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<h2>SubmittedText<h2><p>Auf der Website <a href="http://www.berufsberatung.ch">www.berufsberatung.ch</a> gibt es in sage und schreibe elf Fremdsprachen Angaben darüber, wie Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz eine Arbeitsstelle finden können. Es sind teilweise richtiggehende Tricks, wie man sich trotz lückenhafter Sprachkenntnisse als Praktikant oder Lehrling einstellen lassen und so eine Arbeitsbewilligung und anschliessend eine Festanstellung erhalten kann.</p><p>Ist der Bundesrat nicht der Meinung, dass solche Empfehlungen in Krisenzeiten gegenüber den Schweizer Bürgerinnen und Bürgern sowie gegenüber anderen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz unangebracht sind?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Internetportal www.berufsberatung.ch des Schweizerischen Dienstleistungszentrums für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) steht der Schweizer Bevölkerung in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung. Auch die angesprochenen Informationen für Fremdsprachige werden gemäss der Statistik des SDBB primär von Personen in der Schweiz genutzt. Sie richten sich in erster Linie an Migrantinnen und Migranten, welche in der Schweiz wohnhaft sind und das Schweizer Bildungssystem nicht im Detail kennen. Eine wichtige Zielgruppe sind Eltern, deren Kinder vor der Ausbildungswahl stehen. Das Merkblatt "Wege zu Arbeit und Bildung in der Schweiz" bietet keine Informationen zum Erhalt einer Arbeitsbewilligung. Die Tipps für die Stellensuche sind allgemeiner Natur: Dabei wird auch auf Anlaufstellen wie die kantonalen Berufsberatungszentren oder regionalen Arbeitsvermittlungen hingewiesen, die der ganzen Bevölkerung zur Verfügung stehen. Neben allgemeinen Informationen zum Schweizer Bildungssystem werden Themen wie Berufsabschluss für Erwachsene, Anerkennung ausländischer Diplome oder erforderliche Sprachkenntnisse angesprochen. Der Bundesrat sieht in den Merkblättern keine Benachteiligung der Schweizer Bürgerinnen und Bürger, sondern nicht zuletzt eine Hilfestellung zur Integration von Migrantinnen und Migranten.</p>