Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03434.jsonl.gz/2560

Die meisten Innovationen scheitern, weil sie kein Kundenproblem lösen oder weil die Probleme für den Kunden nicht wichtig genug sind, damit er dafür Geld ausgibt. Hat ein Innovations-Team diese Hürde geschafft, braucht es Metriken, um den Fortschritt messen zu können.
Viele Teams entscheiden sich für Metriken wie z.B. “Anzahl Besuche auf der Website” oder “Anzahl Registrierungen” für eine Online Dienstleistung. Diese schnell und einfach zu erhebenden Metriken greifen jedoch zu kurz.
Wir empfehlen den Einsatz der sogenannten Piraten-Metriken (AARRR). Damit können wir den Fortschritt der Kundengewinnung über den ganzen Konversions-Trichter messen:
Acquisition: Wieviele Besucher bringen wir auf die Landing Page (und zu welchen Kosten)?
Activation: Wieviele registrieren sich und werden zu Nutzern?
Retention: Wieviele Nutzer führen z.B. den “Download” für eine App aus? Wieviele benutzen die App tatsächlich?
Referral: Wieviele Nutzer empfehlen die Dienstleistung wievielen Bekannten?
Revenue: Wieviele Nutzer kaufen die Dienstleistung wie z.B. ein Ticket für ein Konzert (9%)?
Aufgrund der Resultate der Piraten-Metriken entscheiden die Teams, welche Verbesserungen sie zuerst in Angriff nehmen. Sie probieren mit sogenannten A/B- oder Split-Tests schnell Varianten aus und messen welche Variante z.B. mehr “Downloads” erzielt und damit den Trichter abdichtet. Sobald dieser bei Activation und Retention nicht mehr leckt, lohnt es sich z.B. mit Google Ads mehr Besucher auf die Landing Page zu bringen!