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Am 1.Januar 2015 tritt das neue Gesetz über die beiden kantonalen Pensionskassen in Kraft, wie es das Stimmvolk am 18.Mai 2014 an der Urne beschlossen hatte. Am Freitag hat nun der Regierungsrat Sanierungsbeiträge festgelegt, welche zur Zeit der Abstimmung noch nicht bekannt waren. Sie betragen 2,3 Prozent bei der Bernischen Pensionskasse (BPK) und 4,25 Prozent bei der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK). 60 Prozent dieser Beiträge zahlt der Kanton, 40 Prozent bezahlen das Kantonspersonal und die Lehrkräfte.
Die genannten Sanierungsbeiträge, die neben den ordentlichen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen zu entrichten sind, liegen leicht über den in der Botschaft genannten Zahlen. Gerhard Engel, der stellvertretende Generalsekretär der Finanzdirektion, erinnert daran, dass in der Botschaft geschrieben stand, dass die Beiträge auch höher ausfallen könnten.
Die genannten 2,3 beziehungsweise 4,25 Prozent beruhen auf einem Finanzierungsplan für zwanzig Jahre, der von den betroffenen Kassen erstellt und jetzt vom Regierungsrat genehmigt wurde. In zwanzig Jahren sollte dann – zumindest nach Plan – die Sanierung abgeschlossen sein. Die BPK hat derzeit eine Unterdeckung von 776 Millionen, die BLVK von 923 Millionen Franken. Diese grössere Unterdeckung ist der Grund, weshalb die Lehrer höhere Sanierungsbeiträge leisten müssen.
Quelle: Berner Zeitung