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Mit dem Verfahren sollen Überprüfungen zum Gemälde vorgenommen werden, wie die Genfer Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Sie bestätigte damit einen Bericht der Zeitung “Le Temps”. Wegen des laufenden Verfahrens machte die Genfer Justiz keine weiteren Angaben.
Gemäss mehreren Medien handelt es sich beim beschlagnahmten Gemälde um das Bild “L’Homme assis appuyé sur une canne”, einem Porträt eines sitzenden Mannes mit Stock. Um dieses Werk tobt ein Rechtsstreit, weil es im Zweiten Weltkrieg von den Nazis geraubt worden sein soll.
Die Genfer Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche bekanntgegeben, nach den Enthüllungen im Zuge der Panama Papers mehrere Verfahren eröffnet zu haben. Durch die Auswertung der Daten der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca hatte ein weltweites Journalisten-Netzwerk die Namen mehrerer Genfer Anwaltskanzleien und Banken genannt, die bei der Gründung von Offshore-Firmen beteiligt gewesen sein sollen.
Noch keine Verfahren gibt es in der Waadt, wie Oberstaatsanwalt Eric Cottier am Montag der Nachrichtenagentur sda sagte. Es lägen derzeit keine ausreichenden Elemente dafür vor. Ein Staatsanwalt der Wirtschaftsabteilung trage jedoch die Informationen zu diesem Thema zusammen.
(SDA)