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Gesetzliche Grundlagen des Glücksspiels
Art. 3 Abs. 1 SBG
«Glücksspiele sind Spiele, bei denen gegen Leistung eines Einsatzes ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht, der ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt».
Die Gesetzgebungshoheit für den gesamten Glücksspielbereich liegt beim Bund, diejenige im Spielbankenbereich primär bei der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK), die auch für den Vollzug des Spielbankengesetzes und dessen Ausführungserlasse zuständig ist.
Für Lotterien, Wetten und lotterieähnliche Veranstaltungen gilt das Lotteriegesetz. Insbesondere Wettbewerbe und Preisausschreiben fallen unter diese Kategorie. Für den Vollzug des Lotteriegesetzes sind die Kantone zuständig. In deren Auftrag überwacht die Lotterie- und Wettkommission (Comlot) den Lotterie- und Wettmarkt.
Der Vollzug des Lotteriegesetzes (LG) erfolgt primär durch die Kantone. Die Sektion Lotterien und Wetten übt die Vollzugsaufsicht aus, evaluiert und überprüft teilweise (kantonale) Urteile, gibt Stellungnahmen zuhanden der Gerichte und Behörden ab und beantwortet verschiedenste Anfragen aus dem Fachbereich.
Der Bundesrat will alle Geldspiele künftig umfassend in einem einzigen Gesetz regeln. Das neue Bundesgesetz über Geldspiele verbessert unter anderem den Schutz vor Spielsucht, Geldwäscherei und Wettkampfmanipulation. Die Abgaben für AHV/IV und für gemeinnützige Zwecke bleiben bestehen, Gewinne aus Lotterien und Sportwetten werden nicht mehr besteuert
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