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Keine Topzeit an der Athletissima
Anlässlich des Meetings Athletissima stand Selina in einem internationalen 800-Meter-Rennen ausserhalb der Diamond League im Einsatz. Nach guten 750 Metern gingen der Toggenburgerin auf der Zielgeraden die Kräfte aus. In 2:01.58 Minuten lief sie auf Rang vier.
Mit dem Ziel, Saisonbestzeit zu laufen und die WM-Limite von 2:00.60 Minuten zu erfüllen, war Selina Büchel an der Athletissima über 800 Meter gestartet. Das Rennen über die zwei Bahnrunden, welches in Lausanne kein Diamond Race war, schien wie auf die Toggenburgerin zugeschnitten. In 57.67 Sekunden und 1:28.80 Minuten passierte die Spitze die 400- sowie die 600-Meter-Marke. Selina lief gut vorne mit, ohne dabei in Positionskämpfe verwickelt zu werden. Auf den letzten 50 Metern gingen der 27-Jährigen jedoch die Kräfte aus und sie musste sich noch von der bis anhin Viertplatzierten Slovakin Gabriela Gajanova ein- und überholen lassen. In 2:01.58 Minuten lief sie auf Rang vier. Gewonnen wurde das Rennen von Nelly Jepkosgei (Kenia), die in 1:59.45 Minuten unter der 2-Minuten-Marke blieb. «Die letzten 50 Meter waren richtig hart, ich kam fast nicht mehr ins ZIel. Insgesamt nehme ich aber sehr viel Positives von diesem Rennen mit. Ich startete aggressiver als bei den bisherigen Wettkämpfen, fand gut hinein und hatte trotz dem hohen Tempo ein gutes Laufgefühl. Darauf lässt sich aufbauen.» Bereits am kommenden Dienstag erhält Selina anlässlich des Meetings Spitzenleichtathletik Luzern die nächste Chance, die WM-Limite anzugreifen.