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Durchmesserlinien
Durchmesserlinien benötigen deshalb Haltestellen, die direkte Fahrwege ermöglichen – sogenannte Durchmesserhaltekanten (oder auch Durchmesserperrons).
Das Gegenteil davon sind die wendenden Linien (sogenannte Radiallinien). Diese benötigen Haltestellen, an denen sie mehrere Minuten stehen bleiben können, ohne dass die anderen Buslinien behindert werden.
Beispiele für Durchmesserlinien im Kanton Luzern
Warum sind Durchmesserlinien wichtig?
- Sie ermöglichen den Fahrgästen direkte und umsteigefreie Fahrten über das jeweilige Zentrum hinaus (z.B. von Ebikon nach Kriens oder von der Käppelimatt in Willisau nach Sursee).
- Sie machen den Betrieb effizienter, weil die Fahrzeuge nicht wie bei den Radiallinien mehrere Minuten auf ihre Rückfahrt warten müssen.
- Sie verbrauchen weniger wertvollen Platz in den Zentrumsbereichen
- Sie sind für andere Verkehrsteilnehmende vorteilhaft, weil sie mit dem Verkehrsstrom «mitschwimmen» können und, beispielsweise auf dem Bahnhofplatz Luzern, nicht quer zu den Hauptverkehrsströmen abbiegen müssen.
Mit dem Durchgangsbahnhof Luzern (DBL) entstehen Durchmesser-Bahnlinien
Die Vorteile von Durchmesserlinien gelten auch für den Bahnverkehr. So hat der geplante viergleisige Durchgangsbahnhof etwa dieselbe Kapazität wie heute der Kopfbahnhof mit seinen zehn normalspurigen Gleisen.