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Wissen Sie schon etwas über mögliche Langzeitschäden der Impfung?
Unser Impfstoff wurde in der 2. Jahreshälfte 2020 an knapp 44.000 Menschen untersucht, wobei keine Sicherheitsbedenken auftraten. Naturgemäß kann noch keine Langzeitbeobachtung der Impfung vorliegen.
Welche Vorerkrankungen schließen eine Impfung aus, gibt es hierzu schon Informationen?
Als Kontraindikation ist derzeit lediglich eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 (der Fachinformation) genannten sonstigen Bestandteile.
Weiters sind folgende „Allgemeine Empfehlungen“ laut Fachinformation zu beachten:
Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
Es wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs sollte immer eine angemessene medizinische Versorgung und Überwachung bereitstehen.
Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung von mindestens 15 Minuten empfohlen. Eine zweite Dosis des Impfstoffs sollte nicht an Personen verabreicht werden, bei denen eine Anaphylaxie nach der ersten Dosis von Comirnaty aufgetreten ist.
Gleichzeitige Erkrankung
Die Impfung sollte bei Personen mit akuter, schwerer, fieberhafter Erkrankung oder akuter Infektion verschoben werden. Das Vorliegen einer geringfügigen Infektion und/oder leichtem Fieber sollte die Impfung nicht verzögern.
Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen
Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.
Immunsupprimierte Personen
Die Sicherheit und Immunogenität des Impfstoffs wurde bei immunsupprimierten Personen, einschließlich Personen die Immunsuppressiva erhalten, nicht bewertet. Immunsupprimierte Personen sprechen möglicherweise nicht so gut auf eine Impfung mit dem Impfstoff an wie immunkompetente Personen.
Ergänzende Angaben aus dem Dokument „COVID-19-Impfungen: Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums zur Priorisierung, Version 2.1, Stand: 26.12.2020“
Allergien
Personen mit bekannten Allergien beispielsweise gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaub können und sollen geimpft werden. Im Aufklärungsgespräch mit der Ärztin oder dem Arzt sollen etwaige Allergien adressiert werden und der Allergie-Ausweis mitgebracht werden, die Information zu möglichen Allergenen enthält die Fachinformation (Zusammensetzung) des entsprechenden Impfstoffes. Bei Impfung von Allergikerinnen und Allergikern soll die Nachbeobachtungszeit bis zu 30 Minuten verlängert werden.
Gibt es schon weitere Forschungsergebnisse zur Wirkung?
In den publizierten Ergebnissen der Zulassungsstudie betrug die Wirksamkeit in der Verhinderung symptomatischer COVID-19-Erkrankungen nach der zweiten Dosis 95% im Vergleich zu Placebo. Es traten 8 Erkrankungsfälle in der Impfstoffgruppe auf und 162 Fälle in der Placebogruppe. – Weitere Details siehe aktuelle Fachinformation.
Die Studienteilnehmer werden über insgesamt 2 Jahre nachbeobachtet, um weitere daten zu Wirksamkeit und Verträglichkeit sowie zur Dauer des Impfschutzes zu erheben. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Comirnaty bei Kindern und Jugendlichen im Alter von unter 16 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen. Begrenzte Daten sind verfügbar.
Einschränkungen der Wirksamkeit des Impfstoffs: Wie bei jedem Impfstoff schützt die Impfung mit Comirnaty möglicherweise nicht jeden Geimpften. Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer zweiten Impfdosis vollständig geschützt.