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1. Allgemeine Kursbeschreibung
Welche gesellschaftsrechtlichen Organisationsformen eignen sich für die Errichtung und Leitung von Non-Profit-Organisationen (NPOs)? Gibt es neben der Stiftung und dem Verein passende Rechtsformen? Wie kann der Interessenwiderstreit von Profit- und Gemeinwohlorientierung durch das Gesellschaftsrecht überwunden werden? Ist das US-amerikanische Modell der benefit corporations für die Schweiz vielversprechend oder sind andere Gestaltungsoptionen zielführender?
Diesen und anderen Fragen widmet sich das vorliegende Proseminar. Materiell soll untersucht werden, inwiefern sich das Gesellschaftsrecht (corporate law) auf die Gestaltungsmöglichkeiten im Non-Profit-Bereich und im sozialen Unternehmertum (social entrepreneurship) auswirkt.
Anhand der Besprechung ausgewählter Lektüren sollen die Studierenden an die Thematik herangeführt werden. Zugleich werden die Texte aus formeller Sicht analysiert und besprochen.
2. Ziele
Die Studierenden üben die für Jurist*innen grundlegenden Fähigkeiten ein, namentlich die Recherche und die Analyse von (auch fremdsprachigen) Texten, die Erarbeitung eigener Argumente auf Grundlage wissenschaftlicher Theorien und die Strukturierung wissenschaftlicher Texte. Ein besonderer Fokus soll dabei auch auf den akademisch korrekten Umgang mit AI-basierten Programmen gelegt werden.
3. Leistungsnachweis
Der Leistungsnachweis wird durch die Mitwirkung im Rahmen des Proseminars (Beitrag in der Diskussion und Kurzpräsentation) und durch verschiedene schriftliche Eingaben (einschliesslich einer ca. 10-seitigen Proseminararbeit) erbracht. Der Kursaufbau ist dabei modular ausgestaltet und die Studierenden sollen schrittweise an die Schlussarbeit herangeführt werden. Ziel ist es, den Studierenden die für das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten (wie Bachelor- oder Masterarbeiten) notwendigen Fertigkeiten zu vermitteln.