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Punktewolken
Heute erlauben hochauflösende Digitalkameras und erhöhte Rechnerleistung die Erzeugung von dreidimensionalen Modellen durch Autokorrelation ähnlicher Punkte zwischen den verschiedenen Bildern. Millionen von Punkten werden aus Aufnahmen berechnet und formen „Punktwolken“, die durch dreieckige Oberflächen verbunden sind und auf denen Fotopixel projiziert werden. Man erhält somit ein 3D-Foto des Objekts, des Monuments oder des Geländes. Wenn mindestens 3 Punkte mit bekannten X, Y, Z-Koordinaten in die Szene eingeführt werden, wird das Modell georeferenziert und erhält eine metrische Skala.
Für morphologisch komplexe Objekte wie Skulpturen, oder chaotische Oberflächen, gibt es automatische Modellierungsprogramme. Von Punktwolken ausgehend können diese Softwares zusammenhängende Oberflächen erzeugen, die zu einem 3D-Modell des Objekts führen. In diesem Fall verbindet eine einzelne Oberfläche die gemessenen Punkte, unabhängig von der Struktur oder der Materialien.