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Klappentrompete in G
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Von Alois Doke ist lediglich bekannt, dass er 1823 Mitglied der Linzer Gesellschaft der Musikfreunde wurde. Die gravierte Signatur in kursiver Schrift findet sich auf dem Kranz und ist von aussen her zu lesen: "Aluis Doke in Linz". Die fünf Klappen sind strahlenförmig angeordnet. Sie ermöglichen gegenüber der Naturtrompete mehr Chromatik, indem die Quart zwischen dem 3. und 4. Naturton ausgefüllt werden kann. Experimente mit Klappentrompeten gehen in die siebziger Jahre des 18. Jahrhunderts zurück und stellen zusammen mit den weniger in Erscheinung tretenden Stopf- und Inventionstrompeten Zwischenlösungen zwischen Natur- oder Langtrompete und der 1818 in Berlin patentierten Ventiltrompete dar. Der erweiterte Tonvorrat tritt zum Beispiel in den für die Klappentrompete geschriebenen Konzerten von Joseph Haydn (1732-1809) und Johann Nepomuk Hummel (1778-1837) deutlich in Erscheinung.