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Tipps & Tricks
Man muss nicht unbedingt ein Minigolf-Profi sein, um besser minigolfspielen zu können. Da reichen ein paar Tricks, die es aber in sich haben. Folgende Tipps und Tricks richten sich hauptsächlich an Gelegenheits-Spieler, die keine grosse Erfahrung mit Minigolf haben. Die Tipps zu den Pisten betreffen Beton-Minigolfbahnen, wie sie auf unserer Waldau-Anlage anzutreffen sind.
Folgende Tipps sind auf dieser Seite zusammengestellt:
Mindestens genauso wichtig, wie der Schlag selbst, ist die Art, wie man hinsteht. Die Füsse stehen in einer Linie parallel zur Richtung in die Sie Schlagen wollen. Der Ball bildet mit den Füssen ein gleichschenkliges Dreieck.
Im Endkreis sind vier Hindernispfosten, die einem das Einlochen erschweren können.
Der Ball in Position A) ist zwar hinter einem Pfosten, dennoch kann er indirekt über den gegenüberliegenden Pfosten eingelocht werden.
Der Ball in Position B) hingegen ist soweit hinter dem Pfosten, dass es nicht möglich ist, über den gegenüberliegenden Pfosten einzulochen. In dieser Situation ist es ratsam, den Ball erst in eine "Gasse", und von da ins Loch zu spielen.
Auf dieser Piste ist es schwierig, mit dem gemieteten harten Ball ein As zu erzielen. Die einzige Möglichkeit ist, den Ball ganz aussen auf dem Abschlagpunkt zu setzen und möglichst nah Richtung innere Bande zu spielen, ohne diese zu berühren. Das Tempo muss so angemessen sein, dass der Ball oben in der Steigung anschlägt und dann steil nach unten läuft. Knapp vor dem Endkreiseinlauf muss der Ball nochmals an die Bande schlagen und dann direkt ins Loch laufen. Wenn der Ball zu hart ist, stösst er möglicherweise zuwenig von der Bande ab.
Auf der Weitschlagpiste muss der Ball von einem Abschlagreifen über ein Rasen in den Zielkreis gespielt werden. Im Gegensatz zu den anderen Bahnen muss hier beim Abschlagen stärker gespielt werden. Wenn man dem Ball jedoch eine steile Flugbahn gibt, statt flach über das Gras zu spielen, benötigt man sehr viel weniger Schlagstärke. Bei der flachen Spielvariante erreicht der Ball meistens den Endkreis nicht, weil er zu stark abgebremst wird. Höheres oder gar feuchtes Gras verstärken das ganze zusätzlich.
Da der Abschlagreifen erhöht ist, ist es einfach möglich, den Ball beim Schlagen anzuheben. Dazu nimmt man den Ball nicht wie sonst auf die Mitte der Fussstellung, sondern näher am vorderen Fuss. Idealerweise setzt man den Ball auf ein sogenanntes Tee. Das sind kleine Untersätze aus Kunststoff oder Holz, die in den Abschlagreifen gesteckt werden. Der Ball ist dann mehr erhöht, was ein besseres Anheben ermöglicht.
Der Ball sollte erst in der zweiten Rasenhälfte den Boden berühren, sonst wird er unter Umständen zu stark abgebremst. Hier ist es besonders wichtig, den Schläger bis mindestens Hüfthöhe durchzuziehen. So wird die Schlagkraft optimal auf den Ball übertragen, was bei einer kurzen intensiven Schlagbewegung nicht der Fall ist.
Beim Einlochen ist ein wichtiger Tipp erwähnenswert: Spielen Sie nicht viel stärker als Lochlänge. Wenn der Ball nicht ins Loch fällt, bleibt er in der Nähe liegen und muss nicht mehr vom weit entfernten Kreisrand eingelocht werden.
Das erhöhte Loch, der sogenannte Vulkan, macht vielen das Einlochen schwer. Hier ist die korrekte Schlagstellung und das genaue Zielen besonders wichtig. Nehmen Sie sich dafür Zeit und bremsen Sie die Schlagbewegung nicht ab.
Diese Bahn nennt man auch das "offene Knie". Denken Sie hier daran, dass der Hinderniseingang nicht in der Bahnmitte ist. Deshalb ist es ratsam, den Ball entsprechend auf dem Abschlagpunkt zu versetzen.
Hier sind drei unterschiedlich hohe Wellen, die in der Schlagstärke oft überschätzt werden. Spielen sie nur so stark, dass der Ball mit angemessenem Tempo die erste Welle passiert. Die nachfolgenden Wellen sind niedriger, und der Ball überwindet sie problemlos. Bei zu starkem Schlagen gerät der Ball ins Springen und bleibt zwischen den Wellen liegen.
So einfach diese Bahn zu spielen sein mag, sie birgt eine optische Täuschung in sich. Oft passiert das: Sie setzen den Ball in die Mitte des Abschlagpunktes und treffen nur das Hindernis. Hier kann der Tipp von Piste 5 angewendet werden. Setzen Sie den Ball ganz aussen auf dem Abschlagpunkt. Nun können Sie besser gegen die innere Bande zielen. Spielen Sie aber so, dass der Ball diese nicht berührt. Jetzt ist es nur noch eine Frage des Tempos und der Eigenschaft des Balles, an der Leitschiene zu gleiten, ob es ein As gibt.
Die "S"-Kurve. Überschätzen Sie auch hier nicht die Schlagstärke. Ein mittelstarker Schlag genügt, und der Ball wird den Zielkreis erreichen, ohne an einem Hindernisstein hängen zu bleiben.
Diese Piste ist zweimal abgewinkelt und hat zwei versetzte Hindernissteine. Es ist durchaus möglich, den Ball auf dem direkten Weg durch das Hindernis zu spielen. Es hat aber auch seine Tücken, und man trifft nicht selten einer der Hindernissteine. Am sichersten ist es, wenn Sie den Ball an die Bande vis-à-vis des ersten Hindernisses spielen. Der Ball findet so eher den Weg in den Zielkreis.
Hier beim "Bürgli" kann es vorkommen, dass der Ball auf dem erhöhten Plateau liegen bleibt. Sie dürfen dann den Ball auf dem zweiten Abschlagpunkt in der Plateaumitte setzen. Geben Sie dem Ball aber nur ein angemessener leichter Schlag, dass er den Abgang erreicht. Durch diesen erreicht er das nötige Tempo und ist sicher nicht zu stark, wenn er gerade auf das Loch trifft.