Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/62929

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Publica als Pensionskasse des Bundes ist ein wichtiger Akteur auf dem Immobilienmarkt. Sie realisiert u. a. auch Überbauungen im Wohnungssektor. Wir gehen davon aus, dass sie bei derartigen Engagements den Prinzipien der Nachhaltigkeit verpflichtet ist. </p><p>Konkret stellen sich folgende Fragen beim Engagement der Publica im Neubau- und Sanierungsbereich:</p><p>1. Kann man davon ausgehen, dass bei Neubauprojekten bei gleich hohen Betriebskosten von Öl- und Holzheizungen die erneuerbaren Energien bevorzugt werden, auch wenn die Investitionskosten etwas höher sind?</p><p>2. Welche Typen von Heizungen (ÖI, Gas, Elektro, erneuerbare Energien) hat die Publica in den Jahren 2000-2005 bei den von ihr realisierten Neubau- und Sanierungsprojekten in welcher Zahl eingebaut?</p><p>3. Ist sichergestellt, dass die Publica bei der Realisierung von Neubauten und der Vornahme von Sanierungen im Wohnungsbau wie auch im gewerblichen Bau die Minergieprinzipien beachtet?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Publica will Alternativenergien aktiv fördern; es werden, bei gleichen Betriebskosten, etwa 2 bis 4 Prozent höhere Gesamtinvestitionskosten in Kauf genommen.</p><p>2. In den Jahren 2001-2005 sind von Publica total 18 Sanierungen und Neubauprojekte realisiert worden, bei denen die folgenden Wärmeträger eingesetzt wurden:</p><p>- eine Ölheizung;</p><p>- sechs Fernwärmeverbundheizungen;</p><p>- elf Gasheizungen.</p><p>3. In den neusten Unterlagen (seit Januar 2004) über "Anforderungen und Standards für Publica-Bauten" ist die explizite Forderung nach dem Minergiestandard klar deklariert. Diese Vorgaben werden in den neuen Projekten mit oder ohne mechanische Lüftung konsequent umgesetzt.</p>  Antwort des Bundesrates.