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Die Feldenkrais Methode ist ein Konzept, bei der das Lernen über die Bewegung im Vordergrund steht. Der/die Lernende entdeckt über Bewegungshandeln und unterstützende Hinweise des Lehrers/Lehrerin Zusammenhänge und Verbindungen: die Gleichzeitigkeit von motorischem Aspekt (Bewegung), kognitivem Bereich (Denken, Vorstellung), dem emotionalen Anteil (Gefühle) und den kinästhetischen Blickwinkel (Wahrnehmung, was spüre ich).
Der/die Lernende wird sich seines Handelns bewusst und bemerkt – vielleicht – seine Gewohnheiten, erfährt Alternativen und kann sich ändern, etwas Neues auszuprobieren,… Er/Sie kann sich zwischen Alternativen entscheiden: Wie viel vom Buffet „Feldenkrais“ will ich probieren, was schmeckt mir?
Innere Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Respekt vor sich und den anderen sind wesentlich für die entstehenden Wirkungen: wenn ich mir darüber bewusst bin, wie ich etwas tue, was ich wahr nehme, … wenn ich Alternativen entdecke, kann ich diese bewerten und in mein Leben integrieren,…
Inneres Erleben, Ruhe,… das Entdecken von Wahlmöglichkeiten, der freundliche, liebevolle sanfte Umgang mit sich,… sind oft Gegensätze zum leben in einer Leistungsgesellschaft, wo viel Tun oder viel Haben zählt.
Der Beckenboden besteht aus drei Muskelschichten.
- äussere
- mittlere
- innere
1. Die äußere Beckenbodenschicht, die direkt unter der Hautoberfläche verläuft, kannst du dir als eine Schlaufe in Form einer Acht vorstellen. Sie verbindet das Steißbein mit dem Schambein. Zwei Ringmuskeln können die Öffnungen des Körpers – den After und die Harnröhre – verschließen. Diese Verschlüsse können muskelunabhängig von den anderen beiden Schichten des Beckenbodens angespannt werden.
2. Diese Muskelplatte liegt über der äußeren Beckenbodenschicht und ist von beiden Seiten in eine Schicht festen Bindegewebes (Faszien) eingebettet. Du kannst sie dir als Dreieck zwischen den Sitzbeinknochen und dem Schambein vorstellen. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Stabilisierung des Beckens, und sie hat eine wichtige Rolle für die Statik der Wirbelsäule. Ein großer Teil der Muskelfasern ist hier deshalb dem direkten Willen unterworfen. Außerdem federt diese Schicht Druckbelastungen aus dem Bauchraum, wie sie etwa bei Husten und Niesen entstehen, ab.
3. Den Beckenboden kann man sich als eine Schale der inneren Organe vorstellen. Die innerste Muskelschicht des Beckenbodens ist der Boden dieser Schale, die sie fächerförmig auskleidet. Sie verläuft vom Kreuzbein bis zum Schambein, kann kaum unabhängig ange-spannt werden, besitzt allerdings ein enormes Schwingungspotenzial nach oben in den Bauchraum und bodenwärts. Das zeigt sich etwa beim Singen, Sprechen und sogar bei jedem Atemzug. Eine angemessene Spannung dieser Beckenbodenschicht ist wichtig für unsere Körperhaltung, unser Erscheinungsbild: Ist diese Schicht angespannt, erhöht sich auch die Spannung im ganzen Körper, ist sie entspannt, erschlafft das Körperbild.
Beckenboden Anatomie Feldenkrais Methode
Seneca
Nicht weil Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht,
sondern weil wir sie nicht wagen,
bleiben sie unerreichbar.
Tests
Dr. Elaine Aron, englisch
zartbesaitet.net
Woran erkenne ich Hochsensible?
- Irgendwie anders (Aussenseiter, Individualist, schüchtern)
- Sensorische Empfindlichkeit, Überreizung
- Reges Innenleben, Nachhallen von Emotionen, Gedanken
- Ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, hohe Empathie
- Hohe Kreativität, Suche nach Sinnhaftigkeit
- Entscheidungen fallen schwer
- Veränderungen sind schwierig
- Perfektionismus, Langeweile
- Übermässige Anpassung
- Höhere Krankheitsraten
- Stärkeres Rückzugsbedürfnis
- Grosses Harmoniebedürfnis
- Hohe Begeisterungsfähigkeit
- Vielseitige Interessen
- Ganzheitliches und vernetztes Denken
- Kreativ, künstlerisch begabt und ideenreich
- Gewissenhaft und verantwortungsvoll
- Erschrecken leicht
- Suchen den Sinn im Leben, Handeln
Literatur

Der Körper – Barometer der Seele – Jacques Martel
ISBN 978-3-86731-097-0

Hochsensibel – leichter durch den Alltag ohne Reizüberflutung
Dr. med. Suzann Kirschner-Brouns, Cordula Roemer
ISBN 978-3-8338-5316-6

Midlife Care –
Wie wir die Lebensmitte meistern und die Kraft unserer Hormone nutzen
Dr. med. Susanne Esche-Belke, Dr. med. Suzann Kirschner-Brouns
ISBN: 978-3-7325-8923-4

Der sensible Mensch – Eduard Schweingruber
ISBN 978-3-463-18052-6
was hilft HS zum Entspannen?
Yoga, Feldenkrais, MBSR, Homöopathie, Bachblüten,
Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, TaiChi, QiGong,
Während der Feldenkrais Lektionen werden hauptsächlich diese Knochen und Muskeln angesprochen und die Bewegung erfahrbar gemacht. Nach längerer Zeit wird es möglich, die feinen Bewegungen mehr und mehr zu differenzieren, was zu einer ganzheitlichen Körperwahrnehmung führt.
Die Unterscheidung von stabilen und instabilen Bewegungsebenen im Körper vermittelt ein tieferes Verständnis der Bewegung und der auf ihr begründeten Funktion.
Stabile Bewegungsebenen
Ebenen mit Bewegungsmöglichkeiten auf einer Achse.
Instabile Bewegungsebenen
Ebenen mit Bewegungsmöglichkeiten auf vielen Achsen.
Die Assoziation zum Prinzip „Massen und Zwischenräume“ liegt nahe – die Betrachtung von stabilen und instabilen Bewegungsebenen ist eine differenziertere Analyse dieses Prinzips.
Diese Betrachtung erklärt die stabilen Bewegungsebenen in den Massen und die instabilen in den Zwischenräumen.
Durch Erfahrung der Bewegungsebenen mit leichten Bewegungen am eigenen Körper wird klarer, wie sich die Körperteile auf einer Achse oder auf mehreren Achsen bewegen können. Die Möglichkeiten der Bewegungen in den Gelenken wird spürbar. Welche Muskeln angespannt und welche entspannt sind, wird wahrgenommen.
Das Kniegelenk gehört zu den stabilen Ebenen. D.h. das Bein kann das Knie beugen und strecken. Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk und lässt Bewegungen auf verschiedenen Ebenen zu. D.h. das Bein kann sich nach oben und unten und nach rechts und links bewegen sowie kreisen.
Übung in Rückenlage
Kreisen Sie das gebeugte Bein vom Fuss aus und nehmen Sie wahr, was passiert.
Kreisen Sie das gestreckte Bein und beobachten Sie.
Was stellen Sie fest?
Die Fortbewegung basiert auf der Bewegungsentwicklung im Kindesalter. Sie kann nicht losgelöst vom Sinnzusammenhang der jeweiligen Handlung verstanden werden. Allein die Tatsache, dass z.B. ein Arm angebeugt wird, sagt nichts darüber aus, ob die Bewegung:
- sinnvoll eingesetzt werden kann
- variiert oder angehalten werden kann
- angemessen ist in Kraft, Ziel und Ausmass
Beeinflussende Faktoren bei der Bewegungsentwicklung:
- die Suche nach sicherer Lage
- Orientierung im Raum
- sichere Position auf dem Boden
Prinzipien der Bewegungsentwicklung:
- Die Aufrichtung gegen die Schwerkraft nimmt vom Liegen bis zum Stehen zu.
- Die Entwicklungsrichtungen gehen von oben nach unten und von unten nach oben, von der Mitte nach aussen und von aussen zur Mitte.
- Symmetrische und asymmetrische Haltung und Bewegungsphasen wechseln einander ab.
- Verschiedene Entwicklungsstufen bestehen gleichzeitig nebeneinander. (liegen, rollen, aufsitzen)
https://youtu.be/UbOhQdM-VI0
https://youtu.be/z3ybAAK8r5I
Was verstehen wir unter Bewegung?
- Bewegung bedeutet Veränderung / Bewegung ist Ausdruck von Leben.
- Bewegung verändert die Beziehung zur Umgebung.
- Bewegung wirkt nach aussen: sie ist sichtbar durch äussere Veränderung.
- Bewegung wirkt nach innen: sie ist spürbar durch innere Empfindungen.
- Alles Lebendige bewegt sich – immer! Auch wenn wir innehalten, stillstehen, wir balancieren ständig unser Gleichgewicht aus.
- Wie wir fortlaufend auf Impulse von aussen oder aus unserem Innern reagieren. Wie wir uns gegen die Schwerkraft behaupten.
- Wie sich unsere Haltung verändert und an die Situation anpasst.
- Wie unsere Atmung kommt und geht und sich bei allen Aktivitäten verändert.
- Selbst der Herzschlag schlägt solange wir leben.
Bewegungsimpulse / Richtungen
Wollen wir einem Säugling einen Bewegungsimpuls geben, z.B. damit wir das Becken rollen können, so ist es körpergerecht, wenn der Impuls der Körperlängsachse entlang gegeben wird. Die Wirbelsäule verläuft so und auch die Richtung der Muskulatur ist in dieser Richtung.
Die Muskulatur versteht Impulse, die der Längsachse entsprechen: ganz sanfter Druck oder Zug. Entlang der Längsachse werden die Massen (Kopf, Brustkorb, Becken) automatisch differenziert: die Muskulatur wird auf der einen Seite verlängert, auf der anderen verkürzt sie sich, d.h. das Becken kommt in eine Drehung. Das Organsystem wird leicht angeregt.
„Keiner muss perfekt sein, ich wage der Mensch zu sein, der ich bin“
Ich wage, der Mensch zu sein, der ich bin:
Unfertig, aber doch glücklich
Unsicher im Neuen und doch wissbegierig,
manchmal ängstlich in Entscheidungen,
verwirrt im Überangebot von Kleinigkeiten.
Zweifelnd und zögernd,
dann wieder mutig und ernst,
verzaubert von Worten
oder schweigsam zurückgezogen.
Manchmal zerrissen und voller Widersprüche,
aber auch einseitig und naiv.
Und noch vieles mehr bin ich,
oft nicht genau zu beschreiben.
Ich wage es, mich selbst so anzusehen,
so zu lieben, wie ich bin.
Ulrich Schaffer
Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir kraftvoll sind über alle Massen.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.Wir fragen uns. „Wer bin ich, um brillant, grossartig, talentiert und sagenhaft zu sein?“ Aber wer bist du eigentlich, um all das NICHT zu sein?
Du bist ein Kind des Geistes. Dein zurückhaltendes Spiel dient der Welt nicht. Es ist nichts Erleuchtetes daran, wenn du dich kleiner machst, damit andere sich deinetwegen nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren, um das Glänzende des Geistes, das in uns ist, offenkundig zu machen.
Dieses ist nicht nur in einzelnen, sondern in ALLEN von uns. Wenn wir unser Licht leuchten lassen, geben wir damit anderen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart auch andere.
Nelson Mandela
Haben Sie immer wieder Schmerzen im Rücken oder ist Ihr Rücken angespannt und unbeweglich? Haben Sie eine Abnutzung oder Beeinträchtigung an der Wirbelsäule? Dann ist der richtige Zeitpunkt, diese Mini Lektion auszuführen.
Was erreichen Sie mit dieser Übung?
- Diese Lektion fördert die Beweglichkeit im Rücken, sodass das Gehen und Stehen leichter wird
- Sie unterstützt die Beweglichkeit der Hüfte und des Beckens
Übung
- Legen Sie sich auf den Rücken, stellen Sie die Beine hüftbreit auf
- Bewegen Sie das rechte Bein in Richtung Brustkorb
- Beobachten Sie die Atmung und versuchen Sie die Bewegung leicht auszuführen
- Bewegen Sie das linke Bein in Richtung Brustkorb
- Beobachten Sie die Atmung und versuchen Sie die Bewegung leicht auszuführen
- Wiederholen Sie die Bewegung je 3 x
- Bewegen Sie beide Beine in Richtung Brustkorb und wieder in die Ausgangsstellung. Achten Sie, dass sich das Bein in der Hüfte angenehm und leicht bewegen kann. Respektieren Sie die Grenzen.
- Wiederholen Sie 3 x
- Spüren Sie der Bewegung nach. Was hat sich verändert? Was ist angenehmer als am Anfang?
Sie wünschen eine Einzelstunde mit professioneller Beratung in meiner Praxis. Termin vereinbaren
Im Gruppenkurs Bewusstheit durch Bewegung, der wöchentlich am Dienstag und Donnerstag stattfindet, lernen Sie, wie Sie Bewegungen mit weniger Kraft ausüben. Durch den bewussteren Umgang mit Ihrem Körper und Ihrem ganzen Selbst steigern Sie Ihr Wohlbefinden und beugen Verspannungen vor.
In themenspezifischen Workshops erhalten Sie einfache kurze Übungen für den Alltag und Tipps zur Entspannung.
Was ist PSYCH-K®
PSYCH-K® steht für Psyche und das angehängte K für Kinesiologie oder Key, Schlüssel. Es handelt sich um eine Selbsthilfemethode mit dem Zweck, persönliche Glaubenssätze, die uns in unserem Handeln bestimmen, neu zu definieren. Durch PSYCH-K® können Sie versteckte Überzeugungen entdecken und direkt in stärkende Glaubenssätze verwandeln. Das Ergebnis ist eine entspannte Kommunikation zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, verbunden mit dem Aspekt unseres Höheren Selbst. PSYCH-K® bewirkt schnellen unterbewussten Wandel bei gleichzeitiger bewusster Erkenntnis.
Die Wirkung von PSYCH-K®
Die Realität wird durch Überzeugungen erschaffen. Diese Überzeugungen sind oft das Ergebnis lebenslanger Programmierung und stellen einen machtvollen Einfluss auf das menschliche Verhalten dar.
Studien der Neurowissenschaft zeigen, dass mind. 95% unseres Bewusstseins in Wirklichkeit unterbewusst ist. Es ist das Unterbewusstsein, das der Speicher für unser Verhalten, unsere Werte und Überzeugungen ist. Durch unsere Überzeugungen formen wir die Wahrnehmungen über die Welt und uns selbst. Aus diesen Wahrnehmungen entwickeln wir unser Verhalten. Üblicherweise sind es die nicht förderlichen Verhaltensweisen, die wir verändern wollen. Sehr oft ist der effektivste Weg, um ein Verhalten zu verändern, die unterbewusste Überzeugung zu verändern, die dieses Verhalten begünstigt. Basierend auf Jahren der Erforschung des getrennten Gehirns, auch bekannt unter Gehirn-Dominanz-Theorie, stellt PSYCH-K®
eine Vielfalt von Wegen zur Verfügung, um Überzeugungen, welche uns sabotieren zu identifizieren und umzuwandeln in Überzeugungen, welche uns fördern.
Wie läuft eine Sitzung ab?
Es wird der Muskeltest aus der Kinesiologie angewandt und getestet, ob es angebracht ist, eine Zielformulierung zu balancieren. Wenn der Muskel stark zeigt, ist es angebracht, die Zielaussage zu balancieren.
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Was ist eine PSYCH-K® Balance?
Es ist eine Technik, welche dafür gedacht ist, einen ausgeglichenen Zustand beider Gehirnhälften zu schaffen. Dieser Zustand ist ideal, um den Verstand mit neuen selbstbefähigenden Überzeugungen zu re-programmieren, um ungewollten Stress zu reduzieren und um den Zugriff auf das komplette Leistungsvermögen zu unterstützen. So können wir den Herausforderungen im Leben leichter begegnen.
Der Begründer von PSYCH-K®
Robert M. Williams, M.A. ist der Begründer von PSYCH-K. Er ist der Autor des Buches «Psych-K the missing Peace in your Life».
Psych-K ist eine Widerspiegelung seiner Selbstverpflichtung, Menschen darin zu unterstützen, ihre Göttlichkeit zu erkennen, ihre Grösse zu entdecken und den Frieden zu finden, den sie suchen.
Zusätzliche Informationen sind unter www.psych-k.com und www.psych-k.de zu finden.
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