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Die Mindestdauer der Lymphreinigung sollte 10 bis 14 Tage betragen.
Da das Lymphsystem keinen Antrieb besitzt (der Blutkreislauf hingegen wird vom Herzen angetrieben), besteht ein wichtiger Aspekt der Lymphreinigung darin, den Lymphfluss zu aktivieren. Dies gelingt z. B. durch folgende Massnahmen:
Zu einer effektiven Lymphreinigung gehören spezielle Kräuter, die in unterschiedlichen Zubereitungen eingenommen werden können, Lymphe über ganz verschiedene Wirkmechanismen reinigen und das Lymphsystem gleichzeitig stärken helfen.
Das Verdauungssystem steht direkt mit dem Lymphsystem in Verbindung. Ohne ein sauberes Verdauungssystem lässt sich die Lymphe folglich nicht reinigen.
Das Lymphsystem besteht aus zwei Teilen:
· dem Lymphgefässsystem aus Lymphgefässen, der darin fliessenden Lymphe (Lymphflüssigkeit) und den dazwischen geschalteten Lymphknoten,
· den lymphatischen Organen; dazu gehören z. B. Mandeln, Milz, bestimmte Bereiche der Darmschleimhaut und der Wurmfortsatz am Ende des Blinddarms.
Das Lymphsystem ist eine Art körpereigene Kläranlage, die das Körperwasser sauber und gesund hält, aber nur, wenn alles klappt. Das jedoch ist nicht immer der Fall. Von allen Seiten wird es überhäuft mit Abfällen, Giften, Schlacken, Fetten, Bakterien, Parasiten, entarteten Zellen und vielem mehr und muss nun zusehen, wie es all das entgiftet, verarbeitet, umverteilt oder möglichst schnell aus dem Körper ausleitet.
Die Gefässe des Lymphsystems verlaufen parallel zu den Blutgefässen. Doch gibt es zwei massgebliche Unterschiede zwischen dem Blutkreislauf und dem Lymphsystem:
· das Lymphsystem ist ein offenes System: Während der Blutkreislauf ein in sich geschlossenes System darstellt, ein Kreislauf ohne Anfang und ohne Ende, handelt es sich beim Lymphsystem nicht um einen Kreislauf, sondern um ein System mit Anfang und Ende. Es startet mit seinen feinsten Gefässen, den Lymphkapillaren mitten im Gewebe, um nach einer umfangreichen Reise durch den Körper in den venösen Blutkreislauf zu münden.
· das Lymphsystem hat keinen Antrieb: Der Blutkreislauf wird vom Herz angetrieben. Das Lymphsystem jedoch hat keine derartige zentrale Pumpe. Zwar kann sich das Lymphgefässsystem aktiv am Lymphtransport beteiligen, nämlich über peristaltikartige Wellen (ähnlich der Peristaltik im Verdauungssystem). Ohne die zusätzlichen Körper- und Muskelbewegungen sowie die Atembewegungen hätte es jedoch Probleme, im Fluss zu bleiben.
Die Reinigung der Lymphe findet in den Lymphknoten statt. Dabei handelt es sich um Filterstationen, die in regelmässigen Abständen gruppenweise entlang der Lymphgefässe postiert sind. Bekannte Orte für Lymphknotenansammlungen sind die Leiste, der Hals und die Achselhöhlen. Aber auch im Bauchraum finden sich sehr viele Lymphknoten.
In den Lymphknoten wird jedoch nicht nur gefiltert, sondern auch regelrecht entgiftet und vernichtet. Denn die Lymphknoten sind voller Fresszellen und stellen zusätzlich eine Art Ausbildungslager für bestimmte Abwehrzellen (Lymphozyten) dar.
Bei einem defekten Lymphsystem lässt die Leistungsfähigkeit der Lymphknoten bzw. der darin befindlichen Abwehr- und Fresszellen nach. Auch fliesst die Lymphe nur noch sehr langsam. Man spricht von einem Lymphstau. Die Folgen eines Lymphstaus und eines defekten Lymphsystems können sehr vielfältig sein:
Natürlich kann ein Lymphstau auch ein Symptom für andere Probleme sein (z. B. für Nierenkrankheiten, Herzinsuffizienz, Hormonstörungen)
Selbst Cellulite und Reiterhosen können von einem teildefekten Lymphsystem mitverursacht sein.
Bei einem überlasteten oder nur teilweise funktionierenden Lymphsystem gelangt nun die ungereinigte Lymphe ins Blut und vergiftet schleichend den gesamten Körper. Je nachdem, wo jetzt die Schwachstelle des einzelnen Menschen ist, bricht eine Krankheit aus. Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können sich ebenfalls entwickeln oder verstärken.
Kann das Lymphsystem auch eindringende Krankheitserreger nicht mehr umfassend abtöten, kommt es verstärkt zu Infekten. Dazu gehören bakterielle Infektionen, aber auch Pilz- und Virusinfektionen.