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Dieses Asana kenne ich schon sehr lange, denn im Iyengar-Yoga, das ich früher praktizierte, ist es eine häufig gemachte Übung. Im Hatha Yoga heisst diese Stellung Supta Virasana, also nach hinten liegende Heldenhaltung. Vor allem für Athleten ist sie unverzichtbar, denn sie bringt Erleichterung, wenn sich die Beine nach extremen Belastungen schwer anfühlen oder auch geschwollen sind. Aber sie hat noch mehr Vorteile: Sie weitet den Brustkorb und vertieft die Atmung, ausserdem entspannt sie den Bauch, was sehr wohltuend sein kann, wenn du mal viel gegessen hast. Und: Auch für deine Knie ist diese Übung sehr nützlich, denn sie verbessert den Stoffwechsel in den Kniegelenken.
So gehts: Ein Bolster wäre sehr nützlich, aber wenn du keines hast, kannst du einfach eine dicke Decke fest rollen und längs auf den Boden legen. Dann kniest du vor das Bolster dich und legst dich langsam nach hinten. Eventuell brauchst du noch eine Decke oder einen Block für den Kopf. Vielleicht brauchst du auch einen Block, den du unter das Bolster auf Kopfhöhe legen kannst, falls deine vorderen Oberschenkelmuskeln etwas verkürzt sind. Aber je öfter du übst, desto länger kannst du in dieser Stellung drin bleiben.