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«Seine Majestät der König hat Veränderungen im Königlichen Haus beschlossen. Der Hintergrund dieser Veränderungen ist, dass damit eindeutig diejenigen Personen festgelegt werden, von denen innerhalb der Königlichen Familie erwartet wird, dass sie offizielle Aufträge erfüllen, die dem Staatsoberhaupt auferlegt sind oder die dem Staatschefsamt zuzuordnen sind», heisst es in der Mitteilung.
Schluss mit der Apanage
Im Klartext bedeutet der Beschluss des Königs, «dass die Kinder Ihrer Königlichen Hoheiten Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia und Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Madeleine und Herrn Christopher O'Neill nicht länger dem Königlichen Haus angehören», so die Mitteilung.
Prinzessin Leonore, 5, Prinz Nicolas, 4, Prinzessin Adrienne, 1, Prinz Alexander, 3, und Prinz Gabriel, 2, verlieren nebst dem Titel «Königliche Hoheiten» auch jeglichen Anspruch auf eine Apanage (Abfindung der nicht regierenden Mitglieder). Nur ihre bei der Geburt verliehenen Herzogs- und Herzoginnentitel können sie behalten.
Fredrik Wersäll, Marschall des Königs, versuchte an einer Pressekonferenz mögliche skeptische Stimmen im Keim zu ersticken. Die ganze Familie sei in diese Entscheidung eingeweiht gewesen, bekräftigte er. Und: «Sie sehen es als positiv an.»