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In der Vernehmlassungsvorlage zum Agglomerationsprogramm des Bundes vom Juni 2022 wurde die Verlängerung der Glattalbahn vom Flughafen bis in das Steinacker-Quartier von der Priorität A in die Priorität B zurückgestuft. Die Rückstufung war für alle Projektbeteiligten nicht nachvollziehbar, weshalb sich der Regierungsrat des Kantons Zürich und der Stadtrat Kloten mit Unterstützung aller beteiligten kantonalen Stellen und der projektleitenden Verkehrsbetriebe Glattal AG seither für die Priorisierung des Projektes eingesetzt haben. Mit Erfolg: Der Bundesrat hat am 22. Februar beschlossen, dass das Glattalbahnprojekt nun doch im Agglomerationsprogramm 4 mitfinanziert wird. Der endgültige Entscheid dazu obliegt aber dem Bundesparlament, welches bis Ende 2023 darüber befinden wird.
Das Glattalbahnprojekt ist für die Entwicklung der Stadt Kloten essenziell, weil damit ein grosser Beitrag zur Bewältigung der Mobilitätsbedürfnisse in der Flughafenregion geleistet wird. Bestandteil des Projektes ist deshalb auch eine Velohauptverbindung, welche das Transformationsquartier Steinacker und das Zentrum von Kloten direkt mit dem Flughafen verbindet. Mit diesem Vorhaben eng verknüpft sind auch Hochwasserschutzmassnahmen am Altbach und die Umlegung des Bedenseebachs. Beide Massnahmen erhöhen die Sicherheit der Stadt und des Flughafens und führen auch zu einer ökologischen Aufwertung dieser wichtigen Bachräume. All diese Projekte sind Voraussetzung dafür, dass das heutige Arbeitsplatzgebiet Steinacker in ein gemischt genutztes, urbanes Quartier transformiert werden kann. Die dafür notwendigen Vorlagen werden in den nächsten Monaten bereits öffentlich aufgelegt