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Primo Levi, 1919 in Turin geboren, studierte Chemie. Ende 1943 wurde er als Jude und Mitglied der Resistenza verhaftet. Im Januar 1944 schaffte man ihn ins Lager Fossoli bei Modena, im Februar folgte die Deportation nach Auschwitz. Er überlebte und kehrte in einer endlosen Odyssee nach Italien zurück, wo er bis 1977 in der chemischen Industrie arbeitete. Kurz nach seiner Rückkehr veröffentlichte er 1947 »Ist das ein Mensch?«. Seine beiden autobiographischen Bücher, seine Romane und Erzählungen wurden mit wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet, seine Werke in alle Weltsprachen übersetzt. 1987 nahm sich Levi in Turin das Leben.
Alexander Fehling, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte an der Schauspielschule Ernst Busch. Im Theater und ersten Filmrollen machte er auf sich aufmerksam. Für seine Darbietung in »Am Ende kommen Touristen« erhielt er 2007 den Förderpreis Deutscher Film. 2008 war er als SS-Soldat Wilhelm in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds zu sehen, 2010 als Andreas Baader in Andres Veiels »Wer wenn nicht wir«. Auf der Berlinale 2011 wurde Alexander Fehling als Deutscher Shooting Star 2011 geehrt. Danach übernahm er Hauptrollen in »Das Labyrinth des Schweigens« und in der US-amerikanischen Fernsehserie »Homeland«. 2019 ist er in der Verfilmung von Daniel Glattauers »Gut gegen Nordwind« an der Seite von Nora Tschirner zu sehen.