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Dies berichtete das Portal UOL am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf die Umweltbehörde. UNO-Experten hatten zuvor die brasilianische Regierung und das betroffene Bergbauunternehmen aufgerufen, angesichts der Gefahr durch giftige Substanzen umgehend Massnahmen zum Schutz der Umwelt und der Menschen in dem Gebiet zu treffen.
Durch das Bersten des Beckens seien 50 Millionen Tonnen Eisenerz-Abfälle ausgelaufen, die giftige Schwermetalle und Chemikalien enthielten, hiess es in einer Mitteilung. «Das Ausmass des Umweltschadens entspricht 20 000 olympischen Schwimmbecken mit Giftschlamm», sagte UNO-Experte John Knox. In einem grossen Gebiet seien der Boden, die Flüsse und das Wassersystem kontaminiert worden.
Bei dem Dammbruch am 5. November waren 13 Menschen ums Leben gekommen, weitere 11 werden noch vermisst. Die Schlammlawine hatte die rund 600 Einwohner zählende Ortschaft Bento Rodrigues, 250 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro, überrollt.