Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03225.jsonl.gz/537

Grosser und Kleiner Römerstein
Grosser Römerstein: 47.395153/8.194702
Kleiner Römerstein: 47.395554/8.18835
Zwischen Lenzburg und Othmarsingen liegen die eher sanften Erhebungen der Endmoränen des Bünztales aus der Würmeiszeit. Die bekanntesten Findlinge dieses Moränenkranzes sind der Grosse und der Kleine Römerstein im nordöstlichen Lenzburger Waldgebiet.
Der Grosse Römerstein im Lindwald ist mit einem Volumen von 120 m3 der grösste Erratiker auf der Endmoräne am Ausgang des Bünztales. Er wird in älterer Literatur auch Alt Römerstein genannt und war früher grösser. Der imposanten Granitblock ist umgeben von Feuerstellen und zahlreichen kleineren Blöcken. Am 25. Februar 1867 wurde der Findling durch einen Beschluss der Ortsbürgergemeinde Lenzburg unter Schutz gestellt. Auf dem Stein steht mit roter Farbe geschrieben: AEVI CLACIALIS TESTIS.
Unweit davon, etwas hinter dem Römischen Theater ist der Kleine Römerstein. Auch er ist aus Granit und Eigentum der Gemeinde Lenzburg. Gemäss Kurt Derungs haben sich wohl auch die
Steinzeitmenschen zu gewissen Zeiten hier versammelt, um Jahreszeitenfeste zu feiern und die Sonnen- und Mondaufgänge zu beobachten. Natürlich waren die Erratiker vor den Römern da, nach denen
sie in der Folge benannt worden sind.
Vordere Heidenburg
Prähistorische Kultstätte.