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Die Strasse Richtung Augusta Raurica wies verschiedene Varianten auf.
Bei Grandval war eine Verzweigung. Eine Strasse folgte über den Mont Raimeux die andere über den Oberen (habe ich am 18.09.1999 aufgesucht) oder auch den Unteren Hauenstein.
Heute muss der Mont Raimeux zwar nicht mehr überquert werden. Der Durchgang durch den Klus von Moutier war zurzeit der Römer jedoch nur schwer zu passieren. Er wurde erst von Mönchen geöffnet.
Ausgangspunkt für die Überquerung des Passes war wohl die heutige Kappelle von Grandval. Sie entstand eventuell anstelle einer Mansio.
Bei den Koordinaten 599 200/237 700 ist noch ein Teil des Hohlweges zu sehen. Abgesehen von einer kleinen Kurve verlief er offensichtlich sehr direkt. Die Römer wählen oft diesen direkten Weg.
Bei den Koordinaten 599 150/238 500 sind Karrengeleise sichtbar. Dies auf einer Länge von ca. 20 Meter. Nach einer Biegung ist nochmals ein etwas gleich langes Stück zu sehen.
Interessanterweise habe ich nur eine Spurbreite von 93 cm gemessen. 108 cm wären üblich. Das Buch "Die Römer in der Schweiz" erwähnt 108 cm. Ich kann mir den Unterschied auch nicht erklären. Die gefundene Spurbreite ist jedenfalls kein mir bekannter römischer Radabstand. Die Geleise sind 12 - 15 cm tief.
Nach den Karrengeleisen sind zwei parallel verlaufende Hohlwege zu sehen. Was darauf hinweist, dass zwei Wege nebeneinander verliefen. Dies würde auch mit den im erwähnten Buch entnommenen Informationen übereinstimmen.
Die Hohlwege sind bis zum Ende des Waldes zu verfolgen.