Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03381.jsonl.gz/3341

Blog
Hier ein relativ guter Artikel zum Migrationsgeschehen vom Altbundesrat Kaspar Villiger.
Es werden einige gute Argumente wie z.B. der Vorteil der raschen Integration aufgeführt, es sind aber auch einige Schwächen im Text erkennbar. So migrieren m.E. aktuell nicht überwiegend die Wohlhabenden aus den ärmeren Ländern nach Europa. Untersuchungen ergaben, dass unter den jetzigen Migranten aus dem nahen Osten jeder Sechste ein Analphabet ist und sie im Schnitt 5 Pisajahre in der Bildung im Verhältnis zum Zielland zurückliegen.
Über eine Berufsausbildung, die unserem Standard entspricht, verfügen nur die allerwenigsten.
Nach den Aussagen von Wissenschaftlern, die diesen Kulturkreisen entstammen und wohl am Ehesten den soziokulturellen Hintergrund der Migranten einschätzen können, sind es aktuell die Ärmeren, die z.B. von der ganzen Grossfamilie unterstützt, über die Flüchtlingsroute nach Europa geschickt werden um entweder finanzielle Mittel zurückzusenden oder die Familie nachzuholen.
Die Wohlhabenderen dagegen verfügen nebst ihren finanziellen Ressourcen über ein internationales Beziehungsnetz und häufig über Verwandte in Saudi Arabien, Europa oder Übersee. Die Möglichkeiten zur Migration sind bei diesen völlig anders.
Zur Zeit sind solche Diskussionen notwendiger denn je:
http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/zuwanderungspolitik-migration-fluch-oder-segen-ld.105936#kommentare
Sehr interessante Dokumentation von arte, hier ein link dazu bei youtube.
Es wird gezeigt, wie ein Journalistenteam eine v?llig unzureichende Studie zum Abnehmen mit Schokolade durchf?hrt und in Umlauf bringt und diese dann, weil sie reisserisch wirkt, von allen m?glichen Medien auf der Welt aufgegriffen und ohne ?berpr?fung wiedergegeben und verbreitet wird.
Interessantes aus der Welt der Wirtschaft. Das könnte erklären, wie Griechenland plötzlich wieder aus dem Nichts so liquide war, 450 Millionen Euro an den IWF zurückzuzahlen.
http://finanzmarktwelt.de/skandal-woher-griechenland-die-450-mio-euro-fuer-den-iwf-hatte-11144/
Glaubt man dieser Studie, so wird die Ernährung nicht zwingend gesünder, wenn sich der Wohlstand eines Landes steigert. Die Nahrungsmittelindustrie tut uns wohl kaum Gutes, wenn sie uns solche Fertignahrung anbietet.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61888/Ernaehrung-Neue-US-Empfehlungen-und-eine-kritische-Welternaehrungsstudie