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Früher hat man noch alles von Hand gemäht. Ende Juli bis anfangs August war das Getreide reif. Die Schulferien hatten genau auf die Ernte gepasst. Die Kinder mussten dann nicht in die Schule und konnten zu Hause mithelfen.
Wenn das Wetter schön war, packten sie alle Werkzeuge zusammen. Sense, Gabeln und Rechen wurden auf den Wagen geladen. Manchmal war der Acker weit vom Haus entfernt. Dann nahmen sie sogar das Mittagessen mit. Mutter, Vater und die Kinder durften sich auf den Wagen setzen. Zwei Pferde zogen den Wagen. Ein Angestellter führte die Pferde und den Wagen.
Beim Acker angekommen machten sich alle an die Arbeit. Der Vater und der Angestellte mähten das Getreide mit der Sense. Die Kinder und die Mutter legten das Getreide flach aus. Dort musste das Getreide einen Tag lang an der Sonne trocknen. Unter einem Baum am Schatten assen sie das mitgebrachte Essen. Nach der Ruhepause wurden die Garben von einem Tag vorher zusammengenommen. Für diese Arbeit brauchte man Holzgabeln mit langen Zinken.
Die Kinder haben die Garbenseile ausgelegt. Sie haben grosse Haufen Getreide auf die Seile gelegt. Nachher haben sie es straff zusammengebunden. So sind die Garben entstanden. Nachher wurden die Garben von Hand auf den Wagen geladen. Als der Wagen voll war, durften die Kinder auf den Wagen sitzen und nach Hause fahren.
Geschrieben von: Raphael William