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1913 wurde in der Schweiz zu einer nationalen Flugspende aufgerufen, um den Kauf von Militärflugzeugen zu finanzieren. 100 Jahre später stehen wir einmal mehr vor einer Erneuerung unserer Luftwaffe. Die Armee will das Geld dafür vollständig aus ihrem eigenen Budget nehmen. Einem Budget, das in den letzten Jahren immer mehr gekürzt wurde und Federn lassen musste. Wird das Fondsgesetz abgelehnt, steht dieses Geld somit keinem anderen Bereich zur Verfügung.
Möglicherweise waren die Bedrohungen vor 100 Jahren offensichtlicher. Aber wie Nasim Taleb es beschrieben hat; niemand kann die grossen Veränderungen voraussagen. Die Ereignisse der letzten paar Monate in Europa bestätigen dies. Es gibt keine Alternativen zur Flugzeugbeschaffung. Die Zeiten der flächendeckenden Boden-Luftabwehr sind vorbei und eines ist klar; auch wenn in vielen Bereichen eine sinnvolle militärische Kooperation betrieben wird; niemand wird anstelle von uns, unseren Luftraum schützen.
Damit die Luftwaffe auch in Zukunft glaubwürdig ist, werde ich für das Gripen-Fondgesetz stimmen.