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Mujinga Kambundji und Ajla Del Ponte in Paris gleich schnell
Das Duell zwischen Mujinga Kambundji und Ajla Del Ponte endet beim Diamond-League-Meeting in Paris remis. Die Bernerin und die Tessinerin werden in je 11,12 Sekunden (Rückenwind 1,3 m/s) gestoppt.
Über die Klassierung dreier zeitgleicher Sprinterinnen entschied der Zielfilm. Mujinga Kambundji als Fünfte war 6 Tausendstel schneller als Ajla Del Ponte im 7. Rang. Die Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah aus Jamaika siegte in 10,72 Sekunden.
Die beiden schnellsten Schweizerinnen liefern sich den ganzen Sommer über ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mujinga Kambundji verhinderte im Stade Charléty die dritte Niederlage in Serie. Die WM-Dritte über 200 m schien als Nummer 1 der Schweiz an die Olympischen Spiele nach Tokio zu reisen. In Japan aber drehte der Wind. Die Tessinerin übernahm den Lead: Im Olympia-Final und an der Athletissima in Lausanne war sie in jeweils 10,97 Sekunden um 2 beziehungsweise 4 Hundertstel schneller als Mujinga Kambundji. Zudem hält sie neu in 10,90 Sekunden den Schweizer Rekord.
Eine Weltjahresbestzeit über 3000 m Steeple gelang dem Olympia-Dritten Benjamin Kigen aus Kenia in 8:07,12 Minuten. Überschattet wurde das Rennen durch den bösen Sturz des Olympiasiegers Soufiane El Bakkali aus Marokko. Er musste mit einer Bahre abtransportiert werden.
Der in den USA aufgewachsene Schwede Armand Duplantis gewann das Stabhochspringen mit 6,01 m. Bei windigen Verhältnissen scheiterte der 21-Jährige beim Versuch, die Weltrekordhöhe auf 6,19 m anzuheben.