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Er warte auf die Entscheidung von FS, welche der beiden Fluglinien die Eisenbahngesellschaft als Partner bei dem Vorhaben mit ins Boot holen wolle. Anfang der Woche hatte die italienische Zeitung «Corriere della Sera» berichtet, Delta erwäge einen Ausstieg aus dem Bieterkampf, weil sie sich nicht auf einen Preiskrieg mit der Lufthansa einlassen wolle.
Die Lufthansa ist einem Insider zufolge bereit, bis zu 200 Millionen Euro in die angeschlagene Gesellschaft zu stecken, während Delta der Zeitung zufolge rund 100 Millionen angeboten hat. Wie Verwalter Paleari erklärte, hat Alitalia im ersten Halbjahr wegen höherer Kerosinpreise einen operativen Verlust von 164 Millionen Euro verzeichnet.
Mitte Oktober hatten FS und der Infrastruktur-Investor Atlantia eine Beteiligung an Alitalia zugesagt. Sie forderten aber eine Fluggesellschaft als weiteren Partner. Das Industrieministerium hat die Bieterfrist bis zum 21. November verlängert, nachdem die Frist am 15. Oktober ohne Einigung verstrichen war. Die Lufthansa liebäugelt seit langem mit einem Einstieg bei Alitalia, um ihr Geschäft an dem wichtigen Markt ausbauen zu können.