Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03473.jsonl.gz/2811

Am Anfang jedes Projekts steht die Initialisierung als erste Projektphase. Sie besteht aus mehreren Vorgängen. Dabei geht es um die Klärung grundlegender Eckpunkte wie insbesondere Zielvorstellung, Zeit, Personal und Aufgabenverteilung. Eine Organisation klärt demzufolge u.a. ab, ob sich ein Projekt lohnt, welchen Nutzen es bringen soll, wie viele Ressourcen nötig sind und zur Verfügung stehen sowie welche Risiken bestehen.
Initialisierung in Kürze
Ein Projekt kann als Abfolge von aufeinander folgenden Phasen verstanden werden. Die Initialisierung stellt dabei die erste Phase dar. Bei der Projektinitialisierung gilt es, die Wirtschaftlichkeit und den Bedarf für das Projekt zu analysieren. Zudem muss es abgegrenzt und Ziele müssen festgesetzt werden. Hierbei helfen zwei Arbeitsschritte: Zuerst wird der Ist-Zustand definiert. In einem zweiten Schritt wird der Soll-Zustand beschrieben. Den Projektumfang ergibt sich aus der Differenz zwischen Ist- und Soll-Zustand.
Die Resultate der beschriebenen Vorgänge können in einem Anforderungskatalog festgehalten werden. Sie stellen gleichzeitig auch die Grundlage für den Projektauftrag dar, der das Hauptlieferobjekt der Initialisierungsphase darstellt. Im Projektauftrag, der weiter unten als Vorgang des Initialisierungsprozesses ausführlicher beschrieben ist, sind die Antworten u.a. auf folgende Fragen festzuhalten: