Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03501.jsonl.gz/2417

News
Schweizer Banken im Jahr 201810 July 2019
Die Geschäftsbanken in der Schweiz erzielten 2018 einen höheren Gewinn, während die Hypothekarkredite 1 Billion Franken erreichten, da die Konsumenten von den niedrigen Zinssätzen profitierten - dies sind einige Ergebnisse des SNB-Berichts für 2018 über den Zustand der Schweizer Geschäftsbanken.
Wichtigste Schlussfolgerungen
Die Schweizerische Nationalbank veröffentlichte einen Bericht über den Zustand der Geschäftsbanken im Jahr 2018. Demnach waren die Gewinne der Banken höher als im Vorjahr. Von 248 Banken verzeichneten 216 Gewinne. Der Gesamtgewinn der Banken belief sich auf 12,8 Milliarden Franken und war damit um 2,5 Milliarden Franken höher als im Vorjahr. Die zwei Grossbanken - UBS und Credit Suisse - verzeichneten zusammen einen Gewinn von CHF 5 Milliarden gegenüber CHF 3,2 Milliarden im Jahr 2017. Die verbleibenden Banken - 32 von ihnen - verzeichneten zusammen einen Verlust von CHF 1,3 Milliarden, was einer Zunahme von CHF 700 Millionen gegenüber 2017 entspricht. Die Hypothekendarlehen haben die grosse Marke erreicht - 1 Billion Franken. Dies könnte hauptsächlich durch niedrige Zinsen in der Schweiz (die die gesamte Wirtschaft einschliesslich der Wechselkurse beeinflussen dies) erreicht werden, da sie die Verbraucher dazu veranlassen, Vorteile zu ziehen und mehr Kredite aufzunehmen. Die Zinssätze für Schweizer Hypotheken gingen laut Bericht um sieben Basispunkte auf 1,45% zurück. Während der durchschnittliche Zinssatz für Bankkonten gegenüber dem Vorjahr um zwei Basispunkte auf 0,12% zurückging, brachten die Einsparungen bei Bankkonten den Schweizer Konsumenten wenig Rendite. Zusätzlich gelang es den Banken, Kosten zu sparen, indem sie hauptsächlich Kürzungen im Personalbestand vornahmen.
Anzahl der Beschäftigten im Bankensektor
Die Banken konnten Kosteneinsparungen vor allem durch die Entlassung von Mitarbeitern verzeichnen - die Zahl der Vollzeitstellen ging auf 107.388 zurück. Der Rückgang von 1.547 Vollzeitstellen führte zu Einsparungen in Höhe von 1,3 Milliarden Franken, wovon die Credit Suisse und UBS den grössten Teil verbuchten. Diese beiden Banken hatten zusammen einen Rückgang von 1.257 Vollzeitstellen. Während die Banken in ausländischem Besitz 2018 weniger als 1.000 Stellen kürzten.
Anzahl der Banken im Jahr 2018
Die Zahl der Banken in der Schweiz ist von 253 im Jahr 2018 auf 248 gesunken, ein weiteres Jahr mit einem Rückgang. Es wurde nur eine neue Börsenbank gegründet, während ein Institut seinen Bankenstatus verlor, eines liquidiert und vier zu anderen Einheiten verschmolzen wurden. Infolgedessen gibt es eine Börsenbank weniger, eine Privatbank weniger, zwei Regional- und Sparkassen weniger und zwei Banken in ausländischem Besitz weniger.
Bilanzen der Banken
Die aggregierte Bilanz aller Schweizer Banken ist im vergangenen Jahr um 0,8% (24,4 Mrd.) auf 3225,0 Mrd. Franken leicht gesunken. Niedrigere Bilanzsummen wurden hauptsächlich von Grossbanken und von Banken unter ausländischer Kontrolle gemeldet. Eine gegenläufige Entwicklung in den einzelnen Bankengruppen führte zu niedrigeren Bilanzsummen.
Von Banken gehaltene Vermögenswerte
Der Gesamtwert der inländischen Hypothekarkredite erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,6% auf 1010,2 Mrd. CHF und machte damit 30% der Bilanzsumme aus. Festzinshypothek für 80% der gesamten inländischen Hypothekendarlehen. Bei den liquiden Mitteln ist ihr Niveau sehr stabil – sinkt gegenüber 2017 nur um 0,3% auf 509,7 Mrd. CHF.
Verbindlichkeiten von Banken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen mit 241,4 Mrd. CHF um 25,8 Mrd. CHF niedriger. Der grösste Rückgang war in der Kategorie Grossbanken zu verzeichnen - um 14,1 Mrd. auf 146,2 Mrd. Franken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fielen im vergangenen Jahr in ausländische und inländische Kategorien, was in den Vorjahren eher ungewöhnlich war. Die Verbindlichkeiten aus Kundeneinlagen erhöhten sich um 26,7 Mrd. Franken oder 1,5% auf 1814,8 Mrd. Franken. Dieser Betrag machte fast 56% der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten aus Handelsbeständen gingen leicht um 1,1 Mrd. CHF auf 33,4 Mrd. CHF zurück.
Trotz der guten finanziellen Situation der Banken, berechnen diese immer noch sehr hohe Margen beim Gelwechsel Euro Franken. Vor allem wenn man den UBS Euro Kurs oder Credit Suisse Euro Kurs mit dem EUR CHF Wechselkurs bei ExchangeMarket.ch vergleicht kann man grosse Unterschiede feststellen. Benutzten Sie unseren Euro Franken Währungsrechner um den besten Eurokurs zu finden.