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Autor: Nicole Jegerlehner
granges-Paccot Vertreter des «Initiativkomitees gegen das Passivrauchen» hatten im November gegen die Organisatoren der Freiburger Messe eine Strafanzeige eingereicht: Sie wehrten sich dagegen, dass an der Freiburger Messe geraucht wurde, obwohl seit dem 1. Juni 2009 das Rauchen in öffentlichen Räumen verboten ist.
Stände nicht klar getrennt
Das Rauchen in Restaurants hingegen war damals noch erlaubt – und deshalb stellt der Freiburger Untersuchungsrichter Jean-Luc Mooser das Verfahren ein, wie er den FN erklärt: «Die Ausstellungsstände und die Restaurationsstände waren nicht klar voneinander abgetrennt», sagt Mooser. «Da war es schwierig, das Rauchverbot in öffentlichen Räumen strikte anzuwenden.»
«Verbot nicht ignoriert»
Der Untersuchungsrichter hatte den Präsidenten des Organisationskomitees der Freiburger Messe, Ruedi Vonlanthen, befragt. «Die Organisatoren haben das Rauchverbot nicht ignoriert», sagt Mooser. Sie hätten den Ausstellern Flugblätter verteilt, auf welchen die Problematik dargestellt worden sei. «Weil aber gleichzeitig zwei Regeln in Kraft waren, sorgte das für Verwirrung bei den Ausstellern.»
Bei der Messe im Oktober dieses Jahres stellt sich diese Problematik nicht mehr. Nun gelten an normalen Ständen wie bei Restaurationsständen die gleichen Regeln: Geraucht wird nirgends mehr.