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Die Regierung von Premierministerin Theresa May hat angekündigt, das Land aus dem Binnenmarkt und der Zollunion zu führen. Stattdessen will sie ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der EU schliessen. Doch die Zeit ist knapp. Grossbritannien muss bis März 2019 die Austrittsverhandlungen mit der EU beendet haben. Sonst droht ein unkontrolliertes Ausscheiden mit womöglich desaströsen Folgen für die Wirtschaft.
"Selbst mit dem grösstmöglichen Mass an gutem Willen ist es unvorstellbar, dass die Einzelheiten eines Abkommens Ende März 2019 klar sein werden", sagte Carolyn Fairbairn, Vorsitzende des Unternehmerverbands CBI (Confederation of British Industry) einer Mitteilung zufolge. Der Verband vertritt nach eigenen Angaben knapp 200 000 Unternehmen in Grossbritannien. "Unser Vorschlag ist, dass Grossbritannien im Europäischen Binnenmarkt und der Zollunion bleibt, bis ein abschliessendes Abkommen in Kraft ist", sagte Fairbairn.
Der Geschäftsführer des Industrieverbands EEF (Engineering Employers' Federation), Terry Scuoler, warnte, die Regierung riskiere mit ihrer Verhandlungsstrategie, die ein ungeregeltes Ausscheiden nicht ausschliesst, "schwerwiegende wirtschaftliche Schäden"./cmy/DP/stb
(AWP)