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Das Schröpfen hat seinen Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin und ist ein klassisches Ausleitungsverfahren. Diese Therapieform verfolgt das Ziel, Blockaden aufzulösen und so den Energiefluss des Körpers anzuregen.
Wie allen ausleitenden Verfahren liegt auch dem Schröpfen das Konzept der Humorallehre zugrunde. Die Ausgewogenheit der 4 Säfte (Blut, Schleim, schwarze Galle, gelbe Galle) ist hierbei die Grundvoraussetzung für Gesundheit.
Krankheit entsteht folglich aufgrund einer falschen Mischung dieser vier Körpersäfte.
Ein solches Ungleichgewicht kann beseitigt werden, indem man überflüssige Säfte nach aussen ableitet. Dies geschieht entweder über die Haut oder über andere Organe wie den Darm oder die Nieren.
Darüber hinaus ist Schröpfen auch eine Reiztherapie, bei der man sich das Prinzip der Reflexzonen zu Nutze macht: Verschiedene Hautbereiche, sogenannte Head-Zonen, sind über Nervenbahnen mit bestimmten inneren Organen verbunden. Ein erkranktes Organ kann auf diese Weise also direkt über den Hautbereich beeinflusst werden.
Das Schröpfen löst ausserdem verspannte Muskulatur, lockert das Gewebe und regt den Blut- und Lymphfluss stark an. Es wirkt somit schmerzlindernd, regulierend, das Immunsystem stärkend und beschleunigt Heilungsprozesse.
Diese Heilmethode greift also auf verschiedenen Ebenen und zeigt oftmals sehr rasch erstaunliche Erfolge...