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Das Kloster Mariastein ist eine Abtei des Benediktinerordens und liegt in der Gemeinde Metzerlen-Mariastein im solothurnischen Bezirk Dorneck. Eine Legende berichtet, dass ein kleiner Hirtenjunge zusammen mit seiner Mutter auf dem Feld auf dem Felsplateau, auf dem das heutige Kloster steht, das Vieh hütete. Während die Mutter in der Mittagshitze in einer Höhle Schlaf suchte, wagte sich das Kind beim Spielen zu nah an die Klippe und stürzte die steile Felswand hinunter.
Historische Sehenswürdigkeiten
Das Schloss Bipp wurde in einer Königsurkunde erstmals am 09. März 968 erwähnt. Im Jahre 1268 wird die Burg Bipp als Besitz des Grafen von Frohburg urkundlich erwähnt. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts kam die Burg an die Grafen von Neuenburg-Nidau. Mitte des 14. Jahrhundert wechselte die Burg Bipp in den Besitz der Kyburger. Im Jahre 1407 verkauften die Kyburger die Burg an die Städte Bern und Solothurn.
Seit rund 1000 Jahren thront die Alt Bechburg über dem Augstbachtal oberhalb von Holderbank im Kanton Solothurn. Erbaut wurde die einst stolze Burg im 11. Jahrhundert durch die Grafen von Bechburg. Sie gilt als der Stammsitz der Grafen und Freiherren von Bechburg und Falkenstein. Das Wappen der Bechburger war dreimal geteilt in den Farben Schwarz-Weiss-Rot. Daraus entstand auch das heutige Gemeindewappen von Holderbank.
Das Gemeindegebiet von Kyburg-Buchegg im Solothurnischen Bezirk Bucheggberg war schon sehr früh besiedelt. So stammen die ältesten Funde, darunter ein Steinbeil, aus der Jungsteinzeit. Aber auch aus der Römerzeit sind einzelne Überreste entdeckt worden. Die erste urkundliche Erwähnung von Buchegg erfolgte 1175 unter dem Namen Boucecca, was sich aus den Wortteilen Buche und Egg zusammensetzt.
Die Frohburg ist die Ruine einer alten Felsenburg auf dem Gebiet der Gemeinde Trimbach bei Olten und zählt zu den grössten mittelalterlichen Burgruinen im Jura. Von der langgestreckten Burganlage auf einem hohen Felsrücken über dem Erlimoospass und dem Unteren Hauenstein sind gut restaurierte Mauerreste erhalten. Der Ort war schon in der Bronzezeit und dann auch wieder während der römischen Zeit besiedelt. Im 10. Jahrhundert liess sich ein in der Region von Olten und Zofingen bedeutendes Adelsgeschlecht auf dem Jura-Höhenzug nieder.
Die Überreste der Höhenburg Sternenberg liegen in der Solothurnischen Gemeinde Hofstetten-Flüh südlich der Strasse zwischen Hofstetten und Flüh. Sie wurde auf einem natürlichen Felskopf errichtet, der am nördlichen Rand der Ebene westlich von Hofstetten liegt. Vor der heute noch sichtbaren Steinburg befand sich um 1200 eine Holzburg auf dem Felskopf. Dieser Vorläuferbau wurde im 13. Jahrhundert durch eine Steinburg ersetzt, die aus wenig behauenen Kalksteinen gebaut wurde.
Die Burg Rotberg ist eine mittelalterliche Ritterburg auf dem Gemeindegebiet von Metzerlen-Mariastein, südwestlich von Basel, im Kanton Solothurn. Sie entstand wahrscheinlich im 2. Drittel des 13. Jahrhunderts. Die Höhenburg thront auf einem Burghügel aus Jurakalk am Nordhang des Blauen im Birsigtal. Sie wurde im Jahre 1413 erstmals urkundlich als Burg Rotberg erwähnt und war von den Herren und Rittern von Rotberg bewohnt.
Die Burg Grenchen, auch "Bettleschloss" genannt, wurde um das Jahr 1000 am Jura-Südhang, oberhalb der heutigen Gemeinden Grenchen und Bettlach im Kanton Solothurn durch die Freiherren von Grenchen gegründet. Sie gehört zu den frühen Rodungsburgen im Schweizer Jura. Die Burg bestand während rund 150 Jahren als Holzburg mit einer Wallanlage. Erst um das Jahr 1150 wurde sie zu einer Steinburg mit einem Wohnturm und mehreren Anbauten umgebaut und erweitert.
Die Burg Neu-Thierstein, auch als Schloss Thierstein bezeichnet, ist die Ruine einer Spornburg zwischen Büsserach und Erschwil im Solothurnischen Bezirk Thierstein. Sie gilt als das Wahrzeichen des Lüsseltals und des Schwarzbubenlands. Die Burg steht auf einem Felssporn auf dem Boden der Gemeinde Büsserach. Sie wurde um 1100 durch die Grafen von Saugern-Pfeffingen als Vogteisitz zusammen mit dem Kloster Beinwil gegründet und trug anfänglich den Namen Bello.
Das Schloss Dorneck ist die Ruine einer mittelalterlichen Festung (Höhenburg) in der Nähe von Dornach im Kanton Solothurn. Sie steht auf einer grossen Felsrippe östlich des Dorfes Dornach, zwischen dem Talboden der Birs und dem Hang des Gempenplateaus. Zwar wird die Burg Dorneck erst ab Mitte des 14. Jahrhunderts schriftlich erwähnt, aber Bodenfunde zeigen auf, dass die Festung bereits ab etwa Mitte des 11. Jahrhunderts bestanden hat.
Das kleine Dorf Halten an der Oesch im Solothurnischen Bezirk Wasseramt wird auch heute noch von dem an sanfter Halde stehenden Wohnturm beherrscht, dessen unterstes Geschoss vermutlich bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen dürfte. Er gehörte der anfänglich zähringischen, dann kyburgischen Dienstmannenfamilie von Halten, welche dort ihr Hofgut bewirtschaftete, und die Gebiete Halten, Kriegstetten, Oekingen, Hersiwil und Recherswil mit allen den dazugehörenden Rechten verwaltete.
Die Ruine Gilgenberg ist die Ruine einer Höhenburg auf dem Gebiet der Gemeinde Zullwil im Kanton Solothurn. Sie steht auf einem Felssporn in einem bewaldeten Talkessel südöstlich des Ortes Zullwil. Die Burg Gilgenberg wurde um 1300 von den Herren von Brislach im Rahmen der Ausweitung ihrer Rodungstätigkeit über einer älteren Anlage aus der Zeit um 1200 erbaut. Nach ihrer Stammburg Ramstein oberhalb des Dorfes Bretzwil nannten sie sich «von Ramstein».
Die Burg Alt-Falkenstein ist eine teilweise erhaltene Höhenburg am Eingang der Klus bei Balsthal im Kanton Solothurn. Der Bischof von Basel, Burkhard von Fenis, war von Kaiser Heinrich IV. für seine Treue während des Investiturstreits (Politischer Konflikt im mittelalterlichen Europa in den Jahren 1076 bis 1122, zwischen geistlicher und weltlicher Macht um die Amtseinsetzung von Geistlichen durch die weltliche Macht) mit Ländereien beschenkt worden. Dazu gehörte auch die Landgrafschaft Buchsgau.
Die Ruine Balm ist die Ruine einer Höhenburg bei Balm b. Günsberg am Fusse der Balmfluh im Solothurnischen Bezirk Lebern. Es ist eine der wenigen Grottenburgen in der Schweiz. Balm wurde ursprünglich "Balb" geschrieben und ist Keltoromanisch und bedeutet in etwa: überhängender Felsen. Die Entstehungszeit der Burganlage wird von Fachleuten auf Mitte des 11. Jahrhunderts geschätzt. Damit wäre sie eine der ältesten Burganlagen im Kanton Solothurn.
Das Schloss Neu-Bechburg ist eine Spornburg oberhalb des Dorfes Oensingen im Kanton Solothurn. Die in der zweiten Hälfte des 13. Jh. von den Freiherren von Bechburg erbaute Burg wechselte in der Folge mehrmals die Besitzer. Unter ihnen finden wir die Grafen von Froburg, von Nidau, von Thierstein, von Kyburg und von Buchegg. Konrad von Laufen verkaufte Burg und Herrschaft 1415 an Bern, das noch im gleichen Jahr die Stadt Solothurn als Mitbesitzerin einsetzte.
Die Ruine Schloss Neu-Falkenstein ist eine der mittelalterlichen Burgen auf dem Gemeindegebiet von Balsthal im Kanton Solothurn. Sie steht auf dem östlichen Bergrücken nördlich von St. Wolfgang an der Klus nach Mümliswil. Trotz ihres Namens wird vermutet, dass die Burg älter ist, als das auf der anderen Talseite liegende Schloss Alt-Falkenstein. Die Burg wurde wohl im frühen 12. Jahrhundert von einer lokalen Adelsfamilie als Zentrum für ihre Herrschaft erbaut.
Die wohl attraktivste historische Sehenswürdigkeit am Jura-Südfuss dürfte die Stadt Solothurn sein, welche über eine reichhaltige Besiedelungsgeschichte verfügt und bis in die Neuzeit auch als Ambassadorenstadt eine wichtige geschichtliche Stellung inne hatte.
Wer sich für die Stadt Solothurn interessiert, dem sei eine Stadtführung wärmstens empfohlen.
Für weitere Informationen: >>> solothurn-city.ch
Für geschichtlich interessierte gibt es nebst der Stadt Solothurn am Jura-Südfuss sowie im Solothurner- und Baselbieter-Jura natürlich weitere interessante historische Orte und Objekte zu besichtigen. Dieses Gebiet gehörte im Mittelalter zu den burgenreichsten Landschaften der Schweiz. Zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert sind hier Dutzende von Erdwerken, Höhenburgen, Wohntürmen und sonstigen Wehranlagen entstanden. Manche waren nur kurze Zeit bewohnt und sind schon früh zerfallen, andere haben ihren Untergang 1356 beim grossen Erdbeben von Basel gefunden oder sind von Feindeshand zerstört worden.
Die meisten Burgen der Region sind jedoch im Verlaufe des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit verlassen und dem Zerfall preisgegeben worden. Nur wenige haben die Stürme der Revolutionszeit um 1800 heil überstanden und sich als herrschaftliche Amtsgebäude oder Wohnsitze in unsere Zeit hinein erhalten. Reicher als an bewohnten Schlössern ist die Gegend an Ruinen, die schon von weither sichtbar sind und heute beliebteAusflugsziele bilden. Die meisten Burganlagen aber sind seit langem aus dem Landschaftsbild verschwunden, und ihre Spuren müssen Mühsam im Waldesdickicht oder auf steilen, felsigen Anhöhen aufgespürt werden, was sich aber für den Besucher in aller Regel lohnt.
Nachfolgend seien nur einige dieser alten Gemäuer beispielhaft aufgeführt, deren Besuch sich lohnt.