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„Hola Sereno! Ich rufe Sie auf Ihrem Mobiltelefon an, weil Sie abwesend sind und erst am Dienstag zurückkehren. Eine Doña Alba fragte nach Ihnen. Sie sagte, es handle sich um eine Privatangelegenheit. Sie hinterließ ihre Telefonnummer …“
Er konnte sich keinen Reim auf die Sache machen. Seit er in Madrid lebte, war er vier oder fünf Frauen namens Alba begegnet. Aber keine von ihnen würde ihn in der Firma anrufen. Er fuhr weiter und folgte dabei Shakiras Song.
Ich erwarte nicht
Dass der Winter den Rosen verzeiht
Ich erwarte nicht
Dass die Ulmen Äpfel tragen
Jedoch erwarte ich
Bei einem Sterblichen
Die Ewigkeit zu finden
Vier Tage später, als Serenus auf dem Heimweg an der Raststätte von Villa Alba Pause machte, fiel ihm der Anruf wieder ein.
„Ach, du lieber Himmel! Alba?“, entfuhr es ihm. Aber weshalb rief sie ihn in Madrid an? Wieso wusste sie, wo er war? Vermutlich war es gar nicht so schwer, ihn ausfindig zu machen. Plötzlich fiel der Groschen bei ihm. Diese Frau war in Madrid. Er ging zum Auto zurück und hörte die Nachricht erneut ab. Die Telefonnummer schrieb er in sein Notizbuch. Kein Zweifel, es war ein Anschluss in der Stadt. Er brauste die A-6 entlang in Richtung Madrid und hörte Shakira beim Seufzen über die Liebe zu.
Du bist meine Ahnung vom Glück
Meine Dosis in den Venen
Mein Verlangen dreht seine Spiralen
Denn meine Liebe ist total
Und sie ist ewig
Serenus Roman Teil Zwei, Taschenbuch-Ausgabe 2017, S. 251-254
Shakira, Fijación oral vol. 1, Epic Records 2005