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1996 gründeten zwei Dutzend Sangesfreudige ein ‚Chörli‘ mit dem Namen SÿndiCats. Sie lernten sich bei einem offenen Singen der Gewerkschaften mit Georg Hausammann kennen. Dank einigen ambitionierten SängerInnen und dem begeisterungsfähigen Chorleiter Hausammann – bereits Gründer und Chorleiter des Contrapunkts – kam es rasch zu ersten Auftritten an Festen, Anlässen von Gewerkschaften, sozialen Institutionen und mehreren Konzerten. Das Repertoire bestand anfänglich aus Volks- und Arbeiterliedern, Volksliedern aus dem Mittelmeerraum, alten Schweizer Liedern, afrikanischen Rhythmen, Mani Matter usw. In den folgenden Jahren erarbeitete der Chor auch klassische Programme (Gounod, Schütz, Brahms, russisch-orthodoxe Gesänge usw.) und man trat – teils mit Orgel, teils mit klassischen oder Jazz-Formationen – in Kirchen auf. Ende 2012 tritt Georg Hausammann aus Altersgründen zurück.
Der neue Chorleiter, Samuel Strub, feierte 2013 seinen Einstand mit dem erfolgreichen Weihnachtskonzert „Jul“ mit Liederwerken aus dem Norden. Ein besonderes Ereignis war die Uraufführung der von David Rossel und Samuel Strub vertonten Texte des Basler Mundartdichters Theobald Baerwart im Sommer 2014. Vielfältig ging es weiter: so zum Beispiel 2015 mit einem Sommerkonzert mit nordischen Liedern, im Dezember die Messe de Minuit von Marc Antoine Charpentier und zuletzt mit kirchlicher als auch weltlicher Musik aus dem Balkan, Georgien, Russland und anderen Ländern Osteuropas zusammen mit drei Mitgliedern des georgischen Ensembles ქალდეა (Qaldea).
Der Chor trifft sich Donnerstag Abend und an einzelnen Wochenenden zu Proben und organisiert alle zwei Jahren eine Chorwoche.
Gegenwärtig zählt der Verein SÿndiCats rund 40 aktive SängerInnen.