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Mit dem Atlas portatilis coelestis (Nürnberg 1723) legt Johann Leonhard Rost eine umfassende Darstellung der Astronomie seiner Zeit vor. Im zweiten Kapitel des Werks mit dem Untertitel compendiöse Vorstellung des gantzen Welt-Gebäudes beschreibt er die Astronomia Sphӕrica als denjenigen Teil der Astronomie, der sich mit der Beschreibung der scheinbaren Himmelsbewegungen beschäftigt. Der Begriff komme von der Sphӕra armillaris, einem Instrument zur Darstellung der Bewegung von Himmelskörpern, das auf Tafel 1 (Abbildung 1) abgebildet ist.
3D-Digitalisierung an der ETH-Bibliothek 2022 startete die Sammlung wissenschaftlicher Instrumente und Lehrmittel an der ETH-Bibliothek ein Projekt, bei dem 20 ausgewählte Objekte mittels Photogrammetrie 3D-digitalisiert wurden. Thomas Erdin von ikonaut hat im Sommer 2022 im Depot der Sammlung die photogrammetrischen Aufnahmen gemacht – jedes … Weiterlesen …
Heute feiern wir Dreikönigsfest, oder genauer das Epiphaniasfest (das «Fest der Erscheinung des Herrn»). Der Überlieferung nach folgten drei Weisen einem aufgegangenen, neuen Stern – dem «Stern von Bethlehem» – und erreichten am 6. Januar den Geburtsort Jesu. So bekannt die Überlieferung, so uneindeutig sind bis heute die astronomischen Erklärungsversuche zum Auftauchen und Verbleib des «Sterns», auch wenn sich bekannte Astronomen wie Johannes Kepler daran versucht haben.
Rebekka Aleida Biegel, geboren am 25. Juli 1886 in Leiden Holland, kam 1911 zu Studium nach Zürich. In den Unterlagen der ETH Zürich erscheint sie im Sommersemester 1913 als Hörerin. An der Universität Zürich schrieb sie sich ein Jahr später für ihre Promotion in Astronomie ein. Ihre Doktorarbeit wurde von Prof. Alfred Wolfer (1854-1931) betreut, der die Doppelprofessur beider Zürcher Hochschulen für Astronomie innehalte. Während ihrer Zeit an der ETH und Universität Zürich wurde sie zudem Patientin des Psychologen C. G. Jung und unterstützte diesen später bei seiner Forschung zur Astrologie.
Ein Tellurium in der astronomischen Lehre ist nicht zu verwechseln mit demselben Begriff in der Chemie. Etymologisch aus dem lateinischen Wort tellus (dt. Erde) stammend, ist ein Tellurium ein mechanisches Modell zur Darstellung der Erdbewegung im Verhältnis zur Sonne. Es ist eine auf den
Vor 141 Jahren tunkte Rudolf Wolf, Professor für Astronomie, Mathematik und Vermessungstechnik, gleichzeitig erster Direktor der Hauptbibliothek am Eidgenössischen Polytechnikum, die Schreibfeder ins Tintenfass. Dann notierte er sein eigenes Geschenk an die polytechnische Hausbücherei ins Gabenbuch:
focusTerra hat eben erst seine neueste Sonderausstellung eröffnet:
“Expedition Sonnensystem – Mit der ETH auf Forschungsreise durchs All”.
Wenige Naturerscheinungen sind so spektakulär und faszinieren den Beobachter so wie das Polarlicht mit seinen Lichtbögen. Wurde es in der Antike als Feuerband, Balken oder Öffnung benannt, haben sich im Mittelalter metaphorische Ausdrücke wie feurige Lanzen oder brennende Röte durchgesetzt.
Kommendes Wochenende ist es wieder soweit, mit der Tag- und Nachtgleiche beginnt die Sommerzeit. Wir stellen die Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag von 2 Uhr auf 3 Uhr vor. Der Wecker klingelt also früher. Doch wie war das eigentlich vor der Zeit der Digital- und Atomuhren?
Wenn der Titel eines Buchs „Anticopernicus catholicus“ lautet, muss nicht erklärt werden, dass sich dessen Autor Giorgio Polacco gegen das heliozentrische Weltbild stellt und ebenfalls ist klar, dass mit Argumenten der katholischen Kirche gerechnet werden muss. Dass Galileo Galileis Verurteilung und Abschwörung – vollständig abgedruckt – ebenfalls als Argument herhalten muss, dürfte diesem ganz und gar nicht gefallen haben.