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Mit dem zweiten Titel machte sich Gloor zum erfolgreichsten Pistolenschützen dieser Meisterschaften. Zuvor hatte er bereits Gold mit der Sportpistole auf 50 m und Silber im ISSF-Programm mit der Zentralfeuerpistole auf 25 m gewonnen. Der 31-jährige Appenzeller ist im Schiesssport ein klassischer Quereinsteiger; zuvor gehörte er als Junior dem nationalen Triathlon-Kader an.
Jetzt gewann er seine ersten Goldmedaillen auf nationaler Ebene im Pistolenschiessen und wurde aufgrund der guten Leistungen für die CISM-Weltspiele im Oktober in Hyderabat (Ind) selektioniert.
Mit dem 2. Platz sorgte Eros De Berti (Novazzano) für eine Überraschung. Der 40-jährige Tessiner, der in den Jahren 1992 bis 1995 viermal Silber mit der Standardpistole gewonnen hatte und seither das sportliche Schiessen nur noch als Freizeitbeschäftigung betreibt, war glänzend aufgelegt. Schon in den 150- und 20-Sekunden-Serien überraschte er mit Spitzenresultaten. In den vier 10-Sekunden-Serien (183) wartete er mit dem zweitbesten Ergebnis auf.
Mit je einmal Gold und Silber und zweimal Bronze gewann der Zürcher Oberländer Marc Wirth am meisten Medaillen in der Sparte Pistole. Im Standardpistolen-Programm musste er die zweite Bronzemedaille allerdings hart erkämpfen. Nach Punktgleichheit mit Martin Luchsinger (Wetzikon) gewann er das Stechen knapp mit 45 gegen 44.