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Die Stiftung Zewo gibt Auskunft zu unlauteren Sammelmethoden und nimmt Ihre Hinweise gerne entgegen.
Fragen oder Hinweise?
Wann misstrauisch werden?
Es ist Vorsicht geboten, wenn:
• mit übertriebenen Geschichten und schrecklichen Bildern starke Emotionen geweckt werden beziehungsweise wenn mit besonderer Dringlichkeit oder aggressiven Methoden gesammelt wird. Lassen Sie sich beim Spenden nie unter Druck setzen. Vertrauenswürdige Hilfswerke informieren Sie gerne sachlich über ihre Arbeit.
• eine Spenden sammelnde Organisation nicht transparent ist. Das heisst, wenn sie keinen Jahresbericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht was sie bezweckt, wie die verantwortlichen Organe zusammengesetzt sind und wofür sie die Spendengelder verwendet hat. Dazu braucht es eine aussagekräftige, revidierte Jahresrechnung und einen Leistungsbericht.
• eine Organisation vorgibt, für einen gemeinnützigen Zweck zu sammeln, gleichzeitig aber auch kommerzielle Interessen verfolgt und unklar ist, was dem gemeinnützigen Zweck zu Gute kommt.
• eine Organisationen unbestellte Waren gegen Rechnung zustellt.
• eine Spenden sammelnde Organisation übertreibt. Zum Beispiel wenn sie behauptet, dass 100 Prozent der Spenden in Projekte fliessen, und so den Anschein erweckt, dass ihr kein administrativer Aufwand entsteht.
• unbekannte Personen vorgeben, für ein Hilfswerk zu sammeln, sich aber nicht ausweisen können, dass sie vom Hilfswerk dazu beauftragt und geschult worden sind.
• bei Spendenplattformen, nicht klar ist, wer dahinter steht, nach welchen Kriterien die unterstützten Organisationen und Projekte ausgewählt werden und ob es eine Kontrolle der Mittelflüsse gibt.
• mit persönlichen Patenschaften mit direkten Kontakten zu Kindern im Ausland geworben wird.