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Ein erster Schritt hin zur Selbständigkeit bildeten 1926 die Teilung der grossen Kirchgemeinde in zwei Seelsorgekreise und die Einrichtung einer zweiten Pfarrstelle in Buchs. Von da an wurden in Buchs regelmässige Gottesdienste und kirchlicher Unterricht abgehalten. 1946, genau 20 Jahre nach der Schaffung des zweiten Seelsorgekreises, trennten sich Buchs und Rohr von der Kirchgemeinde Suhr ab und bilden seither eine eigene Kirchgemeinde. Politisch hingegen gehört Rohr seit der Gemeindefusionierung 2010 zu Aarau und heisst seither Aarau Rohr.
Auch wenn die Reformierten von Buchs und Rohr nun eine
eigene Kirchgemeinde waren, besassen sie noch immer keine eigenen kirchlichen
Räume. Bereits 1924 war der Kirchenbaufond Buchs-Rohr gegründet worden. Über
die Lage des Friedhofs blieben sich die beiden Gemeinden aber uneins, und so
weihten die Rohrer 1926, die Buchser nur wenige Monate später ihren eigenen
Friedhof ein. Während die Buchser bereits einige Jahre zuvor ein Grundstück für
den Bau einer Kirche im Dorf gesichert hatten, forderten die Rohrer zunächst
eine Kirche, die zwischen den beiden Gemeinden errichtet werden sollte. Doch
heute verfügt die Kirchgemeinde mit 3300 Mitgliedern über
zwei Gotteshäuser: Die reformierte Kirche Buchs wurde 1950 errichtet. Die reformierte Kirche Buchs wurde 1950 errichtet. 1959–60 wurde die Kirche Rohr nach Plänen der Badener Architekten Loepfe, Hänni & Haenggli erbaut.