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Der Staatsrat hat sieben Arbeitsgemeinschaften ausgewählt, die am Wettbewerb «Masterplan Chamblioux-Bertigny» teilnehmen. Die Gemeinschaften, die den Studienauftrag ausführen, stammen aus ganz Europa. Beworben hatten sich 16 Teams aus Belgien, Frankreich, Spanien, Italien und der Schweiz.
Mitten im dicht besiedelten Gebiet der Gemeinden Freiburg, Granges-Paccot, Givisiez und Villars-sur-Glâne soll die Autobahn A 12 zwischen den Anschlüssen Freiburg-Nord und Freiburg-Süd überdacht werden, so dass eine neue, freie Fläche von rund 73 Hektaren entsteht. Wie der Freiburger Staatsrat gestern mitteilte, «nehmen Arbeitsgemeinschaften von Weltrang teil». Unter anderem macht das renommierte Büro Herzog und De Meuron aus Basel mit, das beispielsweise den Roche-Turm in Basel oder das Nest, das Nationalstadion in Peking, entworfen hat.
Laut Medienmitteilung erwartet der Kanton von den Wettbewerbsteilnehmern «eine Vision für den neuen urbanen Pol, der sich im Herzen der Agglomeration Freiburg über mehrere Gemeindegebiete erstrecken wird». Dabei sollen Verdichtung, Lebensqualität und Umweltethik in Einklang gebracht werden. Die Teams müssen Lösungen vorschlagen, die längerfristig Raum für 20 000 bis 25 000 Personen schaffen, die dort leben und arbeiten werden. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf die Herausforderungen gerichtet werden, die das Projekt an die Mobilität innerhalb des Studienperimeters und in der gesamten Agglomeration Freiburg stelle.
Im nächsten Februar sollen die Resultate des Wettbewerbs vorliegen.