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Schnellster im Training! Räikkönens feine Antwort auf die Kündigung
Kimi Räikkönen fährt am ersten Trainingstag für den Grand Prix von Singapur die Bestzeit und gab Ferrari damit seine «persönliche Antwort» auf die Kündigung per Ende Saison.
Vor knapp zwei Wochen in Monza hatte der 38-jährige Finne erfahren, dass er 2019 durch Charles Leclerc ersetzt werden wird. Räikkönen setzt seine Karriere im Sauber-Team fort. Ferrari betonte in Singapur aber, dass die Verpflichtung von Leclerc nicht im Tausch mit Räikkönen stattgefunden habe.
Das heisst: Ferrari hat die Möglichkeit, wie in diesem Jahr mit Leclerc einen Nachwuchsfahrer bei Alfa Romeo Sauber zu platzieren. Da stünde Antonio Giovinazzi an erster Stelle, der in der Vergangenheit bereits einige Freitags-Trainings sowie 2017 zwei Rennen für Sauber bestritten hat. Es würde das Ende für den Schweden Marcus Ericsson bedeuten, der trotz der schwedischen Investoren bei Sauber ein neues Cockpit suchen müsste. Ein Entscheid soll bis zum 15. Oktober fallen.
Leclerc Neunter, Ericsson Elfter
Für die Equipe von Sauber verlief der erste Trainingstag auf dem 5,063 km langen Stadtkurs nicht wie geplant. Im ersten Training, das bei Dämmerung gefahren wurde, klassierte sich Leclerc trotz eines Unfalls als Neunter, Ericsson als Elfter. Beim Zwischenfall wurde am Auto mit Leclerc die Aufhängung beschädigt. Im zweiten Training unter Flutlicht schauten für Ericsson und Leclerc die Ränge 12 beziehungsweise 14 heraus.
Red Bull im ersten Training stark
Dominiert wurde das erste Training von den Red-Bull-Fahrern Daniel Ricciardo und Max Verstappen, die ihre Zeiten mit der weichsten zur Verfügung stehenden Reifenmischung erzielt hatten. Die Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton (6.) und Valtteri Bottas (8.) zogen erst in der zweiten Session jene Reifenmischung auf und verbesserten sich auf die Plätze 2 und 5.
Hamilton war nur elf Tausendstel langsamer als der Räikkönen, der fast acht Zehntel schneller war als Sebastian Vettel 2017 im Qualifying. Für den Deutschen endete das Training vorzeitig und im 9. Rang, weil er mit dem Ferrari eine Mauer touchiert hatte.
Vettel, der in der WM-Wertung sieben Rennen vor Schluss 30 Punkte hinter Hamilton liegt, erklärte, dass «nicht Mercedes mein härtester Konkurrent ist, sondern ich selber mein grösster Feind bin». In dieser Saison hat Vettel wegen selbst verschuldeten Missgeschicken schon viele WM-Punkte liegen gelassen.Zurück zur Startseite