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Die Tochter der Volkswagen strebt bis 2026 eine Ebitda-Marge von bis zu 27 Prozent an, teilte das Unternehmen im Rahmen seines Kapitalmarkttages am Montag mit. Das bliebe zwar hinter der Profitabilität von Ferrari zurück, läge aber deutlich über der von Tesla und BMW.
VW will im vierten Quartal eine Minderheitsbeteiligung an Porsche an die Börse bringen, um seine Expansion im Elektrobereich zu finanzieren. Die Wolfsburger haben mehr als ein Dutzend Banken mit dem IPO beauftragt, in dem Porsche laut informierten Kreisen mit 80 bis 90 Milliarden Euro bewertet werden könnte.
VW stellt die unabhängige Notierung als eine Möglichkeit für Porsche dar, grössere Autonomie zu erlangen, aber weiterhin von einer symbiotischen Beziehung mit der Muttergesellschaft zu profitieren.
Einige Investoren halten dagegen, dass die Struktur des Börsengangs den Autobauer gerade nicht unabhängiger von der Milliardärsfamilie Porsche-Piech macht. Im Rahmen des Deals würde die Familie einen Sperrminoritätsanteil von 25 Prozent plus einer Aktie erhalten.
Investoren haben in der Vergangenheit die verworrene Governance-Struktur von VW für die unterdurchschnittliche Kursentwicklung des Börsenkurses verantwortlich gemacht. Die Vorzugsaktien von VW haben in diesem Jahr mehr als 20 Prozent ihres Wertes eingebüsst.
(Bloomberg)