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Inhaltsverzeichnis
Widerristhöhe: Rüden 54 – 60 cm / Hündinnen 50 – 56 cm
Gewicht: Rüden 20 – 25 kg / Hündinnen 16 – 20 kg
Lebenserwartung: 12 – 14 Jahre
Herkunft: Sibirien
Art: Schlittenhund, Begleithund
Charakter: der Samojede ist freundlich, selbstständig, eigenständig, lebhaft, aufgeschlossen, intelligent
Farben: reinweiß, cremeweiß, bisquit
Verhalten und Wesen vom Samojede
Der Samojede ist ein sehr lebhafter Hund, der die Welt erkunden möchte. Er ist ein sehr geselliger Typ, der sich gerne in der Nähe seiner Liebsten aufhält. Da der Schlittenhund einen sehr eigensinnigen Kopf hat, braucht er eine konsequente Erziehung.
Mittels gewissen Regeln und einer artgerechten Haltung wird er zu einem liebevollen und aufgestellten Familienmitglied.
Ursprung und Geschichte
Der weiße Schlittenhund kommt ursprünglich aus Sibirien und zählt zu den nordischen Hunderassen. Seinen Namen verdankt er den Samojeden Stämmen, die in Nordrussland und in Sibirien ihre Heimat hatten.
Sie nutzten die lebhaften Hunde zum Hüten und Jagen und setzten sie als Schlittenhunde ein. In der Nacht wurden die Hunde vermehrt in die eigenen Behausungen mitgenommen, wo sie den schlafenden Menschen Wärme spendeten.
Der britische Zoologe Ernset Kilburn Scott und der Südpolforscher Robert Falcon Scott, verbrachten mehrere Monate bei den Samojeden Stämmen, wo sie auch die Hunde genau kennenlernten.
Als der Zoologe sich im Jahr 1889 auf den Rückweg nach England machte, nahm er ein erstes Exemplar des Samojeden mit nach Hause. Nur kurze Zeit später im Jahr 1909 wurde der erste Standard der Rasse erstellt.
Haltungsempfehlung
Der Samojede ist sehr menschenbezogen und deshalb eignet er sich trotz seines wetterfesten Felles als einzelner nicht für eine Haltung im Zwinger. Ein ganzes Rudel kann jedoch problemlos draußen gehalten werden. Mit einer entsprechenden Angewöhnung an Kinder und Artgenossen wird der Samojede ein perfekter Familienhund.
Er ist im Großen und Ganzen ein sehr gelehriges Wesen, welches Aufgaben gerne annimmt. Als Halter eines Samojeden muss Dir klar sein, dass er noch immer einen großen Jagdtrieb hat und deshalb gewisse Regeln im Alltag Pflicht sind.
Da es sich bei den Schlittenhunden um sehr bellfreudige Rassen handelt, sollte dieses Verhalten bereits in den jungen Jahren unterbunden werden. Weiterhin braucht er genügend Aufmerksamkeit im Alltag. Spaziergänge und Erlebnisse in der Natur ist ein Muss.
Der Vierbeiner muss täglich körperlich und geistig ausgelastet werden. Wird dem Hund zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, kommt es vor, dass Haus und Garten innerhalb kürzester Zeit auf den Kopf gestellt werden.
Beschäftigungsmöglichkeiten
Der Samojede ist für viele Aktivitäten zu begeistern.
Weiterhin trifft man den Samojeden vermehrt bei verschiedenen Aktivitäten an.
- Begleithund
- Rettungshund
- Schlittenhund
- Therapiehund
Wichtig ist einfach, dass die gewählte Aktivität dem Hund sowie dem Menschen Spass bereitet. So wird die Verbindung sowie das Vertrauen vom Hund-Mensch-Team gestärkt.
Krankheiten
Glaukom (Grüner Star)
Beim Glaukom handelt es sich um eine Augenkrankheit, wobei es zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks kommt. Dies kann innerhalb von kürzester Zeit zur Erblindung am betroffenen Auge führen. Mehr über Glaukom findest Du hier.
Hüftgelenksdysplasie (HD)
Bei einer Hüftgelenksdysplasie beim Hund sitzt die Gelenkkugel nicht richtig in der Gelenkpfanne. Das führt in der weiteren Folge zu schmerzhaften Problemen. Die Krankheit ist erblich bedingt und tatsächlich bei zahlreichen Hunderassen anzutreffen.
Katarakt / Grauer Star
Katarakt, auch als grauer Star bekannt, ist eine häufig auftretende Krankheit beim Samojeden. Es ist eine der häufigsten Erblindungsursache beim Hund. Katarakt bezeichnet dabei eine Trübung der Linse im Auge. Dies kann Folge von einer Erkrankung oder Verletzung sein.
Eine tierärztliche Behandlung ist dann zwingend nötig. Leider vererbet sich die Krankheit dann in vielen Fällen. Hier mehr Informationen über Katarakt.