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Die Delegiertenversammlung des Verbands des Personals öffentlicher Dienste (VPOD), die heute in Zürich zusammengekommen ist, möchte ihre volle und bedingungslose Unterstützung für die Mobilisierung der Ausbilderinnen und Ausbilder im Bereich Gesundheitsförderung und -erziehung (FCPES) im Kanton Genf zum Ausdruck bringen, die sich in einem zweitägigen Streik niedergeschlagen hat, dem fast das gesamte Personal gefolgt ist.
Die FCPES führen Interventionen in den Schulklassen durch und sensibilisieren die schulischen Akteure für die breite Thematik der sexuellen Gesundheit, indem sie mit verschiedenen Akteuren, Diensten und Verbänden zusammenarbeiten, um Themen und Projekte anzupassen.
Das Vorhaben der Staatsrätin, die Funktion der FCPES abzuschaffen und sie in zwei Stellen (Fachlehrer/in und Projektbeauftragte/r) aufzuteilen, ist inakzeptabel. Dieses Vorhaben verringert die Qualität der Leistungen in den Bereichen Sexualerziehung und globale Gesundheit in den Schulen. Die Delegierten weisen zudem darauf hin, dass diese Reform von zahlreichen Verbänden, die im Bereich der sexuellen Gesundheit und der Suchtproblematik tätig sind, kritisiert wird.
Unter völliger Missachtung der grundlegenden Sozialpartnerschaft wurden bereits Gespräche mit dem Personal über die Abschaffung der Funktion aufgenommen. Es wurden keine Konsultationen mit den Personalorganisationen durchgeführt, und die zuständige Ministerin lehnt die Aufnahme von Verhandlungen ab. Die Delegierten verurteilen diese Haltung der Missachtung und Blockade auf das Schärfste.
Abschließend fordern die Delegierten von der Staatsrätin, dass sie die Sozialpartnerschaft, den öffentlichen Dienst und die Position ihrer eigenen Partei, die gegen diese Reform ist, respektiert, wie es in einem entsprechenden Antrag im Kantonsparlament heißt.