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Planungsarbeiten für Jahrhundertbauwerk beim Bodensee starten
Gefäss:
Um den Hochwasserschutz zu verbessern, soll das Abflussvermögen am Alpenrhein von der Illmündung bis an den Bodensee erhöht werden. Nun hat die Internationale Rheinregulierung (IRR) die Planungsarbeiten für das Grossprojekt ausgeschrieben.
Zum dritten Staatsvertrag der Internationalen Rheinregulierung (IRR) zwischen der Schweiz und Österreich gehören auch die Eröhung und die Sicherstellung des Abflussvermögens zwischen der Illmündung und dem Bodensee auf 3'100 Kubikmeter pro Sekunde. Im Rahmen einer Studie der Zürcher ETH Zürich ist überprüft worden, ob auf dieser kritischen Strecke auch eine Erhöhung auf 4'300 Kubikmeter pro Sekunde möglich wäre. Wie der Kanton St. Gallen in seiner Medienmitteilung schreibt, konnte die Machbarkeit nachgewiesen werden. Basierend auf diesen Ergebnissen soll nun ein Projekt erarbeitet werden, das sowohl den Sicherheitsanliegen als auch den ökologischen Anforderungen Rechnung trägt. Die Planungsarbeiten für das Generelle Projekt sowie die Umweltverträglichkeitsprüfung werden laut Kanton St Gallen nun gleichzeitig ausgeschrieben.
Es wird mit Kosten für das Projekt von rund 600 Millionen Franken gerechnet. Sie sollen von Österreich und der Schweiz gemeinsam getragen werden. Die Bauarbeiten beginnen nach Abschluss der aufwendigen Planungsarbeiten und der Bewilligungs- sowie Ausschreibungsverfahren voraussichtlich im Jahr 2017, Sie sollen insgesamt 20 Jahre dauern. (mai/pd)