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Die amerikanische Country-Legende Dolly Parton äussert sich in ihrer jüngsten Biografie «Dolly on Dolly» («Dolly über Dolly») über eine schwere Zeit in ihrem Leben – und wie Gott ihr da herausgeholfen hat.
Dolly (71) berichtet, wie sie bereits daran war, den Abzug der Pistole zu drücken. Eine Reihe von Problemen führte dazu, dass sie sich das Leben nehmen wollte. In den frühen 1980er-Jahren habe sie rund 25 Kilos zugelegt, zudem erhielt sie Morddrohungen. Sie musste eine Tour absagen. Und es ging ihr emotional schlecht, weil sie sich auf eine aussereheliche Beziehung eingelassen hatte.
Botschaft von Gott
«Ich sass eines Abends in meinem Badezimmer, als mir in den Sinn kam, dass in meiner Nachttisch-Schublade eine Pistole war, die ich zur Sicherheit gegen Einbrecher dort lagerte.» Nach langer Zeit habe sie sich diese wieder angeschaut. «Ich nahm sie zur Hand.»
Da rannte ihr Hund Popeye die Treppe hoch. «Das Tappen seiner Pfoten holte mich in die Realität zurück. «Ich legte die Waffe zur Seite und betete. Ich glaube, dass Popeye eine Botschaft von Gott war.»
Die Bibel durchgelesen
Sie sei nicht sicher, ob sie sich das Leben genommen hätte, «ich kann es nicht mit Sicherheit sagen.» Doch sie könne nun verstehen, das selbst für jemanden, der stabil ist, eine solche Möglichkeit besteht, wenn der Schmerz gross genug ist.
Dolly Parton hielt an Gott fest. Sie habe die Bibel durchgelesen, «ich setzte mich hin und las sie von vorne bis hinten durch, jeden Tag ein kleines Stück.»
Auch das Leben ihrer Schwester Stella Parton war von Schwierigkeiten gezeichnet. Sie erlebte Entführung und häusliche Gewalt. Gleich wie ihre prominentere Schwester Dolly fand Sängerin Stella Halt bei Gott.