Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03659.jsonl.gz/2186

Unseren Hunden können wir mit Kräutern viel Gutes tun und ihre Gesundheit unterstützen. Sie ersetzen jedoch nicht den Tierarzt.
Anwenden können wir die Kräuter im Akutfall bis zum Abklingen der Symptome.
Bei chronischen Leiden werden die Kräuter und auch Pflanzen kurweise 4-6 Wochen angewendet. Danach kann eine Pause für 4 Wochen angezeigt sein oder ein anderes Kraut kommt zum Einsatz für wiederum 4-6 Wochen.
Um wirken zu können braucht es eine bestimmte Konzentration des Wirkstoffes im Blut., der erreicht werden muss.
Sehr gut können Pflanzen bei Beschwerden wie
- Appetitlosigkeit
- Verdauungsproblemen
- Entzündungen
- Parasiten
- Darmproblemen
aber auch zur Stärkung des Immunsystems oder zur Unterstützung des Bewegungsapparates eingesetzt werden.
Kräuter und Pflanzen haben unterschiedliche Wirkstoffgruppen wie
- Gerbstoffe (z.B. Heidelbeere, Brombeere, Eichenrinde)
- Bitterstoffe (z.B. Löwenzahn, Mariendistel, Artischocke)
- Aromen (ätherische Oele z.B. Kümmel, Pfefferminze)
- Schleinstoffe (z.B. Ulmenrinde, Lein- und Flohsamen, Malve)
- Salicin (z.B. Weidenrinde, Mädesüss)
Weitere Wirkstofffruppen sind Cumarine (z.B. Zimt, Kurkuma), Flavonoide (z.B. Sanddorn, Johanniskraut), Saponine (Gänseblümchen, Vogelmiere)
Die wohl gängigsten und am meisten verwendeten Wirkstoffe sind die Schleimstoffe (Ulmenrinde) wenn es im Magen-Darm-Trakt klemmt oder Salicin bei Gelenksproblemen.
Mein Lieblingsprodukt für meine Hunde verrate ich Euch hier. Ein leeres Konfitüre-Glas fülle ich mit Pflanzenöl und gebe 4-5 halbierte Knoblauchzehen dazu. Das Ganze lasse ich 3-4 Tage ziehen. Öffnet man das Glas, riecht es sehr stark nach Knoblauch. Die Wirkstoffe gehen ins Oel über. Von diesem Oel (ohne den Knoblauch) kriegt mein grosser Hund 1 Esslöffel pro Tag zum Futter.
Dies verändert seine Ausdünstung, jedoch riecht der Hund für uns immer noch nach Hund und nicht nach Knoblauch :-).
Wir halten uns so die Parasiten fern, es verirren sich wenige Zecken in sein Fell. Trotzdem wird natürlich nach dem Wackel kontrolliert und wenn nötig abgepflückt. Bei einem gesunden Hund funktioniert das hier tipp topp. Beim kranken Hund war der Erfolg mässig, da war es nötig, noch andere Massnahmen hochzufahren.
Wer mehr zu den einzelnen Anwendungsbereichen von Kopf bis Pfote wissen, sich damit befassen und Anleitung zur Anwendung möchte: