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Es sei das erste Mal, dass Forschende Stromunterbrüche in Europa umfassend untersucht hätten, sagte Studienleiter Giovanni Sansavini von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETH Zürich) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Dabei zeigte sich, dass sogenannte Kaskadenereignisse für 91 Prozent des verlorenen Stroms verantwortlich waren. «Bei solchen Kaskadenereignissen passiert das gleiche wie bei Domino. Wenn ein Stein umfällt, stösst er den nächsten um, und so weiter», erklärte Sansavini. Wetterereignisse waren dabei laut der Studie die häufigsten Auslöser von Kaskadenereignissen.
«Wenn wir verstehen, wie unser System funktioniert, können wir den Abstand der Dominosteine anpassen, um das Risiko von Kaskadenereignissen zu minimieren», sagte Sansavini.