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Unsere Tochter Priska schenkte mir vor Jahrzehnten eine Tasse, aus der ich seither meinen Morgentee trinke.
Einem Artikel in den „Penticton Western News“ entnahm ich, dass in der Stadt zwei vernachlässigte Drachen auf einem Dach gelandet waren.
In Penticton hatte sich eine Gruppe von Geschäftsleuten, die ein Herz für Drachen haben, zusammengefunden, um zwei Drachen ins Leben zurückzuholen. Die beiden eindrücklichen Exemplare waren mit abgebrochenen Flügeln und Hörnern in einem „Drachenfriedhof“ – wie die Drachenfreunde erklärten – im Norden des Tales gelandet. Ein Karosserie-Spengler sorgte dafür, dass die Flügel und Hörner wieder an ihren Platz kamen, und ein Tätowierer übernahm die fachgerechte Restaurierung der Drachenhaut.
Ein Kran-Team hievte die „sagenhaften Biester“ auf das Dach von „Skytouch Flooring“. Von hier aus können sie zwar nicht in den Himmel aufsteigen; aber sie dürfen ihn immerhin berühren.
Hier geniesst auch der zweite Drache die Abendsonne.
Bei uns sieht es im Augenblick (noch?) nach „White Christmas“ aus.
Einen Weihnachtskaktus-Blütengruss aus unserer Wohnküche verbinde ich mit meinen besten Wünschen für die Festtage.
Mit einem Foto, das den Weg zum White Lake zeigt, wünsche ich alles Gute für 2021.
Zu diesem nahen „Salzsee“ – ausgetrocknet ist er im Sommer dank der zurückgebliebenen Salzkruste weiss – fuhren wir in diesem Covid-19-Jahr besonders gern, weil wir dort meist die einzigen Spaziergänger waren.
Als Kind stieg ich oft von unserem Ferienhaus in den Centovalli zum verlassenen Weiler Maia hinauf.
In meiner Phantasie verwandelten sich die Ruinen in eine vom Dschungel überwachsene Maya-Stadt.
Als „Archäologe“ fand ich manchmal in den Maulwurfshaufen auf den vorgelagerten breiten Terrassen kleine Scherben und Metallstücke. Die „Sammlung“ hat mich nach Kanada begleitet. Ich hatte sie mit dem „offiziellen“ Namen Maglia beschriftet, weil der Weiler so in meinem alten „Atlante topografico Siegfried, Foglio No. 514 Locarno“ eingetragen war.
In der Phantasie des Herausgebers der Geschichten-Anthologie „Sie hat es ihm angetan“ verwandelte sich 2006 mein Lebenslauf. Zu meinem Beitrag „Amörchen rettet keimende Liebe“ ist dort u. a. zu lesen: Kurt Hutterli, 1944 in British Columbia, Kanada, geboren, Schriftsteller und Künstler… Womit ich mir eine Kindheit im Städtchen Oliver B.C. im Okanagan Valley erfinden kann.
Sicher hätte man mich da oft in der Goldgräber-„Ghost-Town“ von Orofino in den Hügeln westlich von Oliver B.C. antreffen können.
Die grossen Nestkonstruktionen der schwarz-weissen „Glatzgesichtigen Hornissen“ (Bald-faced Hornets) hängen meist hoch oben in den Bäumen.
Selten sind sie in einem Busch (hier in einem „Antilope Brush“) zu finden.
Wenn die schwarz-gelben“Gelbjacken-Wespen“ (Yellow Jackets) ihre Nester im Schutz eines Daches bauen können, wird die Architektur besonders interessant.
Hier ein weiteres Beispiel:
Auch dieser „Design“ fasziniert mich:
Das Nest wurde im Schutz von Nadelbüscheln der „Ponderosa Pine“ gebaut. Beide Wespensorten stellen das „Papier“ für ihre „Leichtbau“-Nester her, indem sie Rinde oder Holz kauen und mit ihrem Speichel mischen.
Auf dem Arbeitstisch liegt mein von den skurrilen Rindenformen der Ponderosa-Kiefer inspiriertes Bild „Famous Nudes“.
Hier die Rückseite des Bildes:
Weil wir uns der Kälte wegen nicht mehr mit Verwandten und Freunden zu dritt oder paarweise zu viert mit dem nötigen Covid-19-Abstand in unserem Garten zu einem gemeinsamen Essen treffen können, überlegte ich mir, wie ich das Atelier jeweils ohne grossen Aufwand in das gut belüftbare Ristorante „Da Curzio“ verwandeln könnte.
Auf dem Tisch steht der von meinem Grossvater mütterlicherseits Joseph Wybrecht in seiner Kunstschlosserei an der Gerechtigkeitsgasse in Bern gestaltete Kerzenständer.
Ein Holzofen sorgt für gemütliche Wärme.
Für die Eröffnung mit einem Risotto rosso alla grappa liegt beim CD-Spieler Tessinisches und Italienisches bereit.