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Notfallplanung
Die hohen Wasserstände zusammen mit den schlechten Wetterprognosen veranlassten den kantonalen Sonderstab Hochwasser am 13. Juli, für die Aare unterhalb von Olten die Alarmstufen 1 und 2 auszurufen.
Dies bedeutet, dass die in einem Notfallkonzept erarbeiteten Massnahmen zur Vermeidung von Schäden eingeleitet wurden. Im Notfallkonzept ist genau festgehalten, an welchen Stellen die Feuerwehren sogenannte «mobile Elemente» einsetzen müssen, um die Aare am Eindringen ins Siedlungsgebiet zu hindern, und wo Strassen gesperrt und Pumpen installiert werden müssen. Die eingesetzten mobilen Sperren bewährten sich und es kam unterhalb von Olten zu keinen direkten Schäden durch ausuferndes Aarewasser.
In Olten selber wurden einige Unterführungen und Teile der Liegewiese der Oltener Badi überschwemmt. Das Aare-Bistro in der Nähe des Bahnhof Olten wurde ebenfalls durch mobile Elemente geschützt.
In vielen Gemeinden traten kleinere und mittlere Fliessgewässer über das Ufer. Hier ist eine Alarmierung nicht möglich, da diese zu schnell einen hohen Abfluss erreichen. Hier helfen nur Hochwasserschutzmassnahmen, um grössere Schäden zu vermeiden.
Zum Glück bestimmte ab dem 17. Juli für einige Tage ein Hochdruckgebiet das Wetter, was die Hochwasserlage im Kanton Solothurn etwas entspannte.