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Zuwachs für Eclipse
Das Eclipse-Projekt erhält prominenten Zuwachs: Sowohl BEA Systems als auch Borland sind nun beim vom IBM initiierten Projekt mit von der Partie. Beide Firmen wollen sowohl ihr Know-how als auch ihre Tools in die Open-Source-Entwicklungsplattform und die Community einbringen.
BEA Systems tritt als Strategic Developer und Board Member der Eclipse Foundation bei. Zudem übernimmt man die Leitung des Projekts «Web Tools Platform» und bringt mit «Language Development Tools» ein weiteres Projekt ein. Tool-technisch wird sich ebenfalls einiges ändern. So wird das hauseigene Open-Source-Projekt AspectWerkz mit dem Eclipse SpectJ-Projekt verschmolzen, und die nächste Version von WebLogic Workshop, BEAs Java-Entwicklungstool und Programmiermodell, wird das Eclipse-Framework unterstützen. BEA erhofft sich von diesem Schritt eine branchenweite Unterstützung für Eclipse als einheitliche Entwicklungsplattform.
Borland ist ebenfalls dem Board of Directors der Eclipse Foundation beigetreten und hat im gleichem Atemzug erklärt, die eigenen Produktlinien durchgängig für Eclipse-Anwender zu öffnen. Für die Weiterentwicklung der Eclipse-Plattform will man sogar ein eigenes Entwicklerteam bereitstellen, dass sich hauptsächlich um den Bereich Software-Modelling kümmern soll. Zudem soll Eclipse innerhalb von Borlands Application-Lifecycle-Management-Produktline eine wichtige Rolle spielen.