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Was vorerst zu einer klaren Angelegenheit zu werden schien, wurde für Teichmann doch noch zu einem grösseren Stück Arbeit. Im ersten Satz geriet sie nach einer 5:0-Führung völlig aus dem Konzept und musste ihre Gegnerin noch einmal aufschliessen lassen. In diesen fünf verlorenen Games entschied die Linkshänderin lediglich drei Ballwechsel für sich. Im zweiten Satz sorgte die in Barcelona geborene und aufgewachsene Schweizerin mit dem zweiten Servicedurchbruch (zum 6:5) für die Entscheidung.
Teichmann, die als Nummer 38 im Ranking so gut klassiert ist wie noch nie und 28 Plätze vor Kanepi liegt, kam im dritten Duell mit der Estin zum ersten Sieg. Die ersten zwei Duelle, in denen sie ohne Satzgewinn geblieben war, liegen allerdings schon fünf und drei Jahre zurück.
In der zweiten Runde bekommt es Teichmann mit Magda Linette zu tun. Gegen die Polin, die Nummer 54 der Welt, hat sie noch nie gespielt.
Neuerliche Enttäuschung für Golubic
Einen unüblichen Verlauf nahm auch die erste Begegnung zwischen Golubic und Anisimova, den Nummern 46 und 82 in der Weltrangliste. Die Zürcherin fand im ersten Satz überhaupt keine Mittel gegen die 20-jährige Amerikanerin mit russischen Wurzeln, schaffte aber dank einer Willensleistung den Satzausgleich, um am Ende mit 0:6, 7:5, 4:6 doch den Kürzeren zu ziehen.
Die Niederlage gegen Anisimova steht am Ende einer Serie von Enttäuschungen, die Golubic seit den Olympischen Spielen in Tokio in Nordamerika hinnehmen musste. In fünf Turnieren gewann sie eine einzige Partie.