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Im Jahr 1834 unterrichteten im Kanton Zürich 446 Schulmeister 43'653 Zöglinge – im Schnitt also 98 Kinder pro Klasse.
Dies lag daran, dass es in den Anfängen der Volksschule erst wenige Schulhäuser gab. Zudem hatten Lehrer finanzielle Interessen an überfüllten Schulstuben: Ihr Lohn richtete sich nach der Schülerzahl.
Der Unterricht blieb eine Massenveranstaltung. In den Landschulhäusern waren die Räume im 19. Jahrhundert auf 100 bis 120 Kinder ausgelegt. 1859 galt 100 als Maximalgrösse, und dabei blieb es bis weit ins 20. Jahrhundert.
In den fünfziger Jahren planten Architekten immer noch mit 50 Schülern, und noch um 1970 gab es Klassen mit 30 Kindern und mehr.
Paradiesische Zustände sind aber auch heute nicht eingekehrt. Die Lehrkräfte können zwar individueller unterrichten. Aber mit einem Viertel fremdsprachiger Kinder und den wieder in die Stammklassen integrierten Sonderschülern ist der Schulalltag viel anspruchsvoller geworden.