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Die Chlausjäger sind eine Gruppe junger Männer, die von Haus zu Haus ziehen.
Immer am zweiten Donnerstag im Dezember hallt es durch das Dorf von den „Geisslechlöpfer“ und dem Horn der „Chlausjäger“. Dann ziehen die 14 bis 15 Jährigen des Dorfes von Haus zu Haus und verteilen Nüsse und Mandarinen an die artigen Kinder und Ruten, Nüsse und Mandarinen an die Mittel artigen und nichts für die Unartigen.
Jeder der sechs Chläuse trägt eine Larve, ist mit einem Rossstäuber (an einen Stecken genieteter Pferdeschwanz) ausgerüstet und trägt vier bis fünf Pferdegeschelle (Gurte, bestückt mit Glocken und/oder Schellen).
Es soll aber auch schon vorgekommen sein, dass ein unartiges Kind innerhalb des Hauses gejagt geworden ist.
Die älteste Erwähnung dieses Brauches findet sich 1828.