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Die Pfarrei Heiliggeist
umfasst die sechspolitischen Gemeinden Belp-Belpberg, Toffen, Rümligen, Kaufdorf, Kirchenthurnen und Gelterfingen mit einer Gesamtfläche von 18,8 km2, gehört zum Patoralraum Bern Südwest und zur Kirchgemeinde St. Michael (Pfarrei St. Michael in Wabern und Kehrsatz).
Geschichte
In den 30er-Jahren lebten vier katholische Familien in Belp.
Belp war damals ein Bauerndorf. In den 1960er-Jahren begann der starke Zuzug, auch einiger katholischer Familien, und das Dorf entwickelte sich langsam zu einer prosperierenden Agglomerationsgemeinde.
Zuerst gehörte Belp zur Pfarrei Bümpliz und wurde später durch die Seelsorger von Bern-Dreifaltigkeit betreut.
Ab 1959 übernahm der Wabener Pfarrer Dr. Beat Seckinger die Seelsorge in Belp.
Anfangs der 60er-Jahre erwarb er auf unbürokratische Art das Grundstück zum Bau der heutigen Kirche.
1967 wurde sie im „modernen“ Stil gebaut. Das katholische Hilfswerk Fastenopfer unterstützte damals arme Pfarreien, die aus eigenen Mitteln keine Kirche bauen konnten. Als finanzschwache Pfarrei erhielt Belp den Prototyp einer Fastenopferkirche, in Form eines „Zeltes Gottes“, die eigentlich als Provisorium gedacht war.
Am 17. Dezember 1967 weihte sie Bischof Franziskus von Streng ein.
Während 30 Jahren war Pater Josef Strickler als Seelsorger tätig.
1992 wurde erstmals eine Frau Pfarreileiterin.
Seither liegt die Leitung der Pfarrei in Frauenhänden und seit 1997 arbeitet Pater Kornelius Politzky aus dem Salvatorianerorden als Priester mit.
Diverse Renovationen machten aus dem Provisorium ein „Providurium“
Einige Erneuerungsmassnahmen an der Aussenhülle der Kirche wurden in den Jahren 1986 - 1988 durchgeführt. Dach und Fassaden wurden 2009 saniert.
Nach 40 Jahren wurde der Kirchenraum renoviert und so umgestaltet, dass er heutigen Bedürfnissen entspricht:
ein heller Boden, mehr freier Raum, Stühle statt Bänke sowie die neue Beleuchtung schaffen Offenheit und Flexibilität für die Gottesdienstgestaltung und andere Anlässe in der Kirche.
Ein guter Ort für Stille und Feiern.