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Selbsteinschätzungen und Ansprüche von Kindern, Eltern und Lehrpersonen im Vergleich
An der empirischen Studie "Medienkompetenz in der Informationsgesellschaft: Selbsteinschätzungen und Ansprüche von Kindern, Eltern und Lehrpersonen im Vergleich", die unter der Leitung von Daniel Süss, Hochschule für Angewandte Psychologie, Zürich, durchgeführt wurde, beteiligte sich das SIKJM als Partnerinstitution.
In der Studie wurden 9-, 12- und 16-jährige Kinder und Jugendliche in der Deutschschweiz danach befragt, von wem sie gelernt haben, mit Medien umzugehen. Dabei wurde unterschieden zwischen Medienhandhabung, Medienauswahl und dem Wissen über Medienwirkungen. Ergänzend wurden die Eltern und Lehrpersonen dieser Kinder befragt.
Das Ziel der Studie bestand darin, festzustellen, welche Personen für die Heranwachsenden als Vermittler von Medienkompetenz von besonderer Bedeutung sind. Dabei ging es nicht um ein Prüfen konkreter Kompetenzen, sondern um die subjektiven Einschätzungen der Betroffenen. Um den Stellenwert der verschiedenen Medien einzuschätzen, wurden neun verschiedene Medien resp. Medienangebote einbezogen: Buch, Fernsehen, Radio, PC-/Konsolenspiele, Computer, Internet, E-Mail, Mobiltelefon und Gameboy.