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Zum Stück
Die ganze Dorfbevölkerung versammelt sich in der einzigen Spelunke. Alle wissen, dass heute abend wieder ein Opfer von den Vampiren für den jährlichen Vampir-Ball gesucht wird, doch niemand will seine Angst zeigen. Professor Agnosticus, der den Vampiren auf der Spur ist, kommt mit seinem Assistenten Ambros ausgerechnet an diesem Abend in diese Beiz. Der Assistent verliebt sich in Klara, die Tochter des Wirtes, die am späteren Abend vom Vampir-Grafen Krolock aus der heimischen Badewanne in sein Schloss entführt wird. Fedor, der Wirt, entschliesst sich, seine Tochter zu retten und eine grosse Beisserei findet ihren Anfang. In turbulenter Abfolge versuchen der Professor und sein Assistent, den Vampiren auf dem Schloss auf die Spur zu kommen und die Opferung von Klara zu verhindern. Beim pompösen Vampir-Ball kommt es schliesslich zum grossen «Showdown».
Zum 40-Jahr-Jubiläum haben sich die Zuger Spiillüüt viel vorgenommen. Das vereinsinterne Autorenteam schrieb zu diesem Anlass ein eigenständiges Stück frei nach dem Film «Tanz der Vampire». Auch für Komposition, Musik und Choreografie sind angefressene Theaterleute aus den eigenen Reihen verantwortlich.
Eine Spelunke auf Rädern, der zu einem Schloss umgebaute Huwilerturm und die alte Zuger Stadtmauer bilden eine würdige Kulisse für ein grausliches Spektakel, musikalisch gespickt mit Chören, Soli und einem grossen Menuett.