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Die Geschichte des Grabtuches widerspricht dem Radiocarbontest
Russische Wissenschaftler führten ein bemerkenswertes Experiment mit einem alten Leinen aus Judäa durch, dessen Alter zuvor mit der C14-Methode auf ca. 2000 Jahre bestimmt worden war. Dann setzten sie den Stoff einer Situation aus, vergleichbar mit dem Brand, dem das Grabtuch ausgesetzt war. Gas und Dämpfe bewirkten, dass es mittels einer neuen Untersuchung mit der C14-Methode um etliche Jahrhunderte jünger datiert wurde!
Die meisten Experten auf dem Gebiet der Altersbestimmung von archäologischen Objekten vertreten die Meinung, dass die durch einen Brand und durch Verunreinigung hervorgerufenen chemischen Reaktionen zu einer Erhöhung der Menge an Kohlenstoff 14 führte und das Leinen dadurch dramatisch verjüngte.
Die Verunreinigung durch Feuer spielt bei Leinen eine große Rolle, es wird mit radioaktivem Kohlenstoff C13-Isotopen angereichert, diese haben auf jede Altersbestimmung wesentlichen Einfluss, das Objekt wirkt viel jünger, als es tatsächlich ist.
Unzählige Forscher, die sich durch viele Jahre und Jahrzehnte mit dem Grabtuch beschäftigten, sind der Ansicht, dass die Radiocarbonmethode, so wie sie durchgeführt wurde, keinerlei Relevanz besitzt. Es existieren ausreichend Daten, dass man davon ausgehen muss, dass die Skepsis gegenüber dem Ergebnis von 1988 mehr als angebracht ist. Diejenigen, die meinen, das Ergebnis der Altersuntersuchung wäre unantastbar, bleiben die Antwort auf diese Frage schuldig: Wie kam der Abdruck eines Menschen auf das Grabtuch?