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Der konservative, katholische Claude und seine Frau Marianne sind ein zufriedenes Ehepaar, leben auf dem Bruderholz und haben vier Töchter – so viel zur Idylle! Die Hochzeiten von drei ihrer Töchter setzen die Eltern gehörig unter Anpassungsdruck, denn in ihre gewohnte Lebensart weht der Wind der Globalisierung und der Multikulturalität. Fabienne ist mit dem wenig erfolgreichen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist der Toleranzvorrat der Eltern aufgebraucht. Claudes letzte Hoffnung ruht nun auf Laura, der Jüngsten. Ein Halleluja bricht bei ihm aus als diese verkündet den katholischen Schauspieler Marcel zu heiraten. Aber nur solange bis er den vierten Schwiegersohn, einen Schwarzafrikaner, zu Gesicht bekommt… In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und religiöser Ausgrenzung liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstösse für Toleranz und friedliches Miteinander.