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Die Alterung der Gesellschaft wird die Gewichte zwischen den Generationen massiv verschieben. Was sind die richtigen Antworten darauf? Im Buch «Generationenungerechtigkeit überwinden: Revisionsvorschläge für einen veralteten Vertrag» beginnt Jérôme Cosandey mit einer Auslegeordnung des vielstrapazierten Begriffes «Generationenvertrag» – und stellt fest: Dieser regelt viel mehr als die Finanzierung der Altersvorsorge. Auch stehen sich nicht einfach «Jung» und «Alt» gegenüber, sondern gleich vier Generationen mit wechselseitigen Abhängigkeiten: Kinder und Jugendliche, Erwerbstätige, Jungrentner und Hochbetagte.
Im vorliegenden Buch finden Sie einen Strauss von Vorschlägen, die der Sicherung der Generationensolidarität in der Zukunft dienen. Die Massnahmen im privaten und im öffentlichen Umfeld bezwecken unter anderem eine generationengerechte Schuldenpolitik und eine gezielte Entlastung der Erwerbsbevölkerung. Ferner präsentiert Avenir Suisse einen konkreten Vorschlag zur Finanzierung der Alterspflege, der die Eigenverantwortung und die Selbstbestimmung fördert. Er erhält vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Frage des Kapitalbezugs aus der zweiten Säule und die Neuorganisation der Ergänzungsleistungen zusätzliches Gewicht.