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Mit dem Tagessieg beim Finallauf des Swiss Cyclocross Cup in Hittnau sicherte sich Timon Rüegg auch den Gesamtsieg. Bei den Frauen schaffte Rebekka Estermann erneut den Sprung auf das Podest.
Die 40. Austragung des Radquer in Hittnau verlangte den Fahrerinnen und Fahrer alles ab. Tiefe Temperaturen, Regen und sogar Schneefall forderten Mensch und Material heraus. Die schlammige Strecke wurde im Tagesverlauf immer schwieriger zu bewältigen, was auch die Veranstalter forderte. «Grossen Respekt an alle, die heute in diesen epischen Bedingungen an den Start standen. Es war sicherlich keine einfache Situation, doch die Organisatoren haben super gearbeitet», lobte Timon Rüegg die Rennleitung nach dem Rennen.
Rüegg siegt souverän
Bei den Männern startete Rüegg als Favorit für den Tagessieg sowie als Leader der Gesamtwertung ins Rennen. Der Gewinner des AlperoseQuer in Schneisingen wurde in Hittnau stark gefordert vom jungen Schweizer Dario Lillo. Lillo fuhr zu Beginn des Rennens einen grossen Vorsprung heraus, den Schweizer Meister Rüegg gegen Ende des Rennens jedoch zu schliessen vermochte. Schliesslich liess Rüegg nichts mehr anbrennen und sicherte sich den Tagessieg 30 Sekunden vor Lillo und über eine Minute vor dem Italiener Gioele Bertolini. «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Tagessieg und natürlich auch mit dem Gesamtsieg. Ich fühle mich nun bereit für die grossen internationalen Rennen im Norden», erklärte Rüegg nach dem Rennen. In der Gesamtwertung klassierte sich Dario Lillo hinter Rüegg und Bertolini auf dem dritten Platz. Kevin Kuhn welcher in Hittnau abwesend war (5.), Gilles Mottiez (6.), Jan Sommer (8.) und Hannes Jeker (10.) klassierten sich ebenfalls unter den besten zehn in der Gesamtwertung.
Estermann klettert wieder aufs Podest
Bei den Frauen fuhr die Gesamtleaderin und Topfavoritin Sara Casanova auf den ersten Platz. Die Italienerin setzte sich wie in Schneisingen und Steinmaur schon zu Beginn des Rennens an die Spitze und baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Dem Tages- und Gesamtsieg stand nichts mehr im Wege. Hinter ihr klassierten sich die Französin Perrine Clauzel und die Schweizerin Rebekka Estermann auf den weiteren Plätzen. Estermann bestätigte in Hittnau ihre gute Form und sicherte sich mit ihrer Vorstellung auch den dritten Platz in der Gesamtwertung der Damen. Lara Krähemann, Muriel Furrer und Zina Barhoumi (in Hittnau nicht am Start) folgen auf den Plätzen sechs, sieben und acht.
Dank vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einem hohen internationalen Niveau war der Swiss Cyclocross Cup auch in diesem Jahr eine wichtige Rennserie für die Schweizer Radquer-Szene. Das nächste nationale Kräftemessen in der Schweiz sind die Radquer Schweizer Meisterschaften am 14. Januar 2024 in Meilen.