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Willkommen bei Helion Energy AG!
Unsere dynamische, neue Firmenbezeichnung verdanken wir der Übernahme per 1. November 2022 durch die AMAG Gruppe, die mit Helion somit ins Energiegeschäft einsteigt.
Wie tief gebohrt wird, hängt dabei von der verwendeten Technik ab: Am häufigsten sind Wärmepumpen mit einer Erdsonde, die etwa 40 bis 100 Meter tief in der Erde installiert bzw. „abgeteuft“ wird. Durch die Vertikalität benötigt eine Erdsonde relativ wenig Platz. Ob eine solche Tiefbohrung möglich ist, hängt vom Standort und den Regularien der jeweiligen Gemeinde ab. Eine Alternative zur Erdsonde sind Erdkollektoren, die in etwa anderthalb Metern Tiefe horizontal in die Erde eingelassen werden. Daneben werden im Einzelfall Energiepfähle oder -körbe sowie Erdregister installiert.
Um Heizwärme zu erzeugen, entzieht die Erdsonde bzw. die Kollektoren der Erde Wärme: Das funktioniert mittels eines verlegten Rohrsystems, durch das eine Sole fliesst. Dieses Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel nimmt die Umgebungswärme auf und leitet sie an die „Zentraleinheit“ der Wärmepumpe weiter. Dort führt die Wärme zum Verdampfen eines Kältemittels. Das anschliessende Komprimieren des so entstandenen Kältemittelgases hat einen weiteren Anstieg der Temperatur zur Folge: Über einen Wärmetauscher (Wärmeüberträger) wird diese dann als Heizwärme an das Gebäude abgegeben.
Der grösste Vorteil von Erdwärmepumpen besteht in der thermischen Speicherfähigkeit der Erde. Unabhängig von der Lufttemperatur beträgt die Temperatur des Erdreichs ganzjährig etwa zwischen sieben und 13 Grad Celsius. Das bedeutet, dass Sole-Wasser-Wärmepumpen das ganze Jahr über zuverlässig eine relativ gleichmässige Leistung liefern. Im Gegensatz dazu sinkt die Leistung von Luft-Wasser-Wärmepumpen während der kühleren Jahreszeit ab. Die Wärmepumpe benötigt dann mehr Energie, um die gewünschte Heizwärme zu erzielen.
Ein Vorteil aller Wärmepumpen ist ihre Energieeffizienz: Mit einem Teil Strom erzeugt eine Sole-Wasser-Wärmepumpe bis zu 5 Teile Wärme und sind somit eine äusserst effiziente Art, ein Gebäude zu beheizen – sogar noch wirtschaftlicher wird eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Solaranlage. Ein Nachteil von Sole-Wasser-Wärmepumpen sind die im Vergleich zu Luft-Wasser-Wärmepumpen hohen Anschaffungskosten, die sich durch die aufwendigere Installation ergeben. Förderprogramme von Bund und Kantonen helfen, die Investition zu reduzieren.
Sie interessieren sich für eine Erdsonden-Wärmepumpe? Wenn Sie nicht sicher sind, welche Variante für Sie die richtige ist, wenden Sie sich gerne an uns: Im Zuge der Kampagne des Bundes zum Thema erneuerbar Heizen bieten wir bei Helion eine kostenlose Impulsberatung an. Unsere zertifizierten Berater unterstützen Sie gerne bei Ihrem Vorhaben – sprechen Sie uns an!