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Tom Lüthi ist trotz eines Sturzes gleich zu Beginn des ersten Trainingstages zum GP von Australien klar der schnellste Schweizer. Schneller als der Berner waren einzig Esteve Rabat und Sandro Cortese.
Dominique Aegerter hingegen kam erneut nicht auf Touren. Als 19. des ersten Trainingstages verlor der WM-Vierte fast eineinhalb Sekunden auf den überlegenen Rabat, der am Sonntag vorzeitig Weltmeister werden kann.
Nur wenig mehr als Aegerter büsste Krummenacher ein (22.). Für Streckenneuling Robin Mulhauser, der sowohl am Morgen wie am Nachmittag stürzte, resultierte mit fast fünf Sekunden Rückstand nur der 34. Platz.
Die Tagesbestzeit in der MotoGP-Klasse sicherte sich Jorge Lorenzo. Der Spanier, der die letzten zwei Rennen in Aragonien und Japan gewonnen hat, blieb um anderthalb Zehntel vor seinem Landsmann Aleix Espargaro. Marc Marquez, der schon drei Rennen vor Saisonschluss als Weltmeister feststeht, reihte sich als Dritter ein. (si/syl)
Am Sonntag beginnt mit dem Grand Prix von Katar in Losail die Motorrad-Saison 2014. Für den erfolgreichsten Schweizer Piloten Tom Lüthi ist der Titel einmal mehr zum Greifen nah - diesmal soll es endlich wieder klappen.
2002 startete der damals noch nicht 16-jährige Emmentaler seine Karriere mit einem 26. Rang beim GP von Deutschland. In den folgenden 179 WM-Rennen schauten immerhin 33 Podestplätze, davon sieben Siege heraus. Die Krönung: Der WM-Titel 2005 in der 125er-Kategorie und die anschliessende Wahl zum «Sportler des Jahres» (vor Roger Federer).
Seither rast der heute 27-Jährige dem Erfolg hinterher, obwohl er in jeder Saison immer zum engsten Kreis der Favoriten gehört hatte. Doch es reichte in den …