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Nach rund anderthalb-jähriger Pause wurde das Binz-Areal erneut durch linksautonome Kreise besetzt und für die eigenen Zwecke missbraucht. Mit dieser Besetzung wurden sowohl die Eigentumsrechte des Kantons, welcher das Areal besitzt, verletzt sowie ein unsinnges Polizeiaufgebot mobilisiert.
Nach der letzten mehrjährigen Besetzung durch dieselben Kreise wurde diese die Besetzung gewaltsam und mit einer Kostenfolge von rund CHF 150'000 zu Lasten dem Steuerzahler aufgelöst. Da dies keine direkten Folgen für die Verursacher hatte, ist die Hemmschwelle für eine vergleichbare Aktion sehr niedrig. Es wurde bereits vor zwei Jahren bei der Räumung des Areals verpasst geeignete Massnahmen gegen die Veranstalter zu ergreifen.
Dieses Wochenende wurde ein dreitägiges Festival, welches minutiös durch die autonomen Kreise geplant wurde, veranstaltet. Die Infrstruktur inklusive Getränke Lieferanten wurde in wenigen Stunden aufgebaut und mobilisiert. Das Festival blieb friedlich, jedoch wurden die umliegenden Anwohner durch andauernde Lärmemmissionen in Mitleidenschaft gezogen. Hier hört meines Erachtens spätestens die Toleranzgrenze auf.
Die Besetzten verliessen das Areal am Sonntag Abend fristgerecht und hielten den Auflagen zur Säuberung des Areal zumindest teilweise stand. Die Kosten welche für den Polizei Einsatz sowie die im Nachgang erforderliche Säuberung aufgebracht werden müssen, werden jedoch wiederum allem Anschein nach nicht weiterbelastet. Dies setzt erneut die falschen Anreize und widerspricht dem Verursacher Prinzip, woraus jeder dies bezahlen muss was er verursacht hat.