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Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika, der Caprivi-Zipfel, eine schmale Landzunge im Nordosten des Landes, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der 1280 km lange Küstenstreifen ist einer der eindruckvollsten der Welt. Die riesigen Wanderdünen der Namib-Wüste an der Küste erstrecken sich 80-130 km landeinwärts (bedecken damit 15% der gesamten Landesfläche). Die Ausläufer eines von Nord nach Süd verlaufenden Plateaus senken sich nach Osten zur Kalahari-Wüste hin ab. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 qkm umfassenden Kaokoveld-Berge, tiefer im Landesinneren erstreckt sich die riesige Etoscha-Pfanne. Gras- und Buschland umgibt diesen flachen, oft ausgetrockneten Salzsee, der Heimat zahlloser Wildtiere ist. Das Etoscha-Tierreservat ist eines der schönsten Afrikas und von Menschenhand fast völlig unangetastet.
Strände
Das Meer in Namibia ist nicht zum Baden geeignet, da die Temperaturen des Atlantiks zwischen 12°C und 16°C schwanken. Die Küste ist jedoch ein echtes Eldorado für Angler. In den Ortschaften an der Küste ist das Freizeitangebot sehr gross. Von Kamelreiten, Wüstentouren, Rundflügen bis hin zum Segelausflug reicht die Angebotspalette.
Klima
Durch den geringen Niederschlag herrscht in Namibia meist ein sehr trockenes Klima. Die Temperaturen schwanken im Sommer (Oktober bis April) zwischen 18°C und 35°C und im Winter (Mai bis September) zwischen 0°C und 25°C. An der Küste herrscht in der Regel mildes, jedoch feuchtes Klima und man muss immer mit Nebel rechnen.
Republik (im Commonwealth) seit 1990. Verfassung von 1990. Parlament: Nationalversammlung mit 72, Nationalrat mit 26 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Hifikepunye Pohamba, seit März 2005; Direktwahl alle 5 Jahre. Regierungschef: Nahas Angula, seit März 2005. Namibia wurde als letzte Kolonie Afrikas 1990 unabhängig (ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika, seit 1920 von Südafrika verwaltet).
Religion
Christen (80-90 %) und Naturreligionen (10-20 %)
Wirtschaft
In den Minen Namibias werden Diamanten, Kupfer, Gold, Blei, Zink und Uran abgebaut. Dieser Sektor bestreitet etwa 13% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Ein kleinerer Anteil (9,7%; Stand: 2005) stammt aus der Landwirtschaft und dem Fischfang. Viehzucht spielt eine grössere Rolle als Ackerbau. Ein Großteil der Bevölkerung baut Weizen, Mais und Hirse für den Eigenbedarf des Landes an. Namibia hatte bisher die besten Fischgründe der Welt. In den letzten Jahren wurde aber der Umsatz der Fischindustrie durch den Rückgang des Fischbestands, vor allem wirtschaftlich wichtiger Arten wie Seehecht und Sardine, stark beeinträchtigt. Der Tourismus spielt eine immer grössere Rolle.
Zeitverschiebung
- 1 Stunde im Sommer, + 1 Stunde im Winter (MEZ)
Einreise
Für Schweizer, Deutsche und Österreicher besteht keine Visumspflicht. Der Reisepass muss lediglich eine Gültigkeit von sechs Monaten über das Rückreisedatum hinaus haben.
Gesundheit
Es sind keine Schutzimpfungen notwendig. Ausnahme: falls aus einem gelbfiebergefährdeten Land eingereist wird. Lediglich die Malaria-Prophylaxe wird für den Norden des Landes, besonders zur Regenzeit, empfohlen.
Kleidung
Leichte Baumwollkleidung und festes Schuhwerk im Gelände sind empfehlenswert. Morgens und abends kann es besonders im namibischen Winter empfindlich kühl sein und die Temperaturen können stark schwanken. Daher heisst es: an- und ausziehen nach dem Zwiebelprinzip. Auch im Sommer gehört eine warme Jacke zum Reisegepäck. Generell ist die Kleiderordnung recht leger.
Betreuung
Während Ihrem Aufenthalt in Hotels werden Sie telefonisch durch unsere Lokalagentur "Sense of Africa" betreut; auf Rundreisen durch den englisch sprechenden Fahrer/Guide.
Geld
Landeswährung ist der Namibian Dollar (NAD). 1 CHF = ca. 5,1 NAD. In Namibia werden Namibian Dollar und südafrikanische Rand zum gleichen Wert akzeptiert. EURO kann in Urlaubsüblichen Mengen im Land getauscht werden. Viele Unterkünfte, Restaurants und Geschäfte sind an die Kreditkartensysteme angeschlossen. Trotzdem empfiehlt es sich, einen gewissen Betrag an Bargeld mitzuführen. Tankstellen akzeptieren nur Bargeld. Zur Bargeldbeschaffung (z.B. bei Banken) empfehlen wir die Mitnahme von Reisecheques in Euros oder US Dollar.
Nebenkosten
Die Nebenkosten für Getränke sind unter Schweizer Niveau. Die Ausnahme bilden exklusive Lodges und Camps.
Hotelstandard
Der Hotelstandard ist relativ hoch. In den grösseren Städten des Landes können Sie zumeist unter mehreren Hotels, Pensionen und B&B verschiedener Preis- und Ausstattungskategorien auswählen. Unsere eigene Bewertung gibt Ihnen Aufschluss über Standard und Qualität der einzelnen Unterkünfte.
Kulinarisches
Namibias Küche bietet verschiedenste Gerichte in hervorragender Qualität. Dabei werden häufig Wildspezialitäten mit Rind, Hammel, Strauss, Antilope und Springbock angeboten. Aber auch Gerichte mit Meeresfrüchten, wie zum Beispiel Hummer und Austern gehören zu den kulinarischen Erlebnissen Namibias. Dazu kann das eigens in Namibia gebraute Bier serviert werden.
Souvenirs
Körbe und Holzschnitzereien eignen sich hervorragend als Mitbringsel. In der Hauptstadt gibt es eine Auswahl eleganter Geschäfte. Einheimisches Kunstgewerbe kann man in Spezialgeschäften oder auf dem Windhoek-Strassenmarkt erstehen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. Einige grössere Supermärkte haben auch sonntags von 11.00-13.00 und 16.00-19.00 Uhr geöffnet.
Kombinationstipp
Namibia lässt sich am einfachsten mit Botswana und Südafrika kombinieren. Auch lassen sich Namibia-Aufenthalte mit Badeferien auf den Seychellen, Mauritius oder Mozambique kombinieren.
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