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Eine Tempo-30-Zone soll den Eindruck einer geschlossenen Einheit vermitteln. Jeder Zoneneingang ist durch ein gut sichtbares “Tor” zu gestalten. Dies kann durch eine Markierung, einen Spezialbelag, eine Aufpflästerung oder eine Verengung der Fahrbahn geschehen. Auch markant gesetzte Bäume oder Büsche können einen Zoneneingang hervorheben. In allen Fällen ist es wichtig, dass diese Möblierung nicht die Sicht auf die empfindlichsten Verkehrsteilnehmer (z.B. auf die Kinder!) verdeckt. Abgrenzende Elemente der Zone können Hauptstrassen, Gewässer, Wald, Grünzonen, Bahnanlagen und ähnliches sein. Sie muss sich allerdings innerorts befinden. Innerhalb der Zone werden die traditionellen Markierungen durch Spezialmarkierungen ersetzt. Der ursprünglich kontinuierlich verlaufende Strassenrand erfährt Knicke, indem Parkplätze wechselseitig markiert oder horizontale Versätze – beispielsweise mittels Bepflanzung (eine genügende Sicht vorausgesetzt) – angebracht werden. Falls erforderlich, können sporadisch stärkere Verengungen realisiert werden. Die Mischung des Verkehrs führt manchmal dazu, dass in Tempo-30-Zonen die Trottoirs entfernt werden, in Begegnungszonen sollte es gar keine Trottoirs mehr geben. Mehr Details zur Gestaltung finden sich in der Broschüre “Sicherheit in den Quartieren”.
Quelle TCS Broschüre Zonen unter der Lupe weitere Auszüge folgen