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Gleich zehn Personen sind für den Posten des Generalsekretärs der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nominiert worden. Das gab die Organisation mit Sitz in Paris am Montag bekannt. Darunter sind der dänische Vize-Generalsekretär der OECD, Ulrik Vestergaard Knudsen, die ehemalige schwedische EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström, Australiens Finanzminister Mathias Cormann und Estlands Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid. Damit erwächst Philipp Hildebrand harte Konkurrenz.
Letzte Woche gab der Bundesrat bekannt, Hildebrand ins Rennen zu schicken. Dieser war von 2010 bis 2012 Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), bevor er im Zuge der sogenannten Hildebrand-Affäre zurücktrat. Ihm wurde Insiderhandel vorgeworfen. Zwar verzichtete der Staatsanwalt am Ende auf ein Strafverfahren gegen Hildebrand, aber im Laufe der Untersuchung räumte er seinen Sessel freiwillig.
Der OECD-Generalsekretär wird von den 37 Mitgliedsländern auf fünf Jahre bestimmt. Die neue Amtszeit beginnt zum Juni 2021. Amtsinhaber Angel Gurría hatte im Juli angekündigt, sich nach 15 Jahren an der Spitze nicht um ein weiteres Mandat zu bewerben. (chmedia/dpa/rwa)
Der frühere US-Vizepräsident Mike Pence will Präsident der Vereinigten Staaten werden. Der Republikaner reichte am Montag die erforderlichen Unterlagen bei der Bundeswahlkommission ein, um sich für die Kandidatur seiner Partei bei der Wahl 2024 zu bewerben. Die offizielle Ankündigung wird an diesem Mittwoch erwartet. Der 63-Jährige fordert damit auch Ex-Chef Donald Trump (76) heraus, der nach seiner Niederlage 2020 wieder antreten will. Von 2017 bis 2021 war Pence dessen Stellvertreter. Am Ende geriet er jedoch ins Visier von Trump-Anhängern. Beim Sturm aufs Kapitol musste er sogar vor ihnen in Sicherheit gebracht werden.