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Diese Gebirgsrasse stammt aus dem Sarganserland. Sie wird nur in einigen wenigen Gebieten der Kantone St. Gallen und Graubünden gezüchtet. Die Stiefelgeiss hat ein eigenes Herdebuch und wird durch Pro Spezie Rara und den Bund gefördert.
Die Stiefelgeiss ist eine robuste und genügsame Ziege. Sie eignet sich ausgezeichnet für das Berggebiet. Es werden zwei Typen unterschieden, der "Schwarzstiefel" und der "Braunstiefel". Typisch für die Stiefelgeissen sind die langen Grannenhaare auf dem Rücken, das "Mänteli", und an den Beinen die "Hösli".Vor allem durch die Behaarung unterscheidet sich die Stiefelgeissen von anderen, ähnlich gefärbten Rassen, wie der gemsfarbigen Gebirgsziege. Zusätzlich zum Typ werden die Farbschläge dunkel, hell und silber-grau unterschieden, welche sich auf die Grundfarbe beziehen.
Die Stiefelgeiss zeichnet sich durch gute Aufzuchteigenschaften und Mastfähigkeit mit ausreichender Milchproduktion für Zwillingsgeburten aus. Alle Tiere sind gehörnt.