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Die Entscheidung wurde nach der von belarussischen Behörden erzwungenen Landung eines Passagierflugs in Minsk getroffen, wie Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag bestätigte. Nach Angaben von Diplomaten müssen sich Vertreter der belarussischen Delegation bei der Nato nun unter anderem strengeren Sicherheitsüberprüfungen unterziehen.
Die frühere Sowjetrepublik Belarus beteiligt sich bereits seit den 1990er Jahren an Partnerschaftsprogrammen der Nato.
Die erzwungene Landung eines Passagierflugs in Minsk hatte die Nato bereits in der vergangenen Woche geschlossen verurteilt. Die «inakzeptable Tat» sei ein erheblicher Verstoss gegen die Regeln für die Zivilluftfahrt und habe das Leben der Passagiere und der Besatzung gefährdet, hiess es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung des Nordatlantikrats.
Behörden der Republik Belarus hatten am Sonntag vor einer Woche ein Ryanair-Flugzeug mit mehr als 100 Passagieren auf dem Weg von Athen nach Vilnius zur Landung gebracht - angeblich wegen einer Bombendrohung. Dabei stieg auch ein Kampfjet vom Typ MiG-29 auf, wie das Militär in Minsk bestätigte. An Bord war der Blogger Roman Protassewitsch, der dann kurz nach der Zwangslandung mit seiner Freundin festgenommen wurde.