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[tab_DD title=“Charakter“]Der ausgeprägte Körper transportiert unaufgeregt und elegant dezente Obstaromen, die allerdings manchmal eher dem Bukett als dem tatsächlichen Wein geschuldet sind. Frischer Apfel, reife Stachelbeere, Melone, Banane oder andere exotische Früchte geben sich zu erkennen. Die frische Fruchtigkeit wird von einem nussigen oder rauchigen Ambiente überlagert, ohne zuzudecken.
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[tab_DD title=“Geschichte“]Vom Ursprungsort einer der beliebtesten Weißweinsorten verbreitete sich die Chardonnay Weinsorte in weltweit 13 Länder. Die als Edelrebe gehandelte Traube darf im deutschsprachigen Raum nur als Chardonnay oder Morrilon bezeichnet werden.
Etwa 1920 ins Wallis eingeführt, wurde der Chardonnay lange Zeit zu einem ausladenden, reifen, leicht süssen Wein verarbeitet.
Mit der Entwicklung des Geschmacks zu trockeneren Weinen, wurden die Trauben immer früher gelesen, um frischere Weine mit Noten von weissen Früchten und Blüten zu produzieren. Wie im Burgund werden diese Weine gern in Eichenfässer ausgebaut.
Im Wallis wird der Chardonnay auch zu Schaumweinen verarbeitet. Diese verlangen eine geringere Traubenreife und wachsen deshalb oft in der oberen Hälfte der Hänge.[/tab_DD]
[tab_DD title=“Eigenschaften“]
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