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Laufhöfe bei Laufställen für Rindvieh stellen bodennahe Emissionsquellen dar. Bei der Mindestabstandsberechnung zu bewohnten Zonen wurden Laufhöfe bisher nicht berücksichtigt. Ziel dieser Untersuchungen war es, einen allfälligen Effekt planbefestigter Laufhöfe auf die Geruchsimmission aufzuzeigen. Dazu wurde mit einem experimentellen Ansatz die Geruchsimmission einer frei angeströmten Laufhoffläche von 100 m2 ermittelt. Weiter wurde die Geruchsimmission bei zehn Milchviehlaufställen mit einem Tierbestand zwischen 12 und 44 Grossvieheinheiten erfasst. Die emittierenden Flächen umfassten 100 bis 600 m², davon zählten zwischen 50 und 180 m² zum Laufhof. Die Geruchsimmission wurde durch Geruchsfahnenbegehungen mit Testpersonen ermittelt. Nach den ersten Begehungsrunden mit verschmutztem Laufhof wurde die Laufhoffläche jeweils mit einer Folie abgedeckt. Dann folgten weitere Begehungen in der Situation ohne Laufhofnutzung. Die immissionsseitige Geruchsintensität konnte mit Hilfe eines linearen Gemischte- Effekte-Modells erklärt werden. Dabei waren bei der Testfläche die Variablen Abstand zur Quelle und Windgeschwindigkeit signifikant, bei den Betrieben kam die Fläche hinzu. Die Ergebnisse zeigen die Geruchsrelevanz von Laufhöfen auf. Eine Integration dieser geruchsrelevanten Fläche ist in Abstandsempfehlungen erforderlich, um Geruchsbeschwerden zu vermeiden.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.