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Ein neuer Megastaudamm könnte das gesamte Gebiet um den Tapajós-Fluss fluten und dabei die Heimat von indigenen Völker und seltener Tierarten bedrohen. Die Munduruku, eine indigene Gemeinde, benötigt Unterstützung. Greenpeace sammelt aus diesem Grund Unterschriften.
Die brasilianische Regierung plant ein riesiges Staudammprojekt im gesamten Einzugsgebiet des Flusses Tapajós, der in den Amazonas mündet. Dabei sollen 43 Staudämme und eine industrielle Wasserstrasse errichtet werden.
Bei dem Bau werden etwa knapp 400 Quadratkilometer Regenwald überschwemmt. 2200 Quadratmeter würden zusätzlich für Bauarbeiten gerodet werden. Es geht damit viel Lebensraum für Tiere und Pflanzen verloren. Für das indigene Volk Munduruku ist der Tapajós-Fluss eine wichtige Lebensader. Beim Bau des Staudammes würde ihr ganzes Territorium überflutet werden.
Schon seit 10 Jahren versuchen die Munduruku ihr Territorium von der Regierung anerkennen zu lassen. Bisher Erfolglos, denn wegen des Staudamm-Projekts wurde der Prozess schon einmal gestoppt.
Daher will Greenpeace zusammen mit den Mundurukus die Regierung und Unternehmen auffordern, das Staudammprojekt zu stoppen, in saubere erneuerbare Energie zu setzen, das Land der indigenen Mundurukus offiziell anzuerkennen, sowie effektive Massnahmen für identifizierte Schutzgebiete im Tapajós-Becken zu gewährleisten. Um bei den Verhandlungen einen grösseren Druck auf die Regierung und Unternehmen machen zu können, sammeln sie Unterschriften.
Wollen auch Sie sich für die indigenen Mundurukus einsetzen? Unterzeichnen Sie die Amazonas-Erklärung hier »