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Der grösste Schweizer Reisekonzern Kuoni baut 500 von insgesamt über 6'500 Stellen ab. 250 Mitarbeiter werden entlassen, der andere Teil des Abbaus soll über natürliche Abgänge erfolgen.Dieser Inhalt wurde am 04. November 2001 - 11:55 publiziert
Der Stellenabbau sei auf den weltweiten Einbruch im Reisemarkt nach den Terroranschlägen vom 11. September zurückzuführen. In der Schweiz sind keine Entlassungen vorgesehen, wie die Kuoni-Sprecherin Silvia Behofsits einen Bericht der "SonntagsZeitung" bestätigte.
In den USA dagegen wurden bei den Kuoni-Tochtergesellschaften Intrav und T PRO bereits erste Kündigungen ausgesprochen. Gemäss dem Zeitungsbericht sind auch die italienischen Kuoni-Tochtergesellschaften von Entlassungen betroffen. In England soll der Abbau über natürliche Abgänge erfolgen. Neben den Entlassungen hat der Konzern auch einen Personal- und Investitionsstopp verfügt.
Gewinn-Rückgang
Der Kuoni-Konzern hatte für das erste Semester des laufenden Jahres einen massiven Rückgang beim Reingewinn im Vergleich zum Vorjahreswert um 90% oder 27 Mio. Franken auf 2,9 Mio. Franken ausgewiesen.
Beim Betriebsgewinn (EBITA) rutschte Kuoni im ersten Semester in die roten Zahlen ab: Nach einem positiven Ergebnis von 43 Mio. Franken im ersten Halbjahr 2000 resultierte ein Verlust von 2,5 Mio. Franken. Der Umsatz des Gesamtkonzerns stieg um 13% auf 1,746 Mrd. Franken.
Die Ergebnisse der ersten neun Monate des laufenden Jahres werden am kommenden Dienstag veröffentlicht. Analysten erwarten, dass die Zahlen noch relativ gut ausfallen werden, weil der volle Einfluss der Terroranschläge in den USA erst im letzten Quartal dieses Jahres spürbar wird.
Für das gesamte Geschäftsjahr gehen sie von einem um 4,8% gesteigerten Umsatz und einer Halbierung des Betriebsgewinns auf 86 Millionen aus.
swissinfo und Agenturen
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