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Bei der Bauchhöhlenschwangerschaft hat sich die befruchtete Eizelle ausserhalb der Gebärmutter (Uterus) festgesetzt. Es ist dies eine seltene Form der Extra-Uterinen-Schwangerschaft. Die Eizelle heftet sich an der Bauchdecke an. Selten wird hieraus ein Fötus entwickelt.
Durch die Eileiter finden die befruchteten Eizellen normalerweise den Weg vom Eierstock bis zur Gebärmutter. Bei undichten oder verstopften Eileitern weicht die Eizelle in den Bauchraum aus. Von der Bauchhöhlenschwangerschaft ist die Eileiterschwangerschaft abzugrenzen.
Beschwerden, die auf eine Bauchhöhlenschwangerschaft hindeuten können, sind unter anderem:
Es gibt Frauen, die gar keine Symptome verspüren
Notfall: Hier muss der Arzt/Rettungsdienst gerufen werden:
Eine Bauchhöhlenschwangerschaft kann lebensbedrohlich sein.
Zur Diagnose einer Bauchhöhlenschwangerschaft werden verschiedene Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:
Etwa die Hälfte aller Bauchhöhlenschwangerschaften endet von selbst. Die befruchtete Eizelle entwickelt sich nicht und wird abgebaut.
Hat sich die Frucht in der Bauchhöhle bereits eingenistet, wird ein operativer Eingriff unumgänglich. In den meisten Fällen geschieht dies mittels Laparoskopie (Bauchspiegelung), selten muss der Bauch geöffnet werden (Laparotomie). Probleme bereiten dann die Entfernung des Mutterkuchens (Plazenta), der mit andern Organen verklebt sein kann (z. B. mit dem Darm). In diesem Fall müsste ein Teil des Darmes mitentfernt werden.
Eine fortgeschrittene Bauchhöhlenschwangerschaft ist ein lebensbedrohlicher Zustand und es muss sofort gehandelt werden. Die grösste Gefahr ist das Verbluten der Mutter.
Das Risiko, dass nochmals eine Bauchhöhlenschwangerschaft entsteht, liegt bei ca. 20%.
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