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Klimabedingte Dürre und wachsende Armut in Folge der Covid-19-Pandemie gefährden das Leben der Kinder in Madagaskar. Die Vereinten Nationen warnen angesichts steigender Mangelernährung bei Kindern vor einer drohenden Hungersnot im Süden des Landes.
Der Süden Madagaskars gilt als eine der ärmsten Regionen weltweit. 1,13 Millionen Menschen – das entspricht rund 40 Prozent der ansässigen Bevölkerung – sind von schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen. Schätzungsweise 70 000 Kinder leiden bereits an akuter Mangelernährung, 11 000 Kinder ind lebensbedrohlich mangelernährt.
Zudem sind die Menschen in dieser Region aktuell der schlimmsten Dürre seit 40 Jahren ausgesetzt. Zwischen November 2020 und Januar 2021 fiel weniger als die Hälfte der normalen Niederschlagsmenge. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die Armut vieler Familien noch verschärft. Es besteht die Gefahr, dass sich die humanitäre Lage weiter verschlimmert. Eine Hungersnot droht. Gemäss des Mitte Mai veröffentlichten UN-Berichts «Global Report on Food Crises 2021» waren im vergangenen Jahr etwa 27 000 Kinder von schwerer akuter Mangelernährung betroffen.
Zusammen mit seinen Partnern unterstützt UNICEF Ernährungs- und Gesundheitsprogramme in Madagaskar, beschafft therapeutische Milch und Erdnusspaste und hilft bei der medizinischen Behandlung mangelernährter Kinder. Weiter hilft UNICEF bei der Versorgung mit sauberem Trinkwasser, um Krankheiten vorzubeugen.
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