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Das Café de Flore ist ein Paradebeispiel dafür, dass Vergangenheit und Gegenwart nebeneinander bestehen können. Paris, 1933. Der Schriftsteller Charles Maurras, der über dem Café de Flore im ersten Stock wohnte, verfasste ein Werk mit dem Titel „Au signe de Flore“. Zur Ehrung seines literarischen Beitrags trifft die Jury des Prix de Flore jedes Jahr im September in diesem Café zusammen, um einen jungen, talentierten Autor mit einem Preis auszuzeichnen.
Les Deux Magots war und ist heute noch ein angesagter Treffpunkt für junge Philosophen und Literaten. 1933 beschloss eine Gruppe von Freunden, die der kulturellen Strömung des Surrealismus angehörten, ihren eigenen Literaturpreis ins Leben zu rufen: den Prix des Deux Magots. Später verkehrten im Deux Magots auch zahlreiche Intellektuelle, u. a. Umberto Eco.
Nicht nur die Straßen, sondern auch die Dächer der Stadt haben etwas Magisches an sich. Sie scheinen all das zu bewahren, was in den Gebäuden der französischen Hauptstadt vonstattengeht, die als privilegierte Locations für Begegnungen und den kulturellen Austausch gelten.
Zwischen diesen zauberhaften Dächern können Sie die hölzernen Flügel des Moulin de la Galette ausmachen, das nicht so bekannt wie das nahe Moulin Rouge ist. Das Moulin war eine öffentliche Tanzhalle, in die jeder eingelassen wurde und die ihren Namen den Gallettes verdankt, herzhaften Buchweizenpfannkuchen, die am Eingang mit einem Glas Wein serviert wurden. Im Jahr 1833 konnte man Glück für nur 25 Centimes kaufen.
Wenn Aschenputtel in Paris leben würde, müsste sie auf folgendes Highlight verzichten, denn der Club Silencio, einer der exklusivsten in Paris, öffnet seine Türen erst Schlag Mitternacht. Der amerikanische Filmregisseur David Lynch gründete diesen Club, der im Herzen von Paris an der Rue Montmartre 142 einen Streifzug durch Hollywood ermöglicht.
Die Schönheit von Paris liegt darin, Klassisches und Modernes, Innovation und Tradition in Einklang bringen zu können.
Daher überrascht es nicht, dass sich in der Nähe einer der Eingänge zum Louvre – in der Rue de Rivoli 59 – das Électron Libre befindet: ein von Künstlern besetztes und mit deren Werken gefülltes Gebäude, das sich deutlich von seiner Umgebung abhebt.
Nur zwei U-Bahnstationen entfernt finden Sie Colette — Café, Wasserbar und Europas erster Konzeptstore.
Nun müssen Sie nur noch diese kleinen, zeitlosen Winkel entdecken und eine Tasse Kaffee im Herzen einer Stadt genießen, die durch den Charme der Vergangenheit und einen unverwechselbaren modernen Lebensstil geprägt ist.