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«Es muss eine Verschwörung sein. Jemand, der mir Böses will, muss meine DNA an der Türklinke angebracht haben», sagt der 30-jährige Angeklagte zu den Vorwürfen. Der Rumäne soll im April 2019 in ein Musikfachgeschäft in Wolfurt eingebrochen haben. Im Sommer folgten zwei weitere Einbrüche in der Schweiz. In Gossau kamen Instrumente im Wert von rund 27'000 Franken weg, in Villeneuve erbeutete er Musikinstrumente im Wert von 139'000 Franken.
Aus dem Vorarlberger Musikhaus wurden Blasinstrumente im Wert von 121'000 Euro gestohlen. Die Versicherung ersetzte 75'000 Euro, weil der Wiederbeschaffungswert als Schaden zählt. Der Rumäne wurde deshalb auch wegen Einbruchsdiebstahls schuldig befunden. Der zweifache Familienvater, dessen Frau ein drittes Kind erwartet, bekämpft das Urteil: «Ich bin unschuldig», sagt er vor Gericht.
Auch in der Schweiz wurde seine DNA in zwei Musikfachgeschäften sichergestellt. Der Angeklagte behauptet vor Gericht aber weiterhin, dass er nichts angestellt habe. Auch dass er nach einer Verhaftung in Basel abgehauen ist, bedeute nichts. Die Tür sei offen gestanden, da habe er gedacht, er könne gehen. Die Auslieferungshaft wurde bereits beantragt. Doch bis zur Rechtskraft des Urteils bleibt der Angeklagte in Österreich.