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In der Schweiz absolvieren zwei Drittel der Jugendlichen eine berufliche Grundbildung. Neu können sie während oder kurz nach der Lehre ein nationales Austauschprogramm nutzen. Dieses ermöglicht ihnen, für fünf Tage bis sechs Monate in einem Unternehmen in einer anderen Sprachregion zu arbeiten und optional die Berufsfachschule und/oder einen Sprachkurs zu besuchen.
Mehrsprachigkeit der Schweiz nutzen
Gemäss Mitteilung von Movetia, der nationalen Agentur für Austausch und Mobilität, wird mit dem neuen Austauschprogramm das Potenzial der Mehrsprachigkeit in der Schweiz genutzt. Das Programm bietet sowohl die Gelegenheit, Sprachkenntnisse zu vertiefen, als auch Kompetenzen wie Flexibilität, Offenheit und Kommunikation zu erwerben oder zu vertiefen.
Netzwerk ausbauen
Die beteiligten Institutionen wie Lehrbetriebe, Berufsfachschulen oder Berufsverbände können mit dem Austauschprogramm ihr Netzwerk innerhalb der Schweiz ausbauen. Ab sofort können sie bei Movetia Fördergelder für die Organisation von Austauschen von Lernenden und Lehrabsolventinnen und -absolventen beantragen.
Von der Politik unterstützt
Movetia schreibt in ihrer Mitteilung weiter, der Bundesrat und das Parlament hätten die Erarbeitung eines solchen Programms im Rahmen der Kulturbotschaft 2021–2024 und über eine Motion im Nationalrat unterstützt. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation und das Bundesamt für Kultur (BAK) erteilten Movetia den Auftrag zur Umsetzung. Das BAK unterstützt den nationalen Austausch auf Basis des Sprachengesetzes und finanziert somit Movetias Förderprogramm für die Mobilität in der Berufsbildung.