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Die eigene Kupferproduktion zog um 12 Prozent an auf 1,06 Millionen Tonnen an, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Produktionsbericht von Glencore hervorgeht. Besonders im dritten Quartal erhöhte sich das Tempo - die Förderung legte um über einen Fünftel zu. Grund dafür war vor allem die Wiederaufnahme der Tätigkeiten in der Mine Katanga in der Demokratischen Republik Kongo.
Die Produktion von Kohle erhöhte sich um 6 Prozent auf 96,7 Millionen Tonnen. Dazu trugen die zugekauften Beteiligungen an zwei australischen Minen im Mai und August bei. Zudem erholte sich die Produktion in Australien von den wetterbedingten Störungen 2017. Bei der kolumbianischen Prodeco-Gruppe dagegen wurde die Produktion etwas zurückgefahren, um Produktion und Kosten zu optimieren.
Die Ölförderung lag mit 3,4 Millionen Fass um 0,5 Millionen Fass unter der Vorjahresperiode. Das Minus von 14 Prozent führt Glencore vor allem auf natürliche Rückgänge auf den Ölfeldern in Äquatorialguinea zurück. Dafür wurde in Tschad mehr gefördert.
Rückläufig war auch die Zinkproduktion, sie sank um 5 Prozent auf 786'000 Tonnen. Aufwärts ging es dagegen bei der Ferrochrom-Produktion, und zwar um 3 Prozent auf 1,145 Millionen Tonnen.
Höhere Kupfer-Förderung geplant
Für das Gesamtjahr stellt Glencore eine Kupfer-Förderung von 1,47 Millionen Tonnen in Aussicht, das wäre ein Plus von einem Fünftel. Die Kohleproduktion soll um 3 Prozent auf 132'000 Tonnen anziehen. Die Ölproduktion wiederum dürfte auf 4,6 Millionen Fass sinken von 5,1 Millionen Fass.
Damit hat die Glencore die Prognose leicht nach unten korrigiert. Grund dafür ist ein ungeplanter einmonatiger Produktionsstopp beim Managara-Ölfeld in Tschad. Inzwischen laufe die Produktion aber wieder voll, hiess es in der Mitteilung.
Für den Betriebsgewinn (EBIT) im Handelsgeschäft hatte der Konzern seine Prognose zuletzt anlässlich der im August publizierten Halbjahresergebnisse angehoben. Der Marketing-EBIT soll innerhalb der oberen Hälfte von 2,2 bis 3,2 Milliarden Dollar zu liegen kommen.
(AWP)