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Es war keine leichte Aufgabe, die Pipettier-Welt zu revolutionieren: «Der Erweiterung des Volumenbereichs von MagPip in den Submikroliter-Bereich erforderte neue Volumen-Bestimmungsverfahren, da die konventionellen gravimetrischen Methoden nicht mehr ausreichten», bestätigt Herr Romer. Die auf Liquid-Handling-Lösungen spezialisierte Firma hat das Problem mit einem neuen Gerät gelöst, das am CSEM entwickelt wurde: das Messsystem DropWatch.
Ein Blick in das DropWatch-System
«Durch optische Messungen der fallenden Tropfen mit Hochgeschwindigkeitskameras gelingt es DropWatch, die schnelle Dynamik der Tröpfchenabschnürung aufzuzeichnen, die Tröpfchenvolumen präzise zu messen und deren 3D-Trajektorien zu verfolgen», erklärt Peter Cristofolini, Senior R&D Engineer beim CSEM. «Durch den Einsatz von zwei synchronisierten Kameras, die in einem Winkel von 90 Grad zueinander positioniert sind, können wir jeden Pipettierschuss mit bis zu 8’000 Bildern pro Sekunde erfassen. Dank Hamiltons leistungsstarker Software ist es möglich, eine hochauflösende 3D-Animation der Form des Tröpfchens und seiner Flugbahn zu rekonstruieren, was eine extrem genaue Messung des Tröpfchenvolumens gewährleistet», fügt er hinzu.