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Wie Ausschlüsse unser Investmentuniversum prägen
Ausschlüsse sind ein effizienter Ansatz, um unser Investmentuniversum zu bestimmen. Da diese Ausschlüsse auf unseren Werten oder auf früheren Erfahrungen basieren, sind wir nicht besorgt etwas zu verpassen. Im Gegenteil: Dieses Vorgehen hilft uns, rascher auf unseren bevorzugten Typ von Anlagefirma zu stossen.
Zweimal im Jahr führen wir einen quantitativen Selektionsprozess durch, den wir Screening nennen, um unser Anlageuniversum einzugrenzen. Die untenstehende Tabelle stammt aus dem Herbst-Screening 2021. Sie zeigt, wie unser Ausschlussansatz geholfen hat, ein Anlageuniversum von 98’000 möglichen Unternehmen auf 43’381 zu reduzieren, und zwar ausschliesslich aufgrund unserer Ausschlusskriterien. Nach den nachhaltigkeitsbasierten Ausschlüssen reduzieren wir das Anlageuniversum weiter mit den Ausschlüssen basierend auf unserem finanziellen Risikomanagement. Solche Ausschlüsse sollen etwa die Verschuldung eines Unternehmens begrenzen oder eine ausreichende Liquidität der Aktien sicherstellen. Wir rangieren dann die verbleibenden Aktien mit Hilfe unserer selbst entwickelten Finanz- und Nachhaltigkeitskennziffern. So engen wir die Auswahl auf die 50 Firmen ein, die am vielversprechendsten für ein Investment erscheinen.
An diesem Punkt verlagern wir den Fokus von dem, was wir ausschliessen, zu dem, was wir in einem Unternehmen am liebsten sehen würden. Neben einer attraktiven Bewertung (als Beispiel für Finanzaspekte) suchen wir auch nach Werten, die wir fördern, sowie nach Standards, die wir im Bereich Nachhaltigkeit unterstützen.
Das Endergebnis unseres Screenings ist eine Liste mit 50 Aktien, die unsere bevorzugten Qualitäten zeigen unter der Voraussetzung, dass diese Qualitäten auch quantitativ messbar sind. Danach machen wir uns an die Arbeit, unter diesen 50 Kandidaten mittels einer rigorosen Analyse Kandidaten für neue Investments zu finden.