Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/237094

<h2>SubmittedText<h2><p>Die 14-Universitäten-Studie Corona-Immunitas.ch erhebt und aktualisiert laufend den Sars-Cov2-Immunstatus der CH für verschiedene Regionen. Die Zahlen weisen auf eine hohe Immunität (aus Impfung &amp; Genesung) hin: Je nach Region 60-80 Prozent für Bevölkerung 20-64 und um 90 Prozent für &gt;65.</p><p>Beziehen Bundesrat und Task Force diese Werte in ihre aktuellen Szenarioberechnungen mit ein?</p><p>Falls nein, weshalb nicht?</p><p>Falls ja, können Sie dafür Belege liefern, wie diese Zahlen die Modellrechnungen beeinflusst haben?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat unterscheidet drei Szenarien zur möglichen epidemiologischen Entwicklung:</p><p>Szenario 1 geht davon aus, dass mit steigender Durchimpfung die Anzahl schwerer Erkrankungen und Hospitalisierungen sowie die Belastung der Intensivstationen auf niedrigem Niveau verharrt.</p><p>Szenario 2 sieht einen Anstieg der Fallzahlen im Herbst/Winter 2021/22 vor, welcher entweder saisonal bedingt ist, durch das Aufheben der noch verbleibenden Massnahmen zu erklären ist, durch den noch bestehenden Anteil nicht geimpfter Personen verursacht wird oder auf eine Abnahme des Impfschutzes zurückzuführen ist.</p><p>Szenario 3 geht davon aus, dass in Zukunft eine oder mehrere neue Virusvarianten auftreten, welche der mittels Impfung oder einer Vorerkrankung erworbenen Immunität ausweichen und eine neue, grosse pandemische Welle auslösen könnten. In allen drei Szenarien spielt die Immunitätslage in der Bevölkerung und ihre Entwicklung eine wichtige Rolle. Die Resultate der Studie Corona-Immunitas bilden deshalb eine wichtige Datengrundlage und fliessen laufend in die Lagebeurteilung ein. </p>