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Konrad von Rechberg zu Hohenrechberg, Administrator
1440 – 1441
von Albert Fischer
Konrad von Rechberg entstammte aus der Ehe Albrechts von Rechberg mit der Gräfin Adelheid von Werdenberg (St. Galler Rheintal). 1411 fand er Aufnahme in das Augsburger Domkapitel, immatrikulierte sich 1413 an der Heidelberger Universität und tauschte 1420 mit seinem Bruder Hans das Augsburger gegen ein Churer Kanonikat. Zudem besass er eine Domherrenpfründe in Konstanz. 1433 bis 1439 amtete von Rechberg als Churer Dompropst und ist vom 24. April 1440 bis zum 25. Juli 1441 als Bistumsadministrator von Chur belegt. Eine Reihe von Lehenvergaben sind in dieser Zeit von ihm getätigt worden. Er liess sich aber nie konsekrieren. Vielmehr verzichtete er im Juli 1441 wegen Kränklichkeit zugunsten des Konstanzer Domdekans Heinrich von Hewen definitiv auf das Bistum Chur und erhielt vom Papst quasi ‘als Entschädigung’ die Konstanzer Dompropstei (1441–1472) verliehen.
Konrad von Rechberg starb am 5. August 1473 in Konstanz.