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Eine schwere Wolkendecke hing am Sonntag über Teilen des FM1-Lands. Doch an einigen Orten konnte man ein Wetterphänomen der Sonderklasse beobachten: «Hole-Punch Clouds». Im Innern des Lochs bildet sich eine zerfranste Wolke. «Wenn aus einer höheren Luftschicht Eiskristalle in die Wolkenschicht fallen, können sie Wasserdampf aufnehmen und wachsen auf Kosten der alten Wolken», erklärt SRF-Meterologe, Christoph Siegriest, gegenüber 20 Minuten. Die Eiskristalle werden wegen des Wasserdampfs schwerer und sinken nach unten. So bildet sich ein Loch und eine kleinere Wolke bildet sich unter dem Wolkenvorhang.
Grund für die seltene Wolkenbildung könnten Flugzeuge sein. «Flugzeuge verursachen eine lokale Ausdehnung der Luft und damit einen Druckabfall. Dies führt zu einer starken Abkühlung der Luft, so dass sich Eiskristalle bilden können», so Siegrist. Einen deutschen Begriff für das Phänomen gibt es nicht. Eins zu eins übersetzt bedeutet «Hole-Punch Clouds» «Loch-Schlag Wolke».
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