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Sandra Keller und ihr WM-Erlebnis in der Türkei
Nina Zippert hat nach den beiden WM-Runden in der Türkei mit Sandra Keller gesprochen. Herzlichen Dank für deine Bemühungen und deine Arbeit Nina!
Sandra Keller ist mit Marcelo und zwei Kollegen nach Afyon geflogen. Dies befindet sich in der Türkei und dort nahm Sandra bei einem weiteren WM-Rennen teil. Es war das erste Rennen für Sandra, welches so weit weg war und daher haben sie schon einige Wochen vor der Veranstaltung gewisse Vorbereitungen getroffen. Dazu gehört für die Motorräder den Transport zu organisieren und für das Team den Flug zu buchen. Außerdem stellten sie alle wichtigen Ersatzteile zusammen und aufgrund von Corona mussten sie gewisse Vorschriften einhalten. Wie erhofft, ist bei der Organisation alles aufgegangen.
Am Samstag hatte Sandra den ersten Renntag. Im Zeittraining fühlte sie sich auf der Strecke wohl und konnte in den ersten Runden schnelle Zeiten fahren. Doch während des Zeittrainings konnte sie sich zeitlich kaum mehr steigern und die anderen Frauen wurden immer schneller. Sandra fiel bis auf den 15. Rang zurück.
Beim ersten Lauf ist ihr der Start nicht geglückt und sie kämpfte sich vor, bis sie dann allerdings einen Sturz hatte. Dadurch verlor sie Plätze und kam erst als 15. durchs Ziel.
Beim zweiten Rennen ist Sandra der Start besser gelungen und sie konnte in den Top 10 mitfahren. Doch sie hatte Mühe konzentriert zu fahren und es folgte ein schwerer Sturz. Nun begann sie das Fahrerfeld von ganz hinten aufzuholen und konnte auf den 17. Rang fahren. Sandra war mit den Resultaten nicht zufrieden und hoffte auf einen besseren Renntag am Dienstag.
Am zweiten Renntag hatte Sandra anfangs des Zeittrainings Schwierigkeiten, eine schnelle Runde zu fahren. Denn vor allem die Sprünge, waren im Vergleich zum Samstag, ein wenig abgeändert. Die Kawasaki-Fahrerin war lange auf dem 19. Platz und erst in der letzten Runde konnte sie eine schnelle Zeit fahren, welche sie auf den 13. Platz brachte.
Im ersten Lauf ist ihr der Start nicht wirklich gelungen und in den ersten Runden stürzte sie zweimal. Ein paar Runden später hatte der Töff technische Probleme und Sandra musste das Rennen abbrechen. Für den zweiten Lauf nahm sie ihren Ersatztöff und der Start ist ihr besser gelungen. Doch leider fand die Motocross-Pilotin keinen Rhythmus und war am Ende des Rennens auf dem 17. Platz. Sandra ist mit dem 2. Renntag ebenfalls nicht zufrieden und weiß woran sie arbeiten muss. Das nächste WM-Rennen wird in Spanien am 16. Oktober stattfinden und Sandras Ziel ist, in die Top 10 zu fahren. Nun möchte sich Sandra bei all ihren Sponsoren herzlich bedanken und ein riesiges Dankeschön geht ebenfalls an ihren Freund Marcelo, welcher sie immer unterstützt.