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US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass es ab Sonntag zu grossangelegten Abschiebungen von Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigungen kommen soll. «Ich habe eine Pflicht, das zu tun», sagte Trump am Freitag vor Journalisten. Die Menschen seien illegal ins Land gekommen und müssten gehen.
Die Abschiebungen würden am Sonntag beginnen, erklärte der Republikaner. Trump hatte schon im Juni mit Massenabschiebungen gedroht, die Frist dann aber verschoben. Damals sprach er von «Millionen» Menschen, die festgenommen werden sollten.
Die Polizeibehörde ICE erklärte dagegen, es würden rund 2000 Menschen ins Visier genommen. Die Abschiebungen sollen voraussichtlich in zehn Grossstädten stattfinden, darunter New York, Miami und Los Angeles.
Die «New York Times» berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Kreise im Heimatschutzministerium, die Festnahmen würden sich auf mehrere Tage erstrecken.
In den USA leben Schätzungen zufolge rund elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Grossangelegte und koordinierte Abschiebungen hat es in den vergangenen Jahren schon mehrfach gegeben, auch unter dem demokratischen Präsidenten Barack Obama. (sda/dpa)
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.
Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».
Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:
Thunberg …