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Viel Einsatz
All diese Aufgaben hätte der Jodlerklub nicht erfüllen können, hätten die Präsidenten und Dirigenten nicht auf den vollen und uneingeschränkten Einsatz der Mitglieder, den Solojodler und Jodlerinnen (in den Anfängen Pia Schnyder, später die Töchter von Meinrad Gyr u. a.) zählen können.
Jährlich trat der Jodlerklub mit einem Konzert vor seine Freunde. Neben den Jodelliedern kam dabei meist auch ein Schwank oder ein kleines Theaterstück zur Aufführung.
Zumindest in den ersten Jahren seines Bestehens verfügte der Klub auch über eine eigene Bauern-Ländlerkapelle (Gebrüder W. und A. Füchslin, J. Kälin, B. Ochsner und H. Gyr).
Die Jahre des Zweiten Weltkriegs brachten dem Klub grosse Schwierigkeiten. Die Mitglieder mussten zum Militärdienst einrücken. Und wenn nur der eine oder andere aus diesem Grunde fehlte, dann war an ein erfolgreiches Vereinsleben kaum mehr zu denken. Dazu kamen in jenen Jahren mehrere Präsidentenwechsel. Austritte aus dem Verein schwächten seine Leistungen. Viele Gutmeinende glaubten 1947/48, als die Gründung des Jodlerklubs «Waldstatt-Echo» Tatsache wurde, «s’Alpenrösli» sei am «Aufgeisten». Dank dem Einsatz seiner Verantwortlichen und getragen von der grossen Sympathie des Volkes, gingen auch diese schweren Jahre vorüber, und heute steht der Klub gefestigter denn je da. Mit den andern Waldstattvereinen pflegten die Jodler des Klubs beste Beziehungen.
Fast vollzählig machten sie bis in die siebziger Jahre bei den Aufführungen des Grossen Welttheaters mit und stellten sich immer zur Verfügung, wenn man sie für einen Anlass oder eine Festfeier rief.
Die bereits 1936 begonnenen Anstrengungen zur Hebung des Fahnenschwingens, des Alphornblasens haben ihre Früchte getragen. Wenn auch nicht immer direkt für den Klub, so doch für die Allgemeinheit.
Um sich selber und den vielen Fasnachtsnarren eine Freude zu bereiten, organisierte der Jodlerklub «Alpenrösli» in den sechziger und siebziger Jahre einen Maskenball, immer wieder unter einem andern zügigen Motto. Auch das war Dienst am Volkstanzen.
Gemeinsam mit den Jodlerkollegen des «Waldstatt-Echos» erfolgt jeweils der Auftritt am Vorabend des Eidgenössischen Dank, Buss und Bettags in der Klosterkirche. Dort werden vor stets zahlreichen Gläubigen Lieder aus den Jodlermessen von Jost Marty, Heinz Willisegger oder Kurt Seiler vorgetragen.
Zusätzlich betreiben die beiden Einsiedler Jodlerklubs seit dem Jahr 2000 zusammen die Festwirtschaft an der Einsiedler Viehausstellung.