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Einführung in die Aromatherapie, Teil I
Der Gebrauch aromatisch duftender Pflanzenstoffe zu Heilzwecken ist uralt. Räucherungen mit getrockneten Pflanzen, Gräsern, Harzen, Früchten und Rinden wurden in fast allen Kulturen des Altertums zur Reinigung, als Opfer für die Götter und auch zur Behandlung von Krankheiten durchgeführt.
Photo: Mareefe, Lizenz: CC0
Duftende Salben aus zerstampften Blüten dienten kosmetischen Zwecken und der Linderung diverser Beschwerden. Teilweise wurden bereits Essenzen hergestellt, die man aus Harzen, Blüten und Heilpflanzen mit Hilfe spezieller Auszugsverfahren erhielt und die u.a. zur Herstellung von Parfümölen dienten. Die Destillation wurde nach bisheriger Auffassung erst um 1000 n.Chr. von dem persischen Arzt und Alchemisten Ibn Sina, auch unter dem Namen Avicenna bekannt, erfunden. Inzwischen fand man jedoch in einem 5000 Jahre alten pakistanischen Grab ein Destillationsgerät aus Ton, das zur Herstellung aromatischer Kräuterauszüge diente. Die Destillation von Terpentin, Zedern und Zimt war bereits im alten Ägypten bekannt.
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Einführung in die Aromatherapie, Teil I
Dietmar Krämer, Paracelsus Health & Healing. März 2013, Seiten 44–48