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Um Weibchen zu beeindrucken, gibt es in der Tierwelt unzählige auffällige Rituale. Dazu gehört auch das Verhalten des Gelbhosenpipra, der mit unterschiedlichen Mitteln versucht das Weibchen zu überzeugen. Wie alle Pipra-Arten springt er schnell zwischen dem Geäst hin und her. Dabei erzeugt er schrille Töne. Diese erzeugt er nicht durch die Kehle sondern er schlägt seine Flügelspitzen bis zu 80 Mal in der Sekunde zusammen.
Zeigt sich das Weibchen noch nicht überzeugt, hat der Gelbhosenpipra immer noch ein Ass im Ärmel, eher Gefieder. Mit schnellen, kleinen, kaum sichtbaren Rückwärtsschritten will er beim Weibchen den Eindruck erwecken, dass er rückwärts geht, ohne seine Beine zu bewegen. Damit macht der Gelbhosenpipra sogar Michael Jacksons Moonwalk Konkurrenz.
Den Gelbhosenpipra findet man in Mittelamerikanischen Regenwäldern. Der mehrheitlich schwarz gefiederte Vogel hat gelbe Beine, was ihm in deutschsprachigen Raum den Namen gibt. Den englischen Namen „red-capped Manakin“ erhält er aufgrund seines rot gefiederten Kopfes.