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Erste Maskenprämierung
1882 organisierten die Maskenliebhaber zum ersten Mal eine Maskenprämierung mit Geldpreisen. Auf diese Weise suchte man die Teilnehmerzahl zu erhöhen. Die Prämiensumme wurde von 50 Franken nach und nach auf 100 Franken erhöht. Doch die Besucherzahl stieg nicht wesentlich an, so dass 1893 mit 20 gegen 9 Stimmen beschlossen wurde, den Ball aus den ungenügenden, engen Räumen des «Rössli» ins Hotel Union zu verlegen. Zudem verpflichteten die Organisatoren als Musik die Kurkapelle und erhöhten gleichzeitig den Eintritt auf 3 Franken (Masken 2 Franken). Die Hoffnung, in dem neuen Balllokal bessere Einnahmen zu erzielen und dem Ball vermehrtes Ansehen zu verschaffen, ging schon am Ball vom 24. Januar 1894 in Erfüllung. Diese Tendenz hielt auch in den folgenden Jahren an, was nicht zuletzt auf eine erhöhte Werbetätigkeit – Inserate in den Luzerner Zeitungen sowie Plakate – zurückzuführen war. Das lockte die fasnachtsfreudigen Luzerner in Scharen an. 1903 durften die Maskenbrüder mit 2129 Franken die bislang höchste Netto-Einnahme aller Bälle verzeichnen. 1904 beschlossen sie, den «Maskenliebhaber-Ball», wie er fortan genannt wurde, immer vierzehn Tage vor dem Aschermittwoch abzuhalten.