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NEK gründet in Ghana eine Plattform für erneuerbare Energien namens Anansi Green Energy Ltd.
Die NEK-Gruppe hat in Ghana eine neue Plattform für erneuerbare Energien namens Anansi Green Energy Ltd. gegründet. Bei der Plattform handelt es sich um ein neues SPV (Special Purpose Vehicle), welchem eine Reihe von Partnern angeschlossen sind. Anansi Green Energy wird ein individueller, industrieller Stromerzeuger sein, der seine eigene nachhaltige Energie produziert, welche von den Windenergieprojekten der NEK sowie aus anderen Solar- und möglicherweise Biomasseprojekten stammt, an denen andere ghanaische und internationale Investoren beteiligt sind.
Der billige, hausgemachte, nachhaltige und erneuerbare Strom wird von Anansi direkt an grosse industrielle Abnehmer wie Bergbauunternehmen, den Zementsektor, Stahlhersteller und andere Grossindustrien in Ghana selbst verkauft, mit dem Ziel, in Zukunft auch erneuerbare Energie in umliegende Länder zu exportieren. Es wird auch erwartet, dass zumindest ein Teil der erneuerbaren Energie vom öffentlichen Sektor abgenommen wird, da sie sowohl billiger als die herkömmliche thermische Stromerzeugung im Land ist und natürlich nachhaltiger und grün ist.
Derzeit laufen Gespräche mit verschiedenen ghanaischen Stakeholdern über eine mögliche Beteiligung derselben an der Plattform.
Grosse Industrie- oder Energiefonds, Öl- und Gashandelsunternehmen, Klimafonds, Investoren und verschiedene Entwicklungs- und kommerzielle Kreditgeber aus Ghana und der ganzen Welt werden eine Rolle bei der Finanzierung des ehrgeizigen und grossen Vorhabens spielen.
Die aus dieser Initiative resultierenden Kohlenstoffeinsparungen werden enorm sein, und die grünen Zertifikate können Ghana dabei helfen, seine NDC (Nationally Determined Contribution) im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen. Der CO2-Fussabdruck der teilnehmenden und abnehmenden Unternehmungen in Ghana wird sich erheblich verbessern, und Ghana kann seine Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel in Subsahara-Afrika unter Beweis stellen.
Picture: Philipp Hertzog