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Die spanische Justiz hat ein Auslieferungsgesuch der USA für einen früheren Manager der US-Grossbank JP Morgan abgelehnt, der an einem milliardenschweren Spekulationsverlust des Geldhauses beteiligt gewesen sein soll. Der Nationale Gerichtshof in Madrid begründete die Entscheidung damit, dass der von den USA mit einem internationalen Haftbefehl gesuchte Banker spanischer Staatsbürger sei.
Ausserdem habe der Mann die ihm zur Last gelegten Straftaten nicht in den USA begangen, sondern in Grossbritannien. Der Manager steht in den USA im Verdacht, als früherer Mitarbeiter von JP Morgan Chase in London zusammen mit einem Kollegen Verluste von Finanzwetten in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar verheimlicht zu haben.
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Möglichkeiten in Spanien
Die US-Justiz legt dem Spanier und einem aus Frankreich stammenden Kollegen Urkundenfälschung und Betrug an den Anteilseignern der Bank zur Last.
Der Banker war im August 2013 in Spanien festgenommen und unter Auflagen auf freien Fuss gesetzt worden. Das Gericht wies die US-Behörden auf die Möglichkeit hin, den Mann vor der spanischen Justiz zur Rechenschaft zu ziehen.
(awp/tno/gku)