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Was ist Schmerz
Jeder hat irgendwann im Leben einmal Schmerzen gehabt. Es handelt sich um eine Empfindung, die in gewissem Sinne sogar als nützlich gelten kann: Was würde geschehen, wenn wir eine Hand auf eine heiße Herdplatte legen könnten, ohne dabei Schmerzen zu verspüren? Der Schmerz ist daher ein Signal, das uns zu verstehen gibt, dass irgendetwas nicht stimmt, zum Beispiel könnte es sich um einen Schaden an einem Organ oder Gewebe handeln.
Dieses Konzept wird in der wissenschaftlichen Definition von Schmerz ausgedrückt: es handelt sich dabei um “ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird”.
Der Schmerz selbst kann auch aufgrund seiner Dauer definiert werden. Man spricht von akutem und von chronischem Schmerz, wobei ein Schmerz als chronisch gilt, wenn er über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten anhält. Während der akute Schmerz in mancher Hinsicht als nützliches Signal angesehen werden kann, da er uns darauf aufmerksam macht, dass irgendwo im Körper etwas nicht stimmt, sind chronische Schmerzen häufig „sinnlos“ geworden, da sie uns nicht länger vor einem bestehenden Problem warnen. Im Falle von chronischen Schmerzen ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen.
Schmerz ist an sich eine subjektive Erfahrung, wenn man aber für seine Beseitigung Hilfe sucht, sollte man ihn beschreiben können, angefangen bei der Intensität des Schmerzes. Aber wie kann man den Schmerz messen? Am einfachsten ist dies mithilfe einer Messskala. Die bekannteste ist die sogenannte „VAS“ (Visuelle Analog-Skala für Schmerzen): Es handelt sich dabei um eine 10 cm lange Linie, die die Punkte „0“ (keine Schmerzen) und „10“ (stärkste vorstellbare Schmerzen) miteinander verbindet.
Wer die Stärke des verspürten Schmerzes „messen“ will, gibt auf dieser Linie einen Punkt an. Seine Entfernung von Null (gemessen in Millimetern) zeigt einen bestimmten Punkt an, der der empfundenen Schmerzstärke entspricht. Schmerz ist an sich eine subjektive Erfahrung, wenn man aber für seine Beseitigung Hilfe sucht, sollte man ihn beschreiben können, angefangen bei der Intensität des Schmerzes.
Eine weitere einfache Messskala ist die verbale Skala VDS, bei welcher der empfundene Schmerz mithilfe einer vorgegebenen Definition (kein Schmerz, sehr gering, gering, mittel, stark, sehr stark) festgelegt wird.
Neben der Darstellung der Schmerzintensität ist es ebenfalls sinnvoll, die Art der Schmerzen beschreiben zu können, da dies dem Arzt bei der Bestimmung der Ursache Ihrer Schmerzen behilflich sein kann. Die Schmerzen können etwa als stechend oder drückend, als ziehend oder brennend bezeichnet werden, oder mit einem schweren Balken oder einem einschnürenden Ring verglichen werden.
Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen für das Auftreten von akuten Schmerzen, die in einem verantwortlichen Versuch der Selbstmedikation behandelt werden können. Zu den häufigsten gehören: Kopfschmerzen, Zahnschmerzen,, Rückenschmerzen, Menstruationsschmerzen, Muskelschmerzen und Gelenk- und Bänderschmerzen. Außerdem können Schmerzen im Verlauf allgemeiner Erkrankungen wie etwa bei Grippe auftreten.