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08.11.2014 10:00:50

Pazifik-Staaten einig über "Fahrplan" für Freihandelszone
Peking (awp/sda/dpa) - Trotz Differenzen über die neue Handelsordnung in der Asien-Pazifik-Region haben sich China und die USA auf einen "Fahrplan" für eine Freihandelszone verständigt.
Bei den Ministergesprächen vor dem Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) in Peking gab es am Samstag eine Einigung auf Vorbereitungen für die Schaffung einer Freihandelszone Asien-Pazifik (FTAAP), die China vorgeschlagen hatte.
Das Verfahren solle gestartet und "umfassend sowie systematisch vorangebracht" werden, hiess es in einem gemeinsamen Dokument. Die USA stehen dem Vorhaben allerdings zurückhaltend gegenüber, weil sie bereits mit elf Staaten der Region über eine Transpazifische Partnerschaft (TPP) verhandeln.
Die beiden grössten Volkswirtschaften USA und China ringen um eine Führungsrolle in der neuen Handelsordnung der Gemeinschaft der 21 APEC-Mitglieder, die 44 Prozent des Welthandels abwickeln. Auch China verhandelt mit 15 Staaten über eine Wirtschaftspartnerschaft (RCEP).
Die jetzt vorgeschlagene, weitergehende Freihandelszone Asien-Pazifik (FTAAP) soll auf den bisherigen Fortschritten aufbauen. Die USA hatten sich laut Presseberichten gegen Chinas Wunsch gewehrt, auf dem APEC-Gipfel in Peking konkret eine "Machbarkeitsstudie" einzuleiten, da dies gewöhnlich auf formelle Verhandlungen hinausläuft. Jetzt ist zunächst von einer "kollektiven Strategiestudie" die Rede.