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Eltern
Rechte & Pflichten
Das Volksschulgesetz (§§ 50 bis 57) und die Volksschulverordnung (§§ 54 bis 66) regeln die Zusammenarbeit und die gegenseitige Information zwischen Schulbehörden, Lehrpersonen und Eltern sowie Rechte und Pflichten der Schülerinnen und Schüler und der Eltern. Dabei gelten folgende Grundsätze:
Die Eltern und Dritte, denen eine Schülerin oder ein Schüler anvertraut ist
- werden regelmässig über das Verhalten und die Leistungen ihrer Kinder informiert,
- informieren ihrerseits die Lehrpersonen oder die Schulleitung über besondere Vorkommnisse (z.B. krankheitsbedingte Abwesenheit des Kindes),
- wirken bei wichtigen Beschlüssen mit, die ihr Kind individuell betreffen und nehmen an vorbereitenden Gesprächen - z.B. schulisches Standortgespräch - teil,
- können durch die Schulleitung oder die Schulpflege zum Besuch einzelner Elternveranstaltungen verpflichtet werden,
- sind verantwortlich für die Erziehung, den regelmässigen Schulbesuch und die Erfüllung der Schulpflicht.
- Eltern sowie die Mütter und Väter, denen die elterliche Sorge nicht zusteht, können den Unterricht ihrer Kinder besuchen, soweit der Schulbetrieb dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Die Schulpflege
- regelt im Organisationsstatut das Mitwirkungsrecht der Eltern (davon ausgenmommen sind Entscheide in Personalfragen und im methodisch-didaktischen Bereich),
- kann Schülerinnen und Schüler, die disziplinarische Schwierigkeiten verursachen, bis höchstens vier Wochen vom Unterricht wegweisen, in eine andere Schule versetzen oder im letzten Schuljahr vorzeitig aus der Schulpflicht entlassen.