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Schon klar, du weisst eigentlich alles über «Game of Thrones». Aber vielleicht können wir dich ja doch mit dem einen oder anderen Fakt überraschen.
Transparenzhinweis: Dieser Artikel erschien bereits vor dem Sendestart der 7. Staffel. Für die 8. Staffel wurde der Beitrag ergänzt und aktualisiert.
Wird eine neue Serie in Auftrag gegeben, wird immer zuerst eine sogenannte Pilotfolge gedreht. Diese dient dazu, dem Studio zu zeigen, wie die Serie aussehen wird. Später ist das dann oft die erste Folge der ersten Staffel. Bei «Game of Thrones» wurde dieser Pilot aber nie gesendet.
Eines der grössten Probleme? Das Testpublikum hat nicht gemerkt, dass Jaime und Cersei Geschwister sind, was natürlich für die restliche Handlung unabdingbar ist. Als Konsequenz mussten grosse Teile der Pilotfolge neu gedreht werden.
Leider wirst du seinen Auftritt nie sehen, da er diesen in besagtem Piloten hatte, der nie veröffentlicht wurde.
Beide Charaktere wurden in der ungesendeten Pilotfolge von anderen Schauspielerinnen verkörpert, dann aber bei den Nachdrehs durch Michelle Fairley und Emilia Clarke ersetzt.
2014 liess der Sender HBO ein Rap-Mixtape für «Game of Thrones» produzieren, um die Serie zu promoten. Dafür arbeiteten sie mit mehreren US-amerikanischen Rappern zusammen. Das Doppelalbum mit Namen «Catch the Throne» ist gratis auf Soundcloud verfügbar und umfasst 25 Tracks.
Für die unzähligen Kostüme werden riesige Mengen an Materialien benötigt. Ein grosser Teil davon ist Leder. Allein für die dritte Staffel wurde laut HBO so viel Leder gebraucht, dass man damit eine Fläche von fast drei Quadratkilometern hätte abdecken können.
Eigentlich kaum verwunderlich. Nachdem «Game of Thrones» seinen Erfolgszug angetreten hatte, wurden bald erste Babys auf Namen wie Khaleesi, Arya oder Tyrion getauft. Vor allem in den USA sind diese Namen sehr populär. War Khaleesi 2013 noch auf Rang 1021 der beliebtesten Babynamen für Mädchen, tauchte der Name 2016 auf Platz 48 auf. Arya, allerdings in der Schreibweise «Aria», schaffte es sogar auf Rang zwölf.
Klingt wie ein Scherz, ist es aber nicht. In einem Gespräch mit dem Talkshow-Moderator Jimmy Kimmel erzählte Clarke eine sehr amüsante Anekdote über den Dreh zur ersten Staffel.
Sie eröffnete dem Talkshow-Moderator sogar, dass sie einmal nicht mehr ans Set zurückkehren konnte, weil sie wegen des vielen Kunstblutes an der Toilette kleben blieb.
Damit ist die sechste Staffel die bis anhin teuerste der ganzen Produktion. Zum Vergleich: Staffel zwei hatte ein Budget von sechs Millionen US-Dollar pro Folge. Das trifft allerdings nur zu, wenn man das Gesamtbudget pro Staffel berücksichtigt. Geht es um die höchsten Kosten pro Episode, geht ganz klar Staffel 8 als Sieger hervor. Für das Finale hat HBO 15 Millionen pro Folge springen lassen. Allerdings sind die meisten Episoden in Staffel 8 auch länger als bisher.
Für die Verantwortlichen ist die Produktion der Serie ein riesiges Unterfangen, welches das ganze Jahr beansprucht, in welchem wir jeweils auf die neue Staffel warten.
Kleines Beispiel gefällig? Staffel fünf musste in einem Zeitraum von 240 Tagen in fünf verschiedenen Ländern gedreht werden. Dafür benötigte die Produktion 151 Filmsets, 166 Schauspieler, 1000 Crewmitglieder und über 5000 Statisten.
Nach Staffel acht ist mit «Game of Thrones» Schluss, das hat HBO bestätigt. Dennoch will sich der Sender nicht ganz aus Westeros verabschieden. Der Dreh für ein Spin-Off startet bereits in diesem Jahr. Die erste Staffel der Serie könnte daher bereits 2020 erscheinen. Allerdings hat HBO verlauten lassen, dass das Spin-Off nicht gesendet wird, solange nicht mindestens ein Jahr seit der 8. Staffel «Game of Thrones» vergangen sei.
Um die vielen verschiedenen Orte von Westeros einzufangen, wird «Game of Thrones» unter anderem in Island, Kroatien und Marokko gedreht. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Fans in diese Länder reisen, um die Drehorte in echt zu bestaunen.
Dass dies zum Teil enorme Auswirkungen hat, zeigt ein Report der Buchungsseite «Late Rooms». So stiegen die Buchungen für die marokkanische Stadt Ouarzazate um 100 Prozent, nachdem dort Szenen für Khaleesi und ihren Zug mit den Dothraki durch die Wüste gefilmt worden waren.
Schauspieler und Bronn-Darsteller Jerome Flynn war in den 90ern Teil des Popduos Robson and Jerome. Zusammen hatten sie in Grossbritannien drei Nummer-eins-Hits.
Und zwar spielte Oona Chastilla Chaplin die Heilerin Talisa, welche später Robb Starks Frau wird. Oona Chaplin ist die Enkelin von Charlie Chaplin.
Alfie Allen ist der jüngere Bruder von Lilly Allen und spielt bei «Game of Thrones» Theon Graufreud.
Das ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Speziell ist aber, dass einige der Schauspieler angaben, dass sie die Bücher absichtlich nicht lesen, damit sie nicht wissen, was mit ihren Figuren geschieht. So wollen sie verhindern, dass dies ihr Schauspiel beeinflusst.
Nachdem die erste Folge «Game of Thrones» erschienen war, sandte George R. R. Martin einen Brief mit folgendem Inhalt an Jeoffrey-Darsteller Jack Gleeson:
Martin wollte sich damit aber keinesfalls über Gleeson lustig machen, sondern vielmehr seine Bewunderung zum Ausruck bringen.
Nachdem die erste Folge von «Game of Thrones» erschienen war, erhielten die Produzenten sehr viele Kommentare zu einer bestimmten Szene. Es wurde moniert, dass das Mädchen, das an einem Baum aufgespiesst wurde, total unrealistisch aussehe, nämlich wie eine Puppe. Tatsächlich handelte es sich aber die ganze Zeit um eine 19-jährige Schauspielerin.
Für die Dothraki wurde extra eine eigene Sprache entwickelt. Diese besteht mittlerweile aus über 3000 Wörtern und wird sogar unterrichtet.
In der fünften Staffel muss Cersei nackt durch Königsmund laufen, um Busse zu tun. Wie sich herausstellte, war Schauspielerin Lena Headey aber gar nicht wirklich nackt zu sehen. Für die entsprechenden Szenen kam ein Körper-Double zum Einsatz, auf welches später Headeys Kopf per Computer montiert wurde.
Für diesen Entscheid erntete die Schauspielerin einiges an Kritik und sah sich sogar genötigt, sich zu erklären. Demnach habe sie sich nicht für ein Körper-Double entschieden, weil sie ein Problem mit Nacktszenen habe, immerhin habe sie schon zuvor Nacktszenen gedreht. Vielmehr lasse sie sich bei ihrem Schauspiel sehr von Emotionen antreiben. Die Vorstellung, drei Tage nackt zu sein und danach Cersei trotzdem so zurückhaltend spielen zu müssen, traute sie sich nicht zu. Vielmehr wäre sie wohl stinkwütend gewesen, ob solch einer Behandlung, wodurch sie ihr Schauspiel nicht glaubwürdig hätte zeigen können.
Die Deutsche spielt in der Serie Shae, eine Prostituierte und die Geliebte von Tyrion Lannister. Tatsächlich hat die Schauspielerin zwischen 2001 und 2002 aus Geldnot für etwa sechs Monate unter einem Pseudonym als Pornodarstellerin gearbeitet. Bereits zwei Jahre später feierte sie dann ihren Durchbruch als Schauspielerin. Für ihre Rolle in «Gegen die Wand» gewann sie den deutschen Fernsehpreis und einen Bambi.
Auf YouTube macht sich ein Video zweier Schweizerinnen gerade daran, viral zu gehen. Obwohl der YouTube-Kanal «Katrin von Niederhäusen» anfangs Woche noch keine 100 Abonnenten hatte, wird das Video von zehntausenden Usern angeklickt. Alleine in den letzten 24 Stunden wurde der Clip fast 40'000 Mal angeschaut, die 100'000er-Marke scheint nur noch eine Formsache zu sein.
Verwunderlich ist das nicht, denn das Video zeigt eine wundervolle Hommage an Homer Simpson, die mit viel Liebe zum Detail …