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Der italienische Tenor Antonio Poli wurde 1986 in Viterbo (Latium) geboren und arbeitet seit 2007 mit Romualdo Savastano in Rom zusammen; wertvolle Anregungen erhielt er 2010 als Teilnehmer am «Young Singer’s Project» der Salzburger Festspiele. Im selben Jahr noch gewann er den Belvedere-Wettbewerb in Wien, wo ihm auch der Publikumspreis zugesprochen wurde. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte Poli im Jungen Ensemble der Dresdner Semperoper, doch bald schon erhielt er attraktive Gastengagements: Unter Leitung von Riccardo Muti konnte er bereits 2011 in Mercadantes I due Figaro bei den Salzburger Pfingstfestspielen sowie beim Festival von Ravenna, als Macduff in Verdis Macbeth bei den Salzburger Festspielen und als Ismaele in Verdis Nabucco am Teatro dell’Opera di Roma debutieren. Als Don Ottavio trat er in Mozarts Don Giovanni am Teatro La Fenice in Venedig auf und wirkte bei Aids-Galas an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf wie auch an der Deutschen Oper Berlin mit. 2012 gab Poli mit I due Figaro unter Muti seinen Einstand am Teatro Real in Madrid, gefolgt von seinem ersten Auftritt am Royal Opera House in London, wo er unter Antonio Pappanos Leitung als Cassio in Otello zu hören war. Und in der Saison 2012/13 stehen Einladungen an die Mailänder Scala (als Fenton in Falstaff), zum Glyndebourne Festival und an die Staatsoper Berlin auf seinem Terminkalender. Im Konzertbereich arbeitete Antonio Poli bereits mit Dirigenten wie Daniel Harding, Paul McCreesh, Riccardo Muti, Antonio Pappano und Donald Runnicles zusammen. Er interpretierte Krzysztof Pendereckis Polnisches Requiem in einem vom Komponisten dirigierten Konzert in Hamburg und konnte sich dort überdies auch im Rahmen der Reihe «NDR Podium der Jungen» vorstellen.
August 2012