Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03653.jsonl.gz/1284

Behauene Grenzsteine bestehen aus einem im Boden steckenden Sockel («Wurzel») und dem sichtbaren «Kopf». Die Inschriften beinhalten Buchstaben, Ziffern, Symbole oder Wappen, die Aufschluss über die Geschichte der Grenzen geben. Ältere und historische Grenzsteine am Zusammentreffen von drei Grenzen sind oft dreieckig.
Moderne Gemeindegrenzsteine sind aus Granit und weisen das Format 22/22/100 cm auf. Die Anfangsbuchstaben der Gemeindenamen werden in die Seitenﬂächen graviert. Auf dem «Kopf» ist üblicherweise die Richtung des Grenzverlaufs angezeigt. Die Steine ragen etwa 40 cm aus dem Boden. In Herrliberg bestehen vier Orte, an denen drei Gemeindegrenzen zusammentreffen. Die Gemeinde Erlenbach schiebt sich wie ein Keil zwischen Küsnacht und Herrliberg. Am Zusammentreffen dieser drei Gemeindegrenzen steht nördlich des Heims Rütibühl am Ruchweid-Weg ein sogenannter «Dreigemeinden-Grenzstein». Im Stein eingemeisselt sind die Buchstaben E, H und K. Weitere Dreigemeinden-Grenzpunkte sind Herrliberg/Küsnacht/Maur, Herrliberg/Maur/Egg sowie Herrliberg/Egg/Meilen.