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Fäh und Gubser/Gubser knapp an Medaillen vorbei
Die drei Romanshorner Regatta-Kanuten Simon Fäh im Kajak-Einer und David Gubser und Remo Gubser im Kajak-Zweier konnten sich in allen Konkurenzen an den U23-Europameisterschaften für die Finals qualifizieren. Eine Medaille verpassten sie mit den Rängen 4 und 5 nur knapp.
Athletinnen und Athleten aus 35 Nationen nahmen an der U23- und an der Junioren-Europameisterschaft in Plovdiv in Bulgarien teil. Der Schweizer Kanu-Verband war nur an der U23-EM mit den Romanshornern Simon Fäh und David und Remo Gubser vertreten. Die Schweizer Junioren konzentrieren sich auf die Junioren-WM Anfang August in Szeged (Un).
Alle Boote im Final
Die Erwartungen der drei jungen Schweizer waren nicht allzu hoch. Fäh musste seinen Trainingsaufwand wegen des Studiums an der Uni Konstanz reduzieren und die Brüder David und Remo Gubser waren im Juni durch Berufsmatura respektive Lehrabschluss stark belastet. So konnte der Umstand, dass sich Fäh im Kajak-Einer und das Brüderpaar Gubser im Kajak-Zweier sowohl über 1000 wie über 500 Meter für die A-Finals qualifizierten, bereits als Erfolg verbucht werden.
Fäh 5. über 1000 Meter
Am 1. Finaltag fanden die Rennen über 1000 Meter statt. Simon Fäh zeigte dabei einen sehr guten Lauf. Nach dem für ihn typischen verhaltenen Start lag er zur Streckenhälfte auf Rang fünf, konnte sich dann aber trotz starkem Finish nicht weiter verbessern und musste sich mit dem 5. Schlussrang zufrieden geben. David und Remo Gubser gingen ihr Rennen sehr beherzt an, lagen sowohl bei 250 wie bei 500 Meter an 3. Stelle, konnten dann aber die Kadenz nicht halten und rutschten auf den 7. Rang zurück.
Gubser/Gubser 4. über 500 Meter
Auf der kürzeren Strecke am 2. Finaltag verpatzte Simon Fäh den Start. Nach wenigen Paddelschlägen lag er bereits eine Bootslänge zurück, kam dann nie richtig ins Rennen und beendete den Final auf dem für ihn enttäuschenden 9. und letzten Platz. Im Gegensatz dazu konnten sich David und Remo Gubser am Sonntag weiter steigern. Obwohl auch sie keinen optimalen Start hatten, lagen sie bei Streckenhälfte auf dem 4. Platz, konnten diesen verteidigen und wurden so hinter Ungarn, Rumänen und Russen knapp vor den Deutschen und Dänen bestes westeuropäisches Boot.
Weiter zur EM in Polen
Alle drei Athleten bleiben nun mit National-Trainer Valeri Bonev weitere 10 Tage in Bulgarien, um sich auf die EM vorzubereiten, die Ende Juli in Poznan in Polen stattfindet. Ende August stehen dann noch an die Weltmeisterschaften in Zagreb bevor.