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Nachdem im Jahr 2016 eine ausserordentliche Jackpotsituation (Rekordjackpot von 70 Millionen Franken im Swiss Lotto) zu einem sehr hohen Umsatz mit bewilligten Lotterien und Sportwetten beigetragen hat, ist der Umsatz im Jahr 2017 wieder zurückgegangen. Von den 2,81 Milliarden Franken, die die Schweizer Lotterien und Wetten im Jahr 2017 umgesetzt haben, wurden 1,87 Milliarden Franken wieder in Form von Gewinnen an die Spieler ausbezahlt. Die Differenz bildet der sogenannte Bruttospielertrag, welcher im Vergleich zum Vorjahr um 54 Millionen Franken auf 942 Millionen Franken zurückgegangen ist. Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht dies einem durchschnittlichen Spieleinsatz von 333 Franken pro Person (2016: 354 Franken). Gewonnen wurden pro Kopf im Durchschnitt 222 Franken (2016: 236 Franken).
Zahlenlotterien als Hauptumsatzträger Die ertragsstärksten Spiele sind nach wie vor die beiden Zahlenlottos "Swiss Lotto" und "Euro Millions". Sie werden gesamtschweizerisch von Swisslos (Deutschschweiz und Tessin) sowie der Loterie Romande (Westschweiz) angeboten und erzielten 45,3% des gesamten Bruttospielertrages.
Verwendung der Erträge Rund 99,8% der Bruttospielerträge wurden im Jahr 2017 durch die grossen Spielveranstalter Swisslos (deutsche Schweiz und Tessin) und Loterie Romande (Westschweiz) erwirtschaftet. Sie schütteten im vergangenen Jahr insgesamt 593 Millionen Franken an die kantonalen Lotterie- und Sportfonds sowie an direkt begünstigte Sportdachverbände aus. Die übrigen Beträge entfallen auf Kleinlotterien, die von Vereinen zur Finanzierung einzelner Vereinsaktivitäten organisiert werden.