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Die Spitaleinweisung des Pentagon-Chefs erfolgte in einer Zeit zunehmender Spannungen im Nahen Osten. Austin sei am Abend des 1. Januar ins Militärkrankenhaus Walter Reed nahe Washington eingeliefert worden.
Grund seien «Komplikationen in Folge eines nicht dringenden medizinischen Eingriffs» gewesen, teilte Ministeriumssprecher Pat Ryder mit. Er machte keine Angaben zur Art der Komplikationen und zur Dauer des Spitalaufenthalts.
Stellvertreterin sprang ein
«Er erholt sich gut und dürfte heute (Freitag) alle seine Funktionen wieder übernehmen», erklärte der Sprecher. Die stellvertretende Verteidigungsministerin Kathleen Hicks sei «zu jedem Zeitpunkt» bereit gewesen zu handeln und, «wenn erforderlich, von den Vorrechten des Ministers Gebrauch zu machen», ergänzte Ryder. Ob dieser Fall eintrat, blieb unklar.
Später sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur AFP, die stellvertretende Verteidigungsministerin sei «automatisch befugt, die Aufgaben des Ministers zu übernehmen, wenn dieser nicht dazu in der Lage ist». Sie habe «in dieser Woche in seinem Auftrag Routine-Entscheidungen getroffen».
Einsatz im Irak autorisiert
Der Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas geht mit erhöhten Herausforderungen für die USA im Nahen Osten einher. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen haben ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer erhöht, während andere Gruppen im Irak und in Syrien US-Truppen mit Raketen und Drohnen angreifen.
Am Donnerstag hatten die USA bei einem Luftangriff in Bagdad den Chef einer bewaffneten pro-iranischen Gruppe getötet, der laut Washington an Angriffen auf US-Soldaten im Irak beteiligt war.
«Der Präsident und der Minister hatten den Einsatz im Irak bereits autorisiert, der Minister war auf dem Laufenden», sagte ein Pentagon-Sprecher AFP.