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Der Auftrag
oder Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter. Novelle in vierundzwanzig Sätzen
Getrieben von Satz zu Satz, in vierundzwanzig Sätzen, gerät eine Filmjournalistin, indem sie den Auftrag annimmt, das Schicksal einer jungen Frau zu rekonstruieren, in Gefahr, das gleiche Schicksal zu erleiden, indem sie, bedroht vom Beobachter, den sie beobachtet, in einer Welt, wo alle alle beobachten, in die Falle geht, die sie sich selber gestellt hat.
»Dies ist eine Erzählung. Es ist ein supermodernes Gruselmärchen. Es ist eine Kriminalgeschichte. Es ist eine horrende Phantasmagorie. Es ist ein literarisches Kunststück und vorgefaßtes Verwirrspiel.«
Friedrich Luft / Die Welt, Berlin