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Personen aus der gut gebildeten Mittelschicht prägen zumeist das soziale Milieu in den Medienbetrieben. Die BBC, das öffentliche Radio und Fernsehen Grossbritanniens, ist seit einiger Zeit daran, das gesellschaftliche Spektrum der Belegschaft zu erweitern. Eine breitere Verankerung in der Bevölkerung könnte auch dabei helfen, die Sendergruppe politisch besser abzusichern gegen Angriffe auf die Gebührenfinanzierung.
In diesem Sinn will die BBC bis zum Jahr 2027 den Anteil der Angestellten aus der Unterschicht auf 25 Prozent erhöhen; derzeit liegt er bei 20 Prozent. Auf Anfrage des Branchenorgans «PressGazette» definierte die BBC die sozial schlechter Gestellten so: Es sind Personen, deren Eltern einen tiefen Lohn hatten, als die Kinder 14 Jahre alt waren – während dieser Altersphase sei, so sagen Fachleute, der sozioökonomische Hintergrund ein den Nachwuchs prägender Faktor. Bleibt die Frage, wie der soziale Hintergrund der Kandidierenden geprüft wird.
BBC-Generaldirektor Tim Davie schrieb im vergangenen Juni im Jahresbericht im Hinblick auf eine vielfältige Belegschaft, dass inzwischen 48,6 Prozent der Beschäftigten Frauen seien. Der Anteil an Behinderten mache 9 Prozent aus. Dieser soll auf 12 Prozent erhöht werden. 15,9 Prozent gehören einer ethnischen Minderheit an. Ziel ist ein Anteil von 20 Prozent nicht weissen Angestellten.
Auch von ihrer Fixierung auf London will sich die BBC lösen. Zahlreiche Stellen werden auf andere Regionen verteilt, um mehr Stimmen und Perspektiven aus dem Königreich berücksichtigen zu können. News-Redaktionen werden in Birmingham, Salford, Leeds und Glasgow untergebracht. Das Radio-Wissenschaftsteam geht nach Cardiff.
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Keine
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