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Der Bundesrat sollte einen Entwurf für eine allgemeingültige Definition von Start-ups vorlegen, damit wissenschaftsbasierte Unternehmen, welche für die Schweizer Innovationskraft von zentraler Bedeutung sind, von international wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen profitieren.
Ein Höchstbetrag, der in ein Start-up investiert wird, soll von der Einkommens- und/oder Vermögensbesteuerung abgezogen werden können. Dieser Betrag würde erst bei der Rückzahlung der Investition besteuert.
Nach heutiger Praxis, können Unternehmen Verluste der sieben Steuerperioden der vorangegangenen Geschäftsjahre von ihrem Reingewinn abziehen. Dieser Zeitraum ist zu kurz für wissenschaftsbasierte Unternehmen: Es kann mehr als zehn Jahre dauern, bis Ergebnisse vorzuweisen sind.
Das Parlament hat den Bundesrat beauftragt, eine attraktive und international wettbewerbsfähige Formel für die Besteuerung von Start-ups und Beteiligungen ihrer Mitarbeiter zu entwickeln. Diese sollte möglichst rasch umgesetzt werden.
Erleichterung der Einwanderung von Talenten, Investoren und Unternehmern mit einer attraktiven Arbeitsbewilligung, welche im Rahmen unserer Migrationspolitik im Ausland vermittelt werden kann.
Der Bundesrat sollte die Schaffung eines Dachfonds für Risikokapital (durch Anreize, Steuerregelungen oder andere Massnahmen) fördern. Insbesondere soll geprüft werden, ob Pensionskassen ermutigt werden können, in diesen Fonds zu investieren.
Reform der bestehenden Strukturen (Präsenz Schweiz, SGE und Kantone), um der Schweiz eine einfache, effektive und kostenlose internationale Förderstrategie für Start-ups anzubieten. Insbesondere im Hinblick für eine bessere Sichtbarkeit im Ausland, in den Medien oder an grossen internationalen Messen.
Integration von Start-ups in Ausschreibungen von Behörden und Grossunternehmen nach dem Vorbild des „American Small Business Act“.
Im Rahmen der Ausarbeitung von Gesetzen, welche Start-Ups direkt betreffen, wie z.B. die digitale Strategie der Schweiz oder Wirtschafts- und Steuerreformen, sollte die Verwaltung (Bund und Kantone) ebenfalls Start-Ups in ihre Konsultationen einbeziehen.
Die Schweizer Armee sollte eine Forschungsförderungsgesellschaft aufbauen, die in der Lage ist, in langfristige strategische Projekte zu investieren, welche Innovationen (nach dem Vorbild der Darpa in den USA) hervorbringen können.
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