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Formaggini heisst eigentlich nichts anderes als kleine Käse. In Italien umfasst der Begriff denn auch sämtliche Mini-Frischkäse, die weich und von geschmeidiger Konsistenz sind, inklusive Streichkäslein. Die Bezeichnung Formaggini ticinese hingegen steht für Frischkäse aus dem Valle Muggio, der traditionell aus Ziegen- oder Kuhmilch produziert wird. Dafür wird die frisch gemolkene Milch während einer Viertelstunde auf 65 Grad erwärmt, dann auf 36 Grad abgekühlt, um sie lediglich zu thermisieren, aber nicht zu pasteurisieren. Anschliessend wird der Masse Joghurt beigefügt. Nach rund 20 Minuten hat sich die Milch verfestigt; die Molke ist ausgeschieden. Formaggini sollten relativ rasch gegessen werden, was kaum ein Problem sein dürfte. Länger haltbar sind sie jedoch in Olivenöl eingelegt, etwa als Formaggini in Kräuteröl oder als Füllung von eingelegten Zucchettiröllchen. Formaggini schmecken zu Ciabatta, dunklem Brot, als Begleiter zum Apéro oder auf Pizza, Pasta oder Salat.