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Georg Bochow
Sänger
Georg Bochow urde 1991 in Berlin geboren, ist halbrussischer Abstammung und hat als Kind in Kanada gelebt. Er hat das Stimmfach des Countertenors in Berlin bei Prof. Renate Faltin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler studiert. Sein Herz schlägt für die Werke Händels, wobei er sich momentan auch stark mit Neuer Musik auseinandersetzt. Er ist Teil des Opera Lab in Berlin, welches sich zwischen Popkultur und klassischer Musik bewegt.
Erste Erfahrungen als Countertenor sammelte er mit der Lautten Compagney in Berlin, wo er an den Händelfestspielen 2014-2019 die Rolle des Eustazio in «Rinaldo» sang. Zudem verkörperte er 2018 die Rolle der Cloride in «Parnasso in festa» wie auch 2019 Giustion in «Giustion» am Theater am Ring. 2020 sang er Telemachus aus «Odyssey» von Gardner am Delphi Theater in Berlin wie auch Sorceress in «Dido and Anaeas» von Purcell am Goethe Theater Bad Lauchstädt. 2021/2022 sang er Prince Gogo in «Le Grand Macabre» von Ligeti am mecklenburgischen Staatstheater. Er arbeitete mit Wolfgang Katschner, Mark Rohde und Gerd Amelung.
In der Spielzeit 21/22 ist Georg Bochow am Luzerner Theater als Erzbischof in der Oper «Perelà» zu sehen.