zeitraum.
Emissionsgrenzwert
Treibhausgasemissionen, welche in einem bestimmten Zeitraum oder in mehreren bestimmten Zeiträumen nicht überschritten werden dürfen. Emissionsgrenzwerte können auch für bestimmte Gruppen, Familien oder Kategorien von Stoffen festgelegt werden.
Emissionskontingente
Emissionsrechte.
Emissionsobergrenze
Verbindliche Obergrenze über einen bestimmten Zeitraum, welche das Gesamtvolumen der anthropogenen Treibhausgasemissionen beschränkt, die in die Atmosphäre freigesetzt werden können.
Emissionsrecht
Emissionsrechthandel. Dieser Begriff, der auch vom IPCC verwendet wird, kommt einem Recht auf Verschmutzung gleich. Dieses steht in der Kritik, weil es kein wohlerworbenes Recht, sondern eine vertragliche Zuweisung unter den Konventionsparteien oder durch einen Gesetzgeber (Europa) darstellt. Im Emissionshandelssystem (ETS) werden die gesamten Treibhausgas-Emissionsrechte Jahr für Jahr reduziert.
Emissionsszenario
Plausible Darstellung der zukünftigen Entwicklung der Treibhausgasemissionen. Emissionsszenarien dienen bei der Berechnung von Klimaprojektionen/-szenarien als Input für Klimamodelle.
Emissionszertifikat
Jedes Land muss eine quantitative Verpflichtung zur Verminderung seiner Treibhausgasemissionen eingehen. So können Ziele in Bezug auf die einzuhaltenden Emissionsmengen definiert und in Form von Emissionszertifikaten festgelegt werden. Länder, die ihre Emissionen stärker begrenzen oder reduzieren, als es zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen erforderlich ist, können ihre Emissionsrechte an Länder abtreten, für welche die Erfüllung ihrer Ziele schwieriger oder kostspieliger ist.
Endenergie
Energie, die vom Verbraucher direkt genutzt werden kann (z.B. Strom aus einer Steckdose).
Energie
Menge geleisteter Arbeit oder Wärme.
Energieeffizienz
Verhältnis des Energieertrags eines Umwandlungsprozesses oder eines Systems zur verbrauchten Energiemenge.
Energiemanagement
Methode zur langfristigen Energieplanung, die von Regierungsbehörden, Energieverteilern, Energieproduzenten, Verbrauchern usw. angewandt wird und deren Hauptziele die Versorgungssicherheit, die Diversifizierung der Energiequellen und die Optimierung aller Phasen von der Produktion bis zur Nutzung sind, unter Berücksichtigung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Parameter.
Energiesuffizienz
Energiesuffizienz besteht darin, unsere Bedürfnisse zu hinterfragen und dann durch individuelles Verhalten und kollektive Organisation auf unseren Energieverbrauch einzuwirken, um die nützlichsten Nutzungsformen zu begünstigen, die extravagantesten einzuschränken und die schädlichsten zu beseitigen.
Entkopplung
Das Ziel, wirtschaftlichen Wohlstand (Einkommenserzeugung, Wirtschaftswachstum) vom Ressourcen- und Energieverbrauch (negative Umweltauswirkungen, Treibhausgasemissionen, usw.) zu entkoppeln. Aufgrund der Belastung des Klimas wird eine ehrgeizige Entkopplung der Treibhausgasemissionen und des Wirtschaftswachstums durch eine nüchternere Entwicklungsweise angestrebt.
Entwaldung
Synonym für Abholzung oder Rodung. Abnahme der Waldfläche. Heutzutage bezeichnet sie insbesondere die weitgehende Zerstörung der äquatorialen Wälder, die zum grossen Teil aus einer unbedachten Ausbeutung und dem Willen einiger Länder resultiert, die menschliche Präsenz in diesen Gebieten zu verstärken. Sie hat eine Verschärfung der Auswirkungen auf das Klima und der Bodenerosion (die im Extremfall bis zur Unfruchtbarkeit gehen kann) zur Folge, die zu einer Veränderung der Biodiversität führt.
Erneuerbar
Als erneuerbare Energien werden heute verschiedene diversifizierte Energiequellen bezeichnet, deren Nutzung in keiner Weise zum Versiegen der ursprünglichen Ressource führt und in menschlichem Massstab erneuerbar ist:
- Wind: Windkraft, Wellenkraft.
- Sonne: Thermische Sonnenenergie, Photovoltaik, Thermodynamik.
- Erdwärme: Geothermie.
- Wasser: Wasserkraft, Gezeitenenergie.
- Biologischer Abbau: Biomasse.
- Biokraftstoff.
Erneuerbare Energien sind vielfältig und grundlegend verschieden in ihren physikalischen, chemischen oder biologischen Mechanismen und stossen oft keine Treibhausgasemissionen aus.
Erneuerbare Energie
Siehe erneuerbar.
Erneuerbare Energiequelle
Im Verhältnis zu den natürlichen Zyklen des Planeten über einen kurzen Zeitraum nachhaltige Energiequelle. Zu den erneuerbaren Energiequellen zählen sowohl kohlenstofffreie Technologien (Erzeugung von Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie, usw.) als auch kohlenstoffneutrale Technologien (zum Beispiel Technologien bezüglich Biomasse).
Europäischer Markt für Emissionsrechte
Das Europäische Emissionshandelssystem ist das Instrument der Europäischen Union zur Umsetzung ihrer Politik zur Bekämpfung des Klimawandels. Es hilft der Industrie, ihre CO2-Emissionen auf rentable Weise zu reduzieren. Es zwingt zur Festlegung eines Ziels für alle wichtigen Quellen von CO2-Emissionen. Die Unternehmen des Systems haben Anspruch auf eine gewisse Menge an Rechten. Diese Menge wird jedes Jahr verringert. Das Unternehmen zahlt eine Strafgebühr, wenn es seine Emissionsrechte überschreitet. Es kann seine Rechte auch erwerben oder verkaufen.
Evaporation
Allmählicher Übergang von Wasser in den gasförmigen Zustand (Verdunstung) auf freien Wasser- und Landflächen oder auf einer Pflanze (Evapotranspiration).
Fossiler Brennstoff
Energieträger wie Heizöl oder Erdgas, der hauptsächlich zur Gebäudeheizung verwendet wird. Seine Verbrennung führt zur Freisetzung von Treibhausgasen und trägt zum Klimawandel bei.
Fluorierte Gase
Gruppe der teilfluorierten Kohlenwasserstoffe, Perfluorkohlenwasserstoffe und des Schwefelhexafluorid, die alle unter das Kyoto-Protokoll fallen.
Freiwillige Kompensation
Jede-r kann seine Emissionen teilweise oder ganz kompensieren, indem sie/er Emissionsreduktions- oder Sequestrierungseinheiten erwirbt, die durch Projekte entstehen, welche von Dritten durchgeführt werden. Im Normalfall wendet man sich an einen spezialisierten Händler, um eine bestimmte Anzahl "CO2-Einheiten" zu erwerben, die der Menge an Treibhausgasemissionen entspricht, die man kompensieren möchte. Der gezahlte Betrag trägt direkt oder indirekt zur Finanzierung eines Projekts zur Emissionsreduktion oder CO2-Sequestrierung bei.
Freiwillige Massnahmen
Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen, die von Unternehmen und anderen Akteuren auch ohne staatliche Vorgaben ergriffen werden. Diese freiwilligen Massnahmen tragen dazu bei, den Zugang zu umweltfreundlichen Produkten oder Verfahren zu fördern und ermutigen die Konsumenten, ökologische Werte in ihre Marktentscheidungen zu integrieren. Im Kanton Freiburg können Unternehmen das Label Carbon Fri erhalten, dank welches sie sich zur Reduktion ihrer CO2-Emissionen verpflichten können und dessen Investitionsfonds in lokale ökologische Projekte wie das Pflanzen von Bäumen fliesst. Siehe den Artikel über Carbon Fri.
Frosttag
Tag, an dem die Tiefsttemperatur unter 0°C liegt .
Gewitterzelle
Eine Gewitterzelle ist eine Gruppe von mehreren Gewittern, die normalerweise in einem Wolkentyp, dem Kumulonimbus, auftreten. Dieser verursacht dann Schauer, Blitze, Donner und starke Winde. Diese Phänomene sind von kurzer Dauer und "vergehen" schnell.
Gletscher
Ein Gletscher stellt eine grosse Eismasse dar, die durch die Akkumulation von Schnee und Firn (aufgeschichteter und komprimierter Schnee) entsteht.
Globale Erwärmung
Graue Energie
Die über den gesamten Lebenszyklus des Produkts für die Herstellung, den Transport, den Gebrauch und die Entsorgung verbrauchte Energie.
Graupel
Graupel (Eisregen) ist eine Art von Niederschlag, der sich aus gefrorenem Regen bildet, nachdem dieser eine Luftschicht unter 0°C durchquert hat. Die Eiskörner sind kleiner als 5 mm.
Hitzetag
Tag, an dem die Höchsttemperatur 30°C oder mehr beträgt.
Hitzewelle
Eine Hitzewelle ist eine Periode von sehr grosser Hitze während des Sommers. Es wird dann von einer Hitzewelle gesprochen, wenn in einem bestimmten Gebiet die Temperatur hoch und die thermische Amplitude gering bleiben. Das heisst, dass die Temperatur nachts nicht unter 20°C sinkt und tagsüber 30°C erreicht oder übersteigt. Darüber hinaus wird das Wärmeempfinden durch folgende meteorologische Parameter beeinflusst: Lufttemperatur, Sonneneinstrahlung, relative Luftfeuchtigkeit und Wind.
Hochwasser
Ein Hochwasser ist ein Anstieg des Pegels eines Fliessgewässers infolge der Schneeschmelze im Frühjahr, der Gletscherschmelze oder starker Niederschläge.
Inlandsis
Ein Inlandsis, oder Eisschild, ist ein sehr grosser Süsswasser-Gletscher, der in verschiedene Richtungen über ein Grundgebirge fliesst. Wenn dieser Eisschild gross genug ist (willkürlich mehr als 50.000 km2), spricht man von einem Inlandeis (dänisch "Inlandsis"). Heute sind nur noch zwei Eisschilde aktiv, der grönländische und der antarktische Eisschild.
Innovative Finanzierungen
Internationale Finanzierung aus neuen Quellen: Zweckbindung eines Teils des BIP für einen Anpassungsfonds, Besteuerung von Einkommen aus der Versteigerung von Emissionsrechten der Industrieländer, Besteuerung in Ländern mit Pro-Kopf-Emissionen über einer jährlichen CO2-Schwelle oder eine Initiative für eine Steuer auf Flugtickets.
Interesse ungeborener Kinder
Die Berücksichtigung der Interessen von ungeborenen Kindern (künftige Generationen) und abwesenden Dritten (wie Verkehrsnutzer, nicht föderierte oder nicht vertretene Bevölkerungsgruppen, potenzielle Opfer grosser Katastrophen, usw.) stellt in der Regierungsführung und in partizipativen Prozessen ein Problem dar.
Intragenerationelle Gerechtigkeit
Intragenerationelle Gerechtigkeit bezeichnet den Grundsatz der Gleichheit zwischen verschiedenen, heute lebenden Personengruppen. Wie die Generationengerechtigkeit bedingt auch die intragenerationelle Gerechtigkeit, dass der Konsum und die Produktion zur Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität in einer Gemeinschaft die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Ressourcen anderer Gemeinschaften nicht beeinträchtigen.
IPCC
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen. Er wurde 1988 von der Weltorganisation für Meteorologie und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Seine Aufgabe besteht darin, alle wissenschaftlichen technischen und sozio-ökonomischen Informationen zu bewerten, die für das Verständnis des Risikos des durch menschliche Aktivitäten verursachten Klimawandels relevant sind. Er führt eine rigorose Überprüfung der weltweit verfügbaren wissenschaftlichen und technischen Literatur durch und veröffentlicht Beurteilungsberichte, die weltweit als die glaubwürdigste Informationsquelle über den Klimawandel anerkannt sind. Die Arbeiten des IPCC antworten auch auf methodologische Fragen und spezifische Anfragen, die von den Nebenorganen der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen an ihn gerichtet werden. Die Berichte wurden in den Jahren 1990, 1995, 2001, 2007 und 2014 veröffentlicht.
Kaltfront
Eine Kaltfront ist eine Grenze zwischen zwei Luftmassen, bei welcher die sich hinten befindende kalte Luft die warme Luft ersetzt.
Klimaprojektion
Klimaprojektionen beruhen auf Emissions- oder Konzentrationsszenarien von Treibhausgasen oder auf Strahlungsantriebsszenarien, denen in der Regel Simulationen von Klimamodellen zugrunde liegen. Klimaprojektionen unterscheiden sich dadurch von Klimavorhersagen, dass sie von den verwendeten Emissions-, Konzentrations- oder Strahlungsantriebsszenarien abhängen, die wiederum auf Annahmen beispielsweise in Bezug auf künftige sozio-ökonomische und technologische Entwicklungen beruhen. Diese Annahmen können sich jedoch verwirklichen oder auch nicht und sind daher mit einer gewissen Unsicherheit verbunden.
Klimaschwankung
Schwankungen des mittleren Zustands und anderer statistischer Variablen (Standardabweichungen, Extreme Phänomene, usw.) des Klimas in allen zeitlichen und räumlichen Massstäben, die über die Variabilität einzelner klimatischen Ereignisse hinaus gehen. Die Schwankungen können auf natürliche interne Prozesse innerhalb des Klimasystems (interne Schwankungen) oder auf Variationen anthropogener oder natürlicher externer Einflüsse (externe Schwankungen) zurückzuführen sein. Siehe auch Klimawandel.
Klimasystem
Hochkomplexes System, das aus fünf Hauptelementen besteht (Atmosphäre, Hydrosphäre, Kryosphäre, Festland und Biosphäre) und aus deren Wechselwirkungen resultiert. Dieses System entwickelt sich im Laufe der Zeit unter der Einwirkung seiner eigenen internen Dynamik und aufgrund externer Einflüsse wie Vulkanausbrüche, Variationen der Sonnenaktivität oder anthropogene Einflüsse (z.B. Veränderungen der Zusammensetzung der Atmosphäre oder Änderungen der Landnutzung).
Klimaszenario
Wahrscheinliche und oft vereinfachte Darstellung des zukünftigen Klimas, die auf einem in sich kohärenten Satz von klimatologischen Beziehungen beruht und gezielt zur Bestimmung der möglichen Folgen des anthropogenen Klimawandels erstellt wurde, die oft als Grundlage für Auswirkungsmodelle dient. Klimaprojektionen fungieren häufig als Grundlage für Klimaszenarien, auch wenn letztere in der Regel zusätzliche Informationen erfordern, wie zum Beispiel Beobachtungen zum aktuellen Klima. Ein Klimawandel-Szenario entspricht dem Unterschied zwischen einem Klimaszenario und dem aktuellen Klima.
Klimatische Rückkopplung
Eine klimatische Rückkopplung ist das Phänomen, bei dem ein Effekt auf das Klima wiederum auf seine eigenen Ursachen einwirkt, so dass er stabilisiert oder im Gegenteil verstärkt werden kann. Im ersten Fall sprechen wir von einer negativen Rückkopplung (den Effekt ausgleichend), im zweiten Fall von einer positiven Rückkopplung (den Effekt verstärkend).
Kohlenstoffdioxid
Oder CO2. Gas natürlichen Ursprungs oder das bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern (Erdöl, Gas, Kohle, usw.) und Biomasse, sowie bei Änderungen der Landnutzung und anderen industriellen Prozessen entsteht. Es ist das wichtigste anthropogene Treibhausgas, das den Strahlungshaushalt der Erde beeinflusst. Es ist damit die Hauptursache des Klimawandels. Es ist auch das Referenzgas für die Messung anderer Treibhausgase und hat daher ein globales Treibhauspotential von 1.
Kohlenstoff-Fixierung
Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff(dioxid).
Kohlenstoffsenke
Bezieht sich auf den Prozess der Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre, indem sie entweder durch chemische Prozesse abgebaut oder in einer anderen Form gespeichert werden. Beispiel: Kohlenstoffdioxid ist oft im Wasser der Ozeane, in Pflanzen oder im Untergrund gespeichert. Wälder und Ozeane absorbieren etwa die Hälfte der weltweiten Kohlenstoffemissionen. Die Ozeane bilden sogar eine langfristige Senke für diesen Kohlenstoff. So wird überschüssiges CO2, das sich in ihnen löst, von der Oberfläche in die Tiefen transportiert. Numerische Modelle legen nahe, dass es dort für mehrere Jahrhunderte immobilisiert werden kann. Im Gegensatz dazu geben die Wälder das CO2, das sie absorbiert haben (Photosynthese), viel schneller wieder an die Atmosphäre ab: innerhalb von 20 bis 80 Jahren, je nachdem, ob es sich um gemässigte, tropische oder boreale Wälder handelt.
Kohlenstoffzyklus
Begriff zur Bezeichnung des Austauschs von Kohlenstoff (in verschiedenen Formen, z.B. in Form von Kohlenstoffdioxid) zwischen der Atmosphäre, den Ozeanen und der Erdkruste.
Kompensatorische Massnahmen
Massnahmen zugunsten der Umwelt, welche auf den Ausgleich von Schäden abzielen, die durch ein Projekt verursacht wurden und durch andere Mittel nicht verhindert oder begrenzt werden konnten. Zum Beispiel der Bau einer Grünbrücke, um es den Tieren zu ermöglichen, einen neuen Autobahnabschnitt zu überqueren.
Kosten der Anpassungsmassnahmen
Die Kosten der Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, einschliesslich ihrer Planung, Entwicklung, Förderung und Umsetzung.
Kurzfristvorhersage
Die Kurzfristvorhersage (Nowcasting auf Englisch) ist eine zeitlich hochaufgelöste Vorhersage der Wetterentwicklung der nächsten Minuten bis maximal 2 oder 3 Stunden. Sie basiert auf der Beobachtung der aktuellen Wetterbedingungen und verwendet die in Echtzeit gelieferten Radarmessungen der Niederschläge (Regen, Schnee, Hagel), aber auch Blitzmessungen, Daten von Wettersatelliten, anhand derer das Verhalten der Gewitter verfolgt werden kann, und Messungen der Bodenstationen, die Informationen über Wind, Temperatur (Regen/Schnee), Wolkenart und Druck (Hoch-/Tiefdruck) sammeln.
Kyoto-Protokoll
Dieses Protokoll zum Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen wurde am 11. Dezember 1997 in Kyoto angenommen. Es legt quantifizierte Verpflichtungen (in Kohlenstoffdioxidäquivalenten) für die Länder des Protokolls fest, mit dem Ziel, dass diese ihre anthropogenen Treibhausgasemissionen während des Zeitraums 2008-2012 reduzieren oder begrenzen. Es zählt ebenfalls die Politik und die Massnahmen auf, die zur Erfüllung dieser Ziele umzusetzen sind und legt die Grundprinzipien der Flexibilitätsmechanismen fest. Die Schweiz hat das Kyoto-Protokoll 1998 ratifiziert und sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 im Zeitraum 2008-2012 um 8% und für die Jahre 2013-2020 um -15,8% zu reduzieren.
Lebenszyklusanalyse (LZA)
Die LZA oder Ökobilanz ist die Messung der Ressourcen, welche für die Herstellung eines Produkts oder für den Zugang zu einer Dienstleistung erforderlich sind, gefolgt von der Quantifizierung der potenziellen Auswirkungen dieser Herstellung auf die Umwelt. Eine LZA umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Produkts, einschliesslich aller Verpackungen, Prozesse und Aktivitäten. Dazu gehören die Gewinnung und Nutzung der Rohstoffe; Produktion, Transport und Verteilung; Verwendung/Wiederverwendung/Reparatur; Recycling und Endverarbeitung. Die LZA liefert Daten für die Beurteilung der Umweltbelastung der Produkte und Dienstleistungen und ermöglicht die Ermittlung von Verbesserungen in allen Phasen des Lebenszyklus.
Menschliche Aktivität
Jegliche Nutzung der irdischen Ressourcen durch den Menschen, die Treibhausgase in die Atmosphäre freisetzt und die Erwärmung des Klimas verursacht.
Methan (CH4)
Eines der sechs Treibhausgase, deren Emissionen in Anwendung des Kyoto-Protokolls reduziert werden müssen. Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas, ist in allen Kohlenwasserstoff-Brennstoffen enthalten und tritt auch im Zusammenhang mit der Viehzucht und der Landwirtschaft auf. Grubengas ist das Gas, das in Kohleflözen gefunden wird. Der Brennwert von Methan entspricht 25 Tonnen CO2.
Methanrückgewinnung
Technik, die darin besteht, insbesondere die Methanemissionen von Erdöl- und Gasbohrlöchern, Kohlebergwerken, Torfmooren, Pipelines, Deponien und anaeroben Faulbehältern aufzufangen und sie als Brennstoff oder für andere wirtschaftliche Zwecke zu verwenden, wie zum Beispiel im Rahmen eines neuen Agrobusiness, das Stromgeneratoren speist oder als Dünger im Ackerbau.
Motion
Das Ziel einer Motion besteht darin, den Staatsrat zur Ausarbeitung eines Entwurfs zu verpflichten, der die Verfassung, ein Gesetz, ein Dekret oder eine bestehende Parlamentsverordnung ändern soll oder aber ein neues Gesetz, Dekret oder eine neues Parlamentsverordnung schaffen soll.
Nachhaltige Entwicklung
Entwicklung, welche die gegenwärtigen Bedürfnisse befriedigt, ohne die Kapazität künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
Nachhaltiger Konsum
Konsumverhalten, das sicherstellt, dass die Nutzung von Dienstleistungen und Produkten Grundbedürfnissen entsprechen und eine bessere Lebensqualität hervorbringen, wobei der Verbrauch natürlicher Ressourcen und toxischer Produkte sowie die Entstehung von Abfall und Schadstoffen über den gesamten Lebenszyklus minimiert werden, ohne die Kapazität zu beeinträchtigen, die Bedürfnisse künftiger Generationen zu befriedigen.
Nationaler Aktionsplan
Plan, der an der Konferenz der Vertragsparteien von jeder Vertragspartei vorgelegt wird, um die Massnahmen vorzustellen, die zur Erfüllung der im Rahmen eines Übereinkommens oder eines internationalen Protokolls eingegangenen Verpflichtungen umgesetzt werden.
Nationale Strategie für die nachhaltige Entwicklung
Die Agenda 21 von Rio (§37.4a) fordert die Länder auf, nationale Strategien für die nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten. Ein koordinierter, partizipativer und iterativer Reflexions- und Handlungsprozess, um die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ziele in ausgewogener und integrierter Weise auf nationaler und lokaler Ebene zu erfüllen.
Negative Auswirkungen des Klimawandels
Veränderungen der physischen Umwelt aufgrund des Klimawandels, die signifikante negative Auswirkungen auf die Zusammensetzung, die Widerstandsfähigkeit oder die Produktivität natürlicher und bewirtschafteter Ökosysteme, auf das Funktionieren sozio-ökonomischer Systeme oder auf die Gesundheit und das Wohlbefinden menschlicher Gesellschaften haben.
Nichtregierungsorganisation
Eine Nichtregierungsorganisation ist eine nicht gewinnorientierte Gruppierung von Freiwilligen, die auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene für einen bestimmten Zweck organisiert ist und von Personen mit gemeinsamen Interessen verwaltet wird.
Nicht verbindlicher Text
Ein nicht verbindlicher Text wird definiert als eine internationale Regel, die von einer Gruppe spezifischer nationaler Behörden geschaffen wurde und in die Gesetze oder in das Verwaltungsrecht der Nationen aufgenommen werden kann. Wenn ein Land die Grundsätze eines nicht verbindlichen Textes umsetzt, nimmt dieser oft rechtsverbindlichen Charakter an und wird in diesem Land zu einem geltenden Gesetz.
Ökobilanz
Ökologischer Fussabdruck
Der ökologische Fussabdruck eines Landes wird durch seine Bevölkerung, die Menge an Gütern und Produkten, die von jedem Einwohner konsumiert werden, und die Intensität des Ressourcenverbrauchs pro Einheit Güter und Dienstleistungen bestimmt. Er umfasst die für den menschlichen Konsum benötigte Fläche an Ackerland (Nahrungsmittel, Futtermittel, Fasern und Öl), Grasland und Weiden (Weidetiere für Fleisch, Häute, Wolle und Milch), Fischereizonen (Fisch und Meeresfrüchte) und Wäldern (Holz, Fasern, Zellstoff und Brennholz). Er berücksichtigt auch eine Schätzung der Fläche, die benötigt wird, um das durch die Verbrennung fossiler Brenn- und Treibstoffe freigesetzte CO2 abzüglich der von den Ozeanen absorbierten Menge zu binden.
Ozon (O3)
Dreiatomige Form von Sauerstoff (O3). Ozon ist ein gasförmiger Bestandteil der Atmosphäre. In der Troposphäre bildet es sich auf natürliche Weise, aber auch infolge von photochemischen Reaktionen mit Gasen, die von menschlichen Aktivitäten herrühren (Smog). Troposphärisches oder bodennahes Ozon wirkt als Treibhausgas. In der Stratosphäre entsteht Ozon durch die Interaktion von solarer Ultraviolettstrahlung und molekularem Sauerstoff (O2). Das stratosphärische Ozon spielt eine entscheidende Rolle im stratosphärischen Strahlungshaushalt. Seine Konzentration ist in der Ozonschicht am höchsten.
Ozonschicht
Dreiatomige Form von Sauerstoff (O3). Ozon ist ein gasförmiger Bestandteil der Atmosphäre. In der Troposphäre bildet es sich auf natürliche Weise, aber auch infolge von photochemischen Reaktionen mit Gasen, die von menschlichen Aktivitäten herrühren (Smog). Troposphärisches oder bodennahes Ozon wirkt als Treibhausgas. In der Stratosphäre entsteht Ozon durch die Interaktion von solarer Ultraviolettstrahlung und molekularem Sauerstoff (O2). Das stratosphärische Ozon spielt eine entscheidende Rolle im stratosphärischen Strahlungshaushalt. Seine Konzentration ist in der Ozonschicht am höchsten.
Parlamentarische Vorstösse
Parlamentarische Vorstösse sind schriftliche Eingaben, welche die Grossrätinnen und Grossräte an den Staatsrat oder den Grossen Rat richten. Mit parlamentarischen Vorstössen werden namentlich eine Gesetzesänderung, eine Studie über eine bestimmte Frage oder konkrete Massnahmen beantragt. Wenn diese Eingaben vom Grossen Rat als erheblich erklärt (angenommen) werden, muss das betreffende Organ die entsprechenden Massnahmen ergreifen. Die Vorstösse unterscheiden sich voneinander je nach dem, an welches Organ sie gerichtet sind, wie verpflichtend sie sind und welches Ergebnis mit ihnen erzielt werden soll.
Partei
Eine Vertragspartei ist ein Staat oder eine andere Entität, die befugt ist, Verträge abzuschliessen und die mittels Ratifikation, Annahme, Genehmigung oder Beitritt, usw. ihre Einwilligung zum Ausdruck gebracht hat, durch den betreffenden Vertrag gebunden zu sein, und für welche der Vertrag geltend ist. Der Staat ist somit völkerrechtlich an den Vertrag gebunden.
Postulat
Ziel des Postulats ist es, den Staatsrat zu verpflichten, eine bestimmte Problematik zu prüfen und dazu einen detaillierten Bericht vorzulegen. Siehe parlamentarische Vorstösse des Kantons Freiburg.
Primärenergie
Energie, die in natürlichen Ressourcen (Kohle, Rohöl, Sonnenstrahlung, Uran, usw.) noch vor jeglichem anthropogenen Umwandlungs- oder Transformationsprozess vorhanden ist.
Programm zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Ein Programm zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit kann eine Vielzahl von Initiativen wie Webseiten, Ausstellungsobjekte in Museen, pädagogisches Material, usw. umfassen, die auf eine Sensibilisierung der Bevölkerung abzielen. Das Programm kann die auf internationale Abkommen bezogenen nationalen Aktionspläne ergänzen. Ein Programm zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit kann mehrere Schlüsselelemente beinhalten: von der Regierung geführte Sensibilisierungsinitiativen, ein Netzwerk von lokalen/kommunalen Informations- und Koordinationszentren zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und die Finanzierung von Projekten...
Protokoll
Rechtskräftige Teilvereinbarung, die sich aus einem Rahmenübereinkommen oder einem Abkommen ergibt.
Quelle
Unter Quelle versteht man jeden Prozess oder jede Aktivität, die ein Treibhausgas oder Aerosol in die Atmosphäre freisetzt.
Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC)
Das Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen ist ein internationales Abkommen zur Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau, das eine gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems verhindert. Dieses Niveau muss innerhalb eines ausreichend kurzen Zeitraums erreicht werden, damit sich die Ökosysteme auf natürliche Weise an den Klimawandel anpassen können, die Nahrungsmittelproduktion nicht bedroht wird und die wirtschaftliche Entwicklung auf nachhaltige Weise voranschreiten kann. 2018 hatten es 197 Länder ratifiziert.
Ratifizierung
Verfahren, das ein internationales Abkommen in Kraft setzt. Häufig unterzeichnen die Länder, vertreten durch ihre Exekutive (Minister oder Staatsoberhaupt), z.B. bei internationalen Tagungen die Abkommen auf formelle Weise. Doch erst ein spezifisches Ratifizierungsverfahren, in dem oft die Parlamente involviert sind, verpflichtet die Länder tatsächlich. Die Konvention oder das Protokoll tritt dann in Kraft, wenn es von einer ausreichenden Anzahl von Ländern ratifiziert worden ist.
Rebound-Effekt
Tritt z.B. ein, wenn eine Verbesserung der Energieeffizienz eines Motors zu niedrigeren Kosten pro gefahrenem Kilometer führt, was den unerwünschten Effekt hat, die Nutzer dazu zu veranlassen, mehr Kilometer zurückzulegen.
Regionaler Aktionsplan
Nach dem gleichen Prinzip wie der nationale Aktionsplan, betrifft der regionale Aktionsplan jedoch die Massnahmen für die regionale wirtschaftliche Integration (z.B. der kantonale Klimaplan).
Reservoir
Bestandteil des Klimasystems, abgesehen von der Atmosphäre, der die Fähigkeit besitzt, einen potenziell schädlichen Stoff (Kohlenstoff, Treibhausgas, Vorläufersubstanz, usw.) zu speichern, anzusammeln oder freizusetzen. Ozeane, Böden, Feuchtgebiete und Wälder sind Beispiele für Kohlenstoffreservoirs.
Resilienz
Fähigkeit eines sozialen oder ökologischen Systems, Störungen zu absorbieren und dabei seine Grundstruktur und Funktionsweisen, seine grundlegende Organisationsweise sowie seine Anpassungsfähigkeit gegenüber Stress und Veränderungen beizubehalten.
Resolution
Eine Resolutionist ein Antrag an den Grossen Rat, seine Meinung über ein aktuelles Ereignis in einer unverbindlichen Erklärung auszudrücken. Meistens handelt es sich um ein bedeutendes aktuelles Ereignis mit Bezug zum Kanton Freiburg oder zur Schweiz. Das Resultat einer Resolution hat keine zwingende Wirkung, erlaubt aber, die öffentliche Meinung für eine bestimmte Problematik zu sensibilisieren. Siehe parlamentarische Vorstösse des Kantons Freiburg.
Sensitivität
Sensitivität ist die Fähigkeit eines Systems, auf einen Wandel der klimatischen Bedingungen zu reagieren, zum Beispiel: Ausmass der Veränderung der Zusammensetzung, Struktur und Funktionsweise eines Ökosystems und insbesondere seiner Primärproduktion im Verhältnis zu einer gegebenen Temperatur- oder Niederschlagsänderung.
Simulation
Projektion des zukünftigen Klimas anhand von Klimamodellen.
Sommertag
Tag, an dem die Höchsttemperatur mehr als 25°C beträgt.
Städtische Hitzeinseln
Hitzeinseln bezeichnen ein Phänomen örtlichen Temperaturanstiegs in städtischen Gebieten im Vergleich zu benachbarten ländlichen Gebieten. Diese thermischen Inseln sind Mikroklimas, die durch die menschlichen Aktivitäten (durch Gebäude, Fahrzeuge, Industrien, usw. induzierte Wärme) und die Stadtentwicklung (wärmeabsorbierende Oberflächen wie Teer und Materialien wie Beton, die Luftzirkulation verhindernde Bauten, fehlende Vegetation) verursacht werden.
Topographie
Die Topographie (vom griechischen topos = Ort und graphein = zeichnen) ist die Wissenschaft der Vermessung und anschliessenden Darstellung auf einem Plan oder einer Karte der auf dem Gelände sichtbaren Formen und Details, seien sie natürlich (wie das Relief und die Hydrographie) oder künstlich (wie Gebäude, Strassen usw.).
Treibhauseffekt
Der Treibhauseffekt ist das Phänomen, das es der Erde ermöglicht, die Sonnenwärme in der Atmosphäre zurückzuhalten und eine zur Erhaltung des Lebens akzeptable Temperatur aufrechtzuerhalten. Die Atmosphäre enthält sogenannte Treibhausgase (THG) wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Wasserdampf (O2) oder Methan (CH4). Auch wenn diese Gase für das Leben auf Erden unentbehrlich sind, erhöhen menschliche Aktivitäten deren Konzentration in der Atmosphäre, was den Treibhauseffekt verstärkt und die Erwärmung des Planeten verursacht.
Treibhausgas
Unter Treibhausgase versteht man die gasförmigen Bestandteile der Atmosphäre, sowohl natürlichen als auch anthropogenen Ursprungs (vom Menschen erzeugt), die einen Teil der Infrarotstrahlung absorbieren und wieder aussenden. Diese Gase können sowohl durch natürliche als auch durch anthropogene Prozesse erzeugt werden. Sie tragen dazu bei, die Wärme in der Erdatmosphäre zurückzuhalten. Die wichtigsten Gase sind Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid CO2, Methan CH4, Distickstoffmonoxid N2O und Fluorchlorkohlenwasserstoffe: teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (HFC), Perfluorkohlenwasserstoffe (PFC) und Schwefelhexafluorid SF6. Die letzten Gase sind im Rahmen des Kyoto-Protokolls verboten.
Treibhauspotential
Die Treibhausgase menschlichen Ursprungs tragen nicht alle im gleichen Ausmass zum Treibhauseffekt bei. So trägt ein Methanmolekül siebenmal mehr zum Treibhauseffekt bei als ein Kohlenstoffdioxidmolekül. Da ersterer dreimal leichter ist als letzterer, beträgt der Koeffizient 25. Aus diesem Grund kann es im Rahmen der Strategien zur Verminderung der Treibhausgasemissionen sinnvoll sein, Methan zu verbrennen, um es in Kohlenstoffdioxid umzuwandeln. Siehe das vom Bund erläuterte Potential der vom Menschen verursachten Treibhausgase.
Trockenperiode
Eine Trockenperiode ist ein langer Zeitraum, in welchem die Niederschlagsmengen in einer Region unterhalb der statistischen Werte liegen, was zu schwerwiegenden Unausgewogenheiten der Wasserverhältnisse führt.
Tundra
Die Tundra ist ein für zirkumpolare Regionen charakteristischer Vegetationstyp, der in Russland, Skandinavien, Alaska, Kanada oder auch auf den Kerguelen-Inseln vorkommt. Siehe den Artikel zum Klima in der Schweiz.
Umsetzung
Bezeichnet die Massnahmen, die zur Erfüllung der Verpflichtungen aus einem Vertrag ergriffen werden. Diese Umsetzung setzt sich aus zwei Phasen zusammen, einer rechtlichen und einer effektiven. Die rechtliche Umsetzung bezieht sich auf die gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen, gerichtlichen Verfügungen und auf andere Massnahmen (einschliesslich der Bemühungen zur Steuerung des Fortschritts), die Regierungen ergreifen, um internationale Abkommen in nationale Gesetze und Politik umzusetzen. Die effektive Umsetzung erfordert eine Politik und Programme, die eine Änderung des Verhaltens und der Entscheidungen der betroffenen Zielgruppen herbeiführen. Diese Zielgruppen ergreifen dann wirksame Minderungs- und Anpassungsmassnahmen.
Urbanisierung
Die Urbanisierung oder Verstädterung ist eine historische Bewegung, die von einer Veränderung der Gesellschaftsformen geprägt ist und als Zunahme der Anzahl der in Städten lebenden Menschen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung definiert werden kann. Es handelt sich also um einen Prozess der Stadtentwicklung und der Konzentration der Bevölkerung in den Städten.
Verminderung
In der Klimatologie sind dies die Verpflichtungen, einschliesslich quantifizierter Ziele zur Begrenzung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen.
Verminderungsfähigkeit
Fähigkeit eines Landes, anthropogene Treibhausgasemissionen zu reduzieren (oder natürliche Senken zu verstärken). Diese Kapazität beruht auf das Know-how, die Fähigkeiten und die Kompetenzen, über welche ein Land verfügt, und hängt von der Technologie, den Institutionen, dem Wohlstand, der Gerechtigkeit, den Infrastrukturen und der Information ab. Die Verminderungsfähigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil jeglicher nachhaltigen Entwicklung auf nationaler Ebene.
Verminderungsmassnahmen
Mittel zur Vermeidung oder Verminderung der Ausmasse einer Auswirkung, in der Regel durch Änderungen am Projekt oder an der Umsetzung. Die Schweiz verfolgt eine aktive Politik zur Verminderung der Treibhausgasemissionen. Sie leistet ihren Beitrag zur Erfüllung des internationalen Ziels, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Das geltende CO2-Gesetz konzentriert sich auf die Reduktion der Emissionen in der Schweiz.
Verpflichtungszeitraum
Im Rahmen des Kyoto-Protokolls erstreckt sich der Verpflichtungszeitraum zur Reduktion der Treibhausgase über die Jahre 2008-2012.
Verteilungsgerechtigkeit
Gerechte Verteilung von Kosten und Nutzen der menschlichen Aktivitäten. Ihre beiden Komponenten sind die intergenerationelle Gerechtigkeit (Generationengerechtigkeit) und die gegenwärtige Gerechtigkeit zwischen Personen oder Personengruppen (intragenerationell).
Verursacherprinzip
Grundsatz, der besagt, dass die Kosten für Massnahmen zur Vorbeugung, Verminderung und Bekämpfung der Umweltverschmutzung vom Verursacher getragen werden müssen. Das Verursacherprinzip wurde 1972 von der OECD als wirtschaftliches Prinzip für die Kostenverrechnung im Zusammenhang mit Umweltschutz angenommen. Dieser Grundsatz ist eines der Kernprinzipien der Umweltpolitik in entwickelten Ländern.
Vorsorgeprinzip
Das Vorsorgeprinzip besagt, dass angesichts des aktuellen wissenschaftlichen und technischen Kenntnisstandes, mangelnde Gewissheit die Umsetzung wirksamer und verhältnismässiger Massnahmen zur Verminderung des Risikos einer schwerwiegenden und bleibenden Schädigung der Umwelt zu wirtschaftlich tragbaren Kosten nicht verzögern darf. Grundsatz 15 der Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung legt fest, dass bei der Gefahr schwerwiegender oder bleibender Schäden ein Mangel an vollständiger wissenschaftlicher Gewissheit kein Grund dafür sein darf, kostenwirksame Massnahmen zur Verhinderung von Umweltverschlechterungen aufzuschieben.
Vulnerabilität
Vulnerabilität definiert das Ausmass, in welchem ein System durch den Klimawandel degradiert oder geschädigt werden kann. Sie hängt nicht nur von der Sensitivität, sondern auch von der Adaptabilität des Systems an neue klimatische Bedingungen ab. Dieser Begriff verbindet das Ausmass der physischen Bedrohung einer Gesellschaft und ihre Anpassungsfähigkeit. Er unterstreicht folglich die Rolle sozio-ökonomischer Faktoren, welche die Auswirkungen von Klimaschwankungen auf eine Gesellschaft verstärken oder abschwächen können.
Warmfront
Eine Warmfront ist eine Grenze zwischen zwei Luftmassen, bei welcher die sich hinten befindende warme Luft die kalte Luft ersetzt.
Wasserstress
Wasserstress, der auch Wasserknappheit sein kann, ist eine Situation, in der die Nachfrage nach Wasser die verfügbaren Wasserressourcen übersteigt.
Wintertag
Tag, an dem die Höchsttemperatur weniger als 0°C beträgt.
Zertifizierte Emissionsreduktion
Entspricht einer Tonne Emissionen in CO2-Äquivalenten, die durch ein Programm im Rahmen des Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung entfernt oder sequestriert wird, wobei die Berechnung auf der Grundlage des globalen Treibhauspotentials erfolgt.
Zivilgesellschaft
Einzelpersonen und Gruppen, unabhängig davon, ob sie organisiert sind oder nicht, die im sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereich in abgestimmter Weise handeln und für die formelle oder informelle Regeln und Gesetze gelten.
Zunahme des Treibhauseffekts
Zunahme im Vergleich zum natürlichen Treibhauseffekt aufgrund der vom Menschen verursachten (anthropogenen) Emissionen, die zur Klimaerwärmung führen.