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«Volero wird mit seinem Profiteam nächste Saison im Ausland spielen», verkündete Jacobi am Tag des ersten Heimspiels diese Saison in der Champions League (2:3 gegen Mulhouse) an einem Medientermin.
Jacobis Plan sieht vor, den südfranzösischen Klub Le Cannet an der Côte d’Azur zu übernehmen und nur noch mit einer Jugend-Equipe in der Schweiz zu spielen. Noch ist der Deal nicht fix. Zu klären sind in den kommenden Wochen noch einige Details. Nebst Le Cannet steht Jacobi auch noch mit einem Klub in Deutschland in Verhandlungen.
In «vier bis sechs Wochen» will Jacobi Gewissheit haben, wie er seine Pläne umsetzen kann. Offen ist zum Beispiel auch noch, ob Volero sein NLA-Team zurückzieht. Wahrscheinlich wird die in Zürich stationierte Jugend-Akademie aber nur noch in der NLB oder gar in der 1. Liga antreten.
Der Plan komme nicht von heute auf morgen, so Jacobi, sondern sei in den letzten Wochen und Monaten gereift. Die laufende Saison hat Jacobi bereits im Frühling als Übergangssaison deklariert. Statt auf absolute Topspielerinnen setzt Volero auf eher jüngere Talente. Auf nationaler Ebene riss diesen Herbst prompt die beeindruckende Serie von 185 Siegen in Folge.
Die nationalen Titel (12 Mal Meister in den letzten 13 Jahren) interessieren Jacobi aber schon lange nicht mehr. Der Gewinn des Schweizer Meistertitels dient dem gebürtigen Russen einzig als Voraussetzung, um an der Champions League teilnehmen zu dürfen.
Trotz der Millionen, die Jacobi aus dem eigenen Portemonnaie investierte, und trotz der Starspielerinnen, die in den letzten Jahren immer wieder in Zürich spielten, verpasste Volero den ganz grossen Coup auf internationaler Ebene. Sportlich kam Volero in der Champions League nie über die Viertelfinals hinaus.
Nun hofft Jacobi, dass sein Traum vom Sieg in der Königsklasse mit Le Cannet, dem französischen Cupsieger von 2015, oder in Deutschland in Erfüllung geht.
(SDA)