Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03448.jsonl.gz/1094

Das Spiel wurde nie gespielt.
Dreißig Würfel stellen die Teilnehmer eins Rennens dar, die die Spieler versuchen müssen, in eine günstige Position zu bringen. Was "günstig" bedeutet, wird durch ein zufällig gezogenes Plättchen festgelegt, das Würfelzahl und -farbe vorgibt, die der Spieler zu favorisieren hat.
Das Spiel kommt ohne ein Spielbrett aus, der Tisch reicht; denn es geht nicht um einzelne Felder, die die Würfel zu laufen haben, sondern nur um Positionen. Stehen zu Beginn noch alle Würfel auf einer "Höhe", zieht sich das Feld nach und nach auseinander (oder schiebt sich ab und an auch wieder zusammen). Wer an der Reihe ist, spielt eine seiner drei Handkarten aus und bewegt die Würfel, die der auf der Karte abgebildeten Farbe oder Augenzahl entsprechen, um eine Position vorwärts. Andere Karten erlauben den Tausch zweier Gruppen, die sich auf nebeneinander liegenden Positionen befinden, ermöglichen einen Vorwärtssprung der hintersten Gruppe oder bauen eine zusätzliche (leere) Position ein.
Wenn gar nichts anderes mehr hilft, kann man mit einem "Umsturz" auch eine Gruppe (Würfel auf der gleichen Position) komplett neu würfeln. Allerdings darf ein Spieler nie zweimal hintereinander einen Umsturz anzetteln.
Im Nachziehstapel sind mehr oder weniger zufällig vier Wertungskarten eingemischt. Wenn eine solche aufgedeckt wird kommt es zu einer Wertung: Alle decken ihre Plättchen auf, und wer die meisten Übereinstimmungen zwischen den angegebenen Favoriten und den tatsächlich in der Spitzengruppe vorhandenen Würfeln aufweist, erhält drei Siegpunkte. Die Nächstbesten noch zwei beziehungsweise einen. Nach vier Rennen ist das Spiel vorbei und es gewinnt der Spieler mit dem meisten Siegpunkten.