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TuiNa und mehr

TuiNa ist die medizinische manuelle Therapie der TCM.
TuiNa Massage
TuiNa ist medizinische manuelle Therapie der TCM. Sie wird in China im Spitälern und Klinikern angeboten. Eine Tuina Massage ist dynamisch, rhythmisch und kraftvoll. Das Wort "Tui-Na" setzt sich zusammen aus den chinesischen Wörtern "tui" (schieben, drücken) und "na" (greifen, ziehen). Der Therapeut arbeitet mit Fingerkuppen, Handballen, Handflächen und dem Ellenbogen. Tui-Na unterscheidet sich von der westlichen Massage, indem sie das Meridiansystem und die Akupunkturpunkte nach Beschwerden des Patienten absucht, diese aktiviert und stimuliert. Die Haupttechniken sind Druck, Vibration, Bewegung auf dem Gewebe und "greifendes Kneifen". Die Behandlung fängt mit "Aktivieren" an, danach folgt "Intervention" und wird mit "Harmonisierung" abgeschlossen. Oft ist es notwendig, die "Intervention" mit viel Kraft auszuüben. Tui-Na löst Blockaden der Meridiane und der Energiefluss wird gefördert. Bei der Behandlung werden teilweise andere Meridiane berührt als bei der Akupunktur.
Mögliche Nebenwirkungen von TuiNa
Baby TuiNa
Baby und Kleinkinder lieben Baby-TuiNa Massage
Eine Baby-Kinder- Tui-Na ist bei Alltagskinderkrankheiten zu empfehlen. Kinder reagieren viel stärker auf weniger Reiz als Erwachsene und erzielen oft sehr gute Heilungsresultate. Bei Kindern werden andere Massagegriffe angewendet und andere Punkte massiert als bei Erwachsenen. Diese spezielle Massagetechnik wird von den Kindern als sehr angenehm empfunden. Die sanfte Therapieform wird eingesetzt bei:
Allergie, Abwehrschwäche, Fieber, Krämpfe, Asthma, Husten, Bettnässen, Neurodermitis, Erkältung, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen, Entwicklungsstörungen, Verhaltensauffälligkeit
Schröpfen
Nässe, Kälte und Insektenstichgifte vom Körper unkompliziert mit Schröpfen entfernen
Das Schröpfen ist eine weitere Behandlungsmethode der TCM. Beim Schröpfen werden Glas oder Keramik in Halbkugelform benutzt. Durch eine Flamme wird dem Glas schnell die Luft entzogen. Unmittelbar danach wird die Halbkugel auf die Beschwerdestelle, sei es auf Schläfe, Knie, Bauch und öfters auf den Rücken gelegt. Dadurch entsteht Unterdruck. Dieser wirkt wie eine Bindegewebsmassage. Der Fluss von Qi, Blut und Lymphflüssigkeit wird angeregt, die lokale Durchblutung der Haut- und Muskelschichten wird gefördert. Der Saugkraft der Schröpfen entfernt äußerlichen pathologischen Faktoren des Körpers wie Nässe, Kälte und Gift. Im Fall einer Erkältung und eine Insektenstiche ist Schröpfen besonders zu empfehlen.
Mögliche Nebenwirkung von Schröpfen
Blaue Flecken auf der Haut durch den starken Saugreflex, die harmlos sind. Sie lassen nach und verschwinden nach ein paar Tagen.

Fussreflexzonemassage löst Blockaden, fördert die Blutzirkulation, steigt Ihre Wohlbefinden.
Fussreflexzonemassage
Nackenverspannung mit Fussreflezonenmassage lindern ? Was sonst nur schwere zu vorstellen ist, liegt die Stärke dieser Massage- Zugänglichkeit und Organfern .
Alle Organe und Muskeln spiegeln sich an den Füssen in bestimmten Zonen. Eine Fussreflexzonemassage löst Blockaden der reflektierten Zonen und unterstützt die Organfunktion. Zudem steigt sie Ihre Wohlbefinden. Besonders vorteilhaft diese Massage ist ihre indirekte Stimulation der Körperzonen, welche sonst schwer oder kompliziert zu erreichen sind.
Wann ist Fussreflexonenmassage abzuraten
- Akute Fussenttzündung
- offene Wunden an den Füssen
- schwere Hautkrankheiten an den Füssen
Moxa
Moxa wird oft mit Akupunktur zusammen eingesetzt. Bei der Moxa-Therapie werden getrocknete Heilkräuter (Beifuss), oft in Zigarrenform, über Akupunkturpunkten oder Beschwerdenstellen abgebrannt, bis sich die Stellen erwärmen. Durch die Hitzeeinwirkung werden die Akupunkturpunkte und das Meridiansystem (Energieleitbahnen) stimuliert, Blockaden gelöst und die Körperenergien zum besseren Fliessen gebracht.
Moxa wird oft eingesetzt bei: Chronischen und Energieschwäche-Krankheiten wie Rheuma, Durchfall, Magenbeschwerden, bei Komplikationen nach Insektenstichen wie auch Zeckenbissen und zur allgemeinen Vorbeugung von Krankheiten. Im alten China wurde eine Moxa-Therapie vor einer langen Reise gemacht, um sich vor Krankheit und Pest zu schützen.
Kräuter-Phytotherapie
Kräuter ist eine wichtige Teil der TCM.
Nach einer ausführlicher Diagnose stellt
der TCM-Arzt dem Patienten ein Rezept aus, dessen Kombination und Dosierung individuell auf ihn abgestimmt ist. Dabei kombiniert er bis zu 10/15 verschiedene Heilkräuter. Es kommt vor, dass das Rezept während der Behandlung revidiert wird, da der Zustand des Patienten sich im Laufe der Zeit geändert hat. Ein Schwerpunkt ist unter anderem ihre aufbauende, stärkende Wirkung.
Kräuter-Mischungen in Pulver-Form sind in der Schweiz erhältlich. Oft Kräutertee genannt, ist dieser aber selten ein Genuss wie ein Grüntee.
Für Kleinkinder gibt es Tropfen.
Mögliche Nebenwirkung von Kräuter-Therapie:
Kurzfristige Übelkeit, da die Kräuter oft bitter und Geschmackintensiv sind.