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«Die Sponsoren und internationalen Verbände müssen die FIFA zu Veränderungen zwingen – ansonsten tun sie dem Fussball keinen Gefallen», sagte der Präsident des englischen Verbandes am Rande des FA-Cup-Finals am Samstag im Londoner Wembleystadion.
FIFA muss Fair Play vorleben und den Sport an erste Stelle setzen
Die FIFA müsse nun zeigen, dass sie «Fair Play vorleben und den Sport an erste Stelle setzen kann», sagte Prinz William. «Es existiert ganz offensichtlich eine grosse Diskrepanz zwischen denen, die den Fussball unterstützen, und dem Management, gegen das es seit Längerem schwere Korruptionsvorwürfe gibt.»
Einige Grosssponsoren, darunter das Kreditkarten-Unternehmen Visa, hatten angesichts des neuerlichen FIFA-Skandals angekündigt, ihr Engagement zu überdenken.
Sieben FIFA-Funktionäre wurden am Mittwochmorgen in Zürich festgenommen. Der Zugriff geschah in Absprache mit den US-Behörden, die den Inhaftierten Geldwäscherei und Korruption im grossen Stil vorwerfen.