Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03350.jsonl.gz/1876

Daniil Medwedew und Andrej Rublew holten mit Einzelsiegen in jeweils zwei Sätzen gegen Borna Gojo (Rublew) und Marin Cilic (Medwedew) den Davis Cup zum dritten Mal nach 2004 und 2006 nach Russland. Schon im Halbfinal gegen Deutschland hatten Medwedew und Rublew der russischen Equipe den Sieg vor dem Doppel gesichert.
Russen mit stärkstem Team
Russlands Triumph in Madrid überraschte nicht. Mit vier Einzelspielern aus den Top-30 der Weltrangliste stellten die Russen das klar stärkste Team.
Geehrt wurde in Madrid Russlands 73-jähriger Captain Schamil Tarpischew, der 1974 erstmals im Davis Cup das russische Team anführte und in Madrid übers Wochenende an den Begegnungen 100 (Halbfinal) und 101 (Final) mitmachte. In den letzten 25 Jahren verpasste Captain Tarpischew bloss eine Begegnung.
Neu in 5 Städten
Für die nächstjährige Austragung kündigte der Weltverband ITF bereits wieder Änderungen an - nur drei Jahre nach der grossen Davis-Cup-Revolution und erst zwei Finalturnieren seither.
Im nächsten Jahr soll die Finalrunde in vier Vierergruppen (statt sechs Dreiergruppen) und in vier Städten ausgetragen werden. Für die K.o.-Phase erfolgt dann der Umzug an eine fünfte Stätte, womöglich Abu Dhabi. Die Austragungsorte der Vorrunde werden nächsten Frühling, nach der Qualifikation (am 4./5. März) bekanntgegeben.
Schweiz - Libanon
Ebenfalls Anfang März spielt die Schweiz wieder. Als nächster Gegner wurde der Libanon zugelost, der im Davis-Cup-Ranking derzeit acht Plätze vor der Schweiz klassiert ist. Dem Sieger der Partie winkt der Aufstieg in die Weltgruppe 1.