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Hochschullandschaft
Mit der Bologna-Deklaration von 1999 begann die Etablierung des einheitlichen europäischen Hochschulraumes mit der Absicht, die globale Wettbewerbsfähigkeit von Europa als Bildungsstandort, Arbeitsmarkt und Bürgergesellschaft langfristig zu stärken.
Dabei wurden folgende Ziele für die Hochschulen etabliert:
- Schaffung eines Systems von vergleichbaren akademischen Studienabschlüssen
- Einführung einer zweistufigen Studienstruktur
- Erstellung eines Kreditpunktssystems (ECTS) basierend auf studentischem Arbeitspensum
- Förderung von Mobilität, Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung und gemeinsamer Dimension in der Hochschulbildung
Seit 1999 legen die Bildungsminister und -ministerinnen der 47 am Reformprozess beteiligten Staaten zweijährlich neue Ziele fest, wie u.a. folgende:
- Gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen und Studienleistungen
- Reform der Doktoratsstufe
- Teilnahme der Studierenden in bildungspolitischen Entscheiden und Prozessen
- Berücksichtigen der sozialen Dimension in Bildungszugang und Studienbedingungen
- Förderung des lebenslangen Lernens
- Stärkung der Attraktivität des europäische Hochschulraums sowie der Arbeitsmarktfähigkeit von Studierenden
In der Schweiz wurde das Bologna-Koordinationsteam des Generalsekretariats der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) damit beauftragt, die Umsetzung der Bolognareform zu koordinieren und für Kompatibilität an allen universitären Hochschulen der Schweiz zu sorgen. Nach Erreichung der Zielsetzungen für die Jahre 2004-2007 legte der Planungsbericht 2008-2011 drei strategische Prioritäten fest:
- Modernisierung der Forschung durch die Standardisierung der Doktoratsausbildungen
- Erneuerung der Lehre durch die Realisierung des Strukturierungsprozess Universitätslandschaft 2015 zum Abschluss der Bolognareform, der Verbesserung von Betreuungsverhältnissen und der Weiterentwicklung von didaktischen Ansätzen.
- Stärkung der Internationalisierung durch gemeinsame Projekte aller Universitäten.