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Japans ständig wachsende Insel
Am Anfang war eine Insel rund 1000 Kilometer südlich von Tokio. Das kleine, unbewohnte Eiland mit dem Namen Nishinoshima war selbst in Japan kaum jemandem ein Begriff. Dann kam es im November 2013 rund 500 Meter von Nishinoshima entfernt zu einem grossen Unterwasser-Vulkanausbruch, der zunächst eine separate Insel erschuf, die man zu Beginn «Nijima», «die neue Insel», nannte (Asienspiegel berichtete).
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Schon über zwei Jahre hält die Vulkanaktivität nun an. Zunächst entstanden zwei Landbrücken nach Nishinoshima. Nur wenige Monate später war die natürliche Vereinigung mit der Insel perfekt. Heute spricht man von einer natürlichen Landerweiterung von Nishinoshima.
Gemäss Angaben der japanischen Küstenwache hat Nishinoshima auf der Ost-West-Achse aktuell eine Länge 1900 Metern. Von Norden nach Süden sind es 1950 Meter. Die Fläche beträgt 2,64 Quadratkilometer.
Grösser als Monaco
Um das Ausmass besser zu veranschaulichen hat die Küstenwache einige Vergleiche angestellt. So hätte der Tokyo Dome, das bekannteste Baseballstadion der Hauptstadt, 56 Mal Platz auf der neu geschaffenen Insel.
Nishinoshima entspricht gleichzeitig der 5,5-fachen Fläche des bei Osaka gelegenen Grabs des Kaisers Nintoku, das immerhin zu den grössten Grabstätten der Welt gehört. Das Tokyo Disney Resorts hätte derweil gleich zwei Mal Platz. Die Insel ist sogar ein Stück grösser als die Fläche des Fürstentums Monaco, das 2,02 Quadratkilometer misst.
Keine Ruhe auf Nishinoshima
Noch hält die Vulkanaktivität an. 1 bis 2 Eruptionen werden pro Stunde verzeichnet. Der Lawastrom verbreitet sich in einem Umkreis von 500 bis 1000 Metern südwestlich der Insel. Die Küstenlinien haben sich seit einiger Zeit jedoch nicht mehr gross verändert. Die Gesamtfläche ist durch Verwitterungen im Küstenbereich sogar etwas geschrumpft. Wann die Erschaffung der Insel ihr Ende findet, das bleibt ein Geheimnis der Natur.
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