Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03432.jsonl.gz/2869

Die Regierung in Vaduz schlägt dem Parlament insgesamt 32 Staaten, Kanalinseln und britische Überseegebiete als Partner für die Umsetzung des automatischen Informationsaustausches (AIA) über Finanzkonten vor. Eine Zustimmung des Parlaments vorausgesetzt, soll der Informationsaustausch ab 2018 funktionieren, basierend auf den Daten von 2017, wie die Exekutive am Mittwoch mitteilte.
Auf der Liste der Länder, die dem Parlament für den Informationsaustausch vorgeschlagen werden, figurieren unter anderen Argentinien, Australien, Chile, China, Indien, Japan, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Norwegen oder Südafrika. Überdies tauchen so genannte Jurisdiktionen auf wie die britischen Jungfern- und Kanalinseln.
Liechtenstein unterzeichnete im Oktober 2014 am Global Forum in Berlin zusammen mit 50 anderen Staaten und Gebieten eine multilaterale Vereinbarung über die Grundsätze der Durchführung des automatischen Informationsaustausches. Die Schweiz liess damals verlauten, sie wolle später nachziehen.
Mit den EU-Staaten erfolgt der automatische Informationsaustausch über Finanzkonten in Steuersachen früher. Das entsprechende Abkommen trat Anfang 2016 in Kraft und sieht den ersten Austausch ab 2017 vor.
(AWP)