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Bei einem kleinen Land wie der Schweiz gilt natürlich überall die gleiche Zeit – in anderen Ländern ist die Situation deutlich komplizierter.
Dass die flächenmässig grössten Länder der Welt wie Russland oder die USA viele verschiedene Zeitzonen haben, verwundert nicht. Doch auf den ersten Blick etwas überraschend ist das Land mit den meisten Zeitzonen – unser Nachbar Frankreich. Natürlich liegt der europäische Teil in der gleichen Zone wie die restlichen Länder Mitteleuropas, also seit diesem Wochenende in der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ), vorher in der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ).
Zum französischen Staatsgebiet gehören allerdings auch Dutzende Territorien ausserhalb von Europa: Einige Beispiele sind Französisch-Polynesien und Neukaledonien im Pazifik, Saint-Pierre und Miquelon und Guadeloupe in der Karibik oder Réunion und Mayotte im Indischen Ozean. So kommt die Grande Nation auf zwölf verschiedene Zeitzonen.
Obwohl es sich um eine (verhältnismässig) kleine Landfläche handelt, hat Frankreich also eine grosse geografische Breite vorzuweisen.
Nach Frankreich folgt der Grossstaaten Russland mit 11 Zeitzonen. Insgesamt 9 verschiedene Zonen weisen Australien, Grossbritannien (ebenfalls inklusive Überseegebiete) und die Antarktika – dort wird die Zeitzone einfach durch den entsprechenden Breitengrad zugeteilt. 6 unterschiedliche Zeitzonen gibt es in Kanada.
Ein weiterer Spezialfall ist China. Obwohl sich das Land aufgrund seiner Ausdehnung in gleich fünf Zeitzonen aufteilen müsste, herrscht im ganzen Land die «China Standardzeit» (UTC+8). Für Peking und Shanghai passt das super – doch im westlichen China ist es bereits 15 Uhr, wenn die Sonne «mittags» im Zenit steht.
Das autonome Gebiet Xinjiang im Westen hat daher zusätzlich noch eine eigene (halboffizielle) Zeitzone, UTC+6, in der sich auch die direkten Nachbarn Kasachstan und Kirgistan befinden. Xinjiang nutzt seine eigene Zeitzone und die «China Standardzeit» parallel.
Die Zahl der Hinrichtungen sank 2018 weltweit um 31 Prozent und erreichte den tiefsten Wert seit mindestens einem Jahrzehnt. Dunkler Fleck in der Statistik bleibt China – und erstmals gibt es Zahlen aus Vietnam.
Die Zahl der weltweit registrierten Hinrichtungen ist auf den tiefsten Stand seit mindestens einem Jahrzehnt gefallen. Die dokumentierten Exekutionen sanken von mindestens 993 im Jahr 2017 auf mindestens 690 im Jahr 2018, wie der Jahresbericht von Amnesty International zeigt.
Zu diesem erfreulichen Trend trug auch ein neues Anti-Drogengesetz im Iran bei, das die Zahl der Hinrichtungen um die Hälfte senkte. Mit dem neuen Gesetz droht die Todesstrafe, wenn man mit mehr als 50 Kilogramm …