Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/169950

<h2>SubmittedText<h2><p>Nachdem in den Bahnhöfen von Freiburg und Lausanne die Bahnhofbuffets geschlossen worden sind, frage ich den Bundesrat:</p><p>1. Nach welchen Kriterien vermieten die SBB die Restaurationsflächen in ihren Bahnhöfen?</p><p>2. Wie viel Fläche wird von Café-Restaurants gemietet?</p><p>3. Wie hat sich in den letzten Jahren auf der vermieteten Fläche das Verhältnis von Fastfood zu traditioneller Verpflegung entwickelt?</p><p>4. Führt die zunehmende Vermietung von Bahnhofsfläche an grosse Fastfood-Ketten nicht zu einer Uniformierung des Verpflegungsangebots in den grossen Schweizer Bahnhöfen?</p><p>5. Kann neben Fastfood und Café-Restaurants nicht auch eine traditionelle Gastronomie beibehalten werden?</p><p>6. Werden mit dieser Zunahme und angesichts der demografischen Entwicklung nicht einer Bevölkerungsgruppe, nämlich der älteren Generation, zusehends ihre Treffpunkte weggenommen?</p><p>7. Sollten die SBB bei der Vermietung von Fläche in ihren Bahnhöfen nicht in erster Linie darauf bedacht sein, lokale Produkte anzubieten, die das Aushängeschild unserer Regionen sind?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Als Eigentümer gibt der Bundesrat den SBB für jeweils vier Jahre die strategischen Ziele vor. Er erwartet von den SBB, dass sie u. a. die Bahnhöfe attraktiv gestalten und deren Entwicklung und Ausbau zu kundenfreundlichen Dienstleistungszentren nachfrageorientiert vorantreiben. Im Rahmen dieser Ziele sind die SBB zuständig für die Bewirtschaftung der kommerziellen Flächen der Bahnhöfe. Auf die operative Tätigkeit des Unternehmens nimmt der Bundesrat grundsätzlich keinen Einfluss und damit auch keine Stellung zu entsprechenden Entscheiden. Die SBB müssen sich jedoch wie andere Unternehmen den veränderten Anforderungen und Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft anpassen können.</p><p>Weitere Auskünfte zu den konkreten operativen Fragen erteilen die SBB direkt.</p>  Antwort des Bundesrates.