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Monday, May 14, 2012
Am Vorabend hatte ich entdeckt dass der Frachter Valley Camp ein Museumsschiff ist, welches besichtigt werden kann. Dieser Frachter war von 1917 bis 1966 im Einsatz und hat eine Dampfmaschine mit drei Zylindern. Das Schiff verheizte 50 Tonnen Kohle pro Tag bei einer Ladekapazität von 11000 Tonnen.
Ein Teil des Laderaumes wurde zu einem Museum mit unzähligen Artefakten aus der Schifffahrt (und deren Dramen) auf den grossen Seen umgebaut. Ein anderer Teil des Laderaumes wurde ursprünglich belassen und zeigt den enormen Platz. Wie gross muss denn erst einer der heutigen Riesenfrachter sein?
Im Weiteren können die Kabinen, Messen und die Kommandobrücke besichtigt werden.
Etwas später bemerkte ich einen grossen Frachter im Kanal welcher in Richtung Schleuse unterwegs war und fuhr zurück zur Aussichtsplattform. Diesmal hatte ich entschieden mehr Glück: Die Tim S. Dool hat eine Kapazität von 28000 Tonnen – ist also ein bisschen Grösser als die Valley Camp Es existieren einige offizielle Webcams welche unter https://webcam.crrel.usace.army.mil/soo/ erreichbar sind (wieso überhaupt SSL für eine Webcam nötig ist?).
Nach einiger Zeit auf dem Interstate erreichte ich die imposante Mackinac-Bridge und folgte anschliessend dem Highway 23 entlang dem Lake Huron bis nach Alpena.
Auch an diesem See gibt es selbstverständlich Leuchttürme und ich besuchte deren drei, wobei ich tolle Fotos in der Abendsonne machen konnte und Hasen, Truthähnen und Hasen begegnete.
Mackinac Bridge mit anfliegender Möwe
Old Presque Isle Light
New Presque Isle Light
Forty Mile Point Lighthouse
Sunday, May 13, 2012
Beim Studium der weiteren Route habe ich zufällig entdeckt dass sich ca. eine Fahrstunde von Newberry die Tahquamenon Falls befnden. Es sind zwei Wasserfälle hintereinander, wobei die oberen eindrücklicher sind. Dieser „Umweg“ hat sich für den tollen Anblick definitiv gelohnt – hatte ich doch dafür den eingeplanten Ruhetag geopfert Unterwegs begegnete ich einem Leuchtturm Hinweis-Schild, brach jedoch die Fahrt bald ab, als ich sah dass die nächsten 20 Meilen über eine Schotterstrasse führen.
Dem Hinweisschild zum Great Lakes Shipwreck Museum folgte ich dann jedoch hartnäckig, obwohl auch dies einen ziemlicher Umweg bedeutete. Dieses Museum befindet sich bei der Whitefish Point Light Station (gleichzeitig ist dort eine Coast Guard Station) in Paradise am Lake Superior. Die Schicksale von etlichen in den Great Lakes gestrandeten oder versunkenen Schiffen und deren Artefakte werden eindrücklich dargestellt. Beim Betreten des Hauptgebäudes fällt jedoch als Erstes die riesige Clamshell Lens auf, welche den Raum förmlich beherrscht. In einem zweiten Haus, in welchem die historischen Rettungsmittel und ein –Boot ausgestellt sind, erhielt ich eine ausführliche und sehr spannende Privatführung mit vielen Anekdoten ausgeschmückt Das Wohnhaus der Leuchtturmwärter-Familie ist mit historischen Möbelstücken ausgestattet.
Da ich mich bereits soweit oben im Norden befand, beschloss ich einen Abstecher nach in die Stadt Sault Ste. Marie zu machen, welche sich direkt an der Grenze zu Kanada befindet. Die Grenze bildet der Sault Ste. Marie Kanal welcher mittels einer Brücke überquert wird und direkt daneben befinden sich die grossen „Soo Locks“ (http://en.wikipedia.org/wiki/Soo_Locks) welche die Passage zwischen Lake Superior und Lake Huron bilden. Leider war jedoch an diesem Abend in den Schleusen alles ruhig. Vielleicht sieht das ja Morgen anders aus
Mein Hotel befindet sich übrigens direkt oberhalb der amerikanischen Grenzstelle und ich sehe direkt nach Kanada.
Upper Tahquamenon Falls
Whitefish Point Light
Die gigantische Clamshell Lens
Eine Kammer der Soo Locks
Saturday, May 12, 2012
Am Mittag machte ich mich auf den Weg zu den Wagner Falls. Nur hatte ich mir die falsche Verzweigung notiert und so fuhr ich rund 50 Meilen für die Katz oder die Ölindustrie...dabei wäre es so einfach gewesen. Jedenfalls erreichte ich doch noch den richtigen Ort. Die Wagner Falls sind durch einen kurzen Spaziergang in die Schlucht entlang dem Bach erreichbar. Wie schon bei den Munising Falls ist der Park gut gepflegt und für die bessere Sicht wurden eigens Aussichtspodeste angelegt.
Anschliessend fuhr ich der Küste entlang bis ein Schild auf die Miners Falls hinwies und ich diesem folgte. Dieser Wasserfall liegt gut versteckt mitten im Wald und der Marsch dauert rund eine Stunde. Es raschelt fast andauernd im Gebüsch und meist sind es kleine, gestreifte Nager – lustige Tierchen.
Die Strasse führt zusätzlich an einen Aussichtspunkt an der Küste welcher eine tolle Sicht auf die Painted Rocks bietet. Die Farben und Formen sind sehr schön und eindrücklich und der See sieht wie das Meer im Ferienprospekt aus
Die Fahrt führte über unzählige Kurven (wie vermisse ich meine blaue Lady...) der Küste entlang bis ein Schild auf den Leuchtturm „Au Sable Point“ (http://www.nps.gov/piro/historyculture/ausablelightstation.htm) hinwies. Der Marsch dorthin führt durch den Wald und ein Weg ist um die 2km. Immer wieder ist der Blick auf den scheinbar unendlich langen Sandstrand frei und schliesslich wird der weisse Leuchtturm sichtbar – der Weg lohnt sich wirklich.
Auf dem Rückweg besuchte ich noch die Überreste der Schiffswracks – einige Holzbalken und Eisenstäbe sind das Einzige was nach vielen Jahren im Wasser und Sand übriggebliegen ist.
Ich ursprünglich geplant die Küste des Lake Superior erst in Deer Park zu verlassen doch die Strasse ist urplötzlich nicht mehr gepflastert und so fuhr ich gegen Süden zum Etappenziel „Engadine“ in der Nähe des Lake Michigan. Dort gibt es jedoch keine sinnvolle Übernachtungsmöglichkeit und so fuhr ich nach meinem Navi nach Newberry. Dort kam ich auch zu einem anständigen Stück Fleisch
Bereits jetzt wünsche ich Happy Muttertag
Die Wagner Falls
Miners Castle
Miners Falls
Au Sable Point
Friday, May 11, 2012
Der Tag stand im Zeichen der Erholung: Die Fahrt von Marquette nach Munising ist nur kurz und ich bezog Unterkunft Eingangs der Stadt auf einem Hügel mit wunderbarer Seesicht. Ich merkte rasch dass auch die Bootstouren erst am Memorial Day Weekend Ende Mai beginnen. Also hatte ich einen ruhigen Nachmittag und sortierte Fotos.
In der Gegend um Munising gibt es etliche grössere und kleinere Wasserfälle und einige davon wollte ich sehen. Den Anfang machte ich gegen Abend mit den Munising Falls. Nach einem kurzen Spaziergang in eine Schlucht kommt der Wasserfall zum Vorschein. Die Sonne schien noch in die Schlucht und die Stimmung war super; zudem war ich zu dem Zeitpunkt dort alleine und das verstärkte die Wirkung noch.
Abends baute ich meinen Magnetloop auf dem Hotel-Balkon auf, doch die Bänder waren mit Ausnahme von 40m sehr schlecht. Wahrscheinlich sind das immer noch die Nachwirkungen der enormen Sonneneruptionen der letzten Tage. Zudem trat alle paar Minuten eine starke Störung (S8-9 über 15/17/20m) auf welche vermutlich von einer der benachbarten Klimaanlagen stammte. So gab ich schnell auf...
Thursday, May 10, 2012
Am Morgen machte sich ein Bagger hinter dem Hotel zu schaffen – das Geräusch hatte ich schon ewig nicht mehr gehört...
Die Highways wurden immer schmaler – zunächst fuhr ich ziemlich dicht am Lake Michigan, dann führte die Strecke vom See weg, entlang einer verlassenen Bahnlinie. An einem Rangierbahnhof stand eine verlassene Dampflok (Rolf weiss sicher um welchen Typ es sich handelt). Dazwischen verlor ich eine Stunde (suche sie immer noch...) und befinde mich nun in der Eastern Timezone.
Das Gelände wurde immer hügeliger und etwas später fuhr ich an einer Minenanlage vorbei. Erst später realisierte ich dass es sich um eine Eisenerz-Mine handeln muss. Als ich in Marquette am Lake Superior, welcher die Grenze zu Kanada bildet, ankam, fiel mir als erstes im Hafen eine riesige Beton- und Stahlkonstruktion auf, welche in den See hinaus ragt. Diese Konstruktion diente früher als Schiffs-Verladestation für Eisenerz. (Weitere Details unter http://www.andylphoto.com/trains/trestle/)
Einige Meilen ausserhalb der Stadt fand ich rasch ein gutes Hotel und genoss unten am See ein tolles Nachtessen bei äusserst attraktiven Kellnerinnen. Beim anschliessenden Marsch zum Marinemuseum (welches leider erst in einigen Tagen öffnet) und Leuchtturm wurde ich von unzähligen kleinen Biestern (sprich Mücken) fast gefressen...
Ach ja: Ich wechselte wieder mal das Hotelzimmer – Kopf an Kopf mit dem Liftantrieb ist echt nicht mein Ding. Jedenfalls kam ich so zu einem Gratis-Luxus-Frühstück
Wednesday, May 9, 2012
Bereits kurz nach 0800 sass ich wieder im Shack obwohl draussen nach den nächtlichen, teilweise heftigen, Regenfällen das schönste Wetter herrschte.
Die Bänder waren leider aufgrund starker Sonneneruptionen so richtig mies und nur auf 17m waren einige Europäer zu hören. Die Bedingungen wechselten ständig – eine Verbindung mit einem Engländer war zwischendurch fast am kippen, da er teilweise fast vollständig unhörbar wurde. Bei einer spanischen Station mit Sonderrufzeichen konnte ich dagegen beim ersten Anruf bereits das Pile-Up „knacken“.
Dazwischen erzählte George eine Anekdote und eine Geschichte nach der anderen – die Zeit flog förmlich und plötzlich war es Mitten am Nachmittag – höchste Zeit in Richtung Land zu fahren da die letzte Fähre um 1700 fährt. Es folgte die Fahrt zurück nach Greenbay und dann auf der Westseite der Bucht wieder in Richtung Norden bis nach Marinette - Ein kleines verschlafenes Städtchen am Menominee River welcher die Grenze zwischen Wisconsin und Michigan bildet.
Ein Teil meines "kleinen" Gästehauses
Mein Auto (vorne rechts) auf der Fähre während der Rückfahrt
Tuesday, May 8, 2012
Der Tag begann mit wolkenlosem Himmel in Port Washington. Nach dem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf den Weg in Richtung Washington Island. Diese Insel liegt in der Verlängerung einer Landzunge welche ihren Ursprung bei Green Bay hat. Es ist eine ziemlich lange Strecke bis zum Fährhafen des Northport. Das Wetter wurde immer mieser und am Fährhafen begann es zu nieseln. Auf der Insel angekommen, führte meine Route über die gesamte Insel in den Norden auf eine ehemalige Kirschen- und Apfel-Farm. Diese liegt gut versteckt an der Nordküste - lediglich ein schmaler Feldweg führt durch einen dichten Wald. Anlass diesen Ort zu besuchen waren George Ulm, W9EVT und seine Frau Susan welche mich herzlich willkommen hiessen.
Ich habe ja bereits vor zwei Tagen geschrieben dass die Ferien im Zeichen des Amateurfunks stehen. George besitzt eine Sammlung bestehend aus hunderten Empfängern und Sendern der Amateur- und Militär-Funk-Geschichte. Etwa ein Drittel der Geräte ist im Shack-House ausgestellt. Richtig, ein komplettes Haus steht im Zeichen des Amateurfunks. Drei hohe Tower sind mit Richtantennen bestückt und einer davon ist aktuell wegen Sturmschäden horizontal. Während meines Aufenthaltes war noch Dave, N9JDZ, ein langjähriger Freund von George, anwesend. Ich bekam eine erste Führung durch den eindrücklichen Shack. Fotos findet ihr unter http://qrz.com/db/w9evt
Nach dem Abendessen in einem Restaurant ging es zurück und George führte mich in die aktuell aktive Station ein. Auch moderne Geräte sind bei ihm zu finden, so ist unter anderem der momentane Haupt-Transceiver ein IC-7800 (das Flaggschiff von Icom) und dahinter eine Alpha 9500 Endstufe mit 1500 Watt. Das ganze hängt dann entweder an der Mosley Multiband-Richtantenne oder einem Monobander für 15m oder 20m. Nur eben ist aktuell der 20m Monobander wegen dem erwähnten Sturmschaden am Boden. George nimmt teilweise mehrmals täglich an Runden teil, so auch an diesem Abend. Natürlich wurde ich auch gleich einbezogen und die Stunden vergingen schnell. Irgendwann hatte ich die Station dann für mich alleine und tätigte noch einige Verbindungen.
Für die Nacht hatte ich gleich ein gesamtes Haus nur für mich alleine zur Verfügung.
Die Stille auf der Farm ist wirklich enorm und schon fast spürbar Auf der Insel schliesst übrigens niemand seine Türen ab...
Fahrt in Richtung Washington Island
Auf der Überfahrt nach Washington Island werden die Wolken immer dunkler
Monday, May 7, 2012
Nach einem eher durchzogenen Frühstück (kalter Speck ist einfach kein kulinarischer Hochgenuss) gings bei strömendem Regen ab auf den Interstate in Richtung Norden.
Rund um Wilwaukee herrschte auf der Autobahn das übliche „Stadtgnusch“ und ich machte den ersten Halt bei Amateur Electronic Supply. Ich wurde dank Einkaufsliste (ein Antennen-Analyzer ist nun meins) rasch fündig und nach einer Plauderei fuhr ich ins Harley Davidson Museum in Milwaukee. Dieses liegt in einem Industriequartier und Harley hat sich und den Fans ein wirklich tolles Denkmal gesetzt.
Die gesamte Geschichte der Firma wird auf eine spannende Art gezeigt und unzählige Motorräder sind ausgestellt. Eine gesamte Wand ist nur den Motoren (und deren Musik) gewidmet. In einem weiteren Raum werden die Designs, Montage und Test gezeigt. Für Harley Fans ist das Museum ein echtes „Must See“. Die Besichtigung der Downtown liess ich ausfallen und fuhr weiter in Richtung Norden.
Ich hatte am Vorabend entdeckt dass in Port Washington, direkt am Lake Michigan, ein „Holiday Inn“-Hotel steht. Da ich eine Mitglieder-Karte besitze, wollte ich mir diesen Ort näher anschauen.
Das Städtchen ist wunderschön und in der Vorsaison recht verschlafen. Im Hafen begegnete ich einigen Fischern, welche gerade mit reichem Fang zurückkehrten und 31 Lachse für den Fototermin ausbreiteten und überhaupt befinden sich im Hafen fast ausschliesslich Fischerboote.
Auf einer Anhöhe befindet sich der historische Leuchtturm des Ortes (welcher jedoch heute keine Bedeutung mehr hat). Nachdem ich das Gebäude von allen Seiten fotografiert hatte, tauchte ein paar Meter entfernt plötzlich ein Reh auf und stand ganz ruhig da. Offenbar ist das Tier Menschen gewohnt und zeigte keinerlei Scheu – ein toller Moment!
Sunday, May 6, 2012
Lange ist es bereits her dass ich auf meinem Blog einen Eintrag geschrieben habe.
Nun bin ich wieder im Westen, Start ist dieses Mal in Chicago.
Der Flughafen ist mir mittlerweile recht vertraut, da ich in der Vergangenheit schon einige Reisen in dieser Stadt begonnen habe.
Nun bin ich drei Wochen unterwegs und das Hauptmotto dieser Reise ist diesmal der Amateurfunk. Doch dazu schreibe ich später mehr.
In Zürich läufts mit der Security wieder komplett anders. Nach der Kontrolle der Bordkarte werden alle Reisenden zentral kontrolliert und für die USA gibt’s keine Sonderkontrolle mehr. Ich durfte natürlich einmal mehr zur Sonderkontrolle: Zuerst wurde ich vom Zufallsgenerator ausgewählt und dann sah die kleine 2m Antenne auf dem Röntgenbild wie ein Messer aus. Schliesslich war ich am Gate angelangt und wir konnten die „Glarus“ besteigen.
Nach einem unspektakulären Flug war das obligate Warten auf die Einreisekontrolle angesagt und nach über zwei Stunden konnte ich den Koffer in Empfang nehmen.
Nach dem Auftanken meines Zuckerspiegels folgte der angenehm kurze Weg zu den Mietwagendepots und nach einigen Minuten hatte ich einen fabrikneuen (die Hälfte der Knöpfe und Schalter hatte noch Plastikfolien...) Hiunday Santa Fe unter dem Hintern – allerdings mit hartnäckig leuchtender, oranger Kontrollampe. Eine Rückfrage ergab dass diese einen zu tiefen Reifendruck anzeigt. Also raus aus dem Wagen und das Gepäck rein in einen Zweiten der diesmal nur 6 Meilen auf dem Tacho hatte. Offenbar hat National Chicago gerade eine Autolieferung erhalten
Das Hotel war schnell erreicht und das erste Zimmer ebenso schnell getauscht ☺
Anschliessend wollte ich nur noch ins Bett - war allerdings heute bereits wieder um 0700 auf den Beinen – offenbar hatte Sandmännchen früher als geplant Feierabend...
Thursday, September 1, 2011
Schlussendlich ist alles gutgegangen!
Wir waren zwar fast 40 Stunden auf den Beinen und der Heimflug in der Vierer-Reihe kein wirkliches Vergnügen...
Dies war aber dann doch ein Detail und wir waren froh als wir in Zürich landeten und nach 16h Schlaf sah die Welt dann schon wieder anders aus
Monday, August 29, 2011
Es geht vorwärts!
Langsam aber sicher komme ich Europa näher: Aktuell sitze ich am Gate am LaGuardia-Airport (NYC) und warte auf meinen Abflug nach Montreal.
Von dort aus geht es dann am Abend weiter nach München.
Es ist auf jeden Fall ein tolles Gefühl einen Flughafen in Betrieb zu sehen und eine gültige Bordkarte in der Hand zu halten
Update 2230 CHT: Wir habens bereits bis Montreal geschafft und sitzen seit einigen Stunden am Flughafen. In drei Stunden sollte unser Flug nach München dann bereit stehen
Saturday, August 27, 2011
Nun weiss ich wie es ist an einem Flughafen zu stranden... Der Morgen begann harmlos.
Gegen 0500 liefen wir in den Hudson River ein und ich stand auf dem Oberdeck. Kurze Zeit später passierten wir zur linken Seite die Freiheitsstatue und lower Manhattan kam in Sicht. Kurze Zeit später erreichten wir, einem zweiten Schiff folgend, unseren Pier.
Nach dem Frühstück folgte das Einreihen in die Passagiere für die erneute Einreise in die USA. Doch wir hatten Glück und die Prozedur ging rasch vonstatten. Die Taxischlange konnten wir umgehen, indem wir einen etwas teureren Transfer an den JFK Flughafen wählten. Unser Ziel war zügig an den Flughafen zu kommen. Dort angekommen bemerkten wir rasch, dass unser Flug (und eine Menge weitere) dank dem Hurrikan Irene bereits morgens um 0900 gestrichen war.
Wir hatten jedoch keine andere Wahl als an den Flughafen zu fahren, da wir ja keinerlei Hotel-Reservation hatten und herausfinden mussten wie es mit unserem Flug weitergehen würde. Der Swiss-Schalter war erst mal geschlossen. Also warteten wir geduldig bis gegen 1300 endlich zwei Angestellte erschienen. Diese waren jedoch nicht wirklich motiviert uns zu helfen und nach einer längeren Diskussion erhielten wir einen Flug via Boston nach Zürich. Der Haken daran? Der Flug findet erst am 2.9. statt... Keine wirkliche Option zumal keinerlei Unterkunft organisiert wurde. Wir bekamen lediglich pro Person Essensgutscheine für 10$.
Die Abflughalle füllte sich immer weiter mit gestrandeten Passagieren und die Stimmung wurde zunehmend gereizt, zudem waren etliche Familien mit kleinen Kindern in derselben Situation...
Schlussendlich konnte ich einen Internetzugang einrichten und versuchte der drohenden Nacht am Flughafen zu entfliehen. Nach einer Weile konnte ich eine Reservation am La Guardia Airport erreichen und nach einem Anruf an der Rezeption war ich sicher dass dieses Hotel nicht evakuiert würde. Ein Taxi war rasch gefunden und eine Stunde später hatten wir unser Zimmer. Ich habe mich wohl noch nie so über ein Bett gefreut.
Zu dieser Zeit regnete es bereits stark. Je später der Abend wurde und je näher sich Irene in unsere Richtung bewegte desto stärker wurde der Wind. Mitten in der Nacht wurden wir von starken Windgeräuschen geweckt und am Morgen früh nochmals. Am Fernsehen verfolgten wir zwischendurch was passierte und realisierten dass die Gegend von New York praktisch verschont wurde. Andere Teile der Küste hatten dabei weniger Glück und es gab leider etliche Tote. Wir sind gerade von einem Rundgang in unserem Quartier zurückgekommen und es liegen etliche Äste und Blätter am Boden und einige Fernsehantennen stehen schief.
Aktuell suchen wir mit unserem Reisebüro Cosmos-Tours (cosmos-tours.ch) einen Weg früher nach Hause zu kommen
Friday, August 26, 2011
Keine Angst...in unserer Kabine haben wir keine Haustiere, aber während ich die Zeilen schreibe hängt ein Affe von der Decke...
Richtig gelesen! Dieser Affe lebt jedoch nicht...unsere Kabinen-Stewards sind wahre Künstler darin Badetücher in eine Vielzahl verschiedener Tiere zu verwandeln! So hatten wir bereits einen Seelöwen, Pinguin, Elefanten und eben jetzt einen Affen welcher von der Decke hängt.
Es ist zwar erst Nachmittag während ich die Zeilen schreibe und am Abend steht ein weiterer Showact auf dem Programm.
Heute steht jedoch noch das Packen auf dem Programm da der Tag morgen sehr früh beginnen wird. Aktuell läuft gerade erneut eine Durchsage dass das Schiff morgen bereits um 0600 im Hafen sein wird, da der Sturm New York offenbar bereits morgen Abend erreichen soll (was dies für unseren Flug bedeutet werden wir morgen herausfinden...). Deshalb müssen wir das Schiff bereits um 0900 verlassen, da die nächste Kreuzfahrt ebenfalls früher beginnt.
Thursday, August 25, 2011
Gegen Morgen wurden die Fahrgeräusche immer leiser bis wir schlussendlich eine Geschwindigkeit von rund 7 Knoten erreichten. Aktuell sind wir ungefähr auf der Höhe von Kitty Hawk und müssen noch mehr als 24 Stunden auf See verbringen bevor wir in New York anlegen. Ein „Muss“ ist es nicht wirklich da wir den ganzen Tag unterhalten werden (falls denn Passagier dies wünscht ).
Heute Nachmittag stand eine Einführungsstunde zum Thema Hypnose mit Nadeen auf dem Programm. Die Frau kennt sich in der Materie wirklich aus und hielt einen spannenden Vortrag mit praktischen Beispielen. Ich glaube ich muss mir wirklich mal etwas Zeit reservieren...
Um 1700 stand dann hochprozentige Praxis auf dem Programm: Irish Whiskey Tasting.
Wir degustierten vier Irish Whiskeys angefangen bei Jameson bis zum fassstarken „Double Wooded“ Connemara und zum Schluss liefen wir nach Schottland über
Der Barkeeper aus Hong Kong ist in seinem Fach sehr gut und es ergab sich unter uns dreien (ausser mir war nur ein zweiter Gast an der Degustation interessiert – der Rest sass bei der Martini-Verkostung...) eine interessante Diskussion. Normalerweise bin ich kein Fan von Zusätzen im Whiskey, aber das Experimentieren mit Wasser, Wärme, Kälte und Zitronenschale brachte ungeahnte Aromen zum Vorschein!
Im Stardust Theater trat „Le Cirque Bijou“ auf – Ein tolles Artistikprogramm welches sich teilweise über den Köpfen der Zuschauer und auf der Bühne abspielte. Die beiden Künstler von Artmotion waren ebenfalls dabei. Die Nummern wo die Artisten nur an Tüchern hängend durch luftige Höhen fliegen waren Atemraubend. Das Spiel mit Licht und Farben verstärkte die Faszination.
Anschliessend traten die Offiziere, die Küchencrew und weitere Angestellte auf die Bühne und wurden mit grossem Applaus begrüsst. Den grössten Applaus erhielten jedoch die beiden „Waschi Waschi“ Frauen welche mit ihren Desinfektions-Sprühflaschen jeweils am Eingang des Buffets stehen.
Fast vergessen zu erwähnen habe ich das grosse Schokoladebuffet, wo nebst unzähligen Desserts, grosse Figuren wie z.B. die Freiheitsstatue aus Schokolade aufgebaut waren.
Wednesday, August 24, 2011
Der Tag begann einmal mehr erst gegen Mittag.
Der Wellengang war merklich stärker geworden und die Schiffsbewegungen nun deutlich spürbar. Wir fahren die ganze Zeit der Küste entlang, diesmal jedoch auf einem deutlich östlicheren Kurs und es ist nur Wasser in Sicht.
Der Tag verging mit Lesen und faulenzen bis das Nachtessen auf dem Plan stand
Irgendwas lief mit unserer Tischreservation schief und nach über einer halben Stunde hatte sich unser Restaurant-Pager immer noch nicht gemeldet. Auf Nachfrage entschuldigte sich die Empfangsdame und holte den Restaurantchef. Dieser entschuldigte sich zigmal und brachte sogleich die Weinkarte (eine Version ohne Preise) mit der Bemerkung dass wir von NCL eingeladen seien. Der Wein schmeckte mindestens doppelt so gut Jedenfalls setzt die Gesellschaft wirklich alles daran dass die Gäste zufrieden sind.
Anschliessend war Unterhaltung angesagt. Am Vorabend trat nach der bekannten Show „Deal or No Deal“ im Stardust Theater Nadeen, die „Königin der Hypnose“ auf. Eine wirklich gelungene Hypnose-Show mit Leuten aus dem Publikum.
An diesem Abend stand das Duo Artmotion mit einer grossartigen Acrobalance-Show auf der Bühne. Die Darstellung der Figuren fand hauptsächlich in luftiger Höhe, nur an Tüchern hängend, statt.
Spät am Abend trat Nadeen dann erneut auf, dieses Mal jedoch mit der „Erwachsenen“-Version der Show (Alterskontrollen am Eingang inbegriffen). Wiederum liessen sich rund ein Dutzend Personen in Trance versetzen; nur ging es in dieser Show weit freizügiger zu
Tuesday, August 23, 2011
Der Tag begann mit einem herrlichen Röhren von Dieselmotoren...wir hatten am Morgen wie geplant vor Great Stirrup Kay, welches Teil der Bahamas ist, Anker geworfen und das Motorengeräusch gehörte zu einem der beiden Tenderboote welche die Passagiere vom Schiff auf die Insel und zurück transportieren.
Gegen Mittag war ich dann nach einem späten Morgenessen bereit für den Strand und der Grossteil der Passagiere befand sich offenbar bereits dort. Great Stirrup Kay ist Teil der Bahamas und im Besitz der NCL Kreuzfahrtgesellschaft. Aktuell sind auf der Insel Bauarbeiten im Gange (die Bagger stehen unübersehbar in der Gegend), der Strand ist jedoch perfekt. Das unvermeidliche Buffet gibt es auf der Insel selbstverständlich in gewohnter Grösse und der Barservice ist bis an den Liegestuhl (Gedankenstütze an mich: beim Nächstenmal buche ich eine Liege mit Schirm) organisiert. Der Bierkonsum einiger Gäste erinnerte schon fast an gewisse Partystrände... Jedenfalls würde ich keine Woche an einem so stark bevölkerten Strand mitmachen, für einen Tag ist dies jedoch in Ordnung Das Meer ist in der Gegend ähnlich warm wie in der Badewanne und das Bad entspannte enorm.
Am Abend erfolgte dann die Durchsage dass wir wegen dem anrückenden Hurrikan auf Nassau verzichten müssen und stattdessen einen zusätzlichen Tag auf See verbringen werden. Aktuell fahren wir ungefähr mit 12 Knoten in Richtung Nordwest und befinden uns ungefähr auf Höhe von Fort Lauderdale. Die Ankunft in New York ist unverändert für Samstag Morgen geplant.
Monday, August 22, 2011
Gegen Mittag liefen wir in den ersten Hafen ein: Port Canaveral.
Es ist faszinierend zuzusehen wie langsam und ruhig das Schiff im Hafenbecken manövriert wird. Das Anlegen war absolut nicht zu spüren und eine Punktlandung. Die Freigabe durch den Zoll erfolgte schnell und so begaben wir uns zur Ausweiskontrolle und in Richtung der Busse welche zur Besichtigung des NASA Raumfahrtzentrums fahren.
Nach einigen Minuten Fahrt erreichten wir den Eingang und wechselten in den Bus für die „Up and Close“-Tour welche zunächst zu den beiden Space Shuttle Startrampen und via dem gigantischen Vehicle Assembly Building (VAB) zur Saturn V-Ausstellung führte. Das VAB ist wirklich gigantisch anzusehen und wenn man dann noch die Dimensionen der beiden Kiesbahnen für die Raupenfahrzeuge, welche die montierten Space Shuttles zu den Startrampen befördern, sieht, begreift man endgültig dass ein enormes Engineering hinter alldem steckt.
Die gesamte Anlage der NASA befindet sich in einem Naturschutzgebiet mit einer enormen Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen.
In der Ausstellung der Saturn V-Rakete beginnt die Tour zunächst in einem Kino mit einer Einführung des Apollo Programmes und danach erlebt der Besucher einen Raketenstart in dem 1:1 nachgebauten Startkontrollzentrum. Die originalen Konsolen werden bei jedem Schritt beleuchtet. In der gigantischen Ausstellungshalle ist eine originale Saturn V-Rakete in ihrer vollen Länge liegend ausgestellt.
Danach ging es mit dem Bus zurück ins Visitor Center wo nebst Besichtigung eines Shuttles der Raketengarten zur Besichtigung einlädt. Darin sind sämtliche Raketen der amerikanischen Raumfahrtgeschichte ausgestellt.
Alles in allem wäre noch viel mehr zum Besichtigen vorhanden wie z.B. der Space Shuttle Start-Simulator oder das IMAX-Kino. Aber um alles zu sehen reichten die 6 Stunden bei weitem nicht. Dafür wären 1-2 zusätzliche Tage notwendig! Dieser Ausflug war definitiv eines der Highlights dieser Reise!
Sunday, August 21, 2011
Der Tag stand unter dem Stern des Faulenzens...
Das Morgenbuffet liess ich ausfallen und widmete mich einem ausgiebigen Brunch mit einer exquisiten Käseauswahl. Als ich zudem endlich wieder einmal gutes, dunkles Brot entdeckte gab es kein Halten ☺ Die Buffets sind sowieso eine Sache für sich. Die Auswahl ist bei jeder Mahlzeit äusserst gut und bis zum Schluss ist die Auswahl vollständig – ich will nicht wissen was mit den Resten geschieht... Vor den Standorten der Buffets steht zudem immer jemand vom Personal welcher einem eine Desinfektionslösung auf die Hände sprüht – sehr sinnvoll aber der begleitende Spruch „Waschi Waschi“ ist gewöhnungsbedürftig. Das Personal ist grösstenteils asiatischer Herkunft und enorm freundlich.
Am Abend erkundeten wir nochmals in aller Ruhe das Schiff. Das Casino ist äusserst gut besucht, die Bars sind jedoch bereits gegen 2300 ausgestorben – offenbar liegt der grösste Teil der Gäste um diese Zeit in den Kojen...
Saturday, August 20, 2011
Am Morgen stand zuerst die Fahrt nach New York City auf dem Programm.
Das Auto war nach einer kurzen Diskussion über irrtümlich verrechnete Benzin-Gebühren schnell abgegeben und nach einigen Minuten Fussmarsch (selbstverständlich mit vollständigem Gepäck) erreichten wir das Schiffsterminal.
Dort stand zunächst die Security Prozedur auf dem Programm. Das Ganze war jedoch viel lockerer als am Flughafen und meine beiden Amateurfunk-Transceiver im Handgepäck interessierten niemanden (jedenfalls zunächst ). Das Bordkonto mit persönlicher Karte war nach kurzer Zeit ebenfalls eröffnet und der Weg aufs Schiff stand offen. Die Kabinen waren jedoch noch nicht bereit und so begannen wir das Schiff zu erkunden.
Ein grosses Buffet war auf Deck 12 bereits eröffnet und der Grossteil der Passagiere enterte dieses sogleich. Ich gehe hungrigen Massen lieber aus dem Weg und so fand sich erst mal ein schattiger Platz mit Sicht auf die New Yorker Skyline.
Etwas später bezogen wir die recht kleine aber sehr gemütliche Kabine (die Betten sind schmal und kurz) welche sich auf der Steuerbordseite auf Deck 10 befindet und einen recht grossen Balkon hat. ☺
Kurze Zeit später meldet sich ein vermeintlicher Steward via Telefon und fragte ob er kurz vorbeikommen könnte. Der Steward stellte sich als Sicherheitsbeamter heraus und erklärte mit einem Lächeln dass die Security bei meinem aufgegebenen Gepäck vor einem Rätsel stehen würde und sie hätten mich beim öffnen des Koffers gerne dabei...also führte der Weg in Richtung der unteren Decks (dieser Bereich ist für Passagiere normalerweise nicht zugänglich). Die Drahtrollen meiner Langdraht-Antenne, sowie Koaxkabel und andere Gerätschaften führten zu Stirnrunzeln bei der Beamtenschar und es begann eine lebhafte Diskussion. Als dann im Koffer meine Amateurfunk-Lizenz mit dem Schweizerkreuz zum Vorschein kam waren sie urplötzlich beindruckt und hörten genauer zu und wurden neugierig was es mit meinem Hobby auf sich hat Ein Beamter war immer noch der Meinung dass die Drähte böse seien, doch ein Vorgesetzter setzte der Diskussion ein Ende, entschuldigte sich und mein Koffer wurde für unbedenklich erklärt.
Die Abfahrt in New York um Punkt 1600 war mit der tollen Sicht auf die Stadt recht spektakulär und natürlich stand für die meisten Passagiere die Freiheitsstatue im Zentrum des Interesses. Jedenfalls hatte meine Kamera eine Menge zu tun. Der Abend stand danach im Zeichen der Schiffserkundung und natürlich dem Essen. Es gibt eine Vielzahl an Restaurants. Etliche sind im Reisepreis inbegriffen und nur die Spezialitätenrestaurants und Bars kosten einen Aufpreis. Zudem erlaubt ein Teil der Restaurants legere Kleidung und andere zumindest lange Hosen und ein Hemd. Interessant ist dass die Getränke von Pepsi ebenfalls nicht inbegriffen sind. Doch Wasser, Ice Tea und Kaffee sind frei. An Unterhaltung stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung: So gibt es ein Casino im Stile von Las Vegas und ein Theatersaal existiert ebenfalls. Etliche Bars laden zum verweilen ein – nur die Musik ist teilweise nicht so mein Ding und Karaoke ist ebenfalls grenzwertig
Friday, August 19, 2011
Der Tag startete um 0545 als ich erwachte und die Aussicht auf New York genoss. Um aufzustehen war es doch zu früh und so blieben wir bis gegen neun Uhr liegen – jedenfalls verwandelte sich um diese Zeit das Telefon in einen Wecker und setzte der Ruhe ein Ende – dran war niemand – aber es ist ein weckendes Erlebnis wenn das Telefon einige Zentimeter entfernt klingelt...
Nach dem Morgenessen (Das der Platz in Nähe des Times Square teuer ist, sieht man nur schon an der Grösse äääähm „Kleine“ des Essraumes in welchem sich ein Grossteil der Hotelgäste gleichzeitig tummelt) und dem Zusammenpacken fuhren wir zunächst zum Schiffsterminal.
Irgendwie musste ich eine Vorahnung gehabt haben – jedenfalls war die Einfahrt geschlossen...was ist falsch? Ganz einfach wir sind einen Tag zu früh! In den letzten Tagen muss mein Hirn wohl so ganz langsam vertrocknet sein - jedenfalls hatte ich nicht mehr auf den Plan geschaut sondern darauf vertraut dass wir den „Sicherheitstag“ aufgebraucht hatten.
Ein Zimmer in NYC kam schon wegen den Parkgebühren von über 50$ pro Tag nicht in Frage und so machten wir uns nach kurzer Beratung erneut in Richtung Südküste auf – Diesmal über bekannte und bereits Anfangs der Reise befahrene Highways.
Für die Zahlstellen-Wegelagerer haben wir so ein praktisches Gerät an der Windschutzscheibe welches auf den Namen E-ZPass hört (Die Funktion ist unter https://www.e-zpassny.com/en/about/howit.shtml beschrieben). Wieviele Gebühren wir damit bereits gesammelt haben, zeigt uns das Ding leider nicht an...wir sind gespannt...
Unser Quartier haben wir schlussendlich in Hazlet gefunden, das sich ungefähr 40 Meilen von der Mietwagenstelle entfernt befindet.
So verbrachten wir den Rest des Tages am Hotelpool und im Kino
Und morgen geht es definitiv aufs Schiff...
Sicht in Richtung Jersey City und auf den Hudson vom Hotelzimmer aus
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