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7112 Franken hat in der Schweiz jeder private Haushalt im Durchschnitt pro Monat zur Verfügung. Fast zwei von drei Haushalten (60 Prozent) haben allerdings weniger Geld in der Kasse, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) auf der Grundlage von Zahlen aus dem Jahr 2012 errechnet hat.
Errechnet wird das verfügbare Einkommen, in dem vom Bruttoeinkommen des Haushaltes die obligatorischen Abgaben – namentlich Steuern, Beiträge für AHV und Pensionskasse und Prämien für die obligatorische Krankenversicherung – abgezogen werden. 29,3 Prozent des Durchschnittseinkommens entfallen auf obligatorische Ausgaben.
Was von Lohn, Rente und Sozialleistungen übrig bleibt, wird mehrheitlich für den Konsum verwendet. Den grössten Posten, nämlich ungefähr 1500 Franken, machen Kosten für Wohnen und Energie aus, wie das BFS am Montag mitteilte. Das entspricht knapp 15 Prozent des Bruttoeinkommens.
Auf den Verkehr entfallen 8 Prozent, auf Unterhaltung, Erholung und Kultur 6,4 Prozent, auf Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke 6,3 Prozent und auf Hotels und Restaurants 5,4 Prozent. Für den Sparstrumpf bleiben bei einem durchschnittlichen Einkommen jeden Monat 1318 Franken oder 13,1 Prozent des Bruttoeinkommens.
Haushalte mit weniger Bruttoeinkommen als 5000 Franken pro Monat konnten 2012 allerdings kein Geld zurücklegen – sie gaben mehr aus als sie einnahmen. In 57 Prozent dieser Haushalte lebten Rentnerinnen und Rentner, die einen Teil ihres Budgets aus dem Sparstrumpf finanzieren. (sda)