Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0425.jsonl.gz/513

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00993 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Janett Urteil vom 31. Mai 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf Flum Schlegel Kempf Rechtsanwälte Webernstrasse 5, 8610 Uster gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1970, meldete sich am 1 8. Juni 1999 bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsb e zug an (Urk. 5/5). Nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens verfügte die IV-Stelle am 31. März 2000 die Abwei sung des Rentenanspruchs (Urk. 5 / 28 ). Die dagegen am 5. Mai 2000 erhobene Beschwerde (Urk. 5/30) hiess das hiesige Gericht mit Urteil IV.2000.00295 vom 31. Januar 2001 gut und wies die Sache zu weiteren Abklärungen und anschliessender Neuverfü gung a n die IV-Stelle zurück (Urk. 5/33 ). Die IV-Stelle veranlasste in der Folge ein e polydisziplinäre Begutachtung der Versicherten durch das Y.___ (Gutachten vom 5. Dezember 2003, Urk. 5 / 93). Mit Ve rfügung vom 14. Juli 2004 sprach die IV-Stelle der Versi cherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 54 % mit Wirkung ab dem 1. Oktober 1998 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 5/106). Mit Urteil IV.2004.00831 vom 20. Juni 2005 hiess das hiesige Gericht die gegen den Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2004 (Urk. 5/115) erhobene Beschwerde (Urk. 5/116/3-8) gut und wies die Sache zu ergänzenden medizi nischen Abklärungen und neue r Verfügung an die IV-Stelle zurück (Urk. 5/118). 1.2 I n Umsetzung des Urteils vom 20. Juni 2005 veranlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch das Y.___ (Gutachten vom 13. Februar 2006, Urk. 5/126). Gestützt darauf sprach sie der Versicherten mit Verfügun g en vom 22. Juni 2006 mit Wirkung ab 1. Oktober 1998 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 55 % eine halbe Invalidenrente sowie ab 1. März 2004 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 73% eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 5/136-137). Anlässlich des Rentenrevisionsverfahren s im Jahr 2007 (vgl. Urk. 5/144) bestätigte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine ganze Rente (Mitteilung vom 16. Oktober 2008, Urk. 5/155 ). 1.3 Im September 2014 überprüfte die IV-Stelle den Rentenanspruch der Versi cherten erneut (vgl. Urk. 5/160). Sie tätigte berufliche und medizinische Abklärungen (Urk. 5/161-164, Urk. 5/167, Urk. 5/170-173) und veranlasste ein bidisziplinäre s (psychiatrisch-rheumatologisches) Gutachten, welches die Gutachtenstelle Z.___ am 15. März 2016 erstattete (Urk. 5/181). Gestützt darauf stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 18. Mai 2016 die Einstellung der Rente nach Zustel lung der Verfügung auf Ende des folgenden Monats in Aussicht (Urk. 5/183). Nach dagegen erhobenem Einwand (Urk. 5/184, Urk. 5/189) verfügte die IV-Stelle a m 26. Juli 2016 die Aufhebung der Rente wie vorbeschieden (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 13. September 2016 Beschwerde und bean tragte, die Verfügung vom 26. Juli 2016 sei aufzuheben und es sei d ie Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr auch für die Zeit ab 1. September 2016 weiterhin eine unbefristete Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 4, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 5/1-194 ), was de r Beschwerdeführer in am 25. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 6). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan gen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho ben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi alversicherungsrechts, ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva liditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustan des, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkun gen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsge mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Lei den mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Auf bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, bei der aktu ellen Begutachtung sei festgestellt worden, dass die früher diagnosti zierte Schmerzstörung nicht mehr vorliege. Auch die Diagnose einer Somati sierungsstörung sei nicht zu stellen. Daneben werde auch kein relevantes depressives Störungsbild aufgezeigt. Es sei somit klar von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen (Urk. 2). In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, a uf das Gutachten könne abgestellt werden und gestützt darauf liege die Arbeitsfähigkeit angestammt und angepasst bei 80 %, womit kein Rentenanspruch mehr bestehe (Urk. 4). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte ihrerseits im Wesentlichen geltend, es habe kein Grund für eine erneute Begutachtung vorgelegen, weshalb die Rente nicht gestützt auf das Z.___ -Gutachten aufzuheben sei. Falls sich eine erneute Begutachtung tatsächlich aufgedrängt habe, könne dennoch nicht auf das Gutachten abgestellt werden, weil dieses unter Verletzung von Art. 72 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) zustande gekommen sei. Und selbst wenn vom grundsätzlichen Beweiswert des Z.___ -Gutachtens aus gegangen werden müsse, sei die Aufhebung der Rente nicht gerechtfertigt. Es handle sich bei den Feststellungen im Z.___ -Gutachten lediglich um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes, welcher seinerzeit zur Ren tenzusprache geführt habe. Es bleibe aus diesem Grund kein Raum für eine Rentenrevision. Selbst wenn der Rentenanspruch gestützt auf das Z.___ -Gut achten neu hätte geprüft werden dürfen, resultierte bei korrekter Berechnung immer noch ein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Urk. 1 S. 13 f.). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin entschied letztmals mit Verfügung en vom 22. Juni 2006 (Urk. 5/136-137) über einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Diese Verfügung en beruhte n in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Y.___ -Gutachten vom 5. Dezember 2003 (Urk. 5/ 93 ) sowie auf dem in Umsetzung des Urteil s des hiesigen Gerichts vom 20. Juni 2005 veranlasste n psychiatrische n Gutachten des Y.___ vom 13. Februar 2006 (Urk. 5/126 ). 3. 2 3.2.1 Die Gutachter des Y.___ nannten im Gutachten vom 5. Dezember 2003 als Diagnose mit Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit eine somatoforme Schmerzstörung mit depressiver Komponente (ICD-10 F45.4). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestünden ein panvertebrales, zervikal betontes Schmerzsyndrom bei leichter Fehlform und Fehlhaltung der Wirbelsäule, eine musk uläre Dysbalance und Haltungsinsuffi zi enz sowie rezidivierende Sinusi tiden (Urk. 5/93/14). Der rheumatologische Gutachter führte aus, die vorwie gend fronto -temporal betonten Kopfschmerzen, welche unabhängig von Bewegung und Belastung anfallsweise und teils migräniform aufträten, seie n nicht zervikogen zu interpretieren. Es handle sich eher um migräniforme und respektive oder Spannungskopfschmerzen, eventu ell im Zusammenhang mit der chro nischen Sinusitis frontalis stehend ( Urk. 5/93/11). 3.2.2 Die Gutachter hielten zusammenfassend fest, bei Beurteilung aller Gegebenhei ten und Befunde bestehe aus rheumatologischer Sicht für körper lich nicht belastende Tätigkeiten, wie früher als Rayonchef-Stellvertreterin, keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aus psychischen Gründen sei die Arbeitsfähigkeit wegen der verminderten Belastbarkeit für alle in Frage kommenden Tätigkeiten auf 50 % reduziert (Urk. 5/93/16). 3.2.3 Das hiesige Gericht hielt in seinem Urteil vom 2 0. Juni 2005 (Urk. 5/118) fest, der grundsätzliche Beweiswert des Y.___ -Gutachtens stehe ausser Frage und die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit depressiver Komponente nach ICD-10 F45.4 gelte als erstellt (E. 4.2.1 des Urteils ). Gemäss Ausführungen im Y.___ - Gutachten falle bei der Beschwer deführerin einzig die diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstö rung für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in Betracht. Auch wenn sich die somatoforme Schmerzstörung bei der Beschwerdeführerin mit einer deut lichen depressiven Komponente zeige, müsste letzterer mangels Klassifikation nach ICD-10 oder nach den Vorgaben eines ande ren anerkannten Klassifika tions systems der Charakter einer selbstständigen ausgewiesenen psychischen Krank heit abgesprochen werden. Aufgrund der Aktenlage stelle sich jedoch die Frage, ob es sich bei der depressiven Stimmungslage der Beschwerdefüh rerin nicht um ein selbständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losge löstes depressives Leiden handeln könnte (E. 4.2.2 des Urteils ). Damit sei abzuklären, ob neben einer Somatisierungsstörung allenfalls eine erhebliche, schwere, dauerhafte, weitere psychische Erkrankung nach den Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems vorliege (E. 4.2.3 des Urteils ). 3. 3 3.3.1 Im daraufhin von der Beschwerdegegnerin veranlassten psychiatrischen Y.___ -Gutachten vom 13. Februar 2006 (Urk. 5/126) nannte Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, folgende Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Eine s omatoforme Schmerz störung (ICD-10 F45.4) sowie ein angstgefärb t e s, depressives Zustan d sbild m it somatischem Syndrom, das zurz eit mindestens einer mittelschweren depressiven Episode (ICD-10 F32.1) entspreche (Urk. 5/126/12). Die psychiat rische Gutachterin erachtete die Beschwerdeführerin als zu mindestens 70 % arbeitsunfähig (Urk. 5/126/13). 3.3.2 Dr. A.___ berichtete, die Beschwerdeführerin habe bei der psychiatri schen Begutachtung müde gewirkt. Der formale Gedankengang sei u nauffäl lig, allenfalls etwas verlangsamt, gewesen. Die Auffassung und die Konzent ration seien ungestört gewesen, bei allerdings subjektiv immer wieder erleb ten Konzentrationsstörungen. I m Gespräch habe sie immer wieder den roten Fade n verlore n. Das Gedächtnis sei sowohl sub jektiv als auch im Gespräch obj ektivierbar eingeschränkt gewesen. Die Stimmung sei deutlich zum depressiven Pol hin verschoben und die affektive Schwingungsfähigkeit nahezu erloschen gewesen. Es hätten nur rudimentäre Mimik, Gestik un d Psychomo torik vorgelegen. Die Beschwerdeführerin habe berichtet, sie fühle sich traurig wegen Insuffizienz gefühlen gegenüber den Kindern und habe auch eine n gewissen Le be nsüberdruss ohne konkrete Suizidgedanken. Bei schönen Anlässen spüre sie überhaupt nichts. Konkrete Ängste seien bis auf die in der Anamnese beschriebenen Ä ngste beim Autofahren verneint wor den. Der Appetit sei gemindert bei allerdings mehr oder weniger stabilem Gewicht. Der Antrieb sei deutlich gemindert, ebenso wie die Sozialkontakte. Insgesamt bestünde eine grosse Verunsicherung durch die Schwindelgefühle und auch wegen de s ständig bestehenden Gefühl s, etwas falsch zu mac hen. Es würden a usgeprägte Schlafstörungen mit häufigem nächtlichem Erwachen beschrieben (Urk. 5/126/10-11). 3.3. 3 Dr. A.___ hielt fest, d ie vorherrschende Beschwerde einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sei ein andauernder, schwerer und quälender Schm erz, der durch einen physiologisch en Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könne. Neben di esen quälenden Schmerzen verfüge die Beschwerdeführerin über einen Sym ptomkomplex, der sehr klar die diagnostischen Anforderungen einer depressiven Störung mit somatischem Syndrom erfüll e. Die häufigsten und tatsäc hlich vorhande nen Symptome hier bei seien verminderte Konzentration und Aufmerksam keit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, negative und pessi mistische Zukunftsperspektiven, Schlafstörungen und verminderter Appetit. Typische und vorhandene Merkmale des somatischen Syndroms seien Inte ressensverl ust oder Verlust der Freude an normalerwe ise angenehmen Akti vitäten, man gelnde Fähigkeit auf eine freundliche Umgebung oder freudige Ereignisse emotional zu reagieren, deutlicher Appetitverlust sowie deutliche r Libidoverlust. Ein Patient mit einer mittelgra -digen depressiven Episode könne nur unter erheblichen Schwierigkeiten soziale, häusliche und berufli che Akt ivitäten fortsetzen, auch dies sei bei der Beschwerdeführerin der Fall. Nichtsdesto trotz müsse gesagt werden, dass aus psychodynamischer Sicht ein nicht unerheblicher sekundärer Krankheitsgewinn besteh e, dem unbedingt entgegengewirkt werden müsste. Der Verlauf gehe mittlerweile über mehrere Jahre und die Symptomatik sei progredient. Die Behandlungsergebnisse seien bisher unbefriedigend, aber es seien auch noch nicht alle Be handlungsmög lichkeiten ausgeschöpft (Urk. 5/126/12-13). 4. 4. 1 Im Rahmen des vorliegenden Rentenrevisionsverfahrens liess die Beschwerde gegnerin die Beschwerdeführerin vom Z.___ psychiatrisch sowie rheumatologisch begutachten. Die Gutachter hielten im bidisziplinären Gut achten vom 1 5. März 2016 (Urk. 5/181 ) fest, es lägen keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig keit bestünden ein (1) chronifiziertes paravertebrales weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom, betont parazervikal, paralumbal und Schultergürtelregion beidseits, (2) chronifizierte frontal, temporal und okzipital lokalisierte diffuse Kopfbeschwerden ohne Hinweise für ein e zervikogene Schmerzkomponente sowie (3) deutliche Hinweise für eine bewusstseinsnahe Schmerzverdeutli chung mit Selbstlimitierung, Diskrepanzen und Inkonsistenzen (Urk. 5/181/40). 4.2 Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiat rie und Psychotherapie, führte aus, es gebe aufgrund der biographi schen Anamnese und des klinischen Eindrucks während des Explorationsge sprächs keine Hinweise auf akzentuierte Pe rsönlichkeitszüge oder eine Per sönlichkeitsstörung. Die Konzentrations- und Auffassungsfähigkeit sei i m Gespräch nicht beeinträchtigt gewesen. Das Gedächtnis und die Merkfähig keit seien im Gespräch allenfalls geringgradig vermindert gewesen. Der Test of Malingering habe deutliche Hinweise auf eine bewusstseinsnahe Aggrava tion der kognitiven Beeinträchtigungen ergeben. Es habe keine Hinweise auf psychotisches Erleben, keine Hinweise für das Vorliegen ei ner Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis sowie keine Hinweise auf das Vorliegen eigenständiger Angst- oder Panikstörungen gegeben. Das Nicht-Vorliegen von Hyperarousal, F lashbacks oder Intrusionen und die fehlende emot i onale Auslenkung im Gespräch über den Autounfall sprächen gegen das aktuelle Vorliegen einer posttraumatisch bedingten psychischen Beeinträchtigung. Das auf die Stimmung bezogene Leitsymptom sei "Lustlosigkeit", es bestehe keine durchgehend gedrückte Stimmung und ein Interessenverlust sei nicht erkennbar, aber es besteh e möglicherweise eine erhöhte Ermüdbarkeit. Damit sei lediglich ein e s der Kardinalsymptome für eine Depression gemäss den Kriterien des ICD-10 gegeben. Von den häufigen Symptomen einer Depres sion seien lediglich eine Antriebsminderung und Schlafstörungen gegeben. Es bestünden keine objektiv verminderte Kon zentration oder Aufmerksamkeit und es lägen kein vermindertes Selbstwertgefühl, keine Schu l dgefühle, keine negativen Zukunftsperspektiven, keine Suizidgedanken und kein verminder te r Appetit vor. Damit bestehe keine eigenständige de pressive Störung mit Krankheitswert (Urk. 5/181/22). Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Beschwerdeführerin subjektiv unter einer depressiven Verstim mung respek tive einer anhaltenden Lustlosigkeit leide, das Vorliegen einer rezidivieren den depressiven Störung sei aber nicht ausgewiesen. Eine unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten e Anpassungsstörung müsse gemäss den Definitionen des ICD-10 spätestens nach zwei Jahren abgeklungen sein. Selbst wenn eine posttraumatische Belastungsstörung nach dem Unfall bestanden habe, wäre sie ange sichts der aktuell feststellbaren Beeinträchtigungen als vol lständig abgeklungen zu betrach ten. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung lieg e nicht vor, da weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Probleme von erheblicher Schwere hätten festgestellt werden können. Die medizinische Betreuung sei insofern nicht beträchtlich, als nie eine stationäre Behandlung erfolgt sei. Au ch die Diagnose einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) könne nicht gestellt werden, da grundsätzliche objektive Zweifel an den geschilderten Beschwerden bestünden. Es bestehe eine deutliche Tendenz mindestens zu Aggravation und aus rheumatologischer Sicht auch zu bewusstseinsnaher Schme rzverdeutlichung und Selbstlimi tierung und es würden auch vom rheumatologischen Gutachter Diskrepanzen und Inkonsis tenzen beschrieben (Urk. 5/181/2 3 ). Der Blutspiegel für das eingenommene Antidepressivum liege unter der Nachweisgrenze, weshalb auch die medika mentöse Compliance der Beschwerdeführerin bezweifelt werde, zumal der behandelnde Arzt angegeben habe, dass die Medikamente regelmässig einge nommen würden (Urk. 5/181/20-21). 4. 3 Der rheumatologische Gutachter, Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie Rheumatologie, hielt fest, r heumatolo gisch-somatisch bestünden vereinzelte reproduzierbare myofasziale Dysba lancen parazervikal und in der Schultergürtelregion, im Übrigen sei der Weichteiluntersuch unauffällig gewesen. Die ze rvi kale segmentale Prüfung sei frei gewesen, ohne Hinweise für einen zervikogen provozierbaren Schwindel respektive eine zervikogene Kopfschmerzsymptomatik, oh ne Hin weise für eine Facettenge lenks- oder radikuläre Symptomatik. Der peripher-neurologische Status sei unauffällig gewesen, Hinweise für eine reproduzier bare Gleichgewichts- oder Schwindelsymptomatik fehl t en. Radiolo gisch bestünde eine Streckhaltung der HWS, wobei die Beschwerdeführerin bei der Aufnahme eine Inklination ausgeführt habe, was zu einer Streckhaltung bei tr age. Eine Knickbildung fehl e ebenso wie Fehlstellungen resp ektive Rotati onsfehlstellungen. Die beschriebenen Bewegungseinschränkungen an den Schultergelenken seien weder klinisch noch radiologisch mit einem Kor relat verbunden. Es bestehe somit ein vorwiegend nicht näher spezifizierbares Kopfschmerzproblem mit einem ebenso unspezifizierbaren und unsystemati sierten Schwindel. Das Schmerzverhalten und die Untersuchungsbefunde seien beeinflusst durch eine offen sichtlich bestehende bewusstseinsnahe Schmerzverdeutlichung mit Selbstlimitierung, Diskrepanzen und Inkonsisten zen. Bei der Anamneseerhebung habe die Beschwerdeführerin weder über Schwindelbeschwerden noch über lumbale Rückenprobleme geklagt, das Bewegungsverhalten beim Aus- und Ankleiden sowie das Sitzverhalten sei en ohne Hinweise für eine Schwindelsymptomatik und für Beschwerden im Bereiche der HWS-Segmente oder der lumbalen Wirbelsäule gewesen. Bei direkter Befragung sei en aber eine limitierende Beschwerdesymptomatik und Bewegungseinschränkung vorgeführt worden. Dies sei diskrepant und weis e auf die erwähnte Selbstlimitierung hin (Urk. 5/181/37-38). 4. 4 Die Gutachter hielten zusammenfassend fest, a us psychiatrischer Sicht besteh e keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Dies gelte sowohl für die bisherige Tätigkeit als auch für eine allfällige Verweistätigkeit. Daher sei die rheumatologische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit wegweisend. Demnach sei eine zumutbare Restarbeitsfähigkeit in Höhe von 80 % bezogen auf ein volles Pensum zumutbar und ausgewiesen für leichte bis zeitweise wechselbe l as tende Tätigkeiten, mit idealerweise Wechsel zwischen sitzenden und stehen den Arbeitsabläufen, ohne monotone PC-Arbeit und o hne Gewichtsbelastun gen über 15 kg. Die angestammte Tätigkeit als Rayon-Chefstellvertreterin bei der D.___ erfüll e diese Kriterien und sei daher zumutbar. Die bleibende 20%ige Restarbeitsunfähigkeit beruh e darauf, dass die Beschwerdeführerin zwecks Kontrolle der Kopfbeschwerden immer wieder kurze Pausen einhalten müsse. Es werde eine muskuläre Rekonditionierung und eine Reduktion der Analgetika -E innahme empfohlen. Aus psychiatrischer Sicht könn t en keine medizinischen Massnahmen empfohlen werden, da keine eigenständige psy chische Störung mit Krankheitswert vorliege (Urk. 5/181/41). 5. 5.1 Die Beschwerdeführerin machte in erster Linie geltend, es könne nicht auf das Z.___ -Gutachten vom 2. Dezember 2 015 (Urk. 5/181) abgestellt werden, da es unter einer Verletzung von Art. 72 bis IVV zu Stande gekommen sei (E. 2.2 ). 5. 1.1 Gemäss Art. 72 bis Abs. 1 und 2 IVV werden die Aufträge für medizinische Gutachten, an denen drei und mehr Fachdisziplinen beteiligt sind (sog. poly disziplinäre Gutachten ), nach dem Zufallsprinzip vergeben. Das Bundesge richt hielt in BGE 139 V 349 fest, dass keine festen Kriterien zur allgemein gültigen Abgrenzung der Anwendungsfelder der verschiedenen Kategorien von Expertisen (mono- und bidisziplinäre oder polydisziplinäre Gutachten) existieren. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssituationen erfordert Flexi bilität. In groben Zügen jedoch lassen sich die jeweiligen Einsatzbereiche wie folgt umreissen: Die umfassende administrative Erstbegutachtung wird regelmässig polydisziplinär und damit zufallsbasiert anzulegen sein; eine direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch dann einzuholen, wenn der Gesundheitsschaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht vollends gesi chert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begutach tung abgesehen und eine mono- oder bidisziplinäre durchgeführt werden, sofern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fachgebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (z.B. internistischer Art) notwendig sein, noch darf ein besonderer arbeitsmedizi nischer bzw. eingliederungsbezogener Klärungsbedarf bestehen. Diese Voraussetzungen werden vor allem bei Verlaufsbegutachtungen erfüllt sein (BGE 139 V 352 E. 3.2). 5. 1.2 Vorliegend sah die Beschwerdegegnerin zu Recht von einer polydisziplinären Expertise ab und ordnete stattdessen eine bidisziplinäre Begutachtung an. Die medizinische Situation beschlägt offenkundig ausschliesslich die zwei Fachgebiete Rheumatologie und Psychiatrie und es liegen keine weiteren interdisziplinären Bezüge vor. Zwar fand anlässlich der ersten Begutachtung durch das Y.___ im Jahr 2003 neben einer rheumatologischen und psychiat rischen auch eine – mit weitgehend unauffällige n Befunden – internistische Untersuchung statt (Urk. 5/93/8). Die Rentenzusprache erfolgte jedoch aus schliesslich aufgrund einer psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 3. 3 ). Den Akten sind darüber hinaus auch aktuell keine Anhaltspunkte für Beschwerden zu entnehmen, welche eine eigenständige internistische Begut achtung erforderlich machten. Zur Erhebung des Allgemeinstatus respektive internistischen Status war Dr. C.___, welche r auch über einen Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin verfügt, ohne W eiteres in der Lage. Die Beschwerdeführerin forderte sodann auch nicht den Einbezug der internisti schen Fachdisziplin als solche, sondern machte verallgemeinernd geltend, dass die Anordnung einer bidisziplinären Untersuchung eine Umgehung der Bestimmung des Art. 72 bis IVV darstelle (Urk. 1 S. 9). Schliesslich brachte die Beschwerdeführerin auch ke ine formellen Ausstandsgründe hinsichtlich der Gutachter vor. Nach dem Gesagten ist es damit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin eine bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung veranlasste. 5.1.3 Das bidisziplinäre Gutachten des Z.___ erfüllt sodann die rechtsprechungsge mäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungs grundlagen (vgl. E. 1. 6 ). Es beruht auf fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. 5/181/3-13) abgegeben. Die Gutachter setzten sich ausführlich mit der persönlichen, beruflichen und gesundheitlichen Entwicklung der Beschwerdeführerin auseinander und nahmen zu den früheren Beurteilungen umfassend Stellung (Urk. 5/181/26-29, Urk. 5/181/39-40). Die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer den wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich mit diesen hinrei chend auseinander. Die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation wurden einleuchtend dargelegt und die Diagnose nachvollziehbar begründet. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin (E. 2.2) kann somit zur Entscheidfindung auf das Gutachten abgestellt werden. 5.2 Zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin in einer für den Rentenanspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. E. 1. 1 ). 5.2.1 Während das hiesige Gericht das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstö rung gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom Dezember 2003 bejaht hatte (E. 3. 2.1, E. 3. 2.3 ), wurde im Z.___ -Gutachten schlüssig dargetan, dass aktuell keine somatoforme Schmerzstörung vorliege (E. 4. 2 ). Ebenso wurde die im ps ychiatrischen Gutachten von Dr. A.___ gestellte Diagnose einer mittelgradig depressiven Episode im Rahmen der aktuellen Begutachtung verneint (E. 4. 2 ). Diese Beurteilung ist mit Blick auf die unauffälligen Unter suchungsbe funde nachvollziehbar. War das Gedächtnis der Beschwerdefüh rerin anlässlich der Begutachtung durch Dr. A.___ noch objektivierbar eingeschränkt, die Stimmung deutlich zum depressiven Pol verschoben und die affektive Schwingungsfähigkeit nahezu erloschen (E. 3.3.2, E. 3.3.3), stellte Dr. B.___ weder eine gedrückte Stimmung, noch einen Interes sensverlust oder Schuldgefühle fest (E. 4.2). Hinzu kommt, dass der psychiat rische Z.___ -Gutachter eine deutliche Aggravationstendenz festhielt und das der Beschwerdeführerin verordnete Antidepressivum gemäss Medikamen tenspi e gel unterhalb des therapeutischen Wirkungsbereichs lag (E. 4. 2 ). 5.2.2 Soweit Dr. B.___ im Rahmen der Würdigung der früheren ärztlichen Beur teilungen retrospektiv dafürhielt, dass die in den Y.___ -Gutachten gestellte n psychiatrischen Diagnosen nicht nachvollzogen werden könnten und die damaligen Beurteilungen heute zur Annahme einer 50%igen respek tive 70%igen Arbeitsunfähigkeit nicht mehr ausreichen würde n (Urk. 5/181/28-29), handelt es sich um eine Einschätzung, die aufgrund des Umstandes, dass im rechtskräftigen Urteil vom 20. Juni 2005 eine somato forme Schmerzstörung als gegeben erachtet worden war und die Ärzte durchwegs einen psychischen Gesundheitsschaden diagnostiziert hatten (vgl. Urk. 5/ 181/26-28 ), nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massge benden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist. Entsprechend ist davon auszugehen, dass im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache trotz der im aktuellen Z.___ -Gutachten gäusserten Zweifel an den damaligen Einschätzungen die Arbeitsfähigkeit erheblich einschrän kende psychische Störungen bestand en, welche nun nicht mehr nachweisbar sind. Damit geht der in der Beschwerde geltend gemachte Einwand, e s handle s ich bei der aktuellen gutachterlichen Beurteilung bloss um eine revisions rechtlich unbeachtliche Neubeurteilung eines im Wesentlichen gleich geblie benen Sachverhalts (E. 2.2), fehl und es ist ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG erstellt. 5. 3 Liegt ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tat sächlicher Hinsicht umfassend zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 5.3 und 6.1). 5.3.1 Während der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar begründete, dass auf grund der erhobenen Befunde nicht vom Vorliegen einer relevanten psychi schen Störung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen ist (vgl. vor stehend E. 4.2), erachtete der rheumatologische Gutachter die Arbeitsfähig keit der Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht aufgrund der Kopf schmerzproblematik als um 20 % eingeschränkt. Diese Einschränkung begründete er im Wesentlichen damit, dass zwecks Kontrolle der Kopf schmerzen imme r wieder kurze Pausen eingehalten werden müssten (vgl. E. 4. 4 ). 5.3. 2 Dieser Einschätzung kann mangels fundierter Begründung nicht gefolgt wer den, zumal Dr. C.___ gleichzeitig auf die deutliche Diskrepanz zwischen dem Ausmass der Befunde und den geltend gemachten Schmerzen sowie auf die offensichtliche Beschwerdebetonung hinwies (E. 4. 3 ). Vor dem Hinter grund der Selbstlimitierung, dem anlässlich der psychiatrischen Begutach tung festgestellten Malingering (vgl. E. 4. 2 ) sowie dem Umstand, dass der Gutachter die Kopfschmerzproblematik als schmerzmittelinduziert erachtete und eine Reduktion der Analgetika-Einnahme empfahl ( Urk. 5/181/39 ), erscheint eine 20%ige Leistungseinschränkung nicht nachvollziehbar. Dies umso weniger, als die Beschwerdeführerin anlässlich der ersten Begutachtung im Jahr 2003 in somatischer Hinsicht als vollständig arbeitsfähig erachtet worden war (E. 3. 2.2 ) und sich die Kopfschmerzproblematik seitdem nicht wesentlich verändert hat. Entgegen der gutachterlichen Einschätzung ist mit Blick auf die medizinische Aktenlage somit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch in rheumatologischer Hinsicht nicht in ihrer Arbe itsfähigkeit eingeschränkt ist. 5. 4 Zusammenfassend ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die angestammte sowie jede angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (E. 2.2) – kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). 6. Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten sowie einer angepassten Tätigkeit sind die erwerblichen Auswirkungen mittels eines Einkommensvergleichs nach Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG zu prüfen. Zur Ermittlung des Valideneinkommens ist das Einkommen von Fr. 48‘490.-- heranzuziehen, welches die Beschwerdeführerin als stell vertretende Rayonchefin erzielte (vgl. Urteil vom 20. Juni 2005, Urk. 5/118/12, E. 5.2). Damit ergibt sich ein an die Nominallohnentwicklung angepasste s Valideneinkommen von Fr. 61‘147.50 für das Jahr 2015. Zur Ermittlung des Invalideneinkommens sind die Tabellen der Lohnstrukturer hebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik heranzuziehen und es ist auf den monatliche n Bruttolohn (Zentralwert) weiblicher Arbeitskräfte für einfa che Tätigkeiten körperlicher und handwerklicher Art abzustellen (Fr. 4‘112.--; LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, S. 35). Nach Berücksichtigung der durchschnittliche n betriebsüblichen Arbeitszeit sowie Anpassung an die Nominallohnentwicklung ergibt sich dabei ein Invalideneinkommen von Fr. 52‘536.40 für 2015. Die Gegenüberstellung des Validene in kommens mit dem In validene in kommen ergibt einen In validitätsgrad von 14 %, womit ke in Anspruch auf e in e In validenrente resultiert. Der Vollständigkeit halber ist anzumerken, dass selbst wenn man auf die gutachterlich attestierte 20%ige Arbeitsunfähigkeit abstellte, ein nicht rentenbegründender Invalidi tätsgrad von 31 % resultieren würde. 7. 7. 1 Das Bundesgericht hat in Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 festgehal ten, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Auf hebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliede rungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabsti nenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzugliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbst eingliederung nicht mehr zumut bar ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.4.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_920/ 2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.4). 7.2 Die 1970 geborene Beschwerdeführerin bezog im Zeitpunkt der angefochte nen Verfügung seit 18 Jahren (Rentenbeginn 1998) eine Rente. Damit fiele sie grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezü gerkreis. Allerdings gab die Beschwerdeführerin anlässlich des Standortge sprächs über die Eingliederung vom 17. November 2014 (Urk. 5/167) an, dass sie sich nicht vorstellen könne, zu arbeiten. Auf die Frage, ob sie bereit sei, einen Arbeitsversuch zu unternehmen, antwortete die Beschwerdeführerin mit „Eher weniger“. Entsprechend hielt die zuständige Eingliederungsberate rin fest, die Beschwerdeführerin scheine nicht motiviert zu sein (Urk. 5/167/4). Im psychiatrischen Z.___ -Gutachten wurde sodann festgehal ten, dass berufliche Massnahmen sofort in die Wege geleitet werden könnten, aber an der subjektiven Überzeugung der Beschwerdeführerin, vollständig arbeitsunfähig zu sein, scheitern dürften ( Urk. 5/181/26 ). Vor dem Hinter grund der subjektiven Krankheitsüberzeugung sowie der offenkundig fehlen den Motivation der Beschwerdeführerin, sich um eine Eingliederung zu bemühen, hat die Beschwerdegegnerin vor der Renten aufhebung genügend Eingliederung shilfe geleistet. Damit gibt die Einstellung der Rente auch in diesem Punkt zu keiner Kritik Anlass. 7. 3 Die angefochtene Verfügung erweist sich deshalb im Ergebnis als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 8. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsge mäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tomas Kempf - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstJanett

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00993 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Janett Urteil vom 31. Mai 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf Flum Schlegel Kempf Rechtsanwälte Webernstrasse 5, 8610 Uster gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1970, meldete sich am 1 8. Juni 1999 bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsb e zug an (Urk. 5/5). Nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens verfügte die IV-Stelle am 31. März 2000 die Abwei sung des Rentenanspruchs (Urk. 5 / 28 ). Die dagegen am 5. Mai 2000 erhobene Beschwerde (Urk. 5/30) hiess das hiesige Gericht mit Urteil IV.2000.00295 vom 31. Januar 2001 gut und wies die Sache zu weiteren Abklärungen und anschliessender Neuverfü gung a n die IV-Stelle zurück (Urk. 5/33 ). Die IV-Stelle veranlasste in der Folge ein e polydisziplinäre Begutachtung der Versicherten durch das Y.___ (Gutachten vom 5. Dezember 2003, Urk. 5 / 93). Mit Ve rfügung vom 14. Juli 2004 sprach die IV-Stelle der Versi cherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 54 % mit Wirkung ab dem 1. Oktober 1998 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 5/106). Mit Urteil IV.2004.00831 vom 20. Juni 2005 hiess das hiesige Gericht die gegen den Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2004 (Urk. 5/115) erhobene Beschwerde (Urk. 5/116/3-8) gut und wies die Sache zu ergänzenden medizi nischen Abklärungen und neue r Verfügung an die IV-Stelle zurück (Urk. 5/118). 1.2 I n Umsetzung des Urteils vom 20. Juni 2005 veranlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch das Y.___ (Gutachten vom 13. Februar 2006, Urk. 5/126). Gestützt darauf sprach sie der Versicherten mit Verfügun g en vom 22. Juni 2006 mit Wirkung ab 1. Oktober 1998 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 55 % eine halbe Invalidenrente sowie ab 1. März 2004 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 73% eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 5/136-137). Anlässlich des Rentenrevisionsverfahren s im Jahr 2007 (vgl. Urk. 5/144) bestätigte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine ganze Rente (Mitteilung vom 16. Oktober 2008, Urk. 5/155 ). 1.3 Im September 2014 überprüfte die IV-Stelle den Rentenanspruch der Versi cherten erneut (vgl. Urk. 5/160). Sie tätigte berufliche und medizinische Abklärungen (Urk. 5/161-164, Urk. 5/167, Urk. 5/170-173) und veranlasste ein bidisziplinäre s (psychiatrisch-rheumatologisches) Gutachten, welches die Gutachtenstelle Z.___ am 15. März 2016 erstattete (Urk. 5/181). Gestützt darauf stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 18. Mai 2016 die Einstellung der Rente nach Zustel lung der Verfügung auf Ende des folgenden Monats in Aussicht (Urk. 5/183). Nach dagegen erhobenem Einwand (Urk. 5/184, Urk. 5/189) verfügte die IV-Stelle a m 26. Juli 2016 die Aufhebung der Rente wie vorbeschieden (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 13. September 2016 Beschwerde und bean tragte, die Verfügung vom 26. Juli 2016 sei aufzuheben und es sei d ie Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr auch für die Zeit ab 1. September 2016 weiterhin eine unbefristete Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 4, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 5/1-194 ), was de r Beschwerdeführer in am 25. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 6). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan gen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho ben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi alversicherungsrechts, ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva liditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustan des, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkun gen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsge mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Lei den mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Auf bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, bei der aktu ellen Begutachtung sei festgestellt worden, dass die früher diagnosti zierte Schmerzstörung nicht mehr vorliege. Auch die Diagnose einer Somati sierungsstörung sei nicht zu stellen. Daneben werde auch kein relevantes depressives Störungsbild aufgezeigt. Es sei somit klar von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen (Urk. 2). In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, a uf das Gutachten könne abgestellt werden und gestützt darauf liege die Arbeitsfähigkeit angestammt und angepasst bei 80 %, womit kein Rentenanspruch mehr bestehe (Urk. 4). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte ihrerseits im Wesentlichen geltend, es habe kein Grund für eine erneute Begutachtung vorgelegen, weshalb die Rente nicht gestützt auf das Z.___ -Gutachten aufzuheben sei. Falls sich eine erneute Begutachtung tatsächlich aufgedrängt habe, könne dennoch nicht auf das Gutachten abgestellt werden, weil dieses unter Verletzung von Art. 72 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) zustande gekommen sei. Und selbst wenn vom grundsätzlichen Beweiswert des Z.___ -Gutachtens aus gegangen werden müsse, sei die Aufhebung der Rente nicht gerechtfertigt. Es handle sich bei den Feststellungen im Z.___ -Gutachten lediglich um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes, welcher seinerzeit zur Ren tenzusprache geführt habe. Es bleibe aus diesem Grund kein Raum für eine Rentenrevision. Selbst wenn der Rentenanspruch gestützt auf das Z.___ -Gut achten neu hätte geprüft werden dürfen, resultierte bei korrekter Berechnung immer noch ein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Urk. 1 S. 13 f.). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin entschied letztmals mit Verfügung en vom 22. Juni 2006 (Urk. 5/136-137) über einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Diese Verfügung en beruhte n in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Y.___ -Gutachten vom 5. Dezember 2003 (Urk. 5/ 93 ) sowie auf dem in Umsetzung des Urteil s des hiesigen Gerichts vom 20. Juni 2005 veranlasste n psychiatrische n Gutachten des Y.___ vom 13. Februar 2006 (Urk. 5/126 ). 3. 2 3.2.1 Die Gutachter des Y.___ nannten im Gutachten vom 5. Dezember 2003 als Diagnose mit Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit eine somatoforme Schmerzstörung mit depressiver Komponente (ICD-10 F45.4). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestünden ein panvertebrales, zervikal betontes Schmerzsyndrom bei leichter Fehlform und Fehlhaltung der Wirbelsäule, eine musk uläre Dysbalance und Haltungsinsuffi zi enz sowie rezidivierende Sinusi tiden (Urk. 5/93/14). Der rheumatologische Gutachter führte aus, die vorwie gend fronto -temporal betonten Kopfschmerzen, welche unabhängig von Bewegung und Belastung anfallsweise und teils migräniform aufträten, seie n nicht zervikogen zu interpretieren. Es handle sich eher um migräniforme und respektive oder Spannungskopfschmerzen, eventu ell im Zusammenhang mit der chro nischen Sinusitis frontalis stehend ( Urk. 5/93/11). 3.2.2 Die Gutachter hielten zusammenfassend fest, bei Beurteilung aller Gegebenhei ten und Befunde bestehe aus rheumatologischer Sicht für körper lich nicht belastende Tätigkeiten, wie früher als Rayonchef-Stellvertreterin, keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aus psychischen Gründen sei die Arbeitsfähigkeit wegen der verminderten Belastbarkeit für alle in Frage kommenden Tätigkeiten auf 50 % reduziert (Urk. 5/93/16). 3.2.3 Das hiesige Gericht hielt in seinem Urteil vom 2 0. Juni 2005 (Urk. 5/118) fest, der grundsätzliche Beweiswert des Y.___ -Gutachtens stehe ausser Frage und die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit depressiver Komponente nach ICD-10 F45.4 gelte als erstellt (E. 4.2.1 des Urteils ). Gemäss Ausführungen im Y.___ - Gutachten falle bei der Beschwer deführerin einzig die diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstö rung für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in Betracht. Auch wenn sich die somatoforme Schmerzstörung bei der Beschwerdeführerin mit einer deut lichen depressiven Komponente zeige, müsste letzterer mangels Klassifikation nach ICD-10 oder nach den Vorgaben eines ande ren anerkannten Klassifika tions systems der Charakter einer selbstständigen ausgewiesenen psychischen Krank heit abgesprochen werden. Aufgrund der Aktenlage stelle sich jedoch die Frage, ob es sich bei der depressiven Stimmungslage der Beschwerdefüh rerin nicht um ein selbständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losge löstes depressives Leiden handeln könnte (E. 4.2.2 des Urteils ). Damit sei abzuklären, ob neben einer Somatisierungsstörung allenfalls eine erhebliche, schwere, dauerhafte, weitere psychische Erkrankung nach den Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems vorliege (E. 4.2.3 des Urteils ). 3. 3 3.3.1 Im daraufhin von der Beschwerdegegnerin veranlassten psychiatrischen Y.___ -Gutachten vom 13. Februar 2006 (Urk. 5/126) nannte Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, folgende Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Eine s omatoforme Schmerz störung (ICD-10 F45.4) sowie ein angstgefärb t e s, depressives Zustan d sbild m it somatischem Syndrom, das zurz eit mindestens einer mittelschweren depressiven Episode (ICD-10 F32.1) entspreche (Urk. 5/126/12). Die psychiat rische Gutachterin erachtete die Beschwerdeführerin als zu mindestens 70 % arbeitsunfähig (Urk. 5/126/13). 3.3.2 Dr. A.___ berichtete, die Beschwerdeführerin habe bei der psychiatri schen Begutachtung müde gewirkt. Der formale Gedankengang sei u nauffäl lig, allenfalls etwas verlangsamt, gewesen. Die Auffassung und die Konzent ration seien ungestört gewesen, bei allerdings subjektiv immer wieder erleb ten Konzentrationsstörungen. I m Gespräch habe sie immer wieder den roten Fade n verlore n. Das Gedächtnis sei sowohl sub jektiv als auch im Gespräch obj ektivierbar eingeschränkt gewesen. Die Stimmung sei deutlich zum depressiven Pol hin verschoben und die affektive Schwingungsfähigkeit nahezu erloschen gewesen. Es hätten nur rudimentäre Mimik, Gestik un d Psychomo torik vorgelegen. Die Beschwerdeführerin habe berichtet, sie fühle sich traurig wegen Insuffizienz gefühlen gegenüber den Kindern und habe auch eine n gewissen Le be nsüberdruss ohne konkrete Suizidgedanken. Bei schönen Anlässen spüre sie überhaupt nichts. Konkrete Ängste seien bis auf die in der Anamnese beschriebenen Ä ngste beim Autofahren verneint wor den. Der Appetit sei gemindert bei allerdings mehr oder weniger stabilem Gewicht. Der Antrieb sei deutlich gemindert, ebenso wie die Sozialkontakte. Insgesamt bestünde eine grosse Verunsicherung durch die Schwindelgefühle und auch wegen de s ständig bestehenden Gefühl s, etwas falsch zu mac hen. Es würden a usgeprägte Schlafstörungen mit häufigem nächtlichem Erwachen beschrieben (Urk. 5/126/10-11). 3.3. 3 Dr. A.___ hielt fest, d ie vorherrschende Beschwerde einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sei ein andauernder, schwerer und quälender Schm erz, der durch einen physiologisch en Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könne. Neben di esen quälenden Schmerzen verfüge die Beschwerdeführerin über einen Sym ptomkomplex, der sehr klar die diagnostischen Anforderungen einer depressiven Störung mit somatischem Syndrom erfüll e. Die häufigsten und tatsäc hlich vorhande nen Symptome hier bei seien verminderte Konzentration und Aufmerksam keit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, negative und pessi mistische Zukunftsperspektiven, Schlafstörungen und verminderter Appetit. Typische und vorhandene Merkmale des somatischen Syndroms seien Inte ressensverl ust oder Verlust der Freude an normalerwe ise angenehmen Akti vitäten, man gelnde Fähigkeit auf eine freundliche Umgebung oder freudige Ereignisse emotional zu reagieren, deutlicher Appetitverlust sowie deutliche r Libidoverlust. Ein Patient mit einer mittelgra -digen depressiven Episode könne nur unter erheblichen Schwierigkeiten soziale, häusliche und berufli che Akt ivitäten fortsetzen, auch dies sei bei der Beschwerdeführerin der Fall. Nichtsdesto trotz müsse gesagt werden, dass aus psychodynamischer Sicht ein nicht unerheblicher sekundärer Krankheitsgewinn besteh e, dem unbedingt entgegengewirkt werden müsste. Der Verlauf gehe mittlerweile über mehrere Jahre und die Symptomatik sei progredient. Die Behandlungsergebnisse seien bisher unbefriedigend, aber es seien auch noch nicht alle Be handlungsmög lichkeiten ausgeschöpft (Urk. 5/126/12-13). 4. 4. 1 Im Rahmen des vorliegenden Rentenrevisionsverfahrens liess die Beschwerde gegnerin die Beschwerdeführerin vom Z.___ psychiatrisch sowie rheumatologisch begutachten. Die Gutachter hielten im bidisziplinären Gut achten vom 1 5. März 2016 (Urk. 5/181 ) fest, es lägen keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig keit bestünden ein (1) chronifiziertes paravertebrales weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom, betont parazervikal, paralumbal und Schultergürtelregion beidseits, (2) chronifizierte frontal, temporal und okzipital lokalisierte diffuse Kopfbeschwerden ohne Hinweise für ein e zervikogene Schmerzkomponente sowie (3) deutliche Hinweise für eine bewusstseinsnahe Schmerzverdeutli chung mit Selbstlimitierung, Diskrepanzen und Inkonsistenzen (Urk. 5/181/40). 4.2 Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiat rie und Psychotherapie, führte aus, es gebe aufgrund der biographi schen Anamnese und des klinischen Eindrucks während des Explorationsge sprächs keine Hinweise auf akzentuierte Pe rsönlichkeitszüge oder eine Per sönlichkeitsstörung. Die Konzentrations- und Auffassungsfähigkeit sei i m Gespräch nicht beeinträchtigt gewesen. Das Gedächtnis und die Merkfähig keit seien im Gespräch allenfalls geringgradig vermindert gewesen. Der Test of Malingering habe deutliche Hinweise auf eine bewusstseinsnahe Aggrava tion der kognitiven Beeinträchtigungen ergeben. Es habe keine Hinweise auf psychotisches Erleben, keine Hinweise für das Vorliegen ei ner Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis sowie keine Hinweise auf das Vorliegen eigenständiger Angst- oder Panikstörungen gegeben. Das Nicht-Vorliegen von Hyperarousal, F lashbacks oder Intrusionen und die fehlende emot i onale Auslenkung im Gespräch über den Autounfall sprächen gegen das aktuelle Vorliegen einer posttraumatisch bedingten psychischen Beeinträchtigung. Das auf die Stimmung bezogene Leitsymptom sei "Lustlosigkeit", es bestehe keine durchgehend gedrückte Stimmung und ein Interessenverlust sei nicht erkennbar, aber es besteh e möglicherweise eine erhöhte Ermüdbarkeit. Damit sei lediglich ein e s der Kardinalsymptome für eine Depression gemäss den Kriterien des ICD-10 gegeben. Von den häufigen Symptomen einer Depres sion seien lediglich eine Antriebsminderung und Schlafstörungen gegeben. Es bestünden keine objektiv verminderte Kon zentration oder Aufmerksamkeit und es lägen kein vermindertes Selbstwertgefühl, keine Schu l dgefühle, keine negativen Zukunftsperspektiven, keine Suizidgedanken und kein verminder te r Appetit vor. Damit bestehe keine eigenständige de pressive Störung mit Krankheitswert (Urk. 5/181/22). Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Beschwerdeführerin subjektiv unter einer depressiven Verstim mung respek tive einer anhaltenden Lustlosigkeit leide, das Vorliegen einer rezidivieren den depressiven Störung sei aber nicht ausgewiesen. Eine unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten e Anpassungsstörung müsse gemäss den Definitionen des ICD-10 spätestens nach zwei Jahren abgeklungen sein. Selbst wenn eine posttraumatische Belastungsstörung nach dem Unfall bestanden habe, wäre sie ange sichts der aktuell feststellbaren Beeinträchtigungen als vol lständig abgeklungen zu betrach ten. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung lieg e nicht vor, da weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Probleme von erheblicher Schwere hätten festgestellt werden können. Die medizinische Betreuung sei insofern nicht beträchtlich, als nie eine stationäre Behandlung erfolgt sei. Au ch die Diagnose einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) könne nicht gestellt werden, da grundsätzliche objektive Zweifel an den geschilderten Beschwerden bestünden. Es bestehe eine deutliche Tendenz mindestens zu Aggravation und aus rheumatologischer Sicht auch zu bewusstseinsnaher Schme rzverdeutlichung und Selbstlimi tierung und es würden auch vom rheumatologischen Gutachter Diskrepanzen und Inkonsis tenzen beschrieben (Urk. 5/181/2 3 ). Der Blutspiegel für das eingenommene Antidepressivum liege unter der Nachweisgrenze, weshalb auch die medika mentöse Compliance der Beschwerdeführerin bezweifelt werde, zumal der behandelnde Arzt angegeben habe, dass die Medikamente regelmässig einge nommen würden (Urk. 5/181/20-21). 4. 3 Der rheumatologische Gutachter, Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie Rheumatologie, hielt fest, r heumatolo gisch-somatisch bestünden vereinzelte reproduzierbare myofasziale Dysba lancen parazervikal und in der Schultergürtelregion, im Übrigen sei der Weichteiluntersuch unauffällig gewesen. Die ze rvi kale segmentale Prüfung sei frei gewesen, ohne Hinweise für einen zervikogen provozierbaren Schwindel respektive eine zervikogene Kopfschmerzsymptomatik, oh ne Hin weise für eine Facettenge lenks- oder radikuläre Symptomatik. Der peripher-neurologische Status sei unauffällig gewesen, Hinweise für eine reproduzier bare Gleichgewichts- oder Schwindelsymptomatik fehl t en. Radiolo gisch bestünde eine Streckhaltung der HWS, wobei die Beschwerdeführerin bei der Aufnahme eine Inklination ausgeführt habe, was zu einer Streckhaltung bei tr age. Eine Knickbildung fehl e ebenso wie Fehlstellungen resp ektive Rotati onsfehlstellungen. Die beschriebenen Bewegungseinschränkungen an den Schultergelenken seien weder klinisch noch radiologisch mit einem Kor relat verbunden. Es bestehe somit ein vorwiegend nicht näher spezifizierbares Kopfschmerzproblem mit einem ebenso unspezifizierbaren und unsystemati sierten Schwindel. Das Schmerzverhalten und die Untersuchungsbefunde seien beeinflusst durch eine offen sichtlich bestehende bewusstseinsnahe Schmerzverdeutlichung mit Selbstlimitierung, Diskrepanzen und Inkonsisten zen. Bei der Anamneseerhebung habe die Beschwerdeführerin weder über Schwindelbeschwerden noch über lumbale Rückenprobleme geklagt, das Bewegungsverhalten beim Aus- und Ankleiden sowie das Sitzverhalten sei en ohne Hinweise für eine Schwindelsymptomatik und für Beschwerden im Bereiche der HWS-Segmente oder der lumbalen Wirbelsäule gewesen. Bei direkter Befragung sei en aber eine limitierende Beschwerdesymptomatik und Bewegungseinschränkung vorgeführt worden. Dies sei diskrepant und weis e auf die erwähnte Selbstlimitierung hin (Urk. 5/181/37-38). 4. 4 Die Gutachter hielten zusammenfassend fest, a us psychiatrischer Sicht besteh e keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Dies gelte sowohl für die bisherige Tätigkeit als auch für eine allfällige Verweistätigkeit. Daher sei die rheumatologische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit wegweisend. Demnach sei eine zumutbare Restarbeitsfähigkeit in Höhe von 80 % bezogen auf ein volles Pensum zumutbar und ausgewiesen für leichte bis zeitweise wechselbe l as tende Tätigkeiten, mit idealerweise Wechsel zwischen sitzenden und stehen den Arbeitsabläufen, ohne monotone PC-Arbeit und o hne Gewichtsbelastun gen über 15 kg. Die angestammte Tätigkeit als Rayon-Chefstellvertreterin bei der D.___ erfüll e diese Kriterien und sei daher zumutbar. Die bleibende 20%ige Restarbeitsunfähigkeit beruh e darauf, dass die Beschwerdeführerin zwecks Kontrolle der Kopfbeschwerden immer wieder kurze Pausen einhalten müsse. Es werde eine muskuläre Rekonditionierung und eine Reduktion der Analgetika -E innahme empfohlen. Aus psychiatrischer Sicht könn t en keine medizinischen Massnahmen empfohlen werden, da keine eigenständige psy chische Störung mit Krankheitswert vorliege (Urk. 5/181/41). 5. 5.1 Die Beschwerdeführerin machte in erster Linie geltend, es könne nicht auf das Z.___ -Gutachten vom 2. Dezember 2 015 (Urk. 5/181) abgestellt werden, da es unter einer Verletzung von Art. 72 bis IVV zu Stande gekommen sei (E. 2.2 ). 5. 1.1 Gemäss Art. 72 bis Abs. 1 und 2 IVV werden die Aufträge für medizinische Gutachten, an denen drei und mehr Fachdisziplinen beteiligt sind (sog. poly disziplinäre Gutachten ), nach dem Zufallsprinzip vergeben. Das Bundesge richt hielt in BGE 139 V 349 fest, dass keine festen Kriterien zur allgemein gültigen Abgrenzung der Anwendungsfelder der verschiedenen Kategorien von Expertisen (mono- und bidisziplinäre oder polydisziplinäre Gutachten) existieren. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssituationen erfordert Flexi bilität. In groben Zügen jedoch lassen sich die jeweiligen Einsatzbereiche wie folgt umreissen: Die umfassende administrative Erstbegutachtung wird regelmässig polydisziplinär und damit zufallsbasiert anzulegen sein; eine direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch dann einzuholen, wenn der Gesundheitsschaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht vollends gesi chert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begutach tung abgesehen und eine mono- oder bidisziplinäre durchgeführt werden, sofern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fachgebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (z.B. internistischer Art) notwendig sein, noch darf ein besonderer arbeitsmedizi nischer bzw. eingliederungsbezogener Klärungsbedarf bestehen. Diese Voraussetzungen werden vor allem bei Verlaufsbegutachtungen erfüllt sein (BGE 139 V 352 E. 3.2). 5. 1.2 Vorliegend sah die Beschwerdegegnerin zu Recht von einer polydisziplinären Expertise ab und ordnete stattdessen eine bidisziplinäre Begutachtung an. Die medizinische Situation beschlägt offenkundig ausschliesslich die zwei Fachgebiete Rheumatologie und Psychiatrie und es liegen keine weiteren interdisziplinären Bezüge vor. Zwar fand anlässlich der ersten Begutachtung durch das Y.___ im Jahr 2003 neben einer rheumatologischen und psychiat rischen auch eine – mit weitgehend unauffällige n Befunden – internistische Untersuchung statt (Urk. 5/93/8). Die Rentenzusprache erfolgte jedoch aus schliesslich aufgrund einer psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 3. 3 ). Den Akten sind darüber hinaus auch aktuell keine Anhaltspunkte für Beschwerden zu entnehmen, welche eine eigenständige internistische Begut achtung erforderlich machten. Zur Erhebung des Allgemeinstatus respektive internistischen Status war Dr. C.___, welche r auch über einen Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin verfügt, ohne W eiteres in der Lage. Die Beschwerdeführerin forderte sodann auch nicht den Einbezug der internisti schen Fachdisziplin als solche, sondern machte verallgemeinernd geltend, dass die Anordnung einer bidisziplinären Untersuchung eine Umgehung der Bestimmung des Art. 72 bis IVV darstelle (Urk. 1 S. 9). Schliesslich brachte die Beschwerdeführerin auch ke ine formellen Ausstandsgründe hinsichtlich der Gutachter vor. Nach dem Gesagten ist es damit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin eine bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung veranlasste. 5.1.3 Das bidisziplinäre Gutachten des Z.___ erfüllt sodann die rechtsprechungsge mäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungs grundlagen (vgl. E. 1. 6 ). Es beruht auf fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. 5/181/3-13) abgegeben. Die Gutachter setzten sich ausführlich mit der persönlichen, beruflichen und gesundheitlichen Entwicklung der Beschwerdeführerin auseinander und nahmen zu den früheren Beurteilungen umfassend Stellung (Urk. 5/181/26-29, Urk. 5/181/39-40). Die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer den wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich mit diesen hinrei chend auseinander. Die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation wurden einleuchtend dargelegt und die Diagnose nachvollziehbar begründet. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin (E. 2.2) kann somit zur Entscheidfindung auf das Gutachten abgestellt werden. 5.2 Zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin in einer für den Rentenanspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. E. 1. 1 ). 5.2.1 Während das hiesige Gericht das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstö rung gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom Dezember 2003 bejaht hatte (E. 3. 2.1, E. 3. 2.3 ), wurde im Z.___ -Gutachten schlüssig dargetan, dass aktuell keine somatoforme Schmerzstörung vorliege (E. 4. 2 ). Ebenso wurde die im ps ychiatrischen Gutachten von Dr. A.___ gestellte Diagnose einer mittelgradig depressiven Episode im Rahmen der aktuellen Begutachtung verneint (E. 4. 2 ). Diese Beurteilung ist mit Blick auf die unauffälligen Unter suchungsbe funde nachvollziehbar. War das Gedächtnis der Beschwerdefüh rerin anlässlich der Begutachtung durch Dr. A.___ noch objektivierbar eingeschränkt, die Stimmung deutlich zum depressiven Pol verschoben und die affektive Schwingungsfähigkeit nahezu erloschen (E. 3.3.2, E. 3.3.3), stellte Dr. B.___ weder eine gedrückte Stimmung, noch einen Interes sensverlust oder Schuldgefühle fest (E. 4.2). Hinzu kommt, dass der psychiat rische Z.___ -Gutachter eine deutliche Aggravationstendenz festhielt und das der Beschwerdeführerin verordnete Antidepressivum gemäss Medikamen tenspi e gel unterhalb des therapeutischen Wirkungsbereichs lag (E. 4. 2 ). 5.2.2 Soweit Dr. B.___ im Rahmen der Würdigung der früheren ärztlichen Beur teilungen retrospektiv dafürhielt, dass die in den Y.___ -Gutachten gestellte n psychiatrischen Diagnosen nicht nachvollzogen werden könnten und die damaligen Beurteilungen heute zur Annahme einer 50%igen respek tive 70%igen Arbeitsunfähigkeit nicht mehr ausreichen würde n (Urk. 5/181/28-29), handelt es sich um eine Einschätzung, die aufgrund des Umstandes, dass im rechtskräftigen Urteil vom 20. Juni 2005 eine somato forme Schmerzstörung als gegeben erachtet worden war und die Ärzte durchwegs einen psychischen Gesundheitsschaden diagnostiziert hatten (vgl. Urk. 5/ 181/26-28 ), nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massge benden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist. Entsprechend ist davon auszugehen, dass im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache trotz der im aktuellen Z.___ -Gutachten gäusserten Zweifel an den damaligen Einschätzungen die Arbeitsfähigkeit erheblich einschrän kende psychische Störungen bestand en, welche nun nicht mehr nachweisbar sind. Damit geht der in der Beschwerde geltend gemachte Einwand, e s handle s ich bei der aktuellen gutachterlichen Beurteilung bloss um eine revisions rechtlich unbeachtliche Neubeurteilung eines im Wesentlichen gleich geblie benen Sachverhalts (E. 2.2), fehl und es ist ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG erstellt. 5. 3 Liegt ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tat sächlicher Hinsicht umfassend zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 5.3 und 6.1). 5.3.1 Während der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar begründete, dass auf grund der erhobenen Befunde nicht vom Vorliegen einer relevanten psychi schen Störung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen ist (vgl. vor stehend E. 4.2), erachtete der rheumatologische Gutachter die Arbeitsfähig keit der Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht aufgrund der Kopf schmerzproblematik als um 20 % eingeschränkt. Diese Einschränkung begründete er im Wesentlichen damit, dass zwecks Kontrolle der Kopf schmerzen imme r wieder kurze Pausen eingehalten werden müssten (vgl. E. 4. 4 ). 5.3. 2 Dieser Einschätzung kann mangels fundierter Begründung nicht gefolgt wer den, zumal Dr. C.___ gleichzeitig auf die deutliche Diskrepanz zwischen dem Ausmass der Befunde und den geltend gemachten Schmerzen sowie auf die offensichtliche Beschwerdebetonung hinwies (E. 4. 3 ). Vor dem Hinter grund der Selbstlimitierung, dem anlässlich der psychiatrischen Begutach tung festgestellten Malingering (vgl. E. 4. 2 ) sowie dem Umstand, dass der Gutachter die Kopfschmerzproblematik als schmerzmittelinduziert erachtete und eine Reduktion der Analgetika-Einnahme empfahl ( Urk. 5/181/39 ), erscheint eine 20%ige Leistungseinschränkung nicht nachvollziehbar. Dies umso weniger, als die Beschwerdeführerin anlässlich der ersten Begutachtung im Jahr 2003 in somatischer Hinsicht als vollständig arbeitsfähig erachtet worden war (E. 3. 2.2 ) und sich die Kopfschmerzproblematik seitdem nicht wesentlich verändert hat. Entgegen der gutachterlichen Einschätzung ist mit Blick auf die medizinische Aktenlage somit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch in rheumatologischer Hinsicht nicht in ihrer Arbe itsfähigkeit eingeschränkt ist. 5. 4 Zusammenfassend ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die angestammte sowie jede angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (E. 2.2) – kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). 6. Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten sowie einer angepassten Tätigkeit sind die erwerblichen Auswirkungen mittels eines Einkommensvergleichs nach Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG zu prüfen. Zur Ermittlung des Valideneinkommens ist das Einkommen von Fr. 48‘490.-- heranzuziehen, welches die Beschwerdeführerin als stell vertretende Rayonchefin erzielte (vgl. Urteil vom 20. Juni 2005, Urk. 5/118/12, E. 5.2). Damit ergibt sich ein an die Nominallohnentwicklung angepasste s Valideneinkommen von Fr. 61‘147.50 für das Jahr 2015. Zur Ermittlung des Invalideneinkommens sind die Tabellen der Lohnstrukturer hebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik heranzuziehen und es ist auf den monatliche n Bruttolohn (Zentralwert) weiblicher Arbeitskräfte für einfa che Tätigkeiten körperlicher und handwerklicher Art abzustellen (Fr. 4‘112.--; LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, S. 35). Nach Berücksichtigung der durchschnittliche n betriebsüblichen Arbeitszeit sowie Anpassung an die Nominallohnentwicklung ergibt sich dabei ein Invalideneinkommen von Fr. 52‘536.40 für 2015. Die Gegenüberstellung des Validene in kommens mit dem In validene in kommen ergibt einen In validitätsgrad von 14 %, womit ke in Anspruch auf e in e In validenrente resultiert. Der Vollständigkeit halber ist anzumerken, dass selbst wenn man auf die gutachterlich attestierte 20%ige Arbeitsunfähigkeit abstellte, ein nicht rentenbegründender Invalidi tätsgrad von 31 % resultieren würde. 7. 7. 1 Das Bundesgericht hat in Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 festgehal ten, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Auf hebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliede rungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabsti nenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzugliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbst eingliederung nicht mehr zumut bar ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.4.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_920/ 2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.4). 7.2 Die 1970 geborene Beschwerdeführerin bezog im Zeitpunkt der angefochte nen Verfügung seit 18 Jahren (Rentenbeginn 1998) eine Rente. Damit fiele sie grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezü gerkreis. Allerdings gab die Beschwerdeführerin anlässlich des Standortge sprächs über die Eingliederung vom 17. November 2014 (Urk. 5/167) an, dass sie sich nicht vorstellen könne, zu arbeiten. Auf die Frage, ob sie bereit sei, einen Arbeitsversuch zu unternehmen, antwortete die Beschwerdeführerin mit „Eher weniger“. Entsprechend hielt die zuständige Eingliederungsberate rin fest, die Beschwerdeführerin scheine nicht motiviert zu sein (Urk. 5/167/4). Im psychiatrischen Z.___ -Gutachten wurde sodann festgehal ten, dass berufliche Massnahmen sofort in die Wege geleitet werden könnten, aber an der subjektiven Überzeugung der Beschwerdeführerin, vollständig arbeitsunfähig zu sein, scheitern dürften ( Urk. 5/181/26 ). Vor dem Hinter grund der subjektiven Krankheitsüberzeugung sowie der offenkundig fehlen den Motivation der Beschwerdeführerin, sich um eine Eingliederung zu bemühen, hat die Beschwerdegegnerin vor der Renten aufhebung genügend Eingliederung shilfe geleistet. Damit gibt die Einstellung der Rente auch in diesem Punkt zu keiner Kritik Anlass. 7. 3 Die angefochtene Verfügung erweist sich deshalb im Ergebnis als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 8. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsge mäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tomas Kempf - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstJanett

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00993 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Janett Urteil vom 31. Mai 2017

IV.2016.00993

IV.2016.00993

IV.2016.00993 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Janett

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Janett

Urteil vom 31. Mai 2017

Urteil vom 31. Mai 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf

vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf Flum Schlegel Kempf Rechtsanwälte

Flum Schlegel Kempf Rechtsanwälte Webernstrasse 5, 8610 Uster

Webernstrasse 5, 8610 Uster gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1970, meldete sich am 1 8. Juni 1999 bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsb e zug an (Urk. 5/5). Nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens verfügte die IV-Stelle am 31. März 2000 die Abwei sung des Rentenanspruchs (Urk. 5 / 28 ). Die dagegen am 5. Mai 2000 erhobene Beschwerde (Urk. 5/30) hiess das hiesige Gericht mit Urteil IV.2000.00295 vom 31. Januar 2001 gut und wies die Sache zu weiteren Abklärungen und anschliessender Neuverfü gung a n die IV-Stelle zurück (Urk. 5/33 ). Die IV-Stelle veranlasste in der Folge ein e polydisziplinäre Begutachtung der Versicherten durch das Y.___ (Gutachten vom 5. Dezember 2003, Urk. 5 / 93). Mit Ve rfügung vom 14. Juli 2004 sprach die IV-Stelle der Versi cherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 54 % mit Wirkung ab dem 1. Oktober 1998 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 5/106). Mit Urteil IV.2004.00831 vom 20. Juni 2005 hiess das hiesige Gericht die gegen den Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2004 (Urk. 5/115) erhobene Beschwerde (Urk. 5/116/3-8) gut und wies die Sache zu ergänzenden medizi nischen Abklärungen und neue r Verfügung an die IV-Stelle zurück (Urk. 5/118).

1.1 X.___, geboren 1970, meldete sich am 1 8. Juni 1999 bei der Sozialversi cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsb e zug an (Urk. 5/5). Nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens verfügte die IV-Stelle am 31. März 2000 die Abwei sung des Rentenanspruchs (Urk. 5 28 ). Die dagegen am 5. Mai 2000 erhobene Beschwerde (Urk. 5/30) hiess das hiesige Gericht mit Urteil IV.2000.00295 vom 31. Januar 2001 gut und wies die Sache zu weiteren Abklärungen und anschliessender Neuverfü gung a n die IV-Stelle zurück (Urk. 5/33 ). Die IV-Stelle veranlasste in der Folge ein e polydisziplinäre Begutachtung der Versicherten durch das Y.___ (Gutachten vom 5. Dezember 2003, Urk. 5 93). Mit Ve rfügung vom 14. Juli 2004 sprach die IV-Stelle der Versi cherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 54 % mit Wirkung ab dem 1. Oktober 1998 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 5/106). Mit Urteil IV.2004.00831 vom 20. Juni 2005 hiess das hiesige Gericht die gegen den Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2004 (Urk. 5/115) erhobene Beschwerde (Urk. 5/116/3-8) gut und wies die Sache zu ergänzenden medizi nischen Abklärungen und neue r Verfügung an die IV-Stelle zurück (Urk. 5/118). 1.2 I n Umsetzung des Urteils vom 20. Juni 2005 veranlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch das Y.___ (Gutachten vom 13. Februar 2006, Urk. 5/126). Gestützt darauf sprach sie der Versicherten mit Verfügun g en vom 22. Juni 2006 mit Wirkung ab 1. Oktober 1998 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 55 % eine halbe Invalidenrente sowie ab 1. März 2004 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 73% eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 5/136-137). Anlässlich des Rentenrevisionsverfahren s im Jahr 2007 (vgl. Urk. 5/144) bestätigte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine ganze Rente (Mitteilung vom 16. Oktober 2008, Urk. 5/155 ).

1.2 I n Umsetzung des Urteils vom 20. Juni 2005 veranlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch das Y.___ (Gutachten vom 13. Februar 2006, Urk. 5/126). Gestützt darauf sprach sie der Versicherten mit Verfügun g en vom 22. Juni 2006 mit Wirkung ab 1. Oktober 1998 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 55 % eine halbe Invalidenrente sowie ab 1. März 2004 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 73% eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 5/136-137). Anlässlich des Rentenrevisionsverfahren s im Jahr 2007 (vgl. Urk. 5/144) bestätigte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine ganze Rente (Mitteilung vom 16. Oktober 2008, Urk. 5/155 ). 1.3 Im September 2014 überprüfte die IV-Stelle den Rentenanspruch der Versi cherten erneut (vgl. Urk. 5/160). Sie tätigte berufliche und medizinische Abklärungen (Urk. 5/161-164, Urk. 5/167, Urk. 5/170-173) und veranlasste ein bidisziplinäre s (psychiatrisch-rheumatologisches) Gutachten, welches die Gutachtenstelle Z.___ am 15. März 2016 erstattete (Urk. 5/181). Gestützt darauf stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 18. Mai 2016 die Einstellung der Rente nach Zustel lung der Verfügung auf Ende des folgenden Monats in Aussicht (Urk. 5/183). Nach dagegen erhobenem Einwand (Urk. 5/184, Urk. 5/189) verfügte die IV-Stelle a m 26. Juli 2016 die Aufhebung der Rente wie vorbeschieden (Urk. 2).

1.3 Im September 2014 überprüfte die IV-Stelle den Rentenanspruch der Versi cherten erneut (vgl. Urk. 5/160). Sie tätigte berufliche und medizinische Abklärungen (Urk. 5/161-164, Urk. 5/167, Urk. 5/170-173) und veranlasste ein bidisziplinäre s (psychiatrisch-rheumatologisches) Gutachten, welches die Gutachtenstelle Z.___ am 15. März 2016 erstattete (Urk. 5/181). Gestützt darauf stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 18. Mai 2016 die Einstellung der Rente nach Zustel lung der Verfügung auf Ende des folgenden Monats in Aussicht (Urk. 5/183). Nach dagegen erhobenem Einwand (Urk. 5/184, Urk. 5/189) verfügte die IV-Stelle a m 26. Juli 2016 die Aufhebung der Rente wie vorbeschieden (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 13. September 2016 Beschwerde und bean tragte, die Verfügung vom 26. Juli 2016 sei aufzuheben und es sei d ie Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr auch für die Zeit ab 1. September 2016 weiterhin eine unbefristete Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 4, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 5/1-194 ), was de r Beschwerdeführer in am 25. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 6).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 13. September 2016 Beschwerde und bean tragte, die Verfügung vom 26. Juli 2016 sei aufzuheben und es sei d ie Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr auch für die Zeit ab 1. September 2016 weiterhin eine unbefristete Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 4, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 5/1-194 ), was de r Beschwerdeführer in am 25. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 6). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan gen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan gen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho ben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi alversicherungsrechts, ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva liditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustan des, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkun gen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen).

1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho ben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi alversicherungsrechts, ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva liditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustan des, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkun gen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsge mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Lei den mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Auf bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ).

1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsge mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Lei den mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Auf bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, bei der aktu ellen Begutachtung sei festgestellt worden, dass die früher diagnosti zierte Schmerzstörung nicht mehr vorliege. Auch die Diagnose einer Somati sierungsstörung sei nicht zu stellen. Daneben werde auch kein relevantes depressives Störungsbild aufgezeigt. Es sei somit klar von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen (Urk. 2). In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, a uf das Gutachten könne abgestellt werden und gestützt darauf liege die Arbeitsfähigkeit angestammt und angepasst bei 80 %, womit kein Rentenanspruch mehr bestehe (Urk. 4).

2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, bei der aktu ellen Begutachtung sei festgestellt worden, dass die früher diagnosti zierte Schmerzstörung nicht mehr vorliege. Auch die Diagnose einer Somati sierungsstörung sei nicht zu stellen. Daneben werde auch kein relevantes depressives Störungsbild aufgezeigt. Es sei somit klar von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen (Urk. 2). In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, a uf das Gutachten könne abgestellt werden und gestützt darauf liege die Arbeitsfähigkeit angestammt und angepasst bei 80 %, womit kein Rentenanspruch mehr bestehe (Urk. 4). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte ihrerseits im Wesentlichen geltend, es habe kein Grund für eine erneute Begutachtung vorgelegen, weshalb die Rente nicht gestützt auf das Z.___ -Gutachten aufzuheben sei. Falls sich eine erneute Begutachtung tatsächlich aufgedrängt habe, könne dennoch nicht auf das Gutachten abgestellt werden, weil dieses unter Verletzung von Art. 72 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) zustande gekommen sei. Und selbst wenn vom grundsätzlichen Beweiswert des Z.___ -Gutachtens aus gegangen werden müsse, sei die Aufhebung der Rente nicht gerechtfertigt. Es handle sich bei den Feststellungen im Z.___ -Gutachten lediglich um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes, welcher seinerzeit zur Ren tenzusprache geführt habe. Es bleibe aus diesem Grund kein Raum für eine Rentenrevision. Selbst wenn der Rentenanspruch gestützt auf das Z.___ -Gut achten neu hätte geprüft werden dürfen, resultierte bei korrekter Berechnung immer noch ein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Urk. 1 S. 13 f.).

2.2 Die Beschwerdeführerin machte ihrerseits im Wesentlichen geltend, es habe kein Grund für eine erneute Begutachtung vorgelegen, weshalb die Rente nicht gestützt auf das Z.___ -Gutachten aufzuheben sei. Falls sich eine erneute Begutachtung tatsächlich aufgedrängt habe, könne dennoch nicht auf das Gutachten abgestellt werden, weil dieses unter Verletzung von Art. 72 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) zustande gekommen sei. Und selbst wenn vom grundsätzlichen Beweiswert des Z.___ -Gutachtens aus gegangen werden müsse, sei die Aufhebung der Rente nicht gerechtfertigt. Es handle sich bei den Feststellungen im Z.___ -Gutachten lediglich um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes, welcher seinerzeit zur Ren tenzusprache geführt habe. Es bleibe aus diesem Grund kein Raum für eine Rentenrevision. Selbst wenn der Rentenanspruch gestützt auf das Z.___ -Gut achten neu hätte geprüft werden dürfen, resultierte bei korrekter Berechnung immer noch ein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Urk. 1 S. 13 f.). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin entschied letztmals mit Verfügung en vom 22. Juni 2006 (Urk. 5/136-137) über einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Diese Verfügung en beruhte n in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Y.___ -Gutachten vom 5. Dezember 2003 (Urk. 5/ 93 ) sowie auf dem in Umsetzung des Urteil s des hiesigen Gerichts vom 20. Juni 2005 veranlasste n psychiatrische n Gutachten des Y.___ vom 13. Februar 2006 (Urk. 5/126 ).

3.1 Die Beschwerdegegnerin entschied letztmals mit Verfügung en vom 22. Juni 2006 (Urk. 5/136-137) über einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Diese Verfügung en beruhte n in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Y.___ -Gutachten vom 5. Dezember 2003 (Urk. 5/ 93 ) sowie auf dem in Umsetzung des Urteil s des hiesigen Gerichts vom 20. Juni 2005 veranlasste n psychiatrische n Gutachten des Y.___ vom 13. Februar 2006 (Urk. 5/126 ). 3. 2

3. 2 3.2.1 Die Gutachter des Y.___ nannten im Gutachten vom 5. Dezember 2003 als Diagnose mit Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit eine somatoforme Schmerzstörung mit depressiver Komponente (ICD-10 F45.4). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestünden ein panvertebrales, zervikal betontes Schmerzsyndrom bei leichter Fehlform und Fehlhaltung der Wirbelsäule, eine musk uläre Dysbalance und Haltungsinsuffi zi enz sowie rezidivierende Sinusi tiden (Urk. 5/93/14). Der rheumatologische Gutachter führte aus, die vorwie gend fronto -temporal betonten Kopfschmerzen, welche unabhängig von Bewegung und Belastung anfallsweise und teils migräniform aufträten, seie n nicht zervikogen zu interpretieren. Es handle sich eher um migräniforme und respektive oder Spannungskopfschmerzen, eventu ell im Zusammenhang mit der chro nischen Sinusitis frontalis stehend ( Urk. 5/93/11).

3.2.1 Die Gutachter des Y.___ nannten im Gutachten vom 5. Dezember 2003 als Diagnose mit Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit eine somatoforme Schmerzstörung mit depressiver Komponente (ICD-10 F45.4). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestünden ein panvertebrales, zervikal betontes Schmerzsyndrom bei leichter Fehlform und Fehlhaltung der Wirbelsäule, eine musk uläre Dysbalance und Haltungsinsuffi zi enz sowie rezidivierende Sinusi tiden (Urk. 5/93/14). Der rheumatologische Gutachter führte aus, die vorwie gend fronto -temporal betonten Kopfschmerzen, welche unabhängig von Bewegung und Belastung anfallsweise und teils migräniform aufträten, seie n nicht zervikogen zu interpretieren. Es handle sich eher um migräniforme und respektive oder Spannungskopfschmerzen, eventu ell im Zusammenhang mit der chro nischen Sinusitis frontalis stehend ( Urk. 5/93/11). 3.2.2 Die Gutachter hielten zusammenfassend fest, bei Beurteilung aller Gegebenhei ten und Befunde bestehe aus rheumatologischer Sicht für körper lich nicht belastende Tätigkeiten, wie früher als Rayonchef-Stellvertreterin, keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aus psychischen Gründen sei die Arbeitsfähigkeit wegen der verminderten Belastbarkeit für alle in Frage kommenden Tätigkeiten auf 50 % reduziert (Urk. 5/93/16).

3.2.2 Die Gutachter hielten zusammenfassend fest, bei Beurteilung aller Gegebenhei ten und Befunde bestehe aus rheumatologischer Sicht für körper lich nicht belastende Tätigkeiten, wie früher als Rayonchef-Stellvertreterin, keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aus psychischen Gründen sei die Arbeitsfähigkeit wegen der verminderten Belastbarkeit für alle in Frage kommenden Tätigkeiten auf 50 % reduziert (Urk. 5/93/16). 3.2.3 Das hiesige Gericht hielt in seinem Urteil vom 2 0. Juni 2005 (Urk. 5/118) fest, der grundsätzliche Beweiswert des Y.___ -Gutachtens stehe ausser Frage und die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit depressiver Komponente nach ICD-10 F45.4 gelte als erstellt (E. 4.2.1 des Urteils ). Gemäss Ausführungen im Y.___ - Gutachten falle bei der Beschwer deführerin einzig die diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstö rung für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in Betracht. Auch wenn sich die somatoforme Schmerzstörung bei der Beschwerdeführerin mit einer deut lichen depressiven Komponente zeige, müsste letzterer mangels Klassifikation nach ICD-10 oder nach den Vorgaben eines ande ren anerkannten Klassifika tions systems der Charakter einer selbstständigen ausgewiesenen psychischen Krank heit abgesprochen werden. Aufgrund der Aktenlage stelle sich jedoch die Frage, ob es sich bei der depressiven Stimmungslage der Beschwerdefüh rerin nicht um ein selbständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losge löstes depressives Leiden handeln könnte (E. 4.2.2 des Urteils ). Damit sei abzuklären, ob neben einer Somatisierungsstörung allenfalls eine erhebliche, schwere, dauerhafte, weitere psychische Erkrankung nach den Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems vorliege (E. 4.2.3 des Urteils ).

3.2.3 Das hiesige Gericht hielt in seinem Urteil vom 2 0. Juni 2005 (Urk. 5/118) fest, der grundsätzliche Beweiswert des Y.___ -Gutachtens stehe ausser Frage und die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit depressiver Komponente nach ICD-10 F45.4 gelte als erstellt (E. 4.2.1 des Urteils ). Gemäss Ausführungen im Y.___ Gutachten falle bei der Beschwer deführerin einzig die diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstö rung für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in Betracht. Auch wenn sich die somatoforme Schmerzstörung bei der Beschwerdeführerin mit einer deut lichen depressiven Komponente zeige, müsste letzterer mangels Klassifikation nach ICD-10 oder nach den Vorgaben eines ande ren anerkannten Klassifika tions systems der Charakter einer selbstständigen ausgewiesenen psychischen Krank heit abgesprochen werden. Aufgrund der Aktenlage stelle sich jedoch die Frage, ob es sich bei der depressiven Stimmungslage der Beschwerdefüh rerin nicht um ein selbständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losge löstes depressives Leiden handeln könnte (E. 4.2.2 des Urteils ). Damit sei abzuklären, ob neben einer Somatisierungsstörung allenfalls eine erhebliche, schwere, dauerhafte, weitere psychische Erkrankung nach den Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems vorliege (E. 4.2.3 des Urteils ). 3. 3

3. 3 3.3.1 Im daraufhin von der Beschwerdegegnerin veranlassten psychiatrischen Y.___ -Gutachten vom 13. Februar 2006 (Urk. 5/126) nannte Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, folgende Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Eine s omatoforme Schmerz störung (ICD-10 F45.4) sowie ein angstgefärb t e s, depressives Zustan d sbild m it somatischem Syndrom, das zurz eit mindestens einer mittelschweren depressiven Episode (ICD-10 F32.1) entspreche (Urk. 5/126/12). Die psychiat rische Gutachterin erachtete die Beschwerdeführerin als zu mindestens 70 % arbeitsunfähig (Urk. 5/126/13).

3.3.1 Im daraufhin von der Beschwerdegegnerin veranlassten psychiatrischen Y.___ -Gutachten vom 13. Februar 2006 (Urk. 5/126) nannte Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, folgende Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Eine s omatoforme Schmerz störung (ICD-10 F45.4) sowie ein angstgefärb t e s, depressives Zustan d sbild m it somatischem Syndrom, das zurz eit mindestens einer mittelschweren depressiven Episode (ICD-10 F32.1) entspreche (Urk. 5/126/12). Die psychiat rische Gutachterin erachtete die Beschwerdeführerin als zu mindestens 70 % arbeitsunfähig (Urk. 5/126/13). 3.3.2 Dr. A.___ berichtete, die Beschwerdeführerin habe bei der psychiatri schen Begutachtung müde gewirkt. Der formale Gedankengang sei u nauffäl lig, allenfalls etwas verlangsamt, gewesen. Die Auffassung und die Konzent ration seien ungestört gewesen, bei allerdings subjektiv immer wieder erleb ten Konzentrationsstörungen. I m Gespräch habe sie immer wieder den roten Fade n verlore n. Das Gedächtnis sei sowohl sub jektiv als auch im Gespräch obj ektivierbar eingeschränkt gewesen. Die Stimmung sei deutlich zum depressiven Pol hin verschoben und die affektive Schwingungsfähigkeit nahezu erloschen gewesen. Es hätten nur rudimentäre Mimik, Gestik un d Psychomo torik vorgelegen. Die Beschwerdeführerin habe berichtet, sie fühle sich traurig wegen Insuffizienz gefühlen gegenüber den Kindern und habe auch eine n gewissen Le be nsüberdruss ohne konkrete Suizidgedanken. Bei schönen Anlässen spüre sie überhaupt nichts. Konkrete Ängste seien bis auf die in der Anamnese beschriebenen Ä ngste beim Autofahren verneint wor den. Der Appetit sei gemindert bei allerdings mehr oder weniger stabilem Gewicht. Der Antrieb sei deutlich gemindert, ebenso wie die Sozialkontakte. Insgesamt bestünde eine grosse Verunsicherung durch die Schwindelgefühle und auch wegen de s ständig bestehenden Gefühl s, etwas falsch zu mac hen. Es würden a usgeprägte Schlafstörungen mit häufigem nächtlichem Erwachen beschrieben (Urk. 5/126/10-11).

3.3.2 Dr. A.___ berichtete, die Beschwerdeführerin habe bei der psychiatri schen Begutachtung müde gewirkt. Der formale Gedankengang sei u nauffäl lig, allenfalls etwas verlangsamt, gewesen. Die Auffassung und die Konzent ration seien ungestört gewesen, bei allerdings subjektiv immer wieder erleb ten Konzentrationsstörungen. I m Gespräch habe sie immer wieder den roten Fade n verlore n. Das Gedächtnis sei sowohl sub jektiv als auch im Gespräch obj ektivierbar eingeschränkt gewesen. Die Stimmung sei deutlich zum depressiven Pol hin verschoben und die affektive Schwingungsfähigkeit nahezu erloschen gewesen. Es hätten nur rudimentäre Mimik, Gestik un d Psychomo torik vorgelegen. Die Beschwerdeführerin habe berichtet, sie fühle sich traurig wegen Insuffizienz gefühlen gegenüber den Kindern und habe auch eine n gewissen Le be nsüberdruss ohne konkrete Suizidgedanken. Bei schönen Anlässen spüre sie überhaupt nichts. Konkrete Ängste seien bis auf die in der Anamnese beschriebenen Ä ngste beim Autofahren verneint wor den. Der Appetit sei gemindert bei allerdings mehr oder weniger stabilem Gewicht. Der Antrieb sei deutlich gemindert, ebenso wie die Sozialkontakte. Insgesamt bestünde eine grosse Verunsicherung durch die Schwindelgefühle und auch wegen de s ständig bestehenden Gefühl s, etwas falsch zu mac hen. Es würden a usgeprägte Schlafstörungen mit häufigem nächtlichem Erwachen beschrieben (Urk. 5/126/10-11). 3.3. 3 Dr. A.___ hielt fest, d ie vorherrschende Beschwerde einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sei ein andauernder, schwerer und quälender Schm erz, der durch einen physiologisch en Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könne. Neben di esen quälenden Schmerzen verfüge die Beschwerdeführerin über einen Sym ptomkomplex, der sehr klar die diagnostischen Anforderungen einer depressiven Störung mit somatischem Syndrom erfüll e. Die häufigsten und tatsäc hlich vorhande nen Symptome hier bei seien verminderte Konzentration und Aufmerksam keit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, negative und pessi mistische Zukunftsperspektiven, Schlafstörungen und verminderter Appetit. Typische und vorhandene Merkmale des somatischen Syndroms seien Inte ressensverl ust oder Verlust der Freude an normalerwe ise angenehmen Akti vitäten, man gelnde Fähigkeit auf eine freundliche Umgebung oder freudige Ereignisse emotional zu reagieren, deutlicher Appetitverlust sowie deutliche r Libidoverlust. Ein Patient mit einer mittelgra -digen depressiven Episode könne nur unter erheblichen Schwierigkeiten soziale, häusliche und berufli che Akt ivitäten fortsetzen, auch dies sei bei der Beschwerdeführerin der Fall. Nichtsdesto trotz müsse gesagt werden, dass aus psychodynamischer Sicht ein nicht unerheblicher sekundärer Krankheitsgewinn besteh e, dem unbedingt entgegengewirkt werden müsste. Der Verlauf gehe mittlerweile über mehrere Jahre und die Symptomatik sei progredient. Die Behandlungsergebnisse seien bisher unbefriedigend, aber es seien auch noch nicht alle Be handlungsmög lichkeiten ausgeschöpft (Urk. 5/126/12-13).

3.3. 3 Dr. A.___ hielt fest, d ie vorherrschende Beschwerde einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sei ein andauernder, schwerer und quälender Schm erz, der durch einen physiologisch en Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könne. Neben di esen quälenden Schmerzen verfüge die Beschwerdeführerin über einen Sym ptomkomplex, der sehr klar die diagnostischen Anforderungen einer depressiven Störung mit somatischem Syndrom erfüll e. Die häufigsten und tatsäc hlich vorhande nen Symptome hier bei seien verminderte Konzentration und Aufmerksam keit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, negative und pessi mistische Zukunftsperspektiven, Schlafstörungen und verminderter Appetit. Typische und vorhandene Merkmale des somatischen Syndroms seien Inte ressensverl ust oder Verlust der Freude an normalerwe ise angenehmen Akti vitäten, man gelnde Fähigkeit auf eine freundliche Umgebung oder freudige Ereignisse emotional zu reagieren, deutlicher Appetitverlust sowie deutliche r Libidoverlust. Ein Patient mit einer mittelgra -digen depressiven Episode könne nur unter erheblichen Schwierigkeiten soziale, häusliche und berufli che Akt ivitäten fortsetzen, auch dies sei bei der Beschwerdeführerin der Fall. Nichtsdesto trotz müsse gesagt werden, dass aus psychodynamischer Sicht ein nicht unerheblicher sekundärer Krankheitsgewinn besteh e, dem unbedingt entgegengewirkt werden müsste. Der Verlauf gehe mittlerweile über mehrere Jahre und die Symptomatik sei progredient. Die Behandlungsergebnisse seien bisher unbefriedigend, aber es seien auch noch nicht alle Be handlungsmög lichkeiten ausgeschöpft (Urk. 5/126/12-13). 4.

4. 4. 1 Im Rahmen des vorliegenden Rentenrevisionsverfahrens liess die Beschwerde gegnerin die Beschwerdeführerin vom Z.___ psychiatrisch sowie rheumatologisch begutachten. Die Gutachter hielten im bidisziplinären Gut achten vom 1 5. März 2016 (Urk. 5/181 ) fest, es lägen keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig keit bestünden ein (1) chronifiziertes paravertebrales weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom, betont parazervikal, paralumbal und Schultergürtelregion beidseits, (2) chronifizierte frontal, temporal und okzipital lokalisierte diffuse Kopfbeschwerden ohne Hinweise für ein e zervikogene Schmerzkomponente sowie (3) deutliche Hinweise für eine bewusstseinsnahe Schmerzverdeutli chung mit Selbstlimitierung, Diskrepanzen und Inkonsistenzen (Urk. 5/181/40).

4. 1 Im Rahmen des vorliegenden Rentenrevisionsverfahrens liess die Beschwerde gegnerin die Beschwerdeführerin vom Z.___ psychiatrisch sowie rheumatologisch begutachten. Die Gutachter hielten im bidisziplinären Gut achten vom 1 5. März 2016 (Urk. 5/181 ) fest, es lägen keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig keit bestünden ein (1) chronifiziertes paravertebrales weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom, betont parazervikal, paralumbal und Schultergürtelregion beidseits, (2) chronifizierte frontal, temporal und okzipital lokalisierte diffuse Kopfbeschwerden ohne Hinweise für ein e zervikogene Schmerzkomponente sowie (3) deutliche Hinweise für eine bewusstseinsnahe Schmerzverdeutli chung mit Selbstlimitierung, Diskrepanzen und Inkonsistenzen (Urk. 5/181/40). 4.2 Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiat rie und Psychotherapie, führte aus, es gebe aufgrund der biographi schen Anamnese und des klinischen Eindrucks während des Explorationsge sprächs keine Hinweise auf akzentuierte Pe rsönlichkeitszüge oder eine Per sönlichkeitsstörung. Die Konzentrations- und Auffassungsfähigkeit sei i m Gespräch nicht beeinträchtigt gewesen. Das Gedächtnis und die Merkfähig keit seien im Gespräch allenfalls geringgradig vermindert gewesen. Der Test of Malingering habe deutliche Hinweise auf eine bewusstseinsnahe Aggrava tion der kognitiven Beeinträchtigungen ergeben. Es habe keine Hinweise auf psychotisches Erleben, keine Hinweise für das Vorliegen ei ner Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis sowie keine Hinweise auf das Vorliegen eigenständiger Angst- oder Panikstörungen gegeben. Das Nicht-Vorliegen von Hyperarousal, F lashbacks oder Intrusionen und die fehlende emot i onale Auslenkung im Gespräch über den Autounfall sprächen gegen das aktuelle Vorliegen einer posttraumatisch bedingten psychischen Beeinträchtigung. Das auf die Stimmung bezogene Leitsymptom sei "Lustlosigkeit", es bestehe keine durchgehend gedrückte Stimmung und ein Interessenverlust sei nicht erkennbar, aber es besteh e möglicherweise eine erhöhte Ermüdbarkeit. Damit sei lediglich ein e s der Kardinalsymptome für eine Depression gemäss den Kriterien des ICD-10 gegeben. Von den häufigen Symptomen einer Depres sion seien lediglich eine Antriebsminderung und Schlafstörungen gegeben. Es bestünden keine objektiv verminderte Kon zentration oder Aufmerksamkeit und es lägen kein vermindertes Selbstwertgefühl, keine Schu l dgefühle, keine negativen Zukunftsperspektiven, keine Suizidgedanken und kein verminder te r Appetit vor. Damit bestehe keine eigenständige de pressive Störung mit Krankheitswert (Urk. 5/181/22). Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Beschwerdeführerin subjektiv unter einer depressiven Verstim mung respek tive einer anhaltenden Lustlosigkeit leide, das Vorliegen einer rezidivieren den depressiven Störung sei aber nicht ausgewiesen. Eine unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten e Anpassungsstörung müsse gemäss den Definitionen des ICD-10 spätestens nach zwei Jahren abgeklungen sein. Selbst wenn eine posttraumatische Belastungsstörung nach dem Unfall bestanden habe, wäre sie ange sichts der aktuell feststellbaren Beeinträchtigungen als vol lständig abgeklungen zu betrach ten. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung lieg e nicht vor, da weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Probleme von erheblicher Schwere hätten festgestellt werden können. Die medizinische Betreuung sei insofern nicht beträchtlich, als nie eine stationäre Behandlung erfolgt sei. Au ch die Diagnose einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) könne nicht gestellt werden, da grundsätzliche objektive Zweifel an den geschilderten Beschwerden bestünden. Es bestehe eine deutliche Tendenz mindestens zu Aggravation und aus rheumatologischer Sicht auch zu bewusstseinsnaher Schme rzverdeutlichung und Selbstlimi tierung und es würden auch vom rheumatologischen Gutachter Diskrepanzen und Inkonsis tenzen beschrieben (Urk. 5/181/2 3 ). Der Blutspiegel für das eingenommene Antidepressivum liege unter der Nachweisgrenze, weshalb auch die medika mentöse Compliance der Beschwerdeführerin bezweifelt werde, zumal der behandelnde Arzt angegeben habe, dass die Medikamente regelmässig einge nommen würden (Urk. 5/181/20-21).

4.2 Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiat rie und Psychotherapie, führte aus, es gebe aufgrund der biographi schen Anamnese und des klinischen Eindrucks während des Explorationsge sprächs keine Hinweise auf akzentuierte Pe rsönlichkeitszüge oder eine Per sönlichkeitsstörung. Die Konzentrations- und Auffassungsfähigkeit sei i m Gespräch nicht beeinträchtigt gewesen. Das Gedächtnis und die Merkfähig keit seien im Gespräch allenfalls geringgradig vermindert gewesen. Der Test of Malingering habe deutliche Hinweise auf eine bewusstseinsnahe Aggrava tion der kognitiven Beeinträchtigungen ergeben. Es habe keine Hinweise auf psychotisches Erleben, keine Hinweise für das Vorliegen ei ner Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis sowie keine Hinweise auf das Vorliegen eigenständiger Angst- oder Panikstörungen gegeben. Das Nicht-Vorliegen von Hyperarousal, F lashbacks oder Intrusionen und die fehlende emot i onale Auslenkung im Gespräch über den Autounfall sprächen gegen das aktuelle Vorliegen einer posttraumatisch bedingten psychischen Beeinträchtigung. Das auf die Stimmung bezogene Leitsymptom sei "Lustlosigkeit", es bestehe keine durchgehend gedrückte Stimmung und ein Interessenverlust sei nicht erkennbar, aber es besteh e möglicherweise eine erhöhte Ermüdbarkeit. Damit sei lediglich ein e s der Kardinalsymptome für eine Depression gemäss den Kriterien des ICD-10 gegeben. Von den häufigen Symptomen einer Depres sion seien lediglich eine Antriebsminderung und Schlafstörungen gegeben. Es bestünden keine objektiv verminderte Kon zentration oder Aufmerksamkeit und es lägen kein vermindertes Selbstwertgefühl, keine Schu l dgefühle, keine negativen Zukunftsperspektiven, keine Suizidgedanken und kein verminder te r Appetit vor. Damit bestehe keine eigenständige de pressive Störung mit Krankheitswert (Urk. 5/181/22). Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Beschwerdeführerin subjektiv unter einer depressiven Verstim mung respek tive einer anhaltenden Lustlosigkeit leide, das Vorliegen einer rezidivieren den depressiven Störung sei aber nicht ausgewiesen. Eine unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten e Anpassungsstörung müsse gemäss den Definitionen des ICD-10 spätestens nach zwei Jahren abgeklungen sein. Selbst wenn eine posttraumatische Belastungsstörung nach dem Unfall bestanden habe, wäre sie ange sichts der aktuell feststellbaren Beeinträchtigungen als vol lständig abgeklungen zu betrach ten. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung lieg e nicht vor, da weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Probleme von erheblicher Schwere hätten festgestellt werden können. Die medizinische Betreuung sei insofern nicht beträchtlich, als nie eine stationäre Behandlung erfolgt sei. Au ch die Diagnose einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) könne nicht gestellt werden, da grundsätzliche objektive Zweifel an den geschilderten Beschwerden bestünden. Es bestehe eine deutliche Tendenz mindestens zu Aggravation und aus rheumatologischer Sicht auch zu bewusstseinsnaher Schme rzverdeutlichung und Selbstlimi tierung und es würden auch vom rheumatologischen Gutachter Diskrepanzen und Inkonsis tenzen beschrieben (Urk. 5/181/2 3 ). Der Blutspiegel für das eingenommene Antidepressivum liege unter der Nachweisgrenze, weshalb auch die medika mentöse Compliance der Beschwerdeführerin bezweifelt werde, zumal der behandelnde Arzt angegeben habe, dass die Medikamente regelmässig einge nommen würden (Urk. 5/181/20-21). 4. 3 Der rheumatologische Gutachter, Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie Rheumatologie, hielt fest, r heumatolo gisch-somatisch bestünden vereinzelte reproduzierbare myofasziale Dysba lancen parazervikal und in der Schultergürtelregion, im Übrigen sei der Weichteiluntersuch unauffällig gewesen. Die ze rvi kale segmentale Prüfung sei frei gewesen, ohne Hinweise für einen zervikogen provozierbaren Schwindel respektive eine zervikogene Kopfschmerzsymptomatik, oh ne Hin weise für eine Facettenge lenks- oder radikuläre Symptomatik. Der peripher-neurologische Status sei unauffällig gewesen, Hinweise für eine reproduzier bare Gleichgewichts- oder Schwindelsymptomatik fehl t en. Radiolo gisch bestünde eine Streckhaltung der HWS, wobei die Beschwerdeführerin bei der Aufnahme eine Inklination ausgeführt habe, was zu einer Streckhaltung bei tr age. Eine Knickbildung fehl e ebenso wie Fehlstellungen resp ektive Rotati onsfehlstellungen. Die beschriebenen Bewegungseinschränkungen an den Schultergelenken seien weder klinisch noch radiologisch mit einem Kor relat verbunden. Es bestehe somit ein vorwiegend nicht näher spezifizierbares Kopfschmerzproblem mit einem ebenso unspezifizierbaren und unsystemati sierten Schwindel. Das Schmerzverhalten und die Untersuchungsbefunde seien beeinflusst durch eine offen sichtlich bestehende bewusstseinsnahe Schmerzverdeutlichung mit Selbstlimitierung, Diskrepanzen und Inkonsisten zen. Bei der Anamneseerhebung habe die Beschwerdeführerin weder über Schwindelbeschwerden noch über lumbale Rückenprobleme geklagt, das Bewegungsverhalten beim Aus- und Ankleiden sowie das Sitzverhalten sei en ohne Hinweise für eine Schwindelsymptomatik und für Beschwerden im Bereiche der HWS-Segmente oder der lumbalen Wirbelsäule gewesen. Bei direkter Befragung sei en aber eine limitierende Beschwerdesymptomatik und Bewegungseinschränkung vorgeführt worden. Dies sei diskrepant und weis e auf die erwähnte Selbstlimitierung hin (Urk. 5/181/37-38).

4. 3 Der rheumatologische Gutachter, Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie Rheumatologie, hielt fest, r heumatolo gisch-somatisch bestünden vereinzelte reproduzierbare myofasziale Dysba lancen parazervikal und in der Schultergürtelregion, im Übrigen sei der Weichteiluntersuch unauffällig gewesen. Die ze rvi kale segmentale Prüfung sei frei gewesen, ohne Hinweise für einen zervikogen provozierbaren Schwindel respektive eine zervikogene Kopfschmerzsymptomatik, oh ne Hin weise für eine Facettenge lenks- oder radikuläre Symptomatik. Der peripher-neurologische Status sei unauffällig gewesen, Hinweise für eine reproduzier bare Gleichgewichts- oder Schwindelsymptomatik fehl t en. Radiolo gisch bestünde eine Streckhaltung der HWS, wobei die Beschwerdeführerin bei der Aufnahme eine Inklination ausgeführt habe, was zu einer Streckhaltung bei tr age. Eine Knickbildung fehl e ebenso wie Fehlstellungen resp ektive Rotati onsfehlstellungen. Die beschriebenen Bewegungseinschränkungen an den Schultergelenken seien weder klinisch noch radiologisch mit einem Kor relat verbunden. Es bestehe somit ein vorwiegend nicht näher spezifizierbares Kopfschmerzproblem mit einem ebenso unspezifizierbaren und unsystemati sierten Schwindel. Das Schmerzverhalten und die Untersuchungsbefunde seien beeinflusst durch eine offen sichtlich bestehende bewusstseinsnahe Schmerzverdeutlichung mit Selbstlimitierung, Diskrepanzen und Inkonsisten zen. Bei der Anamneseerhebung habe die Beschwerdeführerin weder über Schwindelbeschwerden noch über lumbale Rückenprobleme geklagt, das Bewegungsverhalten beim Aus- und Ankleiden sowie das Sitzverhalten sei en ohne Hinweise für eine Schwindelsymptomatik und für Beschwerden im Bereiche der HWS-Segmente oder der lumbalen Wirbelsäule gewesen. Bei direkter Befragung sei en aber eine limitierende Beschwerdesymptomatik und Bewegungseinschränkung vorgeführt worden. Dies sei diskrepant und weis e auf die erwähnte Selbstlimitierung hin (Urk. 5/181/37-38). 4. 4 Die Gutachter hielten zusammenfassend fest, a us psychiatrischer Sicht besteh e keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Dies gelte sowohl für die bisherige Tätigkeit als auch für eine allfällige Verweistätigkeit. Daher sei die rheumatologische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit wegweisend. Demnach sei eine zumutbare Restarbeitsfähigkeit in Höhe von 80 % bezogen auf ein volles Pensum zumutbar und ausgewiesen für leichte bis zeitweise wechselbe l as tende Tätigkeiten, mit idealerweise Wechsel zwischen sitzenden und stehen den Arbeitsabläufen, ohne monotone PC-Arbeit und o hne Gewichtsbelastun gen über 15 kg. Die angestammte Tätigkeit als Rayon-Chefstellvertreterin bei der D.___ erfüll e diese Kriterien und sei daher zumutbar. Die bleibende 20%ige Restarbeitsunfähigkeit beruh e darauf, dass die Beschwerdeführerin zwecks Kontrolle der Kopfbeschwerden immer wieder kurze Pausen einhalten müsse. Es werde eine muskuläre Rekonditionierung und eine Reduktion der Analgetika -E innahme empfohlen. Aus psychiatrischer Sicht könn t en keine medizinischen Massnahmen empfohlen werden, da keine eigenständige psy chische Störung mit Krankheitswert vorliege (Urk. 5/181/41).

4. 4 Die Gutachter hielten zusammenfassend fest, a us psychiatrischer Sicht besteh e keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Dies gelte sowohl für die bisherige Tätigkeit als auch für eine allfällige Verweistätigkeit. Daher sei die rheumatologische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit wegweisend. Demnach sei eine zumutbare Restarbeitsfähigkeit in Höhe von 80 % bezogen auf ein volles Pensum zumutbar und ausgewiesen für leichte bis zeitweise wechselbe l as tende Tätigkeiten, mit idealerweise Wechsel zwischen sitzenden und stehen den Arbeitsabläufen, ohne monotone PC-Arbeit und o hne Gewichtsbelastun gen über 15 kg. Die angestammte Tätigkeit als Rayon-Chefstellvertreterin bei der D.___ erfüll e diese Kriterien und sei daher zumutbar. Die bleibende 20%ige Restarbeitsunfähigkeit beruh e darauf, dass die Beschwerdeführerin zwecks Kontrolle der Kopfbeschwerden immer wieder kurze Pausen einhalten müsse. Es werde eine muskuläre Rekonditionierung und eine Reduktion der Analgetika -E innahme empfohlen. Aus psychiatrischer Sicht könn t en keine medizinischen Massnahmen empfohlen werden, da keine eigenständige psy chische Störung mit Krankheitswert vorliege (Urk. 5/181/41). 5.

5. 5.1 Die Beschwerdeführerin machte in erster Linie geltend, es könne nicht auf das Z.___ -Gutachten vom 2. Dezember 2 015 (Urk. 5/181) abgestellt werden, da es unter einer Verletzung von Art. 72 bis IVV zu Stande gekommen sei (E. 2.2 ).

5.1 Die Beschwerdeführerin machte in erster Linie geltend, es könne nicht auf das Z.___ -Gutachten vom 2. Dezember 2 015 (Urk. 5/181) abgestellt werden, da es unter einer Verletzung von Art. 72 bis IVV zu Stande gekommen sei (E. 2.2 ). 5. 1.1 Gemäss Art. 72 bis Abs. 1 und 2 IVV werden die Aufträge für medizinische Gutachten, an denen drei und mehr Fachdisziplinen beteiligt sind (sog. poly disziplinäre Gutachten ), nach dem Zufallsprinzip vergeben. Das Bundesge richt hielt in BGE 139 V 349 fest, dass keine festen Kriterien zur allgemein gültigen Abgrenzung der Anwendungsfelder der verschiedenen Kategorien von Expertisen (mono- und bidisziplinäre oder polydisziplinäre Gutachten) existieren. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssituationen erfordert Flexi bilität. In groben Zügen jedoch lassen sich die jeweiligen Einsatzbereiche wie folgt umreissen: Die umfassende administrative Erstbegutachtung wird regelmässig polydisziplinär und damit zufallsbasiert anzulegen sein; eine direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch dann einzuholen, wenn der Gesundheitsschaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht vollends gesi chert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begutach tung abgesehen und eine mono- oder bidisziplinäre durchgeführt werden, sofern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fachgebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (z.B. internistischer Art) notwendig sein, noch darf ein besonderer arbeitsmedizi nischer bzw. eingliederungsbezogener Klärungsbedarf bestehen. Diese Voraussetzungen werden vor allem bei Verlaufsbegutachtungen erfüllt sein (BGE 139 V 352 E. 3.2).

5. 1.1 Gemäss Art. 72 bis Abs. 1 und 2 IVV werden die Aufträge für medizinische Gutachten, an denen drei und mehr Fachdisziplinen beteiligt sind (sog. poly disziplinäre Gutachten ), nach dem Zufallsprinzip vergeben. Das Bundesge richt hielt in BGE 139 V 349 fest, dass keine festen Kriterien zur allgemein gültigen Abgrenzung der Anwendungsfelder der verschiedenen Kategorien von Expertisen (mono- und bidisziplinäre oder polydisziplinäre Gutachten) existieren. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssituationen erfordert Flexi bilität. In groben Zügen jedoch lassen sich die jeweiligen Einsatzbereiche wie folgt umreissen: Die umfassende administrative Erstbegutachtung wird regelmässig polydisziplinär und damit zufallsbasiert anzulegen sein; eine direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch dann einzuholen, wenn der Gesundheitsschaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht vollends gesi chert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begutach tung abgesehen und eine mono- oder bidisziplinäre durchgeführt werden, sofern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fachgebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (z.B. internistischer Art) notwendig sein, noch darf ein besonderer arbeitsmedizi nischer bzw. eingliederungsbezogener Klärungsbedarf bestehen. Diese Voraussetzungen werden vor allem bei Verlaufsbegutachtungen erfüllt sein (BGE 139 V 352 E. 3.2). 5. 1.2 Vorliegend sah die Beschwerdegegnerin zu Recht von einer polydisziplinären Expertise ab und ordnete stattdessen eine bidisziplinäre Begutachtung an. Die medizinische Situation beschlägt offenkundig ausschliesslich die zwei Fachgebiete Rheumatologie und Psychiatrie und es liegen keine weiteren interdisziplinären Bezüge vor. Zwar fand anlässlich der ersten Begutachtung durch das Y.___ im Jahr 2003 neben einer rheumatologischen und psychiat rischen auch eine – mit weitgehend unauffällige n Befunden – internistische Untersuchung statt (Urk. 5/93/8). Die Rentenzusprache erfolgte jedoch aus schliesslich aufgrund einer psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 3. 3 ). Den Akten sind darüber hinaus auch aktuell keine Anhaltspunkte für Beschwerden zu entnehmen, welche eine eigenständige internistische Begut achtung erforderlich machten. Zur Erhebung des Allgemeinstatus respektive internistischen Status war Dr. C.___, welche r auch über einen Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin verfügt, ohne W eiteres in der Lage. Die Beschwerdeführerin forderte sodann auch nicht den Einbezug der internisti schen Fachdisziplin als solche, sondern machte verallgemeinernd geltend, dass die Anordnung einer bidisziplinären Untersuchung eine Umgehung der Bestimmung des Art. 72 bis IVV darstelle (Urk. 1 S. 9). Schliesslich brachte die Beschwerdeführerin auch ke ine formellen Ausstandsgründe hinsichtlich der Gutachter vor. Nach dem Gesagten ist es damit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin eine bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung veranlasste.

5. 1.2 Vorliegend sah die Beschwerdegegnerin zu Recht von einer polydisziplinären Expertise ab und ordnete stattdessen eine bidisziplinäre Begutachtung an. Die medizinische Situation beschlägt offenkundig ausschliesslich die zwei Fachgebiete Rheumatologie und Psychiatrie und es liegen keine weiteren interdisziplinären Bezüge vor. Zwar fand anlässlich der ersten Begutachtung durch das Y.___ im Jahr 2003 neben einer rheumatologischen und psychiat rischen auch eine – mit weitgehend unauffällige n Befunden – internistische Untersuchung statt (Urk. 5/93/8). Die Rentenzusprache erfolgte jedoch aus schliesslich aufgrund einer psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 3. 3 ). Den Akten sind darüber hinaus auch aktuell keine Anhaltspunkte für Beschwerden zu entnehmen, welche eine eigenständige internistische Begut achtung erforderlich machten. Zur Erhebung des Allgemeinstatus respektive internistischen Status war Dr. C.___, welche r auch über einen Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin verfügt, ohne W eiteres in der Lage. Die Beschwerdeführerin forderte sodann auch nicht den Einbezug der internisti schen Fachdisziplin als solche, sondern machte verallgemeinernd geltend, dass die Anordnung einer bidisziplinären Untersuchung eine Umgehung der Bestimmung des Art. 72 bis IVV darstelle (Urk. 1 S. 9). Schliesslich brachte die Beschwerdeführerin auch ke ine formellen Ausstandsgründe hinsichtlich der Gutachter vor. Nach dem Gesagten ist es damit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin eine bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung veranlasste. 5.1.3 Das bidisziplinäre Gutachten des Z.___ erfüllt sodann die rechtsprechungsge mäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungs grundlagen (vgl. E. 1. 6 ). Es beruht auf fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. 5/181/3-13) abgegeben. Die Gutachter setzten sich ausführlich mit der persönlichen, beruflichen und gesundheitlichen Entwicklung der Beschwerdeführerin auseinander und nahmen zu den früheren Beurteilungen umfassend Stellung (Urk. 5/181/26-29, Urk. 5/181/39-40). Die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer den wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich mit diesen hinrei chend auseinander. Die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation wurden einleuchtend dargelegt und die Diagnose nachvollziehbar begründet. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin (E. 2.2) kann somit zur Entscheidfindung auf das Gutachten abgestellt werden.

5.1.3 Das bidisziplinäre Gutachten des Z.___ erfüllt sodann die rechtsprechungsge mäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungs grundlagen (vgl. E. 1. 6 ). Es beruht auf fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. 5/181/3-13) abgegeben. Die Gutachter setzten sich ausführlich mit der persönlichen, beruflichen und gesundheitlichen Entwicklung der Beschwerdeführerin auseinander und nahmen zu den früheren Beurteilungen umfassend Stellung (Urk. 5/181/26-29, Urk. 5/181/39-40). Die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer den wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich mit diesen hinrei chend auseinander. Die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation wurden einleuchtend dargelegt und die Diagnose nachvollziehbar begründet. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin (E. 2.2) kann somit zur Entscheidfindung auf das Gutachten abgestellt werden. 5.2 Zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin in einer für den Rentenanspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. E. 1. 1 ).

5.2 Zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin in einer für den Rentenanspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. E. 1. 1 ). 5.2.1 Während das hiesige Gericht das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstö rung gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom Dezember 2003 bejaht hatte (E. 3. 2.1, E. 3. 2.3 ), wurde im Z.___ -Gutachten schlüssig dargetan, dass aktuell keine somatoforme Schmerzstörung vorliege (E. 4. 2 ). Ebenso wurde die im ps ychiatrischen Gutachten von Dr. A.___ gestellte Diagnose einer mittelgradig depressiven Episode im Rahmen der aktuellen Begutachtung verneint (E. 4. 2 ). Diese Beurteilung ist mit Blick auf die unauffälligen Unter suchungsbe funde nachvollziehbar. War das Gedächtnis der Beschwerdefüh rerin anlässlich der Begutachtung durch Dr. A.___ noch objektivierbar eingeschränkt, die Stimmung deutlich zum depressiven Pol verschoben und die affektive Schwingungsfähigkeit nahezu erloschen (E. 3.3.2, E. 3.3.3), stellte Dr. B.___ weder eine gedrückte Stimmung, noch einen Interes sensverlust oder Schuldgefühle fest (E. 4.2). Hinzu kommt, dass der psychiat rische Z.___ -Gutachter eine deutliche Aggravationstendenz festhielt und das der Beschwerdeführerin verordnete Antidepressivum gemäss Medikamen tenspi e gel unterhalb des therapeutischen Wirkungsbereichs lag (E. 4. 2 ).

5.2.1 Während das hiesige Gericht das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstö rung gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom Dezember 2003 bejaht hatte (E. 3. 2.1, E. 3. 2.3 ), wurde im Z.___ -Gutachten schlüssig dargetan, dass aktuell keine somatoforme Schmerzstörung vorliege (E. 4. 2 ). Ebenso wurde die im ps ychiatrischen Gutachten von Dr. A.___ gestellte Diagnose einer mittelgradig depressiven Episode im Rahmen der aktuellen Begutachtung verneint (E. 4. 2 ). Diese Beurteilung ist mit Blick auf die unauffälligen Unter suchungsbe funde nachvollziehbar. War das Gedächtnis der Beschwerdefüh rerin anlässlich der Begutachtung durch Dr. A.___ noch objektivierbar eingeschränkt, die Stimmung deutlich zum depressiven Pol verschoben und die affektive Schwingungsfähigkeit nahezu erloschen (E. 3.3.2, E. 3.3.3), stellte Dr. B.___ weder eine gedrückte Stimmung, noch einen Interes sensverlust oder Schuldgefühle fest (E. 4.2). Hinzu kommt, dass der psychiat rische Z.___ -Gutachter eine deutliche Aggravationstendenz festhielt und das der Beschwerdeführerin verordnete Antidepressivum gemäss Medikamen tenspi e gel unterhalb des therapeutischen Wirkungsbereichs lag (E. 4. 2 ). 5.2.2 Soweit Dr. B.___ im Rahmen der Würdigung der früheren ärztlichen Beur teilungen retrospektiv dafürhielt, dass die in den Y.___ -Gutachten gestellte n psychiatrischen Diagnosen nicht nachvollzogen werden könnten und die damaligen Beurteilungen heute zur Annahme einer 50%igen respek tive 70%igen Arbeitsunfähigkeit nicht mehr ausreichen würde n (Urk. 5/181/28-29), handelt es sich um eine Einschätzung, die aufgrund des Umstandes, dass im rechtskräftigen Urteil vom 20. Juni 2005 eine somato forme Schmerzstörung als gegeben erachtet worden war und die Ärzte durchwegs einen psychischen Gesundheitsschaden diagnostiziert hatten (vgl. Urk. 5/ 181/26-28 ), nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massge benden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist. Entsprechend ist davon auszugehen, dass im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache trotz der im aktuellen Z.___ -Gutachten gäusserten Zweifel an den damaligen Einschätzungen die Arbeitsfähigkeit erheblich einschrän kende psychische Störungen bestand en, welche nun nicht mehr nachweisbar sind. Damit geht der in der Beschwerde geltend gemachte Einwand, e s handle s ich bei der aktuellen gutachterlichen Beurteilung bloss um eine revisions rechtlich unbeachtliche Neubeurteilung eines im Wesentlichen gleich geblie benen Sachverhalts (E. 2.2), fehl und es ist ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG erstellt.

5.2.2 Soweit Dr. B.___ im Rahmen der Würdigung der früheren ärztlichen Beur teilungen retrospektiv dafürhielt, dass die in den Y.___ -Gutachten gestellte n psychiatrischen Diagnosen nicht nachvollzogen werden könnten und die damaligen Beurteilungen heute zur Annahme einer 50%igen respek tive 70%igen Arbeitsunfähigkeit nicht mehr ausreichen würde n (Urk. 5/181/28-29), handelt es sich um eine Einschätzung, die aufgrund des Umstandes, dass im rechtskräftigen Urteil vom 20. Juni 2005 eine somato forme Schmerzstörung als gegeben erachtet worden war und die Ärzte durchwegs einen psychischen Gesundheitsschaden diagnostiziert hatten (vgl. Urk. 5/ 181/26-28 ), nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massge benden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist. Entsprechend ist davon auszugehen, dass im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache trotz der im aktuellen Z.___ -Gutachten gäusserten Zweifel an den damaligen Einschätzungen die Arbeitsfähigkeit erheblich einschrän kende psychische Störungen bestand en, welche nun nicht mehr nachweisbar sind. Damit geht der in der Beschwerde geltend gemachte Einwand, e s handle s ich bei der aktuellen gutachterlichen Beurteilung bloss um eine revisions rechtlich unbeachtliche Neubeurteilung eines im Wesentlichen gleich geblie benen Sachverhalts (E. 2.2), fehl und es ist ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG erstellt. 5. 3 Liegt ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tat sächlicher Hinsicht umfassend zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 5.3 und 6.1).

5. 3 Liegt ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tat sächlicher Hinsicht umfassend zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 5.3 und 6.1). 5.3.1 Während der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar begründete, dass auf grund der erhobenen Befunde nicht vom Vorliegen einer relevanten psychi schen Störung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen ist (vgl. vor stehend E. 4.2), erachtete der rheumatologische Gutachter die Arbeitsfähig keit der Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht aufgrund der Kopf schmerzproblematik als um 20 % eingeschränkt. Diese Einschränkung begründete er im Wesentlichen damit, dass zwecks Kontrolle der Kopf schmerzen imme r wieder kurze Pausen eingehalten werden müssten (vgl. E. 4. 4 ).

5.3.1 Während der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar begründete, dass auf grund der erhobenen Befunde nicht vom Vorliegen einer relevanten psychi schen Störung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen ist (vgl. vor stehend E. 4.2), erachtete der rheumatologische Gutachter die Arbeitsfähig keit der Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht aufgrund der Kopf schmerzproblematik als um 20 % eingeschränkt. Diese Einschränkung begründete er im Wesentlichen damit, dass zwecks Kontrolle der Kopf schmerzen imme r wieder kurze Pausen eingehalten werden müssten (vgl. E. 4. 4 ). 5.3. 2 Dieser Einschätzung kann mangels fundierter Begründung nicht gefolgt wer den, zumal Dr. C.___ gleichzeitig auf die deutliche Diskrepanz zwischen dem Ausmass der Befunde und den geltend gemachten Schmerzen sowie auf die offensichtliche Beschwerdebetonung hinwies (E. 4. 3 ). Vor dem Hinter grund der Selbstlimitierung, dem anlässlich der psychiatrischen Begutach tung festgestellten Malingering (vgl. E. 4. 2 ) sowie dem Umstand, dass der Gutachter die Kopfschmerzproblematik als schmerzmittelinduziert erachtete und eine Reduktion der Analgetika-Einnahme empfahl ( Urk. 5/181/39 ), erscheint eine 20%ige Leistungseinschränkung nicht nachvollziehbar. Dies umso weniger, als die Beschwerdeführerin anlässlich der ersten Begutachtung im Jahr 2003 in somatischer Hinsicht als vollständig arbeitsfähig erachtet worden war (E. 3. 2.2 ) und sich die Kopfschmerzproblematik seitdem nicht wesentlich verändert hat. Entgegen der gutachterlichen Einschätzung ist mit Blick auf die medizinische Aktenlage somit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch in rheumatologischer Hinsicht nicht in ihrer Arbe itsfähigkeit eingeschränkt ist.

5.3. 2 Dieser Einschätzung kann mangels fundierter Begründung nicht gefolgt wer den, zumal Dr. C.___ gleichzeitig auf die deutliche Diskrepanz zwischen dem Ausmass der Befunde und den geltend gemachten Schmerzen sowie auf die offensichtliche Beschwerdebetonung hinwies (E. 4. 3 ). Vor dem Hinter grund der Selbstlimitierung, dem anlässlich der psychiatrischen Begutach tung festgestellten Malingering (vgl. E. 4. 2 ) sowie dem Umstand, dass der Gutachter die Kopfschmerzproblematik als schmerzmittelinduziert erachtete und eine Reduktion der Analgetika-Einnahme empfahl ( Urk. 5/181/39 ), erscheint eine 20%ige Leistungseinschränkung nicht nachvollziehbar. Dies umso weniger, als die Beschwerdeführerin anlässlich der ersten Begutachtung im Jahr 2003 in somatischer Hinsicht als vollständig arbeitsfähig erachtet worden war (E. 3. 2.2 ) und sich die Kopfschmerzproblematik seitdem nicht wesentlich verändert hat. Entgegen der gutachterlichen Einschätzung ist mit Blick auf die medizinische Aktenlage somit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch in rheumatologischer Hinsicht nicht in ihrer Arbe itsfähigkeit eingeschränkt ist. 5. 4 Zusammenfassend ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die angestammte sowie jede angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (E. 2.2) – kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen).

5. 4 Zusammenfassend ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die angestammte sowie jede angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (E. 2.2) – kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). 6. Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten sowie einer angepassten Tätigkeit sind die erwerblichen Auswirkungen mittels eines Einkommensvergleichs nach Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG zu prüfen. Zur Ermittlung des Valideneinkommens ist das Einkommen von Fr. 48‘490.-- heranzuziehen, welches die Beschwerdeführerin als stell vertretende Rayonchefin erzielte (vgl. Urteil vom 20. Juni 2005, Urk. 5/118/12, E. 5.2). Damit ergibt sich ein an die Nominallohnentwicklung angepasste s Valideneinkommen von Fr. 61‘147.50 für das Jahr 2015. Zur Ermittlung des Invalideneinkommens sind die Tabellen der Lohnstrukturer hebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik heranzuziehen und es ist auf den monatliche n Bruttolohn (Zentralwert) weiblicher Arbeitskräfte für einfa che Tätigkeiten körperlicher und handwerklicher Art abzustellen (Fr. 4‘112.--; LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, S. 35). Nach Berücksichtigung der durchschnittliche n betriebsüblichen Arbeitszeit sowie Anpassung an die Nominallohnentwicklung ergibt sich dabei ein Invalideneinkommen von Fr. 52‘536.40 für 2015. Die Gegenüberstellung des Validene in kommens mit dem In validene in kommen ergibt einen In validitätsgrad von 14 %, womit ke in Anspruch auf e in e In validenrente resultiert. Der Vollständigkeit halber ist anzumerken, dass selbst wenn man auf die gutachterlich attestierte 20%ige Arbeitsunfähigkeit abstellte, ein nicht rentenbegründender Invalidi tätsgrad von 31 % resultieren würde.

6. Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten sowie einer angepassten Tätigkeit sind die erwerblichen Auswirkungen mittels eines Einkommensvergleichs nach Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG zu prüfen. Zur Ermittlung des Valideneinkommens ist das Einkommen von Fr. 48‘490.-- heranzuziehen, welches die Beschwerdeführerin als stell vertretende Rayonchefin erzielte (vgl. Urteil vom 20. Juni 2005, Urk. 5/118/12, E. 5.2). Damit ergibt sich ein an die Nominallohnentwicklung angepasste s Valideneinkommen von Fr. 61‘147.50 für das Jahr 2015. Zur Ermittlung des Invalideneinkommens sind die Tabellen der Lohnstrukturer hebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik heranzuziehen und es ist auf den monatliche n Bruttolohn (Zentralwert) weiblicher Arbeitskräfte für einfa che Tätigkeiten körperlicher und handwerklicher Art abzustellen (Fr. 4‘112.--; LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, S. 35). Nach Berücksichtigung der durchschnittliche n betriebsüblichen Arbeitszeit sowie Anpassung an die Nominallohnentwicklung ergibt sich dabei ein Invalideneinkommen von Fr. 52‘536.40 für 2015. Die Gegenüberstellung des Validene in kommens mit dem In validene in kommen ergibt einen In validitätsgrad von 14 %, womit ke in Anspruch auf e in e In validenrente resultiert. Der Vollständigkeit halber ist anzumerken, dass selbst wenn man auf die gutachterlich attestierte 20%ige Arbeitsunfähigkeit abstellte, ein nicht rentenbegründender Invalidi tätsgrad von 31 % resultieren würde. 7.

7. 7. 1 Das Bundesgericht hat in Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 festgehal ten, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Auf hebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliede rungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabsti nenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzugliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbst eingliederung nicht mehr zumut bar ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.4.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_920/ 2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.4).

7. 1 Das Bundesgericht hat in Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 festgehal ten, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Auf hebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliede rungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabsti nenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzugliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbst eingliederung nicht mehr zumut bar ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.4.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_920/ 2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.4). 7.2 Die 1970 geborene Beschwerdeführerin bezog im Zeitpunkt der angefochte nen Verfügung seit 18 Jahren (Rentenbeginn 1998) eine Rente. Damit fiele sie grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezü gerkreis. Allerdings gab die Beschwerdeführerin anlässlich des Standortge sprächs über die Eingliederung vom 17. November 2014 (Urk. 5/167) an, dass sie sich nicht vorstellen könne, zu arbeiten. Auf die Frage, ob sie bereit sei, einen Arbeitsversuch zu unternehmen, antwortete die Beschwerdeführerin mit „Eher weniger“. Entsprechend hielt die zuständige Eingliederungsberate rin fest, die Beschwerdeführerin scheine nicht motiviert zu sein (Urk. 5/167/4). Im psychiatrischen Z.___ -Gutachten wurde sodann festgehal ten, dass berufliche Massnahmen sofort in die Wege geleitet werden könnten, aber an der subjektiven Überzeugung der Beschwerdeführerin, vollständig arbeitsunfähig zu sein, scheitern dürften ( Urk. 5/181/26 ). Vor dem Hinter grund der subjektiven Krankheitsüberzeugung sowie der offenkundig fehlen den Motivation der Beschwerdeführerin, sich um eine Eingliederung zu bemühen, hat die Beschwerdegegnerin vor der Renten aufhebung genügend Eingliederung shilfe geleistet. Damit gibt die Einstellung der Rente auch in diesem Punkt zu keiner Kritik Anlass.

7.2 Die 1970 geborene Beschwerdeführerin bezog im Zeitpunkt der angefochte nen Verfügung seit 18 Jahren (Rentenbeginn 1998) eine Rente. Damit fiele sie grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezü gerkreis. Allerdings gab die Beschwerdeführerin anlässlich des Standortge sprächs über die Eingliederung vom 17. November 2014 (Urk. 5/167) an, dass sie sich nicht vorstellen könne, zu arbeiten. Auf die Frage, ob sie bereit sei, einen Arbeitsversuch zu unternehmen, antwortete die Beschwerdeführerin mit „Eher weniger“. Entsprechend hielt die zuständige Eingliederungsberate rin fest, die Beschwerdeführerin scheine nicht motiviert zu sein (Urk. 5/167/4). Im psychiatrischen Z.___ -Gutachten wurde sodann festgehal ten, dass berufliche Massnahmen sofort in die Wege geleitet werden könnten, aber an der subjektiven Überzeugung der Beschwerdeführerin, vollständig arbeitsunfähig zu sein, scheitern dürften ( Urk. 5/181/26 ). Vor dem Hinter grund der subjektiven Krankheitsüberzeugung sowie der offenkundig fehlen den Motivation der Beschwerdeführerin, sich um eine Eingliederung zu bemühen, hat die Beschwerdegegnerin vor der Renten aufhebung genügend Eingliederung shilfe geleistet. Damit gibt die Einstellung der Rente auch in diesem Punkt zu keiner Kritik Anlass. 7. 3 Die angefochtene Verfügung erweist sich deshalb im Ergebnis als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

7. 3 Die angefochtene Verfügung erweist sich deshalb im Ergebnis als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 8. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsge mäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

8. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsge mäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tomas Kempf

Rechtsanwalt Tomas Kempf - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstJanett