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Die «Bank für Internationalen Zahlungsausgleich» (BIZ) besteht seit dem Jahre 1930 und hat ihren Sitz in Basel. Sie ist keine konventionelle Bank, welche Konten eröffnet oder Geld verleiht, sondern vielmehr ein Zusammenschluss der 60 Zentralbanken der Welt. Sie dient als Unterstützung mit dem Ziel, Stabilität und Austausch zu ermöglichen. Insgesamt vertritt sie 95% des BIP (Bruttoinlandsprodukt) der Welt. Eines der Dinge, die sich die BIZ zur Aufgabe gemacht hat, ist die Forschung und Analyse von Gesetzen und Volkswirtschaften. Des Weiteren sieht sich die Bank als eine Brücke zwischen den Zentralbanken der Welt. Die Bank hat in der Schweiz seit der Abschliessung 1987 einen Sonderstatus, welchen man grob als eine Art Immunität vor dem Schweizerischen Gesetz beschreiben kann. Genauere Informationen zu diesem Abkommen findet man im Dokument «Abkommen zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zur Regelung der rechtlichen Stellung der Bank in der Schweiz» (<ip-pii>1.3).
Die Hauptaufgabe der Bank zur Zeit ihrer Gründung war die Regelung von Reparationszahlungen der Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg. Im Zweiten Weltkrieg verlor die Bank dann aber jegliche Glaubwürdigkeit, weil sie in dubiose Goldtransfers zwischen der Schweizerischen Zentralbank, der Tschechoslowakischen Zentralbank und der Deutschen Reichsbank verwickelt war. „Die Neutralitäts-Beteuerungen der Bank erwiesen sich bald als wertlos.”, schrieb Adam LeBor, ein Britischer Autor in seinem Buch «Tower of Basel» (deutsch: «Der Turm zu Basel»), welches sich mit der Geschichte und dem globalen Einfluss der BIZ auseinandersetzt.
Derartige Machenschaften trugen sehr viel zum Klischee bei, dass die Schweiz nur durch Nazigold reich werden konnte. Da die Kontrolle über die BIZ in den Händen einer Handvoll Zentralbanken von Industriestaaten liegt, befürchten Kritiker, dass sie die Macht haben könnte, leicht Milliarden von Dollar zu ihren Gunsten zu verschieben.
Da diese Zusammenfassung über die BIZ sehr allgemein und knapp ist, fehlen viele wichtige Aspekte. Falls Sie jedoch noch weitere Informationen zur BIZ wollen, empfehlen wir Ihnen, diese Quellen zu konsultieren:
Film: DOK. Schweizer Fernsehen (15. Februar 1998); BBC-Dokumentation «Banking with Hitler»; http://www.bis.org/; «Inside the ‚Tower of Basel» von The Economist oder das schon erwähnte Buch «Der Turm zu Basel» von Adam LeBor.
Quellen:
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