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Der bauchige Resonanzkörper wurde entweder aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt oder aus dünnen gebogenen Holzspänen zusammengesetzt. Die Decke
war mit einer oder mehreren geschnitzten Holzrosetten (Schallöcher) verziert. Eine Laute besass 4 bis mehr als 10 Saiten, die mit einem Federkiel gezupft wurden.
Die Laute war ein beliebtes Instrument der geselligen Musik im kleinen privaten Kreise.
Die Laute ist eines der ältesten Musikinstrumente überhaupt. Bereits im 2.Jahrtausend vor Christus finden sich auf babylonischen Denkmälern Abbildungen eines langhalsigen und mit einem eiförmigen Kokosnuß- Schildkröten- oder Holzkorpus ausgestatteten Vorläuferinstruments der Laute - der "Tanbur".
Die unterschiedlichen Formen und Bauweisen dieser Vorläuferinstrumente legen die Vermutung nahe, dass die Laute von verschiedenen asiatischen Völkern gleichzeitig erfunden wurde.
Die Araber entwickelten den drei bis viersaitigen Tanbur weiter. In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten treffen wir auf Abbildungen des fünfsaitigen "Ud" (Al-ud = Holz), die Laute der islamischen Völker, welcher der europäischen Laute ihren Namen gab:
deutsch:"Laute", engl.:"Lute", fr.:"Luth", it.:"Liuto", sp.:"Laud"