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Wildwasserrennsport: Europameisterschaft
Gleich zum Saisonauftakt standen für die Athletinnen und Athleten aus der Disziplin Wildwasserrennsport die Europameisterschaften auf dem Programm. Im idyllischen Matka Canyon nahe der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje mass sich die europäische Spitze über die klassische Distanz und im Sprint. Swiss Canoe war mit einem kleinen Team vor Ort. Berufliche und schulische Terminkollisionen verhinderten die Teilnahme weiterer Athletinnen und Athleten. Zudem liegt der Fokus in dieser Saison auf den Weltmeisterschaften im Jui in Augsburg.
Über die klassische Distanz zeigte besonders Hannah Müller, dass sie zurecht zur europäischen Spitze gehört. In einem engen Rennen klassierte sie sich auf dem 8. Platz. Jonah Müller wurde 13. bei den Kanadier Herren, und Janis Amstad gelang mit dem 17. Rang bei den Kajak Herren ein Karriere-Bestergebnis. Der Sieg ging bei den Kajak Damen an Laurane Sinnesael aus Belgien, die Rennen bei den Herren waren sowohl im Kanadier (Theo Viens) als auch im Kajak (Maxence Barouh) fest in französischer Hand.
Im Sprint konnten sich Hannah Müller und Jonah Müller souverän für den Final qualifizieren. Janis Amstad zeigte im zweiten Qualifikationslauf eine deutliche Steigerung und beendete den Wettkampf auf dem 32. Rang. Für die Finalqualifikation fehlten ihm am Ende weniger als zwei Sekunden. Im Finale wusste aus Schweizer Sicht Jonah Müller am meisten zu überzeugen. Im Vergleich zur Qualifikation konnte er sich noch einmal steigern und wurde 7. Damit erreichte auch er ein Karriere-Bestergebnis. Hannah Müller paddelte auf den 9. Rang. Die Siege im Sprint gingen an Marie Nemcova (CZE), Charles Ferrion (FRA, Kanadier) und Anze Urankar (SLO, Kajak).
Für das Nationalteam Wildwasserrennsport gibt es nun eine kurze Pause, bevor am 10./11. Juni 2023 die Weltmeisterschaften in Augsburg stattfinden werden.
Text: Annalena Kuttenberger
Bilder: Peter Schofield