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Laut den Unternehmen reicht das erworbene Kontingent aus, um ein Kernkraftwerk der 1200-MW-Leistungsklasse, wie zum Beispiel Biblis-A, rund sechs Monate mit voller Last zu betreiben. Die RWE hat das Stromkontingent erworben, um die nach dem aktuellen Atomgesetz noch verbleibende Strommenge des Kernkraftwerks Biblis-A zu erhöhen. Damit will das Unternehmen sicherstellen, dass Biblis-A nicht abgestellt werden muss, bevor das angekündigte Energiekonzept der Regierung vorliegt und eine im Koalitionsvertrag vorgesehene Rücknahme der Laufzeitverkürzung umgesetzt wird.
Beide Seiten haben über die vertraglichen Konditionen Stillschweigen vereinbart. Das Kernkraftwerk Stade war 2003 vorzeitig stillgelegt worden, ohne sein Strommengenkontingent ausgeschöpft zu haben.
Quelle
M.A. nach E.On und RWE, Pressemitteilungen, 9. Mai 2010