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2015
von Simon Harbarth, Ricarda Steinmayr, Eva Neidhardt, Hanna Christiansen
2015
von Simon Harbarth, Ricarda Steinmayr, Eva Neidhardt, Hanna Christiansen
Kinder von 2 bis 6 Jahren (Eltern- und Erzieherbeurteilung); als Teil der Diagnostik (nach ICD-10 und DSM-5) und der Therapieevaluation der häufigsten psychischen Störungen im Vorschulalter.
Unterschiedliche Fragebogenversionen erfassen unterschiedliche Merkmale:
Das Verfahren
Die Conners EC liegen in verschiedenen Versionen jeweils als Eltern- und Erzieherfragebogen vor. Damit liefert das Verfahren unterschiedlich ausführliche Daten und bietet sich somit für verschiedene Stufen der Diagnostik und für eine Vielzahl von Fragstellungen an: Die Langform enthält sowohl die Verhaltensskalen als auch die Entwicklungsmeilensteinskalen. Sie sollte am ehesten zu Beginn einer ausführlichen Diagnostik bei Verdacht auf Verhaltensprobleme sowie Verzögerungen bei den Entwicklungsmeilensteinen eingesetzt werden.
Die Verhaltensskalen und die Entwicklungsmeilensteinskalen können auch einzeln eingesetzt werden. Die Verhaltenskurzskalen bestehen aus einer gekürzten Version der Verhaltensskalen und sollten eingesetzt werden, wenn die Langform aus bestimmten Gründen nicht zumutbar ist, es keinen Hinweis auf Verzögerungen bei den Entwicklungsmeilensteinen gibt oder die Verhaltensentwicklung im Behandlungsverlauf in größeren Abständen kontrolliert wird. Der Global-Index ist als allgemeines Screening für Verhaltensprobleme gedacht und eignet sich auch zur kurzfristigen Verlaufskontrolle und Therapieevaluation.