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Das Wichtigste in Kürze
- Die 44-Jährige, die sich für die Rechte der Lenca-Ureinwohner einsetzte, war im März 2016 in ihrem Haus in der Stadt La Esperanza im Westen von Honduras erschossen worden.
Bereits im Dezember 2019 wurden sieben Beteiligte zu Haftstrafen zwischen rund 30 und 50 Jahren verurteilt. Der von Cáceres mitgegründete Rat der indigenen Völker Honduras' (COPINH) forderte nach der Urteilsverkündung am Montag, weitere Hintermänner festzunehmen - Castillo sei nur ein Glied in der Befehlskette gewesen. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.
Für ihr Engagement war Cáceres mit dem renommierten Goldman-Umweltpreis ausgezeichnet worden. Posthum war sie im Jahr 2020 eine Finalistin für den Sacharow-Menschenrechtspreis des Europaparlaments.