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Orientierungslauf kann sowohl alleine als auch im Team betrieben werden. Bei den Teamwettkämpfen bietet sich weiter die Möglichkeit von Team- aber auch Staffelläufen, welche sich in den Regeln und der Durchführung unterscheiden.
Einzellauf
Der Einzellauf ist die klassische Variante des Orientierungslauf. Hierbei startet ein einzelner Athlet alleine und er muss in der Folge auch den ganzen Parcour alleine zurücklegen. Der Athlet kann sich folglich nur auf die eigenen Fähigkeiten in der Orientierung aber auch nur auf seine eigenen körperlichen Fähigkeiten verlassen.
Bis heute ist diese Variante des Orientierungslaufes bei weitem die beliebteste da sehr viele Athleten sich nicht auf die Fähigkeiten anderer verlassen möchten.
Teamlauf
Beim Teamlauf startet nicht ein Teilnehmer alleine, sondern ein ganzes Team. Dieses Team versucht dann zusammen, die Posten und am Ende das Ziel zu erreichen. Vorteil dieser Variante ist es, dass sich die Läufer absprechen können. Dies führt zu deutlich weniger Fehlern in der Orientierung und die einzelnen Teammitglieder können sich auch gegenseitig motivieren. Nachteil dieser Methode ist es, dass ein Team immer nur so stark ist wie sein schwächstes Mitglied. Der Erfolg des ganzen Teams hängt damit immer auch sehr stark von den einzelnen Mitgliedern ab, welche dessen Erfolg ermöglichen aber auch verunmöglichen können.
Staffellauf
Beim Staffellauf tritt, wie beim Teamlauf auch, ein Team von Athleten gegen andere Teams an. Im Unterschied zum Teamlauf ist beim Staffellauf aber immer nur ein Teilnehmer des Teams auf der Stecke. Ein jeder Teilnehmer muss nämlich ein gewisses Teilstück der Gesamtstrecke zurücklegen, bevor das nächste Teammitglied starten kann und sein individuelles Teilstück zurücklegen kann. Damit kombiniert diese Variante die individuellen Fähigkeiten, wie sie im Einzellauf gefragt sind, mit den Fähigkeiten eines Teams, wie sie im Teamlauf gefragt sind.