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Ein Schweizer Inline-Hockey-Spieler wurde wegen Vorhandensein einer verbotenen Substanz für 3 Monate gesperrt und zu einer Geldzahlung verurteilt.
Anlässlich einer Wettkampfkontrolle am 14. August 2021 wurde der Inline-Hockey-Spieler positiv auf THC (Cannabis) getestet, eine im Wettkampf verbotene Substanz. Der Athlet wurde durch Swiss Sport Integrity (damals Antidoping Schweiz) über die positive Probe benachrichtigt.
Die betroffene Person konnte belegen, dass die Einnahme der Substanz ausserhalb des Wettkampfs und in keinem Zusammenhang mit seiner sportlichen Leistung stattfand. Swiss Sport Integrity erliess daraufhin einen Entscheid im Resultatmanagement wegen Verstosses gegen Anti-Doping-Bestimmungen. Als Sanktion wurde eine 3-monatige Sperre, beginnend am 5. April 2022, ausgesprochen. Zusätzlich muss der Verurteilte eine Geldstrafe sowie Kontroll- und Analysekosten im Gesamtbetrag von knapp 1’000 Franken übernehmen.
Natürliche und synthetische Cannabinoide sind gemäss der aktuellen Dopingliste im Wettkampf verboten. Swiss Sport Integrity empfiehlt Sportler:innen generell auf den Konsum von Cannabis, inkl. Hanf- und CBD-Produkten, zu verzichten. Cannabinoide und deren Metaboliten sind lange nachweisbar und können bei einer Dopingkontrolle im Wettkampf zu einer positiven Probe und zu einer Sanktion führen.