Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03300.jsonl.gz/1204

- Das Wrack der «USS Lexington» wurde vom Forschungsschiff «R/V Petrel» im Korallenmeer aufgespürt, das zum Pazifik gehört.
- Das Suchteam unter Leitung von Microsoft-Mitbegründer Paul Allen fand es rund 800 Kilometer vor der Ostküste Australiens in einer Tiefe von rund 3000 Metern.
Neben dem Wrack des Flugzeugträgers fand das Suchteam auch 11 der 35 Kampfflugzeuge, die damals mit dem Träger untergegangen waren.
Auf den Flugzeugen ist das Symbol der US Army Air Force zu sehen. Auf einem Kampfflieger befinden sich zudem die Cartoonfigur Felix the Cat und vier kleine japanische Flaggen – vermutlich ein Symbol für getötete Gegner.
Allen ein eifriger Wracksucher
Der Oberbefehlshaber des US-Pazifik-Kommandos, Harry Harris, gratulierte Paul Allen und seinem Team zum Fund. Harris' Vater hatte während der Schlacht auf der «USS Lexington» gedient und die Gefechte überlebt.
Microsoft-Mitbegründer Allen hat mit Suchteams bereits mehrere untergegangene Kriegsschiffe entdeckt. Unter anderen einen 1940 gesunkenen italienschen Zerstörer oder vor den Philippinen mehrere japanische Krieggschiffe.
Flugzeugträger gegen Flugzeugträger
In der viertägigen Schlacht im Korallenmeer bekämpften sich im Mai 1942 erstmals in der Seekriegsgeschichte auch Flugzeugträger gegenseitig. Die «USS Lexington» und der US-Flugzeugträger «USS Yorktown» lieferten sich eine Schlacht mit drei japanischen Flugzeugträgern. Die «USS Lexington» mit Spitzname «Lady Lex» wurde schwer beschädigt. Ein anderes US-Kriegsschiff versenkte den Flugzeugträger deswegen nach der Schlacht am 8. Mai. Bei den Gefechten wurden 200 Besatzungsmitglieder der «USS Lexington» getötet, insgesamt starben bei der Schlacht im Korallenmeer 1600 Soldaten.