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Tasting Notes:
In der Nase leicht und trocken mit Heidekrautnoten, einem Hauch von Holz, Geissblatt und Blütenduft, kombiniert mit einer delikaten Malzsüsse.
Auch im Gaumen bleibt der Eindruck eher trocken und mittelschwer, etwas spritzig-zitronig mit süssem Honig und pfeffrigen Gewürzen. Das Eichenholz entwickelt sich nun stärker und die Tannine scheinen durch.
Der Ausklang ist lang, es bleibt süss und trocken, diesmal eher wie Akazienhonig mit pfeffriger Eiche.
Whisky Tales:
Die Ladyburn-Destillerie wurde 1866 von der William Grant and Sons Ltd. gegründet. Sie befand sich auf dem gleichen Areal wie die Grain-Brennerei Girvan; man könnte sogar sagen, dass es sich nicht wirklich um eine neue Destillerie handelte, sondern eher um ein zusätzliches Paar Brennblasen in einer Ecke des bestehenden Komplexes.
Ein Anstoss hinter der Gründung von Ladyburn scheint die Lancierung des Grant-Flaggschiffs Glenfiddich als Single Malt-Brennerei zu sein. Für den Fall, dass dieses Experiment schief gehen sollte, wollte man auf genügend Blend-Produkte zurückgreifen können; entsprechend wurde der Girvan-Komplex aufgebaut. Girvan produzierte auch Grain-Whisky und füllte einen eigenen Single Grain mit dem Namen Black Barrel ab.
Ladyburn Single Malt Whisky ist eher selten anzutreffen, ganz im Gegensatz zu den berühmten, ebenfalls im Besitz von William Grant befindlichen Geschwistern Balvenie und Glenfiddich. Ladyburn wurde 1975 geschlossen und 1976 abgerissen. Manchmal finden sich auch Ladyburn-Abfüllungen unter dem Namen Ayrshire.