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Von April auf Mai legten die Preise den Angaben zufolge um 0,4 Prozent zu - so wie bereits von März auf April.
Nach massiven Wertverlusten des Rubel und einem Importstopp für westliche Lebensmittel als Reaktion auf Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts waren die Preise in Russland seit Ende 2014 stark in die Höhe geklettert. Für das vergangene Jahr lag die Inflationsrate bei mehr als 15 Prozent.
In den vergangenen Monaten sanken die monatlichen Werte. Die russische Zentralbank fürchtet jedoch, dass sich die Entwicklung umkehren könnte, wenn etwa infolge sinkender Ölpreise der Rubel erneut an Wert verliert oder die Regierung in ihren Sparanstrengungen nachlässt.
Im Mai trieben laut Rosstat unter anderem teurere Dienstleistungen die Inflationsrate nach oben. Auch für Nahrungsmittel wie Getreide, Brot, Fisch, Kartoffeln und Rote Bete musste demnach mehr bezahlt werden.
(AWP)