Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03393.jsonl.gz/409

Travail.Suisse setzt sich für ein Engagement der Schweiz in Europa und weltweit ein, das der sozialen Entwicklung und der Beseitigung von Ungleichheiten besser Rechnung trägt. Die Schweiz darf nicht nur wirtschaftliche Interessen begünstigen. Sie sollte ihr Image als Land mit solider humanitärer Tradition in den Dienst der Kohärenz zwischen der Marktöffnung und der nachhaltigen Entwicklung stellen. Denn nur indem die Umwelt nachhaltig geschützt und der Be-völkerung menschenwürdige Arbeit garantiert wird, kann die Welt friedlicher und sicherer wer-den. In Europa engagiert sich Travail.Suisse im Rahmen der Mitgliedschaft beim Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) für ein soziales Europa, was sich auch für die Arbeitnehmenden in der Schweiz positiv auswirkt.
Keine vollständige Strommarktöffnung ohne Begleitmassnahmen für das Personal in der Elektrizitätswirtschaft !
Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, ist nicht grundsätzlich gegen die vollständige Öffnung des Strommarktes; allerdings lehnt sie die Revision des Stromversorgungsgesetzes ab, weil diese keine Begleitmassnahmen zugunsten des Personals in der Elektrizitätswirtschaft vorsieht. Bedingung für die vollständige Strommarktöffnung ist zudem die Inkraftsetzung des Stromabkommens mit der Europäischen Union (EU).
Änderung des Stromversorgungsgesetzes (volle Strommarktöffnung, Speicherreserve und Modernisierung der Netzregulierung)
(nur auf Französisch)
CO2-Gesetz: erste Bilanz nach der Ablehnung durch den Nationalrat
*Die Behandlung des CO2-Gesetzes im Nationalrat hat den Herausforderungen der
Klimaerwärmung nicht Rechnung getragen. Zwar ist es positiv, dass ein schlechtes Gesetz letztlich verworfen wurde, doch es wird schwierig, mit der momentanen politischen Mehrheit ein besseres Gesetz zu erhalten. Je länger die Verringerung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz herausgezögert wird, desto teurer wird es. Das führt auch zu weniger Innovation in der Schweiz und es werden weniger Stellen geschaffen. Das ist für die Arbeitnehmenden sehr bedauerlich.*