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Um den Patientenverkehr im Kantonsspital Glarus auf ein Minimum zu beschränken und um medizinisches Fachpersonal für schwerkranke Patienten mit Corona-Diagnose frei zu halten, werden Untersuchungen und Behandlungen auf ein Minimum beschränkt.
Operationen werden verschoben
Operationen in Notfällen können am Kantonsspital Glarus weiterhin gewährleistet werden. Nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Therapien müssen aufgrund des bundesrätlichen Beschlusses verschoben werden. Operationen, die eine Nachbetreuung auf der Intensivstation bedürfen, werden verschoben, sofern dies medizinisch möglich ist. Operationssäle können dadurch geschlossen werden. Mit dieser Massnahme stellt das Kantonsspital sicher, dass medizinisches Fachpersonal für die Betreuung von Corona-Patienten frei wird. Zudem können dadurch Apparaturen aus den Operationssälen in Räume verschoben werden, die in provisorische Intensivpflegeplätze umgerüstet werden.
Auch ambulante Sprechstunden betroffen
Ambulante Untersuchungen und Behandlungen, welche aus medizinischen Gründen keine Dringlichkeit haben, werden verschoben. Davon betroffen sind insbesondere Routinekontrollen. Mit dieser Massnahme wird sichergestellt, dass der Patientenstrom im Kantonsspital auf ein Minimum beschränkt wird.
Patienten werden direkt informiert
Betroffene Patienten werden direkt informiert. Ein Teil der Patienten erhält einen neuen Termin; die übrigen werden betreffend eines neuen Termins kontaktiert, sobald eine Behandlung oder Untersuchung wieder möglich ist. Wer keine Absage erhält, soll den Termin wie vereinbart wahrnehmen. Telefonate für Nachfragen sind auf ein Minimum zu beschränken.