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Konferenz "Gender and Excellence": Die Herausforderungen sind nicht kleiner geworden
Der SNF organisiert am 21. Juni unter Einbezug der Mitglieder der Gleichstellungskommission die Konferenz "Gender and Excellence: Challenges in Research Funding II" - ein notwendiges Follow-up der gleichnamigen ersten Konferenz vom Oktober 2014.
Trotz zahlreicher Anstrengungen in den letzten Jahrzehnten sind Frauen und Männer in der Wissenschaft weiterhin nicht ausgewogen repräsentiert. Der Anteil der Männer in Positionen mit Entscheidungskompetenzen ist in der Forschungsgemeinschaft nach wie vor überproportional hoch. Frauen haben weniger Möglichkeiten, die Forschungsagenda mitzugestalten. Dies ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, wie eine mittlerweile grosse Anzahl von Studien zeigt.
Zwei Panels: Gender Bias und Gender Perspectives
Die zweite internationale Konferenz des SNF zum Thema "Gender and Excellence" fokussiert auf einen potenziellen Gender Bias bei der Wahrnehmung und Evaluation von Exzellenz sowie auf den Einbezug der Geschlechterdimension in ausgewählten Bereichen der Forschung. Im ersten Panel zu Gender Bias geht es um die Frage, wie die Wahrnehmung und Evaluation von Exzellenz und Geschlecht zusammenhängen. Hierbei werden Ergebnisse neuer Studien vorgestellt und diskutiert. Im Zentrum des zweiten Panels zu Gender Perspectives steht die Frage, inwiefern es notwendig ist, Geschlecht als Analysekategorie in der Forschung zu berücksichtigen. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Verleihung des Marie Heim-Vögtlin (MHV) Preises
Im Anschluss an die Konferenz wird der Marie Heim-Vögtlin Preis 2016 verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt der SNF die ausserordentliche wissenschaftliche Leistung einer mit einem MHV-Beitrag geförderten Forscherin.