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Russland unternehme alles, um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten, erklärte Schoigu am Dienstag. "Im Gegenzug versucht das Kiewer Regime, den Anschein einer Bedrohung durch eine atomare Katastrophe zu erwecken, indem es den Standort weiterhin absichtlich beschiesst." Allein in den vergangenen zwei Wochen habe die Ukraine 33 grosskalibrige Geschosse auf die Anlage abgefeuert. Die meisten seien von der russischen Luftabwehr abgefangen worden. Einige hätten jedoch "Objekte getroffen", was sich auf den sicheren Betrieb des AKW auswirke. "Wir stufen diese Angriffe ukrainischer Truppen als Nuklearterrorismus ein."
Schoigu erhob die Vorwürfe in einer Konferenzschaltung mit seinen Militärchefs, wie aus einem vom russischen Verteidigungsministerium in Auszügen veröffentlichten Protokoll hervorgeht. Die Angaben liessen sich unabhängig zunächst nicht überprüfen. Das von Russland besetzte AKW ist das grösste in Europa. Es geriet in den vergangenen Monaten wiederholt unter Beschuss, wofür sich Russland und die Ukraine gegenseitig die Schuld geben. Die Vorfälle schüren Sorgen, dass es in Saporischschja zu einer Atomkatastrophe kommen könnte. Die UN-Atomaufsicht IAEA dringt deshalb auf die Einrichtung einer Sicherheitszone rund um die Anlage. Der stellvertretende russische Aussenminister Sergej Rjabkow wurde am Dienstag von der Nachrichtenagentur Tass mit den Worten zitiert, dass es in den Gesprächen mit der IAEA über eine solche Zone eine "positive Dynamik" gebe. Details wurden nicht bekannt.
(Reuters)