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Überbrückungskredit in der Schweiz
Überbrückungskredit - Definition: Bei einem Überbrückungskredit handelt es sich um einen kurzfristigen Kredit, der es dem Kreditnehmer ermöglicht, einen Vorschuss auf die Einnahmen aus einem Verkauf eines Vermögenswerts zu erhalten.
Überbrückungskredite kann man grob unterscheiden aufgrund der Geschäfte, die sie ermöglichen.
Wir unterscheiden in dieser Übersicht drei verschiedene alltägliche Situationen, die ohne Überbrückungskredite massiv erschwert, wenn nicht sogar verunmöglicht würden.
Es sind dies:
- Privatpersonen, die gegen Ende des Monats knapp bei Kasse sind
- Firmen, die für die Ausführung bereits vertraglich gesicherten Aufträge Geld oder Sicherheiten benötigen
- Privathaushalte, die eine neue Immobilie kaufen während dessen die bestehende Immobilie noch nicht verkauft ist
Während wir folgend den Überbrückungskredit für Firmen genauer beleuchten, verweisen wir bei den anderen Kredit-Arten gerne auf diverse Banken und Kredit-Institute.
Das bezeichnet ein kurzfristig gewährtes Darlehen an Unternehmen. Dieses hilft der Firma über die Zeit bis zum Abschluss eines bereits gesicherten Auftrages resp. Zahlungseingang eines bereits erfolgten Verkaufs hinweg.
Der Zinssatz für solche Kredite ist in der Regel ziemlich hoch, da die Kredit gebende Bank oder Firma ebenfalls ein nicht unbeträchtliches unternehmerisches Risiko eingeht.
Diese Art von Überbrückungskredit wird gewöhnlich durch Grundbesitz, Lagerbestände oder vertraglich gesicherte Auftrage besichert.
GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) nach Schweizer Recht
Die GmbH ist eine personenbezogene Kapitalgesellschaft, die von einer oder mehreren Personen oder Handelsgesellschaften gebildet wird. Diese Rechtsform ist ideal für gewinnorientierte Unternehmen. Sie wird hauptsächlich von KMU und Familienbetrieben gewählt.
Die GmbH ist im 8. Titel des Schweizerischen Obligationenrechts, Artikel 772 bis 827 geregelt.
Die GmbH ist eine personenbezogene Kapitalgesellschaft, die von einer oder mehreren Personen oder Handelsgesellschaften gebildet wird. Diese Rechtsform ist ideal für gewinnorientierte Unternehmen. Sie wird hauptsächlich von KMU und Familienbetrieben gewählt.
ein paar Vorteile der GmbH:
- Das Gesellschaftskapital beträgt lediglich mindestens CHF 20’000.
Die Gründer müssen das Gesellschaftskapital – dies im Gegensatz zur Aktiengesellschaft – zum Gründungszeitpunkt voll liberieren.
- Der Lohn der Gesellschafter gilt als Aufwand. Daher kann die Steuerprogression gebrochen werden, da einerseits die Firma auf ihren Gewinn Steuern bezahlt. Und andererseits die Gesellschafter auf ihrem Lohn.
- Der beim Verkauf von Stammeinlagen anfallende Kapitalgewinn ist von der Steuer befreit.
Einige der Nachteile sind:
- Die Stammanteile der GmbH müssen mindestens einen Nennwert von CHF 100 aufweisen. Dadurch ist die Kapitalbeschaffung nicht so flexibel wie beispielsweise bei der Aktiengesellschaft, wo Aktien theoretisch einen Nennwert von einem Rappen haben dürfen.
- Die Gesellschafter werden namentlich und mit Wohnsitz im Handelsregister eingetragen. Daher geniessen Gesellschafter nicht dieselbe Anonymität wie beispielsweise die Aktionäre.
- Die Gesellschaftsanteile sind deswegen im Handel viel unflexibler als die Aktien.
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Wir kennen die Liquiditäts-Herausforderungen, mit welchen KMUs auch in der Schweiz zunehmend zu kämpfen haben:
Immer höhere Barauslagen für den Materialeinkauf.
Immer längere Zahlungsfristen, welche den KMUs von Grosskunden diktiert werden.
Erschwerter oder kein Zugang zu akzeptablen Bankfinanzierungen.
Häufig entstehen solche Situationen, obwohl oder gerade, weil das Geschäft wächst. Wir helfen KMUs mit unseren einfachen und verständlichen Lösungen zur Verbesserung der Liquidität.