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Trotz langer Absenz auf der ATP-Tour ist Roger Federer noch immer die Weltnummer 6. Das kann Alexander Zverev überhaupt nicht verstehen.
Daniil Medvedev hat fast schon Historisches geschafft. Seit Montag ist der Russe die erste Weltnummer 2 seit Lleyton Hewitt vor 16 Jahren, die nicht Djokovic, Nadal, Federer oder Murray heisst. Damit geht eine lange Serie der «Big Four» zu Ende.
Einer, der ebenfalls gerne einmal ganz oben stehen würde, ist Alexander Zverev. Der Deutsche wird in der Weltrangliste aktuell auf Platz 7 geführt – und ist damit alles andere als zufrieden. Vor seinem Auftaktmatch in Acapulco, das er gegen den Spanier Carlos Alcaraz gewinnt, beschwert sich der 23-Jährige über das Ranking-System der ATP.
«Ich bin der grösste Fan von Roger Federer, aber er hat ein Jahr lang nicht gespielt und steht in der Weltrangliste vor mir», so Zverev. «Ich habe einen Grand-Slam-Final und ein Endspiel eines Masters-1000-Turniers erreicht. Das System ist eine Katastrophe. Ich müsste in den Top 4 oder Top 5 sein.»
Aufgrund der Corona-Pandemie hat die ATP entschieden, Turniere eines deutlich längeren Zeitraums in die Weltrangliste einfliessen zu lassen. Anstatt der üblichen zwölf Monate gehen im Moment die vergangenen zwei Jahre in unterschiedlicher Gewichtung in die Wertung ein, also auch Ergebnisse aus 2019. So kann sich Federer trotz zwei Operationen und über einem Jahr Absenz immer noch in den Top 10 halten. Ganz zum Ärger von Zverev, der sagt, dass ihm das Ranking «aktuell wirklich egal» sei.