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der angeblich aus Adirondack (Blattesser) verstümmelteName einer großen
Gruppe von
Indianerstämmen
Nordamerikas, welche ehedem einen sehr großen Teil Britisch-Amerikas und der jetzigen
Vereinigten Staaten
[* 2] innehatte, gegenwärtig aber nur noch in einigen
Stämmen im N. und im W.
(Blackfeet,
Kri,
Mikmak etc.) fortexistiert, während
die übrigen
Stämme teils ganz verschwunden, teils auf eine geringe Anzahl, oft nur wenige
Familien, zusammengeschmolzen
sind (s.
Indianer). Während die Algonkin im 17. Jahrh. über 250,000
Köpfe zählten, berechnet man sie heute auf höchstens 40,000.
Die
Sprachen sämtlicher
Stämme der Algonkin bilden einen besondern Sprachstamm,
[* 3] der außer Zusammenhang mit allen übrigen
SprachenNordamerikas steht und auf eine nicht mehr bestehende Ursprache zurückgeführt wird.
Gesamtbezeichnung einer Gruppe von Indianerstämmen, die von der Straße vonBelle-Isle im N. längs der atlantischen
Küste bis zum Savannah und westlich bis jenseit des Mississippi sich ausgedehnt haben. Zu ihnen
gehören die Cree am südl. Gestade der Hudsonbai und den Strömen, die von W. derselben zufließen; die nahe verwandten Odschibwe
(s. d.), die im N. des Obern Sees streifen, die Blackfeet, die bis zu den Rocky-Mountains sich ausbreiten, die Miami in den
fruchtbaren Niederungen von Illinois und Indiana, die Micmac in Neuschottland, die Abnaki in Maine, die
Pequot und Narraganset in den Neuenglandstaaten, die Mohikaner am Hudson, die Lenape am Delaware, die Nanticoke an der Chesapeakebai,
die Pascataway am Potomac, die Powbatan und Shawnee noch weiter südlich, zu beiden Seiten der Alleghanies, die Ottawa, Illinois,
Pottawotomie, Kikapoo, Piankishaw u. a. im S. des Seengebietes in Ohio und Illinois, die Sac und Fox im
W. des Mississippi. -
Vgl. Brinton, The Lenâpe and their Legends (Philad. 1885).