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Die Kleine Schliere und ihre Nebenbäche werden bereits seit mehr als hundert Jahren mit Verbauungen und Korrektionen ausgebaut und gezähmt. So wurde vor ca. 80 Jahren der Geschiebetriebkanal zwischen den Sammlern Chlewigen und Chilcherli erstellt. Im Laufe der Jahre verschlechterte sich die Bausubstanz, so dass 1997/1998 erste Sanierungsmassnahmen am Kanal nötig waren. Das Hochwasserereignis im August 2005 verursachte weitere Schäden an den Bauwerken, welche in der Folge teilweise im Rahmen von Sofortmassnahmen ausgebessert wurden. So wurden 2006 im Abschnitt zwischen Kantonsstrassen- und Zentralbahnbrücke sechs besonders stark geschwächte Schwellen ersetzt. Um auch in Zukunft Schäden vorzubeugen, mussten in diesem Bereich weitere Sanierungsmassnahmen (Massnahme B.6 genannt) umgesetzt werden.
Das Projekt beinhaltete:
- Neuerstellung von 19 Schwellen
- Erneuerung und Sanierung der Leitwerke
- Sanierung des Übergangs Kanal/Geschiebesammler inkl. Bau eines Fischaufstiegs
Die Bauarbeiten zur Neuerstellung der Schwellen haben im Herbst 2011 begonnen und konnten im Spätwinter 2013 abgeschlossen werden. Erste Arbeiten für den Fischaufstieg erfolgten im Rahmen der Leitwerksanierung (Einbau Dosierbauwerk zur Regelung der Wassermenge im Fischaufstieg). Der Bau des eigentlichen Umgehungsgerinnes für die Fische wurde im Herbst 2013 in Angriff genommen und im Frühjahr 2014 abgeschlossen. Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf Total Fr. 1.7 Mio. Sie wurden im Rahmen des Grundangebotes Wasserbau durch Bund und Kanton mit 70% mitsubventioniert. Die Gemeinde trug den Restbetrag von 30%.