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Das dritte Beispiel schliesslich hat einen Durchgangsbahnhof in städtischem Umfeld zum Thema. Der Bahnhof erhält in jeder Fahrtrichtung ein Ausweichgleis und einige Abstellgleise für Personenwagen. Zudem ist im linken Anlagenteil noch ein Depot angeschlossen, an dem ein Teil der Kehrschleife als eingleisige Strecke vorbei läuft. Der Abzweig zum Schattenbahnhof liegt verdeckt unter der Stadt, ebensowie die ganze zweite Kehrschleife.
Eine Anlage in der gestreckten Form des "Hundeknochens" hat den Vorteil, in der Tiefe wenig Platz zu beanspruchen. Dadurch sind nicht nur die Anlagenpartien gut erreichbar, man ist ausserdem auch visuell viel näher am Geschehen.
Die drei Beispiele zeigen auf der gleichen Grundfläche verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Für den mittleren Bahnhofsteil ist jeweils eine Tiefe von lediglich 60 - 70 cm ausreichend.
Das erste Beispiel zeigt einen einfachen Durchgangsbahnhof. Die eigentlich eingleisige Strecke wird durch die Kehrschleifen so zusammen geführt, dass zumindest teilweise der Eindruck einer zweigleisigen Strecke entsteht. Im verdeckten Teil findet trotz der geringen Anlagentiefe noch ein Schattenbahnhof Platz.
Im zweiten Beispiel treffen zwei eingleisige Strecken in einem Kreuzungsbahnhof aufeinander. Der Bahnhof hat hier ein Gleis mehr, so ist für jede Strecke ein Ausweichgleis vorhanden.
Die verdeckten Abschnitte sind gegenüber dem ersten Beispiel um einiges umfangreicher. Während die eine Srecke in zwei Wendeln zum Viadukt hinauf steigt, führt die am vorderen Anlagenrand verschwindene Strecke zum Schattenbahnhof, der auf der untersten Ebene liegt.
Auch hier führt die Strecke durch Kehrschleifen entweder wieder in den Bahnhof zurück oder in den unter der Stadt gelegenen Schattenbahnhof. Durch den höher gelegenen Strassenzug kann der Schattenbahnhof auf dem gleichen Niveau liegen wie die sichtbaren Abschnitte. Sämtliche Gleise liegen also auf Höhe "Null".