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In Anwesenheit von Herrn Bundesrat Alain Berset sind heute Abend beim Schweizer Filmpreis die Besten des Schweizer Filmschaffens des Jahres 2014 ausgezeichnet worden. Die 17. Ausgabe fand zum ersten Mal im Schiffbau in Zürich statt, die Abendshow wurde für die Öffentlichkeit als Live- Stream auf srf.ch übertragen. Grosser Gewinner des Abends ist «Der Goalie bin ig»: Der Spielfilm erhält vier Auszeichnungen für bester Film, bestes Drehbuch, bester Darsteller und beste Filmmusik. «Left Foot Right Foot» nimmt je eine «Quartz»-Trophäe entgegen: für beste Nebenrolle und Kamera. Ursina Lardi, Marcus Signer und Dimitri Stapfer wurden zur besten Darstellerin, respektive besten Darstellern gekürt.
Insgesamt vier «Quartz»-Trophäen gehen an «Der Goalie bin ig»: Sabine Boss nimmt in der Kategorie «Bester Spielfilm» und zusammen mit Jasmine Hoch sowie Pedro Lenz für «Bestes Drehbuch» eine Auszeichnung entgegen. Weitere folgen für Marcus Signer als bester Darsteller und für die Filmmusik von Peter von Siebenthal sowie Richard Köchli.
In der Kategorie «Bester Dokumentarfilm» wird Peter Liechti mit «Vaters Garten – die Liebe meiner Eltern» ausgezeichnet. Weitere Gewinner sind «The Green Serpent» von Benny Jaberg in der Kategorie «Bester Kurzfilm», und «The Kiosk» von Anete Melece wird zum «Besten Animationsfilm» gekürt.
Als «Beste Darstellerin» erhält Ursina Lardi für ihre Rolle im Spielfilm «Traumland» einen Preis, wie auch Dimitri Stapfer für seine Darstellung in einer Nebenrolle in «Left Foot Right Foot». Denis Jutzeler wird für seine Kameraarbeit in «Left Foot Right Foot» ausgezeichnet. Erstmals gibt es auch einen Preis für die beste Montage, welchen Tania Stöcklin für ihre Arbeit in «Vaters Garten – die Liebe meiner Eltern» erhält.
Neben Herrn Bundesrat Alain Berset, der den Ehrenpreis an Alexander J. Seiler vergab, verlieh Frau Corine Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich, den Preis für die «Beste Darstellerin» an Ursina Lardi. Der Präsident der Filmakademie, Christian Frei, übergab den Spezialpreis der Filmakademie an die Kostümbildnerin Françoise Nicolet. Die anderen Preisüberbringer waren unter anderem Vincent Baudriller, Theaterregisseur; Markus Imhoof, Regisseur; Mona Petri, Schauspielerin; Ruedi Matter, Direktor SRF; Niccolò Castelli, Regisseur.
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gewählt. Der Schweizer Filmpreis ist ein Engagement des Bundesamtes für Kultur. Er wird mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.
Spezialpreis der Akademie
Der mit 5‘000 Franken dotierte Spezialpreis der Filmakademie 2014 geht an die Kostümbildnerin Françoise Nicolet für ihren bemerkenswerten Beitrag zu den Filmen «Les grandes ondes (à l'ouest)» und «Left Foot Right Foot», eine präzise Arbeit, die bei beiden Filmen nicht auf Effekte abzielt sondern die Werke unterstützt und den Figuren Authentizität verleiht.
Ehrenpreis
Der Autor und Produzent Alexander J. Seiler wird für sein filmisches und publizistisches Gesamtwerk ausgezeichnet. Herr Bundesrat Alain Berset überreichte dem engagierten Filmautor und Filmproduzenten die «Quartz»-Trophäe und hielt die Laudatio auf ihn.
Preisverleihung und Rahmenveranstaltungen Woche der Nominierten
Die Moderatorin Maria Victoria Haas führte durch den Abend. Die Preisverleihung wurde über den Live-Stream auf www.srf.ch/kultur von der Medienpartnerin SRG SSR ausgestrahlt.
Der Schweizer Filmpreis wurde mit Rahmenveranstaltungen für die Öffentlichkeit in den Städten Genf und Zürich begleitet. Mit Vorführungen der nominierten Filme im Kino Grütli in Genf und dem Filmpodium in Zürich konnte das Publikum die Vielfalt des Schweizer Filmschaffens entdecken. Ermöglicht wurde dies durch das Engagement des Kantons und der Stadt Genf sowie der Stadt Zürich, die in der Assocation «Quartz» Genève Zürich zusammengeschlossen sind.
Die nächste Ausgabe des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 13. März 2015 in Genf statt.
Übersicht Preisträgerinnen und Preisträger Schweizer Filmpreis 2014
«Bester Spielfilm»: Der Goalie bin ig, Sabine Boss, C-Films
«Bester Dokumentarfilm»: Vaters Garten - die Liebe meiner Eltern, Peter Liechti, Liechti Filmproduktion
«Bester Kurzfilm» – je Nomination: The Green Serpent, Benny Jaberg, Benny Jaberg
«Bester Animationsfilm»: The Kiosk, Anete Melece, Virage Film
«Bestes Drehbuch»: Jasmine Hoch, Sabine Boss, Pedro Lenz, Der Goalie bin ig
«Beste Darstellerin»: Ursina Lardi, Traumland
«Bester Darsteller»: Marcus Signer, Der Goalie bin ig
«Beste Darstellung in einer Nebenrolle»: Dimitri Stapfer, Left Foot Right Foot
«Beste Filmmusik»: Peter von Siebenthal, Richard Köchli, Der Goalie bin ig
«Beste Kamera»: Denis Jutzeler, Left Foot Right Foot
«Beste Montage»: Tania Stöcklin, Vaters Garten - die Liebe meiner Eltern
«Spezialpreis der Akademie»: Françoise Nicolet für das Design der Kostüme in den Spielfilmen «Les grandes ondes (à l'ouest)» von Lionel Baier und «Left Foot Right Foot» von Germinal Roaux
«Ehrenpreis»: Alexander J. Seiler
Bern, 21. März 2014