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Das mit einem Preisgeld von 200'000 Euro dotierte Turnier der Challenge Tour, des zweithöchsten europäischen Circuits, ist gerade für die Schweizer Profis von Wichtigkeit. Sie erhalten eine hochwertige Startgelegenheit. Und durch die Tatsache, dass die Schweiz einen Turnierveranstalter stellt, können sie unter der Saison dank einem internationalen Austausch von Wildcards an Turnieren starten, für die sie aufgrund ihrer Klassierungen nicht qualifiziert wären.
Die besten Schweizer Spieler wie Jeremy Freiburghaus, Benjamin Rusch, Mathias Eggenberger, Joel Girrbach oder Raphaël de Sousa werden auch am Ende der laufenden Saison nicht auf die höchste europäische Tour, die PGA European Tour, aufsteigen können, zumal die jeweils im Herbst stattfindenden separaten Aufstiegsturniere der sogenannten Q-School infolge der Pandemie gestrichen werden mussten.
Die Swiss Challenge vereinigt hoffnungsvolle junge Spieler, die ihre Karrieren lancieren, und ältere, die den Wiederanschluss an die grosse Tour suchen.
Es gibt auch Spieler mit klangvollen Namen, die es an der Swiss Challenge aufgrund ihrer aktuellen Klassierung nicht einmal ins Teilnehmerfeld bringen. Einer von ihnen ist Grégory Bourdy. Der 39-jährige Franzose aus Bordeaux war auf der PGA European Tour einst bestens etabliert. Zwischen 2007 und 2013 gewann er auf dem grossen Circuit vier Turniere, darunter 2009 das auch zur Asien-Tour zählende Open von Hongkong. Heute muss er über die Challenge Tour den Wiederaufstieg anstreben.