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Eigentlich ist Jeffrey Epstein, ein wohlhabender amerikanischer Geschäftsmann, die Hauptperson in Englands jüngstem Sex-Skandal. Dieser sass wegen Kindsmissbrauch und Förderung von Prostitution mit Minderjährigen 18 Monate in Haft. Nun bricht eine Frau ihr Schweigen, die Epstein vor zehn Jahren angeheuert hat. Was die heute 27-jährige Virginia Roberts zu sagen hat, ist an Brisanz nicht zu überbieten. Gemäss der «Mail on Sunday» soll Epstein Treffen zwischen Roberts und seinem Freund Prinz Andrew arrangiert haben. Ein Foto soll die beiden eng umschlungen zeigen - seine Hand liegt um ihre Hüfte. Heikel daran ist, dass Roberts zum Zeitpunkt der Aufnahme noch minderjährig ist. Roberts erzählt ausserdem von Gelegenheiten, bei denen sie 15'000 Dollar erhielt, vier Jahre lang sei sie die persönliche Masseuse Epsteins gewesen.
Beweise, dass der Royal in Sex-Spielchen mit Roberts involviert war, gibt es zwar keine. Dennoch ist die Angelegenheit Gesprächsthema Nummer eins in Grossbritannien. Quittungen sollen nämlich belegen, dass Roberts Prinz Andrew mehrmals auf seinen Reisen gefolgt ist. Der Hof hat sich zu den Gerüchten bislang nicht geäussert. Er wird in Stillschweigen verharren - genau wie es auch der schwedische Hof tat, als König Carl-Gustaf, 64, in einen Sex-Skandal verwickelt war.