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Vielleicht ist das auch alles nur ein Sprachproblem.
Dass Mathematiker sich gerne mit Hilfe von Zahlen verständigen, aus denen sie Formeln machen, welche das ausdrücken, was sie sagen wollen, ist eigentlich gut nachvollziehbar – leider nur für Mathematiker.
Ähnlich ist es mit den astrologischen Symbolen, die sonst kein Anderer versteht, und die daher übersetzt werden müssen, um Nichtastrologen Etwas mitzuteilen. Schwierig wird’s dann, wenn jeder seine eigene Sprache kreiert, weil damit auch unter Eingeweihten keine Verständigung mehr möglich ist.
Wenn Ärzte sich auf Lateinisch miteinander unterhalten, dann geschieht das heute vor Allem deshalb, um international verstanden zu werden, und nicht – wie es früher generell unter Gebildeten der Fall war - , um als elitäre Clique unter sich zu bleiben.
Gegen Diejenigen jedoch, die gar nicht verstanden werden wollen, weil sie den Leuten lieber ein X für ein U vormachen, nach dem Motto: „friss oder stirb!“, gibt’s nur ein Mittel: öffentliche AUFKLÄRUNG, damit Alle wissen, was für einen Unsinn sie verkünden, um sich an der Unwissenheit ihrer Opfer zu bereichern – sei es für Geld, oder auch nur, um sich wichtig zu tun.
Die gute Absicht alleine reicht leider noch nicht, um Wunder zu bewirken, sodass die Heil-Suggestion lediglich der Entkrampfung des Patienten dient, welche die natürlichen, autonomen Heilprozesse wieder möglich macht, die durch die Verkrampfung blockiert worden sind.
Damit lässt sich auch so manche schamanische Spontanheilung erklären, bei der sogar Scheintote wieder zu neuem Leben erweckt werden – besonders bei psychosomatisch bedingten Leiden.
Die vermittelte Botschaft jedoch, man könne sein Problem bereits allein damit lösen, indem man es lediglich WILL, ohne Etwas dafür tun zu müssen, wenn man nicht weiß, WAS man tun soll, ist eine denkbar schlechte, weil sie nämlich den Patienten in eine Situation der Abhängigkeit von einem göttlichen Arzt hält, den er erst gnädig stimmen muss, damit er ihm auch wirklich hilft.
Deshalb ist die beste Hilfe, die man Jemandem angedeihen lassen kann, die Hilfe zur Selbsthilfe, und die funktioniert nur, wenn man es ihm in einer Sprache beibringt, die er auch versteht. Hierbei ist es besonders nützlich, seine Aussagen auch zu begründen, damit der Andere auch versteht, WARUM etwas so ist, wie es ist,
Indem man jedoch Fragen mit der dummen Antwort abblockt: „Das ist so, weil es eben so ist!“, macht man sich hingegen keine Freunde, und der Patient sucht sich einen anderen Gesprächspartner, der besser mit ihm umgeht, denn der rechte Umgang stellt bereits schon ein wichtigen Teil des Lern- und auch des Heilungsprozesses dar, den man dem sowohl dem Schüler als auch dem Patienten angedeihen lassen will.
Dies wäre dann nicht nur ein Sprachproblem, was es mit gutem Willen zu lösen gilt, sondern auch ein pädagogisches.