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Die ehemaligen Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur, Jeb Bush und Lindsey Graham, erklärten an Freitag, sie würden Trump nicht unterstützen. Auch der Kandidat der Republikaner bei der Wahl 2012, Mitt Romney, äußerte sich ähnlich. Dagegen haben der Gouverneur von Texas, Rick Perry, und sein Kollege aus Nebraska Pete Ricketts sich hinter Trump gestellt. Aus dem Umfeld von Ex-Vize-Präsident Dick Cheney verlautete, er werde den Milliardär unterstützen.
Schon am Donnerstag hatte der ranghöchste Republikaner im Repräsentantenhaus, Paul Ryan, erklärt, er sei noch nicht bereit, Trump zu unterstützen. Ryan lud ihn nun zu einem Treffen mit führenden Republikanern am nächsten Donnerstag ein. Dabei solle "eine Diskussion begonnen werden, welche republikanischen Prinzipien und Ideale im November die Unterstützung des amerikanischen Volkes sichern können".
Trump hatte sich im Vorwahlkampf der Republikaner entgegen den Erwartungen von Experten durchgesetzt und ist seit Mittwoch der einzige verbliebene Bewerber für die Nominierung. Endgültig erfolgt die Ernennung auf dem Parteitag im Sommer. Trump ist unter anderem wegen seiner Äußerungen zu Frauen und Einwanderern in der eigenen Partei umstritten. Einige Gegner befürchten eine haushohe Niederlage bei der Wahl im November: Umfragen zufolge liegt er landesweit hinter Ex-Außenministerin Hillary Clinton, die Favoritin bei den Vorwahlen der Demokraten ist. Befürworter halten ihm dagegen zugute, neue Wähler mobilisiert zu haben.
(Reuters)