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Ein historischer Tag in der Beziehung zwischen den USA und Kuba. 54 Jahre nach dem Verhängen des amerikanischen Embargos gegen Kuba hat die USA eine Neuausrichtung der Kuba-Politik und die Reaktivierung der diplomatischen Beziehung angekündigt. Spiegel Online listet die Elemente der neuen amerikanischen Kuba-Politik auf:
- Sofortige Gespräche mit dem Ziel der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen
- Gegenseitige, hochrangige Regierungsbesuche
- Streichung Kubas von der Liste der Staaten, die Terror unterstützen
- Weitere Reise-Erleicherungen
- Zusätzliche US-Exportgenehmigungen
- Erleichterungen im Interbankengeschäft zwischen Kuba und den USA
Das Embargo bleibt aber bestehen; dieses kann die Obama-Regierung nicht im Alleingang aufheben. Ein Ende müsste vom US-Kongress beschlossen werden.
Kubanische Zigarren wird es deshalb in der näheren Zukunft in den USA nicht zu kaufen geben, wie die NZZ schreibt (Noch keine «Habanos» in amerikanischen Läden). Jedoch dürfen neu Habanos zum Privatgebrauch von Kuba-Reisen in die USA eingeführt werden, wie die Welt schreibt.
Die Neuausrichtung der amerikanischen Kuba-Politik dürfte aber den ersten Schritt auf dem Weg zum Embargo-Ende sein.