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David Philip Hefti - Composer in Residence 2020/21
David Philip Hefti studierte an den Musikhochschulen in Zürich und Karlsruhe, unter anderem bei Wolfgang Rihm, Rudolf Kelterborn und Cristóbal Halffter, und wirkt als Komponist und Dirigent. Seine rund 70 Werke umfassen Orchester-, Vokal- und Kammermusik, die er etwa für Künstler wie Hartmut Rohde, Baiba Skride, Jan Vogler und Antje Weithaas sowie für Klangkörper wie das Tonhalle-Orchester Zürich, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und das Ensemble Modern komponierte. Seine Werke wurden zum Beispiel von den Dirigenten Peter Eötvös, Cornelius Meister, Kent Nagano, Jonathan Nott und David Zinman aufgeführt. Als Gastdirigent wurde Hefti ausserdem zu Musikfestivals wie Wien Modern, Beijing Modern, Ultraschall Berlin, Lucerne Festival, Schleswig-Holstein Musikfestival, Festival Pablo Casals in Prades und Suntory-Festival in Tokio eingeladen.
2013 erhielt er den Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung und 2015 den Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musikfestivals.
Für die Saison 2020/21 sind mehrere Uraufführungen und Veröffentlichungen von Heftis Werken geplant. Im März 2021 werden in der Elbphilharmonie Hamburg Mahlers Rückert-Lieder nach seiner Bearbeitung für Sopran und Streichquartett sowie das Streichquartett Nr. 6 vom Amaryllis Quartett mit Juliane Banse uraufgeführt. Im Juni folgt die Uraufführung des Doppelkonzerts für zwei Trompeten und grosses Orchester mit dem Sinfonieorchester Basel, Immanuel Richter und Huw Morgan unter der Leitung von Ivor Bolton. Ebenfalls ist eine CD-Veröffentlichung bei NEOS mit Werken für Streichquartett geplant.