Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/248117

<h2>SubmittedText<h2><p>Positiv auf das Coronavirus getestete Armeeangehörige müssen ihre Isolationszeit unter medizinischer Betreuung absitzen. Die Isolationszeit in speziellen Kasernen beträgt in der Armee sieben Tage. Bereits Mitte Januar verkürzte der Bundesrat die Isolationszeit von Corona-Infizierten auf nur noch fünf Tage.</p><p>Weshalb fährt die Armee bezüglich der Isolationszeit - trotz der hohen Immunität der Bevölkerung und obwohl das Gesundheitswesen alles andere als überlastet ist - einen Sonderzug?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei einem Covid-19-Ausbruch könnten ganze Rekrutenschulen oder Formationen eines Wiederholungskurses ausfallen. Dies hätte massgebliche Einschränkungen sowohl für die Ausbildung als auch für die Bereitschaft der Armee zur Folge und rechtfertigt eine längere Isolationsdauer. Erhebungen zeigen, dass die dienstpflichtige Altersgruppe die höchste Ansteckungsrate mit Covid-19 aufweist. Angesichts des engen Zusammenlebens während des Militärdienstes sind im Vergleich zum zivilen Umfeld weitreichendere Schutzmassnahmen angezeigt. Die aktuell wirkungsvollste Massnahme gegen eine Ansteckung mit Covid-19 ist das Tragen der Maske. Damit nimmt die Armee auch ihre Fürsorgepflicht gegenüber ihren Angehörigen wahr. Die Armee evaluiert die getroffenen Massnahmen laufend gestützt auf die Infektionszahlen des BAG sowie die Fallzahlen innerhalb der Armee. </p>