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Neben der Rüstungsindustrie seien auch Wohngebiete betroffen. Das liess sich nicht unabhängig überprüfen. Russland bestreitet, zivile Ziele anzugreifen.
Der «Feind» versuche, Tschernihiw in ein zweites Mariupol zu verwandeln, meinte Arestowytsch. Die Hafenstadt Mariupol ist in den vergangenen Wochen schwer zerstört worden. Tschernihiw sei aber noch über den Landweg zu erreichen. «Die Einwohner können die Stadt verlassen.» Der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet weiterhin schwere Kämpfe in der Ostukraine.
Dagegen seien im Norden und Nordosten russische Soldaten in Richtung Staatsgrenze gedrängt worden, sagte Arestowytsch. Ukrainische Truppen hätten rund um Kiew mehr als 30 Dörfer zurückerobert.
Nach Gesprächen mit der Ukraine hatte Russland am Dienstag zugesagt, seine Kampfhandlungen bei Kiew und Tschernihiw deutlich zurückzufahren. Der Chef der Gebietsverwaltung von Sumy im Nordosten der Ukraine, Dmytro Schywyzkyj, schrieb im Nachrichtenkanal Telegram, dass russische Soldaten Militärtechnik nach Russland transportierten.