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Am 25. Oktober 1994 wagte «Der Spiegel» als erstes Nachrichtenmagazin der Welt den Schritt ins Internet. Nur einen Tag später folgte das amerikanische «Time Magazine». Das Internet machte es erstmals möglich, von der Druckerpresse unabhängig zu sein und umgehend zu publizieren. Doch wegen der Telefonmodems mit geringer Bandbreite war das Angebot bescheiden (siehe oben stehende Bildstrecke).
Gegen die Jahrtausendwende verbesserte sich die Darstellung der Online-Medien. In den folgenden Jahren nahm auch die Bandbreite zu, so dass die Artikel mit mehr und besseren Bildern ausgestattet werden konnten. Ab 2005 kamen vermehrt auch Videobeiträge mit akzeptabler Auflösung dazu. Es war der Beginn eine weltweite Revolution.
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Zukunft in Online
Nachrichten verbreiten sich seither schneller denn je. Der Tod eines Staatspräsidenten muss heute nicht mehr an die Redaktionen telegraphiert werden, sondern wird direkt ins Netz gestellt. Ein Video eines spektakulären Unfalls geht innerhalb weniger Stunden um die Welt. Das verändert die Konsumgewohnheiten der Leser, die Konkurrenzsituation und die Arbeit der Redaktionen. Eines ist dabei bislang ungelöst: Wie lässt sich dieses immense Angebot finanzieren?
Sinkende Auflagezahlen und vermehrte Ausrichtung auf Online-Angebote unterstreichen den Trend. Apps und E-Paper stellen sicher, dass die Nachrichten auch unterwegs aktuell sind. Dank neuen Technologien bleibt es auch in Zukunft spannend.
Sehen Sie in der Bildstrecke, wie grosse Zeitungen sich 1994 online präsentierten - mitunter auch die «Handelszeitung».