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Stadthausanlage
Impressionen Stadthausanlage
Beschreibung
Die Stadthausanlage markiert das obere Ende der Bahnhofstrasse und ist heute Zürichs beliebtester Marktplatz.
Entwicklung
Das Gelände entstand ab 1833 durch Aufschüttung mit Abbruchmaterial der barocken Stadtbefestigung entlang des Seeufers und war für den geplanten Bau des Bundeshauses reserviert. Als 1848 Bern den Zuschlag bekam, wurde das Gelände zum öffentlichen Stadtpark, benannt nach dem angrenzenden alten Stadthaus.
Die beliebte, eher kleinstädtische Anlage gewann mit dem Bau der Bahnhofstrasse und der Quaianlagen an Bedeutung und entwickelte sich zum eleganten Treffpunkt der Bourgeoisie.
Steigender Nutzungsdruck und die Überalterung des Baumbestandes waren Auslöser für ein neues Gestaltungskonzept, welches auf der Idee basierte, diesen wichtigen Markt- und Veranstaltungsort als einheitlichen, baumbestandenen Platz erlebbar zu machen.
Nutzung
- Innerstädtische Anlage
- Kiosk und Pavillon
- Markttage: Ganzjährig, jeweils am Dienstag und Freitag von 7 - 11 Uhr
- Flohmarkt: Mai bis Oktober, jeweils am Samstag von 8 - 16 Uhr
- Züri WC
Besonderes
Der bis heute bestehende Musikpavillon wurde 1908 vom bekannten Ingenieur Robert Maillard erbaut und verfügt über eine ausgezeichnete Akustik.
Mit der Nationalbank (erbaut 1922) am nördlichen Ende der Stadthausanlage wurde der markanten städtebaulichen Achse, die sich von Zentralhof und Kappelerhof über die Stadthausanlag bis zur Bürkliterrasse erstreckte, ein Riegel geschoben.
Wegbeschrieb
Bahnhofstrasse, Bürkliplatz, Fraumünsterstrasse
Tram 2, 5, 8, 9, 11 oder Bus 161, 165 bis Bürkliplatz