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Onkel Jack ist erfolgreich, traumhaft vermoegend und fit. Er wurde steinreich durch Heu. So ein erfolgreicher Mann wie er ist nicht zufireden, denn Erfolge und Geld machen einen nicht gluecklich. Er sucht etwas, was seinen Geist klaert und seinen Blick schaerft. Er ist erfolgreich, denn er ist fleissig. Er wendet sein Fleiss in seiner geistigen spirituellen Entwicklung an. Er prakatiziert Zazen, verschiedene Meditationstechnik. Er war in Himalaya, in Indien, in Thailand, in Nordtaiwan, in Suetaiwan und ueberall, wenn er hoert, wo ein guter Lehrer lehrt. Er will einen klaren Blick haben ueber ihn, sein Leben und sein Bussiness. Er sagte zu mir, dass wir einen klaren Geist verfuegen muessen um ein guter Geschaftsmann werden zu koennen. Aber er ist bereits ein erfolgreicher.
Er wollte mit mir sprechen, weil er glaubt, ich wuerde seine Nervoesitaet und seine Ambivalenz verstehen. Ambivalenz in einer Welt der Vergaenglichkeit – nach links oder nach links? Ist es wirklich so, wie ich es sehe? Wie wirklich ist es? Da sein Koerper vergaenglich ist, moechte er unbedingt noch klar werden bevor das Gesetz ihn wiederholt. Was ist das „es ist so wie es ist?“ fragte er emotionvoll. „Warum ist es so dringend es zu wissen?“ fragte ich ihn zurueck. “ Weil ich in meinem Alltag nicht findet, dass es so ist wie es ist. Ich sehe Dinge nicht so, wie sie sind. Ich lasse meine Wahrnehmung von meiner Memories beeinflussen.“ er ergaengzte gerne mit dem Beispiel mit dem Koelner Dom. Er flog gerne nach Kloen sagte er. Er liebt diese Kirche und sitzt gerne dort fuer Stunde. Aber er kann seine Gefuehle und Empfindung einfach nicht widergeben. Weil er keinen Zugang hat, zu seiner Intuition. Er besitzt einen guten Weinkeller, aber hat keinen Zugang zum Geschmack. Geschmack und Intuition, zwei Zwinglingsbruder. Ich fragte ihn, ob er kurz vor seinem Abflug eine Stunde inverstieren moechte in das, dass es so ist, wie es ist. Tee ist so wie er ist. Moechte er vielleicht Tee zuhoeren?
Onkel Jack kam, sher puenktlich. Ich trank gerade meinen Fruehstueckskaffee.
Zuerst tranken wir Bi Luochun, Jadeoolong und Lishan. Ich fragte ihn, ob er das Suesse schmeckte? Er sagte ehrlich, nein. Ich fragte ihn in eine Minuten noch einmal. Noch einmal sagte er Nein. Dann sagte ich ihm, es ist so wie er ist. Diese drei Tees schmecken suesslich. Er muss nun einfach innert fuenf bis zehn Minuten schaffen, es zu schmecken! Er war ein gehormsamer Schueler. Und fleissig dazu. Dann feangt er an selbst zu fragen, was bedeutet suess. Irgednwann sagte er, dass er das Suesse ploetzlich mit seinem Koerper verstanden hat! Das Suesse ist nicht das, was seine Erinnerung und Vergangheit als suess speichert. Das Suesse ist nicht das zuckerliche! Das Suesse ist das, was der Koerper automatisch verlangt, das liebliche, angenehme und geschmeidige! Der Koerper erkennt das, was es ist. Er war sehr gluecklich, denn er verstand, der Tee ist so wie er ist. Das kann er nicht mit seiner gewohnten Kategorie verstehen. Es ist etwas, was sein Denken hinterfragt. Es ist so, wie es ist.
Egal was in unserer Vergangenheit passiert, egal, was wir in unserer Vergangenheit koennen, man „muss“ alles vergessen koennen, um weiter zu kommen.
Onkel Jack lernt sehr schnell. Er merkte sofort den Unterschied zwischen einem Oolong zwischen 400 M. Ue. M. und einem Lishan (2600 M) Er kann den Geschmack nicht sehr gut wiedergeben, aber die Eigenschaften des Tees, leicht, schwer, grob oder elegant. Diese Qualitaet nimmt er sehr gut wahr – Dank seiner langjaehrigen Praxis in der Meditation.
Nach einer privaten Stunde war er sehr gluecklich. Er seufzte, von Tee kann man fuer das everydaylife so viel lernen. Eigentlich lernt man nicht die Qualifikation des Tees, sondern die Intuition und Wahrnehmung. Weil Tee so ist, wie er ist, lernt man die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Man laesst die Sprache des Verakeufers sein lassen und den Ruhm des Tees aussser dem Spiel. Man nimmt den Tee einfach so wahr wie er ist.
Er sagte, er kommt mich im Europa belaestigen. Ich will unbedingt zum Schobel und Dolder eingeladen werden. Er will wieder das Koelner Dom besuchen und wird versuchen, dass es so ist wie es ist, zu sehen.