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Diagnose
Zur Diagnosestellung werden verschiedene Methoden eingesetzt. Der Arzt untersucht den Patienten, er nimmt seine Krankengeschichte auf, und er macht Labortests und Röntgenaufnahmen. Daneben wird oft auch die Magnetresonanztomographie eingesetzt.
Krankengeschichte
Bei der Befragung des Patienten durch den Arzt werden einige der typischen Frühsymptome erwähnt. Andere Fälle von Morbus Bechterew in der Familie bilden ebenfalls einen deutlichen Hinweis auf die richtige Diagnose.
Untersuchung durch den Arzt
Die Untersuchung ergibt meist eine verminderte Beweglichkeit oder gar Versteifung des Rückens im Bereich der Lenden-, Brust- oder Halswirbelsäule. Und die Ausmessung der Atembreite gibt erniedrigte Werte.
Labortests
Es lassen sich lediglich Entzündungszeichen feststellen (Senkungsreaktion, Blutarmut).
Röntgenuntersuchung
In einer frühen Phase der Erkrankung können typische Merkmale fehlen. In einer späteren Phase sind Veränderungen an den Kreuzbein-Darmbeingelenken oder Brückenbildungen zwischen den Wirbelkörpern im Röntgenbild erkennbar. Aufgrund von speziellen Diagnosekriterien kann der Arzt schliesslich einen wahrscheinlichen oder sicheren Morbus Bechterew diagnostizieren.
Magnetresonanztomographie
Mit der Weiterentwicklung der Magnetresonanztomographie (MRT) bietet sich die Möglichkeit eines bildgebenden Verfahrens mit hoher Ortsauflösung und sensitiver Darstellung der Entzündung. Ein weiterer Vorteil dieser Untersuchung ist die vergleichsweise geringe Strahlenbelastung für die Patienten.
Aufgrund dieser Vorteile wird die Magnetresonanztomographie oft als ergänzendes Diagnostikum herangezogen. Man erhofft sich, durch die MRT die lange Zeitspanne von den ersten Symptomen zur Diagnose von derzeit immer noch 6 Jahren zu verkürzen. Ziel ist vor allem, die präröntgenologische axiale Spondyloarthritis zu erkennen.