Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03589.jsonl.gz/494

Bei der Schiffskollision am frühen Dienstagmorgen in der Deutschen Bucht nahe der Hochseeinsel Helgoland war ein Seemann ums Leben gekommen. Zwei Seeleute der siebenköpfigen Besatzung der «Verity» konnten aus der zwölf Grad kalten Nordsee gerettet werden. Nach vier weiteren wird noch gesucht.
Das Havariekommando hatte es in Betracht gezogen, dass die Vermissten in dem Wrack des gesunkenen Frachters «Verity» eingeschlossen sein könnten. Deshalb sollten Taucher das Schiff untersuchen. Für die Aktion stand laut der Behörde nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung, nämlich das sogenannte Stauwasser zwischen Ebbe und Flut, wenn die Strömung schwächer ist.
Die Bedingungen an der Unglücksstelle sind laut dem Havariekommando weiterhin schwierig. Die Sichttiefe am Wrack betrage ein bis zwei Meter. «Die schwierigen Bedingungen lassen derzeit keine Prognose darüber zu, ob ein weiterer Versuch möglich ist», teilte die Behörde in Cuxhaven weiter mit.