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Suche nach neuen Bekämpfungsmethoden gegen das Eschentriebsterben
In diesem Projekt werden epidemische (schweizerische) und post-epidemische (litauische) Populationen von Hymenoscyphus fraxineus in Bezug auf ihre Virulenz, ihre genetische Diversität und das Vorkommen von Pilzviren untersucht. Weiter wird abgeklärt, ob die neu identifizierten Pilzviren zur biologische Bekämpfung des Eschentriebsterbens eingesetzt werden können.
Details zum Projekt
Projektdauer
2012 - 2016
Projektleitung
Seit den frühen 1990er Jahren befällt ein neuartiges Triebsterben die Esche (Fraxinus excelsior L.) in Europa. Das Eschentriebsterben wird durch den pathogenen Pilz Hymenoscyphus fraxineus (synonym: H. pseudoalbidus, basionym: Chalara fraxinea) verursacht. Die Krankheit wurde zuerst in Polen und Litauen festgestellt, von wo sie sich rasch ausbreitete. Die Krankheit hat 2008 auch die Schweiz erreicht und breitet sich zurzeit über das ganze Eschenareal der Alpennordseite aus. Diese Ausbreitungszone wird als «epidemische Front» bezeichnet. Bislang ist noch keine wirksame Bekämpfung bekannt und die Eschenbestände in Europa sind derzeit stark gefährdet. Dadurch wird eine Baumart von grosser ökologischer und ökonomischer Bedeutung in ihrer Existenz bedroht.