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Familie: Scincidae
Deutsch: Südamerikanischer gefleckter Skink
Weiteres: Tagaktiv, heliotherm
Verbreitung
Fast in ganz Amazonien – bis in den Süden von Mato Grosso do Sul und auch teilweise im Atlantischen Regenwald.
Beschreibung
Kopf-Rumpflänge bis 113 mm (Männchen bis 107 mm). Zylindrischer Körper und relativ kurze Beine. Glatte, brillante Erscheinung, durch die leicht ineinander greifenden Rückenschuppen. Die Mehrheit der Exemplare hat fünf Überaugenstreifen. Die Bauchregion ist braun bis kupferfarben, auf jeder Seite mit einem breiten, dunkelbraunen Streifen, mit oder ohne hellen Rand.
Die Rückenbegrenzung, wenn vorhanden, kaum definiert. Bauchseite perlweiss oder mit grünlicher oder bläulicher Tönung. In einigen Gebieten haben die Jungtiere einen leuchtend, hellblauen Schwanz.
Ähnliche Arten
Mabuya bistriata, eine Spezies, die im RFAD noch nicht beobachtet worden ist, unterscheidet sich durch einen deutlichen hellen Streifen, am Rücken einen dunklen, lateralen Streifen und gewöhnlich nur durch vier Überaugenstreife. Sie unterscheidet sich auch von Tretioscincus agilis, weil diese Spezies bunter ist, eine gespaltene Zunge hat und keine internasalen Schuppen aufweist.
Naturgeschichte
Heliotherm (von Sonnenwärme abhängig). Zu beobachten in relativ offenen Arealen des Waldes, zum Beispiel natürliche Lichtungen, Waldränder oder andere. Häufig auf Ästen und gefallenen Baumstämmen, in geringer Höhe, aber auch in Baumkronen. Hält sich auch in gestörtem Ambiente, selbst in einigen bepflanzten Arealen innerhalb von Städten wie Manaus und Belém.
Ausser Wirbellosen frisst der Skink auch andere Eidechsen. Lebendgebärend, kann zwischen 2 und 9 Junge zur Welt bringen.