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Die Generalversammlung der Société Suisse des Auteurs, société coopérative fand am 17. Juni 2019 im Théâtre Sévelin in Lausanne statt.
Die Generalversammlung verabschiedete den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2018 verabschiedet und erteilte dem Verwaltungsrat Entlastung.
In seinem Bericht kam der Präsident Denis Rabaglia auf die Herausforderungen zu sprechen, welche die SSA 2018 zu meistern hatte: Im Kontext zweier eidgenössischer Abstimmungen und einem wichtigen Tarifstreitfall stellten mehrere Faktoren eine Bedrohung für den Geschäftsgang der Genossenschaft dar. Dank einem besonders proaktiven Management konnte das Geschäftsjahr aber mit einem aussergewöhnlich tiefen durchschnittlichen Kommissionensatz abgeschlossen werden. Dieses Resultat gilt es jedoch zu relativieren: Es wurden notwendige Projekten vertagt, deren Umsetzung nun ansteht.
Der Direktor Jürg Ruchti informierte über die Entwicklung des Urheberrechts in Europa und der Schweiz, und betonte abermals, wie wichtig die Problematik des Wertetransfers für Urheberinnen und Urheber ist: Internetplattformen behalten Gewinne für sich, die sie dank von anderen geschaffenen und produzierten Inhalten generieren. Darauf präsentierte er die Kennzahlen 2018 und erinnerte daran, dass den Urheberinnen und Urhebern der SSA neue Musterverträge zur Verfügung stehen. Zuletzt kam er kurz auf das politische Engagement der SSA im Jahre 2018 zurück: Kampf gegen die No-Billag-Initiative, Kampagne für das neue Geldspielgesetz und Einsatz der SSA während der Konsultation zum neuen Bundesgesetz über elektronische Medien.
Verwaltungsratswahlen
Drei Verwaltungsratsmitglieder wurden für eine Dauer von drei Jahren wiedergewählt: Fabienne Berger (Bühne), Christophe Bugnon (Bühne) und Manon Pulver (Bühne).
Ein neuer Verwaltungsrat wurde als Nachfolge von Louis Crelier gewählt, welcher dem Gremium 18 Jahre angehört hatte. Es handelt sich um den Komponisten Arthur Besson, der im Verwaltungsrat das musikdramatische Gesamtheit der Werke einer bestimmten Verwaltungskategorie vertreten wird.
Fête des lauréats
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der GV gesellten sich anschliessend im Théâtre Arsenic zu den Urheberinnen und Urhebern, die in den vergangenen zwei Jahren in den Genuss eines Stipendiums oder einer anderen Unterstützung des Kulturfonds der SSA gekommen sind, sowie zu den Mitgliedern der Jurys und den Produzentinnen und Produzenten der betreffenden Werke.
Diese zweite Fête des lauréats bot auch Gelegenheit, von Jolanda Herradi, Delegierte für kulturelle Angelegenheiten, Abschied zu nehmen, welche die SSA nach 21 Jahren im Dienste der Förderprogramme verlässt.
Der Jahresbericht der SSA ist auf der Website www.ssa.ch publiziert, wo auch eine Online-Kurzfassung zu finden ist.