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Zeitbilder: Hochbetrieb in Dübendorf
Der Flughafen Dübendorf erlebte glanzvolle Zeiten.
Während des Zweiten Weltkrieges lief in der Schweiz das Rennen um den Sitz des Zentralflughafens der Zivilluftfahrt. In Bundesbern begann das Ringen um die ideale Flughafenkonzeption. Nicht nur Dübendorf, sondern auch andere Flughäfen stiessen langsam an ihre Grenzen. Die Pisten waren nicht für die anbrechende Zeit der Düsenjets konzipiert. Doch schliesslich schlug 1945 der Bundesrat die Aufteilung auf die drei Landesflughäfen Genf, Basel, Zürich vor. Wobei Zürich das Rennen für den Hauptflughafen gewann und die Swissair Dübendorf in Richtung Kloten verliess. Die Aufnahmen aus dem ETH-Bildarchiv zeigen Dübendorf und seinen Flugbetrieb, wie man ihn heute nicht mehr kennt.
Bereits 1919 wurde zwischen Dübendorf, Bern, Lausanne und Genf ein Luftpostdienst mit Passagierbeförderung eingerichtet. Wenig später wurde der Flughafen zum Zollflugplatz 1. Klasse ernannt und es sollten fortan auch Zivilflugzeuge starten und landen dürfen. Die Vorgängerin der Swissair, «Ad Astra» nahm 1922 mit Genf-Zürich-Nürnberg die erste internationale Luftverkehrslinie in Betrieb. Ab 1932 wurde der Zivilflugplatz Zürich, zu welchem eine Grossflugzeughalle mit Werft, eine Sportfliegerhalle und ein Stationsgebäude gehörten, von der neu gegründeten «Swissair» genutzt. Dank den neuen, zweimotorigen Douglas-Flugzeugen, wurde ab 1935 erstmals eine Direktverbindung nach London angeboten. Verbesserte Navigationsmethoden und radioelektrische Schlechtwetterlandehilfen führten in den darauf folgenden Jahren dazu, dass ein Ganzjahres-Flugbetrieb Wirklichkeit wurde und die Luftfahrt von da an als vollwertiges Verkehrsmittel angesehen wurde.
Bis 1963 gab der «Tages-Anzeiger» die «Zeitbilder» heraus, ein Vorgänger des heutigen «Magazins». In Bildreportagen und Texten brachte die Wochenendbeilage die Geschehnisse aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zu den Lesern. In einer losen Folge zeigt das Ressort Wissen des «Tages-Anzeigers», was die Menschen damals bewegte und worüber sie staunten. In Anlehnung an diese Serie zeigt der Zoom-Fotoblog fotografische Erzeugnisse aus dieser Zeit.