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Für das NLB-Team hat sich die Reise ins Wallis gelohnt. Die Challengers kehren mit zwei Siegen im Gepäck zurück. Allerdings waren die Spiele gegen die Martigny Minotaures knapper, als die Resultate vermuten lassen.
Die Zürcher starteten perfekt in die Begegnung mit den Unterwallisern. Vier Runs liessen sie sich im ersten Inning notieren. Doch so schnell die Führung kam, so rasch war sie wieder verflogen. Die Minotaures scorten im zweiten Durchgang fünf 2-Out Runs. Doch die Antwort der Zürcher fiel heftig aus. Drei Hits, zwei Walks und drei gegnerische Errors nutzten sie zur 11-5 Führung. Die Partie war aber weiterhin kein Selbstläufer. Nach vier Innings betrug die Differenz nur noch drei Runs. Doch ein 2-Run Homerun von Carlos Nepomuceno stand am Anfang eines fünf Run Innings und die Challengers liessen gleich weitere fünf Runs folgen, sodass der Sieg am Schluss mit 21-9 doch deutlich ausfiel.
Neben Carlos Nepomuceno, der mit seinem Homerun und vier RBI’s herausragte, erzielte Ryan Koley drei Hits und vier RBI’s, Adderly Sarmiento produzierte zwei Hits und vier Runs und auch Yusuke Azuma, Carlos Ayala und Alex Gordon scorten drei Runs. Den Win holte sich Oli Christen, der neun Run, sechs earned, acht Hits und fünf Walks bei acht Strikeouts abgab.
Noch enger verlief Spiel zwei. Nach fünf Innings lagen die Zürcher mit 3-4 im Rückstand. Sowohl Yusuke Azuma für die Challengers als auch Bruno Bastos Rodrigues für die Minotaures zeigten sich vom Wurfhügel dominant und liessen nur wenig zu. Bei den Challengers übernahm ab dem vierten Durchgang Spielertrainer Santo Figueroa selber die Position des Pitchers. Er gab in seinen drei Innings lediglich noch zwei Hits ab und ermöglichte so seinem Team noch die Wende. Nach einem Error, einem Walk und zwei Hit-by-pitches fiel zunächst der 4-4 Ausgleich, dann schaffte Carlos Nepomuceno einen Bases loaded Walk zur 5-4 Führung, bevor Santo Figueroa mit einem Bases clearing Single drei weitere Runs für seine Farben sicherte. Die Zürcher legten noch weitere sieben Hits und zehn Runs nach und holten sich mit sage und schreibe 15 Runs im sechsten Durchgang auch den Sieg in Spiel zwei.
Carlos Nepomuceno steuerte vier, Santo Figueroa drei sowie Carlos Ayala, Oliver Bernet und Andreas Rüdisühli je zwei RBI’s zum Erfolg bei. Die Challengers stehen damit nach zwei Spieltagen bei einem Rekord von 4-0.
Für das NLB-Team hat sich die Reise ins Wallis gelohnt. Die Challengers kehren mit zwei Siegen im Gepäck zurück. Allerdings waren die Spiele gegen die Martigny Minotaures knapper, als die Resultate vermuten lassen.