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von den 3-Klängen zu den 4-Klängen
Transkript zum Video:
Wie vorhin bereits am Whiteboard erklärt, werden wir hier ein bisschen tiefer eintauchen und wir werden hier auch feststellen: Ja, es gibt wirklich ziemlich große Unterschiede, wenn wir jetzt von der Klassik herkommen oder von der Popmusik, Folkloremusik, wenn wir jetzt zum Jazz-Piano übergehen.
Ich werde dir jetzt nur den Kreis Harmonik in groben Zügen einmal erklären, was hier jetzt wirklich passiert. Vorhin auf dem Whiteboard hab ich dir erzählt, dass die Akkorde angereichert werden mit mehreren Tönen, mit Optionstönen, mit Erweiterungen oder Alterationen, sehen wir später noch in diesem Kurs, was das genau ist. Jetzt, du kennst ja bereits, wenn wir die Dreiklänge anschauen, das kennst du vom PianoStarter, sollte easy sein mittlerweile, hier habe ich wiederum den C-Dur und hier habe ich nochmals ein C-Dur, völlig easy. Jetzt kannst du dir vorstellen, du hast es im PianoStarter bereits gelernt, wenn wir die Tonleiter haben, die dazugehört, zu diesem Akkord, wäre das einfach eine normale C-Dur-Tonleiter und immer wenn ich einen Akkord spiele, dann werde ich einfach immer einen Ton auslassen. Und jetzt wenn ich diesen Ton auch verdopple, das heißt, wenn ich den C-Dur so spiele, dass ich hier nochmals ein c habe, da nochmals ein c, dann ist es immer noch ein Dreiklang.
Der Charakter dieses Akkordes ändert sich insofern nicht. Es sind immer noch drei Töne, nur der c kommt noch davor, oder es kann auch sowas sein, alles drin in der Kamera? Ja, genau. Jetzt hab ich e und e verdoppelt, ist immer noch ein Dreiklang. Jetzt sobald ich von einer Erweiterung spreche bedeutet das, dass ich auf diese Terzschichtung, das sind immer Terzen aufeinander, einfach nochmals eine Terz hinzufügen werde. Das bedeutet, hier habe ich jetzt c, e, g und jetzt kommt nochmals ein Ton hinzu, also nochmals eine Terzschichtung und das wäre jetzt ein b und jetzt merkst du sofort: dieser Sound ist etwas komplett anderes, als das hier, vergleich nochmals, hier hab ich ein c, ganz normal und das hier, das wäre jetzt ein Cmaj7.
Das Intervall, das jetzt hinzugekommen ist vom c auf ein b ist jetzt eine große Septime. Sehen wir später noch, was passiert oder wie die Intervalle genau heißen. Jetzt, wenn ich dasselbe Spiel nach oben machen würde, ich würde jetzt einfach die Stufenakkorde nach oben spielen, kriege ich hier jetzt nun einen d-Moll, hier wiederum eine Terz hinzu, wäre ein Dm7, beim nächsten e-Moll kriege ich jetzt ein Em7. Du merkst auch hier, es hat mehr Farbe drin. Beim F kriege ich jetzt hier ein Fmaj7, beim G ein G7, hört sich auch ein bisschen anders an, als die anderen Akkorde. Beim a-Moll wäre das jetzt ein Am7 und beim b vermindert um diesen Ton, da hätte ich jetzt ein b halbvermindert, ein Bm7b5, werden wir im Detail später noch anschauen. Also es geht im Moment hier nur darum, dass du dich einfach ein bisschen anfreundest mit diesen Sounds, mit diesen Akkorden, du kannst natürlich auch hier wiederum die linke Hand verwenden für die Bassnoten und den Akkord hier in der rechten Note so spielen.
Also als erste Übung würde ich dir einfach empfehlen, dass du sowas spielst, du siehst das auch im Leadsheet, unterhalb hast du noch Noten hier in diesem Video. Dann hab ich hier einen Cmaj7, Dm7, Em7, Fmaj7, G7, Am7, B halbvermindert (Bm7b5) und wieder C. Am besten spielst du den Akkord und du sagst laut den Akkord, wie der heißt, also ist es ein Fmaj7, ist es ein G7, dass du wenn du es laut sprichst, dann ist für deinen Verstand auch klar, okay, das ist dieser Akkord und dein Hirn verknüpft sich wirklich dann mit ah, okay, das ist jetzt ein Cmaj7. Also, viel Spaß.