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Eigentum der de Pury in Neuenburg.
Von hier sehr schöne Aussicht auf den
Neuenburger-,
Bieler- und
Murtensee, den
Jura und die
Alpen vom
Säntis bis nach Savoyen. Der Name ursprünglich Chulimont (oder Julimont), d. h. Berg über
Chules
(Gals). Am Weg von
Tschugg
nach
St. Johann hat man Reste aus der Vorzeit aufgefunden, bestehend aus drei runden Grabhügeln von je 5 m
Durchmesser und 2 m
Höhe. Der erste enthielt ein weibliches Skelet mit Schmucksachen, der zweite ein männliches Skelet und
der dritte die Skelete von 2 Personen. Nicht weit davon liegen mächtige erratische Blöcke aus Arkesin (Arollagneis), die
vom ehemaligen
Rhonegletscher hier abgelagert und vom Volk Heidensteine genannt worden sind. An der gleichen
Stelle hat man Scherben von Töpferwaaren und einzelne Stücke von
Stein- und Bronzegegenständen aufgedeckt, aus denen hervorgeht,
dass der
Ort zur Pfahlbauzeit eine Kultstätte war. Nahe bei
Erlach kommt eine Stromquelle (source vauclusienne) aus dem Fels.
(Kt. St. Gallen
und Zürich).
Kleiner Fluss; entspringt mit mehreren Quellarmen am
O.-Hang des
Allmann (1003 m) und am
W.-Hang der
Scheidegg
(1247 m). Alle diese Arme vereinigen sich 500 m s. der Station
Gibswil der Tössthalbahn (Winterthur-Wald), die genau auf
der Wasserscheide (760 m) dieses nach S. und N. offenen
Thales steht. Von hier an fliesst die Jona zunächst
nach S. durch einen ziemlich breiten, sumpfigen und mit Glazialschutt überführten Thalboden, der sich 2 km n.
Wald zu einem
schmalen Waldtobel einengt, in das sich der Fluss tief eingeschnitten hat.
Nachdem die Jona bei
Wald wieder in einen freundlichen weiten Thalkessel eingetreten, biegt sie gegen
W. ab und tritt neuerdings in eine immer tiefer werdende Erosionsschlucht ein, in der sie sich mit einer Reihe von schönen
Wasserfällen rauschend über die Nagelfluhbänke hinunterstürzt und aus der sie bei
Rüti heraustritt, um zugleich in scharfem
Knie nach S. sich zu wenden. In stark gewundenem
Lauf erreicht sie beim Dorf Jona die
Ebene und mündet 2 km
s. davon von rechts in den obern
Zürichsee, in den sie ein grosses Delta hinausgebaut hat. Die Jona ist von der Vereinigung
ihrer Quellbäche an bis zur Mündung (760-409 m) 18 km lang und fällt auf dieser Strecke um 351 m.
Das Gefälle ist aber auf die verschiedenen Laufstrecken ungleich verteilt und erreicht sein Maximum mit 196 m zwischen der
FabrikJonathal (666 m) und dem Dorf
Rüti (470 m). Der Fluss versorgt auf seinem ganzen
Lauf eine grosse Anzahl von an
seinen Ufern stehenden Fabriken mit Triebkraft.
3,5 km nw. Genf
und 1,1 km nw. der Station
GrandSaconnex
der elektrischen Strassenbahn
Genf-Fernex. 3
Häuser, 25 kathol. und reform. Ew. War 1215 von den Edeln von
La Roche und Saconnay
dem Karthäuserkloster Oyon vergabt worden und wurde in dessen Namen vom Chorherrenstift zu Genf
verwaltet.
Kam dann der Reihe
nach an die
Berner, den Herzog von Savoyen, an Frankreich und endlich an mehrere Private.
Voltaire erwähnt
dieses
Gut in seiner Korrespondenz mit Maupeou (1774) ziemlich oft.
im Winter zum Schlittschuhlaufen benutzt. Wagenschuppen und Bureaux der Strassenbahngesellschaft (Compagnie générale des
tramways électriques). Grosser Rundbau mit einem Panorama der Schlacht bei Murten. Man geht mit dem Gedanken um, in diesem
Bau im Winter eine künstliche Schlittschuhbahn anzulegen. Die Jonction ist mit der Stadt durch zwei Linien der elektrischen
Strassenbahn verbunden. Früher befanden sich hier lauter Gemüsegärten, deren Fruchtbarkeit dem Umstande zugeschrieben
wurde, dass man bei den Räumungsarbeiten nach den grossen Bränden in Genf
1321 und 1334 den Schutt hier ablagerte.
Als man 1883 anlässlich der Nutzbarmachung der Rhone zu Kraftzwecken das Flussbett vertiefte, brachte man alle ausgehobenen
Materialien zur Jonction hinaus, wodurch die Gemüsegärten verschwanden und der Boden der Halbinsel
um 1-2 m erhöht wurde. Dann erbaute man an der Spitze der Halbinsel flussabwärts noch einen langen Damm, der die Arve verhindern
soll, bei Hochwasser die Rhonewasser zurückzustauen und damit den regelmässigen Gang der Turbinen im Werk La
Coulouvrenière zu stören. Das Rhoneufer wird in der Jonction von altem Weidengehölz begleitet und bildet einen schattigen
Spazierweg, der dank dem glücklichen Eingreifen des Genfer Verkehrsvereines (Association des Intérêts de Genève) den zahlreichen
Veränderungen auf der Jonction nicht zum Opfer gefallen ist. Dieser sogen. Chemin des Saules wird von Töpffer
in seinen Nouvelles genevoises oft erwähnt.