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Um die reduzierte Bewegungsfreiheit für die Kleinaviatik wieder zu erhöhen, suchte das BAZL unter Einbezug von Vertretern der Aviatik nach rasch umsetzbaren Entlastungen. In einer Sofortmassnahme konnte Mitte Juni südlich des Flughafens ein Teil des Luftraumes wieder um 1000 Fuss angehoben werden. Weitere Entlastungen sollten im Rahmen der ordentlichen jährlichen Überarbeitung der Luftraumstruktur erfolgen.Diese Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen, und der Entwurf für den Luftraum 2006 liegt vor. Daran beteiligt waren nebst dem BAZL die Luftwaffe, die Flugsicherung Skyguide, die Fluggesellschaft Swiss, die Flughafen Zürich AG (Unique) und Vertreter des Aero-Clubs. Eine weitere Erleichterung für die Kleinaviatik konnte im Westen des Flughafens gefunden werden. Im Gebiet zwischen Aarau, Lenzburg, Wohlen und dem Flugfeld Buttwil soll die Untergrenze wieder um 1000 auf neu 5500 Fuss erhöht werden. Auf der anderen Seite muss im Osten des Flughafens Zürichs wegen der für Herbst 2006 vorgesehenen Inbetriebnahme des Instrumentenlandesystems (ILS) für die Piste 28 die Luftraumuntergrenze im Bereich der Stadt Wil (SG) um 2000 auf 4500 Fuss gesenkt werden.
Das BAZL hat die neue Struktur bei den aviatischen Kreisen bis Ende Oktober in die Vernehmlassung gegeben. Die neue Luftraumstruktur soll im Frühling 2006 in Kraft treten. Der Entscheid des BAZL ist für Ende Jahr zu erwarten.