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TCS MyMed
Autor: Mediscope
Unter dem Restless-Legs-Syndrom, RLS (unruhige Beine) versteht man unangenehme Gefühlsstörungen in den unteren Extremitäten mit unwillkürlichen Bewegungen. Die Symptome treten vorwiegend in Ruhe (Sitzen oder Liegen) auf und bessern sich durch Bewegung (aufstehen, laufen). Dadurch besteht ein regelrechter Drang, sich zu bewegen.
Es ist eine chronisch verlaufende Erkrankung, die meist nur durch gezielte Befragung des Arztes erkannt werden kann. Neurologisch (die Nerven betreffend) findet man keine Befunde.
Die genaue Ursache des Restless Legs Syndroms ist nicht bekannt.
Die Krankheit tritt familiär gehäuft auf. Genetische Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen.
Sicher ist, dass auch eine Störung des Dopamin-Stoffwechsels beteiligt ist. Dopamin ist ein Botenstoff im Hirn, der auch bei der Parkinsonkrankheit eine wichtige Rolle spielt.
Beschwerden, die auf ein Restless-Legs-Syndrom hindeuten können, sind unter anderem:
Meistens sind die Beine (besonders Oberschenkel und Füsse) davon betroffen, in wenigen Fällen (ca. 20%) die Arme.
Als einziges Diagnosemittel bleibt die intensive und genaue Befragung des Patienten und dessen Familienmitglieder. Durch gezieltes Fragen nach Art und Auftreten der Beschwerden kann der Arzt die Diagnose stellen.
Laboruntersuchungen und neurologische Tests (Elektrophysiologie) helfen, andere Krankheiten (z.B. Polyneurophatien, Schilddrüsenunterfunktion, Parkinson, Rheumatoide Arthritis, Gefässerkrankungen (Raucherbein)) auszuschliessen.
Die meisten Betroffenen benötigen keine Behandlung, da sie sich mit den Beschwerden arrangieren können und in ihrer Lebensqualität nicht gross eingeschränkt sind.
Bei etwa 1-3% der Betroffenen sind die Beschwerden so stark, dass sie behandelt werden müssen. Heilen kann man das Restless-Legs-Syndrom nicht.
Zuerst muss, falls vorhanden, eine zugrundeliegende Erkrankung behandelt werden. Bei vorübergehenden Symptomen, etwa bei einer Schwangerschaft, wird von einer medikamentösen Behandlung abgeraten. Die Beschwerden benötigen aber in der Regel eine Dauertherapie.
Oft muss kombiniert behandelt werden
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