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Durée moyenne
Distance
Point haut
Point bas
Difficulté
2st.45
10.47 km
1999 m
1506 m
Leicht
Bis am Ende des XIX. Jahrhunderts wohnten die Menschen bis zur oberen Grenze der Dörfer der Region Crans-Montanas. Ab 1300 M.ü.M. gab es Maiensässe und darüber waren die Almen wohin man die Kühe zum Grasen brachte. Die Wanderung beginnt mit einer Gondelfahrt. Anschliessend durchquert der Wanderer Höhenweiden von wo aus er eine atemberaubende Sicht geniessen kann und kommt schliesslich zum Colombire-Museum welches einen Teil der Weinherstellungsgeschichte erzählt.
Diese Wanderung welche eher mechanisch beginnt, führt sie über Höhenweiden, von der einen zur anderen, zu atemberaubenden Aussichtspunkten auf die gegenüberliegende 4?000er. Sie werden sehen wie alle grünen, nicht bewaldeten Flächen von den Viehzüchtern genutzt wurden. Ihr Spaziergang endet beim Colombire-Museum oberhalb von Aminona. Eine gute Gelegenheit die Zeit zurückzuspulen und zu entdecken wie die Maiensässe der Bauern auf dem Haut-Plateau 1893 durch Hotels ersetzt wurden. Bis Ende des XIX. Jahrhunderts wurde die wunderschöne Region von Crans-Montana, Hauptort der Gemeinden welche sich zwischen den beiden Flüssen Lienne und Raspille befindet, bis auf die Höhe der obersten Dörfer bewohnt. Oberhalb von 1300 Metern stiess man auf Maiensässe und noch weiter oben, oberhalb der 1750 Meter Grenze, fand man die Almen. In den Maiensässen lebten die Menschen noch einheitlich. Weiter oben auf den Almen lebte nur das Personal welches das Vieh zum Grasen führte und in sehr prekären Konditionen lebte. Nur die Einheimischen kannten diese höher gelegenen Gebiete. Mit der Einführung der Eisenbahn und den transalpinen Touristen welche durch das Rhonetal wanderten haben sich die Dinge weiterentwickelt. Diese Leute wollten eine Aussicht von weiter oben. Man merkte, dass es oberhalb der landwirtschaftlichen Anhöhen und der Waldflächen ein wunderschönes Maiensäss Plateau gab und dass oberhalb diesem die Almen grün waren und dass man auf dem Berg der sie überragte kein technisches Material und Bergführer brauchte um diesen zu bezwingen. Man kam also mit der Sommerfrische zurück. Es dauerte nicht lange bis man merkte, dass die Luft dort aussergewöhnlich pur war, der Ort extrem sonnig und das Klima sehr gesund. Es ist also vom Stock der Maiensässe und anschliessend der Almen aus, dass der Ort Montana-Vermala, dann Crans und schlussendlich Crans-Montana sich entwickelt hat.