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33. Erläutern Sie die fünf Grundfunktionen der Produktionsplanung und -steuerung jeweil in einem Satz
Produktionsprogrammplanung: Hier werden die zu produzierenden Erzeugnisse nach Art, Menge und Termin festgelegt.
Materialbewirtschaftung/Mengenplanung: Hier werden die für die Produktion benötigten Teile und Baugruppen bzw. die zu beschaffenden Materialien nach Art Menge und Termin festgelegt.
Termin- und Kapazitätsplanung: Hier werden die für die Produktion benötigten Durchlaufzeiten und Kapazitäten ermittelt und die Reihenfolge der Produktion festgelegt.
Auftragsveranlassung: Hier werden die Fertigung freigegeben und alle damit zusammenhängenden Arbeiten und Aufträge verteilt.
Auftragsüberwachung: Hier werden z.B. der Arbeitsfortschritt, die Kapaziättsentwicklung der Mitarbeitenden und Maschinen, die Lieferantenbestellungen und Wareneingänge kontrolliert.
34. Was ist unter Magazinierprinzip und Lokalisierprinzip zu verstehen? Antworten Sie in einem Satz.
Bei Magazinierprinzip werden die Waren einem festen Lagerplatz zugeordnet, während die Lagerplätze beim Lokalisierprinzip frei wählba sind und bei jeder Einlagerung ein "neuer" Lagerplatz bestimmt wird.
35. Beschreiben Sie die Ein- und Auslagerungsprinzipien Fifo und Lifo. Welche Vorteile sind mit diesem Prinzipien verbunden?
First in, first out (Fifo): Hier werden die zuerst eingelagerten Waren zuerst ausgelagert
weniger Lagerhüter
weniger "veraltete" oder verdorbene Artikel
geringe Kapitalbindung
Last in, first out (Lifo): Hier werden die zuletzt eingelagerten Waren zuerst ausgelagert. dieses Prinzip kommt v.a. aus Gründen der Weg- und Zeitoptimierung zur Anwendung. Es kann aber auch systembedingt aufgrund der eingesetzten Lagertechnik erforderlich sein.
weniger Umlagerungen
Vorausbestellungen können schneller bedient werden
36. Worin besteht die Ausgleichsfunktion eines Lager? Antworten Sie in einem Satz.
Ein Lager soll Schwankungen zwischen Angebot und Nachfrage abfedern und Differenzen zwischen Materialbedarf und -zufluss beseitigen.
37. Führen Sie mindestens vier externe Faktoren auf, die die Auswahl des Lagerstandorts (mit)bestimmen.
Darunter fallen alle Faktoren, die ein unternehmen nicht oder nur indirekt beeinflussen kann.
rechtliche und kulturelle Normen (z.B. Rechtssicherheit, Arbeitsethik)
Arbeitsmarkt (z.B. Reservoir und Qualifikation der Arbeiskräfte)
38. Welchen Vorteil und welchen Nachteil hat eine chaotische Lagerplatzzuordnung?
Chaotische Lagerodrung: Jeder Artikel kann auf jedem Beliebigen Lagerplatz gelagert werden.
Vorteil: es werden keine unnötigen Reservekapazitäten reserviert, was zu einem kleineren Lager führt.
Nachteil: es besteht die Gefahr, dass Artikel mit langer Verweilzeit Plätze blockieren, die nahe bei Ein-/Ausgang liegen.
39. Beschreiben Sie die auftragsorientierte, parallele Kommissionierung (inkl. Vor- und Nachteil).
Hier wird ein Auftrag in mehrere Zuständigkeitsbereiche aufgeteilt und die entsprechenden Teilaufträge von verschiedenen Personen positionsweise abgearbeitet. Am Schluss werden die Einzelpositionen zum Gesamtauftrag zusammengefasst.
Vorteil: Bei dieser Methode ist die Kommissionierleistung hoch (verschiedene Aufträge können gleichzeitig in den verschiedenen Lagern bzw. Lagerbereichen kommissioniert werden),
Nachteil: allerdings besteht bei einseitiger Belastung eines Zuständigkeitsbereichs auch die Gefahr von Engpässen.