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Interobedienzielle Plattform
Die UFL ist die einzige Grosslogen-übergreifende Plattform, an der sich Freimaurer und Freimaurerinnen aller Grade und Logen zu freimaurerischen Vorträgen treffen und austauschen.
2003 wird die UFL Zürich neu aufgegleist und deckt die Region Deutschschweiz ab. Die Vorträge zu freimaurerischen Themen (in der Regel vier Mal jährlich) werden in Zürich in einem Zunfthaus gehalten.
Jedes Jahr wird ein internationales Treffen organisiert. In der Schweiz findet der erste Weltkongress 1906 in Genf statt, ein Jahr nach der Gründung der UFL, und letztmals 2007 im Logengebäude auf dem Lindenhof in Zürich.
Die UFL hält sich konsequent aus obedienziellen Fragen heraus und führt keine «Tempelarbeiten» durch. Sie fokussiert auf den freimaurerischen Gedankenaustausch und legt den Schwerpunkt auch auf die Erweiterung der Kontakte zwischen den Freimaurer und Freimaurerinnen verschiedener Obedienzen und Nationalitäten, wobei die UFL in jeder Hinsicht eine strikte Neutralität bewahrt.
Förderung von Toleranz und Solidarität
Der Dachverband UFL-International ist ein 1905 in der Schweiz gegründeter und gefestigter Verein, der aus weltweiten Landesgruppen besteht, die ihrerseits Regionalgruppen umfassen.
Seit über 115 Jahren bezweckt die UFL die Umsetzung des freimaurerischen Gedankenguts der weltumspannenden Bruderkette und Solidarität und wirkt vorurteilsfrei verbindend zwischen den verschiedenen Obedienzen und Riten.
Es werden regelmässig Referenten eingeladen, deren Vorträge die Aspekte dieser freimaurerischen Grundwerte beleuchten und vertiefen.
Einige Beispiele aus der breiten Palette der gehaltenen Vorträge: «Logos und Existenz», «Agios Oros, Halbinsel Athos», «FM und Platons Höhlengleichnis», «Liberté Chérie, eine Loge im KZ», «Alchemie in der Freimaurerei», «Droht uns die Unsterblichkeit?», «Das 4. Kleine Licht», «Renaissance und soziale Fragen», «Einsatz am Salomonischen Tempel», «FM und Villard de Honnecourt», «Goldener Schnitt» etc.
Chain of brotherhood reloaded
Als 1905 die UFL gegründet wird, ist dies primär ein Akt zur Überwindung der Grabenkämpfe zwischen der englisch und der französisch orientierten Freimaurerei. Die nationenübergreifende Idee der «Welthilfssprache» Esperanto untermauert damals die aufkommende Internationalität, weshalb sich früher viele Freimaurer mit Esperanto auseinandersetzen.
Von Anfang an ﬁndet die UFL breite Unterstützung von liberalen Freimaurern aus allen Grosslogen, denn die Bildung einer «echten Weltbruderkette», die nationale und obedienzielle Grenzen überwindet und in Zeiten von Krieg und Frieden unterstützend wirkt, war und ist bis heute faszinierend.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Agenda.