Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03652.jsonl.gz/894

Die wichtigsten Akupunkturpunkte
Da es eine Vielzahl von Akupunkturpunkten gibt, sollen an dieser Stelle nur einige Beispiele vorgestellt werden, um die Definition und auch die Funktion der folgenden Begriffe zu veranschaulichen.
Anfang und Ende aller Hauptmeridiane sind die Finger und die Zehen und dort die Punkte, die am weitesten abgelegen sind. Von diesen Ausgangspunkten werden jedem Meridian fünf Punkte zugeordnet. Antike Punkte, die nach der chinesischen Medizin in die Etappen eines Wasserfalls gedeutet werden.
Der erste antike Punkt ist der "Brunnen" auch "Jing" genannt. Der Brunnen liegt am Arm und am Bein am weitest entfernten Punkt in der Nähe der Nagelfalz. Im weiteren Verlauf fliesst das Wasser zu der Quelle. Der zweite antike Punkt ist die "Quelle" auch "Ying" genannt. Da das Wasser strömt, trägt der dritte antike Punkt den Namen "Strom" oder auch "Shu". Aus dem Wasserstrom wird ein Fluss, daher wird der vierte antike Punkt "Fluss" oder "King" genannt. Am Knie und am Ellenbogen mündet der Fluss dann schliesslich im Meer. Somit heisst der fünfte antike Punkt "Meer" oder "He- oder Ho-Punkt".
Gerade bei Therapieresistenzen und auch bei funktionellen Störungen können antike Punkte eingesetzt werden. Tonisierungspunkte und Sedierungspunkte gehören auch zu den antiken Punkten.
Dabei gibt es jeweils einen Tonisierungspunkt und einen Sedierungspunkt in jedem einzelnen Hauptmeridian. Bei Schwächesymptomen und chronischen Beschwerden setzt man die Tonisierungspunkte ein. Hingegen kommen die Sedierungspunkte bei akuten Beschwerden zum Einsatz.
u Artikel © Blue Mountain Media Schweiz