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Die Kapitalstruktur der Framatome, französischen Herstellerin von nuklearen Dampferzeugersystemen und elektrischen Verbindungen, wird gemäss einem Ende Juli 1999 veröffentlichten Plan reorganisiert. 34% des Aktienkapitals werden von der staatlichen Cogema-Gruppe übernommen, die der Framatome dafür die gesamte Herstellung von Uranbrennstoff (ausser von Mischoxidbrennstoff) überträgt.
Wie seit längerer Zeit vorgesehen, hat die britische Regierung Mitte Juli 1999 grünes Licht für die Teilprivatisierung der British Nuclear Fuels plc (BNFL) gegeben: Bis zu den nächsten Wahlen sollen 49% des Aktienkapitals an Private verkauft werden, wobei die BNFL bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen hat.
Ende Juli sind zwei zentrale Versuche zur Erforschung des Verhaltens von geschmolzenem Kernbrennstoff in Unfallsituationen erfolgreich durchgeführt worden, ein Phébus-Experiment in Frankreich und ein Rasplav-Experiment in Russland.
Die beiden Transportschiffe Pacific Teal und Pacific Pintail sind am 20. Juli 1999 aus dem Hafen Barrow in Nordwestengland ausgelaufen. Erstes Ziel war Cherbourg in Frankreich, wo die Pacific Teal Mox-Brennelemente von La Hague lud, während die Pacific Pintail bereits in Barrow mit Mox aus Sellafield beladen worden war.
Block 2 des Kernkraftwerks Beznau (KKB) der Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) wurde am 22. Juli 1999 zur Revision, zum Brennelementwechsel sowie zum Austausch der beiden Dampferzeuger abgestellt.
Nachdem die Sondierbohrung Benken der Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) im Zürcher Weinland erfolgreich abgeschlossen ist, werden Messgeräte für die Langzeitbeobachtung der hydrogeologischen Verhältnisse installiert.