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Huberts Muttersprache war nicht Französisch, sondern Occitan. Bevor er 2008 in seine Heimat zurückkehrte, schenkte er uns auch zwei in Occitan geschriebene Bücher. So präsentiert sich das erste Buch:
Ich zitiere aus dem Nachwort: Malaürosament, l’occitan se parla de mens en mens coma lenga populara espontanèa, transmesa de generacion en generacion despuèi mila ans. (Leider wird das Occitan immer weniger als spontane Umgangssprache gesprochen, wie sie seit tausend Jahren von Generation zu Generation weitergegeben wurde.)
Vor seiner Auswanderung besass Hubert in Südfrankreich in der Nähe des Städtchens Caussade eine Schafherde. Sein Vater Emile hatte das Städtchen auf einem Bild festgehalten, das jetzt bei uns hängt. Hubert wollte vor der Rückreise in seine alte Heimat unbedingt, dass die beiden von seinem Vater gemalten Bilder bei uns im Okanagan Valley blieben.
In Kanada zog Hubert nach British Columbia, wo er auf dem Rogers Pass für Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden zuständig war. Nach seiner Pensionierung liess er sich dann in Oliver nieder.
Das zweite Bild, das Hubert uns schenkte, zeigt eine Schafherde vor dem Haus, in dem er einst lebte.
Wir blieben mit Hubert per Luftpost in Kontakt.
Im Frühling 2010 besuchten wir ihn, seinen Bruder und dessen Familie.
Hubert führte uns zum Haus, in dem er gelebt hatte.
Es sah immer noch so aus, wie es sein Vater gemalt hatte.