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Der in der Schweiz lebende Extrem-Sportler hat nach Erfrierungen seine Arktis-Alleindurchquerung unterbrochen. Er ist nun im Spital.
Mike Horn ist am Freitagabend in Genf eingetroffen und sofort ins Spital nach Chamonix (F) transportiert worden. Dort versuchen die Ärzte seine am Nordpol erfrorenen Daumen und Fingerglieder zu retten.
Der 35-jährige war am 27. Februar aufgebrochen. Die Arktisdurchquerung bildete die Vorbereitung zu einer Welt-Umquerung auf dem Polarkreis, welche 17 Monate in Anspruch nehmen sollte. Seine Reise sollte über 17 Etappen durch Schnee, Eis, Berge und Meere führen.
Mike Horn wollte die gut 20'000 Kilometer mit vier Schlitten, Ski, einem seetauglichem Kajak und einem Boot hinter sich bringen. Als Transporthilfe für seine gut 200 Kilo schwere Ausrüstung benutzte er Lenkdrachen.
Doch daraus wurde nun nichts: Horn hatte sich Erfrierungen an den Fingern geholt, als er bei minus 50 Grad nasse Hände bekam.
Mike Horn war in einer 72-stündigen schwierigen Operation vom Nordpol evakuiert worden, wie seine Pressesprecherin sagte. Die Rettungsaktion wurde auf Veranlassung Horns am Dienstag gestartet. Als der Helikopter am Biwak des Extremabenteurers ankam, schlief dieser. Er hatte gegen die Schmerzen Morphin genommen.
swissinfo und Agenturen