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Die Partei schreibt in einer Mitteilung, die enge Zusammenarbeit mit den bürgerlichen Parteien im Regierungsratswahlkampf, verbunden mit der Blockbildung im Kantonsparlament, sei für die BDP «nicht von Vorteil» gewesen. Eigenständige Positionen - zum Beispiel im Bereich Raumplanung, Handänderungssteuer oder beim Pensionskassengesetz, seien von den Wählern kaum noch erkannt worden.
Der BDP wurde auch zum Verhängnis, dass sie auf Listenverbindungen mit Mitteparteien verzichtete. Berechnungen zeigten, dass sie mit solchen Verbindungen bis zu sechs Sitze hätte halten können.
«Der Verlust bei den Wähleranteilen beträgt 30 Prozent, der Sitzverlust aber fast 50 Prozent», sagte Parteipräsident Heinz Siegenthaler. Die Arbeitsgruppe, welche die interne Analyse vornahm, sehe aber keinen Grund für eine Kurswechsel.
Verbesserungen bei der Kommunikation nötig
Die Arbeitsgruppe sieht aber Handlungsbedarf bei der internen und externen Kommunikation sowie bei der Organisation der Partei und deren Organe. Es sei auch eine Verjüngung nötig. Wie BDP-Nationalrat Lorenz Hess sagt, stelle die Partei den Präsidenten Heinz Siegenthaler aber nicht in Frage. Siegenthaler beabsichtigt laut eigenen Angaben ohnehin nicht, über Ende 2015 hinaus Parteipräsident zu bleiben.
Laut BDP-Nationalrat Lorenz Hess dürfte es einige Monate dauern, bis geeignete Massnahmen - auch personelle - ausgearbeitet seien.