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Gewässer / Heinzenberg/Thusis
Nolla
«Um den Untergang des ganzen Thusis zu bewirken, bedarf es einer einzigen neuen Anschwellung der Nolla», steht in einem «Taschenbuch für die gesamte Mineralogie» von 1821. Der Eindruck der Überschwemmungen, welche der Bergbach verursacht hatte, war gross. Das Buch beschreibt den Nolla erst als kleinen Bach, der sich einst friedlich vom Fuss des Piz Beverin zum Hinterrhein hinabschlängelte, um dann wirkungsvoll das Bild seiner Zerstörungskraft von 1807 zu entwerfen: «Jetzt ist das ganze Tal von Thusis an bis zuoberst an seinen Hintergrund von einer ungeheuren schwarz-grauen Geschiebemasse aufgefüllt.» Für Überschwemmungen sorgte der Nolla aber auch schon vor dem Ausbruch von 1807, als er den Hinterrhein «40 Fuss» hoch aufgestaut hatte.