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In den vorherigen Beiträgen haben wir uns mit verschiedenen Aspekten des Employer Brandings beschäftigt. Wir haben Ihnen gezeigt, wie Sie eine Arbeitgebermarke aufbauen können und wie Sie Social Media effektiv nutzen können, um Ihre Arbeitgebermarke zu stärken. In diesem Beitrag werden wir uns auf die Messung der Erfolge beim Employer Branding konzentrieren. Wir werden diskutieren, wie Sie Ihre Arbeitgebermarke messen können, warum diese Messungen wichtig sind und wie Sie aus diesen Erkenntnissen wertvolle Insights gewinnen können.
Definition von Kennzahlen
Bevor wir uns darauf fokussieren, wie Sie Erfolge im Employer Branding messen können, müssen wir klären, was Kennzahlen überhaupt sind. Kennzahlen sind einfache, messbare Indikatoren, die dazu verwendet werden, Fortschritte und Erfolge zu messen. Zum Beispiel können als Kennzahlen im Employer Branding die Anzahl der Bewerbungen, die Qualität der Bewerbungen, die Einbindung und/oder das Engagement von Mitarbeitenden auf Social Media oder die Anzahl der Personen, die Ihr Arbeitgeberprofil auf LinkedIn besuchen, verwendet werden.
Kennzahlen sind wichtig, um Ihre Arbeitgebermarke zu verbessern und Ihre Bemühungen zu quantifizieren. Wenn Sie sie nicht messen, können Sie nicht mit Sicherheit wissen, ob Ihre Bemühungen um Ihre Arbeitgebermarke erfolgreich sind oder nicht. Die Messung von Kennzahlen ermöglicht es Ihnen auch, Ihre Arbeitgebermarke mit Ihren Mitbewerbern zu vergleichen und Benchmarks zu setzen.
Die richtigen Kennzahlen messen
Es gibt viele Kennzahlen, die Sie verwenden können, um Ihre Arbeitgebermarke zu messen. Einige wichtige Kennzahlen könnten sein: Anzahl der Bewerbungen, Anzahl der qualitativ hochwertigen Bewerbungen oder Anzahl der Personen, die durch Mundpropaganda auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden. Wenn Sie Ihre Social-Media-Präsenz messen möchten, könnten Kennzahlen wie die Anzahl der Follower, Anzahl der Interaktionen mit Ihren Inhalten oder Anzahl der Personen, die Ihre Beiträge teilen, relevant sein.
Einige Kennzahlen werden automatisch gemessen. So zum Beispiel Follower und Likes auf Social Media. Messen Sie aber unbedingt auch Kennzahlen, die normalerweise keine Aufmerksamkeit erhalten. Fragen Sie bei Job-Interviews zum Beispiel nach, wie die Kandidaten auf die Stelle aufmerksam wurden. Sie können auch eine Statistik führen, wie oft Sie BTS-Posts (Behind the Scenes) mit Ihren Mitarbeitenden veröffentlichen. Auch interne Zufriedenheitsumfragen sind wichtige Messinstrumente. Unsere Partner bei GCP fragen in Interviews standardmässig, wie die Bewerberinnen und Bewerber auf das Karriereangebot aufmerksam wurden, was bei Online-Bewerbungen sogar bereits beim Einreichen gefragt wird.
Die einfache Messung von Kennzahlen ist nicht genug, aber es ist ein gesundes Fundament, auf dem Sie bauen können. Sie müssen auch verstehen, was diese Kennzahlen bedeuten. Wenn Sie beispielsweise Ihre Bewerbungen messen und feststellen, dass Sie mehr Bewerbungen als in den Vorjahren erhalten haben, sind das gute Ergebnisse. Aber warum haben Sie diese Ergebnisse erzielt? Haben Sie Ihre Marketing-Bemühungen erhöht? Haben Mitarbeiterempfehlungen einen Einfluss darauf? Haben Sie eine grössere Präsenz auf LinkedIn? Betrachten Sie diese Insights, um Ihre Arbeitgebermarke zu verbessern und sicherzustellen, dass Sie die richtigen Massnahmen ergreifen.
Visualisieren Sie Ihre Daten
Wenn Sie Kennzahlen messen, ist es enorm hilfreich, Ihre Daten visuell darzustellen. Die meisten Menschen können visuelle Daten leichter und schneller verstehen als numerische Zahlen oder Tabellen. Verwenden Sie daher Diagramme, Grafiken oder Infografiken, um Ihre Ergebnisse für andere im Unternehmen zugänglicher zu machen. Oder salopp ausgedrückt: Holen Sie Ihre eigenen Leute ins Boot.
Dabei ist es sehr wichtig, die korrekten Diagramme für die einzelnen Kennzahlen zu verwenden. Hier ausgesuchte Beispiele:
- Liniendiagramm: Verwenden Sie diese Visualisierung für einen einzelnen Messerwert, der steigen und sinken kann. Zum Beispiel die Anzahl Follower auf Social Media. Dabei können Sie auch Ihre Bemühungen im entsprechenden Zeitbereich hinterlegen, um die Auswertung und Schlüsse daraus zu stützen.
- Kuchendiagramm: Dieses Diagramm eignet sich, um Anteile zu messen. Zum Beispiel können Sie so visualisieren, woher Bewerbungen kommen (Stellen-Portale, persönliche Empfehlungen, LinkedIn, etc.). Stellen Sie dies Ihren Bemühungen in monetären Aufwänden gegenüber, evtl. werden Sie überrascht sein, welche Ihrer Massnahmen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis hat oder welche Sie zukünftig intensivieren möchten.
- Balkendiagramm: Diese Form eignet sich gut, um eine Verteilung zu messen. Zum Beispiel die Zufriedenheit der Mitarbeitenden auf einer Skala von 1 bis 10. Eine einzelne Messung gibt dabei Auskunft über die Ist-Situation. Wenn Sie darauf bauend Massnahmen ergreifen, messen Sie diese Punkte erneut und verfolgen Sie unter Berücksichtigung Ihrer unternehmerischen Handlungen mit diesem Fokus.
Fazit
Messen Sie Ihre Erfolge beim Employer Branding, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen, die Ihre HR-Strategie verbessern können. Die einfache Messung von Kennzahlen allein ist jedoch nicht genug. Sie müssen auch verstehen, warum Sie bestimmte Ergebnisse erzielen, um Ihre Bemühungen gezielt zu verbessern. Wenn Sie Ihre Arbeitgebermarke in Zukunft optimieren möchten, ist es wichtig, dass Sie Ihre Aktivitäten messen und evaluieren. Identifizieren Sie Kennzahlen, die für Ihre Organisation relevant sind und visualisieren Sie Ihre Daten, um die Ergebnisse zugänglicher und leichter verständlich zu machen.
Unter dem Strich ist es am wichtigsten, dem Aufwand der Messung auch Taten folgen zu lassen. Seien Sie nicht schüchtern, Neues auszuprobieren und zu schauen, wie das Ihre Arbeitgebermarke beeinflusst. Denn wenn Sie den Zahlen keine Taten folgen lassen, können Sie sich und Ihren Mitarbeitenden den Aufwand der Zahlenakrobatik gleich komplett ersparen. Wir sind überzeugt, Sie wissen, was zu tun ist. Und wenn Sie einen neutralen Sparringpartner oder eine Second Opinion brauchen, sind unsere Partner gerne persönlich für Sie da.