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Das Dorf von Comologno im oberem Teil des Onsernone-Tales, steht an der Flanke des Berges mit einer erstaunlichen Sammlung von herrschaftlichen Gebäuden. Im Tal besitzen Loco, Berzona, Mosogno, Russo, und Vergeletto alle einige herrschaftliche Häuser, die noch über den Reichtum einiger Einwohner des Tales in den 17. und 18. Jahrhunderten berichten. Das Palazzo, das uns beschäftigt, verdankt seinem Wohlstand der Dachstrohindustrie, dessen Produkte sich hauptsächlich in Italien verkauften (Piemont, die Lombardei, die Toskana).
Das Palazzo della Barca steht auf dem Gipfel des Dorfes. Flussabwärts rückt das Eigentum mit einer künstlichen Terrasse vor, die durch eine Stützmauer zurückgehalten wurde. Der Palast wurde in 1770 von Carlo Francesco Remonda gebaut. Ursprünglich aus Comologno wird die Familie Remonda im Laufe der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als eine Händlerfamilie authentifiziert. Man erzählt in Verbindung mit dem Namen Palazzo delle Barca die folgende Anekdote: im Laufe einer Versteigerung erwarb die Familie ein Schiff, das man gescheitert (naufragé) nannte. Aber es gelangte in den Hafen, gegen der Erwartung, schwer beladen! Später erlaubte das Boot der Familie Remonda, ein beträchtliches Vermögen anzuhäufen. Daher findet man in den Wappen der Remonda ein Schiff. Das Palazzo della Barca ist von allen Häusern, die von der Familie Remonda in Comologno gebaut wurden, das, welches in vollem Umfang einen herrschaftlichen Charakter bestätigt.
Der rechteckige Grundriss besitzt drei Stockwerke unter einem Walmdach. Ein Treppenturm, der zwei weitere Stockwerke über dem Dach hinzufügt, steht am hinteren Teil des Hauses, in der Richtung des Berges. Ein Balkon zieht sich um das höhere Stockwerk. Der Gipfel des Turms wird durch ein Pavillon-Dach gekrönt. Die Haupt-Fassade, in Dorf Richtung besitzt symmetrische Reihen von drei Fenstern. Die zentrale Achse erhält im Erdgeschoss ein gewölbtes Tor, das von den beiden höheren Stockwerken mit einer ebenfalls gewölbten Fenstertür, vor welcher vier starke Steinkonsolen einen mit Schmiedeeisen umsäumten abgerundeten Balkon tragen. Die flankierenden Fenster sind rechteckig und schmücken sich mit Unterstützungen und mit geraden, hervorstehenden und gesickten Schlusssteinen. Die kleine Seite des Gebäudes wiederholt die drei Achsen, wenn auch nur im Erdgeschoss die zentrale Öffnung fehlt. Die Form der Fenster entspricht jenem der Hauptfassade mit geraden und hervorstehenden Unterstützungen und Schlusssteinen. Die zentralen Öffnungen präsentieren auch einen Balkon auf starken Konsolen. Ein leichtes Vordach lässt die Dachsparren des Gebälks erscheinen.
Das Palazzo della Barca lässt sich von einer architektonischen Tradition der Zeit leiten, die vorsieht, auf der Vorderseite des Gebäudes eine Terrasse einzurichten, die durch eine mächtige Stützmauer gestützt wird, denn das System der Terrasse erlaubt in der Tat, eine Portion des nicht unerheblichen Gartens zu gewinnen. Das gewölbte Tor wird von zwei gebogenen Kolonnen mit Kapitelen gebildet. Man findet um den Bogen herum das gleiche Motiv aus einer feinen Zierleiste wieder. Der enge Schlussstein trägt das Datum von 1770. Auf der Aussenseite des Bogens, werden die beiden Enden des doppelten Kapitels von einem Blattwerk gekrönt, das sich um den Bogen windet.
Die innere Einrichtung (Möbel, Arbeitsgeräte, Bibliothek sowie einige Elemente von Innen- und Aussendekoration) wurde offensichtlich aus Frankreich importiert. Es ist in der Tat ein ganzer reicher Dekor von Täfelungen, Wänden und Decken sowie Kassettendecken. Das erste Stockwerk ist unterteilt in drei grosse Zimmer vor zwei Transversalen, die ein drittes Zimmer flankieren und dahinter vier weitere Zimmer mit kleineren Dimensionen. Die Treppe ist ein einem getrennten Turm untergebracht das selbst zwei Zimmer enthält.
Dieses Haus wurde konstruiert von Carlo Francesco Remonda, in 1767, einige Jahre vor dem Palazzo della Barca. Es zeigt die architektonischen Charakteristike der zivilen Häuser.
Dieses typische Haus gehörte zuerst den Remonda
Ich wäre dankbar für weitere historische Informationen per E-Mail an <email-pii>
Bibliographie