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Protagonistinnen der diesjährigen Ausstellung sind Monika Sosnowska (geb. 1972, Polen) und Andrea Zittel (geb. 1965, Kalifornien). Zu sehen ist eine Gruppe von neun, zum Teil monumentalen Skulpturen von Monika Sosnowska, die den offenen Raum im Untergeschoss des Schaulagers in Besitz nehmen. Darüber breitet sich in einer dichten Abfolge von rund hundert möbelartigen Objekten, Raumgebilden und Gegenständen sowie etwa 120 Gouachen, Zeichnungen und Malereien auf Holz das vielgestaltige Universum von Andrea Zittel aus, wie sie es seit 1992 entwirft.
Im Schaulager treffen die beiden Positionen zum ersten Mal aufeinander. Die eine, Zittel, in Form einer breit angelegten, narrativen Präsentation ihres merkwürdig eindrücklichen, in seiner Direktheit berührenden Projektes. Die andere, Sosnowska, in Form von vereinzelten Skulpturen, die momenthaft Einblicke in einen subversiven Gedankenfluss geben und die Logik des grossen Ausstellungsraumes aufheben.