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Auf Barma (Tschad) gibt es noch fast nichts aus der Bibel, aber es gibt die Schöpfungsgeschichte (1. Mose, Kapitel 1 bis 3), zu der eine Künstlerin Illustrationen gemacht hat. Die Bilder zum 1. Kapitel wurden ausgedruckt und werden nun in Gottesdiensten gezeigt. Das kommt sehr gut an, sowohl bei Christen, wie auch bei Muslimen. Auch Menschen aus anderen Sprachgruppen, die die Bilder gesehen haben, möchten sie gerne in ihren Sprachen haben, um sie im Gottesdienst benutzen zu können.
Obiges Bild wurde in einem Gottesdienst im Tschad aufgenommen, in dem Barma-Sprecher dabei waren. Da aber auch mehrere andere Sprachgruppen vertreten waren, wurde der Gottesdienst gleich in vier Sprachen abgehalten, um alle zu erreichen.
Im Moment können nur die drei ersten Kapitel des 1. Buchs Mose mit den Illustrationen gedruckt werden (dank Spenden). Da die Bilder so gut ankommen, überlegt man sich, ob vielleicht auch andere Geschichten in derselben Art illustriert werden sollten, z. B. die Sintflut oder das Leben Abrahams.
Ein Barma hat den übersetzten Text kürzlich auf Band gesprochen, damit die Geschichten auch auf Handys abgespielt werden können. So können sie die Leute kennenlernen, ohne dass sie lesen können müssen.
Unterdessen geht die Übersetzung des 1. Mose weiter. Im September konnten die Kapitel 4-11 mit einem Berater geprüft werden und wenig später standen die Kapitel 37-50 (Josefgeschichte) zur Überprüfung auf dem Programm.
Unter den Barma gibt es erst sehr wenige Christen. Machen Sie in unserer Gebetsinitiative mit und engagieren Sie sich im Gebet für diese Volksgruppe.