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Techniken Fingertechnik - Es ist wie beim Autofahren, wenn man es einmal kann, denkt man nicht mehr darüber nach.Versuchen Sie z.B. einmal, die Löcher ganz langsam zu öffnen. Der Ton steigt damit langsam an.
Atem - Es gibt unzählige Möglichkeiten, mit dem Atem und der Atemstärke, die Töne zu verändern. Lassen Sie den Ton vibrieren. Hecheln Sie während Sie spielen und hören Sie, wie es tönt. Blasen Sie sanft und dann ein wenig stärker....Seien Sie einfach kreativ und versuchen Sie verschiedenes aus.
Zunge - Auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten. Blasen Sie konstant und öffnen ein Loch nach dem andern. Nun machen Sie ein spitzes Maul und sprechen lautlos: tu, tu, tu, tu... und öffnen während dem die Löcher. Bewegen Sie die Zunge vor dem Mundstück schnell hin und her während Sie spielen... na wie tönt das? Auch hier gilt: freudvolles Ausprobieren.
Rythmus - Es ist ganz ähnlich wie beim Pfeiffen. Pfeiffen Sie einmal ein Lied und achten Sie auf den Atem und die Zunge. Ganz ähnlich kreieren Sie mit der Zungentechnik und dem Atem bei Ihrer Flöte den Rythmus.
Die "Mundhaltung" während dem Spielen
Die natürliche Tendenz ist, das Mundstück in den Mund zu nehmen. Unglücklicherweise entsteht dadurch sehr schnell viel Luftfeuchtigkeit in der Flöte, was sie "heiser" werden lässt. Versuchen Sie die Lippen zu schliessen und das Mundstück an die Lippen zu nehmen. Dadurch kommt nicht so viel Feuchtigkeit in die Flöte. Vor allem wenn Sie anfangen, die Indianische Flöte zu spielen, lässt es sich nicht umgehen, dass nach einer Weile Ihre Flöte "heiser" wird, d.h. dass die Töne nicht mehr klar klingen. Lösen Sie den Vogel leicht und wischen Sie die Wassertröpfchen ab, die sich im Windkanal unterhalb des Vogels gebildet haben. Im Notfall schütteln Sie die Flöte kräftig aus, damit die Feuchtigkeit auch aus dem Hals der Flöte rauskommt. Entfernen Sie aber vorher den Vogel, sonst fliegt er vielleicht davon.
Im besten Fall haben Sie ein saugfähiges Tuch dabei, das Sie mit einem dünnen Stab in den Hals der Flöte einführen können, um diese auszutrocknen.Mit der Zeit, wenn Sie mehr Übung im Spiel mit Ihrer Flöte haben, wird es immer länger gehen, bis sie "heiser" wird. Aber ganz umgehen können es auch die besten Profispieler nicht.
Pflege der Flöte
Seien Sie sich bewusst, dass die Flöte, wie jedes andere Instrument aus Holz, Pflege braucht um nicht an äusserer oder innerer Qualität zu verlieren. Das bedeutet, dass Sie die Flöte regelmässig mit einem Öl oder Pflegebalsam einreiben sollten. Geeignet sind verschiedene Öle wie z.B. Leinöl oder Mandelöl. Ich verwende eine Mischung aus Leinöl und Bienenwachsbalsam. Bei regelmässigem Gebrauch ist es vorteilhaft, sie jeden Monat, oder wenn Sie viel draussen spielen, auch öfters kurz einzuölen. Sie merken schon, wenn das Holz ausgetrocknet ist. Lösen Sie dafür den Vogel und ölen Sie die Flöte wie auch den Vogel mit einem mit Öl befeuchteten Lappen gut ein. Es ist auch ratsam hin und wieder die Innenseite des Halses, resp. des Mundstückes mit Öl einzureiben.
Es kann bei vielem Spielen vorkommen, dass das Mundstück leicht rauh wird. Ölen Sie desshalb diese Partie öfters ein. Falls es einmal nicht mehr fein ist, benutzen Sie ein sehr feines Schleifpapier (400 Körnung oder feiner) und schleifen ganz leicht die Innen- und Aussenseite des Mundstückes an und ölen es anschliessend gut ein.
Falls Ihre Flöte einmal nass oder feucht wird, trocknen Sie sie und reiben Sie mit einem Öllappen gut ein. Achten Sie darauf, dass Sie die Flöte nicht extremen Temperaturen aussetzen. Auch sollten Sie die Flöte mit ihrer Körperwärme vorwärmen, wenn Sie bei kaltem Wetter spielen.