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Die Walpurgisnacht hat ihren Ursprung vermutlich im keltischen Beltane-Fest. Was ist das Beltane Fest?
Bei den keltischen Völkern hatten Übergänge, wie der Wandel von Winter zum Frühling, vom Sommer zum Herbst aber auch Übergänge der Elemente wie Erde und Wasser oder Luft und Erde eine besondere Bedeutung. Viele heilige, keltische Kultstätte sind nur mit dieser Bedeutung zu verstehen.
Der Übergang vom Winter zum Frühling wurde als Beltane-Fest gefeiert. Über genaue Riten ist wenig bekannt. Es war ein fröhliches Fest, dass mit einem Freudenfeuer begangen wurde und bei dem die Tierherden rituell durch das Feuer gereinigt wurden.
Gefeiert wurde die neu, erwachte Kraft der Natur aber auch die Frühlingskraft in einem selbst, die sich in Ideen, Lebenskraft, Kreativität und Aufbruch äussert. Viele dieser heidnischen Elemente finden wir noch heute im christlichen Osterfest.
Was ist die Walpurgisnacht?
Die Walpurgisnacht wird in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai gefeiert. Sie leitet eine Reihe von heidnischen Maibräuchen ein, die noch heute begangen werden.
Die Namensgeberin für diese Nacht ist Walpurga. Sie war eine Seherin und ihr Name wurde zur Berufsbezeichnung für alle Seherinnen.
Die Walpurgisnacht selbst gilt als Nacht der Hexen, die sich angeblich auf dem Brocken, im Harz, trafen um dort ein Fest zu feiern. Im Laufe des Monats Mai gibt es dann eine Reihe von Traditionen, die mit der germanischen Baumverehrung zu tun haben, wie das Aufstellen des Maibaumes.
In Österreich wird die Walpurgisnacht als „Freinacht“ bzw. „Unruhnacht“ bezeichnet, bei der die Frauen über Frauenfeinde, Gericht halten dürfen. In dieser Nacht ist angeblich alles erlaubt. Wer Frauen in der Walpurgisnacht belauscht, der darf in den Weiher geworfen oder an einen Baum gebunden werden.
Eine neuere und harmlosere Variante ist, den Männern, die Krawatten abzuschneiden.