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Eigentlich werden wir immer besser im Wassersparen – solange es aus der Leitung kommt. Was aber ist mit dem Wasser, das benötigt wird, um tägliche Gebrauchsgegenstände herzustellen? Wir erklären, was es mit dem “virtuellen Wasserverbrauch” auf sich hat.
Dass Wasser ein kostbares Gut ist, scheint die Grosszahl der Bevölkerung von Deutschland und der Schweiz verinnerlicht zu haben. In den vergangenen Jahren hat sich der Pro-Kopf-Wasserverbrauch kontinuierlich verringert. Momentan benötigen wir pro Person täglich rund 140 Liter Wasser, etwa so viel, wie in einer Badewanne Platz hat. Wir drehen den Hahn für Trinkwasser auf, um zu duschen, kochen, waschen, reinigen.
Der sinkende Trinkwasserverbrauch ist jedoch nicht in erster Linie auf einen verringerten Konsum zurückzuführen. Die Reduktion ist vor allem der Industrie zuzuschreiben, die Wasser heute deutlich effizienter nutzt, sowie der Auslagerung von wasserintensiven Industriezweigen ins Ausland.
Deshalb: Mit jedem Stück Fleisch, das wir essen, mit jeder Tasse Kaffee, die wir trinken und mit jeder Jeans, die wir anziehen, verbrauchen wir irgendwo auf der Welt Wasser – indirekt. Oder eben virtuell.
Virtueller Wasserverbrauch
Mit dem Begriff des “virtuellen Wassers” wird der versteckte Wasserverbrauch bezeichnet, der bei der Produktion von Konsumgütern oder Lebensmitteln anfällt. Ein Beispiel: Zur Herstellung von einem Kilogramm Rindfleisch werden etwa 16’000 Liter Wasser verbraucht. Berechnet wird dabei das Wasser, das zum Tränken der Tiere oder für die Bewirtschaftung ihres Futters verbraucht wird.
Bei der Herstellung von Kleidung beginnt der Wasserverbrauch mit dem Anbau und der Bewässerung der Baumwolle. Später wird Wasser zur Reinigung der Baumwollfasern benötigt und zum Färben und Veredeln der Stoffe.
Was unternimmt SELFNATION dagegen?
Ganz vermeiden können wir den Wasserverbrauch bei der Herstellung der SELFNATION Jeans nicht, das ist klar. Auch die Baumwolle unseres Denims benötigt Wasser, um zu wachsen. Was wir aber tun können, ist, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die sich für die Wasserreduktion in der Produktion einsetzen. Einen solchen Partner haben wir in unserem Denim-Lieferanten Italdenim gefunden.
Die Manufaktur im Norden Italiens wendet ein patentiertes Produktionsverfahren an, das gänzlich ohne giftige Chemikalien auskommt und in hohem Masse wasser- und stromsparend ist. Durch diese Bemühungen kann wiederum Wasser gespart werden, das sonst zur Reinigung des verunreinigten Wassers nötig gewesen wäre.
Interessierst du dich für die Herstellung der SELFNATION Jeans? Hier erfährst du mehr.