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Der Preis dafür wurde nicht genannt. Nach Angaben eines Tnuva-Aktionärs wurde bei der Transaktion aber von einem gesamten Firmenwert von 2,5 Mrd. Dollar ausgegangen.
Mit dem Einstieg verschaffen sich die Chinesen Zugang zu einer breiten Palette an Milchprodukten, allen voran zu diversen Käsesorten. Der Käsemarkt in der Volksrepublik ist zwar noch klein, wächst aber rapide. Experten zufolge wird er dieses Jahr ein Volumen von umgerechnet knapp 320 Mio. Euro (390 Mio. Fr.) erreichen. Bis 2018 wird eine Verdoppelung erwartet.
Ausserdem sind Chinas Konsumenten angesichts einer ganzen Reihe von Lebensmittelskandalen zunehmend bereit, höhere Preise für importierte Waren zu zahlen.
In Israel allerdings stösst das Geschäft auf Kritik. «Welches normale Land legt die Lebensmittelsicherheit und seine gesamte Milchindustrie in die Hände Chinas?», fragte die oppositionelle Abgeordnete Shelli Jachimowich. Sie forderte stattdessen, dass Tnuva an die Börse in Tel Aviv gebracht wird. Die israelische Regierung hatte dagegen zuletzt für mehr chinesische Investitionen geworben.