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|Eine Heizung ist eine Einrichtung, die einem Objekt (Gebäude, Fahrzeug,Gerät) Entropie zuführt. Dabei wird die Entropie entweder erzeugt oder der Umgebung entnommen. Die aus der Umgebung bezogene Entropie muss meist auf eine höhere Temperatur gepumpt werden. Eine Heizung stellt die benötigte Entropie bereit und verteilt sie im zu beheizenden Objekt. Um den Unterschied zwischen gelieferter und nachgefragter Wärme auszugleichen, muss die Entropie oft in einem Wärmespeicher zwischen gelagert werden. Wärmespeicher speichern Entropie und tauschen diese zusammen mit der Energie als Wärme aus. Man unterscheidet: Sensible (fühlbare) Wärmespeicher: gespeicherte Entropie erhöht die Temperatur Latentwärmespeicher: gespeicherte Entropie verändert der Aggregatzustand (meist von fest nach flüssigt) Thermochemische Wärmespeicher: Entropiezufuhr beeinflusst das Gleichgewicht einer chemischen Reaktion|
Wenn ich meine thermostatengeregelte Heizung unter den Gesichtspunkten eines konstruierenden Beobachters betrachte, werde ich die eingestellte Raumtemperatur als Eigenwert des Automaten sehen und die Signale, die vom Temperaturfühler über den Thermostaten zur Heizung fliessen, werde ich als Feedback und mithin als Teil der Funktionsweise auffassen. Funktional gesehen wird mit dem Sollwert die Raumtemperatur gesteuert. Konstruktiv gesehen hat der Regelkreis - wenn er entsprechend eingestellt ist - einen Eigenwert von 20° C, den Sollwert sieht man als Anzeige des Eigenwertes. Wenn ich die Körpertemperatur messe, lese ich - in einem analogen Sinn - den Temperatur-Sollwert meines Körpers. Wenn ich Fieber habe, ist der "Soll"wert höher als sonst. Da ich nicht gerne Fieber habe, sage ich, dass ich den Ist-Wert messe, und dass dieser vom Sollwert abweicht. Dabei ist aber von einem andern "Sollwert" die Rede.