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akademischen Gymnasiums zu Wien (die Kirchenväter) und in der neuen Kirche zu Karolinenthal bei Prag sowie das große Bild
aus der Profangeschichte: Leopolds des Glorreichen Heimkehr vom Kreuzzug, das, wie die meisten seiner Werke, von großartiger
Komposition, aber koloristisch ziemlich schwach ist;
dazu später noch eine Verklärung Christi für das
Taborberg-Kloster und die reizenden neun Bleistiftzeichnungen aus dem Leben der heil. Ottilie.
Er ist Mitglied der
Wiener Akademie u.
Ritter des päpstlichen Gregoriusordens.
(spr. trischóng),FrançoisAuguste, franz. Formschneider, geb. zu
Paris, ergriff anfangs den Kaufmannsstand, widmete sich von 1835 an der Kunst unter dem Maler Monvoisin
und arbeitet seitdem für zahlreiche litterarische Werke, z. B.: «Das
malerische Spanien», «Die Geschichte der Maler», die «Reise
um die Welt», das «Journal pour tous», für die «Bibliothèquedes chemins de fer», für Ausgaben von Dante, Lafontaine etc. Mit großem Erfolg leitet
er seit 1865 eine Schule der Holzschneidekunst für Mädchen.
Karl, Landschaftsmaler, geb. 1823 zu Dessau, wo er anfangs Schüler des Hofmalers
Beck war, bis er 1842 nach Berlin kam und sich in den Ateliers von Karl
Schulz («Jagd-Schulz»),
Krause und
Biermann weiter ausbildete.
Er bereiste zu wiederholten Malen Oberbayern, Tirol und die Schweiz und nimmt aus diesen Gebirgsgegenden
gewöhnlich seine Motive, die eine Zeitlang an einem verschwommenen, unangenehm violetten Kolorit litten, von dem er sich
später frei machte. Zu den besten seiner Landschaften zählt man: die Gotthardthäler (1860), am Hintersee in der Ramsau,
der Hohe Göll, Alpensee mit einer Sennhütte, mehrere Harzlandschaften, darunter auch als sein Meisterwerk
eine Partie aus dem Mühlenthal bei Wernigerode.
Alexandervon, Architekt, geb. zu Biberach (Württemberg), war Schüler
des Polytechnikums in Stuttgart, wurde zunächst beim
Bau der Eisenbahnen beschäftigt und Inspektor der Hochbauten derselben,
bis er 1860
Professor am genannten Polytechnikum wurde.
Seine bedeutendsten Bauten sind in Stuttgart:
die Post, die Realschule, die Hypothekenbank und ein Flügel des von
Egle erbauten Polytechnikums. Er ist Oberbaurat und
Ritter
des Ordens der württembergischen Krone.
Robert, Kupferstecher, geb. zu Bromberg, widmete sich seinem Fach in Berlin unter
Buchhorn (1835-44) und unter
Mandel (1844-1846). Schon seine erste größere Arbeit, italienischer Fischerknabe
(nach Magnus, 1846), zeigte eine gediegene
Technik, die sich dann in den folgenden Blättern zu einer immer größern Meisterschaft
ausbildete. Bereits 1850 zur Leitung der Kupferstecherschule nach Königsberg berufen, brachte er seitdem als seine Hauptblätter:
Jephthas Tochter, nach Jul.
Schrader (1859);
der betende Mönch am SargHeinrichs IV., nach Lessing;
HeinrichWilhelm,Genre- und Historienmaler, geb. zu Heidelberg, bildete sich unter
Leibl in München,
machte Studienreisen in Italien, Holland und Belgien, arbeitete ein Jahr in Stuttgart unter
Canon und ließ sich in München
nieder. Seine Bilder von entschieden naturalistischer Richtung zeigen eine große koloristische Begabung,
aber eine übertriebene Neigung zum Häßlichen, oft Zeichnungsfehler und eine manierierte
Technik; so seine Genrebilder:
raufende
Knaben, die Tischlerwerkstätte, und seine mythologischen: Kampf zwischen Kentauren und Lapithen, Kampf zwischen
Olympiern und Giganten;
ganz neuerdings (in Düsseldorf 1880): der Kreis der Liebenden aus dem fünften
Gesang von Dantes
«Hölle» und das in der Zeichnung
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mehr
mangelhafte Historienbild: Gefangennahme Friedrichs des Schönen von Österreich bei Ampfing.