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Filmkritik: Baronin in der Bredouille73. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2016
Baronin Jeanne Le Perthuis des Vauds (Judith Chemla) lebt glücklich mit ihrem Papa (Jean-Pierre Darroussin) und der Mama (Yolande Moreau) im Familienschlösschen im 18. Jahrhundert. Man pflanzt Bäumchen zusammen und ist ganz erquickt über den Jüngling Viscount Julien de Lamare (Swann Arlaud), der um die Hand der Baroness bittet. Doch die erste gemeinsame Nacht, bei ihr mit Schmerzen verbunden, ist ein erstes Anzeichen auf das Ungemach, das noch kommen wird.
Julien schwängert nicht nur Jeanne, sondern auch die Haushaltshilfe Rosalie (Nina Meurisse). Letztere wird zwar eiligst weggeschickt, aber später hat Julien auch noch eine Affäre mit der Nachbarin. Deren Gatte tötet aus Eifersucht nicht nur das fremdgehende Paar, sondern auch sich selbst. So bleibt Jeanne bald nur noch ihr Sohn, der sich zwar in der Schule auch nicht als Wonneproppen herausstellt, aber zumindest sein Glück ausserhalb des Elternhauses probiert. Doch bald erreichen Jeanne Bettelbriefe aus der Ferne, und ihre finanzielle Zukunft wird unsicher.