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Die Stadt Basel plant ihr ältestes Museum und ihre älteste Behörde zusammen auf einem schmalen Grundstück am Rande der Innenstad anzusiedeln.
Die Aufgabe fordert die Komplexität des Baufeldes mit den speziellen funktionalen Bedürfnisse der beiden Institutionen in Einklang zu bringen. Dazu haben wir untersucht wie diese wo möglich optimiert und verknüpft werden können indem man sie logisch im maximal zulässigen Bauvolumen verteilt und über eine geschickte interne Organisation verbindet.
Die funktionalen Anforderungen an die Räume des Staatsarchivs Basel-Stadt (StABS) lassen sich ideal im Bereich des Untergeschosses und im den Hochhausteil des Planungsperimeters unterbringen. Gleichzeitig kann das Naturhistorische Museum (NMB) auf den Grossteil des zur Verfügung stehenden länglich- und niedrig-bebaubaren Teil des Baufeldes untergebracht werden sodass dessen Strassenfassade und Grundrisstiefe maximiert werden kann.
Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv Basel-Stadt, CH
Die Stadt Basel plant ihr ältestes Museum und ihre älteste Behörde zusammen auf einem schmalen Grundstück am Rande der Innenstad anzusiedeln.
Überirdisch ist das NMB längs in zwei Zonen geteilt. Die Ausstellungsräume befinden sich auf drei stützenfreien Ebenen entlang der Gleise und parallel zu den Forschungs-, Technik- und Verwaltungsräumen welche sich auf vier ebenen zur Strassenseite hin gruppieren.
Im Gegensatz dazu ist das StABS im Hochhausteil des Baufeldes effizient vertikal organisiert. Die öffentlicheren Funktionen gruppieren sich in den unteren Geschossen um einen grossen Freiraum herum. Darüber befinden sich zwei Geschosse mit Werkstätten, Bildbearbeitungs- und Restaurationsateliers und weiter zwei Geschosse mit der Verwaltung und den Personalräumen.
Das zulässige Gebäudevolumen wird durch die vier unterirdischen Ebenen welche sich gleichmässig auf beide Institutionen verteilen voll ausgeschöpft. Das StABS belegt die sichereren und grösseren Flächen der unteren beiden Geschosse und das Museum die beiden oberen Untergeschosse und ist somit näher am Besucher und den öffentlichen und funktionalen Räumen direkt darüber.
Zusammen bilden die beiden Institutionen somit ein Magazingebäude welches gleichzeitig „Archiv des Lebens“ und „Archiv der Stadt“ ist.