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Die USA haben es auf die alten Tiger-Kampfjets der Schweizer Luftwaffe abgesehen. Die US-Navy möchte dem Bund 22 Maschinen abkaufen, die mittlerweile nicht mehr im Einsatz sind. Das Geschäft steht kurz vor dem Abschluss. Im «President's Budget» von Donald Trump für das Jahr 2020 sind bei der Navy knapp 40 Millionen Dollar für den Deal reserviert, wie Recherchen der Sonntagszeitung zeigen.
Die Auslieferung der F-5 Tiger soll ab Januar 2021 erfolgen. Die Schweizer Seite bestätigt die Pläne. Gemäss Armasuisse fanden diesen Sommer Verkaufsgespräche statt. Der Vertrag sei zwar noch nicht unterzeichnet. Sobald das US-Verteidigungsbudget von Kongress und Senat bewilligt sei, könne der Vertrag jedoch abgeschlossen werden. Nebst den 22 Jets soll die Navy auch Ersatzteile und Bodenmaterial erhalten. Die F-5 Tiger sind mittlerweile 35-jährig oder noch älter. «Wenn die Amerikaner das Alteisen übernehmen wollen, sollen sie das tun», sagt GLP-Nationalrat und Sicherheitspolitiker Beat Flach.
«Dies ist besser, als wenn die Tiger auf einem Abstellplatz verrotten.» Die amerikanischen Seestreitkräfte, die auch über eine Luftwaffe verfügen, wollen die Jets aus der Schweiz updaten und danach in Übungskämpfen als gegnerische Maschinen einsetzen.
(red)
Die US-Regierung hat den Tod eines US-Bürgers in einem ägyptischen Gefängnis verurteilt. Der 64-jährige ägyptisch-stämmige Taxifahrer Moustafa Kassem sei nach sechs Jahren Haft in Ägypten gestorben, teilten Kassems Rechtsanwälte mit.
«Sein Tod war unnötig, tragisch und vermeidbar», kritisierte der ranghohe US-Diplomat David Schenker. Kassem befand sich seit Ende 2018 im Hungerstreik, zuletzt nahm er auch keine Flüssigkeiten mehr zu sich.
Schenker sprach der Familie des Verstorbenen sein Beileid …