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KURZBESCHRIEB:
In einer durchmischten Kleinsiedlung, etwas ausserhalb von St. Peterzell, soll die Überbauung einer Parzelle geprüft werden. Dabei durchquert ein ausgewiesenes, eingedoltes Gewässer die Parzelle. Dieses wird im Entwurf miteinbezogen und als Gestaltungselement für den Aussenraum genutzt. Die dadurch entstandenen Grundstückhälften werden zum einen mit einem Hanghaus und zum anderen mit einem Langhaus bespielt. St. Peterzell wird durch seine Dorfstrasse fassende Strassenbebauung geprägt. Zusammen mit den baurechtlichen Voraussetzungen und dem Bedürfnis einer effizienten Nutzung des entsprechenden Grundstückes, wird in der Analyse ein Bezug zum ehemaligen Langgebäu in Bühler AR hergeleitet. Das neue Langhaus übernimmt dadurch die ortstypische Präsenz zur Strasse und schafft dabei auf der Rückseite einen abgeschirmten Bereich, welcher der gemeinschaftlichen Nutzung dienen soll. Ein vielfältiges Angebot an verschiedenen Wohnungsgrössen soll den Grundstein für eine generationenübergreifende Struktur bilden. Im Erdgeschoss besteht die Möglichkeit, gemeinschaftliche Flächen für beide Häuser auszugestalten. Sie könnten zum Beispiel als Atelier, Werkstatt, Bistro, Restaurant, Pop-Up Store oder Kultursaal den Ort bereichern, wobei jeweils Teilbereiche der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und eigene Produkte angeboten werden können. Home-Office und die verfügbaren Strukturen erlauben ein Konzept, welches Wohnen und Arbeit in Einklang bringt, und dadurch das Pendeln verringert. Die Siedlung „Bunt“ soll als Gemeinschaft wahrgenommen werden. Die Ähnlichkeit der beiden Häusernamen „Hanghaus“ und „Langhaus“ unterstreichen diese Zusammengehörigkeit.