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160 Tassen Tee trinkt der durchschnittliche Schweizer pro Jahr. Schwarzer oder Grüner Tee ist dabei weniger beliebt: Zwei Drittel aller hierzulande aufgebrühten Tees sind Kräuter- oder Früchtetees.
Wir verraten dir, worauf du beim Kochen achten musst, damit der Tee seinen vollen Geschmack entfalten kann.
Das Wasser
Es sollte nicht zu hart sein (andernfalls filtern) und vor allem frisch aus der Leitung kommen. Abgestandenes oder schon mehrfach aufgekochtes Wasser hat einen niedrigeren Sauerstoffgehalt. Der aber sollte möglichst hoch sein, um das Teearoma zu unterstützen.
Die Temperatur
Kochendes Wasser verträgt nur Schwarzer Tee. Für alle anderen Teesorten sind niedrigere Temperaturen – ideal zwischen 70 und 80 Grad – geeigneter. Ist das Wasser zu heiss, entweichen wichtige Geschmacks- und Wirkstoffe (Flavoide).
Die Ziehzeit
Je heisser das Wasser, umso kürzer die Ziehdauer. Der Geschmack wird intensiver, wenn du frische Teeblätter aus der diesjährigen Ernte verwendest. Sind die Blätter stark gebrochen, verkürzt sich die Ziehzeit ebenfalls.
Generell lohnt es sich, mit der Temperatur, der Menge an Teeblättern und der Ziehdauer zu experimentieren. Gerade regelmässige Teetrinker können so die verschiedenen Geschmacksnuancen ihres bevorzugten Tees besser auskosten.