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In seinem Bericht zur Zuger Initiative für bezahlbaren Wohnraum der Jungen Alternative und der JUSO stellt der Regierungsrat fest, dass die Lage auf dem Wohnungsmarkt im unteren und mittleren Preissegment angespannt ist. Er empfiehlt jedoch deren Ablehnung mit der Begründung, dass die bestehenden Massnahmen zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum genügen. Diesen Bericht kommentieren die beiden Jungparteien nun als «inkonsistent und inhaltlich schwach» und veröffentlichen einen 16-seitigen Gegenbericht.
Darin kritisieren sie etwa, dass bestehende Förderungsmassnahmen auf punktuellen Projekten und Subventionierungen von teurem Wohnraum basieren. Der Bericht bezeichnet diese Politik als preistreibende Subventionsmaschine und als Fass ohne Boden. Die Verdrängung von jungen Zugerinnen und Zugern ins Freiamt, Säuliamt und in die Reussebene sehen sie gar als regelrechte «Entzugerung ihrer Heimat».
Mit der Initiative soll ein Umschwung eingeläutet werden. Der Initiativtext fordert, dass Kanton und Gemeinden verpflichtet werden, den Bestand an bezahlbarem Wohnraum innert 20 Jahren auf 20% zu erhöhen.