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Im Gespräch mit der Aargauer Zeitung zieht Andreas Glaser Bilanz über die Corona-Massnahmen des Bundes. Im Grundsatz hätten sich die Massnahmen des Bundesrates verfassungsrechtlich bewährt, nur teilweise seien sie unverhältnismässig gewesen, wie etwa die Schulschliessungen der ersten Welle. Auch das Parlament hätte die Zügel nicht einfach abgeben dürfen. Letztlich hebe sich das politische System der Schweiz aber dadurch hervor, dass es die Gegner der Massnahmen in den politischen Prozess integrieren konnte, was nicht allen Staaten gelungen sei.