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In früheren Zeiten verehrte ein König unseres Landes den Wald, besonders aber einen bestimmten Baum, nämlich die Esche.
Man sagte, die Esche sei der „Weltbaum“, mit ihren drei Wurzeln stark verankert mit den drei Elementen Wasser, Erde und Luft.
Als jener König mit all seinen Soldaten die Landesgrenzen verteidigen musste und er merkte, dass er alles verlieren könnte, vergrub er sein ganzes Vermögen an einem abgelegenen Ort unter einer Esche.
Der König kehrte nie an den Ort des Versteckes zurück; er verlor im Kampf sein Leben. Niemand kannte den Ort des königlichen Schatzes.
Die Sage erzählt, dass sich dieser Ort auf der Brunnmatt ob Farnern befindet.
Viele haben nach der Eisenkiste gesucht – aber unter welcher der Eschen sollte man suchen? Es gab ja so viele davon!
Der richtige Zeitpunkt – Tag und Stunde – war unbekannt. So ist bis heute niemand fündig geworden.
Esche (fraxinus excelsior)
Bis 35m hoher Baum mit kugeliger Krone. Blüten erscheinen im April/Mai vor den Blättern. Diese sind unpaarig gefiedert mit 9-13 Teilblättchen. Frucht geflügelt mit kleinem Samen. Vorkommen in feuchten Gebieten. Das Holz der Esche ist sehr elastisch und widerstandsfähig. Oelbaumgewächs.
Quelle: „Flueblüemli und Aarechisle“, Elisabeth Pfluger, Solothurn