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Die beiden Ersatzneubauten unterschiedlicher Körnung mit Blick auf den Zürichsee bilden zusammen eine Hofsituation in der denkmalgeschützten Ortskern-Erhaltungszone. Die Erschliessung erfolgt vom Rainweg aus. Das Gebäudeensemble gliedert sich mit der spezifischen Anordnung der Volumen in der Umgebung ein und spinnt das dörfliche Geflecht weiter.
Die Architektur wird stark von den baurechtlich vorgeschriebenen Satteldächern und ortsüblichen Materialien geprägt. Sie formen sich aus den asymmetrischen Giebelfassaden und den abgeschrägten Ecken, welche in der Hanglage die Maximalhöhe optimal ausnützen und reagieren damit auf die Diversität benachbarter Dachformen. Die präzise gesetzten, gerahmten Fenster geben den Fassaden das Unregelmässige des ruralen Kontextes. Die Fassaden mit verputzten Flächen und vertikal ausgerichteten Holzlattungen lehnen sich an die traditionellen Bauernhäuser der Region an. Die in Holz verkleidete Untersicht des allseitig überkragenden Daches gibt den Gebäuden eine unverwechselbare Identität.
Die insgesamt 15 Wohneinheiten überraschen durch ihre spezifischen, mehreckigen Wohn- und Essräume mit Küche und Loggia. Die Innenräume bleiben in Materialität und Farbgebung zurückhaltend.