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Nur 14 Prozent der Amerikaner glauben falsche Behauptungen über die Ukraine - weniger als diejenigen, die falsche Behauptungen über Covid-19-Impfstoffe für bare Münze nehmen (18 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 22.234 Bürgern in allen 50 US-Bundesstaaten im Rahmen des "Covid States Project". Dieses wird von den Universitäten Northeastern, Harvard, Northwestern und Rutgers getragen. Allerdings berichten bis zu 50 Prozent der Befragten, dass sie mindestens eine falsche Behauptung über die Ukraine nicht sicher erkennen können.
Medien
Podcast-Hörer sind aufgeschlossener und begieriger, Neues zu erfahren, wie eine Untersuchung von Stephanie Tobin von der Queensland University of Technology zeigt. Gemeinsam mit Co-Autorin Rosanna Guadagno von der Stanford University hat sie rund 300 Menschen aus verschiedenen Ländern zu ihren Podcast-Hörgewohnheiten befragt.
Russland hat die bereits mit einem Sendeverbot belegte Deutsche Welle (DW) als "ausländischen Agenten" eingestuft. Der Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland tauchte in einem entsprechenden Register des russischen Justizministeriums auf. Russland hatte Anfang Februar bereits die Schliessung des DW-Korrespondentenbüros in Moskau und den Entzug der Akkreditierungen der Journalisten verfügt. In Russland ist zudem die DW-Internetseite blockiert.
In Russland hat es am einen grossen Hackerangriff auf mehrere Staatsmedien und Tageszeitungen gegeben. Betroffen waren unter anderem die Staatsagentur Tass und die Online-Auftritte der Zeitungen "Iswestija" und "Kommersant". Auf der Internetseite von "Iswestija" erschien ein Banner des Hackerkollektivs Anonymous.
Das israelische Unternehmen NSO Group hat am Sonntag eine Verleumdungsklage gegen eine israelische Zeitung eingereicht. Die Zeitung Calcalist hatte berichtet, die israelische Polizei habe mit der umstrittenen Überwachungssoftware Pegasus jahrelang ohne richterliche Beschlüsse Regierungskritiker, Geschäftsleute, Kommunalpolitiker und sogar einen der Söhne von Ex-Regierungschef Benjamin Netanjahu abgehört.
Viacom CBS gab bekannt, dass sich das Medienunternehmen mit Wirkung zum heutigen 16. Februar 2022 in Paramount Global umbenennt und fortan als Paramount firmiert. Damit soll die Vermarktung von Paramount+ verbessert werden, nachdem das Unternehmen mit dem Streaming-Bereich grosse Wachstumsraten erzielen konnte. Im vierten Quartal 2021 hat Paramount auf dem Weltmarkt 7,3 Millionen zusätzliche Abonnenten für Paramount+ gewinnen können. Insgesamt hatte Paramount+ zum Ende des Jahres 32,8 Millionen Abonnenten.
Der russische Sender RT DE geht gerichtlich gegen das Sendeverbot in Deutschland vor: Vor einem deutschen Gericht sei Berufung eingelegt worden, teilte der staatliche Fernsehsender mit. Das Sendeverbot sei rechtswidrig, und es werde erwartet, dass es aufgehoben werde. Im Gegenzug zum Sendeverbot für RT DE in Deutschland hatte die russische Regierung der Deutschen Welle die Sendelizenz gestrichen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Akkreditierung entzogen.
Die Zahl der neuen und fortgesetzten US-Serien hat 2021 einen Höchststand erreicht. Das geht aus der jährlichen Zählung der Produktionen in Streaming-, Kabel- und Rundfunkanstalten der Vereinigten Staaten hervor, die die Fernsehforscher von FX Research im Hause Walt Disney Television in Burbank bei Los Angeles vornehmen.
Da die US-Internetgiganten wie Facebook oder Google von den lokalen Medien immer mehr Werbeeinnahmen abziehen, plant der Bund ein sogenanntes Leistungsschutzrecht, das diese Konzerne zu Entschädigungszahlungen zwingen soll. Daher hat der Bundesrat nun das Justizdepartement EJPD beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) zu prüfen, wie eine Vorlage zum Schutz journalistischer Veröffentlichungen konkret ausgestaltet werden könnte. Eine Vernehmlassungsvorlage soll bis Ende 2022 aufgegleist werden.
Der Mailänder Medienkonzern Mediaset im Besitz von Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi hat seinen Firmensitz nach Amsterdam verlegt und ändert seinen Namen. Die Aktionärsversammlung von Mediaset, die zum ersten Mal in Amsterdam stattfand, gab grünes Licht für die Umbenennung des Unternehmens in Mediaforeurope (MfE), teilte der Konzern mit.