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Schweizer Haushalte schätzen eigene Sparmöglichkeiten negativ ein
Das Konsumklima in der Schweiz hat sich in den ersten drei Monaten des Jahres abgeschwächt. Der vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) vierteljährlich publizierte Index der Konsumentenstimmung zeigte im April ein Niveau von -1 Punkt nach einem Plus von 10 im Januar.
Dieser Rückgang sei fast ausschliesslich auf die negativen Einschätzungen der befragten Haushalte zu den eigenen Sparmöglichkeiten zurück zu führen, teilt das SECO am 10.05.2011 mit. Demnach beurteilen die Haushalte ihre Sparmöglichkeiten in den nächsten 12 Monaten mit Minus 9 Punkten deutlich schlechter als noch im Januar (30 Punkte).
Die Entwicklung der eigenen finanziellen Lage hingegen verharrte auf 6 Punkten. Auch die Einschätzung zur Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage blieb mit 14 Punkten im Vergleich zum Januar (15 Punkte) fast auf dem gleichen Niveau. Dasselbe gilt für die Einschätzung zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit mit 16 Punkten im April und 12 Punkten im Januar.
Deutlich schlechter beurteilten die Befragten die Situation, zum jetzigen Zeitpunkt Geld auf die Seite legen zu können. Der Index musste nach 43 Punkten im Januar auf 24 Punkte im April angepasst werden. Auch die Möglichkeit, grössere Anschaffungen zu machen, wird von den Schweizern im April schlechter eingeschätzt. Diese beiden Umfragen fliessen indes nicht in den Gesamtindex ein.
Das SECO befragt jeweils in den Monaten Januar, April, Juli und Oktober rund 1100 Haushalte unter anderem nach ihrer Einschätzung der Wirtschaftslage, ihrer finanziellen Situation oder der Sicherheit der Arbeitsplätze.
(SECO, 10.05.2011)