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"Einen Einfluss auf die Guidance für das laufende und das kommende Jahr hat dies nicht", so die Sprecherin weiter. Der Auftrag für die Lieferung von Stahl für bunkerbrechende Bomben mit einem Volumen von 420 Millionen Dollar und einer Laufzeit von fünf Jahren sei erst ab Ende 2019 gebucht worden.
Laut der Sprecherin prüft Schmolz+Bickenbach rechtliche Schritte. Der Entzug des Auftrags sei damit begründet worden, dass es sich bei Finkl um ein Unternehmen unter ausländischer Kontrolle handle. "Das war zu Beginn der Ausschreibung bekannt und daran hat sich seitdem nichts geändert", so die Sprecherin.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf die US-Luftwaffe über den Entzug der Order berichtet. Die Entscheidung beruhe auf einer Beschwerde von Politikern, hiess es dort. Finkl hätte zu der Ausschreibung gar nicht zugelassen werden dürfen, da es sich im Besitz der Schweizerischen Schmolz+Bickenbach, und damit in ausländischem Besitz befinde. Zudem habe S+B mit Viktor Vekselberg Beziehungen zu einer Person, die auf der US-Sanktionsliste stehe, heisst es in dem Artikel. Dies sei jedoch nicht Gegenstand der Kritik gewesen.
Die Aktien von Schmolz und Bickenbach reagieren negativ auf die Nachrichten und verlieren im frühen Handel am Freitag 4,6 Prozent. Der Gesamtmarkt notiert leicht im Plus (SPI +0,1%).
yr/ra
(AWP)