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Julia Weber wurde in 1983 Moshi (Tansania) geboren. 1985 kehrte sie mit ihrer Familie nach Zürich zurück. Nach Berufslehre und Matura studierte sie 2009 bis 2012 literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2012 hat sie den Literaturdienst gegründet, und sie ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe «Literatur für das, was passiert». Ausgezeichnet wurde sie u.a. für „Immer ist alles schön“ mit dem Franz Tumler Preis und der Alfred Döblin Medaille. Für „Die Vermengung“ erhielt sie 2023 gemeinsam mit Heinz Helle den Schillerpreis. Julia Weber lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Zürich.