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In der Swissporarena sollen voraussichtlich drei Gruppenspiele ausgetragen werden, wie die Stadt und der Kanton Luzern am Freitag mitteilten. Luzern wäre aufgrund der geringeren Stadionkapazität Nebenspielort in einem Städtepaar mit Basel als Hauptspielort. Geplant sind vier solche Städtepaare.
Die Frauenfussball-EM soll während 25 Tagen im Juni und Juli 2025 ausgetragen werden. 16 Nationalteams werden in acht Städten in 24 Gruppenspielen, vier Viertelfinals, zwei Halbfinals und einem Final insgesamt 31 Spiele austragen.
Als Host City verspricht sich Luzern einen Imagegewinn dank der medialen Berichterstattung. Ausserdem würden Hotellerie, Gastronomie und auch Detailhandel in Luzern und Umgebung von den Gästen des grössten Frauensportanlasses in Europa profitieren.
Dies lassen sich Stadt und Kanton maximal vier Millionen Franken kosten, die sie je zur Hälfte übernehmen würden. Das Geld soll einerseits in den Bereichen Mobilität oder Stadionkosten investiert werden. Anderseits würden damit ein lokales Komitee, Polizeileistungen sowie Reinigung und Entsorgung bezahlt.
Der SFV muss die Kandidatur bis am 12. Oktober bei der Uefa einreichen. Diese entscheidet am 25. Januar 2023, wer den Zuschlag erhält. Bekommt die Schweiz die EM, wollen Kanton und Stadt Luzern die entsprechenden Kredite sprechen und das Organisationskomitee einsetzen. Dabei könne man auf Erfahrungen der abgesagten Winteruniversiade aufbauen, heisst es in der Mitteilung.
Neben Basel und Luzern sind folgende Austragungsorte vorgesehen: Bern (Stadion Wankdorf), Genf (Stade de Genève), Zürich (Letzigrund), St. Gallen (Kybunpark), Lausanne (Stade de la Tuilière), Sion (Tourbillon) und Thun (Stockhorn Arena).
(sda)