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Arteriosklerose bezeichnet eine Verhärtung und
Verengung der Schlagadern (Arterie). Dabei lagern sich über lange Zeit
verschiedene Substanzen (unter anderem LDL-Cholesterin) in den Arterien
ab und die Gefässwände verlieren nach und nach ihre Elastizität.
Laien sprechen von "Arterienverkalkung".
Der Begriff ist allerdings irreführend, da es sich in erster Linie um
Cholesterinablagerungen in den Gefässwänden handelt. Später wird
auch Kalzium (Kalk) eingelagert.
Die Entstehung der Arteriosklerose ist ein
langsam fortschreitender Prozess, der sich über Jahrzehnte erstrecken
kann. Zu Beginn kommt es zu einer Anhäufung von Fett-Eiweiss-Molekülen (Lipoproteine/LDL)
unter der Oberfläche der Gefäss-Innenwand. Durch Oxydation werden sie
dann so verändert, dass weisse Blutzellen, die sogenannten Fresszellen (Makrophagen)
dorthin gelangen und die oxidierten Lipoproteine in grossen Mengen
aufnehmen. Diese "Schaumzellen" bestehen fast nur noch aus Fett. Die
fortschreitende Einlagerung von Lipoproteinen und eine dadurch
ausgelöste entzündliche Reaktion führen schliesslich zu Einwanderung von
glatten Muskelzellen und Verkalkung der Gefässwand-veränderungen. Die
Einlagerungen (Plaques) verengen das Blutgefäss. Sie können aufbrechen
und dadurch ein Blutgerinnsel (einen Thrombus) verursachen. Das führt in
der Regel zu einem Herzinfarkt.
Beinflussbare Faktoren sind Rauchen,
Bewegungsmangel, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Übergewicht
und Diabetes mellitus.
Eine ausführliche Beschreibung (5 Seiten)
können Sie hier herunterladen:
Arteriosklerose_und_koronare_Herzkrankheiten.pdf
Hier erhalten Sie weitere wertvolle
Informationen:
www.becel.de
www.cholesterin.de
www.medicine-worldwide.ch/krankheiten/herz_kreislauf_erkrankungen/index.html