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Chorālbearbeitung,
die kontrapunktische (vier- oder mehrstimmige) Bearbeitung des Chorals, zeigt sich in folgenden Formen: im homophonen Satz als einfache Harmonisierung (Note gegen Note);
als [* 1] Figuration in den begleitenden Stimmen, mit dem Choral als cantus firmus (figurierter Choral, vorzüglich geeignet als Orgelbegleitung des Gesangs und als Choralvorspiel);
ferner als Choralkanon, indem die Choralmelodie oder die begleitenden Stimmen kanonisch geführt sind;
endlich als Choralfuge, indem eine Fuge auf einer Choralmelodie als cantus firmus aufgebaut ist oder die Choralmelodie selbst fugiert wird.
Muster der
Choralbearbeitung gab J. Seb.
Bach.