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Der Verwaltungsrat des Genève Aéroport nahm bei der ordentlichen Sitzung vom 23.03.2016 den Vorschlag der Generaldirektion an und bestätigte die Vergabe der beiden Luftfahrtkonzessionen für die Bodenabfertigungsdienste des Linien- und Charterverkehrs an die Gesellschaften Swissport und Dnata.
Die Gesellschaften Swissport und Dnata haben die Ausschreibungen für die Vergabe der beiden Luftfahrtkonzessionen, die zur Sicherstellung der Bodenabfertigungsdienste des Linien- und Charterverkehrs ausgeschrieben wurden, gewonnen.
Die in der Schweiz geltende europäische Richtlinie verpflichtet die Flughäfen dazu, mindestens zwei Konzessionen auszuschreiben, um ein Monopol zu vermeiden und den Fluggesellschaften der Plattform eine Auswahl zu bieten.
Die erneute Erteilung der Konzessionen, welche für eine Dauer von sieben Jahren gewährt werden, erfolgte auf gesetzliche Anforderung.
Der Ausschreibungsentwurf wurde dem Verwaltungsrat und danach, im Juni 2015, den Fluggesellschaften vorgelegt. Die Ausschreibung selbst, die stark an die Regeln des öffentlichen Marktes angelehnt war (denen sie aber nicht unterliegt), wurde im Oktober 2015 veröffentlicht.
Die Evaluierung der Dossiers wurde von einem Expertenausschuss durchgeführt. Die Experten kamen aus unterschiedlichen Abteilungen des Genève Aéroport: aus der Abteilung Operations, aus dem Safety Office, aus der Abteilung für Sicherheit sowie aus der Abteilung für Finanzen und der Abteilung für Umwelt. Dieses Verfahren wurde vom Rechtsdienst und vom Verantwortlichen für Luftfahrtkonzessionen geprüft.
Bei der ordentlichen Versammlung bestätigte der Verwaltungsrat den Vorschlag der Direktion des Genève Aéroport.
Der Expertenausschuss musste aus mehreren geeigneten Dossiers eine Auswahl treffen.
Gemäss den Verfahrensregeln dieser Ausschreibung bezog sich die Bewertung der Bewerbungen nur auf den Inhalt der Dossiers. Also wurden die von den Bewerbern eingesetzten Mittel (Personal, Material, Zulieferer), das Erfüllen der Auflagen (Qualitätspolitik, Kontinuitätsmanagement, Politik der Sicherheit und Zuverlässigkeit, Umweltpolitik), ihre wirtschaftlichen und finanziellen Garantien und auch die Qualität der Präsentation des Angebots beurteilt.
Die vom Genève Aéroport getroffene und vom Verwaltungsrat angenommene Entscheidung wurde den beiden Gewinnern und auch den anderen Kandidaten, die sich an dieser Ausschreibung beteiligt hatten, mitgeteilt.
Gemäss dem Gesetz kann innerhalb von 30 Tagen nach der Bekanntgabe der Entscheidung beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Einsprache erhoben werden.
Bertrand Stämpfli