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Hypotheken im Kanton Basel-Stadt
Der Kanton Basel-Stadt ist der flächenmässig kleinste Kanton in der Schweiz. Er liegt im Nordwesten der Schweiz und gleichzeitig im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Der Kanton mit seinen heutigen Grenzen entstand im Jahr 1833 im Rahmen der Basler Kantonstrennung, in welcher sich der heutige Kanton Basel-Landschaft vom damaligen Kanton Basel abspaltete. Durch diese Kantonsteilung wird der Kanton Basel-Stadt den Kantonen mit geteilter Landesstimme oder besser bekannt unter dem Begriff «Halbkantonen» zugerechnet. Hauptort im Kanton ist der gleichnamige und sogleich einwohnerstärkste Ort Basel. Die Region Basel ist schweizweit und auch international vor allem durch die starke Verknüpfung mit der Pharmaindustrie bekannt.
Zahlen & Fakten des Kantons Basel-Stadt
- 1833 offizielle Gründung des Kantons durch die Basler Kantonstrennung
- Sieben Regierungsräte als oberste Behörde des Kantons
- Kantonshauptstadt Basel
- Rund 200'000 Einwohner
- Bietet knapp 200'000 Arbeitsplätze
- Kantonsfläche beträgt 37 Quadratkilometer, unterteilt in drei politische Gemeinden
Wohnraum Kanton Basel-Stadt
Der Kanton Basel-Stadt verfügt mit einer Wohneigentumsquote von nur rund 16 Prozent über die tiefste Quote in der ganzen Schweiz und liegt weiter unter dem schweizweiten Durchschnitt von 40 Prozent. Dies ist darauf zurückzuführen, dass städtische Regionen generell über tiefe Eigentumsquoten verfügen und im Kanton Basel-Stadt über 80 Prozent der Bevölkerung in der Stadt leben. Die Nachfrage nach verfügbarem Wohnraum steigt konstant an, da insbesondere die Anzahl an verfügbaren Arbeitsplätzen im Kanton zunimmt. Dadurch kommt es zu einer Verknappung der freien Mietwohnungen was sich an der tiefen Leerwohnungsziffer von 0.5 Prozent wiederspiegelt. Diese Knappheit führt zu einer starken Preiszunahme für Mietwohnungen. So haben in den letzten 10 Jahren die Mieten für Wohnungen in Basel-Stadt um durchschnittlich 16 Prozent zugenommen. Die Zunahme der Mietkosten führt zu einer steigenden Attraktivität des Kaufes von Eigentum sei dies zur Eigennutzung als Wohnraum oder zur Vermietung als Renditeliegenschaft.
Hypothekarlandschaft Basel-Stadt
Die steigende Nachfrage nach Wohneigentum führt zu einem grösseren Interesse an Hypotheken als Finanzierungsmittel. In städtischen Gebieten stehen aufgrund der hohen Nachfrage und dem Platzmangel tendenziell eher kostspielige Immobilien zur Verfügung. Dies sind attraktive Anlagemöglichkeiten für Hypothekaranbieter wie Banken oder Versicherungen. Die Hypothekarlandschaft Basel-Stadt ist somit trotz der tiefen Wohneigentumsquote attraktiv und stark umkämpft. Ein Hypothekenvergleich ist in jedem Fall sinnvoll und kann sich finanziell auszahlen. Wichtige Anbieter sind im Kanton Basel-Stadt wie in der ganzen Schweiz die Grossbanken UBS, Crédit Suisse und die Raiffeisenbank. Neben den Grossanbietern sind auch lokal ansässige Banken wie die Basler Kantonalbank (BKB) oder die LGT Bank. Insbesondere die Basler Kantonalbank ist durch ihre lokale Verankerung stark am Hypothekarmarkt engagiert. Dieses Engagement wird durch die mehrheitlich der BKB zugehörigen Bank Cler mit Hauptsitz in Basel verstärkt. Die Bank Cler fokussiert sich auf den Ausbau der Digitalisierung des Bankenwesens und sieht insbesondere Hypotheken als Kerngeschäft. Neben den Banken sind auch grosse Versicherer wie die Allianz Suisse oder lokale Pensionskassen wie die Pensionskasse der Novartis in der Hypothekarlandschaft präsent. Bei der Pensionskasse der Novartis gilt zu beachten, dass Sie bis anhin keine Hypotheken an Nicht-Kunden vergibt. Durch die Attraktivität des Hypothekarmarktes in Basel-Stadt drängen auch weitere Kantonalbanken der Nachbarkantone in den Markt ein.
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