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Mehr als 50% aller Patienten mit einer Angststörung erfüllen auch die Kriterien für zumindest eine weitere. Panikattacken kommen nicht nur bei der Panikstörung und als Epiphänomene anderer Angststörungen vor, sondern auch bei fast allen psychischen Störungen[2]. Die angstlösende Wirkung von Alkohol, Benzodiazepinen und anderen Substanzen erhöht das Risiko für die Entstehung von Abhängigkeitserkrankungen.
Eine enge Assoziation besteht zwischen Angst und Depression. Angststörungen sind primäre Störungen, die das Risiko einer sekundären Depression erhöhen[2]. Meist tritt demnach die Depression nach der Angststörung auf. Eine Depression beeinträchtigt im Unterschied zu den Angststörungen alle Lebensbereiche[7].