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Die Myxomatose oder auch Kaninchenpest ist eine verlustreiche Viruserkrankung, die fast ausschliesslich Haus- und Wildkaninchen betrifft. Feldhasen sind von der Erkrankung weitestgehend nicht betroffen.
Das Virus, das zu den Pockenviren gehört, wird häufig durch stechende Insekten wie Steckmücken und Flöhe übertragen. Aber auch über die Äsung sowie durch direkten Kontakt von Tier zu Tier kann die Myxomatose übertragen werden. Ebenfalls kann der Mensch, für den der Virus keine Gefahr darstellt, als indirekter Überträger der Viren fungieren.
Die Erkrankung mit Myxomatose erfolgt entweder akut oder chronisch. Beim akuten Verlauf mit einer Inkubationszeit von drei bis neun Tagen treten die ersten Symptome mit geschwollenen und geröteten Bindehäuten auf (verklebte Augen), gefolgt von Schluckbeschwerden und Fieber. Schliesslich bilden sich starke Schwellungen und Entzündungen im Bereich der Augenlider, des Mundes, der Ohren der Lippen sowie des Genitalbereiches aus. Nach etwa 14 Tagen endet die Erkrankung meistens mit dem Tod.
Beim chronischen Verlauf treten vermehrt Pusteln auf. Eine Heilung ist möglich und einige Tiere erholen sich spontan, tragen die Seuche aber über Monate in sich weiter.
Das Virus führt in kürzester Zeit zur Vernichtung ganzer Kolonien in freier Wildbahn.
In der Folge noch die Fachinformation des Veterinärwesens BVET sowie die Dissertation von Corinne Rutz aus dem Jahr 2003 für die Uni Zürich: