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Die Abholzung der Wälder in Kenia ist zu einem großen Problem geworden. Nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schrumpften Kenias Wälder zwischen 1990 und 2010 von 10 Prozent auf 6 Prozent.
Kenia hat beschlossen, sich auf den Umweltschutz zu konzentrieren und hat kürzlich am 13. November einen Feiertag eingeführt, an dem das ganze Land zusammenkommt und Bäume pflanzt. Der Kabinettssekretär für Inneres und Verwaltung, Kithure Kindiki, gab bekannt, dass es das Ziel sei, das Land vor dem Klimawandel zu schützen. Die Kampagne ist Teil eines größeren Wiederaufforstungsprojekts, bei dem Kenia bis 2032 15 Milliarden neue Bäume kultivieren und pflegen will, in der Hoffnung, die zerstörte Natur wiederzubeleben.
Im Jahr 2022 ist bereits wieder ein Anstieg der Waldflächen zu verzeichnen. Allerdings sind Kenias Entwaldungsprobleme vor allem aufgrund des Bevölkerungswachstums und der hohen Nachfrage nach Holz sowie Dürren weiterhin gefährdet. Es wird erwartet, dass der Klimawandel in Zukunft eine noch größere Bedrohung für die Wälder darstellen wird, und ein Verlust der Artenvielfalt ist bereits zu beobachten.
Bäume sind wichtige Kohlendioxid-Luftfilter und wandeln es in Sauerstoff um. Bäume bieten auch Schutz für viele Pflanzen- und Tierarten und sorgen dafür, dass sich diese Arten vermehren und ausbreiten können. Aus diesem Grund ist die Wiederaufforstung ein zentraler Bestandteil vieler Klimaschutzbemühungen.
Kenia hofft, dass das Land wieder grüner wird, und die gesamte Bevölkerung ist eingeladen, an den nationalen Feiertagen an 47 Veranstaltungsorten im Distrikt teilzunehmen. Auch der „Kenya Forest Service“ ist mit im Boot und schätzt: „Wenn jede Person in Kenia in den nächsten 10 Jahren jedes Jahr 30 Bäume pflanzt, werden wir bis 2032 15 Milliarden Bäume gepflanzt haben.“
Bild: (c) Pexels.com/Akil Mazumder
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