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Die meisten Kanäle der Linthebene-Melioration bestehen aus einer befestigten Sohle und einer bis auf die Mittelwasserkote hinaufreichenden Böschungssicherung. Diese Sicherungen gewährleisten bei weitgehend torfigem und lehmigem Untergrund die notwendige Trittfestigkeit für den Unterhalt. Die kleineren Kanäle werden jedes Jahr ausserhalb der Vegetationsperiode von Hand gemäht und entschlammt, damit der ungehinderte Abfluss für die nächste Vegetationsperiode sichergestellt ist.
Die grössten Hauptvorfluter wie der F-Kanal unterhalb von Benken oder die Alte Linth in Tuggen haben keine Sohlensicherung, sondern weisen auf weiten Strecken ein Erdprofil auf. Aufgrund des ganzjährig hohen Wasserstandes werden die grösseren Kanäle maschinell von beiden Ufern aus unterhalten. Dabei werden insbesondere die seitlichen Böschungswulste und Einwachsungen über der Steinwuhre sowie der Schlamm mit dem betriebseigenen Hebekran entfernt. Die kanalspezifischen Zeitintervalle für den maschinellen Einsatz variieren stark und liegen zwischen drei und zehn Jahren.