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Die US-Regierung möchte die Sitzplatzgebühren abschaffen und erstellt einen Gesetzesentwurf, der den Fluggesellschaften untersagen soll, Gebühren zu erheben, damit Familien nebeneinander sitzen können.
US-Präsident Joe Biden machte bereits im Februar deutlich, dass die Airlines Kinder nicht wie Gepäck behandeln dürfen, für das man Geld bezahlen muss. Er drängt die Fluggesellschaften zur Abschaffung der Sitzplatzgebühren und verfasst nun einen Gesetzesentwurf, der kleinen Kindern ermöglichen soll, ohne die sogenannten “Junk Fees” neben ihren Eltern zu sitzen, wie airliners.de berichtet.
Neuer Gesetzesentwurf verbietet Sitzplatzgebühren
Die US-Regierung möchte die Sitzplatzgebühren abschaffen und meint es ernst. Sie möchte den Fluggesellschaften verbieten, Gebühren zu erheben, wenn man als Familie benachbarte Plätze buchen möchte. Hiermit wird die Sitzplatzreservierung für Familien einfacher. Der Verkehrsminister Pete Buttigieg äussert die Sorge, dass aktuell keine Garantie auf zusammenhängende Sitzplätze besteht und die Airlines die Plätze für Reisende neben dem eigenen Kind nur durch einen Aufpreis ermöglichen. Buttigieg übermittelt nun den Gesetzesentwurf. Dieser soll den Fluggesellschaften verbieten, zusätzliche Kosten zu verlangen, wenn ein begleitender Erwachsener neben einem Kind bis 13 Jahren einen Sitzplatz in Anspruch nehmen möchte. Der vorliegende Entwurf und die neue Regelung würde für Familien gelten, die über die gleiche Reservierung gebucht und sich für dieselbe Serviceklasse eingecheckt haben.
Wird das neue Gesetz verabschiedet, kann man sich nach 180 Tagen auf die Neuerung freuen. Der Gesetzesentwurf berücksichtigt ebenfalls den Fall, dass keine zusammenhängenden Plätze verfügbar sind. In diesem Szenario sind die Fluggesellschaften angehalten, den Passagieren die Kosten zurückzuerstatten oder einen anderen Flug zu finden, der den Wunsch der Reisenden erfüllen kann. Hält sich die Airline nicht an die Vorgaben, muss sie mit einer Geldstrafe rechnen.
Airlines scheinen kooperativ
Die Airlines scheinen gewillt zu sein, die Vorgaben umzusetzen, sofern das Gesetz greifen sollte. Denn bereits in der vergangenen Woche hatten American Airlines, Alaska Airlines und Frontier Airlines sich verpflichtet und zugesagt, keine Gebühren für die Sitzplatzwahl von Familien zu erheben, sofern bei der Buchung benachbarte Sitzplätze verfügbar sind. Auch Southwest Airlines macht einen Vorschlag. Der Vorsitzende erklärt, dass die Gesellschaft das Prinzip vom “free seating” umsetzen möchte. Hierbei lässt sie Eltern mit Kindern unter sechs Jahren das Flugzeug vor allen anderen Reisenden betreten. Die Airline sei bereits mit dem US-Verkehrsministerium in Gesprächen darüber.
Fazit zur Abschaffung der Sitzplatzgebühren
Die US-Regierung macht Druck und drängt die Airlines mit dem Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Sitzplatzgebühren. Es sei ihnen nach dem Gesetz verboten, Kosten zu erheben, wenn Familien mit Kindern bis 13 Jahren benachbarte Sitzplätze buchen möchten. Das US-Verkehrsministerium arbeitet das Gesetz aus, verabschiedet ist es aber noch nicht. Bis es endgültig in Kraft tritt, könnte es noch Jahre dauern.