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Überschwemmungen nach Zyklon «Kenneth» in Mosambik
Mosambik kämpft mit den Folgen von Zyklon «Kenneth». Schwere Regenfälle haben nach Angaben von Helfern im Norden des Landes Überschwemmungen verursacht. Bislang seien infolge des Wirbelsturms acht Menschen in Mosambik und auf dem Inselstaat der Komoren gestorben.
Tausende Häuser seien zerstört. «Es regnet jetzt stark in Pemba, (in der Provinz) Cabo Delgado, und einige Teile der Stadt sind bereits überflutet», sagte der Sprecher des Uno-Nothilfebüros Saviano Abreu am Sonntag über eine der betroffenen Städte in Mosambik. In einigen Vierteln stehe das Wasser schon jetzt hüfthoch. «Wir erwarten leider verheerende Überschwemmungen hier in Pemba». Retter seien im Einsatz.
«Kenneth» war zunächst über die Komoren hinweggezogen und in der Nacht zum Freitag dann mit Stärke vier von maximal fünf im Norden Mosambiks auf Land getroffen. Daraufhin schwächte sich der Zyklon ab. Die Hilfsorganisation Care sprach dennoch von einer «verheerenden Zerstörung». Helfer befürchteten angesichts der starker Regenfälle Überschwemmungen und Erdrutsche und warnten auch vor der Ausbreitung von Krankheiten.
Erst Mitte März war die frühere portugiesische Kolonie Mosambik vom Zyklon «Idai» erschüttert worden. Er hatte vor allem im Zentrum des Landes eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Rund 600 Menschen kamen ums Leben. Infolge des Zyklons war ein Anstieg von Cholera-Fällen und Malaria-Erkrankungen gemeldet worden.