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Der US-Einzelhandelsriese Amazon will einem Bericht zufolge sein Eigenmarkengeschäft im Modebereich reduzieren, um Kosten zu sparen und dem zunehmenden regulatorischen Druck zu begegnen.
Das Unternehmen, das seine Präsenz in der Modeindustrie in den letzten Jahren rapide ausgebaut hat, stellt Dutzende seiner Eigenmarken ein, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Dem Bericht zufolge wird Amazon alle bis auf drei seiner 30 Eigenmarken aufgeben, so dass nur noch Amazon Essentials, Amazon Collection und Amazon Aware übrig bleiben.
Zuvor hatte das Wall Street Journal im vergangenen Sommer berichtet, dass Amazon angesichts sinkender Umsätze die Zahl der angebotenen Eigenmarkenprodukte reduziere und dass das Unternehmen erwäge, sich ganz aus dem Eigenmarkengeschäft zurückzuziehen, um den Druck der Regulierungsbehörden zu mindern.
Amazon wurde in der Vergangenheit für seine Geschäftspraktiken kritisiert, unter anderem für die Art und Weise, wie es seine Größe, Macht und Daten nutzt, um sich einen unfairen Vorteil gegenüber kleineren Händler:innen zu verschaffen, die auf seiner Online-Plattform verkaufen.
Die US Federal Trade Commission (FTC) ist derzeit dabei, eine lang erwartete Kartellklage gegen den Einzelhändler abzuschließen.
Dieser übersetzte und bearbeitete Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.com.