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Fuchs
Allgemeine Situation
Laut der Fallwildstatistik haben die Bestände seit 1986 stetig zugenommen. Die Abschüsse hingegen haben leicht abgenommen.
Dank seiner Anpassungsfähigkeit sind die Bestände vor allem auch in siedlungsnahen Gebieten gewachsen. Dies hat dazu geführt, dass Füchse sowohl in städtischen wie auch in ländlichen Regionen mit Menschen und Nutztieren häufiger in Kontakt treten.
In ländlichen Gebieten stieg der Druck auf die Kleintierhaltung an und in den städtischen Gebieten gewann das Phänomen der Stadtfüchse an Bedeutung.
Schutzmassnahmen
Die allgemeine Zunahme der Population hat auch vermehrt zu Schäden an Nutztieren geführt. Es gibt aber keine verlässlichen Daten, wie viele Schafe und Ziegen neben den beinahe alltäglichen Verlusten von Hühnern auf das Konto des Fuchses gehen.
Um die Herden zu schützen wurden aber bisher keine systematischen Präventionsmassnahmen getroffen. Gute Elektrozäune oder das Einstallen nachts sind mögliche Schutzmassnahmen.
Inwiefern Entschädigungszahlungen für nachweisliche Fuchsschäden vergütet werden, entscheiden die Kantone.