Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03321.jsonl.gz/1501

Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft
Wayne Szalinski ist der amerikanische Prototyp eines zerstreuten Erfinders. Im Haus stehen alle möglichen Kleingeräte herum, die das Leben leichter machen sollen. Dass nicht alles so funktioniert, wie es soll, führt zu klassischen Slapstick-Szenen. Waynes Hoffnung auf Erfinderruhm ruht auf der Schrumpfkanone in seinem Dachboden. Und obschon er an einer Konferenz für diese Idee verlacht wird, kann er sich der Zuneigung seiner Frau Diane gewiss sein. So lebt die Familie chaotisch und liebevoll vor sich hin, bis Amy und Nick, die beiden Kinder der Szalinskis zusammen mit den Nachbarskindern wegen eines dummen Zufalls durch den Strahl der Kanone auf die Grösse einer Stecknadel geschrumpft werden. Sie landen zuerst im Müllsack und dann im Garten, der sich aus dieser Perspektive wie ein Urwald zeigt. Wie sollen sie bloss an den Riesenameisen und Regentropfen vorbeikommen, und wie den Eltern mitteilen, was geschehen ist, damit diese sie hoffentlich wieder auf ihre eigentliche Grösse bringen?
Die Spezialeffekte – und das sind viele – wirken aus heutiger Sicht sympathisch handgemacht. Die Figuren entsprechen den für die damalige Zeit zu erwartenden Geschlechterklischees. Dass die Geschichte dennoch nie unerträglich wird, liegt vor allem daran, dass der Film diese Verhältnisse selbst nicht allzu ernst nimmt; das ist alles ein grosser, beglückender Quatsch und Unsinn, auch wenn sich alle Darsteller:innen mit Hingabe und Ernsthaftigkeit in ihre Rollen vertiefen.