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Der Imperiale Ansatz, den ich im Beitrag über die USA verwendete, macht viel Sinn beim betrachten der Schweizer Geschichte und der aktuellen Situation.
Ich will Kenntnisse der Schweizer Geschichte nicht voraussetzten, aber kurz die drei Zyklen beschreiben, die in ihrer Länge etwa der Lebensdauer von Imperien von 250 Jahren entsprechen.
Der erste Zyklus ist typisch für ein Imperium: Gründung eines Stammlandes, Landeroberungen (Aargau, Thurgau (1415), Tessin) bis zur Überdehnung (Mailand), Niederlage (Marignano (1515)) und Rückzug. Das war das Ende der militärischen Expansion der alten Eidgenossenschaft der 13 Orte.
In der Zeit des zweiten Zyklus ist man stark mit der Reformation und dem Verhältnis Protestanten zu Katholiken beschäftigt. Außenpolitisch war die Eidgenossenschaft vertraglich an Frankreich angelehnt.
1798 marschiert Napoleon in der Schweiz ein und beendet den zweiten Zyklus. Untertanengebiete