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- Der Deutsche Nico Denz (DSM) gewinnt die 6. Etappe der Tour de Suisse von Locarno auf die Moosalp im Sprint gegen seine Fluchtkollegen.
- Roland Thalmann wird als bester Schweizer guter 7.
- Jakob Fuglsang bleibt Leader im Gesamtklassement, Stefan Küng liegt mit 49 Sekunden Rückstand auf Platz 7.
- Wegen Corona-Fällen sind vor dem Start der Etappe zahlreiche Fahrer aus der Tour ausgestiegen. Unter den Betroffenen sind unter anderem der vormalige Gesamt-Leader Alexander Wlassow und der Schweizer Marc Hirschi.
Nico Denz (DSM) hat die erste von zwei Bergankünften der diesjährigen Tour de Suisse für sich entschieden. Der Deutsche setzte sich auf der Moosalp im Sprint gegen seine verbliebenen Fluchtkollegen knapp vor dem Franzosen Clément Champoussin (AG2R) und José Herrada (Cofidis) aus Spanien durch.
Mit Roland Thalmann klassierte sich auch auf der Königsetappe mit über 4200 Höhenmetern ein Schweizer in den Top 10. Der Luzerner war Teil der 11-köpfigen Fluchtgruppe, die sich zu Beginn des Rennens vom Feld abgesetzt hatte und ihren Vorsprung bis ins Ziel rettete. Zwar hatte der Nationalmannschafts-Fahrer schon zu Beginn des 18 Kilometer langen Schlussaufstiegs abreissen lassen müssen, im Ziel resultierte dennoch der gute 7. Rang.
Fuglsang neu in Gelb
Im Gesamtklassement führt neu Jakob Fuglsang (Israel-Premier Tech). Der Däne hatte das Leadertrikot schon vor dem Start vom Russen Alexander Wlassow übernommen, der wegen eines positiven Corona-Tests vor dem Start der Etappe aus der Tour aussteigen musste. Fuglsang erreichte das Ziel mit dem ausgedünnten Feld und verteidigte so das unverhofft erhaltene Trikot erfolgreich. Auf die letzten zwei Etappen nimmt er jedoch nur einen Vorsprung von einer Sekunde auf den zweitplatzierten Briten Geraint Thomas (Ineos) mit.
Weiter überraschend gut im Rennen um den Gesamtsieg liegt Stefan Küng (Groupama-FDJ). Der Thurgauer, der wahrlich nicht als starker Bergfahrer bekannt ist, verlor erst kurz vor dem Ziel den Anschluss an Fuglsang und erreichte das Ziel mit 39 Sekunden Rückstand auf den Gesamtleader. Damit nimmt Küng die zwei letzten Etappen mit 49 Sekunden Rückstand in Angriff.
So geht es weiter
Nach der Königsetappe geht es für die Fahrer auch am Samstag wieder über einen Alpenpass. Vom Start in Ambri führt die Strecke der 7. und vorletzten Etappe über den Lukmanier und endet nach 196 Kilometern in Malbun (FL). Insgesamt gilt es 3190 Höhenmeter zu überwinden. Am Sonntag steht zum Abschluss ein Zeitfahren in Vaduz auf dem Programm.