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Die Staatsanwaltschaft Sursee hat Springreiter Paul Estermann wegen Tierquälerei zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 160 Franken und einer Busse von 3600 Franken verurteilt. Zudem muss der 56-jährige die Verfahrenskosten von rund 1500 Franken sowie seine Anwaltskosten bezahlen.
Estermann, seit den Olympischen Spielen 2012 in London ein sicherer Wert der Schweizer Springreiter-Equipe, erhob gegen den Strafbefehl Einspruch.
Der Strafbefehl bezieht sich auf einen Vorfall, der sich im April 2016 auf Estermanns Hof in Hildisrieden ereignete.