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SDG 14 - Leben unter Wasser
Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen
Das Ziel 14 will die Weltmeere als treibende Kraft globaler Ökosysteme und als lebenswichtige Ressource vor Verschmutzung und Überfischung schützen und erhalten.
Status Quo
Die Schweiz ist über die Rhone mit dem Mittelmeer, dem Inn über die Donau mit dem Schwarzen Meer, dem Ticino über den Po mit der Adria und die Zuger Lorze über die Reuss via Aare und Rhein mit der Nordsee verbunden. Mit dem Schutz unserer Fliessgewässer und Seen übernehmen wir zugleich eine Mitverantwortung zum Schutz von Ozeanen, Meeren und ihrer Ressourcen. Die grössten Herausforderungen bestehen in der Verringerung der Belastung durch Stickstoff und Mikroverunreinigungen mit Massnahmen im Bereich der Luftreinhaltung, beim Gewässerschutz und einer Landwirtschaftspolitik, die beispielsweise den Mitteleinsatz von Pflanzenschutz und -düngung über Direktzahlungen regelt. In der Stadt Zug wurde der natürliche Wasserhaushalt stark durch die Siedlungsentwicklung verändert. Die versiegelten Flächen leiten das Regenwasser direkt in die Gewässer ab, wenig Wasser versickert, die Böden können nur wenig Wasser speichern und reinigen. Im Zusammenhang mit der Nutzung der Meere ist insbesondere der Konsum von Meerestieren massgebend. Die Schweiz konsumierte im Jahr 2018 rund 68'000 Tonnen Fisch und Schaltentiere, davon 98 Prozent aus dem Ausland. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2020 aus dem Zugersee rund 100 Tonnen Fisch gefangen.