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In mehreren Ländern häuft sich eine seltene Erkrankung der Blutgefässe bei Kindern. Forscher untersuchen einen Zusammenhang mit dem Coronavirus.
Kinder galten bislang nicht als Risikogruppe für COVID-19. Nun melden Kinderärzte aus Spanien, Italien, Frankreich und Grossbritannien eine Zunahme an Fällen des Kawasaki-Syndroms. Dabei handelt es sich um eine seltene Gefässerkrankung. Die Blutgefässe entzünden sich, gelegentlich auch das Herz. Symptome sind Fieber, Magen-Darm-Beschwerden, niedriger Blutdruck und Herzprobleme.
Unter den betroffenen Kindern sind auch einige, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Ob das Virus einen Ausbruch dieser Krankheit begünstigt, muss erst noch untersucht werden.