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Michael Beinhorn
Michael Beinhorn
Michael James Beinhorn ist ein US-amerikanischer Musiker und Musikproduzent.
Leben
Michael Beinhorn begann seine Musikerkarriere Ende der 70er Jahre in New York City. Noch während er die High School besuchte, erwarb er einen Synthesizer mit dem Ziel, in einer Band zu spielen. Zusammen mit dem Schlagzeuger Fred Maher, dem Tontechniker Martin Bisi und dem Bassisten Bill Laswell gründete er 1978 im Alter von 17 Jahre die Zu Band, die ein Jahr später in Material umbenannt wurde. Der Stil der Band war eine Fusion aus Jazz, Funk, Punk, Hip-Hop und Weltmusik. Im Jahre 1979 erschien die Debüt-EP Temporary Music; 1981, nach dem Ausscheiden Bisis, das gleichnamige Debütalbum. Ohne Collegeausbildung und formale Ausbildung begann Beinhorn neben seiner Tätigkeit als Musiker in den frühen 80er Jahren als Grafiker zu arbeiten.
Nachdem Laswell und Beinhorn gemeinsam ein Album für Nona Hendryx und Patti LaBelle produzierten, wurde Laswell 1983 für die Produktion von Herbie Hancocks fünftem Studioalbum Future Shock engagiert. Beinhorn arbeitete bei dieser Produktion als Coproduzent mit, gemeinsam schrieben sie neben anderen Stücken den Dance-Hit Rockit. Rockit war einer der ersten kommerziell erfolgreichen Songs, der Elemente aus dem Hip-Hop wie Scratching beinhaltete.
1985 trennte sich Beinhorn von Laswell und Material und begann als eigenständiger Musikproduzent zu arbeiten. So produzierte er u.a. die Red Hot Chili Peppers, Soul Asylum, Ozzy Osbourne und Soundgarden. Im Jahre 2004 wurde er für seine Arbeit an dem Album Natural Selection der Band Fuel für einen Grammy nominiert. Im Laufe seiner Tätigkeit entwickelte er zudem das Aufnahmeformat Ultra Analog, welches besonders tiefe Tonfrequenzen betont. [1][2][3]
Diskografie (Auswahl)
- 1981: Material Memory Serves
- 1983: Herbie Hancock Future Shock
- 1987: Red Hot Chili Peppers The Uplift Mofo Party Plan
- 1989: Red Hot Chili Peppers Mothers Milk
- 1992: Soul Asylum Grave Dancers Union
- 1994: Soundgarden Superunknown
- 1994: Aerosmith Blind Man und Walk on Water (auf dem Best-Of-Album Big Ones)
- 1995: Ozzy Osbourne Ozzmosis
- 1996: Social Distortion White Light, White Heat, White Trash
- 1998: Hole Celebrity Skin
- 1998: Marilyn Manson Mechanical Animals
- 2002: Korn Untouchables
- 2005: Mew And the Glass Handed Kites
- 2006: Black Label Society: Shot to Hell
- 2006: The Bronx The Bronx
- 2010: Hole Nobodys Daughter
- Michael Beinhorn bei Allmusic (englisch)
- Michael Beinhorn in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
Einzelnachweise
- http://www.allmusic.com/artist/mn0000455515
- http://www.obedia.com/producer_02.cfm
- http://www.furious.com/perfect/martinbisi.html
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