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Textübersetzung aus dem Kunstmuseum Hamburg
Die Lebensbedingungen, unter denen die Indianer am Rio Pilcomayo leben, sind, wenn wir von den Chiriguanos absehen, im großen ganzen für alle dort wohnenden Stämme dieselben.
Einige Unterschiede sind indessen vorhanden. Die Chorotis und Ashluslays leben vom Fischfang, Sammen wilder Früchte und Honig, Ackerbau sowie von der Jagd und der Viehzucht. Aus der folgenden Tabelle sehen wir, welches die Hauptnahrung der ersteren in den verschiedenen Monaten des Jahres ist.
Im Mai, Juni und November leben die Chorotis im Überfluß. Da schwellen die Magen an. Im August und September ist die Zeit der Not. Die Ashluslays beginnen schon im November zu ernten. Sie leiden wahrscheinlich seltener Mangel als die Chorotis. Alle Pilcomayoindianer sind eifrige Jäger, und nur die weitab vom Flusse wohnenden Indianer beteiligen sich nicht am Fischfang. Die Fischgeräte bestehen bei den Chorotis ausschließlich aus Netzen. Die Ashluslays wenden auch eine Art Körbe an. Von Netzen haben sie zwei verschiedene Typen, die wir hier beide angewendet sehen. Das bei den meisten südamerikanischen Indianern so gewöhnliche Schießen der Fische mit Pfeil und Bogen habe ich bei den Chorotis und Ashluslays niemals gesehen.
Angelfischerei ist, wo sie nicht von den Weißen eingeführt ist, unbekannt. Die Ausrüstung der Fischer besteht außer den Netzen aus einer Keule, mit welcher die Fische getötet werden, und einer Holznadel (Abb. 9) mit einer Schnur, auf welche die Fische aufgezogen werden. Die Nadel wird durch die Augen der Fische gezogen und die Schnur mit den gefangenen Fischen so um den Leib gebunden, daß sie hinten wie ein Schwanz herabhängen.
Eine Fischfahrt mit den Indianern gehört zu den größten Vergnügungen, die man am Rio Pilcomayo zu bieten hat. Sobald die Sonne zu wärmen beginnt, wandern die Indianer, Männer und Knaben, mit ihren Netzen nach dem Flusse. Die Frauen bleiben zu Hause oder suchen wilde Früchte. Die alten Männer tragen in der Regel die Sperrnetze, die jungen die Tauchnetze. Ist man zu dem Flusse, wo man fischen will, gekommen, so werden Mäntel, Schmucksachen und Caraguatätaschen abgelegt. Man fischt nackt oder nur mit einem Ledergürtel bekleidet.
Eine Anzahl Indianer bildet mit ihren Sperrnetzen eine Kette über den Fluß (Abb. 8). Die übrigen Indianer treiben die Fische dann nach dieser Kette, während sie selbst mit ihren Tauchnetzen fischen (Abb. 3).
Bei der Fischerei geht es lebhaft zu, denn das ist keine Arbeit, sondern ein Vergnügen. Dort taucht einer mit dem Netz, um nach einem Augenblick mit einem großen Fisch an die Oberfläche zu kommen; er schlägt ihn mit der Keule tot und bindet ihn dann mit der Holznadel um den Leib fest. Hier sieht man ein paar Füße verschwinden, dort sieht man mehrere, die unter Schreien und Lachen in einer Bucht des Flusses mit stillstehendem Wasser, in welchem die Fische sich sammeln, umeinander tauchen. Auf diesen Fischfahrten hat man so recht Gelegenheit, zu sehen, wie schön diese Indianer gewachsen sind. Man sieht keinen, der korpulent ist, keinen, der einen übertrieben großen Magen hat. Alle sind wohlgebaut. Hat der Fischfang müde gemacht, so läßt man sich am Ufer nieder, ruht aus und ißt einen Teil des Fanges auf. Den Rest trägt man zu Frau und Kindern ins Dorf. Fängt man nur wenig Fische, so besitzt man soviel Ehrgefühl, daß man nicht selbst alles aufißt.
Die Chorotis und Ashluslays fischen ohne Kanoes. Sie haben keine Fahrzeuge. Schwimmend und tauchend wie die Ottern verfolgen sie ihre Beute. Nach dem italienischen Forschungsreisenden Boggiani haben dagegen die den Ashluslays und Chorotis kulturell nahestehenden Lengnas im paraguayischen Chaco viele Kanoes. Gleich den Chorotis und Ashluslays haben weder die Tobas noch die Matacos oder Chiriguanos am oberen Pilco-mayo Boote. Mutmaßlich haben aber die Chorotis und Ashluslays früher Kanoes gehabt. Dafür spricht die stark paddelähnliche Form ihrer Spaten (Abb. 1o). Diese sind vielleicht früher als Paddelblätter wie als Spaten angewendet worden.
Herrscht Mangel an Fischen, so sperren die Indianer den Fluß. Eine solche Sperre ist hier abgebildet (Abb. 11). Auf dem Gestell, auf welchem ein alter Choroti mit seinem Netz sitzt, pflegen die Indianer Feuer zu haben, um sich zu wärmen und um Fische zu braten. Damit das Holzgestell nicht brennt, wird es durch Schlamm vom Feuer isoliert.
Eine andere unter diesen Indianer unbekannte, sonst aber von vielen Indianerstämmen bekannte Fischereimethode ist die Vergiftung des Wassers durch gewisse Pflanzen. Dagegen pflegt man große Quaste einer feinblätterigen Schlingpflanze, von den Chorotis ,,Necac“ genannt, ins Wasser zu werfen, die von den Fischen gefressen werden und um die sie sich sammeln. Gewöhnlich setzt man in der trockenen Zeit Laubbüschel im Flusse auf, unter denen die Fische Schatten suchen und leicht mit dem Netz gefangen werden können. Aller eben von mir erwähnter Fischfang wird ausschließlich von den Männern betrieben.
Bei den Ashluslays fischen die Frauen mit Körben. Mit diesen in der Hand schleichen sie den im Schlamme der Sümpfe lebenden langsamen Panzersiluroiden nach und stülpen sie schnell über die Fische. Haben sie einen Fisch gefangen, so holen sie ihn mit der Hand durch die obere Öffnung des Korbes heraus.
Von der größten Bedeutung für die Chacoindianer ist das Einsammeln von wilden Früchten. Der Chaco ist, wie schon erwähnt, außerordentlich reich an solchen, und einige, wie der Tusca, Chanar und Algarrobo, kommen in so großer Menge vor, daß sie tausende Menschen ernähren können.
Jeden Morgen sieht man die Frauen in den Dörfern aufs Feld und in den Wald gehen, um alles Eßbare zu sammeln. Sie haben gewaltige Caraguatátaschen, in denen sie Früchte und Wurzeln sammeln, sowie Stöcke zum Ausgraben von Wurzeln und lange Haken zum Her unterholen von hoch in den Bäumen sitzenden Früchten mit. Den Mann sieht man höchst selten Früchte sammeln. Er tut dies nur, um der Frau ein wenig zu helfen. Außer Früchten werden verschiedene Blätter, Wurzeln, Wurzelstöcke der Caraguatá usw. gegessen. Zum Herausgraben dieser letzteren bedient man sich eigentümlicher Stöcke und Holzsägen.
Die wilden Früchte gehören keinem. Ein Indianer unternimmt jedoch keine Streifzüge in das Gebiet eines fremden Stammes, um Früchte zu sammeln. Staunenerregend ist es, wie genau diese Indianer alle Pflanzen der Wälder und Felder kennen. Ein weißer Mann, der längere Zeit bei den Tobas als Gefangener lebte, hat mir erzählt, daß einmal schreckliche Not herrschte. Man versuchte da, alle möglichen und unmöglichen Zweige, Wurzeln und Blätter zu kochen, um darunter etwas zum Essen Taugliches zu finden.
Sicherlich ist der Mensch in solchen Zeiten der Not auf den Gedanken gekommen, sich durch Kochen und Auspressen des Saftes eine so giftige Pflanze wie die Mandioca nutzbar zu machen. Herrmann berichtet, wie die Ashluslays es verstehen, eine von den Chiriguanos „Ihuahuasu“ genannte giftige Frucht durch Kochen eßbar zu machen.
Wir dürfen auch nicht vergessen, daß die Botaniker keine der wichtigsten Kulturpflanzen dem Menschen gegeben haben. Alle waren schon von den Naturvölkern gekannt. Die Ashluslays wie die Chorotis haben viele, wenn auch nicht große Pflanzungen und leben mehrere Monate jährlich von den Erzeugnissen dieser. Man kann gleichwohl mehrere Choroti- und Ashluslaydörfer besuchen, ohne eine einzige Pflanzung zu sehen, da diese weder in der Nähe der Dörfer noch der Flüsse liegen.
Die Pflanzungen sind mangelhaft oder gar nicht umzäunt. Sie sind oft, aber nicht immer, schlecht gejätet. Bei den Ashluslays habe ich gut gejätete Pflanzungen mit Mandioca gesehen. Besonders charakteristisch für den Feldbau dieser Völker ist, daß sie niemals zusammenhängende Strecken bebauen, sondern einen Fleck hier, einen Fleck da, je nachdem sie ein passendes, leicht zu rodendes Stück finden.
Folgende Pflanzen werden von den Ashluslays und Chorotis angebaut:
Mais (in zahlreichen Varietäten).
Mandicca.
Zapallo (Cucurbita Pepo, Linn).
Wassermelonen.
Tabak.
Baumwolle (nur Ashluslays).
Bohnen (in verschiedenen Varietäten).
Kalebaßfrucht.
Süße Kartoffeln (nur Chorotis).
Die Chorotis und Ashluslays wenden zum Jäten ihrer Pflanzungen Spaten (Abb. 10) aus hartem Holze an. Diese Spaten haben, wie erwähnt, eine eigentümlich paddelähnliche Form. Sie bestehen in der Regel aus einem Stück. Bisweilen ist das Blatt an den Stiel gebunden. Die Männer reinigen die Pflanzungen, beide Geschlechter säen und ernten gemeinsam. Die Feldfrüchte werden aber stets von den Frauen und Kindern nach Hause gebracht, falls sie nicht auf dem Pferde oder Eselsrücken dorthin getragen werden. Die Saatzeit nimmt nach dem Erscheinen der Plejaden ihren Anfang. Die Jahreszeit wird auch nach der Reife der Algarrobo-frucht und anderer wilder Früchte berechnet. Kleinere Perioden werden nach dem Mond bestimmt.
Die wichtigste der hier angebauten Pflanzen ist der Mais. Von den bemerkenswertesten hier anbaubaren Kulturpflanzen sind die Bananen unbekannt. Das umsichtigere schwächere Geschlecht bewahrt die Samen bis zur Neusaat auf. In Zeiten der Not kann es mit ganz großen Schwierigkeiten verbunden sein, die Aussaat vor den hungrigen Magen zu verbergen.
Die Jagd spielt bei den am Flusse wohnenden Indianern eine unbedeutende Rolle. Die vom Rio Pilcomayo entfernt wohnenden Ashluslays sind dagegen eifrige Jäger, was man aus dem Reichtum an Fellen und Knochen wilder Tiere in den Hütten erkennen kann.
Die zur Jagd angewendeten W affen sind vor allem Pfeil und Bogen. W as würde wohl ein Indianer aus dem nordöstlichen Bolivia, z. B. ein Yuracäre oder Güarayü sagen, wenn er die Pfeile und Bogen der Chacoindianer sähe, wenn er sehen würde, wie schlecht sie gearbeitet sind, und daß in der Regel die Steuerfedern fehlen. Er würde sie sicher auslachen. Falls er sie zu einem Preisschießen aufforderte, würde er natürlich sofort über die Chorotis siegen. Er würde sich aber wundern, mit welcher Fertigkeit und Sicherheit die Ashlus-lays mit diesen häßlichen Pfeilen schießen. Auch im Chaco gibt es Pfeile mit stumpfer Spitze zum Vogelschießen. Diese Spitzen sind nicht, wie einige Verfasser behaupten, rund, damit die Vögel getötet werden, ohne die Federn blutig zu machen, da sie hier niemals für Vögel, deren Federn man anwenden will, benutzt werden. Die Pfeile haben nur deshalb klumpige, stumpfe Spitzen, damit sie nicht in den Zweigen der Bäume sitzen bleiben und somit verloren gehen. Schießt man einen Vogel mit einem spitzen Pfeil, so geht er leicht in einen Zweig und bleibt hängen, und es kann schwer und mühselig sein, ihn herunterzubekommen. Der Indianer sucht nämlich immer, wenn er kann, die Pfeile wiederzufinden, die ihr Ziel verfehlt haben.
Bei der Wildschweinjagd werden die Schweine durch die Hunde gestellt und dann durch Keulen getötet. Die Ashluslays wenden zur Vogeljagd gewöhnlich Tonkugelbogen an. Bei den Chorotis habe ich sie nur als Kinderspielzeug gesehen. Auch Schleudern haben diese Indianer. Ich habe jedoch niemals ihre Anwendung auf der Jagd gesehen.
Die Chacoindianer sind nicht so eifrige Jäger, wie die meisten mir von Nordost-Bolivia bekannten Indianer. Moberg hat sich wenigstens oftmals über das mangelnde Interesse der Chorotis für die Jagd geärgert, da es ihm sehr schwer fiel, Gesellschaft zu finden, wenn er jagen wollte.
Ein richtiger Jäger schmückt sich niemals mit fremden Federn. Trägt ein Indianer, der ein wirklicher Jäger ist, Zähne oder leuchtende Federn, so stolziert er mit seinen eigenen Jagdtrophäen. Ein Choroti schmückt sich ebensogern mit einer gefundenen Feder oder mit den Federn eines Vogels, den ein anderer erlegt hat. Hatten wir beispielsweise einen Storch geschossen, so teilten die Indianer die Federn unter sich, so daß jeder ein paar bekam.
Verschiedene Amulette werden von den Ashluslays auf der Jagd angewendet. Hat man in der stets unentbehrlichen Caraguatätasche den Kopf einer Schildkröte, so kann man die Rehböcke anschleichen, ohne daß sie davonspringen. Bei der Stranßenjagd ist es gut, Hautstücke von der Brust von Straußen, die man getötet hat, mitzunehmen. Sehr gewöhnlich ist es, an geeigneten Stellen, wie Tränken, Plätze wo die Strauße weiden usw., Jagdhütten zu bauen. Man versteht auch die Anwendung von Schlingen. Die Männer sammeln Honig und W achs. Den letzteren wenden die Indianer für ihre Pfeile, zu Pfropfen, in Tongefäßen, zu allerlei Reparaturen usw. an.
Um beim Finden der Bienennester besseres Glück zu haben, stechen sich die Ashluslays mit einem hölzernen Pfriemen über die Augen, bis das Blut fließt. Das Aderlässen ist übrigens sehr gewöhnlich. In der Tasche eines jeden Choroti- und Ashluslayindianers befinden sich eine ganze Menge knöcherner Pfrieme, mit denen er Ach sticht, wenn er müde ist. Viele Indianer und auch Indianerinnen sind an Armen und Beinen ganz mit Krusten bedeckt, so v iel haben sie sich gestochen. Nach einer anstrengenden Fisch- oder Jagdtour u. dgl. sieht man nicht selten Indianer, die sich wütend in Arme und Beine stechen, so daß das Blut strömt.
Die Leiden eines angeschossenen Tieres versteht ein Indianer nicht zu würdigen. Niemand gibt ihm den Gnadenstoß, soweit dies nicht nötig ist, damit es nicht entspringt.
Wir Weißen brauchen uns darum nicht über die grausamen Indianer zu überheben, wir lassen mißgebildete Kinder leben und sich quälen, wir essen ruhig im Überfluß, während die Mitmenschen in unserem eigenen Staat hungern. Das tun dagegen diese Indianer niemals.
Von Insekten wenden die Chorotis und Ashluslays nur eine große Käferlarve, die sie rösten, als Nahrung an. Erst wenn Not am Mann ist, ißt man wohl alle möglichen Würmer. Sie kennen lalle die kleinen Tiere ausgezeichnet und haben für alle Namen. Als ich 1902 den Cliaco als Zoologe besuchte, pflegten die Chorotis für mich zu sammeln. Zeigte ich ihnen an dem einen Tage ein Insekt, von dem ich mehrere Exemplare wünschte, so kamen sie sicher am folgenden Tage mit einer großen Menge von diesen wieder. Sie kannten jedes kleine Tierchen sowie jede Pflanze und wußten, wo sie dieselben zu suchen hatten.
Die Viehzucht ist ebenfalls ein für diese Indianer wichtiger Nahrungszweig. Die Chorotis haben recht viele Schafe und Ziegen sowie eine geringe Anzahl Pferde. Viel reicher an Vieh als jene sind die Ashluslays. In einem ihrer Dörfer, dem Dorfe des Häuptlings Tone, das damals ca. 400 Einwohner hatte, zählte ich etwa 200 Kühe, etwa 200 Pferde, Maulesel und Esel, davon viele Stuten und Füllen, sowie über 500 Schafe und Ziegen. Außer diesen Haustieren gibt es Hühner und Katzen und eine unzählige Menge Hunde. Im Dorfe Tones befanden sich sicher ein paar hundert Hunde. Diese Indianer töten die jungen Hunde nicht, sondern lassen sie sich frei vermehren. Alle diese oft ausgehungerten Hunde sind deshalb eine wirkliche Plage im Dorfe. Sie werden jedoch gut behandelt und nicht geschlagen, obschon die Nahrung nicht für so viele Münder reicht. Ich sah einmal eine Chorotifrau, die an der einen Brust ihr Kind, an der anderen einen Hund säugte. Stirbt ein Hund, so wild er gleich den Pferden der Indianer ordentlich begraben, und ein Pferd mit dem Holzspaten vergraben, ist sicher ein tüchtiges Stück Arbeit. Die Weißen in Bolivia werfen dagegen ihre toten Hunde und Pferde auf den Müllhaufen und lassen, als Dank für die erwiesene Pflichttreue, die Geier ihnen den letzten Dienst erweisen.
Zum Tierbestand in einem Choroti- oder Ashluslaydorf gehört beinahe mit Sicherheit eine Anzahl wilder Tiere. Diese sind aller Lieblinge. Man sieht Störche, Nutrias, Wildschweine, Strauße, Füchse usw. In der Regel sind sie Spielkameraden der Kinder. Diesen bereitet, wie unseren Kindern, das Binden der Strauße, Tränken der Pferde, Füttern der Kühe usw. eine große Freude.
Einmal bot ich in einem Ashluslaydorf ein prächtiges Tuch für eine Henne. Ein kleines, süßes, etwa 1o jähriges Mädchen tauschte sich mit Freuden das Tuch ein. Als sie sah, daß die Henne geschlachtet wurde, wras sie sicher nicht erwartet hatte, begannen die Tränen über ihre Wangen zu rollen, und plötzlich sprang sie davon, um ihren Freund zu beweinen. Das Tier u’ar ihre Gesellschaft und sicher nicht zum Essen bestimmt.
Die Indianer im Chaco haben seit langer Zeit dieselben Haustiere wie der weiße Mann. Verschiedene Stämme stehen von alters her mit den V eißen in Berührung. Andere, tiefer im Chaco wohnende haben dann durch den Handel zwischen den Stämmen diese Tiere erhalten. Von besonderer Bedeutung sind hier natürlich die Schafe, aus deren Wolle die Indianerinnen Mäntel weben. Im Innern des Chaco, vom Rio Pilcomayo gerechnet, ist das Land sehr wasserarm, und während der Trockenzeit haben die Indianer häufig kaum Wasser. Sie graben deshalb Brunnen. Solche habe ich bei den Ashluslays bis zu einer Tiefe von 4 m gesehen.*) Die Forderungen eines Indianers an die Beschaffenheit des Wassers sind sehr gering. So habe ich die Ashluslays aus Sümpfen mit braungrünem, stinkendem Wasser trinken sehen, ohne daß es ihnen irgendwie schlecht zu bekommen schien. Wahrscheinlich gibt es in den abgelegenen Gegenden, wo die Ashluslays wohnen, weder Typhoid-noch Dysenteriebakterien.
*) Die den Ashluslays und Chorotis nahestehenden Lenguas graben nach Hawtrey sehr tiefe Brunnen. ,,The wells were on rising ground in a sandy soil, about 15 or 20 fcet deep, with a hole at the top only 2 feet by 2 feet 6 inches in diameter, and so made that a man could go down by foot holes on either side (as I myself went down to see how it was made), and a bücket and rope were used.“ Seymour II. C. Hawtrey. The Lengua Indians of the Paraguayan Chaco. J. A. Inst. Vol. XXXI. London 1901. Seite 289.
Ich selbst bin fest überzeugt, daß ich, falls ich z. B. in Schweden all den Schmutz getrunken hätte, den ich im Chaco genossen habe, jetzt nicht mehr unter den Lebenden wäre.
Wie man bei den Ashluslays und Chorotis ißt.
Wäre ich zu einem Ashluslay- oder Chorotimittag eingeladen und könnte selbst die Speisekarte wählen, so würde ich sicher über Kohlen gebratene und auf grünen Blättern servierte Fische begehren. Hätte ich sie selbst etwas salzen dürfen, denn Salz wenden die Ashluslays und Chorotis selten an, so wären sie ganz einfach lecker. Niemand kann so wie ein Indianer Fische rösten. Von den Fischen würde ich dann so viel essen, daß ich nichts anderes zu berühren brauchte, denn schreckliche Sachen können serviert werden. Es gibt Dinge, die selbst der fanatischste Ethnograph nicht zu verzehren vermag. Die Ingredienzien selbst brauchen nicht so schlecht zu sein, der Schmutz bei der Zubereitung ist aber unerhört. Därme werden z. B. niemals vor dem Kochen gewaschen, sondern ganz einfach entleert. Bisweilen muß jedoch der Darminhalt als Gemüse zum Fleisch dienen. So werden die Erdratten mit Eingeweide und Exkrementen verzehrt. Sie werden ganz ins Feuer gelegt, wo sie durch die Hitze anschwellen. Dann werden Löcher in den Magen gestochen, damit die-Luft, nur die Luft herauskommt. Auch Eidechsen werden mit Eingeweide und allem gegessen. Frösche, Füchse und in der Regel, aber nicht immer, Geier werden als nicht eßbar betrachtet. Verschiedene Früchte, z. B. Algarrobo, weiden gewöhnlich in folgender Weise gegessen: die Frucht wird zerklopft und in einer großen Kalebasse mit Wasser gemengt. Um diese setzen sich mehrere Personen, immer vom gleichen Geschlecht, denn Männer und Frauen essen nicht zusammen, jeder nimmt sich mit den Fingern ein ordentliches Stück, saugt daran und spuckt es dann wieder in das gemeinschaftliche Gefäß. Daß es unangenehm sein könnte, den Speichel eines anderen in den Mund zu bekommen, ist den Indianern vollständig unbegreiflich. Will man eine längere Zeit bei den Ashluslays und Chorotis hausen und ihr Leben zu leben versuchen, muß man sich über „Vorurteile“, die man in dieser Beziehung haben kann, hinwegsetzen, und man wird wirklich bald unbegreiflich verhärtet.
Die Ashluslayindianer essen Honig mit Bürsten aus Caraguatástämmen, die sie in den Honig tauchen, ablecken, wieder eintauchen, dem Nachbar reichen usw. Wie wenn wir mit Rasierpinseln äßen — denn so sehen diese Werkzeuge aus (Abb. 15).
Bestimmte Mahlzeiten habe ich bei den Chorotis und Ashluslays nicht beobachten können. Ist genügend Nahrung vorhanden, so essen diese Indianer auch des Nachts.
Als Reisezehrung auf den Wanderungen werden getrocknete Fische, Maiskuchen, Klöße aus gekochter Chanarfrucht und solche von Algarrobomehl angewendet. Die letzteren sind wirklich gut. Wie sie zubereitet werden, ist mir unbekannt, denn da ich sie auf meinen Streifzügen mit den Ashluslayindianern stets zu essen pflegte, beschloß ich, dieses Geheimnis, aus Furcht, daß ich, nachdem ich es kennen gelernt habe, auf die guten Klöße verzichten würde, niemals zu erforschen.
Die umsichtigen Frauen bereiten, wenn Überfluß an Speisen vorhanden ist, Konserven. Früchte werden in großen Massen getrocknet. Zuweilen ziehen sie in Begleitung der Männer nach abgelegenen fruchtreichen Gegenden, und lassen sich dort eine Zeitlang unter eifriger Arbeit nieder. Wenn man eine solche „Konservenfabrik“ sieht, muß man unwillkürlich an die Ähnlichkeit mit dem Einmachen unserer nordischen Frauen zur Herbstzeit denken. Überall liegen Haufen von rohen, gekochten, gebratenen und getrockneten Früchten.
Von großem Interesse sind die von den Ashluslays zum Rösten angewendeten Öfen. Ein solcher Ofen ist hierneben beschrieben und abgebildet (Abb. 16). Er ist von demselben Typ, wie der von den Tsiräkuaindianern im Xordchaco angewendete. Nachdem die Früchte geröstet sind, werden sie getrocknet und können dann monatelang aufbewahrt werden. Die Indianerfran ist ein umsichtiges Hausmiitterchen.
Dies verwundert vielleicht den Leser, der möglicherweise die Naturvölker hat beschreiben hören, als lebten sie nur für den Tag und dächten niemals an die Zeiten der Not.
Das Essen kochen die Indianerinnen in einfachen irdenen Töpfen. Man ißt in der Regel aus Schalen von Kalebassen und mit den Fingern oder mit einem Löffel aus einer Musdiel oder Kalebasse. Da die Frauen sich nicht immer eiserne Messer verschaffen können, benutzen sie noch hölzerne Messer (Abb. 17), mit denen sie die Fische abschuppen und ausnehmen.
Mörtel aus hartem Holz mit Keulen aus demselben Material sind allgemein. Die Ashluslays wenden auch Mörtel einer ganz anderen, höchst merkwürdigen Art an. Sie bestehen aus inwendig mit in der Sonne getrocknetem Lehm bekleideten Erdgruben. Natürlich werden die in diesen Mörteln zerquetschten Früchte etwas erdig, aber etwas mehr oder weniger Schmutz macht in der indianischen Küche nicht viel.
Körbe sind bei diesen Indianern unbekannt, ebenso wirk-liche^Seiher. Will die Indianerin z. B. Algarrobomasse durchseihen, so wendet sie ganz einfach ein Stück einer Caraguatätasche an. Der Grund, warum die Chacoindianer keine Körbe anwenden, kann kaum darin liegen, daß solche ihnen vollständig unbekannt sind, denn sie kennen direkt oder indirekt die Chiriguanos, die solche haben. Das geeignete Material dazu, d. h. Palmblätter, ist auch reichlich vorhanden. Im großen ganzen ersetzen jedoch die Caraguatä-taschen vollständig alle Körbe, außerdem sind sie haltbarer und lassen sich bequemer auf den Wanderungen mitnehmen und in den Hütten aufbewahren. Die Körbe sind also für diese Indianer vollständig unnötig und sogar ungeeignet.
Ist Überfluß an Trinkwaren, d. h. Bier aus Algarrobo, Chanar oder Mais, vorhanden, so essen die Mannen nicht sehr viel, denn das Bier, das sie trinken, ist stark sättigend und nährend. Das Bier ist in solchen Zeiten für sic Speise und Trank. Oft läßt das Trinken ihnen auch keine Zeit zum Fischen und Jagen.
Die Indianer kämpfen sicher zuweilen einen harten Kampf, um die Forderungen des Magens befriedigen zu können. Ist der Magen voll, so ist der Indianer froh und übermütig, da tummeln sich die Kinder in ausgelassener Freude, da tanzt die Jugend jeden Abend und hat Rendezvous in den Büschen, da sitzen die Alten und trinken Bier in gewaltigen Kalebassen und rauchen und spucken und prahlen mit ihren Taten und amüsieren sich königlich. Ist der Magen leer, dann ist es still auf den Spielplätzen, dann ist kein Tanz, kein Rendezvous, kein Bier und keine Prahlerei.
Als ich 1908 die Chorotidörfer besuchte, waren die Magen von fetten Fischen ausgespannt. Herrliche Fische! Da war Tanz und Fest. Ein Jahr später kam ich wieder. Ach, wie mager doch alles war, bis die Chanar- und Algarrobofrüchte reif wurden. Dann war wieder Freude in den Dörfern. Gibt es gebratene Fische und Fischfett oder große Kalebassen mit Algarrobobier, dann lebt sich’s gut für einen Indianer am Rio Pilcomayo.
Text aus dem Buch: Indianerleben (1912), Author: Nordenskiöld, Erland.
Die einzelnen Buchabschnitte
Indianerleben – Einleitung
Indianerleben – Reise nach dem Arbeitsfeld
Indianerleben – Der Calilegua
Indianerleben – Unter den Indianern am Rio Pilcomayo
Indianerleben – Unter den Indianern am Rio Pilcomayo (Fortsetzung)
Indianerleben – Das Indianerhaus
Indianerleben – Der Kampf ums Dasein
Indianerleben – Indianerkinder
Indianerleben – Männer und Frauen
Indianerleben – Trinkgelage
Indianerleben – Das Tabakrauchen
Indianerleben – Medizinmänner, religiöse Vorstellungen
Indianerleben – Vom Matacoindianer Na-yás erzählte Sagen
Indianerleben – Kunst und Industrie
Indianerleben – Krieg und Frieden
Indianerleben – Handel
Indianerleben – Besuch in fremden Dörfern
Indianerleben – Das Verhältnis zu den Weißen
Indianerleben – Das Land der Chané- und Chiriguanoindianer
Indianerleben – Vom Lande der Chané- und Chiriguanoindianer
Indianerleben – Der Indianer als Historiker
Indianerleben – Alltagsleben in den Chané- und Chiriguanohütten
Indianerleben – Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern
Indianerleben – Nahrungszweige
Indianerleben – Zubereitung der Speisen
Indianerleben – Spiele
Indianerleben – Das Leben der Indianerkinder
Indianerleben – Alltagskleidung
Indianerleben – Reinlichkeit
Indianerleben – Vom Mutterleib bis zum Grabe
Indianerleben – Häßliche Worte, Homosexualität, Selbstmord, Schamgefühl u. a.
Indianerleben – Häuptlinge und Gesetze
Indianerleben – Trinkgelage bei den Chanés und Chiriguanos
Indianerleben – Kunst und Industrie
Indianerleben – Sage und Religion
Sage und Religion – 1. Der Weltuntergang und der Raub des Feuers
Sage und Religion – 2. Der Weltuntergang und der Raub des Feuers
Sage und Religion – Geister- und Tiersagen
Indianerleben – Die katholischen Missionen unter den Chiriguanos
Indianerleben – Die Furcht vor den Gummigegenden
Indianerleben – Frondienste für die Weißen
Indianerleben – Die Tapieteindianer
Indianerleben – Kultur und Sprache der Tapieteindianer
Indianerleben – Tapietesagen
Indianerleben – Die Tsirakuaindianer
Indianerleben – Schlußwort
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens
Die einzelnen Buchabschnitte:
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Vorwort
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Auf dem Rio Negro bis Trindade
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Durch die Stromschnellen des Rio Negro
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Bei den Baniwa-Stämmmen am Rio Issana
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Zu den Huhuteni- und Siusi-Indianern
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – In Cururu-cuara
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Tanzfest in Ätiaru
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Jagdwaffen und Jagd am Aiary
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Die Kaua-Indianer und ihre Maskentänze
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Über Land zum Gaiary-Uaupes
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Krankheit, Tod, Begräbnis, Hochzeit bei den Siusi-Indianern
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Zurück nach São Felippe
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Auf dem Rio Curicuriary
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Bei den Tukano- und Desana-Indianern
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – An der Pary-Cachoeira und zurück nach São Felippe
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Bis Yauareté
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Fischfang und Fischereigerät
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Es gibt keine Hölle für die Cachoeirafahrer
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Ins Quellgebiet des Caiary-Uaupes. Die Umaua
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Die Kobeua-Indianer und ihre Maskentänze
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Anbau und Verarbeitung der Maniok
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Flechten und Weben
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Töpferei
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Hausschmuck
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Zum Rio Negro und nach São Felippe
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt 1450 – 1600
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – Vorwort
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – FRÜH-RENAISSANCE
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – ZWEITER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – DRITTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – VIERTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – FÜNFTER ABSCHNITT.
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – SECHSTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – SIEBENTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – ACHTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – NEUNTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – ZEHNTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – ELFTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – ZWÖLFTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – DREIZEHNTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – VIERZEHNTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – FÜNFZEHNTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – SECHZEHNTER ABSCHNITT
Abschnitt 18 wurde beim Numerieren versehentlich übersprungen. (Original Bucheintragung S. XIII)
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – SIEBZEHNTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – NEUNZEHNTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – ZWANZIGSTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – EINUNDZWANZIGSTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – ZWEIUNDZWANZIGSTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – DREIUNDZWANZIGSTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – VIERUNDZWANZIGSTER ABSCHNITT
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Deutsche Mythologie – Die Riesen – Wasserriesen
Deutsche Mythologie – Der Götterglaube
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Deutsche Mythologie – Mythenansätze und Mythenkreise
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Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Tius
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Deutsche Mythologie – Die Göttinnen
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Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Baduhenna
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Deutsche Mythologie – Der Kultus
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Gottesdienst, Gebet und Opfer
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Opferspeise
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Deutsche Mythologie – Der Kultus – Der Götterdienst im Wirtschaftsverbande
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Der Götterdienst itn Staatsverbande
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Der Götterdienst im Kriege
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Der Götterdienst des Einzelnen im täglichen Leben
Deutsche Mythologie – Das Priesterwesen
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Deutsche Mythologie – Tempel
Deutsche Mythologie – Tempelfrieden
Deutsche Mythologie – Tempelschatz
Deutsche Mythologie – Götterbilder
Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt
Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt – Der Anfang der Welt
Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt – Die Einrichtung der Welt
Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt – Das Ende der Welt
Kunst & Buchübersetzungen aus dem Kunstmuseum Hamburg:
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