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In einem im Oktober 2018 publizierten Artikel (Reichmann, Feuchtinger; «Sanfte Druckentlastung»; Die Schwester Der Pfleger 10/18 S. 86, 87) wurde über eine Pilotierung über fünf Wochen vom AMS an der Universitätsklinik Freiburg in Breisgau berichtet.
Das AMS wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Pflegepraxiszentrums Freiburg (PPZ) an jeweils einer neurologischen und einer neurochirurgischen Station getestet. Nur auskunftsfähige Patienten wurden im Test eingeschlossen und sie lagen durchschnittlich sechs Tage lang auf dem AMS. Bei 12 der 16 Patienten lagen zusätzlich zur Bewegungseinschränkung Schmerzen vor. Die Pilotierung zeigte, dass besonders diese Patienten die sanfte Wiegebewegung des AMS als sehr angenehm empfanden. Obwohl 14 der 16 Patienten laut klinischer Einschätzung ein Dekubitusrisiko aufwiesen, trat bei keinem Patient ein Dekubitus auf. Die Auswertung deutete auch darauf hin, dass keiner der Patienten während der Anwendung des AMS seine Körperwahrnehmung verlor.
Von dem erfolgreichen Einsatz in der Pilotierung bei neurologischen und neurochirurgischen Patienten äusserten sich die Autoren, dass das AMS ein geeignetes Hilfsmittel zur Dekubitusprophylaxe sein kann. Besonders hervorgehoben wurden die gewonnenen Erkenntnisse bezüglich einer Verbesserung der Situation von Patienten mit Schmerzen.