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Loïc Meillard hat sein Talent auch auf höchster Nachwuchs-Ebene unter Beweis gestellt. Der 18-jährige Walliser gewinnt an der Junioren-WM in Hafjell (No) hinter dem norwegischen Top-Favoriten Henrik Kristoffersen die Silbermedaille.
Nach dem ersten Lauf hatte Meillard an sechster Stelle gelegen, im Finale machte er noch vier Positionen gut und sorgte so im zweiten Rennen dieser Titelkämpfe für die erste Schweizer Medaille. In der Sparte Riesenslalom war es das erste Edelmetall an einer Junioren-WM seit neun Jahren für Swiss-Ski. Für den zuvor letzten Podestplatz hatte Carlo Janka gesorgt. Der Bündner war 2006 in Mont Sainte-Anne in der kanadischen Provinz Québec ebenfalls Dritter geworden.
Meillard hatte in diesem Winter auch schon in Europacup-Riesenslaloms für Erfolgsmeldungen gesorgt. Ende Januar errang er in Crans-Montana seinen ersten Sieg auf zweithöchster Stufe, Anfang Februar in Oberjoch (It) liess er einen zweiten und vor wenigen Tagen in Jasna (Slk) einen dritten Rang folgen. (si)
Snowboarden stirbt. Es ist hart aber wahr. Es werden kaum noch Bretter vermietet, die Sesselbahnen werden auf Skifahrer ausgelegt und auch die Schneeverhältnisse lassen die Trendsportart aus den 90er-Jahren im Stich. Der Niedergang des schönsten Wintersportes in fünf Akten.
In den 90er-Jahren galt Snowboarden als die Trendsportart schlechthin. «Zusammen mit dem Inline-Skating [...] gehört Snowboard zu den grössten Gewinnern der 90er-Jahre», steht im grossen Schweizer Sport-Report aus dem Jahre 2000.
Es ist die Zeit, als Freestyle-Skifahren noch so aussah:
Mit dem Snowboard hingegen sah das so aus:
Kein Wunder also, dass die Sportart besonders bei Jungen beliebt war. Das Durchschnittsalter der Snowboarder in der Schweiz betrug damals laut dem Sport-Report 22 …