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Sie werden von klein auf ausgenutzt und wachsen unter miserablen Bedingungen auf.
Fast kahle, ausgemagerte Löwen zehren lustlos die letzten Fleischfasern von einem Flügel. Die Tiere sind eng aufeinander und in einem verwahrlosten Zustand. Das zeigen geheime Aufnahmen aus einer Löwenzucht in Kapstadt, Südafrika, die von «Humane Society International» geteilt wurden.
Von Tierschützern werden diese Zuchten oft als «Kuschel-Betrug» bezeichnet. Die Löwen werden ausschliesslich für die Bespassung von Touristen gezüchtet. Die Welpen können gegen Geld mit einem Shoppen gefüttert werden – ein vermeintlich perfektes Fotomotiv. Sind die Tiere mal erwachsen, werden sie bei «Lauf mit einem Löwen»-Safaris eingesetzt.
Audrey Delsink, Direktorin bei «Humane Society International» sagt gegenüber «Metro»: «Löwenwelpen werden ihren Müttern nach wenigen Tagen entrissen um von zahlenden «Freiwilligen» gefüttert zu werden. Diese Freiwilligen reisen aus der ganzen Welt an im Glauben, sie würden verwaisten Welpen helfen.»
Zwei der Löwen aus der Zucht, von der die Aufnahmen stammen, konnten nicht einmal laufen. Sie wurden einem Tierarzt übergeben. Delsink und ihre Organisation haben ein klares Ziel: «Wir fordern, dass die Regierung diese Industrie ein für alle Mal verbietet.»
Direkt aus dem Social-Media-Team macht Joëlle den fliessenden Wechsel in die Welt der Schreiberlinge. Sie mag Bücher, Memes und Blobfische.