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Starke Stütze für die Gebärmutter
Die Sternwurzel ist so richtig bitter und damit gut für die Verdauung. Eingesetzt wird dieses Heilkraut aber vor allem bei Unfruchtbarkeit und bei einer Neigung zu Fehlgeburten.
Photo: Dinesh Valke (Wikimedia Commons), Lizenz: CC BY-SA 2.0
Einer der Ersten, der die Sternwurzel oder Aletris in den Kanon der Heilkräuter aufnahm, war der US-Mediziner und Botaniker Jacob Bigelow. Im frühen 19. Jahrhundert erkundete er die Pflanzenwelt rund um Boston und entdeckte eine Pflanze, die aussah, als wäre sie von Mehl bestäubt: Aletris farinosa, die mehlige Getreide Mahlende. Aletris wächst im Osten Nordamerikas, ganzjährig, in lichten, offenen Wäldern, auf eher sandigen und feuchten Böden. Sie blüht von Mai bis August, ihre Blüten sehen aus wie weisse Glocken. Heute ist Aletris geschützt, wer also die Ferien im atlantischen Nordamerika verbringt: nicht pflücken. Dort heisst Aletris «true unicorn», wahres Einhorn. Bei uns sprechen wir von der Sternwurzel.
Lesen Sie den Artikel in der Zentralschweiz am Sonntag:
Kraut des Monats: Sternwurzel
Zentralschweiz am Sonntag, 5. August 2018, Seite 31