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Hochwasserschutz-Massnahmen an der Aare (1. Etappe): Kiesentnahme im Schwellenmätteli
Derzeit liegen im Schwellenmätteli aufgrund des Jahrhundert-Hochwassers grosse Kiesmengen. Aus Sicherheitsgründen hat der Gemeinderat beschlossen, in den nächsten Wochen 15'000 Kubikmeter Kies auszubaggern. Er hat hierfür einen Kredit von 273'000 Franken bewilligt.
pdb. Das Jahrhundert-Hochwasser der Aare vom Mai 1999 führte zu grossen Geschiebeablagerungen, insbesondere im Schwellenmätteli. Mit einer Kiesentnahme in besagtem Gebiet sollen nun die Abflussverhältnisse der Aare wieder verbessert und Abflusskapazität von jetzt rund 400 Kubikmetern pro Sekunde auf 430 bis 440 Kubikmeter pro Sekunde erhöht werden. Am kostengünstigsten kann die vorgezogene Geschiebeentnahme in Verbindung mit den für Januar und Februar 2000 vorgesehenen Sanierungsarbeiten an den Schleusentischen des Elektrizitätswerks der Stadt Bern ausgeführt werden. <p>Das Projekt sieht die Entnahme von 15'000 Kubikmetern Kies im unteren Bereich des Schwellenmättelis vor. Dabei wird darauf geachtet, dass die Wassertrübung in der Aare auf ein absolutes Minimum beschränkt wird. Das so gewonnene Kies wird u. a. für Wasserverbaumassnahmen in der Stadt Bern und in den Oberliegergemeinden zur Verfügung stehen.