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Casey siegt im „Schatten“ von Tiger Woods
Dem 40-jährigen Engländer Paul Casey gelang auf dem bekannten Innisbrook-Platz in Florida mit 65 Schlägen (6 unter Par) eine ausserordentlich gute Schlussrunde. Diese benötigte er, um Woods und den schlaggleichen Amerikaner Patrick Reed auf den 2. Rang zu verweisen.
Sonst hätte Woods, der seit 2014 wegen diverser Verletzungen kaum noch je richtig hatte spielen können, möglicherweise seinen 80. Sieg auf dem amerikanischen Circuit errungen - den ersten seit August 2013. Auf Bahn 17 lochte Woods einen Monsterput zum Birdie, beim letzten Loch verpasste der langjährige Dominator das Ziel nur um Haaresbreite.
„Ich werde Stück für Stück besser und immer spritziger“, sagte er, „heute war ich nicht so locker, wie ich es mir gewünscht hätte, aber ich hatte eine gute Chance, den Sieg zu holen.“ Das Turnier in Florida hat ihm wieder Zuversicht gegeben, dass er die Weltspitze schlagen kann.
Nach seinem guten Auftritt in Palm Harbor wird Woods bereits wieder als einer der Favoriten auf den Titel beim Masters gehandelt. Das erste Major des Jahres wird vom 5. bis 8. April im Augusta National Golf Club im US-Bundesstaat Georgia ausgespielt. Sollte der ehemalige Weltranglisten-Erste bis dahin seine Lockerheit wiederfinden, ist nichts unmöglich. „Ich habe mich in eine gute Position gebracht, es sollte am Sonntag Spass machen“, sagte er.
Seinen Spass und Erfolg bezog auch der Sieger auf Superstar Woods. “I beat Tiger”, verkündete Casey auf Instagram. Es war sein zweiter Sieg nach 2009 auf der PGA Tour. Dazwischen hatte er viele Höhen und Tiefen durchlebt und auch einige Rückschläge hinnehmen müssen. "Das bedeutet mir unglaublich viel. Dass Tiger Woods dabei war und mit starkem Golf Druck ausübte, versüsst den Sieg noch mehr."