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Steuerbelastung
Die finanzielle Situation der Haushalte ist nicht nur abhängig von den Einnahmen, sondern auch von den Ausgaben. Die Steuerbelastung ist Teil der obligatorischen Ausgaben. Die Höhe der obligatorischen Ausgaben beeinflusst wesentlich, was den Haushalten an finanziellen Mitteln zur Deckung der übrigen Kosten oder zum Sparen zur Verfügung steht.
Beobachtete Entwicklung

Der Anteil des Haushaltseinkommens, der für Steuern aufgewendet werden muss, macht 2015 im Mittel (Median) 9,0 Prozent aus. Wird der Durchschnitt der jüngsten drei Datenjahre (2013-2015) mit dem Durchschnitt der ersten drei Datenjahre (2009-2011) verglichen, zeigt sich eine wesentliche Zunahme.
Schweizweit beträgt die Steuerbelastung durchschnittlich 12,1 Prozent des Haushaltseinkommens (2015).
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Die Zunahme der Steuerbelastung wird entsprechend negativ beurteilt.
Definition
Der Indikator weist jenen Anteil des Haushaltseinkommens in Privathaushalten aus, der für die Bezahlung von Steuern (Bund, Kanton, Gemeinde und falls Mitglied einer Staatskirche die Kirchensteuern) aufgewendet werden muss.
Der angegebene Schweizer Vergleichswert beruht auf der Haushaltsbudgeterhebung des BFS.
Daten
Luzern:
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