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Philosophie
Die Aussage von Paul Watzlawick, «Man kann nicht nicht kommunizieren» hat mich schon in der Ausbildung in Krankenpflege gefesselt. In der Arbeit mit Menschen ist sie allgegenwärtig. Mich fasziniert vor allem die nonverbale Kommunikation, die viel Feingefühl und eine gute Beobachtungsgabe voraussetzt. Die 5 Grundregeln der menschlichen Kommunikation sind auf Tiere weitgehend übertragbar.
- Man kann nicht nicht kommunizieren
- Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt
- Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung
- Menschliche Kommunikation bedient sich analoger (nonverbale Kommunikation) und digitaler Modalitäten (verbale Kommunikation)
- Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär
Watzlawick formulierte dazu 4 Schritte zur Problemlösung:
- Zunächst muss das Problem definiert werden. Hierbei muss zwischen echten und Pseudoproblemen unterschieden werden.
- Der zweite Schritt ist, die bisherigen Lösungsversuche zu untersuchen und zu sehen, ob die Probleme nicht durch Fehllösung entstanden sind.
- Darauf folgt die Formulierung von Zielen bzw. Lösungen. In diesem Schritt sollte man Utopien und vage Lösungen nicht berücksichtigen.
- Zu guter Letzt wird die Planungen durchgeführt.
Im Vordergrund meiner Arbeit mit Menschen und Hunden steht immer die Frage, gibt es eine Kommunikationsstörung?