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Das Ruder-Quartett mit Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr sicherte der Schweiz die zweite Goldmedaille an diesen Spielen. Beeindruckend war auch die Art und Weise des von langer Hand geplanten Triumphs. Selbst die grössten Konkurrenten aus Dänemark hatten dem Schweizer Boot im Final nichts entgegenzusetzen.
Ähnlich unangetastet blieb Michael Phelps über 200 m Lagen. Der amerikanische Überschwimmer nahm dem zweitplatzierten Japaner Kosuke Hagino fast zwei Sekunden ab und fügte seinem imposanten Palmarès bereits die 22. olympische Goldmedaille hinzu. Im Rugby versetzte Fidschi die Menschen in der Heimat mit dem Finalsieg über Grossbritannien endgültig in den Ausnahmezustand.
Für Giulia Steingruber resultierte im Mehrkampf-Final der Kunstturnerinnen dank einer Steigerung um 0,6 Punkte gegenüber der Qualifikation der 10. Schlussrang. Die amerikanische Ausnahme-Athletin Simone Biles turnte überlegen zum Sieg. Mit reellen Medaillenchancen wird Steingruber dann in den Gerätefinals am Sprung (Sonntag) und am Boden (Dienstag) antreten.
Auf dem Weg zu einer Medaille befinden sich Martina Hingis und Timea Bacsinszky in der Doppel-Konkurrenz. Die beiden schlugen im Viertelfinal die taiwanesischen Schwestern Chan Hao-Ching und Chan Yung-Jan deutlich in zwei Sätzen. Am Freitagabend (ca. 22.00 Uhr) bietet sich ihnen im Halbfinal gegen die Tschechinnen Andrea Hlavackova/Lucie Hradecka die erste von zwei Chancen auf Edelmetall.
Im Beachvolleyball schafften Joana Heidrich und Nadine Zumkehr mit einem Dreisatzsieg im letzten Gruppenspiel gegen die Niederländerinnen Sophie van Gestel/Jantine van der Vlist den direkten Einzug in die Achtelfinals. Ebenfalls auf direktem Weg zogen die spielfreien Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré in die K.o.-Phase ein. Sie gehörten in der Endabrechnung zu den besten Gruppendritten, die kein Playoff bestreiten müssen.
(SDA)