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Wer hätte gedacht, dass das erste kommerziell verkaufte Smartphone bereits vor 26 Jahren auf den Markt kam? Der Simon Personal Communicator von dem US-amerikanischen IT-Unternehmen IBM wurde 1994 vorgestellt und teilt viele Merkmale mit Smartphones der heutigen Zeit.
Das etwa 500 Gramm schwere Gerät war eine Kombination aus Handy und PDA (Personal Digital Assistant). Das von Mitsubishi gefertigte Gerät verfügte über einen Touchscreen und einer Vielzahl an „Apps“ – auch wenn diese damals nicht so hießen. Zu diesen Zusatzprogrammen gehörten unter anderen ein Taschenrechner, Kalender, Notizfunktionen sowie ein Adressbuch. Allerdings verfügte das Modell nicht über einen Webbrowser.
Bis auf das Konzept hat IBMs Simon jedoch wenig Gemeinsamkeiten mit den leistungsfähigen Smartphones von heute. Das Display hatte eine extrem niedrige Auflösung und die Akkulaufzeit betrug im Telefonie-Modus eine magere Stunde. Die Arbeitsspeicher- und Festspeicherkapazität betrugen ein Mbyte. Vergleicht man diese Daten mit denen eines heutigen Smartphones, werden die Leistungsunterschiede deutlich aufgezeigt. Das Unternehmen nahm das innovative Gerät bereits nach etwa sechs Monaten vom Markt. In dieser Zeit verkauften sich circa 50.000 Geräte zu einem Preis von 899 US-Dollar. Trotz der offensichtlichen Schwächen war der Simon Personal Communicator seiner Zeit voraus und setzte den Startschuss für ein neues Zeitalter des Mobilfunks.