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Der Schriftsteller René Frégni wurde am 8. Juli 1947 in Marseille geboren. Nach einer kurzen Ausbildungszeit desertierte er aus der Armee und lebte fünf Jahre lang unter falscher Identität im Ausland. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich übte er verschiedene Berufe aus: Krankenpfleger in einer psychiatrischen Klinik, Schauspieler in einem Café-Theater, Hilfsarbeiter usw. Diese Tätigkeiten ermöglichten es ihm, seine schriftstellerischen Arbeiten zu finanzieren. Sein Roman Les Chemins noirs (Die schwarzen Wege), der 1989 erschien, verschaffte ihm einen grossen Bekanntheitsgrad und wurde mit dem Prix Populiste ausgezeichnet. Seitdem leitet er Schreibwerkstätte in den Gefängnissen von Aix-en-Provence und Baumettes und widmet sich der Literatur. René Fregni erhielt – neben weiteren Auszeichnungen – den Prix Paul Léautaud für Elle danse dans le noir (1998) und den Prix Antigone für On ne s’endort jamais seul (2001).