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Gestern standen Timon und Kevin an ihrem vierten Weltcup der Saison in Namur, BEL am Start. Für Timon lief alles wie geschmiert. Er fuhr sein bisher bestes Weltcuprennen. Für Kevin lief nicht ganz alles nach Plan. Doch auch er kann mit seinem Ergebnis zufrieden sein.
Aus der dritten Startreihe startend lief für Timon alles wie am «Schnürchen». Er konnte im ersten steilen Aufstieg mit dem hohen Tempo der Spitzenfahrer mithalten. Er fuhr als siebter in die erste Abfahrt und hielt diese gute Position für sehr lange Zeit. Technisch hat er keine Fehler gemacht und er konnte seine Pläne umsetzen. Die Abstände zwischen den Fahrern waren sehr gering. So blieb ihm gegen hinten und nach vorne nicht viel Luft. Als er von zwei Konkurrenten überholt wurde, krallte er sich für eine Runde an deren Hinterräder und konnte sie bald darauf wieder hinter sich lassen. Gegen Schluss waren plötzlich Platz sechs und Platz fünf in Reichweite. Es gelang ihm jedoch nicht das Loch zuzufahren. Er beendet das Rennen auf einem hervorragenden siebten Rang. Noch nie zuvor fuhr er ein derart starkes Weltcuprennen. Auch die ganze MTB Saison 2017 war nicht ganz einfach für ihn. Er gab jedoch nie auf. Umso schöner ist es, dass sich die harte Arbeit jetzt ausbezahlt hat.
Kevin lief es nicht ganz so gut wie Timon. Er verlor bereits am Start etwas Zeit, kämpfte sich dann jedoch wieder bis auf den 16ten Rang nach vorne. In der letzten Runde fehlte ihm ein wenig die Konzentration. Er hat ein paar Fehler gemacht und büsste deshalb einige Plätze ein. Er beendet das Rennen auf dem 22ten Rang.
Fotos: Elisa Haumesser