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Wissenschaftliche Grundlagen
„Emission Impossible“ basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen und verknüpft erstmalig und realitätsnah die Stoffflüsse auf einem Hof in einem spielerischen Umfeld. Das komplexe Modell, das dem Spiel zu Grunde liegt, wurde von Agronomen und Klimawissenschaftler an der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART entwickelt. Es ermöglicht, die Einflüsse von Klimaschutzmassnahmen auf einem Betrieb sowohl im Bezug auf die Treibhausgasbilanz wie auf ökonomische Auswirkungen präzise wiederzugeben.
Im Spiel waren an gewissen Stellen Vereinfachungen unvermeidlich. Deswegen ist z.B. die Anzahl der Tierkategorien und der Kulturen im Spiel limitiert, und es wurden nur Massnahmen zur Verminderung der Treibhausgasemissionen berücksichtigt, die im Moment praxisreif und finanziell tragbar sind. Für die Fütterung des Rindviehs wurde eine einfache Futterration angenommen, die aus Heu, Grassilage und Maissilage besteht. Das Modell basiert auf dem heutigen Stand der Wissenschaft, und es kann vorkommen, dass bei Massnahmen, deren Wirkung umstritten ist, auch im Spiel die Auswirkungen aus den Treibhausgasemissionen entsprechend klein sind.
Das Modell geht von durchschnittlichen Betriebsgrössen in der Schweiz aus und baut auf verschiedenen Annahmen auf. So wurde zum Beispiel. Wenn auf dem Betrieb nicht genügend Futter produziert wird, wird automatisch Futter zugekauft. Das gleiche gilt für das eingesetzten Kraftfutter, das von der Milchleistung abhängig ist. Für Schweine und Geflügel wird Standardfutter zugekauft. Der von den Nutztieren produzierte Hofdünger wird zur Düngung der Kulturen eingesetzt. Sollten dies nicht ausreichen, werden künstliche Mineraldünger zugekauft. Bei den zugekauften Produktionsmitteln wurden die Treibhausgasemissionen berücksichtigt, die bei deren Produktion verursacht wurden.
Wenn auf dem Betrieb viele Tiere und anspruchsvolle Kulturen vorhanden sind, genügt zur Bewirtschaftung eine einzelne Person im Vollpensum nicht mehr. In diesem Fall wird eine Hilfskraft angestellt, die Mehrkosten verursacht.