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Freiburg respektive Fribourg – im Interesse von Romands und Deutschschweizern
Die Arbeitsgruppe Geschichte und Identität stellte anlässlich einer Pressekonferenz ihre Vorschläge im Detail vor. Sie schlägt unter anderem vor, Deutsch als zweite offizielle Sprache anzuerkennen.
Die Arbeitsgruppe (AG) Geschichte und Identität unterbreitet den Vorschlag, Deutsch als zweite offizielle Sprache anzuerkennen, sodass Romands sowie Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer die Möglichkeit erhalten die Kultur und die Partnersprache auf freiwilliger Basis besser kennenzulernen. Der Vorschlag bedeutet, dass alle Familien im Einzugsgebiet frei entscheiden könnten, ob ihre Kinder die Schule auf Französisch oder auf Deutsch absolvieren. Ein zweisprachiges Programm ist für die obligatorische Schule vorgesehen. Die Anerkennung der deutschen Sprache bedeutet im Sinne der AG keine neuen Verpflichtungen, weder für die Lehrer noch für die Angestellten der Gemeinden. Sie schlägt vor, dass die neue Gemeinde den Namen Freiburg respektive Fribourg tragen soll und stellt klar, dass sich die Burgergemeinde Freiburg weiterhin für das Allgemeinwohl engagieren wird, unabhängig von der neuen Gemeinde.
Im Jahr 2019 wird die konstituierende Versammlung Grossfreiburgs ein Konzept für die Fusion der Gemeinden des Raums Grossfreiburg vorlegen. Acht Arbeitsgruppen sind seit 2018 mit der Entwicklung der Inhalte dieses Konzepts beschäftigt. Sie stellen nun anlässlich vier Pressekonferenzen ihre Vorschläge im Detail vor. Die konstituierende Versammlung Grossfreiburgs wird diese Berichte an den Plenarversammlungen vom 3. und 11. April 2019 diskutieren. Anschliessend werden sie in der Vernehmlassung gesendet.