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Autor: Maya Sommer
Bei den Regionalen führte nach der Qualifikationsrunde vom Samstag Jonas Marty mit Ikarus XI CH, nachdem er die Einlaufprüfung bereits für sich entscheiden konnte. Weiteren zwölf Paaren gelang ebenfalls ein fehlerfreier Ritt über den schweren Parcours. Insgesamt qualifizierten sich 38 Paare für das Finale vom Sonntag. Nicht dabei war jedoch Titelverteidigerin Marie Buchs, die wegen einer Verletzung ihres Pferdes Kavala de la Cense Forfait erklären musste.
16-jähriger Sieger
Am Finaltag zeigte sich deutlich, welche Paare dieses Jahr vermehrt an höheren Prüfungen teilgenommen hatten. Auf dem technisch schwer gestellten Parcours gab es nur gerade drei Nuller. Der erst 16-jährige Lokalmatador Loïc Sottas war einer davon und holte sich mit drei fehlerfreien Ritten verdient die Goldmedaille.
Im Stechen duellierten sich die beiden Paare mit vier Strafpunkten, Linda Liechti (Rechthalten) mit Oh Happy Day und Routinier Urs Hofer (Bösingen) mit Laluna du Praz Bozon. Liechti, die sich am Samstag einen Abwurf zuschreiben lassen musste, eröffnete das Stechen und ritt einen ruhigen Nuller. Hofer, der am Sonntagmorgen bereits einen ärgerlichen Abwurf kassiert hatte, warf im Stechen bereits das erste Hindernis um und verzichtete in der Folge auf die Fortsetzung des Parcours und wurde hinter Liechti Dritter.
Jugend trumpfte auf
Bei den Nationalen kämpfte man nach einem Parcours der Wertung A mit Zeitmessung in der Siegerrunde um die Medaillen, Titelverteidiger Christophe Barbeau fehlte an der diesjährigen Meisterschaft. Fünf Paare realisierten dabei einen Doppelnuller, Joëlle Brahier (Corminboeuf), 22-jährig, holte sich mit Adora III die Goldmedaille vor ihrem 19-jährigen Bruder Jean-Maurice und Lokalmatador Romain Sottas, Bruder des regionalen Meisters. Erstaunlich junge Reiter, die auf dem Podest der Profireiter landeten . . .
Olivier Bujard überlegen
In der freien Prüfung, die sehr technisch gestellt war, wurde nach Stilwertung gerichtet. Olivier Bujard (Belfaux), welcher mit Dior de la Pierre ritt, dominierte seine Konkurrenz und gewann mit acht Stilpunkten Vorsprung vor Emmanuel Cardinaux (Marsens) und Charlotte Deillon (Bulle).
Titelverteidigerin in dieser freien Prüfung war Aline Zahnd (Bösingen), welche ihr erstes Jahr bei den Regionallizenzierten bestritt und somit in dieser Kategorie nicht mehr startberechtigt war. Ein Erfolg war ihr dieses Jahr in der Kategorie der C-Ponys mit dem 2. Rang, hinter Salomé Etter (Corminboeuf), vergönnt.
Bei den D-Ponys musste die frischgebackene Pony-Schweizer-Meisterin Rachel Baechler (Villars-sur-Glâne) ihren Titel an Jennifer Uldry (Avry-sur-Matran) abtreten.