Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03307.jsonl.gz/1669

Kleine Geschäfte in afrikanischen Ländern sind nur schwer zu besteuern. Tansania versucht es mittels elektronischen Geräten.
In einem einfachen Strassenrestaurant mit Plastikmöbeln in der tansanischen Kleinstadt Babati wird Tilapia serviert, ein Fisch aus dem nahe gelegenen See. Als es ans Bezahlen geht, druckt die Bedienung die Quittung mit einem portablen Apparat aus.
Die Emirate und Katar exportieren ihren Streit nach Somalia. Das vergrössert die Gräben im ostafrikanischen Land.
James Bond lässt grüssen: Ein Flugzeug aus Abu Dhabi bringt drei Koffer nach Somalia. Der Botschafter der Emirate will die fraglichen Gepäckstücke nicht scannen lassen am Ausgang des Flughafens – er bringt die Koffer zurück zum Flugzeug. Doch die Somalier ziehen ihre Waffen und konfiszieren die Koffer. Darin finden sie Bargeld im Wert von rund zehn Millionen Franken.
Diese Szene vom April zeigt das zerrüttete Verhältnis zwischen Somalia und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Somalia behauptete, das Geld hätte dazu gedient, den Staat zu unterminieren. Laut den Emiraten hingegen sollten damit die Löhne von somalischen Soldaten bezahlt werden. Welche Version stimmt, ist unklar. „Der Golfkonflikt zerreisst Somalia“ weiterlesen
Burundi stimmt diesen Donnerstag über ein Verfassungsreferendum ab. Ein Ja würde dem Machthaber Nkurunziza erlauben, weitere 16 Jahre im Amt zu bleiben – bis 2034. Die Medien schauen derweil grösstenteils aus dem Ausland zu
Burundis unabhängigste Radiostation sendet aus dem Nachbarland Rwanda. Jeden Morgen trifft sich Alexandre Niyungeko mit seiner Redaktion in einer Vierzimmerwohnung in der Hauptstadt Kigali. Der Hüne Niyungeko ist der Chef von Radio Inzamba. Das Studio befindet sich in einer Abstellkammer, die mit dunklen Tüchern isoliert ist. Das Wohnzimmer dient als Grossraumbüro für die 20 Journalisten. „Burundis ewiger Präsident und die traurigen Journalisten im Exil“ weiterlesen
Afrikas Herrscher greifen gerne auf westliche Kommunikationsberater zurück. Deren Tun kann dort aber andere Folgen haben als im Westen.
Die Aussagen bergen Zündstoff: «Wir haben das Parteiprogramm geschrieben, Forschung und Analysen gemacht. Wir schrieben alle Reden und haben die ganze Sache inszeniert.» Geht es nach Mark Turnbull, Geschäftsführer von Cambridge Analytica, hat die Firma quasi im Alleingang eine Partei durch die Wahlen geführt. Zumindest sagte er das vor den versteckten Kameras des britischen Channel 4. Zudem sei die Partei mit neuem Namen und Logo versehen worden.
Anno domini 1969 bereiste Bundesrat Willy Spühler mit seiner Frau drei Wochen lang Ostafrika. Es war eine gelungene Reise, der auch Elefanten und Krokodile nichts anhaben konnten.
13. Juli 1969: Ankunft mit Swissair in Nairobi. (…) Die Töchter Widmer und Frauenlob überreichen Blumen in den Schweizerfarben. Auf der Terasse des Flughafens winken Landsleute mit Schweizerfahnen. Die Sonne scheint strahlend und warm.