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Das schwere Gewitter, das am Mittwoch über den Kanton Freiburg gezogen ist, hat die Kantonspolizei und mehrere Feuerwehren während eines Grossteils der Nacht auf Trab gehalten. Über 100 Einsätze waren nötig, in erster Linie wegen Überschwemmungen. Eine Person wurde während des Unwetters durch Blitzschlag verletzt, wie die Polizei meldet. Das Gewitter begann am Mittwoch um 19.45 Uhr und dauerte bis um 1.15 Uhr nachts. Betroffen waren der Saane-, Broye-, Glane- und Seebezirk. In 98 Wohnungen kam es zu Wasserschäden. Drei Wohnhäuser wurden vom Blitz getroffen. Ausserdem waren mehrere kleinere Erdrutsche, Schlamm auf verschiedenen Strassen sowie verstopfte Kanalisationsdeckel zu verzeichnen.
In Lugnorre wurde ein 63-Jähriger bei einem Blitzeinschlag leicht verletzt. Er musste mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gefahren werden. Der Blitz beschädigte auch die Elektroinstallationen seines Hauses. Deshalb wurde ein Elektriker für die Behebung der Schäden aufgeboten.
Strassen gesperrt
Von Blitzeinschlägen betroffen waren auch zwei weitere Wohnungen in Villaraboud und Kerzers. Der Blitz verursachte dort aber lediglich Sachschaden. In Villaraboud wurden der Kamin und das Dach eines Wohnhauses sowie ein Fahrzeug beschädigt. Nach einer Kontrolle der Elektroinstallationen konnten die Bewohner relativ bald in ihr Haus zurückkehren. Wegen Überschwemmungen mussten auch verschiedene Strassen während mehreren Stunden vorübergehend gesperrt werden.