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Das Wichtigste in Kürze
- Der siebte Tag im Prozess gegen Blatter und Platini ist gestartet.
- Die Fifa hält ein vierstündiges Plädoyer.
- Den beiden Ex-Präsidenten der Fifa und der Uefa wird Betrug vorgeworfen.
Im Vertrag gebe es keinen Hinweis darauf, dass die an Platini ausgezahlten 300'0000 Franken lediglich eine «Anzahlung» seien. Und auch nicht darauf, dass der Ex-Uefa-Präsident jährlich eine Million Franken für seine Beratertätigkeit erhalten sollte. Dies sagte die Verteidigerin der Fifa, Catherine Hohl-Chirazi, am Donnerstag vor Bundesstrafgericht.
Blatter wird Betrug vorgeworfen
Die Bundesanwaltschaft wirft den beiden Ex-Präsidenten Betrug vor. Blatter soll eine Zwei-Millionen-Zahlung für angebliche Beraterdienste Platinis für die Fifa zwischen Juli 1998 und Juni 2002 gutgeheissen haben. Die Bundesanwaltschaft sieht keine rechtliche Grundlage für diese Zahlung.
Die beiden Beschuldigten haben die Vorwürfe in der vergangenen Woche vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona in aller Deutlichkeit zurückgewiesen. Platini sieht in der Anklage einen Komplott. Dieser habe dazu gedient, ihn als Fifa-Präsidenten zu verhindern und den Weg für Gianni Infantino freizumachen.