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Lisa Bomsdorf
Topografie des Immateriellen – Formulierung eines Szenarios am Beispiel des Fasnachtsmuseums Schloss Langenstein
Ausgehend von der geplanten Neugestaltung des Fasnachtsmuseums im Schloss Langenstein, setzt sich die Masterthesis mit den Herausforderungen an das Begreifbar-Machen des Nicht-physischen auseinander. Im Kontext von Museum und Brauchtum entwirft die Arbeit eine Methode der Visualisierung, Inszenierung und Lesbarkeit von komplexen, abstrakten und emotionalen Inhalten und Informationen.
Dabei zeigt die Arbeit inhaltliche Referenzen zu bestehenden Ausstellungskonzepten, die analysiert und ausgewertet werden. Zudem werden neue Ansätze für die Museumsarbeit formuliert, die durch empirische und qualitative Forschungsmethoden wie Umfragen, teilnehmende Beobachtungen oder Interviews untermauert werden. Der praktische Teil der Masterthesis besteht aus der Konzeption und Visualisierung eines Szenarios für das konkrete Thema der «Schwäbisch-alemannischen Fastnacht» und bezieht sich auf die Erkenntnisse der vorangegangenen Untersuchungen und orientiert sich an den Antworten auf die Fragen: „Wie lässt sich der immaterielle, nicht greifbare Anteil eines Themas aus Alltags- und Gegenwartskultur, über die bloße Präsentation physischer Objekte hinaus auf einer emotionalen und kulturell verankerten Ebene erschließen?“, „Wie kann eine museale Visualisierung, Inszenierung und Erzählung aussehen, die zur Auseinandersetzung mit dem immateriellen Gehalt eines Themas anregt?»“
Lisa Bomsdorf
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