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Schlagwort: 2022
Medienmitteilung 21.09.2022Die Nominierten des Schweizer Buchpreises 2022.
Ein nordisches Drama entfaltet sich um Matti, der allein, nur mit Hund, Gewehr und Schnapsflasche, in seiner Bauernkate in Südfinnland zurückbleibt; um Märta, seine Frau, die ihn nach vierzig Jahren verlassen hat, und um Olli, den Sohn, der seinen Platz im Leben nicht gefunden hat und immer in Geldnöten steckt. Eines Tages findet der lokale weiter
THOMAS RÖTHLISBERGER (*1954) hat seit 1991 mehrere Romane und Erzählungen sowie Lyrik veröffentlicht. Zuletzt erschien «Das Licht hinter den Bergen» (2021). Für seine Lyrik ist der Autor mehrfach ausgezeichnet worden. Er lebt in Bern.
1963 kommt der elfjährige Arthur Goldau in ein Klosterinternat, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Die Fratres führen ein strenges Regiment, es wird gelernt, was schon Generationen vorher gelernt haben, die österreichische Ex-Kaiserin Zita kommt gelegentlich zu Besuch, und es soll sich sogar ein sagenumwobener Diamant aus der Habsburger Krone im Kloster befinden. Doch die weiter
THOMAS HÜRLIMANN (*1950) besuchte das Gymnasium an der Stiftsschule Einsiedeln und studierte in Zürich und Berlin Philosophie. Neben zahlreichen Theaterstücken schrieb er Romane, u.a. «Vierzig Rosen» und «Der grosse Kater» (verfilmt mit Bruno Ganz), Novellen und Erzählungen. Seine Werke wurden in 21 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Nach vielen Jahren in Berlin lebt er wieder weiter
Aufgewachsen in einem schäbigen Schweizer Vorort, ist die Erzählfigur von «Blutbuch» den engen Strukturen der Herkunft entkommen, lebt in Zürich und fühlt sich im nonbinären Körper wohl. Doch dann erkrankt die Grossmutter an Demenz, und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit und den bruchstückhaften Erinnerungen an die eigene Kindheit auseinanderzusetzen. Der Text lässt Erzählkonventionen weiter
Aus dem Gefängnis heraus schreibt Fritz 23 Briefe über seine Kindheit. Er schreibt an den «Vatter», den er als Kind nur einmal zu Gesicht bekommen hat, er schreibt über die Spezialschule, die Sozialarbeiterin vom Amt und die rettende Begegnung mit der Literatur Rimbauds. Vor allem aber schreibt er über die Mutter, die ständig ass, ihn weiter
LIOBA HAPPEL (*1957) war viele Jahre in Deutschland und der Schweiz im schulischen und sozialen Bereich tätig. Sie hat sowohl Lyrik wie Prosatexte veröffentlicht und erhielt diverse Auszeichnungen, zuletzt den Alice Salomon Poetik Preis 2021. Nach längeren Aufenthalten in England, Irland, Italien und Spanien wohnt sie heute in Berlin und Lausanne.
Simon Froehlings zweiter Roman führt uns nach Athen, Kairo, Berlin und Zürich und öffnet den Blick in die Lebensrealität eines homosexuellen Mannes, der zwischen Dating- und Künstlerszene seinen Weg sucht und immer wieder mit den Abgründen seiner bipolaren Erkrankung konfrontiert ist. Konsequent in der zweiten Person erzählt, hält das Buch Leser:innen auf Distanz und geht weiter
SIMON FROEHLING (*1978) machte sich als Lyriker und Dramatiker einen Namen. Sein erster Roman «Lange Nächte Tag» erschien 2010. Für sein Werk wurde er mit diversen Preisen ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit als freier Autor und Übersetzer arbeitet er am Tanzhaus Zürich als Dramaturg und Kommunikator. Er lebt in Zürich.