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Biowissenschaftliche Sammlung
Die Biologie (griechisch: bios = Leben, Logos = Kunde) befasst sich mit allen Lebenserscheinungen und ihren Gesetzmässigkeiten. Die biowissenschaftlichen Sammlungen sind die Basis für die Erforschung und Dokumentation der Vielfalt in der Natur.
Die biologischen Objekte werden je nach Gruppe in sehr unterschiedlicher Form aufbewahrt: Trockenpräparate z. B. bei Vögeln und Säugetieren, aber auch Insekten, Alkoholpräparate (75%-iger Alkohol) bei Amphibien, Reptilien und vielen wirbellosen Tieren. Ganz kleine Tiere wie zum Beispiel Milben werden als eingebettete Präparate auf Objektträgern aufbewahrt.
Die Objekte der wissenschaftlichen Sammlungen sind nicht wie die Ausstellungsobjekte in lebensnaher Position montiert, sondern meist platzsparend zusammengefasst. So werden beispielsweise Vögel als Bälge mit enganliegenden Flügeln gelagert, während etwa mehrere Proben von Spinnen in einem Aufbewahrungsglas gemeinsam archiviert werden.
Die Sammlungen sind für grosse Zeiträume - Jahrhunderte - angelegt. Entsprechend wichtig ist eine sachgerechte Aufbewahrung unter kontrollierten klimatischen Bedingungen und absolut dichten Gläsern bei Alkoholpräparaten.
Wirbeltiere
Zu den Wirbeltieren gehören die Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und die Säugetiere. Nur die Vögel und die Reptilien bilden Schwerpunkte in unserer Sammlung.
Insekten
Die Insekten sind eine Klasse der Gliedertiere und besitzen somit ein Aussenskelett. Sie sind anhand ihrer sechs Beine und dem dreigeteilten Körper erkennbar (Ausnahme Jugendstadien).
Übrige Wirbellose Tiere
Die "übrigen wirbellosen Tiere" umfassen alle Tiergruppen ausser den Insekten und den Wirbeltieren. Darunter gehören so unterschiedliche Gruppen wie Würmer, Schnecken oder Spinnen.
Käfersammlung Frey
Die Käfersammlung Frey ist mit über zwei Millionen Objekten eine der bedeutendsten privaten Käfersammlungen der Welt. Seit 1997 befindet sich diese Sammlung in Basel.
Typenkataloge
Das Naturhistorische Museum Basel beherbergt keine botanischen Objekte (Herbarien). Diese sind in Basel traditionellerweise im Botanischen Institut untergebracht.
Zu jeder Art gehört ein Holotypus, also jenes eine Exemplar, welches der ersten Beschreibung der Art zu Grunde lag. Typusexemplare müssen für die nachfolgenden Generationen aufbewahrt werden.