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Der Filmemacher Fernando Solanas und der Komponist und Bandeonist Astor Piazzolla spielen im Kino auf zum Tango der Hoffnung: Er heisst Sur und ist ein traumhaft bewegter und bewegender Spielfilm, den der Argentinier 1987/88 nach seiner Rückkehr aus dem Exil realisiert hat. Ein Schlüsselwerk des jüngeren politischen Kinos genauso sehr wie ein melancholischer Liebesfilm. Darin dringt Solanas über eine heimkehrende Figur ein in die Geschichte seiner Heimat, vor in die Absenz des Exils, die auch eine Absenz im eigenen Land sein konnte. Floreal ist einer, der im Land geblieben war, verschleppt wurde und die fünf Jahre in Gefangenschaft in Patagonien überlebt hat. Er kehrt nach dem Ende der Diktatur heim zu seiner Frau Rosi und zu seinem sechsjährigen Sohn, den er erst noch kennenlernen muss. Statt der Freude über die langersehnte Rückkehr überkommt ihn die Angst vor dem Wiedersehen nach all den Jahren.