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Lohn versus Dividende
Schwierige Aufteilung zwischen dem angemessenen Lohn und einer Dividende eines Unternehmensaktionärs
Im Rahmen der Einführung der Unternehmenssteuerreform II per 1. Januar 2009 wurde unter anderem die privilegierte Dividendenbesteuerung eingeführt.
Das Verhältnis von Lohn zu Dividende bei Unternehmensaktionären hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Da auf Vermögenserträgen keine AHV-Beiträge zu entrichten sind, scheint es für Unternehmensaktionäre vorteilhaft, ein tiefes Salär und eine hohe Dividende zu beziehen.
Dies ist zum Nachteil der Ausgleichskassen, denn es gehen ihr dadurch Beiträge verloren. Im Rahmen von Arbeitgeberkontrollen kommt es daher regelmässig zur Umqualifizierung von Dividende in Lohn.
Die Dividendenzahlung wird nur dann teilweise als massgebender Lohn betrachtet, wenn eine offensichtlich überhöhte Dividende und gleichzeitig kein oder ein unangemessen tiefer Lohn ausgerichtet wird. Eine Aufrechnung wird dann höchstens bis zur Höhe eines branchenüblichen Gehalts vorgenommen.
Die Angemessenheit der Dividende bemisst sich grundsätzlich in Relation zum Steuerwert der Wertpapiere (Vermögenssteuerwert). Dieser wird von den Steuerbehörden ermittelt. Dividenden von 10 Prozent oder mehr im Verhältnis zum Steuerwert der Wertpapiere sind vermutungsweise überhöht.
Lohnrechner:
Fazit:
Eine optimale Aufteilung zwischen Lohn und Dividende ist von grosser Wichtigkeit und sollte genau geprüft werden. Ihr Treuhänder kann Ihnen dabei Hilfe leisten und verschiedene Modelle rechnen.
Die Rechtsicherheit in Bezug auf den branchenüblichen Lohn ist mit klarem Verweis auf den Lohnrechner verstärkt worden.