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Dieses Jahr integrieren wir Growth Mindset (in etwa: formbares oder dynamisches Selbstbild) als Thema in unsere Schülerversammlungen. Das Konzept wurde an der Stanford Universität entwickelt und basiert auf der Idee, dass Intelligenz durch Übung und harte Arbeit erreicht werden kann und keine angeborene Fähigkeit ist (Carol Dweck, Mindset, 2007).
Growth Mindset ist eine sehr populäre psychologische Theorie im Erziehungswesen und basiert auf dem Grundgedanken, dass jeder die Fähigkeit besitzt, sich zu verbessern.
Als Eltern und Lehrpersonen ist es wichtig, dass wir unsere Kinder für ihre Anstrengungen und Versuche loben; nicht für ihr Talent. Kinder, die Feedback zu ihren Bemühungen bekommen, schätzen das Lernen an sich mehr als das Ergebnis selbst und können so besser mit schwierigen Aufgaben oder auch mit einem einmaligen schlechten Ergebnis umgehen.
Zusätzlich zu verbesserten akademischen Leistungen, legen Forschungen nahe, dass die Einstellung eines formbaren Selbstbildes weitere Vorteile hat, wie z.B. die Fähigkeit sich besser an Veränderungen anzupassen, eine bessere Selbststeuerung, mehr Mut und pro-soziales Verhalten. Zudem gibt es Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass sich ein positives Selbstbild auch auf die mentale Zufriedenheit auswirkt: Menschen mit einem dynamischen Selbstbild sind weniger aggressiv, haben ein höheres Selbstwertgefühl und sind weniger anfällig für Depressionen oder Angststörungen.