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Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen den Freiburger René Brülhart eröffnet. Es geht um mögliche Bestechung fremder Amtsträger.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Präsidenten der vatikanischen Finanzaufsichtsbehörde René Brülhart eröffnet. Sie ermitteln wegen möglicher Bestechung fremder Amtsträger, wie Tamedia-Zeitungen schrieben.
Die Staatsanwaltschaft geht laut Tamedia davon aus, dass der Freiburger Brülhart von Zahlungen wusste, die eine von ihm beauftragte deutsche Privatdetektivin an Quellen wie korrupte Polizisten gemacht haben soll. Indizien dazu würden sich in E-Mails finden, die Tamedia vorliegen. Brülhart hatte die Privatdetektivin beauftragt, für seine Beratungsfirma Informationen über Privatpersonen zu beschaffen.
Mit seiner Funktion im Vatikan hatten das nichts zu tun. Eine aktuelle Anfrage liess Brülhart unbeantwortet. Sein Anwalt verwies auf frühere Stellungnahmen, worin Brülhart die Vorwürfe als «unzutreffend» bezeichnet hatte.