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Internationale Investitionen sind für die Schweiz, wie auch für die meisten anderen Volkswirtschaften, ein zentraler Faktor für Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Seit langem exportieren hier ansässige Unternehmen auch bedeutende Kapitalien, insbesondere in Form von sog. Direktinvestitionen. Mit einem Bestand von Direktinvestitionen im Ausland im Wert von 809 Mia. CHF (2008) ist die Schweiz der weltweit sechstgrösste Kapitalexporteur. Gleichzeitig bietet sich die Schweiz mit Erfolg als Standort für Kapitalanlagen aus dem Ausland an (2008: 467 Mia. CHF).
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) ist zuständig für die Verhandlung von völkerrechtlichen Investitionsdisziplinen. Solche werden in erster Linie im Rahmen von bilateralen Investitionsschutzabkommen (ISA) verhandelt. Diese Abkommen bezwecken den Schutz schweizerischer Auslandinvestitionen vor völkerrechtswidrigem Handeln des Gaststaates der Investition. Im Rahmen von Investitionskapiteln in Freihandelsabkommen verhandelt das SECO Marktzugangsdisziplinen für (Direkt)investitionen, womit Niederlassungsbedingungen und die nicht-diskriminierenden Rahmenbedingungen für die Wirtschaftstätigkeit im Investitionsland völkerrechtlich abgesichert werden. Das SECO vertritt die Schweiz in investitionspolitischen und investitionsrechtlichen Gremien internationaler Wirtschaftsorganisationen (WTO, OECD, UNCTAD etc.) und beteiligt sich massgeblich an der Formulierung investitionspolitischer Positionen der Schweiz (z.B. zur Behandlung von Staatsfonds in der Schweiz).
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