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I. BRIEFE
AN KARDINAL FRANÇOIS-JOACHIM DE PIERRE DE BERNIS
Ferney, 25. März 1762
Gestatten Sie, Monseigneur, daß dieser alte Tintenkleckser Ihnen sehr aufrichtig für das Vergnügen dankt, das er gehabt hat. Ohne Eure Hilfe, ohne Eure Ratschläge, wäre mein sechstägiges Werk immer noch im Durcheinander. Gestatten Sie, daß ich Ihrer Eminenz die kleine historische Erzählung zur Lektüre unterbreite, die ich dem Grafen von Villars gesandt habe. Wenn Sie sie gelesen haben werden, falls Sie denn solches Zeug zu lesen geneigt sind, wird ein wenig Wachs unter dem Siegel eines Ihrer Sekretäre das Paket der Post würdig machen. So sind die seltsamen Unterhandlungen, die ich Ihnen anvertraue.
Alle Ihre Ratschläge sind mir von Nutzen, ich lasse es mir gutgehen, vielleicht ein wenig zu gut, denn es paßt nicht zu mir, für zweihundert Personen ein Souper zu veranstalten. Ich besaß diese Frechheit.Nota bene, hatten wir zwei schöne vergitterte Logen. In Arques haben wir gekämpft, wo war der tapfere Crillon? Warum war er in Montélimar?
Wünschen Sie, falls Sie sich zu amüsieren gedenken, daß ich IhnenLe Droit du Seigneur zusende?1 Es ist heiter und von lauterer Gesinnung; man kann diese Kleinigkeit einem Kardinal zusenden. Ich sage nicht, allen Kardinälen, Gott behüte:Pauci quos aeq