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|Der Schlammpeitzger|

Misgurnus fossilis (Lat.)

Bestimmung:
Der Schlammpeitzger ist der grösste Fisch unter den Schmerlenartigen. Das Maul ist unterständig, die Maulspalte eng. Die Schuppen sind sehr klein, der Körper ist mit einer starken Schleimhaut überzogen. In den Monaten April bis Juni werden die bräunlichen Eier an Wasserpflanzen abgelegt. Im Allgemeinen erreicht dieser Fisch eine durchschnittliche Länge von 30 cm, mancherorts sogar bis zu 50 cm.
Lebensraum:
Die Lebensräume dieses Fisches sind stehende Gewässer mit schlammigem Grund, in dem er sich meist vergräbt, wobei der diesem Fisch eigenen Darmatmung eine wichtige Funktion zukommt
Fortpflanzung:
Ab einem Alter von zwei bis drei Jahren sind die Tiere geschlechtsreif. Laichzeit ist zwischen Mai und Juli. Das Weibchen legt dann zwischen 70.000 bis 150.000 Eier an Pflanzen ab.
Grösse – Gewicht und Alter:
Die Grösse des schlammspreitzer ist 20 – 25 cm, max. 35 cm und sein Gewicht beträgt ca, 100 – 150 g
Lebensweise:
Kaum ein Fischer hat ihn jemals in freier Natur gesehen, den Schlammpeitzger. Das liegt daran, dass seine Wohngewässer zerstört wurden. Schlammpeitzger bevorzugt den schlammigen Boden, stehender oder langsam fliessender Gewässer mit ausreichendem Pflanzenwuchs. Starke Wasserschwankungen und Gewässer, die regelmässig austrocknen, sind sein Lebensraum und er ist dafür gut gerüstet. In Teichen und Bewässerungskanälen vergräbt er sich im Winter und bei Wassermangel bis zu ½ Meter im Schlamm, ausser ihm kann das nur noch die Karausche. Bemerkenswert ist die ausgeprägte akzessorische Darmatmung, d.h. es wird Luft an der Wasseroberfläche geschluckt, deren Sauerstoff von den Blutgefässen der Darmschleimhaut aufgenommen wird, dann über den After ausscheidet, daher stammt der Name Furzgrundel. Er frisst Kleinlebewesen des Grundes und hat eine gewisse Vorliebe für kleine Schalentiere.
Angeltechniken
Keine, da der Fisch geschützt ist.
Nahrung:
Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus wirbellosen Tieren der Bodenfauna, die er mit seinen insgesamt 10 Barteln aufspürt.
Bedeutung für die Fischerei:
Keine
Schonzeit:
Der Schlammpeitzger ist ganzjährig geschont
Mindestmass:
Es ist kein Mindestmass festgesetzt
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