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Tausende Menschen sind am Samstag auf den Philippinen zu den letzten grossen Parteikundgebungen vor der Präsidentenwahl an diesem Montag geströmt. Als klarer Favorit gilt jüngsten Umfragen zufolge der Sohn des 1989 gestorbenen langjährigen Diktators Ferdinand Marcos. Kurz vor der Kundgebung seiner Partei nahe der Hauptstadt Manila versprach Ferdinand «Bongbong» Marcos Jr. erneut, das Land zu einen. Abgeschlagen auf Platz zwei sehen die Umfragen Vizepräsidentin Leni Robredo, gefolgt vom früheren Box-Weltmeister Manny Pacquiao.
In dem südostasiatischen Inselstaat sind am 9. Mai rund 65 Millionen Wählerinnen und Wähler aufgerufen, der Nachfolger des scheidenden Präsidenten Rodrigo Duterte zu bestimmen. Der Politiker ist wegen seines extrem harten Kampfs gegen Drogenkriminalität umstritten und darf laut Verfassung nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren. Seine Tochter Sara Duterte-Carpio, derzeit Bürgermeisterin der Millionenstadt Davao im Süden des Landes, kandidiert an der Seite von Ferdinand «Bongbong» Marcos Jr. als Vizepräsidentin.
Gewinnt Marcos Jr., so würde seine Familie 36 Jahre nach ihrer Vertreibung in den Malacañang-Palast in Manila zurückkehren. Das Marcos-Regime machte seinerzeit mit Mord, Folter und dem spurlosen Verschwinden politischer Gegner von sich reden. Ferdinand (1917-1989) und seine exzentrische Frau Imelda (92) sollen im Laufe der Jahre auch Milliardensummen aus der Staatskasse abgezweigt haben. (sda/dpa)
Das Motiv des mutmasslichen Täters, der 15 Jahre alt sei, liege offenkundig im Bereich des «religiös motivierten Extremismus», sagte Karen Webb, die Polizeichefin des australischen Bundesstaats New South Wales, bei einer Pressekonferenz am Dienstagmorgen (Ortszeit). Zu den verletzten Opfern gehören demnach der Bischof der Assyrer-Gemeinde in Sydneys westlichem Vorort Wakeley und mindestens ein Priester. Sie seien operiert worden und hätten nur durch Glück überlebt, sagte Webb.