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Planeten
Beobachtungsmöglichkeiten im Juni 2013
Merkur befindet sich anfangs Monat am Abendhimmel als oberster in einer Reihe mit Venus und Jupiter, knapp über dem west-nordwestlichen Horizont. Am 12. Juni erreicht der innerste Planet die grösste Elongation von der Sonne und ist demnach kurz vor Monatsmitte rund eine Woche lang von blossem Auge oder mit dem Feldstecher sichtbar, sofern der Horizont gegen Westen genügend frei ist. Danach geht's wieder Richtung Sonne.
Venus klettert zwar ganz gemächlich den Abendhimmel hoch, bleibt aber wegen der Neigung der Ekliptik mit rund 6° recht tief über dem west-nordwestlichen Horizont. Nur dank seiner grossen Leuchtkraft ist der Abendstern in der Abenddämmerung kurz zu sehen, bevor er der Sonne folgt und untergeht.
Mars bleibt auch im Monat Juni unbeobachtbar. Der rote Planet hat zwar auf die Morgenseite gewechselt, ist aber noch zu nahe an der Sonne, um im Morgengrauen sichtbar zu sein.
Jupiter setzt seine Bewegung hin zur Sonne fort und geht am 19. Juni hinter der Sonne durch. Aus diesem Grund ist der grösste Planet den ganzen Monat Juni nicht zu sehen.
Saturn rettet von den Beobachtungen her den Monat Juni. Anfangs Monat befindet er sich beim Eindunkeln mit rund 25° hoch im Süden, in einer idealen Position für eine Beobachtung. Ein Besuch in der Sternwarte lohnt sich, um seine Ringe im Fernrohr zu bewundern. Am Abend des 19. Juni geht der zunehmende Dreiviertel-Mond knapp unterhalb am Ringplanet vorbei.