Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03438.jsonl.gz/654

Leitung: Dr. Bruno Capelli, Grosshöchstetten,
Dr. sc. nat., ehemaliger Verteidigungsattaché in Rom, Ankara und Wien
Der Schweizerische Bauernkrieg gehört zu den «vergessenen Kriegen» unseres Landes. In den meisten Geschichtsbüchern wird er in ein paar Nebensätzen oder wenigen Fussnoten abgehandelt. Die geringe Beachtung dieses Krieges führt dazu, dass die Folgen dieser Auseinandersetzung allgemein unterschätzt werden.
Der Bauernkrieg hatte seinen Ursprung im Entlebuch und sprang dann über ins Oberemmental. Schliesslich umfasste er weite Teile des schweizerischen Mittellandes sowie die Basler Landschaft. Der Krieg der Bauern gegen die städtischen «Obrigkeiten» endete für die Bauern in einer Katastrophe. Die Rache der Herrschenden war furchtbar. Dass es nicht bei dieser Katastrophe blieb, war schliesslich das Resultat obrigkeitlichen Erschreckens und der daraus resultierenden Mässigung.
Das Ganze soll anhand einer fiktiven Reise an Orte der damaligen Ereignisse dargestellt werden. An zwei Abenden soll dem Umfeld und den Ereignissen dieses Krieges nachgegangen werden. Beginnend mit dem Dreissigjährigen Krieg und endend mit den Resultaten dieser kriegerischen Auseinandersetzung, sollen die handelnden Personen und die Umstände der damaligen Zeit erörtert werden. Schliesslich soll auf gewisse Spuren dieser «fernen» Ereignisse hingewiesen werden, die bei genauem Hinschauen bis heute erkennbar sind.
Voraussetzungen: Interesse an Geschichte, Neugier