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Alterszentrum Neuer Gehren, Erlenbach (ZH)
Die ortsbauliche Situation im Umfeld des Alterszentrums Neuer Gehren wird durch angrenzende Bebauungen mit unterschiedlichen Strukturen geprägt. Während nordwestseitig in gleichmässiger Körnung angeordnete Wohnbauten einer orthogonalen und regelmässigen Anordnung folgen, laufen die formal und funktional heterogenen Volumen in der südwestlichen Weiterführung keilförmig zusammen. Als öffentliches Gebäude nimmt das neue Alterszentrum an der Schnittstelle dieser Bebauungsmuster eine dem Status entsprechende städtebauliche Sonderstellung ein. Von der lärmbelasteten Seestrasse zurückgesetzt und südostseitig einen ruhigen Aussenraum freispielend wird für das Alterszentrum ein kompakter Baukörper vorgeschlagen, dessen Masse sich auf den Schwerpunkt des mehrseitig ausgreifenden Grundstücks konzentriert. Aus der Mitte heraus wird ein polygonaler Körper entwickelt, der mit angemessenen Abständen zu den benachbarten Wohnhäusern und der mehrfach abgewinkelten Gebäudeform ortsbaulich als Solitär in Erscheinung tritt. Dabei bildet die Eingangshalle mit dem darüber liegenden Lichthof das Herzstück des Gebäudes. Als innenliegende ‚Piazza‘ funktioniert sie als zentraler Dorfplatz und Ausgangspunkt, aus dem sich das gesamte Gebäude erschliesst. Aus diesem Foyer heraus werden die im Erdgeschoss angeordneten halb- und öffentlichen Nutzungen erschlossen und die Haupterschliessungen zu den Wohnungen und Wohngruppen erreicht.
Auftragsart: 3. Preis, selektiver Wettbewerb 2011
Bauherr: Gemeinde Erlenbach
Visualisierungen: Mauro Caviezel
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Grundriss Regelgeschoss