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Yverdon - Der Waadtländer Batterienhersteller Leclanché hat im ersten Halbjahr 2010 seinen Umsatz um einen Fünftel auf 7,4 Mio. Fr. gesteigert. Unter dem Strich blieb ein Verlust von 4,7 Mio. Franken, vorab wegen Investitionen.
Im ersten Halbjahr 2009 hatte Leclanché noch einen Verlust von 3,3 Mio. Fr. ausgewiesen. Der Halbjahresverlust 2010 ist nach Unternehmensangaben vom Donnerstag auf den Ausbau der Produktionsanlagen zurückzuführen. Die Waadtländer spezialisieren sich auf grosse Lithium-Ionen-Zellen. Hinzu kamen einmalige Kosten aus der Schliessung eines Werks in Itzehoe (D).
Ende Juni wies Leclanché Aufträge von 7,2 Mio. Fr. aus. Für die zweite Hälfte des Jahres erwartet die Firma weiteres Wachstum. In diesem Rahmen fällt eine Investitionsentscheidung für eine Produktionslinie für zwei Millionen Zellen.
Dafür will der Verwaltungsrat 80 Mio. Fr. neues Eigenkapital aufbringen. Die Kapitalerhöhung mit 2,2 Millionen neuen Aktien soll im vierten Quartal stattfinden. Der grösste Aktionär, die EnergyGroup, signalisierte nach Leclanché-Angaben, er wolle seine Bezugsrechte nicht ausüben. Das KMU ist an der Schweizer Börse kotiert.
SDA-ATS