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Aus den Bezirksverhandlungen
Einsiedeln. 25. Mai 1898. Nach Antrag der Strassenkommission wird dem Herrn Josef Waldvogel bewilligt, den Anbau an der Westseite seines Hauses zum Kammrad in einer Weise vorzubauen, wie durch ein Plänchen festgestellt ist. Der Besitzer hat dagegen zu bewilligen und hat bewilliget, dass ein dort in der Strasse befindlicher Hydrant auf das Eigentum des Herrn Waldvogel verlegt werde, was von der Feuerkommission gewünscht wurde. Mit Rücksicht hierauf wird von einer Entschädigungsforderung abstrahiert.
Das Gesuch des Herrn Johannes Kränzlin für das an der Ostseite seines Hauses zum Menzinger befindliche Scheithaus einen Anbau an sein Haus und bis in die Front seines Hauses bauen zu dürfen, ist vom Bezirksrat an die Kommission zur nochmaligen Erdauerung zurückgewiesen und derselbe verpflichtet worden, ein Baugespann aufzustellen. Die Kommission beantragt nun heute, es sei dem Gesuche des Herrn Kränzlin zu entsprechen. Der Bezirksrat stimmt dem Antrag der Strassenkommission zu, aus dem von ihr angeführten Grunde, dass an die gleiche Strasse bereits mehrere Häuser ebenso nahe oder näher gebaut sind und keine Aussicht vorhanden ist, dass diese in absehbarer Zeit zurückgesetzt werden könnten. Als Entschädigung hat Herr Kränzlin 50 Franken zu bezahlen.