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Echter Pfeffer
Durch das Pflücken im unreifem Stadium wo die Beeren noch grün und unreif sind, erlangt man in Verbindung mit dem Trocknungsverlauf die schwarze Farbe hin.
Die Beeren müssen gehäuft bleiben und man sollte sie einige Tage fermentieren lassen. Danach breitet man die Beeren auf Matten aus und lässt sie in der Sonne trocknen bis sie runzelig und schwarzbraun geworden sind. Danach sind sie bereit zum Verzehr.
(Piper nigrum)
Zum weissen Pfeffer werden die ausgereiften, kurz vor der Rotverfärbung stehenden gelblich-Grünen Beeren verarbeitet. Sie werden in Säcke gefüllt und in schwach fließendem Wasser etwa 8 Tage lang gewässert. Anschließend breitet man die Beeren aus und entfernt, meistens durch Trampeln, das aufgeweichte Fruchtfleisch vom Samen. Die grauen Pfefferkörner wäscht man danach noch einmal und legt sie für mehrere Tage zum Trocknen in die Sonne, bis sie zur cremig-gelblich-weißen Handelsware des weißen Pfeffers geworden sind.
Bei grünem Pfeffer handelt es sich wie beim schwarzen Pfeffer ebenfalls um die unreif geernteten Beeren, die man entweder in eine Salz- oder Essiglake eingelegt und konserviert hat oder die in Spezialverfahren getrocknet, manchmal auch gefriergetrocknet wurden.
Echter Roter Pfeffer besteht aus vollkommen reifen, ungeschälten Pfefferfrüchten und wird meist ähnlich wie auch der grüne Pfeffer in salzige oder saure Laken eingelegt gehandelt. Dieser eingelegte rote Pfeffer ist aber sehr selten. Noch viel seltener findet man den roten Pfeffer in getrockneter Form.
Inhaltsstoffe des schwarzen Pfeffers:
1,8 bis 3,5% ätherisches Öl; 5 bis 9% Alkaloid Piperin; 0,8% Alkaloid Chavicin
Wissenswertes:
Der Pfeffer ist eine Kletterpflanze, die 10 Meter lange Ranken ausbilden kann. Pfeffer wird schon seit mehr als 3000 Jahren zum Würzen benutzt.
Pfefferpflanzen tragen nach 3 Jahren erste Früchte und können 10 bis 20 Jahre lang beerntet werden. Der geerntete grüne Pfeffer wird beim Trocknen schwarz und die runzlige Oberfläche entsteht durch das geschrumpfte Fruchtfleisch.
Aus dem Indischen kommt übrigens der Urname für Pfeffer = Pipali. Hieraus wurde im Laufe der Zeit das deutsche Wort „Pfeffer“, das englische „pepper“ und das französische „poivre“.
Herkunft:
Seine Heimat ist die Malabarküste im Südwesten von Indien.
Anzucht:
Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Lassen Sie die Samen einige Stunden in Wasser vorquellen. VermengenSie dann feuchtes Anzuchtsubstrat mit 1/4 Sand. Drücken Sie die Samen 1 cm tief ein, bedecken Sie sie mit dem Gemisch und stellen Sie das Anzuchtgefäß sehr warm. 25° bis 30° C. ist die ideale Keimtemperatur. Auch hohe Luftfeuchtigkeit im Gefaß (Sprühnebel) fördert die Keimung.
Standort / Licht:
Der Pfeffer benötigt als tropische Pflanze einen sehr warmen und halbschattigen Standort ab 20° C. aufwärts und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Daher sollten Sie auch die Jungpflanzen bereits ab und zu besprühen.
Pflege:
Falls Einheitserde verwendet wird, sollten Sie diese mit Humus auflockern. Wässern Sie gleichmäßig und düngen Sie während der Wachstumsphase wöchentlich.
Überwinterung:
Die Winterpflege gleicht der im Sommer. Eine Mindesttemperatur von 15° C. sollte keinesfalls unterschritten werden.
Samenpack mit 20 Samen
Aussaatkalender
- Aussaat im Haus: Januar – Dezember
- Aussaat Freiland: Mai
- Ernte: September – Oktober