Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/151442

<h2>SubmittedText<h2><p>Die EU-Kommission hat die Festlegung wissenschaftlicher Kriterien, auf deren Grundlage die chemischen, das Hormonsystem störenden Substanzen (hormonaktive Stoffe) umschrieben werden können, auf unbestimmte Zeit verschoben. Schweden hat beschlossen, die EU-Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen, damit sie auf diesen Entscheid zurückkommt. Die schwedische Regierung hält die Verzögerung, die durch Hinhaltetaktiken von Industrie-Lobbys verursacht wurde, für unvereinbar mit dem Gesundheitsrisiko, das die hormonaktiven Stoffe darstellen.</p><p>Gedenkt der Bundesrat, bereits vor dem Entscheid der EU die Massnahmen zu ergreifen, die nötig sind, um den Einsatz von hormonaktiven Stoffen einzuschränken?</p>