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Details
|Study title||

Evaluation of further training for teachers in Switzerland
|Ref study||1223|
|Study language||German|
|Contributing institutions||

|Authors|
|Keywords||

|Disciplines||

|Period|
|Geographical space||

Thurgau, Bern, Basel-Land, Luzern, Zürich, Waadt und Genf (Kantone)
|Country||

|Abstract||

This study, part of the National Research Programme 33 ("Effectiveness of our education systems"), examines attitudes and behaviour in the field of teacher training and evaluates specific forms of further training in a sample of cantons and at the Centre for Further Education of Secondary School Teachers (WBZ). The most important research questions are:
- What are the objectives of the various training concepts? Who defines them? Where are they fixed? Who determines the type of implementation? Who checks the consistency between training offers and the overarching objectives of the training?
- Who participates in the training? What are the motivations? Are there patterns of usage behavior? Are there any differences between the cantons?
- Who are the trainers? How are they trained? How does their own training work? What is their attitude towards teacher training? How do they assess the impact of their interventions?
- How is the transfer practice-theory-practice guaranteed?
- Do the goals of the participants coincide with the overall goals of the training? If there are contradictions, what are the reasons?
- What are the effects of what form of training? How sustainable are the effects? Are there more effective and less effective forms?
Based on a written survey (cross-section) of teachers and trainers, specific forms of further training were evaluated using a qualitative approach. The aim is to describe promising and less promising forms of further training. The most important results are disseminated in a handbook; in this way, the target audience is given the opportunity to better assess their own activities.
|Results||

Diese Untersuchung im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 33 ("Wirksamkeit unserer Bildungssysteme") hat gezeigt, dass die schweizerische Lehrerschaft der Fortbildung einen hohen Stellenwert zubilligt, wobei die individuelle klar den Vorrang vor der institutionellen Weiterbildung - d. h. jener, die im Rahmen einer Weiterbildungsinstitution stattfindet - geniesst: 24% stufen die institutionelle und gar 52% die individuelle Weiterbildung als sehr wichtig ein (10 Punkte von 10). 34% halten die beiden Formen für gleich wichtig, während 53% der Antwortenden die individuelle für wichtiger hält und nur 13% die institutionelle. Jede zweite Lehrperson ist der Ansicht, die Kosten müssten voll vom Arbeitgeber getragen werden. Diese Meinung betrifft auch die freiwillige Weiterbildung. Allerdings zeigt sich hier ein Unterschied nach Geschlecht: Frauen sind eher zu finanzieller Beteiligung bereit; von ihnen finden nur 44%, der Arbeitgeber müsste alle Kosten übernehmen; bei den Männern sind es 64%. Laut eigenen Angaben wenden die Antwortenden im Durchschnitt rund zehn Tage pro Jahr für die institutionelle Fortbildung auf. Am wenigsten Fortbildungsfreude, zumindest was das institutionelle Angebot anbelangt, ist im Kanton Genf festzustellen; hier gaben die Lehrkräfte an, siebeneinhalb Tage im Jahr für institutionelle Weiterbildung aufzuwenden Diese auf Selbsteinschätzung basierenden Zahlen stellen sich aber als klar zu hoch heraus, wenn man sie mit den Besucherzahlen vergleicht, welche die kantonalen Institutionen der Lehrerfortbildung und die weiteren wichtigen Anbieter vermelden: de facto scheinen es im schweizerischen Durchschnitt eher um die vier Tage zu sein. Ein Grund für diese Differenz mag darin bestehen, dass vor allem Personen an der Umfrage teilgenommen haben, die überdurchschnittlich viel Fortbildung betreiben. Was die Inhalte betrifft, so dominiert in der schweizerischen Lehrerfortbildung die Fachorientierung, die über 60% ausmacht; gemeint sind damit Kurse, in denen es primär darum geht, sich unterrichtsfachlich à jour zu halten. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass diese Kompetenzen nicht das zentrale berufliche Problem der Lehrkräfte darstellt.
Im Zusammenhang mit der Wirksamkeitsdiskussion ist der Vergleich verschiedener Organisationsformen von Fortbildung von zentralem Interesse. Es interessiert, welche Arten und Formen von Weiterbildung nachhaltig sind, d. h. sich in einer veränderten beruflichen Praxis niederschlagen. Dass derartige Veränderungen - trotz der Tatsache, dass die Lehrerinnen und Lehrer im ganzen grosse Zufriedenheit mit dem Angebot an institutioneller Weiterbildung äussern - nicht allzu häufig sind, ergibt sich schon aus der starken Fachorientierung der benutzten Angebote: ein Update der fachlichen Kenntnisse wird in der Regel kaum zu Verhaltensänderungen führen. Auch scheint in den Fortbildungsangeboten die Umsetzungsperspektive kaum eine Rolle zu spielen. Soll die Nachhaltigkeit erhöht werden, so muss sich dies ändern; Umsetzung müsste zum Bestandteil der Weiterbildungsmassnahme werden. Mit den Organisationsformen hängt dies insofern zusammen, dass die Ergebnisse eine Faustregel nahelegen, gemäss welcher mit der Zunahme einer Dauer der Weiterbildungsveranstaltung eine Erhöhung der Wirksamkeit einhergeht. Einzelne Kurshalbtage oder -abende können bloss ausnahmsweise als sinnvoll erachtet werden. Im Interesse der Wirksamkeit zu fördern wären insbesondere mehrtätgige Weiterbildungsblöcke, modulare Formen, Langzeitweiterbildung, Beratung und Supervision usw. Der Schlussbericht zum Projekt mündet in 44 thematisch gegliederte Empfehlungen zur Fortentwicklung der schweizerischen Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung.
|Methods (description)||

Querschnittuntersuchungen mittels schriftlicher Befragung in fünf Kantonen bei Lehrpersonen (700 bis 800 je Kanton) sowie ihren Ausbildnerinnen und Ausbildnern (N = 2'800). Evaluation spezifischer Fortbildungsformen (Fallstudien) mittels qualitativer Erhebungsinstrumente (Interviews, Beobachtung, Gruppendiskussionen usw.).
Erhebungsverfahren: Standardisierte Befragung schriftlich, Gruppendiskussion, Fallstudien
|Methods (instruments)|
|Publications||

|Unpublished documents||

|Financed by

Mandating institution(s)

||Study type||

|Data availability|
|Source (Updates)||SCCRE|
|Date created||04.05.2018|
|Date modified||04.05.2018|
|Start - End date||01.07.1993 - 28.07.1997|