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Anfang dieses Monats haben wir die beliebtesten Daten für Eheschliessungen in der Schweiz in den letzten 50 Jahren publiziert. Der klare Gewinner war mit fast 2500 Eheschliessungen der 9.9.1999. Auf den folgenden Plätzen folgten weitere Schnapsdaten wie der 8.8.1988 und der 8.8.2008.
Dabei kam die Frage auf, ob «Schnapsdaten-Ehen» länger halten als solche, die an den restlichen Tagen im Jahr geschlossen werden. Eine solche Auswertung kann das Bundesamt für Statistik nicht vornehmen – der Kanton Zürich allerdings verfügt über die entsprechenden Daten und erstellte für watson eine spannende Auswertung. Was denkst du, wie das Ergebnis war?
Um die Scheidungsquoten der «Schnapsdaten-Ehen» zu vergleichen, setzen wir sie ins Verhältnis zur Scheidungsquote aller anderen Ehen, die im selben Jahr geschlossen wurden.
Starten wir mit dem Top-Datum, dem 9.9.1999. Im Kanton Zürich heirateten an diesem Tag 551 Paare. Nach 10 Jahren waren 89 von ihnen wieder geschieden, das sind 16,2 Prozent.
Insgesamt haben 1999 im Kanton Zürich 7859 Paare geheiratete und 1967 waren nach 10 Jahren geschieden, das sind 25 Prozent. Paare, die an diesem speziellen Datum geheiratet haben, blieben also häufiger zusammen.
Und das ist auch der generelle Trend, der sich aus den Zahlen des Kantons Zürich herauslesen lässt: «Schnapsdaten-Ehen» werden tendenziell etwas weniger häufig geschieden. Ausnahmen sind der 7.7.2007 und der 11.11.2011, an denen leicht mehr Scheidungen registriert wurden als bei den «Vergleichsehen» aus demselben Jahr.
Noch deutlicher zeigt sich dieser Trend nach 20 Ehejahren. Bei den drei Daten, die im letzten Jahrhundert liegen, wurden deutlich weniger «Schnapsdaten-Ehen» geschieden. Während von allen im Jahr 1988 geschlossenen Ehen nach 20 Jahren jede dritte geschieden war, waren es bei den Ehen vom 8.8.1988 nur gerade jede Vierte. Bestätigt sich dieser Trend für die Ehen vom 22.2.2022, dürfen sich die Brautpaare dieser Woche auf eine lange gemeinsame Zukunft freuen.
Die Raumsonde «Voyager 1» sendet nach Monaten wieder verwertbare Informationen an die Bodenkontrolle. Sie schicke «verwertbare Daten» über den Zustand und Status der technischen Systeme an Bord, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Montag mit.