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«Obwohl der Gewinn 1999 gegenüber dem Vorjahr gesunken ist, stellt sich die finanzielle Situation der Gesellschaft stabil dar», so der Präsident Emil Meyer. Es sind verschiedene unerwartete Reparatur- und Unterhaltsarbeiten, die den Jahresgewinn beeinflusst haben. Auch der Orkan «Lothar» hat das Hauptgebäude nicht verschont, weshalb einige Schäden behoben werden mussten.
Wirtewechsel als Top-Ereignis
Das wichtigste Ereignis im Geschäftsjahr 1999 war jedoch die Übernahme des Café-Restaurant «La Grenette» durch den Berner Werner Binggeli, mit welchem die Gesellschaft einen langfristigen Vertrag abgeschlossen hat. Dieser Mieterwechsel zog ebenfalls diverse Unterhaltsarbeiten an den bestehenden Installationen nach sich, die von der Gesellschaft getragen wurden.
Die Mieteinnahmen für die sich im Gebäude befindlichen Büros des Staates sowie für die Garage konnten jedoch erhöht werden und trugen zu einer Ertragssteigerung bei.
Da ein akuter Mangel an Parkplätzen im Burgquartier besteht, wird man sich dieser Frage nun besonders annehmen. Auf Wunsch der Stadt Freiburg, vertreten durch zwei Gemeinderäte im Verwaltungsrat, hat die Gesellschaft ein Vorgesuch für die Vergrösserung des Parkhauses um 100 bis 160 neue Plätze in Auftrag gegeben.
Trotz des geringeren Jahresgewinns kann der Verwaltungsrat den Aktionären eine unverminderte Dividende vorschlagen, wobei diese für die ordentlichen Aktien 5 Prozent und für die privilegierten acht Prozent beträgt.
Das Ziel des Verwaltungsrates ist es, seine gegenwärtige Politik fortzusetzen, die darin besteht, die Schulden je nach Jahresergebnis schrittweise zurückzubezahlen, die jedes Jahr notwendigen Arbeiten, welche eine rationelle Bewirtschaftung der Lokalitäten ermöglichen, vorzunehmen und den Aktionären eine stattliche Dividende zu entrichten. Dies geht aus dem Jahresbericht 1999 hervor.