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Weil bei der Nachkontrolle der Abzug bei der Waffe des Schweden dreimal durchfiel, musste er reglementsgemäss disqualifiziert werden. Damit konnten der Ungare Peter Sidi auf Platz zwei und der Schwede Johann Gustavsson auf Platz drei vorrücken.
Obwohl vier Schweizer Schützen für den Standardgewehr-Final mit 19 Teilnehmern qualifiziert waren, konnte sich in der Rangliste keiner ganz in den Vordergrund schieben. Marcel Ackermann, Stefan Brühlmann und Marco Müller belegten hintereinander die Plätze sechs bis acht und Jürg Luginbühl geriet als 16. im Feld der 18. Finalisten weit ins Hintertreffen. Dabei sah es nach den 20 Liegendschüssen für Ackermann (200) und Brühlmann (199) noch recht gut aus, doch spätestens nach dem Stehendschiessen zerschlugen sich die Hoffnungen jäh. Trotz ansprechenden Kniendleistungen zum Schluss blieb es bei weiteren herben Enttäuschungen im Lager der Schweizer Gewehrschützen.
In einem Einlagewettbewerb nach Cup-Formel mit den beiden jeweils Erstklassierten aus den fünf Cupfinaldisziplinen zum Abschluss, erreichte Sybille Eberle als einzig Qualifizierte aus dem Schweizer Lager den neunten Platz. Siegerin der spannenden und mit Geldpreisen dotierten Ausmarchung wurde überraschend die Dänin Charlotte Jakobsen.
Komplette Ranglisten hier.