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Pensionierte verfügen allen reichen Ländern im Durchschnitt immer über mehr Vermögen als Leute unter 35 Jahren. Der Unterschied nahm jedoch in den USA dramatisch zu.
Vor 25 Jahren verfügten Haushalte mit über 65-Jährigen über zehn Mal mehr Vermögen als Haushalte von Jungen (Median). Heute sind es über 47-mal mehr.
Die Daten stammen vom unabhängigen PEW Research Center in Washington. Es handelt sich jeweils um das Gesamtvermögen minus die persönlichen Schulden der Haushalte. Die Zahlen von 1984 sind inflationsbereinigt auf das Jahr 2009 hoch gerechnet.
Die Kaufkraft des Vermögens der jungen Haushalte hat sogar um einen Drittel abgenommen, während das der Älteren um mehr als 40 Prozent stieg.
Im Jahr 2009 verfügten die von einer über 65-jährigen Person geführten Haushalte über ein Netto-Vermögen von durchschnittlich 170’500 Dollar, (Median), Haushalte von unter 35-Jährigen über ein solches von bloss 3’662 Dollar.
Besonders stark habe sich die Kluft zwischen Jung und Alt in den letzten schwierigen Wirtschafsjahren mit einer höheren unter den Jüngeren verbreitert. Aber auch langfristige Trends der sozio-ökonomischen Entwicklung spielten eine Rolle: Veränderungen im Arbeits- und Häusermarkt, Heiraten in höherem Alter, späterer Austritt aus dem Erwerbsleben sowie die veränderte ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
keine