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Das zeigt die am Freitag veröffentlichte Gesamtrechnung der Sozialen Sicherheit des Bundesamts für Statistik. Der grösste Anteil, nämlich 67,6 Mrd CHF, floss in Altersleistungen. Die Gesundheitsversorgung verschlang 46,7 Mrd CHF. Ein weiterer grosser Ausgabenposten ist die Invalidität, für die 14,6 Mrd CHF ausgegeben wurden.
Die Ausgaben 2014 lagen 2,1% über jenen des Vorjahres. Damit war das Wachstum schwächer der langjährige Durchschnitt von 3,3%. Die Statistik zeigt allerdings auch, dass sich die Ausgaben für das System der sozialen Sicherheit seit 1990 mehr als verdoppelt haben.
Die Einnahmen sind ungefähr im Gleichschritt gewachsen. Sie lagen 2014 bei 204 Mrd CHF. Die Differenz zu den Einnahmen hat technische Gründe. Unter anderem rührt sie daher, dass heute noch mehr Beiträge in die zweite Säule eingezahlt als Renten bezogen werden. Rund zwei Drittel der Beiträge stammen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die öffentliche Hand trägt rund einen Viertel zu den Einnahmen bei.
Mit Kosten von 157 Mrd CHF verschlingt das System der sozialen Sicherheit 24,5% des Bruttoinlandprodukts (BIP). 1990 waren es noch rund 15% gewesen. Die Zunahme dürfte nicht zuletzt mit dem BVG-Obligatorium zusammenhängen, das 1985 in Kraft getreten ist. In der EU betragen die Sozialausgaben durchschnittlich 28% des BIP.
(AWP)