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Wie klingen «Du erinnerst dich an das Buch, was ich gelesen habe» oder «Es ist das Schönste, das mir je passiert ist»? Irgendwie falsch, oder? Ist es auch, Sie haben ein gutes Sprachgefühl. Aber wieso ist es falsch? Warum dürfen wir nicht was oder das einsetzen, wie wir wollen? Irgendwie sagen das und was doch dasselbe aus. Beide können als Relativpronomen verwendet werden. Jedoch nicht an derselben Stelle.
Verschiedene Einsatzgebiete
Was dürfen Sie nur anwenden nach einem sächlichen substantivierten Superlativ. Also so:
Das ist das Schönste, was ich je gesehen habe.
Das Beste, was Sie tun können.
Oder nach sächlichen Demonstrativ- und Indefinitpronomen wie z. B. das, dasjenige, dasselbe; alles, einiges, nichts, vieles, manches, weniges, etwas u. a.:
Das, was du hier siehst.
Ihr habt alles, was man sich nur wünschen kann.
Es gibt einiges, was ich nicht verstehe.
Du sagst dasselbe, was du gestern schon behauptet hast.
Das ist etwas, was ich nicht verstehe (seltener auch: etwas, das ich nicht verstehe).
Sobald Sie aber ein sächliches Nomen haben, worauf sich das Pronomen direkt bezieht, müssen Sie das verwenden:
Das Buch, das ich gelesen habe.
Das Leben, das er führte.
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Bild: Moyan Brenn auf Flickr (CC BY 2.0)