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In Teilen der US-Hauptstadt Washington ist am Dienstag der Strom ausgefallen. Betroffen waren unter anderem das Weisse Haus und diverse andere Regierungsgebäude. Die tägliche Pressekonferenz des Aussenministeriums wurde abgebrochen.
Das Kapitol, Sitz des Kongresses, wurde einem Mitarbeiter zufolge über einen Generator versorgt. Auch in Teilen des Nahverkehrs musste auf Notstrom zurückgegriffen werden. Der Grund für den Ausfall war zunächst nicht bekannt. Eine Stellungnahme des zuständigen Stromkonzerns Pepco war nicht zu erhalten.
Damit war zum dritten Mal in kurzer Folge eine Hauptstadt von einem Stromausfall betroffen. Ende März brach in weiten Teilen der Türkei die Versorgung zusammen, darunter auch in Ankara. Wenige Tage zuvor war es in Amsterdam zu einem Blackout nach einer Überlastung des Netzes gekommen. (sda/reu)
«Ian» ist als einer der stärksten Hurrikans in der Geschichte Floridas auf Land getroffen und hat dem US-Bundesstaat heftige Winde, Regen und Sturmfluten gebracht. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde erreichte der Sturm am Mittwochnachmittag (Ortszeit) die Westküste des Sonnenstaates und lag dabei nur knapp unterhalb der Schwelle zur höchsten Hurrikan-Kategorie, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) mitteilte. Auf seinem Weg ins Landesinnere Floridas schwächte sich der Sturm dann ab.