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In beiden Geschäftsbereichen wurde dabei ein Wachstum verzeichnet. In der Division Riechstoffe stieg der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 0,1% und in Franken um 0,4% auf 1,14 Milliarden Franken, und bei den Aromen erhöhte er sich um 4,4% respektive um 12% (Franken) auf 1,35 Milliarden Franken.
Im vorbörslichen Aktienhandel legt der Titel von Givaudan um 2 Prozent zu, was den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten bedeuten würde.
Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA verminderte sich dagegen um 6,5% auf 597 Mio Franken; daraus errechnet sich eine Marge von 24,0% nach 27,3% im Vorjahr. Im Vorjahr hatte der Konzern allerdings im Zusammenhang mit der Änderung bei den Pensionsplänen einen einmaligen Nettogewinn von 55 Mio verbucht. In Lokalwährungen sank das EBITDA um 5,3%. Der freie Cashflow erreichte mit 132 Mio rund 10,8% (VJ 10,2%) der Verkäufe.
Mit diesen Zahlen hat Givaudan die Konsens-Schätzungen der Analysten auf Stufe Umsatz leicht verfehlt, der EBITDA und Gewinn lagen aber über den Erwartungen. Gemäss AWP-Konsens wurde im Durchschnitt ein Umsatz von 2,51 Milliarden, ein EBITDA von 591 Mio und ein Reingewinn von 367 Mio Franken erwartet.
Die mittelfristigen Ziele bleiben derweil unverändert. Demnach streben die Genfer im Durchschnitt über den Zeitraum 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5% an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17% liegen. Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden.
(AWP)