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Lukrative Vergabe der neuen Mobilfunkfrequenzen, die bis 2028 gültig sind. Sunrise bezahlt am meisten. Nun kann der LTE-Ausbau beginnen.
Die Vergabe von neuen Schweizer Mobilfunkfrequenzen ging ohne Überraschung über die Bühne: Swisscom, Sunrise und Orange haben im Rahmen der Internetauktion, die vom 6. bis 22. Februar dauerte, entsprechende Frequenzblöcke ersteigert
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Die drei "üblichen Verdächtigen" haben zusammen 996'268'000 Franken für die Frequenzblöcke bezahlt - also einiges mehr als den Mindestpreis. Am meisten bezahlt hat Sunrise mit 480 Millionen Franken. Für die ersteigerten Frequenzen zahlt Swisscom total rund 360 Millionen Franken. Orange hat 155 Millionen Franken bezahlt.
In den heute freien und per 2014 bzw. 2017 frei werdenden Mobilfunkfrequenzen werden die drei Telcos ihre Netze ausbauen, vor allem mit der neuen Mobilfunktechnik LTE (Long Term Evolution), die höhere Bandbreiten ermöglicht. Die Lizenzen sind bis 2028 gültig.
Nur Gewinner?
Orange, Sunrise und Swisscom geben sich in entsprechenden Medienmitteilungen zufrieden mit der Vergabe. Der ehemalige Monopolist Swisscom konnte nach eigenen Angaben alle gewünschten Frequenzblöcke ersteigern. Im Vergleich zu heute wird Swisscom künftig gut doppelt so viel Frequenzspektrum für das Mobilfunknetz zur Verfügung stehen. Swisscom gelang es, gut 42 Prozent der für den Mobilfunk verfügbaren Frequenzbänder zu ersteigern.
Sunrise hingegen hat sich fast 40 Prozent der "wertvollen tiefen Frequenzbänder von 800 und 900 MHz" gesichert, so eine Mitteilung. Hier habe man den Mitbewerber Orange weit hinter sich gelassen, betont Sunrise.
Orange spricht dennoch von einem "sehr guten Ergebnis" und von einem "ausgezeichneten Mix bei den künftigen Frequenzbändern". Orange hat bei der Auktion bei allen verfügbaren Frequenzbändern mitgeboten, den Fokus jedoch auf die 1.8 GHz- und 2.1 GHz-Frequenzen gelegt, wo der Telco letztlich fünf respektive vier Lots erwerben konnte. Zusätzlich konnte sich Orange 2 Lots im 800 MHz, 1 Lot im 900 MHz sowie 4 Lots im 2.6 GHz-Band sichern. (mim)