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Der Bauindex der Credit Suisse sinkt im ersten Quartal 2015 auf den Stand von 130 Punkten. Die CS erwartet nun für das zweite Quartal 2015 einen saisonbereinigten Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe von 1.3% zum Vorquartal und 9.0% gegenüber dem Vorjahresquartal. Verantwortlich für die Abschwächung sei ausschliesslich die Indexkomponente Tiefbau, welche gegenüber dem Vorquartal erneut 3.8% einbüsst. Eine leichte Erholung im Vergleich zum Vorquartal zeichnet sich hingegen beim Hochbau ab (+1.2%). Diese Erholung wird sowohl vom Wirtschafts- (+4.1%) als auch vom Wohnungsbau (+0.8%) getragen und sie dürfte sich in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen. Für eine Stabilisierung der Umsätze im Hochbau sprechen laut CS drei Faktoren. Erstens dürfte beim Zweitwohnungsbau der Tiefpunkt in der zweiten Jahreshälfte vorerst durchschritten werden. Bei der Planungstätigkeit ist in den Tourismusregionen eine Stabilisierung auf tiefem Niveau zu beobachten. Ausserdem werden sich die vorherrschenden Unsicherheiten mit Inkrafttreten des Zweitwohnungsgesetzes (voraussichtlich 2016) etwas reduzieren. Zweitens entwickelt sich die Projektierungstätigkeit ausserhalb der Zweitwohnungsgemeinden auf hohem Niveau seitwärts. Drittens sorgen die Negativzinsen für eine erhöhte Attraktivität von Immobilienanlagen gegenüber Obligationen und flüssigen Mitteln, was zusätzliche Projektentwicklungen auslöst. Trotzdem dürften laut CS die Umsätze des erfolgreichen Jahres 2014 ausser Reichweite bleiben.