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Das Wichtigste in Kürze
- Der polnische Verband bietet Maciej Rybus nicht für die WM 2022 auf.
- Der Grund: Er spielt in Russland.
- Polen verweigerte auch das Playoff-Spiel gegen Russland.
Maciej Rybus muss die WM 2022 in Katar am TV verfolgen: Der polnische Verteidiger wird von seinem Land nicht für das Kader berücksichtigt.
Grund dafür sind aber nicht seine Leistungen: In der abgelaufenen Saison spielte er in 21 von 30 Ligaspielen, in der Europa League kam er auch zum Einsatz. Das Problem ist der Club, für den er spielt: Rybus wechselte vor Kurzem von Lokomotive Moskau zu Stadtrivale Spartak.
Das fortlaufende Engagement in Russland missfällt dem polnischen Verband und Nati-Trainer Czeslaw Michniewicz. «Wegen seiner momentanen Vereinssituation» werde Rybus nicht für das WM-Trainingslager im September nominiert, so der Trainer. Für die Berufung in das Kader für die WM 2022 werde der 32-Jährige nicht in Betracht gezogen. Bereits bei den Nations-League-Spielen Anfang Juni war der 66-fache Nationalspieler nicht dabei.
Mit der Nicht-Berücksichtigung für die WM setzt der polnische Verband seine klare Linie gegen Russland fort: Wegen dem Ukraine-Krieg weigerte er sich, in den WM-Playoffs gegen Russland zu spielen. Damit wurde der Ausschluss der «Sbornaja» eingeleitet. Polen musste dann gegen Schweden antreten und setzte sich mit 2:0 durch.
Rybus darf nicht zur WM, weil er in Russland spielt – die richtige Entscheidung?
An der WM 2022 treffen die Polen um Robert Lewandowski auf Argentinien, Saudi-Arabien und Mexiko. Das umstrittene Turnier beginnt am 22. November in Katar.