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Der eigentliche Kirchensaal besitzt ein steiles
Pultdach, das im Innern von der Decke übernommen wird, sodass die Raumhöhe von
der Chorseite zum Foyerbereich steil ansteigt. Im Chorbereich bleibt die Wand
geschlossen, auf der gegenüberliegenden Seite ist im oberen Wandbereich eine
grosse Fensterfront eingelassen. Die Wand darunter ist wie die Decke mit Holz verkleidet,
ansonsten sind die Wände weiss verputzt. Der Boden des Kirchensaals ist wie der
des Vorraums mit quadratischen rotbraunen Tonplatten gedeckt.
Blicke auf den Kirchenraum mit schräger Seitenwand und Holzdach
Im Chorbereich stehen ein
schlichter Holztisch und eine gemauerte halbrunde Kanzel, die wie die Wände weiss verputzt ist. An der Wand hängen
ein Holzkreuz, das der langjährige
Sigrist Gottfried Felder gezimmert hat, und der textile Wandbehang, den Mitglieder des Frauenvereins unter der
Leitung von Heidi König gefertigt haben. Die ersten Entwürfe wurden 2007
erstellt. 2011 wurde das Werk fertig gestellt und am 26. Juni im Rahmen eines
Gottesdienstes eingeweiht.
Der Wandbehang in leuchtenden Farben mit dem Titel «Momente»
Der Wandbehang trägt den Titel «Momente», was sich vom lateinischen ‹movere› – bewegen – ableitet. Eine abschliessende Deutung des in leuchtenden Blau-, Rot- und Gelbtönen gefertigten textilen Wandbehangs gibt es nicht, was durchaus im Sinne der Künstlerinnen ist. Die einen Betrachter sehen in ihm einen Sonnenaufgang über dem Meer, andere ein Feuer oder einen Weg.
An einer Seitenwand steht ein Klavier, darüber hängt ein Bild des polnischen Künstlers Ryszard Zajac (geb. 1951) aus dem Jahr 1967.
Das Bild des polnischen Künstlers Ryszard Zajac
Vor einigen Jahren wurden die alten kugelförmigen Glaslampenschirme an den Seitenwänden durch ein Leuchtenband ersetzt. Zusätzlich wurden einige Deckenleuchten angebracht, sodass der Saal auch von oben beleuchtet werden kann.
Der Kirchensaal ist mit Stühlen ausgestattet, deren rotbraune Sitzfläche die Farbe der Bodenplatten aufnehmen. Der Saal verfügt über 80 bis 120 Sitzplätze. Bei Grossanlässen wie Konfirmationen können bis zu 200 Stühle aufgestellt werden.
Im Dezember wird jeweils die Weihnachtskrippe aufgestellt, die 2003 von Gemeindemitgliedern geschreinert und getöpfert wurde.