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Die Studie untersuchte Adoptionen aus Bangladesch, Brasilien, Chile, Guatemala, Indien, Kolumbien, Korea, Libanon, Peru und Rumänien, wie das Bundesamt für Justiz (BJ) in einer Mitteilung schrieb. Demnach gab es in diesen Herkunftsländern «Hinweise auf illegale Praktiken, Kinderhandel, gefälschte Dokumente und fehlende Herkunftsangaben».
Der Bundesrat bedauere, dass die Behörden ihre Verantwortung gegenüber diesen Kindern und ihren Familien nur unzureichend wahrgenommen hätten. «Diese Versäumnisse der Behörden prägen das Leben der damals adoptierten Personen bis heute», hiess es.
Die Kantone seien nun dafür verantwortlich, die Betroffenen bei der Herkunftssuche zu unterstützen. Ausserdem beauftragte der Bundesrat eine Expertengruppe, ihm bis Ende 2024 vertiefte Abklärungen vorzulegen.