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Die Geschichte der Entwicklung des Beagle reicht lange zurück und spielt sich an mehreren Orten ab, die Entwicklung der heutigen Rasse wird jedoch in England zugeschrieben.
Die Entwicklung der Rasse begann vor mehr als halb tausend Jahren im antiken Griechenland.
Der ausgezeichnete Jagdhund
Bereits im 5. Jahrhundert gab es Jagdhunde ähnlicher Größe wie der heutige Beagle, und im 8. Jahrhundert spielte eine Rasse namens St. Hubertus, später Talbot Hound, eine Rolle bei der Entwicklung der heutigen Rasse. St. Hubertus war berühmt für seinen Geruchssinn, aber seine Langsamkeit war ein Manko. Im 11. Jahrhundert brachte Wilhelm der Eroberer den bereits als Talbot Hound bekannten vierbeinigen Jagdhund nach England, wo er dann mit Windhunden gekreuzt wurde. So wurde der Southern Hound mit einem ausgezeichneten Geruchssinn, aber schon schneller geboren. Und der Southern Hound ist nichts anderes als der klare Vorfahre der heutigen Rasse.
Im Mittelalter wurde jedem Hund, der ein Jagdhund war, der Name „Beagle“ gegeben. Zu dieser Zeit gab es sehr kleine Jagdhunde, sogenannte „Pocket Beagles“, die sehr beliebt waren. Ihre Widerristhöhe betrug nur 20-23 cm. Der Name „Pocket Beagle“ kam übrigens daher, dass diese Hunde so klein waren, dass sie in die Taschen von Jägern passten. Bei der Jagd bestand ihre Aufgabe darin, Wild im dichten Dickicht zu jagen, an Stellen, wo größere Hunde sich nicht leicht bewegen konnten. König Heinrich VII. und Königin Elizabeth I. waren große Fans dieser Miniaturrasse, aber in den 1900’er Jahren ist die genetische Linie dieses kleinen “Taschenbeagles” komplett ausgestorben.
In den 1700er Jahren wurden zwei Hunderassen hauptsächlich für die Kaninchenjagd verwendet: der Southern Hound und der Northern Beagle. Der Southern Hound war im Vergleich zum heutigen Beagle groß und schwer, während der Northern Beagle schneller war, aber sein Geruchssinn war nicht so gut.
Die Fuchsjagd wurde sehr beliebt, daher wurden die beiden Hunderassen mit dem Foxhound gekreuzt, um den „perfekten“ Jagdhund zu schaffen.
Im Jahr 1830 wurde auf britische Aktion hin ein Zuchtprogramm eingerichtet, unter Beteiligung der beiden Jagdhunderassen . Es wurden keine Aufzeichnungen gemacht, daher kann man nur vermuten, welche anderen Rassen verwendet wurden.
Die ersten Individuen waren noch kleiner und hatten reinweißes Fell, aber das Ziel war es, solche Jagdhunde zu schaffen, die besser aussehen und auch großartige Jäger sind.
Im Jahr 1890 wurde der erste Zuchtverein gegründet und der erste Standard geschrieben. Aufgrund ihrer Popularität erreichte die Rasse Amerika durch General Richard Rowett, der einige Hunde aus England importierte und mit der Zucht begann. Hier wurde der Rassestandard endgültig etabliert und die Popularität wuchs weiter.
Bis zum 20. Jahrhundert hatte sich die Rasse weltweit verbreitet und wurde nicht mehr nur für die Jagd verwendet.
Heutzutage gilt der Beagle als eine der beliebtesten Rassen der Welt, dank seines liebevollen und loyalen Wesens und seiner kinderfreundlichen Einstellung passt er perfekt in jede Familie und jeden Besitzer-Typ.
Der heutige Beagle
Aussehen
Der Beagle ist ein kräftig aussehender, kompakter, gut bemuskelter Hund. Sein Kopf ist länglich, ohne Grobheit, mit besonders feinen Zügen. Die Fellfarbe kann sein: tricolor (schwarz, braun und weiß); blau, weiß und braun; dachsfleckig; zitronenfleckig: Zitrone und Weiß; rot und weiß; hellbraun und weiß; Schwarz und weiß; komplett weiß. Keine andere Farbe ist erlaubt, obwohl die Palette immer noch breit ist. Die Schwanzspitze ist weiß.
Charakter
Lebhaft und mutig, mit großer Energie, Ausdauer und Zielstrebigkeit. Aufmerksam, vernünftig und freundlich, zeigt niemals Aggression. Sein Temperament ist einzigartig. Getreu den berühmten Rudeln des 18. Jahrhunderts hat er einen Jagdinstinkt, ist aber sehr loyal und kann ein absolut perfekter Familienhund werden.
Da die ursprüngliche Funktion, für die sie gezüchtet wurden, die unabhängige Arbeit war, müssen sie konsequent trainiert werden. Sie zeichnet sich durch Ausdauer, Hartnäckigkeit und Sturheit aus, mit all ihren guten und schlechten Folgen. Wir empfehlen ihn für Anfänger nur dann, wenn er/sie genug konsequent ist, und den Welpe bewusst aufziehen können.
Er ist ein sehr freundlicher Hund und versteht sich gut mit Kindern. Sie haben viel Energie, die sie gerne freisetzen, indem sie sich mit den Kindern herumwälzen.