Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03132.jsonl.gz/1128

Das Wichtigste in Kürze
- Am 8. Januar wäre Stephen Hawking 80 Jahre alt geworden.
- Google hat den Physiker mit einem Doodle geehrt.
Stephen Hawking war ein Mann, dessen brillanter Geist unentwegt auf Hochtouren lief. Von seiner Krankheit, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), hat er sich nicht abhalten lassen.
Der brillante Denker, der im März 2018 starb, wäre am 8. Januar 80 Jahre alt geworden. Google ehrt den Physiker mit einem Doodle. Hier gibt es einige aussergewöhnliche Fakten über sein Leben:
Gemeinsamkeit mit Galileo Galilei
Stephen William Hawking wurde im englischen Oxford am 8. Januar 1942 geboren, auf den Tag genau 300 Jahren nach dem Tod des berühmten Physikers und Astronomen Galileo Galilei (1564-1642). Während seiner Schulzeit bekam Hawking von seinen Klassenkameraden den Spitznamen Einstein. Damals ahnte noch niemand, wie passend sich dieser Name später erweisen würde.
Nur durchschnittlich
Stephen Hawking war kein guter Schüler. Obwohl der junge Stephen als Teenager bereits einen Computer aus recycelten Teilen baute, war er damals kein Überflieger. Er selbst sagte einmal, dass er nur mittelmässige Schulnoten hatte.
Teil einer aussergewöhnlichen Familie
Ein enger Familienfreund beschrieb die Familie Hawking einmal als «exzentrischen Haufen». Sie assen oft schweigend zu Abend, während jeder von ihnen ein Buch las. Stephens Vater war Tropenmediziner, seine Mutter Wirtschaftswissenschaftlerin.
Stephen Hawking hat nie die Hoffnung aufgegeben
Hawking war am Boden zerstört, als er mit 21 Jahren die Diagnose ALS erhielt. Einige Dinge hielten ihn offenbar von der schlimmsten Verzweiflung ab. Er soll sich ein Krankenhauszimmer mit einem Jungen geteilt haben, bei dem Leukämie diagnostiziert wurde.
Dadurch erkannte er, dass seine Situation im Vergleich zu dem, was sein Zimmergenosse durchmachte, «erträglich» war, heisst es. Für Hawking selbst soll die Krankheit der entscheidende Motor zu seiner wissenschaftlichen Karriere gewesen sein.
Sein Traum vom All
Laut Stephen Hawking kann die Menschheit die nächsten 1.000 Jahre nur überleben, wenn sie einen neuen Planeten findet, den sie besiedeln kann. Seiner Meinung nach sei die Erde zu fragil, als dass wir sie für immer als Wohnraum nutzen könnten. Sein grösster Wunsch war es deswegen, einmal persönlich ins All zu fliegen.
Als Sir Richard Branson (71) das erfuhr, lud er ihn umgehend zu einem Flug mit dem «Virgin Galactic»-Raumschiff ein. Doch ein anderer wurde wahr: Mit 65 Jahren konnte er Schwerelosigkeit erfahren und so - zum ersten Mal seit Jahrzehnten - den Rollstuhl verlassen.
Eine Stimme im All
Stephen Hawkings Asche wurde in der Westminster Abbey zwischen den Gräbern von Charles Darwin und Isaac Newton beigesetzt. Zur Gedenkfeier liess sich die Europäische Weltraumorganisation (ESA) etwas Symbolträchtiges einfallen: Die ESA sendete ein von Musik untermaltes Statement des berühmten Physikers ins All. Laut Hawkings Tochter handelte es sich um eine Botschaft des Friedens und der Hoffnung. Hawking rief dazu auf, gemeinsam und in Harmonie auf der Erde zu leben.