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Text: Christian Allemann / Fotos: Christian Allemann
Im Juni:
Die Triebe wuchsen weiter, so dass wir diese In die Drähte einfädeln und die Lorenzklammern schliessen konnten.
Ein grosser Kraftakt war, wie immer in den letzten Jahren, das Spritzen der Reben im ganzen Rebberg zu Fuss auf und ab mit einem „Kanister“ am Rücken.
„Eine Drohne soll diese Arbeit in Zukunft richten“, stellte unser Rebmeister in Aussicht !
Mitte Monat begannen wir dem Ausbrechen von Trieben und dem Auslauben.
Ende Monat waren die Triebe bereits weit über die obersten Drähte hinausgewachsen,
so dass wir diese kürzen mussten.
Weitere Arbeiten: Mähen und Stämme der Rebstöcke putzen
Im Mai:
Während die Knopsen an den Tragruten austrieben und aus ihnen die Blüten, Blätter und Zweige wuchsen,
hielten wir immer wieder mit einem Auge einen Blick auf die Nachttemperaturen wegen möglicher Frostgefahr.
In dieser Zeit mähten und Jäteten wir fleissig weiter.
Im April:
Zu Beginn des Frühlings entschieden wir uns das „Altholz“ selbst zu Häckseln, was wir anfangs Monat auch taten;
Aufwand ein halber Tag. Das Gehäckselte verteilten wir auf die bestehenden Haufen (Kleinstrukturen).
Das Gras wuchs inzwischen in die Höhe. Erstmals in diesem Frühling wurde der ganze Rebberg und die Randzonen gemäht.
Dieser Vorgang wird sich, wie auch das Jäten von unerwünschtem Grün, das ganze Rebjahr hindurch wiederholen.
Wichtig in diesem Zeitraum war das Düngen der Rebstöcke, wobei der Rebmeister entschied
beim Gamaret ca. 50% etwas mehr Körner zu streuen als beim Souvignier.