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Um für Ambulanzen, Patienten, Besucher und Angestellte eine bessere Zufahrt zum Freiburger Spital HFR in Freiburg zu gewährleisten, will der Kanton eine Verbindungsstrasse von der Autobahn zu Bertigny-West und dem Kantonsspital schaffen (die FN berichteten). Wie die Freiburger Sektion des Verkehrsclubs Schweiz (VCS) mitteilt, ist sie gegen das Projekt.
Mit der Verbindungsstrasse riskiere der Kanton, die Strassen Freiburgs noch mehr zu verstopfen, heisst es in der Mitteilung. Denn der VCS befürchtet, dass die Strasse einen neuen Zugang zum Stadtzentrum für den motorisierten Privatverkehr schafft. Dies, obwohl die Agglomeration in ihrem Aggloprogramm dritter Generation Massnahmen vorsehe, um das Stadtzentrum und die Quartiere zu schonen. So plant die Agglo im Stadtzentrum ein hierarchisiertes und in Kammern unterteiltes Netz, das den Transitverkehr einschränken soll.
Weiter kritisiert der VCS, dass die Verbindungsstrasse die neue Buslinie Moncor-Jura, die im Aggloprogramm vorgesehen sei, nicht berücksichtige und dass keine Velostreifen vorgesehen seien. Bedauerlich findet er zudem, dass mehrere Linden der Strasse zum Opfer fallen würden. «Und was ist mit dem Mobilitätsplan für die Angestellten des HFR?», fragt der VCS schliesslich. «Der VCS hofft, dass diese Bemerkungen dazu beitragen, ein zukunftsfähiges Projekt zu entwickeln.»
VCS begrüsst Busspuren
Bedeutend positiver ist die Stellungnahme des VCS zur geplanten Neugestaltung eines Strassenabschnitts in Marly (siehe FN vom Donnerstag). Der Verein engagiere sich seit Jahren dafür, dass die Busse eigene Spuren erhielten, um zu den Stosszeiten nicht in den Staus stecken zu bleiben. Der VCS begrüsse deshalb die geplanten Busspuren in Marly. rb