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Ernest Hemingway war ein amerikanischer Schriftsteller und Journalist, der zu den einflussreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts zählt. Geboren am 21. Juli 1899 in Oak Park, Illinois, entdeckte Hemingway früh seine Leidenschaft für das Schreiben. Nach einem kurzen Einsatz als Krankenwagenfahrer im Ersten Weltkrieg, wo er schwer verletzt wurde, arbeitete er als Auslandskorrespondent für den „Toronto Star“ und zog in den 1920er Jahren nach Paris. Dort wurde er Teil der „Lost Generation“, einer Gruppe amerikanischer Expatriates, zu denen auch F. Scott Fitzgerald und Gertrude Stein gehörten.
Hemingway war bekannt für seinen knappen, unterkühlten Schreibstil, der oft als „Eisbergtheorie“ oder „Sparsamkeitsprinzip“ bezeichnet wurde. Er veröffentlichte mehrere Romane, Kurzgeschichten und Non-Fiction-Werke. Zu seinen berühmtesten Romanen gehören «Der alte Mann und das Meer», «Fiesta» (The Sun Also Rises) und «Wem die Stunde schlägt». Diese Werke spiegeln häufig Hemingways persönliche Erfahrungen und seine Vorliebe für Themen wie Mut, Verlust und die Natur wider. Er gewann den Pulitzer-Preis für «Der alte Mann und das Meer» im Jahr 1953 und den Nobelpreis für Literatur im Jahr 1954.
Hemingways persönliches Leben war genauso abenteuerlich wie seine Bücher. Er war ein begeisterter Jäger und Angler, berichtete über verschiedene Kriege und lebte in verschiedenen Teilen der Welt, darunter Paris, Key West, Kuba und Spanien.
In Bezug auf Absinth, dieses kultige Getränk, das häufig mit Künstlern und Schriftstellern des frühen 20. Jahrhunderts in Verbindung gebracht wird, war Hemingway ein bekennender Fan. Absinth war zu Beginn des 20. Jahrhunderts in vielen Teilen der Welt verboten, da man ihm fälschlicherweise gesundheitsschädliche Eigenschaften zuschrieb. Hemingway jedoch schätzte das Getränk und erfand sogar seine eigene Cocktailvariante, die er «Death in the Afternoon» nannte. Dieser Cocktail wird aus Absinth und Champagner hergestellt und wurde nach einem seiner Bücher benannt.
Ernest Hemingways Beziehung zu Absinth spiegelt seinen Lebensstil und seine Einstellung wider, die oft von Exzessen und einer Rebellion gegen die Norm geprägt waren. Absinth war für viele ein Symbol für Freiheit und Kreativität, und Hemingway schien diese Aspekte in seinem eigenen Leben und in seiner Kunst zu verkörpern. Seine Faszination für das Getränk war auch Teil seiner grösseren Faszination für die Kultur und das Leben im Paris der 1920er Jahre.
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