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Der Einfluss von Alberto Giacometti auf die Schweizer Kunst ist weitreichend. Ab ca. 1965 wurde er als einer der einflussreichsten Bildhauer Europas gefeiert. Ein Schweizer Künstler der sich schon sehr früh an Alberto Giacometti orientierte war Hugo Weber (1918–1971). 1946 emigrierte er in die USA und war der einzige Schweizer, der am amerikanischen Abstrakten Expressionismus teilhatte. Sein Werk wurde in der Schweiz erst spät bekannt, durch Retrospektiven im Kunsthaus Zürich (1984) und im Aargauer Kunsthaus (1999).
Die Ausstellung und Publikation rückt nun einen Aspekt von Webers Schaffen in den Mittelpunkt, der bislang kaum Beachtung gefunden hat: Die Beziehung von Hugo Weber zu Alberto Giacometti von der ersten Begegnung 1939 in Paris bis in die 1960er Jahre. Neben erstmals präsentierten Dokumenten und Korrespondenzen der beiden Künstler werden vor allem Malereien und Plastiken der beiden Künstler gegenübergestellt, die überraschende Bezüge offenbaren.
Bild oben
Hugo Weber, Kugelspielspiel, 1945
Bündner Kunstmuseum Chur, Ankauf zusammen mit der Gottfried Keller-Stiftung
© Estate Hugo Weber / Courtesy Gabriele Lutz
Bild rechts
Alberto Giacometti, Buste de Silvio, 1944
Bündner Kunstmuseum Chur, Ankauf mit Beiträgen von der Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Kreditanstalt und Kurt Sigrist, Sarnen
© Succession Alberto Giacometti / 2014 ProLitteris, Zurich