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Dienstag, 20.10.2020
Hallenstadion Zürich
18.30 Uhr Türöffnung
20:00 Uhr Show Beginn
Hard-Rock-Pioniere von Deep Purple rocken das HallenstadionDeep Purple, die als Mitbegründer der Stilrichtungen Heavy Metal und Hardrock gelten, kommen mit all ihren grossen Hits wie «Smoke on the Water» oder «Black Night» am Dienstag, 20. Oktober 2020 ins Hallenstadion nach Zürich.
Die Anfänge der Band rühren aufs Jahr 1967 zurück, als der Ex-Searchers-Drummer Chris Curtis einen Geschäftsmann kontaktierte, um eine «Supergroup» zusammenzutrommeln. Der Geschäftsmann beschloss, das Projekt zu finanzieren, worauf Curtis zunächst gleich Hammond-Organist Jon Lord an Bord holte. Nach und nach kam das erste Line-Up zusammen und 1968 startete die Band durch. Ihr erstes Album «Shades Of Deep Purple» wurde zumindest in den USA zu einem Achtungserfolg. Und die erste Single, «Hush», ging in den Staaten gar durch die Decke, eroberte Platz vier der Single-Charts.
In Europa war die Band indes erst mit ihrem legendären Album «In Rock» richtig erfolgreich - «Child In Time» gehört zu den bekanntesten Songs jenes Albums. Das war 1970, als die Formation ihren harten Sound entwickelte und sich von Psychedelic- und Progressive-Rock wegzubewegen begann. In der Folge gehörte die Band gemeinsam mit Black Sabbath und Led Zeppelin zu den Begründern der neuen Stilrichtungen Hardrock und Heavy Metal.
Deep Purple hatte stets wechselnde Formationen und auch mal eine Art Time-Out zwischen 1976 und 1984. Ihr zweites Line-Up mit Ian Gillan (Gesang), Jon Lord (Keyboards), Roger Glover (Bass), Ian Paice (Schlagzeug) und Ritchie Blackmore (Gitarre) war kommerziell das erfolgreichste und gilt als eine Art Originalbesetzung der Band.
Immerhin drei dieser Musiker sind auch heute noch Teil der Band: Ian Gillan bringt als Frontmann mit Schalk und beeindruckendem Organ das Live-Gefühl auf die Bühne wie eh und je. Roger Glover und Ian Paice bilden bis heute das so wichtige rhythmische Gerüst des Sounds.
Seit 1994 ist zudem Gitarrist Steve Morse bei Deep Purple. Er hat sich längst ins Bandgefüge eingegliedert. Selbiges lässt sich auch über Keyboarder Don Alrey sagen, der den Posten des 2012 verstorbenen Jon Lords übernommen hat.
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