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Die Mondphasen Im Gegensatz zur Sonne erzeugt der Mond keine eigene Strahlung, die er an seine Umgebung abgibt, sondern er reflektiert das Sonnenlicht. Die der Sonne zugewandte Hälfte ist beleuchtet, die der Sonne abgewandte Hälfte liegt im Schatten und ist dunkel. Da der Mond vom Erdbeobachter aus gesehen die Erde einmal in etwa 29,5 Tagen umrundet, sehen wir jede Nacht eine etwas andere Beleuchtung der Mondkugel. Wenn unser Trabant zwischen uns und der Sonne steht, ist er für uns unsichtbar, da er der Erde dann genau die dunkle Seite zuwendet – es ist Neumond. Kurz nach Neumond erscheint allmählich in der Abenddämmerung eine schmale Sichel. In dieser Phase kann man oft das sogenannte Erdlicht sehen. Man sieht also nicht nur die von der Sonne beleuchtete Mondsichel, sondern auch den dunk len Teil des Mondes in einem fahlen, aschgrauen Licht. 0.Dieses Licht stammt von der sonnenbeschienenen Erde, die ein Astronaut auf der dunklen Mondseite als fast volle leuchtende Kugel sehen würde. Mond mit Erdlicht Jeden Abend geht der Mond nun im Durchschnitt etwa 50 Minuten später auf. Dabei verändert er laufend seinen Winkel zur Sonne, und damit wird die Mondsichel immer breiter. Nach etwa einer Woche steht der Mond im rechten Winkel zur Sonne und ist daher von der Erde aus gesehen genau zur Hälfte beleuchtet – es ist Halbmond. Dann nimmt er weiter zu und nach rund 15 Tagen geht er gerade zu dem Zeitpunkt auf, wenn die Sonne untergeht. Er steht also von der Erde aus gesehen der Sonne gegenüber und erreicht seinen Höchststand etwa um Mitternacht – es ist Vollmond. Nach dem Vollmond nimmt der Mond langsam wieder ab. Jetzt finden die Phasen in umgekehrter Weise statt. Die Aufgangszeit des Mondes 16 Schweizer Hausapotheke 3-2018 erfolgt nun immer später in der Nacht und geht langsam in die frühen Morgenstunden über. Dabei wird er immer schmaler und zuletzt geht er als schmale Sichel am Morgenhimmel auf. In dieser Zeit kann wieder das Erdlicht gesehen werden. Mit dem Neumond wiederholt sich der Zyklus. Die Zeitspanne zwischen zwei aufeinanderfolgenden Neumonden bezeichnet man als Lunation. Kurz vor oder nach Neumond erscheint unser Trabant in der Morgen- oder Abenddämmerung als schmale Sichel. In dieser Phase kann man oft das sog. Erdlicht sehen. Dabei sieht man nicht nur die von der Sonne beleuchtete Mondsichel, sondern auch den dunklen Teil des Mondes in einem fahlen, aschgrauen Licht. Die Libration des Mondes Der Mond braucht für einen Umlauf um die Erde genau so lang wie für eine Drehung um sich selbst. Deshalb wendet er uns immer die gleiche Seite zu. Da sich der Mond nicht auf einem Kreis um die Erde bewegt, sondern auf einer Ellipse, verändert sich laufend seine Umlaufgeschwindigkeit. Diese ist in Erdnähe grösser als in Erdferne. Diese Variation bewirkt, dass der Mond in Erdnähe vor dem Fixsternhimmel pro Tag rund 15 Grad zurücklegt, in Erdferne jedoch nur etwa 12 Grad. Da er sich sehr gleichmässig um seine eigene Achse dreht, geraten dabei Umlaufbewegung und Rotation etwas aus dem Takt. Dies führt dazu, dass wir tatsächlich ein bisschen mehr sehen als nur eine Mondhälfte. Einmal sehen wir östlich, ein anderes Mal westlich ein bisschen «hinter den Mond». Für den Beobachter auf der Erde sieht es so aus, als würde sich der Mond ein wenig hin und her bewegen. Da ausserdem die Rotationsachse des Mondes nicht senkrecht auf seiner Bahnebene steht, können wir auch einmal über den Nordpol und einmal über den Südpol unseres Trabanten schauen. Es scheint also für den Erdbeobachter, als ob der Mond auch in Nord-Süd-Richtung hin und her pendelt. Diese Phänomene werden als Libration des Mondes bezeichnet und haben zur Folge, dass wir im Laufe der Zeit etwa 59 Prozent der Mondoberfläche zu Gesicht bekommen, obwohl wir bei Vollmond immer nur genau 50 Prozent sehen können. Da sich der Mond pro Erdumlauf genau einmal um seine eigene Achse dreht, dauern Mondtag und Mondnacht jeweils rund 15 Erdentage. Dr. Andreas Walker ist Wissenschaftsjournalist, Buchautor und Naturfotograf.
Richtiges Hören sichert Lebensqualität Studien zeigen, dass Hörverlust in der Schweiz zu den häufigsten Begleiterscheinungen des Älterwerdens gehört. Obwohl die zunehmende Beeinträchtigung des Gehörs die Lebensqualität nachweislich mindert, wird das Thema vielfach tabuisiert. Heute gibt es schnelle und schmerzfreie Methoden, das Problem zu identifizieren und Massnahmen einzuleiten. Ganz einfach in Ihrer Topwell-Apotheke. Die häufigste Ursache eines Hörverlusts ist der natürliche Alterungsprozess der betroffenen Organe. Rund ein Drittel der Weltbevölkerung über 60 Jahre hört nicht mehr gut. So gehört gelegentliches Nachfragen nicht zu unrecht zum etwas antiquierten, aber durchaus sympathischen Bild eines älteren Menschen. Ist der Grossvater «ein bisschen schwerhörig», dann wird das in der Regel einfach akzeptiert. Dabei gehen zwei wesentliche Dinge vergessen: Erstens, dass die Lebensqualität der Betroffenen durch fortschreitende Schwerhörigkeit massiv sinkt. Denn wer nicht gut hört, der kann nur eingeschränkt kommunizieren und tut sich unter Umständen schwer, soziale Kontakte zu pflegen. Zweitens gibt es heute einfache Wege, die bis anhin quasi gottgegebene Situation nachhaltig zu verbessern. Hinzu kommt, dass es für Betroffene oft alles andere als einfach ist, die Beeinträchtigung überhaupt als solche festzustellen. In den meisten Fällen handelt es sich nämlich um einen schleichenden Prozess. Die Gefahr, sich unbewusst an die kontinuierlich abnehmende Hörkraft zu gewöhnen, ist gross. Der entscheidende Hinweis kommt deshalb meist aus dem Umfeld der Betroffenen. Vom Nachwuchs, dem Partner oder den Kollegen, die keine Lust mehr haben, am Stammtisch herumzuschreien oder jeden zweiten Satz zu wiederholen. Erste Hilfe in der Apotheke Menschen neigen dazu, den Gang zum Arzt zu scheuen, insbesondere, wenn es «doch gar nicht so schlimm» ist. Abgeschreckt werden sie von Gedanken an eine ausufernde, kosten- und zeitintensive Gesundheitsbürokratie, bestehend aus Geräten, Tabletten und hohen Krankenkassenrechnungen. Als Reaktion darauf wurde ein Angebot geschaffen, das sich den jeweiligen Bedürfnissen anpasst. Erste Anlaufstelle ist die Topwell-Apotheke. Dort wird im Rahmen eines kostenlosen, zehnminütigen Hörtests festgestellt, ob überhaupt eine Beeinträchtigung vorliegt und falls ja, um welche Art des Hörverlusts es sich handelt. Aufgrund der Ergebnisse kann die Fachperson in der Apotheke den Gang zum Spezialisten empfehlen. Das macht dieses Angebot effizient und effektiv: massnahmen auch die Anleitung Die Massnahmen werden abgeleitet von der Schwere des vor- kann zudem eine jährliche Nach- zur Pflege der Geräte. Bei Bedarf liegenden Hörschadens und so kontrolle vereinbart werden. Menschen, die Anspruch haben auf unnötiger Aufwand vermieden. Die anschliessende Hörberatung die Rückzahlung der Auslagen umfasst neben dem Aufzeigen durch die AHV oder IV, werden der Möglichkeiten zur Verbesserung der Hörsituation und der entsprechend beraten. Auswahl passender Hörschutz- Hörberatung in Ihrer Topwell-Apotheke Nach dem kostenlosen Hörtest bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ein passendes Hörgerät eine Woche unverbindlich zu testen. Die Gebühr beschränkt sich auf Fr. 40.– für das Verbrauchsmaterial. Bei Zufriedenheit kann ab Fr. 495.– ein Hörgerät gekauft werden. Die Rückvergütung über die IV/AHV ist möglich. Eine Liste aller Filialen, die eine Hörberatung anbieten, finden Sie unter: www.topwell.ch/services/hoerberatung Schweizer Hausapotheke 3-2018 17